Decision ID: e7fa5604-5faa-40b4-b960-a5fdbcf772cc
Year: 2012
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
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A.- X besitzt den Führerausweis der Kategorie B seit dem 31. Mai 1991. Wegen
Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn um 49 km/h,
begangen am 6. Juni 2002, war er ihm für die Dauer von eineinhalb Monaten entzogen.
Nach einer Verwarnung wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand mit nicht
qualifizierter Blutalkoholkonzentration (9. September 2005) wurde ihm der
Führerausweis mit Verfügung vom 17. November 2006 wiederum wegen Überscheitens
der signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h um 27 km/h ein weiteres Mal für
eineinhalb Monate entzogen. Am 10. März 2010 wurde er wegen Fahrens in
angetrunkenem Zustand (mindestens 0.72 Gew.-‰) erneut verwarnt. Am 30. Juli 2011
überschritt X sodann innerorts die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 17 km/h,
weshalb ihm der Führerausweis vom 13. Dezember 2011 bis 12. Januar 2012 für einen
Monat entzogen war.
B.- Am Montag, 27. Februar 2012, war X mit seinem Personenwagen (P, amtliches
Kennzeichen SG 00000) in W unterwegs. Um 23.55 Uhr wurde er von der
Kantonspolizei angehalten und kontrolliert. Aufgrund des festgestellten
Alkoholmundgeruchs wurde ein Alkoholtest durchgeführt, der entlastend ausfiel (0.15
Gew.-‰). Ein Urindrogenschnelltest liess jedoch auf Kokainkonsum schliessen. Der
Führerausweis wurde X deshalb auf der Stelle entzogen und eine Blutprobe
angeordnet. Deren Auswertung ergab einen Trinkalkoholkonzentrationswert (Mittelwert:
0.13 Gew.-‰), der eine Rückrechnung der ereignisbezogenen
Blutalkoholkonzentration nicht zuliess. Im Blut wurde das Kokain-Abbauprodukt
Benzoylecgonin nachgewiesen. Somit konnte für den Zeitpunkt der Blutentnahme bzw.
des Ereignisses keine durch Kokain verursachte Beeinträchtigung der Fahrfähigkeit
nachgewiesen werden. Im Analysebericht wurde indessen festgehalten, ein dem
Ereignis vorangegangener Kokainkonsum sei bewiesen.
Mit Schreiben vom 26. März 2012 setzte das Strassenverkehrsamt das
Administrativverfahren gegen X für die Dauer des Strafverfahrens aus und erteilte ihm
die Fahrerlaubnis. Gleichzeitig teilte es ihm mit, aufgrund des festgestellten
Kokainkonsums bestünden Zweifel an seiner Fahreignung, und gewährte ihm das
rechtliche Gehör zur vorgesehenen medizinischen Untersuchung. Diese wurde mit
Zwischenverfügung vom 17. April 2012 angeordnet. Einem allfälligen Rekurs wurde die
aufschiebende Wirkung entzogen. Gegen diese Zwischenverfügung des
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Strassenverkehrsamts erhob X durch seinen Rechtsvertreter mit Eingabe vom 8. Mai
2012 Rekurs bei der Verwaltungsrekurskommission mit dem Rechtsbegehren, unter
Kosten und Entschädigungsfolge sei auf die Anordnung einer verkehrsmedizinischen
Untersuchung zu verzichten; zudem sei dem Rekurs die aufschiebende Wirkung zu
erteilen. In der Rekursergänzung vom 25. Juni 2012 hielt er daran fest. Mit
Vernehmlassung vom 6. Juli 2012 beantragte die Vorinstanz die Abweisung des
Rekurses.
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge wird,

soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Erwägungen:
1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Rekurserhebung ist gegeben. Der Rekurs vom 8. Mai 2012 ist rechtzeitig eingereicht
worden. Er erfüllt zusammen mit der Rekursergänzung vom 25. Juni 2012 in formeller
und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen Anforderungen (Art. 41 lit. g , 45, 47 und 48
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege; sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf den
Rekurs ist einzutreten.
2.- Im Rekurs wird bestritten, dass die Anordnung einer verkehrsmedizinischen
Untersuchung zulässig sei.
a) Führerausweise dürfen nicht erteilt werden, wenn der Bewerber an einer die
Fahreignung ausschliessenden Sucht leidet (Art. 14 Abs. 2 lit. c des
Strassenverkehrsgesetzes; SR 741.01, abgekürzt: SVG). Sie sind zu entziehen, wenn
festgestellt wird, dass die gesetzlichen Voraussetzungen zur Erteilung nicht oder nicht
mehr bestehen (Art. 16 Abs. 1 SVG). Wegen fehlender Fahreignung wird einer Person
der Führerausweis auf unbestimmte Zeit entzogen, wenn sie an einer Sucht leidet,
welche die Fahreignung ausschliesst (Art. 16d Abs. 1 lit. b SVG), wie beispielsweise
Alkohol-, Betäubungs- und Arzneimittelabhängigkeit (vgl. Botschaft zur Änderung des
Strassenverkehrsgesetzes vom 31. März 1999, in: BBl 1999 S. 4462 ff., S. 4491).
Trunksucht ist anzunehmen, wenn die betroffene Person regelmässig so viel Alkohol
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konsumiert, dass ihre Fahrfähigkeit vermindert wird und sie diese Neigung zum
übermässigen Alkoholgenuss durch den eigenen Willen nicht zu überwinden vermag.
Drogensucht wird nach der Rechtsprechung bejaht, wenn die Abhängigkeit von der
Droge derart ist, dass der Betroffene mehr als jede andere Person der Gefahr
ausgesetzt ist, sich ans Steuer eines Fahrzeugs in einem – dauernden oder zeitweiligen
– Zustand zu setzen, der das sichere Führen nicht mehr gewährleistet (vgl. BGE 127 II
122 E. 3c; 124 II 559 E. 3d, je mit Hinweisen). Im Interesse der Verkehrssicherheit setzt
die Rechtsprechung den regelmässigen Konsum von Drogen der Drogenabhängigkeit
gleich, sofern dieser seiner Häufigkeit und Menge nach geeignet ist, die Fahreignung
zu beeinträchtigen (vgl. BGE 127 II 122 E. 3a und c mit Hinweisen).
b) Bestehen Bedenken über die Eignung eines Fahrzeugführers, so ist er gemäss
Art. 14 Abs. 3 SVG einer neuen Prüfung zu unterwerfen. Allerdings darf eine
verkehrsmedizinische Anordnung nur angeordnet werden, wenn konkrete
Anhaltspunkte vorliegen, die ernsthafte Zweifel an der Fahreignung des Betroffenen
wecken (vgl. Urteile des Bundesgerichts 1C_327/2011 vom 19. Oktober 2011 E. 2.2
und 1C_356/2011 vom 17. Januar 2012 E. 2.1). Nach der Rechtsprechung sind in
jedem Fall und von Amtes wegen die persönlichen Verhältnisse und insbesondere die
Trink- bzw. Konsumgewohnheiten bezüglich anderer Drogen genau abzuklären. Das
Ausmass der notwendigen behördlichen Nachforschungen, namentlich die Frage, ob
ein medizinisches Gutachten eingeholt werden soll, richtet sich nach den Umständen
des Einzelfalles und liegt im pflichtgemässen Ermessen der Entzugsbehörde (BGE 126
II 361 E. 3a).
Die Expertengruppe Verkehrssicherheit des Eidgenössischen Departements für
Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation hält im Leitfaden "Verdachtsgründe
fehlender Fahreignung, Massnahmen, Wiederherstellung der Fahreignung" für die
Administrativ-, Justiz- und Polizeibehörden vom 26. April 2000 (nachfolgend: Leitfaden
für die Abklärung der Fahreignung, in: www.astra.admin.ch/Dokumentation/
Downloads/Richtlinien) fest, Kokain sei im Strassenverkehr auf Grund seiner
enthemmenden Wirkung gefährlicher als Heroin. Die Art des Konsums (Fixen,
Folienrauchen, Sniffen usw.) spiele in diesem Zusammenhang keine Rolle.
Abklärungsbedarf bestehe bereits bei der erstmaligen Mitteilung der Polizei oder des
Arztes, dass ein Konsum einer dieser Substanzen festgestellt worden sei (Ziff. II/4.1).
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Dieser Leitfaden ist für Verwaltungs- und Gerichtsbehörden nicht verbindlich, gibt
jedoch Hinweise auf allfällige Verhaltensweisen, die im Hinblick auf die
Fahreignungsprüfung dienlich sein könnten (Urteile des Bundesgerichts 1C_140/2007
vom 7. Januar 2008 E. 2.4 und 6A.38/2003 vom 12. August 2003 E. 4). Auch die neuere
verkehrsmedizinische Lehre fordert die Abklärung von Personen, die "aufputschende"
Substanzen wie Kokain, Amphetamine, Ecstasy, Thai-Pillen etc. – insbesondere auch
solche, die in der Nulltoleranz-Liste von Art. 2 Abs. 2 der Verkehrsregelnverordnung
(SR 741.11, abgekürzt: VRV) aufgeführt sind – konsumieren. Dies wird zum einen mit
dem (unterschiedlichen) Suchtpotenzial und zum anderen mit der Tatsache begründet,
dass derartige Substanzen häufig in Kombination mit Alkohol und unkontrolliert
konsumiert werden (vgl. M. Haag-Dawoud, Fahreignungsbegutachtung, in: Jahrbuch
zum Strassenverkehrsrecht 2009, St. Gallen 2009, S. 31 ff.).
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung rechtfertigt ein über drei Jahre
andauernder monatlicher Ecstasy- und Speedkonsum die Anordnung eines
medizinischen Gutachtens selbst dann, wenn der Betroffene über einen ungetrübten
Leumund verfügt (Urteile des Bundesgerichts 1C_248/2011 vom 30. Januar 2012 und
1C_282/2007 vom 13. Februar 2008). Ein einmalig nachgewiesener, nicht im
Zusammenhang mit dem Führen eines Motorfahrzeuges stehender Kokainkonsum
genügt bei ungetrübtem Leumund jedoch nicht für die Annahme, der
Beschwerdeführer stelle ein besonderes Risiko für die anderen Verkehrsteilnehmer dar
(Urteil des Bundesgerichts 6A.72/2006 vom 7. Februar 2007). Auch aufgrund eines
einmaligen Ecstasykonsums lässt sich nicht annehmen, der Betroffene sei
drogenabhängig und vermöge Drogenkonsum und Strassenverkehr nicht ausreichend
zu trennen (Urteil des Bundesgerichts 6A.93/2002 vom 25. Februar 2003 E. 4.2).
c) Der Rekurrent bestreitet nicht, vor der Kontrolle vom 27. Februar 2012 Kokain
konsumiert zu haben. Anlässlich der polizeilichen Befragung vom 28. Februar 2012 gab
er zu Protokoll, in der vorletzten Nacht zwischen 23.00 und 4.00 Uhr zwei bis drei
Linien Kokain geschnupft zu haben (act. 5/12). Im Rekurs führt er dazu weiter aus, er
habe jedoch weder mit Alkohol noch mit Kokain ein Suchtproblem. Kokain konsumiere
er ganz selten, ungefähr drei- bis viermal im Jahr an speziellen Anlässen. Mit dem
Kokainkonsum habe er vor rund drei Jahren angefangen, und er gelte als sehr seltener
Gelegenheitskonsument. Nach dem Kokainkonsum fahre er nie. Deshalb seien keinerlei
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Anhaltspunkte ersichtlich, die ihn mehr als jede andere Person der Gefahr aussetzten,
sich in einem Zustand ans Steuer seines Fahrzeugs zu setzen, der das sichere Fahren
nicht mehr gewährleiste. Unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung
macht er zudem geltend, ein verkehrsmedizinisches Gutachten dränge sich immer
dann auf, wenn die konkreten Umstände hinreichend verdichtete Hinweise darauf
lieferten, dass die betroffene Person von einer die Fahrfähigkeit beeinträchtigenden
Substanz abhängig sein könnte. Der bloss gelegentliche Konsum von Kokain lasse
aber nicht auf eine Sucht schliessen. Ein verkehrsmedizinisches Gutachten sei
anzuordnen, wenn sich aus dem Strafurteil ergebe, dass der Betroffene innerhalb von
sechs Monaten 30 Gramm Kokain konsumiert habe.
Das Bundesgericht erwog im Urteil 1C_282/2007 vom 13. Februar 2008 E. 2.4, eine
fachärztliche Untersuchung eines Motorfahrzeuglenkers sei gerechtfertigt, wenn er in
den vergangenen drei Jahren gelegentlich Kokain konsumiert und innerhalb eines
Jahres 30 g davon beschafft habe. Das Bundesgericht äusserte sich nicht dazu, ob
dies auch bei einer geringeren Menge oder einem anderen Konsumverhalten der Fall
wäre. Hingegen wies es darauf hin, dass der Konsum von Kokain rasch zu einer
ausgeprägten psychischen Abhängigkeit führen könne; allerdings gebe es kein
gesichertes Wissen in dem Sinne, dass bereits aus dem gelegentlichen Schnupfen von
Kokain zwingend auf eine Abhängigkeit geschlossen werden könne (Urteil
1C_282/2007 vom 13. Februar 2008 E. 2.3; BGE 120 Ib 305 E. 4c). Allgemeingültige
Aussagen zur Gefährlichkeit von Kokain sind demnach nur beschränkt möglich. Hinzu
kommt, dass die Kokainkreise äusserlich relativ unauffällig und meist auf "Eingeweihte"
beschränkt sind und der Kokainkonsum häufig in Verbindung mit dem Missbrauch von
Alkohol, Barbituraten usw. steht. Insbesondere ist zu vermuten, dass mässiger und nur
gelegentlicher Kokainkonsum in Form des "Sniffens" nicht zu einer dem Heroin-
Missbrauch gleichzusetzenden körperlichen Abhängigkeit führt (vgl. Th. Geschwinde,
Rauschdrogen, 4. Aufl. 1998, S. 366 f.). Dieser Unsicherheit tragen sowohl die
herrschende Lehre als auch der Leitfaden zur Abklärung der Fahreignung Rechnung,
indem sie bereits beim Nachweis eines einmaligen Kokainkonsums eine Abklärung
verlangen. Vorliegend handelt es sich jedoch nicht nur um einen einmaligen Konsum.
