Decision ID: 104e3924-3390-55f1-8c15-36dfb41391d9
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der Beschwerdeführer ist jemenitischer Staatsbürger und wohnte seit dem Jahr 1982 in Aden. Gemäss eigenen Angaben verliess er seinen Heimatstaat am 2. Juli 2006 in Richtung Saudiarabien, wo er sich bis zum 9. September 2006 aufhielt. Am 12. September 2006 reiste er aus Italien kommend illegal in die Schweiz ein und stellte gleichentags beim Empfangs- und Verfahrenszentrum Basel ein Asylgesuch. Dort wurde er am 18. September 2006 summarisch zu seinen Asylgründen befragt und anschliessend dem Kanton X._ zugewiesen. Die kantonale Behörde hörte den Beschwerdeführer am 8. November 2006 zu seinen Vorbringen an.
B. Anlässlich der durchgeführten Befragungen machte der  im Wesentlichen Folgendes geltend: Seit dem Jahr 1982 habe er als Sicherheitsagent in der Funktion eines Offiziers der  gearbeitet, zunächst beim Innenministerium Südjemens (der  Demokratischen Volksrepublik Jemen), nach der Vereinigung Süd- und Nordjemens bei der heutigen Republik Jemen. Zur Zeit des Bürgerkriegs sei er bei seiner Tätigkeit als Sicherheitsagent auch an Kampfhandlungen gegen die nordjemenitischen Streitkräfte beteiligt gewesen und während eines Monats in Gefangenschaft geraten. Im April 2001 sei er durch die Behörden der heutigen Republik Jemen – wie auch eine grosse Zahl anderer Südjemeniten – aus dem  entlassen und gegen seinen Willen pensioniert worden. In der Folge habe er sich für die Partei „al-Hizb al-Ishtiraki al-Yamani“ ( Socialist Party, YSP) engagiert, deren Mitglied er bereits seit dem Jahr 1979 gewesen sei. Er sei dabei Leiter der Ideologie-Abteilung der Partei gewesen. In Aden sei er bei den Behörden sehr bekannt , weshalb die Parteimitglieder um seine Sicherheit gefürchtet und ihn nach C._ in der Provinz D._ geschickt hätten. In C._ sei er dafür zuständig gewesen, im Zusammenhang mit den Wahlen des Jahres 2003 über die YSP zu informieren und den dortigen Kandidaten der Partei zu unterstützen. Nachdem der Kandidat der YSP die Wahl in C._ gewonnen habe, sei der Beschwerdeführer durch die Behörden festgenommen und während dreier Monate in Haft gehalten worden. Es sei den Behörden darum gegangen, ihn zu provozieren. Da sich sein Vater für ihn eingesetzt habe, sei er aber ohne weitere Folgen wieder freigelassen worden.
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Schliesslich sei im Februar und im Mai 2006 zweimal auf ihn geschossen worden. Er sei dabei zwar nicht getroffen worden; auch wisse er nicht, wer die Täter gewesen seien. Da er ausschliesslich mit den jemenitischen Behörden Schwierigkeiten gehabt habe, vermute er jedoch, dass die Täter durch die Behörden beauftragt gewesen seien.
C. Mit Verfügung vom 24. November 2006 lehnte das Bundesamt für  (BFM) das Asylgesuch des Beschwerdeführers ab, ordnete dessen Wegweisung aus der Schweiz an und erachtete den Vollzug als zulässig, zumutbar und möglich. Zur Begründung der Ablehnung des Asylgesuchs führte das Bundesamt im Wesentlichen aus, die Asylvorbringen seien nicht glaubhaft, indem die Angaben des  in verschiedenen Punkten widersprüchlich  realitätsfern ausgefallen seien. Zudem seien dessen  in Bezug auf die geltend gemachte Tätigkeit für die YSP wie auch bezüglich der angeblich erlittenen Inhaftierung in  und stereotyper Weise erfolgt.
D. Mit Eingabe vom 28. November 2006 ersuchte der Beschwerdeführer das BFM um Einsicht in die Verfahrensakten. Diese wurde ihm durch das Bundesamt mit Schreiben vom 1. Dezember 2006 gewährt.
E. Mit in englischer Sprache verfasster Eingabe vom 23. Dezember 2006 (Datum des Poststempels: 27. Dezember 2006) focht der  die Verfügung des BFM bei der damaligen Schweizerischen Asylrekurskommission (ARK) an.
F. Mit Zwischenverfügung vom 31. Januar 2007 stellte der zuständige Instruktionsrichter fest, die Beschwerde sei mangelhaft, indem sie  in einer Amtssprache abgefasst noch hinreichend begründet sei. Zugleich wurde der Beschwerdeführer unter Androhung des  aufgefordert, innert sieben Tagen nach Erhalt der Verfügung eine rechtsgenügliche Beschwerde einzureichen. Die  wurde dem Beschwerdeführer am 1. Februar 2007 zugestellt.
G. Mit Eingabe vom 6. Februar 2007 (Datum des Poststempels: 7. Februar 2007) reichte der Beschwerdeführer eine verbesserte Be-
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schwerdeschrift ein. Dabei beantragte er im Wesentlichen die  der Verfügung des BFM vom 24. November 2006, die  seiner Flüchtlingseigenschaft und die Gewährung des Asyls, eventualiter die Feststellung der Unzulässigkeit und der  des Wegweisungvollzugs, verbunden mit der vorläufigen  in der Schweiz. In prozessualer Hinsicht ersuchte der  um die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Mit der Eingabe  der Beschwerdeführer eine Fürsorgebestätigung ein. Auf die  der Beschwerde wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.
H. Mit Vernehmlassung vom 19. Juli 2007 hielt das BFM vollumfänglich an seinen Erwägungen fest und beantragte die Abweisung der . Dem Beschwerdeführer wurde davon durch das  mit Schreiben vom 31. Juli 2007 Kenntnis gegeben.
I. Mit Zwischenverfügung vom 5. Juni 2009 führte der Instruktionsrichter aus, der Beschwerdeführer habe in seiner Eingabe vom 6. Februar 2007 unter anderem geltend gemacht, er habe beim BFM  verschiedener Dokumente in Bezug auf seine Identität eingereicht, und sein Vater habe die Originale direkt an das BFM gesandt. Es sei indessen festzustellen, dass im vorinstanzlichen Aktendossier zwar eine Telefaxkopie eines in arabischer Sprache verfassten Schriftstücks sowie eine weitere Kopie mutmasslicher Identitätsdokumente, jedoch keine Originaldokumente enthalten seien. Gleichzeitig wurde der Beschwerdeführer aufgefordert, die genannten Dokumente in eine Amtssprache des Bundes übersetzen zu lassen und darzulegen, inwiefern diese in Bezug auf seine  von Bedeutung sein sollen. Ferner wurde der  in Bezug auf das Vorbringen, sein Vater habe die Originale der als Kopien vorhandenen Beweismittel direkt an das BFM gesandt, dazu aufgefordert, Belege für die schriftliche Übermittlung einzureichen.
J. Mit Eingabe vom 19. Juni 2009 teilte der Beschwerdeführer im  mit, bei den bereits im Aktendossier des Bundesamts  Beweismitteln handle es sich um Kopien einer Lohnkarte
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des Geheimdiensts, seiner Heiratsurkunde, seiner Identitätskarte  einer Wahl- bzw. Abstimmungskarte. Ferner führte der  aus, die Originale – unter denen sich auch seine  der YSP befunden habe – seien auf dem Postweg aus Jemen in die Schweiz offenbar verloren gegangen. Auf die weiteren Angaben in der Eingabe sowie den Inhalt der durch den Beschwerdeführer  teilweisen Übersetzung der erwähnten Dokumente wird,  für den Entscheid wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Über Verfügungen, die gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) durch das BFM erlassen worden sind, entscheidet das  endgültig (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 VGG; Art. 83 Bst. D Ziff. 1 BGG).
1.2 Mit dem 1. Januar 2007 hat das Bundesverwaltungsgericht zudem die vormals bei der ARK hängigen Rechtsmittelverfahren , wobei die Beurteilung nach dem neuen Verfahrensrecht erfolgt (Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht können die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Missbrauch und  des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige  des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
2. Der Beschwerdeführer ist legitimiert; auf seine frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1, Art. 50 und 52 VwVG).
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3. 3.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz grundsätzlich Flüchtlingen Asyl. Als Flüchtling wird eine Person anerkannt, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, wo sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen  Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten  die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie , die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken (Art. 3 AsylG).
3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Glaubhaft gemacht ist die Flüchtlingseigenschaft, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit  Wahrscheinlichkeit für gegeben hält. Unglaubhaft sind  Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig  oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel  werden (Art. 7 AsylG).
4. Wie sich erweist, ist das BFM im Ergebnis zutreffenderweise zum Schluss gelangt, der Beschwerdeführer habe keine asylrelevanten Fluchtgründe glaubhaft gemacht.
4.1 In diesem Zusammenhang ist zunächst festzustellen, dass das Vorbringen des Beschwerdeführers, er habe im Bürgerkrieg zwischen Süd- und Nordjemen – also im Jahr 1994 – gekämpft und sei  aufgrund seiner Tätigkeit als Sicherheitsagent während eines Monats in Gefangenschaft geraten, aufgrund der bis zur Ausreise aus Jemen im Jahr 2006 verstrichenen Zeit und mangels eines  kausalen Zusammenhangs zu den sonstigen angegebenen  in asylrechtlicher Hinsicht nicht von Bedeutung ist.  ist unter dem asylrechtlichen Aspekt von Belang, dass der  im Jahr 2001 aus dem Staatsdienst entlassen und  seinen Willen pensioniert worden sei.
4.2 4.2.1 In erster Linie begründet der Beschwerdeführer sein Asylgesuch damit, er sei aufgrund seines Engagements für die Partei YSP  seitens des jemenitischen Staats ausgesetzt ge-
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wesen. Er sei Leiter der Ideologie-Abteilung der Partei gewesen und als solcher bei den Wahlen des Jahres 2003 nach C._ in der Provinz D._ geschickt worden. Hier sei er nach dem Wahlerfolg der YSP durch die Behörden festgenommen und während dreier Monate in Haft gehalten worden. Im Februar und im Mai 2006 sei zudem zweimal auf ihn geschossen worden. Dabei wisse er zwar nicht, wer die Täter gewesen seien, vermute aber, dass jene durch die Behörden beauftragt gewesen seien.
4.2.2 Hierzu ist festzustellen, dass weder das erwähnte politische  des Beschwerdeführers noch die Schwierigkeiten, die er deswegen gehabt haben will, als glaubhaft zu erachten sind. Zum  vermochte der Beschwerdeführer anlässlich der durchgeführten Befragungen trotz wiederholter Nachfrage keinerlei konkrete und  Angaben über seine eigene politische Arbeit, die politischen Ziele und die organisatorische Struktur der YSP zu machen. Dies,  er deren Ideologie-Abteilung in Aden geleitet haben will und seit 1979 Mitglied der Partei gewesen sei. Auch ist mit keinerlei  belegt, dass der Beschwerdeführer innerhalb der YSP die  führende Parteifunktion innehatte. Die im Laufe des  bzw. im Beschwerdeverfahren durch den Beschwerdeführer  Kopien jemenitischer Dokumente – einer Lohnkarte des , seiner Heiratsurkunde, seiner Identitätskarte sowie einer Wahl- bzw. Abstimmungskarte – sind offensichtlich nicht geeignet, das behauptete politische Engagement und die damit angeblich  Schwierigkeiten mit den heimatlichen Behörden  zu machen. Zum anderen erfolgten auch die Angaben des  in Bezug auf die behaupteten Angriffe mit  durch Unbekannte im Jahr 2006 in derart unsubstantiierter , dass kein Anlass zur Annahme besteht, diese Ereignisse seien  erfolgt. Angesichts des Umstands, dass wie erwähnt das  gemachte politische Engagement nicht glaubhaft ist, bestünde im Übrigen von vornherein auch kein Anhaltspunkt, die behaupteten Überfälle durch Unbekannte seien im Sinne asylrelevanter  dem jemenitischen Staat zuzurechnen.
4.3 Aus dem Gesagten ergibt sich zusammenfassend, dass die  des Beschwerdeführers den Anforderungen an die  im Sinne von Art. 7 AsylG nicht genügen. Die Vorinstanz ist folglich im Ergebnis zu Recht zur Beurteilung gelangt, der  habe keine asylrelevante Verfolgung glaubhaft ge-
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macht und erfülle somit die Flüchtlingseigenschaft im Sinne des Art. 3 AsylG nicht.
5. 5.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
5.2 Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung  solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; vgl. auch EMARK 2001 Nr. 21).
6. 6.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
6.2 6.2.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG). So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land  zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der  [FK, SR 0.142.30]). Gemäss Art. 25 Abs. 3 der  der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende  oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung  werden.
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6.2.2 Der Vollzug der Wegweisung durch Rückschaffung nach Jemen ist unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig, weil der  – wie zuvor dargelegt – dort keinen Nachteilen im Sinne von Art. 3 AsylG ausgesetzt wäre. Aus den Vorbringen des  ergeben sich ausserdem auch keine konkreten und  Anhaltspunkte für die Annahme, dass er im Falle einer  nach Jemen mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, 2001 Nr. 17 S. 130 f.; aus der Praxis des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte etwa das Urteil i.S. Bensaid, Rep. 2001-I, S. 303, mit weiteren Hinweisen). Auch die  Menschenrechtssituation in Jemen bietet zum heutigen  keinen konkreten Anlass zur Annahme, dem Beschwerdeführer drohe eine entsprechende Gefährdung. Der Vollzug der Wegweisung ist somit sowohl im Sinne der asylgesetzlichen als auch der  Bestimmungen zulässig.
6.3 6.3.1 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG – die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
6.3.2 Es bestehen keine Anhaltspunkte, die darauf schliessen liessen, der Beschwerdeführer sei bei einer Rückkehr nach Jemen einer  Gefährdung im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG ausgesetzt.  ist auch davon auszugehen, dass es dem soweit aktenkundig gesunden Beschwerdeführer, der nach eigenen Angaben in Jemen aufgrund seiner früheren Tätigkeit als Sicherheitsbeamter  ist, möglich sein wird, sich in seinem Heimatland wieder eine wirtschaftliche Existenz aufzubauen. Überdies besitzt der  in Jemen ein familiäres Netz (Eltern und neun teilweise  Geschwister), das ihm entsprechende Unterstützung wird leisten können. Der Vollzug der Wegweisung ist somit auch als  zu bezeichnen.
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6.4 Schliesslich ist festzustellen, dass der Vollzug der Wegweisung mangels aktenkundiger objektiver Hindernisse auch möglich im Sinne von Art. 83 Abs. 2 AuG ist.
6.5 Die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung und deren Vollzug stehen somit in Übereinstimmung mit den zu beachtenden  und sind zu bestätigen. Nach dem Gesagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
7. Aus den angestellten Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen  richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die Beschwerde ist folglich abzuweisen.
8. 8.1 Aufgrund des Gesagten hat sich die Beschwerde als von  aussichtslos erwiesen. Das mit der Beschwerdeverbesserung vom 6. Februar 2007 gestellte Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG ist somit abzuweisen.
8.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind dessen Kosten dem  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG). Die Kosten werden auf Fr. 600.-- festgesetzt (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2] i.V.m. Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG).
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