Decision ID: dcfe4104-0cc5-427f-ad2c-3fe247c35eb5
Year: 2012
Language: de
Court: SG_VGN
Chamber: SG_VGN_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ Die Luftseilbahn Unterterzen-Flumserberg AG (abgekürzt LUFAG) ist Eigentümerin
des Grundstücks Nr. 1541, Grundbuch Quarten, das in der Fraktion Tannenbodenalp
auf knapp 1'400 m ü.M. liegt. Die Liegenschaft befindet sich gemäss Zonenplan der
Gemeinde Quarten (Ortsteil Tannenboden) vom 27. Januar 1993 überwiegend in der
Zone für öffentliche Bauten und Anlagen, wo sich die Bergstation der Gondelbahn
Unterterzen-Flumserberg befindet. Das nordöstlich angrenzende Gebiet ist der
Wohnzone W2b zugeordnet und in erster Linie mit kleineren Ferienhäusern überbaut.
B./ Im Jahr 2003 ersuchte die Bahnbetreiberin die Politische Gemeinde Quarten um
Bewilligung für den Ersatz der bestehenden Pendelbahn aus dem Jahr 1954 durch eine
leistungsstärkere Bahn mit Achtergondeln. Damit sollten - ohne Umsteigen in der
Mittelstation Oberterzen - drei Mal mehr Fahrgäste an den Flumserberg transportiert
werden können als mit der alten Bahn. Gegen das Bauvorhaben erhoben zahlreiche
Anwohner der Bergstation Einsprache. Sie befürchteten, die erweiterte und beidseits
offen gestaltete Station werde zu erhöhten Lärmimmissionen führen. Bis auf einen
Nachbar zogen jedoch alle ihre Einsprachen wieder zurück. Mit Beschluss vom
11. März 2004 erteilte der Gemeinderat die Baubewilligung für:
- den Umbau und die Erweiterung der Talstation Unterterzen
- die Verlegung der Zufahrtsstrasse zum Oberstufenschulhaus in Unterterzen
- den Umbau und die Erweiterung der Mittelstation Oberterzen
- den Umbau und die Erweiterung der Bergstation Flumserberg.
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Die Einsprache hiess der Gemeinderat insoweit gut, als er die Bauherrin ausdrücklich
dazu verpflichtete, die öffentlich-rechtliche Lärmempfindlichkeitsstufe II bei der
Bergstation Flumserberg nach Bauvollendung in geeigneter Form nachzuweisen. Dabei
hielt er fest, dass mit dieser Auflage auch die mit dem Rückzug der Einsprache
angebrachten Vorbehalte der übrigen Einsprecher erfüllt würden. Am 15. November
2004 wurde eine Projektänderung bewilligt, die aber lediglich die Tal- und
Mittelstationen betraf. Im Jahr 2005 wurde die 50-jährige Bahn abgebrochen und durch
die moderne Achtergondelbahn ersetzt.
C./ a) Nachdem die neue Bahn im Winter 2005 ihren Betrieb aufgenommen hatte,
gelangten zahlreiche Anwohner der Bergstation an die Gemeinde, weil die Neuanlage
ihrer Ansicht nach zu viel Lärm machte. Der Gemeinderat forderte die Bahnbetreiberin
am 30. März 2006 deshalb auf, den mit der Baubewilligung verlangten Nachweis zu
erbringen, dass die gesetzlichen Lärmwerte eingehalten seien. Die Betreiberin
beauftragte in der Folge eine Bauphysik- und Akustikspezialistin mit Lärmmessungen.
Diese kam mit Gutachten vom 16. Juni 2006 zum Schluss, dass die Bahnanlage die
gestellten Anforderungen nicht erfülle bzw. die vorgegebenen umweltschutzrechtlichen
Werte massiv überschreite. Zur Vermeidung des Lärms schlug sie umfassende und
kostenintensive Massnahmen vor.
b) Die Betreiberin ergriff darauf verschiedene bauliche und technische Vorkehrungen.
Ein erneutes Gutachten vom 11. Dezember 2006 ergab, dass die ergriffenen
Massnahmen zwar erhebliche Verbesserungen, zum Teil bis zu 8 dB(A) bewirkt hätten.
Die gesetzlichen Werte würden aber nach wie vor überschritten.
c) Im Herbst des Jahres 2007 reichte die Betreiberin ein Baugesuch für eine
Lärmschutzwand ein. Das Gesuch wurde am 30. Oktober 2008 bewilligt, die
Bahnbetreiberin verzichtete aber auf die Ausführung der bewilligten Wand und
versuchte stattdessen mit anderen Lärmschutzmassnahmen, die Nachbarn zufrieden
zu stellen. Gemäss Gutachten vom 12. September 2008 wurden die Immissionen damit
wiederum reduziert, vor allem das Ausklinken der Gondeln mit dem Auffahren auf die
Metallführung und die Überfahrt über den letzten Masten verursachten aber weiterhin
Immissionen, die über den gesetzlichen Vorgaben lagen.
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d) Die LUFAG entschied sich sodann, zumindest einen Teil der bewilligten
Lärmschutzwand zu errichten. Ihre Gutachterin stellte am 29. Mai 2009 fest, dass damit
bei der Bergstation zwar ein abermaliger leichter Rückgang der Pegelwerte habe erzielt
werden können, die Wirksamkeit der erstellten Lärmschutzwand sei aber eher
ernüchternd ausgefallen. Die Beurteilungspegel würden immer noch zwischen 0,2 dB
und 3,8 dB über dem Grenzwert liegen. Zumindest auf die anfänglichen Messwerte
bezogen seien die gesamthaften Reduktionen aber doch erstaunlich und signifikant.
e) Mit Schreiben vom 15. Juni 2009 teilte die Bergbahnbetreiberin dem Gemeinderat
mit, mit den durchgeführten Massnahmen erachte sie die gesetzlichen Vorgaben als
erfüllt. Dabei sei insbesondere zu berücksichtigen, dass bei den Lärmmessungen
tiefere Pegelkorrekturen einzusetzen seien als bisher vorgenommen. Der Gemeinderat
schloss sich dieser Meinung an und erliess am 7. Januar 2010 folgenden Beschluss:
1. Der Gemeinderat nimmt von der Expertise "Lärmnachweis bei Seilbahnen – Praxis
bei den Pegelkorrekturen nach Lärmschutzverordnung" Kenntnis. Durch die
Bewilligung des BAV's werden diese Werte analog zur Anlage der LUFAG akzeptiert.
2. Der Gemeinderat anerkennt die gemachten baulichen und technischen
Verbesserungen und erachtet Art. 11 USG als im Grundsatz erfüllt. Die
Immissionsgrenzwerte nach Anhang 6 LSV Ziffer 2 sind erfüllt. Weitere Massnahmen
werden nicht vorgeschrieben.
D./ a) Gegen diese Feststellungsverfügung erhoben acht Grundeigentümer in der
Nachbarschaft der Bergstation am 25. Januar 2010 Rekurs beim Baudepartement des
Kantons St. Gallen mit dem Antrag, der angefochtene Beschluss sei kostenpflichtig
aufzuheben und zum Schutz der Rekurrenten vor Lärmimmissionen sei die
Bahnbetreiberin zu verpflichten, die Schallschutzwand auf die gesamte Länge und der
gesamten Höhe des Einfahrtsbereichs der Bergstation zu verlängern. Eventuell sei die
Streitsache an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit diese die verlangte Massnahme
anordne.
b) Das Baudepartement hiess den Rekurs der Nachbarn am 10. Dezember 2010 im

Sinn der Erwägungen gut und hob den angefochtenen Beschluss auf. Den Entscheid
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begründete es damit, dass es sich bei der neuen Gondelbahn um eine Neuanlage im
Sinn des Umweltschutzgesetzes (SR 814.01, abgekürzt USG) handle, die nicht bloss
die höheren Immissionsgrenzwerte, sondern grundsätzlich die strengeren
Planungswerte einhalten müsse. Als weitere Massnahme stehe zwar die verlangte
Lärmschutzwand im Vordergrund. Davon abgesehen, dass es aber nicht klar sei, wie
diese konkret auszugestalten sei, damit die gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden
könnten, seien die erforderlichen Lärmschutzmassnahmen auch unter dem Aspekt des
Vorsorgeprinzips zu prüfen. Damit seien nebst baulichen Massnahmen auch
technische oder betriebliche Vorkehrungen denkbar, um das Lärmproblem zu lösen.
Vorstellbar sei zum Beispiel, dass die Fahrtenzahl vermindert werde, ohne dass die
Betriebszeiten reduziert werden müssten. Dem stehe nicht entgegen, dass der
Luftseilbahn auch eine Erschliessungsfunktion zukomme. Insbesondere sei dafür nicht
nötig, dass alle 20 Sekunden eine Gondel in der Bergstation eintreffe und dass
während der ganzen Betriebszeit bis zu 1'200 Personen pro Stunde in den
Tannenboden gelangen könnten. Andere öffentliche Verkehrsmittel würden ebenfalls
nicht annähernd vergleichbare Frequenzen aufweisen.
Weiter führte die Vorinstanz aus, dass es an der kommunalen Behörde sei, die nötigen
Lärmschutzmassnahmen anzuordnen und namentlich deren Ausmass zu bestimmen.
Ein allfälliges Gesuch um Erleichterung im Sinn von Art. 7 Abs. 2 der Lärmschutz-
Verordnung (SR 814.41, abgekürzt LSV) müsse deshalb ebenfalls beim Gemeinderat
als zuständiger Vollzugsbehörde gestellt werden. Nachdem die Bahnbetreiberin noch
immer nicht nachgewiesen habe, dass ihre Anlage die gesetzlichen Grenzwerte
einhalte, sei es am Gemeinderat, der rechtskräftig erlassenen Auflage Nachachtung zu
verschaffen bzw. die erforderlichen Massnahmen selbst zu bestimmen.
E./ a) Gegen den Rekursentscheid liess die Bahnbetreiberin am 12. Januar 2011 durch
ihren Rechtsvertreter beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen Beschwerde
erheben. Sie beantragt, dass der angefochtene Entscheid kostenpflichtig aufgehoben
und die Streitsache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen werde. Beim
Rekursentscheid handle es sich inhaltlich um eine Rückweisung, auch wenn eine
solche nicht ausdrücklich angeordnet werde. Damit sei die Rechtsauffassung des
Departements für den Gemeinderat bindend, dass es sich bei der neuen Gondelbahn
um eine neue ortsfeste Anlage im Sinn des Gesetzes handle. Die kommunale Behörde
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sei aber immer davon ausgegangen, dass es sich bei der Achtergondelbahn um eine
lediglich geänderte ortsfeste Anlage handle, weshalb sie von den weniger strengen
Belastungswerten ausgegangen sei. Selbst die Beschwerdegegner hätten erst im
Rekursverfahren die Einhaltung der strengeren Werte für eine Neuanlage gefordert.
Dieses Verhalten sei widersprüchlich und treuwidrig. Der Baubewilligung, die schon
längst rechtskräftig sei, seien somit die Immissionsgrenzwerte zu Grunde zu legen. Die
Planungswerte könnten folglich nur dann zur Anwendung gelangen, wenn die
Baubewilligung zumindest teilweise widerrufen werde. Nachdem sie zwischenzeitlich
von der rechtskräftigen Baubewilligung Gebrauch gemacht habe, stehe ein Widerruf
der Baubewilligung aus dem Jahr 2004 aber ausser Frage.
b) Mit Beschwerdeergänzung vom 8. Februar 2011 räumt die Bahnbetreiberin ein, dass
sich der Baubewilligung vom 11. März 2004 zwar nicht entnehmen lasse, dass die neue
Gondelbahn nur die Immissionsgrenzwerte erfüllen müsse. Der Gemeinderat habe am
7. Januar 2010 aber bestätigt, dass er stets von einer geänderten und nicht etwa von
einer neuen ortsfesten Anlage ausgegangen sei. Sodann habe die Bahnbetreiberin für
Lärmschutzmassnahmen bereits über Fr. 600'000.-- investiert und damit die
Lärmbelastung entscheidend reduziert. Weitere Verbesserungen seien nicht mehr
möglich. Zusätzliche bauliche Massnahmen hätten eine andere neue Bergstation
bedingt, als der Gemeinderat bewilligt habe. Die erzielte Lärmreduktion hätte nach ihrer
Meinung dazu führen müssen, dass die Pegelkorrekturen kleiner ausfallen würden, als
ihre Gutachterin angenommen habe. Demnach halte die Gondelbahn ihrer Ansicht
nach zumindest die Immissionsgrenzwerte ein.
F./ a) Das Baudepartement beantragt mit Vernehmlassung vom 1. März 2011, die
Beschwerde abzuweisen. Die Beschwerdeführerin verkenne, dass sie gemäss
Baubewilligung vom 11. März 2004 ausdrücklich verpflichtet worden sei, die
"öffentlich-rechtliche Lärmempfindlichkeitsstufe II bei der Bergstation Flumserberg in
geeigneter Form nachzuweisen". Die Behauptung, die neue Gondelbahn müsse statt
der Planungswerte lediglich die Immissionsgrenzwerte einhalten, entbehre jeglicher
Grundlage.
b) Der Gemeinderat beantragt am 21. März 2011, die Beschwerde zu schützen, ohne
seinen Antrag jedoch zu begründen.
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c) Die Beschwerdegegner verlangen mit Vernehmlassung ihres Rechtsvertreters vom
22. März 2011 die kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde. Sie bestreiten, dass
sich der Gemeinderat im Rahmen der Baubewilligung überhaupt damit
auseinandergesetzt habe, welche Immissionswerte die neue Gondelbahn einzuhalten
habe. Sie selbst hätten nie zugestanden, dass lediglich die weniger strengen
Immissionsgrenzwerte erfüllt werden müssten. Sie hätten im Gegenteil immer verlangt,
dass die nach USG bzw. LSV massgeblichen Grenzwerte eingehalten würden. Dabei
hätten sie vorgebracht, dass nicht einmal die Immissionsgrenzwerte (geschweige denn
die Planungswerte) eingehalten würden. Die gesetzlichen Lärmvorschriften seien in der
Baubewilligung ausdrücklich vorbehalten worden. Die Frage des Widerruf der
Bewilligung stelle sich nicht.
G./ Auf die weiteren von den Verfahrensbeteiligten vorgebrachten Ausführungen wird,
soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. (...).
2. Ausgangspunkt des Beschwerdeverfahrens ist die angefochtene Verfügung des
Gemeinderates vom 7. Januar 2010, womit dieser beschlossen hat, dass von der
Bahnbetreiberin keine weiteren Lärmschutzmassnahmen mehr verlangt werden
können, weil seiner Ansicht nach mit den erzielten Verbesserungen die massgeblichen
umweltschutzrechtlichen Vorschriften nunmehr eingehalten werden.
2.1. Zur Bekämpfung unerwünschter Einwirkungen hat der Gesetzgeber ein
zweistufiges Konzept vorgesehen. Primär sind Emissionen unabhängig von der
bestehenden Umweltbelastung bei der Quelle im Rahmen der Vorsorge so weit zu
begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist
(Art. 11 Abs. 2 USG). Die Emissionsbegrenzungen werden in einem zweiten Schritt
verschärft, wenn feststeht oder zu erwarten ist, dass die Einwirkungen unter
Berücksichtigung der bestehenden Umweltbelastung schädlich oder lästig werden (Art.
11 Abs. 3 USG).
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2.2. Einwirkungen im Sinn des Umweltschutzrechtes sind schädliche oder lästige
Einflüsse wie
Luftverunreinigungen, Lärm, Erschütterungen, Strahlen, Verunreinigungen des
Gewässers oder des Bodens (Art. 7 Abs. 1 USG). Für die Beurteilung der schädlichen
oder lästigen Einwirkungen durch Lärm legt der Bundesrat Immissionsgrenzwerte fest
(Art. 13 USG). Diese sind so festzusetzen, dass nach dem Stand der Wissenschaft oder
der Erfahrung Immissionen unterhalb dieser Werte die Bevölkerung in ihrem
Wohlbefinden nicht erheblich stören (Art. 15 USG). Für den Schutz vor neuen lärmigen
ortsfesten Anlagen bestimmt der Bundesrat Planungswerte für Lärm. Diese
Planungswerte liegen unter den Immissionsgrenzwerten (Art. 23 USG). Ortsfeste
Anlagen dürfen nur errichtet werden, wenn die dadurch allein erzeugten
Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten. Die
Bewilligungsbehörde kann eine Lärmprognose verlangen (Art. 25 Abs. 1 USG).
2.3. Die Lärmschutzverordnung legt je nach Lärmart, Tageszeit und
Lärmempfindlichkeit der zu schützenden Gebäude und Gebiete unterschiedliche
Immissionsgrenzwerte und Planungswerte fest (Art. 2 Abs. 5 LSV). Die Lärmemissionen
einer neuen ortsfesten Anlage müssen so weit begrenzt werden, dass die von der
Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten (Art. 7
Abs. 1 lit. b LSV). Gleiches gilt hinsichtlich der Änderung einer neuen ortsfesten Anlage
(Art. 8 Abs. 4 LSV). Wird dagegen eine bestehende ortsfeste Anlage wesentlich
geändert, müssen die Lärmemissionen der gesamten Anlage mindestens so weit
begrenzt werden, dass die Immissionsgrenzwerte nicht überschritten werden (Art. 8
Abs. 2 LSV). Als wesentliche Änderungen ortsfester Anlagen gelten Umbauten,
Erweiterungen und vom Inhaber der Anlage verursachte Änderungen des Betriebs,
wenn zu erwarten ist, dass die Anlage selbst oder die Mehrbeanspruchung
bestehender Verkehrsanlagen wahrnehmbar stärkere Lärmimmissionen erzeugen (Art.
8 Abs. 3 LSV). Bei Seilbahnen erfolgt die Lärmbeurteilung nach Anhang 6 LSV
"Belastungsgrenzwerte für Industrie und Gewerbelärm" (Ziff. 1 Abs. 2 des Anhangs 6
zur LSV), differenziert nach Empfindlichkeitsstufen (vgl. hierzu Art. 43 LSV) und der
Tageszeit. Weil Gewerbelärm einen erhöhten Tongehalt aufweist, wird je nach
Hörbarkeit zusätzlich eine entsprechende Pegelkorrektur vorgenommen (Ziff. 33 des
Anhangs 6 zur LSV).
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2.4. Art. 8 LSV darf nicht unbesehen auf alle Fälle von Änderungen bestehender
ortsfester Anlagen angewendet werden. Werden bestehende Anlagen in konstruktiver
oder funktionaler Beziehung so verändert, dass das, was von der bisherigen Anlage
weiterbesteht, von geringerer Bedeutung erscheint als der erneuerte Teil, kommt Art. 7
LSV zur Anwendung. Für die Abgrenzung sind vor allem ökologische Kriterien, im
Speziellen des Lärmschutzes, und generell die dem Gesetz zugrunde liegende
Zielsetzung der Vorsorge massgeblich. Eine bestehende Anlage wird dann zu einer
neuen Anlage, wenn ihr Zweck vollständig geändert wird (vgl. Art. 2 Abs. 2 LSV) oder
wenn sie baulich oder betrieblich derart weitgehend verändert wird, dass das
Bestehende in lärmmässiger Hinsicht im Vergleich zum Neuen nur noch von
untergeordneter Bedeutung ist (BGE 1C_10/2010 vom 16. September 2010 E. 4 mit
Hinweisen).
2.5. Die Gondelbahn Unterterzen-Tannenboden löste zwar eine vorbestandene
Luftseilbahn ab. In konstruktiver und funktionaler Hinsicht wurde sie aber derart
verändert, dass nicht mehr von einer blossen Änderung einer bestehenden Anlage
gesprochen werden kann. Denn mit dem Ersatz der rund 50 Jahre alten Grosskabinen-
Pendelbahn durch die Umlauf-Gondelbahn wurde nicht nur das Umsteigen in der
Mittelstation hinfällig, die neue Bahn weist auch eine dreimal höhere Förderkapazität
auf als die Luftseilbahn aus den Fünfzigerjahren. Dazu kommt, dass die Gondelbahn
den Wald wesentlich tiefer überspannt als dies die Vorgängerbahn mit ihren zwei
Grosskabinen getan hat. Aus diesem Grund wurde nebst einer forstrechtlichen
Zustimmung für die neuen Masten und Schutzbauten erstmals eine forstrechtliche
Bewilligung für die Niederhaltung des Waldes nötig. Die betriebliche Neuausrichtung
machte des weitern erhebliche Um- und Ausbauten der Tal-, Mittel- und Bergstationen
nötig, wobei insbesondere die letztere auch konzeptionell verändert wurde. War bei der
alten Luftseilbahn der gesamte Einfahrtsbereich noch im Innern des Gebäudes
platziert, ist die neue Bergstation auf beide Seiten hin offen gestaltet. Statt der zwei
Grosskabinen, die früher jeweils mit grossem zeitlichen Abstand in die geschlossene
Bergstation eingefahren sind, sind im Vollbetrieb neu 65 Gondeln im Einsatz, die
konstant mit einem Abstand von rund zwanzig Sekunden die offen konstruierte
Bergstation durchlaufen.
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2.6. Auch das Bundesverwaltungsgericht ist in seinem Urteil vom 27. Juli 2010
betreffend den Ersatz der Kabinenbahn Wangs-Maienberg-Furt der Pizolbahnen AG
mit der neuen Achterkabinenbahn zum Schluss gekommen, dass die Gondelbahn in
lärmschutzrechtlicher Hinsicht den gleichen Anforderungen wie eine Neuanlage zu
genügen habe. Dabei hat das eidgenössische Gericht die Praxis des Bundesamtes für
Verkehr BAV bestätigt, wonach bei einer Ersatzanlage mit einer annähernden
Verdoppelung der Fahrgeschwindigkeit von 3,5 m/s auf 6,0 m/s und einer Erhöhung
der Förderleistung von 720 Personen auf 1'200 Personen pro Stunde von einer neuen
Anlage im Sinn des USG auszugehen sei (BVGER A-5324/2009 vom 27. Juli 2010 E.
3.3, in: www.bvger.ch). Vorliegend wurde die ursprüngliche Pendelbahn mit zwei
Grosskabinen von einer Umlaufbahn mit 65 Gondeln abgelöst, womit die
Beförderungskapazität von 400 Personen sogar auf 1'200 Personen pro Stunde
gesteigert werden konnte. Daraus folgt, dass die Vorinstanz die neue
Achtergondelbahn Unterterzen-Tannenboden in lärmschutzrechtlicher Hinsicht zu
Recht als Neuanlage beurteilt hat. Nachdem die neue Anlage nach dem Abbruch der
alten Pendelbahn weder in gleicher Weise noch im ungefähr identischen Umfang
wieder aufgebaut worden ist, müssen die Lärmemissionen, welche die Ersatzbahn
verursacht, so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie
wirtschaftlich tragbar ist und dass die von der Umlauf-Gondelbahn erzeugten
Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten.
3. Die Beschwerdeführerin wendet ein, die Achtergondelbahn sei nicht auf die
Planungswerte, sondern auf die weniger strengen Immissionsgrenzwerte ausgelegt.
Nachdem sie von der entsprechenden Baubewilligung in guten Treuen Gebrauch
gemacht habe, könne nachträglich nicht mehr verlangt werden, auch noch die
strengeren Planungswerte zu erfüllen, ohne dass gleichzeitig die zwischenzeitlich
längst in Rechtskraft erwachsene Baubewilligung zumindest teilweise widerrufen
werde. Gründe für den Widerruf der Baubewilligung habe die Vorinstanz nicht geprüft,
und es würden auch keine solchen vorliegen.
3.1. Zuständig für den Vollzug der LSV ist die politische Gemeinde (bis 31. Dezember
2011 bzw. bei rechtshängigen Verfahren [Art. 65 des Einführungsgesetzes zur
eidgenössischen Umweltgesetzgebung, sGS 672.1, abgekürzt EG-USG]: Art. 65 Art. 1
des Grossratsbeschlusses über den Lärmschutz, sGS 672.43, abgekürzt GRB LS), es
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sei denn, eine kantonale Stelle sei nach der eidgenössischen Gesetzgebung über den
Arbeitnehmerschutz für die Anlage oder den Betrieb verantwortlich (Art. 2 Abs. 1 lit. g
GRB LS). Dies ist vorliegend nicht der Fall. Ab dem 1. Januar 2012 ergibt sich die
(gleiche) Zuständigkeit aus Art. 28 EG-USG bzw. Art. 29 lit. g EG-USG). Folglich war es
an der kommunalen Baubehörde festzulegen, welche Grenzwerte die Luftseilbahn
einzuhalten habe.
3.2. Der Gemeinderat hat anlässlich der Baubewilligung vom 11. März 2004 keine
lärmschutzrechtlichen Überlegungen angestellt und auch keine Lärmprognose verlangt.
Vielmehr hat er die Verantwortung für die Einhaltung der geltenden
umweltschutzrechtlichen Bestimmungen gänzlich der Betreiberin überlassen und dabei
ausdrücklich festgehalten, diese müsse nach Bauvollendung bei der Bergstation
nachweisen, dass die öffentlich-rechtliche Lärmempfindlichkeitsstufe II eingehalten
werde.
3.2. Im Rechtsmittelverfahren bringt der Gemeinderat vor, er sei immer davon
ausgegangen, dass die neue Gondelbahn lediglich die Immissionsgrenzwerte einhalten
müsse. Weder der Bewilligung selbst noch den Akten dazu lässt sich aber entnehmen,
dass sich die Bewilligungsbehörde mit den Emissionsbegrenzungen und insbesondere
damit auseinandergesetzt hat, welche der gesetzlichen lärmschutzrechtlichen
Belastungsgrenzwerte die projektierte Anlage einzuhalten habe. So hat bei der
Beurteilung des Baugesuchs auch das Vorsorgeprinzip keine Beachtung gefunden, wie
das Amt für Umweltschutz und Energie AFU in seinem Amtsbericht vom 3. Juni 2010
feststellen musste. Dazu kommt, dass der Gemeinderat selbst im Einspracheverfahren
kein Wort über die massgeblichen Grenzwerte verloren hat, obwohl die
Lärmimmissionen bei der Bergstation einziger Streitgegenstand waren. Anhaltspunkte
dafür, dass die Beschwerdeführerin darauf vertrauen durfte, ihre Anlage müsse statt
der massgeblichen Planungswerte bloss die weniger strengen Immissionsgrenzwerte
einhalten, liegen somit keine vor. Die Baubewilligung vom 11. März 2004 stellt folglich
keine Vertrauensgrundlage dafür dar, dass die Beschwerdeführerin lediglich die
weniger strengen Grenzwerte für bloss geänderte ortsfeste Anlagen hätte einhalten
müssen. Darüber hinaus macht sie zu Recht nicht geltend, die Baubewilligungsbehörde
habe sich ihr gegenüber sonst widersprüchlich verhalten, indem sie einen einmal
eingenommenen Standpunkt ohne sachlichen Grund gewechselt habe. Daran ändert
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auch nichts, dass die Beschwerdegegner anfänglich die Überschreitung der
Immissionsgrenzwerte gerügt und erst im Rekursverfahren ausdrücklich die Einhaltung
der Planungswerte verlangt haben. Die Beschwerdeführerin hat mit der Baubewilligung
akzeptiert, dass sie die gesetzlichen Lärmgrenzwerte nachweisen muss. Die
nachträglichen Messungen haben dabei ergeben, dass die Anlage nicht nur die
strengeren Planungswerte, sondern selbst die höheren Immissionsgrenzwerte erheblich
überschreitet.
3.3. Aus dem Gesagten folgt, dass der Bewilligung der Gondelbahn die Planungswerte
für Neuanlagen zu Grunde liegen und die Beschwerdeführerin sich nicht darauf
verlassen durfte, dass sie diese nicht einhalten musste. Dazu kommt, dass sie sich mit
der Auflage einverstanden erklärt hatte, nach Inbetriebnahme der Seilbahn den
Nachweis für die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte zu erbringen. Folglich musste
sich die Vorinstanz auch nicht mit der Frage auseinandersetzen, ob für die
Durchsetzung der Planungswerte zuerst die Baubewilligung bzw. die damit verbundene
Auflage widerrufen werden müsste.
3.4. Es steht ausser Frage, dass die Planungswerte der massgeblichen
Empfindlichkeitsstufe II trotz der zahlreich getroffenen Lärmschutzmassnahmen noch
immer an verschiedenen Orten überschritten werden, und zwar unabhängig davon,
welche Pegelkorrektur angewendet wird. Zur Korrektur ist zu sagen, dass diese nicht
abstrakt oder in Analogie zu einer anderen Bergbahn ermittelt werden kann, sondern
anhand einer Hörprobe vor Ort festgelegt werden muss. Wie die kantonale Fachstelle
Lärmschutz und NIS in ihrem Amtsbericht überzeugend ausgeführt hat, hängt sie
insbesondere vom konkreten Frequenzspektrum, von den Pegelspitzen und dem
Pegelniveau ab und bezieht sich, da sich mit tieferem Immissionsniveau voraussichtlich
auch die Hörbarkeit des Ton- und Impulsgehalts ändert, immer auf den konkreten
Immissionsstandort. Folglich kann die Bezifferung der Pegelkorrekturen erst vor Ort
vorgenommen werden, wenn die Wirkung der noch zu treffenden
Schallschutzmassnahmen an den betroffenen Immissionsorten gemessen werden.
4. Die Beschwerdeführerin wendet schliesslich ein, mit den nachträglich getroffenen
Lärmschutzmassnahmen habe sie alle nach dem Stand der Technik zur Verfügung
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stehenden Möglichkeiten zur Lärmreduktion ausgeschöpft und im Übrigen dafür bereits
Fr. 600'000.-- ausgegeben.
4.1. Die Beschwerdeführerin untermauert ihre Behauptung, es gäbe keine weiteren
Massnahmen mehr, die verlangten Emissionsbegrenzungen zu erreichen, mit einem
Hinweis auf ihre Eingabe im Rekursverfahren, was grundsätzlich ungenügend ist.
Pauschale Verweise auf vorinstanzliche Eingaben sind insbesondere deshalb
unzulässig, weil die Kognition des Verwaltungsgerichts gegenüber der Rekursinstanz
regelmässig eingeschränkt ist und es nicht Aufgabe der Rechtsmittelinstanz ist, in
vorinstanzlichen Eingaben der Beteiligten nach Gründen zu suchen, weshalb der
angefochtene Entscheid falsch sein soll (Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im
Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 921). Dazu kommt, dass in jener Eingabe des
Rekursverfahrens bloss auf eine E-Mail der Seilbahnbauerin vom 5. Juli 2010 verwiesen
wird, womit diese die vorgenommenen Lärmschutzmassnahmen zusammenfasst und
ausführt, dass aus ihrer Sicht aus seilbahntechnischer Sicht keine Möglichkeiten mehr
bestünden, die Anlage selbst lärmschutzmässig weiter zu optimieren. Dem stehen aber
die Ausführungen des Fachmanns vom AFU am Rekursaugenschein vom 25. August
2010 entgegen, der vor Ort verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten wie das
Auskleiden der Unterschicht mit absorbierendem Material und das Anbringen von
Schallschutzdämpfern bei der Ausgangsöffnung beim Notstromaggregat aufzeigen
konnte. Zu den ergänzenden baulichen Massnahmen, die von den betroffenen
Nachbarn in erster Linie verlangt werden, äussert sich jene E-Mail überhaupt nicht. Bei
der Prüfung weiterer Lärmschutzmassnahmen stehen jedoch gerade solche
Massnahmen wie zum Beispiel die Verlängerung der Schallschutzwand über die ganze
Höhe und die gesamte Länge des Einfahrtsbereichs im Vordergrund.
4.2. Weiter liegen auch keine Zahlen vor, wie es sich lärmmässig verhalten würde,
wenn betriebliche Massnahmen, wie zum Beispiel die Reduktion der Fahrtenzahl oder
der Betriebszeiten, ergriffen würden. Die Erschliessungspflicht der Seilbahn als
konzessionierte Anlage allein macht es jedenfalls nicht nötig, dass bis zu 1'200
Personen pro Stunde von Unterterzen auf den Tannenboden transportiert werden und
dass Fahrten fürs Nachtskifahren angeboten werden.
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4.3. Falls die nötigen Massnahmen zur Einhaltung der gesetzlichen Planungswerte zu
einer nachweislich nicht tragbaren Belastung für die Seilbahn führen würden und die
Beschwerdeführerin deshalb Erleichterungen im Sinn von Art. 25 Abs. 2 USG und Art. 7
Abs. 2 LSV erhalten wollte, müsste sie darum bei der Bewilligungsbehörde
nachsuchen. In diesem Zusammenhang ist jedoch zu bedenken, dass nicht leichthin
anzunehmen ist, die Einhaltung der Planungswerte führe zu schweren technischen
Schwierigkeiten. Bei der Errichtung von ortsfesten Anlagen bestehen bedeutend
weitergehende technische Gestaltungsmöglichkeiten für den gesetzeskonformen
Betrieb einer Anlage als bei dessen Sanierung. Sind keine weiteren Begrenzungen der
Emissionen bei der Quelle mehr möglich, können regelmässig ergänzende
Massnahmen auf dem Ausbreitungsweg getroffen werden. Schliesslich lässt sich der
Lärm auch fast immer mit geeigneten Nutzungsbeschränkungen reduzieren, so dass
keine über die Planungswerte hinausgehenden Belastungswerte mehr auftreten (R.
Wolf, Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 2. Aufl., Zürich/Bern/Basel 2004, Rz. 78 ff.
zu Art. 25 USG). Eine wirtschaftliche Belastung, die sich wie vorliegend hätte
vermeiden lassen, wenn die betreffende Anlage rechtzeitig und umsichtig geplant
worden wäre, darf ohnehin nicht zu Gunsten von Erleichterungen berücksichtigt
werden, worauf bereits schon die Vorinstanz zu Recht hingewiesen hat (Wolf, a.a.O.,
Rz. 77 zu Art. 25 USG mit Hinweis). So ist es denn auch nicht entscheidend, ob die
nötigen Zusatzinvestitionen über realistische Betriebserträge verzinst und amortisiert
werden können, sondern vielmehr, ob sich diese im Vergleich zur Bausumme von
Fr. 19,5 Mio. als verhältnismässig erweisen, wenn die Anlage von Anfang an auf die
vorgeschriebenen Planungswerte ausgerichtet worden wäre.
5. Zusammenfassend steht fest, dass die neue Gondelbahn Unterterzen-Tannenboden
die Planungswerte für neue lärmige ortsfeste Anlagen nach USG einzuhalten hat.
Nachdem die Beschwerdeführerin nach Inbetriebnahme der Anlage vor gut sechs
Jahren den dafür als Bewilligungsauflage geforderten Nachweis noch immer nicht
erbracht hat, ist es - wie die Vorinstanz zu Recht ausgeführt hat - an der kommunalen
Baubehörde, die Auflage durchzusetzen und nötigenfalls die erforderlichen
Massnahmen zu ermitteln und zu verfügen. Die Beschwerde erweist sich daher als
unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.
6. (...).
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 16/17
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St.Galler Gerichte
Demnach hat das Verwaltungsgericht