Decision ID: d2095c2e-af52-530c-bc3f-259121b32b74
Year: 2017
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben B._ (Syrien)
am 23. August 2015 verliess, am (...) August 2015 in C._ ankam,
von dort über (...) und weitere, ihm unbekannte Länder am 11. September
2015 illegal in die Schweiz gelangte und gleichentags im Empfangs- und
Verfahrenszentrum (EVZ) D._ um Asyl nachsuchte,
dass er dort am 22. September 2015 zur Person befragt (BzP) und am
3. März 2017 in Bern-Wabern zu seinen Asylgründen angehört wurde,
dass er anlässlich der BzP im Wesentlichen geltend machte, er sei als eth-
nischer Kurde in B._ geboren, bis zum (...) Lebensjahr in
E._ aufgewachsen und daraufhin mit seiner Familie nach
B._ zurückgekehrt,
dass er im (...) 2011 den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (kurdisch
Yekîneyên Parastina Gel, YPG) beigetreten und bis (...) 2012 als Grenz-
wächter zum irakischen Kurdistan tätig gewesen sei,
dass er die Grenze verlassen habe und weiterhin für die YPG innerhalb
von B._ an (...) tätig gewesen sei, sich von (...) 2013 bis (...) 2014
im Irak aufgehalten und nach der Rückkehr drei bis vier Monate zuhause
in B._ verbracht habe,
dass er in dieser Zeit keine Probleme mit der YPG gehabt habe, da seine
(...) für die Organisation tätig gewesen sei, und B._ am 23. August
2015 in Richtung C._ verlassen habe,
dass er bei der Anhörung vom 3. März 2017 vorbrachte, er habe sich im
Jahr 2011 bei der YPG registrieren lassen, nachdem er im (...) 2010 an
einer militärischen Ausbildung teilgenommen habe, und sei im (...) 2012 als
Grenzwache an die irakisch-syrische Grenze geschickt worden,
dass er dort bis im (...) 2014 gearbeitet habe und dann nach Irakisch-Kur-
distan geflohen sei, von wo er nach (...) Monaten von den irakischen Be-
hörden nach Syrien zurückgeschafft worden sei,
dass er aus Angst, vor ein Militärgericht gestellt zu werden, sein Haus wäh-
rend dreier Monate nicht verlassen habe, sich daraufhin während zweier
Wochen im Heimatdorf seiner Familie aufgehalten habe und, als er erfah-
ren habe, dass sein Kommandant ums Leben gekommen sei, nach
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B._ zurückgekehrt sei, wo er sich einem Volkskomitee angeschlos-
sen habe,
dass er in B._ jedoch zu einem Gerichtstermin wegen Desertion
aufgeboten worden sei und, als dieser verschoben worden sei, nach
F._ gegangen sei, um sich ein Militärbüchlein ausstellen zu lassen,
da er beabsichtigt habe, den Militärdienst zu verschieben und in E._
zur Schule zu gehen,
dass er beim zweiten Gerichtstermin zu einer Freiheitsstrafe von einem
Jahr verurteilt und in B._ inhaftiert worden sei,
dass ihm nach einem Monat in Haft mithilfe zweier Gefängniswärter die
Flucht gelungen sei, er sich in das Dorf G._ an der türkischen
Grenze begeben und dort Kontakt mit seinem Vater aufgenommen habe,
welcher die Ausreise organisiert habe,
dass er Syrien am 23. oder 24. August 2015 verlassen und nach der Aus-
reise, im (...) 2016, ein Aufgebot für den Militärdienst erhalten habe,
dass der Beschwerdeführer seine syrische Identitätskarte, seinen Mak-
toum-Ausweis und eine Wohnsitzbestätigung im Original sowie seinen Mi-
litärausweis der YPG und einen Einberufungsbescheid in Kopie zu den Ak-
ten reichte,
dass das SEM mit Verfügung vom 17. Mai 2017 – eröffnet am 18. Mai 2017
– feststellte, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht,
dessen Asylgesuch ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz anord-
nete, den Vollzug jedoch zugunsten einer vorläufigen Aufnahme aufschob,
dass zur Begründung im Wesentlichen ausgeführt wurde, die geltend ge-
machten Verfolgungsvorbringen hielten den Anforderungen an die Glaub-
haftigkeit gemäss Art. 7 AsylG (SR 142.31) nicht stand,
dass der Beschwerdeführer die Vorbringen betreffend Gerichtsverhand-
lung, Haft und Ausstellen des Militärbüchleins bei der BzP mit keinem Wort
erwähnt habe und diese Elemente offensichtlich nachgeschoben seien,
dass seine Erklärungen betreffend den Vorhalt, er habe diese Vorbringen
ohne zwingenden Grund erst im späteren Verlauf des Verfahrens geltend
gemacht, nicht zu überzeugen vermöchten, da die Unterlassung, wesentli-
che Asylgründe anzugeben, nicht mit dem summarischen Charakter der
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BzP erklärt werden könne, zumal diese immerhin (...) Minuten gedauert
habe und ihm dabei Gelegenheit gegeben worden sei, alle seine Asyl-
gründe zu nennen,
dass die Schilderungen des Beschwerdeführers betreffend die Gerichts-
verhandlung, die Haft und die Flucht aus dem Gefängnis wenig substanzi-
iert und detailliert ausgefallen seien und kaum Realkennzeichen beinhalten
würden, weshalb nicht darauf zu schliessen sei, dass er diese Ereignisse
tatsächlich persönlich erlebt habe,
dass nicht nachvollzogen werden könne, aus welchem Grund er, in
B._ wohnhaft, freiwillig ein Militärbüchlein habe ausstellen lassen,
und er auch auf Nachfrage hin nicht in der Lage gewesen sei, seine dies-
bezüglichen Gedankengänge verständlich zu erklären,
dass die erst im späteren Verlauf des Verfahrens geltend gemachten, un-
substanziierten und wenig detaillierten sowie der Logik des Handelns wi-
dersprechenden Vorbringen als nicht glaubhaft einzuschätzen seien,
dass dies auch für die widersprüchlichen zeitlichen Angaben betreffend die
Tätigkeit als Grenzwächter und den Aufenthalt im Irak gelte, zu welchen
noch inhaltliche Widersprüche im Zusammenhang mit der geltend gemach-
ten Flucht in den Irak beziehungsweise den Tätigkeiten für die YPG bezie-
hungsweise für ein Volkskomitee hinzukämen,
dass auch die diesbezüglichen Erklärungen des Beschwerdeführers nicht
überzeugend ausgefallen seien und die Vorbringen den Anforderungen an
die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG nicht standhielten, woran auch der
in Kopie eingereichte Einberufungsbescheid – da leicht zu fälschen – nichts
ändere,
dass diese Vorbringen offensichtlich unglaubhaft seien, weshalb darauf
verzichtet werden könne, auf weitere Unstimmigkeiten und die Asylrele-
vanz einzugehen,
dass das SEM den Vollzug der Wegweisung nach Syrien aufgrund der dor-
tigen Sicherheitslage als nicht zumutbar erachte,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 14. Juni 2017 gegen den Ent-
scheid des SEM beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob, wo-
bei er in der Hauptsache die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und
die Gewährung von Asyl beantragte,
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dass eventualiter die Flüchtlingseigenschaft anzuerkennen und er als
Flüchtling vorläufig aufzunehmen sei,
dass er in prozessualer Hinsicht den Verzicht auf die Erhebung eines Kos-
tenvorschusses und die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung
beantragte,
dass er als Beilage gleichzeitig je eine Auskunft der Länderanalyse der
Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH) vom 23. März 2017 betreffend
Zwangsrekrutierung, Wehrdienstentzug und Desertion sowie vom 28. März
2015 betreffend Mobilisierung in die syrische Armee einreichte,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 21. Juni
2017 die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und
um Entbindung von der Kostenvorschusspflicht aufgrund der Aussichtslo-
sigkeit der Beschwerde abwies und dem Beschwerdeführer zur Leistung
eines Kostenvorschusses Frist bis zum 6. Juli 2017 ansetzte,
dass zur Begründung ausgeführt wurde, das SEM dürfte in zutreffender
Weise ausgeführt haben, dass der Beschwerdeführer die Vorbringen be-
treffend Gerichtsverhandlung, Haft und Ausstellen des Militärbüchleins bei
der BzP mit keinem Wort erwähnt habe und diese Elemente offensichtlich
nachgeschoben seien,
dass die Erklärungen des Beschwerdeführers betreffend den Vorhalt, er
habe diese Vorbringen ohne zwingenden Grund erst im späteren Verlauf
des Verfahrens geltend gemacht, in Übereinstimmung mit der Vorinstanz
als nicht überzeugend einzuschätzen sein dürften, zumal die Unterlassung,
wesentliche Asylgründe anzugeben, nicht mit dem summarischen Charak-
ter der BzP zu erklären sein dürfte,
dass dem SEM auch darin beizupflichten sein dürfte, dass die Schilderun-
gen des Beschwerdeführers betreffend die Gerichtsverhandlung, die Haft
und die Flucht aus dem Gefängnis wenig substanziiert und detailliert aus-
gefallen seien und kaum Realkennzeichen beinhalten würden, weshalb
nicht darauf zu schliessen sei, dass er diese Ereignisse tatsächlich persön-
lich erlebt habe,
dass die Vorinstanz weiter zutreffend ausgeführt haben dürfte, es könne
nicht nachvollzogen werden, aus welchem Grund er, in B._ wohn-
haft, freiwillig ein Militärbüchlein habe ausstellen lassen, und er sei auch
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auf Nachfrage hin nicht in der Lage gewesen, seine diesbezüglichen Ge-
dankengänge verständlich zu erklären,
dass die erst im späteren Verlauf des Verfahrens geltend gemachten, un-
substanziierten und wenig detaillierten sowie der Logik des Handelns wi-
dersprechenden Vorbringen in Übereinstimmung mit dem SEM als nicht
glaubhaft einzuschätzen sein dürften,
dass dies ebenso für die widersprüchlichen zeitlichen Angaben betreffend
die Tätigkeit als Grenzwächter und den Aufenthalt im Irak gelten dürfte, zu
welchen noch inhaltliche Widersprüche im Zusammenhang mit der geltend
gemachten Flucht in den Irak beziehungsweise den Tätigkeiten für die YPG
beziehungsweise für ein Volkskomitee hinzukämen,
dass das SEM auch die diesbezüglichen Erklärungen des Beschwerdefüh-
rers zu Recht als nicht überzeugend eingeschätzt und festgehalten haben
dürfte, die Vorbringen hielten den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit ge-
mäss Art. 7 AsylG nicht stand, woran auch der in Kopie eingereichte Ein-
berufungsbescheid – da leicht zu fälschen – nichts ändere,
dass die Vorinstanz schliesslich diese Vorbringen in zutreffender Weise als
offensichtlich unglaubhaft eingeschätzt und zu Recht darauf verzichtet ha-
ben dürfte, auf weitere Unstimmigkeiten und die Asylrelevanz einzugehen,
dass sich die Ausführungen in der Beschwerde im Wesentlichen auf eine
sinngemässe Wiederholung der bisherigen Vorbringen beschränkten, wo-
bei an deren Glaubhaftigkeit und Asylrelevanz festgehalten werde, ohne
den vorinstanzlichen Erwägungen substanzielle Einwände entgegenzuhal-
ten,
dass zum einen eingewendet werde, der Beschwerdeführer sei bei der BzP
nervös, angespannt und gestresst gewesen, so dass er sich kaum habe
konzentrieren und der Befragung folgen können,
dass er aus einem Land komme, in dem jeder Angst vor Behörden und
Milizen habe und diese Angst auch bei Asylbefragungen präsent sei,
dass diese Einwände kaum geeignet sein dürften, bezüglich der Glaubhaf-
tigkeit seiner Vorbringen zu einer anderen Einschätzung zu führen,
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dass zum andern gemäss den Ausführungen in der Beschwerde die „klei-
nen Abweichungen“ nicht Fakten und Tatsachen vernichten könnten, wel-
che den Beschwerdeführer zum Verlassen seiner Heimat geführt hätten,
weil er dort an Leib und Leben gefährdet und grossen Gefahren ausgesetzt
gewesen sei,
dass – so das Bundesverwaltungsgericht – entgegen diesen Ausführungen
die erwähnten Widersprüche und Unstimmigkeiten in den Aussagen des
Beschwerdeführers aber wesentliche Punkte seiner Verfolgungsvorbrin-
gen betreffen würden,
dass die Ausführungen in der Beschwerde zu Militäraufgebot, Militärdienst-
verweigerung, Desertion aus dem Dienst der YPG sowie die beiden in die-
sem Zusammenhang eingereichten Auskünfte der SFH-Länderanalyse
nicht fallspezifisch seien, weshalb der Beschwerdeführer daraus umso we-
niger zu seinen Gunsten abzuleiten vermögen dürfte, als seine Vorbringen
als nicht glaubhaft einzuschätzen sein dürften,
dass der Beschwerdeführer unter diesen Umständen auch aus dem von
ihm beantragten Beizug der Akten seines (...) welchem aufgrund (...) in der
Schweiz Asyl gewährt worden sei, nichts zu seinen Gunsten abzuleiten
vermögen dürfte, umso weniger, als er zur Begründung seines Asylge-
suchs nicht auf seinen Bruder Bezug genommen habe,
dass der Kostenvorschuss am 27. Juni 2017 geleistet wurde,

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-
gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-
gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33
VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),
dass sich das Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit das VGG und das
AsylG nichts anderes bestimmen (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG),
dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-
men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein
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schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-
rung haben und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist
(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde nach
der fristgerechten Leistung des Kostenvorschusses einzutreten ist
(Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),
dass mit Beschwerde im Geltungsbereich des AsylG die Verletzung von
Bundesrecht (einschliesslich Missbrauch und Überschreiten des Ermes-
sens) sowie die unrichtige und unvollständige Feststellung des rechtser-
heblichen Sachverhalts gerügt werden kann (Art. 106 Abs. 1 AsylG;
vgl. BVGE 2014/26 E. 5),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters oder einer zweiten
Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend,
wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Be-
schwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2
AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften-
wechsel verzichtet wurde,
dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1
AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im
Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-
tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer
politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-
gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3
Abs. 1 AsylG),
dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft
gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),
dass zur Vermeidung von Wiederholungen vorweg auf die Erwägungen
des SEM in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden kann, welche
sich nach Prüfung der Akten als zutreffend erweisen,
dass dem Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 21. Juni 2017
dargelegt wurde, weshalb seine Vorbringen auf Beschwerdeebene – da
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aussichtslos – keine andere Beurteilung der Frage der Flüchtlingseigen-
schaft zu bewirken vermögen dürften,
dass die Sachlage hinsichtlich des damaligen Begehrens zwischenzeitlich
unverändert geblieben ist und daher, um Wiederholungen zu vermeiden,
ebenfalls vollumfänglich auf die Ausführungen in der erwähnten Zwischen-
verfügung verwiesen werden kann, an welchen bei eingehender Prüfung
der Akten vollumfänglich festzuhalten ist,
dass sodann die Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe, wie in der erwähn-
ten Zwischenverfügung festgestellt, nicht geeignet sind, eine Änderung der
angefochtenen Verfügung des SEM herbeizuführen,
dass es dem Beschwerdeführer nach dem Gesagten nicht gelingt, die
Flüchtlingseigenschaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu ma-
chen, weshalb das Staatssekretariat diese zu Recht verneint hat,
dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein sol-
ches in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44
AsylG, vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die
verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen
steht und demnach vom Staatssekretariat zu Recht angeordnet wurde,
dass das SEM in der angefochtenen Verfügung den Vollzug der angeord-
neten Wegweisung wegen Unzumutbarkeit zu Gunsten einer vorläufigen
Aufnahme aufgeschoben hat,
dass die angefochtene Verfügung, soweit sie zu überprüfen ist, Bundes-
recht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig sowie voll-
ständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG), weshalb die Beschwerde abzu-
weisen ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.–
(Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2])
dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und der
am 27. Juni 2017 in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Bezah-
lung der Verfahrenskosten zu verwenden ist.
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