Decision ID: 5cb3122b-4f29-4d86-a2af-844803864596
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BSTG
Chamber: CH_BSTG_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: penal_law

Sachverhalt:
A. Die brasilianische Staatsanwaltschaft in Minas Gerais führt gegen B. und weitere Beschuldigte ein Strafverfahren wegen Beteiligung an einer  Organisation, Bestechung, Diamantenschmuggel, Geldwäscherei und weiteren Delikten. In diesem Zusammenhang ist die brasilianische  mit einem Rechtshilfeersuchen vom 23. März 2006 an die Schweiz gelangt und hat unter anderem um Übermittlung von Bankunterlagen betreffend eines Kontos der A. Ltd. bei der Bank C. ersucht. Ebenso  sie die Sperrung des Kontos (act. 7.4).
Das Bundesamt für Justiz (nachfolgend „Bundesamt“) hat das  vom 23. März 2006 der Bundesanwaltschaft zum Vollzug . Diese ist mit Eintretens- und Zwischenverfügung vom 11. April 2006 auf das Rechthilfeersuchen eingetreten und hat die Edition der  Kontoeröffnungsunterlagen sowie sämtlicher Kontoauszüge für den Zeitraum vom 1. Januar 2000 bis 11. April 2006 betreffend Konto Nr. 1,  auf A. Ltd., bei der Bank C. verfügt. Zudem ordnete sie die Sperrung des Kontos an (act. 7.3). Der Editionsaufforderung ist die Bank C. mit Schreiben vom 21. April 2006 nachgekommen (act. 7.1). Auf die von der A. Ltd. gegen die rechtshilfeweise verfügte Kontosperre erhobene  ist das Bundesgericht mit Urteil vom 21. Juli 2006 nicht eingetreten (act. 7.5).
B. Mit Schlussverfügung vom 14. November 2007 hat die Bundesanwaltschaft dem Rechthilfeersuchen vom 23. März 2006 entsprochen und die  der Bankunterlagen des Kontos Nr. 1 der A. Ltd. (wirtschaftlich : D. und E.) angeordnet. Die in der Eintretens- und  vom 11. April 2006 angeordnete Vermögenssperre wurde implizit bestätigt (act. 7.1).
C. Mit Beschwerde vom 17. Dezember 2007 gelangt der Vertreter der A. Ltd.
an die II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts und beantragt :
„Es sei die Schlussverfügung der Bundesanwaltschaft vom 14. November 2007 aufzuheben
und das Konto Nr. 1 bei der Bank C., lautend auf die Beschwerdeführerin, sofort frei-
zugeben,
Eventualiter: Es sei die Schlussverfügung der Bundesanwaltschaft vom 14. November 2007
aufzuheben und die Bundesanwaltschaft anzuweisen, sie habe von der brasilianischen Be-
hörde, soweit diese am Rechtshilfeersuchen festhält, die Vorlage eines neuen Rechtshilfe-
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ersuchens zu verlangen, welches auf den Ergebnissen der brasilianischen Untersuchung
basiert,
alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin;“
Das Bundesamt beantragt in seiner Beschwerdeantwort vom 28. Januar 2008 die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden könne (act. 6). Ebenso trägt die Bundesanwaltschaft mit  vom 31. Januar 2008 auf Abweisung der Beschwerde an (act. 7). Mit Replik vom 6. März 2008 lässt die A. Ltd. an den gestellten Anträgen  (act. 10). Das Bundesamt sowie die Bundesanwaltschaft verzichten mit Schreiben vom 17. bzw. 18. März 2008 auf eine Duplik (act. 12, 13). Die A. Ltd. wurde davon am 25. März 2008 in Kenntnis gesetzt (act. 14).
D. Sodann wurde ein zusätzlicher Schriftenwechsel beschränkt auf die Frage des Gegenrechts (Art. 8 IRSG) durchgeführt. Die Bundesanwaltschaft hält mit Stellungnahme vom 2. Mai 2008 fest, der Grundsatz der  sei nicht verletzt (act. 18). Diese Ansicht äussert auch das Bundesamt mit Stellungnahme vom 5. Mai 2008, wobei in erster Linie beantragt wird, auf die Rüge des fehlenden Gegenrechts sei nicht einzutreten (act. 19). Mit Stellungnahme vom 6. Juni 2008 äussert sich die A. Ltd. dahingehend, dass infolge Fehlens der Gegenseitigkeit keine Rechtshilfe geleistet  dürfe (act. 23). Die Bundesanwaltschaft und das Bundesamt wurden darüber am 19. Juni 2009 in Kenntnis gesetzt (act. 24).
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, in den rechtlichen Erwägungen Bezug genommen.

Die II. Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. 1.1 Die akzessorische Rechtshilfe zwischen der Schweiz und Brasilien richtet
sich in erster Linie nach dem Art. XVII des Auslieferungsvertrages  der Schweiz und Brasilien vom 23. Juli 1932 (nachfolgend ""; SR 0.353.919.8). Zwischen den beiden Staaten ist zwar am 12. Mai 2004 ein Rechtshilfevertrag unterzeichnet worden (vgl. Botschaft vom 28. Februar 2007, BBl 2007 2045) und die Schweizerische  hat am 21. Dezember 2007 die Genehmigung des Vertrages beschlossen (BBl 2008 41), jedoch hat der Bundesrat diesen Vertrag bis dato weder ratifiziert noch in Kraft gesetzt. Soweit der sich in Kraft befindli-
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che Auslieferungsvertrag bestimmte Fragen nicht abschliessend regelt, richtet sich die Rechtshilfe nach dem Landesrecht, namentlich dem  vom 20. März 1981 über internationale Rechtshilfe in  (IRSG; SR 351.1) und der Verordnung vom 24. Februar 1982 über  Rechtshilfe in Strafsachen (IRSV; SR 351.11). Das  Recht ist nach dem Günstigkeitsprinzip auch dann anwendbar, wenn dieses geringere Anforderungen an die Rechtshilfe stellt (BGE 129 II 462 E. 1.1 S. 464; 123 II 134 E. 1a; 122 II 140 E. 2)
1.2 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um eine Schlussverfügung
der ausführenden Bundesbehörde in internationalen , gegen welche innert 30 Tagen ab der schriftlichen Mitteilung bei der II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde geführt werden kann (Art. 80e Abs. 1 i.V.m. Art. 80k IRSG; Art. 28 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 2002 über das Bundesstrafgericht, SGG, SR 173.71; Art. 9 Abs. 3 des Reglements vom 20. Juni 2006 für das , SR 173.710).
Die Schlussverfügung vom 14. November 2007 ist dem Vertreter der  am 16. November 2007 zugegangen. Die Beschwerde vom 17. Dezember 2007 wurde daher fristgerecht eingereicht.
1.3 Zur Beschwerdeführung ist berechtigt, wer persönlich und direkt von einer
Rechtshilfemassnahme betroffen ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 80h lit. b IRSG). Personen,  die sich das ausländische Strafverfahren richtet, sind unter denselben Bedingungen beschwerdelegitimiert (Art. 21 Abs. 3 IRSG). Bei der  von Kontoinformationen gilt als persönlich und direkt betroffen im Sinne der Art. 21 Abs. 3 und 80h IRSG der Kontoinhaber (Art. 9a lit. a IRSV; BGE 118 Ib 547 E. 1d; BGE 122 II 130 E. 2b; TPF 2007 79 E. 1.6).
Die angefochtene Verfügung bezieht sich auf die Herausgabe von  eines Kontos der Beschwerdeführerin sowie auf Sperrung dieses Kontos. Die Beschwerdelegitimation ist daher gegeben und es ist auf die Beschwerde einzutreten.
1.4 Die II. Beschwerdekammer ist nicht an die Begehren der Parteien  (Art. 25 Abs. 6 IRSG). Sie prüft die bei ihr erhobenen Rügen  mit freier Kognition. Wie bisher das Bundesgericht im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist sie aber nicht verpflichtet, nach  der Rechtshilfe allenfalls entgegenstehenden Gründen zu forschen, die aus der Beschwerde nicht hervorgehen (BGE 123 II 134 E. 1d S. 136f.; 122 II 367 E. 2d S. 372, mit Hinweisen).
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2. 2.1 Die Beschwerdeführerin bringt zusammengefasst vor, die Sachverhaltsdar-
stellung des Ersuchens entspreche nicht den Anforderungen von Art. 10 IRSV, sei nachweislich falsch und enthalte Lücken und Widersprüche. So treffe es nicht zu, dass es – wie im Rechtshilfeersuchen behauptet – am 25. Januar 2006 eine Geldüberweisung von einem Konto der  B. auf das Konto der Beschwerdeführerin bei der Bank C. gegeben habe. Es habe lediglich am 18. Januar 2006 eine Überweisung von der Bank F., Genève, auf das Konto der Beschwerdeführerin gegeben, und in der Folge seien drei Zahlungsausgänge erfolgt.
Die brasilianische Staatsanwaltschaft zeige sich aber aufgrund dieser nachweislich nicht erfolgten Überweisung vom 25. Januar 2006 überzeugt, dass das in Frage stehende Konto der Beschwerdeführerin der  von in Brasilien erzieltem Deliktserlös gedient habe. Weitere Angaben dazu würden nicht gemacht. Dem Rechtshilfeersuchen sei nicht zu , wer, wann, wo und wie eine Geldwäschereihandlung im  mit den Vermögenswerten auf dem fraglichen Konto der  vorgenommen haben solle. Das Rechtshilfeersuchen schweige sich auch darüber aus, inwiefern die Beschwerdeführerin in die anderen in Brasilien untersuchten Delikten involviert sein solle.
Den an der Beschwerdeführerin wirtschaftlich Berechtigten D. und ihrem Mann E. würden im Rechtshilfeersuchen lediglich nicht rechtshilfefähige Steuerdelikte vorgeworfen. D. und E. seien im Rechtshilfeersuchen sodann bloss unter „untersuchte“ Personen aufgezählt; die ledigliche Aufzählung von Personen unter Angabe der angeblich veruntreuten Beträge genüge für die Gewährung von Rechtshilfemassnahmen aber nicht. So sei  nicht ersichtlich, inwiefern die wirtschaftlich Berechtigten bei einer Verbrecherbande tätig gewesen sein sollten, um was für eine  es sich dabei gehandelt habe, worin die Tathandlungen bestünden sowie wann und wo Delikte begangen worden sein sollten. Auch sei unklar, inwiefern die D. und E. gehörende Gesellschaft G. Ltda. in irgendwelche Verbrechen, insbesondere den angeblichen Import und Export von , involviert gewesen sein solle. Ebenso werde nicht dargetan, wer, wann und wo für die Firma „gesetzwidrige Verhandlung von Edelsteinen“ und „Fälschung von Unterlagen“ getätigt haben solle.
Die Sachdarstellung sei, abgesehen von ihrer Verständlichkeit, insgesamt äusserst mangelhaft und für die Gewährung von Rechtshilfe ungenügend. Aus diesen Gründen sei die Rechtshilfe insgesamt zu verweigern (act. 1 S. 8 – 14, act. 10 S. 2 f.).
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Eine Subsumtion unter schweizerische Tatbestände kann gemäss der  nach dem Gesagten mangels hinreichend substantiierter Sachverhaltsschilderung nicht erfolgen, weshalb auch das Erfordernis der doppelten Strafbarkeit nicht erfüllt sei. Wie bereits dargetan fehle es im brasilianischen Rechtshilfeersuchen an der Darstellung einer , geheimen Organisation, welche sich mit kriminellen Mitteln . Der schweizerische Tatbestand der kriminellen Organisation sei daher nicht erfüllt.
Ebenso fehle es an einer rechtshilfefähigen Vortat für die Bejahung der Geldwäscherei. Mittel, die in die Schweiz geflossen seien, stammten höchstens aus nicht rechtshilfefähigen Widerhandlungen gegen das  Steuerrecht oder aus der Verletzung devisenrechtlicher . Lediglich aus fiskalischen Gründen wären sodann (falls zutreffend, was bestritten werde), die Diamanten auf den fraglichen Unterlagen mit zu  Werten deklariert worden. Zudem gehe eine Steuerhinterziehung,  durch Urkundenfälschung, in der Schweiz dem Tatbestand der Steuerstrafnorm oder verwaltungsstrafrechtlichen  immer nach. Auch aus diesem Grund könne eine Urkundenfälschung bzw. Falschbeurkundung vorliegend keine gültige Vortat zur Geldwäscherei bilden. Ebenfalls keine Vortat könne in den angeblichen Verstössen gegen die Diamantenverordnung erblickt werden, denn dies stellten  Vergehen und nicht Verbrechen dar.
Die doppelte Strafbarkeit sei auch deshalb nicht erfüllt, da das  Äquivalent der in Frage stehenden schweizerischen Tatbestände des sich bestechen lassens (Art. 322quater StGB), der Beteiligung an einer  Organisation (Art. 260ter StGB), der Geldwäscherei (Art. 305bis StGB) und der Fälschung von Urkunden (Art. 251 StGB) in der brasilianischen  entweder gar nicht verfolgt würde oder die entsprechenden Tatbestände des brasilianischen Rechts in casu zu keiner Rechtshilfe  geben könnten (da Taten im Bereich des Steuer- und Fiskalrechts; act. 1 S. 28 – 33, act. 10 S. 4 f.).
Mittels des Rechtshilfeersuchens würden Steuerhinterziehungsdelikte  Verstösse gegen Vorschriften über währungs-, handels- und  Massnahmen verfolgt. Für diese Delikte gewähre die Schweiz aber keine Rechtshilfe (Art. 3 Abs. 3 IRSG). Die Herausgabe der Bankunterlagen sowie die Sperre der Vermögenswerte sei daher . Trotz dem von den brasilianischen Behörden abgegebenen  („Kompromisserklärung“) bestehe die Gefahr, dass die  Unterlagen zur Verfolgung obgenannter Delikte  würden. Dies ergebe sich aufgrund einer „internen“ Rechtspflicht der
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brasilianischen Strafverfolgungsbehörden, Bankunterlagen an die  herauszugeben (act. 1 S. 11, 15 ff.; act. 10 S. 2).
2.2 Das Rechtshilfeersuchen muss insbesondere Angaben über den  und den Grund des Ersuchens enthalten (Art. 28 Abs. 2 lit. b IRSG). Ausserdem muss das Ersuchen die strafbare Handlung bezeichnen und  kurze Darstellung des wesentlichen Sachverhalts enthalten. Die  muss mindestens die Angaben über Ort, Zeit und Art der Begehung der Tat enthalten (Art. 28 Abs. 3 lit. a i.V.m. Art. 10 Abs. 2 IRSV; Art. VII Abs. 3 des Auslieferungsvertrages). Diese Angaben müssen der ersuchten Behörde die Prüfung erlauben, ob die doppelte Strafbarkeit gegeben ist (vgl. Art. 64 IRSG), ob die Handlungen wegen denen um Rechtshilfe ersucht wird, nicht politische, militärische oder fiskalische  darstellen (Art. 3 IRSG) und ob der Grundsatz der Verhältnismässigkeit gewahrt wird (BGE 129 II 97 E. 3.1 S. 98 m.w.H.).
Die Rechtsprechung stellt an die Schilderung des Sachverhalts im  keine hohen Anforderungen. Von den Behörden des  Staates kann nicht verlangt werden, dass sie den Sachverhalt, der Gegenstand des hängigen Strafverfahrens bildet, bereits lückenlos und  widerspruchsfrei darstellen. Das wäre mit dem Sinn und Zweck des Rechtshilfeverfahrens nicht vereinbar, ersucht doch ein Staat einen  gerade deswegen um Unterstützung, damit er die bisher im Dunkeln gebliebenen Punkte aufgrund von Beweismitteln, die sich im ersuchten Staat befinden, klären kann. Es reicht daher aus, wenn die Angaben im Rechtshilfeersuchen den schweizerischen Behörden ermöglichen zu , ob ausreichend konkrete Verdachtsgründe für eine rechtshilfefähige Straftat vorliegen, ob Verweigerungsgründe gegeben sind bzw. in welchem Umfang dem Begehren allenfalls entsprochen werden muss. Es kann auch nicht verlangt werden, dass die ersuchende Behörde die Tatvorwürfe  abschliessend mit Beweisen belegt. Der Rechtshilferichter hat weder Tat- noch Schuldfragen zu prüfen und grundsätzlich auch keine  vorzunehmen, sondern ist vielmehr an die Sachdarstellung im Ersuchen gebunden, soweit sie nicht durch offensichtliche Fehler, Lücken oder Widersprüche sofort entkräftet wird (vgl. BGE 132 II 81 E. 2.1 S. 85 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 1A.90/2006 und weitere vom 30. August 2006, E. 2.1; TPF 2007 150 E. 3.2.4).
Gemäss Art. 64 Abs. 1 IRSG dürfen prozessuale Zwangsmassnahmen nur angewendet werden, wenn aus der Sachverhaltsdarstellung im Ersuchen hervorgeht, dass die im Ausland verfolgte Handlung die objektiven  eines nach schweizerischem Recht strafbaren Tatbestandes aufweist (Art. 64 Abs. 1 IRSG). Vorbehältlich Fälle offensichtlichen Missbrauchs ist
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die Strafbarkeit nach dem Recht des ersuchenden Staates somit in  von Art. 64 Abs. 1 IRSG grundsätzlich nicht zu prüfen (BGE 116 Ib 89 E. 3c/aa S. 94 mit Hinweisen; Urteile des Bundesgerichts 1A.7/2007 vom 3. Juli 2007, E. 6.1; 1A.3/2006 vom 6. Februar 2006, E. 6.1 ; 1A.283/2005 vom 1. Februar 2006, E. 3.3; 1A.80/2006 vom 30. Juni 2006, E. 2.2; ROBERT ZIMMERMANN, La coopération judiciaire internationale en matière pénale, 3. Aufl., Bern 2009, N. 583 S. 537).
Für die Frage der beidseitigen Strafbarkeit nach schweizerischem Recht ist der im Ersuchen dargelegte Sachverhalt so zu subsumieren, wie wenn die Schweiz wegen des analogen Sachverhalts ein Strafverfahren eingeleitet hätte und zu prüfen, ob die Tatbestandsmerkmale einer schweizerischen Strafnorm erfüllt wären (vgl. BGE 132 II 81 E. 2.7.2 S. 90; 129 II 462 E. 4.4 S. 465; Urteil des Bundesgerichts 1A.125/2006 vom 10. August 2006, E. 2.1, je m.w.H.; ROBERT ZIMMERMANN, a.a.O., N. 583 S. 536). Die  brauchen nach den Rechtssystemen der Schweiz und des  Staates nicht identisch zu sein (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1A.125/2006 vom 10. August 2006, E. 2.1 m.w.H.). Dabei genügt es, dass ein Tatbestand nach schweizerischem Recht erfüllt ist. Ebenfalls nicht  ist, dass dem von der Rechtshilfemassnahme Betroffenen im ausländischen Strafverfahren selbst ein strafbares Verhalten zur Last  wird (Urteil des Bundesgerichts 1A.245/2006 vom 26. Januar 2007, E. 3; Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2007.29 vom 30. Mai 2007, E. 3, sowie der Nichteintretensentscheid des Bundesgerichts 1C.150/2007 vom 15. Juni 2007, E. 1.3 dazu).
2.3 Zusammengefasst und soweit überhaupt verständlich (vgl. dazu auch nachfolgend E. 3) soll die Hauptbeschuldigte B. gemäss  vom 23. März 2006 eine grosse Rolle bei einer Verbrecherbande spielen, welche im Diamantenschmuggel tätig sei, wobei B. verantwortlich für den Einkauf und Verkauf von Diamanten in Brasilien und im Ausland sei. Die Diamanten stammten mehrheitlich verbotenerweise aus einem  Reservat oder illegalem Bergbau. In diesem Zusammenhang habe B. auch einmal den Verkauf eines Kimberley Zertifikat "gesetzwidrig verhandelt", dies durch Unterstützung des Chefs der staatlichen Abteilung von Mineraliengewinnung.
Sodann sei B. zusammen mit H. (wahrscheinlich die Mutter von B., im Rechtshilfeersuchen aber auch einmal als Tochter bezeichnet) bzw. später mit B.’s Tochter D. an der Gesellschaft I. Ltda. beteiligt. Auch ein J. sei  der Gesellschaft. Zweck der Gesellschaft sei die Ein– und Ausführung sowie Klassifizierung von Edelsteinen. In den Steuererklärungen der Ge-
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sellschaft seien unerklärliche Differenzen und Widersprüche zwischen den Einnahmen und Ausgaben festgestellt worden.
Ferner ist im Diamantenschmuggel angeblich auch die (Briefkasten)-Firma K. involviert. Mitglieder der Gesellschaft seien unter anderem wiederum B. und J.. Auch diese Firma sei zwecks Import und Export von Edelsteinen gegründet worden. So habe J. in Zusammenarbeit mit L., M. und N. mit  Ländern verhandelt, insbesondere mit Zaire und Tansania, um diese Diamanten in Brasilien mittels des Kimberley Zertifikates als „“ auszugeben. Weiter sei festgestellt worden, dass zwei  Firmen, die O. NV und die P. NV, eine Vorauszahlung von BRL 10.4 Mio für die Lieferung von Diamanten an die K. getätigt hätten. Davon seien BRL 9.2 Mio. abgehoben worden und der Rest sei auf 43 Konten von im Bergbau tätigen Gesellschaften überwiesen worden. Zudem gebe es im Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf der Edelsteine Hinweise auf Steuerhinterziehung, dies sowohl bei der K. wie bei allen Beteiligten. Auch seien Lieferscheine gefälscht worden. Weiter sollen D. und ihr Mann E. bei der Verbrecherbande tätig sein „durch Bewegung im Ausland der Werte in Verbindung mit dem Schmuggeln von Diamanten Mittels der Firma G. bei gesetzwidrigem Geldwechsel, Flucht von Devisen und Steuerhinterziehung. Diese Firma wäre also das Wichtigste bei dem grössten Verbrechen ( Verhandlung von Edelsteine und Fälschung von Unterlagen)“.
Der Cousin von B. (diese verwandtschaftliche Beziehung kann dem Rechtshilfeersuchen allerdings nicht mit Sicherheit entnommen werden), sei ebenfalls im Diamantenhandel tätig und es gebe gute Hinweise darauf, dass er und B. die Herkunft der kriminellen Gelder durch Investition in  und durch den Kauf von Rassenpferden und reinrassigem Rind hätten verschleiern wollen. Nach bisherigen Erkenntnissen seien zwecks Versteckung der aus Diamantenschmuggel herkommenden Aktiva und Geldwäsche Überweisungen auf vierzig, in der ganzen Welt verstreuten Konten festgestellt worden (USA, China, Italien, Deutschland, England, ). Auch Überweisungen in die Schweiz hätten stattgefunden. So wird unter anderem eine Überweisung einer unbekannten Geldsumme  am 25. Januar 2006 von B. auf ein auf die Beschwerdeführerin  Konto bei der Bank C. in Zürich erwähnt (Swift 2).
Zu den Tatkomplexen im einzelnen und deren Prüfung hinsichtlich  Strafbarkeit:
2.3.1 Gemäss Rechtshilfeersuchen habe J. mit afrikanischen Ländern , insbesondere mit Zaire und Tansania, um diese Diamanten in Brasi-
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lien mittels des Kimberley Zertifikates zu "gesetzmässigen" zu verwandeln (act. 7.4, S. 5).
In Konfliktgebieten (hauptsächlich in westafrikanischen Staaten) werden sog. Konfliktdiamanten gefördert, mit deren Verkaufserlösen an den Börsen die Machthaber und Diktatoren der betreffenden Länder ihre Waffenkäufe finanzieren. Dasselbe tun auch ihre Gegenspieler, die Rebellengruppen.
1998 auf dieses Problem aufmerksam geworden, wurde der  im Mai 2000 in Südafrika lanciert und die Verhandlungen führten am 5. November 2002 in Interlaken zur Annahme eines internationalen  für legal geförderte und verkaufte Rohdiamanten. Der Beschluss anlässlich der Konferenz des Kimberley-Prozesses vom 5.  2002 (vgl. BBl 2003 3769 ff.) wurde in der Schweiz durch die  über den internationalen Handel mit Rohdiamanten () vom 29. November 2002 (SR 946.23.11) umgesetzt, welche am 1. Januar 2003 in Kraft getreten ist. Gemäss deren Art. 3 und 4 ist die Einfuhr als auch die Ausfuhr von Rohdiamanten u.a. nur dann gestattet, wenn der Sendung das Zertifikat eines Teilnehmers des  beiliegt. Bei diesem Zertifikat handelt es sich um ein von einem Teilnehmer des Kimberley-Prozesses ausgestelltes, fälschungssicheres Dokument, das eine Rohdiamantensendung als mit dem  des Kimberley-Prozesses in Einklang stehend identifizert (Art. 2 lit. c Diamantenverordnung; vgl. auch Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2007.171 vom 25. Februar 2008, E. 2.3). Wer gegen die  über die Einfuhr oder Ausfuhr von Rohdiamanten verstösst wird  Art. 11 Abs. 1 der Diamantenverordnung nach Artikel 9 des  über die Durchsetzung von internationalen Sanktionen (; EmbG; SR 946.231) bestraft. Dessen Art. 9 sieht bei vorsätzlicher Begehung Gefängnis bis zu einem Jahr oder eine Busse bis zu Fr. 500'000 vor (Abs. 1; heute gemäss Art. 333 Abs. 2 lit. b i.V.m. Abs. 5 StGB  bis zu einem Jahr oder Geldstrafe), resp. bei schweren Fällen Gefängnis bis zu fünf Jahren (heute Freiheitsstrafe gemäss Art. 333 Abs. 2 lit. a StGB), wobei die Freiheitsstrafe mit einer Busse bis zu 1 Million  (heute Geldstrafe gemäss Art. 333 Abs. 5 StGB) verbunden werden kann. Bei den Widerhandlungen gemäss Art. 9 Abs. 1 EmbG handelt es sich um Vergehen (vgl. Art. 10 Abs. 3 StGB), welche als Vortaten der Geldwäscherei nicht taugen, da Art. 305bis StGB ein Verbrechen als Vortat voraussetzt. Ein Verbrechen und damit eine mögliche Vortat der  stellen indessen die schweren Fälle gemäss Art. 9 Abs. 2 EmbG dar.
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Im Rechtshilfeersuchen wird nicht mit genügender Klarheit und Deutlichkeit behauptet, dass Rohdiamanten aus afrikanischen Ländern unter  des Kimberley-Zertifizierungssystems nach Brasilien ein-, resp. aus Brasilien ausgeführt worden seien und wann dies in welchem Umfang  sein soll sowie welche Tatbeiträge die involvierten Personen  haben sollen. Damit ist keine Subsumtion unter Art. 9 EmbG i.V.m. den Bestimmungen der Diamantenverordnung möglich und insbesondere auch nicht ersichtlich, ob allenfalls eine qualifizierte Verletzung des  (Art. 9 Abs. 2) vorliegt, welche als Vortat zur Geldwäscherei in Frage käme.
2.3.2 Weiter sollen gemäss Rechtshilfeersuchen von B. "verhandelte" Diamanten "gesetzwidrig" aus dem indianischen Reservat der Cinta Larga stammen, resp. aus illegalen Bergwerken (act. 7.4, S. 5 und 8).
Gemäss Art. 334 des brasilianischen Strafgesetzbuches ist das Einführen oder Ausführen von verbotenen Waren strafbar (vgl. Rechtshilfeersuchen act. 7.4, S. 19).
Die Sachverhaltsschilderung ist auch bezüglich dieses Tatkomplexes . Es wird weder ausgeführt, inwieweit es sich um "gesetzwidrige" Diamanten, resp. verbotene Waren handelt, noch wann und in welchem Umfang und durch wen diese ausgeführt worden sein sollen. Bleibt , dass es sich bei diesen Sachverhalten allenfalls um solche handeln könnte, die gemäss schweizerischem Recht einen Bannbruch i.S.v. Art. 120 Zollgesetz (ZG; SR. 631.0) darstellen. Gemäss Art. 3 Abs. 3 IRSG wird einem Rechtshilfeersuchen nicht entsprochen, wenn Gegenstand des Verfahrens eine Tat ist, die Vorschriften über handels- oder  Massnahmen verletzt. Im Zusammenhang mit dem Bannbruch  Art. 76 aZG hat sich das Bundesgericht mit der wirtschaftspolitischen Natur dieser Strafbestimmung auseinandergesetzt, aber auch ausgeführt, dass Art. 3 Abs. 3 IRSG dann nicht zum tragen kommt, wenn ein  Staatsvertrag diese Einschränkung nicht vorsieht (BGE 110 Ib 82 E. b). Schmuggeldelikte werden im Deliktskatalog (Art. II) des  mit Brasilien nicht erwähnt. Die Rechtshilfe fiele damit  unter den Anwendungsbereich des IRSG und wäre  Art. 3 Abs. 3 IRSG ausgeschlossen (anders als die Verstösse gegen das Embargogesetz, dessen Art. 7 Abs. 6 die Gewährung von Rechtshilfe vorsieht). Der Rechtshilfevertrag mit Brasilien hingegen sähe eine  Einschränkung bei wirtschaftspolitischen Massnahmen nicht vor (vgl. dessen Art. 3). Wie aber supra unter E. 1.1 ausgeführt, ist dieser  von der Schweiz nicht ratifiziert worden und gelangt daher nicht zur Anwendung. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es sich bei
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Art. 120 Abs. 1 ZG um eine Übertretung handelt. Bei erschwerenden  kann zudem auf eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr erkannt werden (Art. 120 Abs. 2 ZG). Auch der schwere Fall des Bannbruches stellt somit keine Vortat der Geldwäscherei dar, da es sich um ein Vergehen und nicht um ein Verbrechen handelt (vgl. dazu auch infra E. 2.3.7).
2.3.3 Sodann soll B. den Verkauf eines Kimberley Zertifikates "gesetzwidrig " haben, wobei Q., ein öffentlicher Beamter und Chef der staatlichen Abteilung von Mineraliengewinnung, dem Amt für die Kontrolle der  von Mineralien in Brasilien, B. beim Erwerb des Kimberley Zertifikates unterstützt haben soll (act. 7.4, S. 5 und 6).
Auch hier wird im Ersuchen nicht mit genügender Klarheit und Deutlichkeit geltend gemacht, dass ein oder mehrere Kimberley Zertifikate gefälscht worden seien. Sodann fehlen Konkretisierungen zum Zeitpunkt und der Menge der davon betroffenen Diamanten sowie Ausführungen dazu, in welcher Art und Weise Q. den Erwerb des oder der Kimberley Zertifikate unterstützt haben soll. Diese Sachverhaltsschilderung genügt den  von Art. 28 Abs. 3 lit. a IRSG i.V.m. Art. 10 IRSV nicht.  gelten zwar als Urkunden i.S. Art. 110 Abs. 4 StGB, womit der Tatbestand der Urkundenfälschung erfüllt werden und Rechtshilfe  geleistet werden könnte (vgl. Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2007.171 vom 25. Februar 2008, E. 2.3; vgl. auch Art. II Ziff. 9 des ). In der vorliegenden Form kann dem Sachverhalt der Tatbestand der Urkundenfälschung gemäss Art. 251 StGB jedoch nicht entnommen werden. Ebenfalls ist eine Zuordnung zu einem der  i.S.v. Art. 322ter ff. StGB nicht möglich.
2.3.4 Gleiches gilt für weitere im Ersuchen angetönte Fälschungen von  (Lieferscheine, öffentliche Unterlagen bezüglich Ausfuhr; act. 7.4, S. 5 und 8). Hier fehlen neben Angaben zum Zeitpunkt auch Ausführungen zum genauen Inhalt der Unterlagen, um überhaupt ihre Urkundenqualität bestimmen zu können sowie zu den Tatbeiträgen der involvierten .
2.3.5 Offenbar ermitteln die brasilianischen Behörden auch wegen Fiskaldelikten ("Widersprüche zwischen erklärten Einkommen und den tatsächlich  Einkommen", act. 7.4, S. 3). Hierzu sind die Angaben jedoch sehr . Eine Prüfung der Frage, ob ein rechtshilfefähiger Abgabebetrug (vgl. Art. 3 Abs. 3 IRSG) vorliegt, ist nicht möglich.
2.3.6 Gemäss Art. 260ter StGB wird bestraft, wer sich an einer Organisation , die ihren Aufbau und ihre personelle Zusammensetzung geheim hält und die den Zweck verfolgt, Gewaltverbrechen zu begehen oder sich mit
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verbrecherischen Mitteln zu bereichern oder wer solch eine Organisation unterstützt.
Aus der Sachverhaltsdarstellung ist zwar eine gewisse personelle  der beteiligten Personen ersichtlich, doch geht aus dem  insbesondere nicht hervor, inwiefern der Aufbau und die personelle Zusammensetzung der Organisation geheim gehalten werden. Zudem ist das Element der Bereicherung mit verbrecherischen Mitteln nicht erfüllt, da dem Sachverhalt kein Verbrechen entnommen werden kann (vgl. E. 2.3.1 - 2.3.4). Umso weniger ist von Gewaltverbrechen die Rede.
2.3.7 Selbst der Tatbestand der Geldwäscherei, an welchen die Rechtsprechung keine hohen Anforderungen stellt, lässt sich vorliegend nicht erkennen. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts braucht das  zwar nicht notwendigerweise zu erwähnen, worin die  Vortat der Geldwäscherei bestehe. Es genügt bereits, wenn  Finanztransaktionen dargelegt werden. Insbesondere brauchen Ort, Zeitpunkt und Umstände der verbrecherischen Vortat noch nicht bekannt zu sein (BGE 129 II 97 E. 3.2). Als geldwäschereiverdächtig können namentlich Finanzoperationen angesehen werden, bei denen hohe Beträge ohne erkennbaren wirtschaftlichen Grund und über Konten  Gesellschaften in verschiedenen Staaten transferiert werden (BGE 129 II 97 E. 3.3). Auch unerklärliche bzw. ungewöhnliche Transaktionen mit hohen Bargeldbeträgen (MARC FORSTER, Internationale Rechtshilfe bei Geldwäschereiverdacht, in ZStrR Band 124, 2006, S. 282 m.w.H.) oder das Stillschweigen des Beschuldigten über die Herkunft eines hohen  (Urteil des Bundesgerichts 1A.141/2004 vom 1. Oktober 2004, E. 2.2) können in diesem Zusammenhang verdächtig erscheinen. Falls im Ersuchen keine näheren Angaben zur Vortat gemacht werden, müssen  erhebliche Indizien dafür bestehen, dass es sich dabei um ein Verbrechen handelt. Es ist auch der Dimension der fraglichen  Rechnung zu tragen (Urteil des Bundesgerichts 1A.188/2005 vom 24. Oktober 2005, E. 2.4).
Die im vorliegenden Ersuchen erwähnten konkreten Vortaten sind wie  mangelhaft umschrieben und stellen grösstenteils keine Verbrechen dar. Die angeblich am 25. Januar 2005 erfolgte Überweisung einer  Geldsumme auf das Konto der Beschwerdeführerin hat sodann nachweislich nicht stattgefunden (Beilage 7 zu act. 1). In diesem Punkt ist das Ersuchen sogar offensichtlich fehlerhaft (vgl. supra E. 2.2).
2.4 Zusammengefasst ergibt sich, dass die Sachverhaltsdarstellung des  ungenügend ist und keine Subsumtion unter einen schweizerischen
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Straftatbestand zulässt. Die Beschwerde ist insofern gutzuheissen, als Ziff. 2 der Schlussverfügung der Beschwerdegegnerin vom 14. November 2007 aufzuheben und diese anzuweisen ist, bei der ersuchenden Behörde entsprechende Ergänzungen einzuholen (Art. 28 Abs. 6 IRSG), dies in  verständlichen Übersetzung in eine der schweizerischen Amtssprachen inklusive Bescheinigung gemäss Art. 28 Abs. 5 IRSG (vgl. nachfolgend E. 3 und 4).
3. 3.1 Die Beschwerdeführerin rügt in formeller Hinsicht, das Rechtshilfeersuchen
genüge den formellen Anforderungen von Art. 28 Abs. 5 IRSG nicht.  der materiell fehlerhaften Übersetzung sei der Sinn des  teilweise auch bei mehrmaligem Lesen nicht erkennbar. So liege denn auch keine formelle Bescheinigung vor, wonach die deutsche  richtig sei. Da das Gesuch fälschlicherweise nicht zur  oder Ergänzung an die ersuchende Behörde zurückgesandt worden sei (Art. 28 Abs. 6 IRSG), gründe die Schlussverfügung nun auf einem mangelhaften Rechtshilfeersuchen. Diese müsse daher aus formellen Gründen aufgehoben werden (act. 1 S. 5 ff.).
3.2 Ausländische Ersuchen und ihre Unterlagen sind in deutscher,  oder italienischer Sprache oder mit Übersetzung in eine dieser  einzureichen. Übersetzungen müssen amtlich als richtig bescheinigt sein (Art. 28 Abs. 5 IRSG). Entspricht ein Ersuchen den formellen  nicht, so kann verlangt werden, dass es verbessert oder ergänzt wird (Art. 28 Abs. 6 IRSG; Urteil des Bundesgerichtes 1A.240/1999 vom 17. März 2000, E. 2b; Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2007.59 vom 26. Juli 2007, E. 2.2.2). Eine Übersetzung muss zwar nicht fehlerfrei sein, Fallfehler und ähnliches schaden nicht. Die Sprache darf auch durchaus ungelenk sein. Ist sie indessen sprachlich nur schwer verständlich und  die einzelnen Sätze und Abschnitte keinen Sinn, so dass diese  ausreichende und verlässliche Grundlage für die rechtliche Prüfung der Voraussetzungen zur Rechtshilfeleistung bilden können, hat das  für eine verständliche Übersetzung besorgt zu sein (vgl. Urteile des Bundesgerichts 1A.132/2005 vom 4. Juli 2005, E. 3.1 und 5.4; 1A.268/2005 vom 17. November 2005, E. 2 und Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2008.34 vom 10. April 2008, E. 6.4).
3.3 Es ist demnach nicht Aufgabe des Rechtshilferichters, einem in dessen Übersetzung schwer oder sogar teilweise unverständlichem Ersuchen  Sinn zu geben, resp. diesen hinein zu interpretieren.
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Die deutsche Übersetzung des vorliegenden Rechtshilfeersuchens befindet sich grösstenteils an der Grenze der Verständlichkeit oder ist sogar  unverständlich (vgl. supra E. 2). Es ist nicht auszuschliessen, dass  mangelhafte Übersetzung auch zur Verunmöglichung der Überprüfung hinsichtlich der doppelten Strafbarkeit geführt hat. Angesichts dieses  ist die amtliche Bescheinigung über die Richtigkeit der  i.S.v. Art. 28 Abs. 6 IRSG umso wichtiger.
Die Beschwerdegegnerin hat daher die ersuchende Behörde aufzufordern, eine neue, verständliche und amtlich als richtig bescheinigte Übersetzung des Ersuchens vom 23. März 2006 einzureichen.
4. 4.1 Die Beschwerdeführerin bringt weitere Gründe vor, weshalb die Leistung
von Rechtshilfe insgesamt unzulässig sei. So verletze die brasilianische Behörde durch ihren Antrag im Rechtshilfeersuchen auf Herausgabe von Bankunterlagen die im brasilianischen Recht vorgeschriebene Bestimmung über den Schutz des Bankgeheimnisses, wonach dieses nur aufgrund  gerichtlichen Beschlusses aufgehoben werden dürfe. Vorliegend hätten die brasilianischen Gerichte aber keine Verfügung zur Aufhebung des Bankgeheimnisses getroffen. Es sei nicht statthaft, die Rechtshilfe ohne Vorliegen einer amtlichen Bestätigung nach Art. 76 lit. c IRSG zu erteilen (act. 1 S. 19 ff.).
4.2 Den Anträgen auf Durchsuchung von Personen oder Räumen,  oder Herausgabe von Gegenständen ist eine Bestätigung , dass diese Massnahmen im ersuchenden Staat zulässig sind (Art. 76 lit. c IRSG). Damit soll verhindert werden, dass die ersuchende Behörde eine Durchsetzung von Zwangsmassnahmen erwirkt, die sie im eigenen Land nicht erhalten könnte. In welcher Form die Bestätigung gemäss Art. 76 lit. c IRSG vorliegen muss, schreibt das IRSG nicht vor. Art. 31 Abs. 2 IRSV hält lediglich fest, dass jedenfalls ein Durchsuchungs- oder Beschlagnahmebefehl als Bestätigung genügen soll. Diese Bestimmung schliesst jedoch nicht aus, dass die Bestätigung nicht auch in einer andern Form erbracht werden kann. Ein Durchsuchungs- oder  wird in der Praxis nur dann verlangt, wenn ernsthafte Zweifel über die Zulässigkeit der verlangten Massnahmen bestehen (zum Ganzen BGE 123 II 161 E. 3b S. 166; 117 Ib 64 E. 5b S. 87; Urteil des Bundesgerichts 1A.105/2001 vom 8. August 2001, E. 2d). Können die von der ersuchenden Behörde verlangten Dokumente im ausländischen Staat nur mit einer  Bewilligung eingeholt werden, ist diese Bestätigung . Fehlt eine Bestätigung, führt dies allerdings analog Art. 28 Abs. 6 IRSG nicht automatisch zur Abweisung des Gesuches, vielmehr kann der
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ersuchenden Behörde Frist zur Verbesserung gesetzt werden (vgl. BGE 118 Ib 457 E. 5; LAURENT MOREILLON, Entraide internationale en matière pénale, Basel 2004, Art. 77 N 3 f.).
4.3 Aus den Entscheiden des brasilianischen Superior Tribunal de Justiça N° 998 – IT vom 6. Dezember 2006 und N° 570 vom 12. Februar 2007  sich, dass in Brasilien für die Aufhebung des Bankgeheimnisses das Gericht zuständig ist (vgl. act 23.1 S. 1; act. 23.2). In diesem  spricht die brasilianische Behörde in ihrem Rechtshilfeersuchen in den Einleitungssätzen zwar von einem „gesetzmässigen“ Ersuchen sowie dass „Das Entziehen des Rechtes von Verschwiegenheit von Tribut und Kontobewegung der Angeklagten wurde angetragt und erlaubt. Die  und Auskünften wurden bei dem Finanzwesen, der brasilianischen Zentralbank und der Handelskammer angefordert“ (act. 7.4 S. 1 f.). Daraus ergibt sich allerdings nicht, dass die Aufhebung des Bankgeheimnisses  der Konten in der Schweiz von einem Gericht bewilligt worden ist. Ebenso wurde keine entsprechende Bestätigung beigelegt. In Anwendung der obgenannten Rechtsprechung hat die Beschwerdegegnerin daher die entsprechenden Bestätigungen gemäss 76 lit. c IRSG, wonach die  Zwangsmassnahmen (Durchsuchung, Beschlagnahme) im ersuchten Staat gemäss der dort zuständigen Behörde zulässig sind, einzuverlangen.
5. 5.1 Aufgrund obgenannter Entscheide (vgl. E. 4.3) und dem Entscheid vom
26. Februar 2008 des Supremo Tribunal Federal (act. 16.1 bzw. 16.2)  auch die Frage der Einhaltung des Gegenrechts aufgeworfen (Art. 8 IRSG). Laut diesen Entscheiden muss das Rechthilfeersuchen  Art. 202 der brasilianischen Verfassung von einer gerichtlichen  gestellt werden. Die brasilianischen Gerichte vertreten die Meinung, die schweizerische Bundesanwaltschaft und die italienischen  seien keine gerichtlichen Behörden in diesem Sinne und daher nicht befugt, Rechthilfeersuchen, deren Inhalt die Aufhebung des  betreffen, zu stellen.
5.2 Das Gegenrechtsprinzip ist ein allgemeiner Grundsatz des Völkerrechts, der einem Staat gestattet, ein bestimmtes Verhalten gegenüber einem  Staat davon abhängig zu machen, dass sich dieser ihm gegenüber in der gleichen Situation gleich verhält (BGE 110 Ib 173 E. 3a; 109 Ib 165 E. 5). Einem Ersuchen wird in der Regel nur entsprochen, wenn der  Staat Gegenrecht gewährt. Das Bundesamt holt eine Zusicherung des Gegenrechts ein, wenn dies geboten erscheint (Art. 8 Abs. 1 IRSG; vgl. auch Art. 17 Abs. 3 lit. a IRSG). Ein Verzicht kann dann geboten , wenn die Ausführung des Ersuchens im Hinblick auf die Tat oder die
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Notwendigkeit der Bekämpfung bestimmter Taten geboten erscheint (Art. 8 Abs. 2 lit. a IRSG). Zu diesen Taten zählen nach der Rechtsprechung  verschiedene Formen der organisierten Kriminalität, schwere Wirtschaftsdelikte, Geldwäscherei und Korruption. Bei solchen Delikten liegt der Verzicht auf die Gegenrechtsbedingung nicht nur im Interesse  wirksamen Verbrechensbekämpfung auf internationaler Ebene,  auch in jenem der Schweiz selbst, wenn sie verhindern will, zum weit herum bekannten und beliebten Hort für Deliktsgut zu werden oder in den Augen der Delinquenten als solcher zu gelten. Dem Bundesamt steht beim Entscheid über die Einholung einer Gegenrechtserklärung ein weiter  zu (BGE 130 II 217 E. 7.1 m.w.H.; BGE 115 Ib 517 E. 4b).
5.3 Grundsätzlich ist beim Vorliegen eines Staatsvertrages eine  nicht erforderlich; beruht dieser doch auf Gegenseitigkeit und verpflichtet die unterzeichnenden Staaten, sich nach den Bestimmungen des Vertrages Rechtshilfe zu leisten. In concreto besteht zwischen der Schweiz und Brasilien ein Staatsvertrag, auch wenn dieser aus dem Jahre 1932 datiert und durch einen neueren Vertrag ersetzt werden soll (vgl. E. 1.1). Vorliegende Gegenrechtsproblematik ist damit nicht mit Fällen , in denen gar kein Staatsvertrag besteht. Nichtsdestotrotz muss festgestellt werden, dass die obgenannten neueren Entscheide der  Gerichte (vgl. E. 5.1) unter dem Gesichtspunkt der Einhaltung des Gegenrechts problematisch sind. Dies ist mitunter auch Grund für die  Ratifizierung respektive das Inkrafttreten des neuen . Mittels diplomatischer Note vom 10. Juni 2008 hat das brasilianische Aussenministerium die schweizerische Botschaft in Brasilien allerdings , dass die fraglichen Urteile noch nicht in Rechtskraft erwachsen, sondern angefochten worden und zur Zeit beim Plenum des Supremo  Federal hängig seien (vgl. Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2008.13-14 vom 17. März 2009, E. 2). Wie sich zudem aus der  des Bundesamtes vom 5. Mai 2008 ergibt, ist dieses bemüht, Lösungen mit den brasilianischen Behörden zu finden (act. 19 Ziff. 4).
Der Gesichtspunkt des Gegenrechts hat sodann wie bereits erwähnt  Rechtsprechung des Bundesgerichts bei verschiedenen schwereren Delikten zurückzutreten (vgl. E. 5.2). Da die ersuchende Behörde  offenbar u.a. wegen Geldwäscherei, Bildung einer kriminellen  und Korruption ermittelt, besteht (zur Zeit) kein Grund, in das weite Ermessen des Bundesamtes einzugreifen, ob eine Zusicherung des  eingeholt werden soll oder nicht. Dies gilt umso mehr, als auch der vorliegend anwendbare Auslieferungsvertrag die anscheinend  Delikte der Urkundenfälschung und Bestechung als Katalogtaten auf-
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führt (Art. II Ziff. 9, 11). Es ist demnach davon auszugehen, dass Brasilien in analogen Fällen schweizerischen Rechtshilfeersuchen ebenfalls  hätte (vgl. Art. VII des Auslieferungsvertrags, welcher die  als anerkannte Behörde nennt). Andernfalls verletzte Brasilien Staatsvertragsrecht, womit die Schweiz berechtigt wäre, alle ihr zur  stehenden Mittel anzuwenden, um die Einhaltung des  sicherzustellen. In den genannten Urteilen (vgl. E. 5.1) wurde demgegenüber wegen Geldwäscherei ermittelt und Brasilien dafür um Rechtshilfe angegangen. Geldwäscherei stellt jedoch keine Katalogtat  Auslieferungsvertrag dar.
Die Rüge betreffend Verletzung des Gegenrechts, welche die  im Übrigen auch anrufen kann, obwohl grundsätzlich die  zwischen zwei Staaten betroffen ist, ist demnach abzuweisen (vgl. zum Ganzen Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2008.13-14 vom 17. März 2009, E. 2).
6. Gegenstände und Vermögenswerte blieben grundsätzlich solange , bis ein rechtskräftiger und vollstreckbarer Entscheid des  Staates vorliegt oder der ersuchende Staat der zuständigen ausführenden Behörde mitteilt, dass ein solcher Entscheid nach dem Recht dieses Staates nicht mehr erfolgen kann (Art. 33a IRSV i.V.m. Art. 74a Abs. 3 IRSG). Entspricht ein Ersuchen den formellen Anforderungen nicht und werden vom ersuchenden Staat Verbesserungen oder Ergänzungen verlangt, so wird dadurch gemäss Art. 28 Abs. 6 IRSG die Anordnung  Massnahmen nicht berührt. Für die durch die Beschwerdegegnerin angeordnete Sperre des Kontos Nr. 1 der Beschwerdeführerin bei der Bank C. kann diese Bestimmung analog angewendet werden. Ohne das  eines den Anforderungen entsprechenden Ersuchens kann diese  jedoch nicht ad infinitum aufrecht erhalten werden, sondern ist auf zwölf Monate ab Rechtskraft des vorliegenden Entscheides zu begrenzen.  bis zu diesem Zeitpunkt die gemäss E. 2-4 zu verlangenden  nicht ein, ist die Kontosperre aufzuheben.
7. Da die Beschwerde teilweise gutzuheissen ist, sind die weiteren Rügen im vorliegenden Verfahren nicht näher zu prüfen.
8. 8.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdeführerin in gerin-
gem Ausmass kostenpflichtig (Art. 30 lit. b SGG i.V.m. Art. 63 Abs. 1 VwVG). Für die Berechnung der Gerichtsgebühr gelangt gemäss Art. 63 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 15 Abs. 1 lit. a SGG das Reglement vom 11. Februar 2004 über die Gerichtsgebühren vor dem Bundesstrafgericht
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(SR 173.711.32) zur Anwendung. Die stark reduzierte Gerichtsgebühr ist auf Fr. 1'000.00 festzusetzen (vgl. Art. 3 des Reglements über die  vor dem Bundesstrafgericht) und mit dem von der  geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 4'000.00 zu . Die Bundesstrafgerichtskasse ist anzuweisen, der  den Restbetrag von CHF 3'000.00 zurückzuerstatten.
8.2 Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführerin im Umfang ihres  Obsiegens für die ihr erwachsenen notwendigen und  Verteidigungskosten zu entschädigen (Art. 30 lit. b SGG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 und 2 VwVG; Art. 1 Abs. 1 des Reglements vom 26.  2006 über die Entschädigungen in Verfahren vor dem , SR 173.711.31; Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2007.6 vom 22. Februar 2007, E. 5). Die Parteientschädigung wird nach Ermessen , wenn spätestens mit der einzigen oder letzten Eingabe keine  eingereicht wird (vgl. Art. 3 Abs. 2 des Reglements über die  in Verfahren vor dem Bundesstrafgericht). Vorliegend  eine Entschädigung von insgesamt Fr. 3'500.00 inkl. MwSt. .
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