Decision ID: 5ef87455-9fd1-4356-b0e6-29f5b3a7bf30
Year: 2016
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a A._ arbeitete seit 27. Mai 2005 als Hilfsarbeiter für die B._ AG und war
dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und
Nichtberufsunfällen sowie von Berufskrankheiten versichert. Am 5. Dezember 2008
wurde der Versicherte auf dem Fussgängerstreifen von einem Motorfahrzeug
angefahren (Schadenmeldung vom 8. Dezember 2008, UV-act. 1). Dabei sei er auf die
linke Seite gestürzt und habe sich eine Kontusion am Schädel und am Rücken
zugezogen. Nach dem Schädelaufprall auf dem Trottoir sei er kurzzeitig bewusstlos
gewesen und habe nach dem Aufwachen starke Kopfschmerzen verspürt (siehe den
Bericht über die ambulante Notfallkonsultation des Spitals C._ vom 6. Dezember
2008, UV-act. 2). Der erstbehandelnde Dr. med. D._, Assistenzarzt Medizin, Spital
C._, diagnostizierte eine Schädelkalottenfraktur beidseits undisloziert und eine
Kontusion der LWS (Arztzeugnis vom 17. Dezember 2008, UV-act. 7; vgl. auch den
Bericht der Neurochirurgie des Kantonsspitals St. Gallen [KSSG] vom 30. Dezember
2008, UV-act. 15-2 f., sowie zum Schädel-CT vom 9. Dezember 2008 den Bericht des
Spitals C._ vom 12. Dezember 2008, UV-act. 15-6 ff.; siehe zum Schädel-CT vom 12.
Dezember 2008, UV-act. 22-2). Im Rahmen einer ambulanten Untersuchung des
Versicherten in der Sprechstunde für Kopfwehambulanz diagnostizierten die Ärzte der
Klinik für Neurologie am KSSG einen posttraumatischen Kopfschmerz nach leichter
Kopfverletzung mit/bei Spannungskopfschmerz, Drehschwindel und Gangunsicherheit
(Bericht vom 29. Januar 2009, UV-act. 20). Eine MRI-Untersuchung (Neurocranium
nativ) vom 5. Februar 2009 ergab ein normales cranio-cerebrales Kernspintomogramm
(UV-act. 21).
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A.b In der Notiz zum Telefongespräch mit dem behandelnden Dr. med. E._, Facharzt
für Allgemeine Innere Medizin, vom 18. März 2009 hielt Kreisarzt Dr. med. F._,
Facharzt für Chirurgie, fest, es scheine so, dass der Versicherte langsam auch nicht
organische Probleme bekomme. Entsprechend sei eine umgehende Rehabilitation in
Bellikon vorzusehen (UV-act. 34). Vom 16. April bis 14. September 2009 befand sich
der Versicherte zur Rehabilitation in der Rehaklinik Bellikon (zu den
Hospitalisationsunterbrüchen während dieser Zeit siehe UV-act. 48 und UV-act. 50).
Die dort behandelnden medizinischen Fachpersonen diagnostizierten mit Blick auf das
Unfallereignis vom 5. Dezember 2008 eine traumatische Hirnverletzung mit u.a. einem
posttraumatischen Kopfschmerz mit Drehschwindel und einem organischen
Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma (ICD-10: F07.2), eine Kalottenfraktur occipital
beidseits, nicht disloziert, und eine Kontusion der LWS paravertebral rechts. Es
bestünden deutliche kognitive Minderleistungen der Aufmerksamkeit, der
Exekutivfunktionen und des Gedächtnisses. Es lägen auch traumatisch bedingte
Veränderungen der Persönlichkeit vor mit erhöhter Reizbarkeit, Antriebslosigkeit und
Passivität. Eine Rückkehr an den Arbeitsplatz als Kranführer sei momentan
unrealistisch (Austrittsbericht vom 14. September 2009, UV-act. 58).
A.c Im Zwischenbericht vom 15. Dezember 2009 gab die behandelnde Dr. med. G._,
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, an, der Versicherte leide an einem
organischen Psychosyndrom. Er sei konstant psychomotorisch unruhig und verwirrt. Er
klage über starke Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen,
Gedächtnisstörungen und Schlafstörungen. Es bestehe eine Isolationstendenz.
Zunehmend leide er an undifferenzierten Ängsten und einer Angst vor Herzversagen
und Sterben. Sodann sprach Dr. G._ von misstrauisch-paranoiden Tendenzen (UV-
act. 77). Dr. E._ berichtete am 17. Dezember 2009, bei einem Arbeitsversuch des
Versicherten sei es schon bei geringer Belastung nach einem Lagewechsel zu einem
Sturz mit Ellenbogenkontusion rechts gekommen. Der Versicherte leide weiterhin an
Schlafstörungen und beschreibe Angst sowie Verfolgungswahnzustände (UV-act. 82;
vgl. auch den Zwischenbericht von Dr. E._ vom 10. März 2010, UV-act. 95). Eine von
Dr. med. H._, Spezialarzt FMH für Oto-Rhino-Laryngologie, am 22. Januar 2010
durchgeführte Gehörsprüfung ergab im Wesentlichen altersentsprechende Befunde.
Hinweise auf eine traumatische Schädigung im Sinn einer Commotio labyrinthi hätten
sich nicht gezeigt (Bericht vom 3. Februar 2010, UV-act. 100).
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A.d In der neurologischen Abschlussbeurteilung der medizinischen Aktenlage vom 21.
Mai 2010 gelangte Dr. med. I._, Facharzt FMH für Neurologie, Abteilung
Versicherungsmedizin der Suva, zum Schluss, es könne aufgrund der objektiven
Befunde von einer Heilung der erlittenen leichten traumatischen Hirnverletzung
ausgegangen werden. Der aktuelle Zustand mit Leistungslimitierung, Kopfschmerzen
und psychischen Auffälligkeiten müsse unfallfremden Gründen zugerechnet werden. Es
bestehe eine psychische Co-Morbidität, die nicht mit dem Beweisgrad der
überwiegenden Wahrscheinlichkeit dem Unfallereignis zugerechnet werden könne. Dr.
I._ empfahl eine langfristige Therapie bei einem in der Kopfschmerzbehandlung
erfahrenen Neurologen, da dadurch die Prognose der medikamenteninduzierten
Kopfschmerzen verbessert werden könne. Da die unfallbedingten Verletzungen bei
sehr leichter traumatischer Hirnverletzung ausgeheilt seien und das heutige Bild nicht
als unfallkausale Folge zu interpretieren sei, sei nicht von einem lang anhaltenden und
erheblichen Schaden der Integrität auszugehen (UV-act. 107; siehe auch die
Beurteilung vom 5. Mai 2010, UV-act. 98). Med. pract. J._, Facharzt FMH für
Psychiatrie und Psychotherapie, Versicherungspsychiatrischer Dienst der Suva,
bezeichnete es in der Aktenbeurteilung vom 22. Juli 2010 als auffallend, dass der
Versicherte seit dem Unfall kein konsistentes Verhalten im Zusammenhang mit den
berichteten Schmerzen oder mit sonstigen psychologisch emotionalen Reaktionen
zeige. Zudem sei zu bemerken, dass nach der Hospitalisation im September 2009 eine
Verschlechterung vor allem psychischer Funktionen und Beschwerden zu verzeichnen
sei. Die Gründe für diese Auffälligkeiten seien nicht ersichtlich. Die Problematik lasse
sich nicht allein oder vordergründig auf die erlebten Kopfschmerzbeschwerden
zurückführen und es sei anzuzweifeln, dass der alleinige Medikamentenentzug mit
allfälligem Ersetzen der Schmerzmedikation zu einer deutlichen Besserung des
Zustands des Versicherten und allenfalls zu einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit führe.
Zur stationären Behandlung empfahl med. pract. J._ die Einweisung in die Abteilung
Psychosomatik der Rehaklinik Bellikon (UV-act. 113). Vom 10. November bis 22.
Dezember 2010 befand sich der Versicherte zur stationären neurologisch-
psychosomatischen Behandlung in der Rehaklinik Bellikon. Aus psychiatrischer Sicht
leide der Versicherte an einem organischen Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma
vom 5. Dezember 2008 (ICD-10: F07.2). Dabei bestünden anhaltend eine Reihe von
Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erschöpfbarkeit, Reizbarkeit, Störung der
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kognitiven Leistungsfähigkeit, des Schlafs sowie eine verminderte Belastbarkeit bei
Stress und emotionalen Reizen. Zusätzlich bestünden eine allgemeine Ängstlichkeit,
Lärmempfindlichkeit und Schreckhaftigkeit. Im bisherigen Verlauf lasse sich eine
Chronifizierung der Symptomatik mit zuletzt deutlicher Verschlechterung
(Medikamentenübergebrauch, psychosoziale Spannungen) feststellen. Dem
Versicherten sei keine Arbeitsleistung mehr zumutbar. Es bestehe eine schwere
Leistungsminderung infolge der psychischen Störung. Es liege zusätzlich eine
mittelschwere kognitive Leistungsminderung infolge einer neuropsychologischen
Funktionsstörung vor, die Folge einer primären hirnorganischen Schädigung sei.
Aufgrund geringer Ressourcen zur Umsetzung von Copingstrategien sowie der
familiären Spannungen infolge der psychischen Störung sei eine anschliessende
psychosoziale Betreuung durch eine spezialisierte psychiatrische Spitex organisiert
worden (Austrittsbericht vom 22. Dezember 2010, UV-act. 142; zum psychiatrischen
Bericht vom 20. Dezember 2010 siehe UV-act. 140). Med. pract. J._ vertrat in der
Stellungnahme vom 25. Januar 2011 die Auffassung, die psychiatrisch-
psychotherapeutischen Möglichkeiten seien nahezu erschöpft. Er warf zur
umfassenden Klärung der Diagnosen und Kausalitätsfrage die Frage nach einer
interdisziplinären Begutachtung des Versicherten auf (UV-act. 143).
A.e Am 17. Februar 2011 liess sich der Versicherte in der Abteilung Kardiologie am
Departement Innere Medizin des KSSG untersuchen. Die dortigen Ärzte
diagnostizierten eine hypertensive Herzkrankheit (normale linksventrikuläre systolische
Funktion bei hochgradig konzentrisch hypertrophem linkem Ventrikel, diastolische
Dysfunktion Grad I [Relaxationsstörung]). Aus kardiologischer Sicht sei keine weitere
Verlaufskontrolle geplant (Bericht vom 24. Februar 2011, UV-act. 154).
A.f Im Auftrag der Suva wurde der Versicherte interdisziplinär (neurologisch,
psychiatrisch und neuropsychologisch) begutachtet. Die Gutachter diagnostizierten: ein
Schädel-Hirn-Trauma am 5. Dezember 2008 mit kleiner Kontusionsblutung
temporoparietal links und nicht dislozierter Schädelfraktur links temporoparietal und
wohl auch rechts okzipitoparietal; chronische posttraumatische Kopfschmerzen bei
Schädel-Hirn-Trauma am 5. Dezember 2008; motorische Störungen wie Tremor und
tic-artige Bewegungen funktioneller Genese und ohne organisches Korrelat (DD
psychiatrisch bedingt, Aggravation bzw. Simulation); im Wesentlichen im Subjektiven
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bleibende Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen,
Nervosität, Schwindel und fluktuierende Sensibilitätsstörungen ohne eindeutige
organische Erklärung; einen histrionischen Zustand mit ängstlich-dissoziativen,
sensitiven, tic-haften, somatoformen und aggravatorischen Zügen (sonstige
Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen [ICD-10: F68.8); eine neuropsychologisch
unplausible und logisch inkonsistente Symptomproduktion. Es erscheine zweifelhaft
bzw. sogar eher unwahrscheinlich, dass das Schädel-Hirn-Trauma über den
chronischen posttraumatischen Kopfschmerz hinaus zu psychologischen bzw. auch
psychiatrischen Defiziten geführt habe. Die vom Versicherten demonstrierten
Auffälligkeiten und Beschwerden entsprächen keiner organischen Störung, sondern
seien im wesentlichen Ausdruck einer unfallunabhängigen psychiatrischen Erkrankung.
Gegenwärtig gebe es keine klaren Anhaltspunkte für relevante unfallbedingte
neuropsychologische Defizite. Letztlich seien diese auch angesichts des radiologischen
Befundes nicht zu erwarten. Aus neurologischer Sicht führten die Kopfschmerzen zu
einer Einschränkung der allgemeinen Belastbarkeit, die jedoch gutachterlich im
vorliegenden Fall kaum quantifizierbar sei. Darüber hinausgehende Einschränkungen
seien bei unauffälligem neurologischem Status nicht erkennbar. Der entscheidende
limitierende Faktor sei offensichtlich die psychiatrische Erkrankung (Gesamtgutachten
vom 20. Februar 2013, UV-act. 208-1 ff; siehe auch das neurologische Teilgutachten
vom 20. Februar 2013, UV-act. 208-7 ff., das psychiatrische Teilgutachten vom 29.
November 2012, UV-act. 208-32 ff., und das neuropsychologische Teilgutachten vom
6. September 2012, UV-act. 208-70 ff.; zur vom psychiatrischen Gutachter bei der
behandelnden Dr. med. K._, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie,
eingeholten Beurteilung vom 14. November 2012 siehe UV-act. 208-66 ff.). Das
psychische Zustandsbild bewirke eine dauerhafte gesundheitliche Einschränkung der
Arbeitsfähigkeit. Es sei nicht als direkte Folge des Unfallereignisses zu betrachten.
Seine Entwicklung sei zwar vom Unfallereignis ausgelöst worden, letztlich aber von
unfallfremden Faktoren bewirkt (UV-act. 208-64). Am 30. April 2013 nahm der
psychiatrische Gutachter Dr. med. L._, Spezialarzt für Psychiatrie und
Psychotherapie FMH, Stellung zu den Ergänzungsfragen der Suva (siehe hierzu ihr
Schreiben vom 27. März 2013, UV-act. 210). Er verneinte eine Teilkausalität zwischen
dem Unfallereignis und dem psychischen Leiden. Die Ausweitung des anfänglich
unfallbedingt aufgetretenen ängstlichen Zustandsbilds als ängstlich-reaktive
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Verarbeitung des Schädelhirntraumas zum heutigen histrionischen Verhalten gehe auf
unfallfremde Faktoren zurück. Die unfallkausalen Faktoren seien spätestens ein Jahr
nach dem Unfall erloschen (UV-act. 214).
A.g Mit Verfügung vom 24. Juli 2013 stellte die Suva die bisherigen
Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilkosten) per 31. Juli 2013 ein und wies den
Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen mangels Unfallkausalität der
Beschwerden ab (UV-act. 220). In der Folge erhielt die Suva die von Dr. K._ bei Dr.
med. M._, Fachärztin FMH für Neurologie, eingeholte konsiliarische Beurteilung vom
29. Juli 2013 (UV-act. 225) und wurde über weitere von Dr. K._ veranlasste
Untersuchungen (neuropsychologisch und psychiatrisch) in Kenntnis gesetzt (UV-act.
226 f.). Gegen die Verfügung erhob der Versicherte am 14. September 2013 Einsprache
und machte geltend, er sei unfallbedingt mindestens zu 50% arbeitsunfähig (UV-act.
235). In der ergänzenden Eingabe vom 25. Oktober 2013 beantragte er, die
Versicherungsleistungen seien rückwirkend ab 1. August 2013 wieder aufzunehmen
und es sei ein Obergutachten zur Frage "Unfallfolge oder Krankheit" und zum Ausmass
der Arbeitsunfähigkeit anzuordnen (UV-act. 240). Sodann reichte er eine Stellungnahme
von Dr. K._ vom 13. September 2013 ein, worin sie sich zur gutachterlichen
Beurteilung kritisch äussert (UV-act. 240). Die Suva wies die Einsprache am 3. Februar
2014 ab. Sie stellte sich auf den Standpunkt, die gutachterliche Beurteilung sei
beweiskräftig. Die Kopfschmerzen seien nicht quantifizierbar und der entscheidende
limitierende Faktor sei die unfallunabhängige psychiatrische Erkrankung. Spätestens im
Zeitpunkt vom 31. Juli 2013 hätten keine Unfallfolgen mehr vorgelegen (UV-act. 247).
B.
B.a Gegen den Einspracheentscheid vom 3. Februar 2014 richtet sich die vorliegende
Beschwerde vom 6. März 2014. Der Beschwerdeführer beantragt darin, die
Beschwerde sei zu schützen und die Vorinstanz zu verpflichten, die
Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilungskosten) bezogen auf den Unfall vom 5.
Dezember 2008 rückwirkend per "1. April 2013" (richtig: 1. August 2013; siehe auch
den Antrag Ziff. 1 in act. G 9) wieder aufzunehmen. Eventuell sei ein "ergänzendes
Gutachten" anzuordnen. Subeventuell sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die
Vorinstanz zurückzuweisen; unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Im Wesentlichen
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bringt er vor, die von den Gutachtern gezogenen Schlüsse basierten auf
ungenügenden Grundlagen. Es fehle die alles entscheidende Beurteilung der
unfallfremden Faktoren im stationären Rahmen in einer auf Traumafolgestörungen
spezialisierten Station (act. G 1). In der Beschwerdeergänzung vom 30. Mai 2014 bringt
der Beschwerdeführer weitere Mängel an der gutachterlichen Einschätzung vor. Zudem
hat er einen Bericht vom 31. Juli 2013 über das am 18. Juli 2013 abgehaltene
Erstgespräch in der Sprechstunde für Belastungsreaktionen PTBS an der Klinik für
Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsspital Zürich (act. G 9.1) sowie
Stellungnahmen der behandelnden Dr. G._ vom 24. März und vom 28. April 2014 ins
Recht gelegt (act. G 9.2 f.).
B.b Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 7. Juli 2014
die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führt sie aus, die vom
Beschwerdeführer eingereichten ärztlichen Berichte würden die Beweiskraft der
gutachterlichen Einschätzung nicht erschüttern. Sollte das Gericht wider Erwarten eine
andere Auffassung vertreten, wären den am Gutachten vom 20. Februar 2013
beteiligten Experten die Unterlagen, auf die sich der Beschwerdeführer berufe, mit
entsprechenden Ergänzungsfragen zu unterbreiten. Die im Zeitpunkt der
Leistungseinstellung per 31. Juli 2013 anhaltenden Beschwerden könnten auf kein
organisches Substrat zurückgeführt werden und stünden weder in einem natürlichen
noch einem adäquaten Zusammenhang zum Unfall vom 5. Dezember 2008 (act. G 11).
B.c In der Replik vom 17. Dezember 2014 hält der Beschwerdeführer unverändert an
seinen Anträgen fest (act. G 25) und reicht einen Bericht des Psychiatrischen Zentrums
N._ vom 27. November 2014 über die stationäre Behandlung vom 28. Oktober bis
21. November 2014 ein. Zuweisungsgrund bildete eine drohende Dekompensation bei
bekanntem organischem Psychosyndrom (G 25.1).
B.d Die Beschwerdegegnerin hat die Frist für eine Duplik unbenützt verstreichen
lassen (vgl. act. G 27).

Erwägungen
1.
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Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist mit Blick auf das
Unfallereignis vom 5. Dezember 2008 der Anspruch des Beschwerdeführers auf
Versicherungsleistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung über den 31. Juli
2013 hinaus.
2.
Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20)
werden Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und
Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt. Die
Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt zunächst voraus, dass zwischen dem
Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein natürlicher Kausalzusammenhang
besteht. Ursachen im Sinn des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände,
ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als
in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann.
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen
dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater
Kausalzusammenhang besteht (BGE 129 V 181 E. 3.1 f.).
3.
Zunächst ist die Frage zu beurteilen, ob der medizinische Sachverhalt spruchreif
abgeklärt worden ist. Die Beschwerdegegnerin stützt sich auf die interdisziplinäre
Beurteilung vom 20. Februar 2013 (UV-act. 208) und die ergänzende Stellungnahme
des psychiatrischen Gutachters vom 30. April 2013 (UV-act. 214). Der
Beschwerdeführer bringt dagegen verschiedene Mängel vor (act. G 1)
3.1 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die
streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten
Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden
ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind
(BGE 125 V 351 E. 3a).
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3.2 Gegen die Beweiskraft der Einschätzung des psychiatrischen Gutachters verweist
der Beschwerdeführer auf Stellungnahmen verschiedener medizinischer Fachpersonen.
3.2.1 In diesem Zusammenhang ist vorweg darauf hinzuweisen, dass ein den
Beweisanforderungen grundsätzlich genügendes medizinisches Gutachten (BGE 125 V
351 f. E. 3a und b) nicht in Frage gestellt werden kann und nicht ohne weiteres Anlass
zu weiteren Abklärungen besteht, wenn und sobald die behandelnden medizinischen
Fachpersonen nachher zu einer unterschiedlichen Beurteilung gelangen oder an
vorgängig geäusserten abweichenden Auffassungen festhalten. Anders verhält es sich
nur, wenn objektiv feststellbare Gesichtspunkte vorgebracht werden, die im Rahmen
der Begutachtung unerkannt geblieben waren und die geeignet sind, zu einer anderen
Beurteilung zu führen (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Juli 2008, 9C_830/2007, E.
4.3 mit Hinweisen). Ferner kann eine psychiatrische Exploration von der Natur der
Sache her nicht ermessensfrei erfolgen. Sie eröffnet der begutachtenden
psychiatrischen Fachperson daher praktisch immer einen gewissen Spielraum,
innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psychiatrische Interpretationen möglich,
zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte oder die Expertin lege artis
vorgegangen ist (Urteil des Bundesgerichts vom 5. März 2009, 8C_694/2008, E. 5.1.1).
3.2.2 Der Beschwerdeführer bringt vor, Dr. K._ sei im Schreiben vom 13.
September 2013 zum klaren Ergebnis gekommen, dass der Unfall mit überwiegender
Wahrscheinlichkeit wesentlicher Kausalfaktor für die psychischen Beschwerden
gewesen sei (act. G 9, Rz 2). Sie äusserte sich darin "aus ärztlicher
Behandlersicht" (UV-act. 240-7) und nannte keine objektiven Gesichtspunkte, die
Zweifel an der gutachterlichen Beurteilung entstehen lassen. Vielmehr beschränkte sie
sich auf eine andere diagnostische Würdigung des geklagten psychischen
Leidensbilds. Die Unfallkausalität begründete sie im Wesentlichen mit der vor dem
Unfall bestehenden 100%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers (UV-act. 240-8)
und damit mit der unfallversicherungsrechtlich unzulässigen Beweisregel „Post hoc
ergo propter hoc“ (Urteil des Bundesgerichts vom 8. April 2009, 8C_945/2008, E. 6.2).
Die Ausführungen von Dr. K._ sind folglich weder geeignet eine Unfallkausalität der
psychischen Leiden als überwiegend wahrscheinlich erscheinen zu lassen noch den
Beweiswert der gutachterlichen Beurteilung zu erschüttern (vgl. vorstehende E. 3.2.1).
Des Weiteren ist zu beachten, dass der psychiatrische Gutachter ausführlich begründet
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hat, weshalb er die von Dr. K._ gestellte Diagnose einer posttraumatischen
Belastungsstörung für nicht zutreffend hält (UV-act. 208-59). In damit zu
vereinbarender Weise verneinte der Beschwerdeführer denn auch ausdrücklich,
Albträume vom Unfall zu haben (UV-act. 208-47; zur mehrfachen Nachfrage mit
demselben Ergebnis UV-act. 208-59 unten; zum nicht in einem Zusammenhang mit
dem Unfallereignis stehenden Inhalt der Albträume siehe auch UV-act. 140-1).
3.2.3 Zur Untermauerung der Zweifel am psychiatrischen Teilgutachten weist der
Beschwerdeführer sodann auf die Ausführungen im Bericht der Klinik für Psychiatrie
und Psychotherapie am Universitätsspital Zürich vom 31. Juli 2013 hin (act. G 9, Rz 3a
und act. G 9.1). Diese stützten sich auf ein in der Sprechstunde für
Belastungsreaktionen erfolgtes "Erstgespräch" vom 18. Juli 2013. Die medizinischen
Fachpersonen äusserten sich hauptsächlich in genereller Weise zu den diagnostischen
Voraussetzungen für eine posttraumatische Belastungsstörung, die sie - abgesehen
von der Unfallerinnerung des Beschwerdeführers - ohne nähere konkrete Begründung
und Diskussion als erfüllt erachteten. Ins Gewicht fällt sodann, dass sie bezüglich der
diagnostischen Einordnung des Leidensbilds einen Vorbehalt anbrachten. Ihrer Ansicht
nach müssten weitere psychische Störungen diskutiert werden. "Unsere
Einschätzungen im Hinblick auf die Diagnose der posttraumatischen
Belastungsstörung können daher und aufgrund der deutlich eingeschränkten
Untersuchungsbedingungen und des fehlenden Langzeitverlaufs nur unter Vorbehalt
betrachtet werden" (act. G 9.1, S. 1). Damit ist die Stellungnahme vom 31. Juli 2013
nicht geeignet, die gutachterliche Beurteilung in Zweifel zu ziehen.
3.2.4 Der Beschwerdeführer sieht die Beweiskraft der gutachterlichen Beurteilung
des Weiteren durch die davon abweichenden Stellungnahmen der behandelnden Dr.
G._ erschüttert (act. G 9, Rz 3b und act. G 9.2 f.). Wie die Beschwerdegegnerin
zutreffend ausführt (act. G 11, Rz 5.2 c), beschränken sich die summarischen
Ausführungen von Dr. G._ in den E-Mails vom 24. März und vom 28. April 2014 (act.
G 9.2 f.) auf eine psychiatrische Würdigung des gesundheitlichen Zustands. Die
knappen Bemerkungen in der E-Mail vom 28. April 2014 zur Unfallkausalität stützen
sich sodann allein auf die nicht massgebende "Post hoc ergo propter hoc"-Formel
(siehe hierzu vorstehende E. 3.2.2). Die Aussage von Dr. G._, "eine Aggravation ist
mit Sicherheit ausgeschlossen!" (act. G 9.2), ist angesichts einer fehlenden
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Begründung und von mehreren gegenteiligen Hinweisen aus den Akten - zumindest in
dieser Deutlichkeit - nicht nachvollziehbar (vgl. UV-act. 61-4 f.; UV-act. 98-8 unten; UV-
act. 113-1; UV-act. 208-81; UV-act. 208-27 und -59 je unten). Zudem erweckt diese
Aussage den Eindruck, dass Dr. G._ ihrer Einschätzung unbesehen die subjektiven
Angaben des Beschwerdeführers zu Grunde gelegt hat.
3.2.5 Was den Bericht des Psychiatrischen Zentrums vom 27. November 2014
betreffend die vom 28. Oktober bis 21. November 2014 aufgrund drohender
Dekompensation erfolgte Hospitalisation anbelangt (act. G 25.1), so beschlägt dieser
einen rund 8 Monate nach dem angefochtenen Einspracheentscheid eingetretenen
Sachverhalt und damit nicht die für die gerichtliche Beurteilung massgebenden
tatsächlichen Verhältnisse (BGE 138 V 535 f. E. 2.2). Es ergeben sich daraus
insbesondere keine objektiven Aspekte, welche die gutachterliche Einschätzung in
Frage stellen. Schliesslich räumt der rechtskundig vertretene Beschwerdeführer zu
Recht ein, dass der Bericht des Psychiatrischen Zentrums keine Angaben zur
Unfallkausalität enthält (act. G 25, S. 4).
3.2.6 Insgesamt sind die Vorbringen des Beschwerdeführers nicht geeignet, die
gutachterliche Beurteilung, die sämtliche Anforderungen an eine beweiskräftige
medizinische Expertise erfüllt, in Frage zu stellen. Ein Bedarf für weitere medizinische
Untersuchungen, insbesondere für die vom Beschwerdeführer zur Abgrenzung
unfallfremder Faktoren beantragte stationäre Abklärung in einer auf
Traumafolgestörungen spezialisierten Station (act. G 1, Rz 2 f., act. G 9, Rz 4, und act.
G 25, Rz 2; siehe auch die Empfehlung von Dr. K._ im Schreiben vom 13. September
2013, UV-act. 240-8), ist deshalb zu verneinen.
4.
Des Weiteren ist die Rechtmässigkeit der per 31. Juli 2013 angeordneten Einstellung
der Taggeld- und Heilbehandlungsansprüche zu beurteilen.
