Decision ID: 1932de8b-3f6c-45d6-a131-9255b0f33c91
Year: 2022
Language: de
Court: CH_BGer
Chamber: CH_BGer_005
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: civil_law

Sachverhalt:
Die Vorgeschichte ist aus zahlreichen bis vor Bundesgericht geführten Verfahren bekannt. Mit Urteil vom 30. Dezember 2016 schied das Bezirksgericht March die Ehe des Beschwerdeführers. In der Folge reichte er mehrere Abänderungsklagen ein, erneut am 15. November 2019. Am 1. April 2020 verlangte das Bezirksgericht Zürich hierfür einen Kostenvorschuss von Fr. 3'600.--, worauf der Beschwerdeführer um unentgeltliche Rechtspflege ersuchte. Am 2. Juni 2020 wies das Bezirksgericht dieses Gesuch ab und setzte erneut Frist zur Leistung des Kostenvorschusses, sodann nach Abweisung der diesbezüglichen Beschwerde am 7. September 2020 noch einmal. Am 23. September 2020 wies das Bezirksgericht das sinngemäss gestellte Gesuch um Fristerstreckung bzw. Fristabnahme oder Ratenzahlung ab. Am 1. Oktober 2020 wies es das Wiedererwägungsgesuch ab und setzte eine Nachfrist. Nach deren Ablauf trat das Bezirksgericht am 20. Oktober 2020 auf die Abänderungsklage nicht ein. Weil jedoch der am 19. Oktober 2020 gegen die Nachfristansetzung erhobenen Beschwerde am 23. Oktober 2020 die aufschiebende Wirkung erteilt worden war, hob das Obergericht des Kantons Zürich den Nichteintretensentscheid mit Beschluss vom 22. September 2021 auf und setzte dem Beschwerdeführer eine letzte Nachfrist von sieben Tagen zur Leistung des Kostenvorschusses von Fr. 3'600.--. Danach ersuchte der Beschwerdeführer erneut um unentgeltliche Rechtspflege. Auf dieses Gesuch sowie auf die Abänderungsklage trat das Bezirksgericht mit Entscheid vom 28. Oktober 2021 nicht ein. Auf die bezüglich des Nichteintretens auf die Abänderungsklage erhobene Berufung trat das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 10. Februar 2022 nicht ein; die hiergegen am 24. März 2022 erhobene Beschwerde bildet Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Auf die bezüglich des Nichteintretens auf das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege erhobene Beschwerde trat Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 10. Februar 2022 ebenfalls nicht ein; die hiergegen am 24. März 2022 erhobene Beschwerde bildet Gegenstand des Verfahrens 5A_212/2022.

Erwägungen:
1.
Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4).
2.
Der Beschwerdeführer verlangt die Aufhebung des obergerichtlichen Beschlusses und die Anweisung an das Obergericht, seine Berufung materiell zu behandelt. Er macht geltend, daran ein schutzwürdiges Interesse zu haben, da ihm jegliches Besuchsrecht mit seiner Tochter und dadurch sein verfassungsmässiges Recht auf Familienleben vorenthalten werde; es sei nicht kindesgerecht entschieden worden. Im Übrigen seien Kindesbelange von Amtes wegen abzuklären; das Obergericht gehe aber mit keinem Wort auf die von ihm genannten Fakten und eingereichten Beweismittel ein und es werde auch nicht begründet, wieso die von ihm vorgeschlagene Gutachterin nicht tätig werden dürfe.
Mit diesen Ausführungen zielt der Beschwerdeführer an der Sache vorbei. Gegenstand des Berufungsverfahrens war die im angefochtenen Entscheid ausführlich thematisierte Frage der Rechtsmässigkeit des erstinstanzlichen Nichteintretensentscheides zufolge Nichtleistens des Kostenvorschusses. Indem sich der Beschwerdeführer hierzu mit keinem Wort äussert, bleibt die Beschwerde gänzlich unbegründet.
3.
Mithin ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten und gestützt auf Art. 66 Abs. 1 BGG sind dem Beschwerdeführer die Gerichtskosten aufzuerlegen.