Decision ID: fefa5242-bb61-495f-841c-7f567f9d29da
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1962, reiste 1980 in die Schweiz ein und war
von 1997 bis 2008
als Hausfrau tätig
(Urk. 8/1, Urk. 8/29)
.
Vom
1.
Januar 2010 bis
3
1.
Dezember 2012 arbeitete
sie im Unternehmen ihres Ehemannes,
Firma Y._,
als Hilfsarbeiterin
Teilzeit (circa zwei Stun
den
pro Woche;
Urk. 8/29,
Urk. 8/
31
/1-1
2
).
Am 2. Juni 2006
(Urk. 8/1)
meldete sie sich unter Hinweis auf eine
1988 auf
getretene
Rheuma
er
krankung
sowie darauf, dass sie ihr Handgelenk nicht be
we
gen könne, bei der In
validen
versiche
rung zum
Leistungs
bezug
an. Die
Sozial
ver
siche
rungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte sowohl
be
ruf
liche als auch medizinische Abklärungen. Sodann ver
an
lasste sie eine
Ab
klärung der be
einträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt (Urk. 8/15).
Nach durch
geführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk.
8/1
8
)
verneinte
die IV-Stelle
mit Verfü
gung vom 1
0.
September 2007 (Urk. 8/19) einen An
spruch auf eine In
validen
rente.
1.2
Am
1
2.
Februar 2013
(Urk.
8/25
)
meldete
sich
die Versicherte
unter Hinweis auf
eine
valvuläre
Herzkrankheit mit kombiniertem
Mitralvitium
und einer Hyper
to
nie seit 2
6.
März 2012
er
neut zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle holte
einen Aus
zug aus dem
individuellen Konto (Urk. 8/29) und
einen
Arbeit
geber
frage
bo
gen
(Urk. 8/31)
ein.
Nach durch
ge
führtem
Vor
bescheidverfahren
(Urk.
8
/
33, vgl. dazu
Urk.
8/36, Urk.
8/38
) verneinte die IV-Stelle mit
un
datierter
Ver
fü
gung
(Urk. 2
; Poststempel laut Be
schwerde
schrift: 10. Dezember 2014 [Urk. 1]
) einen Rentenanspruch
erneut
.
2.
Dagegen erhob die Versicherte am 2
4
.
Januar
201
4
(Urk. 1) Beschwerde und
be
an
tragte, es sei die
undatierte
Verfügung auf
zu
heben und
es sei ihr
ab
1.
August 2013 eine ganze Rente zuzüglich Verzugszins zu 5
%
ab
1.
August 2015 zuzu
sprechen; alles
unter Kosten- und
Ent
schädigungsfolgen
(zu
züglich 8
%
Mehr
wertsteuer) zu Lasten der
Be
schwerde
geg
nerin
. I
n prozes
sualer Hinsicht
bean
tragte sie ferner, bei Bedarf
sei
ein inter
disziplinäres, medizinisches Gutachten (insbesondere Kardiologie, Rheuma
tologie, Ohren/Nasen/Hals und Innere Medi
zin sowie Psychiatrie) über den Ge
sund
heits
zu
stand, die Arbeits-/Erwerbsfähig
keit und die Fähigkeit den Haushalt zu be
sorgen, anzuordnen, wobei dabei das Zusammenwirken aller Be
schwer
den ab 2008 bis heute sowie auf längere Sicht
zu berücksichtigen seien; es sei eine Evaluation der funktio
nellen Leistungs
fäh
i
g
keit und/oder eine Ab
klärung durch eine Berufliche
Ab
klärungsstelle
(
Z._
; je
inklusive Ab
klärung der Fähig
keiten für die Ausübung des Berufes zur Ein
stu
fung in die Tabel
len, Sektoren, Be
rufe und Niveaus der Lo
h
nstrukturerhebungen des Bun
des
amtes für Statistik) durch
zuführen; es sei eine ergonomische Abklä
rung über die Be
weg
lichkeit und
Ein
satz
mög
lichkeit
der Extremitäten
durch
zu
führen, es sei eine
H
aus
halt
ab
klärung
durchzuführen
; es seien medizinische und
berufliche Massnahmen (Ein
gliederungs
massnahmen) unter Bezahlung
eines Tag
geldes durchzuführen und
die Gutachter seien nach dem Ver
fahren gemäss
Art.
44 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozial
versicherungs
rechts
(ATSG)
zu bestimmen.
Mit Beschwerdeantwort vom 2
8
.
Februar
201
4
(Urk. 6) schloss die IV-Stelle auf
Ab
wei
sung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am
3.
März
201
4 (Urk.
9
)
zur Kennt
nis gebracht wurde.
3.
Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien und die Akten wird, sofern für die
Ent
scheidfindung
erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den All
ge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende
ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente,
bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2
des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung
[
IVG
]
).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit
bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
),
in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie
nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der
Invaliditäts
grad
bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die
Invalidität nach
Art.
16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga
ben
bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach
Art.
28a
Abs.
2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent
geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entspre
chend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (
Art.
28a
Abs.
3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).
Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Er
werbs
tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter ande
rem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Per
son ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht
auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozialen und erwerb
lichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die In
validität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgaben
bereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die
Gesamtin
va
lidität
aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten
Teilinvaliditäten
ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9).
1.5
War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV),
so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für
den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).
1.6
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist ent
scheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück
sichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung
(Urk. 2 S. 1 f.) dafür,
gemäss den medizinischen Abklärungen handle es sich nicht
um
einen
Ge
sund
heitsschaden
, welcher eine voraussic
htlich bleibende oder längere Z
e
i
t dau
ernde ganze oder teilweise Einschränkung im Erwerb
s-
oder Aufgabenbereich be
gründe. In optimal leidensangepasster körperlich sehr leichter und häufig sitzen
der Erwerbstätigkeit sei aus klinischer und versicherungsmedizinischer Er
fahrung weiterhin eine
100%ige
Arbeitsfähigkeit ausgewiesen. Im
Haus
halts
be
reich
sei ebenso wenig eine erhebliche Einschränkung vorhanden. Auch bei leicht
gradigen rheumatischen Einschränkungen am rechten Handgelenk
, bei einem Zustand nach einer Gallensteinoperation und dem bekannten Zustand nach einem
Herz
klappenersatz
im Jahr 2012 sei aufgrund klinischer Erfahrung weiter
hin von ei
ner 100%igen Restarbeitsfähigkeit auszugehen.
Zudem würde
b
ei einem
Er
werbs
anteil
von 30
%
eine
Haus
halt
abklärun
g
nichts an der Tatsache ändern
, dass die Be
schwerde
führerin eine behinderungsangepasste Tätig
keit aus
führen könnte
, wes
halb sich
eine er
neute Abklärung erübrige.
2.2
Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegen
über auf den Standpunkt (Urk. 1
)
,
im Vergleich zur Verfügung vom 1
0.
September 2007 habe sich ihr Gesund
heits
zustand klar verschlechtert. Insbesondere
bestünden
neu eine
Herzproble
matik
mit noch stärkerer Hypertonie,
eine
Belastungsdyspnoe,
eine
Schlafapnoe (OSAS),
ein
Morbus
Menière
, Schwerhörigkeit
,
Schwindel sowie eine chronische Sehnen
scheiden
ent
zün
dung rechts und
eine Migräne beziehungsweise
Kopf
schmer
zen (S.
10
Ziff.
12).
U
nter Berück
sichtigung eines
Erwerbs
tätig
keitsanteils
von 80
%
(vgl. dazu S.
5)
im
Gesund
heits
fall
und ausgehend von einer voll
ständigen
Ar
beits
-
und Erwerbs
un
fähig
keit
ermittelte sie mittels ge
mischter Methode einen Invaliditätsgrad
von 90
%
respektive 70
%
(S. 14 ff.
Ziff.
3).
Für den Fall
, dass ni
cht
auf die Bericht
e
der behandelnden Ärzte abgestellt wer
de, müsse eine rechtskonforme Abklärung (Kardiologie, Rheumatologie, Oh
ren/
Nasen/Hals und Innere Medizin und Psychiatrie) erfolgen (S. 16
Ziff.
20, vgl. dazu S.
7 unten). Dabei
sei
insbesondere zu prüfen, wie sich die Leiden ge
samt
haft auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sowie auf die Fähig
keit, den Haus
halt zu besorgen, auswirk
ten
.
3.
3.1
Im Rahmen der Erstanmeldung lagen folgende medizinische Berichte
sowie die Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkei
t in Beruf und Haushalt vom 26.
Juni 2007 (Urk. 8/15)
vor (Verfü
gung
vom 1
0.
September 2007, Urk. 8/19):
3.1.1
Im Bericht
vom
5.
September 2006 (Urk. 8/11)
nannte
der behandelnde
Dr.
med.
A._
, FMH für praktische Medizin
, als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ei
nen Ver
dacht auf Poly
art
h
ritis und
Polyart
h
ralgie mit rezidi
vierenden
Gelenks
schwel
lungen
und einen Sta
tus nach Handgelenk
s
ganglion im Jahr 2003 mit
be
lastungs
abhängigen
Handgelenksschmerzen. Als Diagnosen ohne Aus
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit erwähnte er eine mittelschwere gut eingestellte Hyper
tonie sowie Übe
rgewicht (78 kg bei 158 cm)
.
Dr.
A._
führte
aus, weil die Beschwerdeführerin während längerer Zeit nicht
erwerbstätig gewesen sei, habe er
k
eine Arbeitsunfähigkeit attestiert. Obwohl die
rezidivierenden Handgelenksschmerzen rechts die Arbeitsfähigkeit der Be
schwer
d
e
führerin beeinträchtigten, könne sie leichte bis mi
ttelschwere Ar
beiten erle
di
gen, s
chwere Arbeiten im Haushalt könne
sie indes nicht erledigen. D
afür
erhal
te
sie aber Hilfe.
Bei den leichteren Aufgaben sei sie praktisch nicht behindert.
3.1.2
Am 1
6.
Oktober 2006 (Urk. 8/13/5-6) diagnostizierte
Dr.
med.
B._
, Facharzt
für Rheumatologie und Innere Medizin,
per
sistie
rende Handgelenksschmerzen rechts
bei Status nach Narbenrevision und Ab
tra
gung einer prominenten dor
salen Basis metacarpale-III rechts bei Status nach Ganglion-Exzision CMC-III-Gelenk rechts im April 200
3.
Dr.
B._
attestierte
eine 25%ige
Abeitsunfähigkeit
vom
1.
Januar 2003 bis vor
erst 3
1.
Dezember 2006 und auf Dauer.
3.1.3
In der Stellungnahme vom
5.
Dezember 2006 (
Urk.
8/16
/2
) hielt
Dr.
med.
C._
, Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), fest, es sei nachvoll
zieh
bar, dass Schmer
zen im Handgelenk zu gewissen Einschränkungen bei
hand
ge
lenks
spe
zifischer
Belastung führen könnten. Es könne auf die medizinis
che
Bericht
er
stat
tung abgestützt und ab dem
1.
Januar 2003 von einer Arbeits
fähig
keit
von
75
%
in der
bisherige
n
Tätigkeit aus
ge
gangen werden; in an
ge
passter Tätig
keit unter der Vermeidung repetitiver Be
wegungen und dem Heben und Tragen schwerer Lasten bestehe eine 100%ige Arbeits
fähigkeit.
3.1.
4
Im Abklärungsbericht der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haus
halt vom 2
6.
Juni 2007 (Urk. 8/15)
ermittelte
die Aussendienstmitarbeiterin der
Be
schwer
de
gegnerin
bei einem
100%igen Haushaltsanteil im
Haus
halts
bereich
eine Einschränkung von 17
%
.
3.2
Im Rahmen der Neuanmeldung vom
1
2.
Februar 2013
(Urk. 8/25)
gingen
im Wesentlichen
die fol
genden me
dizi
nischen Berichte ein:
3.2.
1
Nach dem
Mitralklappenersatz
vom 26. März 2012
nannten
Dr.
med.
D._
, Assistenzarzt, und
Dr.
med.
E._
, Oberarzt,
Spital F._
,
Medizinbereich Herz- und Ge
fäss
chirurgie,
im Austrittsbericht vom 2. April 2012
(Urk. 8/22/23-25)
folgende Diagnosen:
Valvuläre
Herzkrankheit, wahrscheinlich postrheumatisch-mittel
schwere
Mitralstenose
, schwere
Mitralinsuffizienz
mit/bei:
-
l
inkskardialer Dekompensation, NYHA III
-
KÖF
planimetriert
1.1/1.3cmH20, mittlerer diastolischer Gradient
-
10
mmHg
, pulmonale Drucksteigerung auf bis zu 47
mmHg
Status nach
Mitralvalvuloplastie
am 1
7.
Mai 2010
Koronarangiopgraphisch
koronare Herzkrankheit ausgeschlossen
(Mai 2010)
Arterielle Hypertonie
Als
Nebendiagnosen nannten sie eine Adipositas WHO Grad I (Bodymassindex 31.8 kg/m
2
), einen Status nach
Adhäsiolyse
und
Salpingektomie
links bei benignen Zysten Adnexe links und massivem Verwachsungsbau
ch
Januar 2008,
ei
nen Status nach Handoperation rechts (Spital
G._
,
Klinik
H._
) 2004 und 2006, einen Status nach
Hysterektomie
bei Uterus
myomatosus
(
Spital F._
) 2005
, einen Status
nach
Sterilisation per LSK 2001
und einen Status nach Granulom Zahn Unterkiefer rechts mit Fistelbildung und operativer Sanierung (anam
nes
tisch) 1986.
Die Ärzte des
Spitals F._
hielten ferner fest, dass sich der Verlauf kom
pli
ka
tionslos gestaltet habe und sie die Beschwerdeführerin am
2.
April 2012 in gutem
Allge
meinzustand
nach Hause
entlassen
h
ätten
.
Am 16. Oktober 2012 wurde eine inguinale Lymphfistel entfernt (Urk. 8/22/19).
3.2.
2
Am
1.
März 2013 (
Urk.
8/38/13) berichtete
Dr.
med.
I._
, Spezialärztin FMH
für Ohren-, Nasen-, Halskrankheiten,
abgesehen von einem Cerumen beid
seits habe ein unauffälliger ORL-Befund erhoben werden können. Im
Audio
gramm
habe sich beidseits eine Schwerhörigkeit im Tief- und Mitteltonbereich ge
zeigt, wobei das linke Ohr mehr betroffen sei als das rechte. Aufgrund der Anam
nese mit Drehschwindel und Tinnitus und dem Hörtest könnte ein Morbus
Menière
vorliegen.
3.2.
3
In der Stellungnahme vom 1
6.
September 2013 (Urk. 8/32 S. 3) hielt
Dr.
med.
J._
, Facharzt Allgemeinmedizin, zertifizierter Gutachter SIM,
vom RAD
fest, mit dem aktuellen Bericht des Hausarztes
Dr.
A._
werde von einer erfolgreich operier
ten
valvulären
Herzkrankheit im März 2012, ins
besondere ohne Hinweise
für ein eigenständiges psychiatrisches
Krank
heits
geschehen
, Kenntnis genommen
.
Aus klinischer und
ver
sicherungs
medizinischer
Erfahrung sei in optimal
lei
dens
angepasster
körperlich sehr leichter und häufig sitzender Erwerbstätigkeit wei
terhin eine 100%ige
Rest
arbeitsfähigkeit
aus
ge
wiesen. Auch im Aufgaben
be
reich
„Haushalt“ seien keine erheblichen Ein
schränkungen zu erwarten.
3.2.
4
Am
8.
November 2013 (Urk. 8/38/6)
berichtete der behandelnde
Dr.
A._
, im Mai
2010
sei
die Beschwerdeführerin wegen einem kombinierten
Mitralvitium
in der Herzchirurgie des
S
pitals
F._
operiert worden (
Mitralklappenersatz
und
Mitral
valvuloplastie
). Die Beschwerdeführerin habe zusätzlich noch eine leichte
Aorten
insuffizienz
. Obwohl sie kardiopulmonal kompensiert sei, habe sie immer noch belastungsabhängige Druck- bis
thorakolumbale
Schmerzen. Als weitere Probleme führ
t
e
der behandelnde
Dr.
A._
zudem rezidivierende
Oberbauch
schmer
zen
mit nach
ge
wiesenen Gallensteinen (Operation am 1
9.
November 2013
im
Spital K._
, Chirur
gie, geplant), häufige Kopfschmerzen bis Migräne
, auf
. Er halte die Be
schwer
de
führerin weiterhin als zu
100
%
arbeitsun
fähig.
Bei
versi
cherungstechnischen
Problemen empfehle er eine interdiszipli
näre
Begutach
tung.
3.2.
5
Der behandelnde Rheumatologe und Internist
Dr.
med.
B._
hielt am 2.
Dezem
ber 2013
(Urk. 8/43/1) fest, zwischen 2003 und 2004 habe die Be
schwer
de
führerin am rechten Handgelenk wegen eines Ganglions zweimal ope
riert werden müssen. Diesbezüglich bestünden nach wie vor dorsal lokalisierte Handgelenksschmerzen mit Einschränkungen der Beweglichkeit. Aktuell stün
den eine chronische Sehnenscheidenentzündung der Strecksehnen eins und zwe
i rechts
(vgl. dazu Urk. 8/43/2)
, welche zu einer
deutlichen Invalidisierung führe
, im Vordergrund.
Zusammen mit der internistischen Problematik, welche
von
Dr.
A._
am 8.
November 2013 kompetent dargestellt worden
sei
, bestehe ak
tu
ell eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit.
Sehr wahrscheinlich
bleibe a
uch bei positivem
Therapie
verlauf
aufgrund
der internistischen und rheumatologischen Er
krankungen eine Arbeitsunfähigkeit von wahrscheinlich über 50
%
bestehen.
3.2.6
Dr.
J._
vom RAD nahm am 5. Dezember 2013 Kenntnis von den
leicht
gra
digen
rheumatischen Einschränkungen am rechten Handgelenk, von einem Zu
stand nach Gallenoperation (vgl. dazu Urk. 8/43/3-5) und dem bekannten Zu
stand nach Herzklappenersatz im Jahr 2012. Unter Hinweis auf die klinische Erfahrung erachtete er eine Restarbeitsfähigkeit von 100 % als ausgewiesen. Er
hielt körperlich leichte, vorwiegend sitzende Tätigkeiten ohne grosse Ansprüche an Kraft und Geschicklichkeit der rechten Hand für zumutbar (Urk. 8/45/3).
3.2.
7
Im Bericht vom 2
2.
Januar 2014 (Urk. 3/3) nannten
Dr.
med.
L._
, Oberarzt, und
Dr.
med.
M._
, Assistenzarzt,
Spital N._
, Klinik für Kardio
logie,
fol
gende Diagnosen:
Rheumatische Kardiopathie
Status nach kombiniertem
Mitralvitium
mit mittelschwerer Stenose und schwerer Insuffizienz
Status nach
Mitralvalvuloplastie
am 1
7.
Mai 2010
Status nach mechanischem
Mitralklappenersatz
(ATS 500 DM27, S/N484352)
am 2
6.
März 2012 (
fecit
Spital
F._
)
Echokardiographischer Gradient über der Mitralklappe
dP
mean
4mmHg bei 69/min am 1
2.
August 2013
Normale linksventrikuläre Funktion (EF 55-60
%
) am 1
2.
August 2013
Ausschluss einer koronaren Kardiopathie Mai 2010
cvRF
: arterielle Hypertonie, Adipositas Grad I (33 kg/m
2
),
Dyslipidä
mie
Status nach Lymphfistel inguinal rechts bei
femoralem
Zugang
im Rahmen der ersten Diagnose
Unklarer Schwindel
Chronische Kopfschmerzen
Verdacht auf
obstuktives
Schlafapnoesyndrom (OSAS)
Bei einer nur leicht eingeschränkten Leistungsfähigkeit sei aus kardiologischer
Sicht eine leichte Arbeit zumutbar. Zur Verbesserung der allgem
einen Leis
tungs
f
ähigkeit sei d
e
r
Beschwerdeführerin eine regelmässige körp
erliche Akti
vität zu empfehlen (vgl. dazu auch Bericht vom 16. August 2013, Urk. 8/38/11 unten).
4.
4.1
Es gilt zu prüfen, ob sich die tatsächlichen Verhältnisse seit Erlass der Ver
fü
gung vom
10
.
September 2007
(Urk.
8
/
19
) bis zum Erlass der angefochtenen Ver
fü
gung
(
mit Poststempel vom 1
0.
Dezember 2013 [Urk. 1 S.
4],
Urk. 2) in
mass
geb
licher
Weise verändert haben.
4.2
Im Rahmen
der Neuanmeldung
zog
die Beschwerdegegnerin
einzig einen Aus
zug aus dem individuellen Konto (Urk. 8/29) und einen Arbeitgeberbericht
bei
(
Urk. 8/31). Mit Ausnahme der Einholung der Stellungnahmen ihres RAD tätigte die IV-Stelle keine weiteren medizinischen Ab
klärungen. Insbesondere verzich
tete sie dar
auf, bei den behandelnden (Fach-
)Ärzten aktuelle und detaillierte Be
richte betreffend die Frage der Einschränkung im Erwerbs
-
bezie
hungsweise im
Aufgabenbereich einzuholen, obwohl sie auf die Neu
anmeldung vom 1
2.
Febru
ar
2
013 (Urk. 8/25) eingetreten ist und diese materiell geprüft hat (Urk. 2).
4.3
Die Beschwerdegegnerin stützte sich für die Frage, ob sich die tatsächlichen Ver
hältnisse
in medizinischer Hinsicht
seit Erlass der Verfügung vom
1
0.
Septem
ber 2007 (Urk. 8/19)
massgebl
ich
verändert
haben
,
allein
auf die
Aktenbeur
tei
l
ungen
ihres RAD-
A
rztes Dr.
J._
vom 16. September
und vom 5. Dezember
2013
(E.
3.2.
3
und E.
3.2.6
hievor
),
welche
r in einer optimal leidensangepassten
kör
perlich sehr leichten und häufig sitzenden Erwerbstätigkeit von einer 100%ige
n Restarbeitsfähigkeit ausging und keine erhebliche Einschränkung im
Haushaltsbereich für ausgewiesen hielt.
Diese Einschätzung erging
nach Ein
sicht
in die
von der Beschwerdeführerin aufgelegten
Berichte der behandelnden Ärzte
(E.
3.
2
hievor
)
.
Eigene persönli
che Untersuchun
gen nahm Dr.
J._
keine vor.
4.
4
Nach der Rechtsprechung ist es dem Sozialversicherungsgericht nicht verwehrt, einzig oder im Wesentlichen gestützt auf die (versicherungsinterne) Beurteilung des RAD zu entscheiden. In solchen Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch
s
trenge
Anforderungen in dem Sinne zu stellen, dass bei auch nur geringen Zwei
feln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärzt
li
chen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind (BGE 135 V 465
E. 4.4; Bundesgerichtsurteil 9C_8/2011 vom 21. Februar 2011 E. 4.1.3 mit
weite
ren Hinweisen).
4.5
Dr.
J._
s
Einschätzung ist - ausgehend von der Recht
sprechung zum
Be
weiswert
ärztlicher Berichte (E. 1.
6
hievor
) - mit mehreren Mängeln behaftet:
Vor
weg
beruht die
Stellungnahme n
icht auf eigenen Untersuchungen
und basiert nicht auf
die von der IV-Stelle im Zusammenhang mit dem Rentenanspruch ein
geholten Berichte
.
Im
Übrigen verfügt
RAD-A
rzt Dr.
J._
als Facharzt
für
All
gemein
medizin
nicht über die notw
endigen rheumatologischen und ka
rdio
logi
schen
Fachkenntnisse, um
eine
(Gesamt-)
Einschätzumg
der Arbeitsfähigkeit im
Erwerbsbereich respektive der Einschränkung im Aufgabenbereich
vorzu
n
e
h
men.
Dr.
J._
legte auch nicht dar, inwiefern er die neu aufgetretene, von Dr.
B._
als invalidisierend bezeichnete Sehnenscheidenentzündung mitberücksichtigt hat.
Die Ausführungen vom RAD-Arzt erschöpfen sich im Wesentlichen in der Kennt
nisnahme der neuen Diagnosen - wobei er die vom ORL
Spezialisten im Rah
men eines Verdachts auf einen Morbus
Menière
beschriebenen Drehschwindel und die Schwerhörigkeit völlig ausser Acht liess - und in einer Feststellung zur Restarbeitsfähigkeit. In Anbetracht der vollständig fehlenden Begründung der - lediglich unter Verweis auf die nicht näher dargelegte klinische Erfahrung -
gezogenen Schlüsse kann den Ausführungen von Dr.
J._
nicht gefolgt werden.
4.6
Ebenso wenig kann auf die Beurteilung
en
der
behandelnden
Ärzte
Dr.
A._
(E.
3.2.
4
hievor
)
und
Dr.
B._
(E.
3.2.
5
hievor
)
abgestellt werden,
da ihre Schluss
folgerung,
wonach die Be
schwerde
führerin 100% arbeitsunfähig sein soll,
ohne die Erhebung von
konkreten funktionellen Einschränkungen
nicht nach
voll
zogen werden kann
.
Hinzu kommt, dass nicht ersichtlich wird,
von welcher Tätigkeit die behandelnden Ärzte bei ihrer Beurteilung aus
gingen. Mit anderen Worten bleibt im Unklaren, ob sich diese Einschätzung auf den
Haushalts
be
reich
oder auf eine Tätigkeit im Erwerbsbereich, und bejahen
denfalls auf welche Tätigkeit, bezieht.
Schliesslich kann auch aus dem Bericht vom 2
2.
Januar 2014 (E. 3.2.
7
hievor
), wo
nach der Be
schwerde
führerin aus kardiologischer Sicht eine leichte Arbeit zu
mut
bar
sei
, nicht abschliessend beurteilt werden, inwieweit die Be
schwerde
führerin in ihrer Erwerbsfähigkeit beziehungsweise im Aufgabenbereich einge
schränkt ist, da wohl weder
die
angsta
m
mte
Tätigkeit
in der Reinigung noch die Haushalttätigkeit als leicht gelten kann.
Den
weiteren medizinischen Berichten sind keine Angaben zu
r Arbeitsfähigkeit zu entnehmen
.
Insbesondere ermangelt es an einer Gesamtbetrachtung der ge
sund
heitlichen Situation.
Da sich die vorliegenden Abklärungen für die
abschliessende
Beurteilung de
r sich
stellenden Frage
hinsichtlich des
medizinischen Sachverhalt
s
als unzu
läng
lich erweisen, ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese er
gänzende medizinische Abklärungen einleite, welche eine
Gesamt
beur
teilung
der Arbeitsfähigkeit in bisheriger und behinderungsangepas
ster Tätigkeit
und auch Angaben zu einer möglichen Einschränkung im Haushalt enthält.
4.7
Ferner hat d
ie Beschwe
r
degegnerin auch zur Klärung der Statusfrage keine näh
e
ren Abklärungen getroffen.
Hie
r
zu führte sie in der angefochtenen Ver
fügung ledig
lich aus, dass
die Beschwerdeführerin
von 2009 bis 2012
im Betrieb ihres Ehe
mannes in einem Pensum
von rund 30
%
ausgeholfen habe.
Weil auch ohne
nähere Abklärungen der persönlichen, familiären, sozialen und erwerb
lichen Ver
hältnisse nicht gesagt werden kann, in welchem hypothetischen
Arbeits
pensum
die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beschwerden arbeiten würde, sind
auch zur Klärung der Statusfrage weitere Abklärungen an
gezeigt
,
zumal eine dies
bezügliche Änderung einen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG bildet
. J
e nach Qualifikat
ion wird sie
hernach
die Invaliditätsbemessung nach der all
ge
meinen Methode
oder nach der gemischten Methode (nötigenfalls unter Ab
klä
rung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Haushalt und Beruf
)
durchzu
füh
ren haben.
5.
Zusammenfassend
ist ein abschliessender Entscheid
über die Auswirkungen des aktuellen Gesundheitszustandes auf die Betätigung im Erwerbs- und Aufgaben
bereich ausgeschlossen.
Die angefochtene Verfügung ist demgemäss aufzuheben
und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie
ergänzen
de
Abklärung
im Sinne der Erwägungen tr
e
ff
e
und hernach neu
verfüge.
In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.
6.
6.1
Bei diesem Verfahrensausgang sind der unterliegenden Beschwerdegegnerin die auf Fr. 700.-- festzusetzenden Kosten des nach Art. 69 Abs. 1
bis
IVG kosten
pflichtigen Verfahrens aufzuerlegen.
6.2
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal
tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 199/02 vom 10. Februar 2004 E. 6 mit Hinweis auf BGE 110 V 54 E. 3a; SVR 1999 IV Nr. 10 S. 28 E. 3), weshalb
die
vertretene Be
schwerdeführer
in
Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.
Diese wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streit
sache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be
messen (§ 34 Abs. 3
GSVGer
).
Gemäss § 8 in Verbindung mit § 7 Abs. 1
GebV
SVGer
wird namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.
Der von Rechtsanwältin
Dr.
Vögeli
Galli
in der Beschwerde vom 2
4.
Janu
ar 2014 geltend gemachte Aufwand von 14 (11 + 3 [Nach
be
reitung]) Stunden und
Fr.
73.--
Barauslagen (
Urk.
1 S. 17 f.
) ist
weder im Detail belegt (§ 7 Abs. 2
GebV
SVGer
) noch
der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des
Prozesses angemessen, insbe
sondere aufgrund der Tatsache, dass sie die Be
schwer
deführerin schon im
Vor
bescheidverfahren
vertrat und die Akten somit be
kannt waren.
Angesichts der zu studierenden gut 48 Aktenstücke der Beschwerdegegnerin, der etwa 18seitigen Beschwerdeschrift sowie der in ähnlichen Fällen zugespro
chenen Beträge
ist die Entschädigung von Rechtsanwältin
Dr.
Nicole
Vögeli
Galli
bei An
wendung des bis 3
1.
Dezember 2014 gerichtsüblichen
Stundenan
satzes
von
Fr.
200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) respektive seit
1.
Januar 2015
von
Fr.
220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer)
auf Fr. 1
‘
800.--
(inklusive
Baraus
lagen
und Mehrwertsteuer) festzusetzen.