Decision ID: 8eaa3322-3bf6-4010-a517-54c1da620615
Year: 2013
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.- X und Y Z (beide geb. 1941) sind verheiratet und wohnen in einer
Eigentumswohnung in M. X Z ist ausserdem Alleineigentümer einer Liegenschaft an der
E-Strasse in O, in welcher er unter der Firma Z Fabrik ein Einzelunternehmen betrieben
hat. Dessen Aktiven und Passiven wurden mit Ausnahme der Immobilien und der
Hypothekarschuld mit Handelsregistereintrag vom 12. Mai 2010 rückwirkend per
1. Januar 2010 mittels Sacheinlage auf die neu gegründete Z Fabrik AG übertragen. Für
die im Einzelunternehmen verbliebene Liegenschaft in O bezahlte die Z Fabrik AG im
Jahr 2010 einen monatlichen Mietzins von Fr. 1'950.--. X Z ist
Verwaltungsratspräsident und Y Z Verwaltungsratsmitglied der neuen Gesellschaft.
B.- In der Steuererklärung für die Kantons-, Gemeinde- und direkte Bundessteuer 2010
deklarierte das Ehepaar Z Einkünfte aus unselbständiger Erwerbstätigkeit von
Fr. 166'265.--, AHV-Renten von Fr. 41'040.--, andere Rentenleistungen von
Fr. 29'400.-- sowie Einkünfte aus Wertschriften und Guthaben von Fr. 8'161.--. Das
deklarierte steuerbare Einkommen betrug Fr. 207'942.--. Die Veranlagungsbehörde
rechnete in der Folge Einkünfte aus selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 352'950.--
auf, indem sie vom Verkehrswert der Liegenschaft in O von Fr. 750'000.-- den
Buchwert gemäss Bilanz von Fr. 360'000.-- abzog und Sozialversicherungsleistungen
von 9,5% berücksichtigte. Zur Begründung führte sie an, die Liegenschaft in O sei vom
Geschäfts- ins Privatvermögen überführt worden. Insgesamt wurde für die direkte
Bundessteuer 2010 das steuerbare Einkommen auf Fr. 551'600.-- festgesetzt. Die
dagegen erhobene Einsprache wies das kantonale Steueramt mit Entscheid vom
6. November 2012 ab.
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C.- Gegen den Einspracheentscheid erhoben X und Y Z mit Eingabe ihres
Rechtsvertreters vom 7. Dezember 2012 Beschwerde bei der
Verwaltungsrekurskommission mit dem Antrag, unter Kosten- und
Entschädigungsfolgen sei das steuerbare Einkommen zu korrigieren und für die Direkte
Bundessteuer 2010 neu auf Fr. 198'717.-- festzusetzen.
Mit Vernehmlassung vom 11. Februar 2013 beantragte die Vorinstanz die kostenfällige
Abweisung der Beschwerde. Zur vorinstanzlichen Vernehmlassung nahmen die
Beschwerdeführer mit Eingabe vom 10. April 2013 Stellung. Die Eidgenössische
Steuerverwaltung hat stillschweigend auf eine Stellungnahme verzichtet.
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung der Anträge wird,

soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Erwägungen:
1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Beschwerdeerhebung ist gegeben. Die Beschwerde vom 7. Dezember 2012 ist
rechtzeitig eingereicht worden. Sie erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die
gesetzlichen Anforderungen (Art. 140 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die direkte
Bundessteuer, SR 642.11, abgekürzt: DBG; Art. 7 der Verordnung zum Bundesgesetz
über die direkte Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 41 lit. h Ziff. 1 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf die Beschwerde ist
einzutreten.
2.- Umstritten ist, ob die Liegenschaft an der E-Strasse in O vom Geschäfts- ins
Privatvermögen der Beschwerdeführer übergegangen ist.
a) Die Beschwerdeführer bringen vor, eine Betriebsaufgabe im handelsrechtlichen
Sinne habe nicht stattgefunden. Zwar seien die Aktiven und Passiven des operativen
Geschäfts im Rahmen des Sacheinlagevertrages zur Gründung der Z Fabrik AG
übertragen worden. Die Liegenschaft selber sei jedoch weiterhin im
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Geschäftsvermögen der Einzelunternehmung verblieben, welche weiterhin im
Handelsregister eingetragen sei. Die Liegenschaft werde nach wie vor gleich genutzt
und diene dem Betrieb der Z Fabrik AG, weshalb die tatsächlichen
Nutzungsverhältnisse gleich geblieben seien. Auch in personeller Hinsicht habe sich
nichts geändert, da die Beschwerdeführer den Betrieb lediglich unter einer neuen
Gesellschaftsform wie bisher weiterführen. Die Absicht der Beschwerdeführer sei es
gewesen, im Hinblick auf eine Nachfolgeregelung den Betrieb der Z Fabrik zu
verschlanken und in der Form der Aktiengesellschaft die Voraussetzungen zu schaffen,
um die Gesellschaft verkaufen zu können. Das Vorhandensein der Liegenschaft in der
Bilanz der Aktiengesellschaft hätte dieses Vorhaben erschwert, weshalb von einer
Übertragung abgesehen worden sei. Schliesslich müsse mit der Betriebsaufgabe nicht
zwingend sofort ein Übergang des Gegenstands ins Privatvermögen stattfinden. Was
früher Betriebsvermögen gewesen sei, bleibe es auch nach der Berufs- oder
Geschäftsaufgabe solange, als nicht eine private Verwendung nachgewiesen werde.
Die Liegenschaft habe nach wie vor dieselbe technisch-wirtschaftliche Funktion wie in
den Jahren zuvor. Sie werde für den Geschäftsbetrieb der Z Fabrik AG genutzt, wofür
Letztere einen monatlichen Mietzins bezahle. Der Grund dafür, dass dieser Ertrag aus
der Liegenschaft nicht als selbständiges Einkommen deklariert worden sei, liege einzig
und allein in der Tatsache, dass dieser Betrag exakt dem Betrag entsprochen habe,
welcher bis 31. Dezember 2010 monatlich an die Amtsvormundschaft überwiesen
worden sei, zur Abgeltung eines zugunsten der Schwester des Beschwerdeführers
bestandenen Wohnrechts.
Die Vorinstanz hält dem im Wesentlichen entgegen, mit der Überführung der
Einzelfirma als Sacheinlage in die neugegründete Z Fabrik AG sei die Einzelfirma
liquidiert worden. Bei den nicht überführten Immobilien könne per Definition nicht von
einem Betrieb oder Teilbetrieb ausgegangen werden. Dies werde durch die Tatsache
gestützt, dass die Betriebserfordernisse für das Halten und Verwalten eigener
Immobilien nicht mehr gegeben seien, da kein Marktauftritt ersichtlich sei, kein
Personal beschäftigt werde und die Mieterträge nicht mindestens das 20-fache des
marktüblichen Personalaufwands für die Immobilienverwaltung betrage. Der
Beschwerdeführer gehe zudem nach der Umwandlung des Einzelunternehmens in eine
Aktiengesellschaft im Jahr 2010 als Geschäftsführer bei der Aktiengesellschaft einer
unselbständigen Tätigkeit nach. Von einer tatsächlich selbständigen Tätigkeit könne
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daher nicht mehr ausgegangen werden. Als Folge der nicht existenten selbständigen
Erwerbstätigkeit könne die nicht in die neu gegründete Z Fabrik AG überführte
Geschäfts-Liegenschaft auch nicht der selbständigen Erwerbstätigkeit dienen
(steuersystematischer Realisationsbestand) und müsse ins Privatvermögen überführt
werden.
b) Nach Art. 18 Abs. 1 DBG sind alle Einkünfte aus einem Handels-, Industrie-,
Gewerbe-, Land- und Forstwirtschaftsbetrieb, aus einem freien Beruf sowie aus jeder
anderen selbständigen Erwerbstätigkeit steuerbar. Dazu zählen auch alle
Kapitalgewinne aus Veräusserung, Verwertung oder buchmässiger Aufwertung von
Geschäftsvermögen. Der Veräusserung gleichgestellt ist unter anderem die
Überführung von Geschäftsvermögen in das Privatvermögen (Art. 18 Abs. 2 DBG).
Darunter fallen alle Tatbestände, durch welche stille Reserven so verschoben werden,
dass die bisher aufgeschobene Besteuerung später nicht mehr erfolgen könnte.
Liquidationsgewinne bzw. alle mit einer Liquidation verbundenen Einnahmen sind zu
den periodischen Unternehmenseinkünften hinzuzurechnen. Auf eine Überführung von
Geschäfts- in Privatvermögen ist zu schliessen, wenn die steuerpflichtige Person ihren
Bestandteil des Betriebsvermögens dauernd in den Dienst der privaten Kapitalanlage
stellt (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, N 76
und 81 zu Art. 18 DBG).
Stille Reserven einer Personenunternehmung (Einzelfirma, Personengesellschaft)
werden nicht besteuert, wenn die Steuerpflicht in der Schweiz fortbesteht und die
bisher für die Einkommenssteuer massgeblichen Werte übernommen werden,
namentlich bei der Übertragung eines Betriebs oder Teilbetriebs auf eine juristische
Person (Art. 19 Abs. 1 lit. b DBG). Privatrechtlich können Personenunternehmen nicht
gespalten werden. Steuerrechtlich erfasst jedoch der Spaltungsbegriff auch die
Aufteilung von Personenunternehmungen sowie andere im Fusionsgesetz nicht
geregelte Unternehmensaufteilungen. Der steuerrechtliche Spaltungsbegriff ist in
Anwednung einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise eigenständig konzipiert.
Steuerrechtlich massgebend sind lediglich die Ausgangslage und das wirtschaftliche
Endresultat der Transaktion. Ob eine Spaltung im Sinne des Privatrechts vorliegt, ist
somit für die steuerrechtliche Beurteilung nicht ausschlaggebend. Wenn die
Vermögenswerte nach der Transaktion nicht mehr ganz oder vorwiegend der
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selbständigen Erwerbstätigkeit dienen, ist der Tatbestand der Privatentnahme nach
Art. 18 Abs. 2 DBG gegeben (M. Reich, in: Zweifel/Athanas, Kommentar zum
Schweizerischen Steuerrecht, 2. Aufl. 2008, N 28, 36 und 47 zu Art. 19 DBG).
Damit Geschäftsvermögen vorliegt, muss der Vermögensgegenstand einen Bezug zu
einer selbständigen Erwerbstätigkeit aufweisen (vgl. Art. 18 Abs. 2 Satz 3 erster Teil
DBG). Darunter fällt allgemein jede Tätigkeit, bei der ein Unternehmer auf eigenes
Risiko, unter Einsatz von Arbeit und Kapital in einer frei gewählten Organisation und mit
der Absicht der Gewinnerzielung am Wirtschaftsverkehr teilnimmt. Eine solche Tätigkeit
kann haupt- oder nebenberuflich, dauernd oder temporär ausgeübt werden. Ob eine
selbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, ist stets nach den gesamten Umständen des
Einzelfalls zu beurteilen (BGE 2C_115/2012 vom 25. September 2012 E. 2.1.1). Keine
selbständige Erwerbstätigkeit liegt vor, wenn bloss das eigene Vermögen verwaltet
wird, insbesondere wenn eigene Liegenschaften vermietet werden. Dies gilt selbst
dann, wenn das Vermögen umfangreich ist, professionell verwaltet wird und
kaufmännische Bücher geführt werden (BGE 2C_907/2010 vom 16. Mai 2011 E. 3.1;
Reich, in: Zweifel/Athanas, a.a.O., N 66 zu Art. 19 DBG).
c) Der Beschwerdeführer übte als Inhaber des Einzelunternehmens Z Fabrik jahrelang
eine selbständige Erwerbstätigkeit aus. Für diese Tätigkeit nutzte er die Liegenschaft
an der
E-Strasse in O. Das Grundstück wies somit einen Bezug zu der selbständigen
Erwerbstätigkeit auf, weshalb die Liegenschaft mindestens bis Ende 2009 als
Geschäftsvermögen zu qualifizieren war.
Mit Vertrag vom 30. April 2010 übernahm die Z Fabrik AG bei der Gründung
rückwirkend per 1. Januar 2010 das operative Geschäft der Einzelunternehmung Z
Fabrik ohne Grundstücke und Hypothekarschulden. Die Geschäftsführung wurde den
Beschwerdeführern übertragen, welche zugleich die einzigen Verwaltungsratsmitglieder
der neu gegründeten Gesellschaft sind (act. 2/5). Entsprechend gaben sie in der
Steuererklärung an, unselbständig erwerbstätig zu sein (act. 6/1 Formular 1 S. 1). Aus
der Jahresrechnung des Einzelunternehmens für das Jahr 2010 ist ersichtlich, dass
keine Umsätze erwirtschaftet und insbesondere kein Personalaufwand verbucht
wurden (act. 6/2a). Die Beschwerdeführer machen zwar geltend, monatlich Fr. 1'915.--
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bzw. jährlich Fr. 22'980.-- an Mieteinnahmen eingenommen zu haben. Diese seien in
der Erfolgsrechnung nicht verbucht worden, da der Beschwerdeführer
Wohnrechtszinsen an die Amtsvormundschaft O zugunsten seiner Schwester zu
bezahlen gehabt habe (act. 1 Ziff. 2). Beschränkt sich die Tätigkeit eines Vermieters auf
die Nutzungsüberlassung und auf die Vereinnahmung des Mietzinses, so handelt es
sich bei der Vermietung grundsätzlich um keine eigentliche Geschäftstätigkeit, sondern
um einen Akt der privaten Vermögensverwaltung. Solange die Vermietung indessen
lediglich als eine vorübergehende Massnahme erscheint, liegt keine dauerhafte
Änderung der Zweckbestimmung des Geschäftsvermögens und somit auch keine
Privatentnahme vor. Eine Geschäftsaufgabe kann nur dann angenommen werden,
wenn die spätere Rückkehr zur Selbständigkeit durch den Betriebsinhaber oder dessen
Erben als ausgeschlossen erscheint (M. Reich, Die Realisation stiller Reserven im
Bilanzsteuerrecht, Zürich 1983, S. 131 f.). Mit dem Übertrag des operativen Geschäfts
an die Z Fabrik AG per 1. Januar 2010 ist die selbständige Tätigkeit des
Beschwerdeführers weggefallen. Unwahrscheinlich ist, dass der 72-jährige
Beschwerdeführer in die selbständige Erwerbstätigkeit zurückkehrt. Die Übertragung
der Liegenschaft auf allfällige Erben zur Ausübung einer selbständigen Erwerbstätigkeit
erscheint ebenfalls ausgeschlossen, nachdem die Aktiengesellschaft gemäss Angaben
der Beschwerdeführer eben gerade deshalb ohne Übernahme der Liegenschaft
gegründet worden sei, um sie später besser verkaufen zu können (vgl. act. 1 Ziff. 5).
Die Liegenschaft an der E-Strasse in O wurde somit ins Privatvermögen überführt und
die realisierten stillen Reserven sind nach Art. 18 Abs. 2 DBG zu besteuern.
d) Sämtliche Entnahmen haben zum Verkehrswert der ins Privatvermögen überführten
Vermögenswerte zu erfolgen. Dabei ist der Verkehrswert im Zeitpunkt der
Privatentnahme massgebend. Der andere massgebende Wert ist der steuerlich
massgebende Buchwert des entnommenen Vermögenswertes. Die Differenz zwischen
diesen beiden Grössen bildet den sogenannten Überführungsgewinn (P. Locher,
Kommentar zum DBG, I. Teil, 1. Aufl. 2001, N 103 zu Art. 18 DBG). Für die Festlegung
des Verkehrswertes ist die Veranlagungsbehörde teilweise auf Schätzungen
angewiesen. Bei Liegenschaften wird in der Regel auf den amtlichen Verkehrswert
abgestellt (Weidmann/ Grossmann/Zigerlig, Wegweiser durch das st. gallische
Steuerrecht, 6. Aufl. 1999, S. 84 f.).
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Unbestritten und mit Akten belegt ist, dass der Verkehrswert der Liegenschaft an der
E-Strasse in O Fr. 750'000.-- (vgl. act. 6/1 Formular 7, act. 6/4) und der Buchwert
Fr. 360'000.-- (vgl. act. 6/2a) beträgt. Nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge in
Höhe von 9,5% (vgl. Beitragstabellen Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige
des Bundesamtes für Sozialversicherungen BSV, gültig ab 1. Januar 2009,
veröffentlicht auf: http://www.bsv.admin.ch, Praxis, Vollzug, Grundlagen AHV) bzw.
Fr. 37'050.-- verbleibt – wie von der Vorinstanz berechnet und von den
Beschwerdeführern nicht bestritten – ein Überführungswert von Fr. 352'950.--.
e) Zusammenfassend hat die Vorinstanz zu Recht eine Überführung der Liegenschaft
an der E-Strasse in O vom Geschäfts- ins Privatvermögen angenommen. Die
Festsetzung des Einkommens aus selbständiger Tätigkeit von Fr. 352'950.-- ist somit
nicht zu beanstanden. Folglich ist die Beschwerde abzuweisen.
3.- Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des Verfahrens den
Beschwerdeführern aufzuerlegen (Art. 144 Abs. 1 DBG). Eine Entscheidgebühr von
Fr. 1'500.-- ist angemessen (vgl. Art. 144 Abs. 5 DBG i.V.m. Art. 7 Ziff. 122 der
Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- ist zu
verrechnen.