Decision ID: 6572d30c-473c-4933-93cc-9b1824bb5f75
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
Am 1
0.
Dezember 2013 (Urk. 6/242) erhob
X._
, vertreten durch Rechtsan
wältin
Y._
, Einwand gegen den Vorbescheid
der Sozial
versiche
rungs
anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2
6.
November 2013 (Urk. 6/240) und bean
tragte gleichzeitig die Gewährung der unentgeltli
chen Rechtsverbeiständung für das
Verwaltungsverfahren
(Urk. 6/242 S. 1).
1.2
Mit
Verfügung
vom 29. April 2014 (Urk. 6/260) wies die IV-Stelle den Einwand ab. Am
2.
Mai 2014 reichte Rechtsanwältin
Y._
der IV-Stelle eine Hono
rar
rech
nung in Höhe von Fr. 2‘521.50 ein, basierend auf einem Stundenansatz von Fr. 200.--, einem Zeitaufwand von 11 Stunden und 20 Minuten sowie Auslagen in Höhe von Fr. 68.-- (Urk. 6/263-264 =
Urk.
3). Mit Verfügung vom 13. Mai
2014 (Urk. 6/265 =
Urk.
2) wurde das Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbei
stän
dung bewilligt und Rechtsanwältin
Y._
zur unentgeltlichen
Rechtsver
tre
terin
von
X._
ernannt, und die IV-Stelle sprach Rechtsanwältin
Y._
für ihre Bemü
hungen als unentgeltliche
Rechtsvertreterin
im Verwaltungsver
fahren eine Ent
schädigung von Fr. 1‘601.85 zu, wobei
sie den Aufwand auf 7.2 Stunden fest
setzte und eine Kleinspesenpauschale von 3 % beziehungsweise
Fr.
43.20 vergütete.
2.
Gegen die V
erfügung der IV-Stelle vom 13. Mai 2014 (Urk. 2) erhob Rechtsan
wältin
Y._
am 13. Juni 2014 Beschwerde mit dem Antrag auf Aufhebung der angefochtenen Verfügung und Zusprache einer Entschädigung für ihre Bemü
hungen als unentgeltliche Rechtsbeiständin im Verwaltungsverfahren in Höhe von Fr. 2‘521.50 (Urk. 1 S. 1).
Mit Beschwerdeantwort vom
6.
August 2014, welche der Beschwerdeführerin am 1
2.
August 2014 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
7), beantragte die IV
Stelle die Abwei
sung der Beschwerde (Urk. 5).
3.
Zuvor hatte
X._
mit Eingabe vom 3
0.
Mai 2014 (
Urk.
1 im Verfahren IV.2014.00597) Beschwerde gegen die eine Rentenerhöhung verneinende Verfü
gung vom 2
9.
April 2014 (
Urk.
2 im Verfahren IV.2014.00597) erhoben. Diese wurde mit Urteil heutigen Datums gutgeheissen und festgestellt, dass
X._
ab dem
1.
Februar 2012 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat.
Die Einzelrichterin

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be
schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht
, GSVGer
).
1.2
Gegen prozess- und verfahrensleitende Verfügungen kann keine Einsprache erhoben werden (Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Dazu gehören auch die Verfügungen betreffend unentgeltliche Verbeiständung (Kieser, ATSG-Kommentar, Art. 52 Rz 18). Gemäss Art. 56 Abs. 1 ATSG kann unter anderem gegen Verfügungen, gegen welche eine Einsprache ausgeschlossen ist, Beschwerde erhoben werden. Somit ist die Beschwerde gegen die strittige Verfügung unter Wegfall des Ein
spracheverfahrens zulässig.
1.3
Im sozialversicherungsrechtlichen
Verwaltungsverfahren
wird der gesuchstel
lenden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt, wo die Verhältnisse es erfordern (Art. 37 Abs. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Gemäss Art. 12a der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV) sind auf dessen Ent
schädigung die Artikel 8-13 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (AS 2006 5305) sinngemäss anwendbar. Das Reglement vom 11. Dezember 2006 wurde am 1. Juni 2008 durch das Reglement über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 21. Februar 2008 (VGKE; SR 173.320.2) ersetzt (Art. 22 und 23 VGKE). Gemäss Art. 9 Abs. 1 VGKE umfassen die Kosten der Vertretung das Anwaltshonorar (lit. a), die Auslagen, namentlich die Kosten für das Kopieren von Schriftstücken, die Reise-, Verpflegungs- und Unter
kunftskosten, die Porti und die Telefonspesen (lit. b
)
in der seit 1. April 2010 geltenden Fassung) sowie die allenfalls geschuldete Mehrwertsteuer (lit. c). Das Anwaltshonorar wird nach dem notwendigen Zeitaufwand des Vertreters oder der Vertreterin bemes
sen (
Art.
