Decision ID: db219640-7c34-447a-913f-ebd5e6f9a32e
Year: 2018
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.- X und Y Z wohnen zusammen mit ihren beiden Kindern in A. X Z war bis Ende Juli
2013 unselbständig erwerbstätig. Am 1. August 2013 nahm er als Inhaber des
Einzelunternehmens "X Z" eine selbständige Erwerbstätigkeit mit zivilrechtlichem Sitz in
Wollerau/SZ auf. Der Eintrag im Handelsregister das Kantons Schwyz erfolgte bereits
am 1. Juli 2013. Die Firma bezweckt "Ad Interim Management und
Unternehmensberatungsdienstleistungen im Bereich Prozess- und
Organisationsentwicklung sowie Geschäftsapplikationseinführungen und -
optimierungen". In Wollerau mietete X Z mit Untermietvertrag vom 16. Mai 2013 per
1. August 2013 einen Arbeitsplatz für monatlich Fr. 300.–.
X und Y Z deklarierten für die Steuerperiode 2013 ein steuerbares Einkommen von
Fr. 183'343.– und ein steuerbares Vermögen von Fr. 539'240.– sowie für die
Steuerperiode 2014 ein steuerbares Einkommen von Fr. 305'453.– und ein steuerbares
Vermögen von Fr. 677'595.–. Das Kantonale Steueramt nahm einige Korrekturen vor
und veranlagte das Ehepaar Z am 18. Mai 2016 nach Durchführung eines
Augenscheins in Wollerau für die Kantons- und Gemeindesteuern 2013 mit einem
steuerbaren Einkommen von Fr. 187'800.– und einem steuerbaren Vermögen von Fr.
539'000.– sowie für das Steuerjahr 2014 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr.
312'600.– und einem steuerbaren Vermögen von Fr. 677'000.–. Das Kantonale
Steueramt hielt zudem fest, dass es den Sitz des Einzelunternehmens in Wollerau im
Kanton Schwyz steuerlich nicht anerkenne und deshalb keine Steuerausscheidung
vorzunehmen sei. Die dagegen erhobenen Einsprachen wies die Veranlagungsbehörde
mit Entscheiden vom 24. März 2017 ab.
B.- Gegen die Einsprache-Entscheide erhoben X und Y Z mit Eingabe ihrer
Rechtsvertreterin vom 21. April 2017 Rekurs bei der Verwaltungsrekurskommission mit
dem Antrag, diese seien aufzuheben und zufolge Geschäftssitzes der Einzelfirma in
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Wollerau im Kanton Schwyz eine Steuerausscheidung vorzunehmen; eventualiter sei
die Streitsache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Vorinstanz
beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 11. Juli 2017 die Abweisung der Rechtsmittel.
Die Rekurrenten replizierten mit Eingabe vom 29. August 2017 und reichten weitere
Beweismittel ein. Die Duplik der Vorinstanz datiert vom 19. Oktober 2017. Dazu
nahmen die Rekurrenten am 17. November 2017 Stellung.
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung der Anträge wird,

soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Erwägungen:
1.- Die sachliche Zuständigkeit der Verwaltungsrekurskommission ist gegeben (Art. 194
Abs. 1 des Steuergesetzes, sGS 811.1, abgekürzt: StG; Art. 41 lit. h Ziff. 1 des
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Die
Rekurrenten sind zur Ergreifung der Rechtsmittel legitimiert, und die Rekurseingabe
vom 21. April 2017 entspricht zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen
Anforderungen (Art. 194 Abs. 1 StG, Art. 45 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP). Auf die
Rekurse ist einzutreten.
2.- Umstritten ist, ob der zivilrechtliche Sitz der Einzelfirma des Rekurrenten im Kanton
Schwyz steuerrechtlich anzuerkennen ist und damit für die Jahre 2013 und 2014 jenes
Einkommen und Vermögen nicht im Kanton St. Gallen, wo die Rekurrenten wohnen,
sondern im Kanton Schwyz steuerbar ist.
a) aa) Gemäss Art. 13 Abs. 1 StG sind natürliche Personen aufgrund persönlicher
Zugehörigkeit unbeschränkt steuerpflichtig, wenn sie ihren steuerrechtlichen Wohnsitz
oder Aufenthalt im Kanton haben. Die Steuerpflicht bei persönlicher Zugehörigkeit ist
unbeschränkt, erstreckt sich aber nicht auf Geschäftsbetriebe, Betriebsstätten und
Grundstücke ausserhalb des Kantons (Art. 15 Abs. 1 StG). Die Steuerausscheidung
erfolgt im Verhältnis zu anderen Kantonen nach den Grundsätzen des Bundesrechts
über das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung (Art. 16 Abs. 1 StG). Zu
beachten ist insbesondere die bundesrechtliche Rechtsprechung zum Verbot der
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Doppelbesteuerung gemäss Art. 127 Abs. 3 der Bundesverfassung der
Schweizerischen Eidgenossenschaft (SR 101, abgekürzt: BV).