Aufgrund der Angaben des Rekurrenten ist davon auszugehen, dass er in den
vergangenen drei Jahren regelmässig Kokain konsumierte. In dieser Zeit hätte sich
durchaus eine psychische Abhängigkeit entwickeln können. Es ist demnach offen, ob
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es sich beim Rekurrenten um einen gelegentlichen Freizeit-Sniffer ("social-recreational
user") oder um einen weit gefährdeteren "situation user" handelt, der Kokain zur
Leistungssteigerung und Bekämpfung depressiver Phasen zunehmend regelmässig
konsumiert (vgl. Th. Gschwinde, a.a.O., S. 366). Der Rekurrent wurde zudem zweimal
wegen Führens eines Fahrzeugs in alkoholisiertem Zustand verwarnt. Auch wenn die
festgestellten Blutalkoholkonzentrationen jeweils nicht im qualifizierten Bereich lagen
und die Vorfälle nicht auf eine Suchtanfälligkeit hindeuten, zeigen sie doch, dass es ihm
nicht immer gelingt, den Konsum von Substanzen, die die Fahrfähigkeit
beeinträchtigen, und das Führen eines Fahrzeugs ausreichend zu trennen. Es kann
deshalb nicht ausgeschlossen werden, dass er ein Fahrzeug unter dem Einfluss von
Kokain lenken würde. Angesichts dieser ungewissen Situation musste die Vorinstanz
ihrer Pflicht nachkommen und weitere Abklärungen vornehmen (vgl. BGE 120 Ib 305
E. 2c). Sie setzte sich damit auch nicht in Widerspruch zur bundesgerichtlichen
Rechtsprechung, welche in einem einmaligen Kokainkonsum keinen konkreten
Anhaltspunkt für eine Beeinträchtigung der Fahreignung der betroffenen Person zu
erblicken vermag (vgl. E. 2b), denn der Rekurrent räumte selbst ein, in den
vergangenen drei Jahren mehrmals Kokain konsumiert zu haben. Die Anordnung einer
verkehrsmedizinischen Begutachtung ist deshalb nicht zu beanstanden. Daran ändert
nichts, dass nicht gleichzeitig ein vorsorglicher Führerausweisentzug verhängt wurde.
Nach dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit konnte davon abgesehen werden, da
der Rekurrent im Zeitpunkt der Kontrolle fahrfähig war (vgl. Ph. Weissenberger,
Kommentar zum Strassenverkehrsgesetz, Bundesgerichtspraxis, Zürich/St. Gallen
2011, N 5 zu Art. 16d SVG).
Zusammenfassend ergibt sich, dass der Rekurrent während der letzten drei Jahre
regelmässig Kokain konsumierte; damit bestehen Zweifel an seiner Eignung als
Fahrzeuglenker. Die Vorinstanz ordnete zu Recht eine verkehrsmedizinische
Untersuchung an. Der Rekurs ist folglich abzuweisen. Mit der verkehrsmedizinischen
Untersuchung wird praxisgemäss bis zum Abschluss des Gerichtsverfahrens
zugewartet. Im Übrigen ist das Gesuch, dem Rekurs die aufschiebende Wirkung zu
erteilen, mit dem Entscheid in der Hauptsache gegenstandslos geworden.
3.- Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten dem Rekurrenten
aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 1'200.-- erscheint
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angemessen (vgl. Art. 7 Ziff. 122 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der
Kostenvorschuss von Fr. 1'200.-- ist zu verrechnen. Ein Anspruch auf eine
ausseramtliche Entschädigung besteht bei diesem Ausgang nicht.