Decision ID: 5c7372d9-147b-5697-bcdc-2d74e4a4ad90
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer am 6. November 2008 in der Schweiz um Asyl nachsuchte,
dass er bei der Erstbefragung vom 11. November 2008 im Empfangs -und Verfahrenszentrum (EVZ) C._ sowie anlässlich der am 16. Februar 2009 in D._ durchgeführten direkten Bundesanhörung geltend machte, er sei russischer Staatsangehöriger und sei in E._ (Abchasien) geboren worden, wo er - mit Ausnahme von vier Jahren - bis zu seiner Ausreise auch gelebt habe,
dass die Russen im Jahre 2008 angefangen hätten, sich für den Krieg gegen die Georgier vorzubereiten, weshalb sie begonnen hätten, Männer in die Armee einzuziehen,
dass im Frühling 2008 vier oder fünf Männer von der abchasischen  beziehungsweise der russischen Armee zu ihm nach Hause  seien und von ihm verlangt hätten, sich der abchasischen Armee anzuschliessen,
dass er sich jedoch geweigert habe, Dienst zu leisten, sich jedoch mit 300 Dollar habe frei kaufen können,
dass später erneut Soldaten zu ihm nach Hause gekommen seien und von ihm verlangt hätten, sich der abchasischen Armee ,
dass sie ihn bei dieser Gelegenheit ins Gesicht geschlagen und ihm seinen russischen Inlandpass abgenommen hätten,
dass sie ihm zudem gedroht hätten, ihn zu erschiessen, falls er nicht nach ein paar Tagen bei der Kommandantur erscheinen würde,
dass er deshalb am folgenden Morgen nach F._ gegangen sei, wo er sich bei einem Armenier versteckt habe, bis seine Familie das Geld für seine Ausreise beisammen gehabt habe,
dass ihn am 20. Oktober 2008 russische Offiziere gegen Bezahlung per Auto nach Sochi gebracht hätten, von wo er mit der Hilfe eines Schleppers per Zug, Auto und Bus unter Umgehung der  in die Schweiz gereist sei,
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dass er befürchte, bei einer Rückkehr nach E._ wegen  verurteilt oder von Soldaten erschossen zu werden,
dass bezüglich des weiteren Inhalts der Aussagen auf die Protokolle bei den Akten verwiesen wird,
dass der Beschwerdeführer bei der Einreichung des Asylgesuchs im EVZ C._ schriftlich aufgefordert wurde, innert 48 Stunden ein Reise- oder Identitätspapier einzureichen,
dass eine vom BFM (Fachstelle "Lingua") beauftragte Expertenperson am 17. November 2008 in Form eines Telefongesprächs mit dem  eine landeskundlich-kulturelle und linguistische  zur Verifizierung seines Sozialisierungsortes durchführte,
dass im Bericht vom 23. Dezember 2008 im Ergebnis festgehalten wurde, der Beschwerdeführer sei nicht in einem abchasischen Milieu sozialisiert worden, jedoch in der Nähe Abchasiens aufgewachsen,
dass das BFM mit Entscheid vom 3. Dezember 2009 - eröffnet am 9. Dezember 2009 - in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 143.31) auf das  vom 6. November 2008 nicht eintrat und die Wegweisung  den Vollzug verfügte,
dass die Vorinstanz zur Begründung dieses Entscheides im  ausführte, der Beschwerdeführer habe innerhalb der  Frist von 48 Stunden weder ein Reise- noch ein Identitätspapier eingereicht,
dass der Beschwerdeführer geltend mache, sein russischer Pass sei von Behördenmitgliedern konfisziert worden und es sei ihm nicht , mit Verwandten oder Bekannten in Georgien Kontakt , da er nicht über die Telefonnummern dieser Personen verfüge,
dass der Beschwerdeführer zudem hinsichtlich des Verlustes seines Passes widersprüchliche Angaben gemacht habe, indem er einmal ausgesagt habe, sein Pass sei ihm Ende Mai 2008 von der  Polizei abgenommen worden, hingegen er später vorgebracht habe, Soldaten hätten ihm den Pass Ende Juli/Anfang August 2008 weggenommen,
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dass der Beschwerdeführer zudem keine Ahnung haben wolle, wohin er sich hätte wenden müssen, um den Pass wieder zurückzuerhalten,
dass dies, wie auch die Tatsache, dass der Beschwerdeführer den Zeitpunkt des Verlustes und damit auch die Dauer seines Aufenthalts in Abchasien ohne Identitätsausweis nicht eindeutig zu benennen , angesichts der Wichtigkeit, die Identitätspapieren in Georgien zukomme, doch eher ungewöhnlich sei,
dass ferner keine Hinweise vorliegen würden, dass der  konkrete Schritte in die Wege geleitet habe, um  von Georgien in die Schweiz kommen zu lassen,
dass der Einwand, er habe keine Telefonnummern, als Erklärung nicht genüge, da es andere Wege und Möglichkeiten gebe, sich mit  und Bekannten in Georgien in Verbindung zu setzen, zumal sich der Beschwerdeführer bereits mehr als ein Jahr in der Schweiz aufhalte,
dass aus diesen Gegebenheiten geschlossen werden müsse, er sei nicht gewillt, rechtsgenügliche Identitätspapiere einzureichen,
dass deshalb keine entschuldbaren Gründe vorliegen würden, die es dem Beschwerdeführer verunmöglicht hätten, die verlangten  einzureichen,
dass der Beschwerdeführer zudem geltend mache, er werde gesucht, weil er sich geweigert habe, zum Militärdienst einzurücken, wobei er sich dazu jedoch widersprüchlich geäussert habe,
dass er sowohl hinsichtlich des Zeitpunktes als auch der Behörde, die ihn zum Beitritt aufgefordert habe, uneinheitliche Angaben gemacht habe,
dass er überdies einerseits angebe, er habe vor der russischen Armee fliehen müssen, um sich der Zwangsrekrutierung zu entziehen, er andererseits vorbringe, gerade Angehörige dieser Armee hätten ihm geholfen, das Land heimlich zu verlassen,
dass im Übrigen davon auszugehen sei, dass er sich auch ein weiteres Mal von der Rekrutierung hätte freikaufen können, wäre es tatsächlich so einfach, sich mittels Geld jegliche Dienstleistung
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erkaufen zu können, wie das vom Beschwerdeführer geltend gemacht werde,
dass der Beschwerdeführer somit die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 und 7 AsylG nicht erfülle und aufgrund der Aktenlage zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses nicht erforderlich seien,
dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei,
dass für die weitere Begründung auf die vorinstanzliche Verfügung zu verweisen ist,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 15. Dezember 2009 (Poststempel) gegen diesen Entscheid beim  Beschwerde erhob und dabei beantragte, die Beschwerde sei gutzuheissen, der Entscheid des BFM sei aufzuheben und die Akten seien zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen,
dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der  Rechtspflege sowie um Verzicht auf die Erhebung eines  ersuchte,
dass die vorinstanzlichen Akten am 16. Dezember 2009 beim  des Bundesverwaltungsgerichts eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden  Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM  (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG),
dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung  berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
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ziehungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der  legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde  ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG),
dass das Urteil im vorliegenden Fall in deutscher Sprache ergeht (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 33a Abs. 2 Satz 1 VwVG),
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 32 - 35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der  grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,
dass sich die Beschwerdeinstanz - sofern sie den  als unrechtmässig erachtet - einer selbständigen materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zuneuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl.  und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),
dass indessen im Falle des Nichteintretens auf ein Asylgesuch  Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. Entscheide des Schweizerischen Bundesverwaltungsgerichts BVGE 2007/8 insb. E. 5.6.5 S. 90 f.),
dass dementsprechend in einem diesbezüglichen  ungeachtet der vorzunehmenden Überprüfung eines formellen Nichteintretensentscheides auch die Flüchtlingseigenschaft  bildet (vgl. a.a.O. E. 2.1 S. 73),
dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs  prüfte, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich  Kognition zukommt,
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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG),
dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn  glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), wenn auf Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die  festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG) oder sich auf Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines  nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),
dass für den Inhalt der Beschwerde auf die Beschwerdeschrift zu  ist,
dass der Beschwerdeführer innert der gesetzlichen Frist von 48  nach Einreichung seines Asylgesuchs keine Papiere eingereicht hat, womit die Grundvoraussetzung für einen Nichteintretensentscheid in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG erfüllt ist,
dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und - nach Prüfung der Akten auch aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichts - überzeugend dargelegt hat, warum für das Nichteinreichen von Reise- oder Identitätspapieren keine entschuldbaren Gründe vorliegen,  zwecks Vermeidung von Wiederholungen vollumfänglich auf die diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz verwiesen wird,
dass die vom Beschwerdeführer in der Rechtsmittelschrift erhobenen Einwände, weshalb ihm das Einreichen von Identitätspapieren nicht
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möglich sei, das Gericht nicht zu überzeugen vermögen, zumal  bereits Gesagtes wiederholt wird,
dass mithin zu prüfen bleibt, ob das BFM aufgrund der Anhörung zu Recht weder die Flüchtlingseigenschaft festgestellt noch zusätzliche Abklärungen zu deren Feststellung beziehungsweise derjenigen von Wegweisungsvollzugshindernissen als erforderlich erachtet hat,
dass nach Prüfung der Akten durch das Gericht - in Übereinstimmung mit der Vorinstanz - festzustellen ist, dass die Asylgründe des  teilweise widersprüchlich und unglaubhaft  worden sind, wobei diesbezüglich auf die zutreffenden  Erwägungen zu verweisen ist,
dass insbesondere in Berücksichtigung, dass der Beschwerdeführer anlässlich der Erstbefragung geltend machte, er sei Ende Mai 2008 zum zweiten Mal aufgefordert worden, sich der abchasischen Armee anzuschliessen (act. A 1/9, S. 5), demgegenüber er bei der Anhörung vorbrachte, dies sei Ende Juli/Anfang August 2008 gewesen (act. A 17/14, S. 5, 7), davon auszugehen ist, es handle sich bei der  des Beschwerdeführers, wonach er in Abchasien unter  zum Beitritt zur Armee aufgefordert worden sei, um ein , weswegen auch nicht geglaubt werden kann, er habe bei einer Rückkehr in seinen Heimat- oder Herkunftsstaat  Nachteile zu befürchten,
dass die Beschwerdevorbringen nicht geeignet sind, zu einer von der Vorinstanz abweichenden Betrachtungsweise zu führen, zumal der  den vorinstanzlichen Erwägungen nichts  entgegenhält und im Wesentlichen lediglich am Wahrheitsgehalt der im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemachten Vorbringen  beziehungsweise es bei der blossen Wiedergabe des bereits  Sachverhalts bewenden lässt, was aber an der  Unglaubhaftigkeit der behaupteten Verfolgungsvorbringen nichts zu ändern vermag,
dass gestützt auf die Aktenlage und die vorstehenden Erwägungen das Nichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 und 7 AsylG und - wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen zum Vollzug der Wegweisung ergibt - das Fehlen von  offenkundig erscheinen und sich aus den Akten keine  für die Annahme ergeben, das BFM habe eine mehr als bloss
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summarische materielle Prüfung vorgenommen oder zusätzliche  getroffen,
dass das BFM demnach zu Recht gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG i.V.m. Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des  nicht eingetreten ist,
dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die  aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein  auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht  wurde,
dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern , wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),
dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungshindernissen gemäss ständiger Praxis des Bundesverwaltungsgerichts und seiner Vorgängerorganisation ARK der gleiche Beweisstandard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, dass heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. WALTER STÖCKLI, Asyl, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser, Ausländerrecht, 2. Auflage, Basel 2009, Rz. 11.148),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),
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dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen,  das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum  der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMARK, SR 0.101)  sind, die ihm im Heimat- oder Herkunftsstaat droht,
dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als  erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),
dass weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Herkunftsstaat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,
dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den  schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse  (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist,
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
dass das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines  mit vorliegendem Entscheid in der Hauptsache gegenstandslos wird,
dass das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um Gewährung der  Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen
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ist, da die Begehren - wie sich aus den vorliegenden Erwägungen  - als aussichtslos zu bezeichnen waren, weshalb die kumulativen Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nicht erfüllt sind,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG).
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