Decision ID: f73d7f1c-c024-4df2-9167-334f0155fafe
Year: 2016
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.- X (geb. 9. August 1949) bezog im Jahr 2006 Kapitalleistungen aus der
Pensionskasse. Dies führte zu einem steuerbaren Einkommen in der Höhe von
Fr. 2‘522‘200.–, das mit Verfügungen des kantonalen Steueramts vom 31. Oktober
2007 gesondert besteuert wurde. Es ergaben sich Steuerbetreffnisse von Fr. 58‘010.60
(direkte Bundessteuer 2006) und Fr. 429‘920.45 (Kantons- und Gemeindesteuern
2006).
B.- Per 1. September 2006 (Vertragsbeginn) schloss X mit der Helvetia Schweizerische
Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel (nachfolgend: Helvetia), einen Vertrag über
eine lebenslängliche Einzelrentenversicherung ab. Die versicherte Jahresrente betrug
Fr. 41‘535.60, wobei der Rentenbezugsbeginn auf den 1. September 2016 festgelegt
wurde. Finanziert wurde die rückkaufsfähige Versicherung mittels Einmaleinlage. X
kaufte die Versicherung während der Aufschubphase per 1. Dezember 2013 zurück.
Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) informierte die Steuerbehörde in der
Folge mit „Rentenmeldung Säule 3b“ über die X am 24. November 2013 ausbezahlte
Kapitalleistung aus Rückkauf der Police in der Höhe von Fr. 860‘397.05. Dafür
veranlagte ihn das kantonale Steueramt für die direkte Bundessteuer 2013 und die
Kantons- und Gemeindesteuern 2013 mit je einer separaten Jahressteuer, wobei sie
das steuerbare Einkommen auf Fr. 344‘100.– (40 % der Kapitalleistung) festlegte. Die
dagegen erhobene Einsprache wies es mit Entscheiden vom 29. Januar 2016 ab.
C.- Mit Eingabe vom 15. Februar 2016 erhob X Rekurs und Beschwerde bei der
Verwaltungsrekurskommission. Er beantragte, die Einspracheentscheide des
kantonalen Steueramts vom 29. Januar 2016 seien aufzuheben und auf die
Besteuerung der Kapitalleistung sei zu verzichten.
Das kantonale Steueramt beantragte mit Vernehmlassung vom 5. April 2016 die
Abweisung des Rekurses und der Beschwerde. X erhielt Gelegenheit, sich dazu zu
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äussern. Darauf verzichtete er stillschweigend. Die Eidgenössische Steuerverwaltung
verzichtete ebenfalls stillschweigend auf eine Vernehmlassung zur Beschwerde.
Auf die Ausführungen der Parteien zur Begründung ihrer Anträge wird, soweit

erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Erwägungen:
1.- Betrifft das Verfahren sowohl die Kantonssteuern als auch die direkte
Bundessteuer, wie dies vorliegend der Fall ist, sind zwei Entscheide zu fällen. Diese
können zwar beide im gleichen Dokument enthalten sein; dieses muss jedoch eine
getrennte Begründung und ein getrenntes Dispositiv aufweisen, oder zumindest ein
Dispositiv, das die beiden Steuern auseinanderhält (BGE 130 II 509 = Pra 2005 Nr. 114
E. 8.3). Nach einem neueren Urteil könne im Dispositiv sogar auf eine Unterscheidung
zwischen beiden Steuern verzichtet werden, wenn die entschiedene Rechtsfrage im
Bundesrecht und im harmonisierten kantonalen Recht gleich geregelt sei und für beide
Kategorien von Steuern gleich begründet werden könne. Aus der Begründung müsse
dann aber klar hervorgehen, dass der Entscheid sowohl für die direkte Bundessteuer
als auch für die Kantons- und Gemeindesteuern gelte (BGE 135 II 260 = Pra 2010 Nr.
37 E. 1.3.1). Gleichwohl entscheidet das Bundesgericht auch bei Fragen, die sowohl
auf Bundes- als auch auf kantonaler Ebene übereinstimmend geregelt sind, mit
separaten Dispositiven (vgl. z.B. Urteile des Bundesgerichts [BGer] 2C_560/2014 und
2C_561/2014 vom 30. September 2015, 2C_164/2013 und 2C_165/2013 vom 28. März
2014). Im Einklang damit werden der Rekurs und die Beschwerde vorliegend in einem
einzigen Dokument behandelt, wobei im gemeinsamen Dispositiv beide Steuern
auseinandergehalten werden.
2.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Rekurs- sowie zur Beschwerdeerhebung ist gegeben. Die Rechtsmittel sind mit
Eingabe vom 15. Februar 2016 rechtzeitig eingereicht worden. Sie erfüllen in formeller
und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen Anforderungen (Art. 194 Abs. 1 des
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Steuergesetzes, sGS 811.1, abgekürzt: StG; Art. 140 Abs. 2 des Bundesgesetzes über
die direkte Bundessteuer, SR 642.11, abgekürzt: DBG; Art. 7 der Verordnung zum
Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 41 lit. h Ziff. 1 und Art.
48 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf
den Rekurs sowie auf die Beschwerde ist einzutreten.
3.- Streitig ist die Besteuerung der dem Rekurrenten und Beschwerdeführer am
24. November 2015 zugeflossenen Kapitalleistung der Helvetia in der Höhe von
Fr. 860‘397.50.
a) Die Vorinstanz erwog, der vom Pflichtigen abgeschlossene Versicherungsvertrag
habe der Vorsorge gedient. Die freie Vorsorge (Säule 3b) sei hinsichtlich der Leibrenten
und der Einkünfte aus Verpfründungen in Art. 22 Abs. 3 DBG geregelt. Darunter fielen
auch die Kapitalleistungen aus dem Rückkauf solcher Verträge, die zu 40 Prozent zu
versteuern seien. Der Rückkauf einer Leibrente während der Aufschubdauer unterliege
mit der Ertragskomponente von 40 Prozent ebenfalls der Einkommenssteuer, wenn die
Versicherung die gleichen Vorsorgekriterien erfülle wie eine Kapitalversicherung mit
Einmalprämie nach Art. 33 Abs. 1 StG. Für die steuerliche Beurteilung spiele es keine
Rolle, ob die Rentenversicherung mit einer Einmalprämie oder mit periodischen
Prämien finanziert worden sei. Bei der Rentenversicherung handle es sich um ein
eigenes „Finanzprodukt“, welches im Einzelfall auf deren Steuerbarkeit hin überprüft
werde. Aus welcher Quelle die Mittel zur Finanzierung stammten, sei für die Beurteilung
unerheblich. Daher sei auch nicht entscheidend, ob die Mittel aus versteuerten
Vorsorgeguthaben stammten. Von einer Doppelbesteuerung könne keine Rede sein.
Der Rekurrent und Beschwerdeführer hielt dem zusammengefasst entgegen, er habe
im Jahr 2006 Kapitalleistungen aus der Pensionskasse in der Höhe von Fr. 2‘500‘000.–
bezogen und diese mit 18 Prozent versteuert. Er habe die Gelder risikogerecht in
verschiedene Instrumente investiert, so auch in die Einmaleinlage bei der Helvetia. Es
sei nicht darum gegangen, noch einmal eine Vorsorge über der Vorsorge aufzubauen.
Verschiedene andere Kantone handelten vernünftig und sähen von dieser
Doppelbesteuerung ab. Er erachte die zusätzliche Besteuerung der Kapitalleistung als
unverhältnismässig und nicht nachvollziehbar.
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b) Gemäss Art. 16 DBG (Art. 29 StG) unterliegen alle wiederkehrenden und einmaligen
Einkünfte der Einkommenssteuer. Steuerbar sind nach Art. 20 Abs. 1 lit. a DBG (Art. 33
Abs. 1 lit. a StG) namentlich die Erträge aus beweglichem Vermögen, insbesondere
Zinsen aus Guthaben, einschliesslich ausbezahlter Erträge aus rückkaufsfähigen
Kapitalversicherungen mit Einmalprämie im Erlebensfall oder bei Rückkauf, ausser
wenn diese Kapitalversicherungen der Vorsorge dienen. Als der Vorsorge dienend gilt
die Auszahlung der Versicherungsleistung ab dem vollendeten 60. Altersjahr des
Versicherten auf Grund eines mindestens fünfjährigen Vertragsverhältnisses, das vor
Vollendung des 66. Altersjahres begründet wurde. In diesem Fall ist die Leistung
steuerfrei. Nach Art. 22 Abs. 1 DBG (Art. 35 Abs. 1 StG) sind ferner steuerbar alle
Einkünfte aus der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, aus
Einrichtungen der beruflichen Vorsorge und aus anerkannten Formen der gebundenen
Selbstvorsorge, mit Einschluss der Kapitalabfindungen und Rückzahlungen von
Einlagen, Prämien und Beiträgen. Lediglich zu 40 Prozent steuerbar sind nach Art. 22
Abs. 3 DBG (Art. 35 Abs. 3 StG) Leibrenten sowie Einkünfte aus Verpfründung.
Steuerfrei ist hingegen nach Art. 24 lit. b DBG (Art. 37 lit. c StG) der Vermögensanfall
aus rückkaufsfähiger privater Kapitalversicherung, ausgenommen aus
Freizügigkeitspolicen, wobei Artikel 20 Abs. 1 lit. a DBG (Art. 33 Abs. 1 lit. a StG)
vorbehalten bleibt. Da sich die Rechtslage auf kantonaler Ebene nicht von derjenigen
auf Bundesebene unterscheidet, wird nachfolgend im Wesentlichen auf das DBG
verwiesen.
c) aa) Je nach Auszahlungsform der Versicherungsleistung wird zwischen der Kapital-
und der Rentenversicherung unterschieden. Bei der Kapitalversicherung wird mit dem
Eintritt des versicherten Ereignisses die versicherte Kapitalsumme fällig; bei der
Rentenversicherung wird ab einem bestimmten Zeitpunkt beim Erleben eines jeweils
vertraglich festgelegten Fälligkeitstermins die vereinbarte Rentenleistung ausbezahlt
(Maute/Steiner/Rufener/Lang, Steuern und Versicherungen, 3. Aufl. 2011, S. 302).
Aus den vom Rekurrenten und Beschwerdeführer eingereichten Akten geht hervor,
dass es sich bei der von ihm mit der Helvetia abgeschlossenen Versicherung um eine
Altersrente mit Rückgewähr handelte. In der Information der Helvetia vom Januar 2013
über den Vermögenssteuerwert der Police wurde die Versicherung als lebenslängliche
Leibrente bezeichnet; mit Rentenbezugstermin ab 1. September 2016. Die streitige
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Kapitalauszahlung in Form der vereinbarten Rückgewähr kann folglich weder unter Art.
20 Abs. 1 lit. a DBG noch unter Art. 24 lit. b DBG subsumiert werden, weil diese
Bestimmungen nur die (rückkaufsfähigen) Kapitalversicherungen, nicht auch die
Rentenversicherungen betreffen (BGE 135 II 183 E. 4.1; L. Peter-Szerenyi, Der Begriff
der Vorsorge im Steuerrecht, Zürich 2001, S. 337). Zu prüfen ist deshalb, ob eine
Besteuerung nach Art. 22 Abs. 3 DBG in Frage kommt.
bb) Wie dargelegt, sind Leibrenten und Einkünfte aus Verpfründung gemäss Art. 22
Abs. 3 DBG und Art. 35 Abs. 3 StG zu 40 Prozent steuerbar. Das Bundesgericht setzte
sich in einem Entscheid vom 16. Februar 2009 (BGE 135 II 188 E. 4.2 ff.) ausführlich mit
der Frage auseinander, ob Art. 22 Abs. 3 DBG auch Kapitalleistungen aus Leibrenten
erfasse. Es ortete zwar Unzulänglichkeiten im Gesetz (E. 4.5), bejahte die Frage aber
und erwog, eine vollumfängliche Freistellung der Besteuerung der Kapitalrückzahlung
aus Leibrentenversicherungen analog Art. 24 lit. b DBG – wie von einem Teil der Lehre
gefordert – könne nicht in Frage kommen. Eine gesetzliche Grundlage bestehe nicht,
um die für die Kapitalversicherungen geltende Regelung analog auf
Rentenversicherungen anzuwenden. Art. 24 lit. b DBG gelte nur für die
rückkaufsfähigen Kapitalversicherungen und nicht für Rentenversicherungen. Die
Besteuerung nach Art. 22 Abs. 3 DBG komme jedoch nur dann in Frage, wenn die
Rückkaufssumme unter die Einkünfte aus Vorsorge falle (vgl. E. 5.3).
cc) Nach Art. 20 Abs. 1 lit. a DBG gilt eine Versicherungsleistung dann als der Vorsorge
dienend, wenn sie ab dem 60. Altersjahr des Versicherten aufgrund eines mindestens
fünfjährigen Vertragsverhältnisses, das vor Vollendung des 66. Altersjahrs begründet
wurde, geleistet wird (vgl. Peter-Szerenyi, a.a.O., S. 289). Auch wenn es sich im hier zu
beurteilenden Fall nicht um eine Kapital-, sondern eine Rentenversicherung handelte,
ist es gemäss Bundesgericht sachgerecht, auf diese Begriffsumschreibung abzustellen
(vgl. BGE135 II 183 E. 5.3).
Die im Gesetz formulierten Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt. Der Rekurrent und
Beschwerdeführer schloss die Versicherung vor seinem 60. Geburtstag ab, wobei die
erste Rentenzahlung am 1. September 2016 fällig geworden wäre. Schliesslich dauerte
das Vertragsverhältnis vom 1. September 2006 bis 1. Dezember 2013 und damit
deutlich länger als fünf Jahre. Die Versicherungsleistung hatte somit
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Vorsorgecharakter, weshalb Art. 22 Abs. 3 DBG und Art. 35 Abs. 3 StG auf die streitige
Rückleistung Anwendung finden. Der Steuerpflichtige machte zwar geltend, er habe
nicht beabsichtigt, mit den bezogenen Pensionskassengeldern eine „Vorsorge über der
Vorsorge“ aufzubauen, erklärte jedoch nicht, weshalb er einen namhaften Betrag in
eine „Helvetia Altersrente“ investierte, die gemäss dem Produktblatt der
Versicherungsgesellschaft ausdrücklich als Vorsorgeinstrument angepriesen wird und
eine „Vorsorge nach Mass“ verspricht (vgl. Produktblatt Helvetia Altersrente, unter:
www.helvetia.com). Vor diesem Hintergrund ist die Feststellung der Vorinstanz, die
Police habe der Vorsorge gedient, nicht zu beanstanden.
d) Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz die Kapitalleistung in der Höhe
von Fr. 860‘397.05 zur Recht gemäss Art. 22 Abs. 3 DBG bzw. Art. 35 Abs. 3 StG zu 40
Prozent (steuerbares Einkommen: Fr. 344‘100.–) besteuerte. Eine unzulässige
Doppelbelastung liegt nicht vor. Der Umstand, dass die Pensionskassengelder
anlässlich der Auszahlung bereits besteuert worden waren, führte nicht zur
Steuerbefreiung aller Erträge aus der Wiederanlage dieser Gelder. Zu denken ist etwa
an die jährlichen Rentenzahlungen von Fr. 41‘535.60, die dem Pflichtigen bei
Weiterbestand der Versicherung ab 1. September 2016 zugeflossen und nach Art. 22
Abs. 3 DBG bzw. Art. 35 Abs. 3 StG zu versteuern gewesen wären oder im Falle einer
Investition in Aktien an die Einkünfte aus Dividendenzahlungen, die nach Art. 20 Abs. 1
lit. c DBG bzw. Art. 33 Abs. 1 lit. c StG ebenfalls der Einkommenssteuer unterliegen.
Ob diese Gesetzessystematik zu einer unverhältnismässigen (Doppel-) Belastung der
Steuerpflichtigen führt – wie der Rekurrent und Beschwerdeführer geltend machte –, ist
nicht von der rechtsanwendenden Steuerbehörde oder dem Gericht zu entscheiden,
solange kein Verstoss gegen Art. 127 BV vorliegt. Dabei handelt es sich vielmehr um
einen gesetzgeberischen Wertungsentscheid, der im Rahmen eines politischen
Prozesses zu fällen ist. Nach den Ausführungen des Rekurrenten und
Beschwerdeführers wurde eine entsprechende Motion im September 2012 eingereicht.
Zu beachten ist zudem, dass die dem Rekurrenten und Beschwerdeführer ausbezahlte
Kapitalleistung getrennt vom übrigen Einkommen besteuert wurde und zudem ein
günstigerer Steuersatz zur Anwendung gelangte. So wurde die direkte Bundessteuer zu
einem Fünftel des ordentlichen Tarifs und die Kantons- und Gemeindesteuer zu einem
Satz von 2,1 Prozent berechnet (vgl. Art. 38 Abs. 2 DBG und Art. 52 Abs. 2 StG;
Zigerlig/Oertli/Hofmann, Das st. gallische Steuerrecht, 7. Aufl. 2014; Richner/Frei/
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Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 3. Aufl. 2016, N 1 ff. zu Art. 38 DBG).
Der Rekurs und die Beschwerde erweisen sich somit als unbegründet und sind
abzuweisen.
4.- Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des Rekursverfahrens und
des Beschwerdeverfahrens dem Rekurrenten und Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art.
95 Abs. 1 VRP; Art. 144 Abs. 1 DBG). Eine Entscheidgebühr von je Fr. 800.– ist
angemessen (Art. 144 Abs. 5 DBG i.V.m. Art. 7 Ziff. 122 Gerichtskostenverordnung,
sGS 941.12). Die geleisteten Kostenvorschüsse von insgesamt Fr. 1‘600.– sind zu
verrechnen.