Decision ID: 0c398c2d-d2f9-434a-a59b-4bd61c0162a0
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Der 1973 geborene
X._
war seit dem 1. Dezember 2004 als Chauffeur und Zügelmann bei der
Y._
GmbH angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA)
obligatorisch
versichert (Urk. 9/1).
Am 7. März 2008 verspürte er beim Heben
eines Schrankes einen Schmerz i
m Ringfinger der rechten Hand (Urk. 9/1,
Urk. 9/8
, Urk. 9/15 S. 1
). Die am 10. März 2008 notfallmässig konsultierten Ärzte des Spitals
Z._
stellten differentialdiagnostisch eine Partialruptur der Beugesehne
Digitus
IV rechts fest
und
attestierten dem Versicherten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit
(Urk. 9/
8, Urk. 9/10
, Urk. 9/14
)
.
Die a
ufgrund per
sistierender Beschwerden
veranlasste
MRI-Untersuchung der rechten Hand
vom 11. August 2008
ergab eine ältere Fraktur des
Hamulus
ossis
hamati
mit mini
maler
ulnarseitiger
Dislokation und
Pseudarthrosenbildung
sowie eine mögliche Affektion des
Nervus
ulnaris
in der Loge de
Guyon
(Urk. 9/
45
)
. In der Folge wurden am 28. August 2008 im Rahmen eines operativen Eingriffs eine Dekom
pression des
Nervus
ulnaris
in
der Loge de
Guyon
, eine
Hamulus
-
Exzision sowie
eine A1-Ringbandspaltung
Digitus
IV rechts vorgenommen (Urk. 9/
41
, Urk. 9/46
).
Weil die
Beschwerden nach der Operation
weiterhin
a
nhielten, veranlasste die SUVA
(vgl. Urk. 9/71 S. 3)
am 6.
Mai
20
09 eine neurologische Abklärung, wel
che
ein
Complex
Regional
Pain
Syn
d
rom (CRPS
) ergab
(
Urk. 9/81
).
Am 7.
und 12.
Mai
sowie
am 4. Juni 2009
wurde
jeweils
eine
Ganglion
Stellatum
-Blockade rechts durchgeführt (vgl. Operationsbericht
e
, Urk. 9/8
2 f.
und Urk. 9/95
).
Nach
dem auch die Implantation eines Neurostimulationsgeräts am 21. August 2009
(Anhang zu Urk. 9/110
)
und die
stationäre Behandlung in der
Klinik A._
vom 23. September bis 18. November 2009
(Urk. 9/130)
keine
nachhaltige
Besserung gebracht hatten,
wurde der Versicherte
– nach weiteren medizini
schen Abklärungen -
am 22. März 2011 von Dr. med
.
B._
,
Fachärz
tin
FMH für Neurologie, und Dr. med.
C._
, Facharzt FMH für Chirurgie,
Versi
cherungsmedizin
der SUVA, untersucht (vgl. Beurteilung vom
3. Mai
2011, Urk. 9/224).
Nach einer beruflichen Abklärung vom 5. bis 30. März 2012 (Urk. 9/260)
erfolgte
v
om 16. April bis 29. Juni 2012
ein
Arbeitstraining in der
Klinik A._
(Urk. 9/
284
)
; gleichzeitig besuchte der Versicherte an zwei Abenden pro Woche einen Deutschkurs (vgl. Urk. 9/272 S. 1)
. Daraufhin
stellte
die SUVA
, die am 26. September 2012 erneut eine interdisziplinäre chirurgisch-neurologische Beurteilung
(Urk. 9/292)
ihrer Versicherungsmediziner Dr.
C._
und Dr.
D._
(ehemals
B._
;
im Folgenden: Dr.
D._
) eingeholt hatte,
dem Versicherten
mit Schreiben vom 8. Oktober 2012 (Urk. 9/
296
)
die Einstel
lung der
Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen per 31. Dezember 2012
in
Aussicht, wobei sie
für
ergotherapeutische und medikamentöse Massnahmen
auch nach Festsetzung der Invalidenrente
noch
aufkommen
werde
. Am 10. Oktober 2012 verfügte sie eine Entschädigung für eine Integritätseinbusse von 15 %
(Urk. 9/
297
).
Nachdem die Bemühungen de
s
im
Mai 2012
von
der SUVA
beauftragten Berufs
berat
ers
(Urk. 9/268 ff.)
, den Versicherten wieder einzugliedern, erfolglos verlaufen waren
(vgl. Urk. 9/306, Urk. 9/308 f., Urk. 9/312
, Urk. 9/329
) und die Sozialversicherungsanstalt des Kantons
E._
, IV-Stelle,
d
ies
em mit Vor
bescheid vom 29. Januar 2013 (Urk. 9/313)
mitgeteilt hatte,
sie werde
die
beruf
lichen Massnahme
n
nun
abschliessen
(vgl. auch Verfügung vom 11. März 2013, Urk. 9/331)
, sprach die SUVA ihm mit Verfügung vom
8. März
2013 (Urk. 9/
327
)
mit Wirkung ab 1. Januar 2013
eine auf einem Invaliditätsgrad von 33 % beruhende Rente zu.
In teilweiser Gutheissung der
hiegegen
vom Versi
cherten erhobene
n
Einsprache (Urk. 9/
336
) erhöhte
sie
den der Rente zugrunde gelegten Invaliditätsgrad
am 18. Juli 2013
auf 35 % (Urk. 2).
2.
Gegen diesen
Einspracheentscheid
(Urk. 2) liess
X._
am 16. September 2013 mit folgenden Anträgen Beschwerde erheben (Urk. 1 S. 2):
"1.
Es sei der
Einspracheentscheid
der Beschwerdegegnerin vom 18. Juli 2013 aufzuheben und es sei dem Beschwerdeführer eine Invalidenrente gestützt auf einen 53 % übersteigenden Invaliditätsgrad zuzusprechen;
2.
Eventualiter sei die Sache zur erneuten Ermittlung des
Invalideneinkom
mens
und zur erneuten Festsetzung des Invaliditätsgrades an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen;
3.
Dem Beschwerdeführer sei die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren;
4.
unter Kosten- und Entschädigungsfolge
n
zu Lasten der
Beschwerdegeg
nerin
.“
Die SUVA schloss am
21. November 2013 auf Abweisung der Beschwerde (Beschwerdeantwort, Urk. 8).
Replicando
(Urk. 11) und
duplicando
(Urk. 14) hiel
ten die Parteien an ihren Anträgen fest; letzteres wurde dem Beschwerde
führer am 15. Januar 2014 zur Kenntnis gebracht (Urk. 15).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die
Entscheidfindung
erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen ein
zugehen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die SUVA hat, nachdem sie das Ereignis vom
7. März 2008
ursprünglich nicht als Unfall und die dabei erlittene Verletzung nicht als unfallähnliche
Körper
schä
digung
qualifiziert hatte (
vgl. Schreiben vom 1. Oktober 2008, Urk. 9/22
)
,
ihre Leistungspflicht im Zusammenhang mit dem fraglichen Vorfall respektive für die daraus res
ultierende Fingerläsion
mit Schreiben vom
1. Oktober 2008
an
er
kannt und – bis zum Fallabschluss
per
31. Dezember 2012 (vgl. Urk. 9/327)
–
Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen erbracht. Ihre am
10. Oktober 2012
erlassene Verfügung betreffend
Integritätsentschädigung
(Urk. 9/297)
ist
zwi
schen
zeitlich
unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Strittig und zu prüfen ist vorliegend
demnach
ausschliesslich die Höhe des Rentenanspruchs.
1.2
Nach
Art.
10
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (
UVG
)
hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Un
fallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss
Art.
16
Abs.
1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10
%
(
Art.
8
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts
[
ATSG
]
) invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invali
denrente (
Art.
18
Abs.
1
UVG
). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fort
setzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesund
heitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (
Art.
19
Abs.
1 UVG).
1.3
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver
sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Ein
gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum
Erwerbseinkom
men
, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).
2.
2.1
Die SUVA begründete die
Zusprache
einer auf einem Invaliditätsgrad von 3
5
% beruhenden Rente - unter Hinweis insbesondere auf die Beurteilung ihrer
Versi
cherungsmediziner
Dr.
C._
und Dr.
D._
vom
3. Mai
2011 (Urk. 9/224) und vom 26. September 2012
(Urk. 9/
292
) -
damit, dass der
Beschwerdeführer
in der Lage sei, ganztags einer sehr leichten Tätigkeit, bei der er ausschliesslich den
linken
Arm einsetzen müsse und zusätzliche Pausen von insgesamt anderthalb Stunden pro Tag machen könne, nachzugehen und
damit
- unter Berücksichti
gung eines leidensbedingten Abzugs vom Inva
lideneinkommen in der Höhe von
25
% - in der Lage sei, ein rund
35
% unter dem
Validenlohn
liegendes Ein
kommen zu erzielen (Urk. 2
S. 9
ff., Urk.
8
S.
5 ff
.).
2.2
Der Beschwerdeführer s
tellte sich demgegenüber – unter Hinweis auf den Bericht der
Klinik A._
vom 12. Juli 2012 (Urk. 9/284) und die Beur
teilung von Dr. med.
F._
, Facharzt FMH für Anästhesiologie, Facharzt für
Interventionelle
Schmerztherapie und Dosisintensives Röntgen,
G._
,
vom 27. Juni 2012 (Urk. 9/281) -
auf den Stand
punkt,
eine Verweistätigkeit sei ihm höchstens noch
während
24,5 Stunden pro Woche
(mit zusätzlichen Pausen, deren zeitlicher Umfang noch von den
Versiche
rungsmedizinern
festzulegen sei)
zumutbar (Urk. 1 S. 7
f., Urk. 11 S. 2 ff.
).
Demnach habe er Anspruch auf eine auf einem Invaliditätsgrad von mindestens 53 % beruhende Rente (Urk. 1 S. 8).
3.
3.1
Betreffend die
rechtsseitige Handverletzung beziehungsweise deren
Auswirkun
gen auf die Arbeitsfähigkeit im Zeitpunkt des Fallabschlusses
per 31. Dezember 2012
geht aus den medizinischen
und weiteren
Akten im Wesentlichen Folgen
des hervor:
Nachdem sich der Beschwerdeführer vom 23. September bis 18. November 2009 stationär in der
Klinik A._
hatte behandeln lassen, stellten die Ärzte im Austrittsbericht vom 23. November 2009 nachstehende Diagnosen (Urk. 9/130 S. 1):
Unfall vom 7. März
2008: Beim Hochheben eines vollen Schrankes deutli
cher Schmerz im rechten Ringfinger (nicht Mittelfinger, wie in der Unfallmeldung angegeb
en);
eine Woche davor Sturz auf die ausge
streckte rechte Hand auf Glatteis, keine Arztkonsultation
.
Initialdiagnose:
Überlastungssymptomatik der Beugesehnen des IV.
St
r
ahls der rechten Hand; Diagnosen
im Verlauf
:
Fraktur
Hamulus
ossis
hamati
mit Entwicklung einer
Pseudarthrose
,
Ulnaris
-
Kompressi
onssyndrom
in der Loge de
Guyon
, Ringbandpathologie am
Dig
itus
IV rechts
28.
August
2008
:
Dekompression
N
ervus
ulnaris
in der Log
e de
Guyon
,
Hamulus
-Exzision, A1
-Ringbandspaltung
Dig
itus
IV rechts
im weiteren Verlauf CRPS der rechten Hand
zwischen 27.
April
2009 und 4.
Juni
2009 mehrere
Stellatum
-Blocka
den rechts
21.
August
2009
:
Implantation eines Neurostimulators
CRPS der rechten Hand, unter Neurostimulator in Ruhe schmerzfrei, je
doch massive Schmerzen
bereits bei geringer Bewegung und Belas
tung
l
eichte schmerzhafte Bewegungseinschränkung der
Halswirbelsäule (
HWS
)
und der rechten Schulter infolge des
Neurostimulators
Restbeschwerden Knie rechts nach Verletzung medialer Strukturen 2004, konservativ behandelt
V
erdacht auf Muskelhernie
Musculus
vastus
medialis
rechts
Aktuell
bestünden folgende
Probleme
:
Infolge des Neurostimulators kein Gefühl in der gesamten rechten Hand
Liv
idität
, Temperaturv
eränderungen (v
or allem
Unterkühlung) und
Hyper
sudation
Hand rechts, anamnestisch
auch verlangsamtes
Nagel
wachstum
Schmerzbedingt stark eingeschränkte Handgelenksbeweglichkeit und ein
geschränkte Fingerbeweglichkeit
rechts
Kraftdefizit Hand rechts
Schonhaltung der rechten H
and, die Hand wird nicht eingesetzt
Schmerzen im Bereich der Narben von der Implantation des
Neurostimula
tors
, insbesondere im Bereich
der oberen
Brustwirbelsäule (
BWS
)
, mit schmerzbedingter Bewegungseinschränkung der rechten Schulter und
der H
WS
Bisherige Arbeit als
Zügel
mann nicht mehr möglich
Die bisherige – körperlich schwere, den Einsatz beider Hände erfordernde - Tätig
keit als Umzugsmann sei dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar. Die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit lasse sich erst nach Durch
führung weiterer therapeutischer Massnahmen beurteilen; aktuell sei die rechte Hand nicht belastbar (S. 2).
