Decision ID: dd772d80-0f5f-5786-bf82-da4c616991b6
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. A._ und B._ bewirtschaften in der Gemeinde C._  in der Bergzone I gelegenen bäuerlichen Betrieb. Mit Eingaben vom 1. Dezember 2005 stellten sie beim Amt für Landwirtschaft und Natur des Kantons Bern (LANAT) zuhanden der Bernischen Stiftung für Agrarkredite (BAK) ein Gesuch um Finanzhilfen in Form eines Investitionskredites und in Form von Beiträgen sowie zuhanden der Abteilung  und Produktion (ASP) ein Beitragsgesuch zur Verbesserung der Wohnverhältnisse in Berggebieten. Sie begründeten ihr Gesuch damit, dass im Betrieb Unterhalts- und Sanierungsarbeiten an Wohn- und  anstünden, zudem sei ein Traktor zu ersetzen.
Nach Prüfung der Verhältnisse und Einholung weiterer Auskünfte  die BAK am 8. und die ASP am 9. März 2006 je die Abweisung der  um Ausrichtung eines Investitionskredits und um Beiträge zur  der Wohnverhältnisse in Berggebieten. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, die Vorhaben, für welche finanzielle Beihilfen beantragt würden, seien für die Gesuchsteller weder finanzier- noch .
B. Hiergegen erhoben A._ und B._ am 29. März 2006 bei der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern Beschwerde. Sinngemäss  sie die Aufhebung der beiden Entscheide. Mit gemeinsamer  vom 27. April 2006 beantragten die BAK und die ASP die Abweisung der Beschwerde. Aufgrund der geplanten Investitionen  eine Finanzierung nicht möglich, in jedem Falle bestehe eine erhebliche Finanzierungslücke. Auch die Tragbarkeit der Massnahmen sei nicht . Aus dem Betreibungsregister sei ersichtlich, dass bezüglich  und -moral von A._ und B._ grosse  zu machen seien. Mit Eingabe vom 22. Mai 2006 hielten A._ und B._ an ihren Anträgen fest.
Mit Entscheid vom 10. August 2006 wies die Volkswirtschaftsdirektion die gegen die beiden Verfügungen gerichtete Beschwerde ab. Sie erwog, es ergebe sich ein Investitionsbedarf von Fr. 367'000.--. Dieser setze sich  aus den Kosten für die Sanierungsarbeiten am Wohnhausdach (ca. Fr. 50'000.--) und an zwei Scheunendächern (ca. Fr. 100'000.--), den Kosten für einen neuen Traktor (ca. Fr. 97'000.--) sowie jenen für die Wohnhaussanierung (exkl. Dach; ca. Fr. 120'000.--). Diesen notwendigen Investitionsbedarf zu finanzieren, müssten die Gesuchsteller in der Lage sein. Einen konkreten Nachweis, die Hypothek der eigenen Liegenschaft bis zur Belastungsgrenze erhöhen zu können, hätten sie nicht erbracht. Somit müsse man von Annahmen ausgehen. Nach Durchführung der  Sanierungen sei ein amtlicher Liegenschaftswert von rund Fr. 259'000.-- anzunehmen sowie eine Belastungsgrenze von rund
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Fr. 350'000.--. Unter Berücksichtigung der bestehenden Hypothek von Fr. 212'900.-- verbleibe somit ein Finanzierungsspielraum von rund Fr. 137'000.--. Der BAK-Kredit betrage maximal Fr. 110'000.--, an die  der Wohnhaussanierung und der Sanierung eines Scheunendaches könnten höchstens rund 50 % beigesteuert werden. Unter Hinzurechnung von Eigenleistungen und Eigenmitteln von je rund Fr. 20'000.-- (gemäss Gesuchsangaben) sowie des maximal zulässigen Beitrages zur  der Wohnverhältnisse in Berggebieten im Umfang von Fr. 22'000.-- verbleibe eine namhafte Finanzierungslücke. Diese betrage rund Fr. 58'000.-- (Investitionsbedarf minus maximal mögliche ). Ebenfalls zu berücksichtigen seien die im Zeitpunkt der  offenen Betreibungen in der Höhe von Fr. 25'000.--. Auch im Urteilszeitpunkt seien Betreibungen in der Höhe von Fr. 16'000.-- offen. Demnach sei die Finanzierung der geplanten einzelbetrieblichen Massnahmen und damit eine Voraussetzung für die Leistungszusprache betreffend den Investitionskredit nicht gegeben. Ob auch die weitere  der Tragbarkeit der Massnahmen gegeben sei, erscheine zweifelhaft, müsse jedoch nicht mehr geprüft werden. Die Beschwerde werde betreffend den Investitionskredit abgewiesen. Ebenso werde die  betreffend Beiträge zur Verbesserung der Wohnverhältnisse in Berggebieten abgewiesen. Hier fehle es an der Voraussetzung der  der vorgesehenen Investitionen in das Wohnhaus.
C. Mit Eingabe vom 5. September 2006 erhoben A._ und B._ (Beschwerdeführer) gegen den Entscheid der Volkswirtschaftsdirektion (Vorinstanz) vom 10. August 2006 bei der Rekurskommission EVD (REKO/EVD) Beschwerde, soweit der angefochtene Entscheid die  des Gesuchs um Gewährung eines Investitionskredites betraf. Zur Begründung wurde ausgeführt, es seien inzwischen keine Betreibungen mehr offen. Seit (...) bewirtschafte man den Betrieb, man habe Fr. 508'000.-- investiert und zusätzlich die bestehende Hypothek (...) amortisiert. Die baulichen Massnahmen seien unumgänglich, für die  der Restkosten sei man auf den Kredit angewiesen. Soweit der Beschwerdeentscheid vom 10. August 2006 die Abweisung des Gesuchs um Zuerkennung von Beiträgen zur Verbesserung der Wohnverhältnisse in Berggebieten betraf, wurde Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern eingereicht. Dieses überwies die Streitsache  an den Regierungsrat des Kantons Bern, welcher die Beschwerde mit Entscheid vom 25. April 2007 abwies.
D. Mit Vernehmlassung vom 9. November 2006 beantragte die Vorinstanz die Abweisung der bei der REKO/EVD eingereichten Beschwerde betreffend Investitionskredit. Zur Begründung wurde ausgeführt, die  vermöchten keinen Nachweis dafür zu erbringen, wie die  geschlossen werden könne. Ohnehin sei im angefochtenen Entscheid von diversen Annahmen zugunsten der Beschwerdeführer aus-
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gegangen worden. Die Finanzierungslücke bleibe in jedem Falle bestehen, selbst wenn nun keine Betreibungen mehr offen sein sollten. Zudem sei die Tragbarkeit der Investition fraglich.
E. Mit Eingabe vom 29. November 2006 reichten die Beschwerdeführer  Akten ein. Zudem führten sie aus, es bestehe keine , wenn die nachgesuchten Beiträge und Kredite gewährt würden.
F. Nach einem Meinungsaustausch über die sachliche Zuständigkeit  der Streitsache betreffend Investitionskredit mit dem  des Kantons Bern (vgl. die Schreiben vom 1. und vom 8. Februar 2007) gab das Bundesverwaltungsgericht am 20. Februar 2007 die  des Verfahrens von der REKO/EVD bekannt.
G. Auf die dargelegten und weitere Vorbringen wird, soweit sie  sind, in den Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Ob die Prozessvoraussetzungen vorliegen und auf eine Beschwerde  ist, hat die entscheidende Instanz von Amtes wegen und mit freier Kognition zu prüfen (vgl. BGE 130 I 312 E. 1; 130 II 65 E. 1, je mit ; ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines , 5. Aufl., Zürich 2006, Rz. 1635).
1.1 Der angefochtene Beschwerdeentscheid der Vorinstanz vom 10. August 2006 betreffend Investitionskredit stützt sich auf die  des Bundes. Er stellt somit eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das  (VwVG, SR 172.021) dar. Diese Verfügung bzw. dieser  wurde am 5. September 2006 bei der REKO/EVD , welche vor dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32) am 1. Januar 2007 (vgl. AS 2006 1069) zur Beurteilung der Streitsache sachlich und funktionell zuständig war (vgl. Art. 166 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 29. April 1998 über die Landwirtschaft, LwG, SR 910.1, in der Fassung bis zum 31. Dezember 2006).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt, soweit hier interessierend,  gegen Verfügungen der Bundeskanzlei, der Departemente und der ihnen unterstellten oder administrativ zugeordneten Dienststellen der Bundesverwaltung sowie ausnahmsweise, wenn dies spezialgesetzlich vorgesehen ist, Beschwerden gegen Verfügungen letzter kantonaler  (Art. 31 i.V.m. Art. 33 Bst. d VGG; Botschaft zur Totalrevision der Bundesrechtspflege vom 28. Februar 2001, BBl 2001 4202 ff., insbesonde-
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re 4390 4. Absatz). Gemäss Art. 166 Abs. 2 LwG (heutige Fassung) kann auch gegen Verfügungen letzter kantonaler Instanzen, die in Anwendung des LwG und seiner Ausführungsbestimmungen ergangen sind, beim  Beschwerde erhoben werden. Ausgenommen sind indessen kantonale Verfügungen über Strukturverbesserungen, die mit Beiträgen unterstützt werden. Demnach ist das Bundesverwaltungsgericht vorliegend zur Beurteilung des umstrittenen Investitionskredits zuständig, wogegen die Beitragsverfügung der kantonalen Volkswirtschaftsdirektion der Beschwerde an die zuständige kantonale Rechtsmittelbehörde  (vgl. das Schreiben des bernischen Verwaltungsgerichts vom 8.  2007 und den in dieser Sache bereits erfolgten und – soweit  – rechtskräftigen Beitragsentscheid des bernischen Regierungsrats vom 25. April 2007). Gestützt auf Art. 53 Abs. 2 VGG übernimmt das  daher die Beurteilung der bei der REKO/EVD  gemachten Streitsache betreffend den Investitionskredit.
1.3 Die Beschwerdeführer haben am hier interessierenden Verfahren  Investitionskredit vor der Vorinstanz teilgenommen und sind durch die angefochtene Verfügung besonders berührt. Sie haben ein als  anzuerkennendes Interesse an deren Aufhebung oder Änderung,  sie zur Beschwerde legitimiert sind (Art. 48 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 37 VGG). Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen liegen ebenfalls vor (vgl. Art. 46 ff. VwVG).
1.4 Auf die Beschwerde ist damit einzutreten.
2. Das LwG hat zum Zweck, dass die Landwirtschaft durch nachhaltige und auf den Markt ausgerichtete Produktion einen wesentlichen Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung, zur Erhaltung der natürlichen , zur Pflege der Kulturlandschaft sowie zur dezentralen Besiedelung des Landes leistet (Art. 1 LwG). Eine Massnahme des Bundes zur  dieser Zwecksetzung ist insbesondere die Unterstützung von  mit Beiträgen und Investitionskrediten (Art. 2 Abs. 1 Bst. d i.V.m. Art. 87 ff. LwG). Mit diesen Finanzhilfen werden  (Art. 88 LwG) oder wie hier einzelbetriebliche Massnahmen  (Art. 89 LwG).
