Decision ID: a85ddc11-723e-57a7-abfe-550825e82a6a
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Die aus Thailand stammende Beschwerdeführerin (geb. 1977)  am 23. Juli 1998 in Biel zur Anmeldung. Am 31. Juli 1998  sie sich dort mit dem Schweizer Staatsangehörigen Y._ (geb. 1965).
B. Am 6. August 2003 stellte die Beschwerdeführerin ein Gesuch um  Einbürgerung gemäss Art. 27 des Bürgerrechtsgesetzes vom 29. September 1952 (BüG, SR 141.0). Im Rahmen des  unterzeichneten sie und ihr Ehemann am 4. Februar 2004 eine gemeinsame Erklärung, wonach sie in einer , ungetrennten, stabilen ehelichen Gemeinschaft an  Adresse zusammenlebten und dass weder Trennungs- noch Scheidungsabsichten beständen. Gleichzeitig nahmen sie unterschrift - lich zur Kenntnis, dass die erleichterte Einbürgerung nicht möglich ist, wenn vor oder während des Einbürgerungsverfahrens einer der  die Trennung oder Scheidung beantragt hat oder keine  eheliche Gemeinschaft mehr besteht. Ebenfalls bestätigten sie ihre Kenntnisnahme davon, dass die Verheimlichung solcher  zur Nichtigerklärung der Einbürgerung führen könne. Am 3. Mai 2004 wurde die Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 27 BüG  eingebürgert und erwarb das Bürgerrecht der Gemeinde St. Aubin (Kanton Freiburg).
C. Mit am 2. Dezember 2004 von beiden unterzeichnetem gemeinsamen Begehren auf Scheidung (samt vollständiger Vereinbarung über die Nebenfolgen) machten die Ehegatten beim zuständigen Bezirksgericht ein Scheidungsverfahren anhängig. Am 4. Mai 2005 wurde das Scheidungsurteil gefällt.
D. Am 28. Dezember 2006 verheiratete sich die Beschwerdeführerin in Deutschland mit einem Deutschen Staatsangehörigen. In der Folge verzog sie nach Deutschland.
E. Diese ihm vom Kanton gemeldeten Umstände bewogen das Bundes-
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amt für Migration (nachfolgend: BFM), ein Verfahren betreffend Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung gemäss Art. 41 BüG zu eröffnen.
Mit Schreiben vom 7. August 2007 informierte das BFM die  über die Verfahrenseröffnung. Es forderte sie auf, binnen Monatsfrist zur Frage einer allfälligen Nichtigerklärung sowie zur kurz nach der erleichterten Einbürgerung erfolgten Scheidung von ihrem Schweizer Ehemann Stellung zu nehmen und ihre Einwilligung zur Einsicht in die Scheidungsakten zu erteilen. Dieses Schreiben wurde der Beschwerdeführerin an ihrem Wohnsitz in Deutschland .
Die Beschwerdeführerin erteilte daraufhin die verlangte Zustimmung zur Einsicht in die Scheidungsakten; von ihrem Recht auf  machte sie keinen Gebrauch.
F. Mit Schreiben vom 5. November 2007 teilte das BFM der  unter Hinweis auf ihr Recht zur Teilnahme mit, es habe die kantonalen Behörden mit der Befragung ihres Ex-Ehemannes beauftragt.
G. Anlässlich der Befragung vom 18. Dezember 2007 gab der Ex- der Beschwerdeführerin im Wesentlichen zu Protokoll, diese im Jahre 1996 anlässlich eines Besuchs in Thailand – gemeinsam mit seinem Bruder und dessen Ehefrau (deren Schwester die  ist) – kennengelernt zu haben. Sie hätten aus Liebe geheiratet und eine Familie gründen wollen. Zwar hätten sie versucht, ein Kind zu zeugen, doch habe es damit nicht geklappt. Bis im Oktober 2004 sei die Ehe harmonisch verlaufen und stabil gewesen; gewiss hätten sie als Ehepaar (im üblichen Rahmen) Schwierigkeiten gehabt, doch seien sie glücklich und von einer Scheidung sei nie die Rede gewesen. Dann seien Probleme aufgetreten, ausgelöst durch seinen Kauf eines vierten Fernsehers. Seine Ex-Ehefrau habe diesen für zu teuer und überflüssig gehalten und ihm deswegen eine heftige "Szene" gemacht. Jedoch habe sie ihrerseits im Monat davor anlässlich eines Thailand-Aufenthalts circa CHF 20'000.– für den Kauf eines  für ihre Familie ausgegeben. Dies habe das Fass zum  gebracht. Sie hätten daraufhin versucht, sich über die  Verwendung ihrer finanziellen Mittel zu einigen. Seine Ex-
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Ehefrau habe jedoch darauf beharrt, weiterhin ihre Familie zu , derweil er zwar durchaus zur finanziellen Unterstützung in einem gewissen Umfang bereit gewesen sei, ihre Familie jedoch nicht habe "aushalten" wollen. Aufgrund dieser Differenzen habe er dann seine Absicht erklärt, ein Scheidungsverfahren einzuleiten, woraufhin die Beschwerdeführerin sogleich die eheliche Wohnung verlassen habe. Dies habe sich im Oktober 2004 ereignet, etwa 2 bis 3 Wochen nach der Auseinandersetzung hinsichtlich des Fernsehers.
H. Mit Schreiben vom 19. März 2008 gewährte die Vorinstanz der  unter Zustellung des Protokolls der Befragung des Ex-Ehemannes wiederum die Möglichkeit, Stellung zu nehmen. Auch diese liess sie ungenutzt verstreichen.
I. Auf Ersuchen der Vorinstanz erteilte der Kanton Freiburg als  der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 18. Dezember 2008 seine Zustimmung zur Nichtigerklärung ihrer erleichterten .
J. Mit Verfügung vom 7. Januar 2009 erklärte die Vorinstanz die  Einbürgerung der Beschwerdeführerin für nichtig. Zur  hob sie im Wesentlichen den (unter Bst. B – D ) zeitlichen Ablauf der Ereignisse hervor. Ergänzend führte sie aus, die Beschwerdeführerin habe die (weitere) wirtschaftliche Unterstützung ihrer in Thailand verbliebenen Familienmitglieder stärker gewichtet als die Wahrung des Wohls der ehelichen Gemeinschaft, wozu sie gesetzlich verpflichtet gewesen wäre. Schliesslich handle es sich beim Kauf eines Fernsehers nicht um ein Ereignis, welches  seiner Tragweite geeignet sei, eine eheliche Gemeinschaft, wie sie von Gesetzgeber und Rechtsprechung im Zusammenhang mit der erleichterten Einbürgerung vorausgesetzt werde, entscheidend in Frage zu stellen. Angesichts dessen sei es als erwiesen anzusehen, dass die eheliche Gemeinschaft der Beschwerdeführerin zum Zeit - punkt der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung und der  Einbürgerung nicht von einem beidseitig intakten und auf die Zukunft gerichteten Ehewillen getragen gewesen sei. Es stehe daher fest, dass die erleichterte Einbürgerung durch falsche Angaben
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oder gar Verheimlichung erheblicher Tatsachen erschlichen worden sei.
K. Mit Rechtsmitteleingabe vom 5. Februar 2009 hat die  beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen diese Verfügung erhoben und ihre Aufhebung sowie die Anhörung diverser Personen als Auskunftspersonen beantragt. Zur Begründung lässt sie vorbringen, ihr Ex-Ehemann und sie hätten in einer guten und stabilen Ehe gelebt. Vergeblich hätten sie versucht, Kinder zu bekommen. Glaublich bis Ende September 2004 hätten sie nie an eine Scheidung gedacht. Noch im August habe ihr Ex-Ehemann ihr CHF 20'000.– für den Kauf eines Grundstücks in Thailand überwiesen, was die Stabilität ihrer Ehegemeinschaft belege. Nach ihrer Rückkehr aus Thailand sei es zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen, ausgelöst durch den Kauf eines vierten Fernsehers durch den Ex-Ehemann; im Weiteren sei es um die finanzielle Unterstützung von Angehörigen in Thailand durch den Ex-Ehemann gegangen, was zwischen ihnen bereits früher einen (jedoch nicht übermässig heftig diskutierten) Streitpunkt dargestellt habe. Die Diskussionen hätten nicht gefruchtet, worauf ihr Ex-Ehemann von Scheidung gesprochen habe. Sie sei daraufhin für einen Monat zu einer Freundin gezogen. Ihr Ex-Ehemann habe diese Auseinandersetzung im Wesentlichen als einen Entscheid für ihre Familie in Thailand und gegen ihn aufgefasst, worauf er die Scheidung (mit einem gemeinsamen Anwalt) vorgeschlagen habe. Nach der Darstellung beider Ehegatten sei der Streit um den  Auslöser für die Scheidung gewesen; vor diesem Zeitpunkt sei eine solche nie ein Thema gewesen.
L. In ihrer Vernehmlassung vom 7. April 2009 spricht sich die Vorinstanz unter Erläuterung der bereits erwähnten Gründe für die Abweisung der Beschwerde aus. Sie führt aus, bezüglich der Verwendung der finanziellen Mittel hätten zwischen den ehemaligen Ehegatten Differenzen bestanden. Für die Beschwerdeführerin habe die Möglichkeit, ihre Familie weiterhin finanziell unterstützen zu können, zum Zeitpunkt der erleichterten Einbürgerung eine "Bedingung" für die Aufrechterhaltung der Ehe dargestellt bzw. sie habe der  Unterstützung ihrer Familie gegenüber der Pflege ihrer  Gemeinschaft vorrangige Bedeutung beigemessen.
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M. Die Beschwerdeführerin lässt mit Replik vom 18. Juni 2009 an ihren Anträgen und deren Begründung festhalten. Zusätzlich beantragt sie die Anhörung ihrer ehemaligen Schwiegereltern. Sie lässt  ausführen, dass es bei der Auseinandersetzung im Oktober 2004 in erster Linie um die Anschaffung des vierten Fernsehers und nicht primär "ums Geld" bzw. grundsätzliche finanzielle Fragen  sei. Hinsichtlich der finanziellen Unterstützung bestimmter Angehöriger habe zwischen ihrem Ex-Ehemann und ihr stets Konsens bestanden; einzig einzelne Fragen, namentlich im Zusammenhang mit der Unterstützung ihres Bruders, hätten – wie bereits früher – einen Streitpunkt dargestellt. Es treffe daher nicht zu, dass hinsichtlich der Finanzen im Allgemeinen Differenzen bestanden hätten. Im  mit dem angeblichen Kinderwunsch reichte die  eine ärztliche Bestätigung sowie ein Schreiben ihrer ehemaligen Schwiegereltern zu den Akten.
N. Auf den weiteren Akteninhalt wird – soweit rechtserheblich – in den Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde  wurden. Darunter fallen Verfügungen des BFM betreffend die Nichtigerklärung einer erleichterten Einbürgerung (vgl. Art. 51 Abs. 1 BüG).
1.2 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem  nach dem VwVG, soweit das  nichts anderes bestimmt.
1.3 Als Adressatin der angefochtenen Verfügung ist die  zur Beschwerde legitimiert (vgl. Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf ihre
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frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist deshalb einzutreten (Art. 50 und 52 VwVG).
2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie - wenn nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat - die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im Beschwerdeverfahren das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist gemäss Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht gebunden und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt seines Ent - scheides (vgl. E. 1.2 des in BGE 129 II 215 teilweise publizierten Urteils des Bundesgerichts 2A.451/2002 vom 28. März 2003).
3. Als Beweismassnahme beantragt die Beschwerdeführerin die  Befragung bzw. die Einvernahme ihres Ex-Ehemannes, ihres ehemaligen Schwagers, ihrer Schwester, ihrer ehemaligen Schwiegereltern sowie (mutmasslich) zweier Bekannter als  bzw. Zeugen.
Der Behörde kommt grundsätzlich die Pflicht zu, den  Sachverhalt von Amtes wegen zu ermitteln (Art. 12 VwVG). Gemäss Art. 12 Bst. a – e VwVG kommen als Beweismittel für die Behörde Urkunden, Auskünfte der Parteien, Augenscheine, Auskünfte und Zeugnisse von Drittpersonen sowie Gutachten von  in Betracht. Grundsätzlich werden Auskünfte von Dritt - personen schriftlich eingeholt (PATRICK L. KRAUSKOPF/KATRIN EMMENEGGER, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, Zürich 2009, N 115 mit Verweis auf N 104 f. zu Art. 12). Zeugeneinvernahmen sind im Verwaltungsverfahren insbesondere wegen der strengen Strafandrohung wegen falschen Zeugnisses als subsidiäres  zu betrachten und dürfen nur ausnahmsweise zur Anwendung kommen (vgl. BGE 130 II 169 E. 2.3.3 S. 173 mit Hinweisen, Urteil des Bundesgerichts 1C_292/2010 vom 5. August 2010 E. 3.2).  sind daher grundsätzlich als Auskunftspersonen zum  zu befragen (KRAUSKOPF/EMMENEGGER, a.a.O., N 114 zu Art. 12).
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Im Rahmen der Sachverhaltsermittlung sind die Behörden verpflichtet, die von den Parteien angebotenen Beweise abzunehmen, sofern diese geeignet sind, den rechtserheblichen Sachverhalt zu erhellen. Kommt die Behörde bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, die Akten erlaubten die richtige und vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder die behauptete Tatsache sei für die Entscheidung der Streitsache nicht von Bedeutung, kann sie auf die Erhebung weiterer Beweise verzichten, ohne durch diese anti - zipierte Beweiswürdigung den Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen  vom 18. April 1999 (BV, SR 101) zu verletzen (vgl. zum Ganzen BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 mit Hinweis).
Der entscheiderhebliche Sachverhalt erschliesst sich, wie nachfolgend zu zeigen sein wird, in hinreichender Weise aus den Akten. Von der beantragten Anhörung bzw. den beantragten Einvernahmen kann daher in antizipierter Beweiswürdigung ohne Verletzung des  Gehörs abgesehen werden.
4. 4.1 Gemäss Art. 27 Abs. 1 BüG kann eine ausländische Person nach der Eheschliessung mit einem Schweizer Bürger ein Gesuch um  Einbürgerung stellen, wenn sie insgesamt fünf Jahre in der Schweiz gewohnt hat, seit einem Jahr hier wohnt und seit drei Jahren in ehelicher Gemeinschaft mit einem Schweizer Bürger lebt. Die Ein - bürgerung setzt gemäss Art. 26 Abs. 1 BüG zudem voraus, dass die ausländische Person in die schweizerischen Verhältnisse eingegliedert ist, die schweizerische Rechtsordnung beachtet und die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz nicht gefährdet. Sämtliche  müssen sowohl im Zeitpunkt der  als auch anlässlich der Einbürgerungsverfügung  sein. Fehlt es im Zeitpunkt des Einbürgerungsentscheids an der ehelichen Gemeinschaft, darf die erleichterte Einbürgerung nicht ausgesprochen werden (BGE 135 II 161 E. 2 S. 165 mit Hinweisen).
4.2 Der Begriff der ehelichen Gemeinschaft bedeutet nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung mehr als nur das formelle  einer Ehe. Verlangt wird vielmehr die tatsächliche , getragen vom beidseitigen Willen, die Ehe auch künftig aufrecht zu erhalten. Gemäss konstanter Praxis muss sowohl im  der Gesuchseinreichung als auch im Zeitpunkt des Ein-
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bürgerungsentscheides eine tatsächliche Gemeinschaft bestehen, die Gewähr für die Stabilität der Ehe bietet. Zweifel am Willen der , die eheliche Gemeinschaft aufrecht zu erhalten, sind  angebracht, wenn kurze Zeit nach der erleichterten  die Trennung erfolgt oder die Scheidung eingeleitet wird (vgl. BGE 135 II 161 E. 2 S. 165 mit Hinweisen).
5. Gemäss Art. 41 Abs. 1 BüG kann die Einbürgerung vom BFM mit  der Behörde des Heimatkantons innert fünf Jahren nichtig erklärt werden, wenn sie durch falsche Angaben oder Verheimlichung erheblicher Tatsachen erschlichen worden ist.
Das blosse Fehlen einer Einbürgerungsvoraussetzung genügt dabei nicht. Die Nichtigerklärung setzt vielmehr voraus, dass die erleichterte Einbürgerung "erschlichen", d.h. mit einem unlauteren und täuschenden Verhalten erwirkt worden ist. Arglist im Sinne des  Betrugstatbestandes ist nicht erforderlich. Immerhin ist notwendig, dass der Betroffene bewusst falsche Angaben macht bzw. die Behörde bewusst in falschem Glauben lässt und so den Vorwurf auf sich zieht, es unterlassen zu haben, die Behörde über eine  Tatsache zu informieren (vgl. BGE 135 II 161 E. 2 S. 165 mit Hinweisen). Weiss der Betroffene, dass die Voraussetzungen für die erleichterte Einbürgerung auch im Zeitpunkt der Verfügung vorliegen müssen, so muss er gestützt auf den Grundsatz von Treu und Glauben sowie seine Mitwirkungs- bzw. Auskunftspflicht gemäss Art. 13 Abs. 1 Bst. a VwVG die Behörde unaufgefordert über eine nachträgliche Änderung der Verhältnisse orientieren, von der er weiss oder wissen muss, dass sie einer Einbürgerung entgegensteht. Die Behörde darf sich ihrerseits darauf verlassen, dass die vormals erteilten Auskünfte bei passivem Verhalten des Gesuchstellers nach wie vor der  entsprechen (vgl. BGE 132 II 113 E. 3 S. 115 f.).
6. 6.1 In der Bundesverwaltungsrechtspflege gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 19 VwVG i.V.m. Art. 40 des  vom 4. Dezember 1947 über den Bundeszivilprozess [BZP, SR 273]). Frei ist die Beweiswürdigung darin, dass sie nicht an  starre Beweisregeln gebunden ist, welche der Behörde genau vorschreiben, wie ein gültiger Beweis zustande kommt und welchen Beweiswert die einzelnen Beweismittel im Verhältnis zueinander
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haben. Freie Beweiswürdigung ist aber nicht mit freiem Ermessen zu verwechseln (FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 278 f.; zu den Beweismitteln: BGE 130 II 169 E. 2.3.2 ff. S. 172 ff.). Wenn ein Entscheid – wie vorliegend – zum Nachteil eines Betroffenen in seine Rechte eingreift, liegt die Beweislast bei der  (BGE 135 II 161 E. 3 S. 166).
6.2 Bei der Nichtigerklärung einer erleichterten Einbürgerung ist von der Verwaltung zu untersuchen, ob die Ehe im massgeblichen  der Gesuchseinreichung und der Einbürgerung tatsächlich  wurde (BGE 135 II 161 E. 3 S. 166, 130 II 169 E. 2.3.1 S. 172). Hierbei geht es vielfach um innere Vorgänge, die der Behörde oft nicht bekannt und schwierig zu beweisen sind. In derartigen Situationen ist es zulässig, von bekannten Tatsachen (Vermutungsbasis) auf  (Vermutungsfolge) zu schliessen. Solche tatsächlichen  können sich in allen Bereichen der Rechtsanwendung , namentlich auch im öffentlichen Recht. Es handelt sich dabei um Wahrscheinlichkeitsfolgerungen, die auf Grund der  gezogen werden (BGE 135 II 161 E. 3 S. 166 mit Hinweisen).
6.3 Als Problem der Beweiswürdigung berührt die tatsächliche  weder die Beweislast noch die Untersuchungsmaxime. Letztere gebietet zwar, dass die Verwaltung auch nach entlastenden, d.h. die Vermutung erschütternden Elementen sucht. Hinsichtlich der Voraussetzung des intakten Ehelebens liegt es jedoch in der Natur der Sache, dass solche Elemente der Behörde oft nicht bekannt sein dürften und nur die Betroffenen darüber Bescheid wissen. Es obliegt daher dem erleichtert Eingebürgerten, der nicht nur zur Mitwirkung verpflichtet ist (Art. 13 VwVG), sondern angesichts der gegen ihn sprechenden tatsächlichen Vermutung selber ein eminentes Interesse hat bzw. haben sollte, die Vermutung durch den Gegenbeweis oder das Vorbringen erheblicher Zweifel umzustürzen (BGE 130 II 482 E. 3.2 S. 485 f.).
Es genügt dabei, wenn der Betroffene einen oder mehrere Gründe angibt, die es als plausibel erscheinen lassen, dass er im Zeitpunkt ihrer Erklärung mit dem Schweizer Ehepartner in einer stabilen  Gemeinschaft lebte und dass er diesbezüglich nicht gelogen hat. Ein solcher Grund kann entweder ein ausserordentliches Ereignis sein, das zum raschen Zerfall des Willens zur ehelichen Gemeinschaft
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im Anschluss an die Einbürgerung führte, oder der Betroffene kann darlegen, aus welchem Grund er die Schwere der ehelichen Probleme nicht erkannte und im Zeitpunkt, als er die Erklärung unterzeichnete, den wirklichen Willen hatte, mit dem Schweizer Ehepartner auch weiterhin in einer stabilen ehelichen Gemeinschaft zu leben (BGE 135 II 161 E. 3 S. 166).
7. Die formellen Voraussetzungen gemäss Art. 41 Abs. 1 BüG für eine Nichtigerklärung sind vorliegend erfüllt: Der Kanton Freiburg als Heimatkanton hat die Zustimmung zur Nichtigerklärung der  Einbürgerung erteilt und die Verfügung betreffend  wurde der Beschwerdeführerin innerhalb der gesetzlichen Frist von fünf Jahren eröffnet (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_336/2010 vom 28. September 2010 E. 3.3).
8. Die angefochtene Verfügung geht insbesondere aufgrund des zeit - lichen Ablaufs der Ereignisse von der tatsächlichen Vermutung aus, die Beschwerdeführerin habe bereits zu den massgeblichen  der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung am 4. Februar 2004 und der erleichterten Einbürgerung am 3. Mai 2004 nicht (mehr) in einer stabilen und auf die Zukunft gerichteten Ehe mit ihrem Schweizer Ehemann gelebt.
8.1 Aus den Akten ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin und ihr Ex-Ehemann sich anlässlich einer Ferienreise des Letzteren im Jahre 1996 kennengelernt haben. Er begleitete damals seinen Bruder und dessen ehemalige Ehefrau (deren Schwester die Beschwerdeführerin ist) auf einer Reise in deren Herkunftsland. Die Beschwerdeführerin gelangte am 23. Juli 1998 hierzulande zur Anmeldung, am 31. Juli 1998 erfolgte die Eheschliessung. Am 6. August 2003 (kurze Zeit nach Erfüllen der zeitlichen Voraussetzung nach Art. 27 Abs. 1 Bst. a BüG) stellte die Beschwerdeführerin ein Gesuch um erleichterte , welches – nach Unterzeichnung der gemeinsamen  der Ehegatten zur ehelichen Gemeinschaft am 4. Februar 2004 – mit Verfügung vom 3. Mai 2004 gutgeheissen wurde. Den  in der Beschwerdeschrift (S. 4 ff.) ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin wenige Wochen nach ihrer Rückkehr (Ende September 2004) von einem mehrwöchigen Aufenthalt in Thailand, also im Oktober 2004, aus der gemeinsamen Wohnung aus- und für
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die Dauer eines Monats zu einer Freundin zog; von November 2004 bis Oktober 2005 lebte sie daraufhin alleine. Aus den vorinstanzlichen Akten geht hervor, dass sie am 19. Oktober 2004 eine Vollmacht  jenes Anwalts unterzeichnete, welcher im anschliessenden Scheidungsverfahren ihre Interessen vertreten sollte. Am 2. Dezember 2004 unterzeichneten beide Ehegatten das gemeinsame Begehren auf Scheidung samt bereits vollständig ausgearbeiteter Vereinbarung über die Nebenfolgen. Der Ex-Ehemann gab dabei die frühere eheliche Wohnung als Anschrift an, die Beschwerdeführerin bezeichnete eine andere Adresse als ihren Wohnsitz. Am 16. Februar 2005 fand die (gemeinsame und getrennte) Anhörung der Ehegatten statt, anlässlich welcher sie ihren Scheidungswillen sowie die Zustimmung zur  über die Scheidungsfolgen erklärten. Beide bestätigten am 19. April 2005 (frühest möglicher Zeitpunkt dafür war der Ablauf der gesetzlich vorgegebenen zweimonatigen Bedenkfrist am 17. April 2005) unterschriftlich ihren Scheidungswillen sowie die vereinbarte Regelung der Scheidungsnebenfolgen. Das Scheidungsurteil erging am 4. Mai 2005 und erwuchs in der Folge unangefochten in . Am 28. Dezember 2006 verheiratete sich die Beschwerdeführerin mit einem langjährigen, guten Bekannten und Freund Deutscher Staatsangehörigkeit (vgl. Beschwerdeschrift S. 6).
8.2 Bis zur erleichterten Einbürgerung der Beschwerdeführerin  Mai 2004 hatte ihre Ehe mit dem Schweizer Ehemann somit knappe sechs Jahre gedauert. Bereits sechs Monate nach diesem Zeitpunkt lebte sie in einer eigenen Wohnung, wobei sie bereits zuvor aus der ehelichen Wohnung aus- und vorübergehend zu einer Freundin gezogen war. Erste augenfällige Schritte zur Einleitung des Scheidungsverfahrens erfolgten mit der Bevollmächtigung des späteren Rechtsvertreters ebenfalls fünfeinhalb Monate nach der  Einbürgerung (und damit offenkundig praktisch zeitgleich mit dem Auszug aus der ehelichen Wohnung). Beinahe auf den Tag genau ein Jahr nach der erleichterten Einbürgerung erging bereits das Scheidungsurteil.
Diese Chronologie der Ereignisse – insbesondere ihre  schnelle Abfolge im Anschluss an die erleichterte Einbürgerung – begründet ohne weiteres die tatsächliche Vermutung, die  habe bereits zum Zeitpunkt der gemeinsamen  sowie demjenigen der erleichterten Einbürgerung nicht mehr
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in einer stabilen, intakten und auf die Zukunft gerichteten ehelichen Gemeinschaft mit ihrem Ehemann gelebt.
9. Nachfolgend ist dementsprechend zu prüfen, ob die  diese tatsächliche Vermutung durch den Gegenbeweis bzw. erhebliche Zweifel umzustossen vermag, indem sie Gründe bzw. Sachumstände aufzeigt, die es als überzeugend bzw. nachvollziehbar erscheinen lassen, dass eine angeblich noch wenige Monate zuvor bestehende tatsächliche, ungetrennte eheliche Gemeinschaft in der Zwischenzeit dergestalt in die Brüche ging, dass es zur Scheidung kam (vgl. BGE 135 II 161 E. 3 S. 166). Es fragt sich somit, ob sie eine plausible Alternative zur geschilderten Vermutungsfolge darzulegen vermag (vgl. E. 6.3).
9.1 Die Gründe, welche von der Beschwerdeführerin auf  für den Zerfall der ehelichen Gemeinschaft angeführt werden, vermögen nicht zu überzeugen.
9.1.1 Sie lässt ausdrücklich hervorheben, der (nach den  Schilderungen beider ehemaligen Ehegatten)  heftige Streit vom Oktober 2004 habe den Auslöser für die Scheidung dargestellt. Bei dieser Auseinandersetzung sei es aus ihrer Sicht in erster Linie um die Frage der Notwendigkeit der Anschaffung eines vierten Fernsehers – und nicht um (grundsätzliche) finanzielle Fragen – gegangen (Beschwerdeschrift S. 4 und 6, Replik S. 1). Zwar sei in diesem Zusammenhang auch der Umfang der finanziellen Unterstützung, welche sie ihrer Familie in Thailand zukommen liessen, zur Sprache gekommen (dazu sogleich ausführlicher). Doch der primäre Grund für die "äusserst heftige Szene", welche sie ihrem  gemacht habe, sei gewesen, dass sie die Anschaffung dieses Fernsehers für unnötig gehalten habe (Beschwerde S. 4, Replik S. 1). Beide Ehegatten hätten sich nach dieser Konfliktsituation  verhalten und seien zu stolz gewesen, auf den anderen , so dass es nie zu einer Aussprache gekommen sei. Dies habe letzten Endes zur Scheidung geführt (Beschwerde S. 4 f., Replik S. 2). In erster Linie ursächlich für die Scheidung sei daher wohl ihrer beider "Dickköpfigkeit" und Stolz gewesen bzw. die nach dem Streit  Aussprache (Replik S. 2).
Der Versuch der Beschwerdeführerin, die Scheidung letztlich als eine Folge der Unnachgiebigkeit bzw. unzureichenden Kommunikation
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zwischen den Ehegatten darzustellen, überzeugt nicht. Zum einen  nicht glaubhaft, dass allein die Diskussion um die Anschaffung eines Fernsehgeräts zu einer derart heftigen Auseinandersetzung  haben soll. Zum anderen ist wenig plausibel, dass – selbst wenn die Ehegatten alleine tatsächlich nicht in der Lage gewesen sein sollten, eine Aussprache herbeizuführen – sich nicht wenigstens im Laufe des Scheidungsverfahrens bzw. vor der Fällung des Scheidungsurteils Gelegenheit zu einem klärenden Gespräch ergeben hat. Eine Scheidung wäre in dieser Situation sicherlich nicht  gewesen, hätte seitens der Ehegatten tatsächlich der Wille zur Fortführung der Ehe bestanden. Es ist nicht nachvollziehbar, dass ein letztlich so trivialer Diskussionspunkt wie der Kauf eines  allein den Zerfall einer stabilen und intakten ehelichen  herbeigeführt haben soll.
Diese Behauptung der Beschwerdeführerin vermag nicht über den Umstand hinwegzutäuschen, dass zwischen den ehemaligen  bereits seit einiger Zeit Differenzen bestanden. Die  um den Fernseher stellten lediglich den Auslöser für das Aufbrechen eines tiefer liegenden Konfliktes dar. Anders lässt sich nicht erklären, dass sich Ereignisse wie aufgetretene  bzw. ein heftiger Streit (im Oktober 2004), ein daraus entstandener Scheidungswunsch sowie gar der Entschluss für die Scheidung einschliesslich der Mandatierung eines Anwalts am 19. Oktober 2004 innerhalb so kurzer Zeit bzw. praktisch zeitgleich abspielten. Folglich ist davon auszugehen, dass bereits angelegte, mit der erwähnten Auseinandersetzung zusammenhängende,  Differenzen (vgl. dazu sogleich E. 9.1.2), welche nach der erleichterten Einbürgerung lediglich heftiger ausgetragen wurden, zum Zerfall der ehelichen Gemeinschaft geführt haben.
9.1.2 Gemäss den Angaben in der Beschwerdeschrift bestand zwischen den damaligen Ehegatten eine "alte " im Zusammenhang mit der finanziellen Unterstützung, welche sie den im Herkunftsland verbliebenen Familienmitgliedern der  offenbar regelmässig zukommen liessen. Den  übereinstimmenden Angaben der ehemaligen Ehegatten ist zu entnehmen, dass sie sich im Grundsatz einig waren, gewisse Familienmitglieder in einem bestimmten Umfang zu unterstützen. Jedoch war der Ex-Ehemann zur finanziellen Unterstützung im bis dahin geleisteten Umfang nicht mehr bereit; insbesondere weigerte er
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sich offenbar, für den älteren Bruder der Beschwerdeführerin weiter aufzukommen (Beschwerde S. 4 f. und Replik S. 1 f. sowie  S. 2 ff.).
Den Ausführungen der Beschwerdeführerin ist zu entnehmen, dass Meinungsverschiedenheiten diesbezüglich bereits seit längerer Zeit und damit zweifellos schon vor dem Zeitpunkt der erleichterten  bestanden. Ihr Ex-Ehemann hatte demgegenüber , diese ehelichen Probleme seien erstmals im Oktober 2004 aufgetreten; bis dahin sei die Ehe harmonisch verlaufen und von einer Trennung bzw. Scheidung nie die Rede gewesen. (Noch) im Oktober 2004 – zwei bis drei Wochen nach der Auseinandersetzung betreffend den Fernseher – habe er jedoch erklärt, die Scheidung beantragen zu wollen (Befragungsprotokoll S. 2). Angesichts des Ereignisablaufs (vgl. E. 8.1) erscheint diese Darstellung unglaubhaft: Das erstmalige  von Problemen würde danach in zeitlicher Hinsicht praktisch mit dem Scheidungsentschluss zusammenfallen. Es ist demzufolge auf die Darstellung der Beschwerdeführerin abzustellen. Dass dieses Thema bereits seit längerem zu Diskussionen zwischen den ehemaligen Ehegatten Anlass gegeben hatte, geht im Übrigen auch aus gewissen Aussagen des Ex-Ehemannes hervor. So hatte er insbesondere , der Kauf eines Grundstücks im Wert von CHF 20'000.– durch die Beschwerdeführerin für ihre Familie anlässlich ihres  in Thailand im September 2004 habe "das Fass zum Überlaufen" gebracht (Befragungsprotokoll S. 2). Bemerkenswert erscheint in diesem Zusammenhang, dass er die Überweisung einer ersten Tranche in der Höhe von CHF 10'000.– nach Thailand bereits Ende Januar 2004 in Auftrag gegeben hatte; Ende August 2004 erfolgte lediglich noch die Überweisung der zweiten Tranche von CHF 11'000.– (Beschwerdebeilage 3).
Zwar führt die Beschwerdeführerin aus, diese  seien "über das normale Mass von Meinungsverschiedenheiten zwischen Eheleuten nicht hinausgegangen" (Beschwerde S. 4). Dennoch war sie es, die – nachdem der Scheidungsentschluss im Oktober 2004 gefasst worden war – spontan die eheliche Wohnung verliess und ab diesem Zeitpunkt von ihrem Ehemann getrennt lebte. Dies lässt den Schluss zu, dass auch ihr Ehewille nicht mehr intakt und das gegenseitige Vertrauen schwer erschüttert war. Diese  wird gestützt durch die Aussage der Beschwerdeführerin, wonach der Entscheid, sich möglichst rasch zu scheiden (und nicht
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noch Eheschutzmassnahmen einzuleiten), als ganz persönlicher  zu respektieren sei (Beschwerde S. 7). Jedenfalls ist nicht , dass sich nach der erleichterten Einbürgerung ein Ereignis zugetragen hätte, welches in unvorhersehbarer und nachvollziehbarer Weise zu einer Verschärfung des Konflikts geführt hätte, oder auch nur, dass eine solche überhaupt stattgefunden hätte. Der Kauf des Fernsehers kann wie erwähnt nicht als ein Ereignis von einer solchen Tragweite betrachtet werden, dass der gänzliche Zerfall einer intakten Ehegemeinschaft – angeblich allein ausgelöst dadurch – als  erschiene.
9.1.3 Im Zusammenhang mit dem von der Beschwerdeführerin  Kinderwunsch (allfällige diesbezügliche Differenzen oder unvorhersehbare, nachvollziehbare Schwierigkeiten könnten ihrerseits allenfalls eine Erklärung für den Zerfall der ehelichen Gemeinschaft liefern) ergibt sich Folgendes:
Ihren Ausführungen zufolge habe bei beiden Ehegatten der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind bestanden und hätten sie vergeblich versucht, ein solches zu zeugen. Die entsprechenden Aussagen des Ex-Ehemannes stimmen mit dieser Darstellung überein ( S. 2 und 4).
Zwar ist der Umstand, dass sie "nichts gegen ein gemeinsames Kind gehabt" hätten (so der Ex-Ehemann anlässlich seiner Befragung, vgl. Protokoll S. 4) a priori noch nicht mit dem Wunsch nach einem solchen gleichzusetzen. In der mit der Replik eingereichten ärztlichen  vom 26. Mai 2009 wird im Übrigen bestätigt, dass sich die Beschwerdeführerin von Februar 1999 bis Ende des Jahres 2001 mehrfach in jener Praxis eingefunden habe, um sich zunächst über ein wirksames Verhütungsmittel zu erkundigen und sich dieses in der Folge in regelmässigen Abständen verabreichen lassen. Zu keinem Zeitpunkt hätten sich die Beschwerdeführerin und ihr damaliger  im Zusammenhang mit einer gewünschten Fortpflanzung  oder diesbezüglich irgendwelche Untersuchungen durchführen lassen. Insofern erscheint bereits das tatsächliche Bestehen eines Kinderwunsches (zumindest zu jenem Zeitpunkt) als fraglich.
Wie es sich damit genau verhält, kann jedoch offen gelassen werden: Auch seitens der Beschwerdeführerin wird kein Zusammenhang zwischen dem behaupteten, unerfüllt gebliebenen Kinderwunsch und dem Zerfall der ehelichen Gemeinschaft geltend gemacht und es er-
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geben sich auch keinerlei entsprechenden Hinweise aus den Akten. Auch in diesem Zusammenhang ist daher keine nachvollziehbare  für den plötzlichen Zerfall der angeblich bis im Frühjahr 2004 intakten und stabilen ehelichen Gemeinschaft ersichtlich.
9.2 Der Beschwerdeführerin ist es somit nicht gelungen, eine plausible Alternative zur dargestellten Vermutungsfolge zu präsentieren und damit die gegen sie sprechende Vermutung  in Frage zu stellen, wonach spätestens zum Zeitpunkt der  Einbürgerung zwischen ihr und ihrem Schweizer Ehemann keine stabile und auf die Zukunft gerichtete eheliche Gemeinschaft (mehr) bestand.
Indem sie in der gemeinsamen Erklärung vom 2. Februar 2004 dennoch den Bestand einer intakten und stabilen Ehe versicherte bzw. eine Änderung des Sachverhalts nicht anzeigte, hat sie die Behörden über eine wesentliche Tatsache getäuscht und die erleichterte  im Sinne von Art. 41 Abs. 1 BüG erschlichen.
Damit sind auch die materiellen Voraussetzungen für die  der erleichterten Einbürgerung erfüllt.
10. Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtmässig (Art. 49 VwVG). Die dagegen erhobene Beschwerde ist  abzuweisen.
11. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind dessen – auf CHF 800.– festzusetzende – Kosten der Beschwerdeführerin  (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 1, 2 und 3 Bst. b des  vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
(Dispositiv S. 18)
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