Decision ID: d5ee9e36-7578-5aa4-b82d-3c043cdbc64a
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
,
geboren 1947,
verlegte nach Aufgabe seiner Erwerbstätigkeit in der Schweiz 2006
seinen Wohnsitz nach
Y._
und liess sich sein
Freizügig
keitskapital
in der Höhe von total
Fr.
318‘845.35 auszahlen (Urk. 7/25-26).
Im
Jahr 2010 kehrte
X._
wieder in die Schweiz zurück und nahm in
Z._
Wohnsitz (vgl.
Urk.
7/2 S. 2,
Urk.
7/2a,
Urk.
7/
8). Seit Juli 2012 steht
X._
eine AHV-Altersrente zu (vgl.
Urk.
7/A).
Bereits im
Juni 2012 hatte
er ein Gesuch um Ausr
ich
t
ung von Zusatzleistungen zur AHV-Altersrente gestellt (Urk. 7/6).
Auf dieses Gesuch trat die Stadt Zürich
,
Amt für Zusatzleistungen zur
AHV/IV (nachfolgend: Durchführungsstelle)
,
mangels Einreichung benötigter Un
ter
lagen mit Verfügung vom 1
7.
September 2012 nicht ein (
Urk.
7/52/1). Am
8.
Oktober 2012 erneuerte der Leistungsansprecher sein Gesuch (Urk. 7/14). Die
Durchführungsstelle trat in der Folge auf das Gesuch ein, prüfte den Anspruch und
erliess am 1
9.
Februar 2013 wiederum eine Verfügung. Mit dieser vernei
nte
sie
den Anspruch von
X._
auf Zusatzleistungen ab
Juli 2012
(Urk. 7/52/1a)
.
Dagegen erhob der Leistungsansprecher am 1
4.
März 201
3 Ein
sprache (Urk. 7/45). Diese
wies die Durchführungsstelle mit
Einspracheentscheid
vom
2.
Juli 2013 ab (Urk. 2 = Urk.
7/52/3).
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom
2.
Juli 2013 erhob
X._
am 3. September 2013 Beschwerde mit dem sinngemässen Rechtsbegehren, es seien
i
h
m Ergänzungsleistungen zuzusprechen (Urk. 1). Die Durchführungsstelle be
an
tragte in der Beschwerdeantwort vom 1
7.
September 2013 die Abweisung der Be
schwerde (Urk. 6). Die Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin wurde dem Beschwerdeführer am 1
9.
September 2013 zugestellt (Urk. 8).
Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Laut Art. 9 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) entspricht die jährliche
Ergän
zungsleistung
dem Betrag, um den die anerkannten
Ausgaben die anrechenba
re
n Einnahmen übersteigen. Die anerkannten Ausgaben sind in Art. 10 ELG, die
an
rechenbaren Einnahmen in Art. 11 ELG aufgelistet.
Als anrechenbare Einnah
men angerechnet werden
zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld oder Natura
lien, soweit sie bei alleinstehenden Personen jährlich
Fr.
1
‘
000
.--
und bei Ehe
paaren
und Personen mit rentenberechtigten Waisen oder mit Kindern, die einen An
spruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen,
Fr.
1
‘
500
.--
überstei
gen; bei invaliden Personen mit einem Anspruch auf ein Taggeld der IV wird das Er
werbseinkommen voll angerechnet (
Art.
11 Abs. 1
lit
. a ELG). Angerechnet werden
des Weiteren
Einkünfte und Vermögenswerte, auf die verzichtet w
orden ist (
Art.
11 Abs. 1
lit
. g ELG).
1.2
Die im Zusammenhang mit dem Vermögensverzicht massgebenden Gesetzesbe
stimmungen und die Praxis hat die Beschwerdegegnerin im
Einsprache
entscheid
zutreffend aufgeführt. Zu Recht erfolgte namentlich der Hinweis, dass der
Leis
tungsansprecher
die Beweislast dafür trägt, dass nicht mehr vorhandene Ver
mö
genswerte in Erfüllung einer Rechtspflicht oder gegen eine adäquate Gegen
leis
tung
hingegeben worden sind
(Urk. 2 S.
2
Ziff.
4).
Auf die genannten Aus
füh
rung
en der Beschwerdegegnerin
ist zu verweisen.
2.
2.1
Unbestritten ist, dass von dem 2006 bezogenen Vorsorgekapital von
Fr. 318‘845.35 im Zeitpunkt der Anmeldung zum Leistungsbezug nichts mehr vor
handen war. Während die Beschwerdegegnerin von einem
Verzichtsvermö
gen
in der genannten Höhe ausgeht, stellt sich der Beschwerdeführer auf den Stand
punkt, zumindest Teile dieses Vermögens habe er in
Y._
für seinen Lebens
unterhalt aufgewendet.
2.2
Konkret führte der
Beschwerdeführer
aus, es sei ihm bewusst, dass er mit dem G
eld der Pensionsk
asse fahrlässig umgegangen sei (Urk.
1). U
m einen grossen Teil
des Kapitals sei er jedoch durch seine
damalige
Lebenspartnerin,
A._
,
betrogen worden. Er habe mit
A._
im Ausland eine Immobilie erwer
ben
wollen.
Verschiedene Teilbeträge aus dem Geld von der Pensions
kasse, das auf ein
Konto von ihm bei der
B._
geflossen sei, sei
en
von da
auf ein ge
son
dertes Konto von
A._
gegangen. Sie habe sein volles Vertrauen ge
habt. Als er zur Vernunft gekommen sei, sei es zu spät gewesen. Als er seine Zahlungen eingestellt habe, sei
A._
mit dem Geld ver
schwunden. Mit dem restlichen Kapital habe er dann noch einen etwas
aufwän
digen Lebensstil gepflegt
. Nach dem Betrug durch
A._
sei ihm alles egal gewesen. Ein
kleinerer Teil
des Vorsorgegeldes
sei beim Kapitalbezug auf ein Konto der
C._
überwiesen worden. Damit
habe er ein von seiner Mutter gewähr
tes
Darlehen in der Hö
he von
Fr.
15‘000.--
zurückerstattet und
wiederum pri
vate
Anschaffungen
bezahlt. Der Darlehensvertrag sei bei der Rückerstattung ver
nichtet worden
(Urk. 7/37 S. 1-3).
2.3
Die Beschwerdegegnerin vertritt den Standpunkt,
zwar sei es nachvollziehbar
dass
der Beschwerdeführer
, der
im Zeitpunkt seiner Ausreise aus der Schweiz
noch keine A
ltersrente habe beziehen können,
seinen Lebensunterhalt in
Y._
aus dem Vermögen bestritten habe
, jedoch seien die
verschiedene
n Anga
ben des
Beschwerdeführers zum Verlust seines Vermögens
weder nachprüfbar noch habe
der Beschwerdeführer Belege für die getätigten Ausgaben bei
ge
bracht.
Gemäss seinen Angaben habe der Beschwerdeführer der seinerzeitigen Lebenspartnerin regelmässig Geldbeträge übergeben. Insgesamt habe es sich um den grössten Teil seines Vermögens gehandelt. Einen Gegenwert für die Hin
gabe dieser Geld
zahlungen habe er nicht erhalten.
Nicht belegt sei ferner die
Darlehens
rück
zah
lung
an die Mutter.
Hinsichtlich der Behauptung des Be
schwerdeführers, er habe sich einen grosszügigen Lebensstandard gegönnt, falle in Betracht, dass solches
grundsätzlich kein verzichtsrechtlich relevanter Um
stand sei. Weil der Beschwer
d
e
führer seine Aufwendungen jedoch nicht zu be
legen vermöge
,
lass
e
sich nicht überprüfen
, ob er für die getätigten Ausgaben adäquate Gegenleis
tungen erhal
ten habe.
Da der Beschwerde
führ
er diesen
Be
weis nicht zu erbring
en vermöge
,
könne
er sich grundsätzlich nicht auf den ge
gebenen Vermögensstand berufen, vielmehr
müsse
er sich das verschwundene Vermögen und den darauf entfa
llen
den Ertrag anrechnen lassen
(Urk. 2 S. 2 ff,
Urk.
3).
3.
3.1
Wenn die
Beschwerdegegnerin argumentiert, bezüglich der Zahlungen an die
ehemalige Lebenspartnerin
A._
habe der Beschwerdeführer nie einen Gegenwert erhalten
, trifft dies zu. Dies schilderte auch der Beschwerdeführer so.
Gemäss der Darstellung des Beschwerdeführers handelte es sich
zwar
nicht
um
Zahlungen
ohne rechtliche Verpflichtung (etwa um eine Schenkung)
, sondern um
eine treuhänderische Übereignung im Hinblic
k auf ein gemeinsames wirt
schaft
liches P
rojekt
, nämlich den Kauf einer Liegenschaft zum Betrieb eines Resta
u
rants (vgl.
Urk.
7
/46 S. 4 f.
Ziff.
5).
Es
erfolgten von November und De
zember 2006 und von Januar bis März 2007 zahlreiche Abbuchungen vom Konto des Beschwerdeführers bei der
B._
.
Auf dieses waren im No
vember 2006
Fr.
176‘845.35 und im Januar 2007
Fr.
69‘952.50 geflossen, total
Fr.
246‘797.85
(Urk. 7/40/1 und Urk.
7/40/3-4)
.
Wohin die Abbuchungen gin
gen
, ist
nicht
akten
kundig
. Offen ist auch, bei welcher Ba
n
k die genannte
A._
über ein Konto verfügte, wann diese das vom Beschwerdeführer
überwiesene
Geld ab
hob und damit verschwand und was der Beschwerdeführer in der Folge unter
nahm, insbesondere ob er eine Anzeige erstattete.
Zu allem machte der Be
schwerde
führer nur wenige Angaben und reichte keinerlei Unterlagen ein.
Hinzu kommt,
dass auch über den geplanten Immobilienkauf nichts Näheres bekannt ist.
Be
legt sind nach dem Gesagten nur die zahlreichen Abbuchungen vom Konto des
Beschwerdeführers bei der
B._
. Über das weitere Schicksal
dieses Geldes
ist nichts bekannt. Insgesamt handelte es sich nach den Angaben des Beschwer
de
führers um maximal Fr. 220‘000.-- (Urk.
7/48/1-2).
Da weder die behauptete
treuhänderische Übergabe
dieses
Betrages an
A._
noch
dessen
wider
recht
liche Verwendung durch diese belegt sind, ist die An
nahme eines
Vermö
gens
verzichts
nicht zu beanstanden.
3.2
Nicht anders verhält es sich
mit
der vom Beschwerdeführer geltend gemachten
Dar
lehensrückzahlung
in der Höhe von
Fr.
15‘000.--. Dass gegenüber seiner
Mutter tatsächlich eine Rückzahlungsverpflichtung in dieser Höhe bestanden hat,
ist durch nichts belegt und auch nicht mehr belegbar, da zum einen ein schrift
li
cher Darlehensvertrag nicht mehr existiert und zum anderen die Mutter des
Be
schwerdeführers
z
wischenzeitlich
verstorben ist (vgl.
Urk.
7/37 S.
1 f.,
Urk.
7/46
S.
5 f.
).
Somit bleibt auch hier offen,
ob
der Beschwerdeführer den Geldbetrag
im angegebenen Sinne
, das heisst in Erfüllung einer Rechtspflicht
verwendet hat
.
3.3
Was den Verbrauch der übrigen Vermögenswerte betrifft, gab der Beschwerde
führer an, er habe diese
zur
Bestreitung seines Lebensunterhaltes verwendet, wo
bei er zum Tei
l einen gehobenen Lebensstil gepflegt habe.
Werden
vom
2006 be
zo
genen
Freizügigkeitskapital von Fr. 318‘845.35 die erwähnten Fr. 220‘000.-- sowie
Fr.
15‘000.-- in Abzug gebracht, so verbleiben Fr. 83‘845.3
5.
Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer nach seiner
Wohn
sitzverlegung
ins Ausland zur Bestreitung
seines
Lebensunterhalts auf sein Vermögen zurückgreifen musste.
Dies
muss berücksichtigt werden
, auch ohne dass die Ausgaben näher belegt sind.
Wie viel
für den notwendigen Lebensun
terhalt
und wie viel gegebenenfalls
für luxuriöse Anschaffungen
aufgewendet wurde
, kann offen
blieben, denn
eine Lebensfüh
rungs
kontrolle
hat
praxisge
mäss
zu unterbleiben (BGE 115 V 352, Ur
teil des Bundesgerichts
9C_904/2011
vom
5.
März 2012 E. 4.1
).
Das
Ver
zichts
vermögen
beläuft sich somit auf
Fr.
235‘000.-- (
Fr.
318‘845.35 .
/.
Fr.
83‘845.35).
4.
4.1
Der anzurechnende Betrag von Vermögenswerten, auf die verzichtet worden ist, wird jährlich um
Fr.
10‘000.-- verringert (
Art.
17 a der Verordnung über die
Er
gänzungsleistungen
zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV).
Bei alleinstehenden Personen ist
sodann ein Vermögensfreibetrag von Fr.
37‘500.-- zu berücksichtigen (
Art.
11
Abs.
1
lit
. c ELG).
Schliesslich sind a
ls Einnahmen im Sinne eines Vermögensverzehrs gemäss
Art.
11
Abs.
1
lit
. c ELG bei Altersrentnern ein Zehntel des Reinvermögens respektive gemäss
Art.
11
Abs.
2 ELG in Verbindung mit
Art.
11
Abs.
3 des Zusatzleistungsgesetzes (ZLG)
bei in Heimen lebenden Altersrentnern
ein Fünftel
anrechenbar.
4.2
Der Verfügung vom 1
9.
Februar 2013 (Urk. 7/52/1a) beigefügt sind verschie
de
ne Berechnungsblätter, in denen die Beschwerdegegnerin den Anspruch für die
Zeit von Juli bis O
ktober 2012, für November und
Dezember 2012 und ab Janu
ar
2013 berechnete (Urk. 7/52/1a S. 3 ff.).
Basis der Berechnung
ist
das
Vermögen
von
Fr.
318‘000.-- im Jahr 200
6.
Davon brachte
die
Beschwerdegeg
nerin
bis zum
Zeitpunkt der Gesuchstellung im Jahr 2012 pro Jahr einen
Ver
mögensverzehr
in der Höhe von
Fr.
10‘000.-- in Abzug,
total
Fr.
50‘000.-- und
errechnete
so ein für die Berechnung massgebliches Reinvermögen von Fr. 268‘000.--.
Nach Abzug des Freibetrages ermittelte sie hernach für 2012 als massgebende Ein
nah
men bis zum Eintritt ins Altersheim
Fr.
23‘050.-- (Juli bis Oktober 2012; Urk. 7/52/1a S.
3) respektive für die Zeit nach Eintritt ins Alters
heim
Fr.
46‘100.-- (N
ovember bis Dezember 2012; Urk.
7/52/1a S.
4 f.). Für den Anspruch ab Januar 2013 erfolgte die nämliche Berechnung. Ausgangsbasis für 2013 war ein Vermögen von
Fr.
258‘000.-- (Urk.
7/52/1a S.
6).
Mit beiden Be
rechnungen ergab sich kein Anspruch auf Ergänzungsleistungen.
4.3
Unter Berücksichtigung des in vorstehender Erwägung 3 Ausgeführten ist von einem Verzichtsvermögen von Fr. 235‘000.--
(Stand 2006)
auszugehen.
Für den
Anspruch ab Juli
2012 hat gemäss
Art.
17a
Abs.
1 und 2 ELV eine Reduktion um
Fr.
50‘000.-- auf
Fr.
185‘000.-- zu erfolgen.
Ein
weiterer Abzug um Fr.
37‘500.--
auf
Fr.
147‘
500.-- betrifft den Vermögensfreibetrag.
Für die Zeitperiode Juli bis Oktober 2012 (vor Eintritt ins Altersheim) beträgt
der Vermögensverzehr ein Zehntel von
Fr.
147‘500.--, das heisst
Fr.
14‘750.-- und
für November und Dezember 2012 (nach Eintritt ins Altersheim) ist ein Fünftel, das heisst
Fr.
29‘500
.-- massgebend.
Zu diesen Beträgen hinzu kommt
das
unbestrittene Renteneinkommen (AHV-Altersrente) von
Fr.
24‘948.--
im Jahr
2012
(vgl. Urk.
7/52/1a S. 3-5).
Für die Zeit von Juli bis Oktober 2012 stehen den anerkannten Ausgaben von
Fr.
37‘266.-- (Urk. 7/52/1a S.
3)
somit
anrechen
bare Einnahmen von Fr.
39‘698.--
(
Fr.
24‘948.-- +
Fr.
14‘750.--) gegenüber
(
unter Weglassung eines Betrages für den Vermögensertrag
)
. Für die Monate November und Dezember 2012 stehen den unbestrittenen anerkannten Ausgaben von
Fr.
51‘526.--
anre
chenbare Ein
nahmen von Fr.
54‘448.-- (
Fr.
24‘948.-- +
Fr.
29‘500.--)
gegenüber (
wiederum unter Weglassung eines Betrages für
den Vermögenser
trag
)
.
Für beide
Zeitperio
den
übersteigen die anrechenbaren Einnahmen die anerkannten Ausgaben.
4.4
A
b Januar 2013 verringert sich gemäss
Art.
17a
Abs.
1 und 2 ELV das
Ver
zichts
vermögen
von
Fr.
235‘000.-- um
Fr.
60‘000.-- auf
Fr.
175‘
000.--
. Ein wei
te
rer Abzug um Fr. 37‘500.-- auf
Fr.
137‘500.-- betrifft den
Vermögensfrei
be
trag
.
Da der Beschwerdeführer 2013 weiterhin im Altersheim lebte, beträgt der
Vermö
gensverzehr
ein Fünftel von
Fr.
137‘500.--, das heisst
Fr.
27‘500.--. Zu
sammen mit dem unbestrittenen Renteneinkommen (AHV-Altersrente) von
Fr.
25‘164.--
pro Jahr (vgl. Urk. 7/52/1a S. 6) belaufen sich die anrechenbaren Einnahmen auf
Fr.
52‘664.--
(ohne Berücksichtigung eines Betrags für den Vermögensertrag)
.
Den anrechenbaren Einnahmen
stehen anerkannte Ausgaben von
Fr.
51‘662.-- gegenüber (Urk. 7/52/1a S. 6).
4.5
Zusamm
enfassend ergibt sich nach dem G
esagten, dass sich der Entscheid der Beschwerdegegnerin im Ergebnis als korrekt erweist. Sie hat einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Ergänzungsleistungen
von
Juli bis Dezember 2012 und ab Januar 2013 zu Recht verneint.
Die gegen diesen Entscheid erhobene Be
schwer
de ist demnach abzuweisen.
Da der Anspruch auf Ergänzungsleistungen jährlich berechnet
und Veränderun
gen sowohl bei der anerkannten Ausgaben als auch bei den anrechenbaren Aus
gaben zu einer Neuberechnung des Anspruchs führen
(Art.
25 ELV)
,
ist es dem
Beschwerdeführer mit Blick auf die jährliche Vermögensverminderung im Um
fang von
Fr.
10‘000.-- gemäss
Art.
17a ELV unbenommen
, zu einem späte
ren Zeit
punkt einen neuen Antrag auf Ergänzungsleistungen zu stellen.