Decision ID: 59a26dc0-9b8c-4117-959d-4a3cc54350cb
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren
1956
, war
seit 1982 und bis zu
einem
Unfall am 3. November 2009
als
selbständige Wirtin
tätig
(
Urk.
7/15
)
.
Nach erfolgter Früherfassung am 20. September 2010 (Urk. 7/3) meldete sich die Versicherte u
nter Hinweis auf
eine Achillessehnendurchtrennung links, eine offene Wunde sowie Gehschwierigkeiten
am
1. November 2010
bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk.
7/7
). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte
in der Folge
die medizinisc
he und erwerbliche Situation ab und
zog
Akten de
s
Unfallversicherers
bei (
so unter anderem
Urk.
7/12
, Urk.
7/22
, Urk. 7/31)
.
Dieser stellte mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 25. Februar 2013 seine Leistungen per 4. Dezember 2012 ein (Urk. 7/32).
Nach ergangenem Vorbescheid (Urk.
7/37
)
und der Einreichung einer weiteren Anmeldung zum Leistungsbezug (Urk. 7/45)
sprach die IV-Stelle
der Ver
sicher
ten
mit Verfügung vom
15. Januar 2014 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Rente
von
Mai 2011 bis Dezember 2012 zu (Urk. 7/59 = Urk.
2).
2.
Die Versicherte erhob am
17. Februar 2014
Beschwerde
gegen die Verfügung vom
15. Januar 2014
(Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und
die Sache
sei
an die Beschwerdegegnerin zur Einholung eines polydisziplinären Gutachtens zurückzuweisen
(Urk. 1 S. 2).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom
20. März 2014
(Urk.
6
) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am
1. April 2014
zur Kenntnis gebracht (Urk.
8
).
Mit Replik vom 23. Juni 2014 (Urk. 11) hielt die Beschwerdeführerin an ihren Anträgen fest, worauf die
Beschwerde
gegnerin
auf das Einreichen einer Duplik mit Datum vom 8. Juli 2014 verzich
tete (Urk. 13).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund
heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in
Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1
des
Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.3
Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a
der Ver
ordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/
dd
mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Ände
rung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Ver
gleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des
Renten
beginns
mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E.
1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blei
ben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat viel
mehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeit
raum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).
1.
4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.
5
Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg
baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).
1.
6
Die
Rechtsprechung, wonach das Gericht "nicht ohne zwingende Gründe" von der Einschätzung der medizinischen Experten abweicht, hat den Beweiswert von Gerichtsgutachten zum Gegenstand und findet auf versicherungsinterne ärztli
che Beurteilungen nicht Anwendung. Berichte und Gutachten
versicherungsin
terner
Ärztinnen und Ärzte unterliegen wie andere Beweismittel der freien richterlichen Beweiswürdigung. Es kann ihnen Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen.
1
.7
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein
leuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen, insbesondere die funktionsorientierte medi
zinische Abklärung des Zentrums
H._
vom 21. Dezember 2012
(Urk. 7/31/2-24), davon aus, dass
die
Beschwer
deführerin
in ihrer
angestammten
Tätigkeit als selbständige Wirtin
seit Dezem
ber 2012 wieder zu 75 % und in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Gestützt darauf sprach sie der Beschwerdeführerin
von
Mai 2011 bis und mit Dezember 2012 eine halbe Rente zu.
2.2
Die Beschwerdeführerin bestritt beschwerdeweise (Urk. 1) die von der Beschwerdegegnerin angenommene Arbeitsfähigkeit und machte geltend,
der Abklärungsbericht des
Zentrums H._
(Urk. 7/31/2-24)
sei
aus näher dargelegten Gründen (vgl. Urk. 11)
zur Beurteilung der krankheitsbedingten Einschränkungen nicht umfassend genug. D
ie Beschwerdegegnerin habe
folglich
den medizinischen Sachverhalt ungenügend abgeklärt, weshalb sich eine polydisziplinäre Begut
achtung als notwendig erweise (S. 4).
2.3
Strittig und zu prüfen
ist somit, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit der Beschwer
deführerin verhält und ob
die Rentenbefristung rechtens war. Damit stehe die Frage in Zusammenhang, ob
auf die
arbeitsmedizinische
Abklärung des
Zentrums H._
(Urk. 7/31/2-24) abgestellt werden kann.
3.
3.1
Dr. med.
Y._
, Facharzt für Chirurgie,
Traumazentrum
Klinik Z._
,
nannte in seinem Bericht vom 4. Februar 2011 (Urk. 7/16/6-7) folgende Diag
nosen
(Ziff. 1.1)
:
Status n
a
ch traumat
ischer Durchtrennung d
er Achillessehne links am 4.
November
2009 durch eine Glasscherbe
Status nach primärer Achil
l
essehnennaht
im
Spital A._
am 4.
No
vember
2009
Status nach Re-
Rupt
ur Achillessehne links
Status nach erneuter Achil
lessehnennaht links (Rezidiv-
Eingriff) am 11.
Dezember
2009
Status nach
D
é
bridement
, Anlage eines VAC
-
Verbandes wegen
Wund
dehiszenz
und Teilnekrose der Achillessehne links am 17.
Mai
2010
Status nach
D
é
bridement
, partieller Achil
l
e
s
sehnenresektion, Wundver
schluss am 6.
September
2010
Status nach
Débridement
,
Wundanfrisc
hung
und Sekundärnaht wegen Wund
heilungsstörung
am
2.
November
2010
Dazu führte er aus,
die Beschwerdeführerin sei ab dem 10. Februar 2011 zu 50
% und ab dem 1. April 2011 zu 100 % arbeitsfähig (Ziff. 1.6). Die bisherige Tätigkeit sei zumutbar. Ab dem 1. April 2011 bestehe keine verminderte Leis
tungsfähigkeit mehr (Ziff. 1.7). Es bestehe jedoch die Möglichkeit, dass sehr langes Herumgehen beziehungsweise sehr langes Stehen zu Beschwerden führe. Dies sei im Moment aber noch nicht definitiv abschätzbar (Ziff. 1.11).
3.2
Dr. med.
B._
, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, nannte in seinem Bericht vom 3. Februar 2011 (Urk. 7/17) als Diagnose sowohl mit als auch ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen chronischen
Aethylabusus
sowie eine chronische
Divertikelkrankheit
(Ziff. 1.1). Dazu führte er aus,
die bis
herige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht im Rahmen von 50 bis 75 % zumutbar (Ziff. 1.7). Bei Alkoholabstinenz sei mit einer vollen Arbeitsfähigkeit zu rechnen (Ziff. 1.8).
3.3
Dr.
Y._
(vorstehend E. 3.1)
bezeichnete in seinem Bericht vom
16. August 2011 (Urk. 7/19/3-4)
den Gesundheitszustand als
„
stationär-verbessert
“
(Ziff. 1),
die
Diagnosen seien
unverändert (Ziff. 2)
,
die
Prognose
gut
(Ziff. 4). Er fügte an, dass die Beschwerdeführerin bis zur Abschlusskontrolle im November 2011 zu 50 % arbeitsfähig und eine 100%ige Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf Ende 2011 sehr wahrscheinlich se
i.
3.4
Dr. med.
C._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in seinem Bericht vom 23. November 2011 (Urk. 7/22/6-8) als Diagnose
ein Abhängigkeitssyndrom von Alkohol (ICD-10 F10.20), seit 20. November 2011 abstinent, eine längere depressive Reaktion (ICD-10 F43.21),
differentialdiag
nostisch
eine organische depressive Störung bei Alkohola
b
hängigkeit (ICD-10 F06.32), eine Gangataxie bei
cerebellärer
Atrophie mit Verdacht auf beginnende Hirnatrophie (nicht eindeutig), eine toxische Leberzirrhose, einen Status nach Achillessehnenruptur und Wundheilungsverzögerung sowie einen Status nach Hysterektomie und einseitiger O
varektomie im Jahr 1992 (S.
2
).
Dazu hielt er fest, die Beschwerdeführerin sei als Wirtin aufgrund mittelschwe
rer Depressivität und Angstsymptomatik zu 80 % arbeitsunfähig. Als Reini
gungskraft sei sie etwa zu 70 % arbeitsunfähig (S.
3
).
3.5
Dr. med.
D._
, Fachärztin für Neurologie, berichtete am 29. November 2011 (Urk. 7/22/9-10) von einer neurologischen Untersuchung
(vgl. Urk.
7/22/11-12)
und hielt hierzu fest,
im CT seien keine Infarkte erkennbar.
Es finde sich eine deutliche Atrophie des
superioren
Vermis
und auch eindeutige der Kleinhirnhemisphären sowie
supratentoriell
geringe Betonung von
Seiten
ventrikeln
und der
Subarachnoidalräume
über den Frontallappen. Der
supra
tentorielle
Befund sei noch nicht eindeutig pathologisch, aber vereinbar mit einer leichten Atrophie. Die Befunde würden insgesamt gut zu Veränderungen durch die bekannte Alkoholabhängigkeit passen. Sie führte weiter aus,
die Gangstörung sei auf eine Gangataxie bei
cerebellärer
Atrophie
in Folge des chronischen Alkoholabusus zurückzuführen.
Sie habe keinen Hinweis, dass eine andere Pathologie (zum Beispiel eine Polyneuropathie) vorliegen könnte.
Sie erachte ein regelmässiges Gangtraining als sinnvoll (S. 10).
3.6
Im Auftrag des Unfallversicherers erstatteten die Ärzte des
Zentrums H._
am 21.
Dezember 2012 (Urk. 7/31/2-24)
ihren Bericht über
eine funktionsorientierte medizinische Abklärung. Diese umfasste ein strukturiertes Interview, eine klini
sche Untersuchung, eine angepasste Form der
Evaluation
der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) sowie die Beurteilung der vorliegenden bildgebenden Untersuchungen und Akten.
Darin werden
folgende Diagnosen
genannt
(S.
1 unten f.
):
b
elastungsabhängige Restbeschwerden im Achi
llessehnenbereich links
mit/
bei
:
Status nach Achillessehnendurchtrennung links im Rahmen einer Schnittverletzung am 3.
November
2011
Status nach Wundrandexzision und Achil
l
essehnennaht links
am
4.
November
2009
Achil
l
essehnennaht links (
Rez
i
diveingriff
bei Re-Ruptur der Achilles
sehne links),
Wundd
é
bridement
bei
Wunddehiszenz
und Teilnekr
o
se der Achillessehne links am 17.
Mai
2010
D
é
bridement
, partieller Achil
l
es
s
ehnenresektion, Wundverschluss am 6.
September
2010
e
rneutes
D
é
bridement
zirka
Dezember 2010
a
ktenanamnestisch Gangataxie bei chronischem
Alkoholabhängigkeits
s
yn
drom
(in Schädel-CT
c
erebelläre
Atrophie)
a
ktenanamnestisch depressive Episode (gemäss aktueller
Versicherten
anamnese
abgeheilt)
t
oxische Leberzirrhose bei chronischem Alkoholkonsum
a
namnestisch Status nach Hepatitis A und B
Die Ärzte führten dazu aus,
die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätig
keit als Wirtin, die bis auf eine einmalige wöchentliche administrative Sequenz von 2-3 Stunden als rein stehende
und
gehende Tätigkeit mit leichter bis mit
telschwerer Gewichtsbelastung zu taxieren sei, rein unfallbedingt gesehen, bezogen auf einen 8-Stundentag, zu 75 % arbeitsfähig
(S.
5
)
.
Dabei seien fol
gende Einschränkungen zu berücksichtigen: Arbeit über Schulterhöhe, vorge
neigtes Stehen, Drehen im Sitzen, wiederholte Kniebeugen, Ziehen sollte ledig
lich manchmal, das heisst 6-33 % pro Tag
,
vorkommen. Sitzen, Stehen und Gehen sollte unterbrochen werden können. Aus Sicherheitsgründen sollten Tätigkeiten, welche Gleichgewicht erfordern
,
und Leiter steigen nie vorkommen, ebenso die Hocke. Hantieren von Gewichten sei beim Heben Boden- zu Taillen
höhe bis maximal 7.5 kg, beim Heben Taillen- zu Kopfhöhe bis maximal 7.5 kg und beim Heben horizontal bis maximal 12.5 kg möglich. Tragen sei einhändig bis maximal 10 kg möglich
(S.
4
)
.
Bei ganztägiger Präsenz brauche die Beschwerdeführerin zur Entlastung des linken Achillessehnen
/Fussbereiches über den ganzen Tag verteilt
Pausen im Umfang von 2 Stunden.
Für eine
angepasste
leichte, wechselbelastende Tätigkeit sei die Beschwerde
führe
rin ganztags voll leistungsfähig
(S.
5
).
