Decision ID: 51c233ea-11ee-54ca-bd92-dd8d9d1ec072
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) stellte laut Ausführungen der Vergabestelle in der  vom 12. April 2010 seine Arbeitsplatz-PCs vom Betriebssystem Microsoft Windows XP auf Windows VISTA um. Damit verbunden waren zahlreiche Anpassungen der Fachanwendungen des VBS, der Server und der Netzwerke an das neue Betriebssystem, dessen Schnittstellen und Standards. Für die Verwirklichung der damit  Programme und Projekte benötigt die  (FUB), welche für das VBS unter anderem umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Informationstechnologie und  erbringt, externe Fachkräfte. Diese sollen über Arbeitsplätze bei der FUB verfügen und ihre Arbeitskraft für eine  Zeit für die Bedarfsstelle einsetzen.
Da die Zuschläge und die darauf gestützten Verträge für diese  Fachkräfte zum Teil gegen Ende März 2010 ausliefen, schrieb das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL; nachfolgend: ) für die FUB im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) Nr. 196 vom 9. Oktober 2009, unter dem Projekttitel "Projekt (940) 532 Dienstleistungen 2009 in der FUB" einen Dienstleistungsauftrag (andere Dienstleistungen Datenverarbeitung und verbundene ) in einem offenen Verfahren aus. Die Ausschreibung umfasste insgesamt 40 Teilaufträge (Lose), die sich in Bezug auf die  und Einsatzgebiete unterschieden. Sie richtete sich an Unternehmen der Informations- und Telekommunikationsbranche (IKT).
Mit dem vorliegend interessierenden Los 31 wurde 1 Profil "Programm-Manager" gesucht, der vom 1. Quartal 2010 bis zum 4. Quartal 2011 für 3'300 Stunden bei der FUB in Bern eingesetzt werden soll.
B. Zum Los 31 wurden insgesamt 20 bewertbare Angebote bei der  eingereicht. Nach erfolgter Evaluation wurde der Zuschlag an die B._ GmbH, auf SIMAP.CH am 25. Februar 2010 publiziert, welche 1'830 Punkte und somit 632 Punkte mehr erhielt als die auf dem 11. Rang platzierte A._ AG (Beschwerdeführerin).
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Die Vergabestelle begründete die Punktabzüge bei der  vor allem mit diversen fehlenden Unterlagen und Nachweisen und damit, dass entgegen der Annahme der  von einer längeren Einarbeitungszeit auszugehen sei.
C. Gegen den Zuschlagsentscheid erhebt die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 17. März 2010 Beschwerde an das  mit folgenden Rechtsbegehren:
"1. Der Zuschlag gemäss Meldungs-Nr. 460509 vom 25. Februar 2010 sei vollumfänglich aufzuheben und die Vergabestelle anzuweisen, den  neu zu vergeben.
2. Die Vergabestelle sei gerichtlich anzuweisen, die Eingabe der  (Angebot vom 13. November 2009) neu zu bewerten.
3. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Die  Behörde sei anzuweisen, für die Dauer des  von einem Vertragsabschluss mit dem berücksichtigten  abzusehen.
Der Beschwerde sei sofort und superprovisorisch, d.h. ohne vorgängige Anhörung der übrigen Verfahrensbeteiligten, die aufschiebende Wirkung zu erteilen."
Zur Begründung ihrer Anträge führt die Beschwerdeführerin unter anderem aus, die Zuschlagsempfängerin habe den Eignungsnachweis einer Bewilligung zum Personalverleih nicht erfüllt, weshalb auf deren Angebot nicht hätte eingegangen werden dürfen, zumal vorliegend das Arbeitsvermittlungsgesetz entgegen den Ausführungen im  auch keine Befreiung von der Bewilligungspflicht zulasse. Des Weiteren verfüge das für das Los 31 vorgesehene Profil, bzw. der Mitarbeiter der Beschwerdeführerin, nämlich Herr C._, über eine mehr als zehnjährige Erfahrung beim Bund und in den öffentlichen Verwaltungen, weshalb die Annahme einer  willkürlich sei. Schliesslich hätten auch keine Punkt - abzüge für das Fehlen von Drittreferenzen vorgenommen werden dürfen, zumal es für die Beschwerdeführerin ein Leichtes gewesen wäre solche von den beschriebenen Projekten einzuholen. Detaillierte Projektreferenzen seien ohnehin aussagekräftiger als Drittreferenzen.
D. Mit superprovisorischer Anordnung vom 18. März 2010 untersagte der
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Instruktionsrichter der Vergabestelle bis zum Entscheid über den  auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung alle , namentlich den Vertragsabschluss mit der . Mit Zwischenverfügung vom 19. März 2010 wurde die Vergabestelle aufgefordert, dem Bundesverwaltungsgericht bis zum 12. April 2010 die vollständigen Akten einzureichen und innerhalb der gleichen Frist zum Antrag der Beschwerdeführerin betreffend Erteilung der aufschiebenden Wirkung Stellung zu nehmen. Gleichzeitig wurde die Beschwerdeführerin aufgefordert, dem Bundesverwaltungsgericht bis zum 24. März 2010 eine anonymisierte Version der  und der Beilagen einzureichen.
Mit Eingabe vom 23. März 2010 reichte die Beschwerdeführerin ein anonymisiertes Exemplar der Beschwerdeschrift samt Beilagen ein.
Mit Verfügung vom 25. März 2010 wurde der Zuschlagsempfängerin die Gelegenheit gegeben, bis zum 12. April 2010 zum Antrag der  betreffend aufschiebende Wirkung Stellung zu nehmen und sich gegebenenfalls als Gegenpartei zu konstituieren.
E. Die Vergabestelle nahm mit Vernehmlassung vom 12. April 2010 zu den prozessualen Anträgen der Beschwerdeführerin Stellung und stellte folgende Anträge:
"1. Auf die Beschwerde und das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung sei nicht einzutreten.
