Decision ID: b1cee4ee-ef07-4303-ad39-b463a824e975
Year: 2021
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

Fallabschluss ist nicht zu beanstanden; Würdigung des medizinischen Sachverhalts:
Zweifel an der versicherungsinternen Zumutbarkeitsbeurteilung; Rückweisung an Suva
zur weiteren Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichter Beat Hersberger,
Kantonsrichter Christof Enderle, Gerichtsschreiberin Margit Campell
Parteien A._, Beschwerdeführer, vertreten durch Daniel Tschopp, Advokat, Baur Laubscher Tschopp Manera Brodbeck Advokaturbüro,  1, Postfach 1644, 4001 Basel
gegen
Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, 
Betreff Leistungen
A.1 Der 1972 geborene A._ arbeitete seit dem 1. Juni 2014 als Gerüstmonteur bei der B._ AG und war aufgrund dieses Anstellungsverhältnisses bei der Schweizerischen  (Suva) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 27. Juni 2014 verletzte er sich an der rechten Schulter, am rechten Unterarm sowie am Rü-
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cken, als er von einem Gerüst fiel (vgl. Schadenmeldung der Arbeitgeberin vom 2. Juli 2014). Nach einer Erstversorgung im Kantonsspital C._, wurde A._ ins Spital D._ , wo er bis zum 3. Juli 2014 behandelt und am rechten Handgelenk operiert worden war. Dem Bericht des Spitals D._ vom 7. Juli 2014 sind als unfallbedingte Diagnosen eine distale intraartikulare, nach volar abgekippte Radiusfraktur rechts, eine laterale undislozierte  rechts und eine Contusio capitis mit undislozierter Nasenbeinfraktur zu entnehmen. Nach einem schwierigen Heilungsprozess musste sich der Versicherte mehrfach operativen Eingriffen an der rechten Hand unterziehen, die jeweils im Spital D._ durchgeführt wurden ( am 11. Mai 2015, langstreckige Neurolyse des Nervus medianus am 12. November 2015, radioskapholunäre Arthrodese am 17. Mai 2016, radiometacarpale Arthrodese am 14. August 2017 und Entfernung des Osteosynthesematerials [OSME] sowie Rearthrodese am 16. Juli 2018).
A.2 Nach Eingang der Schadenmeldung der Arbeitgeberin vom 2. Juli 2014 anerkannte die Suva ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Taggelder und ). Mit Schreiben vom 21. Januar 2020 teilte sie dem Versicherten mit, dass ein Endzustand eingetreten sei und die laufenden Leistungen per 29. Februar 2020 eingestellt . In ihrer Verfügung vom 28. Januar 2021 sprach die Suva dem Versicherten sodann für die verbleibenden Beeinträchtigungen aus dem Unfall vom 27. Juni 2014 eine 13%ige  und eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Einbusse in der Integrität von 20 % zu.  übernahm sie noch bis Ende August 2020 die Kosten für die zweimal wöchentlich  Ergotherapie. Daran hielt sie auf Einsprache des Versicherten hin mit Entscheid vom 24. September 2020 fest.
B. Dagegen erhob A._, vertreten durch Advokat Daniel Tschopp, am 23. Oktober 2020 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Er beantragte unter o/e-Kostenfolge, es sei der Einspracheentscheid vom 24. September 2021 teilweise aufzuheben und es seien hinsichtlich der den Invaliditätsgrad von 13 %  Invalidität weitere Abklärungen vorzunehmen und über die unfallversicherungsrechtlichen Ansprüche (Rente/Integritätsentschädigung) neu zu verfügen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht sei bezüglich der Unfallfolgen ein bidisziplinäres Gerichtsgutachten (Handchirurgie/Psychiatrie) einzuholen. Eventualiter sei der Einspracheentscheid vom 24. September 2020 teilweise  und es sei die Suva hinsichtlich der den Invaliditätsgrad von 13 % übersteigenden  anzuweisen, weitere Abklärungen vorzunehmen und über die  Ansprüche neu zu entscheiden. Weiter sei ihm das Replikrecht einzuräumen und es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege für das vorliegende Beschwerdeverfahren zu gewähren. Zur Begründung wurde im Wesentlichen vorgebracht, die Suva habe ihren Entscheid auf  medizinische Unterlagen abgestützt.
C. Mit Beschwerdeantwort vom 20. November 2020 beantragte die Suva unter Hinweis auf die Ausführungen im Einspracheentscheid vom 24. September 2020 die Abweisung der Beschwerde.
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D. Mit Verfügung vom 25. November 2020 bewilligte das Kantonsgericht dem  die unentgeltliche Verbeiständung mit Advokat Daniel Tschopp als Rechtsvertreter.
E. In der Replik vom 26. Januar 2021 hielt der Beschwerdeführer, weiterhin vertreten durch Advokat Tschopp, an seinen beschwerdeweise erhobenen Anträgen fest. Er bestritt die Ausführungen der Suva in der Beschwerdeantwort vom 25. November 2020 und wiederholte im Wesentlichen seinen Standpunkt, wonach der angefochtene Entscheid sich auf einen  abgeklärten medizinischen Sachverhalt stütze.
F. Die Suva reichte am 25. Februar 2021 ihre Duplik ein und beantragte unter Hinweis auf die Darlegungen in der Beschwerdeantwort, an welchen sie vollumfänglich festhalte, die  der Beschwerde.
G. Das Kantonsgericht zog in der Folge am 10. März 2021 bei der IV-Stelle  die Akten bei und stellte einzelne Aktenstücke der Suva zu, damit diese sich dazu äussern könne. Nachdem die Suva mit Eingabe vom 17. März 2021 ihren Verzicht auf eine  Stellungnahme mitgeteilt hatte, wurde der Fall mit Verfügung vom 18. März 2021 dem  zur Beurteilung überwiesen.
H. Am 25. März 2021 reichte der Beschwerdeführer eine Kopie der kreisärztlichen  vom 9. März 2021 ein. Die Suva hielt dazu am 31. März 2021 unter anderem fest, dass im Zeitpunkt des Fallabschlusses das Zusprechen einer zusätzlichen  betreffend die Beschwerden an der rechten Schulter wohl vergessen worden sei. Aus  Grund sei dem Beschwerdeführer eine Integritätsentschädigung entsprechend einer  von gesamthaft 35 % zuzusprechen. Im Übrigen sei die Beschwerde .
