Decision ID: 0450cf9e-0f62-59e8-9bd9-5de78a55c028
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
I.
A. Der Beschwerdeführer verliess eigenen Angaben zufolge seinen  am 4. August 2001 auf dem Landweg in Richtung Türkei, wo er sich während etwa zehn Tagen aufhielt. Von dort gelangte er über ihm unbekannte Länder am 20. August 2001 unter Umgehung der Grenzkontrolle in die Schweiz. Gleichentags suchte er in E._ unter den Personalien D._, geboren (...), um Asyl nach. Am 24. August 2001 wurde er in der dortigen Empfangsstelle erstmals befragt und am 9. Oktober 2001 durch die zuständige Behörde des Kantons F._, dem er für die Dauer des Asylverfahrens  wurde, zu den Asylgründen angehört. Am 3. Mai 2004 führte das Bundesamt eine ergänzende Anhörung durch.
Der Beschwerdeführer machte im Wesentlichen geltend, er sei  Staatsangehöriger kurdischer Ethnie aus Dohuk. Seit dem Jahr 1999 habe er zusammen mit dem Verwandten S. seiner Grossmutter die Partiya Kerkeren Kurdistan (PKK) mit Lebensmittel beliefert. Er habe die Ware in Dohuk eingekauft und mit einem Taxi nach G._ transportiert, von wo aus sie S. ins Gebirge geschmuggelt und mit hohem Gewinn an die PKK verkauft habe. Anfang August 2001 sei S. von den kurdischen Behörden in G._ verhaftet worden. Darüber sei er durch einen zufällig angetroffenen Verwandten von S. informiert worden, als er sich im Nachbardorf H._ befunden habe. Deshalb habe er sich nicht sofort nach Hause zurückbegeben, sondern bis kurz nach Mitternacht zugewartet. Bei seiner Rückkehr habe ihm seine Grossmutter erzählt, dass ihn der kurdische  zuhause gesucht habe. Deshalb habe er vermutet, dass S. gezwungen worden sei, seinen Namen den Behörden . Aus diesem Grund habe er sich entschlossen, den Nordirak  zu verlassen. Seine Grossmutter habe ihm mitgeteilt, dass er nach der Ausreise von den kurdischen Behörden drei- bis viermal  gesucht worden sei. Für die weiteren Aussagen des  wird, soweit für den Entscheid wesentlich, auf die Protokolle bei den Akten verwiesen.
B. Mit Verfügung vom 20. August 2004 - eröffnet am 25. August 2004 -
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stellte das Bundesamt fest, der Beschwerdeführer erfülle die  nicht, und lehnte das Asylgesuch ab. Gleichzeitig  es die Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz und ordnete den Vollzug an. Zur Begründung führte es im Wesentlichen aus, die geltend gemachten Vorbringen genügten den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit nicht.
C. Mit Urteil vom 17. Mai 2006 wies die damals zuständige  Asylrekurskommission (ARK) die am 24. September 2004  Beschwerde betreffend die Feststellung der , die Gewährung von Asyl und die Anordnung der Wegweisung ab und schrieb sie betreffend die Anordnung des  ab, nachdem das BFM mit Verfügung vom 12. Januar 2006 in  Wiedererwägung seiner Verfügung vom 20. August 2004 deren Dispositivziffern 4 und 5 aufgehoben und infolge Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs die vorläufige Aufnahme des  angeordnet hatte. Zur Begründung wurde im Wesentlichen , die Vorbringen genügten den Anforderungen an die  nicht.
D. Im August 2006 liess der Beschwerdeführer beim Zivilstandsamt Kreis I._ ein Ehevorbereitungsverfahren einleiten. In dessen Verlauf reichte er bei den Zivilstandsbehörden auf die Personalien C._, geboren (...), ausgestellte Dokumente ein. Am 29. September 2006 heiratete er in I._ die sich mit einer Niederlassungsbewilligung C in der Schweiz aufhaltende italienische Staatsangehörige J.C.
E. Mit Urteil des Bezirksgerichts J._ vom 25. Mai 2007 wurde der Beschwerdeführer der Widerhandlung gegen Art. 19 Ziff. 2 des  vom 3. Oktober 1951 (BetmG, SR 812.121) sowie der mehrfachen Widerhandlung gegen Art. 19a Ziff. 1 BetmG schuldig befunden und mit einer Freiheitsstrafe von 22 Monaten sowie einer Busse von Fr. 300.- bestraft, wobei der Vollzug der Freiheitsstrafe unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren aufgeschoben wurde.
II.
F. Mit Schreiben vom 3. September 2007 teilte das BFM dem Beschwer-
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deführer mit, es habe nach einer umfassenden Analyse der - und Menschenrechtslage in den drei von der kurdischen  kontrollierten nordirakischen Provinzen Dohuk, Erbil und Sulaymanyia beschlossen, eine Anpassung der Wegweisungspraxis an die aktuellen Verhältnisse vorzunehmen. In diesen Provinzen herrsche keine Situation allgemeiner Gewalt mehr. Der Wegweisungsvollzug sei daher grundsätzlich zumutbar. Gemäss seinen Angaben bei  des Asylgesuchs habe der Beschwerdeführer von Anfang  1999 bis August 2001 in der Stadt Dohuk in der gleichnamigen  gelebt. Angesichts dessen erwäge das BFM, seine Verfügung . Dazu wurde dem Beschwerdeführer eine Frist zur  gesetzt.
G. In seiner Stellungnahme vom 10. Oktober 2007 verwies der  auf seine Heirat und den gemeinsamen Wohnsitz des  in I._. Zudem habe er gleichzeitig die zuständige  Behörde um Erteilung einer ordentlichen Aufenthaltsbewilligung B ersucht, während seine Ehefrau ein Gesuch um Familiennachzug gestellt habe, welches auch von seinem Arbeitgeber unterstützt  sei. Gestützt sowohl auf Art. 17 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (aANAG, BS 1 121) als auch auf Art. 8 der Konvention vom 4.  1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) könne seine Ehefrau im Grundsatz die Erteilung  Aufenthaltsbewilligung für ihn beanspruchen. Wenn er die  Bewilligung erhalte, werde das Verfahren betreffend Aufhebung der vorläufigen Aufnahme gegenstandslos. Dementsprechend wäre ein zeitlich vorausgehender Wegweisungsvollzug während hängigem  Bewilligungsverfahren unzweckmässig und . Deshalb sei von einer Aufhebung der vorläufigen Aufnahme und dem Vollzug der Wegweisung abzusehen; zumindest seien  diesbezügliche Amtsbemühungen bis zur rechtskräftigen  des fremdenpolizeilichen Bewilligungsverfahrens zu sistieren.
H. Mit Verfügung vom 5. Dezember 2007 lehnte das K._ das am 10. Oktober 2007 von der Ehefrau des Beschwerdeführers für diesen gestellte Gesuch um Familiennachzug ab.
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I. Mit Verfügung vom 8. Januar 2008 - eröffnet am 11. Januar 2008 - hob das BFM die vorläufige Aufnahme des Beschwerdeführers auf und setzte ihm eine Frist bis zum 8. Februar 2008 zur Ausreise aus der Schweiz. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, da er die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle, könne auch der Grundsatz der Nichtrückschiebung gemäss Art. 5 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht angewendet werden. Ferner ergäben sich aus den Akten keine Anhaltspunkte dafür, dass dem  im Falle einer Rückkehr in den Heimatstaat mit  Wahrscheinlichkeit eine durch Art. 3 EMRK verbotene Strafe oder Behandlung drohe. Aufgrund der allgemeinen  in den drei genannten nordirakischen Provinzen sei die  der vorläufigen Aufnahme beziehungsweise der Vollzug der  im Sinne der völkerrechtlichen Bestimmungen als zulässig zu erachten. Aus humanitären Gründen, nicht in Erfüllung  Pflichten der Schweiz, werde auf den Vollzug der Wegweisung auch verzichtet, wenn die Rückkehr in den Heimatstaat für den  eine konkrete Gefährdung darstelle. Eine solche Gefährdung könne angesichts der im Heimatland herrschenden allgemeinen  Lage, die sich durch Krieg, Bürgerkrieg oder durch eine  allgemeiner Gewalt kennzeichne, oder aufgrund anderer , wie beispielsweise einer notwendigen medizinischen , angenommen werden. In den drei von der kurdischen Regionalregierung kontrollierten nordirakischen Provinzen Dohuk,  und Sulaymaniya herrsche aufgrund der Sicherheits- und  keine Situation allgemeiner Gewalt. Der  in diese drei Provinzen sei daher grundsätzlich zumutbar. Die vom Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme zitierten Publikationen von Hilfswerken zur allgemeinen Sicherheitssituation im Irak vermöchten an dieser Feststellung nichts zu ändern. Obwohl es in der Vergangenheit vereinzelt auch in den drei genannten Provinzen zu Attentaten gekommen sei, sei die Sicherheitslage als stabil  und lasse den Wegweisungsvollzug damit als zumutbar . Die Tatsache, dass zwischen Juli 2003 und September 2007 über 500 Personen mit Rückkehrhilfe in den Irak zurückgekehrt seien, davon 84% in den Nordirak, unterstreiche die Feststellungen zur  in der Region. Der Beschwerdeführer bekunde offensichtlich Mühe, sich an die in der Schweiz geltende Ordnung zu halten. Am 24. Februar 2005 sei er des Ladendiebstahls überführt worden. Mit  des Bezirksgerichts J._ vom 25. Mai 2007 sei er der mehr-
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fachen Widerhandlung gegen das BetmG schuldig befunden worden. Dem Urteil zufolge habe der Beschwerdeführer zwischen Mai 2005 und Februar 2006 mindestens 250 Gramm Heroin an verschiedene Personen verkauft. Er sei zu einer Freiheitsstrafe von 22 Monaten  Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren sowie einer Busse von Fr. 300.-- bestraft worden. Delikte diesen Ausmasses seien als  Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zu , welche die Anwendung von Art. 84 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) erlaubten. Demzufolge könnte auf Antrag der  Behörde die vorläufige Aufnahme wegen Unzumutbarkeit oder Unmöglichkeit des Vollzuges aufgehoben und der Vollzug der  angeordnet werden, wenn Gründe gemäss Art. 83 Abs. 7 August gegeben seien. Die vorliegende Delinquenz sei ein solcher Grund  Art. 83 Abs. 7 Bst. b AuG. Mit Verfügung vom 5. Dezember 2007 habe das K._ das Gesuch um Familiennachzug vom 10.  2007 abgelehnt. Die Ehefrau des Beschwerdeführers sei bereits vor der Heirat von der Fremdenpolizei darauf hingewiesen worden, dass ihm, auch im Fall einer Eheschliessung, aufgrund seines  Verhaltens keine Aufenthaltsbewilligung erteilt werde.  sei der Vollzug der Wegweisung technisch möglich und praktisch durchführbar. Der Beschwerdeführer sei gehalten, sich bei der  heimatlichen Auslandvertretung allenfalls fehlende  zu beschaffen. Es bestünden heute direkte Flugverbindungen aus Europa in den Nordirak. Damit sei der Vollzug der Wegweisung heute zulässig, möglich und zumutbar, so dass die vorläufige  gestützt auf Art. 84 Abs. 2 AuG aufzuheben sei.
J. Mit Eingabe vom 8. Februar 2008 an das Bundesverwaltungsgericht beantragte der Beschwerdeführer durch seinen Rechtsvertreter unter Kosten- und Entschädigungsfolge, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, eventuell unter Rückweisung an die Vorinstanz; von einer Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz sei abzusehen. Gleichzeitig reichte er das Urteil des Bezirksgerichts J._ vom 25. Mai 2007, die Verfügung des K._ vom 5. Dezember 2007 sowie einen Arbeitsvertrag und ein Arbeitszeugnis zu den Akten.  sowie auf die Begründung wird, soweit für den Entscheid , in den Erwägungen eingegangen.
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K. Mit Zwischenverfügung vom 12. Februar 2008 wurde der Vollzug im Sinne einer vorsorglichen Massnahme ausgesetzt, da das  nach abgelaufener Ausreisefrist noch nicht im Besitz der Vorakten war.
L. Mit Zwischenverfügung vom 13. Februar 2008 wurde dem  mitgeteilt, dass er den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten könne. Zudem wurde Frist zur Bezahlung eines Kostenvorschusses gesetzt. Dieser wurde am 18. Februar 2008  geleistet.
