Decision ID: 947192b7-895f-4fe7-b260-3e7febd8ecb1
Year: 2022
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
Der Beschwerdeführer suchte am 20. Juli 2022 in der Schweiz um Asyl
nach.
B.
Ein Abgleich seiner Fingerabdrücke mit der europäischen Fingerabdruck-
Datenbank (Eurodac) ergab, dass er am 3. Dezember 2020 in Deutsch-
land, am 28. Mai 2021 in den Niederlanden und am 6. Januar 2022 erneut
in Deutschland registriert worden war.
C.
Am 26. Juli 2022 bevollmächtigte der Beschwerdeführer seine Rechtsver-
tretung.
D.
Das SEM befragte den Beschwerdeführer am 5. August 2022 im Rahmen
des Dublin-Gesprächs und gewährte ihm das rechtliche Gehör zu einer all-
fälligen Zuständigkeit Deutschlands, den Niederlanden und Spaniens für
die Prüfung seines Asylgesuchs.
Der Beschwerdeführer gab an, die deutschen Behörden hätten sein Asyl-
gesuch abgewiesen und ihn in der Folge nach Spanien als zuständigen
Mitgliedsstaat überstellt. In Spanien habe er kein Asylgesuch eingereicht.
Ebenso habe er in den Niederlanden ein Asylgesuch eingereicht, dort je-
doch keinen Asylentscheid erhalten. Das zweite Mal habe er in Deutsch-
land keinen Asylantrag gestellt, sondern sei immer noch im System gewe-
sen. Er sei am 20. Juni 2022 von den deutschen Behörden nach Spanien
überstellt worden. Von dort sei er mit dem Zug via Frankreich in die
Schweiz eingereist. Er führte gegen die Zuständigkeit Deutschlands, der
Niederlande und Spaniens aus, er sei in all diesen Ländern von Leuten aus
dem Rif-Gebirge und Albanien bedroht und in den Niederlanden auch ver-
letzt worden.
E.
Ein am 9. August 2022 an die deutschen Behörden gerichtetes Gesuch
des SEM um Übernahme des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 13
Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments
und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfah-
ren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von ei-
E-3732/2022
Seite 3
nem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat ge-
stellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist (nachfolgend:
Dublin-III-VO) lehnten die deutschen Behörden am 12. August 2022 – mit
Verweis auf die Zuständigkeit Spaniens – ab.
F.
Am 12. August 2022 ersuchte das SEM die spanischen Behörden um
Übernahme des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 13 Abs. 1 Dublin-III-
VO. Die spanischen Behörden stimmten dem Gesuch am 18. August 2022
zu.
G.
Während des vorinstanzlichen Verfahrens wurde der Beschwerdeführer
ärztlich wegen einer Hautverletzung am rechten Fuss behandelt. Ein am
18. August 2022 angesetzter Termin beim Hausarzt nahm der Beschwer-
deführer gemäss Akten unentschuldigt nicht wahr.
H.
Mit Verfügung vom 19. August 2022 – eröffnet am 22. August 2022 – trat
das SEM in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG (SR 142.31) auf
das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht ein, ordnete dessen Weg-
weisung nach Spanien an und beauftragte den zuständigen Kanton mit
dem Vollzug der Wegweisung. Es händigte ihm die editionspflichtigen Ak-
ten gemäss Aktenverzeichnis aus und stellte fest, eine allfälligen Be-
schwerde gegen die vorliegende Verfügung habe keine aufschiebende
Wirkung.
I.
Am 22. August 2022 legte die Rechtsvertretung ihr Mandat nieder.
J.
Der Beschwerdeführer erhob mit Eingabe vom 25. August 2022 gegen
diese Verfügung Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Er bean-
tragt, es sei die angefochtene Verfügung des SEM aufzuheben, seine
Flüchtlingseigenschaft sei anzuerkennen und ihm sei Asyl zu gewähren; es
sei festzustellen, dass der Vollzug der Wegweisung unzumutbar, unzuläs-
sig und unmöglich sei und es sei die vorläufige Aufnahme anzuordnen. In
prozessualer Hinsicht sei die unentgeltliche Prozessführung, einschliess-
lich Verzicht auf Erhebung eines Kostenvorschusses zu gewähren und
eine amtliche Rechtsvertretung zu bestellen. Schliesslich sei der Be-
schwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen.
