Decision ID: 2b979726-e523-4171-8c87-295c6fc7e1ca
Year: 2017
Language: de
Court: SG_VGN
Chamber: SG_VGN_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 3/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
a. B.X., Q., ist Eigentümerin des unüberbauten, in der Wohnzone W2 liegenden
Grundstücks Nr. 000, Grundbuch Q. A.Y., Q., ist Eigentümerin des in der
Landwirtschaftszone liegenden Grundstücks Nr. 001, welches östlich an das
Grundstück Nr. 000 angrenzt und mit zwei Gebäuden überbaut ist. Beide Grundstücke
liegen gemäss Schutzverordnung der Gemeinde Q. vom 21. April 1993 in einem
Landschaftsschutzgebiet. Auf dem Grundstück Nr. 001 befinden sich nahe der
östlichen Grenze des Grundstücks Nr. 000 fünf Tannen. Im Rahmen eines von B.X.
anhängig gemachten Klageverfahrens befahl das Kreisgericht Rorschach A.Y. in Ziff. 1
des Entscheids vom 24. April 2015, die fünf Tannen, welche den privatrechtlichen
Grenzabstand zum Grundstück Nr. 000 verletzen würden, innert 30 Tagen nach
Vollstreckbarkeit und Rechtskraft der vom Gemeinderat Q. zu erlassenden Bewilligung
zum Fällen der Bäume bzw. des vom Gemeinderat Q. zu erlassenden Entscheids, dass
es dafür keiner solchen Bewilligung bedürfe, zu entfernen (act. G 9/9/1). Dieser
Entscheid wurde beim Kantonsgericht St. Gallen angefochten.
b. Auf Begehren von B.X. (act. G 9/9/2) verfügte der Gemeinderat Q. gegenüber A.Y.
am 31. August 2015, dass es für das Fällen der fünf Tannenbäume keiner Bewilligung
bedürfe. Die Bäume stünden unter keinem Schutz und seien deshalb auch nicht in der
Schutzverordnung vom 21. April 1993 eingetragen (act. G 9/3). Auf den gegen diese
Verfügung durch Rechtsanwalt lic. iur. A. Andermatt, St. Gallen, für A.Y. am 23.
September 2015 erhobenen Rekurs (act. G 9/1) trat das Baudepartement des Kantons
St. Gallen mit Entscheid vom 28. Dezember 2015 nicht ein (act. G 2).
B.
a. Gegen diesen Entscheid erhob Rechtsanwalt Andermatt für A.Y. am 15. Januar 2016
Beschwerde mit den Anträgen, der Entscheid sowie die Feststellungsverfügung vom
31. August 2015 seien aufzuheben; die Angelegenheit sei an die Beschwerdebeteiligte
zurückzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge (act. G 1). Diese Anträge
bestätigte und begründete der Rechtsvertreter in der Eingabe vom 16. Februar 2016
(act. G 5). Das Kantonsgericht hatte am 21. Januar 2016 eine Sistierung des
Berufungsverfahrens bis zum definitiven Abschluss des
Verwaltungs(gerichts)verfahrens in Aussicht genommen (act. G 6) und die Sistierung in
der Folge am 17. Februar 2016 verfügt (act. G 15).
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 4/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
b. Die Vorinstanz beantragte in der Vernehmlassung vom 22. Februar 2016 Abweisung
der Beschwerde. Zur Begründung verwies sie auf den angefochtenen Entscheid und
äusserte sich ergänzend zu den Vorbringen in der Beschwerde (act. G 8). Die
Beschwerdebeteiligte verzichtete auf eine Vernehmlassung, stellte Antrag auf
Abweisung der Beschwerde und verwies zur Begründung auf den vorinstanzlichen
Entscheid sowie die vorinstanzliche Vernehmlassung (act. G 11). Rechtsanwalt lic. iur.
R. Diggelmann, Rorschach, beantragte in der Vernehmlassung vom 15. März 2016 für
die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei
(act. G 12).
c. In der Stellungnahme vom 12. April 2016 bestätigte die Beschwerdeführerin ihren
Standpunkt (act. G 14).
d. Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten in den Eingaben des vorliegenden

Verfahrens wird, soweit für den Entscheid relevant, in den nachstehenden Erwägungen
eingegangen.
Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59 Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP). Die
Beschwerdeeingabe vom 15. Januar 2016 (act. G 1) erfolgte rechtzeitig und erfüllt
zusammen mit der Ergänzung vom 16. Februar 2016 (act. G 5) formal und inhaltlich die
gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1
und 2 VRP). Als Adressatin des angefochtenen Entscheids kommt der
Beschwerdeführerin die Beschwerdebefugnis nach Art. 64 in Verbindung mit Art. 45
Abs. 1 VRP zu. Auf die Beschwerde, mit welcher die Beschwerdeführerin die
Rückweisung zur materiellen Behandlung der Angelegenheit verlangt, ist somit
grundsätzlich einzutreten.
Nicht eingetreten werden kann auf den Antrag, die Feststellungsverfügung des
Gemeinderates der politischen Gemeinde Q. vom 31. August 2015 sei aufzuheben, da
an deren Stelle der Rekursentscheid getreten ist ("Devolutiveffekt", BGE 134 II 142 E.
bis
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 5/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
1.4; BGer 1C_166/2013 vom 27. Juni 2013 E. 1.1 und 2C_204/2015 vom 21. Juli 2015
E. 1.2).
2.
2.1. Streitig und zu prüfen ist, ob die Vorinstanz zu Recht die Legitimation der
Beschwerdeführerin im Rekursverfahren verneinte und auf den Rekurs nicht eintrat.
Nach Art. 45 Abs. 1 VRP setzt die Legitimation zum Rekurs ein eigenes schutzwürdiges
Interesse an der Änderung oder Aufhebung des angefochtenen Entscheides voraus.
Die Rechtsmittelbefugnis ist nicht nur zu bejahen, wenn die betroffene Person rechtlich
geschützte Interessen geltend macht, sondern auch dann, wenn eine Verfügung oder
ein Entscheid sie in ihrer tatsächlichen Interessenstellung mehr berührt als einen
beliebigen Dritten oder die Allgemeinheit. Die Beeinträchtigung ihrer Interessen muss
insofern objektivierbar sein, als die Beschwerdeführerin in einer besonderen,
beachtenswerten, nahen Beziehung zur Streitsache stehen muss. Das
Rechtsschutzinteresse muss einen praktischen Nutzen beinhalten, d.h. ein
erfolgreiches Rechtsmittel muss zur Abwendung materieller, ideeller oder sonstiger
Nachteile führen, die der angefochtene Entscheid mit sich bringen würde. Der Zugang
zum Rekursverfahren wird also durch den Nachweis eines aktuellen materiellen oder
ideellen Nachteils eröffnet (vgl. GVP 2006 Nr. 77 E. 1; Cavelti/Vögeli,
Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, 2. Aufl. 2003, Rz. 389 ff.; BGE 139 II
499 E. 2.2, 141 II 50 E. 2.1). Das Anfechtungsinteresse muss zudem aktuell sein. Dies
erfordert, dass die rechtliche oder tatsächliche Situation der Beschwerdeführerin durch
den Ausgang des Verfahrens beeinflusst wird (Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 400 ff.).
2.2. Die Verfügung vom 31. August 2015 enthält zum einen die (blosse) Mitteilung an
die Beschwerdeführerin, dass die fünf Tannen nicht in der Schutzverordnung
eingetragen seien, und zum anderen die Feststellung, dass für das Fällen der fünf
Tannen keine Bewilligung benötigt werde (act. G 9/9/3). Im angefochtenen Entscheid
führte die Vorinstanz diesbezüglich aus, diese Feststellungsverfügung sei zum
vornherein nicht geeignet, einen persönlichen und unmittelbaren Nachteil für die
Beschwerdeführerin zu begründen. Im Gegenteil erleide sie durch die blosse
Feststellung, das allfällige Fällen der Tannen auf ihrem Grundstück könne ohne
Bewilligung erfolgen, keinen Nachteil. Folglich würde ihr die Aufhebung der Verfügung
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 6/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
auch keinen Vorteil bringen. Die Verfügung vom 31. August 2015 beeinflusse die
Rechtsstellung der Beschwerdeführerin lediglich mittelbar aufgrund des
Kreisgerichtsentscheids vom 24. April 2015, was aber für die Annahme der
Rekursberechtigung nicht ausreiche. Würde es den Kreisgerichtsentscheid nicht
geben, wäre nicht einmal ein mittelbarer Nutzen erkennbar, welcher der
Beschwerdeführerin aus der Aufhebung oder Änderung der Verfügung erwachsen
würde. Dies wäre z.B. der Fall gewesen, wenn die Beschwerdegegnerin schon vor
Erhebung der Klage beim Kreisgericht die umstrittene Feststellungsverfügung bei der
Beschwerdebeteiligten beantragt hätte. Es fehle daher an einem schutzwürdigen
Interesse der Beschwerdeführerin an der Aufhebung oder Änderung der Verfügung
vom 31. August 2015. Wenn nicht einmal die Rekurslegitimation gegebenen sei, könne
die Verfügung vom 31. August 2015 auch nicht erheblich belastend im Sinn von Art. 15
Abs. 2 VRP gewesen sein. Die Beschwerdebeteiligte sei daher auch nicht gehalten
gewesen, die Beschwerdeführerin ins erstinstanzliche Verfahren einzubeziehen (act. G
2).
2.3. Die Beschwerdeführerin wendet ein, sie sei als Verfügungsadressatin beschwert,
stehe als Eigentümerin in einer innigeren Beziehung zu den Tannen denn alle weiteren
Personen. Seien die Tannen durch Verordnung geschützt, könnten sie ohne
Bewilligung nicht gefällt werden, was in ihrem handfesten Interesse sei. Im Perimeter
der Schutzverordnung sei sie legitimiert, Verletzungen der Schutzverordnung durch
Eingriffe in das charakteristische Bild der Landschaft zu rügen. Die rund 40jährigen
Tannen seien gemäss kantonalem Hochbauamt (zitiert in bzw. aus VerwGE B 2010/211
vom 12. April 2011, E. 2.4.2) landschaftsprägend. Die Fällung der markanten
Baumgruppe füge sich nicht ins Landschaftsbild ein, sondern verändere es. Das
Abholzen einer nach Meinung des Hochbauamtes das Gebiet prägenden
Tannengruppe im Schutzgebiet sei bewilligungspflichtig. Die Beschwerdegegnerin
habe bei Erlass der Feststellungsverfügung das rechtliche Gehör und die Parteirechte
verweigert (act. G 5, G 14).
3.
3.1. Für die Klärung der (materiellen) Frage, ob das Fällen der fünf Bäume einer
Bewilligungspflicht im Sinn der Schutzverordnung der Gemeinde Q. vom 21. April 1993
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 7/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
(SchutzVO) unterliegt bzw. ob es um ein bewilligungspflichtiges Vorhaben im Sinn von
Art. 15 Abs. 3 SchutzVO geht, kommt der Beschwerdeführerin ein eigenes
schutzwürdiges Interesse insofern zu, als im Fall der Bejahung der Bewilligungspflicht
und einer anschliessenden Nichterteilung der Bewilligung für sie ein Vorteil (Fällverbot)
- und bei Verneinung derselben ein Nachteil (Fällbewilligung) - resultieren würde. Die
Eigentümerin eines von der SchutzVO erfassten Grundstücks ist daher zur
Geltendmachung einer Normverletzung legitimiert (vgl. VerwGE B 2009/25 vom
15. Oktober 2009, E. 1.4 dritter Absatz mit Hinweis auf Urteil 1P.709/2004 vom
15. April 2005, E. 1.1 mit Hinweis, in: ZBl 2006 S. 422 ff.). Die materielle Frage, ob die
Tannen durch die SchutzVO geschützt sind und deren Fällung einer Bewilligung bedarf,
berührt m.a.W. ihre Interessen als Baumeigentümerin unmittelbar. Der von der
Beschwerdeführerin behauptete, aus der Feststellungsverfügung resultierende Nachteil
ergab sich somit - entgegen der Auffassung der Beschwerdebeteiligten (act. G 12 S. 5)
- nicht lediglich mittelbar durch den Kreisgerichtsentscheid. Vielmehr stellt das
öffentlich-rechtliche Verfahren ein eigenständiges, vom Zivilverfahren unabhängiges
Verfahren dar. Das Kantonsgericht sistierte daher auch das zivilrechtliche Verfahren bis
zum Vorliegen eines verwaltungsgerichtlichen Entscheids mit dem Hinweis, die
Vorinstanz (Kreisgericht) habe einen bedingten Entscheid erlassen, der in gewissem
Sinn vom Ausgang des öffentlich-rechtlichen Verfahrens abhänge (act. G 15 S. 3). Die
Sistierung erfolgte mithin zur Vermeidung widersprechender Urteile.
Die Vorinstanz trat im angefochtenen Entscheid angesichts dieser Verhältnisse zu
Unrecht auf die Angelegenheit nicht ein. Dies wird im Ergebnis auch dadurch bestätigt,
dass sie selbst gestützt auf einlässliche Darlegungen in der
Beschwerdevernehmlassung nachträglich implizit auf die Sache eintrat und in
materieller Hinsicht zum Schluss des Nichtvorliegens einer Bewilligungspflicht kam.
3.2. Der angefochtene Nichteintretensentscheid lässt sich unter diesen Umständen
nicht aufrechterhalten. Eine materielle Prüfung der Angelegenheit liegt ausserhalb des
Gegenstands des angefochtenen Entscheids. Gegenstand des Beschwerdeverfahrens
kann nur bilden, was bereits im vorinstanzlichen Entscheid zur Diskussion gestanden
hatte, weshalb im vorliegenden Verfahren die Frage der Bewilligungspflicht und der
Bewilligungserteilung nicht materiell zu entscheiden und die Sache für die materielle
Beurteilung zurückzuweisen ist. Die Beschwerdegegnerin stellt sich auf den
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 8/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Standpunkt, dass die Beschwerdebeteiligte an der in der Feststellungsverfügung vom
31. August 2015 geäusserten Auffassung bei einer Neubeurteilung nach einer aus
formellen Gründen erfolgten Rückweisung an sie festhalten und daher die
Rückweisung einen Verfahrensleerlauf darstellen würde (act. G 12 S. 4). Die Sache geht
jedoch nicht an die Beschwerdebeteiligte zur erstinstanzlichen Neubeurteilung zurück,
sondern an die Vorinstanz zur materiellen Beurteilung des Rekurses.
Die von der Beschwerdeführerin im Weiteren zu Recht gerügte Gehörsverletzung durch
die Beschwerdebeteiligte (act. G 5 S. 4 f.) lässt sich nicht mit dem (unzutreffenden)
Hinweis auf das Fehlen einer erheblich belastenden Verfügung (im Sinn von Art. 15
Abs. 2 VRP) bei fehlender Legitimation (act. G 2 S. 6 unten) verneinen. Die
offensichtliche Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör im Sinne von Art. 29
Abs. 2 BV und Art. 15 Abs. 1 und 2 VRP kann jedoch im (erneut durchzuführenden)
Rekursverfahren geheilt werden (vgl. BGE 137 I 195 E. 2.3.2 mit Hinweisen, zur
Kognition der Vorinstanz siehe auch Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG (SR 700), Art. 46 VRP und
Art. 3 Abs. 2 BauG), weshalb hierauf im vorliegenden Verfahren nicht weiter einzugehen
ist.
4.
4.1. Im Sinn der Erwägungen ist die Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist, unter
Aufhebung des Rekursentscheids vom 28. Dezember 2015 gutzuheissen und die
Sache zur materiellen Prüfung des Rekurses an die Vorinstanz zurückzuweisen. Dem
Verfahrensausgang entsprechend gehen die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens zulasten der Beschwerdegegnerin (Art. 95 Abs. 1 VRP).
Angemessen erscheint eine Entscheidgebühr von Fr. 2'000.-- (Art. 7 Ziff. 222 der
Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der Beschwerdeführerin wird der
Kostenvorschuss von Fr. 2‘000.-- zurückerstattet.
4.2. Die Beschwerdeführerin hat für das Beschwerdeverfahren antragsgemäss
Anspruch auf eine ausseramtliche Entschädigung zulasten der Beschwerdegegnerin
(Art. 98 Abs. 1 und Art. 98bis VRP). Nach Art. 22 Abs.1 lit. a Honorarordnung für
Rechtsanwälte und Rechtsagenten (sGS 963.75, HonO) beträgt das Honorar vor
Verwaltungsgericht pauschal CHF 1'000 bis CHF 12'000. Innerhalb des für eine
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 9/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Pauschale gesetzten Rahmens wird das Grundhonorar nach den besonderen
Umständen, namentlich nach Art und Umfang der Bemühungen, der Schwierigkeit des
Falls und den wirtschaftlichen Verhältnissen der Beteiligten bemessen (Art. 19 HonO;
vgl. dazu BGE 141 I 124 E. 4 und BGer 1C_53/2015 vom 12. Mai 2015 E. 2.5.).
Angemessen erscheint vorliegend eine Entschädigung von insgesamt CHF 2'000
(zuzüglich 4% Barauslagen von CHF 80.-- und Mehrwertsteuer).
4.3. Die amtlichen und ausseramtlichen Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens sind
nicht in diesem Verfahren, sondern im neu zu fällenden Rekursentscheid neu zu
verlegen.