Decision ID: fc6c21c1-0d68-56ea-b976-9fb67f8e2cd4
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. X._ bereiste im Jahr 1995 Ägypten und kam dabei mit Y._ in Kontakt. Sie interessierte sich dafür, von ihm das Pferd "" zu kaufen. Ob sie bei dieser Gelegenheit das Pferd bereits gekauft oder nur einen Kauf in Aussicht gestellt hat, ist umstritten. Nach der Rückkehr in die Schweiz soll sie sich bei den Zollbehörden (Zollkreisdirektion Schaffhausen) telefonisch über die  für Pferde erkundigt haben. Sie habe die Auskunft , ein Import durch eine Privatperson sei zwar möglich, aber teuer, sie solle sich besser an einen Pferdehändler wenden. Dieselbe telefonische Auskunft soll ihr auch das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) gegeben haben.
Über eine frühere Arbeitskollegin lernte X._ den Pferdehändler Z._ kennen, den sie mit der Abwicklung des Imports des Pferdes in die Schweiz beauftragte. Datiert vom 15. Oktober 1995 findet sich in den Akten ein als "Kaufvertrag" bezeichnetes Dokument in deutscher Sprache mit folgendem Text: "Hiermit bestätigt Y._, ..., Aegypten, das Wüstenpferd A._, 8 Jahre, ohne Abstammungspapiere, an Herrn Z._, Pferdehändler, ..., Schweiz, zu einem Preis von SFr. ... verkauft zu haben. Die Haftung bis zum Flughafen Kairo trägt der Verkäufer. Ab Flughafen Kairo bis zum Bestimmungsort wird vom Käufer übernommen. / Kairo, 15. 10. 95 / Verkäufer Y._". Es folgt eine Unterschrift in arabischer Sprache, die anscheinend von Y._ stammt; von Z._ befindet sich keine Unterschrift auf diesem Dokument.
Am 31. Mai 1996 bewilligte das BLW Z._ das Gesuch um Erteilung einer Individuellen Zollkontingentszuteilung (IZU) betreffend ein Pferd aus Ägypten. Der Einfuhrdeklaration lässt sich entnehmen, dass Z._ das Pferd "A._" am 5. Juni 1996 über das Zollamt Basel Badischer Bahnhof importiert hat, war er doch darin als Empfänger aufgeführt. Als Anmelderin und Vertreterin von Z._ trat die Spedition B._ (Pferdeabteilung), ..., auf. Dem Zollamt wurde jenes Dokument "Kaufvertrag" vom 15. Oktober 1995 vorgelegt. Den Akten kann zudem entnommen werden, dass Lufthansa Cargo am 30. Mai 1996 einen Luftfrachtbrief (Nr. ...) für den Transport von "one live horse A._" mit einem Gewicht von 400 kg von Kairo nach Frankfurt ausstellte. Als "shipper" sind "..., c/o Mr. Y._,
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Cairo, Tel ..." und als "consignee" "C._, c/o X._, ...", aufgeführt. Ebenfalls bei den Akten befindet sich ein Lieferschein der Spedition C._, ..., in dem als Empfängerin "X._, ..., Schweiz" bezeichnet ist. Geliefert wurde folgender Gegenstand: "Eingetroffen aus Cairo per Luftfracht am 3. 06. 96, mit Luftfrachtbrief Nr. ..., Absender Y._, LH Cairo, Egypt, Anlieferung: Empfänger Z._ Schweiz, 1 A._ Wüstenaraber Stute, ... Ausgeliefert mit Fahrzeug ... (Kontrollschild)". Am Ende dieses Lieferscheins  sich der Vermerk "Vorstehend bezeichnete Sendung vollzaehlig in guter Beschaffenheit unbeanstandet uebernommen:" Es folgt die Unterschrift "X._". Die Verzollung erfolgte zum  (KZA).
B. Am 18. Oktober 2001 nahm die Zollkreisdirektion Schaffhausen gegen X._ ein Schlussprotokoll auf und legte ihr darin eine Widerhandlung gegen die Zollgesetzgebung zur Last. Mit Verfügung gleichen Datums erklärte die Verwaltung X._ für die von der Widerhandlung betroffene Zolldifferenz zwischen dem KZA und dem Ausserkontingentszollansatz (AKZA) von Fr. ... sowie die Mehrwertsteuerdifferenz von Fr. ... leistungspflichtig. Die  Schaffhausen teilte ihr mit, für diese Beträge sei auch die B._ solidarisch leistungspflichtig.
Mit Eingabe vom 5. November 2001 erhob X._ gegen die Verfügung vom 18. Oktober 2001 mit dem Begehren um  Aufhebung Beschwerde bei der Oberzolldirektion (OZD).
C. Mit Beschwerdeentscheid vom 31. Mai 2005 wies die OZD die  von X._ ab und verpflichtete sie zur Zahlung der Verfahrenskosten von Fr. .... Ihre Nachforderung begründete die Verwaltung mit Art. 12 des Bundesgesetzes vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht (VStrR, SR 313.0). X._ sei über das Pferd verfügungsberechtigt gewesen und deshalb zollmelde- und zollzahlungspflichtig. Sie könne sich nicht auf das Z._ erteilte Zollkontingent berufen, weil dieses Recht ausschliesslich dem Adressaten zur Verfügung gestellt werde. Eine Übertragung an andere Personen sei sowohl nach der bis zum 31. Dezember 1998 geltenden Verordnung vom 17. Mai 1995 über die Ein- und Ausfuhr von Tieren der Pferdegattung (PEAV, AS 1995 2037) als auch nach den "derzeit"
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– das heisst zur Zeit der Entscheidung durch die OZD – geltenden Vorschriften nicht zulässig. Die Argumentation, dass das entsprechende Vorgehen X._ vom BLW empfohlen worden sei und sie sich deshalb auf den Vertrauenschutz berufen könne, verwarf die OZD.
D. Mit Eingabe vom 5. Juli 2005 erhob X._ (Beschwerdeführerin) bei der Eidgenössischen Zollrekurskommission (ZRK) Beschwerde gegen den Beschwerdeentscheid der OZD vom 31. Mai 2005 und beantragte dessen kostenpflichtige Aufhebung. Im Eventualantrag verlangte sie, das Verfahren sei an die Vorinstanz zur Einvernahme eines weiteren Zeugen zurückzuweisen. Zusätzlich stellte sie den Verfahrensantrag, das Beschwerdeverfahren zu sistieren, bis in allen von den Zollbehörden durchgeführten Verfahren, welche gleiche oder ähnliche Sachverhalte betreffen, die Beschwerdeentscheide der OZD vorliegen; sämtliche Beschwerdeverfahren seien zu koordinieren.
Zur Begründung führte sie insbesondere aus, es sei während Jahren gängige Praxis gewesen, dass Pferdehandelsunternehmen mit den ihnen zustehenden Kontingenten und damit zum privilegierten  Pferde für Privatpersonen in die Schweiz eingeführt hätten. Die Beschwerdeführerin sei von den Behörden an den Pferdehandel  worden, ein Weg der einfacher und billiger sei als die Einfuhr durch einen Privaten. Z._ habe sich zur Zusammenarbeit bereit erklärt und sie über das weitere Vorgehen instruiert. Er habe das Pferd in Ägypten von Y._ gekauft, habe die Einfuhr vorgenommen und anschliessend "" an die Beschwerdeführerin weiter verkauft. Auch der kontingentsberechtigte Pferdehändler habe gegen kein Verbot verstossen. Die Verweisung von Privatpersonen an den Pferdehandel durch die Behörden sei in Kenntnis einer langjährigen Praxis vorgenommen worden und die Beschwerdeführerin habe sich auf diese Auskunft verlassen können.
E. In der Vernehmlassung vom 6. Oktober 2005 schloss die OZD auf kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde.
F. Mit Schreiben vom 31. Januar 2007 teilte das  den Parteien mit, dass es das hängige Beschwerdeverfahren übernommen habe.
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Auf die Begründung des Entscheids der OZD und die Ausführungen in Beschwerde und Vernehmlassung wird – soweit entscheidwesentlich – im Rahmen der nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Bis zum 31. Dezember 2006 unterlagen erstinstanzliche  oder Beschwerdeentscheide der OZD der Beschwerde an die ZRK. Das Bundesverwaltungsgericht übernahm, sofern es zuständig war, die Ende 2006 bei der ZRK hängigen Verfahren. Die Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 des  vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht [, VGG, SR 173.32]). Soweit das VGG nichts  bestimmt, richtet sich gemäss Art. 37 VGG das Verfahren nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das  (VwVG, SR 172.021). Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Behandlung der Beschwerde sachlich wie funktionell zuständig (Art. 31 und Art. 33 Bst. d VGG). Auf die form- und fristgerecht  Beschwerde ist somit einzutreten.
1.2 Am 1. Mai 2007 ist das neue Zollgesetz vom 18. März 2005 (ZG, SR 631.0) in Kraft getreten. Nach Art. 132 Abs. 1 ZG findet auf , die bei Inkrafttreten dieses Gesetzes hängig sind, das bisherige Recht Anwendung. Das vorliegende Verfahren untersteht deshalb dem (alten) Zollgesetz vom 1. Oktober 1925 (aZG, AS 42 287 und BS 6 465).
2.
2.1 Jede Wareneinfuhr über die schweizerische Zollgrenze unterliegt der Zollpflicht (vgl. Art. 1 Abs. 1 aZG). Gemäss Art. 1 Abs. 2 aZG  die Zollpflicht die Befolgung der Vorschriften für den Verkehr über die Grenze (Zollmeldepflicht) und die Entrichtung der gesetzlichen  (Zollzahlungspflicht). Der Zollmeldepflicht unterliegt, wer eine Ware über die Grenze bringt, sowie der Auftraggeber (Art. 9 Abs. 1 aZG). Die Zollzahlungspflicht entsteht mit Bestätigung der Annahme der Zolldeklaration nach Art. 35 aZG (Art. 11 Abs. 1 aZG) und obliegt dem Zollmeldepflichtigen, den übrigen in Art. 9 aZG genannten Perso-
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nen, sowie demjenigen, für dessen Rechnung die Ware eingeführt worden ist. Sie haften solidarisch für die geschuldeten Abgaben. Der Rückgriff unter ihnen richtet sich nach den Bestimmungen des  (Art. 13 Abs. 1 aZG).
2.2 Mit Bundesbeschluss vom 16. Dezember 1994 über die  der in den Multilateralen Handelsverhandlungen unter der Ägide des GATT (Uruguay-Runde) abgeschlossenen Abkommen (AS 1995 2113) hat die Bundesversammlung dem am 15. April 1994 in  abgeschlossenen Abkommen zur Errichtung der  (WTO) zugestimmt, ebenso den Anhängen des , wozu unter anderem das Übereinkommen über die  (Anhang 1A.3; AS 1995 2150) gehört. Dieses verpflichtet die Vertragsparteien im Bereich des Marktzutritts namentlich zur  aller nicht-tarifären Massnahmen (vgl. Art. 4 des ). Es verlangt damit, dass die bisher in der Schweiz  Methoden der mengenmässigen Einfuhrbeschränkung durch Zölle ersetzt werden (Botschaft vom 19. September 1994 zur  der GATT/WTO-Übereinkommen [Uruguay-Runde], [GATT- 1], BBl 1994 IV 149 f.; vgl. Urteil des Bundesgerichts 2A.496/1996 vom 14. Juli 1997 E. 2a, mit weiteren Hinweisen). Dabei müssen die gegenwärtigen Marktzutrittsmöglichkeiten zu den  und für die durchschnittlichen Importmengen der Jahre 1986/88 gewahrt bleiben (GATT-Botschaft 1, BBl 1994 IV 150; vgl. zum Ganzen: BGE 128 II 34 E. 2a; RICHARD SENTI, WTO System und  der Welthandelsordnung, Zürich/Wien 2000, Rz. 1016 ff.).
Mit der GATT-Botschaft 2 (BBl 1994 IV 950) wurde den  Räten eine Änderung des Bundesgesetzes vom 3. Oktober 1951 über die Verbesserung der Landwirtschaft und die Erhaltung des Bauernstandes (aLWG, AS 1953 1095 und während seiner  eingetretene Änderungen) vorgelegt, in der diese  Verpflichtungen umgesetzt wurden. Im neuen in der Beratung ohne Änderungen angenommenen Art. 23b aLWG vom 16. Dezember 1994 (AS 1995 1837) wurden die Zollkontingente  und in den Grundsätzen geregelt. Art. 23b Abs. 4 aLWG , dass die Verteilung der Kontingente in der Verordnung  wird, wobei aber die Grundsätze von Abs. 5 zu beachten sind. Diese sehen insbesondere vor, dass die Zuteilung von Kontingenten von der Inlandleistung abhängig gemacht werden darf. Das  räumte dem Bundesrat für den Erlass der erforderlichen
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Ausführungsbestimmungen – wie überhaupt in diesem Bereich und insbesondere auch bei der Regelung der Verteilung der  – bewusst einen grossen Gestaltungsspielraum ein (Urteil des Bundesgerichts 2A.53/2004 vom 2. August 2004 E. 3.4.1; BGE 122 II 411 E. 2a; vgl. auch Urteile des Bundesverwaltungsgerichts B-726/2007 vom 1. März 2007 E. 3, A-1737/2006 vom 22. August 2007 E. 3.3 und B-1848/2007 vom 1. Oktober 2007 E. 3).
Die Einfuhr innerhalb eines Kontingents unterliegt gewöhnlich einem geringeren Zollansatz (Kontingentszollansatz, KZA) als jene  (Ausserkontingentszollansatz, AKZA). Kommt der AKZA zur , wirkt dieser regelmässig prohibitiv (vgl. BGE 129 II 160 E. 2.1, 128 II 34 E. 2b; Urteile des Bundesgerichts 2C_82/2007 vom 3. Juli 2007 E. 2.1 und E. 2.2, 2A.1/2004 vom 31. März 2004 E. 2.1; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-2206/2007 vom 24. November 2008 E.2.3.1 und A-1716/2006 vom 7. Februar 2008 E. 2.1; vgl. REMO ARPAGAUS, Zollrecht, 2. Aufl., Basel 2007, S. 253 ff.). Bei der Bestimmung der Zollkontingente ist der Bund nicht frei, dienen diese doch den ausländischen Produzenten zum staatsvertraglich  Marktzutritt (GATT-Botschaft 2, BBl 1994 IV 159): Sowohl die minimale Menge, welche zum privilegierten Satz importiert werden kann, als auch das Maximalniveau der erlaubten Grenzbelastung für Einfuhren innerhalb und ausserhalb der Zollkontingente sind im  der GATT-Verhandlungen bestimmt worden (GATT-Botschaft 2, BBl 1994 IV 1005 f., 1074). Im Anhang des Protokolls von Marrakesch zum Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen vom 15. April 1994 (AS 1995 S. 2148) sind die massgebenden Konzessions- und  für Agrar- und Industrieprodukte enthalten (für die Schweiz sog. "Liste-LIX Schweiz-Liechtenstein"; vgl. GATT-Botschaft 2, BBl 1994 IV 1011 f.; Botschaft des Bundesrats vom 26. Juni 1996 zur  der Agrarpolitik: Zweite Etappe [Agrarpolitik 2002], BBl 1996 IV 116). Der Zolltarif (Anhang zum Zolltarifgesetz vom 9. Oktober 1986 [ZTG, SR 632.10]) ist im Rahmen der GATT-Botschaft 2 entsprechend revidiert worden (AS 1995 1826). Was die Anhänge des ZTG , ist für den vorliegenden Sachverhalt der Wortlaut gemäss der Verordnung über die Änderung des Zolltarifs im Anhang zum  vom 29. November 1995, in Kraft seit 1. Januar 1996 (AS 1995 5366) massgebend.
Die Verteilung der Zollkontingente hingegen ist im internationalen Recht nicht geregelt; dies ist Sache der innerstaatlichen Gesetz-
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gebung (BGE 128 II 34 E. 2c; 122 II 411 E. 2a). Im Rahmen der  des GATT steht es der Schweiz frei, die Art und die  der Verteilung der Zollkontingente zu bestimmen, wobei der Marktzutritt gegenüber der Basisperiode nicht erschwert werden darf (GATT-Botschaft 2, BBl IV 950, 1077 f.; BGE 122 II 411 E. 2a;  der Rekurskommission EVD vom 25. September 1997,  in Verwaltungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 62.69 E. 5). Das System der Verteilung der Zollkontingente soll marktgerecht und administrativ einfach ausgestaltet werden (BBl 1994 IV 950, 1079).
Das aLwG, das ZTG und deren Anhänge erweisen sich somit im  mit den staatsvertraglichen Verpflichtungen der Schweiz (vgl. dazu auch Urteil des Bundesgerichts 2A.608/2004 vom 8. Februar 2005 E. 3.4; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1701/2006 vom 1. Oktober 2007 E. 2.1 und dort zitierte Rechtsprechung). Zudem ist zu beachten, dass dem aLwG und dem ZTG (inklusive Anhänge auch wenn dieser Tarif in der Systematischen Sammlung des Bundesrechts nicht mehr publiziert wird (SR 632.10, S. 5, Rz. 1) Gesetzesrang  und gemäss Art. 113 Abs. 3 der (alten) Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 29. Mai 1874 (aBV) bzw. Art. 191 der Bundesverfassung der Schweizerischen  vom 18. April 1999 (BV, SR 101) Bundesgesetze und  für das Bundesgericht und die anderen rechtsanwendenden  massgebend sind (vgl. dazu auch Urteile des  A-3044/2008 vom 20. Juni 2008 E. 4.2 sowie A-1743/2006 bis A-1745/2006 vom 12. Juni 2007 je E. 4.2).
2.3 Im Zeitpunkt des hier zur Diskussion stehenden Imports (im Jahre 1996) konkretisierte die erwähnte Verordnung über die Ein- und  von Tieren der Pferdegattung (PEAV; vgl. Sachverhalt Punkt C) bezüglich der Kontingente die Landwirtschaftsgesetzgebung. Soweit hier von Interesse, hielt die Verordnung Folgendes fest. Für die Einfuhr von Pferden bedurfte es einer Generaleinfuhrbewilligung (GEB; Art. 1 Abs. 1 PEAV). Zollkontingentsanteile wurden nur an , die bestimmte Voraussetzungen erfüllten (Art. 7 Abs. 1 Bst. a PEAV), sowie an andere Personen erteilt, die vorgängig an einer  Absatzveranstaltung der Züchter oder ihrer Organisationen ein Pferd ersteigert hatten (Art. 7 Abs. 1 Bst. b PEAV). Einfuhren im Rahmen des zugeteilten Zollkontingentsanteils bedurften zudem einer IZU des BLW (Art. 4 Abs. 2 PEAV). Sowohl die GEB als auch die IZU
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waren nicht übertragbar (Art. 4 Abs. 4 PEAV). Für neue  und für Härtefälle verfügte das Bundesamt über ein  Teilzollkontingent von 50 Pferdeeinheiten (Art. 7 Abs. 5 PEAV). Da diese Bestimmungen die minimale Menge, welche zum  Satz importiert werden kann, nicht beeinträchtigen und auch nicht das Maximalniveau der erlaubten Grenzbelastung für  innerhalb und ausserhalb der Zollkontingente verletzen, halten sie sich im Rahmen der Vorgaben von GATT und aLwG (Urteil des Bundesgerichts 2A.608/2004 vom 8. Februar 2005 E. 3.3; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1737/2006 vom 22. August 2007 E. 3.2.4).
2.4 Die Zollmeldepflichtigen unterliegen im Zollverfahren besonderen gesetzlichen Mitwirkungspflichten (Art. 29 ff. aZG). Hinsichtlich ihrer Sorgfaltspflichten werden hohe Anforderungen gestellt. Sie müssen die Zolldeklaration abgeben und haben für deren Richtigkeit einzustehen (Art. 31 aZG i.V.m. Art. 47 Abs. 2 der Verordnung vom 10. Juli 1926 zum Zollgesetz [aZV, AS 42 339 und BS 6 514]; zum  vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 7. Februar 2001,  in Archiv für Schweizerisches Abgaberecht [ASA] 70 S. 334 E. 2c; Urteil des Bundesgerichts 2A.1/2004 vom 31. März 2004 E. 2.1; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-2631/2007 vom 10. August 2008 E. 2.2). Bei Einfuhren innerhalb bzw. ausserhalb der zugeteilten Kontingente gilt ausnahmslos das Prinzip der Eigenverantwortung. Sind im Zeitpunkt der Einfuhr nicht sämtliche Voraussetzungen für eine Verzollung nach dem KZA erfüllt, gelangt zwingend der AKZA zur , es sei denn, ein allgemeiner Zollbefreiungs- oder ein  (beispielsweise Art. 14 f. bzw. Art. 16 ff. aZG) liege vor (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-1730/2006 vom 4. Februar 2008 E. 2.2, A-1701/2006 vom 1. Oktober 2007 E. 2.2, A-1699/2007 vom 13. September 2007 E. 2.2; Entscheid der ZRK 2004-033 vom 14. Juli 2005 E. 2b mit weiteren Hinweisen).
2.5 Nach Art. 7 Abs. 1 aZG gehört zur Erfüllung der Zollmeldepflicht auch die Befolgung der bundesrechtlichen Vorschriften über die , die Monopole und die Regale, sowie der weiteren Erlasse des Bundes, bei deren Durchführung die Organe der Zollverwaltung mitzuwirken haben. Art. 5 der Verordnung vom 5. Dezember 1988 über die Statistik des Aussenhandels (SR 632.14) hält fest, dass die  die in den Art. 6 bis 11 der Verordnung  Angaben enthalten muss. Art. 6 Abs. 1 bestimmt, dass die Einfuhr-
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deklaration den Namen des Empfängers, und, wenn dieser nicht der Importeur ist, den Namen und die Adresse des Importeurs enthalten muss. Empfänger ist diejenige Person im Zollinland, der die Ware  wird. Importeur ist, wer die Ware ins Zollinland einführt oder auf seine Rechnung einführen lässt (Urteil des  A-1757/2006 vom 21. Juni 2007 E. 2.4).
2.6 Gemäss Art. 12 Abs. 1 VStrR sind Abgaben ohne Rücksicht auf die Strafbarkeit einer bestimmten Person nachzuentrichten, wenn sie infolge einer Widerhandlung gegen die Verwaltungsgesetzgebung des Bundes zu Unrecht nicht erhoben wurden. Leistungspflichtig ist, wer in den Genuss des unrechtmässigen Vorteils gelangt ist, insbesondere der zur Zahlung der Abgabe Verpflichtete (vgl. Art. 12 Abs. 2 VStrR i.V.m. Art. 9 und 13 aZG; BGE 129 II 160 E. 3.1; Urteil des  2A.1/2004 vom 31. März 2004 E. 2.1). Auf die  ist Art. 12 Abs. 2 VStrR unmittelbar anwendbar, ohne dass ein unrechtmässiger Vorteil vorliegen muss (Urteil des Bundesgerichts 2A.541/2005 vom 6. April 2006 E. 3.1). Ein Verschulden oder eine Strafverfolgung ist nicht erforderlich; es genügt, dass der durch die Nichtleistung der Abgabe entstandene unrechtmässige Vorteil seinen Grund in einer Widerhandlung im objektiven Sinn gegen die  des Bundes hat (BGE 129 II 160 E. 3.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 2A.1/2004 vom 31. März 2004 E. 2.1; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 1728/2006 vom 17. Dezember 2007 E. 2.2.2 mit weiteren Hinweisen). Eine solche  namentlich, "wer für Waren Zollbefreiung oder Zollermässigung erwirkt, ohne dass die Voraussetzungen für den zollfreien  oder die Zollbegünstigung zutreffen" (Art. 74 Ziff. 9 aZG; vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1716/2006 vom 7. Februar 2008 E. 2.4).
2.7 Der in Art. 4 aBV bzw. Art. 9 BV verankerte Schutz von Treu und Glauben bedeutet, dass der Bürger Anspruch darauf hat, in seinem berechtigten Vertrauen in behördliche Zusicherungen oder in anderes, bestimmte Erwartungen begründendes Verhalten der Behörden  zu werden. Zunächst einmal bedarf jedoch der  einer gewissen Grundlage. Die Behörde muss nämlich durch ihr Verhalten beim Bürger eine bestimmte Erwartung ausgelöst haben. Dies geschieht sehr oft durch Auskünfte oder Zusicherungen, welche auf Anfragen von Bürgern erteilt werden, kann aber auch durch sonstige Korrespondenz entstehen. Es müssen indessen verschiedene
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Voraussetzungen kumulativ erfüllt sein, damit sich der Private mit  auf Treu und Glauben berufen kann. So ist eine unrichtige  einer Verwaltungsbehörde nur bindend, wenn die Behörde in einer konkreten Situation mit Bezug auf bestimmte Personen  hat, wenn sie dabei für die Erteilung der betreffenden Auskunft  war oder wenn der Bürger die Behörde aus zureichenden Gründen als zuständig betrachten durfte, wenn gleichzeitig der Bürger die Unrichtigkeit der Auskunft nicht ohne weiteres erkennen konnte und wenn er im Vertrauen auf die Richtigkeit der Auskunft  getroffen hat, die nicht ohne Nachteil rückgängig gemacht werden können sowie wenn die gesetzliche Ordnung seit der  keine Änderung erfahren hat. Zudem muss das private  am Vertrauensschutz das öffentliche Interesse an der richtigen Rechtsanwendung überwiegen, damit die Berufung auf Treu und  durchdringen kann (BGE 131 V 472 E. 5, Urteil des  1C_242/2007 vom 11. Juni 2008 E. 3.3.1; Urteile des  A-1336/2006 vom 2. Juli 2008 E. 4.4 und A-1419/2006 vom 31. Oktober 2007 E. 7.1; ARTHUR HAEFLIGER, Alle Schweizer sind vor dem Gesetze gleich, Bern 1985, S. 220 f.; ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5. Aufl., Zürich 2006, Rz. 668 ff.; RENÉ A. RHINOW/BEAT KRÄHENMANN, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Ergänzungsband, Basel/ Frankfurt am Main 1990, S. 227 ff. Nr. 74 und S. 242 Nr. 75 B III/b/2; BEATRICE WEBER-DÜRLER, Vertrauensschutz im Öffentlichen Recht, Basel/ Frankfurt am Main 1983, S. 79 ff., 128 ff.).
2.8 Aus dem Gebot der Gewährung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 4 aBV) folgt der Anspruch auf Abnahme der von einer Partei angebotenen Beweise, soweit diese erhebliche Tatsachen  und nicht offensichtlich beweisuntauglich sind (BGE 127 I 54 E. 2b mit Hinweisen; vgl. auch Art. 33 Abs. 1 VwVG). Keine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt vor, wenn eine Behörde auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil sie auf Grund der bereits  Beweise ihre Überzeugung gebildet hat, wenn die  bereits aus den Akten genügend ersichtlich sind und in , antizipierter Beweiswürdigung angenommen werden kann, dass die Durchführung des Beweises im Ergebnis nichts ändern wird (BGE 131 I 153 E. 3; 124 I 208 E. 4a; 122 II 464 E. 4a, je mit ; ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor Bundesverwaltungsgericht, Basel 2008, Rz. 3.124 ff.; betreffend Antrag auf Zeugeneinvernahme: Urteil des Bundesgerichts
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2C_115/2007 vom 11. Februar 2008 E. 2.2; Entscheid der  Steuerrekurskommission [SRK] vom 27. Juli 2004, veröffentlicht in VPB 69.7 E. 4b, 6b/aa).
3.
3.1 Die OZD führt im angefochtenen Beschwerdeentscheid aus, Käuferin und Empfängerin des Pferdes sei die Beschwerdeführerin . Sie habe dieses in die Schweiz importieren lassen, ohne über ein Zollkontingent zu verfügen und müsse demnach die Differenz zwischen AKZA und KZA nachleisten. Aus den Erwägungen wird klar, dass die OZD darauf abstellte, dass die Beschwerdeführerin zum  der Einfuhr die Verfügungsberechtigung über das Pferd gehabt habe.
Die Beschwerdeführerin beruft sich hingegen darauf, das Pferd sei in Ägypten von Z._ und nicht von ihr gekauft, auf dessen Kontingent importiert und dann (in der Schweiz) an die  weiterverkauft worden. Ein allfälliger mündlicher Vertrag zwischen ihr und dem ägyptischen Verkäufer sei wieder rückgängig gemacht und durch den Kaufvertrag mit Z._ ersetzt worden. Auch die Beschwerdeführerin stellt somit auf das Kriterium der Verfügungsberechtigung ab, nur betrachtet sie den Pferdehändler zum Zeitpunkt der Einfuhr als verfügungsberechtigt.
In der Vernehmlassung weist die OZD zudem darauf hin, dass die ersten Einvernahmen der Beschwerdeführerin und von Z._ durch die Zolluntersuchungsbehörden die Behauptung, dass Z._ das Pferd gekauft habe, widerlegten. Die  habe ausgesagt, mit dem Verkäufer verhandelt und Y._ den Kaufpreis von USD ... bezahlt zu haben; Z._ habe zu Protokoll gegeben, dass er "da unten" (gemeint in Ägypten) über keinerlei Geschäftsbeziehungen verfüge.
3.2 Die Frage, ob die Beschwerdeführerin oder Z._ in Ägypten das Pferd von Y._ gekauft habe, das heisst welche zivilrechtlichen Beziehungen die Beteiligten untereinander  sind, muss jedoch nicht entschieden werden. Zollrechtlich  sind nicht die zivilrechtlichen Verhältnisse, sondern allein, ob der Importeur bzw. Importeurin des Pferdes über ein Zollkontingent verfügt. Demzufolge muss geprüft werden, wer Importeur ist (E. 3.2.1
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bis 3.2.3) und ob diese Person über ein Zollkontingent verfügt hat (E. 3.2.4).
3.2.1 Das Bundesgericht hat sich mit dem Begriff des Importeurs im Sinn der Allgemeinen Verordnung vom 7. Dezember 1998 über die  von landwirtschaftlichen Erzeugnissen (Agrareinfuhrverordnung [AEV], SR 916.01) – welcher Begriff dem der hier massgebenden PEAV entspricht – im Entscheid 2C_388/2007 vom 12. November 2007 befasst und festgestellt, dass dieser eine weite Bedeutung habe und jede Person umfasse, welche ein Produkt, das vom Ausland kommt, ins schweizerische Hoheitsgebiet einführe. Er könne sowohl den Empfänger als auch den Importeur gemäss Art. 6 Abs. 1 der  über die Statistik des Aussenhandels umfassen (vgl. dazu oben E. 2.5), aber auch einen allfälligen Zwischenhändler ( 2C_388/2007 vom 12. November 2007 E. 2.5 und 4.4). Aus den dieser allgemeinen Feststellung folgenden Erwägungen des Bundesgerichts ergibt sich jedoch, dass dort, wo Empfänger und  zwei verschiedene Personen sind, der Importeur im Sinne der Verordnung über die Statistik des Aussenhandels auch Importeur nach AEV (und somit auch nach PEAV) ist.
3.2.2 Auf der Einfuhrdeklaration ist lediglich Z._ in der Rubrik "Empfänger" angeführt, das heisst als diejenige Person, der die Ware zugeführt wird (Art. 6 Abs. 1 Satz 2 der Verordnung über die Statistik des Aussenhandels). Dieser Annahme, das betreffende Pferd werde Z._ zugeführt, widersprechen jedoch nach Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts mehrere Sachverhaltselemente. Im Luftfrachtbrief (ausgestellt von Lufthansa Cargo) wird die Beschwerdeführerin, wenn auch unter der Adresse der Spediteurin, der C._., als "consignee", also als Empfängerin bezeichnet. Im Lieferschein dieser Spedition wird sie explizit, mit der korrekten Adresse, als Empfängerin genannt. Z._ wird dort lediglich in folgender Zeile aufgeführt: "Anlieferung: Empfänger & Z._, Schweiz." Entscheidend ist, dass die Beschwerdeführerin mit ihrer Handschrift auf diesem Lieferschein bescheinigt, das Pferd in guter Beschaffenheit übernommen zu haben. Dies zeigt klar, dass das Pferd nicht Z._, sondern von Anfang an der Beschwerdeführerin zugeführt werden sollte. Zudem ist die Beschwerdeführerin nach Frankfurt am Main gereist und hat das Pferd dort in Empfang genommen; dieser Umstand geht aus folgenden Zeilen im Frachtbrief hervor: "Weiterverladen per SELBST LKW am 05. 06. 96. ...
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Ausgeliefert mit Fahrzeug ... (Kontrollschild)." Auch dies zeigt, dass die Beschwerdeführerin und nicht Z._ das Pferd in die Schweiz eingeführt hat.
Die Auffassung, dass die Beschwerdeführerin und nicht Z._ Empfängerin des Pferdes ist, wird durch das ins Recht gelegte Dokument "Kaufvertrag" nicht widerlegt. Dessen Beweiskraft ist nach Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts gering. Es trägt keine Unterschrift des (angeblichen) "Käufers" (Z._). Ob es die Unterschrift des Verkäufers trägt, kann nicht beurteilt werden, weil die vorhandene Unterschrift in arabischen Buchstaben gesetzt ist. Das Dokument ist in deutscher Sprache abgefasst, wobei fraglich ist, ob der (angebliche) Verkäufer dieser Sprache mächtig war. Die Angaben der Beschwerdeführerin zur Höhe des Kaufpreises anlässlich der Einvernahme durch den Untersuchungsdienst der Zollverwaltung und jene in diesem Dokument widersprechen sich. Sie sagte aus, das Pferd habe USD .... gekostet, während das Dokument von Fr. ... spricht. Zudem sagte die Beschwerdeführerin in der Untersuchung aus, dass Z._ ihr gesagt habe, der Kaufvertrag müsse auf ihn lauten, obwohl sie den Kaufpreis bezahlt habe.
Es ist somit der Auffassung der OZD zuzustimmen, dass die  entgegen den Angaben auf der Einfuhrdeklaration Empfängerin dieses Pferdes war.
3.2.3 Die Rubrik "Importeur" auf der Einfuhrdeklaration wurde leer . Dies deshalb, weil sich Z._ als Importeur ausgab, denn die Rubrik muss nach der in E. 2.5 zitierten Verordnungsbestimmung nur dann ausgefüllt werden, wenn Empfänger und Importeur nicht identisch sind. Bleibt zu prüfen, ob Z._ im Sinne dieser Bestimmung Importeur ist, das heisst ob er die Ware ins Zollinland einführt oder auf seine Rechnung einführen lässt (Art. 6 Abs. 1 Satz 3 der Verordnung über die Statistik des Aussenhandels). Selber eingeführt hat er das Pferd nicht, damit beauftragt war die Firma B._, eine Spedition. Daher ist zu prüfen, ob er es auf seine Rechnung einführen liess. Das Bundesgericht hat im Urteil 2C_388/2007 für massgebend erklärt, wer die Ware beim  Lieferanten bestellt hat, wohin geliefert wurde, ob eine direkte Handelsbeziehung zum ausländischen Lieferanten bestand, wer in den vom Lieferanten ausgestellten Papieren erscheint, wer die Rechnung
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des Lieferanten bezahlt und wer die Verfügungsbefugnis über die Ware hat (E. 5.2).
Zweifelsohne hat die Beschwerdeführerin das Pferd in Ägypten ; Z._ hatte nach seinen Aussagen in der Untersuchung keine Geschäftsbeziehungen in diesem Land. Geliefert wurde das Pferd direkt zur Beschwerdeführerin, welche es in Frankfurt am Main selber im Empfang nahm. Auf dem Luftfrachtbrief erscheint lediglich der Name der Beschwerdeführerin, Z._ wird nicht erwähnt. Auf dem Lieferschein ab Frankfurt wird ebenfalls die Beschwerdeführerin als Empfängerin bezeichnet, Z._ lediglich noch mit "& Z._" erwähnt. Auch hier gilt, dass an dieser Folgerung der "Kaufvertrag" nichts ändert; es kann auf das in E. 3.2.2 Gesagte verwiesen werden.
Was die Bezahlung des Kaufpreises anbelangt, hatte die  in der Befragung vor dem Untersuchungsdienst der  ausgeführt, Y._ USD ... bezahlt zu haben. In der Beschwerde äusserte sie sich nicht weiter zu dieser Frage, auch nicht im Zusammenhang mit der Behauptung, ein allfälliger mündlicher Vertrag sei rückgängig gemacht worden. Damit eine solche  zollrechtlich relevant, das heisst der Import auf Rechnung von Z._ erfolgt wäre, hätte ja Y._ oder allenfalls Z._ der Beschwerdeführerin den Kaufpreis zurückbezahlen müssen. Zudem wird nicht behauptet, dass die Beschwerdeführerin Z._ einen Kaufpreis bezahlt habe. Letzteres wäre die Folge davon, dass Z._ das Pferd zuerst selber erworben, dann importiert und schliesslich an die Beschwerdeführerin weiter verkauft hätte. Wie die OZD in der Vernehmlassung zutreffend ausführt, fehlen für solche Geldflüsse auch jegliche Beweise.
Auch dass die Beschwerdeführerin Z._ Fr. ... (Valuta 31. Oktober 1996) bezahlt hat – , dieser Betrag entspricht den von der Firma B._ für die Speditionsleistungen in Rechnung gestellten Kosten – lässt nicht den Schluss zu, letzterer habe das Pferd auf eigene Rechnung importiert. Eine solche Vergütung wäre in beiden Konstellationen – die Beschwerdeführerin bzw. Z._ haben das Pferd auf eigene Rechnung importiert – denkbar.
Für die Einfuhr auf Rechnung der Beschwerdeführerin spricht weiter, dass die Beschwerdeführerin in der Untersuchung ausführte, sie habe sowohl Fr. ... an Z._ als auch USD ... an Y._ bezahlt.
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Insgesamt ergibt sich somit, dass nicht Z._, sondern die Beschwerdeführerin entgegen den Angaben in der Einfuhrdeklaration als Importeurin gilt, hat sie doch das Pferd auf ihre Rechnung in die Schweiz einführen lassen und war nur sie im Moment des  befugt, wirtschaftlich über das Pferd zu verfügen. Demzufolge ist sie Importeurin im Sinne der PEAV.
3.2.4 Die OZD weist zu Recht darauf hin, dass GEB und IZU – und damit auch Kontingentsanteile – nach Art. 4 Abs. 4 PEAV nicht  sind. Die Beschwerdeführerin verfügte unbestrittenermassen weder über eine GEB, noch über ein Zollkontingent, noch über eine IZU und sie konnte auch nicht über diese verfügen (sie ist weder  noch hat sie an einer Absatzveranstaltung ein Pferd ersteigert; dazu E. 2.1). Weil damit im Zeitpunkt der Einfuhr nicht alle Voraussetzungen der für eine Verzollung nach KZA erfüllt waren, ist das Pferd zum AKZA zu verzollen (E. 2.4).
4. Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, dass sie Z._ als Fachmann für den Import von Pferden mit der Einfuhr von "" beauftragt habe, sodass sie als Laie auf diesem Gebiet in guten Treuen davon ausgehen durfte, die Einfuhr in die Schweiz werde vom Beauftragten ordnungsgemäss durchgeführt. Diese Argumentation dringt aus folgenden Gründen nicht durch.
4.1 Beauftragt die Beschwerdeführerin eine Drittperson mit der , hat sie als Auftraggeberin für das Verhalten dieser  (nach Art. 101 des Bundesgesetzes vom 30. März 1911  die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [ Teil: Obligationenrecht] [OR, SR 220]) umfassend und wie für ihr eigenes einzustehen. Dies gilt im Übrigen auch, wenn der Hilfsperson eine unmissverständliche Weisung erteilt wurde; auch allfälliges  bzw. schuldhaftes Verhalten der Hilfsperson ist der  zuzurechnen (BGE 114 Ib 67 E. 2c bis 2e mit , 107 Ia 168 E. 2; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A- 1716/2006 vom 7. Februar 2008 E. 3.2.1, A-1680/2006 vom 26. November 2007 E. 3.2.1). Der Beizug des Pferdehändlers – wie auch die Beauftragung von Speditionsfirmen – änderte folglich nichts an der Eigenverantwortlichkeit der Importeurin.
4.2 Die Beschwerdeführerin ist für die nicht erhobene Zollabgabe nach Art. 12 Abs. 1 VStrR nachleistungspflichtig, denn die Zoll-
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zahlungspflichtige haftet auch für die nachträgliche Erhebung der  Abgaben (E. 2.6). Sie gab den Auftrag, das Pferd über die Grenze zu bringen und ist somit als Auftraggeberin nach Art. 9 aZG zollmeldepflichtig und damit als solche gemäss Art. 13 Abs. 1 aZG zollzahlungspflichtig. Dabei kommt es weder darauf an, ob sie in den Genuss eines unrechtmässigen Vorteils kam, noch auf das  noch darauf an, ob sie die unberechtigte Einfuhr zum KZA erkannt hat oder hätte erkennen müssen (E. 2.6). Nicht von Belang ist, dass sie allenfalls diese weder gewollt, noch veranlasst hat. Die  geht somit fehl, wenn sie ausführt, dass nur ihr Wissen und Wollen zu beurteilen sei. Wesentlich ist in diesem  einzig, dass das Pferd zu Unrecht zum niederen KZA statt zum ordentlichen AKZA verzollt und dadurch dem Staat  geschuldete Abgaben vorenthalten wurden. Der Tatbestand von Art. 74 Ziff. 9 aZG ist demnach in objektiver Hinsicht erfüllt (vgl. oben E. 3.1.1), weshalb die zollzahlungspflichtige Beschwerdeführerin auch für die nachzuleistenden Abgaben haftet. Unbestritten ist  die Berechnung der Höhe des geschuldeten Zoll- bzw. , weshalb sich das Eingehen darauf erübrigt.
4.3 Es bleibt der Beschwerdeführerin unbenommen, eine geltend  Nachforderung gegenüber anderen Zollzahlungspflichtigen  auf das Zivilrecht zu verfolgen (Art. 13 Abs. 1 aZG; ausführlich zur Zollmelde- und Zollzahlungspflicht: Urteil des  A-1728/2006 vom 17. Dezember 2007 E. 2.1 mit Hinweisen).
5.
5.1 Was den verfassungsmässigen Schutz von Treu und Glauben  (E. 2.7), ist vorweg festzuhalten, dass sich die  nicht mit der Begründung auf diesen Grundsatz berufen konnte, sie habe sich auf Auskünfte von Z._ als Fachperson verlassen dürfen. Der Grundsatz bezieht sich nur auf Auskünfte von Behörden; der Pferdehändler ist keine solche.
Die Beschwerdeführerin beruft sich weiter auf Auskünfte von  und Mitarbeiterinnen des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport. Hier ist zwar davon auszugehen, dass dieser auch  öffentliche Aufgaben wahrnimmt, weshalb sich Private  ihm gegenüber auf den Grundsatz von Treu und Glauben  könnten (GIOVANNI BIAGGINI, Rechtsstaatliche Anforderungen an die Auslagerung und den Vollzug staatlicher Aufgaben sowie Rechts-
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schutz, in: René Schaffhauser / Thomas Poledna, Auslagerung und Privatisierung von staatlichen und kommunalen Einheiten:  und ihre Folgen, St. Gallen 2002, S. 166). Aus den Aussagen von ..., dem Geschäftsführer des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport, in der dem Vertreter der Beschwerdeführerin bekannten Einvernahme durch den Untersuchungsdienst der Zollverwaltung vom 8. Juli 2003 geht jedoch hervor, dass dieser Verband für die Erteilung von Auskünften über den Pferdeimport nicht zuständig war, sondern dass diese dem BLW oblagen (Ergänzungsfrage Frau ..., S. 12); das Gleiche ergibt sich aus dem Protokoll der Befragung von ... vom 9. Juli 2003. Da eine der Voraussetzungen für den Vertrauensschutz die Zuständigkeit der Auskunft gebenden Person ist (E. 2.4), kann sich die Beschwerdeführerin bei allfälligen (Falsch-)Auskünften von Verbandsfunktionären bzw. -funktionärinnen dieses Verbandes nicht auf den Grundsatz von Treu und Glauben berufen.
5.2 Bezüglich allfälliger Auskünfte des BLW scheitert eine erfolgreiche Berufung auf Treu und Glauben daran, dass eine blosse, unbelegte Behauptung einer telefonischen Auskunft oder Zusage nicht genügt, um einen Anspruch aus dem Grundsatz des Vertrauensschutzes zu begründen. Eine nicht schriftlich belegte telefonische Auskunft ist zum Beweis von vornherein kaum geeignet. Eine Auskunft muss durch schriftliche Unterlagen belegt werden können und es wird verlangt, dass derjenige, der sich auf eine Auskunft oder Zusicherung berufen will, sich diese von der Verwaltung schriftlich bestätigen lässt (Urteil des Bundesgerichts 2A.191/2002 vom 21. Mai 2003 E. 3.2.2; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-1681/2006 vom 13. März 2008 E. 5.2.7 und A-1391/2006 vom 16. Januar 2008 E. 3.2, Entscheid der SRK vom 6. März 2006, veröffentlicht in VPB 70.78 E. 5c mit ). Die Beschwerdeführerin beruft sich auf Auskünfte der OZD und von ... vom BLW, ohne dass diese jedoch schriftlich bestätigt wurden. Die handschriftlichen Telefonnotizen, welche die  anlässlich ihrer Einvernahme vor dem  der Zollverwaltung am 19. Juni 2000 zu den Akten  hat, können nicht als solche schriftliche Bestätigung gelten, zum einen, weil sie weder an die Behörde gerichtet noch von dieser selber erfolgten, zum andern, weil sie die behauptete Tatsache auch nicht belegen, nämlich dass das BLW geraten habe, das Pferd  durch einen Pferdehändler importieren zu lassen. Wer wann welche Auskunft zu den Zollansätzen gegeben hat, geht aus dem Notierten nicht hervor.
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Zudem wurde die Beschwerdeführerin nach ihren eigenen Angaben in der Untersuchung von jenen Behörden, bei denen sie telefonische Auskünfte über den Pferdeimport eingeholt hat, allgemein an den Pferdehandel verwiesen. Dies im Sinn einer blossen Empfehlung, die nicht sämtliche durch einen Pferdehändler zu einem späteren  gewählten Vorgehensweisen umfasste. Nicht nachgewiesen ist insbesondere die Behauptung in der Beschwerdeschrift, die Behörden hätten ihr die Auskunft erteilt, man könne als Privatperson über die Einschaltung eines Pferdehändlers ein bereits im Ausland erworbenes Pferd zum KZA anstatt zum AKZA importieren. Dies geht auch aus einer schriftlichen Stellungnahme von ... vom BLW vom 11. November 2002 hervor, die dem Vertreter der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 13. November 2003 durch die OZD zusammen mit Kopien der Einvernahmeprotokolle der Zeugen ... und ..., eines Schreibens der OZD vom 19. September 2002 sowie der Vernehmlassung des BLW vom 18. November 2002 zur Stellungnahme zugestellt worden war. In der Beilage zur erwähnten Vernehmlassung findet sich die genannte schriftliche Stellungnahme von .... In dieser führt er aus, seine Standardauskunft habe wie folgt gelautet: "Pferdehändler besitzen Einfuhrkontingente. Händler können Pferde legal improtieren. Es besteht die Möglichkeit, dem Händler den Auftrag zu erteilen, das Pferd im Ausland zu kaufen, es zu transportieren, zu verzollen und in der Schweiz dem Interessenten weiter zu verkaufen. Ich habe sie weiter darauf aufmerksam gemacht, dass es den Händlern verboten war, nur die Kontingente zu verkaufen. Die Angeschuldigten sprechen somit die Wahrheit, wenn sie sagen, ich hätte sie an Pferdehändler verwiesen. Sie verschweigen lediglich, dass ich sie immer auf den korrekten Ablauf des Geschäfts hingewiesen habe! Ich habe sie sogar dann noch darauf aufmerksam gemacht, wenn sie sich schon verabschieden wollten." Der Vertreter der Beschwerdeführerin hat sich in seiner Beschwerde an die ZRK nicht zu dieser Stellungnahme geäussert, obwohl die OZD im angefochtenen Entscheid diese Auskunft von ... ausführlich erwähnte. Zudem sagte ... in der dem Vertreter der Beschwerdeführerin bekannten Einvernahme durch den Untersuchungsdienst der Zollverwaltung vom 8. Juli 2003, es seien ihm keine konkreten Fälle bekannt, in welchen das BLW Nichtkontingentsberechtigte an Pferdehändler verwiesen habe. Nach der angeführten Rechtsprechung sind jedoch nur konkrete, sich auf eine ganz bestimmte Situation bezogene Auskünfte als  geeignet, nicht jedoch allgemein gehaltene .
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Insbesondere nicht nachgewiesen und durch die Aussagen der  in der Untersuchung widerlegt ist die Behauptung in der Beschwerdeschrift, die Behörden hätten den Pferdehändler Z._ empfohlen. Diesen hat die Beschwerdeführerin, wie sie zu Protokoll gab, durch ihre Arbeitskollegin mit dem Vornamen "Bea" kennen gelernt.
Demnach sind sämtliche Behauptungen, dass das BLW unrichtige Auskünfte erteilt bzw. sogar Empfehlungen zum gesetzeswidrigen  abgegeben habe bzw. diese Praxis ausdrücklich billigte,  und eine entsprechende Berufung auf den Vertrauensschutz ist der Beschwerdeführerin misslungen.
5.3 Die Beschwerdeführerin verlangt in diesem Zusammenhang, dass ... vom BLW als Zeuge einzuvernehmen ist. Es ist jedoch davon auszugehen, dass dieser, würde er durch das  als Zeuge einvernommen, keine anderen Aussagen machen würde als die in seiner schriftlichen Stellungnahme , so dass in antizipierter Beweiswürdigung (E. 2.8) von seiner Einvernahme abgesehen und der entsprechende Rückweisungsantrag abgewiesen werden kann.
5.4 Sollte sich die Beschwerdeführerin mit dem Einwand, die  hätten sich an der "gefestigten Praxis" nicht gestört bzw. ein  Verhalten geduldet, auf die bundesgerichtliche  auf "Gleichbehandlung im Unrecht" berufen, geht sie fehl. Denn dieser Grundsatz wird nur ausnahmsweise anerkannt (BGE 132 II 485 E. 8.6, mit Hinweis); dann nämlich wenn eine rechtsanwendende Behörde eine gesetzwidrige Praxis pflegt und überdies zu erkennen gibt, dass sie davon auch in Zukunft nicht abweichen werde.  für eine ausnahmsweise "Gleichbehandlung im Unrecht" ist in jedem Fall, dass sich der Betroffene in einer gleichen oder  Lage befindet wie der Dritte, dem der rechtswidrige Vorteil gewährt wurde. In aller Regel geht jedoch der Grundsatz der  der Verwaltung der Rücksicht auf die gleichmässige Rechtsanwendung vor (vgl. BGE 112 Ib 381 E. 6; 122 II 446 E. 4a, mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 2A.047/2005 vom 7. Juni 2007 E. 4; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-1474/2006 vom 28. Januar 2008 E. 3.4.2, A-1493/2006 vom 30. August 2007 E. 3.3, A-1383/2006 vom 19. Juli 2007 E. 3.4.5). Weder hat die  eine gesetzeswidrige Praxis nachgewiesen, noch ist dagelegt,
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dass die Behörde eine solche nicht aufgeben will. In der bereits  Einvernahme von ..., des Geschäftsführers des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport, vom 8. Juli 2003 führt dieser aus, dass mehrheitlich – zu 70 % – der Händler im Ausland das Pferd gekauft und es im Inland weiter verkauft habe, dass aber auch der andere Fall vorgekommen sei. Dass die Behörde diesen anderen Fall nicht duldet, zeigen die bereits mehrmals erwähnten  von ... und das vorliegende sowie die Parallelverfahren gegen weitere Pferdeimporteure bzw. Pferdehändler.
6. Nicht gefolgt werden kann schliesslich dem Einwand der , Z._ hätte aufgrund der Falschdeklaration betreffend "" ein Pferd weniger importieren können, da sein Importkontingent dadurch früher erschöpft gewesen sei. Insgesamt sei somit kein Pferd mehr als erlaubt zum KZA eingeführt worden. Es sei völlig unverhältnismässig, wenn die Beschwerdeführerin aufgrund der zwischenzeitlich aufgehobenen Bestimmung zu einer Nachzahlung aufgefordert werde. Heute sei eine Abtretung von Kontingentanteilen ohne weiteres zulässig.
Die Zulässigkeit der Übertragung von Zollkontingenten richtet sich nach den im Zeitpunkt des Imports in Kraft stehenden Bestimmungen, also nach der PEAV und nicht nach der Allgemeinen Verordnung vom 7. Dezember 1998 über die Einfuhr von landwirtschaftlichen  (Agrareinfuhrverordnung, AEV), nach welcher die  unter gewissen Umständen zulässig ist (Art. 14 Abs. 1 AEV). Die Anwendung der AEV käme nur dann in Frage, wenn man von einer positiven Vorwirkung ausgehen könnte. Eine solche ist jedoch insbesondere ohne gesetzliche Grundlage unzulässig (HÄFELIN/ MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., Rz. 348).
Bereits darauf hingewiesen wurde, dass die einschlägigen  der PEAV sich im Rahmen der Gesetzgebung halten (E. 2.3) und dass das Bundesverwaltungsgericht an das aLwG und das ZTG sowie dessen Anhänge gebunden ist (E. 2.2). Demzufolge ist das Argument zu verwerfen, die angefochtene Verfügung der OZD sei .
7. Abschliessend ist die Beschwerdeführerin darauf hinzuweisen, dass drei weitere Beschwerdeverfahren bezüglich der "Operation Horse"
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durch das Bundesverwaltungsgericht behandelt werden. Die Urteile in den insgesamt vier Beschwerdeverfahren werden am gleichen Tag , sodass über eine Sistierung dieses Beschwerdeverfahrens nicht mehr entschieden werden muss. Aus diesem Grund konnte sich das Bundesverwaltungsgericht auch einen erweiteren Einblick in die praktische Abwicklung von Pferdeimporten durch Privatpersonen im fraglichen Zeitraum verschaffen.
8. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Die  in Höhe von Fr. ... sind der Beschwerdeführerin  (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und mit dem geleisteten  in gleicher Höhe zu verrechnen. Bei diesem  bleibt für die Ausrichtung einer Parteientschädigung kein Raum (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]).