Decision ID: 427e6933-2256-4fac-8224-abce8884ee00
Year: 2011
Language: de
Court: CH_BSTG
Chamber: CH_BSTG_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: penal_law

Sachverhalt:
A. Die Berufungsstaatsanwaltschaft in Katowice, Polen, führt seit geraumer Zeit ein umfangreiches Strafverfahren gegen B., A. und C. sowie weitere Personen und gelangte dabei seit dem Jahre 2005 mit zahlreichen  an die Schweiz. Den Tätern wird vorgeworfen, im  mit in Polen realisierten Privatisierungen staatlicher Konzerne an polnische Parlamentarier Bestechungsgelder ausgerichtet zu haben, um so ausländischen Investoren den Zuschlag bei den Eigentumsvergaben  zu können.
B. Im Rahmen dieser Rechtshilfebegehren führte die Staatsanwaltschaft I des
Kantons Zürich (nachfolgend „Staatsanwaltschaft“) in der Vergangenheit Zeugeneinvernahmen durch, erhob Unterlagen bei der Bank D. AG, Zürich betreffend Konten von C. und verschiedenen juristischen Personen sowie betreffend eines Escrow Kontos, lautend auf C., und verfügte die  dieser Unterlagen an die polnischen Strafverfolgungsbehörden.
C. Mit vorliegendem, ergänzenden Rechtshilfebegehren vom 5. August 2008 ersuchte die Berufungsstaatsanwaltschaft Katowice um Eruierung einer auf A. lautenden und bei der Bank E. AG in Zürich, um Erhebung und Edition der Bankunterlagen für den Zeitraum von November 1993 bis dato, um  Befragung des für die Kundenbeziehung  Bankmitarbeiters und um Teilnahme ausländischer Beamter an der Zeugenbefragung (Verfahrensakten Urk. 1/4/2). Mit  vom 31. Oktober 2008 entsprach die Staatsanwaltschaft dem  Rechtshilfeersuchen, indem sie die Bank E. AG verpflichtete,  Bankunterlagen, welche auf A. lauteten bzw. an denen dieser  Berechtigter oder (mit-)verfügungsberechtigter erschien,  (Verfahrensakten Urk. 1/4/6 S. 3). Die Bank E. AG  mit Schreiben vom 19. November 2008 die geforderten Unterlagen ( Urk. 1/4/8). Mit Schreiben vom 26. November 2008 ordnete die Staatsanwaltschaft bei der Bank E. AG die Edition von diversen  an (Verfahrensakten Urk. 1/4/9/2), welche die Bank E. AG am 9. Januar 2009 übermittelte (Verfahrensakten Urk. 1/4/11). A. erklärte am 26. Juni 2009, mit der vereinfachten Verfahrenserledigung im Sinne von Art. 80c IRSG nicht einverstanden zu sein (Verfahrensakten Urk. 1/4/13/1).
D. Die Staatsanwaltschaft erliess am 17. September 2010 eine , mit der sie die Herausgabe von Bankunterlagen betreffend . 1, lautend auf A., bei der Bank E. AG für den Zeitraum vom 21. Oktober 1998 bis und mit 13. November 2001, betreffend Konto-Nr. 2 lautend auf
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A., bei der Bank E. für den Zeitraum vom 1. Juli 2003 bis und mit 1. Mai 2005, und betreffend Konto-Nr. 3, lautend auf F. Inc., bei der Bank E. AG für den Zeitraum vom 29. April 2005 bis und mit 30. Juni 2006, verfügte (Verfahrensakten Urk. 2/4/22/1).
E. Gegen diese Verfügung erhob A. am 22. Oktober 2010 bei der II. Be-
schwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde, mit folgenden  (act. 1):
„1. Es sei Ziff. 1 des Dispositivs der Schlussverfügung der Vorinstanz vom 17. Sep-
tember 2010 aufzuheben und es seien das polnische Rechtshilfeersuchen vom
11. Juli 2005, die Sachverhaltsergänzung vom 11. September 2006, die Ergän-
zungsersuchen vom 19. Oktober 2006, vom 24. Juli 2008, vom 5. August 2008 so-
wie vom 17. September 2007 abzuweisen; und
2. es sei Ziff. 2 des Dispositivs der Schlussverfügung der Vorinstanz vom 17. Sep-
tember 2010 aufzuheben und die Herausgabe der in Ziff. 2 des Dispositives ge-
nannten Bankunterlagen an die Beschwerdeführer und/oder an die Bank E. AG,
Zürich, anzuordnen.
3. Eventualiter sei Ziff. 1 des Dispositivs der Schlussverfügung der Vorinstanz vom
17. September 2010 aufzuheben und das polnische Rechtshilfeersuchen vom
11. Juli 2005, die Sachverhaltsergänzung vom 11. September 2006, die Ergän-
zungsersuchen vom 19. Oktober 2006, vom 24. Juli 2008, vom 5. August 2008 so-
wie vom 17. September 2007, soweit abzuweisen, als Ziff. 2 lit. a) bis c) des Dispo-
sitivs der Schlussverfügung der Vorinstanz vom 17. September 2010 in dem Sinne
zu ändern ist, dass lediglich
• das Schreiben der Bank E. AG betr. Einreichung von Bankunterlagen vom
19. November 2008,
• das Schreiben der Bank E. AG betr. Einreichung fehlender Detailbelege vom
9. Januar 2009,
• allfällige Bankunterlagen nur für die Zeit vom 20. November 1996 bis 31. De-
zember 1997 betreffend die Konten und Depot des Beschwerdeführers und der
F. Inc. bei der Bank E. AG, d.h. sowohl Eröffnungsunterlagen aus jener Zeit als
auch Auszüge und Detailbelege aus jener Zeit
an die ersuchende Behörde herausgegeben werden
und bezüglich der übrigen in Ziff. 2 des Dispositivs der Schlussverfügung der Vor-
instanz vom 17. September 2010 genannten Bankunterlagen die Herausgabe an
die Beschwerdeführer und/oder an die Bank E. AG, Zürich, angeordnet wird.
4. Subeventualiter sei zudem anzuordnen, dass – falls die vorstehenden Anträge ge-
mäss Ziff. 1 bis 3 abgewiesen werden – sämtliche herauszugebenden Dokumente
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durch die Beschwerdegegnerin vor der Herausgabe mit einem gut sichtbaren und
nicht mehr wegkopierbaren Stempel der Beschwerdegegnerin versehen werden.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.“
F. Mit Beschwerdeantwort vom 9. Dezember 2010 beantragt das Bundesamt
für Justiz (nachfolgend „BJ“) die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei (act. 7), während die Staatsanwaltschaft auf  verzichtet (act. 8). In der Folge räumt die II. Beschwerdekammer dem Beschwerdeführer die Möglichkeit zur Einsicht in diejenigen Akten ein,  den Beschwerdeführer selber betreffen. Über das Aktengesuch  der auf die F. Inc. lautenden Dokumente teilte die II.  mit, werde sie erst entscheiden, sobald über die  in Bezug auf die F. Inc. befunden worden sei (act. 11). Der  reicht am 12. Januar 2011 Replik ein (act. 12), welche dem Bundesamt für Justiz und der Staatsanwaltschaft am 14. Januar 2011 zur Kenntnis gebracht wird (act. 13). Mit einer vom 20. Januar 2011 datierten Noveneingabe beantragt der Beschwerdeführer, dass ihm die  auch betreffend das auf die F. Inc. lautende Bankkonto bei der Bank E. AG zuzusprechen sei und dass dementsprechend sämtliche Rechtsbegehren des Beschwerdeführers in der Beschwerde vom 22.  2010 auch betreffend die F. Inc. zu berücksichtigen seien (act. 14). Die Staatsanwaltschaft beantragt in seiner Stellungnahme zur Noveneingabe die Verneinung der Beschwerdelegitimation des Beschwerdeführers  der F. Inc. Ferner seien auf die Rechtsbegehren des  vom 22. Oktober 2010 hinsichtlich der F. Inc. bzw. auf die  vom 20. Januar 2011 nicht einzutreten bzw. diese vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei (act. 16). Das BJ verzichtete auf Stellungnahme zur Noveneingabe des Beschwerdeführers (act. 17).
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Die II. Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. 1.1 Für die Rechtshilfe zwischen der Schweiz und Polen sind in erster Linie die
Bestimmungen des Europäischen Übereinkommens über die Rechtshilfe in Strafsachen vom 20. April 1959 (EUeR; SR 0.351.1), welchem beide  beigetreten sind, sowie das zu diesem Übereinkommen am 8.  2001 ergangene zweite Zusatzprotokoll (2. ZP; SR 0.351.12) sowie die Bestimmungen der Art. 48 ff. des Übereinkommens vom 19. Juni 1990 zur Durchführung des Übereinkommens von Schengen vom 14. Juni 1985 (Schengener Durchführungsübereinkommen, SDÜ; ABl. L 239 vom 22. September 2000, S. 19 − 62) massgebend.
1.2 Soweit das Staatsvertragsrecht bestimmte Fragen nicht abschliessend re-
gelt, gelangen das Bundesgesetz über internationale Rechtshilfe in  vom 20. März 1981 (IRSG; SR 351.1) und die Verordnung über  Rechtshilfe in Strafsachen vom 24. Februar 1982 (IRSV; SR 351.11) zur Anwendung (Art. 1 Abs. 1 IRSG; BGE 130 II 337 E. 1 S. 339; 128 II 355 E. 1 S. 357; 124 II 180 E. 1a S. 181). Das innerstaatliche Recht gilt nach dem Günstigkeitsprinzip auch dann, wenn dieses geringere  an die Rechtshilfe stellt (BGE 136 IV 82 E. 3.1; 129 II 462 E. 1.1 S. 464). Das Günstigkeitsprinzip gilt auch bei der Anwendung der  internationalen Rechtsquellen (vgl. Art. 48 Ziff. 2 SDÜ).  bleibt die Wahrung der Menschenrechte (vgl. BGE 135 IV 212 E. 2.3 S. 215; 123 II 595 E. 7c S. 616 ff., je m.w.H.).
2. 2.1 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um eine Schlussverfügung
der ausführenden kantonalen Behörde in internationalen , gegen welche innert 30 Tagen ab der schriftlichen Mitteilung bei der II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde  werden kann (Art. 80e Abs. 1 i.V.m. Art. 80k IRSG; Art. 37 Abs. 2 lit. a Ziff. 1 StBOG; Art. 19 Abs. 2 des Organisationsreglements für das  vom 31. August 2010, SR 173.713.161).
Die Schlussverfügung vom 17. September 2010, welche dem Beschwerde-
führer am 22. September 2010 zuging, ist mit Beschwerde vom 22. Oktober 2010 fristgerecht angefochten worden.
2.2 Zur Beschwerdeführung ist berechtigt, wer persönlich und direkt von einer
Rechtshilfemassnahme betroffen ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 80h lit. b IRSG). Als persönlich
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und direkt betroffen wird im Falle der Erhebung von Konteninformationen der jeweilige Kontoinhaber angesehen (Art. 9a lit. a IRSV; BGE 118 Ib 547 E. 1d; 122 II 130 E. 2b; TPF 2007 79 E. 1.6).
Bloss wirtschaftlich an einem Konto oder an einer direkt betroffenen  Berechtigte sind nur in Ausnahmefällen selbständig . Dies kann etwa der Fall sein, wenn eine juristische Person, über deren Konto Auskunft verlangt wird, aufgelöst wurde und deshalb nicht mehr handlungsfähig ist (BGE 123 II 153 E. 2c-d S. 157 f.). Die Beweislast für die wirtschaftliche Berechtigung und die Liquidation der Gesellschaft  dem Rechtsuchenden. Ausserdem darf die Firmenauflösung nicht nur vorgeschoben oder rechtsmissbräuchlich erscheinen (BGE 123 II 153 E. 2d S.157 f.). Darüber hinaus muss der wirtschaftlich Berechtigte im  eindeutig als Begünstigter des Liquidationsgewinns bezeichnet sein (Urteile des Bundesgerichts 1C_161/2011 vom 11. April 2011, E. 1.3; 1A.284/2003 vom 11. Februar 2004, E. 1; 1A.212/2001 vom 21. März 2002 E. 1.3.2; 1A.84/1999 vom 31. Mai 1999, E. 2c; Entscheid des  RR.2009.151 vom 11. September 2009, E. 1.3.2). Für bloss  Betroffene, insbesondere Personen, die zwar in den erhobenen  erwähnt werden, aber nicht direkt von Zwangsmassnahmen betroffen bzw. Inhaber der fraglichen Konten sind, ist die  grundsätzlich zu verneinen (BGE 129 II 268 E. 2.3.3 S. 269; 123 II 153 E. 2b S. 157, 161 E. 1d S. 164, je mit Hinweisen; 122 II 130 E. 2b S. 132 f.).
2.2.1 Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer in Bezug auf die Herausgabe
der Bankunterlagen betreffend die auf ihn lautenden Konten Nr. 1 und 2 bei der E. AG persönlich und direkt im Sinne von Art. 80h lit. b IRSG i.V.m. Art. 9a lit. a IRSV betroffen und diesbezüglich zur Beschwerde legitimiert ist, weshalb in diesem Umfange auf die Beschwerde einzutreten ist.
2.2.2 Streitig ist hingegen, ob der Beschwerdeführer das Dispositiv der Schluss-
verfügung auch im Hinblick auf die Übersendung von Kontounterlagen betreffend die F. Inc. anfechten bzw. die Interessen dieser Gesellschaft an einer Verweigerung der Rechtshilfe im Beschwerdeverfahren geltend  kann.
Der Beschwerdeführer hat anwaltlich vertreten einzig in seinem Namen selbst, nicht aber für die im Rubrum der Schlussverfügung genannte  Beschwerde erhoben. Der Beschwerdeführer hat zwar ein „ of Dissolution“ eingereicht, mit dem belegt werden soll, dass die F. Inc. am 9. Januar 2011 aufgelöst worden ist (act. 14.2), entgegen der zitier-
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ten, konstanten und mit Urteil des Bundesgerichts 1C_161/2011 vom 11. April 2011 bestätigten Rechtsprechung fehlt es aber am Element der klaren Benennung des Beschwerdeführers als Begünstigten aus der  Gesellschaft. Daran ändert auch nichts, dass auf dem vom  eingereichten Formular A der Bank E. AG der  als wirtschaftlicher Berechtigter aufgeführt ist (act. 1/27). Die Bank kann höchstens die wirtschaftliche Berechtigung an den Konten bestätigen, so wie sie ihr gegenüber deklariert wurde, jedoch nicht die Berechtigung an der Gesellschaft selbst, was Voraussetzung für ein ausnahmsweises  gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung wäre. Der  ist damit bezüglich das Konto Nr. 4 bei der Bank E. AG, lautend auf die F. Inc., nicht beschwerdelegitimiert. Ob der Beschwerdeführer im Übrigen seine Beschwerde nach abgelaufener Beschwerdefrist inhaltlich hätte ausdehnen können, ist mehr als zweifelhaft (vgl. Entscheid des  RR.2008.161+163 vom 2. Februar 2009, E. 2.3;  Entscheid des Bundesgerichts 1C.70/2009 vom 17. April 2009), kann in Anbetracht der ohnehin mangelhaften Legitimation aber letztlich offen bleiben.
3. Mangels Beschwerdelegitimation des Beschwerdeführers in Bezug auf die
Herausgabe der Bankunterlagen betreffend das Konto Nr. 4 der F. Inc., ist ihm das Recht auf Akteneinsicht in diesem Umfang zu versagen (Art. 80b Abs. 1 IRSG i.V.m. Art. 80h lit. b IRSG).
4. Die II. Beschwerdekammer ist nicht an die Begehren der Parteien gebun-
den (Art. 25 Abs. 6 IRSG). Sie prüft die bei ihr erhobenen Rügen  mit freier Kognition. Sie ist aber nicht verpflichtet, nach weiteren der Rechtshilfe allenfalls entgegenstehenden Gründen zu forschen, die aus der Beschwerde nicht hervorgehen (BGE 123 II 134 E. 1d S. 136 f.; 122 II 367 E. 2d S. 372, mit Hinweisen). Ebenso wenig muss sich die urteilende Instanz nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung mit allen  einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen. Sie kann sich auf die für ihren Entscheid  Punkte beschränken, und es genügt, wenn die Behörde wenigstens kurz die Überlegungen nennt, von denen sie sich leiten liess und auf  sich ihr Entscheid stützt (Urteil des Bundesgerichts 1A.59/2004 vom 16. Juli 2004, E. 5.2, mit weiteren Hinweisen).
5. 5.1 Der Beschwerdeführer rügt zunächst die mangelhafte Sachverhaltsschilde-
rung in den Rechtshilfebegehren sowie das Fehlen des  der doppelten Strafbarkeit. Zusammengefasst macht er diesbe-
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züglich geltend, der massgebliche Sachverhalt in den polnischen  sei bewusst diffus dargestellt. Es werde nicht klar, welches  überhaupt Gegenstand des Ersuchens sei. Ferner sei nicht ersichtlich, inwiefern der von der Vorinstanz dargelegte Sachverhalt in der Schweiz überhaupt strafbar sein solle, zumal der Beschwerdeführer nur bis zum 31. März 1995 im Ministerium für Privatisierung tätig gewesen sei und nicht wie von der Vorinstanz dargestellt bis Ende Juni 1995. Die Vorinstanz habe Sachverhaltsergänzungen gemacht und Mutmassungen in Bezug auf die Rolle des Beschwerdeführers angestellt und sei damit unzulässigerweise von der Sachverhaltsdarstellung der ersuchenden Behörde abgewichen (act. 1 S. 5, 14 und 19 ff.).
5.2 In formeller Hinsicht muss das Rechtshilfeersuchen insbesondere Angaben
über den Gegenstand und den Grund des Ersuchens enthalten (Art. 14 Ziff. 1 lit. b EUeR). Ausserdem muss das Ersuchen namentlich bei Herausgabe von Beweismitteln wie in casu die strafbare Handlung bezeichnen und eine kurze Darstellung des Sachverhalts enthalten (Art. 14 Ziff. 2 i.V.m. Art. 3 Ziff. 1 EUeR). Art. 28 Abs. 2 und 3 IRSG i.V.m. Art. 10 IRSV stellen  Anforderungen an das Rechtshilfeersuchen. Diese Angaben müssen der ersuchten Behörde die Prüfung erlauben, ob die doppelte Strafbarkeit gegeben ist (vgl. Art. 5 Ziff. 1 lit. a EUeR), ob die Handlungen, wegen denen um Rechtshilfe ersucht wird, nicht politische oder fiskalische Delikte darstellen (Art. 2 lit. a EUeR) und ob der Grundsatz der  gewahrt wird (BGE 129 II 97 E. 3.1 S. 98 f. m.w.H.).
Die Rechtsprechung stellt an die Schilderung des Sachverhalts im  keine hohen Anforderungen. Von den Behörden des  Staates kann nicht verlangt werden, dass sie den Sachverhalt, der Gegenstand des hängigen Strafverfahrens bildet, bereits lückenlos und  widerspruchsfrei darstellen. Das wäre mit dem Sinn und Zweck des Rechtshilfeverfahrens nicht vereinbar, ersucht doch ein Staat einen  gerade deswegen um Unterstützung, damit er die bisher im Dunkeln gebliebenen Punkte aufgrund von Beweismitteln, die sich im ersuchten Staat befinden, klären kann. Es reicht daher aus, wenn die Angaben im Rechthilfeersuchen den schweizerischen Behörden ermöglichen zu prüfen, ob ausreichend konkrete Verdachtsgründe für eine rechtshilfefähige  vorliegen, ob Verweigerungsgründe gegeben sind bzw. in welchem  dem Begehren allenfalls entsprochen werden muss. Es kann auch nicht verlangt werden, dass die ersuchende Behörde die Tatvorwürfe  abschliessend mit Beweisen belegt. Der Rechtshilferichter hat weder Tat- noch Schuldfragen zu prüfen und grundsätzlich auch keine  vorzunehmen, sondern ist vielmehr an die Sachdarstellung im
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Ersuchen gebunden, soweit sie nicht durch offensichtliche Fehler, Lücken oder Widersprüche sofort entkräftet wird (BGE 133 IV 76 E. 2.2 S. 79; 132 II 81 E. 2.1 S. 85; Entscheide des Bundesstrafgerichts RR.2009.39 vom 22. September 2009, E. 8.1; RR.2008.158 vom 20. November 2008, E. 5.3, je m.w.H).
5.3 Die Vertragsparteien des EUeR können sich das Recht vorbehalten, die  von Rechtshilfeersuchen um Durchsuchung oder Beschlagnahme von Gegenständen der Bedingung zu unterwerfen, dass die dem Ersuchen zugrunde liegende strafbare Handlung sowohl nach dem Recht des  als auch nach dem des ersuchten Staates strafbar ist (Art. 5 Ziff. 1 lit. a EUeR). Die Schweiz hat für die Vollziehung von Rechtshilfeersuchen, mit welchen Zwangsmassnahmen beantragt werden, einen  Vorbehalt angebracht. Art. 64 Abs. 1 IRSG bestimmt für die  Rechtshilfe, dass prozessuale Zwangsmassnahmen nur angewendet werden dürfen, wenn aus der Sachverhaltsdarstellung im Ersuchen , dass die im Ausland verfolgte Handlung die objektiven Merkmale  nach schweizerischem Recht strafbaren Tatbestandes aufweist.
Für die Frage der beidseitigen Strafbarkeit nach schweizerischem Recht ist der im Rechtshilfeersuchen dargelegte Sachverhalt so zu subsumieren, wie wenn die Schweiz wegen des analogen Sachverhalts ein Strafverfahren eingeleitet hätte (BGE 132 II 81 E. 2.7.2 S. 90; 129 II 462 E. 4.4 S. 465). Zu prüfen ist mithin, ob der im Ausland verübte inkriminierte Sachverhalt,  er – analog – in der Schweiz begangen worden wäre, die  einer schweizerischen Strafnorm erfüllen würde. Die Strafnormen brauchen nach den Rechtssystemen der Schweiz und des  Staates nicht identisch zu sein (Urteil des Bundesgerichts 1A.125/2006 vom 10. August 2006, E. 2.1 m.w.H.). Dabei genügt es, wenn der im Rechtshilfeersuchen geschilderte Sachverhalt unter einen einzigen Straftatbestand des schweizerischen Rechts subsumiert werden kann. Es braucht dann nicht weiter geprüft zu werden, ob darüber hinaus auch noch weitere Tatbestände erfüllt sein könnten (BGE 129 II 462 E. 4.6 S. 466). Ebenfalls nicht erforderlich ist, dass dem von der Rechtshilfemassnahme Betroffenen im ausländischen Strafverfahren selbst ein strafbares  zur Last gelegt wird (Urteil des Bundesgerichts 1A.245/2006 vom 26. Januar 2007, E. 3).
Nachfolgend ist somit zu prüfen, ob der Sachverhalt im  und dessen Ergänzungen genügend konkret dargestellt worden ist, damit eine Subsumtion unter einen schweizerischen Straftatbestand  ist.
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5.4 Den Rechtshilfeersuchen vom 11. Juli 2005 und 17. September 2007 sowie der Sachverhaltsergänzung vom 11. September 2006 und dem  der Berufungsstaatsanwaltschaft Katowice vom 19.  2006 und 5. August 2008 (Verfahrensakten Urk. 1/4/2, 1/4/4/1-3) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer von 1993 bis zum 30. Juni 1995 die Stellung als Generaldirektor des Ministeriums für  der Republik Polen inne gehabt habe. In dieser Funktion soll er von Investoren, die sich für den Erwerb von Aktien oder Anteilen von , ehemals staatlichen Unternehmen interessiert hätten,  erpresst haben. In diesem Bestechungskonstrukt sei B. als Lobbyist aufgetreten und habe die Bestechungsgelder von Dritten jeweils auf Konten des Beschwerdeführers und polnischer Parlamentsabgeordneter bei der Bank D. AG weitergeleitet. Der Beschwerdeführer habe u.a. mit C. im  mit der Privatisierung der Brauerei G., welche in den Jahren 1992 bis 1996 durchgeführt worden sei, eine Bestechungszahlung seitens des daran interessierten C. vereinbart, die nach erfolgter Privatisierung ausbezahlt worden sei. Am 24. November 1994 sollen rund 60% der  an der H. GmbH für USD 2.7 Mio. an C. veräussert worden sein, welche dieser drei Jahre später, am 25. November 1997, für USD 18.2 Mio. an  I. AG in Basel weiterveräussert habe. Diese wiederum habe die Anteile an eine J. B.V. in Rotterdam für USD 19.9 Mio. verkauft und schliesslich seien die Anteile über eine weitere Station beim Bierkonzern K. eingebracht worden.
Hinsichtlich der Privatisierung des Zementwerks L. SA habe B. zunächst ein aus der M. Holding AG, der N. Holding AG und der O. GmbH  Konsortium organisiert, welches die Holding P. gegründet habe. Letztere habe im Zusammenwirken mit der irischen Firma Q. den Kauf der Aktienmehrheit an der polnischen L. SA bewerkstelligen sollen. Der  soll von B. eine Summe in der Höhe von USD 1 Mio.  und im Gegenzug die Zusicherung abgegeben haben, dass die  P. den Zuschlag für den Erwerb des Zementwerks erhalten werde, was im Oktober 1996 schliesslich geschehen sei. Der Beschwerdeführer soll in der Folge vom irischen Investor in den Jahren 1996-1997 USD 950'000.-- auf ein Bankkonto der Bank D. AG überwiesen und weitere USD 200'000.-- in bar ausgehändigt erhalten haben. Der Beschwerdeführer habe von 1995 bis 2003 zahlreiche Investitionen getätigt, wie Käufe von Immobilien in Polen, V. und in U. (VS), von Kunstwerken, Autos und einer Yacht. Zwischen September 2003 und September 2004 hätten zahlreiche telefonische Verbindungen zwischen dem Beschwerdeführer und der Bank E. AG stattgefunden. Es sei dabei davon auszugehen, dass es sich um Gespräche zwischen Bank und ihrem Kunden gehandelt habe.
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5.5 Offensichtliche Fehler, Lücken und Widersprüche sind in der Sachverhalts-
darstellung nicht auszumachen. Die ersuchende Behörde muss an sich nicht im Detail belegen, worauf sie ihren Verdacht stützt. Es genügt, dass der geschilderte Tatverdacht hinreichend begründet und überzeugend ist (vgl. NADJA CAPUS, Strafrecht und Souveränität: Das Erfordernis der  Strafbarkeit in der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen, Bern 2010, S. 448-451). Vorliegend legt die ersuchende Behörde in den  dar, wie die verdächtigten Personen bei den  vorgegangen sein sollen und in welchem Zeitraum sich diese Vorfälle ereignet haben sollen. Zudem werden zahlreiche  genannt, über welche Geld aus den vorgeworfenen  geflossen sei. Entgegen der Ansicht des  ist sodann nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdegegnerin  gemacht und Mutmassungen bezüglich des  angestellt haben soll. Die Ausführungen in den Eintretens- und  sowie in der Schlussverfügung stimmen mit den Rechtshilfeersuchen und deren Ergänzungen überein. So wird in der  zum Rechthilfeersuchen vom 19. Oktober 2006 festgehalten, dass der Beschwerdeführer bis zum 30. Juni 1995 das Amt des Generaldirektors des Privatisierungsministeriums bekleidet habe, wobei er ab dem 31. März 1995 bis 30. Juni 1995 Urlaub bezogen habe (Verfahrensakten Urk. 1/4/4/3 S. 4). Genau Gleiches wird in der Schlussverfügung wiedergegeben ( Urk. 2/4/22 S. 9). Von einer unzulässigen Abweichung in der Sachverhaltsdarstellung durch die Beschwerdegegnerin kann daher keine Rede sein.
Unbegründet ist auch der Einwand, die ersuchende Behörde habe den  im Zusammenhang mit der Privatisierung der Brauerei „G.“ fallen , sei dieser doch in der Ergänzung vom 5. August 2008 nicht mehr erwähnt (act. 1 S. 25). Der Umstand, dass eine ersuchende Behörde in späteren, ergänzenden Rechtshilfeersuchen oder auch in Präzisierungen einzelne früher als strafrechtlich relevant genannte Sachverhalte nicht mehr erwähnt, bedeutet nicht, dass diese Vorwürfe nicht mehr Gegenstand des ausländischen Strafverfahrens bilden. Um dies anzunehmen, bedürfte es einer expliziten Erklärung der ersuchenden Behörde.
Auch wenn es dem Beschwerdeführer sodann als wenig glaubwürdig , dass die Bestechungsgelder gemäss den Rechtshilfeersuchen  erst Monate nach den Verkaufszuschlägen ausbezahlt worden seien, ist darin kein Widerspruch in der Sachverhaltsdarstellung zu erblicken,  ein solcher Ablauf in einem korruptiven Umfeld, welches über ein „Ge-
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schäft“ hinausgeht, nicht völlig abwegig ist. Der Rechtshilferichter hat im Übrigen nicht zu beurteilen, ob der im Ersuchen dargestellte Sachverhalt glaubwürdig ist (vgl. supra E. 5.2). Die konkreten Umstände der einzelnen Zahlungen und deren Hintergründe werden Thema des polnischen  sein.
5.6 Gemäss Art. 322quater StGB macht sich der passiven Bestechung strafbar,
wer als Mitglied einer richterlichen oder anderen Behörde, als Beamter, als amtlich bestellter Sachverständiger, Übersetzer oder Dolmetscher oder als Schiedsrichter im Zusammenhang mit seiner amtlichen Tätigkeit für eine pflichtwidrige oder eine im Ermessen stehenden Handlung oder  für sich oder einen Dritten einen nicht gebührenden Vorteil fordert, sich versprechen lässt oder annimmt. Der Vorteil muss den Amtsträger in nicht gebührender Weise in materieller oder immaterieller Hinsicht besser stellen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 6S.107/2004 vom 23. Juli 2004, E. 6.3). Nicht gebührend ist der Vorteil, wenn er dem Empfänger nicht zusteht und er darauf auch keinen Anspruch hat. Der Vorteil muss eine  für eine pflichtwidrige oder eine im Ermessen stehenden Handlung oder Unterlassung darstellen. Pflichtwidrig ist ein Verhalten dann, wenn es strafbar ist oder gegen Amts-, Dienst- oder Disziplinarpflichten verstösst. Die pflichtwidrige oder im Ermessen stehende Handlung muss im  mit der amtlichen Tätigkeit des Empfängers stehen. Diese liegt vor, wenn der Amtsträger im Rahmen seiner amtlichen Funktionen handelt oder mit dem in Frage stehenden Verhalten gegen Amtspflichten verstösst (STRATENWERTH/WOHLERS, Schweizerisches Strafgesetzbuch, , 2. Aufl., Bern 2009, N. 4 ff. zu Art. 322quater StGB m.w.H.).
Wie vorstehend ausgeführt, legen die polnischen Behörden dem  konkret zur Last, er habe im Zusammenhang mit seiner  als Generaldirektor des Privatisierungsministeriums – damit als  im Sinne von Art. 110 Abs. 3 StGB – im Zusammenhang mit der  des polnischen Zementwerks L. SA und des Brauereibetriebs H. GmbH Bestechungsgelder dafür entgegen genommen, dass die  denjenigen Interessenten zugeschlagen worden seien, welche über die Vermittlung durch B. die Bestechungsgelder ausrichten würden. Wie  oben ausgeführt, soll der Beschwerdeführer gemäss der verbindlichen Sachverhaltsdarstellung in den Rechtshilfeersuchen bis zum 30. Juni 1995 die Stellung als Beamter des Privatisierungsministeriums inne gehabt . Entgegen der vielfach wiederholten Einwendung in der Beschwerde, dieses Datum treffe nicht zu, ist für Rechtshilfebehörde und –richter allein dieses Datum massgeblich. Gemäss Aussagen von B. habe der  im Mai 1995 die Zahlung von USD 1 Mio. verlangt, damit
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die Holding P. den Zuschlag für den Erwerb des Zementwerkes erhalten solle. Damit wäre nach schweizerischem Recht der Tatbestand von Art. 322quater StGB prima vista ohne weiteres erfüllt. Dass sich der  von Ende März 1995 bis Ende Juni 1995 in Urlaub  habe, wie dies die Berufungsstaatsanwaltschaft Katowice ausführt (Verfahrensakten Urk. 1/4/4/3 S. 4), vermag an der rechtlichen Qualifikation des Sachverhalts nichts zu ändern. Die Einwendungen des , wonach die Aussagen B. wenig glaubwürdig seien und es  sei, dass sich dieser mit dem Beschwerdeführer im Mai 1995 in dessen Büro im Privatisierungsministerium getroffen habe, betreffen die Beweiswürdigung. Diese ist vom Rechtshilferichter gerade nicht  (vgl. oben Ziff. 5.2).
Nach dem Gesagten ist der in den Rechtshilfeersuchen dargestellte  genügend konkret dargestellt, um eine Subsumtion unter einen schweizerischen Tatbestand vornehmen zu können. Demnach steht fest, dass sich auch die im Hinblick auf das Erfordernis der doppelten  erhobene Rüge als unbegründet erweist.
6. 6.1 Der Beschwerdeführer macht weiter einen fehlenden sachlichen Zusam-
menhang zwischen dem untersuchten Sachverhalt und den  Dokumenten geltend. Gemäss polnischem Rechtshilfeersuchen seien die Korruptionsgelder zwischen 1996 und 1997 hauptsächlich in bar an den Beschwerdeführer geflossen. Die Berufungsstaatsanwaltschaft  fordere hingegen Bankunterlagen für den Zeitraum von November 1993 bis dato. Mit Blick auf das Verbot der Beweisausforschung sei es, wenn überhaupt, nur zulässig, Bankunterlagen für den Zeitraum zwischen 1996 und 1997 zu verlangen bzw. herauszugeben, die sich zumindest  auf den massgeblichen Sachverhaltszeitraum beziehen würden (act. 1 S. 28 f.).
6.2 Rechtshilfemassnahmen haben generell dem Prinzip der Verhältnismäs-
sigkeit zu genügen (ROBERT ZIMMERMANN, La coopération judiciaire  en matière pénale, 3. Aufl., Bern 2009, S. 669 f., N. 715 mit  auf die Rechtsprechung; Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2007.64 vom 3. September 2007, E. 3.2). Die akzessorische  ist nur zulässig, soweit sie für ein Verfahren in strafrechtlichen  im Ausland erforderlich erscheint oder dem Beibringen der Beute dient (vgl. Art. 63 Abs. 1 IRSG). Die internationale Zusammenarbeit kann nur abgelehnt werden, wenn die verlangten Unterlagen mit der verfolgten Straftat in keinem Zusammenhang stehen und offensichtlich ungeeignet
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sind, die Untersuchung voranzutreiben, so dass das Ersuchen nur als  für eine unzulässige Beweisausforschung (“fishing expedition“) . Da der ersuchte Staat im Allgemeinen nicht über die Mittel verfügt, die es ihm erlauben würden, sich über die Zweckmässigkeit bestimmter Beweise im ausländischen Verfahren auszusprechen, hat er insoweit die Würdigung der mit der Untersuchung befassten Behörde nicht durch seine eigene zu ersetzen und ist verpflichtet, dem ersuchenden Staat alle  Aktenstücke zu übermitteln, die sich auf den im Rechtshilfeersuchen dargelegten Sachverhalt beziehen können (sog. potentielle Erheblichkeit). Nicht zulässig ist es, den ausländischen Behörden nur diejenigen  zu überlassen, die den im Rechtshilfeersuchen festgestellten  mit Sicherheit beweisen. Den ausländischen Strafverfolgungsbehörden obliegt es dann, aus den möglicherweise erheblichen Akten denjenigen auszuscheiden, welche für die den Beschuldigten vorgeworfenen Taten beweisrelevant sind (zum Ganzen BGE 122 II 367 E. 2c S. 371; 121 II 241 E. 3a S. 242 f.; Urteile des Bundesgerichts 1A.115/2000 vom 16. Juni 2000, E. 2a; 1A.182/2001 vom 26. März 2002, E. 4.2; 1A.234/2005 vom 31. Januar 2006, E. 3.2; 1A.270/2006 vom 13. März 2007, E. 3 ;  des Bundesstrafgerichts RR.2007.24 vom 8. Mai 2007, E. 4.1; RR.2007.90 vom 26. September 2007, E. 7.2). Zielt das  auf die Ermittlung ab, auf welchem Weg Geldmittel strafbarer  verschoben worden sind, so sind die Behörden des ersuchenden Staates grundsätzlich über alle Transaktionen zu informieren, die von Gesellschaften und über Konten getätigt worden sind, welche in die  verwickelt sind (BGE 121 II 241 E. 3c S. 244; Urteile des  1A.7/2007 vom 3. Juli 2007, E. 7.2; 1A.79/2005 vom 27. April 2005, E. 4.1).
6.3 Die strittigen Bankunterlagen beziehen sich auf Konten bei der Bank E. AG,
die auf die Beschwerdeführer lauten. Sie umfassen die , Auszüge und Detailbelege betreffend Konto Nr. 1 und Nr. 5 (jeweils mit Unterkonten). Der erforderliche Sachzusammenhang zwischen dem ausländischen Strafverfahren und den herauszugebenden Bankunterlagen ist prima facie gegeben. Wie bereits oben erwähnt, wird dem  im ausländischen Verfahren vorgeworfen, während seiner Amtszeit als Generaldirektor des Ministeriums für Eigentumsumwandlung von 1993 bis Ende Juni 1995 sich der passiven Bestechung schuldig gemacht zu  und dann in den Jahren 1996 bis 1997 Korruptionsgelder erhalten und unter anderem auf ein Konto bei der Bank E. AG in der Schweiz transferiert zu haben. Die herauszugebenden Bankunterlagen belegen zunächst eine am 21. Oktober 1998 erfolgte Einzahlung von DEM 300'000.-- von einem Konto 6 bei der Bank E. AG auf das Konto Nr. 1 des Beschwerdeführers
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(Verfahrensakten Urk. 3/4 pag. 2001 und 2002). Ferner sind ab diesem Konto des Beschwerdeführers am 2. November 2001 EUR 150'000.-- an einen R., der bereits in einem früheren Rechtshilfeverfahren (REC /2007/537) durch zahlreiche Geldbezüge in Erscheinung getreten sein soll (vgl. Verfahrensakten Urk. 3/4/22 S. 7), auf dessen Konto bei der Bank E. AG überwiesen worden (Verfahrensakten Urk. 3/4 pag. 3006 – 3008). Im Zeitraum zwischen Juli 2003 und November 2003 sind auf das Konto 2 des Beschwerdeführers Zahlungen von insgesamt CHF 90'000.-- eingegangen (Verfahrensakten Urk. 3/4 pag. 8003, 8004 und 12001 und 12017). Diese Zahlungen stammen jeweils von einer S. Ltd., die im früheren  (RE B-4/2005/209) bei der Überweisung von USD 1 Mio. auf ein Konto des Beschwerdeführers bei der Bank D. AG eine Rolle gespielt  soll (siehe Verfahrensakten Urk. 2/4/22/1 S. 7). Eine weitere grössere Einzahlung auf das besagte Konto des Beschwerdeführers im Umfang von CHF 50'000.-- erfolgte im Juni 2003 zu Lasten eines unbekannten Kontos bei der Bank T. plc in Genf (Verfahrensakten Urk. 3/4 pag. 8001 und 8002). Das Rechtshilfeersuchen vom 5. August 2008 zielt darauf ab, die bislang noch nicht geklärten Kontoexistenzen, Kontoberechtigungen und  sowie die strafrechtliche Relevanz der erfolgten  und Überweisungen bei der Bank E. AG zu eruieren, um letztlich zu , wohin die mutmasslichen Korruptionsgelder geflossen sind. Somit haben die polnischen Behörden ein Interesse daran zu erfahren, ob und in welchem Umfang deliktische Gelder auf diese Konten geflossen sind und welches allenfalls die weiteren Begünstigten dieser Gelder waren. Diese  können sich die polnischen Strafverfolgungsbehörden vor  über die Edition der verlangten Bankunterlagen verschaffen. Von einer „fishing expedition“ kann keine Rede sein.
Soweit der Beschwerdeführer in zeitlicher Hinsicht geltend macht, die Bankunterlagen dürften nicht bereits ab dem Jahre 1993 herausgegeben werden, greift diese Rüge von vornherein ins Leere. Die  hat in der Schlussverfügung vom 17. September 2010 in  Weise die Herausgabe der Bankunterlagen ab dem 21. Oktober 1998 bzw. 1. Juli 2003 verfügt (Verfahrensakten Urk. 2/4/22/1 S. 12). Ferner ist darauf hinzuweisen, dass der Deliktszeitraum die Zeitspanne der zu  Kontobewegungen nicht einfach eingrenzt. So können Unterlagen über Vermögensbewegungen nach dem angeblichen Tatzeitpunkt ohne weiteres relevant sein, gerade wenn es für den erkennenden Richter darum geht, die Frage der Verwendung der inkriminierten Gelder zu beurteilen (vgl. etwa Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2009.39-47 vom 22.  2009, E. 11.2). Vorliegend rechtfertigt es sich deshalb, die Bankun-
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terlagen bis zum jeweiligen Saldierungszeitpunkt der Konten .
Ob die herauszugebenden Unterlagen für das ausländische Verfahren  relevant sind, hat nicht die ersuchte Behörde, sondern die  von Katowice zu entscheiden. In diesem  ist darauf hinzuweisen, dass die im Rechtshilfeverfahren  Auskünfte und Unterlagen durchaus auch der Entlastung des  dienen können (vgl. BGE 129 II 462, E. 5.5.; Urteile des  1A.182/2006 vom 9. August 2007, E. 2.3 und 3.2; 1A.52/2007 vom 20. Juli 2007, E. 2.1.3). Die Prüfung der ersuchten Behörde  sich auf den Zusammenhang, welcher zwischen den  Unterlagen und der Sachdarstellung im Rechtshilfeersuchen  muss. Insofern steht der Herausgabe der in der angefochtenen Schlussverfügung genannten Dokumente nichts entgegen. Unbeachtlich ist die Rüge des Beschwerdeführers, wonach Transaktionen in den  figurierten bzw. es sich um Vermögenswerte handle, welche mit den inkriminierten Vorgängen nichts zu tun hätten. Es handelt sich bei diesem Einwand um eine unzulässige Gegenbehauptung, auf die schon deshalb nicht einzugehen ist, weil deren Prüfung durch die ersuchte Behörde gar nicht möglich ist (vgl. supra 5.2). Diese Frage wird u.a. gerade Gegenstand des polnischen Strafverfahrens bilden müssen.
7. Der Beschwerdeführer wendet ferner ein, dass ihn Bezug auf dem ihm zur Hauptsache vorgeworfenen Straftatbestand der passiven Bestechung im Sinne von Art. 322quater StGB die Verfolgungsverjährung nach  Recht eingetreten sei, weshalb gestützt auf Art. 5 Abs. 1 lit. c IRSG dem polnischen Rechtshilfeersuchen keine Folge geleistet werden könne (act. 1 S. 17 f.).
Gemäss Art. 5 Abs. 1 IRSG ist einem Rechtshilfeersuchen nicht zu , wenn seine Ausführung Zwangsmassnahmen erfordert und die Strafverfolgung oder die Vollstreckung nach schweizerischem Recht wegen absoluter Verjährung ausgeschlossen wäre. Massgeblich wäre mithin , ob die Tatbestände nach schweizerischem Recht verjährt wären. Das EUeR schweigt sich darüber aus, wie es sich mit der Rechtshilfegewährung bei Verjährung der Strafverfolgung oder des Strafvollzuges verhält. Das Fehlen einer ausdrücklichen Regelung im EUeR wird gemäss  Rechtsprechung als qualifiziertes Schweigen interpretiert, womit die Frage der Verjährung im Rechtshilfeverkehr zwischen Vertragsstaaten des EUeR nicht zu prüfen ist (BGE 117 Ib 53 E. 2b S. 57). Im Verkehr mit Vertragsstaaten geht das EUeR Art. 5 Abs. 1 IRSG vor (ZIMMERMANN,
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a.a.O., S. 620 f. N. 669 mit Verweis auf die Praxis). Die Frage des Eintritts der Strafverfolgungsverjährung ist somit materiell nicht zu prüfen.
8. Soweit der Beschwerdeführer sodann vorbringt, das polnische  sei fiskalisch motiviert, ist darauf hinzuweisen, dass die  die angefochtene Schlussverfügung mit dem üblichen Spezialitätsvorbehalt versehen hat, wonach die in der Schweiz  Erkenntnisse in Verfahren wegen Taten, bei denen Rechtshilfe nicht zulässig ist, weder für Ermittlungen benützt noch als Beweismittel  werden dürfen (Verfahrensakten Urk. 2/4/22/1 S. 13 f.). Es wurden  im Einzelnen das Verwertungsverbot erläutert und u.a. die nach schweizerischem Recht als Fiskaldelikte geltenden Taten festgehalten. Die Einhaltung dieses Spezialitätsvorbehaltes durch Staaten, welche – wie  – mit der Schweiz durch einen Rechtshilfevertrag verbunden sind, wird nach dem völkerrechtlichen Vertrauensprinzip als selbstverständlich vorausgesetzt, ohne dass die Einholung einer ausdrücklichen Zusicherung notwendig wäre (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1A.105/2001 vom 8. August 2001, E. 2e; BGE 117 Ib 64 E. 5f, je m.w.H.). Für eine gegenteilige  bestehen konkret keine Anhaltspunkte. Unter diesem Titel liegt demnach kein Anlass zur Verweigerung der Herausgabe der fraglichen Bankdokumente vor.
9. Aus den gleichen, wie eben unter Ziff. 8 dargelegten, Gründen ist  auch der vom Beschwerdeführer subeventualiter gestellte Antrag, sämtliche herauszugebenden Dokumente mit einer zusätzlichen Sicherung (Zeichnung durch die Beschwerdegegnerin) zur Einhaltung des  zu versehen (act. 1 S. 34), ohne weiteres abzuweisen.
10. Unbehelflich ist schliesslich die Rüge des Beschwerdeführers, wonach die Herausgabe der Bankunterlagen seine Persönlichkeitsrechte verletzen würde (act. 2. 1. 33). Wie oben festgestellt, ist die Herausgabe der  mit dem Verhältnismässigkeitsprinzip vereinbar, und im Bereich der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen bietet der Anspruch auf  (Art. 13 BV) keinen über das Verhältnismässigkeitsprinzip  Rechtsschutz (Urteil des Bundesgerichts 1A.331/2005 vom 24. Januar 2006, E. 2.1; Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2009.139 vom 6. Oktober 2009, E. 6).
11. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kosten-
pflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG). Für die Berechnung der Gerichtsgebühren gelangt das Reglement des  vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Ent-
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schädigungen in Bundesstrafverfahren (BStKR; SR 173.713.162) zur  (Art. 53 Abs. 2 lit. a, Art. 73 StBOG i.V.m. Art. 65 Abs. 5 VwVG sowie Art. 22 Abs. 3 BStKR). Es rechtfertigt sich vorliegend, die Gebühr auf Fr. 3’000.-- anzusetzen, unter Anrechnung des geleisteten  von Fr. 4'000.-- (Art. 5 und 8 Abs. 3 lit. a BStKR). Die  ist anzuweisen, den Beschwerdeführern den Restbetrag von Fr. 1'000.-- zurückzuerstatten.
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