3.2
Die Ärzte des
H._
, Zentrum für Schmerzmedizin, stellten am 15. Dezember 2010 folgende Diagnosen (Urk. 9/202 S. 1):
CRPS Typ I rechte Hand bei Status nach Trauma am 7. März 2008; ICD
10 M89.0
Status nach Operation bei Verdacht auf Loge de
Guyon
Syndrom und Fraktur des
Hamulus
ossis
hamati
mit Entwicklung einer
Pseudarthrose
; ICD-10 Z76.9
Neurostimulator-Implantation am 21. August 2009; ICD-10 Z76.9
Knieschmerz rechts nach Kontusion (31. Dezember 20
0
4) ohne nähere Zu
ordnung; ICD-10 M79.15
Meralgia
paraesthetica
rechts bei Status nach multiplen Operationen im Bereich der Leiste rechts
; ICD-10 G57.1
Umschriebener Schmerz obere BWS bei Retroversion beider Arme nach SCS-Implantation, am ehesten
myofaszieller
Genese; ICD-10 M79.18
Schmerz Steissbeinregion links i
m
Sinne Druckgefühl im Verlauf der SCS Elektrode nach SCS-Implantation; ICD-10 M79.18
Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren; ICD-10 F45.41
Es seien sämtliche Diagnosekriterien eines CRPS erfüllt
(S. 1 f.)
. Der Beschwer
deführer habe angegeben, die rechte Hand nicht mehr einsetzen zu können und sämtliche täglichen Verrichtungen mit der linken Hand durchzuführen (S. 2).
3.3
Gestützt auf die Ergebnisse ihrer neurologischen sowie chirurgischen Untersu
chung vom 22. März 2011
stellten
die SUVA-Versicherungs
mediziner Dr.
D._
und Dr.
C._
in ihrer Beurteilung vom 3. Mai 2011 nachstehende Diagnosen (Urk. 9/224 S.
19):
Chronifiziertes
Schmerzsyndrom der rechten, dominanten Hand im Rah
men eines CRPS I bei schwerer, schmerzbedingter Funktionsstörung der Hand mit weitgehend kontrakter Beugehaltung der Langfinger, einge
schränkter Beweglichkeit des Handgelenks und fehlender Kraft nach
definitiver Implantation eines Neurostimulators am 21. August 2009
wiederholten Ganglion
Stellatum
-Blockaden
operativer Dekompression des
Nervus
ulnaris
in der Loge de
Guyon
,
Hamulus
-Exzision sowie Spaltung des Ringbandes A1 am rechten Ringfinger infolge
Ulnariskompressions
-Syndrom
s
in der Loge de
Guyon
,
Delayed
union
/
Pseudarthrose
des
Hamulus
ossis
hamati
sowie einer Ringbandpathologie am rechten Ringfinger
einschiessenden Schmerzen im rechten Ringfinger bei
m Hochheben eines Schrankes am
7. März 2008
anamnestisch angegebener Kontusion der rechten Hand Mitte Februar 2008 mit mutmasslicher Fraktur des
Hamulus
ossis
hamati
Als unfallfremder Befund habe am Untersuchungstag zudem ein erhöhter arteriel
ler Blutdruckwert mit grenzwertig
erhöhtem
Kreatinin
bestanden (S. 19). Der Endzustand sei erreicht. Es sei
von einer bleibenden
funktionellen
Einar
migkeit
rechts auszugehen (S. 27). Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in einer
lei
densangepassten
Tätigkeit fielen aufgrund der Unfallfolgen nur Arbeiten in Be
tracht, welche sich ausschliesslich mit der linken,
adominanten
Hand verrichten liessen. Dazu gehörten beispielsweise Kontroll- und Überwachungstätigkeiten mit Bedienen eines Schaltpults oder einer Tastatur, bei der keine Gewichte über 5 kg gehoben werden müssten (da eine vermehrte Belastung der li
nken Hand zu einer Schmerzverstärkung in
der rechten Hand führen könne)
; auch das einar
mige Lenken eines dementsprechend angepassten Personenwa
g
ens sei dem Beschwerdeführer möglich. Eine Verweistätigkeit sei diesem an sich ganztags zumutbar; im Falle einer Tätigkeit, die das einhändige Bedienen einer PC-Tas
tatur beinhalte, sei indes eine Verlangsamung beziehungsweise eine verminderte Tagesleistung einzukalkulieren (S. 26).
3.4
Vom 5. bis 30. März 2012 fand eine berufliche Abklärung in der
Klinik A._
statt. Dabei zeigte der Beschwerdeführer
– bei funktioneller
Einarmig
keit
-
ein im Vergleich zu anderen Probanden ohne motorische Einschränkung verlangsamtes Arbeitstempo. Die Qualität seiner Arbeiten im Werkstattbereich wurde indes als durchwegs gut bis sehr gut bewerte
t
;
aufgrund seines
prakti
sche
n
Vorstellungsvermögen
s
, seine
r
gute
n
Fingergeschicklichkeit
(links) und der
praktische
n
Umsetzung
der ihm übertragenen Aufgaben
habe der Beschwer
deführer
gute Resultate
erzielt
.
E
r sei ein klarer „Eingliederungsfall“, bedürfe aufgrund der offenkundigen Einschränkungen (
Einhändigkeit
, Fehlen eines Lehrabschlusses, mangelhafte Kenntnisse der deutschen Sprache) indes der kompetenten Unterstützung dabei (Urk. 9/260 S. 2).
3.5
Die im Rahmen eines im Frühjahr 2012 unternommenen zweiwöchigen
Arbeits
versuchs
ausgeübte Tätigkeit im Reinigungsbereich erwies sich aufgrund zu starker physischer Belastungen beziehungsweise teilweise den Einsatz beider Arme erfordernder Arbeiten als ungünstig (Urk. 9/264 f. und Urk. 9/267).
3.6
Die Ärzte des Spitals
I._
, Schmerz- und Komplementärmedizin, stellten am 12. Juni 2012 folgende Diagnosen (Urk. 9/278):
Schweres CRPS I Hand rechts mit/bei
Status nach Trauma im März 2008
Status nach Operation bei Verdacht auf Loge de
Guyon
Syndrom und Fraktur des
Hamulus
ossis
hamati
im August 2008
Status nach Neurostimulator
-I
mplantation im August 2009
funktionelle
r
Einhändigkeit
Der Beschwerdeführer absolviere derzeit ein Arbeitstraining in der
Klinik A._
; dabei verrichte er Reinigungsarbeiten, montiere elektronische Teile und sei auch in anderen Bereichen tätig. Er sei einerseits froh, wieder etwas machen zu können, klage aber andererseit
s
auch über
eine
-
durch das
ver
mehr
te,
teilweise auch anstrengende Arbeiten mit der linken Hand bezie
hungs
weise dem linken Arm ausgelöste
-
Schmerzverstärkung im rechten Arm.
3.7
Dr.
F._
stellt
e
am 27. Juni 2012 nachstehende
– schmerzrelevante -
Diag
nosen (Urk. 9/281 S. 1):
CRPS I der rechten Hand:
Status nach Trauma (März 2008) und Operation (August 2008)
Status nach Neurostimulator-Implantation (August 2009)
Funktionelle
Einhändigkeit
Der Beschwerdeführer absolviere seit fast vier Monaten einen Arbeitsversuch
;
dabei arbeite er täglich sechs Stunden nur mit einer Hand. Nach einem Einsatz als Fensterreiniger übe er derzeit eine Tätigkeit an der Werkbank aus. Dies habe sich ungünstig auf die Schmerzsituation an der rechten Hand ausgewirkt, was vi
elleicht damit zu erklären sei,
dass es nicht
möglich sei
,
mit der linken Hand
Kraft anzuwenden und dabei die
(kranke) rechte Hand gleichzeitig völlig
ent
spannt zu lassen
. Unter der momentanen Arbeitsbelastung sei es daher zu einer erheblichen Zunahme der Beschwerden gekommen. Die Erkrankung der rechten Hand nehme einen ungünstigen Verlauf und könne sich allenfalls noch auf den ganzen rechten Arm ausdehnen. Zu beachten sei, dass generell alles, was Schmerzen oder Schwellungen verstärke, kontraindiziert sei. Es s
e
i verständlich, dass die Belastungsgrenze im Rahmen des Arbeitsversuchs ausgelotet werden müsse. Das bisherige Belastungsausmass sei indes zu hoch gewesen. Allenfalls sei eine Tätigkeit als Überwacher automatischer Vorgänge an einer Maschine eher geeignet (S. 2).
3.8
Gemäss Bericht der
Klinik A._
vom 12. Juli 2012 betreffend das
Arbeits
training
vom 16. April bis 29. Juni 2012 arbeitete der Beschwerdeführer – bei Normarbeitszeiten von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16.30 Uhr (Montag bis Donnerstag
; freitags nur am Vormittag
)
–
am Montag und Mittwoch jeweils bis zirka 15.15 Uhr (Schmerzzunahme am Nachmittag) und am Dienstag und Don
nerstag bis 12 Uhr, wobei er an diesen beiden Tagen am Abend noch einen Deutschkurs besuchte. Obwohl er meist leichte Arbeiten ausgeführt habe, habe stets – am Nachmittag verstärkt – eine Schmerzausstrahlung in die rechte Hand bestanden. Schmerzbedingt habe er drei Tage gefehlt (Urk. 9/284 S. 1). Gemäss
dem Beschwerdeführer seien die Schmerzen immer vorhanden, also auch dann, wenn er nichts tue. Seine Freude an der Arbeit sei aber grösser; deshalb spüre er manchmal seine Grenzen nicht. Vorläufig sei in einer leidensangepassten Tätig
keit von einer Arbeitsfähigkeit im Ausmass des während des Arbeitsversuchs geleisteten Pensums auszugehen. Eine endgültige Arbeitsfähigkeitsbeurteilung sei erst nach einem Arbeitsversuch in der freien Wirtschaft möglich. Betreffend die Wahl einer konkreten Verweistätigkeit sei
zu beachten, dass der Kraftauf
wand der linken Hand die Beschwerden in der rechten Hand beeinflusse; je weniger Kraft der Beschwerdeführer mit der linken Hand anwende, desto w
eni
ger Schmerzen entstünden
in der rechten Hand
(S. 2).
3.9
Nach Kenntnisnahme der seit ihrer Beurteilung vom 3. Mai 2011 (Urk. 9/224) ergangenen Akten hielten die SUVA-Versicherungsmediziner Dr.
C._
und Dr.
D._
am 26. September 2012 fest, die funktionelle
Einarmigkeit
habe sich im Rahmen des zwischenzeitlich absolvierten Arbeitstrainings bestätigt. Zudem habe sich gezeigt, dass
bei schwächerer Kra
f
t
anwendung mit der linken Hand
in
entsprechend
em Umfang auch
weniger Schmerzen in der rechten Hand
entstün
den
. Das am 3. Mai 2011 definierte Zumutbarkeitsprofil sei daher insofern zu ergänzen, als der Beschwerdeführer aufgrund der persistierenden Schmerzen respektive der Schmerzzunahme bei anhaltendem Einsatz der linken Hand beziehungsweise des linken Arms bei vollzeitlich zumutbarer Arbeitstätigkeit zu
sätzlich einer längeren Pause von einer Stunde und zweier kürzerer Pausen von je 15 Minuten
täglich
bed
ürfe (Urk. 9/292 S. 1).
3.10
Dr. med.
J._
, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, stellte am 16. März 2013 nachstehende Diagnosen (Urk. 9/345):
Schweres CRPS I Hand rechts bei Status nach Operation der Hand im August 2008 wegen Logensyndrom und Fraktur Os
hamatum
Funktionelle
Einhändigkeit
Epicondylitis
humeri
radialis
links
Die bisherige Tätigkeit als Zügelmann und Chauffeur sei dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar. In einer behinderungsangepassten, einarmigen
Kontroll
tätigkeit
sei lediglich von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen, entwickle der Beschwerdeführer doch bereits jetzt - wegen einer Überlastung der linken Hand – einen Tennisellbogen.
Derartige Sehnenentzündungen am Ellbogen trä
ten häufig bei Personen auf, die repetitive Bewegungen machen müssten. Dass der Beschwerdeführer, der trotz dreimonatiger Suche mit Unterstützung einer hierauf spezialisierten Firma keine Stelle gefunden habe, nun - im Wissen
da
rum,
dass er keine Arbeit finden werde - in einer Verweistätigkeit für arbeits
fähig erklärt werde, sei nicht nachvollziehbar.
4.
4.1
Nach Lage der Akten steht fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer
aufgrund eines
CRPS I der rechten Hand
funktionell
e
in
händig
und in der an
gestammten Tätigkeit als Zügelmann und Chauffeur zu 100 % arbeitsunfähig ist
(vgl. insbesondere Urk. 9/130 S. 1 f., Urk. 9/224 S. 19 und S. 26 f., Urk. 9/260 S. 1 f., Urk. 9/292 S. 1, Urk. 9/345)
.
4.2
Aus den medizinischen und weiteren Berichten geht sodann einhellig hervor, dass dem Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Fallabschlusses per Ende Dezem
ber 2012 eine leidensangepasste Tätigkeit grundsätzlich wieder zumutbar war.
Hinsichtlich des
Ausmass
es der Restarbeitsfähigkeit und de
s
Anforderungs
profil
s
einer geeigneten
Verweistät
igkeit gelangten die
SUVA-Versiche
rungs
mediziner
Dr.
C._
und Dr.
D._
einerseits aufgrund der Ergeb
nisse ihrer fun
dierten neurologischen und chirurgischen Untersuchung vom 22. März 2011
und ander
er
seits gestützt auf die Akten
zum Schluss, dass der Beschwerdeführer in der Lage sei,
vollzeitlich einer
seinem Leiden angepassten
Tätigkeit
nachzu
gehen, dabei indes zusätzliche Pausen von insgesamt andert
halb Stunden pro Tag benötige
(vgl. Beurteilungen vom 3. Mai 2011 [Urk. 9/224 S. 26] und vom 26. September 2012 [Urk. 9/292 S. 1]
)
.
Dass
ihm eine
behinde
rungsangepasste
Tätigkeit lediglich noch
im Teilzeitpensum
zumutbar
ist
(Urk. 1),
ist aufgrund der
zitierten ärztlichen
Beurteilungen
und der im Laufe der Zeit
effektiv
gezeigten Leistun
gsfähigkeit nicht anzunehmen.
So steht auf
grund der Akten fest, dass der Beschwerdeführer (ausschliesslich) insofern in seinem Leistungs
vermögen
beeinträchtigt
ist, als er einerseits die rechte Hand bei der Arbeit nicht einsetzen kann und
andererseits
die linke Hand nur leicht belasten darf, ansonsten es zu einer Schmerzverstärkung in der rechten Hand kommt (Urk.
9/278, Urk. 9/28
0 f.
, Urk. 9/284, Urk. 9/292 S. 1
; vgl.
hiezu
auch Schluss
bericht des Berufsberaters vom 11. März 2013 [Urk. 9/329]
).
Diesen Einschrän
kungen trugen die SUVA-Versicherungsmediziner
Dr.
C._
und Dr.
D._
mit dem von ihnen definierten Anforderungsprofil
der
Verweistätig
keit
und der Anerkennung
d
es Bedarf
s dreie
r
zusätzlich
er
Pausen pro Tag (zweimal eine halbe und einmal eine ganze Stunde), während derer der Beschwerdeführer beide Hände entspannen kann (Urk. 9/
224 S. 26
, Urk. 9/
292 S. 1
), vollumfäng
lich Rechnung.
Zwar war dieser während des Arbeitstrainings nur in reduzier
tem Pen
sum tätig und litt dennoch unter verstärkten Schmerzen in der rechten Hand
(Urk. 9/278, Urk. 9/281 S. 2, Urk. 9/284 S. 1)
.
Dies ist für die Beurteilung de
r
Rest
arbeitsfähigkeit
in einer leidensangepassten Tätigkeit indes insofern nicht von Belang, als
er
im Rahmen des Arbeitstrainings
und -
ver
suchs
durch
wegs
– ohne zusätzliche Pausen -
Tätigkeiten ausübte, die
mit einer
wesentli
chen höheren
Belastung der linken Hand einhergingen
als
es
die ihm noch
zumut
bare Verweistätigkeit erfordert, und dass gewisse
ihm übertra
gene
Arbei
ten auch
Verrichtungen
beinhalteten
, die
sich
einhändig gar nicht
ausführen lassen (
vgl. Urk. 9/264 f., Urk. 9/267, Urk. 9/278, Urk. 9/281, Urk. 9/284). Hin
zuweisen ist in diesem Zusammenhang darauf, dass das redu
zierte Pensum
während
des Arbeitstrainings nicht zuletzt mit dem gleichzeitig an zwei Aben
den pro Woche absolvierten
(das Leistungsvermögen ebenfalls beanspruchen
den)
Deutschkurs zu erklären ist, aufgrund dessen dem Beschwer
deführer zwei freie Nachmittage pro Woche zur Vorbereitung gewährt wurden
(
Urk. 9/272,
Urk. 9/274
,
Urk. 9/279, Urk. 9/299).
Festzuhalten ist zudem, dass auch Dr.
F._
,
auf dessen Beurteilung vom 27. Juni 2012 (Urk. 9/281) sich der Beschwerdeführer explizit beruft (Urk. 1 S. 6), davon ausging, dass
diesem
eine geeignetere
Tätigkeit (etwa die Überwachung automatischer Vorgänge an einer Maschine)
als die im Rahmen des Arbeitsversuchs
und -trainings
ausgeübte
n
belastenden Arbeiten durchaus zumutbar sei.
D
ie SUVA ging demnach
zu Recht von einer vollzeitlichen Arbeitsfähigkeit in einer
lei
densangepassten
Tätigkeit mit zusätzlichem Pausenbedarf aus (Urk. 2).
4.3
4.3.1
Bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades ging die
Beschwerdegegnerin
– ge
stützt auf
den von der früheren Arbeitgeberin des Beschwerdeführers für das Jahr 2012 ange
gebenen Jahresverdienst von
Fr. 52‘650.-- (13 x Fr. 4‘050.--;
Urk.
9/252)
und unter Berücksichtigung der bis 201
3
(Beginn Rentenanspruch) eingetretenen Nominallohnentwicklung von einem
Valideneinkommen
von
Fr. 53‘071.20
aus (Urk. 2 S. 10)
, was zu Recht nicht beanstandet wurde (Urk. 1
S. 8)
.
4.
3
.2
Bei der Berechnung des Invalideneinkommens von Fr.
34‘434.75
(Urk. 2 S.
1
1
)
stellte
die
SUVA
auf den
statistischen Durchschnittslohn für
einfache und repe
titive
Tätigkeiten gemäss Anforderungsniveau 4
im Sektor Dienstleistungen
(Urk. 1 S. 4
)
von Fr. 4‘536.-- im Jahr 2010 bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden
a
b
.
Unter Berücksichtigung der im Jahr 2013 betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit vom 41,7 Stunden
,
der bis 2013 eingetretenen
Nomi
nallohnentwicklung
(1,0 % im Jahr 2011 sowie je 0,8 % in den Jahren 2012 und 2013) und der durch die zusätzlichen Pausen von
insgesamt
anderthalb Stunden pro Arbeitstag bedingten 18%igen Lohneinbusse
gelangte sie zu einem Jahreseinkommen von Fr. 47‘751.4
5.
Dieses setzte sie aufgrund der Tatsache, dass das
Valideneinkommen
8,85 % unter dem tätigkeitsüblichen jährlichen
Durch
schnittslohn
liegt, um 3,85 % herab (zur
Parallelis
ierung der
Vergleichs
einkommen
vgl. BGE 135 V
297
mit Hinweisen)
.
Dem Umstand, dass der Beschwerdeführer
nur noch
Tätigkeiten, welche sich ausschliesslich mit der lin
ken,
adominanten
Hand verrichten lassen und kein Heben beziehungsweise Tra
gen von Gewichten über 5 kg erfordert, nachzugehen in der Lage ist, trug die SUVA
schliesslich
mit der Gewährung
des maximal möglichen
leidensbedingten Abzugs
von 25 %
vom hypothetisch noch erzielbaren Lohn
Rechnung
.
4.4
Angesichts der aus den beiden Vergleichseinkommen resultierenden
behinde
rungsbedingten
Lohneinbusse
von rund
35
% ist die
Zusprache
einer auf einem Invaliditätsgrad in dieser Höhe basierenden Rente (Urk.
2)
nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen.
5.
5.1
Da die Voraussetzungen
(BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115)
erfüllt sind
(Urk. 3)
, ist dem Beschwerdeführer antragsgemäss
(Urk. 1 S. 2)
die unentgeltli
che
Rechtsverbeiständung
zu bewilligen
,
und
es
ist ihm in der Person von Rechtsanwalt Reto
Caflisch
, Zürich, ein unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestel
len.
5.2
Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers machte mit
Honorar
note
vom 5. Mai 2015 (Urk. 16) einen Aufwand von
14,70
Stunden
sowie Barauslagen im Betrag von Fr.
16.--
geltend. Der verrechnete Zeitaufwand er
scheint angemessen. Unter
Berücksichtigung eines (
bis 31. Dezember 2014) praxisgemässen Stundenansatzes von Fr. 200.-
- sowie der Barauslagen von Fr. 16.--
(je zuzüglich Mehr
wertsteuer) ist der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit einem Betrag von Fr.
3‘192.50
aus der Gerichtskasse zu entschädigen.