Decision ID: 43bdec55-cfef-56e2-a52a-d1aa7cd8c316
Year: 2020
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
A.a Der am [....] geborene und in seiner Heimat wohnhafte serbische
Staatsangehörige A._ (nachfolgend: Gesuchsteller oder Versicher-
ter) reichte am 14. Juni 2017 (Eingang Schweizerische Ausgleichskasse
[nachfolgend: SAK oder Vorinstanz]) bei der SAK ein Gesuch um Ausrich-
tung einer Altersrente ein (vgl. vorinstanzliche Akten betreffend A._
gemäss Aktenverzeichnis vom 6. September 2019 [im Folgenden: Dok.] 1
f.). Mit Schreiben vom 15. August 2017 (Dok. 5) informierte die SAK den
Versicherten, dass er sein Gesuch über den serbischen Sozialversiche-
rungsträger einzureichen habe. Am 29. Dezember 2017 ging das Gesuch
vorschriftsgemäss bei der SAK ein (Dok. 6).
A.b Mit Verfügung vom 24. Januar 2018 (Dok. 10) wies die Vorinstanz das
Rentengesuch des Beschwerdeführers im Wesentlichen mit der Begrün-
dung ab, Abklärungen hätten ergeben, dass dem Versicherten lediglich
Einkommen von elf Monaten (sechs Monate im Jahr 1975 und fünf Monate
im Jahr 1989) angerechnet werden könnten. Da die Bedingung der einjäh-
rigen Mindestbeitragsdauer nicht erfüllt sei, müsse das Rentengesuch ab-
gewiesen werden.
B.
B.a Mit Eingabe bei der SAK vom 11. April 2018 (Eingang Vorinstanz; Dok.
14) erhob der Versicherte - mit einer nicht unterschriebenen Eingabe - Ein-
sprache gegen die Verfügung vom 24. Januar 2018 und brachte vor, er
habe auch im Jahr 1973 neun Monate und im Jahr 1974 sechs Monate in
der Schweiz gearbeitet und auch den Namen B._ getragen. Er
reichte eine Bescheinigung vom 22. März 2018 ein, welche bestätigen soll,
dass A._ und B._ ein und dieselbe Person seien. Die Vo-
rinstanz forderte den Versicherten mit Schreiben vom 4. Juni 2018 auf (act.
15), seine Eingabe zu unterschreiben und genauere Angaben zu seiner
Erwerbstätigkeit der Jahre 1973 und 1974 zu machen. Am 18. Juni 2018
(Eingang Vorinstanz; Dok. 16) reichte er eine unterschriebene Eingabe ein
und teilte mit, er habe 1973 und 1974 unter dem Namen B._ in der
CH und dabei "a C._ et 1974 a D._" gearbeitet. Ferner
führte er Folgendes aus: "1975 et 1989 – verifies".
B.b Nachdem die Vorinstanz gestützt auf die mit Einsprache vorgetrage-
nen Hinweise bei der Sozialversicherungsanstalt Basel-Landschaft (im Fol-
genden: SVA BL; vgl. vorinstanzliche Akten betreffend B._ gemäss
Aktenverzeichnis vom 6. September 2019 [im Folgenden: I-Dok.] 2) und
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der S._ in T._ (im Folgenden: AK 66 SBV; I-Dok. 5) weitere
Abklärungen getätigt hatte, wies sie die Einsprache des Beschwerdefüh-
rers mit Einspracheentscheid vom 5. Juli 2018 ab (Dok. 18). Zur Begrün-
dung hielt sie im Wesentlichen fest, der Gesuchsteller habe keinen Nach-
weis erbracht, dass die Einträge in seinem individuellen Konto fehlerhaft
seien. Mangels näherer Informationen sei die Vornahme weiterer Abklärun-
gen unmöglich gewesen.
C.
C.a Mit Eingabe vom 7. September 2018 (Eingang SAK; Dok. 19 und Akten
im Beschwerdeverfahren [im Folgenden: BVGer-act.] 1) reichte der Versi-
cherte (nachfolgend: Beschwerdeführer) bei der Vorinstanz eine Be-
schwerde ein und verlangte sinngemäss die Aufhebung des Einsprache-
entscheids vom 5. Juli 2018 (zugestellt am 10. Juli 2018 [Dok. 20]). Des
Weiteren ersuchte er um Überprüfung, ob er ein Recht auf eine Rente oder
eine einmalige Auszahlung habe.
