Decision ID: 3f3b60e4-24a9-480e-893b-460de1a1af9b
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1979, ohne erlernten Beruf und zuletzt als Ge
bäudereiniger tätig, erlitt im März 2006 einen Auffahrunfall. Im Februar 2007 meldete er sich unter Hinweis auf ein seither bestehendes Schleudertrauma sowie Beschwerden an der linken Schulter, welche im Januar 2007 operiert worden sei, bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungs
bezug an (Urk. 6/2). Die IV-Stelle tätigte Abklärungen in erwerblicher und medi
zinischer Hinsicht und zog die Akten des Unfall
versiche
rers bei. Nachdem die IV-Stelle das Leistungsbegehren aufgrund der so getätig
ten Abklärungen, nament
lich gestützt auf ein im Auftrag des Unfallversicherers erstelltes Gutachten des Zentrums
Y._
vom 22. Februar 2008 zunächst abgelehnt hatte (Verfügung vom 10. Juli 2008; Urk. 6/39), diesen Entscheid jedoch im Rah
men eines dagegen angehobenen Beschwerde
verfahrens wiedererwägungsweise aufge
hoben hatte (Wiedererwägung vom 19. No
vember 2008
;
Urk. 6/49), veran
lasste sie bei der Abklä
rungsstelle
Z._
eine polydisziplinäre
Be
gutachtung des Versicherten (Gutachten vom 23. Dezember 2009;
Urk. 6/63). Mit Vorbescheid vom 1. März 2010 stellte die IV-Stelle dem Versi
cherten die
Zusprache
einer
Viertelsrente
in Aussicht (Urk. 6/67). Dagegen erhob dieser mit Eingabe vom 16. April 2010 Einwand (Urk. 6/72), worauf die IV-Stelle weitere Abklärungen tätigte und namentlich eine ergänzende Stel
lungnahme beim
Z._
einholte (Urk. 6/79). Nach entsprechender Gewährung des rechtlichen Gehörs (Eingabe vom 18. November 2010; Urk. 6/85
sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 17. März 2011 mit Wirkung ab 1. April 2009 eine
Viertelsrente
der Invaliden
versicherung nach Massgabe eines errechneten Invaliditätsgrades von 41 % zu (Urk. 6/104). Diese Verfü
gung erwuchs unan
gefochten in Rechtskraft.
1.2
Im Hinblick darauf, dass der Versicherte am 12. Juli 2010 einen zweiten Auf
fahr
unfall erlitten hatte, leitete die IV-Stelle alsbald ein Revisionsverfahren ein. Sie holte beim Hausarzt einen medizinischen Bericht ein (Urk. 6/110) und ver
anlasste eine weitere medizinische Abklärung des Versicherten, diesmal beim Zentrum
A._
(Urk. 6/119). Gestützt auf das vom
A._
erstattete Gutachten vom 20. September 2012 (Urk. 6/137) stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 19. Oktober 2012 die Einstellung der Invalidenrente in Aussicht (Urk. 6/142). Daran hielt sie
nach erfolgtem Einwand des Versicherten vom 20. November 2012
(Urk. 6/149) mit Verfügung vom 11. März 2013 fest (Urk. 6/158). Die dagegen erhobene Beschwerde vom 25. April 2013 (
Urk.
6/170
/3-13
) hiess das hiesige Gericht gut, hob die Verfügung vom 11. März 2013 auf und
stellte einen
unveränderten Anspruch des
Versicherten
auf
eine
Viertelsrente
der Invalidenversicherung
fest
(
Urk.
6/188).
1.3
Am
3.
Mai 2017 (
Urk.
6/224) meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf
eine
Verschlechterung seines Gesundheitszustandes resp
ektive
diverse Rücken
probleme und Probleme mit der linken Schulter erneut zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle holte bei den behandelnden Ärzten Verlaufsberichte (
Urk.
6/229-230) ein und veranlasste bei der medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS)
B._
eine polydisziplinäre medizinische
Expertise
(Gutachten vom 20. Februar 2018;
Urk.
6/254). Mit Vorbescheid vom 2
7.
März 2018 (
Urk.
6/257) stellte die IV-Stelle dem Versicherten eine Erhöhung der Invalidenrente auf eine halbe Rente in Aussicht. Dagegen erhob der Versicherte mit Schreiben vom 14. Mai
2018
Einwand (
Urk.
6/263), welchen er am 1
9.
Juni 2018 ergänzte (
Urk.
6/267). Mit Verfügung vom 2
7.
August 2018 (
Urk.
2) sprach die IV-Stelle dem Versicherten eine halbe Rente der Invalidenversicherung mit Wirkung ab
1.
Mai 2017 nach Massgabe eines errechneten Invaliditätsgrades von 56 % zu (S.
5).
2.
Dagegen liess
X._
hierorts mit Eingabe vom 27. September 2018 (Urk. 1) Beschwerde erheben und beantragen, es sei die angefochtene Ver
fügung aufzuheben (1.), dem Beschwerdeführer sei ab Mai 2017 eine
Dreiviertel
s
rente
auszurichten (2.), unter Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerde
geg
nerin (3.).
Mit Vernehmlassung vom 2. November 2018 stellte die Verwaltung einen Antrag auf
reformatio
in
peius
(Urk. 5), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 5. November 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). Dieser schloss mit Replik vom 2
2.
Januar 2019 auf Abweisung des Antrags
und hielt am gestellten Rechts
begehren fest
(Urk. 9). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine weitere Stel
lungnahme (Urk. 11)
, was dem Beschwerdeführer am
4.
Februar 2019 (
Urk.
12) zur Kenntnis gebracht wurde.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts;
ATSG). Sie kann Folge von Geburts
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung;
IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt
erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an
gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah
men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).
Ist
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das
Valideneinkommen
auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) be
rechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls rele
vanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).
1.5
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege
benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund
sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti
schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf
grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung,
3.
Auflage 2014,
Rn
55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).
1.6
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
stützte sich zur Ermittlung der verbleibenden Arbeitsfä
higkeit auf
das polydisziplinäre Gutachten (Urk. 6/254) der MEDAS
B._
, welches eine Tätigkeit im 50
%
-Pensum als zumutbar erachtet habe
. Für die Festlegung des IV-Grades
habe man
anhand statistischer Werte die Einkommen mit und ohne gesundheitliche Einschränkung
verglichen
. Aufgrund des leicht eingeschränkten Tätigkeitsspektrums
habe
bei der Berechnung des Ein
kommens mit gesundheitlicher Einschränkung ein Abzug von 10 % gewährt wer
den
können
, was einen Invaliditätsgrad von insgesamt 56
%
ergebe
n habe
. Im Rahmen der Vernehmlassung stellte die Beschwerdegegnerin sodann einen An
trag auf
reformatio
in
peius
(Urk. 5) mit der Begründung, die im Gutachten attes
tierte Arbeitsunfähigkeit von 50
%
vermöge nicht zu überzeugen. Stattdessen liege die Arbeitsfähigkeit im Bereich von 70
%
,
womit nach erfolgter Berechnung ein rentenausschliessender IV-Grad vorliege.
2.2
Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (
Urk.
1), der Einkommensvergleich der Beschwerdegegnerin sei fehlerhaft. Das
Validenein
kommen
sei zu tief und das Invalideneinkommen zu hoch veranschlagt worden. Bei einer Weiterbeschäftigung beim letzten Arbeitgeber wäre er in der Zwischen
zeit befördert worden, weshalb von einem höheren
Valideneinkommen
ausge
gangen werden müsse. Ausserdem müsse der leidensbedingte Abzug höher aus
fallen, womit sich ein Invaliditätsgrad von über 60
%
und damit ein Anspruch auf eine Dreiviertelrente ergebe. Der von der Beschwerdegegnerin gestellte An
trag auf
reformatio
in
peius
sei aufgrund
von
Treuwidrigkeit abzulehnen (
Urk.
9).
3.
Im polydisziplinären Gutachten der MEDAS vom 2
0.
Februar 2018 hielt
Dr
.
C._
, Facharzt Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, fest (Urk. 6/254/73-74), dass im Vordergrund des aktuellen Schmerzbildes ein chro
nifiziertes
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom (M42.16), aktuell mit ausge
prägter
Lumboischialgie
recht
s
, ohne neurologische Ausfallerscheinungen
stehe
. Die
Lumboischialgie
erkläre sich durch eine grosse (und grössenprogrediente)
me
diolaterale
Discushernie
L4/L5
rechts
(M51.1), die auch
intraforaminal
liege und zu einer Wurzelkompression L5 recht
s
führe. Weitere Segmentdegenerationen an der Lendenwirbelsäule seien bis auf eine leichte
Diskusprotrusion
L5/S1 ohne Wurzelkompression nicht erkennbar. Aus der funktionellen Optik bestehe eine erhebliche Bewegungsrestriktion der Lendenwirbelsäule, wobei anzumerken sei, dass der Versicherte gegen verschiedene klinische Untersuchungsvorgänge aktiv
entgegengespannt habe. Daneben bestünden ein
zervikospondylogenes
und
tho
rakospondylogenes
Schmerzsyndrom (M42.12) auf der Grundlage von nicht sehr ausgeprägten osteodegenerativen Bandscheibenveränderungen sowohl an der Halswirbelsäule als auch an der Brustwirbelsäule, auf beiden Ebenen ohne Hin
weise auf eine Neurokompression. Die Magnettomographien vom Oktober 2017 hätten auch keine Hinweise auf eine
Myelonkompression
ergeben. Es bestünden Weichteilschmerzen, vor allem am linken Schultergürtel, entlang der Wirbelsäule und am rechten Beckengürtel. Diese Weichteilbeschwerden seien mit einem
myofascialen
Schmerzsyndrom im Rahmen von schmerzhaften
Tendinopathien
als Folge einer muskulären Dysbalance vereinbar. Ferner bestünden
residuelle
Schmerzen am linken Schultergelenk, vermutlich einem
Impingement
-Syndrom (M75.4) entsprechend, bei Statu
s
nach arthroskopischer Intervention, möglicher
weise mit einer
Frozen
Shoulder
-Symptomatik postoperativ. Nach wie vor bestehe eine deutliche Bewegungsrestriktion dieses Schultergelenkes, sowohl die aktive als auch die passive Beweglichkeit betreffend.
Seitens der rheumatologischen Beurteilung ergebe sich eine vollständige und bleibende Arbeitsunfähigkeit in der Funktion des Reinigungsdienstes. Diese Aus
sage gelte auch für andere, von der mechanischen Belastung her ähnliche Ar
beitstätigkeiten. Zum aktuellen Zeitpunkt bestehe infolge der heftigen und thera
pieresistenten lumbalen Rückenschmerzen (mit Irradiation in das rechte Bein) auch für eine andere leichte bis mittelschwere Verweistätigkeit eine Einschrän
kung der verwertbaren Arbeitsfähigkeit. Die Einschränkung der zumutbaren Ar
beitsfähigkeit liege zufolge der erheblichen Polymorbidität am Bewegungsappa
rat bei 50
%
. Gegenüber den bisherigen gutachterlichen Einschätzungen sei die geschätzte Reduktion der Arbeitsfähigkeit nicht ganz kohärent. Diese Diskrepanz könne durch eine dokumentarisch festgehaltene, erhebliche Ausdehnung der
Dis
kusherniation
auf dem Segment L4/L5 mit glaubhaften, klinisch mit den subjek
tiven Beschwerden und den magnettomographischen übereinstimmenden Befun
den erklärt werden. Zum aktuellen Zeitpunkt würden sich auch keine klaren The
rapieoptionen ergeben, welche das Schmerzsyndrom verbessern könnten. Es drohe eine Opiat-Abhängigkeit, sofern der Versicherte in nächster Zeit nicht in der Lage sei, die Dosierung an Opiaten reduzieren zu können.
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin macht
e
in ihrem Antrag auf
reformatio
in
peius
vom 2. November 2018 (
Urk.
5)
unter anderem geltend, das polydisziplinäre Gutachten der MEDAS vom 2
0.
Februar 2018 (E. 3 hiervor) sei aus rheumatologischer Sicht
nicht überzeugend. Aufgrund der bestehenden degenerativen Veränderungen erscheine eine gewisse Einschränkung zwar nachvollziehbar. Eine höhere Arbeitsunfähigkeit als 30
%
gemäss dem neurologischen Teilgutachten sei jedoch nicht plausibel
(S. 2)
.
Seitens des Beschwerdeführers werden die im Gutachten gemachten Feststellungen nicht bestritten (Urk. 1 S. 8).
4.2
Das polydisziplinäre Gutachten der MEDAS vom 2
0.
Februar 2018 (E. 3 hiervor), insbesondere das rheumatologische Teilgutachten von
Dr.
C._
, beruht auf den erforderlichen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorak
ten erstellt. Die Gutachte
r
legten die medizinischen Zusammenhänge einleuch
tend dar, beurteilten die medizinische Situation überzeugend und setzten sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten des Beschwerdeführers auseinan
der.
So nahmen sie detailliert Bezug auf die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und prüften diese kritisch anhand der objektiv erhebbaren Befunde. Dies fand denn auch Eingang in die Diagnoseliste, wo eine nicht-authentische schwere kognitive Störung bei Aggravation und Verdeutlichung festgestellt wurde (
Urk.
6/254/38).
Die Experten
gelangten zum begründeten und nachvollziehbaren Schluss, dass
dieser
in seiner angestammten Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiter und in anderen der mechanischen Belastung her ähnlichen Arbeitstätigkeiten nicht mehr arbeits
fähig ist. Für leichte bis mittelschwere Verweistätigkeiten bestehe ebenfalls eine Einschränkung der verwertbaren Arbeitsfähigkeit im Umfang von 50
%
.
Diese Schlussfolgerung stützte sich namentlich auf die erhobenen (objektivierbaren) Befunde (
Diskusherniation
C5/6 mit
Foramenstenose
C5/6 mit möglicher Wur
zelirritation C6 rechts; grosse medio-laterale Diskushernie L4/5 mit wahrschein
licher Wurzelkompression L5;
Urk.
6/254/35) und wurde diagnostisch als chroni
fiziertes
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom mit pseudoradikulärer Ausstrah
lung rechts ohne neurologische Ausfallerscheinungen sowie bei rechts
mediola
teraler
Diskushernie L4/5 mit möglicher Wurzelkompression L5 rechts gefasst (
Urk.
6/254/38). Dies erscheint einleuchtend.
Das Gutachten entspricht damit
grundsätzlich
den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräf
tige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 4.2 hiervor).
4.3
Die von der Beschwerdegegnerin ins Feld geführte Einschränkung der Arbeitsfä
higkeit von 30
%
basiert auf der neurologischen Einschätzung von Gutachter
Dr.
D._
, Neurologie FMH, vom 2
0.
November 2017 (
Urk.
6/254/76-80). Dieser hielt fest, aufgrund des ausgeprägten vertebralen Schmerzsyndroms und der Einschränkungen des linken Schultergürtels sei eine Arbeitsfähigkeit für schwere
und mittelschwere Arbeit sowie für solche, welche einen kräftigen Ein
satz der linken oberen Extremität erforderten, nicht mehr gegeben. Eine zusätz
liche neurologische Erkrankung oder Verletzung bestehe nicht. In einer angepass
ten Tätigkeit gehe er -
Dr.
D._
- ebenso wie
Dr.
E._
, Facharzt für Neurologie, im Gutachten 2009 (Teilgutachten vom
4.
August 2009,
Urk.
6/63/31-39) von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit aus mit einer Beeinträchti
gung von 30
%
aufgrund der chronischen Schmerzsituation (
Urk.
6/254/80).
Hierzu ist festzuhalten, dass im Rahmen der interdisziplinären Beurteilung auf eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50
%
geschlossen wurde und sich Neurologe
Dr.
D._
damit einverstanden erklärte (
Urk.
6/254/41-42). Zur Be
gründung wurde auf die diagnostizierte somatoforme Schmerzstörung mit orga
nischen und psychologischen Anteilen verwiesen und bezüglich der organischen Anteile auf die (neue)
lumbovertebrale
Pathologie mit verminderter Belastbarkeit des Achsenskeletts samt notwendig gewordenen Hospitalisationen (
Urk.
6/254/36). Auch wenn bei dieser Pathologie auch eine Einschränkung von 30
%
als plausibel erscheinen würde, ist eine solche von 50
%
ebenfalls in dem Rahmen, welcher nachvollziehbar ist. Bei dieser Ausgangslage gibt es keine Gründe, von der Gesamtschätzung der Gutachter abzuweichen.
4.4
Eine Schlechterstellung des Beschwerdeführers aufgrund der Annahme einer Ar
beitsfähigkeit von 70
%
statt 50
%
ist demgemäss nicht gerechtfertigt.
5.
5.1
Zu prüfen bleibt, wie sich die 50
%
ige
Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit in erwerblichen Hinsicht auswirkt.
5.2
5.2.1
Die Beschwerdegegnerin ermittelte ein
Valideneinkommen
von
Fr.
67'963.80 (
Urk.
2) und stützte sich dabei auf den vom letzten Arbeitgeber bestätigten Lohn von
Fr.
59'800.-- für das Jahr 2007 unter Berücksichtigung der Nominallohnent
wicklung bis ins Jahr 2017 (
Urk.
6/9/3,
Urk.
6/64 und
Urk.
6/255).
Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung ergibt sich ein Wert von
Fr.
6
5
'7
90
.-- (Index 2047 [2007] auf 2136 [2009, Bundesamt für Statistik, Ent
wicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne 1976-2009, Tabelle T 39, Männer]; Lohnentwicklung von 0.7
%
von 2009 bis 2010, Index 100 [2010] auf Index 10
4
.
7
[201
7
, Bundesamt für Statistik, Dienstleistun
gen, Nominallohnindex 2011-2018, Tabelle T1.1.10 Männer]).
5.2.2
Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, im Gesundheitsfall hätte er sich beruflich weiterentwickelt und wäre nun als Vorarbeiter mit einem Einkom
men von mindestens
Fr.
72'500.-- tätig. Für die Festlegung der Höhe des
Vali
deneinkommens
könne man daher nicht vom damals erzielten und aufgerechne
ten Lohn ausgehen (
Urk.
1 S. 8 und 12).
Eine berufliche Weiterentwicklung muss durch konkrete Anhaltspunkte belegt sein, damit sie berücksichtigt werden kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_77/2008 vom
5.
Juni 2008 E. 3.2.2). Der Beschwerdeführer legte ein Schreiben der
F._
AG vom 1
5.
Juni 2018 (
Urk.
6/266) bei, worin der Geschäftsleiter
au
s
führt,
es sei in Betracht gezogen worden
, den Beschwerdeführer bei einer ent
sprechenden Ausbildung und bei Erfüllung der Anforderungen zum Vorarbeiter Spezialreinigung zu befördern. Als Vorarbeiter hätte er jährlich zwischen
Fr.
70'000.-- und
Fr.
75'000.-- verdient.
Aufgrund der rechtlich unverbindlichen Form einer solchen Zusage ist diese nicht als ausreichend konkreter Anhaltspunkt für eine im Gesundheitsfall mutmasslich realisierte berufliche Weiterentwicklung zu qualifizieren. Bis zum besagten Schreiben des ehemaligen Arbeitsgebers sind
denn
auch in den Akten keine wei
teren Anhaltspunkte für eine derartige Entwicklung ersichtlich. Insbesondere muss beachtet werden, dass die
F._
AG jegliche Angaben ohne jedes Risiko und ohne irgendwelche Verpflichtungen machen k
o
nn
te
, da der Beschwer
deführer nicht mehr bei ihr beschäftigt ist.
Hinweise auf eine eingeleitete Weiter
bildung finden sich nicht.
Die wunschgemässe Bestätigung des ehemaligen Ar
beitgebers kann folglich nicht als genügend erachtet werden, um diesen berufli
chen Aufstieg als hinreichend nahe Möglichkeit darzutun.
Die geltend gemachte Beförderung und Lohnerhöhung erweist sich nicht als überwiegend wahrschein
lich erstellt.
5.3
5.3.1
Die Beschwerdegegnerin ermittelte ausgehend von den Tabellenlöhnen des Bun
desamtes für Statistik unter Gewährung eines leidensbedingten Abzuges von 10
%
ein Invalideneinkommen von
Fr.
30'173.60 (
Urk.
2).
Der Beschwerdeführer g
eht
keiner Arbeit mehr nach.
Rechtsprechungsgemäss sind daher die
Tabellenwerte, vorliegend die
Löhne für Männer (LSE 2014 TA1, Kompetenzniveau 1) in einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art heranzuziehen. Angepasst an die Nominallohnentwicklung von Indexstand
103.2
(2014) auf Indexstand
104.6
(201
7)
sowie an die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden im Jahr 201
7
(vgl. Tabelle T 03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitsze
it nach Wirtschaftsabteilungen)
resultiert
in angepasster Tätigkeit ein
Einkommen von
Fr. 67'
355.--
(
Fr.
5'312
.-- x 12 /
103.2
x
104.6
/ 40 x 41.7).
Angesichts der Restarbeitsfähigkeit von 50
%
resultiert ein Wert von
Fr.
33'678.-
-
und beim von
der Beschwerdegegnerin gewährten Abzug vom Tabellenlohn von 10
%
ein solcher von
Fr.
30'310.--.
5.3.2
Der Beschwerdeführer macht
e
geltend, bei der Berechnung des Invalideneinkom
mens müsse ein leidensbedingter Abzug von 20
%
gewährt werden. Als Begrün
dung w
u
rd
e
unter anderem aufgeführt, der Beschwerdeführer könne bloss noch
leichtere Tätigkeiten ausüben, nurmehr
einer Teilzeitbeschäftigung von 50
%
nachgehen, was sich lohnmindernd auswirke, da Teilzeitarbeit von Männern we
niger gut entlöhnt werde. Des Weiteren müss
t
en sich die 12-jährige Abwesenheit vom Arbeitsmarkt und der Migrationshintergrund auf einen zusätzlichen Abzug günstig auswirken (
Urk.
1 S.
9 f.
).
5.3.3
Wird das Invalidenein
k
ommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti
gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/
aa
). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenem Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/
aa
). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schät
zen und darf 25
%
nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/
bb
-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein
geschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/
bb
). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund
heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbeding
ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts
punkts führen dürfen (Urteil des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1).
Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss
sich
auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei
chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und
126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes
8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 und
8C_808/2013 vom 14. Februar 2014 E. 7.1.1 mit Hinweisen).
5.3.4
Der Beschwerdeführer ist in
einer angepassten körperlichen leichten bis mittel
schweren Tätigkeit ohne repetitives Heben von Lasten von über 10 kg, ohne dau
erndes oder repetitives Vorbeugen des Rumpfes sowie
kniende
oder kauernde Po
sitionen zu 50
%
arbeitsfähig.
Die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, wei
terhin körperlich schwere Arbeit zu verrichten, führt nicht automatisch zu einer V
erminderung
des hypothetischen Invalidenlohns. Vielmehr ist der Umstand allein, dass nur mehr leichte bis mittelschwere Arbeiten zumutbar sind, auch bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit kein Grund für einen zusätzlichen leidensbe
dingten Abzug, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 (bis LSE 2010 An
forderungsniveau 4) bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätig
keiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.2 unter Hinweis auf 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.4 und 9C_386/2012 vom 18. September 2012 E. 5.2).
Männer des unteren wie auch des untersten Kaders verdienten
- dokumentiert durch die vorliegend anwendbare LSE 2014 -
bei einem Beschäftigungsgrad von 50-74
%
knapp 7
%
weniger als Männer mit einem Beschäftigungsgrad von 90
%
oder mehr; bei Männern ohne Kaderfunktion betrug der Unterschied 5.9
%
(LSE 2014
T18). Es verstösst demnach nicht gegen Bundesrecht, wenn die IV-Stelle einen leidensbedingten Abzug von insgesamt
10
%
gewährte (vgl. etwa Ur
teil 8C_805/2016 vom 2
2.
März 2017 E. 3.2, wonach eine Differenz von 5.85
%
noch keine überproportionale Lohneinbusse und die Verweigerung eines entspre
chenden Abzugs nicht bundesrechtswidrig ist;
Urteil des Bundesgerichts 8C_543/2019 vom 2
5.
Oktober 2019 E. 5.5 mit Hinweisen). Die vom Beschwer
deführer zitierte abweichende Rechtsprechung (9C_808/2015,
Urk.
1 S. 10) be
zieht sich auf die LSE 2010, damals ergaben sich statistisch abweichende Werte.
Die lange Abwesenheit vom Arbeitsmarkt betrifft das Kriterium der Dienstjahre, dessen Bedeutung im privaten Sektor abnimmt, je niedriger das Anforderungs
profil ist. Mit Blick auf das Kompetenzniveau 1 (bis LSE 2010 Anforderungsni
veau 4) kommt diesem Aspekt keine ins Gewicht fallende Bedeutung zu (vgl. Ur
teile des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.2 und 8C_805/2016 vom
22. März 2017 E. 3.3 unter Hinweis auf 8C_351/2014 vom 14. August 2014 E. 5.2.4.2).
Was
schliesslich
den Ausländerstatus anbelangt, ist ebenfalls kein Abzug ange
zeigt, verdienen Männer mit Niederlassungsbewilligung (Kategorie C
, vgl.
Urk.
6/3
) ohne Kaderfunktion zwar weniger als Schweizer (LSE 2014, Tabelle T12_b, Männer, Median), aber dennoch mehr als das für die Invaliditätsbemes
sung heranzuziehende Vergleichseinkommen
(so etwa Urteil des Bundesgerichts
9C_401/2018 vom
6.
November 20
18
E. 5.2.3).
5.3.5
Zusammenfassend erweist sich der von der Beschwerdegegnerin gewährte Abzug vom Tabellenlohn von 10
%
nicht als unangemessen, jedenfalls nicht aus Sicht des Beschwerdeführers, besteht doch einzig aufgrund der Teilzeittätigkeit ein Grund für einen Abzug.
5.4
Demgemäss steht dem
Valideneinkommen
von
Fr.
65'790.-- ein Invalidenein
kommen von
Fr.
30'310.-- gegenüber. Es resultiert eine Einkommenseinbusse von
Fr.
35'480.-- und ein Invaliditätsgrad von 54
%
. Der Beschwerdeführer hat mithin Anrecht auf die ihm zugesprochene halbe Rente der Invalidenversicherung. Die angefochtene Verfügung erweist sich als rechtens, was zur Abweisung der Be
schwerde führt.
6
.
Die Kosten des Verfahrens (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) sind auf
Fr.
800.-- festzulegen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.