Decision ID: 70252470-1cc8-5a5f-9fdd-bb2b949fe763
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Eigenen Angaben zufolge verliess der Beschwerdeführer seinen  Nepal am 11. Januar 2005 und gelangte am 2. Februar 2005 in die Schweiz, wo er gleichentags im Empfangszentrum B._ um Asyl nachsuchte. Dazu wurde er am 2. März 2005 vom BFM im Empfangszentrum C._ befragt und am 8. Juni beziehungsweise 19. Juli 2005 vom Migrationsamt des Kantons D._ angehört.
Im Wesentlichen machte der Beschwerdeführer dabei geltend, er stamme aus E._, Distrikt F._. Seit dem Jahre 1997/1998 habe er als Berater für die Nichtregierungsorganisation "G._" gearbeitet, die unter anderem günstige Kredite an die arme Landbevölkerung vergeben habe. Er sei in der Folge von den Maoisten mehrmals aufgefordert worden, diese Arbeitsstelle aufzugeben. Am 24. Mai 1999 sei er in der Nähe seines Büros von Maoisten angehalten, beschimpft und geschlagen worden. Danach hätten sie ihm die 50'000 Rupien weggenommen, die er von den Leuten eingesammelt habe. Anschliessend hätten sie alle seine Dokumente in seinem Büro verbrannt. Am nächsten Tag habe er aus Angst vor weiteren Übergriffen durch die Maoisten seine Stelle bei der Nichtregierungsorganisation gekündigt.
Danach habe er in E._ einen kleinen Laden für Alltagsgüter geführt und auf dem familieneigenen Landwirtschaftsbetrieb mitggearbeitet, wo er mit seiner Familie auch gelebt habe. Die Maoisten seien immer wieder vorbeigekommen und hätten Essen, Geld sowie eine Übernachtungsmöglichkeit verlangt. Die Maoisten hätten mit Gewalt gedroht, falls man sich geweigert habe, ihren Forderungen nachzukommen. Deshalb habe er diese Vorfälle der Armee gemeldet. Diese habe es jedoch unterlassen, ihn vor den Maoisten zu schützen, da sie ihn für einen Anhänger der Maoisten gehalten habe. Da ihn die Maoisten dazu gedrängt hätten, sei er schliesslich auch aus der Nepal Communist Party UML ausgetreten, deren Mitglied er während zehn Jahren gewesen sei.
Am 24. Juni 2004 sei er von den Maoisten entführt und geschlagen worden, da er sich geweigert habe, ihnen das geforderte Geld zu  und sie im Kampf zu unterstützen. Neun Tage später sei er von  unter der Bedingung freigelassen worden, sie besser zu unterstüt-
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zen. Am 17. September 2004 habe die Armee bei einer Durchsuchung seines Hauses Unterlagen der Maoisten, die diese bei ihm zurückgelassen hätten, gefunden. Deshalb sei er von der Armee festgenommen, geschlagen und beschuldigt worden, ein Mitglied der Maoisten zu sein. Nachdem eine einflussreiche Person für ihn gebürgt habe, sei er am 18. November 2004 nach zweimonatiger Gefangenschaft wieder freigelassen worden. Nach seiner Freilassung habe er weiterhin die Maoisten unterstützen müssen. Am 10. Januar 2005 sei es bei einer politischen Veranstaltung der Maoisten - die ganz in der Nähe seines Hauses stattgefunden habe - zu einem Gefecht mit der Armee gekommen. Aus Angst, von der Armee bestraft zu werden, da er an dieser Veranstaltung den Maoisten ihr Essen habe zubereiten müssen, sei er nach Neu-Delhi geflohen. Nach einem Aufenthalt von siebzehn Tagen sei er von dort mit der Hilfe eines Schleppers nach Paris geflogen und anschliessend mit dem Auto illegal in die Schweiz eingereist.
Bei der Anhörung am 8. Juni 2005 gab der Beschwerdeführer die  Dokumente im Orginal zu den Akten: Einen Mitgliederausweis der Nepal Communist Party UML, eine Arbeits-Identitätskarte vom "G._" in F._ sowie ein Familienbüchlein.
B. Eine vom BFM (Fachstelle "Lingua") beauftragte Expertenperson  am 24. März 2005 in Form eines Telefongesprächs mit dem  eine landeskundlich-kulturelle und linguistische  zur Verifizierung seines Sozialisierungsortes ("area of sociali-") durch. Im Bericht vom 2. August 2005 wurde im Ergebnis , der Beschwerdeführer stamme aufgrund seiner kulturellen Kenntnisse und sprachlichen Merkmale mit Sicherheit aus Nepal.
C. Mit Verfügung vom 7. Juli 2006 - eröffnet am 17. Juli 2006 - stellte das BFM fest, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, und lehnte das Asylgesuch ab. Gleichzeitig verfügte es die  aus der Schweiz und deren Vollzug.
D. Mit Beschwerde vom 15. August 2006 (Poststempel) an die damals  Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) liess der  beantragen, es sei in Gutheissung der Beschwerde seine Flüchtlingseigenschaft anzuerkennen und demgemäss das Asyl-
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gesuch gutzuheissen. Mit der Rechtsmittelschrift wurden mehrere  sowie mehrere Karten bezüglich Nepal beziehungsweise Indien eingereicht.
E. Mit Zwischenverfügung vom 21. August 2006 stellte der zuständige Instruktionsrichter der ARK fest, der Beschwerdeführer könne den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten. Gleichzeitig  der Instruktionsrichter in Berücksichtigung der Höhe des  des Beschwerdeführers auf die Erhebung eines .
F. Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 23. August 2006 die Abweisung der Beschwerde.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat am 1. Januar 2007 die  der bei der ARK hängigen Rechtsmittel übernommen. Das neue Verfahrensrecht ist anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Der  ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Der Beschwerdeführer ist daher zur Einreichung der Be-
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schwerde legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1, Art. 50 und Art. 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist somit einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3.
3.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 AsylG).
3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
4.
4.1 Das Bundesamt lehnte das Asylgesuch mit der Begründung ab, angesichts der aktuellen Lage in Nepal sei zu betonen, dass sich die Situation im Heimatland des Beschwerdeführers seit dessen Ausreise massgeblich verändert habe. Die Maoisten würden seit dem  Ende April 2006 von der neuen nepalesischen Regierung nicht mehr als verbotene Terrororganisation betrachtet und seien mit dieser an den Friedensgesprächen mitbeteiligt. Diese Entwicklung habe insgesamt zu einer Entspannung und zu einer deutlichen  der Menschenrechtssituation im ganzen Land geführt. Somit
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sei davon auszugehen, dass für Personen, welche verdächtigt würden, die Maoisten unterstützt zu haben, aufgrund der zwischenzeitlich eingetretenen politischen Lage keine begründete Furcht vor Verfolgung mehr bestehe.
Für Personen, welche trotz dieser veränderten Situation weiterhin  durch die Maoisten befürchten würden, bestehe sodann die Möglichkeit, sich diesen befürchteten Massnahmen - gestützt auf die in Nepal gewährte Niederlassungsfreiheit - durch Wohnsitznahme in einem anderen Teil Nepals zu entziehen. Sie seien daher nicht auf den Schutz der Schweiz angewiesen. Die Vorbringen des  hielten demnach den Anforderungen an die  gemäss Art. 3 AsylG nicht stand. Zudem sei der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich.
4.2 In der Beschwerde wird vom Beschwerdeführer demgegenüber im Wesentlichen geltend gemacht, die Einschätzung des BFM sei  und voreilig. Der labile Waffenstillstand sei lediglich etwa drei Monate alt und man habe überhaupt keine Erfahrungen, wie lange er dem politischen Druck aus verschiedenen Richtungen oder dem Druck der Öffentlichkeit standhalten werde. Sehr oft zeige sich, dass zwei  Gegner auf politischem und/oder militärischem Gebiet, wie z.B. in Sri Lanka, Friedensgespräche aufnehmen würden, ohne dass es  zu einer nachhaltigen Verbesserung für die Bevölkerung käme. Er - der Beschwerdeführer - sei nicht aus wirtschaftlichen Gründen aus Nepal in die Schweiz geflohen, sondern aus Angst um sein Leben. Er fürchte sich vor einer Heimreise - zumindest im jetzigen Zeitpunkt -, da noch unklar sei, ob er von der einen oder anderen Seite attackiert werde.