C.b Die Vorinstanz überwies diese Eingabe inklusive einer Kopie ihres Ein-
spracheentscheids am 11. September 2018 zuständigkeitshalber an das
Bundesverwaltungsgericht (vgl. BVGer-act. 2).
C.c Mit auf dem diplomatischen Weg eröffneter Zwischenverfügung vom
20. November 2018 (BVGer-act. 7 f.) forderte das Bundesverwaltungsge-
richt den Beschwerdeführer – unter Hinweis auf die Säumnisfolge der Pub-
likation künftiger Anordnungen und Entscheidungen im Bundesblatt – auf,
innert 30 Tagen nach Empfang der Verfügung ein Zustelldomizil in der
Schweiz zu bezeichnen. Dieser Aufforderung ist der Beschwerdeführer
nicht nachgekommen (BVGer-act. 9).
C.d Nachdem die Vorinstanz bei der Ausgleichskasse Gastrosocial (nach-
folgend: Gastrosocial) weitere Abklärungen getätigt hatte (vgl. Dok. 26),
beantragte sie am 11. Februar 2019 die Sistierung des Beschwerdeverfah-
rens (BVGer-act. 13).
C.e Mit Verfügung vom 19. Februar 2019 erhielt der Beschwerdeführer via
Publikation im Bundesblatt die Gelegenheit, zu einer allfälligen Sistierung
des Beschwerdeverfahrens Stellung zu nehmen (BVGer-act. 14 ff.).
C.f Mit Zwischenverfügung vom 27. März 2019 sistierte das Bundesver-
waltungsgericht das Beschwerdeverfahren (BVGer-act. 17).
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C.g Nachdem die Gastrosocial bei der SAK ein Lohnblatt des Beschwer-
deführers des Jahres 1975 eingereicht hatte (Dok. 31) und die Vorinstanz
den Versicherten mit Schreiben vom 3. April 2019 vergeblich aufgefordert
hatte, zu offenen Fragen Stellung zu nehmen (Dok. 33 ff.), beantragte sie,
das sistierte Verfahren wieder aufzunehmen (BVGer-act. 20).
C.h Am 10. Juli 2019 verfügte das Bundesverwaltungsgericht die Wieder-
aufnahme des sistierten Verfahrens (BVGer-act. 21).
C.i Mit Vernehmlassung vom 6. September 2019 beantragte die Vorinstanz
die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des angefochtenen
Einspracheentscheids. Zur Begründung führte sie ergänzend zu ihren Aus-
führungen in der Verfügung vom 24. Januar 2018 und dem Einspracheent-
scheid vom 5. Juli 2018 aus, es lägen keine Belege vor, um klären zu kön-
nen, welche Einträge – die Einträge des individuellen Kontos von
A._ betreffend zwei Gastgewerbe oder die Einträge des individuel-
len Kontos von B._ betreffend eine Schreinerei und eine Baufirma
– auch tatsächlich zum Beschwerdeführer gehörten. Würden nur die Ein-
träge des individuellen Kontos von B._ von insgesamt zehn Mona-
ten Versicherungszeit berücksichtigt, bliebe die Beitragsdauer unter 12 Mo-
naten und nur mit diesen Einträgen würde das Gesuch auch abgewiesen
werden müssen. Eine offenkundige Unrichtigkeit der Eintragungen im indi-
viduellen Konto des Beschwerdeführers könne nicht aufgezeigt werden, da
er zu offenen Fragen nicht Stellung genommen habe (vgl. BVGer-act. 24).
D.
Nachdem der Beschwerdeführer von der Möglichkeit, eine Replik einzu-
reichen, keinen Gebrauch gemacht hatte (BVGer-act. 25 ff.), wurde der
Schriftenwechsel – unter Vorbehalt weiterer Instruktionsmassnahmen – mit
Verfügung vom 7. November 2019 abgeschlossen (BVGer-act. 28).
E.
Mit Schreiben vom 16. Juli 2020 wurden das Amt für Migration und Bürger-
recht des Kantons Basel-Landschaft (BVGer-act. 31) und die Bevölke-
rungsdienste und Migration des Kantons Basel-Stadt (BVGer-act. 32) an-
gefragt, ob es sich bei A._ und B._ um ein und dieselbe
Person handle und um Einreichung allfällig vorhandener Fotos und Identi-
tätspapiere gebeten.
F.
Am 24. Juli 2020 wurde die Schweizer Botschaft in Belgrad darum ersucht
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mitzuteilen, ob die Bestätigung der Ortsgemeinde E._ vom
22. März 2018, worin ohne Begründung bescheinigt wurde, dass
A._ und B._ aus E._, geboren am [...], ein und die-
selbe Person seien, und lediglich auf Art. 162 Verwaltungsverfahrensge-
setz verwiesen wurde, echt sei und unter welchen Voraussetzungen die
zuständigen Behörden eine solche Erklärung abgeben können (BVGer-act.
35).
G.
Am 27. Juli 2020 teilte das Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt mit
(BVGer-act. 36), dass es in rubrizierter Angelegenheit über keine Akten
verfüge, weshalb keine Informationen zur Identität der genannten Perso-
nen übermittelt werden könnten.
H.
Das Amt für Migration und Bürgerrecht des Kantons Basel-Landschaft teilte
am 6. August 2020 mit (BVGer-act. 37), dass sie keine Auskunft geben
könnten. Die Betroffenen seien im Zentralen Migrationssystem (ZEMIS)
nicht gefunden worden.
I.
Mit E-Mail vom 4. November 2020 (BVGer-act. 43) und 17. November
2020 (BVGer-act. 44) übermittelte die Schweizer Botschaft in Belgrad je
eine Note des serbischen Aussenministeriums inkl. Übersetzung.
J.
Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften ist – soweit
erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 VGG in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und
Art. 85bis Abs. 1 AHVG (SR 831.10) beurteilt das Bundesverwaltungsge-
richt Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der SAK.
Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.
1.2 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwal-
tungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt.
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Seite 6
Indes findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG keine Anwen-
dung in Sozialversicherungsrechtssachen, soweit das ATSG (SR 830.1)
anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des
ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversiche-
rung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung
vom ATSG vorsieht.
1.3 Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfahrens ist der Einspracheent-
scheid der SAK vom 5. Juli 2018, mit welchem das Rentengesuch des Be-
schwerdeführers abgelehnt wurde. Der Beschwerdeführer ist durch diese
Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Anfech-
tung (Art. 59 ATSG). Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht
eingereicht worden ist, ist darauf einzutreten (Art. 60 ATSG, Art. 52 VwVG).
2.
2.1 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht
einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens,
die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen
Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG).
2.2 Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der Rechts-
anwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Begehren der
Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Beschwerde auch
aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den an-
gefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestätigen, die
von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. BVGE 2013/46 E. 3.2).
2.3 Sowohl das Verwaltungsverfahren wie auch der erstinstanzliche Sozi-
alversicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht
(vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG; Art. 61 Bst. c ATSG; Art. 12 VwVG). Danach hat
die Verwaltung und im Beschwerdeverfahren das Gericht von Amtes we-
gen für die richtige und vollständige Abklärung des erheblichen Sachver-
halts zu sorgen (vgl. BGE 136 V 376 E. 4.1.1). Sofern das Gesetz nicht
etwas Abweichendes vorsieht, gilt im Sozialversicherungsrecht der Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 143 V 168 E. 2; 138
V 218 E. 6).
3.
3.1 Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der
Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des
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Seite 7
Erlasses des streitigen Entscheides (hier: 5. Juli 2018) eingetretenen
Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 m.H.).
3.2
3.2.1 Der Beschwerdeführer ist serbischer Staatsangehöriger und lebt in
Serbien. Nach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien blie-
ben zunächst die Bestimmungen des Abkommens vom 8. Juni 1962 zwi-
schen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der ehemaligen Föde-
rativen Volksrepublik Jugoslawien über Sozialversicherung (SR
0.831.109.818.1; nachfolgend Abkommen Jugoslawien) sowie die Verwal-
tungsvereinbarung vom 5. Juli 1963 betreffend die Durchführung des Ab-
kommens (SR 0.831.109.818.12; nachfolgend Verwaltungsvereinbarung
Jugoslawien) für alle Staatsangehörigen des ehemaligen Jugoslawiens an-
wendbar (BGE 126 V 198 E. 2B, 122 V 381 E. 1 m.H.). Insbesondere be-
wahrte dieses Sozialversicherungsabkommen im Verhältnis zur Republik
Serbien vorerst Gültigkeit (vgl. BGE 139 V 263 E. 3). Seit dem 1. Januar
2019 sind das Abkommen vom 11. Oktober 2010 zwischen der Schweize-
rischen Eidgenossenschaft und der Republik Serbien über Soziale Sicher-
heit (SR 0.831.109.682.1; nachfolgend Abkommen Serbien) und die Ver-
waltungsvereinbarung vom 11. Oktober 2010 zur Durchführung des Ab-
kommens (SR 0.831.109.682.11; nachfolgend Verwaltungsvereinbarung
Serbien) in Kraft. Mit dem Inkrafttreten des Abkommens Serbien sind das
Abkommen Jugoslawien und die Verwaltungsvereinbarung Jugoslawien in
den Beziehungen zwischen der Schweiz und Serbien ausser Kraft getreten
(vgl. Art. 38 des Abkommens Serbien, Art. 45 der Verwaltungsvereinbarung
Jugoslawien, Art. 24 der Verwaltungsvereinbarung Serbien).
3.2.2 Die schweizerische Bundesgesetzgebung über die Alters- und Hin-
terlassenenversicherung fällt unter den sachlichen Anwendungsbereich
des Abkommens Jugoslawien (vgl. Art. 1 Abs. 1 Bst. a al. i des Abkom-
mens) und des Abkommens Serbien (vgl. Art. 2 Abs. 1 al. 1 Ziff. 1 des Ab-
kommens). In sachlicher Hinsicht fällt der vorliegende Sachverhalt somit
unter beide Abkommen. In zeitlicher Hinsicht findet in casu dagegen ledig-
lich das Abkommen Jugoslawien Anwendung.
3.2.3 Bei Anwendung des Abkommens Jugoslawien (vgl. Art. 2 und Art. 7
des Abkommens) sind die Staatsangehörigen des einen Vertragsstaates in
ihren Rechten und Pflichten aus den Rechtsvorschriften des anderen Ver-
tragsstaates den Staatsangehörigen dieses Vertragsstaates gleichgestellt,
soweit das jeweilige Abkommen nicht anderes bestimmt. Mangels abwei-
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Seite 8
chender Bestimmungen richtet sich die vorliegende Rentengesuch des Be-
schwerdeführers demnach nach Schweizer Recht, namentlich nach dem
ATSG, der ATSV (SR 830.11) und dem AHVG.
3.2.4 Da vorliegend keine besonderen übergangsrechtlichen Regelungen
einschlägig sind, sind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze mass-
geblich, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes
Geltung haben (BGE 143 V 446 E. 3.3; 139 V 335 E. 6.2; 138 V 475 E. 3.1).
Der Beschwerdeführer hat das 65. Altersjahr am 13. August 2017 vollen-
det. Sein Anspruch auf eine ordentliche Altersrente wäre demnach am
1. September 2017 entstanden (vgl. Art. 21 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Abs. 2
AHVG und Urteil des BVGer C-1026/2019 vom 30. September 2020
E. 3.1). Im Folgenden wird daher jeweils auf die in diesem Zeitpunkt mass-
gebenden Rechtsgrundlagen Bezug genommen.
4.
Zunächst sind die hier massgebenden gesetzlichen Grundlagen und die
dazu von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze darzulegen.
4.1 Männer haben – bei Unterstellung unter die schweizerische AHV – An-
spruch auf eine ordentliche Altersrente, sofern sie das 65. Altersjahr voll-
endet haben und ihnen für mindestens ein volles Jahr Einkommen, Erzie-
hungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet werden können (Art. 21
Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 29 Abs. 1 AHVG). Der Anspruch auf die Altersrente
entsteht am ersten Tag des Monats, welcher der Vollendung des massge-
benden Altersjahres folgt, und erlischt mit dem Tod (Art. 21 Abs. 2 AHVG).
4.2 Die ordentlichen Renten werden gemäss Art. 29bis Abs. 1 AHVG nach
Massgabe der Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie der Erziehungs-
oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person berechnet. Sie
gelangen nach Art. 29 Abs. 2 AHVG in Form von Vollrenten für Versicherte
mit vollständiger Beitragsdauer (Bst. a) oder in Form von Teilrenten für Ver-
sicherte mit unvollständiger Beitragsdauer (Bst. b) zur Ausrichtung. Die
Teilrente entspricht dabei einem Bruchteil der Vollrente (Art. 38 Abs. 1
AHVG), für dessen Berechnung das Verhältnis zwischen den vollen Bei-
tragsjahren der Versicherten zu denjenigen ihres Jahrgangs sowie die ein-
getretenen Veränderungen der Beitragsansätze berücksichtigt werden
(Art. 38 Abs. 2 AHVG).
4.3 Für die Bestimmung der Beitragsjahre werden gemäss Art. 29bis AHVG
grundsätzlich nur Zeiten zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des
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Seite 9
20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalls
berücksichtigt. Als vollständig gilt folglich die Beitragsdauer, wenn die ren-
tenberechtigte Person zwischen dem 1. Januar nach der Vollendung des
20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Rentenalters gleich
viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (Art. 29bis Abs. 1 AHVG i.V.m.
Art. 29ter Abs. 1 AHVG). In Fällen, in denen in einem Kalenderjahr die Bei-
tragsdauer nicht zusammenhängend ist, sind die einzelnen Beitragsperio-
den zusammenzuzählen. Ergibt das Total keine Anzahl ganzer Monate, ist
der Bruchteil eines Monats auf einen ganzen Monat aufzurunden, um
ganze Beitragsperioden zu erhalten (UELI KIESER, Rechtsprechung zur Al-
ter- und Hinterlassenenversicherung, 3. Aufl. 2012, Art. 29ter Rz. 3; BGE
107 V 7 E. 3a). Als Beitragsdauer kann aber lediglich derjenige Zeitab-
schnitt gelten, in dem eine Person versichert und der Beitragspflicht unter-
stellt gewesen ist (Wegleitung über die Renten [RWL] in der Eidgenössi-
schen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, gültig ab 1. Ja-
nuar 2003, Stand: 1. Januar 2018, Rz. 5005 ff.). Ist jemand nur während
eines Teiles eines Jahres versichert und beitragspflichtig, kann kein volles
Beitragsjahr angenommen werden, selbst wenn der für den anderen Teil
des Jahres entrichtete Beitrag den Mindestbeitrag übersteigt (UELI KIESER,
a.a.O., Art. 29ter Rz. 3; BGE 99 V 24 E. 1; vgl. auch RWL Rz. 5013 mit Ver-
weis auf ZAK 1974 S. 196).
Ohne Vorliegen des zivilrechtlichen Wohnsitzes in der Schweiz werden für
die Ermittlung der Beitragszeiten ab dem Jahr 1969 in der Regel die im IK
aufgezeichneten Beitragszeiten angerechnet, auch wenn der Einkom-
menseintrag keiner vollen Erwerbstätigkeit entspricht (RWL Rz. 5015 m.H.
auf ZAK 1982 S. 373). Damit ein Jahr als volles Beitragsjahr angerechnet
wird, muss eine Beitragsdauer von mehr als elf Monaten vorliegen; dies ist
nicht der Fall, wenn eine Beitragsdauer von elf Monaten ohne einen zu-
sätzlichen Bruchteil eines weiteren Monates besteht (UELI KIESER, a.a.O.,
Art. 29ter Rz. 3 m.H. auf ZAK 1971 S. 323 E. 3). Ausserdem müssen die
geschuldeten Beiträge geleistet sein oder noch entrichtet werden können
(Art. 16 Abs. 1 und 2 AHVG), damit ein bestimmter Zeitabschnitt als Bei-
tragsdauer zählen kann (RWL Rz. 5006). Ausländische Beitragszeiten sind
im Verhältnis zur EU nicht anzurechnen (BGE 141 V 246 E. 2.2; 130 V 51
E. 4 f.).
4.4 Hinsichtlich der Dauer der Beitragsleistung und der Höhe der Beiträge
wird grundsätzlich auf die individuellen Konten abgestellt, welche für jeden
beitragspflichtigen Versicherten geführt werden und in welche die entspre-
chenden Daten eingetragen werden (vgl. Art. 30ter AHVG; Art. 137 ff.
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Seite 10
AHVV). Der Versicherte hat das Recht, bei jeder Ausgleichskasse, die für
ihn ein individuelles Konto führt, einen Auszug über die darin gemachten
Eintragungen unter Angabe allfälliger Arbeitgeber zu verlangen (Art. 141
Abs. 1 AHVV). Versicherte können innert 30 Tagen seit Zustellung des Kon-
tenauszuges bei der Ausgleichskasse eine Berichtigung verlangen
(Art. 141 Abs. 2 AHVV). Wird kein Kontenauszug oder keine Berichtigung
verlangt, oder wird das Berichtigungsbegehren abgelehnt, so kann bei Ein-
tritt des Versicherungsfalles die Berichtigung von Eintragungen im indivi-
duellen Konto nur verlangt werden, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig
ist oder dafür der volle Beweis erbracht wird (Art. 141 Abs. 3 AHVV). Das
gilt nicht nur für unrichtige, sondern auch für unvollständige Eintragungen
im individuellen Konto, wie beispielsweise die Nichtregistrierung tatsäch-
lich geleisteter Zahlungen (BGE 117 V 261 E. 3a).
Gemäss Art. 30ter Abs. 2 AHVG sind die von einem Arbeitnehmer erzielten
Erwerbseinkommen, von welchen der Arbeitgeber die gesetzlichen Bei-
träge abgezogen hat, in das individuelle Konto (des Arbeitnehmers) einzu-
tragen, selbst wenn der Arbeitgeber die entsprechenden Beiträge der Aus-
gleichskasse nicht entrichtet hat. Die Kontenbereinigung erstreckt sich auf
die gesamte Beitragsdauer des Versicherten, betrifft also auch jene Bei-
tragsjahre, für welche gemäss Art. 16 Abs. 1 AHVG jede Nachzahlung von
Beiträgen ausgeschlossen ist (BGE 117 V 261 E. 3a). Der volle Beweis
kann in der Regel aber nur durch Urkunden (z.B. Lohnabrechnungen) er-
bracht werden (vgl. Urteil des EVG [heute: BGer] H 17/02 vom 30. Oktober
2002 E. 4.2).
5.
Streitig und zu prüfen ist im Folgenden, ob der Beschwerdeführer die Min-
destbeitragsdauer von einem Jahr für einen Rentenanspruch erreicht.
5.1 Die Vorinstanz verneint die Erfüllung der Mindestbeitragsdauer mit der
Begründung, es seien einzig die im individuellen Konto für die Jahre 1975
und 1989 eingetragenen Beitragszeiten von elf Monaten (sechs Monate im
Jahr 1975 und fünf Monate im Jahr 1989) belegt. Die vom Beschwerdefüh-
rer geltend gemachte Erwerbstätigkeit unter dem Namen B._ sei
nicht nachgewiesen.
5.2 Aus den Akten ergibt sich für die Person A._, geboren am [...],
mit der AHV-Nr. [....] folgender Sachverhalt:
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Seite 11
5.2.1 Gemäss einer "Demande de communication des périodes d`assu-
rance" vom 15. August 2017 (Dok. 3) hat er im Jahr 1975 sechs Monate
(Februar - Juli) und im Jahr 1989 fünf Monate (April - August) in der
Schweiz gearbeitet.
5.2.2 Laut einem Auszug aus dem individuellen Konto vom 19. Januar
2018 (Dok. 9) wurde der Arbeitgeber von 1975 mit "EDV-mässig nicht er-
fasst" angegeben und derjenige von 1989 mit F._. Beide Arbeitge-
ber gehören der Ausgleichskasse Gastrosocial (Nr. 46) an.
5.2.3 Die Gastrosocial sandte der Vorinstanz am 12. Februar 2019 eine
Kopie des Lohnblattes von 1975, lautend auf den Namen A._ (Dok.
31). Als Arbeitgeber wurde G._ angegeben. Dem Lohnblatt zufolge
soll der Beschwerdeführer vom 15. Februar 1975 bis zum 29. Juli 1975 dort
gearbeitet haben. Ein Eintrag für den Lohn des Monats Februar 1975 fehlt.
