Decision ID: 4a788987-2eaa-597a-93c4-17121e1e8685
Year: 2006
Language: de
Court: SG_VG
Chamber: SG_VG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ A.R., geboren 1975, ist Staatsangehöriger von Serbien und Montenegro. Er reiste
im Dezember 2000 zu einem Besuchsaufenthalt in die Schweiz ein und heiratete am
23. Februar 2001 in Kaltbrunn seine niedergelassene Landsfrau R.J.,worauf er eine
Aufenthaltsbewilligung erhielt. Am 26. Juni 2002 wurde der Sohn Nemanja geboren.
Am 13. Oktober 2004 reichte die Ehefrau beim Kreisgerichtspräsidenten Gaster-See
ein Eheschutzbegehren ein. In der Folge widerrief das Ausländeramt mit Verfügung
vom 22. Oktober 2004 die Aufenthaltsbewilligung mit der Begründung, die Eheleute
lebten getrennt.
B./ Gegen die Verfügung des Ausländeramts erhob A.R. Rekurs beim Justiz- und
Polizeidepartement.
Am 24. Dezember 2004 zog die Ehefrau das Eheschutzbegehren zurück. Am 13. April
2005 stellte sie erneut ein Gesuch um Erlass von Eheschutzmassnahmen.
Mit Entscheid vom 6. Juni 2005 stellte der Präsident des Kreisgerichts Gaster-See
unter anderem fest, dass die Ehegatten seit 2. August 2004 getrennt lebten und die
Mutter die elterliche Obhut über den Sohn übernehme. Es wurde ein Besuchsrecht von
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drei Stunden pro Woche für den Vater angeordnet. Ausserdem wurden die vereinbarten
Unterhaltszahlungen genehmigt.
Mit Entscheid vom 27. Februar 2006 wies das Justiz- und Polizeidepartement den
Rekurs von A.R. ab.
C./ Mit Eingaben seiner Rechtsvertreterin vom 14. März und 13. April 2006 erhob A.R.
Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, der Rekursentscheid vom 27.
Februar 2006 und die Verfügung des Ausländeramts vom 22. Oktober 2004 seien
aufzuheben und es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, unter Kosten- und
Entschädigungsfolge. Zur Begründung wird im wesentlichen geltend gemacht, der
Beschwerdeführer pflege einen sehr engen Kontakt zu seinem Sohn, der im Besitz der
Niederlassungsbewilligung sei. Es liege sowohl in wirtschaftlicher als auch in affektiver
Hinsicht eine besonders enge Beziehung vor. Ein Widerruf der Aufenthaltsbewilligung
stelle daher einen unzulässigen Eingriff in das durch Art. 8 EMRK geschützte Recht auf
Familienleben dar. Auf die weiteren Ausführungen in der Beschwerde wird, soweit
wesentlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
Die Vorinstanz beantragt in ihrer Vernehmlassung vom 2. Mai 2006 die Abweisung der
Beschwerde.

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1./ Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Der
Beschwerdeführer ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeschrift vom 14. März 2006 und
deren Ergänzung vom 13. April 2006 erfüllen zeitlich, formal und inhaltlich die
gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48
Abs. 1 und 2 VRP). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2./ Gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der
Ausländer (SR 142.20, abgekürzt ANAG) entscheidet die Behörde im Rahmen der
gesetzlichen Vorschriften und der Verträge mit dem Ausland nach freiem Ermessen
über die Bewilligung von Aufenthalt oder Niederlassung.
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a) Ein Ausländer hat nach Art. 4 ANAG grundsätzlich keinen Rechtsanspruch auf
Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Eine Ausnahme besteht unter anderem dann,
wenn er mit einer Niedergelassenen verheiratet ist. Der Ehegatte einer
niedergelassenen Ausländerin hat nach Art. 17 Abs. 2 ANAG Anspruch auf Erteilung
und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, solange die Ehegatten
zusammenwohnen.
Nachdem die Ehegatten seit August 2004 getrennt leben, hat der Beschwerdeführer
keinen auf Art. 17 Abs. 2 ANAG beruhenden Anspruch auf Erteilung einer
Aufenthaltsbewilligung mehr.
b) Der Beschwerdeführer macht geltend, der Widerruf der Aufenthaltsbewilligung
verletze seine Ansprüche aus Art. 8 EMRK.
Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV gewährleisten das Recht auf Achtung des
Privat- und Familienlebens. Darauf kann sich im Rahmen eines ausländerrechtlichen
Bewilligungsverfahrens berufen, wer nahe Verwandte mit einem gefestigten
Anwesenheitsrecht in der Schweiz hat. Dies trifft zu, wenn die verwandte Person das
Schweizer Bürgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung besitzt oder über eine
Aufenthaltsbewilligung verfügt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch
beruht (vgl. statt vieler BGE 130 II 285). Soweit eine familiäre Beziehung tatsächlich
gelebt wird und intakt ist, wird das der zuständigen Behörde grundsätzlich eingeräumte
freie Ermessen beschränkt (vgl. BGE 129 II 218 f.).
Der Anspruch auf Achtung des Familienlebens nach Art. 8 Ziff. 1 EMRK ist nicht
absolut. Er verpflichtet die Behörden nicht in jedem Fall, eine Aufenthaltsbewilligung zu
erteilen (BGE 126 II 342). Nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK ist ein Eingriff in das in Ziff. 1
geschützte Rechtsgut dann zulässig, wenn er gesetzlich vorgesehen und in einer
demokratischen Gesellschaft notwendig ist für die nationale oder öffentliche Sicherheit,
für das wirtschaftliche Wohl des Landes, zur Aufrechterhaltung der Ordnung, zur
Verhütung von Straftaten, zum Schutz der Gesundheit oder der Moral oder zum Schutz
der Rechte und Freiheiten anderer. Die EMRK verlangt somit ein Abwägen der sich
gegenüberstehenden privaten Interessen an der Erteilung der Bewilligung und dem
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öffentlichen Interesse an deren Verweigerung, wobei die öffentlichen Interessen an der
Verweigerung in dem Sinn
überwiegen müssen, dass sich der Eingriff als notwendig erweist (BGE 122 II 6 mit
Hinweis). Bei der Interessenabwägung sind die gesamten persönlichen Verhältnisse
des Ausländers zu würdigen, namentlich die Dauer des Aufenthalts, die Integration in
der Schweiz, die verbleibende Beziehung zum Heimatstaat und straf- oder
fremdenpolizeilich verpöntes Verhalten (vgl. Haefliger/Schürmann, Die Europäische
Menschenrechtskonvention und die Schweiz, 2. Aufl., Bern 1999, S. 263; VerwGE vom
16. März 2004 i.S. A.L. und vom 23. Januar 2004 i.S. A.G. mit Hinweis auf VerwGE vom
22. Januar 2002 i.S. N.O.).
Abzuwägen ist auch das öffentliche Interesse, dass Ausländer, bei denen nach kurzem
Aufenthalt in der Schweiz die ursprünglichen familiären Voraussetzungen für die
Erteilung der Aufenthaltsbewilligung wegfallen, die Schweiz wieder verlassen (VerwGE
B 2004/163 vom 25. Januar 2005 i.S. D.H. und B 2003/154 vom 16. März 2004 i.S.
H.J., in: www.gerichte.sg.ch). Die Verordnung des Bundesrates über die Begrenzung
der Zahl der Ausländer (SR 823.21, abgekürzt BVO) bezweckt nach Art. 1 lit. a ein
ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Bestand der schweizerischen und der
ausländischen Wohnbevölkerung. Wie der Name der Verordnung zum Ausdruck bringt,
verlangt dies angesichts des ständigen Ansteigens des Anteils der ausländischen
Wohnbevölkerung eine restriktive Praxis bei der Erteilung von
Aufenthaltsbewilligungen. Die Schweiz verfolgt in Bezug auf Niederlassung und
Aufenthalt von Ausländern eine restriktive Politik, dies namentlich für die Schaffung
günstiger Rahmenbedingungen für die Eingliederung der in der Schweiz ansässigen
Ausländer und der Verbesserung der Arbeitsmarktstruktur sowie einer möglichst
ausgeglichenen Beschäftigung (vgl. Art. 16 ANAG sowie Art. 1 BVO). Diese
gesetzgeberischen Ziele sind im Lichte von Art. 8 Ziff. 2 EMRK legitim (vgl. BGE 120 Ib
24 f.).
Im Verhältnis zwischen Eltern und leiblichen Kindern ist ein eigentliches
Zusammenleben nicht ohne weiteres unentbehrlich für das Bestehen eines
Familienlebens im Sinn von Art. 8 EMRK. Eine intakte und gelebte familiäre Beziehung
wird schon dann angenommen, wenn ein regelmässiger Kontakt besteht (BGE 120 Ib
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3, 119 Ib 84). Der nicht sorgeberechtigte Ausländer kann die familiäre Beziehung zu
seinem Kind nur in einem beschränkten Rahmen, nämlich durch Ausübung des ihm
eingeräumten Besuchsrechts, leben. Hierzu ist indessen nicht unabdingbar, dass er
dauernd im gleichen Land wie die Kinder lebt und dort über eine
Anwesenheitsberechtigung verfügt. Ein Besuchsrecht gegenüber einem in der Schweiz
fest anwesenheitsberechtigten Kind verschafft dem ausländischen Elternteil daher im
allgemeinen noch keinen Anspruch auf dauernde Anwesenheit; den Anforderungen von
Art. 8 EMRK ist Genüge getan, wenn das Besuchsrecht im Rahmen von
Kurzaufenthalten vom Ausland her ausgeübt werden kann, wobei allerdings dessen
Modalitäten entsprechend aus- bzw. umzugestalten sind. In ausländerrechtlicher
Hinsicht hat das Bundesgericht daraus die Konsequenz gezogen, dass die
Aufenthaltsbewilligung nur dann erteilt oder erneuert werden muss, wenn einerseits
zwischen dem Ausländer und dessen in der Schweiz ansässigen Kindern in
wirtschaftlicher und affektiver Hinsicht eine besonders enge Beziehung besteht, die
sich wegen der Distanz zwischen der Schweiz und dem Land, in das der Ausländer bei
Verweigerung der Bewilligung auszureisen hätte, praktisch nicht aufrechterhalten
liesse, und wenn andererseits das Verhalten des Ausländers weitgehend tadellos ist
(Urteil 2A.119/2004 vom 5. März 2004, Urteil 2A.563/2002 vom 23. Mai 2003, BGE 120
Ib 4 ff. und 24 ff.).
c) Fest steht, dass der Sohn des Beschwerdeführers
über eine Niederlassungsbewilligung verfügt bzw. in die Niederlassungsbewilligung
seiner Mutter einbezogen ist. Er lebt gemäss dem Entscheid des
Kreisgerichtspräsidenten Gaster-See vom 6. Juni 2005 unter der elterlichen Obhut der
Mutter. Der Beschwerdeführer ist berechtigt, seinen Sohn einmal wöchentlich während
drei Stunden in der Wohnung der Mutter und in deren Anwesenheit zu besuchen. Von
einer besonders intensiven affektiven und wirtschaftlichen Beziehung des
Beschwerdeführers zu seinem Sohn kann unter diesen Umständen nicht gesprochen
werden. Auch ist nicht ersichtlich, inwiefern der Beschwerdeführer für den Sohn, der
mit seiner Mutter zusammen bei deren Eltern lebt, eine enge Bezugsperson sein kann,
die ihn unterstützen und begleiten kann, wenn er lediglich ein Besuchsrecht von drei
Stunden pro Woche hat, welches vom Eheschutzrichter nur unter der Voraussetzung
der Anwesenheit der Mutter gewährt wurde. Sein Einwand, er habe sich vorderhand
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mit einem lediglich geringen Besuchsrecht einverstanden erklärt, da er befürchtet habe,
dass er sonst seinen Sohn gar nicht sehen könne, ist nicht nachvollziehbar. Der
Beschwerdeführer war im Eheschutzverfahren anwaltlich vertreten. Inwiefern bei einem
korrekten Verhalten gegenüber der Ehefrau und dem Kind Anlass zu Befürchtungen
bestand, der Eheschutzrichter könnte ein Besuchsrecht verweigern, ist nicht einsichtig.
Fest steht immerhin, dass bislang bei der Ausübung des Besuchsrechts die Hilfe eines
Beistands nicht in Anspruch genommen wurde, was zeigt, dass der Beschwerdeführer
sein Besuchsrecht entsprechend der getroffenen Vereinbarung ausübt.
Im übrigen steht fest, dass der Beschwerdeführer die gerichtlich festgelegten
Unterhaltsbeiträge für seinen Sohn nur schleppend bzw. unvollständig bezahlte. Ende
Januar 2006 waren noch Fr. 1'490.-- ausstehend. Belege über die Erfüllung der
zugesicherten vollständigen Zahlung wurden im Beschwerdeverfahren nicht
eingereicht.
Inwiefern die Krankheit der Ehefrau hinsichtlich der Beziehung des Beschwerdeführers
zu seinem Sohn von Bedeutung sein soll, ist aufgrund der Akten nicht ersichtlich. Es
kann daher keine Rede davon sein, dass die Vorinstanz willkürlich gehandelt hat, als
sie diesen Umstand in ihrem Entscheid nicht erwähnte. Die Vorinstanz hat aufgrund der
vorstehenden Erwägungen das Vorliegen einer besonders intensiven affektiven und
wirtschaftlichen Beziehung zum Kind zu Recht verneint. Das Besuchsrecht kann vom
Beschwerdeführer auch von seinem Heimatstaat aus ausgeübt werden. Seine
Behauptung, Visumanträge für Besuchsaufenthalte von Personen aus Serbien und
Montenegro würden regelmässig abgewiesen, ist durch nichts belegt. Der
Beschwerdeführer erhielt übrigens selbst ein Besuchervisum als Staatsangehöriger von
Serbien und Montenegro.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz eine Verletzung von Art. 8 Ziff. 1
EMRK zu Recht verneint hat.
d) Der Entscheid über den Widerruf bzw. die Verweigerung der Verlängerung der
Aufenthaltsbewilligung nach dem Wegfall der familiären Voraussetzungen zu deren
Erteilung lag demnach im Ermessen des Ausländeramts. Nach dessen Praxis wird die
Aufenthaltsbewilligung in gewissen Fällen zwar auch nach der Auflösung der Ehe bzw.
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der ehelichen Gemeinschaft verlängert. Als massgebend werden nach den Weisungen
des Bundesamts für Migration (Ziff. 654) unter anderem die Dauer der Anwesenheit in
der Schweiz, insbesondere wenn Kinder vorhanden sind, die berufliche Situation, die
Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage sowie das Verhalten und der Integrationsgrad
betrachtet. Zu berücksichtigen sind auch die Umstände, die zur Auflösung der
ehelichen Gemeinschaft geführt haben. Nach der ständigen Praxis des Ausländeramts
wird bei einer Dauer der ehelichen Gemeinschaft von fünf Jahren und mehr in der
Regel eine Jahresaufenthaltsbewilligung nicht mehr widerrufen (ABl 2001 S. 32).
Der Beschwerdeführer lebt seit Dezember 2000 in der Schweiz. Die eheliche
Gemeinschaft dauerte lediglich rund dreieinhalb Jahre. Der Beschwerdeführer hat die
gesamte Kindheit und Jugend in seinem Herkunftsstaat Serbien und Montenegro
verbracht. Es sind bei einer Rückkehr des Beschwerdeführers keine
überdurchschnittlichen Schwierigkeiten ersichtlich, welche eine Rückkehr als
unzumutbar erscheinen lassen, zumal seine Eltern und Geschwister dort leben und er
selbst am 20. Oktober 2005 ein Rückreisevisum zwecks Ferienaufenthalts im
Heimatstaat beantragte.
Unbestritten ist, dass sich der Beschwerdeführer im wesentlichen klaglos verhielt.
Seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Kind ist er allerdings wie erwähnt
nur unvollständig nachgekommen. Fest steht im weiteren, dass er sich als
Arbeitnehmer bewährt hat und seine Tätigkeit als Spitex-Angestellter vom Arbeitgeber
und von den Patienten geschätzt wird. Selbst wenn sein Arbeitgeber einen Ersatz nur
mit gewissen Schwierigkeiten finden kann, vermag dies in wirtschaftlicher bzw.
arbeitsmarktlicher Hinsicht eine Verlängerung der Bewilligung nicht zu rechtfertigen.
Aufgrund der kurzen Aufenthaltsdauer in der Schweiz ist trotz des weitgehend
klaglosen Verhaltens und der Erschwerung der Ausübung des Besuchsrechts
gegenüber dem Kind im Widerruf bzw. in der Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung
kein Missbrauch bzw. keine Ueberschreitung des Ermessens zu erblicken. Folglich ist
die Beschwerde als unbegründet abzuweisen.
3./ Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die amtlichen Kosten dem
Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr.
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2'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 des Gerichtskostentarifs, sGS 941.12). Sie ist mit
dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- zu verrechnen.
Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen (Art. 98bis VRP).