E-3732/2022
Seite 4
K.
Dem Bundesverwaltungsgericht lagen die vorinstanzlichen Akten am
31. August 2022 in elektronischer Form vor.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet auf dem Gebiet des Asyls
in der Regel – und so auch vorliegend – endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen des SEM (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33 VGG und Art.
83 Bst. d Ziff. 1 BGG).
1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG,
soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG).
1.3 Die Beschwerde ist zulässig (Art. 105 AsylG; Art. 31 ff. VGG). Die übri-
gen Sachurteilsvoraussetzungen (Legitimation [Art. 48 Abs. 1 VwVG], Frist
[Art. 108 Abs. 3 AsylG] und Form [Art. 52 VwVG]) sind erfüllt.
1.4 Bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide des SEM gestützt
auf Art. 31a Abs. 1–3 AsylG ist die Beurteilungskompetenz der Beschwer-
deinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt, ob die Vorinstanz zu
Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1;
2012/4 E. 2.2). Die Fragen der Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft
und der Gewährung von Asyl, die Feststellung der Unzulässigkeit, Unzu-
mutbarkeit und Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzugs und damit ver-
knüpft die Anordnung einer vorläufigen Aufnahme waren demgegenüber
im erstinstanzlichen Verfahren nicht zu prüfen. Sie können folglich nicht
Gegenstand des Beschwerdeverfahrens bilden, weshalb auf die entspre-
chenden Rechtsbegehren nicht einzutreten ist.
2.
2.1 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich
Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige oder
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt
werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
2.2 Die Beschwerde erweist sich – wie im Folgenden zu zeigen ist – als
offensichtlich unbegründet, weshalb sie im Verfahren einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters (Art. 111 Bst. e
E-3732/2022
Seite 5
AsylG), ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summari-
scher Begründung, zu behandeln ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG).
3.
3.1 Auf Asylgesuche wird in der Regel nicht eingetreten, wenn Asylsu-
chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des
Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a
Abs. 1 Bst. b AsylG). In diesem Fall verfügt das SEM in der Regel die Weg-
weisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an (Art. 44 AsylG).
3.2 Gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO wird jeder Asylantrag von einem
einzigen Mitgliedstaat geprüft, der nach den Kriterien des Kapitels III als
zuständiger Staat bestimmt wird. Das Verfahren zur Bestimmung des zu-
ständigen Mitgliedstaates wird eingeleitet, sobald in einem Mitgliedstaat
erstmals ein Asylantrag gestellt wird (Art. 20 Abs. 1 Dublin-III-VO).
3.3 Im Fall eines – wie vorliegend – sogenannten Aufnahmeverfahrens
(engl.: take charge) sind die in Kapitel III (Art. 8–15 Dublin-III-VO) genann-
ten Kriterien in der dort aufgeführten Rangfolge (Prinzip der Hierarchie der
Zuständigkeitskriterien; vgl. Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO) anzuwenden.
3.4 Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, in Spanien eingereist zu sein
und sich dort aufgehalt zu haben. Die spanischen Behörden hiessen das
Gesuch um Aufnahme des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 13 Abs. 1
Dublin-III-VO am 18. August 2022 gut. Die Zuständigkeit Spaniens ist somit
grundsätzlich gegeben.
3.5 Erweist es sich als unmöglich, Antragstellende an den zunächst als zu-
ständig bestimmten Mitgliedstaat zu überstellen, da es wesentliche Gründe
für die Annahme gibt, dass das Asylverfahren und die Aufnahmebedingun-
gen für Antragstellende in diesem Mitgliedstaat systemische Schwachstel-
len aufweisen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder entwürdigenden
Behandlung im Sinne des Artikels 4 der EU-Grundrechtecharta mit sich
bringen, so setzt der die Zuständigkeit prüfende Mitgliedstaat die Prüfung
der in Kapitel III vorgesehenen Kriterien fort, um festzustellen, ob ein an-
derer Mitgliedstaat als zuständig bestimmt werden kann. Kann keine Über-
stellung gemäss diesem Absatz an einen aufgrund der Kriterien des Kapi-
tels III bestimmten Mitgliedstaat oder an den ersten Mitgliedstaat, in dem
der Antrag gestellt wurde, vorgenommen werden, so wird der die Zustän-
digkeit prüfende Mitgliedstaat der zuständige Mitgliedstaat (Art. 3 Abs. 2
Dublin-III-VO).
E-3732/2022
Seite 6
3.6 Jeder Mitgliedstaat kann abweichend von Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO
beschliessen, einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder Staa-
tenlosen gestellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch wenn
er nach den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die Prü-
fung zuständig ist (Art. 17 Abs. 1 erster Satz Dublin-III-VO). Dieses soge-
nannte Selbsteintrittsrecht wird im Landesrecht durch Art. 29a Abs. 3 der
Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311) konkretisiert
und das SEM kann das Asylgesuch gemäss dieser Bestimmung «aus hu-
manitären Gründen» auch dann behandeln, wenn dafür gemäss Dublin-III-
VO ein anderer Staat zuständig wäre. Liegen individuelle völkerrechtliche
Überstellungshindernisse vor, ist der Selbsteintritt zwingend (vgl. BVGE
2015/9 E. 8.2.1).
4.
4.1 Im Rahmen des Dublin-Gesprächs brachte der Beschwerdeführer vor,
in Deutschland und den Niederlanden von bestimmten Leuten bedroht und
geschlagen worden zu sein und er die gleichen Probleme bekommen
könnte, da sich diese Leute überall befinden würden. Auf Beschwerde-
ebene macht er geltend, bei einer Rückkehr nach Spanien die geschehe-
nen Albträume wieder erleben zu müssen. Er habe auch gesundheitliche
Probleme psychischer wie physischer Art. In der Schweiz sei Stück für
Stück auf dem Weg zur Besserung in eine Zukunft ohne Medikamente.
4.2 Vorab ist festzuhalten, dass das Bundesverwaltungsgericht in ständi-
ger Rechtsprechung davon ausgeht, dass das Asylverfahren in Spanien
keine systemischen Schwachstellen im Sinn von Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO
aufweist (vgl. anstelle vieler Urteil des BVGer F-2131/2021 vom 17. Mai
2021 E. 4.2). Diese Einschätzung vermag der Beschwerdeführer mit sei-
nen Vorbringen, auch denen auf Beschwerdeebene, nicht in Frage zu stel-
len. Unter diesen Umständen ist die Anwendung von Art. 3 Abs. 2 Dublin-
III-VO nicht gerechtfertigt.
4.3 Weiter ist anzumerken, dass es dem Beschwerdeführer nach erfolgter
Überstellung in Spanien offensteht, dort um Asyl nachzusuchen und damit
Zugang zu den asylrechtlichen Aufnahmestrukturen zu erhalten. Der Be-
schwerdeführer hat diesbezüglich nicht geltend gemacht, die ihn bei einer
Rückführung erwartenden Bedingungen in Spanien seien derart schlecht,
dass sie zu einer Verletzung von Art. 4 der EU-Grundrechtecharta, Art. 3
EMRK oder Art. 3 FoK führen könnten. Er hat auch keine konkreten Hin-
weise für die Annahme dargetan, Spanien würde ihm die gemäss der Richt-
linie des Europäischen Parlaments und des Rates 2013/33/EU vom 26.
E-3732/2022
Seite 7
Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Personen, die
internationalen Schutz beantragen (sog. Aufnahmerichtlinie) zustehenden
minimalen Lebensbedingungen vorenthalten. Bei einer allfälligen vorüber-
gehenden Einschränkung könnte er sich im Übrigen an die spanischen Be-
hörden wenden und die ihm zustehenden Aufnahmebedingungen auf dem
Rechtsweg einfordern (Art. 26 Aufnahmerichtlinie).
4.4 Ferner kann davon ausgegangen werden, dass Spanien über ein funk-
tionierendes Polizeiwesen verfügt, das in der Lage ist, die Bewohnerinnen
und Bewohner des Landes im Bedarfsfall zu schützen und Verbrechen
wirksam zu bekämpfen. Was die vorgebrachte Angst vor seinen angebli-
chen Verfolgern betrifft – welche er auf Beschwerdeebene im Übrigen nicht
mehr geltend macht – ist der Vollständigkeit halber festzustellen, dass er
sich im Fall entsprechender Befürchtungen jederzeit an die spanischen
(Polizei-)Behörden wenden kann.
4.5 Ein Verstoss gegen Art. 3 EMRK kann dann vorliegen, wenn eine
schwer kranke Person durch die Überstellung mit einem realen Risiko kon-
frontiert würde, einer ernsten, raschen und unwiederbringlichen Ver-
schlechterung ihres Gesundheitszustandes ausgesetzt zu werden, die zu
intensivem Leiden oder einer erheblichen Verkürzung ihrer Lebenserwar-
tung führen würde (vgl. Urteil des EGMR Paposhvili gegen Belgien vom
13. Dezember 2016, Grosse Kammer 41738/10, §§ 180–193 m.w.H.).
4.6 Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers sind
– soweit sich aus den Akten (vgl. Arztbericht vom 10. August 2022) ergibt
und eine Hautinfektion am rechten Fuss diagnostiziert wird – nicht als der-
art schwerwiegend zu betrachten, dass von einer Überstellung abgesehen
werden müsste. Im Übrigen kann vollumfänglich auf die vorinstanzlichen
Erwägungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden.
4.7 Aufgrund der Diagnose ergibt sich, dass sich der Beschwerdeführer
nicht zwingend in der Schweiz aufhalten muss. Vielmehr ist eine adäquate
medizinische und psychiatrische Behandlung auch in Spanien möglich. Es
ist sodann nicht davon auszugehen, dass Spanien ihm gegenüber seine
sich aus der Aufnahmerichtlinie ergebenden Ansprüche auf Zugang zur er-
forderlichen medizinischen Grundversorgung verweigern könnte. Im Übri-
gen verfügt Spanien über eine ausreichende medizinische Infrastruktur
(vgl. Urteil des BVGer F-868/2021 vom 5. März 2021 E. 6.7).
E-3732/2022
Seite 8
4.8 Festzuhalten ist ferner, dass die schweizerischen Behörden, welche
mit dem Vollzug der angefochtenen Verfügung beauftragt sind, allfälligen
medizinischen Besonderheiten bei der Bestimmung der konkreten Modali-
täten der Überstellung Rechnung tragen und die Behörden des Aufnahme-
staates vorgängig in geeigneter Weise über spezifische medizinische Be-
dürfnisse informieren (vgl. Art. 31 f. Dublin-III-VO). Bei Bedarf kann dem
Beschwerdeführer zur Sicherstellung einer lückenlosen Behandlung für die
erste Zeit zudem eine Reservemedikation mitgegeben werden.
4.9 Nach dem Gesagten besteht kein Grund für die Anwendung der Ermes-
sensklausel von Art. 17 Dublin-III-VO oder von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1.
Spanien bleibt zuständiger Mitgliedstaat gemäss Art. 13 Abs. 1 Dublin-III-
VO.
5.
Die Vorinstanz ist demnach zu Recht gestützt auf Art. 31a Abs. 1 Bst. b
AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten und
hat die Überstellung nach Spanien angeordnet. Die Beschwerde ist abzu-
weisen, soweit auf diese einzutreten ist.
6.
6.1 Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Art.
65 Abs. 1 und Art. 102m Abs. 1 AsylG) ist abzuweisen, da die Begehren –
wie sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt – als aussichtslos zu
bezeichnen sind.
6.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwer-
deführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.–
festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die
Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]).
6.3 Das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses
wird mit dem vorliegenden Entscheid gegenstandslos.
(Dispositiv nächste Seite)
E-3732/2022
Seite 9