So ist aus dem Lohnblatt lediglich ersichtlich, dass von den Einkommen
März bis Juli 1975 Beiträge an die AHV abgezogen wurden.
5.3 Damit ist nicht erstellt, dass für den allfällig aufgerundeten Monat Feb-
ruar 1975 (vgl. vorne E. 4.3), trotz Eintrag im Individuellen Konto, tatsäch-
lich ein Beitrag an eine Ausgleichskasse geleistet worden ist oder noch
entrichtet werden kann (vgl. E. 4.3 in fine). In casu kann dies jedoch offen
bleiben, da der Beschwerdeführer mit den ausgewiesenen Beitragszeiten
von insgesamt elf Monaten auch mit dem Monat Februar 1975 die Mindest-
beitragszeit von einem Jahr nicht erfüllt. Zudem machte er nicht geltend,
dass die Eintragungen in seinem IK unvollständig seien (vgl. E. 4.4), son-
dern gab an, auch den Namen B._ getragen zu haben (vgl. nach-
folgend E. 5.4).
5.4 Für die Person B._, geboren am [...], mit der AHV-Nr. [...] ergibt
sich aus den Akten folgender Sachverhalt:
5.4.1 Gemäss Auszug aus dem individuellen Konto vom 5. Februar 2019
bestehen Einträge für die Jahre 1973 (Mai – Dezember) und 1974 (Sep-
tember – Oktober) und somit von insgesamt zehn Monaten. Im Zeitraum
Mai bis Dezember 1973 und unter der Nummer [...] wurde angegeben, der
Arbeitgeber sei EDV-mässig nicht erfasst. Im Zeitraum von September bis
Oktober 1974 hiess die Arbeitgeberin H._ bzw. I._ in
M._ (I-Dok. 4 und 7).
5.4.2 Bei der Einreichung seines Gesuchs um Ausrichtung einer Alters-
rente gab der Beschwerdeführer in einem Schreiben, eingegangen bei der
C-5277/2018
Seite 12
Vorinstanz am 14. Juni 2017 (Dok. 1) an, er habe in den Jahren 1973 und
1974 (mehr als ein Jahr) in der Schweiz gearbeitet. 1973 habe er in
M._ in einer "J._" und im Jahr 1974 in einer "K._
D._" in "L._" nahe M._ gearbeitet. Er habe alle Do-
kumente verloren. Im Formular "Anmeldung für eine Altersrente für Perso-
nen mit Wohnsitz ausserhalb der Schweiz", eingegangen bei der SAK am
29. Dezember 2017, gab er an (Dok. 6 S. 2), in den Jahren 1972 und 1973
als Saisonnier beim Arbeitgeber "D._" in "N._" gearbeitet zu
haben. Mit Eingabe vom 18. Juni 2018 (Eingang Vorinstanz) teilte er mit,
er habe "a C._ et 1974 a D._" gearbeitet. Ferner führte er
aus "1975 et 1989 – verifies" (vgl. Dok. 16 S. 4).
5.4.3 Die SVA BL teilte der SAK am 3. Juli 2018 mit (I-Dok. 3), der Arbeit-
geber laute O._. Gemäss interner Notiz der Vorinstanz vom 5. Feb-
ruar 2019 (I-Dok. 4 S. 1) sei laut [...] der Arbeitgeber mit der Nummer [...]
O._. Die O._ sei eine Firma für den Bau von Kühlmöbeln
und Ladenmöbeln (Schreinerei) gewesen und habe bis 2009 bestanden,
immer an der gleichen Adresse (act. 6).
5.4.4 Mit Schreiben vom 7. Februar 2019 teilte die AK 66 SBV der SAK mit
(I-Dok. 7), dass es sich beim Arbeitgeber [...] H._, M._
(I-Dok. 5) um die Firma Bauunternehmungen I._ gehandelt und
diese sich an der P._ in M._ befunden habe.
5.5
5.5.1 Bezüglich dem IK-Eintrag von 1973 kann folgendes festgehalten wer-
den: Wie die Vorinstanz korrekt festgestellt hat (Dok. 4 S. 1), liegt die Ad-
resse des Arbeitgebers O._ weniger als zwei Kilometer vom Zent-
rum von T._ entfernt. Es könnte tatsächlich sein, dass der Be-
schwerdeführer mit "K._ "D._" in "L._" nahe
M._ diesen Arbeitgeber gemeint hat.
5.5.2 Zum zweiten Arbeitgeber im Jahr 1974 führte die Vorinstanz nach-
vollziehbar aus, der Beschwerdeführer könnte mit seiner Angabe
"J._" in M._ die Bauunternehmung H._ in
M._ gemeint haben, da H.a._ auch eine Blume "Q._"
sei und H.b._ allenfalls mit Hilfe einer Übersetzungsmaschine laut-
malerisch auf französisch geschrieben worden sei.
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5.5.3 Aufgrund dieser Vermutungen ist jedoch nicht erwiesen, dass es sich
bei der Person B._ auch tatsächlich um den Beschwerdeführer
handelt (vgl. nachstehend E. 5.6).
5.6
5.6.1 Einem Auszug aus dem Geburtenregister der Stadt R._ der
Republik Serbien vom 6. Juni 2017 (Dok. 2 S. 2, Übersetzung in BVGer-
act. 34) zufolge lautet der Familienname des Beschwerdeführers
A._. Der Beschwerdeführer reichte am 11. April 2018 (Eingang
SAK, Dok. 14 S. 2, Übersetzung in BVGer-act. 34) eine Bestätigung der
Ortsgemeinde E._ vom 22. März 2018 ein. Diese bescheinigt ohne
Begründung, dass A._ und B._ aus E._, geboren am
[...], ein und dieselbe Person seien. Dabei wurde auf Art. 162 Verwaltungs-
verfahrensgesetz verwiesen.
5.6.2 Der Note des Aussenministeriums der Republik Serbien vom 28. Ok-
tober 2020 kann entnommen werden (BVGer-act. 43 Beilage inkl. Überset-
zung), dass bei der Einsicht in das Geburtsregister, welches für die Ge-
meinde R._, Standesamt für das Gebiet E._ geführt werde,
in welches die Geburt von A._ eingetragen sei, festgestellt worden
sei, dass es keine Evidenz über die Änderung des persönlichen Namens
der angeführten Person gebe. Aus der Note des Aussenministeriums der
Republik Serbien vom 5. November 2020 ergeht (BVGer-act. 44 Beilage
inkl. Übersetzung), dass es gemäss einer Auskunft der Gemeindeverwal-
tung in R._ für die Person A._ in den Matrikelbüchern keine
registrierte Namensänderung gebe.
5.6.3 Demzufolge ist erstellt, dass es sich bei A._ und B._
nicht um ein und dieselbe Person handelt. Kommt hinzu, dass der Be-
schwerdeführer erst auf der Ebene des Einspracheverfahrens vorgebracht
hat, auch unter dem Namen B._ in der Schweiz gearbeitet zu ha-
ben, was als nachgeschoben qualifiziert werden muss. Überdies sind seine
Angaben bezüglich der Arbeitgeber eher dürftig ausgefallen (E. 5.4.2 f.)
und eine Aufforderung der SAK, über die Arbeitgeber nähere Angaben zu
machen (Dok. 33 ff.), ist unbeantwortet geblieben.
5.6.4 Die unter dem Namen B._ ausgewiesenen Beitragszeiten von
zehn Monaten (vgl. E. 5.4.1) können dem Beschwerdeführer somit nicht
angerechnet werden.
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6.
Zusammenfassend ist damit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer die
Mindestbeitragsdauer gemäss Art. 29 Abs. 1 AHVG nicht erfüllt und folglich
keinen Anspruch auf eine Altersrente der schweizerischen AHV hat. Der
angefochtene Einspracheentscheid vom 5. Juli 2018 erweist sich demnach
als rechtens, weshalb die vom Beschwerdeführer dagegen erhobene Be-
schwerde als unbegründet abzuweisen ist.
7.
Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient-
schädigung.
7.1 Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG),
so dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind.
7.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren
eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig
hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundesbe-
hörde hat die SAK jedoch keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art.
7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR173.320.2]).
Der unterliegende Beschwerdeführer hat ebenfalls keinen Anspruch auf
eine Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).
Das Dispositiv folgt auf der nächsten Seite.
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