Decision ID: c5ccb99d-8525-4bbc-83b4-4936e0ce02ef
Year: 2018
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a A._ (nachfolgend: Versicherter) war für die B._ AG tätig und dadurch bei der
Vaudoise Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Vaudoise) gegen
die Folgen von Unfällen versichert, als er am 8. Oktober 2011 einen Autounfall mit
Frontalkollision erlitt (UV-act. 1 f.). Die erstbehandelnden Ärzte des Kantonsspitals St.
Gallen (nachfolgend: KSSG), wo sich der Versicherte vom 8. bis 13. Oktober 2011
stationär befand, diagnostizierten einen ossären Syndesmosen-Ausriss mit
Malleolengabelsprengung links, eine 2°-ig offene Patellafraktur links mit traumatischer
Gelenkseröffnung und Quadriceps-Längsruptur sowie eine intraartikuläre
Köpfchenfraktur Os metatarsale III Fuss links. Gleichentags wurde im KSSG eine
Arthroskopie des oberen Sprunggelenks (OSG) links mit Débridement und Entfernung
ossärer Fragmente, eine offene Kniegelenksspülung und Débridement und eine
transossäre Refixation des Retinaculums und der Quadriceps-Sehne Knie links sowie
eine geschlossene Reposition und Stellschraubenosteosynthese OSG links
durchgeführt (UV-act. 15 ff.). Am 15. Dezember 2011 unterzog sich der Versicherte im
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KSSG einer Stellschraubenentfernung (UV-act. 22). Die Vaudoise übernahm die Kosten
für die Heilbehandlung und entrichtete ab 9. Oktober 2011 Taggelder basierend auf
einer Arbeitsunfähigkeit von 100% und einem Jahreslohn von Fr. 120‘000.-- (vgl. UV-
act. 76, 57).
A.b Vertrauensarzt Dr. med. C._, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie, teilte
Hausarzt Dr. D._, Facharzt FMH Innere Medizin, mit Schreiben vom 22. Februar 2012
mit, der Verlauf seit dem letzten Bericht des KSSG sei komplikationslos. Ohne
objektive Gegenargumente gehe die Vaudoise beim Versicherten, der eine Bürotätigkeit
ausübe, ab 1. März 2012 von einer vollen Arbeitsfähigkeit aus (UV-act. 25). Dr. D._
führte am 7. März 2012 aus, der Versicherte habe keine Bürotätigkeit im eigentlichen
Sinne. Er müsse als E._-Verkäufer sehr viel an Messen stehen und an Baustellen vor
Ort in die Gruben klettern sowie Treppensteigen. Es könne somit nicht von einer
Arbeitsfähigkeit in seinem Beruf ausgegangen werden (UV-act. 26). Am 9. März 2012
berichtete Dr. med. F._, Leiter Fusschirurgie des KSSG, der Versicherte sei bei
längeren Gehstrecken aufgrund der persistierenden Beschwerden und der Schwellung
weiterhin an Gehstöcken unterwegs. Klinisch sowie radiologisch bestehe der Verdacht
auf eine mögliche Syndesmoseinstabilität mit Erweiterung des tibiofibularen Abstandes
im Bereich der Malleolengabel sowie vermehrter Aufklappung medialseitig (UV-act. 27).
Am 20. April 2012 hielten die behandelnden Ärzte des KSSG sodann fest, der
Versicherte könne nun ohne Gehstöcke voll belasten und die Schmerzen stünden nicht
im Vordergrund. Mehr störend sei für ihn das Instabilitätsgefühl im Bereich des linken
OSG mit Einknicken und mehreren Stürzen. Sie verschrieben dem Versicherten eine
Schuheinlage zur Entlastung der Peronealsehnen (UV-act. 28).
A.c Die Vaudoise richtete ab 1. Juni 2012 Taggelder basierend auf einer
Arbeitsunfähigkeit von 80% aus (UV-act. 32, 76). Dr. D._ berichtete am 22. Juni
2012, die Situation am linken Bein sei leicht besser geworden, der Versicherte zeige
jedoch immer noch grosse Probleme in der Propriozeption, also im Gleichgewicht.
Insbesondere auf unebener Fläche sei er aufgrund von vorgängiger Instabilität schon
mehrere Male gestürzt. Aktuell sei er zu 100% arbeitsunfähig, sie hätten sich jedoch
auf einen Arbeitsbeginn Ende August 2012 mit einem Pensum vom 30-50% geeinigt
(UV-act. 31).
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A.d Im Auftrag der Vaudoise wurde der Versicherte am 28. November 2012 durch Dr.
med. G._, Orthopädie H._, konsiliarisch untersucht. Dieser beurteilte am 11.
Dezember 2012, die Arbeitsunfähigkeit von 80%, zurückzuführen auf die Unmöglichkeit
der körperlichen Tätigkeit auf der Baustelle und des langen Stehens, sei
nachvollziehbar (UV-act. 37). Dr. F._ erwähnte mit Bericht vom 13. Dezember 2012
dieselbe Arbeitsunfähigkeit. Im Vordergrund stünden die rezidivierenden Stürze. Das
Gangbild sei normal und das OSG klinisch stabil. Aufgrund der deutlich
eingeschränkten OSG-Beweglichkeit schlug er eine OSG-Arthroskopie mit
Talushalsplastik und Débridement vor (UV-act. 38). Nachdem Dr. G._ den Eingriff
ebenfalls für indiziert hielt (vgl. UV-act. 40), wurde dieser am 5. März 2013 im KSSG
durchgeführt (UV-act. 41 f.). Vom 5. März bis 19. April 2013 leistete die Vaudoise
Taggelder basierend auf einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit (vgl. UV-act. 76).
A.e Am 24. Mai 2013 berichtete Dr. F._ über noch verbleibende Einschränkungen,
beim Treppabsteigen könne der Versicherte den Fuss noch immer nicht abrollen. Auch
das in seinem Beruf auf der Baustelle oft nötige Auf- und Absteigen von Leitern,
gelinge noch nicht. Es bestehe eine deutliche Verkürzung der Achillessehne, welche
unbedingt aufgedehnt werden müsse (UV-act. 43). Am 31. Mai 2013 teilte der
Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. A. Fiechter, Widnau, der Vaudoise
mit, er absolviere vom 28. Juni bis Ende Oktober 2013 eine Weiterbildung in Sachen
E._-Technik in I._. Da die Weiterbildung von der durchführenden Firma J._
finanziert werde, seien während dieser Zeit keine Taggelder geschuldet (UV-act. 59).
A.f Dr. C._ befand am 20. Juni 2013, drei Monate nach dem Eingriff vom 5. März
2013 sollte der Versicherte wieder voll arbeitsfähig sein (UV-act. 44). Mit Schreiben
vom 1. Juli 2013 teilte die Vaudoise dem Versicherten mit, die IV-Akten gäben Anlass
dazu, den versicherten Verdienst zu überprüfen. Sie erkläre sich bereit, auf der Basis
des seinerzeit von der IV-Stelle ermittelten Valideneinkommens von Fr. 100‘773.--
sowie der Arbeitsunfähigkeit von 80% bis 4. März 2013 und vom 20. April bis 27. Juni
2013 bzw. von 100% vom 5. März bis 19. April 2013 Taggelder zu leisten. Dies jedoch
ausdrücklich ohne Präjudiz, da weiterer Abklärungsbedarf bestehe. Sie gehe davon
aus, dass nach der Rückkehr vom Ausbildungsaufenthalt keine weitere
Arbeitsunfähigkeit mehr resultiere (UV-act. 60).
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A.g Nach einem Kontrolluntersuch vom 4. Dezember 2013 berichtete Dr. F._, es
zeige sich eine diskrete Fibulaverschiebung im Sinne einer chronischen
Syndesmoseinstabilität. Zusätzlich sei ein nahezu symmetrisch vermehrtes laterales
Aufklappen der Sprunggelenke festzustellen. Gemäss Angaben des Versicherten habe
der Eingriff vom 5. März 2013 zu keinerlei Beschwerdelinderung geführt. Insbesondere
durch die Schmerzen über der Aussenknöchelseite sei der Versicherte deutlich
eingeschränkt. Bei Mobilisation mit einem Stabilschuh seien die Beschwerden im Sinne
der Instabilität nicht vorhanden (Bericht vom 12. Dezember 2013; UV-act. 45). Am 9.
Januar 2014 liess der Versicherte der Vaudoise mitteilen, die Ausbildung habe leider
nicht dazu geführt, dass er eine neue Einstellung oder ein neues Aufgabenfeld betreuen
könne. Er werde auf seinem bisherigen Tätigkeitsfeld weiterarbeiten. Sein Hausarzt
gehe ab dem 1. Juli 2013 von einer Arbeitsunfähigkeit von 50%, nicht mehr von 80%
aus. Der Kontrolluntersuch im KSSG (vgl. UV-act. 45) habe gezeigt, dass medizinisch
ein Endzustand vorliege. Es stelle sich daher die Frage der Berentung, wofür er ein
Gutachten vorschlage (UV-act. 61). Mit Schreiben vom 5. März 2014 teilte die Vaudoise
dem Versicherten mit, gestützt auf die medizinischen Akten sei kein Taggeld mehr
geschuldet und der Anspruch auf eine Rente klar zu verneinen (UV-act. 67).
A.h Dr. F._ hielt mit Bericht vom 4. März 2014 fest, das Beschwerdebild des
Versicherten sei durch eine gewisse Restinstabilität charakterisiert, was ihn im
alltäglichen Leben sowie in der Arbeitssituation deutlich einschränke. Er empfehle eine
sprunggelenkstabilisierende Mobilisation, operative Interventionen seien nicht indiziert.
Langfristig bestehe die Gefahr, dass sich aufgrund der chronischen Instabilität eine
Sprunggelenksarthrose ausbilde (UV-act. 48).
A.i Die IV-Stelle wies in ihrer Mitteilung vom 25. April 2014 das Leistungsbegehren um
berufliche Massnahmen ab, da der Versicherte sich keine Unterstützung bei der
Stellensuche in einer adaptierten Tätigkeit wünsche. Er verfüge in der Firma seiner
Ehefrau, der B._ AG, über die Einzelunterschrift, weshalb die IV-Stelle von einer
selbständigen Erwerbstätigkeit ausgehe (UV-act. 115).
A.j Dr. C._ befand in einem Schreiben vom 31. Juli 2014, in der körperlich wenig
anspruchsvollen Tätigkeit des Versicherten als Fachverkäufer ohne Montage-Arbeiten
sei ihm sicher eine volle Arbeitsfähigkeit zumutbar, wie schon am 20. Juni 2013
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festgesetzt. Die Restinstabilität könne mittels Stabilschuh beseitigt werden. Der
Zustand sei als stabilisiert zu betrachten (UV-act. 49).
A.k Mit Verfügung vom 8. Oktober 2014 stellte die Vaudoise die Taggelder per 27. Juni
2013 ein und legte den versicherten Verdienst (gestützt auf den arbeitsvertraglich
festgelegten Lohn in der B._ AG) auf Fr. 44‘700.-- (12 x Fr. 3‘725.-- fest). Die zu viel
erbrachten Taggeldleistungen in der Höhe von Fr. 88‘439.50 würden einer allfällig
auszurichtenden Integritätsentschädigung angerechnet und in der entsprechenden
Prämienabrechnung berücksichtigt (UV-act. 80).
B.
B.a Dagegen liess der Versicherte am 10. November 2014 Einsprache erheben (UV-
act. 81, vgl. Zusatzbegründung vom 12. Januar 2015; UV-act. 84).
B.b Im Auftrag der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Zürich) wurde
der Versicherte am 13. November 2014 konsiliarisch durch Prof. Dr. med. K._,
Fusschirurgie L._, untersucht. Am 19. Dezember 2014 hielt dieser eine
posttraumatische Arthrose des linken OSG mit schmerzhafter Läsion der vorderen
Syndesmose (posttraumatisch) sowie diverse Statusdiagnosen (abgeheilt) fest. Er
berichtete, es bestünden als Folge des Unfalls weiterhin Einknick-Phänomene und
belastungsabhängige Schmerzen im oberen Sprunggelenk. Mittelfristig sei eine OSG-
Arthrodese links vorzuschlagen. Die aktuell festgelegte 50%ige Arbeitsunfähigkeit in
der schweren körperlichen Tätigkeit des Versicherten sei durch die klinischen und
radiologischen Befunde ausgewiesen (UV-act 51, vgl. UV-act. 53 f.). Dr. D._
berichtete am 26. März 2015 über eine sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkende
chronische Sprunggelenksinstabilität links. Als Verkäufer von E._s sei der Versicherte
zu 50% arbeitsunfähig. Der Aussendienst auf Baustellen sei erschwert und er müsse
bei Messen mehr sitzen (UV-act. 108).
