Decision ID: fe84ca25-e248-46f7-9796-ce3593ef6616
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren
1957
,
war a
ls Lastwagenfahrer bei
Y._
,
Z._
, tätig (
Urk.
8/7/94), als er am 17. April 1996 als Lenker eines Last
wagens an einer Auffahrkollision zwischen zwei Lastwagen und ei
nem Per
sonenwagen beteiligt war
, und sich dabei ein Distorsionstrauma der
Hals
wirbel
säule
(HWS) zuzog (
Urk.
8/7/90).
Anschliessend litt der Versicherte unter Kopf- und Nackenschmerzen (
Urk.
8/7/47)
und meldete sich am
3. November 2000 bei
der Inva
liden
versi
che
rung zum Bezug von Versicherungs
leistun
gen (Umschulung;
Urk.
8/1
Ziff. 7.8) an. Die Sozialversiche
rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
,
holte
einen
Arztb
ericht
(
Urk.
8/
3
) und einen
Arbeit
geberbericht
(
Urk.
8/9)
ein und zog bei der Schweizerischen
Unfallversiche
rungsanstalt
(SUVA) die Ak
ten
betreffend
den Unfall des Versicherten von
1996 (
Urk.
8/7/1-95)
,
bei der
Ar
beitslosenkasse
des Kantons Zürich einen Bericht (
Urk.
8/8/1-2) und den Ver
sicherten betreffende Akten (
Urk.
8/8/3-27)
sowie einen Auszug aus dem indi
viduellen Konto des Versicherten (
Urk.
8/11/2-4) bei
. Nach Erlass des Vorbe
scheids (
Urk.
8/20) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 30. Mai 2001 (
Urk.
8/22) einen Anspruch des Versicherten auf berufliche Massnahmen. Diese Verfügung ist unangefochten in Rechtskraft er
wachsen.
1.2
Der Versicherte war seit dem 1. Juni 2006 als Chauffeur bei der
A._
,
B._
(
Urk.
8/34/2-8
Ziff.
2.1), tätig, als er sich am 24. Juni 2009
erneut
bei der Invalidenversicherung zum Bezug von Ver
siche
rungs
leistungen
(Massnahmen für die berufliche Ein
gliederung, Rente;
Urk.
8/28/1
)
anmeldete. Die
IV-Stelle zog erneut einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versi
cher
ten
(
Urk.
8/32) bei und holte einen
Arbeit
geberbericht
(Urk. 8/34/2
8) sowie ver
schiedene Arztberichte bei behandelnden Ärzten
ein
(
Urk.
8/40/4-7,
Urk.
8/43,
Urk.
8/45). Mit Verfügung vom 25. Mai 2010 (
Urk.
8/48) stellte die IV-Stelle den Abschluss der Arbeits
vermittlung fest.
Mit Vorbescheid vom 24. November 2010 (
Urk.
8/57) stellte die IV-Stelle dem Versicherten die
Zusprache
einer
Viertelsrente
bei einem Invaliditätsgrad von 44
% mit Wirkung ab 1. Dezember 2009 in Aussicht. Dazu nahm die berufliche Vorsorgeeinrichtung der
A._
am 4. (
Urk.
8/62/1) und 10. Ja
nu
ar 2011 (
Urk.
8/63) Stellung. In der Folge liess die IV-Stelle den Versicherten medizinisch begutachten (Gutachten vom 9. Juni 2011; Urk. 8/79/1-22) und verneinte nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk. 8/88; Urk. 8/90) mit Verfügung vom 19. Januar 2012 (
Urk.
8/93 =
Urk.
2) einen Rentenanspruch des Versicherten.
2.
Gegen die Verfügung vom 19. Januar 2012 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 6.
Februar 2012 Beschwerde mit dem Antrag, diese sei aufzuheben, es sei ihm
bei einem
Invaliditätsgrad von 50
%
eine halbe Rente zuzusprechen (Urk. 1 S. 1).
Mit Beschwerdeantwort vom 15. März 2012 beantragte die IV
Stelle die Abwei
sung der Beschwerde (Urk. 7). Ein
e Kopie dieser Eingabe wurde dem
Versi
cher
ten am 5. Juni 2012 zugestellt (Urk. 9).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun
desge
setzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Be
ein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heit
lichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zu
dem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8
ATSG)
sind.
Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei
ei
nem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine
Viertel
srente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent An
spruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem
Invali
di
tätsgrad
von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.3
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom
19. Januar
2012
(Urk. 2) davon aus, dass
seit Oktober 2009 weder in der angestammten Tä
tigkeit noch
in einer
behinderungsangepassten
Tätigkeit
eine Arbeitsunfähig
keit
ausgewiesen sei, weshalb der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine In
vali
den
rente
zu v
erneinen sei
.
2.2
Der Beschwerdeführer
bringt
hiegegen
vor, dass
er in der linken Schulter dau
ernd Schmerzen verspüre, und dass die Beweglichkeit seines linken Schul
ter
ge
lenks stark eingeschränkt sei. Aus diesem Grunde seien ein Invaliditätsgrad von 50
%
und ein Anspruch auf eine halbe Rente ausgewiesen (
Urk.
1).
3.
3.1
Im Hinblick auf einen Rentenanspruch gilt es im Folgenden vorerst die medizi
nisch beurteilte Arbeitsfähigkeit zu prüfen.
3.2
Dr.
med.
C._
, Facharzt für
Orthopädische Chirurgie und Traumatolo
gie des Bewegungsapparates FMH, Chefarzt der Klinik für Orthopädische Chirur
gie des
D._
, diagnostizierte in seinem Bericht vom 7. De
zember 2009 (
Urk.
8/40/4-5) zuhanden der Beschwerdegegnerin
residuelle
Schul
ter
schmerzen
links b
ei Status nach
Supraspinatusseh
nen
Revision und
Bizep
sten
dinose
links am 21.
Oktober 2008 und einen Status nach
Rehospitali
sation
bei postoperativer
Schmerzexazerbation
. Bei ausgereizter konservativer Behandlung und einer mittels MRI nachgewiesenen schweren Degeneration der
Supra
spina
tus
sehne
sei am 21. Oktober 2008 eine
Rotatorenmanschet
ten
-Revi
sion
und
Bizepstenodese
links durchgeführt worden. Der postoperative Verlauf habe sich wegen einer massiven
Schmerzexazerbation
äusserst komplex gestal
tet. Die Be
handlung der Schulter sei vorläufig abgeschlossen. Die bisherige Tä
tigkeit des
Beschwerdeführers als Lastwagenfahrer mit dem Verteilen von Stückgut auf Bau
stellen sei
ihm
nicht mehr zuzumuten. Die Ausübung einer
behinderungs
ange
passte
n
Tätigkeit ohne Belastung der linken oberen Extremität, insbesondere sitzende Tätigkeiten sowie vorwiegend im Ge
hen auszuübende Tätigkeiten seien dem Beschwerdeführer im Umfang eines
Ar
beitspensums
von 70
%
zuzumuten.
In seinem Bericht vom 7. Dez
ember 2009 zuhanden von
Dr.
E._
(Urk. 8/40/6-7) führte
Dr.
C._
aus, dass der Beschwerdeführer insgesamt ein frust
rie
rendes Operationsresultat zeige. Er habe ihn indes
darauf hingewiesen, dass er trotz der
residuellen
Schmerzen im Bereich seiner linken Schulter kaum mit einer „hochprozentigen“ Berentung rechnen könne, und sich Gedanken über eine neue Arbeitsstelle machen solle.
3.3
Dr.
med.
E._
, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, stellte in seinem Bericht zuhanden der Krankentaggeldversicherung des Beschwerdeführers vom 25. Januar 2010 (
Urk.
8/45/1-3) fest, dass der Beschwerdeführer eine
behinde
rungsangepasste
Tätigkeit ohne Belastung für die linke Schulter und den linken
Arm, ohne Heben von schweren Lasten und ohne Überko
pfarbeit voraussicht
lich
nach der Zeit von einem Monat
bis zwei Monaten werde ausüben können.
In seiner Stellungnahme vom 5. Februar 2010 (
Urk.
8/43) erwähnte
Dr.
E._
,
dass
Dr.
C._
gegenüber der Taggeldversicherung des Beschwerdeführers die
sem
eine Arbeitsfähigkeit für leichtere Arbeiten attestiert habe, worauf diese die
Tag
geldleistungen
eingestellt habe.
3.4
Dr.
med.
F._
, Facharzt für
Orthopädische Chirurgie und Trau
ma
to
logie des Bewegungsapparates
, Leitender Arzt
der Klinik für Orthopädische Chi
rur
gie des
D._
, führte in seinem Bericht vom 5. Juli 2010 (
Urk
3/6) aus, dass
auf Grund des
gute
n
Ansprechen
s
d
es Beschwerdefüh
rers auf eine
subacromiale
Infiltration die
residuellen
Schmerzen
im Bereich der linken Schulter als
Impingement
zu
interpretieren
seien
. Bei insgesamt intakter
Rota
to
ren
manschette
könne allenfalls eine
subacromiale
Dekompression durch
geführt werden. Für einen solchen Schritt sei der Leidensdruck gegenwärtig je
doch zu gering. Für leichte Arbeiten sei dem Beschwerdeführer eine Arbeitsfä
higkeit zu attestieren,
damit er
beim Arbeitsamt vermittelbar sei.
3.5
Mit Bericht vom 19. August 2010 (
Urk.
8/49/6-7) stellte
Dr.
C._
fest, dass der Beschwerdeführer
seit dem 23. August 2010 im Umfang eines Arbeitspensums von 50
%
als Schulbusfahrer tätig sei. Daneben sei er bei der Arbeitslosenversi
cherung zur Arbeitsvermittlung angemeldet und sei auf Arbeitssuche. Die ge
gen
wärtige Tätigkeit als Fahrer sei ihm im Umfang eines Arbeitspensums von 50
%
zuzumuten. In einer optimal adaptierten Tätigkeit ohne belastende Arbei
ten mit der linken oberen Extremität bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 70
%
.
3.6
Dr.
med.
G._
, Facharzt FMH für Chirurgie, führte in seiner auf Grund
der Akten verfassten Stellungnahme vom 21. Dezember 2010 (Urk. 8/61/1-2) aus, dass
der Beschwerdeführer unter einer
Minderbelastungs
fä
higkeit
und Bewegungseinschränkung verbunden mit Schmerzen im Bereich des
linken Schultergelenks leide. Diese Symptomatik entspreche einem
Impinge
ment-
Syndrom
. Zur genauen Diagnosestellung und Durchführung einer adä
quaten
Therapie müsste eine klinische MRI-Untersuchung durchgeführt werden. Die Aus
übung von Tätigkeiten, welche ein Heben schwerer Lasten und Arbeiten mit dem linken Arm über
Schulterhöhe erforderten, sei
dem Beschwerdefüh
rer nicht mehr zuzumuten. Die Ausübung adaptierter Tätigkeiten ohne Belas
tung der linken Schulter und des linken Arms
, insbesondere Tätigkeiten auf Tischhöhe
sowie die Tätigkeit eines Chauffeurs ohne das Tragen schwerer Lasten sei dem Be
schwerdeführer vollumfänglich zuzumuten.
3.7
Dr.
med.
H._
, Praktischer Arzt FMH, erwähnte in seinem undatier
ten Bericht vom Januar 2011 (Datum des Arztberichtsformulars;
Urk.
8/70), dass der Beschwerdeführer angegeben habe, als Schulbusfahrer nur zu 50
%
arbeits
fähig zu sein (
Ziff.
1.6). Diese Arbeit komme ihm entgegen, da er zwischen den einzelnen Einsätzen etwas ausruhen könne (
Ziff.
1.7).
3.8
Dr.
E._
führte in seinem Bericht vom 2
5.
Februar 2011 (
Urk.
8/73) aus, dass
er den Beschwerdeführer
gegenwärtig
wegen arterieller Hypertonie, Tinnitus und
chronischen Schulterschmerzen behandle. In der linken Schulter bestehe eine
stark eingeschränkte Beweglichkeit im Sinne eines
Rezidivimpingements
bei Sta
tus nach
Sup
raspinatussehnen
-Rekonstruktion.
Vorübergehend habe ein Zu
stand
bei „
Frozen
shoulder
“ bestanden. Der Beschwerdeführer leide sowohl am Tag als auch in der Nacht unter Schmerzen im Bereich der linken Schulter.
3.9
PD
Dr.
med.
I._
, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation
und Rheumatologie,
J._
, erwähnte
in
seinem
Gutachten vom
9.
Juni 2011
(
Urk.
8/
79/1-11
), dass
er den
Be
schw
erdeführer am
5.
und
6.
Mai 2011 unter
sucht habe, wobei zusätzlich eine
Evaluation der arbeitsbezogenen funkti
onel
len Leistungsfähigkeit (EFL
)
durch
ge
führt worden sei
. Er
stellte
die folgenden Diagnosen (S.
9
):
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
klinisch
subacromiales
Impingementsyndrom
links bei
Status nach
Supraspinatussehnen
-Revision,
Bizepstenodese
links am 2
1.
Oktober 2008
Status nach
Rehospitalisation
bei postoperativer
Schmerzexazerbation
anamnestisch vorübergehender
Frozen
shoulder
der Schulter links
anamnestisch Lumbalgien, intermittierend
lumbospondylogenes
Syn
drom rechts bei
Wirbelsäulenfehlhaltung
muskulärer Insuffizienz
kürzlich abdominaler Ausstrahlung
Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
arterielle Hypertonie
anamnestisch Tinnitus beidseits
Das arbeitsbezogene relevante Problem bestehe beim Beschwerdeführer in einer schmerzbedingt verminderten Belastungstoleranz der linken Schulter.
Eine MRI-
Untersuchung der Schulter habe keine Ruptur der operierten
Rotatoren
man
schette
ergeben. Sie habe höchstens eine Einengung des
Subacromialraumes
er
geben, w
o
mit
sich die
persistierende
Impingement
symptomatik
erklären lasse. Klinisch hätten sich keine Hinweise auf eine
Frozen
shoulder
oder eine
retraktile
Kapsu
litis
ergeben (S. 8).
Die Ausübung seiner bisherigen Tätigkeit als Lastwagenfahrer sei dem Be
schwer
deführer weiterhin zuzumuten. Die zu hantierenden Gewichte zwischen fünf und zehn Kilogramm Gewicht lägen im Bereich der ermittelten Leistungs
fähigkeit. Die Zumutbarkeit des Ziehens und Stossens eines
Palettenwagens
beim
Transport von Paletten könne nicht abschliesse
nd beurteilt werden, da das
Zug
ge
wicht
nicht bekannt sei.
Zudem
könne die Zumutbarkeit des
Ziehens ei
nes
Rohr
bundes
nicht abschliessend beurteilt werden, da der effektive Kraftauf
wand nicht bekannt sei. Auf Grund der Beobachtungen bei den Tests sei jedoch davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer diese Tätigkeit mit hoher Wahr
schein
lichkeit bewältigen könne (S. 9).
Dem Beschwerdeführer sei die Ausübung der bisherigen Tätigkeit als Last
wa
genfahrer beim Tra
nsport von Stückgut und Rohren
im Umfang eines
Ar
beits
pensums
von 100
%
seit Oktober 2009 zuzumuten. Jede andere, körperlich leichte
bis knapp mittelschwere Tätigkeit, ohne Überkopfarbeiten, mit Tragen und Heben
von Gewichten
von höchstens 10 bis 15 Kilogramm,
vom Boden bis
höchstens
zur Taillenhöhe und horizontal, ohne repetitive Rotationsbewegungen mit der linken Schulter sei dem Beschwerdeführer im Umfang eines
Arbeits
pensums
von 100
%
zuzumuten. Abgesehen von der Zeit unmittelbar nach der
Schulter
operation
sei dem Beschwerdeführer die Ausübung einer
behinderungs
ange
passten
Tätigkeit immer zumutbar gewesen.
Dem Beschwerdeführer sei auch die Ausübung der von ihm gegenwärtig tatsächlich ausgeübten Tätigkeit als
Schul
busfahrer
im Umfang eines Arbeitspensums von 100
%
zuzumuten (S. 10).
3.10
In seiner das Gutachten
vom
9.
Juni 2011
ergänzenden Stellungnahme vom
6.
Oktober 2011
(
Urk.
8/
83
) führte PD
Dr.
I._
aus,
dass die
Arbeitsfähig
keits
beurteilung
durch
Dr.
C._
vom 1
9.
August 2010, wonach dem Beschwer
de
führer die Ausübung der bisherigen Tätigkeit als Lastwagenfahrer nicht mehr zuzumuten und die Ausübung einer behinderungsangepassten Tätigkeit ledig
lich im Umfang eines Beschäftigungsgrads von 70
%
zuzumuten sei,
nicht nach
vollziehbar sei. Denn die angestammte Tätigkeit als Stückgutchauffeur habe gemäss den Angaben des Beschwerdeführe
r
s und seiner ehemaligen Arbeit
ge
be
rin das Hantieren mit Lasten im mittelschweren Bereich und kein Hantieren von Lasten über Kopf umfasst. Sodann habe
Dr.
C._
offensichtlich die Leis
tungs
fähigkeit des Beschwerdeführers unterschätzt, was allenfalls durch das dysfunk
tio
nale Krankheitsverhalten des Beschwerdeführers zu erklären sei.
3.11
Dr.
H._
erwähnte in seine
r Stellungnahme
vom
3.
Februar 2012
zum Vor
bescheid der Beschwerdegegnerin (
Urk.
8/94)
, dass der Beschwerdeführer
in Be
zug auf seine bisherige Tätigkeit sicher mehr als 50
%
eingeschränkt sei. Der Be
schwerdeführer klage neu auch über Schmerzen in der rechten Schulter und weise eine depressive Veranlagung auf.
3.12
Dr.
E._
führte in seiner Stellungnahme vom
6.
Februar 2012 (
Urk
8/95) aus, dass
der
Beschwerdeführer durch die Entlastung der linken Schulter
zusätzlich unter
Schmerzen
in
der rechten Schulter
leide
. Zudem leide er an einem chro
nischen
Lumbovertebralsyndrom
, arterieller Hypertonie, Tinnitus und unter ei
ner
chronischen existentiellen Angstsymptomatik. Er bemühe sich, trotz der Schmer
zen
seiner Tätigkeit als Schulbusfahrer nachzugehen. Die Angaben des Be
schwer
deführers, dass er nicht
in einem höheren Umfang als dem tatsächlich aus
geübten
Arbeitspensum
von 50
%
arbeiten könne, seien nachvollziehbar.
3.13
E
ine am
7.
Februar 2012 durchgeführte MR-
Arthrographie
der rechten Schulter des
Beschwerdeführers
ergab gemäss
Bericht vom 8. Februar 2012 (Urk. 5/3)
als Befund ein
geringgradiges
suba
c
romiales
Impingement
mit
geringgradiger
bur
sa
seitiger
Partialruptur der
Supraspinatussehne
und Bursitis
subacromialis
und
deltoidea
sowie eine
geringgradig
e
leicht aktivierte AC-Arthrose
.
4.
4.1
Den angeführten medizinischen
Akten ist zu entnehmen, dass der Beschwerde
führer unter einer schweren Degeneration der
Supraspinatussehne
litt und am 2
1.
Oktober 2008 an seiner linken Schulter operativ mittels
Supraspinatus
seh
nen-Revision
und
Bizepstendinose
behandelt wurde (vorstehende E. 3.2).
Bei den
nach der Operation persistierenden
Schulter
schmerzen
des Beschwerdefüh
rers handelt es sich nach
den
Beurteilungen
durch die
beteilig
t
en Ärzte um eine
einem
Impingement
-Syndrom
entsprechende Symptomatik (E.
3.6), um ein
Re
zi
divimpingement
bei Status nach
Supraspinatussehnen
-Rekonstruktion
(
E. 3/8
),
um ein
klinisches und
subacromiales
Impingement
syndrom
links
(
E. 3.9
) bezie
hun
gsweise um ein
geringgradiges
subac
romiales
Impingement
mit
geringgra
diger
bursaseitiger
Partialruptur der
Supraspinatussehne
, mit
Bursitis
subacro
mialis
und
deltoidea
und
geringgradig
leicht aktivierte
r
AC-Arthrose
(
E. 3/13
).
4.2
In ihrer Beurt
eilung der Arbeitsfähigkeit des
Beschwerdefüh
rers
wichen die be
teiligten Ärzte teilweise voneinander ab.
Dr.
C._
ging
in seinen Beurteilungen
vom
7.
Dezember 2009 (
E.
3.2
)
und vom 1
9.
August 2010 (
E.
3.5
)
davon aus
,
dass dem Beschwerdeführer die Ausübung der bisherigen
Tätigkeit als Lastwa
genfahrer mit dem Verteilen von Stückgut nicht mehr
und die
Ausübu
ng einer behinderungsangepassten
Tätigkeit ohne Belastung der linken oberen Extremi
tät
noch
im Umfang eines Ar
beitspensums von 70
%
zuzumuten sei
.
Während
Dr.
H._
am
3.
Februar 2012 (E.
3.11
) davon ausging, dass der Beschwer
de
führer in Bezug auf seine bisherige Tätigkeit sicher mehr als 50
%
einge
schränkt sei, ging
Dr.
E._
in seiner Stellungnahme vom
6.
Februar 2012 (
E. 3.12
) da
von aus, dass
dem
Beschwerdeführer höchstens noch die Ausübung der von ihm tatsächlich ausgeübten Tätigkeit als Schulbusfahrer im Umfang eines
Ar
beits
pensum
s
von 50
%
zuzumuten sei.
Demgegenüber
stellte
Dr.
E._
in seinem Bericht vom 2
5.
Januar 2010 (
E.
3.3
)
fest, dass
dem
Beschwerdeführer
die Ausübung
eine
r
behinderungs
ange
passte
n
Tä
tigkeit ohne Belastung für die linke Schulter und den linken Arm, ohne Heben
von schweren Lasten und ohne Überkopfarbeit voraussichtlich in ein bis zwei Mo
na
ten
zuzumuten sein werde.
Damit übereinstimmend attestierte
Dr.
F._
dem Beschwerdeführer am
5.
Juli 2010
(E.
3.4
) für leichte Arbeiten
eine Arbeits
fähigkeit.
Dr.
G._
(E.
3.6
) vertrat sodann die Meinung,
dass dem Beschwerde
führer
behinderungs
angepasste
Tätigkeiten ohne Belastung der linken Schulter und des linken Arms, insbesondere Tätigkeiten auf Tischhöhe
und insbesondere die
Tätigkeit eines Chauffeurs ohne das Tragen schwerer Lasten vollumfänglich zu
zumuten
sei
en
.
Damit übereinstimmend ging auch PD
Dr.
I._
in
seinem
Gutachten vom
9.
Juni 2011 (
E.
3.9
)
davon aus
, dass
dem Beschwerdeführer kör
perlich leichte bis knapp mittel
schwere Tätigkeiten, ohne Überkopfarbeiten, mit Tragen und Heben von Ge
wichten vom Boden bis zur Taillenhöhe und horizon
tal, ohne repetitive Rotati
onsbewegungen mit der linken Schulter und insbe
son
dere
seine
bisherigen Tätigkeiten als Lastwagen- und Schulbusfahrer im Um
fang
eines Arbeitspensums von 100
%
zuzumuten sei
en
.
4.3
PD
Dr.
I._
stützte sich in seinem Gutachten vom
9.
Juni
2011 (E.
3.9
) auf die Ergebnisse der von ihm durchgeführten
EFL.
N
ach der Rechtsprechung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_976/2010 vom 2
3.
Februar 2011 E. 5.5)
ist
in ge
wissen Fällen neben den medi
zinischen Befunden und Diagnosen für eine valide
Beurteilung der Arbeitsfä
higkeit und Zumutbarkeit auch eine arbeitsorientierte
EFL wünschbar oder so
gar erforderlich
. In einem solchen ergonomischen Assess
ment kann anhand von Arbeitssimulationstests das arbeitsbezogene Leistungs
vermögen generell und mit Blick auf die angestammte berufliche Tätigkeit kon
kret beurteilt wer
den. Die EFL misst die Fähigkeit, manuelle Tätigkeiten zu ver
richten, und schätzt den Zeitraum, während dessen diese im Verlaufe eines ganzen Tages ausgeübt werden können. Das umfassende Testverfahren ermög
licht zudem re
levante Aussagen zum Leistungsverhalten und zur Konsistenz der
versicherten Person, wobei gerade eine allfällig beobachtete
Symptomaus
wei
tung
und Selbstlimitierung im Rahmen eines
chronifizierten
Zustandes für die Bewer
tung der Zumutbarkeit bedeutsam sein kann. Die EFL ist indes nicht ge
eignet,
kogni
tive oder verhaltensorientierte Fähigkeiten am Arbeitsplatz zu schätz
en oder
Leistungseinschränkungen aufzuzeigen, die auf Erkrankungen ausserhalb des Be
weg
ungsapparates zurückzuführen sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_547/2008 vom 1
6.
Januar 2009 E. 4.2.1).
4.4
Das Gutachten
von PD
Dr.
I._
vom
9.
Juni 2011 (
E.
3.9
)
er
füllt die nach der
Rechtspre
chung für eine beweiskräftige medizi
nische
Ent
scheidungs
grund
lage
vor
aus
gesetzten formellen und materiellen Kriterien (vgl. E.
1.3
). Denn ei
nerseits
verfügt der Gutachter als Facharzt für Physikalische Medizin und Reha
bili
ta
tion
/
Rheumatologie
über eine für die Beurteilung
der
Gesundheitsbeein
träch
tigung
des Beschwerdeführers
und der von
ihm
geklagten Beschwerden ange
zeigte
fachme
di
zinische
Spezialisierung. Anderer
seits setzte
er sich
einge
hend mit
den me
dizini
schen
Vorakten
,
den Resultaten
seiner
rheumatologischen Untersu
chungen
und insbesondere mit den Ergebnissen der
von ihm durchge
führten EFL
auseinander und begründete
seine
Schluss
folgerungen
, wonach
dem Beschwer
de
führer die Ausübung
seiner bisherigen Tätigkeit als
Stückgut
fahrer
und die
Ausübung
körperlich leichter bis knapp mittelschwerer Tätigkeit, ohne
Über
kop
f
arbeiten
, mit Tragen und Heben von Gewichten vom Boden bis zur Taillen
höhe
und horizontal, ohne repetitive Rotationsbewegungen mit der linken Schulter
im
Umfang eines Arbeitspensums von 100
%
zuzumuten sei,
und wonach die Aus
übung
seiner bisherigen Tätigkeit als Stückgutfahrer
dem Beschwerdeführer
seit Oktober 2009
und
die Ausübung
einer behinderungsangepassten Tätig
keit
–
ab
gesehen von der
Zeit
unmittelbar nach der Schulteroperation - immer zu
zu
mu
ten gewesen sei, in nachvollziehbarer Weise, sodass grundsätzlich auch in in
hal
tlicher Hinsicht darauf abgestellt werden kann.
4.5
D
es Weiteren stellte PD
Dr.
I._
beim EFL eine deutliche Selbstlimitierung des Beschwerdeführers fest.
Nach
der Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts 8C_502/2010 vom 2
1.
Juli 2010 E. 4.2.1) wird auf Grund einer EFL der Zeit
raum geschätzt, während dessen die Probanden die geprüften Tätigkeiten im
Verlaufe eines ganzen Tages auszuüben imstande sind, weshalb eine objektive EFL bei einer Selbstlimitierung schwieriger ist. Die EFL erlaubt aber auch in sol
chen Fällen eine Quantifizierung derjenigen Leistungen, welche die Probanden
ein
verstanden zu erbringen sind. Eine Selbstlimitierung allein spricht daher nicht
grundsätzlich gegen eine EFL, solange die versicherte Person bereit und einver
standen ist, sich einem entsprechenden Testverfahren zu unterziehen und Leis
tungen zu erbringen.
4.6
Vorliegend
konnte PD
Dr.
I._
auf Grund der Selbstlimitierung die Zumut
barkeit nicht abschliessend beurteilen, weshalb er
neben den Beobachtungen bei den Leistungstests auch medizinisch-theoretische Überlegungen berücksichtig
te
(vgl.
Urk.
8/79/1-22 S. 10)
. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden und die dabei gezogenen Schlussfolgerungen vermögen grundsätzlich zu überzeu
gen.
4.7
Die Beurteilung durch PD
Dr.
I._
vermag sodann auch insofern zu über
zeu
gen, als er
in seinem Gutachten
und in der dieses ergänzenden Stellung
nahme (E.
3.10
)
dem Beschwerdeführer auch die Ausübung seiner bisherigen Tätigkeit
als Lastwagenfahrer
für den
Transport von Stückgut und Rohren
seit Oktober 2009
uneingeschränkt im Umfang eines Arbeitspensums von 100
%
zumuten wollte. Denn obwohl er
in seinem Gutachten erwähnte,
dass
die Zu
mutbarkeit des
dabei
erforderlichen Ziehens und Stossens eines
Palettenwagens
nicht ab
schliessend beur
teilt werden könne, da das Zug
gewicht des
Paletten
wagens
nicht
bekannt sei, und
dass
die
Zumutbarkeit des
dabei
erforderlichen Ziehens eines Rohrbundes nicht abschliessend beurteilt werden
könne
,
begrün
dete der Gut
achter seine Schlussfolgerung, dass dem Beschwerdeführer die Aus
übung der bisherigen Tätigkeit als Stückgutfahrer
mit hoher Wahrscheinlichkeit
weiterhin
zuzumuten sei
, in nachvollziehbarer Weise, weshalb darauf abgestellt werden kann
.
4
.8
Demgegenüber
lässt sich der
Arbeitsfähigkeitsbeurteilung
durch Dr.
C._
keine nachvoll
ziehbare Begründung
der
von ihm postulierte
n vollständigen
Arbeits
unfähigkeit in
den
vom Beschwerdeführer
ausgeübten Tätigkeiten und in
behin
derungsan
gepassten
Tätigkeiten im Umfang von 70 % entnehmen.
Im Vergleich zu der auf die Ergebnisse der durchgeführten EFL gestützten Beurteilung durch
PD
Dr.
I._
vermag diejenige
durch
Dr.
C._
daher nicht zu überzeugen,
weshalb
darauf nicht abgestellt werden kann.
Auf die Beurteilung durch
Dr.
C._
kann zudem noch aus einem weiteren Grund
nicht abgestellt werden. Denn diesbezüglich
gilt es die
Erfahrungs
tatsa
che zu be
achten, dass be
han
delnde Ärzte im Hinblick auf ihre
auftrags
rechtliche
Ver
trauensstellung mitun
ter eher zugunsten ihrer Pati
enten aussagen dürften (BGE
125 V 353 E.
3b/cc), und dass es wegen der unterschiedli
chen Natur des
Behand
lungs
auftrages
des therapeutisch tätigen Arztes und des
Begutachtungs
auftrages
des amtlich be
stellten medizinischen Experten nach der Rechtspre
chung nicht geboten ist, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten zum Anlass weiterer Ab
klä
rungen zu nehmen, wenn die be
handelnden Ärzte zu anderslau
tenden Ein
schätzungen ge
langen, ausser die be
handelnden Ärzte brächten ob
jektiv fest
stell
bare Ge
sichts
punkte vor, welche im Rahmen der Begutachtung uner
kannt ge
blieben und ge
eignet wären, zu einer abweichenden Beurteilung zu füh
ren. Dies trifft hier nicht zu.
4.
9
Des Weiteren kann auf die Beurte
ilung
durch
Dr.
E._
vom
6.
Februar 2012 (
E.
3.12
)
nicht abgestellt werden, da
diese
keine nachvollziehbare Begründung der
darin postulierten
Arbeitsfähigkeit
als Schulbusfahrer im
Umfang
von 50
%
enthält
. Zudem ist auch in Bezug auf
Dr.
E._
die Erfahrungstatsache zu be
achten,
dass be
han
delnde Ärzte im Hinblick auf ihre
auftrags
rechtliche
Vertrau
ensstellung mitun
ter eher zugunsten i
hrer Pati
enten aussagen
.
Die
Beurteilung durch
Dr.
E._
weist
im Vergleich
zu derjenigen durch PD
Dr.
I._
da
her
einen geringeren Beweiswert auf,
weshalb
darauf nicht abgestellt werden
kann
.
4.1
0
Gestützt auf die nachvollziehbare Beurteilung durch PD
Dr.
I._
steht da
her
fest, dass
d
em Beschwerdeführer
sowohl
die Ausübung
seiner
bisherigen Tätig
keit als Stückgutfahrer
als auch
die Ausübung
behinderungsangepasster, körper
lich leichter bis knapp mittelschwerer Tätigkeit
en
, ohne Überkopfarbeiten,
wel
che ein
Tragen und Heben von
Lasten von einem Gewicht
von höchstens 10 bis 15 Kilogramm,
vom Boden bis
höchstens
zur Taillenhöhe
erfordern
, ohne repe
ti
tive Rotationsbewegungen mit der linken Schulter
im Umfang eines
voll
zeit
lichen
Arbeitspensums zuzumuten
ist, und dass
dem
Beschwerdeführer nach Ein
tritt des Gesundheitsschadens im Bereich seiner linken Schulter im Oktober 2008
die Ausübung
seine
r
bisherige
n
Tätigkeit
als Stückgutfahrer seit Oktober 2009 un
eingeschränkt im Umfang eines vollzeitlichen Arbeitspensums zuzu
muten war
.
Auf die
Durchführung weiterer
Sachverhaltsa
bklärungen, nament
lich auch
einer
weiteren ärztlichen Begutachtung
, kann verzichtet werden, da
hievon
keine neu
en Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte
Beweiswürdi
gung
; BGE 130 II 425
E. 2.1
,
BGE 124 V 90 E. 4b
)
.
5.
Unter diesen Umständen ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom
1
9.
Januar 2012
(Urk. 2) auf die Vor
nahme eines Einkommensvergleichs verzichtet hat (vgl. BGE 115 V 133 E. 2;
Urteil des Bundesgerichts 9C_155/2007 vom 10. Juli 2007 E. 3.4). Der
In
validi
tät
s
grad
beträgt jedenfalls 0 %.
Da es dem Beschwerdeführer
an
den
für einen
Rentenanspruch
kumulativ
vorausgesetzten
Kriterien einer Arbeitsunfähigkeit
von
mindestens 40
%
ohne
wesentlichen Unterbruch
während eines Jahres und einer Invalidität von mindestens 40 % nach Ablauf dieses Jahres
(vgl. E.
1.2
) fehlt, ist sein Anspruch auf eine Invalidenrente zu verneinen und die Be
schwer
de ist abzuweisen.
6
.
Gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweige
rung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem
Verfah
rens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert innerhalb des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf
Fr. 700.-- fest
zusetzen und dem
unt
erlie
genden Beschwerde
führer
aufzuerlegen.