Decision ID: cd200ccc-e0d3-515a-826c-32500ed0c581
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1954 geborene
X._
, Inhaber eines Wahlfähigkeitszeugnisses als Notar (Urk. 8/1), war als CEO und Verwaltungsratspräsident der
Y._
AG sowie als Mitglied des Vorstandes des Schweizerischen Verbands der Immobilienwirtschaft
Z._
("
Z._
Schweiz") tätig und hielt
Verwaltungsrats
mandate
in weiteren, zum Teil nahestehenden Unternehmen inne (Urk. 8/16, 8/62). Ab dem 4. Oktober 2010 bezog
X._
aufgrund einer atte
stierten Arbeitsunfähigkeit Leistungen aus einer Krankentaggeldversicherung nach dem Versicherungsvertragsgesetz (Urk. 8/3, 8/5). Am 16. März 2011 füllte er die Anmeldung zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung aus; dabei wies er auf eine als "Burnout/Depression" bezeichnete gesundheitliche Be
einträchtigung hin (Urk. 8/2). Am 18. März 2011 reichte der Krankentaggeld
versicherer das ausgefüllte Anmeldeformular (Urk. 8/2) samt diversen Akten (Urk. 8/3, 8/4, 8/6 und 8/7) der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV
Stelle, ein (Urk. 8/5). In der Folge zog die IV
Stelle einen Auszug aus dem individuellen Konto bei (Urk. 8/16), holte einen Arbeitgeberbericht (Urk. 8/10) sowie Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 8/11, 8/12, 8/14, 8/17, 8/18, 8/19) ein und ordnete einen psychiatrischen Untersuch im Regionalen Ärztlichen Dienst der Invalidenversicherung (RAD) an, welcher am 19. April 2012 stattfand (Urk. 8/22: Untersuchungsbericht vom 23. April 2012). Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
sprach die IV
Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 6. Dezember 2012 für die Zeit vom 1. Oktober 2011 bis 30. Juni 2012 eine ganze Rente und ab 1. Juli 2012 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 8/33 [Verfügungsteil 2], 8/42 und 8/45).
1.2
Im September 2013 eröffnete die IV
Stelle ein amtliches
Rentenrevisionsverfah
ren
(Urk. 8/48). Zur Klärung der erwerblichen und medizinischen Verhältnisse zog sie einen aktuellen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 8/49) bei und holte einen Arbeitgeberbericht (Urk. 8/52) sowie einen Bericht des behandeln
den Psychiaters, Dr. med.
A._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 8/53), ein. Mit Vorbescheid vom 18. Juni 2014 stellte sie in Aussicht, einerseits die rentenzusprechende Verfügung vom 6. Dezember 2012 wiedererwägungsweise aufzuheben, anderseits, die Ausrichtung der bishe
rigen Rente per Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats ein
zustellen (Urk. 8/56). Mit Eingabe vom 18. August 2014 liess der Versicherte Einwand erheben und beantragen, es sei ihm weiterhin eine halbe Invaliden
rente auszurichten, da weder ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 des Bun
desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) noch ein Wiedererwägungsgrund im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG gegeben sei (Urk. 8/63). Mit Verfügung vom 9. September 2014 wurde die dem Versi
cherten bisher ausgerichtete Rente per Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats aufgehoben; einer allfälligen dagegen gerichteten Be
schwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Urk. 2 [= 8/65]).
2.
Gegen die Verfügung vom 9. September 2014 erhob der Versicherte mit Eingabe vom 10. Oktober 2014 Beschwerde und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm weiterhin eine halbe Rente auszurichten (Urk. 1).
Die IV
Stelle schloss mit Beschwerdeantwort vom 14. November 2014 auf Ab
weisung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Replik vom 22. Dezember 2014 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest (Urk. 13). Am 22. Januar 2015 er
klärte die Beschwerdegegnerin, sie verzichte auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 17). Mit Verfügung vom 29. Januar 2015 wurde das mit
Beschwerde
erhebung
gestellte Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde abgewiesen; gleichzeitig wurde ihm das Doppel der Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 22. Januar 2015 zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 18).
Zur mit Verfügung vom 27. Juli 2016 (Urk. 21) in Aussicht gestellten möglichen substituierten Begründung nahm der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 18. August 2016 Stellung (Urk. 23).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Gericht zieht in Erwägung:
1.
1.1
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [
ATSG
]
). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere
ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Einspracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).
1.2
Der Revisionsordnung gemäss Art. 17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; Art. 53 Abs. 2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf Art. 17 Abs. 1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser Begründung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung lässt sich eine allgemein gültige
betragliche
Grenze für die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung nicht festlegen. Massgebend sind vielmehr die gesamten Umstände des Einzelfalles. Bei periodischen Leistungen ist die Erheblichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 E. 1c; Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen
)
.
Bei Renten der Invalidenversicherung im Besonderen ist sodann zu beachten, dass die Ermittlung des Invaliditätsgrades verschiedene Ermessenszüge
aufweisende Elemente und Schritte umfasst. Zu denken ist namentlich an die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall bedingte Arbeitsunfähigkeit (vgl. Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] und Art. 6 ATSG). Hier bedarf es für die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit einer qualifiziert rechtsfehlerhaften Ermessensbestätigung. Scheint die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräftigen Rentenzusprechung darbot, als vertretbar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.2 und 9C_562/2008 vom 3. November 2008 E. 2.2 mit Hinweisen; ferner BGE 129 V 433 E. 3, 125 V 368 E. 2 und 3).
1.3
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör
perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen
Ge
sundheitsschadens
und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv be
stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er
werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychischen Beein
trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so
weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.4
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.5
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no
ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
2.
2.1
Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, der Versicherungsträger könne auf eine formell rechtskräftige Verfügung zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei. Die Diagnosen, welche im vorliegenden Fall bei der
Rentenzusprache
bestanden hätten, seien nicht geeignet gewesen, einen erheblichen und langdauernden
Gesundheits
schaden
zu begründen. Indem der Sachverhalt nicht korrekt festgestellt worden sei, sei die rentenzusprechende Verfügung zweifellos unrichtig und
wiedererwä
gungsweise
aufzuheben. Die aktuell diagnostizierte
Dysthymie
sei sodann von vornherein nicht invalidisierend. Wenn in einem Rentenrevisionsverfahren kein invalidisierender Gesundheitsschaden mehr festgestellt werden könne, seien auch keine Rentenleistungen mehr geschuldet. Da der Versicherte seine Man
date nie aufgegeben habe respektive ohne Unterbruch zumindest einer Teiler
werbstätigkeit nachgegangen sei, könne ihm die Selbsteingliederung ohne wei
teres zugemutet werden; entsprechend seien keine Eingliederungsmassnahmen
notwendig. Die gegen die in Aussicht gestellte Rentenaufhebung gerichteten Einwände seien unbegründet (Urk. 2).
2.2
Demgegenüber lässt der Beschwerdeführer im Wesentlichen vorbringen, dass die ursprüngliche
Rentenzusprache
vertretbar gewesen und seine Arbeitsfähigkeit aufgrund eines weiterhin andauernden gravierenden Gesundheitsschadens nach wie vor hochgradig beeinträchtigt sei. Entsprechend gehe es nicht an, die ur
sprüngliche rentenzusprechende Verfügung wiedererwägungsweise aufzuheben und die Ausrichtung der Rentenzahlungen ex
nunc
et pro
futuro
einzustellen. Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes seit Erlass der
rentenzusprechen
den
Verfügung sei
ebensowenig
ausgewiesen, weshalb die Einstellung der Ren
tenleistungen auch nicht mit Art. 17 ATSG begründet werden könne (Urk. 1, 13 und 23).
3.
3.1
3.1.1
Dr. med.
B._
, Facharzt FMH Innere Medizin, berichtete am 16. Januar 2011, der Beschwerdeführer habe sich im Zusammenhang mit einer Depression sowie Angst- und Panikattacken in letzter Zeit regelmässig behan
deln lassen. Das Ganze habe im Juli 2010 begonnen; er habe den Patienten vom 5. bis 9. Juli 2010 zu 100 % arbeitsunfähig schreiben müssen. Bereits damals habe er ihm als Therapie gegen die Schlaflosigkeit
Seresta
und
Ritrovil
abgege
ben. Im November 2010 habe er die medikamentöse Unterstützung mit
Efexor
ausbauen müssen. Wegen der
exazerbierenden
Depression sei der Beschwerde
führer sodann vom 4. bis 23. Oktober und vom 1. November bis Ende Dezember 2010 arbeitsunfähig gewesen. Der Patient habe immer wieder versucht, zu ar
beiten, was ihm jedoch nicht gelungen sei. Er habe ihm eine psychiatrische Be
gleitung empfohlen, damit die Arbeitsfähigkeit schneller wieder hergestellt wer
den könne. Aktuell habe der Beschwerdeführer mit einem Facharzt Kontakt auf
genommen und habe nach seinen Informationen erste Termine vereinbart (Urk. 8/3 S. 18).
Am 11. Mai 2011 berichtete Dr.
B._
weiter, sein Patient habe sich nun psychiatrisch mit Gesprächen und medikamentös behandeln lassen. Es gehe ihm deutlich besser. Gegenwärtig sei er noch zu 50 % arbeitsunfähig geschrieben. Prognostisch könne festgehalten werden, dass der Patient wahrscheinlich wieder arbeitsfähig werde und die Invalidenversicherung nicht zum Tragen komme. Die Anmeldung sei bloss auf Verlangen des Krankentaggeldversicherers erfolgt (Urk. 8/12).
3.1.2
Dr. med.
A._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychothera
pie
,
diagnostizierte eine seit November 2010 bestehende Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.21). In seinem Bericht vom 15. Juni 2011 führte er aus, der Beschwerdeführer sei in unauffälligen Verhältnissen aufgewachsen, habe eine Notariatslehre absolviert, später das Notariatspatent erworben und sei dann in eine Immobilienfirma eingetreten, deren CEO er seit 14 Jahren sei. Im Militär habe er den Rang eines Majors bekleidet und 1350 Diensttage geleistet. Er sei verheiratet und kinderlos. Im Juli 2008 habe er einen Herzinfarkt erlitten, zu Beginn des Monats Juli 2010 habe er eine schwere Pneumonie durchgemacht, wovon er sich nie recht erholt habe. Ab November 2010 sei ein "Burnout" evident geworden. Dr.
A._
fuhr fort, er be
handle den Beschwerdeführer seit dem 27. Januar 2011, die letzte Kontrolle sei am 15. Juni 2011 erfolgt. Vom 27. Januar bis zum 28. Februar 2011 habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Ab Mai 2011 attestiere er eine Arbeits
unfähigkeit von 70 - 80 %. Es bestehe weiterhin eine deutliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit. Nach drei Arbeitstagen im Umfang von sechs Stunden sei der Beschwerdeführer erschöpft und verbringe den nächsten Tag weitgehend dösend zu Hause. Nach einer vorübergehenden Verbesserung habe sich der Zu
stand seit Anfang Mai wieder verschlechtert, was möglicherweise in Zusam
menhang mit einer hartnäckigen ORL-Infektion stehe, die am 7. Juli 2011 ope
rativ angegangen werden solle (Urk. 8/11).
Am 5. November 2011 berichtete Dr.
A._
, dass sich beim Beschwerde
führer weiterhin eine depressive Symptomatik mit Schlafstörungen, Antriebslo
sigkeit, rascher Ermüdbarkeit und sozialem Rückzug finden lasse. Der Versi
cherte habe mehrere Versuche, seine Arbeit wieder aufzunehmen, vorzeitig ab
brechen müssen. Er habe deshalb erneut vollständig, für jede Tätigkeit, arbeits
unfähig geschrieben werden müssen. Dies gelte bis mindestens Ende Januar 2012. Der Beschwerdeführer habe seine Position als CEO definitiv aufgegeben und plane, ab April 2012 andere Aufgaben in der Firma zu übernehmen. Was das Ressourcenprofil für eine angepasste Tätigkeit und berufliche Massnahmen angehe, könnten erst im Februar/März 2012 genauere Angaben gemacht wer
den; es sei jedoch davon auszugehen, dass die Übernahme von
Führungsver
antwortung
nur in sehr beschränktem Umfang möglich sein werde (Urk. 8/14).
3.1.3
Dr. med.
C._
, Facharzt FMH für Hals-Nasen-Ohrenkunde sowie Hals- und Gesichtschirurgie, diagnostizierte eine Nasenatmungsbehinderung bei
Septumdeviation
und hyperreaktiver
Rhinopathie
sowie ein
e
chronische
Rhino
sinusitis
ohne
Polypenbildung
. Zur Anamnese hielt er fest, der Patient leide mehrmals jährlich unter Nasennebenhöhlenentzündungen. Vor Jahren sei be
reits einmal eine Nasennebenhöhlenoperation durchgeführt worden. Vom 7. bis 8. Juli 2011 habe sich der Patient im Spital
D._
für einen operativen Eingriff stationär aufgehalten. In der Folge sei er bis am 22. Juli 2011 zu 100 % arbeits
unfähig gewesen. Die berufliche Tätigkeit habe am 23. Juli 2011 wieder voll
umfänglich aufgenommen werden können.
Darüberhinaus
sei aus ORL-Sicht keine weitere Einschränkung der Arbeits- respektive Leistungsfähigkeit zu er
warten. Bei der Abschlusskontrolle am 2. August 2011 hätten sich reizlose Ver
hältnisse in der Nase und den Nasennebenhöhlen gezeigt (Urk. 8/18).
3.1.4
RAD-Arzt
dipl.
med.
E._
, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie
,
untersuchte den Beschwerdeführer am 19. April 2012 (Urk. 8/22: Untersuchungsbericht vom 23. April 2012) und erhob folgenden Befund: "Der Versicherte erschien pünktlich zum vereinbarten
Untersuchungs
termin
, war altersentsprechend korrekt und gepflegt gekleidet, wirkt leicht
vor
gealtert
. Die Kontaktaufnahme war ohne Probleme möglich, gestellte Fragen wurden bereitwillig beantwortet. Im Kontakt freundlich zugewandt. Die Sprache war normal laut, gut moduliert, schweizerdeutscher Dialekt. Der Versicherte war wach, allseits orientiert. Während der ca. 100-minütigen Exploration keine deutlichen Störungen der Konzentration oder Merkfähigkeit feststellbar. Dis
krete Gedächtnisstörung vor allem im Bereich von Zahlen, Jahresangaben. Anamnestisch wird über mehrere kleinere Schäden am PKW berichtet, die er in der letzten Zeit verursacht habe. Die Intelligenz erscheint im Normbereich ent
sprechend der durchlaufenen Ausbildung. Anamnestisch wird über
Gedanken
kreisen
und Grübeln berichtet. Inhaltlich unauffälliges Denken. Kein Anhalts
punkt für Ich-Störungen, kein Anhalt für Wahrnehmungsstörungen. Affektiv wirkt der Versicherte ausgeglichen bis leicht depressiv ausgelenkt. Anamne
stisch wird über gewisse Zukunfts- und Existenzängste berichtet. Zeitweilig klingt eine gewisse Selbstwertproblematik an. Der Versicherte ist vom Affekt her gut schwingungsfähig, wirkt eher rational, wenig emotional spürbar. Kein Anhalt für Suizidalität, kein Anhalt für Zwänge, diskretes Morgentief, leichter sozialer Rückzug" (Urk. 8/22 S. 3 f.). Dipl. med.
E._
führte sodann aus, der Versicherte habe nach unauffälliger Kindheit eine normale Schul- und
Berufs
laufbahn
eingeschlagen. Bis zum Herzinfarkt im Jahr 2008 habe er "ein Leben auf der Überholspur geführt, mit mehreren Geschäften und zusätzlichen Aufga
ben in der Gemeinde und Verbänden". Der Herzinfarkt sei ein einschneidendes Erlebnis gewesen; der Versicherte habe danach das Gefühl gehabt, nicht mehr alles unter Kontrolle zu haben. In der Folge habe er sich aus seinem Unterneh
men finanziell zurückgezogen, was ihm nicht leicht gefallen sei, da sein Ein
fluss nun geringer sei. Die plötzliche Abnahme seiner Leistungsfähigkeit und
der finanzielle Rückzug aus dem Unternehmen müsse zu einer massiven Krän
kung
des
bis dahin sehr aktiven und agilen Versicherten geführt haben. Umso schwieriger erscheine die Rückkehr an den angestammten Arbeitsplatz als CEO, da neben der reduzierten Leistungsfähigkeit und der mangelnden Fähigkeit, sich abzugrenzen, die Erwartungen an ihn hoch seien, so wie früher weiter zu ma
chen. Dies sei hinsichtlich der Ressourcen jedoch nicht so ohne weiteres mög
lich. Verschiedene Studien zeigten, dass auch nach Abklingen einer Depression noch verschiedene Dysfunktionen weiter bestehen bleiben würden, besonders im Bereich der Aufmerksamkeit und Konzentration. Dafür müsse deutlich mehr Energie aufgewendet werden, was zu einer erhöhten Erschöpfbarkeit führe. Bis heute sei es dem Versicherten nur ansatzweise gelungen, sein Leben neu zu ordnen und sich aus einigen Ämtern zurückzuziehen. Aktuell
falle
noch eine reduzierte Belastbarkeit und eine gesteigerte Erschöpfbarkeit auf, zusätzlich seien die Aufmerksamkeitsfunktionen noch leicht eingeschränkt. Die depressive Symptomatik sei noch in Form eines leichten Morgentiefs und einem
Libido
verlust
nachweisbar. Trotz allem sei der Versicherte in der Lage gewesen, zwei
mal den Wohnort zu wechseln. Die in den Unterlagen genannte
Anpassungs
störung
lasse sich inhaltlich zwar nachvollziehen, allerdings sei die depressive Symptomatik deutlich stärker ausgeprägt, als es für eine Anpassungsstörung üblich sei (Urk. 8/22 S. 4 f.). Der untersuchende RAD-Arzt diagnostizierte darauf einen Status nach mittelgradiger depressiver Episode, aktuell noch
leichtgradig
, sowie akzentuierte narzisstische und
anankastische
Persönlichkeitszüge (Urk. 8/22 S. 4) und hielt fest, von Oktober 2010 bis April 2011 habe eine voll
ständige Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten bestanden; ab Mai 2011 eine solche von 70 % für die Tätigkeit als CEO und von 50 % für eine angepas
ste Bürotätigkeit mit normalen intellektuellen Anforderungen ohne Führungs
funktion. Sodann führte
dipl.
med.
E._
aus, ab April 2012 bestehe noch eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit als CEO und eine 30%ige Einschränkung für eine angepasste Tätigkeit. Da die Arbeitsfähigkeit
steigerbar
sei, habe eine medizini
sche Neubeurteilung in zwölf Monaten zu erfolgen (Urk. 8/22 S. 5).
3.2
Gestützt auf die Beurteilung des RAD sprach die IV
Stelle dem Beschwerdefüh
rer für die Zeit vom 1. Oktober 2011 bis 30. Juni 2012 bei einem
Invalidi
tätsgrad
von 70 % eine ganze Rente und mit Wirkung ab 1. Juli 2012 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 8/33, 8/42 und 8/45).
4.
4.1
Nachdem die IV
Stelle ein amtliches Rentenrevisionsverfahren eröffnet hatte, erklärte der Beschwerdeführer am 28. September 2013, er sei aktuell für die
Y._
AG in einem 40 %-Pensum tätig (Urk. 8/48). Dem
Arbeitgeber
bericht
vom 9. Dezember 2013 kann sodann entnommen werden, dass der Be
schwerdeführer seit 1. Januar 2013 seine angestammte Funktion als CEO wäh
rend 3,4 Stunden pro Tag ausübte und ein seiner Arbeitsleistung entsprechendes Salär von jährlich Fr. 71'760.-- bezog (Urk. 8/52).
4.2
Dr.
A._
verwies in seinem Bericht vom 14. Dezember 2013 zur Ana
mnese zunächst auf die Ausführungen in seinem Vorbericht vom 15. Juni 2011. Sodann führte er aus, im Verlauf habe sich das Zustandsbild des Versicherten etwas verbessert und stabilisiert. Seit ungefähr Anfang 2013 arbeite er zu 40 % als CEO mit reduzierten Aufgaben in seiner Firma. Ende November 2013 sei die Ehefrau nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. Es handle sich um einen ge
pflegten 56-jährigen Mann. Bewusstsein, Orientierung und Denken seien intakt. Die Schilderungen des Beschwerdeführers seien offen und differenziert, es ent
wickle sich ein guter affektiver Rapport. Eine adäquate Trauer nach dem Tod seiner Ehegattin sei gut spürbar. Er sei weiterhin viel weniger leistungsfähig und speditiv als früher; er sei nicht mehr in der Lage, mehrere Dinge gleichzei
tig zu erledigen, zudem nehme er keine auswärtigen Aufgaben wie Teilnahme an Konferenzen und Ausstellungen mehr wahr, weil diese ihn zu stark belasten würden. Es bestünden weder Hinweise auf grobe Störungen von Aufmerksam
keit, Auffassung und Gedächtnis noch solche auf psychotisches Erleben. Ge
stützt auf diesen Befund diagnostizierte Dr.
A._
eine
Dysthymia
(ICD-10 F34.1) nach langdauernder Belastung; differentialdiagnostisch zog er ausser
dem eine andauernde Persönlichkeitsänderung nach psychischer Erkrankung (ICD-10 F62.1) in Betracht. Zur gegenwärtigen Behandlung führte er sodann aus, alle zwei Monate würden psychiatrisch-psychotherapeutische Sitzungen stattfinden; die aktuelle Medikation bestehe aus
Efexor
,
Remeron
und
Stilnox
. Seit ungefähr Anfang 2013 betrage die Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausge
übte angestammte Tätigkeit noch 30 % (Urk. 8/53).
5.
5.1
Der behandelnde Facharzt Dr.
A._
diagnostizierte in seinem Bericht vom 15. Juni 2011 eine seit November 2010 bestehende Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion und beschrieb ein depressives Zustandsbild, dessen Schweregrad die Arbeitsfähigkeit in wesentlichem Umfang einschränkt
(Urk. 8/11). Am 5. November 2011 berichtete Dr.
A._
, dass sich die depressive Symptomatik nach einer vorübergehenden leichten Besserung wieder verschlechtert habe, so dass er den Beschwerdeführer erneut zu 100 % arbeits
unfähig habe schreiben müssen (Urk. 8/14). Auch RAD-Arzt
dipl.
med.
E._
stellte bei seiner Untersuchung am 19. April 2012 noch depressive Symptome fest, deren Schwere eine Einschränkung von 50 % in der angestammten Tätig
keit und von 30 % in einer angepassten Tätigkeit ohne Führungsfunktion rechtfertigte (Urk. 8/22). Entgegen der mit der Beschwerde vertretenen Ansicht geht aus dem Bericht des behandelnden Facharztes vom 14. Dezember 2013 hervor, dass sich die zuvor bestehende depressive Symptomatik zu Beginn des Jahres 2013 - und damit klarerweise nach Erlass der rentenzusprechenden Ver
fügung vom 6. Dezember 2012 - gebessert hatte, was sich auch in der
Diagno
sestellung
, in einer Verringerung der von ihm attestierten Arbeitsunfähigkeit und in einer massiven Reduktion der Behandlungsfrequenz niederschlug. Wenn Dr.
A._
nun auf Intervention der Rechtsvertreterin hin seine damalige Beurteilung revidiert (vgl. sein dahingehendes Schreiben an die
Rechtsvertrete
rin
vom 3. Oktober 2014, Urk. 3), ist dies weder nachvollziehbar noch glaub
haft. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass das Gericht der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte und behandelnde Fachärzte (so etwa Urteil des Bundesgerichts I 570/04 vom 21. Februar 2005 S. 5.1 mit Hinweisen) mit
unter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfäl
len eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, Rechnung tragen soll und darf (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Indem Dr.
A._
dem Beschwerdeführer ab Beginn des Jahres 2013 eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % in der angestammten Tätigkeit attestierte, obwohl kaum mehr krankheitswertige Befunde zu erheben waren, hat er seinen Ermessenspielraum zu Gunsten seines Patienten vollstän
dig ausgeschöpft. Dass ihm sowohl bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit als auch bei der Diagnosestellung ein "dummer, bedauerlicher" Fehler unterlaufen sein sollte (vgl. Urk. 3), steht im Widerspruch zur klaren Aktenlage.
5.2
Daran vermögen die Einwände der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers nichts zu ändern. Dr.
A._
war sich im Dezember 2013 bewusst, dass er einen Verlaufsbericht erstattete, da er auf seinen früheren Bericht Bezug nahm (Urk. 8/53 S. 6). Entsprechend spielt es keine Rolle, welches Berichtsformular verwendet worden war.
Unbehelflich
ist es sodann, wenn vorgebracht wird, Dr.
A._
habe im Jahr 2013 rückwirkend auf das Jahr 2010 eine
Dysthymie
diagnostiziert. Dies trifft offensichtlich nicht zu; Dr.
A._
stellte die von ihm früher erhobenen Befunde, welche eine höhere Einschrän
kung der Arbeitsfähigkeit rechtfertigten, denn auch nicht in Frage. Vor dem Hintergrund,
dass der Beschwerdeführer im Jahr 2011 alle zwei Wochen eine psychiatrisch-psychotherapeutische Sitzung in Anspruch nahm (Urk. 8/11 S. 7), während im Jahre 2013 solche bloss noch alle zwei Monate stattfanden (Urk. 8/53 S. 7), ist es schliesslich unverständlich, wenn
dipl.
med.
E._
in seiner Stellungnahme vom 13. Januar 2014 - ohne dies auch nur ansatzweise zu begründen - dafür hielt, dass eine Veränderung des Gesundheitszustandes nicht ausgewiesen sei (Urk. 8/54 S. 3). Entsprechend steht mit dem im Sozial
versicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit fest, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der
Rentenzusprache
wesentlich verbessert hat und seine Leistungsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit seit Januar 2013 höchstens noch zu 30 % einge
schränkt ist.
5.3
Bei dieser Sachlage kann offenbleiben, ob die rentenzusprechende Verfügung vom 6. Dezember 2012 nicht als zweifellos unrichtig zu betrachten wäre.
6.
Wenn der Beschwerdeführer aber wieder in der Lage ist, seine angestammte Tätigkeit mit einer Leistungsfähigkeit von 70 % auszuüben, resultiert eine
ren
tenausschliessende
Erwerbseinbusse von 30 %. Da er seine angestammte Tätig
keit im Kader eines Immobilienunternehmens nie ganz aufgegeben hat - und er nach wie vor als Präsident des Verwaltungsrates der
Y._
AG amtet
, ist ihm eine Selbsteingliederung ohne weiteres zumutbar.
7
.
Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung, mit welcher die bisher aus
gerichtete Invalidenrente aufgehoben wurde
, nicht zu beanstanden
.
Die
Be
schwer
de ist daher abzuweisen
.
8
.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr.
1‘00
0.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).