Decision ID: a82f3fde-264c-48f0-90f5-ab829e6c024e
Year: 2020
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1959 geborene
X._
erhielt im Nachgang zu zwei Unfällen in den Jahren 1981 und 1985 vom
1.
April 1986 bis 3
0.
April 1988 (Beginn Umschulung zum Hochbauzeichner, vgl.
Urk.
9/4/1) eine ganze R
ente
der Invalidenversiche
rung
bei einem Invaliditätsgrad von 70
%
(
Urk.
9/3/3).
Mit Verfügungen vom 1
6.
November 2000 sprach ihm die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich im Nachgang zum Urteil IV.1997.00734 vom
9.
Mai 2000 (
Urk.
9/36) sodann rückwirkend ab
1.
September 1995 eine Viertels- und ab
1.
November 1996 eine halbe
Invalidenrente zu
(
Urk.
9/42). Mit Revisionsverfügung vom
3.
Januar 2013 teilte die IV-Stelle dem Versicherten die Renteneinstellung mit (
Urk.
9/90). Die dagegen gerichtete Beschwerde im Verfahren I
V.2013.00139 zog er
am 2
4.
November 2014 zurück, worauf das
gerichtliche
Verfahren mit Verf
ü
gung vom 2
6.
November 2014
als dadurch
erledigt abgeschrieben wurde (
Urk.
9/128).
1.2
Bereits am 1
0.
Februar 2014 hatte sich der Versicherte neuerlich zum Leistungs
bezug
bei der Invalidenversicherung
angemeldet (
Urk.
9/102). Die IV-Stelle
verneinte mit Verfügung vom 2
2.
Juli 2016 einen Anspruch auf eine neuerliche Invalidenrente (
Urk.
9/187). Die dagegen gerichtete Beschwerde hiess das hiesige Gericht mit Urteil IV.2016.01032 vom 3
0.
Mai 2018 gut und stellte unter Aufhe
bung des angefochtenen Entscheides fest, dass der Versicherte ab
1.
August 2014 einen Anspruch auf eine Dreiviertelsrente habe (
Urk.
9/204). Mit Verfügung vom 2
2.
November 2018 teilte die IV-Stelle dem Versicherten darauf mit, dass er vom
1.
August bis 3
1.
Dezember 2014 Anspruch
auf
eine Rente im Betrag von
Fr.
1'488.--
monatlich und ab
1.
Januar 2015 auf eine solche von
Fr.
1'495.
-- pro Monat
habe. Die Nachzahlung betrage unter Berücksichtigung e
iner Drittauszah
lung an die
Helvetia Versicherungen von
Fr.
4'500.70 und
eines Verzugszinses von
Fr.
6'151.-- bis und mit 3
0.
Novem
ber 2018
Fr.
79'355.30
(
Urk.
2).
2.
Gegen
diesen Entscheid erhob
X._
am
2
1.
Dezember 2018
Beschwerd
e,
begründete diese in der ergänze
nden Eingabe vom
6.
Januar 2019
und beantragte die
Neuberechnung
der Rente unter Berücksichtigung der Jahre
1997-2012 mit einer verständlichen und
nachzuvollzieh
baren
Abrechnungsaufs
tellung sowie eine
Neuberechnung der Drittauszahlung an die Helvetia. Zudem sei der Verzugs
zins nicht auf der Basis von 3
%
, sondern auf
derjenigen von 5 % zu berechnen (
Urk.
1, 3
). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Vernehmlassung vom 2
0.
März 2019 unter Hinweis auf die Stellungnahme der Ausgleichskasse Schreiner vom
1
3.
März 2019 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
7, 8/0), was dem Beschwer
deführer mit Verfügung vom 2
2.
März 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
10).
Auf
die Vorbringen
der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, im Folgenden eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Streitig und zu prüfen ist zunächst, auf welcher Grundlage die ab
1.
August 2014 ausgerichtete
Dreiviertelsinvalidenrente
zu berechnen ist. Der Beschwerdeführer fordert, bei der Bemessung seien
die
durchschnittlichen Jahresverdienste der Jahre 1997-2012 beizuziehen, zumal die frühere Berechnung
der Invalid
enrente gestützt auf die Beitragsdauer 1981-1994 zu seinen Ungu
nsten falsch erfolgt sei (
Urk.
3/1
S. 2 f.).
1.2
1.2.1
Die Invalidenrenten entsprechen den Altersrenten der Alters- und
Hinterlassenen
versicherung
(
Art.
37
Abs.
1
des Bundesgesetzes
über die Invalidenversicherung, IVG
). Für die Berechnung der ordentlichen Invalidenrenten sind die Bestimmun
gen des
Bundesgesetzes über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(AHVG)
sinngemäss anwendbar. Der Bundesrat kann ergänzende Vorschriften erlassen (
Art.
36
Abs.
2 IVG). In
Art.
32
Abs.
1
der Verordnung über die Invalidenver
sicherung (IVV)
hat er vorgesehen, dass die
Art.
50-53
bis
der Verordnung über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(AHVV)
sinngemäss für die ordentlichen Invalidenrenten gelten.
1.2.2
Gemäss dem im Rahmen der 1
0.
AHV-Revision auf den
1.
Januar 1997 in Kraft gesetzten
Art.
29
bis
Abs.
1 AHVG werden für die Rentenberechnung die Beitrags
jahre, Erwerbseinkommen sowie Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwischen dem
1.
Januar nach Vollendung des 2
0.
Altersjahres und dem 3
1.
Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles (Rentenalter oder Tod) berücksichtigt.
Nach Art. 29
quinquies
Abs. 3 lit. a AHVG werden Einkommen, welche die Ehegatten während der Kalenderjahre der gemeinsamen Ehe erzielt haben, geteilt und je zur Hälfte den beiden Ehegatten angerechnet («Splitting»). Die Einkommensteilung wird unter anderem bei Auflösung der Ehe durch Scheidung vorgenommen
(
Art.
Art. 29
quinquies
Abs.
3 lit. c AHVG). Gemäss lit. c
Abs.
1 Satz 1 der Schluss
bestimmungen zur 1
0.
AHV-Revision gelten die neuen Bestimmungen für alle Renten, auf die der Anspruch nach dem 3
1.
Dezember 1996 entstanden ist.
1.2.3
Nach der Rechtsprechung bleiben im Falle einer revisionsweisen Erhöhung der Invalidenrente die bei der Festsetzung der ursprünglichen Invalidenrente mass
gebend gewesenen Berechnungsgrundlagen anwendbar, unabhängig davon, ob die Rentenrevision aufgrund einer Verschlechterung der ursprünglichen gesund
heitlichen Beeinträchtigung oder wegen des Eintritts eines neuen Gesundheits
schadens er
folgt (BGE 126 V 157 E. 4 und 5).
Wird eine versicherte Person, deren Rente wegen verminderter Invalidität aufge
hoben worden ist, innert dreier Jahre infolge desselben Leidens erneut rentenbe
rechtigt, so bleiben die Berechnungsgrundlagen der früheren Rente massgebend, wenn sie für die versicherte Person vorteilhafter sind (
Art.
32
bis
IVV).
Entsprechend schreibt die Wegleitung des
Bundesamtes für Sozialversicherungen (
BSV
)
über die Renten in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Inva
lidenversicherung (RWL) den Ausgleichskassen in
Rz
. 5629 für den Fall einer Änderung der Höhe des Rentenanspruchs aufgrund einer Änderung des Invalidi
tätsgrades vor, dass für die neue Rente die gleichen Berechnungsgrundlagen (Rentenskala und massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen) massge
bend bleiben, wie für die bisherige Rente
(RWL, Stand
1.
Januar 2019)
. Nach BGE 126 V 157 E. 6 S. 162 ist diese (damals noch in
Rz
. 5627 RWL geregelte) Verwal
tungspraxis gesetzmässig. Gemäss
Rz
. 5632 RWL findet diese Praxis auch im Fall von
Art.
32
bis
IVV Anwendung, wenn dies für die versicherte Person günstiger ist.
2.
2.1
Im Lichte dieser Rechtsgrundlagen ist der
hier massgebliche Versicherungsfall am
1.
August 2014 mithin innert dreier Jahre nach Aufheben der seit
1.
September 1995 ausgerichteten und mit Verfügung vom
3.
Januar 2013 per Ende Februar 2013 aufgehobenen Invalidenrente eingetreten. Entsprechend bleiben die frühe
ren Berechnungsgrundlagen (Rentenskala und massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen) massgebend, wenn
dies für den Beschwerdeführer vorteilhaf
ter ist. Die Beschwerdegegnerin ging denn auch hiervon wie auch davon, es handle sich um den gleichen Gesundheitsschaden
,
aus
und zog weiterhin die bisherigen Bemessungsgrundlagen für die Berechnung der Invalidenrente bei. Zwar ist dem Beschwerdeführer darin zuzustimmen, dass sie es unterlassen hat, eine
Vergleichsrechnung durchzuführen
,
welche der versicherten Person die
Nachvollziehbarkeit
ihrer Berechnung ermöglichen
respektive erleichtern
würde. Jedoch bestätigt die nachfolgende gerichtliche Prüfung die Rechtmässigkeit ihrer Berechnung.
2.2
Die Beschwerdegegnerin be
mass
die mit Verfügung vom 1
6.
November 2000 rückwirkend ab
1.
September 1995 zugesprochene Rente ausgehend von einem massgeblichen durchschnittlichen Jahreseinkommen von
Fr.
47'724.
-- aufgrund der Einkommensjahre 1980 bis 1994
gestützt auf die Rentenskala 44 (
Urk.
9/42/1). Dabei berücksichtigte
sie
entsprechend
Art.
51
Abs.
3 AHVV die Jahre 1986 bis 1988, während welcher der Beschwerdeführer vom
1.
April 1986 bis 3
0.
April 1988 bereits eine Invalidenrente bezogen hatte, zu Gunsten des Beschwerdeführers nicht und dividierte das massgebliche Einkommen durch 12 Beitragsjahre (
Urk.
8/0, 8/3). Wenn der Beschwerdeführer geltend macht, die damalige Berechnung der durchschnittlichen Jahreseinkommen sei zu seinen Ungunsten falsch ausgefallen, weil
Fr.
10'245.
--
zu wenig Ei
nkommen berück
sichtig
t worden sei
(
Urk.
3/1 S. 2 f., 3/6), verkennt er, dass die von ihm berechnete Differenz auf dem Umstand beruht, dass
die 1
0.
AHV-Revision einen System
wechsel brachte und
die
neuen Regelungen nur insoweit auf die in der Vergan
genheit eingetret
enen Sachverhalte anwendbar sind
, als dies ausdrücklich vorge
sehen ist. Die hier massgebende Schlussbestimmung lit. c
Abs.
1 Satz 1 1
0.
AHV-Revision schreibt vor, dass die neuen Bestimmungen für alle Renten gelten, auf die der Anspruch nach dem 3
1.
Dezember 1996 entstanden ist. Der Ren
tenan
spruch des
Beschwerdeführe
rs
ist
aber
vorher entstanden (
1.
September 1995
)
, weshalb die Beschwerdegegnerin bei der da
maligen Berechnung der Rente auf ein Splitting der Einkommen
aufgrund der
1.
Scheidung des Beschwerdeführers vom 1
1.
März 1997 (vgl.
Urk.
9/102/3,
vgl. IK-Auszug vom 2
6.
November 2018,
Urk.
3/3) richtigerweise
verzichtete
.
2.3
Die neuen Bestimmungen sind vielmehr erst anwendbar, wenn ein neuer Ver
sicherungsfall eintritt (Urteil des Bundesgerichts
9C_778/2012 vom
5.
April 2013 E. 3 und 4 mit Hinweisen auf BGE 128 V 5, 126 V 57 und das Urteil
H
123/01 vom
5.
April 2002). Entsprechend führte die Beschwerdegegnerin denn auch
die
Berechnung des massgebenden durchschnittlic
hen Jahreseinkommens für die Bemessung
der ab
1.
August 2014 neu zugesprochenen Invalidenrente – wie im angefochtenen Entscheid erwähnt (
Urk.
2 S. 1 unten) –
unter Durchführung der Einkommensteilung während der Ehedauer durch. Die Summe der dem IK-Auszug vom 2
6.
November 2018 zu entnehmenden Einkommen von 1980 bis 1994 betrug unter Berücksichtigung der darin nicht aufgeführten, dem IK-Auszug der AHV-Ausgleichskasse 7 Grosshandel zu entnehmenden Einkommen der Jahre
19
80 bis
19
82 (
Urk.
3/3, 3/4) gemäss
der zutreffenden und insoweit übereinstimmenden
Berechnung der Parteien Fr. 505'421.-- (vgl.
Urk.
3/3, 8/3 S. 2). Werden
hiervon
– wie oben (vgl. E. 2.2
) – die Einkommen der Ja
hre 1986-1988 im Betrag von Fr.
41'835.--
zu Gunsten des Beschwerdeführers
abgezogen
(
Art.
51
Abs.
3 AHVV),
resultiert unter Berücksichtigung des massgeblichen eintrittsabhängigen Aufw
ertungsfaktors
von 1.070 für das Jahr des ersten massgeb
lichen IK-Eintrags (1980, vgl.
Art.
30
Abs.
1 AHVG,
Art.
51
bis
AHVV, vgl. dazu:
www.bsv.admin.ch
; Tabelle der Berechnung der eintrittsabhängigen pauschalen Aufwertungsfaktoren für Neurentner/innen, gültig ab
1.
Januar 2014) sowie unter Berücksichtig
ung des Karrierezuschlags gemäss den
bis Ende 2007 gültig gewesenen
Fassungen von
Art.
36
Abs.
3 IVG
in Verbindung mit
Art.
33
Abs.
3 IVV
von 10
%
unter Anpassung an die
Lohn- und Preisentwicklung bis ins Jahr 2014 bei zwölf Beitragsjahren ein durchschnittlic
hes Einkommen von Fr. 56'916.22 (
[
[
Fr.
505
'421.-- ./.
Fr.
41'835.--
]x 1.070 + 10
%]
: 187.9 x
235.20
:
12
[vgl. dazu: Tabelle des BSV, a.a.O., S. 5). Gerundet auf den nächst höheren Tabellenwert der Skala 44 (Rententabelle des BSV, gültig ab
1.
Januar 2015) führt dies zum von der Beschwerdegegnerin dem angefochtenen Entscheid zugrunde gelegten mass
gebenden durchschnit
tlichen Jahreseinkommen von Fr.
57'810.--,
wobei
sie darin irrtümlicherweise 15 Beitragsjahre anstelle der in die Berechnung eingeflossenen 12 Beitragsjahre anführte (
Urk.
2)
.
2.4
Wenn der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, es wären richtigerweise die Beitragsjahre d
er 1997-2012 (gemeint wohl: 1996
-2012) zu berücksichtigen, was zu einer Vollrente führen würde (
Urk.
3/1 S. 3),
übersieht er Folgendes
:
Abgesehen davon, dass die Alternative zur oben durchgeführten Berechnung gemäss
Art.
32
bis
IVV die Bemessung gestützt auf sämtliche Beitragsjahre zwischen dem
1.
Januar nach Vollendung des 2
0.
Altersjahres und dem 3
1.
Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles
, mithin von 1980 bis 2013 wäre
, führte selbst eine Berechnung gestützt auf die Einkommen der Jahre 1996 bis 2012 zu einer Schlechterstellung des Beschwerdeführers.
Werden
nämlich
sämtliche Erwerbseinkünfte der Jahre 1996 bis 2012 zusammengerechnet, resul
tiert ein durchschnittliches Jahreseinkommen
Fr.
49'203.
-- (
Urk.
3/3:
Fr.
836'451
.
--
:
17 [Beitragsjahre])
und unter Berücksichtigung des Aufwer
tungsfaktors von 1.070 ein solches von
Fr.
52'647.
2
1.
Dieses liegt
deutlich
unter dem von der Beschwerdegegnerin beigezogen
Durchschnittseinkommen von Fr.
57'810.--.
Sodann
entfällt
bei einer Neuberentung
nach 2007
der davor zu berücksichti
gende soge
nannte Karrierezuschlag
. Zudem
wird
im Falle der geltend gemachten Festlegung das zu ermittelnde Durchschnittseinkommen nicht mehr an die Lohn- und Preisentw
icklung
seit 1995 angepasst
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_775/2015 vom 2
1.
März 2016 E. 2.2.2). Die von der Beschwerdegegnerin gewählte Bemessungsmethode fällt damit deutlich
vorteilhafter für den Beschwerdeführer aus und ist im Lichte von
Art.
32
bis
IVV nicht zu beanstanden.
3.
Soweit der Beschwerdeführer die Zulässigkeit der Drittauszahlung an die Helvetia Versicherungen von
Fr.
4'500.70 in Frage stellt
mit der Begründung,
das Taggeld der Helvetia
habe
auf seiner 50
%
-Anstellung beruht, weshalb er parallel eine Invalidenrente von 50
%
zugute habe
(
Urk.
3/1 S. 3),
ist er darauf hinzuweisen, dass Streitigkeiten über den Bestand
und die Höhe einer Rückerstattungsforde
rung zwischen der versicherten Person und dem Vorschussleistenden
, mithin vorliegend der Helvetia Versicherungen
auszutragen sind (Urteil des Bundesge
richts 8C_115/2013 vom 3
0.
September 2013 E. 5.2 mit Hinweisen). Der Beschwerdegegnerin war es denn auch verwehrt, den nach Bestand und Höhe bestrittenen Betrag von
Fr.
4'500.70, welcher unbestrittenermassen in der Zeit vom
1.
August bis 3
1.
Oktober 2014 erbracht worden ist und damit die Voraus
setzung der zeitlichen Kongruenz gemäss
Art.
85
bis
Abs.
3 IVV ebenso erfüllt, wie die
jenig
e
, einer
zugrundel
iegenden vertraglichen Bestimmung, aus welcher ein eindeutiges Rückforderungsrecht infolge einer Rentennachzahlung abgeleitet werden kann (
Art.
85
bis
Abs.
2 lit. b IVV;
Art.
C 1.6
Abs.
3 und 5 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Kollektiv-Krankentaggeldversicherung [BVG-koordinierte Versicherungslösung], Ausgabe G 04, in:
Urk.
8/4), zu überprüfen. Entsprechend
ist die Drittauszahlung nicht zu beanstanden
.
4.
Was sodann die vom Beschwerdeführer als zu tief monierte Verzugszinshöhe von angeblich lediglich 3
%
anbelangt (
Urk.
3/1 S. 3),
dokumentierte die Beschwer
degegnerin unter Einreichung einer Verzugszinsabrechnung vom 2
2.
November 2018
sowie
unter Hinweis auf die in
Art.
26
Abs.
2
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)
normierte Regelung
mit dem
darin postulierten Beginn des Zinsenlaufes
nachvollziehbar
, dass der Verzugszins auf
die nachzuzahlenden
Rentenbetref
fnisse
entsprechend dem in
Art.
7
der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV)
vorgesehenen Zinssatz von 5
%
berechnet wurde
(
Urk.
8/0 S. 2, 8/5).
Einhergehend mit der Rechtsprechung
(SVR 2006 KV Nr. 23) berechnete sie
sodann
auf den Rückerstattungsbetrag an die Helvetia von
Fr.
4'500.70 keinen Verzugszins, was zum verfügten Verzugszins von
Fr.
6'151.-- führt (vgl.
Urk.
8/5).
Die angefochtene Verfügung ist somit auch diesbezüglich nicht zu beanstanden, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
5.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens
aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und ermessensweise auf Fr. 400.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.