Decision ID: 0bdd15c5-aff8-59bd-884b-732d011ddb65
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Am 25. September 2009 beantragte die aus dem Kosovo stammende K._ (geb. 1946, nachfolgend: Gesuchstellerin bzw. ) bei der Schweizerischen Vertretung in Pristina die Erteilung eines Einreisevisums für die Dauer von 90 Tagen. Als Zweck der  Reise gab sie an, ihre im Kanton Aargau wohnhafte Tochter und deren Familie besuchen zu wollen. Nach Verweigerung der Visumserteilung in eigener Kompetenz übermittelte die  Vertretung das Gesuch zur Prüfung und zum Entscheid an die Vorinstanz.
B. Nachdem die Migrationsbehörde des Kantons Aargau bei den  ergänzende Auskünfte eingeholt und mit negativer  an das BFM weitergeleitet hatte, wies die Vorinstanz das  mit Verfügung vom 9. November 2009 ab. Dies im Wesentlichen mit der Begründung, die anstandslose und fristgerechte Wiederausreise nach einem Besuchsaufenthalt könne nicht als  betrachtet werden. Die Gesuchstellerin lebe in einer Region, aus der als Folge der dort herrschenden wirtschaftlichen Verhältnisse (unter anderem hohe Arbeitslosigkeit im Kosovo) ein anhaltend starker Zuwanderungsdruck festzustellen sei. Der (verwitweten)  oblägen im Heimatland keine zwingenden Verpflichtungen, die gegebenenfalls Gewähr für eine fristgerechte Rückkehr bieten .
C. Mit Rechtsmitteleingabe vom 4. Dezember 2009 beantragt der  und Schwiegersohn der Gesuchstellerin, S._ (: Beschwerdeführer), die Aufhebung der vorinstanzlichen  und die Erteilung eines Besuchervisums zugunsten seiner Schwiegermutter. Zur Begründung bringt er im Wesentlichen vor, die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, die Wiederausreise der  nach einem Besuchsaufenthalt wäre nicht gesichert.  der Tatsache, dass sich die 63-jährige Gesuchstellerin bereits im Rentenalter befinde, sei der Hinweis der Vorinstanz auf die hohe Arbeitslosigkeit im Kosovo nicht angebracht. Seine Schwiegermutter sei zwar verwitwet, lebe aber in Familiengemeinschaft mit ihrem Sohn
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und dessen vierköpfiger Familie; ein Zusammenleben mit Tochter und Schwiegersohn in der Schweiz falle schon deshalb nicht in Betracht.
D. In ihrer Vernehmlassung vom 10. Februar 2010 spricht sich die  für die Abweisung der Beschwerde aus und hält ergänzend fest, die Erfahrung habe gezeigt, dass auch viele ältere und allein stehende Personen durch Ausschöpfung sämtlicher rechtlicher Mittel versuchten, ihren Lebensabend bei den im westlichen Ausland  Familienangehörigen zu verbringen.
E. In seiner Replik vom 15. Februar 2010 hält der Beschwerdeführer an seinen Anträgen und deren Begründung vollumfänglich fest und wirft dem BFM vor, die ablehnenden Gründe sehr allgemein gehalten zu haben und in keiner Weise auf die spezifischen Verhältnisse  zu sein. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz sei die Gesuchstellerin nicht allein stehend, sondern lebe mit ihrem Sohn, der Schwiegertochter sowie zwei Enkelkindern in Hausgemeinschaft. Überdies sei es in der albanischen Kultur nicht üblich, dass eine Frau, die eigene Söhne habe, beim Schwiegersohn lebe. Der  stellt zudem entschieden in Abrede, dass der  aus dem Kosovo auch bei Personen im Rentenalter gross sei und verweist schliesslich auf ihm bekannte, angeblich identische Fälle, die im Rahmen eines Beschwerdeverfahrens zu einer Visumserteilung geführt hätten.
F. Auf den weiteren Akteninhalt wird, soweit rechtserheblich, in den  eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden  Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen wurden. Darunter fallen u.a. Verfügungen des BFM betreffend Verweigerung der Ein-
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reisebewilligung, welche vom Bundesverwaltungsgericht endgültig beurteilt werden (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Sofern das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt, richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nach dem VwVG (Art. 37 VGG).
1.3 Der Beschwerdeführer ist gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG zur  legitimiert. Auf die frist- und formgerechte eingereichte  ist einzutreten (Art. 50 und 52 VwVG).
2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhaltes und – sofern nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im  das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist  Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht  und kann die Beschwerde auch aus anderen als den gel tend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Rechts- und Sachlage zum Zeitpunkt seines  (vgl. E. 1.2 des in BGE 129 II 215 teilweise publizierten  2A.451/2002 vom 28. März 2003).
3. Das schweizerische Ausländerrecht kennt weder ein allgemeines Recht auf Einreise noch gewährt es einen besonderen Anspruch auf Erteilung eines Visums. Die Schweiz ist daher – wie alle anderen  auch – grundsätzlich nicht gehalten, Ausländerinnen und  die Einreise zu gestatten. Vorbehältlich völkerrechtlicher  handelt es sich dabei um einen autonomen Entscheid (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und  vom 8. März 2002, BBl 2002 3774; BGE 133 I 185 E. 2.3 S. 189).
4. 4.1 Zur Einreise in den Schengen-Raum für einen Aufenthalt von höchstens drei Monaten benötigen sogenannte Drittstaatsangehörige, d.h. Bürger eines nicht zu diesem Raum gehörigen Staates (vgl. zu
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den Schengen-Assoziierungsabkommen Anhang 1 Ziffer 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.2]), gültige Reisedokumente, die zum  berechtigen, und ein Visum, sofern dieses erforderlich ist (vgl. Art. 2 Abs. 1 der Verordnung vom 22. Oktober 2008 über die Einreise und die Visumerteilung [VEV, SR 142.204] i.V.m. Art. 5 Abs. 1 Bst. a und b der Verordnung [EG] Nr. 562/2006 des Europäischen  und des Rates vom 15. März 2006 über einen  für das Überschreiten der Grenzen durch Personen [: Schengener Grenzkodex bzw. SGK, ABl. L 105 vom 13.04.2006, S. 1-32]; vgl. auch Art. 5 Abs. 1 Bst. a AuG). Im Weiteren müssen sie den Zweck und die Umstände ihres beabsichtigten  belegen und hierfür über ausreichende finanzielle Mittel  (Art. 5 Abs. 1 Bst. c SGK; vgl. auch Art. 5 Abs. 1 Bst. b AuG). Sie dürfen zudem nicht im Schengener Informationssystem (SIS) zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben sein und keine Gefahr für die öffentliche Ordnung, die innere Sicherheit, die öffentliche Gesundheit oder die internationalen Beziehungen eines Mitgliedstaats darstellen (Art. 5 Abs. 1 Bst. d und e SGK; vgl. auch Art. 5 Abs. 1 Bst. c AuG).
4.2 Ist nur ein vorübergehender Aufenthalt vorgesehen, verlangt Art. 5 Abs. 2 AuG, dass die Wiederausreise gesichert ist. Damit wird keine zusätzliche, lediglich im nationalen Recht verankerte  aufgestellt. Vielmehr handelt es sich dabei um dieselbe  wie bei der nach Art. 5 Abs. 1 Bst. c SGK erforderlichen  des Aufenthaltszwecks. Die Angabe des vorübergehenden Aufenthaltszwecks stellt nämlich zugleich eine Absichtserklärung dar, nach Erfüllung dieses Zwecks wieder ausreisen zu wollen. So verlangt insbesondere die Gemeinsame Konsularische Instruktion an die  Missionen und die konsularischen Vertretungen, die von Berufskonsularbeamten geleitet werden (GKI, ABl. C 326 vom 22.12.2005, S. 1–149), im Zusammenhang mit dem Entscheid über den Visumsantrag eine Einschätzung des Migrationsrisikos (vgl. ABl. C 326, S. 10). Im Zusammenhang mit der Überprüfung des  kann daher an die bisherige Praxis und Rechtsprechung bezüglich des Merkmals der gesicherten Wiederausreise angeknüpft werden (vgl. zum Ganzen BVGE 2009/27 E. 5).
5. Das Schengen-Recht nimmt eine Differenzierung in Bezug auf die Vi - sumspflicht von Drittstaatsangehörigen vor. Die Verordnung (EG)
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Nr. 539/2001 des Rates vom 15. März 2001 (ABl. L 81 vom 21.03.2001, S. 1–7) verweist in Art. 1 Abs. 1 und 2 auf die Anhänge I und II, welche jeweils eine Liste von Drittländern enthalten. In  I sind diejenigen Drittstaaten aufgelistet, deren Staatsangehörige beim Überschreiten der Aussengrenzen der Schengen-Mitgliedstaaten im Besitz eines Visums sein müssen; Anhang II dagegen führt  Drittländer auf, deren Staatsangehörige von der Visumspflicht  sind. Aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit unterliegt die  damit der Visumspflicht. Daran hat auch die durch die Schweiz erfolgte Anerkennung des Kosovo als Staat nichts geändert.
6. 6.1 Vorliegend ist zu prüfen, ob die Vorinstanz unter Berücksichtigung der Verhältnisse im Herkunftsland und der persönlichen  einen ermessensfehlerfreien Entscheid getroffen hat. Dabei rechtfertigt es sich, Einreisegesuchen von Personen aus Staaten mit politisch oder wirtschaftlich vergleichsweise ungünstigen Verhältnissen mit einer gewissen Zurückhaltung zu begegnen, da die persönliche  in solchen Fällen häufig nicht mit dem Ziel und Zweck  zeitlich befristeten Einreisebewilligung in Einklang steht.
6.2 Die Gesuchstellerin lebt in der inzwischen unabhängigen und von der Schweiz als Staat anerkannten Republik Kosovo. Die  in dieser Region konnte zwar im Verlaufe der letzten Jahre  stabilisiert werden und der Wiederaufbau von Administration und Infrastruktur ist unter Beteiligung internationaler Organisationen und Staatengemeinschaften in Gang gekommen. In wirtschaftlicher Hinsicht ist das Land jedoch eines der ärmsten in Europa; es herrscht wirtschaftliche Stagnation und die Arbeitslosigkeit bleibt hartnäckig hoch. So sind mehr als die Hälfte der Erwerbsfähigen ohne oder  ohne regelmässiges Einkommen. Zudem stellt die Armut ein weit verbreitetes Phänomen dar: Der Anteil der in Armut lebenden Bevölkerung lag im Jahr 2008 bei hohen rund 45%, wobei 15% der Einwohner gar von extremer Armut betroffen waren (Quelle: Weltbank, http://www.worldbank.org > Countries > Kosovo > Overview > Country Brief 2009, Stand: November 2009, besucht im März 2010). Der  aus dieser Region ist dementsprechend hoch, was sich auch in der schweizerischen Asylstatistik widerspiegelt. Obwohl seit dem 1. April 2009 die Republik Kosovo (zusammen mit Serbien) als verfolgungssicherer Staat gilt (sogenanntes "Safe Country"; vgl. Beschluss des Bundesrates vom 6. März 2009), stammten im Jahr
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2009 immerhin noch 4.3% der Asylsuchenden aus diesem Land, womit der Kosovo in der Statistik der Asylgesuche nach Nationen an siebter Stelle steht (vgl. kommentierte BFM-Asylstatistik 2009, S. 3 und 10).
6.3 In Anbetracht der schwierigen Lage im Kosovo und unter , dass die Bereitschaft, das Heimatland zu verlassen,  dort begünstigt wird, wo bereits Verwandte oder  im Ausland leben, ist die Beurteilung der Vorinstanz, die das Risiko einer nicht fristgerechten Wiederausreise als relativ hoch , nicht zu beanstanden. Hinsichtlich der Rüge der  ist dem Beschwerdeführer zwar insoweit zuzustimmen, als es zu schematisch und nicht haltbar wäre, generell und ohne spezifische Anhaltspunkte ausschliesslich aufgrund der allgemeinen Lage in der Herkunftsregion auf eine nicht hinreichend gesicherte Wiederausreise zu schliessen. Es gilt somit, über die Situation im Herkunftsland hinaus, ebenfalls die weiteren Umstände des  zu würdigen. Namentlich können berufliche, gesellschaftliche oder familiäre Verpflichtungen die Prognose einer anstandslosen  begünstigen.
7. 7.1 Bei der Eingeladenen handelt es sich um eine 63-jährige,  Hausfrau, welche gemäss den Visumsakten (vgl. UNMIK- vom 10. Juli 2009) mit ihrem Sohn (geb. 1977), welcher als Landwirt tätig ist, und dessen Familie in Hausgemeinschaft lebt. Die Gesuchstellerin verfügt damit fraglos und entgegen der Auffassung der Vorinstanz, welche die Eingeladene implizit als allein stehend  (vgl. Vernehmlassung vom 10. Februar 2010), im Kosovo über genügenden familiären Rückhalt, welcher sie von einer  abhalten dürfte. Das in diesem Zusammenhang vorgebrachte  des Beschwerdeführers, wonach eine (verwitwete) Frau  albanischer Kultur grundsätzlich bei ihrem Sohn und nicht beim Schwiegersohn lebe, vermag in casu zu überzeugen.
7.2 Als Hausfrau und Rentnerin ist die Gesuchstellerin nicht in der  integriert. Angesichts der im Kulturkreis der Gesuchstellerin üblichen traditionellen Familienstruktur ist jedoch davon auszugehen, dass die Eingeladene – neben einer allfälligen Pension als verwitwete Person – auf die finanzielle Unterstützung ihrer im Heimatland  Familienangehörigen und gegebenenfalls der in der Schweiz
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lebenden Tochter und deren Familie zählen kann. Demgegenüber  sich der Hinweis des BFM auf die im Kosovo herrschende hohe Arbeitslosigkeit (unter der erwerbsfähigen Bevölkerung) als .
7.3 Auch wenn ein gewisses Risiko für ein missbräuchliches Verhalten nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann, ist in casu davon , dass die Eingeladene nach ihrem Besuchsaufenthalt  in ihr Heimatland zurückkehren wird; dies umso mehr, als sie mit ihrem Sohn und dessen Familie engste Familienangehörige im Heimatland zurücklässt. Zu berücksichtigen gilt es im Weitern, dass die Gesuchstellerin schon rein altersmässig nicht mehr zum Kreis  zählt, bei denen ein besonders starker Druck zur Emigration festzustellen ist (vgl. auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts /2007 vom 16. Juli 2009 E. 9.3). Kommt hinzu, dass seit dem 1. April 2009 – wie bereits erwähnt – der Kosovo sowie Serbien als verfolgungssichere Staaten gelten. Schliesslich ergeben sich aus den Akten auch keine Anhaltspunkte für allfällige gesundheitliche  der Gesuchstellerin, die möglicherweise einer fristgerechten Wiederausreise im Wege stehen könnten.
8. Aufgrund der vorgängigen Erwägungen bieten die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesuchstellerin durchaus  Gewähr für eine gesicherte Wiederausreise. Demzufolge ist festzustellen, dass die angefochtene Verfügung den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig respektive unvollständig festhält und in  Ausübung des Ermessens ergangen ist (Art. 49 Bst. a und b VwVG). Die Beschwerde ist daher gutzuheissen, die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zur neuerlichen Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Dabei ist vom BFM abzuklären, ob die in Art. 2 Abs. 1 VEV genannten Einreisevoraussetzungen gemäss Schengener Grenzkodex erfüllt sind oder allenfalls gemäss Art. 2 Abs. 4 VEV aus humanitären Gründen ein Visum mit räumlich beschränkter Gültigkeit zu erteilen ist.
9. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind weder dem  noch der Vorinstanz Kosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG) und der geleistete Kostenvorschuss ist zurückzuerstatten. Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen, da dem nicht anwaltlich
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vertretenen Beschwerdeführer keine notwendigen und  hohen Kosten erwachsen sind (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 4, Art. 8 sowie Art. 13 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]).