Decision ID: 13f00722-eb8c-47c7-a4c0-3e661a328873
Year: 2010
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
S._,
Rekurrent,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Andrea Cantieni, Bahnhofstrasse 8, 7000 Chur,
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Familienausgleichskasse des
Kantons, Brauerstrasse 54, Postfach, 9016 St. Gallen,
Vorinstanz,
betreffend
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Erlass der Rückerstattung von Ausbildungszulagen für das Jahr 2008
Sachverhalt:
A.
A.a S._ beantragte im Juni 2007 Ausbildungszulagen für seinen bei der
geschiedenen Ehefrau lebenden Sohn und reichte einen Lehrvertrag ein, wonach der
Sohn vom 2007 bis 2010 eine Ausbildung als Maler absolviere (act. G 3.4). Mit
Verfügung vom 5. Juli 2007 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St.
Gallen, Ausgleichskasse (nachfolgend: Ausgleichskasse) S._ für seinen Sohn von
Juni bis November 2007 Kinderzulagen in Höhe von monatlich Fr. 170.-- und ab
Dezember 2007 Ausbildungszulagen in Höhe von monatlich Fr. 190.-- zu. Ab Januar
2008 erhöhte sie die Ausbildungszulagen mit Verfügung vom 12. Dezember 2007 auf
Fr. 250.-- pro Monat (act. G 3.5 f.). Mit Schreiben vom 12. Februar 2010 teilte die
Arbeitgeberin von S._ der Ausgleichkasse mit, dessen Sohn habe die Lehre am 31.
Dezember 2007 abgebrochen; S._ habe davon erst im Dezember 2009 erfahren (act.
G 3.7).
A.b Mit Verfügung vom 8. März 2010 forderte die Ausgleichskasse von S._ für die
Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 sowie für die Zeit vom 1. Januar bis 31.
Dezember 2009 zuviel bezogene Ausbildungszulagen in Höhe von je Fr. 3'000.--, total
Fr. 6'000.--, zurück (act. G 3.9). Am 3. April 2010 ersuchte S._ um Erlass der
Rückforderung, da er in dem guten Glauben gewesen sei, dass sein Sohn noch in
Ausbildung stehe. Er sei geschieden und das Sorgerecht über den Sohn sei der Mutter
zugeteilt. Aus diesem Grund seien die Familienzulagen zusammen mit den Alimenten
jeweils monatlich an die Sozialdienste überwiesen worden. Der Abbruch der Lehre sei
ihm erst im Dezember 2009 mitgeteilt worden (act. G 3.10). Mit Verfügung vom 30. April
2010 verneinte die Ausgleichskasse das Vorliegen des guten Glaubens und lehnte
einen Erlass der Rückforderung ab (act. G 3.11).
B.
B.a Am 27. Mai 2010 erhob S._, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Andrea
Cantieni, Einsprache und beantragte den Erlass der Rückforderung in Höhe von Fr.
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6'000.--. Zur Begründung berief er sich im Wesentlichen darauf, nicht über den
Lehrabbruch seines Sohns informiert gewesen zu sein und die Ausbildungszulagen in
gutem Glauben empfangen zu haben (act. G 3.13).
B.b Mit Entscheid vom 5. Juli 2010 wies die Ausgleichskasse die Einsprache ab. Zur
Begründung hielt sie im Wesentlichen fest, S._ als Bezugsberechtigtem habe es bei
der Entgegennahme der Ausbildungszulage bewusst sein müssen, dass er seiner
Meldepflicht nur dann rechtzeitig würde nachkommen können, wenn er von seiner
geschiedenen Frau unverzüglich über meldepflichtige Änderungen informiert würde.
Aufgrund der offensichtlich stark zerrütteten Verhältnisse zwischen ihm und seiner
geschiedenen Frau habe er aber starke Zweifel haben müssen, dass dies der Fall sein
würde. Die unter diesen sehr speziellen Umständen gebotene Sorgfaltspflicht hätte ihn
dazu veranlassen müssen, sie (die Ausgleichskasse) über die Problematik mit der
Wahrung seiner Meldepflicht hinzuweisen, um ihr die Möglichkeit zu geben,
entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Dass er untätig geblieben sei und
stillschweigend darauf vertraut habe, dass sein Sohn die Lehrausbildung beenden
würde, sei als grober Verstoss der in seiner Situation gebotenen Sorgfaltspflicht
anzusehen, was die Berufung auf den guten Glauben ausschliesse (act. G 1.16).
C.
C.a Mit Eingabe vom 26. Juli 2010 erhebt der Vertreter von S._ Rekurs und
beantragt, der Einspracheentscheid vom 5. Juli 2010 und die Verfügung vom 30. April
2010 seien hinsichtlich des Rückforderungsanspruchs für das Jahr 2008 aufzuheben
und dem Rekurrenten sei die Rückerstattung von Zulagen im Umfang von Fr. 3'000.--
zu erlassen. Zur Begründung macht er im Wesentlichen geltend, der Rekurrent habe
keinen Kontakt zu seinen Kindern. Seit 1. März 2003 bezahle er seine Alimente und die
Kinder- und Ausbildungszulagen über die Sozialdienste. Als er vom Lehrabbruch
seines Sohns erfahren habe, habe er dies umgehend seiner Arbeitgeberin gemeldet,
welche wiederum die Vorinstanz darüber in Kenntnis gesetzt habe. Er habe nicht damit
rechnen müssen, dass sein Sohn und seine geschiedene Frau den Abbruch der Lehre
verheimlichen würden; zwar habe er keinen Kontakt mit den Kindern gehabt, der
Kontakt mit der geschiedenen Frau habe jedoch nach wie vor bestanden. Er habe
darauf vertrauen dürfen, dass sich seine geschiedene Frau mit ihm in Verbindung
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setzen werde, wenn die Voraussetzungen zum Bezug von Ausbildungszulagen
wegfallen würden. Des weiteren sei zu Gunsten des Rekurrenten zu berücksichtigen,
dass die Vormundschaftsbehörde über die Verhältnisse der geschiedenen Frau und
des Sohns informiert gewesen sei; im Jahr 2005 sei für den Sohn gar eine
Beistandschaft errichtet worden. Die Beiständin arbeite zudem bei den Sozialdiensten,
an welche der Rekurrent seit 2003 die Alimente und Kinderzulagen überweise. Aus
diesen Gründen habe er darauf vertrauen können und dürfen, dass ihm ein
Lehrabbruch und der Untergang des Anspruchs auf Ausbildungszulagen entweder von
der Vormundschaftsbehörde, von der Beiständin oder von den Sozialdiensten
gemeldet würde (act. G 1).
C.b Mit Rekursantwort vom 17. August 2010 beantragt die Vorinstanz unter Hinweis
auf den angefochtenen Einspracheentscheid die Abweisung des Rekurses (act. G 3).
C.c Mit Replik vom 17. September 2010 hält der Vertreter des Rekurrenten an seinen
Anträgen fest (act. G 6). Die Vorinstanz verzichtet auf das Einreichen einer Duplik (vgl.
act. G 8).

Erwägungen:
1.
Vorliegend umstritten und zu prüfen ist einzig, ob dem Rekurrenten die Rückerstattung
der zuviel bezogenen Ausbildungszulagen zu erlassen ist oder nicht, wobei gemäss
Rekurs nur noch um Erlass der Rückerstattung betreffend das Jahr 2008 in Höhe von
Fr. 3'000.-- ersucht wird. Nicht umstritten ist demgegenüber die Rückforderung an
sich, ist die betreffende Verfügung doch unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
2.
2.1 Da sich das Erlassgesuch vorliegend auf eine Forderung aus dem Jahr 2008
bezieht, gelangt das kantonale Kinderzulagengesetz in der bis Ende 2008 gültigen
Fassung (aKZG; sGS 371.1) zur Anwendung. Gemäss dessen Art. 14 hat Zulagen
zurückzuerstatten, wer sie unrechtmässig bezogen hat. Wurden die Zulagen in gutem
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Glauben bezogen, kann von der Rückforderung ganz oder teilweise abgesehen
werden.
2.2 Gemäss Rechtsprechung ist der Begriff des guten Glaubens vorliegend so
auszulegen, wie er im Bundesrecht verstanden wird, namentlich in Art. 25 Abs. 1 des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR
830.1), der die Rückerstattung von Leistungen der Bundessozialversicherungen regelt
(vgl. Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 1. Februar 2007, KZL
2006/8 E. 2a). Dafür spricht auch, dass Art. 47 lit. a aKZG die sachgemässe
Anwendung der Bundesgesetzgebung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung
(AHVG; SR 831.10) vorsieht, soweit das kantonale Recht keine Regelung enthält (die
Rückerstattung von AHVG-Leistungen ist in Art. 25 ATSG geregelt). Zudem wäre auch
der Erlass der Rückerstattung betreffend das Jahr 2009 nach Art. 25 ATSG zu
beurteilen (vgl. Art. 1 des Bundesgesetzes über die Familienzulagen [FamZG; SR
836.2]).
2.3 Die Rechtsprechung unterscheidet zwischen dem guten Glauben als fehlendem
Unrechtsbewusstsein und der Frage, ob sich jemand unter den gegebenen Umständen
auf den guten Glauben berufen kann, beziehungsweise ob er bei zumutbarer
Aufmerksamkeit den bestehenden Rechtsmangel hätte erkennen sollen (vgl. AHI 1994,
122; BGE 102 V 245 mit Hinweisen). Der Bezüger unrechtmässiger Leistungen darf sich
nicht nur keiner böswilligen Absicht, sondern auch keiner groben Nachlässigkeit
schuldig gemacht haben. Der Erlass der Rückforderung ist daher zu verweigern, wenn
der Leistungsbezüger die nach den Umständen gebotene zumutbare Aufmerksamkeit
nicht beachtet oder seine Meldepflicht hinsichtlich Änderungen in den massgebenden
Verhältnissen in grober Weise verletzt hat (BGE 102 V 245 mit Hinweisen). Der
Versicherte, der sich auf den guten Glauben beruft, darf seine Melde- und
Auskunftspflicht somit nicht in grober Weise verletzt haben; eine bloss leichte
Verletzung der Sorgfalts- und Aufmerksamkeitspflicht schliesst hingegen den Begriff
des guten Glaubens nicht aus (BGE 110 V 176; ZAK 1985, 63). Grobe Fahrlässigkeit
liegt vor, wenn jemand das ausser Acht lässt, was jedem verständigen Menschen in
gleicher Lage und unter gleichen Umständen als beachtlich hätte einleuchten müssen
(BGE 110 V 176 E. 3c).
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2.4 Gemäss ständiger Praxis des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen im
Bereich des Erlasses der Rückerstattung von Ergänzungsleistungen muss der Adressat
einer Verfügung diese auf ihre sachliche und rechtliche Korrektheit prüfen und der
verfügenden Stelle dabei festgestellte Fehler anzeigen. Dabei sind die persönlichen,
sachlichen und zeitlichen Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen. Unterlässt der
Adressat einer Verfügung eine ihm mögliche und zumutbare Überprüfung oder die
Anzeige eines dabei festgestellten Fehlers, kann die Rechtsfolge nur in der
Erlassverweigerung bestehen. Wer beim Empfang der Zahlung um deren
Grundlosigkeit weiss bzw. hätte wissen müssen, unterliegt einer uneingeschränkten
Rückerstattungspflicht, weil die Gutglaubensvermutung zerstört ist (vgl. dazu die
Entscheide des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 12. Februar 2004,
EL 2003/26 E. 1d, sowie vom 21. Oktober 2004, EL 2003/33 E. 2b; vgl. auch BGE 102
V 245 mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung ist sinngemäss auch im Bereich der
Kinder- und Ausbildungszulagen anwendbar. Die Meldepflicht ergibt sich darüber
hinaus bereits aus Art. 43 aKZG, wonach der Durchführungsstelle Tatsachen, die den
Anspruch auf Zulagen oder deren Berechnung verändern, vom Zulagenbezüger zu
melden sind (lit. b).
3.
3.1 Der Rekurrent begründet das Vorliegen des guten Glaubens im Wesentlichen
damit, dass er über den Lehrabbruch seines Sohns nicht informiert worden sei. Die
Vorinstanz hält dem entgegen, angesichts der speziellen Umstände hätte der Rekurrent
sie über die Problematik mir der Wahrung seiner Meldepflicht hinweisen müssen, damit
sie entsprechende Vorkehren hätte treffen können.
3.2 Der Rekurrent bestreitet zu Recht nicht, dass es sich beim Lehrabbruch seines
Sohns um eine meldepflichtige Tatsache handelt. So hat er sich denn bereits im Antrag
zum Bezug der Ausbildungszulagen unterschriftlich verpflichtet, der Vorinstanz alle
Änderungen der gegenwärtigen Verhältnisse sofort mitzuteilen (act. G 3.2). In den die
Ausbildungszulagen zusprechenden Verfügungen, die der Rekurrent als Bezüger der
Ausbildungszulagen zugestellt erhielt, wurde diese Pflicht wiederholt, wobei der
Abbruch der Ausbildung explizit als solche "Änderung in den Verhältnissen" bezeichnet
wurde (act. G 3.5 f.). Der Rekurrent liess denn auch unstreitig den Abbruch der Lehre
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melden, sobald er davon erfahren hatte. Umstritten ist einzig, ob ihm als grobe
Pflichtwidrigkeit vorzuwerfen ist, dass er sich nicht laufend über den Fortgang der
Lehre erkundigt hat. Der Kontakt zwischen dem Rekurrenten und seinen Kindern ist
offenbar seit Sommer 2004 gestört bzw. ganz abgebrochen (vgl. Beschlüsse der
Vormundschaftsbehörde vom 8. August und 3. Oktober 2005 sowie Schreiben des
Rekurrenten vom 10. September 2004 an die Mutter der Kinder und Mail vom 24.
Dezember 2009 des Rekurrenten an Frau A._ vom Sozialdienst der Stadt, act. G
1.2.4 und 9). Das Sorgerecht über die Kinder übt alleine die Mutter aus. Zur
Unterstützung wurde am 3. Oktober 2005 eine Erziehungsbeistandschaft für den Sohn
B._ errichtet (act. G 1.4). Der Rekurrent war als Vater besorgt, die Alimente samt
Ausbildungszulage jeweils pünktlich an die Alimenteninkassostelle, d.h. an die
Sozialdienste der Stadt zu überweisen (vgl. Schreiben der Sozialdienste vom 25.
November 2009, act. G 1.8). In dieser besonderen Situation kann dem Rekurrenten
nicht grobe Pflichtwidrigkeit vorgeworfen werden, wenn er darauf vertraute, entweder
von seiner geschiedenen Frau, von der Beiständin oder von den Sozialdiensten
rechtzeitig über den Lehrabbruch seines Sohns informiert zu werden. Dies umso
weniger, als die geschiedene Frau gestützt auf Art. 275a Abs. 1 des Zivilgesetzbuchs
(ZGB; SR 210) verpflichtet gewesen wäre, den Rekurrenten über den Lehrabbruch des
Sohns zu informieren. Des Weiteren wäre eine entsprechende Information durch die
Beiständin bzw. die Sozialdienste zu erwarten gewesen, zumal die Beiständin (eine
Mitarbeiterin der Sozialdienste) u.a. ausdrücklich beauftragt worden war, für die
Ausbildung des Sohns besorgt zu sein bzw. diese zu überwachen (vgl. act. G 1.4).
Nachdem der Rekurrent die Ausbildungszulagen jeweils zusammen mit den Alimenten
an die Sozialdienste überwiesen hat, wäre auch von dieser Seite eine Orientierung zu
erwarten gewesen, wenn sich etwas geändert hätte. Diese Orientierung erfolgte
schliesslich, allerdings erheblich verspätet (act. G 1.8). Vor diesem Hintergrund kann
dem Rekurrenten keine grobfahrlässige Verletzung der Meldepflicht vorgeworfen
werden. Entsprechend ist dessen Gutgläubigkeit zu bejahen. Ob auch die weitere
Erlassvoraussetzung der grossen Härte erfüllt ist, wurde von der Vorinstanz nicht
geprüft und geht auch nicht aus den Akten hervor. Die Sache ist daher an die
Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie das Kriterium der grossen Härte prüft und im
Anschluss daran erneut über das Erlassgesuch befindet.
4.
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Nach dem Gesagten ist der Rekurs teilweise gutzuheissen. Der angefochtene
Einspracheentscheid vom 5. Juli 2010 ist aufzuheben, und die Sache ist zu weiteren
Abklärungen und anschliessender neuer Verfügung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig (Art. 45 Abs. 1 KZG i.V.m. Art. 95 Abs. 1 des
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]). Eine der Vorinstanz
aufzuerlegende Entscheidgebühr von Fr. 600.-- erscheint als angemessen. Zudem hat
der Rekurrent Anspruch auf eine Parteientschädigung. Die diesbezüglich eingereichte
Kostennote vom 17. September 2010 (act. G 6.2) über Fr. 2'215.65 (inkl.
Mehrwertsteuer und Barauslagen) erscheint angemessen, weshalb die Vorinstanz den
Rekurrenten mit diesem Betrag zu entschädigen hat.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG