Decision ID: d5007ad6-648a-5508-891b-2ce1bf104761
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der aus dem Kosovo stammende, 1982 geborene I._ (im : Gesuchsteller) beantragte bei der Schweizerischen Vertretung in Pristina am 22. August 2007 ein Visum für einen dreimonatigen  bei seinen Eltern N._ und A._ (im : Gastgeber bzw. Beschwerdeführer) in E._ (SZ). Die Schweizer Vertretung lehnte es ab, in eigener Kompetenz ein Visum zu erteilen und leitete das Gesuch zur Prüfung und zum Entscheid an die Vorinstanz weiter.
B. Zum Antrag begrüsst, holte die Fremdenpolizei (heute: Amt für ) des Kantons Schwyz bei den Gastgebern und bei der  der Gemeinde E._ spezifische Auskünfte ein und leitete sie an die Vorinstanz weiter. Letztere lehnte es in einer Verfügung vom 5. Oktober 2007 ab, das beantragte Besuchervisum zu erteilen. Dies im Wesentlichen mit der Begründung, die anstandslose und fristgerechte Wiederausreise nach einem Besuchsaufenthalt könne nicht als gesichert betrachtet werden. Der Gesuchsteller lebe in einer Region, aus der als Folge der dort herrschenden wirtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse ein anhaltend starker Zuwanderungsdruck festzustellen sei. Bei ihm selbst seien weder berufliche noch gesellschaftliche Verpflichtungen, aber auch keine familiären Verantwortlichkeiten erkennbar, die trotz dieser Verhältnisse besondere Gewähr für eine Wiederausreise bieten könnten. Schliesslich seien auch die erforderlichen finanziellen Garantien nicht gegeben, dies gemäss den von den zuständigen Inlandbehörden durchgeführten Abklärungen.
C. Mit Beschwerde vom 23. Oktober 2007 (Datum des Poststempels)  die Gastgeber beim Bundesverwaltungsgericht, die  Verfügung sei aufzuheben und das Visum für einen  sei zu erteilen. Zur Begründung bringen sie vor, die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, dass die Wiederausreise des Gesuchstellers nach einem Besuchsaufenthalt nicht gesichert wäre. Die persönlichen Verhältnisse, in denen sie (die Beschwerdeführer) sich befänden, seien nicht gebührend berücksichtigt worden. Sie  für eine fristgerechte Wiederausreise. Ebenfalls zu Unrecht
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gehe die Vorinstanz davon aus, dass die finanziellen Garantien nicht erfüllt seien. Die Mittel für den Lebensunterhalt des Sohnes während des Besuchs würden durch sämtliche hier lebenden Familienmitglieder und durch das soziale Umfeld der Familie sichergestellt. Es gebe zumindest humanitäre Gründe für eine Bewilligung der Einreise, habe doch der Sohn seine Familie seit über fünf Jahren nicht mehr gesehen.
Zusammen mit der Beschwerde wurden Bürgschafts- bzw.  von Verwandten und Drittpersonen eingereicht. Auf diese Unterlagen und auf weitere eingereichte Dokumente wird, soweit , in den Erwägungen eingegangen.
D. Die Vorinstanz hält in ihrer Vernehmlassung vom 19. November 2007 an der angefochtenen Verfügung fest und schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Die Einschätzung der fehlenden Gewähr für eine  liege in den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Gesuchstellers selbst. Was die Garantiefähigkeit betreffe, so sei diese nach Einschätzung der lokalen Behörden bei den  nicht vorhanden. Die nunmehr als Bürgen bzw. Garanten  Personen seien von den zuständigen Behörden auf ihre  nicht überprüft worden.
E. Die Beschwerdeführer machten von dem ihnen eingeräumten Recht auf Replik keinen Gebrauch.
F. Im Nachgang zur Bekanntgabe des Spruchkörpers teilten die  dem Bundesverwaltungsgericht in einem Schreiben vom 7. April 2008 mit, dass alle Beteiligten nach wie vor den Besuch des Gesuchstellers in der Schweiz wünschten, dies vor allem auch weil der Beschwerdeführer krank und in regelmässiger ärztlicher  sei. In naher Zukunft stehe bei ihm zudem eine  an.
G. Am 10. April 2008 (Datum des Poststempels) bestätigte der  Dienst des Kantons Schwyz gegenüber dem , dass der Beschwerdeführer seit anfangs Februar 2006 wegen einer depressiven Symptomatik bei diesem Dienst in E._ in Behandlung sei, er seinen im Kosovo verbliebenen Sohn
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sehr vermisse und sich dessen Besuch aus ärztlicher Sicht positiv auswirken könnte.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Verfügungen des Bundesamtes für Migration betreffend  der Einreisebewilligung unterliegen der Beschwerde an das  (Art. 31, Art. 32 sowie Art. 33 Bst. d des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).
1.2 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem  nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), soweit das  nichts anderes bestimmt. In der vorliegend zu beurteilenden Streitsache ist das Urteil des  endgültig (Art. 1 Abs. 2 VGG i.V.m. Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.3 Die Beschwerdeführer sind gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG zur  legitimiert; auf die frist- und formgerecht eingereichte  ist einzutreten (Art. 50 ff. VwVG).
2. Am 1. Januar 2008 traten das neue Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) sowie die dazugehörigen Ausführungsverordnungen in Kraft (u.a. die  vom 24. Oktober 2007 über das Einreise- und Visumverfahren [VEV, SR 142.204]). Gemäss Art. 126 Abs. 1 AuG bleibt auf Gesuche, die vor dem Inkraftreten des AuG eingereicht worden sind, das  Recht anwendbar. Die Beurteilung erfolgt somit noch nach dem  Recht. Einschlägig sind das Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG, BS 1 121, zum vollständigen Quellennachweis vgl. Ziff. I des Anhangs zum AuG) und die Verordnung vom 14. Januar 1998 über die Einreise und  von Ausländerinnen und Ausländern (VEA, AS 1998 194, zum vollständigen Quellennachweis vgl. Art. 39 VEV).
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3. 3.1 Die Schweizerische Rechtsordnung gewährt grundsätzlich keinen Anspruch auf Bewilligung der Einreise. Der Entscheid darüber ist -  nachfolgend zu erörternder Hinderungsgründe - von der  in pflichtgemässer Ausübung ihres Ermessens zu fällen (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 ANAG, Art. 9 Abs. 1 VEA, PETER UEBERSAX, Einreise und Anwesenheit, in: PETER UEBERSAX / PETER MÜNCH / THOMAS GEISER / MARTIN ARNOLD (Hrsg.), Ausländerrecht, Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen Recht, Privatrecht, Steuerrecht und  der Schweiz, Basel/Genf/München 2002, S. 143; URS BOLZ, Rechtsschutz im Ausländer- und Asylrecht, Basel und Frankfurt a.M. 1990, S. 29 mit weiteren Hinweisen; PHILIP GRANT, La protection de la vie familiale et de la vie privée en droit des étrangers, Basel usw. 2000, S. 24).
3.2 Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schweiz einen Pass und ein Visum, sofern sie nicht aufgrund besonderer  von diesem Erfordernis ausgenommen sind (Art. 1 bis 5 VEA). Um ein Visum zu erhalten, müssen Ausländerinnen und Ausländer die in Artikel 1 Absatz 2 VEA aufgeführten Voraussetzungen erfüllen. Sie haben unter anderem Gewähr für eine fristgerechte Wiederausreise zu bieten (Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA). Sie müssen aber auch über  Mittel verfügen oder sich solche verschaffen können, um ihren Lebensunterhalt während des Aufenthalts in der Schweiz bestreiten zu können (Art. 1 Abs. 2 Bst. d VEA). Da zum Lebensunterhalt nicht nur die Aufwendungen für Verpflegung und Unterhalt, sondern auch  Kosten zu zählen sind, die im Zusammenhang mit dem  entstehen können und die nicht von einer speziell dafür  Versicherung übernommen werden, können die  von den hier lebenden Gastgebern finanzielle Garantien  (vgl. Art. 6 ff. VEA, Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-883/2008 vom 25. August 2008 E. 5.1).
4. 4.1 Der Gesuchsteller benötigt aufgrund seiner Nationalität zur  in die Schweiz nebst dem Pass ein Visum. Die Vorinstanz  die Erteilung eines solchen Visums unter anderem mit der , die anstandslose und fristgerechte Wiederausreise  nicht als hinreichend gesichert.
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4.2 Wenn es zu beurteilen gilt, ob das Kriterium der gesicherten  erfüllt ist, muss ein zukünftiges Verhalten beurteilt werden. Dazu lassen sich in der Regel keine Feststellungen, sondern lediglich Prognosen treffen. Dabei rechtfertigt es sich durchaus,  von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten oder Regionen mit  respektive wirtschaftlich vergleichsweise ungünstigen  zum vornherein mit Zurückhaltung zu begegnen, da die  Interessenlage in solchen Fällen häufig nicht mit dem Ziel und Zweck einer zeitlich befristeten Einreisebewilligung in Einklang steht.
4.3 Die parlamentarische Versammlung hat am 17. Februar 2008 die Unabhängigkeit des Kosovo erklärt. Am 27. Februar 2008 anerkannte die Schweiz den Kosovo als selbständigen Staat. Wie die  Staatengemeinschaft mit dieser neuen Lage umgehen wird, ist  noch weitgehend ungewiss. Auf die wirtschaftliche und soziale Lage, in der sich die Bevölkerung befindet, dürfte der Schritt in die  Unabhängigkeit nach Einschätzung von Fachleuten jedenfalls kurz- und mittelfristig keine spürbaren Auswirkungen haben. Tatsache ist, dass es bisher trotz grosser internationaler Unterstützung nicht  ist, eine Wachstumsdynamik im Kosovo einzuleiten; es herrscht wirtschaftliche Stagnation und die Arbeitslosigkeit bleibt hartnäckig hoch. So sind mehr als die Hälfte der Erwerbsfähigen ohne oder  ohne regelmässiges Einkommen. Gemäss World Bank Brief lag der Armutsanteil der Bevölkerung im Kosovo im Jahr 2005 bei 37% (mit steigender Tendenz). Der Zuwanderungsdruck aus dieser Region ist dementsprechend hoch, was sich unter anderem in der  Asylstatistik widerspiegelt. So stammten im Jahr 2007 9.2% der Asylsuchenden aus dem Gebiet von Serbien und Kosovo; diese  stand damit in der Statistik der Asylgesuche nach Nationen an zweiter Stelle. Die diesbezügliche Situation hat sich seither nur  verändert; laut der letzten Asylstatistik vom 6. Oktober 2008  von Januar bis September 2008 8,8% der Asylgesuche von Staatsangehörigen aus Serbien und dem Kosovo eingereicht, was für das laufende Jahr Rang 4 und für das 3. Quartal 2008 – mit einer  von 60,7% im Vergleich zum Vorquartal – Rang 3 der  von Asylsuchenden ergibt.
Unter den Migrationswilligen gilt vor allem Westeuropa und damit auch die Schweiz als Wunschdestination. Der Trend zeigt sich  dort besonders stark, wo durch die Anwesenheit von Verwandten oder Freunden bereits ein minimales soziales Beziehungsnetz im Aus-
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land besteht. Im Falle der Schweiz führt dies angesichts der  Zulassungsregelung nicht selten zur Umgehung  Bestimmungen.
5. 5.1 Bei der Risikoanalyse sind allerdings nicht nur solch allgemeine Umstände und Erfahrungen, sondern auch sämtliche Gesichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. Obliegt einer  oder einem Gesuchsteller im Heimatland beispielsweise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder familiäre Verantwortung, kann dieser Umstand durchaus die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise begünstigen. Umgekehrt muss bei Antragstellerinnen und Antragstellern, die in ihrer Heimat keine besonderen  haben, das Risiko für ein fremdenpolizeilich nicht regelkonformes Verhalten (nach bewilligter Einreise zu einem Besuchsaufenthalt) hoch eingeschätzt werden.
5.2 Beim Gesuchsteller handelt es sich um einen beinahe 26-jährigen, ledigen Mann. Nach Auskunft der Beschwerdeführer im  Verfahren lebt er bei einem Onkel. Einer Erwebstätigkeit geht er nicht nach. Wovon der Gesuchsteller lebt und in welchen  Verhältnissen er sich befindet, ergibt sich aus den Akten nicht. Auf die Frage, womit er sich beschäftige, hatten die Beschwerdeführer in ihrem Antwortschreiben vom 13. September 2007 an die  des Kantons Schwyz noch ausgeführt, der Gesuchsteller  zu Hause seine Grosseltern. Die Vorinstanz ihrerseits ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, dass der Gesuchsteller in  Heimatland keine persönlichen oder familiären  habe. Darauf gingen die Beschwerdeführer in ihrer Rechtsschrift nicht mehr ein, obwohl sie sich der Bedeutung dieses Punktes  gewesen sein mussten. Auf die Einreichung einer Replik  sie schliesslich ganz, obwohl die Vorinstanz in ihrer  nochmals darauf hingewiesen hatte, dass sie die  Verhältnisse des Gesuchstellers als ausschlaggebend . Unter den gegebenen Umständen muss davon ausgegangen werden, dass der Gesuchsteller in seinem Heimatland keine  hat, die nur von ihm selbst wahrgenommen werden könnten, und die ihn von einem längeren Auslandaufenthalt abhalten würden.
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Diese Schlussfolgerung wird durch die Tatsache untermauert, dass er gleich für volle drei Monate in die Schweiz reisen möchte.
5.3 Den fehlenden Verpflichtungen im Heimatland steht ein starker  des Gesuchstellers zur Schweiz gegenüber. Hier leben seine  und seine drei jüngeren Geschwister. Er selbst hielt sich von  1998 bis Februar 2002 als Asylbewerber in der Schweiz auf und ist damit mit den hiesigen Verhältnissen bereits vertraut. Gerade vor dem Hintergrund, dass der Gesuchsteller sich während längerer Zeit als Asylbewerber hier aufgehalten und die Schweiz offenbar nur unfreiwillig verlassen hat (so den vorinstanzlichen Akten zu ), wäre vorauszusetzen, dass in der Zwischenzeit eine erfolgreiche Reintegration im Heimatland stattgefunden hat, und zwar sowohl in persönlicher und familiärer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Davon kann beim Gesuchsteller nicht ausgegangen werden. Im Gegenteil: Nach der Rückkehr des Gesuchstellers in den Kosovo versuchten die Beschwerdeführer wiederholt erfolglos, für ihn eine  im Kanton Schwyz und damit eine Übersiedlung in die Schweiz zu erreichen. Dabei beschritten die Beschwerdeführer den Rechtsweg bis hin zum Bundesgericht. Es kann daher vermutet werden (bzgl. des Beschwerdeführers ist es erstellt), dass die Betroffenen sich nicht mit der Trennungssituation abgefunden haben, zumal der Gesuchsteller in der Heimat weder eine eigene Familie noch eine Arbeitsstelle und  kaum Perspektiven für die Zukunft hat.
5.4 Vor dem aufgezeigten persönlichen und allgemeinen Hintergrund durfte die Vorinstanz demnach davon ausgehen, dass keine  Gewähr für eine fristgerechte und anstandslose  des Gesuchstellers nach einem Besuchsaufenthalt besteht. An  Beurteilung vermögen die Zusicherungen der Beschwerdeführer nichts zu ändern. Diese sind rechtlich nicht verbindlich und faktisch auch nicht durchsetzbar. Als Gastgeber können (und müssen) die  zwar für gewisse finanzielle Risiken im  mit dem Besuchsaufenthalt, aus nahe liegenden Gründen aber nicht für ein bestimmtes Verhalten ihres Gastes garantieren (anstelle vieler vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-3243/2007 vom 10. Juni 2008 E. 5.5).
5.5 Die Vorinstanz verweigerte die Erteilung des Visums auch mit der Begründung, dass bei den Gastgebern (also den Beschwerdeführern) nach Einschätzung der lokal zuständigen Behörde keine Garantiefä-
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higkeit bestehe. Diese Einschätzung wird von den Beschwerdeführern nicht bestritten. Sie wenden ein, dass die Kosten des  durch Geschwister des Gesuchstellers bzw. durch Drittpersonen getragen würden. Als Belege wurden entsprechende Erklärungen und zwei Arbeitsverträge eingereicht. Dabei wird allerdings übersehen, dass mit der Garantiestellung im Visumsverfahren nicht nur die Kosten für Reise, Unterhalt und Nahrung, sondern auch darüber  finanzielle Risiken abzudecken sind. Ob eine solche  bei einer bestimmten Person besteht, haben die zuständigen Behörden anhand der Einkommens- und Vermögensverhältnisse, aber auch anhand des sonstigen finanziellen Leumunds zu beurteilen. Eine solche Beurteilung der ersatzweise aufgebotenen Personen wurde von den Beschwerdeführern offensichtlich nicht veranlasst (vgl. Art. 8 Abs. 1 VEA).
5.6 Vor dem aufgezeigten Hintergrund kann den persönlichen  der Beschwerdeführer an einer Erteilung des Visums keine ( dem öffentlichen Interesse an der Durchsetzung der ) ausschlaggebende Bedeutung zukommen. Dies umso weniger, als die Beschwerdeführer nicht geltend machen, ein  Zusammenkommen sei nur mit der Einreise des Sohnes in die Schweiz zu verwirklichen. Zwar wurde behauptet, dass sich die  seit über fünf Jahren nicht mehr gesehen hätten, doch wurden die Umstände, die dazu geführt haben sollen, nicht näher erläutert.
6. Aus vorstehenden Erwägungen folgt, dass die angefochtene  im Lichte von Art. 49 VwVG nicht zu beanstanden ist. Die  ist daher abzuweisen.
7. Entsprechend dem Verfahrensausgang werden die unterliegenden  kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG, Art. 1, 2 und 3 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
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