Decision ID: 881deb2c-77b2-40dc-9c94-967e997797dc
Year: 2016
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a Mit Entscheid vom 30. April 2014 wies das Versicherungsgericht des Kantons
St. Gallen den Rentenantrag von A._ ab. Es erwog, dass die Beschwerdeführerin im
Wesentlichen an einer Neurasthenie (F48.0), an einer seit dem Erwachsenenalter
bestehenden Persönlichkeitsstörung mit histrionischen Zügen (F60.4), an einer
Schmerzverarbeitungsstörung mit Schonverhalten bei/mit leichter skoliotischer
Fehlhaltung der LWS bei geringem Beckenhochstand links, medialen
Bandscheibenprotrusionen L3/4 und L4/5 ohne neurale Kompression sowie
anamnestisch rezidivierenden Lumbalgien (M54.9, M51.3) leide. Dabei handle es sich
um pathogenetisch-ätiologisch unklare syndromale Beschwerdebilder ohne
nachweisbare organische Grundlage, wobei die Hilfskriterien (Foerster-Kriterien),
gestützt darauf nach damaliger Rechtsprechung ausnahmsweise von der
Unüberwindbarkeit der Beschwerden ausgegangen werden konnte, nicht erfüllt seien
(act. G 4.1/95). Das Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
A.b Am 11. August 2015 liess A._ ein Wiederaufnahmebegehren stellen. Sie
beantragte die Aufhebung des Entscheids vom 30. April 2014 sowie die Rückweisung
des Verfahrens an die IV-Stelle zur Durchführung von weiteren Abklärungen und zum
neuen Entscheid. Sie machte geltend, sie berufe sich auf eine neue und wesentliche
Tatsache, die zur Zeit des Erlasses des Entscheids schon bestanden habe, aber nicht
bekannt gewesen sei (Art. 81 Abs. 1 lit. c VRP). So beruhe das Urteil des
Versicherungsgerichts medizinisch auf psychiatrischen und rheumatologischen
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Untersuchungen. Dabei sei gestützt auf das Gutachten der Dres. B._ und C._ vom
19. Januar 2011 von einem pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen
Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage ausgegangen worden. Ein
somatischer Befund sei von der IV-Stelle nicht erhoben worden und habe keine
Grundlage für den Entscheid vom 30. April 2014 gebildet. Die Gesuchstellerin sei
jedoch weiterhin beim Hausarzt Dr. med. D._ in Behandlung gewesen. Keine
Therapie habe angeschlagen, die Schmerzen in der Hüfte und im Becken hätten
zugenommen. Im Winter/ Frühling 2015 habe sie auf radiologische Abklärungen der
Hüfte gedrängt. Dr. D._ habe sodann veranlasst, dass ein MRI des Beckens und der
Hüfte rechts erstellt worden sei. Dieses sei am 18. Mai 2015 durchgeführt worden.
Dr. E._ von der Radiologie F._ habe sodann zusammengefasst folgenden Befund
an Dr. D._ übermittelt: Mässiggradige aktivierte Coxarthrose rechts mit
Chondropathie Grad 2 – 3 apikal in der Hauptbelastungszone femoral betont und
begleitender deutlicher reaktiver Synovialitis mit Gelenkserguss. Assoziierte
kleinfleckförmige reaktive ödemartige Knochenmarksreaktion (Stressreaktion, leichte
Osteodystrophie) mit einzelnen kleinen Geröllzystchen subchondral zentro-ventral im
Acetabulumdach rechts. Mässige Degeneration des Limbus acetabulare rechts mit
interstitieller Auffaserung und teils kleinen basisnahen Einrissen ventro-kranial. Keine
Anhaltspunkte für Femurkopfnekrose. Deutliche Ursprungstendinopathie der
ischiokruralen Muskulatur am Tuber ischiadicum rechts mit interstitieller Partialruptur
und Tendinitis, Insertionstendinose und geringe Tendinitis des ursprungsnahen
Hamstring-Sehnenkomplexes am Tuber ischiadicum links. Mässige Insertionstendinose
und Peritendinitis der Glutaeus medius-Sehne am Trochanter major beidseits unter
leichter rechtsseitiger Bevorzugung. Dr. med. G._, Rheumaerkrankungen und
Schmerztherapie, Abtwil, habe auf Grund dieser radiologischen Beurteilung in einem
Bericht vom 23. Juli 2015 als Analyse/Diagnose festgehalten: (1) Symptomatische
Coxarthrose rechts, aktiviert mit reaktiver Synovialitis, mit konsekutiv muskulären
Dysbalancen, rezidivierenden Bursitiden epi trochanterica und
Impingementproblematik rechte Hüfte; (2) Chronisch rezidivierendes
thorakolumbovertebrales Schmerzsyndrom bei mehrsegmentären Osteochondrosen
und Spondylarthrosen L3 - S1, nicht kompromittierende Diskushernie L4/5 bis rechts
foraminal reichend, breitbasige Diskusprotrusion L5/S1, statisch dynamische
Haltungsinsuffizienz des Achsenskelettes; (3) Rezidvierende Epicondylitis ulnaris
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rechts. Die glaubhaft geschilderten Beschwerden könnten den in den Diagnosen
aufgelisteten organischen Korrelaten zugeordnet werden. Durch die
Rückenproblematik habe die Gesuchstellerin vor allem seit längerer Zeit deutliche
Einschränkungen bei sitzender Tätigkeit, aber auch in stehender Position. Seit Mai
2009 sei die Gesuchstellerin krankheitsbedingt nicht mehr als Logopädin arbeitsfähig.
Medizinisch könnten die Beschwerden von Seiten der rechten Hüfte mittels gezielten
intraartikulären Behandlungen verbessert werden. Auf Grund der Berichte von Dr. E._
und Dr. G._ stehe fest, dass die Diagnosen und Befunde durchaus somatischer
Natur seien, aber bis heute nie erhoben worden seien. Weiter stehe fest, dass aus der
Sicht von Dr. G._ die klinischen Beschwerden durchaus somatischen Diagnosen
zugeordnet werden könnten und somit weder psychisch bedingt erschienen noch mit
Schmerzverarbeitungsstörungen oder einer Neurasthenie zusammenhingen, wie das
auf Grund der Gutachten der Dres. B._ und C._ vom Versicherungsgericht im
Entscheid vom 30. April 2014 angenommen worden sei. Die Befunde und Diagnosen
von Dr. G._ beruhten im Unterschied zu den Berichten der Dres. B._ und C._ auf
einer bildgebenden Untersuchung. Mit den von Dr. G._ berichteten Befunden und
Diagnosen auf der Grundlage des MRI vom 18. Mai 2015 und seinen Untersuchungen
lägen neue Tatsachen vor, die offensichtlich schon zur Zeit des Entscheids des
Versicherungsgerichts vom 30. April 2014 und der Verfügung bestanden hätten, aber
nicht bekannt gewesen seien. Ob sie zu einer Invalidität führten, werde von der IV-
Stelle eingehend zu prüfen sein, was jedoch erst möglich sei, wenn der Entscheid vom
30. April 2014 aufgehoben worden sei (act. G 1).
A.c Die Sozialversicherungsanstalt St. Gallen verzichtet am 11. September 2015 auf
eine materielle Stellungnahme zum Wiederaufnahmebegehren (act. G 4).

Erwägungen
1.
Der Grundsatz, dass gegen kantonale Beschwerdeentscheide die Revision wegen
Entdeckung neuer Tatsachen oder Beweismittel gewährleistet sein muss, wird in Art.
61 lit. i ATSG festgehalten. Im Übrigen bestimmt sich das kantonale Verfahren nach
kantonalem Recht (Art. 61 ATSG). Nach Art. 82 Abs. 1 des st. gallischen
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Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRP; sGS 951.1.) entscheidet über
Wiederaufnahmebegehren (Revisionsbegehren) die Instanz, welche den Entscheid
getroffen hat. Gegen Gerichtsentscheide kann die Wiederaufnahme des Verfahrens mit
der Begründung verlangt werden, der Entscheid sei durch Arglist oder strafbare
Handlung beeinflusst gewesen, die Behörde habe sich in einem offenkundigem Irrtum
über entscheidende Tatsachen befunden oder sie habe wesentliche Tatsachen oder
Beweismittel, die zur Zeit des Erlasses des Entscheides bestanden hätten, nicht
gekannt (Art. 81 Abs. 1 lit. a-c VRP). Auf Wiederaufnahmebegehren wird nur
eingetreten, wenn die Gründe mit einem ordentlichen Rechtsmittel nicht geltend
gemacht werden können und das auch bei zumutbarer Sorgfalt unmöglich war (Art. 81
Abs. 2 VRP). Das Wiederaufnahmebegehren kann innert drei Monaten eingereicht
werden, nachdem der Betroffene vom Wiederaufnahmegrund Kenntnis erhalten hat,
spätestens aber innert zehn Jahren seit der Eröffnung des Entscheides (Art. 83 Abs. 1
VRP).
2.
2.1 Die Gesuchstellerin macht vorliegend geltend, entgegen der Grundlage im
Gerichtsentscheid vom 30. April 2014 habe nicht bloss ein - nach damaliger
Rechtsprechung überwindbares - pathogenetisch-ätiologisch unklares syndromales
Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage bestanden, sondern auch
eine invalidisierende mässiggradige aktivierte Coxarthrose rechts mit Chondropathie
Grad 2-3, zudem eine deutliche Ursprungstendinopathie der ischiokruralen Muskulatur
am Tuber ischiadicum rechts mit interstitieller Partialruptur und Tendinitis,
Insertionstendinose und geringer Tendinitis des ursprungsnahen Hamstring-Sehnen
komplexes am Tuber ischiadicum links.
2.2 Dem ist jedoch entgegen zu halten, dass die neu vorgelegten Arztberichte der
Dres. E._ und G._ vom 18. Mai 2015 und vom 24. Juni 2015 nicht geeignet sind,
eine bereits im Urteilszeitpunkt - bzw. in dem für das Gericht in sachverhaltlicher
Hinsicht massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses vom 29. März 2012 -
bestehende Erwerbsunfähigkeit zu belegen. Dr. E._ äussert sich im erwähnten
Bericht nicht zum zeitlichen Verlauf der von ihm festgestellten degenerativen
Erscheinungen, sondern bezieht sich nur auf den von ihm vorgefunden Zustand vom
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18. Mai 2015. Daraus kann mithin nicht auf eine bereits Jahre vorher bestehende
invalidisierende Wirkung des von ihm festgestellten Befundes geschlossen werden.
Das Beweismittel als solches wurde erst über ein Jahr nach dem Urteil vom 30. April
2014 erstellt, sodass dieses ohnehin nicht Gegenstand einer prozessualen Revision
bilden kann. Dasselbe gilt auch für den Bericht von Dr. G._. Selbst wenn man mit der
Gesuchstellerin davon ausgehen wollte, dass bereits im Verfügungszeitpunkt eine
beginnende Coxarthrose und eine Sehnenentzündung bestanden hätten, könnte - auch
unter Berücksichtigung der neu eingereichten Arztberichte - nicht ohne Weiteres
angenommen werden, dass dieser Umstand zu einem anderen Entscheid geführt hätte
und damit eine wesentliche Tatsache darstellt. So führt eine beginnende Coxarthrose
bei einer Logopädin/Sopranistin nicht zwingend zu einer Erwerbsunfähigkeit. Entgegen
der Ansicht der Gesuchstellerin erwähnt Dr. G._ keine invalidisierende Wirkung der
Hüftbeschwerden. Dass die Gesuchstellerin seit Mai 2009 krankheitsbedingt nicht
mehr als Logopädin arbeitsfähig sei, ist wohl eher eine anamnestische Angabe, die auf
den Angaben des Hausarztes und des ehemals behandelnden Psychiaters Dr. H._
beruht (letzterer ab 4. Juni 2009 [vgl. act. G 4.1/10.4]). Dr. G._ geht von einem
flüssigen Gangbild aus, wobei allerdings die Flexion der rechten Hüfte endphasig
schmerzhaft und die Innenrotation eingeschränkt mit deutlicher Schmerzprovokation
verbunden sei. Die übrigen Bewegungsrichtungen seien kaum eingeschränkt. Die linke
Hüfte sei ohne Schmerzprovokation und die Range of Motion altersentsprechend. Im
Übrigen geht er davon aus, dass die Beschwerden an der rechten Hüfte mittels
gezielten intraartikulären Behandlungen verbessert werden könnten (act. G 1.4). Dr.
E._ äussert sich in seinem Bericht vom 18. Mai 2015 überhaupt nicht zur
Arbeitsfähigkeit (act. G 1.3). Eine invalidisierende Wirkung kann sodann nicht aus einer
blossen Diagnose bzw. einem MRI-Bild abgeleitet werden. Vielmehr hätte sie sich
bereits in der damaligen Klinik manifestieren müssen. Die in der Begutachtung vom
Dezember 2010 erhobenen Befunde, insbesondere die Feststellung von Dr. B._, die
Gesuchstellerin wirke recht gesund bzw. nicht eigentlich krank (act. G 4.1/51.5 und
51.7), sprechen jedoch gegen eine invalidisierende Wirkung einer allenfalls bereits
damals bestehenden Coxarthrose/Sehnenentzündung, die lediglich infolge nicht
durchgeführter MRI-Bildgebung nicht festgestellt worden sind bzw. nicht bewiesen
werden konnten. In der Haushaltsabklärung machte die Beschwerdeführerin
schliesslich im Wesentlichen Einschränkungen psychischer Natur geltend,
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insbesondere Überforderung sowie eingeschränkte Entscheidungsfähigkeit. In
körperlicher Hinsicht lag der Schwerpunkt auf den Schmerzen in den Händen,
Handgelenken, Ellbogen und teilweise im Rücken (act. G 4.1/37.6).
2.3 Entgegen der Ansicht der Gesuchstellerin kann sodann nicht angenommen
werden, dass es ihr bei Anwendung der zumutbaren Sorgfalt nicht möglich gewesen
wäre, eine - wie nun geltend gemacht - fehlende bildgebende Untersuchung der Hüften
bereits im ordentlichen Beschwerdeverfahren zu rügen. Hüftbeschwerden wurden von
der Gesuchstellerin schon zur Zeit der IV-Anmeldung geklagt. Dr. med. H._, FMH
Psychiatrie und Psychotherapie, erwähnte in seinem Bericht vom 1. Oktober 2010, die
Gesuchstellerin habe unter anderem über nicht aushaltbare Schmerzen in der
Inguinalgegend geklagt (act. G 4.1/41.3). Dr. I._, Spezialarzt FMH für Orthopädische
Chirurgie und Traumatologie, führte in einem Bericht vom 27. Januar 2009 aus:
Beckenübersicht und rechts axial: Symmetrische Gelenksspaltweite an beiden Hüften
ohne arthrotische Veränderungen acetabulär. An beiden Hüftköpfen am Kopf-/
Halsübergang kleine Osteophyten. Momentan beständen Beschwerden am rechten
Hüftgelenk, die durch eine bei der Distorsion ausgelösten Labrumläsion erklärbar
wären. Dies insbesondere, da die Beschwerden bei bestimmten Bewegungen
regelmässig ausgelöst werden könnten. Sollten die Schmerzen nicht abnehmen,
empfehle er eine MRI-Untersuchung mit der Frage nach einer Labrumläsion ventral,
begünstigt durch die Osteophyten am Femurkopf (act. G 4.1/25.4 f.). Mithin standen
eventuell weiter abklärungsbedüftige somatische Hüftbeschwerden bereits vor der
Begutachtung durch die Dres. B._/C._ zur Diskussion. Anlässlich der
gutachterlichen Untersuchungen vom 13. Dezember 2010 erwähnte die Gesuchstellerin
ebenfalls Hüftbeschwerden (beidseitiger Beckengürtelschmerz [act. G 4.1/51.4] bzw.
Schmerzen rund ums Becken [act. G 4.1/50.12]). Somatische Hüftbeschwerden
standen aber anlässlich der medizinischen und der Haushaltsabklärung durch die
Verwaltung offensichtlich nicht mehr im Vordergrund. Dr. B._ erwähnte ein
Röntgenbild vom 21. Januar 2009, das ausser einem Beckenhochstand links von 0,5
cm keine Auffälligkeiten zeige (act. G 4.1/51.6). Die Experten subsumierten die von der
Gesuchstellerin geklagten mannigfaltigen Beschwerden in der Folge unter die
Hauptdiagnose einer Neurasthenie. Dass auf dieses Gutachten abgestellt werden kann,
anerkannte das Versicherungsgericht implizit bereits im Urteil vom 30. April 2014
(E. 2.1). Wäre die Gesuchstellerin damals der Ansicht gewesen, das Gutachten werde
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den geklagten Beschwerden in medizinischer, insbesondere in somatischer Hinsicht
nicht gerecht, hätte sie die rheumatologische Begutachtung bereits im ordentlichen
Beschwerdeverfahren als ungenügend ablehnen können und müssen. Das Gutachten
vom 19. Januar 2011 blieb jedoch weitgehend unbestritten, bis auf die Frage der
erwerblichen Verwertbarkeit der angegebenen Restarbeitsfähigkeit von 2 Stunden in
einfachen logopädischen Tätigkeiten. Insgesamt kann somit nicht gesagt werden, dass
dem Gericht im Entscheidungszeitpunkt wesentliche Tatsachen nicht bekannt waren
oder aber diese - mangels Anwendung von bildgebenden Verfahren - nicht bewiesen
werden konnten. Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Wiederaufnahme des
Verfahrens - namentlich des Art. 81 Abs. 1 lit. c VRP- sind damit nicht erfüllt.
3.
Nach dem Gesagten ist auf das Gesuch um Wiederaufnahme des Verfahrens IV
2012/168 nicht einzutreten. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).
Der geleistete Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 600.-- ist der Gesuchstellerin
zurückzuerstatten.