Decision ID: b1709d9a-bbd4-44b2-beab-69c2c8baaf82
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 19
6
8,
arbeitet
e
seit dem 1
5.
November 201
0
für die
Y._
AG als
Produktionsm
itarbeiterin
in einem
Teilzeitp
ensum
auf Abruf (Urk. 10/24/1-2, Urk. 10/24/7
, Urk. 10/32/2
)
. Ausserdem arbeitete sie für die Gemein
deverwaltung
Z._
als Reini
gungsan
gestellte (Urk.
10/
28/1-2
, Urk.
10/
28/7
)
.
Am
1
4.
Oktober 2013
meldete sich
die Versicherte
bei der
Eidgenössischen Invali
denver
siche
rung
wegen einer Brustkrebserkrankung
zum Leistungsbezug an
(Urk. 10/5
).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (nach
folgend: IV-Stelle), nahm daraufhin Abklärungen zu den medizinischen und erwerb
lichen Verhältnisse
n
der Versicherten
vor und holte den
Haushaltsabklä
rungsbericht
vom 1
4.
April 2015 ein
, wonach die Versicherte als voll Erwerbs
tätige qualifiziert wurde
(
Urk.
10/32
/4
).
Mit Vorbescheid vom
14. April 2015 kündigte die IV-Stelle die Abweisung des Rentenbegehrens an (
Urk.
10/35). Nachdem dagegen keine Einwände erhoben
worden war
en
, verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2
8.
Mai 2015 einen Anspruch der Versicherten auf eine In
va
liden
rente
bei einem Invaliditätsgrad von 5
%
im Jahr 2013 und von 16
%
im Jahr 2014
(
Urk.
10/36).
2.
Dagegen erhob die
Versicherte mit Eingabe vom
1. Juli 2015 Beschwerde und beantragte, es sei
die Verfügung vom 2
8.
Mai 2015 aufzuheben und ihr spätes
tens ab Oktober 2014 eine an
gemessene Invalidenrente zuzusprechen; eventua
liter sei sie polydisziplinär be
gutach
ten zu lassen,
subeventualiter
seien ihr Ein
gliederungsmassnahmen (ins
be
sondere berufliche Massnahmen) zuzusprechen (Urk. 1 S. 2).
Mit
Eingabe vom 2.
Juli 2015 reichte die Beschwerdeführerin
zudem
Lohnabrechnungen ein (Ur
k.
6/1-12).
Die Beschwerde
gegnerin
bean
tragte
mit der Beschwerdeantwort vom 10. September 2015, die Beschwerde sei in dem Sinne teilweise gutzu
heis
sen, dass
die angefochtene Verfügung vom 28. Mai 2015 aufzuheben und die Sache an sie zu
weiteren
Sachverhaltsabklä
rungen
zurückzuweisen sei
(Urk. 6
S. 3
).
In
der Stellungnahme vom 16. Sep
tem
ber 2015
beantragte die Be
schwerde
führerin
, es sei
dem Antrag
der
Beschwer
degegnerin
entsprechend
die Beschwerde teilweise gut
zuheissen und der Fall an diese zwecks Durchführung weiterer Sachverhaltsabklärungen zurückzuweisen (
Urk.
12 S. 2).
Auf die Ausführungen der Parteien und die weiteren eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundes
gesetzes über den Allgem
ei
nen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
).
Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankhei
t oder Unfall sein (Art. 4 Abs.
1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG
).
Erwerbsun
fähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi
schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Ein
gliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs
möglich
keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus
schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück
sich
tigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalidenein
kom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein
an
der gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommens
ver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
Nach der Rechtsprechung ist für die Festsetzung des Invalideneinkommens pri
mär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versi
cherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstä
tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich er
zieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach
Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich
zumut
bare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Recht
spre
chung entweder die Tabellenlöhne
des Bundesamtes für Statistik (
Lohn
struktur
erhebungen
, LSE)
heran
ge
zogen werden
(BGE 135 V 297 E.
5.2; 129 V 472 E.
4.2.1; Urteil des Bundesge
richts 8C_320/2012
vom 1
1.
September 2012 E. 4.1
).
1.3
B
ei
einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent ergibt sich ein Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei
einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Pro
zent Anspruch auf eine
Drei
viertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbei
tsunfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
2.
2.1
Bei der Beschwerdeführerin wurde im Juni 2013 die Diagnose eines
Mamma
karzinoms
links gestellt (
Urk.
10/4/1,
Urk.
10/15/1).
Gemäss dem Bericht von
Dr.
med. A._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 1. Juli 2013 war die Beschwerdeführerin damals noch in Abklärung und nähere Angaben zum Gesundheitszustand
waren
nicht möglich (
Urk.
10/4/2-3).
Gemäss dem Bericht vom 2
1.
Oktober 2013 attestierte
ihr
Dr.
B._
, Fach
arzt für Allge
meine Innere Medizin und Medizini
sche Onkologie, eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit
in der bis
herigen Erwerbstätigkeit
(zunächst)
bis am 31. Dezember
2013
(
Urk.
10/15/2). Im
Verlaufs
bericht
vom 1
7.
Juli 2014
hielt er zudem
eine
Arbeitsunfähigkeit
von 100 %
in der Tätigkeit als
Reini
gungs
an
ge
stellte
bei der Gemeinde
Z._
und eine 50%ige
Arbeits
(
un
)
fähigkeit
in der Tätigkeit als Produktionsmitarb
eiterin bei der
Y._
AG fest (Urk.
10/19/1).
Diesen Berichten ist nicht zu entnehmen,
ab wann die
jeweiligen
Arbeits
un
fä
higkeit
en
attestiert wurde
n
. Die Berichte enthalten zudem nur weni
ge und kaum lesbare Stichworte zum Gesundheitszustand der Beschwerde
führ
erin.
Aus der
Kranken
karte
der Krankentaggeldversicherung der Be
schwer
de
führerin, der
Mobi
liar, geht zumindest hervor, dass
Dr.
B._
eine Arbeitsun
fähigkeit
von 100
%
ab dem 14.
Juni 2013 attestiert ha
tte
(Urk. 10/28/13).
Bei den Akten liegen keine weiteren Arztberichte.
Allein dem
Haushaltsbericht vom
14. April 2015
ist zu entnehmen, dass
die Beschwerdeführerin
anlässlich der Erhebung vom 2. Oktober 2013
angab
, sie habe nach der Brustkrebsdiagnose eine Chemotherapie, eine Operation und danach eine Strahlentherapie gehabt. Sie habe nach der Chemotherapie Prob
leme mit den Gelenken (Fuss, Knie, Hüfte, Finger) bekom
men. Am Morgen oder wenn sie sich ausgeruht habe, könne sie diese fast nicht mehr bewegen und habe Schmerzen dabei.
Auch habe sie in den Armen keine Kraft. Sie sei ver
gesslich geworden und müde. Vor der Krebserkrankung habe sie Probleme mit ihrer Schilddrüse bekommen. Wegen einer operierten Lungenzyste im linken Lungenflügel habe sie
heute noch Probleme beim Atmen, auch wenn sie schlafe. Auch habe sie seit Jahren immer wieder Probleme wegen Nackenschmerzen
(
Urk.
10/32/1-2).
2.2
Mit den Parteien ist angesichts dieser Aktenlage festzuhalten, dass der medi
zinische Sachverhalt der Ergänzung bedarf
und insbesondere
eine nachvoll
zieh
bar begründete
Einschätzung der
Arbeits
(
un
)
fähigkeit
in den angestammten Tätigkeiten als Produktionsmitarbeiterin
bei der
Y._
AG
und als
Reini
gungsangestellt
e
bei der Gemeindeverwaltung
Z._
sowie
in einer leidensangepassten Tätigkeit unter Berück
sichtigung sämt
licher Beschwerden
von Seiten medizinischer Fachpersonen
einzuholen ist.
3.
3.1
I
n erwerblicher Hinsicht
ist
d
ie Beschwerde
gegn
erin i
n der
angefochtenen
Ver
fügung
von einer variierenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der ange
stammten Tätigkeit ab dem 1
3.
Juni 2013 ausgegangen. Das
Validenein
kommen
setzte sie unter Berücksichtigung des Durchschnittseinkommens der Jahre 2011 bis 2012 (Fr. 46‘646.-- + Fr. 38‘934.--) und der Nominallohnentwicklung per 2013 auf Fr. 43‘089.-- und per 2014 auf Fr. 43‘391.20 fest.
Das
Invalidenein
kommen
bestimmt
e
si
e
ungeachtet der ärztlichen Einschätzung der Arbeits
fähig
keit anhand des tatsächlich erzielten Einkommens von Fr. 40‘965.-- per 2013 und Fr. 36‘470.-- per 2014, was je einen Invaliditätsgrad von unter 40
%
wäh
rend des Wartejahres ergebe (
Urk.
2 S. 1 f.).
Dazu ist
anzumerken
, dass es sich bei der im Wartejahr nach Art. 28
Abs.
1
lit
.
b IVG massgeblichen Voraussetzung nicht um den Invaliditätsgrad (Art.
8
ATSG) von mindestens 40
%
während eines Jahres handelt, sondern um
die
Arbeitsun
fähigkeit im Sinne von
Art.
7 ATSG
.
E
rst nach Ablauf des Wartejahres
ist
der Invaliditätsgrad, mithin der Vergleich von Validen- und
Invalidenein
kommen
massgeblich
.
3.2
Hinzu kommt, dass m
it dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug) der Beschwerde
führerin der SVA Zürich zwar für das Jahr 2013 tatsächlich ein Einkommen von Fr. 40‘965.-- ausgewiesen
ist
(Urk. 10/27/2). Darin enthalten ist indes auch das Einkommen vor der von der Beschwerdegegnerin ab dem 13. Juni 2013 berück
sichtigten Arbeitsunfähigkeit. Dieser Betrag
dürfte
daher
ohnehin
nicht als Invalideneinkommen für das Jahr 2013
herangezogen
wer
den.
Dem Arbeitgeberbericht der
Y._
AG vom 9. Dezember 2014 ist zudem eine Absenz vom 1
4.
Juni bis 3
1.
Dezember 2013 bei 100%iger Arbeits
un
fähig
keit zu entnehmen (Urk. 10/24/3)
, was nahe legt, dass in dieser Zeit kein Einkom
men aus Arbeitsleistung generiert wurde. Auch in der zweiten Erwerbs
tä
tigkeit war d
er letzte Arbeits
tag der Beschwerdeführerin als
Reinigungsan
ge
stell
te
gemäss dem
Arbeitgeber
bericht
der Ge
meinde
verwaltung
Z._
vom 2
3.
Februar 2015
der 1
4.
Juni 2013 (Urk. 10/28/1).
Für
das Jahr 2014 ist zwar mit den Lohnausweisen der Beschwerde
führerin ein Einkommen von insgesamt Fr. 36‘470.-- (Fr. 27‘657.--
Y._
AG, Fr. 8‘813.-- Gemeindeverwaltung
Z._
) belegt (
Urk.
10/30/1-2). Jedoch ist dem Arbeitgeberbericht der
Y._
AG vom 9. Dezember 2014 (Urk. 10/24/3) und den von der Beschwerdeführerin eingereichten Lohnabrech
nungen des Jahres 2014 (Urk. 6/1-12) zu entnehmen, dass die Beschwerdefüh
rerin vom
1.
Januar bis im Juni 2014 nicht gearbeitet hat (Urk. 10/24/3) und die Lohnzahlungen in dieser Zeit lediglich den Krankentaggeldern entsprachen (Urk. 6/1-6). Ab Juli bis Okto
ber 2014 erhielt die Beschwerdeführerin wegen der attestierten 50%igen Arbeitsunfähigkeit (Urk. 10/19/1) und den dement
sprechend an die
Y._
AG ausbezahlten Krankentaggeldern ebenfalls einen von den gearbeiteten Stunden unabhängigen Krankenlohn von der Arbeit
geberin ausbezahlt (
Urk.
6/7-10). Im Betrag von Fr. 27‘657.-- der
Y._
AG, welcher der Bruttolohnsumme gemäss den Lohnabrechnungen von Januar bis Dezember 2012 (
Urk.
6/12) entspricht, sind somit (indirekt) Krankentaggelder enthalten, welche nicht
zum
Invali
den
ein
kommen
zählen.
Da der letzte Arbeitstag der Beschwerdeführerin als Reinigungsangestellte bei der Gemeindeverwaltung
Z._
gemäss de
r
en Arbeitgeberbericht am 1
4.
Juni
2013 war und das Arbeitsverhältnis erst Ende 2014 aufgelöst wurde (
Urk.
6/25/1, Urk. 6/28/1)
,
handelt es sich auch bei dem
im Lohnausweis festge
haltenen Bruttolohn von Fr. 8‘813.-- des Jahres 2014
wahrscheinlich um
Kran
kentaggelder
, wie sich auch
aufgrund
des
E-Mail
s
der
Kranken
taggeldversiche
rung
Mobiliar an die Gemeindeverwaltung vom 13. Februar 2015
vermuten
lässt (Urk. 6/25/7)
3.3
Die Arbeitsunfähigkeit ab Mitte Juni 2013 und das Invalideneinkommen nach Ablauf des Wartejahres (
Art.
28
Abs.
1
lit
. b IVG) sind somit neu zu bestimmen.
4.
Nach dem Gesagten ist
die angefochtene Verfügung vom
28. Mai 2015
(Urk. 2)
aufzu
heben und die S
ache
ist
antragsgemäss
an die Beschwerdegegnerin zurückzu
weisen, damit diese
nach ergänzender Abklärung im Sinne der Erwä
gungen
über das Leistungsbegehren der Be
schwerde
führerin neu
entscheide
.
5
.
Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungs
leistungen betrifft, ist das Ver
fahren kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG). Nach ständiger Recht
spre
chung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal
tung zu weiterer Abklärung und neuem Entscheid als vollständiges Obsiegen (vgl. ZAK 1987 S. 268 f. E. 5 mit Hinweisen). Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und un
abhängig vom Streitwert festzulegen,
ermessens
wei
se
auf Fr. 4
00.-- an
zusetzen und ent
spre
chend de
m Ausgang des Verfahrens der Be
schwerdegegnerin aufzu
erlegen.
Die Beschwerdeführerin
steht eine Prozessentschädigung zu, welche nach Art. 61
lit
. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das
Sozialver
si
cherungs
gericht
ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen auf Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) fest
zusetzen ist.