Decision ID: a7c3bd8f-36b7-4bd1-9d08-67640c0c5884
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Der 1982 geborene
X._
meldete sich am 8. März 2013 unter Hinweis
auf Brust- und Herzschmerzen mit Ausstrahlung in den linken Arm bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-S
telle, zum Bezug von Leistungen
der Invalidenversicherung
(Berufliche Integration/Rente)
an (Urk. 12/5). Zur Klärung der erwerblichen
und medizinischen Verhältnisse nahm die IV-Stelle Berichte
der behandelnden Ärzte
zu den Akten (Urk. 12/10, Urk. 12/19), führte mit dem Versicherten ein Standortgespräch durch (Urk. 12/11) und zog einen Auszug aus dem individuellen Konto bei (Urk. 12/12).
Mit Vorbescheid vom 20. Juni 2013 wurde dem Versicherten in Aus
sicht gestellt, dass sein Leistungsbegehren abgewiesen werde (Urk. 12/25, Urk. 12/26). Der Versicherte erhob dagegen
unter Beilage eines Schreibens von
Dr. med.
Y._
, Facharzt für Innere Medizin, Spez. Nierenkrankheiten,
Ein
w
ä
nd
e
(Urk.
12/29)
.
In der Folge
reichte
Dr.
Y._
weitere
medizinische
Unter
lagen ein
(Urk.
12/32-
34)
.
D
ie IV-Stelle
hielt
indes
an ihrer Beurteilung fest und verneinte mit Verfügung vom 30. August 2013 einen Anspruch auf eine Rente
sowie
auf berufliche Massnahmen (Urk. 2 [
=
Urk. 12/37]
).
2.
Mit Telefaxeingabe vom 4. September 2013 brachte der Versicherte gegenüber der IV
Stelle vor, er leide an einer stärkeren Depression und könne seinen linken Arm schmerzbedingt nur noch begrenzt bewegen, weshalb er "Rekurs zur Verfügung vom 30.8.13 mache" (Urk. 1/1). Auf Nachfrage der IV
Stelle vom 5. September 2013 (Urk. 4/2) hin erklärte der Versicherte mit einer weiteren Telefaxeingabe vom 10. September 2013, seine Eingabe vom 4. September 2013 sei als Beschwerde gegen die Verfügung vom 30. August 2013 zu verstehen (Urk. 1/2). In der Folge überwies die IV
Stelle die beiden Eingaben zuständigkeitshalber an das hiesige Gericht (Urk. 3).
Am 20. September 2013 gingen - innert angesetzter Nachfrist - vom Beschwer
deführer eigenhändig unterzeichnete Kopien der Eingaben vom 4. und 10. Sep
tember 2013 ein (Urk. 7/1+2). Sinngemäss beantragte er, die Verfügung vom 30. August 2013 sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen, insbesondere eine Invalidenrente, zuzusprechen.
Mit Beschwerdeantwort vom 28. Oktober 2013 beantragte die IV
Stelle Ab
weisung der Beschwerde; gleichzeitig wies sie darauf hin, dass am 18. Sep
-
tember
2013 ein mit dem Datum 6. September 2013 versehenes neues Gesuch um Ausrichtung von Leistungen eingegangen sei, welches bis zum rechts
kräftigen Abschluss des vor dem hiesigen Gericht
hängigen
Beschwerde
verfahrens
sistiert bleibe (Urk. 10). Das Doppel der Beschwerdeantwort wurde dem Beschwerdeführer am 31. Oktober 2013 zugestellt (Urk. 13).
3.
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1
.
1
.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den All
ge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG
). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol
gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs
unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1
.2
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beur
teilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
2.
2.1
Gestützt auf den Bericht der Rheumaklinik des
Z._
vom 11. Juni 2013 (Urk. 12/19) hielt die IV-Stelle im angefochtenen Entscheid fest, in der bisherigen Tätigkeit als Maler bestehe eine 80%ige Arbeitsfähigkeit.
In e
ine
r
leidensangepasste
n
Tätigkeit
könne von einer 100%igen Arbeits
fähigkeit ausgegangen werden
. Nach Einkommensvergleich resultiere ein
Invali
ditätsgrad
von 4 %, weshalb kein Rentenanspruch bestehe. Berufliche Mass
nahmen seien
auch
nicht angezeigt
(Urk. 2).
2.2
Demgegenüber machte der Beschwerdeführer sinngemäss geltend, er sei auf
grund einer depressiven Störung sowie von Schmerzen im linken Arm nicht in der Lage, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen; sein Hausarzt attestiere ihm denn auch eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 1/1 und 4/1).
3.
3.1
Vom 25. März bis 15. April 2013 hielt sich der Beschwerdeführer in der
Rheuma
klinik
des
Z._
auf (Urk. 12/33/1); nach Austritt fanden dort weitere Untersuchungen und ein
Arbeitsassessment
statt (Urk. 12/19/1). Im Bericht der Rheumaklinik vom 11. Juni 2013 wurde folgende arbeitsrelevante Diagnose aufgeführt (Urk. 12/19/2):
-
chronisches
thorakobrachiales
Schmerzsyndrom links (M79.60)
-
bei angeborener
Thoraxdeformität
und Aplasie des M.
Pectoralis
links (Q67.8)
-
bei Verdacht auf
Schulterarthropathie
links (M75.8)
-
DD mit Schmerzverarbeitungsstörung/anhaltender
somatoformer
Schmerz
störung
Weiter wurden andere Diagnosen wie folgt genannt (Urk. 12/19/2):
-
nächtlich brennende Füsse
-
Vitamin D-Mangel
-
offenes
Foramen
ovale
Die Ärzte der Rheumaklinik hielten fest, aufgrund der strukturellen Befunde sei eine gewisse Einschränkung für Tätigkeiten mit dem linken Arm gegeben. Allerdings könne das Ausmass der demonstrierten physischen Einschränkungen dadurch nicht restlich erklärt werden. Bei den Tests habe der Beschwerdeführer eine schlechte Leistungsbereitschaft gezeigt. Die demonstrierte Belastbarkeit sei nur minimal gewesen, weshalb auf einen zweiten Testtag verzichtet worden sei. Es sei eine deutliche Selbstlimitierung festgestellt und es seien vier
Inkonsis
tenz
punkte
beobachtet worden. Anlässlich der stationären
Hospita
lisation
habe
auch eine konsiliarische psychiatrische Abklärung stattgefunden, wobei sich der Beschwerdeführer am 2. April 2013 in einem psychisch unauffälligen Zustand präsentiert habe. Eine anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung sei diskutiert worden, wobei die Anamnese noch zu kurz gewesen sei. Zudem lägen auch somatische Befunde vor, die am Zustandekommen der Schmerzen beteiligt sein dürften. Aufgrund des beobachteten Verhaltens anlässlich der Tests seien Anteile einer Schmerzverarbeitungsstörung indes nicht ausgeschlossen. Weiter wurde im Bericht ausgeführt, aufgrund der ausgeprägten Selbstlimitierung lasse sich aus den funktionellen Leistungstests keine Aussage zur Arbeitsleistung machen. Die Beurteilung müsse deshalb medizinisch-theoretisch erfolgen. Aus somatisch-rheumatologischer Sicht gebe es keine Argumente, dass der Patient die bisherige Tätigkeit als selbständiger Maler nicht mehr ausüben könnte. Nachvollziehbar sei eine gewisse Einschränkung bei repetitiven Tätigkeiten mit dem linken Arm sowie bei Arbeiten über Schulterhöhe, welche auch vermehrte Pausen von bis zu 1 1/2 Stunden pro Tag nötig machten. Daraus ergebe sich eine zumutbare Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit von 80 %. Eine angepasste, vorwiegend sitzende Arbeit ohne schwere Tätigkeiten mit dem linken Arm sei dem Beschwerdeführer ganztags zu 100 % zumutbar. Aus somatisch-rheumatologischer Sicht gebe es keine Hinweise, dass der Patient nicht auch höhere als sehr leichte Lasten hantieren könnte (Urk. 12/19/2-3).
3.2
Entgegen der vom Beschwerdeführer wohl vertretenen Auffassung beruht die Beurteilung der an der Rheumaklinik des
Z._
tätigen
Fach
personen
auf umfassenden und sorgfältigen medizinischen Untersuchungen und vermag in ihren Schlussfolgerungen zu überzeugen. Dabei war ihnen auch der Bericht vom 12. April 2013 über die während des stationären Aufenthalts durch
geführte Physio- und Ergotherapie (Urk. 12/33/2-4) bekannt. Wenn der Hausarzt des Beschwerdeführers vor diesem Hintergrund dafür hält, dass die Einschätzung der Therapeuten der ärztlichen Beurteilung widerspreche (Urk. 12/32/1: Schreiben des Dr.
Y._
an die IV
Stelle vom 5. Juli 2013), über
sieht er, dass eine medizinische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht allein auf der Grundlage einer schmerztherapeutischen Optik erfolgen kann. Da sich der Hausarzt im
übrigen
mit dem Bericht der Rheumaklinik vom 11. Juni 2013 nicht einmal ansatzweise auseinandersetzt, vermag seine bloss mit dem sub
jektiven Schmerzempfinden seines Patienten begründete Einschätzung, dem Beschwerdeführer sei keine Erwerbstätigkeit mehr zumutbar (Urk. 12/29/2), von vornherein nicht zu überzeugen. Im Rahmen der Abklärungen an der
Rheuma
klinik
konnten zahlreiche Inkonsistenzen und eine deutliche
Selbst
limitierung
beobachtet werden (Urk. 12/19/2, vgl. im
Einzelnen
Urk. 12/19/6-7). Bei dieser Sach
lage ist es aber ohne weiteres vertretbar, wenn von einer uneinge
schränkten Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten, körperlich leichten Tätigkeit ausgegangen wird.
3.3
Der Psychiater Dr.
A._
diagnostizierte in seinem Bericht vom 6. Sep
tember 2013 eine seit Dezember 2012 bestehende mittelgradige depressive Epi
sode (F32.1) mit somatischem Begleitsyndrom. Er führte sodann aus, dass die Organe der Invalidenversicherung die psychischen Befunde bei ihrem
leistungs
ver
weigernden
Entscheid nicht berücksichtigt hätten oder diese ihnen nicht bekannt gewesen seien. Der Beschwerdeführer benötige eine stützende psy
chiatrische Behandlung mit einer starken antidepressiven Medikation, was anlässlich des
Arbeitsassessments
ignoriert worden sei. Schliesslich listete Dr.
A._
die vom Beschwerdeführer erfragten und angegebenen
Depressionsymptome
auf (Urk. 12/43).
Vor dem Hintergrund, dass der Hausarzt, Dr.
Y._
, erstmals am 4. September 2013 von einer depressiven Störung berichtete (Urk. 12/38/1), und sich der Beschwerdeführer anlässlich der konsiliarischen psychiatrischen Abklärung vom 2. April 2013 in einem psychisch unauffälligen Zustand zeigte (Urk. 12/19/3), ist die Einschätzung des Dr.
A._
, welche offensichtlich auf den subjektiven Klagen des Beschwerdeführers beruht, nicht nachvollziehbar. Aus den aktenkundigen medizinischen Unterlagen geht ausserdem hervor, dass dem Beschwerdeführer während des stationären Aufenthalts in der Rheumaklinik keine Antidepressiva rezeptiert worden waren (Urk. 12/10/8-9). Entsprechend bestand auch kein Anlass, beim
Arbeitsassessment
eine psychische Beein
trächti
gung zu berücksichtigen. Es ist vielmehr anzunehmen, dass erst der ange
fochtene leistungsverweigernde Entscheid der IV
Stelle den Hausarzt ver
an
lasste, den Beschwerdeführer an einen Facharzt zu überweisen; darauf weist auch die im Bericht Dr.
A._
vom 6. September 2013 (Urk. 12/43; bei der IV
Stelle gemäss Aktenverzeichnis am 18. September 2013 eingegangen) gewählte Formulierung hin, er "bestätige, dass sich die tatsächlichen Ver
hältnisse seit dem ablehnenden Entscheid der IV (...) erheblich geändert respek
tive die bestehenden Befunde nicht berücksichtigt wurden oder der IV
Behörde nicht bekannt waren" (Urk. 12/43/1). Da der Erlass des ange
fochtenen Ent
scheides die Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (vgl. etwa BGE 129 V 356 E. 1, 129 V 169 E. 1, 129 V 4 E. 1.2, je mit Hinweisen), sind bloss diejenigen tatsächlichen Umstände zu berücksichtigen, die sich bis zu jenem Zeitpunkt ereignet haben. Spätere Entwicklungen dagegen sind für die Beur
teilung unbeachtlich; die erst nach Erlass der angefochtenen Verfügung diagnostizierte psychische Störung vermag daher - unabhängig von der fragli
chen Beweiskraft der Berichte der
Dres
.
Y._
und
A._
- den Entscheid der IV
Stelle nicht in Frage zu stellen.
3.4
Gestützt auf den Bericht der Rheumaklinik des
Z._
vom 11. Juni 2013 ist somit mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden
Beweis
grad
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwer
deführer für die angestammte Tätigkeit als Maler zu 80 % arbeitsfähig ist und ihm eine adaptierte, körperlich leichte Tätigkeit ohne Einschränkung zumutbar ist.
4.
4.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invaliden
ein
kommen
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Ein
kommensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommens
vergleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
4.2
Die IV-Stelle
erwog, dass
zur Ermittlung des
Valideneinkommens
aufgrund dessen,
dass sich die selbständige Tätigkeit als Maler noch im Aufbau befunden habe, nicht auf das dort erzielte Einkommen abgestellt werden könne, sondern auf
den
gemäss IK-Auszug in den Jahren 2008/2009 als Angestellter bei der
B._
AG erzielte
n
Lohn
. Gestützt auf diese Einkommen
errechnete
die IV
Stelle
ein jährliches Einkommen von
Fr. 65‘091.80 (Urk. 2).
Es kann offen bleiben, ob aufgrund der schwankenden Einkommen nicht ein Durchschnitts
wert der über mehrere Jahre erzielten Einkommen hätte
herangezogen
werden müssen – wobei ein tieferes
Valideneinkommen
resultiert
hätte
(siehe IK
Aus
zug, Urk. 12/12)
– da sich
so oder so
kein
anspruchs
begründender IV-Grad ergibt.
4.3
Das Invalideneinkommen ermittelte die IV-Stelle auf der Grundlage der
Tabellen
löhne
gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herau
s
gegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE). Gestützt auf die Tabelle TA1, alle Branchen, Stufe 4, errechnete sie unter Berücksichtigung der
Nominallohn
entwicklung
sowie einer wöchentlichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 41,6 Stun
den ein Invalideneinkommen von Fr. 62‘768.
5
0 (Urk. 2).
4.4
Bei einem solchermassen festgelegten Invalideneinkommen von Fr. 62‘768.50 resultiert im Vergleich zum
Valideneinkommen
von Fr. 65‘091.80 eine
Erwerbs
einbus
se
von Fr. 2‘323.30, was einem anspruchsau
sschliessenden
Invaliditäts
grad
von gerundet 4 % entspricht (zur Rundung: BGE 130 V 121 E.
3.2).
5.
Nach dem Gesagten ist es nicht zu beanstanden, dass die IV
Stelle mit dem angefochtenen Entscheid sowohl einen Anspruch auf eine Invalidenrente als auch auf berufliche Massnahmen verneint hat. Die dagegen gerichtete Beschwerde ist daher abzuweisen.
6.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.
--
festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs.
1
bis
IVG).