Decision ID: 2f959b3a-d17a-5461-bb18-7ca80c34698a
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1955 geborene
X._
war vom 9. August
1971 bis 31. Januar 2011 – zuletzt als CNC-Operator – bei der
A._
AG
beziehungsweise der
B._
GmbH
als deren Rechtsnachfolgerin angestellt und im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses bei der
Y._
Vorsorgeeinrichtung
berufs
vorsorgeversichert (Urk. 2/2 f.,
Urk. 9 S. 4,
Urk. 16/1 S. 1 f.,
Urk.
16/15
). Nachdem er vom 1. Februar bis 30. Juni 2011
– auf einer Vermittelbarkeit von 100 % basierende –
Leistungen der Arbeitslosenversicherung bezogen hatte
(Urk. 2/4-7), trat er am 1. Juli 2011 eine Stelle als Polymechaniker in der CNC-Fertigung bei der
C._
AG
an; dieses Arbeitsverhältnis wurde ihm
in der Folge noch während der Probezeit per 2. September 2011 wieder gekündigt (Urk. 2/8-10
,
Urk. 16/1 S. 3,
Urk. 16/12
). Daraufhin bezog er vom 5. September 2011 bis 31. Januar 2012, vom 1. bis 31. März 2012 und vom 1. bis 30. September 2012 erneut Arbeitslosenentschädigung (Urk. 2/
11-18
, Urk. 16/9 S. 3 ff.
)
. Während der Dauer der kontrollierten Arbeitslosigkeit war er jeweils bei der
Stiftung Auffangeinrichtung BVG
berufsvorsorgeversichert
(Urk.
11 S. 2, Urk. 12/2 f.)
.
1.2
Am 30. November 2012
meldete sich
X._
– unter Hinweis auf ein durch einen im Februar
(richtig: März [Urk. 2/19])
2012 erlittenen Unfall be
dingtes Rückenleiden – zum Bezug von Leistungen der
Eidgenössischen Invali
denversicherung (
IV
)
an (Urk. 16/2).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, traf daraufhin berufliche, erwerbliche sowie medizinische Ab
klärungen und stellte ihm mit Vorbescheid vom 25. März 2013 (Urk. 16/18) die Abweisung des Leistungsgesuchs in Aussicht, da er keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden aufweise.
Nachdem der Versicherte
hiegegen
Einwand er
hoben und aktuelle medizinische Berichte eingereicht hatte (Urk. 16/19 ff.), sprach ihm die IV-Stelle – in Bestätigung ihres Vorbescheids vom 21. August 2013 (Urk. 16/31) – mit Verfügung vom 14. Oktober 2013 (Urk. 16/35) mit Wir
kung ab 1. September 2013 eine auf einem Invaliditätsgrad von 100 % beru
hende ganze Rente zu.
1.3
In der Folge ersuchte
der Versicherte am 25. Oktober 2013 die Stiftung
Auffang
einrichtung
BVG
um Ausrichtung von Invalidenleistungen, was diese
– unter Hinweis darauf, dass die invalidisierende Arbeitsunfähigkeit am 29. Mai 2013 und damit nicht während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses eingetreten sei – mit Schreiben vom 23. Januar 2014 (Urk. 2/35) und vom 18. Februar 2014 (Urk. 2/36) ablehnte.
Die
Y._
Vorsorgeeinrichtung, an die sich der Versicherte daraufhin am 15. April 2014 wandte, vereinte ihre Leistungspflicht – mit der Begründung, die
zur
Invalidität
führende
Arbeitsunfähigkeit
sei erst nach dem Ende des Vorsorgeschutzes am 28. Februar 2011 eingetreten –
am 28. April 2014 ebenfalls
(Urk. 2/37 f.).
2.
Am
13. November 2014 li
ess
X._
mit folgendem Rechtsbegehren Klage gegen die
Stiftung Auffangeinrichtung BVG
und gegen die
Y._
Vor
sorgeeinrichtung
erheben (Urk. 1 S. 2):
"1.
Die Beklagte
1
sei zu verpflichten, dem Kläger mit Wirkung ab dem 1. September 2013 eine ganze Invalidenrente zu bezahlen,
zuzüglich Verzugszins von 5 % ab dem heutigen Tag auf den verfallenen
Monats
renten
und für die zukünftig fällig werdenden Monatsrenten ab dem Tag der Fälligkeit.
2.
Eventualiter sei die Beklagte 2 zu verpflichten, dem Kläger mit Wirkung ab dem 1. September 2013 eine ganze Invalidenrente zu bezahlen, zu
züglich Verzugszinse von 5 % ab dem heutigen Tag auf den verfallenen Monatsrenten und für die zukünftig fällig werdenden Monatsrenten ab dem Tag der Fälligkeit.
3.
Unter Entschädigungsfolgen (zzgl.
MWSt.
) zu Lasten der Beklagten.“
Die
Beklagte 2 stellte mit Klageantwort vom 4. Februar 2015 nachstehendes Rechtsbegehren (Urk. 9 S. 2):
"1.
Es sei auf die gegen die Beklagte 2 gerichtete Klage nicht einzutreten, eventualiter sei die gegen die Beklagte 2 gerichtete Klage vollumfänglich abzuweisen.
Alles unter
Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl.
MWSt.
) zu Lasten des
Klägers.“
Die Beklagte 1 schloss am 6. März 2015 auf – kosten- und
entschädi
-
gungspflich
tige
– Abweisung der Klage, soweit diese gegen sie (die Beklagte
1
) gerichtet sei (Urk. 11 S. 2).
Nachdem mit Verfügung vom
10. März 2015 (Urk. 13) die Akten (Urk. 16/1-57) der IV beigezogen worden waren, hiel
ten die Parteien
replicando
(Urk. 22) und
duplicando
(Urk. 26 und Urk. 29)
an ihren Rechtsbegehren
fest; letzteres wurde
ihnen
am 7. September 2015 zur Kenntnis gebracht (Urk. 31).
Am 14. September 2015 äusserte sich der Kläger zu den
Dupliken der Beklagten (Urk. 32). Während die Beklagte 1
am 21. September 2015
auf eine Stellungnahme
hiezu
verzichtete (Urk.
35), bekräf
tigte die Beklagte 2 am 7. Oktober 2015 ihr Festhalten am gestellten
Rechtsbe
gehren
(Urk.
3
6). Am 8. Oktober 2015 wurden diese Eingaben der beiden Be
klagten den jeweils anderen Parteien zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 37).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die
Entscheidfindung
erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen ein
zugehen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach Art.
24 Abs.
1
des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlasse
nen- und Invalidenvorsorge (
BVG
)
hat der Versicherte Anspruch auf eine volle Invalidenrente, wenn er im Sinne der Invalidenversicherung mindestens zu 70 %, auf eine
Dreiviertelsrente
, wenn er mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn er mindestens zur Hälfte und auf eine
Viertelsrente
, wenn er min
destens zu 40 % invalid ist. Gemäss
Abs.
1 von Art. 26 BVG gelten für den Be
ginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen sinngemäss die entsprechenden Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (Art. 29
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [
IVG
]
). Die Invalidenleistungen nach BVG werden von derjenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher die den Anspruch erhebende Person bei Eintritt des versicherten Ereignisses ange
schlossen war. Im Bereich der obligatorischen beruflichen Vorsorge fällt dieser Zeitpunkt nicht mit dem Eintritt der Invalidität nach IVG, sondern mit dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit zusammen, deren Ursache zur Invalidität geführt hat (vgl. Art. 23 BVG). Auf diese Weise wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die versicherte Person meistens erst nach einer längeren Zeit der Arbeits
unfähigkeit (nach einer Wartezeit von einem Jahr gemäss Art. 28
Abs.
1
lit
. b IVG in Verbindung mit Art. 26 BVG) invalid wird. Damit nämlich der durch die zweite Säule bezweckte Schutz zum Tragen kommt, muss das Invaliditätsrisiko auch dann gedeckt sein, wenn es rechtlich gesehen erst nach einer langen Krankheit eintritt, während welcher die Person unter Umständen aus dem Ar
beitsverhältnis ausgeschieden ist und daher nicht mehr dem
Obligatorium
un
terstanden hat (BGE 123 V 262 E. 1b, 121 V 97 E. 2a, 120 V 112 E. 2b, je mit Hinweisen).
1.2
Anspruch auf Invalidenleistungen haben gemäss Art. 23 BVG Personen, die im Sinne der Invalidenversicherung zu mindestens 40
%
invalid sind und bei Ein
tritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, versichert waren. Nach Art. 23 BVG versichertes Ereignis ist einzig der Eintritt der rele
vanten Arbeitsunfähigkeit, unabhängig davon, in welchem Zeitpunkt und in welchem Masse daraus ein Anspruch auf Invalidenleistungen entsteht. Die
Ver
sicherteneigenschaft
muss nur bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit gegeben sein, dagegen nicht notwendigerweise auch im Zeitpunkt des Eintritts oder der Ver
schlimmerung der Invalidität. Diese wörtliche Auslegung steht in Einklang mit Sinn und Zweck der Bestimmung, nämlich denjenigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Versicherungsschutz angedeihen zu lassen, welche nach einer längeren Krankheit aus dem Arbeitsverhältnis ausscheiden und erst später inva
lid werden. Für eine einmal aus
während der Versicherungsdauer aufgetretene
Arbeitsunfähigkeit geschuldete Invalidenleistung bleibt die
Vorsorgeeinrich
tung
somit leistungspflichtig, selbst wenn sich nach Beendigung des
Vorsorge
verhältnisses
der Invaliditätsgrad ändert. Entsprechend bildet denn auch der Wegfall der Versicherteneigenschaft kein Erlöschungsgrund (Art. 26
Abs.
3 BVG e
contrario
; BGE 123 V 262 E. 1a, 118 V 35 E. 5).
1.3
Art. 23 BVG kommt auch die Funktion zu, die Haftung mehrerer
Vorsorgeeinrich
tungen
gegeneinander abzugrenzen, wenn eine in ihrer Ar
beitsfähigkeit bereits beeinträchtigte versicherte Person ihre Arbeitsstelle (und damit auch die Vorsorgeeinrichtung) wechselt und ihr später eine Rente der In
validenversicherung zugesprochen wird. Der Anspruch auf Invalidenleistungen nach Art. 23 BVG entsteht in diesem Fall nicht gegenüber der neuen
Vorsorge
einrichtung
, sondern gegenüber derjenigen, welcher die Person im Zeitpunkt des Eintritts der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit angehörte.
Damit eine Vorsorgeeinrichtung, der eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitneh
mer beim Eintritt der Arbeitsunfähigkeit angeschlossen war, für das erst nach Beendigung des Vorsorgeverhältnisses eingetretene Invaliditätsrisiko aufzu
kommen hat, ist indes erforderlich, dass zwischen Arbeitsunfähigkeit und Inva
lidität ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht (BGE 130
V 270 E. 4.1). In sachlicher Hinsicht liegt ein solcher Zusammenhang vor, wenn der der Invalidität zu Grunde liegende Gesundheitsschaden im Wesentlichen derselbe ist, der zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat. Sodann setzt die Annahme eines engen zeitlichen Zusammenhangs voraus, dass die versicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit nicht während längerer Zeit wieder ar
beitsfähig wurde. Die frühere Vorsorgeeinrichtung hat nicht für Rückfälle oder Spätfolgen einer Krankheit einzustehen, die erst Jahre nach Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit eintreten. Demnach darf nicht bereits eine Unterbre
chung des zeitlichen Zusammenhangs angenommen werden, wenn die Person bloss für kurze Zeit wieder an die Arbeit zurückgekehrt ist. Ebenso wenig darf die Frage des zeitlichen Zusammenhangs zwischen Arbeitsunfähigkeit und In
validität in schematischer (analoger) Anwendung der Regeln von Art. 88a
Abs.
1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) beurteilt werden, wonach eine anspruchsbeeinflussende Verbesserung der Erwerbsfähigkeit in je
dem Fall zu berücksichtigen ist, wenn sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich andauern wird. Zu berücksichtigen sind vielmehr die gesamten Umstände des konkreten Einzelfalles, namentlich die Art des Gesundheitsschadens, dessen prognostische ärztliche Beurteilung und die Beweggründe, die die versicherte Person zur Wiederaufnahme der Ar
beit veranlasst haben (BGE 123 V 262 E.
lc
, 120 V 112 E. 2c/
aa
und 2c/
bb
mit Hinweisen).
1.4
Die Arbeitsunfähigkeit ist relevant, wenn sie mindestens 20
% beträgt und sich auf das Arbeitsverhältnis sinnfällig auswirkt oder ausgewirkt hat. Es muss ar
beitsrechtlich in Erscheinung treten, dass die versicherte Person im bisherigen Beruf an Leistungsvermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitge
bers oder durch gehäufte, gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Der Zeitpunkt des Eintritts der berufsvorsorgerechtlich relevanten Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit grundsätzlich echtzeitlich nachgewiesen sein. Dieser Nach
weis darf nicht durch nachträgliche Annahmen und spekulative Überlegungen ersetzt werden
(Urteil des Bundesgerichts 9C_91/2013 vom 17. Juni 2013 E. 4.1.2 mit Hinweisen)
.
1.5
Aus der engen Verbindung zwischen dem Recht auf eine Rente der Invalidenversi
cherung und demjenigen auf eine Invalidenleistung nach BVG ergibt sich, dass der Invaliditätsbegriff im obligatorischen Bereich der berufli
chen Vorsorge und in der Invalidenversicherung grundsätzlich der gleiche ist (BGE 123 V 269 E. 2a, 120 V 106 E. 3c, je mit Hinweisen).
Praxisgemäss sind daher die Vorsorgeeinrichtungen im Bereich der gesetzlichen Mindestvorsorge (Art. 6 BVG) an die Feststellungen der IV-Organe (Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit, Eröffnung der Wartezeit, Festsetzung des Invaliditätsgrades) gebunden, soweit die IV-rechtliche Betrachtung aufgrund ei
ner gesamthaften Prüfung der Akten nicht als offensichtlich unhaltbar erscheint
(BGE 126 V 309 E. 1 in
fine
). Diese Konzeption fusst auf der Überlegung, die Organe der (obligatorischen) beruflichen Vorsorge von eigenen aufwändigen Abklärungen freizustellen, und gilt nur bezüglich Feststellungen und Beurtei
lungen der IV-Organe, welche im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren für die Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente entscheidend waren (BGE 132 V 1 E. 3.2). So hat beispielsweise eine verspätete Anmeldung zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung rechtsprechungsgemäss die freie Überprüfbarkeit des leistungserheblichen Sachverhaltes durch die
Vorsorgeein
richtung
beziehungsweise das Berufsvorsorgegericht zur Folge (Urteil des Bun
desgerichts 9C_49/2010 vom 23. Februar 2010 E. 2.1).
Diese Bindungswirkung setzt voraus, dass die Vorsorgeeinrichtung (spätestens) ins
Vorbescheidverfahren
(
aArt
. 73
bis
IVV; seit 1. Juli 2006: Art. 73
ter
IVV) ein
bezogen und ihr die Rentenverfügung formgültig eröffnet wurde (Urteil des Bundesgerichts 9C_81/2010 vom 16. Juni 2010 E. 3.1, mit Hinweisen). Dem BVG-Versicherer steht ein selbständiges Beschwerderecht im Verfahren nach IVG zu. Unterbleibt ein solches Einbeziehen der Vorsorgeeinrichtungen, ist die IV-rechtliche Festsetzung des Invaliditätsgrades (grundsätzlich,
masslich
und zeitlich) berufsvorsorgerechtlich nicht verbindlich (BGE 130 V 270 E. 3.1).
Stellt die Vorsorgeeinrichtung auf die invalidenversicherungsrechtliche Be
trachtungsweise ab, muss sich die versicherte Person diese entgegenhalten las
sen, soweit diese für die Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente ent
scheidend war, und zwar ungeachtet dessen, ob der Vorsorgeversicherer im Verfahren der Invalidenversicherung beteiligt war oder nicht. Vorbehalten sind jene Fälle, in denen eine gesamthafte Prüfung der Aktenlage ergibt, dass die
In
validitätsbemessung
der Invalidenversicherung offensichtlich unhaltbar war (BGE 130 V 270 E. 3.1).
2.
2.1
Der Kläger führte zur Klagebegründung aus,
er leide an verschiedenen
abnut
zungsbedingten
Degenerationen,
die
nicht von
einander abgegrenzt werden könnten,
sich gegenseitig beeinflussten und
als einheitliches Ganzes
zum Ver
lust der Arbeitsfähigkeit geführt hätten (Urk. 1 S. 10 ff.). Aufgrund
der –
nicht offensichtlich unrichtigen und
für die Beklagte 1
damit
verbindlichen – Festset
zung des Beginns der einjährigen Wartezeit beziehungsweise des Eintritts der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit
durch die IV-Stelle
auf den 2. September 2012 habe er ab 1. September 2013 Anspruch auf eine ganze Rente der Beklag
ten 1 (Urk. 1 S. 9 f
f
.
, Urk. 22 S. 2 ff.
).
Dies gelte auch, wenn man davon aus
gehe, dass ihm ab
5.
März 2012 ausschliesslich wegen
der
Rückenbeschwerden eine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei. Aufgrund der Rückensymptomatik sei ihm nämlich (dauerhaft) nur noch – mit mindestens 50%iger Einschränkung – eine körperlich leichte Tätigkeit zumutbar.
Da der entsprechende
Invaliden
lohn
mehr als
70 % unter dem
Valideneinkommen
liege, bestehe jedenfalls Anspruch auf eine ganze Rente der Beklagten 1 (Urk. 1 S. 13 f.
, Urk. 22 S. 3 f.
).
Weil
die
Zusprache
der Rente der IV auf den gleichen Gesundheitsschäden, die schon während der Dauer der Anstellung bei der
B._
GmbH zu einer Reduktion der Leistungsfähigkeit und zu einer Ar
beitsunfähigkeit geführt hätten, gründe,
habe er eventualiter Anspruch auf eine Invalidenrente der Beklagten 2 (Urk. 1 S. 15 f., Urk. 22 S. 4 ff., Urk. 32 S. 2).
2.2
Die Beklagte 1
begründete ihre Leistungsverweigerung damit, dass
die Invalidi
tät des Klägers
auf
die
dilatative
Kardiomyopathie, das akute Nierenversagen, die Heparin-induzierte
Thrombozytopen
ie
Typ 2, die Leberzirrhose, den
Blut
hochdruck und allenfalls die Hörminderung sowie die Augenerkrankung
zu
rückzuführen sei
. Diese Gesundheitsstörungen seien indes erstmals am 24. Juni 2013 und damit erst nach dem Ende des Vorsorgeverhältnisses
mit ihr, der Be
klagten 1,
diagnostiziert worden (Urk. 11 S. 5 f.)
.
Zwar sei der Kläger wegen
Rü
ckenschmerzen schon seit März beziehungsweise September 2012 in seinem Leistungsvermögen eingeschränkt;
angesichts
der 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit sei er indes unter Berücksichtigung aus
schliesslich des Rückenleidens weiterhin in der Lage, ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen (Urk. 11 S. 6).
Aufgrund der aktenkundigen medizini
schen Berichte und des nach kurzem gescheiterten Arbeitsversuchs bei der
C._
AG sei zu schliessen, dass der Kläger bereits seit Ende 2010 teil
weise arbeitsunfähig sei und während der gesamten Dauer des Bezugs von
Ar
beitslosenentschädigung
– entgegen seiner entsprechenden Deklaration – gar nie voll vermittelbar gewesen sei (Urk. 26 S. 2 ff.).
2.3
Die Beklagte 2 schliesslich
stellte sich auf den Standpunkt
,
auf die Klage sei mangels Bestimmtheit des Rechtsbegehrens gar nicht einzutreten, habe es der Kläger doch unterlassen
,
seine Forderung zu beziffern
(Urk. 9
S. 2
).
In materiel
ler Hinsicht wies sie darauf hin, dass der Kläger w
ährend der Anstellung bei der
A._
AG beziehungsweis
e der
B._
GmbH
, wie seine frühere Arbeitgeberin am 25. November 2014 telefonisch bestätigt habe (vgl. Urk. 10/3),
nie
aufgrund gesundheitlicher Probleme in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen
sei
.
Auch vor und nach dem – während seiner vierzig
jährigen
Anstellung
einzigen – zwölftägigen Spitalauf
enthalt im Jahr 2010 sei
er
voll leistungsfähig gewesen (Urk. 29 S. 4 f.).
Die Kündigung des Arbeitsver
hältnisses sei im Zusammenhang
mit einem Stellenabbau erfolgt. Der Kläger habe nach dem Stellenverlust denn auch – bei voller Vermittelbarkeit – Taggel
der der Arbeitslosenversicherung bezogen (Urk. 9 S. 4
, Urk. 29 S. 3 f.
)
. Da die invalidisierende Arbeitsunfähigkeit frühestens im September 2012, als der Klä
ger nicht mehr bei ihr (der Beklagten 2) vorsorgeversichert gewesen sei, einge
treten sei, habe dieser ihr (der Beklagten 2) gegenüber auch keinen Anspruch auf Invalidenleistungen (Urk. 9 S. 9 ff.
, Urk. 29 S. 3 ff., Urk. 36 S. 3 f.
)
. Zu die
sem Ergebnis gelange man
selbst
bei Annahme des Bestehens einer wesentli
chen Arbeitsunfähigkeit während der Dauer des Versicherungsverhältnisses, sei der zeitliche Zusammenhang zwischen der damaligen und der schliesslich inva
lidisierenden Arbeitsunfähigkeit
doch
durch die vollzeitliche Tätigkeit bei der
C._
AG und den Bezug von Arbeitslosentaggelder bei voller Vermit
telbarkeit jedenfalls unterbrochen worden (Urk. 9 S. 13 ff.
, Urk. 29 S. 4
ff., Urk. 36 S. 3
).
3.
Dass der Kläger sein Rechtsbegehren nicht beziffert hat, stellt entgegen den ein
schlägigen Ausführungen der Be
klagten 2 (Urk. 9
S. 2) keinen Grund
dar, auf seine
Klage nicht einzutreten
.
Zwar ist das
Berufsvorsorgegericht im originären Klageverfahren (anders als im verwaltungsgerichtl
ichen Beschwerdeverfahren)
nicht b
efugt, die Streitsache zu ergän
zenden Abklärungen an die
Vorsorgeein
richtung
zurückzuweisen,
es ist indes
praxisgemäss zulässig, einen lediglich dem Grundsatz nach im Streit liegenden Leistungsanspruch unter bestimmten Parametern festzustellen, ohne sich zur genauen Höhe der von der
Vorsorge
einrichtung
geschuldeten Leistungen zu äussern (BGE 129 V 450 E
. 3
).
4.
4.1
Betreffend die gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Klägers und deren Aus
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit geht aus den Akten im Wesentlichen Folgen
des hervor:
Dr. med.
D._
, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, hielt in seinem
Überwei
sungsschreiben
vom 22. Oktober 2010 an die Ärzte des
E._
zur notfallmässigen Beurteilung fest, beim Kläger, den er seit vier Jahren nicht mehr untersucht habe, handle es sich um einen multimorbiden Pa
tienten mit schwerer
Anaemie
(Hb 5), Dyspnoe mit
Lungenoedem
, Diabetes
Mellitus Typ II, Adipositas
per
magna
und chronischer Urtikaria (Urk. 16/13 S. 40).
4.2
Im Hinblick auf weitere Abklärungen und eine Therapie im Zusammenhang mit
der
schweren Anämie und
der
Dyspnoe (Urk. 16/13 S. 10) liess sich der Kläger
vom 22. Oktober bis 2. November 2010 stationär von den Ärzten des
E._
, Departement Medizin, behandeln. Im Austrittsbericht vom 23. Dezember 2010 stellten diese folgende Diagnosen (S. 9 f.):
Eisenmangelanämie
Differentialdiagnose:
Thalassämia
minor, Gl-Blutung
Gastroskopie vom 26. Oktober 2010:
Oesophagusvarizen
I°,
erosive
An
trumsgastritis
, fragliche
Ulcusnarben
, Verdacht auf Lipom Bulbus-Spitze, keine Blutungsquelle
Kolonoskopie
vom 26. Oktober 2010: Verdacht auf kleine
Angiodyspla
sie
im Colon
ascendens
Verdacht auf koronare Herzerkrankung
Echokardiographie vom 28. Oktober 2010:
Hypokinesie
anteroposep
tal
und apikal, EF 60 %
kardiovaskuläre Risikofaktoren: arterielle Hypertonie, Diabetes melli
tus, Adipositas, Status nach Nikotinabusus zirka 60
py
aktuell:
Anasarka
Diabetes mellitus Typ 2
aktuell keine Therapie
Absolute Phimose, Enge des
Meatus
urethrae
externus
,
Balanoposthitis
Rest
h
arn nach
Spontanmiktion 300 ml (
Cysthoscan
)
radikale Zir
k
umzision am 28. Oktober 2010
PSA normal
Adipositas per magna
BMI: 39,1 kg/m
2
Status nach chronischer
Urticaria
2000
wahrscheinlich durch
Angiotensinantagonisten
(Co-
Diovan
) oder
He
liobacter
pylori
Chronischer Alkoholkonsum
Status nach anamnestisch unklarer Hepatopathie 2000
Hämorrhoiden II°-III°
Kolondivertikulose
Anamnestisch bestünden keine Krankheiten und es seien noch keine operativen Eingriffe erfolgt. Im Jahr 2000 seien „Leberschmerzen“ aufgetreten, die gemäss dem Hausarzt auf einen Alkoholabusus zurückzuführen gewesen seien (der Klä
ger habe damals täglich zirka eine Flasche Whiskey getrunken). Im Jahr 2005 habe eine Urtikaria bestanden, wobei das Allergen nicht gefunden worden sei; seither habe der Beschwerdeführer an keinen entsprechenden Beschwerden mehr gelitten. Schliesslich bestehe ein Status nach
Nikotinabusus
(zirka 60
py
)
etwa von 1975 bis 1995 (S. 12).
Der
Kläger
sei am 2. November 2010 in deutlich gebessertem Allgemeinzustand nach Hause entlassen worden. Es seien eine re
gelmässige klinische Kontrolle, eine Kontrolle des Gewichts, allenfalls eine Wie
deraufnahme der diuretischen Therapie sowie eine regelmässige Kontrolle des Hämoglobins im Verlauf angezeigt. Eine
Rehospitalisation
sei nicht vorgesehen (S. 10).
4.
3
Nachdem der Kläger am 5. März 2012 auf einer schneebedeckten Treppe ausge
rutscht und auf den Rücken gestürzt war (vgl. Bagatellunfall-Meldung UVG für arbeitslose Personen, Urk. 2/19), wurde
am 16. März 2012
– wegen Verdachts auf Diskushernie oder engen Spinalkanal bei rechtsseitigen Beschwerden – am 16. März 2012
eine
MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule (LWS)
durchge
führt. Diese
ergab eine Spinalkanalstenose LWK4/5. Möglicherweise bestünden in diesem Segment segmentale Nervenkompressionen
neuroforaminal
L4 recht
s
und/oder L5 beidseits. Im darüber liegenden Segment LWK3/4 sei – „mit Vorbe
halt“ – eine
rezessale
Kompression L4 beidseits möglich (Urk. 16/13 S. 8).
4.4
Nachdem sie den Kläger am 21. Mai 2012
untersucht hatten, stellten die Ärzte des
E._
, Departement Chirurgie, Klinik für Neurochirur
gie, in gleichentags verfassten Bericht folgende Diagnosen (Urk. 16/13 S. 18):
Lumboradikuläres
Schmerzsyndrom und
Claudicatio
spinalis
bei Spinal
-
ka
nalstenose
L4/L5 und L3/L4
Degenerative Veränderungen der gesamten Wirbelsäule
Der Kläger habe über eine deutliche Besserung der Schmerzsymptomatik und der eingeschränkten Beweglichkeit im Bereich der unteren Extremitäten unter konservativen Massnahmen berichtet. In den letzten zwei Wochen habe er keine Analgetika eingenommen. Mit seinem aktuellen Zustand sei er zufrieden. Es seien weiterhin konservative Massnahmen und vor allem eine
Gewichtsreduk
tion
indiziert. Im Falle einer klinischen Verschlechterung oder bei
Operations
wunsch
könne sich der Kläger wieder in der neurochirurgischen Sprechstunde vorstellen.
4.
5
Dr.
D._
attestierte dem Kläger
zuhanden der Arbeitslosenversicherung am
23. August 2012 für die Zeit vom 1. Juni bis 31. August 2012 krankheitsbedingt eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Ab 1. September 2012 sei der Kläger wieder arbeitsfähig, schwere Arbeiten seien ihm allerdings nicht möglich (Urk. 16/9 S. 12).
Im Arztzeugnis vom 21. Dezember 2012 beschei
ni
gte Dr.
D._
dem Kläger – ebenfalls aufgrund einer Krankheit – ab dem 29. Dezember 2012 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. Leichte Arbeiten seien dem Kläger zu 100 % möglich (Urk. 16/9 S. 13).
4.6
In der Anmeldung zum Bezug von Leistungen (berufliche Integration, Rente) der IV gab der Kläger am 30. November 2012 an, er leide infolge eines Unfalls seit Februar 2012 an Rückenbeschwerden (Urk. 16/2 S. 4 f.).
4.7
In seinem Bericht vom 6. Februar 2013 stellte Dr.
D._
folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 16/13 S. 1):
Enger Spinalkanal, bestehend seit fünf Jahren
Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten nachstehende Diagnosen:
Adipositas, 170 cm/120 kg
Hypertonie
Der Kläger, den er seit 1999 behandle (S. 1), leide an chronischen Rückenschmer
zen. Eine medikamentöse Therapie werde aktuell nicht durchge
führt. In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit bestehe seit 2010 eine 100%ige bezie
hungsweise seit September 2012 noch eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit.
Ein
schränkend wirkten sich die Schmerzen und die Adipositas aus. Die bisherige Tätigkeit als Fräser sei dem Kläger nicht mehr zumutbar (S. 2).
Eine
behinde
rungsangepasste
Tätigkeit sei dem Kläger ab sofort zu 50 % und eine leichte Arbeit allenfalls zu 100 % zumutbar (S. 3). Unzumutbar seien Tätigkeiten im Kauern und im Knien, mit Rotation im Sitzen beziehungsweise Stehen und mit Heben respektive Tragen von Lasten über 15 kg (S. 4).
4.8
Med.
pract
.
F._
, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo
gie, Ärztin des Regionalärztlichen Diensts (RAD) der IV, gelangte in ihrer am 25. März 2013 gestützt auf die Akten verfassten Stellungnahme
(Urk. 16/16 S. 2)
zum Schluss, dass kein Gesundheitsschaden ausgewiesen sei. So sei dem Arbeitgeberfragebogen vom 4. März 2013 (Urk. 16/15) zu entnehmen, dass der Kläger im Jahr 2010 – abgesehen von einer dreiwöchigen Arbeitsunfähigkeit im Oktober – stets zu 100 % gearbeitet habe.
Sein
Hausarzt Dr.
D._
habe die at
testierte
Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 2010 beziehungsweise 50 % ab 2. September 2012 weder mit klinischen Befunden noch mit funktionellen Ein
schränkungen der Wirbelsäule begründet. Dem Bericht betreffend die MRI-Un
tersuchung der LWS sei sodann lediglich zu entnehmen, dass eine
Nervenkom
pression
möglich sei. Aus de
r
Be
urteilung
der Chirurgen des
E._
gehe schliesslich hervor, dass der Kläger weder Paresen noch
Sensi
bilitätsstörungen
aufweise, keine Schmerzmittel benötige und mit seinem Zu
stand zufrieden sei.
4.9
Vom 29. Mai bis 25. Juni 2013 liess sich der Kläger stationär von den Ärzten der
G._
, Rehabilitationszentrum, behandeln. Diese stell
ten in ihrem Bericht vom 24. Juni 2013 nachstehende Diagnosen (Urk. 16/24 S. 1
f.
):
Dilatative
Kardiomyopathie, am ehesten
aethyltoxisch
aktuell: rechtsbetonte Herzinsuffizienz mit
Anasarka
,
tachykardem
Vor
hofflattern und akutem
Lungenoedem
mit respiratorischer
Glo
balinsuffizienz
-
Intubation und mechanische Beatmung 15
. April bis 3. Mai
2013
-
dilatative
Tracheostomie
am 24.
April
2013
EKG
vom 27. April 2013:
n
ormokarder
Sinusrhythmus
Koronarangiograf
i
e
vom 16. April 2013
:
d
ilatative
Kardiomyopathie, keine relevanten Stenosen
Echokardiografie
vom
16.
April
2013:
v
ergrösserter linker Ventrikel mit mittelschwer eingeschränkter
systolischer Funktion (35
%),
Hypo
kinesie
des Septums
Mitralklappeninsuffiz
i
enz
leicht bis
allenfalls knapp mittelgradig
intermittierendes
tachykardes
Vorhoffl
i
mmern (2:1)
cvRF
: Arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas, St
a
tus nach Nikotinabusus zirka
60
py
Akutes Nierenversagen bei Low Output im Rahmen der
dilatativen
Kardio
myopathie
FEUrea
: 3.6
%
eGFR
vom 8.
April
2013: 29
ml/min
Sono
Abdomen
vom 2. März 2013: k
eine Aussage möglich bei Gewebe
flüssigkeit und Adipositas
Dialyse
vom 10
. April bis 13. Mai
2013
Heparin induzierte
Thrombozytopenie
Typ 2 (29.
April
2013)
Umstellung auf
Fondoparinux
Hochgradiger Verdacht auf obstruktives Schlafapnoe-Syndrom,
E
rstdiag
nose
im April 2013
Differentialdiagnose: Adipositas-Hypoventilationssyndrom
Hyporegenerative,
mikrozytäre
Anämie
Differentialdiagnose: k
ombiniert
,
bei G
l
-Blutung (Hämorrhoiden), renal
Gastroskopie
vom
8.
April
2013:
Ösophagusvarizen
I
°
bis II
°
, Ma
gen/Duodenum ohne Entzündung oder
Blutungsquelle
Rektoskopie
vom 8. April
2013:
g
rosse Hämorrhoiden II
°
bis III
°
, kein Frischblut
Eisenmangel,
500
mg
Ferinject
am 8.
April
2013
Transfusion von 4 EC
vom
30.
März bis 1. April
2013
Gastroskopie
vom
26.
Oktober
2010:
Ösophagusvarizen
I°,
erosive
Ant
rum
gastritis
, fragliche
Ulcusnarben
,
Verdacht auf Lipom-Bulbus-Spitze, keine Blutungsquelle
Kolonoskopie
vom 26
. Oktober
2012: Verdacht auf
Angiodysplasie
im Colon
ascendens
Leichte
Hypokaliämie
D
ifferentialdiagnose:
n
utritiv, Diuretika
Äthylische
Leberzirrhose mit
portaler
Hypertension mi
t/
bei:
Hämorrhoiden
II
°
bis
III
°, St
atus nach
Hämorrhoidalblutung
am 8. April
2013
Ö
sophagusva
rizen
II
°
Status nach
Alkoholentzugsdelir am 2.
April
2013
Diabetes mell
itus Typ 2
unter
Diamicron
Cottonwool
Herde l
inksseitig
am 9. April
2013
Arterielle Hypertonie
Subjektive Hörminderung rechts
am 21. Mai
2013
D
ifferentialdiagnose:
Diuretika-induziert (?)
Dermatose mit
keratotischen
Ulzera und Exkoriationen
Vitamin D-
Mangel, substituiert
Status nach
marginalem
nicht-infektiöse
m
Randinfiltrat der Hornhaut links
im April 2013
Myotone
Dystrophie, E
rstdiagnose im Mai 2013
Adipositas, BMI 40.6 kg/m
2
4.10
Am 25. Juni 2013 bescheinigten die Ärzte der
G._
dem Kläger für die Dauer vom 29. Mai bis 22. September 2013 eine 100%ige Ar
beitsunfähigkeit (Urk. 16/26).
4.1
1
In einem undatierten Schreiben (Urk. 16/24 S. 4) attestierte Dr.
D._
dem Klä
ger eine 100%ige Arbeits
un
fähigkeit für die Zeit vom 5. Mär
z
bis 23. April 2012, vom 1. bis 31. Mai 2012 und vom 1. bis 31. Juli 201
2.
Nach einer Periode 50%iger Arbeitsunfähigkeit vom 2. September 2012 bis 30. März 2013 sei der Kläger seit 31. März 2013 wieder gänzlich arbeitsunfähig.
4.12
Aufgrund der Akten gelangte der RAD-Arzt Dr. med.
H._
, Facharzt für Allge
meine Innere Medizin, Rheumatologie, Hämatologie, am 10. Juli 2013 zum Schluss, dass folgende Diagnosen sich dauerhaft auf die Arbeitsfähigkeit aus
wirkten (Urk. 16/29 S. 2):
Dilatative
Kardiomyopathie mit Herzinsuffizienz, Vorhofflattern,
Beinöde
men
, Lungenödem und respiratorischer Insuffizienz mit Intuba
tion von April bis Mai 2013, EF 35 % (im April 2013)
Akutes Nierenversagen im Mai 2013
Verdacht auf obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom
Blutarmut
Alkoholdelir im April 2013
Leberzirrhose mit
portalem
Hochdruck
Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Hörminderung, Hauterkrankungen,
my
otone
Dyst
rophie, Adipositas, unklare Augenerkrankung (
Randin
filtrat
Hornhaut links)
Keine dauerhafte Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit resultiere aus dem über
dies bestehenden Vitamin D-Mangel. Die bisheri
ge Tätigkeit als Polymechaniker
sei dem Kläger aufgrund der durch die Vielzahl namhafter internistischer Er
krankungen bedingten schweren allgemeinen Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit nicht mehr zumu
tbar (S. 2); nämliches gelte für eine
behin
derungsangepasste
Tätigkeit (S. 3). Die vom Hausarzt Dr.
D._
gemachten An
gaben (Urk. 16/24 S. 4) betreffend die Arbeitsunfähigkeit (100 % vom 5. März bis 23. April 2012, vom 1. bis 31. Mai 2012 und vom 1. bis 31. Juli 2012; 50 % vom 2. September 2012 bis 30. März 2013 und 100 % ab 31. März 2013) seien nachvollziehbar. Eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes sei nicht zu erwarten (S. 2 f.).
4.13
Am 9. September 2013 korrigierte beziehungsweise ergänzte
Dr.
D._
sein undatiertes Schreiben (Urk. 16/24 S. 4) insofern, als er dem Kläger nun
– hand
schriftlich –
zusätzlich für die Perioden vom 1. bis 30. Juni und vom 1. bis 31. August 2012 sowie vom 3. Dezember 2012 bis 31. Januar 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigte (Urk. 2/22a).
Die geänderte Version des Arbeitsunfähigkeitsattests ging an die Arbeitslosenversicherung (vgl. Urk. 1 S. 5); in den Akten der IV findet sich nur die ursprüngliche Fassung (Urk. 16/24 S. 4).
5.
5.1
Die Rentenverf
ügung
der IV-Stelle
vom 14. Oktober 2013 (Urk. 16/36)
wurde zwar
beiden
Beklagten zugestellt (vgl. Urk. 16/36 S. 1, Urk. 16/37, Urk. 16/42)
, in das diesem Entscheid zu Grunde liegende
Vorbescheid
verfahren
(Urk. 16/31) war indes nur die
Beklagte 1
einbezogen worden
(vgl. Urk. 16/30 S. 2)
.
Da sich die Beklagte 2
– zumindest implizit – auf die Richtigkeit der fraglichen Verfü
gung beruft, ist diese
allerdings auch für sie
verbindlich, sofern
die
Invaliditäts
bemessung
der IV nicht offensichtlich unhaltbar ist (E. 1.5).
5.2
5.2.1
Nach Lage der Akten steht fest, dass der Kläger
, der seit vielen Jahren in massi
vem Ausmass alkoholabhängig ist (vgl. etwa Urk. 16/13 S. 12, Urk. 16/24 S. 2),
an verschiedenen
physischen
Gesundheitsstörungen leidet und mittlerweile zu 100 % arb
eitsunfähig ist.
5.2.2
Was den Gesundheitszustand w
ährend der Dauer der Anstellung bei der
A._
AG beziehungsweise der
B._
GmbH vom 9. August 1971 bis 31. Januar 2011 (Urk. 16/15)
anbelangt, wies der Kläger
in den letzten rund drei Jahren
dieses Arbeitsverhältnisses
lediglich am
1. und
3. Dezember 2008
,
am 5. Januar 2009
sowie
während der Periode vom 22. Oktober bis 12. November 2010 (während der stationären Behandlung im
E._
und noch
während der
zehn
auf den Klinikaustritt folgenden
Tag
e
; vgl. Urk. 16/13 S.
9-14) gesundheitlich bedingte Absenzen auf (Urk. 16/15 S. 6).
Grund dafür, dass
dem Kläger
die fragliche Stelle am 23. September 2010
(mit
hin über einen Monat vor der genannten – notfallmässige erfolgten – stationä
ren Behandlung und rund vier Jahre nach der letzten Konsultation seines Haus
arztes Dr.
D._
[vgl.
Urk. 16/13 S. 40
]
) gekündigt wurde, waren gemäss Anga
ben der damaligen Arbeitgeberin einerseits
die
ungünstige Wirtschaftslage und andererseits die Missachtung von Verboten
(wie etwa Essen am Arbeitsplatz)
und
Normen
durch den Kläger (Urk. 10/3, Urk. 16/1 S. 1 f.).
Zwa
r ist durchaus denkbar, dass dessen
vorschriftswidrige
s
Verhalten zumindest teilweise
mit ei
nem Gesundheitsschaden
, nämlich dem
chronischen Alkoholabusus
,
in Zusam
menhang stand. Alkoholismus begründet indes rechtsprechungsgemäss (
wie auch Drogensucht und Medikamentenabhängigkeit) für sich allein keine Invali
dität im Sinne des Gesetzes. Vielmehr wird er invalidenversicherungsrechtlich
(und damit auch berufsvorsorgerechtlich)
erst relevant, wenn er eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher, geistiger oder psychischer, die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden ein
getreten ist, oder wenn er selber Folge eines körperlichen, geistigen oder psy
chischen Gesundheitsschadens ist, dem Krankheitswert zukommt (Urteil des Bundesgerichts 8C_694/2008 vom 5. März 2009 E. 2)
.
Angesichts der Tatsache, dass d
er Kläger
nach der
– (vordergründig) wegen
Eisen
mangelanämie
und Dyspnoe –
notfallmässig
en
Hospitalisation
vom 22. Oktober 2010
am 2. November 2010 in deutlich gebessertem Gesundheits
zustand nach Hause entlassen worden war (Urk. 16/13 S. 9 f.) und danach bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses mit der
B._
GmbH
ohne Leistungseinbusse vollzeitlich
arbeitete
,
sich keiner ärztl
ichen Be
handlung mehr unterzog
und unmittelbar nach dem Stellenverlust
auf einer 100%igen Vermittelbarkeit beruhende Taggelder der Ar
beitslosenversicherung bezog
(Urk. 16/9 S. 3)
, ist vom Wiederelangen d
er vollen Arbeitsfähigkeit kurze Zeit nach der stationären Behandlung auszugehen.
5.2.3
In der Folge
zeit wurde dem Kläger noch bis Anfang
März 2012, als er auf den Rücken stürzte, echtzeitlich nie eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Auf eine
relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
in der Zeit zwischen der Wieder
aufnahme der Arbeit
bei
der
B._
GmbH am 13. November 2010 und dem Unfall vom 5. März 2012
lässt
auch
d
er Umstand, dass ihm die am 1. Juli 201
1
angetretene Stelle im Vollzeitpensum bei der
C._
AG nach rund zwei Monaten wieder gekündigt wurde (Urk.
2/8-10, Urk. 16/1 S. 3, Urk. 16/12), nicht schliessen.
Krankheits- oder unfallbedingte Absenzen hatte der Kläger während des fraglichen Arbeitsverhältnisses keine zu verzeichnen (Urk. 16/12 S. 7), und seiner Arbeitgeberin
zufolge
, die nach eige
nen Angaben keine Kenntnis von einem Gesundheitsschaden hatte, entsprach der ausgerichtete Lohn der Arbeitsleistung. Ob die Auflösung des Arbeitsver
hältnisses noch während der Probezeit mit sofortiger Freistellung tatsächlich (ausschliesslich) aus wirtschaftlichen Gründen erfolgte (Urk. 16/12 S. 1), er
scheint zwar fraglich.
Abgesehen vom aktenkundigen chronischen Alkohol
abusus, der sich durchaus (aber – wie dargelegt – nicht in invaliden- und auch berufsvorsorgerechtlich bedeutsamer Weise) negativ auf das Verhalten des Klä
gers
als Arbeitnehmer
ausgewirkt haben dürfte, gibt es in den Akten indes kei
nerlei Anhaltspunkte für eine damals bestandene (Teil-)
Arbeitsunfähigkeit. Der Kläger
, der damals nach Lage der Akten nicht in ärztlicher Behandlung stand,
bezog denn in der Folge auch wieder Arbeitslosenentschädigung
im Rahmen ei
ner
Vermittelbar
keit von 100 %
(Urk. 2/11 f.)
und erklärte sei
n
e
erfolglose
Stel
lensuche
noch am 21. Dezember 2012 damit, dass er zwar gerne arbeiten würde, für potentielle Arbeitgeber wegen der für ihn zu leistenden (altersbedingt ho
hen) Sozialversicherungsbeiträge aber zu teuer sei (Urk. 16/6).
Dass ihm im Februar 2012 keine Arbeitslosentaggelder ausbezahlt wurden, weil er die
hiefür
erforderlichen Unterlagen nicht rechtzeitig eingereicht hatte (vgl.
U
rk. 1 S. 4
, Urk. 2/17 f.
)
,
kann allenfalls
vor dem Hintergrund des Alkoholabusus
ge
sehen
werden
,
ist aber
jedenfalls
nicht auf einen anspruchsrelevanten
Gesundheits
schaden
zurückzuführen.
5.2.4
Nach dem Sturz
auf den Rücken
vom 5. März 2012
(Urk. 2/19) begab sich der Kläger wieder
in hausärztliche Behandlung bei Dr.
D._
, der ihm am 27. März 2012 – aus nicht nachvollziehbaren Gründen bereits ab 1. März 2012 – eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigte (Urk. 2/21).
Die entsprechenden (auch bildgebenden) Untersuchungen ergaben als Ursache der Rückenbeschwerden ein
lumboradikuläres
Schmerzsyndrom und eine
Claudicatio
spinalis
bei
Spinalka
nalstenose
L4/L5 und L3/L4 (Urk. 16/13 S. 8 und S. 18). Unter konservativer Behandlung kam es in der Folge indes schon bald zu einer
deutlichen Besserung sowohl der Schmerzsymptomatik als auch der Beweglichkeit im Bereich der
unteren Extremitäten.
Der Kläger benötigte nach eigenen Angaben keine
Anal
getika mehr
und bezeichnete sich als zufrieden mit seinem Zustand. D
ie Ärzte des
E._
, Departement Chirurgie, Klinik für Neurochirur
gie,
schlossen
die
Behandlung daher
am 21. Mai 2012
mit dem Hinweis, dass sich der Kläger im Falle einer klinischen Verschlechterung oder eines
Operati
onswunschs
wieder in der Sprechstunde vorstellen könne, ab
(Urk. 16/13 S. 18)
.
Angesichts dieser Gegebenheiten ist – in Übereinstimmung mit der orthopä
disch-chirurgischen Beurteilung der RAD-Ärztin med.
pract
.
F._
vom 25. März 2013 (Urk. 16/16 S. 2)
–
davon auszugehen, dass die
Rückensympto
matik
keine längerdauern
de Arbeitsunfähigkeit zeitigte.
Die gegenteiligen Angaben des Hausarztes Dr.
D._
vermögen daran nichts zu ändern.
So legte dieser in seinem Bericht vom 6. Februar 2013 (Urk. 16/13
S. 1-4
) nicht dar, aufgrund welcher funktioneller Einschränkungen der Kläger seit 2010 (als er
effektiv
noch zu 100 %
arbeitete
) zu 100 % und seit September
2012
noch zu 50 % arbeitsunfähig sei.
Vielmehr
gab er lediglich an, die (Rü
cken-)
Schmerzen und die (unter den Diagnosen
ohne
Einfluss auf die Arbeits
fähigkeit aufgeführte) Adipositas wirkten sich einschränkend aus. Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang darauf, dass die lumbalen Beschwerden
– wie dar
gelegt –
bereits im Mai 2012 wieder weitestgehend abgeklungen waren und
allfällige
weiterhin anhaltende
Schmerzen an sich
ohnehin
noch keine Arbeits
unfähigkeit begründen
würden
. Was
sodann
die Adipositas betrifft,
stellt dieses Leiden
grundsätzlich keine leistungsbegründende Invalidität
dar
, wenn es
– wie dies beim Kläger der Fall ist –
keine körperlichen, geistigen oder psychischen Schäden bewirkt und nicht die Auswirkung von solchen Schäden ist
(ZAK 1984 S. 345 f. E. 3; Urteile des Bundesgerichts I 839/06 vom 17. August 2007
E. 4.2.3 und I
745/06 vom 21. März 2007 E. 3).
In Bezug auf die verschiedenen Arbeits
unfähigkeitsatteste von Dr.
D._
(Urk. 16/9 S. 12 f., Urk. 16/13
S. 2 f.
, Urk. 16/24 S. 4,
Urk. 2/21 f.
)
ist anzumerken, dass diese
– in zeitlicher wie auch in
masslicher
Hinsicht –
zahlreiche Widersprüche aufweisen,
sich teilweise auf weit zurückliegende Perioden beziehen
,
sich
mit dem sich aus den medizini
schen Akten und
tatsächlichen Verhältnissen ergebenden gesundheitlichen Verlau
f nicht vereinbaren lassen, durchwegs
einer (schlüssigen) Begründung entbehren
, in einem Fall gar nachträglich abgeändert wurden
und angesichts dieser Gegebenheiten nicht zu
zum
Beweis taugen (zum Beweiswert von
Haus
arzt
berichten
vgl. im Übrigen auch
BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).
5.2.5
Am 31. März 2013
wurde der
Kläger dann – aufgrund diverser internistischer Leiden – im
E._
hospitalisiert
(vgl. Urk. 16/22). Dort erlitt er
Anfang April 2013 – bei Low Output im Rahmen einer
dilatativen
Kardiomy
opathie
mit
Herzinsuffizienz
–
ein
akute
s
Nierenversagen
und ein
Alkoholent
zugsdelir
. Die Ärzte der
G._
, welche den Kläger nach dem Austritt aus dem
E._
ab 29. Mai 2013 stationär be
handelten,
äusserten zudem d
en hochgradigen Verdacht auf ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom und diagnostizierten unter anderem eine Heparin indu
zierte
Thrombozytopenie
, eine hyporegenerative
mikrozytäre
Anämie
, eine leichte
Hypokaliämie
, eine
äthylische
Leberzirrhose mit
portaler
Hypertension, einen Diabetes mellitus Typ 2, e
ine arterielle H
ypertonie und eine Adipositas
permagna
(
Urk. 16/24 S. 1 f.). Nach Lage
der Akten steht fest, dass der Kläger aufgrund (ausschliesslich) der diversen internistischen Gesundheitsstörungen seit Beginn der stationären Behandlung im
E._
am 31. März 2013 – dauerhaft und in jeglicher Tätigkeit – zu 100 % arbeitsunfähig ist.
5.3
Die schliesslich in der Invalidität resultierende Arbeitsunfähigkeit ist demnach
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
(erst) im Frühjahr 2013 eingetreten. Da der Kläger zu diesem Zeitpunkt weder bei der Beklagten 1 noch bei der Beklag
ten 2 berufsvorsorgeversichert war, hat er diesen gegenüber keinen Anspruch auf Invalidenleistungen. Die Klage ist
daher vollumfänglich
abzuweisen.
6.
Den obsiegenden Beklagten als Trägerinnen der beruflichen Vorsorge steht kein
e Prozessentschädigung zu (Urk. 9 S. 2
, Urk. 11 S. 2
;
§
34
Abs.
2 des Geset
zes über das Sozial
versicherungsgericht [
GSVGer
]; vgl. BGE 128 V 133 E. 5b, 126 V 150 E. 4a, 118 V 169 E. 7 und 117 V 349 E. 8, mit Hinweisen; vgl. auch BGE 122 V 125 E. 5b und 320 E. 1a und b sowie 112 V 356 E. 6).