Decision ID: 5c9f58d1-b51d-51c5-b22f-f1709ca1460a
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Am 16. April bzw. 1. Mai 2009 beantragte der am 2. Februar 1968  ghanaische Staatsangehörige O._ (nachfolgend: ) bei der schweizerischen Botschaft in Accra ein Visum für einen dreimonatigen Besuchsaufenthalt bei A._ (Schweizer Staatsangehörige; nachfolgend: Beschwerdeführerin bzw. ) in G._. Die Schweizerische Vertretung verweigerte die  eines Visums in eigener Kompetenz und übermittelte das  zur Prüfung und zum Entscheid an die Vorinstanz.
B. Nachdem das Amt für Migration des Kantons Bern bei der Gastgeberin weitere Abklärungen veranlasst und an die Vorinstanz weitergeleitet hatte, wies diese das Gesuch um Bewilligung der Einreise mit  vom 8. Juli 2009 ab. Dies im Wesentlichen mit der Begründung, es bestünde nicht genügend Gewähr für eine fristgerechte  nach einem Besuchsaufenthalt. Der Gesuchsteller stamme aus einer Region, aus welcher der Zuwanderungsdruck als Folge der dort herrschenden wirtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse  nach wie vor stark anhalte. Erfahrungsgemäss  viele dortige Personen, sich insbesondere auch im westlichen Ausland eine vermeintlich bessere Zukunft aufzubauen. Bestehe dort zudem bereits ein gewisses Beziehungsnetz, müsse das Risiko einer nicht anstandslosen Rückkehr als grundsätzlich hoch eingestuft . Nachweise, dass dem Gesuchsteller besondere, über das übliche Mass hinausgehende Verpflichtungen oblägen, welche trotz der  Verhältnisse Gewähr für eine Wiederausreise bieten würden, ergäben sich keine. Beim Gesuchsteller handle es sich um eine ledige, kinderlose Person, die – wenn der Gesuchsteller in seinem Antrag auch angebe, "Assistant" zu sein – gemäss vorinstanzlicher  über keine zwingenden, verbindlichen beruflichen  verfüge. Träfe dies allenfalls zu, so wäre ein dreimonatiger  nicht mit solchen zwingenden beruflichen  vereinbar. Des Weiteren lägen auch keine besonderen, z.B. humanitären Gründe vor, welche eine Einreise in die Schweiz trotzdem als zwingend notwendig erscheinen liessen. Es bleibe der Gastgeberin unbenommen, ihren Gast auch im Ausland zu treffen.
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C. Mit Rechtsmitteleingabe vom 8. September 2009 erhob die anwaltlich vertretene Gastgeberin beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde und beantragt die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und die Erteilung des gewünschten Besuchervisums an den Gesuchsteller. Sie rügt die vorinstanzliche Einschätzung, welche sich lediglich auf eine allgemeine Erfahrung stütze und sich über die von ihr geltend  Besuchsgründe (v.a. zwecks Weiterbildung) hinwegsetze, womit die Vorinstanz den Sachverhalt unrichtig ermittelt habe. Die  macht eine Ermessensüberschreitung der Vorinstanz ; diese habe sich über die erfüllten Einreisevoraussetzungen des Gesuchstellers hinweggesetzt und somit den Sachverhalt  ermittelt. Im Weiteren habe das Kriterium der "nicht gesicherten Wiederausreise" keine genügende rechtliche Grundlage. Schliesslich sollten Aufenthalte im Rahmen von Hilfs- und Entwicklungsprojekten gemäss Art. 30 Abs. 1 Bst. f und g des Bundesgesetzes vom 16.  2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) – wie vorliegend zutreffend – nicht unter die  fallen.
D. Die Vorinstanz schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 23. Oktober 2009 auf Abweisung der Beschwerde. Die Verfügung sei nach  Prüfung des Einreisebegehrens und der diesbezüglichen  der Schweizer Auslandvertretung in Accra ergangen,  mit den Verhältnissen vor Ort bestens vertraut sei. Entgegen den Ausführungen in der Beschwerdeschrift habe das Erfordernis der  Wiederausreise sehr wohl auch nach neuem Schengenrecht eine rechtliche Grundlage und stelle schliesslich ein zentrales  für die Erteilung eines Visums dar. So müssten nämlich sowohl Aufenthaltszweck als auch die Umstände des vorübergehenden  genügend belegt werden. Im Weiteren liege es auch am , die Auslandvertretung davon zu überzeugen, dass seine Rückkehr ins Herkunftsland gewährleistet sei. Trotz der Zusicherung der Gastgeberin sei das Risiko einer nicht fristgerechten  des Gesuchstellers als beträchtlich zu bezeichnen, und zwar nicht einzig wegen der wirtschaftlichen Verhältnisse im Ursprungsland und dem Zuwanderungsdruck, der aus dieser Region offenkundig stark . Aufgrund gemachter Erfahrungen in ähnlich gelagerten Fällen sehe man sich gezwungen, eine restriktive Visumpraxis anzuwenden. Der Gesuchsteller sei ledig und habe in Ghana weder familiäre noch
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berufliche Verpflichtungen, die von ihm zwingend wahrgenommen  müssten. Er habe gegenüber der schweizerischen Vertretung in Accra keinen überzeugenden Eindruck hinterlassen und verfüge nur über ein sehr bescheidenes Einkommen im Wohnsitzland. Zwar  keinerlei Anlass, an der Integrität und Seriosität der Gastgeberin und der von ihr geleiteten Organisation (L._) zu zweifeln, indessen könnten Gründe, die allein auf deren Person abstützten, für sich allein betrachtet, keinerlei Gewähr für eine fristgerechte  des Gastes bieten.
E. Mit Replik vom 27. November 2009 stellt die Beschwerdeführerin  in Frage, inwiefern der Gesuchsteller bei der  Vertretung einen schlechten Eindruck hinterlassen haben solle. Es liege möglicherweise eine Verwechslung oder falsche Einschätzung vor, weshalb sie beantrage, die Schweizer Botschaft in Accra/Ghana richterlich anzuweisen, ihre Stellungnahme vom 6. Mai 2009 näher zu erläutern. Die allgemeine Situation in Ghana betreffend macht die  den "Safe-Country-Status" geltend und bestreitet  auf den Wirtschaftsbericht 2007/2008 der Schweizer  die Behauptung, es bestehe von Ghana aus ein  in die Schweiz.
F. Auf den weiteren Akteninhalt wird, soweit rechtserheblich, in den  eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht –  Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen –  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen . Darunter fallen u.a. Verfügungen des BFM betreffend  der Einreisebewilligung, welche vom Bundesverwaltungsgericht endgültig beurteilt werden (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
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1.2 Sofern das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt, richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nach dem VwVG (Art. 37 VGG).
1.3 Die Beschwerdeführerin ist gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG zur  berechtigt. Auf die frist- und formgerechte Beschwerde ist einzutreten (Art. 50 und 52 VwVG).
2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhaltes und – sofern nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im  das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist  Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht  und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Rechts- und Sachlage zum Zeitpunkt seines  (vgl. E. 1.2 des in BGE 129 II 215 teilweise publizierten  2A.451/2002 vom 28. März 2003).
3. Das schweizerische Ausländerrecht kennt weder ein allgemeines Recht auf Einreise noch gewährt es einen besonderen Anspruch auf Erteilung eines Visums. Die Schweiz ist daher – wie alle anderen  auch – grundsätzlich nicht gehalten, Ausländerinnen und  die Einreise zu gestatten. Vorbehältlich völkerrechtlicher  handelt es sich dabei um einen autonomen Entscheid (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3774; BGE 133 I 185 E. 2.3 S. 189).
4. 4.1 Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schweiz bzw. den Schengenraum für einen Aufenthalt von höchstens drei Monaten gültige Reisedokumente, die zum Grenzübertritt , und ein Visum, sofern dieses erforderlich ist (vgl. Art. 5 Abs. 1 AuG), Art. 2 Abs. 1 der Verordnung vom 22. Oktober 2008 über die Einreise und die Visumerteilung [VEV, SR 142.204] i.V.m. Art. 5 Abs. 1 Bst. a und b der Verordnung [EG] Nr. 562/2006 des Europäischen  und des Rates vom 15. März 2006 über einen Gemeinschafts-
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kodex für das Überschreiten der Grenzen durch Personen [: Schengener Grenzkodex, SGK, ABl. L 105 vom 13.04.2006, S. 1-32]).
4.2 Im Weiteren müssen sie den Zweck und die Umstände ihres  Aufenthalts belegen und hierfür über ausreichende  Mittel verfügen (Art. 5 Abs. 1 Bst. c SGK, Art. 5 Abs. 1 Bst. b AuG); sie dürfen zudem nicht im Schengener Informationssystem (SIS) zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben sein und keine Gefahr für die öffentliche Ordnung, die innere Sicherheit, die öffentliche Gesundheit oder die internationalen Beziehungen eines Mitgliedstaats darstellen (Art. 5 Abs. 1 Bst. d und e SGK, Art. 5 Abs. 1 Bst. c AuG). Namentlich müssen Ausländerinnen und Ausländer für die gesicherte  Gewähr bieten, wenn nur ein vorübergehender Aufenthalt  ist (Art. 5 Abs. 2 AuG, vgl. dazu Urteile des  C-1509/2008 vom 13. Februar 2009 E. 5.2 und E. 5.3 sowie C-3013/2008 vom 14. Februar 2009 E. 5.2 und E. 5.3). Hinsichtlich der in Frage kommenden Belege zur Glaubhaftmachung des  verweist Art. 5 Abs. 2 SGK auf den Anhang I. Art. 5 Abs. 3 SGK sowie Art. 2 Abs. 2 und Art. 7–11 VEV regeln ausführlich das Einreiseerfordernis der ausreichenden finanziellen Mittel.
5. Gemäss Anhang I zur Verordnung (EG) Nr. 539/2001 des Rates vom 15. März 2001 (ABl. L 81 vom 21.03.2001, S. 1–7) unterliegt der  der Visumpflicht.
6. 6.1 Vorliegend ist zu überprüfen, ob die Vorinstanz unter  der Verhältnisse im Herkunftsland und der persönlichen  einen ermessensfehlerfreien Entscheid getroffen hat. Dabei rechtfertigt es sich, Einreisegesuchen von Personen aus Staaten mit politisch oder wirtschaftlich vergleichsweise ungünstigen Verhältnissen mit einer gewissen Zurückhaltung zu begegnen, da die persönliche  in solchen Fällen häufig nicht mit dem Ziel und Zweck  zeitlich befristeten Einreisebewilligung in Einklang steht.
6.2 Seitdem die ghanaische Regierung Anfang der 1990er Jahre  tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen  eingeleitet hat, hat sich in diesem Land eine belastbare und  Demokratie entwickelt. Die Wirtschaft Ghanas hat sich zunehmend erholt und wächst seit 2003 kontinuierlich. Das Wirtschaftswachstum
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betrug im Jahre 2008 7,3 %, ist jedoch im ersten Halbjahr 2009 unter 5 % gefallen. Trotz dieser mehrheitlich positiven wirtschaftlichen  der letzten Jahre leben mehr als 40 % der Bevölkerung  nach wie vor in grosser Armut; das Pro-Kopf-Bruttoinlandprodukt betrug denn auch im Jahr 2008 lediglich 690 US-Dollar (vgl.  auf der Website des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit [BMZ] (<http://www.bmz.de>, Länder und Regionen > Partnerländer > , besucht im Januar 2010) bzw. wirtschaftliche Indizes auf der  des Auswärtigen Amtes (<http://www.auswaertiges-amt.de>, - und Reiseinformationen > Ghana > Wirtschaft, Stand Oktober 2009, besucht im Januar 2010). Gemäss dem vom  der Vereinten Nationen (United Nations Development , UNDP) berechneten "Human Poverty Index" rangiert Ghana auf einer Liste von 135 Ländern denn auch lediglich auf dem 89. Rang (vgl. Human Development Report 2009 auf der Website des UNDP, <http://www.undp.org>, Publications > Human Development Reports > Reports > Country Factsheets > Ghana (Human poverty: focusing on the most deprived in multiple dimensions of poverty: Table 2), besucht im Januar 2010). Eine Folge dieser Situation ist eine anhaltend hohe Emigration ghanaischer Staatsangehöriger, nicht zuletzt nach  und Europa.
6.3 In Anbetracht der vorerwähnten Verhältnisse in Ghana und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Bereitschaft zur Emigration erfahrungsgemäss dort begünstigt wird, wo bereits Verwandte oder Bekannte im Ausland leben, ist die Beurteilung der Vorinstanz, die das Risiko einer nicht fristgerechten Wiederausreise als relativ hoch , nicht zu beanstanden. Es wäre jedoch zu schematisch und nicht haltbar, generell und ohne spezifische Anhaltspunkte  aufgrund der allgemeinen Lage in der Herkunftsregion auf eine nicht hinreichend gesicherte Wiederausreise zu schliessen. Die vorerwähnten Verhältnisse entbinden die Vorinstanz nicht von einer einzelfallbezogenen Beurteilung. Namentlich können berufliche,  oder familiäre Verpflichtungen die Prognose einer  Wiederausreise begünstigen.
7. 7.1 Beim Gesuchsteller handelt es sich um einen 42-jährigen, ledigen Mann, der zurzeit in Teshie-Nungua (Ghana) in einer Mietwohnung lebt. Gemäss Akten obliegen ihm keine familiären Verpflichtungen (wie
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insbesondere gegenüber eigenen Kindern); über seine allenfalls bestehenden familiären bzw. verwandtschaftlichen Verhältnisse im Herkunftsland ist nichts bekannt. Der Gesuchsteller war noch nie in der Schweiz und erhielt bisher auch noch nie ein Schengen-Visum ausgestellt. Er hat jedoch bereits zum dritten Mal (seit 1. Juni 2007)  Visumsantrag um Bewilligung der Einreise bei der  Botschaft in Accra gestellt, der zum wiederholten Mal abgelehnt worden ist. Aus diesen Umständen sowie der Beurteilung der  kann jedenfalls nicht der Schluss gezogen werden, für den Gesuchsteller beständen in seinem Heimatland besondere , die besondere Gewähr für eine Rückkehr bieten . Im Übrigen hat der Gesuchsteller bei der Schweizerischen  keinen überzeugenden Eindruck hinterlassen; seine  Gründe für den Besuch in der Schweiz erschienen als wenig glaubhaft. Dem in diesem Zusammenhang gestellten Antrag der  auf richterliche Anweisung der Schweizer Botschaft, ihre Stellungnahme vom 6. Mai 2009 näher zu erläutern, ist in  Beweiswürdigung (BGE 131 I 153 E. 3) nicht stattzugeben. Zum einen ist eine Verwechslung auszuschliessen; zum anderen ist die fragliche Stellungnahme für den Verfahrensausgang nicht von  Bedeutung.
7.2 Der Gesuchsteller gibt in seinem Visumantrag an, "Assistant" zu sein. Aus den weiteren Akten ergibt sich, dass er von der L. als Projektleiter in seinem Heimatland angestellt ist und von einem sehr bescheidenen Einkommen lebt. Auf jeden Fall liegen keinerlei Fakten vor, die einen Rückschluss erlaubten, der Gesuchsteller befinde sich in vorteilhaften und stabilen  Verhältnissen, die ihn nachhaltig davon abzuhalten vermöchten, eine Emigration in die Schweiz in Erwägung zu ziehen.
7.3 An dieser Risikoeinschätzung vermögen weder die diversen von der Beschwerdeführerin eingereichten Belege betreffend ihre  finanzielle Situation bzw. den L._ noch ihr  vom 5. Juni 2009 und ihre Garantieerklärung vom 8. Juni 2009 etwas zu ändern. Die Integrität der Beschwerdeführerin in ihrer Eigenschaft als Gastgeberin wird nicht in Zweifel gezogen.  sind bei der Abwägung des Risikos einer nicht fristgerechten  nicht so sehr die Einstellung und Absichten der , sondern in erster Linie das mögliche Verhalten des Gastes selbst von Bedeutung. Nur Letzterer ist in der Lage, hinreichend Gewähr für
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eine fristgerechte und anstandslose Wiederausreise zu bieten. Der Gastgeber kann zwar für gewisse finanzielle Risiken Garantie leisten, nicht aber – mangels rechtlicher und faktischer Durchsetzbarkeit – für ein bestimmtes Verhalten des Gastes (vgl. anstelle vieler: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-6950/2007 vom 7. November 2008 E. 8).
8. Im Übrigen sei erwähnt, dass das Bundesverwaltungsgericht bereits einmal über einen abgewiesenen Visumantrag des Gesuchstellers letztinstanzlich entschieden hat (vgl. Urteil des  C-6229/2007 vom 31. Januar 2008). Am damals beurteilten  hat sich seither nichts Wesentliches geändert (zumal sich das Projekt noch immer in der Planungsphase befindet). Schliesslich steht auch der Hinweis des Parteivertreters auf Art. 30 Abs. 1 Bst. f und g AuG (vgl. Ziff. 9 in der Beschwerdeschrift) in keinem Zusammenhang mit dem vorliegenden Fall und ist somit ohne Belang.
9. Folglich ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das öffentliche Interesse sowie die Beachtung der geltenden Bestimmungen  gewichtete und dem Gesuchsteller die Einreise verweigerte. Da es keinen Anspruch auf die Erteilung eines Visums gibt (vgl. vorne Ziff. 3), liegt auch kein Verstoss gegen irgendwelche Grundrechte des Gesuchstellers vor. Die angefochtene Verfügung verletzt daher das Bundesrecht nicht. Soweit für das vorliegende Urteil massgebend, wurde der rechtserhebliche Sachverhalt richtig und vollständig , und die Vorinstanz hat das ihr zustehende Ermessen  ausgeübt (vgl. Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist somit .
10. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens wird die unterliegende  kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die  sind auf Fr. 600.- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [SR 173.320.2]).
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