Decision ID: 411f2b3a-9b03-565d-93a2-8876f5da79ed
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass das BFM das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 3. November 2008 – eröffnet am 4. November 2008 – ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 2. Dezember 2008 gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und dabei sinngemäss beantragte, es sei der angefochtene Entscheid des BFM vom 3. November 2008 aufzuheben und es sei ihm das  Asyl zu gewähren, eventualiter sei die Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs festzustellen und er sei vorläufig in der Schweiz aufzunehmen,
dass er in prozessualer Hinsicht die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege beantragte,

und zieht in Erwägung,
dass nach Einsicht in die Akten auf die Beschwerde einzutreten und diese in Anwendung des AsylG, der Asylverordnung 1 vom 11.  1999 über Verfahrensfragen (AsylV 1, SR 142.311), des VwVG, des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das  (VGG, SR 173.32), des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG, SR 173.110), des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20), des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  (VGKE, SR 173.320.2) zu beurteilen ist,
dass für den zur Begründung des Asylgesuches geltend gemachten Sachverhalt auf die Protokolle der Befragung im Empfangs- und  Basel vom 16. April 2007 und der direkten  vom 2. August 2007 sowie auf die angefochtene Verfügung zu verweisen ist (vgl. daselbst, Sachverhaltszusammenfassung S. 2),
dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich dargelegt hat, den Vorbringen des Beschwerdeführers sei aufgrund des  des in Deutschland durchgeführten Fingerabdruckvergleichs
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des Beschwerdeführers die Grundlage entzogen, weshalb die Wegweisung zu verfügen und deren Vollzug anzuordnen sei,
dass sich die Ausführungen des Beschwerdeführers in seiner  auf eine Wiederholung der bereits als offensichtlich  erkannten Aussagen beschränkt und auch das in  Kopie eingereichte Beweismittel - insbesondere mit Verweis auf die BFM-Verfügung des Abklärungsergebnisses vor Ort - nicht zu einer anderslautenden Beurteilung führen kann,
dass die Beschwerde keine weiteren Ausführungen enthält, mithin nicht ansatzweise dargetan wird, inwiefern die Erwägungen des BFM unzutreffend sein sollen, und auch aus den Akten nicht ersichtlich wird, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzen, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  oder unangemessen sein könnte,
dass deshalb ohne weitere Erörterungen und unter Hinweis auf die  Erwägungen in der angefochtenen Verfügung festzustellen ist, dass das BFM zu Recht das Asylgesuch abgelehnt, die  verfügt und deren Vollzug angeordnet hat,
dass die offensichtlich unbegründete Beschwerde deshalb mit  Begründung im einzelrichterlichen Verfahren mit Zustimmung eines zweiten Richters abzuweisen ist,
dass aus den soeben dargelegten Gründen die Rechtsbegehren  waren, weshalb das Gesuch um Gewährung der  Rechtspflege abzuweisen ist und die Kosten des Verfahrens von Fr. 600.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind.
(Dispositiv nächste Seite)
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