2. Eventualiter sei das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung abzuweisen und der Beschwerde die superprovisorisch gewährte  Wirkung zu entziehen.
3. Eventualiter sei die Beschwerde abzuweisen, sofern und soweit darauf einzutreten ist.
4. Es sei der Beschwerdegegnerin (recte: Beschwerdeführerin) nur insoweit Einsicht in die Akten zu gewähren, als der Einsichtnahme keine  oder Berufs- und Geschäftsgeheimnisse Dritter .
5. Es sei der Beschwerdegegnerin als vorsorgliche Massnahme vorweg und bis zum Entscheid über die aufschiebende Wirkung per sofort zu gestatten, die Leistungen gemäss Zuschlag von der bisherigen Leistungserbringerin vorläufig zu beziehen.
6. Im Falle dass die aufschiebende Wirkung bestätigt wird, sei die  gemäss Antrag 5 zum Bezug der Leistungen bis zur rechts - kräftigen Erledigung der Streitsache zu erteilen.
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Alles unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin."
Die Vergabestelle führt unter anderem aus, es werde kontrovers , ob der Verleih von Fachkräften und die entsprechenden  dem BöB zu unterstellen seien. Die Vergabestelle sei aus Gründen der Vorsicht von einer unterstellten Tätigkeit ausgegangen. Sei das BöB auf die streitige Beschaffung nicht anwendbar, bestehe keine Beschwerdemöglichkeit, weshalb auf die Beschwerde nicht  wäre. Des Weiteren gebe es keinen Grund die  vom Vergabeverfahren auszuschliessen, da diese die Eignung gemäss Ausschreibung und Ausschreibungsunterlagen . Die Ausschreibung, die darin enthaltenen Eignungskriterien und die verlangten Nachweise seien zulässig und für alle verbindlich, da diese nicht angefochten worden seien. Unbegründet sei auch der Vorwurf der willkürlichen Bewertung. Die von der Beschwerdeführerin gerügten Punktabzüge seien alle dadurch begründet, dass sich in den von ihr eingereichten Unterlagen keine oder keine hinreichend  Belege für die verlangten Merkmale fänden. Schliesslich würden bei einer Interessenabwägung die Interessen an einer  gegenüber den Interessen der Beschwerdeführerin . Die FUB benötige den mit dem Los 31 gesuchten  umgehend, da ansonsten die Informatiksicherheit,  die Funktionsfähigkeit, die System- und Datenintegrität und -verfügbarkeit bedroht sei. Schliesslich könne eine weitere  zu zusätzlichen und kostspieligen Abstimmungsarbeiten führen. Letztendlich werde dadurch die Aufgabenerfüllung des VBS gefährdet.
Den Antrag auf unverzügliche Ermächtigung der Vergabestelle zum vorläufigen Bezug der Leistungen bei der bisherigen  bis zum Entscheid über die aufschiebende Wirkung  die Vergabestelle vor allem mit dem Erfordernis der  der laufenden Projekte. Damit solle das Funktionieren der Informatikstruktur gewährleistet bzw. bestehende Sicherheitsrisiken geschlossen werden. Im übrigen seien diejenigen Akten von der Akteneinsicht auszunehmen, die im Verzeichnis entsprechend  seien.
F. Innert erstreckter Frist stellte die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 20. April 2010 die Rechtsbegehren, der prozessuale Antrag Ziff. 5
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der Vergabestelle sei abzuweisen, und es sei ihr vollumfänglich  in die Beweismittel/Beilagen der Vergabestelle zu gewähren und eine neue Frist zur Vervollständigung der Stellungnahme einzuräumen. Sie bestreite, dass eine Verzögerung der vorliegend zu beurteilenden Arbeiten um einige Monate zu einer Gefährdung der Landessicherheit führen könne, zumal es ausschliesslich um Verwaltungsarbeitsplätze des VBS gehe.
G. Gestützt auf die sich bietende Aktenlage und in Abwägung der auf dem Spiel stehenden Interessen hiess das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 21. April 2010 den Antrag der Vergabestelle gut und ermächtigte diese, sofort und bis zum Entscheid über die  Wirkung die Leistungen zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der in Frage stehenden Verwaltungsinformatik von der bisherigen Leistungserbringerin vorläufig weiter zu beziehen. Der weitergehende Bezug von Leistungen wurde demgegenüber  untersagt.
H. Mit Verfügung vom 22. April 2010 forderte das  die Vergabestelle unter anderem auf, zu begründen, weshalb das von ihr eingereichte Aktenverzeichnis von der Einsichtnahme auszunehmen sei. Im Schreiben vom 26. April 2010 teilte die  mit, dass sie keine Einwände mehr gegen die Einsicht - nahme der Bescherdeführerin in das Aktenverzeichnis habe. Gleichzeitig reichte sie ein bereinigtes Aktenverzeichnis ein.
I. Mit Schreiben vom 26. April 2010 verzichtete die  ausdrücklich darauf, im vorliegenden  formelle Anträge zu stellen. Die Zuschlagsempfängerin wies zudem darauf hin, dass sie entgegen der Behauptung der , das Eignungskriterium E7 vollumfänglich erfüllt habe.
J. Mit Eingabe vom 27. April 2010 stellte die Beschwerdeführerin die , es sei auf Stufe Armeeführung eine offizielle und rechtsgültige Bestätigung einzuholen, ob eine Unterbrechung des Leistungsbezugs bzw. die Gewährung der aufschiebenden Wirkung im vorliegenden
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Beschwerdeverfahren zu einer Gefährdung der Sicherheit des Landes führe.
K. Am 29. April 2010 wurde der Beschwerdeführerin unter anderem  in das Aktenverzeichnis der Vergabestelle und in die Akten, die unbestrittenermassen der Einsicht zugänglich waren, gewährt. Gleichzeitig wurde den Parteien Gelegenheit geboten,  zum Stand des Verfahrens abzugeben.
Mit Schreiben vom 3. Mai 2010 beantragte die Beschwerdeführerin eine zweiwöchige Fristerstreckung und Einsicht in diverse weitere Akten der Vergabestelle.
Gestützt auf die Verfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. Mai 2010 nahm die Vergabestelle am 11. Mai 2010 zum erweiterten Akteneinsichtsgesuch der Beschwerdeführerin Stellung. Sie  unter anderem, dass über eine weitere Akteneinsicht frühestens mit dem Zwischenentscheid über die aufschiebende Wirkung zu entscheiden sei. Zudem sei der Beschwerdeführerin nur insoweit Akteneinsicht zu gewähren, als der Schutz geheim zu haltender Angaben vor Offenlegung gewährleistet sei.
Mit Schreiben vom 18. Mai 2010 beantragte die Beschwerdeführerin eine weitere Fristerstreckung um zwei Wochen und wiederum Einsicht in diverse Akten.
Das Bundesverwaltungsgericht wies das Gesuch der  um eine weitergehende Akteneinsicht mit Zwischenverfügung vom 20. Mai 2010 vorerst ab und gewährte letztmalig eine Erstreckung der Frist.
L. Mit Eingaben vom 27. Mai 2010 reichten sowohl die  als auch die Vergabestelle ihre Schlussbemerkungen zum aktuellen Stand des Verfahrens ein.
M. Mit Schreiben vom 14. Juni 2010 reichte der Rechtsvertreter der  eine Kostennote ein, da der Beschwerdeführerin das Gerücht zugetragen worden sei, wonach die Vergabestelle be-
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absichtige, Herrn C._ mittels Anstellungsverhältnis in die  Strukturen einzubinden. Es sei folglich nicht , dass die Vergabestelle die Zuschlagsverfügung widerrufe und das Beschwerdeverfahren als gegenstandslos abgeschrieben werden könne.
Mit Schreiben vom 28. Juni 2010 stellte die Vergabestelle klar, dass weder beabsichtigt sei, die Zuschlagsempfängerin in ein  zu überführen, noch den Zuschlag zu widerrufen.
N. Mit Eingabe vom 28. Juni 2010 reichte die Zuschlagsempfängerin ihre Bewilligung zum Personalverleih vom 17. Juni 2010 zu den Akten.
Mit Schreiben vom 5. Juli 2010 beantragte die Beschwerdeführerin, die Eingabe der Zuschlagsempfängerin vom 28. Juni 2010 aus den Akten zu weisen, da diese auf eine Parteistellung verzichtet habe.
O. Auf die dargelegten und weiteren Vorbringen der Parteien wird, soweit sie für den Entscheid erheblich sind, in den nachfolgenden  eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt die  der vor ihm hängigen Rechtsmittel mit freier Kognition von  wegen (BVGE 2007/6 E. 1, m.w.H.). Es ist zur Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen zuständig, die auf das  über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB, SR 172.056.1) oder die Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen (VöB, SR 172.056.11) gestützt sind (Art. 27 Abs. 1 BöB) und in diesem  auch für Gesuche über die aufschiebende Wirkung von  (Art. 28 Abs. 2 BöB). Die Beschwerdeführerin hat ein solches Gesuch gestellt. Das Verfahren bestimmt sich nach dem  über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), soweit das BöB und das  (VGG, SR 173.32) nichts anderes bestimmen (Art. 26 Abs. 1
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BöB, Art. 37 VGG). Gemäss Art. 31 BöB kann die Unangemessenheit vor Bundesverwaltungsgericht nicht gerügt werden.
1.2 Als Teil der Bundesverwaltung untersteht die Vergabestelle dem BöB (Art. 2 Abs. 1 Bst. a BöB). Vor Erlass der angefochtenen  vom 25. Februar 2010, aber nach Veröffentlichung der  vom 9. Oktober 2009, sind am 1. Januar 2010 einige Änderungen des BöB und der VöB in Kraft getreten. Abweichend vom Grundsatz, dass die Rechtmässigkeit einer Verfügung im Zeitpunkt ihres Erlasses zu beurteilen ist (BGE 125 II 598 E. 5e/aa, m.w.H.), stellt eine besondere Übergangsbestimmung der VöB auf den  der Veröffentlichung der Ausschreibung, nicht der , ab (Art. 72b Bst. a VöB). Auch auf dem BöB unterstehende Beschaffungen ist diese Übergangsbestimmung anwendbar (Art. 2 Abs. 1 VöB, vgl. auch Art. 37 BöB). Im vorliegenden Fall wurde die Ausschreibung vor dem Inkrafttreten der Gesetzesänderung , weshalb das BöB und die darauf gestützte VöB in ihrer am 9. Oktober 2009 geltenden, früheren Fassung anzuwenden sind.
1.3 Nach Art. 39 Abs. 1 VGG entscheidet der zuständige  grundsätzlich selbständig über das Begehren um Erteilung der aufschiebenden Wirkung (vgl. Botschaft zur Totalrevision der  vom 28. Februar 2001, BBl 2001 4393). Aus den  ist indessen nicht ersichtlich, dass Art. 39 Abs. 1 VGG als lex specialis zu Art. 55 Abs. 3 VwVG die dort vorgesehene Alternative des Entscheides durch den Spruchkörper ausschliessen will (BVGE 2007/ 13, nicht publizierte E. 1.3.2). Angesichts der in der Regel  Bedeutung des Entscheides über die aufschiebende Wirkung in Beschaffungssachen, insbesondere im Rahmen der  eines Zuschlages (Art. 22 Abs. 1 BoeB; PETER GALLI/ANDRÉ /ELISABETH LANG/EVELYNE CLERC, Praxis des öffentlichen , 1. Band, Zürich/Basel/Genf 2007, S. 413, JEAN-BAPTISTE /CORINNE MAILLARD/NICOLAS MICHEL, Droit des marchés publics,  2002, S. 131), wird die Beurteilung durch den Spruchkörper in der Hauptsache dem Grundgedanken der hinreichenden  von Entscheiden oft besser gerecht (BVGE 2007/13, nicht publizierte E. 1.3.2, Zwischenentscheide des  B-1295/2010 vom 8. April 2010 E. 1.3 und B-743/2007 vom 31. Juli 2007 E. 1.4.2; grundsätzlich zustimmend: MARTIN BEYELER,  2/2007, S. 86 ff.). Auch im vorliegenden Verfahren, welches die Anfechtung eines Zuschlags zum Gegenstand hat, ist nach dem Ge-
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sagten der Antrag auf Gewährung der aufschiebenden Wirkung durch den Spruchkörper zu beurteilen.
