Decision ID: 133c89e0-09c0-5dab-8733-08897dc9fee3
Year: 2016
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a A._ wurde am 28. Januar/7. Februar 2003 zum Bezug von Leistungen der
Invalidenversicherung für Versicherte vor dem 20. Altersjahr, namentlich für
medizinische Massnahmen, Sonderschulung und Hilfsmittel, angemeldet (IV-act. 1). Sie
hatte im Dezember 2002 eine Enzephalo-Myelo-Neuroradikulitis mit vollständiger
Parese der unteren Extremitäten und Blasen- und Darminkontinenz erlitten (IV-act. 19).
Am 18./20. Juni 2003 wurde sie auch zum Bezug einer Hilflosenentschädigung für
Minderjährige angemeldet (IV-act. 30; vgl. Angaben des Kinderspitals Zürich, IV-
act. 52-4). Nach einer Abklärung der Verhältnisse an Ort und Stelle vom 22. Januar
2004 (IV-act. 141) sprach die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle des Kantons
St. Gallen der Versicherten mit Verfügung vom 12. Februar 2004 (IV-act. 147) eine
Entschädigung wegen Hilflosigkeit mittleren Grades (in allen Lebensverrichtungen
ausser dem Essen) ab 1. Januar 2004 (bis 28. Februar 2005, Revision) zu. Gleichzeitig
wurde über Pflegebeiträge bei Hilflosigkeit mittleren Grades ab 17. Juli 2003 (bis 31.
Dezember 2003, Revision) verfügt (IV-act. 146). Nach einer Überprüfung des
Leistungsanspruchs ab April 2005 (IV-act. 214) mit Abklärung am 9. November 2005
(IV-act. 253) blieb es gemäss einer Verfügung vom 21. Februar 2006 (IV-act. 273) auch
ab 1. März 2005 (bis 31. März 2007, Revision) beim Anspruch auf eine Entschädigung
wegen mittlerer Hilflosigkeit (hilflos in den bisherigen fünf Lebensverrichtungen). Im
Lauf der Zeit hat die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle der Versicherten nebst der
Hilflosenentschädigung diverse weitere Leistungen zugesprochen (etwa medizinische
Massnahmen, Hilfsmittel, Sonderschulmassnahmen, später erstmalige berufliche
Ausbildung), namentlich im Sommer/Herbst 2006 weitere bauliche Änderungen
(Umbau des Badezimmers). Nach einer weiteren Revision ab Mai 2007 (IV-act. 312)
teilte die IV-Stelle der Versicherten am 11. Juli 2007 (IV-act. 321) mit, es habe sich
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keine anspruchserhebliche Änderung ergeben. Ab 1. April 2007 habe sie bis zum 28.
Februar 2010 [...] Anspruch auf die bisherige Entschädigung.
A.b Am 12. März 2010 füllte die Versicherte die Anmeldung zum Bezug von
Hilflosenentschädigung für Erwachsene aus (IV-act. 363). Am 29. Oktober 2010 (IV-
act. 386) fand eine weitere Abklärung an Ort und Stelle statt. Nach einem
Vorbescheidsverfahren ab dem 16. Dezember 2010 (IV-act. 388 f.), in welchem die
Versicherte durch ihren Rechtsvertreter Einwand erheben liess, sprach die
Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 8. August
2011 (IV-act. 417) ab 1. März 2010 [...] eine Hilflosenentschädigung bei Hilflosigkeit
leichten Grades zu. Sie sei noch in den Bereichen Aufstehen/Absitzen/Abliegen und
Fortbewegung hilflos, im Übrigen nicht mehr. Eine lebenspraktische Begleitung sei
ebenfalls nicht notwendig. Es würden die Betreffnisse für die Monate März 2010 bis
Juli 2011 im Gesamtbetrag von Fr. 7'808.-- nachgezahlt. Mit einer weiteren Verfügung
vom 15. August 2011 (IV-act. 419) forderte die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle von
der Versicherten einen Betrag von Fr. 3'458.-- zurück, nämlich die
Hilflosenentschädigungen für Minderjährige, welche sie ihr am 8. Juli 2010 für die
Monate April 2010 bis Juni 2010 irrtümlich ausgerichtet habe. - Eine gegen die
Anpassungsverfügung vom 8. August 2011 gerichtete Beschwerde vom 1. September
2011 (IV-act. 427) hiess das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid
vom 20. März 2012 (IV-act. 444) teilweise gut, hob die Verfügung auf und wies die
Streitsache zur weiteren Abklärung einer allfälligen Hilflosigkeit beim An- und
Auskleiden und des allfälligen Bedarfs an lebenspraktischer Begleitung an die
Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle zurück. In den Bereichen Aufstehen/Absitzen/
Abliegen, Fortbewegung und Notdurftverrichtung sei von Hilflosigkeit auszugehen, bei
der Körperpflege nicht mehr. Der Sachverhalt habe sich innerhalb des massgeblichen
Zeitraums zwischen Februar 2006 und August 2011 verändert. - Die Rückforderung hat
die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle am 9. September 2011 (IV-act. 426 und 454)
sistiert.
A.c Im Mai 2012 holte die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle in der Folge einen
Bericht des behandelnden Arztes ein. Dr. med. B._ gab im Arztbericht vom
13. Dezember 2012 (IV-act. 460) an, die Versicherte sei beim Gebrauch der oberen
Extremitäten nicht eingeschränkt. Bei Haushalttätigkeiten bedürfe sie der Mithilfe. An-
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oder ausziehen könne sie sich nur unvollständig. Er legte zwei Berichte des Schweizer
Paraplegiker Zentrums (vom 12. Juni 2012 und vom 3. Dezember 2012) bei. Als
Diagnosen wurden dort eine sensomotorisch komplette Paraplegie sub Th11 (AIS A, IV-
act. 460-3; bzw. eine sensomotorische Paraplegie, inkomplett sub Th12, komplett sub
L2, IV-act. 460-9), bei St. n. Enzephalo-Myelo-Neuroradikulitis 12/2002, bei autonomer
Dysfunktion mit Blasen- und Darmentleerungsstörung, intermittierender
Selbstkatheterismus, neurogene Blasenfunktionsstörung mit Detrusorüberaktivität und
Beckenbodeninsuffizienz und vesico-renalem Reflux 2. Grades rechts, sowie eine
bekannte Epilepsie (ohne medikamentöse Therapie seit Jahren anfallsfrei) diagnostiziert
(IV-act. 460-3).
A.d Aufgrund einer Abklärung an Ort und Stelle vom 28. Januar 2013 (IV-act. 467) und
nach Kenntnisnahme von einer Stellungnahme der bei der Abklärung anwesend
gewesenen Rechtsanwältin lic. iur. Sandra Glavas vom 25. Februar 2013 (IV-
act. 467-7 f.) beantragte die Abklärungsperson, die Hilflosenentschädigung auf eine
solche für Hilflosigkeit leichten Grades herabzusetzen (IV-act. 467-5).
A.e Auf einen Vorbescheid vom 7. März 2013 (IV-act. 468 f.) hin liess die Versicherte
am 29. April 2013 Einwand erheben (IV-act. 474). Am 23. Mai 2013 (IV-act. 478)
verfügte die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle des Kantons St. Gallen eine
Herabsetzung des Anspruchs der Versicherten auf eine Hilflosenentschädigung wegen
Hilflosigkeit leichten Grades ab (voaussichtlich) 1. Juli 2013. Es ergebe sich für die Zeit
vom März 2010 bis Mai 2013 eine Nachzahlung von Fr. 27'054.-- (dazu kämen
Verzugszinsen). Einer Beschwerde werde die aufschiebende Wirkung entzogen. Die
Verfügung über den Betrag der herabgesetzten Hilflosenentschädigung ab 1. Juli 2013
werde folgen. - Mit Schreiben vom 27. Mai 2013 (IV-act. 479) hielt die
Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle an der Rückforderung von Fr. 3'458.-- fest, hob
also die Sistierung auf. Gemäss Aktennotiz vom 28. Juni 2013 (IV-act. 483) wurde die
Zahlung von der Versicherten geleistet. - Mit Verfügung vom 7. Juni 2013 (IV-act. 482)
setzte die IV-Stelle die Hilflosenentschädigung ab 1. Juli 2013 wie angekündigt
betragsmässig fest.
B.
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Gegen die Verfügungen vom 23. Mai 2013 und vom 7. Juni 2013 richtet sich die von
Rechtsanwalt Dr. iur. Kreso Glavas für die Betroffene am 27. Juni 2013 erhobene
Beschwerde. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin beantragt, die
angefochtenen Verfügungen seien aufzuheben und der Beschwerdeführerin sei
weiterhin eine Entschädigung für Hilflosigkeit mittleren Grades zu gewähren. Die
Beschwerdegegnerin habe sich in Verletzung ihrer Abklärungspflicht geweigert, die
gesamten Eruierungen bei der Abklärung, namentlich die die Körperpflege
betreffenden, zu protokollieren, weshalb der Bericht habe ergänzt werden müssen: Es
sei zum einen festgestellt worden, dass die bisherigen Abklärungen völlig ungenügend
gewesen seien, zum andern umfasse die lebenspraktische Begleitung Hilfe bei
Teilfunktionen einer alltäglichen Lebensverrichtung, die als solche nicht angerechnet
werde. Anspruch auf eine Entschädigung für Hilflosigkeit mittleren Grades bestehe,
weil die Beschwerdeführerin in allen Lebensverrichtungen mit Ausnahme des Essens
hilflos und zudem auf lebenspraktische Begleitung angewiesen sei, wie die
Abklärungen an Ort und Stelle gezeigt hätten. Keine Hausarbeiten seien der
Beschwerdeführerin vollumfänglich möglich. Wegen ihrer mangelnden Rumpfkontrolle
habe sie einen eingeschränkten Bewegungsradius und sei ihr das freie Sitzen nicht
möglich. Manche Haushaltsgeräte und Lebensmittel seien ihr vom Rollstuhl aus nicht
zugänglich. Die sehr engen Wohnverhältnisse verunmöglichten das Staubsaugen oder
Aufstellen eines Stewi (Wäscheständers). Die Wohnungspflege, das Kochen und
Abwaschen und die Wäschebesorgung seien der Beschwerdeführerin nicht möglich.
Sie könne deshalb nicht allein leben. Eine umfassende Unmöglichkeit zur
Haushaltsbesorgung könne bei einer erwachsenen Person nicht allein durch die
aufopfernde Hilfe der Familienmitglieder aufgefangen werden. Diese leisteten schon
durch die Begleitung der Beschwerdeführerin bei allen ausserhäuslichen Tätigkeiten
einen sehr hohen Einsatz. Sie müsse täglich zur Arbeitsstelle gefahren werden, könne
auch nicht allein Einkäufe tätigen und sollte sich wegen Unsicherheiten beim Gebrauch
des Rollstuhls, Kippgefahr, Defiziten beim Autotransfer und der Unmöglichkeit,
Trottoirkanten zu überwinden, ausser Haus ohnehin nicht allein bewegen.
Diesbezüglich gebe es einen hohen Anlernbedarf und die Ärzte hätten ihr deshalb
nahegelegt, auf einen Elektrorollstuhl zu verzichten. Ohne Dritthilfe sei der
Beschwerdeführerin auch das Duschen trotz behindertengerechten Umbaus des
Badezimmers und eingebauten (aber wegen seiner Einbuchtung völlig ungeeigneten)
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Duschstuhls absolut unmöglich. Sie könne nicht duschen und gleichzeitig ihre
gelähmten Beine halten und auch nicht auf einem Stuhl ohne Lehne frei sitzen. Sie
habe bei der angegebenen Selbständigkeit übertrieben. Nicht einmal der RAD-Arzt
habe diese Darstellung geglaubt, wie der Stellungnahme vom 17. Juni 2011 zu
entnehmen sei. Auch ihre Wunden, die sich an Beinen und Füssen bildeten, könne sie
nicht selbst zu versorgen. Die Ärzte würden ihr anraten, weniger zu arbeiten und sich
vermehrt der Gesundheits- und Wundpflege zu widmen. Sie sei jedoch gern zu 100 %
erwerbstätig und nehme dafür bis zu 8 cm grosse Wunden und eine Gefährdung der
Gesundheit in Kauf. Diesbezüglich bedürfe sie der Kontrolle und steten Überwachung
durch die Familienmitglieder. Sie müsste nämlich medizinisch gesehen auch viermal
täglich in Abständen von vier Stunden katheterisieren, also mindestens einmal,
eigentlich sogar zweimal an der Arbeitsstelle. Um hierbei Hilfe zu leisten, reise eigens
die Mutter an. Weil das vor den Mitarbeitenden sehr unangenehm sei, trinke die
Beschwerdeführerin wenig, was immer wieder zu Blasenentzündungen führe. Einzig
Trainerhosen könne die Beschwerdeführerin zudem allein über das Gesäss - das sie
nicht anzuheben vermöge - ziehen. Unangemessene Arbeitskleider würden ihre
Arbeitsstelle gefährden. Schliesslich sei die Beschwerdeführerin ihrer
Schadenminderungspflicht jedenfalls schon über das Zumutbare hinaus
nachgekommen. Sie könne ohne Begleitung einer Drittperson nicht wohnen, sondern
benötige Überwachung, Anleitung und Kontrolle, damit sie die Gesundheit nicht aufs
Spiel setze, ausserdem Hilfe bei der Bewältigung von Alltagssituationen. Falls
Hilflosigkeit in den Lebensverrichtungen der Körperpflege und des An- und
Auskleidens nicht anerkannt werden sollte, seien die Verrichtungen bei der
lebenspraktischen Begleitung zu berücksichtigen. Die geforderten zwei Stunden pro
Woche würden bereits wegen der Dritthilfe beim Duschen überschritten.
C.
In der Beschwerdeantwort vom 23./26. August 2013 beantragt die
Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde. Das Versicherungsgericht habe
rechtskräftig entschieden, dass in der Lebensverrichtung der Körperpflege keine
Hilflosigkeit bestehe. Dasselbe gelte für die Fuss- und Beinpflege. Die ständige und
besonders aufwendige Pflege nach Art. 37 Abs. 3 lit. c IVV sei eine Voraussetzung, die
einzig im Zusammenhang mit der leichten Hilflosenentschädigung geprüft werde. Der
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Streitgegenstand sei auf die Bereiche An- und Auskleiden und auf die lebenspraktische
Begleitung beschränkt. In der Lebensverrichtung des An- und Auskleidens sei die
Beschwerdeführerin nicht hilflos, denn die Hilfe beim Über-die-Hüfte-Ziehen der von ihr
getragenen Jeans sei zwar regelmässig, aber nicht erheblich. Die Hilfestellungen bei
der Fortbewegung und Pflege gesellschaftlicher Kontakte würden bereits bei der
entsprechenden Lebensverrichtung angerechnet und könnten daher nicht bei der
lebenspraktischen Begleitung nochmals Berücksichtigung finden. Ob eine solche
Begleitung notwendig sei, sei rechtsprechungsgemäss allein nach dem
Gesundheitszustand zu beurteilen, während unerheblich sei, in welcher Umgebung sich
eine versicherte Person aufhalte. Die beengten Raumverhältnisse und das Fehlen von
Waschmaschine und Wäschetrockner könnten nicht berücksichtigt werden. Eine
relevante und regelmässige Hilfsbedürftigkeit bei Tätigkeiten in einem
Einpersonenhaushalt liege nicht vor. Der Mithilfe der Familienmitglieder, nämlich der
nicht erwerbstätigen Eltern und der [..]-jährigen Schwester, komme eine erhebliche
Bedeutung zu. Die Beistandspflicht gegenüber invaliden Personen gehe nach der
Rechtsprechung über das zivilrechtlich geschuldete Mass hinaus. Es sei zu fragen, wie
sich eine vernünftige Familiengemeinschaft einrichten würde, wenn keine
Versicherungsleistungen zu erwarten wären. Diesfalls würden die Eltern das Kochen
und die schwereren oder an für die Beschwerdeführerin unzugänglichen Stellen
erforderlichen Tätigkeiten übernehmen. Es gebe keine Hinweise dafür, dass die
Beschwerdeführerin an mindestens zwei Stunden pro Woche der lebenspraktischen
Begleitung bedürfe.
D.
Mit Replik vom 25. Oktober 2013 lässt die Beschwerdeführerin vorbringen, der alte
Sachverhalt sei, wie das Versicherungsgericht festgestellt habe, ungenügend abgeklärt
gewesen. Er könne nicht mehr massgebend sein. Bei der neuen Abklärung habe sich
gezeigt, dass die Beschwerdeführerin hilfsbedürftiger sei, als früher angenommen
worden sei. Die neuen Erkenntnisse müssten berücksichtigt werden. Die
Beschwerdegegnerin anerkenne, dass die Beschwerdeführerin die Hosen nicht
selbständig an- und ausziehen könne. Das decke sich mit den ärztlichen Angaben von
Dr. B._ und des Schweizer Paraplegiker Zentrums. Kochen könne die
Beschwerdeführerin nicht, weil es für sie zu gefährlich sei (Verbrennungsgefahr). Die
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von der Beschwerdegegnerin zitierte Rechtsprechung betreffe nur den Unterschied
zwischen Heim- und Nichtheimbewohnern, sage aber nichts zu beengten
Raumverhältnissen. Diese seien sehr wohl zu berücksichtigen. Wenn jemand nicht
einmal kochen könne, sei ein Einpersonenhaushalt unmöglich. Allein diese Tätigkeit
mache pro Woche schon mehr als zwei Stunden Arbeit aus.

Erwägungen
1.
Im Streit liegt die Verfügung vom 23. Mai 2013 (IV-act. 478), mit welcher die
Beschwerdegegnerin ab 1. Juli 2013 eine Herabsetzung des
Hilflosenentschädigungsanspruchs der Beschwerdeführerin von einer Entschädigung
wegen Hilflosigkeit mittleren auf eine solche wegen Hilflosigkeit leichten Grades
verfügte. Gegenstand der Verfügung vom 7. Juni 2013 dagegen bildet allein die
entsprechende betragsmässige Leistungsfestsetzung, welche als solche nicht
beanstandet worden ist. Ebenfalls nicht Streitgegenstand ist die bereits beglichene
Rückforderung von Fr. 3'458.--.
2.
2.1 Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz, die hilflos
(Art. 9 ATSG) sind, haben nach Art. 42 Abs. 1 Satz 1 IVG Anspruch auf eine
Hilflosenentschädigung. Als hilflos gilt, wer wegen der Beeinträchtigung der
Gesundheit für die alltäglichen Lebensverrichtungen dauernd der Hilfe Dritter oder der
persönlichen Überwachung bedarf (Art. 9 ATSG).
2.2 Nach ständiger Praxis sind sechs solche alltäglichen Lebensverrichtungen
massgebend, nämlich Ankleiden, Auskleiden; Aufstehen, Absitzen, Abliegen; Essen;
Körperpflege; Verrichtung der Notdurft; Fortbewegung, Kontaktaufnahme (vgl.
Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S H. vom 31. Mai 2005,
I 565/04). Hilflos in einer dieser Lebensverrichtungen ist eine versicherte Person bereits
dann, wenn sie für eine Teilfunktion regelmässig in erheblicher Weise auf (direkte oder
indirekte) Dritthilfe angewiesen ist (vgl. Bundesgerichtsentscheid i/S W. vom 6. August
2010, 9C_346/10; BGE 117 V 146; Rz 8011 des vom Bundesamt für
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Sozialversicherungen erlassenen Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in
der Invalidenversicherung = KSIH, in der 2013 wie 2014 gültigen Fassung).
2.3 Gemäss Art. 42 Abs. 2 IVG ist zu unterscheiden zwischen schwerer,
mittelschwerer und leichter Hilflosigkeit. Diese Grade werden in Art. 37 IVV näher
umschrieben. Eine mittelschwere Hilflosigkeit liegt etwa vor, wenn die versicherte
Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln in den meisten (d.h. in vier der sechs, vgl.
Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S S. vom 29. August 2006,
I 866/05; Rz 8009 KSIH) alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheblicher
Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist (Art. 37 Abs. 2 lit. a IVV), wenn sie in
mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheblicher Weise
auf die Hilfe Dritter angewiesen ist und überdies einer dauernden persönlichen
Überwachung bedarf (Art. 37 Abs. 2 lit. b IVV), oder wenn sie in mindestens zwei
alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheblicher Weise auf Dritthilfe und
überdies dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinn von Art. 38 IVV angewiesen
ist (Art. 37 Abs. 2 lit. c IVV; zur lebenspraktischen Begleitung unten E. 5 ff.). - Die
Hilflosigkeit gilt als leicht, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von
Hilfsmitteln in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in
erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist (Art. 37 Abs. 3 lit. a IVV), wenn sie
einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf (Art. 37 Abs. 3 lit. b IVV), wenn sie
einer durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders aufwendigen Pflege
bedarf (Art. 37 Abs. 3 lit. c IVV), wenn sie wegen einer schweren Sinnesschädigung
oder eines schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher
Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann (Art. 37 Abs. 3 lit. d
IVV), oder wenn sie dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist (Art. 37
Abs. 3 lit. e IVV).
2.4 Unter dem Aspekt der Schadenminderungspflicht hat die versicherte Person nach
der Rechtsprechung auch im Bereich der Hilflosenentschädigung, bevor sie Leistungen
verlangt, alles ihr Zumutbare selber vorzukehren, um die Folgen des
Gesundheitsschadens bestmöglich zu mildern, und es liegt, solange in diesem Rahmen
durch geeignete Massnahmen bei einzelnen Lebensverrichtungen die Selbständigkeit
erhalten werden kann, diesbezüglich keine relevante Hilflosigkeit vor. Von der
versicherten Person können nur - aber immerhin - Vorkehren verlangt werden, die unter
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Berücksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des
Einzelfalles zumutbar sind (vgl. Entscheide des Eidgenössischen Versicherungsgerichts
vom 30. April 2004, H 150/03, und i/S R. vom 7. Juni 2004, H 299/03). Die Beschaffung
von zumutbaren Hilfsmitteln kann vorausgesetzt werden. Denn die
Schadenminderungspflicht gilt auch in dieser Hinsicht (vgl. Entscheid des
Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S M. vom 6. Mai 2003, I 568/02 E. 3.3), wie
schon dem Verordnungswortlaut (vgl. Art. 37 Abs. 2 und 3 IVV Ingress: "trotz der
Abgabe von Hilfsmitteln") zu entnehmen ist. Die Geldleistung (Hilflosenentschädigung)
ist zudem gegenüber den Sachleistungen der Versicherungsträger subsidiär: Stehen
Sachleistungen zur Verfügung, die zu einer Behebung oder Verbesserung der
funktionellen Unzulänglichkeiten führen, und wird dadurch die Dritthilfe in der jeweiligen
Lebensverrichtung hinfällig, so ist diese Lebensverrichtung für die Begründung einer
Hilflosenentschädigung nicht relevant. Verweigert ein Versicherter eine Sachleistung
[im Sinn eines Verzichts auf die Inanspruchnahme] oder benutzt er ein ihm zumutbares
Hilfsmittel nicht, so wird die dadurch verursachte Dritthilfe für die Beurteilung der
Hilflosigkeit nicht berücksichtigt (vgl. Robert Ettlin, Die Hilflosigkeit als versichertes
Risiko in der Sozialversicherung, Diss. Freiburg i. Üe. 1998, S. 156; vgl. derselbe,
Sozialversicherungsrechtliche Aspekte bei Verlust der Selbstversorgungsfähigkeit, in:
HAVE 2003, S. 117 und Fn 8). Ein allfälliger Anspruch auf entsprechende, durch die
Invalidenversicherung finanzierte Hilfsmittel als solcher bildet aber vorliegend nicht
Streitgegenstand (wie im Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen
i/S IV 2011/181, vgl. dort E. 3.5).
2.5 Nach Art. 17 Abs. 2 ATSG wird - wie eine Invalidenrente - auch jede andere formell
rechtskräftig zugesprochene Dauerleistung von Amtes wegen oder auf Gesuch hin
erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn sich der ihr zu Grunde liegende
Sachverhalt nachträglich erheblich verändert hat. - Unter einem vorausgesetzten
Revisions- bzw. Anpassungsgrund ist jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen
Verhältnissen, unter anderem eine Verbesserung oder Verschlechterung des
Gesundheitszustandes oder die Verwendung neuer Hilfsmittel, zu verstehen, die
geeignet ist, den Grad der Hilflosigkeit und damit den Umfang des Anspruchs zu
beeinflussen (Bundesgerichtsentscheid i/S C. vom 31. Oktober 2011, 9C_395/11).
3.
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3.1 Die angefochtene Verfügung vom 23. Mai 2013 erging, nachdem eine erste solche
Anpassungsverfügung vom 8. August 2011 ab 1. März 2010 [...] aufgehoben worden
war.
3.2 Bei der Beurteilung des Sachverhalts bis August 2011 stellte das
Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen im Entscheid vom 20. März 2012 fest, in
den drei Bereichen Aufstehen/Absitzen/Abliegen, Fortbewegung und
Notdurftverrichtung sei nach wie vor von Hilflosigkeit auszugehen, bei der Körperpflege
nicht mehr. Wie es sich diesbezüglich beim Bereich An- und Auskleiden verhalte und
ob ein Bedarf an lebenspraktischer Begleitung bestehe, sei abzuklären.
4.
Bei der Abklärung vom 28. Januar 2013 wurde bezüglich des An- und Auskleidens
festgehalten, die Beschwerdeführerin könne, auf dem Bett liegend, selbständig in die
Hosen schlüpfen. Weite Hosen könne sie zudem noch ohne Hilfe über das Gesäss
hochziehen, die eng anliegenden Jeans hingegen, welche sie während der Arbeit trage,
nur bis zur Hüfte. Elegante Stoffhosen, die einfacher anzuziehen wären, trage sie nicht.
Bei der Abklärung vom Oktober 2010 hatte sie die Feststellung, dass sie beim
Anziehen von engen Hosen wie Jeans "ab und zu" Hilfestellungen benötige, stehen
gelassen, während sie andere Sätze korrigiert hatte. Die Fähigkeiten der
Beschwerdeführerin haben seit jener Abklärung nach der Aktenlage nicht
abgenommen. Es kann demnach mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon
ausgegangen werden, dass die erforderliche Hilfestellung bei der betreffenden
Lebensverrichtung keine erhebliche regelmässige ist. - In der Beschwerde lässt die
Beschwerdeführerin geltend machen, mit Trainerhosen könne sie nicht zur Arbeit
gehen. Das wäre nicht zumutbar, da sie diese volle Erwerbstätigkeit doch trotz ihrer
Beschwerden ausübe und dafür gesundheitliche Risiken auf sich nehme und so der
Invalidenversicherung nicht zur Last falle. Dass die Beschwerdeführerin trotz ihrer
durch das Leiden verursachten Erschwernisse und des deswegen insgesamt
erforderlichen zusätzlichen Zeitaufwands eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit ausübt, ist
anerkennenswert und zeigt eine diesbezügliche hohe eigene Anstrengung. Dass sie
sich als junge Frau gern mit den von ihr bevorzugten Hosen in die Arbeitswelt begibt,
ist zudem nachvollziehbar. Nach Ansicht des Schweizer Paraplegiker Zentrums (IV-
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act. 460-4) ist es indessen unbedingt notwendig, dass die Beschwerdeführerin erlerne,
sich sogar im Rollstuhl selbständig anzuziehen, damit die Frequenz des
Katheterisierens tagsüber deutlich erhöht werden könne. Aus medizinisch-
paraplegiologischer Sicht könnte dieses Ziel [voraussichtlich] während einer ca.
vierwöchigen Rehabilitation (mit intensiver Hilfsmittelberatung und
Selbständigkeitstraining) erreicht werden. Im Interesse der langfristig zu erhaltenden
Gesundheit ist bei diesen Gegebenheiten das Tragen - wenn auch nicht gerade einzig
von Trainerhosen, so doch - von etwas weiter geschnittenen Hosen, welche die
Beschwerdeführerin selbständig anziehen kann, invalidenversicherungsrechtlich als
zumutbar zu bezeichnen. - Ein erheblicher regelmässiger Bedarf an Hilfestellung im
Bereich An- und Ausziehen besteht demnach jedenfalls nicht. Der Hilfsbedarf zum
Anziehen der Hosen im Rollstuhl wird unter dem Aspekt der notwendigen Hilfe bei der
Verrichtung der Notdurft berücksichtigt.
5.
5.1 Nach Art. 42 Abs. 3 IVG gilt als hilflos (auch) eine Person, die zu Hause lebt und
wegen der Beeinträchtigung der Gesundheit dauernd auf lebenspraktische Begleitung
angewiesen ist. Ist nur die psychische Gesundheit beeinträchtigt, so muss für die An
nahme einer Hilflosigkeit mindestens ein Anspruch auf eine Viertelsrente gegeben sein.
Ist eine Person lediglich dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen, so liegt
(unter Vorbehalt von Art. 42 Abs. 5 IVG) immer eine leichte Hilflosigkeit vor. Während in
der Botschaft des Bundesrates zur 4. IV-Revision ab 1. Januar 2004 (BBl 2001 S. 3205
ff., insbesondere S. 3245 f.) allein von psychisch und leicht geistig behinderten
Menschen gesprochen wird (es sollte ein Ausgleich für sie als bisher Benachteiligte
erreicht werden), verwendet Art. 42 Abs. 3 Satz 1 IVG die (allgemeine) Formulierung
"Beeinträchtigung der Gesundheit". Aus dem gesamten Gesetzestext (Abs. 3,
namentlich Satz 2) und den Materialien hat das Bundesgericht (mit Blick auf das
Revisionsziel einer Gleichbehandlung von physisch und psychisch behinderten
Menschen) geschlossen, der Anspruch sei nicht auf Menschen mit psychischen oder
geistigen Behinderungen beschränkt; auch körperlich Behinderte können grundsätzlich
lebenspraktische Begleitung beanspruchen (vgl. Bundesgerichtsentscheid vom
23. Oktober 2007, I 317/06 E. 4.3).
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5.2 Ein Bedarf an lebenspraktischer Begleitung im Sinn von Art. 42 Abs. 3 IVG liegt
gemäss Art. 38 Abs. 1 IVV vor, wenn eine volljährige versicherte Person ausserhalb
eines Heimes lebt und infolge Beeinträchtigung der Gesundheit: a. ohne Begleitung
einer Drittperson nicht selbständig wohnen kann; b. für Verrichtungen und Kontakte
ausserhalb der Wohnung auf Begleitung einer Drittperson angewiesen ist; oder c.
ernsthaft gefährdet ist, sich dauernd von der Aussenwelt zu isolieren. Zu
berücksichtigen ist nach Art. 38 Abs. 2 IVV nur diejenige lebenspraktische Begleitung,
die regelmässig und im Zusammenhang mit den in Abs. 1 erwähnten Situationen
erforderlich ist. Nach Rz 8048 KSIH darf, sofern zusätzlich zur lebenspraktischen
Begleitung auch die Hilfe bei der Teilfunktion einer alltäglichen Lebensverrichtung
benötigt wird, die gleiche Hilfeleistung nur einmal - d.h. entweder als Hilfe bei der
Teilfunktion der alltäglichen Lebensverrichtung oder als lebenspraktische Begleitung -
berücksichtigt werden.
5.3 Die lebenspraktische Begleitung beinhaltet weder die Dritthilfe bei den sechs
alltäglichen Lebensverrichtungen noch die Pflege noch die Überwachung. Sie stellt
vielmehr ein zusätzliches und eigenständiges Institut der Hilfe dar (BGE 133 V 450).
5.4 Ob eine Dritthilfe notwendig sei, ist objektiv, nach dem Zustand der versicherten
Person, zu beurteilen. Grundsätzlich unerheblich ist die Umgebung, in welcher sie sich
aufhält. Es darf hinsichtlich der Bemessung der Hilflosigkeit - somit auch im Rahmen
von Art. 38 Abs.1 lit. a IVV - keinen Unterschied machen, ob eine versicherte Person
allein oder in der Familie, in einem Spital/Heim oder in einer anderen Wohnform lebt.
Würde anders entschieden, d.h. die Hilflosigkeit nach der Mühe bemessen, die der
jeweiligen Umgebung erwächst, so wären stossende Konsequenzen unumgänglich,
insbesondere dann, wenn beispielsweise ein Wechsel von der Haus- in die Spitalpflege
stattfände (BGE 98 V 23) oder sich die Familienverhältnisse änderten (Scheidung, Tod
eines Ehegatten usw.; Bundesgerichtsentscheid i/S B. vom 1. April 2010, 9C_410/09
E. 5.1). Eine Einschränkung des Inhalts, dass Versicherte, welche mit
Familienangehörigen (Ehegatten, Kindern oder Eltern) zusammenleben, kaum je
Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung für lebenspraktische Begleitung hätten, kann
nach der Rechtsprechung Gesetz und Verordnung nicht entnommen werden.
Massgebend ist allein, ob die versicherte Person, wäre sie auf sich allein gestellt,
erhebliche Dritthilfe benötigen würde (Bundesgerichtsentscheid 9C_410/09 E. 5.1).
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Eine regelmässige erhebliche lebenspraktische Begleitung liegt gemäss Rz 8053 KSIH
vor, wenn sie über eine Periode von drei Monaten gerechnet im Durchschnitt
mindestens zwei Stunden pro Woche benötigt wird. Diese Regelung ist gemäss der
Rechtsprechung des Bundesgerichts grundsätzlich sachlich gerechtfertigt und damit
gesetzes- und verordnungskonform (vgl. Bundesgerichtsentscheid i/S S. vom
19. Dezember 2008, 9C_18/08; BGE 133 V 472).
6.
6.1 Vorliegend ist, was die lebenspraktische Begleitung betrifft, allein ein Anspruch
gemäss Art. 38 Abs. 1 lit. a IVV fraglich (und war gemäss Entscheid des Versicherungs
gerichts vom 20. März 2012 abzuklären). Der Bedarf an Begleitung gemäss lit. b dieser
Bestimmung ist mit dem anerkannten Hilfsbedarf bei der Fortbewegung bereits
ausreichend berücksichtigt. Eine Gefährdung, sich zu isolieren (vgl. lit. c), besteht nicht.
6.2 Die Begleitung zur Ermöglichung des selbständigen Wohnens erstreckt sich auf die
Haushaltsarbeiten, zumal diese nicht zu den alltäglichen Lebensverrichtungen gehören
(BGE 133 V 450). Nach Rz 8050 KSIH liegt diesbezüglich eine Notwendigkeit von
lebenspraktischer Begleitung vor, wenn die betroffene Person auf Hilfe bei mindestens
einer der folgenden Tätigkeiten angewiesen ist: Hilfe bei der Tagesstrukturierung;
Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagssituationen (z.B. nachbarschaftliche
Probleme, Fragen der Gesundheit, Ernährung und Hygiene, einfache administrative
Tätigkeiten etc.); Anleitung zur Erledigung des Haushalts sowie Überwachung/
Kontrolle. Diese Konkretisierungen in Rz 8050 KSIH richten sich nach der im Gesetz
verwendeten Bezeichnung des anspruchsbegründenden Kriteriums, nämlich der
(notwendigen) "Begleitung", aus. Gemäss BGE 133 V 450 ist die vom Bundesamt für
Sozialversicherungen in Rz 8050 bis 8052 KSIH (in der damaligen Fassung)
vorgenommene Konkretisierung der Anwendungsfälle der lebenspraktischen
Begleitung grundsätzlich sachlich begründet und gesetzes- und verordnungskonform.
Einen Bedarf im so beschriebenen Sinn weist die Beschwerdeführerin nicht auf. - Nach
der erwähnten Rechtsprechung ist aber neben der indirekten auch die direkte Dritthilfe
zu berücksichtigen. Die Begleitperson kann die notwendigerweise anfallenden
Tätigkeiten auch selber ausführen, wenn die versicherte Person dazu
gesundheitsbedingt "trotz Anleitung oder Überwachung/Kontrolle" nicht in der Lage ist
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(vgl. BGE 133 V 450; vgl. Rz 8050.1 KSIH in der Fassung ab 2014). Einer Anleitung
oder Überwachung bedarf die Beschwerdeführerin nicht (vgl. unten E. 6.8).
6.3 Bei der Abklärung vom Januar 2013 wurde in Bezug auf den Bereich der
Wohnungspflege festgehalten, die Beschwerdeführerin könne kleinere Arbeiten auf
Sitzhöhe durchführen, etwa abstauben, den Tisch putzen, Lavabo, (wohl:) Toilette und
Dusche reinigen, lüften - sofern das Fenster für sie erreichbar sei -, staubsaugen. Ein
gründliches Staubsaugen und Reinigen des Bodens sei wegen der engen
Platzverhältnisse in der Wohnung praktisch nicht möglich; die Beschwerdeführerin
könne dabei nur helfen. Gewisse hauswirtschaftliche Tätigkeiten könnten nur mit
Unterstützung ausgeführt werden. Diese Darstellung ist nachvollziehbar. Es kann davon
ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführerin die entsprechenden Tätigkeiten so
weit möglich sind, als sie nicht Stellen betreffen, die vom Rollstuhl aus nicht zugänglich
sind, wie es z.B. beim Putzen von Fenstern der Fall ist, und als sie nicht zu schwer
sind. Sie ist somit hauptsächlich selbständig. Dass die Arbeiten für die
Beschwerdeführerin sehr kräfteraubend und zeiintensiv sind, ist begreiflich, für den
Anspruch allerdings nicht ausschlaggebend. Im Übrigen kann auf Rz 8050.2 KSIH (in
der Fassung ab 1. Januar 2014) hingewiesen werden, wonach eine versicherte Person,
auch wenn sie beispielweise die Fenster nicht putzen oder nicht bügeln kann, trotzdem
nicht in ein Heim eintreten muss, und wonach deshalb solche Hilfeleistungen nicht als
lebenspraktische Begleitung anerkannt werden können.
6.4
6.4.1 Im Abklärungsbericht wurde ferner dargelegt, das Arbeiten am Esstisch (Rüsten,
Herstellen einer Salatsauce) und die Benutzung des Geschirrspülers seien der
Beschwerdeführerin möglich. Damit das Kochen selbständig erfolgen könnte, müssten
die Küchenelemente mit dem Rollstuhl unterfahrbar sein. In der Küche sei das
Manövrieren mit dem Rollstuhl wegen der engen Platzverhältnisse bei dort platziertem
Esstisch sehr schwierig. Bei einem Versuch zu kochen habe sich die
Beschwerdeführerin mit einer Pfanne verbrannt. Gewisse Ablagefächer und Kästchen
seien vom Rollstuhl aus nicht bedienbar.
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6.4.2 Auch im Rahmen der lebenspraktischen Begleitung geht der Einsatz von
geeigneten Hilfsmitteln einem Anspruch vor. Zu denken ist etwa an bauliche
Massnahmen an der Küche, zudem allenfalls an den Einsatz eines Rollstuhls mit
Stehhilfe. Die Invalidenversicherung kennt entsprechende Hilfsmittel, welche
übernommen werden, wenn die Voraussetzungen - namentlich jene der Erforderlichkeit
- gegeben sind, was genügt (im Unterschied zu diesem Sachverhalt hatte die IV im
Sachverhalt, welcher dem Bundesgerichtsentscheid i/S R. vom 6. März 2008,
8C_674/08, zugrunde lag, eine Kostenübernahme abgelehnt). Die Raumverhältnisse in
der Küche könnten ferner schon durch Umplatzieren des Esstischs verbessert werden.
Dass die Beschwerdeführerin sich bei ihrem Kochversuch verletzte, weil sie infolge von
Gefühllosigkeit der Beine eine Berührung mit der heissen Pfanne nicht spürte, lässt
nicht auf eine Unfähigkeit zur Verrichtung des Kochens schliessen. - Entsprechende
Hilfsmittel werden nach der Aktenlage zurzeit deshalb nicht benötigt und nicht
eingesetzt, weil die Mutter der Beschwerdeführerin für alle Familienmitglieder kocht.
6.5 Gemäss der Abklärung vom Januar 2013 wäre der Beschwerdeführerin das
Aufhängen und Abnehmen von Wäsche an einem Wäscheständer auf Sitzhöhe
prinzipiell möglich; zumindest eine Mithilfe könnte geleistet werden. Auch das Bügeln
sollte möglich sein, die Beschwerdeführerin habe es aber nie probiert. Das Einräumen
von Kleidern in Kommoden und Schränke sei so weit möglich, als diese zugänglich
seien. Für das Einsetzen von geeigneten Hilfsmitteln gilt das oben für den Bereich des
Kochens Erwähnte. Würden Waschmaschine und Wäschetrockner zugänglich
gemacht, stünde der Benutzung nichts im Weg.
6.6 Wie aus dem Abklärungsbericht hervorgeht, sollten Kleineinkäufe der
Beschwerdeführerin möglich sein. Die Überwindung der Schwierigkeiten bei der
Fortbewegung ist unter dem Aspekt der entsprechenden alltäglichen
Lebensverrichtung bereits berücksichtigt.
6.7 Dass die Beschwerdeführerin einen Haushalt selbständig führen und administrative
Aufgaben erledigen kann, da kognitiv keine Einschränkungen bestehen, ist
unbestritten.
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6.8 Die Beschwerdeführerin lässt jedoch vorbringen, sie bedürfe insofern einer
lebenspraktischen Begleitung, als sie sich ohne Überwachung überfordern und so ihre
Gesundheit gefährden würde. Da jedoch die Intelligenz wie erwähnt nicht beeinträchtigt
ist, ist ein solcher Bedarf nicht ausgewiesen.
6.9 Damit ist insgesamt festzuhalten, dass nach Berücksichtigung eines
Hilfsmitteleinsatzes kaum mehr ein erheblicher Bedarf an Dritthilfe besteht. Dass die
Beschwerdeführerin ohne solche Hilfe schwer verwahrlosen und/oder in ein Heim oder
eine Klinik eingewiesen werden müsste (vgl. hierzu Rz 8040 KSHI; Rz 8050.2 KSIH in
der Fassung ab 1. Januar 2014), ist deshalb nicht anzunehmen.
6.10 Dazu kommt, dass die Auswirkungen des Gesundheitsschadens einer
versicherten Person auf die Einsatzfähigkeit durch geeignete organisatorische
Massnahmen und die Mithilfe der Familienangehörigen möglichst zu mildern sind.
Diese Mithilfe geht weiter als die ohne Gesundheitsschaden üblicherweise zu
erwartende Unterstützung, doch darf den Angehörigen dadurch keine
unverhältnismässige Belastung entstehen. Keinesfalls darf die Bewältigung der
Haushalttätigkeit in einzelnen Funktionen oder insgesamt so auf die übrigen
Familienmitglieder überwälzt werden, dass gleichsam bei jeder festgestellten
Einschränkung danach gefragt werden müsste, ob sich ein Familienmitglied finden
lässt, das allenfalls für eine ersatzweise Ausführung der entsprechenden Teilfunktion in
Frage kommt. Geht es um die Mitarbeit von Familienangehörigen, ist stets danach zu
fragen, wie sich eine vernünftige Familiengemeinschaft einrichten würde, sofern keine
Versicherungsleistungen zu erwarten wären (vgl. Bundesgerichtsentscheid i/S K. vom
9. November 2007, I 1013/06 E. 7.2). In der konkreten Situation der
Beschwerdeführerin erledigt die Mutter den Hauptteil der Haushaltsarbeit für die
fünfköpfige Familie. Bei der Wohnungspflege sind auch die übrigen Familienmitglieder
beteiligt (der - wie die Mutter - nicht erwerbstätige Vater und die beiden Geschwister).
Eine gewisse zumutbare Mithilfe im Haushalt durch die Angehörigen ist in jedem Fall in
Anschlag zu bringen, auch wenn zu berücksichtigen ist, dass diese bereits durch die
Hilfe bei der Fortbewegung beansprucht werden.
7.
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Es ergibt sich zusammenfassend, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine
regelmässige erhebliche lebenspraktische Begleitung im Sinn von Art. 38 Abs. 3 Satz 1
IVV erforderlich ist. Dass nach der Aktenlage auf (bauliche) Massnahmen verzichtet
wird, weil die Haushalttätigkeit für die ganze Familie im Wesentlichen durch die Mutter
der Beschwerdeführerin übernommen wird, rechtfertigt nicht, von deren hypothetischer
Berücksichtigung (vgl. E. 2.4) abzusehen.
8.
Die Beschwerdeführerin lässt des Weiteren einwenden, die Abklärung vom Januar
2013 habe gezeigt, dass die früheren Abklärungen ungenügend gewesen seien und die
Beschwerdeführerin hilfsbedürftiger sei als früher angenommen. - Das
Versicherungsgericht hat am 20. März 2012 wie erwähnt entschieden, die Verneinung
der Hilflosigkeit bei der Lebensverrichtung Körperpflege sei korrekt. Eine
Verschlechterung des Gesundheitszustands (seit dem 8. August 2011) wird nicht
geltend gemacht. Die Beschwerdeführerin lässt aber vorbringen, es müssten neue
Erkenntnisse berücksichtigt werden. Ohne Dritthilfe sei der Beschwerdeführerin das
Duschen trotz behindertengerechten Umbaus des Badezimmers und eingebauten (aber
wegen seiner Einbuchtung völlig ungeeigneten) Duschstuhls absolut unmöglich. Sie
könne sich nicht selbständig richtig auf den Duschstuhl setzen. Sie könne sich auch
nicht duschen und gleichzeitig ihre gelähmten Beine halten (bzw. ihre Beine und Füsse
nicht selber waschen, weil sie ohne Dritthilfe kippen könnte) und sie könne auch nicht
auf einem Stuhl ohne Lehne frei sitzen. Wegen der Rutschgefahr auf dem nassen
Boden könne sie die Dusche schliesslich auch nicht selbständig verlassen. Sie habe
bei der [ehemals] angegebenen Selbständigkeit übertrieben. Nicht einmal der RAD-Arzt
habe diese Darstellung geglaubt, wie der Stellungnahme vom 17. Juni 2011 zu
entnehmen sei. Der Arzt hatte dort (act. 414-2) festgehalten, auch eine mittlere
Hilflosigkeit wäre (medizinisch betrachtet) möglich. Ob bei gelähmten
rollstuhlabhängigen Versicherten ein leichter oder mittlerer Grad an Hilflosigkeit
bestehe, hänge meist von deren Eigeninitiative und Selbständigkeit ab. Die ihm von der
Sachbearbeiterin vorgelegte Begründung zur Ablehnung einer erheblichen
Hilfsbedürftigkeit bei der Körperpflege betreffend die damaligen Einwände der
Beschwerdeführerin zum Nägelschneiden und Haarewaschen hat der Arzt bestätigt.
Wie im Entscheid vom 20. März 2012 dargelegt, war im Abklärungsbericht vom
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29. November 2010 festgehalten worden, die Beschwerdeführerin sei beim Duschen
einschliesslich des Haarewaschens selbständig. Von Hand war im Bericht damals
ergänzt worden, das sei der Fall, "sofern" das Badezimmer behindertengerecht
umgebaut sei. Wie der oben erwähnten Schilderung der Beschwerdeführerin zu
entnehmen ist, besteht ein behindertengerechter Umbau des Badezimmers und ist ein
Duschstuhl eingebaut. Dieser wird allerdings als wegen seiner Einbuchtung völlig
ungeeignet dargestellt. Von der am 20. März 2012 vorgenommenen gerichtlichen
Beurteilung ist jedoch vorliegend nicht abzuweichen. Zur Beseitigung der nachträglich
bezeichneten Erschwernisse wären, wenn nötig, zumutbarer Weise weitere
Massnahmen zu ergreifen oder Hilfsmittel einzusetzen. In Frage kämen etwa
ergänzende bauliche Massnahmen, ein Beingurt - wie ihn die Beschwerdeführerin
(zumindest früher) bei Transfers verwendete (vgl. IV-act. 290-2) - oder geeignete
Antirutschmatten. Ein Hilfsbedarf des erforderlichen Masses ist nicht anzunehmen,
zumal die Beschwerdeführerin gemäss dem Bericht des Paraplegiker Zentrums vom
3. Dezember 2012 (act. 460-6) in den Aktivitäten des täglichen Lebens (abgesehen von
unüblicher Notdurftverrichtung) selbständig ist und die Transfers (ausser
gelegentlichem Unterstützungsbedarf beim Autotransfer) ohne Hilfsmittel selbständig
durchführen kann.
9.
9.1 Insgesamt liegt damit ein Hilfsbedarf bei drei alltäglichen Lebensverrichtungen vor.
Es sind die Anspruchsvoraussetzungen einer Entschädigung für leichte Hilflosigkeit
nach Art. 37 Abs. 3 lit. a IVV erfüllt. Der Aspekt der ständigen und besonders
aufwendigen Pflege ist für den von der Beschwerdeführerin geltend gemachten
Anspruch auf Entschädigung wegen mittlerer Hilflosigkeit nicht von Bedeutung.
9.2 Nach dem massgeblichen Vergleichszeitpunkt - wie im Entscheid vom 20. März
2012 festgehalten - vom 21. Februar 2006 (IV-act. 273, ab 1. März 2005; die Mitteilung
vom 11. Juli 2007 erging nach einem Verfahren ab Mai 2007 ohne über das Einholen
eines Revisionsfragebogens und eines Arztberichts hinausgehende Abklärungen) hat
sich der relevante Sachverhalt im Sinn einer Verminderung der Hilflosigkeit verändert
(zu den grundsätzlichen Voraussetzungen bereits die E. 3.5 und 4.5 des Entscheids
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vom 20. März 2012). Dass eine Verschlechterung (betreffend den Bereich der
Körperpflege) eingetreten wäre, ist wie dargelegt nicht geltend gemacht worden.
9.3 Nach Art. 88a Abs. 1 IVV ist eine Verminderung der Hilflosigkeit für die
Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen,
in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird.
Sie ist injedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung
drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die
Herabsetzung oder Aufhebung der Hilflosenentschädigungen erfolgt nach Art. 88
Abs. 2 lit. a IVV frühestens vom ersten Tag des zweiten der Zustellung der Verfügung
folgenden Monats an (rückwirkend hingegen unter den Voraussetzungen von lit. b; vgl.
BGE 135 V 306, BGE 129 V 370). Die Beschwerdegegnerin hat die Herabsetzung ab
1. Juli 2013 verfügt, was gebilligt wird.
10.
10.1 Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen.
10.2 Nach Art. 69 Abs. 1 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die
Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen
Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand
und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200 bis 1000 Franken festgelegt. Eine
Entscheidgebühr von Fr. 600.-- erscheint vorliegend angemessen. Nach Art. 95 Abs. 1
VRP hat in Streitigkeiten jener Beteiligte die Kosten zu tragen, dessen Begehren ganz
oder teilweise abgewiesen werden. Die Beschwerdeführerin ist mit der Beschwerde
unterlegen. Sie hat die Gerichtskosten gesamthaft zu tragen. Mit dem von ihr
geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ist die geschuldete Gerichtsgebühr
getilgt.