Decision ID: 84c54636-84ab-5c1a-bef1-dff9803968c3
Year: 2017
Language: de
Court: BE_VB
Chamber: BE_VB_001
Canton: BE
Region: Espace_Mittelland
Law Area: public_law

I. Sachverhalt
1. Die Beschwerdeführenden sind Eigentümer einer Hälfte eines
Doppeleinfamilienhauses auf der Parzelle Schüpfen Gbbl. Nr. C._. Die andere
Hälfte des Doppeleinfamilienhauses liegt auf der Nachbarparzelle Gbbl. Nr. D._
(Liegenschaft E._strasse 14). Die Liegenschaft wurde nach den Akten Mitte der
80-er Jahre gebaut. Der Gebäudeteil der Beschwerdeführenden (Parzelle Nr. C._)
weist westseitig einen ca. 5 m langen Fassadenversatz auf. Dieser Teil der Gebäudehälfte
trägt die Hausnummer E._strasse 18. Der daran anschliessende Teil, der an die
Nachbarparzelle grenzt, ist mit der Hausnummer E._strasse 16 bezeichnet. An der
thermischen Gebäudehülle des Hausteils der Beschwerdeführenden wurden in den Jahren
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2013 und 2014 wärmedämmende Massnahmen durchgeführt, namentlich am Dach, den
Fenstern und der Westfassade.1 Die Gebäudehälfte E._strasse 16 und 18 wird mit
einer Elektroheizung (Elektroheizmatten und Elektroradiatoren) beheizt.
2. Die Beschwerdeführenden beabsichtigen, die bestehende Elektroheizung durch eine
Erdsonden-Wärmepumpe zu ersetzen. Dies erfordert ein neues Wärmeverteilsystem
(Fussbodenheizung und Radiatoren). Für den Ersatz der Elektroheizung und das neue
Wärmeverteilsystem reichten die Beschwerdeführenden bei der regionalen
Bearbeitungsstelle des Gebäudeprogramms in Zürich ein Fördergesuch ein. Die
Bearbeitungsstelle leitete das Fördergesuch vom 30. Januar 2017 zuständigkeitshalber
dem Amt für Umweltkoordination und Energie (AUE) weiter.
3. Mit Datum vom 14. Februar 2017 reichten die Beschwerdeführenden beim AUE zwei
weitere Fördergesuche ein für den Ersatz der Elektroheizung durch eine Erdsonden-
Wärmepumpe und für ein neues Wärmeverteilsystem: Ein Gesuch für den Gebäudeteil
E._strasse 16 und das andere Gesuch für den Gebäudeteil E._strasse
18. Das AUE vereinigte die drei Fördergesuche unter der Verfahrensnummer EDV-Nr.
27748. Mit Verfügung vom 7. April 2017 sprach das AUE den Beschwerdeführenden für
den Ersatz der Elektroheizung durch eine Erdsonden-Wärmepumpe und für die neue
Heizwärmeverteilung einen Beitrag von Fr. 12'000.– zu.
4. Dagegen reichten die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 1. Mai 2017
Beschwerde bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) ein. Sie
beantragen sowohl für den Hausteil E._strasse 16 wie auch für den Hausteil
E._strasse 18 die Zusprechung eines Förderbeitrags von je Fr. 12'000.–, d.h.
gesamthaft einen Förderbeitrag von Fr. 24'000.–. Sie stellen sich auf den Standpunkt, es
handle sich um je zwei separate Gebäude, in denen die Wärmeerzeugung und die
Wärmeverteilung saniert würden. Sie wünschen zudem die Beantwortung der an das AUE
gestellten Frage, ob die energietechnische Sanierung der Kellerdecken in beiden
Gebäuden förderberechtigt sei.
1 Vgl. pag 22 der Vorakten des AUE
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5. In seiner Stellungnahme vom 24. Mai 2017 lehnte es das AUE ab, einen doppelten
Förderbeitrag für den Ersatz einer Elektroheizung durch eine Wärmepumpe für die
E._strasse 16 und 18 zuzusichern. Das AUE beantwortete auch die Frage, ob für
die energietechnische Sanierung der Kellerdecken Förderbeiträge zugesichert werden
können.
6. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVE leitet2, führte den
Schriftenwechsel durch und holte beim AUE die Vorakten ein. Die Parteien erhielten
Gelegenheit, sich zum Verfahren zu äussern. Auf die Eingaben und Rechtsschriften der
Verfahrensbeteiligten wird, soweit für den Entscheid relevant, in den nachfolgenden
Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen
1. Sachurteilsvoraussetzungen
Angefochten ist die Verfügung des AUE vom 7. April 2017 zu einem Gesuch um einen
Förderbeitrag aus dem Förderprogramm des Kantons Bern. Verfügungen des AUE über
Staatsbeiträge können nach Art. 62 VRPG3 i.V.m. Art. 28 StBG4 bei der BVE angefochten
werden. Die Beschwerdefrist beträgt 30 Tage ab Eröffnung der angefochtenen Verfügung
(Art. 67 VRPG). Zur Beschwerde ist befugt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren
teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, durch die
angefochtene Verfügung oder den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist und ein
schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung der Verfügung oder des
Entscheids hat (Art. 65 Abs. 1 VRPG). Die Beschwerdeführenden, deren Beitragsgesuche
nicht im gewünschten Umfang entsprochen wurden, erfüllen all diese Voraussetzungen.
Die Beschwerde wurde zudem form- und fristgerecht eingereicht. Auf die Beschwerde ist
grundsätzlich einzutreten.
2 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (OrV BVE; BSG 152.221.191) 3 Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 (VRPG, BSG 155.21) 4 Staatsbeitragsgesetz vom 16. September 1992 (StBG; BSG 641.1)
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2. Anfechtungsobjekt / Streitgegenstand
a) Angefochten ist die Verfügung des AUE vom 7. April 2017, mit welcher den
Beschwerdeführenden gestützt auf Art. 58 Abs. 1 Bst. b KEnG5 für den Ersatz einer
Elektroheizung durch eine Erdsonden-Wärmepumpe und für eine neue
Heizwärmeverteilung eine Finanzhilfe von Fr. 12'000.– zugesichert wurde. Umstritten ist
die Höhe der zugesicherten Finanzhilfe für diese gebäudetechnischen Anlagen.
b) In der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege sind nur Verfügungen – mit hier nicht
interessierenden Ausnahmen – einer Prüfung durch die BVE zugänglich.6 Allgemeine
Fragen, die keinen Bezug zur angefochtenen Verfügung haben, beantwortet die BVE als
Rechtsmittelbehörde nicht. Die Frage der Beschwerdeführenden, ob die energietechnische
Sanierung der Kellerdecken in beiden Gebäuden förderberechtigt ist, steht in keinem
direkten Zusammenhang mit der angefochtenen Verfügung; sie betrifft Finanzhilfen für die
energietechnischen Sanierungen der thermischen Gebäudehülle nach Art. 59 KEnG. Die
Frage kann nicht zum Gegenstand des Rechtsmittelverfahrens erhoben werden; darauf ist
nicht einzutreten. Anzumerken ist, dass das AUE die Frage der Beschwerdeführenden in
der Stellungnahme vom 24. Mai 2017 beantwortet hat.
3. Umfang des Förderbeitrags
a) Kanton und Gemeinden fördern die effiziente, sparsame, wirtschaftliche und
umweltschonende Energieversorgung und Energienutzung (Art. 55 KEnG). Zu diesem
Zweck kann der Kanton für die Erstellung oder den Ersatz von Anlagen zur Gewinnung,
Verteilung und Nutzung von erneuerbaren Energien oder Abwärme und für die Erhöhung
der Energieeffizienz Finanzhilfen von maximal 35 Prozent der Anlagekosten leisten (Art. 58
Abs. 1 Bst. b KEnG). Finanzhilfen sind geldwerte Vorteile, die an ausserhalb der
Kantonsverwaltung stehende Empfängerinnen und Empfänger gewährt werden, um die
freiwillige Erfüllung von Aufgaben, die im öffentlichen Interesse liegen, zu fördern oder zu
erhalten (Art. 3 StBG). Aufgrund der "Kann-Formulierung" in Art. 58 Abs. 1 Bst. b KEnG
5 Kantonales Energiegesetz vom 15. Mai 2011 (KEnG; BSG 741.1) 6 Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 49 N. 1
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besteht kein Anspruch auf Ausrichtung einer Finanzhilfe.7 Dem Kanton kommt beim
Entscheid darüber, ob und in welchem Umfang für den Ersatz von Anlagen zur Gewinnung
und Verteilung erneuerbaren Energien Finanzhilfen gesprochen werden, ein weiter
Ermessensspielraum zu. Wie der Ermessensspielraum ausgeübt wird, ist im Leitfaden vom
1. Januar 2017 "Förderprogramm Kanton Bern, Erneuerbare Energien und
Energieeffizienz"8 (nachfolgend: Leitfaden Förderprogramm 2017) näher dargelegt. Er stellt
als Verwaltungsordnung eine einheitliche, gleichmässige und sachgerechte Praxis der
anwendbaren Bestimmungen sicher und ist bei der Gesuchsbehandlung zu beachten.9
b) Im vorliegenden Fall werden in den Gebäudeteilen E._strasse 16 und 18
einzelne dezentrale Elektroheizelemente (Elektroheizmatten im Fussboden und
Elektroradiatoren) entfernt und durch ein neues Wärmeerzeugungs-System ersetzt. Es
besteht aus einer zentralen Erdsonden-Wärmepumpe des Typs CAT OH 1-14es mit einer
Wärmeleistung von 13.8 kW und einer neuen Fussbodenheizung im Erd- und ersten
Obergeschoss sowie neuen Radiatoren im zweiten Obergeschoss. Das AUE gewährte
einerseits für den Ersatz der Elektroheizung durch die Erdsonden-Wärmepumpe einen
Förderbeitrag von Fr. 6'000.–. Andererseits sprach es in der gleichen Verfügung einen
Förderbeitrag von Fr. 6'000.– für das neue Wärmeverteilsystem für die Fussbodenheizung
und die Radiatoren.
c) Die Beschwerdeführenden bringen vor, sie hätten für die Gebäude
E._strasse 16 und 18 je ein separates Fördergesuch eingereicht. Daraus folgern
sie, es sei ihnen pro Gebäude ein Förderbeitrag von Fr. 12'000.–, d.h. total Fr. 24'000.–
zuzusprechen. Sie argumentieren, aus dem Plan (WebGIS-Planausgabe GEO Seeland
vom 1. Februar 2017 im Mst. 1:500) gehe hervor, dass es sich um zwei separate Gebäude
mit zwei Hausnummern (E._strasse 16 und 18) handle. In beiden Gebäuden seien
zwei separate Wasserversorgungen eingebaut. Zudem seien zwei getrennte Elektroboiler
und zwei Fussbodenheizungen mit zwei getrennten Elektrozählern installiert. Aufgrund der
Grösse der beiden Gebäude sei es auch erforderlich, zwei Erdsonden von je 160 m Länge
zu bohren, da eine allein nicht ausreiche. Die Fläche des Gebäudes E._strasse 16
betrage ca. 180 m2 und diejenige des Gebäudes E._strasse 18 rund 110 m2.
7 Siehe auch Vortrag der BVE zur Kantonalen Energieverordnung vom 26. Oktober 2011 S. 24, abrufbar unter www.bve.be.ch Rubriken "Energie", "Rechtliche Grundlagen", "Archiv Kantonale Gesetzgebung"; vgl. Art. 6 Abs. 1 Bst. a StBG 8 Abrufbar unter www.bve.be.ch Rubriken "Energie", "Förderprogramm Energie" 9 BVR 2013 S. 183 E. 3.3, mit zahlreichen Hinweisen
http://www.bve.be.ch http://www.bve.be.ch
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Unerklärlich sei ihnen auch, weshalb in der Beitragszusicherung die anrechenbaren Kosten
auf Fr. 50'000.– festgesetzt worden seien.
d) Die Beschwerdeführenden vermögen mit ihrer Argumentation, es handle sich hier um
zwei Gebäude, nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Ob überhaupt von zwei separaten
Gebäuden gesprochen werden kann, ist fraglich. Es gibt nur einen Hauseingang und nur
eine Küche. Auch fällt auf, dass die beiden Gebäudeteile aufgrund diverser Durchgänge
hausintern miteinander verbunden sind. Die Frage, ob es sich hier um zwei Gebäude
handelt, muss jedoch nicht weiter geprüft werden. Zur Diskussion steht hier die Förderung
von Anlagen. Dem Gebäudecharakter kommt keine entscheidrelevante Bedeutung zu.
Was den Ersatz der Elektroheizung anbelangt, setzt der Leitfaden Förderprogramm 2017,
der die Regelung von Art. 58 Abs. 1 Bst. b KEnG konkretisiert, für die Beitragszusicherung
Folgendes voraus: Zum einen muss die alte Heizung vollständig demontiert werden. Zum
anderen wird verlangt, dass die neue Heizung 100 Prozent des Wärmebedarfs deckt.10 Da
hier nur eine neue Heizung installiert wird, kann dafür auch nur ein Förderbeitrag gewährt
werden. Dieser Grundsatz gilt unabhängig davon, ob es sich bei der zu ersetzenden
Heizung um eine elektrisch- oder fossilbetriebene Heizung handelt. Unerheblich für die
Bemessung der Finanzhilfen ist die Anzahl der Erdsonden, die gebohrt werden müssen.
Auch nicht von Belang ist, dass die Gebäudeteile vorher mit einzelnen Elektroheizmatten
oder Elektroradiatoren beheizt wurden. Für die Berechnung der Beitragshöhe ist nach der
Praxis des AUE alleine die Leistung der bestehenden Heizung massgebend, wobei diese
mit maximal 50 W/m2 Energiebezugsfläche (EBF) berechnet werden darf. Vorliegend ging
das AUE von einer bestehenden Heizleistung von rund 15 kW aus (max. 50 W/m2 x 295 m2
EBF ≈ 15 kW). Die Berechnung zeigt, dass darin die EBF beider Gebäudeteile
(E._strasse 16 und 18) mitberücksichtigt wurden. Der Leitfaden Förderprogramm
2017 sieht für bestehende Heizungen mit einer Leistung von 20 kW oder kleiner einen
Pauschalbeitrag von Fr. 6'000.– vor.11 Die Beschwerdeführenden bringen nichts vor, was
gegen diese Praxis des AUE spricht. Das Gegenteil ist der Fall: Die Praxis des AUE
gewährleistet eine praktikable und rechtsgleiche Konkretisierung der Regelung von Art. 58
Abs. 1 Bst. b KEnG. Das AUE hat für den Ersatz der bestehenden Elektroheizung durch
10 Vgl. unter Bedingungen und Auflagen auf S. 10 des Leitfadens vom 1. Januar 2017 "Förderprogramm Kanton Bern, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz; abrufbar unter www.bve.be.ch Rubriken "Energie", "Förderprogramm Energie" 11 Vgl. S. 10 des Leitfadens vom 1. Januar 2017 "Förderprogramm Kanton Bern, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz; abrufbar unter www.bve.be.ch Rubriken "Energie", "Förderprogramm Energie"
http://www.bve.be.ch http://www.bve.be.ch
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eine Erdsonden-Wärmepumpe somit zu Recht einen Förderbeitrag von Fr. 6'000.–
zugesprochen.
Gleiches gilt für den Förderbeitrag, den das AUE für das neue Wärmeverteilsystem
(Fussbodenheizung und Radiatoren) gewährte. Aus den Plänen für die Fussbodenheizung
geht hervor, dass ein Wärmeverteilsystem eingebaut wird, mit dem gleichzeitig beide
Gebäudeteile beheizt werden. Es bestehen gemeinsame Steig- und Anschlussleitungen
sowie gemeinsame Fussbodenheizungsverteiler für beide Gebäudeteile.12 Die
Bemessungsgrundlage für die Beitragshöhe für neue Wärmeverteilsysteme ist die EBF.
Der Leitfaden Förderprogramm 2017 sieht bei einer EBF von 100 m2 oder grösser einen
Förderbetrag von Fr. 6'000.– vor. Vorliegend ging das AUE von einer Energiebezugsfläche
von 290 m2 aus und gewährte einen Förderbeitrag von Fr. 6'000.–. Inwieweit darin eine
Rechtsverletzung oder Ermessensüberschreitung erblickt werden kann, ist nicht ersichtlich
und wird von den Beschwerdeführenden zu Recht auch nicht vorgebracht.
e) Aus den Erwägungen folgt, dass die Beschwerde unbegründet ist. Da die
Fördergesuche der Beschwerdeführenden vom 30. Januar 2017 und 14. Februar 2017 den
gleichen Gegenstand betreffen, ist nicht zu beanstanden, dass das AUE diese zusammen
behandelte und darüber in der gleichen Verfügung entschied. Es berücksichtigte bei der
Bemessung der Förderbeiträge die EBF beider Gebäudeteile. Nicht entscheidrelevant sind
die anrechenbaren Kosten. Diese bezifferte das AUE in der angefochtenen Verfügung auf
Fr. 50'000.–. Die Anlagekosten dienen dazu, die absolute Obergrenze der Finanzhilfe
gemäss Art. 58 Abs. 1 Bst. b KEnG zu berechnen. Danach kann der Kanton Finanzhilfen
im Umfang von maximal 35 Prozent der Anlagekosten leisten. Da die zugesicherten
Finanzhilfen deutlich unter der absoluten Obergrenze liegen, spielen die anrechenbaren
Kosten hier keine Rolle.
4. Kosten
Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegen die Beschwerdeführenden. Sie haben die
Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden bestimmt auf eine
12 Vgl. Offerte der Firma Schneider Aarberg GmbH pag. 18 ff. der Vorakten des AUE
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Pauschalgebühr von Fr. 500.– (Art. 103 Abs. 2 VRPG in Verbindung mit Art. 19 Abs. 1
GebV13). Parteikosten sind keine zu sprechen.