Decision ID: 84243779-af33-5180-8e3c-f9318d1608a6
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Die 1983 geborene S._ (im Folgenden: Gesuchstellerin bzw. Beschwerdeführerin), Staatsangehörige von Sri Lanka, beantragte am 30. November 2006 bei der Schweizerischen Botschaft in Colombo ein Visum für einen dreimonatigen Besuchsaufenthalt bei einem  Ehepaar, L._ (im Folgenden: Gastgeber) in Thun. Die Gastgeber waren schon zuvor, am 20. Oktober 2006 mit einem  an die Schweizerische Vertretung in Colombo gelangt. Darin hatten sie festgehalten, sie pflegten seit Jahren Kontakt zur  S. und wollten der Gesuchstellerin zu einem dreimonatigen  in der Schweiz verhelfen, um ihr das Gastland ihrer  näher zu bringen und ihr zu ermöglichen, sowohl die  Beziehungen zu vertiefen als auch eine nähere Bekanntschaft mit ihnen (den Gastgebern) aufbauen zu können. Die Schweizer  übermittelte das Gesuch in der Folge der Vorinstanz zum .
B. Mit Verfügung vom 5. Januar 2007 verweigerte die Vorinstanz die nachgesuchte Einreisebewilligung. Dies im Wesentlichen mit der , die anstandslose und fristgerechte Wiederausreise könne angesichts der wirtschaftlichen und soziokulturellen Lage im  sowie der persönlichen Verhältnisse der Gesuchstellerin (sie habe dort weder berufliche noch familiäre Verpflichtungen) nicht als  betrachtet werden.
C. Mit Rechtsmitteleingabe vom 15. Februar 2007 lässt die  beim Bundesverwaltungsgericht beantragen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und ihr sei die Einreise in die Schweiz für einen dreimonatigen Besuchsaufenthalt zu bewilligen. Zur Begründung macht sie im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, dass ihre Wiederausreise nach einem Besuchsaufenthalt nicht gesichert wäre. Sie habe gewichtige persönliche Gründe, wieder in ihre Heimat zurückzukehren. Diese bestünden zum Einen in  Verpflichtungen: Sie kümmere sich um ihren verwitweten 80- Vater, begleite ihn zu Arzt- und Spitalbesuchen und führe Kontakte mit Behörden, zumal sie als einziges Familienmitglied über gute  verfüge. Während des geplanten Besuchsaufenthalts
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in der Schweiz würden sich zwar zwei ebenfalls in Colombo lebende Geschwister um den Vater kümmern, für "Aussenkontakte" wären sie aber auf Dritthilfe angewiesen. Zum Andern verfolge sie in Sri Lanka berufliche Ziele, die sie nur dort realisieren könne. Sie befinde sich in Weiterbildung zur Erlangung des Berufsdiploms als Kosmetikerin. Gleichzeitig setze sie ihre Sprachausbildung in Englisch am American College in Colombo auf dem Diplomlevel III fort, um nach  Abschluss der Kurse nebst ihrer Tätigkeit als Kosmetikerin auch als Englischlehrerin an einer Sprachschule arbeiten zu können. Bereits heute sei sie wirtschaftlich unabhängig und in der Lage, ihren  selber zu bestreiten. Sie biete Bekannten kosmetische  an und erteile Englisch-Nachhilfekurse. Damit habe sie in Colombo sehr gute Perspektiven in wirtschaftlicher und beruflicher Hinsicht. Weiter lässt die Beschwerdeführerin vorbringen, es gehe ihr nicht nur um einen Besuch des befreundeten Gastgeberehepaares, sondern auch darum, ihre drei in der Schweiz lebenden Geschwister zu treffen und zu sehen, wie diese hier lebten. Sie selbst, aber auch die Gastgeber und die in der Schweiz lebenden Geschwister  für eine fristgerechte Wiederausreise. Die betreffenden  lebten alle schon seit langer Zeit (24, 17,5 und 9,5 Jahre) in der Schweiz, und es bestehe ein von Art. 8 der Konvention vom 4.  1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) "gedecktes Bedürfnis", das Familienleben zwischen den Geschwistern trotz der grossen räumlichen Distanz zu pflegen. Auf diese und auf weitere Vorbringen sowie die zusammen mit der  eingereichten Beweismittel wird, soweit , in den Erwägungen eingegangen.
D. In ihrer Vernehmlassung vom 18. April 2007 hält die Vorinstanz an der angefochtenen Verfügung fest und beantragt eine Abweisung der .
E. Mit Eingaben vom 27. Juni und 13. November 2007 lässt die  weitere Beweismittel einreichen und unter anderem ergänzen, dass sie mittlerweile als Selbständigerwerbende ein Beauty Centre betreibe, und zudem Kurse in Beauty Culture anbiete. Auf die Vorbringen und die eingereichten Beweismittel wird, soweit , in den Erwägungen eingegangen.
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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Verfügungen des Bundesamtes für Migration (BFM) betreffend  der Einreisebewilligung unterliegen der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht (Art. 31, Art. 32 sowie Art. 33 Bst. d des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).
1.1 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem  nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), soweit das  nichts anderes bestimmt. Das Urteil des  ist endgültig (Art. 1 Abs. 2 VGG i.V.m. Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Die Beschwerdeführerin ist gemäss Art. 48 VwVG zur Beschwerde legitimiert; auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 49 ff. VwVG).
2. Am 1. Januar 2008 traten das neue Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) sowie die dazugehörigen Ausführungsverordnungen in Kraft (u.a. die  vom 24. Oktober 2007 über das Einreise- und Visumverfahren [VEV, SR 142.204]). Gemäss Art. 126 Abs. 1 AuG bleibt auf Gesuche, die vor dem Inkraftreten des AuG eingereicht worden sind, das  Recht anwendbar. Die Beurteilung erfolgt somit noch nach dem  Recht. Einschlägig sind das Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (aANAG, BS 1 121, zum vollständigen Quellennachweis vgl. Ziff. I des Anhangs zum AuG) und die Verordnung vom 14. Januar 1998 über die Einreise und  von Ausländerinnen und Ausländern (aVEA, AS 1998 194, zum vollständigen Quellennachweis vgl. Art. 39 VEV).
3. Die Schweizerische Rechtsordnung gewährt grundsätzlich keinen  auf Bewilligung der Einreise. Der Entscheid darüber ist -  nachfolgend zu erörternder Hinderungsgründe - von der  in pflichtgemässer Ausübung ihres Ermessens zu fäl-
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len (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 aANAG, Art. 9 Abs. 1 aVEA, PETER UEBERSAX, Einreise und Anwesenheit, in: PETER UEBERSAX / PETER MÜNCH / THOMAS GEISER / MARTIN ARNOLD (Hrsg.), Ausländerrecht, Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen Recht, Privatrecht, Steuerrecht und  der Schweiz, Basel/Genf/München 2002, S. 143; URS BOLZ, Rechtsschutz im Ausländer- und Asylrecht, Basel und Frankfurt a.M. 1990, S. 29 mit weiteren Hinweisen; PHILIP GRANT, La protection de la vie familiale et de la vie privée en droit des étrangers, Basel usw. 2000, S. 24).
3.1 Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schweiz einen Pass und ein Visum, sofern sie nicht aufgrund  Regelung von diesem Erfordernis ausgenommen sind (Art. 1 bis 5 aVEA). Um ein Visum zu erhalten, müssen Ausländerinnen und  die in Artikel 1 Absatz 2 aVEA aufgeführten Voraussetzungen erfüllen. Sie haben unter anderem Gewähr für eine fristgerechte  zu bieten (Art. 1 Abs. 2 Bst. c aVEA).
4. Die Beschwerdeführerin bedarf aufgrund ihrer Nationalität zur Einreise in die Schweiz nebst dem Pass eines Visums. Die Vorinstanz  die Erteilung eines solchen Visums mit der Begründung, die  und fristgerechte Wiederausreise erscheine nicht als  gesichert.
4.1 Wenn es zu beurteilen gilt, ob das Kriterium der gesicherten  erfüllt ist, muss ein zukünftiges Verhalten beurteilt werden. Dazu lassen sich in der Regel keine Feststellungen, sondern lediglich Prognosen treffen. Dabei rechtfertigt es sich durchaus,  von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten oder Regionen mit  respektive wirtschaftlich vergleichsweise ungünstigen  zum vornherein mit Zurückhaltung zu begegnen, da die  Interessenlage in solchen Fällen häufig nicht mit dem Ziel und Zweck einer zeitlich befristeten Einreisebewilligung in Einklang steht.
4.2 Die Wirtschaft Sri Lankas ist 2007 real um 7,4 % gewachsen. Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 1350 USD, das Bruttoinlandprodukt (BIP) 27 Mrd. USD. Für 2008 wird erneut ein hohes Wirtschaftswachstum von über 6 % erwartet. Ein Problem für die weitere wirtschaftliche  ist zunehmend die Inflation, die 2007 mit einer Jahresrate von deutlich über 15 % nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Arbeitslosigkeit beträgt seit längerer Zeit ungefähr 7 %. Die wirt-
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schaftliche Entwicklung Sri Lankas weist allerdings grosse regionale Unterschiede auf. Wirtschaftliches Zentrum ist die Region rund um , die fast die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung erbringt. Die grundsätzlich ermutigenden wirtschaftlichen Entwicklungen  solchermassen nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass nach wie vor breite Bevölkerungsschichten von vergleichsweise schwierigen ökonomischen und sozialen Lebensbedingungen  sind. Darüber hinaus hat sich die Sicherheitslage im ganzen Land seit Anfang 2006 wieder verschlechtert, nachdem erneut Kämpfe  dem Militär und der Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) ausgebrochen sind. Davon besonders betroffen sind der Osten und Norden Sri Lankas, Anschläge kommen jedoch auch in der Hauptstadt Colombo vor. Zudem hat die Regierung am 3. Januar 2008 das  mit der LTTE offiziell per 16. Januar 2008 ; seither haben die Gefechte im Norden des Landes  und das politische Klima ist sehr gespannt (Quellen: Länder- und Reiseinformationen auf der Webseite des Auswärtigen Amtes, <http:// www.auswaertiges-amt.de>, Stand: Januar 2008; Reisehinweise auf der Webseite des Eidgenössischen Departements für Auswärtige  [EDA], <http://www.eda.admin.ch>, Stand: 22. Februar 2008; vgl. auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts E-2775/2007 vom 14. Februar 2008 E. 7.2-7.5).
5. Bei der Risikoanalyse sind allerdings nicht nur solch allgemeine  und Erfahrungen, sondern auch sämtliche Gesichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. Obliegt einer  oder einem Gesuchsteller im Heimatland beispielsweise eine  berufliche, gesellschaftliche oder familiäre Verantwortung, kann dieser Umstand durchaus die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise begünstigen. Umgekehrt muss bei Antragstellerinnen und Antragstellern, die in ihrer Heimat keine besonderen  haben, das Risiko für ein fremdenpolizeilich nicht regelkonformes Verhalten (nach bewilligter Einreise zu einem Besuchsaufenthalt) hoch eingeschätzt werden.
5.1 Bei der Beschwerdeführerin handelt es sich um eine beinahe , ledige und kinderlose Frau. Gemäss ihrer eigenen Darstellung lebt sie mit ihrem verwitweten Vater zusammen in einem  Haushalt. Der Vater sei auf ihre Hilfe angewiesen, sie pflege und begleite ihn, wenn er einen Termin beim Arzt oder im Spital habe. In
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Colombo lebten noch zwei Geschwister der Beschwerdeführerin, die sich während deren Abwesenheit um den Vater kümmern würden.  Schilderungen lassen durchaus familiäre Bindungen erkennen. Dass die Hilfestellung jedoch mittel- oder langfristig nur von der  erbracht werden könnte, kann aus ihnen nicht  werden. Immerhin ist nicht bekannt, wie intensiv die  ist, die der Vater braucht. Die Möglichkeit einer Übernahme der Aufgaben durch die Geschwister wird von der Beschwerdeführerin nur gerade insoweit eingeschränkt, als diese keine genügenden  hätten. Schliesslich fällt in diesem Zusammenhang auch auf, dass die Beschwerdeführerin die Reise nicht etwa für Tage oder Wochen, sondern für volle drei Monate plant.
5.2 In wirtschaftlicher und beruflicher Hinsicht wird geltend gemacht, dass die Beschwerdeführerin als Selbständigerwerbende in der Lage sei, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Gemäss den  in der Eingabe vom 13. November 2007 und den gleichzeitig eingereichten Beweismitteln ist die Beschwerdeführerin seit Ende  2007 Inhaberin des "Ranjitha Beauty Centre". Anhand der Akten fällt auf, dass die Geschäftsadresse "33/1 Waidya Road, Dehiwala" gleichzeitig auch die Privatadresse der Beschwerdeführerin ist.  Verdienst die Beschwerdeführerin mit ihrer selbständigen  erzielt und in welchen wirtschaftlichen Verhältnissen sie lebt, ist nicht bekannt. Wie es sich damit verhält, kann aber letztlich  gelassen werden; denn allein aus dem Umstand, dass die  einer Erwerbstätigkeit nachgeht, kann noch nicht auf Verhältnisse geschlossen werden, die den Gedanken an eine  gar nicht aufkommen liessen. Dies vor allem in Anbetracht der , dass der Betrieb der Beschwerdeführerin noch nicht lange  und vor dem Hintergrund der sich verschlechternden ; einer Entwicklung, die wiederum Auswirkungen auf die  haben wird. Schliesslich bleibt anzumerken, dass  der Art, wie sie die Beschwerdeführerin absolviert hat,  deren Auffassung durchaus auch ausserhalb ihrer Heimat  Perspektiven eröffnen können.
5.3 Vorliegend kommt hinzu, dass die Beschwerdeführerin auch in der Schweiz enge familiäre Bindungen hat, da drei ihrer Geschwister hier leben. An der Pflege der familiären Kontakte zu den hier ansässigen Geschwistern liegt ihr offenbar viel, hat sie doch bereits im Jahre 2005 erfolglos ein Visum zwecks Besuchs ihres hier lebenden Bruders be-
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antragt. Aus den zusammen mit der Beschwerde eingereichten  ergibt sich, dass der Bruder der Beschwerdeführerin 47 Jahr alt und mittlerweile Schweizer Bürger ist. Eine hier lebende Schwester ist im Besitze der Niederlassungsbewilligung. Sie ist verheiratet und 44 Jahre alt. Die dritte Schwester, die in der Schweiz lebt, ist 39-jährig und seit kurzem im Besitze einer Aufenthaltsbewilligung, dies nachdem sie sich zuvor während mehrerer Jahre als Asylbewerberin hier  hatte. Alle drei in der Schweiz lebenden Geschwister sind  älter als die Beschwerdeführerin und könnten somit insofern eine gewisse Vorbildsfunktion haben, als sie ihre Heimat verlassen und sich erfolgreich in einem anderen Land, in der Schweiz, integriert haben. Unter diesen Umständen kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch die Beschwerdeführerin versucht sein könnte, diesen Weg zu beschreiten.
5.4 Vor dem aufgezeigten persönlichen und allgemeinen Hintergrund durfte die Vorinstanz demnach davon ausgehen, dass keine  Gewähr für eine fristgerechte und anstandslose  der Beschwerdeführerin nach einem Besuchsaufenthalt besteht. An dieser Beurteilung vermag die in der Beschwerde erwähnte  der Gastgeber nichts zu ändern. Als Gastgeber können sie zwar für gewisse finanzielle Risiken im Zusammenhang mit dem geplanten Besuchsaufenthalt, nicht aber für ein bestimmtes Verhalten ihres  garantieren. Auch der Hinweis in der Beschwerde, wonach im  1994 die mittlerweile verstorbene Mutter der Beschwerdeführerin ihre in der Schweiz lebenden Kinder besucht habe und fristgerecht in ihre Heimat zurückgekehrt sei, vermag zu keiner anderen Beurteilung zu führen. Es liegt auf der Hand, dass die damalige Situation der  wohl kaum mit der aktuellen Situation der Beschwerdeführerin  werden kann.
5.5 Soweit die Beschwerdeführerin ausführt, das Interesse der in der Schweiz lebenden Geschwister an der Pflege einer familiären  zu ihr sei durch Artikel 8 EMRK abgestützt, bleibt Folgendes : Besagte Norm garantiert das Recht auf Familienleben. Sie verleiht jedoch keinen Anspruch auf Verwirklichung von Familienleben in einem bestimmten Staat. Zu Recht wird vorliegend nicht geltend , die Wahrnehmung familiärer Kontakte sei in zumutbarer Weise nur durch einen Besuch der Beschwerdeführerin in der Schweiz zu verwirklichen. Besondere Ansprüche auf eine Einreise kann die Be-
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schwerdeführerin demnach aus der von ihr angerufenen Norm nicht ableiten.
6. Aus vorstehenden Erwägungen folgt, dass die angefochtene Verfügung im Lichte von Art. 49 VwVG nicht zu beanstanden ist. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.
7. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens wird die unterliegende  kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die  sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und  vor dem Bundesverwaltungsgericht [SR 173.320.2]).
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