Decision ID: 495d9e8c-3aaf-4c96-a307-370c848c0f0a
Year: 2012
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

G. Am 6. Februar 2012 erhob A._, wiederum vertreten durch Daniela Bifl,  beim Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), und beantragte, es sei unter o/e-Kostenfolge der Regierungsratsbeschluss Nr. 0133 aufzuheben und seiner Ehefrau die Einreisebewilligung im Rahmen des Familiennachzugs zu erteilen. Eventualiter sei die Sache zur erneuten Feststellung des Sachverhalts an die Vorinstanz . Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, es sei durch die eingeleiteten Betreibungsverfahren noch nicht von einer mutwilligen Verletzung öffentlich-rechtlicher und  Verpflichtungen auszugehen. Er habe erst seit April 2011 ein geregeltes  erwirtschaftet und es könne deshalb nicht von einer absichtlichen Missachtung der Zahlungsobliegenheiten gesprochen werden. Im Weiteren begleiche er seit Oktober 2011 seine Schulden. Ferner reiche auch die abstrakte Gefahr eines künftigen Sozialhilferisikos als  nicht aus. Mit ergänzender Beschwerdebegründung vom 12. März 2012 hielt A._ ausserdem fest, aus dem Wortlaut von Art. 43 AuG folge, dass dieser Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung dem im Ausland befindlichen Ehegatten zustehe. Demgemäss sei es im vorliegenden Fall rechtlich unzulässig, die nachgesuchte Bewilligung mit dem Hinweis darauf zu verweigern, A._ habe aufgrund der gegen ihn eingeleiteten Betreibungsverfahren den seiner Ehefrau zustehenden Nachzugsanspruch zum Erlöschen gebracht. Selbst wenn man sich über diesen eindeutigen Wortlaut hinwegsetze, sei der Erlöschenstatbestand des Art. 51. Abs. 2 lit. b AuG nicht erfüllt. Das Verhalten des Beschwerdeführers stelle keine  Nichterfüllung öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Verpflichtungen dar, die einen  gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung begründen würden. Zudem reiche ein  Sozialhilferisiko nicht für die Verweigerung der Nachzugsbewilligung. Schliesslich stehe ihm eine Nachzugsbewilligung aufgrund von Art. 8 EMRK zu.
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H. In seiner Vernehmlassung vom 29. Juni 2012 beantragte der Regierungsrat die  der Beschwerde und hielt im Wesentlichen an seiner bisherigen Argumentation fest. Die Tatsache, dass sich der Beschwerdeführer nun bemühe, seinen finanziellen  nachzugehen, ändere nichts daran, dass dieser in den letzten Jahren seinen  finanziellen Verpflichtungen nicht nachgekommen sei. Damit sei der Widerrufsgrund gemäss Art. 62 lit. c AuG erfüllt. Wieso dem Beschwerdeführer ein Leben im Sudan nicht  wäre, sei nicht erkennbar, zumal er öfter in den Sudan gereist sei und dort seine jetzige Ehefrau kennengelernt habe. Ferner verstehe es sich von selbst, dass beim Nachzuziehenden keine Widerrufsgründe vorliegen dürften. Was jedoch für den Nachzuziehenden gelte, müsse auch für den Niederlassungsberechtigten gelten, zumal der Anspruch auf Familiennachzug für beide Ehegatten bestehe.
I. Mit Verfügung der Präsidentin des Kantonsgerichts vom 12. Juli 2012 wurde das  zur Beurteilung an die Kammer überwiesen.
J. Anlässlich der heutigen Parteiverhandlung nehmen der Beschwerdeführer mit seiner Rechtsvertreterin sowie ein Vertreter des Regierungsrates teil. Der Beschwerdeführer reicht dem Gericht ein Schreiben ein, welches seine Bemühung zur Schuldensanierung aufzeigen soll. Der Vertreter des Regierungsrates reicht dem Gericht einen aktuellen  des Beschwerdeführers ein. Die Parteien halten an ihren Rechtsbegehren fest.

Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g:
1. Gemäss § 43 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozess- ordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist gegen Verfügungen und Entscheide des  die verwaltungsgerichtliche Beschwerde beim Kantonsgericht zulässig. Da weder ein Ausschlusstatbestand gemäss § 44 VPO noch ein spezialgesetzlicher  vorliegen, ist die Zuständigkeit des Kantonsgerichts zur Beurteilung der vorliegenden  gegeben. Als Adressat ist der Beschwerdeführer sodann vom angefochtenen  berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Abänderung. Da im Übrigen auch die weiteren formellen Voraussetzungen erfüllt sind, kann auf die  eingetreten werden.
2. Mit der verwaltungsgerichtlichen Beschwerde können gemäss § 45 Abs. 1 lit. a und b VPO Rechtsverletzungen einschliesslich Überschreitung, Unterschreitung oder Missbrauch des Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts gerügt . Die Beurteilung der Angemessenheit des angefochtenen Rechtsaktes ist dem  dagegen – abgesehen von hier nicht vorliegenden Ausnahmefällen – verwehrt (§ 45 Abs. 1 lit. c VPO e contrario).
3. Streitig ist vorliegend die Frage, ob der Ehefrau des Beschwerdeführers zu Recht eine Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs verweigert wurde.
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3.1 Eine ausländische Person ist zur Anwesenheit in der Schweiz nur berechtigt, wenn sie eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung besitzt oder wenn sie keiner solchen bedarf (Art. 10 und 11 des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG] vom 16. Dezember 2005; vgl. auch Art. 2 AuG). Die zuständige kantonale Behörde entscheidet gemäss Art. 18 ff. und 27 ff. AuG – im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und Verträge mit dem  – nach freiem Ermessen über die Zulassung zu einem Aufenthalt mit oder ohne . Einen Rechtsanspruch auf die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung hat die  Person somit grundsätzlich nicht, es sei denn, das AuG oder völkerrechtliche  sehen dies vor (BGE 133 I 189 E. 2.3; MARC SPESCHA in: Spescha/Thür/Zünd/Bolzli [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 3. Auflage, Zürich 2012, N 1 ff. zu Art. 3 AuG; PETER UEBERSAX in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausländerrecht, Eine umfassende  der Rechtsstellung von Ausländerinnen und Ausländern in der Schweiz, 2. Auflage, Basel 2009, N 7.84 ff.).
3.2 Im vorliegenden Fall ist zunächst festzuhalten, dass zwischen der Schweiz und dem Sudan keine staatsvertragliche Vereinbarung besteht, welche der Ehefrau einen Anspruch auf Aufenthalt in der Schweiz einräumt.
3.3 Einen gesetzlichen Anspruch auf Erteilung und Verlängerung einer  hat eine ausländische Person gemäss Art. 43 Abs. 1 AuG namentlich dann, wenn sie mit einer Person, welche eine Niederlassungsbewilligung besitzt verheiratet ist und mit ihrem  zusammenwohnt. Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer im Besitz einer  Niederlassungsbewilligung ist und die Ehefrau des Beschwerdeführers in die Schweiz kommen soll, damit die Ehegatten hier zusammen wohnen können. Es ist somit festzuhalten, dass diese Gesetzesbestimmung der Ehefrau grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf den  einer Aufenthaltsbewilligung gewährt.
3.4 Die Rechtsansprüche gemäss Art. 43, Art. 48 und Art. 50 AuG gelten unter Vorbehalt der Erlöschensgründe von Art. 51 Abs. 2 AuG. Nach Art. 51 Abs. 2 lit. b AuG erlöschen die , wenn Widerrufsgründe nach Art. 62 AuG vorliegen. Gemäss Art. 62 AuG kann die  Bewilligungen, ausgenommen Niederlassungsbewilligungen, nach diesem Gesetz , wenn der Ausländer falsche Angaben gemacht oder wesentliche Tatsachen  hat (Art. 62 lit. a AuG), wenn die ausländische Person zu einer längerfristigen  verurteilt wurde (Art. 62 lit. b AuG) oder wenn die ausländische Person erheblich oder  gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung verstossen hat oder diese gefährdet (Art. 62 lit. c AuG) oder wenn eine mit der Verfügung verbundene Bedingung nicht eingehalten wird (Art. 62 lit. d AuG) oder schliesslich eine Person, für die er zu sorgen hat, auf Sozialhilfe angewiesen ist (Art. 62 lit. e AuG).
3.5 Gemäss der Auffassung des Regierungsrates ist vorliegend der Widerrufsgrund  Art. 62 lit. c AuG gegeben, weil der Beschwerdeführer seinen öffentlich-rechtlichen und privatrechtlichen Zahlungsvereinbarungen nicht nachkomme und diese, wie der Regierungsrat ausführte, mutwillig nicht erfüllt habe. Seit der angefochtenen Verfügung vom 2. Mai 2011 seien neue Forderungen in Betreibung gesetzt worden. Der Beschwerdeführer würde seine Kranken-
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kassen- und Steuerforderungen grundsätzlich nicht bezahlen, obwohl er aufgrund seiner  dazu in der Lage wäre. Er erfülle die ihm obliegenden Verpflichtungen,  vorwiegend öffentlich-rechtlicher Natur seien, offensichtlich nicht. Der Widerrufsgrund nach Art. 62 lit. c AuG und demzufolge der Erlöschenstatbestand gemäss Art. 51 Abs. 2 lit. b AuG seien somit erfüllt.
3.6 Demgegenüber hält der Beschwerdeführer fest, die Nichtbefolgung der Zahlungspflicht sei nicht mutwillig gewesen. Er habe erst seit April 2011 ein geregeltes Einkommen . Aufgrund der Anhäufung diverser Schulden und aufgrund des kurzen Zeitraums könne nicht von einer regelmässigen und absichtlichen bzw. grobfahrlässigen Missachtung der  gesprochen werden. Zudem begleiche er seit Oktober 2011 seine Schulden mit monatlichen Ratenzahlungen in der Höhe von Fr. 1'000.--. Vor allem aber hält der  fest, dass dieser Verstoss seiner Verpflichtung der nachzuziehenden Ehefrau bzw. deren Aufenthaltsbewilligung nicht zum Nachteil führen könne. Vielmehr sei allein darauf abzustellen, ob die Widerrufsgründe in der Person der Ehefrau gegeben seien. Im Weiteren weist der  darauf hin, dass der Widerrufstatbestand von Art. 62 lit. c AuG in Bezug auf die nachzugswillige Ehefrau gegeben sein müsse.
3.7 Der Widerrufsgrund nach Art. 62 lit. c AuG liegt vor, wenn die öffentliche Ordnung und Sicherheit erheblich oder wiederholt gestört oder wenn diese gefährdet wird. Die öffentliche Ordnung umfasst dabei die Gesamtheit der ungeschriebenen Ordnungsvorstellungen, deren Befolgung nach der herrschenden sozialen und ethischen Anschauung als unerlässliche  eines geordneten menschlichen Zusammenlebens anzusehen ist. Die öffentliche Sicherheit bedeutet die Unverletzlichkeit der objektiven Rechtsordnung, der Rechtsgüter der Einzelnen sowie der Einrichtungen des Staates (HUNZIKER SILVIA in: Caroni/Gächter/Thurnherr [Hrsg], a.a.O., N 32 ff. zu Art. 62 AuG). Wann eine Störung oder eine Gefährdung der  Sicherheit und Ordnung im Einzelnen vorliegt, ist in Art. 80 der Verordnung über , Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) vom 24. Oktober 2007 präzisiert. Danach liegt ein Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung vor, wo mutwillig die  (z.B. Steuern, Krankenkassenprämien) oder privatrechtlichen (z.B. Mietzinse,  privater Versicherungen) Verpflichtungen nicht erfüllt werden (vgl. SILVIA HUNZIKER, a.a.O., N 19 zu Art. 63 i.V.m. N 36 zu Art. 62 AuG; das die Aufenthaltsbewilligung betreffende Urteil des Bundesgerichts vom 6. November 2007, 2C_305/2007, E. 2.4 und 3.1). Im vorliegenden Fall hatte der Beschwerdeführer vor Erlass der angefochtenen Verfügung vom 2. Mai 2011 noch acht Verlustscheine von total Fr. 71'677.--. Gemäss dem anlässlich der heutigen  eingereichten Betreibungsregisterauszug vom 15. November 2012 sind auf den Namen des Beschwerdeführers 19 Betreibungen im Gesamtbetrag von Fr. 52'708.80 und 11 (davon sechs offene) Verlustscheine im Gesamtbetrag von Fr. 77'793.-- registriert.
4. Zunächst muss geklärt werden, ob die Schulden des Beschwerdeführers überhaupt als Widerrufsgrund für den Anspruch der Ehefrau auf Aufenthalt gemäss Art. 43 Abs. 1 AuG in  kommen.
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4.1 Der Beschwerdegegner äusserte sich in seiner Vernehmlassung vom 29. Juni 2012 zur Frage, ob sich die im Erlöschenstatbestand gemäss Art. 51 Abs. 2 lit. b AuG genannten  nur auf den nachzuziehenden Ehegatten beziehen dürften. Unbestritten sei, dass sich Art. 43 Abs. 1 AuG lediglich auf die Ansprüche auf Erteilung bzw. Verlängerung der  für den nachzuziehenden ausländischen Ehegatten beziehen würden,  stelle das ungenannte Pendant dazu das Recht des niederlassungsberechtigten  auf Familiennachzug bzw. dessen Anspruch darauf dar, sofern die Voraussetzungen erfüllt seien. Dementsprechend seien denn auch die Erlöschenstatbestände gemäss Art. 51 AuG mit dem Erlöschen des Anspruchs auf Familiennachzug betitelt. Es verstehe sich von selbst, dass beim Nachzuziehenden keine Erlöschensgründe und insbesondere keine Widerrufsgründe  dürften. Was jedoch für den Nachzuziehenden gelte, müsse auch für die  Person gelten, zumal der Anspruch auf Familiennachzug für beide Ehegatten bestehen würde.
4.2 In einem Entscheid des Bundesgerichts vom 21. Juli 2010 (2C.847/2009 E. 3.2) dem ein ähnlicher Sachverhalt zugrunde lag wie dem vorliegenden Fall wurde darauf hingewiesen, dass Art. 51 Abs. 2 lit. b AuG zwar vorsieht, dass der Anspruch nach Art. 43 AuG erlischt, wenn Widerrufsgründe nach Art. 62 AuG vorliegen. Diese müssen jedoch bei derjenigen Person  sein, welche einen Anspruch auf Bewilligung geltend macht. Im erwähnten Urteil wurde die gegenüber dem niedergelassenen Ehegatten verfügte fremdenpolizeiliche Verwarnung bzw. das ihm vorgeworfene Verhalten für den Familiennachzug seiner Ehefrau als bedeutungslos angesehen. Blosse finanzielle Bedenken, weil der niedergelassene Ehepartner gewisse Schwierigkeiten habe, seinen offenbar teilweise geschäftlich bedingten finanziellen  nachzukommen, genügen nicht, um den Widerrufsgrund gemäss Art. 62 lit. e AuG als erfüllt zu erachten. Dementsprechend wird auch in der Literatur deutlich darauf hingewiesen, dass gemäss Art. 51 Abs. 2 AuG der Widerrufsgrund bei derjenigen Person gegeben sein muss, welche einen Anspruch auf Bewilligung geltend macht, d.h. bei der nachzuziehenden Person. Fehlverhalten der in Schweiz niedergelassenen Person, die für einen Widerruf der  derselben gestützt auf Art. 62 AuG nicht genügen, seien ohne Bedeutung (vgl. SPESCHA, a.a.O. N 9 zu Art. 51 AuG; Die familienbezogene Rechtsprechung im Migrationsrecht in: Die Praxis des Familienrechts 2010, S. 868).
4.3 Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts und entgegen der Auffassung der Vorinstanz muss der Widerrufsgrund bei derjenigen Person gegeben sein, welche einen  auf Bewilligung geltend macht, im vorliegenden Fall somit bei der nachzuziehenden Ehefrau. Ob der Ehemann mutwillig seiner Zahlungspflicht nicht nachgekommen ist, kann somit offen gelassen werden, da dies ohnehin vorliegend nicht von Bedeutung ist. Da bei der  keine Widerrufsgründe geltend gemacht wurden, hat die Ehegattin gestützt auf das vom  abgeleitete Anwesenheitsrecht gemäss Art. 43 AuG einen Anspruch auf  einer Aufenthaltsbewilligung. Demnach ist die Beschwerde gutzuheissen.
5.1 Es bleibt über die Kosten des vorliegenden Verfahrens zu entscheiden.
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5.2 Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das verwaltungsgerichtliche Verfahren vor dem  kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren sowie die  und werden gemäss § 20 Abs. 3 VPO in der Regel der unterliegenden Partei , wobei den Vorinstanzen – abgesehen von hier nicht vorliegenden Ausnahmen – keine  auferlegt werden. Der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 2'100.-- wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet.
5.3 Ferner wird dem obsiegenden Beschwerdeführer für den Beizug einer Anwältin eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 3'510.05 (inkl. Auslagen und 8% Mehrwertsteuer) zu Lasten des Regierungsrates zugesprochen (vgl. § 21 Abs. 1 VPO).
5.4 Zur Neuverlegung der Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens wird die Angelegenheit an den Regierungsrat zurückgewiesen.
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