Decision ID: fb078d8a-57f2-56af-9182-356ae7e31f4e
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1957
, meldete sich am 21. Dezember 1999
bei der In
va
li
denversicheru
ng zum Leistungsbezug an (Urk. 6/1
).
Die
Sozialversiche
rungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte nach getätigten Abklärun
gen mit Verfügung vom 9. März 2001 einen Rentenanspruch (Urk. 6/22). Die dage
gen erhobene Beschwerde
(Urk. 6/24/3-5)
wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 30. Juli 2001 gutgeheissen und die Sache wurde zur Vornahme weiterer Abklärungen an die IV-
Stelle zurückgewiesen (Prozess Nr. IV.2001.00222, Urk. 6/26 S. 6 f. E. 3c).
Nachdem am 4. November 2003 die Ärzte des
Z._
ein Gutachten erstattet hatten (Urk. 6/44 = Urk. 6/45), ver
neinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 11. Februar 2004 einen Rentenanspruch (Urk. 6/50). Nach erfolgter Einsprache gegen diese Verfügung
(Urk. 6/53, vgl. Urk. 6/63-64)
holte die IV-Stelle ein weiteres Gutachten des
Z._
ein, welches am 26. Januar 2006 erstattet wurde (
Urk. 6/75). Gestützt darauf hiess die IV-Stelle die erhobene Einsprache gut
(Urk. 6/85)
und sprach der Versicherten
mit Verfügung
en
vom 27. Juni 2006 von Juli bis September 2004 eine
Viertelsrente
(Urk. 6/89) und ab Oktober 2004 eine
Dreiviertelsrente
(Urk. 6/88) zu.
Die dage
gen erhobene Beschwerde (Urk. 6/91/3-8)
wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 16. Oktober 2007 abgewiesen (Prozess Nr. IV.2006.00636, Urk. 6/93).
Am
7. Januar 2010 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 6/100).
1.2
Nach Eingang des ausgefüllten R
evisionsfragebogen
s am 4. April
2013 (Urk. 6/106)
holte die IV-Stelle
ein
bidisziplinäres
Gutachten ein; das rheuma
to
logische Gutachten wurde
am 26. April 2014 (Urk. 6/120) und
das psychiat
ri
sch
e Gutachten am 15. Mai 2014
(Urk. 6/121
) erstattet
. Nach durchgeführtem
Vor
be
scheidverfahren
(Urk. 6/130, Urk. 6/135-138
, Urk. 6/146) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. März 2015 (Urk. 6/147
= Urk. 2
) die bisherige
Dreiv
ier
tels
rente
auf Ende des folgendes Monats nach Zustellung der Verfügung auf.
2.
Die Versicherte erhob am 8. Mai
2015 Beschwerde gegen die Verfügung vom 26. März 2015 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihr die bisherigen Rentenleistungen weiterhin zu gewähren und
es seien
weitere medi
zinische Abklärungen vorzunehmen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3).
Die IV-Stelle bean
tragte mit Beschwerdeantwort vom 15. Juni 2015 (Urk. 5) die Abweisung der
Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 26. Juni 2015 zur Kenntnis gebracht (Urk. 7).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über den
Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)). Erwerbsunfähigkeit ist der
durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sund
heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Be
ur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die
Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs
unfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über
wind
bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemei
nen Methode des
Einkom
mens
vergleichs
gemäss
Art.
28a
Abs.
1 IVG in Verbin
dung mit Art.
16 ATSG grund
sätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen
Er
werbseinkommen
ziffernmässig
nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einze
l
fall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annähe
rungs
werte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so
muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässi
gen Festlegung von Annähe
rungs
werten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser
Prozent
zahlen
genügen. Das ohne eine Invalidität er
zielbare hypothetische
Er
werbseinkommen
ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das
Invaliden
einkommen
auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog.
Prozent
ver
gleich
; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E.
10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E.
3a).
1
.4
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Renten
be
zügers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Ände
rung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.
3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Inten
sität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
desgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai
2009 E.
1.2 und I 212/03 vom 28. August
2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Aus
wirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszu
stan
des auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im
Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurtei
lung
einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
spracheent
scheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und
Invaliditäts
be
messung
beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin
weisen).
1.5
Gemäss
Art.
88a
Abs.
1
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen oder bei einer Verminderung der Hilflosigkeit, des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder des Hilfebedarfs die
an
spruchs
beeinflussende
Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leis
tung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen wer
den kann, d
ass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu be
rück
sichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate ange
dau
ert
hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die hierzu not
wendige
Prog
nose unterliegt dabei dem im Sozialversicherungsrecht üblichen
Beweis
grad
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/
aa
mit Hinweisen).
Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu
Art.
88a
Abs.
1 IVV ist eine Rente bei Weg
fall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3).
1.6
Aufgrund der Einheitlichkeit des Invaliditätsbegriffs (Art. 8 ATSG) in der Inva
liden- und Unfallversicherung hat die Schätzung der Invalidität mit Bezug auf den gleichen Gesundheitsschaden in beiden Bereichen prinzipiell denselben
In
validitätsgrad
zu ergeben, soweit nicht die unterschiedliche gesetzliche Rege
lung oder Rechtspraxis in den einzelnen Versicherungszweigen zu einer abwei
chen
den Invaliditätsbemessung führen. Bereits abgeschlossene
Invaliditätsfest
legungen
sind
mitzuberücksichtigen
. Es besteht jedoch keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozial
versicherungszweig (Urteil
des Bundesgerichts 8C_543/2011 vom 25.
August 2011 E. 3 mit Hinweisen auf
BGE 133 V 549
E. 6,
119 V 468
E.
2b).
1.7
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vor
akten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer Verfügung (Urk. 2) gestützt auf das rheu
matologische Gutachten davon aus, dass sich die Beweglichkeit der Schulter der Beschwerdeführerin im Vergleich zu 2002 gebessert habe. In der bisherigen Tätigkeit als Packeri
n sei aus medizinischer Sicht seit
April 2014 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit gegeben (S. 2 oben).
Gestützt darauf ermittelte sie einen nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von 0 % (S. 2 Mitte).
Zum medizinischen Sachverhalt führte die Beschwerdegegnerin aus, dass
im psy
chiatrischen Gutachten keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits
fähig
keit gestellt
worden seien
, weshalb die 20%ige Einschränkung der Arbeits
fä
hig
keit nicht akzeptiert werden könne. Aus rein
psychiatrisch-versiche
rungs
me
dizi
ni
scher
Sicht sei zu betonen, dass therapeutische Ansätze in ungenü
gen
dem Masse verfolgt worden seien.
Bei der Namensnennung a
uf Seite
20 des
psychi
atrischen Gutachtens handle es sich zudem um Schreibfehler, was vom
Gutach
ter sc
hriftlich bestätigt worden sei. Im
rheumatologischen Gutachten
werde
ein
gehend die Verbesserung des Gesundheitszustandes beschrieben. Es sei somit an der bisherigen Restarbeitsfähigkeit von 100
% in angepasster Tätigkeit festzu
halten, weshalb auch keine weiteren Abklärungen nötig seien (S. 2 unten).
2.2
Demgegenüber vertrat die Beschwerdeführerin den Standpunkt (Urk. 1),
dass
das
bidisziplinäre
Gutachten
nicht den
bundesgerichtlichen Anforderungen e
nt
spreche
,
da es nicht schlüssig sei und es an einer fun
dierten medizinischen
Be
gründung fehle (S. 5 unten).
Da ausserdem
unklar
und bis heute nicht abschliessend geklärt worden
sei
, welche Tätigkeit nun als angestammte Tätigkeit gelten solle,
habe bis anhin der
In
validitätsgrad
nicht korrekt ermittelt werden können. Sollte die
Restarbeits
fähigkeit
nur noch in einer angepassten Tätigkeit vorliegen, müsste ihr beim Invalideneinkommen ein leidensbedingter Abzug gewährt werden, welche die Lohneinbusse aufgrund des Alters, der geringen Deutschkenntnisse sowie der beschränkten Erwerbsmöglichkeiten berüc
ksichtige (S. 5 unten, S. 6 oben).
Die bisherigen Abklärungen der Beschwerdegegnerin seien ungenügend und wür
den im heutigen Zeitpunkt keine Renteneinstellung rechtfertigen, weshalb ihr die Rente daher bis auf weiteres im bisherigen Umfang auszurichten sei (S. 6 oben).
2.3
Strittig ist die revisionsweise Aufhebung der bisher ausgerichteten
Dreiviertels
rente
, wobei namentlich zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Be
schwerdeführerin wesentlich verbessert respektive sich die für die
Invaliditäts
bemessung
massgebende
Arbeitsfähigkeit verändert hat, und ob zur Beantwor
tung dieser Frage auf das von der Beschwerdegegnerin eingeholte Gutachten abgestellt werden kann.
Zu vergleichen ist dabei der Sachverhalt im Zeitpunkt der erstmaligen
Renten
zu
sprache
mittels Verfügung vom 27. Juni 2006 – da
im Rahmen
der
Renten
bestäti
gung
im Januar 2010 nur eine rudimentäre Prüfung
erfolgte
(vgl.
Fest
stellungsblatt
vom 7. Januar 2010, Urk. 6/99) – mit demjenigen, welcher der hier
angefochtenen Verfügung
vom 26. März 2015 zugrunde lag
.
3.
3.1
Der rechtskräftigen
Leistungszusprache
vom 27. Juni 2006 (Urk. 6/88-89) lagen im Wesentlichen das Gutachten der Ärzte des
Z._
vom 4. November 2003 (
Urk. 6/44 = Urk. 6/45) und das
Ver
laufs
gutachten
der Ärzte des
Z._
vom
26. Januar 2006 (Urk. 6/75) zu
g
runde (vgl. Urteil vom 16. Oktober 2007, Urk. 6/93).
3.2
Die Ärzte des
Z._
erstatteten das von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gege
bene
polydisziplinäre
Verlaufsgutachten (Urk. 6/75) gestützt auf die ihnen
überlassenen Akten (S. 1 ff. Ziff. 1), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 4 ff.
Ziff. 2), die während des stationären Aufenthaltes vom 1
2.
bis 15. Dezember 2005
durchgeführten Untersuchungen in den Disziplinen Rhe
u
matologie (S. 7 ff
. Ziff. 3.2) und
Psychiatrie (S. 13 ff. Ziff. 3.3) sowie auf die Er
gebnisse der Erhe
bung des Allgemeinstatus (S. 6 f. Ziff. 3.1).
Die Gutachter nannten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 17 Ziff. 4.1):
-
Periarthropathia
humeroscapularis
partim
ankylosans
rechts
-
nach Eingriff an der rechten Schulter bei degenerativen Veränderun
gen 2001
-
anhaltende somatoform
e Schmerzstörung
-
im Sinne eines
Panvertebralsyndroms
-
mit
Periarthropathia
coxae
-Syndrom links
-
bei mässigen degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule
-
muskulärer
Dysbalance
des Beckengürtels und
-
Dysthymie
Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie
eine
sekun
däre Gonarthrose rechts
nach zwei Eingriffen an diesem Knie
, einen
Fersen
sporn
links mit
Enthesiopathie
,
den
Verdacht auf arterielle Hypertonie
und eine
Adiposi
tas
(S. 17 f. Ziff. 4.2).
Berufsanamnestisch wurde ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin die
Primar
schule
in Ex-Jugoslawien besucht habe. Von 1989 bis 1992 sei die
Beschwer
deührerin
in einem Altersheim als Putzfrau tätig gewesen. Danach habe sie temporäre Anstellungen an verschiedenen Arbeitsorten im Fabrikbereich ange
nom
men, zuletzt in einer PC-Firma, wo sie leichtere körperliche Tätigkeiten ausgeführt habe. Seit Dez
ember 1999 werde die Familie vom
Fürsorgeamt unterstützt (S. 3 Ziff. 1.3, vgl. Urk. 44 S. 7 f. Ziff. 1.3).
Die Beschwerdeführerin sei bei jeglicher Erwerbstätigkeit verlangsamt, und es würden sich sämtliche Überkopfarbeiten mit dem rechten Arm und auch sämtli
che Tätigkeiten, die eine besondere Kraftentfaltung mit dem rechten Arm, res
pek
tive der rechten Hand erforder
te
n, verbieten. Bei adaptierter Tätigkeit
–
Mon
tagetätigkeit
ohne Überkopfarbeiten und ohne spezielle Krafteinschränkung –
müsse heute von einer Arbeitsfähigkeit aus rein somatischer Sicht von 70 % ausgegangen werden. Die leichten degenerativen Veränderungen, respektive die sekundäre Gonarthrose rechts bei erhaltender Funktionalität dieses Knies, wür
den kaum ins Gewicht fallen (S. 19 unten).
In Anbetracht des erhöhten Leidensdrucks und der
Chronifizierung
der anhal
ten
den
somatoformen
Schmerzstörung sei die psychische B
elastbarkeit
mittlerweile auch geringer geworden. Die Beschwerdeführerin neige zu schneller Ermüdung, vor allem sei es ihr nicht mehr möglich, all diese Schmerzen allein mit einer Willensanstrengung zu überwinden.
Aus gesamtmedizinischer Sicht müsse die Arbeitsfähigkeit für die beschriebene Verweistätigkeit auf zirka 50 % veran
schlagt werden. Dabei wäre es der Beschwerdeführerin möglich und zu
mutbar, zirka fünf bis sechs Stunden täglich einer Arbeit nachzugehen, mit län
geren Pausen und mit vermindertem Rendement, was zu einer Leistungsfähig
keit von 50 % führen würde. Die ursprünglich und zuletzt ausgeübte Tätigkeit bei
Reini
gungsarbeiten
komme nicht mehr in Frage, zumal hier doch Arbeiten über Kopf und solche mit besonderer Kraftanstrengung anfallen würden (
S. 1
9 f.
).
3.3
Gemäss Feststellungsblatt vom 2. Juni
2006 (Urk. 6/83) gab
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), in seiner Stellungnahme vom 30. März 2006 an, dass auf das polydisziplinäre Verlaufsgutachten abgestellt werden könne (S. 4 unten).
3.4
Den Invaliditätsgrad er
mittelte
die Beschwerdegegnerin anhand eines
Einkom
mensvergleiches
. Das
Valideneinkommen
wie auch das Invalideneinkommen
ermittelte sie gestützt auf Tabellenlöhne
, l
etzteres jedoch
unter Berücksichti
gung
eines leidensbedingten Abzuges von 25 %
(Urk.
6/84 S. 1
, vgl. Urk. 6/48 S. 1 unten).
Die Beschwerdegegnerin errechnete so einen eine
Viertel
s
rente
be
grün
den
den Invaliditätsgrad von 40 % für
Juli
bis September
20
04 und
einen eine
Dreiviertel
s
rente
begründenden Invaliditätsgrad von 63 % ab Oktober 2010
(Urk. 6/88-89).
4.
4.1
Der Rentenbestätigung vom 7. Januar 2010 (Urk. 6/100) lagen die folgenden Berichte zugrunde.
4.2
Dr.
med.
B._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 14. September 2009 (Urk. 6/96/9) aus, dass
er trotz einer ins
gesamt leichten Verschlechterung
des Gesundheitszustandes
der Beschwer
de
führerin
– insbesondere
in
ihre
r
persönliche
n
Wahrnehmung – den bemessenen Invaliditätsgrad von 63 % mit der Folge einer
Dreiviertelsrente
als angemessen erachte und somit deren Fortsetzung beantrage.
4.3
Dr.
med.
C._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
, führte in seinem Bericht vom 30. September 2009 (Urk. 6/97) aus, dass er die Beschwer
de
führerin seit 2001 behandle (Ziff. 1.2)
,
und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):
-
mittelschwere Depression
-
anhaltende somatoforme Schmerzstörung mit organisch bedingtem Kern
Gegenwärtig werde die Beschwerdeführerin alle vier Wochen behandelt (Ziff. 1.5).
Sie sei auf das Krankheitsdenken fixiert und weise eine Antriebs
schwäche sowie eine fehlende Motivation auf. Sie mache den Haushalt, mehr sei kaum mehr zu erreichen (Ziff. 1.7).
5
.
5
.1
Dr.
B._
führte in seinem Bericht vom 27. März 2013 (Urk. 6/106/3-4) aus, dass er die Beschwerdeführerin seit 1989 hausärztlich betreue (Ziff. 5.1)
,
und nannte folgende Diagnosen (Ziff. 5.4):
-
Fibromyalgie-Syndrom
-
reaktiv depressive Symptomatologie (ICD-10 F34.1)
-
schwere Gonarthrose rechts
Die gegenwärtige Behandlung der Beschwerdeführerin bestehe vor allem im physiotherapeutischen und medikamentösen Bereich (Ziff. 5.2). Die genannten Diagnosen gingen auf eine über zehnjährige Entwicklungszeit zurück. Die Be
schwerdeführerin sei nicht rehabilitationsfähig und in einen Arbeitsprozess ein
zufügen (Ziff. 5.5).
5
.2
Der Beschwerdeführerin wurde am 16. Oktober 2013 aufgrund einer Gonarth
rose eine Knie-Totalprothese rechts implantiert (vgl. Urk. 6/120 S. 79 Ziff. 9.1).
5
.3
Am 26. April
2014 erstatte
Dr.
med. und
Dr.
sc. nat. ETH
D._
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, das von der
Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebene rheumatologische Gutachten (Urk. 6/120)
.
Die Gutachterin nannte folgende rheumatologischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 79 Ziff. 9.1):
-
verminderte Belastbarkeit und Beschwerden beider Knie bei
-
rechts
:
Status nach Implantation einer Knie-Totalprothese am 16. Oktober 2013 wegen Gonarthrose mit
-
gutem Sitz des Implantats ohne Lockerungszeichen
-
SPECT und Röntgen April 2014
-
links: mittelgradiger
medialbetonter
Gonarthrose
-
SPECT und Röntgen April
2014
-
verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der rechten Schulter bei
-
Status nach offener
Acromioplastik
am 20. Juni 2001 mit
Kalkentfer
nung
und Naht der
Supraspinatus
-Sehne
-
jetzt mit unauffälliger Morphologie und leicht degenerativen Verän
derungen
im Schulterg
elenk (Röntgen April 2014) und
-
diskret vermehrter
szintigraphischer
Aktivität (April 2014) und
-
zwei grösseren Umfängen des rechten Vorderarmes gegenüber dem linken Vorderarm und
-
damit vermehrtem Einsatz des rechten Armes gegenüber dem lin
ken Arm bei Rechtshändigkeit
Zudem nannte sie
als
Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ausge
dehnte chronische Schmerzen
, eine
Adipositas Grad
II (BMI 36.
5 kg/m
2
)
, eine
a
rterielle Hypertonie mit adäquater medikamentöser Therapie
,
jedoch un
genügender Compliance
,
eine
p
ersistierend deutlich erhöhte Amylase (
Erstdiag
nose
Mai 2012) mit
normaler MRI-Untersuchung des Abdomens (Mai 2015)
, ei
nen
Vitamin D-Mangel
, eine Hypercholesterinämie und einen
Status nach
Cholecystektomie
Januar 2001
(S. 79 Ziff. 9.2).
Berufsanamnestisch wurde ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin
im Kosovo
die Primarschule besucht und keinen Beruf erlernt habe.
Im Kosovo sei sie nie berufstätig gewesen. 1989 sei sie im Alter von 32 Jahren in die Schweiz einge
reist.
Sie habe zwei Jahre lang im Vollpensum im
Alters- und Pflegeheim
E._
in der Reinigung gearbeitet, wobei das Arbeits
ver
hält
nis anfangs 1992 aufgelöst worden sei
. Von 1992 bis 1993 habe sie Arbeitslosenunterstützung bezogen und von 1993 bis Mitte 1995 sei sie bei der Firma
F._
beschäftigt gewesen. Ab Mitte 1995 habe sie erneut Arbeits
losenunterstützung bezogen. Im Rahmen
eines Zwischenverdienstes sei sie von Ende 1995 bis Mitte 1996
bei der
Firma
G._
beschäf
tigt gewesen. Die Tätigkeit sei abwechseln
d
sitzend beziehungsw
eise ste
hend/
gehend gewesen, dort
habe
sie
Telefone verpackt und es sei eine leichte Arbeit gewesen.
Anfangs
1997
sei sie zudem drei Monate lang bei der Firma
H._
tätig gewesen. Im Sommer
1998
sei sie einen Tag lang bei einer Firma in Pfäffikon SZ tätig gewesen, wo sie stehend Bücher eingepackt habe. Wegen Knieschmerzen habe sie diese Tätigkeit bereits nach einem Tag be
endet. Schliess
lich sei sie Ende April 1999 ausgesteuert worden
(
S. 82 Ziff. 11.1, vgl.
S. 3 Ziff. 4).
Die Beschwerdeführerin
sei
durch die eingeschränkte Funktion der rechten Schul
ter und beider Knie limitiert. Sie könne Lasten bis zu 10 kg heben oder tragen (leichtes Belastungsniveau). Tätigk
eiten, die diesem Profil entsprä
chen, könne sie zu 100 % ausüben bezogen auf ein Pensum von 100 %. Die ange
stammte Tätigkeit bei der Firma
G._
(Verpacken von Telefonen) könne sie zu 100 % ausüben (S. 82 f. Ziff. 1.1). Die Beweglichkeit der rechten Schulter habe sich deutlich verbessert, aus den vorhandenen Unterlagen gehe nicht her
vor, wann die Verbesserung eingetreten
sei
. Daher gelte die beschriebene Ar
beitsfähigkeit seit dem Datum der rheumatologischen Untersuchung am 14. Apri
l 2014 (S. 83 Ziff. 11.2). Die Beschwerdeführerin sei in einer adaptierten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig bezogen auf ein Pensum von 100 % (S. 83 Ziff. 11.3).
Die Beschwerdeführerin habe eine gute Prognose. Es sei wahrscheinlich, dass sie die angestammte Tätigkeit bei der Firma
G._
oder eine andere angepasste Tätigkeit langfristig ausüben könne (S. 84 Ziff. 12.3).
5
.4
Am 15. Mai 2014 erstattete Prof.
Dr.
med. habil.
I._
, Fach
arzt für Neurologie und für Psychiatrie und Psychotherapie, das von der Beschwerdegegnerin veranlasste psychiatrische Gutachten (Urk. 6/121
)
.
Der Gutachter nannte keine psychiatrischen Diagnosen mit Einfluss auf die Ar
beitsfähigkeit (S. 22
Ziff. E.1). Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfä
higk
eit nannte er eine
chronische Schmerzstörung mit somatischen und psy
chi
schen Faktoren (ICD-10 F45-41)
und
soziokulturelle Probleme (Spra
ch
schwierig
k
eiten, ICD-10 Z60.3; S. 22 Ziff. E.2).
Die
Beschwerdeführerin sei bei
Dr.
C._
bis zu
dessen
Pensionierung in regel
mässiger psychiatrischer Betreuung gewesen. Seither habe der Hausarzt die psychiatrische Betreuung wahrgenommen. Ihr letzter fachärztlich psychiatri
scher Besuch sei im Frühjahr 2013 erfolgt. Seither bestehe keine fachärztlich psychi
atrische Betreuung mehr (S. 14 Ziff. B.2.5).
Der Gutachter wies darauf hin, dass in seiner Beurteilung
der beruflichen Leis
tungsfähigkeit im invaliditätsrelevanten Sinne soziokulturelle und psychosozi
ale
Faktoren ausgeschlossen worden seien. Derartige Faktoren
lägen
bei der Be
schwerdeführerin vor (Sprachschwierigkeiten, soziokulturelle Probleme) und würden
das psychopathologische Bild teilweise mitunterhalten. Unter Abzug entsprechender psychosozialer und soziokultureller Anteile lägen b
ei der Be
schwerdeführerin
minime Fähigkeitsstörungen mit vermehrtem Pausenbedarf vor,
die aus rein psychiatrisch-versicherungsmedizinischer Sicht die Arbeitsfä
higkeit sowohl in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als auch in adaptierter Tä
tig
keit mittel- und langfristig
nicht um mehr als 20 % beeinträchtigen würden. Im Vergleich zu den Vorbegutachtungen sei von einer leichten Besserung des
psychischen Gesundheitszustandes auszugehen. Eine
Dysthymia
liege nicht mehr
vor (S. 22 Ziff. F
).
Somit liege a
us invaliditätsrelevanter Sicht keine die mittel- und langfristige Arbeitsfähigkeit beeinflussende psychiatrische Erkrankung vor (S. 23 Ziff. G).
5
.5
In der
bidisziplinären
Zusammenfassung und Beurteilung der beiden in Auftrag
gegebenen rheumatologischen und psychiatrischen Gutachten vom 21. Mai 2014
(Urk. 6/123) nannten Dr.
D._
und
Prof.
I._
die gleichen Diag
nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wie in ihren jeweiligen Gutach
ten (vgl.
vorstehend E. 5
.3
-5
.4).
Aus
bidisziplinärer
Sicht könne die Beschwerdeführerin die Tätigkeit bei der Firma
G._
oder eine andere angepasste Tätigkeit zu 100 % ausüben be
zogen auf ein Pensum
von
100 %. Dabei könne sie Lasten
bis zu 10 kg hantie
ren (leichtes
Belastungsniveau). Aus den vorhandenen
Unterlagen gehe nicht eindeutig hervor, wann die Verbesserung eingetreten sei. Daher gelte die oben beschriebene Arbeitsfähigkeit seit dem Datum der rheumatologischen Untersu
chung am 14. April 2014 (S. 1 unten).
5
.6
Zuhanden der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin nahm Dr.
B._
am 16. Dezember 2014 Stellung (Urk. 6/142/2-4) und stellte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1):
-
- depressive Störung mit den typischen Symptomen der Adynamie, rascher Ermüdbarkeit, Lustlosigkeit, Antriebsarmut und Affektinkontinenz
-
- chronische Schlafstörung (möglicherweise im Rahmen der ersten Diagnose
-
- somatoforme Schmerzstörung gemischter Herkunft
-
- Früharthrose und totaler Kniegelenksersatz rechts im Oktober 2013
-
- Kniearthrose links, Spreizfüsse und
Hallux
valgus
beidseits, chronisches Schulter-Arm-Syndrom bei Status nach kombinierter Schulteroperation rechts 2001
-
- Nebendiagnosen: arterielle Hypertonie, Adipositas (BMI 36), Status nach Gastritiden bei Dyspepsie, Colon
irritabile
Hinsichtlich der depressiven Störung sei der Verlauf seit Jahrzehnten unver
ändert. Nach Pensionierung des behandelnden Psychiaters habe er (Dr.
B._
)
als langjähriger Hausarzt die psychotherapeutische Unterstützung und Beglei
tung der Beschwerdeführerin übernommen, was deren ausdrücklicher Wunsch gewesen sei. Es sei keine Verbesserung eingetreten. Auf die Anwendung von Psychopharmaka werde bewusst verzichtet; der Effekt habe gegenüber dem Nebenwirkungspotential abgewogen werden müssen (S. 1).
Die Beschwerdeführerin, ihr Ehemann und ihre Tochter berichteten, dass im eigenen Haushalt körperlich anstrengende Verrichtungen nicht mehr und leichte Arbeiten nur noch höchstens dreissig Minuten lang möglich seien. Danach müsse die Beschwerdeführerin eine längere Pause einlegen. Aus den Angaben der Beschwerdeführerin und ihrer Familie gehe hervor, dass eine externe An
stellung aufgrund der mangelnden Leistungsfähigkeit überhaupt nicht mehr in Frage komme (S. 2 Ziff. 3).
Aufgrund des langjährigen Vertrauensverhältnisses und seiner psychothera
peu
tischen Ausbildung und Erfahrung habe Dr.
B._
die hausärztliche und psychotherapeutische Unterstützung der Beschwerdeführerin übernommen. Er erachte den Einsatz eines Fachpsychiaters nicht für notwendig, da es sich nicht um eine Grundsatztherapie handle, welche eine entsprechende Ausbildung be
nö
tige. Die Beschwerdeführerin brauche eine stützende, die aktuellen Gescheh
nisse und Probleme bearbeitende, begleitende psychotherapeutische Verbindung.
Medikamente müssten sporadisch und nach Bedarf eingesetzt werden. Aus seiner Sicht sei die Entscheidung der Beschwerdegegnerin nicht nachvollzieh
bar. Der plötzliche Sparzwang und -drang habe in mehreren ähnlich gelagerten
Fällen nicht nachvollziehbare und menschlich wie finanziell nicht sinnvolle Ent
scheidungen
zur Folge (S. 2).
5.7
Gemäss Feststellungsblatt vom 27. Januar 2015 (Urk. 6/143) gab med.
pract
.
J._
, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie
des Bewegungsapparates, RAD, in ihrer Stellungnahme vom 14. Juli
2014 an, dass
auf das
bidisziplinäre
Gutachten abgestellt werden könne (S. 4 Mitte).
6.
6.1
Der rechtskräftigen
Leistungszusprache
vom 27. Juni 2006 (Urk. 6/88-89) lag
en
im Wesentlichen das Gutachten der Ärzte des
Z._
vom November 2003
und das Verlaufsgutachten der Ärzte des
Z._
vom Januar 2006 zu
g
runde. Im
Ver
laufsgutachten
wurde
n
eine Schulterproblematik (
Periarthropathia
humerosca
pularis
partim
ankylosans
rechts) sowie eine anhaltende
somatoforme
Schmerz
störung
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostiziert
. Ferner
wurde
eine Kniegelenkproblematik (sekundäre Gonarthrose rechts)
diagnosti
ziert
, die jedoch keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe
(vgl. vorste
hend E. 3.2).
Der Rentenbestätigung vom 7. Januar 2010 (Urk. 6/100) lagen sodann
die
Berichte von
Dr.
B._
vom Sep
tember 2009 sowie
von Dr.
C._
vom Septem
ber 2009 zu
g
runde.
Dr.
B._
sprach von einer insgesamt leichten
Ver
schlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin
, insbeson
der
e ihrer persönlichen Wahrnehmung
(vgl. vorstehend E. 4.2). Dr.
C._
hin
gegen diagnostizierte
neben der
anhaltende
n
somatoforme
n
Schmerzstörung mi
t or
ganisch bedingtem Kern
neu eine mittelschwere Depression
mit Auswir
kung auf die Arbeitsfähigkeit (vgl. vorstehend E. 4.3).
6.2
B
eim Erlass der angefochte
nen Verfügung vom 26. März 2015 (Urk. 2)
lagen die
Bericht
e
von Dr.
B._
vom März 2013
und Dezember 2014
sowie das rheumatologische Gutachten von Dr.
D._
vom April 2014 und das psy
chiatrische Gutachten von
Prof
.
I._
vom Mai 201
4
vor
.
Dr.
B._
diag
nostizierte
neben der Kniegelenkproblematik (schwere Gonarthrose rechts)
ein
Fibromyalgie-Syndrom
und
eine reaktiv de
pressive Symptomatologie (ICD-10 F34.1
;
vgl. vorstehend E. 5.2)
sowie eine
depressive Stö
rung, eine
ch
ronische Schlaf
störung, eine somatoforme Schmerzstörung, eine
Kniearthrose links,
ein
chronisches Schulter-Arm-Syndrom
sowie verschiedene Nebendiagnosen (vgl. vorstehend E. 5.6). Die Berichte von Dr.
B._
bestätigen exemplarisch die Erfahrungstatsache, dass allgemeinpraktizierende Hausärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung eher zu Gunsten ihrer Patienten aus
sagen
(vgl. BGE 125 V 353
E. 3b/cc mit Hinweisen), erachtete Dr.
B._
die
Beschwerdeführerin in somatischer Hinsicht doch offenbar einzig gestützt auf die anamnestischen Angaben seiner Patientin und ihrer Familie als vollständig arbeitsunfähig. Weiter diagnostizierte er psychische Beeinträchtigungen und führte die von ihm attestierte Arbeitsunfähigkeit auch darauf zurück, obwohl er damit sein Fachgebiet der Allgemeinen Medizin verliess. Eine psychothera
peutische Ausbildung ist trotz seiner Angaben nicht dokumentiert (vgl. www.medregom.admin.ch), weshalb es angesichts der von ihm beobachteten depressiven Symptomatik fast anmassend anmutet, der Beschwerdeführerin die fachärztliche Behandlung zu versagen. Soweit ein Verzicht auf eine entspre
chen
de Behandlung dem Wunsch der Beschwerdeführerin entsprechen sollte, hat für die Folgen dieser Entscheidung nicht die Beschwerdegegnerin einzu
stehen. Wie es sich damit verhält, kann aber schlussendlich offen bleiben, da der fachärztliche Gutachter ohnehin keine psychiatrische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit stellte.
Dr.
D._
diagnostizierte in ihrem
rheumatologischen
Gutachten neben der Schulterproblematik (verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der rechten Schulter)
neu eine
2013 erfolgte
Implantation ei
ner Knie-Totalprothese rechts
sowie
eine mittelgradige
medialbetonte
Gonarthrose links
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
(vgl. vorstehend E. 5.3).
Prof.
I._
stellte in seinem psychiatrischen Gutachten keine psychiatrischen Diagnosen mit Einfluss auf die
Arbeitsfähigk
eit (vgl. vorstehend E. 5.4).
6.3
Ein Vergleich
der 2005
, 2009 und 2013/2014 gestellten Diagnosen
zeigt
eine Verbesserung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin
.
Zwar wurde der Beschwerdeführerin 2013 am rechten Knie eine Totalprothese implantiert, wobei das Implantat ohne Lockerungszeichen gut sitzt, jedoch besteht neu eine mittelgradige
medialbe
tonte
Gonarthrose
links
.
In somatischer Hinsicht besteht
damit
keine relevante Verschlechterung der Schulter- und
Kniegelenk
be
schwer
den
.
Hingegen liegt eine Verbesserung des psychischen Gesundheits
zu
standes vor,
denn es wurde
keine
fachärztliche
psychiatrische Diagnose mit
Krank
heitswert
mehr gestellt
.
Somit ka
nn – entgegen der Ansicht der Beschwer
de
führerin (vgl. Urk. 1 S. 6 oben)
– von einem verbesserten Gesundh
eitszustand ausgegangen werden.
6.4
Die Beschwerdeführerin
vertrat den Standpunkt, dass das
bidisziplinäre
Gut
achten nicht den bundesgerichtlichen Anforderungen entspreche, da es nicht schlüssig sei und es an einer fundierten medizinischen Begründung fehle (vgl. vorstehend E. 2.2). So be
anstandete
sie
, dass die Beschwerdegegnerin nicht auf die im
Einwandverfahren
detaillierten Kritikpunkte am
psychiatrischen
Gut
achten eingegangen sei, sondern einzig betreffend die bemängelte mehrfache
falsche Namensnennung der Beschwerdeführerin an
Prof
.
I._
gelangt sei
.
Hierbei sei
Prof.
I._
von der Beschwerdegegnerin direkt angefragt worden
, ob es sich um einen Schreibfehler handle, woraufhin dieser lapidar mit einem
„
Ja
"
und einer Entschuldigung geantwortet habe. Damit habe die
Beschwerde
geg
ne
rin
den Untersuchungsgrundsatz verletzt (S. 3 unten).
Prof.
I._
nannte die Beschwerdeführerin in seinem Gutachten
(Urk. 6/121)
auf S. 20 ein
mal „
K._
“ und einmal „
L._
“. Es ist offensichtlich, dass es sich dabei um einen
trivialen
Schreib
fehler handelt, der nicht geeignet ist, die Qualität des Gutachtens in Frage zu stellen.
Prof.
I._
führte in seinem psychiatrischen Gutachten
aus, dass
– wie von der Beschwerdeführerin zu Recht vorgebracht wurde (Urk. 1 S. 4 oben) –
bei der Beschwerdeführerin
minime Fähigkeitsstörungen mit vermehrtem Pausenbedarf
vorlägen, die
aus rein psychiatrisch-versicherungsmedizinischer Sicht die Arbeits
fähigkeit sowohl in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als auch in adap
tierter Tätigkeit mittel- und langfristig nicht um mehr als 20 % beeinträchtigen wür
den.
Er
ging von einer leichten Besserung des psychischen Gesund
heits
zu
stan
des aus,
kam jedoch zum Schluss, dass aus invaliditätsrelevanter Sicht keine die mittel- und langfristige Arbeitsfähigkeit beeinflussende psychi
atrische Erkran
kung vorliege (vgl. vorstehend E. 5.4), was nicht zu beanstanden ist. Demnach erweist sich der diesbezügliche Einwand der Beschwerdeführerin als nicht stich
haltig.
Dr.
D._
erstellte ihr rheumatologisches Gutachten gestützt auf die ihr über
lassenen Akten, die Angaben der Beschwerdeführerin, die Untersuchung vom 14. April 2014 sowie auf die ausgedehnte Laboruntersuchung am
Unter
suchungstag
(Urk. 6/120 S. 2 Ziff. 1). Das Gutachten erscheint nachvollziehbar und in sich schlüssig und basiert entgegen der Auffassung der
Beschwerdegeg
nerin
(Urk. 1 S. 4
Mitte
) nicht hauptsächlich auf Aussageninterpretationen. Auch
die weiteren Beanstandungen der Beschwerdeführer
in bezüglich der Be
urteilung ihres
Gesundheitszustandes (Urk. 1 S. 4 f.) erweisen
sich
als
nicht
überzeugend
.
Denn d
er Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin hat sich, wie bereits erwähnt wurde, aufgrund der 2005, 2009 und 2013/2014 gestellten Diagnosen verbessert (vgl. vorstehend E. 6.3), weshalb entgegen der Auffassung der Be
schwerdeführerin (Urk. 1 S. 5 oben) keine unterschiedliche Beurteilung
eines im
W
esentlich
en
gleich
gebliebenen Sachverhaltes vorliegt.
Auch
d
ie am
1
9
. August
2015
abgegebene
Stellungnahme von Dr.
B._
(Urk. 8) verm
ag nichts zu ändern, zumal er sich
(unter anderem) zur Höhe des Rentenanspruchs äusserte (S. 2 oben),
was klarerweise
keine medizinisch zu beantworte
nde
Frage betrifft.
Es kann festgehalten werden, dass sich die Einwände der Beschwerdeführerin als nicht stichhaltig erweisen. Zudem genügen das rheumatologische Gutachten von Dr.
D._
und das psychiatrische Gutachten von
Prof.
I._
den rechtsprechungsgemässen Anforderungen
an eine beweiskräftige medizinische Beweisg
rundlage (vgl. vorstehend E. 1.7
) vollumfänglich, weshalb darauf abzu
stellen ist.
6.5
Die Beschwerdeführerin brachte vor, es sei unklar und bis heute nicht abschlies
send geklärt, welche Tätigkeit nun als angestammte Tätigkeit gelten solle (vgl. vorstehend E. 2.2). Die Beschwerdeführerin war letztmals für eine längere Zeit, n
ä
mlich von Ende 1995 bis Mitte 1996, bei der Firma
G._
tätig, wo sie Telefone verpackt hat. Danach war sie nur drei Monate lang bei der Firma
H._
und einen Tag lang für eine Firma in Pfäffikon SZ tätig (vgl. vorstehend E. 5.3). Wenn im rheumatologischen Gutachten von Dr.
D._
oder im psychiatrischen Gutachten von
Prof.
I._
von der angestammten oder der zuletzt ausgeübten Tätigkeit die Rede ist, ist damit die Tätigkeit bei der Firma
G._
als Packerin gemeint,
da es sich dabei um diejenige Tätigkeit handelt,
welche
die Beschwerdeführerin am längsten innehatte.
6.6
Bezüglich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ist
nach dem Gesagten
auf das rheumatologische Gutachten von Dr.
D._
und auf das psychiatrische Gutachten von
Prof
.
I._
abzustellen.
Beide
attestierten
der Be
schwerdeführerin
eine
seit dem 14. April 2014 bestehende
100%ige Arbeitsfä
higkeit
bezogen auf ein Pensum von 100 % für Tätigkeiten, in denen sie Lasten bis zu maximal 10 kg heben oder tragen m
u
ss (leichtes
Belas
tungs
niveau
).
Die
- als
angestammte
bezeichnete - frühere
Tätigkeit bei der Firma
G._
(Verpacken von Telefonen) könne sie zu 100 % ausüben (vgl. vor
stehend E. 5.3 und 5.4).
Demzufolge besteht
seit dem 14. April 2014
eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für Tätigkeiten mit einem leichten Belastungsprofil sowie für die frühere Tätigkeit
als P
ackerin
bei der Firma
G._
, wobei die frühere Tätigkeit dem leichten Belastungsprofil entspricht.
Unzutreffend ist demnach die Ansicht der Be
schwer
de
führ
erin, wonach es sich bei dieser Beurteilung um fehlerhafte Aus
führung
en handle
(Urk. 1 S. 5 unten).
Ausserdem ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die von der Suva seit März 2002
zugesprochene
Invalidenrente aufgrund einer 14%igen Er
werbsunfähigkeit ausser Acht gelassen hat (vgl. U
rk. 1 S. 4 unten
), denn es be
steht keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung des Unfallversicherers für
die Invalidenversicherung (vgl. vorstehend E. 1.6). Selbst wenn die
Be
schwer
degegnerin
den
in der Unfallversicherung festgestellten
Invaliditätsgrad von
14 % für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit
in der Invalidenversicherung
übe
r
nommen hätte, würde daraus
ein nicht
rentenbegründender
Invaliditäts
grad
von 14 %
resultieren.
Der medizinische Sachverhalt ist somit dahingehend erstellt, dass sich die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin erheblich verbessert hat und im Zeit
punkt der Rentenaufhebung von einer
100%igen Arbeitsfähigkeit
bezogen auf ein Pensum von 100 %
i
n der früheren Tätigkeit als P
ackerin
sowie in einer
gleichartigen
ange
passten Tätigkeit ausgegangen werden kann.
6.
7
Zu prüfen bleibt damit die Ermittlung des Invaliditätsgrades
anhand eines
Einkommensvergleiches.
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
ein
kommens
entscheidend, was die versicherte Person
im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen
Einkommensent
wicklung
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent
spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor
den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen).
Der bei der Bemessung des
Invali
deneinkommens
zu berücksichtigenden ausgeglichenen Arbeitsmarktlage (Art. 16
ATSG) ist grundsätzlich auch bei der Festsetzung des
Validenlohnes
Rechnung zu tragen, wobei auf die Ergebnisse der vom Bundesamt für Statistik heraus
gegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) abgestellt wer
den kann (Urteil des Bundesgerichts 9C_192/2014 vom 23. September 2014 E. 3.
2 mit Hinweisen).
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er
werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht.
Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na
mentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen
Lohnstrukturerhebun
gen
(LSE) heran
ge
zogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E.
4.2.1).
6.
8
Die Beschwerdeführerin ist
gemäss dem Auszug aus dem individuellen Konto zumindest seit 2004 nicht mehr erwerbs
tätig (IK-Auszug, Urk. 6/127-128), wes
halb das
Valideneinkommen
theoretisch festzulegen und für de
ss
en Ermittlung
auf Tabellenlöhne abzustellen ist. Hierfür ist auf die vom Bundesamt für Sta
tistik periodisch herausgegebenen
Durch
schnittslöhne
für Frauen in
ein
fachen
Tätigkeiten
gemäss LSE
abzustellen, da die Beschwerdeführerin nur die
Primar
schule
besucht und keinen Beruf erlernt hat (vgl. vorstehend E. 5.3).
Bereits bei der
Zusprache
der
Vier
telsrente
von J
uli bis September 2004 und der
Drei
vier
telsrente
ab Oktober 2004 wurde
n
Tabellenlöhne
dieser Stufe
für die Ermittlung des
Valideneinkommens
herangezogen
(vgl.
Urk. 6/
8
4, Urk. 6/85 S. 3 unten).
Aufgrund des Umstandes, dass die Beschwerdeführerin
sowohl
in der früheren Tätigkeit als Packerin
wie auch in jeder anderen leichten angepassten Tätigkeit gemäss Belastungsprofil
zu 100 % arbeitsfähig ist
, sind z
ur Ermitt
lung des Invalideneinkommens
ebenfalls Tabellenlöhne ge
mäss LSE
heranzuziehen, n
ä
m
lich
die gleichen Durchschnittslöhne für Frauen in einfachen Tätigkeiten
wie für die Ermittlung des
Valideneinkommens
.
Da für die Ermittlung des
Valideneinkommen
s
und des Invalideneinkommens der identische Tabellenlohn
massgebend
ist, resultiert bei einem
Prozentver
gleich
der beiden Einkommen
ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 0
%.
O
b der Beschwerdeführerin – wie
von ihr geltend gemacht
(Urk. 1 S. 5 f.) – ein leidensbedin
gter Abzug zu gewähren ist,
kann offen bleiben
, da selbst bei einem maximalen Abzug von 25 % ein nicht rentenbegründender
In
validitätsgrad
von 25 % resultieren würde.
6.
9
Die revisionsweise Aufhebung der bisher ausgerichteten
Dreiviertelsrente
ist somit nicht zu beanstanden.
Dementsprechend ist die angefochtene Verfügung zu bestätigen und die dage
gen erhobene Beschwerde abzuweisen.
7.
Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
I
VG sind ermessensweise auf Fr. 8
00
.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuer
legen.