Decision ID: 4a8396ef-93a3-49db-910b-a97c29766ae8
Year: 2022
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
Der Beschwerdeführer stellte am 27. Juli 2022 im Bundesasylzentrum
(BAZ) Bern ein Gesuch um Gewährung vorübergehenden Schutzes. Am
3. August 2022 fand seine Kurzbefragung statt.
B.
Im Rahmen dieser Kurzbefragung führte der Beschwerdeführer zur Be-
gründung seines Gesuches aus, er sei marokkanischer Staatsangehöriger
und verfüge über eine Aufenthaltsbewilligung in der Ukraine. Er lebe dort
seit ungefähr drei Jahren und studiere Architektur. Neben dem Studium
habe er stets gearbeitet, um sich zu finanzieren; die Studiengebühren
seien dort günstiger als in Marokko. Aktuell fänden die Vorlesungen seines
Studiums online statt. Nach Kriegsausbruch sei er für eine Woche nach
Marokko gereist und sei bei einem Freund untergekommen. Er habe – ab-
gesehen von seiner Mutter – in Marokko keine Familienangehörigen mehr.
Sein Vater sei verstorben und zu seiner Mutter pflege er seit fünf Jahren
keinen Kontakt mehr. Er wisse nicht, wo sie sich aufhalte; wahrscheinlich
lebe sie bei seinen Onkeln. Seine Geschwister hielten sich "irgendwo" auf
und lebten ihr eigenes Leben. Mit Behörden, Organisationen oder Drittper-
sonen habe er in seinem Heimatstaat nie Probleme gehabt.
C.
Mit Verfügung vom 17. August 2022 – Datum der Eröffnung unbekannt –
lehnte das SEM das Gesuch um Gewährung vorübergehenden Schutzes
ab, verfügte die Wegweisung aus der Schweiz und ordnete den Vollzug der
Wegweisung an.
D.
Mit Eingabe an das Bundesverwaltungsgericht vom 8. September 2022
erhob der Beschwerdeführer Beschwerde gegen diese Verfügung. Er
beantragte, der Entscheid der Vorinstanz sei aufzuheben und ihm sei vor-
übergehender Schutz zu gewähren; zumindest sei er vorläufig aufzuneh-
men. In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte er um Gewährung der un-
entgeltlichen Prozessführung.
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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den
Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver-
waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne
von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher
zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entschei-
det auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend – end-
gültig (Art. 72 i.V.m. 105 AsylG [SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG).
1.2 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden. Der
Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist
durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutz-
würdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Er ist
daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 72 i.V.m. Art. 108
Abs. 6 AsylG, Art. 48 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde
ist einzutreten.
2.
Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen
richten sich, soweit die Verweigerung vorübergehenden Schutzes betref-
fend, nach Art. 106 Abs. 1 AsylG (i.V.m. Art. 72 AsylG), im Bereich des Aus-
länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5).
3.
Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-
ner zweiten Richterin entschieden (Art. 72 i.V.m. Art. 111 Bst. e AsylG). Wie
nachstehend aufgezeigt, handelt es sich um eine solche Beschwerde, wes-
halb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 72 i.V.m. Art. 111a
Abs. 2 AsylG).
Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG (i.V.m. Art. 72) wurde auf die Durchfüh-
rung eines Schriftenwechsels verzichtet.
4.
4.1 Gestützt auf Art. 4 AsylG kann die Schweiz Schutzbedürftigen für die
Dauer einer schweren allgemeinen Gefährdung, insbesondere während ei-
nes Kriegs oder Bürgerkriegs sowie in Situationen allgemeiner Gewalt, vor-
übergehenden Schutz gewähren. Der Bundesrat entscheidet, ob und nach
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welchen Kriterien Gruppen von Schutzbedürftigen vorübergehender
Schutz gewährt wird (Art. 66 Abs. 1 AsylG).
4.2 Am 11. März 2022 hat der Bundesrat gestützt auf Art. 66 Abs. 1 AsylG
eine Allgemeinverfügung zur Gewährung des vorübergehenden Schutzes
im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine erlassen (BBI 2022
586). Gemäss Ziff. I dieses Erlasses wird der Schutzstatus für folgende
Personenkategorien gewährt:
a. schutzsuchende ukrainische Staatsbürgerinnen und -bürger und ihre
Familienangehörige (Partnerinnen und Partner, minderjährige Kinder
und andere enge Verwandte, welche zum Zeitpunkt der Flucht ganz
oder teilweise unterstützt wurden), welche vor dem 24. Februar 2022
in der Ukraine wohnhaft waren;
b. schutzsuchende Personen anderer Nationalität und Staatenlose sowie
ihre Familienangehörige gemäss Definition in Buchstabe a, welche vor
dem 24. Februar 2022 einen internationalen oder nationalen Schutz-
status in der Ukraine hatten;
c. Schutzsuchende anderer Nationalität und Staatenlose sowie ihre Fa-
milienangehörige gemäss Definition in Buchstabe a, welche mit einer
gültigen Kurzaufenthalts- oder Aufenthaltsbewilligung belegen können,
dass sie über eine gültige Aufenthaltsberechtigung in der Ukraine ver-
fügen und nicht in Sicherheit und dauerhaft in ihre Heimatländer zu-
rückkehren können.
5.
5.1 Das SEM führte zur Begründung der angefochtenen Verfügung aus,
der Beschwerdeführer gehöre nicht zu der vom Bundesrat definierten
Gruppe schutzberechtigter Personen. Er verfüge zwar über eine temporäre
Aufenthaltsbewilligung in der Ukraine, könne aber in Sicherheit und dauer-
haft in seinen Heimatstaat zurückkehren. Dort habe er keine Probleme mit
den marokkanischen Behörden oder Drittpersonen. Des Weiteren sei da-
von auszugehen, dass er dort eine wirtschaftliche Existenz werde auf-
bauen können.
5.2 In seiner Beschwerdeschrift macht der Beschwerdeführer geltend, er
habe in Marokko während zwei Jahren ohne seine Familie gelebt, was sehr
schwierig gewesen sei. Seine Geschwister lebten im Ausland, sein Vater
sei verstorben und von seiner Mutter habe er seit dem Jahr 2017 nichts
mehr gehört. Er erhalte in Marokko deshalb keinen Schutz, und es sei ihm
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nicht möglich, dorthin zurückzukehren. Er wolle sobald als möglich zurück
in die Ukraine.
6.
6.1 Nach Durchsicht der Akten schliesst sich das Bundesverwaltungs-
gericht der Argumentation in der angefochtenen Verfügung an, welcher der
Beschwerdeführer nichts Entscheidendes entgegenzuhalten vermag.
6.2 Der Beschwerdeführer ist nicht ukrainischer Staatsangehöriger und
verfügt auch nicht über einen Schutzstatus dieses Staats, womit die An-
wendung von Ziff. I Bstn. a und b der Allgemeinverfügung vom 11. März
2022 ausser Betracht fällt.
6.3 Die Anwendung von Ziff. I Bst. c der Allgemeinverfügung würde unter
anderem voraussetzen, dass er nicht in Sicherheit und dauerhaft nach Ma-
rokko zurückkehren könnte.
Den anlässlich der Befragung vom 3. August 2022 protokollierten Ausfüh-
rungen ist zu entnehmen, dass eine dauerhafte Rückkehr in den Heimat-
staat unter dem Aspekt der Sicherheit grundsätzlich problemlos möglich
wäre (vgl. SEM-Akte 4). Der Beschwerdeführer ist marokkanischer Staats-
bürger und hat in der Befragung angegeben, in Marokko nie Probleme mit
staatlichen oder anderen Stellen und Drittpersonen gehabt zu haben (A4
F22). An der Annahme, dass er dauerhaft und in Sicherheit nach Marokko
zurückkehren kann, vermag auch nicht zu ändern, dass er angeblich kei-
nen Kontakt zu seinen Familiengenhörigen pflegt. Schliesslich spricht auch
die allgemeine Sicherheitslage nicht gegen seine Rückkehr nach Marokko.
6.4 Das SEM hat das Gesuch um Gewährung des vorübergehenden
Schutzes zu Recht abgelehnt.
7.
7.1 Lehnt das SEM ein Gesuch um Gewährung des vorübergehenden
Schutzes ab, verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und
ordnet den Vollzug an (vgl. Art. 69 Abs. 4 AsylG).
7.2 Der Beschwerdeführer verfügt insbesondere weder über eine auslän-
derrechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Ertei-
lung einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach vom SEM ebenfalls
zu Recht angeordnet (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.).
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8.
8.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder
nicht möglich, so regelt das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den
gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (vgl. Art. 69
Abs. 4 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]).
Beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen gilt gemäss
Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard wie bei
der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft; das heisst, sie sind zu beweisen,
wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft
zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.).
8.2
8.2.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen
der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den
Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3
AIG).
So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-
gen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund
nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Aus-
reise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl.
ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechts-
stellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
Gemäss Art. 25 Abs. 3 BV, Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember
1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedri-
gende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3
EMRK darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender
Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
8.2.2 Der Beschwerdeführer hat in der Schweiz kein Asylgesuch gestellt.
Den Akten sind demnach keine Hinweise auf eine Verletzung des flücht-
lingsrechtlichen Refoulement-Verbots zu entnehmen.
Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des Beschwerdeführers
noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall einer Aus-
schaffung in den Heimatstaat dort mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit ei-
ner nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung
ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des Europäischen Gerichtshofes für
Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Folterausschusses
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müsste der Beschwerdeführer eine konkrete Gefahr ("real risk") nachwei-
sen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter
oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. Urteil des EGMR
Saadi gegen Italien 28. Februar 2008, Grosse Kammer 37201/06, §§ 124–
127 m.w.H.). Auch die allgemeine Menschenrechtssituation im Heimatstaat
lässt den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig
erscheinen.
8.2.3 Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im
Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
8.3
8.3.1 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AIG kann der Vollzug für Ausländerinnen und
Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf-
grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und me-
dizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung
festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AIG – die vorläufige
Aufnahme zu gewähren.
8.3.2 Die allgemeine Lage in Marokko lässt nicht auf eine konkrete Gefähr-
dung im Falle einer Rückkehr schliessen, weshalb eine Rückkehr dorthin
grundsätzlich zumutbar ist (vgl. statt vieler die Urteile des BVGer
D-2391/2022 vom 24. Juni 2022 E. 9.5 und D-4062/2020 vom 10. Februar
2021 E. 7.3.1).
8.3.3 Auch individuelle Gründe sprechen vorliegend nicht gegen die Zu-
mutbarkeit des Wegweisungsvollzugs. Der Beschwerdeführer ist ein jun-
ger, gesunder Mann auf dem Weg zu einer soliden universitären Ausbil-
dung. Es ist ihm ohne weiteres möglich, sein laufendes Architekturstudium
durch die Teilnahme an den Online-Vorlesungen von Marokko aus fortzu-
führen. Zudem verfügt er in Marokko – zumindest mit seinem Freund, bei
welchem er bei seinem letzten Aufenthalt in seinem Heimatstaat unterge-
kommen ist – über Beziehungen, aufgrund derer er im Bedarfsfall Unter-
stützung erhalten kann. Daran ändert auch nichts, dass er seinen Angaben
zufolge mit seiner Familie (insbesondere seiner sich noch in Marokko be-
findenden Mutter) keinen Kontakt mehr pflegt, zumal keine Gründe ersicht-
lich sind, weshalb er im Fall von Unterstützungsbedarf den Aufenthaltsort
seiner Mutter nicht ausfindig machen und Kontakt zu ihr aufnehmen
könnte.
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8.3.4 Nach dem Gesagten erweist sich der Vollzug der Wegweisung auch
als zumutbar.
8.4 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständi-
gen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Rei-
sedokumente zu beschaffen (vgl. Art 72 i.V.m. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu
auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als
möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).
8.5 Zusammenfassend hat die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug zu
Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet. Eine Anordnung der
vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AIG).
9.
Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung
Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-
wie vollständig feststellt (Art. 72 i.V.m. Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit
diesbezüglich überprüfbar – angemessen ist. Die Beschwerde ist abzuwei-
sen.
10.
10.1 Nach Prüfung der Akten haben sich die gestellten Rechtsbegehren
als aussichtslos erwiesen, weshalb das Gesuch um Gewährung der unent-
geltlichen Prozessführung gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist.
10.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem
Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt
Fr. 750.– festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht
[VGKE, SR 173.320.2]).
(Dispositiv nächste Seite)
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