Decision ID: f7c5bfed-50fa-40e3-ae2a-8704f853642a
Year: 2018
Language: de
Court: GR_VG
Chamber: GR_VG_005
Canton: GR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

zielführend an, um weitere Erkenntnisse über den Sachverhalt zu
gewinnen. Ebenso sei die geforderte Sanierungsmassnahme als nicht
zweckmässig anzusehen, weil die genaue Ursache der geltend
gemachten Störung als nicht gesichert angesehen werde. Vorgeschlagen
wird die Möglichkeit, Messungen mit Schwingungsaufnehmern in Auftrag
zu geben, um abzuklären, ob Erschütterungen vorlägen.
6. In der Folge erhielten die Parteien Gelegenheit zum Amtsbericht des ANU
Stellung zu nehmen.
7. Mit Schreiben vom 13. März 2018 ersuchte der Beschwerdeführer um
eine Fristerstreckung zur Stellungnahme zum Amtsbericht des ANU,
welche ihm bis am 26. April 2018 gewährt wurde.
8. Aufgrund des Umstandes, dass im Rubraum des
Fristerstreckungsgesuches die Formulierung "A._ bzw. Erbschaft
B._ gegen Gemeinde X._" enthalten war, tätigte der
Instruktionsrichter Abklärungen beim Grundbuchamt X._ bezüglich
der Eigentumsverhältnisse an der im vorliegenden Verfahren betroffenen
Parzelle. Diese ergaben, dass die genannte Parzelle im Gesamteigentum
der Erbengemeinschaft B._, bestehend aus dem Beschwerdeführer
und seinen drei Töchtern steht. Mit Schreiben vom 14. März 2018 wies
der Instruktionsrichter den Beschwerdeführer darauf hin, dass
Gesamteigentümer nur zu gemeinsamen Handeln befugt seien
(sogenannte notwendige Genossenschaft bzw. im Prozessfall notwendige
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Streitgenossenschaft), was auch für die Erhebung von Beschwerden an
das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden gelte. Lehre und
Rechtsprechung anerkennten indessen ausnahmsweise eine
selbständige Anfechtungsbefugnis jedes einzelnen Streitgenossen, soweit
das Rechtsmittel darauf angelegt sei, eine belastende oder
pflichtbegründende Anordnung abzuwenden. Im konkreten Fall fehle es
an der Zustimmung aller Gesamteigentümer, die Beschwerde sei allein
vom Beschwerdeführer erhoben worden. Des Weiteren stelle die
angefochtene Verfügung der Beschwerdegegnerin keine belastende oder
pflichtbegründende Anordnung im Sinne von Lehre und Rechtsprechung
dar, weshalb der Instruktionsrichter in Erwägung ziehe, auf die erhobene
Beschwerde mangels Parteifähigkeit nicht einzutreten. Dem
Beschwerdeführer wurde schliesslich die Möglichkeit gegeben,
diesbezüglich im Sinne eines rechtlichen Gehörs bis zum 26. April 2018
Stellung zu nehmen. Innert angesetzter Frist ist jedoch keine
Stellungnahme des Beschwerdeführers eingetroffen.
9. Zwischenzeitlich hat sich lediglich die Beschwerdegegnerin zum
Amtsbericht des ANU verlauten lassen, welchem sie grösstenteils
zustimmt. Bezüglich des vom ANU geäusserten Vorschlags wies sie
darauf hin, dass in jedem Fall für Fragen im Zusammenhang mit
Erschütterungen nach den einschlägigen gesetzlichen Grundlagen das
ANU als Vollzugsbehörde fungiere, weshalb sie zum Vornherein nicht
zuständig sei. Auf entsprechende Vorhalte dürfe gar nicht eingetreten
werden. Die Beschwerde sei antragsgemäss abzuweisen.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften, auf
die angefochtene Verfügung sowie auf die weiteren im Recht liegenden
Beweismittel wird, soweit erforderlich und rechtserheblich, in den
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
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Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. a) Laut Art. 43 Abs. 3 des kantonalen Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100) entscheidet das
Verwaltungsgericht in einzelrichterlicher Kompetenz, wenn der Streitwert
von Fr. 5'000.-- nicht überschritten wird und keine Fünferbesetzung
vorgeschrieben ist (lit. a) oder ein Rechtsmittel offensichtlich unzulässig
oder offensichtlich begründet oder unbegründet ist (lit. b). Zudem ist für
diese Angelegenheit keine Fünferbesetzung vorgeschrieben, weshalb der
zuständige Vorsitzende in einzelrichterlicher Kompetenz entscheidet.
b) Im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht müssen gewisse
Prozessvoraussetzungen erfüllt sein, damit das Gericht auf eine
Beschwerde eintritt, die Sache inhaltlich (materiell) prüft und einen
Sachentscheid fällt. Fehlt es an einer dieser Voraussetzungen, führt das
zu einem Nichteintretensentscheid (vgl. BERTSCHI, in: GRIFFEL [Hrsg.],
Kommentar VRG, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2014, Vorbemerkungen zu
§§ 19-28a Rz. 50). Objektive Prozessvoraussetzungen einer Beschwerde
bilden neben der Zuständigkeit das Vorliegen eines Anfechtungsobjekts
und eines zulässigen Beschwerdegrundes, die Wahrung der
Rechtsmittelfrist sowie gewisse Formerfordernisse der
Rechtsmitteleingabe. Schliesslich darf über die Streitsache nicht bereits
rechtskräftig entschieden worden sein; es darf keine res iudicata
vorliegen. Subjektive Voraussetzungen an die Person, die ein
Rechtsmittel erhebt, sind die Partei- und Prozessfähigkeit sowie die
Legitimation. Handelt jemand anders im Namen der
beschwerdeführenden Person, ist zudem deren Vollmacht erforderlich
(vgl. BERTSCHI, a.aO., Vorbemerkungen zu §§ 19-28a Rz. 52).
c) Die angerufene Behörde prüft von Amtes wegen, ob die
Prozessvoraussetzungen gegeben sind (so mit Bezug auf die
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Zuständigkeit ausdrücklich Art. 4 Abs. 2 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege [VRG; BR 370.100]). Es gilt demnach auch
bezüglich der Prozessvoraussetzungen der Grundsatz der
Rechtsanwendung von Amtes wegen (vgl. BERTSCHI, a.a.O.,
Vorbemerkungen zu §§ 19-28a Rz. 53). Die Prozessvoraussetzungen
müssen sowohl im Zeitpunkt der Beschwerdeeinreichung als auch im
Zeitpunkt der Entscheidfällung noch gegeben sein.
2. a) Die Zuständigkeit des angerufenen Gerichtes zur Beurteilung der
vorliegenden Beschwerde ergibt sich aus Art. 49 Abs. 1 lit. a VRG,
wonach das Verwaltungsgericht Beschwerden gegen Entscheide von
Gemeinden, soweit diese nicht bei einer anderen Instanz angefochten
werden können oder nach kantonalem oder eidgenössischem Recht
endgültig sind, beurteilt. Die angefochtene Verfügung vom 3. Juli 2017 ist
weder endgültig noch kann sie bei einer anderen Instanz angefochten
werden. Damit stellt sie ein taugliches Anfechtungsobjekt für ein
Verfahren vor dem Verwaltungsgericht dar. Vorliegend steht
insbesondere die Frage der Beschwerdelegitimation des
Beschwerdeführers im Vordergrund, auf welche nachfolgend näher
einzugehen ist. Demgegenüber geben die weiteren
Prozessvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass.
b) Wie der als Einzelrichter zuständige Instruktionsrichter bereits im
Schreiben vom 14. März 2018 an den Beschwerdeführer ausführte, sind
Mitglieder einer Erbengemeinschaft Gesamteigentümer der
Erbschaftsgegenstände und verfügen über die Rechte der Erbschaft
gemeinsam - vorbehältlich vertraglicher und gesetzlicher Vertretungs- und
Verwaltungsbefugnisse (Art. 602 Abs. 2 und Art. 653 des
Zivilgesetzbuches [ZGB; SR: 210] sowie BGE 102 I 430 E.3).
Unbestrittenermassen steht die im konkreten Fall betroffene Parzelle im
Gesamteigentum der Erbengemeinschaft B._, welche sich aus dem
Beschwerdeführer und seinen drei Töchtern zusammensetzt. Fest steht
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aber auch, dass der heutige Beschwerdeführer im
Verwaltungsgerichtsverfahren lediglich in seinem eigenen Namen, nicht
aber im Namen der übrigen Mitglieder der Erbengemeinschaft,
Beschwerde erhoben hat.
c) Grundsätzlich sind Gesamteigentümer nicht zu einer ihrem Anteil
entsprechenden Quote Eigentümer der Erbschaftsgegenstände, sondern
sie haben während des Bestehens der Gemeinschaft nur einen Anspruch
auf einen verhältnismässigen, ihrem Erbteil entsprechenden Bruchteil der
Liquidationsergebnisse. Es lassen sich demnach auch nicht selbständige,
eines eigenen rechtlichen Schicksals fähige rechnerische (ideelle) Bruch-
und Quotenteile der Einzelnen unterscheiden. Folglich kann der Einzelne
aber allein über nichts verfügen, weder über seinen Teil, da ein solcher
nicht unterscheidbar vorhanden ist, noch über das Ganze, da dieses den
Mehreren in ihren Gesamtheit zusteht. Aus diesem Grunde bestimmt
Art. 602 Abs. 2 ZGB ausdrücklich, dass die Erben über die Rechte der
Erbengemeinschaft nur gemeinsam verfügen können und daher eine
sogenannte notwendige Streitgenossenschaft darstellen (vgl. Urteil des
Verwaltungsgerichtes Graubünden [VGU] R 05 128 vom 16. Juni 2006
E.2b; R 07 37 vom 11. September 2007 E.2b mit Hinweisen).
Dasselbe trifft auf die gerichtliche Geltendmachung von Rechten der
Erbengemeinschaft zu. Die Aktiv- und Passivlegitimation steht im Prozess
nur allen Erben zusammen und nicht dem einzelnen Erben oder einigen
davon zu. Es kann der einzelne Erbe weder für seinen ideellen Teil noch
für alle als Prozesspartei auftreten (TUOR/PICENONI, Berner Kommentar,
1966, N 32 zu Art. 602 ZGB mit Hinweisen). In einem
Gesamthandverhältnis ist es den einzelnen Beteiligten demnach nicht
freigestellt, ob sie im Alleingang oder zusammen mit den anderen am
Prozess teilnehmen wollen. Geht ein Streitgenosse im Alleingang vor,
obwohl das streitige Recht ihm mit anderen zur gesamten Hand zusteht,
so klagt nicht die richtige Partei, sondern gewissermassen nur ein Teil
dieser Partei, letztlich somit aber die falsche Partei. Mehrere Personen
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müssen daher gemeinsam auftreten oder als Beklagte belangt werden,
wenn sie an einem Rechtsverhältnis beteiligt sind, über das für alle
Beteiligten nur im gleichen Sinne entschieden werden kann (vgl. HANS
ULRICH WALDER-BOHNER, Zivilprozessrecht, 3. Auflage, 1983, S. 159). All
dies gilt grundsätzlich auch für die Ergreifung eines Rechtsmittels.
d) Der Beschwerdeführer gelangte erstmals mit Schreiben vom 4. März
2014 an die Beschwerdegegnerin und machte sowohl in seinem Namen
als auch im Namen der Erbengemeinschaft nach B._ eine massive
Besitzstörung und Wertminderung an der Parzelle 38/1527 geltend. Alle
nachfolgend eingereichten Schriften zu dieser Sache wurden jeweils nur
im Namen des Beschwerdeführers eingereicht. Insbesondere die
vorliegende Beschwerde wurde ausdrücklich nur in eigenem Namen des
Beschwerdeführers – nicht aber im Namen der anderen Miterben der
Erbengemeinschaft – erhoben. Angesichts der zuvor erwähnten
verwaltungsgerichtlichen Praxis hat dies grundsätzlich zur Folge, dass auf
die Beschwerde mangels Parteifähigkeit nicht einzutreten ist.
3. a) Ausnahmsweise wird in der Lehre und Rechtsprechung jedoch eine
selbständige Anfechtungsbefugnis der einzelnen Gesamthänder resp.
Erben im Verwaltungsprozess anerkannt, wenn Gefahr im Verzug vorliegt
oder das Rechtsmittel darauf angelegt ist, eine belastende oder
pflichtbegründende Anordnung abzuwenden. Bei Letztgenanntem ist die
Zustimmung aller Beteiligten oder ihrer Vertreter gleichwohl erforderlich,
wenn das Interesse der Erbengemeinschaft oder der übrigen Erben
beeinträchtigt oder gefährdet erscheint (KÖLZ/BOSSHART/RÖHL,
Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 2.
Aufl., Zürich 1999, N 10 zu § 21 mit diversen Hinweisen; KÖLZ/HÄNER,
Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl.,
Zürich 1998, Rz. 533 mit Hinweisen; MERKLI/AESCHLIMANN/HERZOG,
Kommentar zum Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton
Bern 1997., N 6 zu Art. 13; Urteil des BGer vom 8. Juli 1987 E.1d, in: ZBl
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89/1988, S. 556 f.; BGE 116 Ib 447 E. 2b; Urteil des BGer 1P.134/1997
vom 23. Juni 1997 E.3, in: ZBI 99/1998, S. 387 f.). Demnach finden die
Interessen eines einzelnen Erben ihre Schranke dort, wo ein
Rechtsbegehren geeignet ist, die Interessen der übrigen Mitglieder der
Erbengemeinschaft zu beeinträchtigen oder zu gefährden. In diesen
Fällen liegt kein schutzwürdiges Interesse des einzelnen
beschwerdeführenden Erben vor. Bei Gefahr im Verzug wird die
Zustimmung der übrigen Erben vermutet, soweit es um Handlungen im
Interesse der Gemeinschaft geht (HÄNER ISABELLE, Die Beteiligten im
Verwaltungsverfahren und Verwaltungsprozess, N 485; ZIB 73/1972, S.
362).
b) Nach dem Gesagten ist ein einzelner Erbe, wenn Gefahr im Verzug ist,
befugt, die Interessen der Gemeinschaft vorläufig zu wahren, sofern dies
nicht gegen den erkennbaren Willen eines oder mehrerer Beteiligten
verstösst. Gefahr im Verzug droht insbesondere, wenn eine kurze Frist
einzuhalten oder ein drohender Schaden von der Erbengemeinschaft
abzuwenden ist. Beschwerden gegen Entscheide von Gemeinden sind
gemäss Art. 52 VRG schriftlich innert 30 Tagen seit Mitteilung beim
Verwaltungsgericht einzureichen. Im konkreten Fall führten ausserdem
die Gerichtsferien zum Fristenstillstand, sodass ein gemeinschaftliches
Vorgehen der Erbengemeinschaft innerhalb dieser Frist möglich gewesen
wäre. Es lag somit von vornherein keine zeitliche Dringlichkeit vor.
c) Zu prüfen bleibt somit, ob die gegen den Entscheid der
Beschwerdegegnerin ergriffene Beschwerde darauf angelegt ist,
belastende oder pflichtbegründende Anordnungen abzuwenden. Nach
bundesgerichtlicher Praxis sind beispielsweise Rechtsmittel einzelner
Erben im eigenen Namen gegen nachbarliche Baubewilligungen zulässig
(Urteil des Bundesgerichtes [BGer] vom 8. Juli 1987 E.1d, in ZBI 89/1988,
S. 556). Solche drittbegünstigenden Verwaltungsverfügungen stellen
regelmässig keine Gefahr für die Erbengemeinschaft dar, weil dabei nicht
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über das Gesamteigentum verfügt wird. Dasselbe ist bei Feststellungs-
und Anfechtungsforderungen der Fall, wo nicht beabsichtigt wird, über
den Nachlass zu verfügen, sondern bloss negative Folgen abzuwehren
(ZBI 73/1972, S. 362). Hinsichtlich Verpflichtungs- und
Leistungsforderungen wird die Meinung vertreten, dass ein gemeinsames
Handeln durch die Erben conditio sine qua non für die Erhebung des
Rechtsmittels ist (vgl. ZBI 73/1972, S. 362). Mit vorliegender Beschwerde
beantragt der Beschwerdeführer Folgendes:
"1. Ziff. 1 der angefochtenen Verfügung sei aufzuheben.
2. Die Gemeinde sei zu verpflichten, die Sanierung der Anlage, von
welcher die gerügten Erschütterungen und Lärmemissionen ausgeh-
en, im Sinne der nachfolgenden Erwägungen unverzüglich in die
Wege zu leiten.
3. [...]. "
Seine Beschwerde beinhaltet demnach ein Verpflichtungsbegehren,
welches nach dem Gesagten ein gemeinschaftliches Handeln aller Erben
verlangt. Daneben gilt es die Frage zu beantworten, ob mit der Verfügung
vom 3. Juli 2017 des Beschwerdeführers dem Adressaten bestimmte
Pflichten auferlegt oder ihm bestimmte Rechte entzogen worden sind. Der
Beschwerdeführer wollte mit seinem erstinstanzlichen Rechtsbegehren
Lärmimmissionen auf die Liegenschaft der Erbengemeinschaft abwehren.
Aufgrund der dargestellten Praxis scheint hierfür ein Handeln des
Beschwerdeführers im eigenen Namen nicht ausgeschlossen zu sein. In
der genannten Verfügung hielt die Beschwerdegegnerin fest, dass es sich
bei den – von sensiblen Messgeräten wahrgenommenen, deutlich unter
der menschlichen Hörschwelle liegenden – Geräuschen nicht um
relevante Störungen im Sinne von Art. 11 Abs. 2 des Bundesgesetzes
über den Umweltschutz (USG, SR 814.01) handle. Aufgrund dessen sei
es weder angezeigt noch zweckmässig eine Sanierungsverfügung zu
erlassen. Die Verfügung ist daher weder belastend noch
pflichtbegründend für den Beschwerdeführer. Sie hält lediglich die
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Ergebnisse der vorgenommenen Messungen fest und würdigt diese. Im
konkreten Fall ist auch dieser Ausnahmetatbestand nicht erfüllt.
4. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der
Beschwerdeführer weder behauptet, er sei der Vertreter der
Erbengemeinschaft, noch hat er eine Vollmacht ins Recht gelegt. Die
Prozessvoraussetzung der Parteifähigkeit wäre aber spätestens bei der
Erhebung der vorliegenden Beschwerde zu erfüllen gewesen. Damit
genügt die Beschwerde den gesetzlichen Erfordernissen nicht und stellt
ein offensichtlich unzulässiges Rechtsmittel im Sinne von Art. 43 Abs. 3
lit. b VRG dar.
5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten gestützt auf
Art. 73 Abs. 1 VRG dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Der
Beschwerdegegnerin steht nach Art. 78 Abs. 2 VRG keine
Parteientschädigung zu, da sie lediglich in ihrem amtlichen Wirkungskreis
obsiegte.