Decision ID: 3a7aaf64-5606-46cd-9aee-d3da72dad664
Year: 2022
Language: de
Court: AG_OG
Chamber: AG_OG_008
Canton: AG
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

Die Beschwerdekammer entnimmt den Akten:
1. Mit bei der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau (in der Folge mit "Oberstaatsanwaltschaft" bezeichnet) am 4. November 2021, 31. Januar 2022 und 20. April 2022 eingegangenen Strafanzeigen beanzeigte der  die Beschuldigten 1 – 7 wegen verschiedener . Im Wesentlichen warf er der Beschuldigten 1 Falschaussage,  Anschuldigung und üble Nachrede vor, wie er es bereits am 31. Mai 2021 bei der Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach beanzeigt haben will. Den Beschuldigten 2 – 7 warf er als Amtsmissbrauch und "Korruption" vor,  nicht gegen die Beschuldigte 1, sondern gestützt auf deren  vom 3. Mai 2021 gegen ihn vorgegangen zu sein.
2. Die Oberstaatsanwaltschaft erliess am 11. Juli 2022 betreffend diese  eine Nichtanhandnahmeverfügung.
3. 3.1. Gegen diese ihm am 18. Juli 2022 zugestellte  erhob der Beschwerdeführer am 18. Juli 2022 (Datierung;  am 19. Juli 2022) und am 21. Juli 2022 (Datierung; Postaufgabe am 22. Juli 2022) Beschwerde bei der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts.
3.2. 3.2.1. Mit Verfügung der Verfahrensleiterin vom 3. August 2022 wurde die  datiert mit 18. Juli 2022 der Beschuldigten 1 sowie der  und die Beschwerde datiert mit 21. Juli 2022 den  2 – 7 sowie der Oberstaatsanwaltschaft zur Erstattung der  zugestellt.
3.2.2. Mit Eingaben vom 5., 8., 10. und 23. August 2022 liessen sich die  1, 2, 3, 6 und 7 vernehmen. Die Beschuldigte 1 beantragte die  der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Die Beschuldigten 2, 3, 6, und 7 stellten keine Anträge.
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Die Oberstaatsanwaltschaft erstattete am 9. August 2022 (Datum ) die Beschwerdeantwort. Sie beantragte die Abweisung der [n], eventualiter die Sistierung des Beschwerdeverfahrens bis zur Rechtskraft des Urteils des Bezirksgerichts Zurzach vom 23. März 2022.

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. 1.1. Nichtanhandnahmeverfügungen der Staatsanwaltschaft sind gemäss Art. 310 Abs. 2 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 und Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO mit Beschwerde anfechtbar. Nachdem vorliegend keine  gemäss Art. 394 StPO bestehen, sind die Beschwerden .
1.2. 1.2.1. Die Beschwerde ist innert zehn Tagen schriftlich und begründet bei der  einzureichen (Art. 396 Abs. 1 StPO). Diese gesetzliche Frist kann nicht erstreckt werden (Art. 89 Abs. 1 StPO). Die Partei, die das Rechtsmittel ergreift, hat in der Beschwerdeschrift genau anzugeben,  Punkte des Entscheids sie anficht, welche Gründe einen anderen  nahelegen, und welche Beweismittel sie anruft (Art. 385 Abs. 1 StPO). Erfüllt die Eingabe diese Anforderungen nicht, so weist die  sie zur Verbesserung innerhalb einer kurzen Nachfrist zurück. Genügt die Eingabe auch nach Ablauf der Nachfrist den Anforderungen nicht, so tritt die Rechtsmittelinstanz auf das Rechtsmittel nicht ein (Art. 385 Abs. 2 StPO).
Nicht jeder Begründungsmangel, der nicht mehr innert der gesetzlichen Rechtsmittelfrist behebbar ist, kann indessen zu einer Nachfrist nach Art. 385 Abs. 2 StPO führen. Es kann nicht Sinn und Zweck einer Nachfrist sein, grundlegend mangelhafte Rechtsschriften gegenüber prinzipiell rechtsgenüglichen Eingaben zu privilegieren, zumal Letztere unter  die inhaltlichen Eintretenserfordernisse auch nicht in allen Punkten erfüllen. Die Beschwerdemotive müssen daher in jedem Fall, auch in , bis zum Ablauf der zehntägigen Frist (Art. 396 Abs. 1 StPO) so konkret dargetan sein, dass klar wird, aus welchen  der angefochtene Entscheid falsch sei. Ebenso müssen sich die innert gesetzlicher Frist gemachten Ausführungen wenigstens ansatzweise auf die Begründung des angefochtenen Entscheids beziehen. Anträge  können insbesondere in Laieneingaben auch aus der Begründung  (Urteil des Bundesgerichts 6B_280/2017 vom 9. Juni 2017
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E. 2.2.2; PATRICK GUIDON, in: Basler Kommentar, Schweizerische , 2. Aufl. 2014, N. 9c und 9e zu Art. 396 StPO).
Auch wenn die Beschwerdeinstanz den angefochtenen Entscheid in  und rechtlicher Hinsicht frei überprüfen kann, entbindet dies den Beschwerdeführer mithin nicht von einer vollständigen, klaren und präzisen Begründung, die auf die Argumentation im angefochtenen Entscheid  nimmt. Dabei müssen sich die Gründe, welche einen anderen  nahelegen, grundsätzlich aus der Beschwerdeschrift selbst . Allgemeine Verweise auf Ausführungen in Rechtsschriften anderer Verfahren oder gar auf die Gesamtheit der Akten genügen daher nicht, da es nicht Aufgabe der Beschwerdeinstanz ist, in Eingaben an andere  oder anderen Verfahren nach Beschwerdegründen zu suchen (PATRICK GUIDON, Die Beschwerde gemäss Schweizerischer , 2011, Rz. 392 ff.).
1.2.2. Der Beschwerdeführer stellt in seinen Beschwerden keinen konkreten . Aufgrund der Begründungen wird aber hinreichend klar, dass er die Aufhebung der Nichtanhandnahmeverfügung vom 11. Juli 2022  will. Ob die Beschwerden darüber hinaus den dargelegten  genügen, ist (soweit erforderlich) im Rahmen der nachfolgenden materiellen Erwägungen zu beurteilen.
2. 2.1. 2.1.1. In der Beschwerde datiert mit 18. Juli 2022 bringt der Beschwerdeführer vor, dass die Beschuldigte 1 im Strafverfahren 2021.2319 mehrfach  habe, was bis heute nicht geahndet worden sei. Die  werde unter anderem damit begründet, dass das Urteil vom 23. März 2022 [des Bezirksgerichts Zurzach] rechtskräftig sei und daher angenommen werde, dass die Beschuldigte 1 die Wahrheit gesagt habe. Das treffe nicht zu. Er habe das begründete Urteil verlangt. Das Urteil sei damit nicht rechtskräftig, weshalb die Nichtanhandnahmeverfügung nicht korrekt sei.
2.1.2. Die Oberstaatsanwaltschaft führte in der angefochtenen  betreffend die Beschuldigte 1 aus, dass der  ihr Falschaussagen und üble Nachrede vorwerfe. Der  beziehe sich hierfür auf das gegen ihn geführte Strafverfahren vor  Zurzach (Urteil vom 23. März 2022, ST.2022.7). Die  1 habe den Beschwerdeführer der mehrfachen Drohung, der  versuchten Nötigung, der mehrfachen üblen Nachrede, der mehrfa-
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chen Beschimpfung und des mehrfachen Missbrauchs einer  bezichtigt. Dies, weil der Beschwerdeführer die Beschuldigte 1  in der Zeit von Februar 2021 bis Juni 2021 mehrfach  und per SMS-Nachrichten bedroht, beschimpft und ihren Ruf  Dritten mit Äusserungen von unehrenhaftem Verhalten beschädigt habe. Die im gegen den Beschwerdeführer geführten Strafverfahren  Sachverhalte, welche zu Schuldsprüchen geführt hätten,  als erwiesen taxiert werden (rechtskräftige Schuldsprüche). Es sei  davon auszugehen, dass die in diesem Verfahren gemachten  der Beschuldigten 1 der Wahrheit entsprächen. Die mehrfachen , versuchten Nötigungen, üblen Nachreden, Beschimpfungen und der mehrfache Missbrauch einer Fernmeldeanlage durch den  gegenüber der Beschuldigten 1 hätten erwiesenermassen in der Zeit von Februar bis Juni 2021 stattgefunden (mit Hinweis auf den "" im Urteil des Bezirksgerichts Zurzach vom 23. März 2022) und es lägen rechtskräftige Schuldsprüche vor. Vor diesem Hintergrund entfielen die Straftatbestände der falschen Zeugenaussage, der falschen  und der üblen Nachrede. Da das Bezirksgericht Zurzach den  psychiatrisch habe begutachten lassen und die Strafe  einer stationären therapeutischen Massnahme aufgeschoben habe, könne auch die Aussage der Beschuldigten 1, der Beschwerdeführer leide unter einer psychischen Krankheit, nicht von vornherein als üble Nachrede taxiert werden, da offensichtlich auch das Bezirksgericht Zurzach aufgrund des Gutachtens hiervon ausgegangen sei.
2.1.3. Zutreffend ist, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zurzach vom 23. März 2022 aufgrund der Berufungsanmeldung (und Berufungserklärung) durch den Beschwerdeführer nicht (bzw. zumindest nicht vollumfänglich) in Rechtskraft erwachsen ist. Soweit die Oberstaatsanwaltschaft die  der die Beschuldigte 1 betreffenden Vorwürfe gerade damit begründete, ist ihr daher nicht zu folgen.
2.1.4. Mit Beschwerdeantwort bringt die Oberstaatsanwaltschaft vor, dass aus dem mittlerweile begründeten Urteil des Bezirksgerichts Zurzach , dass für die Annahme der Beschuldigten 1, dass der  sie mehrfach bedroht, genötigt und beschimpft habe sowie dass er sich der üblen Nachrede sowie des mehrfachen Missbrauchs einer  schuldig gemacht habe, sehr gute Gründe bestanden hätten. Die Sachverhalte seien in den Untersuchungsakten im Strafverfahren ST.2021.2319 belegt und dokumentiert, weshalb davon auszugehen sei, dass die Aussagen der Beschuldigten 1 der Wahrheit entsprochen hätten.
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2.1.5. Zwar mag es durchaus zutreffen, dass sich dem begründeten Urteil des Bezirksgerichts Zurzach vom 23. März 2022 schlüssige Argumente für die von der Beschuldigten 1 gegenüber dem Beschwerdeführer erhobenen  entnehmen lassen, mit welchen sich (trotz fehlender Rechtskraft des besagten Urteils) die Nichtanhandnahmeverfügung in den entsprechenden Punkten noch nachträglich begründen liesse.
Es wäre aber Sache der Oberstaatsanwaltschaft gewesen, auf die  Stellen in den Untersuchungsakten und Erwägungen im  Urteil konkret hinzuweisen und diese im Zusammenhang mit den  Tatbeständen in einer Art und Weise zu würdigen, dass auch nachvollziehbar ist, weshalb es entgegen der ursprünglichen Begründung auf die Rechtskraft des Urteils des Bezirksgerichts Zurzach doch nicht  soll. Dieser Obliegenheit ist die Oberstaatsanwaltschaft mit ihrem einzig mit Beschwerdeantwort abgegebenen pauschalen Hinweis auf das nach wie vor nicht rechtskräftige Urteil des Bezirksgerichts Zurzach sowie die Untersuchungsakten nicht nachgekommen.
Die Nichtanhandnahmeverfügung ist daher mangels hinreichender  aufzuheben, soweit es um die die Beschuldigte 1 betreffenden  der falschen Anschuldigung, falschen Zeugenaussage und – unter Vorbehalt des in nachfolgender E. 2.1.6 noch abzuhandelnden Vorwurfs – üblen Nachrede (Nichtanhandnahmeverfügung, S. 4 oben) geht.
2.1.6. Nicht zu beanstanden ist hingegen die Nichtanhandnahme des Vorwurfs der üblen Nachrede im Zusammenhang mit der Aussage der Beschuldigten 1, wonach der Beschwerdeführer an einer psychischen Krankheit leide.  davon, dass bereits fraglich ist, weshalb eine Person, welche an einer psychischen Krankheit leidet, unehrenhaft im Sinne von Art. 173 ff. StGB sein soll, ist nicht ansatzweise ersichtlich, dass die Beschuldigte 1 diese Äusserungen kundtat, um den Ruf oder die Ehre des  zu schädigen. Vielmehr schloss sie dies aus dem Verhalten des Beschwerdeführers, welches auch dazu führte, dass die  Brugg-Zurzach ein psychiatrisches Gutachten über den  erstellen liess und in der Anklage vom 27. Januar 2022 die  einer stationären Massnahme beantragte. Folglich bestand  dieser Äusserung, wie auch von der Oberstaatsanwaltschaft in ihrer Nichtanhandnahmeverfügung festgestellt, klarerweise kein Vorsatz auf ein ehrverletzendes Verhalten, weshalb die Anzeige in diesem Punkt zu Recht mit einer Nichtanhandnahme erledigt wurde.
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2.1.7. Der Eventualantrag der Oberstaatsanwaltschaft, wonach das  bis zum rechtskräftigen Abschluss des gegen den  geführten Strafverfahrens zu sistieren sei, ist abzuweisen. Der Grund für eine allfällige Sistierung dürfte – gestützt auf die Überlegung der  – darin liegen, dass der Ausgang des vorliegenden Strafverfahrens vom Ausgang eines anderen, nämlich demjenigen des , abhängt (Art. 314 Abs. 1 lit. b StPO). Ist der Ausgang des gegen den Beschwerdeführer geführten Strafverfahrens derzeit aber noch unklar, kann die bereits vorgenommene Nichtanhandnahme bei  Beschwerde keinen Bestand haben und ist diese daher im  Umfang aufzuheben.
2.2. 2.2.1. In seiner Beschwerde datiert mit 21. Juli 2022 führt der Beschwerdeführer aus, dass in der Nichtanhandnahmeverfügung vermehrt auf das Urteil des Bezirksgerichts Zurzach vom 23. März 2022 verwiesen werde. Auf den  2, 3 und 5 werde behauptet, das Urteil sei rechtskräftig, was jedoch nicht zutreffe.
2.2.2. Was den Hinweis des Beschwerdeführers auf die Seiten 2 und 3 der  anbelangt, so betrifft dies die Strafanzeige gegen die Beschuldigte 1, was bereits abgehandelt wurde.
2.2.3. Der Hinweis auf Seite 5 der Nichtanhandnahmeverfügung betrifft die  2 – 5. Hierzu führte die Oberstaatsanwaltschaft in der  aus, dass (u.a.) die beschuldigten Kantonspolizisten und Staatsanwälte in ihrer entsprechenden Funktion das Strafverfahren  den Beschwerdeführer nach bestem Wissen und Gewissen geführt hätten. Der Beschwerdeführer sei verteidigt gewesen und hätte jederzeit durch seine amtliche Verteidigerin Einfluss auf das gegen ihn geführte  nehmen können. Es sei ihm das Rechtsmittel der Beschwerde zur Verfügung gestanden, mit welcher er sich gegen angeblich unrechtmässige Entscheide der Polizisten und der Staatsanwälte hätte zur Wehr setzen können. Auch das Urteil des Bezirksgerichts Zurzach vom 23. März 2022, in welchem der Beschwerdeführer aufgrund der Verfahrenshandlungen der Polizisten und Staatsanwälte schuldig gesprochen worden sei, habe der Beschwerdeführer nicht angefochten. Das gegen den Beschwerdeführer geführte Strafverfahren lasse keine unrechtmässigen  erkennen. Die Abweisung von Beweisanträgen stelle keine  Verfahrenshandlung dar und der Vorwurf, die Polizei, die  sowie das Gericht hätten die Beweisanträge des Beschwer-
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deführers bloss abgewiesen, weil sie ihm hätten schaden wollen, , weil sie die Beschuldigte 1 hätten bevorzugen wollen, entbehre  Grundlage. Ein Amtsmissbrauch liege offensichtlich nicht vor.
Die Oberstaatsanwaltschaft hat die Nichtanhandnahme in diesem Punkt nicht bzw. nicht ausschliesslich mit dem Urteil des Bezirksgerichts Zurzach vom 23. März 2022 begründet. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den anderen (hauptsächlichen) Erwägungen nicht ansatzweise auseinander, womit auf seine Beschwerde vom 21. Juli 2022 (mangels hinreichender Begründung) nicht einzutreten ist (E. 1.2.1), soweit es um die  2 – 5 geht.
2.2.4. Hinsichtlich der Beschuldigten 6 und 7 wurde die  nicht konkret gerügt. Auf die Beschwerde ist folglich ebenfalls nicht einzutreten, soweit damit die Aufhebung der Nichtanhandnahmeverfügung betreffend die Beschuldigten 6 und 7 verlangt wird.
2.3. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde datiert mit 18. Juli 2022 insoweit als begründet, als die Nichtanhandnahmeverfügung der  vom 11. Juli 2022 in Bezug auf die die Beschuldigte 1 betreffenden Vorwürfe der falschen Anschuldigung, der falschen  und (mit Ausnahme des in E. 2.1.6 abgehandelten Vorwurfs) der üblen Nachrede aufzuheben ist. Insofern ist die Sache ist an die  zurückzuweisen. Im Übrigen ist diese Beschwerde .
Auf die Beschwerde datiert mit 21. Juli 2022 ist mangels hinreichender  nicht einzutreten.
3. 3.1. Soweit die Nichtanhandnahmeverfügung der Oberstaatsanwaltschaft vom 11. Juli 2022 aufzuheben ist, sind die Verfahrenskosten auf die  zu nehmen (Art. 428 Abs. 4 StPO). Im Übrigen sind sie dem  Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO).
Beim vorliegenden Verfahrensausgang – der Beschwerdeführer unterliegt überwiegend (die Nichtanhandnahmeverfügung wird betreffend die  2 – 7 vollständig und betreffend die Beschuldigte 1 teilweise bestätigt) – rechtfertigt es sich, die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu 3⁄4 dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.
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3.2. Ein Anspruch des Beschwerdeführers auf Entschädigung (im Umfang  Obsiegens) besteht nicht, da dem nicht anwaltlich vertretenen  für die Beschwerdeerhebung keine  Aufwendungen entstanden sind.
3.3. Die anwaltlich verteidigte Beschuldigte 1 obsiegt lediglich insoweit, als die Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung in einem Punkt (vgl. vorstehende E. 2.1.6) abgewiesen wird. In allen anderen sie  Punkten, bei welchen es um (mehrfache) falsche Anschuldigung, (mehrfaches) falsches Zeugnis und (mehrfache) üble Nachrede geht,  sie. Zudem beschränkte sich der anwaltliche Aufwand der  1 auf das Verfassen einer knapp 2-seitigen Beschwerdeantwort.  wäre die Beschuldigte 1 nur für einen geringen Bruchteil ihres  schon geringfügigen anwaltlichen Aufwandes zu entschädigen,  auch hinsichtlich der Beschuldigten 1 von einer Entschädigung  ist.