Decision ID: a3653f89-0e4d-583a-8e67-b8e51d6d20cd
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Das aus dem Kosovo stammende Geschwisterpaar N._ (geb. 03.02.1984) und S._ (geb. 07.07.1985) (im Folgenden: ) beantragte am 20. Dezember 2006 beim Schweizerischen Verbindungsbüro in Pristina je ein Visum für einen einmonatigen  bei den Eltern I._ und Z._ (im : Gastgeber bzw. Beschwerdeführer) in Eriz (BE). Die Schweizer Vertretung lehnte es formlos ab, Visa in eigener Kompetenz zu erteilen und leitete die Gesuche zur Prüfung und zum Entscheid an die  weiter.
B. Nachdem der Migrationsdienst des Kantons Bern gegen eine  Stellung bezogen hatte, verweigerte die Vorinstanz in einer  vom 23. Januar 2007 die nachgesuchten . Dies im Wesentlichen mit der Begründung, die anstandslose und fristgerechte Wiederausreise könne angesichts der wirtschaftlichen und soziokulturellen Lage im Herkunftsland sowie der persönlichen Verhältnisse der Gesuchstellerinnen nicht als gesichert betrachtet .
C. Mit Beschwerde vom 7. Februar 2007 (Datum des Poststempels)  die Gastgeber beim Bundesverwaltungsgericht implizit die  der vorinstanzlichen Verfügung und die Erteilung der . Zur Begründung bringen sie sinngemäss vor, die  gehe zu Unrecht davon aus, dass die Wiederausreise der  nach einem Besuchsaufenthalt nicht gesichert wäre. Die Familie besitze im Kosovo eine Liegenschaft und die  führten gemeinsam ein Coiffeurgeschäft. Schon aus diesen Gründen komme kein längerer Aufenthalt in der Schweiz in Frage. Man wolle sich auch nicht Schwierigkeiten einhandeln, indem  Vorschriften missachtet würden. Dass sie sich korrekt , hätten sie schon einmal unter Beweis gestellt: Die Familie (Ehefrau und Kinder) habe sich schon während des Kosovokrieges vorübergehend in der Schweiz aufgehalten und das Land  aus freien Stücken wieder verlassen.
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D. Die Vorinstanz schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 2. Mai 2007 auf Abweisung der Beschwerde. Die Gesuchstellerinnen stammten aus  Region, aus der als Folge der dort herrschenden wirtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse der Zuwanderungsdruck offenkundig nach wie vor anhalte. Viele, insbesondere jüngere Personen , sich im Ausland durch Ausschöpfung sämtlicher rechtlicher Mittel eine vermeintlich bessere Zukunft aufzubauen. Als Folge der sich  ergebenden Problematik sähen sich die Behörden gezwungen, eine restriktive Visumspolitik zu verfolgen. Das Risiko einer nicht  Wiederausreise sei nur dann zu relativieren, wenn dem Gast in der Heimat besondere familiäre, berufliche oder gesellschaftliche Verpflichtungen oblägen. Von solchen Verhältnissen könne vorliegend nicht ausgegangen werden. Das zeige sich nicht zuletzt im Umstand, dass zugunsten der Gesuchstellerinnen noch im Oktober 2006 ein  eingereicht worden sei.
E. In einer Replik vom 27. Juni 2007 liessen die nunmehr vertretenen  an ihrem Rechtsbegehren und dessen Begründung festhalten. Die angefochtene Verfügung sei diskriminierend im Sinne von Art. 8 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen  vom 18. April 1999 (BV, SR 101), weil sie auf  Verdächtigungen gegenüber einer ganzen Volksgruppe . Es bestehe genügende Gewähr für eine Rückkehr nach dem angestrebten Besuchsaufenthalt. Die Gesuchstellerinnen hätten eine berufliche Existenz im Kosovo aufgebaut, was schon ihre () Vermögenswerte auf der Bank zeigten. In den Betrieb sei  und immateriell investiert worden, was sicher nicht einfach  werde. Gestützt auf Art. 13 Abs. 1 BV hätten die  zudem einen Anspruch auf Gewährung der Einreisebewilligung. Sie hätten einen Anspruch darauf zu wissen und zu sehen, wie die  und die Geschwister in der Schweiz lebten.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Verfügungen des Bundesamtes für Migration (BFM) betreffend  der Einreisebewilligung unterliegen der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht (Art. 31, Art. 32 sowie Art. 33 Bst. d des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).
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1.1 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem  nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), soweit das  nichts anderes bestimmt. Das Urteil des  ist endgültig (Art. 1 Abs. 2 VGG i.V.m. Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Die Beschwerdeführer sind gemäss Art. 48 VwVG zur Beschwerde legitimiert; auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 49 ff. VwVG).
1.3 Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die  von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes sowie, wenn nicht eine kantonale  als Beschwerdeinstanz verfügt hat, die Unangemessenheit  werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im Beschwerdeverfahren das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist gemäss Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht gebunden und kann die Beschwerde auch aus anderen als den  gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Sachlage zum Zeitpunkt seines Entscheides (vgl. E. 1.2 des in BGE 129 II 215 teilweise publ. Urteils 2A.451/2002 vom 28. März 2003).
2. Am 1. Januar 2008 traten das neue Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) sowie die dazugehörigen Ausführungsverordnungen in Kraft (u.a. die  vom 24. Oktober 2007 über das Einreise- und Visumverfahren [VEV, SR 142.204]). Gemäss Art. 126 Abs. 1 AuG bleibt auf Gesuche, die vor dem Inkraftreten des AuG eingereicht worden sind, das  Recht anwendbar. Die Beurteilung erfolgt somit noch nach dem  Recht. Einschlägig sind das Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (aANAG, BS 1 121, zum vollständigen Quellennachweis vgl. Ziff. I des Anhangs zum AuG) und die Verordnung vom 14. Januar 1998 über die Einreise und  von Ausländerinnen und Ausländern (aVEA, AS 1998 194, zum vollständigen Quellennachweis vgl. Art. 39 VEV).
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3. Die Schweizerische Rechtsordnung gewährt grundsätzlich keinen  auf Bewilligung der Einreise. Der Entscheid darüber ist -  nachfolgend zu erörternder Hinderungsgründe - von der  in pflichtgemässer Ausübung ihres Ermessens zu  (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 aANAG, Art. 9 Abs. 1 aVEA, PETER UEBERSAX, Einreise und Anwesenheit, in: PETER UEBERSAX / PETER MÜNCH / THOMAS GEISER / MARTIN ARNOLD (Hrsg.), Ausländerrecht, Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen Recht, Privatrecht, Steuerrecht und  der Schweiz, Basel/Genf/München 2002, S. 143; URS BOLZ, Rechtsschutz im Ausländer- und Asylrecht, Basel und Frankfurt a.M. 1990, S. 29 mit weiteren Hinweisen; PHILIP GRANT, La protection de la vie familiale et de la vie privée en droit des étrangers, Basel usw. 2000, S. 24.
3.1 Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schweiz einen Pass und ein Visum, sofern sie nicht aufgrund  Regelung von diesem Erfordernis ausgenommen sind (Art. 1 bis 5 aVEA). Um ein Visum zu erhalten, müssen Ausländerinnen und  die in Artikel 1 Absatz 2 aVEA aufgeführten Voraussetzungen erfüllen. Sie haben unter anderem Gewähr für eine fristgerechte  zu bieten (Art. 1 Abs. 2 Bst. c aVEA).
4. Die Gesuchstellerinnen benötigen aufgrund ihrer Nationalität zur  in die Schweiz nebst dem Pass ein Visum. Die Vorinstanz  die Erteilung eines solchen Visums mit der Begründung, die  und fristgerechte Wiederausreise erscheine nicht als  gesichert.
4.1 Wenn es zu beurteilen gilt, ob das Kriterium der gesicherten  erfüllt ist, muss ein zukünftiges Verhalten beurteilt werden. Dazu lassen sich in der Regel keine Feststellungen, sondern lediglich Prognosen treffen. Dabei rechtfertigt es sich durchaus,  von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten oder Regionen mit  respektive wirtschaftlich vergleichsweise ungünstigen  zum vornherein mit Zurückhaltung zu begegnen, da die  Interessenlage in solchen Fällen häufig nicht mit dem Ziel und Zweck einer zeitlich befristeten Einreisebewilligung in Einklang steht.
4.2 Die Sicherheitslage in der von der UNMIK verwalteten Provinz  konnte zwar im Verlauf der letzten Jahre weitgehend stabilisiert
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werden und der Wiederaufbau von Administration und Infrastruktur ist unter Beteiligung internationaler Organisationen und  in Gang gekommen. Trotz grosser internationaler  ist es aber bisher nicht gelungen, eine Wachstumsdynamik ; es herrscht wirtschaftliche Stagnation und die Arbeitslosigkeit bleibt hartnäckig hoch. So sind mehr als die Hälfte der Erwerbsfähigen ohne oder zumindest ohne regelmässiges Einkommen. Die Reduktion der Arbeitslosigkeit und die Erhöhung des allgemeinen  haben zwar für die UNMIK hohe Priorität, doch in Anbetracht dessen, dass von den Experten für die Zukunft ein massiver Rückgang bei den Hilfsgeldern erwartet wird, sind auch die wirtschaftlichen  zumindest mittelfristig schlecht. Gemäss World Bank Brief lag der Armutsanteil der Bevölkerung im Kosovo im Jahr 2005 bereits bei 37% (mit steigender Tendenz). Entsprechend hoch ist der Anteil , die versuchen, ins Ausland zu gelangen, um sich unter  Lebensbedingungen eine bessere Existenz sichern zu können. Laut der "International Organization for Migration" (IOM) sollen in einer zu Beginn des Jahres 2003 durchgeführten Umfrage über 50% der  angegeben haben, sie würden lieber im Ausland leben und . Unter den Migrationswilligen gilt vor allem Westeuropa und  auch die Schweiz als Wunschdestination. Der Trend zeigt sich  dort besonders stark, wo durch die Anwesenheit von Verwandten oder Freunden bereits ein minimales soziales  im Ausland besteht. Im Falle der Schweiz führt dies  der restriktiven Zulassungsregelung nicht selten zur Umgehung ausländerrechtlicher Bestimmungen.
5. Bei der Risikoanalyse sind allerdings nicht nur solch allgemeine  und Erfahrungen, sondern auch sämtliche Gesichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. Obliegt einer  oder einem Gesuchsteller im Heimatland beispielsweise eine  berufliche, gesellschaftliche oder familiäre Verantwortung, kann dieser Umstand durchaus die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise begünstigen. Umgekehrt muss bei Antragstellerinnen und Antragstellern, die in ihrer Heimat keine besonderen  haben, das Risiko für ein fremdenpolizeilich nicht regelkonformes Verhalten (nach bewilligter Einreise zu einem Besuchsaufenthalt) hoch eingeschätzt werden.
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5.1 Die Gesuchstellerinnen sind 24 bzw. 22 Jahre alt, ledig und . Besondere Verpflichtungen persönlicher oder familiärer Natur, welche die Prognose einer fristgerechten und anstandslosen  begünstigen könnten, sind keine erkennbar. Im Gegenteil: Die Gesuchstellerinnen leben alleine im Kosovo, während der Rest ihrer Familie (Eltern und vier Geschwister) in die Schweiz emigriert ist. Der Vater (Beschwerdeführer) arbeitet und lebt seit 1989 hier (bis 1996 als Saisonier, seither im Rahmen einer Aufenthalts- bzw. ). Die Mutter (Beschwerdeführerin) und die vier jüngeren Geschwister der Gesuchstellerinnen konnten im Juli 2005 im Rahmen des Familiennachzugs hierher übersiedeln. Die beiden damals schon volljährigen Gesuchstellerinnen blieben demgegenüber im Kosovo . Frühere Begehren des Beschwerdeführers um Nachzug der  Familie waren offenbar an den finanziellen Voraussetzungen , so aus den beigezogenen Akten des Migrationsdienstes des Kantons Bern zu schliessen. Die Gesuchstellerinnen wurden somit vor noch nicht allzu langer Zeit vom Rest der Familie getrennt, wobei ihr Verbleib im Kosovo wohl kaum auf freier Entscheidung, sondern  auf dem Umstand beruhen dürfte, dass für sie eine Zulassung im Familiennachzug ihrer Eltern aufgrund des Alters nicht mehr in Frage kam. Das zeigt sich auch im Umstand, dass im August 2006 nochmals versucht wurde, die beiden Gesuchstellerinnen in die Schweiz  zu lassen. Keine zwei Monate nachdem sich der zuständige  abschlägig zu diesem Gesuch geäussert hatte ( vom 13. Oktober 2006), beantragten die Gesuchstellerinnen dann bei der Schweizerischen Vertretung in Pristina die Ausstellung von . Dass sich ihre persönlichen Verhältnisse in der kurzen Zeit seit Einreichung des letzten Familiennachzugsgesuches wesentlich verändert hätten, wird wohl zu Recht nicht geltend gemacht. Kommt hinzu, dass die Gesuchstellerinnen sich zuvor bereits einmal in der Schweiz aufgehalten hatten; und zwar zwischen Februar und  1999 als Asylbewerberinnen. Die hiesigen Verhältnisse dürften  somit nicht völlig fremd sein. Vor diesem Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie - einmal in der Schweiz – nach wie vor versucht sein könnten, sich hier auf Dauer bei ihrer Familie .
5.2 In beruflicher Hinsicht kann zwar festgestellt werden, dass die  seit anfangs Oktober 2004 ein eigenes  betreiben, und somit beide einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Über die Grösse und Bedeutung dieses Geschäfts lässt sich allerdings
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kein Bild machen. Dessen unbesehen kann nicht davon ausgegangen werden, das Geschäft könne die Gesuchstellerinnen von einer  abhalten. Dies zeigt sich gerade im Umstand, dass die  noch im Jahre 2006 - also in einem Zeitpunkt, in dem das Geschäft längstens existierte - versuchten, in die Schweiz zu ihrer  zu emigrieren. Weder in der Beschwerde noch in der Replik  Umstände vorgebracht, die auf eine wesentliche Veränderung in den beruflichen Verhältnissen seit Herbst 2006 hindeuten würden. In ähnlicher Weise kann auch der Hinweis auf die Existenz einer  Liegenschaft im Kosovo nicht zu einer anderen  führen. Auch diesbezüglich ist nicht davon auszugehen, dass das Eigentum erst in der Zeit nach dem letzten Familiennachzugsbegehren erworben wurde. War es aber damals kein Grund für einen Verbleib der Gesuchstellerinnen im Kosovo, kann ihm zum heutigen Zeitpunkt auch keine andere Gewichtung zukommen.
5.3 Vor dem aufgezeigten persönlichen und allgemeinen Hintergrund durfte die Vorinstanz demnach davon ausgehen, dass keine  Gewähr für eine fristgerechte und anstandslose  der Gesuchstellerinnen nach einem Besuchsaufenthalt besteht.
5.4 Die Rüge einer diskriminierenden Beurteilung durch die Vorinstanz verfängt nicht. Es trifft ganz offensichtlich nicht zu, dass die Vorinstanz Visumsgesuche von Mitgliedern der Bevölkerungsgruppe, der die  angehören, ganz allgemein und ohne Prüfung des konkreten Einzelfalles ablehnt.
5.5 Ebenso wenig kann von einer Verletzung des Anspruchs auf  des Privat- und Familienlebens gemäss Art. 13 Abs. 1 BV  werden. Besagte Norm garantiert das Recht auf . Sie verleiht jedoch keinen Anspruch auf Verwirklichung dieses  in einem bestimmten Staat. Von einem  Grundrechtseingriff könnte - wenn überhaupt - nur dann  werden, wenn die Wahrnehmung familiärer Kontakte in  Weise nur durch Besuche der Gesuchstellerinnen in der Schweiz zu verwirklichen wäre, was vorliegend zu Recht nicht  wird.
6. Aus vorstehenden Erwägungen folgt, dass die angefochtene Verfügung im Lichte von Art. 49 VwVG nicht zu beanstanden ist. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.
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7. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens werden die  Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die  sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [SR 173.320.2]).
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