Decision ID: cfb00568-59e8-5e3c-89df-043ca5b1f911
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Eigenen Angaben zufolge verliess der Beschwerdeführer sein  am 22. August 2005 und gelangte am 24. August 2005 in die Schweiz, wo er gleichentags um Asyl nachsuchte. Dazu wurde er am 7. September 2005 im Empfangs- und Verfahrenszentrum B._ summarisch befragt. Am 27. September 2005 führte die zuständige kantonale Behörde die Anhörung zu den Asylgründen durch.
Anlässlich der Befragungen machte der Beschwerdeführer im  geltend, er stamme aus C._ und habe seit 1994 bis zu seiner Ausreise in D._ gewohnt, wo er ein Hotel mit Restaurant geführt habe. In seinem Hotel habe es einen Raum mit drei Betten gegeben, den er am (Datum) an drei Personen vermietet habe. Diese hätten jeweils früh morgens das Haus verlassen und seien spät abends wieder zurückgekommen. Nach zwei Wochen hätten sie das Hotel wieder verlassen. In der Folge sei die Polizei gekommen, habe das Hotel des Beschwerdeführers durchsucht und dabei Papiere der drei Personen, bei denen es sich um Maobaadi gehandelt habe, gefunden. Darauf hin sei der Beschwerdeführer verhaftet, zu seiner Beziehung zu den Maobaadi befragt und einige Zeit auf dem Posten festgehalten worden. Nachdem ein ehemaliger Gemeinderat aus dem Dorf für ihn gebürgt habe, sei er freigekommen.
Er habe zuvor auch Probleme mit den Maobaadi gehabt, die ihm  hätten, seine zehn Maulesel zu vermieten. Aufgrund dieses  habe er die Tiere verkaufen müssen. Weil er keine Tiere mehr  habe und auch sein Hotel geschlossen worden sei, habe er keine Existenzgrundlage mehr gehabt und sich zur Ausreise entschlossen.
B. Mit Verfügung vom 29. Juni 2006 – eröffnet am 3. Juli 2006 – lehnte das Bundesamt das Asylgesuch des Beschwerdeführers ab und  die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug an.
C. Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 2. August 2006 Beschwerde bei der vormals zuständigen  Asylrekurskommission (ARK) und beantragte die Aufhebung
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der angefochtenen Verfügung, die Anerkennung der  und die Gewährung von Asyl. Eventualiter sei wegen  oder Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs die vorläufige Aufnahme anzuordnen.
D. Am 3. August 2006 bestätigte die ARK den Eingang der Beschwerde.
Mit Zwischenverfügung der ARK vom 9. August 2006 hielt die damals zuständige Instruktionsrichterin fest, der Beschwerdeführer könne den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten und verzichtete auf die Erhebung eines Kostenvorschusses.
E. In seiner Vernehmlassung vom 6. Oktober 2006 wies das BFM auf die Beruhigung der allgemeinen Lage in Nepal hin, hielt vollumfänglich an seinen Erwägungen fest und beantragte die Abweisung der .
F. Im Januar 2009 übernahm der vorsitzende Richter die  von der vormals zuständigen Instrulktionsrichterin.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17.  2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das Bundesamt für Migration (BFM) gehört zu den  nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des . Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im  von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
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1.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat am 1. Januar 2007 die  der am 31. Dezember 2006 bei der ARK hängigen Rechtsmittel übernommen. Das neue Verfahrensrecht ist anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht. Der  ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Der Beschwerdeführer ist daher zur Einreichung der  legitimiert (Art. 108 Abs. 1 AsylG, Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und Art. 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. Ob die Vernehmlassung vom 6. Oktober 2006 dem Beschwerdeführer durch die ARK zur Kenntnis gebracht worden ist, lässt sich aufgrund der Akten dieser Vorgängerorganisation nicht mehr mit Sicherheit . Vorsichtshalber ist dem Beschwerdeführer einer Kopie dieser Stellungnahme des BFM zusammen mit diesem Urteil zuzustellen.  des Vernehmlassungsinhalts war und ist dazu nicht das  Gehör zu gewähren.
4. 4.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 AsylG).
4.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrschein-
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lichkeit für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
5. 5.1 Die Vorinstanz machte zur Begründung ihres ablehnenden  im Wesentlichen geltend, die Flüchtlingseigenschaft sei dann glaubhaft gemacht, wenn sie aufgrund des dargelegten  oder allfälliger Beweismittel als überwiegend wahrscheinlich . Die Schilderung eines Sachverhalts genüge den  an die Glaubhaftmachung jedoch nicht, wenn sie in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sei, den  nicht entspreche oder massgeblich auf gefälschte oder  Beweismittel abgestützt werde. Vorbringen seien dann , wenn im Verlauf des Verfahrens zu wesentlichen Punkten unterschiedliche Angaben gemacht würden.
Die Aussagen des Beschwerdeführers seien sowohl bezüglich der  Razzia in seinem Hotel als auch in Bezug auf den genauen Zeitpunkt seiner Festnahme und die Dauer seiner Haft widersprüchlich ausgefallen. So habe er anlässlich der Summarbefragung ausgesagt, irgend jemand habe die Polizei informiert, während er im Rahmen der kantonalen Einvernahme von einer normalen Kontrolle, die in dieser Weise überall durchgeführt werde, gesprochen habe. Weiter habe er anlässlich der Summarbefragung gesagt, am (Datum) von der Polizei festgenommen worden und drei Tage in Haft gewesen zu sein. An der kantonalen Anhörung hingegen habe er geltend gemacht, am (Datum) verhaftet und gleichentags wieder freigelassen worden zu sein. Auf Vorhalt der Widersprüche habe der Beschwerdeführer keine Erklärungen vorbringen können, die geeignet gewesen wären, diese zu entkräften. Somit könnten seine Vorbringen hinsichtlich der Razzia und der anschliessenden Inhaftierung nicht geglaubt werden.  habe der Beschwerdeführer den schweizerischen Asylbehörden keine Reise- oder Identitätspapiere abgegeben, obwohl er hierzu mehrmals aufgefordert worden sei. Was die eingereichte Fotokopie  Identitätskarte betreffe, so komme diesem Papier kein Beweiswert zu. Somit stehe die Identität des Beschwerdeführers nicht fest.
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Abgesehen von der dargelegten Unglaubhaftigkeit der Vorbringen des Beschwerdeführers komme diesen auch keine asylrechtliche Relevanz zu. Für die Bestimmung der Flüchtlingseigenschaft sei der Zeitpunkt des Asylentscheids massgebend. Angesichts der aktuellen Lage in Nepal sei zu betonen, dass sich die Situation im Heimatland des  seit seiner Ausreise massgeblich verändert habe. Die Maobaadi, an welche der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge während zweier Wochen ein Zimmer vermietet habe, würden seit dem Waffenstillstand von Ende April 2006 von der neuen nepalesischen Regierung nicht mehr als verbotene Terrororganisation betrachtet und seien mit dieser an den Friedensgesprächen mitbeteiligt. Diese  habe insgesamt zu einer Entspannung und zu einer  Verbesserung der Menschenrechtssituation im ganzen Land . Somit sei davon auszugehen, dass für Personen, welche  worden seien, die Maobaadi unterstützt zu haben, aufgrund der zwischenzeitlich eingetretenen politischen Lage keine begründete Furcht vor Verfolgung mehr bestehe. Die geltend gemachte Angst des Beschwerdeführers vor künftiger Verfolgung durch die Polizei sei  asylrechtlich nicht relevant. Für Personen, welche trotz der  Situation weiterhin Bedrängungen durch die Maobaadi , bestehe schliesslich die Möglichkeit, sich diesen  Massnahmen – gestützt auf die in Nepal gewährte  – durch Wohnsitznahme in einem anderen Teil des  zu entziehen.
Die Vorbringen des Beschwerdeführers hielten somit den  an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG sowie jenen an die Glaubwürdigkeit gemäss Art. 7 AsylG nicht stand. Demzufolge  er die Flüchtlingseigenschaft nicht, so dass sein Asylgesuch  sei. Ausserdem qualifizierte das BFM den Vollzug der  des Beschwerdeführers als zulässig, zumutbar und möglich.
5.2 In seiner Beschwerde führte der Beschwerdeführer  aus, zwar habe sich die Lage in seinem Heimatland verbessert, sie sei jedoch nach wie vor prekär und keinesfalls nachhaltig sicher. Eine Rückkehr in Sicherheit sei zum heutigen Zeitpunkt nicht . Die Maoisten seien sich im Friedensprozess nicht einig und es scheine zu einer Abspaltung zu kommen. Verschiedenen Berichten  sei von einer baldigen Verschlechterung der Situation in Nepal auszugehen. Somit habe er nach wie vor begründete Furcht vor  durch die Polizei und die Maobaadi, weshalb die Flüchtlingsei-
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genschaft festzustellen und ihm Asyl zu gewähren sei. Die Vorinstanz habe ihm vorgeworfen, seine Aussagen bezüglich der Ursache der  Razzia in seinem Hotel seien widersprüchlich ausgefallen. Den Grund der Razzia könne er nicht mit Sicherheit nennen, vielmehr habe er Möglichkeiten aufgezeigt, die zur Razzia geführt haben . Was das Datum und die Dauer seiner Festnahme anbelange, müsse es sich um ein Missverständnis handeln. Er sei am (Datum) festgenommen und gleichentags wieder freigelassen worden.  erweise sich der Vollzug der Wegweisung als unzulässig und .
5.3 In ihrer Vernehmlassung vom 27. Dezember 2006 hielt die  fest, die allgemeine Situation in Nepal habe sich entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers seit dem erstinstanzlichen  weiter beruhigt. So hätten sich die nepalesische Armee und die Maobaadi beispielsweise im August 2006 bezüglich der Bedingungen einer gegenseitigen Entwaffnung geeinigt.
6. Aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt sich, dass den  des Beschwerdeführers die flüchtlings- und vollzugsrechtliche  klar abzusprechen ist. Die Frage der Glaubhaftigkeit der  gemachten Verfolgung und der tatsächlichen Identität des  kann damit letztlich offen bleiben.
6.1 Massgeblich für die Beurteilung der Flüchtlingseigenschaft ist die Situation im Zeitpunkt des Asylentscheids. Ausgangspunkt der Prüfung ist die Frage nach der im Zeitpunkt der Ausreise vorhandenen Furcht vor einer absehbaren Verfolgung im Heimatstaat. Veränderungen der objektiven Situation im Heimatstaat zwischen Ausreise und  sind zugunsten oder zulasten der gesuchstellenden Person zu berücksichtigen (vgl. BVGE 2008/4 E. 5.4 S. 38 f.).
6.1.1 Das BFM hat zutreffend festgestellt, dass sich die allgemeine Lage in Nepal seit der Ausreise des Beschwerdeführers wesentlich verändert hat. Bereits die als Vorgängerorganisation des  tätige ARK hatte die allgemeine Situation in Nepal ausführlich beurteilt und festgestellt, die allgemeine Sicherheits- und Menschenrechtslage habe sich seit der Aufnahme von  und Maoisten ("Communist Party of Nepal" [CPN-M]) und der Regierung beziehungsweise der Verkündung der Maoisten vom 28. Juli 2006, den Waffenstillstand zu verlängern, erheblich verbessert
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(vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen  [EMARK] 2006 Nr. 31 E. 4.3.4 und 4.3.5 S. 332 ff.).
6.1.2 Diese erfreuliche Entwicklung hat sich in der Folge weiter . Am 21. November 2006 unterzeichneten die Regierung und die Maoisten ein Friedensabkommen. Gemäss diesem Vertrag beteiligten sich die Maoisten am Übergangsparlament und stellten 73 der 330 . Im Dezember 2006 wurde die Interimsverfassung . Am 15. Januar 2007 beschloss das Übergangsparlament  Auflösung, und es erfolgte die Neubestellung des interimistischen Parlaments, welchem 83 Abgeordnete der Maoisten angehörten. Nach einigen Verzögerungen wurde am 16. Januar 2007 mit der  der Maoisten begonnen. Am 10. April 2008 erfolgte die Wahl der verfassungsgebenden Versammlung. Dabei wurden die Maoisten vor dem Nepali Congress zur stärksten Kraft. Am 28. Mai 2008 kam die verfassungsgebende Versammlung zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Gleich zu Beginn der konstituierenden Sitzung schuf die Versammlung die fast 240 Jahre alte Monarchie ab und erklärte das Land zur Republik. Am 11. Juni 2008 verliess der entmachtete Monarch Nepals, König Gyanendra, seinen Palast in Kathmandu. Die  Versammlung wählte schliesslich am 21. Juli 2008 Ram Baran Yadav vom Nepali Congress zum ersten Präsidenten der Republik, und am 15. August 2008 wählte sie den Chef der Maoisten, Pushpa Kamal Dahal (Prachanda), zum Ministerpräsidenten. Auch wenn  der nach wie vor gewaltbereiten Young Communist League (YCL) sowie ethnische Spannungen in der Terai-Redion offenbar andauerten und die Gewaltakte beider vormaligen Konfliktparteien kaum  geahndet wurden (vgl. hierzu etwa HUMAN RIGHTS WATCH / Country Summary / Januar 2009), kann insgesamt eine seit der Ausreise des Beschwerdeführers nachhaltig verbesserte Situation vor Ort  werden.
6.2 In Anbetracht dieser vorstehend dargelegten Entwicklung geht das Bundesverwaltungsgericht davon aus, dass für den Beschwerdeführer – entgegen den Vorbringen in der Rechtsmittelschrift – jedenfalls im heutigen Zeitpunkt keine begründete Furcht vor einer künftigen  durch die Sicherheitskräfte besteht. Mit dem Machtwechsel  der Regierungsbeteiligung dürfte auf Seiten der  auch kein Interesse mehr daran bestehen, den Beschwerdeführer unter Druck zu setzen. Es kann deshalb darauf verzichtet werden, auf die Ausführungen in der Beschwerde weiter einzugehen, da sie im ak-
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tuellen Zeitpunkt am Ergebnis offensichtlich nichts zu ändern .
6.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer für den aktuellen Zeitpunkt keine Gründe nach Art. 3 AsylG glaubhaft machen oder nachweisen kann. Die Vorinstanz hat das Asylgesuch des Beschwerdeführers demnach zu Recht abgelehnt.
7. 7.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
7.2 Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung  solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; EMARK 2001 Nr. 21).
8. 8.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
8.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie  läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Über-
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einkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4.  1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
8.3 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. MARIO GATTIKER, Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich  Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non- im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers nach Nepal ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall  Ausschaffung nach Nepal dort mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder  ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des Europäischen  für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti- müsste der Beschwerdeführer eine konkrete Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren Hinweisen; EGMR,  gegen Grossbritannien, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Auch die allgemeine  in Nepal lässt den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen. Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der  Bestimmungen zulässig.
8.4 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG – die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft
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zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
Wie bereits vorstehend in Erwägung 5 ausführlich dargelegt, hat sich die allgemeine Lage in Nepal seit der Ausreise des Beschwerdeführers wesentlich verändert. Aktuell ist die Situation in Nepal somit nicht , als dass von einer Situation landesweiter allgemeiner Gewalt gesprochen werden muss, weshalb die Rückkehr nach Nepal als  zu bezeichnen ist.
Auch aufgrund der persönlichen Situation des Beschwerdeführers sind keine Gründe ersichtlich, die gegen die Zumutbarkeit des  sprechen. Es ist zwar möglich, dass er bei einer  nach Nepal aufgrund seiner mehrjährigen Landesabwesenheit mit gewissen Schwierigkeiten konfrontiert werden könnte. Indessen hat er die prägenden Jahre in Nepal verbracht, wo er die Schule besucht und später ein eigenes Hotel mit Restaurant geführt hat. Zudem ist der  vergleichsweise jung und leidet – soweit aus den  ersichtlich – nicht an behandlungsbedürftigen Krankheiten.  verfügt er in seiner Heimat über ein familiäres und soziales Netz. Blosse soziale und wirtschaftliche Schwierigkeiten, von denen die  Bevölkerung im Allgemeinen betroffen ist, genügen nicht, um eine Gefährdung im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG darzustellen (vgl. die weiterhin zutreffende Praxis der ARK in EMARK 2005 Nr. 24 E. 10.1 S. 215). Sodann steht es dem Beschwerdeführer frei und ist ihm auch zuzumuten, sich im Bedarfsfall an einem anderen als seinem bisherigen Wohnort niederzulassen. Der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Nepal erweist sich demnach als zumutbar.
8.5 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der  Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr  Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AuG).
9. Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu . Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig,  und möglich bezeichnet. Nach dem Gesagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
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10. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Gründe für die subeventualiter beantragte Rückweisung der Akten an die  ergeben sich aus den Akten nicht. Die Beschwerde ist damit abzuweisen.
11. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem  aufzuerlegen und auf Fr. 600.-- festzusetzten (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG, Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
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