Decision ID: 796f6999-050d-4c5c-8037-33fc20157dca
Year: 2020
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1970,
ist
seit Februar 1997 als Analyst bei der
Y._
angestellt und über diese bei der
AXA
Versicherungen AG (nachfolgend:
AXA
) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert.
Bei
einem Sturz
mit
dem E-Bike vom
9. November 2017
zog er sich
Verletzungen zu
(Urk. 9/A1
S. 1
Ziff. 1-4
und 9,
S. 2).
Die AXA erbrachte für die Folgen des Ereignisses die gesetzlichen Leistungen.
Am 29. August 2019
wurde der AXA
ein Rückfall
zum Unfall vom 9. November 2017 gemeldet (Urk. 9/A4).
Mi
t Verfügung vom 18. Oktober 2019
(Urk. 9/A11)
lehnte die AXA eine Leistungspflicht für den Rückfall ab
.
Der
Krankenversicherer erhob dagegen am 19. November 2019 (Urk. 9/A13) Einsprache, die die AXA mit Entscheid vom 5. März 2020 (Urk. 9/A21 = Urk. 2) abwies.
2.
Der Versicherte erhob am 17. April 2020 Beschwerde gegen den
Einspra
che
entscheid
vom 5. März 2020 (Urk. 2). Sinngemäss beantragte er die Aufhebung des Entscheides und die
Übernahme
von Versicherungsleistungen für den gemel
deten Rückfall (Urk. 1).
Die AXA beantragte mit Beschwerdeantwort vom 25. August 2020 (Urk.
8) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 28. August 2020 zur Kenntnis gebracht (Urk. 11).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September
2015 beziehungsweise am 9. Novem
ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge
setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall
versicherung (UVV) in Kraft getreten.
Der hier zu be
urteilende Unfall hat sich am 9. November 2017
ereignet, weshalb die
ab dem 1. Januar 2017 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Gemäss Art. 6 UVG werden - soweit das Gesetz nichts
anderes
bestimmt - die
Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs
kran
k
heiten gewährt (Abs. 1).
1.3
Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck
mässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu.
Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat (Art. 18 Abs. 1 UVG).
1.4
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali
dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natür
lichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent
sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu
sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg
gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.5
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau
sal
zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä
quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 125 V 456 E. 5a, 123 V 98 E. 3d, 139 E. 3c, 122 V 415 E. 2a, 121 V 45 E. 3a mit Hinwei
sen; RKUV 1997 Nr. U 272 S. 172 E. 3a).
1.6
Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt, für Bezüger von Invalidenrenten jedoch nur unter den Voraussetzungen von Art. 21 UVG (Art. 11 UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wieder
aufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Be
handlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer
Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem ander
s
gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) fest, der Beschwerdeführer sei beim Unfall vom 9. November 2017 mit dem E-Bike
auf die rechte Körperseite gestürzt
. Dabei habe er sich die rechte Hüfte und den rechten Ellenbogen angeschlagen und den linken Daumen verletzt.
Am 20. November 2017 sei
er bei der Diagnose einer Fraktur
des
Radiusköpfchen
s
am
rechten
Ellen
bogen operiert worden
. Nach Beendigung der
medizinischen Behandlung habe er die Arbeit a
m 3. Januar 2018 vollumfänglich wieder
aufgenommen
(S. 5 E. 2.3.5 oben).
Nach den medizinischen Akten bestünden
in Bezug auf das Ereignis vom 9.
November 2017
keine Hinweise au
f Verletzungen am rechten Knie
. Hinzu
komme, dass der Beschwerdeführer bis zum 28. August 2019 nie Kniebeschwer
den angegeben habe
(S. 6 E. 2.3.8).
Der Gesundheitsschade
n
am rechten Knie stehe daher nicht überwiegend wahrscheinlich in einem kausalen Zusammenhang zum Ereignis vom 9. November 2017 (S. 7 E. 2.3.11).
2.2
Der Beschwerdeführer brachte vor,
er sei beim Unfall vom 9. November 2017 auf die rechte Körperseite gestürzt.