M. Mit Vernehmlassung vom 9. April 2008 beantragte das Bundesamt die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führte es aus, die  enthalte keine neuen erheblichen Tatsachen oder , welche eine Änderung des Standpunkts rechtfertigten.  wurde nochmals auf die Situation in den drei nordirakischen Provinzen Dohuk, Erbil und Sulaymanyia sowie auf die direkten  in den Nordirak verwiesen. Sodann teilten sieben  europäische Staaten die Einschätzung des Bundesamtes, wonach der Vollzug der Wegweisung in die drei genannten Provinzen  zumutbar sei. Auch wenn die Gefahr bestehe, dass die Türkei im Grenzgebiet des Nordiraks militärisch interveniere, sei daraus keine individuelle Gefährdung des Beschwerdeführers ersichtlich. Die Türkei bezwecke mit dem Truppenaufmarsch eine Bekämpfung der Aktivitäten der PKK, nicht eine Intervention gegen die nordirakischen Kurden. Demnach würden sich aus der türkischen Militärpräsenz an der  zum Nordirak keine Gründe gegen die Zumutbarkeit des  ergeben. Auch das Amt des Hohen  der Vereinten Nationen (UNHCR) stelle sich nicht grundsätzlich gegen Wegweisungen in die genannten Provinzen. Im Zusammenhang mit dem von ihm empfohlenen „differentiated approach“ weise es  hin, dass auf die Rückführung von „vulnerable groups“ ( allein erziehende Frauen und Kranke) verzichtet werden solle.  Anliegen trage das BFM mit seiner aktuellen Wegweisungspraxis und der Einzelfallprüfung allfälliger individueller Vollzugshindernisse Rechnung. Sodann sei die in der Beschwerde erwähnte  des Beschwerdeführers mit der PKK und die daraus abgeleitete Verfolgung durch die nordirakische Regionalregierung bereits während
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des Asylverfahrens vorgebracht und im Asylentscheid vom 20. August 2004 als unglaubhaft bewertet worden. In der Beschwerde werde  eingewendet, mit dem Vollzug der Wegweisung wäre der Schutz des Familienlebens nach Art. 8 EMRK des mit einer italienischen Staatsangehörigen mit Niederlassungsbewilligung in der Schweiz  Beschwerdeführers nicht mehr gewährleistet, und es könne der Ehefrau, welche eine Rente der Invalidenversicherung (IV) , nicht zugemutet werden, diesem in den Irak nachzufolgen. Dem sei zu entgegnen, dass der Kanton F._ das Gesuch um  und Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung nach Art. 17 Abs. 2 ANAG mit Verfügung vom 5. Dezember 2007 abgelehnt habe. Die  Ehegatten seien bereits vor ihrer Heirat darüber informiert worden, dass die kantonalen Behörden dem Familiennachzugsgesuch nicht stattgeben würden, und sich somit der möglichen Konsequenzen bewusst gewesen. Zur Sicherstellung des Schutzes des  stünde es der Ehefrau als italienischer Staatsangehörigen  frei, in Italien ein Gesuch um Familiennachzug für ihren  zu stellen und das Eheleben in Italien wieder aufzunehmen. Schliesslich würden auch keine individuellen Gründe gegen die  des Wegweisungsvollzugs sprechen. Der  sei im Alter von 19 Jahren in die Schweiz gereist. Er habe den grössten Teil seines Lebens, insbesondere die prägenden Kinder- und Jugendjahre, in der Provinz Dohuk verbracht. Mithin sei er mit , Kultur, Lebens- und Arbeitsweise in seiner Herkunftsregion  vertraut. Es seien keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers aktenkundig. Er sollte in der Lage sein, nach der Rückkehr an seinen Herkunftsort im Irak die Basis für eine  Existenz schaffen zu können. Zudem verfüge er mit  in der Provinz Dohuk über ein soziales Beziehungsnetz,  ihm zumindest in der Anfangsphase unterstützend zur Seite  könne.
N. Nach gewährter Fristerstreckung nahm der Beschwerdeführer am 16. Mai 2008 in seiner Replik zum Inhalt der Vernehmlassung Stellung. Gleichzeitig reichte er einen Auszug aus dem Eheregister und einen Einzelarbeitsvertrag vom 18. März 2008, sowie, alles seine Ehefrau betreffend, die Niederlassungsbewilligung C, eine Verfügung der  des Kantons F._ vom 27. April 2007  Ergänzungsleistung, zwei provisorische Austrittsberichte des Kantonsspitals F._ vom 9. November 2007 und 26. März 2008
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sowie ein ärztliches Zeugnis vom 24. April 2008 in Kopie zu den Akten. Dazu führte er aus, die Ausführungen der Vorinstanz zur Lage im Norden Iraks seien unvollständig und undifferenziert. Zudem habe sie seine individuelle Situation unzureichend erfasst und berücksichtigt. So sei er im Norden Irans bereits als Flüchtling geboren worden. Nach der Machtübernahme durch Saddam Hussein habe er bei einem Angriff auf das Flüchtlingscamp im Nordiran beide Elternteile sowie seine einzige Schwester verloren. Mit seiner Grossmutter, der einzigen überlebenden Verwandten, sei er nach L._ im Iran geflohen, wo er sich während neun Jahren aufgehalten habe und zur Schule gegangen sei. Als er 18 Jahre alt gewesen sei, sei die  Minderheit aus L._ ausquartiert und weggeschickt worden, woraufhin er zusammen mit seiner Mutter (sic!) in den ihm bis dahin völlig fremden Nordirak, in die Provinz Dohuk geflohen sei, wo seine Grossmutter ursprünglich herstamme. Diese habe von der  durch die Kurdisch Demokratische Partei (KDP) gelebt,  er seinerseits durch sie unterstützt worden sei und einigen  nachgegangen sei. Schliesslich habe er aus dem Umfeld entfernter Verwandter seiner Grossmutter S. kennengelernt und mit diesem Schmuggeldienste für die PKK geleistet, bis S. im Jahr 2001 verhaftet und eingesperrt worden sei und unter Folter seinen den Namen verraten habe. Über das Schicksal von S. habe sich, auch durch die Grossmutter, nichts in Erfahrung bringen lassen. Die  lebe nach wie vor in Dohuk. Sie sei 90 Jahre alt und . Vor einigen Wochen sei ihr ein Auge herausoperiert worden; auf dem anderen Auge sei sie fast blind. Sie würde von einer Nichte zweiten oder dritten Grades irgendwo in Dohuk gepflegt. Ausser seiner kranken Grossmutter seien ihm keine weiteren Verwandten in Dohuk bekannt, wo er nur während zweier Jahre gelebt habe. Er sei mit den dortigen Gegebenheiten nicht vertraut, habe keinen Beruf erlernt und sei im Irak keiner festen Tätigkeit nachgegangen. Zu den  Parteien habe er nie näheren Kontakt gepflegt, vielmehr sei er zwischen die Fronten geraten. Er verfüge über überhaupt keine  oder familiären Beziehungen, welche ihn in einer Anfangsphase bei einer Repatriierung unterstützen könnten, geschweige denn ihm ermöglichten, eine bezahlte Tätigkeit zu finden. Folglich sei davon , dass er nicht in der Lage wäre, die Sicherung seiner  im Nordirak in die eigenen Hände zu nehmen. Diese Vorbringen seien nicht neu. Vielmehr seien die Ausführungen in der  der Vorinstanz insofern falsch, als sie von einem sozialen und  Beziehungsnetz in der Provinz Dohuk ausgingen und er dort
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seine prägenden Jugendjahre verbracht habe. Diesbezüglich habe die Vorinstanz vermutlich den Text des ähnlichen Falles D-943/2008 (Urteil vom 7. April 2008) verwendet. Schliesslich sei seine von einer , im Jahr 2007 verstorbenen Mutter abstammende Ehefrau als italienische Staatsangehörige in der Schweiz geboren  und habe ausschliesslich im deutschsprachigen Teil des Kantons F._ gelebt. Sie verfüge über keine sozialen oder familiären Kontakte nach Italien. Ausser ihrem Vater und ihrem Halbbruder in der Deutschweiz sei ihr nur ein italienischer Onkel bekannt, welcher aber seit Jahrzehnten in Frankreich wohnhaft sei. Weder sie noch er würden Italienisch sprechen. Es sei ihnen völlig unzumutbar, nach Italien zu ziehen und dort eine Existenz aufzubauen. Dies gelte umso mehr, als seine Ehefrau seit Geburt körperlich behindert sei und seit Jahren eine Rente der IV sowie Ergänzungsleistungen beziehe. Aufgrund ihres starken Willens sei es ihr möglich, in einer Einrichtung für körperlich und geistig behinderte Personen einer Teilzeitbeschäftigung . Ausserdem leide sie an Epilepsie und habe am 8. November 2007 und 26. März 2008 die letzten schweren Anfälle erlitten. Dabei sei sie auf seine die Hilfe angewiesen. Ihnen müsse der Schutz von Art. 8 EMRK gewährt werden. Am 21. April 2008 habe sie im  zu einem Epilepsie-Anfall eine Fehlgeburt erlitten. Mit seiner  vom 5. Dezember 2007 habe das APZ seine dramatische  Situation völlig übergangen. Ebenso habe es ignoriert, dass das Bezirksgericht Plessur ihn zwar wegen Verstosses gegen das BetmG verurteilt, ihm dabei aber in Würdigung seines tadellosen Wohlverhaltens eine gute Prognose ausgesprochen habe. Zudem sei er per 1. Mai 2008 wieder von seiner ehemaligen Arbeitgeberin als Railbarsteward - zwar befristet - eingestellt worden. Diese Arbeit  ihm, sein Wohlverhalten unter Beweis zu stellen und für sich und seine Ehefrau zu sorgen. Da die Vorinstanz all dies für ihre  nicht herangezogen habe, sei nie eine Einzelfallprüfung .
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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Der  ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Der Beschwerdeführer ist daher zur Einreichung der  legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 50 und 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. In der Beschwerde beruft sich der Beschwerdeführer auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK. Da seine Ehefrau eine Niederlassungsbewilligung C besitze, habe er gestützt auf diese Bestimmung einen Anspruch auf eine  in der Schweiz. Gemäss Art. 8 Ziffer 2 EMRK sei ein Eingriff in das von Ziff. 1 dieser Bestimmung geschützte Privat- und Familienleben nur statthaft, insoweit er gesetzlich vorgesehen sei und eine Massnahme darstelle, die in einer demokratischen Gesellschaft für die nationale Sicherheit, die öffentliche Ruhe und Ordnung, das wirtschaftliche Wohl des Landes, die Verteidigung der Ordnung und zur Verhinderung von strafbaren Handlungen, zum Schutz der  und Moral sowie der Rechte und Freiheiten anderer  sei. Bei der von der EMRK geforderten Abwägung zwischen den sich gegenüberstehenden privaten und öffentlichen Interessen sei un-
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ter anderem zu fragen, ob den nahen Familienangehörigen zugemutet werden könne, dem Ausländer, der keine Bewilligung erhalte, ins  zu folgen. Dies sei aufgrund der individuellen Umstände im  Fall zu verneinen, namentlich auch in Berücksichtigung der Krankheit der Ehefrau des Beschwerdeführers. Darauf kommt dieser in seinen weiteren Eingaben auf Beschwerdeebene zurück und führt  aus, auch in Bezug auf ihn selbst sei sowohl wegen der Lage im Nordirak als auch aus individuellen Gründen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs dorthin zu verneinen.
4. Die Voraussetzungen für die Aufhebung der vorläufigen Aufnahme werden seit dem 1. Januar 2008 in Art. 84 Abs. 2 AuG umschrieben. Vor dem 1. Januar 2008 wurde die Aufhebung der vorläufigen  durch Art. 14b Abs. 2 aANAG geregelt, welches zeitgleich mit dem Inkrafttreten des AuG aufgehoben wurde (vgl. Art. 125 AuG i.V.m. Ziff. I Anhang zum AuG). Inhaltlich hat sich an den Voraussetzungen für die Aufhebung der vorläufigen Aufnahme durch die Gesetzesänderung nichts geändert.
5.
5.1 Das Bundesamt regelt gemäss Art. 44 Abs. 2 AsylG das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die  Aufnahme nach dem AuG, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist. Gemäss Art. 84 Abs. 1 AuG überprüft das Bundesamt nach erfolgter Anordnung einer  Aufnahme periodisch, ob die Voraussetzungen dafür noch  sind. Es hebt die vorläufige Aufnahme auf und ordnet den Vollzug der Weg- oder Ausweisung an, wenn die Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind (Art. 84 Abs. 2 AuG).
5.2 Vorweg ist festzuhalten, dass die Fragen der Einheit der Familie  des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens gemäss Art. 8 EMRK nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden, da sie die Anordnung der Wegweisung an sich, nicht jedoch die Frage deren Vollzugs betreffen. Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet lediglich der Wegweisungsvollzug. Mithin ist an  Stelle auf die Ausführungen des Beschwerdeführers, soweit diese auf den Grundsatz der Einheit der Familie beziehungsweise Art. 8 EMRK Bezug nehmen, nicht einzugehen. Im Übrigen wurde durch die
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für diese Fragen zuständige kantonale Behörde bereits ein  Verfahren durchgeführt, in welchem dem Beschwerdeführer die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung mittels entsprechender  - inklusive Rechtsmittelbelehrung und der damit verbundenen, offenstehenden Möglichkeit des Weiterzugs der Angelegenheit bis vor Bundesgericht - verweigert wurde (vgl. Sachverhalt, Bst. G, H, J und N).
5.3 Der Vollzug der Wegweisung ist nicht zulässig, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen  entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG).
5.3.1 Keine Person darf in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet sind oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
Dieses flüchtlingsrechtliche Rückschiebungsverbot schützt nur , welche die Flüchtlingseigenschaft im Sinne von Art. 3 AsylG  Art. 1A FK erfüllen. Nachdem das BFM in seiner Verfügung vom 20. August 2004 rechtskräftig festgestellt hat (vgl. Urteil der ARK vom 17. Mai 2006), dass der Beschwerdeführer die  nicht erfüllt, kann das Prinzip des flüchtlingsrechtlichen  vorliegend nicht zur Anwendung gelangen. Der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den kurdisch  Nordirak ist daher unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG .
5.3.2 Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der  Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK darf niemand in einen Staat ausgeschafft werden, in dem ihm Folter oder eine andere Art  oder erniedrigender Strafe oder Behandlung droht.
Weder aus den Aussagen des Beschwerdeführers noch aus den Akten
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ergeben sich Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall einer  in den Irak dort mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung  wäre. Gemäss Praxis des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Folterausschusses müsste der Beschwerdeführer eine konkrete Gefahr ("real risk")  oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall der Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl.  und Mitteilungen der ARK [EMARK] 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren Hinweisen). Dies ist vorliegend nicht der Fall.
5.3.3 Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
5.4 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug der Wegweisung für Ausländerinnen oder Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist - unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG - die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl.  zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
Der Beschwerdeführer wurde mit Urteil des Bezirksgerichts J._ vom 25. Mai 2007 wegen Widerhandlung gegen das BetmG zu einer Freiheitsstrafe von 22 Monaten sowie zu einer Busse von Fr. 300.-- verurteilt (vgl. Sachverhalt, Bst. E). Aufgrund dieser Sachlage stellt sich die Frage, ob die vorläufige Aufnahme wegen Unzumutbarkeit in Anwendung von Art. 84 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 83 Abs. 7 AuG aufzuheben ist. In diesem Zusammenhang ist auf die Praxis der schweizerischen Asylbehörden zu verweisen (vgl. EMARK 2004 Nr. 39 E. 5.3. S. 271), welche sinngemäss weiterhin zur Anwendung gelangt. Letztlich kann die Frage, ob die Voraussetzungen für die  von Art. 83 Abs. 7 AuG erfüllt sind, offen bleiben, da - wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt - der Vollzug der Wegweisung im vorliegenden Fall ohnehin als zumutbar erachtet werden muss.
5.4.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist in einem in BVGE 2008/5 publizierten Urteil aufgrund einer umfassenden Beurteilung der  Situation in den nordirakischen Provinzen Dohuk, Erbil und  zum Schluss gekommen, dass in den drei kurdischen Provin-
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zen keine Situation allgemeiner Gewalt herrscht und die dortige Lage nicht dermassen angespannt ist, als dass eine Rückführung dorthin als generell unzumutbar betrachtet werden müsste. Die Region ist  mit Direktflügen aus Europa und aus den Nachbarstaaten . Damit entfällt das Element der unzumutbaren Rückreise via  und anschliessend auf dem Landweg durch den von Gewalt  Zentralirak. Zusammenfassend wurde im erwähnten  festgehalten, dass die Anordnung des Wegweisungsvollzugs in der Regel für alleinstehende, gesunde und junge kurdische Männer, die ursprünglich aus einer der drei Provinzen stammen und dort nach wie vor über ein soziales Netz oder Parteibeziehungen verfügen,  ist. Für alleinstehende Frauen und für Familien mit Kindern,  für Kranke und Betagte ist bei der Feststellung der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs gros-se Zurückhaltung angebracht (vgl. a.a.O. E. 7.5 und insbesondere 7.5.8).
Das UNHCR spricht sich nicht generell gegen Wegweisungen in die betreffenden nordirakischen Provinzen aus. Es empfiehlt eine  Prüfung jedes einzelnen Falles (UNHCR's Eligibility Guidelines for Assessing the International Protection Needs of Iraqi Asylum-Seekers, August 2007, S. 131; s. auch UNHCR, Governorate Assessment  - Suleimaniya Governorate, September 2007). Diesem Anliegen wird mit der Einzelfallprüfung allfälliger individueller  Rechnung getragen.
5.4.2 Der Beschwerdeführer, der keine gesundheitlichen  geltend macht, stammt aus der nordirakischen Provinz Dohuk. Dorthin begab er sich zwar - aus dem nordiranischen Exil kommend - erst im Alter von 18 Jahren, zusammen mit seiner betagten . In diesem Zusammenhang rügt er in seiner Stellungnahme vom 16. Mai 2008 zu Recht, dass er entgegen den Ausführungen des BFM in der Vernehmlassung vom 9. April 2008 nicht den grössten Teil  Lebens, insbesondere die prägenden Jugendjahre, in der Provinz Dohuk verbracht habe. Trotz dieses berechtigten Einwandes ist , dass er die weitaus überwiegende Zeit seines Lebens im  geprägten Kulturraum verbracht hat, wobei nicht  ist, dass er sich mehrheitlich auf iranischem Territorium aufhielt. Obwohl er seinen Angaben zufolge zum damaligen Zeitpunkt bereits keine nahen Familienangehörigen mehr besass, kehrte er allein mit seiner Grossmutter in den Nordirak zurück. Obgleich dort über keine nennenswerten Ressourcen - seine Grossmutter habe von einer Rente
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gelebt - und nahen Verwandte verfügend, gelang es ihm, innert kurzer Zeit Fuss zu fassen, indem er Gelegenheitsarbeiten erledigte. Unter diesen Umständen ist davon auszugehen, dass er sich auch nach  Aufenthalt in der Schweiz, wo er weitere Erwerbserfahrung  konnte, welche ihm bei einer Rückkehr zugute kommen dürfte, im Nordirak wird integrieren können. Eine allfällige Rückkehrhilfe der Schweiz dürfte ihm den Wiedereinstieg in seiner Heimat ebenfalls . Schliesslich sind keine weiteren individuellen Gründe , aufgrund derer allenfalls geschlossen werden könnte, der  gerate im Falle der Rückkehr in die Heimat in eine existenzbedrohende Situation, auch wenn er dort nur noch weiter  Verwandte besitzt. Zudem lässt sich insbesondere auch aus der türkischen Militärpräsenz im Grenzgebiet, welche die Aktivitäten der dortigen PKK-Kämpfer und nicht die nordirakischen Kurden im Visier hat, keine individuelle Gefährdung ableiten.
5.4.3 Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen ist der Vollzug der Wegweisung im heutigen Zeitpunkt sowohl in genereller als auch in  Hinsicht als zumutbar zu erachten.
5.5 Schliesslich bleibt gemäss Art. 83 Abs. 2 AuG zu prüfen, ob der Vollzug der Wegweisung möglich ist. Es bestehen gemäss aktuellen Abklärungen direkte Flugverbindungen zwischen Europa und dem Nordirak (z.B. zurzeit von Wien nach Erbil [Austrian Airlines] oder nach Sulaymaniya [Mesopotamia Air]). Die Beschaffung der für die  notwendigen Reisedokumente obliegt dem Beschwerdeführer (Art. 8 Abs. 4 AsylG). Der Vollzug der Wegweisung ist somit auch als möglich zu bezeichnen.
6. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist demnach abzuweisen.
7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 2 und 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und  vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
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Sie sind mit dem vom Beschwerdeführer am 18. Februar 2008 in  Höhe geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen.
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