bb) Die Rekurrenten haben Wohnsitz in A, weshalb sie aufgrund persönlicher
Zugehörigkeit im Kanton St. Gallen steuerpflichtig sind (Art. 3 Abs. 1 des
Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und
Gemeinden [SR 642.14, abgekürzt: StHG]). Daneben ist der Rekurrent seit August 2013
Inhaber einer Einzelunternehmung mit zivilrechtlichem Sitz in Wollerau im Kanton
Schwyz. Diese ist nicht selbständig steuerpflichtig. Steuerpflichtig ist deren Inhaber,
der am Geschäftsort jedoch ein Spezialsteuerdomizil begründet. Sofern dies vorliegend
in Wollerau der Fall ist, sind die Einkünfte aus der selbständigen Erwerbstätigkeit
mittels Steuerausscheidung dem Kanton Schwyz zur Besteuerung zuzuweisen.
b) Die Rekurrenten machen im Wesentlichen geltend, der Rekurrent sei als Business
Consultant seit 1. August 2013 in unmittelbarer Nähe zu seiner bisherigen
Arbeitgeberin selbständig erwerbstätig. Die Wahl des Geschäftssitzes in Wollerau sei
aus unternehmerischen Überlegungen erfolgt, insbesondere wegen der Nähe zu
bestehenden und potenziellen Kunden, zu Partnerunternehmen und zum Wohnort,
wegen der professionellen Räumlichkeiten und modernen Infrastruktur, des ruhigen
Arbeitsplatzes, der verkehrstechnisch günstigen Lage sowie der Ausbaumöglichkeiten
der genutzten Büroräumlichkeiten. Es sei unbestritten, dass der Rekurrent teilweise
direkt bei den Kunden tätig sei. Die hauptsächlichen Tätigkeiten wie Erstellen von
Angeboten, Führen von Akquisitionsgesprächen, Vor- und Nachbearbeitung von
Workshops, Analysen, Telefonkonferenzen, Research, administrative Arbeiten inkl.
Buchhaltung etc. würden aber am Geschäftsdomizil erledigt. Da der Rekurrent bereits
seit 14 Jahren im Raum Wollerau / Pfäffikon arbeite, sei sein berufliches Netzwerk,
darunter auch die bisherige Arbeitgeberin, zu der er in den Jahren 2013 und 2014
geschäftliche Verbindungen gepflegt habe, in unmittelbarer Umgebung gross. Am
Geschäftssitz stünden ihm ein Empfangsbereich, ein Konferenzraum für bis zu zehn
Personen, eine moderne Infrastruktur mit angeschlossenem Drucker, eine Teeküche
sowie Besucherparkplätze zur Verfügung. Als Einmannbetrieb sei dies in der heutigen
Zeit ausreichend. Deshalb habe er mit der V Management AG einen Untermietvertrag
für einen voll möblierten Arbeitsplatz abgeschlossen. Neben dem Rekurrenten hätten
vier weitere Firmen einen Untermietvertrag mit der genannten Vermieterin
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abgeschlossen. Alle eingemieteten Firmen verfügten über einen fest eingerichteten,
permanent nutzbaren Arbeitsplatz; drei Arbeitsplätze befänden sich im Obergeschoss
und zwei weitere im Erdgeschoss. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz würden die
zwei Arbeitsplätze im Erdgeschoss nicht von der Vermieterin genutzt. Die fünf
Untermieter teilten sich lediglich das Sitzungszimmer sowie den Eingangs- und
Empfangsbereich. Die ihnen zur Verfügung stehende Fläche betrage 135m . Der
bezahlte Mietzins von Fr. 300.–/Monat sei absolut ortsüblich. Gerade bei Startup-
Unternehmen sei die Miete eines "Shared Office" eine gängige und kostengünstige
Alternative. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz sei es nicht möglich, dass der
Rekurrent seine Geschäftstätigkeit zuhause in einem Vierpersonenhaushalt mit zwei
dannzumal kleinen Kindern (zwei und sechs Jahre alt) ausübe. Insbesondere könnten
dort keine geschäftlichen Meetings mit bis zu sechs Personen abgehalten werden.
Ebenso sei die Nichtverbuchung von Verpflegungskosten kein Indiz dafür, dass der
Rekurrent nicht in Wollerau arbeite. Dabei handle es sich um rein private Auslagen. Von
den verbuchten Kundenessen habe lediglich eines in der Region A stattgefunden. Auch
aus den Tankbelegen lasse sich nichts ableiten. Der Rekurrent tanke sein Fahrzeug
jeweils entweder morgens auf der Fahrt zur Arbeit oder abends, wenn er nach Hause
komme. Untertags tanke er vorzugsweise in Richterswil. Die Wartungsarbeiten am
Fahrzeug würden in Dielsdorf und in Samstagern und damit in unmittelbarer Nähe zum
Geschäftsort durchgeführt. Dass sämtliche Anrufe von der Festnetznummer aus das
Mobiltelefon umgeleitet würden, geschehe aus rein praktischen Gründen, da der
Rekurrent allein tätig und nicht ständig im Büro sei. Das gesamte Business-Center
verfüge über eine Mietfläche von 16'500m . Es sei daher nachvollziehbar, dass darin
etliche Firmen ihren Sitz hätten. Inwiefern die Tatsache, dass die Vertreterin an
derselben Adresse eine Betriebsstätte betreibe, für den vorliegenden Fall von
Bedeutung sei, könne nicht nachvollzogen werden. Die Fotos, welche die Vorinstanz
am 28. August 2015 gemacht habe, und jene, welche der Rekurrent am 12. April 2017
erstellt habe, seien praktisch identisch, was zeige, dass ihm tatsächlich immer derselbe
Arbeitsplatz zur Verfügung stehe. Bei den Bestätigungen über geschäftliche
Besprechungen in den gemieteten Räumlichkeiten handle es sich nicht um
Gefälligkeitsbescheinigungen. Jene der Firma B sei sogar vom Steuerrevisor der
Steuerverwaltung Schwyz abgeglichen und für richtig befunden worden. Sodann
handle es sich bei diesen Firmen nicht um Kunden, sondern um Geschäftspartner des
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Rekurrenten, mit welchen er an gemeinsamen Projekten gearbeitet habe. Dass einer
der Geschäftspartner den Sitz an derselben Adresse habe, vereinfache die
Zusammenarbeit und sei für die Wahl des Geschäftssitzes mitentscheidend gewesen.
Das Fehlen von Sekretariatsaufwand spreche gerade dafür, dass der Rekurrent seine
Büroarbeiten in Wollerau selber erledigt habe. Wäre ihm die Post nachgesendet
worden, wäre dies auch in Rechnung gestellt worden. Das Geschäftsfahrzeug sei aus
finanziellen Gründen im Kanton St. Gallen immatrikuliert, da hier aufgrund der
Energieeffizienz keine Strassensteuern anfielen.
Dem hält die Vorinstanz zur Hauptsache entgegen, auch mit der Aufnahme der
selbständigen Erwerbstätigkeit sei die wirtschaftliche Verbindung zur bisherigen
Arbeitgeberin, der C AG mit Sitz in Pfäffikon, bestehen geblieben. Einerseits sei diese
in den Jahren 2013 und 2014 Kundin des Rekurrenten gewesen, andrerseits habe sie
im Jahr 2014 Drittprovisionen von ihm erhalten. Die fragliche Adresse in Wollerau sei
als Briefkastendomizil einschlägig bekannt. Im Jahr 2015 hätten dort
82 Telefonbucheinträge bestanden, was selbst für ein Business-Center eine sehr hohe
Anzahl sei. Die Vertreterin des Rekurrenten führe an derselben Adresse eine
Betriebsstätte und vermittle dieses Firmendomizil zum Pauschalpreis an zahlreiche
Firmen, was zum Gesamtbild der Angelegenheit beitrage. Am 28. August 2015 habe
eine Domizilrevision in den angeblichen Geschäftsräumlichkeiten in Wollerau
stattgefunden. Beim Mietobjekt handle es sich um ein so genanntes "Shared Office", in
welchem verschiedene Mieter die im offenen Bürobereich vorhandenen Arbeitsplätze
frei nutzen könnten, wobei kein Anspruch auf stets denselben Arbeitsplatz bestehe.
Angesichts der Vielzahl von eingemieteten Firmen und der begrenzten Anzahl von
Arbeitsplätzen sei die Glaubwürdigkeit der Aussage des Rekurrenten, er habe stets am
gleichen Arbeitsplatz arbeiten können, fraglich. An den zwei Briefkästen der damaligen
Vermieterin ad V Management AG seien 21 Firmen aufgeführt. Ein Nachweis, dass
lediglich mit fünf dieser Firmen Untermietverhältnisse abgeschlossen worden seien,
fehle. Anlässlich der Besichtigung sei zudem unklar geblieben, wie viele Arbeitsplätze
im "Shared Office" überhaupt zur Verfügung stünden. Der Arbeitsplatz vis-à-vis von
demjenigen des Rekurrenten sei bei der Besichtigung von einer anderen Person
besetzt gewesen. Es stelle sich daher die Frage, ob man so ungestört arbeiten könne.
Vertrauliche Telefongespräche seien kaum möglich. Bei zwei von den angeblich fünf
Arbeitsplätzen im hinteren Teil des Erdgeschosses handle es sich zudem um Büros der
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Vermieterin. Der vorhandene Drucker sei sodann nicht angeschlossen gewesen. Der
Arbeitsplatz habe mit dem Familienfoto und den in einem nicht abschliessbaren Regal
gelagerten Ordnern als extra hergerichtet gewirkt. Die vom Rekurrenten eingereichten
Bestätigungen von drei Firmen, wonach in der fraglichen Periode im Konferenzraum
geschäftliche Besprechungen stattgefunden hätten, seien nicht beweiskräftig. Keine
der drei Firmen sei in jener Zeit eine umsatzbringende Kundin oder Empfängerin von
Provisionszahlungen gewesen. Eine der drei Firmen habe ihren Sitz ebenfalls in
Wollerau. Die Bestätigungen seien daher als Gefälligkeitsaussagen einzustufen. Dass
die Projektarbeit praktisch ausschliesslich bei den Kunden vor Ort stattfinde, sei
unbestritten und decke sich mit den Debitorenrechnungen. Es bestünden keine
Rechnungen über im "Shared Office" in Anspruch genommene Sekretariatsarbeiten,
welche die Anwesenheit in Wollerau aufzeigen könnten. Über die
Festnetztelefonnummer seien keine Gespräche getätigt worden, sondern alle Anrufe
auf das Mobiltelefon des Rekurrenten umgeleitet worden. Das Geschäftsfahrzeug sei
im Kanton St. Gallen immatrikuliert. Sodann gebe es keinen einzigen Tankbeleg in
Wollerau, während demgegenüber sehr viele Treibstoffbezüge in A erfolgt seien. Auch
fehle jeglicher Verpflegungsbeleg in Wollerau, was umso erstaunlicher sei, da eine
Rückkehr über Mittag nach Hause distanzbedingt nicht anzunehmen sei. Nachweise zu
den verbuchten Pauschalspesen fehlten ebenfalls. Die Geschäftstätigkeit des
Rekurrenten, der mit Laptop und Mobiltelefon alleine arbeite, könne von jedem
beliebigen Ort aus erfolgen, weshalb an den Nachweis der Begründung eines
Geschäftssitzes erhöhte Anforderungen zu stellen seien. Da der Geschäftssitz in
Wollerau lediglich in 25 Minuten Fahrdistanz zum Wohnort A liege, könne er mit dessen
Wahl weder Weg noch Zeit sparen. Er müsse den Weg von A zu den Kunden ohnehin
zurücklegen. Die Tätigkeit in einem Home-Office sei heute ein geradezu vielfach
angestrebtes Ziel, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erreichen. Von der
Grösse der Wohnung in A (51⁄2 Zimmer) sei dies gut möglich. Der Anteil der nicht bei
den Kunden zu erbringenden Arbeiten sei ohnehin gering. Aufgrund der möglichen
Steuereinsparungen (Fr. 2'844.– im Jahr 2013 und Fr. 37'778.– im Jahr 2014) sei das
Interesse an einem Geschäftssitz in Wollerau offensichtlich erkennbar.
c) aa) Der Sitz eines Einzelunternehmens muss nicht mit dem Wohnsitz von dessen
Inhaber übereinstimmen (Meier-Hayoz/Forstmoser, Schweizerisches
Gesellschaftsrecht, 10. Aufl. 2007, S. 757). Befindet sich der Wohnsitz des
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Selbständigerwerbenden in einem anderen Kanton als der Geschäftsort, steht die
Besteuerung des Unternehmens dem Kanton zu, in welchem sich der Geschäftsort
befindet. Der Selbständigerwerbende wird mit anderen Worten am Geschäftsort
aufgrund wirtschaftlicher Zugehörigkeit beschränkt steuerpflichtig (Art. 4 Abs. 1 StHG).
Das Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit, das in einer
Geschäftsniederlassung mit ständigen Einrichtungen erzielt wird, und das dieser
Tätigkeit dienende Vermögen sind nach der Rechtsprechung am Geschäftsort zu
versteuern. Eine Niederlassung ausserhalb des Wohnsitzkantons kann allerdings nicht
schon aufgrund einer bloss formalen Erklärung (Handelsregistereintrag, Briefkasten
oder Postfach) angenommen werden. Vielmehr muss sich die dortige Tätigkeit in
ständigen körperlichen Anlagen und Einrichtungen entfalten, welche aber nicht im
Eigentum des Inhabers zu stehen haben. Eine Geschäftsniederlassung wird verneint,
wenn sie den wirklichen Verhältnissen nicht entspricht und als künstlich geschaffen
erscheint. Dann sind Berufseinkommen und Erwerbsvermögen am Hauptsteuerdomizil
steuerbar. Wird ein solches Spezialdomizil geltend gemacht, so fordert die Praxis
weiter, dass sich die Erwerbstätigkeit hauptsächlich am Geschäftsort abspielt. Bei
Tätigkeiten, die ihrer Natur nach nicht überwiegend von an sich vorhandenen ständigen
Anlagen und Einrichtungen aus erbracht werden, sondern dezentral bei diversen
Kunden beziehungsweise Abnehmern, kann es nicht darauf ankommen, wo diese
wohnhaft sind. Es genügt, dass die übrigen Tätigkeiten (z.B. Vorbereitungs- sowie
administrative Arbeiten) vorwiegend am Geschäftsort ausgeübt werden (Urteil des
Bundesgerichts [BGer] 2C_785/2011 vom 1. März 2012 E. 2.2; BGer 2C_726/2010 vom
25. Mai 2011 E. 2.2). Das Spezialsteuerdomizil des Geschäftsortes ist im Übrigen vom
sekundären Steuerdomizil der Betriebsstätte zu unterscheiden. Eine solche setzt
ständige körperliche Anlagen oder Einrichtungen an einem Ort voraus, wo sich ein
qualitativ und quantitativ wesentlicher Teil des technischen und kommerziellen Betriebs
des Unternehmens vollzieht. Während also bei der Betriebsstätte quantitative (und
qualitative) Überlegungen anzustellen sind, geht es beim Spezialsteuerdomizil des
Geschäftsortes darum, wo sich der Mittelpunkt eines geschäftlichen Betriebs befindet.
Nur wenn kein solcher zu lokalisieren ist, sind Erwerbseinkommen und -vermögen am
Hauptsteuerdomizil steuerbar (StE 2011 A 24.24.41 Nr. 4 E. 2a; BGer 2C_667/2008
vom 4. März 2009 E. 2.3, in: StE 2009 A 24.24.41 Nr. 3 E. 2.2 und 2.3).
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bb) In Bezug auf die Beweislast gilt grundsätzlich, dass es der Behörde obliegt, den
Wohnsitz als steuerbegründende Tatsache darzutun. Dem Pflichtigen kann freilich der
Gegenbeweis für die von ihm behauptete subjektive Steuerpflicht an einem neuen Ort
auferlegt werden, wenn die von der Behörde angenommene bisherige subjektive
Steuerpflicht als sehr wahrscheinlich gilt. Diese ursprünglich für das internationale
Verhältnis aufgestellte Regel ist nach der Praxis des Bundesgerichts auch im
interkantonalen Verhältnis anwendbar. Sie kann auch dann herangezogen werden,
wenn zwar nicht der Ort des Hauptsteuerdomizils umstritten ist, sondern ein
Nebensteuerdomizil (d.h. ein sekundäres Steuerdomizil oder ein Spezialsteuerdomizil)
in Frage steht, sei es, dass ein solches Domizil neu begründet oder ein bisheriges
aufgehoben wird (vgl. BGer 2C_667/2008 vom 4. März 2009, in: StE 2009 A 24.24.41
Nr. 3, E. 3.1 mit Hinweisen). An den Nachweis des Bestehens eines
Spezialsteuerdomizils der Geschäftsniederlassung sind strenge Anforderungen zu
stellen. Beweisbelastet ist grundsätzlich der Kanton, der ein Nebensteuerdomizil in
seinem Kanton behauptet (BGer 2C_726/2010 vom 25. Mai 2011, publiziert in: StE
2011 A 24.24.41 Nr. 5). Wird aufgrund der Verlegung eines Spezialsteuerdomizils vom
Wohnsitz- in einen anderen Kanton neu eine nur teilweise Steuerpflicht im
Wohnsitzkanton geltend gemacht, so sind die Steuerpflichtigen für diese
steueraufhebende Tatsache beweispflichtig. Handelt es sich hingegen nicht um eine
Domizilverlegung vom Wohnsitz- in einen anderen Kanton, sondern um die
Neugründung einer Firma und damit um die erstmalige Begründung eines
Spezialsteuerdomizils – sei dies im Wohnsitz- oder in einem anderen Kanton –, tragen
die Behörden jenes Kantons, der die Besteuerung beansprucht, die Beweislast für die
steuerbegründende Tatsache, dass sich der Geschäftsort der neu gegründeten
Einzelfirma bei ihnen befindet (BGer 2C_1046/2015 vom 10. August 2016 E. 2.4).
d) aa) Unbestritten ist, dass die Rekurrenten in A Wohnsitz haben und zufolge
persönlicher Zugehörigkeit im Kanton St. Gallen unbeschränkt steuerpflichtig sind. Am
1. August 2013 nahm der bis dahin unselbständig erwerbstätige Rekurrent neu eine
selbständige Erwerbstätigkeit auf. Er mietete dazu einen Büroarbeitsplatz in Wollerau
und liess sich im Handelsregister des Kantons Schwyz eintragen. Sofern er damit einen
ausserkantonalen Geschäftsort begründete (vgl. dazu die nachfolgenden Erwägungen),
stellt dieser Ort ein Spezialsteuerdomizil dar, wo die Einkünfte aus der selbständigen
Erwerbstätigkeit zu versteuern sind. In diesem Fall hat eine Steuerausscheidung
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zugunsten des Kantons der Geschäftsniederlassung stattzufinden. Da der Rekurrent im
Jahr 2013 die selbständige Erwerbstätigkeit neu aufnahm, liegt keine Sitzverlegung
vom Kanton St. Gallen in den Kanton Schwyz vor. Vielmehr ist die Frage zu klären,
welcher Kanton die Einkünfte aus der selbständigen Erwerbstätigkeit besteuern darf. A
wird als Geschäftsort durch die st. gallischen Steuerbehörden beansprucht. Gemäss
bundesgerichtlicher Rechtsprechung trägt daher die Vorinstanz die Beweislast für die
steuerbegründende Tatsache, dass sich der Geschäftsort im Kanton St. Gallen
befindet, wobei die Rekurrenten mitwirkungspflichtig sind.
bb) Die Ausführungen der Vorinstanz, dass die Grösse der Wohnung in A mit
51⁄2 Zimmern die Führung der Einzelfirma zulasse und Home-Office heute ein vielfach
angestrebtes Ziel sei, vermögen den Nachweis, dass sich der Geschäftsort in den
Jahren 2013 und 2014 in A befand, nicht zu erbringen. Näheres zur fraglichen
Wohnung lässt sich den Akten nicht entnehmen, ein Augenschein wurde nicht
durchgeführt. Zudem handelt es sich um die Wohnung einer vierköpfigen Familie mit
zwei damals noch kleinen Kindern. Für die Begründung der st. gallischen Steuerpflicht
im Zusammenhang mit der selbständigen Erwerbstätigkeit des Rekurrenten verbleibt
damit einzig der Nachweis, dass die Voraussetzungen für die Annahme eines
Geschäftsortes in Wollerau nicht erfüllt sind. Wickelt sich nämlich die Erwerbstätigkeit
nicht in ständigen Anlagen und Einrichtungen ausserhalb des Hauptsteuerdomizils ab,
sind Einkommen und Vermögen am Hauptsteuerdomizil steuerbar, selbst wenn sich
hier keine spezifischen Einrichtungen befinden (BGer 2C_4661/2015 vom 12. April 2016
E. 3.2; StE 2009 A 24.24.41 Nr. 3)
cc) Unbestritten ist, dass es sich bei der beruflichen Tätigkeit des Rekurrenten um
Dienstleistungs- und Beratungstätigkeiten handelt, die ihrer Natur nach nur teilweise
von ständigen Anlagen und Einrichtungen aus, sondern mehrheitlich dezentral bei den
Kunden vor Ort erbracht werden. Für die Begründung eines Geschäftsortes genügt es
daher, dass die übrigen Tätigkeiten (Vorbereitungs- sowie administrative Arbeiten)
vorwiegend dort ausgeübt werden. Eine sporadische Arbeitstätigkeit zuhause schliesst
dies nicht aus.