2. Im Unterschied zu Art. 55 Abs. 1 VwVG sieht Art. 28 Abs. 1 BöB vor, dass der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung von Gesetzes  zukommt. Das Bundesverwaltungsgericht kann die aufschiebende Wirkung auf Gesuch hin erteilen (Art. 28 Abs. 2 BöB).
Das BöB nennt keine Kriterien für die Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Es können indes die Grundsätze übernommen werden, die Rechtsprechung und Lehre zur Anwendung von Art. 55 VwVG  haben. Danach ist in einem ersten Schritt in einer prima- der materiellen Rechtslage zu befinden, ob die  nach den vorliegenden Akten offensichtlich unbegründet . Ist dies der Fall, ist die aufschiebende Wirkung von vornherein nicht zu gewähren. Werden der Beschwerden hingegen  zuerkannt oder bestehen darüber Zweifel, ist in einer Interessenabwägung zu prüfen, ob die Gründe, die für eine sofortige Vollstreckung sprechen, die Gründe für die gegenteilige Lösung überwiegen (BGE 117 V 185 E. 2b, BGE 110 V 40 E. 5b, BGE 106 Ib 115 E. 2a, BGE 105 V 266 E. 2; ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5. Aufl. Zürich 2006, Rz. 1802 ff.; PIERRE MOOR, Droit administratif, Band II, 2. Aufl. Bern 2002, S. 680 f.). Dass der Gesetzgeber im BöB den Suspensiveffekt in Abweichung zum VwVG nicht von Gesetzes wegen vorsah, zeigt, dass er sich der Bedeutung dieser Anordnung im Submissionsrecht bewusst war und eine individuelle Prüfung der Frage als notwendig erachtete (BVGE 2007/13 E. 2.1, Zwischenentscheide des Bundesverwaltungsgerichts B-5865/ 2007 vom 3. Dezember 2007 E. 2.1 und B-7393/2008 vom 14. Januar 2009 E. 2.1, m.w.H.). Dem öffentlichen Interesse an einer möglichst raschen Umsetzung des Vergabeentscheids ist dabei zum Vornherein ein erhebliches Gewicht zuzuerkennen (Zwischenentscheid des Bundesverwaltungsgerichts B-1295/2010 vom 8. April 2010 E. 1.3 B-5838/2007 vom 6. Dezember 2007 E. 2, m.w.H.). Einzubeziehen sind aber auch die Interessen der Beschwerdeführer und allfällige private Interessen von Dritten, insbesondere der weiteren an der  beteiligten Personen. Als Ausgangspunkt gelten,  auch in Anbetracht der Zielsetzung von Art. XX Ziff. 2 und 7 Bst. a GPA, die Postulate der Gewährung eines effektiven Rechts-
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schutzes und der Verhinderung von Zuständen, die den Rechtsschutz illusorisch werden lassen (BVGE 2007/13 E. 2.2, m.w.H.).
3. Damit sind zuerst prima facie die Eintretensvoraussetzungen der  zu prüfen.
3.1 Ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind und ob auf eine  einzutreten ist, prüft das Bundesverwaltungsgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition (BVGE 2007/6 E. 1 m.w.H.; Urteil des BVGer B-1773/2006 vom 25. September 2008, E. 1.2). Kann auf die Beschwerde prima facie nicht eingetreten werden, dringt die Beschwerdeführerin mit ihrem prozessualen Antrag von vornherein nicht durch, und es erübrigt sich eine materielle Beurteilung und eine Interessenabwägung (Zwischenverfügung des  B-1295/2010 vom 8. April 2010 E. 3.1, m.w.H.).
3.2 Die Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht ist nur , wenn der angefochtene Zuschlagsentscheid in den  des BöB fällt.
Gegenstand der vorliegend zu beurteilenden Ausschreibung "Projekt (940) 532 Dienstleistungen 2009 in der FUB; Los 31: Profil "Programm-Manager" ist unbestrittenermassen eine Dienstleistung.
Nach Art. 5 Abs. 1 Bst. b BöB bedeutet der Begriff "" einen Vertrag zwischen der Auftraggeberin und einem  über die Erbringung einer Dienstleistung nach Anhang 1 Annex 4 zum GATT/WTO-Übereinkommen vom 15. April 1994 über das öffentliche Beschaffungswesen (ÜoeB, SR 0.632.231.422). Hierfür wiederum massgeblich ist die Zentrale Produkteklassifikation der  Nationen (CPC; Urteil des BVGer B-1773/2006 vom 25. September 2008, auszugsweise publiziert in BVGE 2008/48, E. 3).
3.3 Das mit dem Los 31 gesuchte Profil "Programm-Manager" soll in den Jahren 2010 und 2011 während 3'300 Stunden bei der FUB in Bern eingesetzt werden. Gemäss Angaben der Vergabestelle wird von einem Programm-Manager vor allem das Koordinieren und Leiten von Programmen, einer Menge von mehreren zusammengehörenden Projekten mit gleichem oder ähnlichem Ziel, unter Berücksichtigung der strategischen Vorgaben, erwartet. Die Vergabestelle vertritt die Auffassung, dass mit den Zuschlagsempfängern ein Personalver-
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leih-Vertrag und nicht ein Auftrag oder Werkvertrag abgeschlossen werde. Für den Personalverleih sei die Vereinbarung eines  typisch sowie das Zurverfügungstellen eines Arbeitsplatzes beim Einsatzbetrieb, die Weisungsbefugnis betreffend  und das Fehlen jeglicher Garantie des Anbieters für  Leistungen. Entsprechend könnten die ausgeschriebenen Tätigkeiten unter den Personalverleih, nämlich unter die  872 CPC "Services de placement et de fourniture de personnel" subsumiert werden. Da Dienstleistungen der Kategorie 872 CPC nicht im Anhang 1 Annex 4 zum ÜoeB enthalten seien, sei das BöB auf die streitige Beschaffung nicht anwendbar.
Unabhängig, ob der Vertrag zwischen der Vergabestelle und der  als Personalverleihvertrag zu qualifizieren sein wird oder nicht, darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass die "Profil-"Mitarbeiter für die Bedarfsstelle gegen Entgelt Arbeitsleitungen im Informatikbereich zu erbringen haben. Die Vergabestelle wendet zwar zu Recht ein, dass sich der vorliegend zu beurteilende "Verleih" von Informatikfachspezialisten an die FUB unter vorübergehender Eingliederung in die Organisation der Auftraggeberin von den typischen zeitlich und sachlich begrenzten Informatikaufträgen , welche regelmässig in Form eines Auftrags bzw. Werks  würden.
Trotzdem erscheint prima facie die Zuordnung der fraglichen  unter eine Kategorie der Klassifikationsnummer 84 der CPC "Informatik und verbundene Tätigkeiten" als sachgerecht, zumal die Vergabestelle selber "aus Gründen der Vorsicht" von einer  Tätigkeit ausgegangen ist, und sowohl die Ausschreibung als auch den Zuschlag mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen hat.
Solche Dienstleistungen werden vom Bundesbeschaffungsrecht  Anhang 1 Annex 4 ÜoeB und Anhang 1a Ziff. 7 VöB erfasst, soweit der Schwellenwert von Fr. 248'950.- nach der Verordnung des EVD über die Anpassung der Schwellenwerte im öffentlichen  für das Jahr 2009 vom 27. November 2008 (AS 2008, 5955) i.V.m. Art. 6 Abs. 1 Bst. b BöB erreicht wird, was vor - liegend unstrittig der Fall ist. Es kann jedenfalls prima facie nicht davon ausgegangen werden, dass das BöB auf die streitige Beschaffung aller Wahrscheinlichkeit nach nicht anwendbar und folglich auf die Beschwerde nicht einzutreten wäre.
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3.4 Die Beschwerdeführerin ist als beim Zuschlag nicht  Anbieterin im Sinne von Art. 48 Abs. 1 VwVG zur Beschwerde legitimiert (vgl. den Zwischenentscheid des  B-5084/2007 vom 8. November 2007 E. 1.3). Frist und Form der Beschwerde sind gewahrt (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Der Kostenvorschuss wurde fristgerecht bezahlt (Art. 63 Abs. 4 VwVG).
4. Weiter ist zu prüfen, ob die Beschwerde in materieller Hinsicht prima facie offensichtlich unbegründet erscheint.
4.1 Im Rahmen eines Submissionsverfahrens ist die Befähigung jedes einzelnen Bewerbers zur Ausführung des Auftrags zu prüfen. Kriterien, die der Sicherstellung der finanziellen, wirtschaftlichen und/oder technischen Leistungsfähigkeit der Anbieter dienen, sind in der  als Eignungskriterien zu bezeichnen (Art. 9 Abs. 1 BöB). Eignungskriterien müssen auftragsspezifisch bzw. leistungsbezogen lauten und dürfen die Anbieter nicht mit Bezug auf ihre Herkunft  (Zwischenentscheide des Bundesverwaltungsgerichts /2010 vom 8. April 2010 E. 4, B-1470/2010 vom 24. März 2010 E. 4.2, B-504/2009 vom 3. März 2009 E. 5.3, m.w.H.; GALLI/MOSER/LANG/CLERC, Praxis des öffentlichen Beschaffungsrechts, 1. Band, 2. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2007, Rz. 347 f. mit Hinweis, BEYELER, a.a.O., N. 107). Werden Referenzen verlangt, ist darauf zu achten, dass nicht in wettbewerbsbeschränkender Weise solche verlangt werden, die vom Auftragsvolumen her weit über die ausgeschriebene Leistung hinausgehen (GALLI/MOSER/LANG/CLERC, a.a.O., Rz. 349). Trotz der "Kann"-Formulierung von Art. 9 Abs. 1 BöB gilt die Festlegung von Eignungskriterien als Pflicht (BEYELER, a.a.O., N. 285; DANIELA LUTZ, Die fachgerechte Auswertung von Offerten, in: Jean-Baptiste Zufferey/Hubert Stöckli [Hrsg.], Aktuelles Vergaberecht 2008 Marchés Publics 2008, Zürich 2008, S. 233 N. 47). Ihre ordnungsgemässe Bekanntgabe im Rahmen der Ausschreibung ist Ausfluss des  (MARTIN BEYELER, Öffentliche Beschaffung, Vergaberecht und Schadenersatz, Zürich 2004, N. 243; GALLI/MOSER/LANG/CLERC, a.a.O., Rz. 355). Eignungskriterien dienen damit zwar ebenso wie  der Wahl des wirtschaftlich günstigsten Angebots (BEYELER, a.a.O., N. 286). Da sie sich nur auf die anbietende Person beziehen, werden sie aber, anders als Zuschlagskriterien, unabhängig vom offerierten Leistungspaket beurteilt. Eignungskriterien sollen An-
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gebote herausfiltern, die sich wegen klaren, kategoriellen  in der Eignung der anbietenden Person nicht mehr  mit den übrigen Angeboten vergleichen lassen. Sie charakterisieren sich dadurch als zwingende Schwellenkriterien und als Vorfragen für die Anwendung von Zuschlagskriterien (GALLI/MOSER/LANG/CLERC, a.a.O., Rz. 347 ff.).
4.2 Nach ständiger Praxis verfügt die Vergabestelle bei der Wahl und der Anwendung von Eignungskriterien über einen breiten  (vgl. Zwischenentscheide des Bundesverwaltungsgerichts B-1470/2010 vom 24. März 2010 E. 4.2, B-504/2009 vom 3. März 2009 E. 5.3 und 6.1, B-7393/2008 vom 14. Januar 2009 E. 3.2.2.1; GALLI/MOSER/LANG/CLERC, a.a.O., Rz. 349, m.w.H.). Dass hohe Eignungsanforderungen im Lichte des erklärten  Ziels, den Wettbewerb zu stärken (Art. 1 Abs. 1 Bst. b BöB), problematisch sein können, ändert daran nichts. Unzulässig können indessen namentlich Eignungskriterien sein, die ohne überwiegende, anders lautende Interessen an ihrer Festlegung den wirksamen  unnötig behindern, indem sie Vorgaben machen, die nur von einem oder zwei Anbietern erfüllt werden können (GALLI/MOSER/LANG/CLERC, a.a.O., Rz. 242, 363).
4.3 Ein Anbieter, der schon die Festlegung der Eignungskriterien und nicht nur ihre Anwendung durch die Vergabestelle als rechtsfehlerhaft ansieht, hat diese Rüge bereits mit der Anfechtung der Ausschreibung und nicht erst gegen einen für ihn ungünstigen Zuschlagsentscheid geltend zu machen. Ist die Fehlerhaftigkeit für den Anbieter bereits aus der Ausschreibung ersichtlich, kann sie nach erfolgtem  nämlich nicht mehr gerügt werden (Zwischenentscheid des Bundesverwaltungsgerichts B-504/2009 vom 3. März 2009 E. 5.3, m.w.H.; Marc Steiner, Das Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht in Vergabesachen, in: Michael Leupold et al. [Hrsg.], Der Weg zum Recht, Festschrift für Alfred Bühler, Zürich 2008, S. 412). Auch gegen den Ausschluss vom Verfahren mangels Erfüllung eines  erfolgt eine solche Rüge damit verspätet.
4.4 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Zuschlagsempfängerin erfülle die Eignung für den Auftrag nicht, da sie über keine Bewilligung für den Personalverleih gemäss Bundesgesetz vom 6. Oktober 1989 über die Arbeitsvermittlung und den Personalverleih (AVG, SR 823.11)
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verfüge und entsprechend aus dem Vergabeverfahren hätte  werden müssen.
4.4.1 In der hier interessierenden Ausschreibung wurde im SHAB Nr. 196 vom 9. Oktober 2009 unter Ziffer 3.8 einleitend festgehalten, dass die aufgeführten Eignungsnachweise vollständig und ohne  oder Modifikation mit der Unterbreitung des Angebots bestätigt bzw. beigelegt und erfüllt werden müssten, ansonsten auf die Offerte nicht eingegangen werde. Als Frist für die Einreichung der  wurde der 19. November 2009 bestimmt (Ziff. 1.4 der ). Einer der geforderten Nachweise (Ziff. 3.8 E7 der ) war derjenige einer Bewilligung zum Personalverleih. Als Beilage wurde eine Kopie der Bewilligung oder im Falle der Befreiung das entsprechende Schreiben des Kantonalen Amts für Wirtschaft verlangt.
4.4.2 Die Zuschlagsempfängerin reichte am 16. November 2009 (Datum Poststempel: 18. November 2009) zusammen mit der Offerte zum hier interessierenden Projekt unter anderem eine Bestätigung für nicht-bewilligungspflichtigen Personalverleih des zuständigen  Amtes (beco Berner Wirtschaft) vom 8. Januar 2009 ein. Im Rahmen einer Rechts- und Missbrauchskontrolle erweist sich die  der Vergabestelle als sachgerecht, wenn sie aufgrund der Bestätigung des kantonalen Amtes die Eignung der  als in diesem Punkt gegeben erachtete. Indem die  nachgewiesen hat, dass sie zur Zeit für den  keine Bewilligung zum Personalverleih benötigte, ist sie den  Bedingungen in der Ausschreibung fristgerecht . Folglich sind diesbezüglich keine Gründe ersichtlich, die Zuschlagsempfängerin vom Verfahren auszuschliessen. Es kann von der Vergabestelle in diesem Verfahrensstadium auch nicht gefordert werden, dass sie die von der zuständigen Behörde verfasste  materiell zu überprüfen hätte.
Sind jedoch die Voraussetzungen für den nicht-bewilligungspflichtigen Personalverleih nicht mehr gegeben, indem beispielsweise die  Umsatzschwelle von CHF 100'000.– (Art. 12 AVG i.V.m. Art. 29 der Arbeitsvermittlungsverordnung vom 16. Januar 1991 [AVV, SR 823.111]) überschritten wird, muss beim zuständigen Amt ein Gesuch für eine Bewilligung für den Personalverleih gestellt werden. Es ist davon auszugehen, dass die jährliche Umsatzschwelle von CHF
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100'000.– im vorliegenden Fall bei einem Auftragsvolumen von über CHF 700'000.– und einer Leistungsperiode vom 1. Quartal 2010 bis zum 4. Quartal 2011 überschritten wird. Ist dies der Fall, ist die  Bewilligung nachträglich einzuholen.
Mit Eingabe vom 28. Juni 2010 reicht die Zuschlagsempfängerin eine entsprechende Bewilligung vom 17. Juni 2010 zu den Akten. Die  beantragt im Schreiben vom 5. Juli 2010, diese  aus den Akten zu weisen. Der Antrag der Beschwerdeführerin ist aber abzuweisen. Die Zuschlagsempfängerin hat sich zwar im  Verfahren nicht als Partei konstituiert und somit  keinen Anspruch auf einen Einbezug ins Verfahren. Trotzdem liegt es im Ermessen der Beschwerdeinstanz, inwieweit sie "andere " in das Verfahren einbeziehen will, etwa weil sie sich dadurch weitere Aufschlüsse über den Sachverhalt verspricht (vgl. SEETHALER/PLÜSS, in: Praxiskommentar VwVG, Waldmann/ (Hrsg.), Zürich 2009, Art. 57 N 15 m.w.H.). Zudem gebietet der Untersuchungsgrundsatz (Art. 12 VwVG), dass die Behörde den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen feststellt. Da die beigebrachte Personalverleihbewilligung den Sachverhalt , ist diese ohne Weiteres zu den Akten zu nehmen.
4.5 Die Beschwerdeführerin macht des Weiteren geltend, obwohl sie ein massiv günstigeres Angebot als beispielsweise die  deponiert habe (CHF 478'500.– gegenüber CHF 706'200.–), habe sie den Zuschlag trotzdem nicht erhalten. Der Grund für die Nichtberücksichtigung sei auf erhebliche Punktabzüge bei den Selbstdeklarationen und dem Mitarbeiterprofil zurückzuführen. Der Begründung der Vergabestelle könne entnommen werden, dass diese von einer längeren Einarbeitungszeit ausgegangen sei und  diverse fehlende Unterlagen/Nachweise, namentlich , beanstandet habe. Diese Beanstandungen seien . Die Annahme einer Einarbeitungszeit bei dem für das Los 31 vorgesehene Profil sei willkürlich, da Herr C._ eine über zehnjährige Erfahrung beim Bund und bei öffentlichen Verwaltungen aufweisen könne. Zudem seien von der Vergabestelle keine  einverlangt worden. Die Qualität des Mitarbeiters ergebe sich ohne weiteres aus den eingereichten Projektreferenzen.
4.5.1 Der Vergabestelle steht nicht nur bei der Wahl der  (vgl. E. 4.2) und der Eignungsnachweise sondern auch bei
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der Bewertung dieser Kriterien ein grosser Ermessensspielraum zu, in den das Bundesverwaltungsgericht nicht eingreifen darf, zumal  Art. 31 BoeB im Beschwerdeverfahren Unangemessenheit nicht gerügt werden kann. Das Bundesverwaltungsgericht hat nur , wenn die Vergabestelle ihr Ermessen überschritten oder missbraucht hat (BGE 125 II 86 E. 6; Urteil des Bundesgerichts 2P.193/2006 vom 29. November 2006 E. 1.5; Zwischenentscheide des Bundesverwaltungsgerichts B-504/2009 vom 3. März 2009 E. 5.3 und 6.1 sowie B-7393/2008 vom 14. Januar 2009 E. 3.2.2.2). Namentlich steht die Beurteilung, ob eine Referenz ausreicht, um darzutun, dass eine Unternehmung auch in der Lage ist, den ausgeschriebenen  zu erfüllen, im Ermessen der Vergabestelle (Zwischenentscheid des Bundesverwaltungsgerichts B-6253/2009 vom 16. November 2009 E. 4). Das Bundesverwaltungsgericht greift hier nur in den Spielraum der Vergabestelle ein, wenn ein qualifizierter Ermessensfehler vorliegt (BGE 125 II 86 E. 6; HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., Rz. 473).
Entsprechend kann, soweit die Beschwerdeführerin eine  Bewertung geltend macht, auf diese Rüge nicht  werden. Soweit die Beschwerdeführerin hingegen eine willkürliche Bewertung ihres Angebots rügt, ist darauf einzutreten.
4.5.2 In der Ausschreibung im SHAB Nr. 196 vom 9. Oktober 2010 wurden unter Ziff. 3.8 die verlangten Eignungsnachweise aufgeführt. Betreffend die Zuschlagskriterien wurde in Ziff. 3.9 auf die Unterlagen verwiesen. Gemäss Pflichtenheft ging die Vergabestelle bei der  des wirtschaftlich günstigsten Angebots für das Los 31  der Erfüllung der Anforderungen an die Leistung von maximal 1930 Punkten (57 %) und hinsichtlich des Preises von maximal 1450 Punkten (43 %) aus. Als Anforderungen wurde in Bezug auf das nicht monetäre Kriterium unter anderem verlangt, dass für jedes Profil, für das ein Angebot eingereicht werde, die vorgegebenen Exceltabellen (Selbstdeklaration) auszufüllen seien (Vorlage gemäss Beilage ). Des Weiteren seien detaillierte Lebensläufe mit Foto sowie Diplomen wie auch Erfahrungs- und Kenntnisnachweise . Die Exceltabellen (Selbstdeklaration) seien Bestandteil des Angebots und durch die Anbieterinnen unterzeichnet einzureichen. Schliesslich wurde darauf hingewiesen, dass das Evaluationsteam im Rahmen der Evaluation die Selbstdeklarationen aufgrund der  Lebensläufe, Diplome, Erfahrungs- und Kenntnisnachweise vergleichen werde. Unter Ziff. 8.1 Bst. C des Pflichtenhefts wurde noch
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einmal präzisiert, dass unter anderem Kopien von Diplomen, Zerti - fikaten, Erfahrungs- und Kenntnisnachweisen sowie Referenzen  waren.
4.5.3 Die Gründe für die im Vergleich zur Selbstdeklaration  Punktabzüge wurden der Beschwerdeführerin im Schreiben (Begründung) vom 28. Februar 2010 von der Vergabestelle kurz dargelegt. In der Stellungnahme vom 12. April 2010 setzte sich die Vergabestelle eingehend mit den Rügen der Beschwerdeführerin in Bezug auf die Bewertung der einzelnen Zuschlagskriterien des  Profils auseinander. Die Punktabzüge begründet die  vor allem damit, dass sich in den von der Beschwerdeführerin eingereichten Unterlagen keine oder keine hinreichend  Belege für die verlangten Merkmale hätten finden lassen.
4.5.4 Die Beschwerdeführerin gab sich im Angebot in der  für das Profil (C._) 1740 Punkte (max. mögliche Punkte: 1930). Die Vergabestelle bewertete das Profil mit 300 Punkten.
Die Vergabestelle begründet ein Grossteil der Punktabzüge mit Bezug auf das Angebot der Beschwerdeführerin nachvollziehbar. Deshalb ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin, auch wenn man ihr die in der Selbstdeklaration aufgeführten 1740 Punkte zu einem Teil zubilligen würde, für einen Zuschlag kaum in Frage käme.
Entsprechend können nach vorläufiger Prüfung der materiellen Rechtslage den von der Beschwerdeführerin gestellten Anträgen auf Aufhebung der Zuschlagsverfügung und gerichtliche Anweisung der Vergabestelle, das Angebot der Beschwerdeführerin neu zu bewerten, gestützt auf die vorhandenen Akten wenige Erfolgschancen zuerkannt werden.
4.6 Da die Beschwerde aber aufgrund der Punktedifferenz beim  Preis (Bewertung des Zuschlagskriteriums Z2: : 898 Punkte; Zuschlagsempfängerin: 0 Punkte) dennoch nicht als offensichtlich unbegründet erscheint, ist des Weitern für die Frage, ob die aufschiebende Wirkung zu gewähren ist oder nicht, eine Abwägung der auf dem Spiel stehenden öffentlichen und privaten Interessen vorzunehmen.
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4.6.1 Die Vergabestelle macht geltend, der mit dem Los 31 gesuchte "Programm Manager" habe die ganze Projektpalette im Bereich  einer VBS-weiten sicheren Basisplattform-Architektur zu steuern und zu koordinieren. Werde dieses Projekt verzögert, sei es nicht möglich, die neue Büroautomationsumgebung den Truppen zur  zu stellen. Auch die offenen Punkte im Bereich Sicherheit würden für die Armee und die Sicherheit des Landes ein grosses  darstellen.
4.6.2 Die privaten Interessen der Beschwerdeführerin gehen  dahin, durch Aufhebung der Zuschlagsverfügung die Chancen auf die Erteilung des Zuschlages und damit auf die Ausführung des ausgeschriebenen Auftrages zu wahren. Die Beschwerdeführerin substanziiert jedenfalls ihr Interesse an der Gewährung der  Wirkung nicht weiter, ausser dass sie bezweifelt, dass eine Verzögerung der zur Diskussion stehenden Arbeiten zu einer  der Sicherheit des Landes führen könnte.
4.6.3 Das Bundesverwaltungsgericht anerkennt eine besondere Dringlichkeit in dem Sinne, als der aktuelle Betrieb der Informatik sowie die laufenden Projekte und Programme der FUB weitergeführt werden können und damit die Funktionsfähigkeit der Informatik des VBS aufrecht erhalten werden kann. In diesem Sinne hat der Instruktionsrichter die Vergabestelle bereits superprovisorisch in  des anders lautenden Antrags der Beschwerdeführerin , Leistungen, die für die Aufrechterhaltung der  der Informatik erforderlich sind, einstweilen weiterhin bei der Zuschlagsempfängerin zu beziehen.
Das VBS erfüllt verschiedene Aufgaben im sicherheits- und  Bereich und damit im Zusammenhang mit der Sicherheit der Schweiz. Hier ist bezüglich Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Nachweisbarkeit der Daten, höchste Informatiksicherheit geboten. Zudem stellt ein Plattformwechsel, wie er vorliegend im Gang ist, und somit ein gemeinsamer Betrieb von alten und neuen Infrastrukturen, grundsätzlich ein sicherheitstechnisches Risiko dar. Entsprechend schnell sollte folglich der Übergang geschehen. Dies um so mehr, als über 13'000 VBS-Arbeitsplätze von den Massnahmen betroffen sind. Diesen öffentlichen Interessen kommt ein erhebliches Gewicht zu.
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4.7 Wegen den geringen Erfolgsaussichten und den erheblichen öffentlichen Interessen sind die Gründe, die für eine sofortige Voll - streckbarkeit sprechen, gemeinsam gewichtiger, als diejenigen die für die gegenteilige Lösung angeführt werden können. Entsprechend ist das beantragte Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung abzuweisen, damit das Vergabeverfahren fortgeführt und durch  des Zuschlags an das wirtschaftlich günstigste Angebot zu einem Abschluss gebracht werden kann.
4.8 Bei dieser im Rahmen der aufschiebenden Wirkung  summarischen Prüfung der Erfolgsaussichten der  ist in aller Regel, wie auch im vorliegenden Fall, auf weitere Beweismassnahmen, wie sie die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 27. April 2010 beantragt, zu verzichten. Gestützt darauf, dass die aufschiebende Wirkung nicht gewährt wird, sind die Anträge Ziff. 7. und 8. in den Schlussbemerkungen der Vergabestelle vom 27. Mai 2010 abzuweisen. Auf den Antrag der Beschwerdeführerin auf weiter - gehende Akteneinsicht wird nach Rechtskraft dieses  zurückzukommen sein.
5. Über die Kosten- und Entschädigungsfolgen des vorliegenden Zwischenentscheids ist mit dem Endentscheid zu befinden.