Decision ID: a1c60ac8-90d3-4690-9097-33a11044f688
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_OG
Chamber: ZH_OG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: civil_law

betreffend Eheschutz
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Bülach vom 25. Oktober 2018 (EE180130-C)
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Rechtsbegehren: (Urk. 1, sinngemäss)
Es sei der Klägerin das Getrenntleben zu bewilligen und es seien die Folgen des Getrenntlebens gerichtlich zu regeln.
Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Bülach vom 25. Oktober 2018:
(Urk. 18 = Urk. 21)
1. Der Klägerin wird das Getrenntleben bewilligt und es wird vorgemerkt, dass
die Parteien bereits seit dem 1. August 2018 getrennt leben.
2. Die Obhut für die Kinder C._, geb.tt.mm.2008, D._, geb.
tt.mm.2011 und E._, geb. tt.mm.2011, wird der Klägerin zugeteilt.
3. Der Beklagte ist berechtigt, die Kinder an zwei Wochenenden pro Monat je-
weils von Samstagmorgen, 10:00 Uhr, bis Sonntagabend, 18:00 Uhr, zu be-
suchen. Ausserdem ist er berechtigt, die Kinder für drei Wochen jährlich
während der Schulferien auf eigene Kosten mit sich oder zu sich in die Feri-
en zu nehmen. Das Wochenendbesuchsrecht ist mindestens einen Monat
im Voraus und das Ferienbesuchsrecht mindestens drei Monate im Voraus
anzukündigen.
4. Der Beklagte wird verpflichtet, für die Kinder monatliche Unterhaltsbeiträge
von je Fr. 300.– zuzüglich allfällige von ihm bezogene gesetzliche oder ver-
tragliche Familienzulagen zu bezahlen, zahlbar monatlich im Voraus auf den
Ersten jedes Monats.
5. Bei der Festsetzung der Unterhaltsbeiträge wurde von folgenden finanziellen
Verhältnissen der Parteien ausgegangen:
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Einkommen:
Ehemann*: Fr. 2'500.– Ehefrau*: Fr. 0.– C._: Fr. 0.– D._: Fr. 0.– E._: Fr. 0.–
* Nettoeinkommen pro Monat (inkl. 13. Monatslohn, ohne Familienzulagen)
Vermögen:
Ehemann: Fr. 0.–
Ehefrau: Fr. 0.–
C._: Fr. 0.–
D._: Fr. 0.–
E._: Fr. 0.–
Monatlicher Bedarf
Ehemann: Fr. 1'600.– Ehefrau: Fr. 3'200.– C._: Fr. 845.– D._: Fr. 633.– E._: Fr. 645.–
6. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:
Fr. 900.– ; die weiteren Auslagen betragen:
Fr. 150.– Dolmetscherkosten
Fr. 1'050.– Total
7. Die Kosten werden dem Beklagten auferlegt.
8. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
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9. (Schriftliche Mitteilung).
10. (Rechtsmittelbelehrung: Berufung, 10 Tage Frist, Hinweis auf fehlenden
Fristenstillstand gem. Art. 145 Abs. 2 ZPO).
Berufungsantrag:
des Beklagten und Berufungsklägers (Urk. 20, sinngemäss):
Es sei die Dispositivziffer 4 des angefochtenen Urteils aufzuheben und es sei
festzustellen, dass der Beklagte mangels finanzieller Leistungsfähigkeit nicht in
der Lage sei, Unterhaltsbeiträge zu bezahlen. Dispositivziffer 5 des angefochte-
nen Urteils sei entsprechend anzupassen.

Erwägungen:
I.
1. Die Parteien sind seit dem tt. Mai 2001 miteinander verheiratet (Urk. 2/13).
Aus der Ehe gingen die Tochter C._, geboren am tt.mm.2008, und die Zwil-
linge E._ und D._, geboren am tt.mm.2011, hervor (Urk. 2/10 bis Urk.
2/12). Mit Eingabe vom 29. August 2018 (Datum des Poststempels, eingegangen
am 30. August 2018) ersuchte die Klägerin und Berufungsbeklagte (fortan Kläge-
rin) bei der Vorinstanz um Regelung des Getrenntlebens (Urk. 1). Nach der
Durchführung der Hauptverhandlung - an welcher der in Deutschland wohnhafte
Beklagte und Berufungskläger (fortan Beklagter) nicht erschien (Prot. I S. 5) - er-
liess die Vorinstanz am 25. Oktober 2018 das eingangs wiedergegebene Urteil
(Urk. 21).
2. Hiergegen erhob der Beklagte mit Eingabe vom 21. Februar 2019 (Datum
des Poststempels, eingegangen am 25. Februar 2019; Urk. 20) innert Frist
(Urk. 19) Berufung, wobei er den oben angeführten Antrag stellte. Mit Verfügung
vom 13. März 2019 wurde dem Beklagten Frist zur Bezeichnung eines Zustel-
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lungsdomizils in der Schweiz und der Klägerin Frist zur Erstattung der Berufungs-
antwort angesetzt (Urk. 25 Dispositivziffern 1 und 2). Die vorgenannte Verfügung
wurde dem Beklagten auf dem Weg der internationalen Rechtshilfe zugestellt (vgl.
Urk. 25 Dispositivziffer 3 und Urk. 26 bis Urk. 28). Innert Frist liessen sich die Par-
teien nicht vernehmen.
3. Das Berufungsverfahren erweist sich als spruchreif.
II.
1. Mit der Berufung können unrichtige Rechtsanwendung und unrichtige Fest-
stellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 310 ZPO). Die Beru-
fungsinstanz verfügt über eine umfassende Überprüfungsbefugnis der Streitsa-
che, d.h. über unbeschränkte Kognition bezüglich Tat- und Rechtsfragen, ein-
schliesslich der Frage richtiger Ermessensausübung (Angemessenheitsprüfung;
BGer 5A_184/2013 vom 26. April 2013, E. 3.1). In der schriftlichen Berufungsbe-
gründung (Art. 311 ZPO) ist hinreichend genau aufzuzeigen, inwiefern der erstin-
stanzliche Entscheid in den angefochtenen Punkten als fehlerhaft zu betrachten
ist bzw. an einem der genannten Mängel leidet (BGE 142 I 93 E. 8.2; BGE 138 III
374 E. 4.3.1). Was nicht oder nicht in einer den gesetzlichen Begründungsanfor-
derungen genügenden Weise beanstandet wird, ist – abgesehen von offensichtli-
chen Mängeln – von der Rechtsmittelinstanz grundsätzlich nicht zu überprüfen
(BGE 142 III 413 E. 2.2.4).
2. Bei Verfahren betreffend Kinderbelange ist der Sachverhalt nach Art. 296
ZPO von Amtes wegen zu erforschen. Infolgedessen können die Parteien im Be-
rufungsverfahren auch dann neue Tatsachen und Beweismittel vorbringen, wenn
die Voraussetzungen nach Art. 317 Abs. 1 ZPO nicht erfüllt sind (BGE 144 III 349
E. 4.2.1). Die vom Beklagten erstmals im Berufungsverfahren eingereichten Ur-
kunden sowie die daraus abgeleiteten Tatsachenbehauptungen (Urk. 20 und
Urk. 23/1-3) sind somit vorliegend zu berücksichtigen.
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III.
1. Vorliegend ist die Höhe der vom Beklagten zu leistenden Kinderunterhalts-
beiträge umstritten. Der Beklagte bringt vor, ein geringeres Einkommen zu erzie-
len und künftig Wohnkosten von monatlich EUR 500.– zu haben.
2. Die Vorinstanz erwog hinsichtlich des Einkommens des Beklagten, er habe
nach Angaben der Klägerin an seiner letzten Arbeitsstelle in der Schweiz
Fr. 5'200.– brutto pro Monat verdient. Diese Arbeitsstelle habe er freiwillig aufge-
geben und sich entschlossen, nach Deutschland auszuwandern. Da er sein Ein-
kommen nicht böswillig vermindert habe, sei ihm kein hypothetischer Verdienst in
der Höhe des zuletzt in der Schweiz erzielten Einkommens anzurechnen. Der Be-
klagte habe gegenüber der Klägerin geäussert, pro Monat bis zu EUR 2'100.–
verdienen zu können. Entsprechend sei ihm ein Nettolohn in dieser Höhe anzu-
rechnen. Hinsichtlich des Notbedarfs des Beklagten ging die Vorinstanz aufgrund
seines Wohnsitzes in Deutschland von 37.5 % tieferen Lebenshaltungskosten als
in der Schweiz und damit von einem Grundbetrag von Fr. 750.– aus. Für eine
Wohnung im Raum F._ [Deutschland] setzte sie einen monatlichen Betrag
von Fr. 600.–, für Telekommunikationskosten Fr. 100.– sowie für den Arbeitsweg
und die auswärtige Verpflegung gesamthaft weitere Fr. 150.– ein. Die Vorinstanz
kam damit auf einen monatlichen Bedarf des Beklagten von Fr. 1'600.– (Urk. 21
S. 5 ff.).
3. Der Beklagte wendet ein, von August bis Oktober 2018 arbeitslos gewesen
zu sein. Wie seinem Arbeitsvertrag entnommen werden könne, arbeite er seit No-
vember 2018 als "Fahrer" und verdiene monatlich EUR 1'424.59 netto. Überdies
sei er auf der Suche nach einer Wohnung für EUR 500.–, weshalb es ihm nicht
möglich sei "diesen Unterhalt von 900 Fr. zu bezahlen" (Urk. 20). Unklare
Rechtsbegehren sind nach Treu und Glauben auszulegen. Es ist dabei nicht nur
auf den Wortlaut des Begehrens, sondern auch auf die Begründung abzustellen
(Leuenberger in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO-Komm., Art. 221
N 38 mit Verweis auf BGer 4A_551/2008 vom 12. Mai 2009). Entsprechend ist
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vorliegend davon auszugehen, der Beklagte beantrage eine gänzliche Aufhebung
seiner Unterhaltsverpflichtung.
4.1 Der Beklagte legt einen Arbeitsvertrag vom 31. Oktober 2018 ins Recht, wo-
nach er ab dem 1. November 2018 ein monatliches Bruttoeinkommen von
EUR 2'000.– verdiene (Urk. 23/1). Überdies reichte er Abrechnungen der Brut-
to/Netto-Bezüge für November und Dezember 2018 sowie Januar 2019 ins Recht
(Urk. 23/2-3). Gemäss Letzteren erzielte er bei 150 Stunden/Monat à
EUR 13.50/Stunde im November und Dezember 2018 ein Nettoeinkommen von
EUR 1'404.11 und im Januar 2019 EUR 1'424.59. Nachdem der Beklagte in sei-
ner Eingabe (vgl. Urk. 20) keine Ausführungen zur geringfügigen Nettoeinkom-
mensveränderung ab Januar 2019 macht, aus den eingereichten Abrechnungen
jedoch hervorgeht, dass diese auf geringeren Sozialabzügen fusst, ist nachfol-
gend von einem monatlichen Nettoeinkommen des Beklagten von EUR 1'424.59
auszugehen.
4.2 Der vom Beklagten geltend gemachte Lohn erscheint für einen Lastwa-
genchauffeur in der Region F._ glaubhaft: Gemäss dem Tarifregister des
Bundeslandes Nordrhein-Westfalen beträgt die monatliche Grundvergütung eines
Kraftfahrers ab Januar 2019 bei einer Tätigkeit von 160 Stunden/Monat je nach
Ausbildung und Fahrpraxis zwischen EUR 12.82 und EUR 13.26 pro Stunde
(http://www.tarifregister.nrw.de/tarifinformationen/grundverguetung_branchen,
Branche: Speditions-, Logistik-, Transportwirtschaft, Beruf: Kraftfahrer/in, besucht
am: 28. August 2019). Damit verdient ein Kraftfahrer eine monatliche Grundvergü-
tung respektive ein monatliches Bruttoeinkommen (vgl. zur Definition der Grund-
vergütung: http://www.tarifregister.nrw.de/service/faq/index.php, Frage: Was ist
unter einer Grundvergütung zu verstehen? besucht am: 28. August 2019) zwi-
schen EUR 2'051.– und EUR 2'122.–. Das vom Beklagten vorgebrachte Bruttosa-
lär von EUR 2'025.– für 150 Stunden ist damit im Rahmen dessen, was ein Last-
wagenchauffeur im Raum F._ verdient.
4.3 Indes stellt sich die Frage, weshalb die monatliche Arbeitszeit des Beklagten
nicht - wie in § 5 seines Arbeitsvertrages (vgl. Urk. 23/1) vorgesehen - 40 Stunden
pro Woche beträgt. Gemessen an der eingereichten Lohnabrechnung für Januar
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2019 würde der Beklagte bei einer Tätigkeit von 160 Stunden pro Monat einen
Bruttolohn von EUR 2'160.– und damit EUR 135.–/Monat mehr verdienen. Da der
Beklagte auch bei diesem Lohn, nach Abzug der Sozialbeiträge, keinen über sei-
nen Bedarf hinausgehenden Überschuss (vgl. nachfolgend E. 4.4) generieren
würde, ist von der Anrechnung eines Bruttolohnes von EUR 2'160.– abzusehen.
Die Vorbringen des Beklagten hinsichtlich seines Lohnes wurden im Übrigen von
der Klägerin auch nicht bestritten. Von der Klägerin ebenfalls unbestritten blieb
die durch die Auswanderung nach Deutschland veranlasste Einkommensvermin-
derung des Beklagten. Die Vorinstanz erachtete diese als gerechtfertigt und ver-
zichtete daher auf eine hypothetische Anrechnung des vom Beklagten zuletzt in
der Schweiz erzielten Einkommens (vgl. Urk. 21 S. 6). Da der Beklagte in
Deutschland zu seinem Bruder gezogen ist und damit zumindest einen Teil seiner
engeren Verwandtschaft in Deutschland hat, ist mit der Vorinstanz davon auszu-
gehen, dass der Beklagte zum Wegzug berechtigt war und daher auf das deut-
sche Lohnniveau abzustellen und auf die Anrechnung eines hypothetischen Ein-
kommens zu verzichten ist.
4.4 Soweit der Beklagte sodann - ohne Beilage von Belegen - geltend macht, in
Deutschland eine Wohnung für ungefähr EUR 500.– zu suchen (vgl. Urk. 20), ist
ihm entgegenzuhalten, dass ihm die Vorinstanz in der Bedarfsberechnung bereits
Wohnkosten von Fr. 600.– anrechnete. Dies entspricht einem Betrag von monat-
lich rund EUR 553.– (www1.oanda.com, besucht am: 28. August 2019) und geht
damit gar über die vom Beklagten berufungsweise beantragten EUR 500.– hin-
aus. Somit ist auf den diesbezüglichen Einwand nicht weiter einzugehen. Es bleibt
damit bei den vorinstanzlich für Wohnkosten berücksichtigten Fr. 600.–. Die wei-
teren, von der Vorinstanz festgesetzten Bedarfspositionen wurden nicht bean-
standet, weshalb es bei diesen bleibt.
4.5 Der Beklagte vermag mit seinem Nettoeinkommen von umgerechnet rund
Fr. 1'550.– pro Monat seinen vorinstanzlich errechneten Notbedarf von Fr. 1'600.–
(vgl. Urk. 21 S. 7) nicht zu decken. Entsprechend ist es ihm nicht möglich, Kin-
derunterhaltsbeiträge zu leisten. Damit ist die Berufung begründet und die Dispo-
sitivziffern 4 und 5 des vorinstanzlichen Urteils sind aufzuheben. Es ist festzustel-
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len, dass der Beklagte mangels finanzieller Leistungsfähigkeit keine Unterhalts-
beiträge leisten kann.
IV.
1. Abschliessend ist über die Kosten- und Entschädigungsfolgen des erst- und
zweitinstanzlichen Verfahrens zu befinden.
2.1 Trifft die Rechtsmittelinstanz einen neuen Entscheid, so entscheidet sie
auch über die Prozesskosten des erstinstanzlichen Verfahrens (Art. 318 Abs. 3
ZPO). Die erstinstanzlichen Gerichtskosten betragen Fr. 1'050.–, was unange-
fochten blieb (vgl. Urk. 20 und Urk. 21 Dispositivziffer 6). Diese Kosten auferlegte
die Vorinstanz dem Beklagten (Urk. 21 Dispositivziffer 7). Parteientschädigungen
sprach sie keine zu (Urk. 21 Dispositivziffer 8).
2.2 Der Beklagte hat mit dem unentschuldigten Fernbleiben vor Vorinstanz den
angefochtenen Entscheid und die entstandenen Weiterungen verursacht, weshalb
sich eine Bestätigung der Regelung der erstinstanzlichen Gerichtskosten rechtfer-
tigt.
3.1 Für das zweitinstanzliche Verfahren rechtfertigt es sich, in Anwendung von
§ 12 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 und § 6 Abs. 2 lit. b GebV OG eine
Entscheidgebühr von Fr. 1'200.– festzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Ge-
richtskosten der Klägerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO).
3.2 Mangels relevanter Umtriebe sind für das Berufungsverfahren keine Ent-
schädigungen zuzusprechen (vgl. Art. 95 Abs. 3 ZPO).
4. Nach den vorgenannten Ausführungen ist davon auszugehen, dass der Be-
klagte sinngemäss ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege stellt (vgl.
Urk. 20). Das Gesuch des Beklagten für das Berufungsverfahren ist mangels Kos-
tenauferlegung gegenstandslos geworden und demzufolge abzuschreiben.
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