Decision ID: c29a4cc6-b59d-54d7-b06a-912a0985db57
Year: 2011
Language: de
Court: SG_VWEK
Chamber: SG_VWEK_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
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A.- X und Y sind verheiratet. Im Jahr 2008 zogen sie vom Ausland in die Schweiz und
nahmen Wohnsitz in Buchs. X ist seit dem 1. September 2008 bei der Z AG im
Fürstentum Liechtenstein als Key Project Manager angestellt. Für den Umzug in die
Schweiz gewährte ihm diese eine Umzugsentschädigung von Fr. 16'000.-- (bestehend
aus einer "relocation allowance" in der Höhe von Fr. 15'000.-- und einem "long service
award" von Fr. 1'000.--). In der Steuererklärung 2008 deklarierten X und Y ein
steuerbares Einkommen von Fr. 28'705.--. Die Veranlagungsbehörde nahm
verschiedene Korrekturen vor. Unter anderem rechnete sie die Umzugsentschädigung
in der Höhe von Fr. 16'000.-- zum steuerbaren Einkommen hinzu. Mit Verfügung vom
5. Januar 2010 veranlagte sie X und Y für die direkte Bundessteuer mit einem
steuerbaren Einkommen von Fr. 39'100.-- zum Satz von Fr. 91'300.--.
B.- Mit Eingabe ihres Vertreters vom 5. Februar 2010 erhoben X und Y Einsprache und
beantragten, von der Aufrechnung der Pauschalentschädigung für den Umzug in die
Schweiz zum steuerbaren Einkommen sei abzusehen. Mit Entscheid vom 25. Juni 2010
wies das kantonale Steueramt die Einsprache ab.
C.- Gegen den Einspracheentscheid erhoben X und Y mit Eingabe ihres Vertreters vom
26. Juli 2010 und Ergänzung vom 2. September 2010 Beschwerde bei der
Verwaltungsrekurskommission mit dem Antrag, der Einspracheentscheid der
Vorinstanz sei aufzuheben und die pauschale Umzugsentschädigung dem steuerbaren
Einkommen nicht zuzurechnen.
Die Vorinstanz beantragte mit Vernehmlassung vom 21. Oktober 2010 die kostenfällige
Abweisung der Beschwerde. Mit Eingabe vom 28. Januar 2011 nahmen die
Beschwerdeführer zur Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung. Am 15. Februar 2011
reichte die Vorinstanz eine Duplik ein. Die eidgenössische Steuerverwaltung liess sich
nicht vernehmen.
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung der Anträge wird,
soweit notwendig, in den Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:
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1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Beschwerdeerhebung ist gegeben. Die Beschwerde vom 26. Juli 2010 mit Ergänzung
vom 2. September 2010 ist rechtzeitig eingereicht worden. Sie erfüllt in formeller und
inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen Anforderungen (Art. 140 Abs. 2 Bundesgesetzes
über die direkte Bundessteuer, SR 642.11, abgekürzt: DBG; Art. 7 der Verordnung zum
Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 41 lit. h Ziff. 1 des
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf die
Beschwerde ist einzutreten.
2.- Zwischen den Verfahrensbeteiligten ist zunächst die Aufrechnung der
Umzugsentschädigung von Fr. 16'000.-- zum steuerbaren Einkommen strittig.
a) Der Einkommenssteuer unterliegen nach Art. 16 Abs. 1 DBG alle wiederkehrenden
und einmaligen Einkünfte. Steuerbar sind alle Einkünfte aus privatrechtlichem oder
öffentlichrechtlichem Arbeitsverhältnis mit Einschluss der Nebeneinkünfte wie
Entschädigungen für Sonderleistungen, Provisionen, Zulagen, Dienstalters- und
Jubiläumsgeschenke, Gratifikationen, Trinkgelder, Tantiemen und andere geldwerte
Vorteile (Art. 17 Abs. 1 DBG). Diese Bestimmungen entsprechen der Regelung des
kantonalen Steuerrechts in den Art. 29 und 30 des Steuergesetzes (sGS 811.1,
abgekürzt: StG). Steuerbar sind zudem alle Lohnzulagen, ungeachtet der Gründe, aus
denen sie ausgerichtet werden (z.B. Umzugsentschädigungen) sowie freiwillige
Leistungen des Arbeitgebers (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar
zum DBG, 2. Auflage, Zürich 2009, N 32 f. zu Art. 17).
b) Die Beschwerdeführer machen in ihrer Stellungnahme vom 28. Januar 2011 geltend,
die Umzugsentschädigung in der Höhe von Fr. 16'000.-- sei nicht Bestandteil des
Lohnes und somit nicht dem steuerbaren Einkommen hinzuzurechnen. Gleichzeitig
reichten sie eine Bestätigung der Arbeitgeberin ein, wonach die Entschädigung nicht
als Lohnanteil zu berücksichtigen sei. Weiter führen sie aus, die Vergütung der
Umzugspauschale sei irrtümlicherweise im Lohnausweis aufgeführt worden; diese
hätte nämlich separat und nicht mit der Monatsgutschrift überwiesen werden können.
Die Tatsache, dass für die Umzugsentschädigung keine AHV- bzw. BVG-Beiträge
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erhoben worden seien, zeige, dass Erstere nicht als Lohnbestandteil qualifiziert werden
könne.
Dem hält die Vorinstanz in der Vernehmlassung vom 21. Oktober 2010 sowie in der
Duplik vom 15. Februar 2011 im Wesentlichen entgegen, die Umzugsentschädigung
des Arbeitgebers im Umfang von Fr. 16'000.-- stelle steuerpflichtiges
Erwerbseinkommen dar. Für die Qualifikation von Einkommensbestandteilen seien die
steuerrechtlichen Bestimmungen massgebend. Nicht entscheidend seien dagegen die
Bescheinigung des Arbeitgebers und die Behandlung der Umzugsentschädigung im
AHV- bzw. BVG-Recht.
c) Gestützt auf den Lohnausweis vom 20. Januar 2009 (act. 12/I/1.1) erzielte der
Beschwerdeführer vom 1. September bis 31. Dezember 2008 ein Einkommen aus
unselbstständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 32'000.-- (vier Monate zu je Fr. 8'000.--).
Zusätzlich wurden ihm Fr. 15'000.-- Umzugsentschädigung ("relocation allowance")
und ein Bonus ("long service award") von Fr. 1'000.-- ausbezahlt. Gemäss Erklärung
des Beschwerdeführers handelt es sich bei den Fr. 1'000.-- um einen "einmaligen
Bonus" im Hinblick auf den Umzug. Für die steuerliche Behandlung des Bonus ist nicht
entscheidend, ob dieser im Zusammenhang mit dem Umzug in die Schweiz steht oder
nicht. Deshalb ist im Folgenden davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer für
den Umzug insgesamt Fr. 16'000.-- ausgerichtet wurden.
Für die Ermittlung des steuerbaren Einkommens sind die steuerrechtlichen
Bestimmungen massgebend. Wie vorstehend ausgeführt (vgl. E. 2a), sind alle Einkünfte
und Zulagen aus einem Arbeitsverhältnis, unabhängig der Ausrichtungsgründe,
steuerbar. Insbesondere sind die vom Arbeitgeber geleisteten Entschädigungen für
Umzugskosten auch für bloss vorübergehend in der Schweiz tätige ausländische
Arbeitnehmer als Lohnbestandteile zu qualifizieren (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,
a.a.O., N 32, 56 zu Art. 17) und somit steuerbar. Wie die Einkünfte im Einzelnen im
Vorsorgerecht behandelt werden, ist für die Qualifizierung als steuerbares Einkommen
nicht von Bedeutung. Ebenso wenig hängt die Steuerbarkeit davon ab, ob die
Einkünfte auf dem Lohnausweis ausgewiesen werden. Der Vollständigkeit halber sei
aber festgehalten, dass sämtliche Leistungen des Arbeitgebers einschliesslich der
Zulagen und anderen geldwerten Vorteilen auf dem Lohnausweis zu bescheinigen sind
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(vgl. St. Galler Steuerbuch, StB 39 Nr. 7, S. 3). Dazu gehören gemäss der Wegleitung
zum Ausfüllen des Lohnausweises namentlich auch pauschale
Umzugsentschädigungen (Schweizerische Steuerkonferenz (Hrsg.), Wegleitung zum
Ausfüllen des Lohnausweises bzw. der Rentenbescheinigung (Formular 11), N 27;
Bosshard/Mösli, Der neue Lohnausweis, Bern 2007, S. 56. f.).
Folglich hat die Vorinstanz die Umzugsentschädigung in der Höhe von Fr. 16'000.-- zu
Recht zum steuerbaren Einkommen aufgerechnet.
3.- Weiter ist zu prüfen, ob der Beschwerdeführer die Umzugsentschädigung als
Berufskosten vom steuerbaren Einkommen abziehen kann.
a) Bei der direkten Bundessteuer werden zur Ermittlung des Reineinkommens von den
gesamten steuerbaren Einkünften die Aufwendungen und die allgemeinen Abzüge nach
den Art. 26-33 DBG abgezogen (Art. 25 DBG). Nach Art. 26 Abs. 1 DBG können
unselbständig Erwerbende die Berufskosten in Abzug bringen. Diese Bestimmung
entspricht im Wortlaut der Regelung des kantonalen Steuerrechts in Art. 39 StG. Zu
den Berufskosten gehören nach Art. 26 Abs. 1 lit. c DBG die übrigen für die Ausübung
des Berufes erforderlichen Kosten.
Gestützt auf die Kompetenznorm von Art. 1 der Verordnung über
Kompetenzzuweisungen bei der direkten Bundessteuer an das Finanzdepartement
(SR 642.118) erliess das Eidgenössische Finanzdepartement am 3. Oktober 2000 die
Verordnung über den Abzug besonderer Berufskosten bei der direkten Bundessteuer
von vorübergehend in der Schweiz tätigen leitenden Angestellten, Spezialisten und
Spezialistinnen (SR 642.118.3, abgekürzt: ExpaV). Adressaten der Verordnung sind die
sogenannten "Expatriates". Dazu gehören gemäss Art. 1 Abs. 1 ExpaV leitende
Angestellte, die von ihrem ausländischen Arbeitgeber vorübergehend in die Schweiz
entsandt werden (lit. a) sowie Spezialistinnen und Spezialisten aller Art, die in der
Schweiz eine zeitlich befristete Aufgabe erfüllen (lit. b). Als Spezialisten gelten
Arbeitnehmende, die auf Grund ihrer besonderen beruflichen Qualifikation
typischerweise international eingesetzt werden, sowie Personen, die in ihrem
Wohnsitzstaat selbstständig erwerbstätig sind und zur Erledigung einer konkreten,
zeitlich befristeten Aufgabe in der Schweiz als Arbeitnehmende erwerbstätig sind.
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Entscheidendes Kriterium für die Qualifikation als Expatriate ist also, dass der
Arbeitnehmer durch seinen Arbeitgeber zur Berufsausübung ins Ausland entsandt wird
und dies mit einer vertraglichen Verpflichtung zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, die
zum vornherein auf eine vorübergehende Zeitdauer angelegt ist, verbunden ist
(vgl. Waldburger/Schmid, Gewinnungskostencharakter von besonderen Leistungen des
Arbeitgebers an Expatriates, Bern/Stuttgart/Wien 1999, S. 1). Als vorübergehend oder
zeitlich befristet gilt nach Art. 1 Abs. 3 ExpaV eine auf höchstens fünf Jahre befristete
Erwerbstätigkeit. Die Frist beginnt dabei mit der Aufnahme der Erwerbstätigkeit in der
Schweiz (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 18 zu Art. 26 mit weiteren
Hinweisen).
Durch die vorübergehende oder zeitlich befristete Erwerbstätigkeit können im Vergleich
zur üblichen unselbständigen Erwerbstätigkeit zusätzliche Berufskosten im Sinne von
Art. 26 DBG entstehen, welche als besondere Berufskosten bezeichnet werden (Art. 1
Abs. 2 ExpaV). Gemäss Art. 2 Abs. 2 lit. a ExpaV umfassen die besonderen
Berufskosten von in der Schweiz wohnhaften Expatriates unter anderem auch die
Kosten für den Umzug in die Schweiz und zurück in den früheren ausländischen
Wohnsitzstaat sowie die Hin- und Rückreisekosten des Expatriate und seiner Familie
bei Beginn und Ende des Arbeitsverhältnisses (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,
a.a.O., N 52 f. zu Art. 26). In diesen Fällen haben die Aufwendungen, welche durch den
Umzug entstehen, Gewinnungskostencharakter und sind daher abzugsfähig (vgl. St.
Galler Steuerbuch, a.a.O., S. 2; Waldburger/Schmid, a.a.O., S. 69 ff.).
b) In der Beschwerdebegründung vom 2. September 2010 führt der Beschwerdeführer
aus, als Key Project Manager bzw. Global Product Manager BU 4 sei er als
Kadermitglied zu qualifizieren. Diese Qualifikation werde auch durch den Lohn,
bestehend aus einem Grundgehalt und einem vom Geschäftsverlauf abhängigen Bonus
von bis zu Fr. 50'000.--, bestätigt. Wenn die Umzugsentschädigung schon als
Einnahme berücksichtigt werde, so müssten die effektiv angefallenen Umzugskosten
zum Abzug zugelassen werden.
Die Vorinstanz führt dagegen aus, Umzugskosten stellten üblicherweise private
Lebenshaltungskosten dar und seien nicht als Berufskosten abziehbar. Die
zusätzlichen Berufskosten gemäss ExpaV könnten nur von Personen geltend gemacht
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werden, welche in den Geltungsbereich von Art. 1 ExpaV fallen würden. Dies sei beim
Beschwerdeführer jedoch nicht der Fall. Er sei weder Direktionsmitglied noch übe er
eine Tätigkeit in der Geschäftsleitung aus. Somit könne er nicht als leitender
Angestellter im Sinne der Expatriates-Verordnung gelten. Auch die Höhe des Lohnes
spreche gegen eine solche Annahme. Zudem arbeite er nicht in der Schweiz, sondern
für ein Unternehmen im Fürstentum Liechtenstein. Da der Beschwerdeführer folglich
nicht Expatriate im Sinne der ExpaV sei, könne er die Umzugskosten nicht als
Berufskosten vom steuerbaren Einkommen abziehen.
c) Umzugskosten stellen grundsätzlich Lebenshaltungs- und nicht Berufskosten
(Art. 26 DBG) dar. Als solche sind sie selbst dann, wenn der Umzug in einem gewissen
Zusammenhang zur Berufsausübung steht, grundsätzlich nicht abzugsfähig (vgl.
Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 16 und 19 zu Art. 34).
Vom steuerbaren Einkommen abziehbar sind dagegen die Kosten für den Umzug von
Expatriates in die Schweiz und zurück in den früheren ausländischen Wohnsitzstaat.
Um als Expatriate im Sinne der ExpaV zu gelten, muss es sich beim Arbeitnehmer
entweder um einen leitenden Angestellten (Art. 1 Abs. 1 lit. a ExpaV) oder um einen
Spezialisten (Art. 1 Abs. 1 lit. b ExpaV) handeln. Als leitende Angestellte gelten in der
Regel Mitglieder der Geschäftsleitung (vgl. St. Galler Steuerbuch, a.a.O., S. 1).
Der Beschwerdeführer ist als Key Project Manager im Bereich Marketing tätig. Gestützt
auf das Personalblatt (act. 6/2) sind dem Beschwerdeführer keine Mitarbeiter
unterstellt. Er kann folglich nicht als leitender Angestellter qualifiziert werden. Welche
Aufgaben er konkret erfüllt, geht aus den Akten nicht hervor. Bis 31. August 2008 war
er als Account Manager in Kanada tätig. Dass er im Fürstentum Liechtenstein in einer
neuen Funktion tätig ist, deutet darauf hin, dass er nicht wegen seiner spezialisierten
Fachkenntnisse dorthin entsandt wurde. Unter diesen Umständen kann der
Beschwerdeführer auch nicht als Spezialist gelten, zumal dieser in seinen Eingaben
nichts anführt, was darauf hinweist. Den Akten kann weiter nicht entnommen werden,
dass sein Arbeitsverhältnis im Fürstentum Liechtenstein zeitlich begrenzt wäre. Der
Beschwerdeführer arbeitet schliesslich für eine liechtensteinische Unternehmung im
Fürstentum Liechtenstein. Seinen Wohnort hat er dagegen nicht an seinem Arbeitsort,
sondern in der Schweiz gewählt. Dies deutet darauf hin, dass die Wahl des Wohnortes
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nicht nur aufgrund der Arbeitssitutation, sondern auch aus privaten Überlegungen
getroffen wurde. Da der Beschwerdeführer nicht in der Schweiz arbeitstätig ist, fällt
eine Qualifizierung als Expatriate im Sinne der ExpaV ausser Betracht.
Insgesamt kann der Beschwerdeführer deshalb nicht als Expatriate im Sinne der ExpaV
gelten, weshalb diese nicht anwendbar ist. Die Umzugskosten sind folglich nicht zum
Abzug zuzulassen.
4.- Die Beschwerdeführer machen schliesslich geltend, im Falle eines anderen
Kadermitglieds der gleichen Arbeitgeberin seien die Umzugskosten nicht zum
steuerbaren Einkommen hinzugerechnet worden. Im Sinne der Gleichbehandlung seien
die pauschalen Umzugskosten auch im vorliegenden Fall nicht als
Einkommensbestandteil zu qualifizieren.
Dazu ist festzuhalten, dass auf dem Lohnausweis des betreffenden Arbeitnehmers die
Ausrichtung einer Umzugsentschädigung nicht ausgewiesen wird (act. 6/5) und somit
nicht belegt ist. Der Rechtsvertreter stützt sich bei seiner Aussage lediglich auf eigene
Notizen. Selbst wenn die Veranlagungsbehörde in einem anderen Fall und in einer
früheren Steuerperiode darauf verzichtet hätte, eine Umzugsentschädigung zum
steuerbaren Einkommen aufzurechnen, kann sie von dieser Einschätzung in einer
späteren Steuerperiode abweichen. Es bleibt ihr unbenommen, von einer als
rechtswidrig erkannten Rechtsanwendung in einer neuen Steuerperiode Abstand zu
nehmen. Die Rechtsgleichheit wird dadurch nicht verletzt, denn eine Gleichbehandlung
im Unrecht fällt ausser Betracht. Eine solche wäre nur zu prüfen, wenn die
Steuerbehörde die Veranlagungen in vergleichbaren Fällen weiterhin in Abweichung
von der Behandlung der Beschwerdeführer vornehmen würde. Eine solche Praxis ist
aber nicht ersichtlich.
5.- Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist. Dem
Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des Verfahrens den
Beschwerdeführern aufzuerlegen (Art. 144 Abs. 1 DBG). Eine Entscheidgebühr von
Fr. 600.-- ist angemessen (Art. 144 Abs. 5 DBG in Verbindung mit Art. 7 Ziff. 122
Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist zu
verrechnen.
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