Decision ID: d5d2869b-1217-5100-af34-d55d77b7bbc7
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Der 1963 geborene und als Buchhalter in einer Bank erwerbstätig
gewesene
X._
meldete sich am 31. Mai 2014 unter Hinweis auf
einen
h
ohen Blutdruck, Magen- und Darmprobleme, Grippe, Rücken-
und Nackenschmerzen,
Kniebeschwerden, Reizhusten, t
rockene Nasenschleim
häute, Depressionen, Melancholie, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Suizidalität und Existenzängste bei der
Sozialversicherungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 7/2).
In der Folge
wurde mit dem Versicherten ein Standortgespräch geführt (
Urk.
7/9) und
die IV-Stelle
zog
Auskünfte der behandelnden Ärzte
und die Akten des
Krankentaggeldversiche
rers
und der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich
bei. Nach Durchführung des
Vorbescheidverfahrens
(Urk. 7/25 ff.) verneinte sie mit
Verfügung vom 6. Oktober 2015 den Leistungsanspruch des Versicherten (Urk. 2).
2.
Dagegen führt
X._
am 1. November 2015 Beschwerde mit dem
sinn
gemässen
Rechtsbegehren
um Ausrichtung von Leistungen der Invalidenversi
cherung (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 7. Dezember 2015 schloss die Verwaltung auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), worüber der Beschwer
deführer am 8. Dezember 2015 orientiert wurde (Urk. 8).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG
).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör
perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen
Ge
sundheitsschadens
und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv be
stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er
werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi
schen Beein
trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so
weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.2
Zur Annahme der Invalidität nach
Art.
8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran
kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi
ale Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärzt
lich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden
psychosozialen F
aktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit ver
gleich
baren psychischen Leidenszustand. Solche von der
psychosozialen
Belastungs
situ
ation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unab
dingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).
Wenn und soweit psychosoziale Faktoren zu einer eigentlichen Beeinträch
ti
gung der psychischen Integrität führen, indem sie einen verselbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unab
hängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen ver
schlim
mern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2
8.
Juni 2012 E. 3.2 mit Hinwei
sen).
1.
3
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no
ch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
2.
2.1
Nachdem der Beschwerdeführer anlässlich des Standortgesprächs vom 15. Juli 2014 die Notwendigkeit einer Hilfe der Invalidenversicherung bei der
Stellensu
che
verneint hatte und keine weiteren beruflichen Eingliederungsmassnahmen zur Diskussion standen beziehungsweise stehen (Urk. 1, Urk. 7/9 S. 4), ist vor
liegend (lediglich) sein Anspruch auf eine Invalidenrente streitig und zu prüfen.
2.
2
Die Beschwerdegegnerin
verneint einen invalidisierenden Gesundheitsschaden bei Überwindbarkeit der subjektiv empfundenen Einschränkungen.
Dies begrün
det sie damit, dass d
er Beschwerdeführer an einer
durch
psychosoziale Faktoren ausgelösten Anpassungsstörung
leide
. Weiter
könne
mit entsprechender Behand
lung
eine vollständige Arbeitsfähigkeit wieder
erreicht
werden
.
D
er Beschwerdeführer
verfüge über viele in ein
er Erwerbstätigkeit verwertbare
Ressourcen
(Urk. 2 S. 2).
2.
3
Demgegenüber
weist
der Beschwerdeführer
im
W
esentlichen
auf seine Krank
schreibung seit Dezember 2013 hin und bemängelt
, dass
die
Beschwerdegegne
rin
ohne Vertrauensarzt oder sonstige
Abklärungsm
assnahme seinen Gesund
heitszustand beurteilt habe (Urk. 1 S. 1).
3.
3.1
Aus somatischer Sicht lässt sich den Berichten des Hausarztes med.
pract
.
Y._
, Facharzt für Allgemeine Medizin
,
vom 20. März und 5. September 2014 (Urk. 7/7/16, Urk. 7/13/6) entnehmen, dass der Beschwerdeführer an einer arte
riellen Hypertonie sowie an einer gestörten
Nüchternglukose
leidet. Während
eine Behandlung der Hypertonie stattfinde, werde die gestörte
Nüchter
n
glukose
beobachtet. Weiter schrieb der Arzt den Beschwerdeführer vom 1
3.
bis 24. De
zember 2013 wegen einer
Otits
externa
rechts krank
und verwies im Übrigen auf den behandelnden Psychiater
.
3.2
Dr. med.
