Decision ID: 46d0042c-b8ad-4fc3-b54c-036dd17dec84
Year: 2020
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

Medizinischer Sachverhalt nicht hinreichend abgeklärt; Rückweisung an die Vorinstanz
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichter Christof Enderle, Kan-
tonsrichter Daniel Noll, Gerichtsschreiberin Margit Campell
Parteien A._, Beschwerdeführer, vertreten durch Jan Herrmann, , Lange Gasse 90, 4052 Basel
gegen
IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Betreff IV-Rente
A. Der 1958 geborene A._ arbeitete zuletzt vom 1. August 2008 bis 19. Mai 2015 bzw. 30. November 2015 als Teamleiter bei der B._ AG. Am 9. November 2015 meldete die  ihn wegen psychischen Beschwerden zur Früherfassung bei der Eidgenössischen  (IV) zum Bezug von Leistungen an. Am 8. Januar 2016 reichte A._ selbst ein Leistungsgesuch bei der IV ein. Unter Hinweis auf eine Depression infolge massiven  und nachfolgender Entlassung beantragte er die Ausrichtung einer Rente. Die IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) untersuchte in der Folge den rechtserheblichen Sachverhalt. Mit
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Verfügung vom 26. August 2019 lehnte sie das Leistungsgesuch von A._ - nach  Vorbescheidverfahren - ab. Zur Begründung gab sie an, dass unter Berücksichtigung der Belastungsfaktoren sowie der Ressourcen das berufliche Leistungsvermögen des Versicherten nicht eingeschränkt sei.
B. Hiergegen erhob A._, vertreten durch Rechtsanwalt Jan Herrmann, am 23. September 2019 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Er beantragte, die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 26. August 2019 sei aufzuheben und es sei ihm ab 1. August 2016 und bis auf weiteres eine ganze Rente basierend auf einen  von 70 % auszurichten. Eventualiter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ein gerichtliches psychiatrisches Gutachten einzuholen sowie neu über den  zu verfügen; unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung wurde im Wesentlichen sinngemäss geltend gemacht, die Beschwerdegegnerin stütze sich im angefochtenen Rentenentscheid auf unzureichende medizinische Unterlagen. Insbesondere könne der Auffassung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), wonach er in der Erwerbsfähigkeit nicht eingeschränkt sei, nicht  werden.
C. Am 6. November 2019 liess sich die IV-Stelle vernehmen und beantragte die Abweisung der Beschwerde.
D. Zur Vernehmlassung der IV-Stelle äusserte sich Rechtsanwalt Herrmann namens und im Auftrag des Beschwerdeführers am 17. Dezember 2019 und hielt an seinen Standpunkten fest. Am 25. Februar 2020 reichte er den Austrittsbericht der Klinik C._ in D._ ein.
E. Zu den vorgenannten Eingaben des Beschwerdeführers liess sich die IV-Stelle am 24. März 2020 vernehmen, wobei sie unter Hinweis auf die Stellungnahme des RAD vom 19. März 2020 an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde festhielt. Der Beschwerdeführer liess sich dazu am 2. April 2020 verlauten.

Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g :
1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem  am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden  bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das  als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der  Beschwerde zuständig. Auf die - im Übrigen frist- und formgerecht erhobene -  vom 23. September 2019 ist demnach einzutreten.
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2. Streitig und zu prüfen ist der Leistungsanspruch des Beschwerdeführers. Massgebend ist der Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 26. August 2019 entwickelt hat. Dieser Zeitpunkt bildet rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der  Überprüfungsbefugnis (BGE 129 V 4 E. 1.2 mit Hinweis).
3.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre  oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare  wiederherstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c).
3.2 Nach Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des  (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise , im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich  (Satz 2).
3.3 Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit  ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von , Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch  der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der  auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind nach dem im Rahmen der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 in Kraft gesetzten Art. 7 Abs. 2 ATSG  die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Satz 2).
4.1 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu mindestens 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie zu mindestens 50 % und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40% invalid ist.
4.2 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG  (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach ist der Invaliditätsgrad aufgrund eines  zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach  der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger  durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der  hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen  ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus
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der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad bestimmen (allgemeine Methode des ; BGE 128 V 30 E. 1, 104 V 136 E. 2a und b).
5.1 Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrads bildet die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen arbeitsunfähig ist.
5.2 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der  der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person ist die rechtsanwendende Behörde – die  und im Streitfall das Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Deren Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu  und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c, 105 V 158 E. 1). Darüber hinaus bilden die ärztlichen Stellungnahmen eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Zumutbarkeit, also der Frage, welche anderen Erwerbstätigkeiten als die zuletzt ausgeübte Berufsarbeit von der versicherten Person auf dem allgemeinen, ausgeglichenen und nach ihren persönlichen Verhältnissen in Frage kommenden Arbeitsmarkt zumut-barerweise noch verrichtet werden können (ULRICH MAYER-BLASER, Zur Prozentgenauigkeit in der Invaliditätsschätzung, in: René Schaffhauser/Franz Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der Invalidität in der Sozialversicherung, St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen).
5.3 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den  gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle anderen Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und  zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle relevanten , unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe , warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation  und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind.  für den Beweiswert ist somit grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder  (vgl. BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c; AHI-Praxis 2001 S. 113 E. 3a).
5.4 Dennoch erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstellungen dieser  in BGE 125 V 352 ff. E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit weiteren ). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spe-
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zialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen  nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu  Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre  Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und  aussagen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits und von Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (vgl. Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 13. Juni 2001, I 506/00, E. 2b) lässt nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu  Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine  Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige – und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 25. Mai 2007, I 514/06, E. 2.2.1, mit Hinweisen).
6. Das Administrativverfahren und der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom  beherrscht (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die Verwaltung und das Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und  Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungs-pflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen  hinreichende Klarheit besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 8C_163/2007, E. 3.2). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage.
7.1 Zur Beurteilung des vorliegenden Falls liegen zahlreiche medizinische Unterlagen vor, die vom Gericht gesamthaft gewürdigt wurden. Im Folgenden werden diejenigen Gutachten und  wiedergegeben, welche sich nach Auffassung des Gerichts als zentral erweisen.
7.2 Gemäss Bericht der Klinik E._ vom 19. Oktober 2015 litt der Beschwerdeführer an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode ohne somatisches Syndrom. Er habe von einer seit circa 9 Monaten bestehenden depressiven Symptomatik mit Ein- und Durchschlafstörungen, niedergestimmt-gereizter Affektlage, Antriebsminderung,  und leichter Freudlosigkeit berichtet. Als psychosoziale Belastungssituation sei Mobbing am Arbeitsplatz durch den direkten Vorgesetzten genannt worden, nachdem der  vor circa einem Jahr Unregelmässigkeiten im Rahmen der Vermögensverwaltung  und dies diesem gemeldet habe. Weiter habe er erklärt, er habe am Tag vor dem Aufsuchen der Kliniken E._ dem Sohn ein T-Shirt angeworfen. Diese neu aufkommende aggressive  habe ihn selbst überrascht. Er habe sich deshalb zur Wiederaufnahme einer ambulanten psychiatrischen Behandlung entschlossen, nachdem er bereits im Jahr 2003 eine depressive  im Sinne eines Burnouts mit circa einjähriger ambulanter Behandlung durchgemacht habe.
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7.3 Im Zwischenbericht vom 11. November 2015 zuhanden der Taggeldversicherung hielt die behandelnde Psychologin lic. phil. F._, Praxis E._ GmbH, fest, dass der  an einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.21) leide. Es bestünde subjektiv eine starke, objektiv eine mittelgradige Störung in der Aufmerksamkeit und der Konzentration sowie eine Antriebs- und Freudlosigkeit. Affektiv sei der Versicherte wenig spürbar und bagatellisierend. Es läge eine deutliche psychomotorische Hemmung bzw.  vor. Wahn und Sinnestäuschungen seien zu verneinen, passive Sterbewünsche ohne  Suizidalität hingegen zu bejahen. Aufgrund der Antriebsstörung und der kognitiven  könne der Beschwerdeführer knapp seine Tagesstruktur daheim aufrechterhalten. Eine Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit sei symptombedingt (noch) nicht zumutbar. Aufgrund des bisherigen Verlaufs und der belastenden Teamsituation am Arbeitsplatz sei eine Rückkehr dorthin allenfalls langfristig denkbar. Auch die Ausübung einer zumutbaren Ersatztätigkeit sei  noch nicht möglich. Der Beschwerdeführer sei ab 1. September 2015 zu 100 % .
7.4 Der Beschwerdeführer befand sich vom 5. Juli 2016 bis 17. August 2016 stationär in der Klinik C._ in D._. In deren Bericht vom 25. August 2016 wurden eine rezidivierende  Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episode (ICD-10 F33.1), genannt. Als Nebendiagnosen wurden Probleme in Verbindung mit der beruflichen Situation und dem , eine Hypertonie, Zustand nach Myokardinfarkt vor 12 Jahren und nach Prostatakarzinom vor 4 Jahren sowie rezidivierende Kniegelenkergüsse im rechten Knie aufgeführt. Der  habe vor 12 Jahren eine depressive Episode gehabt, welche während 8 Monaten mit einer Psychotherapie behandelt worden sei. Im Mai 2015 habe er nach zweijähriger  Situation unvermittelt seine Arbeitsstelle verloren. Nach anfänglicher Erleichterung  des Wegfalls der emotionalen Belastung sei er im Juli 2015 in ein seelisches Loch gefallen. Er sei depressiv gewesen und habe zunehmend Suizidgedanken gehabt, weshalb er in dieser ausweglos erscheinenden Lage im August 2015 die Notfallstation der Kliniken E._ aufgesucht habe. Dort sei er zu einer psychotherapeutischen und psychiatrischen Behandlung zugewiesen worden. Diese und auch eine medikamentöse Behandlung würden noch immer andauern, wobei sich keine Besserung eingestellt habe. Es bestünden weiterhin weder Antrieb noch Energie. Der Beschwerdeführer sei ständig müde und zu keiner Tätigkeit fähig. Beim Eintritt in die Klinik C._ habe sich in der klinischen Untersuchung ein angespannter, unruhiger und bedrückt  Versicherter gezeigt. Im formalen Denken sei er leicht verlangsamt und ideenflüchtig  deutlich eingeengt gewesen. Es hätten eine mittelgradige Affektarmut und eine Störung der Vitalgefühle vorgelegen. Er sei zudem mittelgradig deprimiert gewesen und es habe eine  Zukunftseinschätzung, bei gelegentlicher Ängstlichkeit, permanenter innerlicher Unruhe und mittelgradiger Affektlabilität bestanden. Er sei mittelgradig antriebsarm und weise ein  soziales Rückzugverhalten auf. Während des Aufenthalts habe sich der Versicherte relativ gut stabilisieren können. Der Antrieb und die Belastbarkeit hätten sich verbessert und es seien weniger Grübeln und Konzentrationsprobleme beschrieben worden. Aufgrund der  und der Notwendigkeit, die Tagesstruktur zu stabilisieren, werde die Behandlung in der  weitergeführt.
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7.5 Am 29. Juni 2017 berichtete pract. med. G._, dass der Beschwerdeführer mit  auf die Arbeitsfähigkeit seit August 2015 an einer rezidivierenden depressiven Störung,  anhaltende mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F43.21), und an akzentuierten  (ICD-10 F73.1) leide. Der bisherige Behandlungsverlauf sei leicht wechselhaft . Insgesamt sei es nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung der Symptomatik und der Arbeitsfähigkeit gekommen. Die depressive Störung und die dysfunktionale, fügende Haltung  sich nicht erwerbsrelevant verbessert, sondern weiter chronifiziert. Es bestünden fortgesetzt gehemmt-depressive Symptome mit Einschränkung der Kognition, der Affektivität und des . Ansätze zu vermehrter Tagesstruktur, zu Sozialkontakten, zu Sport oder neuen  habe es mehrfach gegeben. Diese hätten aber in einem Erschöpfungsgefühl, einem  Rückzug und zu tagelanger vermehrter Blockierung geendet. Der Beschwerdeführer halte für kurze Zeit eine gesund wirkende Fassade aufrecht, erlebe sich aber kaum vital oder mit Freude und Lust. Immer wieder sei es zu Gedanken des Lebensüberdrusses gekommen. Er habe sich aber immer von der Suizidalität distanziert. Seine letzte Tätigkeit als Teamleiter/ Hypotheken sei ihm nicht mehr zumutbar. Ein Wiedereinstieg zum Beispiel über ein  der IV wäre aber denkbar und zumutbar. Ob der Beschwerdeführer einer  eines Präsenz- und Belastungspensums mit einem Aufbau über 50 % gewachsen sei,  derzeit aber zweifelhaft.
7.6 Zur Klärung der Leistungsansprüche holte die IV-Stelle sodann bei der H._ AG ein polydisziplinäres Gutachten in den Fachrichtungen Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie und Psychiatrie ein, welches am 14. April 2018 erging. Die Gutachter kamen aufgrund ihrer  zum Schluss, dass beim Beschwerdeführer aus somatischer Sicht keine  mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorlägen. In psychiatrischer Hinsicht wurden sonstige rezidivierende depressive Störungen (larvierte somatisierte Erschöpfungsdepression, ICD-10 F33.8) und ein Verdacht auf eine akzentuierte Persönlichkeit, ängstlich vermeidend (dependent, ICD-10 Z73.1) genannt. Der Beschwerdeführer sei aus psychiatrischer Sicht aktuell in der von ihm zuletzt ausgeübten Tätigkeit integral zu 100 % arbeitsunfähig. Diese Aussage gelte auch für Verweis- und ideal angepasste Tätigkeiten, so dass er aktuell dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehe. Diese Beurteilung gelte für die nächsten 24 Monate. Hernach sollte der  eventuell erneut psychiatrisch begutachtet werden.
7.7 Der RAD-Arzt Dr. med. I._, Facharzt Allgemeinmedizin, hielt in seiner Beurteilung des Gutachtens der H._ AG am 4. Juni 2018 fest, dass das Ergebnis aus somatischer Sicht  sei und übernommen werden könne. Hingegen würden sich in Bezug auf die Angaben des Versicherten und den Feststellungen aus psychiatrischer Sicht diverse widersprüchliche und/oder nicht sicher erklärbare Auffälligkeiten ergeben. So habe der Versicherte im Rahmen der rheumatologischen Begutachtung angegeben, gelegentlich Tennis zu spielen, zu wandern und im Winter Ski zu fahren. Zudem sei ein gut trainierter Bewegungsapparat bestätigt worden, was ein Hinweis auf ein regelmässiges Körpertraining sei. Während der psychiatrischen Begutachtung habe der Versicherte sich jedoch dahingehend geäussert, die sportlichen Aktivitäten aufgegeben zu haben. Auch habe er entgegen den Angaben im rheumatologischen Untersuchungssetting Beschwerden und Schmerzen in den Gelenken geltend gemacht. Weiter seien die Negativbe-
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funde anlässlich der Psychostatuserhebung nicht so eindrücklich gewesen, um eine volle  begründen zu können. Das Ergebnis der testpsychiatrischen Untersuchung mit der Hamilton Depressions-Skala habe lediglich das Bestehen einer leichten depressiven Störung  und die Kriterien gemäss Mini-ICF-APP seien nur sehr vage beurteilt worden. Zu  sei auch die Meinung des Gutachters, wonach die depressive Symptomatik larviert sei, denn dies sei von den behandelnden Ärzten nicht festgestellt worden. Die erhobene ICD-10 Z- würde Normvarianten oder Lebensumstände beschreiben, aber keine psychiatrische  im engeren Sinne. Es sei in Bezug auf den unbedeutend beeinträchtigten Psychostatus fraglich, ob die vermutete Persönlichkeitsakzentuierung den Zugriff auf eventuell noch  Ressourcen erschwere und die Resilienzen mindern würde. Dr. I._ kam deshalb zum Schluss, dass die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht wesentlich durch die Sichtweise und Interpretation des Gutachters beeinflusst sei. Rückfragen bei diesem seien nach seiner Auffassung nicht sinnvoll oder weiterführend. Es sei nicht zu erwarten, dass der Gutachter das Ergebnis seiner Untersuchung ändern werde.
7.8 Zum psychiatrischen Teilgutachten führte der RAD-Arzt Dr. med. J._, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, am 14. September 2018 aus, dass auf die Angaben von Dr. I._ vom 4. Juni 2018 abgestellt werden könne. Die Diagnose einer larvierten somatisierten  erfülle ebenso wie eine Erschöpfungsdepression das Kriterium einer leichten  Störung. In Anlehnung an die gutachterlichen Empfehlungen von Prof. X._ und  könne mit diesem medizinischen Sachverhalt keine massgebliche und mitnichten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit begründet werden. Des Weiteren liege keine wesentliche  Komorbidität vor, welche die Behandelbarkeit oder den Verlauf der somatisierten  beinträchtigen könnte. Bei der akzentuierten Persönlichkeit handle es sich nicht um eine psychiatrische Erkrankung, sondern um eine Normvariante.
7.9 Im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens äusserte sich Dr. J._ am 16.  2019 dahingehend, dass es sich bei der sonstigen rezidivierenden depressiven Störung gemäss ICD-10 F33.8 um eine Restkategorie handle. Definitionsgemäss würde sie weder die Merkmale einer leichten noch einer mittelgradigen noch einer schweren depressiven Episode aufweisen. Dies gehe auch aus den Erhebungen im psychiatrischen Teilgutachten hervor. Die Kardinalkriterien einer depressiven Episode, welche mit einer tiefgreifenden Störung des Affekts einherginge, lägen nicht vor. Ebenso würden eine Beeinträchtigung der Affektmodulation, der interpersonellen Resonanz, der Konzentration und der Psychomotorik fehlen. Damit fehle das Kriterium des erheblichen psychiatrischen Gesundheitsschadens. Eine Rückfrage beim  sei redundant.
7.10 Im Austrittsbericht der Klinik C._ in D._ vom 7. Februar 2020, wo der  vom 11. Dezember 2019 bis 4. Februar 2020 stationär behandelt worden war, wurde als Hauptdiagnose eine sonstige rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.8) genannt. Die psychische Befindlichkeit des Beschwerdeführers habe sich im geschützten Rahmen insoweit stabilisiert, als die anfänglich bestehenden Suizidgedanken in den Hintergrund getreten seien und sich die Anhedonie verbessert habe. Die persönlichkeitsstrukturellen Defizite seien weiterhin
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deutlich vorhanden, wobei sie sich vor allem im Bereich der Objektwahrnehmung und der  übersteuert gezeigt hätten. Dadurch würden Fortschritte in die Richtung einer stabilen Verbesserung der psychischen Befindlichkeit nur in sehr kleinen Schritten möglich sein.
7.11 Zu den Ausführungen der Klinik C._ vom 7. Februar 2020 führte der RAD-Arzt Dr. J._ am 19. März 2020 aus, dass diese keine Veränderung der bisherigen Einschätzung rechtfertigen würden. Es fänden sich keine Hinweise für das Vorliegen einer mittelgradigen oder schweren Depression. Damit fehle es aber im Vergleich zur letzten Beurteilung durch den RAD vom 16. Oktober 2019 an einer Verschlechterung des psychiatrischen Gesundheitszustands.
8.1 Die IV-Stelle stützte ihre Verfügung vom 26. August 2019 bei der Beurteilung des  und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auf die Ausführungen im  der H._ AG vom 14. April 2018 und ihrer RAD-Ärzte Dr. I._ vom 4. Juni 2018 und Dr. J._ vom 14. September 2018. Sie ging gesamthaft davon aus, dass der Versicherte in seinem beruflichen Leistungsvermögen nicht eingeschränkt sei. Wie oben ausgeführt (vgl. E. 5.4 hiervor), ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer  und -ärzte, die aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertisen sprechen. Diese beweisrechtlichen Vorgaben erfüllen im vorliegenden Verfahren das internistische und das rheumatologische  der H._ AG vom 14. April 2018. Diese Unterlagen weisen weder formale noch  Mängel auf, sind - wie dies vom Bundesgericht verlangt wird (vgl. E. 5.3 hiervor) - für die streitigen Belange umfassend, beruhen auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigen die  Beschwerden, sind in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden, leuchten in der  der medizinischen Zusammenhänge bzw. der Beurteilung der medizinischen Situation ein, setzen sich mit den vorhandenen abweichenden ärztlichen Einschätzungen auseinander und sind in den Schlussfolgerungen überzeugend. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die  betreffend den somatischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers auf die  abstellte, zu welchen die begutachtenden Fachärzte in ihren medizinischen  gelangten. Diese Schlussfolgerungen bestätigte der RAD-Arzt Dr. I._ am 4. Juni 2018 nachvollziehbar. Damit steht fest, dass der Beschwerdeführer in somatischer Hinsicht nicht in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist. Diese Beurteilung des internistischen und des  Gesundheitszustands wird auch vom Beschwerdeführer zu Recht nicht bestritten.
8.2.1 Hingegen bestehen erhebliche Zweifel an der Beweistauglichkeit des psychiatrischen  der H._ AG. Med. pract. K._, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte am 19. März 2018 sonstige rezidivierende depressive Störungen (larvierte  Erschöpfungsdepression, ICD-10 F33.8) und einen Verdacht auf eine akzentuierte , ängstlich vermeidend (dependent, ICD-10 Z73.1). Gestützt auf diese Diagnosen kommt der Gutachter zum Schluss, dass der Beschwerdeführer sowohl in der angestammten wie auch einer Verweistätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sei. Diese Auffassung ist weder  noch begründet. Zunächst fällt auf, dass im psychiatrischen Teilgutachten zwar alle  Vorakten aufgeführt wurden. Med. K._ verzichtete in der Folge jedoch auf eine
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rechtsgenügende Auseinandersetzung mit denselben. Bereits unter Berücksichtigung dieser  ist fraglich, ob das Gutachten den Vorgaben des Bundesgerichts entspricht und formell beweistauglich ist. Auch der erhobene psychostatische Befund überzeugt nicht. Der  erachtet den Beschwerdeführer unter anderem als "etwas" fassadär und die Mimik als "etwas" hypomim, was auf geringgradige Befunde hindeutet. Ebenso wenig belegen die  der testpsychiatrischen Untersuchung (Hamilton Depressions-Skala) das Vorliegen einer über eine leichte Depression hinausgehenden Störung, welche eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit nachvollziehbar begründen würde. Daran ändert der Hinweis von med. pract. K._ nichts, dass vor dem Hintergrund der anzunehmenden Larviertheit das Ergebnis nur eingeschränkt valide sei. Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit gemäss Mini-ICF-APP überzeugt ebenfalls nicht. Demnach bestand beim Beschwerdeführer - entgegen seiner in der Beschwerde vertretenen Auffassung - in den Bereichen Planung und Strukturierung von Aufgaben, Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, Kompetenz und Wissensanwendung, Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit, Pro-Aktivität und Spontan-Aktivitäten, Widerstands- und Durchhaltefähigkeit, Selbstbehauptungsfähigkeit,  und Selbstversorgung wiederum lediglich eine leichte bis mässiggradige Einschränkung, was die attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit ebenfalls nicht plausibel zu erklären vermag. Die von med. K._ diesbezüglich erwähnten, erheblich ausgeprägteren Einschränkungen sind nicht belegt. Die Bescheinigung der vollen Arbeitsunfähigkeit ist auch mit Blick auf die Beurteilung von med. pract. G._ vom 29. Juni 2017 nicht evident. Der behandelnde Psychiater erachtete den Beschwerdeführer (gleich wie med. pract. K._) in der letzten Tätigkeit als Teamleiter/ Hypotheken als nicht mehr arbeitsfähig. Hingegen bezeichnete er ein  mit einem Präsenz- und Belastungspensum von bis zu 50 % als zumutbar. Der Gutachter äusserte sich zu dieser Einschätzung von med. pract. G._ nicht und ging trotz Vorliegens von nicht besonders ausgeprägten Symptomen von einer 100%gen Arbeitsunfähigkeit sowohl in der angestammten wie auch in einer Verweistätigkeit aus, was aber bei dieser Befundlage nicht . Das psychiatrische Teilgutachten überzeugt deshalb nicht, weshalb darauf nicht  werden kann.
8.2.2 Ferner fehlt im Gutachten der H._ AG eine schlüssige Konsensbeurteilung und die Gutachter äusserten sich nicht zu widersprüchlichen Angaben des Beschwerdeführers im  der einzelnen Untersuchungen. So geht aus dem psychiatrischen Teilgutachten hervor, dass er entgegen seinen Schilderungen während der rheumatologischen Begutachtung Beschwerden und Schmerzen mit Bewegungseinschränkungen in den Gelenken nannte. Dieser Widerspruch wurde von den Gutachtern aber weder erkannt noch geklärt oder diskutiert. Das Gutachten der H._ AG ist daher auch unter diesem Aspekt nicht zuverlässig.
8.3 Die IV-Stelle legte ihrem Entscheid die Beurteilungen ihrer RAD-Ärzte Dr. I._ vom 4. Juni 2018 und Dr. J._ vom 14. September 2018 zugrunde. Entgegen ihrer Auffassung  auch diese Berichte die Anforderungen an beweistaugliche medizinische Unterlagen nicht. Mit den RAD-Ärzten ist zwar festzustellen, dass das Gutachten der H._ AG in Bezug auf die attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit in psychiatrischer Hinsicht nicht nachvollziehbar ist. Die von ihnen getroffene Schlussfolgerung, wonach der Beschwerdeführer insgesamt gar nicht in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei, überzeugt aber nicht. Dabei ist zunächst zu beachten, dass Dr. I._ als Allgemeinmediziner nicht über die erforderliche fachärztliche Ausbildung verfügt,
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weshalb auf seine Beurteilung des psychiatrischen Teilgutachtens nicht abgestellt werden kann. Da Dr. J._ als Psychiater in seinem Bericht vom 14. September 2018 einleitend ausführt, dass auf die umfassende und plausible Stellungnahme von Dr. I._ abgestellt werden könne, ist zweifelhaft, ob er sich rechtsgenügend mit dem Teilgutachten von med. pract. K._  hat. Daran ändert nichts, dass Dr. J._ sich in der Folge zu den Diagnosen der larvierten somatisierten Erschöpfungsdepression und zur akzentuierten Persönlichkeit äusserte. Dabei nimmt er kaum Stellung zur medizinischen Situation des Beschwerdeführers, sondern  sich allgemein zu diesen Krankheitsbildern. Insbesondere verzichtete er auf eine konkrete Auseinandersetzung mit den vorhandenen Ressourcen und der Zumutbarkeitsbeurteilung und erachtet den Beschwerdeführer als 100 % arbeitsfähig. Sodann unterlässt er eine Rückfrage beim Gutachter und bezeichnet diese als überflüssig, was sich aber gerade in Bezug auf die nach seiner Auffassung fehlerhafte Zumutbarkeitsbeurteilung nicht bestätigen lässt. Eine Rückfrage hätte sich auch aufgrund der Tatsache aufgedrängt, dass Dr. J._ den Beschwerdeführer nicht selbst untersucht hat und sich kein persönliches Bild über dessen Zustand hat machen können. Somit bestehen an den Ausführungen von Dr. I._ und Dr. J._ erhebliche Zweifel, weshalb vorliegend nicht darauf abgestellt werden kann.
8.4 Auch die übrigen vorhandenen Unterlagen lassen keine plausible Beurteilung der  Zusammenhänge und der Arbeitsfähigkeit zu. Der Bericht des behandelnden Psychiaters med. pract. G._ vom 29. Juni 2017 widerspricht in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit der  von med. pract. K._. Zudem ist zu beachten, dass behandelnde Ärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen mitunter eher zugunsten ihres  aussagen (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/cc), weshalb auch aus diesem Grund bei der  der Leistungsfähigkeit nicht unbesehen auf die Einschätzungen von pract. med. G._ abgestellt werden kann. Auch die bei den Akten liegenden Berichte der Klinik C._ sind nicht geeignet, den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zuverlässige beurteilen zu können. Denn diesen Berichten fehlt es aufgrund der erhobenen Befunde auch an einer nachvollziehbaren Zumutbarkeitsbeurteilung.
8.5 Aus dem Gesagten folgt, dass vorliegend einzig die internistische und die  Beurteilung im Gutachten der H._ AG überzeugen. Hingegen kann in Bezug auf den psychischen Gesundheitszustand weder auf die Ausführungen der Gutachterstelle noch auf die versicherungsinternen Feststellungen von Dr. I._ und Dr. J._ abgestellt werden. Die  medizinische Aktenlage lässt damit keine abschliessende Beurteilung des  des Beschwerdeführers zu. Die Untersuchungsergebnisse aus dem  sind mit anderen Worten nicht ausreichend beweiskräftig, der relevante medizinische  bedarf vielmehr weiterer Abklärung.
9. Gemäss neuerer bundesgerichtlicher Rechtsprechung können die  nicht mehr frei entscheiden, ob sie eine Streitsache zur neuen Begutachtung an die  zurückweisen. Die Beschwerdeinstanz hat vielmehr im Regelfall selbst ein  einzuholen, wenn sie einen im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen Sachverhalt überhaupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativexpertise in einem
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rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Eine Rückweisung an die IV-Stelle bleibt  möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage begründet ist oder wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von  Ausführungen erforderlich ist (BGE 137 V 210 ff. E. 4.4.1 ff.). Vorliegend hat die  nicht alle notwendigen Abklärungen für die Beurteilung des  des Beschwerdeführers vorgenommen. Zwar hat sie bei der H._ AG ein  Gutachten eingeholt. Da sie mit der vorgenommenen Zumutbarkeitsbeurteilung nicht  war und diese aufgrund von Mängeln der psychiatrischen Begutachtung als nicht überzeugend bezeichnete, folgte sie den Ergebnissen des Gutachtens nicht. Unter diesen  hätte sie aber eine Stellungnahme beim psychiatrischen Gutachter einholen müssen. Davon hat sie abgesehen und im Ergebnis auf die - wie vorstehend aufgeführt - ebenfalls nicht schlüssigen Ausführungen ihrer RAD-Ärzte abgestellt. Aus diesem Grund ist es im vorliegenden Verfahren nicht die Aufgabe des kantonalen Gerichts, im Verwaltungsverfahren versäumte  Abklärungen nachzuholen. Einer Rückweisung an die Vorinstanz steht daher nichts entgegen. Die IV-Stelle hat den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit des Versicherten nochmals umfassend psychiatrisch gutachterlich abzuklären. Gestützt auf die Ergebnisse dieser Aktenergänzung wird die IV-Stelle anschliessend über den Leistungsanspruch des  neu zu befinden haben. Die vorliegende Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen.
10.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die  oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfahrenskosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- fest. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei in  Ausmass auferlegt. Vorliegend ist die IV-Stelle unterliegende Partei, weshalb die  ihr aufzuerlegen sind. Dem Beschwerdeführer wird der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.-- zurückerstattet.
10.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. Nach  Praxis des Bundesgerichts genügt für den bundesrechtlichen Anspruch auf eine  auch ein formelles Obsiegen in dem Sinne, dass der Beschwerde führenden Person durch die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und der Rückweisung der Sache an die  zur weiteren Abklärung und neuen Beurteilung alle Rechte im Hinblick auf eine  Leistung gewahrt bleiben (BGE 132 V 215 E. 6.2). Nachdem die Beschwerde  und die Sache zur erneuten Abklärung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz  ist, hat diese dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung auszurichten. Sein Rechtsvertreter machte in seiner Honorarnote einen Zeitaufwand von 12 Stunden geltend,  sich in Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen als angemessen . Diese Bemühungen sind zu dem in Sozialversicherungsprozessen praxisgemäss für  Fälle zur Anwendung gelangenden Stundenansatz von Fr. 250.-- zu entschädigen.
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Nicht zu beanstanden sind die in der Honorarnote ausgewiesenen Auslagen von Fr. 87.40. Die IV-Stelle hat dem Beschwerdeführer somit eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 3'325.15 (12 Stunden à Fr. 250.-- plus Fr. 87.40 und 7.7 % Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
11.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig  Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide sind – mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren (vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und  Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen  im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückweisungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen ) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2).
11.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen  im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen  an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten  zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende  erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt.
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