Decision ID: 3aeb9626-a151-449e-919f-6a1851372885
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
X._
, geboren 1962,
war seit
dem
30. Juni 2008 als Last
wagenchauffeur bei der
Y._
,
Z._
, bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch unfallversichert, als er am 1. September 2008 einen Verkehrsunfall erlitt, wobei er sich eine Kontusion am linken Knie und eine Rissquetschwunde am Kopf zuzog.
Die Suva
erbrachte die gesetzlichen Leistungen, insbesondere übernahm sie die Heilbehandlungskosten für das linke Knie. Nachdem Kreisarzt
Dr.
med.
A._
am 6. April 2010 festgestellt hatte, dass dem Versicherten leidensan
gepasste Tätigkeiten wieder zu 100 % zuzumuten seien, teilte ihm die Suva mit Schreiben vom 7. April 2010 mit, dass sie ihre Taggeldleistungen per 30. April 2010 einstellen werde (
Urk.
7/109
). Ein im Auftrag der
Eidgenössischen Invali
denversicherung
erstattetes MEDAS-Gutachten vom 14. Oktober 2010 (
Urk.
7/121) kam zum Schluss, ab 7. April 2010 sei der Versicherte das linke Knie betreffend für leidensangepasste Tätigkeiten wieder voll einsetzbar. Nach
weiterer
Abklärung des Sachverhalts
hielt die Suva mit Verfügung vom 5. Sep
tember 2011 am Fallabschluss per 30. April 201
0
fest und
sprach dem Versi
cherten ab 1. Mai 2010 eine Rente in der Höhe von 16 % zu
. Den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung verneinte sie
(
Urk.
7/158). Nach erhobener Ein
sprache legte die Suva das Dossier nochmals dem Kreisarzt vor
. Sie hielt g
e
stützt auf den kreisärztlichen Bericht mit Einspracheentscheid vom 25. Juni 201
2
an ihrer Ansicht fest
und
wies die Einsprache ab
(
Urk.
7/185
=
Urk.
2).
2.
Dagegen liess der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt André Largier, mit Eingabe vom 2
2.
August 2012 Beschwerde erheben und die Aufhebung des an
gefochtenen Einspracheentscheids, den Fallabschluss per 30. April 2012, die Ausrichtung der Taggelder
und die Kostenübernahme für Heilbehandlung
bis zu diesem Zeitpunkt
,
die Zusprache einer 16 % übersteigenden Rente ab 1. Mai 2012 sowie einer angemessenen Integritätsentschädigung beantragen.
Sein Eventualantrag lautete auf Veranlassung weiterer medizinischer Abklärungen
(
Urk.
1). Die Suva schloss mit Beschwerdeantwort vom 28. September 2012 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6). Mit Replik vom 8. November 2012 l
iess
der Beschwerdeführer im Wesentlichen an seinen Ausführungen festhalten. In Be
zug auf den Anspruch auf
eine
Integritätsentschädigung betonte er die Notwen
digkeit ergänzender medizinischer Abklärungen (
Urk.
10). Die Beschwerdegeg
nerin verzichtete mit Duplik vom 2
2.
November 2012 auf weitere Ausführungen (
Urk.
13).
Auf die Begründungen der Rechtsschriften wird, soweit erforderlich, in den Erwä
gungen Bezug genommen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
Umstritten
sind
der Zeitpunkt des Fallabschlusses,
der Umfang der dem Beschwer
deführer zustehenden Invalidenrente und
der Anspruch des Beschwer
deführers auf
eine
Integritätsentschädigung.
2.
2.1
2.1.1
Nach Art. 10
Abs.
1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16
Abs.
1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]) invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18
Abs.
1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmass
nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19
Abs.
1 UVG).
2.1.2
Bis zu welchem Zeitpunkt Heilbehandlung und Taggeld durch den Unfall
-
versiche
rer zu gewähren sind, kann dem ersten Kapitel nicht entnommen werden. Dieser Zeitpunkt ergibt sich indessen aus
Art. 19 UVG
des zweiten Kapitels über Beginn und Ende der
Invalidenrente, die, sofern die Vorausset
zungen für deren Ausrichtung erfüllt sind, den vorübergehenden Leistungen folgt. Danach entsteht der Rentenanspruch, wenn von der Fortsetzung der ärzt
lichen Behandlung keine namhafte Besser
ung des Gesundheitszustandes der
v
ersicherten
Person
mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs
massnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (
Abs.
1 erster Satz). Mit dem Rentenbeginn fallen die
Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (
Abs.
1 zweiter Satz; vgl. auch Art. 16
Abs.
2 zweiter Satz UVG, wo dies für den Taggeldanspruch nochmals statuiert wird). Nach konstanter Rechtspre
chung heisst dies, der Versicherer hat - sofern allfällige Eingliederungsmass
nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind - die Heilbehandlung (und das Taggeld) nur solange zu gewähren, als von der Fortsetzung der ärztli
chen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes
erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und auf eine
Integritätsentschädigung abzuschliessen (BGE 134 V 109 E. 4.1 mit Hinweisen).
Was unter einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes de
r
v
ersicher
ten
Person
zu verstehen ist, umschreibt das Gesetz nicht näher. Mit Blick darauf, dass die soziale Unfallversicherung ihrer
Konzeption nach auf die erwerbstätigen Personen ausgerichtet ist, wird sich dies namentlich nach Mass
gabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähig
keit, soweit unfallbedingt beeinträchtigt, bestimmen
. Dabei verdeutlicht die Verwendung des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen genügen nicht (E. 4.3 des erwähnten Bundesge
richtsentscheids).
Die Frage, ob mit einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers zu rechnen gewesen ist, ist prospektiv zu beantworten (Urteil 8C_691/2013
des Bundesgerichts
vom 1
9.
März 2014 E. 7.1 mit Hinweisen).
2.2
Die Beschwerdegegnerin hielt gestützt auf die Angaben des Kreisarztes
Dr.
A._
vom
6.
April 2010 (
Urk.
7/108) und vom 1
3.
April 2012 (
Urk.
7/181) fest, dass ab Sommer 2010 keine namhafte und erhebliche Verbes
serung des unfallbedingten Zustandes mehr stattgefunden habe. D
eshalb
sei der Rentenbeginn per
1.
Mai 2010 nicht zu beanstanden (
Urk.
7/185 =
Urk.
2 S. 4).
Der Beschwerdeführer lässt mit Hinweis auf die Notwendigkeit einer prospekti
ven Betrachtungsweise dagegen halten, dass die echtzeitlichen Arztberichte der
B._
und auch
Dr.
A._
selbst
im Mai 2010
noch
davon aus
g
ingen
, dass der Gesundheitszustand durch ärztliche Behandlung noch namhaft gebessert werden könne. Eine Verbesserung der Situation und der Arbeitsfähig
keit sei demnach noch zu erwarten gewesen. Der Fallabschluss sei auf den Zeit
punkt
der kreisärztlichen
Untersuchung vom 1
3.
April 2012, somit auf Ende April 2012, zu legen (
Urk.
1 S. 4-6). Er liess mit Verweis auf den Bericht von
Dr.
med.
C._
von der
B._
vom 1
8.
Februar 2011 (richtig: 1
6.
Februar 2011) vorbringen, dieser habe für leidensangepasste Tätigkeiten eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert, wobei er zu Recht berücksichtigt habe, dass der Beschwerdeführer während der Arbeitszeit Physiotherapiestunden besuchen müsse
(
Urk.
7/130)
. Verlässliche Angaben zur Restarbeitsfähigkeit bei Wegfall des Aufwandes würden fehlen.
Weil
Dr.
A._
nicht
berücksichtige
,
dass das Knie im Laufe des Tages anschwelle
, brauche es
weitere Abklärungen zum Zumutbarkeitsprofil (
Urk.
1 S. 7-8).
2.3
2.3
.1
Am 1
0.
September 2008 wurde
n
im
D._
anlässlich eines MRI
ein Riss des
vorderen Kreuzbandes (
VKB
)
und ein Paritalriss des lateralen linken Kolla
teralbandes, ein Bone bruise im Bereich des Fibulaköpfchens, des Tibiakopfes und der Patella, eine Impressionsfraktur im medialen Tibiakopfplateau ohne Dislokation und eine ausgeprägte Degeneration im Hinterhorn des Innenmenis
kus und Scheibenmeniskus aussen festgestellt (
Urk.
7/8).
Am
3.
November 2008 stellten die behandelnden Ärzte im
D._
fest, der Beschwerdeführer sei durch ein massives Instabilitätsgefühl im linken Knie geplagt und sei beim Gehen a
uf
einen Stock
angewiesen
. Klinisch wie radiolo
gisch könne eine vordere Kreuzbandläsion diagnostiziert werden. Für eine Rekonstruktion des Kreuzbandes sei es momentan zu früh. Der Beschwerdefüh
rer müsse
m
it Krafttraining
während 6 – 8 Wochen
die O
berschenkelmuskulatur aufbauen
(
Urk.
7/36).
Am 1
3.
Februar 2009 wurde
n
am
D._
eine partielle Meniskektomie lateral und eine Plica-Resektion links durchgeführt (
Urk.
7/45). Wegen persis
tierender Schmerzen überwies
der Hausarzt
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Allge
meinmedizin, den Beschwerdeführer an die
B._
zur Neubeurtei
lung, wie seinem Bericht vom 2
3.
April 2009 zu entnehmen ist (
Urk.
7/50).
Die Orthopäden der
B._
bestätigten in ihrem Bericht vom
8.
Juli 2009 bei gleich gebliebener Diagnostik den Riss des vorderen Kreuzbandes am linken Knie, was sich
im MRI
vom
8.
Juli 2009 zeige. Zudem bestehe eine intramurale Läsion des medialen Meniskus. Beim lateralen Meniskus würden sich sowohl intramurale
Läsionen
als auch Rissbildungen zeigen.
W
egen der Schmerzsymptomatik
sei
eine erneute Arthroskopie mit Nachresektion am late
ralen Meniskus indiziert. Aufgrund der fortbestehenden Instabilität sei gegebe
nenfalls eine VKB-Ersatzplastik
nötig
. Angesichts des fortgeschrittenen Alters des Beschwerdeführers und der geringen sportlichen Aktivität müsse vorerst das genaue Ausmass der Instabilität mit einer Knietestung untersucht werden. Aus
serdem sei ab sofort mit kniegelenksstabilisierender Physiotherapie zu beginnen. Nach einer durchzuführenden Contrex-Messung sei der Entscheid zu fällen, ob eine VKB-Rekonstruktion oder nur die Meniskusteilresektion lateralseits durc
h
geführt werden solle (
Urk.
7/58
).
Am 2
3.
November 2009 teilte die
B._
der Beschwerdegegnerin mit, es werde aufgrund persistierender Schmerzen und einer reduzierten Quadri
zepsschwäche
die
diagnostische Arthroskopie mit eventueller Teilmeniskektomie durchgeführt. Von einer VKB-Rekonstruktion werde im Moment abges
ehen. Postoperativ sei
die phys
io
t
herapeutische Rehabilitation mit Quadrizepsaufbau äusserst wichtig (
Urk.
7/83).
Am 2
6.
November 2009 wurde
n
eine Kniearthroskopie, eine Debridierung des lateralen Meniskus und des VKB-Stumpfs vorgenommen.
Dr.
med.
F._
von der
B._
hielt in seinem Bericht vom 1
6.
Dezember 2009 fest, d
er postoperative Verlauf sei gut. Jetzt müsse der Muskelaufbau mittels Physiothe
rapie erreicht werden. In 3 Monaten werde man den Beschwerdeführer wieder sehen. Wenn dann bei aufgebauter Muskulatur immer noch eine symptomati
sche Instabilität vorliege, könne gegebenenfalls eine VKB-Rekonstruktion ins Auge gefasst werden. Die Schmerzen im vorderen Kniebereich seien wahr
scheinlich auf die leichte Knorpelschädigung der Trochlea und Patella zurück
zuführen. Diese Situation könne sich nach Quadrizepsstärkung verbessern (
Urk.
7/85).
Am
2.
Februar 2010 hielt
Kreisarzt
Dr.
A._
fest, bei der Operation vom 2
6.
November 2009 sei das Kniegelenk arthroskopisch revidiert worden. Eine VKB-Plastik habe man nicht durchgeführt. Entsprechend der früher
en
Instabili
tät rechne er damit, dass sich hier noch eine VKB-Rekonstruktion anschliesse, zumal die als insuffizient beschriebene Muskulatur nicht für eine genügende Stabilisierung des Kniegelenks ausreichend sein dürfte. Medizinisch sei der Fall bezüglich des Kniegelenks noch völlig offen. Deswegen könne er auch noch nicht abschätzen, wann eine Teilarbeitsfähigkeit vorliegen werde. Wenn eine VKB-Plastik nicht zur Diskussion stehe oder
der
Beschwerdeführer diese nicht durchführen lasse, müsste die Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeits
markt im Rahmen einer kreisärztlichen Untersuchung ca. Ende Februar / An
fang März 2010 festgelegt werden (
Urk.
7/90).
Dem Bericht der
B._
vom 1
5.
März 2010 ist zu entnehmen, dass die Instabilität hauptsächlich noch auf die Quadrizepsschwäche zurückzuführen sei, da die Instabilität hauptsächlich beim Treppabgehen auftrete und sich mit dem Quadrizepsaufbau verbessert habe. Es bestehe immer noch ein gewisses Defizit in der Stärke des Quadrizeps, daher werde die Physiotherapie weiterge
führt. Der Beschwerdeführer sei informiert worden, dass eine VKB-Rekonstruk
tion die Schmerzen im vorderen Kniebereich wahrscheinlich nicht beeinflusse, da diese auf die leichte Knorpelschädigung der Trochlea und
der
Patella zurück
zuführen seien (
Urk.
7/99).
Am
1.
April 2010 hielt
Dr.
F._
fest, dass der Beschwerdeführer eine sitzende Tätigkeit ohne grössere Einschränkung ausüben könne. Zum Muskelaufbau seien stabilisierende Übungen und Physiotherapie notwendig (
Urk.
7/106).
Am
6.
April 2010 fand eine kreisärztliche Untersuchung bei
Dr.
A._
statt, wobei er als Grund
für die
Untersuchung die Frage der Arbeitsfähigkeit in der
angestammten Tätigkeit als Lastwagenchauffeur und die Frage der Zumutbar
keit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt angab. In seiner Beurteilung stellte er fest, im linken Kniegelenk sei kein Erguss feststellbar, es bestehe eine unauffäl
lige Patellaverschiebbarkeit, allenfalls ein diskreter Patellaanpressschmerz und eine Druckdolenz über dem medialen Kniegelenkspalt. Die Seitenbandansätze seien indolent. Bei der Prüfung der Meniskuszeichen mache der Beschwerde
führer indifferente Schmerzangaben. Seines Erachtens seien die Meniskuszei
chen insgesamt negativ. Der vordere Schublade- und
der
Lachman-Test seien deutlich positiv. Es bestünden keine sicheren Zeichen für eine vermehrte medi
ale und laterale Aufklappbarkeit. Der Pivot Shift sei nicht testbar, da
der Beschwerdeführer von Beginn weg gegengespannt habe und
deutliche Schmerz
angaben
geäussert habe
. Das Knie könne aktiv 110°, passiv ohne Schmerzreak
tion bis 130° flektiert werden. Der Beinumfang
betrage links 45, rechts 47 cm.
Als unfallfremd stellte
Dr.
A._
u.a. eine Adipositas fest. Er teilte mit, 1 1⁄2 Jahre nach der Kniegelenksverletzung links mit VKB-Ruptur und medialer Tibiaplateaufraktur ohne Dislokation habe sich im Zuge der Untersuchung ein reizloses linkes Kniegelenk mit guter Beweglichkeit gezeigt. Es bestehe eine vordere Instabilität, welche sich gegenwärtig unter fortgesetzter und wohl auch seit einiger Zeit etwas intensivierter krankengymnastischer Behandlung bessere. Im Juni solle nochmals eine Contrex-Messung an der
B._
durch
geführt und dann wohl endgültig über
die
Erforderlichkeit einer VKB-Plastik entschieden werden. Die Physiotherapie zur weiteren Kräftigung der Quadri
zepsmuskulatur links sollte bis dahin mit mindestens zwei wöchentlichen Ter
minen fortgesetzt werden. Er hielt den Beschwerdeführer für auf dem ausgegli
chenen Arbeitsmarkt zu 100 % einsatzfähig. Dabei formulierte er das Zumut
barkeitsprofil so: „Leichte bis mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten ganztags, wobei die stehenden und gehenden Tätigkeiten 30 % einer üblichen täglichen Arbeitszeit nicht überschreiten
und in einzelnen Phasen auch nicht länger als 60 Minuten andauern sollten. Kein Tragen von Lasten über Treppen. Keine Tätigkeiten, welche ein absolut sicheres Stehen in gefährdeten Situatio
nen erfordern. Keine hockenden oder knienden Tätigkeiten, kein Gehen auf un
ebenem Gelände
“
(
Urk.
7/108 S. 3).
Dem Bericht der
B._
vom 1
6.
Juni 2010 lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer zwischenzeitlich Physiotherapie gemacht habe, zuletzt jedoch nicht mehr. Die Ärzte zeigten auf, dass sie die Physiotherapie und deren Überwachung intensivieren
würden,
um das Kraftdefizit aufzuheben. In
3 Monaten werde zur Planung der Therapie wieder eine Besprechung stattfinden (
Urk.
7/117).
Mit Bericht vom 1
5.
September 2010 hielt
Dr.
med.
C._
von der
B._
fest, leider sei zwischenzeitlich kein Krafttraining und somit auch keine Kraftmessung durchgeführt worden. Dies
es
sei gemäss Angaben des Beschwer
deführer
s aufgrund der Schmerzen resp. d
er Schwellungen im linken Knie nicht möglich gewesen.
Dr.
C._
zeigte auf, dass das Knie klinisch nicht sehr instabil erscheine, obwohl der Beschwerdeführer über gelegentliches Wegknicken des Unterschenkels berichtet habe.
Er konnte sich nicht erklären, inwiefern die Instabilität dafür verantwortlich sei. Er veranlasste eine MRI
-
Untersuchung zur Klärung. Das Knie zeige keinen wesentlichen Gelenkserguss oder Schwellungen
(
Urk.
7/120).
2.3.2
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich
(SVA)
, IV-Stelle, veranlasste aufgrund von Rücken- und Knieschmerzen links und eines damit
in Zusam
menhang stehenden
Leistungsgesuch
s
des Beschwerdeführers eine polydiszipli
näre Begutachtung. Das Gutachten wurde
am 1
4.
Oktober 2010
von der MEDAS
G._
erstellt. Die Gutachter kamen zum Schluss, es gebe keine Diagnosen mit Ausw
irkung auf die Arbeitsfähigkeit
(
Urk.
7/121 S. 23).
Der rheumatologische Gutachter,
Dr.
med.
H._
, kam zum Schluss, betref
fend Knie bestehe eine leichte linksseitige Gonalgie mit Instabilität des
Gelenks
bei Status nach zwei arthroskopischen Operationen, die am 2
6.
Februar und am 2
6.
November 2009 durchgeführt worden seien, und der Beschwerdeführer sei deshalb als Lastwagenchauffeur
wieder
zu 100 % arbeitsfähig. Der klinische Befund sei in Bezug auf das Knie nicht sehr eindrücklich. Klinisch seien keine Anzeichen eines Ergusses
oder
eine
r
Schwellung deutlich auszumachen (
Urk.
7/121 S. 23-24 und S. 36-39). Der neurologische Gutachter äusserte sich
nur
zum Rückenschaden (
Urk.
7/121 S. 24 und S. 43). Aus psychiatrischer Sicht wurde keine Diagnose gestellt (
Urk.
7/121 S. 25 und 45-47).
Die Gesamtbeurteilung ergab, dass der Beschwerdeführer als Chauffeur seit dem
7.
April 2010 zu 100 % arbeitsfähig sei, wenn er keine Lasten über 15 kg wie
derholt heben müsse und eine wechselnde Position einnehmen könne. Wegen der Kniebeschwerden links dürfe er nicht wiederholt Treppen steigen und es sei zu vermeiden, dass er sich hinknien müsse. Arbeiten auf unebenem Terrain oder
bei
denen eine übermässige Beanspruchung des linken Beines verlangt
werde
, seien zu vermeiden. Die Knieverletzung habe zu einer 100 %igen Arbeitsunfä
higkeit geführt. Nach mehreren Eingriffen und einer Rehabilitationszeit sei der Beschwerdeführer ab dem
7.
April 2010 wieder zu 100 % einsatzfähig (
Urk.
7/121 S. 25-26).
2.3.3
Am 3
0.
November 2010 teilte
Dr.
C._
bei neuer Diagnose eines femoropatellä
ren Schmerzsyndroms mit
,
ein Knochenmarksödem habe im MRI nicht nachge
wiesen werden
können. Eine objektive Instabilität des Knies bestehe nicht. Es werde dem Beschwerdeführer
eine Kniegelenksinfiltration angeboten (
Urk.
7/128). Die Infiltration wurde am 1
7.
Januar 2011 durchgeführt (
Urk.
7/133). Am 1
6.
Februar 2011 erschien der Beschwerdeführer bei
Dr.
C._
zur Kontrolle und berichtete, die Infiltration habe nur einen Tag genützt. Die Schmerzen seien wieder wie vorher.
Dr.
C._
hielt fest, der Beschwerdeführer werde nun die Physiotherapie durchführen. Ziel sei der Muskelaufbau des linken Oberschenkels
,
um die Beinachse zu stabilisieren. Es werde auch ein Contrex Training durchgeführt. Die Arbeitsunfähigkeit sei auf 50 % gesetzt worden, damit genügend Zeit verbleibe
,
um physiotherapeutisches Training durchzu
führen (
Urk.
7/138).
Dr.
E._
hielt in seinem Schreiben zuhanden der Beschwerdegegnerin vom 1
3.
Februar 2012 fest, der Beschwerdeführer stehe
zurzeit
wegen eines Rücken
leidens in der
B._
in Behandlung. In Bezug auf das linke Knie gebe
dieser
unverändert Beschwerden an, bei Kälte und bei Belastung klage er vermehrt über Schmerzen. Bei der Untersuchung am 1
3.
Februar 2012
habe
sich kein Erguss am linken Kniegelenk
gezeigt
. Mit einer weiteren Verbesserung der Beschwerden sei nicht zu rechnen (
Urk.
7/174).
Am 1
3.
April 2012 nahm
Dr.
A._
noch einmal ausführlich Stellung zur Zumutbarkeit und zur Integritätsentschädigung. Er zeigte auf,
e
s sei ein diskre
ter Erguss palpabel. Die Patellaverschieblichkeit sei schmerzhaft, jedoch im Seitenvergleich nicht eingeschränkt. Alle weiteren Untersuchungen des linken Kniegelenks, wie
die
Prüfung der Meniskuszeichen, Varus-/Valgusstress und Instabilitätsprüfungen seien äusserst schmerzhaft, würden durch Anspannen der Oberschenkelmuskulatur unterbrochen und seien schwer verwertbar. D
er
Lachman
-
und
der
Pivot-Shift Test seien nicht prüfbar gewesen. Aktiv sei die Flexion bis zu 100°, passiv ohne jeglichen Widerstand bis 140° durchführbar gewesen
.
Die Druckdolenz sei über dem lateralen Kniegelenkspalt am inten
sivsten, aber auch ansonsten im gesamten Kniegelenksbereich diffus vorhanden. Der Beinumfang sei links 2 cm kleiner als rechts. Die Sensorik sei bei beiden unteren Extremitäten unauffällig. Bei der Kraftprüfung habe der Beschwerde
führer fast keine Kraftentwicklung gezeigt. Die Röntgenaufnahmen vom 1
4.
März 2012 hätten gezeigt, dass die Veränderungen wirklich minimal ausge
prägt seien und keine Hinweise auf eine rasche posttraumatische arthrotische Entwicklung vorhanden seien.
2 Jahre nach seiner letzten Beurteilung und nach unzähligen Therapieversuchen habe sich keine Verbesserung gezeigt. Nach wie vor habe der Beschwerdeführer permanent auch in Ruhe und unter Medikamenteneinnahme starke Schmerzen.
Von einer VKB-Plastik sei bisher abgesehen worden. Das MRI vom November 2010 zeige ein schmales vorderes elongiertes Kreuzband ohne Diskontinuität, so dass höchstwahrscheinlich nur eine Teilruptur vorgelegen habe. Die aktuelle Röntgenaufnahme zeige ein nahezu normales Kniegelenk. Die Hinweise auf eine Femoropattellararthrose seien als allenfalls beginnende Femoropatellararthrose zu werten. Ein differenzierter Kniebefund links könne kaum erhoben werden. Ein minimaler Erguss weise auf eine gewisse bestehende entzündliche Komp
o
nente hin, was entsprechend dem Verlauf
und der Tibiaplateaufraktur durchaus im Rahmen dessen liege, was zu erwarten sei. Das Ausmass der geschilderten Beschwerden korreliere nicht mit den objektivierbaren Befunden von Unfallfol
gen und der fehlenden Dynamik einer eben nicht vorliegenden progredienten sekundären Gonarthrose. Das Zumutbarkeitsprofil vom
6.
April 2010 habe angesichts der Befunde nach wie vor Gültigkeit. Er hielt fest
,
er sei von der Administration angefragt worden, ob der medizinische Endzustand bereits im Sommer 2010 erreicht worden sei. Rein medizinisch gesehen sei das retrospektiv kaum zu beantworten. Ein Behandler erwarte von weiteren Behandlungsmass
nahmen imm
er noch eine gewisse Verbesseru
ng. Sämtliche Behandlungsmass
nahmen hätten zu keiner Verbesserung geführt, andererseits sei es im röntge
nologischen Verlauf aber auch nicht zu einer wesentlichen Ve
r
schlechterung gekommen. Es seien nur diskrete Zeichen einer femoropatellaren Arthrose vor
handen. Retrospektiv beurteilend könne man davon ausgehen, dass der Endzu
stand im Sommer 2010 eingetreten sei. Zumindest
im
Zeitpunkt
der Untersu
chung sei der
medizinische Endzustand
gegeben
. Er könne keine weitere Physi
otherapie befürworten. Auch eine weitere Contrex
-Messung
bringe keine ver
wertbaren Ergebnisse. Er würde auch vom Anbringen einer VKB-Ersatzplastik abraten. Die Erheblichkeitsgrenze einer mindestens mässigen Arthrose sei bei weitem noch nicht erreicht (
Urk.
7/181).
2.4
2.4.1
Anhand der medizinischen Akten ist ersichtlich, dass die Fachärzte einhellig von einer seit
Anfang
April 2010 bestehenden 100%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten, mit Ausnahme des Kreisarztes sogar für die an
gestammte Arbeit als Lastwagenfahrer, ausgehen. So attestierte
Dr.
F._
am
1.
April 2010 eine volle Arbeitsfähigkeit für sitzende Tätigkeiten. Der Kreisarzt formulierte am
6.
April 2010 eine 100%ige Einsatzfähigkeit für leidensange
passte Tätigkeiten, wobei
aufgrund des beschriebenen
Zumutbarkeitsprofils
auch
ein Einsatz als Lastwagenfahrer darunter
fallen könnte
. Jedenfalls aber sind
dem Beschwerdeführer
Tätigkeiten, wie
d
er
Kreisarzt
sie in seinem Zumut
barkeitsprofil beschreibt, zu 100 % zuzumuten. Das MEDAS Gutachten schliess
lich gelangt
e
zum Schluss, dass der Beschwerdeführer bezogen auf das Knie seit
7.
April 2010 als Lastwagenfahrer einsatzfähig
sei
. D
ie Formulierung des
Zu
mutbarkeitsprofil
s
stimmt mit jenem von
Dr.
A._
überein.
Dieser
ist Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation,
Dr.
F._
Assistenzarzt Orthopädie an der
B._
und
Dr.
med.
H._
ist Facharzt für Phy
sikalische Medizin und Rehabilitation und Rheumatologie. Damit sind drei Fachärzte zum selben Schluss gelangt, wobei der Beschwerdeführer von jedem von ihnen untersucht
wurde
. Wie sich aus den Berichten ergibt, wurden sowohl die Anamnese als auch die Klagen des Beschwerdeführers einlässlich berück
sichtigt und die Befundergebnisse mit Beobachtungen und Tests sowie regel
mässiger Bildgebung gestützt.
Damit sind sie alle
beweiskräftig
(BGE
134 V 231 E. 5.1
bzw. 125 V 351 E. 3
)
.
Der
Einwand des Beschwerdeführers,
Dr.
A._
habe nicht berücksichtigt, dass das Knie im
Tagesverlauf anschwelle, ist nicht stichhaltig
.
Im Rahmen der Begutachtung durch die MEDAS
G._
wurde gerade festgestellt, dass keine wesentliche Schwellung vorhanden sei. Dies, obwohl der Beschwerdefüh
rer dort während zwei Tagen untersucht worden war. Auch
Dr.
C._
stellte im September 2010 keine Schwellung und auch keinen Erguss fest. Im Röntgenbild vom 2
9.
November 2010 zeigte sich ein leichter Reizerguss (
Urk.
7/130). Bei der hausärztlichen Untersuchung vom 1
3.
Februar 2012 zeigte sich kein Erguss im linken Kniegelenk (
Urk.
7/174).
Dr.
med.
I._
, Facharzt für Nuklearmedizin und Radiologie,
fand am 1
4.
März 2012 im Rahmen einer Bildgebung keinen signi
fikanten Gelenkserguss (
Urk.
7/
177).
Im Rahmen der letzten Untersuchung hatte
Dr.
A._
einen diskreten Erguss ertastet
, Hinweise auf
eine Schwellung best
anden
keine.
Damit ist nicht überwiegend wahrscheinlich, dass die vom Beschwerdeführer behaupteten Schwellungen tatsächlich vorlagen, zumal keiner der Fachärzte – notabene auch die behandelnden nicht – solche feststellte.
Während die behandelnden Ärzte den Angaben des Besc
hwerdeführers mehr Gewicht bei
m
a
ssen und auch über den April 2010 hinaus noch über Jahre Physio- und andere Therapien unterstützten, stellten Dres.
H._
und
A._
bereits im April 2010
keine auffälligen Befunde
mehr
fest. Indes ging auch
Dr.
F._
bereits ab April 2010
von einer vollen Restarbeitsfähigkeit für sitzende Tätigkeiten aus.
Den Akten lässt sich weiter entnehmen, dass die Instabilität des Knies insbeson
dere vom Beschwerdeführer behauptet
wurde
, von den Medizinern aber weder im Rahmen der Untersuchungen noch der Bildgebung bestätigt werden
konnte
. Sie waren
von Beginn weg und insbesondere ab
April 2010 einhellig der Mei
nung, dass die Stabilität mit Muskelkrafttraining des linken Oberschenkels kompensiert werden k
önne
. Der Beschwerdeführer indes hat die empfohlene Physiotherapie überhaupt nicht oder nicht im gewünschten Ausmass absolviert
und damit nicht für den Muskelaufbau zur Stabilisierung des Knies gesorgt, obwohl ihm dies zumutbar war
. Er hat sich deshalb
mit Hinweis auf seine Scha
denminderungspflicht
die mangelnde Verbesserung des Zustandes
trotz jahre
lang verschriebener und von der Beschwerdegegnerin finanzierter Physiothera
pie
selber zuzuschreiben. Massgeblich für die Beurteilung des Falles ist ohnehin,
ob die Arbeitsfähigkeit
noch hätte verbessert werden
können, was nach dem Gesagten
seit April 2010
nicht der Fall ist. Ob
mittels Physiotherapie noch eine
Verbesserung des Zustandes möglich gewesen wäre
,
spielt deshalb für die Frage des Fallabschlusses keine Rolle, da der Beschwerdeführer nach einheitlicher medizinischer Mei
nung seit
April 2010 sitzende Tätigkeiten ohne Gewichtsbe
lastung wieder ausüben
kann
.
Im April 2010 war deshalb
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
nicht mehr
mit
einer massgeblichen Steigerung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen.
Die Frage der prospektiven Betrachtung stellt sich nicht. Zwar formulierte
Dr.
A._
am 3
0.
April 2012 explizit seine rückwirkende Betrachtungsweise. Jedoch tat er dies wohl aus dem Wissen heraus, dass eine solche von Rechts wegen nicht zulässig ist. Man kommt, wie soeben gezeigt, jedoch auch mit einer prospektiven Betrachtungsweise zu keinem anderen Schluss, als dass bereits im April 2010 keine Verbesserbarkeit des Zustandes im Sinne der Rechtsprechung mehr zu erwarten war. Der entsprechende Einwand des Beschwerdeführers zielt deshalb ins Leere.
2.4.2
Für die Frage der verbliebenen Restarbeitsfähigkeit
e
rgibt sich aus dem bisher Gesagten und dem vom Kreisarzt im April 2012 formulierten und mit jenem aus dem Jahr 2010 identischen Zumutbarkeitsprofil, dass dem Beschwerdeführer
seit April 2010
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit leichte bis mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten ganztags zumutbar s
ind
, wobei stehende und gehende Tätigkeiten 30 % einer üblichen täglichen Arbeitszeit nicht über
schreiten
dürfen
und in einzelnen Phasen auch nicht länger als 60 Minuten an
dauern sollten.
Das
Tragen von Lasten über Treppen sei nicht erlaubt, ebenso
w
enig Tätigk
eiten, welche ein absolut sicheres Stehen in gefährdeten Situatio
nen erfordern. Hockende oder kniende Tätigkeiten und Arbeiten, die mit Gehen auf unebenem Gelände verbunden s
ind
, d
arf
der Beschwerdeführer nicht ausü
ben.
Der Zustand hat sich seit April 2010 nicht verändert, sei es, weil eine Ver
besserung durch Therapie nicht mehr möglich ist oder sei es, weil der Beschwerdeführer d
as
von allen Ärzten als notwendige und damit auch zumut
bare Massnahm
e bezeichnete Muskelaufbautraining nicht im gebotenen Mass oder gar nicht betrieb.
Die Angabe von
Dr.
C._
im Februar 2011, dem Beschwerdeführer müsse für die Physiotherapie genug Zeit zur Verfügung stehen, weshalb er eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiere, ist haltlos. Eine relevante Arbeitsfähigkeit
im
hier massgeblichen Sinn muss sich dadurch niederschlagen, dass der Beschwerde
führer aus gesundheitlicher Sicht in seiner Erwerbsfähigkeit eingeschränkt ist. Die
zeitliche Einschränkung wegen der
Physiotherapie
-Termine
ist nicht rele
vant
. Zudem hatten die Ärzte der
B._
bis dato nie
von sich aus
eine Arbeitsunfähigkeit attestiert, sondern
nichts zur Arbeitsfähigkeit gesagt oder
die Atteste des Hausarztes wiedergegeben, wie im Bericht vom 2
3.
November 2009 (
Urk.
7/83)
.
Auch
Dr.
C._
bezog sich mit seiner Angabe vom Juni 2010, der
Beschwerdeführer
sei
bis April 2010 zu 100 % arbeitsunfä
hig
gewesen und der Kreisarzt habe ihm ab dann eine
Arbeitsfähigkeit von 100 % attestiert (
Urk.
7/117)
, auf ein fremdes Attest
, ebenso mit seinen Angaben zur Arbeitsfähigkeit vom 1
6.
Februar 2011 (
Urk.
7/138)
.
Ausschlaggebend ist je
doch, was die Ansicht der Mediziner der
B._
bezogen auf die Restarbeitsfähigkeit betrifft, dass
Dr.
F._
am
1.
April 2010 von einer vollen Arbeitsfähigkeit für
sitzende Tätigkeiten ausging.
Die Beschwerdegegnerin
durfte den Fall
damit
per 3
0.
April 2010
ab
schliessen und ihre Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen einstellen, weshalb die Beschwerde in diesem Punkt abzuweisen ist
.
3.
3.1
Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Als invalid gilt, wer voraussichtlich bleibend oder für längere Zeit in seiner Er
werbsfähigkeit beeinträchtigt ist (Art. 18 Abs. 2 Satz 1 UVG). Für die Bestim
mung des Invaliditätsgrades wird da
s Erwerbseinkommen, das die ver
sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte
(Invalideneinkommen
)
, in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (
Valideneinkommen
Art. 18 Abs. 2 Satz 2 UVG).
3.2
Die Beschwerdegegnerin hat das Valideneinkommen mit
Fr.
68‘898.-- beziffert, was der Beschwerdeführer nicht anfechten liess. Es sind keine offensichtlichen Fehler bei der Berechnung ersichtlich, weshalb es dabei sein Bewenden hat.
3.3
Der Beschwerdeführer bestreitet auch das für ein
100%
-
Pensum ermittelte
Invali
deneinkommen in der Höhe von
Fr.
57‘769.-- an sich nicht
, wie er in sei
ner Beschwerde und der Einsprach
e
vom
5.
Oktober 2011 darlegen lässt
.
Er ist aber mit dem Zumutbarkeitsprofil des Kreisarztes nicht einverstanden. Nach
Meinung seines Rechtsvertreters
muss
das Invalideneinkommen um
mindestens 20
%
gekürzt werden (
Urk.
1 S. 8 und
Urk.
7/163 S. 3).
Ob er mit diesem Einwand meint, die Zumutbarkeit müsse 80
%
betragen, oder es sei
ein leidensbedingter Abzug von 2
0
%
aus
invaliditäts
fremden Gründen gewähren, sagt er nicht ausdrücklich. Weil er
als Begründung
darlegt, dass dem Beschwerdeführer die von
Dr.
A._
zugemuteten Arbeiten nicht mehr mög
lich seien, ist ersteres anzunehmen und mit Hinweis auf vorstehende Erwägung der Einwand als unbegründet abzuweisen.
Aus ärztlicher Sicht sind gemäss E. 2 hiervor leidensangepasste Tätigkeiten seit
1.
Mai 2010 zu 100
%
zumutbar.
Wird das Invalideneinkommen
wie
hier
auf
der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen.
Eine Kürzung setzt voraus, dass
weitere persönliche und berufliche Merk
male der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können
.
Ein Abzug soll nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte
(Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unter
-
durchschnitt
lichem Einkommen verwerten kann
(BGE 126 V 75).
Hinweise für invaliditäts
fremde Umstände, welche es dem Beschwerdeführer erschweren
,
das ermittelte Tabelleneinkommen zu erzielen, sind keine ersichtlich und werden vo
n ihm
auch nicht geltend gemacht.
Das von der Beschwerdegegnerin ermittelte Invalideneinkommen erweist sich demnach
als richtig und auch der ermittelte Invaliditätsgrad von 16
%
ist kor
rekt.
Der Beschwerdeführer hat demnach ab
1.
Mai 2010 Anspruch auf eine Rente in der Höhe von 16
%
, weshalb die Beschwerde
auch
in diesem Punkt ab
zuweisen ist.
4.
4.1
4.1.1
Nach Art. 24 Abs. 1
UVG
hat die versicherte Person Anspruch auf eine a
ngemes
sene Integritätsentschädi
gung, wenn sie durch den Unfall eine dau
ernde erhebliche Schädigung der kör
perlichen oder geistigen Integrität erleidet. Die Inte
gritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdiens
tes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsscha
dens abge
stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).
Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi
gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung über die Unfallver
sicherung (UVV) Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des gan
zen Lebens minde
stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, au
genfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemes
sung der Integri
tätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges
3.
Darin hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der Integritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und typische Schäden prozentual gewichtet. Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala weitere Bemessungsgrund
lagen in tabellarischer Form (sog. Feinraster) er
arbeitet. Diese von der Verwal
tung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als Ziff. 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala angegebene Pro
zentsatz des Integritätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch ledig
lich Richtwerte enthalten, mit de
nen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, sind
sie
mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a).
4.1.2
Der Tabelle 2
(Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den unteren Extre
mitäten)
ist zu entnehmen, dass bei einem in der Beweglichkeit dauernd einge
schränkten Knie eine Integritätsentschädigung geschuldet ist, wenn die Beweg
lichkeit auf einen Radius zwischen mindestens 0° und 90° beschränkt ist oder eine Pallektomie besteht.
Gemäss Tabelle 5
(Integritätsschaden bei Arthrosen) muss, soll ein Anspruch auf Integritätsentschädigung entstehen, eine mindestens mässige Arthrose vorlie
gen. Bei einer mässigen Femoropatellar-Arthrose beträgt die Integritätsentschä
digung gemäss Tabelle 5.2
zwischen
5
und
10
%
.
Tabelle 6 regelt die Höhe der Integritätsentschädigung bei Gelenkinstabilitäten. Betreffend Knie muss eine mindestens mässige (mittelschwere) oder gar schwere Instabilität eines oder beider Kreuzbänder, eine Komplexinstabilität von Seiten- und Kreuzband oder eine Patellainstabilität mit habitueller oder rezidivierender Luxation vorliegen.
4
.2
Die Beschwerdegegnerin
verneinte
gestützt auf die M
einung von
Dr.
A._
einen Anspruch
des Beschwerdeführers
auf eine Integritätsentschädigung (
Urk.
2 S. 6)
.
Der Beschwerdeführer dagegen ist der Meinung, die Feststellun
gen
von
Dr.
I._
vom 1
4.
Mä
rz 2012
würden jene von
Dr.
A._
widerlegen
, wonach keine relevante Schädigung des Knies vorliege. Ein Facharzt müsse nun zur Höhe des Integritätsschadens Stellung nehmen (
Urk.
1 S. 8).
4.3
Dr.
A._
stellte im Rahmen seiner kreisärztlichen Untersuchung vom
6.
April 2010 gestützt auf die Akten, insbesondere
auf
die zahlreichen Berichte der
B._
und ganz besonders auf den letzten, ausgestellt von
Dr.
F._
am 1
5.
März 2010 (
Urk.
7/106)
, fest, dass die nach wie vor geklag
ten Beschwerden
im vorderen Kniegelenksbereich
wahrscheinlich auf di
e
leichte Knorpelschädigung der Patella zurückzuführen seien. Eine VKB-Rekonstruktion werde
die Schmerzen
nicht beeinflussen. Es scheine, dass die Instabilität hauptsächlich noch auf die Quadrizepsschwäche zurückzuführen sei, da die In
stabilität hauptsächlich beim Treppabgehen auftrete und sich mit dem Quadri
zepsaufbau verbessert habe (
Urk.
7/108 S. 2).
Dem Bericht der
B._
vom 1
6.
Juni 2010 lässt sich entnehmen, dass
femoropatellär kein wesentlicher Kompressionsschmerz bestehe und die Kniegelenksbeweglichkeit 120/0/0 ° betrage (
Urk.
7/117).
Gemäss Bericht der
B._
vom 1
5.
September 2010 wies das linke Knie keine
n
wesentlichen Gelenkserguss
und keine
Schwellungen auf und der mediolaterale Bandapparat zeigte sich stabil.
Dr.
med.
C._
hielt fest, aufgrund der Schmerzklagen des Beschwerde
f
üh
r
ers werde ein MRI veranlasst zur Klä
rung der Frage, ob ein Knochenmarksödem vorliege. Das Knie erscheine klinisch nicht sehr instabil, obwohl der Beschwer
d
eführer über gelegentliches Weg
-
knicken des Unterschenkels berichtet habe
(
Urk.
7/120).
Dr.
med.
J._
vom MR Institut erstellte am 2
6.
November 2010 ein MRI des linken Knies
.
In seiner Beurteilung hielt er fest, es bestehe ein leichter Reizer
guss. Da
s vordere Kreuzband sei schmal und elongiert, ohne
Diskontinuität. Er stellte eine
n diffusen Kn
orpelabbau retropatellär leicht
en Grades und eine kleine, zystisch degenerative Veränderung im Tibiakopf
fest
.
Femorotibial seien die Kn
o
r
pelschichten normal dick. Im äusseren Drittel des medialen Meniskus fand er am Übergang vom Corpus zum Hinterhorn eine Läsion (
Urk.
7/130).
Dr.
C._
interpret
iert
e
das MRI vom 2
6.
November 2010 derart, als er fest
stellte, dieses zeige eine diffuse femoropatelläre Knorpeldegeneration. Medial im Meniskushinterhorn finde sich eine intramurale Läsion, jedoch ohne klare Riss
bildung. Ansonsten sei der Befun
d unauffäll
i
g
, abgesehen von
einem etwas elongierten vordere
n Kreuzband bei Status nach Teilruptur desselben. Zudem sei der Zustand nach lateraler Teilmeniskektomie zu berücksichtigen. Ein Knochen
-
marksödem habe im MRI nicht nachgewiesen werden können. Der Sch
me
rz sei
vermutlich durch die femoropate
lläre Degeneration verursacht.
Eine objektivier
-
bare Instabilität des Kniegelenks bestehe nicht
(
Urk.
7/128
und
138
).
Dr.
A._
hielt am 1
5.
Juli 2011 fest, das MRI vom 2
6.
November 2010 zeige ein elongiertes vorderes Kreuzband ohne Diskontinuität und nur eine leichtgra
dige Femoropatellararthrose. Hiermit lasse sich keine Integritätsentschädigung begründen. Bei der Unters
uc
hung
vom
1
6.
Februar 2011 in der
B._
sei
kein Befund erhoben
worden
, welcher Defizite für eine Integritäts
entschädigung begründe. Es zeige sich nur eine leichte Atrophie der Oberschen
kelmuskulatur links im Vergleich zu rechts.
Es habe sich
bei der Untersuchung im Rahmen des Lachman-Tests
zwar
eine etwas vermehrte ap-Translation im Seitenvergleich
gezeigt
, jedoch mit hartem Anschlag und einem negativen Pivot-Shift-Test
. Der mediolaterale Bandapparat habe sich bei der Unters
uc
hung stabil gezeigt. Somit liege auch keine rel
e
vante und e
nt
schädigungspflichtige Instabilität des linken Kniegelenks vor. Insgesamt könne aus dem weiteren Verlauf nach der kreisärztlichen Untersuchung am
6.
April 2010 und den Be
funden, welch
e
er dort erhoben habe, keine Integritätsentschädigung abgeleitet werden (
Urk.
7/148).
Dr.
E._
hielt mit Bericht vom 1
3.
Februar 2012 fest, anlässlich der an jenem Tage erfolgten Untersuchung um 8.30 Uhr habe sich kein Erguss am linken Kniegelenk gezeigt (
Urk.
7/174).
Dr.
I._
stellte am 1
4.
März 2012 anlässlich eines MRI
leichte femoropatelläre Auszieh
ungen und diskrete
V
erschmälerungen
des medialen Gelenkspalts
fest
. Usur
en oder Weichteilverkalkungen hätten
sich keine gefunden, dagegen eine kleinste Fabella. In seiner Beu
rteilung hielt er fest, es lägen
eine leichte Femoropatellararthrose und ein Hinweis auf eine mediale Meniskopathie vor (
Urk.
7/177).
Gemäss
Dr.
A._
betrug die aktive Kniebeweglichkeit links anlässlich seiner Untersuchung des Beschwerdeführers vom 1
3.
April 2012 10-0-100°. Passiv sei ohne jeglichen Widerstand eine Flexion bis zu 140° möglich, die Extension
sei
bis
zur einem Defizit von
-5° durchführbar gewesen.
Es bestehe mangels fehlen
der Dynamik des Geschehens in den letzten 3 1⁄2 Jahren keine progrediente sekundäre Gonarthrose.
Es seien nur diskrete Zeichen einer femoropatellaren Arthrose vorhanden. Eine Beschleunigung posttraumatischer sekundärer Verän
derungen könne verneint werden. Der Status sei gleichbleibend.
Die aktuellste Röntgendiagnostik bestätige seine frühere Einschätzung, dass hier noch keine Integritätsentschädigung zu leisten sei, da allenfalls eine beginnende Femoro
patellararthrose nachgewiesen werden könne, welche die Erheblichkeitsgrenze
einer mindestens mässigen Arthrose bei weitem noch nicht erreicht habe (
Urk.
7/181).
4.4
Tabelle 2 findet auf den vorliegenden Knieschaden offensichtlich keine Anwen
dung, auch wenn kein Mediziner dazu Stellung nahm. Die dort geforderte Beweglichkeitseinschränkung liegt ebenso
wenig vor wie eine Pallektomie.
Dr.
A._
stellte in Übereinstimmung mit
Dr.
med.
I._
eine leichte Femoro
patellararthrose fest. Gegen diese bildmässig erstellte und von zwei Fachärzten bestätigte Ansicht bringt der Beschwerdeführer nichts vor, weshalb diese Tatsa
che als erstellt erachtet werden kann.
Sie stimmt im Wesentlichen auch mit der Einschätzung der Dres.
J._
und
C._
überein, welche
k
eine Arthrose erwähnten und einen leichten retropatellären Knorp
e
labbau und ansonsten normal dicke Knorpelschichten, im Übrigen unauffällige Verhältnisse feststell
ten. Der Beschwerdeführer kann aus dem Bericht von
Dr.
I._
nichts zu seinen Gunsten ableiten. Im Gegenteil spricht dieser Bericht gegen das
Vorliegen einer
für eine Integritätsentschädigung relevanten
mindestens mässige
n
Arthrose
im Sinne von Tabelle 5.
Aus den medizinischen Akten ergibt sich, dass die Instabilität des linken Knies zwar vom Beschwerdeführer behauptet
wird
, von den Ärzten aber nicht erklärt werden konnte und zuletzt verneint wurde. Auch aus Tabelle 6
ergibt sich
somit
kein
Anspruch auf Integritätsentschädigung
.
Die Ausführungen des Kreisarztes erweisen sich angesichts der äusserst umfang
-
rei
chen, widerspruchslosen und klaren medizinischen Aktenlage als über
-
zeugend. Weitere Abklärungen können, d
a von i
hnen keine rechtserhebli
chen Erkenntnisse zu erwarten sind, in antiz
i
pierter Bew
eiswürdigung unter
bleiben (BGE 124 V 90 E. 4b; 122 V 157 E. 1d).
Der Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf Integritätsentschädigung.
Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet.
5.
Im Ergebnis
sind
die Leistungseinstellung per 3
0.
April 2010 und die Zusprache einer Invalidenrente ab
1.
Mai 2010 in der Höhe von 16
%
zu bestätigen, ebenso die Feststellung, dass keine Integritätsentschädigung geschuldet ist, was zur Beschwerdeabweisung führt.