Decision ID: d8e94bc7-86ef-4d75-9906-4cb407969629
Year: 2017
Language: de
Court: CH_BGer
Chamber: CH_BGer_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: public_law

Sachverhalt:
A.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn führt gegen A._ ein Strafverfahren wegen versuchter vorsätzlicher Tötung, ev. Gefährdung des Lebens, Freiheitsberaubung, Nötigung, mehrfacher einfacher Körperverletzung, Verstössen gegen das Waffengesetz, mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes und mehrfachen Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen. Sie wirft ihm insbesondere vor, am 27. Oktober 2015 in stark alkoholisiertem Zustand seine damalige Lebensgefährtin geschlagen und in lebensgefährlicher Weise gewürgt zu haben.
A._ stellte sich am 28. Oktober 2015 der Polizei und wurde am 30. Oktober 2015 in Untersuchungshaft versetzt. Am 2. Mai 2016 bewilligte die Staatsanwaltschaft das Gesuch von A._ um Versetzung in den vorzeitigen Massnahmenvollzug.
Am 15. März 2017 erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen A._.
Am 8. September 2017 wies das Haftgericht das Haftentlassungsgesuch von A._ vom 21. August 2017 ab und ordnete Sicherheitshaft unter den Vollzugsbedingungen des vorzeitigen Massnahmenvollzugs an.
Am 10. Oktober 2017 wies das Obergericht des Kantons Solothurn die Beschwerde von A._ gegen diesen Haftentscheid ab.
B.
Mit eigenhändigen Eingaben vom 13., 16., 18. und 20. Oktober 2017 erhebt A._ Beschwerde in Strafsachen gegen diesen obergerichtlichen Entscheid.
C.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.

Erwägungen:
1.
1.1. Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Haftentscheid des Obergerichts. Dagegen ist die Beschwerde in Strafsachen nach den Art. 78 ff. BGG gegeben. Der Beschwerdeführer ist durch die Verweigerung der Haftentlassung in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen und damit zur Beschwerde befugt (Art. 81 Abs. 1 BGG). Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdeführer wenigstens kurz mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt. Genügt die Beschwerdeschrift diesen Begründungsanforderungen nicht, so ist darauf nicht einzutreten, bei offensichtlichen Begründungsmängeln im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG (BGE 134 II 244 E. 2.1).
1.2. Das Obergericht hat im angefochtenen Entscheid, teilweise unter Verweis auf den erstinstanzlichen Haftentscheid, plausibel dargelegt, dass und weshalb nebst dem unbestrittenen Tatverdacht auch Wiederholungsgefahr besteht und keine Überhaft droht (die Hauptverhandlung soll, worauf das Haftgericht das Richteramt behaftet hat, im Februar 2018 durchgeführt werden), mithin die Haftvoraussetzungen erfüllt sind. Der Beschwerdeführer bittet das Bundesgericht um Hilfe: Er sei nicht psychisch krank und und daher mit einer stationären Massnahme nach Art. 59 StGB nicht einverstanden. Dass das Obergericht gar eine Verwahrung nicht ausschliesse, kränke ihn. In Betracht falle allenfalls eine Massnahme nach Art. 60 StGB. Über diese Fragen wird indessen der Strafrichter abschliessend zu befinden haben, das Bundesgericht hat sich dazu vorliegend nicht zu äussern. Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten, weil der Beschwerdeführer unter Verletzung seiner gesetzlichen Begründungspflicht nicht darlegt, inwiefern der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt.
1.3. Unter den vorliegenden Umständen rechtfertigt sich, von der Erhebung von Gerichtskosten abzusehen (Art. 66 Abs. 1 BGG).