Decision ID: 7ca4b371-ca12-5987-a582-e88398322d01
Year: 2008
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
Pensionskasse A. _, ,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Marta Mozar, Seestrasse 6, Postfach 1544,
8027 Zürich,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
und
1. M._,
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2. Stiftung B. _,
Beigeladene,
betreffend
Rentenbeginn (iS M._)
Sachverhalt:
A.
A.a Der 1951 geborene M._ meldete sich 4. Oktober 2005 zum Bezug von
Leistungen der Invalidenversicherung an und beantragte namentlich eine Rente. Er gab
an, von 1979 bis zum 30. Juni 2005 als Maurer beschäftigt gewesen zu sein. Seit fünf
bis sechs Jahren leide er an Rücken- und Beinschmerzen.
A.b Der Arbeitgeberbescheinigung vom 27. Oktober 2005 war zu entnehmen, dass der
Versicherte in der genannten Zeit als Kundenmaurer angestellt gewesen sei. Sein
letzter tatsächlicher Arbeitstag sei der 9. Juni 2005 gewesen. Dass er einen
Gesundheitsschaden habe, sei nicht bekannt. Er habe das Arbeitsverhältnis gekündigt,
weil er die Schweiz habe verlassen und in die Heimat zurückkehren wollen. Im
Kündigungsschreiben vom 5. Februar 2005 hatte der Versicherte erklärt, er wolle in
seinem Alter nicht mehr bei jedem Wetter im Freien arbeiten und werde sich eine Stelle
suchen, wo er drinnen arbeiten könne.
A.c Dr. med. C._, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, gab in seinem Arztbericht vom
28. Oktober 2005 unter anderem an, beim Versicherten lägen als Diagnosen vor: ein
rezidivierendes lumbovertebrales Schmerz-Syndrom, Wadenschmerzen beidseits
ungeklärter Genese (Abklärung in der Klinik für Neurologie 2001), arterielle Hypertonie,
rezidivierende Gastritis (stationäre Abklärung im Kantonalen Spital in Altstätten im März
2005), und eine Prostatahyperplasie. Der Versicherte sei vom 25. August 2005 bis
26. September 2005 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen und seither liege bis auf
weiteres eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % vor. Seit 1991 sei fast jährlich eine Lumbago
aufgetreten. 1998 sei eine Abklärung wegen eines Cervikalsyndroms erfolgt. Seit 2000
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bestünden die Wadenschmerzen und Krämpfe. Der Versicherte habe seine Stelle
wegen verschiedenster Beschwerden gekündigt. Er leide an verschiedensten
skelettalen Beschwerden, insbesondere Rücken- und Wadenschmerzen. Er sei beim
Heben und Tragen schwerer Lasten vermindert leistungsfähig. Andere Tätigkeiten seien
ihm "zu 50 %, d.h. leichtere Arbeit, ganztägig möglich".
A.d Am 19. Januar 2006 wurde eine MEDAS-Begutachtung veranlasst, am 8. März
2007 der Auftrag infolge eines Aufnahmestopps an eine andere MEDAS-Stelle erteilt.
Die MEDAS St. Gallen benannte in ihrem Gutachten vom 22. August 2007 als
Hauptdiagnosen:
"- Chronisches zervikobrachiales und lumbospondylogenes Schmerzsyndrom
beidseits
o Skoliose, Streckhaltung zervikal und lumbal
o Spondylarthrose und leichte Unkovertebralspondylose der mittleren/distalen HWS
und des zervikothorakalen Übergangs
o mehrsegmentale lumbale (Osteo-)Chondrose, vor allem L5/S1, mit reaktiver
Spondylose und begleitender Spondylarthrose
o kleine foraminale Diskushernie L5/S1 ohne Neurokompression (MRI 05/01)
o Diskushernienoperation L4/5 links in mikrochirurgischer Technik wegen medio-
linkslateraler, nach kaudal in den Rezessus lateralis hernierender Diskushernie L4/5 mit
Kompression der Nervenwurzel L5 links 16.11.2005
- Polyarthralgien Hand- und Fingergelenke ohne klinisches Korrelat
- Längere depressive Reaktion im Rahmen einer Anpassungsstörung, verbunden
mit schwierigen familiären Problemen und körperlicher Erkrankung
- Verdacht auf eine Somatisierungsstörung/anhaltende somatoforme Schmerzstö-
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rung"
Der Versicherte habe angegeben, seine Stelle gekündigt zu haben, weil er sich nicht
mehr fähig gefühlt habe, die schwere körperliche Tätigkeit im Freien weiterhin
auszuüben. Trotz diverser Bewerbungen habe er keine andere Anstellung gefunden.
Zuletzt habe er im Rahmen eines RAV-Einsatzprogramms körperliche leichte Arbeit
verrichtet. Bereits 1992 sei wegen eines Lumbovertebralsyndroms eine mehrwöchige
Arbeitsunfähigkeit attestiert gewesen. 1994 sei der Versicherte wegen Hand-/
Armschmerzen beidseits mit wahrscheinlich Handparästhesien neurologisch abgeklärt
worden, wobei einzig eine grenzwertige Verlangsamung der motorischen
Überleitungszeiten des N. medianus beidseits habe nachgewiesen werden können. Ein
Brachialplexuskompressionssyndrom sei als eher unwahrscheinlich erachtet worden.
Im September 1995 habe sich der Versicherte eine nicht dislozierte Beckenringfraktur
zugezogen, weswegen er bis November 1995 arbeitsunfähig gewesen sei. Im Mai 2001
sei er wegen seit Jahren bestehenden, progredienten Beinschmerzen neurologisch
abgeklärt worden. Eine lumbovertebrospinale Kernspintomographie habe einzig
mehrsegmentale lumbale Osteochondrosen mit reaktiver Spondylose und begleitender
Spondylarthrose sowie kleiner foraminaler Diskushernie L4/5 ohne Neurokompression
ergeben. Am 16. November 2005 sei eine Diskushernie L4/5 mit Kompression der
Nervenwurzel L5 rezessal links mikrochirurgisch operiert worden. Bei der
Verlaufskontrolle habe die Neurochirurgie am Kantonsspital St. Gallen keine
Arbeitsunfähigkeit mehr attestiert bei postoperativ günstigem Verlauf und fehlenden
neurologischen Defiziten. Der Versicherte habe über seit zehn Jahren bestehende
Brachialgien beidseits mit Sensibilitätsstörungen, Beinschmerzen beidseits und
Polyarthralgien in den Hand- und Fingergelenken geklagt. Aus psychiatrischer Sicht
bestehe für alle Berufstätigkeiten eine Arbeitsunfähigkeit von 40 %. Die zuletzt
ausgeführte Berufstätigkeit als Kundenmaurer sei als körperlich mittelschwere bis
gelegentlich schwere Arbeit aus somatischer Sicht nicht mehr zumutbar. Für körperlich
leichte bis mittelschwere Arbeiten ohne Heben/Tragen von Gewichten über 15 kg
sowie ohne Tätigkeiten in ausgesprochenen Wirbelsäulenzwangshaltungen liege eine
Arbeitsfähigkeit von gesamthaft 50 % bis maximal 60 % vor.
A.e Die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle verglich ein Valideneinkommen 2007 von
Fr. 71'155.-- (gemäss Lohnausweis, aufgewertet) mit einem Invalideneinkommen von
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Fr. 32'465.-- (gemäss Tabellenlöhnen, bei einer Arbeitsfähigkeit von 55 %, ohne Abzug;
IV-act. 33-1/1). Seit dem 5. Juni 2005 könne der Versicherte nicht mehr als Bauarbeiter
arbeiten (IV-act. 32-2/2).
A.f Mit Vorbescheid vom 23. November 2007 stellte sie dem Versicherten für die Zeit
ab 1. Juni 2006 die Zusprechung einer halben Rente bei einem Invaliditätsgrad von
54 % in Aussicht (IV-act. 35, mit Beilage IV-act. 36). Die Pensionskasse A._ wurde
mit dem Vorbescheid ebenfalls orientiert (IV-act. 35 f.). Am 17. Dezember 2007 wurden
der Pensionskasse die Akten übermittelt.
A.g Mit Verfügung vom 25. Januar 2008 ("Verfügung 2") sprach die IV-Stelle des
Kantons St. Gallen dem Versicherten ab 1. Februar 2008 eine halbe Invalidenrente bei
einem Invaliditätsgrad von 54 % zu. Die Verfügung über die Leistungen ab 1. Juni 2006
werde er noch erhalten. Eine Kopie der Verfügung ging an die Pensionskasse A._.
B.
B.a Gegen die Verfügung vom 25. Januar 2008 richtet sich die von Rechtsanwältin lic.
iur. Marta Mozar, für die Pensionskasse A._am 22. Februar 2008 erhobene
Beschwerde mit dem Antrag, die Verfügung aufzuheben und den Beginn der
Invalidenrente auf den August 2006 festzulegen, unter Entschädigungsfolgen. Es
bestünden keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der Versicherte während der Dauer des
Arbeitsverhältnisses längere Zeit arbeitsunfähig gewesen wäre. Insbesondere sei
nirgends ersichtlich, dass ab dem 5. Juni 2005 eine durchschnittlich 40-prozentige
Arbeitsunfähigkeit vorgelegen haben sollte. Das als Beginn der Wartezeit bezeichnete
Datum erscheine willkürlich festgelegt worden zu sein. Dr. C._ habe eine
Arbeitsunfähigkeit ab 25. August 2005 attestiert, auch gegenüber der
Arbeitslosenkasse. Die Krankentaggeldversicherung sei ebenfalls von diesem Datum
ausgegangen, wie sich aus ihrem Schreiben vom 28. Oktober 2005 ergebe. Es müsse
arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass der Versicherte Leistungsvermögen
eingebüsst habe, etwa durch einen Abfall der Leistungen oder durch gehäufte, aus
dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Die gesundheitliche
Beeinträchtigung selbst genüge für sich allein nicht.
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B.b Am 13. März 2008 hat die Beschwerdeführerin auch gegen die inzwischen am
5. März 2008 erlassene Verfügung ("Verfügung 1") im gleichen Sinne Beschwerde
erheben lassen, mit welcher die IV-Stelle dem Versicherten die halbe Rente für die Zeit
vom 1. Juni 2006 bis 31. Januar 2008 zugesprochen und die gesamte Nachzahlung mit
Rückforderungen der zuständigen Arbeitslosenkasse und des Sozialamtes verrechnet
hat. Die beiden Beschwerdeverfahren wurden vereinigt.
C.
C.a Die Beschwerdegegnerin hat am 16. Mai 2008 um Fristerstreckung zur Einreichung
der Beschwerdeantwort ersucht, weil sie noch Abklärungen durchführe. Diese
bestanden gemäss den Beilagen darin, dass - nachdem der Regionale Ärztliche Dienst
die Frage nicht hatte beantworten können - die MEDAS ergänzend zur Arbeitsfähigkeit
des Versicherten in einer adaptierten Tätigkeit aus rein somatischer Sicht befragt
worden ist.
C.b Mit Eingabe vom 9. Juni 2008 stellt sich die Beschwerdegegnerin, nachdem die
Gerichtsleitung sie darauf aufmerksam gemacht hatte, dass es sich nicht mehr um eine
tolerierbare geringfügige Ergänzungsabklärung handle, auf den Standpunkt, eine
Ergänzungsfrage an die Gutachterstelle zu richten, halte sich - im Unterschied zu einer
Begutachtung oder einer vergleichbaren Beweismassnahme - im
rechtsprechungsgemäss erlaubten Rahmen. Sie halte die Beschwerdeführerin für
beschwerdelegitimiert, da diese nicht leistungspflichtig sei, wenn der Rentenbeginn auf
den beantragten Zeitpunkt gelegt werde, was im Übrigen korrekt sei.
C.c In ihrer Beschwerdeantwort vom 10. Juni 2008 beantragt die Beschwerdegegnerin
die Gutheissung der Beschwerde und (im Sinne einer reformatio in peius) die
Feststellung, dass der Versicherte überhaupt keinen Anspruch auf eine IV-
Invalidenrente habe. Der Versicherte leide nicht an einer invalidisierenden schweren
Depression. Solange keine Psychotherapie und keine Psychopharmaka beansprucht
würden, liege von vornherein kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden
vor. Es würden bei ihm im Wesentlichen ätiologisch-pathogenetisch unerklärliche
syndromale Leidenszustände beschrieben, denen infolge fehlender Objektivierbarkeit
nach der Rechtsprechung keine invalidisierende Wirkung zukomme. Die
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Arbeitsfähigkeitsschätzung der MEDAS stütze sich im Wesentlichen auf die schwierige
familiäre Situation ab. Der Versicherte schätze ausserdem seine körperliche
Leistungsfähigkeit unrealistisch tief ein, womit eine ähnliche Konstellation vorliege wie
bei Aggravation. Aus psychiatrischer Sicht sei von einer vollen Arbeitsfähigkeit
auszugehen. Vom MEDAS-Gutachten könne diesbezüglich abgewichen werden, ohne
dass dem restlichen Teil der Beweiswert abgesprochen werden müsste. Aus rein
somatischer Sicht sei der Versicherte in einer adaptierten Tätigkeit voll arbeitsfähig, wie
sich aus dem Schreiben der MEDAS vom 26. Mai 2008 ergebe. Er sei seit August 2005
in seiner ursprünglichen Tätigkeit arbeitsunfähig. Das Valideneinkommen 2004 mache
Fr. 63'014.-- aus. Der Tabellenlohn für 2004 betrage Fr. 57'258.-- und entspreche dem
Invalideneinkommen des Versicherten, da ein Abzug nicht in Betracht falle. Der
Invaliditätsgrad mache daher 9 % aus. Selbst wenn von einer invalidisierenden
Gesundheitsschädigung auszugehen wäre, müsste die Beschwerde gutgeheissen
werden. Der Versicherte habe bis zum 9. Juni 2005 gearbeitet. Dr. C._ habe ihm erst
ab 25. August 2005 eine (volle) Arbeitsunfähigkeit attestiert. Es ergäben sich keine
Hinweise darauf, dass er bereits ab Juni 2005 zu mindestens 20 % arbeitsunfähig
gewesen wäre. Das Wartejahr sei demnach frühestens ab dem 1. August 2005 eröffnet
worden. Die MEDAS hatte mit Schreiben vom 26. Mai 2008 berichtet, körperlich leichte
bis mittelschwere, den bezeichneten Voraussetzungen angepasste Arbeiten seien dem
Versicherten aus somatischer Sicht für zumutbar erachtet worden. Dass die
Arbeitsunfähigkeit mit 40 bis 50 % gegenüber der rein psychiatrisch bedingten
Arbeitsunfähigkeit von 40 % gering höher eingeschätzt worden sei, beruhe auf der
Überlegung, dass infolge wiederholt notwendiger Pausen (zur Durchführung von
Entlastungs-/Dehnübungen) mit einer verminderten Tagesarbeitszeit zu rechnen sei.
Die Beschwerdegegnerin reicht ausserdem die Akten der Krankentaggeldversicherung
ein. Danach hatte etwa Dr. C._ am 26. September 2005 der zuständigen
Arbeitslosenkasse berichtet, der Versicherte habe die bisherige Stelle am 5. Februar
2005 wegen verschiedenster körperlicher Beschwerden gekündigt. Die
Abnützungserscheinungen hätten diesen Schritt gerechtfertigt. Nach einer
krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der Zeit vom 25. August bis
26. September 2005 sei der Versicherte ganztägig für eine leichtere Arbeit (d.h. 50-
prozentiger körperlicher Einsatz) wieder einsatzfähig. Der Krankentaggeldversicherung
hatte der Arzt am 5. Oktober 2005 unter anderem mitgeteilt, der Versicherte leide seit
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Anfang 2005 an verschiedensten, im Vergleich zu früher zunehmenden und gehäuften
körperlichen Beschwerden (einem lumbovertebralen Schmerzsyndrom, Gastritiden,
Wadenschmerzen). Der Versicherte sei vom 25. August bis 26. September 2005 wegen
des lumbovertebralen Syndroms voll arbeitsunfähig gewesen. Am 18. Oktober 2005
hatte Dr. C._ auf Ergänzungsfragen hin unter anderem erklärt, der Versicherte sei "für
leichtere Arbeiten und viel Bewegung" ganztägig einsatzfähig. Die
Krankentaggeldversicherung hatte dem Versicherten schliesslich am 10. November
2005 bekanntgegeben, sie richte das Taggeld zu 50 % noch längstens bis zum
31. Januar 2006 aus.
D.
Mit Replik vom 17. Juni 2008 hält die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin an den
Rechtsbegehren fest. Die Beschwerdeführerin sei legitimiert; sie habe ein
schutzwürdiges Interesse an der gerichtlichen Überprüfung des von einer IV-Stelle
festgelegten Beginns der einjährigen Wartezeit, mit welchem in der Regel der Eintritt
des vorsorgerechtlichen Versicherungsfalls zusammenfalle. Wäre die ursprüngliche
Auffassung der Beschwerdegegnerin korrekt, dass die Arbeitsunfähigkeit am 5. Juni
2005 eingetreten sei, wäre die Beschwerdeführerin leistungspflichtig, weil das
Vorsorgeverhältnis noch bis zum 30. Juni 2005 gedauert habe. Die Arbeitsunfähigkeit
habe jedoch, wie es die Beschwerdegegnerin nun nicht mehr bestreite, am 25. August
2005 begonnen. Seit Anfang Juli 2005 habe der Versicherte bei der
Arbeitslosenversicherung Leistungen bezogen und sei hiernach bei der Stiftung B._
vorsorgeversichert gewesen, wie der beigelegten Kassenverfügung der zuständigen
Arbeitslosenkasse vom 27. Februar 2008 zu entnehmen sei. Da mithin Anfang Juli ein
neues Vorsorgeverhältnis begründet worden sei, habe die Nachdeckung der
Beschwerdeführerin geendet und der Versicherte sei nicht mehr bei ihr
vorsorgeversichert gewesen. Der Beginn der Wartezeit sei auf den 25. August 2005 zu
setzen. Die Beschwerdeführerin schliesse sich dem Feststellungsbegehren der
Beschwerdegegnerin an, wonach kein rentenbegründender Invaliditätsgrad vorliege.
Der Kassenverfügung der Arbeitslosenkasse vom 27. Februar 2008 (Rückforderung
wegen der rückwirkenden Ausrichtung einer Invalidenrente ab Juni 2006) war zu
entnehmen, dass die Rahmenfrist des Versicherten für den Leistungsbezug vom 1. Juli
2005 bis 30. Juni 2007 dauerte und der Versicherte sich der Vermittlung einer
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Vollzeitbeschäftigung zur Verfügung gestellt habe. Der Restbetrag der Rückforderung
werde mit allfälligen Leistungen des Versicherers der Beruflichen Vorsorge verrechnet.
E.
Die Beschwerdegegnerin hat am 29. Juli 2008 auf die Erstattung einer Duplik
verzichtet.
F.
Am 8. August 2008 sind der Versicherte und die Stiftung B._ in den Prozess
beigeladen worden, haben aber auf eine Stellungnahme verzichtet.

Erwägungen:
1.
1.1 Angefochten sind Verfügungen, die nach Inkrafttreten der 5. IV-Revision am
1. Januar 2008 ergangen sind. Mangels einer übergangsrechtlichen Norm rechtfertigt
es sich allerdings, für die vor diesem Zeitpunkt massgebenden Verhältnisse
(Rentenanspruch mit Anspruchsbeginn) die im Folgenden zitierten, bis zum
31. Dezember 2007 gültig gewesenen Bestimmungen anzuwenden.
1.2 Die Beschwerdeführerin legt dar, ihr Vorsorgeverhältnis mit dem Versicherten habe
noch bis zum 30. Juni 2005 gedauert, und beantragt, den Rentenanspruchsbeginn
(statt auf den 1. Juni 2006) auf den August 2006 zu legen, schliesst sich aber - bei
unverändertem Rechtsbegehren - in der Replik dem Feststellungsantrag der
Beschwerdegegnerin an, wonach kein rentenbegründender Invaliditätsgrad vorliege.
1.3 Gemäss Art. 59 ATSG ist zur Beschwerde berechtigt, wer durch die angefochtene
Verfügung berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder
Änderung hat. Vorsorgeeinrichtungen haben nach der Rechtsprechung ein
schutzwürdiges Interesse an der gerichtlichen Überprüfung des von einer IV-Stelle
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festgelegten Beginns der einjährigen Wartezeit nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG, mit
welchem in der Regel der Eintritt des vorsorgerechtlichen Versicherungsfalles
zusammenfällt (Art. 23 und 26 Abs. 1 BVG; BGE 118 V 239 E. 3c S. 245), wenn die
versicherte Person im fraglichen Zeitpunkt bei ihnen obligatorisch versichert war
(Entscheid des Bundesgerichts i/S Pensionskasse B. vom 24. April 2007, I 687/06).
Denn die Vorsorgeeinrichtungen sind im Bereich der gesetzlichen Mindestvorsorge
(Art. 6 BVG) nach einer zweifelhaften Rechtsprechung (Entscheid des
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen i/S H. vom 20. November 2007, IV
2006/68) an die Feststellungen der IV-Organe, insbesondere hinsichtlich des
Invaliditätsgrades (Art. 23 BVG) sowie des Eintrittes der invalidisierenden
Arbeitsunfähigkeit (vgl. Art. 26 Abs. 1 BVG), grundsätzlich gebunden, soweit die
invalidenversicherungsrechtliche Betrachtungsweise auf Grund einer gesamthaften
Prüfung der Akten nicht als offensichtlich unhaltbar erscheint. Daraus ergibt sich -
gleichsam als Korrelat der Bindungswirkung - die Verfahrenslegitimation im Sinne des
ausreichenden "Berührtseins" nach Art. 49 Abs. 4 ATSG (BGE 132 V 1). Diese Praxis
(dazu Franz Schlauri, Koordinationsfragen in der Unfallversicherung de lege lata und
ferenda, in SZS 2008 234 f.; vgl. auch Ueli Kieser in AJP 2007, 108 ff) stützt die
Legitimation zu Unrecht auf eine angebliche Bindungswirkung. Normativ ist die
Beschwerdeführerin nur an gewisse analog anwendbare Rechtsregeln des IVG
gebunden, nicht an IV-Entscheide als solche im Einzelfall. Mehr ist auch aus dem BVG
nicht ableitbar. Auch hier ist der Berufsvorsorge wie überall (vgl. BGE 133 V 549) für die
Invaliditätsbemessung die Autonomie zu belassen. Es gelten für alle Zweige die
gleichen Argumente.
1.4 Von dieser Frage der Bindungswirkung ist das koordinationsrechtliche Berührtsein
(Art. 49 Abs. 4 ATSG) zu unterscheiden, das seinerseits gegebenenfalls ein
Verfahrensbeteiligungsrecht begründet. Dieses Berührtsein ist enger als jenes gestützt
auf Art. 59 ATSG, d.h. als Sonderfall des allgemeinen Berührtseins, aufzufassen. Dieses
besondere Berührtsein ist gegeben, wo ein Sozialversicherer wegen seinen
koordinationsrechtlichen Möglichkeiten zur Leistungskürzung oder
Leistungsverweigerung oder wegen der Vorleistungspflicht vom (Fehl-) Entscheid eines
andern Zweigs benachteiligt zu werden droht (vgl. zum Verhältnis der
kürzungsberechtigten BV zur UV BGE 134 V 153 E. 4; zum Verhältnis der
kürzungsberechtigten UV gegenüber der IV Entscheid des Bundesgerichts vom
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2. August 2007, I 249/06). Art. 49 Abs. 4 ATSG muss wohl analog auch für die
Pensionskassen gelten und kann sicherlich nicht auf den verfassungsmässigen
Anspruch auf rechtliches Gehör gestützt werden. An einer solchen
Legitimationsgrundlage für die Beschwerdeführerin fehlt es vorliegend: Die
Interessenlage der Beschwerdeführerin ist eine andersartige. Sie will ihrer
Leistungspflicht indirekt mittels Änderung der IV-Verfügung entrinnen. Sie verfolgt kein
koordinationsrechtliches Interesse im Sinne von Art. 49 Abs. 4 ATSG. Es ist nun aber
nicht Aufgabe der IV, die richtige Rechtsanwendung der Beschwerdeführerin zu
präjudizieren noch eine abweichende Entscheidung der Berufsvorsorge (hier betreffend
Versicherungsdeckung) in einem IV-Verfahren zu bestätigen. Da es für die
Beschwerdeführerin im Grunde nur um eine richtige Rechtsanwendung von IVG-
Normen (zum Rentenbeginn) in einem BV-Entscheid gehen kann und überdies die
Beschwerdeführerin jedenfalls an diesbezügliche allfällige Fehlentscheide der IV nicht
"gebunden" ist, genügen die BV-eigenen Verfahrensmöglichkeiten in einer BV-
Streitsache bei weitem, den Streitpunkt einer fraglichen BV-Deckung selber zu
entscheiden. Damit ist nicht die IV-Prozedur zu belasten, weder im Verwaltungs- noch
im Beschwerdeverfahren. Auf die Beschwerde ist daher nicht einzutreten.
2.
2.1 Selbst wenn auf die Beschwerde eingetreten werden könnte, müsste sie
abgewiesen werden, wie sich aus dem Folgenden ergibt.
2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn
die versicherte Person mindestens zu 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn
sie mindestens zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 %
besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens
40 % Anspruch auf eine Viertelsrente.
2.3 Für die Invaliditätsbemessung sind die medizinischen Grundlagen von Bedeutung.
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand einer versicherten
Person zu beschreiben und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und
bezüglich welcher Tätigkeiten sie arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind in der
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Folge eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen
der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4).
2.4 Zum Gesundheitszustand des Versicherten liegt ein MEDAS-Gutachten vor. Darin
wurde angegeben, insgesamt hätten die vom Versicherten geschilderten Beschwerden
klinisch nicht objektiviert werden können. Als die Arbeitsfähigkeit einschränkende
Diagnosen wurden aber im Wesentlichen ein zervikobrachiales und
lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseits, Polyarthralgien der Hand- und
Fingergelenke, eine längere depressive Reaktion im Rahmen einer Anpassungsstörung
und der V. auf eine Somatisierungsstörung/anhaltende somatoforme Schmerzstörung
bezeichnet. Aufgrund der objektivierbaren radiologischen Veränderungen sei der
Versicherte aus somatischer Sicht für körperlich schwere Tätigkeiten arbeitsunfähig.
Die Reintegration in die zuletzt ausgeübte Arbeit (körperlich mittelschwer bis
gelegentlich schwer) sei aus somatischer Sicht nicht sinnvoll. Die Begutachtung ergab,
dass die Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ohne
repetitives Heben/Tragen von Lasten über 15 kg und ohne Arbeiten in
ausgesprochenen Wirbelsäulenzwangshaltungen gesamthaft auf 50 bis höchstens
60 % zu schätzen sei. Dabei handelt es sich um das Ergebnis einer medizinischen
Schätzung der Arbeitsfähigkeit unter ganzheitlichem Aspekt, d.h. unter
Berücksichtigung der Auswirkungen der mithilfe aller Disziplinen festgestellten
Gesundheitsschäden, seien sie somatischer oder psychiatrischer Natur, wie sie von
einer medizinischen Begutachtung gerade erwartet wird. Die Frage nach einer rein
somatisch bedingten Arbeitsunfähigkeit dagegen ist, sofern nicht aus rechtlichen
Gründen ein Teil der Arbeitsunfähigkeit ausgeblendet werden muss, nicht zielführend.
Der Versicherte ist fachärztlich psychiatrisch abgeklärt und aus dieser Sicht als zu
40 % unfähig betrachtet worden, einer Arbeit nachzugehen. Zu beachten wäre
vorliegend, dass die Grundlage der psychiatrisch bedingten Arbeitsunfähigkeit nicht
nur der Verdacht auf eine Somatisierungsstörung/anhaltende somatoforme
Schmerzstörung bildet, sondern auch ein depressives Leiden. Ausserdem wäre von
Bedeutung, dass hier keine reine Schmerzstörung vorliegt, sondern objektivierbare
radiologische Veränderungen bestehen. Es wäre somit nicht von einem weitgehenden
Fehlen eines somatischen Befundes auszugehen, zu welchen Tatbeständen die
Rechtsprechung festhält, dass die (rein) psychiatrische Erklärbarkeit einer
Schmerzsymptomatik allein für eine sozialversicherungsrechtliche
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Leistungsbegründung nicht genüge (vgl. Entscheid des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts i/S N. vom 12. Dezember 2005, I 324/05; BGE 130 V 352). Dass
nicht alle Klagen des Versicherten (somatisch) erklärbar sind, vermöchte hieran nichts
zu ändern. Entscheidend ist, ob die betroffene Person von ihrer psychischen
Verfassung her besehen objektiv an sich die Möglichkeit hat, trotz ihrer subjektiv
erlebten Schmerzen einer Arbeit nachzugehen (vgl. BGE 130 V 352). Das ist gemäss
der Beurteilung des psychiatrischen Gutachters im Umfang von 40 % ausgeschlossen.
Psychotherapeutische Massnahmen waren im Übrigen angezeigt. Auf das
Gesamtergebnis der Begutachtung durch die MEDAS-Fachstelle könnte abgestellt
werden. Adaptierte Tätigkeiten sind dem Versicherten demnach zu 50 bis 60 %
zumutbar, wobei eine verminderte Tagesarbeitszeit wegen zusätzlicher Pausen zu
Übungszwecken (IV-act. 62) berücksichtigt ist.
2.5 Beim Einkommensvergleich ist die Beschwerdegegnerin für das
Valideneinkommen korrekt von einem Monatslohn des Versicherten im Jahr 2005 von
Fr. 5'355.-- (mal 13) ausgegangen, was einen Betrag von Fr. 69'615.-- pro Jahr ergibt.
Ebenfalls nicht zu beanstanden wäre, dass sie für das Invalideneinkommen auf die
Tabellenlöhne abgestellt hat. Da nicht von einer wesentlichen Veränderung im
Zeitablauf auszugehen wäre, könnte der Einkommensvergleich auf das Jahr 2005
bezogen werden. Das statistische Durchschnittseinkommen von Männern im Jahr 2005
machte Fr. 58'389.-- (Anhang 2 zur Gesetzesausgabe IV) aus. Angesichts der
Arbeitsunfähigkeit von 45 % ergäbe sich ein Jahreseinkommen von rund Fr. 32'114.--.
Bei einem Abzug von 10 %, der sich rechtfertigte, weil die statistischen Erhebungen
alle gesunden Arbeitnehmer erfassen, machte das Invalideneinkommen Fr. 28'903.--
aus. Es wäre somit festzuhalten gewesen, dass der Invaliditätsgrad somit 58 %
betrüge und die Beschwerdegegnerin bei Erlass der Verfügungen zu Recht einen
Invaliditätsgrad berechnet hätte, der Anspruch auf eine halbe Rente gibt.
2.6 Der Eintritt des Rentenfalls wird durch Art. 29 Abs. 1 IVG geregelt. Der
Rentenanspruch entsteht (abgesehen von der hier nicht anwendbaren lit. a) frühestens
in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person während eines Jahres ohne
wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig (Art. 6
ATSG) gewesen war (lit. b). Unter Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 29 Abs. 1 lit. b
IVG ist die durch den Gesundheitsschaden bedingte qualitative und/oder quantitative
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Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder
Aufgabenbereich zu verstehen (BGE 130 V 99 E. 3.2). Ein wesentlicher Unterbruch der
Arbeitsfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person an mindestens 30
aufeinanderfolgenden Tagen voll arbeitsfähig war (Art. 29 IVV; Entscheid des
Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S K. vom 26. März 2004, I 19/04). Auch vor
der Anmeldung liegende Zeiten von Arbeitsunfähigkeit sind zu berücksichtigen (ZAK
1966 S. 58; Ulrich Meyer, a.a.O., S. 238; BGE 117 V 26 E. 3b; BGE 121 V 264;
Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S C. vom 2. März 2000
[I 307/99]).
2.7 Dem Gutachten lässt sich entnehmen, dass der Versicherte verschiedentlich
während kürzeren Phasen zu 100 % arbeitsunfähig war (so etwa ca. zwei Wochen im
November 2004 wegen eines viralen Infekts und vom 1. bis voraussichtlich 21. März
2005 wegen einer Gastritis bei notfallmässiger Selbstzuweisung ins Spital wegen
Schmerzexazerbation am 10. März 2005). Am 25. August 2005 gelangte er wegen
linksseitigen lumbalen Schmerzen mit Ausstrahlungen ins Gesäss links in Behandlung.
Ab diesem Behandlungstag attestierte Dr. C._ ihm eine Arbeitsunfähigkeit von
100 %.
2.8 Aufgrund dieser im Gutachten wiedergegebenen Atteste und des IV-Arztberichts
vom 28. Oktober 2005 hat eine im oben erwähnten Sinn ununterbrochene
Arbeitsunfähigkeit am 25. August 2005 eingesetzt. Wie dem Gutachten aber weiter zu
entnehmen ist, hat am 16. November 2005 eine Operation der Diskushernie L4/5 links
stattgefunden. Diesbezüglich fällt auf, dass schon im Jahr 2001 bei einer
lumbovertebrospinalen Kernspintomographie Th12 - S2 unter anderem eine kleine
foraminale Diskushernie L4/5 ohne Neurokompression und eine Diskusprotrusion L5/
S1 ohne Nervenwurzelirritation gefunden worden waren. Dr. C._ teilte - wohl im
Zusammenhang mit Abklärungen der Arbeitslosenversicherung über die vom
Versicherten auf gesundheitliche Beschwerden zurückgeführte Kündigung des
Arbeitsverhältnisses - mit Schreiben vom 30. Mai 2005 mit, es sei durchaus möglich,
dass die jahrelange Arbeit auf dem Bau die Abnützungserscheinungen des
Skelettsystems mindestens teilweise ausgelöst hätten. Am 26. September 2005
erklärte er der Arbeitslosenversicherung gegenüber, der Versicherte habe seine Stelle
wegen verschiedenster körperlicher Beschwerden am 5. Februar 2005 gekündigt und
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die Abnützungserscheinungen hätten diesen Schritt gerechtfertigt. In einem Arztbericht
vom 5. Oktober 2005 gab Dr. C._ bekannt, der Versicherte leide seit Anfang 2005
zunehmend und gehäuft unter verschiedensten körperlichen Beschwerden und
erwähnte dabei unter anderem ein lumbovertebrales Schmerzsyndrom und
Wadenschmerzen (unklarer Genese, neurologisch abgeklärt 2001). Am 31. Juli 2005
schliesslich wurde der Versicherte gemäss Angaben im Gutachten notfallmässig im
Spital untersucht, worauf ein Schmerzsyndrom beider Beine diagnostiziert wurde.
2.9 Aus diesen ärztlichen Angaben, insbesondere denjenigen vom 30. Mai 2005 und
vom 26. September 2005, wäre mit ausreichender Wahrscheinlichkeit zu schliessen,
dass die bisherige schwerere Tätigkeit als Kundenmaurer dem Versicherten bereits
Anfang 2005 - es kann von einem Eintritt im Januar ausgegangen werden - medizinisch
gesehen nicht mehr zumutbar war, auch wenn ein eigentliches
Arbeitsunfähigkeitsattest fehlt. Mutmasslich ist eine namhafte Teilarbeitsunfähigkeit
schon früher eingetreten, doch sind über den genauen Zeitpunkt nach der Aktenlage
keine ausreichend wahrscheinlichen Erkenntnisse vorzufinden. Dass die Arbeitgeberin
bescheinigte, ihr sei von einem Gesundheitsschaden nichts bekannt, vermöchte hieran
nichts zu ändern. Der Wiedergabe des UVG-Arztzeugnisses vom 19. September 2005
im Gutachten gemäss waren die lumbalen Schmerzen nach Durchführung von
Maurerarbeiten mit Tragen von ungewohnt schweren Ziegeln über längere Zeit
aufgetreten, somit wohl bereits im Arbeitsverhältnis, hat der Versicherte doch im
Einsatzprogramm lediglich körperlich leichte Tätigkeiten verrichtet (vgl. IV-
act. 30-15/23).
2.10Es wäre demnach davon auszugehen, dass die Wartezeit mit einer
Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit von 100 % bereits im Januar 2005
begann, somit also im Januar 2006 endete. Es wäre festzuhalten, dass bei diesen
Gegebenheiten ab 1. Januar 2006 Anspruch auf eine halbe Rente bestünde.
3.
3.1 Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.
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3.2 Nach Art. 69 Abs. 1 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die
Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen
Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand
und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200 bis 1000 Franken festgelegt. Als
unterliegende Partei hat die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten zu bezahlen (vgl.
Art. 95 Abs. 1 VRP). Diese sind ermessensweise auf Fr. 600.-- zu veranschlagen. Mit
dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ist die geschuldete Gerichtsgebühr
getilgt.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG