Decision ID: 25a48c6f-f96e-4d5b-b7eb-b8df3ccafb25
Year: 2005
Language: de
Court: ZH_VG
Chamber: ZH_VG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: public_law

I. A (geboren 1967; Türke) reiste im September 2002 in die Schweiz ein. Nach Heirat einer Schweizerin erhielt er im Februar 2003 eine Aufenthaltsbewilligung für den Kanton Zürich. Am 31. Oktober 2003 lehnte die Direktion für Soziales und Sicherheit sein Gesuch um Bewilligungsverlängerung wegen Rechtsmissbrauchs ab und setzte ihm gleichzeitig Frist zum Verlassen des Kantonsgebiets an.
II.
Einen dagegen erhobenen Rekurs wies der Regierungsrat am 3. November 2004 ab und beauftragte die Direktion, eine neue Frist zum Verlassen des Kantonsgebiets anzusetzen.
III.
Mit Beschwerde vom 29. November 2004 verlangte A beim Verwaltungsgericht die Aufhebung des Rekursentscheids, der vorn unter I erwähnten Verfügung sowie der "verfügten Wegweisung". Weiter ersuchte er um Verlängerung seiner Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung und verlangte eine Parteientschädigung. Der Regierungsrat beantragte die Abweisung der Beschwerde; die Direktion für Soziales und Sicherheit verzichtete demgegenüber stillschweigend darauf, die Beschwerde zu beantworten.

Die Kammer zieht in Erwägung:
Die Kammer zieht in Erwägung:
1. 1.1 Der Beschwerdeführer beanstandet zunächst, dass ihm keine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. – Im Ausländerrecht ist die Beschwerde ans Verwaltungsgericht zulässig, soweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht offen steht (§ 43 Abs. 2 in Verbindung mit § 43 Abs. 1 lit. h des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959, VRG). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht wiederum ist nur dann gegeben, wenn das Bundesrecht einen Anspruch auf eine Bewilligung einräumt (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943, OG). Ein solcher Anspruch besteht für einen Ausländer, der mit einer Schweizerin verheiratet ist (Art. 7 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer, ANAG). Ob eine Scheinehe vorliegt, ist nicht im Rahmen der Eintretensfrage, sondern der materiellen Beurteilung zu prüfen (BGE 128 II 145 E. 1.1.5; VGr, 19. September 2001, VB.2001.00168, E. 1a, www.vgrzh.ch). Soweit sich die Beschwerde gegen die Bewilligungsverweigerung wendet, ist folglich darauf einzutreten.
Der Beschwerdeführer beantragt auch die Verlängerung seiner Arbeitsbewilligung. Wie sich aus seiner Beschwerdebegründung ergibt, misst er der Arbeitsbewilligung keine selbstständige Bedeutung zu, sondern versteht diese als Teil des Aufenthaltsrechts. Folglich erübrigt sich eine gesonderte Prüfung der Zulässigkeit dieses Rechtsbegehrens (BGE 128 II 145 E. 1.1.1; VGr, 26. Januar 2005, VB.2004.00439, E. 1.1, www.vgrzh.ch).
1.2 Der Beschwerdeführer beantragt mit seinem zweiten Rechtsbegehren sinngemäss die Aufhebung des vorinstanzlichen Auftrags an die Beschwerdegegnerin, ihm eine neue Frist zum Verlassen des Kantonsgebiets anzusetzen. – Die Wegweisung ist die logische Folge der Bewilligungsverweigerung und mithin eine Vollstreckungsverfügung (VGr, 7. Juli 2004, VB.2004.00061, E. 1.2, www.vgrzh.ch). Da sie nicht mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht weitergezogen werden kann (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 OG), steht nach dem Gesagten (1.1) dagegen auch nicht die Beschwerde ans Verwaltungsgericht zur Verfügung. Soweit sich die Beschwerde gegen die vorinstanzliche Anordnung einer neuen Fristansetzung wendet, ist daher nicht darauf einzutreten.
1.2 Der Beschwerdeführer beantragt mit seinem zweiten Rechtsbegehren sinngemäss die Aufhebung des vorinstanzlichen Auftrags an die Beschwerdegegnerin, ihm eine neue Frist zum Verlassen des Kantonsgebiets anzusetzen. – Die Wegweisung ist die logische Folge der Bewilligungsverweigerung und mithin eine Vollstreckungsverfügung (VGr, 7. Juli 2004, VB.2004.00061, E. 1.2, www.vgrzh.ch). Da sie nicht mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht weitergezogen werden kann (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 OG), steht nach dem Gesagten (1.1) dagegen auch nicht die Beschwerde ans Verwaltungsgericht zur Verfügung. Soweit sich die Beschwerde gegen die vorinstanzliche Anordnung einer neuen Fristansetzung wendet, ist daher nicht darauf einzutreten.
2. Der Beschwerdeführer beantragt in prozessualer Hinsicht sodann die Gewährung der aufschiebenden Wirkung (unten 2.1) sowie mündliche Befragungen (2.2).