Decision ID: e0d67933-c3ac-536f-98d1-9e06a99705c2
Year: 2010
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
T._,
Beschwerdeführerin,
gegen
INTRAS Kranken-Versicherung AG, Rue Blavignac 10, 1227 Carouge GE,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch INTRAS Kranken-Versicherung AG, Unternehmen der CSS Gruppe,
Abteilung Recht & Compliance, Tribschenstrasse 21, 6002 Luzern,
betreffend
Forderung (Prämienausstand November/Dezember 2008)
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Sachverhalt:
A.
A.a T._ war bis am 31. Dezember 2008 bei der INTRAS Kranken-Versicherung AG
(nachfolgend: INTRAS) im Rahmen der obligatorischen Krankenpflege unter Einschluss
des Unfallrisikos versichert (act. G 5.1/1-2).
A.b Am 13. Oktober 2008 stellte die INTRAS gegenüber der Versicherten Rechnung
für die Prämien für den November 2008 (Prämienabrechnung Nr. 67265118) und am
10. November 2008 für diejenigen für den Dezember 2008 (Prämienabrechnung
Nr. 67698819) im Betrag von je Fr. 258.60 (act. G 1.1). Da die Versicherte auf ein erstes
Mahnschreiben nicht reagiert habe (vgl. act. G 5), mahnte die INTRAS die
ausstehenden Prämien mit Schreiben vom 19. Januar und 16. Februar 2009 ein letztes
Mal und belastete pro Rechnung je Fr. 20.-- Mahnspesen (act. G 5.1/3).
A.c Nachdem die INTRAS beim Betreibungsamt das Betreibungsbegehren gegen die
Versicherte für die Prämien November und Dezember 2008 im Gesamtbetrag von
Fr. 517.20 zuzüglich Mahn- und Aktenkosten von Fr. 100.-- gestellt hatte, erhob diese
gegen den am 27. Mai 2009 zugestellten Zahlungsbefehl in der Betreibung Nr. 32'487
Rechtsvorschlag (act. G 5.1/4). Mit Verfügung vom 23. Juni 2009 hob die INTRAS den
Rechtsvorschlag auf (act. G 5.1/5).
B.
Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache (act. G 5.1/6) wies die INTRAS mit
Einspracheentscheid vom 27. Juli 2009 ab (act. G 5.1/7).
C.
C.a Gegen den Einspracheentscheid vom 27. Juli 2009 erhob die Versicherte mit
Eingabe vom 6. August 2009 Beschwerde mit den Anträgen, der Entscheid sei
aufzuheben und die Prämien für die Monate November und Dezember 2008 seien mit
dem ihr zustehenden Guthaben von Fr. 522.80 zu verrechnen; andernfalls sei ihr dieses
Guthaben auszubezahlen. Die Mahn- und Betreibungsspesen seien von der
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Beschwerdegegnerin zu tragen. Zur Begründung legte die Beschwerdeführerin dar, sie
habe die Prämien für die Monate Januar bis Juni 2007 von je Fr. 247.40 monatlich
selber beglichen und diejenigen für die Monate Juli bis Dezember 2007 seien durch die
ihr zugesprochene individuelle Prämienverbilligung (IPV) für das Jahr 2007 in Höhe von
Fr. 2'007.20 bezahlt worden. Damit habe Ende 2007 ein Guthaben von Fr. 522.80 zu
ihren Gunsten bestanden, welches ihr die Beschwerdegegnerin weder zurückvergütet
habe noch mit offenen Rechnungen verrechnen durfte.
C.b In der Beschwerdeantwort vom 28. September 2009 beantragte die
Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des angefochtenen
Entscheids betreffend die Betreibung Nr. 32'487. Zur Begründung legte sie dar, das
angebliche Guthaben der Beschwerdeführerin sei aus Buchhaltungsgründen erklärbar.
Sie habe mit diesem Guthaben alte offene Posten beglichen. Dabei habe zu ihren
Gunsten ein Saldo von Fr. 43.70 resultiert, welcher der Beschwerdeführerin jedoch
geschenkt worden sei. Damit sei die Betreibung für die in Rechnung gestellten Prämien
zu Recht erfolgt.
C.c Mit Replik vom 9. Oktober 2009 und Duplik vom 29. Oktober 2009 hielten die
Parteien an ihren Anträgen fest.
C.d Auf Anfrage des Gerichts nahm die Beschwerdegegnerin am 3. Mai 2010
nochmals zu der mit der Replik eingereichten buchhalterischen Auflistung Stellung (act.
G 12). Sie hielt dabei fest, dass die Prämien der Beschwerdeführerin teilweise nicht mit
den vorgedruckten Einzahlungsscheinen bezahlt worden seien, was die Buchhaltung
erschwert habe. Die Prämienverbilligungen seien jeweils im Laufe des Jahres (im Mai)
festgesetzt und anschliessend von den offenen Prämien in Abzug gebracht worden. Ein
Saldo zu Gunsten der Beschwerdeführerin habe jedoch nie resultiert.
C.e Auf die weiteren Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften wird, soweit
entscheidnotwendig, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:
1.
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Vorliegend ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin die Versicherungsprämien für
die obligatorische Krankenpflegeversicherung für die Monate November und Dezember
2008 nicht bezahlt hat. Sie macht jedoch geltend, dass diese Prämien in Höhe von
insgesamt Fr. 517.20 mit dem ihr zustehenden Guthaben von Fr. 522.80 verrechnet
werden könnten. Aus diesem Grund sei die Forderung der Beschwerdegegnerin
unbegründet.
2.
2.1 Gemäss Art. 61 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung
(KVG; SR 832.10) legt der Versicherer die Prämien für seine Versicherten fest. Nach Art.
90 der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV; SR 832.102) in der ab
1. August 2007 gültigen Fassung bzw. Art. 90 Abs. 1 KVV in der früheren Fassung sind
die Prämien im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen. Bezahlt die versicherte
Person fällige Prämien nicht, so hat der Versicherer sie schriftlich zu mahnen, ihr eine
Nachfrist von dreissig Tagen einzuräumen und sie auf die Folgen des Zahlungsverzugs
hinzuweisen (Art. 64a Abs. 1 KVG; in Kraft seit 1. Januar 2006). Der Versicherer muss
unbezahlte fällige Prämien und Kostenbeteiligungen im Rahmen der obligatorischen
Krankenpflegeversicherung, nachdem er mindestens einmal an diese Ausstände
erinnert hatte, getrennt von allfälligen anderen Zahlungsausständen spätestens drei
Monate ab Fälligkeit schriftlich mahnen. Mit der Mahnung muss er der versicherten
Person eine Frist von 30 Tagen zur nachträglichen Erfüllung ansetzen und sie auf die
Folgen der Nichtbezahlung hinweisen (Art. 105b Abs. 1 KVV; in Kraft seit 1. August
2007 und gemäss SchlussB der Änderung vom 27. Juni 2007 auf vor dem 1. August
2007 fällig gewordene Prämien nicht anwendbar). Bezahlt die versicherte Person
innerhalb der angesetzten Frist nicht, so muss der Versicherer die Forderung innerhalb
von weiteren vier Monaten getrennt von allfälligen anderen Zahlungsausständen in
Betreibung setzen (Art. 105b Abs. 2 KVV; in Kraft seit 1. August 2007 und gemäss
SchlussB der Änderung vom 27. Juni 2007 auf vor dem 1. August 2007 fällig
gewordene Prämien nicht anwendbar). Bezahlt die versicherte Person trotz Mahnung
nicht und wurde im Betreibungsverfahren ein Fortsetzungsbegehren bereits gestellt, so
schiebt der Versicherer die Übernahme der Kosten für die Leistungen auf, bis die
ausstehenden Prämien, Kostenbeteiligungen, Verzugszinse und Betreibungskosten
vollständig bezahlt sind (Art. 64a Abs. 2 Satz 1 KVG; in Kraft seit 1. Januar 2006). Die
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Krankenversicherer haben die Befugnis, mit Verfügung über den Bestand ihrer
Forderungen gegenüber versicherten Personen zu entscheiden und einen im
Betreibungsverfahren erhobenen Rechtsvorschlag analog zu Art. 79 Abs. 1 des
Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG; SR 281.1) zu beseitigen
(vgl. BGE 121 V 109; Art. 54 Abs. 2 ATSG).
2.2 Die Praxis erlaubt es den Krankenkassen, geschuldete Versicherungsleistungen
mit ausstehenden Prämienforderungen zu verrechnen (BGE 126 V 268 f. E. 4a, 110 V
185 f. E. 2 und 3; RKUV 2005 Nr. KV 343 S. 358 [Urteil des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts (EVG; seit 1. Januar 2007: Sozialrechtliche Abteilungen des
Bundesgerichts) vom 22. Juli 2005 i/S L. (K 114/03)]). Sowohl unter der Herrschaft des
bis Ende 1995 in Kraft gewesenen Bundesgesetzes über die Krankenversicherung vom
13. Juni 1911 (KUVG) als auch nach den Bestimmungen des seit 1. Januar 1996
geltenden KVG war bzw. ist es indessen den Versicherten verwehrt, ausstehende
Prämien oder Kostenbeteiligungen mit beanspruchten Leistungen zu verrechnen (BGE
110 V 186 E. 3; SVR 2006 KV Nr. 11 S. 32, SVR 2007 KV Nr. 14).
3.
Vorliegend ergibt sich die Prämienleistungspflicht der Beschwerdeführerin für die
Monate November und Dezember 2008 aus dem zwischen den beiden Parteien
während dieser Zeit bestehenden Versicherungsverhältnis. Dabei bestreitet die
Beschwerdeführerin weder die Höhe der Prämien noch den Bestand der
Prämienforderung von insgesamt Fr. 517.20. Den Akten lassen sich ebenfalls keine
Gründe gegen diese Forderung entnehmen.
4.
4.1 Die Beschwerdeführerin macht hingegen geltend, sie habe die
Krankenkassenprämien für die Monate Januar bis Juni 2007 monatlich mit einem
Betrag von Fr. 247.40 (insgesamt Fr. 1'484.40) bezahlt und die bis Ende Jahr fällig
gewordenen Prämien seien durch den ihr von der Ausgleichskasse zugesprochenen
IPV-Betrag für das Jahr 2007 (Fr. 2'007.20) gedeckt worden. Daraus sei per Ende 2007
ein Saldo von Fr. 522.80 zu ihren Gunsten entstanden. Wie den vorliegenden
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Einzahlungsscheinen (act. G 1.15), dem Schreiben der SVA St. Gallen vom 4. Mai 2007
zur IPV (act. G 1.10) und der buchhalterischen Aufstellung der Beschwerdegegnerin
entnommen werden kann (act. G 9.1), sind diese Beträge offensichtlich bei der
Beschwerdegegnerin eingegangen. Per Ende des Jahres 2007 resultierte demzufolge
aus der Differenz zwischen den geschuldeten Prämien (= Jahresprämie 2007 von
Fr. 2'988.-- - Umwelttaxe 2007 von Fr. 19.20 = Fr. 2'968.80, vgl. act. G 9.1) und den
Prämienzahlungen (Fr. 1'484.40 + Fr. 2'007.20 = Fr. 3'491.60) anerkannterweise ein
Saldo zu Gunsten der Beschwerdeführerin von Fr. 522.80 (vgl. auch act. G 1.14).
4.2 Auf Antrag der Beschwerdeführerin zur Rückzahlung dieses Prämiensaldos teilte
die Beschwerdegegnerin dieser mit Schreiben vom 13. Oktober 2008 mit, dass der
Betrag von Fr. 522.80 mit älteren Rechnungen (Ausständen) verrechnet worden sei
(act. G 1.4). Konkrete Angaben zu Art und jeweiliger Höhe dieser offenen älteren
Rechnungen wurden jedoch nicht gemacht. In der Beschwerdeantwort vom 28.
September 2009 (act. G 5) hielt die Beschwerdegegnerin dazu fest, dass es sich bei
den Rechnungen für offene "alte Posten" um solche mit Rechnungsdatum zwischen
Dezember 2004 bis Januar 2006 und Rechnungsbeträgen von Fr. 64.60 (fünfmal), Fr.
64.30 (einmal) und Fr. 89.60 (zweimal) gehandelt habe. Der Saldo von Fr. 43.70 sei der
Beschwerdeführerin erlassen worden. Vergleicht man diese Summen mit den Beträgen,
welche der Beschwerdeführerin in den Jahren 2005 (act. G 7.1, 9.1) und 2006 (act.
G 7.2, 9.1) als IPV zugesprochen worden waren, fällt auf, dass es sich dabei exakt um
die gleichen Beträge pro Monat handelt: So erhielt die Beschwerdegegnerin zu
Gunsten der Beschwerdeführerin - umgerechnet auf Monate und auf Grund der
Rundungsbeträge im Dezember jeweils mit leichter Abweichung - für Januar bis
November 2005 eine Prämienverbilligung von je Fr. 64.60, für Dezember 2005 eine
solche von Fr. 64.30 und für Januar und Februar 2006 je eine solche von Fr. 89.60.
Mangels anderer Zuordenbarkeit muss davon ausgegangen werden, dass die Beträge,
die die Beschwerdegegnerin als offene alte Posten bezeichnet hat, mit den monatlich
ausgewiesenen Prämienverbilligungen identisch sind. Aus diesem Grund ist nicht
nachvollziehbar, weshalb diese Beträge, welche ja von der Ausgleichskasse bezahlt
worden waren, noch ausständig gewesen sein sollten. Es ist vorliegend
auszuschliessen, dass allfällige Ausstände der Beschwerdeführerin ebenfalls exakt
diesen Beträgen entsprachen. Die mit der Duplik eingereichte weitere buchhalterische
Auflistung ab 2004 (act. G 9.1) bringt ebenfalls keine Erklärung für die von der
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Beschwerdegegnerin geltend gemachten Ausstände. Aus ihr geht lediglich hervor, dass
von Januar 2004 bis Dezember 2008 ein Saldo zu ihren Gunsten in Höhe der nicht
bezahlten Prämien November und Dezember 2008 bestand. Welche Ausstände mit
dem aus dem Jahr 2007 resultierenden Guthaben konkret verrechnet wurden, zeigt
aber auch sie nicht auf. Da es nicht Sache des Gerichts ist herauszufinden, was für
Ausstände mit dem Guthaben gedeckt wurden, sondern die entsprechenden
Ausstände durch die Beschwerdegegnerin nachzuweisen sind und sie vorliegend
diesen Nachweis für eine zulässige Verwendung der strittigen Fr. 522.80 nicht
erbringen konnte, ist der erforderliche Beweis für die Rechtmässigkeit der Verrechnung
nicht erbracht. Lediglich aus der Aussage, dass die Prämien der Beschwerdeführerin
teilweise nicht mit den vorgedruckten Einzahlungsscheinen bezahlt worden seien, was
die Buchhaltung erschwert habe, kann sie nichts zu ihren Gunsten ableiten. Damit
erweist sich die Verrechnung der Prämienguthaben der Beschwerdeführerin mit nicht
nachvollziehbaren offenen Rechnungen durch die Beschwerdegegnerin als nicht
zulässig. Gestützt hierauf ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin gegenüber der
Beschwerdegegnerin ein Prämienguthaben aus dem Jahr 2007 von Fr. 522.80 hat.
4.3 Damit stehen sich ein Anspruch der Beschwerdegegnerin gegenüber der
Beschwerdeführerin für die November- und Dezemberprämien 2008 von insgesamt
Fr. 517.20 sowie ein Anspruch der Beschwerdeführerin gegenüber der
Beschwerdegegnerin auf Rückerstattung des Prämienguthabens aus dem Jahr 2007
von Fr. 522.80 gegenüber. Die Verrechenbarkeit sich gegenüberstehender Forderungen
stellt nach Rechtsprechung und Lehre einen allgemeinen Rechtsgrundsatz dar, der
auch im Verwaltungsrecht und insbesondere im Sozialversicherungsrecht zur
Anwendung gelangt (BGE 110 V 185 E. 2). Da es sich vorliegend um zwei sich
gegenüberstehende fällige Prämienforderungen und damit um gleichartige
Forderungen handelt, sind die allgemeinen Verrechnungsvorschriften anwendbar und
nicht die Sonderregel, welche eine Verrechnung von ausstehenden Prämien oder
Kostenbeteiligungen mit beanspruchten Leistungen durch die Versicherten verbieten
(vgl. E. 2.2).
4.4 Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin der
Beschwerdegegnerin den Betrag von Fr. 517.20 für die Prämien November und
Dezember 2008 schuldet, sie gegenüber der Beschwerdegegnerin aber auch über
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einen Anspruch auf ein Prämienguthaben in Höhe von Fr. 522.80 verfügt. Nach den
allgemeinen Verrechnungsregeln sind diese beiden Forderungen miteinander zu
verrechnen.
5.
Im Sinn der vorstehenden Erwägungen sind der Einspracheentscheid vom 27. Juli 2009
aufzuheben und die ausstehenden Prämien für die Monate November und Dezember
2008 von Fr. 517.20 mit dem Prämienguthaben der Beschwerdeführerin aus dem Jahr
2007 in Höhe von Fr. 522.80 zu verrechnen. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art.
61 lit. a ATSG).
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG