Decision ID: 7032e5ac-5905-5005-8b93-0fc34e2ed9e4
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Mit Verfügung vom 28. September 2007 (act. 1/9) hat die Stiftung  BVG (Vorinstanz) M._, Inhaber einer , als Arbeitgeber rückwirkend per 1. Januar 2005 zwangsweise . Aufgrund der AHV-Jahresabrechnung 2005 der  des Kantons Bern ergebe sich, dass der Arbeitgeber seit dem 1. Januar 2005 dem Obligatorium unterstellten Arbeitnehmern Löhne ausgerichtet habe. Den Nachweis über einen Anschluss an eine registrierte Vorsorgeeinrichtung habe er nicht erbracht.
B. Gegen diese Verfügung erhob M._ (Beschwerdeführer) am 25. Oktober 2007 (Poststempel) Beschwerde an das  mit dem Antrag, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben (act. 1). Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, die einzige , die er beschäftigt habe, sei seine Ehefrau; per 1. Januar 2006 habe sie den Betrieb übernommen. Dabei sei gegenüber der AHV-Ausgleichskasse für 2005 ein um Fr. 1'000.- zu hoher Lohn  worden, was der Beschwerdeführer der Ausgleichskasse über seinen Treuhänder, K._, am 8. August 2006 habe mitteilen . Eine BVG-Versicherungspflicht der Arbeitnehmerin habe  des richtigen Lohns nicht bestanden und demzufolge auch keine Anschlusspflicht.
C. Mit Zwischenverfügung vom 1. November 2007 (act. 2) hat das  dem Beschwerdeführer einen Kostenvorschuss von Fr. 800.- auferlegt, welchen er am 16. November 2007 (act. 4)  hat.
D. In ihrer Vernehmlassung vom 7. Januar 2008 (act. 6) beantragt die , der Beschwerdeführer habe innert 30 Tagen eine  2005 vorzulegen, welche beweise, dass für das Jahr 2005 keine BVG-Pflicht bestanden habe. Der Beschwerdeführer habe der Vorinstanz im Zuge des Zwangsanschlussverfahrens zugesichert, eine korrigierte Lohnbescheinigung 2005 vorzulegen, was indes nicht  sei. Die Vorinstanz sei bereit, die angefochtene Verfügung aufzuheben, sofern der Beschwerdeführer diese Unterlage vorlege,
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müsse aber auf der Auferlegung der Kosten bestehen, da dieser nicht fristgerecht gehandelt habe.
E. In seiner Replik vom 20. Februar 2008 (act. 8) hielt der  sinngemäss an seinem Antrag und dessen Begründung gemäss seiner Beschwerde vom 25. Oktober 2007 fest. Zur Begründung  er auf das Rektifikat der AHV-Lohnbescheinigung 2005 vom 25. Oktober 2007, welches er bereits seiner Beschwerde beigelegt habe und nun nochmals einreiche. Dabei hob er nochmals hervor, dass er die Lohnänderung bereits am 8. August 2006 der AHV-Zweigstelle  habe mitteilen lassen, welche aber nicht reagiert habe. Auch habe er durch seinen Treuhänder mit Schreiben vom 10. Juli 2007 die Aufforderung der Vorinstanz vom 10. Juni 2007 betreffend den  Zwangsanschluss fristgerecht beantworten lassen. Dabei habe er dieser mitgeteilt, dass die AHV-Lohnabrechnung korrigiert werden müsse. Die von der Vorinstanz auferlegten Kosten für den Zwangsanschluss habe er folglich nicht zu vertreten.
F. In ihrer Duplik vom 12. März 2008 (act. 10) modifizierte die Vorinstanz ihren Antrag gemäss ihrer Vernehmlassung vom 7. Januar 2008 , dass die Beschwerde nun gutzuheissen sei, allerdings unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Beschwerdeführers. Zur Begründung führte sie aus, aufgrund der korrigierten  für das Jahr 2005 bestehe keine BVG-Versicherungspflicht  der einzigen Arbeitnehmerin J._, weshalb sich der Zwangsanschluss erübrige. An der Kostenübernahme des  werde indes festgehalten, da er die korrigierte  der Vorinstanz nicht rechtzeitig vorgelegt habe.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Anfechtungsgegenstand im vorliegenden Verfahren ist der  der Vorinstanz vom 28. September 2007, welcher gemäss Art. 60 Abs. 2bis BVG eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Bst. a des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das  (VwVG; SR 172.021) darstellt. Beschwerden gegen  der Auffangeinrichtung beurteilt das Bundesverwaltungsge-
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richt gestützt auf Art. 31 und 33 Bst. h VGG, sofern, wie vorliegend, keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt.
1.2 Der Beschwerdeführer hat gegen die Verfügung vom 28.  2007 form- und fristgerecht Beschwerde erhoben (Art. 50 und 52 VwVG). Er hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch die angefochtene Verfügung in seinen rechtlichen und tatsächlichen Verhältnissen besonders berührt und hat demnach ein schutzwürdiges Interesse an deren Änderung oder Aufhebung (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Daher ist er zur Beschwerde legitimiert. Nachdem der  auch den geforderten Kostenvorschuss einbezahlt hat, ist auf seine Beschwerde einzutreten.
2. 2.1 Obligatorisch zu versichern ist jeder Arbeitnehmer, der das 17.  vollendet hat und bei einem Arbeitgeber mehr als den  Jahres-Mindestlohn gemäss Art. 2 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und  (BVG, SR 831.40) in Verbindung mit Art. 5 der  vom 18. April 1984 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2, SR 831.441.1) erzielt und bei der AHV versichert ist (Art. 5 Abs. 1 BVG). Dieser Mindestlohn wurde bisher verschiedene Male der Entwicklung in der AHV angepasst (Art. 9 BVG). In der beruflichen Vorsorge sind die Begriffe Arbeitnehmer, Selbständigerwerbender und Arbeitgeber im Sinne des AHV-Rechts zu verstehen (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [heute Bundesgericht] B 52/05 vom 9. Juni 2006 mit Hinweisen, ferner BGE 115 Ib 37 E. 4).
2.2 Beschäftigt ein Arbeitgeber Arbeitnehmer, die obligatorisch zu  sind, muss er sich gemäss Art. 11 BVG einer in das Register für die berufliche Vorsorge eingetragenen Vorsorgeeinrichtung . Die Ausgleichskasse der AHV überprüft, ob die von ihr  Arbeitgeber einer Vorsorgeeinrichtung angeschlossen sind. , die ihrer Anschlusspflicht nicht nachgekommen sind, fordert sie auf, sich innerhalb von zwei Monaten anzuschliessen. Kommt der Arbeitgeber dieser Aufforderung nicht nach, meldet die  ihn an die Auffangeinrichtung (Art. 11 Abs. 4 - 6 BVG). Diese ist verpflichtet, den Arbeitgeber im Rahmen der gesetzlichen Pflichten bei ihr anzuschliessen (Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG), und zwar rückwirkend
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auf den Zeitpunkt, in dem er obligatorisch zu versichernde  beschäftigt hat (Art. 11 Abs. 3 und 6 BVG).
3. Dem Rektifikat der Lohnbescheinigung der AHV-Ausgleichskasse des Kantons Bern vom 25. Oktober 2007 (act. 8/1) lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer der einzigen von ihm beschäftigten  J._ im Jahr 2005 einen Bruttolohn von Fr. 19'300.- ausgerichtet hat. Dieser Lohn liegt tiefer als der gesetzliche  von Fr. 19'350.- gemäss Art. 5 der Verordnung vom 18. April 1984 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2, SR 831.441, in der damals geltenden Fassung gemäss Ziff. I der Verordnung vom 27. Oktober 2004, in Kraft seit 1. Januar 2005, AS 2004 4643). Somit hatte der Beschwerdeführer keine BVG- Arbeitnehmer beschäftigt, weshalb auch keine  an eine registrierte Vorsorgeeinrichtung bestand. Dies ist unter den Parteien denn auch nicht mehr strittig. Insbesondere  die Vorinstanz nunmehr, dass die Voraussetzungen für einen Zwangsanschluss nicht gegeben sind.
4. Zu prüfen bleibt vorliegend die Frage, ob die Vorinstanz dem  die Kosten für den Zwangsanschluss gemäss  4 der angefochtenen Verfügung auch dann in Rechnung stellen kann, wenn der Zwangsanschluss aufgrund nachträglich eingereichter Unterlagen nicht vollzogen wird.
4.1 Der Beschwerdeführer macht sinngemäss geltend, die Angaben in der Lohnbescheinigung 2005 der AHV-Ausgleichskasse des Kantons Bern vom 14. Februar 2006 (act. 1/1), wonach er der einzigen von ihm beschäftigten Arbeitnehmerin einen Jahreslohn von Fr. 20'400.-  habe, würde nicht zutreffen, habe diese in Wirklichkeit doch  um Fr. 1'100.- tieferen Lohn bezogen. Der Beschwerdeführer habe die Korrektur im Rahmen des Verfahrens zur Kontrolle des  an eine registrierte Vorsorgeeinrichtung sowohl der AHV- bzw. ihrer Zweigstelle Wilderswil wie später auch der  mitgeteilt, wodurch er seine Kontrollpflichten erfüllt habe.  verweist er auf verschiedene Korrespondenzen, die er ins Recht legt. Daraus ist ersichtlich, dass der Beschwerdeführer mit  vom 8. August 2006 (act. 1/5) der AHV-Zeigstelle Wilderswil , die Arbeitnehmerin J._ habe im Jahr 2005 irrtümlicher-
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weise einen knapp BVG-pflichtigen Lohn bezogen. Dieser könne  reduziert werden. Nähere Angaben über den korrekten  machte er dabei allerdings nicht. Mit Schreiben vom 10. Juli 2007 (act. 1/7) teilte er der Auffangeinrichtung BVG diese  mit, wobei er die Angaben diesmal genau bezifferte, indem er , diese habe im Jahr 2005 gegenüber dem Vorjahr Fr. 1'050.-  Lohn bezogen, sodass ihr richtiger Lohn nicht BVG-pflichtig  sei und sich ein Anschluss an eine registrierte  erübrige. Demgegenüber wendet die Vorinstanz ein (vgl. act. 6), der Beschwerdeführer habe ihr zugesichert, eine korrigierte  2005 vorzulegen, wofür sie ihm die Frist verlängert habe. Eine solche habe er aber nicht eingebracht. Den Akten lässt sich weiter entnehmen, dass das Rektifikat dieser AHV-Lohnbescheinigung für das Jahr 2005 erst am 25. Oktober 2007 erstellt wurde (act. 8/1), mithin nach dem Aufforderungsschreiben der Vorinstanz vom 10. Juni 2007 (act. 1/6) und nach dem Erlass der angefochtenen Verfügung vom 28. September 2007. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, dass er dieses Rektifikat der Vorinstanz zeitlich vorher zugestellt habe, nennt aber auch keinen Grund für seine verspätete Einreichung. Nichts spricht dagegen, dass er sein Versäumnis ohne Weiteres im Rahmen des Verfahrens betreffend die Anschlusskontrolle hätte  können. Dessen Folgen hat der Beschwerdeführer nun zu .
4.2 Unter diesen Umständen hätte somit der Beschwerdeführer bei pflichtgemässem Handeln den verfügten Zwangsanschluss und die der Vorinstanz dadurch entstandenen Kosten vermeiden können. Deshalb ist dem Antrag der Vorinstanz zu entsprechen, ihre Kostenerkenntnis gemäss Dispositivziffer 4 zu bestätigen.
4.3 Zusammenfassend ist die Beschwerde insofern teilweise , als der Beschwerdeführer die Aufhebung des  und die Nichtmeldung von Arbeitnehmer/innen (Dispositivziffern 1 und 3 der angefochtenen Verfügung) beantragt. Im Kostenpunkt ( 4) wird die angefochtene Verfügung bestätigt und die  abgewiesen.
5. 5.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens, das einem teilweisen  entspricht, wären dem Beschwerdeführer grundsätzlich  Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 zweiter Satz
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VwVG). Für eine Reduktion der Verfahrenskosten besteht freilich kein Anlass, denn der Beschwerdeführer hat den Grund sowohl für das  Verfahren als auch für das Beschwerdeverfahren gesetzt, indem er erst im Rahmen des Beschwerdeverfahrens die korrigierte AHV-Lohnbescheinigung 2005 vorgelegt hat (vgl. E. 4.1). Damit hat er das Beschwerdeverfahren durch Verletzung seiner  Obliegenheiten zu verantworten (Art. 63 Abs. 3 VwVG). Die  sind somit in Anwendung von Art. 63 Abs. 1 VwVG  Art. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) auf Fr. 800.- festzusetzen und der Beschwerdeführerin . Diese werden mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 800.- verrechnet.
5.2 Da dem teilweise obsiegenden Beschwerdeführer keine  und verhältnismässig hohe Kosten erwachsen sind, ist ihm keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).
5.3 Der teilweise obsiegenden Vorinstanz, welche die obligatorische Versicherung durchführt, ist gemäss der Rechtsprechung, wonach  oder Versicherer der beruflichen Vorsorge gemäss BVG  keinen Anspruch auf Parteientschädigung haben (BGE 126 V 149 E. 4) keine Parteientschädigung zuzusprechen.