10
Abs.
1 VGKE).
2.
2.1
Strittig und zu prüfen ist die Höhe der Entschädigung der Beschwerdeführerin für ihre Bemühungen als unentgeltliche Rechtsvertreterin im Verwaltungsver
fahren.
2.2
Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung aus, der Beschwerdeführerin werde für ihre Bemühungen ein
e
nach pflichtgemässem
Ermessen festgesetzte Entschädigung von
Fr.
1‘601.85 (inklusive Auslagenersatz und Mehrwertsteuer) zugesprochen.
Sie erachtete die von der Beschwerdeführe
rin geltend gemachten Aufwendungen für das Studium der Akten und die schriftlichen Aufwendungen (Eingaben) sowie Telefonate und Korrespondenzen mit der Versicherten von insgesamt 11 Stunden und 20 Minuten als überhöht und kürzte diese gesamthaft um 4h und 10 Minuten (
Urk.
2 S. 2 unten f.).
2.3
Dazu führte die Beschwerdeführerin unter anderem aus, beim geltend gemach
ten Aufwand würden weder unnütze noch überflüssige Vorkehren vorliegen, die eine Kürzung rechtfertigen würden. Der gesamte Aufwand sei notwendig und verhältnismässig gewesen
und
stehe in einem kausalen Zusammenhang mit der Wahrung der Rechte der Versicherten. Eine angemessene Vertretung sei in dem von der Beschwerdegegnerin gekürzten Umfang nicht möglich (
Urk.
1 S. 3).
3.
3.1
Bei der Frage, wie viele Stunden zu entschädigen sind, sind neben der Wichtig
keit der Streitsache und ihrer Schwierigkeit auch der Umfang der Arbeitsleis
tung und der Zeitaufwand des Rechtsbeistandes zu berücksichtigen. Entspre
chend ist eine Bemessung der Entschädigung anhand pauschaler zeitlicher Richtwerte nicht sachgerecht. Liegt eine Honorarrechnung vor, bei der der gel
tend gemachte Aufwand als nicht gerechtfertigt erscheint, so erlaubt die ermessensweise Festsetzung der Entschädigung eines unentgeltlichen Rechts
bei
stan
des grundsätzlich auch die Kürzung der Rechnung. Dies ist jedoch aus
rei
chend zu begründen, entspricht es doch allgemeinen rechtsstaatlichen Prinzipien, insbesondere dem Grundsatz des rechtlichen Gehörs, dass die Entscheidungsgründe dem Betroffenen bekannt sein müssen (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_284/2012 vom 18. Mai 2012 E. 5.3 und 6).
3.2
Die Höhe der Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistandes im Ver
waltungsverfahren betrifft eine Ermessensfrage (Urteil des Bundesgerichts 8C_676/2010 vom 11. Februar 2011 E. 3). Gemäss § 18a Abs. 1 GSVGer können mit der Beschwerde alle Mängel des Verfahrens und der angefochtenen Anord
nung geltend gemacht werden. Es kann nicht nur die unrichtige Anwendung des Rechts, sondern auch die Unangemessenheit gerügt werden. Das Sozialver
sicherungsgericht verfügt demnach über volle Kognition (Hurst, in: Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, 2. Aufl., 2009, N 3 zu § 18a GSVGer).
