Decision ID: 1edde183-4b22-4ad1-a3ad-cee31ff92ff1
Year: 2019
Language: de
Court: CH_BSTG
Chamber: CH_BSTG_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: penal_law

Sachverhalt:
A. Die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts hiess mit Beschluss BB.2014.169 vom 14. September 2015 eine von A. erhobene Beschwerde teilweise gut, wies dessen Gesuch um Bestellung einer amtlichen  im Beschwerdeverfahren jedoch wegen nicht erbrachtem  ab und auferlegte diesem eine Gerichtsgebühr von Fr. 1‘500.–.
B. Am 11. Februar 2016 beantragte A. der Beschwerdekammer, ihm in  seiner finanziellen Verhältnisse die auferlegte Gerichtsgebühr zu  und ihm in Wiedererwägung des erwähnten Beschlusses für das  BB.2014.169 auch die unentgeltliche Rechtspflege zu . Mit Beschluss BB.2016.30 vom 18. Februar 2016 wies die  dieses Gesuch ab, soweit sie darauf eintrat, und auferlegte A. eine Gerichtsgebühr von Fr. 200.–.
C. Mit Beschluss BB.2016.49 vom 2. Mai 2016 wies die Beschwerdekammer eine weitere von A. erhobene Beschwerde ab. Das damit verbundene Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Beschwerdeverfahren wies sie zufolge Aussichtslosigkeit ab. A. wurde diesbezüglich eine Gerichtsgebühr von Fr. 500.– auferlegt.
D. In der Folge korrespondierte A. nach Erhalt verschiedener Mahnungen mit dem Finanzdienst des Bundesstrafgerichts. Letzterer erklärte sich vorerst , mit der Einleitung weiterer Inkassoschritte zuzuwarten. Mit Eingabe vom 31. Mai 2018 ersuchte A. schliesslich um Erlass der gesamten geschuldeten Verfahrenskosten und um Weiterleitung der Angelegenheit an die  (act. 1).
E. Nachdem das entsprechende Ersuchen an die Beschwerdekammer  wurde, forderte diese A. auf, zwecks Offenlegung seiner finanziellen  ein Formular betreffend unentgeltliche Rechtspflege vollständig und wahrheitsgetreu auszufüllen und die gemachten Angaben durch geeignete Urkunden zu belegen (act. 2). Am 30. August 2018 liess A. der  das Formular mitsamt Unterlagen zu seinen finanziellen  zugehen (act. 4, 4.1, 4.2).
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Der Präsident zieht in Erwägung:
1. 1.1 Forderungen aus Verfahrenskosten können von der Strafbehörde gestundet
oder unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse der  Person herabgesetzt oder erlassen werden (Art. 425 StPO). Die Beschwerdekammer ist zuständig zur Behandlung des vorliegenden Gesuchs um Erlass von Verfahrenskosten, welche rechtskräftig abgeschlossene  betreffen (siehe die Beschlüsse des Bundesstrafgerichts BB.2015.99 vom 22. März 2016; BB.2015.52 vom 11. Juni 2015; BP.2013.10 vom 2. Mai 2013 E. 1.1).
1.2 1.2.1 Ist die Beschwerdeinstanz ein Kollegialgericht, so beurteilt deren Verfahrens-
leitung die Beschwerde allein, wenn diese die wirtschaftlichen Nebenfolgen eines Entscheides bei einem strittigen Betrag von nicht mehr als 5‘000  zum Gegenstand hat (Art. 395 lit. b StPO). Die Bestimmung dient der Vereinfachung von Beschwerdeverfahren von geringfügiger Bedeutung (siehe hierzu die Botschaft vom 21. Dezember 2005 zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts, BBl 2006 1312; vgl. auch GUIDON, Basler Kommentar, 2. Aufl. 2014, Art. 395 StPO N. 1 und 4; KELLER, in: Donatsch/Hansjakob/ [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, Art. 395 StPO N. 2; RÉMY, Commentaire romand, 2011, Art. 395 StPO N. 2). Zu den wirtschaftlichen Nebenfolgen im Sinne dieser Bestimmung  insbesondere die Verfahrenskosten nach Art. 422 ff. StPO (Urteil des  6B_477/2018 vom 2. November 2018 E. 1.1). Über den Erlass der durch sie selber auferlegten Verfahrenskosten entscheidet die  jedoch nicht auf eine entsprechende Beschwerde hin, sondern nur auf entsprechendes Gesuch der betroffenen Verfahrenspartei. Damit stellt sich die Frage, ob Art. 395 lit. b StPO (zumindest sinngemäss) auf den  Fall angewendet werden kann oder nicht. Aufgrund der erwähnten ratio legis macht es keinen Sinn, die Beschwerdeinstanz im Falle einer  betreffend Verfahrenskosten mit einem strittigen Betrag von nicht mehr als 5‘000 Franken als Einzelgericht, für den Fall eines Gesuchs um  oder Erlass von Verfahrenskosten im entsprechenden Betrag jedoch als Kollegialbehörde entscheiden zu lassen.
1.2.2 In den bisherigen Fällen, in welchen die Beschwerdekammer auf  Gesuch hin allein über Erlass bzw. Stundung von Verfahrenskosten zu entscheiden hatte, tat sie dies immer in Dreierbesetzung, ohne jedoch  auf die Frage nach der Möglichkeit einer Entscheidung durch die  alleine einzugehen (Beschlüsse des Bundesstrafgerichts
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BB.2015.99 vom 22. März 2016; BB.2015.52 vom 11. Juni 2015; BP.2013.10 vom 2. Mai 2013).
1.2.3 In der bundesgerichtlichen Rechtsprechung finden sich demgegenüber  Beispiele, in welchen die Verfahrensleitung einer kantonalen  entsprechende Gesuche allein beurteilt hat. Beim Urteil des Bundesgerichts 6B_878/2017 vom 21. September 2017 bildete ein Entscheid des Präsidiums des Kantonsgerichts Luzern betreffend einen Streitwert von Fr. 500.– das Anfechtungsobjekt. Bei den Urteilen 6B_820/2017 vom 28.  2017 (Streitwert Fr. 1‘000.–) und 6B_522/2017 vom 22. Mai 2017 ( Fr. 800.–) richtete sich die Beschwerde jeweils gegen eine Verfügung der kantonalen Beschwerdeinstanz und damit gegen einen von einer  gefällten Entscheid (siehe Art. 80 Abs. 1 StPO). Wären die hierbei  Entscheide anstelle der jeweiligen Einzelperson durch das  Kollegialgericht zu entscheiden gewesen, so hätte dies wohl zu einer Aufhebung des angefochtenen Entscheides von Amtes wegen führen müssen (vgl. hierzu das Urteil des Bundesgerichts 1B_80/2016 vom 26. August 2016 E. 3.3, 3.4).
1.2.4 Vorliegend beantragt der Gesuchsteller den Erlass von Verfahrenskosten in der Höhe von insgesamt Fr. 2‘200.–. Dieser Betrag liegt unter dem  von Art. 395 lit. b StPO. Auf Grund des vorstehend Ausgeführten liegt der vorliegende Entscheid damit in der Zuständigkeit der Verfahrensleitung der Beschwerdekammer.
2. 2.1 Stundungen und Erlass von Forderungen aus Verfahrenskosten dienen der
Resozialisierung vorab der beschuldigten Person. Denn die Kostenauflage kann sie in Anbetracht der mitunter sehr hohen Auslagen erheblich finanziell belasten und eine Rückkehr in geordnete Verhältnisse erschweren. Damit Art. 425 StPO zur Anwendung gelangt, müssen die wirtschaftlichen  der kostenpflichtigen Person derart angespannt sein, dass eine (ganze oder teilweise) Kostenauflage als unbillig erscheint. Das ist dann der Fall, wenn die Höhe der auferlegten Kosten unter Berücksichtigung der  Lage der kostenpflichtigen Person deren Resozialisierung bzw.  Weiterkommen ernsthaft gefährden kann (Urteil des Bundesgerichts 6B_610/2014 vom 28. August 2014 E. 3 m.w.H.; Beschluss des  BB.2018.147 vom 5. September 2018 E. 2.1).
2.2 Es gibt keinen verfassungsrechtlichen Anspruch auf Erlass der ; selbst im Fall eines dauerhaft mittellosen Betroffenen verbleibt es im
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Ermessen der zuständigen Behörde, ob sie einem Gesuch um Erlass von  ganz oder teilweise Folge gibt (Urteile des Bundesgerichts 6B_878/2017 vom 21. September 2017 E. 3; 6B_522/2017 vom 22. Mai 2017 E. 4; 6B_500/2016 vom 9. Dezember 2016 E. 3 mit Hinweis). Mit der  von Art. 425 StPO als Kann-Bestimmung belässt der Gesetzgeber der Strafbehörde beim Kostenentscheid einen grossen Ermessens- und  (Urteil des Bundesgerichts 6B_878/2017 vom 21.  2017 E. 3 m.w.H.; Beschluss des Bundesstrafgerichts BB.2018.147 vom 5. September 2018 E. 2.2).
2.3 Den Gesuchsteller trifft bei der Abklärung seiner finanziellen Verhältnisse – wie etwa auch bei der Prüfung der Voraussetzungen für eine amtliche  – eine gewisse Mitwirkungspflicht. Sein Gesuch kann mangels  Substantiierung oder mangels Bedürftigkeitsnachweis abgewiesen werden, wenn er der ihm obliegenden Pflicht zur Offenlegung seiner  Situation nicht nachkommt bzw. die vorgelegten Urkunden und die  Angaben kein kohärentes und widerspruchsfreies Bild seiner  Verhältnisse ergeben (Beschlüsse des Bundesstrafgerichts BB.2016.30 vom 18. Februar 2016; BP.2013.10 vom 2. Mai 2013 E. 2.1).
3. 3.1 Die Beschwerdekammer hat sich wie eingangs erwähnt bereits zwei Mal mit
den finanziellen Verhältnissen des Gesuchstellers auseinandergesetzt. Dabei kam sie zum Schluss, dass die vom Gesuchsteller gemachten Angaben und eingereichten Unterlagen nicht geeignet seien, dessen angespannte  Situation glaubhaft zu machen (Beschluss des Bundesstrafgerichts BB.2016.30 vom 18. Februar 2016). Bereits zuvor liess sich aufgrund der vom Gesuchsteller eingereichten Belege kein kohärentes und widerspruchsfreies Bild von dessen finanziellen Verhältnissen gewinnen (Beschluss des  BB.2014.169 vom 14. September 2015 E. 8.3).
3.2 Was die gemeinsamen Einkünfte des Gesuchstellers und seiner Ehegattin betrifft, legt der Gesuchsteller eine Bescheinigung der AHV vor, wonach er über eine monatliche Altersrente von Fr. 2‘136.– verfügt (Beilage 6 zu act. 4.2). Das Nettoeinkommen der Ehegattin (nach Abzug der Steuern)  sich derweil auf monatlich EUR 3‘900.– (act. 4.2, S. 6). Das entspricht den Angaben in der vorgelegten Steuererklärung für das Jahr 2017 (Beilage 5 zu act. 4.2), wird aber nicht durch Lohnausweis oder entsprechenden  dokumentiert. In der Steuererklärung 2017 wurde angegeben, der Gesuchsteller übe den Beruf eines Galeristen aus (Beilage 5 zu act. 4.2). Diesbezüglich fehlt es jedoch an jeglichen Angaben und Abrechnungen, ob
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und in welchem Umfang der Gesuchsteller hieraus Einkünfte zu erzielen  bzw. vermochte.
3.3 Die Ausgaben betreffend reicht der Gesuchsteller ein detailliertes Budget für das Jahr 2018 ein (Beilage 9 zu act. 4.2). Zu den wenigsten der darin geltend gemachten Kosten werden jedoch Belege eingereicht, welche deren Bestand oder deren regelmässige Bezahlung nachweisen könnten. So wurde  zu keiner der geltend gemachten «Einmalkosten» ein Beleg . Die meisten dieser Aufwendungen stehen offensichtlich im  mit der im Eigentum der Ehegattin stehenden Liegenschaft in Z. und sind daher zumindest plausibel, aber weder in Bestand noch Umfang . Das gilt auch für Aufwendungen für Privathaftpflicht- und . Unter dem Titel Einkommenssteuer setzt der Gesuchsteller für sich einen Betrag von EUR 600.– ein, bezeichnet diesen aber selber als  (Beilage 9 zu act. 4.2). In den eingereichten Unterlagen findet sich denn auch kein definitiver Steuerbescheid.
Die monatlichen Ausgaben betreffend werden an erster Stelle die  für Zinsen und Rückzahlungen sowohl des Immobiliar- in der Höhe von EUR 500.– (Beilage 2.1 zu act. 4.2) und des Ratenkredits bei der HypoVereinsbank in der Höhe von EUR 268.– (Beilage 2 zu act. 4.2) genannt. Was den ersten Kredit anbelangt, beläuft sich die  des eingereichten Dokuments errechenbare Zinslast pro Monat auf EUR 235.–. In welchem Umfang und in welchen Raten die Schuld selber zu amortisieren ist, kann dem eingereichten Vertragsauszug nicht entnommen werden. Im Rahmen des zweiten Kreditvertrags wurde ein Zahlungsplan  für Zinsen als auch für Amortisation festgelegt. Der errechenbare  pro geschuldeter Ratenzahlung beläuft sich demnach auf rund EUR 33.–. Die Anteile der erwähnten Zahlungen, welche der Rückzahlung der Schulden dienen, sind im Rahmen der Beurteilung des vorliegenden Gesuchs ausser Acht zu lassen. Der Bestand verschiedener Schulden alleine vermag keinen einseitigen Verzicht des Staates auf seine Forderung zu rechtfertigen. Ein  von Verfahrenskosten soll keine Gläubigerprivilegierung bewirken (vgl. hierzu die Urteile des Bundesgerichts 6B_772/2017 vom 25. Juli 2017 E. 5; 6B_610/2014 vom 28. August 2014 E. 2 und 4). Unklar ist diesbezüglich auch, weshalb nach Fälligkeit der ersten neun Tilgungsraten des Ratenkredits der Gesuchsteller immer noch von einer Gesamtschuld von EUR 20‘000.–  (siehe act. 4.2, S. 4). Nachweise für effektiv geleistete Zahlungen liegen keine vor. Weitere Posten sind nicht belegt, weisen aber eine gewisse  auf oder stehen ebenfalls im Zusammenhang mit der bereits  Liegenschaft bzw. der durch die Ehegattin des Gesuchstellers gemieteten Zweitwohnung an deren Arbeitsort (Gas, Strom, Abgaben). Die Mietkosten
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dieser Zweitwohnung in der Höhe von monatlich EUR 890.– sind durch den eingereichten Mietvertrag ausgewiesen (Beilage 8 zu act. 4.2). Fraglich bleibt diesbezüglich nur, weshalb im nach Abschluss dieses Mietvertrags  Ratenkreditvertrag unter Wohnkosten der Ehegattin lediglich ein Betrag von EUR 770.– eingesetzt wurde (Beilage 2 zu act. 4.2). Keine  finden sich für die Aufwendungen für die Krankenkasse der Ehegattin sowie die monatlich geltend gemachten EUR 100.– für Zahnarztkosten. Ebenso unklar und nicht belegt sind die angeblich monatlich an den Sohn des Gesuchstellers geleisteten EUR 100.–. Offen bleiben schliesslich die  umfangreichen Posten von monatlich EUR 500.– für Haushalt sowie von EUR 1‘300.– auf Seiten der Ehegattin und von EUR 850.– auf Seiten des Gesuchstellers für Kostenbeteiligung «Budget» (Beilage 9 zu act. 4.2).  bemerkenswert ist der Umstand, dass gegenüber der Bank beim Abschluss des Ratenkreditvertrags offenbar das Renteneinkommen des  nicht angegeben wurde. Vielmehr wird im Vertragsdokument , dass die Kunden selber von einem frei verfügbaren Einkommen in der Höhe von EUR 1‘452.89 ausgehen (Beilage 2 zu act. 4.2).
3.4 Wesentlicher Vermögensbestandteil bildet die bereits erwähnte Liegenschaft in Z. Deren Wert beziffert der Gesuchsteller auf Fr. 140‘000.– (act. 4.2, S. 3). Unterlagen, welche diese Angabe zu belegen vermöchten, liegen keine vor. Nachgewiesen sind demgegenüber auf Seiten der Schulden der Ratenkredit von EUR 20‘000.– (Beilage 2 zu act. 4.2) und der Immobiliarkredit in der Höhe von EUR 120’000.– (Beilage 2.1 zu act. 4.2), wobei – wie erwähnt – unklar ist, ob und in welchem Umfang Teile dieser Schulden zwischenzeitlich bereits amortisiert worden sind. Eingereicht wurden demgegenüber verschiedene Bestätigungen zum jeweiligen Saldo per Ende Juli von drei Bankkonten und zwei Kreditkartenkonten (Beilagen 1, 1.1, 3, 3.1 zu act. 4.2). Darin werden – wenn überhaupt – bescheidene Guthaben bzw. vereinzelt Negativsaldos . Kontoauszüge, welche zumindest einzelne der geltend gemachten Aufwandposten belegen könnten, liegen demgegenüber keine vor.
3.5 Zum aktuellen Zeitpunkt bzw. generell nicht von Relevanz sind verschiedene vom Gesuchsteller geltend gemachte Punkte: Erreicht dessen Ehegattin im Jahr 2020 das Rentenalter, so wird ihr Renteneinkommen erst zu jenem  massgeblich sein. Über dessen konkrete Höhe äussert sich der  im Rahmen seines Gesuchs auch nicht (act. 4.1). Ebensowenig zu berücksichtigen sind derzeit allenfalls im Jahr 2020 anfallende  oder generell «nicht vorhersehbare Gesundheitskosten» (act. 4.1).
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4. Die vom Gesuchsteller gemachten Angaben und die eingereichten  bzw. das weitgehende Fehlen sachdienlicher Unterlagen, welche die  Angaben belegen könnten, sind nicht geeignet, eine finanzielle  darzutun, welche dermassen angespannt erscheint, dass sich der Erlass der Verfahrenskosten aufdrängen würde. Diese belaufen sich wie erwähnt auf Fr. 2‘200.– und bewegen sich daher im Vergleich zur gesamten Schuldenlast des Gesuchstellers und seiner Ehegattin wie aber auch im Vergleich zu den geltend gemachten Ausgaben und Einnahmen des Ehepaars in einem  Rahmen. Von einer Erschwerung des wirtschaftlichen  des Gesuchstellers kann angesichts des Ausgeführten nicht  werden. Das Gesuch ist demnach abzuweisen.
5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat grundsätzlich der Gesuchsteller  Kosten zu tragen (Art. 428 Abs. 1 StPO; vgl. hierzu die Beschlüsse des Bundesstrafgerichts BB.2015.99 vom 22. März 2016; BB.2016.30 vom 18. Februar 2016; BP.2013.10 vom 2. Mai 2013 E. 3.1). Um die finanzielle Situation des Gesuchstellers diese Angelegenheit betreffend nicht weiter zu verschärfen, ist vorliegend ausnahmsweise auf die Erhebung einer  zu verzichten.
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