Decision ID: 033b11ad-d7d0-4e18-b5a1-fa65ec3a9707
Year: 2008
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
Z._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch A._,
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
Ergänzungsleistung zur AHV (Anpassung)
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Sachverhalt:
A.
A.a Der 1941 geborene Z._ (Z._ - W._) meldete sich am 23. Dezember
2005/4. Januar 2006 zum Bezug von Ergänzungsleistungen zur AHV (ab Vorbezug) an.
Im Anmeldeformular gab er unter Hinweis auf den Mietvertrag an, er wohne (allein) in
Miete. Der Mietzins betrage brutto Fr. 1'620.--. Dem Mietvertrag (auf den Namen von
"W._") vom 30. Juli 2002 war zu entnehmen, dass die Nettomiete "inkl. PP"
Fr. 1'530.--, die Heiz- und Nebenkosten Fr. 100.-- und die Kosten des TV-Anschlusses
Fr. 25.-- (total Fr. 1'655.--) ausmachten. Die EL-Anmeldung war mit Schreiben vom
2. Januar 2006 durch B._ eingereicht worden. Die zuständige AHV-Zweigstelle
merkte am 4. Januar 2006 auf der Anmeldung an, der EL-Ansprecher bezahle gemäss
beiliegendem Schreiben keinen Mietzins. B._ hatte nämlich im erwähnten Schreiben
vom 2. Januar 2006 erklärt, der EL-Ansprecher sei im Streit mit seinem Vermieter und
verweigere zurzeit die Mietzinszahlungen.
A.b Mit Verfügung vom 12. Januar 2006 sprach die Sozialversicherungsanstalt des
Kantons St. Gallen dem Versicherten ab 1. August 2005 (mit einer Stufe ab 1. Januar
2006) eine (ordentliche) Ergänzungsleistung zu. Die Berechnungen enthielten keine
Mietauslagen.
A.c Weil dem Versicherten rückwirkend ab Anspruchsbeginn eine höhere AHV-Rente
zugesprochen worden war, berechnete die Sozialversicherungsanstalt die
Ergänzungsleistung ebenfalls rückwirkend neu und stellte mit Verfügung vom
7. September 2006 eine entsprechende Rückforderung. Andere Positionen der
Berechnung blieben unberührt. Gemäss der Verfügung vom 14. September 2006
machte der EL-Anspruch (ordentliche EL) ab 1. Oktober 2006 monatlich Fr. 903.-- aus.
B.
B.a Am 23. Oktober 2006 meldete die AHV-Zweigstelle eine Änderung des
Wohnsitzes des Versicherten (Wegzug in eine andere Gemeinde) vom 17. Oktober
2006. Auf Anfrage hin reichte der Versicherte den Mietvertrag vom 7. April 2006 ein,
wonach ab 1. Mai 2006 ein Mietzins für ein Haus (mit Garage) von Fr. 1'500.-- pro
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Monat zu bezahlen war. Die Zweigstelle vermerkte im Mutationsformular vom
10. November 2006, der Versicherte wohne erst seit dem 1. November 2006 in der
Liegenschaft, da er sie zuerst noch habe instand stellen müssen.
B.b Die Sozialversicherungsanstalt passte den EL-Anspruch des Versicherten mit
Verfügung vom 5. Dezember 2006 auf den 1. November 2006 an, indem sie neu einen
Mietzins von Fr. 17'600.-- pro Jahr als Ausgabe anrechnete. Sie sprach monatlich
Fr. 2'370.-- zu (ordentliche EL Fr. 2'003.--, ausserordentliche EL Fr. 367.--).
B.c Ab 1. Januar 2007 machte der EL-Anspruch monatlich Fr. 2'401.-- aus
(Berechnung vom 29. Dezember 2006).
C.
C.a Mit Schreiben vom 25. April 2007 liess der Versicherte durch seinen
Rechtsvertreter eine rückwirkende Anpassung des EL-Anspruchs ab 12. Januar 2006
beantragen. Es seien neue Berechnungsunterlagen aufgetaucht. Bei der EL-
Berechnung sei der Mietvertrag nicht berücksichtigt worden. Der Vertrag habe noch
auf den alten Namen des Versicherten, W._, gelautet, sei aber bereits mit "Z._ -
W._" unterzeichnet worden. Der Versicherte sei sich bis vor kurzem nicht bewusst
gewesen, dass der Mietvertrag mit hoher Wahrscheinlichkeit wegen des
Namensmissverständnisses nicht berücksichtigt worden sei. Der bei der Anmeldung
durch B._ beratene Versicherte habe keinen Grund zu einem Zweifel an der
Richtigkeit der Berechnungen gehabt. Infolge des Wohnortswechsels habe er
ausserdem diesbezügliche Verfügungen nicht erhalten oder zumindest nicht beachtet.
Eventuell habe auch der damalige Vertreter sie für korrekt gehalten. Dem Vertreter sei
ein grundlegender Irrtum unterlaufen, als er geglaubt habe, der Versicherte würde die
Mietzinsen nicht bezahlen. Wie aus einem Vergleichsprotokoll des
"Mietschiedsgerichts" hervorgehe, seien sämtliche Mietzinsen bezahlt worden. Das
Protokoll könne beigebracht werden.
C.b Die Sozialversicherungsanstalt forderte den Rechtsvertreter des Versicherten mit
Schreiben vom 2. Mai 2007, damit sie sein Anliegen prüfen könne, dazu auf, den
Nachweis der erbrachten Mietzinszahlungen noch einzureichen. Am 11. Mai reichte
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dieser das Protokoll der Schlichtungsstelle des Gerichtskreises C._ vom 25. Januar
2006 ein. Danach hatten der damalige Vermieter und W._ als klagende Partei nach
seinem Antrag, die Kündigung aufzuheben und den Vermieter zu verpflichten, den
Mietzins rückwirkend wegen Mängeln zu reduzieren, einen Vergleich geschlossen,
wonach unter anderem per 31. Januar 2006 keine Mietzinsausstände und keine
Entschädigungen aus Arbeiten des Mieters bestehen.
C.c Die Sozialversicherungsanstalt verfügte am 18. Mai 2007, sie trete auf das
Gesuch um rückwirkende Neuberechnung nicht ein. Die Verfügung vom 12. Januar
2006 sei längst in Rechtskraft erwachsen. Es sei weder eine Einsprache erfolgt noch
sei mitgeteilt worden, ob der Versicherte den Mietzins wieder bezahle.
C.d Der Versicherte liess gegen diese Verfügung am 12. Juni 2007 Einsprache erheben
und beantragen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die
Ergänzungsleistungen seien vollumfänglich rückwirkend zu seinen Gunsten
anzupassen. Der in finanziell äusserst angespannter Situation lebende Versicherte sei
aufgrund eines Irrtums seines damaligen Beraters selber einem folgenschweren Irrtum
unterlegen. Wäre dieser Irrtum erkannt worden, wären sofort höhere
Ergänzungsleistungen ausbezahlt worden. Es sei kein Verschulden oder keine
Fahrlässigkeit erkennbar, welche der Versicherte begangen hätte.
C.e Mit Entscheid vom 12. November 2007 wies der Rechtsdienst der
Sozialversicherungsanstalt die Einsprache ab. Art. 25 Abs. 1 lit. c in Verbindung mit
Abs. 2 lit. b ELV stelle ausschliesslich auf den Zeitpunkt einer Meldung ab. Damit seien
rechtsprechungsgemäss weiter zurückgehende Nachzahlungen ausgeschlossen.
Obwohl die Mietschlichtung bereits am 25. Januar 2006 stattgefunden habe, sei die
Meldung erst am 25. April 2007 erstattet, das Protokoll erst am 11. Mai 2007
eingereicht worden. Eine Nachzahlung komme daher nicht in Frage. Wenn sich der
Versicherte auf neue Unterlagen in Form des Mietvertrags berufe und eine
Wiedererwägung für angezeigt halte, so übersehe er, dass bei der Anmeldung vermerkt
worden sei, er zahle keinen Mietzins, da er mit dem Vermieter in Streit liege.
Ausserdem hätten der Mietvertrag und das Schreiben vom 2. Januar 2006 vorgelegen.
Bei Erlass der Verfügung vom 12. Januar 2006 seien daher alle nötigen Tatsachen
bekannt gewesen und entsprechend berücksichtigt worden. Es könne somit auch
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keine prozessuale Revision erfolgen. Die Verfügungen vom 12. Januar 2006 und vom
7. September 2006 seien dem Versicherten selber zugestellt worden. Er habe sie ohne
weiteres zur Kenntnis nehmen können. Es wäre ein Leichtes gewesen, das Fehlen
eines Betrages bei der Position des Mietzinses zu entdecken und eine Nachfrage bei
der Verwaltung zu machen. Insbesondere hätte dies auch der Vertreter erkennen
können und müssen. Dessen Handlungen und Unterlassungen würden dem
Versicherten direkt angerechnet. Beide Verfügungen seien unangefochten in
Rechtskraft erwachsen.
D.
Gegen diesen Einspracheentscheid richtet sich die von A._ für den Betroffenen am
6. Dezember 2007 erhobene Beschwerde. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers
beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Ergänzungsleistungen
seien rückwirkend zugunsten des Beschwerdeführers auszurichten. Der
Beschwerdeführer sei mit administrativen Angelegenheiten seit jeher unvertraut. Er
habe dem Behördenentscheid über seine Ergänzungsleistung blindlings vertraut und er
sei sich in keiner Weise bewusst gewesen und habe auch nicht erkennen können, auf
welchen Grundlagen deren Höhe beruhe und was er etwa zu erwarten habe. Erst als er
infolge des Wohnsitzwechsels das zweite oder dritte Mal eine höhere Auszahlung
erhalten habe, habe er diesem Umstand nachgefragt. Zur damaligen Zeit (mit
Kündigung und bevorstehender Ausweisung und Einwirkung der Betreibungsämter)
habe er die Postsendungen nicht ordnungsgemäss erledigen können, weil sich der
Bezug der noch umzubauenden Scheune im Winter als äusserst schwierig erwiesen
habe. Es sei unter den erschwerten Umständen verständlich, dass der
Beschwerdeführer erst am 28. März 2007 einen Vertreter bestellt habe. Es handle sich
um einen Härtefall. Das Vertrauen des Beschwerdeführers in die Entscheidungen der
Beschwerdegegnerin sei angeschlagen, die Grundrechte seien verletzt.
E.
Die Beschwerdegegnerin beantragt am 18. Dezember 2007 Abweisung der
Beschwerde.

Erwägungen:
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1.
Die auf den 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Änderungen in der Rechtslage des
Ergänzungsleistungsgesetzes (ELG) sind vorliegend nicht anwendbar, da ein
Sachverhalt zu beurteilen ist, der sich vor diesem Zeitpunkt entwickelt hat.
2.
2.1 Der Beschwerdeführer bezog aufgrund einer erstmals eine Leistung
zusprechenden Verfügung vom 12. Januar 2006 eine Ergänzungsleistung ab 1. August
2005. Die Beschwerdegegnerin hatte keinen Mietzins in deren Berechnung eingesetzt,
weil sie offenbar davon ausgegangen war, dies sei die korrekte Rechtsfolge für die
Sachlage, dass der Beschwerdeführer keinen Mietzins bezahle. Nach Art. 3b Abs. 1
lit. b des ELG vom 19. März 1965 sind der Mietzins einer Wohnung und die damit
zusammenhängenden Nebenkosten als Ausgaben anzuerkennen. In der EL-Anmeldung
war angegeben worden, der Beschwerdeführer wohne in Miete; sein Mietzins betrage
Fr. 1'620.-- pro Monat. Der Mietvertrag lag bei. Damit war erstellt, dass der
Beschwerdeführer einen Mietzins schuldete. Wenn nun dem Begleitschreiben zur
Anmeldung vom 2. Januar 2006 zu entnehmen war, dass der Beschwerdeführer die
Mietzinszahlung verweigere, weil er sich mit seinem Vermieter im Streit befinde, so
änderte das nichts daran, dass die Mietzinsschulden aufliefen. Die Bemerkung der
Zweigstelle, dass der Beschwerdeführer keinen Mietzins bezahle, durfte daher nicht
Anlass geben, die geschuldeten Mietzinsausgaben nicht in die EL-Berechnung
einzubeziehen. Keine Mietzinskosten zu berücksichtigen, ist nur dann gerechtfertigt,
wenn ein EL-Bezüger keine solchen schuldet und dieser Umstand nicht auf Leistungen
aus Verwandtenunterstützung, auf öffentliche Sozialhilfeleistungen oder andere
Leistungen mit ausgesprochenem Fürsorgecharakter zurückzuführen ist (vgl. Ralph
Jöhl, SBVR, 2.A. 2007, S. 1702). Solche Verhältnisse waren nicht gegeben. Aus dem
Protokoll der Schlichtungsstelle geht denn auch hervor, dass der Beschwerdeführer
den Mietzinsforderungen offenbar Gegenforderungen aus Arbeiten am Mietobjekt hatte
entgegenhalten wollen. Die ursprüngliche Verfügung basierte daher auf einer
unrichtigen Rechtsanwendung. Sie wurde dem damals unvertretenen
Beschwerdeführer eröffnet und erwuchs unangefochten in formelle Rechtskraft.
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2.2 Mit Verfügungen vom 7. und vom 14. September 2006 kam die
Beschwerdegegnerin wegen der rückwirkenden Zusprechung einer höheren AHV-
Rente auf diese Verfügung zurück und setzte den Anspruch neu fest. Mit Verfügung
vom 5. Dezember 2006 nahm sie in der Folge wegen des Wohnsitzwechsels eine
Anpassung in Bezug auf die Mietzinsanrechnung auf den 1. November 2006 vor. Auch
diese Verfügungen wurden formell rechtskräftig, sind aber für die vorliegende
Streitfrage nicht von Bedeutung.
2.3 Die formelle Rechtskraft einer Verfügung über ein Dauerrechtsverhältnis
beschränkt sich auf den Sachverhalt und die Rechtslage zur Zeit ihres Erlasses (vgl.
BGE 115 V 308). Ergibt sich nachträglich eine Änderung der Rechtslage oder des
Sachverhalts, hat eine Anpassung zu erfolgen. Erweist sich die ursprüngliche
Verfügung nachträglich infolge Entdeckung neuer Tatsachen oder Beweismittel, deren
Beibringung zuvor nicht möglich war, als unzutreffend, weil für den Entscheid
wesentliche Tatsachen nicht bekannt waren oder unbewiesen geblieben sind, so ist
eine prozessuale Revision am Platz (vgl. für eine Urteilsrevision: BGE 110 V 138; BGE
108 V 171). Gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG schliesslich kann der Versicherungsträger auf
formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, wenn
diese zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung
ist (vgl. auch BGE 127 V 466 E. 2c). Die Verwaltung kann allerdings weder vom
Betroffenen noch vom Richter zu einer Wiedererwägung verhalten werden (Entscheid
des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S V. vom 30. August 2004, I 284/04).
2.4 Der Beschwerdeführer hatte ein Gesuch um rückwirkende Erhöhung der
Ergänzungsleistung gestellt, weil der Mietvertrag bei der ursprünglichen Verfügung
nicht berücksichtigt worden sei. Er wollte eine Korrektur einer nach seiner Auffassung
fehlerhaften ursprünglichen Verfügung erreichen. Eine Veränderung des
anspruchsrelevanten Sachverhalts nach Eintritt der Rechtskraft, wie sie zu einer
Anpassung führt, stand und steht nicht in Frage. Da die Verwaltung bei ihrem
ursprünglichen Entscheid alle dafür erforderlichen Informationen zur Verfügung hatte,
entfällt auch die Grundlage für eine prozessuale Revision. Das Gesuch ist vielmehr als
Wiedererwägungsgesuch bedeutsam.
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2.5 Mit der Verfügung vom 18. Mai 2007 war die Beschwerdegegnerin auf das
Gesuch nicht eingetreten. Mit dem angefochtenen Entscheid wies sie die Einsprache
gegen diese Verfügung ab. Sie setzte sich darin zwar mit Gesichtspunkten der
rückwirkenden Anpassung, der prozessualen Revision und der Wiedererwägung
auseinander, berief sich aber weiterhin auf die Rechtskraft der ursprünglichen
Verfügung. Es blieb also beim Nichteintretensentscheid. Indem die
Beschwerdegegnerin allerdings am 2. Mai 2007 eine Sachverhaltsabklärung
vorgenommen hatte, um prüfen zu können, ob die Mietzinse tatsächlich bezahlt
worden seien, war sie gemäss den Kriterien der Rechtsprechung (vgl. BGE 117 V 15
E. 2b/cc, BGE 119 V 475 = Pr 1994 Nr. 287, BGE 109 V 262 E. 2a) materiell auf das
Wiedererwägungsgesuch des Beschwerdeführers eingetreten. Sie hätte deshalb gar
nicht mehr ein Nichteintreten auf das Gesuch verfügen können. Vielmehr wäre ein
materieller Wiedererwägungsentscheid zu fällen gewesen. Nach der Aktenlage wird
kaum bezweifelt werden können, dass die seinerzeitige Nichteinberechnung einer
Mietzinsausgabe unrichtig war und auf einer groben Verkennung der Tatsachen- und
Rechtslage beruhte.
3.
Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung des
angefochtenen Entscheids teilweise zu schützen und die Sache ist an die
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie das Wiedererwägungsgesuch materiell
prüfe und mit einer korrekten Wiedererwägungsverfügung abschliesse.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG