Decision ID: 1f18b2bb-05a2-51a3-8493-2473df4a0817
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

F. Mit Verfügung vom 31. Mai 2007 lehnte das BFM das Asylgesuch ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz an. Zur Begründung führte es aus, mangels offensichtlich fehlender Asylrelevanz könne  verzichtet werden, auf allfällige Unglaubhaftigkeitselemente in den Vorbringen des Beschwerdeführers einzugehen. Die von ihm geltend gemachte Haft von 1999, die Schussverletzungen im Zeitraum 1998/2000 und die Übergriffe der AL stünden weder in zeitlicher noch in ursächlicher Hinsicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der . Aufgrund der Tätigkeiten des Beschwerdeführers für die BJC könne zwar nicht ausgeschlossen werden, dass es tatsächlich zu Übergriffen durch die Polizei und AL-Mitglieder gekommen sei und er nun gestützt auf Falschanzeigen durch eine lokale Polizeistation  werde. Er habe indes wiederholt betont, nicht in einer höheren Funktion für die BJC tätig gewesen zu sein. Ausserdem habe er sich bis zur Ausreise immer zuhause oder im Nachbarhaus bei der  aufgehalten, ohne dort festgenommen zu werden. Ferner sei er über den gut bewachten Flughafen von _ ausgereist, was  gegen die angeblich drohende Verfolgung spreche. Seine , landesweit gezielt gesucht, verhaftet, entführt oder gar  zu werden, erscheine somit nicht als begründet. Die  – darunter Zeitungsartikel zur allgemeinen Situation in  – rechtfertigten keine andere Einschätzung. In diesem  lehnte das BFM den Antrag auf Ergänzung des Sachverhalts ab.
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G. Am 11. Juni 2007 legte die damalige Rechtsvertretung ihr Mandat .
H. Mit Beschwerde vom 5. Juli 2007 beantragte der Beschwerdeführer beim Bundesverwaltungsgericht durch seine neu bestellte  die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids, die  seiner Flüchtlingseigenschaft und die Asylgewährung.  sei der Entscheid aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Subeventualiter sei die  des Wegweisungsvollzugs festzustellen und die vorläufige  anzuordnen. In prozessualer Hinsicht sei die unentgeltliche  samt Entbindung von der Vorschusspflicht (Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]) zu gewähren. Zur Begründung machte er geltend, wegen einer  Verhaftung im Zusammenhang mit seinem Engagement für die BJC ausser Landes geflohen zu sein. Die nunmehr neu beigebrachten Beweismittel – ein Brief des bangladeschischen Anwalts, zwei  und F.I.R. (First Information Report) aus den Jahren 1999 und 2000 (eingereicht als Originalkopien samt Übersetzung), ein  (Telefax) aus dem Jahre 2006 mit Übersetzung, ein  vom 25. Oktober 2000 und ein Arztzeugnis aus dem Jahre 2000 – bestätigten seine Vorbringen erneut. Entgegen der Sichtweise des BFM sei er nicht bloss ein einfaches Parteimitglied. Er sei in  Stellung für die Partei aktiv gewesen. Die Haftbefehle der  1999 und 2000 seien reaktiviert worden. Die nicht erfolgte  sei kein Indiz für eine mangelnde Gefährdung, da er  getroffen habe. Er werde landesweit mit Haftbefehlen . Eine innerstaatliche Fluchtalternative bestehe nicht. Er habe die Fluchtgründe ausführlich und realitätsnah geschildert. Nach dem  würde ein allfälliger Vollzug der Wegweisung gegen die  gesetzlichen Bestimmungen verstossen. Der Eingabe lag ferner eine Honorarnote bei.
I. Mit Zwischenverfügung vom 10. Juli 2007 verzichtete die  auf die Erhebung eines Kostenvorschusses und hiess das Gesuch im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG gut. Für allfällig noch  Beweismittel wurde auf Art. 32 Abs. 2 VwVG verwiesen.
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J. Am 11. Juli 2007 ging beim Bundesverwaltungsgericht eine  der Bedürftigkeit des Beschwerdeführers ein.
K. Am 19. Juli 2007 reichte der Beschwerdeführer einen Haftbefehl im Original aus dem Jahre 2006 samt Übersetzung und ein  zu den Akten.
L. Mit Vernehmlassung vom 31. Juli 2007 beantragte die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Die neu eingereichten Beweismittel  keine andere Beurteilung der Sachlage.
M. Mit Replik vom 23. August 2007 hielt der Beschwerdeführer an seinen bisherigen Vorbringen fest.
N. Am 17. Oktober 2007 gab der Beschwerdeführer einen Zeitungsartikel aus Bangladesch zu den Akten. Darin werde er namentlich erwähnt als Angeschuldigter im Zusammenhang mit den Ausschreitungen vom 28. Oktober 2006. Auch ein Foto von ihm sei darin abgedruckt.
O. Am 11. September 2010 heiratete der Beschwerdeführer eine in der Schweiz aufenthaltsberechtigte Ausländerin.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17.  2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende  im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das  ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden  und entscheidet auf dem Gebiet des Asyls endgültig
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(Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG).
1.3 Der Beschwerdeführer ist legitimiert; auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG, Art. 48 und Art. 52 VwVG).
2. Mit Beschwerde können die Verletzung von Bundesrecht, die  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen  und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. Sachlogisch ist vorab über den Kassationsantrag des  zu befinden. Da er diesen aber nicht näher begründet und sich aus den Akten auch keine konkreten Elemente, welche einen  Entscheid rechtfertigen würden, ergeben, ist er ohne weitere Ausführungen an dieser Stelle abzuweisen.
4. 4.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, wo sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder  sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken (Art. 3 AsylG).
4.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält (Art. 7 AsylG). Vorbringen sind dann , wenn sie genügend substanziiert, in sich schlüssig und plausibel sind; sie dürfen sich nicht in vagen Schilderungen erschöpfen, in we-
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sentlichen Punkten nicht widersprüchlich sein oder der inneren Logik entbehren und auch nicht den Tatsachen oder der allgemeinen  widersprechen. Darüber hinaus muss die asylsuchende Person persönlich glaubwürdig erscheinen, was insbesondere dann nicht der Fall ist, wenn sie ihre Vorbringen auf gefälschte oder verfälschte  abstützt (vgl. Art. 7 Abs. 3 AsylG), aber auch dann, wenn sie wichtige Tatsachen unterdrückt oder bewusst falsch darstellt, im Laufe des Verfahrens Vorbringen auswechselt oder unbegründet , mangelndes Interesse am Verfahren zeigt oder die nötige  verweigert. Glaubhaftmachung bedeutet ferner – im  zum strikten Beweis – ein reduziertes Beweismass und lässt durchaus Raum für gewisse Einwände und Zweifel an den Vorbringen des Beschwerdeführers. Eine Behauptung gilt bereits als glaubhaft , wenn der Richter von ihrer Wahrheit nicht völlig überzeugt ist, sie aber überwiegend für wahr hält, obwohl nicht alle Zweifel beseitigt sind. Für die Glaubhaftmachung reicht es demgegenüber nicht aus, wenn der Inhalt der Vorbringen zwar möglich ist, aber in Würdigung der gesamten Aspekte wesentliche und überwiegende Umstände  die vorgebrachte Sachverhaltsdarstellung sprechen. Entscheidend ist im Sinne einer Gesamtwürdigung, ob die Gründe, die für die  der Sachverhaltsdarstellung sprechen, überwiegen oder nicht; dabei ist auf eine objektivierte Sichtweise abzustellen.
5. 5.1 Die Mitgliedschaft des Beschwerdeführers bei der BJC ist vom BFM nicht in Zweifel gezogen worden. Diese Einschätzung der  und entsprechende Vorbringen auf Beschwerdeebene müssen auch von der Rekursinstanz nicht hinterfragt werden. Fragen ergeben sich hingegen in Bezug auf das Ausmass seines Engagements und die geltend gemachten behördlichen Verfolgungsmassnahmen.
5.2 Vorauszuschicken ist, dass die Korruption in Bangladesch auch unter der neuen Regierung der AL, welche im Dezember 2008 einen deutlichen Wahlsieg errang, ein gravierendes Problem darstellt.  sind aus Bangladesch eingereichte Beweismittel oftmals nur bedingt beweistauglich, und zwar auch dann, wenn sie von einer amtlichen Stelle (angeblich oder wirklich) ausgestellt worden sind. Die eingereichten Polizei- und Gerichtsdokumente sowie die  unterschiedlicher Qualität sind schon deshalb nur bedingt geeignet, eine angebliche und landesweit drohende Verfolgung des Beschwerdeführers zu belegen. Unbesehen dieser Sachlage und ent-
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gegen seiner Sichtweise hält die Vorinstanz im angefochtenen  vorab zu Recht fest, dass die polizeiliche Festnahme und die erlittene Schussverletzung Ende der 90er-Jahre sowie die  durch die AL in zeitlicher Hinsicht nicht als kausal für die Ausreise angesehen werden können (vgl. dazu auch Akten BFM A 33/12 S. 8 unten, wo der Beschwerdeführer angibt, bei der erstmaligen  mit einem Schlepper im November 2006 noch nicht in Eile gewesen zu sein). Abgesehen davon hat er die Attacken der AL den Behörden nicht gemeldet (A 33/12 S. 5). Im Weiteren erwähnte er im Rahmen der Flughafenbefragung, er sei nicht ein so wichtiges Mitglied seiner Partei gewesen (A 14/11 Antwort 47). Auch den Angaben  der Anhörung sind keine herausragenden Führungsfunktionen zu entnehmen (A 33/12 S. 3). Zwar gerieten und geraten auch , welche nur als Sympathisanten oder Vermittler auftreten, mitunter in den Fokus der bangladeschischen Ermittlungsorgane. Der in der Beschwerde ausgeführte Hintergrund allfälliger behördlicher Verfolgung wegen herausragender politischer Aktivitäten erscheint nach dem Gesagten indes nicht beachtlich wahrscheinlich.
5.3 Im Falle der Echtheit der eingereichten Beweismittel hätten die  zwar die Handhabe, gegen den Beschwerdeführer vorzugehen. Dass dies bereits vor seiner Ausreise geschehen sein soll, erscheint indes kaum glaubhaft. Es fällt auf, dass im  Parteischreiben vom 27. März 2007 keine Gefährdung des  erwähnt wird. Ferner gab er vorerst an, die Polizei habe ihn nur einmal zuhause gesucht (A 14/11 Antwort 58). Bei der Anhörung machte er zwei solche Fahndungen geltend (A 33/12 S. 2 und 8). Die polizeiliche Suche schilderte er im Übrigen ohne , und sein weiterer Aufenthalt bei der Mutter respektive im  Haus der Grosseltern lässt die angebliche Suche ebenfalls kaum als glaubhaft erscheinen (A 33/12 S. 7 f.). Überdies machte er geltend, sein Bruder – ein Kreisführer der BJC – habe keine Probleme (A 33/12 S. 3). Zudem wirken seine Aussagen wiederholt stereotyp und erwecken den Eindruck, dass er allfällig selbst Erlebtes mit aus den Medien Erfahrenem vermischt. Schliesslich stellt sich die Frage, wieso die Behörden ausgerechnet gegen den Beschwerdeführer,  bei den Auseinandersetzungen vom 28. Oktober 2006 gar nicht beteiligt gewesen sein soll, vorgehen sollten (vgl. A 33/12 S. 6). Dies umso mehr, als seine Angaben zur angeblich illegalen Ausreise  vage ausgefallen sind und er im Rahmen der Ehevorbereitung
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in der Schweiz am _ beim bangladeschischen Konsulat in _ einen Reisepass ausstellen liess.
5.4 Unbesehen der Zweifel an der vorgebrachten Verfolgung wäre  insgesamt ohnehin als grundsätzlich rechtsstaatlich legitim zu . Aus den Akten respektive den Beweismitteln geht hervor, dass die Ereignisse, welche zur Fahndung nach dem  geführt haben sollen, zumindest teilweise mit Sach- und  verbunden gewesen sein sollen. Auch wenn die in den F.I.R. festgehaltenen Delikte möglicherweise auf Falschaussagen basierten und vom Beschwerdeführer nicht begangen wurden, erscheint es als grundsätzlich rechtsstaatlich legitim, wenn die Ermittlungsorgane  treffen und gegen die Angezeigten vorgehen. Es wäre dem Beschwerdeführer mithin offengestanden, sich den Behörden zu , im Bedarfsfall ein Begehren um Entlassung gegen Kaution zu  und seine Verteidigungsrechte wahrzunehmen. Dies umso mehr, als er angab, mit führenden Personen gute Beziehungen zu  und vom bangladeschischen Anwalt überall vertreten zu werden (A 33 /12 S. 4 und 6). In einem allfälligen Verfahren hätte er auch die von ihm gerügte Vorgehensweise der Polizeistation _  können. In Würdigung der Gesamtumstände des Falles bestehen mithin keine konkreten Anhaltspunkte, dass er wegen seines  für die BJC aus politischen Gründen letztinstanzlich mit einer Verurteilung respektive einer erhöhten Strafe im Sinne eines  zu rechnen hätte. Die Frage einer innerstaatlichen Fluchtalternative stellt sich so nicht.
5.5 Dem Beschwerdeführer ist es demnach nicht gelungen,  oder glaubhaft zu machen, dass er in Bangladesch aktuell  Furcht vor ernsthaften Nachteilen im Sinne von Art. 3 Abs. 2 AsylG haben muss. Die diesbezüglichen Erwägungen des BFM sind entgegen den Beschwerdevorbringen im Ergebnis nicht zu . Es erübrigt sich, auf weitere Beschwerdevorbringen oder die  Beweismittel einzugehen, weil sie am Ergebnis nichts  können. Das Bundesamt hat das Asylgesuch zu Recht abgelehnt.
6. 6.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
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6.2 6.2.1 Die Ehefrau des Beschwerdeführers ist im Besitze einer  B. Somit stellt sich die Frage, ob der  Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung hat.
6.2.2 Die Gattin des Beschwerdeführers, welche mit einer B-Bewilligung in der Schweiz wohnt, ist als _ Staatsangehörige eines EU-Landes. Grundsätzlich kommt so gestützt auf das  vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen  einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren  andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) ein Anspruch des Beschwerdeführers auf eine  in Betracht, falls die Ehefrau über ein originäres Aufenthaltsrecht verfügt (vgl. u.a. Art. 4 FZA i.V.m. Art. 2 Anhang I FZA). Dies namentlich auch deshalb, weil das Bundesgericht in  Urteil vom 29. September 2009 /BGE 136 II 5 die Praxis des  Gerichtshofs (EuGH) übernahm, gemäss welcher das Recht auf Familiennachzug unabhängig von Ort und Zeit des  der familiären Beziehungen bestehen kann (vgl. Urteil des EuGH C-127/08 vom 25. Juli 2008, i. S. Metock). Der  hat es bis anhin unterlassen, das Gericht über die Heirat in  zu setzen oder gar einen Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung geltend zu machen, und aus den Akten ergibt sich der Status der  nicht. Gemäss den die Gattin betreffenden Einträgen im System ZEMIS (Zentrales Migrationsinformationssystem) war sie indes in der Schweiz nie erwerbstätig. Gestützt auf die bestehenden Akten liegt  ein Anspruch des Beschwerdeführers auf Aufenthalt in der Schweiz aufgrund der FZA-Normen jedenfalls nicht klarerweise vor, weshalb es sich an dieser Stelle nicht rechtfertigt, den angeordneten Wegweisungsvollzug aufzuheben beziehungsweise vorgängig den  aufzufordern, bei den kantonalen Behörden ein  um Aufenthaltsbewilligung zu stellen. Letzteres bleibt dem  nach wie vor unbenommen.
7. 7.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG).
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7.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie  läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK darf niemand der  oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
7.3 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen. Da es dem  nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers nach Bangladesch ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall  Ausschaffung nach Bangladesch dort mit beachtlicher  einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des Europäischen  für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti- müsste der Beschwerdeführer eine konkrete Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EGMR, Saadi gegen Italien, Urteil vom 28. Februar 2008 [ no. 37201/06]). Allein die Möglichkeit eines allfäl ligen Strafver-
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fahrens erfüllt diese Anforderungen nicht. Auch die allgemeine  in Bangladesch lässt den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen. Zudem ist  Verletzung von Art. 8 EMRK aufgrund der in E. 6.2 dargelegten Si - tuation zu verneinen. Nach dem Gesagten ist der Vollzug der  sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen  zulässig.
8. 8.1 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG – die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818). Diese Bestimmung wird vor allem bei Gewaltflüchtlingen angewendet, das heisst Ausländerinnen und , die mangels persönlicher Verfolgung weder die  der Flüchtlingseigenschaft noch jene des völkerrechtlichen Non-Refoulement-Prinzips erfüllen, jedoch wegen der Folgen von Krieg, Bürgerkrieg oder einer Situation allgemeiner Gewalt nicht in  Heimatstaat zurückkehren können (BVGE 2008 Nr. 5).
8.2 Das Bundesverwaltungsgericht geht davon aus, dass die  Lage in Bangladesch nicht durch Krieg, Bürgerkrieg oder durch eine Situation allgemeiner Gewalt gekennzeichnet ist, aufgrund derer die Zivilbevölkerung als konkret gefährdet bezeichnet werden müsste. Der Vollzug der Wegweisung ist unter diesen Umständen nicht generell als unzumutbar zu bezeichnen.
8.3 Der Beschwerdeführer lebte gemäss seinen Aussagen vor der Ausreise in _ und arbeitete im familieneigenen Betrieb. Vor Ort bestehen mehrere soziale Anknüpfungspunkte. Relevante  Probleme können den Akten nicht entnommen werden. Somit ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in Bangladesch nicht in eine existenzgefährdende Situation geraten wird.
8.4 Nach dem Gesagten erweist sich der Vollzug der Wegweisung auch als zumutbar.
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9. Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der  Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allenfalls  notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu  ist (Art. 83 Abs. 2 AuG).
10. Insgesamt ist der durch die Vorinstanz verfügte Vollzug der  zu bestätigen. Die Vorinstanz hat diesen zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine  der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
11. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist nach dem Gesagten abzuweisen.
12. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären dessen Kosten in der Höhe von Fr. 600.– dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Aufgrund der erfolgten Gutheissung des Gesuchs im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG ist indes auf eine Kostenauflage zu .
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