Decision ID: 0b3efea6-c055-43a6-a386-1669f6a5df9d
Year: 2011
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
A._,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Dieter Studer, Hauptstrasse 11a,
8280 Kreuzlingen,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
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Rente
Sachverhalt:
A.
A.a A._ meldete sich im November 2001 zum Bezug von Leistungen der
Invalidenversicherung (IV) an und beantragte eine Umschulung in eine andere Tätigkeit
(IV-act. 4). Im Arztbericht vom 18. Dezember 2001 diagnostizierte Dr. med. B._,
Allgemeine Medizin, einen Status nach HWS-Distorsion am 23. Juni 2000 mit
persistierendem zervikocranialem und -brachialem Schmerzsyndrom und einen Status
nach erneutem Verkehrsunfall am 24. Juli 2001 mit erneuter Schmerzexazerbation im
HWS- und Beckenbereich rechts (IV-act. 10 und 13). Am 5. und 6. November 2002
erfolgte eine polydisziplinäre Begutachtung durch die Medizinische Abklärungsstelle
(MEDAS) Universitätskliniken Basel (IV-act. 2).
A.b Mit Verfügung vom 23. April 2003 gewährte die IV-Stelle der Versicherten
berufliche Massnahmen in Form einer Umschulung zur Primarlehrkraft (IV-act. 38).
Diese musste aufgrund gesundheitlicher Beschwerden im April 2005 abgebrochen
werden (IV-act. 92).
A.c Am 7. und 8. August 2006 erfolgte eine weitere Begutachtung durch die MEDAS
Universitätsspital Basel. Im Gutachten vom 4. Dezember 2006 (nachfolgend: MEDAS-
Gutachten) wurde ein chronifiziertes zerviko-thorakovertebrales Schmerzsyndrom mit
teils lumbovertebralen Schmerzanteilen und nicht-radikulären Schmerzausstrahlungen
im Bereich von Beckenkamm und Brustkorb beidseits mit/bei Status nach HWS-
Distorsion bei Verkehrsunfällen am 23. Juni 2000 und 24. Juli 2001 und minimaler
segmentaler Bandscheibendegeneration C5/6 diagnostiziert. Für die erlernte Tätigkeit
als Krankenschwester bestehe weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Für
körperlich leichte Tätigkeiten in Wechselpositionen, ohne Zwangshaltungen
insbesondere der HWS, ohne Überkopfarbeiten, mit der Möglichkeit zu freien
Positionswechseln und ohne Tragen und Heben von Lasten von mehr als 5kg bestehe
eine volle Arbeitsfähigkeit. Im Haushalt seien gewisse Arbeiten erschwert möglich.
Allerdings sei durch die völlig freie Einteilung der Arbeiten die Einschränkung nicht so
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stark zu gewichten wie bei einer entsprechenden mittelschweren Tätigkeit in der freien
Wirtschaft. Die Versicherte werde von einer Haushaltshilfe während fünf Stunden pro
Woche entlastet. Dieses Ausmass der Einschränkung erscheine plausibel. Die dabei
durchgeführten Entlastungen würden dem gemäss Rheumagutachten ungünstigen
Belastungsprofil entsprechen. Es handle sich dabei insbesondere um
Wäscheaufhängen, Bügeln, Staubsaugen, grosse Reinigungsarbeiten und teilweise
Einkäufe. Alle anderen Tätigkeiten des haushälterischen Alltags seien mit
entsprechender Pauseneinteilung möglich (IV-act. 129).
A.d Mit Verfügung vom 17. April 2008 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf
berufliche Massnahmen, da die Versicherte aufgrund der Geburt ihres Kindes (IV-act.
138) vorerst nicht mehr beabsichtige zu arbeiten (IV-act. 144). Mit separater Verfügung
vom 17. April 2008 wurde auch ein Anspruch auf eine Invalidenrente abgelehnt, da der
Versicherten weiterhin leichte Tätigkeiten zumutbar seien (IV-act. 145). Nach Einleitung
des Beschwerdeverfahrens widerrief die IV-Stelle am 17. Juni 2008 die Verfügung vom
17. April 2008 (kein Anspruch auf eine Invalidenrente) und kündigte weitere
Abklärungen an (IV-act. 155).
A.e Am 19. Dezember 2008 fand eine Abklärung betreffend die Einschränkungen im
Haushalt statt, nachdem die IV-Stelle die Versicherte als zu 100% als Hausfrau
einstufte. Die Abklärung ergab eine Einschränkung von 57.12%, die allerdings vom
Regionalärztlichen Dienst (RAD) definitiv bestätigt werden müsse (IV-act. 176).
A.f Der (RAD) teilte in der Stellungnahme vom 7. August 2009 mit, dass bezüglich der
Einschätzung der Leistungsfähigkeit im Haushalt auf das MEDAS-Gutachten vom
4. Dezember 2006 abgestellt werden könne. Die am 19. Dezember 2008 ermittelte
Einschränkung von 57.12%, die auf den Angaben der Versicherten beruhe, sei aus
medizinischer Sicht definitiv nicht nachvollziehbar (IV-act. 188).
A.g Im Vorbescheid vom 17. August 2009 stellte die IV-Stelle der Versicherten in
Aussicht, dass sie keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe. Aufgrund der
medizinischen Unterlagen bestehe in der Tätigkeit als Hausfrau eine
Leistungseinschränkung von höchstens 5 Stunden wöchentlich. Dies ergebe gemäss
der bestätigten Stundenzahl von durchschnittlich 15.43 Stunden pro Tag bei einer 7-
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Tagewoche eine Einschränkung von 4.63%. Grosszügigerweise werde eine
Einschränkung von 10% gewährt (IV-act. 191). Gegen diesen Vorbescheid liess die
Versicherte am 28. August 2009 Einwand erheben (IV-act. 192). Mit Verfügung vom 3.
September 2009 eröffnete die IV-Stelle der Versicherten wie angekündigt, dass sie
keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe (IV-act. 194).
B.
B.a Gegen diese Verfügung richtet sich die von Rechtsanwalt lic. iur. Dieter Studer,
Kreuzlingen, eingereichte Beschwerde vom 2. Oktober 2009 mit den Anträgen, die
Verfügung vom 3. September 2009 sei aufzuheben und der Beschwerdeführerin seien
die gesetzlichen Leistungen, mindestens eine halbe Invalidenrente bei einem
Invaliditätsgrad von 57%, auszurichten. Eventualiter sei die Angelegenheit zur weiteren
Abklärung und anschliessender Neuverfügung an die Beschwerdegegnerin
zurückzuweisen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. Die
Beschwerdeführerin sei unbestrittenermassen als vollzeitlich im Haushalt tätig zu
qualifizieren. Der Abklärungsbericht vom 22. Januar 2009 genüge sämtlichen
rechtsprechungsgemässen Anforderungen und gebe die tatsächlichen Verhältnisse
zutreffend wieder. Es sei folglich kein Bedarf nach dem Beizug einer ärztlichen
Fachperson gegeben. Die Beschwerdegegnerin stütze sich demgegenüber auf
ärztliche Beurteilungen vor der Geburt der Tochter der Beschwerdeführerin, als die
Haushaltssituation noch grundlegend anders gewesen sei (act. G 1).
B.b In der Beschwerdeantwort vom 8. Dezember 2009 beantragt die
Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde. Die Angaben im
Abklärungsbericht beruhten grundsätzlich auf subjektiven Aussagen der
Beschwerdeführerin. Die Abklärungsperson habe diese Aussagen kommentarlos in den
Bericht aufgenommen. Eine allfällige Einschränkung in Bezug auf die Kinderbetreuung
sei zu berücksichtigen, weshalb zumindest in den Bereichen ohne Kinderbetreuung auf
die medizinische Einschätzung (4.63%) abzustellen sei. Die Einschränkung in der
Kinderbetreuung betrage gemäss Abklärungsbericht allerdings lediglich 12.97%, womit
noch kein rentenbegründender Invaliditätsgrad erreicht werde. Die medizinischen
Ausführungen zur Einschränkung im Haushalt seien plausibler als die im
Abklärungsbericht ermittelte Behinderung (act. G 4).
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B.c Mit Replik vom 18. Dezember 2009 hält die Beschwerdeführerin unverändert an
ihren Rechtsbegehren fest (act. G 6).
B.d Mit Duplik vom 19. Januar 2010 hält auch die Beschwerdegegnerin unverändert
an ihrem gestellten Antrag fest. (act. G 8).
B.e Auf die übrigen Vorbringen der Parteien wird - soweit entscheidnotwendig - im
Rahmen der Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:
1.
1.1 Als Invalidität gilt laut Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen
Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) die ganze oder teilweise
Erwerbsunfähigkeit, es sei denn, eine versicherte Person sei vor dem Eintritt der
Gesundheitsbeeinträchtigung nicht erwerbstätig gewesen und es habe ihr auch nicht
zugemutet werden können, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. In diesem Fall gilt
gemäss Art. 8 Abs. 3 ATSG die Unmöglichkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen,
als Invalidität. Die Invalidität im Sinn von Art. 8 Abs. 1 ATSG wird durch einen
Einkommensvergleich ermittelt (Art. 16 ATSG). Die Methode zur Bemessung der
konkreten Unmöglichkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wird vom ATSG nicht
geregelt. Diese Lücke füllt Art. 28a Abs. 2 des Bundesgesetzes über die
Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20): Es ist darauf abzustellen, in welchem Mass die
betreffende Person behindert ist, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. Als
Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Person gelten insbesondere die übliche
Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnützige und künstlerische
Tätigkeiten (Art. 27 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]).
1.2 Die Rentenabstufungen nach Art. 28 IVG geben bei einem Invaliditätsgrad von
mindestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von
mindestens 50% Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von
mindestens 60% Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von
mindestens 70% Anspruch auf eine ganze Rente.
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1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im
Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und
gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des
Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung
zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte
Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Das Gericht hat den Sachverhalt von
Amtes wegen festzustellen und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel
eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruchs gestatten.
2.
2.1 Streitig und zu prüfen ist vorliegend, ob die Beschwerdegegnerin den Anspruch
der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente zu Recht abgelehnt hat. Nicht zu
beanstanden ist, dass die Beschwerdeführerin als zu 100% im Haushalt tätig eingestuft
und die Ermittlung des Invaliditätsgrads dementsprechend anhand eines
Betätigungsvergleichs durchgeführt wurde. Somit ist vorab zu klären, ob die
vorliegende Aktenlage eine verlässliche Grundlage für die Bestimmung der
Einschränkung im Bereich Haushalt bildet. Während sich die Beschwerdegegnerin
diesbezüglich in der angefochtenen Verfügung auf die Einschätzung der MEDAS-
Gutachter stützt, ist die Beschwerdeführerin der Ansicht, dass auf die im
Abklärungsbericht Haushalt ermittelte Einschränkung abzustellen sei.
2.2 Für den Beweiswert eines Abklärungsberichts ist wesentlich, dass er von einer
qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen
Verhältnissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden
Beeinträchtigungen und Behinderungen hat (vgl. AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2). Der Bericht
hat somit insbesondere auch vor dem Hintergrund der medizinischen Feststellungen
plausibel und begründet zu sein. Vorliegend hat die Abklärungsperson die
Einschätzung einer 57%igen Behinderung im Haushalt explizit unter den Vorbehalt der
Bestätigung durch den RAD gestellt (IV-act. 176/8). Eine solche Bestätigung ist
allerdings nicht erfolgt. Vielmehr führte der RAD in der Stellungnahme vom 7. August
2009 aus, dass bezüglich der Einschätzung der Leistungsfähigkeit im Haushalt auf das
MEDAS-Gutachten vom 4. Dezember 2006 abgestellt werden könne. Die am 19.
Dezember 2008 ermittelte Einschränkung von 57.12%, die auf den Angaben der
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Beschwerdeführerin beruhe, sei aus medizinischer Sicht definitiv nicht nachvollziehbar.
Im MEDAS-Gutachten vom 4. Dezember 2006, welches von der Beschwerdeführerin
grundsätzlich nicht angezweifelt wird, wurde im Wesentlichen ein chronifiziertes
zerviko-thorakovertebrales Schmerzsyndrom mit teils lumbovertebralen
Schmerzanteilen und nicht-radikulären Schmerzausstrahlungen im Bereich von
Beckenkamm und Brustkorb beidseits diagnostiziert. Für eine leichte adaptierte
Tätigkeit bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Im Haushaltsbereich sei davon
auszugehen, dass die von der Haftpflichtversicherung übernommene Bezahlung von
fünf Wochenstunden für eine Entlastung von schweren Haushaltsarbeiten der
Behinderung entspreche. Durch die völlig freie Einteilung der Arbeiten im Haushalt sei
die Einschränkung bei mittelschweren Tätigkeiten nicht so stark zu gewichten. Alle
anderen Tätigkeiten im Haushalt seien mit entsprechender Pauseneinteilung möglich.
Die Schlussfolgerungen im MEDAS-Gutachten, insbesondere bezüglich der
Einschränkungen im Haushalt, sind überzeugend und nachvollziehbar. Insgesamt sind
keine Indizien ersichtlich, welche gegen die Zuverlässigkeit des Gutachtens sprechen.
2.3 Vor dem Hintergrund dieser medizinischen Abklärungen erscheint die im
Abklärungsbericht ermittelte Einschränkung im Haushaltsbereich von 57% weder
plausibel noch nachvollziehbar, weshalb sie vorliegend keine Berücksichtigung finden
kann. Hingegen kann bei der Durchführung des Betätigungsvergleichs auf die
Ausführungen im MEDAS-Gutachten abgestellt werden. Obwohl dem MEDAS-
Gutachten bezüglich der Einschränkung im Haushalt keine konkreten Zahlen zu
entnehmen sind, kann aus den begründeten Ausführungen gefolgert werden, dass die
Beschwerdeführerin im Haushalt nicht in einem rentenbegründenden Mass
eingeschränkt ist. Die von den Gutachtern zugestandene Einschränkung von fünf
Stunden Haushaltshilfe entsprechen, in Relation zu einer 40 Stundenwoche, einer
Teileinschränkung von 12.5%. Zusätzlich gilt es die Einschränkung aufgrund der
Betreuung des im Jahr 2007 (MEDAS Begutachtung erfolgte im August 2006)
geborenen Kindes der Beschwerdeführerin zu berücksichtigen. Gestützt auf die im
Abklärungsbericht angenommene 50%ige Einschränkung ergibt sich bei einer maximal
zulässigen Gewichtung für die Betreuung von Kindern von 30% eine zusätzliche
Einschränkung von höchstens 15%. Aufgrund dieser Ausführungen ergibt sich
insgesamt ein Invaliditätsgrad von deutlich unter 40%, weshalb die
Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch im Ergebnis zu Recht abgelehnt hat.
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2.4 Bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung am 3. September 2009 sind der
medizinischen Aktenlage keine neuen Diagnosen oder Befunde zu entnehmen. Solche
werden von der Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht, weshalb
grundsätzlich seit der MEDAS-Begutachtung von einem stationären
Gesundheitszustand ausgegangen werden kann. Dem Eventualantrag der
Beschwerdeführerin, es seien weitere Abklärungen durchzuführen, ist nicht
stattzugeben. Da von weiteren Abklärungen, insbesondere von einer weiteren
Haushaltsabklärung, im Ergebnis keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, kann
darauf verzichtet werden (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 122 V 157 E. 1d).
3.
Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Das
Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis
Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1 IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--
erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem
Ausgang des Verfahrens entsprechend ist sie vollumfänglich der Beschwerdeführerin
aufzuerlegen. Der von ihr geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist daran
anzurechnen.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht