Decision ID: c4255f89-c1f8-5865-80ad-17ad16378ddb
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Die Beschwerdeführerin, eine ugandische Staatsangehörige mit  Wohnsitz vor der Ausreise in Kampala, verliess ihr Heimatland  eigenen Angaben am 21. Januar 2008 und erreichte die Schweiz am 24. Januar 2008, wo sie gleichentags ein Asylgesuch stellte.
B. Am 21. Februar 2008 wurde die Beschwerdeführerin im C._ zu ihren Asylgründen befragt. Am 16. April 2008 ging beim D._per Telefax ein Bestätigunsschreiben der „(...)“ mit der Überschrift „to whom it may concern“, datiert vom 15. April 2008 ein, welches zu Handen der Asylakten an die Vorinstanz weitergeleitet wurde. Am 23. April 2008 erfolgte eine Anhörung durch die Vorinstanz.
C. Mit Verfügung vom 16. Juli 2008 (eröffnet 17. Juli 2008) lehnte das BFM das Asylgesuch der Beschwerdeführerin ab und verfügte ihre Wegweisung und den Vollzug. Zur Begründung führte es aus, die Schilderungen der Beschwerdeführerin genügten den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit nicht, so dass ihre asylrechtliche Relevanz nicht geprüft werden müsse.
D. Am 5. August 2008 gewährte das BFM der Beschwerdeführerin auf ihr Gesuch vom 31. Juli 2008 Einsicht in die Asylakten.
E. Mit Eingabe vom 15. August 2008 (Datum Poststempel) reichte die  durch ihren Rechtsvertreter beim  Beschwerde gegen die vorinstanzliche Verfügung ein und beantragte deren Aufhebung, die Feststellung ihrer  und die Asylgewährung. Eventualiter sei festzustellen, dass der Vollzug der Wegweisung unzulässig, unmöglich und unzumutbar sei und es sei die vorläufige Aufnahme anzuordnen. In  Hinsicht beantragte die Beschwerdeführerin die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege sowie den Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses. Mit ihrer Beschwerde reichte die  eine polizeiliche Vorladung vom 11. Februar 2008, ein
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Bestätigungsschreiben der (Kirche) vom 11. August 2008 sowie eine Fürsorgebestätigung als Beweismittel zu den Akten.
F. Mit Zwischenverfügung vom 25. August 2008 verfügte das , dass die Beschwerdeführerin den Ausgang des  in der Schweiz abwarten könne, wies die Gesuche um  der unentgeltlichen Rechtspflege und Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses ab und forderte die Beschwerdeführerin zur Bezahlung eines Kostenvorschusses auf, welcher am 8. September 2008 fristgerecht geleistet wurde.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Die  ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung. Sie ist daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48, 50 und 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
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2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachstehend aufgezeigt, handelt es sich vorliegend um eine solche, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG).
Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde vorliegend auf die  des Schriftenwechsels verzichtet.
4.
4.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 AsylG).
4.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
5.
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5.1 Zur Begründung ihres Asylgesuches machte die  im Wesentlichen geltend, sie sei lesbisch, werde deswegen von der Polizei gesucht und es drohe ihr im Heimatland eine Gefängnis- oder gar die Todesstrafe. Im September 2007 habe es Gerüchte , dass sie lesbisch sei, worauf sie von ihrer Mutter aus dem Haus gewiesen worden sei. Am 21. Dezember 2007 sei ihre Freundin, mit welcher sie seit dem Jahre 2006 zusammen gewesen sei, von der  verhaftet und dabei geschlagen worden. Die Beschwerdeführerin habe die Verhaftung beobachtet und ihrer Freundin zur Hilfe eilen , als ihr von einer Nachbarin gesagt worden sei, dass die Polizei auch nach ihr – der Beschwerdeführerin - suche, worauf sie  sei und seither von der Polizei gesucht werde. Seit diesem Tag habe sie sich bei E._, einem guten Bekannten und  ihres verstorbenen Vaters in Old Kampala versteckt. Diesem habe sie sich anvertraut und er habe ihre Ausreise organisiert und . Während der Zeit, als sie sich bei E._ aufgehalten habe, sei sie indessen von dessen Sohn F._ vergewaltigt worden. F._ habe ihr zudem gedroht, dass er sie bei der Polizei anzeigen werde.
5.2 Zur Begründung der das Asylgesuch ablehnenden Verfügung  das BFM im Wesentlichen aus, die Vorbringen der  seien aufgrund zu wenig konkreter, widersprüchlicher sowie  Angaben unglaubhaft. Insbesondere ihre Aussagen zu  zentralen Asylvorbringen, ihrer lesbischen Beziehung zu einer  älteren Frau und den daraus resultierenden , seien bloss allgemein, oberflächlich sowie ohne  ausgefallen. Trotz mehrmaliger Aufforderung habe sie zudem keine detaillierten Angaben zur Verhaftung ihrer Freundin, dem  und dem Verhalten der Nachbarn machen können, was von ihr indessen hätte erwartet werden können, zumal sie Zeugin dieses  gewesen sei. Darüber hinaus seien auch die allgemeinen  der Beschwerdeführerin über die Situation von Lesben in  dürftig ausgefallen. Angesichts der medialen Präsenz, der  zu solchen Ereignissen in Uganda sowie ihrer behaupteten persönlichen Situation hätte sie sich dazu eingehender äussern  müssen. Widersprüchlich seien sodann ihre Vorbringen in Bezug auf ihren Wohnort, seit sie von ihrer Mutter aus dem Haus gewiesen worden sei beziehungsweise zur Ausweisung aus dem Haus als , sowie zum Verhaftungsort ihrer Freundin. Die  habe sodann geltend gemacht, ihre Freundin im Jahre 2006 an der
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Sekundarschule kennengelernt zu haben. Es sei indessen nicht , wie eine damals 24-jährige Person die Sekundarschule  haben solle. Die Beschwerdeführerin habe auch auf Vorhalt  Ungereimtheit keine überzeugende Rechtfertigung geltend machen können. Die Art der Kontaktaufnahme sowie der Beginn der lesbischen Beziehung zu dieser Frau vermöge auch in diesem Lichte betrachtet nicht zu überzeugen. Aufgrund wenig überzeugender Vorbringen sei es ihr überdies nicht gelungen, den erstmals bei der einlässlichen  vom 23. April 2008 geltend gemachten sexuellen Übergriff von F._ sowie dessen Drohungen glaubhaft zu schildern.
5.3 In ihrer Beschwerde macht die Beschwerdeführerin im  geltend, entgegen der Ansicht der Vorinstanz sei die Gesamtheit ihrer Vorbringen nicht unglaubhaft, zumal sie schlüssige, genaue und widerspruchslose Angaben gemacht habe. Auf alle gestellten Fragen habe sie mit einer Genauigkeit und Ausführlichkeit geantwortet, die dem entspreche, was sie erlebt habe und sie unter Berücksichtigung der „Drucksituation“, in welcher sie sich während der Befragung  habe, habe abrufen können. Zu berücksichtigen sei, dass sie  des Erlebten traumatisiert sei und es ihr schwer gefallen sei, ihre Erlebnisse überhaupt zu schildern. Hinzu komme, dass es in  Kulturkreis keine Selbstverständlichkeit sei, frei von Ängsten und Schamgefühlen über intime sexuelle Erfahrungen zu sprechen. Diese kulturellen Unterschiede habe das BFM gänzlich ausgeklammert und ihre Vorbringen einseitig und zu ihren Ungunsten gewürdigt. Ferner sei sie bei der Erstbefragung zur Kürze ermahnt worden und diese  sei aufgrund ihrer Vorbringen zudem unzulässigerweise in  von zwei Männern durchgeführt worden. Die anlässlich der Bundesanhörung geltend gemachten zusätzlichen Angaben seien  als Ergänzungen und nicht als Widersprüche zu betrachten. Aus der Gesamtheit ihrer Angaben ergebe sich, dass sie lesbisch und  behördlichen Verfolgungsmassnahmen ausgesetzt sei.  gelte in Uganda als Verbrechen. Entsprechend gebe es auch keine Treffpunkte oder Organisationen für lesbische Frauen. Überspitzt seien sodann die Anforderungen der Vorinstanz an die Kenntnisse der Beschwerdeführerin zu den gesetzlichen Bestimmungen, welche die Situation der Lesben regelten. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz habe sie zudem sehr wohl Ausführungen zur sozialen Wertung von Lesben machen können.
Zum Beweis ihrer Vorbringen reichte die Beschwerdeführerin eine Vor-
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ladung der Polizei zu den Akten. Diese sei nach ihrer Ausreise  und ihr per E-Mail zugestellt worden. Weiter reichte sie ein  der (Kirche) ein. Darin wird bestätigt, dass sich die Beschwerdeführerin erkundigt habe, wie sie sich in der  Basiskirche engagieren könne. Zudem seien Möglichkeiten besprochen worden, wie sie in Kontakt mit lesbischen Frauen kommen könne.
5.4 Nach eingehender Prüfung der Vorbringen der  sowie der gesamten Akten ist die angefochtene Verfügung als  und praxiskonform zu bestätigen. Der Beschwerdeführerin  es in ihrer Rekurseingabe offensichtlich nicht, die vom BFM zu Recht hervorgehobenen Unglaubhaftigkeitsmerkmale in ihren  plausibel zu erklären. Ihre Asylvorbringen müssen auch nach  des Bundesverwaltungsgerichts als unsubstanziiert,  und nicht nachvollziehbar qualifiziert werden. Zwar soll nicht  werden, dass Homosexualität in ihrem Heimatland ein unter Strafe stehendes Verbrechen darstellt (Art. 140 des ugandischen ) und dass homosexuelle Menschen aufgrund ihrer  Orientierung von verschiedener Seite ins Visier genommen und Repressionen ausgesetzt sind, was indessen nichts daran ändert, dass die Vorbringen der Beschwerdeführerin in Bezug ihre Homosexualität und die angeblich daraus und insbesondere aus ihrer Beziehung resultierenden Verfolgung nicht als glaubhaft betrachtet werden können. Gerade vor diesem Hintergrund ist insbesondere nicht nachvollziehbar, dass sie durch ihr Verhalten in der Öffentlichkeit (vgl. dazu etwa A 11, S. 8 und 11) das Risiko auf sich genommen hätte, dass ihre sexuelle Neigung von Dritten wahrgenommen werden . Aufgrund unsubstanziierter und realitätsfremder Angaben sind  auch sowohl ihre Vorbringen zu ihrer angeblichen Beziehung zu ihrer damals 24 jährigen Freundin als auch zu deren Verhaftung als unglaubhaft zu bezeichnen. Zur Vermeidung unnötiger  kann grundsätzlich auf die entsprechenden Darlegungen der  verwiesen werden, zumal weder die Einwendungen in der  noch die eingereichten Beweismittel zu einer anderen Beurteilung der Sachlage zu führen vermögen. Soweit die von der  eingereichten Beweismittel ist festzuhalten, dass diese, wie bereits mit Zwischenverfügung des  vom 25. August 2008 festgehalten, nicht zu einem anderen  des Verfahrens zu führen vermögen, zumal die polizeiliche  lediglich in Form einer leicht fälschbaren Kopie vorliegt.
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5.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin nicht darzutun vermochte, dass sie einer Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG ausgesetzt war oder begründete Furcht hat, einer solchen ausgesetzt zu werden. Sie kann daher nicht als Flüchtling anerkannt werden. Die Vorinstanz hat das Asylgesuch der Beschwerdeführerin im Ergebnis zu Recht abgelehnt.
6.
6.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
6.2 Die Beschwerdeführerin verfügt weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung  solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; Entscheidungen und Mitteilungen der  Asylrekurskommission [EMARK] 2001 Nr. 21).
7.
7.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
7.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie  läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
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Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4.  1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
7.3 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. MARIO GATTIKER, Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Da es der Beschwerdeführerin nicht gelungen ist, eine asylrechtlich  Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen  im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr der Beschwerdeführerin in den Heimatstaat ist  unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen der  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass sie für den Fall  Ausschaffung in den Heimatstaat dort mit beachtlicher  einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des  Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Folterausschusses müsste die Beschwerdeführerin eine  Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihr im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren ; EGMR, Bensaid gegen Grossbritannien, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Auch die  Menschenrechtssituation im Heimatstaat lässt den  zum heutigen Zeitpunkt klarerweise nicht als unzulässig erscheinen. Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung  im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
7.4 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner
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Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG – die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
7.5 Weder die allgemeine Lage in Uganda noch die persönliche  der Beschwerdeführerin lassen auf eine konkrete Gefährdung schliessen. Schliesslich bestehen keine anderen Hinweise, dass sie bei einer Rückkehr in den Heimatstaat in eine konkrete, ihre Existenz bedrohende Situation geraten könnte. Gestützt auf ihre Angaben ist sodann davon auszugehen, dass sie in ihrem Heimatstaat über ein  verfügt (vgl. A 11, S. 4). Unter diesen Umständen kann der Vollzug der Wegweisung der noch jungen und soweit aktenkundig gesunden Beschwerdeführerin als zumutbar bezeichnet werden.  nichts zu ändern vermag der blosse und nicht substanziierte Hinweis in der Rekurseingabe, wonach die Beschwerdeführerin  des Erlebten traumatisiert sei.
7.6 Schliesslich obliegt es der Beschwerdeführerin, sich bei der  Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr  Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AuG).
8. Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu . Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig,  und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
9. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist nach dem Gesagten abzuweisen.
10. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG) und auf insgesamt Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsge-
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richt [VGKE, SR 173.320.2]). Sie sind durch den am 8. September 2008 in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss gedeckt und mit diesem zu verrechnen.
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