I. Anlässlich der Urteilsberatung vom 2. September 2021 stellte das Kantonsgericht den Fall aus und räumte dem Versicherten Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zum  ein. Im Ausstellungsbeschluss wurde im Wesentlichen festgehalten, dass das  im Falle eines Urteils beabsichtige, die Angelegenheit an die Suva zurückzuweisen, damit diese den medizinischen Sachverhalt weiter abkläre und neu verfüge, was  zu einer reformatio in peius führen könne. Gleichzeitig wies es darauf hin, dass ein  Urteil gemäss § 1 Abs. 4 des kantonalen Gesetzes über die Verfassungs- und  (VPO) vom 16. Dezember 1993 im Zirkularverfahren ergehen würde.
K. Am 23. September 2021 liess der Beschwerdeführer dem Kantonsgericht durch seinen Rechtsvertreter mitteilen, dass er an seiner Beschwerde vom 23. Oktober 2020 festhalte.

Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss
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Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen  der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht  erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht  Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vorliegend befindet sich dieser in X._, weshalb die örtliche Zuständigkeit des  zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a VPO beurteilt das Kantonsgericht als  als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen  der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur  der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen form- und fristgerecht  Beschwerde ist einzutreten.
2. Strittig und zu prüfen ist die Höhe des Leistungsanspruchs des Beschwerdeführers aus dem Unfallereignis vom 27. Juni 2014. Massgebend ist dabei der Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass des angefochtenen Einspracheentscheids vom 24. September 2020 entwickelt hat. Dieser Zeitpunkt bildet rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen  (vgl. BGE 129 V 4 E. 1.2).
3.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen , soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei , Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (). Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller  80 % des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entsprechend gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfalls zu  10 % invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der  (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die  dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).
3.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusammenhang bestehen. Ursachen im Sinne des natürlichen  sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit  gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des  Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein-
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trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (vgl. BGE 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu  hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines  nicht (vgl. BGE 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustands und insbesondere auch bei der  der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person ist die rechtsanwendende Behörde – die Verwaltung und im Streitfall das Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Deren Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher  die versicherte Person arbeitsunfähig ist (vgl. BGE 115 V 133 E. 2, 114 V 310 E. 3c, 105 V 156 E. 1 in fine). Darüber hinaus bilden die ärztlichen Stellungnahmen eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Zumutbarkeit, also der Frage, welche anderen  als die zuletzt ausgeübte Berufsarbeit von der versicherten Person auf dem allgemeinen, ausgeglichenen und nach ihren persönlichen Verhältnissen in Frage kommenden Arbeitsmarkt zumutbarerweise noch verrichtet werden können (vgl. ULRICH MEYER-BLASER, Zur  in der Invaliditätsschätzung, in: René Schaffhauser/Franz Schlauri [Hrsg.],  der Invalidität in der Sozialversicherung, St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen).
4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den  gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle  Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle relevanten Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu  hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen  gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen  den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die  anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist somit grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen  als Bericht oder Gutachten (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 160 E. 1c;  2001 S. 113 E. 3a).
4.3 Dennoch erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien  als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten
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Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstellungen dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit  Hinweisen). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und  sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der  zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft , solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen).
4.4.1 Stützt sich der angefochtene Entscheid hingegen ausschliesslich auf  medizinische Unterlagen, sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. In solchen Fällen sind bereits bei geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen (vgl. Urteil des  vom 14. Mai 2019, 9C_143/2019, E. 4.1 mit Hinweisen).
4.4.2 In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll das Gericht der  Rechnung tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten  (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits und von Begutachtungsauftrag des amtlich  fachmedizinischen Experten anderseits (vgl. BGE 124 I 170 E. 4; Urteil des  Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 13. Juni 2001, I 506/00, E. 2b) lässt nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige – und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 25. Mai 2007, I 514/06, E. 2.2.1 mit Hinweisen).
5. Das Administrativverfahren wie auch der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben Verwaltung und Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungspflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen  Klarheit besteht (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 8C_163/2007, E. 3.2). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. Gestützt auf den  ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den  zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entschieden werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 7. März 2019, 9C_57/2019, E. 3.2).
6.1 Für die Beurteilung des medizinischen Sachverhalts und des natürlichen  sind vorliegend im Wesentlichen folgende Berichte zu berücksichtigen:
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6.2 Nach einer Erstbehandlung am 27. Juni 2014 im Kantonsspital C._ war der  bis zum 3. Juli 2014 im Spital D._, Chirurgische Klinik, hospitalisiert. Dr. med. E._, FMH Chirurgie und Handchirurgie, diagnostizierte im Austrittsbericht vom 7. Juli 2014 (1) eine distale intraartikuläre, nach volar abgekippte Radiusfraktur rechts,  am distalen Unterarm rechts ulnar und radial sowie Parästhesien im Medianus-Dermatom, (2) eine laterale undislozierte Claviculafraktur rechts, (3) eine Contusio capitis mit nicht  Nasenbeinfraktur, (3) eine Hypertonie und (4) einen Nikotinabusus. Der Versicherte sei vom Kantonsspital C._, überwiesen worden, wo er nach einem Sturz von einem Gerüst aus 4 Metern Höhe eingewiesen worden sei. Bei Eintritt hätten im Lokalstatus ein Druckschmerz über der Halswirbelsäule (HWS) von HWK3 bis HWK7, an der oberen Brustwirbelsäule (BWS) sowie an der rechten Schulter und über dem rechten Handgelenk mit einer ausgeprägten Schwellung von der Handwurzel bis zur Ellenbeuge reichend imponiert. Im Verlauf des  Aufenthalts hätten sich über der Fraktur Spannungsblasen radial sowie ulnar, eine  über der rechten Schulter und der Nase sowie Parästhesien in den Dig. II - V der  Hand mit Stauchungsschmerz des rechten Daumens im Sinne eines Carpaltunnelsyndroms gezeigt. Das restliche Bodycheck sei unauffällig, die Pupillen isocor und prompt direkt sowie indirekt lichtreagibel gewesen. Ein Schnelltest am Kantonspital Baden habe keine  freie Flüssigkeit gezeigt. Mittels CT-Untersuchung des Schädels seien eine intrakranielle Blutung und frische ossäre Läsionen an der HWS ausgeschlossen worden. Es bestehe eine nicht dislozierte Nasenbeinfraktur. Weitere konventionell radiologische Untersuchungen hätten bis auf vorgenannte Frakturen keine Befunde ergeben. Zur Frakturbilanzierung sei am 30. Juni 2014 eine CT-Untersuchung des rechten Handgelenks durchgeführt worden, worauf am 1. Juli 2014 ein operativer Eingriff (Open reduction and internal fixation der distalen Radiusfraktur rechts mit Variax-Platte breit und Spaltung des Carpaltunnels) durchgeführt worden sei. Der postoperative Verlauf habe sich komplikationslos bei stets trockenen Wundverhältnissen und deutlichem Rückgang der Medianus-Symptomatik gestaltet. Die leicht protrahierte Schmerzsymptomatik sei unter Optimierung der Analgesie rasch regrediert. Der Versicherte habe am 3. Juli 2014 in gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen werden können.
