Decision ID: 3b7af252-b867-561e-bd80-27424f4c2f7b
Year: 2021
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
Der Beschwerdeführer ersuchte am 10. Februar 2021 die Schweiz um Asyl.
Dabei machte er geltend, am 12. Januar 2004 geboren und damit noch
minderjährig zu sein (Akten der Vorinstanz [SEM-act.] 1). Ein Abgleich sei-
ner Fingerabdrücke mit der Eurodac-Datenbank ergab, dass er am 2. No-
vember 2020 in Italien registriert worden war (SEM-act. 6).
B.
Anlässlich der nach den Modalitäten für unbegleitete, minderjährige Asyl-
suchende durchgeführten Erstbefragung am 22. Februar 2021 räumte der
Beschwerdeführer ein, in Wirklichkeit im Jahr 1994 geboren und damit voll-
jährig zu sein (SEM-act. 13 Ziff. 1.06).
In der gleichen Befragung gewährte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer
rechtliches Gehör zu einem allfälligen Nichteintretensentscheid und der
Möglichkeit der Überstellung nach Italien. Der Beschwerdeführer wendete
gegen eine solche Überstellung ein, er sei in Italien von Kriminellen bedroht
worden. Diese hätten ihn schon in Algerien bedroht und seinen Bruder ge-
tötet. Das Ganze habe einen Zusammenhang mit der früheren Tätigkeit
seines Vaters (...). Die italienischen Behörden könnten ihn nicht schützen,
weil in Italien überall die Mafia sei. Da er keine Beweise habe und keine
Namen nennen könne, habe er sich nur an das Personal des Asylzentrums
und nicht an die Behörden gewandt (SEM-act. 13 Ziff. 8.01).
Auf die Frage nach gesundheitlichen Beeinträchtigungen erklärte er, es
gehe ihm gut und er treibe viel Sport. Er habe keine gesundheitlichen Prob-
leme, aber viel Angst, dass er nach Italien oder Algerien zurückgeschickt
werden könnte. Deswegen sei sein physischer Zustand nicht gut (SEM-
act. 13 Ziff. 8.02).
C.
Die italienischen Behörden nahmen zum Gesuch des SEM vom 22. Feb-
ruar 2021 um Übernahme des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 13
Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments
und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfah-
ren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von ei-
nem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat ge-
stellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist (nachfolgend:
Dublin-III-VO) innerhalb der dafür vorgesehenen Frist keine Stellung
(SEM-act. 16 und 21).
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D.
Mit Verfügung vom 26. April 2021 (eröffnet am 28. April 2021) trat das SEM
auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht ein, ordnete dessen
Überstellung nach Italien an und forderte ihn auf, die Schweiz am Tag nach
Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen. Gleichzeitig ordnete es die Aus-
händigung der editionspflichtigen Akten an und wies darauf hin, dass einer
allfälligen Beschwerde gegen den Entscheid keine aufschiebende Wirkung
zukomme (SEM-act. 24).
E.
Am 28. April 2021 legte die Rechtsvertretung das Mandat nieder (SEM-
act. 25).
F.
Gegen den Nichteintretensentscheid der Vorinstanz gelangte der Be-
schwerdeführer mit einer Rechtsmitteleingabe vom 4. Mai 2021 (Formular-
beschwerde) an das Bundesverwaltungsgericht. Er beantragte darin, die
vorinstanzliche Verfügung sei aufzuheben. Es sei ihm die Flüchtlingseigen-
schaft zuzuerkennen und Asyl zu gewähren. Ferner sei die Unzulässigkeit,
Unzumutbarkeit und Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzugs festzustel-
len und eine vorläufige Aufnahme anzuordnen. In verfahrensrechtlicher
Hinsicht ersuchte er um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschus-
ses, um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um Einset-
zung eines amtlichen Rechtsbeistands. Eventualiter sei seiner Be-
schwerde aufschiebenden Wirkung zu gewähren (Akten des Bundesver-
waltungsgerichts [BVGer-act.] 1).
G.
Am 5. Mai 2021 lagen dem Bundesverwaltungsgericht die Akten in elektro-
nischer Form vor und setzte der zuständige Instruktionsrichter den Vollzug
der Überstellung gestützt auf Art. 56 VwVG einstweilen aus (BVGer-act. 2).

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1. Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG,
soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG).
1.2. Die Beschwerde ist zulässig (Art. 105 AsylG; Art. 31 ff. VGG). Die üb-
rigen Sachurteilsvoraussetzungen (Legitimation [Art. 48 Abs. 1 VwVG],
Frist [Art. 108 Abs. 3 AsylG] und Form [Art. 52 VwVG] sind offensichtlich
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erfüllt. Auf die Beschwerde ist – unter Vorbehalt nachfolgender Erwägung –
einzutreten.
1.3. Bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide des SEM gestützt
auf Art. 31a Abs. 1–3 AsylG ist die Beurteilungskompetenz der Beschwer-
deinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt, ob die Vorinstanz zu
Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1;
2012/4 E. 2.2). Die Fragen der Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft
und der Gewährung von Asyl, die Feststellung der Unzulässigkeit, Unzu-
mutbarkeit und Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzugs und damit ver-
knüpft die Anordnung einer vorläufigen Aufnahme waren demgegenüber
im erstinstanzlichen Verfahren nicht zu prüfen. Sie können folglich nicht
zum Thema des Beschwerdeverfahrens gemacht werden, weshalb auf die
entsprechenden Rechtsbegehren nicht einzutreten ist.
2.
2.1. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich
Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige oder
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt
werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
2.2. Die Beschwerde erweist sich – wie im Folgenden noch zu zeigen ist –
als offensichtlich unbegründet, weshalb sie im Verfahren einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-
ner zweiten Richterin (Art. 111 Bst. e AsylG), ohne Durchführung eines
Schriftenwechsels und mit summarischer Begründung, zu behandeln ist
(Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG).
3.
3.1. Auf Asylgesuche wird in der Regel nicht eingetreten, wenn Asylsu-
chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des
Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a
Abs. 1 Bst. b AsylG). In diesem Fall verfügt das SEM in der Regel die Weg-
weisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an (Art. 44 AsylG).
3.2. Gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO wird jeder Asylantrag von einem
einzigen Mitgliedstaat geprüft, der nach den Kriterien des Kapitels III
(Art. 8–15 Dublin-III-VO) als zuständiger Staat bestimmt wird (vgl. auch
Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO). Das Verfahren zur Bestimmung des zuständi-
gen Mitgliedstaates wird eingeleitet, sobald in einem Mitgliedstaat erstmals
ein Asylantrag gestellt wird (Art. 20 Abs. 1 Dublin-III-VO).
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3.3. Der Beschwerdeführer war gemäss eigenen Angaben gegenüber der
Vorinstanz illegal über Italien in den Dublin-Raum gelangt. Die Vorinstanz
ging deshalb zu Recht gestützt auf Art. 13 Abs. 1 Dublin-III-VO von einer
Zuständigkeit Italiens aus und richtete ein entsprechendes Übernahmebe-
gehren an diesen Dublin-Mitgliedstaat. Nachdem die italienischen Behör-
den sich innert der in Art. 22 Abs. 1 Dublin-III-VO festgelegten Frist nicht
zum Aufnahmegesuch geäussert haben, steht die grundsätzliche Zustän-
digkeit Italiens fest (Art. 22 Abs. 7 Dublin-III-VO). Sie wird vom Beschwer-
deführer auch nicht bestritten.
4.
Das Bundesverwaltungsgericht geht in ständiger Rechtsprechung davon
aus, dass das italienische Asylsystem – trotz punktueller Schwachstellen –
keine systemischen Mängel im Sinn von Art. 3 Abs. 2 zweiter Satz Dublin-
III-VO aufweist (vgl. Referenzurteil E-962/2019 vom 17. Dezember 2019
E. 6.3 sowie Urteil D-2846/2020 vom 16. Juli 2020 E. 6.1). Etwas anders
wird vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht. Folglich bestand
für die Vorinstanz kein Anlass zur Übernahme der Zuständigkeit gestützt
auf die genannte Bestimmung.
5.
Jeder Mitgliedstaat kann abweichend von Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO be-
schliessen, einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder Staaten-
losen gestellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch wenn er
nach den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die Prüfung
zuständig ist (Art. 17 Abs. 1 erster Satz Dublin-III-VO). Dieses sogenannte
Selbsteintrittsrecht wird im Landesrecht durch Art. 29a Abs. 3 der Asylver-
ordnung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311) konkretisiert und
das SEM kann das Asylgesuch gemäss dieser Bestimmung «aus humani-
tären Gründen» auch dann behandeln, wenn dafür gemäss Dublin-III-VO
ein anderer Staat zuständig wäre.
5.1. Der Beschwerdeführer beruft sich sinngemäss auf dieses Selbstein-
trittsrecht und begründet das mit einer Angst vor Bedrohung und Verfol-
gung durch mafiöse Banden in Italien und damit, dass ihn diese Situation
psychisch belaste; er finde keine Ruhe und werde verrückt, wenn er wieder
nach Italien zurückgehen müsse. Die Angst, dort getötet zu werden, sei
sehr gross.
5.2. Italien ist Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom 10. De-
zember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder er-
niedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Abkommens
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vom 28. Juli 1951 über die Rechtstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30)
sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 3. Januar 1967 (SR 0.142.301).
Das Gericht geht in ständiger Rechtsprechung davon aus, dass der italie-
nische Staat seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflichtungen
nachkommt.
5.3. Auch ist anzunehmen, der italienische Staat anerkenne und schütze
die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des Europäi-
schen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 zu ge-
meinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des interna-
tionalen Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie, ABl. L 180/96 vom 29. Juni
2013) sowie 2013/33/EU vom 26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen
für die Aufnahme von Personen, die internationalen Schutz beantragen
(sog. Aufnahmerichtlinie, ABl. L 180/96 vom 29. Juni 2013) ergeben.
5.4. Schliesslich kann ganz allgemein davon ausgegangen werden, Italien
verfüge über ein funktionierendes Polizeiwesen, das Willens und in der
Lage ist, die Bewohnerinnen und Bewohner des Landes im Bedarfsfall zu
schützen und Verbrechen wirksam zu bekämpfen.
5.5. Die vom Beschwerdeführer für den Fall einer Überstellung geäusser-
ten Befürchtungen rechtfertigen einen Selbsteintritt der Schweiz weder aus
humanitären noch aus anderen Gründen. Der Beschwerdeführer gab in
seiner Rechtsmitteleingabe selbst zu erkennen, dass er während seines
kurzen Aufenthalts in Italien polizeiliche Hilfestellungen nicht in Anspruch
genommen habe. Was die von ihm beschwerdeweise geltend gemachten
– in einem engen Zusammenhang mit der behaupteten Bedrohungslage
stehenden – psychischen Beeinträchtigungen betrifft, so haben diese ganz
offensichtlich nicht ein Ausmass, welches geeignet wäre, für den Fall ihrer
Nichtbeachtung einen Verstoss gegen Art. 3 EMRK zu begründen. Dage-
gen spricht schon die Tatsache, dass der Beschwerdeführer diese nun-
mehr geltend gemachten Beeinträchtigungen selbst bei von ihm (...) (we-
gen einer Hauterkrankung) in Anspruch genommenen medizinischen Kon-
sultationen nicht thematisierte. Eine rechtlich erhebliche gesundheitliche
Beeinträchtigung würde voraussetzen, dass eine schwere Erkrankung vor-
liegt und für die betroffene Person im Falle der Abschiebung die reale Ge-
fahr besteht, dass sich ihr Gesundheitszustand – mangels angemessener
medizinischer Behandlung im Zielstaat –rasch und unwiederbringlich ver-
schlechtert, intensive Leiden oder eine erhebliche Verkürzung der Lebens-
erwartung zu befürchten wären (vgl. Urteil des EGMR Paposhvili gegen
Belgien 13. Dezember 2016, Grosse Kammer 41738/10, §§ 180–193
m.w.H.).
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5.6. Im Übrigen verfügt Italien über eine ausreichende medizinische Infra-
struktur (vgl. Urteil des BVGer F-444/2021 vom 8 Februar 2021 E. 6.1 in
fine). Die Mitgliedstaaten sind verpflichtet, den Antragstellern die erforder-
liche medizinische Versorgung, die zumindest die Notversorgung und die
unbedingt erforderliche Behandlung von Krankheiten und schweren psy-
chischen Störungen umfasst, zugänglich zu machen (Art. 19 Abs. 1 Auf-
nahmerichtlinie); den Antragstellern mit besonderen Bedürfnissen ist die
erforderliche medizinische oder sonstige Hilfe (einschliesslich nötigenfalls
einer geeigneten psychologischen Betreuung) zu gewähren (Art. 19 Abs. 2
Aufnahmerichtlinie). Es liegen keine Indizien dafür vor, dass Italien dem
Beschwerdeführer eine adäquate medizinische Behandlung verweigern
würde.
5.7. Festzuhalten gilt ferner, dass die schweizerischen Behörden, die mit
dem Vollzug der angefochtenen Verfügung beauftragt sind, allfälligen me-
dizinischen Besonderheiten bei der Bestimmung der konkreten Modalitä-
ten der Überstellung Rechnung tragen und die Behörden des Aufnahmes-
taates vorgängig in geeigneter Weise über spezifische medizinische Be-
dürfnisse informieren (vgl. Art. 31 f. Dublin-III-VO).
6.
Liegt somit kein Grund für die Anwendung der Ermessensklausel von
Art. 17 Dublin-III-VO oder von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 vor, so bleibt Italien
zuständiger Mitgliedstaat gemäss Art. 13 Abs. 1 Dublin-III-VO. Die Vor-
instanz ist demnach zu Recht gestützt auf Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG auf
das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten und hat die
Überstellung nach Italien angeordnet.
7.
Die Beschwerde ist aus den dargelegten Gründen abzuweisen, soweit da-
rauf eingetreten werden kann.
7.1. Mit dem vorliegenden Urteil fällt der am 5. Mai 2021 angeordnete Voll-
zugsstopp dahin. Das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung
der Beschwerde ist gegenstandslos geworden.
7.2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ist
abzuweisen, da die Begehren – wie sich aus den vorstehenden Erwägun-
gen ergibt – als aussichtslos zu bezeichnen sind. Mangels Erfüllung der
Voraussetzungen von Art. 65 Abs. 1 VwVG ist das Gesuch um Einsetzung
eines amtlichen Rechtsbeistands im Sinne von Art. 102m Abs. 1 Bst. a und
Abs. 4 AsylG abzuweisen.
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7.3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwer-
deführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.–
festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die
Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]).
8.
Dieses Urteil ist endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG).
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