Decision ID: 5a627c9b-58de-4e17-9677-bcffc400d192
Year: 2022
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
Der Beschwerdeführer suchte am 18. Juli 2022 in der Schweiz um Asyl
nach.
B.
B.a Ein Abgleich mit dem zentralen Visa-Informationssystem (CS-VIS)
ergab, dass Spanien dem Beschwerdeführer am 19. Juli 2021 unter den
Personalien B._, geboren am (...), Irak, ein Schengenvisum erteilt
hatte, welches vom 20. Juli 2021 bis zum
20. Juli 2023 gültig ist. Zudem war ihm am 8. März 2020 von Spanien ein
weiteres Schengenvisum ausgestellt worden, gültig vom 13. März 2020 bis
zum 26. April 2020.
B.b Im Rahmen der Personalienaufnahme (PA) vom 25. Juli 2022 gab der
Beschwerdeführer an, er habe die Türkei im Jahr (...) verlassen und seither
im Irak gelebt.
B.c Am 27. Juli 2022 verzichtete der Beschwerdeführer ausdrücklich auf
die ihm nach Gesetz zustehende Rechtsvertretung durch Mitarbeitende
des Rechtsschutzes für Asylsuchende im Bundesasylzentrum (BAZ) Re-
gion C._.
B.d Am 4. August 2022 fand das persönliche Gespräch gemäss Art. 5 der
Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Ra-
tes vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Be-
stimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Dritt-
staatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten An-
trags auf internationalen Schutz zuständig ist (nachfolgend: Dublin-III-VO),
statt.
Dabei gab der Beschwerdeführer an, er habe den Irak auf dem Luftweg
verlassen und sei in ein ihm unbekanntes europäisches Land gereist. Die
Schlepper hätten alles organisiert. Die Angaben auf dem Visum seien nicht
seine richtigen Personalien. Gegen eine Überstellung nach Spanien wen-
dete er ein, er habe sich die Schweiz wegen ihrer demokratischen Normen
und der Menschenreche ausgesucht und wünsche sich, dass sein Asylge-
such hier behandelt werde. Ferner habe er physisch grosse Probleme. Er
sei am (...) operiert worden und könne nicht richtig (...). Sein (...) müsse
er (...) und sein (...) sei (...). Zudem leide er an (...).
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B.e Am 8. August 2022 ersuchte die Vorinstanz die spanischen Behörden
um Übernahme des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 12 Abs. 2 in Ver-
bindung mit Art. 12 Abs. 5 Dublin-III-VO. Diesem Gesuch wurde am
12. August 2022 entsprochen.
B.f Am 15. August 2022 reichte der Beschwerdeführer einen ärztlichen
Kurzbericht des BAZ C._ vom 25. Juli 2022, ein Überweisungs-
schreiben der D._ vom 25. Juli 2022 und einen Bericht von PD Dr.
med. E._, Fachärztin für (...) FMH, des F._ vom 3. August
2022 ein.
B.g Mit Verfügung vom 15. August 2022 (eröffnet am 22. August 2022) trat
die Vorinstanz auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht ein, ver-
fügte die Wegweisung aus der Schweiz und ordnete den Vollzug der Weg-
weisung an. Zudem händigte sie dem Beschwerdeführer die editionspflich-
tigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aus und stellte fest, einer allfälligen
Beschwerde gegen den Entscheid komme keine aufschiebende Wirkung
zu.
C.
Mit Eingabe vom 29. August 2022 erhob der Beschwerdeführer beim Bun-
desverwaltungsgericht Beschwerde. Er beantragt, die Verfügung vom
15. August 2022 sei aufzuheben. Auf sein Asylgesuch sei einzutreten und
es sei ein nationales Asylverfahren durchzuführen. Eventualiter sei die Sa-
che zur weiteren Abklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Subeven-
tualiter sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen mit der Anweisung,
bei den spanischen Behörden individuelle Garantieerklärungen zur Unter-
bringung sowie zur nahtlosen medizinischen Behandlung einzuholen. In
prozessualer Hinsicht beantragt er die Gewährung der aufschiebenden
Wirkung sowie der unentgeltlichen Prozessführung, inklusive Verzicht auf
die Erhebung eines Kostenvorschusses.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 105 AsylG (SR 142.31) in Verbindung mit Art. 31 VGG ist
das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung von Beschwerden auf dem
Gebiet des Asyls zuständig und entscheidet in der Regel – wie auch vor-
liegend – endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG).
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1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG,
soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG).
1.3 Der Beschwerdeführer ist zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 48
Abs. 1 VwVG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist
einzutreten (Art. 108 Abs. 3 AsylG; Art. 52 Abs. 1 VwVG).
2.
Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich
Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige oder
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt
werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3.
Die Beschwerde erweist sich – wie im Folgenden zu zeigen ist – als offen-
sichtlich unbegründet, weshalb sie im Verfahren einzelrichterlicher Zustän-
digkeit mit Zustimmung einer zweiten Richterin beziehungsweise eines
zweiten Richters (Art. 111 Bst. e AsylG), ohne Durchführung eines Schrif-
tenwechsels und mit summarischer Begründung, zu behandeln ist
(Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG).
4.
4.1 Auf Asylgesuche wird in der Regel nicht eingetreten, wenn Asylsu-
chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des
Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a
Abs. 1 Bst. b AsylG). In diesem Fall verfügt das SEM in der Regel die Weg-
weisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an (Art. 44 AsylG).
4.2 Gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO wird jeder Asylantrag von einem
einzigen Mitgliedstaat geprüft, der nach den Kriterien des Kapitels III
(Art. 8–15 Dublin-III-VO) als zuständiger Staat bestimmt wird (vgl. auch
Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO). Besitzt der Antragsteller ein gültiges Visum, so
ist der Mitgliedstaat, der das Visum erteilt hat, für die Prüfung des Antrags
auf internationalen Schutz zuständig (Art. 12 Abs. 2 Dublin-III-VO). Der
Umstand, dass das Visum aufgrund einer falschen oder missbräuchlich
verwendeten Identität oder nach Vorlage von gefälschten, falschen oder
ungültigen Dokumenten erteilt wurde, hindert nicht daran, dem Mitglied-
staat, der das Visum erteilt hat, die Zuständigkeit zuzuweisen (Art. 12
Abs. 5 Dublin-III-VO).
4.3 Erweist es sich als unmöglich, einen Antragsteller an den zunächst als
zuständig bestimmten Mitgliedstaat zu überstellen, da es wesentliche
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Gründe für die Annahme gibt, dass das Asylverfahren und die Aufnahme-
bedingungen für Antragsteller in diesem Mitgliedstaat systemisch
Schwachstellen aufweisen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder
entwürdigenden Behandlung im Sinne des Artikels 4 der EU-Grund-
rechtecharta mit sich bringen, so setzt der die Zuständigkeit prüfende Mit-
gliedstaat die Prüfung der in Kapitel III vorgesehenen Kriterien fort, um fest-
zustellen, ob ein anderer Mitgliedstaat als zuständig bestimmt werden kann
(Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO).
4.4 Die Zuständigkeit Spaniens zur Durchführung des Asyl- und Wegwei-
sungsverfahrens ist gestützt auf Art. 12 Abs. 2 Dublin-III-VO grundsätzlich
gegeben und wird vom Beschwerdeführer nicht bestritten.
5.
Wie die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat, ist Spanien Signatarstaat der
EMRK, des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und
andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder
Strafe (FoK, SR 0.105) und des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die
Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) sowie des Zusatzproto-
kolls der FK vom 31. Januar 1967 (SR 0.142.301) und kommt seinen dies-
bezüglichen völkerrechtlichen Verpflichtungen nach. Es darf davon ausge-
gangen werden, dieser Staat anerkenne und schütze die Rechte, die sich
für Schutzsuchende aus den Richtlinien des Europäischen Parlaments und
des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 zu gemeinsamen Verfahren für
die Zuerkennung und Aberkennung des internationalen Schutzes (sog.
Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU vom 26. Juni 2013 zur Festlegung
von Normen für die Aufnahme von Personen, die internationalen Schutz
beantragen (sog. Aufnahmerichtlinie) ergeben. Gemäss konstanter Recht-
sprechung des Bundesverwaltungsgerichts weist das Asylverfahren in
Spanien keine systemischen Schwachstellen im Sinne von Art. 3 Abs. 2
Dublin-III-VO auf (vgl. anstelle vieler Urteile des BVGer E-1691/2022 vom
12. April 2022 E. 4.2 und E-397/2022 vom 31. Januar 2022 E. 6.2). Auch
unter Berücksichtigung der Ausführungen in der Rechtsmitteleingabe zur
problematischen Unterbringungssituation von Asylsuchenden besteht
keine Veranlassung für eine Änderung der Rechtsprechung. Folglich ist die
Anwendung von Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO nicht gerechtfertigt.
6.
6.1 Die Vermutung, dass Spanien als Mitglied des Gemeinsamen Europä-
ischen Asylsystems und Vertragsstaat der vorstehend erwähnten völker-
rechtlichen Abkommen die Menschenrechte beachtet, kann im Einzelfall
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widerlegt werden. Die antragstellende Person hat dazu jedoch konkret dar-
zulegen beziehungsweise mindestens glaubhaft zu machen, dass eine ak-
tuelle und ernsthafte Gefahr einer Verletzung einer direkt anwendbaren
Norm des Völkerrechts droht (vgl. BVGE 2010/45 E. 7.4 f.). In diesem Zu-
sammenhang ist zu prüfen, ob allenfalls das Selbsteintrittsrecht nach
Art. 17 Abs. 1 erster Satz Dublin-III-VO (Art. 29a Abs. 3 AsylV 1) auszuüben
ist.
6.2 Der Beschwerdeführer hat kein konkretes und ernsthaftes Risiko dar-
getan, die spanischen Behörden würden sich weigern, ihn aufzunehmen
und seinen Antrag auf internationalen Schutz unter Einhaltung der Regeln
der Verfahrensrichtlinie zu prüfen. Wie erwähnt, bestehen keine Hinweise
darauf, dass Spanien seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen aus der
EMRK, der FoK und der FK sowie dem Zusatzprotokoll der FK nicht nach-
kommt. Dem Beschwerdeführer steht es nach erfolgter Überstellung nach
Spanien offen, dort um Asyl nachzusuchen und damit Zugang zu den asyl-
rechtlichen Aufnahmestrukturen zu erhalten.
6.3 Der Beschwerdeführer bringt vor, er sei gesundheitlich schwer ange-
schlagen. Seit einem Angriff des sogenannten (...) habe er fast kein (...)
mehr in den (...) und müsse ein (...). Diese Beschwerden und seine (...)
seien nie richtig behandelt worden. Zudem leide er an (...) sowie (...) und
sei auf psychologische Behandlung angewiesen. Die Vorinstanz wäre ver-
pflichtet gewesen, die Resultate weiterer medizinischer Abklärungen abzu-
warten.
6.4 Gemäss dem ärztlichen Kurzbericht des BAZ C._ vom 25. Juli
2022 leidet der Beschwerdeführer an einer (...) und seit sechs Jahren an
(...). Im Jahr (...) habe er eine (...) gehabt. In der Türkei sei er an einem
(...) operiert worden. Zur Abklärung der (...) erfolgte eine Überweisung an
die (...). Als Medikamente wurden ihm (...) und (...) verschrieben. Dem
Bericht des F._ vom 3. August 2022 lässt sich entnehmen, dass der
Beschwerdeführer auf dem (...) nicht (...) und auf dem (...) operiert worden
sei. Die (...) entspreche dem Alter. Als weiteres Prozedere wurden eine
(...)-Voruntersuchung und eine (...)-Operation ([...]) des (...) festgehalten.
6.5 Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers sind
zwar bedauerlich, aber nicht derart gravierend, dass gestützt auf Art. 3
EMRK von einer Überstellung nach Spanien abgesehen werden müsste
(vgl. dazu Urteil des EGMR Paposhvili gegen Belgien 13. Dezember 2016,
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Grosse Kammer, 41738/10, §§ 180–193 m.w.H.). Dass weitere medizini-
sche Untersuchungen schwerwiegende Gesundheitsbeeinträchtigungen
aufdecken könnten, welche im Sinne von Art. 3 EMRK einer Überstellung
entgegenstünden, ist aufgrund der Aktenlage nicht zu erwarten. Auf wei-
tere Abklärungen zum Gesundheitszustand kann daher verzichtet werden
(vgl. dazu BGE 136 I 229 E. 5.3; 134 I 140 E. 5.3). Im Übrigen verfügt Spa-
nien über eine ausreichende medizinische Infrastruktur und ist verpflichtet,
asylsuchenden Personen die erforderliche medizinische Versorgung zu-
gänglich zu machen und Personen mit besonderen Bedürfnissen die erfor-
derliche medizinische oder sonstige Hilfe (einschliesslich nötigenfalls einer
geeigneten psychologischen Betreuung) zu gewähren (vgl. Art. 19 Aufnah-
merichtlinie). Gemäss Angaben des Beschwerdeführers leidet er seit län-
gerem an gesundheitlichen Problemen und wurde am (...), an einem (...)
und am (...) operiert. Er substantiiert nicht, inwiefern die Behandlung dieser
Beschwerden in Spanien nicht fortgesetzt werden könnte, zumal keine Hin-
weise vorliegen, dass Spanien ihm eine adäquate medizinische Behand-
lung verweigern würde. Bezüglich der Behandlung allfälliger psychischer
Probleme kann er sich im Bedarfsfall an das zuständige medizinische
Fachpersonal wenden. Die geltend gemachten Beschwerden stehen einer
Überstellung nach Spanien somit nicht entgegen und könnten höchstens
die Reisefähigkeit tangieren, welche es im Zeitpunkt der tatsächlichen
Überstellung abzuklären gilt. Die schweizerischen Behörden, die mit dem
Vollzug der angefochtenen Verfügung beauftragt sind, werden den medizi-
nischen Umständen bei der Bestimmung der konkreten Modalitäten der
Überstellung des Beschwerdeführers Rechnung tragen und die spani-
schen Behörden vorgängig in geeigneter Weise über die spezifischen me-
dizinischen Umstände informieren (vgl. Art. 31 f. Dublin-III-VO). Bei dieser
Sachlage besteht kein Anlass für die Einholung individueller Garantien be-
treffend Unterbringung und nahtloser medizinischer Behandlung.
7.
Es droht somit keine Verletzung von Art. 3 EMRK, weshalb die Schweiz
nicht zum Selbsteintritt nach Art. 17 Abs. 1 Dublin-III-VO verpflichtet ist.
Auch humanitäre Gründe im Sinne von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 liegen nicht
vor. Anzufügen ist, dass die Dublin-III-VO den Schutzsuchenden kein
Recht einräumt, den ihren Antrag prüfenden Staat selber auszuwählen
(vgl. auch BVGE 2010/45 E. 8.3).
8.
Die Vorinstanz ist demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1
Bst. b AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten.
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Da der Beschwerdeführer nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts- oder
Niederlassungsbewilligung ist, wurde die Überstellung nach Spanien in An-
wendung von Art. 44 AsylG ebenfalls zu Recht angeordnet (Art. 32 Bst. a
AsylV 1).
9.
Nach dem Ausgeführten ist die Beschwerde abzuweisen und die Verfü-
gung der Vorinstanz zu bestätigen. Für eine Rückweisung der Sache an
die Vorinstanz besteht kein Anlass.
Mit dem vorliegenden Urteil sind die Gesuche um Gewährung der aufschie-
benden Wirkung und Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses
gegenstandslos geworden.
10.
10.1 Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ist
abzuweisen, da die Begehren – wie sich aus den vorstehenden Erwägun-
gen ergibt – als aussichtslos zu bezeichnen sind.
10.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwer-
deführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.–
festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die
Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]).
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