Decision ID: feedaa85-d5bc-5e67-ba6e-33b47bc9e70b
Year: 2022
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
Der Beschwerdeführer suchte am 8. Januar 2022 in der Schweiz um Asyl
nach.
Als Beweismittel gab er eine Verfahrenskarte für Asylsuchende der Repub-
lik Österreich im Original und ein Zugticket zu den Akten.
B.
Ein Abgleich mit der europäischen Fingerabdruck-Datenbank (Zentralein-
heit Eurodac) ergab, dass der Beschwerdeführer am 19. November 2021
in Bulgarien und am 16. Dezember 2021 in Österreich daktyloskopisch er-
fasst worden war und um Asyl nachgesucht hatte.
C.
Im Rahmen der Personalienaufnahme (PA) vom 12. Januar 2022 gab der
Beschwerdeführer an, er habe Afghanistan im Jahr 2018 verlassen und sei
im November 2021 nach Bulgarien gereist.
D.
Am 13. Januar 2022 bevollmächtigte der Beschwerdeführer die ihm zuge-
wiesene Rechtsvertretung.
E.
Am 19. Januar 2022 fand das persönliche Gespräch gemäss Art. 5 der
Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Ra-
tes vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Be-
stimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Dritt-
staatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten An-
trags auf internationalen Schutz zuständig ist (nachfolgend: Dublin-III-VO),
statt.
Dabei führte der Beschwerdeführer aus, in Bulgarien habe er nach einem
Aufgriff durch Polizisten 14 Tage in Quarantäne verbracht. Nach vier oder
fünf Tagen sei er gezwungen worden, seine Fingerabrücke abzugeben und
ein Asylgesuch zu stellen. Nach Ablauf der Quarantäne sei er in ein Camp
gebracht worden, wo er sich frei habe bewegen können. Er habe zwar ein
kurzes Interview gehabt, aber keinen Entscheid erhalten. In Österreich sei
er ebenfalls von Polizisten aufgegriffen und gezwungen worden, seine Fin-
gerabdrücke abzugeben sowie um Asyl nachzusuchen. Er sei 14 Tage in
Quarantäne gewesen, worauf er an Covid-19 erkrankt sei. Insgesamt habe
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er 20 bis 25 Tage in Isolation verbringen müssen. Er habe ein kurzes Inter-
view gehabt, aber keinen Entscheid erhalten.
Im Rahmen des rechtlichen Gehörs zur mutmasslichen Zuständigkeit Bul-
garien oder Österreichs zur Durchführung des Asyl- und Wegweisungsver-
fahrens gab der Beschwerdeführer an, er wolle weder nach Bulgarien noch
nach Österreich zurückkehren. Die Schweiz sei von Anfang an sein Ziel
gewesen, da er hier Freunde und Bekannte habe. In Bulgarien sei die Si-
tuation nicht gut. Er sei mit 50 Personen in einem kleinen Raum in Quaran-
täne gewesen. Gesunde und Kranke seien nicht getrennt worden. In Ös-
terreich sei er gezwungen worden, ein Asylgesuch zu stellen.
In medizinischer Hinsicht gehe es ihm grundsätzlich gut. Im Alter von (...)
oder (...) Jahren habe er die (...). Vor einem Jahr sei er in der B._
an der (...) operiert worden, da er einen (...) und (...) gehabt habe. Der Arzt
habe ihm mitgeteilt, dass eine weitere Operation notwendig sei. Er habe
nach wie vor (...), einen (...) und seine (...) sei (...).
F.
F.a Am 20. Januar 2022 ersuchte die Vorinstanz die bulgarischen Behör-
den um Wiederaufnahme des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 18
Abs. 1 Bst. b der Dublin-III-VO.
F.b Die bulgarischen Behörden hiessen das Wiederaufnahmeersuchen
gestützt auf die von der Vorinstanz angerufene Bestimmung am 3. Februar
2022 gut.
G.
Mit Verfügung vom 11. Februar 2022 – eröffnet am 14. Februar 2022 – trat
die Vorinstanz auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht ein und
verfügte die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug der Wegwei-
sung nach Bulgarien. Den zuständigen Kanton beauftragte sie mit dem
Vollzug der Wegweisung. Sie händigte dem Beschwerdeführer die editi-
onspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aus und stellte fest, einer
allfälligen Beschwerde gegen den Entscheid komme keine aufschiebende
Wirkung zu.
H.
Am 15. Februar 2022 legte die dem Beschwerdeführer zugewiesene
Rechtsvertretung ihr Mandat nieder.
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I.
Mit Eingabe vom 16. Februar 2022 erhob der Beschwerdeführer beim Bun-
desverwaltungsgericht Beschwerde. Er beantragt, die angefochtene Verfü-
gung sei aufzuheben und sein Asylgesuch sei in der Schweiz zu prüfen.
Prozessual sei die aufschiebende Wirkung und die unentgeltliche Prozess-
führung, inklusive Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses, zu
gewähren.
J.
J.a Mit superprovisorischer Massnahme vom 17. Februar 2022 setzte die
Instruktionsrichterin den Vollzug der Überstellung des Beschwerdeführers
gestützt auf Art. 56 VwVG per sofort einstweilen aus.
J.b Die vorinstanzlichen Akten lagen dem Bundesverwaltungsgericht glei-
chentags in elektronischer Form vor (vgl. Art. 109 Abs. 3 AsylG).

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG,
soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG).
1.2 Die Beschwerde ist zulässig (Art. 105 AsylG; Art. 31 ff. VGG), auch
wenn sie nicht in einer der Landessprachen verfasst ist. Auf die Einholung
einer Übersetzung ist aus prozessökonomischen Gründen zu verzichten.
Der Beschwerdeführer ist zur Einreichung der Beschwerde legitimiert
(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die im Übrigen frist- und
formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 108
Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG).
2.
Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich
Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige oder
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt
werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3.
Die Beschwerde erweist sich – wie im Folgenden zu zeigen ist – als offen-
sichtlich unbegründet, weshalb sie im Verfahren einzelrichterlicher Zustän-
digkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer
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zweiten Richterin (Art. 111 Bst. e AsylG), ohne Durchführung eines Schrif-
tenwechsels und mit summarischer Begründung, zu behandeln ist
(Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG).
4.
4.1 Auf Asylgesuche wird in der Regel nicht eingetreten, wenn Asylsu-
chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des
Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a
Abs. 1 Bst. b AsylG). In diesem Fall verfügt das SEM in der Regel die Weg-
weisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an (Art. 44 AsylG).
4.2 Gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO wird jeder Asylantrag von einem
einzigen Mitgliedstaat geprüft, der nach den Kriterien des Kapitels III
(Art. 8 - 15 Dublin-III-VO) als zuständiger Staat bestimmt wird (vgl. auch
Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO). Das Verfahren zur Bestimmung des zu-
ständigen Mitgliedstaates wird eingeleitet, sobald in einem Mitgliedstaat
erstmals ein Asylantrag gestellt wird (Art. 20 Abs. 1 Dublin-III-VO). Im
Rahmen des Wiederaufnahmeverfahrens (Art. 23 - 25 Dublin-III-VO) findet
grundsätzlich keine (neue) Zuständigkeitsprüfung nach Kapitel III Dublin-
III-VO mehr statt (vgl. zum Ganzen: BVGE 2017 VI/5 E. 6.2 und 8.2.1).
4.3 Erweist es sich als unmöglich, einen Antragsteller an den zunächst als
zuständig bestimmten Mitgliedstaat zu überstellen, da es wesentliche
Gründe für die Annahme gibt, dass das Asylverfahren und die Aufnahme-
bedingungen für Antragsteller in diesem Mitgliedstaat systemische
Schwachstellen aufweisen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder
entwürdigenden Behandlung im Sinne des Artikels 4 der EU–Grundrechte-
charta mit sich bringen, so setzt der die Zuständigkeit prüfende Mitglied-
staat die Prüfung der in Kapitel III vorgesehenen Kriterien fort, um festzu-
stellen, ob ein anderer Mitgliedstaat als zuständig bestimmt werden kann
(Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO).
5.
Die Zuständigkeit Bulgariens zur Durchführung des Asyl- und Wegwei-
sungsverfahrens ist gestützt auf Art. 18 Abs. 1 Bst. b Dublin-III-VO grund-
sätzlich gegeben und wird vom Beschwerdeführer nicht bestritten.
6.
6.1 Das Bundesverwaltungsgericht hat sich im Referenzurteil
F-7195/2018 vom 11. Februar 2020 ausführlich mit dem bulgarischen Asyl-
system und der Situation asylsuchender Personen in Bulgarien auseinan-
dergesetzt. Es hat festgehalten, dass das dortige Asylverfahren sowie die
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Aufnahmebedingungen zwar gewisse Mängel aufweisen würden, diese
aber nicht systemischer Natur seien, weshalb von Überstellungen nach
Bulgarien grundsätzlich nicht abzusehen sei. Korrekte Asylverfahren seien
in Bulgarien nicht systembedingt unmöglich. Die Bedingungen in den Auf-
nahme- und Haftzentren seien zwar prekär, könnten jedoch nicht als un-
menschlich oder entwürdigend qualifiziert werden (vgl. a.a.O. E. 6.6.1 und
6.6.7).
6.2 Diese Einschätzung vermag der Beschwerdeführer mit seinen Vorbrin-
gen, er habe mehrmals versucht nach Bulgarien einzureisen und nach der
Einreise 14 Tage in Quarantäne verbringen müssen, nicht in Frage zu stel-
len. Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO kommt daher nicht zur Anwendung.
7.
7.1 Es bleibt zu prüfen, ob die Vorinstanz trotz der grundsätzlichen Zustän-
digkeit Bulgariens das Selbsteintrittsrecht nach Art. 17 Abs. 1 erster Satz
Dublin-III-VO, konkretisiert in Art. 29a Abs. 3 AsylV 1, hätte ausüben müs-
sen.
7.2 Bulgarien ist Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom
10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche
oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Ab-
kommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtstellung der Flüchtlinge
(FK, SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 3. Januar 1967
(SR 0.142.301) und kommt seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Ver-
pflichtungen nach.
7.3 Auch ist anzunehmen, Bulgarien anerkenne und schütze die Rechte,
die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des Europäischen Parla-
ments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 zu gemeinsamen
Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des internationalen
Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie, ABl. L 180/96 vom 29. Juni 2013) so-
wie 2013/33/EU vom 26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Auf-
nahme von Personen, die internationalen Schutz beantragen (sog. Aufnah-
merichtlinie, ABl. L 180/96 vom 29. Juni 2013) ergeben.
7.4 Zwar kann die Vermutung, Bulgarien halte seine völkerrechtlichen Ver-
pflichtungen ein, im Einzelfall widerlegt werden. Dafür braucht es aber kon-
krete Indizien, die gegebenenfalls vom Betroffenen glaubhaft darzutun sind
(vgl. BVGE 2010/45 E. 7.4 f.; Urteil des BVGer D-5698/2017 vom 6. März
2018 E. 5.3.1).
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7.5 Der Beschwerdeführer macht geltend, kein Asylsuchender wolle nach
Bulgarien zurückkehren. Er sei dort als Quarantänemassnahme für 14
Tage mit 50 Personen in einem kleinen Raum eingesperrt worden. Obwohl
alle krank geworden seien, hätten sie keinen Zugang zu medizinischer Be-
handlung gehabt. Zudem sei er von Polizisten geschlagen worden.
7.5.1 Die Kritik des Beschwerdeführers am bulgarische Asylsystem genügt
nicht, um die grundsätzliche Vermutung umzustossen, wonach Bulgarien
seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen nachkommt (vgl. Referenzurteil
F-7195/2018 E. 6.1; Urteile des BVGer F-106/2022 E. 5.2; D-5684/2021
vom 6. Januar 2022 E. 7.3; F-4574/2021 vom 26. Oktober 2021 E. 7.1).
Der Beschwerdeführer verliess Bulgarien wenige Wochen nach Einrei-
chung seines Asylgesuchs, weshalb davon auszugehen ist, dass sein Asyl-
gesuch noch nicht materiell beurteilt wurde. Es ist weder zu erwarten, dass
er nach seiner Rückkehr in Bulgarien in Haft versetzt wird, noch dass die
ihn zu erwartenden Bedingungen derart schlecht sind, dass sie zu einer
Verletzung von Art. 4 der EU-Grundrechtecharta beziehungsweise Art. 3
EMRK führen könnten (vgl. Referenzurteil F-7195/2018 E. 6.6.4; Urteile
des BVGer F-5634/2018 vom 23. April 2021 E. 7.4; F-3473/2019 vom
25. Mai 2020 E. 5.3.3). Der Beschwerdeführer hat kein konkretes und
ernsthaftes Risiko dargetan, die bulgarischen Behörden würden sich wei-
gern, ihn wieder aufzunehmen und seinen Antrag auf internationalen
Schutz unter Einhaltung der Regeln der Verfahrensrichtlinie zu prüfen. Bei
einer allfälligen vorübergehenden Einschränkung der ihm zustehenden
Aufnahmebedingungen könnte er sich im Übrigen nötigenfalls an die bul-
garischen Behörden wenden und seine Rechte auf dem Rechtsweg einfor-
dern (vgl. Art. 26 Aufnahmerichtlinie). Dies gilt auch in Bezug auf die gel-
tend gemachte Polizeigewalt.
7.5.2 Auf Beschwerdeebene äussert sich der Beschwerdeführer nicht
mehr zu seiner gesundheitlichen Situation. Sollte er dennoch nach der
Rückkehr nach Bulgarien aufgrund allfälliger (...) eine medizinische Be-
handlung benötigen, ist darauf hinzuweisen, dass die Mitgliedstaaten ver-
pflichtet sind, den Antragstellern die erforderliche medizinische Versor-
gung, die zumindest die Notversorgung und die unbedingt erforderliche Be-
handlung von Krankheiten und schweren psychischen Störungen umfasst,
zugänglich zu machen (Art. 19 Abs. 1 Aufnahmerichtlinie).
7.6 Es droht somit keine Verletzung von Art. 3 EMRK, weshalb die Schweiz
nicht zum Selbsteintritt nach Art. 17 Abs. 1 Dublin-III-VO verpflichtet ist.
Auch humanitäre Gründe i.S.v. Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 liegen nicht vor.
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8.
Die Vorinstanz ist demnach zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerde-
führers nicht eingetreten und hat die Wegweisung aus der Schweiz sowie
den Vollzug der Wegweisung nach Bulgarien angeordnet.
9.
Die Beschwerde ist aus den dargelegten Gründen abzuweisen und die Ver-
fügung der Vorinstanz ist zu bestätigen.
10.
10.1 Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ist
abzuweisen, da die Begehren – wie sich aus den vorstehenden Erwägun-
gen ergibt – als aussichtslos zu bezeichnen sind.
10.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Besch-
werdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt
Fr. 750.– festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht
[VGKE, SR 173.320.2]).
10.3 Mit dem vorliegenden Urteil fällt der am 17. Februar 2022 angeord-
nete Vollzugsstopp dahin. Die Gesuche um Erteilung der aufschiebenden
Wirkung und Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses sind
gegenstandslos geworden.
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