Decision ID: 34baa45e-ae14-4610-b1c1-b22e54cfcc62
Year: 2018
Language: de
Court: ZH_OG
Chamber: ZH_OG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: civil_law

betreffend Forderung / Rückweisung
Berufung gegen ein Urteil der 1. Abteilung des Bezirksgerichtes Zürich vom 20. September 2017; Proz. CG120031 Urteil II. Zivilkammer des Obergerichtes des Kantons Zürich vom 12. März 2018; Proz. LB170049 Urteil Bundesgericht vom 12. Juli 2018; Proz. 4A_249/2018
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Rechtsbegehren Klage: (act. 2 S. 2)
"Es sei der Beklagte – unter dem Vorbehalt der Nachklage – zu , der Klägerin den Betrag von CHF 22'573'646.89 zuzüglich Zins von 5 Prozent seit dem 1. Januar 2012 zu bezahlen; unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Beklagten."
Rechtsbegehren Widerklage: (act. 38 S. 2)
"A. [...] B. Widerklage 1. Die Klägerin sei widerklageweise zu verurteilen, dem Be-
klagten CHF 19'303'069 zuzüglich Zins zu 5% seit dem 16. September 2011 zu bezahlen.
2. Eventualiter: Die Klägerin sei widerklageweise zu , dem Beklagten JPY 394'192'980 zuzüglich Zins zu 5% seit dem 16. September 2011 zu bezahlen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der .
C. Eventualwiderklage 1. Die Klägerin sei zu verurteilen, dem Beklagten diejenigen
Beträge zu zahlen, die er aufgrund einer vollständigen oder teilweisen Gutheissung der Klage an die Klägerin zu zahlen hat.
2. Eventualiter: Die Klägerin sei widerklageweise zu , dem Beklagten JPY 2'242'976'436 zuzüglich Zins zu 5% seit dem 16. September 2011 zu bezahlen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der ."

Erwägungen:
1. - 1.1 Mit Schriftsatz vom 15. März 2012 machte die B._ AG beim  Zürich eine Klage mit vorstehendem Rechtsbegehren anhängig (vgl.
act. 4/2). Am 30. März 2012 setzte der bezirksgerichtliche Referent A._ Frist
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an, um die Klage schriftlich zu beantworten (act. 4/8). Mit Eingabe vom 20. April
2012 stellte dieser beim Bezirksgericht den Antrag, die Klägerin zur Edition diver-
ser Urkunden zu verpflichten und ihm die Frist zum Einreichen der schriftlichen
Klageantwort abzunehmen (vgl. act. 4/10). Das Bezirksgericht wies diesen Antrag
ab und A._ führte dagegen Berufung bei der Kammer. Mit Urteil vom 31. De-
zember 2012 wies die Kammer im Geschäft mit der Nummer LB120081 diese Be-
rufung ab, setzte die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren auf Fr. 10'000.-
- fest und verrechnete sie mit dem von A._ geleisteten Kostenvorschuss. Die
Verlegung der Kosten des Berufungsverfahrens und die Festsetzung einer allfälli-
gen Parteientschädigung wurden dem Endentscheid des Bezirksgerichts vorbe-
halten. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde von A._ trat das Bundesge-
richt im Frühling 2013 nicht ein.
Im Juli 2013 erstattete A._ im bezirksgerichtlichen Verfahren seine Kla-
geantwort und erhob gleichzeitig Widerklage mit den eingangs erwähnten Begeh-
ren. Mit Urteil vom 20. September 2017 hiess das Bezirksgericht die Klage gut
und wies die Widerklage ab (vgl. act. 108).
1.2 Der Beklagte liess mit Schriftsatz vom 6. November 2017 (vgl. act. 106 f.) bei der Kammer rechtzeitig Berufung gegen das bezirksgerichtliche Urteil erheben.
Die vorinstanzlichen Akten wurden daraufhin beigezogen. Der Kostenvorschuss
wurde geleistet. Es wurde Frist zur Berufungsantwort angesetzt. Ein Antrag der
B._ AG auf vorzeitige Vollstreckbarkeit des bezirksgerichtlichen Urteils even-
tuell Sicherstellung (vgl. act. 114 f.) wurde mit Beschluss vom 22. Januar 2018
abgewiesen. Mit Schriftsatz vom 26. Januar 2018 beantwortete die B._ AG
die Berufung (vgl. act. 129).
Noch während laufender Frist zur Beantwortung der Berufung teilte die
B._ AG der Kammer am 22. Januar 2018 mit, die Parteien hätten am 12. Ja-
nuar 2018 aussergerichtlich einen Vergleich geschlossen, der bis Ende Septem-
ber 2018 zu erfüllen sei, aber unter der suspensiven Bedingung der Zustimmung
ihrer massgeblichen Organe stehe, die bis Ende Januar 2018 vorliegen sollte (vgl.
act. 124 S. 2). Zugleich wurde um Sistierung des Verfahrens ersucht. Die in Aus-
sicht gestellte Zustimmung der massgeblichen Organe wurde erteilt und der Ver-
gleich, den die Parteien dem Gericht nicht einreichten, wurde für die Parteien
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rechtsverbindlich. Mit Beschluss vom 12. März 2018 wies die Kammer den Antrag
auf Sistierung des Verfahrens ab und schrieb ebenso das durch den Vergleichs-
abschluss gegenstandslos gewordene Berufungsverfahren ab (vgl. act. 145).
Der von den Parteien am 12. Januar 2018 aussergerichtlich abgeschlossene
(der Kammer zunächst nicht bekannt gegebene) Vergleich hat folgenden Wortlaut
(vgl. act. 152):
(1) Die Parteien einigen sich hiermit unter Berücksichtigung von Klage und Widerklage auf eine von A._ an B._ per Saldo aller Ansprüche bezüglich der  zu zahlende Vergleichssumme von CHF 20'500'000.00 (Schweizer Franken zwanzigmillionenfünfhunderttausend; "Vergleichssumme"). Die Bereinigung der  erfolgt ausserhalb der Vergleichssumme.
(2) A._ verpflichtet sich zur Zahlung der Vergleichssumme an die B._ innerhalb von 90 Tagen nach Eingang des Kaufpreises bei der C._, spätestens jedoch am 30. September 2018. Erfolgt die Zahlung der Vergleichssumme nicht oder nicht  bis zum 30. September 2018, verpflichtet sich A._ zur Zahlung von  ab dem 30. September 2018 von 2 % p.a. auf den in Verzug befindlichen Betrag.
(3) Die Parteien werden dem Gericht unmittelbar nach lnkrafttreten dieses Vergleichs gemäss Rz. (22) beantragen, das Berufungsverfahren und das Verfahren betreffend sofortige Vollstreckbarkeit des erstinstanzlichen Urteils, bis 31. Oktober 2018 zu .
(4) B._ wird unbeschadet einer allfälligen Bewilligung der sofortigen Vollstreckung des erstinstanzlichen Urteils bis 30. September 2018 keine  einleiten.
(5) Innerhalb von fünf Tagen nach Erfüllung des vorliegenden Vergleichs oder nach  aller Sicherheiten gemäss Rz. (9), (10) und (11) werden die Parteien dem Obergericht Zürich den Vergleich gemäss Rz. (1 ), (2) und Rz. (20) einreichen, mit dem Antrag, der Vergleich sei als gerichtlicher Vergleich entgegenzunehmen, und die Verfahren seien als durch Vergleich erledigt abzuschreiben. Der Antrag an das  wird in einer Weise erfolgen, welche im Verzugsfall von A._ zur  der Verfahren durch das Obergericht in Gestalt eines vollstreckbaren Titels für B._ gegen A._ erfolgt.
(6) A._ wird bis zur Erfüllung des Vergleichs ohne Bewilligung von B._ keine Verfügungen zugunsten Dritter (Veräußerungen, Verpfändungen) über sein Vermögen vornehmen ausser Verfügungen im Rahmen der üblichen Lebenshaltung inklusive Zahlungen von Steuerschulden in der Schweiz (maximal nicht mehr als CHF 500'000) oder soweit sie der Leistung der Vergleichssumme dienen.
(7) A._ wird bis zur Begleichung der Vergleichssumme nichts unternehmen, was das Eigenkapital der C._ verringert, mit Ausnahme von regulären Zahlungen im  Geschäftsgang, wie Saläre, Steuern, Gebühren u.ä ..
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(8) Unmittelbar nach Eingang des Kaufpreises bei der C._ wird A._ als  der C._ diejenigen Massnahmen vornehmen, die für die  der Vergleichssumme an B._ nötig sind (z.B. Sonderdividendenzahlung, Kapitalherabsetzung etc.). A._ wird B._ unverzüglich eine Bestätigung eines niederländischen Rechtsanwalts beibringen, wonach einer Dividende oder , veranlasst durch A._, bei Vorhandensein der zur Ausschüttung notwendigen Mittel nichts entgegensteht.
(9) A._ tritt als Aktionär der C._ hiermit im Umfang der Vergleichssumme und allfälliger Zinsen gemäss Rz. (2) sämtliche Ansprüche aus den C._-Aktien,  Dividenden und Liquidationserlöse, an die B._ ab. Auf eine Notifikation der Abtretung gegenüber der C._ verzichten die Parteien (stille Abtretung) bis 30. September 2018. A._ wird B._ unverzüglich eine Bestätigung eines  Rechtsanwalts beibringen, wonach diese Abtretung rechtlich möglich ist. Für den Fall zusätzlicher Formerfordernisse nach niederländischem Recht, wird A._ diese unverzüglich erfüllen.
(10) A._ verpflichtet sich seine Aktien an der D._ SL, Spanien, bis spätestens 30. September 2018 an B._ als zusätzliche Sicherheit zur Erfüllung seiner  unter diesem Vergleich an B._ zu verpfänden, und dies durch die Bestätigung eines spanischen Rechtsanwalts oder Notars nachzuweisen. A._ verpflichtet sich alle hierzu notwendigen Handlungen ohne Verzug an die Hand zu nehmen. A._ verpflichtet sich darüber hinaus, ohne Zustimmung der B._ in Bezug auf die D._ SL, Spanien, keine Aktivitäten vorzunehmen, die die  der D._ SL nachhaltig verringern.
(11) Sollte die Vergleichssumme nicht oder nicht vollständig bis zum 30. September 2018 bei B._ eingegangen sein,
(a) verzichtet E._ auf ihr vorrangiges Pfandrecht an den C._ Aktien  der Regelung in Rz. (15);
(b) verpfändet A._ alle seine Aktien an der C._ ... N.V. erstrangig an B._, und weist dies durch die Bestätigung eines niederländischen  oder Notars nach.
(12) Mit notariell beurkundetem Ehevertrag vom 18. Juni 2015 wechselten A._ und E._ per 1. Juli 2015 vom deutschen Güterstand der Zugewinngemeinschaft in den deutschen Güterstand der Gütertrennung. Aus dem Wechsel des Güterstands  ein gesetzlich vorgesehener Ausgleichsanspruch von E._ gegenüber A._. Zur Sicherung dieses Ausgleichsanspruchs verpfändete A._ 2'000'000 seiner C._-Aktien an E._ (siehe Anhang 1). Dieser Vergleichsvertrag hindert B._ nicht daran, Zuwendungen von A._ an E._ aus dem Ehevertrag oder aus einem anderen Rechtsgrund anzufechten, falls die Vergleichssumme nicht vollständig bis 30. September 2018 beglichen wurde.
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(13) E._ verpflichtet sich hiermit gegenüber B._, zwecks Erfüllung des  Vergleichs durch A._, ihr Pfandrecht an den C._-Aktien im Umfang der Vergleichssumme bis zum 30. September 2018 nicht geltend zu machen.
(14) E._ stimmt der Abtretung gemäss Rz. (9) zu und wird aus ihrer Stellung als Pfandgläubigerin keine Einwendungen gegen die aufgrund der Abtretung und  an B._ erfolgenden Zahlungen erheben.
(15) Sollte die Vergleichssumme bis 30. September nicht geleistet werden, tritt E._ im Rang hinter die Verpfändung durch A._ zu Gunsten von B._ zurück.
(16) Für E._ ergeben sich aus vorliegendem Vergleich keine über die Regelungen in Rz. (11)(a), (12), (13), (14) und (15) hinausgehenden Verpflichtungen gegenüber B._. Namentlich haftet E._ gegenüber B._ unter keinem Titel für die Vergleichssumme. Das Recht von B._ zur Anfechtung gemäss Rz. (12) schliesst keine Anerkennung von Anfechtungsgründen ein.
(17) Die Parteien vereinbaren gegenüber Dritten strikte Vertraulichkeit über Existenz und Inhalt des vorliegenden Vergleichs. Ausgenommen sind Offenlegungspflichten  Gerichtsinstanzen und Behörden sowie notwendige Offenlegungen gegenüber Dritten im Rahmen etwaiger Vollstreckungsmassnahmen, Verwertungen von  oder sonstiger Massnahmen zur Durchsetzung der Ansprüche von B._ aus diesem Vergleich.
(18) Weiter nimmt B._ hiermit zur Kenntnis, dass der Kaufvertrag zwischen der C._ und dem kaufenden Finanzinstitut strikte Vertraulichkeitsregeln enthält,  Verletzung zum Scheitern des Verkaufs führen und dadurch auch die Erfüllung des vorliegenden Vergleichs gefährden kann. B._ verpflichtet sich, jegliche  der Zentralbank F._ [Staat in Asien] oder anderer Marktteilnehmer im Zusammenhang mit dem Verkauf der D1._ sowie alle Massnahmen, welche den Vollzug des Verkaufs gefährden könnten, zu unterlassen. Scheitert der Kaufvertrag nachgewiesenermassen aufgrund einer solchen Verletzung der Geheimhaltung der B._, haftet B._ für den entstandenen Schaden.
(19) A._ verpflichtet sich, die B._ regelmässig über den Stand der C._ ... F._ Transaktion sowie den Stand der Massnahmen zur Verpfändung der Anteile an der D._ SL zu informieren.
(20) Mit der Zahlung der Vergleichssumme bis zum 30. September 2018 oder der Erfüllung der Sicherheiten gemäss Rz. (9), (10) und (11) gelten alle gerichtlichen Streitigkeiten zwischen den Parteien per Saldo beigelegt. Die Gerichtskosten aus allen hängigen Verfahren vor Bezirksgericht und Obergericht werden von B._ und A._ je hälftig getragen. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. Die Abrechnung über die Gerichtskosten erfolgt ausserhalb der oben genannten Vergleichssumme.
(21) Anwendbar ist Schweizer Recht. Gerichtsstand ist Zürich.
(22) Dieser Vergleich steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Organe der Bank. Die Genehmigung oder Nichtgenehmigung wird A._ und E._ innerhalb von 10 Arbeitstagen nach Unterzeichnung schriftlich mitgeteilt.
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2. Über den Beschluss der Kammer vom 12. März 2018 beschwerte sich die B._ AG beim Bundesgericht. Dieses hob mit Urteil vom 12. Juli 2018 den
Beschluss der Kammer wegen Verletzung rechtlichen Gehörs zu den Kosten-
und Entschädigungsfolgen auf und wies die Sache zu neuem Entscheid zurück
(act. 146). Die Akten trafen im August 2018 bei der Kammer ein. Das Verfahren
wurde unter der Geschäftsnummer LB180031 weiter geführt. Mit Verfügung vom
28. August 2018 wurde den Parteien Gelegenheit gegeben sich, sich zu den Kos-
ten- und Entschädigungsfolgen zu äussern. A._ äusserte sich mit Schriftsatz
vom 24. September 2018, reichte eine Fotokopie des aussergerichtlich geschlos-
senen Vergleichs ein (act. 151) und liess folgende Anträge stellen (vgl. act. 151
S. 2):
1. Der zwischen den Parteien aussergerichtlich geschlossene Vergleich vom 12. Januar 2018 sei als gerichtlicher Vergleich entgegenzunehmen und das Verfahren sei gestützt darauf als durch Vergleich erledigt abzuschreiben.
2. Die erstinstanzlichen Gerichtskosten von CHF 410'000.- seien den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen und mit den von den Parteien geleisteten  zu verrechnen. Die Klägerin sei zu verpflichten, dem Beklagten CHF 21'300.- zu ersetzen. Der verbleibende Kostenvorschuss in Höhe von CHF 54'700.- sei dem Beklagten aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten.
3. Die Entscheidgebühr von CHF 10'000.- für das Berufungsverfahren betreffend vorsorgliche Beweisführung (LB120081-0) sei den Parteien je zur Hälfte  und mit dem vom Beklagten geleisteten Kostenvorschuss zu . Die Klägerin sei zu verpflichten, dem Beklagten CHF 5'000.- zu ersetzen.
4. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr im Hauptsacheverfahren (LB170049-0) von CHF 20'000.- sei den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen und mit dem vom Beklagten geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen. Die Klägerin sei zu , dem Beklagten CHF 10'000.- zu ersetzen. Der verbleibende  in Höhe von CHF 180'000.- sei dem Beklagten aus der  zurückzuerstatten.
Mit Schreiben vom 24. September 2018 erklärte sich die B._ AG mit
den von A._ gestellten Anträgen einverstanden (vgl. act. 153).
3. Die Parteien haben am 12. Januar 2018 aussergerichtlich einen Vergleich über den Streitgegenstand geschlossen, der bereits per Ende Januar 2018 für sie ver-
bindlich wurde. Das Verfahren ist daher abzuschreiben. Zusammen mit diesem
Beschluss ist der B._ AG (fortan: die Klägerin und Widerbeklagte) lediglich
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noch ein Doppel von act. 151 zuzustellen sowie A._ (fortan: der Beklagte und
Widerkläger) ein Doppel von act. 153.
4. - 4.1 Die Parteien haben sich auf die je hälftige Verlegung der Prozesskosten des erst- und des zweitinstanzlichen Verfahrens geeinigt (vgl. act. 151 Rz. 7 und
act. 153). Entsprechend ist zum einen eine Neuverlegung der erstinstanzlichen
Prozesskosten vorzunehmen und ist zum anderen die Prozesskostenverlegung
des Berufungsverfahrens zu regeln. Parteientschädigungen sind in keinem Ver-
fahren zuzusprechen.
4.2 Die Gerichtsgebühren des erstinstanzlichen Verfahrens mit der  CG120031 im Umfang von Fr. 410'000.- sind unbeanstandet geblieben.
Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens LB120081, über deren Verlegung
das Bezirksgericht in Dispositivziffer 5 seines Urteils befunden hat, sind schon
rechtskräftig bemessen worden und stehen daher heute richtigerweise ebenfalls
nicht zur Debatte.
Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren ist grundsätzlich nach dem
Streitwert zu bemessen (vgl. § 4 Abs. 1 GebV OG i.V.m. § 12 Abs. 1 und 2 GebV
OG). Dieser beläuft sich auf gut Fr. 64'000'000.- (vgl. act. 109 Erw. 2). Das führte
zu einer einfachen Grundgebühr von mehr als Fr. 390'000.-. Diese Gebühr ist in-
dessen gemäss § 4 Abs. 2 und § 10 Abs. 2 GebV OG sowie im Einklang mit § 2
Abs. 1 lit. c und lit. d GebV OG massiv herabzusetzen, was allerdings nicht dazu
führen darf, das hohe Streitinteresse (vgl. § 2 Abs. 1 lit. a GebV OG) ganz aus
den Augen zu verlieren ist. Zu berücksichtigen ist weiter, dass das Gericht nebst
diesem Entscheid, der ohne Anspruchsprüfung ergeht, mehrere weitere prozess-
leitende Verfügungen zu erlassen hatte (vgl. etwa act. 109, act. 112, act. 116,
act. 125), in denen z.T. sich nicht alltäglich stellende Fragen zu prüfen und zu be-
antworten waren. Der Aufwand überstieg daher den üblichen prozessleitenden
Aufwand in einem durchschnittlichen Berufungsverfahren doch erheblich. Eine
Entscheidgebühr von Fr. 20'000.- ist daher angemessen.
Bei der Liquidation der Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens so-
wie der Berufungsverfahren sind die von den Parteien in den drei Verfahren ge-
leisteten Kostenvorschüsse gemäss Art. 111 ZPO zu berücksichtigen.
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