6.3 Nach einem protrahiertem Heilungsverlauf mit Schmerzen und motorischen  der rechten Hand unterzog sich der Beschwerdeführer am 7. Mai 2015 einem weiteren operativen Eingriff im Spital D._, Chirurgische Klinik, wobei eine Arthroskopie am rechten Handgelenk, eine Synovektomie des radiocarpalen Kompartiments und eine OSME am distalen rechten Radius durchgeführt worden seien. Dem Austrittsbericht vom 11. Mai 2015 sind als  ein radiocarpales Impingement am rechten Handgelenk mit/bei Zustand nach  einer Radiusfraktur rechts am 1. Juli 2014 mit/bei Zertrümmerung des Radius-Styloids und Impression der radiocarpalen Gelenkfläche, im Verlaufs-CT kein Nachweis einer  Schraube, ein Status nach lateraler undislozierter Claviculafraktur rechts am 27. Juni 2014, eine Hypertonie und ein Nikotinabusus zu entnehmen.
6.4 Der Suva-Kreisarzt Dr. med. F._, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparats, nannte in seiner kreisärztlichen Beurteilung vom 12. August 2015 (1) einen Status nach Gerüststurz am 27. Juni 2014 mit distaler intraarticulärer dislozierter  rechts, lateraler Claviculafraktur rechts und Nasenbeinfraktur, (2) einen Status nach of-
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fener Reposition und Plattenosteosynthese des rechten distalen Radius und (3) einen Status nach Arthroskopie des rechten Handgelenks mit Synovektomie des radiocarpalen  und OSME am 7. Mai 2015. Aktuell bestünden eine Funktionseinschränkung und  vor allem bei Belastung des rechten Handgelenks, eine Sensibilitätsstörung und eine Schmerzausstrahlung Dig. I bis III der rechten Hand. In seiner Beurteilung führte Dr. F._ aus, dass sich ein Jahr nach der Fraktur und drei Monate nach der Metallentfernung die Residuen im radiocarpalen Gelenk und am distalen Radius bildgebend noch gut  lassen würden. Eine gewisse Restsymptomatik werde sich langfristig nicht vermeiden lassen. Das Problem sei, dass der Versicherte keinen Beruf gelernt und bisher nur schwere Arbeiten verrichtet habe. Dabei sei er auf eine voll funktionierende Physis inklusiv Handgelenke angewiesen. Dies sei zukünftig nicht mehr möglich. Auch wenn im CT noch keine sehr  Arthrose im Radiocarpalgelenk vorhanden sei, sei damit zu rechnen, dass sich eine  entwickeln werde und der Versicherte nicht mehr beschwerdefrei sein werde.
6.5 Auf Ersuchen des Kreisarztes Dr. F._ wurde der Beschwerdeführer am 28. September 2015 durch Dr. med. G._, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates und Handchirurgie, untersucht. In seinem gleichentags verfassten Bericht diagnostizierte Dr. G._ Restbeschwerde im rechten Handgelenk und eine  Störung. Er führte aus, dass im Rahmen der ursprünglich erlittenen Fraktur zweifellos ein Knorpelschaden an der distalen Radiusgelenkfläche in der Fossa scaphoidea vorliege. Eine wesentliche Arthrose bestehe jedoch nicht. Aus seiner Sicht müsse mit konservativen  versucht werden, den Schmerzzustand weiter zu reduzieren und die Belastung zu . Schwere manuelle Arbeiten, wie im Gerüstbau üblich, würden allerdings auch in Zukunft kaum mehr möglich sein. Allenfalls wäre in dieser Situation bei gut erhaltener Gelenkfläche und lokalen Schmerzen eine Handgelenksdenervierung denkbar, um wenigstens die Schmerzen zu reduzieren.
6.6 Der Beschwerdeführer wurde am 12. November 2015 im Spital D._ operiert. Dr. E._ nahm bei der Diagnose einer schweren radiocarpalen Arthrose mit radiocarpalem Impingement am rechten Handgelenk eine langstreckige Neurolyse des Nervus medianus vor (vgl. Operationsbericht vom 16. November 2015).
6.7 Im Bericht vom 17. Februar 2016 hielt Dr. med. H._, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparats und Handchirurgie, welcher den Beschwerdeführer im Auftrag von Dr. E._ untersucht hatte (vgl. act. 157), fest, dass der Versicherte an , belastungsabhängigen Beschwerden radiocarpal leide. Aufgrund der bildgebenden Befunde stelle sich die Fraktur vollständig konsolidiert dar mit kleinen Stufen im Gelenk. Es  eine beginnende radiocarpale Arthrose. In den ergänzenden Funktionsaufnahmen lasse sich der SL-Intervall unauffällig darstellen und gehe im Kraftschluss nicht auf. Die beklagten Beschwerden seien plausibel, würden aber nicht ganz mit dem radiologischen Bild .
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6.8 Am 17. Mai 2016 führte Dr. E._ bei Vorliegen einer schwerstausgeprägten  Arthrose rechts eine radioskapholunäre Arthrodese durch (vgl. Bericht vom 20. Mai 2016).