Z._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, behandelt den Beschwerdeführer seit 19. Dezember 201
3.
In den Berichte
n
vom 3. April, 4. September 2014, 22. Januar und 8. Mai 2015 (Urk. 7/7/13-15, Urk. 7/12, Urk. 7/18, Urk. 7/19) stellte er die Diagnose einer Anpassungsstörung bei Ver
dacht auf impulsive Persönlichkeit (ICD-10 F43.2).
Sodann
führte Dr.
Z._
aus, in der Bank, wo der Beschwerdeführer tätig gewesen sei, sei 2013 ein neues EDV-System als Projekt eingeführt worden, was viele Überstunden verlangt habe. Im Oktober 2013 habe die Ehefrau ihre
langjährige
Stelle aufgrund unge
rechtfertigter Anschuldigungen, die zu einer psychischen Dekompensation geführt hätten, verloren. Im Dezember 201
3
habe der Beschwerdeführer entge
gen seinen Erwartungen keinen Bonus erhalten, weshalb er sich wie vor den Kopf gestossen gefühlt habe
. Konzentrations- und Auffassungsvermögen sowie die Anpassungsfähigkeit seien
leicht, die Belastbarkeit mässig eingeschränkt
(Urk. 7/7/13-15 S. 1, Urk. 7/12 S. 2).
Psychopathologisch sei der Befund von den Umständen abhängig. Dabei zeige sich, dass die Belastbarkeit deutlich reduziert sei und
die
vorhandene
Dünnhäutigkeit
bei der bestehenden impulsi
ven Persönlichkeitsstruktur zu Überreaktionen führe.
Seit Dezember 2013 sei der Beschwerdeführer zu 100
%
arbeitsunfähig.
Die Arbeitsfähigkeit für eine Tätigkeit in einer Bank, im Versicherungswesen oder im kaufmännischen Bereich sei durch die längere Abwesenheit von einer geregelten Erwerbsarbeit
anfänglich
sicher vermindert. Im Laufe der Zeit sei sie jedoch steigerungsfähig, so dass nach einer Einarbeitungszeit von einigen Wochen wieder die volle Leistung
zu einem Pensum von 50 %
zu erwarten sei. Die Prognose sei sowohl betreffend
die
Gesundheitsstörung als auch
die
Arbeitsfähigkeit positiv (Urk. 7/18, Urk. 7/19).
4.
4.1
Definitionsgemäss stellt die Anpassungsstörung ein lediglich vorübergehendes Leiden dar, beziehungsweise bildet keine hinreichend ausgeprägte Psychopa
thologie. Vielmehr liegt sie im Grenzbereich dessen, was überhaupt noch als krankheitswertig im Sinne des Gesetzes und potenziell invalidisierendes Leiden gelten kann (vgl. etwa Bundesgerichtsurteil 8C_76/2014 vom 30. April 2014 E. 3.2 mit Hinweis auf das Urteil 9C_153/2012 vom 15. Oktober 2012 E. 4.3).
Ob sich an dieser Rechtsprechung mit BGE 141 V 281 im Ergebnis etwas geändert
hat, kann offenbleiben. Denn bei einer Anpassungsstörung handelt es sich aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht um keinen Anwendungsfall der
„
PÄUSBONOG-Rechtsprechung
“
, kommt diese doch nur bei funktionellen
Kör
perbeschwerdesyndromen
zum Zug (siehe zum Ganzen der b
ereits erwähnte BGE 141 V 281
,
Urteil des Bundesgerichts 9C_61
4/2015 vom 2
1.
Juni 2016 E.
5.2
).
Vor dem Hintergrund der Rechtsprechung zur Anpassungsstörung sowie ange
sichts der Aufgabenteilung von rechtsanwendender Stelle und begutachtender Arztperson bei der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit (BGE 140 V 193) wich die Beschwerdegegnerin zu Recht von der Einschätzung des behandelnden Psychi
aters Dr.
Z._
ab und verneinte eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers. Denn beim Beschwerdeführer handelt es sich um einen leistungsorientierten Mann mit einer soliden Ausbildung
samt
einschlägiger
beruflicher
Erfahrung (Urk. 7/2 S. 2, Urk. 7/9 S. 2) und vielen Ressourcen, was sich auch in seinem aktuellen Aktivitätsverhalten wiederspiegelt. So sucht er intensiv eine neue Arbeitsstelle und hat bereits 400 Bewerbungen geschrieben (Urk. 7/19 S. 2)
, ohne jegliche
Hil
fe
in Anspruch
zu nehmen
(Urk. 7/9 S. 4)
. Sein Tag
ist
durch die Stellensuche, Spaziergänge und die Erledigung von Einkäufen strukturiert. Als Hobb
y betreibe er Verkaufsgeschäfte
im Internet.
