Decision ID: 21ebd37c-ea55-5d03-a8e0-ea22b2f95994
Year: 2012
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
A._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Thomas Zogg, rechtsanwälte.og42, Oberer
Graben 42, 9000 St. Gallen,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
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betreffend
vorsorgliche Massnahmen (Renteneinstellung)
Sachverhalt:
A.
A.a A._ bezog gestützt auf die Verfügung vom 11. Dezember 1998 seit 1. Juni 1998
eine ganze Invalidenrente. Nach Durchführung einer Observation stellte die IV-Stelle die
Rente mit Verfügung vom 3. Januar 2012 vorsorglich ein. Einer Beschwerde gegen
diese Verfügung wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (act. G 1.1.1).
A.b Gegen diese Verfügung liess der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 27. Januar
2012 und Beschwerdeergänzung vom 13. März 2012 Beschwerde erheben mit dem
Antrag, die vorsorgliche Renteneinstellung sei aufzuheben und die Invalidenrente ab
Januar 2012 wieder auszurichten, unter Kosten- und Entschädigungsfolge bzw. unter
Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (act. G 1 und G 6).
A.c Anstelle einer Beschwerdeantwort teilte die Beschwerdegegnerin am 25. Mai
2012 mit, sie habe in der Sache materiell entschieden, weshalb das
Beschwerdeverfahren hinfällig werde (act. G 12).
A.d Am 13. Juni 2012 reichte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers eine
Honorarnote ein, in der er einen Aufwand von Fr. 2'667.60 inkl. Barauslagen und
Mehrwertsteuer geltend machte (act. G 14).
A.e Mit Stellungnahme vom 25. Juni 2012 machte die Beschwerdegegnerin geltend,
die angefochtene Verfügung nicht widerrufen, sondern durch eine gleichlautende
materielle Verfügung abgelöst zu haben, weshalb die Abschreibung des Verfahrens
kein Obsiegen darstelle und der Beschwerdeführer seinen Aufwand selber zu tragen
habe. Der in Rechnung gestellte Aufwand von 9.5h sei nicht nachvollziehbar. Dieser sei
nicht gerechtfertigt (act. G 16).
B.
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Mit Entscheid vom 2. Juli 2012 verfügte die Präsidentin des Versicherungsgerichts die
Abschreibung des Verfahrens, den Verzicht auf Kostenerhebung, die Rückerstattung
des geleisteten Kostenvorschusses von Fr. 600.-- sowie die Verpflichtung der
Beschwerdegegnerin, den Beschwerdeführer mit Fr. 2'667.60.-- zu entschädigen (act.
G 17).
C.
C.a Dagegen richten sich die Eingaben der Beschwerdegegnerin vom 6. Juli und
20. August 2012 mit dem Antrag, die Sache der zuständigen Gerichtsabteilung zum
Entscheid zu unterbreiten. Zur Begründung macht sie geltend, die Überbindung der
Parteikosten auf die Beschwerdegegnerin bringe zum Ausdruck, dass grundsätzlich
vermutet werde, die Verwaltung habe nicht rechtmässig gehandelt. Von einer solchen
Vermutung sei jedoch entschieden Abstand zu nehmen. Zudem sei das
Beschwerdeverfahren nicht durch die Verwaltung veranlasst worden. Solange der
Beschwerdeführer aber nicht habe zeigen können, dass die angefochtene Verfügung
nicht rechtens gewesen sei, habe er seinen Aufwand selber zu tragen. Dies gelte umso
mehr, als er keinen Anlass zur Annahme gehabt habe, die Verwaltung werde das
weitere Verfahren verschleppen. Er habe sich im Klaren sein müssen, dass die
materielle Verfügung erlassen werde, bevor das Gericht seine Beschwerde würde
prüfen können. Damit habe er ein aller Voraussicht nach sinnloses Gerichtsverfahren
angestrengt. Schliesslich könne der Entscheid über die Kostenfolgen des
abgeschriebenen Beschwerdeverfahrens auch aufgeschoben werden, bis ersichtlich
sei, ob die neue Verfügung rechtskräftig werde. Trete sie unangefochten in Rechtskraft,
sei die vorsorgliche Anordnung rechtens gewesen. Werde die neue Verfügung
hingegen angefochten, müsse der Entscheid über die Parteikosten im ersten Verfahren
an den Entscheid über die aufschiebende Wirkung im zweiten Verfahren geknüpft
werden. Schliesslich dürfe die Verwaltung nicht verpflichtet werden, einen unnötigen
Aufwand des Beschwerdeführers zu entschädigen (act. G 18, 20).

Erwägungen:
1.
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Gemäss Art. 39 Abs. 1 lit. b des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (sGS
951.1; abgekürzt VRP) kann der Gerichtspräsident oder die Gerichtspräsidentin die
Abschreibung des Gerichtsverfahrens verfügen, wenn kein Urteil und kein
Nichteintretensentscheid zu fällen sind. Die Abschreibungsverfügung ist kurz zu
begründen, und den Beteiligten ist eine Frist von vierzehn Tagen zu setzen, innert der
durch einfache Erklärung ein Entscheid des Gerichts verlangt werden kann (Art. 39
Abs. 2 VRP). Vorliegend verlangte die Beschwerdegegnerin bezüglich der präsidialen
Abschreibungsverfügung vom 2. Juli 2012, die Sache sei der zuständigen Abteilung
zum Entscheid zu unterbreiten (vgl. Schreiben vom 6. Juli 2012, act. G 18).
2.
2.1 Unbestrittenermassen ist mit dem Erlass der Verfügung vom 25. Mai 2012 das
vorliegende Beschwerdeverfahren betreffend die vorsorgliche Renteneinstellung vom
3. Januar 2012 gegenstandslos geworden und abzuschreiben.
2.2 Infolge Abschreibung des Verfahrens werden praxisgemäss keine Gerichtskosten
erhoben (vgl. Art. 97 VRP). Der vom Beschwerdeführer geleistete Kostenvorschuss von
Fr. 600.— ist diesem zurückzuerstatten.
3.
3.1 Streitig ist, ob im konkreten Fall die Beschwerdegegnerin zur Bezahlung einer
Parteientschädigung zu verpflichten ist. Das Beschwerdeverfahren betreffend die
vorsorgliche Renteneinstellung wurde gegenstandslos, weil die Beschwerdegegnerin
am 25. Mai 2012 einen materiellen Entscheid getroffen hat, wonach die
rentenzusprechende Verfügung vom 11. Dezember 1998 aufgehoben und festgestellt
wurde, dass der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe.
Einer allfälligen Beschwerde wurde bezüglich (neu) laufender Renten die aufschiebende
Wirkung entzogen. Somit ist hinsichtlich der umstrittenen Parteientschädigung
festzuhalten, dass im zu behandelnden Verfahren nicht von einem (materiellen)
Obsiegen des Beschwerdeführers auszugehen ist.
3.2 Wird ein Rechtsstreit gegenstandslos, so wird rechtsprechungsgemäss mit
summarischer Begründung über die Prozesskosten auf Grund der Sachlage vor Eintritt
bis
bis
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des Erledigungsgrunds entschieden. Bei der Beurteilung der Entschädigungsfolgen ist
somit in erster Linie auf den mutmasslichen Ausgang des Prozesses abzustellen. Dabei
geht es nicht darum, die Prozessaussichten im Einzelnen zu prüfen. Vielmehr muss es
bei einer summarischen Beurteilung sein Bewenden haben. Auf dem Weg über den
Kostenentscheid soll nicht ein materielles Urteil gefällt und unter Umständen der
Entscheid in einer heiklen Rechtsfrage präjudiziert werden.
3.3 Nach der Praxis sind vorsorgliche Massnahmen zulässig, wenn die Endverfügung
nicht sofort getroffen werden kann und die Wahrscheinlichkeit eines nicht leicht wieder
gutzumachenden Nachteils für die zu wahrenden Interessen glaubhaft gemacht wird.
