Decision ID: dc39a7a0-0535-41e4-9c91-89dfcd7bff95
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1954, gelernter Fotolithograf, war seit Juli 2003 im Verkaufs-Aussendienst für die
Y._
tätig
,
die
er zusa
mmen mit seiner Ehefrau betrieb
(vgl. Urk. 6/
2
Ziff.
5.2 und
Ziff.
5.4
; Urk.
6/11
).
Am 1
1.
Februar 2009 musste er sich
notfallmässig
einer Lungen-Teilamputation unter
ziehen
(vgl.
Operationsbericht,
Urk.
6/
3/7-8
).
Am
2
7.
Juli 2009
meldete sich d
er
Versicherte zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (
Urk.
6
/2).
1.2
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
holte einen Auszug aus dem individuellen Konto (
Urk.
6/7
),
einen Arbeitgeberbericht (Urk.
6/11
) sowie medizinische Berichte (
Urk.
6
/
10;
Urk.
6/13;
Urk.
6/
1
5; Urk.
6/17
;
Urk.
6/
19
) ein
und zog Akten der Helsana Versicherungen AG als zuständiger Krankentaggeldversicherung bei (Urk.
6/3
)
.
Mit Vorbescheid vom 1
1.
März 2011 (
Urk.
6/30) stellte die IV-Stelle dem Versicherten eine
Viertels
rente
ab
dem
1.
Februar 2010 in Aussicht.
Der Versicherte erhob Einwand (
Urk.
6/32;
Urk.
6/39) und reichte medizinische Berichte ein (
Urk.
6/38;
Urk.
6/43).
Die IV-Stelle holte
ebenfalls weitere
Arztbericht
e
(
Urk.
6
/
41
; Urk.
6/4
5
)
ein und
sprach dem Versicherten
in der Folge
mit Verfügung vom
1
7.
Januar 2012
eine
Viertelsrente
ab dem
1.
Februar 2010
zu (
Urk.
6/56
und Urk.
6/50
=
Urk.
2).
2.
Gegen die Verfügung vom
1
7.
Januar 2012
(Urk. 2) erhob d
er
Versicherte am
1
6.
Februar 2012
Beschwerde (Urk. 1)
und beantragte, ihm
sei eine
Dreivier
tels
rente
zuzusprechen
; eventuel
l sei die Sache zur ergänzenden medizinischen Abklärung und zum Neuentscheid an die IV-Stelle zurückzuweisen
(S. 2
Ziff.
1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Vernehmlassung vom
1
6.
März 2012
auf Abweisung der Beschwerde (Urk.
5
). Dies
e Eingabe
wurde dem Beschwerdefüh
rer am
2
7.
März 2012
zur Kenntnis
nahme zugestellt
(
Urk.
7)
.
Mit Eingabe vom 2
4.
Mai 2012 (
Urk.
8) reichte der Beschwerdeführer einen aktuellen medizini
schen Bericht (
Urk.
9) ins Recht. Dies wurde der Beschwerdegegnerin am
3
0.
Mai 2012
zur Kenntnis gebracht (
Urk.
10).
Mit Verfügung vom 1
0.
Juli 2013 wurde die
Helvetia Sammelstiftung für Personalvorsorge
,
Basel
, zum Prozess beigeladen (
Urk.
11
). Diese
liess sich innert Frist nicht vernehmen, was
den Verfahrensbeteiligten am
2
6.
September
201
3
zur Kenntnis gebracht
wurde
(
Urk.
13
).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
D
ie massgebenden rechtlichen Grundlagen, insbesondere betreffend die
Inva
liditätsbemessung
(
Art.
16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) und den Rentenanspruch (
Art.
28 des Bundes
gesetzes über die Invalidenversicherung, IVG), sind im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben (
Urk.
2 Verfügungsteil 2 S. 1). Darauf kann, mit den nachstehenden Ergänzungen, verwiesen werden.
1.2
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament
lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun
desamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V
472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standar
disierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, wes
halb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche
Wo
chenarbeitszeit
aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/
bb
, 124 V 321 E. 3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür
zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur
sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus
wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75).
1.3
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, dass de
r
Beschwerdeführer
seit dem 1
1.
Februar 2009 (Beginn der einjähri
gen Wartezeit) in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt sei. Aufgrund der medizinischen Beurteilung sei
en
ihm
behinderungsangepasste
Tätigkeit
en
, wie beispielsweise Büroarbeiten, Verkaufstätigkeiten ohne Gehbelastung oder Beratungsfunktionen,
zu
7
0 % zumutbar
(Verfügungsteil 2 S. 1 unten)
.
Die Beschwerdegegnerin
stellte einem
Valideneinkommen
von Fr. 98'016.
00
ein
In
va
lideneinkommen
von Fr. 50'069.90 gegen
über und ermittelte einen
Invali
di
täts
grad
von 49 % (Verfügungsteil 2 S. 2 oben)
, womit sich ein Anspruch des Beschwerdeführers auf eine
Viertelsrente
ergab
.
2.2
Der Beschwerdeführer
führte in seiner Beschwerde (Urk. 1) aus, er leide unter erheblichen Atembeschwerden und selbst bei geringen Anstrengungen unter Erschöpfungssymptomen; zudem bereite ihm das Sprechen beträchtliche Schwierigkeiten. Weiter habe sich eine psychische Belastung entwickelt. Diese Einschränkungen würden sich massiv auf die ber
ufliche Tätigkeit
mit Schwer
punkt Kundenbetreuung/Verkaufsberatung
auswirken (S.
3 oben).
Die Beurtei
lung der Arbeitsfähigkeit in der angefochtenen Verfügung vermöge nicht zu überzeugen.
In rein internistischer Hinsicht habe sich die Situation seit der Beurteilung durch
Dr.
Z._
verschlechtert (S. 7 oben). Entgegen der ange
fochtenen Verfügung sei auch von einer invalidisierenden psychischen Proble
matik auszugehen (S. 7 unten).
Gestützt auf die Beurteilung von
Dr.
A._
sei in
einer Bürotätigkeit ohne körperliche Anstrengungen von einer
lediglich
50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen
(S. 8)
.
2.3
Demnach ist zu prüfen, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit und dem
Invalidi
tätsgrad
des Beschwerdeführers verhält.
3.
3.1
Dr.
med.
Z._
, Pneumologie
und Allgemeine Innere Medizin
FMH, Lungenzentrum
B._
,
nann
te im
Bericht vom
1.
Juli 2009
(
Urk.
6/
10
/
5-6
) folgende Diagnosen (S. 1):
Status nach
massive
r
Hämoptoe
am linken Oberlappen
notfallmässige
Oberlappen
lobektomie am 1
1.
Februar 20
09
s
chlitzförmige Einengung des
Ostiums
zu den basalen
Unterlappen
segmenten
COPD
(chronisch
obstru
k
tive
Lungenerkrankung)
mit Emphysem
Status nach
Nikotin
60
py
r
ezidivierende Infekte der unteren Luftwege
a
namnestisch frühkindlicher Herzfehler, im Verlauf ausgewachsen
Dr.
Z._
führte aus, dass die schlitzförmige Einengung zu den basalen
Unter
lappensegmenten
links für die rezidivierenden
Infekte verantwortlich sein könnte (S. 2).
3.2
Mit Bericht vom 2
1.
August 2009 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/10/1-3) attestierte
Dr.
Z._
dem Beschwerdeführer
in der bisherigen Tätigkeit
eine volle Arbeitsunfähigkeit vom 1
1.
Februar bis mindestens 2
9.
März 2009 (
Ziff.
1.6).
Aktuell
sei
sie
ihm im Ausmass von mindestens
50 %
zumutbar.
Er sei körperlich
nicht belastbar
und
pulmonal limit
iert. Eine
sitzende Tätigkeit
sei ihm seit April
2009
im Umfang von
50-75 %
möglich
(
Ziff.
1.7).
3.
3
Der Hausarzt des Beschwerdeführers,
Dr.
med.
A._
,
Allgemeine Innere Medizin FMH
, diagnostizierte im Bericht vom 3
0.
September 2009 (
Urk.
6/13
/1-4
)
neben den bekannten Diagnosen
zusätzlich eine posttrauma
tische Belastungsstörung (PTBS)
, bestehend seit Februar 2009 (
Ziff.
1.1)
.
Er führte aus, die Genesung sei sehr schleppend, seines Erachtens vor allem aus psychischen Gründen. Trotz wöchentlichen speziellen Physiotherapien sei der Beschwerdeführer nach wie vor stark reduziert und in Anstrengungsdyspnoe.
Er sei ängstlich und psychisch in reduziertem Zustand mit depressiver Verstim
mung
(
Ziff.
1.4). Eine Psychotherapie lehne der Beschwerdeführer ab (
Ziff.
1.5).
Dr.
A._
attestierte ihm in der bisherigen Tätigkeit als
Aussendienstmit
arbeiter
/ Geschäftsmitinhaber vom 1
1.
Februar bis zum 3
0.
September 2009 eine volle
Arbeitsunfähigkeit und ab dem
1.
Oktober 2009 bis auf weiteres eine 90%ige Arbeitsunfähigkeit (
Ziff.
1.6). Es bestehe eine deutlich reduzierte
kör
perliche Leistungsfähigkeit
.
Zudem sei die
Konzentration beeinträchtigt
.
Der Beschwerdeführer sei
als Büroarbeiter
maximal zwei Stunden pro Tag
arbeits
fähig
.
Ein
Wechsel auf
eine
neue Tätigkeit
sei nicht sinnvoll. Die bisherige Tätigkeit we
rd
e
schrittweise wieder aufgenommen,
ab Oktober 2009
zunächst
zu
10 %, ab anfangs 2010
sei eine
Steigerung
geplant
(
Ziff.
1.7
und
Ziff.
1.9
)
.
3.
4
Dr.
Z._
ergänzte mit Bericht vom 1
8.
Dezember 2009
zuhanden der
Be
schwer
degegnerin
(
Urk.
6/15
/5-6
) die Diagnose
des COPD
wie folgt
: COPD mit Emphysem GOLD Stadium II.
Er berichtete über eine
kontinuierliche Ver
besse
rung des Zustandes
des Beschwerdeführers s
eit August
20
0
9.
Dieser habe wieder mehr Energie, fühle sich leistungsfähiger
und
leide seltener an Husten. Auch seien die
Thoraxschmerzen
deutlich zurückgegangen (S. 1).
Sowohl sein
Allge
meinzustand
als auch seine pulmonale Situation hätten sich in den letzten Wo
chen deutlich gebessert. Das
FEV1
sei derzeit auf 60 % reduziert, weshalb der Beschwerdeführer
nur noch bei körperlicher Belastung
dyspnoisch
werde (S. 2)
.
3.
5
Dem Bericht des Notfallzentrums der
B._
vom 1
4.
Januar 2010 (
Urk.
6/17/10-11) ist zu entnehmen, dass
sich der Beschwerdeführer am
2.
Januar 2010 wegen Hals- und Schluckschmerzen vorstellte (S. 1).
Die behan
delnden Ärzte
gingen von einer leichten Reizung der Rachenhinterwand aus, möglicherweise im Rahmen eines beginnenden viralen Infektes. Aufgrund der Vorgeschichte und des aktuellen Verhaltens sei von einer starken Traumatisie
rung des Beschwerdeführers auszugehen. Er habe auch berichtet, grosse Men
schenansammlungen aus Angst vor pulmonalen Infekten zu vermeiden. Die behandelnden Ärzte
empfahlen eine psychologische/psychotherapeutische Auf
arbeitung des vorangegangenen Geschehens (S. 2).
3.
6
Dr.
A._
gab im
Verlaufsb
ericht vom 1
1.
Februar 2010
zuhanden der
Be
schwerdegegnerin
(
Urk.
6/17
/5-7
) an, dass
etwa
alle drei Monate eine
sp
ezial
ärztliche
Kontrolle bei
Dr.
Z._
und einmal pro Monat h
ausärztliche Gesprä
che
erfolgen würden.
Die
p
ulmologisch
-physiotherapeutische Behandlung
finde einmal wöchentlich
in der
B._
statt (
Ziff.
1.5)
.
Der Beschwerde
führer sei weiterhin schnell ermüdbar aufgrund der Atembehinderung. Dadurch sei auch die Konzentrationsfähigkeit deutlich reduziert, insbesondere was die Zeitdauer betreffe.
Die b
isherige Tätig
keit könne im zeitlichen Rahmen von etwa
drei Stunden pro Tag
ausgeübt werden
(
Ziff.
1.7)
.
Dr.
A._
bescheinigte dem Beschwerdeführer ab dem
1.
März 2010 eine
Arbeitsunfähigkeit
von
70 %
in der zuletzt ausgeübten
Tätig
keit
(
Ziff.
1.6).
3.
7
Dr.
Z._
berichtete
der Beschwerdegegnerin
am 1
5.
März 2010 (
Urk.
6/19
/1-2
) über eine weitere Stabilisierung seit Dezember 200
9.
Der Beschwerdeführer
klage
über
eine deutliche
Anstrengungsdyspnoe NYHA II-III.
Es liege eine
mit
telschwere Ventilationsstörung GOLD-Stadium II
vor
.
I
m Vergleich zur
Vorun
tersuchung vom Dezember 20
09
habe sich keine
relevante Befundänderung
ergeben
(S. 1)
.
Die medizinisch-theoretische
Arbeitsunfähigkeit
betrage 50 %. F
ür
eine
sitzende,
körperlich
nicht belastende Tätigkeit
sei sie
indessen
kleiner
; er schätze diese auf etwa 30 %
.
Die e
inzige
körperliche
Limitier
ung
sei
die ein
geschränkte Lungenfunktion.
E
ine psychische
Einschränkung der Arbeitsfähig
keit bestehe seines Erachtens nicht
.
Die
T
ätigkeit des Beschwerdeführers sollte eine körperlich nicht belastende Arbeit umfassen. Eine
sitzende Bürotätigkeit
ohne häufiges Treppensteigen und ohne
das Tragen von
schwere
n Lasten sollte
in
weiterer
Zukunft zumutbar sein
(S. 2)
.
3.
8
Dem Bericht von
Dr.
Z._
vom 1
2.
Januar 2011 (
Urk.
6/38/12-13) ist zu ent
nehmen, dass der Beschwerdeführer aktuell keine
Analgetica
mehr einn
eh
m
e
und auch keine
inhalative
Therapie erfolg
e
(S. 1 Mitte). Er we
ise eine deutliche Anstrengungsdys
pnoe auf, welche ihn jedoch nicht wesentlich störe; er passe den Lebensstil den Limitierungen an (S. 2).
3.
9
Dr.
A._
hielt mit
Schreiben
vom 1
3.
April 2011
zuhanden des Rechtsvertre
ters des Beschwerdeführers
(
Urk.
6/38
/1-2
) fest,
die Beurteilung der Arbeitsun
fähigkeit sei in Absprache mit dem Beschwerdeführer auf 60 % ab dem
1.
Juli 2010 festgelegt worden. D
ie
Arbeitsunfähigkeit
s
etze sich
aus
zwei Komponen
ten zusammen. Einerseits bestehe eine körperliche Behinderung im Bereich des Brustkastens mit Beschwerden und
Atmungseinschränkung
und andererseits eine Komponente psychischer Genese, welche seines Erachtens als posttrauma
tische Belastungsstörung zusammengefasst werden könne. Die
voraussichtlich
weiterbestehende
Arbeitsunfähigkeit
betrage
etwa
50 %
(S. 1)
.
3.
10
Mit Bericht
vom 1
4.
Juni 2011
zuhanden der Beschwerdegegnerin
(
Urk.
6/41/8
-10
) führte
Dr.
A._
aus, die
Genesung
erfolge
schleppend bis stationär.
Der Beschwerdeführer sei
schnell ermüdbar und in der Atmung
immer wieder
gestört. Psychisch
sei er
begrenzt belastbar
(
Ziff.
1.4)
. Im Büro
sei er
während
maximal vier Stunden
pro Tag arbeitsfähig.
Die
Konzentration
sfähigkeit sei nach wie vor
deutlich reduziert. Eine andere Tätigkeit
sei aus seiner Sicht
nicht sinnvoll
(
Ziff.
1.7).
3.
1
1
Dr.
Z._
berichtete am 2
9.
Juni 2011 (
Urk.
6/43), die Lungenfunktion zeige
aktuell einen etwas schlechteren Wert, was auf eine kürzlich durchgemachte
Infek
texazerbation
zurückzuführen sei
(S. 2)
.
Es liege eine
s
chwere
obstruktive
Ventilationsstörung GOLD-Stadium I
I
I
vor
(S. 1)
.
3.12
Dr.
A._
gab am
8.
Juli 2011 (
Urk.
6/45/1)
auf Ergänzungsfragen der
Be
schwerdegegnerin
hin an, dass
er als Allgemeinarzt nicht mit dem ICD-10 Code arbeite. S
eines Erachtens
lägen
eine
posttraumatische Belastungsstörung
sowie eine latent
depressive Verstimmung vor.
Die
Arbeitsfähigkeit
sei
aus
rein
inter
nistischer Sicht
um etwa
20-25 % eingeschränkt und aus
rein
psychiatrischer Sicht
um
etwa 30 %.
3.
1
3
Dr.
Z._
führte
im Bericht vom 2
5.
April 2012 (
Urk.
9) a
us
,
der Beschwerde
führer habe wechselnde Beschwerden mit intermittierend Dyspnoe (S. 1).
Sein
Zustand halte sich lungenfunktionell relativ stabil
.
Eine regelmässige
inhalative
Therapie führe er nicht durch; die Bedarfsmedikation mit
Bricanyl
wirke jeweils sehr gut (S. 2).
4.
4.1
Zur Frage der Arbeitsfähigkeit liegen die Einschätzungen d
es
Pneumologen
Dr.
Z._
sowie des
Allgemein
arztes
Dr.
A._
vor.
Während
Dr.
Z._
dem Beschwerdeführer eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätig
keit und eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit attes
tierte, ging
Dr.
A._
von einer voraussichtlich weiterbestehenden Arbeitsun
fähigkeit von 50 %
aus, bestehend aus einer körperlichen und einer psychischen Komponente
.
4.2
In Würdigung der medizinischen Berichte
ergibt sich, dass betreffend
Lungen
funktion
zwar
ein
deutlich reduzierter, aber im W
esentlich
en
stabilisierter Zustand vor
liegt
.
Gemäss Beurteilung durch
den
Pneumologen
D
r.
Z._
vom März 2010 besteht f
ür
eine
sitzende,
körperlich
nicht belastende Tätigkeit
eine Arbeitsunfähigkeit von etwa 30 %
, dies aufgrund der eingeschränkten
Lungen
funktion
.
Soweit der Beschwerdeführer geltend machte, dass
sich die Situation aus rein internistischer Sicht seit der Beurteilung durch
Dr.
Z._
verschlech
tert habe
(
Urk.
1 S. 7 oben)
, ist darauf hinzuweisen, dass
den aktuellen
Ver
laufsberichten
von
Dr.
Z._
von Juni 2011 und April 2012 keine dauerhafte Verschlechterung zu entnehmen ist. Vielmehr ist von einem relativ stabilen Zustand die Rede.
Gewisse Schwankungen
waren und sind zu verzeichnen; d
as Gesamtbild wird dadurch aber nicht
beeinträchtigt.
Aus dem Bericht von
Dr.
Z._
vom Dezember 2009 ergibt sich, dass der Beschwerdeführer
nur noch bei körperlicher Belastung
dyspnoisch
wird. Im Januar 2011 berichtete
Dr.
Z._
über eine deutliche Anstrengungsdyspnoe, welche den Beschwer
deführer jedoch nicht wesentlich störe. Mit Bericht vom April 2012 hielt
Dr.
Z._
schliesslich fest, dass keine regelmässige
inhalative
Therapie erfolge und die Bedarfsmedikation jeweils sehr gut wirke.
Vor diesem Hintergrund
ist
nachvollziehbar, dass
dem Beschwerdeführer in einer körperlich
nicht belasten
de
n
Tätigkeit
eine 70%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar ist.
Auch
Dr.
A._
ging
nicht
von einer
höheren Arbeitsunfähigkeit
im Zusammenhang mit der einge
schränkten Lungenfunktion aus, bezifferte er die
Einschränkung der
Arbeits
fähigkeit
aus
rein
internistischer Sicht
im Juli 2011
doch mit
etwa
20-25 %
.
Die Beurteilungen von
Dr.
A._
und
Dr.
Z._
betreffend das Lungenleiden weisen
somit
keine namhaften Differenzen
auf
.
Nach dem Gesagten
ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin
unter Berücksichtigung der
Lungen
problematik
von einer
70%igen
Arbe
itsfähigkeit
des Beschwerdeführers
i
n einer
angepasste
n
Tätigkeit
ausging
.
4.
3
Zum psychischen Zustand liegen keine fachärztlichen Diagnosen vor.
Der Beschwerdeführer suchte bisher auch keinen Psychiater auf, sondern lässt sich diesbezüglich durch den Hausarzt
Dr.
A._
betreuen
. Dieser
diagnostizierte eine
posttraumatische Belastungsstörung
sowie eine latent
depressive Verstim
mung
. Die Behandlung erfolgt mittels
psychotherapeutische
r
Gespräche
;
Psy
chopharmaka werden
offenbar
keine verabreicht (vgl.
Urk.
6/41/9
Ziff.
1.5).
Die Ärzte des Notfallzentrums der
B._
vermuteten im Januar 2010 eine Traumatisierung des Beschwerdeführers und empfahlen eine psychothera
peutische Aufarbeitung.
Dr.
Z._
, ebenfalls kein Facharzt für Psychiatrie, gab
im März 2010
an, dass seines Erachtens ke
ine
Einschränkung der Arbeitsfähig
keit aus psychischer Sicht bestehe.
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung liegt e
ine psychisch bedingte Inva
lidität im Sinne des Gesetzes nur dann vor, wenn ein psychisches Leiden mit Krankheitswert fachärztlich ausgewiesen ist und es der betroffenen Person trotz Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwer
ten, wegen ihrer Beschwerden nicht zuzumuten ist, einer Erwerbstätigkeit nach
zugehen (BGE 130 V 352 f. E. 2.2.1, 131 V 49).
Vorliegend fehlt es an einer fachärztlich aus
gewiesenen psychischen Störung.
Wie die Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) der
Beschwerdegeg
nerin
,
Dr.
med.
C._
, Fachärztin für Innere Medizin, mit Stellung
nahme vom 2
6.
Juli 2011 (
Urk.
6/48/4) zu Recht festhielt, sind die Kriterien für eine
posttraumatische Belastungsstörung
klarerweise nicht erfüllt.
Dr.
A._
führte z
u den psychischen Befunden
aus
, dass der Beschwerdeführer ängstlich, (latent) depressiv verstimmt und allgemein psychisch in reduziertem Zustand sei. Auch sei die Konzentrationsfähigkeit deutlich reduziert.
Weitere Befunde wu
rden nicht genannt.
Aus
der Beurteilung von
Dr.
A._
kann
keine psychi
atrische Diagnose mit Krankheitswert abgeleitet werden.
Ebensowenig
geben die
hausärztlich beschriebenen psychischen Beeinträchtigung
en
Anlass
zu
weitere
n
Abklärungen.
Demzufolge ergibt sich, dass aufgrund der psychischen Beschwer
den keine zu berücksichtigende Arbeitsunfähigkeit vorliegt.
Der medizinische Sachverhalt ist als in diesem Sinne erstellt zu betrachten.
4.4
Zu bemerken bleibt, dass sich b
eim Zusammentreffen verschiedener
Gesund
heits
beeinträchtigungen
(zum Beispiel aus psychischen und somatischen Grün
den)
deren erwerbliche Auswirkungen in der Regel
überschneiden
, weshalb recht
sprechungsgemäss jedenfalls eine blosse Addition der mit Bezug auf ein
zelne Funktionsstörungen und Beschwerdebilder geschätzten
Arbeitsunfähig
keitsgrade
nicht zulässig ist (vgl. Urteil
des
Bundes
gerichts
I 904/05
vom 3
0.
Juni 2006
E. 3.4 mit weiteren Hinweisen).
Angesichts dessen könnte
auch gestützt auf die durch Dr.
A._
attestierten Arbeitsunfähigkeiten – von 30 % aus psy
chiatrischer Sicht und 20-25 % aus internistischer Sicht – nicht von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden
, wie dies der Beschwer
defüh
rer beantragte
.
4.
5
Zusammenfassend ergibt sich, dass
dem Beschwerdeführer
eine
sitzende,
kör
perlich
nicht belastende Tätigkeit
im Umfang von 70 % zumutbar ist
.
5.
5.1
Z
ur Bestimmung des
Valideneinkommens
ist auf den bisherigen Lohn
des Beschwerdeführers
bei der
Y._
abzustellen. Dem
Schreiben des Treuhänders der
Y._
vom 1
2.
November 2010 (
Urk.
6
/
23
) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer
seit Februar 2008 einen Monatslohn von
Fr.
8‘000.-- erzielte und
ohne Gesundheitsschaden
im Jahr 2009
Fr.
96
‘
000
.-- verdient hätte.
Damit ergibt sich unter weiterer Berücksichtigung der
Nominal
lohnentwicklung
von 0.7
%
(Bundesamt für Statistik, Entwicklung der Nomi
nallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne 1976-2011, Nominallöhne
Männer 2010
) für das Jahr 2010 ein Einkommen von
Fr.
96'672.-- (
Fr.
96
‘
000
.-- x 1.007), welches als
Valideneinkommen
einzusetzen ist.
5.2
Die Beschwerdegegnerin stützte sich zur Berechnung des Invalideneinkommens auf den Tabellenlohn
TA7 (
Ziff.
20-38
Dienstleistungen
,
Anforderungsniveau 3
) der LSE 2008
(
vgl.
Urk.
2 Verfügungsteil 2 S. 1 unten
).
Nach der Rechtsprechung ist beim Einkommensvergleich aufgrund der LSE vom Zentralwert (Median) der Tabellengruppe A (standardisierte Bruttolöhne)
auszu
gehen
. Üblich ist die Tabelle TA
1.
Es besteht jedoch kein Grundsatz, wonach stets auf diese Tabelle abzustellen ist.
Welche Tabelle zur Anwendung gelangt, bestimmt sich nach den konkreten Umständen des Einzelfalls. So kann es sich etwa durchaus rechtfertigen, auf Tabelle TA7 ("Monatlicher
Bruttolohn
[Zentralwert und
Quar
tilbereich
] nach Tätigkeit, Anforderungsniveau des Arbeitsplat
zes und Geschlecht - Privater Sektor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen") abzustellen, wenn dies eine genauere Festsetzung des
Invaliden
einkommens
erlaubt und wenn der versicherten Person der öffentliche Sektor auch offensteht (Urteil
des Bundesgerichts
8C_704/2009 vom 2
7.
Januar 2010 E. 4.2.1.1
mit weiteren Hinweisen
).
Vorliegend gilt es zu
berücksichtigen, dass der Beschwerde
führe
r
,
ein
gelernter Fotolithograf,
stets in der Privatwirtschaft tätig war.
Er war während beinahe 20 Jahren für denselben Arbeitgeber tätig
(vgl.
Urk.
6/7)
,
war
bis zum Mitglied der Geschäftsleitung aufgestiegen und
hatte
hohe
Einkommen
erzielt
(vgl.
Urk.
1 S.
2
sowie Auszug aus dem individuellen Konto,
Urk.
6/7
)
. Im Jahr 2003
grün
dete er zusammen mit seine
r Ehefrau eine GmbH im Bereich
Marketing-Beratung von
B
anken
und
Versicherungen
.
Der Beschwerdeführer selbst war im Aussen
dienst für die Kundenberatung und die Akquisition zuständig
(vgl.
Urk.
6/
1
1).
Vor diesem Hintergrund
ist nicht nachvollziehbar,
dass
die
Be
schwerdegegnerin
eine Tabelle betreffend den privaten und den öffentlichen Sektor heranzog,
zu
mal fraglich ist
, ob
d
er
Beschwerdeführer
seine Kenntnisse gleichermassen in einer ähnlich verantwortungsvollen Position im öffentlichen Sektor einbringen könnte.
Des Weiteren st
ütz
te sich die Beschwerdegegnerin nicht auf eine kon
krete, in der Tabelle TA7 aufgeführte Tätigkeit, sondern
pau
schal auf die unter der Rubrik „Dienstleistungen“ zusammengefassten
, mannig
faltigen
Tätigkeiten.
Eine
genauere Festsetzung des
Invalidenein
kommens
ist
dadurch
nicht möglich.
Somit
rechtfertigen es
die
konkreten Verhältnisse
vor
liegend nicht, ausnahms
weise eine von TA1 abweichende Tabelle heranzu
ziehen.
Dass die
Beschwerde
gegnerin
den Beschwerdeführer aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung dem Niveau 3
(
„
Berufs- und Fachkenntnisse voraus
gesetzt")
zu
ordnet
e
, ist
hingegen
nicht zu beanstanden
.
Es ist somit angezeigt, das Invalideneinkommen gestützt auf die in Tabelle TA1 der LSE 2010 für männliche Arbeitnehmer im sektoren- und branchenübergreifenden Bereich (
„
Total") in Berücksichtigung des
Arbeits
platzanforderungsniveaus
3 ausgewie
senen Werte
s
von
Fr.
5‘909.--
festzuset
zen.
Ausgehend von einer durch
schnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,
6
Stunden (
Die Volkswirts
chaft 1/2-2012, S. 94 Tab. B9.2
Total
) ist demnach als Basis ein Verdienst von
Fr.
73
'
744
.
3
0
jährlich (
Fr.
5‘909
.
-
- :
40 x 41,
6
x 12) zugrunde zu legen.
Unter Berücksichtigung des zumutbaren Pensums von 70 % ergibt sich ein Einkom
men von Fr.
51
'
621.--
(
Fr.
73
'
744
.
3
0
x 0.7).
Der seitens der Beschwerdegegnerin vorgenommene Abzug vom Tabellenlohn
von 10 %
erscheint
angemessen
,
zumal
dem
58-jährigen
Beschwerdeführer nur
noch eine Te
ilzeitbeschäftigung möglich ist
(vgl. E. 1.3)
.
Damit ergibt sich ein Invalideneinkommen von
rund Fr. 46'459.-- (
Fr.
51'621.-- x 0.9).
5.3
Bei einem
Valideneinkommen
von
Fr.
96'672.-- und einem
Invalidenein
kommen
von
Fr.
46'459
.-- beträgt die Einkommenseinbusse Fr.
50‘213
.--, was einem Invaliditätsgrad von 5
1
.
9
4
%
entspricht.
Damit ist ein Anspruch des
Beschwerdeführers
auf eine halbe Invalidenrente ausgewiesen.
In teilweiser Gutheissung
der Beschwerde ist die angefochtene Verfügung vom
1
7.
Januar 2012
(
Urk.
2) daher
insoweit abzuändern, als festzustellen ist,
dass ab dem
1.
Februar 2010
ein Anspruch de
s Beschwerdeführers
auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung besteht.
6.
Die Kosten gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG sind ermessensweise auf
Fr.
7
00
.-- fest
zusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
7.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer eine angemessene Prozessentschädigung auszurichten (§ 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). Unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses wird diese beim praxisgemässen Stundenansatz von
Fr.
200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf
Fr.
1‘
7
00
.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festgelegt.