Decision ID: 1831e8ec-7020-57b4-af75-5d56d5c47aec
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1973, arbeitete
vom
9.
Oktober 2000
bis
am 18.
Januar 2002
als Maler
und Gipser
bei der
Y._
GmbH
, als er sich am 29.
April 2002 unter Hinweis auf Rückenprobleme, insbesondere eine
Dis
kushernie
, bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung
zum Leistungsbezug
anmeldete (Urk. 8/4
, 8/13
).
Daraufhin tätigte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erwerbliche und medizinische Abklärungen, wobei sie unter anderem durch das
Z._
eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit vornehmen liess (Urk. 8/19). Gestützt darauf (vgl. Urk. 8/26/2 und 8/19/6)
verneinte die IV-Stelle den Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente sowie auf berufliche Massnahmen mit Verfügung vom 1
9.
Mai 2003 und wies ihn darauf hin, dass er ein schriftliches Gesuch einreichen könne, wenn er bereit sei, sich umschulen zu lassen (Urk. 8/27).
Dies tat
X._
am 1
0.
Juli 2003 (Urk. 8/30).
Nach weiteren beruflichen Abklärungen (Urk. 8/37 ff.
)
,
insbesondere
einer Abklärung in der Abklärungs
- und Ausbildungs
stätte
A._
(
Urk. 8/52)
,
verfügte
die IV
Stelle
am 2
2.
Oktober 2004 den erfolgreichen Abschluss der beruflichen Massnahmen (Urk. 8/56).
1.2
Am 2
2.
Oktober 2009 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf
Rückenbe
schwerden
sowie eine Operation im Mai 2009 erneut
zum Bezug von Leistungen
an (Urk. 8/
59)
. Die IV-Stelle liess daraufhin den Arbeitgeberfragebogen durch die
B._
AG in
C._
ausfüllen, wo der Versicherte
vom
1.
Juli 2006 bis am 20.
November 2008
vollzeitlich als Maler gearbeitet hatte
(Urk. 8/63).
Sodann holte sie
einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versicherten (IK-Auszug, Urk. 8/64) ein, nahm medizinische Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 8/66-67, 8/69-70
, 8/90-91
) sowie
Unterlagen
der
Krankentaggeldversi
cherung
(Urk. 8/68, 8/72
, 8/82
)
und Berufsunterlagen (Urk. 8/81)
zu den Akten
.
Weiter leitete sie eine Berufsberatung ein (Urk. 8/84) und liess den Versicherten
erneut
durch die Abklärungs- und Ausbildungsstätte
A._
in
D._
beruflich abklären (Urk. 8/
85-86, 8/89,
8/92-94, 8/97).
Mit Mitteilung vom 1
2.
Juli 2010 schloss
s
ie die beruflichen Massnahmen ab (Urk. 8/105, vgl. auch Urk. 8/104).
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk. 8/111-112) sprach
sie
dem Versicherten mit Verfügung vom 1
8.
November 2010 mit Wir
kung ab
1.
April 2010 eine
Dreiviertelsrente
der Invalidenversicherung zu (Urk. 8/127, vgl. auch Urk. 8/123).
1.3
Im Rahmen des im April 2011 eingeleiteten Rentenrevisionsverfahrens liess die
IV-Stelle
den
Revisionsfragebogen durch den Versicherten ausfüllen
(Urk. 8/128
, 8/144
), zog einen IK-Auszug bei (Urk. 8/129), holte bei den behan
delnden
Ärzte
n
Berichte ein (Urk. 8/130, 8/132
, 8/134
, 8/145
) und führte mit dem Versicherten ein Gespräch betreffend seine berufliche Situation (Urk. 8/136, 8/143).
Sodann
holte sie bei
Dr.
med.
E._
,
Fach
ärztin
für Allge
meine Innere Medizin und Rheumatologie, und PD
Dr.
med. habil.
F._
, Facharzt für Neurologie,
Psychiatrie und Psy
chotherapie
,
das
internistisch
rhe
umatologische Gutachten vom 17.
November 2012 (Urk. 8/148) sowie das psychiatrische Gutachten vom
23.
November 2011 (Urk. 8/153)
mit
bidisziplinäre
r
Beurteilung
ein
(Urk. 8/
156).
Gestützt auf die darin attestierte 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit hob die IV
Stelle die
Dreiviertelsrente
nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk. 8/161 ff.) mit Verfügung vom
8.
März 2013
per Ende des der
Zustellung der
Verfügung folgenden Monats auf (Urk. 8/
167
= Urk. 2).
2.
Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte am 2
5.
April 2013 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm weiterhin eine Invalidenrente auszurichten (Urk. 1 S. 2).
Die IV-Stelle bean
tragte mit Beschwerdeantwort vom 2
0.
Juni 2013 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den
nachfolgenden
Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1
des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts
; ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von
Art.
4
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
in Verbindung mit
Art.
8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Ein
schränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Auf
bietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychischen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit (
Art.
7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (
Art.
6 ATSG) sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hin
weisen).
1.2
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.
3
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbe
zügers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
desgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009
,
E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003
,
E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revi
sionsgrund
im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung
des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung,
Beweiswür
digung
und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010
,
E. 1 mit Hinweisen).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.5
Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg
baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines
Arztbe
richtes
ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas
send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer
den berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund
sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut
achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, gestützt auf das beweiskräftige Gutachten von
Dr.
E._
und PD
Dr.
F._
stehe fest, dass der Beschwerdeführer nun in einer
behinde
rungsangepassten
Tätigkeit zu 100
%
arbeitsfähig sei.
Sie errechnete einen Invaliditätsgrad von nur
mehr 24
%
und hob die bisherige Rente auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf (Urk. 2). In der Beschwerdeantwort verwies sie auf die Stellungnahmen ihres
Regionalen Ärztli
chen Dienstes (RAD;
Urk.
7)
, denen insbesondere zu entnehmen ist, dass die RAD-Ärztin
Dr.
med.
G._
, Fachärztin für Arbeitsmedizin und Allgemeinmedizin, am 2
8.
Dezember 2012 gestützt auf das
bidisziplinäre
Gut
achten vom
6.
Dezember 2012 eine Verbesserung sowohl des somatischen als auch des psychischen Gesundheitszustands
als ausgewiesen erachtete
(Urk. 8/
160/5-6)
.
2.2
Der Beschwerdeführer wendet hiergegen ein,
sein Gesundheitszustand habe sich keineswegs verbessert seit der
Rentenzusprache
(Urk.
1 S. 5).
Das
bidisziplinäre
Gutachten
beinhalte lediglich eine andere Beurteilung der gleichen Fakten, was daran zu erkennen sei, dass seit 2008 von einer vollen Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit ausgegangen werde
(Urk.
1 S. 6-7). Diese Beurtei
lung
sei willkürlich,
zumal
er sich am 8. Mai 2009 einer Diskushernien-Opera
tion habe unterziehen müssen
(Urk.
1 S. 5).
Des Weiteren moniert er, dass die Rückenbeschwerden nicht von einem Orthopäden begutachtet w
o
rden
seien
(Urk.
1 S. 6).
Zudem macht er geltend, er weise seit 2008 ein psychisches Defizit auf, das ihn daran hindere, mit seiner Diskushernie klarzukommen
(Urk.
1 S. 6).
M
öglicherweise
leide
er
an einem
syndromal
en
Beschwerdebild
, doch sei dies nicht näher geklärt und die Foerster-Kriterien
seien
nicht diskutiert worden, sodass
die Rentenrevision auch nicht mit Blick auf die Schlussbestimmungen zur IV
Revision 6a gerechtfertigt werden könne
(Urk.
1 S. 7).
3.
3.1
Die
Zusprechung der
Dreiviertelsrente
im Jahr 2010 (
vgl.
Urk.
8/123 und
Urk. 8/127) basierte auf
den Angaben des behandelnden
Arztes
Dr.
med.
H._
, Facharzt für Rheumatologie (Urk. 8/70/1-5, 8/91, 8/109)
.
Dr.
H._
nannte damals
die Diagnose eines
lumbospondylogenen
Schmerzsyndroms bei Status nach
einer Diskushernien-Operation
am
8.
Mai 2009
(Urk. 8/
70/2)
. Für die angestammte Tätigkeit als Maler
ging er
von einer
voll
umfänglichen Arbeitsunfähigkeit
aus
(Urk. 8/70/3)
. Für angepasst hielt er eine
körperlich
leichte,
wechselbelastende oder vorwiegend im Gehen auf ebenem Gelände aus
zuübende
Tätigkeit
mit der Möglichkeit zu gelegentlichem Sitzen und Stehen
, bei welcher der Beschwerdeführer
keine Lasten von mehr als sieben Kilogramm heben oder tragen muss und die kein Bücken, Kauern, Knien, Besteigen von Leitern und Gerüs
ten sowie
kein repetitives Heben und Tragen
und keine Exposition in Kälte
oder
Wärme
erfordert.
Dabei sei das
Konzentra
tionsvermögen
durch die Einna
hme von
Oxycontin
eingeschränkt.
Anpas
sungsfähigkeit und Belastbarkeit seien aus körperlichen Gründen beeinträchtigt (Urk. 8/70/5
, 8/91/1
).
In einer solchen
adaptierten
Tätigkeit sei de
r Beschwer
deführer seit dem 30.
November 2009 zu 50
%
arbeitsfähig (Urk. 8/91/1)
.
Auf diese Angaben
stellte die Beschwerdegegnerin ab (Urk.
8/109/6-7
).
3.2
3.2.1
Im Rahmen
des
im April 2011
eingeleiteten Revisionsverfahrens (
Urk.
8/
128 ff.
), das zur angefochtenen Verfügung vom
8.
März 201
3
(
Urk.
2) führte,
gab der
Beschwerdeführer an, sein Gesundheitszustand sei gleich geblieben
(Urk. 8/128/1). Auch
Dr.
H._
hielt
im Verlaufsbericht vom
3. Mai 2011 fest, der Gesundheitszustand,
die Diagnosen
und die Befunde
seien unverändert (
Urk.
8/
130/1
).
Im Bericht vom
3.
Juli 2011 gab er weiterhin unveränderte Befunde und als Diagnosen ein persistierendes
lumboradikuläres
Schmerzsyn
drom
nach einer Diskushernien-Operation sowie eine Depression an. Für seine zuletzt ausgeübte Tätigkeit sei er weiterhin vollumfänglich arbeitsunfähig (Urk. 8/134/1-2).
Auch jegliche andere Tätigkeit hielt er für unzumutbar (Urk. 8/134/4).
Dass sich der Gesundheitszustand nicht verändert habe, bestä
tigte er auch am 1
1.
Juli 2012 (Urk. 8/145/1-2).
3.2.2
Der behandelnde Psychiater
Dr.
I._
nannte in seinem Bericht vom 1
5.
Juni 2011 die Diagnose einer Schmerzverarbeitungsstörung nach der Operation einer Diskushernie im Mai 2009, welche jedoch keinen Einfluss auf die Arbeitsfähig
keit habe. Eine leichte Arbeit sei dem Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht vollzeitlich zuzumuten und sei sinnvoll. Eine solche sei
mit einer Berufs
beratung seitens der IV-Stelle sofort realisierbar (Urk. 8/132/1-
3).
Gestützt auf die Berichte von
Dr.
H._
und
Dr.
I._
hielt der RAD-Arzt
Dr.
med.
J._
, Facharzt für Anästhesiologie, am 1
4.
Juli 2011
fest, bei den unveränder
ten Befunden und Diagnosen sei nicht von einer rentenrelevanten Veränderung des Gesundheitszustands oder der Arbeitsfähigkeit auszugehen
(Urk. 8/160/2-3).
3.2.3
Dr.
E._
nannte
in ihrem internistisch-rheumatologischen Gutachten vom 17. November 2012
als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach Mikrodiskektomie L5/S1 rechts am
8.
Mai 2009 ohne
radiku
läre
Zeichen mit deutlicher Besserung des bildgebenden Befundes der
Lenden
wirbelsäule
(Urk. 8/149/58). Sie
gelangte
zum Schluss, der Beschwerdeführer könne
nun
Lasten bis zu 15 Kilogramm heben und tragen.
Günstig seien
wech
selbelastende
Tätigkeiten. Zu vermeiden hingegen
seien
längere
s
Verharren in vornüber geneigter Haltung sowie unerwartete, asymmetrische
Lasteinwirkun
gen
.
In der angestammten Tätigkeit als Maler seien Teilbereiche möglicherweise nicht adaptiert, in einer angepassten Tätigkeit sei er jedoch zu 100
%
arbeitsfä
hig
(Urk. 8/149/61)
. Wann die Verbesserung nach der Operation eingetreten sei, werde aus den vorhandenen Unterlagen nicht klar. Auf jeden Fall sei
d
e
r
Beschwerdeführer
seit der
durch sie vorgenommenen
Untersuchung vom 29.
Oktober 2012 in adaptierten Tätigkeiten zu 100
%
arbeitsfähig (Urk. 8/149/61).
3.2.4
PD
Dr.
F._
diagnostizierte
in seinem ps
ychiatrischen Gutachten vom 23.
November 2012
psychologische Faktoren und Verhaltenseinflüsse bei anderen klassifizierten Erkrankungen (Schmerzverarbeitungsstörung) nach ICD
10: F54, mass diesen jedoch keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu (Urk. 8/153/15).
Er erläuterte, d
iese Diagnose sei zu verwenden, wenn psychi
sche Faktoren körperliche Störungen bewirkten oder beeinflussten. Beim Beschwerdeführer sei ein solcher auslösender Faktor gewesen, dass er die gewünschte Umschulung nicht
habe
in Angriff nehmen
können. Dadurch sei er mit neuen Realitäten konfrontiert worden, die er nicht habe verarbeiten können.
Denn in der angestrebten Umschulung
habe
er nicht nur beruflich, sondern auch als Ernährer seiner Familie
,
einen neuen Lebensweg g
esehen
. Für eine Depression bestünden hingegen keine Anhaltspunkte beziehungsweise
sprächen
der erhobene Psychostatus und der
diverse
Aktivitäten enthaltende Tagesablauf dagegen. Eine
somatoforme
Schmerzstörung gemäss ICD-10: F45 verneinte PD
Dr.
F._
mit der Begründung, dass beim Beschwerdeführer
gemäss seinen ausdrücklichen Angaben
(vgl. Urk. 8/153/8)
weder ein
Ganzkörper
schmerz
syndrom
vorliege noch die Schmerzen durch emotionalen Stress oder psycho
soziale Faktoren beeinflusst seien. Weiter bestehe ei
ne
Persönlichkeits
akzentuierung
.
D
iese sei jedoch im Rahmen des Schmerzgeschehens nicht wirksam und
handicapiere
den Beschwerdeführer im Lebensvollzug nicht, was aus der beruflichen und persönlichen Biographie ersichtlich sei
. In seinem Krankheitsgeschehen seien sozio-kulturelle und psycho-soziale Aspekte evident,
welche
aber als IV-fremd zu werten
seien
. In diesem Sinne sei die
Schmerzver
arbeitungsstörung
nicht geeignet, die berufliche Leistungsfähigkeit des Beschwer
deführers mittel- oder langfristig herabzusetzen.
Im Vergleich zum Jahr 2009 sei keine Veränderung eingetreten
(Urk. 8/153/14-
1
6
).
3.2.5
Aus
bidisziplinärer
Sicht gingen
Dr.
E._
und PD
Dr.
F._
von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit seit November 2008 aus
(Urk. 8/156).
In der Folge führte die RAD-Ärztin
Dr.
G._
aus, das Gut
achten sei beweiskräftig und es sei daraus eine Verbesserung ersichtlich (Urk. 8/160/4-5).
4.
4.1
Dr.
E._
und PD
Dr.
F._
standen die medizinischen
Vorakten
zur Verfü
gung (Urk.
8/149/5-
42, 8/153/3
).
Sie
berücksichtigte
n
die persönliche Leidensschilderung des Beschwerdeführers (Urk.
8/149/50, 8/153/
7-8
).
Sie
erho
b
en
die Anamnese und die Befunde (Urk.
8/149/2-4, 8/149/51-57, 8/153/4-
12
).
Die Diagnose im Sinne des Fe
hlens einer relevanten psychiat
rischen Diagnose, und die Schlussfolgerungen im Sinne des Fehlens einer sich erwerblich auswir
kenden Beeinträchtigung aus psychiatrischer Sicht, sind vor dem Hintergrund der im Gutachten aufgeführten Beurteilungsgrundlagen nach
vollziehbar.
PD
Dr.
F._
vermochte namentlich keine
depressive Grundstimmung, keine Freudlosigkeit, kein Interesseverlust,
kein Antriebsm
angel und auch
keine Ein
bussen bei der Konzentration und
der
Aufmerksamkeit festzustellen
(Urk. 8/153/11-12, 8/153/14)
.
Die Schlussfolgerung des Gutachters überzeugt umso mehr, als
auch aus dem Tagesablauf des Beschwerdeführers keine psy
chisch bedingten Einschränkungen ersichtlich werden. So unternimmt der Beschwerdeführer
regelmässig etwas
mit seinen Kindern, geht spazieren, hilft seiner Frau im Haushalt, liest, geht in einer türkischen Teestube Wasserpfeife rauchen, holt seinen Sohn vom Kinderhort ab
,
schaut fern
und reist in die
K._
(Urk. 8/153/
7, 8/153/
9
, vgl. auch Urk. 8/149/50
).
Hinzu kommt, dass die Beurteilung von PD
Dr.
F._
mit derjenigen des behandelnden Psychiaters
Dr.
I._
übereinstimmt, der ebenso wenig von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht ausgeht (Urk. 8/
132/2-3)
.
Ein invaliden
versicherungsrechtlich zu berücksichtigendes psychisches Defizit, wie es der Beschwerdeführer geltend macht
(
vgl.
Urk.
1 S. 6), ist somit nicht ausge
wiesen.
Dr.
E._
legte unter Bezugnahme auf die bildgebenden Befunde dar, dass postoperativ vermehrtes Narbengewebe mit leichter
Duralsackkompression
und Verlagerung der Nervenwurzel S1 rechts nach ventral aufgetreten war
(
MRI vom
7.
Januar 2010;
vgl. Urk. 8/149/73)
. Demgegenüber zeigte die MRI-Unter
suchung vom November 2012 einen normalen postoperativen Befund ohne
epidurale
Narbenbildung und ohne Einengung des Spinalkanals oder der
Neu
roforamina
(Urk. 8/149/58-59
, vgl. auch
Urk.
8/149/65
).
Zudem wich das Lot von
C7
nur noch einen
halben Zentimeter statt
wie vor der
Rentenzusprache
einen
ganzen
Zentimeter nach links ab (Urk. 8/149/59
, 8/149/
53
). Angesichts
dieser objektiven Befunde ist eine Verbesserung
rechtsgenüglich
ausgewiesen. Die Beurteilung von
Dr.
E._
, wonach eine adaptierte Tätigkeit zu 100
%
zumutbar ist, ist
zudem
nachvollziehbar bei den nunmehr diskreten objektiven Befunden, bei einer weit über de
m
Normwert von 40
%
liegenden
Muskelmasse
von 53
%
(vgl. auch Urk. 8/149/83)
, bei beidseits guter Handkraft und Gebrauchsspuren an beiden Händen, die auf einen lang andauernden kraft
vollen Einsatz der Hände schliessen lassen
(Urk. 8/149/59
).
Damit genügen das psychiatrische und das internistisch-rheumatologische
Gut
achten den Beweisvoraussetzungen gemäss Judikatur und Schrifttum (vgl.
BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer
Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutachten,
3.
Aufl. 1994, S. 24 f.)
, weshalb nicht zu beanstanden ist, dass die Beschwerdegegnerin darauf abstellte.
Da zumindest seit dem Zeitpunkt der Begutachtung
(vgl. Urk. 8/149/61, Ziff.
9.2)
eine erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustands und damit ein Revisionsgrund vorliegt, war der Invaliditätsgrad auf der Grundlage eines rich
tig und vollständig festgestellten Sachverhalts neu und ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen zu ermitteln (
Urteil des Bundesgerichts 9C_848/2012 vom 1
4.
Februar 2013, E. 4 mit Hinweisen).
4.2
Der Beschwerdeführer beanstandet
e
ohne nähere Begründung, dass die
Rücken
be
schwerden
nicht von einem Orthopäden begutachtet wurden
(Urk.
1 S. 6).
Es liegen
indes
keine Anhaltspunkte dafür
vor
, dass die Fachkenntnisse
der
Rheu
ma
tologin
Dr.
E._
nicht ausgereicht hätten zur Beurteilung der
Rücken
problematik
des Beschwerdeführers
und deren Auswirkungen
.
Hinzu kommt,
dass die abzuklärenden Disziplinen von
de
r RAD-Ärztin festgelegt
(Urk. 8/
160/4) und von keinem anderen Arzt beanstandet wurden.
Im Übrigen erfolgte auch die
Behandlung bei
eine
m
Rheumatologen
(
Dr.
H._
)
, weshalb nicht
ersicht
lich
ist, weshalb eine Rheumatologin als Gutachterin ungeeignet sein sollte.
4.3
Des Weiteren führte der Beschwerdeführer an
, möglicherweise an einem
syndro
malen
Beschwerdebild zu leiden, doch sei dies nicht näher geklärt und die Foerster-Kriterien nicht diskutiert worden, sodass die Rentenrevision auch nicht mit Blick auf die Schlussbestimmungen zur IV-Revision 6a gerechtfertigt wer
den könne
(Urk.
1 S. 7).
Die Rentenaufhebung erfolgte vorliegend nicht gestützt auf diese Schlussbestimmungen. PD
Dr.
F._
verneinte
das Vorliegen einer
somatoforme
n
Schmerzstörung
überzeugend und merkte an, dass es
auch
an einer psychischen
Komorbidität
von erheblicher Intensität, Dauer und Schwere mangle
(Urk. 8/
153/8, 8/153/16).
Aus all diesen Gründen ist
vom Zeitpunkt
der Begutachtung durch
Dr.
E._
und
Dr.
F._
an
von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer im Sinne des von
Dr.
E._
beschriebenen Profils (vgl. vorstehende E. 3.2.3) adaptierten Tätigkeit auszugehen.
5.
5.1
Die
Beschwerdegegnerin
nahm
in der angefochtenen Verfügung
wie bereits in der Verfügung, mit welcher eine Rente zugesprochen wurde
ein
Validenein
kommen
von
Fr.
76‘615.-- im Jahr 2007 a
n
(Urk. 2 S. 2,
8/123/1)
, welches sich wiederum aus dem IK-Auszug ergab (Urk. 8/64/3)
.
Von diesem unbestrittenen
Valideneinkommen
ist auszugehen.
Angepasst
an die Nominallohnentwicklung (Bundesamt für Sta
tistik [BFS], Schweiz
erischer Lohnindex nach Branche
, Nominallohnindex Männer [T1.1.05
; Basis 2005 = 100
%
], Total
:
200
7
=
102.8
; 201
0
=
108.0
abrufbar im Internet
)
ergibt sich für das
Jahr 2010 ein Ein
kommen von Fr.
80‘490.47
und für das
Jahr 2013 (Zeitpunkt der
Rentenaufhe
bung
oder -herabsetzung) ein
E
inkommen
von
gerundet
Fr.
82‘503.--
(
BFS
, Schweiz
erischer Lohnindex nach Branche
, Nominallohnindex Männer [T1.1.
10
; Basis 2010 = 100
%
], Total:
20
10
=
100
; 2013
=
102.5
)
.
5.2
Zur Festsetzung des Invalideneinkommens ist auf die Tabelle TA 1 der Schweize
rischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) 20
10
abzustellen. Der standardisierte Monatslohn (Vollzeitäquivalent basierend auf 4 1/3 Wochen à 40 Arbeitsstunden) für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) für Männer betrug Fr. 4'
901
.--. Dieser Betrag ist auf die im Jahr 20
13
betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden hoch
zurechnen (Die Volkswirtschaft,
9
-2014
,
S. 84,
Tabelle B9.2) sowie an die Nom
inallohnentwicklung anzupassen
(
BFS
, Schweiz
erischer Lohnindex nach Branche
, Nominallohnindex Männer [T1.1.
10
; Basis 2010 = 100
%
], Total
:
20
10
=
100
,
2013
=
102.5
abrufbar im Internet
)
. Daraus resultiert ein jährliches Bruttoeinkommen von Fr.
62‘844.--
(
Fr.
4‘
901
.-- x
12 :
40 x 41,7 :
100
x 102.
5
).
5.3
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der
Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest
)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75).
Die IV-Stelle nahm in der angefochtenen Verfügung keinen Leidensabzug vor (Urk. 2 S. 2).
Der Beschwerdeführer vertrat hingegen die Ansicht, es sei ein Leidensabzug von mindestens 10
%
vorzunehmen (Urk. 8/165/2). Die IV-Stelle führte hierzu aus, da der Beschwerdeführer eine abgeschlossene Lehre und Berufserfahrung aufweise, sei es ihm
möglich
, den medianen Lohn für
Hilfsar
beiten
zu erzielen (Urk. 2 S. 2).
Der Beschwerdeführer
kann
seine Arbeitsfähig
keit aus medizinischer Sicht
in einer angepassten Tätigkeit
vollzeitlich verwer
ten, weshalb kein Abzug wegen Teilzeitarbeit vorzunehmen ist.
I
n den in Frage kommenden Verweistätigkeiten, in erster Linie Hilfsfunktionen,
sind
Deutsch
kenntnisse
auf höherem Niveau keine Vorausset
zung, weshalb infolge der man
gelhaften Deutschkenntnisse des zweisprachigen
(
L._
und
M._
,
vgl. Urk. 8/81/1)
Beschwerdeführers
ebenfalls
kein Abzug vorzunehmen ist. Da der Beschwerdeführer zuvor als Maler in einer eher strengen körperlichen Tätigkeit
mit gelegentlichem Heben und Tragen von mittelschweren und schweren Lasten und häufigem Stehen (vgl. Urk. 8/63/5) tätig war und nunmehr
lediglich noch leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ausüben kann
,
rechtfertigt sich
ein
behin
derungsbedingte
r
Abzug v
on 10
%
.
Infolgedessen resultiert ein
Invalidenein
kommen
von Fr.
56‘560.--
(0,9 x
Fr.
62‘844.--).
5.4
In Gegenüberstellung von
Valideneinkommen
(
Fr. 82‘503.--
) und
Invaliden
ein
kommen
(
Fr. 56‘560.--
) resultiert
bei
eine
r
Erwerbseinbusse von Fr. 25‘943.-- ein
Invaliditätsgrad
von
gerundet 3
1
%
(Fr. 25‘943.--
x
100
:
Fr. 82‘503.--
)
. Damit
besteht
der
Anspruch auf eine Invalidenrente
nicht mehr
. Demzufolge erweist sich die angefochtene Verfügung vom
8.
März 2013
als rechtens und die Beschwerde ist abzuweisen.
6.
Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von
L
eistungen
der Invalidenversicherung
. Das Verfahren ist daher kosten
pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän
gig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und ermessensweise auf
Fr.
8
00.
--
anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwer
deführer aufzuerlegen.