Decision ID: a5f70839-a4a7-5349-ad3d-4e3579623bed
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer seinen Heimatstaat eigenen Angaben  am 14. September 2009 verliess und am 15. September 2009 in die Schweiz einreiste, wo er gleichentags um Asyl nachsuchte,
dass er anlässlich der Kurzbefragung im Empfangs- und  B._ vom 21. September 2009 und der Anhörung vom 25. September 2009 zu den Asylgründen im Wesentlichen Folgendes geltend machte,
dass er ethnischer Serbe orthodoxen Glaubens sei, aus dem  von Serben bewohnten Dorf C._ stamme, im Jahre 2005 die Technische Mittelschule abgeschlossen habe und seither unregelmässig in der Landwirtschaft und auf dem Bau erwerbstätig gewesen sei,
dass er in Kosovo, in Serbien und in verschiedenen Drittstaaten über Familienangehörige und weitere Verwandte verfüge,
dass er seit den Unruhen vom März 2004 in ständiger Angst und  gelebt habe, zumal verschiedentlich Serben von Albanern überfallen und bestohlen worden seien,
dass ihm selber – abgesehen von einer im Jahre 2005 seitens der Polizei ausgesprochenen Geldstrafe von 40 Euro und einem im selben Jahr erfolgten Steinewurf auf sein Auto – konkret nichts widerfahren sei und er keine Probleme mit Behörden oder Albanern gehabt habe,
dass er sich im August 2009, als entfernte Verwandte von ihm aus unbekannten Gründen von unbekannten Tätern – vermutlich  Albanern – in seinem Dorf umgebracht worden seien, zur  entschlossen habe,
dass er via Serbien und weiter über unbekannte Länder in einem Minibus in die Schweiz gelangt sei, wobei er weder die Reiseumstände und -route beschreiben könne noch irgendwelche Kontrollen erlebt habe,
dass er nicht in Serbien leben wolle, weil es dort Mafia, Kriminelle und Korruption gebe,
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dass der Beschwerdeführer als Beweismittel seine im Jahre 2004 ausgestellte serbische und seine im Jahre 2008 von der UNMIK ausgestellte kosovarische Identitätskarte zu den Akten gab,
dass das BFM das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 5. November 2009 ablehnte und dessen Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,
dass das BFM den ablehnenden Asylentscheid damit begründete, dass die Vorbringen des Beschwerdeführers den Anforderungen von Art. 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) an die flüchtlingsrechtliche Beachtlichkeit nicht genügten, weshalb er die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle,
dass die staatlichen und internationalen Polizei- und Sicherheitskräfte die Sicherheit der ethnischen Minderheiten in Kosovo garantierten und bei Übergriffen und Straftaten gegen Angehörige von Minderheiten regelmässig intervenierten, insbesondere auch in den  der Kosovo-Serben,
dass die Strafgerichtsbarkeit und der Strafvollzug grösstenteils funktionierten,
dass es sich angesichts der fehlenden Asylrelevanz der Vorbringen erübrige, aufgetretene Ungereimtheiten – beispielsweise sei der  ausreiseauslösende Vorfall der Ermordung von Verwandten in der Erstbefragung unerwähnt geblieben – näher zu erörtern,
dass die Wegweisung ferner die Regelfolge der Ablehnung des  darstelle und keine Gründe ersichtlich seien, die auf , Unzumutbarkeit oder Unmöglichkeit eines  schliessen lassen könnten, zumal insbesondere Art. 5 Abs. 1 AsylG (Grundsatz der Nichtrückschiebung) nicht anwendbar und keine Gefährdung im Sinne von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) erkennbar sei,
dass dem alleinstehenden, jungen und über verwandtschaftliche  verfügenden Beschwerdeführer zur Abwendung nicht gänzlich auszuschliessender Übergriffe Dritter im Übrigen die  innerstaatlicher Ausweichmöglichkeiten im von Serben bewohnten Gebiet des Nordkosovos sowie eine Übersiedlung nach
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Serbien offenstünde, zumal Serbiens Verfassung den Kosovo als integralen Bestandteil des Staates bezeichne und Kosovo-Serben deshalb auch nach der Unabhängigkeit Kosovos als eigene Staatsbürger betrachtet würden,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 17. Dezember 2009 (Poststempel vom 21. Dezember 2009) diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht anfocht und dabei sinngemäss die  der vorinstanzlichen Verfügung, die Gewährung von Asyl und eventualiter die Anordnung der vorläufigen Aufnahme beantragt,
dass er in der Begründung seine bisherigen Vorbringen und seine seit Jahren bestehende Angst, es könnte ihm etwas zustossen, bekräftigt,
dass er die vorinstanzliche Erkenntnis, wonach die Behörden im Kosovo ihrer Schutzpflicht gegenüber bedrohten  nachkämen, als unzutreffend bezeichnet und ferner die Inanspruchnahme von Ausweichmöglichkeiten als unzumutbar , weil er in Nordkosovo keine Verwandten habe und jene in Serbien ihn nicht unterstützen könnten,
dass die zuständige Instruktionsrichterin des  mit Zwischenverfügung vom 5. Januar 2010 einen  in der Höhe von Fr. 600.--, zahlbar bis zum 20. Januar 2010, erhob und im selben Zusammenhang die Beschwerde mit folgender Begründung als aussichtslos bezeichnete (Zitat:),
„dass das BFM in seinen Erwägungen mit überzeugender Begründung zur Erkenntnis gelangt ist, die Vorbringen des Beschwerdeführers  den Anforderungen von Art. 3 AsylG an die flüchtlingsrechtliche Beachtlichkeit nicht genügen, weshalb er die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle,
dass auf diese Erwägungen vollumfänglich verwiesen werden kann, darin nach Prüfung der Akten kein Beanstandungspotenzial zu  ist und der Inhalt der Beschwerde die vorinstanzlichen  offensichtlich nicht umzustossen vermag,
dass sich der Beschwerdeinhalt im Wesentlichen in einer  Bekräftigung des geltend gemachten Sachverhalts ( und unsichere Situation für ethnische Serben im Kosovo) und  in blossen Gegenbehauptungen erschöpft,
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dass jedoch eine Subsumption der Vorbringen unter den in Gesetz und Praxis umschriebenen Flüchtlingsbegriff augenfällig das Fehlen gleich mehrerer erforderlicher Merkmale (insbesondere staatliche , hinreichende Intensität erlittener und Begründetheit befürchteter Benachteiligungen, Aktualität und Kausalzusammenhang, Nichtbestehen innerstaatlicher Ausweichmöglichkeiten) ergibt,
dass das BFM ferner die Wegweisungsanordnung und den Vollzug der Wegweisung ebenfalls gesetzes- und praxiskonform erwogen hat,  zutreffender Würdigung des Sachverhalts unter dem Aspekt der Zumutbarkeit der Inanspruchnahme innerstaatlicher  im Bedarfsfall,“
dass der Beschwerdeführer den eingeforderten Kostenvorschuss am 20. Januar 2010 geleistet hat und mit Beschwerdeergänzung gleichen Datums unter Vorlegung einer Fürsorgebestätigung um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für die Verfahrenskosten ersucht,
dass er seine bisherigen Vorbringen weiter bekräftigt, ferner das  von Gräueltaten im Kosovo-Krieg erwähnt, und weiter die seitherige Rechtlosigkeit der Serben in diesem Gebiet sowie den  beklagt, dass Anzeigen der Serben bei kosovarischen und internationalen Behörden ohne Erfolgsaussichten blieben,
dass er schliesslich auf eine Traumatisierung und auf seine  Behandlungsabsicht bei einem Psychiater aufmerksam macht, welche er zu gegebener Zeit mit ärztlichen Berichten  werde,

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls  über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
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dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 105 AsylG),
dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung  berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der  legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG), zumal der eingeforderte Kostenvorschuss fristgerecht geleistet wurde,
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriftenwechsel verzichtet wurde,
dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 AsylG), wobei als Flüchtling eine ausländische Person  wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG),
dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest  gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),
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dass die Vorinstanz gesetzes- und praxiskonform zur Erkenntnis  ist, die Vorbringen des Beschwerdeführers würden den  von Art. 3 AsylG an die flüchtlingsrechtliche Beachtlichkeit nicht genügen, weshalb er die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle,
dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die überzeugenden Erwägungen gemäss angefochtener Verfügung und die obenstehende zusammenfassende Darstellung verwiesen werden kann (Art. 109 Abs. 3 BGG i.V.m. Art.6 AsylG und Art. 4 VwVG),
dass der Inhalt der Beschwerde vom 17. Dezember 2009 die  Erkenntnisse offensichtlich nicht umzustossen vermag und diesbezüglich auf die zitierte Würdigung gemäss  des Bundesverwaltungsgerichts vom 5. Januar 2010 zu verweisen ist,
dass ebenso die Beschwerdeergänzung vom 20. Januar 2010 keinen neuen Blickwinkel öffnet und sich deren Inhalt im Wesentlichen wiederum in einer Bekräftigung der bisherigen Vorbringen und im blossen Negieren vorinstanzlicher oder instruktionsrichterlicher  erschöpft, ohne dass eine substanzielle  mit den betreffenden Erwägungen erkennbar wäre,
dass die Vorbringen des Miterlebens von Gräueltaten im Kosovo-Krieg und einer angeblichen Traumatisierung ohne erkennbaren Grund erst auf Rekursstufe nachgeschoben werden und mithin unbeachtlich bleiben, zumal auch die argumentative Stossrichtung dieser neuen Sachverhaltselemente nicht erkennbar ist,
dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die  nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat,
dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine  erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2001 Nr. 21),  die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen  steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,
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dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht  oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),
dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungshindernissen gemäss ständiger Praxis des Bundesverwaltungsgerichts und seiner Vorgängerorganisation ARK der gleiche Beweisstandard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. WALTER STÖCKLI, Asyl, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser, Ausländerrecht, 2. Auflage, Basel 2009, Rz. 11.148),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des  Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige  ersichtlich sind, die im Heimat- oder Herkunftsstaat droht,
dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als  erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),
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dass weder die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete  im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der  der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,
dass auch diesbezüglich auf die zutreffenden Erwägungen in der  Verfügung zu verweisen ist,
dass insbesondere das Bestehen eines umfangreichen familiären und verwandtschaftlichen Beziehungsnetzes sowohl im Herkunftsgebiet des Beschwerdeführers als auch in Serbien, dessen reale  aufgrund seines hohen Bildungsstandes und seiner Berufserfahrungen in der Land- und Bauwirtschaft sowie das Bestehen eines familieneigenen landwirtschaftlichen Betriebes in der  hervorzuheben sind,
dass die angebliche und nicht näher substanziierte Traumatisierung wie bereits erwogen als ohne erkennbaren Grund erst auf Rekursstufe nachgeschoben und mithin unglaubhaft zu qualifizieren ist, bis zum heutigen Zeitpunkt denn auch keine ärztlichen Berichte vorgelegt werden und solche mangels einer hinreichend indizierten  auch nicht abzuwarten oder von Amtes wegen einzufordern sind,
dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse  (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer, der über eine serbische und eine von der UNMIK ausgestellte kosovarische Identitätskarte verfügt, obliegt, bei der Beschaffung gültiger  mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist,
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG un-
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besehen der belegten Bedürftigkeit abzuweisen ist, da sich die Rekursbegehren gemäss vorstehenden Erwägungen als aussichtslos präsentieren, welcher Umstand die Gewährung unentgeltlicher Prozessführung nach Gesetz ausschliesst,
dass demnach die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und mit dem am 20. Januar 2010 geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen sind.
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