Dabei seien die f
olgen
de
n
Ein
schränkungen zu berücksichtigen: Arbeit über Schulterhöhe, vorgeneig
tes Stehen, Drehen im Sitzen, wiederholte Kniebeugen, Ziehen sollte lediglich manchmal, das heisst 6-33 % pro Tag
,
vorkommen. Sitzen, Stehen und Gehen sollte unterbrochen werden können. Aus Sicherheitsgründen sollten Tätigkeiten, welche Gleichgewicht erfordern und Leiter steigen nie vorkommen, ebenso die
Hockeposition
(S.
4
).
In den durch die Ärzte durchgeführten Tests stellten sie unter anderem eine Dis
krepanz zwischen dem Fehlen einer relevanten klinischen Problematik im Bereich der Hände/Vorderarme und der in den Tests gezeigten Handkraft (S.
19
) sowie allgemein eine gewisse
Dekonditionierung
respektive verminderte
Kraft
ausdauer
der Arm- und Rumpfmuskulatur fest (S. 1
4
oben).
3.7
Dr. med.
E._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheu
matologie, Rheumazentrum
Klinik Z._
, nannte in seinem Bericht von 4.
Februar 2013 (Urk. 7/44/4-7) folgende Diagnosen (S.
1
):
lumbospondylogenes
Syndrom rechts, subchronisch mit/bei
Wirbelsäulenfehlform (kompensierte Skoliose
thorakolumbal
)
Dekonditionierung
ungünstige Statik (Beckentiefstand links)
mediane Diskushernie L5/S1 (MRI LWS vom 10. Januar 2013)
toxische Leberzirrhose CHILD A mit/bei
Aethylabusus
Osteopenie
, Erstdiagnose Januar 2013
Dazu hielt er fest,
es habe sich
radiologisch eine mässig degenerative Verände
rung der Lendenwirbelsäule, aber keine
Olisthesis
gefunden
. Im MRI sei eine
Sakrumfraktur
ausgeschlossen worden, es liege eine kleine mediane
Diskusher
nie
L5/S1 vor. Zusammenfassend bestehe ein
lumbospondylogenes
Syndrom rechts.
Anhaltspunkt
e
für eine
radikuläre
Reiz- oder Ausfallsymptomatik
best
ünden
keine. Therapeutisch
hätten
die Infiltration einer
Tendomyose
gluteal
rechts sowie eine
Prednisonstoss
keine Verbesserung
gebracht
. Inzwischen habe die Beschwerdeführerin eine ambulante Physiotherapie aufgenommen. Je nach weiterem Verlauf würde Dr.
E._
die Beschwerdeführerin neurologisch konsiliarisch untersuchen
lassen (S.
2
).
3.8
Dr. med.
F._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,
Station G._
, nannte in seinem Bericht vom 6. Mai 2013 (Urk. 7/44/13) die
von Dr.
E._
erwähnten
Diagnosen (
vgl.
E. 3.7)
und verwies zur weiteren Beurtei
lung der Arbeitsfähigkeit auf die betreuenden Spezialärzte
.
3.9
Med.
pract
.
H._
, Facharzt für Arbeitsmedizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD),
führte in seiner Stellungnahme
vom
28. Oktober 2013 (Urk.
7/48/2) aus, dass sich seine Stellungnahme vom
11. Juni 2013
(Urk.
7/35/5-6)
im Wesentlichen auf die plausible medizinische Beurteilung
des
Zentrums H._
(vorstehend E.
3.6)
abstütze. Die seither neu vorliegenden Befunde würden als wesentliche Einschränkungen die lumbalen Rückenschmerzen ausweisen. Abgesehen von Rückenschmerzen wegen
Dekonditionierung
seien keine weiteren funktionellen Einschränkungen beschrieben. Neurologisch seien abge
sehen von einer
Hypo
sensibilität
am medialen Unterschenkel links keine Auf
fällig
keiten beschrieben worden
;
die Beschwerdeführerin sei in recht gutem Allgemeinzustand.
Er hielt zudem fest, aus versicherungsmedizinischer Sicht sei aufgrund der neu genannten Diagnose, der im Wesentlichen fehlenden funk
tionellen Ein
schränkung und der nur phasenweise attestierten Arbeitsun
fähig
keit nicht von einem dauerhaften Gesundheitsschaden auszu
gehen.
4.
4.1
Ausweislich der medizinischen Akten
erlitt die Beschwerdeführerin im Rahmen eines Arbeitsunfalls am 3. November 2009 e
ine Achillessehnenläsion links
.
Diese Verletzung zog mehrere Operationen nach sich und führte ab dem
Unfall
datum
zu einer längeren Arbeitsunfähigkeit. Dementsprechend sprach die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin bei einem Invaliditätsgrad von 50 % ab 1. Mai 2011 (sechs Monate nach Anmeldung; Art. 29 Abs. 1 IVG) eine halbe Rente zu. Deren Höhe und Beginn sind unbestritten; zu prüfen ist jedoch, ob von einer revisionsrelevanten Verbesserung der Arbeitsfähigkeit per Dezem
ber 2012 auszugehen ist (vgl. vorstehend E. 1.3).
4.2
Im Dezember 2012 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag des
Unfall
versiche
rers
im
Zentrum H._
arbeitsmedizinisch
abgeklärt.
Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, dass angesichts der Gangataxie eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit nicht zu objektivierten und plausiblen Schlüssen führen könne und deshalb eine
neurologische Erhebung und Beurteilung dieser Störung erforderlich sei
(Urk. 11 S. 4)
, verkennt sie, dass
es sich bei der vorliegenden Abklärung nicht einzig um eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit handelte, sondern um eine funktionsorientierte medizinische Abklärung, welche eine angepasste Form der Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit mitumfasste. Die arbeitsme
dizinische Abklärung umfasste zudem ein strukturiertes Interview, eine klini
sche Untersuchung sowie die Beurteilung der bildgebenden Untersuchungen und Akten (vorstehend E. 3.6).
4.3
Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass di
e
Abklärung
im
Zentrum H._
(vorstehend E. 3.6)
die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden in angemessener Weise berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
erstattet wurde und der konkreten medizinischen Situation Rechnung trägt. Die Beurteilung leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vor
genommenen Schlussfolgerungen zur Arbeitsfähigkeit werden ausführlich begründet. Die Beurteilung
, welche auf umfangreichen Untersuchungen und praktischer Erprobung beruht,
ist
somit
nach dem Gesagten für die Beantwor
tung der gestellten Fragen umfassend
, so dass darauf abgestellt werden kann.
Darin kamen die Gutachter in nachvollziehbarer Weise zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit als Wirtin zu 75 % arbeits
fähig ist, dies bei ganztägiger Präsenz und mit über den Tag verteilt insgesamt zwei Stunden Pause. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 100 % ohne zusätzliche Pausen (vgl. vorstehend E. 3.6). Somit ist gestützt auf das
H._
-Gutachten eine revisionsrelevante Verbesserung der Arbeitsfähigkeit ab Dezember 2012 ausgewiesen.
4.4
Was
die
Beschwerdeführer
in
dagegen
einwendet,
vermag nicht zu überzeugen
.
Die Beschwerdeführerin muss sich
entgegen halten lassen, dass
sie
von Dr.
D._
bereits
umfassend neurologisch untersucht
und beurteilt
wurde
(vorste
hend E. 3.5).
Dabei wurde bildgebend
(vgl. Urk.
7/22/11-12)
festgestellt, dass
die Gangataxie bei
cerebellärer
Atrophie auf den chronischen Alkohol
abusus zurückzuführen sei und keine Hinweise vorliegen, die auf eine andere Patholo
gie hinweisen würden.
Diese Beurteilung lag den Ärzten des
Zentrums H._
vor und wurde entsprechend berücksichtigt.
So bestand insbesondere hinsichtlich der festgestellten Diskrepanz zwischen dem Fehlen einer relevanten klinischen Problematik im Bereich der Hände/Vorderarme und der gezeigten
Handkraft
(vgl. vorstehend E. 3.6)
kein Anlass
,
weitere medizinische Untersuchungen vor
zunehmen.
So
führten
die Ärzte des
Zentrums H._
das
bei der
Evaluation
aufgetretene Bein- und Armzittern
nicht auf eine neurologische Ursache zurück, sondern
stellten in den verschiedenen Tests allgemein eine
Dekonditionierung
beziehungsweise ver
minderte Kraftausdauer der Arm- und Rumpfmuskulatur
fest
(
vgl. vorstehend E.
3.6
)
.
Diese Beurteilung ist
insbesondere auch
vor dem Hintergrund plausibel,
dass in darauf folgenden rheumat
olog
ischen Beurteilungen
ebenfalls eine
Dekon
ditionierung
diagnostiziert (vgl. vorstehend E. 3.7) und
überdies
als krankheitsfremde
r
Faktor (Urk. 7/44 S. 2 oben) aufgeführt wurde
.
Nach dem Gesagten ist nicht ersichtlich, i
nwiefern eine weitere neurologische Abklärung für die Beurteilung des vorliegenden Falls neue Erkenntnisse liefer
n
könnte.
Hinsichtlich der Gangataxie ist w
eiter darauf hinzuweisen, dass die Beschwerde
führerin
trotz der Empfehlung durch Dr.
D._
(vorstehend E. 3.5)
offenbar kein spezifisches Gang- und Gleichgewichtstraining in Angriff nahm
.
Dieses Verhal
ten lässt vor allem im Hinblick auf die Aussage der Beschwerdeführerin
anläss
lich der
H._
-Untersuchung
(Urk. 7/31 S. 1
0
oben)
, wonach Dr.
D._
gesagt
hätte
, dass die Gangstörung bei entspreche
nder Übung wieder gut werden würde
,
auf einen diesbezüglich fehlenden erheblichen Leidensdruck
schliessen
.
Zumindest muss davon ausgegangen werden, dass dieser nicht derart ausge
prägt ist, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin davon erheblich und dauerhaft eingeschränkt wird.
Wäre anlässlich der
H._
-Untersuchung eine Gangataxie festzustellen gewesen, so hätte dies Eingang in die Beurteilung gefunden. Die minimale Performance der Beschwerdeführerin anlässlich des
Gehtests
war jedoch einzig auf fraglichen
Effort
zurückzuführen; mangels
Puls
anstieg
war keine Anstrengung nachweisbar (vgl. Urk. 7/31 S. 22).
An dieser Stelle ist ferner darauf hinzuweisen
,
dass ein Rentenanspruch grundsätzlich nicht entstehen kann, solange zumutbare therapeutische und andere
schaden
mindernde
Vorkehren nicht ausgeschöpft werden
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_947/2012 vom 19.
Juni 2013 E. 3.2.2 mit Hinweis)
.
4.5
Soweit die Beschwerdeführerin einwendet, mit dem Bericht
von Dr.
E._
(vorstehend E.
3.7
) seien neue Tatsachen belegt
(Urk. 11 S. 5)
, ist zu bemerken, dass für die Eignung eines Gesundheitsschadens, die Leistungsfähigkeit rechts
erheblich einzuschränken, nicht bereits Befunde und Diagnosen, sondern erst deren Folgeabschätzung entscheidend sind.
Dr.
E._
nannte in seinem Bericht wohl ein
lumbospondylogenes
Syndrom rechts, Anhaltspunkte für eine
radikuläre
Reiz- oder Ausfallsymptomatik liessen sich jedoch keine finden.
Eine
Prognose oder Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nahm Dr.
E._
keine vor, sondern liess je nach Verlauf der Physio- und medikamentösen Therapie eine weitere neurologische konsiliarische Untersuchung offen.
Weiter
stösst die Kri
tik der Beschwerdeführerin ins Leere
,
wonach im
Bericht des
Zentrums
H._
keine diesbe
zügliche Diagnose aufgeführt wird
. Die
entsprechenden
Befunde
wurden
in den rheumatologischen Untersuchungsbefunden festgehalten
und entsprechend berücksichtigt
(vgl. Urk. 7/31 S. 11 unten).
Auch aus dem
B
ericht
von Dr. med.
I._
, Facharzt für Allge
meine Innere Medizin und für Gastroenterologie
,
Gastro
z
entrum
Klinik Z._
, vom 30. Mai 2013 (Urk. 7/44/8-9),
kann die Beschwerdeführerin
nichts zu ihren Gunsten ableiten.
Seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ist weder nachvoll
ziehbar noch plausibel und findet in den
übrigen
Akten keine Stütze.
Die Beschwerdeführerin wurde
von
Dr.
I._
zur rheumatologischen
Stand
ortbeurteilung
an
Dr.
E._
vom Rheuma
z
entrum
Klinik Z._
überwiesen
.
Der Bericht von Dr.
E._
(vorstehend E.
3.7
)
enthält
jedoch keine Ein
schätzung der Arbeitsfähigkeit,
auf welche sich Dr.
I._
bei seiner eige
nen Beurteilung
hätte
abstützen könn
en.
Es ist v
ielmehr
davon auszugehen, dass
sich
Dr.
I._
auf die subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin
ab
stützt
und dabei
sein Fachgebiet
verlässt
.
Dass die Beschwerdeführerin in der darauf folgenden
Anmeldung
vom 25. Juli 2013 (Urk. 7/45)
schliesslich
bei den Angaben zur gesundheitlichen Beeinträch
tigung keine Rücken- oder
Gesässbeschwerden
(Ziff. 6.2)
erwähnt
,
lässt darauf
schliessen
,
dass diese offenbar nicht
(
mehr
)
in erheblichen und beeinträcht
igen
dem
Ausmass
vorhanden sind.
5.
5.1
Zusammenfassend
steht einem Abstellen auf die vom Unfallversicherer
ein
geholte
arbeitsmedizinische
Beurteilung
des
Zentrums H._
(vorstehend E. 3.6)
nichts entge
gen.
Bei
der Untersuchung handelt es sich um eine mehrstündige,
funk
tions
orientierte
medizinische Abklärung,
einschliesslich
einer Evaluation der
arbeits
bezogenen
funktionellen Leistungsfähigkeit
(
verteilt auf 2 Tage
)
, die ebenso wie ein interdisziplinäres medizinisches Gutachten geeignet ist, zur Einschränkung
der Beschwerdeführerin
in spezifischen Tätigkeiten Stellung zu nehmen.
Soweit die Beschwerdeführerin verlangt, es sei ein
polydisziplinäres Gutachten einzu
holen (Urk. 11 S. 7 unten), kann darauf in antizipierter
Beweis
würdigung
ver
zichtet werden (BGE 127 V 491 E. 1b mit Hinweisen). Der Gesund
heitszustand und insbesondere die Arbeitsfähigkeit der Beschwerde
führerin sind aufgrund der medizinischen Akten hinreichend abgeklärt. Von weiteren Untersuchungen wären keine neuen Erkenntnisse zu erwarten.
Unbeachtlich bleibt in diesem Zusammenhang
ebenfalls
die Forderung einer psychiatrischen Abklärung
(Urk. 11 S. 6)
.
Entgegen der Ansicht der Beschwer
deführerin liegen keine Anhaltspunkte für einen invalidisierenden psychischen Gesundheitsschaden vor. Lägen solche Störungen vor, wären sie, wenn erheb
lich, von einem Arzt des Zentrums
H._
erkannt worden, wogegen alltägliche geringfügige psychische Beschwerden ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit bleiben.
A
us dem Bericht des
Zentrum
s H._
(vorstehend E. 3.6)
geht
hierzu
hervor, dass die Beschwerdeführerin zirka 4 Monate bei Dr.
C._
in Behandlung gewesen sei, bis dieser empfohlen habe die Behandlung abzubrechen, da sie
diese
seiner Ansicht nach
nicht mehr
benötige
(Urk. 7/31 S.
1
2
oben)
.
Im gleichen Sinn hielt
die Beschwerdeführerin im Rahmen eines
Pa
tientenbesuchs
durch den Unfallversicherer fest, dass sie nur die minimale Dosis des antidepressiven Medikaments
ein
nehme, jedoch den Eindruck habe
,
dieses
nicht
zu benötigen. Auch Dr.
C._
habe gemeint, dass
sie
dieses eigent
lich nicht b
rauche (Urk. 7/22 S. 19 unten).
5.2
Somit ist gestützt auf das
H._
-Gutachten von einer Verbesserung der Arbeits
fä
higkeit der Beschwerdeführerin ab Dezember 2012 in dem Sinne aus
zugehen, dass ihr die angestammte Tätigkeit als Wirtin wieder zu 75 % und eine ange
passte Tätigkeit zu 100 % zumutbar ist. Der von der Beschwerdegegnerin vorge
nommene Einkommensvergleich per Dezember 2012 (vgl. Urk. 2 Verfü
gungsteil 2 S. 2) ist nicht zu beanstanden und wird im Übrigen nicht bestritten. Beim resultierenden rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 25 % war die
Renten
befristung
per Dezember 2012 somit korrekt.
Nach dem Gesagten erweist sich die angefochtene Verfügung
demnach
als rech
tens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
6.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts
kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest
zulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzu
erlegen.