Decision ID: 82760a15-affc-4a45-bc4d-8d3c3a346bb6
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_OG
Chamber: ZH_OG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: civil_law

betreffend Forderung
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 3. Abteilung, vom 25. April 2017 (FV160141-L)
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Rechtsbegehren: (Urk. 2 S. 2; Urk. 31, sinngemäss)
1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin Fr. 5'125.– nebst Zins zu 5% seit dem 10. März 2013 zu bezahlen.
2. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin für deren  aus der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamtes Zürich 10 (Zahlungsbefehl vom 2. März 2016) zu bezahlen: Fr. 73.30 Kosten Zahlungsbefehl sowie Fr. 120.00 Spesenersatz.
3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, auch für das Schlichtungsverfahren, zulasten der Beklagten.
Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 3. Abteilung, vom 25. April 2017 (Urk. 36 = Urk. 43)
1. Die Klage wird abgewiesen.
2. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'070.– festgesetzt.
3. Die Gerichtskosten werden der Klägerin auferlegt und vom geleisteten Vor-
schuss bezogen.
4. Die Klägerin wird verpflichtet, der Beklagten eine Parteientschädigung von
Fr. 1'280.– zu bezahlen. Das Entschädigungsbegehren der Klägerin wird
abgewiesen.
5. [Mitteilung].
6. [Rechtsmittel].
Beschwerdeanträge:
der Klägerin und Beschwerdeführerin (Urk. 42 S. 2):
"1. Es sei das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 25. April 2017 (FV160141-L) aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu  der Beschwerdeführerin CHF 5'125 zzgl. 5% Zins seit 10. März 2013 zu bezahlen; eventualiter sei das Verfahren zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 8% MWST) zu Lasten der Beschwerdegegnerin."
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der Beklagten und Beschwerdegegnerin (Urk. 51 S. 2):
"1. Die Beschwerde sei abzuweisen. 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Be-
schwerdeführerin."

Erwägungen:
1. Sachverhalt
1.1 Ausgangspunkt des vorliegenden Verfahrens ist ein Urteil des Obergerichts
des Kantons Zürich vom 19. Januar 2009, mit welchem der Ehemann der Beklag-
ten, C._, wegen Vergewaltigung, Drohung und mehrfacher Tätlichkeiten zu
einer (teilbedingten) Freiheitsstrafe von 20 Monaten verurteilt wurde. Der Vollzug
des unbedingten Teils der Freiheitsstrafe wurde damals zum Zweck einer ambu-
lanten Therapie aufgeschoben. Am 16. März 2010 ordnete das Obergericht auf
entsprechenden Antrag des Amts für Justizvollzug die Umwandlung der ambulan-
ten in eine stationäre Massnahme an. C._ wurde in der Folge am 17. No-
vember 2010 zum Vollzug der stationären Massnahme in die Justizvollzugsanstalt
Pöschwies eingewiesen (vgl. BGer 6B_98/2012 vom 26. Juni 2012; Urk. 3/17,
Beilage 16 S. 2).
1.2 Nach einem mehrjährigen Rechtsstreit wurde die stationäre Massnahme mit
Verfügung des Amts für Justizvollzug vom 6. Dezember 2012 schliesslich aufge-
hoben und C._ per 10. Dezember 2012 aus der Justizvollzugsanstalt Pösch-
wies entlassen (Urk. 3/17, Beilage 18). Gestützt auf eine (rechtskräftige) Wegwei-
sungsverfügung des Migrationsamts Zürich vom 24. November 2009, mit welcher
C._ verpflichtet wurde, das schweizerische Staatsgebiet bis zum 31. Januar
2010 zu verlassen (Urk. 3/17, Beilage 29), ordnete das Migrationsamt direkt nach
der Entlassung aus der Justizvollzugsanstalt Ausschaffungshaft an (vgl. Urk. 3/17,
Beilage 1 S. 2; Urk. 3/17, Beilage 28). Mit Verfügung vom 12. Dezember 2012 be-
stätigte das Zwangsmassnahmengericht am Bezirksgericht Zürich die Ausschaf-
fungshaft und bewilligte diese bis zum 9. März 2013 (Urk. 3/17, Beilage 1).
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1.3 Die Beklagte bzw. ihr Ehemann beabsichtigte gegen den vorerwähnten
Haftentscheid des Zwangsmassnahmengerichts ein Rechtsmittel zu ergreifen und
gelangte in diesem Zusammenhang an die Klägerin. Im Auftrag der Beklagten er-
hob die Klägerin daraufhin am 11. Januar 2013 Beschwerde an das Verwaltungs-
gericht des Kantons Zürich, worin sie die vorläufige Aufnahme, die Erteilung einer
Niederlassungsbewilligung sowie die Freilassung von C._ beantragte
(Urk. 3/17 S. 13; vgl. auch Urk. 43 S. 5). Am 6. Februar 2013 stellte die Klägerin
Rechnung für die erbrachte "rechtliche Unterstützung" im Umfang von 41 Stunden
zu einem Ansatz von Fr. 125.– pro Stunde, was einem Rechnungsbetrag von ins-
gesamt Fr. 5'125.– entspricht (Urk. 3/3). Diese bis heute unbezahlte Honorarfor-
derung stellt den Streitgegenstand des vorliegenden Prozesses dar (vgl. Urk. 1
S. 1; Urk. 2 S. 2 f.).
1.4 C._ wurde im April 2013 in den Libanon ausgeschafft (Urk. 33 Rz 14;
Prot. I S. 16; Urk. 2 S. 3), wo er in der Zwischenzeit offenbar verstorben ist
(Urk. 33 Rz 9; Urk. 32/8; Urk. 51 Rz 4).
2. Prozessgeschichte und Formelles
2.1.1 Am 3. August 2016 reichte die Klägerin bei der Vorinstanz unter Beilage
der Klagebewilligung vom 2. August 2016 die vorliegende Klage mit eingangs
wiedergegebenem Rechtsbegehren ein (Urk. 1 und 2). Nachdem anlässlich der
Hauptverhandlung vom 9. Januar 2017 keine Einigung zwischen den Parteien er-
zielt werden konnte (Prot. I S. 17), wies die Vorinstanz die Klage mit Urteil vom
25. April 2017 ab (Urk. 43).
2.1.2 Mit Eingabe vom 6. Juni 2017 erhob die Klägerin, damals noch vertreten
durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._, gegen das erwähnte Urteil Beschwerde und
stellte zugleich ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Urk. 42). Die Be-
schwerdeantwort der Beklagten datiert vom 13. Juli 2017 (persönlich überbracht
am 17. Juli 2017; Urk. 51) und wurde der Gegenpartei mit Verfügung vom 27. Juli
2017 zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 55). Mit Schreiben vom 28. August 2017
teilte Rechtsanwalt Y._ mit, dass er die Klägerin nicht mehr vertrete
(Urk. 56), weshalb das Rubrum entsprechend anzupassen ist.
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2.2 Das Verfahren erweist sich als spruchreif. Die vorinstanzlichen Akten wur-
den beigezogen (Urk. 1-41).
2.3 Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offensichtlich
unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO).
Es gilt das Rügeprinzip (ZK ZPO-Freiburghaus/Afheldt, Art. 321 N 15), d.h. die
Beschwerde führende Partei hat im Einzelnen darzulegen, an welchen Mängeln
der angefochtene Entscheid ihrer Ansicht nach leidet. Neue Anträge, neue Tatsa-
chenbehauptungen und neue Beweismittel sind ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1
ZPO). Dies wird mit dem Charakter der Beschwerde begründet, die sich als aus-
serordentliches Rechtsmittel im Wesentlichen auf die Rechtskontrolle beschränkt
und nicht das erstinstanzliche Verfahren fortsetzen soll. Das Novenverbot ist um-
fassend und gilt sowohl für echte wie auch für unechte Noven (ZK ZPO-Freiburg-
haus/Afheldt, Art. 326 N 3 f.).
2.4.1 In prozessualer Hinsicht macht die Klägerin vorab geltend, der Rechtsver-
treter der Beklagten, Rechtsanwalt lic. iur. X._, komme im vorliegenden Ver-
fahren grundsätzlich als Zeuge in Frage. So sei er in das fragliche Verfahren in-
volviert gewesen und habe gar mit der Klägerin zusammengearbeitet (Urk. 32/7).
Aufgrund dieser Tatsache sei Rechtsanwalt X._ befangen und er hätte die
Beklagte im vorliegenden Verfahren nicht vertreten dürfen. Folglich hätte er auch
nicht vor Gericht auftreten und (als potentieller Zeuge) im Namen der Beklagten
plädieren dürfen. Seine Ausführungen seien aus dem Recht zu weisen und die
Verhandlung sei zu wiederholen (Urk. 42 Rz 1).
2.4.2 Das vorliegende zivilrechtliche Verfahren hat nicht die Aufsicht über die
Rechtsanwälte zum Gegenstand. Ein allfälliger Interessenkonflikt von Rechtsan-
walt X._ wäre durch die entsprechende kantonale Aufsichtsbehörde zu beur-
teilen und gegebenenfalls zu sanktionieren. Es bleibt jedoch darauf hinzuweisen,
dass die Zeugenstellung eines Rechtsvertreters diesen nicht von der Wahrneh-
mung seiner anwaltlichen Aufgaben ausschliesst, zumal eine Zeugenaussage in
aller Regel eine Entbindung vom Berufsgeheimnis durch den Klienten voraus-
setzt. Rechtsanwalt X._ wurde von der Klägerin jedoch weder im erst- noch
im zweitinstanzlichen Verfahren als Zeuge offeriert, weshalb nicht näher auf die
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erwähnte Problematik einzugehen ist. Überdies erläutert die Klägerin nicht, wes-
halb sie ihren Antrag, wonach die Ausführungen von Rechtsanwalt X._ aus
dem Recht zu weisen und die Hauptverhandlung zu wiederholen sei, erst(mals)
vor Obergericht stellt. Die Klägerin behauptet nicht, dass sie die entsprechenden
Tatsachen und Begehren bereits im vorinstanzlichen Verfahren form- und fristge-
recht vorgebracht habe. Die tatsächlichen Ausführungen zur angeblichen "Befan-
genheit" von Rechtsanwalt X._ sind neu und somit aufgrund des strikten No-
venverbots im Beschwerdeverfahren nicht zu beachten (vgl. vorstehend E. 2.3).
3. Materielle Beurteilung
3.1 Die Vorinstanz ging davon aus, dass zwischen den Parteien ein gültiger Auf-
trag im Sinne von Art. 394 OR zustande gekommen sei, was im Beschwerdever-
fahren von keiner Partei beanstandet wird. In Bezug auf die Vergütung erwog die
Vorinstanz sodann, dass sich die Parteien auf ein Erfolgshonorar geeinigt hätten.
Uneinig seien sich die Parteien jedoch darüber, wie der vereinbarte Erfolg zu
messen bzw. ob dieser überhaupt eingetreten sei. Nachdem diesbezüglich nicht
geltend gemacht werde, es liege ein übereinstimmender wirklicher Wille vor,
müssten die Erklärungen der Parteien nach dem Vertrauensprinzip ausgelegt
werden (Urk. 43 S. 5 f.). In ihrer E-Mail vom 21. Januar 2013 (Urk. 3/5) habe die
Klägerin bestätigt, "dass [sie] erst Rechnung stelle wenn C._ draussen ist".
Diese Bestätigung könne unterschiedlich interpretiert werden, so die Vorinstanz
weiter. Offensichtlich anknüpfend an diese Korrespondenz sei am 6. Februar
2013 ein Schreiben der Klägerin gefolgt (Urk. 3/3), welches diese Frage weiter
erhelle. In dessen ersten Zeile mit der Aufstellung der Rechnung stehe nämlich
der Vermerk: "Fälligkeit der Zahlung - Bei Erfolg". Nach guten Treuen sei dies zu-
sammen mit dem Text des Schreibens so zu verstehen, dass die Klägerin eine
positive Einschätzung der Prozesschancen im Rechtsmittelverfahren abgegeben
habe. Diese Einschätzung habe sie bekräftigt, indem sie die Fälligkeit der Forde-
rung an diesen Erfolg geknüpft habe (die Gutheissung der Beschwerde). Dass die
Beschwerde in der Folge vom Verwaltungsgericht oder von einer höheren Instanz
gutgeheissen worden sei, tue die Klägerin nicht dar. Mit Blick auf die Stossrich-
tung der Beschwerde, die Ausschaffung von C._ zu verhindern und das ehe-
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liche Zusammenleben der Eheleute B._C._ zu schützen, vermöge die
Argumentation der Klägerin, es sei bloss um die Freilassung von C._ gegan-
gen (in der Schweiz oder im Ausland), nicht durchzudringen. Auf ihre Zusage im
erwähnten Schreiben vom 6. Februar 2013 (Urk. 3/3) müsse sich die Klägerin be-
haften lassen. Zusammenfassend sei festzuhalten, dass die Klägerin nicht zu be-
weisen vermöge, dass der vereinbarte Erfolg eingetreten sei, weshalb sie auch
die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen habe. Mangels erstelltem Eintritt der Be-
dingung sei die Klage abzuweisen (Urk. 43 S. 7 f.).
3.2 Die Klägerin rügt beschwerdeweise, dass die Vorinstanz zu Unrecht von ei-
nem Erfolgshonorar ausgegangen sei. Vorliegend seien sich die Parteien einig
gewesen, dass ein Honorar geschuldet sei. So habe die Beklagte in ihrer E-Mail
vom 20. Januar 2013 (Urk. 3/4) explizit nach einer Rechnung gefragt und somit
das Entstehen der Forderung aus dem Auftrag anerkannt. Auf der Rechnung sei
vermerkt, dass die Zahlung erst bei Erfolg fällig werde, wobei die Klägerin so-
gleich ausgeführt habe, dass damit gemeint sei, wenn C._ draussen sei.
Nach Ansicht der Klägerin hätte diese Rechnung somit erst bezahlt werden müs-
sen, wenn C._ (wo auch immer) auf freiem Fuss sei. Die Klägerin habe nie
garantiert, dass ihre Eingabe zu einer Freilassung führen würde. So habe sie
ausgeführt, dass der Instanzenzug durchgespielt werden müsse, dass also eine
sofortige Freilassung unwahrscheinlich sei. Insofern mache ein Erfolgshonorar
keinen Sinn, da selbst die Klägerin nicht davon ausgegangen sei, dass es sofort
zu einem solchen "Erfolg" kommen würde. Zudem hätte die Beklagte keine Rech-
nung verlangt, wenn ein Erfolgshonorar vereinbart worden wäre (Urk. 42 Rz 2 f.).
Die Ausführungen der Klägerin zum "Erfolg" anlässlich der Hauptverhandlung
seien anders zu verstehen, als dies die Vorinstanz tue. Die Vorinstanz habe der
Klägerin das Wort "Erfolg" in den Mund gelegt und hänge sie nun daran auf. Die
Klägerin habe jedoch an keiner Stelle gesagt, dass die Forderung nur dann ent-
stehe, wenn C._ draussen sei (= Erfolgshonorar). Die Klägerin habe vielmehr
die ganze Zeit von Erfolg im Sinne von "Eintritt der Fälligkeit" gesprochen. Die
Forderung sei folglich nach Ansicht der Klägerin entstanden und mit der Entlas-
sung von C._ fällig geworden. Zusammenfassend habe die Vorinstanz Bun-
desrecht verletzt, indem sie von einem Erfolgshonorar ausgegangen sei. Sollte
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dennoch von einem Erfolgshonorar ausgegangen werden, so sei der Erfolgsein-
tritt zu bejahen. Als C._ aus den Schweizer Gefängnissen entlassen und in
seinem Heimatland auf freien Fuss gesetzt worden sei, sei damit der Erfolg einge-
treten. Dass als Erfolg der tatsächliche Prozessgewinn dank der Beschwerde der
Klägerin gemeint gewesen sei, könne nicht hergeleitet werden. Der von der Vo-
rinstanz angenommene Konnex zwischen Fälligkeit der Forderung und Gewinnen
des Falles liege nicht vor (Urk. 42 Rz 4-7). Da nach dem Gesagten kein Erfolgs-
honorar vereinbart worden sei, sei die Forderung entstanden. Es frage sich nun,
ob die Forderung auch fällig sei. Dazu habe sich die Vorinstanz nicht geäussert,
weshalb eine Rückweisung zu erfolgen habe. So oder so sei aber die Fälligkeit
aufgrund der Akten zu bejahen. Als C._ aus dem Gefängnis entlassen wor-
den sei, sei damit die Fälligkeit eingetreten. Ab diesem Zeitpunkt sei er auf freiem
Fuss gewesen, wenn auch nicht mehr in der Schweiz. Die Fälligkeit der Forde-
rung sei jedoch nicht an die Freilassung und den Verbleib in der Schweiz gekop-
pelt gewesen (Urk. 42 Rz 8 f.).
3.3 Die Beklagte bringt vor Obergericht im Wesentlichen vor, aus den Akten ge-
he deutlich hervor, dass Ansprüche aus dem Auftragsverhältnis nur im Erfolgsfall
geltend gemacht würden. Die Beweiswürdigung der Vorinstanz sei nicht zu bean-
standen, wonach von einem Erfolgshonorar auszugehen sei. Weiter bestreitet die
Beklagte, dass der vereinbarte Erfolg durch die Ausschaffung von C._ in den
Libanon eingetreten sei. Eine Ausschaffungshaft habe zum Ziel, den Vollzug einer
verfügten Ausschaffung sicherzustellen. Nun sei klar, dass es wenig Sinn mache,
wenn die Fälligkeit der Forderung ausgerechnet an den Vorgang gebunden wer-
de, der mit der Haftbeschwerde eigentlich hätte verhindert werden sollen. Damit
sei auch klar, dass weder die Entlassung aus dem Massnahmenvollzug noch die
effektive Ausschaffung in den Libanon bei der Frage der Fälligkeit relevant seien.
Es könne sich folglich sinnvollerweise nur um eine Entlassung aus der Ausschaf-
fungshaft selbst gehandelt haben und diese hätte spätestens mit der Ausschaf-
fung gar nicht mehr eintreten können. Unerheblich sei denn auch, ob es sich beim
Eintritt des Erfolgs um eine Fälligkeitsabrede handle oder ob die Forderung erst in
diesem Moment entstehe (Urk. 51 Rz 7-9).
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3.4 Die Klägerin bestreitet vorliegend nicht, dass die geltend gemachte Forde-
rung unter einer aufschiebenden Bedingung (Erfolgseintritt) steht. Dies ergibt sich
im Übrigen auch aus der aktenkundigen Korrespondenz zwischen den Parteien.
So bestätigte die Klägerin mit E-Mail vom 21. Januar 2013, dass sie erst dann
Rechnung stellen werde, "wenn C._ draussen ist" (Urk. 3/5). Sodann hat die
Klägerin auf der Rechnung vom 6. Februar 2013 explizit vermerkt, dass die Zah-
lung erst "[b]ei Erfolg" fällig werde (Urk. 3/3). Anlässlich der Hauptverhandlung
vom 9. Januar 2017 führte die Klägerin zu diesem Thema folgendes aus: "[...]
Beim vereinbarten Erfolg handelte es sich um den Austritt aus dem Gefängnis
Pöschwies und nicht um die Entlassung aus der Ausschaffungshaft. Der Erfolg ist
demzufolge eingetreten." (Prot. I S. 12). Kurz darauf äusserte sich die Klägerin
erneut zum angeblichen Erfolgseintritt: "Der Erfolg ist eingetreten, da der Bun-
desgerichtsentscheid umgesetzt und der Ehemann der Beklagten aus der Sicher-
heitshaft entlassen wurde, was auch das Ziel gewesen war." (Prot. I S. 13). Nach
dem Gesagten ging auch die Klägerin stets von einer erfolgsabhängigen Vergü-
tung aus. Vor Obergericht bringt sie diesbezüglich nun aber vor, dass der Erfolgs-
eintritt lediglich die Fälligkeit der Forderung begründet und nicht deren Entste-
hung. Inwiefern diese Unterscheidung vorliegend jedoch rechtlich relevant sein
soll, ist nicht ersichtlich. Sollte sich in Übereinstimmung mit der Vorinstanz her-
ausstellen, dass der vereinbarte Erfolg nicht eingetreten ist, wäre die Klage auch
dann abzuweisen, wenn der Ansicht der Klägerin gefolgt würde. In diesem Fall
wäre die Forderung zwar entstanden, jedoch nicht fällig geworden. Wie sich nach-
folgend zeigen wird, kann die Frage in casu offenbleiben, ob die Parteien ein ei-
gentliches Erfolgshonorar oder nur eine Fälligkeitsabrede vereinbart haben.
3.5 Die rechtliche Qualifikation des vorliegenden Vertragsverhältnisses als Auf-
trag im Sinne von Art. 394 ff. OR ist nicht zu beanstanden und wird von den Par-
teien auch nicht gerügt. Der Auftraggeber und der Beauftragte können die Leis-
tung einer Vergütung und/oder das Mass des Entgelts vom Erfolg der Auftrags-
ausführung abhängig machen. Der Vergütungsanspruch gilt in diesem Fall als
suspensiv bedingt (BK-Fellmann, Art. 394 OR N 453, m.w.H.; BSK OR I-Weber,
Art. 395 N 14; Schmid/Stöckli/Krauskopf, OR BT, 2. Aufl., Zürich 2016, Rz 1896).
Da es sich bei der Klägerin nicht um eine Rechtsanwältin handelt, steht einer er-
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folgsabhängigen Vergütung auch nicht Art. 12 lit. e BGFA entgegen, was bereits
die Vorinstanz zu Recht festgestellt hat (Urk. 43 S. 5). Vorliegend ist unbestritten,
dass zumindest die Fälligkeit der Vergütung von einer Bedingung, d.h. von einem
bestimmten Erfolgseintritt abhängig gemacht wurde (vgl. vorstehend E. 3.4). Es
stellt sich somit die Frage, wie der angestrebte Erfolg zu bemessen ist und ob
dieser tatsächlich eingetreten ist oder nicht. Beweispflichtig für die Honorarab-
sprache und den damit verbundenen Erfolgseintritt ist die Beauftragte, vorliegend
also die Klägerin (BSK OR I-Weber, Art. 394 N 41, mit Hinweis auf BGer
4A_278/2014 vom 18. September 2014, E. 4.1).
3.5.1 Nach Ansicht der Klägerin ist der Erfolg und somit die Fälligkeit der For-
derung dann eingetreten, als C._ aus dem Gefängnis entlassen wurde bzw.
als er sich "wo auch immer" auf freiem Fuss befand (Urk. 42 Rz 3 f. und Rz 9; vgl.
auch Rz 7: "Als C._ aus den Schweizer Gefängnissen entlassen und in seinem
Heimatland auf freien Fuss gelassen wurde, trat der Erfolg ein."). Die Fälligkeit der
Zahlung sei somit nicht an die Freilassung und den Verbleib in der Schweiz ge-
koppelt gewesen, so die Klägerin weiter (Urk. 42 Rz 9). Diese Argumentation wirkt
konstruiert und macht unter Berücksichtigung der gesamten Umstände nur wenig
Sinn.
3.5.2 Die Beklagte machte in ihrer E-Mail vom 15. Dezember 2012 deutlich,
dass sie mit der "Einsprache ans Verwaltungsgericht" die "Aufhebung der Aus-
schaffung" ihres Ehemannes sowie dessen "Entlassung aus der Haft" beabsich-
tigte (Urk. 32/7). In diesem Sinne verfasste die Klägerin daraufhin die streitgegen-
ständliche Beschwerdeschrift an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich und
stellte dabei folgende Anträge (Urk. 3/17 S. 13):
"5.1) Vorläufige Aufnahme in der Schweiz ab sofort im Sinne von Art. 83 Abs. 1 AuG (Beilage 31) i.V. mit Art. 84 Abs. 4. (Beilage 32)
Dass das Verwaltungsgericht verfügt/anordnet, dass das  für Migration (BFM) eine vorläufige Aufnahme sofort, spätestens auf den 9. März 2013 (Ablauf Haftfrist), mit einer Gültigkeitsdauer vom 9. März 2013 an bis andauernd, bis zur Ausstellung der Niederlassungsbewilligung durch das  des Kantons Zürich auszustellen hat. (Art. 84 Abs. 4. (Beilage 32))
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5.2) Eine Niederlassungsbewilligung ab sofort im Sinne von Art. 42 Abs. 3 (Beilage 33)
Dass das Verwaltungsgericht verfügt/anordnet, dass das  Zürich die Niederlassung für C._ sofort,  bis zum 31. Dezember 2013 auszustellen hat.
5.3) Dass C._ am 10. März 2013 auf freien Fuss zu entlassen ist.
Dass ihm bei der Entlassung: - die vorläufige Aufnahme auszuhändigen ist
- der abgelaufene B-Ausweis auszuhändigen ist (inkl. AHV-Ausweis, gemäss Verzeichnis der Effekten Beilage 34)"
Aus diesen Anträgen – zusammen mit der entsprechenden Begründung – geht
eindeutig hervor, dass die Beschwerde darauf abzielte, dem Ehemann der Be-
klagten den Verbleib in der Schweiz zu ermöglichen. So schrieb die Klägerin in
der Beschwerdeschrift, "[e]s wäre unverhältnismässig wenn sie [die Beklagte] in
einem ihr fremden Land ihre ganze berufliche Karriere wieder aufbauen müsste."
(Urk. 3/17 S. 7). Weiter ist der Beschwerdeschrift zu entnehmen, die Schweiz
müsse familiäre Verhältnisse schützen und nicht zerstören, weshalb dem Ehepaar
B._C._ die Möglichkeit zu geben sei, ihre Ehe "hier in der Schweiz" wei-
terzuleben (Urk. 3/17 S. 10). Zudem würden die persönlichen Verhältnisse klar
gegen eine Ausschaffung sprechen (Urk. 3/17 S. 11). Zusammenfassend hielt die
Klägerin schliesslich fest, dass die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung und
eine Fernhaltemassnahme im jetzigen Zeitpunkt als unverhältnismässig erscheine
(Urk. 3/17 S. 12). Nach dem Gesagten steht fest, dass das Ehepaar
B._C._, vertreten durch die Klägerin, mit der Beschwerde vom 11. Ja-
nuar 2013 erreichen wollte, dass C._ eine Niederlassungsbewilligung erhält
und somit "hier in der Schweiz" verbleiben kann. Dass diese Anliegen im Rahmen
einer Haftbeschwerde überhaupt nicht geprüft werden können, sei hier nur ne-
benbei erwähnt. Das Verfahren vor dem Haftrichter dient nicht der Überprüfung
von Wegweisungsentscheiden. Gegenstand des Haftprüfungsverfahrens bildet
nur die Rechtmässigkeit und Angemessenheit der Ausschaffungshaft, nicht je-
doch die Bewilligungs- oder Wegweisungsfrage (BGE 130 II 377 E. 1; BGE 129 I
139 E. 4.3.2). In diesem Sinne waren die ersten beiden von der Klägerin formu-
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lierten Beschwerdeanträge (Antrag 5.1 und 5.2) von vornherein aussichtlos, was
die Klägerin anlässlich der vorinstanzlichen Hauptverhandlung selbst eingestand
(Prot. I S. 15 a.E.).
3.5.3 Gemäss vorstehender Erwägung war der Erfolg der Beschwerde – entge-
gen der Klägerin (Urk. 42 Rz 9) – eben doch an die Freilassung und den Verbleib
in der Schweiz gekoppelt. Nicht zu folgen ist somit der Ansicht der Klägerin, wo-
nach der vereinbarte Erfolg mit der Entlassung von C._ aus den Schweizer
Gefängnissen und der Ausschaffung in sein Heimatland eingetreten sei (vgl.
Urk. 42 Rz 7 und 9). Wäre tatsächlich die Rückführung in den Libanon das ange-
strebte Ziel gewesen, hätte überhaupt kein Rechtsmittel gegen die vom Zwangs-
massnahmengericht bewilligte Ausschaffungshaft ergriffen werden müssen. Eine
Einwilligung durch den Ehemann der Beklagten hätte diesfalls genügt. Es er-
scheint geradezu widersprüchlich, wenn die Klägerin behauptet, der Erfolg sei mit
der Ausschaffung von C._ eingetreten, und gleichzeitig mit der von ihr in
Rechnung gestellten Beschwerde genau diese Ausschaffung zu verhindern ver-
suchte. In Übereinstimmung mit der Beklagten (Urk. 51 Rz 9) hat die Klägerin mit
der Haftbeschwerde also genau das zu verhindern versucht, was sie nun als an-
spruchs- bzw. fälligkeitsbegründenden Erfolg geltend macht.
3.6 Nach dem Gesagten steht fest, dass die von der Beklagten geschuldete
Vergütung suspensiv bedingt war und nur bei Eintritt des vereinbarten Erfolgs be-
zahlt werden musste bzw. fällig wurde. Durch die im April 2013 vollzogene Aus-
schaffung von C._ in den Libanon ist der mit der Haftbeschwerde angestreb-
te Erfolg nicht eingetreten. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass die Be-
klagte kurz nach Einreichung der Beschwerde die Klägerin am 20. Januar 2013
per E-Mail gebeten hat, ihr eine Rechnung auszustellen (Urk. 3/4). Da C._
nicht wie beabsichtigt aus der Ausschaffungshaft entlassen wurde, ist der auf-
schiebend bedingte Erfolg nie eingetreten und die entsprechende Rechnung so-
mit nicht fällig geworden. Ebenfalls nicht relevant ist, dass die Klägerin in ihrem
Schreiben vom 6. Februar 2013 (Urk. 3/3) die Erfolgschancen der von ihr selbst
am 11. Januar 2013 eingereichten Beschwerde relativierte, indem sie anfügte,
dass möglicherweise ein weiteres Rechtsmittel auf Bundesebene notwendig sein
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werde. Wörtlich schrieb die Klägerin: "Ich bin nach wie vor überzeugt, dass unse-
re Argumentation richtig ist und auf Bundesebene zum Erfolg führt." (Urk. 3/3).
Heute ist bekannt und unbestritten, dass weder die kantonale Haftbeschwerde
(Urk. 3/17) noch ein allfälliges Rechtsmittel auf Bundesebene den erhofften Erfolg
brachte, da C._ rund drei Monate nach Einreichung der streitgegenständli-
chen Beschwerdeschrift ausgeschafft wurde.
3.7 Wie bereits erwähnt, war die von der Beklagten geschuldete Vergütung sus-
pensiv bedingt und nur beim Eintritt des vereinbarten Erfolges zu bezahlen. Da
der beabsichtigte Erfolg – die Entlassung C._s aus der Ausschaffungshaft –
aber nicht eingetreten ist, führt dies ohne weiteres zur Abweisung der Klage. Die
Beschwerde ist daher abzuweisen.
4. Kosten- und Entschädigungsfolgen
4.1 Die Klägerin unterliegt vor Obergericht vollständig und wird ausgangsge-
mäss kosten- und entschädigungspflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Gerichtsge-
bühr für das zweitinstanzliche Verfahren ist in Anwendung von § 12 Abs. 1 und 2
sowie § 4 Abs. 1 GebV OG auf Fr. 1'070.– festzusetzen. Die Klägerin ist sodann
zu verpflichten, der Beklagten eine Parteienschädigung zu bezahlen. Diese ist
gestützt auf § 13 Abs. 1 und 2 i.V.m. § 4 Abs. 1 AnwGebV auf Fr. 850.– festzu-
setzen, mangels Antrag ohne Mehrwertsteuerzuschlag (vgl. Urk. 51 S. 2).
4.2 Die Klägerin stellt für das vorliegende Rechtsmittelverfahren ein Gesuch um
unentgeltliche Rechtspflege und bringt diesbezüglich vor, sie verfüge nur über ein
bescheidenes Einkommen von monatlich Fr. 2'000.–. Dabei handle es sich um ei-
ne Erwerbsausfallrente. Steuerrechtliches Einkommen und Vermögen habe sie
(praktisch) keines (Urk. 42 Rz 11). Als Beleg für ihre angebliche Mittellosigkeit legt
die Klägerin sechs Gutschriftenanzeigen von Überweisungen der ... Versiche-
rung, einen Bankkontoauszug vom Januar 2017, eine Zinsabrechnung der Steu-
erperiode 2014 sowie einen Kontoauszug der Staats- und Gemeindesteuer 2012
ins Recht (Urk. 45/3).
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4.3 Eine Person hat Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn sie nicht
über die erforderlichem Mittel verfügt und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos
erscheint (Art. 117 ZPO). Gemäss obigen Erwägungen war die Beschwerde der
Klägerin aussichtslos. Das Gesuch der Klägerin um unentgeltliche Rechtspflege
ist deshalb abzuweisen.
4.4 Lediglich der Vollständigkeit halber ist kurz auf die von der Klägerin geltend
gemachte Mittellosigkeit einzugehen: Die um unentgeltliche Rechtspflege ersu-
chende Person hat ihre finanziellen Verhältnisse umfassend darzulegen und sich
zur Sache sowie über ihre Beweismittel zu äussern (Art. 119 Abs. 2 Satz 1 ZPO).
Legt eine Partei ihre finanzielle Situation nicht von sich aus schlüssig dar, obwohl
sie um diese Obliegenheit weiss oder wissen muss, kann ihr Gesuch ohne vor-
gängige Ausübung der gerichtlichen Fragepflicht wegen Verletzung der Mitwir-
kungspflicht abgewiesen werden. Das gilt insbesondere bei anwaltlich vertretenen
Parteien, denen das Wissen ihres Rechtsvertreters anzurechnen ist und die des-
halb nicht als prozessual unbeholfen gelten (BGer 4D_69/2016 vom 28. Novem-
ber 2016, E. 5.4.3, m.w.H.; BGer 5A_62/2016 vom 17. Oktober 2016, E. 5.3). Die
von der Klägerin eingereichten Gutschriftenanzeigen datieren aus dem Jahr 2016
(Urk. 45/3). Aktuelle Belege zu ihrem Einkommen fehlen dagegen. Auch zu ihrer
aktuellen Vermögenssituation sowie zum gegenwärtigen Lebensbedarf reichte die
Klägerin keine Belege ein. Kontoauszüge bzw. Zinsabrechnungen der Steuerjahre
2012 und 2014 helfen diesbezüglich nicht weiter. Eine Beurteilung ihrer finanziel-
len Verhältnisse ist nach dem Gesagten nicht möglich.
4.5 In Anwendung obiger Ausführungen wäre das Gesuch der Klägerin um un-
entgeltliche Rechtspflege auch aufgrund der Verletzung ihrer Mitwirkungspflicht
bzw. mangels genügend dargetaner Bedürftigkeit abzuweisen.