Decision ID: d3bb5506-de53-4e30-adb5-e12132341a45
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1995,
schloss im
August
2014 seine Lehre als Bäcker-Konditor-
Confiseur
EFZ
bei der
Y._
ab
(Urk. 9/5
und Urk.
9/
13/9
).
Dort
war er sodann bis im Dezember 2014 als Konditor/
Confiseur
angestellt (Urk.
9/
13/1 und Urk.
9/
13/9). Vo
n Januar 2015 bis Juli 2016 arbeitete der Versicherte bei der
Z._
,
zuerst als Patissier und danach als
Junior
Stellvertreter Leiter Patisserie (Urk.
9/
13/1 und Urk.
9/
13/6).
Ab dem
15. August
2016
war der Versicherte bei der
A._
als Kondi
tor/
Confiseur
angestellt
(
Urk.
9/
13/5
und Urk. 3/9).
Am 5. Oktober
2016
erfolgte eine notfallmässige Einweisung des
Versicherten
ins
B._
, wo
eine symptomatische Hyperglykämie, am ehesten im Rahmen eines neu entdeckten Diabetes mellitus Typ 1 diagnostiziert wurde
(Urk. 9/16
; vgl. Urk. 9/14
)
.
Danach
arbeitete der
Versicherte
nicht mehr
. Das
Arbeits
verhältnis
wurde von der
A._
auf Ende Oktober 2016 gekündigt (Urk. 1 S. 5,
und
Urk. 3/11
)
.
Mit Anmeldung vom
31. Oktober
2016 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte, unter Hinweis auf eine symptomatische Hyperglykämie, am ehesten
im Rahmen
neu entdeckter Diabetes mellitus Typ 1, bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 9/5).
Daraufhin tätigte die IV-Stelle sowohl medizinische als auch erwerbliche Abklärungen
(Urk.
9/11,
Urk. 9/13-16
und Urk. 9/18
).
N
ach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Vor
be
scheid vom 21. Dezember 2016, Urk. 9/21; provisorischer Einwand vom 17. Januar 2017, Urk. 9/22; begründeter Einwand vom 10. März 2017, Urk. 9/33) teilte die IV-Stelle dem Versicherten
am 24. Juli 2017 die Kostenübernahme für eine Umschulung zum
Mediamatiker
EFZ
ab 1. August 2017 bis 31. Juli 2021 mit (Urk. 9/38). Mit Verfügung vom 25. Juli 2017 sprach die IV-Stelle dem Ver
sicherten ein Taggeld für die Dauer der beruflichen Massnahme zu (Urk.
9/41 = Urk. 2, vgl. Urk. 9/39).
2.
Der Versicherte erhob am 13. September 2017 Beschwerde gegen die Verfügung v
om 25. Juli 2017 und
beantragte, das durchschnittliche Tageseinkommen sei anstelle von Fr. 171.00 auf Fr. 262.80, eventualiter auf
Fr.
199.10
,
festzusetzen und es seien die entsprechenden Berechnung
en
gemäss der angefochtenen Verfü
gung anzupassen.
Zudem sei vorzumerken, dass die betroffene Verfügung im Übri
gen nicht angefochten werde (
Urk.
1 S. 2).
Mit Beschwerdeantwort vom 13. November 2017 schloss die IV-Stelle, unter
Hin
weis auf die
Stellungnahme der
Gastro
Social
Ausgleichskasse
vom 6. Novem
ber 2017
, auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7-8, unter Beilage ihrer Akten Urk. 9/1-45), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom
13. November 2017 angezeigt wurde (Urk. 10). Mit
Replik
vom 14. Dezember 2017 hielt der Be
schwer
deführer an seinen Anträgen fest (Urk. 13), was der Beschwerdegegnerin am 18. Dezember 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 14). Mit Eingabe vom 17. Januar 2018 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf
eine weitere Stellung
nahme
(Urk. 15).
Mit Eingabe vom 13. November 2018 reichte die
Gastro
Social
Ausgleichskasse dem Gericht – aufforderungsgemäss (Urk. 17) – die Beilagen zu ihrer Stellung
nahme gegenüber der
Beschwerdegegnerin
vom 6. November 2017
nach
(Urk. 18,
Urk. 19/1-5, vgl. Urk. 8/2).
Mit Verfügung vom 6. Dezember 2018 wurden die be
treffenden Unterlagen den Parteien zugestellt (Urk. 20).
Während die
Beschwer
degegnerin
diesbezüglich auf eine Stellungnahme verzichtete (Urk. 22), liess sich
der
Beschwerdeführer
mit Eingabe vom 31. Dezember 2018 dazu vernehmen (Urk. 24).
3.
Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Versicherte haben gemäss
Art.
22
des Bundesgesetzes über die Invalidenver
si
cherung
(
IVG
)
während der Durchführung von Eingliederungsmassnahmen nach
Art.
8
Abs.
3 Anspruch auf ein Taggeld, wenn sie an wenigstens drei aufein
ander folgenden Tagen wegen der Massnahmen verhindert sind, einer Arbeit nach
zu
gehen, oder in ihrer gewohnten Tätigkeit zu mindestens 50 % arbeitsunfähig (
Art.
6
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Tei
l des Sozialversiche
rungs
rechts,
ATSG) sind (
Abs.
1). Das Taggeld besteht aus einer Grundentschädigung, auf die alle Versicherten Anspruch haben, und einem Kindergeld für Ve
rsicherte mit Kindern (
Abs.
2).
1.2
Die
Grundentschädigung beträgt 80 % des Erwe
rbseinkommens, das durch die zu
letzt ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübte Tätigkeit erzielt wurde (Art. 23 Abs. 1 Satz 1 IVG).
Unter dem letzten ohne gesundheitliche Einschrän
kung erzielten Erwerbseinkommen ist dasjenige Einkommen zu verstehen, welche
s die versicherte Person ohne Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy
chischen Gesundheit erzielt hat. Dabei ist unerheblich, ob dieses Erwerbsein
kommen durch eine den Fähigkeiten und der Ausbildung der versicherten Person entsprechende Tätigkeit erzielt wurde (
Kreisschreiben über die Tagge
lder der Invalidenversicherung [
KSTI
]
,
gültig ab 1. Januar 2018,
Rz
3009 [entspricht
KSTI
in der ab
1.
Januar 2017 gültigen Fassung]
).
Grundlage
für die Ermittlung des Erwerbseinkommens nach Art. 23 Abs. 1 IVG bildet das durchschnittliche Ein
kommen, von
dem Beiträge
nach dem Bundesgesetz über die
Alters- und
Hinter
lassenenversi
cherung
(
AHVG
) erhoben werden (
massgebendes
Einkommen, Art. 23
Abs. 3 IVG).
Dazu gehören auch Entschädigungen für Überstunden (Meyer/
Reich
muth
,
Bundesgesetz über die Invalidenversich
erung [IVG],
3.
Aufl. 2014,
N.
3
zu
Art.
23
IVG
).
1.3
Personen, die in einem auf Dauer angelegten Arbeitsverhältnis stehen und deren Ein
kommen keinen starken Schwankungen ausgesetzt ist, gelten als Versicherte mit
regelmässigem
Einkommen, auch wenn sie ihre Arbeit infolge Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit, Dienst, oder aus ande
ren, von ihnen nicht verschulde
ten Gründen unterbrochen haben (Art. 21
bis
Abs. 1
der Verordnung
über die Invali
den
versicherung,
IVV)
.
Ein auf Dauer ange
legtes Arbeitsverhältnis liegt vor, wenn es unbefristet ist oder für mindestens ein Jahr eingegangen wurde (Art. 21
bis
Abs. 2 IVV).
Das
massgebende
Einkommen wird auf den Tag ausgerechnet. Für Versicherte mit Monatslöhnen wird der letzte ohne gesundheitliche Einschränkungen erzielte Monatslohn mit zwölf vervielfacht. Dem ermittelten Jahreslohn wird ein allfälli
ger 13. Monatslohn hinzugerechnet. Der so ermittelte Jahresverdienst wird durch 365 geteilt (Art. 21
bis
Abs. 3
lit
. a IVV).
Für Versicherte mit Stundenlöhnen wird der letzte ohne gesundheitliche Einschränkun
gen erzielte Stundenlohn mit den
in der letzten normalen Arbeitswoche geleisteten Arbeitsstunden vervielfacht und mit 52 multipliziert. Dem ermittelten Jahr
eslohn wird ein allfälliger 13.
Monats
lohn hinzugerechnet. Der so ermittelte Jahresverdienst wird durch 365 geteilt
(
Art.
21
bis
Abs.
3
lit
. b IVV)
.
Für alle anders
entlöhnten
Versicherten wird der in den letzten vier Wochen ohne gesundheitliche Einschränkungen erzielte Lohn durch vier dividiert und mit 52 multipliziert. Dem ermittelten Jahreslohn wird ein allfälliger 1
3.
Monatslohn
hinzugerechnet. Der so ermittelte Jahresverdienst wird durch 365 geteilt
(Art. 21
bis
Abs.
3
lit
.
c IVV).
Zu den
«
anders
entlöhnten
Versicherten
»
gehören vor allem versicherte Personen mit Tag-, Wochen-, oder Zweiwochenlöhnen sowie in kürzeren Akkorden be
schäftigte
Arbeitnehmende
. Das gleiche trifft für
Arbeitnehmende
zu, deren Lohn nicht für alle geleisteten Arbeitsstunden gleich hoch ist, wie bei Überzeitarbeit und Nachtarbeit (
KSTI
,
Rz
2029).
Lohnbestandteile, die zwar
regelmässig
, jedoch nur einmal im Jahr oder in mehr
monatigen Abständen ausbezahlt werden,
wie Provisionen und Gratifikati
onen, werden zu dem nach Absatz 3 ermittelten
massgebenden
Einkommen hinzu
ge
zählt (Art. 21
bis
Abs. 4 IVV).
1.4
Für die Ermittlung des massgebenden Einkommens nicht zu berücksichtigen sind
Ferien-, Feiertags- und Krankheitsentschädigungen, da der Jahresloh
n für 52
Wochen
ermittelt wird
(
KSTI
,
Rz
3024).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin errechnete
ein durchschnittlich
es Tageseinkommen von Fr. 171.
respektive
ein Taggeld
(
Grundent
schädigung
)
in der Höhe von Fr. 136.80 für die Zeit
der beruflichen Massnahme
(
1. Au
gust 2017 bis 31. Juli 2021;
Urk. 2
S. 1
). Aus ihrer Beschwerdeantwort und dem darin enthaltenen Ver
weis auf die Stellungnahme der
Gastro
Social
Ausgleichskasse vom
6. November 2017
ergibt sich, dass
dafür
der mit der
A._
vertraglich verein
b
arte Bruttolohn von Fr. 4'780.
zuzüglich 13. Monatslohn
als Bemessungs
grund
lage herangezogen und mit einem Teuerungsau
sgleich von 0.3 % ergänzt wurde.
Gestützt darauf resultierte
ein massgebendes Jahreseinkommen von Fr. 62
'326
.
40
,
woraus sich
das errechnete durchschnittliche Tageseinkommen
von Fr. 171.
--
her
leitet
(Urk. 7, Urk. 8/2
und Urk. 3/9)
.
2.
2
Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer
in der Beschwerde
auf den Standpunkt, das
durchschnittliche Tageseinkommen
sei
nicht korrekt erhoben
worden
(Urk. 1
S. 4-6
).
Er habe
bei der
A._
tatsächlich einen über
durchschnittlichen
Einsatz und viele
Überstunden
geleistet
(Urk. 1 S. 4). Ge
mäss seinem Hauptantrag sei für die Berechnung des massgebenden Einkommens auf das
gemäss Lohnausweis vom 27. Februar 2017
während der Zeitspanne vom 15. August 2016 bis am 31. Oktober
2016 erzielte
tatsächliche
Einkommen
von
total
Fr. 19'925.– respektive von
Fr. 7'970.
pro Monat
(= Fr. 19'925
/
2.5)
abzu
stellen, was
– unter Berücksichtigung eines Teuerungsausgleichs von 0.3 % –
einem durchschnittlichen Tageseinkommen von Fr.
262.80 entspreche
. Eventu
aliter
sei
das im Jahr 2016
inklusive Überstunden
tatsächlich erzielte Einkommen
, hochgerechnet auf 12 Monate, von Fr. 72'448
.
als
Bemessungsgrundlage zu ver
wenden,
woraus sich –
wiederum
unter Berücksichtigung eines Teuerungsaus
gleichs von 0.3 % –
ein durchschnittliches Tageseinkommen von Fr. 199.10
ergebe
(Urk. 1 S. 2 und S. 5
-6
).
In
seiner
Replik
vom
14. Dezember 2017 brachte der Beschwerdeführer – in Bezug auf seinen Eventualantrag – weiter vor, dass den Ausführungen und Berech
nungen der
Gastro
Social
Ausgleichskasse
in ihrer St
ellungnahme vom 6. Novem
ber 2017
nicht gefolgt werden könne. So verwende diese bei ihren Berechnungen teilweise Nettolöhne, was nicht zum richtigen Ergebnis führe
.
Die
Analyse des Lohnjournals der
Z._
ergebe zudem
, dass der Lohn des Be
schwerdeführers wegen Krankheitsausfällen tiefer ausgefallen
sei
, als wenn er nicht krank gewesen wäre. Würde dies ebenfalls berücksichtigt, wäre sein Brutto
lohn für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Juli 2016 noch etwas höher als Fr. 37'430
.
.
Im Weiteren habe die
Gastro
Social
Ausgleichskasse den von ihr errechneten Lohn von Fr. 53'922.35 durch 10 geteilt, anstatt durch 9.5
,
was ebenfalls zu einem tieferen Ergebnis führe. Der Beschwerdeführer habe vom 1. Juli bis am 15. Juli 2016
(
gemeint ist
wohl
die Zeitspanne vom
1. August bis am 15. August 2016 [vgl. Urk. 1 S. 5
,
Urk.
3/8 und Urk. 3/10])
nicht gearbeitet und in dieser Zeit keinen Lohn erhalten (Urk. 13 S. 2).
In seiner Stellungnahme vom 31. Dezember 2018 modifizierte der
Beschwerde
führer
seine Taggeldberechnung insofern, als er nun nicht mehr den Lohnausweis der
A._
,
sondern
die
Lohnabrechnungen
aus diesem Arbeits
verhältnis
für die Monate August bis Oktober 2016 als Basis für seine Taggeld
berechnung verwendete. Er habe insgesamt 7.5 Wochen bei der
A._
gearbeitet und währenddessen total Fr. 10'746.30 verdient. Dies entspreche einem Lohn von Fr. 286.57 pro Tag (vgl. Urk. 24 S. 2).
2.3
Nicht umstritten ist die Anordnung der beruflichen Massnahme als solche und damit der grundsätzliche Anspruch
des Beschwerdeführers
auf ein Taggeld ge
mäss Art. 22 IVG in der Zeitspanne vom 1. August 2017 bis am 31. Juli 202
1
.
Strittig
und zu prüfen ist
hingegen
die Höhe des
während dieser
Zeit
au
s
zu
richtenden
Taggeldes.
3.
3.1
3.1.1
Bei Eintritt des Gesundheitsschadens am
5.
Oktober 2016 (vgl. Sachverhalt Ziffer
1) stand der Beschwerdeführer in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis mit der
A._
.
Laut Ziffer 4 des von der
A._
mit dem Beschwerdeführer abge
schlossenen Arbeitsvertrages wurde als Eintrittstag der 1
5.
August 2016 verein
bart. Gemäss Ziffer 7 des Vertrages betrug der vertraglich vereinbarte Lohn Fr. 4'780.–. Zusätzlich gewährt wurden ein 1
3.
Monatslohn (gemäss
Art.
13 des Gesamtarbeitsvertrages [GAV] für das Schweizerische Bäcker-, Konditoren- und
Coiffeurgewerbe
, gültig ab
1.
Januar 2015 [nachfolgend GAV]), Kinderzulagen, ein Lohnzuschlag für Überstundenarbeit und Überzeitarbeit (
Art.
18 und 19 GAV), ein Lohnzuschlag für Arbeitsstunden zwischen 22.00 Uhr und 4.00 Uhr (
Art.
17 GAV) nebst allfälligen Lohnzuschlägen gemäss Arbeitsgesetz.
Gemäss
Art.
1 GAV müssen unter anderem Ferien- und Überstundenzuschläge auf der Lohnabrechnung separat ausgewiesen werden.
3.1.2
In den von der
A._
für die Dauer der Anstellung des Beschwer
deführers (1
5.
August bis 3
1.
Oktober 2016) ausgestellten Lohnabrechnungen wurden folgende Bruttolöhne aufgeführt (
Urk.
19/4):
–
für den Monat August 2016:
Fr.
2'761.70, bestehend aus einem «Monatslohn» von Fr. 2'549.35 (entspricht 16/30 des vertraglichen Lohnes von
Fr.
4'780.–) und einem «1
3.
Monatslohn» von
Fr.
212.35
–
für den Monat September 2016:
Fr.
5'178.35, bestehend aus einem «Monatslohn»
von
Fr.
4'780.– (entspricht dem vertraglichen Monatslohn) und einem «13. Mona
ts
lohn»
von
Fr.
398.35
–
für den Monat Oktober 2016:
Fr.
5'992.95, bestehend aus einem «Monatslohn» von
Fr.
1'274.65 (entspricht 8/30 des vertraglichen Lohnes), einer Ferienent
schä
digung von
Fr.
1'159.95, «Auszahlung Krankheit 80%»
Fr.
3'186.70 und einem «1
3.
Monatslohn»
von
Fr.
371.65.
3.2
Aus
den Lohnabrechnungen der
A._
gehen
demnach
keine im
massgebenden Zeitraum
geleisteten Überstunden hervor. Separat a
usgewiesen
sin
d darin vielmehr
lediglich
ein Betrag von Fr. 3'186.70
für «Auszahlung Krankheit 80 %»
sowie eine Ferienentschädigung
im Umfang
von Fr. 1'159.95
im Monat Oktober 2016
(Urk. 19/4 S. 3).
Krankheits-, Ferien-, Feiertags- und
Ruhetagsent
schädigungen
stellen keine
Komponenten des für die Taggeldberechnung massge
benden Einkommens dar (vgl. E. 1.4).
Addiert
man
die
in
den Lohnabrechnungen der
A._
genannten
Bruttoeinkommen
(inkl. Krankheits- und Ferienentschädigung)
, resultiert
zwar
eine
Summe von Fr. 13'933.
, welche deutlich von dem
vom Beschwerdeführer gemäss Lohnausweis der
A._
vom 1
7.
Februar 2017 in der Zeit
vom 1
5.
August bis 3
1.
Oktober 2015 erzielten Bruttoeinkommen
von Fr. 19'925
.
abweicht (
Urk. 19/4 und
Urk. 3/10).
Diese Abweichung ist anhand der Akten nicht nachvollziehbar
(vgl. Urk. 8/2 und Urk. 19/2)
und wurde vom
Beschwerdeführer
insbesondere auch in
seiner
Stellungnahme vom 31. Dezember 2018 nicht erklärt (vgl. Urk. 24).
Die
Behauptung
des
Beschwerdeführer
s
,
er habe bei der
A._
einen überdurchschnittlichen Einsatz und viele
Überstunden
geleistet
,
findet demnach in den Akten keine
Stütze.
Auch im Lohnjournal der
Z._
, bei welcher der Beschwerde
führer von Januar 2015 bis Juli 2016 angestellt war, wurden ein Krankentaggeld, eine Ferien- und eine Feiertagsentschädigung, jedoch keine Überstunden separat ausgewiesen (Urk. 19/3).
3.3
Unter diesen Umständen hat der Beschwerdeführer
jedenfalls
als Versicherter mit regelmässigem Einkommen im Sinne von
Art.
21
bis
Abs.
1
lit
a
IVV
zu gelten
und ist das Taggeld in Anwendung von Art. 21
bis
Abs. 3
lit
. a IVV zu ermitteln (vgl. E. 1.3)
.
Die Berechnungsweise gemäss Eventualantrag fällt demnach ausser Be
tracht.
3.4
Der
Beschwerdeführer
konnte letztmals im September 2016 ein volles Arbeits
pensum ausfüllen respektive den vertraglich vereinbarten Lohn erzielen. Das für die Taggeldberechnung massgebende Einkommen beläuft sich demnach auf
Fr. 4‘780.
zuzüglich Fr. 398.35 als Anteil für den 13. Monatslohn
.
Multipliziert mit 12 resultiert ein Jahreseinkommen von Fr. 62‘140.2
0.
Unter Berücksichtigung der
Teuerungszulage von 0.3 %
ergibt sich ein Jahreseinkommen von Fr. 62‘326.60, was wiederum einem durchschnittlichen Tageseinkommen von aufger
undet Fr. 171.
(Fr. 62‘326.60 / 365) entspricht. In Anwendung von Art. 23 Abs. 1 IVG ergibt sich damit ein Tagessatz in der
Höhe von Fr. 136.80 (Fr. 171.
x
0.8), was dem von der
Beschwerdegegnerin
verfügten Taggeld entspricht.
4.
Dementsprechend wurde d
ie Taggeldberechnung
von der
Beschwerdegegnerin
in der
angefochtenen
Verfügung vom 25. Juli 2017 korrekt vorgenommen, was
zur
Abweisung der Beschwerde
führt.
5
.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts
kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest
zulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 7
00.
anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie
dem
unterliegenden
Beschwerdeführer
aufzuer
legen.