Decision ID: 385e1edc-a711-4cb1-8567-1e9dc561c4f8
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BSTG
Chamber: CH_BSTG_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: penal_law

Sachverhalt:
A. Die türkische Oberstaatsanwaltschaft Sisli Istanbul ermittelt gegen mehrere Mitglieder der B.-Familie, darunter A., sowie weitere Personen wegen Geldwäscherei, Betrug, Unterschlagung und weiterer Delikte. Die  werden verdächtigt, an deliktischen Handlungen im Rahmen der Geschäftsführung der türkischen Bank C. teilgenommen zu haben. Den Geschäftsführern der Bank C., welche gleichzeitig Geschäftsführer der D.- Gruppe waren, wird insbesondere vorgeworfen, in den Jahren 1998 - 2003 durch Fälschungs- und Betrugsmethoden Gelder der Bank C. entzogen und diese über Gesellschaften der D.-Gruppe in verschiedene Länder,  auch die Schweiz, überwiesen zu haben. Die Geldabflüsse sollen  einer gefälschten Buchhaltung und verfälschten Berichten zuhanden der türkisch staatlichen Bankenaufsicht vertuscht worden sein. Nachdem die Bank C. im Juni 2003 in Zahlungsschwierigkeiten geraten war, ernannte die staatliche Bankenaufsicht für die Bank C. eine neue Geschäftsführung, wobei für die Schulden von TRL 7,5 Katrillionen (alte türkische Liren,  über USD 6 Milliarden) zufolge der staatlichen Garantiehaftung grösstenteils der türkische Steuerzahler aufkommen musste.
B. Im nämlichen Zusammenhang hat die Bundesanwaltschaft im Anschluss an mehrere türkische Rechtshilfeersuchen am 3. September 2003 ein  Ermittlungsverfahren gegen E. und F. eröffnet wegen des Verdachts der Geldwäscherei gemäss Art. 305bis StGB (Verfahren BA/EAII/16/03/0252). Das schweizerische Strafverfahren wurde zwischen dem 14. Oktober 2003 und 2. Februar 2004 auf zahlreiche weitere , darunter A., ausgedehnt sowie am 25. Februar und 20. Dezember 2004 auf die Tatbestände der qualifizierten Geldwäscherei gemäss Art. 305bis Ziff. 2 StGB bzw. des gewerbsmässigen Betrugs im Sinne von Art. 146 Ziff. 2 StGB.
Die Bundesanwaltschaft hat im Rahmen des nationalen Strafverfahrens am 7. Juni 2004 eine Durchsuchung einer von A. gemieteten Wohnung in Z. verfügt. Anlässlich der Durchsuchung vom 9. Juni 2004 wurde  Material (Geschäftsunterlagen, Bankcouverts, Bargeld und Checks etc.) beschlagnahmt. Das in der Folge von A. gestellte Gesuch um  der Beschlagnahme der Gegenstände und Unterlagen aus der  vom 9. Juni 2004 wurde von der Bundesanwaltschaft und der I. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts sowie letztinstanzlich mit Entscheid des Bundesgerichts vom 25. April 2007 abgewiesen (TPF BB.2005.88 vom 7. Dezember 2006; Urteil des Bundesgerichts 1S.3/2007
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vom 25. April 2007).
C. Die Oberstaatsanwaltschaft Sisli Istanbul hat die Schweiz mit Rechtshilfe-
ersuchen vom 29. Januar 2005 u.a. um Beschlagnahme und Herausgabe von Unterlagen betreffend verschiedene natürliche und juristische  ersucht, die direkt oder indirekt in den verbrecherischen Kreislauf  und im Zusammenhang mit den vorgeworfenen Taten stehen sollen (act. 8.1a). Das Bundesamt für Justiz (nachfolgend “Bundesamt“) hat das Rechtshilfeersuchen zur Prüfung und Erledigung an die  übertragen, welche mit Verfügung vom 25. Mai 2005 (act. 8.2)  eingetreten ist und mit Zwischenverfügung vom 31. Mai 2005 sämtliche Unterlagen und Gegenstände gemäss Sicherstellungsprotokoll aus der Hausdurchsuchung vom 9. Juni 2004 auch rechtshilfeweise beschlagnahmt hat (act. 8.3). A. hat sich am 5. September 2005 innert zweifach erstreckter Frist zum türkischen Rechtshilfeersuchen vom 29. Januar 2005 geäussert (act. 1.7; Verfahrensakten BA/RIZ/3/05/0051, act. 16.3).
Mit Schlussverfügung vom 21. Juni 2007 hat die Bundesanwaltschaft dem Rechtshilfeersuchen der Oberstaatsanwaltschaft Sisli Istanbul vom 29.  2005 entsprochen, die Herausgabe in Kopie der unter Ziff. 19 Pos. 1 - 22 der Verfügung aufgeführten Unterlagen aus der Hausdurchsuchung vom 9. Juni 2004 verfügt und A. die Kosten für die Schlussverfügung von CHF 1'500.-- auferlegt (act. 8.4).
D. A. gelangt mit Beschwerde vom 19. Juli 2007 an die Beschwerdekammer
des Bundesstrafgerichts mit den Anträgen:
“1. Es sei die Schlussverfügung der Beschwerdegegnerin vom 21. Juni 2007 (Verfahrensnummer BA/RIZ/3/05/0051) aufzuheben;
2. Es sei die den Beschwerdeführer betreffende Zwischenverfügung der  vom 31. Mai 2005 (Verfahrensnummer BA/RIZ/3/05/0051) aufzuheben und die Beschwerdegegnerin anzuweisen, dem Beschwerdeführer die mit dieser Zwischenverfügung beschlagnahmten Unterlagen, Gegenstände etc. umgehend herauszugeben (Originale und sämtliche Kopien), soweit sie nicht im von der Beschwerdegegnerin gegen den Beschwerdeführer geführten Strafverfahren Nummer BA/EAII/16/03/0252 beschlagnahmt sind;
3. Es sei das Rechtshilfeersuchen der türkischen Oberstaatsanwaltschaft Sisli Is-
tanbul vom 29. Januar 2005 abzuweisen, soweit es den Beschwerdeführer .
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4. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, dem Beschwerdeführer
die mit der Zwischenverfügung vom 31. Mai 2005 (Verfahrensnummer BA/RIZ/3/05/0051) beschlagnahmten Unterlagen, Gegenstände etc.  im Original herauszugeben, soweit sie nicht im von der  gegen den Beschwerdeführer geführten Strafverfahren Nummer BA/EAII/16/03/0252 beschlagnahmt sind;
alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin bzw. der Staatskasse.“
Das Bundesamt und die Bundesanwaltschaft beantragen in der  vom 24. bzw. 27. August 2007 die kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde (act. 7 und 8). A. hält mit Replik vom 14. September 2007 an seinen Anträgen fest (act. 10). Das Bundesamt und die  haben auf eine Duplik verzichtet (act. 12 und 13). Die Parteien  am 10. Dezember 2007 sodann aufgefordert, unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bundesstrafgerichts zur Auferlegung der  an A. gemäss Ziff. 5 der angefochtenen Schlussverfügung  zu nehmen (act. 17). Das Bundesamt und die Bundesanwaltschaft  am 14. bzw. 17. Dezember 2007 ihren Verzicht auf eine zusätzliche Stellungnahme zur Kostenfrage erklärt (act. 20 und 21).
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, in den rechtlichen Erwägungen eingegangen.

Die II. Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. 1.1 Für die Rechtshilfe zwischen der Schweiz und der Türkei sind in erster Li-
nie die Bestimmungen des Europäischen Übereinkommens über die Rechtshilfe in Strafsachen vom 20. April 1959 (EUeR; SR 0.351.1) , welchem beide Staaten beigetreten sind. Da die türkischen  wegen mutmasslicher Geldwäscherei ermitteln, kann zudem das von beiden Ländern ratifizierte Übereinkommen vom 8. November 1990 über Geldwäscherei sowie Ermittlung, Beschlagnahme und Einziehung von  aus Straftaten (GwUe; SR 0.311.53) zur Anwendung gelangen.  diese Staatsverträge bestimmte Fragen nicht abschliessend regeln, ist das schweizerische Landesrecht anwendbar, namentlich das  vom 20. März 1981 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen
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(IRSG; SR 351.1) und die Verordnung vom 24. Februar 1982 über  Rechtshilfe in Strafsachen (IRSV; SR 351.11). Das innerstaatliche Recht gilt nach dem Günstigkeitsprinzip auch dann, wenn dieses geringere Anforderungen an die Rechtshilfe stellt (BGE 129 II 462 E. 1.1 S. 464 m.w.H.).
1.2 Die angefochtene Verfügung ist am 21. Juni 2007 ergangen, mithin nach
dem Inkrafttreten am 1. Januar 2007 der Änderungen des IRSG gemäss Anhang Ziff. 30 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005,  vorliegend gemäss Art. 110b IRSG e contrario die revidierten  des IRSG zur Anwendung gelangen.
2. 2.1 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um eine Schlussverfügung
der ausführenden Bundesbehörde, gegen welche innert 30 Tagen ab der schriftlichen Mitteilung bei der II. Beschwerdekammer des  Beschwerde geführt werden kann (Art. 80e Abs. 1 i.V.m. Art. 80k IRSG; Art. 28 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 2002 über das Bundesstrafgericht, SGG, SR 173.71; Art. 9 Abs. 3 des Reglements vom 20. Juni 2006 für das Bundesstrafgericht, SR 173.710). Zur  ist berechtigt, wer persönlich und direkt von einer Rechtshilfemassnahme betroffen ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 80h lit. b IRSG). Personen,  die sich das ausländische Strafverfahren richtet, sind unter denselben Bedingungen beschwerdelegitimiert (Art. 21 Abs. 3 IRSG).
2.2 Nach der Rechtsprechung liegt ein schutzwürdiges Interesse nicht schon
dann vor, wenn jemand irgendeine Beziehung zum Streitobjekt zu haben behauptet. Vielmehr ist zur Bejahung der Legitimation erforderlich, dass der angefochtene Entscheid den Beschwerdeführer in stärkerem Masse  als die Allgemeinheit der Bürger, bzw. eine vom einschlägigen  erfasste spezifische Beziehungsnähe gegeben ist. Die  anerkennt deshalb die Legitimation jeder natürlichen oder  Person, die von einer Rechtshilfemassnahme unmittelbar berührt wird, verneint dagegen die Beschwerdebefugnis von Personen, die nur  von der angefochtenen Verfügung betroffen sind (zum Ganzen BGE 130 II 162 E. 1.1 S. 163; 128 II 211 E. 2.3 S. 217; 123 II 153 E. 2b S. 156, je m.w.H.). Als persönlich und direkt betroffen im Sinne von Art. 21 Abs. 3 und Art. 80h lit. b IRSG gilt bei der Hausdurchsuchung der  oder der Mieter (Art. 9a lit. b IRSV). Nicht zur Beschwerde befugt ist dagegen der Verfasser von Schriftstücken, die im Besitze eines Dritten be-
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schlagnahmt werden (BGE 130 II 162 E. 1.1 S. 164; 123 II 161 E. 1d S. 164 f.; 116 Ib 106 E. 2a S. 109 ff.). Persönlich und direkt betroffen ist nur, wer sich in der Schweiz selber einer bestimmten  zu unterwerfen hat (BGE 116 Ib 106 E. 2a S. 109/110).
2.3 Die Beschwerdegegnerin hat in der angefochtenen Verfügung erwogen, die
Erledigungsakten seien zwar zwangsweise erhoben worden, würden  aus dem schweizerischen Ermittlungsverfahren stammen, weshalb der Beschwerdeführer im Rechtshilfeverfahren keiner unmittelbaren (Zwangs-) Massnahme unterworfen worden und daher gemäss der  Rechtsprechung nicht unmittelbar von der  betroffen sei (act. 8.4 Ziff. 13). Die diesbezügliche Praxis sei jedoch nicht gefestigt, weshalb dem Beschwerdeführer aus Gründen der Rechtssicherheit im Rechtshilfeverfahren dennoch die Betroffenenstellung einzuräumen sei. Diese Erwägungen der Vorinstanz sind für die II.  nicht verbindlich. Vielmehr hat sie von Amtes wegen zu prüfen, ob der Beschwerdeführer persönlich und direkt im Sinne von Art. 21 Abs. 3 und Art. 80h lit. b IRSG betroffen und damit zur Beschwerde  ist.
2.4 Das Bundesgericht ist in den Entscheiden 1A.186/2005 und 1A.187/2005
vom 9. Dezember 2005, je E. 1.3.3 auf die Beschwerden der im Rahmen eines nationalen Strafverfahrens einvernommenen Zeugen bzw.  gegen die rechtshilfeweise Herausgabe des  nicht eingetreten, dies unter anderem mit der Begründung, das  hätte sich nicht im Besitz des Beschwerdeführers , er sei folglich nicht gezwungen gewesen, dieses herauszugeben, weshalb er im Rechtshilfeverfahren von keiner Massnahme unmittelbar  sei. Die II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts hat diese Rechtsprechung auch in Bezug auf die Herausgabe des Protokolls der  eines Beschuldigten bestätigt und die Beschwerdelegitimation des Einvernommen verneint, zumindest in Fällen wo das  klar nach der Eröffnung des nationalen Strafverfahrens bzw. nach der Einvernahme im Rahmen dieses Strafverfahrens ergangen ist, jedoch , dass unter Umständen anders zu entscheiden ist, wenn das  Strafverfahren erst im Anschluss an eine Reihe von  eröffnet wurde und dieses mit dem im ersuchenden Staat hängigen Strafverfahren in einem direkten Zusammenhang steht (TPF RR.2007.17 vom 30. April 2007 E. 1.6.2, sowie der Nichteintretensentscheid des  1C.106/2007 vom 21. Mai 2007 dazu).
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2.5 Anders als beim Protokoll einer Zeugen- bzw. Beschuldigteneinvernahme handelt es sich bei Unterlagen aus einer Hausdurchsuchung nicht um von der Strafverfolgungsbehörde erstellte Verfahrensakten im engeren Sinne. Die Beschlagnahme von Unterlagen zu Beweiszwecken ist aufzuheben und die Beweismittel dem Einleger zurückzugeben, wenn sie nicht mehr  werden. Die Untersuchungsbehörde bzw. das Gericht hat spätestens in dem das Verfahren abschliessenden Entscheid (Einstellungsverfügung, , Strafbefehl oder Strafverfügung), allenfalls sogar in einem  Verfahren über die Rückgabe zu befinden (HAUSER//HARTMANN, Schweizerisches Strafprozessrecht, 6. Aufl., Basel 2005, S. 348 N. 31).
Eine streng formale Betrachtungsweise der Beschwerdelegitimation,  einzig auf die Besitzesverhältnisse abstellt, ist mit dem erwähnten Rückgabeanspruch nicht vereinbar. Vorliegend ist daher von einer direkten Betroffenheit des Beschwerdeführers auszugehen. Das nationale  ist zudem im Anschluss an mehrere türkische Rechtshilfeersuchen eröffnet worden und steht mit dem türkischen Strafverfahren in einem  Zusammenhang, weshalb es sich auch aus diesem Grunde nicht  würde, dem Beschwerdeführer die Beschwerdelegitimation  mit der Begründung, er sei im Rechtshilfeverfahren keiner (Zwangs-) Massnahme unterworfen gewesen (vgl. in diesem Sinne auch TPF RR.2007.17 vom 30. April 2007 E. 1.6.2; sowie die Urteile des  1A.236/2004 vom 11. Februar 2004, E. 2.2 und 1A.91/2005 vom 15. Juli 2005, E. 1.3).
Der Beschwerdeführer ist nach dem Gesagten in Bezug auf die  der in seiner Wohnung beschlagnahmten Unterlagen gemäss Art. 21 Abs. 3 und Art. 80h lit. b IRSG i.V.m. Art. 9a lit. b IRSV zur Beschwerde . Die Beschwerde wurde zudem fristgerecht eingereicht, weshalb darauf einzutreten ist.
2.6 Zulässige Beschwerdegründe sind gemäss Art. 80i IRSG die Verletzung
von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des  (lit. a) sowie die unzulässige oder offensichtlich unrichtige  ausländischen Rechts in den Fällen nach Art. 65 IRSG (lit. b). In analoger Anwendung von Art. 49 lit. b und c des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) prüft die II.  zudem auch die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie die Angemessenheit des  Entscheids. Ihre Prüfung ist mithin nicht auf Rechtsverletzungen und
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damit im Bereich des Ermessens auf Ermessensüberschreitungen und -missbrauch beschränkt (TPF RR.2007.18 vom 21. Mai 2007 E. 3.2).
2.7 Die II. Beschwerdekammer ist nicht an die Begehren der Parteien gebun-
den (Art. 25 Abs. 6 IRSG). Sie prüft die Rechtshilfevoraussetzungen  mit freier Kognition, befasst sich jedoch in ständiger  nur mit Tat- und Rechtsfragen, die Streitgegenstand der  bilden (TPF RR.2007.34 vom 29. März 2007 E. 3 und RR.2007.27 vom 10. April 2007 E. 2.3).
3. Der Beschwerdeführer macht geltend, das Rechtshilfeersuchen werde den
gesetzlichen Anforderungen von Art. 14 EUeR, Art. 27 GwUe sowie Art. 28 IRSG und Art. 10 IRSV nicht gerecht, da der einzige Bezug zum darin  strafbaren Verhalten seine Zugehörigkeit zur B.-Familie sei und dieses hinsichtlich seiner Person, abgesehen von seinem Namen, keine Angaben zu einem strafbaren Verhalten seinerseits enthalte. So hätten die türkischen Behörden insbesondere plausibel angeben müssen, dass  deliktische Gelder über seine Konten geflossen seien und  er persönlich strafbare Handlungen begangen habe. Die  der beidseitigen Strafbarkeit sei daher nicht gegeben (act. 1 Ziff. 1.1 und 1.2). Der Beschwerdeführer rügt weiter, das türkische  und das Rechtshilfeersuchen seien politisch motiviert, da die  Behörden damit Informationen über die B.-Familie, insbesondere über F., welcher als Gründer und Anführer der oppositionistischen Partei G. in der Türkei politisch tätig sei, beschaffen wollen. Die türkischen Behörden hätten denn auch die bisher aus der Schweiz übermittelten Informationen tatsächlich für politische Zwecke ausgenutzt, indem sie diese umgehend den Medien übermittelt hätten und damit erreichten, dass wenige Tage vor den Parlamentswahlen vom 22. Juli 2007 die politische Glaubwürdigkeit von F. und der Partei G. in Frage gestellt wurde (act. 1 Ziff. 6.1).
3.1 Die Vertragsparteien des EUeR können sich das Recht vorbehalten, die Er-
ledigung von Ersuchen um Durchsuchung oder Beschlagnahme der  zu unterwerfen, dass die dem Ersuchen zugrunde liegende strafbare Handlung sowohl nach dem Recht des ersuchenden als auch nach dem des ersuchten Staates strafbar ist (Art. 5 Ziff. 1 lit. a EUeR). Die Schweiz hat für die Vollziehung von Rechtshilfeersuchen mit welchen  beantragt werden, einen entsprechenden Vorbehalt angebracht. Art. 64 Abs. 1 IRSG bestimmt, dass prozessuale Zwangsmassnahmen nur angewendet werden dürfen, wenn aus der Sachverhaltsdarstellung im  hervorgeht, dass die im Ausland verfolgte Handlung die objektiven
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Merkmale eines nach schweizerischem Recht strafbaren Tatbestandes aufweist.
3.2 Für die Frage der beidseitigen Strafbarkeit ist der im Ersuchen dargelegte
Sachverhalt so zu subsumieren, wie wenn die Schweiz wegen des  Sachverhalts ein Strafverfahren eröffnet hätte und zu prüfen, ob die Tatbestandsmerkmale einer schweizerischen Strafnorm erfüllt wären (BGE 132 II 81 E. 2.7.2 S. 90; Urteil des Bundesgerichts 1A.125/2006 vom 10. August 2006, E. 2.1, je m.w.H.; ROBERT ZIMMERMANN, La coopération judiciaire internationale en matière pénale, 2. Aufl., Bern 2004, S. 395 N. 349). Die Strafnormen brauchen nach den Rechtssystemen der Schweiz und des ersuchenden Staates nicht identisch zu sein (vgl. Urteil des  1A.125/2006 vom 10. August 2006, E. 2.1 m.w.H.). Ebenfalls nicht erforderlich ist, dass dem von der Rechtshilfemassnahme Betroffenen im ausländischen Strafverfahren selbst ein strafbares Verhalten zur Last gelegt wird (Urteil des Bundesgerichts 1A.245/2006 vom 26. Januar 2007, E. 3; TPF RR.2007.29 vom 30. Mai 2007 E. 3, sowie der  des Bundesgerichts 1C.150/2007 vom 15. Juni 2007, E. 1.3 ). Werden Unterlagen dem ersuchenden Staat herausgegeben, darf  im Strafverfahren darüber grundsätzlich umfassend verfügen, dies selbst für die Verfolgung von Sachverhalten, die nach schweizerischem Recht straflos sind. Anders als im Bereich der Auslieferung, ist der  Staat bei einer gestützt auf Art. 74 IRSG oder eine entsprechende staatsvertragliche Bestimmung erfolgten Herausgabe von Beweismitteln nicht auf die Verfolgung jener Delikte beschränkt, für welche die Schweiz die beidseitige Strafbarkeit bejaht hat, und hat einzig den  zu beachten, den die schweizerischen Behörden bei der Übergabe der Unterlagen erklärt haben (BGE 124 II 184 E. 4b/cc und dd S. 188; Urteil des Bundesgerichts 1C.138/2007 vom 17. Juli 2007, E. 2.3.2).
Gemäss Art. 2 lit. b IRSG ist die Rechtshilfe zu verweigern, wenn Gründe für die Annahme bestehen, dass das Verfahren im Ausland durchgeführt wird, um eine Person wegen ihrer politischen Anschauungen, wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder aus Gründen der Rasse, Religion oder Volkszugehörigkeit zu verfolgen oder zu bestrafen. Das EUeR enthält keine entsprechende Bestimmung. Die in Art. 2 lit. b IRSG aufgelisteten Ausschlussgründe bilden jedoch Bestandteil des schweizerischen Ordre public und sind als solche auch im  des EUeR zu beachten (BGE 126 II 324 E. 4c und d S. 327).
3.3 Das Rechtshilfeersuchen muss insbesondere Angaben über den  und den Grund des Ersuchens enthalten (Art. 14 Ziff. 1 lit. b EUeR). Ausserdem muss das Ersuchen in Fällen wie hier die strafbare Handlung
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bezeichnen und eine kurze Darstellung des Sachverhalts enthalten (Art. 14 Ziff. 2 EUeR). Art. 28 Abs. 2 und 3 IRSG i.V.m. Art. 10 IRSV stellt  Anforderungen an das Rechtshilfeersuchen. Diese Angaben  der ersuchten Behörde die Prüfung erlauben, ob die doppelte  gegeben ist (Art. 5 Ziff. 1 lit. a EUeR), ob die Handlungen wegen denen um Rechtshilfe ersucht wird, nicht ein politisches oder fiskalisches Delikt darstellen (Art. 2 lit. a EUeR) und ob der Grundsatz der  gewahrt wird (BGE 129 II 97 E. 3.1 S. 98 m.w.H.).
Die Rechtsprechung stellt an die Schilderung des Sachverhalts im  keine hohen Anforderungen. Von den Behörden des  Staates kann nicht verlangt werden, dass sie den Sachverhalt, der Gegenstand des hängigen Strafverfahrens bildet, bereits lückenlos und  widerspruchsfrei darstellen. Das wäre mit dem Sinn und Zweck des Rechtshilfeverfahrens unvereinbar, ersucht doch ein Staat einen anderen gerade deswegen um Unterstützung, damit er die bisher im Dunkeln  Punkte aufgrund von Beweismitteln, die sich im ersuchten Staat befinden, klären kann. Es reicht daher aus, wenn die Angaben im  den schweizerischen Behörden ermöglichen zu prüfen, ob ausreichend konkrete Verdachtsgründe für eine rechtshilfefähige Straftat vorliegen, ob Verweigerungsgründe gegeben sind bzw. in welchem Umfang dem Begehren allenfalls entsprochen werden muss. Es kann auch nicht verlangt werden, dass die ersuchende Behörde die Tatvorwürfe bereits  mit Beweisen belegt. Der Rechtshilferichter hat weder Tat- noch Schuldfragen zu prüfen und grundsätzlich auch keine  vorzunehmen, sondern ist vielmehr an die Sachdarstellung im  gebunden, soweit sie nicht durch offensichtliche Fehler, Lücken oder Widersprüche sofort entkräftet wird (Urteile des Bundesgerichts 1A.189/2006 vom 7. Februar 2007, E. 2.6; 1A.125/2006 vom 10. August 2006, E. 2.1, je m.w.H.; vgl. auch BGE 132 II 81 E. 2.1 S. 85; TPF RR.2007.16 vom 16. Mai 2007 E. 4.1).
3.4 Aus dem Rechtshilfeersuchen der Oberstaatsanwaltschaft Sisli Istanbul
vom 29. Januar 2005 (act. 8.1a) ergibt sich, dass die türkischen Behörden gegen 35 Personen, darunter der Beschwerdeführer, welcher Mitglied des Verwaltungsrates der Bank C. und anderer Gesellschaften der D.-Gruppe war, ermitteln. Den Beschuldigten werden Geldwäschereihandlungen im Zusammenhang mit den von den Mitgliedern der D.-Gruppe deliktisch  Vermögenswerten vorgeworfen. Aus der Sachverhaltsdarstellung des Rechtshilfeersuchens ergibt sich sodann insbesondere, dass die  der D.-Gruppe, um die von der Bank C. angenommenen  zu unterschlagen, zwei unterschiedliche Buchhaltungssysteme ver-
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wendet und somit der türkischen Bankenaufsichtsbehörde verfälschte  ausgehändigt haben sollen. In diesen falschen Berichten sei  gewesen, dass die Bankeinlagen, deren eigentlicher Betrag sich auf TRL 7.5 Katrillionen belief, nur ungefähr USD 500 Millionen betrugen. Die D.-Gruppe soll nach dem Einschreiten der staatlichen Bankenaufsicht im Juni 2003 die eigentlichen Computerdaten und Unterlagen vernichtet und damit verhindert haben, dass die Bankenaufsichtsbehörde an die echten Daten gelangt. Die neue Geschäftsführung der Bank C. hätte, um an die echten Daten zu gelangen, die Inhaber der Sparkonten mit einer Anzeige aufgerufen, sich mit ihren Unterlagen an die Bank zu wenden. Aus den  der Kontoinhaber hätte sich schliesslich ergeben, dass die echten Bankeinlagen TRL 7.5 Katrillionen betrugen. Der Differenzbetrag zwischen den vorgetäuschten und den echten Bankeinlagen soll von den  und den Besitzern der Bank gebraucht und unterschlagen worden sein. Obwohl die Bank C. nicht dazu berechtigt gewesen sei, hätte sie  Scheinkäufe von Schatzwechseln und Staatsbonds getätigt und auf diesem Wege Gelder einkassiert, welche jedoch wiederum in der  Buchhaltung nicht registriert worden seien. Im Rahmen der  hätte sich ergeben, dass über die Konten der D.-Gruppe bei der Bank C., der Off Shore Bank H. und anderen Banken, Gelder auf Konten in  Ländern, wie England, Niederlande, USA, Frankreich, , Schweiz und Jordanien, überwiesen worden seien, deren Herkunft unbekannt sei. Die D.-Gruppe soll zudem, trotz der gerichtlichen , Vermögenswerte beiseite geschafft haben, indem sie Gelder von Gesellschaften, über welche Zwangsmassnahmen verfügt worden , mit Hilfe von Kuriers transferiert, auf Drittpersonen Checks ausgestellt und diese durch Kurierservice an Personen versandt habe, welche im  der Gruppe tätig waren.
Diese Handlungen können nach schweizerischem Recht unter die  des Betrugs, der Veruntreuung und der Geldwäscherei gemäss Art. 138, 146 und 305bis StGB subsumiert werden. Als Verwaltungsrat der Bank C. wird dem Beschwerdeführer von den türkischen Behörden eine  Beteiligung an den genannten Betrugs- Veruntreuungs- und  zur Last gelegt. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die Sachdarstellung im türkischen Rechtshilfeersuchen  Fehler, Lücken oder Widersprüche enthalten könnte. Gemäss der  zitierten Rechtsprechung (vgl. supra Ziff. 3.2) ist zudem nicht , dass dem Beschwerdeführer selbst ein strafbares Verhalten zur Last gelegt wird. Entsprechend kann von der ersuchenden Behörde auch nicht verlangt werden, dass diese das strafbare Verhalten eines jeden  im Einzelnen darlegt.
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Die Schweiz hat zudem gegen den Beschwerdeführer ein nationales  wegen Geldwäscherei der im Zusammenhang mit der Bank C. veruntreuten bzw. betrügerisch erlangten Gelder eröffnet. Die I.  des Bundesstrafgerichts (TPF BB.2005.82 vom 16. August 2006 E. 6.1 und 6.3.1; BB.2005.88 vom 7. Dezember 2006 E. 5) und das  (Urteile des Bundesgerichts 1S.16/2006 vom 9. Januar 2007, E. 4.3.3 - 4.3.6 und 1S.3/2007 vom 25. April 2007, E. 3 und 4) haben in diesem Zusammenhang das Vorliegen eines hinreichenden Tatverdachts in Bezug auf die in der Türkei begangenen Vortaten des Betrugs, der  Geschäftsbesorgung und der Veruntreuung bejaht und die  Rüge des politisch motivierten türkischen Strafverfahrens als  abgewiesen. Auf die zutreffenden Ausführungen der I.  und des Bundesgerichts kann an dieser Stelle verwiesen . Mangels neuer Erkenntnisse besteht daher kein Anlass, an den  im Rechtshilfeersuchen vom 29. Januar 2005 zu zweifeln oder im Vorgehen der türkischen Strafverfolgungsbehörden eine politische  zu sehen.
4. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, die gewährte Rechtshilfe verletze das Verhältnismässigkeitsprinzip, da Unterlagen herausgegeben würden, welche keinen Zusammenhang zu seiner Person oder zum  Strafverfahren aufweisen würden (act. 1 Ziff. 4 S. 9 ff. und Ziff. 6 S. 14 f.). Die türkischen Behörden seien zudem nicht um die privaten  des Beschwerdeführers bekümmert und würden die erhaltenen  unter Missachtung der Privatsphäre jeweils umgehend der Presse weiterleiten.
4.1 Rechtshilfemassnahmen haben generell dem Prinzip der Verhältnismä-
ssigkeit zu genügen (ROBERT ZIMMERMANN, a.a.O., S. 513 f. N. 475 mit  auf die Rechtsprechung; TPF RR.2007.64 vom 3. September 2007 E. 3.2). Die akzessorische Rechtshilfe ist nur zulässig, soweit sie für ein Verfahren in strafrechtlichen Angelegenheiten im Ausland erforderlich  oder dem Beibringen der Beute dient (vgl. Art. 63 Abs. 1 IRSG). Die internationale Zusammenarbeit kann nur abgelehnt werden, wenn die  Unterlagen mit der verfolgten Straftat in keinem Zusammenhang stehen und offensichtlich ungeeignet sind, die Untersuchung , so dass das Ersuchen nur als Vorwand für eine unzulässige  (“fishing expedition“) erscheint. Da der ersuchte Staat im  nicht über die Mittel verfügt, die es ihm erlauben würden, sich über die Zweckmässigkeit bestimmter Beweise im ausländischen Verfahren
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auszusprechen, hat er insoweit die Würdigung der mit der Untersuchung befassten Behörde nicht durch seine eigene zu ersetzen und ist , dem ersuchenden Staat alle diejenigen Aktenstücke zu übermitteln, die sich auf den im Rechtshilfeersuchen dargelegten Sachverhalt beziehen können (sog. potentielle Erheblichkeit). Nicht zulässig ist es, den  Behörden nur diejenigen Unterlagen zu überlassen, die den im Rechtshilfeersuchen festgestellten Sachverhalt mit Sicherheit beweisen (zum Ganzen BGE 122 II 367 E. 2c S. 371; 121 II 241 E. 3a S. 242 f.;  des Bundesgerichts 1A.115/2000 vom 16. Juni 2000, E. 2a; 1A.182/2001 vom 26. März 2002, E. 4.2; 1A.234/2005 vom 31. Januar 2006, E. 3.2; 1A.270/2006 vom 13. März 2007, E. 3 ; TPF RR.2007.24 vom 8. Mai 2007 E. 4.1; RR.2007.90 vom 26. September 2007 E. 7.2). Der Anspruch auf Schutz der Privatsphäre (Art. 13 BV) bietet im Bereich der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen keinen über das zu beachtende  hinausgehenden Schutz (Urteil des Bundesgerichts 1A.331/2005 vom 24. Januar 2006, E. 2.1).
4.2 Die ersuchte Rechtshilfebehörde muss aufzeigen, dass zwischen den von
der Rechtshilfe betroffenen Unterlagen und dem Gegenstand der  ein ausreichender Sachzusammenhang besteht und diejenigen Akten ausscheiden, bezüglich welcher die Rechtshilfe nicht zulässig ist (BGE 122 II 367 E. 2c S. 371). Der von der Rechtshilfemassnahme  hat allerdings die Obliegenheit, schon im Stadium der Ausführung des Ersuchens (bzw. der erstinstanzlichen Rechtshilfeverfügung) an der  Ausscheidung beschlagnahmter Dokumente nötigenfalls , allfällige Einwände gegen die Weiterleitung einzelner Aktenstücke (bzw. Passagen daraus), welche für die Strafuntersuchung offensichtlich entbehrlich sind, im Rahmen seiner Parteirechte gegenüber der  Behörde rechtzeitig und konkret darzulegen und diese Einwände auch ausreichend zu begründen. Dies gilt besonders bei einer komplexen  mit zahlreichen Akten. Die Beschwerdeinstanz forscht nicht von sich aus nach Aktenstücken, die im ausländischen Verfahren (mit ) nicht erheblich sein könnten (BGE 130 II 14 E. 4.3 S. 16; 126 II 258 E. 9b/aa S. 262; Urteil des Bundesgerichts 1A.223/2006 vom 2. April 2007, E. 4.1; 1A.184/2004 vom 22. April 2005, E. 3.1).
Kommt der von der Rechtshilfemassnahme Betroffene seiner  im Stadium der Ausführung des Ersuchens nicht nach, obschon er dazu aufgefordert wurde, so kann dies zur Folge haben, dass er sich vor der Beschwerdeinstanz nicht mehr darauf berufen kann, die ausführende Behörde hätte das Verhältnismässigkeitsprinzip verletzt, indem sie Akten übermittelt hätte, welche für das ausländische Strafverfahren offensichtlich nicht von Nutzen seien. Es wäre mit dem Prinzip von Treu und Glauben
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nicht vereinbar, wenn es dem Beschwerdeführer, welcher gerade etwa  einer Hausdurchsuchung in der Regel besser kennt als die ausführende Behörde, dahingestellt wäre, seine Mitwirkung bei der Aktentriage zu , um der ausführenden Behörde später im Beschwerdeverfahren vorzuwerfen, sie hätte das Verhältnismässigkeitsprinzip verletzt (BGE 126 II 258 E. 9b/aa S. 262 f.; TPF RR.2007.80+81 vom 18. September 2007 E. 4.2).
4.3 Die Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdeführer am 29. Juli 2005 , sich zur Gewährung und zum Umfang der rechtshilfeweisen  der Unterlagen aus der Hausdurchsuchung vom 9. Juni 2004 zu äussern (Verfahrensakten BA/RIZ/3/05/0051, act. 6.3). Der  ist dieser Aufforderung in seiner Eingabe vom 5. September 2005 nur teilweise nachgekommen, indem er sich auf den Standpunkt gestellt hat, die Rechtshilfe an die Türkei sei als solche, insbesondere aufgrund des Fehlens konkreter Hinweise auf ein strafbares Verhalten, nicht zulässig (act. 1.7). Für den Fall, dass die Beschwerdegegnerin die Rechtshilfe grundsätzlich als zulässig erachten sollte, hat er es demgegenüber , konkret aufzuzeigen, welche Aktenstücke für das türkische  offensichtlich entbehrlich und daher von der Übermittlung  sind. Die Frage, ob der Beschwerdeführer seine Mitwirkungspflicht verletzt und dadurch sein Beschwerderecht in diesem Punkt verwirkt hat, kann vorliegend allerdings offen gelassen werden, da sich die Rüge der fehlenden Verhältnismässigkeit, wie nachfolgend dargelegt, ohnehin als unbegründet erweist.
4.4 Soweit geltend gemacht wird, zwischen den unter Ziff. 47 der Beschwerde (act. 1) aufgelisteten Akten und dem Beschwerdeführer bestehe kein  sowie argumentiert wird, es sei unzulässig, den türkischen Behörden in einem gegen den Beschwerdeführer gerichteten Verfahren Unterlagen herauszugeben, welche andere Personen betreffen, erweist sich die Rüge der fehlenden Verhältnismässigkeit als offensichtlich . Wie bereits dargelegt, ist für die Frage der Zulässigkeit der Rechtshilfe unerheblich, ob dem Beschwerdeführer selbst ein strafbares Verhalten zur Last gelegt wird (vgl. supra Ziff. 3.2 und 3.4). Entsprechend ist nicht zu prüfen, ob die zu übermittelnden Unterlagen mit den dem  selbst vorgeworfenen Taten in einem direkten  stehen. Es genügt, wenn die Unterlagen geeignet sind, die  der im Rechtshilfeersuchen geschilderten Straftaten, bezüglich  die beidseitige Strafbarkeit wie auch die übrigen  gegeben sind, voranzutreiben.
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4.5 Vorliegend besteht zwischen den von der Beschwerdegegnerin  Unterlagen aus den Akten der Hausdurchsuchung und dem Gegenstand der türkischen Strafuntersuchung ein ausreichend konkreter Sachzusammenhang. Die ersuchende Behörde hat ein sachbezogenes schutzwürdiges Interesse daran zu erfahren, auf welche Weise und in  Umfang die Beschuldigten Gelder der Bank C. veruntreut oder auf betrügerische Weise entzogen, wie die deliktisch erlangten Mittel  wurden und inwiefern den Beschuldigten in Bezug auf diese  Geldwäschereihandlungen zur Last gelegt werden müssen. Die von der Beschwerdegegnerin übermittelten Unterlagen sind grundsätzlich geeignet, das türkische Strafverfahren in dieser Hinsicht voranzutreiben. Im Übrigen rügt der Beschwerdeführer zwar in unzulässiger Weise, die unter Ziff. 47 der Beschwerde erwähnten Akten würden keinen Zusammenhang zu seiner Person aufweisen (supra Ziff. 4.4), begründet jedoch nicht,  diese für das türkische Strafverfahren insgesamt offensichtlich nicht von Nutzen sein können. Der Beschwerdegegnerin kann daher auch nicht zum Vorwurf gemacht werden, dass sie die Geschäftsunterlagen in  Sprache nicht vorgängig übersetzen liess, um sich zu vergewissern, dass diese mit Sicherheit geeignet sind, das türkische Strafverfahren . Der Beschwerdeführer unterlässt es ebenfalls konkret , inwiefern er ein besonderes Interesse an der Geheimhaltung  Akten aus der Hausdurchsuchung haben könnte, welches  dem Interesse der türkischen Behörden an einer Übermittlung dieser Unterlagen überwiegen könnte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1A.259/2006 vom 26. Januar 2007, E. 2.2 in fine).
Die Rechtshilfe erweist sich nach dem Gesagten im von der  verfügten Umfang als verhältnismässig.
5. Der Beschwerdeführer rügt weiter, der in der Schlussverfügung angebrach-
te Spezialitätsvorbehalt sei ungenügend. Zudem hätten die türkischen  auch jüngst auf dem Rechtshilfeweg erlangte Kontonummern,  und Namen von Kontoinhabern publik gemacht, was zeige, dass sich diese nicht an Auflagen des ersuchten Staates halten würden.
5.1 Das Spezialitätsprinzip ist in Art. 2 EUeR geregelt. Danach kann die
Rechtshilfe u.a. verweigert werden, wenn sich das Ersuchen auf strafbare Handlungen bezieht, die vom ersuchten Staat als politische, als mit solchen zusammenhängende oder als fiskalische strafbare Handlungen angesehen werden (Art. 2 lit. a EUeR). Die Schweiz hat sich in Bezug auf diese  insbesondere das Recht vorbehalten, Rechtshilfe auf Grund des
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EUeR nur unter der ausdrücklichen Bedingung zu leisten, dass die  der in der Schweiz durchgeführten Erhebungen und die in  Akten oder Schriftstücken enthaltenen Auskünfte ausschliesslich für die Aufklärung und Beurteilung derjenigen strafbaren Handlungen  werden dürfen, für die die Rechtshilfe bewilligt wird (Vorbehalt zu Art. 2 lit. a EUeR). Diese Regelung entspricht jener von Art. 67 Abs. 1 i.V.m. Art. 3 IRSG (TPF RR.2007.14 vom 25. April 2007 E. 5.2). Die  des Spezialitätsgrundsatzes durch die Vertragsstaaten des EUeR wird nach dem völkerrechtlichen Vertrauensprinzip als selbstverständlich , ohne dass die Einholung ausdrücklicher Zusicherungen  wäre (vgl. BGE 115 Ib 373 E. 8 S. 377; Urteil des Bundesgerichts 1A.112/2004 vom 17. September 2004, E. 5.2; TPF RR.2007.60 vom 25. Juli 2007 E. 3.2).
5.2 Die Beschwerdegegnerin hat die Schlussverfügung vom 21. Juni 2007 mit dem üblichen Spezialitätsvorbehalt versehen, wonach die in der Schweiz gewonnenen Erkenntnisse nicht zur Verfolgung von politischen und  Delikten oder für fiskalische Straf- oder Verwaltungsverfahren  werden dürfen. Das Spezialitätsprinzip gemäss Art. 2 lit. a EUeR und Art. 67 Abs. 1 i.V.m. Art. 3 IRSG steht demgegenüber einer  zur Verfolgung anderer als der im Rechtshilfebegehren erwähnten Straftaten, soweit für diese die Rechtshilfe ebenfalls zulässig wäre, oder zur Verfolgung anderer Personen, als die im Rechtshilfeersuchen , nicht entgegen. Die Rüge des Beschwerdeführers, der angebrachte Spezialitätsvorbehalt sei in Bezug auf das Verbot einer solchen  ungenügend, erweist sich daher als unbegründet. Anhaltspunkte, dass die türkischen Behörden den Spezialitätsvorbehalt missachten und die gewonnenen Erkenntnisse etwa zur Verfolgung von politischen oder fiskalischen Delikten verwenden könnten, sind zudem nicht ersichtlich.  kann in der Tatsache, dass in der Türkei rechtshilfeweise  Informationen an die Öffentlichkeit gelangt sind, noch keine  des Spezialitätsprinzips gesehen werden.
6. Für den Fall einer Abweisung der Beschwerde in der Hauptsache beantragt der Beschwerdeführer schliesslich, die Herausgabe im Original sämtlicher gemäss Zwischenverfügung vom 31. Mai 2005 beschlagnahmter  und Unterlagen aus der Hausdurchsuchung vom 9. Juni 2004,  diese nicht im gegen ihn hängigen schweizerischen Strafverfahren  bleiben.
Die Beschwerdegegnerin hat sich vorliegend weder in der  vom 21. Juni 2007 noch in ihrer Beschwerdeantwort vom 27. August
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2007 (act. 8) zur Herausgabe der Originale der am 31. Mai 2005  beschlagnahmten Hausdurchsuchungsunterlagen geäussert. Diese Frage bildet demnach nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügung. Die II. Beschwerdekammer hat daher, mangels eines gültigen , auf den entsprechenden Antrag des Beschwerdeführers nicht .
7. 7.1 Das Bundesstrafgericht hat im Entscheid RR.2007.96 vom 24. September
2007 E. 4, bestätigt in RR.2007.160 vom 13. Dezember 2007 E. 3, erkannt, dass dem von der Rechtshilfemassnahme Betroffenen grundsätzlich keine Gebühren auferlegt werden können, es sei denn, dieser hätte durch sein querulatorisches und rechtsmissbräuchliches Verhalten zusätzliche Kosten verursacht. Zwar können Bundesverwaltungsbehörden gestützt auf Art. 46a des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes vom 21. März 1997 (RVOG; SR 172.010) i.V.m. Art. 2 ff. der Allgemeinen  vom 8. September 2004 (AllgGebV; SR 172.041.1) unter  des Äquivalenz- und Kostendeckungsprinzips Gebühren  (vgl. dazu auch die entsprechenden kantonalen , welche gemäss Art. 12 Abs. 1 IRSG für Verfahren vor der kantonalen Ausführungsbehörde im Prinzip sinngemäss zur Anwendung gelangen). Gebühren werden vom Staat jedoch für einzelne Leistungen, welche dieser gegenüber einem Privaten erbringt, erhoben und können daher  dem Verursacherprinzip nur der Partei auferlegt werden, welche  Verfügung veranlasst oder vom Staat eine Leistung in Anspruch  hat (vgl. Art. 2 Abs. 1 AllgGebV; BGE 99 Ia 594 E. 3a; 95 I 504 E. 1; XAVIER OBERSON, Droit fiscal suisse, 3. Aufl., Basel/Genf/Monaco 2007, S. 4; PETER LOCHER/ERNST BLUMENSTEIN, System des  Steuerrechts, 6. Aufl., Zürich 2002, S. 2; ADRIAN HUNGERBÜHLER, Grundsätze des Kausalabgabenrechts, in: ZBl 10/2003, S. 507; WALTER RYSER/BERNHARD ROLLI, Précis de droit fiscal suisse, 4. Aufl., Bern 2002, S. 4; KLAUS A. VALLENDER, Grundzüge des Kausalabgabenrechts, Bern/Stuttgart 1976, S. 50; ROLAND MULLER, La notion d’émolument dans la jurisprudence du Tribunal fédéral, Diss. Lausanne 1943, S. 25). In  Rechtshilfeangelegenheiten in Strafsachen ist die ausführende Behörde gemäss Art. 80d IRSG verpflichtet, eine begründete  über die Gewährung und den Umfang der Rechtshilfe zu erlassen. Als Verursacher der Kosten für die Schlussverfügung hat grundsätzlich der ersuchende Staat zu gelten, nicht jedoch die von der  betroffene (natürliche oder juristische) Person, welche der Behörde bei der Ausführung des Rechtshilfeersuchens Hand zu bieten hat und in die-
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sem Zusammenhang die Wahrung ihrer Interessen geltend machen kann (vgl. Art. 80b und 80h IRSG). Die Tatsache, dass der Betroffene die  hat, in Anwendung von Art. 80c IRSG einer vereinfachten  des Rechtshilfeersuchens zuzustimmen und auf den Erlass einer  und anfechtbaren Schlussverfügung zu verzichten, rechtfertigt es ebenfalls nicht, diesem die Kosten für die Schlussverfügung  (zum Ganzen TPF RR.2007.96 vom 24. September 2007 E. 4; RR.2007.160 vom 13. Dezember 2007 E. 3).
7.2 Der Beschwerdeführer hat die Aufhebung von Ziff. 5 betreffend die  der Kosten für die Schlussverfügung nicht ausdrücklich beantragt. Die II. Beschwerdekammer ist jedoch nicht an die Begehren der Parteien  (Art. 25 Abs. 6 IRSG). Vorliegend ist nicht ersichtlich, inwiefern der Beschwerdeführer durch ein querulatorisches oder rechtsmissbräuchliches Verhalten zusätzliche Kosten verursacht haben könnte. In Anwendung der zuvor zitierten Rechtsprechung rechtfertigt es sich daher nicht, diesem die Kosten für das Verfahren vor der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Die Beschwerde ist daher teilweise gutzuheissen und Ziff. 5 der angefochtenen Schlussverfügung aufzuheben.
8. 8.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdegegnerin den Be-
schwerdeführer im Umfang seines teilweisen Obsiegens für die ihm  notwendigen und verhältnismässigen Parteikosten zu  (Art. 30 lit. b SGG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 und 2 VwVG). Der  hat nur zu einem kleinen Teil obsiegt, weshalb eine  von Fr. 500.-- inkl. MwSt. angemessen erscheint (Art. 3 des  vom 26. September 2006 über die Entschädigungen in Verfahren vor dem Bundesstrafgericht; SR 173.711.31).
8.2 Dem Beschwerdeführer ist, angesichts seines überwiegenden Unterlie-
gens, eine leicht reduzierte Gerichtsgebühr aufzuerlegen (Art. 30 lit. b SGG i.V.m. Art. 63 Abs. 1 VwVG), wobei für die Berechnung der Gerichtsgebühr das Reglement vom 11. Februar 2004 über die Gerichtsgebühren vor dem Bundesstrafgericht (SR 173.711.32) zur Anwendung gelangt (TPF RR.2007.6 vom 22. Februar 2007 E. 5). Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 5'000.-- angesetzt (Art. 3 des Reglements), unter Anrechnung des  Kostenvorschusses von Fr. 6'000.--. Die Bundesstrafgerichtskasse ist anzuweisen, dem Beschwerdeführer den Restbetrag von Fr. 1'000.-- .
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