Decision ID: 216854a2-d4e5-5510-9a95-1eb74c069a6a
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
A.a Die Beschwerdeführer - moldavische Staatsangehörige russischer Ethnie aus (Ort) - verliessen eigenen Angaben zufolge ihren  am 20. Juni 2004 auf dem Landweg und gelangten über  unbekannte Länder nach (Ausland 1), wo sie sich vom 24. Juni 2004 bis zum 6. Juli 2004 aufhielten und um Asyl nachsuchten.  reisten sie nach (Ausland 2) weiter, wo sie bis zum 12. Oktober 2004 blieben und ebenfalls um Asyl nachsuchten. Als sie von dort  wurden, zogen sie das Asylgesuch in (Ausland 1) zurück, weil sie dort keine Unterkunft hatten, und begaben sich am 23. beziehungsweise 25. Oktober 2004 unter Umgehung, der Grenzkontrollen in die Schweiz. Am 25. Oktober 2004 suchten sie in (Ort) um Asyl nach. Am 28. Oktober 2004 fanden im Transitzentrum (Name) die Empfangsstellenbefragungen statt. Am 6. Dezember 2004 (Beschwerdeführer) beziehungsweise 7. Dezember 2004 (Beschwerdeführerin) wurden sie durch die zuständige Behörde des Kantons (Name), dem sie für die Dauer des Asylverfahrens zugewiesen wurden, zu den Asylgründen befragt. Das Bundesamt verzichtete auf eine ergänzende Anhörung.
A.b Die Beschwerdeführerin machte im Wesentlichen geltend, ihr  sei zu Sowjetzeiten von Moskau als Wirtschaftsberater nach  entsandt worden. Er sei vom sowjetischen Geheimdienst KGB beauftragt worden, andere russische Entsandte zu überwachen und dem KGB Informationen zu liefern. Die Eltern hätten sich im Zeitraum vom 1983 bis 1989 in Nicaragua aufgehalten, während sie und ihr Bruder bei ihrer Grossmutter in (Ort) hätten bleiben müssen. Wegen der Tätigkeiten des Vaters für den KGB in Nicaragua werde sie seit ihrer Studentenzeit und namentlich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion vom KGB beziehungsweise russischen  FSB und der Polizei verfolgt. Sie hätte mit dem KGB  und geheime Informationen über die Tätigkeiten des Vaters preisgeben sollen. Im Januar 1999 sei ihr Onkel umgebracht worden. Im Jahr 2000 oder 2001 habe der KGB ihren Sohn entführt. Mitte 2001 sei sie von einem Mann gewarnt worden, dass der KGB sie und ihre ganze Familie vernichten wolle. Vor ein paar Jahren sei sie in ihrer Wohnung von einem Polizisten vergewaltigt worden. Im September 2001 sei sie erneut von einem Polizisten zu Hause aufge-
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sucht worden, welcher ihr die Zähne ausgeschlagen habe. Im Februar 2004 seien zwei Polizisten zu ihr nach Hause gekommen. Diese hätten sie geschlagen und ihr die Nase gebrochen. Im April 2004 seien zwei Polizisten und eine Frau bei ihr zu Hause erschienen. Als der  die Tür geöffnet habe, sei er zusammengeschlagen worden.  habe sie seit Jahren regelmässig Telefonanrufe erhalten, worin sie aufgefordert worden sei, auf dem Polizeiposten zu erscheinen. Auch sei ihr ständig mit dem Tod gedroht worden, wenn sie die  verweigere. Nichtsdestotrotz habe sie den Aufforderungen nie Folge geleistet. Aus diesen und gesundheitlichen Gründen - sie  an angeborenem Asthma und ertrage keine Kälte - habe sie ihren Heimatstaat verlassen.
A.c Der Beschwerdeführer machte im Wesentlichen geltend, er habe seinen Heimatstaat aus den von seiner Ehefrau geschilderten  verlassen. Weil sein Schwiegervater zu Sowjetzeiten als  nach Nicaragua entsandt worden sei, werde seine  seit Jahren vom KGB und der moldavischen Regierung verfolgt und unter Druck gesetzt. Etwa drei Jahre vor der Ausreise sei seine Ehefrau von einem Polizisten vergewaltigt worden. Zudem habe es  Drohanrufe gegeben. Jeden Monat hätten Unbekannte an die Tür geklopft. Nachdem seine Ehefrau im August 2003 und Ende Februar 2004 zu Hause von Polizisten zusammengeschlagen worden sei, habe er seine Arbeit aufgegeben, um die Ehefrau zu beschützen. Im April 2004 seien zwei Polizisten und eine Frau zu Hause . Als er die Tür geöffnet habe, hätten ihn die beiden Polizisten . Der Ehefrau sei die Nase gebrochen worden;  habe man sie aufgefordert, sich regelmässig auf dem  zu melden. Nach diesem Vorfall hätten sie sich zur Ausreise .
A.d Für die weiteren Aussagen der Beschwerdeführer wird, soweit für den Entscheid wesentlich, auf die Protokolle bei den Akten verwiesen. Zum Nachweis ihrer Identität und zur Stützung ihrer  reichten sie Identitätskarten mit Beilagen, eine , diverse Quittungen und Tickets, Informationsblätter zum  in (Ausland 2), Notizen zu den Asylgründen in französischer und russischer Sprache, den Invalidenausweis der Beschwerdeführerin, Unterlagen zur Unterrichtstätigkeit deren Vaters sowie das Einreisevisum von deren Mutter zu den Akten.
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B. Mit Verfügung vom 9. Februar 2005 - eröffnet am 10. Februar 2005 - stellte das Bundesamt fest, die Beschwerdeführer erfüllten die  nicht, und lehnte die Asylgesuche ab. Gleichzeitig verfügte es die Wegweisung der Beschwerdeführer aus der Schweiz und ordnete den Vollzug an. Zur Begründung führte es im  aus, die geltend gemachten Verfolgungsvorbringen genügten den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit nicht. So gehe aus den vagen Angaben der Beschwerdeführer nicht hervor, wer nun eigentlich ihre Verfolger seien; einmal sei vom KGB, dann wiederum vom FSB und der moldavischen Regierung sowie von Polizeikräften die Rede.  vage und und unklar seien die Beschwerdeführer in Bezug auf die Verfolgungsmotivation geblieben. So sei insbesondere die  nicht in der Lage gewesen anzugeben, um was für  es sich konkret handle, die sich angeblich in ihrem Besitz befänden, und welches die Ursache für die behauptete Verfolgung sei. Auch der Beschwerdeführer sei nicht in der Lage gewesen, konkrete Angaben zur Verfolgungsmotivation zu machen. Die Vorbringen seien insgesamt nicht nachvollziehbar ausgefallen, wiesen keinerlei  auf, entbehrten jeglicher Realität und wirkten konstruiert. Im  wiesen die Vorbringen zahlreiche Widersprüche auf, so  im Zusammenhang mit der Vergewaltigung, dem Zeitpunkt der Entführung des Sohnes, dem Bruch der Nase, den fluchtauslösenden Vorfällen im Februar und April 2004, den näheren Umständen des  des Onkels der Beschwerdeführerin sowie den Angaben zum  ihres Bruders. Aus den zu den Akten gereichten Unterlagen würden sich keinerlei Hinweise auf eine asylrelevante Verfolgung . Mithin seien sie nicht geeignet, an der Einschätzung, wonach die Vorbringen jeglicher Realität entbehrten und demnach haltlos seien, etwas zu ändern. Vielmehr gehe beispielsweise aus dem  hervor, dass der moldavische Staat seine Fürsorgepflicht im  seiner Möglichkeiten wahrnehme und der Beschwerdeführerin  Privilegien gewähre. Der Vollzug der Wegweisung sei , zumutbar und möglich. Namentlich sei die Beschwerdeführerin in ihrem Heimatstaat wegen ihres angeborenen Asthmas behandelt  und beziehe dort eine Invalidenrente. Gemäss dem Arztbericht des Spitals (Ort) vom 6. Dezember 2004 hätten die Untersuchungen keinen auffälligen Befund ergeben. Der Beschwerdeführerin sei zuzumuten, gegebenenfalls eine diesbezügliche Behandlung in ihrem Heimatstaat wieder aufzunehmen. Überdies besitze sie dort ein , wozu namentlich ihre wohlhabenden Eltern gehörten.
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C. Mit Eingabe vom 28. Februar 2005 (Poststempel) an die damals  Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) beantragten die Beschwerdeführer unter Kosten- und Entschädigungsfolge, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, festzustellen, dass sie die Flüchtlingseigenschaft erfüllten, und ihnen Asyl zu gewähren;  sei die Unzulässigkeit, Unzumutbarkeit oder Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzugs festzustellen und die vorläufige Aufnahme . In prozessualer Hinsicht wurden die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung sowie der Erlass allfälliger Verfahrenskosten und die unentgeltliche Verbeiständung sowie der Verzicht auf einen Kostenvorschuss beantragt. Gleichzeitig wurden ein Invalidenausweis, ein Zertifikat der Nationalen Sozialversicherungskasse samt  und ein Arztschreiben vom 15. Dezember 2004, alles die  betreffend und in Kopie, sowie zwei  zu den Akten gereicht. Darauf sowie auf die Begründung wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.
D. Mit Instruktionsverfügung vom 4. März 2005 wurde den  mitgeteilt, dass sie den Entscheid in der Schweiz abwarten können. Zudem wurde auf einen Kostenvorschuss verzichtet und der Entscheid über das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998
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[AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat am 1. Januar 2007 die  der bei der ARK hängigen Rechtsmittel übernommen. Das neue Verfahrensrecht ist anwendbar (Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen  und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
2. Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Die  sind durch die angefochtene Verfügung berührt und haben ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Die Beschwerdeführer sind daher zur Einreichung der  legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 50 und 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
3. Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wird vorliegend auf die  eines Schriftenwechsels verzichtet.
Die lange Dauer des vorliegenden Beschwerdeverfahrens ist  des Verzichts auf einen Schriftenwechsel zwar unüblich, indes in erster Linie auf die Prioritätenordnungen der ARK und  zurück zu führen. Nachdem jedoch seit der  der ARK vom 4. März 2005 und der Eingabe der  vom 28. Februar 2005 keine wesentliche Änderung der - und Sachlage eingetreten ist, besteht trotz der langen  kein Anlass zur Durchführung eines Schriftenwechsels.
4.
4.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, wo sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte
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Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 AsylG).
4.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
5.
5.1 In der Beschwerde werden die bisherigen Verfolgungsvorbringen wiederholt und insbesondere ausgeführt, die Beschwerdeführerin habe zusammen mit ihrem Vater in einem Business-Center gearbeitet und dabei auch Zugang zu Geheimdossiers gehabt. Weil der Vater in der wirtschaftlichen Aufklärung tätig und in Nicaragua gewesen sei, hätten nur Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes (service du ) Informationen von ihrem Vater gehabt. Zuerst hätten diese  von der Beschwerdeführerin Informationen verlangt, später  sie damit begonnen, sie und ihren Ehemann zu tyrannisieren. Der FSB und der KGB (Offizier C._) hätten die Beschwerdeführer gesucht, sie verfolgt und mit dem Tod bedroht. Ein Polizist habe die Beschwerdeführerin vergewaltigt. Nach den Vergewaltigungen und den Befragungen durch den Sicherheitsdienst habe sich der  der Beschwerdeführerin verschlechtert. Nach diesen Traumata habe sie sich auf der Strasse versteckt. Sie habe oft Herzprobleme und leide unter Asthma (Gruppe II). Zudem könnten die  nicht schlafen und hätten Angst (vgl. Beschwerde, S. 2-8).
5.2 Eine Überprüfung der Akten ergibt, dass sich die Erwägungen in der angefochtenen Verfügung als zutreffend erweisen. Mithin wurde die Schilderung der Verfolgungsvorbringen durch die  zu Recht als den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit nicht  qualifiziert. Diesbezüglich wird auf Sachverhalt Bst. B verwiesen. Auch die Ausführungen in der Beschwerde sind nicht geeignet, an  Einschätzung etwas zu ändern, zumal es sich dabei lediglich um eine sinngemässe Wiederholung der bisherigen Vorbringen handelt.
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Was die der Beschwerde beigelegten Dokumente anbelangt, wird auf E. 7.3 hienach verwiesen.
5.3 Nach dem Gesagten erweist sich die von den Beschwerdeführern geltend gemachte Verfolgung als unglaubhaft. Aufgrund der  Erwägungen erübrigt es sich, auf die weiteren Ausführungen in der Beschwerde einzugehen, weil sie am Ergebnis nichts ändern . Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorbringen der  den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit nicht . Die Asylgesuche wurden vom Bundesamt zu Recht abgewiesen.
6. Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und  den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
Die Beschwerdeführer verfügen weder über eine fremdenpolizeiliche Aufenthaltsbewilligung noch einen Anspruch auf Erteilung einer . Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der  Asylrekurskommission [EMARK] Nr. 2001 Nr. 21).
7.
7.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
7.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie  läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG).
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Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und  (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder  oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
7.2.1 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. MARIO GATTIKER, Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Da es den Beschwerdeführern nicht gelungen ist, eine asylrechtlich  Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen  im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr der Beschwerführer in ihren Heimatstaat ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
7.2.2 Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen der  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass sie für den Fall einer Ausschaffung in ihren Heimatstaat dort mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wären. Gemäss Praxis des  Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Folterausschusses müssten die Beschwerdeführer eine  Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass  im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche  drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren ; EGMR, Bensaid gegen Grossbritannien, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Auch die  Menschenrechtssituation in ihrem Heimatstaat lässt den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt klarerweise nicht als  erscheinen.
7.2.3 Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
7.3 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner
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Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist - unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG - die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
Weder die allgemeine Lage in Moldova noch die persönliche Situation der Beschwerdeführer lassen auf eine konkrete Gefährdung schliessen. Schliesslich bestehen auch keine anderen Hinweise, dass die Beschwerdeführer bei einer Rückkehr in den Heimatstaat in eine konkrete, ihre Existenz bedrohende Situation geraten könnten. Namentlich vermögen daran die Krankheit beziehungsweise Invalidität der Beschwerdeführerin und die diesbezüglich zu den Akten gereichten Dokumente nichts zu ändern: Gemäss dem Arztschreiben vom 15. Dezember 2004 leidet die Beschwerdeführerin seit der frühen Kindheit an einer mittelschweren Asthmaproblematik; beim Ausweis Nr. (Ziffern) handelt es sich um eine Kopie des im erstinstanzlichen Verfahren im Original einreichten Invalidenausweises; im Zertifikat Nr. (Ziffern) der Nationalen Sozialversicherungskasse werden die  der Beschwerdeführerin bestätigt und dieser Arbeitsaktivitäten nicht empfohlen. Wie bereits die Vorinstanz zutreffend ausführte,  die Untersuchungen der Beschwerdeführerin keinen auffälligen Befund ergeben und kann sich diese erforderlichenfalls in ihrem Heimatstaat behandeln lassen. Sodann verfügt sie in ihrem Heimatstaat über ein tragfähiges Beziehungsnetz, wozu namentlich ihre wohlhabenden Eltern zählen. Auch die Eltern des Beschwerdeführers sind nach wie vor in Moldova wohnhaft. Die Beschwerdeführerin besitzt einen Hochschulabschluss in Wirtschaft und entsprechende Berufserfahrung, während der Beschwerdeführer die technische Berufsschule als Gas- und Elektroschweisser abgeschlossen hat und in der Folge ebenfalls seinen Beruf ausübte. Angesichts der gesamten Umstände kann der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführer - entgegen der in der Rechtsmitteleingabe vertretenen Auffassung - auch als zumutbar bezeichnet werden.
7.4 Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführern, sich bei der  Vertretung ihres Heimatstaates die für eine Rückkehr  Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG),  der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AuG).
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8. Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu . Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig,  und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
9. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist nach dem Gesagten abzuweisen.
10. Die Gesuche um Erlass der Verfahrenskosten und unentgeltliche  gemäss Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG sind abzuweisen,  sich die Beschwerde als aussichtslos erwies. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten auf Fr. 600.-- festzusetzen (vgl. Art. 2 und 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und  vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) und den Beschwerdeführern aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG).
(Dispositiv nächste Seite)
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