Decision ID: 51422a64-1fb8-5518-b335-9a80fe4f80cb
Year: 2017
Language: de
Court: FR_TC
Chamber: FR_TC_007
Canton: FR
Region: Espace_Mittelland
Law Area: public_law

Sachverhalt
A. A._ (Beschwerdeführer), geboren im Jahr 1981, ist polnischer Staatsbürger. Am 1. Juli 2016 reiste er in die Schweiz ein. In seiner Ankunftserklärung und dem Gesuch um eine Aufenthaltsbewilligung vom 2. November 2016 gab er an, dass er auf Stellensuche sei bzw.  versuchen werde, sich selbständig zu machen. Er legte dem Gesuch eine  seiner Mutter bei, welche bei ihrem Lebenspartner in B._ wohnt.
B. Am 16. November 2016 forderte das Amt für Bevölkerung und Migration (Vorinstanz) den Beschwerdeführer auf, diverse Unterlagen betreffend seine Tätigkeiten einzureichen.
C. Der Beschwerdeführer legte am 23. November 2016 insbesondere dar, dass er gelernter Grafik- und Webdesigner sei. Er habe zurzeit keine Organisationsstruktur für seine mögliche  Geschäftstätigkeit und beschäftige niemanden. Sein Zielmarkt seien sowohl natürliche Personen als auch Unternehmen. Er benötige nicht viele Mittel; in seiner Wohnung – wobei der Mietvertrag auf seine Mutter laute – habe er einen guten PC mit Internetverbindung und einen Raum mit Schreibtisch, von wo aus er arbeiten könne.
D. Am 12. Dezember 2016 teilte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit, dass sie gedenke, sein Gesuch um eine Aufenthaltsbewilligung abzulehnen. Hierzu nahm der Beschwerdeführer am 17. Dezember 2016 Stellung: Er legte im Wesentlichen dar, dass er seit Juli 2016 als Tourist in der Schweiz lebe, um Deutsch zu lernen. Ab Januar 2017 werde er im Internet Werbung für seine  als Grafikdesigner machen. Er sei aber auch bereit, eine andere Arbeit zu übernehmen, beispielsweise als Erntehelfer bei Bauern oder andere Gelegenheitsjobs, und er schaue sich  um. Gerne würde er eine unbefristete Stelle erhalten. Zu seiner finanziellen Situation legte er dar, dass seine Mutter von ihrem Partner unterstützt werde. Sie verdiene mit ihren  monatlich etwa CHF 1'300.-, ab Dezember würden es CHF 1'600.- sein, da sie dann noch eine zusätzliche Anstellung erhalte. Sie hätten es bisher geschafft, mit diesem Geld , und wenn er noch etwas dazuverdienen könne, sehe er kein Problem, dies auch weiterhin zu schaffen.
E. Mit Verfügung vom 10. Januar 2017 hat die Vorinstanz das Gesuch des Beschwerdeführers um eine Aufenthaltsbewilligung abgewiesen und diesen weggewiesen. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, dass der Beschwerdeführer seit dem 1. Juli 2016 Zeit gehabt habe, eine Stelle zu finden oder die Ausübung einer selbständigen Erwerbstätigkeit zu belegen. Er habe  keine Stelle gefunden und sei auch nicht in der Lage gewesen, begründete Aussicht auf eine Beschäftigung geltend zu machen. Sein Projekt der Ausübung einer selbständigen Tätigkeit habe bisher kein konkretes Ergebnis gebracht und verschaffe ihm kein Einkommen. Unter diesen  seien die Voraussetzungen für die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zum Zweck der Stellensuche oder für den Aufbau einer Existenz als Selbständiger nicht erfüllt. Er verfüge zudem nicht über die erforderlichen finanziellen Mittel für einen Aufenthalt in der Schweiz ohne Ausübung einer Erwerbstätigkeit.
F. Am 2. Februar 2017 hat der Beschwerdeführer gegen diese Verfügung Beschwerde an das Kantonsgericht erhoben. Er beantragt sinngemäss die Aufhebung der Verfügung und die  einer Aufenthaltsbewilligung. Zur Begründung legt er insbesondere dar, dass er gerne in der Schweiz in der Nähe von seiner Mutter leben würde. Er habe als Einzelkind nicht viele Verwandte in Polen und auch keine Arbeit. Er lerne Deutsch und verstehe die Sprache immer besser. Weiter beherrsche er polnisch und englisch. Ab März würden die Chancen für eine Anstellung sehr gut
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stehen; er sei mit mehreren Arbeitgebern im Bereich des Gartenbaus in Verhandlungen. Seine Mutter wohne seit sechs Jahren bei ihrem Lebenspartner in B._. Dieser komme für alle ihre Auslagen auf. Auf ihrem Einkommen lasteten demnach keine weiteren Verpflichtungen und sie komme für seine Miete auf.
G. Mit Stellungnahme vom 31. März 2017 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der .
H. Am 12. April 2017 gibt die Instruktionsrichterin dem Beschwerdeführer Gelegenheit, bis zum 27. April 2017 darzulegen, dass er mittlerweile eine Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, bzw. seine Suchbemühungen und die begründete Aussicht auf eine Beschäftigung nachzuweisen. Dieser lässt sich hierzu am 26. April 2017 vernehmen.

I. Auf die weiteren Parteivorbringen und die eingereichten Unterlagen wird – soweit für die  erforderlich – im Rahmen der Erwägungen eingegangen.
Erwägungen
1. Das Kantonsgericht ist zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig (Art. 114 Abs. 2 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1991 über die Verwaltungsrechtspflege [VRG; SGF 150.1] in Verbindung mit Art. 7 Abs. 2 des kantonalen Ausführungsgesetzes vom 13. November 2007 zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer [AGAuG; SGF 114.22.1]). Der Beschwerdeführer ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 76 VRG). Die Beschwerdefrist wurde eingehalten (Art. 79 Abs. 1 VRG). Auch wurde der Kostenvorschuss von CHF 800.- rechtzeitig bezahlt (Art. 128 VRG). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.
2. Mit der Beschwerde an das Kantonsgericht können die Verletzung des Rechts  Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden. Die Rüge der Unangemessenheit ist vorliegend ausgeschlossen (Art. 77 f. VRG).
3. Nach Art. 81 Abs. 2 VRG kann der Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren Tatsachen und Beweismittel geltend machen, die im Verfahren vor der Vorinstanz nicht aufgeführt wurden. Abzustellen ist entsprechend auf die tatsächlichen Verhältnisse im Zeitpunkt des gegenwärtig zu fällenden Entscheides (vgl. Urteil BGer 2C_651/2008 vom 20. April 2009 E. 4.2; BGE 135 II 369 E. 3.3).
4. a) Als Staatsbürger von Polen kann sich der Beschwerdeführer auf das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft (nunmehr der Europäischen Union) und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit berufen (Freizügigkeitsabkommen, FZA; SR 0.142.112.681).
b) Gestützt auf Art. 2 Abs. 1 Anhang I FZA hat der Beschwerdeführer das Recht, sich in das Hoheitsgebiet einer anderen Vertragspartei zu begeben, um sich eine Beschäftigung zu , und sich während eines angemessenen Zeitraums von bis zu sechs Monaten dort , sofern dies erforderlich ist, um von den seiner beruflichen Befähigung entsprechenden  Kenntnis zu nehmen und ggf. die erforderlichen Massnahmen im Hinblick auf seine Einstellung zu treffen. Art. 18 der Verordnung vom 22. Mai 2002 über die Einführung des freien Personenverkehrs (VEP; SR 142.203) bestimmt hierzu weiter, dass EU- und EFTA-Angehörige zur
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Stellensuche bis zu einem Aufenthalt von drei Monaten keine Bewilligung benötigen (Abs. 1). Für eine länger dauernde Stellensuche erhalten sie eine Kurzaufenthaltsbewilligung EU/EFTA mit  Gültigkeitsdauer von drei Monaten im Kalenderjahr (Abs. 2). Diese Bewilligung kann bis zu einem Jahr verlängert werden, sofern die EU- und EFTA-Angehörigen Suchbemühungen  und begründete Aussicht auf eine Beschäftigung besteht (Abs. 3).
Demnach können sich EU-Bürger in die Schweiz begeben und während insgesamt sechs Monaten eine neue Stelle suchen, sofern dies erforderlich erscheint (Urteil BGer 2C_967/2010 vom 17. Juni 2011 E. 4.3). Der Aufenthalt zur Stellensuche ist während der ersten drei Aufenthaltsmonate . Verlängert wird der Aufenthalt mit Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung EG/EFTA hernach zunächst für drei Monate im Kalenderjahr zwecks Stellensuche. Die Bewilligung kann nach Art. 18 Abs. 3 VEP zu diesem Zweck indessen bis zu einem Jahr verlängert werden, wenn Suchbemühungen nachgewiesen werden und begründete Aussicht auf eine Beschäftigung , wobei hinsichtlich dieser Verlängerung kein Rechtsanspruch besteht (vgl. SPESCHA, in Kommentar Migrationsrecht, 4. Aufl. 2015, Art. 2 Anhang I FZA N. 1; siehe STAATSSEKRETARIAT FÜR MIGRATION, Weisungen VEP, Januar 2017, Ziff. 8.2.5, zum fehlenden Rechtsanspruch).
c) Gemäss Art. 12 Anhang I FZA erhält überdies ein Staatsangehöriger einer , der sich zwecks Ausübung einer selbständigen Erwerbstätigkeit im Hoheitsgebiet einer  Vertragspartei niederlassen will, eine Aufenthaltserlaubnis mit einer Gültigkeitsdauer von  fünf Jahren, sofern er den zuständigen nationalen Behörden nachweist, dass er zu  Zweck niedergelassen ist oder sich niederlassen will (Abs. 1).
Als Nachweis der selbständigen Erwerbstätigkeit genügt grundsätzlich die Errichtung eines  oder einer Betriebsstätte mit effektiver und existenzsichernder Geschäftstätigkeit in der Schweiz. Diese ist durch das Vorlegen von Geschäftsbüchern zu belegen (vgl. hierzu STAATSSEKRETARIAT FÜR MIGRATION, Weisungen VEP, Januar 2017, Ziff. 4.3.2; SPESCHA, in  Migrationsrecht, 4. Aufl. 2015, Art. 12 Anhang I FZA N. 1).
d) Ferner erhält nach Art. 24 Abs. 1 Anhang I FZA eine Person, welche die  einer Vertragspartei besitzt und keine Erwerbstätigkeit im Aufenthaltsstaat ausübt und dort kein Aufenthaltsrecht aufgrund anderer Bestimmungen des Freizügigkeitsabkommens hat, eine Aufenthaltserlaubnis mit einer Gültigkeitsdauer von mindestens fünf Jahren, sofern sie den  dafür erbringt, dass sie für sich selbst und ihre Familienangehörigen über ausreichende  Mittel verfügt, sodass sie während ihres Aufenthalts keine Sozialhilfe in Anspruch  müssen (lit. a), und über einen Krankenversicherungsschutz verfügt, der sämtliche Risiken abdeckt (lit. b).
Massgebend für die Bemessung der erforderlichen Mittel sind laut Art. 16 VEP die Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien). In BGE 135 II 265 hat das Bundesgericht, unter Bezugnahme auf die  des Europäischen Gerichtshofs, ausdrücklich festgehalten, dass die finanziellen Mittel auch von Familienangehörigen oder sonstigen Dritten stammen können. Es wäre , dem Kriterium der ausreichenden finanziellen Mittel ein weiteres nach der Herkunft dieser Mittel hinzuzufügen (BGE 135 II 265 E. 3.3). Ohne weiteres zulässig sei es jedoch zu prüfen, ob die Drittmittel auch tatsächlich zur Verfügung stünden und ob sie zusammen mit den eigenen  seien (BGE 135 II 265 E. 3.4).
5. Der Beschwerdeführer reiste vorliegend am 1. Juli 2016 in die Schweiz ein. Am 2. November 2016 – mithin erst nach mehr als vier Monaten – stellte er ein Gesuch um eine Aufenthaltsbewilli-
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gung zur Stellensuche bzw. zur Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit. Mit Verfügung vom 10. Januar 2017, d.h. nach insgesamt über sechsmonatiger Anwesenheit des  in der Schweiz – hat die Vorinstanz dieses Gesuch abgewiesen.
a) Der Beschwerdeführer erklärt in seiner Beschwerde und in seiner Eingabe vom 26. April 2017, dass er zurzeit keiner Arbeit nachgehe, aber nach wie vor auf Stellensuche sei. In seiner Beschwerde legte er insbesondere dar, dass seine Chancen für eine Anstellung ab März 2017 sehr gut stünden; er sei mit mehreren Arbeitgebern im Bereich des Gartenbaus in Verhandlungen. Am 26. April 2017 informierte er das Kantonsgericht auf Aufforderung der Instruktionsrichterin hin, dass er nach wie vor keiner Arbeit nachgehe. Er habe aber mehrere noch offene Stellengesuche, nämlich bei der C._ AG in D._ und der E._ SA in F._; bei Letzterer habe er noch einen offenen Termin für ein Telefongespräch. Eine Gartenbaufirma habe ihm damals im November 2016 zugesagt, dass er sich im März 2017 bei ihnen melden dürfe, da sie in dieser Jahreszeit jeweils viele Arbeiter suchten. Leider habe ihm jedoch dieser Betrieb  März 2017 mitgeteilt, dass es keine Stelle für ihn gebe, da sie immer dieselben Personen anstellten. Er habe sich ferner auch anderweitig beworben und mache dies auch weiterhin. Dem Schreiben vom 26. April 2017 legte er einzig eine Kopie eines kurzen Motivationsschreibens an die C._ AG vom 20. März 2017 bei.
b) Damit ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer während seiner nunmehr über  Anwesenheit in der Schweiz niemals eine Arbeitstätigkeit aufgenommen hat und noch nicht mal eine befristete bzw. temporäre Anstellung erhalten konnte. Aufgrund der Aktenlage und der vom Beschwerdeführer eingereichten Belege – wobei er seinem Schreiben vom 26. April 2017 einzig eine Kopie eines kurzen Motivationsschreibens an die C._ AG vom 20. März 2017 beilegte – kann auch nicht davon ausgegangen werden, dass berechtigte Aussichten auf einen Arbeitsplatz bestehen, zumal der Beschwerdeführer wie erwähnt bereits seit über zehn Monaten in der Schweiz weilt und während dieser Periode gemäss seinen Ausführungen vergeblich nach einer Arbeitsstelle gesucht hat. Auch konnte er offenbar sein Projekt für eine selbständige Arbeitstätigkeit nicht weiter vorantreiben und er hat keinen einschlägigen Nachweis für eine  Tätigkeit eingereicht.
c) Die Vorinstanz hat den Beschwerdeführer ferner in der angefochtenen Verfügung zu Recht darauf hingewiesen, dass auch die Voraussetzungen für die Erteilung einer  für nicht erwerbstätige Personen nicht erfüllt sind, da er vollständig von der finanziellen Unterstützung seiner Mutter abhängig ist, welche nur ein bescheidenes Einkommen zwischen CHF 1'300 bis 1'600.- monatlich erzielt, was deutlich unter dem Existenzminimum gemäss den gesetzlichen Bestimmungen über die Sozialhilfe liegt.
d) Soweit der Beschwerdeführer schliesslich in seiner Beschwerde vorträgt, dass er gerne in der Schweiz in der Nähe von seiner Mutter leben würde, da er als Einzelkind nicht viele  in Polen habe, und damit sinngemäss einen Anspruch auf Schutz des Familienlebens nach Art. 8 der Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten vom 4. November 1950 (EMRK; SR 0.101) bzw. Art. 13 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV; SR 101) ableiten möchte, ist darauf hinzuweisen, dass sich nach der Rechtsprechung der Schutz des Familienlebens in erster Linie auf die Kernfamilie – d.h. auf die Ehegatten mit ihren noch  Kindern – bezieht; andere familiäre Beziehungen stehen nur ausnahmsweise, wenn ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis besteht, unter dem Schutz von Art. 8 EMRK (vgl. BGE 139 II 393 E. 5.1; 137 I 154 E. 3.4.2; je mit Hinweisen; Urteil BGer 2C_929/2015 vom 23. Oktober
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2015 E. 2.2). Ein solches besonderes Abhängigkeitsverhältnis ist vorliegend bei dem 36 Jahre alten Beschwerdeführer, der zudem über eine gute Ausbildung verfügt, nicht ersichtlich.
e) Der Beschwerdeführer kann demnach keine Ansprüche aus dem Freizügigkeitsabkommen auf eine Aufenthaltsbewilligung ableiten. Weitergehende Rechte ergeben sich für ihn auch nicht aus dem Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 16. Dezember 2005 (AuG; SR 142.20), weil dieses für den konkreten Fall keine günstigeren Bestimmungen vorsieht (vgl. Art. 2 Abs. 2 AuG).
6. Damit ist die Beschwerde abzuweisen und die angefochtene Verfügung ist zu bestätigen.
7. Die Verfahrenskosten sind auf CHF 400.- festzusetzen und dem Verfahrensausgang  dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 131 Abs. 1 VRG; Art. 1 und 2 des kantonalen Tarifs vom 17. Dezember 1991 der Verfahrenskosten und Entschädigungen in der  [TarifVJ; SGF 150.12]). Sie werden mit dem Kostenvorschuss von CHF 800.- verrechnet. Der Saldo wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet. Eine Parteientschädigung ist nicht geschuldet (Art. 137 Abs. 1 VRG).