Es sei zu einem
Riss auf der rechten Seite des Fahrradhelms gekommen. Fotos dokumentierten, dass sowohl die Hüfte wie auch das rechte Knie vom Unfall betroffen gewesen seien
.
Die Schmerzen am Knie
stünden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen Kausalzu
sammenhang zum Unfall vom 9. November 2017.
Dies sei von ärztlicher Seite ausdrücklich festgehalten worden
(
Urk. 1
).
2.3
Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin
einen Rückfall
zum Unfall vom 9. November 2017 zu Recht
verneint
hat.
3.
3.1
Gemäss Unfallmeldung vom 14. November 2017 (Urk.
9/A1)
stürzte der Be
schwerdeführer am 9. November 2017 mit
dem
E-Bike auf dem Weg zur Arbeit.
Zum Sachverhalt wurde weiter angegeben,
er habe
leicht abbremsen müssen. Beim
anschliessenden
Beschleunigen sei
er
an
einer
Trottoir
kante
«
entlang
ge
schliffen
»
und auf der Strasse auf die rechte Seite gestürzt
(S. 2).
Als Verletzungen wurden Brüche
am rechten Ellenbogen und des linken Fingers
angegeben
(
S. 1
Ziff. 9).
3.2
Die Verletzungen am rechten Ellenbogen und am linken Daumen wurden
am 20.
November 2017
operativ versorgt
(vgl. den Operationsbericht von Dr. med.
Z._
, Facharzt für Ch
irurgie, vom 20. November 2017,
Urk. 10/M2).
3.3
Die Ärzte des Spitals
A._
nannten
im Austrittsbericht vom 22. November 2017 (Urk. 10/M3)
als Diagnosen Fraktur Radiusköpfchen
rechts
und
ossäre
r
Skidaumen links (S. 1).
Zum Sachverhalt wurde angegeben
, die Zuweisung sei am 10. November 2017
durch
die Hausärztin
erfolgt. Der Patient habe berichtet, dass er am Vortag mit dem Velo gestürzt
und
auf die rechte Körperseite gefallen sei.
Dabei
habe er sich die rechte Hüfte und den rechten Ellenbogen angeschlagen und den linken Daumen verletzt. Der Sturz sei bei etwa 20 km/h erfolgt.
Weiter sei es
zum Anprall des Kopfes ohne Bewusstlosigkeit und ohne Übelkeit und Erbrechen gekommen. Nach dem Sturz sei ihm für etwa 10-15 Minuten schwindelig gewesen
.
Er
habe einen Helm getragen
(S. 2 oben).
Der Patient habe beim Austritt aus dem Spital eine Verordnung für Ergotherapie, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für zehn Tage sowie ein Rezept für Be
darfsanalgesie
erhalten
(S. 3 oben).
3.4
Dr. med.
B._
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin,
nannte
im
Arztzeugnis vom 24. November 2017 (Urk. 10/M1)
als
Diagnosen Daumen links kleine intraartikuläre Abrissfraktur mittlere Phalanx und leichte dislozierte Radiusfraktur des rechten Ellenbogens (Ziff. 5).
3.5
Dr.
B._
antwortete am 22. Januar 2018 (Urk. 10/M5) auf die Fragen der Beschwerdegegnerin.
Zur
Anamnese und zum Unfall vom 9. November 2017
gab sie
an, der Beschwerdeführer wisse nicht genau, wie er
gestürzt
sei. Er sei auf die rechte Seite
auf
geschlagen
. Als unfallbedingte Beschwerden habe er Schmerzen
am linke
n
Daumen, am rechten Ellenbogen und der rechten Flanke
angegeben (Ziff. 1-2).
Bezüglich der rechten Flanke bestünden eine kleine
,
sehr oberfläch
liche Schürfung und eine Suffusion auf dem Hüftgelenk (Ziff. 3).
Mittels Röntg
enbildern sei
en
am
linken Daumen eine
kleine
intraartikuläre Ab
rissfraktur der mittelern Phalanx
und am rechten Ellenbogen eine leicht dislo
zierte Radiusfraktur festgestellt worden (Ziff. 3 und 5).
