Decision ID: 5d657edc-8e8e-594f-97af-560378ba2cd1
Year: 2019
Language: de
Court: SG_VG
Chamber: SG_VG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A. Das Grundstück Nr. 001, Grundbuch X._, liegt in der Landwirtschafts- bzw. der
Grünzone Naturschutz. Der nordöstliche, in der Grünzone liegende Grundstücksteil ist
ein geschützter Trockenstandort; er wird von einer Pufferzone umrandet (vgl.
kommunale Schutzverordnung vom 10. Dezember 1999). Gemäss kantonalem
Richtplan (Teil V 31 – Vorranggebiete Natur und Landschaft) ist das Grundstück zudem
Teil des Schongebiets "Zwischengebiet Verbindung Kreuzberg -
Schlawitz" (Lebensraum bedrohter Arten; zum Ganzen vgl. www.geoportal.ch). Auf der
Parzelle befand sich ein älterer, teilweise in Strickbauweise erstellter Weidstall (Vers.-
Nr. 1). Nebst dem eigentlichen Stall bestand das Erdgeschoss aus einem Raum mit
einfacher Sitzgelegenheit und Holzherd (Nordostecke; als "Hirtenzimmer" bezeichnet)
und einem berg- bzw. westseitigen Lagerraum (Fotos in act. 12/9/1 und 2). Von Norden
her führte eine niedrige Türe vom Vorraum in den Stall. Über dem Stall lag ein aus
Rundhölzern mehrheitlich luftdurchlässig konstruierter Lagerraum für Dürrfutter und
Streue. Dieser war über eine Leiter zu erreichen. Das Gebäude war im Jahr 1986
mehrheitlich mit Wellblech eingedeckt worden.
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A._ war seit 2010 Pächter des im Eigentum von B._ stehenden Grundstücks. Die
Wiesenflächen (ohne das Gebäude) verlieh er am 5. August 2013 an C._ zum
unentgeltlichen landwirtschaftlichen Gebrauch. Am 10. September 2013 stimmte das
Amt für Raumentwicklung und Geoinformation (AREG) der Sanierung der bestehenden
Wasserfassung auf dem Grundstück zu (act. 12/9/23).
B. Am 13. Oktober 2014 reichte A._ für B._ ein mit "Unterhalt und Sanierung"
bezeichnetes Baugesuch betreffend die Scheune ein (act. 12/9/37 mit Beilagen).
Gegenstand waren – entgegen der Gesuchsbezeichnung – massive Eingriffe in die
Bausubstanz, nämlich im Wesentlichen, den Aufenthaltsraum vom Vorraum in den
ehemaligen Stall zu verlegen und damit erheblich zu vergrössern, die Stalltrennwand
bergseits zu versetzen, diverse neue Fenster und eine Aussentüre gegen Süden
einzubauen –die Türe an der Stelle des ehemaligen Mistauswurfs wurde in den Plänen
tatsachenwidrig als bereits bestehend dargestellt– sowie die Raumhöhe des
Erdgeschosses durch den Einbau eines neuen Zwischenbodens erheblich zu
vergrössern. Geplant war ferner, im Aufenthaltsraum eine Küche mit Holzfeuerung
einzubauen und in der Südwestecke des Gebäudes ein WC zu installieren. Mit
raumplanungsrechtlicher Teilverfügung vom 9. Mai 2015 verweigerte das AREG die
Zustimmung zum Baugesuch (act. 12/9/75). Es hielt fest, die Scheune geniesse keine
erweiterte Besitzstandsgarantie nach Art. 24c des Bundesgesetzes über die
Raumplanung (SR 700, RPG), weil sie auch nach dem 1. Juli 1972 noch
landwirtschaftlich genutzt worden sei. Selbst wenn man die Anwendbarkeit von Art.
24c RPG bejahen würde, würden die baulichen Veränderungen, deren genauer Zweck
unbekannt sei, eine unerlaubte wesentlich veränderte Nutzung der Baute ermöglichen
(vgl. Art. 42 Abs. 3 lit. c der Raumplanungsverordnung, SR 700.1, RPV). Diese
Verfügung blieb unangefochten.
C. Am 11. Juni 2015 reichte A._ für B._ ein Baugesuch betreffend Umnutzung des
Weidstalls in ein Bienenhaus mit Schleuder-, Bearbeitungs- und Lagerraum ein
(act. 12/9/79). Nebst Unterhaltsarbeiten an den Fassaden fänden an der Gebäudeform
und -grösse keine Veränderungen statt. Aus den nachgereichten Projektplänen (vgl.
act. 12/9/86 mit Beilagen) ergibt sich, dass der Boden des ehemaligen Stalles – nicht
aber des Vorraumes – betoniert und der Zwischenboden zum Obergeschoss ersetzt
werden sollte (act. 12/9/91 ff.). Im Obergeschoss sollte – als Anflugöffnung für die in
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Magazinbeuten gehaltenen Bienen (vgl. act. 12/9/77) – ein Teil der Holzschindelfassade
entfernt und durch eine bewegliche Holzjalousie ersetzt werden (Originalpläne in
act. 12/19). Im Bereich des sog. "Hirtenzimmers" waren keine baulichen Massnahmen
vorgesehen. Mit raumplanungsrechtlicher Teilverfügung vom 13. August 2015 stimmte
das AREG dem Baugesuch zu und erteilte eine ordentliche Bewilligung nach Art. 16a
Abs. 1 und Art. 22 Abs. 1 bis 3 RPG (act. 12/9/96). Es hielt fest, die Bienenhaltung sei
in der Landwirtschaftszone zonenkonform und könne ideal in den bestehenden Stall
integriert werden. Die Gemeinde wurde verpflichtet, im Grundbuch ein
Zweckänderungsverbot und einen Widerrufsvorbehalt anmerken zu lassen.
D. Mit Schreiben vom 25. Februar 2016 ersuchte A._ bei der Gemeinde X._ um
Bewilligung diverser Projektänderungen (vgl. act. 12/8/100 mit Planbeilagen), die im
Wesentlichen einer Ausdehnung des bewilligten Bauvorhabens auf den Inhalt des
ursprünglichen, nicht bewilligten Gesuchs gleichkamen. Neben diversen Eingriffen in
die Substanz des Gebäudes (Einbau einer verglasten Tür in die Südfassade; Aufhebung
des Tors in der Nordfassade, stattdessen Einbau eines Lichtbandes; Vergrösserung
Fenster Ostfassade) soll insbesondere die heutige Hirtenstube in einen Geräteraum
ungenutzt werden. Im Erdgeschoss des Strickbauteils (deklariert als
"Bearbeitungsraum") sollen dafür ein Holzofen und ein Waschbecken installiert werden.
Am ursprünglich geplanten Ort wollte A._ wiederum ein WC und ein Lavabo
einbauen, ferner im Freien unter Terrain einen Schmutzwassertank mit einem
Fassungsvermögen von 3'000 Litern erstellen. Nicht explizit erwähnt, jedoch aus den
Planunterlagen ersichtlich sind diverse Terrainveränderungen und
Umgebungsgestaltungen (Stützmauer, Zufahrt).
Am 4. Juli 2016 stellte das AREG an einem Augenschein Abweichungen von den am
13. August 2015 bewilligten Plänen fest. A._ hatte insbesondere tragende
Strickwände entfernt und durch Neukonstruktionen ersetzt. Entlang der Scheune war
eine Steinmauer errichtet, das Gelände war abgebgraben und ein Zufahrtsweg mit
Parkplatz erstellt worden (Aktennotiz und Fotos in act. 12/9/116). Auf dem Grundstück
fand sich ferner ein befestigter Sitzplatz mitsamt Grillstelle und Holzunderstand. A._
reichte daraufhin einen ersten Plansatz mit verschiedenen zusätzlichen
Projektänderungen ein. Neben den Anpassungen an der Scheune sollten insbesondere
der Grillplatz sowie der erweiterte Parkplatz zurückgebaut werden. Für den
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Bewirtschaftungsweg und einen Pflanzenlehrpfad stellte er ein separates Gesuch in
Aussicht.
Gemäss den am 22. Juli 2016 nachgereichten Plänen ist Gegenstand des
nachträglichen Baugesuchs nunmehr auch der Ersatz der nördlichen, westlichen sowie
eines Teils der südlichen Aussenwand (alle bereits erstellt). Weiter projektiert bzw.
teilweise bereits ausgeführt sind der Abbruch der Hirtenstube, eine
Holzfeuerungsanlage, zusätzliche Fenster in der Nord-, Ost- und Südfassade, die
Betonunterfangung des Anbaus sowie der Einbau eines Betonbodens im Erdgeschoss
und eines neuen Holzbodens im Obergeschoss. Ferner soll die als Hangsicherung
bezeichnete Steinmauer westlich der Scheune nachträglich bewilligt werden
(act. 12/9/132 ff.).
Mit Verfügung vom 20. September 2016 verweigerte das AREG dem nachträglichen
Baugesuch die Zustimmung und erwog, es sei Sache der zuständigen
Gemeindebehörde, über die Wiederherstellung zu befinden. In der Sache hielt es fest,
die vorgesehenen und zum Teil bereits ausgeführten Arbeiten überstiegen das für die
Haltung von Bienen Erforderliche. Die von der im Jahr 2015 erteilten Bewilligung nicht
gedeckten baulichen Massnahmen entsprächen nicht mehr dem Zweck der
Nutzungszone und seien zonenfremd. Sie würden darauf schliessen lassen, dass das
Gebäude zu Aufenthaltszwecken genutzt werden solle. Dafür spreche auch, dass A._
die Idee der Bienenhaltung erst nach Abweisung eines ersten Baugesuchs entwickelt
habe (act. 12/9/146). Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei (ANJF) verfügte mit Blick
auf den nicht bewilligten Parkplatz, der Eingriff in die geschützte Trockenwiese und die
Pufferfläche werde nicht bewilligt, und der ursprüngliche Zustand sei – begleitet durch
eine ökologisch geschulte Fachperson – bis Ende März 2017 möglichst weitgehend
wiederherzustellen (vgl. act. 12/9/143). Der Gemeinderat der Gemeinde Sennwald
eröffnete A._ diese Verfügungen und bewilligte die Projektänderungen mit Beschluss
vom 3. Oktober 2016 nicht (Ziff. 1). Er hielt fest, die ursprünglich erteilte Baubewilligung
vom 31. August 2015 für die Nutzung der Scheune als Bienenhaus mit Lager- und
Bearbeitungsraum seien weiterhin gültig und die Bauarbeiten seien nach diesen
genehmigten Plänen auszuführen (Ziff. 5; vgl. act. 12/1).
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E. Gegen diesen Beschluss des Gemeinderates erhob B._ am 20.Oktober 2016
durch seinen Vertreter A._ bzw. Rechtsanwalt Dr. Werner Ritter Rekurs beim
Baudepartement. Er beantragte dessen Aufhebung und die Bewilligung des
nachträglichen Baugesuchs. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die
Vorinstanz zurückzuweisen. Das Bauvorhaben falle – entgegen den Ausführungen des
AREG – in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG und sei dementsprechend zu
bewilligen. Nachdem das Baudepartement am 30. März 2017 einen Augenschein
durchgeführt hatte, wies es den Rekurs mit Entscheid vom 23. August 2017 ab, soweit
es darauf eintrat. Gegenstand seien nur die Vorhaben, um deren Bewilligung ersucht
worden sei. Der Abstellplatz und die Feuerstelle auf dem Grundstück seien nicht mehr
Teil des Baugesuchs, weil A._ diese Anlagen zurückbauen wolle; über deren
nachträgliche Bewilligung bzw. die Wiederherstellung sei im Rahmen des Rekurses
deshalb nicht zu befinden. In Bezug auf die Wiederherstellung des Weidstalls hob das
Baudepartement Ziff. 4 des Gemeinderatsbeschlusses vom 3. Oktober 2016 auf und
verfügte stattdessen: "Der rechtmässige Zustand ist wiederherzustellen, das heisst, die
Scheune (Vers.-Nr. 1305) und die Steinmauer westlich davon sind vollständig
abzubrechen bzw. zurückzubauen." Für den Rückbau wurde eine Frist von drei
Monaten ab Rechtskraft des Entscheids angesetzt.
F. Gegen diesen Entscheid erhob B._ mit Eingabe vom 12. September 2017
Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit den Anträgen, der Entscheid sei
vollumfänglich aufzuheben (Ziff. 1); die kantonale Genehmigung sowie die
Baubewilligung für das Bauvorhaben seien uneingeschränkt zu erteilen (Ziff. 2);
eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen des
Baudepartements (recte: des Verwaltungsgerichts) an eine der Vorinstanzen
zurückzuweisen (Ziff. 3); unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des
Kantons St. Gallen (Ziff. 4; act. 7).
Der Vorsteher des Baudepartements (Vorinstanz) beantragte in seiner Vernehmlassung
vom 27. November 2017 die Abweisung der Beschwerde (act. 11). Die Politische
Gemeinde X._ (Beschwerdebeteiligte) verzichtete stillschweigend auf eine
Vernehmlassung.
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B._ ist am 27. August 2018 verstorben (vgl. act. 15). Das Eigentum am
streitbetroffenen Grundstück ging in der Folge auf A._ über. Dieser trat als
Beschwerdeführer in das Verfahren ein (vgl. act. 19 und 20).
G. Am 28. Februar 2019 führte das Verwaltungsgericht auf dem streitbetroffenen
Grundstück auf Antrag des Beschwerdeführers eine mündliche Verhandlung mit
Augenschein durch. Die Verfahrensbeteiligten verzichteten auf die vorgängige
Zustellung eines Protokolls.
Das Verwaltungsgericht stellte in tatsächlicher Hinsicht folgendes fest: Die
Weidscheune verfügt über einen vollständig betonierten Boden. Der nördliche Teil der
Ostwand, die Nordwand, die Westwand (bis unter den Firstbereich) und der westliche
Teil der Südwand (bis auf Höhe des neu eingebauten Zwischenbodens) sind durch
Neukonstruktionen ersetzt worden. Im ehemaligen Stall wurde entlang der Nord-, Ost-
und Südwand eine zusätzliche Innenkonstruktion aus Holz erstellt (dahinter bzw. gegen
aussen befindet sich die alte Strickkonstruktion), und die westliche Zwischenwand ist
vollständig neu. Auf diesen Bauteilen und der neu erstellten westlichen Aussenwand
liegt die Balkenlage des neu eingezogenen Zwischenbodens auf. Der
Beschwerdeführer führte treffend aus, er habe in das Gebäude eine "Kiste" eingebaut.
In das Obergeschoss führt eine neue Treppe. Der Dachstuhl ist im Bereich der Treppe
auf die darunterliegende neue Zwischenwand abgestützt. Die östliche Firstkonstruktion
liegt auf der alten Strickfassade auf. Die westliche Firstkonstruktion ist auf die in
diesem Bereich vollständig erneuerten Bauteile der Süd-, West- und Nordwand
abgestützt. Im Aussenbereich wurde festgestellt, dass entlang der West- und
Südfassade eine Sickerleitung verbaut wurde. Sowohl der Abstell- als auch der
Grillplatz mitsamt Holzlager sind noch nicht zurückgebaut worden. Auf dem
Grundstück wurden diverse Hochstammobstbäume, zwei Edelkastanien und ca.
dreissig Rebstöcke gepflanzt – letztere entlang des Waldrandes. Im Obergeschoss der
Weidscheune waren sechs Bienenmagazine platziert, wobei nicht alle mit
Bienenvölkern besetzt waren.
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten in ihren schriftlichen Eingaben und am
Lokaltermin, den angefochtenen Entscheid und die Akten wird – soweit wesentlich – in
den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
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Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. Das Verwaltungsgericht ist zum Entscheid in der Sache zuständig (Art. 59 Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP). Der
Beschwerdeführer ist zur Beschwerdeerhebung befugt (Art. 64 in Verbindung mit
Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerde wurde rechtzeitig erhoben und entspricht unter
Berücksichtigung der Ergänzung vom 14. November 2017 formal und inhaltlich den
gesetzlichen Voraussetzungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48
Abs. 1 und 2 VRP). Auf die Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten.
2. Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit der Beschwerdeführer darin den
Abstell- bzw. Wendeplatz auf seinem Grundstück thematisiert (vgl. act. 7 S. 10). Das
ANJF hat ihn zwar in seiner naturschutzrechtlichen Verfügung vom 12. September
2016 (act. 12/7 Beilage III) verpflichtet, den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen.
Der Platz war aber – wie auch die Grillstelle und wie die Vorinstanz in E. 1.3 f. des
Rekursentscheids zu Recht festgehalten hat – nur insofern Gegenstand des
nachträglichen Baugesuchs, als der Beschwerdeführer in den Plänen vom 22. Juli 2016
deklariert hat, beides zurückzubauen (vgl. act. 12/7, Beilage V). Die Pflicht zur
Wiederherstellung ist damit anerkannt. Es ist deshalb nicht ersichtlich, inwiefern der
Beschwerdeführer durch die Verfügung des ANJF – abgesehen von den
Wiederherstellungsmodalitäten, gegen die er sich aber im Rekursverfahren nicht
gewehrt hat – überhaupt materiell beschwert worden ist (vgl. Art. 45 Abs. 1 VRP). Die
Vorinstanz ist diesbezüglich zu Recht nicht auf den Rekurs eingetreten. Soweit der
Beschwerdeführer in der Folge behauptete (vgl. z.B. act. 12/14), der besagte Platz
stehe im Gemeingebrauch und sei Teil der P._-Strasse (Gemeindestrasse 3. Klasse),
ist er in diesem Verfahren, das das Baugesuch nach den Plänen vom 22. Juli 2016 (d.h.
mitsamt Wiederherstellung des Platzes) zum Gegenstand hat, nicht zu hören. Nur
nebenbei sei erwähnt, dass die Beschwerdebeteiligte ein beim Baudepartement
hängiges Gesuch um Genehmigung eines entsprechenden Teilstrassenplans mangels
Erfolgsaussichten inzwischen zurückgezogen hat (vgl. act. 9/13 und Aktennotiz in
act. 22). Unbeachtlich ist in diesem Zusammenhang auch das Vorbringen an der
mündlichen Verhandlung, der Platz bestehe seit Längerem und er sei nicht der einzige
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seiner Art entlang der P._-Strasse. Es ist folglich Aufgabe der Beschwerdebeteiligten,
die Wiederherstellung des Platzes gemäss Verfügung vom 12. September 2016 und
der Grillstelle gegebenenfalls zu vollziehen.
3. Der erstinstanzliche Entscheid der Beschwerdegegnerin erging am 20. September
2016 und damit vor Inkrafttreten des Planungs- und Baugesetzes (sGS 731.1, PBG) am
1. Oktober 2017 (nGS 2017-049). Auf das vorliegend strittige Bauvorhaben bleibt somit
das bis 30. September 2017 gültige Gesetz über die Raumplanung und das öffentliche
Baurecht (Baugesetz; nGS 32-47, BauG, Neudruck September 2004, nGS 39-91, in der
Fassung vom 1. Januar 2015) anwendbar, soweit das neue Recht für den
Baugesuchsteller nicht günstiger ist (Art. 173 PBG).
4. Streitig ist im Wesentlichen, ob die am 25. Februar 2016 bzw. 22. Juli 2016 als
Projektänderung beantragten und mehrheitlich bereits ausgeführten baulichen
Massnahmen am Weidstall bewilligt werden können (E. 5) bzw. ob und inwieweit die
Vorinstanz zu Recht die Wiederherstellung angeordnet hat (E. 6).
5. Der Beschwerdeführer beruft sich – wie er an der mündlichen Verhandlung erneut
dargelegt hat – ausschliesslich auf Art. 24c RPG. Er macht geltend, beim Bauvorhaben
handle es sich um eine zulässige Erneuerung bzw. teilweise Änderung einer
bestimmungsgemäss nutzbaren zonenwidrigen Baute.
5.1. Art. 24c RPG schützt bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen
ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, grundsätzlich in ihrem
Bestand (Abs. 1). Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen
Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden,
sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Abs. 2). Dies gilt auch für
landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig
erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des
Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (Abs. 3). Die massgebliche
Rechtsänderung, welche dazu geführt hat, dass eine Baute oder Anlage im Sinne von
Abs. 1 nicht mehr zonenkonform ist, ist in der Regel das Inkrafttreten des
eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes am 1. Juli 1972 (BGer 1C_312/2016 vom
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3. April 2017 E. 2.1; 1C_488/2010 vom 8. September 2011 E. 2.3, in: ZBl 113/2012
S. 271).
Seit der Gesetzesrevision vom 23. Dezember 2011 (AS 2012 5535; BBl 2011 7083
7097; in Kraft seit 1. Nov. 2012), mit der Abs. 3 eingefügt wurde, besteht die
Möglichkeit des Wiederaufbaus nach freiwilligem Abbruch nicht mehr nur für Bauten,
die durch eine Plan- oder Rechtsänderung zonenwidrig geworden sind, sondern auch
für landwirtschaftliche Wohnbauten und angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig
erstellt oder geändert wurden, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des
Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde (vgl. BGer 1C_301 und 303/2016
vom 4. Januar 2017 E. 2.1). Zu beurteilen ist hier aber ein allein stehendes,
unbewohntes Ökonomiegebäude, weshalb Art. 24c Abs. 3 RPG nicht anwendbar ist
(Art. 41 Abs. 2 RPV).
5.2. Als Folge der Ausdehnung des sachlichen Geltungsbereichs von Art. 24c RPG auf
altrechtliche landwirtschaftliche Wohnbauten sowie daran angebaute Ökonomiebauten
entfällt bei solchen die Suche nach der Nutzungsart vor dem 1. Juli 1972.
Entsprechende Erhebungen sind nur noch für allein stehende Ökonomiebauten
erforderlich: Wurden sie schon vor dem 1. Juli 1972 nachweisbar
nichtlandwirtschaftlich, also etwa für gewerbliche Zwecke genutzt, so ist Art. 24c RPG
anwendbar, andernfalls nicht (R. Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.],
Praxiskommentar RPG, Bauen ausserhalb der Bauzone, Zürich 2017, Art. 24c RPG N
20). Nach dem im öffentlichen Verfahrensrecht geltenden Untersuchungsgrundsatz
(Art. 12 Abs. 1 VRP) obliegt die Ermittlung des Sachverhaltes den Behörden; diese
müssen in ihren Archiven nach sachdienlichen Hinweisen über die Nutzung der Baute
im Zeitpunkt der Zuweisung zu einer Nichtbauzone suchen. Lässt sich eine frühere
zonenwidrige Nutzung nicht nachweisen, kommt Art. 24c RPG nicht zur Anwendung.
Die Folgen der Beweislosigkeit trägt der Gesuchsteller, der deshalb ein Interesse hat,
an der Sachverhaltsermittlung mitzuwirken (vgl. Muggli, a.a.O., Art. 24c RPG N 20; zur
Mitwirkungspflicht allgemein vgl. Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton
St. Gallen, 2. Aufl. 2003, Rz. 601 ff. und 608 f.).
5.3. Im Rahmen der vom Beschwerdeführer vorgetragenen Kritik ist zu entscheiden, ob
die Scheune am 1. Juli 1972 bereits zonenfremd genutzt worden ist; diesfalls käme sie
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in Genuss der erweiterten Besitzstandsgarantie gemäss Art. 24c RPG. Ferner ist –
nachdem die Vorinstanz dies in den Augen des Beschwerdeführer zu Unrecht verneint
hat – zu klären, ob das Gebäude vor Beginn der Bauarbeiten noch
bestimmungsgemäss nutzbar gewesen ist.
5.4. Die Vorinstanz verwies zunächst auf die Vollzugsempfehlungen des Bundesamtes
für Raumentwicklung ARE (Bewilligungen nach Art. 24c RPG: Änderungen an
zonenwidrig gewordenen Bauten und Anlagen, Ziff. 3.3.2, www.are.admin.ch).
Vermutungsweise gelte der landwirtschaftliche Ökonomieteil – die Vollzugshilfe
behandelt an der zitierten Stelle offensichtlich die mit der Wohnbaute
zusammengebauten Ökonomiegebäude gemäss Art. 24c Abs. 3 RPG – grundsätzlich
als nicht zonenfremd genutzt. Diese Vermutung könne widerlegt werden, wenn per 1.
Juli 1972 eine konstante systematische und intensive zonenfremde Nutzung
nachgewiesen werde. Landwirtschaftliche Ökonomieräume in Scheunen, Stallungen,
Remisen und dergleichen zählen nach Auffassung der Vorinstanz solange nicht zum
per 1. Juli 1972 zonenfremd genutzten Bestand, als sie nicht nachweislich vor diesem
Zeitpunkt umgenutzt worden seien. Der Leerstand solcher Bauten oder Bauteile ändere
nichts an deren vermutungsweise zonenkonformen Nutzung.
Eine vorbestehende zonenwidrige Nutzung der Weidscheune sei konkret zu verneinen.
Sie sei insbesondere stets landwirtschaftlich geschätzt und formell nie umgenutzt
worden. Der temporäre Aufenthalt von B._ sel. bzw. dessen Vater belege noch nicht,
dass sich Personen regelmässig und länger in der Weidscheune aufgehalten hätten.
Dass sich insbesondere während der Sömmerung in den Sommermonaten oder für die
Waldbewirtschaftung sporadisch Personen in der Scheune aufgehalten hätten, ändere
an der rein landwirtschaftlichen Nutzung der Baute ebenso wenig wie die inhaltlich
nicht konkretisierte Bestätigung des Gemeindepräsidenten. Dieser komme ohnehin
wenig Gewicht zu, weil dieser das Vorhaben begrüsse. Vor diesem Hintergrund
erübrige sich die beantragte Parteibefragung von B._, der sich im Übrigen bereits
schriftlich geäussert habe. Auch eine Befragung anderer noch lebender Angehöriger
verspreche keinen Erkenntnisgewinn.
5.5. Der Beschwerdeführer erblickt in dieser Beweiswürdigung zunächst eine
Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. Statt die Beweise abzunehmen
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bzw. selbständig zu ermitteln und zu würdigen, habe die Vorinstanz in E. 2.1.5 des
angefochtenen Entscheids lediglich festgehalten, die vorgelegten Beweise (für eine
Umnutzung) seien ungenügend, weil sie bereits in die ablehnende Verfügung des AREG
vom 9. Mai 2015 eingeflossen seien.
5.5.1. Der Grundsatz der Gewährung des rechtlichen Gehörs, wie er in Art. 15 Abs. 1
VRP und Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft
(SR 101, BV) verankert ist, verlangt, dass die Behörde rechtzeitig und formrichtig
angebotene erhebliche und taugliche Beweismittel abzunehmen hat (BGE 137 II 266
E. 3.2; Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 988; vgl. auch P. Sutter, in: Auer/Müller/Schindler
[Hrsg.], Kommentar Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, 2. Aufl. 2018, Art.
33 N 1). Der Anspruch auf rechtliches Gehör steht aber, wie der Beschwerdeführer
selbst einräumt, einer vorweggenommenen Beweiswürdigung nicht entgegen. Das
Gericht kann vielmehr auf die Abnahme von Beweisen verzichten, wenn es aufgrund
bereits vorhandener Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür
annehmen kann, seine Überzeugung werde durch weitere Beweiserhebungen nicht
geändert (sog. "antizipierte Beweiswürdigung"; statt vieler vgl. z.B. VerwGE B 2017/205
vom 11. Dezember 2018 mit Hinweis auf BGE 134 I 140 E. 5.3, 130 II 425 E. 2.1 und
BGer 2C_276/2011 vom 10. Oktober 2011 E. 2.1, nicht publ. in: BGE 137 II 393). Die
Behörde verfügt demnach bei der Beurteilung der Tauglichkeit und Erheblichkeit von
Beweismitteln über ein gewisses Ermessen, das insbesondere nach
prozessökonomischen Gesichtspunkten auszuüben ist (zum Verwaltungsverfahren des
Bundes vgl. Sutter, a.a.O., Art. 33 N 2 mit Hinweis auf VPB 2005 Nr. 78 E. 5; ferner
BGE 130 II 473 E. 2.3 und Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und
Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, Rz. 469).
5.5.2. Der Beschwerdeführer hat in seiner Rekursergänzung vom 5. Dezember 2016
(act. 12/5) ausgeführt, bisher seien sämtliche Verfahrensbeteiligten davon
ausgegangen, dass die Weidscheune am 1. Juli 1972 landwirtschaftlich genutzt
worden sei. Ergänzende Abklärungen hätten nun ergeben, dass der damalige
Eigentümer C._ seinen Landwirtschaftsbetrieb bereits um 1953 aufgegeben habe.
Sein Land habe er verpachtet, allerdings ohne das Gebäude, welches – mangels
Eignung für die weitere landwirtschaftliche Nutzung – bereits damals hätte umgebaut
werden müssen. Die streitbetroffene Weidscheune sei in der Folge für den
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Eigengebrauch als Lagerraum sowie als Unterstand mit Aufenthaltsmöglichkeit bei der
Bewirtschaftung des Waldes genutzt worden. Zum Beweis reichte der
Beschwerdeführer der Vorinstanz einen Brief von B._ vom 21. März 2015 (act.
12/5/1), ein E-Mail des Gemeindepräsidenten vom 2. April 2015 (act. 12/5/2) und eine
(undatierte und nicht unterzeichnete) Bestätigung der Zimmereigenossenschaft Zürich
ein (act. 12/5/3). Als weitere Beweise bot er je eine schriftliche Auskunft der
Einwohnerämter X._ und Zürich, die Edition eines AHV-Kontoauszugs von C._, die
Zeugenbefragung weiterer Angehöriger von C._ (namentlich nicht genannt) sowie
eine Parteibefragung bzw. Beweisaussage von B._ an (act. 12/5 S. 7).
5.5.3. Die Vorinstanz argumentierte, die Rechtsauffassung des Beschwerdeführers sei
nicht neu, seine Darlegungen seien bereits in der Verfügung des AREG vom 9. Mai
2015 (act. 12/9/75) gewürdigt worden.
Das AREG hat das damalige Baugesuch in der Tat nach den Kriterien von Art. 24c RPG
geprüft, und zwar gestützt auf genau jene Tatsachenvorbringen, die der
Beschwerdeführer im Rekurs- und jetzt im Beschwerdeverfahren wiederholt hat. Es
handelt sich dabei also – anders als in den Rekurs- und Beschwerdeeingaben
behauptet – nicht um Gesichtspunkte, die im Rekursverfahren erstmals zu prüfen
gewesen wären. Das AREG hielt in der zitierten Verfügung in der Sache fest, nur weil
der Weidstall als Lagerraum und als Unterstand bei der Waldbewirtschaftung genutzt
worden sei, könne nicht auf eine zonenfremde Nutzung geschlossen werden. Die
Scheune sei durch den Eigentümer stets im Zusammenhang mit der Bewirtschaftung
seines landwirtschaftlichen Grundstücks genutzt worden (E. 3.c).
Nebst dem führte die Vorinstanz in E. 2.1.6 des angefochtenen Entscheids aus, weder
sei das Gebäude je formell zu nichtlandwirtschaftlichen Zwecken umgenutzt worden,
noch sei belegt, dass sich Personen regelmässig und länger darin aufgehalten hätten.
Der Nachweis für eine konstante systematische und intensive zonenfremde Nutzung
zum Referenzzeitpunkt könne nicht erbracht werden. Sodann begründete die
Vorinstanz, weshalb auf die Erhebung weiterer Beweise verzichtet werden könne.
5.5.4. Was der Beschwerdeführer als Gehörsverletzung rügt, ist nichts weiter als eine
Frage der materiellen Rechtsanwendung. Die Vorinstanz hat – wie zuvor schon das
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AREG – vollumfänglich auf die Tatsachenbehauptung des Beschwerdeführers
abgestellt (wonach die Weidscheune nach Verpachtung des Grundstücks für den
Eigengebrauch als Lagerraum sowie als Unterstand mit Aufenthaltsmöglichkeit bei der
Bewirtschaftung des Waldes genutzt worden sei), diese aber materiell-rechtlich nicht in
seinem Sinne gewürdigt. Die Sachverhaltsdarstellung des Beschwerdeführers ist also
unbestritten. Weshalb hierzu weitere Beweise hätten abgenommen werden müssen, ist
nicht ersichtlich. Das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers wurde jedenfalls nicht
verletzt.
5.5.5. Weil die Tatsachendarstellung des Beschwerdeführers auch im
Beschwerdeverfahren von keiner Seite angezweifelt wird, erübrigen sich weitere
Erhebungen hierzu. Auf die Abnahme der erneut beantragten Beweise (vgl. act. 7 S. 9)
kann ohne weiteres verzichtet werden. An der mündlichen Verhandlung legte der
Beschwerdeführer dar, bis in das Jahr 1957 seien durch seinen Onkel C._ im Stall
gelegentlich Ziegen gehalten worden. Der damalige Eigentümer habe aber in der Folge
die Landwirtschaft aufgegeben, weil diese "zu wenig zum Leben, aber zu viel zum
Sterben" abgeworfen habe und sei in Zürich als Zimmermann tätig gewesen. Seine
Freizeit habe er stets in X._ verbracht. Nebst dem streitbetroffenen Gebäude sei C._
Eigentümer von vier weiteren abgelegenen Weidställen gewesen, darüber hinaus habe
er mehrere Wohnhäuser besessen. Sämtliche seiner Gebäude habe er bis ins hohe
Alter, d.h. auch noch nach dem Jahr 1972, stets gut unterhalten. So sei etwa mit Hilfe
des heutigen Beschwerdeführers das Dach des streitigen Gebäudes im Jahr 1986 mit
Blech gedeckt worden. Im Gegensatz zu seinem Landwirtschaftsland habe C._
keines der darauf befindlichen Gebäude verpachtet; man habe insbesondere das
Vorliegende aus Gründen des Tierschutzes und wegen der immer grösser gezüchteten
Rinder gar nicht mehr landwirtschaftlich nutzen können. Die Familie sei oft auf diesem
Grundstück gewesen; das "Hirtenzimmer" sei für Pausen und die Scheune zum Lagern
der Werkzeuge genutzt worden.
5.6. Zu entscheiden ist, wie die beschriebene Nutzung der Weidscheune zum
Referenzzeitpunkt rechtlich zu qualifizieren ist.
5.6.1. Eine (gesetzliche) Vermutung für die fortdauernde zonenkonforme Nutzung
leerstehender landwirtschaftlicher Ökonomiebauten existiert – wie der
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Beschwerdeführer zu Recht geltend macht – nicht. Es ist indessen – wie in E. 3.2
hiervor dargestellt – nachzuweisen, dass die Bewilligungsvoraussetzungen von Art. 24c
RPG erfüllt sind. Konkret ist unter anderem der Nachweis zu erbringen, dass die
Weidscheune am 1. Juli 1972 bereits zonenfremd genutzt worden ist. Als Gesuchsteller
trägt der Beschwerdeführer die Folgen der Beweislosigkeit.
5.6.2. In einem Urteil vom 3. Oktober 2017 (1C_171/2017) befasste sich das
Bundesgericht mit einer allein stehenden, zum Referenzzeitpunkt angeblich bereits
nicht mehr landwirtschaftlich genutzten Scheune. Es bestätigte die Auffassung des
Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, wonach ein derartiges Gebäude allein
aufgrund der fehlenden Nutzung nicht zu einem nicht mehr landwirtschaftlichen
Gebäude werde, und dass selbst die temporäre Nutzung einer ansonsten ungenutzen
Scheune als Lager keine zonenfremde Wohnnebennutzung bedeute.
5.6.3. Die Vorinstanz setzte eine gewisse Intensität und Dauerhaftigkeit der
nichtlandwirtschaftlichen Nutzung zum Referenzzeitpunkt voraus. Der temporäre
Aufenthalt der Grundeigentümerfamilie ("Unterstand") und die Nutzung als Geräteraum
für land- und forstwirtschaftliche Arbeitswerkzeuge bedeutet nach ihrer Auffassung
keine Umnutzung zu nichtlandwirtschaftlichen Zwecken. Hiergegen spreche auch der
Umstand, dass das Grundstück mitsamt Gebäude bis heute stets landwirtschaftlich
geschätzt worden sei.
5.6.4. Mit dieser zutreffenden Argumentation setzte sich der Beschwerdeführer in
seiner Beschwerde nicht auseinander. Er betonte lediglich, das Gebäude sei am 1. Juli
1972 nicht mehr landwirtschaftlich nutzbar gewesen, weil der Stall für Grossvieh zu
niedrig und zu dunkel gewesen sei. Weder eine Jauchegrube noch ein Mistlager seien
vorhanden gewesen, und der Heustock sei zu klein gewesen, um Tiere damit länger zu
versorgen. Deshalb habe die Scheune C._ nur mehr als nichtlandwirtschaftliches
Aufenthalts,- Arbeits- und Lagergebäude gedient, wenn er in X._ geweilt und die
anstehenden Arbeiten auf seinem Grundstück – namentlich im Wald – erledigt habe
(act. 7, S. 8 f.). Der Beschwerdeführer unterstreicht mit dieser Darstellung selbst, dass
das Gebäude mit Aufgabe des Landwirtschaftsbetriebes in den 1950er Jahren im
Wesentlichen funktionslos geworden ist. Hierfür spricht auch der Zustand und die
karge Einrichtung im fotografisch dokumentierten Ursprungszustand. Wenn das
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Gebäude in der Folge noch gelegentlich genutzt wurde, so stand dies im
Zusammenhang mit dem landwirtschaftlichen Grundstück, auf dem es sich befindet.
Von einer systematischen nichtlandwirtschaftlichen, zonenwidrigen Nutzung – etwa zu
gewerblichen oder wohnlichen Zwecken – kann nicht ausgegangen werden. Vielmehr
handelt es sich konkret um eine funktionslos gewordene, altrechtliche
landwirtschaftliche Baute, wie dies für viele derartige Weidscheunen zutrifft. Das grosse
affektive Interesse an der Erhaltung des Gebäudes, wie es vom vormaligen Eigentümer
C._ und nunmehr vom Beschwerdeführer an den Tag gelegt wurde bzw. wird, kann
daran nichts ändern. Dass keine intensivere zonenfremde Nutzung vorhanden war,
widerspiegelt sich auch in den Unterlagen der Gebäudeversicherung.
Art. 24c RPG ist auf diesen Baubestand nicht anwendbar. Die Auffassung des
Beschwerdeführers sprengt den Anwendungsbereich dieser Bestimmung. Sie hätte zur
Folge, dass alle zum Referenzzeitpunkt nicht mehr oder nur noch gelegentlich
benutzten (ehemals) landwirtschaftlichen Bauten von der erweiterten
Besitzstandsgarantie profitieren würden.
5.6.5. Zwar könnte aus dem Wortlaut von Art. 16b Abs. 1 RPG ("Bauten und Anlagen,
die nicht mehr zonenkonform verwendet werden und für die eine Nutzung im Sinne der
Artikel 24-24e nicht zulässig ist, dürfen nicht mehr benutzt werden") gefolgert werden,
mit Aufgabe der landwirtschaftlichen Nutzung – auch Leerstand – würden sämtliche
ehemals landwirtschaftlichen Bauten und Anlagen zonenfremd. Aus der Botschaft des
Bundesrates zur Teilrevision des RPG (Botschaft vom 22. Mai 1996, BBl 1996 III 513
ff., 535), mit der Art. 16b RPG neu eingefügt wurde, ergibt sich jedoch, dass diese
Bestimmung nur für jene landwirtschaftlichen Bauten und Anlagen gilt, die in
Anwendung der revidierten Bestimmungen – d.h. seit dem 1. September 2000 –
bewilligt worden sind. Art. 16b Abs. 1 RPG hat jedenfalls nicht zur Folge, dass
sämtliche Bauten und Anlagen, deren landwirtschaftliche Nutzung vor dem 1. Juli 1972
aufgegeben worden ist und die in diesem Zeitpunkt ungenutzt waren, als nicht mehr
zonenkonform im Sinne von Art. 24c Abs. 1 RPG gelten.
5.7. Die Vorinstanz hat – als weiteres Argument gegen die Anwendbarkeit von Art. 24c
RPG – festgehalten, die Weidscheune sei vor Beginn der Bauarbeiten nicht mehr
bestimmungsgemäss nutzbar gewesen.
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5.7.1. Bestimmungsgemäss nutzbar gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG ist eine Baute nach
der Rechtsprechung dann, wenn der Eigentümer durch einen angemessenen Unterhalt
das fortbestehende Interesse an der Weiternutzung dokumentiert hat. Dies äussert sich
darin, dass sie gemessen an ihrer Zweckbestimmung betriebstüchtig ist und die
tragenden Konstruktionen mehrheitlich intakt sind (vgl. BGer 1C_356/2010 vom
21. Februar 2011, E. 2.3 mit Hinweisen; 1C_125/2012 und 1C_137/2012 vom
30. Oktober 2012 E. 2 mit Hinweisen; VerwGE B 2014/182 vom 27. April/25. Mai 2016
E. 3.2, www.gerichte.sg.ch, bestätigt in BGer 1C_301/2016 und 1C_303/2016 vom
4. Januar 2017 E. 2.2 ff.).
5.7.2. Die Vorinstanz verwies in dieser Hinsicht auf Aussagen des Beschwerdeführers
selbst (E. 2.1.9 des angefochtenen Entscheids). Nach Beginn der Bauarbeiten habe
sich laut diesem gezeigt, dass weitere bauliche Massnahmen notwendig seien. Die
ohne Bewilligung vorgenommene Erneuerung von Grundmauern, Balken und Wänden
sei aus Gründen der Statik und der Gebäudesicherheit zwingend erforderlich gewesen.
Aufgrund des beschädigten Leistenschirms auf der Wetterseite seien tragende Balken
marode gewesen. Es habe keine andere Lösung gegeben, als die entsprechenden Teile
zu erneuern.
Der Umfang dieser Erneuerungen habe sich am Augenschein bestätigt. Es seien
erhebliche Eingriffe in die Substanz des Gebäudes erfolgt. Rund die Hälfte der
Aussenwände sei vollständig ersetzt, die Fundamente und die Balkenkonstruktion
erneuert und verstärkt worden. Zwar machten die noch vorhandenen ursprünglichen
Teile der Weidescheune keinen äusserst baufälligen Eindruck, doch müsse gestützt auf
die Ausführungen des Beschwerdeführers davon ausgegangen werden, dass die
Scheune im Zeitpunkt dieser Eingriffe nicht mehr bestimmungsgemäss nutzbar
gewesen sei. Nachdem er grosse Teile eigenmächtig habe ersetzen lassen, ohne diese
zuvor von den Behörden untersuchen zu lassen oder wenigstens zu dokumentieren,
könnten seine (nun gegenteiligen) Vorbringen nachträglich nicht mehr zuverlässig
überprüft werden.
5.7.3. Der Beschwerdeführer entgegnet, die Weidscheune sei sehr wohl noch
bestimmungsgemäss nutzbar gewesen. Er beruft sich dazu unter anderem auf die
Gebäudeschätzung, worin die Weidscheune aber mit einem erheblichen Minderwert
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taxiert ist. Die Statik der ersetzten Wände habe lediglich nicht mehr den heutigen
Anforderungen entsprochen. Sie seien daher auf Empfehlung der beteiligten
Handwerker ersetzt worden. An der mündlichen Verhandlung führte er aus, es seien
lediglich die bekannten Schwachstellen dieser Gebäudetypologie saniert worden. Der
Beschwerdeführer beantragt in diesem Zusammenhang unter anderem eine Expertise
und die Einvernahme der beteiligten Unternehmer als Zeugen.
5.7.4. Der Beschwerdeführer verkennt die Tragweite seiner früheren Aussagen, die sich
ohne Zweifel auf die beim Umbau zutage getretene ursprüngliche Bausubstanz
bezogen. Noch in der Rekursergänzung liess er ausführen, die Erneuerung der
Grundmauern und der Wände sei aus Gründen der Statik und der Gebäudesicherheit
zwingend erforderlich gewesen (act. 12/5 S. 6). Am Rekursaugenschein führte sein
Rechtsvertreter selbst aus, man habe Schwachstellen am Stall beheben müssen. Wenn
der Bretterschirm auf der Wetterseite kaputt sei, würden auch die von diesem
geschützten Balken schwach werden. Daher seien "Verstärkungen" notwendig
geworden (act. 12/11, Ziff. 2, 4 und 5).
Die Aussenwände gehören – insbesondere bei einem Strickbau – zu den tragenden
Elementen. Die sog. "Verstärkungen" sind im konkreten Fall auf den Ersatz rund der
Hälfte der – offenbar witterungsbedingt geschwächten – Aussenwände hinausgelaufen.
Wo die Aussenwände nicht ersetzt wurden, hat der Beschwerdeführer innerhalb der
bestehenden Bausubstanz eine zusätzliche tragende Innenkonstruktion errichtet. Das
Obergeschoss und teilweise auch der Dachstuhl stützen sich auf neue tragende
Bauteile ab. Wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, können die nunmehr
gegenläufigen und widersprüchlichen Vorbringen nicht mehr überprüft werden, und
zwar auch nicht mehr mit den vom Beschwerdeführer beantragten Beweismitteln. Die
tragende Bausubstanz ist in weiten Teilen eigenmächtig entfernt und vernichtet
worden, ohne dass sie zuvor von den Behörden untersucht oder wenigstens
dokumentiert worden wäre (vgl. dazu die ähnlichen Sachverhalte in BGer 1C_301/2016
und 1C_303/2016 vom 4. Januar 2017 E. 2.4 und VerwGE B 2016/127 vom 23. Mai
2018 E. 5.5, www.gerichte.sg.ch). Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, das
gewählte Vorgehen entspreche gängiger Praxis (act. 7 S. 9), ist er darauf hinzuweisen,
dass im konkreten Fall massiv und jedenfalls nicht gutgläubig von den eigenen Plänen
– darin ist jedenfalls die neue Innenkonstruktion ("Kiste") nicht ersichtlich – und der
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Baubewilligung abgewichen worden ist und ihm durch die Vereitelung von Beweisen
keine Vorteile entstehen dürfen. Die Tatbestandsvoraussetzung der
bestimmungsgemässen Nutzbarkeit ist damit ebenfalls nicht erfüllt, und das
Baugesuch wäre auch aus diesem Grund abzuweisen.
5.8. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, die baulichen Massnahmen der
"Projektänderung" seien aus Gründen der Sicherheit, der Hygiene und zur
Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Bienenzucht und –haltung angezeigt
gewesen (act. 7 S. 5).
Das AREG hat zwar die Umnutzung des Weidstalles in ein Bienenhaus – mit
untergeordneten baulichen Massnahmen – als zonenkonform bewilligt. Ausnahmsweise
(wegen der bereits bestehenden Bausubstanz) wurde dabei auch der Einbau eines
einfachen Schleuderraums zugelassen (vgl. den zutreffenden Hinweis auf die
Vollzugsrichtlinien des AREG in E. 2.2.4 des angefochtenen Entscheids). Wie die
Vorinstanz zu Recht festgehalten hat, sprengen die geplanten und teilweise
ausgeführten Baumassnahmen den Rahmen des Zulässigen; sie sind nicht im Sinne
von Art. 16a Abs. 1 RPG zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung nötig. An der
mündlichen Verhandlung führte das AREG überzeugend aus, für die Bienenhaltung
werde ein Platzbedarf von 0.6 m pro Bienenvolk veranschlagt. Sei ein Schleuderraum
zusätzlich angezeigt, werde diese Fläche um maximal einen Drittel erweitert. Weil der
Beschwerdeführer selbst davon ausgeht, ein Bienenhaus mit den projektierten
Dimensionen und Eigenschaften sei in der Landwirtschaftszone nicht zonenkonform
(act. 7 S. 18), erübrigen sich weitere Bemerkungen hierzu.
5.9. Zu Recht als nicht bewilligungsfähig hat die Vorinstanz sodann die Steinmauer
entlang des Gebäudes beurteilt. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers
haben sich die Rückhaltekräfte dieser Blockmauer auf eine frühere Hangrutschung
nicht stabilisierend ausgewirkt (vgl. die Aktennotiz des Büros für Technische Geologie
AG vom 9. Oktober 2017 in act. 9/12). Dass diese im Hinblick auf künftige, kleine
oberflächliche Verschiebungen als zweckmässig beurteilt wurde, ist unerheblich, weil
die zu schützende Weidescheune ohnehin abzubrechen ist (vgl. E. 6). Die Steinmauer
ist mit anderen Worten weder zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung notwendig noch
positiv standortgebunden im Sinne von Art. 24 RPG.
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6. Nachdem feststeht, dass der Rekursentscheid in Bezug auf die Verweigerung der
Baubewilligung nicht zu beanstanden ist, bleibt über die von der Vorinstanz
angeordneten Wiederherstellungsmassnahmen zu befinden.
6.1. Die Beschwerdebeteiligte verfügte am 3. Oktober 2016, die ursprünglich erteilte
Baubewilligung vom 31. August 2015 für die Nutzung der Scheune als Bienenhaus mit
Lager- und Bearbeitungsraum sei weiterhin gültig und die Bauarbeiten seien nach den
genehmigten Plänen auszuführen (vgl. act. 12/1). Die Vorinstanz hat dies angesichts
der bereits erfolgten Eingriffe in die Bausubstanz der Scheune als untauglich beurteilt.
Nach einer Wiederherstellung dieser Eingriffe könne die verbleibende Bausubstanz
nicht mehr sinnvoll genutzt werden. Die illegale Erneuerung eines grossen Teils der
Scheune sowie die Erstellung einer Steinmauer seien keine geringfügige Abweichung
vom Erlaubten. Es handle sich um eine gesetzwidrige Ausweitung der besiedelten
Fläche, deren Tolerierung die Glaubwürdigkeit der Raumplanung und des
Rechtsstaates korrumpieren würde. Dies gelte umso mehr, weil dem Beschwerdeführer
nach seinen vorgängigen Anfragen an das AREG habe klar sein müssen, dass unter
den gegebenen Umständen nur eine Umnutzung in ein Bienenhaus mit geringfügigen
baulichen Anpassungen in Frage komme. Insbesondere sei ein Teil der nun
eigenmächtig ausgeführten und beantragten baulichen Massnahmen mit
rechtskräftiger Verfügung vom 9. Mai 2015 bereits ausdrücklich abgelehnt worden.
Bauliche Veränderungen seien indessen auch noch nach dem Augenschein mit dem
AREG im Sommer 2016 vorgenommen werden. Weil die Anordnungen der
Beschwerdebeteiligten keine konkreten Rückbaumassnahmen beinhalteten, nicht mehr
umsetzbar und damit untauglich seien, müssten diese aufsichtsrechtlich aufgehoben
bzw. ersetzt werden. In Frage komme einzig der vollständige Rückbau der
Weidscheune, denn diese ohne die illegal erstellten Bauteile zu belassen, mache
bautechnisch keinen Sinn und würde das geschützte Landschaftsbild verunstalten. Für
einen Abbruch spreche auch das Verhalten des heutigen Beschwerdeführers. Die
Wahrscheinlichkeit, dass die Scheune alsbald zu Aufenthaltszwecken benutzt würde,
sei erheblich. Darauf deuteten auch die Grillstelle und der erweiterte Parkplatz hin. Der
vollständige Abbruch der Weidscheune sei verhältnismässig. Dies gelte auch für die
offensichtlich nicht bewilligungsfähige und angeblich zum Schutz der Scheune
errichtete Steinmauer, deren Zweck mit dem Abbruch des Gebäudes sowieso
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dahinfalle. Für die Bewirtschaftung des ohnehin verpachteten Wieslandes sei keine
Baute erforderlich (vgl. Dispositiv-Ziffer 2 des angefochtenen Entscheids).
6.2. Statt sich mit dieser Begründung auseinanderzusetzen, beschränkte sich der
Beschwerdeführer in der Beschwerdebegründung auf wortwörtliche Wiederholungen
aus seinen Eingaben an die Vorinstanz (vgl. act. 7 S. 20 Ziff. 29-30 und act. 12/17 Ziff.
8, 11 und 12). Mit dem verfügten Abbruch des Weidstalles befasste er sich überhaupt
nicht. Er führte lediglich aus, nach einem Rückbau der neu erstellten Grundmauern und
Wände könne das Gebäude nicht mehr in der vorgesehenen Weise genutzt werden
(act. 7 S. 11 und 19 f.). Er bringt vor, dass die Weidscheune auch mit den zusätzlichen
baulichen Massnahmen nur als Bienenhaus und Geräteschuppen und damit nicht
anders als bewilligt genutzt werden könne. Jegliche Rückbaumassnahmen würden
dazu führen, dass die Nutzung des zur Scheune gehörenden Landes, insbesondere der
ökologisch wertvollen Teile, sehr stark erschwert würden. Nach Abbruch der
Blockmauer würde die Scheune Schaden nehmen, weil der Hang oberhalb ins
Rutschen käme. Damit anerkennt der Beschwerdeführer im Wesentlichen die
diesbezüglichen Ausführungen der Vorinstanz (vgl. E. 6.1 hiervor).
Aus diesen Vorbringen ergibt sich in diesem Punkt keine den gesetzlichen
Anforderungen genügende Begründung der Beschwerde (Art. 64 in Verbindung mit Art.
48 Abs. 1 VRP). Eine blosse Wiederholung vorinstanzlicher Eingaben ist gleichzusetzen
mit pauschalen Verweisen auf solche, was praxisgemäss abgelehnt wird (Cavelti/
Vögeli, a.a.O., Rz. 921 f.). Die Vorbringen des Beschwerdeführers setzen sich mit dem
angefochtenen Entscheid bzw. mit der Begründung, weshalb die
Wiederherstellungsmassnahmen verschärft wurden, in keiner Weise auseinander. Auf
die Beschwerde ist diesbezüglich mangels ausreichender Begründung nicht
einzutreten.
6.3. Der angefochtene Entscheid ist ohnehin auch in diesem Punkt nicht zu
beanstanden.
6.3.1. Die Anordnung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands oder eines
Abbruchs stellt eine Eigentumsbeschränkung dar. Ein Eingriff in die Eigentumsgarantie
(Art. 26 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, SR
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101, BV) ist verfassungsrechtlich nur zulässig, wenn er auf einer gesetzlichen
Grundlage beruht, im öffentlichen Interesse liegt und verhältnismässig ist (Art. 36 BV).
Die gesetzliche Grundlage für den Eigentumseingriff findet sich in Art. 130 Abs. 2
BauG. Nach diesem kann die zuständige Gemeindebehörde – bzw. unter Umständen
auch die Aufsichtsbehörde (vgl. E. 3.8.1 des angefochtenen Entscheids) – die
Entfernung oder die Abänderung rechtswidrig ausgeführter Bauten und Anlagen sowie
die Wiederherstellung des früheren Zustandes verfügen, wenn die Ausführung den
gesetzlichen Vorschriften oder den genehmigten Plänen nicht entspricht oder sonst ein
unrechtmässiger Zustand geschaffen wurde. Art. 159 PBG ist für den
Beschwerdeführer nicht günstiger und gelangt damit nicht zur Anwendung (vgl. Art.
173 PGB und die einleitenden Bemerkungen in E. 3 hiervor).
6.3.2. Aus dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit ergibt sich, dass eine
Abbruchverfügung nur erlassen werden darf, wenn diese Massnahme bei objektiver
Betrachtung die einzig geeignete ist, um einen aktuellen baurechtswidrigen Zustand zu
beseitigen. Sie hat zu unterbleiben, wenn die Abweichung von den Bauvorschriften nur
geringfügig ist, wenn der Abbruch nicht im öffentlichen Interesse liegt oder wenn die
berührten öffentlichen Interessen den Schaden, der einem Eigentümer aus dem
Abbruch erwächst, in keiner Weise zu rechtfertigen vermögen. Auf den Grundsatz der
Verhältnismässigkeit kann sich auch der bösgläubige Bauherr berufen. Er muss aber in
Kauf nehmen, dass die Behörden aus grundsätzlichen Erwägungen, namentlich zum
Schutz der Rechtsgleichheit und der baurechtlichen Ordnung, dem Interesse an der
Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustandes erhöhtes Gewicht beimessen und
die dem Bauherrn allenfalls erwachsenden Nachteile nicht oder nur in verringertem
Mass berücksichtigen (vgl. B. Heer, St. Gallisches Bau- und Planungsrecht, Bern 2003,
Rz. 1211; P. Hänni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 6. Aufl. 2016,
S. 358 ff. mit Hinweisen; BGE 123 II 255 E. 4a, 111 Ib 224 E. 6b; GVP 1982 Nr. 17;
BGer 1C_730/2013 vom 4. Juni 2014 E. 8.3 ff.).
6.3.3. Der angefochtene Entscheid entspricht diesen Grundsätzen. Nachdem die
ursprüngliche Bausubstanz in weiten Teilen eigenmächtig entfernt worden ist, führt ein
teilweiser Rückbau nicht zu einem rechtmässigen Zustand. Unzutreffend ist, dass die
Weidscheune auch mit den zusätzlichen baulichen Massnahmen nur als Bienenhaus
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und Geräteschuppen und damit nicht anders als bewilligt genutzt werden könnte. Die
eigentlichen Vorkehren zur Bienenhaltung beschränkten sich auf das Entfernen einiger
Fassadenteile und das Aufstellen von – ohne weiteres wieder entfernbaren –
Bienenmagazinen auf dem erneuerten Heuboden der Weidscheune. Das als
Schleuderraum deklarierte, nun fast vollständig erneuerte Erdgeschoss könnte ohne
weiteres über kurz oder lang auch oder ausschliesslich Aufenthaltszwecken dienen.
Dies ergibt sich bereits aus der eigentümlichen Bewilligungsgeschichte – aufgrund
dieser ist der Beschwerdeführer klarerweise nicht gutgläubig –, aus den
vorgenommenen Installationen und aus den hohen Investitionskosten, die sich alleine
mit der Haltung von wenigen Bienenvölkern nicht erklären lassen. Namentlich lag der
Schwerpunkt der baulichen Massnahmen nicht dort, wo die Bienen effektiv gehalten
werden sollen, sondern im Erdgeschoss, dem bei der bewilligten Bienenhaltung nur
eine Hilfsfunktion zukommen würde. Die blosse Entfernung der illegal errichteten
Bauteile ist nicht möglich, weil das Gebäude ansonsten einstürzen würde. Davon geht
auch der Beschwerdeführer aus. Der Abbruch des gesamten Gebäudes ist damit
geeignet und erforderlich, um das im öffentlichen Interesse liegende Ziel zu erreichen.
Auch die Verhältnismässigkeit im engeren Sinn ist gegeben. Der Abbruch der jahrelang
wenig benutzten und nun massiv umgestalteten bzw. in wesentlichen Teilen neu
aufgebauten Weidscheune ist insbesondere auch deshalb zumutbar, weil die
Investitionen des Beschwerdeführers nicht gutgläubig erfolgten. Inwiefern die
Bewirtschaftung des Grundstücks dadurch gefährdet ist, ist nicht ersichtlich. Dieses
wird zu einem grossen Teil seit Jahrzehnten anderweitig – d.h. ohne die Weidscheune –
landwirtschaftlich genutzt, und die Steilflächen werden vom Beschwerdeführer lediglich
einmal im Jahr von Hand gemäht. Die hierfür benötigten Gerätschaften können ohne
Weiteres über die Strasse herangeschafft werden, und das Erntegut wird nicht in die
Scheune eingelagert. Weil mit dem Abbruch der Scheune auch der angebliche Zweck
der hangseitigen Stützmauer dahinfällt, hat die Vorinstanz ebenfalls zu Recht deren
Beseitigung angeordnet. Es wird gegebenenfalls Sache der Beschwerdebeteiligten
sein, den Wiederherstellungsentscheid (auch gegen den Willen des
Beschwerdeführers) zu vollziehen.
7. (...)
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