Decision ID: 27973142-c763-5b91-ac23-e75fe1089fb5
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1966, war zuletzt
a
ls Reinigungsangestellte in
ver
schiedenen
Privathaushalten tätig
(
Urk.
6/
1,
Urk.
6/7-10)
.
Unter Hinweis auf
Rücken
beschwerden
meldete sich
die Versicherte
am 1
0.
Oktober 2010 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
6/2
Ziff.
6.2
). Die Sozial
versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische
(
Urk.
6/17,
Urk.
6/22,
Urk.
6/25,
Urk.
6/31)
und erwerbliche Situation (
Urk.
6/
1
,
Urk.
6/
7-11
,
Urk.
6/16,
Urk.
6/
18-20
,
Urk.
6/
27-28,
Urk.
6/32
)
ab
.
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
6/69;
Urk.
6/72-73,
Urk.
6/75,
Urk.
6/78) sprach die IV-Stelle mit Verfügung vom 2
9.
Juli 2013 der Versicher
ten bei einem Invaliditätsgrad von
70
%
eine befristete ganze Rente vom
1.
April 2011 bis 3
0.
April 2012 zu (
Urk.
6/81,
Urk.
6/83-87,
Urk.
2).
2.
Die Versicherte erhob am
1
6.
September 2013
Beschwerde
gegen die Verfügung vom 2
9.
Juli 2013 (
Urk.
2) und beantragte, diese sei aufzuheben
, soweit eine Befristung des Rentenanspruchs bis 3
0.
April 2012 erfolge,
und
sei festzustellen, dass sie auch nach dem 3
0.
April 2012 Anspruch auf eine Invalidenrente habe
;
eventuell sei ein Gerichtsgutachten einzuholen (
Urk.
1 S. 2).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2
2.
Oktober 2013 (
Urk.
5
) die Abweisung der Beschwerde.
Mit Replik vom 1
1.
April 2014 (
Urk.
11) hielt die Beschwerdeführerin an den gestellten Anträgen fest und kam der Aufforde
rung des Gerichts zur Einreichung eines weiteren Arztberichts nach (
Urk.
7). Am 1
9.
Mai 2014 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf die Erstattung einer Dup
lik (
Urk.
14)
, wovon die Beschwerdeführerin am
2
9.
April 2015 in Kenntnis ge
setzt wurde (
Urk.
16)
.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen)
Art.
88a
der Ver
ordnung über die Invalidenversicherung (
IVV
)
festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V
264 E. 6b/
dd
mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Ände
rung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des
Ren
tenbeginns
mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabset
zung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwal
tung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschrän
kung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).
1.2
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts;
ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
säch
lichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen.
Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen).
Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heits
zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar.
1.
3
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet
und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
1.
4
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversi
cherung (
IVG
)
aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie
derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen
Erwerbsein
kommen
ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüberge
stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.
5
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
ein
kommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des
frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
schein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen
Einkommensent
wicklung
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent
spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor
den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen).
Der bei der Bemessung des Invalideneinkommens zu berücksichtigenden ausge
glichenen Arbeitsmarktlage (Art.
16 ATSG) ist grundsätzlich auch bei der Fest
setzung des
Validenlohnes
Rechnung zu tragen, wobei auf die Ergebnisse der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen
Lohnstruk
tur
erhebung
(LSE) abgestellt werden kann (Urteil des Bundesgerichts 9C_192/2014 vom 23. September 2014 E.
3.2 mit Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging
im angefochtenen Entscheid
von einer Ver
schlech
terung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin ab
1.
Januar 2011
und einer
Einschränkung in
d
er angestammten Tätigkeit als Reinigungs
kraft und jeder anderen Tätigkeit von 70
%
aus.
Sie führte aus, dass die
bei
verschiedenen Arbeitgebern
als Reinigungsangestellte
erzielte
n
Teileinkommen nicht einfach auf 40 Stunden hoch
zu
rechnen
seien
, sondern
dass das
Validen
einkommen
gestützt auf die LSE zu ermitteln
sei
. U
nter Berücksichtigung eines Abzugs wegen
eines
unterdurchschnittlichen
Valideneinkommens
von 2
%
und eines Leidensabzugs von 20
%
errechnete sie
einen Invaliditätsgrad von 70
%
.
Per
5.
Januar 2012 sei von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes und einer Arbeitsfähigkeit
der Beschwerdeführerin
von 80
%
in
behinderungsange
passter
Tätigkeit auszugehen,
womit
sich ein rentenausschliessender
Invalidi
tätsgrad
von 32
%
ergebe
(
Urk.
2 S.
2
f
f.
).
In der Beschwerdeantwort
wies die Beschwerdegegnerin darauf hin, dass sich vor dem Hintergrund der Rechtspre
chung zu den Leiden, welche sich nicht anhand organischer Grundlagen erklä
ren liessen, die Frage stelle, ob die
Zusprache
einer befristeten ganzen Rente an sich rechtens gewesen sei, denn es hätten damals wie heute keine
Radikulo
- oder
Neuropathien
objektiviert werden können. Die Ermittlung des
Validenein
kommens
gestützt auf die LSE erweise sich angesichts der in den Jahren 2006 bis 2008 erzielten Einkommen von zwischen
Fr.
29‘644.-- und
Fr.
32‘773.-- als eher grosszügig; insbesondere habe die Beschwerdeführerin aber nie ein Ein
kommen in der Höhe des beschwerdeweise beantragten
Valideneinkommens
von
Fr.
60‘320.-- erzielt
(
Urk.
5
).