Bei der Unangemessenheit geht es um die Frage, ob der zu überprüfende Ent
scheid, den die Behörde nach dem ihr zustehenden Ermessen im Einklang mit
den allgemeinen Rechtsprinzipien in einem konkreten Fall getroffen hat, nicht zweckmässigerweise anders hätte aus
fallen sollen. Allerdings darf das Sozial
versicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich somit auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als nahe lie
gender erscheinen lassen. Auch ist den Bestrebungen der Verwaltung bezie
hungsweise der Versicherer Rechnung zu tragen, die darauf abzielen, durch interne Weisungen, Richtlinien, Tabellen, Skalen usw. eine rechtsgleiche Behandlung der Versicherten zu gewährleisten. Ermessensmissbrauch ist gege
ben, wenn die Behörde zwar im Rahmen des ihr eingeräumten Ermessens bleibt, sich aber von unsachlichen, dem Zweck der massge
benden Vorschriften frem
den Erwägungen leiten lässt oder allgemeine Rechtsprinzipien, wie das Verbot von Willkür und von rechtsungleicher Behandlung, das Gebot von Treu und Glauben sowie den Grundsatz der Verhältnismässigkeit ver
letzt (BGE 123 V 150 E. 2 mit Hinweisen).
3.3
Die Beschwerdegegnerin erachtete die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Aufwendungen für das Studium der Akten und die schriftlichen Aufwendungen (Eingaben) sowie Telefonate und Korrespondenzen mit der Ver
sicherten von insgesamt 11 Stunden und 20 Minuten als überhöht und kürzte diese gesamthaft um 4h und 10 Minuten (
Urk.
2 S. 2 unten f.). Insgesamt ent
schädigte sie die Beschwerdeführerin für einen Zeitaufwand von 7 Stunden und 10 Minuten. Mit Blick auf die vorliegenden Gegebenheiten erscheint dies nicht als unangemessen:
Wie die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort zutreff
end ausführte (
Urk.
5), finden sich in der Honorarnote diverse Aufwendungen, welche für das vorliegende Verfahren nicht vollumfänglich notwendig waren. Insbesondere betrafen diese Aufwendungen für das
Aktenstudium, das
Abfassen
der
Ein
w
ände
sowie für die
umfangreiche
Korrespondenz
zwischen der Beschwerde
führerin und der Versicherten (vgl.
Urk.
2 S. 2 unten).
Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass auch
im Verwaltungsverfahren nur der objektiv erforderliche notwendige Vertretungsaufwand zu entschädigen
ist
(Urteil des Bundesgerichts vom 2
3.
April 2007 I 463/06 E. 5.4 mit Hinweisen).
Für das Aktenstudium sowie das Abfassen
des Einwands
machte die Beschwer
de
gegnerin Aufwendungen im Umfang von 8 Stunden und 15 Minuten geltend (Aufwendungen vom 1
1.
bis 1
3.
Februar sowie vom 1
7.
Februar 2014). In die
sen teilweise
grosszügig und in den
einzelnen Positionen nicht detailliert
aufge
führten
Aufwendungen sind
zudem
zahlreiche Korrespondenzen mit der
Versicherten
enthalten
und
können zeitlich nicht voneinander abgegrenzt wer
den
.
Soweit die Beschwerdeführerin einwendet, dass zur Begründung des Einwandes umfangreiche Akten haben studiert werden müssen
(vgl.
Urk.
1 S. 2)
, ist zu bemerken,
dass ihr die beiden genannten Gutachten (
Z._
aus dem Jahr 2007 sowie
A._
aus dem Jahr 2010) sowie zahlreiche übrigen Akten aus früheren Verfahren bekannt gewesen sein müssen, vertritt sie die Versicherte doch schon seit dem Jahr 2010 (vgl.
Urk.
6/146).
Folglich ist der geltend gemachte Zeitaufwand für das Aktenstudium sicherlich weniger hoch zu veran
schlagen, als wenn die ganze frühere Aktenlage bisher unbekannt gewesen wäre.
Weiter ist festzuhalten, dass der von der Beschwerdeführerin verfasste Einwand (inklusiv vorsorglicher Einwand) gesamthaft 4 Seiten umfasste (
Urk.
6/242;
Urk.
6/246), was den geltend gemachten Zeitaufwand nicht mehr als objektiv erforderlich und notwendig
erscheinen lässt.
Die von der Beschwer
degegnerin vorgenommene Kürzung dieser anwaltlichen Bemühungen um 2 Stun
den und 45 Minuten
(
Urk.
2 S. 2)
für das Abfassen des Einwandes ist daher nicht zu beanstanden.
Auch die zahlreichen Telefonate und Korrespondenzen zwischen der Beschwer
deführerin und der Versicherten überschreiten das Mass des objektiv erforderli
chen und notwendigen Vertretungsaufwandes. Die Versicherte wird durch die Beschwerdeführerin vertreten, es ist daher nicht notwendig jeden einzelnen Verfahrensschritt mit der Versicherten durchzusprechen
, wie dies die Auflistung in der Honorarnote vermuten lässt
.
Die Beschwerdegegnerin berücksichtigte für Telefon und Korrespondenz
schlussendlich
einen Aufwand von insgesamt 60 Minuten (
Urk.
2 S. 2).
D
ie diesbezüglich vorgenommene Kürzung
von 40 Minu
ten
ist
nicht zu beanstanden.
3.4
Weiter erachtete die Beschwerdegegnerin
die Aufwendungen
vom
1.
Mai 2014
für die
Durchsicht
der Verfügung
und entsprechende Mails an die IV-Stelle und die Klientin
in Höhe von
45 Minuten
als eine über den Anspruch hinausge
hende Aufwendung
(vgl. Urk. 2 S. 2
unten
; Urk. 3 S. 2).
Nach Erhalt der Verfügung hat
die
unentgeltliche Rechtsvertreter
in
die Versi
cherte
über den Inhalt des Entscheides zu informieren, wird dieser doch gerade nicht der
Versicherten
, sondern
der Vertreterin
zugestellt. Der dafür notwendige zeitliche Aufwand und die damit verbundenen Spesen sind deshalb von der Verwaltung zu entschädigen. Wäre
n
diese von der Rechtsmittelinstanz zu über
nehmen, so entstünden
der
Bedürftigen beziehungsweise
ihrer
Vertreter
in
bei Verzicht auf eine Beschwerdeerhebung Kosten, die
sie
schlussendlich selbst tra
gen müsste. Zwar beinhaltet diese Kostenverteilung zwischen Verwaltung und
Rechtsmittelinstanz die Gefahr der Doppelentschädigung des unentgeltlichen Rechtsvertreters; dem kann jedoch mit der nach pflichtgemässem Ermessen vor
zunehmenden Festsetzung der Entschädigung in einem allfälligen Rechtsmittel
ver
fahren Rechnung getragen werden.
3.5
Nachdem der für den Zeitraum nach Erhalt der Verfügung geltend gemachte Aufwand nicht als unangemessen erscheint, die Beschwerdegegnerin solches auch nicht geltend macht und die Beschwerdeführerin die
genannten
Aufwen
dungen vom 3
0.
April
bis
1.
Mai 2014
überdies
nicht
im
Verfahren
IV.2014.00597 geltend machte (
vgl.
Honorarnote vom 1
0.
September 2015
,
Urk.
34
im
Verfahren
IV.2014.00597
)
,
hat sie den
diesbezüglichen
Aufwand der Beschwerdeführerin
zu vergüten.
3.6
Zusammenfassend
ist
nach dem Gesagten
nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die Honorarnote vom
2.
Mai 2014 in einzelnen Punkten kürzte und den notwendigen und damit entschädigungspflichtigen Zeitaufwand
bis zum Erlass der materiellen Verfügung
auf 7
Stunden und 10 Minuten
fest
legte
.
Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin hat sie jedoch auch die geltend gemachten Aufwendungen nach Erlass der materiellen Verfügung zu vergüten (vorstehend E. 3.5).
Somit ergibt sich unter
Berücksichtigung der dies
bezüglich vorgenommenen
unsachgemässen
Kürzung von 45 Minuten (
Urk.
2 S.
2 unten) einen
Entschädigungsanspruch für
7
Stunden und 55 Minuten
.
Bei einem Stundenansatz von
Fr.
200.-- und einer Kleinspesenpauschale von 3
%
steht ihr damit eine Entschädigung von
Fr.
1‘761.30 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu.
4.
4.1
Da vorliegend nicht die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen strit
tig ist, ist das Verfahren kostenlos (
Art.
61 lit a ATSG in Verbindung mit
Art.
69
Abs.
1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG).
4.2
Nach der Rechtsprechung hat eine in eigener Sache prozessierende Partei grund
sätzlich keinen Anspruch auf Parteienentschädigung (BGE 110 V 81 f. E.
7; vgl. auch BGE 115 Ia 21 E. 5). Besondere Umstände, welche ein Abweichen von dieser Regel rechtfertigen, sind hier nicht gegeben, weshalb der Beschwer
deführerin keine Prozessentschädigung zuzusprechen ist.