2.1 Für die hier interessierenden Investitionskredite als  stellt der Bund den Kantonen finanzielle Mittel zur  (Art. 105 Abs. 1 LwG). Die Kantone gewähren Investitionskredite als zinslose Darlehen durch Verfügung (Art. 105 Abs. 2 LwG). Die Darlehen sind innert längstens 20 Jahren zurückzuzahlen. Bei den  Massnahmen werden Investitionskredite u.a. an Eigentümer und , die ihr landwirtschaftliches Gewerbe selber , für den Neubau, den Umbau und die Verbesserung von Wohn- und Ökonomiegebäuden ausgerichtet (Art. 106 Abs. 1 Bst. b LwG). Die  werden pauschal gewährt (Art. 106 Abs. 3 LwG). Der Bundes-
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rat kann Voraussetzungen und Auflagen festlegen sowie Ausnahmen von der Selbstbewirtschaftung und der pauschalen Gewährung von  vorsehen (Art. 106 Abs. 5 LwG). Gestützt auf die vorgenannte Delegationsnorm hat der Bundesrat die Verordnung vom 7. Dezember 1998 über die Strukturverbesserungen in der Landwirtschaft (, SVV, SR 913.1) erlassen. In dieser werden u.a. die Investitionskredite für einzelbetriebliche Massnahmen geregelt (Art. 43 ff. SVV). Dazu gehören etwa Investitionskredite für bauliche  (Art. 44 SVV). Die Investitionskredite werden nach Pauschalen festgelegt, wobei das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) Abstufungen der Investitionskredite pro Element, Gebäudeteil oder Einheit auf dem  festsetzt (Art. 46 Abs. 5 SVV; Verordnung des BLW vom 26. November 2003 über Investitionshilfen und soziale  in der Landwirtschaft [IBLV, SR 913.211]). Als Voraussetzungen für die Gewährung entsprechender Kredite nennt die Verordnung  die Finanzierbarkeit und die Tragbarkeit der vorgesehenen Investition (vgl. Art. 8 SVV). Gesuche um Investitionskredite sind dem Kanton  (Art. 53 Abs. 1 SVV). Dieser prüft das Gesuch, beurteilt die  der geplanten Massnahmen, entscheidet über das Gesuch und legt im Einzelfall die Bedingungen und Auflagen fest (Art. 53 Abs. 2 SVV).
2.2 Für die Beurteilung von Gesuchen betreffend Investitionskredite ist im Kanton Bern die Bernische Stiftung für Agrarkredite (BAK) zuständig (Art. 19 Abs. 1 der kantonalen Verordnung vom 5. November 1997 über Strukturverbesserungen in der Landwirtschaft, KSVV, BSG 910.113). Sie ist dem kantonalen Amt für Landwirtschaft und Natur (LANAT) . Ihre Verfügungen sind an die kantonale Volkswirtschaftsdirektion  (Art. 47 des kantonalen Landwirtschaftsgesetzes vom 16. Juni 1997, KLwG, BSG 910.1, i.V.m. Art. 25 Abs. 1 KSVV).
3. Nach Art. 49 VwVG (i. V. m. Art. 37 VGG) kann mit der Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens (Bst. a) und unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes (Bst. b) gerügt werden. Die Rüge der Unangemessenheit ist indessen , wenn wie hier eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat (Art. 49 Bst. c VwVG).
4. Die Vorinstanz begründete die Verweigerung des Investitionskredits im Wesentlichen damit, dass selbst bei einer Erhöhung der Hypothek bis zur Belastungsgrenze, der Gewährung eines maximalen Investitionskredites und eines Beitrags eine erhebliche Finanzierungslücke verbleibe. Der  Investitionsbedarf von Fr. 367'000.-- könne nicht gedeckt werden. Es fehle an der Finanzierbarkeit der Massnahmen. Es könne offen  werden, ob die Tragbarkeit gegeben sei. Dies sei zweifelhaft. Aus den verzeichneten Betreibungen werde zudem ersichtlich, dass die Beschwer-
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deführer Mühe hätten, den laufenden finanziellen Verpflichtungen .
Dem entgegnen die Beschwerdeführer, die ihnen vorgehaltenen  inzwischen bezahlt zu haben. Weiter bringen sie vor, ihren Betrieb seit der Übernahme im Jahr (...) ordentlich zu bewirtschaften. Es seien erhebliche Investitionen vorgenommen worden, die Hypothek sei  amortisiert worden. Schliesslich führen sie aus, die  baulichen Massnahmen seien unumgänglich. Eine Finanzierungslücke bestehe nicht, wenn ihnen wie beantragt ein Investitionskredit und Beiträge zuerkannt würden. Zusammenfassend machen die Beschwerdeführer , Finanzierbarkeit und Tragbarkeit der beabsichtigten Investitionen  gegeben, weshalb ihnen der beantragte Investitionskredit zuzusprechen sei.
5. Erste Voraussetzung der Ausrichtung von Investitionskrediten für die hier interessierenden einzelbetrieblichen Massnahmen bildet nach dem  die Finanzierbarkeit der Investition (vgl. Art. 8 Abs. 1 SVV). Die  umschreibt diesen Begriff nicht näher, doch ergibt sich aus dem  Wortsinn, dass der für die Realisierung eines Vorhabens  Finanzbedarf durch Eigenmittel und Darlehen hinreichend  ist und der vorgesehene finanzielle Aufwand in vernünftiger  zum Ertrag steht.
5.1 Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführer  mit einem Volumen von Fr. 367'000.-- durchzuführen . Der Gesamtbedarf ergibt sich aus den Investitionsposten: Im  sind dies die Wohnhaussanierung inkl. Dach im Umfang von Fr. 170'000.--, die Sanierung von zwei Scheunendächern im Umfang von Fr. 100'000.-- und der Erwerb eines Traktors zum Preis von Fr. 97'000.--. Es ist unbestritten, dass es sich hierbei um sog. notwendige Investitionen nach Art. 8 Abs. 2 lit. d SVV handelt (dringende bauliche Unterhalts- und Sanierungsarbeiten, Ersatz des Traktors).
5.2 Zu prüfen ist in einem ersten Schritt, inwieweit dieser Gesamtbedarf durch Eigen- und Fremdmittel der Beschwerdeführer gedeckt werden kann.
5.2.1 Laut eigenen Angaben im Kreditgesuch verfügen die Beschwerdeführer über eigene Mittel (Bargeld) im Umfang von Fr. 20'000.--. Sie wollen  Eigenleistungen im Umfang von Fr. 30'000.-- erbringen. Insgesamt würden ihre Eigenmittel somit Fr. 50'000.-- betragen. Die Vorinstanz ging demgegenüber von je Fr. 20'000.-- Bargeld und Eigenleistungen, total  Fr. 40'000.-- an Eigenmitteln, aus. Wie sich aus den nachfolgenden  ergibt, ist es für die rechtliche Beurteilung der Streitsache , ob von Eigenmitteln in der Höhe von Fr. 40'000.-- oder Fr. 50'000.-- ausgegangen wird, so dass sich an dieser Stelle Weiterungen hierzu erübrigen.
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5.2.2 Die Beschwerdeführer vertreten die Auffassung, ihre Liegenschaft habe nach der Sanierung einen amtlichen Wert von ca. Fr. 370'000.-- und könne bis zur Grenze von rund Fr. 500'000.-- belastet werden. Sie legen eine  der kreditgebenden Bank ins Recht, wonach der  bzw. die Belastung per Ende 2005 Fr. 212'900.-- betrug.
Zum möglichen Ausmass der Hypothekarkrediterhöhung und damit zur Höhe der allenfalls zu erwartenden Fremdmittel gilt Folgendes: Die  von landwirtschaftlichen Grundstücken bestimmt sich gemäss Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 über das  Bodenrecht (BGBB, SR 211.412.11). Massgebend ist grundsätzlich der um 35 % erhöhte landwirtschaftliche Ertragswert des Grundstücks. Hierzu hatte die Erstinstanz ausgeführt, der amtliche Wert der  von derzeit Fr. 228'410.-- werde bei einer Realisierung der  Massnahmen um Fr. 30'000.-- auf rund Fr. 260'000.-- ansteigen. Die (provisorische) Belastungsgrenze werde gemäss internen Berechnungen rund Fr. 350'000.-- betragen (vgl. dazu den Finanzierungsplan vom 24. April 2006). Diese Angaben hatte auch die Vorinstanz übernommen. Die im Verhältnis zum heutigen Stand eher geringfügig zu erwartende  des amtlichen Wertes ist angesichts des Umstands, dass mit den beabsichtigten baulichen Massnahmen in erster Linie Sanierungs- und  werterhaltende Arbeiten in oder an der Liegenschaft finanziert werden sollen (z.B. Ersatz des 60-jährigen Wohnhausdaches), nachvollziehbar. Die Beschwerdeführer bringen nichts vor, was diese Berechnungsweise zu entkräften vermöchte. Ihre Schätzung erweist sich als unbegründet und  zu optimistisch. Unter diesen Umständen besteht für das  kein Anlass, die nach dem Gesagten  Zahlen, von denen die Erst- und Vorinstanz ausgingen, in Zweifel zu ziehen. Demnach erweisen sich deren Sachverhaltserhebung und  Beweiswürdigung als rechtsgenüglich und es ist von ihrer  auszugehen. Bei Ausschöpfung des maximalen Kreditrahmens, d.h. bis zur Belastungsgrenze gemäss BGBB, ist demnach in dem für die  günstigsten Falle ein fremdfinanzierter Betrag in der Höhe von rund Fr. 137'000.-- zu erwarten (provisorische Belastungsgrenze von Fr. 350'000.-- abzüglich die bestehende Hypothek von Fr. 212'900.--).
Geht man ferner von Eigenmitteln gemäss Darstellung der  im Betrag von Fr. 50'000.-- aus (vgl. oben E. 5.2.1), verbleibt  ein Fehlbetrag in der Höhe von Fr. 180'000.-- zum beabsichtigten  von total Fr. 367'000.--.
5.3 Dieser Fehlbetrag soll gemäss den Beschwerdeführern durch Beiträge zur Verbesserung der Wohnverhältnisse in Berggebieten und durch den im vorliegenden Verfahren streitigen Investitionskredit abgedeckt werden. Ob dieses Anliegen umgesetzt werden kann, ist im nachfolgenden zweiten Schritt zu prüfen.
5.3.1 Die Beschwerdeführer beantragten an Beiträgen zur Verbesserung der Wohnverhältnisse in Berggebieten ursprünglich Fr. 130'000.--, reduzierten
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diesen Betrag jedoch im nachfolgenden Beschwerdeverfahren auf Fr. 77'000.--. Wie erwähnt wies die kantonale Volkswirtschaftsdirektion dieses Begehren ab und der Regierungsrat des Kantons Bern schützte diesen Entscheid mit Beschluss vom 25. April 2007, welcher inzwischen soweit ersichtlich in Rechtskraft erwachsen ist. Demnach bleibt zu prüfen, ob der Fehlbetrag von Fr. 180'000.-- mit einem Investitionskredit gedeckt werden kann, was die Vorinstanz verneint. Es ist zu untersuchen, wie es sich damit verhält.
5.3.2 Die Erstinstanz erwog, als Investitionskredit könnten maximal Fr. 110'000.-- ausgerichtet werden. Die Vorinstanz schützte diese .
Zur Kreditberechnung für die hier beantragten einzelbetrieblichen  Massnahmen ist auf die einschlägigen Art. 44 und 46 SVV sowie die aufgrund von Art. 46 Abs. 5 SVV erlassene IBLV zu verweisen (dazu auch oben E. 2.1). Art. 44 Abs. 1 Bst. a SVV normiert, dass  Eigentümer und Eigentümerinnen wie die Beschwerdeführer  erhalten können für den Neubau, den Umbau und die  von Ökonomiegebäuden sowie von landwirtschaftlichen Wohnungen. Für derartige bauliche Massnahmen werden die Investitionskredite gemäss Art. 46 Abs. 1 Ingress SVV mittels Pauschalen festgelegt, wobei zwischen Ökonomie- und Alpgebäuden (Bst. a) und Wohnhäusern (Bst. b) zu  ist. Abs. 2 von Art. 46 SVV nennt die maximalen Kredite bei Neubauten (Bst. a bis d). Die Abstufungen der Kredite pro Element,  oder Einheit werden durch das Bundesamt in der IBLV  (Art. 46 Abs. 5 SVV). Bei Umbauten oder der Weiterverwendung  Bausubstanz wie vorliegend werden die pauschalen  angemessen reduziert (Art. 46 Abs. 6 SVV).
Zu beachten ist somit, dass nicht die Maximalpauschalansätze für  für Neubauten anzuwenden sind. Die Abstufung der pauschalen Investitionshilfen wird laut Art. 5 IBLV in deren Anhang 4 konkretisiert. An die Kosten für die Wohnhaussanierung könnten somit Fr. 75'000.-- als  geleistet werden: Dies entspricht dem Pauschalansatz für Investitionskredite für Wohnhäuser von Fr. 180'000.-- (Stufe  mit Altenteil) vermindert um den Abzug für die bestehende  (IBLV Anhang 4 Ziffer II Investitionskredite für Wohnhäuser; vgl. zur Höhe des Abzugs von 58 % das Meldeblatt "Investitionskredit für Wohnhäuser" der Erstinstanz vom 19. Januar 2006). An die Kosten für die Sanierung eines Stalldaches könnten weiter höchstens ca. Fr. 35'000.-- als Investitionskredit geleistet werden: Der Pauschalansatz für einen  in der Bergzone I, in welchem sich der Betrieb der Beschwerdeführer befindet, beträgt pro Grossvieheinheit Fr. 3'000.--. Bei 31  ergibt dies einen Betrag von Fr. 93'000.--. Davon ist wiederum ein  für die bestehende Bausubstanz vorzunehmen. Ebenso ist zu , dass vorliegend bloss das Stalldach und nicht der gesamte Stall  werden soll (vgl. IBLV Anhang 4 Ziffer III.2).
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Die Berechnungen der Erst- und Vorinstanz zur maximal zulässigen Höhe des Investitionskredites im Betrag von Fr. 110'000.-- (Fr. 75'000.-- für das Wohnhaus und Fr. 35'000.-- für das Stalldach) wurden seitens der  nicht bestritten. Sie sind aufgrund des Gesagten  und nachvollziehbar, weshalb darauf abzustellen ist.
Das bedeutet, dass auch nach Abzug des höchstmöglichen  von Fr. 110'000.-- vom ursprünglichen Manko von Fr. 180'000.-- ein Fehlbetrag von Fr. 70'000.-- verbleibt.
5.4 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass aufgrund der dargelegten  die Eigen- und Fremdfinanzierung durch die Beschwerdeführer im Betrag von (bestenfalls) Fr. 187'000.-- und der maximal zulässige  von Fr. 110'000.-- nicht genügen, um den notwendigen  im Gesamtumfang von Fr. 367'000.-- zu decken (vgl. dazu oben E. 5.1).
5.5 Damit ist die Voraussetzung der Finanzierbarkeit der geplanten baulichen und sonstigen Vorhaben der Beschwerdeführer nicht gegeben. Zu diesem Ergebnis gelangte auch die Vorinstanz. Die sich gegen ihren Entscheid richtende Beschwerde ist daher als unbegründet abzuweisen.
6. Damit ist nicht weiter zu prüfen, wie es sich mit der zweiten Voraussetzung der Kreditzusprache, der in Art. 8 Abs. 2 SVV genannten Tragbarkeit der vorgesehenen Investitionen, verhält. Anzumerken bleibt freilich, dass sich angesichts der grossen Finanzierungslücke und der schon heute  wirtschaftlichen Situation der Beschwerdeführer erhebliche  ergeben, ob zusätzliche finanzielle Lasten bei unwesentlicher  der Erträge noch als tragbar angesehen werden könnten.
7. Bei diesem Prozessausgang sind den unterliegenden Beschwerdeführern die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'100.-- in solidarischer Haftung aufzuerlegen und mit dem am 27. September 2006 geleisteten  zu verrechnen (Art. 63 Abs. 1 VwVG, Art. 1 ff. des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem , VGKE, SR 173.320.3). Eine Parteientschädigung ist  nicht zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 1 VGKE).
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