2.2
Die Beschwerdeführerin wandte ein, dass
sich der
Gesundheitszustand ab Januar 2012 gegenüber dem
Zustand im Januar 2011 nicht verbessert habe
. In
s
besondere stelle die
Grössenregredienz
der vormalig grossvolumigen
Hernia
tion
bis Januar 2012 eine Veränderung einzig gegenüber dem im Mai 2011 konstatierten neuen Bandscheibenvorfall dar, nicht jedoch gegenüber dem Zustand, wie er zuvor ab Januar 2011 vorgelegen habe. Entscheidend sei, dass unverändert die Segmentdegenerationen auf dem lumbalen Niveau L4/5 und L3/4 bestünden, welche das fortbestehende chronische
lumbospondylogene
Schmerzsyndrom mit wechselhaften und intermittierenden Ausstrahlungen ins rechte Bein unterhielten (
Urk.
1
S. 8 f.
Ziff.
14-17
).
Zur Berechnung des
Vali
deneinkommens
sei auf den tatsächlich erzielten Stundenlohn von mindestens
Fr.
29.-- bei einem Vollzeitpensum und nicht auf den Durchschnittslohn gemäss LSE abzustellen, sodass sich ein jährliches
Valideneinkommen
von
Fr.
60‘320.-- ergebe. Damit bestehe ausgehend von einem 80
%
Pensum nach Berücksichti
gung eines Leidensabzugs von 20
%
selbst im Eventualfall ab Mai 2012 zumin
dest Anspruch auf eine
Viertelsrente
(
Urk.
1 S. 10 f.
Ziff.
21-22).
Weiter wies
die Beschwerdeführerin
darauf hin, dass ein somatischer, die Arbeitsfähigkeit be
ein
trächtigender Gesundheitsschaden ausgewiesen sei und die Rechtsprechung zu Leiden, welche nicht organisch erklärbar seien, daher keine Anwendung finde
(
Urk.
11
S. 2 f.
Ziff.
2-3
).
2.3
Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin
,
und in diesem Zusammenhang insbesondere die
geltend gemachte
Verbesserung
ihres
Gesundheitszustandes ab Januar 2012
sowie
die Höhe des anrechenbaren
Vali
den
einkommens
.
3.
3.1
Mit Bericht vom
2.
Dezember 2010
(
Urk.
6/17/6-8)
hielten die Ärzte der
Y._
folgende Diagnosen fest (
Ziff.
1.1
):
-
Status nach
Fenestration
L4/5 links,
Sequesterektomie
und medialer
Arthro
to
mie
sowie
Foraminotomie
am 1
3.
Januar 2009 bei/mit
-
grossvolumiger Diskushernie L4/5 rechts
mit einem grossen, nach kaudal links luxierte
n
Sequester und einer linksseitig
radikulären
Reizsymptomatik L5 und S1 sowie sensorischen S1 und motorischen L5-Ausfallsymptomen
Zur Arbeitsfähigkeit
führten
die Ärzte der
Y._
aus
, dass die Be
schwerdeführerin mindestens s
echs Wochen postoperativ zu 100
%
arbeitsunfä
hig
gewesen
sei. Im Rahmen der Konsultationen vom 1
7.
August und vom 2
0.
September 2010 sei die Arbeitsunfähigkeit auf 50
%
eingeschätzt worden (
Ziff.
1.6). Sie führten aus, dass eine weniger rückenbelastende Tätigkeit für die Beschwerdeführerin von grossem Vorteil wäre, da sich dann die Arbeitsfähigkeit an sich verlängern und nach Möglichkeit auch verbessern könnte (
Ziff.
1.7).
3.2
Mit Bericht vom 1
2.
Dezember 2010 (
Urk.
6/22/5-8) nannte
Dr.
med
.
Z._
,
Facharzt für
Innere Medizin
, folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfä
higkeit (
Ziff.
1.1):
-
zunehmende
lumbospondylogene
Schmerzen bei
Spondylarthrose
und
Osteochondrose
im Segment L4/5
-
degenerative
Spondylolisthesis
L5/S1 (Übergangsanomalie)
-
Status nach Diskektomie L4/5 links am 1
3.
Januar 2009 bei grossvolumi
gem Vorfall
Dr.
Z._
hielt fest, dass
in der angestammten Tätigkeit als
Reinigungsan
gestellte
ab dem
1.
Januar
2011 eine
Arbeitsunfähigkeit von 30
%
bestehe (
Ziff.
1.6).
Als
körperliche Einschränkung
sei
zu berücksichtigen
, dass gewisse Arbeiten als Putzfrau bei der Beschwerdeführerin zu einer Schmerzprovokation mit dann anhaltenden lumbalen Rückenschmerzen führten. Dazu zählten die Reinigung der Fussböden, repetitives Bücken und Anheben von
Gegenständen
und längeres Bügeln. Die Arbeitsdauer müsse daher reduziert werden
,
und es dürf
ten nur Arbeiten in Arbeitshöhe verrichtet werden (
Ziff.
1.7).
3.3
Mit Bericht vom
3.
Januar 2011 (
Urk.
6/25/2-4)
nannten
die Ärzte der
A._
folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
1.1):
-
lumbovertebrales
bis
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom
links
bei
-
Status nach
Fenestration
L4/5 links,
Sequesterektomie
, mediale
Arthro
tomie
und
Foraminotomie
am 1
3.
Januar 2009
-
Osteochondrose
L4/5,
Sakralisation
von L5 und
Dysbalance
In der Beurteilung führten die Ärzte der
A._
aus, dass die Beschwer
deführerin vom 2
5.
Mai bis 1
2.
Juni 2010 in stationärer Behandlung gewesen sei zur diagnostischen Selbstbestimmung und intensiver physiothera
peutischer Behandlung einschliesslich Adaptation der Schmerzmedikation bei chronischem
lumbospondylogenem
Schmerzsyndrom. Klinisch habe sie sich mit deutlicher muskulärer
Dysbalance
, ohne Hinweise für eine
Radikulopathie
prä
sentiert. In den konventionell radiologischen Funktionsaufnahmen h
abe
sich in
Reklination
eine geringe
Retrolisthese
L5/S1 um 2 mm gezeigt, welche sich bei Inklination vollständig zurückbilde. Das Eintrittslabor sei bis auf eine moderat erhöhte Blutsenkung normal gewesen. Bei initial deutlich gedrückter Stimmung der Beschwerdeführerin sei ein psychiatrisches
Konsil
veranlasst worden. Die Indikation zu einer
adjuvanten
analgetischen Behandlung mittels Antidepressi
vum sei jedoch nicht gesehen worden. Unter intensiver physikalischer Therapie und Analgesie hätten die Beschwerden deutlich stabilisiert werden können. Eine
Fazettengelenksinfiltration
sei von der Beschwerdeführerin vorerst nicht ge
wünscht worden. Bei Austritt sei die Beschwerdeführerin weitgehend beschwer
defrei gewesen, und es hätten nur noch leichte belastungsabhängige Schmerzen bestanden (
Ziff.
1.5
).
Zum Entlassungszeitpunkt erscheine damit die bisherige Tätigkeit unter Fortführung der Physio-Einzeltherapie aus medizinischer Sicht als zumutbar, auch wenn angesichts der degenerativen Veränderungen und der Übergangsanomalie intermittierende
Schmerzexazerbationen
nicht auszu
schliessen seien. Wie sich die Arbeitsfähigkeit zu Hause und am Arbeitsplatz weiter entwickelt habe, entziehe sich ihrer Kenntnis (
Ziff.
1.7).
3.4
Mit ergänzender Stellungnahme vom 2
0.
Februar 2011 (
Urk.
6/31/1) hielt
Dr.
Z._
fest, dass die
Arbeits
un
fähigkeit
ab Januar
2011 richtigerweise 7
0
%
betrage. Der behandelnde Orthopäde könne nur sehr unsichere Verspre
chen abgeben hinsicht
lich der kurz- und langfristig
durch eine Operation zu erreichende Schmerzreduktion, weshalb die Beschwerdeführerin verständlicher
weise zunächst versuchen wolle, auf konservativem Weg eine Schmerzreduktion zu erreichen.
3.5
Dr.
med.
B._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo
gie,
und
Dr.
med.
C._
, Facharzt für Arbeitsmedizin und Allgemein
medizin,
Regionalärztlicher Dienst
(RAD)
, untersuchte
n
die Beschwerdeführerin am
1
1.
Mai 2011
und
erstatteten darüber am
2
0.
Juni 2011
ihren B
ericht
(
Urk.
6/40
-41
)
.
Dr.
B._
hielt
als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfä
higkeit
eine
schmerzhafte Bewegungseinschränkung der Lendenwirbelsäule bei Zustand nach erweiterter Bandscheibenoperation im Januar 2009
fest
. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei
en
eine Hypästhesie des linken und rechten Unterschenkels aussenseitig und des linken und rechten Fusses
aussen
seitig
zu diagnostizieren
(
Urk.
6/40 S. 5)
. Weiter führte er aus, dass die geklag
ten Beschwerden in der Untersuchung teilweise hätten nachvollzogen werden können. Bei der Untersuchung sei eine
endgradig
schmerzhafte Bewegungsstö
rung der Lendenwirbelsäule aufgefallen sowie eine Hyposensibilität beider Unterschenkelaussenseiten und der Aussenseiten beider Füsse (
Urk.
6/40 S. 4).
Dr.
C._
hielt fest, dass kein Hinweis auf
eine
Beeinträchtigung durch psy
chische Faktoren bestehe und dass die Untersuchung der einzelnen
Funktions
segmente
auf ungehinderte Beweglichkeit und Belastungsfähigkeit schliessen lasse, mit Ausnahme der operierten Wirbelsäulenabschnitte (
Urk.
6/41 S. 4).
3.6
Der
zuständige
Arzt der
Y._
, Abteilung Wirbelsäule Neuro
chirur
gie, nannte mit Bericht vom
9.
Juni 2011 (
Urk.
6/46/7-8) folgende Diagnose
n
(S. 1):
-
neu aufgetretenes sensorisches/
radikuläres
Reiz- und Defizitsyndrom L5, teilweise S1 rechts bei
-
nach kaudal luxierter Diskushernie L4/5 medio-lateral rechts mit rechtsseitigem
Luxat
nach kaudal (MRI 1
9.
Mai
2011)
-
Status nach mikrotechnischer
Fenestration
einer links sequestrierten Diskushernie L4/5 am 1
3.
Januar
2009
-
MRI vom
3.
Mai
2010: ohne Nachweis einer
Nervenwurzelkompres
sion
-
lumbo
-vertebrales/
spondylogenes
Schmerzsyndrom bei
-
Segmentdegeneration L4/5
-
keine eindeutige Schmerzverbesserung unter Infiltration der
Fazettenge
lenke
In der Beurteilung hielt er fest, dass die Beschwerdeführerin eine erneute
Herni
ation
im Segment L4/5 gezeigt habe, nun auf der rechten Seite mit en
t
spre
chender
radikulärer
Reiz- und sensorischer Defizitsymptomatik
. Als nächsten Schritt habe er eine Sakralblockade empfohlen, um einen konservativen
Thera
pieversuch
zu wagen.
Mit Schreiben vom 2
8.
September 2011 (
Urk.
6/46/6) führte er aus, dass er die Frage nach der Arbeitsfähigkeit aktuell nicht vollumfänglich beantworten könne. Er gehe jedoch davon aus, dass eine vollumfängliche Reintegration in der Tätigkeit als Reinigungskraft nicht möglich sein dürfte, sodass eine ange
passte Tätigkeit gesucht und gefunden werden müsste. Eine sinnvolle
Progno
seerstellung
sei derzeit nicht möglich.
3.
7
Aus dem Verlaufsbericht vom
5.
Januar 2012 (
Urk.
6/51/6-8) der
Y._
, Abteilung Wirbelsäule Neurochirurgie,
geh
en folgende Diagnosen hervor (S. 1):
-
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom sowie wechselhafte wie auch inter
mittierende Ausstrahlungen rechtsseitig bei
-
Zustand nach mikrotechnischer
Fenestration
L4/5 links am 1
3.
Januar
2009
-
MRI LWS
vom
3.
Mai
2010 ohne Nachweise einer
Diskusherniation
im operierten Segment bei erneuten linksseitigen Schmerzen
-
MRI LWS
vom
19
.
Mai
2011 mit grosser, nach kaudal luxierter
Hernia
tion
L4/5 rechts
-
MRI LWS
vom
5.
Janu
ar
2012 praktisch vollständige
Grössenregre
dienz
der
Herniation
L4/5 rechts bei unveränderter
Segmentdegene
ration
L4/5 und L3/4
In der Beurteilung führte der Arzt aus,
dass
de
m MRI eine
deutliche
Grössenreg
redienz
der
Herniation
zu entnehmen
sei. Dies decke sich im Wesentlichen auch mit der Beschreibung der Beschwerden, welche eine insgesamt doch etwas rückläufige, aber keinesfalls verschwundene ausstrahlende
Schmerzsymptoma
tik
rechtsseitig ergebe. Im Vordergrund stehe das
lumbospondylogene
Schmerz
bild
, welches durchaus verdächtig auf eine Ursächlichkeit im Segment L4/5 sei. Da die Beschwerdeführerin erneute Infiltrationen ablehne, sei eine erneute rheumatologische Beurteilung vorzuschlagen
(S. 1 f.)
.
Mit Schreiben vom 1
8.
Januar 2012 empfahl er zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit und des
Leis
tungsprofils
eine arbeitsmedizinische Abklärung (
Urk.
6/51/5).
3.
8
Dr.
med.
D._
, Facharzt für Innere Medizin und Rheumaerkrankungen, äusserte sich mit Bericht vom 1
3.
Juni 2012 (
Urk.
6/55/5-6) bei bekannten Diagnosen nicht zur Arbeitsfähigkeit.
3.
9
Im Verlaufsbericht vom
6.
August 2012
empfahl
der
zuständige
Arzt der
Y._
, Abteilung Rheumatologie, bei unveränderten Diagnosen
eine neurologische Abklärung
. Falls ein Normalbefund resultieren sollte, würde er die Beschwerden am ehesten im Sinne eines chronischen Schmerzgeschehens interpretieren und einen Therapieversuch mit einer schmerzdistanzierenden Behandlung veranlassen
(
Urk.
6/59
).
3.
10
Mit Bericht vom 1
2.
September 2012 (
Urk.
6/60/1-3) nannte die
zuständige
Ärz
tin der
Y._
, Abteilung Neurologie, folgende Diagnosen (S. 1):
-
chronisches
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom mit Ausstrahlung in das rechte Bein mit/bei
-
Status nach mikrotechnischer
Fenestration
L4/5 links
am
1
3.
Januar
2009
-
LWS MRI
von
Januar
2012:
Grössenregredienz
einer Diskushernie L4/5 rechts bei unverä
nderter Segmentdegeneration L4/5 und L3/
4
-
klinisch unauffälliger neurologischer Untersuchungsbefund
-
Elektroneuromyographie
(
EMNG
)
von August
2012: normale
Kennmus
kulatur
L5 und S1 beidseits, keine Polyneuropathie
In der Beurteilung hielt sie fest, dass aktuell ein vorwiegend
spondylogenes
Schmerzsyndrom mit gelegentlicher Ausstrahlung in das rechte Bein bestehe. Die klinische Untersuchung habe keine Hinweise für eine manifeste
Radikulo
pathie
oder ein
radikuläres
Reizsyndrom gezeigt. Auch bestünden keine Anhaltspunkte für eine akute oder chronische
Denervation
, und auch eine
Poly
neuropathie
liege nicht vor (S. 3).
Bei gleichlautenden Diagnosen beurteilte sie auch im Bericht vom 2
7.
September 2012 (
Urk.
6/61/5-8) die Arbeitsfähigkeit nicht (
Ziff.
1.6).
3.11
Mit Bericht vom 2
9.
Oktober 2012 (
Urk.
12) hielt der Arzt der
Y._
, Abteilung Rheumatologie, unter Verweis auf die bekannten Diagnosen fest, dass angesichts der unauffälligen Ergebnisse der neurologischen Untersuchung sich als Konsequenz ergebe, dass therapeutisch sofort mit einem aktiven
Trainings
programm
begonnen werden sollte, bestehend aus einer initialen
Wirbelsäulen
stabilisation
sowie allgemeinen
Rekonditionierung
. Die zusätzliche schmerzdis
tanzierende Behandlung sollte sich positiv auf die Schlafarchitektur auswirken und vier Wochen nach Beginn eine Schmerzdistanzierung bewirken. Aus rheu
matologischer Sicht bestehe somit eine Arbeitsfähigkeit von 100
%
(S.
1).
3.1
2
Dr.
med.
Z._
wiederholte
in seinem Bericht vom 2
5.
November 2012 (
Urk.
6/62)
im Wesentlichen die bekannten Diagnosen und Befunde und ging von einer Arbeitsfähigkeit
als Putzfrau von
50
%
vom
1.
September bis 3
1.
Dezember 2009
,
von 0
%
seit
1.
Januar
2010 und
v
on
aktuell
30
%
aus
.
Derzeit arbeite d
ie Beschwerdeführerin wieder 30
%
. Dieses Pensum könne sie auf die Zähne beissend durchhalten
. Da sich aktuell keine Optionen anbieten würden, habe er ihr empfohlen, dass er die Situation der Invalidenversicherung rapportieren werde, um eine Rentenanpassung zu erwirken
(
Urk.
6/62
S. 7
).
3.1
3
Mit Stellungnahme
n
vom
4.
beziehungsweise vom 1
3.
Dezember
2012 hielt
der RAD-Arzt
Dr.
C._
fest, dass
seit dem
5.
Januar 2012 die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit bei 80
%
liege, mit der Einschränkung, dass die Ar
beiten nur leichte Lastenhandhabungen umfassten und Zwangshaltungen zu vermeiden seien. Die
Arbeitsunfähigkeit
in der
bisherige
n
und
in
angepasste
n Tätigkeiten
betrage 100
%
vom 1
3.
Januar bis 3
0.
September 2009, 50
%
vom
1.
Oktober 2009 bis 3
1.
Dezember 2010 und
70
%
ab
1.
Januar 2011 (
Urk.
6/66 S.1,
Urk.
6/67 S. 11).
4.
4.1
Im für den Renten
beginn massgebenden Zeitpunkt (
Januar 2011)
präsentierte sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin
zusammengefasst
wie folgt
:
I
m Anschluss an die Rückenoperation
an den Wirbeln L4/5 links
im Januar 2009
war die Beschwerdeführerin
zu 100
%
arbeitsunfähig
(
E.
3
.1)
.
Nach einem stationären Aufenthalt an der
A._
gingen die Ärzte
bei einem
lumbovertebralen
bis
lumbo
spondylogenen
Schmerzsyndrom
angesichts der weitgehenden Beschwerdefreiheit
im Entlassungszeitpunkt am 1
2.
Juni 2010
unter Fortführung der Physiotherapie
davon aus, dass die bisherige Tätigkeit aus medizinischer Sicht zumutbar sei (
E. 3.3
).
Im August und September 2010
ging
e
n die Ärzte der
Y._
von einer Arbeitsunfähigkeit von 50
%
aus (
E. 3.
1
).
Der Hausarzt
Dr.
Z._
attestierte
bei
lumbospondylogenen
Schmerzen bei
Spondylarthrose
und
Osteochondrose
im Segment L4/5 und einer degenerativen
Spondylolisthesis
L5/S1
eine Arbeitsunfähigkeit von 70
%
ab
1.
Januar 2011
(E. 3.2 und 3.4)
.
Die Ärzte des RAD stellten aufgrund ihrer
eige
nen Untersuchung
vom 1
1.
Mai 2011 eine schmerzhafte Bewegungsstörung der Lendenwirbelsäule und eine Hyposensibilität der Aussenseiten der Unterschen
kel und der Füsse fest
und wiesen darauf hin, dass die geklagten Beschwerden in der Untersuchung teilweise nachvollziehbar gewesen seien und kein Hinweis auf beeinträchtigende psychische Faktoren bestehe.
Gestützt auf
diese
Untersu
chung und
auf
die Akten
legten
sie
die Arbeitsunfähigkeit rückwirkend
fest auf 100
%
vom
1
3.
Januar bis zum
3
0.
September 2009
, auf 50
%
v
om
1.
Oktober 2009 bis zum
3
1.
Dezember
2010
und auf 70
%
ab Jan
uar 2011 (E. 3.5)
.
Die ärztlichen Einschätzungen für diesen Zeitraum erscheinen schlüssig und nachvollziehbar und stimmen miteinander überein, sodass kein Anlass besteht, davon abzuweichen.
Gestützt darauf ist damit von
eine
r
Arbeitsunfähigkeit von 70
%
ab Januar 2011
bei Vorliegen einer
schmerzhafte
n
Bewegungs
einschrän
kung
der Lendenwirbelsäule bei Zustand nach erweiterter
Bandscheibenopera
tion
im Januar 2009
auszugehen
.
Was die mittels MRI im Mai 2011 erneut festgestellte und im Januar 2012 wie
der
regrediente
Diskushernie angeht, so kann offenbleiben, ob diese
bereits
vor oder
erst
nach
Januar 2011
auftrat
, denn jedenfalls erfolgte die
Rentenzuspra
che
nicht gestützt auf deren Vorliegen allein. Damit verfängt der Einwand der Beschwerdeführerin, wonach die
Grössenregredienz
der Diskushernie einzig im Vergleich zum Gesundheitszustand im Mai 2011 eine Veränderung begründe, nicht (vgl.
Urk.
1 S. 8
Ziff.
14).
4.2
Im
für die Rentenaufhebung massgebenden
Zeitpunkt
(Januar 2012)
erg
ibt
sich
zusammengefasst
folgender Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin:
Laut den Ärzten der
Y._
hatte sich i
m Januar 2012 d
ie
im Mai 2011 mittels MRI festgestellte, erneute
Herniation
im Segment L4/5 weitgehend zurückgebildet (E. 3.6 und 3.7)
, und i
m Vordergrund stand das
lumbospondylo
gene
Schmerzsyndrom mit Ausstrahlungen
in das rechte Bein
.
Die a
ufgrund des Verdachts auf eine Ursächlichkeit im Segment L4/5
empfohlene
weitere Abklä
rung
(E. 3.7)
ergab aus n
eurologisch
er Sicht
ein
en
unauffällige
n
Befund, ohne Hinweise für eine
Radikulopathie
, ein
radikuläres
Reizsyndrom, eine akute oder chronische
Denervation
oder eine Polyneuropathie (E. 3.10).
Aus rh
eumatolo
g
ischer Sicht wurde
von einem chronischen Schmerzgeschehen
aus
gegangen
und eine schmerzdistanzierende Behandlung und ein aktives
Trainingspro
gramm
empfohlen
(E. 3.9 und E. 3.11).
Auf
grund dieser Berichte und
nach erfolgter
eigene
r
Untersuchung
im
Juni 2011
legte der RAD-Arzt die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin
ab Januar 2012
auf
80
%
in bisheriger und in angepasster Tätigkeit mit
weiteren
Ein
schränkungen
fest. Demgegenüber ging
der
behandelnde Hausarzt
Dr.
Z._
weiterhin
von einer Arbeitsfähigkeit
der Beschwerdeführerin
von
30
%
als Putzfrau
aus. Im Oktober 2012
g
ing
der Rheumatologe der
Y._
von einer
Arbeitsfähigkeit von 100
%
aus
(E. 3.11 - E. 3.13).
Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass die von den Abteilungen Wirbelsäule Neurochirurgie, Rheumatologie und Neurologie der
Y._
erstellten Berichte vom
9.
Juni 2011,
5.
Januar
,
6.
August, 1
2.
September und 2
9.
Oktober 2012 (E. 3.6-7, E. 3.9-11)
und die gestützt darauf erfolgte Ein
schätzung
der Arbeitsfähigkeit durch den
RAD
-Arzt
vom
4.
beziehungsweise 1
3.
Dezember 2012
(E. 3.11)
für die Beantwortung der gestellten Fragen umfas
send
sind
.
Zudem wird die
Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, wonach eine nunmehr gesteigerte Arbeitsfähigkeit von 80
%
vorliege,
durch die spätere Ein
schätzung des Rheumatologen der
Y._
gestützt, wonach sogar von einer vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei. Weiter beruhen d
ie genannten Berichte
auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen, berücksichtig
en
die von der Beschwerdeführer
in geklagten Beschwerden, und sind
in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
erstattet.
Sodann
leuchte
n sie
in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein
, und die darin
vorge
nommenen Schlussfolgerungen sind ausführlich und nachvollziehbar begrün
det.
Die Berichte
genüg
en
damit den praxisgemässen A
nforderungen (vgl. E
. 1.
3
) vollumfänglich, weshalb darauf abzustellen ist.
Im Widerspruch dazu steht einzig die Einschätzung des Hausarztes
Dr.
Z._
, der aber - ohne auf das vom Rheumatologen der
Y._
vor
geschlagene Trainingsprogramm und die schmerzdistanzierende Therapie einzu
gehen - alle Optionen für ausgeschöpft hält und auf eine Invalidenrente ver
weist (E. 3.12).
Dies erscheint im Lichte der differenzierten Berichte der Ärzte der
Y._
wenig überzeugend. Hinzu kommt, dass
Dr.
Z._
als der über längere Zeit behandelnde Hausarzt aufgrund der durch die
Behand
lungsdauer
entstehenden Vertrauensstellung eher zu Gunsten der Beschwerde
führerin aussagen dürfte und dessen Aussagen deshalb relativierend zu würdi
gen sind (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/cc).
Damit
ist
gestützt auf die umfassenden neurologischen und rheumatologischen Einschätzungen der Ärzte der
Y._
und die darauf beruhende Be
urteilung de
s
RAD ab Januar 2012 vo
m Vorliegen eines
lumbospondylogenen
Schmerzsyndroms bei klinisch unauffällige
m
neurologische
m
Befund sowie einer Arbeitsfähigkeit von 80
%
in angepasster und angestammter Tätigkeit aus
zugehen, mit der Einschränkung, dass die Arbeiten nur leichte Lastenhand
habungen umfassen und Zwangshaltungen zu vermeiden sind. Eine Verbesse
rung des Gesundheitszustandes und der daraus resultierenden Arbeitsfähigkeit
der Beschwerdeführerin
ist damit ausgewiesen.
Dabei wäre selbst bei unverän
der
ten
Diagnosen aufgrund der per Januar 2012 ausgewiesenen Wiederer
langung einer 80%igen
Arbeitsfähigkeit aus medizinischer Sicht von einer wesent
lichen Veränderung beziehungsweise Verbesserung in den tatsächlichen Verhältnissen im Sinne der erwerblichen Auswirkungen
auszugehen.
Aufgrund der Aktenlage sind keine weiteren Abklärungen nötig (antizipierte Beweiswürdigung, BGE 122 V 157).
5.
5.1
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
ein
kommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des
frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen
Einkommensent
wicklung
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent
spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor
den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen).
Der bei der Bemessung des Invalideneinkommens zu berücksichtigenden ausge
glichenen Arbeitsmarktlage (Art.
16 ATSG) ist grundsätzlich auch bei der Fest
setzung des
Validenlohnes
Rechnung zu tragen, wobei auf die Ergebnisse der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen
Lohnstruk
turerhebung
(LSE) abgestellt werden kann (Urteil des Bundesgerichts 9C_192/2014 vom 23. September 2014 E.
3.2 mit Hinweisen).
5.2
Laut IK-Auszug
(
Urk.
6/16)
erzielte die Beschwerdeführer
in in den Jahren
vor
der Rückenoperation im Januar 2009
aus ihren Anstellunge
n bei verschiedenen Arbeitgebern
insgesamt jeweils ein
Jahreseinkommen von
Fr.
32‘701.--
(2008), von
Fr.
30‘665.--
(2007) und von
Fr.
29‘644.--
(2006)
. Für die
letzten drei Jahre vor Eintritt des Gesundheitsschadens
ergibt sich daraus
ein durchschnittliches
Jahreseinkommen vo
n
gerundet
Fr.
31‘003
.--.
Zwar betrug der vertraglich vereinbarte
Stunden
lohn
der Beschwerdeführerin als Putzfrau
bis Ende 2008
zwischen
Fr.
27.70 und
Fr.
29.50
(ohne
Ferienent
schädigung
und Gratifikation
;
Urk.
6/18-
19
,
Urk.
6/27-28,
Urk.
6/32).
Indessen gestaltete die Beschwerdeführerin ihre Tätigkeit
als Reinigungskraft
trotz Voll
jährigkeit ihrer Tochter
im Jahre 2008 und damit der Möglichkeit,
ab
diesem Zeitpunkt vollzeitlich zu arbeiten, ni
cht derart, dass sie
ein Vollzeitpensum aus
übte.
Dies legt nahe, den Stundenlohn
nicht unbesehen auf ein - tatsächlich
gar
nicht ausgeübtes - Vollpensum aufzurechnen
. D
enn es
erscheint
nicht überwie
gend wahrscheinlich, dass die Beschwerdeführerin das von ihr beschwerdeweise vorgetragene, auf einem Stundenlohn von
Fr.
29.-- und einer Wochenarbeitszeit von 40
Stunden
basierende Jahreseinkommen von
Fr.
60‘320.-- als Gesunde erzielt hätte. Aus dem
effektiv erzielten (vergleichsweise tiefen) durchschnittli
chen Jahreseinkommen gemäss IK-Auszug lässt sich vorliegend
auch
nicht auf das
Valideneinkommen
schliessen.
Vielmehr
ist es gerechtfertigt, wie von der Beschwerdegegnerin vorgenommen, auf die höheren
- und damit zu Gunsten der Beschwerdeführerin ausfallenden -
Tabellenlöhne abzustellen. Dabei ist das Abstellen auf die nach Tätigkeiten gegliederte Tabellengruppe TA7, privater und öffentlicher Sektor (Bund) zusammen, und auf den Bereich „
Gastgewerbliche und
hauswirtschaftliche Tätigkeiten“ (
Ziff.
37) nicht zu beanstanden. Denn dies trägt dem Umstand Rechnung, dass die
ohne abgeschlossene Berufsausbildung tätige
Beschwerdeführerin
ausschliesslich als Reinigungskraft arbeitete.
Damit
erscheint überwiegend wahrscheinlich, dass sie den für hauswirtschaftliche Tätigkeiten erhobenen Lohn gemäss LSE TA7 Ziff.
37 erzielt hätte.
Gemäss der Lohnstrukturerhebung (LSE) betrug das mittlere von Frauen mit Tätig
keiten in diesem Bereich auf der untersten Anspruchsebene erzielte Ein
kommen im Jahr 2010 monatlich
Fr.
3‘921.-- (LSE 2010, Tab
elle
TA7,
Ziff.
37).
Umgerechnet auf ein Jahr und angepasst an die branchenübliche Arbeitszeit von 41.
7
Wochenstunden im Jahr 2012 und die Nominallohnentwicklung von 1.0
%
i
m Jahr 2011 und von 0.8
%
im Jahr
2012 (Die Volkswirtschaft
3
/
4/
201
5
, S. 8
8
f., Tab. B 9.2 und Tab. B 10.2) ergibt dies im Jahr 2012 rund
Fr.
4
9
‘9
38
.
5
5 (
Fr.
3‘921.-- x 12 : 40 x 41.
7
x 1.01 x 1.0
08
). Davon ist für das
Valideneinkom
men
auszugehen.
5.3
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament
lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun
desamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standar
disierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, wes
halb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche
Wo
chenarbeitszeit
aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/
bb
, 124 V 321 E. 3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
Zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf der Grundlage der
LSE
kann
ausnahmsweise - der
Lohn eines einzelnen Sektors („Produktion" oder „
Dienst
leistungen") oder gar einer bestimmten Branche her
an
gezogen werden, wenn es als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerbli
chen Verwertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit im be
treffenden Bereich tätig gewesen waren und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage kommt (SVR 2008 IV Nr. 20 S. 63, 9C_237/2007 E.
5.1; Urteil des Bundesgerichts
9C_667/2013 vom 29. April 2014 E. 5.3
).
Es besteht kein Grundsatz, wonach stets auf die Tabelle TA1 abzustellen ist. So kann es sich nach den konkreten Umständen des Einzelfalls rechtfertigen, anstatt auf die Tabelle TA1 auf die Tab
elle TA7 („
Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Tätigkeit, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht - Privater Sektor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen") abzu
stellen, wenn dies eine genauere Festsetzung des Invalideneinkommens erlaubt und dem Versicherten der entsprechende Sektor offen steht und zumutbar ist
(SVR 2008 IV Nr. 20 S. 63, 9C_237/2007 E. 5.1). Ferner kann bei qualifizierten Berufsleuten mit Fach- und Hochschulabschluss das
Heranziehen der Tabelle TA11 („
Monatlicher Bruttol
ohn [Zentralwert und
Quar
tilbereich
] nach Ausbil
dung, beruflicher Stellung und Geschlecht - Privater Sektor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen") an
gezeigt erscheinen (SVR 2011 IV Nr. 55 S.
163, 8C_6
71/2010 vom 25. Februar 2011 E.
6.4.2 mit Hinweisen;
Urteil des Bu
ndes
gerichts 9C_841/2013 vom 7.
März 2014 E. 4.2
; vgl. auch Urteil des Bundesge
richts
8C_660/2014 vom 5. November 2014 E. 4
).
5.4
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür
zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur
sprüng
lich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der
Vergleichsein
kommen
mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, ha
t die Beschwerdeinstanz
den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange
messen zu erhöhen (
vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E
.
3
.
2 mit Hinweis auf
SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).
Bei der Überprüfung des gesamthaft vorzunehmenden Abzugs, der eine Schät
zung darstellt, darf das Sozialversicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne trif
tigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver
waltung setzen (BGE 126 V 81 E
. 6).
5.5
Angesichts der Zumutbarkeit einer behinderungsangepassten Tätigkeit
mit nur leichten Lastenhandhabungen und unter Ausschluss von Zwangshaltungen
im Umfang von 80
%
ab Januar 2012
steht der Beschwerdeführerin eine breite Palette von Tätigkeiten offen. Es rechtfertigt sich daher, zur Bemessung des
In
valideneinkommens
auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache und repetitive Tätigkeiten in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sek
tors abzustellen (LSE 20
10
, Tabellengruppe TA1, Rubrik „Total“, Niveau 4).
Das im Jahr 20
10
von Frauen im Durchschnitt aller einfachen und repetitiven Tätigkeiten erzielte Einkommen betrug
Fr.
4
’
225
.-- pro Monat
. Dieses ist
an die im Jahr 2012 durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.
7
h Stunden und die Nominallohnentwicklung von 1.0
%
i
m Jahr 2011 und von 0.8
%
im Jahr
2012
(Die Volkswirtschaft 3/4/2015, S. 88 f., Tab. B 9.2 und Tab. B 10.2)
und an das
ab Januar 2012
zumutbare Arbeitspensum von 80
%
anzupassen
.
Gemäss dem in den vorliegenden medizinischen Berichten formulierten
Belas
tungsprofil
(vgl. vorstehend E. 4.2 und 6) ist der Beschwerdeführerin eine Tätig
keit
mit nur leichten Lastenhandhabungen und unter Ausschluss von
Zwangs
haltungen
zu
8
0
%
zumutbar. Weitere leidensbedingte, die
Arbeitsver
rich
tung
betreffende Einschränkungen sind nicht ersichtlich. Unter diesen Umständen erscheint der von der Beschwerdegegnerin gewährte leidensbedingte Abzug von 20
%
als grosszügig bemessen. Damit besteht keine Veranlassung, das aus
ge
übte vorinstanzliche Ermessen zu korrigieren, sodass sich
nach Be
rücksichti
gung des von der Beschwerdegegnerin weiter gewährten Abzugs
von 2
%
wegen unterdurchschnittlichen Invalideneinkommens
ein hypothetisches
Invali
deneinkommen
von
Fr.
33‘749.85
(
Fr.
4‘225.-- x 12
x 0.8
: 40 x 41.
7
x 1.01 x 1.0
08
x 0.8
x 0.98
)
ergibt.
5.
6
Der Vergleich des
Valideneinkommens
von
rund
Fr.
49‘938.55
(
Fr.
3‘921.-- x 12 : 40 x 41.
7
x 1.01 x 1.0
08
)
mit dem
hypothetischen
Invalideneinkommen
bei einem
ab Januar 2011
zumutbaren Arbeitspensum von 30
%
von rund
Fr.
12‘656.20
(
Fr.
4‘225.-- x 12 x 0.
3
: 40 x 41.7 x 1.01 x 1.008 x 0.8 x 0.98)
ergibt eine Einkommenseinbusse von
gerundet
Fr.
37‘282.35
und damit
ab
April
2011
einen
den
Anspruch auf eine ganze Rente begründenden
Invaliditätsgrad von rund
7
5
%
.
Der Vergleich des
Valideneinkommens
von
rund
Fr.
49‘938.55
(
Fr.
3‘921.-- x 12 : 40 x 41.
7
x 1.01 x 1.0
08
)
mit dem hypothetischen Invalideneinkommen
bei
einem ab
5.
Januar 2012 zumutbaren Arbeitspensum
von
80
%
von
rund
Fr.
33‘749.85
(
Fr.
4‘225.-- x 12 x 0.8 : 40 x 41.7 x 1.01 x 1.008 x 0.8 x 0.98)
ergibt eine Einkommenseinbusse
von rund
Fr.
16‘188.70
und damit ab Mai 2012 einen rentenausschliessen
den Invaliditätsgrad von rund
32
%
(vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV)
.
6.
Zusammenfassend erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens, wes
halb die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.
7.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von
Fr.
200.-- bis
Fr.
1'000.-- festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG). Angesichts des Aufwands für das vorliege
nde Verfahren sind sie auf
Fr.
9
00.-- festzulegen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.