Decision ID: 19fb935d-6ab6-4757-9f78-cacd2a18ddf8
Year: 2012
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
A._,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
Rentenrevision
Sachverhalt:
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A.
A.a A._ meldete sich am 2. August 2002 zum Bezug einer Rente der
Invalidenversicherung bei der IV-Stelle des Kantons St. Gallen an (IV-act. 1).
A.b Die behandelnden Ärzte der Klinik für Neurochirurgie des Kantonsspitals St.
Gallen stellten im Bericht vom 3. Januar 2003 folgende Diagnosen: Gutartiger Tumor
des Nervus opticus rechts mit Amaurosis rechts, subtotale Resektion über einen
transcraniellen Eingriff am 17. September 2001. Wegen der Tumorerkrankung bestehe
eine komplette Erblindung des rechten Auges sowie ein Kopfschmerzsyndrom, das
sich witterungsbedingt verstärke. Die körperlich schwere, im Freien ausgeübte Tätigkeit
als Bauarbeiter erscheine nicht mehr zumutbar (IV-act. 11).
A.c Mit Verfügung vom 27. Mai 2003 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (IV-
act. 22). Sie stützte sich dabei im Wesentlichen auf den Bericht der Klinik für
Augenkrankheiten des Kantonsspitals St. Gallen vom 22. April 2003, gemäss welchem
der Versicherte aus ophthalmologischer Sicht bei Arbeiten ohne Anforderung an das
Stereosehen zu 100% arbeitsfähig sei (IV-act. 17). Dagegen erhob der Rechtsvertreter
des Versicherten am 25. Juni 2003 Einsprache und beantragte u.a. die Anordnung einer
neuropsychologischen Untersuchung (IV-act. 26). In der Folge widerrief die IV-Stelle
am 2. Juli 2003 die Verfügung vom 27. Mai 2003 (IV-act. 30).
A.d Dr. med. B._, Fachärztin FMH für Neurologie, stellte im Gutachten vom 2. März
2004 folgende Diagnosen: Status nach subtotaler Resektion des Nervus Opticus-
Gliomes rechts über einen transcraniellen Eingriff am 17. September 2001 mit
persistierender Amaurose rechts, postoperative Kopfschmerzen, Tinnitus und
postoperative Belastungsstörung sowie lumbale Rückenschmerzen mit Spondylolyse
LWK4 mit konsekutiver Olisthesis Grad I und leicht- bis mittelgradigen degenerativen
Wirbelsäulenveränderungen. Aus rein neurologischer Sicht bestehe aktuell keine
wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (IV-act. 52).
A.e Dr. med. C._, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte
im Bericht vom 16. November 2004 mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine
psychogene Überlagerung der multiplen körperlichen Beschwerden nach ICD-10 F54.
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Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit. Dem Versicherten
seien entsprechend leichte bis mittelschwere, adaptierte Tätigkeiten zu 70% zumutbar
(IV-act. 58).
A.f Mit Verfügung vom 5. Mai 2005 sprach die IV-Stelle dem Versicherten eine
Viertelsrente mit Wirkung ab dem 1. Juli 2004 zu (IV-act. 72). Die vom Rechtsvertreter
des Versicherten am 2. Juni 2005 erhobene Einsprache (IV-act. 79), in welcher weitere
Untersuchungen sowie die Zusprache einer ganzen Rente beantragt wurden, wies die
IV-Stelle mit Einspracheentscheid vom 30. September 2005 ab. Zur Begründung wurde
im Wesentlichen auf die verschiedenen Gutachten verwiesen und ausgeführt, diese
würden als schlüssig erachtet (IV-act. 84). Der Einspracheentscheid ist unangefochten
in Rechtskraft erwachsen.
B.
B.a Im Fragebogen zur Revision der IV-Rente gab der Versicherte am 27. Juni 2009
an, sein Gesundheitszustand habe sich verschlechtert und er leide an Kopfschmerzen,
Schwindel und Ohrenpfeifen (IV-act. 91).
B.b Dr. D._ teilte im Verlaufsbericht vom 6. August 2009 mit, der
Gesundheitszustand des Versicherten habe sich verschlechtert und es würden bereits
nach kurzer "Sonneneinstrahlung auf den Kopf" vermehrt Kopfschmerzen auftreten (IV-
act. 97).
B.c Am 4. September 2009 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass weiterhin
Anspruch auf die bisherige Invalidenrente bestehe (IV-act. 100). Sie stützte sich dabei
im Wesentlichen auf die Stellungnahme von Dr. med. E._, Facharzt FMH für
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom
Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), vom 1. September 2009. Dieser führte aus, dass
keine Verschlechterung festgestellt werden könne, zumal eine solche bezüglich der
Diagnosen der Amaurose, des Tinnitus, des Schwindels sowie der Rückenschmerzen
vom Arzt auch nicht geltend gemacht worden sei. Die geltend gemachte
Witterungsabhängigkeit sei seit längerer Zeit bekannt und bereits im Gutachten vom
3. Januar 2003 (IV-act. 11) beschrieben worden (IV-act. 98).
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B.d Der Versicherte verlangte daraufhin am 29. September 2009 sinngemäss eine
beschwerdefähige Verfügung. Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, er sei
keinesfalls in der Lage, 60% zu arbeiten (IV-act. 101).
B.e Mit Vorbescheid vom 4. Dezember 2009 stellte die IV-Stelle dem Versicherten in
Aussicht, das Erhöhungsgesuch abzuweisen, mit der Begründung, es bestehe kein
medizinischer Revisionsgrund (IV-act. 104). Dagegen erhob der Versicherte am
18. Dezember 2009 Einwand und beantragte sinngemäss weitere Abklärungen (IV-
act. 105). Mit Verfügung vom 4. Januar 2010 wies die IV-Stelle das Gesuch gemäss
Vorbescheid ab. Zum Einwand des Versicherten führte sie aus, es seien keine rele
vanten Belege vorgebracht worden, welche eine erhebliche Verschlechterung aus
weisen würden (IV-act. 106).
C.
C.a Gegen diese Verfügung vom 4. Januar 2010 richtet sich die vorliegende
Beschwerde vom 1. Februar 2010. Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss, dass die
Ausführungen seines Hausarztes Dr. D._ nicht berücksichtigt und er vom RAD nicht
untersucht worden sei und beantragt weitere Abklärungen (act. G 1.1.1).
C.b Mit Beschwerdeantwort vom 20. April 2010 beantragt die Beschwerdegegnerin
die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führt sie im Wesentlichen aus, der
Beschwerdeführer leide noch immer an den Folgen der Tumoroperation am rechten
Sehnerv. Die Beschwerden seien vor der Rentenzusprache gründlich abgeklärt worden.
Im Verlaufsbericht habe der Hausarzt lediglich eine vermehrte Empfindlichkeit des
Beschwerdeführers bei Sonneneinstrahlung beschrieben. Er habe jedoch keine seit der
Rentenzusprache konkret eingetretene und zeitlich bestimmbare Verschlechterung des
Gesundheitszustandes mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit angegeben. Aufgrund
des Fehlens von Hinweisen auf eine relevante Verschlechterung hätten sich weitere
Abklärungen erübrigt (act. G 4).
C.c Mit Replik vom 10. Mai 2010 beantragt der Beschwerdeführer sinngemäss erneut
weitere Abklärungen (act. G 6). Die Beschwerdegegnerin hat am 25. Mai 2010
sinngemäss auf eine Duplik verzichtet (act. G 8).
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Erwägungen:
1.
1.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin
für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG;
SR 830.1]). Anlass zur Rentenrevision gibt nach der auch unter dem ATSG
massgeblichen Rechtsprechung jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen
Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu
beeinflussen. Eine bloss unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich
gebliebenen Sachverhalts stellt dagegen praxisgemäss keine revisionsbegründende
Änderung dar (BGE 112 V 372 E. 2b). Ob eine revisionsbegründende Änderung
eingetreten ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der
letzten rechtskräftigen Verfügung (oder des letzten rechtskräftigen
Einspracheentscheides, der diesbezüglich einer Verfügung gleichgestellt werden kann)
bestand, die auf einer umfassenden materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit
rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines
Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen
Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht, mit dem Sachverhalt zur Zeit der
streitigen Revisionsverfügung (BGE 130 V 351 E. 3.5.2; BGE 125 V 369 E. 2).
1.2 Streitig und vorliegend zu prüfen ist daher, ob sich die tatsächlichen Verhältnisse
seit dem Einspracheentscheid vom 30. September 2005 (IV-act. 84) derart verändert
haben, dass damit eine erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades einhergeht. Im
Vordergrund steht dabei eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes des
Beschwerdeführers.
2.
2.1 Der Beschwerdeführer beanstandet sinngemäss, er sei seit längerem nicht mehr
von versicherungsinternen Ärzten untersucht worden und beantragt entsprechend
weitere Abklärungen.
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2.2 Nach dem im Sozialversicherungsrecht allgemein geltenden
Untersuchungsgrundsatz haben Verwaltung und Gericht von sich aus für die richtige
und vollständige Abklärung des Sachverhalts zu sorgen (vgl. Art. 43 Abs. 1 und Art. 61
lit. c ATSG). Diese Abklärungspflicht bezieht sich auf den im Rahmen des streitigen
Rechtsverhältnisses rechtserheblichen Sachverhalt. Rechtserheblich sind alle
Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder
anders zu entscheiden ist. In diesem Rahmen haben Verwaltung und
Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklärungen stets vorzunehmen oder zu
veranlassen, wenn aufgrund der Parteivorbringen oder anderer, sich aus den Akten
ergebender Anhaltspunkte, hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 f. E. 4a, mit
Hinweisen). Von weiteren Abklärungen kann mithin unter anderem dann abgesehen
werden, wenn Behörde und Sozialversicherungsgericht bei pflichtgemässer
Beweiswürdigung zur Überzeugung gelangen, die weiteren Abklärungen seien nicht
geeignet, neue entscheidrelevante Erkenntnisse zu vermitteln (antizipierte
Beweiswürdigung; BGE 122 V 162 E. 1d, mit Hinweisen).
2.3 In medizinischer Hinsicht stützte sich die Beschwerdegegnerin im
Einspracheentscheid vom 30. September 2005 auf verschiedene Gutachten. Aus
ophthalmologischer Sicht ergab sich lediglich eine Einschränkung in Bezug auf
Tätigkeiten, welche Stereosehen erforderten (IV-act. 17, 37). Auch in neurologischer
Hinsicht ging die begutachtende Ärztin von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit aus, mit
der Begründung, dass sowohl die Kopfschmerzen und der Tinnitus als auch die
Rückenschmerzen vor allem die psychisch-geistige Ebene beträfen (IV-act. 52). Die
psychiatrische Begutachtung ergab schliesslich eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit
aufgrund einer psychogenen Überlagerung der multiplen körperlichen Beschwerden
nach ICD-10 F54 (IV-act. 58). Gesamthaft bestand gemäss den unterschiedlichen
Gutachten eine Arbeitsfähigkeit von 70% in einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit
ohne Anforderung an das Stereosehen.
2.4 Im Rahmen der amtlichen Revision der IV-Rente per 1. Juni 2009 machten
sowohl der Beschwerdeführer als auch sein Hausarzt eine Verschlechterung des
Gesundheitszustandes geltend. Der Beschwerdeführer gab im Fragebogen für die
Revision der IV-Rente (IV-act. 91) als Beschwerden Kopfschmerzen, Schwindel und
Ohrenpfeifen an. Der Hausarzt des Beschwerdeführers führte in seinem Bericht (IV-
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act. 97) aus, es bestünden vermehrt Kopfschmerzen nach kurzer Sonneneinstrahlung.
Darüber hinaus wurden keine weiteren Diagnosen gestellt. Es wurde lediglich
ausgeführt, dass die Arbeitsunfähigkeit weiterhin 100% betrage und eine Tätigkeit
aufgrund der Amaurose rechts, der starken Kopfschmerzen nach körperlicher
Belastung sowie aufgrund starker Lumbalgien nicht zumutbar sei. Weitere Abklärungen
oder Änderungen der Therapie seien nicht vorgesehen. Der RAD ging in seiner
Stellungnahme (IV-act. 98) davon aus, dass der Vergleich des aktuell beschriebenen
Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers mit den im Vorfeld des
Einspracheentscheides eingeholten Gutachten keine Verschlechterung zeige; dass die
Kopfschmerzen je nach Witterung stärker auftreten würden, sei schon damals bekannt
gewesen.
3.
3.1 Vorliegend sind weder vom Beschwerdeführer selbst noch von seinem Hausarzt
neue Beschwerden oder Diagnosen vorgebracht worden. Die vom Hausarzt ange
gebene "vermehrte Empfindlichkeit auf Sonneneinstrahlung auf den Kopf" stellt, wie
vom RAD nachvollziehbar geltend gemacht, keine neue Diagnose dar, da bereits im
Bericht der Klinik für Neurochirurgie vom 3. Januar 2003 (IV-act. 11) ausgeführt wird,
der Beschwerdeführer habe "über frontale Kopfschmerzen, die bei Wetterwechsel
verstärkt seien" berichtet. Dieser Bericht lag den damaligen Gutachtern vor und das
Kopfschmerzsyndrom wurde entsprechend von der neurologischen Gutachterin
thematisiert (vgl. IV-act. 52-8). Die anderen, im Rahmen der für den
Einspracheentscheid einschlägigen Gutachten gestellten, somatischen Diagnosen
wurden vom Hausarzt zwar teilweise wieder aufgeführt, doch es wurde in dieser
Hinsicht keine bestimmbare Verschlechterung geltend gemacht. Dies gilt im Übrigen
auch für den psychischen Zustand des Beschwerdeführers. Überdies wurden, wie vom
Arzt selbst ausgeführt, auch keine Therapien oder Untersuchungen, die auf eine näher
abzuklärende Verschlechterung hinweisen könnten, angeordnet. Vor diesem
Hintergrund ist die Beurteilung des RAD, es sei keine relevante Verschlechterung
nachgewiesen und entsprechend kein Revisionsgrund gegeben, schlüssig und
überzeugend. Überdies ergeben sich aus den Akten keinerlei Anhaltspunkte oder
sonstige Hinweise, dass sich der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers in erheblicher
Weise verändert haben könnte.
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3.2 Zusammenfassend ergeben sich somit keine Anhaltspunkte für relevante
Beeinträchtigungen und eine damit einhergehende, erhebliche Verschlechterung des
Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers. Es ist mit überwiegender
Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass weitere Abklärungen keine neuen,
entscheidrelevanten Erkenntnisse hervorbringen würden, weshalb in antizipierter
Beweiswürdigung darauf verzichtet werden kann. Eine Verletzung des
Untersuchungsgrundsatzes von Seiten der Beschwerdegegnerin liegt nicht vor. Die
Beschwerdegegnerin hat zu Recht keine Rentenanpassung vorgenommen. Die
angefochtene Verfügung ist entsprechend nicht zu beanstanden, weshalb die
Beschwerdegegnerin die Beschwerde des Beschwerdeführers zu Recht abgewiesen
hat.
4.
Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung der
angefochtenen Verfügung abzuweisen. Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig.
Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im
Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1 IVG). Eine Gerichts
gebühr von Fr. 600.-- erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als
angemessen. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist sie vollumfänglich dem
Beschwerdeführer aufzuerlegen. Der von ihm geleistete Kostenvorschuss von
Fr. 600.-- ist daran anzurechnen. Bei diesem Verfahrensausgang hat der
Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP