Decision ID: 38d2252d-80c8-5ca6-8751-d5188198cdb8
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der im Jahre 1951 geborene, verheiratete schweizerisch-argentinische Doppelbürger S._, der während seiner mehrjährigen  in der Schweiz die obligatorischen Beiträge der Alters- und  entrichtet hat, zog laut den Angaben der  Z._ im Dezember 1999 nach Argentinien. Am 1. Mai 2000 wurde sein Zuzug von Argentinien in die Schweiz , wobei er laut den Angaben seines Arbeitgebers, der H._ AG in R._, bereits im April 2000 wieder in der Schweiz  gewesen war.
B. Seit dem 6. Dezember 2004 wohnt S._ wiederum in . Dessen Gesuch vom 8. April 2005 um Beitritt zur freiwilligen -, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (nachfolgend:  Versicherung) wies die Schweizerische Ausgleichskasse (: SAK) mit Verfügung vom 23. Mai 2005 ab, da er nicht  vor dem Ausscheiden aus der obligatorischen Versicherung  mindestens fünf aufeinanderfolgenden Jahren der  AHV/IV angeschlossen gewesen sei (in casu von Dezember 1999 bis Dezember 2004).
C. Mit undatiertem Schreiben, welches der SAK am 19. Juli 2005  ist, erhob S._ bei der SAK Einsprache gegen die  vom 23. Mai 2005. Er beantragte sinngemäss die Aufhebung der Verfügung sowie seine Aufnahme in die freiwillige Versicherung.
D. Mit Einspracheverfügung vom 25. Oktober 2005 lehnte die SAK die Einsprache ab, da S._ von Januar bis April 2000 eine Lücke in der Versicherungszeit aufweise.
E. Am 22. November 2005 erhob S._ (nachfolgend: ) Beschwerde bei der Eidgenössischen Rekurskommission AHV/ IV. Er verlangte sinngemäss die Aufhebung der Einspracheverfügung und die Aufnahme in die freiwillige Versicherung. Zur Begründung  er aus, er habe der SAK mitgeteilt, dass er in der Schweiz nur tem-
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porär arbeite. Die SAK habe ihm im Oktober 2004 auf telefonische Nachfrage mitgeteilt, betreffend seine Altersversicherung sei alles in Ordnung.
F. Mit Vernehmlassung vom 12. Dezember 2005 beantragte die SAK die Abweisung der Beschwerde.
G. Am 31. August 2006 trat die Eidgenössische Rekurskommission AHV/IV auf die Beschwerde vom 22. November 2005 nicht ein, da der mit Zwischenverfügung vom 20. Februar 2006 verfügte  in der Höhe von Fr. 500.- nicht geleistet worden sei.
H. Am 28. Juni 2007 hiess das Bundesgericht die gegen das Urteil der Eidgenössischen Rekurskommission AHV/IV vom 31. August 2006  Verwaltungsgerichtsbeschwerde gut und hob das  Urteil auf.
I. Das nun mit der Sache befasste Bundesverwaltungsgericht als  der Eidgenössischen Rekurskommission AHV/IV gab den  am 16. August 2007 die Zusammensetzung des Spruchkörpers bekannt. Es sind keine Ausstandsbegehren eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen Rekurs- oder Schiedskommissionen oder bei den Beschwerdediensten der Departemente hängigen Rechtsmittel. Die Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (vgl. Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht [VGG, SR 173.32]).
1.2 Gemäss Art. 31 VGG in Verbindung mit Art. 85bis Abs. 1 des  vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und  (AHVG, SR 831.10) beurteilt das  Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügun-
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gen der Schweizerischen Ausgleichskasse. Es liegt keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vor.
1.3 Aufgrund von Art. 3 Bst. dbis des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet das VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im  Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.
1.4 Der Beschwerdeführer ist im Sinne von Art. 59 ATSG .
1.5 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht (Art. 60 ATSG und Art. 52 VwVG) eingereicht wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten.
2. Vorliegend ist strittig und vom Bundesverwaltungsgericht zu prüfen, ob die SAK dem Beschwerdeführer zu Recht die Aufnahme in die  Versicherung verweigert hat.
2.1 Art. 2 Abs. 1 AHVG bestimmt unter dem Titel ''Freiwillige '', dass Schweizer Bürger der freiwilligen Versicherung beitreten können, falls sie unmittelbar vorher während mindestens fünf  Jahren obligatorisch versichert waren.
2.2 Laut den Angaben der Einwohnerkontrolle Z._ zog der  im Dezember 1999 von der Schweiz nach Argentinien. Von diesem Moment an war er somit nicht mehr obligatorisch . Im April 2000 nahm er gemäss den Angaben seines damaligen Arbeitsgebers die Arbeitstätigkeit bei der H._ AG in R._ wieder auf und war damit wieder obligatorisch versichert.
2.3 Im relevanten fünfjährigen Zeitraum von Dezember 1999 bis  2004 weist der Beschwerdeführer somit eine dreimonatige  in der Versicherungszeit auf. Die Voraussetzung von Art. 2 Abs. 1 AHVG, dessen Wortlaut keinen Spielraum für eine andere Auslegung belässt, ist deshalb nicht erfüllt.
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2.4 Der Beschwerdeführer belegt seine Behauptung, die SAK habe ihm auf telefonische Anfrage hin im Oktober 2004 bestätigt, mit seiner (freiwilligen) Altersversicherung sei alles in Ordnung, nicht weiter. Selbst wenn ihm die SAK eine solche Auskunft erteilt haben sollte,  dies keinen Anspruch auf Aufnahme in die freiwillige : Soweit er damit nämlich eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben durch die auskunfterteilende Behörde geltend  will, ist dies insofern nicht stichhaltig, als er auf der Basis dieser Auskunft vom Oktober 2004 gar keine (schadenskausalen)  (vgl. nur BGE 119 V 307 E. 3a, 118 Ia 254 E. 4b, 118 V 76 E. 7, 117 Ia 287 E. 2b) mehr hätte treffen können, betrifft doch seine Versicherungslücke den Zeitraum von Januar bis zum April 2000.
2.5 Die Beschwerde gegen die Einspracheverfügung vom 25. Oktober 2005 ist daher abzuweisen.
3. Das Verfahren ist für die Parteien (nunmehr) kostenlos (Art. 85bis
Abs. 2 AHVG). Der unterliegende Beschwerdeführer hat keinen  auf Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).
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