Decision ID: 10eaf462-fe0e-4a71-b250-2a7f97cc6541
Year: 2019
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a A._ arbeitete als "Handlanger" bei der B._ AG, als er am 5. Juli 1988 von
einem durch einen Windstoss umgeworfenen Schalungselement getroffen wurde und
dabei eine drittgradig offene Humerusfraktur links mit Radialisparese, eine Distorsion
des OSG rechts sowie eine Thorax-Contusion links erlitt (Unfallmeldung UVG vom 5.
Juli 1988, Fremdakten SUVA, act. 1-56; Austrittsbericht Klinik für orthopädische
Chirurgie Kantonsspital St. Gallen [KSSG] vom 28. Juli 1988, Fremdakten SUVA, act.
1-52; Angaben Arbeitgeberin vom 14. Juli 1989, IV-act. 47). Die Verletzung des Arms
wurde zweimal operativ behandelt (Debridement, Revision des Nervus radialis und
Osteosynthese des linken Humerus am 5. Juli 1988, Austrittsbericht Klinik für
orthopädische Chirurgie KSSG, Fremdakten SUVA, act. 1-52; Radialis-Ersatzplastik
links nach Merle-d'Aubigné am 23. November 1988, Operationsbericht Fremdakten
SUVA, act. 1-49). Aufgrund der Verletzungsfolgen meldete sich der Versicherte am 12.
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Juni 1989 (Eingang 27. Juni 1989) bei der Invalidenversicherung (IV) zum
Leistungsbezug an (IV-act. 43).
A.b Mit Verfügungen vom 16. Mai 1991 sprach die IV dem Versicherten ab 1. Juli 1989
eine ganze Rente und ab 1. Oktober 1990 eine Viertelsrente zu (IV-act. 80). Nachdem
der Versicherte gegen die Verfügungen der IV am 17. Juni 1991/8. Januar 1992 an das
Versicherungsgericht rekurriert (Verfahren IV 2/92; IV-act. 96) und die SUVA ihrer
Verfügung vom 17. August 1992 ab 1. Januar 1992 eine Beeinträchtigung der
Erwerbsfähigkeit von 60% zugrunde gelegt hatte (Fremdakten SUVA, act. 7-1 ff.),
sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 3. November 1992 ab 1.
Oktober 1990 eine halbe Rente zu (Invaliditätsgrad 60%; IV-act. 98 f.). Daraufhin zog
der Versicherte seinen Rekurs zurück (IV-act. 101). In der Folge wurden verschiedene
Revisionsverfahren unter Beibehaltung des bisherigen Invaliditätsgrades bzw.
Rentenanspruchs abgeschlossen (Mitteilung vom 8. April 1994, IV-act. 7; Verfügung
vom 29. August 1996, IV-act. 15; Verfügung vom 20. Juli 1998, IV-act. 21; Mitteilung
vom 5. September 2000, IV-act. 30).
A.c Der Versicherte teilte der IV-Stelle am 20. September 2002 mit, er habe seit drei
Jahren eine Teilzeitstelle in der Reinigung bei der C._ AG (IV-act. 33). Im am 12. März
2004 eröffneten Revisionsverfahren reichte er Belege zum Einkommen
(Lohnabrechnung März 2004, IV-act. 103; Lohnausweis 2003, IV-act. 105) ein und
vermerkte im Wesentlichen, die Arbeit würde nicht von ihm alleine, sondern zusammen
mit Verwandten ausgeführt. Der Arbeitgeber sei über seine Beeinträchtigung nicht
informiert. Mit Verfügung vom 15. Juli 2004 sprach die IV-Stelle dem Versicherten bei
unverändertem Invaliditätsgrad von 60% ab 1. Januar 2004 eine Dreiviertelsrente zu (4.
IVG-Revision, IV-act. 109 f.).
A.d Im am 26. Juni 2008 an die Hand genommenen Revisionsverfahren erklärte der
Versicherte, er arbeite zu 40% bei der D._ GmbH als Disponent (IV-act. 111). Die
Arbeitgeberin gab einen Monatslohn von Fr. 2'500.-- an (Angaben vom 6. September
2008, IV-act. 120), worauf die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 68,11% errechnete
(IV-act. 123-2) und das Revisionsverfahren am 31. Oktober 2008 mit Mitteilung, die
Invalidenrente bleibe unverändert, abschloss (IV-act. 125).
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A.e Im Rahmen des nächsten amtlichen Revisionsverfahrens gab der Versicherte am
10. November 2010 an, sein Gesundheitszustand habe sich seit etwa drei Monaten
verschlechtert. Die Schmerzen in der linken Hand und in der Bandscheibe hätten
zugenommen. Er sei zu 40% unselbständig erwerbend (IV-act. 126). Dr.med. E._,
Spezialarzt für Innere Medizin FMH, hielt in einem Arztzeugnis vom 13. November 2010
und im Verlaufsbericht vom 20. November 2010 als Diagnosen ein chronisches
lumbovertebrales Schmerzsyndrom, Spondylarthrosen, einen chronischen Ulkus
pepticum sowie einen Status nach Parese des N. radialis linker Arm mit konsekutiver
Muskelatrophie und chronischen Schmerzen fest. Die Arbeit als Eisenleger sei
ungünstig. Der Versicherte könne lediglich Arbeiten ausführen, die leicht seien und bei
denen er den linken Arm nicht benötige. Linker Arm und Hand könnten nur rudimentär
eingesetzt werden (SUVA-act.9-41 f.; IV-act. 130). Die Klinik für Orthopädische
Chirurgie KSSG stellte gemäss ihrem Bericht vom 8. März 2011 die Diagnose eines
chronischen lumbovertebralen Schmerzsyndroms mit leichtgradiger Diskopathie L5/S1
und linksakzentuierter Spondyl¬arthrose L4 bis S1 und attestierte dem Versicherten im
angestammten Beruf als Eisenleger eine Arbeitsfähigkeit von 50% (IV-act. 139).
A.f Den beim Krankentaggeldversicherer, der AXA Winterthur, durch die
Beschwerdegegnerin im Rahmen des Revisionsverfahrens eingeholten Akten liess sich
entnehmen, dass der Beschwerdeführer von Dr.med. F._, Facharzt für
Allgemeinmedizin, am 19. Mai 2011 für die Zeit vom 4. bis 16. Mai 2011 zu 100%
arbeitsunfähig geschrieben wurde (Fremdakten Axa Winterthur, act. 10-108). Am 9. Mai
2011 äusserte der Versicherte gegenüber dem Krankentaggeldversicherer, er arbeite
bei der G._ und sei "normalerweise" in einem Pensum von 40% als Bauführer tätig.
Sein Monatslohn habe bis April 2011 Fr. 3'000.-- betragen und belaufe sich seither
aufgrund verbesserter Auftragslage auf Fr. 5'300.--. Er habe eine Cortisonspritze
erhalten, worauf sich die Rückenbeschwerden gebessert hätten. Ab folgender Woche
könne er wieder zu 100% arbeiten. Er habe eine Metallplatte im Arm und dürfe keine
schweren Arbeiten ausführen und keine schweren Lasten heben und tragen
(Fremdakten Axa Winterthur, act. 10-64 ff.).
A.g Die Arbeitgeberin, die G._ GmbH, gab am 15. Juli 2011 an, der Versicherte
arbeite seit November 2009 zu 50% (4 - 5 Stunden täglich) als Bauführer
(Organisation). Er besitze "alle Vollmachten" der Firma. Der Monatslohn betrage seit
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Mai 2011 Fr. 5'300.--. Der angegebene Lohn entspreche der Leistung. Im
Gesundheitsfall bzw. bei 100%-igem Arbeitspensum würde der Versicherte monatlich
Fr. 12'000.-- bzw. jährlich Fr. 144'000.-- verdienen (Arbeitgeberbericht vom 15. Juli
2011, IV-act. 148). Den eingereichten Lohnabrechnungen ist zu entnehmen, dass im
Jahr 2011 rund Fr. 20'000.-- an Krankentaggeldleistungen ausbezahlt wurden (IV-act.
144 und 147).
A.h Nachdem der Versicherte in der Folge wegen Magen-/Darmbeschwerden (u.a.
osmotische Diarrhoe; vgl. Gastroenterologie KSSG, Bericht vom 22. Juni 2011,
Fremdakten Axa Winterthur, act. 10-105 f.) sowie wegen Kopfschmerzen, Fatigue,
Hitze, Reizdarm, depressiver Episode, cardialen Palpitationen sowie Panikattacken von
Dr. F._ am 30. Mai 2011 vom 4. Mai 2011 bis 31. August 2011 erneut zu 100%
arbeitsunfähig geschrieben wurde (Fremdakten Axa-Winterthur, act. 10-107; Bericht
Dr. F._ vom 22. Juni 2011, Fremdakten Axa-Winterthur, act. 10-101 f.), liess der
Krankentaggeldver¬sicherer den Versicherten am 14. und 15. Juli, am 12., 15., 16., 17.
und 24. August sowie am 2. September 2011 überwachen (Ermittlungsbericht vom 2.
September 2011, Fremdakten Axa-Winterthur, act. 10-22 ff.). Dr.med. H._, Leiter
medizinischer Dienst der Axa Winterthur Schaden Ost, FMH Innere Medizin, hielt im
Bericht vom 27. September 2011 fest, die Angaben des Versicherten betreffend seine
Beschwerdesymptomatik sowie zum Tagesablauf differierten offensichtlich doch
massiv von den beobachteten Tagesabläufen. Aufgrund der Sachverhaltsabklärungen
bzw. der dazu gehörenden Videoaufnahmen müsse die versicherungsmedizinische
Beurteilung vom 6. September 2011 neu vorgenommen werden. Aus
versicherungsmedizinischer Sicht sei eine planerische, organisatorische Tätigkeit auf
dem Bau vollumfänglich zumutbar. Auch bestehe in einer adaptierten Tätigkeit keine
Einschränkung in grösserem Umfang. Der Versicherte sei auch in einer adaptierten
Tätigkeit unter Berücksichtigung des Defektzustandes der linken Hand, welche als
Hilfshand vollumfänglich eingesetzt werden könne, voll arbeitsfähig (Fremdakten AXA
Winterthur, act. 10-88 f.). Der Krankentaggeldversicherer forderte am 4. Oktober 2011
ausgerichtete Taggelder in der Höhe von Fr. 44'344.45 zurück (Fremdakten AXA-
Winterthur, act. 10-16 f.). Mit Entscheid vom 21. März 2013 hiess das
Versicherungsgericht eine Klage des Versicherten gegen den
Krankentaggeldversicherer auf Nachzahlung der Taggelder der Monate Mai bis
Dezember 2011 im Umfang von Fr. 688.78 teilweise gut, wies die Klage im Übrigen ab
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und hiess die Widerklage der Versicherung im Betrag von Fr. 32'322.-- teilweise gut
(Fremdakten AXA-Winterthur, act. 11-17; Verfahren KV-Z 2012/3). Das Bundesgericht
trat auf eine dagegen gerichtete Beschwerde nicht ein (Urteil vom 29. Mai 2013,
Fremdakten AXA-Winterthur, act. 11-14 ff.). Der den Krankentaggeldversicherer
beratende Dr.med. I._, Innere Medizin und Rheumatologie FMH, hatte am 17. August
2012 festgehalten, organmedizinisch sei eine 100%-ige Arbeitsfähigkeit zu verlangen.
Es seien weder objektive Korrelate für die subjektiv angegebenen Rückenschmerzen
noch ein ausgewiesener Krankheitswert im gastrointestinalen Bereich dokumentiert
worden (Fremdakten AXA-Winterthur, act. 11-62 ff.).
A.i Dr.med. J._, Spezialarzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie,
führte im Arztbericht vom 4. März 2014 aus, der Versicherte sei Mitte Mai 2013 bei der
Arbeit ausgerutscht und fulminant auf die rechte Schulter gestürzt. Er klage seither
über anhaltende bewegungsabhängige Schmerzen mit Bewegungseinschränkung der
rechten Schulter. Diese seien besonders in der Nacht stark ausgeprägt. Seit 4.
November 2013 habe keine Behandlung des Versicherten mehr stattgefunden. Eine für
den 21. November 2013 geplante subacromiale Dekompression sei wegen einer
abdominellen Erkrankung abgesagt worden. Im zuletzt ausgeübten Beruf bestehe eine
Arbeitsunfähigkeit von 100% (IV-act. 175-1 ff.). Gemäss Angaben der K._ AG war der
Versicherte in diesem Betrieb vom 1. November 2012 bis 31. März 2014 als Disponent
(Kontrolle der Arbeiter) während 4 bis 5 Stunden täglich tätig. Der Lohn wurde seit
Januar 2014 mit Fr. 3'500.-- angegeben (IV-act. 179; Fragebogen Arbeitgeberin vom 7.
April 2014).
A.j Nach Konsultation des RAD (Stellungnahme vom 19. Januar 2015, IV-act. 188) liess
die IV-Stelle den Versicherten durch Dr.med. L._, Fachärztin FMH für Orthopädie und
Traumatologie des Bewegungsapparates, orthopädisch begutachten (Gutachten vom
24. Mai/4. Juni 2015, IV-act. 198; Untersuchung 23. April 2015). Die Gutachterin
diagnostizierte folgende Gesundheitsschäden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
(1.) Unfall vom 5. Juli 1988 mit drittgradig offener Humerusfraktur links mit
Radialisparese, aktuell persistierende motorische Einschränkung des Unterarms und
der Hand links, mit Distorsion OSG rechts und mit Thoraxkontusion links, (2.) ein
chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom sowie (3.) chronisches subacromiales
Impingement Schulter rechts nach Sturz vom Mai 2013. Im MR der Wirbelsäule vom 2.
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Juni 2015 zeigten sich hinsichtlich der Wirbelsäule eine breitbasige subligamentäre
leicht links bevorzugte Hernierung der Bandscheibe L5/S1 mit Kontakt zur
Nervenwurzel S1 links mehr als rechts, eine breitbasige Protrusion L4/5 eher foraminal,
jedoch ohne umschriebene Nervenwurzelkompression, eine kleinvolumige paramedian
rechtsseitige Hernierung Bandscheibe L1/2 mit Kontakt zur Nervenwurzel L1 rechts,
jedoch ohne Kompromittierung dieser Nervenwurzel, Spondylarthrosen L3/4, L4/5, L5/
S1. Das MR der Schulter bildete eine leichte Bursitis subdeltoideal und subacromial mit
oberflächlicher Partialruptur/Degeneration der M. supraspinatus Sehne, eine AC-
Gelenksarthrose mit leichter Einengung des subacromialen Raumes ab (IV-act. 198-14
f.). Die Gutachterin kam zum Schluss, für eine körperlich anstrengende Tätigkeit als
Eisenleger auf dem Bau sei der Versicherte zu 100% arbeitsunfähig. Für eine leichtere,
vornehmlich auf Tischniveau zu verrichtende manuelle Tätigkeit als "Eisenbinder" wäre
eine vollschichtige Arbeitsfähigkeit, gegebenenfalls mit vermehrtem Pausenbedarf und
verminderter Leistung, kumulativ mit einer Arbeitsfähigkeit von ca. 70% zumutbar. Für
die Arbeit als Bauleiter, welche als vornehmlich administrative Tätigkeit mit
Kontrollfunktionen interpretiert werde, bestünde eine ebenfalls vollschichtige
Arbeitsfähigkeit mit bestenfalls einer verminderten Leistung von 10%, entsprechend
einer Arbeitsfähigkeit von 90% (IV-act. 198-19).
A.k Mit Vorbescheid vom 16. Oktober 2015 gewährte die IV-Stelle dem Versicherten
das rechtliche Gehör zur beabsichtigten Einstellung seiner IV-Rente. Er habe 2014 bei
der ein Einkommen von Fr. 35'697.-- erzielt. Somit liege ein wirtschaftlicher
Revisionsgrund vor (IV-act. 203). Mit am 16. Dezember 2015 begründetem Einwand
machte der Versicherte geltend, die Gutachterin würdige ausschliesslich den
medizinischen Sachverhalt anders als die übrigen medizinischen Fachpersonen. Ein
wirtschaftlicher Revisionsgrund fehle. Das Valideneinkommen sei mit Fr. 91'000.-- zu
bemessen. Es resultiere ein Invaliditätsgrad von 61%. Er habe weiterhin Anspruch auf
eine Dreiviertelsrente (IV-act. 213).
A.l Mit Verfügung vom 4. März 2016 stellte die IV-Stelle die Rente auf das Ende des der
Zustellung der Verfügung folgenden Monats ein. Gemäss Angaben der G._ GmbH
treffe nicht zu, dass ihm ein Soziallohn ausgerichtet worden sei. Auch bei der K._ AG
habe er während 16 Monaten ein rentenausschliessendes Einkommen von Fr. 3'500.--
erzielt. Das Arbeitsverhältnis sei mangels genügender Arbeit aufgelöst worden und
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nicht, weil er die Leistung nicht habe erbringen können. Somit liege ein wirtschaftlicher
Revisionsgrund vor. Das geltend gemachte Valideneinkommen von Fr. 91'000.-- sei
unrealistisch und früher nicht annähernd erzielt worden (IV-act. 217).
B.
B.a Gegen die Verfügung vom 4. März 2016 lässt A._, vertreten durch
Rechtsanwältin lic.iur. J.-E. Onyetube-Meier, am 19. April 2016 Beschwerde erheben.
Er beantragt, die angefochtene Verfügung sei unter Kosten- und Entschädigungsfolgen
aufzuheben, es sei ihm unverändert eine Dreiviertelsrente auszurichten, eventualiter sei
ihm mindestens eine Viertelsrente auszurichten, subeventualiter sei die Sache zu
weiteren Abklärungen vor Ort und anschliessendem Einkommensvergleich nach der
ausserordentlichen Bemessungsmethode (erwerblich gewichteter
Betätigungsvergleich) an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Zeitlicher
Referenzpunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Veränderung bilde die
Mitteilung vom 31. Oktober 2008. Die Gutachterin habe einzig den im Wesentlichen
gleich gebliebenen Sachverhalt anders gewürdigt als die bisherigen medizinischen
Fachpersonen. Sie habe die Schulter- und Lendenwirbelsäulenproblematik als eine nur
vorübergehende Verschlechterung des Gesundheitszustandes ohne bleibende
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit qualifiziert. Es liege demzufolge keine zur
Anpassung der Rente berechtigende Veränderung des Gesundheitszustands vor. Der
Mitteilung vom 31. Oktober 2008 habe ein unklarer und widersprüchlicher
Einkommensvergleich zugrunde gelegen. Da nicht ersichtlich sei, wie die
Beschwerdegegnerin auf ein Invalideneinkommen von Fr. 18'981.-- gekommen sei, sei
von einem Invalideneinkommen von Fr. 30'000.-- auszugehen. Für das (der
angefochtenen Verfügung zugrundeliegende) Valideneinkommen hätte auf
Tabellenlöhne abgestellt werden müssen, liege doch die zuletzt ohne gesundheitliche
Beeinträchtigung ausgeübte angestammte Tätigkeit Jahrzehnte zurück. Er wäre bei
intakter Gesundheit als Disponent oder Bauführer tätig. Damit rechtfertige es sich,
zumindest das Kompetenzniveau 2 des Sektors 2 / Produktion des Baugewerbes, der
Tabelle TA1 heranzuziehen. Dieses betrage für Männer im Jahr 2012 Fr. 70'488.--,
unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 2014 Fr. 71'250.--.
Er arbeite bereits seit 2014 bei der M._ AG. Mithin seien besonders stabile
Arbeitsverhältnisse gegeben. Er schöpfe seine Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise
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voll aus. Im Jahre 2014 habe er Fr. 35'697.-- und im Jahr 2015 Fr. 25'407.-- verdient.
Angesichts der schwankenden Einkommen sei vom durchschnittlichen Einkommen von
Fr. 30'552.-- auszugehen. Im Vergleich zum Invalideneinkommen von Fr. 30'000.--,
welches der Mitteilung vom 31. Oktober 2008 zugrunde gelegen habe, falle das
aktuelle Invalideneinkommen nicht um Fr. 1'500.-- höher aus, weshalb es nicht zur
Rentenrevision Anlass geben könne. Da weder ein medizinischer noch ein
wirtschaftlicher Revisionsgrund gegeben sei, habe die Beschwerdegegnerin ihm die
Dreiviertelsrente auch über den 30. April 2016 hinaus auszurichten. Eventualiter ergebe
sich bei einem Valideneinkommen von Fr. 71'250.-- bzw. - ohne Berücksichtigung der
Validenkarriere von Fr. 63'196.-- - und einem Invalideneinkommen von Fr. 30'552.-- ein
Invaliditätsgrad von 57,12% bzw. 51,65% und somit ein Anspruch auf eine halbe
Rente. Werde ein Prozentvergleich vorgenommen, ergebe sich aufgrund der von der
Gutachterin attestierten Arbeitsfähigkeit von 70% in der derzeit angepassten Tätigkeit
als Eisenbinder eine Erwerbseinbusse von 30%. Es sei ein Leidensabzug von
mindestens 15% vorzunehmen; damit ergebe sich bei einem Invaliditätsgrad von
40,5% ein Anspruch auf eine Viertelsrente. Subeventualiter sei ein erwerblich
gewichteter Betätigungsvergleich durchzuführen. Nachdem er seit April 2014 seine
eigene Aktiengesellschaft führe, sei er als Selbständigerwerbender zu betrachten (act.
G 1).
B.b Mit Beschwerdeantwort vom 30. Juni 2016 beantragt die Beschwerdegegnerin die
Abweisung der Beschwerde. Gegenüber der Rentenzusprache seien einerseits zwei
neue Gesundheitsschäden (Unfall Schulter rechts und Rückenbeschwerden)
hinzugekommen, andererseits habe durch den Observationsbericht vom September
2011 festgestellt werden können, dass der Beschwerdeführer körperlich nicht so
eingeschränkt sei wie bisher angenommen bzw. die bisherigen Einschränkungen am
linken Arm nicht mehr ausgewiesen seien. Aufgrund der Akten (Observationsbericht)
und der neu hinzugetretenen Beschwerden am Rücken und an der Schulter rechts
stelle das Gutachten von Dr. L._ nicht bloss eine abweichende Interpretation eines im
Wesentlichen unveränderten Zustandes dar. Ein medizinischer Revisionsgrund sei
somit hinreichend belegt und es könne auf die im Gutachten attestierte, verbesserte
Arbeitsfähigkeit von 90% abgestellt werden. In der angefochtenen Verfügung sei
fälschlicherweise von einer 70%-igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen worden. Da der
Beschwerdeführer gemäss einschlägigen Akten spätestens ab dem Revisionsverfahren
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2010 unbestrittenermassen ein höheres Einkommen erzielt habe als das der Mitteilung
vom 31. Oktober 2008 zugrunde liegende, sei (auch) ein wirtschaftlicher
Revisionsgrund gegeben. Umgekehrt müsste eine Wiedererwägung in Betracht
gezogen werden. Wenn der Beschwerdeführer vorbringe, dass er schon länger ein
höheres Einkommen erzielt habe und diese Tatsache ihr - der Beschwerdegegnerin -
hätte bekannt sein müssen, wäre die Weiterausrichtung der bisherigen Rente zweifellos
unrichtig gewesen. Der Beschwerdeführer nutze seine verbleibende Arbeitsfähigkeit
von 90% in einer adaptierten Tätigkeit nicht voll aus. Demnach sei das
Invalideneinkommen nach dem Tabellenlohn zu bemessen. Dem Beschwerdeführer sei
eine Tätigkeit vollschichtig zumutbar. Das Alter wirke sich im Bereich der einfachen und
repetitiven Tätigkeiten des Anforderungsniveaus 4 bei männlichen Arbeitnehmern im
Alterssegment von 50 - 64/65 Jahren nicht lohnsenkend aus. Betreffend
Valideneinkommen entspreche die Tätigkeit bzw. das Einkommen als Bauleiter einer
optimal adaptierten Tätigkeit. Im Ergebnis würde sich somit nichts ändern, wenn das
Valideneinkommen nach oben angepasst würde, denn beim Invalideneinkommen
müsste aufgrund der Zumutbarkeit derselben Tätigkeit ebenfalls von diesem
Einkommen ausgegangen werden. Ein Prozentvergleich würde folglich lediglich einen
10%-igen IV-Grad ergeben (act. G 6).
B.c Mit Eingabe vom 14. September 2016 verzichtet der Beschwerdeführer auf eine
Replik (act. G 8).

Erwägungen
1.
Mit der angefochtenen Verfügung hob die Beschwerdegegnerin die bisherige
Dreiviertelsrente des Beschwerdeführers auf.
1.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft
entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR
830.1]). Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen
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Änderung des Invaliditätsgrads ist bei der Prüfung eines Gesuchs um Erhöhung der
Rente wie auch bei der Prüfung einer Rentenanpassung von Amtes wegen die letzte
rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs
mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines
Einkommensvergleichs beruht (BGE 133 V 108; BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des
Bundesgerichts vom 26. März 2010, 9C_438/2009, E. 1). Bei gegebenem
Revisionsgrund ist der Rentenanspruch gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung
umfassend neu zu prüfen (BGE 141 V 9 E. 2.3 und E. 6.1; Urteil vom 5. Dezember
2012, 9C_427/2012, E. 3.4).
1.2 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen
Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Anspruch zu
beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des
Gesundheitszustandes oder der erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich
gebliebenen Gesundheitszustandes revidierbar. Dagegen stellt die unterschiedliche
Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen
Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit allein keinen Revisionsgrund im Sinne
von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (Urteil des Bundesgerichts vom 17. Januar 2008,
9C_552/2007, E. 3.1.2, mit weiteren Hinweisen). Kann eine rentenberechtigte Person
neu ein Erwerbseinkommen erzielen oder ein bestehendes Erwerbseinkommen
erhöhen, so wird die Rente nur dann im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG revidiert, wenn
die Einkommensverbesserung jährlich mehr als 1500 Franken beträgt (Art. 31 IVG).
1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und
gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des
Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung
zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte
Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen). Hinsichtlich des
Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten
Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden
ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind
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(BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen; BGE 141 V 14 E. 6.3.1). Im Sinne einer Richtlinie
ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten von externen
Spezialärzten und -ärztinnen, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und
Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der
Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, volle Beweiskraft
zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise
sprechen (BGE 137 V 227 E. 1.3.4; BGE 125 V 353 E. 3b/bb).
2.
Zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin im Rahmen des im November 2010 an die
Hand genommenen amtlichen Revisionsverfahrens den Rentenanspruch für die
Zukunft gestützt auf einen korrekt ermittelten sowie gewürdigten Sachverhalt mit
Verfügung vom 4. März 2016 zu Recht verneint hat. Als erstes ist das Vorliegen eines
Revisionsgrundes zu prüfen.
2.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, der Mitteilung vom 31. Oktober 2008 habe
ein unklarer und widersprüchlicher Einkommensvergleich zugrunde gelegen. Da nicht
ersichtlich sei, wie die Beschwerdegegnerin auf ein Invalideneinkommen von Fr.
18'981.-- gekommen sei, sei von einem Invalideneinkommen von Fr. 30'000.--
auszugehen. Das im Auszug aus dem individuellen Konto (IK) für das Jahr 2010
ausgewiesene Einkommen von Fr. 51'305.-- sei viel zu hoch und nicht effektiv
erwirtschaftet worden, da darin auch Krankentaggelder enthalten seien (act. G 1, Rz
22). Nachdem die über die Jahre 2009 bis 2015 hinweg erzielten Einkommen
geschwankt hätten, sei von einem durchschnittlichen Einkommen von Fr. 30'552.--
auszugehen, welches im Vergleich zum Invalideneinkommen von Fr. 30'000.-- nicht um
Fr. 1'500.-- höher ausfalle und deshalb nicht Anlass zur Rentenrevision geben könne
(act. G 1, Rz 29).
2.2 Übereinstimmend mit den Parteien (vgl. act. G 1 Ziff. 15 ff. sowie act. G 6) ist
davon auszugehen, dass die letzte Mitteilung vom 30. Oktober 2008 Vergleichsbasis
für den Sachverhalt bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung bildet. Mit dieser
hatte die Beschwerdegegnerin die Weiterausrichtung der mit Verfügung vom 15. Juli
2004 aufgrund der vierten IVG-Revision von einer halben auf eine Dreiviertelsrente
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angehobenen Rente bestätigt (IV-act. 108 ff. und 125; gemäss ständiger
Rechtsprechung erwachsen Mitteilungen ebenfalls in Rechtskraft und können
massgebliche Vergleichsbasis für eine Revision bilden, vgl. MEYER/REICHMUTH,
Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Art. 30 - 31 N 39 und 41). Zuvor hatte
sie einen Arztbericht von Dr. E._ (vom 13. August 2008, IV-act. 118) sowie einen
Arbeitgeberbericht der D._ GmbH (vom 6. September 2008, IV-act. 120) eingeholt.
Dr. E._ attestierte eine Arbeitsfähigkeit von lediglich 30%. Der Beschwerdeführer
arbeitete damals allerdings während drei Stunden täglich bzw. 15 Stunden wöchentlich
als Disponent bei der D._ GmbH und füllte somit das ihm gemäss dem der
Dreiviertelsrente zugrundeliegenden IV-Grad von 60% als zumutbar erachtete Pensum
von 40% nahezu aus. Die Beschwerdegegnerin legte der Mitteilung vom 31. Oktober
2008 dementsprechend nicht die Angaben der Arbeitgeberin von Fr. 30'000.-- (vgl. IV-
act. 124), sondern ein zumutbares tatsächliches Einkommen von Fr. 18'981.--
zugrunde (vgl. IV-act. 123-2; wobei zwar nicht ersichtlich ist, woher der Betrag von Fr.
18'981.-- stammt, dieser jedoch unwesentlich von den im IK-Auszug verzeichneten Fr.
18'000.-- abweicht) und ging von einem Invaliditätsgrad von 68% aus bzw. bestätigte
einen gleichbleibenden Rentenanspruch (IV-act. 123-1 f.).
2.3 Die im IK-Auszug verzeichneten Einträge sowie die übrigen Akten zeigen in der
Folge ein schwankendes Invalideneinkommen. Der Beschwerdeführer arbeitete ab
November 2009 in der G._ GmbH als Bauführer mit sämtlichen Vollmachten zu einem
Monatslohn von zunächst Fr. 3'000.-- und später Fr. 5'300.-- in einem Pensum von
50% (Angaben Arbeitgeberin vom 15. Juli 2011, IV-act. 148; Angaben
Beschwerdeführer vom 9. Mai 2011, Fremd-act. 10-64 ff.; Jahreseinkommen 2010
gemäss IK-Auszug Fr. 51'305.-- [: 12 = Fr. 4'275.--], IV-act. 201-2; Lohnabrechnungen,
IV-act. 144). Ab Mitte August 2010 war er jedoch wegen Rücken- und
Abdominalbeschwerden in unterschiedlichem Mass zwischen 50% und 100%
krankgeschrieben (IV-act. 148, 150; Fremdakten AXA-Winterthur, act. 10-16, 9-34, 36,
9-33, 10-107 f., 103, 84 f., 11-78, 56, 77, 75, 73, 71, 69, 66, 60, 59), wobei gemäss
Entscheid des Versicherungsgerichts vom 28. März 2013 KV-Z 2012/3, diese
Arbeitsunfähigkeiten als nicht ausgewiesen erachtet und die Rückforderung von
Krankentaggeldern geschützt wurde. Vom 1. November 2012 bis 31. März 2014
arbeitete der Beschwerdeführer als Disponent (Kontrolle der Arbeiter) bei der K._ AG.
Die Arbeitgeberin gab ein Pensum von 4-5 Stunden pro Tag bzw. 20 Stunden pro
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Woche bei einem Lohn von Fr. 3'500.-- an. Von Dezember 2012 bis Dezember 2013
war der Beschwerdeführer wiederum krankgeschrieben. Das Arbeitsverhältnis wurde
beendet, da nicht genügend Arbeit vorhanden war (Angaben Arbeitgeberin vom 7. April
2014, IV-act. 179). Im Jahr 2014 erzielte der Beschwerdeführer bei der M._ ein
Einkommen von Fr. 35'697.-- (IK-Auszug, IV-act. 201-2) und im Jahr 2015 von Fr.
25'407.-- (Lohnausweis, act. G 1.2). Nach eigenen Angaben arbeitete er dort in einem
Pensum von 50% zu einem Fixlohn von Fr. 2'500.-- monatlich. Er sei zwar für
organisatorische Belange angestellt, könne diese aber mangels ausreichender
Deutschkenntnisse nicht wirklich ausführen (Angabe Gutachten, IV-act. 198-9). Das
Unternehmen, dessen einziger Verwaltungsrat der Beschwerdeführer war, ist
inzwischen in Liquidation (Auszug aus dem Handelsregister des Kantons St. Gallen,
N._ AG in Liquidation, vom 29. November 2018). Das verrichtete Pensum bzw. die
Arbeitsfähigkeit sowie die Einkommen des Beschwerdeführers sind im Verlauf
schwankend. Sie wurden in verschiedenen Betrieben, teilweise auch von Angehörigen
oder dessen Inhaber der Beschwerdeführer selbst war, erzielt. Keines der
Arbeitsverhältnisse kann als längerfristig bezeichnet werden und die Entlöhnung fiel
offenbar aufgrund der Auftragslage oft geringer aus als vorgesehen. Trotzdem liegen
sämtliche Verdienste gemäss IK sowie eigenen und Lohnangaben der Arbeitgeber in
den Jahren 2009 bis 2015 deutlich über dem im Jahr 2008 tatsächlich erzielten
Invalideneinkommen. Womit vom Vorliegen eines wirtschaftlichen Revisionsgrundes
auszugehen ist.
2.4 Nichts Anderes würde sich ergeben, wenn das zumutbare Invalideneinkommen bei
einer verwertbaren Arbeitsfähigkeit von 40% - wovon seit der Mitteilung vom 31.
Oktober 2008 auszugehen ist - nach dem Tabellenlohn bemessen würde. Der
Beschwerdeführer übte organisatorische Aufgaben vorwiegend in Betrieben von ihm
nahestehenden Personen aus. Er hat sich dabei trotz eingeschränktem Pensum
offenbar entsprechende Kenntnisse angeeignet, dürfte aber in Anbetracht dessen, dass
er nicht über eine entsprechende Ausbildung und die erforderlichen Sprachkenntnisse
verfügt, auf dem freien Arbeitsmarkt nicht das Einkommen eines Bauführers, Bauleiters
oder Disponenten erzielen können. Mit Blick auch auf die bisher mehrheitlich im IK-
Auszug verzeichneten Einkommen ist zu Gunsten des Beschwerdeführers vom
Tabellenlohn gemäss LSE 2014 des BSF, TA1_b, Ziff. 41-43, Baugewerbe, Männer
ohne Kaderfunktion, auszugehen. Dieser beträgt Fr. 5'816.--. Hochgerechnet auf die
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betriebsübliche Arbeitszeit von 41,5 Stunden (BFS, Betriebsübliche Arbeitszeit nach
Wirtschaftsabteilungen, Ziff. 41-43, Baugewerbe, 2014) und auf 12 Monate resultiert
ein Jahreslohn von Fr. 72'409.--. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung
bis 2015 (Indices Männer: 2014: 2220; 2015: 2226) beträgt er Fr. 72'604.-- und
entsprechend einem Pensum bzw. einer Arbeitsfähigkeit von 40% Fr. 29'042.--.
Gegenüber dem für das Jahr 2008 angenommenen Einkommen von - auf das Jahr
2015 angepasst an die Teuerung (Lohnentwicklung des BFS, T 39, Indices Männer:
2008: 2092, 2015: 2226; Fr. 18'981.-- : 2092 x 2226) - Fr. 20'197.-- (E. 2.2) liegt somit
rein erwerblich - ohne Berücksichtigung der Pensumssteigerung von 40% auf 50% -
eine den in Art. 31 IVG festgelegten Wert von Fr. 1'500.-- überschreitende
Einkommenserhöhung vor. Damit durfte die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch
frei und allseitig prüfen.
3.
Medizinische Grundlage der angefochtenen Verfügung bildet das orthopädische
Gutachten von Dr. L._ vom 24. Mai/4. Juni 2015 (IV-act. 198). Zunächst ist dessen
Beweistauglichkeit zu prüfen.
3.1 Die Gutachterin führte aus, der Versicherte demonstriere mit der linken Hand eine
nachvollziehbar erschwerte Feinmotorik. Jedoch verwende er den Arm für Global-
Funktionen wie das An- und Ausziehen von Kleidern und Festhalten leichter
Gegenstände annähernd normal. Die Belastbarkeit des Armes scheine für leichtere
Arbeiten ausreichend. Er könne die adominante Hand als zuverlässige Hilfshand für
leichtere Arbeiten nutzen und auch rechtshändig feinmotorische Tätigkeiten ausführen,
so dass ein vollschichtiger Einsatz bei gegebenenfalls leicht verminderter Leistung
zumutbar sei. Das Heben und Tragen schwerer Lasten mit der linken oberen Extremität
wie auch feinmotorisch linkshändig anspruchsvolle Tätigkeiten seien nicht zumutbar.
Wegen eines neu diagnostizierten chronischen lumbovertebralen Schmerzsyndroms
sowie Abdominalbeschwerden sei der Versicherte ab 2010 zeitweilig krank geschrieben
gewesen (IV-act. 198-16 f.). Nach den Akten scheine er aber auch in dieser Zeit
gearbeitet zu haben. Gemäss Akten habe er gegenüber dem
Krankentaggeldversicherer eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit geltend gemacht, dabei
jedoch 100% gearbeitet, widersprüchliche Zeugnisse erst im Nachhinein eingereicht
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und sei auch bei schweren Tätigkeiten gefilmt worden. Daraus lasse sich einerseits
ableiten, dass die Einschränkung bzgl. des verletzten Armes mitnichten ein
invalidisierendes Ausmass hätte und andererseits auch die Einschränkungen seitens
des Lumbovertebralsyndroms nicht gravierend sein könnten, da ansonsten das Tragen
und Heben solch schwerer Lasten gar nicht möglich gewesen wäre. Die beschriebenen
Verrichtungen würden durchaus in den Bereich mittelschwerer bis schwerer Arbeit
fallen. Aktuell berichte der Versicherte über seit mehreren Jahren etwa gleichbleibende
lumbale Rückenschmerzen. Diese würden bei längerer Belastung, längerem Stehen
und zum Teil auch in Ruhe auftreten. Zusammenfassend bestehe ein chronisches
lumbovertebrales Schmerzsyndrom bei moderat ausgeprägten degenerativen
Veränderungen ohne klinische Hinweise auf radikuläre Ausfälle trotz MR-diagnostisch
Kontakt zur Nervenwurzel S1 und L1, welche damit als klinisch nicht relevant zu
beurteilen seien (IV-act. 198-16 f.). Klinisch bestehe weiterhin ein subacromiales
Impingement. Bei ausgeschöpften konservativen Therapiemassnahmen stelle die
Operation für die vorliegenden Pathologien eine gute und zuverlässige Therapieoption
bei zumutbarem Risiko dar. Erfahrungsgemäss könne damit eine für leichte und
mittelschwere Arbeiten voll belastbare Schulter erreicht werden. Das Heben und
Tragen schwerer Lasten sowie Tätigkeiten mit repetitiven Bewegungen des rechten
Schultergelenks, Überkopfarbeiten und Verharren in Extrempositionen seien (auch
nach einer Operation) nicht zumutbar (IV-act. 198-17 f.). Die über die letzten Jahre als
konstant angegebenen starken Schmerzen der LWS stünden im Widerspruch zu
diversen gutachterlichen Einschätzungen und zum Observationsbericht (IV-act.
198-18). Konservative Therapiemassnahmen wie Physiotherapie, Rückenschule etc.
seien noch nicht ausgeschöpft. Schwere körperliche Arbeiten seien dem Versicherten
kaum dauerhaft zumutbar, jedoch stelle der Rücken für eine vollschichtige leichte bis
mittelschwere Tätigkeit mit Wechselbelastung kein Hindernis dar (IV-act. 198-17).
Insgesamt erscheine die seit Jahren aufrecht erhaltene Einschätzung der
Arbeitsfähigkeit zumindest zum jetzigen Zeitpunkt zu niedrig (IV-act. 198-18). Für eine
körperlich anstrengende Tätigkeit als Eisenleger auf dem Bau sei der Versicherte
sicherlich 100% arbeitsunfähig. Für eine leichtere, vornehmlich auf Tischniveau zu
verrichtende manuelle Tätigkeit als "Eisenbinder" wäre eine vollschichtige
Arbeitsfähigkeit, gegebenenfalls mit vermehrtem Pausenbedarf und verminderter
Leistung, kumulativ mit einer Arbeitsfähigkeit von ca. 70% zumutbar. Für die Arbeit als
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Bauleiter, welche als vornehmlich administrative Tätigkeit mit Kontrollfunktionen
interpretiert werde, bestünde eine ebenfalls vollschichtige Arbeitsfähigkeit mit
bestenfalls einer Leistungsminderung von 10%, entsprechend einer Arbeitsfähigkeit
von 90% (IV-act. 198-19).
3.2 Die Gutachterin berücksichtigte bei ihrer Beurteilung die Ergebnisse der
Observation vom Sommer 2011. Vorab ist festzuhalten, dass den
Observationsergebnissen keine wesentliche Bedeutung zukommt, nachdem die
Überwachung rund vier Jahre vor der Begutachtung stattfand und im vorliegenden
Revisionsverfahren die medizinische Situation im Zeitpunkt der angefochtenen
Verfügung relevant ist, da die Rente mit angefochtener Verfügung lediglich für die
Zukunft eingestellt wird. Überdies erweist sich die Verwendung der
Observationsergebnisse als rechtskonform: Zum einen hielt das hiesige
Versicherungsgericht im Entscheid vom 28. März 2013 (Verfahren KV-Z 2012/3) im
Wesentlichen fest, der Beschwerdeführer habe unklare Angaben zu seiner Tätigkeit
gemacht und es bestünden Unklarheiten hinsichtlich der Arztzeugnisse von Dr. F._
vom 19. und 30. Mai 2011. Der Krankentaggeldversicherer habe sich durch sachliche
Umstände zur Observation veranlasst gesehen. Das Erfordernis eines konkreten
Anfangsverdachts sei erfüllt. Die Beobachtungen hätten sich auf einen relativ
beschränkten Zeitraum konzentriert. Auch seien sie allesamt im öffentlichen Raum
erfolgt. Es sei grundsätzlich von der Zulässigkeit der Observation auszugehen (zit.
Entscheid, E. 2.3, IV-act. 11-24 ff.). Zum anderen führt auch die zwischenzeitlich
ergangene bundesgerichtliche Rechtsprechung zu keinem anderen Ergebnis: Das
Bundesgericht erkannte das Fehlen einer ausreichenden gesetzlichen Grundlage auch
im IVG. Mithin sei die Observation an und für sich rechtswidrig, das heisse in
Verletzung von Art. 8 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und
Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) bzw. Art. 13 der Bundesverfassung der
Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101), erfolgt (BGE 143 I 377, E. 4; vgl.
auch Urteil vom 18. August 2017, 8C_69/2017, E. 4.1). Indes beurteile sich die
beweismässige Verwertbarkeit der Observationsergebnisse nach schweizerischem
Recht und sei aufgrund eines überwiegenden Interesses an der
Missbrauchsbekämpfung gegeben, sofern die versicherte Person im öffentlichen Raum
überwacht und nicht beeinflusst wurde, ein hinreichender Anfangsverdacht bestand
und die versicherte Person nicht systematisch oder ständig überwacht wurde (BGE 143
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I 377 E. 5.1.1). Die Überwachung im öffentlichen Raum betrifft Tatsachen, welche sich
im öffentlichen Raum verwirklichen und von jedermann wahrgenommen werden
können, ohne dass körperliche oder rechtlich-moralische Schranken überwunden
werden müssten (BGE 137 I 336 E. 6.1 f.). In der Zwischenzeit hat auch das Stimmvolk
am 25. November 2018 die vom EGMR geforderte gesetzliche Grundlage für
Observationen durch Sozialversicherungsträger angenommen (Art. 43a ATSG,
Änderung vom 16. März 2018).
3.3 Die Gutachterin würdigt die angegebenen Beschwerden und die vorhandenen
Akten vollständig. Sie berücksichtigt vorhandene Inkonsistenzen. Die dokumentierten
Befunde entsprechen einer üblichen orthopädischen Untersuchung und die Beurteilung
hinsichtlich Diagnosen und Arbeitsfähigkeit ist nachvollziehbar und schlüssig. Somit ist
mit dem RAD (Stellungnahme vom 3. August 2015, IV-act. 199) von deren
Beweistauglichkeit auszugehen. Hinsichtlich der gastrointestinalen Beschwerden
konnte keine Ursache im Sinne eines organischen Korrelats festgestellt werden (vgl.
Bericht Dr.med. O._, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, spez. Gastroenterologie,
vom 21. September 2011, IV-act. 158-16 f.; Bericht Gastroenterologie/Hepatologie
KSSG vom 6. Oktober 2011, IV-act. 158-4 f.). RAD-Arzt Dr.med. P._, Facharzt für
Innere Medizin und Schwerpunkt Pneumologie, Arbeitsmedizin und Psychosoziale
Medizin, nahm am 13. März 2014 Stellung, aktuellere Berichte lägen nicht vor. Eine
höhergradige dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit könne aus dem
festgestellten Gesundheitsschaden am Verdauungstrakt nicht abgeleitet werden (IV-
act. 180). Somit konnte zu Recht auf eine internistische Begutachtung verzichtet
werden. Das Gutachten ist beweistauglich. Es ist mithin von einer 70% igen
Arbeitsfähigkeit für leichtere, vornehmlich auf Tischniveau zu verrichtende manuelle
Tätigkeiten und von 90% für vornehmlich administrative Tätigkeiten mit
Kontrollfunktion auszugehen.
4. Nachfolgend ist zu prüfen, ob der IV-Grad korrekt ermittelt wurde.
4.1 Aus dem bereits im Zusammenhang mit dem Vorliegen eines erwerblichen
Revisionsgrundes Dargelegten ergibt sich ein Valideneinkommen von Fr. 72'604.-- (vgl.
E. 2.4). Selbst wenn für die Bemessung des Invalideneinkommens nicht vom
Tabellenlohn der Baubranche (vgl. E. 2.4), sondern davon ausgegangen wird, dass dem
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Beschwerdeführer unter Berücksichtigung seiner Kenntnisse zumindest leichte Sortier-,
Kontroll-, Lagerbewirtschaftungs- oder Kuriertätigkeiten zumutbar sind, beträgt das
durchschnittliche Einkommen gemäss LSE 2015, Anforderungsniveau 1, Männer, Fr.
66'633.-- (Informationsstelle AHV/IV, IV 2018, Bern 2018, Anhang 2). Bei einer 90%-
igen Arbeitsfähigkeit entspricht dies einem Jahresverdienst von Fr. 59'970.-- (0,9 x Fr.
66'633.--). Da die Arbeitsfähigkeit vollschichtig verwertbar ist (Gutachten, IV-act.
198-19) und das Anforderungsniveau 1 einfache Tätigkeiten ohne spezifische
Ausbildung umfasst, kann aufgrund der Tatsache, dass der Beschwerdeführer
mehrfach eingeschränkt ist (Arm, Schulter, Rücken) ein Tabellenlohnabzug von
höchstens 10% begründet werden. Daraus ergibt sich ein Invalideneinkommen von Fr.
53'973.-- (0,9 x Fr. 59'970.--). Es resultiert ein Invaliditätsgrad von 25,66%, welcher
keinen Rentenanspruch begründet.
4.2 Der Beschwerdeführer beantragt subeventualiter die Ermittlung des
Invaliditätsgrades anhand der ausserordentlichen Bemessungsmethode (erwerblich
gewichteter Betätigungsvergleich). Gemäss Handelsregisterauszug vom 29. November
2018 wurde die M._ AG von der N._ AG übernommen, welche mittlerweile in
Liquidation ist. Der Beschwerdeführer ist aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden (act.
G 12). Somit ist ein erwerblich gewichteter Betätigungsvergleich mit zuverlässigem
Ergebnis nicht mehr möglich (Urteile des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [seit
1. Januar 2007: Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts] vom 10. März 1995,
U 220, in RKUV 1995, S. 107 f. und vom 1. Juni 2006, I 842/05, E. 5.2.2; Urteil des
Bundesgerichts vom 11. September 2018, 9C_243/2018, 9C_247/2018, E. 5.2).
Folglich bleibt es beim durch Einkommensvergleich bestimmten Invaliditätsgrad von
25,66%.
5.
Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die Rente
unter dem Titel eines erwerblichen Revisionsgrundes und nach Vornahme der
medizinischen Abklärungen auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden
Monats einstellte. Ob bei der ursprünglichen Rentenzusprache der
Untersuchungsgrundsatz verletzt wurde bzw. ein Grund für eine Wiedererwägung
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gegeben ist, kann angesichts des vorliegenden Verfahrensausgangs offen bleiben. Die
angefochtene Verfügung erweist sich damit unter allen Gesichtspunkten als korrekt.
6.
6.1 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.
6.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr.
1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint
in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem Ausgang des
Verfahrens entsprechend ist sie vollumfänglich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen
und durch den von ihm geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 600.-- gedeckt. Der
Beschwerdeführer hat bei diesem Verfahrensausgang keinen Anspruch auf eine
Parteientschädigung (vgl. Art. 61 lit. g ATSG).