6.9 Da im Nachgang zum vorgenannten Eingriff vom 17. Mai 2016 kein befriedigender  erzielt werden konnte, unterzog sich der Beschwerdeführer am 14. August 2017 erneut einer Operation am rechten Handgelenk. Dem Operationsbericht von Dr. E._ vom 14. August 2017 ist zu entnehmen, dass eine radiometacarpale Arthrodese mittels  durchgeführt worden sei.
6.10 Im Rahmen der kreisärztlichen Untersuchung vom 9. März 2018 wies Dr. F._  hin, dass der Versicherte unter Beschwerden und einer Funktionseinschränkung der  Schulter, einem arthrodesierten bzw. steifen rechten Handgelenk, einer erheblichen  der rechten Hand und an ruhe- und belastungsinduzierten Beschwerden am rechten Unterarm und am rechten Handgelenk sowie an der rechten Hand leide. Der Kreisarzt  den Verlauf insgesamt als unglücklich. Die Einschränkungen im Bereich des rechten Arms und der rechten Hand seien erheblich und es sei nur noch eine Restfunktion möglich. Die  Beschwerdesymptomatik aufgrund der multiplen Operationen und der Arthrodese sei nachvollziehbar. Entsprechend schlecht sei die aktuelle Zumutbarkeit, denn es sei dem  nur noch möglich, mit der rechten Hand leichte Zuarbeiten auszuführen. Zudem seien aufgrund der Verletzungsfolgen am rechten Schultereckgelenk Überkopfarbeiten ebenfalls nicht mehr ausführbar. Speziell bei Tätigkeiten mit der rechten Hand sei darauf zu achten, dass hier im Handgelenk- und Handwurzelbereich eine Arthrodese vorliege und somit das Handgelenk funktionslos sei. Abstützbewegungen etc. seien nicht möglich und Drehbewegungen mit den Fingern nur rudimentär ausführbar. Zudem resultiere ein deutlicher Kraftverlust an den Fingern. Eine Tätigkeit, welche diese genannten Einschränkungen berücksichtigte, sei aber vollschichtig ausführbar.
6.11 Der Beschwerdeführer wurde am 25. April 2018 in der Universitätsklinik I._ . Im Sprechstundenbericht vom 9. Mai 2018 wurde ihm eine Rearthrodese im Sinne einer Platten- und einer Knorpelentfernung mediocarpal sowie die Anlage einer Spongiosaplastik vom Beckenkamm und ein erneutes Einbringen einer Synthesarthodeseplatte empfohlen.
6.12 Am 22. Mai 2018 wurde der Versicherte aufgrund von Schmerzen in der rechten  durch Dr. med. J._, FMH Orthopädische Chirurgie, untersucht. Dieser diagnostizierte am 25. Mai 2018 einen Verdacht auf eine Partialläsion der Rotatorenmanschette und eine  am rechten Arm. Dr. J._ initiierte in der Folge eine MRT-Untersuchung,  am 30. Mai 2018 durchgeführt wurde. Gemäss dem gleichentags verfassten Bericht ergab die Untersuchung eine regelrechte Darstellung der Rotatorenmanschette ohne auffälliges Ödem oder abgrenzbare Partialruptur, eine schlanke Bursa subdeltoidea, einen Verdacht auf ein  Foramen an der Basis des Bizepssehnenankers, scharf begrenzt, eine leicht  ausgedünnte lange Bizepssehne, ohne auffälliges Ödem sowie ein AC-Gelenk und eine  Clavicula ohne Knochenmarködem oder auffällige degenerative Veränderungen. Dr. J._ hielt dazu am 21. Juni 2018 fest, dass sich keine eindeutig strukturelle Pathologie im Bereich
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der Rotatorenmanschette fände. Es liege ein leichtgradiges Ödem im Teres minor vor. Die  zeige eine Tendinopathie, möglicherweise nach einer Zerrung. Die Indikation für eine operative Intervention habe nicht bestanden. Im Vordergrund lägen gelegentliche  zur Lockerung der Muskulatur. Diese Auffassung bestätigte er in seinem  vom 16. Oktober 2018, nachdem der Versicherte ihn ein weiteres Mal wegen anhaltenden Schulterbeschwerden aufgesucht hatte (vgl. act. 388).
6.13 Vom 12. Juni 2019 bis 17. Juli 2019 befand sich der Beschwerdeführer in der  K._. Dem Austrittsbericht vom 25. Juli 2019 sind als Diagnosen eine distale , dislozierte Radiusfraktur rechts, eine laterale Claviculafraktur rechts und eine  sowie ein neuropathisches Schmerzsyndrom mit Schmerzen ulnarseitig dorsal und palmar mit Ausstrahlung in den Ellenbogen aufgeführt. Weiter leide der Beschwerdeführer an einer Hypothyreose (medikamentös eingestellt), anamnestisch an einem Status nach , an einer arteriellen Hypertonie, an einer Hypercholesterinämie sowie an einer  Belastungsstörung (PTBS) in weitgehender Remission (ICD-10: F43.1;  eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode [ICD-10: F33.0] und eine Akrophobie ([ICD-10: F40.2]). Beim Austritt des Versicherten hätten - und Belastungseinschränkungen an der rechten Schulter und Probleme an der  rechten Hand sowie deren Kraftminderung bestanden. Im Rahmen der somatischen Beurteilung wurde festgehalten, dass sich das Ausmass der physischen Einschränkungen mit den objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersuchung und den  Abklärungen sowie den Diagnosen aus somatischer Sicht vollumfänglich erklären . Das heutige funktionelle Ergebnis nach 5-jährigem Heilverlauf sei subjektiv und objektiv als sehr schlecht zu bezeichnen. Die praktisch gebrauchsunfähige Hand sei nicht nur funktionell hochgradig eingeschränkt, sondern auch extrem schmerzhaft. Im Zusammenhang mit den  vorgenommenen Operationen und Behandlungen ist dem Bericht zu entnehmen, dass die Schrauben- und Implantatanlage wohl nicht immer korrekt, teilweise intraartikulär und damit schmerzverursachend gewesen sei. Ob die zuletzt durchgeführte Rearthrodese mit langer  die bestmögliche Option in dieser Situation gewesen sei, könne nicht beurteilt werden. Es müsse aber festgehalten werden, dass das Ziel eines schmerzfreien Handgelenks mitnichten erreicht worden sei. Anlässlich eines handchirurgischen Konsils in der Rehaklinik sei dem  die Möglichkeit einer Reoperation aufgezeigt worden (vgl. nachfolgend E. 6.14). In der Zumutbarkeitsbeurteilung wurde ausgeführt, dass dem Beschwerdeführer die berufliche  als Gerüstbauer nicht mehr zumutbar sei. In einer leichten Verweistätigkeit bestehe  eine volle Arbeitsfähigkeit. Die Tätigkeit müsse aufgrund des arthrodesierten rechten Handgelenks folgendes Profil erfüllen: kein Heben, Tragen und Festhalten von Lasten sowie keine Schläge und Vibrationen. Wahrscheinlich sei die rechte Hand nur noch als Hilfshand  und durch eine weitere operative Massnahme werde sich das Zumutbarkeitsprofil  nicht signifikant verändern. Die festgestellte psychische Störung (vgl. dazu unten E. 6.18.3) begründe eine leichte arbeitsrelevante Leistungsminderung (zusätzlich zu den  bedingten Einschränkungen). Generell würden sich tagesstrukturierende  sicherlich günstig auf das Krankheitsbild auswirken.
