Decision ID: 2dfd6d97-5f84-5825-bf53-f071903b7034
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der Beschwerdeführer, ein staatenloser Kurde (Maktum) aus C._, verliess Syrien eigenen Angaben zufolge am 8. August 2008 auf dem Landweg und reiste über D._ und ihm unbekannte Länder am 10. November 2008 in die Schweiz ein, wo er gleichentags im E._ ein Asylgesuch einreichte und dort am 17. November 2008 summarisch befragt wurde.
Am 29. Dezember 2008 wurde der Beschwerdeführer vom Bundesamt direkt angehört. Zur Begründung seines Asylgesuches machte der  im Wesentlichen geltend, sie hätten als staatenlose Kurden in Syrien keine Rechte. So gebe man ihnen keine Arbeit und ihre Ländereien seien von den Behörden enteignet und Arabern  worden. Ferner sei die Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Im März 2004 habe er in C._ an einem Aufstand der Kurden , wobei er vermutlich aufgrund von Fotos als Teilnehmer  worden sei. Am Z._ seien er, (Aufzählung weiterer Festgenommener) von ihm verhaftet und ins Gefängnis F._ in C._ gebracht worden. Man habe ihn während eines Monats täglich geschlagen und auch mit Elektroschocks gefoltert. Vor seiner Verlegung nach G._ habe sein Vater seine Freilassung veranlassen können. Er habe sich daraufhin nach H._ bei G._ begeben, wo er bei einem Bekannten gearbeitet und von der behördlichen Suche nach seiner Person erfahren habe. Der Geheimdienst habe auch bei Landbesitzern in H._ nach ihm gefragt, wodurch sein Bekannter erfahren habe, dass er noch immer gesucht werde. Daher sei er nach G._ gereist und habe von dort seinen Vater kontaktiert, der ihm danach einen Schlepper für seine Ausreise organisiert habe.
Mit Telefax-Nachricht vom 9. April 2009 teilten die zuständigen (...) Behörden dem BFM mit, dass einer Rückübernahme des  nach I._ zugestimmt werde.
Mit Schreiben des BFM vom 22. April 2009 wurde der  mit dem Umstand konfrontiert, dass gemäss einem  bei den zuständigen Behörden in I._ feststehe, dass er dort bereits unter dem Namen B._ registriert sei und die (...) Behörden mit Schreiben vom 9. April 2009 auf Ersuchen des BFM hin
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seiner Rückführung nach I._ zugestimmt habe. Es werde daher beabsichtigt, auf sein Asylgesuch gestützt auf Art. 34 Abs. 2 Bst. b des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht einzutreten. So könne er in einen Drittstaat zurückkehren, in dem er sich vorher aufgehalten habe und wo effektiver Schutz vor Rückschiebung nach Art. 5 Abs. 1 AsylG bestehe. Dazu wurde ihm die Möglichkeit zur Stellungnahme eingeräumt.
Mit Eingabe vom 2. Mai 2009 liess der Beschwerdeführer dem BFM seine Stellungnahme zukommen.
B. Mit Verfügung vom 5. Mai 2009 - eröffnet am 26. Mai 2009 - trat das BFM auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 34 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht ein und ordnete dessen Wegweisung nach I._ sowie den Vollzug der Wegweisung an.
C. Mit Eingabe vom 28. Mai 2009 beantragte der Beschwerdeführer, es sei auf das Asylgesuch vom 10. November 2008 einzutreten, es sei die Flüchtlingseigenschaft festzustellen und Asyl zu gewähren, es sei  die Unzulässigkeit respektive die Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs festzustellen und als Folge davon die vorläufige Aufnahme anzuordnen, es sei gegebenenfalls das Dossier zur  an die Vorinstanz zurückzuweisen, und ersuchte in  Hinsicht um die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung gemäss Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Auf die  wird, soweit wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen .
D. Die vorinstanzlichen Akten gingen am 9. Juni 2009 beim  ein (vgl. Art. 109 Abs. 2 AsylG).
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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17.  2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende  im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das  ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden  und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17.  2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Der  ist durch die angefochtene Verfügung besonders  und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung. Er ist daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und Art. 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
1.3 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen  und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
2.
2.1 Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachstehend aufgezeigt, handelt es sich vorliegend um eine solche, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG).
Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde vorliegend auf die  des Schriftenwechsels verzichtet.
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2.2 Bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 32-35 AsylG), ist die Beurteilungskompetenz der  grundsätzlich auf die Frage beschränkt, ob die  zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist. Sofern die Beschwerdeinstanz den Nichteintretensentscheid als unrechtmässig erachtet, enthält sie sich demnach einer selbständigen materiellen Prüfung, hebt die angefochtene Verfügung auf und weist die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.).
2.3 Soweit der Beschwerdeführer die Gewährung von Asyl sowie die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft beantragt, ist auf diese Rechtsbegehren nicht einzutreten.
3.
3.1 Zur Begründung des Entscheides führte die Vorinstanz im  aus, dass sich der Beschwerdeführer vor seiner Einreise in die Schweiz in I._ aufgehalten habe, was in der Stellungnahme vom 2. Mai 2009 ausdrücklich eingeräumt worden sei. Die (...)  hätten sich am 9. April 2009 bereit erklärt, den  zurückzunehmen. In Bezug auf I._ bestehe die Vermutung, der Beschwerdeführer sei dort vor einer Verletzung des Non-Refoulement-Gebotes und vor Wegweisungshindernissen im Sinne von Art. 44 AsylG sicher.
Die in der Stellungnahme vom 2. Mai 2009 angeführten Gründe (bei Rückführung nach I._ bestehe die Gefahr einer Abschiebung nach Syrien) vermöchten keinen Grund gegen eine Rückführung nach I._ darzustellen, zumal bei einer Rückübernahme des  ein rechtsstaatliches Verfahren gewährt sei. Es bestünden keine Anhaltspunkte für die Annahme, dass der Beschwerdeführer in I._ eine unmenschliche Behandlung oder eine Strafe im Sinne von Art. 3 EMRK oder eine Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 AsylG befürchten müsse.
Gemäss eigenen Aussagen des Beschwerdeführers würden keine , zu denen er eine enge Beziehung hätte, und keine  in der Schweiz leben.
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Die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers trete nicht  zutage, da eine asylerhebliche Verfolgung staatenloser  im Sinne von Art. 3 AsylG in Syrien nicht stattfinde. Weiter sei nach gesicherten Erkenntnissen der grösste Anteil der Teilnehmenden an den Kurden-Unruhen vom März 2004 seither freigelassen und  worden. Abgesehen von den Anführern müssten diese  auch nicht mehr mit asylbeachtlichen Massnahmen rechnen. Die Annahme, dass dies auch im Falle des Beschwerdeführers zutreffe, werde dadurch bestärkt, dass sich dieser nach seinem  noch dreieinhalb Jahre relativ problemlos in der Gegend von G._ habe aufhalten können. Auch die Tatsache, dass die  Entlassung aus dem Gefängnis durch Bestechung relativ  zu bewerkstelligen gewesen sei, lasse vermuten, dass es sich in seinem Fall nicht um einen vom syrischen Staat als grosse Bedrohung wahrgenommenen Regimekritiker handle. Ausserdem würden die  des Beschwerdeführers, er sei von den syrischen Behörden respektive vom Geheimdienst nach dem Jahre 2004 mehrmals zu Hause in C._ und später auch in H._ gesucht worden, viele Ungereimtheiten enthalten, weshalb diese nicht als glaubhaft erachtet werden könnten.
Daraus könne geschlossen werden, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Schwierigkeiten offensichtlich keine gezielten Verfolgungsmassnahmen aus den in Art. 3 AsylG genannten Gründen darstellen würden beziehungsweise als unglaubhaft zu werten seien. Die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers nach Art. 3 AsylG trete somit nicht offensichtlich zutage. Zusammenfassend sei folglich festzustellen, dass die Ausnahmeklausel von Art. 34 Abs. 3 AsylG (Nichteintretensverbot) vorliegend nicht angewendet werden könne.
3.2 In seiner Beschwerdeschrift führt der Beschwerdeführer  im Wesentlichen aus, es sei davon auszugehen, dass die (...) Behörden seiner Wiedereinreise zwar zugestimmt hätten, er aber dort wieder in ein Flüchtlingscamp gebracht und nach kurzer Zeit aufgefordert würde, das Land zu verlassen. Die (...) Behörden würden wohl nicht auf ihren früheren Entscheid zurückkommen und ihm einen geregelten Aufenthalt in I._ ermöglichen. Es würde dann eine erneute Fluchtodyssee für ihn beginnen und er wisse nicht, in welchem Land er dann noch um Schutz ersuchen könne. Seine Rechtsvertreterin habe bereits versucht, die Akten des (...) Verfahrens
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erhältlich zu machen. Anhand dieser Dokumente werde dann wohl der Beweis erbracht werden können, dass er in I._ kein  mehr geniesse. Es werde wohl nach wie vor unmöglich sein, dass die (...) Behörden ihn nach Syrien wegweisen könnten. Allein diese Tatsache, ohne dass ihm in I._ gleichzeitig ein  gewährt werde, lasse eine Rücküberweisung als  erscheinen.
Die Vorinstanz habe im angefochtenen Entscheid selber festgehalten, dass die staatenlosen Kurden in Syrien unter Diskriminierung,  und Einschränkung der fundamentalen Menschenrechte zu leiden hätten, ohne dass jedoch von einer asylrelevanten Verfolgung  werden könne. Er sei ein Maktum und habe sich dazu noch an politischen Aktivitäten beteiligt, weswegen er inhaftiert gewesen sei. Daher sei er den syrischen Behörden bekannt und werde vom  Geheimdienst gesucht. Auf die weitere Begründung wird, soweit entscheidwesentlich, im Folgenden eingegangen werden.
3.3 Gemäss der revidierten, am 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Bestimmung von Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG wird auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten, wenn Asylsuchende in einen sicheren Drittstaat nach Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG zurückkehren können, in welchem sie sich vorher aufgehalten haben. I._, wie auch die übrigen Staaten der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), gelten gemäss schweizerischem  als sichere Drittstaaten und der Beschwerdeführer hat sich  zufolge vor seiner Einreise in die Schweiz in I._ aufgehalten. Diesen Umstand gestand der Beschwerdeführer denn auch in seiner Stellungnahme vom 2. Mai 2009 selber ein (vgl. A24/3). In der erwähnten Stellungnahme führte der Beschwerdeführer an, er sei bei seiner Flucht nach Westeuropa davon ausgegangen, dass er in die Schweiz gebracht würde, und sei dann überrascht gewesen, als er in J._ gelandet sei. Man habe ihn in ein Auffanglager gebracht und ihm anschliessend eröffnet, dass er kein Recht habe, in I._ ein Asylgesuch einzureichen. Ende Oktober 2008 sei ihm dann mitgeteilt worden, dass er das Land verlassen müsse. Da die  Bemühungen, ein Reisepapier zu beschaffen, gescheitert , habe er sich danach entschlossen, nun doch in die Schweiz weiter zu reisen.
Sofern der Beschwerdeführer mit dieser Argumentation sinngemäss
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darauf hinweist, er habe I._ lediglich als Transitland durchquert beziehungsweise durchqueren wollen, weshalb von einem "Aufenthalt" im Sinne eines Verbleibs für eine gewisse Mindestdauer keine Rede sein könne und sich dabei implizit auf die Bestimmungen von Art. 42 Abs. 2 Bst. b und Art. 52 Abs. 1 Bst. a aAsylG i.V.m. Art. 31 Abs. 1 und 40 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen (AsylV 1, SR 142.311) und der dazu entwickelten Rechtsprechung zum Begriff "einige Zeit" (vgl. auch EMARK 2000 Nr. 1) beruft, ist  festzuhalten, dass durch das revidierte, auf den 1. Januar 2008 in Kraft getretene Asylgesetz die bisherigen Bestimmungen der Art. 42 Abs. 2 und Art. 52 Abs. 1 aAsylG sowie die Bestimmungen der Art. 31 Abs. 1 und Art. 40 aAsylV 1 auf den 1. Januar 2008 ersetzt  ersatzlos gestrichen worden sind und dass der Begriff " Zeit" keinen Eingang in den neu geschaffenen  von Art. 34 AsylG gefunden hat und somit die dazu  Rechtsprechung auch nicht analog herangezogen werden kann. Daher finden die geltenden Bestimmungen von Art. 34 Abs. 2 AsylG unabhängig von der Dauer des Aufenthaltes im betreffenden Drittstaat Anwendung.
3.4 Nach Art. 34 Abs. 3 AsylG finden die Bestimmung von Abs. 2  Artikels keine Anwendung, wenn Personen, zu denen die  Person enge Beziehungen hat, oder nahe Angehörige in der Schweiz leben (Bst. a), die asylsuchende Person offensichtlich die Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG erfüllt (Bst. b) oder Hinweise darauf bestehen, dass im Drittstaat kein effektiver Schutz vor  nach Art. 5 Abs. 1 AsylG besteht (Bst. c).
3.4.1 Der Vorinstanz ist in casu beizupflichten, wenn sie die  des Beschwerdeführers bezüglich der Vorfälle im Heimatstaat zur Erfüllung der von Art. 34 Abs. 3 Bst. b AsylG geforderten  der Flüchtlingseigenschaft als nicht geeignet betrachtet. So kann hinsichtlich der Beurteilung der Situation der Maktumin in  auf die im angefochtenen Entscheid zitierte Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts verwiesen werden. Das  geht dabei in konstanter Rechtsprechung davon aus, dass die unbestrittenen Diskriminierungen an Maktumin und Ajnabi - den nicht registrierten und den registrierten staatenlosen Kurden - in Syrien für sich alleine zu wenig intensiv sind, als dass sie als  zu betrachten seien, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken und damit ernsthafte Nachteile im Sinne von Art. 3
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Abs. 2 AsylG darstellten (vgl. auch Urteil des  E-6572/2006 vom 14. November 2008). Auch hinsichtlich der vom Beschwerdeführer vorgebrachten Nachteile im Anschluss an die Kurdenunruhen im März 2004 kann sich das  der zu Recht und mit zutreffender Begründung ergangenen  Einschätzung anschliessen. Hinsichtlich der Beurteilung der Glaubhaftigkeit zu den effektiven Ausreisegründen (Suche der  Behörden nach dem Beschwerdeführer in C._ und später auch in H._) erweisen sich die diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdeführers in der Tat als unsubstanziiert und widersprüchlich. Zudem werden durch die vorgebrachten Sachverhaltselemente hinsichtlich der tatsächlichen  und -motivation keine zusätzlichen persönlichen Erlebnisse und  der angeblich erlebten behördlichen Suche spürbar, lassen diese doch effektiv jeglichen persönlichen Bezug zu tatsächlichen  und Realkennzeichen (so insbesondere Detailreichtum der Schilderung, freies assoziatives Erzählen, Interaktionsschilderung sowie inhaltliche Besonderheiten) vermissen, weshalb eine  Suche im Zeitpunkt der Ausreise des Beschwerdeführers in  Weise als ausgeschlossen zu gelten hat.
Weiter vermag der blosse Hinweis in der Rechtsmitteleingabe, wonach der Beschwerdeführer ein Maktum sei, sich dazu noch an politischen Aktivitäten beteiligt habe, weswegen er inhaftiert gewesen sei und nun vom syrischen Geheimdienst gesucht werde, die von der Vorinstanz aufgezeigten Ungereimtheiten und die daraus zu Recht gezogenenen Schlussfolgerungen betreffend die Unglaubhaftigkeit der  nicht in einem anderen Licht erscheinen zu lassen. Diesbezüglich kann zur Vermeidung von Wiederholungen vollumfänglich auf die Erwägungen im BFM-Entscheid vom 5. Mai 2009 verwiesen werden.
Überdies sind vorliegend weder Hinweise ersichtlich, wonach der  zu in der Schweiz lebenden Personen nahe  im Sinne von Art. 34 Abs. 3 Bst. a AsylG pflegen oder über nahe Verwandte in der Schweiz verfügen würde, noch bestehen Hinweise, dass in I._ kein effektiver Schutz vor Rückschiebung nach Art. 5 Abs. 1 AsylG bestünde. Unter diesen Umständen braucht die  vom Beschwerdeführer in Aussicht gestellter weiterer  zu seinem Verfahren in I._ nicht abgewartet zu werden (antizipierte Beweiswürdigung; FRITZ GYGI, , 2. Aufl., Bern 1983, S. 274).
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Aufgrund obiger Ausführungen ist demnach die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers nicht offensichtlich erfüllt, und aus den Akten sind auch keine anderen Tatsachen erkennbar, welche gemäss Art. 34 Abs. 3 AsylG einem Nichteintreten entgegenstünden.
Zusammenfassend ist demnach festzustellen, dass die Vorinstanz zu Recht nicht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers eingetreten ist, weshalb der Antrag, es sei das Dossier gegebenenfalls an die  zur Neubeurteilung zurückzuweisen, abzuweisen ist.
4.
4.1 Das Nichteintreten auf ein Asylgesuch hat in der Regel die  aus der Schweiz zur Folge (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
4.2 Vorliegend ist der Beschwerdeführer weder im Besitz einer  noch besteht ein Anspruch auf Erteilung einer solchen (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im  mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde.
5.
5.1 Das Bundesamt regelt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von , wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
5.2 Ein Wegweisungsvollzug des Beschwerdeführers ist gemäss Art. 34 Abs. 2 Bst. b AsylG im vorliegenden Verfahren nur im Hinblick auf I._ zu prüfen.
5.3 I._ ist ein sicherer Drittstaat gemäss Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG und hat der Rückübernahme der Beschwerdeführer zugestimmt. Der Vollzug der Wegweisung ist deshalb vorliegend in Beachtung der massgebenden völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig, da der Beschwerdeführer in einen Drittstaat reisen kann, in dem er Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG findet.
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5.4 Vorliegend weisen weder die in I._ herrschende allgemeine Lage noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Wegweisung des Beschwerdeführers nach I._ hin, weshalb der Vollzug der Wegweisung nach I._ auch zumutbar ist (Art. 83 Abs. 4 AuG). Das Vorbringen, eine Wegweisung nach Syrien werde wohl für die (...) Behörden unmöglich sein, diese würden dem Beschwerdeführer dennoch kein Aufenthaltsrecht gewähren, weshalb der Wegweisungsvollzug nach I._ nicht zumutbar sei, ist unerheblich, weil es den (...) Behörden - unter Beachtung der völkerrechtlichen Bestimmungen - obliegt, die allfällige weitere Anwesenheit des Beschwerdeführers auf ihrem Hoheitsgebiet zu regeln.
5.5 Schliesslich ist der Vollzug der Wegweisung des  nach I._ auch möglich, da mit der zugesicherten Rückübernahme durch die (...) Behörden keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG).
5.6 Die Vorinstanz prüfte zwar in ihrer Verfügung den  des Beschwerdeführers nach I._, verfügte jedoch im Dispositiv lediglich die Wegweisung aus der Schweiz. In der  Fallkonstellation ist nur ein Wegweisungsvollzug des Beschwerdeführers nach I._ im Sinne obiger Ausführungen zulässig, zumutbar und möglich.
Nach dem Gesagten ist der von der Vorinstanz verfügte Vollzug der Wegweisung nach I._ zu bestätigen.
6. Dem Beschwerdeführer ist es demnach nicht gelungen darzutun,  die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den  Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder  ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist, soweit darauf einzutreten ist.
7.
7.1 Eine Partei, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, wird auf Antrag hin von der Bezahlung der Verfahrenskosten befreit, sofern ihr Begehren nicht aussichtslos erscheint (Art. 65 Abs. 1 VwVG), wobei für die Beurteilung der Prozesschancen eine summarische Prüfung vorzunehmen ist. Eine Beschwerde gilt dann als aussichtslos, wenn
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die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die  und deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können (vgl. BGE 125 II E. 4b S. 275).
Vorliegend ist die Beschwerde aufgrund obiger Erwägungen als  zu qualifizieren, weshalb das Gesuch um Gewährung der  Prozessführung im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG  ist.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG) und auf insgesamt Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]).
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