Decision ID: 84849723-90bd-4fec-8caa-cb2fb10409b6
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1973, stellte am
5. Oktober 2013
(Urk. 9/1) und am 26. Februar 2014 (Neugesuch,
vgl.
Urk. 9/5 S.
4
)
ein Gesuch um Ausrichtung von Zusatzleistungen (Urk. 9/
1). Mit
anlässlich einer Besprechung vom 1
1
. Juni 2014
(vgl. Urk. 9/
10 S. 20
;
Urk.
9/5 S. 6;
Urk.
9/6 S. 6;
Urk.
9/7 S. 7
)
mündlich eröffneten
Verfügung
en
vom 6. Juni 2014 sprach die Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV der Gemeinde
O._
(nachfolgend: Durchfüh
rungsstelle) der Versicherten
vom
1. Mai bis Ende Dezember 2013 Ergänzungs
leistungen von monatlich Fr. 383.--
(Urk. 9/5 S. 1-3
)
und ab 1.
Januar
2014 solche
im Betrag
von
monatlich
Fr. 392.
--
(Urk. 9/6 S.
1-3
, Urk. 9/7 S. 1-3)
zu. Am 12. August 2014 machte die Versicherte präzisierende Ausführungen als „Ergänzung der mündlichen Einsprache vom 6. Juni 2014“
(Urk. 9/11 S. 1-16) und änderte mit Eingabe vom 4. Dezember 2014 (Urk. 9/16 S. 1-8)
ihre
Rechts
begehren in finanzieller Hinsicht.
Mit Entscheid vom 19. Dezember 2014
trat die Durchführungsstelle auf die Eingabe der Versicherten vom 12. August 2014
mangels Vorliegen
einer Einsprache beziehungsweise aufgrund abgelaufener Einsprachefrist nicht ein (Urk. 9/18 S. 3-5
= Urk. 2
).
2.
Gegen den Entscheid vom
19. Dezember 2014 (Urk.
2) erhob
die
Versicherte
unter Auflage einer Stellungnahme der behandelnden Ärztin (Urk.
5/2)
am
30. Januar 2015
Beschwerde und beantragte
unter anderem
, d
ies
er
sei aufzuhe
ben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, auf d
ie Einsprache ein
zutreten (Urk.
1/1 S. 1
). Die Durchführungsstelle beantragte mit Beschwerde
antwort vom
9. März 2015
die Abweisung der Beschwerde
(Urk. 8).
Mit Replik vom 30. März 2015 (Urk. 12) hielt die Beschwerdeführerin an ihrem Antrag fest. Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Schreiben vom 5. Mai 2015 auf die Erstattung einer Duplik (Urk. 16).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Richtet sich die Beschwerde gegen einen Nichteintretensentscheid, hat das Gericht, ungeachtet der Vorbringen der beschwerdeführenden Partei, zu prüfen und darüber zu entscheiden, ob die Verwaltung zu Recht nicht auf das Leis
tungs- oder Feststellungsbegehren eingetreten ist. Der richterliche Entscheid in der Sache (Sachentscheid) hat in dieser besonderen verfahrensmässigen Situa
tion den formellen Gesichtspunkt des Nichteintretens durch die untere Instanz zum Gegenstand. Dagegen hat sich das Gericht mit den materiellen
Anträgen nicht zu befassen (BGE 121 V 157 E. 2b, 116 V 265 E. 2a, SVR 1997, UV Nr. 66 S. 225 E. 1a).
1.2
Gegen Verfügungen kann innerhalb von 30 Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erhoben werden; davon ausgenommen sind prozess- und ver
fa
h
rens
leitende Verfügungen (Art. 52 Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des So
zialversicherungsrechts, ATSG). Gestützt auf die dem Bun
desrat in Art. 61 ATSG eingeräumte Delegationskompetenz hat er in Art. 10 bis 12 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV) Ausführungsbestimmungen zu Form und Inhalt der Einsprache sowie zum Einspracheverfahren erlassen.
Gemäss Art. 10 Abs. 1 ATSV müssen Ein
sprachen ein Rechtsbegehren und eine Begründung enthalten.
Die Einsprache kann schriftlich oder mündlich erfolgen (
Art. 10 Abs. 2 beziehungsweise Abs. 3 ATSV
)
. Eine mündliche Einsprache
kann dadurch erfolgen, dass die versicherte Person beim Versicherungsträger vorspricht und den Einsprachewillen äusser
t. Über die mündlich erhobene Einsprache hat der Versicherungsträger ein schrift
liches Protokoll auszufertigen (Art. 10
Abs.
4 ATSV). Dieses ist von der Einspre
cherin zu unterzeichnen, was insbesondere eine beweisrechtliche Bedeutung hat (
Ueli
Kieser, ATSG-Kommentar,
2.
Aufl.,
2009,
Art.
52 N 19 f.).
Wird die Einsprache schriftlich erhoben, ist sie zu unterzeichnen; fehlt es an der Unterschrift oder am Begehren beziehungsweise der Begründung, ist eine Nachfrist zur Beibringung derselben anzusetzen (vgl. Art. 10 Abs. 5 ATSV; vgl. auch BGE 120 V 413 ff).
Ist unklar, ob ein Schreiben als Einsprache zu behan
deln ist, so ist die betroffene Person aufzufordern, innert angemessener Frist anzugeben, ob sie die beanstandete Verfügung im Einspracheverfahren behan
delt haben möchte (Carigiet/Koch,
Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 2. Aufl., Zürich,
S. 71).
1.3
Gemäss
Art.
38 ATSG beginnt die Einsprachefrist nach
Art.
52
Abs.
1 ATSG am Tag nach ihrer Mitteilung zu laufen (
Abs.
1). Ist der letzte Tag der Frist ein Samstag, ein Sonntag oder ein vom Bundesrecht oder vom kantonalen Recht anerkannter Feiertag, so endet sie am nächstfolgenden Werktag. Massgebend ist das Recht des Kantons, in dem die Partei oder ihr Vertreter beziehungsweise ihre Vertreter
in Wohnsitz oder Sitz hat (Abs.
3). Die Einsprachefrist steht ge
mäss
Abs.
4 dieser Bestimmung während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern (lit. a), vom 1
5.
Juli bis und mit dem 1
5.
August (lit. b) und vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (lit. c).
1.4
Nach
Art.
39
Abs.
1 in Verbindung mit
Art.
52
Abs.
1 ATSG ist die dreissigtä
gige Frist zur Einsprache nur gewahrt, wenn die Einsprache spätestens am letz
ten Tag der Frist bei
m Versicherungsträger
eingereicht oder zu de
ss
en Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder kon
sularischen Vertretung übergeben wird. Gelangt die Partei rechtzeitig an einen unzuständigen Versicherungsträger, so gilt die Frist als gewahrt (
Art.
39
Abs.
2 ATSG). Läuft die Frist unbenützt ab, so erwächst die Verfügung in (formelle) Rechtskraft mit der Wirkung, dass die verfügende Stelle auf eine verspätet ein
gereichte Einsprache nicht eintreten darf (vgl. BGE 124 V 401 E.
1a).
2.
2.1
Vorliegend stellt sich die Frage
, ob überhaupt eine Einsprache gegen die Verfü
gungen vom 6. Juni 2014 erhoben wurde
beziehungsweise ob die Beschwerde
gegnerin zu Recht nicht
auf eine solche eingetreten ist.
2.2
Die Beschwerde
führerin machte diesbezüglich in ihrer Beschwerde
(Urk. 1)
gel
tend,
sie habe am 11. Juni 2014 und somit am Tag des Erhalts der Verfügungen vom 6. Juni 2014
mündlich Einsprache erhoben
, indem sie sinngemäss zum Ausdruck gebracht habe, dass sie mit der Höhe der zugesprochenen Zusatzleis
tungen nicht einverstande
n sei
(S. 5 ff.). Ferner habe sie ihren Einsprachewillen anlässlich einer Konsultation bei ihrer behandelnden Ärztin
geäussert
, w
a
s diese
bestätigte. Da
mit
sei
die Einsprachefrist gewahrt worden (S. 7 ff).
In ihrer Replik vom 30. März 2015 (Urk. 12) rügte die Beschwerdeführerin so
dann, die Beschwerdegegnerin habe übersehen, dass sie in einem E-Mail vom 2. Juli 2014 und somit innerhalb der laufenden Einsprachefrist die hälftige Tei
lung der Wohnungskosten beanstandet habe (S. 2).
2.3
Demgegenüber stellte sich die Beschwerdegegnerin
in ihrem Einspracheent
scheid vom 19. Dezember 2014 (Urk. 2)
auf den Standpunkt, es
sei bis zum Schreiben vom 12. August 2014
kein Einsprachewille
geäussert worden und somit keine Einsprache innert der Rechtsmittelfrist ergangen, weshalb auf die Einsprache vom 1
2.
August 2014 nicht eingetreten werden könne (S. 3).
3.
3.1
Der schriftlich dokumentierte Sachverhalt präsentiert sich wie folgt: Am 1
1.
Juni 2014 fand eine Besprechung mit der zuständigen Sachbearbeiterin statt, anlässlich derer der Beschwerdeführerin im Beisein ihres Vaters die Verfü
gungen vom
6.
Juni 2014 ausgehändigt und die Berechnungsgrundlagen erklärt wurden (vgl.
Urk.
9/5 S. 8). Dabei bestätigte die Beschwerdeführerin den Erhalt aller Verfügungen mittels Unterschrift (vgl.
Urk.
9/5 S. 6;
Urk.
9/6 S. 6,
Urk.
9/7
S. 7). Sie wurde über die für eine Einsprache
notwendige Vorgehensweise informiert, denn die Verfügungen waren mit einer Rechtsmittelbelehrung verse
hen. Nach Erhalt der Verfügungen am 1
1.
Juni 2014 begann die 30-tägige Einsprachefrist am 1
2.
Juni 2014 zu laufen und endete am 1
1.
Juli 201
4.
In diesem Zeitraum meldete sich die Beschwerdeführerin einmal am
1.
Juli 2014 per E-Mail bei der Beschwerdegegnerin und leitete ein ärztliches Attest weiter mit der Bemerkung, dabei handle es sich um etwas für ihre Dossiers zur Ablage (
Urk.
9/8). Am
2.
Juli 2014 meldete sie sich erneut zwei Mal per E-Mail und machte Angaben im Zusammenhang mit ihrem Freizügigkeitskonto sowie Miet
kosten (vgl.
Urk.
9/9).
3.
2
Die Annahme einer Einsprache setzt unter anderem voraus, dass der Wille zum Ausdruck gebracht wird, die erlassene Verfügung nicht zu akzeptieren (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 664/03 vom 19. November 2004 E. 2.3 mit Hinweis auf BGE 119 V 347 E. 1b; Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, a.a.O., Art. 23 N 52).
3.
3
Ein solcher Anfechtungswille
lässt sich gestützt auf die Akten aus dem Ge
spräch vom 1
1
. Juni 2014 nicht rechtsgenüglich herleiten. Zwar
scheint aus den Rechtsschriften der Parteien hervorzugehen, dass die
Beschwerdeführerin
hin
sichtlich der
in den Leistungsverfügungen vom 6. Juni 2014
festgesetzten Höhe der
Zusatzleistungen
zumindest
enttäuscht
gewesen
sein dürfte
(vgl. Urk. 1
/1 S. 6 ff.
, Urk. 8 S. 2). Daraus
kann jedoch nicht
auf einen Anfechtungswil
len
geschlossen werden
, ansonsten jede wie auch immer geäusserte Enttäu
schung über ein
(in finanzieller Hinsicht)
erhofftes Ergebnis
automatisch eine Einsprache darzustellen hat, was nicht
im Sinne des Gesetzgebers sein kann. Darüber hinaus wird nicht jede vom angestrebten Wunschergebnis abweichende Leistungszusprache von den Betroffenen schliesslich auch angefochten.
Eine gewisse „Hürde“ beziehungsweise ein gewisses Tätigwerden des Einsprechers soll für eine rechtsgenügliche Einsprache vorausgesetzt werden können
, auch wenn an eine solche keine hohen Anforderungen zu stellen sind (vgl. vorste
hend E. 1.2)
.
Jedoch gilt immerhin
das Rügeprinzip, was ein Aktivwerden
seitens des Ein
spre
chers
in Form eines überprüfbaren Anfechtungswillens
voraussetzt. Dass die Beschwerdeführerin sich vorliegend insbesondere Sorge um ihre finanzielle Situation hinsichtlich ihrer Wohnung und ihrer Haustie
re machte, ist nachvoll
ziehbar und wurde auch von der Beschwerdegegnerin
anlässlich des Gesprächs vom 1
1
. Juni 2014
mittels einer Berechnung der Zusatzleistungen ohne Unter
mieter
zu zerstreuen versucht (vgl. Urk. 1/1 S. 6 unten).
Daraus aber einen
rechtsgenüglichen
Anfechtungswillen ableiten zu wollen ist doch e
twas weit hergeholt, weshalb auch die Beschwerdegegnerin im Verhalten der Beschwer
deführer
in
oder ihres
anlässlich der Verfügungsübergabe und Erläuterung
anwesenden Vaters keine Einsprache erkennen konnte.
Weiter
wäre es der Beschwerdeführerin
oder ihrer Rechtsvertretung
möglich gewesen
, bei der Beschwerdegegne
rin nachzufragen, ob ihre angeblich münd
lich geäusserte Einsprache angekommen sei
,
beziehungsweise sich zu erkundi
gen, wie es nun weitergehe
oder
die Beschwerdegegnerin
zu bitten
, die Berech
nung der Zusatzleistungen nochmals zu überprüfen.
Das Fehlen jeglicher Hinweise
oder Anhaltspunkte
in dieser Hinsicht
(vgl. vorstehend E. 3.1)
lässt ebenfalls darauf schliessen, dass anlässlich der Verfügungsübergabe am 1
1
. Juni 2014
kein Anfechtungswille geäussert und somit
keine Einsprache im Sinne von Art. 52 ATSG erhoben wurde.
3.
4
Auch das ärztliche Zeugnis
der
behandelnden Ärztin der Bes
chwerdeführerin, med. pract. Z._
, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 28. Juni 2014 (Urk.
9/8) sowie
die
E-Mail der Beschwerdeführerin vom 2. Juli 2014 an ihre Sozialarbeiterin (Urk. 9/9)
vermögen
k
einen rechtsgenüglichen Einsprachewillen
zu
begründen und damit eine Einsprache im Sinne von Art. 52 Abs. 1 ATSG dar
zu
stellen:
Aus dem ärztlichen Zeugnis
vom 28. Juni 2014
geht hervor, dass die Beschwer
deführerin seit vielen Jahren in der gleichen Wohnung zusammen mit ihren Hunden und Katzen wohn
e
und ein Wohnungswechsel mit Verlust des gewohn
ten sozialen Umfeldes erheblich
en
Stress verursachen und die Symptomatik ihrer Grundkrankheit verstärken würde (Urk. 9/8). Weder aus diesem Text des ärztlichen Zeugnisses
und d
er E-Mail-Korrespondenz mit der Ärztin
,
noch aus der Weiterleitung an die Beschwerdegegnerin
sowie
an
den Sozialdienst
,
lässt sich ein Anfechtungswille der Beschwerdeführerin ableiten, zumal
die Beschwer
deführerin
an die Beschwerdegegnerin das Arztzeugnis
lediglich
mit dem Text „
a
nbei habe ich noch etwas für meine Dossiers (Sozialdienst sowie Zusatzleistungen) zur Ablage“ zukommen liess.
Die
von der Beschwerdeführerin
an die Sozialarbeiterin gesendete
n
E-Mails vom 1. und 2. Juli 2014 (Urk. 9/9)
bezogen sich auf
die Auszahlung des Freizügig
keitskontos (S. 2) und eine Kontoumwandlung (S. 1). Dabei erklärte die Beschwerdeführerin der Sozialarbeiterin (und nicht der Beschwerdegegnerin, welche
die
E-Mail nur als
Blindkopie
zugestellt erhielt), dass ihr die Durchfüh
rungsstelle Vorschriften betreffend Anrechnung und Verzehr des Vermögens
mache
,
und
sie
äusserte darüber hinaus ihre Bedenken über die von der Beschwer
degegnerin vorgenommene Mietzinsanrechnung ihres ehemaligen Lebenspartners (S. 1).
D
arin
beschrieb
die Beschwerdeführerin
wiederum ihre Ängste für eine mögliche künftige Änderung ihrer Wohnsituation hinsichtlich
der
ZL-Berechnung,
äusserte hingegen keinen
klar
ersichtlichen
Willen, den Entscheid der Beschwerdegegnerin nicht akzeptieren zu wollen.
Somit ist
auch
diese E-Mail
mangels Vorliegens eines
hinreichenden
Einsprachewillens
nicht als Einsprache im Sinne von Art. 5
2 ATSG zu qualifizieren
.
3.4
Die 30-tägige Einsprachefrist
(vgl. Art. 52 Abs. 1 ATSG)
begann unbestrittener
massen am 1
2
. Juni 2014 zu laufen und endete dementsprechend am 11. Juli 2014
(vgl. vorstehend E. 1.3)
. Die
von der
Beschwerdeführer
in
nach diesem Datum eingereichten Begehren
(
vgl. Urk. 9/10-16
)
sind deshalb nicht zu berück
sichtigen, da sie verspätet erfolgt sind.
Ein Gesuch um Wiederherstellung der Einsprachefrist wurde ebenfalls nicht gestellt.
4.
Zusammenfassend
ist
kein
fristgerecht geäusserter
rechtsgenüglicher
Ein
spra
che
wille
ersichtlich
. Ein solcher ist
weder mündlich noch schriftlich belegt.
D
er Nichteintretensentscheid der Beschwerdegegnerin vom 19. Dezember 2014 (Urk. 2)
ist
nicht zu beanstanden,
was zur Abweisung der Beschwerde führt.