4.3 Massgeblich für die Beurteilung der Flüchtlingseigenschaft ist die Situation im Zeitpunkt des Asylentscheides. Ausgangspunkt der  ist die Frage nach der im Zeitpunkt der Ausreise vorhandenen Furcht vor einer absehbaren Verfolgung im Heimatstaat.  der objektiven Situation im Heimatstaat zwischen Ausreise und Asylentscheid sind zugunsten und zulasten der Asylgesuch stellenden Person zu berücksichtigen (vgl. BVGE 2008/4 E. 5.4 S. 38 f.).
4.4 Das BFM stellte zutreffend fest, dass sich die allgemeine Lage in Nepal seit der Ausreise des Beschwerdeführers wesentlich verändert hat. Bereits die als Vorgängerorganisation des  tätige ARK hat die allgemeine Situation in Nepal ausführlich be-
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urteilt und festgestellt, die allgemeine Sicherheits- und  habe sich seit der Aufnahme von Friedensverhandlungen zwischen den Maoisten ("Communist Party of Nepal" [CPN-M]) und der Regierung beziehungsweise der Verkündung der Maoisten vom 28. Juli 2006, den Waffenstillstand zu verlängern, erheblich verbessert (vgl. dazu Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen  [EMARK] 2006 Nr. 31 E. 4.3.4. und 4.3.5. S. 332 ff.).
Seither hat sich die Lage weiter wesentlich verbessert. Am 21.  2006 unterzeichneten die Regierung und die Maoisten ein . Gemäss diesem Vertrag beteiligten sich die Maoisten am Übergangsparlament und stellten 73 der 330 Abgeordneten. Im Dezember 2006 wurde die Interimsverfassung verabschiedet. Am 15. Januar 2007 beschloss das Übergangsparlament seine Auflösung und es erfolgte die Neubestellung des interimistischen Parlaments,  83 Abgeordnete der Maoisten angehörten. Nach einigen  wurde am 16. Januar 2007 mit der Entwaffnung der  begonnen. Am 10. April 2008 erfolgte die Wahl der  Versammlung. Dabei wurden die Maoisten vor dem Nepali Congress zur stärksten Kraft (vgl. Maoisten gewinnen die Wahl, NZZ Online, International, 24. April 2008; Mehr Sitze für die Maoisten in Nepal, NZZ Online, International, 25. April 2008). Am 28. Mai 2008 kam die verfassungsgebende Versammlung zu ihrer ersten Sitzung . Gleich zu Beginn der konstituierenden Sitzung schuf die  die fast 240 Jahre alte Monarchie ab und erklärte das Land zur Republik (vgl. Nepal schafft die Monarchie ab; NZZ Online, International, 29. Mai 2008). Am 11. Juni 2008 verliess der  Monarch Nepals, König Gyandendra, seinen Palast in Kathmandu (vgl. Nepals entmachteter König verlässt den Palast, NZZ Online, , 12. Juni 2008). Die verfassungsgebende Versammlung wählte schliesslich am 21. Juli 2008 Ram Baran Yadav vom Nepali Congress zum ersten Präsidenten der Republik (vgl. Erster Präsident Nepals gewählt, NZZ Online, International, 21. Juni 2008) und am 15. August 2008 wählte sie den Chef der Maoisten, Pushpa Kamal Dahal (Prachanda), zum Ministerpräsidenten (vgl. Maoisten-Chef  Ministerpräsiden in Nepal, NZZ Online, International, 15.  2008).
In Anbetracht dieser vorstehend dargelegten Entwicklung geht das Bundesverwaltungsgericht davon aus, dass für den Beschwerdeführer im heutigen Zeitpunkt - entgegen den Vorbringen in der Rechtsmittel-
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schrift - keine begründete Furcht vor einer künftigen Verfolgung durch die Armee besteht. Mit dem Machtwechsel, d.h. mit der  dürfte aufseiten der Maoisten auch kein Interesse mehr daran bestehen, den Beschwerdeführer unter Druck zu setzen, um sie im Kampf zu unterstützen. Es kann daher darauf verzichtet werden, auf die Ausführungen in der Beschwerde und die vom Beschwerdeführer eingereichten Dokumente im Einzelnen einzugehen, da sie am  offensichtlich nichts zu ändern vermögen.
4.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer keine Gründe nach Art. 3 AsylG glaubhaft machen oder nachweisen konnte. Die Vorinstanz hat das Asylgesuch des Beschwerdeführers demnach zu Recht abgelehnt.
5.
5.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
5.2 Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung  solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; EMARK 2001 Nr. 21).
6.
6.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
6.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus ei-
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nem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie  läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4.  1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
6.3 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. MARIO GATTIKER, Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich  Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non- im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers nach Nepal ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall  Ausschaffung nach Nepal dort mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder  ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des Europäischen  für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti- müsste der Beschwerdeführer eine konkrete Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren Hinweisen; EGMR,  gegen Grossbritannien, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Auch die allgemeine  in Nepal lässt den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen. Nach dem Gesagten ist der
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Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
6.4 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist - unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG - die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
Wie bereits vorstehend unter Ziffer 4.4 ausführlich dargelegt, hat sich die allgemeine Lage in Nepal seit der Ausreise des Beschwerdeführers wesentlich verändert. Aktuell ist die Situation in Nepal somit nicht , als dass von einer Situation allgemeiner Gewalt gesprochen werden kann, weshalb die Rückkehr nach Nepal generell als zumutbar zu bezeichnen ist.
Auch aufgrund der persönlichen Situation des Beschwerdeführers sind keine Gründe ersichtlich, die gegen die Zumutbarkeit des  sprechen. Es ist nicht in Abrede zu stellen, dass der  bei einer Rückkehr nach Nepal aufgrund seiner  Landesabwesenheit mit gewissen Schwierigkeiten konfrontiert werden könnte. Indes hat der Beschwerdeführer bis zu seiner Ausreise im Jahre 2005, mithin 37 Jahre, in seinem Heimatstaat gelebt, wo er als Berater und in der Landwirtschaft tätig gewesen ist sowie für eine gewisse Zeit einen eigenen Laden geführt hat. Überdies hat er ein  absolviert und verfügt daher über eine überdurchschnittliche . Zudem leben seine Eltern, seine Ehefrau sowie seine drei  nach wie vor in seinem Heimatdorf. Bei dieser Sachlage ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer über ein soziales  verfügt, welches ihm eine Reintegration erleichtern kann. Blosse soziale und wirtschaftliche Schwierigkeiten, von denen die  Bevölkerung im Allgemeinen betroffen ist, genügen nicht, um eine Gefährdung im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG darzustellen (vgl. die weiterhin zutreffende Praxis der ARK in EMARK 2005 Nr. 24 E. 10.1. S. 215). Sodann steht es dem Beschwerdeführer frei und ist ihm auch zuzumuten, sich an einem anderen als seinem bisherigen  niederzulassen. Hinsichtlich der vom Beschwerdeführer anlässlich der Anhörung vom 8. Juni 2005 geltend gemachten gesundheitlichen
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Probleme (...) ist übereinstimmend mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass ihre Behandlung in Nepal gewährleistet wäre, für den Fall, dass sie nach wie vor bestünden. Weil jedoch vom Beschwerdeführer in der Rechtsmittelschrift und bis zum heutigen Zeitpunkt keine gesundheitlichen Probleme mehr geltend gemacht werden, kann angenommen werden, er sei in der Zwischenzeit genesen. Der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Nepal erweist sich demnach als zumutbar (vgl. dazu EMARK 2006 Nr. 31).
6.5 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der  Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr  Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AuG).
7. Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu . Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig,  und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
8. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist nach dem Gesagten abzuweisen.
9. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG) und auf insgesamt Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]).
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