Decision ID: d3fc51e7-bac3-55f4-9135-ce7d2b4f07ff
Year: 2021
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
Der Beschwerdeführer suchte am 3. August 2021 um Asyl in der Schweiz
nach. Ein Abgleich mit der europäischen Fingerabdruck-Datenbank Euro-
dac ergab, dass er am 10. Januar 2017 in Italien um Asyl ersucht hatte.
Anlässlich des Dublin-Gesprächs vom 12. August 2021 gab er an, er habe
am 10. Januar 2017 in Italien um Asyl ersucht. Aufgrund von Gesetzesän-
derungen in Italien sei seine Aufenthaltsgenehmigung in Italien nicht ver-
längert worden. Er habe seine Arbeitsstelle als Metallmechaniker sowie
seine Wohnung verloren. Zuletzt habe er in der Landwirtschaft gearbeitet
und auf der Strasse gelebt. Gesundheitliche Beschwerden habe er keine.
Er wolle nicht nach Italien zurückkehren. Die Vorinstanz gewährte ihm das
rechtliche Gehör zur möglichen Zuständigkeit Italiens und zur Wegweisung
dorthin.
Der Beschwerdeführer reichte eine Kopie eines italienischen Ausweisdo-
kuments (gültig bis 6. Juni 2030) ein.
B.
Gestützt auf den Eurodac-Abgleich und die Angaben des Beschwerdefüh-
rers ersuchte die Vorinstanz am 13. August 2021 die italienischen Behör-
den um Übernahme des Beschwerdeführers gemäss Art. 18 Abs. 1 Bst. d
der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des
Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur
Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Dritt-
staatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten An-
trags auf internationalen Schutz zuständig ist (nachfolgend: Dublin-III-VO).
Die italienischen Behörden hiessen das Übernahmeersuchen am 25. Au-
gust 2021 gut.
C.
Mit Verfügung vom 15. September 2021 (eröffnet am 16. September 2021)
trat die Vorinstanz auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht ein,
ordnete dessen Wegweisung nach Italien an und beauftragte den zustän-
digen Kanton mit dem Vollzug der Wegweisung. Zudem stellte sie fest, ei-
ner allfälligen Beschwerde gegen den Entscheid komme keine aufschie-
bende Wirkung zu.
E-4232/2021
Seite 3
D.
Mit Eingabe vom 22. September 2021 erhob der Beschwerdeführer beim
Bundesverwaltungsgericht Beschwerde. Er beantragt sinngemäss die Auf-
hebung der angefochtenen Verfügung. Das Asylverfahren sei in der
Schweiz durchzuführen und es sei die Unzumutbarkeit des Wegweisungs-
vollzugs festzustellen. In prozessualer Hinsicht sei ihm die unentgeltliche
Prozessführung zu gewähren, eine amtliche Rechtsverbeiständung beizu-
ordnen und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses sei zu verzichten.
E.
Mit superprovisorischer Massnahme vom 24. September 2021 setzte der
Instruktionsrichter den Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers
einstweilen aus.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungs-
gericht zur Beurteilung von Beschwerden auf dem Gebiet des Asyls zu-
ständig und entscheidet über diese in der Regel – wie auch vorliegend –
endgültig (vgl. Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). Der Beschwerdeführer ist als
Verfügungsadressat zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 48 Abs. 1
VwVG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzu-
treten (Art. 108 Abs. 3 AsylG [SR 142.31] und Art. 52 Abs. 1 VwVG).
1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG,
soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG).
2.
2.1 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich
Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige oder
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt
werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
2.2 Bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das
SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen
(Art. 31a Abs. 1–3 AsylG), ist die Beurteilungskompetenz der Beschwer-
deinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt, ob die Vorinstanz zu
Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1;
2012/4 E. 2.2).
E-4232/2021
Seite 4
2.3 Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, weshalb
sie im Verfahren einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines
zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin (Art. 111 Bst. e
AsylG) ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summarischer
Begründung zu behandeln ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG).
3.
3.1 Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe ihm nicht die Möglich-
keit gegeben, seine psychische Situation darzulegen. Nachdem er seine
Arbeitsstelle in Italien verloren habe, sei ihm eine Depression diagnostiziert
worden. In Italien habe er keine Chance medizinisch behandelt zu werden.
3.2 Die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen
Sachverhalts kann nach Art. 49 Bst. b VwVG gerügt werden. Unrichtig ist
die Sachverhaltsfeststellung beispielsweise dann, wenn der Verfügung ein
aktenwidriger oder nicht weiter belegbarer Sachverhalt zugrunde gelegt
wurde. Unvollständig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn die Behörde
trotz der geltenden Untersuchungsmaxime (Art. 12 ff. VwVG i.V.m. Art. 37
VGG) den Sachverhalt nicht von Amtes wegen abgeklärt, oder nicht alle für
den Entscheid wesentlichen Sachumstände berücksichtigt hat (vgl. Benja-
min Schindler, in: Kommentar zum VwVG, 2. Aufl. 2019, Art. 49 N. 29).
3.3 Anlässlich des Dublin-Gesprächs gab der Beschwerdeführer an, er
habe keine gesundheitlichen Beschwerden, weshalb weitere Abklärungen
durch die Vorinstanz nicht angezeigt waren. Die Vorinstanz hat den rechts-
erheblichen Sachverhalt somit richtig und vollständig festgestellt. Es be-
steht keine Veranlassung, die angefochtene Verfügung aufzuheben und
die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen. Das entsprechende Rechts-
begehren ist abzuweisen.
4.
4.1 Auf Asylgesuche wird in der Regel nicht eingetreten, wenn Asylsu-
chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des
Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a
Abs. 1 Bst. b AsylG). In diesem Fall verfügt das SEM in der Regel die Weg-
weisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an (Art. 44 AsylG).
4.2 Gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO wird jeder Asylantrag von einem
einzigen Mitgliedstaat geprüft, der nach den Kriterien des Kapitels III
(Art. 8–15 Dublin-III-VO) als zuständiger Staat bestimmt wird (vgl. auch
Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO). Das Verfahren zur Bestimmung dieses Staates
E-4232/2021
Seite 5
wird eingeleitet, sobald in einem Mitgliedstaat erstmals ein Asylantrag ge-
stellt wird (Art. 20 Abs. 1 Dublin-III-VO). Im Rahmen des Wiederaufnahme-
verfahrens (Art. 23–25 Dublin-III-VO) findet grundsätzlich keine (neue) Zu-
ständigkeitsprüfung nach Kapitel III Dublin-III-VO mehr statt (vgl. zum Gan-
zen BVGE 2017 VI/5 E. 6.2 und 8.2.1).
Die italienischen Behörden stimmten dem Übernahmeersuchen der Vor-
instanz innert der in Art. 25 Abs. 1 Dublin-III-VO festgelegten Frist zu. Die
Zuständigkeit Italiens ist somit grundsätzlich gegeben.
4.3 Erweist es sich als unmöglich, einen Antragsteller an den zunächst als
zuständig bestimmten Mitgliedstaat zu überstellen, da es wesentliche
Gründe für die Annahme gibt, dass das Asylverfahren und die Aufnahme-
bedingungen für Antragsteller in diesem Mitgliedstaat systemische
Schwachstellen aufweisen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder
entwürdigenden Behandlung im Sinne des Artikels 4 der EU–Grundrechte-
charta mit sich bringen, so setzt der die Zuständigkeit prüfende Mitglied-
staat die Prüfung der in Kapitel III vorgesehenen Kriterien fort, um festzu-
stellen, ob ein anderer Mitgliedstaat als zuständig bestimmt werden kann.
Kann keine Überstellung gemäss diesem Absatz an einen aufgrund der
Kriterien des Kapitels III bestimmten Mitgliedstaat oder an den ersten Mit-
gliedstaat, in dem der Antrag gestellt wurde, vorgenommen werden, so wird
der die Zuständigkeit prüfende Mitgliedstaat der zuständige Mitgliedstaat
(Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO).
4.4 Abweichend von Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO kann jeder Mitgliedstaat
beschliessen, einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder Staa-
tenlosen gestellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch wenn
er nach den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die Prü-
fung zuständig ist (Art. 17 Abs. 1 Dublin-III-VO). Dieses sogenannte Selbst-
eintrittsrecht wird durch Art. 29a Abs. 3 der Asylverordnung 1 vom 11. Au-
gust 1999 (AsylV 1, SR 142.311) konkretisiert. Gemäss dieser Bestimmung
kann das SEM das Asylgesuch aus humanitären Gründen auch dann be-
handeln, wenn dafür gemäss Dublin-III-VO ein anderer Staat zuständig
wäre. Liegen individuelle völkerrechtliche Überstellungshindernisse vor, ist
der Selbsteintritt zwingend (BVGE 2015/9 E. 8.2.1).
5.
5.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe in Italien seine Arbeits-
stelle als Metallmechaniker verloren, auf der Strasse gewohnt und verfüge
über keine sozialen Kontakte mehr. Um sich selber versorgen zu können,
E-4232/2021
Seite 6
habe er zuletzt in der Landwirtschaft gearbeitet. Er wolle nicht nach Italien
zurückkehren.
5.2 Italien ist Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom 10. De-
zember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder er-
niedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der FK sowie
des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967 (SR 0.142.301) und
kommt seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflichtungen nach. Es
darf davon ausgegangen werden, dieser Staat anerkenne und schütze die
Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des Europäischen
Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 zu gemeinsa-
men Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des internationalen
Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie, ABl. L 180/96 vom 29. Juni 2013) so-
wie 2013/33/EU vom 26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Auf-
nahme von Personen, die internationalen Schutz beantragen (sog. Aufnah-
merichtlinie, ABl. L 180/96 vom 29. Juni 2013) ergeben.
5.3 Das Bundesverwaltungsgericht – wie auch der Europäische Gerichts-
hof für Menschenrechte (EGMR) und der Europäische Gerichtshof
(EuGH) – geht in ständiger Rechtsprechung davon aus, dass das italieni-
sche Asylsystem trotz punktueller Schwachstellen keine systemischen
Mängel im Sinne von Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO aufweist (Referenzurteil
E-962/2019 vom 17. Dezember 2019 E. 6.3). Ein neues Dekret (Nr. 130
vom 21. Oktober 2020) zur Modifikation zentraler Bestimmungen des Sal-
vini-Dekrets wurde am 18. Dezember 2020 durch das italienische Parla-
ment in ein Gesetz umgewandelt und ist am 20. Dezember 2020 in Kraft
getreten. Bis sich die Umsetzung dieser Gesetzesänderungen durch die
italienischen Behörden in der Praxis manifestiert, wendet das Bundesver-
waltungsgericht die im Urteil E-962/2019 entwickelte Rechtsprechung an
(vgl. Urteil des BVGer F-6225/2020 vom 21. Januar 2021 E. 4.4). Unter
diesen Umständen ist die Anwendung von Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO nicht
gerechtfertigt.
6.
6.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, ihm sei eine Depression diagnosti-
ziert worden. Zudem habe er Mühe beim Atmen. In Italien habe er auf der
Strasse gelebt und habe keinen Zugang zu einer medizinischen Versor-
gung.
6.2 Eine zwangsweise Rückweisung von Personen mit gesundheitlichen
Problemen stellt nur ganz ausnahmsweise einen Verstoss gegen
E-4232/2021
Seite 7
Art. 3 EMRK dar. Eine vom EGMR definierte Konstellation betrifft Schwer-
kranke, die durch die Abschiebung – mangels angemessener medizini-
scher Behandlung im Zielstaat – mit einem realen Risiko konfrontiert wür-
den, einer ernsten, raschen und unwiederbringlichen Verschlechterung ih-
res Gesundheitszustands ausgesetzt zu werden, die zu intensivem Leiden
oder einer erheblichen Verkürzung der Lebenserwartung führen würde
(vgl. Urteil des EGMR Paposhvili gegen Belgien 13. Dezember 2016,
Grosse Kammer 41738/10, §§ 180–193 m.w.H.).
Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem Referenzurteil E-962/2019
vom 17. Dezember 2019 strengere Kriterien für Dublin-Überstellungen von
schwer erkrankten Asylsuchenden, die sofort nach der Ankunft in Italien auf
lückenlose medizinische Versorgung angewiesen sind, beschlossen und
das SEM verpflichtet, diesfalls individuelle Zusicherungen betreffend die
Gewährleistung der nötigen medizinischen Versorgung und Unterbringung
bei den italienischen Behörden einzuholen (vgl. E-962/2019 E. 7.4.3).
6.3 Der Beschwerdeführer gibt in der Beschwerde erstmals an, nachdem
er in Italien seine Arbeit als Metallmechaniker in Italien verloren habe, sei
ihm eine Depression diagnostiziert worden. Anlässlich des Dublin-Ge-
sprächs machte er keine gesundheitlichen Beschwerden geltend und
reichte kein Arztzeugnis ein. Es bestehen somit Zweifel daran, ob bei ihm
tatsächlich gesundheitliche Probleme vorliegen. Selbst wenn jedoch davon
auszugehen wäre, wäre eine medizinische Versorgung in Italien gewähr-
leistet. Die angeblichen Gesundheitsprobleme erweisen sich als nicht so
gravierend, dass er im Falle einer Überstellung nach Italien mit dem Risiko
einer ernsten, raschen und unwiederbringlichen Verschlechterung seines
Gesundheitszustandes konfrontiert wäre. Es liegt keine Unzulässigkeit im
Sinne der restriktiven Rechtsprechung vor und der Beschwerdeführer ist
nicht zur Gruppe besonders verletzlicher Personen zu zählen (vgl. Refe-
renzurteil E-962/2019 E. 7.4), womit es keiner individuellen Zusicherungen
der italienischen Behörden bezüglich medizinischer Versorgung bedarf. Im
Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass Italien grundsätzlich über eine aus-
reichende medizinische Infrastruktur verfügt (Urteile des BVGer
F-1479/2021 vom 13. April 2021 E. 8.5; D-2846/2020 vom 16. Juli 2020
E. 6.2.1). Der Zugang für asylsuchende Personen zum italienischen Ge-
sundheitssystem über die Notversorgung hinaus ist derzeit grundsätzlich
gewährleistet, auch wenn es in der Praxis zu zeitlichen Verzögerungen
kommen kann (Urteil E-962/2019 E. 6.2.7). Eine allenfalls nötige medika-
mentöse und psychische Behandlung kann in Italien aufgenommen wer-
den. Es liegen keine Hinweise vor, wonach dem Beschwerdeführer dort
E-4232/2021
Seite 8
eine adäquate medizinische Behandlung verweigert würde. Folglich droht
keine Verletzung von Art. 3 EMRK, weshalb die Schweiz nicht zum Selbst-
eintritt nach Art. 17 Abs. 1 Dublin-III-VO verpflichtet ist; auch humanitäre
Gründe i.S.v. Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 liegen nicht vor.
7.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Mit dem vorliegen-
den Urteil fällt der am 24. September 2021 angeordnete Vollzugsstopp da-
hin.
8.
8.1 Die Begehren erweisen sich als aussichtslos, weshalb die Gesuche um
Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und amtliche Rechtsver-
beiständung ungeachtet einer allfälligen prozessualen Bedürftigkeit abzu-
weisen sind (Art. 65 Abs. 1 VwVG).
8.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwer-
deführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.–
festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die
Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]).
(Dispositiv nächste Seite)
E-4232/2021
Seite 9