Decision ID: faf6d0bf-4bf4-47bc-91e5-723ee42a35bb
Year: 2013
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
A._,
Beschwerdeführer,
gegen
RAV St. Gallen, Unterstrasse 4, Postfach, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Amt für Wirtschaft und Arbeit, Rechtsdienst, Davidstrasse 35,
9001 St. Gallen,
betreffend
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Vermittlungsfähigkeit
Sachverhalt:
A.
A.a A._ meldete sich am 16. November 2011 beim Regionalen
Arbeitsvermittlungszentrum St. Gallen (in der Folge: RAV) zur Arbeitsvermittlung an und
stellte Antrag auf Arbeitslosenentschädigung. Er erklärte sich bereit und in der Lage,
eine vollzeitliche Beschäftigung aufzunehmen (act. G 3.2 / B12). Der Versicherte war
vom 18. Juli 2005 bis 2. November 2011 als Schreiner bei der B._ AG angestellt ge
wesen. Das Arbeitsverhältnis wurde von den Parteien im gegenseitigen Einvernehmen
aufgelöst (act. G 3.1 / A2 - A4). Das RAV forderte den Versicherten mit Schreiben vom
1. Dezember 2011 zur Einreichung verschiedener Unterlagen bzw. zu Auskünften
betreffend den Nachweis seiner Vermittlungsfähigkeit auf (act. G 3.1 / A17). Der Ver
sicherte reichte am 6. Dezember 2011 eine Kursbestätigung des Bildungszentrums
Z._ vom 31. Oktober 2011, den Arbeitsvertrag vom 20. März 2011 mit der
Schweizerischen Armee betreffend einen Einsatz vom 7. April bis 13. Oktober 2011
sowie das Formular "zeitliche Verfügbarkeit" ein (act. G 3.1 / A20). Mit Schreiben vom
9. Dezember 2011 ersuchte das RAV den Versicherten um weitere Informationen
betreffend die Vermittlungsfähigkeit (act. G 3.1 / A22). Der Versicherte veranlasste
folglich die Einreichung einer zusätzlichen Kursbestätigung durch das Bildungszentrum
Z._ beim RAV (act. G 3.1 / A58).
A.b Mit Verfügung vom 20. Januar 2012 stellte das RAV St. Gallen fest, der
Versicherte sei ab
Antragstellung nicht vermittlungsfähig. Es sei unbestritten und aktenkundig, dass der
Versicherte bei seinem langjährigen Arbeitgeber Urlaub genommen habe, um
Militärdienst zu leisten. Der Einsatz dort sei bis zum 13. Oktober 2011 befristet
gewesen. Anschliessend sei er in die Schweiz zurückgekehrt und habe am 24. Oktober
2011 eine Weiterbildung im kaufmännischen Bereich aufgenommen; der Versicherte
sehe seine Zukunft in diesem Bereich und nicht mehr in seiner erlernten Tätigkeit als
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Schreiner. Weiter sei der Versicherte im Zeitpunkt der Leistungsanmeldung darüber im
Bilde gewesen, dass er vom 9. Januar bis 3. Februar 2012 einen militärischen
Wiederholungskurs nachzuholen habe; Marschbefehle würden gemäss der
Militärgesetzgebung spätestens sechs Wochen vor Antritt der Dienstleistung versandt.
Im Zeitpunkt der Leistungsanmeldung habe der Versicherte mithin Kenntnis gehabt,
dass er dem Arbeitsmarkt nur während relativ kurzer Zeit zur Verfügung stehen und
danach ein Unterbruch erfolgen werde, bis er seine Arbeitskraft dem Arbeitsmarkt
wieder zur Verfügung stellen könne. Der Versicherte habe ausserdem vor seiner
Rückkehr aus dem Militärdienst keine Arbeitsbemühungen unternommen und auch für
Oktober 2011 seien keine Bewerbungen erfolgt. Zudem habe er sich im Dezember
2011 entgegen der Anweisung seiner Personalberaterin nicht auf Anstellungen im
Schreinergewerbe konzentriert, sondern die Arbeitssuche auf das kaufmännische
Gewerbe und den Sicherheitsdienst ausgerichtet; es bedürfe keiner weiteren Erklärung,
dass ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer mit Erfahrung und Fähigkeitszeugnis
bevorzugen würde. Die Bewerbungen seien auch wenig zielgerichtet, da es sich
ausschliesslich um Blindbewerbungen handle, denen von vornherein wenig Aussicht
auf Erfolg eingeräumt werden könne. Weiter habe sich der Versicherte teilweise um
Dauerstellen beworben, obwohl er dazu wegen des zeitlichen Aufwands für seine
Ausbildung gar nicht in der Lage sei und aus diesem Grund auch seine letzte Stelle
aufgegeben habe. Darüber hinaus seien keine Bemühungen für befristete Tätigkeiten
dokumentiert, was gegen ein ernsthaftes Bemühen spreche, die Arbeitslosigkeit
zumindest vor Beendigung des militärischen Wiederholungskurses zu beenden (act. G
3.2 / B31).
A.c Der Versicherte erhob am 24. Januar 2012 Einsprache. Darin führte er aus, es sei
unzutreffend, dass er für seinen Einsatz im Militärdienst Urlaub genommen habe,
vielmehr sei das Arbeitsverhältnis sistiert worden. Vor seiner Rückkehr habe er
ausserdem nicht gewusst, dass er kündigen werde, diesen Entscheid habe er erst nach
dem 13. Oktober 2011 gefällt. Zu beachten sei auch, dass ihm der Marschbefehl für
den militärischen Wiederholungskurs erst auf seine Nachfrage beim
Korpskommandanten zwei Wochen vor Dienstantritt zugestellt worden sei. In Bezug
auf seine Fähigkeiten im kaufmännischen Bereich bzw. im Polizeidienst sei
festzuhalten, dass er ein gutes Arbeitszeugnis besitze, welches ihn in beiden Bereichen
als fähig ausweise. Sodann habe es sich bei seinen Bewerbungen nicht um
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Blindbewerbungen gehandelt, sondern diese hätten sich auf ordentlich
ausgeschriebene Stellen bezogen, wie dem betreffenden Stellenportal entnommen
werden könne. Was schliesslich seine Einsatzfähigkeit hinsichtlich einer Vollzeitstelle
betreffe, sei darauf hinzuweisen, dass er für seine Weiterbildung ein Pensum von 40%
(20% für die Schule inkl. Vorbereitung und Repetieren; 20% zum Lernen) benötige. Es
sei für ihn jedoch möglich, sich auf eine 100%-Stelle zu bewerben, er werde mit dem
jeweiligen Arbeitgeber regeln, zu was für einem Pensum er genau arbeite. Seine
Bewerbungsbemühungen würden dabei auch die Tätigkeit eines Schreiners umfassen.
Im Übrigen werde er vom 20. Februar bis 16. März 2012 einen weiteren militärischen
Wiederholungskurs absolvieren (act. G 3.1 / A 58).
A.d Am 20. Februar 2012 informierte der Versicherte das RAV telefonisch, er wolle
sich von der Arbeitsvermittlung abmelden, da er auf den 19. März 2012 eine neue
Stelle antreten werde (vgl. act. G 3.1 / A53). In einem Schreiben vom 6. März 2012
(Datum Postaufgabe) machte er sodann geltend, er verlange eine Neubeurteilung, da er
definitiv gezeigt habe, dass er zwischen zwei Wiederholungskursen vermittlungsfähig
sei (act. G 3.1 / A59). Das RAV informierte den Versicherten mit Schreiben vom 15.
März 2012, dass er per 18. März 2012 von der Arbeitsvermittlung abgemeldet werde
(act. G 3.1 / A53).
A.e Mit Entscheid vom 4. April 2012 wies das RAV St. Gallen die Einsprache ab. Es
führte aus, nachdem der Versicherte vom 9. Januar bis 3. Februar 2012 einen
militärischen Wiederholungskurs zu absolvierten gehabt habe, sei unbestritten, dass er
der Arbeitsvermittlung nur für die Dauer von siebeneinhalb Wochen zur Verfügung
gestanden habe. Gemäss der geltenden Gerichts- und Verwaltungspraxis sei in einem
solchen Fall die Vermittlungsfähigkeit grundsätzlich zu verneinen. Es müsse davon
ausgegangen werden, dass in dem vom Versicherten anvisierten Berufsfeld für die
zeitlich beschränkte Verfügbarkeit keine Vermittlungsfähigkeit bestehe bzw. keine
Anstellung für die Dauer von siebeneinhalb Wochen erfolgt wäre, zumal er erst mit der
Anmeldung zum Leistungsbezug mit der Stellensuche begonnen habe. Gesamthaft
könne der Versicherte ab Antragstellung nicht als vermittlungsfähig gelten (act. G 3.1 /
A57).
B.
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B.a Der Versicherte erhob am 23. April 2012 beim RAV St. Gallen Beschwerde. Darin
beantragte er sinngemäss, es sei die Vermittlungsfähigkeit zu bejahen und sein Antrag
auf Arbeitslosenentschädigung gutzuheissen. Die Begründung entsprach grundsätzlich
jener in der Einsprache (act. G 1). Das RAV leitete die Beschwerde am 30. April 2012
zuständigkeitshalber an das kantonale Versicherungsgericht weiter (act. G 0).
B.b In seiner Beschwerdeantwort vom 6. Juni 2012 beantragte der
Beschwerdegegner, die Beschwerde sei abzuweisen. Zur Begründung verwies er auf
den Einspracheentscheid (act. G 3).
B.c Der Beschwerdeführer verzichtete auf eine weitere Stellungnahme (vgl. act. G 4).

Erwägungen:
1.
1.1 Eine der Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ist
die Vermittlungsfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 lit. f des Bundesgesetzes über die
obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIG; SR
837.0]). Die arbeitslose Person ist vermittlungsfähig, wenn sie bereit, in der Lage und
berechtigt ist, eine zumutbare Arbeit anzunehmen und an Eingliederungsmassnahmen
teilzunehmen (Art. 15 Abs. 1 AVIG). Zur Vermittlungsfähigkeit gehört demnach auch die
persönliche Bereitschaft, die Arbeitskraft entsprechend den persönlichen Verhältnissen
während der üblichen Arbeitszeit einzusetzen (BGE 120 V 388 E. 3a mit Hinweisen).
Wesentliches Merkmal der Vermittlungsbereitschaft ist dabei im Allgemeinen die
Bereitschaft zur Annahme einer Dauerstelle (ARV 2004 Nr. 13 S. 126 E. 2.3 mit Hinweis
= Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; ab 1. Januar 2007:
Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts] vom 17. Juni 2003, C 272/02). Die
Bereitschaft der versicherten Person, eine neue Stelle anzutreten, ist aufgrund
objektiver Kriterien zu prüfen. Der Wille allein oder die bloss verbal erklärte
Vermittlungsbereitschaft der versicherten Person genügen nicht (BGE 122 V 266 f. E.
4).
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1.2 Eine versicherte Person, die auf einen bestimmten Termin anderweitig disponiert
hat und deshalb für eine neue Beschäftigung nur noch während relativ kurzer Zeit zur
Verfügung steht, gilt in der Regel als nicht vermittlungsfähig (BGE 123 V 214 E. 5a). In
einem solchen Fall sind nämlich die Aussichten, zwischen dem Verlust der alten
Arbeitsstelle und dem Zeitpunkt der anderweitigen Disposition von einem Arbeitgeber
angestellt zu werden, verhältnismässig gering. Entscheidend für die Beurteilung des
Einzelfalls ist dabei, ob mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit angenommen werden
kann, dass ein Arbeitgeber die versicherte Person für die konkret zur Verfügung
stehende Zeit noch einstellen würde (SVR-ALV 2000 Nr. 1 E. 2a mit Hinweisen). Sind
die Anstellungschancen unter den gegebenen Umständen als gering zu bezeichnen, so
muss die Vermittlungsfähigkeit im Sinn von Art. 15 Abs. 1 AVIG verneint werden (ARV
1991 Nr. 3 S. 24 E. 2a in fine mit Hinweisen). Gemäss Rechtsprechung und
Verwaltungspraxis wird davon ausgegangen, dass die Vermittlungsfähigkeit zu bejahen
ist, wenn die versicherte Person dem Arbeitsmarkt für mindestens drei Monate zur
Verfügung steht. Steht die versicherte Person weniger als drei Monate dem
Arbeitsmarkt zur Verfügung, so wird die Vermittlungsfähigkeit anhand der konkreten
Umstände näher geprüft (AVIG-Praxis ALE, gültig ab 1. Januar 2013, Rz B227).
2.
2.1 Streitig und zu prüfen ist die Vermittlungsfähigkeit des Beschwerdeführers ab
Antragstellung, d.h. ab dem 16. November 2011. Diese Frage beurteilt sich - wie im
Sozialversicherungsrecht die Regel - prospektiv, d. h. von jenem Zeitpunkt aus und
aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass des Einsprache
entscheids entwickelt haben (BGE 120 V 387 f. E. 2, m.w.H.).
2.2 Im vorliegenden Fall hat der Beschwerdegegner die Vermittlungsfähigkeit des
Beschwerdeführers verneint, weil dieser dem Arbeitsmarkt nur zwischen dem 16.
November 2011 und dem 8. Januar 2012 zur Verfügung gestanden habe. Entscheidend
für die streitige Vermittlungsfähigkeit sind - wie bereits dargelegt - die Aussichten, von
einem Arbeitgeber für die noch zur Verfügung stehende Zeit bis zur getroffenen
Disposition angestellt zu werden. Der Beschwerdeführer befand sich vom 9. Januar bis
3. Februar 2012 in einem militärischen Wiederholungskurs. Nachdem er sich am 16.
November 2011 beim RAV angemeldet hatte, stand er somit dem Arbeitsmarkt
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während siebeneinhalb Wochen zur Verfügung; anschliessend war dies während vier
Wochen nicht der Fall. Was die militärische Dienstleistung betrifft, ist zu beachten, dass
der Beschwerdeführer darauf hinweist, er habe den Marschbefehl erst 1-2 Wochen vor
Dienstbeginn erhalten. Dies muss jedoch als unzutreffend bezeichnet werden, befindet
sich doch bei den Akten ein Marschbefehl mit dem Eingangsstempel "4. Dezember
2011" (act. G 3.1 / A27). Ohnehin wird vom Beschwerdeführer (zu Recht) nicht geltend
gemacht, dass er im Zeitpunkt der Anmeldung nicht bereits über den bevorstehenden
Militärdienst informiert war.
2.3 Bezüglich der Frage der Vermittlungsfähigkeit ist von der oben (Ziff. 1.2)
erwähnten Rechtsprechung und Verwaltungspraxis auszugehen. Nachdem eine
Zeitspanne von weniger als drei Monaten zur Beurteilung steht, sind die konkreten
Umstände des Einzelfalls zu betrachten. In Würdigung aller Umstände ist vorliegend
festzuhalten, dass innerhalb der betreffenden Zeitspanne vom 16. November 2011 bis
8. Januar 2012 die Aussicht gering war, dass der Beschwerdeführer für eine Arbeit
vermittelt werden konnte. Wie der Beschwerdegegner zu Recht ausführt, erfolgten die
Bewerbungen des Beschwerdeführers um die Weihnachtszeit, innerhalb derselben es
allgemein schwierig ist, eine neue Arbeit zu finden. Für den Beschwerdeführer gilt dies
umso mehr, da er aufgrund seines schulischen Pensums auf einen Arbeitgeber
angewiesen war, der bereit war, ihn für die Dauer seiner Weiterbildung zu einem
Beschäftigungsgrad von 60% anzustellen. Dem Beschwerdegegner ist auch darin
beizupflichten, dass die Vermittlungsfähigkeit mit Blick auf die konkret getätigten
Bewerbungen in Frage gestellt werden muss; bezüglich einer für den
Beschwerdeführer am ehesten aussichtsreich erscheinenden Anstellung im
angestammten Beruf als Schreiner sind im November 2011 keine Bewerbungen und im
Dezember 2011 / Januar 2012 nur zwei Bewerbungen dokumentiert (act. G 3.1 / A15,
A26, A30, A43). Es ist wohl auch zutreffend, dass der Beschwerdeführer gehalten
gewesen wäre, sich frühzeitig nach anderen Stellen umzusehen. Er durfte nicht darauf
vertrauen, dass sein ehemaliger Arbeitgeber ihm die Möglichkeit zu einer Weiterbildung
verbunden mit einer Reduktion des Arbeitspensums von 50 % gewähren würde. Hinzu
kommt, dass der Beschwerdeführer bereits vom 20. Februar bis 16. März 2012 - also
nur zwei Wochen nach Ende des vorangegangenen - einen weiteren
Wiederholungskurs zu absolvieren hatte und damit dem Arbeitsmarkt wiederum für vier
Wochen nicht zur Verfügung stand. Es ist auch hier nicht anzuzweifeln, dass der
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Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Anmeldung zum Leistungsbezug über diesen
Militärdienst informiert war. Für einen potentiellen Arbeitgeber hatte sich somit das Bild
geboten, dass der Beschwerdeführer von Anfang Januar bis Mitte März 2012 infolge
seiner Militärdienstpflicht fast durchgehend an der Arbeit gehindert gewesen wäre,
womit die fehlende Flexibilität des Beschwerdeführers noch deutlicher belegt ist.
Nichts zu seinen Gunsten abzuleiten vermag der Beschwerdeführer im Übrigen mit
dem Argument, seine Vermittlungsfähigkeit sei deshalb bewiesen, weil er zwischen
zwei Wiederholungskursen eine Arbeit gefunden habe, denn als Beginn des neuen
Anstellungsverhältnisses wurde ja gerade ein Zeitpunkt nach dem zweiten
Wiederholungskurs vereinbart (konkret der 19. März 2012, vgl. den Arbeitsvertrag mit
der C._ AG; act. G 3.2 / B34).
3.
Gesamthaft wurde die Vermittlungsfähigkeit ab Antragstellung vom Beschwerdegegner
zu Recht verneint. Die Beschwerde ist damit abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu
erheben (Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver
sicherungsrechts; ATSG; SR 830.1).
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP