Decision ID: c917eede-8096-424a-998c-918fadd914db
Year: 2022
Language: de
Court: AG_OG
Chamber: AG_OG_001
Canton: AG
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: civil_law

Das Obergericht entnimmt den Akten:
1.
Mit Zahlungsbefehl Nr. 1 des Betreibungsamtes G. vom 7. Oktober 2020
betrieb der Kläger die Beklagte für den Betrag von Fr. 8'142.10 sowie
Zahlungsbefehlskosten von Fr. 73.30. Als Forderungsurkunde bzw. Grund
der Forderung wurde genannt:
" Verlustschein Pf. 2 Betreibungsamt T. vom 30.12.2002 Baurechtszins gem. Vertrag vom 26.05.1992"
Die Beklagte erhob Rechtsvorschlag.
2.
2.1.
Mit Rechtsöffnungsbegehren vom 14. Oktober 2020 beantragte der Kläger
beim Bezirksgericht Brugg Rechtsöffnung für den Betrag von Fr. 8'142.10
sowie Zahlungsbefehlskosten von Fr. 73.30
2.2.
Mit Eingabe vom 4. November 2020 (persönlich überbracht) nahm die Be-
klagte zum Rechtsöffnungsbegehren Stellung und beantragte die Abwei-
sung des Rechtsöffnungsbegehrens.
2.3.
Mit Eingabe vom 7. Dezember 2020 hielt der Kläger an seinen Anträgen
fest.
2.4.
Mit Eingabe vom 15. Dezember 2020 (persönlich überbracht) hielt die Be-
klagte an ihren Anträgen fest.
2.5.
Mit Eingaben vom 23. März 2021 (Beklagte) und vom 24. März 2021 (Klä-
ger) reichten die Parteien zusätzliche Unterlagen beim Bezirksgericht
Brugg ein.
2.6.
Das Bezirksgericht Brugg, Präsidium des Zivilgerichts, erkannte mit Ent-
scheid vom 18. Mai 2021:
" 1. Dem Gesuchsteller wird in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungs-amtes G. (Zahlungsbefehl vom 7. Oktober 2020) für den Betrag von Fr. 8'142.10 provisorische Rechtsöffnung erteilt.
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2. Die Entscheidgebühr von Fr. 300.00 wird der Gesuchsgegnerin auferlegt. Sie wird mit dem Vorschuss des Gesuchstellers von Fr. 300.00 verrechnet, so dass die Gesuchsgegnerin dem Gesuchsteller Fr. 300.00 direkt zu  hat.
3. Die Gesuchsgegnerin wird verpflichtet, dem Gesuchsteller eine  von Fr. 20.00 zu bezahlen."
2.7.
Mit Eingabe vom 28. Mai 2021 (Postaufgabe am 31. Mai 2021) beantragte
die Beklagte eine schriftliche Begründung des ihr am 25. Mai 2021 ohne
schriftliche Begründung zugestellten Entscheids.
3.
Nachdem ihr der begründete Entscheid am 9. November 2021 zugestellt
worden war, wandte sich die Beklagte mit als "Aberkennungsklage" be-
zeichneter Eingabe vom Freitag, 19. November 2021 (dem Postkasten des
Obergerichts entnommen am Montag, 22. November 2021) an das
Obergericht und beantragte sinngemäss die Aufhebung des vorinstanz-
lichen Entscheids und die Abweisung des klägerischen Gesuchs um
Erteilung der Rechtsöffnung.

Das Obergericht zieht in Erwägung:
1.
1.1.
Rechtsöffnungsentscheide sind mit Beschwerde anfechtbar (Art. 319 lit. a
i.V.m. Art. 309 lit. b Ziff. 3 ZPO). Die als "Aberkennungsklage SR.2020.123
Bezirksgericht Brugg" bezeichnete Eingabe der Beklagten vom 19. Novem-
ber 2021 richtet sich gegen den vorinstanzlichen Entscheid vom 18. Mai
2021. Sie ist daher als Beschwerde entgegenzunehmen. Ob die zehntägige
Beschwerdefrist (vgl. Art. 321 Abs. 2 i.V.m. Art. 251 lit. a ZPO) eingehalten
wurde, kann vorliegend offenbleiben, da – wie zu zeigen sein wird – das
Rechtsmittel der Beklagten ohnehin abzuweisen ist.
1.2.
Mit der Beschwerde können die unrichtige Rechtsanwendung sowie die of-
fensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht wer-
den (Art. 320 ZPO). Neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und
neue Beweismittel sind im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen (Art. 326
Abs. 1 ZPO). Das Obergericht kann aufgrund der Akten entscheiden
(Art. 327 Abs. 2 ZPO). Die Beschwerdeinstanz ist nicht verpflichtet, den
erstinstanzlichen Entscheid losgelöst von konkreten Anhaltspunkten in der
Beschwerdebegründung von sich aus in jede Richtung hin auf mögliche
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Mängel zu untersuchen, die eine Gutheissung des Rechtsmittels ermögli-
chen könnten. Abgesehen von offensichtlichen Mängeln beschränkt sie
sich vielmehr darauf, die Beanstandungen zu beurteilen, welche die Par-
teien in ihren schriftlichen Begründungen gegen das Urteil erheben
(BGE 5A_434/2020 E. 4.2.1).
2.
2.1.
Zur Begründung ihres Entscheids führte die Vorinstanz aus, der Kläger
stütze das Rechtsöffnungsbegehren auf den Verlustschein infolge Pfän-
dung nach Art. 149 SchKG des Betreibungsamtes T. vom 30. Dezember
2002 (angefochtener Entscheid E. 2.). Die Beklagte bringe zunächst vor,
dass der Verlustschein während der Betreibungsferien ausgestellt worden
sei. Eine während der Betreibungsferien vorgenommene Betreibungs-
handlung sei weder nichtig noch anfechtbar. Vielmehr entfalte sie ihre
Rechtswirkung erst nach den Betreibungsferien, womit diese Einwendung
unbeachtlich bleibe. Weiter bringe die Beklagte vor, dass sie keine Kennt-
nis vom Verlustschein gehabt habe. Fraglich sei, ob eine Nichtzustellung
die Nichtigkeit des Verlustscheins zur Folge hätte, was von Amtes wegen
zu beachten wäre. Nach Ansicht des Präsidialgerichts vermöge die Be-
klagte vorliegend mit ihrer Behauptung, es sei bei ihr keine Pfändung
durchgeführt worden, den Verlustschein, welchen der Kläger im Übrigen im
Original eingereicht habe, nicht glaubhaft zu entkräften. Weiter bringe die
Beklagte vor, dass sie – hätte sie vom Verlustschein gewusst – offene Män-
gel aus der Bauzeit gegen den Kläger geltend gemacht hätte. Dieser pau-
schale Einwand sei ebenfalls nicht zu hören. Er werde lediglich behauptet,
mit keinerlei Dokumenten belegt und daher nicht glaubhaft gemacht. Die
Beklagte wende zudem ein, sie sei davon ausgegangen, dass mit dem Un-
tergang der Grundpfandverschreibung und dem Kauf der Liegenschaft alle
mit dem Grundstück zusammenhängenden Forderungen beglichen worden
seien. Da eine entstandene Forderung unabhängig von der Eintragung der
Grundpfandverschreibung bestehe und die Beklagte dem Gericht zudem
keinen vollständigen Vertrag eingereicht habe, sondern lediglich die Seite
6 eines Vertrags und die Seite 8 eines anderen, komme das Präsidialge-
richt im Rahmen der summarischen Prüfung zum Schluss, dass auch die-
ser Einwand der Beklagten den Pfändungsverlustschein nicht zu entkräften
vermöge (angefochtener Entscheid E. 3.5.). Die provisorische Rechtsöff-
nung sei unter diesen Umständen in dem durch den Rechtsöffnungstitel
ausgewiesenen Umfang zu gewähren (angefochtener Entscheid E. 3.6.).
2.2.
Mit ihrer Beschwerde bringt die Beklagte vor, der Verlustschein, der ihr mit
der Betreibung vom 7. Oktober 2020 zum ersten Mal präsentiert worden
sei, sei während der Betreibungsferien (am 30. Dezember 2002) ausge-
stellt worden. Zu diesem Zeitpunkt habe die Beklagte nicht mehr in T.
gewohnt und es sei auch nie eine Pfändung erfolgt. Ferner sei sie über das
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Jahresende 2002 bis zum 6. Januar 2003 in den Wellnessferien in Deutsch-
land gewesen. Zu den Erwägungen 3.2 und 3.3 des vorinstanzlichen Ent-
scheids bringt die Beklagte erneut vor, eine Pfändung sei nie durchgeführt
worden. Im Falle einer Pfändung hätte sie entsprechende Schritte unter-
nehmen müssen. Sie habe das baurechtsbelastete Grundstück aber ein-
einhalb Jahre später von der Bank erwerben können. Der Inhaber des Lan-
des habe zwischenzeitlich seine ganzen Aktiven der Bank übergeben müs-
sen. Ihr Hypothekargeber hätte einer Erhöhung der Hypothek nie zuge-
stimmt, wenn eine Pfändung gegen die Beklagte vorgelegen hätte. Sie
habe beim zuständigen Betreibungsamt eine Auskunft verlangt und dem
Bezirksgericht eingereicht. Daraus gehe hervor, dass nie Pfändungen ge-
gen sie eingetragen gewesen seien. Es sei auch nicht klar, weshalb dieser
Verlustschein nie irgendwo vorher aufgetaucht sei. Die Beklagte sei bei
weiteren Immobilienkäufen mehrmals von den Banken überprüft worden
und es seien keine negativen Positionen vorhanden gewesen.
3.
3.1.
3.1.1.
Gestützt auf einen Pfändungsverlustschein kann grundsätzlich provisori-
sche Rechtsöffnung erteilt werden (Art. 82 Abs. 1 i.V.m. Art. 149 Abs. 2
SchKG), sofern der Betriebene nicht Einwendungen, welche die Schuldan-
erkennung entkräften, sofort glaubhaft macht (Art. 82 Abs. 2 SchKG). Ein
Pfändungsverlustschein bewirkt keine Novation der Forderung; dem
Schuldner stehen daher weiterhin alle Einreden aus dem Grundverhältnis
zu, welche er im Rechtsöffnungsverfahren glaubhaft machen kann
(STAEHELIN, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung
und Konkurs I, 3. Aufl., Basel 2021 [BSK SchKG], N. 158 zu Art. 82
SchKG). Glaubhaftmachen bedeutet dabei weniger als beweisen, aber
mehr als behaupten. Der Richter muss überwiegend geneigt sein, an die
Wahrheit der vom Betriebenen geltend gemachten Umstände zu glauben.
Mit anderen Worten muss mehr für die Verwirklichung der behaupteten, die
Rechtsöffnung hindernden Tatsachen sprechen als dagegen (STAEHELIN,
BSK SchKG, N. 87 zu Art. 82 SchKG).
3.1.2.
Jeder Gläubiger, der an einer Pfändung teilgenommen hat, erhält für den
ungedeckten Betrag seiner Forderung einen Verlustschein. Der Schuldner
erhält ein Doppel des Verlustscheins (Art. 149 Abs. 1 SchKG). Die Ausstel-
lung des Verlustscheins wird im Betreibungsbuch im Zusammenhang mit
der Erledigung der Betreibung erfasst (vgl. Art. 10 Verordnung über die im
Betreibungs- und Konkursverfahren zu verwendenden Formulare und Re-
gister sowie die Rechnungsführung [VFRR; SR. 281.31]). Wird die durch
den Verlustschein verurkundete Forderung getilgt, wird der Eintrag des
Verlustscheines in den Registern gelöscht. Die Löschung wird dem Schuld-
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ner auf Verlangen bescheinigt (Art. 149a Abs. 3 SchKG). Da der Verlust-
schein kein Wertpapier ist, ist somit eine Tilgung und Löschung ohne Rück-
gabe des Scheines möglich und durch die Löschung die Tilgung glaubhaft
gemacht (STAEHELIN, BSK SchKG, N. 164 zu Art. 82 SchKG).
3.2.
Die Beklagte stellt sich in der Sache auf den Standpunkt, dass gar nie eine
Pfändung bei ihr stattgefunden habe und verweist dazu auf die "Auskunft",
welche sie beim zuständigen Betreibungsamt verlangt habe (oben E. 2.2).
Dem ist entgegenzuhalten, dass der Kläger im vorinstanzlichen Verfahren
das Original des Pfändungsverlustscheins Nr. 2 vom 30. Dezember 2002
über einen ungedeckt gebliebenen Betrag von Fr. 8'142.10 (Beilage zur
Eingabe vom 24. März 2021) einreichte. Da ein Pfändungsverlustschein
nur ausgestellt wird, wenn eine Pfändung und Verwertung vollständig
durchgeführt wurden und der Gläubiger dabei zu einem Verlust kam (vgl.
BGE 125 III 337 E. 3a), stellt die Vorlage des Originals des Pfändungsver-
lustscheins durch den Kläger ein überzeugendes Beweismittel für die
Durchführung eines Pfändungsverfahrens dar.
Richtig ist zwar, dass ein Verlustschein auch im Betreibungsregister er-
scheint (oben E. 3.1.2), und der von der Beklagten im vorinstanzlichen Ver-
fahren eingereichte Betreibungsregisterauszug (act. 24) einen solchen
nicht aufführt. Jedoch kann es sich dabei auch um eine fälschlicherweise
unterbliebene Erfassung handeln. Dass die Verlustscheinforderung mittler-
weile getilgt – und der Verlustschein damit gelöscht – worden wäre, be-
hauptet die Beklagte nicht und ergibt sich auch nicht aus den Akten. Das
Fehlen eines entsprechenden Eintrags im Betreibungsregisterauszug bei
gleichzeitigem Vorliegen des Pfändungsverlustscheins im Original bedeu-
tet daher nicht, dass die Verlustscheinforderung nicht mehr besteht oder
nie bestanden hat. Vielmehr erscheint es wahrscheinlicher, dass ein feh-
lerhafter Betreibungsregisterauszug oder ein unvollständiges Register vor-
liegt, als dass der Pfändungsverlustschein im Original ausgestellt wurde,
ohne dass ein Pfändungsverfahren durchgeführt wurde. Die vorinstanzli-
che Beweiswürdigung und Schlussfolgerung, wonach ein gültiger Rechts-
öffnungstitel vorliege, ist daher nicht zu beanstanden. Daran vermag auch
der von der Beklagten im vorinstanzlichen Verfahren mit dem Betreibungs-
amt G. geführte E-Mail-Austausch vom 27. Dezember 2021 (Beilage 4 zur
Stellungnahme vom 4. November 2021) nichts zu verändern, da sich die
darin erteilte Auskunft einzig auf den Ehemann der Beklagten und nicht auf
diese bezieht und es sich zudem nicht um eine Löschungsbestätigung nach
Art. 149a Abs. 3 SchKG handelt.
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3.3.
3.3.1.
Soweit die Beklagte weiter vorbringt, der Verlustschein sei während der
Betreibungsferien ausgestellt worden, ist auf die zutreffenden Ausführun-
gen der Vorinstanz hinzuweisen, wonach eine während der Betreibungsfe-
rien vorgenommene Betreibungshandlung weder nichtig noch anfechtbar
ist (angefochtener Entscheid E. 3.5; vgl. hierzu SCHMID/BAUER, BSK
SchKG, N. 51 zu Art. 56 SchKG, mit weiteren Hinweisen). Die Ausstellung
eines Verlustscheins ist zudem nicht als Betreibungshandlung anzusehen,
da die Ausstellung an den Gläubiger erfolgt und der Schuldner allenfalls
indirekt davon betroffen ist (SCHMID/BAUER, BSK SchKG, N. 39 zu Art. 56
SchKG). Führt die Beklagte ferner aus, sie habe zum betreffenden Zeit-
punkt nicht mehr in T. gewohnt (angeblich bereits seit dem Jahr 2001; vgl.
act. 17), so belässt sie es bei der blossen Behauptung. Beweise für diesen
Umstand legt die Beklagte nicht vor. Der Ehemann der Beklagten gab in
seiner E-Mail an das Betreibungsamt G. vom 27. Dezember 2019 (Beilage
4 zur Stellungnahme vom 4. November 2020) zudem an, er und seien Frau
seien im Jahr 2003 "von T. zugezogen". Auch die Behauptung, die Beklagte
sei "über [das] Jahresende" bis zum 6. Januar 2003, im Ausland gewesen,
bleibt unbelegt. Blosse Behauptungen genügen den Anforderungen des
Glaubhaftmachens nicht (oben E. 3.1.1).
3.3.2.
Bei den Vorbringen der Beklagten, ihr Hypothekargeber hätte einer Erhö-
hung der Hypothek nie zugestimmt, wenn eine Pfändung gegen sie vorge-
legen hätte und dass sie bei weiteren Immobilienkäufen mehrmals von
Banken überprüft worden sei und keine negativen Positionen vorhanden
gewesen seien, handelt es sich um Tatsachen, welche die Beklagte im
vorinstanzlichen Verfahren nicht vorgebracht hat (vgl. act. 8 f. und act. 17).
Mit diesen neuen Vorbringen ist sie im Beschwerdeverfahren nicht zu hören
(absolutes Novenverbot; oben E. 1.2). Selbst wenn diese Tatsachenvor-
bringen im Beschwerdeverfahren aber zu berücksichtigen wären, so be-
lässt es die Beklagte erneut bei schlichten Behauptungen und es gelänge
ihr nicht, damit eine Einwendung gegen den gültigen Rechtsöffnungstitel
glaubhaft zu machen.
3.4.
Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet und ist abzuweisen.
4.
Auf eine Zustellung der Beschwerde zur Stellungnahme an den Kläger
wurde wegen offensichtlicher Unbegründetheit verzichtet (vgl. Art. 322
Abs. 1 ZPO).
- 8 -
5.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beklagte die obergerichtliche
Entscheidgebühr zu tragen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Diese ist auf Fr. 450.00
festzusetzen (Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG). Dem Kläger ist
im Beschwerdeverfahren kein Aufwand entstanden, weshalb ihm keine
Parteientschädigung zuzusprechen ist.