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6.14 Während des Aufenthalts in der Rehaklinik K._ wurde der Versicherte am 11. Juli 2019 konsiliarisch durch PD Dr. med. L._, FMH Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie und Handchirurgie, untersucht. In seinem Bericht vom 30. Juli 2019 diagnostizierte Dr. L._ diffuse Handgelenksschmerzen bei Zustand nach mehrmaligen Operationen,  im Juli 2018, mit Re-Arthrodese des Handgelenks bei Zustand nach intraartikulärer  Radiusfraktur von 2014. In der Beurteilung wies er auf verschiedene Probleme hin.  würden die Platte und die Arthrose stören. Zudem habe vor allem die vorherige  einen Überdruck im Bereich der radialen Säule produziert, so dass nun eine  zwischen Scaphoid und Trapezoid vorhanden sei. Auf ulnarer Seite bestünden degenerative Veränderungen zwischen Hamatum und Capitatum und teilweise zwischen Triquetrum und Hamatum. Palmarseitig lägen ein Neurom der Ramus superficialis nervi medianis sowie  des Hauptstamms des Nervus medianus, eventuell auch der Beugesehne vor. Man könne versuchen, die Situation zu verbessern, indem man die Platte entferne und eine  distal 3 mm des Scaphoids vornehme, um die radiale Säule des Handgelenks zu entlasten. Eventuell könne man auch eine Vervollständigung der Arthrodese zwischen Capitatum und Hamatum durchführen. Palmar wären eine Neurolyse und eine Tenolyse mit Deckung mittels lokaler Lappenplastik vorzunehmen. Die Strategie könne auch stufenweise entwickelt werden, indem man mit der Entfernung der Platte und der Resektion des distalen Scaphoids beginne, um dann eventuell weitere Schritte vorzunehmen.
6.15 Dr. F._ diagnostizierte in seinem Bericht vom 15. August 2019 einen Status nach Gerüststurz am 27. Juni 2014 und nannte die bereits mehrfach zitierten Diagnosen. Seiner  ist zu entnehmen, dass sich letztlich alles um die Frage drehe, ob der von Dr. L._ im Rahmen des stationären Aufenthalts in der Rehaklinik K._ empfohlene nochmalige  Eingriff durchgeführt werde. Er sehe zumindest mit überwiegender Wahrscheinlichkeit durch die geplante Operation keine namhafte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit. Die Situation an der Schulter würde ohnehin nicht beeinflusst und das rechte Handgelenk bliebe steif. Es scheine auch fraglich, ob die Vielzahl der Schmerzpunkte rund um das rechte Handgelenk durch die Operation so beeinflusst werden könnten, dass sie nicht mehr vorhanden seien.  würden die Vorschläge von Dr. L._ rein medizinisch durchaus Sinn machen und es sei zumindest die Chance auf Verbesserung eines Teils der Beschwerden gegeben. Ohne  Operation liege ein medizinischer Endzustand vor, denn es könne von einer weiteren Behandlung keine namhafte Verbesserung des unfallbedingten Zustands mehr erwartet . Es gelte vollumfänglich die Zumutbarkeitsbeurteilung der Rehaklinik K._ und es sei eine Integritätsentschädigung geschuldet. Sollte sich der Versicherte für den nochmaligen  entscheiden, dann dauere die medizinische Phase an und eine abschliessende , vor allem des Integritätsschadens, müsse zurückgestellt werden.
6.16 Der behandelnde Arzt Dr. E._ teilte am 30. Oktober 2019 der Suva mit, dass sich der Beschwerdeführer gegen die von Dr. L._ vorgeschlagene Operation entschieden habe und somit auch aus seiner Sicht der Endzustand erreicht sei. In der Folge bestätigte Dr. F._ am 15. November 2019, dass von einer weiteren Behandlung nach 5-jährigem Verlauf keine namhafte Verbesserung mehr erreicht werden könne. Bezüglich der Zumutbarkeitsbeurteilung wies er wiederum auf den Austrittsbericht der Rehaklinik K._ von Ende Juli 2019 hin. Diese
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Zumutbarkeitsbeurteilung sei nach einem mehrwöchigen Behandlungs- und  abgegeben worden. Seither liege ein stabiler Zustand vor, der auch als dauerhaft zu  sei. Es sei deshalb vollumfänglich auf diese Beurteilung der Rehaklinik K._ . Ein Integritätsschaden liege in Abgleich mit den Tabellen der Suva vor und werde  begründet.
6.17 Im Rahmen des vorliegenden Verfahrens reichte die Suva einen Bericht ihre  Dr. med. M._, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des , vom 9. März 2021 ein. Dr. M._ bestätigte grundsätzlich die Angaben in den Berichten von Dr. F._ vom 15. August 2019 und 15. November 2019. Er betonte, dass in Bezug auf die Beschwerden an der rechten Hand und an der rechten Schulter von einem Endzustand auszugehen sei.
6.18.1 Neben den Berichten betreffend die beim Unfall vom 27. Juni 2017 erlittenen  an der rechten Hand und an der rechten Schulter finden sich auch Ausführungen zum psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in den Akten. Der behandelnde  Dr. med. N._, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 22. März 2015, dass der Beschwerdeführer ihn am 7. Januar 2015 notfallmässig aufgesucht habe. Er habe ihn in der Vergangenheit (2002) wegen einer depressiven Störung betreut; seit 2009 habe er ihn nicht mehr gesehen. Er leide unter Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, innere  und besonders an Alpträumen und Flash Backs. Er habe enorme Angst, wieder zu  – besonders als Bauarbeiter. Der Beschwerdeführer komme regelmässig 1 Mal pro Monat in die Sprechstunde. Er profitiere von der integrativen Psychotherapie und zeige eine positive Tendenz.
6.18.2 Am 14. Oktober 2017 diagnostizierte Dr. N._ eine PTBS mit mittelgradiger  Störung. Trotz der Gesprächs- und der Psychopharmakatherapie habe immer noch keine psychische Stabilisation erreicht werden können. Der Versicherte leide immer noch an , Flash Backs, Konzentrationsschwierigkeiten, Zukunftsängsten, teilweise an , innerer Unruhe, Lust- und Interessenverlust sowie sozialer Isolation. Er erlebe schnelle Reizbarkeit mit Impulshandlungen. Diese Angaben bestätigte Dr. N._ in seinem Bericht vom 12. Juli 2018.
6.18.3 Im psychosomatischen Konsilium der Rehaklinik K._ vom 19. Juli 2019 (vgl. act. 440, Seite 711 ff.) wurden eine PTBS in weitgehender Remission (ICD-10: F43.1) und  eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10: F33.0), und eine Akrophobie (ICD-10: F40.2) genannt. Diese Befunde würden eine leichte  Leistungsminderung zusätzlich zu den muskuloskelettal bedingten  verursachen. In der Beurteilung wurde ausgeführt, der Versicherte sei durch den Sturz und durch Erlebnisse in seiner Kindheit und Jugend mehrfach posttraumatisch belastet. Die Belastungsreaktionen seien aber in weitgehender Remission und der Leidensdruck aktuell auf einem subjektiv erträglichen Niveau. Die Akrophobie sei reaktiv durch den Sturz entstanden. Zwar könne ein Einfluss der belastenden Lebenssituation und die damit verbundenen sowie als realistisch zu betrachtenden Zukunftssorgen auf die Schmerzverarbeitung nicht ausgeschlos-
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sen werden. Der Versicherte vermittle aber einen psychisch weitgehend adäquaten Eindruck und im Rahmen der Situation sei die Reaktion im nachvollziehbaren Rahmen.
7.1 In Würdigung der vorstehend geschilderten medizinischen Unterlagen ging die Suva im angefochtenen Einspracheentscheid davon aus, dass beim Versicherten der medizinische  hinsichtlich der von ihr anerkannten Unfallfolgen am rechten Handgelenk und der  Schulter per Ende Februar 2020 erreicht gewesen sei. Es sei nicht ersichtlich, dass im  Zeitpunkt von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte  des Gesundheitszustands zu erwarten gewesen wäre. Der Beschwerdeführer bringt  in seiner Eingabe vom 25. März 2021 vor, dass er sich im November 2020 einer  habe unterziehen müssen, weshalb der Endzustand per Ende Februar 2020 zu früh erfolgt sei.
7.2 Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine  abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 137 V 199 E. 2.1, 134 V 109 E. 4.1). Die verunfallte Person hat  Anspruch auf Heilbehandlung, solange von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung eine namhafte Besserung des Gesundheitszustands erwartet werden kann. Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt  ist. Die Verwendung des Begriffes "namhaft" in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG  Besserung ins Gewicht fallen muss (vgl. BGE 134 V 109 E. 4.3). Weder eine weit  Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger  Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund  Feststellungen beurteilt werden (vgl. RKUV 2005 Nr. U 557 S. 388, U 244/04 E. 3.1; Urteile des Bundesgerichts vom 22. Juli 2016, 8C_285/2016, E. 7.1 und vom 31. Juli 2013, 8C_970/2012, E. 2.3).
7.3 Das Kantonsgericht hat bereits in Erwägung 3.1.2 des Beschlusses vom 2. September 2021 zum Ausdruck gebracht, dass der Fallabschluss durch die Suva per Ende Februar 2020 mit Blick auf die Ausführungen im Austrittsbericht der Rehaklinik K._ vom 25. Juli 2019 und den Berichten des Kreisarztes Dr. F._ vom 15. August 2019 sowie 15. November 2019 nicht zu beanstanden sei. Diesen Berichten ist einleuchtend zu entnehmen, dass von einem  Endzustand auszugehen sei, ausser es werde die im Rahmen des stationären  in der Rehaklinik K._ durch Dr. L._ empfohlene Operation durchgeführt. Nachdem der Beschwerdeführer auf diese Operation verzichtete, führte der behandelnde Arzt des Spitals D._ in seinem Bericht vom 30. Oktober 2019 aus, dass hiermit der Endzustand erreicht sei. Diese Auffassung wurde durch den Kreisarzt Dr. F._ im Bericht vom 15. November 2019
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bestätigt. Dieses Vorgehen ist nachvollziehbar, weshalb keine Zweifel an der Zuverlässigkeit der kreisärztlichen Beurteilung bestehen. Die vom Beschwerdeführer dagegen vorgebrachte Argumentation, wonach er sich im November 2020 einer OSME-Operation habe unterziehen müssen, ändert an dieser Einschätzung nichts. Wie die Beschwerdegegnerin dazu in ihrer  vom 31. März 2021 unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts  ausführte, zögern Operationen zur Entfernung des Ostheosynthesematerials den Fallabschluss nicht hinaus. Darauf kann verwiesen werden. Unter diesen Umständen geht das Kantonsgericht mit der Beschwerdegegnerin einig, dass von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung über den 29. Februar 2020 hinaus keine im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr zu erwarten ist.
8.1 Die Suva prüfte in der Folge den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Rente im Sinne von Art. 18 UVG und eine Integritätsentschädigung (vgl. Art. 24 UVG). Dabei stützte sie sich bei der Beurteilung des medizinischen Sachverhalts und der zumutbaren Arbeitsfähigkeit auf die Ergebnisse, zu denen die Rehaklinik K._ am 25. Juli 2019 und der Kreisarzt Dr. F._ am 15. August 2019 und 15. November 2019 gelangten. Sie ging demzufolge davon aus, dass der Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als Gerüstbauer nicht mehr  könne. Es sei ihm aber auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aufgrund der Einschränkungen an der rechten Hand eine leichte Verweistätigkeit ganztags zumutbar. Eine solche Tätigkeit müsse aufgrund des arthrodesierten rechten Handgelenks folgendes Profil erfüllen: kein Heben, Tragen und Festhalten von Lasten sowie keine Schläge und Vibrationen, wobei die rechte Hand wahrscheinlich nur noch als Hilfshand einsetzbar sei. Dieser Einschätzung kann – wie bereits im Beschluss vom 2. September 2021 angedeutet – aus nachfolgenden Gründen nicht gefolgt worden:
8.2.1 Zunächst ist daran zu erinnern, dass an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen sind, wenn ein Versicherungsfall gestützt auf versicherungsinterne Berichte  werden soll. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen  (vgl. E. 4.4.1 f.). Solche Zweifel sind vorliegend nicht von der Hand zu weisen. So  die Berichte zwar aufgrund von persönlichen Untersuchungen erhoben und sind für die streitigen Belange umfassend. Weiter wurden sie in Kenntnis der Vorakten abgegeben.  überzeugen sie in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der  der medizinischen Situation nicht. Auch leuchtet die quantitative Zumutbarkeitsbeurteilung der Rehaklinik K._ und des Kreisarztes Dr. F._ in den Berichten vom 25. Juli 2919, 15. August 2019 und 15. November 2019, wonach die traumatischen Gesundheitsprobleme des Beschwerdeführers keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Verweistätigkeit hätten, nicht ein. Obwohl das Hauptziel des Aufenthalts in der Rehaklinik K._ die  der Beweglichkeit der rechten Schulter in Flexion und Abduktion war, berücksichtigt die vorgenommene Einschätzung der Arbeitsfähigkeit – entgegen der Auffassung der  in ihrer Eingabe vom 31. März 2021 – offensichtlich nur die ausgewiesenen  in der rechten Hand, aber nicht jene an der rechten Schulter. Die Beurteilung, wonach die nach 5-jährigem Heilungsverlauf praktisch gebrauchsunfähige Hand nicht nur  hochgradig eingeschränkt und wahrscheinlich nur noch als Hilfshand einsetzbar sei, steht
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sodann in Diskrepanz zur attestierten 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten leichten Tätigkeit. Diese lässt sich auch unter Berücksichtigung der weiteren Angaben in den Berichten der Rehaklinik und des Kreisarztes nicht nachvollziehbar lösen. So wird im Rahmen der  unter anderem nicht berücksichtigt, dass der Beschwerdeführer an " Schmerzen" leidet (vgl. Bericht der Rehaklinik K._). Dass er bei dieser  in einer angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit ohne Einschränkung des  aufweisen soll, erscheint nicht plausibel, weshalb in dieser Hinsicht weitere  angezeigt sind. Weiterer Untersuchungsbedarf besteht auch unter dem Blickwinkel, dass – wie bereits erwähnt – die Beschwerden an der rechten Schulter keinen Eingang in die  der Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit durch die Rehaklinik K._und den Kreisarzt Dr. F._ gefunden haben. Dies erstaunt umso mehr, als auch diesbezüglich nicht ohne weiteres von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden kann, ging doch der Kreisarzt aufgrund der Schulterbeschwerden davon aus, dass eine Tätigkeit mit Überkopfarbeiten nicht mehr zumutbar sei (vgl. Bericht vom 9. März 2018, vorstehend E. 6.10). Diese Einschränkung wurde bei der vorgenommenen Zumutbarkeitsbeurteilung weder beachtet noch wurde begründet dargelegt, weshalb sie im Zeitpunkt des Fallabschlusses nicht mehr  werden sollte. Daran ändern die Ausführungen der Beschwerdegegnerin nichts, wonach die Bewegungs- und Belastungseinschränkung der rechten Schulter deshalb keinen Eingang in die Zumutbarkeitsbeurteilung gefunden hätten, weil die rechte Hand ohnehin nur noch als Hilfshand eingeschätzt worden sei. Bei dieser Argumentation wird ausser Acht , dass die Prüfung des Rentenanspruchs grundsätzlich auf einer umfassenden Würdigung der Arbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung sämtlicher Beschwerden beruhen muss. Dies drängt sich vorliegend umso mehr auf, als im unfallversicherungsrechtlichen Bereich der Anspruch auf eine Rente prozentgenau zu berechnen ist und dadurch jede Einschränkung in der  – über einen allfälligen leidensbedingten Abzug hinaus – Einfluss auf die Höhe des  haben kann (vgl. Art. 18 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 16 ATSG).
8.2.2 Schliesslich ist auch die Abklärung der psychischen Beschwerden des Versicherten durch die Beschwerdegegnerin unzureichend. Wie vorstehend in Erwägung 6.18.1 ff. , stand der Beschwerdeführer nach dem Unfall in regelmässiger psychiatrischer  bei Dr. N._, weil er an Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, innerer , Alpträumen, Flash Backs und an einer enormen Angst litt, wieder arbeiten zu müssen. Dr. N._ diagnostizierte eine PTBS mit mittelgradiger depressiver Störung. Im Rahmen des Aufenthalts in der Rehaklinik K._ wurde diese Diagnose insofern bestätigt, als im  Konsilium unter anderem festgestellt wurde, dass beim Beschwerdeführer eine PTBS in weitgehender Remission vorliege. Weiter fällt auf, dass die untersuchende Ärzteschaft der Rehaklinik K._ nebst der remittierten PTBS differentialdiagnostisch eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10: F33.0), und eine Akrophobie (: F40.2), welche reaktiv durch den Sturz entstanden sei, bestätigte. Die psychischen Befunde würden – so die Rehaklinik weiter – eine leichte arbeitsrelevante Leistungsminderung zusätzlich zu den muskeloskelettal bedingten Einschränkungen verursachen. Die Beschwerdegegnerin selbst anerkannte in ihrer Verfügung zwar, dass neben den somatischen Beschwerden auch psychogen bedingte Störungen die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigen würden. In der Folge  sie es jedoch, die psychischen Beschwerden des Beschwerdeführers zum Zeitpunkt
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des Fallabschlusses konkret medizinisch abklären zu lassen und eine nachvollziehbare  der Arbeitsfähigkeit vorzunehmen. Auch unter diesem Gesichtspunkt bestehen daher  Zweifel an der Beurteilung der Beschwerdegegnerin. Wenn sie weiter zur Begründung anführt, dass die psychischen Beeinträchtigungen nicht in einem adäquaten  mit dem Unfallereignis vom 27. Juni 2014 stünden, kann ihr ebenfalls nicht gefolgt werden Dies umso weniger, als sie auf eine konkrete Prüfung der Adäquanz im Sinne von BGE 115 V 351 ff. verzichtete. So erscheint das Unfallereignis unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Beschwerdeführer aus 4 Metern Höhe von einem Baugerüst gestürzt ist, und des  und jahrelangen Heilungsprozesses und der ausgeprägten Schmerzsituation nicht als  banal, dass ihm von vorneweg eine massgebende Bedeutung an der Entstehung einer  bedingten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit abgesprochen werden müsste. Unter diesen Umständen besteht auch in Bezug auf die psychischen Beschwerden weiterer  durch die Beschwerdegegnerin.
8.3 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass vorliegend erhebliche Zweifel an der Vollständigkeit und Schlüssigkeit der von der Beschwerdegegnerin als massgeblich erachteten versicherungsinternen Beurteilungen der Rehaklinik K._ und des Kreisarztes Dr. F._ bestehen. Nach dem oben Gesagten (vgl. E. 4.3 hiervor) kann bei diesem Beweisergebnis nicht auf die versicherungsinternen Beurteilungen abgestellt werden. Hält man sich zum einen die Komplexität des Beschwerdebilds des Versicherten und zum andern die sich aus dem  ergebende Pflicht des Versicherungsträgers, den rechtserheblichen () Sachverhalt vollständig festzustellen (vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG), vor Augen, so  die von der Suva im Verwaltungsverfahren getroffenen Abklärungen letztlich als nicht  bezeichnet werden. Es sind deshalb weitere Abklärungen vorzunehmen. Dabei ist zu beachten, dass gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts die Sozialversicherungsgerichte nicht mehr frei entscheiden können, ob sie eine Streitsache zur neuen Begutachtung an die Verwaltung zurückweisen. Die Beschwerdeinstanz hat vielmehr im Regelfall selbst ein  einzuholen, wenn sie einen im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen Sachverhalt überhaupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine  in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist (vgl. BGE 137 V 263 ff. E. 4.4.1 ff). Da die Beschwerdegegnerin nicht alle erforderlichen Abklärungen vorgenommen hat und es nicht die Aufgabe der kantonalen Gerichte ist, im Verwaltungsverfahren versäumte  Abklärungen nachzuholen, steht einer Rückweisung an die Vorinstanz auch unter  der Rechtsprechung des Bundesgerichts nichts entgegen. Die Suva hat deshalb den somatischen medizinischen Sachverhalt in Bezug auf die Auswirkungen der Beschwerden im rechten Handgelenk und der rechten Schulter unter Berücksichtigung der ausgeprägten Schmerzproblematik extern orthopädisch abklären zu lassen. Weiter muss sie den  psychiatrisch begutachten lassen, wobei im Rahmen eines strukturierten  im Sinne von BGE 141 V 281 ff. festzustellen sein wird, ob und in welchem Ausmass die erhobenen Befunde Einfluss auf die Erwerbsfähigkeit haben. Schliesslich muss der Umfang der unfallbedingten Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit insgesamt neu beurteilt werden.  wird die Suva gestützt auf die Ergebnisse ihrer Aktenergänzung über den  des Versicherten (Invalidenrente und Integritätsentschädigung) neu zu befinden haben. Demzufolge ist die Angelegenheit in Aufhebung des angefochtenen Einspracheent-
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scheids vom 24. September 2020 zur weiteren Abklärung des medizinischen Sachverhaltes an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Die Beschwerde ist in dem Sinne gutzuheissen.
9.1 Gemäss Art. 61 lit. a ATSG in der bis Ende Dezember 2020 in Kraft gewesenen und vorliegend anwendbaren Fassung ist das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenlos, weshalb vorliegend keine Kosten zu erheben sind.
9.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person  auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des  bemessen. Nach ständiger Praxis des Bundesgerichts genügt für den bundesrechtlichen Anspruch auf eine Parteientschädigung auch ein formelles Obsiegen in dem Sinne, dass der Beschwerde führenden Person durch die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und der Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Beurteilung alle Rechte im Hinblick auf eine beanspruchte Leistung gewahrt bleiben (vgl. BGE 132 V 215 E. 6.2). Nachdem die Beschwerde gutzuheissen und die Sache zur erneuten Abklärung im  der Erwägungen an die Suva zurückzuweisen ist, hat diese dem Versicherten eine  auszurichten. Sein Rechtsvertreter hat in seiner Honorarnote vom 19. März 2021 einen Zeitaufwand von 12.5 Stunden geltend gemacht, was in Anbetracht der sich  Sachverhalts- und Rechtsfragen nicht zu beanstanden ist. Für den nach dem 19. März 2021 entstandenen Aufwand rechtfertigt es sich, den Rechtsvertreter mit einer weiteren Stunde zu entschädigen, weshalb ihm Bemühungen von insgesamt 13.5 Stunden zu entschädigen sind. Dieser Aufwand ist mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Stundenansatz von Fr. 250.-- zu vergüten (vgl. § 3 Abs. 1 der Tarifordnung für Anwältinnen und Anwälte vom 17. November 2003). Nicht zu beanstanden sind die in der Honorarnote ausgewiesenen  von Fr. 10.10. Dem Beschwerdeführer ist somit eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 3'645.75 (13.5 Stunden à Fr. 250.-- zuzüglich Auslagen von Fr. 10.10 plus 7,7 % ) zu Lasten der Suva zuzusprechen.
10.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht  gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbstständig eröffnete  sind – mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über  (vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen  anfechtbar, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können vgl. (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen  herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein  Beweisverfahren ersparen würde (vgl. Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der  Rechtsprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den  zur Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen , sondern um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rück-weisungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiell-rechtlichen Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (vgl. BGE 133 V 481 f. E. 4.2).
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