Als
Resultat der Be
handlung habe sechs Wochen nach der Operation ein regulärer Heilungsverlauf bestanden
. Eventuell sei noch
eine
Ergotherapie für den Ellenbogen erforderlich
(Ziff. 10).
3.6
Dr. med.
C._
, Assistenzarzt, Spital
A._
,
antwortete im
Be
richt vom 12. März 2018 (Urk. 10/M6) auf di
e Fragen der Beschwerdegegnerin.
Zur Untersuchung im Spital
A._
vom 17. November 2017 gab er an, am rechten Ellenbogen seien weder eine Schwellung noch
ein Hämatom festgestellt worden und über
dem Radiusköpfchen habe keine
Druckdolenz
mehr
bestanden. An der linken Hand sei
en
eine geringe Schwellung des gesamten
Dig
. I und ein Hämatom am distalen
Endglied
festgestellt worden. Bei der
ulnaren
Palpation des MP-Gelenkes
Dig
. I habe eine leichte
Druckdolenz
bestanden (S. 1 f. Ziff. 3).
Dr.
C._
nannte als Diagnosen
eine
Radiusköpfchenfraktur rechts und
einen
o
ssäre
n
S
k
idaumen. Als Nebendiagnosen nannte er
eine
Pityriasis
alba
und
eine
Hiatushernie
, anamnestisch ohne Gastritis (S. 2 Ziff. 5).
V
om
20. November bis 1. Dezember 2017 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden (S. 2 Ziff. 6).
In der Sprechstunde vom 4. Januar 2018 habe sich sowohl bezüglich des rechten Ellenbogens als auch des linken Daumens ein regulärer Heilungsverlauf gezeigt (S. 2 Ziff. 10). Noch bestehende
Bewegungsdefizite
sollten unter ergotherapeu
tischer oder gegebenenfalls physiotherapeutischer Anleitung
auf
trainiert
werden (S. 2 Ziff. 11).
4.
4.1
Am 29. August 2019 wurde der Beschwerdegegnerin ein Rückfall zum Unfall vom 9. November 2017 geme
ldet.
Auf der Unfallmeldung wurde
angegeben, dass es
beim Unfall zusätzlich
zu einer Verletzung des rechten Kniegelenkes gekommen sei (Urk. 9/A4
S. 1
Ziff. 9).
4.2
Dr. med.
D._
, Facharzt
für Orthopädische Chirurgie und Traumato
lo
gie des Bewegungsapparates, berichtete am 16. September 2019 (Urk. 10/M9) über eine Sprechstunde vom 13. September 2019.
Er
nannte als Diagnosen (S. 1):
-
Status nach Mehrfachverletzung nach
Sturz mit dem Velo
am 9.
November 2017 mit dislozierter Radiusköpfchenfraktur rechts,
Dau
men
fraktur links, Kniekontusion/-distorsion rechts
-
persistierende bewegungsabhängige Knieschmerzen rechts bei Impression im gewichtstragenden Anteil des medialen
Femurcondylus
,
retro
pate
l
-
lär
em
Knorpelschaden und symptomatischer
traumatisierter
Plica
medio
patellaris
(MRI, August 2019)
-
Status nach Schraubenosteosynthese Radiusköpfchen rechts, beschwerde
frei
-
Status nach Osteosynthese Daumen links, beschwerdefrei
Zur Anamnese wurde angegeben
, die Zuweisung sei wegen persistierender Knie
beschwerden rechts
erfolgt
,
seit einem
Unfall mit dem Velo
im November 2017
. Der Beschwerdeführer sei
auf die rechte Seite gestürzt. Er habe
sich das Knie unter dem Velo verdreht beziehungsweise sei er mit dem rechten Kniegelenk frontal auf der Strasse aufgeschlagen, wobei er sich die Hose
aufgerissen
habe (S. 1 Mitte). Die Knieverletzung
habe
zunächst im Hintergrund gestanden. Es hätten erheb
liche Beschwerden
bestanden
im Bereich des rechten Ellenbogens aufgrund einer disloziert
e
n Radiusköpfchenfraktur rechts und einer
Daumenfraktur links.
Der rechte
Ellenbogen und
der linke
Daumen
seien operativ
versorgt worden.
Seit dem Unfall
bestünden
lat
ente Kniebeschwerden,
die
seit
Januar 2019 deutlich progredient
seien
.
Die Verletzungen seien im
MRI vom 29. August 2019 doku
mentiert. Der Patient
klag
e aktuell über persistierende
,
belastungsabhängige
B
eschwerden
am rechten Kniegelenk
antero
-medial. Insbesondere unter Mobili
sation und Flexion verspüre er ein springendes
Schnappen und Schmerzen
über
der
anteromedialen
Gelenkkapsel.
Weiter komme es unter
Belastung
zu
anteriore
n
Knieschmerzen. Aufgrund der
Sc
hmerzen seien der Alltag und die Freizeit eingeschränkt (S. 1 unten).
Eine Schwellung des Gelenks und ein
Gelenkserguss
bestünden nicht.
Hingegen bestehe etwas
retropatellär
ein Verschiebe- oder Kompressionsschmerz über der Patella (S. 2 oben).
Gemäss dem
MRI des rechten Kniegelenks vom 29. August 2019
bestehe eine geringe fokale Impression im gewichtstragenden Teil des medi
alen
Femurcondylus
. Der mediale Meniskus sei intakt.
Weiter bestünden geringe
Knorpelfibrillationen
im
tibialen
Knorpelüberzug des lateralen
Tibiaplateau
s
posterior
auf Höhe der intakten lateralen
Hinterhornwurzel
. Am
Patellaoberpol
sei
ein tiefer Knorpelschaden der Patella Grad IV bis auf den Knoche
n
festgestellt worden
. Weiter
bestünden
eine prominente
Plica
mediopatellaris
und ein mög
liches
Impingement
mit dem Fettkörper (S. 2 Mitte).
Der Beschwerdeführer sei nach einem Sturz mit dem Velo von Seiten des rechten Kniegelenkes
nicht beschwerdefrei gewesen
. Im MRI zeigten sich traumatische Knorpelschäden
retropatellär
und eine Impression am medialen
Fem
urcondylus
mit darunterliegende
n
Knorpelschäden.
Daneben bestehe eine prominente
Plica
mediopatellaris
, was für die
g
eklagten Beschwerden mitverantwortlich sein könne
.
Im Hinblick auf die persistierenden Kniebeschwerden habe er dem Patienten nach dem Versagen der bisherigen konservativen Therapiemassnahmen eine Arthros
kopie des rechten Kniegelenks zur Behandlung der Knorpelschäden und
der
Ent
fernung der traumatisierten prominenten
Plica
mediopatellaris
empfohlen. Be
z
üglich der Knorpelschäden werde
neben
einem
Débridement
der instabilen Randbereiche auch ein
Microfacturing
e
rwogen
, insbesondere des Knorpelscha
dens im Bereich des medialen
Femurcondylus
mit darunterliegender fokaler Im
pression. Eine Knor
pelersatzbehandlung sei aufgrund der erwarteten Grösse des Knorpeldefektes die etablierte Behandlungsmethode. Das
Microfacturing
würde eine vorsichtige Nachbehandlung über sechs Wochen mit Teilbelastung an zwei Unterarmstützen unter flankierender Thromboseprophylaxe bedingen. Es werde mit einer
Hospitalisation
von zwei bis drei Tagen gerechnet (S. 2 unten).
4.3
Die Beschwerdegegnerin unterbreitete Dr. med.
E._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, die
Unter
lagen für eine Aktenbeurteilung
.
Er führte im Bericht vom 7. Oktober 2019 (Urk.
10/M10)
aus, nach dem Unfall vom 9. November 2017 seien als Verletzun
gen
gemeldet worden
eine Fraktur des Radiusköpfchens
rechts,
ossärer
Skidau
men links,
eine
geringe fokale Impression im gewichtstragenden Anteil des medi
alen
Femurkondylus
über dem medialen
Meniskushinterhorn
, wobei der mediale Meniskus intakt sei,
geringe
Knorpelfibrillationen
im
tibialen
Knorpelüberzug des lateralen
Tibiaplateaus
posterior
auf Höhe der intakten lateralen
Hin
t
erhorn
wurzel
, eine
Chondropathie
der Patella Grad IV mit fokalem Knorpeldefekt am
Patel
laoberpo
l
bis auf den Knochen und
eine
Plica
mediopatellaris
mit
F
ettköprer-Impingement
(S. 2
).
Beim Sturz mit dem Velo im November 2017 sei es zu Verletzungen am rechten
Ellenbogen und am linken Daumen gekommen, welche operativ behandelt worden
seien. Kniebeschwerden rechts
seien in den damaligen Akten nicht
angegeben worden. Diese seien erst im Verlauf des Jahres 2019 aufgetreten (S. 3 oben).
Dr.
E._
antwortete
auf die Frage
, ob die
neu
geklagten
Beschwerden in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum gemeldeten Ereignis stünden,
dies
sei
nur möglicherweise wahrscheinlich (S. 3 Ziff.
1). Eine relevante Impressions
fraktur wäre im November 2017 symptomatisch gewesen und hätte in den ausführlichen Unterlagen einen Niederschlag gefunden. Es lägen aber keine Angaben darüber vor. Das Knie zeige heute
,
mit Ausnahme
femoropatellär
,
etwa
altersentsprechende degenerative Veränderungen. Die beschriebene Impressions
frak
tur sei marginal und kaum für
die
Beschwerden verantwortlich. Die Angabe vom 8 mm bezeichne nicht die Tiefe der Impression, sondern die Ausdehnung entlang der Zirkumferenz des
Kondylus
. Die Tiefe sei marginal. Dahinter bestehe
ein kleines dreieckförmiges Knochenmarksödem, was auf ein akutes Geschehen hindeute. Bei einer Latenz von über einem Jahr könne auch nicht von einer traumatischen Knorpelkontusion mit nachfolgendem Knorpelschaden ausgegan
gen werden (S. 3 Ziff. 1).
Dr.
E._
bejah
te die Frage, dass
d
ie Gesundheit beziehungsweise der
Zu
stand des Gelenkes
schon vor dem Ereignis in stummer oder manifester Weise beeinträchtigt gewesen sei. Mindestens heute sei eine
femoropatelläre
Chon
dro
-
pathie
vorhanden, trotz bisheriger Symptomlosigkeit, besonders nach dem Unfall. Dies
e
sei daher als degenerativ einzustufen. Die
Chondropathie
habe wahr
schein
lich schon 2017 bestanden, wenn auch in geringerem Ausmass (S. 3 Ziff. 2). Das Ereignis habe
auch
nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zur Verschlim
me
rung eines Vorzustandes geführt (S. 3 Ziff. 2).
4.4
Prof. Dr. med.
F._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau
matologie des Bewegungsapparates,
Leitender Oberarzt,
Klinik
G._
, nannte im Bericht vom 17. Oktober 2019 (Urk. 10/M12) als Hauptdiagnosen traumatisch bedingter Knorpelschaden
am rechten Kniegelenk
retropatellär
mit traumati
sierter
Plica
mediopatellaris
, traumatisiertem medialem Kapselbandapparat sowie traumatisch bedingtes Knochenmarködem mediale
Femurkondyle
(S. 1 Mitte).
Prof.
F._
führte zur Anamnese aus
, es handle sich um persistierende Beschwerden, die vor dem Sturz mit dem Velo nicht bestanden hätten (S. 1 Mitte). Das
Kniegelenk
sei in der klinischen Untersuchung frei beweglich
. In
tiefer Flexion zeige sich jedoch ein «
Plopp
-Phänomen» am medialen Kapselbandapparat mit Verdacht auf einen freien Gelenkkörper. Differentialdiagnostisch handle es sich um traumatisiertes Nar
bengewebe. Des Weiteren bestehe ein hauptsächlich medialer,
patellofemoraler
Schmerz bei guter
patellofemoraler
Führung bei
einem ansonsten unauffälligen Befund
des rechten Kniegelenks.
In den Röntgenbildern seien keine
Anz
eichen für eine Arthrose zu sehen. Im MRI zeige sich ein Knorpelschaden
retropatellär
mit
unterliegendem Knochen
mark
ödem minimaler Ausdehnung. Weiter bestünden eine Traumatisierung des
t
r
o
chleären
Knorpels gegenüber sowie der
Plica
mediopatellaris
und eine Trau
matisierung des medialen Kapselbandapparates. Weiter zeige sich ein kleiner Knorpelschaden mit unterliegendem Knochenmarködem im Bereich der medialen
Femurkondyle
sowie ein Gelenkerguss als Zeichen der Reaktion des gesamten
Gelenks. Ansonsten bestehe ein unauffälliger, altersentsprechender Binnenbefund des rechten Kniegelenks (S. 1 unten).
In der Zusammenschau
der klinischen und radiologischen Befunde zeige sich
ein
am ehesten traumatisch bedingter Knorpelschaden
retropatellär
mit einer trauma
tisierten
Plica
plus und einem traumatisierten medialen Kapselbandapparat mit Verdacht auf einen freien Gelenkkörper. Differentialdiagnostisch bestehe ein sich reaktiv gebildetes Narbengewebe. Der Patient sei über die verschiedenen Thera
pie
optionen informiert worden mit Arthroskopie,
Plicaresektion
, Entfernung des Narbengewebes beziehungsweise des freien Gelenkkörpers und Evaluierung des Knorpels. Aufgrund eines erneuten Unfalles werde ein neues MRI erstellt. In Anbetracht der Gesamtkonstellation und aufgrund des Umstandes, dass vor dem Sturz mit dem Velo im Bereich des rechten Kniegelenks keine Schmerzen be
standen hätten, erachte
er
den im aktuellen MRI ersichtlichen Schaden als klar u
nfallbedingt. Für die Zeit davor
liege kein MRI vor, da keine Beschwerden bestanden hätten (S. 2).
4.5
Dr. med.
H._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates,
Klinik
G._
, führte im Bericht vom 7. November 2019 (Urk. 10/M11) aus, im Vergleich zur
letzten
Konsultation zeigten sich die Be
schwerden aktuel
l etwas gebessert. In
die
Hocke
gehen sei mit reduzierten Be
schwerden grundsätzlich möglich. In tiefer Flexion trete teilweise noch das «
Plopp
-Phänomen» auf (S. 1 Mitte).
Im MRI vom 1. November 2019 zeige sich im Vergleich zur Voruntersuchung eine deutliche Reduktion des
retropatellären
Knochenmarködems. Dieses zeige sich
nahezu vollständig
reg
redient
bei unverändert darüber liegenden kleineren Knor
pe
l
schä
den. Ebenso sei eine nahezu vollständige
Regredienz
des Knochenmark
ödems im Bereich des medialen
Femurkondylus
festzustellen. Im Bereich des medialen Kapselbandapparates zeige sich eine fett
isointense
Struktur. Klinisch
bestehe
eine deutliche Verbesserung des Befundes, wenn auch keine Beschwer
defreiheit (S. 1 unten).
4.6
Dr. med.
I._
, Facharzt für Chirurgie,
Beratender Arzt,
antwortete am 21. Januar 2020 (
Urk. 3/1 =
Urk. 10/M13) auf die Fragen der Be
schwerdegegnerin. Er gab an, die erstmals am 28
. August 2019 geltend gemachte Symptomatik am rechen Knie stehe höchstens mit dem Beweisgrad der Mög
lichkeit in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 9.
November 2017. Zeitnahe
zum Unfall und im weiteren Verlauf bis Ende August 2019 sei nie über recht
s
seitige Kniebeschwerden geklagt worden.
Auch
in d
en Akten
seien solche Beschwerden
nicht vermerkt worden.