Nach dem Besuch eines
Excel-Kurs
es
denkt er
auch noch
über
einen Sprachkurs
nach
(Urk. 7/9 S. 3 f
.).
Dieses dokumentierte Aktivitätsverhalten spricht jedenfalls nicht für ein ausgeprägtes psychisches Leiden.
Auch besteht gemäss
den Anga
ben des Hausarztes
keine
anhaltende
s
omatische
Erkrankung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
(E. 3.1)
.
Darüber hinaus liegen im beruflichen und
familiären Alltag des
Beschwerde
füh
rers
gewichtige psychosoziale Belastungsfaktoren vor, die mit der Entste
hung und dem Verlauf der Erkrankung
in
engen Zusammenhang
stehen
, was seitens der Invalidenversicherung jedoch
aussser
Acht zu bleiben hat (E. 1.2
hievor
).
Aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht
ist
allein
massgebend, ob es ihm
zugemutet werden kann,
seine
Einschränkungen bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abzuwenden. Überdies lässt sich weder den Angaben
des behandelnden Psychiaters Dr.
Z._
noch
denjenigen des Hausarztes med.
pract
.
Y._
entnehmen, dass dies dem Beschwerdeführer
wegen der psychischen Grunderkrankung aus objektiver Sicht nicht zugemutet werden könnte. Denn
zwar besteht eine
unbe
strittenermassen belastende
psychosoziale Problematik in Bezug auf
die eigene Arbeitslosigkeit
,
auf
die
gleichzeitige Arbeitslosigkeit mit psychischer Dekom
pensation der Ehefrau
sowie nicht zuletzt auf die
zu erwartende
Verschlechte
rung der finanziellen Lage
der Familie
.
Trotz der
schwierigen
aktuellen Situa
tion
verbleiben dem
Beschwerdeführer
genügend Ressourcen
, um sich
nicht nur
sehr
intensiv um eine neue Arbeitsstelle
zu bemühen, sondern auch
seine Rechte sowie diejenigen seiner Ehefrau gegenüber Arbeitgebern
und Behörden geltend zu machen.
S
chliesslich
erwartet auch Dr.
Z._
eine
rasche
Steigerung der Arbeitsfähig
keit
an einer neuen Arbeitsstelle.
Die
von ihm geäusserte
Empfehlung einer
Ein
arbeitungszeit
zu einem reduzierten Pensum
(E. 3.2)
erfolgt aus therapeutische
n Überlegungen und ist somit eher der gewissenhaften Erfüllung des
Behand
lungsauftrages
im Sinne einer behutsamen Wiedereingliederung ins Erwerbsle
ben
zuzuschreiben als einer Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus
versiche
rungsmedizinischer
Sicht.
Es besteht somit kein Anlass, der Anpassungsstörung
in Abweichung von der geltenden Rechtsprechung
eine invalidisie
rende Wirkung zuzuerkennen. Unter diesen Umständen erübrigen sich weitere medizinischen Abklärungen über den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 1).
An dieser Beurteilung vermögen auch die vom Beschwerdeführer angerufenen Grundrechte (
Urk.
1 S. 2) nichts zu ändern. Das Bundesgericht hat sich im Zusammenhang mit der hier anwendbaren Rechtsprechung wiederholt zur Frage der Rechtsgleichheit auseinandergesetzt und eine Diskriminierung verneint (vgl. etwa BGE
139 V 547
E. 3.2.1), weshalb sich Weiterungen
hiezu
erübrigen. Inwiefern der Entscheid der Beschwerdegegnerin die Menschenwürde verletzen soll, ist nicht ersichtlich, erschöpfen sich doch die Vorbringen des Beschwerde
führers in
unsubstantiierten
Vorhalten, die allesamt unbegründet sind. Nament
lich haben Krankentaggeldversicherer und die Invalidenversicherung
ihre Leis
tungen selbständig festzulegen und sind sie gegenseitig auskunftspflichtig (Art. 32 ATSG)
.
4.2
Aus diesen Gründen erfolgte die Leistungsablehnung zu Recht, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.
5.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr.
600
.
festzulegen und ausgangsgemäss vo
m
Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).