Decision ID: a9d0c35c-3660-489c-a32e-9ae576f7dcbb
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Die
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach der Versi
cherten
X._
, geboren 1960, mit Verfügungen vom 14. November 2011 und 30. Januar 2012 mit Wirkung ab 1. April 2004 eine halbe und mit Wirkung ab 1. Mai 2007 eine ganze Rente z
u (Urk. 9/191, Urk. 9/194, Urk.
9/205). Im August 2012 leitete die IV-Stelle von Amtes wegen eine revisionsweise Über
prüfung des Rentenanspruchs ein (vgl. Urk. 9/210).
Mit dem
Revisionsfragebo
gen
reichte die Versicherte die Verlaufsberichte von
Dr.
med.
Y._
, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
,
vom 24.
Oktober 2012
und des Sanatoriums
Z._
vom 17. Oktober 2012 ein (Urk. 9/211/3,
Urk. 9/211/6-7).
Am 22.
April 2013 teilte die IV-Stelle der Versiche
rten
mit
, sie habe sich einer psychiatrischen Begutachtung zu unterziehen
. Gleichzeitig gab sie der Versicherten den Namen des Experten bekannt und gab ihr Gelegenheit,
Zu
satzfragen
zu stellen
(Urk. 9/216).
Mit Eingabe vom 9. Juli 2013 erklärte die Versicherte, sie sei mit der Einholung
des
Gutachtens nicht einverstanden (Urk. 9/223). Mit Verfügung vom 16. Juli 2013 hielt die IV-Stelle an der Durchführung der Begutachtung fest (Urk. 9/224 = Urk. 2).
2.
Gegen die Verfügung vom 16. Juli 2013 erhob die Ver
sicherte am 16.
September 2013 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass das Revisionsverfahren abgeschlossen und die Rente unverändert sei (Urk. 1).
Die IV-Stelle beantragte in der Beschwerdeantwort vom 14. Oktober 2013 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 8).
Mit Verfügung vom 1
2.
November 2013 wurde der Beschwerdeführerin entsprechend ihrem Gesuch die unentgeltliche
Prozessfüh
rung
bewilligt und ihre Rechtsvertreterin Rechtsanwältin Claudia
Eugster
, Küsnacht, als unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt. Das ebenfalls gestellte Gesuch um Anordnung eines förmlichen zweiten Schriftenwechsels wurde gleichzeitig mit dem Hinweis
abgewiesen
, der Beschwerdeführer
in
bleibe es un
benommen, von sich aus weitere Ausführungen zur Sache zu machen (Urk. 14).
Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
Bei der angefochtenen Verfügung vom
16. Juli 2013
handelt es sich um eine verfahrensleitende Verfügung, mit welcher die Beschwerdegegnerin an der von ihr
angeordneten
Begutachtung festhielt. Da
eine solche Verfügung das
Admi
nistrativ
verfahren
nicht abschliesst, handelt es s
ich um eine
Zwischenverfü
gung
.
Zwischenverfügungen können gemäss Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das
Verwaltungsverfah
ren
(
VwVG
) bei Bejahung eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils (Art. 46 Abs. 1
lit
. a
VwVG
) angefochten werden. Bei der Beurteilung des Merkmals des nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Kontext der Gutachtenanordnung fällt gemäss der Rechtsprechung (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7) ins Gewicht, dass das Sachverständigengutachten im Rechtsmittelverfahren mit Blick auf die fachfremde Materie faktisch nur beschränkt über
prüfbar ist. Greifen die Mitwir
kungsrechte erst nachträglich, das heisst be
i der Beweiswürdigung im
Verwal
tungs
- und Beschwerdeverfahren, so kann h
ieraus ein nicht wieder gutzuma
chender Nachteil entstehen, zumal im Anf
echtungsstreitverfahren kein An
spruch auf Einholung von Gerichtsgutachten besteht. Auf die gegen die Verfü
gung vom 13. Juni 2013 erhobene Beschwerde ist nach dem Gesagten einzu
treten.
2.
Der Versicherungsträger hat gemäss Art. 43 Abs. 1 ATSG die notwendigen Abklä
rungen von Amtes wegen durchzuführen. Soweit ärztliche oder fachliche Untersuchungen für die Beurteilung notwendig sind, hat sich die versicherte Person diesen zu unterziehen (Abs. 2).
Ist
zur Abklärung des Sachverhaltes ein Gutachten einer oder eines unabhängigen Sachverständigen
nötig
, so gibt
der Versicherungsträger
gemäss Art. 44 ATSG
der
versicherten Person
deren oder dessen Namen bekannt. Diese kann den Gutachter aus triftigen Gründen ableh
nen und kann Gegenvorschläge machen.
Das Bundesgericht hat in seinen neusten Entscheiden in Änderung der früheren Rechtsprechung (vgl. BGE 132 V 93 E. 6.5)
ferner
festgehalten, unter dem Titel des nicht wieder gutzumachenden Nachteils könnten - im erstinstanzlichen Verfahren - nicht nur gesetzliche
Ausstandsgründe
gegen einzelne Personen genannt werden, sondern die Ein
wendungen könnten beispielsweise auch die Notwendigkeit einer Begutachtung, die Auswahl der medizinischen Disziplinen oder die Fachkompetenz der beauf
tragten Sachverständi
gen betreffen (BGE 138 V 271 E.
1.1 und E. 3, BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7).
Diese für Fälle von polydisziplinären Begutachtungen entwi
ckelte Rechtsprechung ist auch bei der Anordnung von
mono- oder
bidiszipli
nären
Gutachten zu beachten (BGE 139 V 349 E. 5.4).
3.
Die Beschwerdeführerin begründete die Notwendigkeit
der
psychiatrischen Begut
achtung mit der Klärung von Widersprüchen in der Aktenlage, insbeson
dere hinsichtlich
internationaler
Diagnoserichtlinien, und der Klärung der the
rapeutischen Intervention und deren Befolgung (Urk. 2
S. 1
). Die Beschwerde
führerin verneint die Notwendigkeit der vorgesehenen psychiatrischen Begut
achtung. Sie vertritt
zusammengefasst
den Standpunkt, die Ausgangslage der Rentenrevision sei hinreichend klar und eine wesentliche Veränderung der Ver
hältnisse sei aufgrund der aktuellen Verlaufsber
ichte auszuschliessen. Weitere Abklärungen seien somit nicht notwendig. Die Neubeurteilung des unverändert gebliebenen Sachverhalts sei revisionsrechtlich ohne Bedeutung und Abklärun
gen in diesem Zusammenhang
daher
nicht statthaft (Urk. 1 S. 5 ff.).
4.
4.1
Gemäss Feststellungsblatt für den Beschluss vom 14. Juli 2011
(Urk. 9/171)
stützte sich die Beschwerdegegnerin bei
der Zusprechung der Rente
auf die Er
kenntnisse
des Arztes des Regionalen Dienstes (RAD)
, Prof.
Dr.
med.
A._
, Facharzt für
Psychiatrie und Psychotherapie
, der die Beschwerdefüh
rerin am 28. Juli 2010
persönlich untersuchte (vgl. Urk. 9/165/2-3). Prof.
A._
hielt
gleichentags
fest, die Untersuchung der Beschwerdeführerin habe in Übereinstimmung mit dem Bericht des Sanatoriums
Z._
vom 8. März 2010, gemäss dem die Beschwerdeführerin an einer rezidivierenden depressiven Störung mit gegenwärtig schwerer Episode und psychotischen Symptomen lei
det (vgl. Urk. 9/162
)
,
ergeben, dass
ein Gesundheitsschaden
mit Krankheitswert
gegeben sei, der
eine vollständige Einschränkung der funktionellen Leistungsfä
higkeit für beruflich zu v
erwertende Tätigkeiten zur Folge habe. Retrospektiv könne mit
hoher
Wahrscheinlichkeit und
auch
gestützt auf das psychiatrische Gutachten von PD
Dr.
med.
B._
, Facharzt für Psychiat
rie und Psychothe
rapie, vom 10.
Januar 2009
(Urk. 9/158)
davon ausgegangen werden, dass bei der Be
schwerdeführerin ab
2003 bis 2006 medizinisch-theoretisch eine
Ar
beitsfähigkeit von 50
%
in
einer angepassten
Tätigkeit bestanden habe und ab Februar 2007 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit. Zu empfehlen sei die Beibehaltung der Schadenminderungspflicht von Amtes wegen und die Anberaumung einer Rentenrevision in einem Jahr
(Urk. 9/171/5-6).
4.2
Dr.
Y._
, die behandelnde Psychiaterin der Beschwerdeführerin (Urk. 9/211/3
Ziff.
5.1)
,
fasste in ihrem Bericht vom 24. Oktober 2012 zum Ver
lauf seit der Zusprechung der Rente zusammen, die Beschwerdeführerin leide im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung nach wie vor an einer schwe
ren Episode mit psychotischen Symptomen (Urk. 9/211/3
Ziff.
5.4). Es finde wöchentlich eine Therapiesitzung statt und die Beschwerdeführerin werde auch medikamentös behandelt. Der Sitzungsrhythmus sei einzig durch einen längeren stationären Aufenthalt der Beschwerdeführerin im Sanatorium
Z._
unter
brochen worden (Urk. 9/211/3
Ziff.
5.1-3). Eine Erwerbstätigkeit sei derzeit nicht möglich. Im Falle einer Besserung des Zustandes sei gegebenenfalls eine Tätigkeit
in geschütztem Rahmen denkbar (Urk. 9/211/3 Ziff.- 5.5).
4.3
Dem Bericht des Sanatoriums
Z._
vom 17. Oktober 2012 ist zu entneh
men, die Beschwerdeführerin sei vom 19. September bis 18. Oktober 2012 stati
onär in der
Z._
behandelt worden.
Sie leide im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung
nach wie vor
an einer schweren Episode mit psychotischen Symptomen. Die stationäre Behandlung habe im Rahmen einer
Kriseninterven
tion
, zur Pharmakotherapie und zwecks Durchführung aktivierender Therapien stattgefunden (Urk. 9/211/6).
4.4
Im Feststellungsblatt für den Beschluss vom 11. September 2013 hielt RAD-Arzt
C._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
,
am 4. April 2013 fest
, die Aktenlage bezüglich Diagnostik und Behandlung sei nicht schlüssig. Es sei die Rede von Anpassungsstörungen mit depressiven Merkma
len, von einer depressiven Störung mit psychotischen Merkmalen, einem Ganser-Syndrom, einer Persönlichkeitsstörung mit
histrionischen
und abhängi
gen Merkmalen. Sodann sei nicht klar, we
lchem B
ehandlungsplan gef
olgt werde,
welche internationalen Leitlinien
therapeutisch
befolgt würden und wel
chen Effekt die Behandlung habe. Es sei
dah
er eine Begutachtung angezeigt (Urk. 9/228/41
f.). Am 16. Juli 201
3 ergänzte RAD-Arzt
C._
, zur
Klärung der Widersprüche in den Akten sei an der zusätzlichen Begutachtung
festzu
halten. Die Begutachtung sei insbesondere auch zur Klärung der therapeuti
schen Intervention und deren Befolgung nötig (Urk. 9/228/42).
5.
5.1
Die Durchführung einer Revision per August 2012 behielt sich die
Beschwerdegeg
nerin
bereits bei der Rentenzusprec
hung vor (vgl. Urk. 9/175/1). In einem
Revisionsverfahren zu überprüfen i
st, ob sich am Sachverhalt, den die Beschwerdegegnerin
der Zusprechung der Rente zu Grunde
legte
,
in
anspruchs
relevanter
Weise etwas geändert hat.
Auf
welche Diagnose
und welche Beurtei
lung der erwerblichen Ressourcen sich
die
Beschwerdegegnerin für die
Zuspre
chung der Rente
seinerzeit
stützt
e
, ist aufgrund des Feststellungsblattes aus dem Jahr 2011 klar
(vgl. vorstehende
Erw
. 4.1)
. Die massgebende
Diagnose stellten sowohl die Ä
rzte des Sanatoriums
Z._
als auch der Gutachter
PD
Dr.
B._
.
Ebenso verhält es sich mit der Beurteilung der im Falle der Beschwerdeführerin nicht mehr vorhandenen Restarbeitsfähigkeit
.
Revisions
rechtlich
bedeutsam ist
allein
, ob sich
an diesen
Umständen seither etwas geän
dert hat. G
emäss den Ausführungen in den
aktuellen
Verlaufsberichten präsen
tiert sich die Situation
unverändert. Die Berichte sind zwar
knapp gehalten,
ge
ben aber hinreichend Auskunft darüber
.
Die vom RAD-Arzt genannten Gründe für die Notwendigkeit einer Begutachtung betreffen
nicht
Sachverhaltsänderun
gen
, sondern
im ersten Abklärungsverfahren zu beurteilende Gesichtspunkte
.
Zusätzliche
n
Abklärungen
in diesem Zusammenhang
steht
indessen
die Rechts
kraft des
Entscheides
entgegen, mit dem die Beschwerdegegnerin der Beschwer
deführerin die Rente zugesprochen hat.
Die beabsichtigten
Abklärungen laufen auf eine Neubeurteilung des
seinerzeit festgestellten
Sachverhalts hinaus
, was nicht zulässig ist
.
5.2
Das Gesagte gilt auch in Bezug auf die Evaluation weiterer
Behandlungsoptio
nen
.
RAD-Arzt Prof.
A._
hielt am 4. Dezember 2009 fest, aus
versiche
rungsmedizinischer
Sicht sollte im Sinne einer effizienten Fallführung mittels eines ärztlichen Verlaufsberichts geprüft werden, in welchem Stadium sich
der Behandlungsprozess befinde,
ob die Beschwerdeführerin aktiv mitarbeite und ihrer Pflicht zur Schadenminderung nachkomme. Auf dieser Grundlage könnten die
erwerblich verwertbaren
Ressourcen über eine berufliche Eingliederung ge
gebenenfalls
nutzbar gemacht werden
(Urk. 9/171/5).
Im in der Folge eingehol
ten Verlaufsbericht vom 8. März 2010 führten die behandelnden Ärzte des Sanatoriums
Z._
aus, es liege ein stark
chronifizierter
Verlauf vor, wes
wegen die Prognose als ernst anzusehen sei. Mit einer wesentlichen Besserung könne weder kurz- noch mittelfristig gerechnet werden (Urk. 9/162/1 f.
Ziff.
4).
In
der Stellungnahme vom
2
8.
Juli 2010 empfahl Prof.
A._
nach Einsicht in
diesen
Verlaufsbericht die Auferlegung der Schadenminderungspflicht und die Durchführung einer
Rentenre
vision
auf der Grundlage der angestrebten therapeutischen Stabilisierung und der dadurch erreichten beruflichen
Integrati
onsfähigkeit
(Urk. 9/171/5 f
.
).
Auf die explizite Auferlegung der Pflicht, sich einer bestimmten Behandlung zu unterziehen, verzichtete die
Beschwerdegeg
nerin
in der Folge. Nachteilig ausgewirkt hat sich dies allerdings nicht
.
Die
im
Revisionsverfahren erstatteten Berichte
zeigen
, dass sich am Zustand der Beschwerdeführerin trotz fortgeführter Behandlung
in der kurzen Zeit
zwischen
der
Zusprechung der Rente und der Einleitung des
Revision
sverfahrens
im
Herbst 2012 nichts geändert hat und somit die Prognose der Ärzte des Sanato
riums
Z._
, mit einer Zustandsverbesserung könne weder kurz- noch mittelfristig gerechnet werden,
tatsächlich
zutreffend ist.
5.3
Die Einholung
eines
Gutachtens
im Revisionsverfahren ist auch mit Blick auf die im Sozialversicherungsrecht gültigen Beweisgrundsätze nicht zwingend er
forderlich.
Sowohl der Versicherungsträger als auch die
Sozialversicherungs
richter
haben die Beweise frei, das heisst
ohne Bindung an förmliche
Beweisre
geln
, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen.
Zu prüfen sind alle Beweismittel, unabhängig
davon
, von wem sie stammen.
Entscheidend ist
, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des Leistungsanspruches gestatten (BGE 125 V 351 E. 3.a, 134 V 231 E. 5.1). Dies ist vorliegend aufgrund der jüngsten
Ver
laufsberichte
der Fall.
Aus diesen ergibt sich
rechtsgenüglich
, dass sich der für die Leistungszusprechung
massgebliche Sachverhalt
in der kurzen Zeitspanne zwischen den Rentenverfügungen und der revisionsweisen Überprüfung des Anspruchs
nicht verändert hat. Weitergehende Abklärungen sind demnach im gegebenen Zeitpunkt nicht erforderlich.
D
ie gegen die Anordnung einer psychi
atrischen Begutachtung
gerichtete
Beschwerde
ist begründet.
In diesem Punkt ist
die
Beschwerde
somit
gutzuheissen und der angefochtene Entscheid ist auf
zuheben.
Soweit d
ie Beschwerdeführerin beantragte
, es sei festzustellen, dass das Revisionsverfahren abgeschlossen und die Rente unverändert sei, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Mit der angefochtenen Verfügung ordnete die Beschwerdegegnerin einzig eine Abklärungsmassnahme an. Diese ist
in diesem Prozess der
Anfechtungsgegenstand und die Frage der psychiatrischen Begut
achtung der massgebliche Streitgegenstand. Über den
weiteren
Rentenanspruch verfügte die Beschwerdegegnerin (noch) nicht. Die Verfahrenshoheit über das noch laufende Revisionsverfahren liegt
mithin
nach wie vor bei der
Beschwer
degegnerin
.
6.
Gegenstand dieses Prozesses ist weder die Zusprechung noch die Verweigerung von Versicherungsleistungen, weswegen
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG keine Anwendung findet. Das Verfahren ist demnach kostenlos. Angesichts des Ausgangs des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine
Prozessentschädi
gung
. Diese ist nach Einsicht in die
am 19. Dezember 2013 eingereichte
Hono
rarnote
von Rechtsanwältin Claudia
Eugster
, Küsnacht (Urk.
19),
auf
Fr. 3‘568.80
(Auslagenersatz und Mehrwertsteuer inbegriffen) festzusetzen und an diese direkt auszubezahlen.