In einem MRI vom 29. August 2019 zeigten sich
Chondropathien
retropatellär
mit
unterliegendem
Knochenmarksödem minimaler Ausdehnung sowie ein Knor
pelschaden im
Bereich des medialen
Femurkondylus
, ebenfalls begleitet von einem unterliegenden Knoche
n
marksödem
(S. 1 Ziff. 1 Mitte)
. Sofern die Ver
änderungen in einem kausalen Zusammenhang mit dem zwei Jahre zuvor erfolg
ten Unfall stünden, hätten sich die Knochenmarksödeme längst zurückgebildet. Sowohl an der Patella als auch am
Femurkondylus
handle es sich mit weit überwiegender Wahrscheinlichkeit um ein degeneratives Geschehen im Sinne einer Präarthrose. Diesbezügliche Schädigungen am Knorpel könnten
erfahrungs
gemäss
ebenfalls temporäre
Ödembildungen
im Knochenmarksbereich verursa
chen.
Weiter sei zu bemerken, dass solche Veränderungen, sofern sie traumatisch verursacht worden seien, initial ein
e heftige Symptomatik verursach
en
würden
, die zeitnah zum Unfall medizinisch dokumentiert worden wäre.
Ein erneutes MRI vom 1. November 2019 zeige übrigens einen deutlichen Rück
gang der
Ödembildung
. Dies spreche klar dafür, dass es sich um eine temporäre Reizung handle, die am Abklingen sei. In der Literatur würden Knochen
marks
ödeme über zwei Jahre nach einer allfälligen stattgehabten Kontusion
nicht
be
schrieben (S. 1 Ziff. 1 unten). Er gehe davon aus, dass den Ärzten der
Klinik
G._
das Datum des Ereignisses von 2017 und die erstmalige Klage über rechts
seitige Knieschmerzen erst im August 2019 nicht genau bekannt gewesen seien (S 2 Ziff. 1).
Es handle sich nicht um eine gesicherte Listenverletzung nach Art. 6 Abs. 2 UVG (S. 2 Ziff. 2).
Er schliesse sich der
Stellungnahme von Dr.
E._
an
(S. 2 Ziff. 4).
5.
5.1
Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nach
vollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hi
nweis auf BGE 125 V 351 E. 3b
/
ee
). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Be
richten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sachver
stän
diger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig
keit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Ab
klärungen vorzune
hmen (BGE 142 V 58 E. 5.1; 139 V 225 E. 5.2;
135 V 465 E. 4.4
und E. 4.7
).
5.2
Der Beschwerdeführer stürzte
am
9. November 2017 auf die rechte
Körperseite (vgl. E. 3.1)
. Die behandelnden Ärzte
nannten
nach dem Unfall
als Diagnosen
eine
Fraktur des Radiusköpfchens am rechten Ellenbogen und
ossärer
Skidaumen links.
Die operative Versorgung
der Verletzungen
erfolgte
am
20.
November 2017 im Spital
A._
(E. 3.2-3.4
hiervor).
Sie verheilten in der Folge ohne
Komplikationen
(E. 3.5
-3.6
).
Am 29. August 2019 wurde der Beschwerdegegnerin eine Verletzung am rechten Knie gemeldet,
die ebenfalls durch den
Unfall vom 9. November 2017
v
erursacht worden sei
(E. 4.1).
Eine Untersuchung (MRI)
des Kniegelenks
vom 29. August 2019
ergab
im Wesentlichen
eine
geringe fokale
Impression im gewichtstra
gen
den
Anteil
des medialen
Femurcondylus
, geringe
Knorpelfibrillationen
im
tibialen
Knorpelüberzug des lateralen
Tibiaplateaus
posterior
,
eine
Chondropathie
der Patella Grad IV
und eine
Plica
mediopatellaris
mit Fettkörper-
Impingement
(Urk.
10/M8).
Nach Einschätzung durch
Prof.
F._
,
Klinik
G._
,
sind die Beschwerden am rechten Knie auf den Unfall vom 9. November 2017 zurück
zuführen
(E. 4.4 hiervor)
. Dr.
E._
und Dr.
I._
verneinte
n
dagegen, dass
zwischen den Kniebeschwerden und dem Unfall vom 9. November 2017 ein natürli
cher Kausalzusammenhang bestehe (E. 4.3 und 4.6).
5.3
Den Berichten von Dr.
E._
und Dr.
I._
ist Beweiswert beizumessen.
Sie erweisen sich
in der medizinischen Beurteilung und in den Schlussfol
ge
rungen
der Fachärzte
als schlüssig und
in sich
widerspruchsfrei
.
Des Weiteren
bestehen keine Indizien, die gegen ihre Einschätzung sprechen würden.
Mass
gebend
ist
mit Dr.
E._
und Dr.
I._
,
dass erstmals
fast zwei Jahre nach
dem Unfall vom 9. November 2017
Beschwerden am rechten Knie erwähnt worden
sind.
D
ie
im
MRI vom August 2019 beschriebenen Befunde
im rechten Knie
hätten dabei -
im Falle einer traumatischen Ursache der Beschwerden
-
eine heftige Symptomatik
hervorrufen
müssen, was in den medizinischen Akten ent
sprechend dokumentiert worden wäre
(E.
4.3 und
4.6). Der Beschwerdeführer berichtete
jedoch
nach dem Unfall
auch gegenüber seiner Hausärztin nicht über Kniebeschwerden. Dr.
B._
erwähnte im Bericht vom 22. Januar 2018 einzig
Beschwerden am linken Daumen, dem rechten Ell
enbogen und der rechten Flanke
(E. 3.5).
Dr.
I._
wies zudem
darauf hin, dass sich die festgestellten
Knochenmarksödeme, wären sie durch den Unfall erfolgt, nach zwei Jahren län
gst zurückgebildet hätten (E. 4.6 hiervor).
Auf die Berichte von Dr.
E._
und Dr.
I._
kann
demzufolge
abgestellt werden.
Soweit
Prof.
F._
demgegenüber betonte,
dass vor dem Unfall keine
Kn
ie
beschwerden bestanden hätten, ist auf die Beweisregel «
post
hoc ergo
propter
» hinzuweisen. Dabei wird eine Schädigung bereits deshalb als durch einen Unfall verursacht erachtet, weil sie nach diesem aufgetreten ist. Dies ist beweisrechtlich nicht zulässig und vermag zum Beweis des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht zu genügen (BGE 119 V 335 E. 2b/
bb
).
Der Beurteilung durch Prof.
F._
kann daher nicht gefolgt werden.
Dies gilt ebenso für die Beurteilung durch Dr.
D._
, ging dieser doch von einem unzutreffenden Unfallhergang aus (vgl. vorstehend E. 4.2): Dass der Beschwerdeführer sich beim Sturz vom 9. November 2017 das Knie unter dem Velo verdreht hätte beziehungsweise mit dem rechten Kniegelenk frontal auf der Strasse aufgeschlagen sei, wird in den zeitnah ergan
genen Akten nirgends dokumentiert.
Gestützt auf die Berichte von Dr.
E._
und Dr.
I._
ist nicht
mit über
wiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen
, dass die
neu
geklagten Kniebe
schwerden auf den Unfall vom 9. November 2017 zurückzuführen sind.
Ein natürlicher Kausalzusammenhang ist nach Dr.
E._
und Dr.
I._
ledig
lich möglich (E. 4.3 und 4.6).
Für die Anerkennung eines Rückfalles fehlt es
daher
an der Voraussetzung eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen
den
aktuellen
Beschwerden und dem Unfall
. Die vom Beschwerdeführer eingereichten Fo
tos (Urk. 3/5-6) und die Angabe
,
wonach
er sich beim Unfall die Hose im Bereich des rechten Knies zerrissen habe
(Urk. 1)
, genügen für den Nachweis
der natürlichen Kausalität nicht.
5.4
Zusammenfassend
fehlt es am Nachweis
, dass die
der Beschwerdegegnerin
im August 2019 gemeldeten Beschwerden am rechten Knie
auf
den Unfall vom 9.
November 2017 zurückzuführen sind.
Die
Anerkennung eines Rückfalles zum Unfall vom 9. November 2017
wurde daher zu Recht abgelehnt.
Der angefochtene
Einspracheentscheid
vom 5. März 2020 erweist sich
nach dem Gesagten
als rechtens. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.