Decision ID: a783a49b-25de-4ada-b957-d064b0bb55df
Year: 2011
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.- Am Dienstag, 26. Januar 2010, lenkte X um 10.30 Uhr einen Lieferwagen auf der
Bruggereggstrasse in Herisau abwärts in Richtung Schwellbrunnerstrasse. Auf der
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vortrittsberechtigten Schwellbrunnerstrasse näherte sich von links R mit ihrem
Personenwagen "BMW D". Es schneite und die Fahrbahn war mit Schnee bedeckt. X
rutschte in die Schwellbrunnerstrasse hinein und kollidierte frontal mit der hinteren
rechten Seite des BMW, welcher sich anschliessend um 180 Grad drehte und mit einer
Mauer und einem Gartenzaun zusammenstiess. Beide Fahrzeuge und der Gartenzaun
wurden beschädigt. X und R blieben unverletzt.
B.- X wurde mit Strafverfügung des Verhöramts Appenzell Ausserrhoden vom 10. Mai
2010 der Verkehrsregelverletzung (Nichtanpassen der Geschwindigkeit) schuldig
gesprochen und zu einer Busse von Fr. 220.-- verurteilt. Der Strafentscheid erwuchs
unangefochten in Rechtskraft. Das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons
St. Gallen entzog X mit Verfügung vom 13. September 2010 den Führerausweis für die
Dauer von vier Monaten. Wegen eines Unfalls mit einer Fussgängerin vom 8. April 2009
war ihm der Führerausweis bereits vom 1. bis 30. September 2009 entzogen.
C.- Gegen die Verfügung vom 13. September 2010 erhob X am 22. September 2010
Rekurs bei der Verwaltungsrekurskommission. Er beantragte, unter Kosten- und
Entschädigungsfolge sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und es sei auf
jegliche Massnahme zu verzichten, eventuell sei der Führerausweis für die Dauer eines
Monats zu entziehen. Auf die Ausführungen zur Begründung des Begehrens wird,

soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. Die Vorinstanz verzichtete am 22.
Oktober 2010 auf eine Vernehmlassung.
D.- Im Rekursverfahren wurden die Strafverfügung des Verhöramts Appenzell
Ausserrhoden vom 10. Mai 2010 sowie die Polizeifotos des Unfalls beigezogen. Der
Rekurrent liess sich dazu am 21. Januar 2011 vernehmen. Die Vorinstanz verzichtete
auf eine Stellungnahme.
Erwägungen:
1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Rekurserhebung ist gegeben. Der Rekurs vom 22. September 2010 ist rechtzeitig
eingereicht worden. Er erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen
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Anforderungen (Art. 41 lit. g , 45, 47 und 48 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf den Rekurs ist einzutreten.
2.- Gemäss Art. 16 Abs. 2 des Strassenverkehrsgesetzes (SR 741.01, abgekürzt: SVG)
wird nach Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsvorschriften, bei denen das
Verfahren nach dem Ordnungsbussengesetz vom 24. Juni 1970 ausgeschlossen ist,
der Lernfahr- oder Führerausweis entzogen oder eine Verwarnung ausgesprochen. Das
Gesetz unterscheidet zwischen leichten (Art. 16a SVG), mittelschweren (Art. 16b SVG)
und schweren Widerhandlungen (Art. 16c SVG). Eine leichte Widerhandlung begeht,
wer durch Verletzung von Verkehrsregeln eine geringe Gefahr für die Sicherheit anderer
hervorruft und ihn dabei nur ein leichtes Verschulden trifft (Art. 16a Abs. 1 lit. a SVG).
Eine mittelschwere Widerhandlung begeht, wer durch Verletzung von Verkehrsregeln
eine Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt (Art. 16b Abs. 1 lit.
a SVG). Ist die Verletzung der Verkehrsregeln grob und wird dadurch eine ernstliche
Gefahr für die Sicherheit anderer hervorgerufen oder in Kauf genommen, ist die
Widerhandlung schwer (Art. 16c Abs. 1 lit. a SVG).
Im Recht der Administrativmassnahmen liegen der gesetzlichen Kategorisierung der
Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsvorschriften verschiedene
Gefährdungsstufen zugrunde. Von der konkreten Gefährdung der körperlichen
Integrität anderer Personen ist deren abstrakte Gefährdung zu unterscheiden, die
"einfach" oder "erhöht" sein kann. Die einfache abstrakte Gefährdung zieht kein
Administrativmassnahmeverfahren nach sich (vgl. Art. 16 Abs. 2 SVG). Eine solche
Gefährdung ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber nur dann
anzunehmen, wenn keine anderen Verkehrsteilnehmer vom Fehlverhalten des
Rekurrenten hätten betroffen werden können. Führt hingegen die Missachtung einer
Verkehrsregel zu einer konkreten Gefährdung der körperlichen Integrität oder zu einer
erhöhten abstrakten Gefährdung dieses Rechtsgutes, hat dies eine
Administrativmassnahme zur Folge (R. Schaffhauser, Die neuen
Administrativmassnahmen des Strassenverkehrsgesetzes, in: Jahrbuch zum
Strassenverkehrsrecht 2003, St. Gallen 2003, S. 181, Rz. 43 ff.).
3.- In tatsächlicher Hinsicht ist unbestritten, dass der Rekurrent am 26. Januar 2010,
um 10.30 Uhr, mit einem Lieferwagen bei der Kreuzung Bruggereggstrasse/
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Schwellbrunnerstrasse in Herisau das Signal "Kein Vortritt" missachtete und in der
Folge mit einem vortrittsberechtigten und korrekt fahrenden Personenwagen kollidierte.
4.- Zu prüfen ist, ob die Verkehrsregelverletzung als mittelschwere (Art. 16b Abs. 1 lit. a
SVG) oder leichte Widerhandlung (Art. 16a Abs. 1 lit. a SVG) einzustufen ist.
a) Die Vorinstanz hielt dafür, dass die zufolge der Vortrittsmissachtung geschaffene
Gefahr nicht mehr gering gewesen sei, weshalb unabhängig vom
Verschuldensausmass ein mittelschwerer Fall nach Art. 16b Abs. 1 lit. a SVG vorliege.
Der Rekurrent erachtet die Widerhandlung demgegenüber als besonders leicht im
Sinne von Art. 16a Abs. 4 SVG, eventuell als leicht gemäss Art. 16a Abs. 1 lit. a SVG.
b) Nach Art. 16a Abs. 1 lit. a SVG begeht eine leichte Widerhandlung, wer durch die
Verletzung von Verkehrsregeln eine geringe Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft
und ihn dabei nur ein leichtes Verschulden trifft. Eine mittelschwere Widerhandlung im
Sinne von Art. 16b Abs. 1 lit. a SVG liegt vor, wenn nicht alle privilegierenden Elemente
einer leichten und nicht alle qualifizierenden Elemente einer schweren Widerhandlung
gegeben sind (vgl. Botschaft zur Änderung des Strassenverkehrsgesetzes vom
31. März 1999, in: BBl 1999 S. 4487). Eine mittelschwere Widerhandlung liegt demnach
vor, wenn das Verschulden gross, die Gefährdung aber gering oder umgekehrt das
Verschulden gering und die Gefährdung gross ist. Der Gesetzgeber hat somit bewusst
dem Gesichtspunkt der Verkehrsgefährdung ein höheres Gewicht beigemessen (Urteil
des Bundesgerichts 1C_271/2008 vom 8. Januar 2009, E. 2.2.3).
c) Gemäss Art. 16a Abs. 1 lit. a SVG setzt die Annahme einer leichten Widerhandlung
voraus, dass der Lenker durch Verletzung von Verkehrsregeln eine geringe Gefahr für
die Sicherheit anderer hervorgerufen hat und ihn dabei nur ein leichtes Verschulden
trifft. Nach der Rechtsprechung müssen eine geringe Gefahr und ein leichtes
Verschulden kumulativ gegeben sein (BGE 135 II 138 E. 2.2.3).
aa) Im Strafverfahren wurde gegenüber dem Rekurrenten wegen des Vorfalls vom 26.
Januar 2010 eine Busse von Fr. 220.-- ausgesprochen. Der Strafrichter beurteilte
demnach das Verschulden als eher leicht. Dies erscheint sachgerecht, denn der
Rekurrent beging einen Fahrfehler, der bei ungünstigen winterlichen
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Strassenverhältnissen auch einem vorsichtigen und besonnenen Fahrer passieren
kann. Gestützt auf den Polizeirapport war die Strasse rutschig und mit Schneematsch
bedeckt; dies geht auch aus den Polizeifotos hervor. Im Rekurs wird ausgeführt,
letztlich sei der Unfall auf "unglückliche Umstände, namentlich auf eine
ausserordentlich vereiste Stelle auf der Strasse" zurückzuführen. Ein Hinweis auf eine
vereiste Strasse bzw. Stelle fehlt in den polizeilichen Feststellungen jedoch. Auf den
Fotos ist ebenfalls nur Schneematsch, und kein Eis zu erkennen. Das Verschulden des
Rekurrenten erscheint deshalb als leicht, und nicht als besonders leicht. Denn bei
rechtzeitiger Einleitung des Bremsmanövers hätte das mit einem Antiblockiersystem
ausgerüstete Fahrzeug zum Stillstand gebracht werden können. Im Übrigen trifft
entgegen den Ausführungen im Rekurs nicht zu, dass es sich "lediglich um eine
Widerhandlung im Bereich des Ordnungsbussenverfahrens" handelt. Jenes Verfahren
ist ausgeschlossen bei Widerhandlungen, durch die der Täter Personen gefährdet oder
verletzt oder Sachschaden verursacht hat (Art. 2 lit. a OBG). Dass im ordentlichen
Strafverfahren auch Bussen ausgesprochen werden können, welche noch im Bereich
der Widerhandlungen nach Anhang 1 der Ordnungsbussenverordnung liegen, hängt
damit zusammen, dass der Gesetzgeber für die Busse in der Regel keinen unteren
Strafrahmen vorgesehen hat (vgl. Art. 106 Abs. 1 des Schweizerischen
Strafgesetzbuchs; SR 311.0, abgekürzt: StGB).
bb) Die Annahme einer leichten Widerhandlung setzt neben dem leichten Verschulden
auch eine geringe Gefährdung voraus. Darunter fallen etwa
Geschwindigkeitsüberschreitungen, die nur leicht über den Widerhandlungen gemäss
Anhang I der Odnungsbussenverordnung vom 4. März 1996 (OBV, SR 741.031) liegen,
sofern nicht erschwerende Umstände wie die Nähe von Schulhäusern, ungünstige
Witterungsverhältnisse usw. hinzukommen (Botschaft, a.a.O., BBl 1999 S. 4486). Im
vorliegenden Fall geht es nicht um eine Geschwindigkeitsüberschreitung, sondern um
die Missachtung eines Vortrittsrechts. Das Signal "Kein Vortritt" verpflichtet den
Fahrzeugführer, den Fahrzeugen auf der Strasse, welcher er sich nähert, den Vortritt zu
gewähren (Art. 36 Abs. 2 der Signalisationsverordnung, SR 741.21; abgekürzt: SSV).
Bei den Regeln über den Vortritt handelt es sich um Grundregeln des
Strassenverkehrs, deren strikte Beachtung eine unabdingbare Voraussetzung für einen
geordneten Verkehrsablauf ist. Die Missachtung eines für den Vortrittsbelasteten als
"Kein Vortritt" signalisierten und markierten Vortrittsrechts stellt einen Verstoss gegen
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eine elementare Verkehrsvorschrift dar und führt, weil sich der vortrittsberechtigte
Verkehrsteilnehmer in der Regel darauf verlässt, dass sein Vortrittsrecht respektiert
wird, erfahrungsgemäss immer wieder zu – teilweise schweren – Unfällen (vgl. VRKE IV
vom 1. März 2006 in Sachen J. M., S. 7). Die Einhaltung der Vortrittsregeln ist für die
Verkehrssicherheit von erheblicher Bedeutung.
cc) Der Rekurrent befuhr eine abfallende, mit Schnee und Schneematsch bedeckte
Strasse. Gemäss eigenen Angaben hatte er den ersten Gang eingelegt. Er habe vor der
Kreuzung anhalten wollen, das Fahrzeug trotz Antiblockiersystem jedoch nicht zum
Stillstand gebracht. Er sei in die Schwellbrunnerstrasse hineingerutscht und dort mit
der hinteren Fahrzeugseite eines Personenwagens kollidiert. Die Unfallgegnerin führte
aus, dass sie mit etwa 40 km/h unterwegs gewesen sei, als sie auf der Höhe der
Verzweigung Schwellbrunnerstrasse/Bruggereggstrasse ein Fahrzeug gesehen habe.
Sie habe das Gefühl gehabt, das Fahrzeug komme zum Stillstand, und sei deshalb
weiter gefahren. Sie habe dann aber festgestellt, dass das andere Fahrzeug nicht
gebremst habe, als ob der andere Lenker sie nicht gesehen habe. Das andere
Fahrzeug sei auf der glatten Fahrbahn in den Verzweigungsbereich gerutscht. Als sie
dies realisiert habe, seien sie schon kollidiert. Sie sei auf der Höhe der hinteren rechten
Tür gerammt worden, worauf sich ihr Fahrzeug um 180 Grad gedreht habe und sie mit
der vorderen rechten Fahrzeugecke mit einer Mauer und einem Gartenzaun kollidiert
sei.
dd) Zwar wurde bei der hier zu beurteilenden Kollision niemand verletzt. Der Rekurrent
ist jedoch in einen Personenwagen auf einer vortrittsberechtigten Strasse geprallt. Die
Unfallgegnerin war mit einer Geschwindigkeit von ca. 40 km/h unterwegs, als der
Lieferwagen in ihr Fahrzeug rutschte. Selbst wenn der Rekurrent mit einer geringen
Geschwindigkeit unterwegs war, bestand für die Unfallgegnerin bei dieser seitlich-
frontalen Kollision aufgrund der Masse des Lieferwagens eine konkrete
Verletzungsgefahr. Sie hätte sich einerseits Verletzungen zuziehen können wegen der
Kollision als solcher. Zu berücksichtigen ist aber auch, dass sie - als Folge der Kollision
- zusätzlich seitlich in eine Mauer stiess. Die Beschädigungen der Fahrzeuge (vgl.
Polizeifotos) lassen darauf schliessen, dass der Aufprall nicht gering war. Die
Fotografien zeigen, dass die Unfallgegnerin vom Rekurrenten im Bereich der rechten
Hintertür erfasst wurde. Beim Lieferwagen fehlt im Bereich der rechten Fahrzeugfront
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ein Teil der Stossstange. Aufgrund der schwierigen Strassenverhältnisse verlor sie
sofort die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Es wäre deshalb auch möglich gewesen, dass
sie auf die Gegenfahrbahn gestossen wird und dort mit einem entgegenkommenden
Fahrzeug kollidiert. Denn im Unfallzeitpunkt, d.h. um 10.30 Uhr, ist in der Regel mit
anderen Fahrzeuglenkern auf der Strasse zu rechnen. Unter diesen Umständen wurde
die Unfallgegnerin nicht nur konkret gefährdet; es bestand – für andere
Verkehrsteilnehmer – auch eine erhöhte abstrakte Gefahr, wobei sowohl die konkrete
als auch die erhöhte abstrakte Gefährdung nicht mehr gering waren.
ee) Mangels geringer Gefährdung scheidet die Annahme einer leichten Widerhandlung
aus. Die Vorinstanz ist demnach zu Recht von einer mittelschweren Widerhandlung
gemäss Art. 16b Abs. 1 lit. a SVG ausgegangen. Aus der strafrechtlichen Verurteilung
wegen Verkehrsregelverletzung gemäss Art. 90 Ziff. 1 SVG kann der Rekurrent nichts
zu seinen Gunsten ableiten. Diese Bestimmung umfasst massnahmerechtlich die
leichte und die mittelschwere Widerhandlung (Urteil des Bundesgerichts 1C_271/2008
vom 8. Januar 2009, E. 2.4). Nach einer mittelschweren Widerhandlung wird der
Führerausweis für mindestens vier Monate entzogen, wenn in den vorangegangenen
zwei Jahren der Ausweis einmal wegen einer schweren oder mittelschweren
Widerhandlung entzogen war. Diese Mindestentzugsdauer darf gemäss Art. 16 Abs. 3
Satz 2 SVG nicht unterschritten werden.
Dem Rekurrenten war der Führerausweis vom 1. bis 30. September 2009 wegen einer
mittelschweren Widerhandlung entzogen. Seit dem Ablauf jener Entzugsdauer waren
im Zeitpunkt des Verkehrsunfalls vom 26. Januar 2010 noch keine zwei Jahre
vergangen. Bei der von der Vorinstanz verfügten Entzugsdauer von vier Monaten
handelt es sich aufgrund des früheren einmonatigen Führerausweisentzugs um die
Mindestentzugsdauer (Art. 16b Abs. 2 lit. b SVG). Diese gilt auch bei einem Lenker, der
– wie der Rekurrent – aus beruflichen Gründen auf den Führerausweis angewiesen ist
(Urteil des Bundesgerichts 1C_222/2008 vom 18. November 2008, E. 2.5). Die
Entzugsdauer von vier Monaten ist demnach zu bestätigen.
5.- Der Rekurs ist damit abzuweisen. Diesem Verfahrensausgang entsprechend sind
die amtlichen Kosten dem Rekurrenten aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von Fr. 1'200.-- erscheint angemessen (vgl. Art. 7 Ziff. 122 der
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Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der Kostenvorschuss von Fr. 1'200.00 ist zu
verrechnen.