4.1 Ob der Beschwerdeführer über den 31. Juli 2013 hinaus für die Folgen des
Unfallereignisses vom 5. Dezember 2008 Anspruch auf die vorübergehenden
Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) hat, hängt davon ab, ob im Zeitpunkt der
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Leistungseinstellung von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine
namhafte Besserung des Gesundheitszustands erwartet werden konnte (vgl. Art. 19
Abs. 1 UVG). Diese Frage beurteilt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden
Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit sie unfallbedingt
beeinträchtigt war. Dabei verdeutlicht die Verwendung des Begriffs "namhaft" des
Gesetzgebers, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins
Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen genügen nicht (BGE 134 V 115 E.
4.3).
4.2 Aus der beweiskräftigen gutachterlichen Beurteilung ergibt sich, dass aus
neurologischer Sicht betreffend die vom Beschwerdeführer geklagten Kopfschmerzen
keine Behandlungsmöglichkeiten mehr bestanden haben (UV-act. 208-4) und die vom
Beschwerdeführer geklagten psychischen Leiden im Zeitpunkt des Fallabschlusses
nicht (mehr) in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis
gestanden sind (UV-act. 214; zum fehlenden adäquaten Kausalzusammenhang siehe
nachfolgende E. 5.1). Im Übrigen ging med. pract. J._ bereits in der Stellungnahme
vom 25. Januar 2011 davon aus, dass die psychiatrisch-psychotherapeutischen
Möglichkeiten nahezu erschöpft seien (UV-act. 143-2 unten). Dr. L._ verneinte die
Frage, dass von weiteren Behandlungen eine namhafte Besserung des
"unfallbedingten Gesundheitszustandes" erwartet werden kann (UV-act. 208-64). Vor
diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass keine Aussichten auf eine namhafte
Verbesserung unfallbedingter Leiden durch eine weitere Behandlung bestanden haben.
Den Akten lässt sich ferner nicht entnehmen, dass im Zeitpunkt der
Leistungseinstellung per 31. Juli 2013 Eingliederungsmassnahmen der
Invalidenversicherung angestanden sind, die geeignet gewesen wären, eine allfällige
unfallbedingte Erwerbsunfähigkeit zu beeinflussen. Der Beschwerdeführer bringt auch
nichts Gegenteiliges vor. Im Licht dieser Umstände erweist sich die Einstellung der aus
dem Unfallereignis vom 5. Dezember 2008 im Sinn von Art. 6 Abs. 1 UVG
resultierenden vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) per 31. Juli
2013 als rechtmässig.
5.
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Zu prüfen bleibt schliesslich, ob über den 31. Juli 2013 hinaus natürlich und adäquat
unfallkausale gesundheitliche Leiden bestehen, die einen Anspruch auf eine
Invalidenrente (Art. 18 UVG) oder auf eine Integritätsentschädigung (Art. 24 UVG)
begründen.
5.1 Wie bereits erwähnt (vgl. vorstehende E. 4.2), bestanden im Zeitpunkt des
Fallabschlusses vom 31. Juli 2013 gemäss der beweiskräftigen gutachterlichen
Beurteilung (UV-act. 214) keine natürlich unfallkausalen psychischen Leiden mehr, die
zu einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit oder der Integrität führen. Die
Beschwerdegegnerin legte sodann zutreffend (act. G 11, Rz 5.3) und vom
Beschwerdeführer nicht (substanziiert) bestritten dar, dass die geklagten psychischen
Leiden nicht in einem adäquaten Zusammenhang mit dem Unfallereignis stehen.
Darauf wird verwiesen. Die Frage, ob die psychischen Leiden die Arbeitsfähigkeit oder
die Integrität des Beschwerdeführers über den Einstellungszeitpunkt hinaus
beeinträchtigen, kann deshalb offen gelassen werden.
5.2 Der neurologische Gutachter mass im beweiskräftigen Gutachten einzig den
Kopfschmerzen eine Einschränkung der allgemeinen Belastbarkeit zu (zum Ausschluss
unfallbedingter hirnorganischer Defizite aus neurologischer Sicht siehe UV-act. 208-27).
Darüber hinausgehende Einschränkungen seien bei unauffälligem neurologischem
Status nicht erkennbar. Ob und in welchem Umfang die Kopfschmerzen in einem
natürlichen Kausalzusammenhang stehen, erscheint unklar, nachdem der
psychiatrische Gutachter bezüglich der Kopfschmerzen von einer Überlagerung durch
eine ausgeprägte (nicht natürlich unfallkausale [UV-act. 214]) somatoforme
Komponente ausging, welche die spannungsbedingten und möglicherweise
analgetikainduzierten Beschwerden überlagere (UV-act. 208-61, oben). Die Frage nach
der natürlichen sowie adäquaten Unfallkausalität der Kopfschmerzen kann jedoch offen
bleiben, wie sich aus den nachfolgenden Ausführungen ergibt.
5.2.1 Die versicherte Person trägt die Beweislast für das Bestehen eines
Gesundheitsschadens und dessen Auswirkungen auf die Erwerbsfähigkeit und
Integrität. Denn sie leitet daraus Rechte, den Anspruch auf eine Invalidenrente bzw.
eine Integritätsentschädigung, ab. Gelingt es der versicherten Person, unter Einbezug
der im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes gebotenen Abklärungen des
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Versicherungsträgers (Art. 43 ATSG) bzw. - im Beschwerdefall - des
Sozialversicherungsgerichts (Art. 61 lit. c ATSG), nicht, den geklagten
Gesundheitsschaden und dessen die Erwerbsfähigkeit oder Integrität
beeinträchtigenden Auswirkungen nachzuweisen, trägt sie daher die Folgen der
Beweislosigkeit und sie verfügt mangels ausgewiesener Voraussetzungen über keinen
Leistungsanspruch (vgl. BGE 115 V 44 E. 2b, 140 V 297 f. E. 4.1 und 139 V 564 E. 8.1).
5.2.2 Der neurologische Gutachter vermochte keine Quantifizierung der durch die
Kopfschmerzen bedingten Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit vorzunehmen (UV-
act. 208-28). Gemäss dessen Ausführungen beruhe die Diagnose von Kopfschmerzen
naturgemäss im Wesentlichen auf den Angaben eines Exploranden. Deren
Auswirkungen könnten kaum direkt und objektiv organisch erfasst bzw. quantifiziert
werden (UV-act. 208-27). Im vorliegend zu beurteilenden Fall ist von Bedeutung, dass
trotz sorgfältig durchgeführter gutachterlicher Abklärungen die Auswirkungen von nicht
objektivierbaren wie auch nicht (bildgebend) fassbaren Kopfschmerzen auf die
Arbeitsfähigkeit und die Integrität vage und unbestimmt geblieben sind. Entscheidend
ist weiter, dass aus den Akten zahlreiche Hinweise auf inkonsistente Leidensangaben
seitens des Beschwerdeführers hervorgehen. Der Verdacht auf Aggravation wurde
mehrmals geäussert (siehe hierzu die Hinweise in vorstehender E. 3.2.4). Auf den
neuropsychologischen Gutachter wirkte der Beschwerdeführer "theatralisch mit
Stöhnen und Klagen" (UV-act. 208-76). Die Symptomproduktion durch den
Beschwerdeführer sei unplausibel und logisch inkonsistent gewesen (UV-act. 208-82).
Bereits im neuropsychologischen Bericht der Rehaklinik Bellikon vom 17. Juli 2009
wiesen die Experten auf heterogene Testergebnisse und subjektiv limitierende Gründe
hin. Eine bewusstseinsnahe Antwortverzerrung im Sinn einer Aggravation sei nicht
auszuschliessen, überwiegend sei jedoch eine Tendenz zur Selbstlimitierung und
Abwehr von Leistungsanforderung aufgrund der subjektiven Überforderung (UV-act.
61-4 f.). In einem späteren neuropsychologischen Bericht der Rehaklinik Bellikon vom
8. Juni 2010 gelangten die Experten im Rahmen der Symptomvalidierung zu im
Wesentlichen gleichen Ergebnissen. Sie hielten ausdrücklich fest, bei Vorliegen einer
Verdeutlichung oder Aggravation sei die Plausibilität bzw. Glaubhaftigkeit des
Ausmasses der angegebenen Beschwerden und der diagnostisch festgestellten
Leistungseinbussen in Frage zu stellen (UV-act. 108-4 f.). Weder die Angaben des
Beschwerdeführers (die von deutlichen Hinweisen auf Selbstlimitierung, Aggravation
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und Inkonsistenzen begleitet werden) noch die Befunde anlässlich der Begutachtung
ermöglichen eine plausible quantifizierbare Einschätzung der durch die Kopfschmerzen
bedingten Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit und der Integrität. Aufgrund der
auffälligen Leidenspräsentation sowie -schilderung durch den Beschwerdeführer ist
von weiteren Abklärungen auch keine zusätzliche Erhellung der Verhältnisse zu
erwarten (antizipierte Beweiswürdigung). Damit können Auswirkungen der
Kopfschmerzen auf die Arbeitsfähigkeit und die Integrität trotz umfangreicher und
langwieriger Abklärungen nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der
überwiegenden Wahrscheinlichkeit als erstellt gelten. Die diesbezügliche
Beweislosigkeit wirkt sich zu Lasten des Beschwerdeführers aus (vgl. zum Ganzen
Urteil des Bundesgerichts vom 7. August 2008, 9C_164/2008, E. 4.3).
6.
Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin die Heilbehandlungs- und
Taggeldleistungen zu Recht per 31. Juli 2013 eingestellt und einen Anspruch auf
weitere Leistungen (Rente und Integritätsentschädigung) verneint.
7.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu
erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer keinen
Anspruch auf eine Parteientschädigung.