Decision ID: 2f01d063-58c1-4cea-95e7-8e210e37bd21
Year: 2022
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
Mit Verfügung vom 13. Januar 2021 hiess das SEM das Asylgesuch von
B._ – der Mutter des Beschwerdeführers – gut, stellte ihre Flücht-
lingseigenschaft fest und gewährte ihr Asyl in der Schweiz.
B.
Mit Eingabe vom 11. April 2022 stellte B._ beim SEM ein Gesuch
um Einreisebewilligung und Familienzusammenführung zugunsten des Be-
schwerdeführers – ihres volljährigen Sohnes.
C.
Mit Verfügung vom 9. Juni 2022 lehnte das SEM das Gesuch um Einreise-
bewilligung und um Familienzusammenführung ab.
D.
Mittels Eingabe seines Rechtsvertreters vom 4. Juli 2022 erhob der Be-
schwerdeführer Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht und bean-
tragte, die vorinstanzliche Verfügung sei aufzuheben und das SEM sei an-
zuweisen, die Familienzusammenführung zu bewilligen; eventualiter sei
die Sache zur Durchführung eines ordentlichen Asylverfahrens an die Vor-
instanz zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht beantragte er, der Be-
schwerde sei die aufschiebende Wirkung zu gewähren und es sei von ei-
nem Vollzug der Wegweisung bis zum Ausgang des Verfahrens abzuse-
hen. Gleichzeitig ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Rechts-
pflege und um Verzicht auf Erhebung eines Kostenvorschusses.
Zur Untermauerung seiner Vorbringen reichte er ein Schreiben von
Dr. med. C._, D._, vom (...) 2022, medizinische Unterlagen
aus Kolumbien, eine Kopie der Registrierung als geistig beeinträchtigte
Person beim kolumbianischen Gesundheitsministerium, eine Kopie der Be-
stätigung des kolumbianischen Gesundheitsministeriums betreffend die
Obhut durch seine Mutter und eine Kopie des Asylentscheids seiner Mutter
ein.
E.
Mit Schreiben vom 6. Juli 2022 bestätigte das Bundesverwaltungsgericht
den Eingang der Beschwerde. Gleichentags lagen dem Bundesverwal-
tungsgericht die vorinstanzlichen Akten in elektronischer Form vor (vgl.
Art. 109 Abs. 6 AsylG).
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F.
Mit Verfügung vom 11. Juli 2022 stellte die Instruktionsrichterin fest, sie
gehe aufgrund der Akten davon aus, dass der Beschwerdeführer zum Zeit-
punkt des Erlasses der vorinstanzlichen Verfügung nicht in der Schweiz
anwesend gewesen sei. Die Beschwerdeanträge sowie der ärztliche Be-
richt vom 28. Juni 2022 von Dr. med. C._, D._ (Beschwer-
deschrift, Beilage 4), deuteten jedoch darauf hin, dass er sich inzwischen
in der Schweiz aufhalte. Sie lud die Vorinstanz zur Vernehmlassung ein.
G.
In seiner Vernehmlassung vom 14. Juli 2022 hielt das SEM an seiner Ver-
fügung fest. Ergänzend führte es an, es stehe dem Beschwerdeführer frei,
selbstständig ein Asylgesuch zu stellen oder sich für die Erteilung einer
ausländerrechtlichen Bewilligung an den Wohnsitzkanton seiner Mutter zu
wenden.
H.
Mit Verfügung vom 22. Juli 2022 räumte die Instruktionsrichterin dem Be-
schwerdeführer Gelegenheit ein, eine Replik und entsprechende Beweis-
mittel einzureichen.
I.
Mit Eingabe vom 4. August 2022 teilte der Beschwerdeführer mit, er be-
finde sich – trotz Ablehnung der Einreisebewilligung – bereits in der
Schweiz. Gleichzeitig ersuchte er um Gewährung einer Fristerstreckung für
die Einreichung seiner Replik.
J.
In seiner Replik vom 19. August 2022 hielt der Beschwerdeführer an sei-
nen Beschwerdevorbringen fest. Ergänzend führte er an, dass sich eine
Familienzusammenführung aufgrund seiner Vulnerabilität aufdränge. Zur
Stützung seiner Vorbringen reichte er eine E-Mail mit drei Links, eine von
ihm selbst verfasste Zeichnung einer Verfolgungssituation und eine Kopie
eines Antrags um Personenschutz in Kolumbien ein.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den
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Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver-
waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne
von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher
zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entschei-
det auf dem Gebiet des Asyls endgültig, ausser bei Vorliegen eines Auslie-
ferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Per-
son Schutz sucht (Art. 105 AsylG [SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG).
Eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG liegt nicht
vor, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet.
1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG und dem VGG, soweit das
AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG).
1.3 Partei des Beschwerdeverfahrens kann nur sein, wer partei- und pro-
zessfähig ist. Die Prozessfähigkeit stellt das prozessuale Gegenstück der
materiell-rechtlichen Handlungsfähigkeit dar und ist grundsätzlich an die
gleichen Voraussetzungen wie Letztere geknüpft (Art. 12 ff. ZGB). Sie setzt
demnach Volljährigkeit und Urteilsfähigkeit voraus (Art. 13 ZGB). Volljährig
ist, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat (Art. 14 ZGB); urteilsfähig ist jede
Person, der es nicht wegen ihres Kindesalters oder infolge anderer Um-
stände an der Fähigkeit mangelt, vernunftgemäss zu handeln (Art. 16
ZGB). Die Volljährigkeit ist vorliegend unbestritten, jedoch enthält die Be-
schwerde Hinweise auf geistige Einschränkungen des Beschwerdeführers.
Da die Urteilsfähigkeit vermutet wird, und gemäss den Akten keine konkre-
ten Anhaltspunkte gegen die Annahme seiner Urteilsfähigkeit in Bezug auf
den Gegenstand des vorliegenden Verfahrens – Gesuch um Schutz und
Asyl in der Schweiz – sprechen, ist vorerst von der Urteilsfähigkeit des Be-
schwerdeführers auszugehen. Der Beschwerdeführer ist somit partei- und
prozessfähig.
1.4 Weiter muss der Beschwerdeführer am vorinstanzlichen Verfahren teil-
genommen haben oder keine Möglichkeit zur Teilnahme gehabt haben
(Art. 48 Abs. 1 Bst. a VwVG). Im vorinstanzlichen Verfahren wurde das Ge-
such um Familienzusammenführung einzig im Namen der Mutter des Be-
schwerdeführers gestellt und auch nur von ihr unterzeichnet; der Be-
schwerdeführer selbst hat am vorinstanzlichen Verfahren somit nicht teil-
genommen. Das Gericht stellt jedoch fest, dass der Beschwerdeführer auf-
grund seines damaligen Aufenthalts in seinem Heimatstaat, der bisher un-
geklärten dortigen Betreuungssituation und seiner geistigen und körperli-
chen Beeinträchtigungen nicht in der Lage gewesen sein dürfte, am vor-
instanzlichen Verfahren teilzunehmen. Angesichts des Umstandes, dass er
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inzwischen Kolumbien verlassen und in die Schweiz gereist ist, geht das
Gericht davon aus, dass er – aufgrund der Beschwerdeerhebung in seinem
Namen und demjenigen seiner Mutter – der Gesuchseinreichung zumin-
dest konkludent zugestimmt hat.
1.5 Da er durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein
schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-
rung hat und die Beschwerde auch frist- und formgerecht eingereicht
wurde, ist – unter Vorbehalt der nachfolgenden Erwägungen – darauf ein-
zutreten (Art. 105 und Art. 108 Abs. 6 AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52
Abs. 1 VwVG).
2.
Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen
richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Aus-
länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5).
3.
3.1 Auf das prozessuale Beschwerdebegehren, der Beschwerde sei die
aufschiebende Wirkung zu gewähren und vom Vollzug der Wegweisung
sei bis zum Ausgang des Verfahrens abzusehen, ist angesichts der auf-
schiebenden Wirkung von Gesetzes wegen nicht einzutreten (Art. 55
Abs. 1 VwVG).
3.2 In der Beschwerde werden sowohl die Ablehnung der Einreisebewilli-
gung (Art. 51 Abs. 4 AsylG) als auch die Ablehnung der Familienzusam-
menführung gerügt. Die materiellen Rechtsbegehren sowie die Beschwer-
debegründung des Hauptantrags beziehen sich aber einzig auf die Ableh-
nung der Familienzusammenführung im Sinne von Art. 51 Abs. 1 AsylG.
Die Dispositivziffer 1 der vorinstanzlichen Verfügung ist somit mangels An-
fechtung in Rechtskraft erwachsen; ohnehin ist der Beschwerdeführer in-
zwischen selbständig in die Schweiz eingereist.
3.3 Betreffend den Eventualantrag, die Sache sei zur Durchführung eines
ordentlichen Asylverfahrens an die Vorinstanz zurückzuweisen, stellt das
Gericht Folgendes fest: Im vorinstanzlichen Verfahren machte die Mutter
des Beschwerdeführers in ihrem Namen zur Begründung des Gesuchs um
Einbezug in ihre Flüchtlingseigenschaft geltend, auch ihr Sohn – der Be-
schwerdeführer – sei in Kolumbien aufgrund ihrer politischen Vergangen-
heit Verfolgungshandlungen ausgesetzt gewesen. Dies dürfte den Voraus-
setzungen an den weiten Verfolgungsbegriff im Sinne von Art. 18 AsylG
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zwar grundsätzlich genügen (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der
Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 22 E. 6b), je-
doch handelt es sich bei der Stellung eines Asylgesuchs um ein relativ
höchstpersönliches Recht, welches grundsätzlich vertretungsfeindlich ist
(vgl. EMARK 1996 Nr. 5 E. 4b). Vorliegend hätte der Beschwerdeführer –
aufgrund seiner vermutungsweise bisher anzunehmenden Urteilsfähigkeit
und der relativ höchstpersönlichen Natur des betroffenen Rechts – bei den
schweizerischen Asylbehörden nach seiner Ankunft in der Schweiz selbst
um Schutz vor Verfolgung nachsuchen müssen. Der auf Beschwerde-
ebene erhobene Nebenantrag auf Rückweisung der Sache an die Vor-
instanz zur Durchführung eines Asylgesuchs stellt somit eine unzulässige
Erweiterung des Streitgegenstands dar, weshalb nicht darauf einzutreten
ist.
3.4 In der Folge ist auf die Beschwerde einzutreten, soweit diese die Frage
der Familienzusammenführung gemäss Art. 51 Abs. 1 AsylG betrifft. Auf
alle anderen Begehren wird aufgrund der vorstehenden Erwägungen nicht
eingetreten.
4.
Gemäss Art. 51 Abs. 1 AsylG werden – unter dem Titel Familienasyl – Ehe-
gatten von Flüchtlingen und ihre minderjährigen Kinder als Flüchtlinge an-
erkannt und erhalten Asyl, wenn keine besonderen Umstände dagegen-
sprechen. Mit dem sogenannten «Familienasyl» erhalten die Angehörigen
der Kernfamilie die gleiche Rechtsstellung und damit auch denselben
flüchtlingsrechtlichen Schutz wie der zum Nachzug der Familie berechtigte
anerkannte Flüchtling (vgl. BVGE 2017 VI/4 E. 3.1 M.W.H.).
5.
5.1 Das SEM begründete die Abweisung des Gesuchs um Familienzusam-
menführung damit, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Volljährig-
keit nicht unter die in Art. 51 Abs. 1 AsylG abschliessend genannten an-
spruchsberechtigten Personen fallen würde.
5.2 In der Beschwerde brachte der Beschwerdeführer demgegenüber vor,
sein Schicksal sei mit demjenigen seiner Mutter eng verknüpft. Aufgrund
der politischen Tätigkeit seiner Mutter habe er innerhalb von Kolumbien
flüchten müssen und sei von den Verfolgern seiner Mutter verhöhnt, gede-
mütigt, verfolgt, bedroht und sogar vergewaltigt worden. Als geistig beein-
trächtigte Person habe er sich nicht wehren oder schützen können. Auch
sei er daher nicht in der Lage, ohne umfassende Betreuung durch seine
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Mutter leben zu können; sein Vater sei schon 77 Jahre alt, habe sich nie
um ihn gekümmert und ihn wegen seiner geistigen Beeinträchtigung
verstossen. Aufgrund der besonderen Umstände – seiner Beeinträchtigung
und dem Abhängigkeitsverhältnis zu seiner Mutter – seien vorliegend die
Voraussetzungen von Art. 51 Abs. 1 AsylG trotz seiner Volljährigkeit erfüllt.
Ferner sei es nicht nachvollziehbar, dass das SEM nicht von sich aus ent-
weder eine humanitäre Aufenthaltsbewilligung erteilt oder ein ordentliches
Asylverfahren durchgeführt habe.
5.3 In seiner Vernehmlassung hielt das SEM an seiner Verfügung vom
9. Juni 2022 fest. Ergänzend verwies es den Beschwerdeführer auf die
Möglichkeit, in einem Zentrum des Bundes ein Asylgesuch einzureichen
oder sich an die kantonalen Behörden um Erteilung einer ausländerrecht-
lichen Aufenthaltsbewilligung zu wenden.
5.4 In der Replik brachte der Beschwerdeführer vor, die Familienzusam-
menführung sei angesichts seiner geistigen Beeinträchtigung die einzig
adäquate Lösung, zumal es nicht sinnvoll erscheine, selbst ein Asylgesuch
zu stellen. Der Friedensprozess in Kolumbien sei bisher weitgehend erfolg-
los geblieben; seine eigene Verfolgung aufgrund der politischen Tätigkei-
ten seiner Mutter sei dafür exemplarisch.
5.5 Das Gericht stellt fest, dass die unter früherem Recht mögliche Erwei-
terung des Adressatenkreises gemäss aArt. 51 Abs. 2 AsylG, namentlich
um andere nahe Angehörige, sofern besondere Gründe für die Familien-
vereinigung sprechen, mit Wirkung zum 1. Februar 2014 aufgehoben
wurde (AS 2013 4375 5357; BBl 2010 4455, 2011 7325). Der geltende
Art. 51 Abs. 1 AsylG zählt ausschliesslich die Ehegatten von Flüchtlingen
und ihre minderjährigen Kinder abschliessend auf. In der Folge hat das
SEM in der angefochtenen Verfügung angesichts der Volljährigkeit des Be-
schwerdeführers zu Recht und mit zutreffender Begründung die Vorausset-
zungen für eine Familienzusammenführung nach Art. 51 Abs. 1 AsylG als
nicht erfüllt erachtet. Die Ausführungen in der Beschwerdeeingabe vermö-
gen zu keiner anderen Beurteilung zu führen. Auch das Argument, die Vor-
instanz hätte die Erteilung einer humanitären Aufenthaltsbewilligung in Be-
tracht ziehen sollen, erschüttert die Ausführungen der Vorinstanz nicht, zu-
mal für das Gericht nicht ersichtlich ist, auf welche Rechtsgrundlage der
Beschwerdeführer sich bezieht.
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5.6 Das Gericht stellt nach den vorangehenden Ausführungen fest, dass
es dem Beschwerdeführer freisteht, selbstständig sein relativ höchstper-
sönliches Recht auf Stellung eines Asylgesuchs wahrzunehmen; im Bun-
deszentrum wird er ab Gesuchstellung einen Anspruch auf unentgeltliche
Beratung und Rechtsvertretung durch eine juristische Fachperson des
Asylbereichs haben (vgl. Art. 102f AsylG), die für die ihm nötige Unterstüt-
zung besorgt sein wird.
5.7 Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung
Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-
wie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit diesbezüglich
überprüfbar – angemessen ist. Die Beschwerde ist abzuweisen.
6.
6.1 Der Beschwerdeführer beantragte die Gewährung der unentgeltlichen
Prozessführung im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG. Aufgrund der vorste-
henden Erwägungen ergibt sich jedoch, dass seine Begehren als aus-
sichtslos zu bezeichnen sind. Damit ist eine der kumulativ zu erfüllenden
Voraussetzungen nicht gegeben, weshalb das Gesuch abzuweisen ist.
6.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem
Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt
Fr. 750.– festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht
[VGKE, SR 173.320.2]).
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