B.c Mit Einspracheentscheid vom 4. Februar 2016 wies die Vaudoise die Einsprache
ab (UV-act. 99).
C.
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C.a Gegen den Einspracheentscheid vom 4. Februar 2016 richtet sich die vorliegende
Beschwerde vom 8. März 2016. Der Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer),
vertreten durch Rechtsanwalt Fiechter, beantragte darin dessen Aufhebung sowie die
Erbringung der gesetzlichen und vertraglichen Leistungen. Eventualiter seien ein
neutrales interdisziplinäres medizinisches sowie ein orthopädisches Gutachten zu
erstellen. Die Taggeldleistungen seien weiter zu erbringen und zwar für eine 100%ige
Arbeitsunfähigkeit ab dem 8. Oktober 2011 bis 27. Juni 2013 sowie für eine mindestens
50%ige Arbeitsunfähigkeit ab dem 28. Juni 2013 bis auf weiteres. Der versicherte
Jahresverdienst sei auf mindestens Fr. 126‘000.-- festzulegen. Auf dieser Basis seien
Nachzahlungen an den Beschwerdeführer zu leisten gemäss zu erstellender
Abrechnung. Es sei von jeglicher Rückforderung von Taggeldleistungen, insbesondere
auch von Fr. 88‘439.50, abzusehen und es sei von einer Prämienrechnung abzusehen,
welche die Rückforderung von Taggeldleistungen vorsehe. Es sei ihm die
unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen; alles unter Kosten- und
Entschädigungsfolge. Er machte geltend, die Angaben von Dr. C._ seien nicht
nachvollziehbar. Gestützt auf das Gutachten von Prof. K._ müsse von einer 50%igen
Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden. Gemäss Versicherungspolice sei ein
Jahresverdienst von Fr. 130‘000.-- versichert worden. Der Rückforderungsanspruch
der Vaudoise (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) sei verjährt, da diese die
Rückforderung mehr als ein Jahr nach Kenntnis eines allfälligen bestrittenen
Rückforderungsanspruchs verfügt habe (act. G1). Mit Eingabe vom 14. April 2016 zog
Rechtsanwalt Fiechter das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zurück (act. G7).
Nach Einsicht in die Vorakten (vgl. act. G6) reichte er am 11. Mai 2016 eine
Beschwerdeergänzung ein (act. G10).
C.b In ihrer Beschwerdeantwort vom 27. Juni 2016 beantragte die
Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des
Einspracheentscheids vom 4. Februar 2016. Kosten seien keine zu vergüten. Sie
brachte vor, die Berichte von Dr. C._ beruhten auf gründlicher Kenntnis der
medizinischen Akten und seine Begründung der vollen Arbeitsfähigkeit sei schlüssig.
Die Tätigkeit des Beschwerdeführers sei als leicht zu qualifizieren. Er habe dies
anfänglich gegenüber der Zürich und der Vaudoise selbst angegeben. Zudem habe er
früher jahrelang eine IV-Rente bezogen und sei von der IV-Stelle speziell in eine leichte,
angepasste Tätigkeit umgeschult worden. Dank dieser Umschulung habe er seine
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aktuelle Tätigkeit übernehmen können, welche bestens adaptiert sei. Die
Glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers sei stark in Zweifel gezogen. Er sei mehrfach
vorbestraft und habe entgegen seiner Angaben keine Weiterbildung absolviert, sondern
sich währenddessen im Gefängnis befunden. Es könne ohne eindeutige Beweise nicht
wie beantragt von einem Jahresverdienst von Fr. 120‘000.-- ausgegangen werden. Der
Arbeitsvertrag habe einen viel niedrigeren Lohn vorgesehen und eine schriftliche
Abänderung desselben sei nicht eingereicht worden (act. G14).
C.c Mit Replik vom 14. September 2016 hielt Rechtsanwalt Fiechter mit Ausnahme des
Rückzugs des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege an seinen Anträgen fest und
beantragte zusätzlich die Durchführung einer mündlichen Verhandlung. Er führte aus,
die Schlussfolgerungen von Dr. C._ seien weder neutral noch nachvollziehbar.
Zudem habe sich der Beschwerdeführer unter dem Fantasienamen “M._“, jedoch mit
Angabe seiner tatsächlichen Beschwerden bei Dr. C._ zur Untersuchung
angemeldet. Wie dem beigelegten Arztzeugnis (act. G16) entnommen werden könne,
habe Dr. C._ befunden, “M._“ sei in seiner Tätigkeit als E._ - Verkäufer zu 50%
arbeitsunfähig. Damit widerspreche sich Dr. C._, zumal er in seinem Bericht vom 31.
Juli 2014 dem Beschwerdeführer eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert habe. Bei seiner
Tätigkeit müsse er neben Stehen an Messen auch die Installation der verkauften E._s
selbständig durchführen. Dies erfordere unter anderem das Begehen der Baustelle und
das Stehen auf Leitern. Auch führe er Service-Arbeiten aus, die körperlich anstrengend
seien und seinen verletzten Fuss belasteten. Nachdem sein Tätigkeitsbereich bestritten
würde, sei der Sachverhalt nicht genügend abgeklärt. Der anfängliche Arbeitsvertrag
mit der B._ AG habe für die “Startphase“ zwar einen niedrigeren Lohn vorgesehen,
dieser sei infolge des guten Geschäftsverlaufes aber mündlich erhöht worden (act.
G18).
C.d Mit Eingaben vom 27. September, 4. Oktober sowie 10. Oktober 2016 reichten die
Parteien Korrespondenz betreffend die Verrechenbarkeit der am 6. September 2016
verfügten Integritätsentschädigung (vgl. act. G22.2) mit den zurückgeforderten
Taggelder ein (vgl. act. G22 ff.).
C.e In der Duplik vom 6. Januar 2017 beantragte die Beschwerdegegnerin die
Abweisung der Beschwerde sowie die Bestätigung des Einspracheentscheids vom 4.
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Februar 2016 und der Verfügung vom 8. Oktober 2014; unter Kosten- und
Entschädigungsfolge. Sie führte aus, der Beschwerdeführer habe selbst eine
angebotene EFL abgelehnt und habe damit seine Mitwirkungspflicht verletzt, worauf
die Beschwerdegegnerin gestützt auf die Akten verfügt habe. Das Verhalten des
Beschwerdeführers, sich als “M._“ bei Dr. C._ untersuchen zu lassen, sei äusserst
befremdlich und in höchstem Masse dubios. Der diesbezügliche Bericht von Dr. C._
sei auf jeden Fall nicht beweisbildend. Prof. K._ habe zwar eine Arbeitsunfähigkeit
von 50% attestiert, sei dabei aber von einem falschen Tätigkeitsprofil ausgegangen.
Die Angaben des Beschwerdeführers bezüglich dessen Lohn seien widersprüchlich.
Entsprechend sei davon auszugehen, dass der vertraglich vereinbarte Lohn von
monatlich Fr. 3‘500.-- nach wie vor Gültigkeit habe. Eventualiter sei auf den vom
Versicherungsgericht im Urteil vom 23. Oktober 2012 (vgl. UV-act. 107) errechneten
Betrag von Fr. 67‘057.-- pro Jahr (ohne Unfallschaden) abzustellen. Der
Rückforderungsanspruch sei nicht verjährt (act. G32).
C.f Mit Eingabe vom 26. Januar 2017 legte die Beschwerdegegnerin ein von
Rechtsanwalt Fiechter in Vertretung der B._ AG an sie gesendetes Schreiben vom
11. Januar 2017 sowie die Verfügung der IV-Stelle vom 13. Januar 2017, mit welcher
diese das Rentenbegehren abgewiesen hatte, ins Recht (act. G35 ff.).
C.g Am 14. März 2017 liess der Beschwerdeführer seinen Antrag auf eine mündliche
Verhandlung zurückziehen (act. G38).

Erwägungen
1.
Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die
Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung
(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur
Änderung vom 25. September 2015 werden Versicherungsleistungen für Unfälle, die
sich vor deren Inkrafttreten ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem
Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. Vorliegend finden daher
grundsätzlich die bis 31. Dezember 2016 gültigen Bestimmungen Anwendung.
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2.
Vorliegend zu prüfen ist der Taggeldanspruch des Beschwerdeführers gegenüber der
Beschwerdegegnerin. Umstritten sind dabei die Dauer und Höhe des Anspruchs sowie
eine allfällig resultierende Rückforderung und deren Anrechnung an die separat
zugesprochene Integritätsentschädigung. Nicht Teil des angefochtenen
Einspracheentscheids vom 4. Februar 2016 bzw. der diesem zugrundeliegenden
Verfügung vom 8. Oktober 2014 und damit vorliegend auch nicht
Verfahrensgegenstand sind hingegen die Höhe der Integritätsentschädigung und ein
allfälliger Rentenanspruch.
2.1 Gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG hat der Versicherte Anspruch auf ein Taggeld, wenn er
infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig ist. Arbeitsunfähigkeit ist die
durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit
bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich
zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in
einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 des Bundesgesetzes
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]) Der
Anspruch auf Taggeld entsteht am dritten Tag nach dem Unfalltag (Art. 16 Abs. 2 UVG).
In Abweichung davon gewährt die vorliegend abgeschlossene “Kollektiv-
Zusatzversicherung UV-Zusatz“ bereits ab dem ersten Tag nach dem Unfall einen
Taggeldanspruch (vgl. Police vom 16. Dezember 2010; act. G1.9). Der
Taggeldanspruch erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem
Beginn einer Rente oder mit dem Tod des Versicherten (Art. 16 Abs. 2 UVG). Der
Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine
namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr erwartet
werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung
abgeschlossen sind (sog. Fallabschluss; Art. 19 Abs. 1 UVG). Befindet sich die
versicherte Person im Straf- oder Massnahmenvollzug, so kann während dieser Zeit die
Auszahlung von Geldleistungen mit Erwerbsersatzcharakter, zu denen auch Taggelder
der Unfallversicherung gehören, ganz oder teilweise eingestellt werden (Art. 21 Abs. 5
ATSG, BGE 134 V 142 f.). Taggelder werden nach dem versicherten Verdienst
bemessen (Art. 15 Abs. 1 UVG). Als versicherter Verdienst gilt dabei der letzte vor dem
Unfall bezogene Lohn (Art. 15 Abs. 2 UVG).
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2.2 Im Sozialversicherungsprozess gelten gemäss Art. 61 lit. c ATSG die Grundsätze
der Untersuchungspflicht und der freien Beweiswürdigung. Demgemäss hat der
Versicherungsträger bzw. im Beschwerdefall das Gericht den rechtserheblichen
Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären, ohne dabei an die Anträge der Parteien
gebunden zu sein. Verwaltungsbehörden und Sozialversicherungsgerichte haben
zusätzliche Abklärungen stets vorzunehmen, wenn hierzu aufgrund der
Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte
hinreichender Anlass besteht (BGE 110 V 53 E. 4a am Schluss). Im
Sozialversicherungsrecht gilt grundsätzlich der Beweisgrad der überwiegenden
Wahrscheinlichkeit. Die Versicherungsträger haben dabei alle Beweismittel,
unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu
entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des
streitigen Anspruchs gestatten (UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. Bern/
St.Gallen/Zürich 2015, Art. 43 Rz 46 ff.). Hinsichtlich des Beweiswerts eines
Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist,
auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben worden ist, in
der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der
medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Fachperson
begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweis).
3.
Vorerst ist die Rechtmässigkeit des Zeitpunktes der Taggeldeinstellung per 27. Juni
2013 zu prüfen.
3.1 Der Beschwerdeführer hat sich bei seinem Unfall vom 8. Oktober 2011 diverse
Verletzungen am linken Bein zugezogen (vgl. UV-act. 18). Am Unfalltag erfolgte die
operative Erstversorgung (vgl. UV-act. 15 ff.) und am 15. Dezember 2011 die
Stellschraubenentfernung (UV-act. 22). Nachdem der Beschwerdeführer anfangs nur im
Rollstuhl oder mit Gehstöcken mobil war, berichteten die behandelnden Ärzte des
KSSG am 20. April 2012, er könne nun ohne letztere das linke Bein voll belasten und
die Schmerzen stünden nicht mehr im Vordergrund. Mehr störend sei für den
Beschwerdeführer das Instabilitätsgefühl im Bereich des linken OSG mit Einknicken
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und mehreren Stürzen. Sie verschrieben ihm eine Schuheinlage zur Entlastung der
Peronealsehnen (UV-act. 28). Infolge der eingeschränkten OSG-Beweglichkeit wurde
am 5. März 2013 eine OSG-Arthroskopie mit Talushalsplastik und Débridement
durchgeführt (UV-act. 41 f.). Am 24. Mai 2013 hielt Dr. F._ sodann fest, der
Beschwerdeführer sei mässig zufrieden mit dem Operationserfolg. Er führe Kinetec-
Beübungen und physiotherapeutische Massnahmen durch, könne den Fuss beim
Treppabsteigen aber noch immer nicht abrollen. Auch das Auf- und Absteigen von
Leitern gelinge noch nicht. Es bestehe eine deutliche Verkürzung der Achillessehne,
welche unbedingt aufgedehnt werden müsse (UV-act. 43). Nach einem
Kontrolluntersuch vom 4. Dezember 2013 befand Dr. F._, es zeige sich eine diskrete
Fibulaverschiebung im Sinne einer chronischen Syndesmoseinstabilität. Zusätzlich sei
ein nahezu symmetrisch vermehrtes laterales Aufklappen der Sprunggelenke
festzustellen. Gemäss Angaben des Beschwerdeführers habe der Eingriff vom 5. März
2013 zu keinerlei Beschwerdelinderung geführt. Er sei insbesondere durch die
Schmerzen über der Aussenknöchelseite deutlich eingeschränkt. Bei Mobilisation mit
einem Stabilschuh seien die Beschwerden im Sinne der Instabilität nicht vorhanden. Es
seien keine planmässigen Nachkontrollen vereinbart worden (UV-act. 45). Am 4. März
2014 hielt Dr. F._ im Wesentlichen unveränderte Befunde fest. Bereits die
arthroskopische Behandlung ein Jahr zuvor habe als Restpathologie eine chronische
Sprunggelenksinstabilität bei Adipositas per magna verifiziert. Bezüglich der
Sturztendenz empfehle er eine sprunggelenkstabilisierende Mobilisation, operative
Massnahmen seien nicht indiziert. Langfristig bestehe die Gefahr einer
Sprunggelenksarthrose (UV-act. 48). Es ist folglich, wie auch der Beschwerdeführer
vorbrachte (vgl. UV-act. 61), spätestens seit dem Kontrolluntersuch durch Dr. F._
vom 4. Dezember 2013 von einem medizinischen Endzustand auszugehen. Damals
waren keine konkreten Eingliederungsmassnahmen der IV-Stelle hängig (vgl. UV-act.
115). Dr. K._ schlug am 19. Dezember 2014 zwar mittelfristig eine OSG-Arthrodese
links vor (UV-act. 51), Dr. C._ hielt diese jedoch nicht für indiziert (vgl. UV-act. 55)
und die Beschwerdegegnerin behielt sich die Prüfung der Kostenübernahme einer
allfälligen operativen Rekonstruktion vor (UV-act. 80). Ein späterer Fallabschluss (Art.
19 Abs. 1 UVG) ist damit nicht angezeigt.
3.2 Der Beschwerdeführer befand sich zugegebenermassen (vgl. act. G18.5) vom 28.
Juni bis 10. Dezember 2013 im Strafvollzug (UV-act. 59, 110.2) und hatte in dieser Zeit
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keinen Anspruch auf Taggelder (Art. 21 Abs. 5 ATSG). Da ein Taggeldanspruch nach
Fallabschluss vom 4. Dezember 2013 ausser Betracht fällt, ist die Taggeldeinstellung
per 27. Juni 2013 nicht zu beanstanden. Über einen allfälligen Rentenanspruch nach
dem Fallabschluss vom 4. Dezember 2013 wird die Beschwerdegegnerin zu verfügen
und dabei insbesondere die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer
adaptierten Tätigkeit - zu der sich bis anhin nur Dr. C._ sinngemäss geäussert hat
(vgl. UV-act. 49) - zu prüfen haben.
4.
4.1 Weiter ist die Höhe der vom 9. Oktober 2011 bis 27. Juni 2013 ausgerichteten
Taggelder zu prüfen, wobei zuerst die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zu
beurteilen ist. Gemäss dem Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 31. Juli 2014
leistete diese vom 9. Oktober 2011 bis 31. Mai 2012 Taggelder auf der Basis einer
Arbeitsunfähigkeit von 100%, vom 1. Juni 2012 bis 4. März 2013 von 80%, vom 5.
März bis 19. April 2013 von 100% und ab 20. April bis 27. Juni 2013 wiederum von
80% (UV-act. 76). Der Beschwerdeführer beantragt hingegen ein Taggeld basierend
auf einer Arbeitsunfähigkeit von 100% für den gesamten genannten Zeitraum.
4.2 Infolge der operativen Eingriffe und der darauf folgenden Rehabilitationszeit war
der Beschwerdeführer nach dem Unfall vom 8. Oktober 2011 bis zum 31. Mai 2012
unbestritten vollständig arbeitsunfähig (vgl. act. G1.3). Die behandelnden Ärzte des
KSSG äusserten sich am 20. April 2012 zwar nicht konkret zur Arbeitsfähigkeit des
Beschwerdeführers, erwähnten jedoch, er könne nun ohne Gehstöcke voll belasten
und die Schmerzen stünden nicht im Vordergrund (UV-act. 28). Daraus kann auf eine
sich abzeichnende Verbesserung des Gesundheitszustandes geschlossen werden. Vor
diesem Hintergrund erscheint die wohl gestützt auf ein Schreiben von Dr. C._ (vgl.
UV-act. 29) getroffene Annahme der Beschwerdegegnerin einer seit 1. Juni 2012
bestehenden Arbeitsunfähigkeit von 80% nachvollziehbar (vgl. UV-act. 32). Dr. D._
attestierte ihm zwar bis 1. August 2012 weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100%. Er
begründete dies jedoch mit der bestehenden Gang- und Standunsicherheit
insbesondere im unebenen Gelände, weshalb Baustellenbesuche zu gefährlich seien
(vgl. UV-act. 31, act. G1.3). Diese Begründung ist insofern nicht nachvollziehbar, als die
Tätigkeit des Beschwerdeführers unbestritten mindestens teilweise auch administrative
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bzw. die Beine nicht belastende Tätigkeiten beinhaltete, welche er trotz den
unfallbedingten Beschwerden hätte ausführen können. Dr. G._ hielt in seiner
Beurteilung vom 28. November 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 80% für
nachvollziehbar und der Beschwerdeführer berichtete ihm gegenüber selbst, er nehme
Bürotätigkeiten in einem Pensum von 20% wahr (UV-act. 37). Weshalb dies nicht
bereits seit 1. Juni 2012 möglich gewesen sein sollte, ist nicht ersichtlich. Auch Dr.
F._ hielt am 13. Dezember 2012 fest, der Beschwerdeführer könne zu 20%
Bürotätigkeiten ausüben (UV-act. 38). Nach der am 5. März 2013 durchgeführten OSG-
Arthroskopie (UV-act. 41 f.), attestierte Dr. F._ dem Beschwerdeführer bis 24. März
2013 eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit (UV-act. 42). Aktenkundigen Berichten
zwischen dem 24. März und dem 27. Juni 2013 ist keine Arbeitsfähigkeitsschätzung zu
entnehmen. Hinweise auf postoperative Komplikationen oder
Beschwerdeverschlimmerungen bestehen allerdings nicht, so dass die von der
Beschwerdegegnerin getroffene Annahme einer Arbeitsunfähigkeit von 80% ab 20.
April 2013 plausibel erscheint.
4.3 Die den geleisteten Taggeldern gemäss der Auflistung vom 31. Juli 2014 (vgl. UV-
act. 76) zugrunde liegenden Arbeitsunfähigkeitsgrade sind damit nicht zu beanstanden.
5.
Strittig ist weiter der massgebliche versicherte Verdienst. Der Beschwerdeführer macht
einen solchen von mindestens Fr. 126‘000.-- geltend (act. G1), während die
Beschwerdegegnerin von Fr. 44‘700.-- ausgeht (UV-act. 99).
5.1 Der Beschwerdeführer war gemäss Anstellungsvertrag vom 6. September 2010
seit 8. September 2010 als E._/N._-Fachverkäufer bei der Gesellschaft seiner
Ehefrau, der B._ AG, angestellt. Die vereinbarte monatliche Nettovergütung während
der sechs Monate dauernden Probezeit betrug Fr. 3‘500.-- (UV-act. 4). Im Verfahren IV
2010/414 hatte der damalige Rechtsvertreter des Beschwerdeführers einen Bruttolohn
von Fr. 3‘725.-- monatlich, entsprechend Fr. 44‘700.-- jährlich, geltend gemacht (UV-
act. 104.5). Wie das Versicherungsgericht St. Gallen bereits mit Entscheid vom 23.
Oktober 2012, IV 2010/2014, E. 4.2.1 erwogen hat, scheint dieser Lohn nicht der
damaligen Leistungsfähigkeit des voll beschäftigten Beschwerdeführers zu
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entsprechen. Dies insbesondere auch, da er erheblich unter dem Hilfsarbeiterlohn des
Jahres 2010, Männer, Anforderungsniveau 4, von 61‘910.-- liegt (UV-act. 107). In der
Unfallmeldung vom 14. Oktober 2011 gab der Beschwerdeführer bzw. die
Arbeitgeberin B._ AG einen vertraglichen Grundlohn von jährlich Fr. 64‘800.-- plus
Provisionen von Fr. 15‘600.--, insgesamt also Fr. 80‘400.-- an (UV-act. 1). Im
Widerspruch dazu liegt eine am 12. Dezember 2011 erstellte Auflistung mit zwischen
dem 1. Januar und 8. Oktober 2011, mithin während rund neun Monaten, erzielten
Provisionen von Fr. 122‘600.-- bei den Akten (UV-act. 7), welche jedoch aus den
eingereichten Buchhaltungsunterlagen der B._ AG (vgl. UV-act. 9 f.) nicht
nachvollzogen werden kann. Es ist durchaus denkbar, dass der Beschwerdeführer bei
der Unfallmeldung den Gesamtbetrag der Provisionen nicht mit Sicherheit deklarieren
bzw. voraussehen konnte, eine derart massive Abweichung ist jedoch nicht plausibel.
Auch scheint es wenig überzeugend, dass die erst 2010 gegründete B._ AG, nach
einem Jahr bereits in der Lage gewesen sein sollte, dem Beschwerdeführer den
gegenüber der AHV deklarierten Lohn von Fr. 120‘000.-- bzw. den im Lohnkonto
aufgeführten Betrag von netto Fr. 104‘680.80 zu bezahlen (vgl. UV-act. 6, 12.75).
Schriftliche Aufforderungen der Beschwerdegegnerin an die B._ AG und deren
Treuhänderin, die Lohnabrechnungen des Beschwerdeführers einzureichen und
Erläuterungen zur Provisionsaufstellung sowie der Lohnbestandteile zu machen,
blieben unbeantwortet (vgl. UV-act. 72, 90). Für die Prämienberechnung in der Zeit vom
8. Februar bis 31. Dezember 2010 gab der Beschwerdeführer eine Lohnsumme der
Männer von Fr. 18‘000.-- an (UV-act. 5). Die am 16. Dezember 2010 abgeschlossene
Versicherungspolice basierte hingegen auf einem Lohn von Fr. 130‘000.-- für die bei
der B._ AG beschäftigten Männer (vgl. act. G1.9). Wie die Beschwerdegegnerin zu
Recht geltend macht, kann dies nicht ausschlaggebend sein, zumal die B._ AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Fiechter, am 11. Januar 2017 gegenüber der
Beschwerdegegnerin geltend machte, aus den Lohnabrechnungen der Periode 2010
bis 2015 ergebe sich, dass offensichtlich zu viel UVG-Prämien bezahlt worden seien
(act. G35.1). Soweit der Beschwerdeführer auf den in der Verfügung bezüglich
Integritätsentschädigung vom 6. September 2016 erwähnten Lohn von Fr. 126‘000.--
(act. G18.10) hinweist (vgl. act. G18), ist zu bemerken, dass es sich dabei um den
höchstversicherbaren Jahresverdienst handelt, welcher für sämtliche Versicherte als
Grundlage dient und nicht mit dem tatsächlichen Verdienst des Beschwerdeführers
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gleichzusetzen ist (vgl. Art. 25 Abs. 1 UVG). Aus der eingereichten Offerte für eine
Kollektiv-Unfallversicherung vom 30. März 2012 lassen sich ebenfalls keine
Rückschlüsse auf das Einkommen des Beschwerdeführers ziehen, da nur die
Lohnsumme sämtlicher (männlicher) Arbeitnehmer der B._ AG aufgeführt ist (act.
G18.7). Nachdem der Beschwerdeführer weder die widersprüchlichen Angaben
plausibel erklärt, noch ausreichende Buchhaltungsunterlagen eingereicht hat, kann der
tatsächlich erzielte Lohn nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit festgelegt
werden.
5.2 Stattdessen ist auf die Tabellenlöhne der Lohnstrukturerhebung (LSE) abzustellen.
Zwischen den Parteien ist umstritten, welche Tätigkeiten der Beschwerdeführer bei der
B._ AG genau ausgeführt hatte, insbesondere ob er auch (häufig) die Beine
belastende körperliche Tätigkeiten im Aussendienst hat ausführen müssen. Mindestens
ein erheblicher Teil seiner Arbeit bestand aus dem Verkauf von E._s, diesbezüglicher
Beratung und dem Besuch von Messen (vgl. act. G1, G10, G14, G18, G32). Durch
seine vorherigen Tätigkeiten bei Firmen, welche E._s verkaufen, verbunden mit der
entsprechenden Ausbildung, hatte er bereits Berufs- und Fachkenntnisse erworben
(UV-act. 100, 105). Damit ist von denselben Grundlagen wie bereits im rechtskräftigen
Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. Oktober 2012, IV
2010/2014, E. 4.2.2, auszugehen und der versicherte Verdienst analog festzulegen. Der
für das Jahr 2008 berechnete Lohn belief sich auf Fr. 67‘057.-- (vgl. UV-act. 107).
Angepasst an die bis Ende 2011 eingetretene Nominallohnentwicklung resultiert ein
massgebliches Einkommen von Fr. 68‘156.-- (Fr. 67‘057.-- / 2‘136 x 2‘171).
6.
Weiter zu prüfen ist eine allfällige Rückforderung von zu viel geleisteten Taggeldern.
Der Beschwerdeführer stellt sich dabei auf den Standpunkt, ein allfälliger
Rückforderungsanspruch wäre ohnehin verjährt (vgl. act. G1).
6.1 Gemäss Art. 25 Abs. 1 ATSG sind unrechtmässig bezogene Leistungen
zurückzuerstatten. Wer Leistungen in gutem Glauben empfangen hat, muss sie nicht
zurückerstatten, wenn eine grosse Härte vorliegt (Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG; vgl. auch
Art. 4 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSV;
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SR 830.11]). Laut Art. 25 Abs. 2 Satz 1 ATSG verjährt der Rückforderungsanspruch mit
dem Ablauf eines Jahres, nachdem der Versicherer davon Kenntnis erhalten hat,
spätestens aber nach Ablauf von fünf Jahren nach Entrichtung der einzelnen Leistung.
Bei diesen Fristen handelt es sich um Verwirkungsfristen (BGE 133 V 579, E. 4.1 mit
weiteren Hinweisen). Nach der Rechtsprechung ist unter der Wendung "nachdem die
Versicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat" (Art. 25 Abs. 2 ATSG) der
Zeitpunkt zu verstehen, in dem die Verwaltung bei Beachtung der ihr zumutbaren
Aufmerksamkeit hätte erkennen müssen, dass die Voraussetzungen für eine
Rückerstattung bestehen, oder mit andern Worten, in welchem sich der
Versicherungsträger hätte Rechenschaft geben müssen über Grundsatz, Ausmass und
Adressat des Rückforderungsanspruchs. Die Voraussetzungen für eine Rückforderung
müssen demnach gegeben sein, der Rückforderungsanspruch muss feststehen. Das
setzt u.a. voraus, dass über die Unrechtmässigkeit des Leistungsbezugs rechtmässig
verfügt resp. - im Beschwerdefall - gerichtlich entschieden ist. Das Bundesgericht hat
denn auch wiederholt entschieden, es sei nicht bundesrechtswidrig, zuverlässige
Kenntnis von der Rechtswidrigkeit des Leistungsbezugs erst nach Eintritt der
Rechtskraft der Rentenaufhebung anzunehmen. Wie das Versicherungsgericht St.
Gallen daraus im Urteil vom 16. November 2016, IV 2014/559, E. 2.2 (abrufbar unter
www.gerichte.sg.ch, Dienstleistungen, Rechtsprechung, Versicherungsgericht),
schloss, beginnt die relative, einjährige Verwirkungsfrist erst mit dem Eintritt der
formellen Rechtskraft der Korrekturverfügung zu laufen. Für die Wahrung der
(einjährigen) Verwirkungsfrist ist der Erlass der Rückerstattungsverfügung massgebend
(vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 23. März 2015, 8C_642/2014, und 19. Dezember
2014, 8C_640/2014 mit weiteren Hinweisen).
6.2 Vorliegend teilte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer am 1. Juli 2013
mit, die IV-Akten gäben Anlass, den versicherten Verdienst zu prüfen. Sie sei bereit,
ohne Präjudiz Taggelder basierend auf dem von der IV-Stelle berechneten Lohn von Fr.
100‘773.-- zu leisten (UV-act. 60). Zu diesem Zeitpunkt bestand aber offensichtlich
noch Abklärungsbedarf seitens der Beschwerdegegnerin. Der
Rückforderungsanspruch, insbesondere dessen Höhe, stand damit erst nach (im März
2014 erlangter; vgl. UV-act. 99, act. G32) Kenntnis des Arbeitsvertrages mit der B._
AG und der unter anderem gestützt darauf ergangenen “Korrekturverfügung“ vom 8.
Oktober 2014 (UV-act. 80), in welcher die Beschwerdegegnerin die Höhe des
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versicherten Verdienstes bestimmte, fest. Die Beschwerdegegnerin verfügte
gleichzeitig auch über die Rückforderung und wahrte damit die Verjährungsfrist.
6.3 Die B._ AG hatte neben der obligatorischen Unfallversicherung eine UVG-
Zusatzversicherung abgeschlossen, welche ab dem ersten Tag nach dem Unfall
Taggelder in 100%iger Höhe des versicherten Lohnes erbrachte (vgl. act. G1.9). Bei
100%iger Arbeitsunfähigkeit belief sich das Taggeld damit auf Fr. 186.75 (68‘156.-- /
365), bei 80% Arbeitsunfähigkeit auf Fr. 149.40 (68‘156.-- / 365 x 0.8). Der
Beschwerdeführer hatte vom 9. Oktober 2011 bis 31. Mai 2012 und vom 5. März bis
19. April 2013, mithin während 282 Tagen, einen Anspruch auf ein Taggeld basierend
auf einer Arbeitsfähigkeit von 100% und vom 1. Juni 2012 bis 4. März 2013 sowie vom
20. April bis 27. Juni 2013, mithin während 346 Tagen, ein solches basierend auf einer
Arbeitsunfähigkeit von 80%. Der Beschwerdeführer hätte damit vom 9. Oktober 2011
bis 27. Juni 2013 einen Anspruch auf Taggelder in der Höhe von insgesamt Fr.
104‘355.90 (282 x 186.75 + 346 x 149.40) gehabt. Die erwähnten Zeiträume finden sich
im Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 31. Juli 2014 wieder, wobei in Abweichung
davon der Zeitraum vom 1. Juni 2012 bis 28. Februar 2013 273 statt der aufgeführten
234 Tage umfasst (vgl. UV-act. 76). Nicht nachvollziehbar sind die im Widerspruch
dazu im Einspracheentscheid, der zugrundeliegenden Verfügung und der Duplik
genannten total 234 Tage mit 100%iger bzw. 392 Tage mit 80%iger Arbeitsunfähigkeit
(UV-act. 80, 99, act. G32). Aufgrund der divergierenden, teils offensichtlich fehlerhaften
Angaben lassen sich der Gesamtbetrag der geleisteten Taggelder und damit auch die
Höhe der Rückforderung nicht abschliessend festlegen. Die Beschwerdegegnerin wird
die entsprechenden Beträge neu berechnen müssen.
7.
7.1 Da die geleisteten Taggelder den tatsächlichen Anspruch klar übersteigen,
resultiert eine Rückforderung in noch zu bestimmender Höhe. Die Beschwerdegegnerin
verfügte, die zu viel erbrachten Taggeldleistungen würden einer allfällig
auszurichtenden Integritätsentschädigung angerechnet und in der entsprechenden
Prämienrechnung berücksichtigt (vgl. UV-act. 80, 99). Mit Verfügung vom 6. September
2016 sprach die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer eine
Integritätsentschädigung von Fr. 12‘600.-- zu (act. G18.10, G22.2). Der
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Beschwerdeführer äusserte sich in seiner Beschwerde zwar nicht zur Verrechenbarkeit
einer Rückforderung mit der Integritätsentschädigung, der eingereichten
Korrespondenz ist jedoch zu entnehmen, dass diese umstritten ist.
7.2 Forderungen aufgrund des UVG können mit fälligen Leistungen verrechnet werden
(Art. 50 UVG). Der Versicherer hat bei der Verrechnung darauf zu achten, dass dem
Versicherten oder dessen Hinterlassenen die zum Leben notwendigen Mittel verbleiben
(Art. 64 UVV). Wie im Privatrecht, ist auch im Verwaltungs- und insbesondere im
Sozialversicherungsrecht eine Verrechnung nur möglich, wenn folgende
grundsätzlichen Voraussetzungen erfüllt sind: Forderungen und Gegenforderungen, die
verrechnet werden wollen, müssen zwischen den gleichen Rechtsträgern bestehen; die
zur Verrechnung gebrachte Forderung muss fällig und rechtlich durchsetzbar sein (SZS
2002, S. 261, E. 2a mit Hinweisen). Sind diese Voraussetzungen erfüllt, ist die
Verrechnung zulässig, selbst wenn die Gegenforderung bestritten ist. Soweit die
Verrechnung von fälligen Leistungen mit zu viel ausgerichteten Leistungen strittig ist, ist
allgemein davon auszugehen, dass einer Beschwerde keine aufschiebende Wirkung
zukommt (UELI KIESER/HARDY LANDOLT, Unfall – Haftung – Versicherung, Zürich
2012, N 1996; SVR 2010 EL Nr. 9 E. 5.1; vgl. Art. 120 Abs. 2 des Bundesgesetzes
betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [OR; SR 220]).
7.3 Da vorliegend eine Rückforderung von Taggeldleistungen und eine geschuldete
Integritätsentschädigung zwischen den gleichen Parteien bestehen und die
Forderungen fällig sind, ist eine Verrechnung grundsätzlich zulässig, auch wenn über
beide noch nicht rechtskräftig entschieden wurde (vgl. zur Verrechenbarkeit von
Leistungen der Unfallversicherung auch Entscheid des Versicherungsgerichts St.
Gallen vom 9. Oktober 2007, UV 2007/32, E. 3, abrufbar unter www.gerichte.sg.ch,
Dienstleistungen, Rechtsprechung, Versicherungsgericht). Nach dem Gesagten darf die
Verrechnung aber das Existenzminimum des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 93
des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG; SR 281.1) nicht
beeinträchtigen. Dies hat die Beschwerdegegnerin vor der Verrechnung zu prüfen und
sie hat dem Beschwerdeführer vorgängig Gelegenheit zu geben, zu diesem Punkt
Stellung zu nehmen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 27. Februar 2008, U 11/07, E.
12.3.1).
8.
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8.1 Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist der Einspracheentscheid vom 4.
Februar 2016 aufzuheben und dem Beschwerdeführer Taggelder für den Zeitraum vom
9. Oktober 2011 bis 31. Mai 2012 und vom 5. März bis 19. April 2013 für eine
Arbeitsunfähigkeit von 100% sowie vom 1. Juni 2012 bis 4. März 2013 und vom 20.
April bis 27. Juni 2013 für eine Arbeitsunfähigkeit von 80%, jeweils basierend auf einem
versicherten Jahresverdienst von Fr. 68‘156.--, zuzusprechen. Zur Ausrichtung der
Leistungen, neuen Berechnung der Rückforderung und abschliessender Beurteilung
der Verrechenbarkeit derselben mit der Integritätsentschädigung ist die Sache an die
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.
8.2 Gerichtskosten sind gemäss Art. 61 lit. a ATSG keine zu erheben.
8.3 Da der Beschwerdeführer teilweise obsiegt, hat er einen reduzierten Anspruch auf
eine Parteientschädigung. Diese wird vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne
Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der
Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG). Ermessensweise ist die
Parteientschädigung auf Fr. 1‘500.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer)
festzusetzen. Als Versicherungsträger hat die obsiegende Beschwerdegegnerin
praxisgemäss keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung, da vorliegend die
Prozessführung der Gegenpartei nicht als mutwillig oder leichtsinnig zu bezeichnen ist
(vgl. UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2015, N 199 zu Art.
61). Ihr Antrag (act. G32) ist daher abzuweisen.