Die von der Vorinstanz vertretene Ansicht, die angebliche Geschäftsniederlassung des
Rekurrenten entspreche nicht den tatsächlichen Verhältnissen und erscheine als
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künstlich geschaffen, vermag nicht zu überzeugen. Der Rekurrent mietete auf den
Zeitpunkt der Aufnahme der selbständigen Erwerbstätigkeit am 1. August 2013 hin in
Wollerau einen mit Tisch, Bürostuhl und Drucker ausgestatteten Arbeitsplatz für
Fr. 300.– pro Monat. Der Mietaufwand wurde ordnungsgemäss verbucht. Die Wahl des
Geschäftssitzes ist nachvollziehbar, nachdem der Rekurrent im benachbarten Pfäffikon
(Gemeinde Freienbach) über mehrere Jahre hinweg im selben Geschäftsfeld
unselbständig erwerbstätig war und sich seine geschäftlichen Kontakte im Raum
Zürichsee abspielen. Anerkanntermassen pflegte er in den fraglichen Jahren
geschäftliche Beziehungen zu seiner bisherigen Arbeitgeberin, indem diese ihm
Aufträge gab. Zwischen zwei Kundeneinsätzen kann er sich sodann zu seinem
Arbeitsplatz begeben und dort arbeiten. Müsste er dafür jedes Mal nach A
zurückkehren, würde ihn dies mehr Zeit kosten. In die Miete des Arbeitsplatzes
eingeschlossen ist gemäss Untermietvertrag die Möglichkeit der Mitbenützung der
gemeinschaftlichen Räumlichkeiten inklusive Sitzungszimmer (act. 2/6). Der Rekurrent
verfügt damit über eine ihm ständig zur Verfügung stehende Einrichtung in Wollerau,
wo er jene Tätigkeiten, welche er nicht direkt bei den Kunden erbringt, wie
Vorbereitungsarbeiten und administrative Angelegenheiten oder Treffen mit Kunden
oder Geschäftspartnern, erledigen kann. Er benötigt dafür von der Infrastruktur her
nicht viel mehr als einen Bürotisch, einen Drucker, Internetzugang sowie ein
Besprechungszimmer. Seinen Laptop und sein Mobiltelefon hat er ohnehin stets bei
sich. Dass ihm diese Infrastruktur in den von ihm (mit)gemieteten Räumlichkeiten zur
Verfügung steht, geht aus dem Untermietvertrag wie auch den bei einer
Ortsbesichtigung gemachten Fotos hervor. Ob der Drucker damals gerade
angeschlossen war oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Auch wenn die gemietete
Büroinfrastruktur bescheiden ist, erweist sie sich für die Tätigkeit des Rekurrenten
durchaus als bedürfnisgerecht. Es ist heute in grossen Firmen denn auch zunehmend
üblich, dass Angestellte keinen fixen Arbeitsplatz mehr zur Verfügung haben. Da der
Rekurrent keine Angestellten beschäftigt, fallen keine separat abgerechneten
Sekretariatsdienstleistungen an. Ob der Rekurrent stets denselben der insgesamt fünf
zur Verfügung stehenden Arbeitsplätze nutzen kann, ist nicht von Belang.
Entscheidend ist, dass die Möglichkeit der tatsächlichen Nutzung gewährleistet ist, was
aus dem Untermietvertrag hervorgeht. Deshalb vermag auch die Vielzahl von Firmen
bzw. die einschlägige Bekanntheit des Bürohauses als Briefkastendomizil nichts daran
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zu ändern. Ob andere Firmen diese Adresse lediglich als (vorgeschobenen)
Briefkastensitz beanspruchen, sagt nichts über die konkrete Nutzung durch den
Rekurrenten aus.
Gemäss Angaben der Rekurrenten bestehen für die fünf Arbeitsplätze in der fraglichen
Zeit im Erd- und Obergeschoss fünf Untermietverträge. Aus den Bestätigungen
mehrerer Personen, welche sich dort mit ihm 2013 und 2014 für Besprechungen trafen,
ergibt sich, dass er die Räumlichkeiten in Wollerau in der fraglichen Zeit auch
tatsächlich regelmässig nutzte, was wiederum die Anzahl der Untermietverträge als
glaubhaft erscheinen lässt (act. 3/5, act. 27/4 und 5). Weshalb es sich bei diesen
Bestätigungen lediglich um Gefälligkeitsbestätigungen handeln sollte, vermochte die
Vorinstanz nicht hinreichend glaubhaft zu machen. Der Rekurrent hat hingegen
überzeugend dargelegt, dass es sich dabei um Personen handelte, mit denen er in
jener Zeit gemeinsam an Projekten arbeitete. Bei einer jener Personen haben die
Steuerbehörden des Kantons Schwyz die Terminübereinstimmung zudem geprüft.
Zutreffend ist, dass der Arbeitsplatz dem Rekurrenten nicht ausschliesslich allein zur
Verfügung steht und sich jeweils allenfalls noch andere Untermieter gleichzeitig dort
aufhalten. Die Ausschliesslichkeit der Büronutzung ist jedoch für die beschriebene
Tätigkeit nicht zwingend notwendig. Sofern Diskretion nötig ist, kann sich der
Rekurrent in das Besprechungszimmer zurückziehen. Auch gemäss Rechtsprechung
lässt die gemeinsame Nutzung einer Büroinfrastruktur nicht den Schluss zu, bei einem
zivilrechtlichen Sitz handle es sich lediglich um ein Briefkastendomizil (vgl. StE 2011 A
24.24.41 Nr. 4).
Aus der Nutzung des Telefons lassen sich sodann keine Rückschlüsse auf den
Geschäftsort ziehen. An der fraglichen Adresse wird ein Festnetztelefonanschluss
betrieben, der auf die Einzelfirma lautet. Telefonnummer wie auch Adresse sind im
Internet publiziert. Demgegenüber erscheint die Wohnadresse des Inhabers im
Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für das Einzelunternehmen nirgends. Da die Anrufe
von der Festnetznummer permanent auf das Mobiltelefon des Rekurrenten umgeleitet
werden – was angesichts der Tatsache, dass er keine Sekretärin beschäftigt,
nachvollziehbar ist –, kann daraus kein Nachweis für die Anwesenheit in Wollerau
abgeleitet werden. Ebenso wenig lässt sich damit aber das Gegenteil beweisen. Die
Vorinstanz verweist ferner darauf, dass der Rekurrent meist in der Nähe seines
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Wohnortes getankt habe. Die von der Vorinstanz monierten Treibstoffbezüge in A
erfolgten jedoch mehrheitlich am Wochenende oder zu Randzeiten (morgens oder
abends). Daraus kann deshalb nicht geschlossen werden, dass der Rekurrent zuhause
gearbeitet hätte. Ebenso spricht die Tatsache, dass der Rekurrent nie in Wollerau
tankte, nicht gegen diesen Geschäftsort. Der Rekurrent tankte nachweislich mehrmals
in der Nähe von Wollerau (z.B. in Richterswil oder Horgen) oder unterwegs zu Kunden
an verschiedensten Orten. Auch für die Immatrikulation des Geschäftsfahrzeugs im
Kanton St. Gallen hat der Rekurrent mit dem Wegfall von Strassenverkehrssteuern eine
nachvollziehbare Begründung geliefert. Unter Berücksichtigung der Verbuchung von
Pauschalspesen von Fr. 6'000.– pro Jahr kann zudem nicht gesagt werden, beim
Rekurrenten seien keine Spesen für auswärtige Mittagessen angefallen. Dass der
Rekurrent schliesslich mit der Begründung des Geschäftsortes im Kanton Schwyz eine
Steuerersparnis erzielt, ist hinzunehmen; einerseits ist es vom Gesetz her zulässig,
andrerseits aber auch Ausfluss der unternehmerischen Freiheit, den Steuerwettbewerb
unter den Kantonen auszunützen.
e) Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Vorinstanz den Nachweis, dass sich
der Mittelpunkt des geschäftlichen Betriebs der Einzelfirma des Rekurrenten, wo dieser
jene Tätigkeiten, welche er nicht direkt bei den Kunden vor Ort erbrachte, vorwiegend
ausübte, in den Jahren 2013 und 2014 nicht in Wollerau im Kanton Schwyz, sondern in
A im Kanton St. Gallen befand, nicht zu erbringen vermochte. Die Einkünfte wie auch
das Vermögen der Einzelfirma sind daher nicht im Kanton St. Gallen zu besteuern. Die
Rekurse sind daher gutzuheissen. Die angefochtenen Einsprache-Entscheide vom 24.
März 2017 sind insoweit aufzuheben, als darin eine Steuerausscheidung mit dem
Kanton Schwyz aufgrund eines Spezialsteuerdomizils in Wollerau (Geschäftsort der
selbständigen Erwerbstätigkeit des Rekurrenten) verweigert wurde, und die Vorinstanz
ist anzuweisen, in den Jahren 2013 und 2014 entsprechende Steuerausscheidungen
vorzunehmen.
3.- Dem Verfahrensausgang entsprechend hat der Staat die amtlichen Kosten zu
tragen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Angemessen ist eine Entscheidgebühr von Fr. 1'500.– (Art.
7 Ziff. 122 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der Kostenvorschuss von Fr.
800.– ist den Rekurrenten zurückzuerstatten.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 14/14
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St.Galler Gerichte
Mangels Antrags ist keine ausseramtliche Entschädigung zuzusprechen (Art. 98 VRP
in Verbindung mit Art. 105 der Schweizerischen Zivilprozessordnung, SR 272; BGE 139
III 334 E. 4.3).