Zudem muss die Massnahme verhältnismässig sein: Es dürfen ihr keine überwiegenden
privaten oder öffentlichen Interessen entgegenstehen. Entscheidend ist die
Interessenabwägung unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismässigkeit (vgl. Kölz/
Häner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl. Zürich
1998, S. 122 Rz 335, mit Hinweisen). Der Entscheid über die Anordnung vorsorglicher
Massnahmen setzt Dringlichkeit voraus, d.h. es muss sich als notwendig erweisen, die
fraglichen Vorkehren zu treffen. Bei der Abwägung der Gründe für und gegen die
sofortige Einstellung der Leistungen ist einerseits das Interesse der
Beschwerdegegnerin zu beachten, nicht unrechtmässige Leistungen ausrichten zu
müssen, die sie später wegen Uneinbringlichkeit nicht mehr zurückfordern kann, und
anderseits das Interesse des Beschwerdeführers an der weiteren Auszahlung der Rente
zur Sicherung des Lebensunterhaltes, auf welche er sich gestützt auf die rechtskräftige
Rentenzusprache (unter Vorbehalt der in einem entsprechenden Verfahren zu
beurteilenden Anpassung bzw. Revision oder Wiedererwägung) verlassen kann; dem
Vertrauen in den Bestand der Rentenverfügung kommt mit der Dauer des
Rentenverhältnisses umso höhere Bedeutung zu. Bei dieser Interessenabwägung
müssen die Prozessaussichten einbezogen werden. Ist die Prognose bezüglich des
weiteren Rentenanspruchs eindeutig bzw. ein solcher Anspruch gestützt auf die
aktuelle Aktenlage klar nicht (mehr) gegeben, kann sich eine vorsorgliche
Renteneinstellung allenfalls rechtfertigen. Bei tatsächlichen oder rechtlichen Unklar
heiten drängt sich hingegen Zurückhaltung auf, weil in diesem Fall die erforderlichen
Entscheidgrundlagen im Hauptverfahren beschafft werden müssen bzw. das
ordentliche Verfahren unter Einräumung der entsprechenden Mitwirkungsrechte der
betroffenen Parteien durchzuführen ist. Beim Entscheid über die Anordnung der
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vorsorglichen Massnahmen hat die zuständige Behörde zu prüfen, ob die Gründe, die
für die vorsorgliche Regelung sprechen, gewichtiger sind als jene, die für die
gegenteilige Lösung angeführt werden können (vgl. auch Entscheid des
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 14. September 2012, IV 2011/335,
mit Hinweisen).
3.4 Vorliegend bezog der Beschwerdeführer seit 1998 eine ganze Rente der
Invalidenversicherung. Bei dieser langen Rentenbezugsdauer kommt der klaren
Beweislage und Wahrung der Mitwirkungsrechte des Beschwerdeführers vor einer
vorsorglichen Renteneinstellung unter dem Aspekt der Verhältnismässigkeit eine umso
grössere Bedeutung zu. Die vorsorgliche Einstellung der Rente erfolgte, ohne dass
dem Beschwerdeführer - worauf im Verfahren um vorsorgliche Massnahmen (im
Unterschied zu den superprovisorischen Massnahmen) ein Anspruch besteht (BGE 134
I 88 f. E. 4.1) - das rechtliche Gehör gewährt worden wäre. Zudem wurde die
vorsorgliche Einstellungsverfügung vom 3. Januar 2012 relativ rudimentär dadurch
begründet, dass infolge von Hinweisen betreffend eine Erwerbsaufnahme im Februar
2011 eine Rentenrevision eingeleitet worden sei. Im Rahmen von Abklärungen habe
festgestellt werden müssen, dass der Beschwerdeführer seit längerer Zeit erwerbstätig
sei. Auf Grund der neuen Erkenntnisse im Rahmen einer Observation sowie eines
nachfolgenden Gutachtens müsse davon ausgegangen werden, dass sein
Gesundheitszustand wesentlich besser sei, als er vorgebe, und deshalb seit langem
eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe. Es sei davon auszugehen, dass durch sein
Verhalten sowohl die behandelnden wie die begutachtenden Ärzte wissentlich
getäuscht worden seien, um so IV-Leistungen zu erwirken. Beim heutigen
Kenntnisstand könne eine Weiterausrichtung der Rente nicht verantwortet werden.
Daher werde die bisherige Rente sofort eingestellt. Der Entscheid in der Sache werde
damit nicht vorweg genommen (act. G 1.1/1). Die materielle Verfügung erging sodann
etwas mehr als viereinhalb Monate später, am 25. Mai 2012, nachdem das
Vorbescheid- und Einwandverfahren durchgeführt worden waren (vgl. act. G 12.1). Wie
bereits erwähnt, handelt es sich vorliegend in materieller Hinsicht nicht um einen klaren
Fall. Zudem lässt sich allein gestützt auf die Internetauftritte des Beschwerdeführers,
welche ihn anlässlich einer Vernissage seiner Bilder vom 12. Dezember 2008 sowie
einer Ausstellung vom November 2009 zeigten (Verfahren IV 2012/244: act. G 5.1/114),
ohne Prüfung von weiterem Abklärungsmaterial nicht darauf schliessen, es sei mit
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überwiegender Wahrscheinlichkeit von der Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit und
einer damit einhergehenden Meldepflichtverletzung auszugehen. Schliesslich liegt auch
keine Strafanzeige wegen Betrugs vor oder wäre auf Grund der Akten ein Betrugsfall
bei summarischer Prüfung offensichtlich, so dass eine strafbare Handlung auf der
Hand läge bzw. ein erheblicher entsprechender Verdacht bestünde. Damit erfolgte die
Renteneinstellung lediglich gestützt auf eine kurze Begründung und unter Verletzung
des rechtlichen Gehörs. Immerhin wurde dem Beschwerdeführer dadurch aber per
sofort die Existenzgrundlage entzogen. Es kann ihm deshalb insbesondere unter
Kostengesichtspunkten kein Vorwurf gemacht werden, dass er gegen die vorsorgliche
Renteneinstellung mittels Beschwerde vorging. Vielmehr erscheint unter diesen
Umständen und namentlich unter dem Aspekt der Verhältnismässigkeit die Vornahme
einer vorsorglichen Massnahme nicht gerechtfertigt. Da die Stellungnahme von Dr.
med. B._ vom 21. Dezember 2011 (vgl. Verfahren IV 2012/244: act. G 5.1/135) zum
psychiatrischen Gutachten von Dr. med. C._ vom 22. Oktober 2011 (IV 2012/244:
act. G 5.1/134) im Zeitpunkt der vorsorglichen Renteneinstellung vom 3. Januar 2012
bereits vorlag, war somit einzig noch das Einwandverfahren durchzuführen. Weder
wurde dieses durch Eingaben bzw. Fristerstreckungsgesuche des Rechtsvertreters des
Beschwerdeführers in die Länge gezogen noch standen andere wichtige Abklärungen
an, welche eine Verzögerung des Einwandverfahrens hätten erwarten lassen. Der
Vorbescheid wurde am 13. Februar 2012 (IV 2012/244: act. G 5.1/149) erlassen,
woraufhin der Einwand am 14. März 2012 (IV 2012/244: act. G 5.1/154) eingereicht
wurde. Die materielle Verfügung erging alsdann am 25. Mai 2012. Diese zeitliche
Abfolge der Verfahrensschritte lässt die Dringlichkeit der vorsorglichen Massnahme
vom 3. Januar 2012 jedenfalls nicht erkennen.
3.5 Zusammenfassend ist die Anordnung der vorsorglichen Renteneinstellung vom
3. Januar 2012 unter den gegebenen Umständen als unverhältnismässig zu
qualifizieren. Daher rechtfertigt es sich, die Beschwerdegegnerin zur Leistung einer
Parteientschädigung zu verpflichten.
3.6 Zu prüfen bleibt noch die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Höhe der
Parteientschädigung.
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3.7 Die Prozessentschädigung soll grundsätzlich das gesamte Honorar decken, das
die beschwerdeführende Partei dem Anwalt oder der Anwältin effektiv bezahlen muss.
Dabei ist selbstverständlich, dass der anwaltliche Aufwand nur soweit zu
berücksichtigen ist, als er sich in vernünftigem Rahmen bewegt, wobei ex tunc zu
beurteilen ist, ob eine Vorkehr nutzlos oder überflüssig war (SZS 1991 S. 183). Die
Parteientschädigung wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der
Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG).
In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach
Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO pauschal Fr. 1'000.-- bis Fr. 12'000.--. Das vorliegend
geltend gemachte Honorar von pauschal 9.5 Stunden (vgl. act. G 14) erscheint mit
Blick auf die grosse Aktenmenge (vgl. Auflistung derselben in der materiellen Verfügung
von 11 Seiten) sowie auf die Wichtigkeit der Streitsache (sofortige Einstellung der
ganzen Invalidenrente bzw. sofortiger Entzug der Existenzgrundlage) nicht übersetzt.
Folglich hat die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer für das
Beschwerdeverfahren mit Fr. 2'667.60 (einschliesslich Barauslagen und
Mehrwertsteuer) zu entschädigen.
3.8 Damit kann die Frage über die Parteikostentragung zusammen mit der
Abschreibung erledigt werden und ein Aufschub der Entschädigungsfrage - wie ihn die
Beschwerdegegnerin vorgeschlagen hat - erübrigt sich.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht