Decision ID: f511ec33-24d8-5ffa-8ea5-7e5f1251525d
Year: 2008
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
M._,
Rekurrent,
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Stephanie Bialas, c/o Glaus Jacober & Partner,
Oberer Graben 44, Postfach, 9001 St. Gallen,
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Vorinstanz,
betreffend
individuelle Prämienverbilligung 2007
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Sachverhalt:
A.
M._ reichte am 26. Februar 2007 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St.
Gallen (SVA) die Anmeldung zum Bezug einer individuellen Prämienverbilligung (IPV) für
das Jahr 2007 für sich, seine Ehefrau und seine Tochter ein (act. G 4.1.5). Mit
Verfügung vom 23. Mai 2007 sprach die SVA basierend auf einem im Jahr 2006
erzielten Reineinkommen von Fr. 57'122.-- eine Prämienverbilligung für das Jahr 2007
von Fr. 867.80 zu (act. G 4.1.8).
B.
Gegen diese Verfügung erhob M._, vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. St. Bialas,
St. Gallen, am 25. Juni 2007 Einsprache mit den Anträgen, die Verfügung vom 23. Mai
2007 sei aufzuheben, es sei eine Neuberechnung der IPV gestützt auf das
Reineinkommen des Einsprechers für das Jahr 2005 vorzunehmen und es sei für die
Tochter des Einsprechers eine IPV von mindestens der Hälfte der Referenzprämie der
Region II, also mindestens Fr. 700.-- auszurichten, unter Kosten- und
Entschädigungsfolge (act. G 4.1.11). Mit Entscheid vom 19. September 2007 hiess die
SVA die Einsprache insofern teilweise gut, als sie der Tochter die Minimalgarantie
zusicherte, hingegen an der Berücksichtigung des Reineinkommens 2006 festhielt (act.
G 4.1.14). Zur Begründung wurde festgehalten, dass bei ausserkantonalem Zuzug im
Zwischenjahr, vom massgebenden Steuerjahr zum Bezugsjahr, ausserordentlich die
neueren Steuerdaten die Berechnungsbasis bildeten. Im Jahr 2005 seien die Steuern
von M._ im Kanton Appenzell A.Rh. erhoben worden. Folglich stütze sich die
diesjährige Prämienverbilligung auf die Steuerdaten 2006 ab. Mit Verfügung vom 26.
September 2007 ersetzte die SVA teilweise die Verfügung vom 23. Mai 2006 und
errechnete neu eine IPV für das Jahr 2007 von Fr. 1'353.90 (act. G 4.1.15).
C.
Gegen den Einspracheentscheid vom 19. September 2007 richtet sich der von der
Rechtsvertreterin von M._ am 4. Oktober 2007 eingereichte Rekurs mit den
Anträgen, der angefochtene Einspracheentscheid sei teilweise aufzuheben und dem
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Rekurrenten und seiner Ehefrau sei die IPV für das Jahr 2007 berechnet aufgrund des
im Jahr 2005 erzielten Reineinkommens auszurichten. Es sei dem Rekurrenten
ausserdem die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und die unterzeichnende
Rechtsanwältin als Rechtsbeistand einzusetzen, unter Kosten- und
Entschädigungsfolge. Zur Begründung hielt die Rechtsvertreterin im wesentlichen fest,
dass das Abstellen auf die Veranlagung 2006 für die Berechnung des Anspruchs im
Jahr 2007 von Gesetzes wegen grundsätzlich möglich sei. Es entspreche aber bei
Anspruchsberechtigten, die länger im Kanton St. Gallen wohnten, nicht der Praxis. Das
Abstellen auf die Veranlagung 2006 bewirke demzufolge im Ergebnis eine willkürliche
Ungleichbehandlung des Rekurrenten im Vergleich zu all jenen, die im Kanton St.
Gallen Prämienverbilligungen gestützt auf die Steuerdaten 2005 zugesprochen erhalten
würden, und bei denen die Berechnung fortlaufend gestützt auf die jährlichen
Steuerveranlagungen erfolge. Die Ungleichbehandlung lasse sich weder durch
vernünftige Gründe rechtfertigen noch gebe es dafür eine gesetzliche Grundlage. Die
Kantone seien beim Vollzug des Anspruchs auf Prämienverbilligung weitgehend
autonom. Allerdings hätten sie dafür zu sorgen, dass die Ausgestaltung des kantonalen
Verfahrensrechts zum Bezug der Prämienverbilligung nicht zu einer Vereitelung des
Anspruchs führe. Vorliegend führe die hier aufgrund des Zuzugs aus dem
Nachbarkanton willkürlich herangezogene Berechnungsgrundlage der
Steuerveranlagung für das Jahr 2006 anstelle der Veranlagung für das Jahr 2005 dazu,
dass dem Rekurrenten ein bundesrechtlicher Anspruch auf Prämienverbilligung
vorenthalten werde, die Geltendmachung eines bundesrechtlichen Anspruchs somit
vereitelt werde.
D.
Mit Vernehmlassung vom 19. Oktober 2007 beantragte die Vorinstanz Abweisung des
Rekurses.
E.
Mit Schreiben vom 19. Oktober 2007 zog die Rechtsvertreterin des Rekurrenten das
Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsverbeiständung zurück.
F.
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Mit Replik vom 26. November 2007 hielt die Rechtsvertreterin des Rekurrenten an den
übrigen im Rekurs gestellten Begehren fest. Die Vorinstanz verzichtete auf die
Einreichung einer Duplik.
G.
Auf die weiteren Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften wird - soweit
erforderlich - in den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:
1.
Streitig und zu prüfen ist, ob die Vorinstanz das Gesuch des Rekurrenten um eine
Prämienverbilligung für das Jahr 2007 zu Recht basierend auf den st. gallischen
Steuerdaten des Jahres 2006 bzw. der entsprechenden definitiven Steuerveranlagung
der Stadt Rorschach vom 3. April 2007 (act. G 4.1.13) berechnet hat. Die
einkommensmässige Basis für die Prüfung dieses Gesuchs bilden grundsätzlich die
definitiven Steuerwerte des Jahres 2005, insbesondere das in diesem Jahr nach
kantonalem Steuerrecht ermittelte Reineinkommen (vgl. Art. 12 Abs. 1 und 4 der
Verordnung zum Einführungsgesetz zur Bundesgesetzgebung über die
Krankenversicherung [sGS 331.111; Vo-EG] in der bis 31. Dezember 2007 geltenden
Fassung). Da der Rekurrent erst am 1. Dezember 2006 in den Kanton St. Gallen
zugezogen ist, liegen jedoch für das Jahr 2005 nur Steuerdaten vor, die nach
Steuerrecht des Kantons Appenzell A.Rh. ermittelt wurden.
2.
Das im Jahr 2007 geltende Prämienverbilligungsrecht des Kantons St. Gallen - das
Einführungsgesetz zur Bundesgesetzgebung über die Krankenversicherung (EG-KVG,
sGS 331.11) und die bis 31. Dezember 2007 geltende Fassung der Vo-EG - gibt auf die
Frage, ob in der Situation des Rekurrenten nur auf solche nach st. gallischem
Steuerrecht ermittelten Daten abgestellt werden darf, wie dies die Vorinstanz getan hat,
keine konkrete Antwort. Den im Jahr 2007 geltenden Bestimmungen ist hinsichtlich
dieser Frage einzig die Formulierung "nach kantonalem Steuerrecht" in Art. 12 Abs. 1
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des XIII. Nachtrags zur Vo-EG zu entnehmen. Mit dem Wort "Steuerrecht" wird
zunächst die klare Übereinstimmung des Prämienverbilligungsrechts mit dem
Steuerrecht zum Ausdruck gebracht, d.h. im Rahmen der Prüfung des Anspruchs auf
Prämienverbilligung wird die Anwendung der steuerrechtlichen Vorgaben verlangt. Der
weitere Verordnungswortlaut "nach kantonalem ..." lässt hingegen verschiedene
Auslegungen zu. So ist neben der von der Vorinstanz vertretenen Variante einerseits
die Auslegung im Sinn einer Abgrenzung von dem nach Bundessteuerrecht ermittelten
Reineinkommen denkbar. Der fraglichen Formulierung kann indessen auch der Sinn zu
Grunde liegen, dass eine Umrechnung der ausserkantonalen Steuerdaten auf st.
gallische Verhältnisse zu erfolgen hat. Während das Versicherungsgericht des Kantons
St. Gallen bisher keine Praxis hinsichtlich der hier zur Diskussion stehenden Frage
begründet hat, wendete die Vorinstanz offensichtlich die interne Fachanweisung Nr.
011 der SVA betreffend Zuzug aus einem anderen Kanton im Zwischenjahr an, die bei
einem Zuzug wie im konkreten Fall die Einholung der Steuerdaten 2006 vorsieht. Der
Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers ist zwar darin zuzustimmen, dass diese
interne Fachanweisung keinen Rechtssatz darstellt und für das Gericht nicht
verbindlich ist. Angesichts des Umstands, dass die Vorinstanz das im Kanton St.
Gallen unmittelbare Ausführungsorgan der Prämienverbilligung ist und damit zunächst
die Wertungs- und Entscheidverantwortung trägt, mit der fraglichen Fachanweisung
eine dem Sinn und Zweck der IPV Rechnung tragende Auslegung des
Verordnungswortlauts "nach kantonalem Steuerrecht" bekannt gegeben hat und diese
Auslegung insbesondere mit dem Bundesrecht und dem übrigen kantonalen Recht
vereinbar ist, steht jedoch ihrer Anwendung nichts entgegen. Hinzuweisen ist
schliesslich auf die neue, seit 1. Januar 2008 in Kraft stehende Regelung von Art. 12a
des XV. Nachtrags zur Vo-EG vom 11. Dezember 2007 (nGS 43-10), wonach im Fall
des Zuzugs einer Person aus dem Ausland oder einem anderen Kanton auf das
massgebende Einkommen des Jahres vor dem Bezugsjahr abgestellt wird, wenn ein
nach kantonalem Steuerrecht ermitteltes Reineinkommen der Steuerperiode des
vorletzten Jahres fehlt (Abs. 1). Diese Verordnungsregelung stimmt mit dem Inhalt der
Fachanweisung überein und bestätigt die bereits darin formulierte und damit von der
Vorinstanz verlangte Auslegung. Der Auslegung im dargelegten Sinne steht nichts -
auch nicht der Einwand der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, dass sich das
Abstellen auf Steuerdaten in der Vergangenheit bzw. auf diejenigen des vorletzten
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Jahres so lange nicht nachteilig auswirke, als Jahr für Jahr auf die Steuerdaten des
jeweils nachfolgenden Jahres abgestellt werde, andernfalls jedoch eine
Ungleichbehandlung Zugezogener im Vergleich zu im Kanton St. Gallen wohnenden
Anspruchsberechtigten resultiere - entgegen. Die Vorinstanz legt im angefochtenen
Einspracheentscheid richtigerweise dar, dass der Bund in Art. 65 Abs. 1 des
Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (SR 832.10; KVG) die
Prämienverbilligung für Versicherte in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen
lediglich sicherstellt, die Ausgestaltung der Prämienverbilligung jedoch an die Kantone
delegiert hat. Diese haben nach Art. 97 Abs. 1 KVG die Ausführungsbestimmungen zu
erlassen, bei deren Ausgestaltung sie zwar die bundesrechtlichen Mindestbedingungen
von Art. 66 KVG sowie Art. 65 Abs. 3 KVG zu beachten haben, ansonsten jedoch in der
Ausgestaltung des fraglichen Instituts, insbesondere auch hinsichtlich Festlegung der
Anspruchsmodalitäten für die Prämienverbilligung (Festlegung des Bezügerkreises, des
Betrags, des Verfahrens und der Zahlungsmodalitäten) frei sind. Insofern sind die
kantonalen Verfahren, nach denen einer versicherten Person Prämienverbilligung
gewährt wird, je nach Kanton sehr unterschiedlich. Zur Abfederung von Härtefällen bei
Verbilligungssystemen, die sich auf die Steuererklärungen abstützen, verpflichtet das
KVG indessen die Kantone, bei der Anspruchsabklärung die aktuellsten Einkommens-
und Familienverhältnisse zu berücksichtigen (Art. 65 Abs. 3 erster Satz KVG).
Entsprechend dieser bundesgesetzlich verpflichtenden Mindestnorm hat der Kanton
St. Gallen die Regelung von Art. 11 Abs. 3 EG-KVG getroffen, wonach von dem nach
Massgabe von Art. 12 Vo-EG ermittelten Einkommen abgewichen bzw. auf die
wirtschaftliche Leistungsfähigkeit abgestellt wird, wenn das ermittelte Einkommen
offensichtlich nicht (mehr) der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit entspricht. Auch
wenn Art. 65 Abs. 3 KVG das Abstellen auf die aktuellsten Daten insbesondere auf
Antrag der versicherten Person vorsieht und die Anwendung von Art. 11 Abs. 3 EG-
KVG im Kanton St. Gallen in der Regel ebenfalls (nur) auf Antrag der versicherten
Person erfolgt, ist zu beachten, dass Art. 11 Abs. 3 EG-KVG für das Abstellen auf die
aktuellen Verhältnisse keine solche Einschränkung vorsieht. Dies bedeutet, dass auch
die Verwaltung selbst, wenn sie eine solche Veränderung feststellt, von Amtes wegen
aktiv werden muss und anstelle der nicht mehr den wirtschaftlichen Verhältnissen
entsprechenden Zahlen der Steuerveranlagung des vorletzten Jahres auf die
Verhältnisse am 1. Januar des Jahres, für das eine Prämienverbilligung beantragt wird,
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abzustellen hat (vgl. dazu auch VerwGE vom 10. Juni 2004 i/S P. A., VerwGE vom 10.
Mai 2005 i/S J. M. und VerwGE vom 21. März 2006 i/S St. K.). Insbesondere auch die
Anwendung von Art. 11 Abs. 3 KVG kann demzufolge im Einzelfall dazu führen, dass
ein bei der versicherten Person in Bezug auf den Anspruch auf Prämienverbilligung sich
günstig auswirkendes niedriges Einkommensjahr unberücksichtigt bleibt. Es ist somit
nicht ersichtlich, weshalb die Nichtberücksichtigung eines Einkommensjahrs infolge
Zuzugs aus einem anderen Kanton im Zwischenjahr einer willkürlichen
Ungleichbehandlung des Zuzügers gegenüber den im Kanton St. Gallen wohnenden
Personen entsprechen sollte. Sinngemäss schreibt das Bundesrecht den Kantonen die
Berücksichtigung von Einkommensschwankungen, wie bereits erwähnt, nur in
denjenigen Fällen vor, in denen das ermittelte Einkommen nicht die aktuelle
wirtschaftliche Leistungsfähigkeit widerspiegelt. Eine Anpassung an eine vergangene
Einkommenssituation ist bundesrechtlich nicht vorgeschrieben bzw. im EG-KVG nicht
vorgesehen. Unberücksichtigt bleibt demnach auch eine sich rückblickend ergebende
Einkommensschwankung, wie sie im konkreten Fall durch die erst rückwirkende
Auszahlung einer Invalidenrente für die Ehefrau des Rekurrenten entstanden ist. Das
Institut der Prämienverbilligung wird von den einzelnen Kantonen vollzogen und
insbesondere auch mit Kantonsbeiträgen finanziert. Insofern erscheint es
gerechtfertigt, wenn der Kanton St. Gallen nicht die Gleichbehandlung der Zuzüger aus
einem anderen Kanton gegenüber den im Kanton St. Gallen wohnhaften Personen
gewährleistet, sondern die Gleichbehandlung letzterer gegenüber anderen Personen
sicherstellt.
3.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz im Einspracheentscheid vom
19. September 2007 bei der Berechnung der Prämienverbilligung 2007 auf das im Jahr
2006 erzielte Reineinkommen abstellen durfte. Daraus ergibt sich laut Neuberechnung
der Vorinstanz vom 26. September 2007 bzw. unter Berücksichtigung des
Mindestgarantie-Zuschlags eine Prämienverbilligung von Fr. 1'353.-- (act. G 4.1.15).
Die Akten enthalten keine Hinweise dafür, dass die von der Vorinstanz mit Verfügung
vom 26. September 2007 nach den st. gallischen Steuerdaten 2006 vorgenommene
Neuberechnung der Prämienverbilligung zu beanstanden wäre.
4.
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Der Rekurs gegen den Einspracheentscheid vom 19. September 2007 ist somit
abzuweisen. Gemäss Art. 95 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege
(sGS 951.1; VRP) hat in Streitigkeiten grundsätzlich jener Beteiligte die Kosten zu
tragen, dessen Begehren ganz oder zum Teil abgewiesen werden. Der Rekurrent ist im
vorliegenden Verfahren vollständig unterlegen und hätte demnach für die
Gerichtskosten aufzukommen. In Anbetracht der Umstände (bescheidene
wirtschaftliche Verhältnisse im Sinn von Art. 9 EG-KVG) rechtfertigt es sich jedoch, in
Anwendung von Art. 97 VRP auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG