Decision ID: 338c7cda-b57b-4132-aae8-e4b53906b562
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
,
geboren
1965
,
erlangte in
Y._
ein Diplom als
Auto
mecha
niker
(
Urk.
7/1,
Urk.
7
/
11
S. 1
)
. In der Schweiz arbeitete er sowohl als un
selb
ständiger als auch als selbständiger Automechaniker (
vgl.
IK-Auszug
vom 7.
Juni 2011 [Urk. 9/42 S. 5-7]
). Seit 2003 ist er Ges
ellschafter und Geschäfts
führer
der
Z._
GmbH (vormals:
A._
GmbH), welche im Bereich Autoreparatur und -lackierung sowie Autohandel tätig ist (
vgl.
Urk.
7/1 S. 1,
Urk.
7
/
11
,
Urk.
9/65
).
Er ist
bei der Schweizerischen
Unfallversiche
rungs
anstalt
(SUVA) gegen die Folgen von Unfällen versichert (Urk. 7/1).
Am 1
7.
März 2006
meldete
er
der SUVA, dass er sich am 2
7.
Oktober 2005 beim De
montieren eines Getriebes die rechte (gemeint war wohl: linke) Schulter verletzt habe (
Urk.
7/1). Die am 2
4.
März 2006 im
B._
durchge
führten bildgebenden Unter
suchungen der linken Schulter zeigten eine
Supra
spinatus
sehnen
ruptur
(Urk.
7/2).
Die SUVA erbrachte aufgrund der attestierten 50%igen Arbeitsunfähigkeit (vgl.
Urk.
7/6,
Urk.
7/8) Taggeld
- und
Heilbe
hand
lungs
leistungen
.
1.2
In der Folge
liess
d
er
Versicherte
der SUVA
mitteilen
,
dass
er am 25.
August 2006
beim
Kicken eines
Fussball
es
vor seiner Garage
einen „Knall“ ge
spürt
habe und
mit dem rechten Fuss nicht mehr
habe
auftreten können
(
Urk.
8/2
-3
).
G
lei
chentags
war
im
Spital
C._
eine
Achillessehnenruptur
diagnostiziert
wor
den
(
Urk.
8/2).
Die Verletzung wurde am 2. September 2006 i
m selben Spital
mit einer Achillessehnennaht versorgt (
Urk.
8/4).
Die SUVA
richtete
Heilbe
hand
lungs
- und Taggeldleistungen aus
(vgl.
Urk.
8/66)
.
Am 5.
Juni 2007 unter
suchte Kreisarzt
Dr.
med.
D._
,
Facharzt für Chirurgie FMH
,
den Ver
sicherten
und hielt
hernach
fest, dass nach dem beruflichen Wiedereinstieg
des Versicherten
durch Training über kurze Zeit kein
e
Einschränkung in der ange
stammten Tätig
keit mehr festzustellen sein
werde
(Urk. 8/13 S. 5
)
.
Der Versi
cherte
klagte
indes
weiterhin über Beschwerden hinsichtlich des rech
ten Fusses und der linken Schulter (vgl.
Urk.
8/20)
.
Wegen der Schmerzen
im Bereich
der
rechten Achillessehne
wurde
der Versicherte
in der Klinik
E._
, Zentrum für Fusschirurgie, untersucht
(vgl.
Urk.
8/24)
und ihm wurde
eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit ab
2
7.
August 2007 attestiert (vgl. Urk. 8/25, Urk.
8/30, Urk.
8/34
,
Urk.
8/39
).
Weil der Versicherte bei Belastung auch an der linken Fusssohle Schmerzen hatte,
konsultierte er die Ärzte der Klinik
E._
am 2.
Juli 2008
erneut
.
Sie
diagnostizierten eine
Fasziitis
plantaris
am linken Fuss
(vgl. Urk.
8/40
S.
1
). Kreisarzt
Dr. med.
F._
, Facharzt für Physika
lische Medizin und Rehabilitation,
untersuchte den Versicherten
sodann
am
9.
Dezember 2008 (
Urk.
8
/
50
). Gestützt auf dessen Beurteilung stellte die SUVA die
Taggeld
leistungen
am 1
7.
Dezember 2008 rückwirkend
per 10.
Dezember
2008 ein, kam jedoch weiter
hin für die Kosten der ärztlichen Be
handlung auf (
Urk.
7/22).
Nachdem
die behandelnden Ärzte des
Versicherte
n eine neue Beur
teilung verlangt hatten (
Urk.
8/52, Urk. 8/54)
, hielt die SUVA am
5
.
Februar 2009
die
Einstellung der Taggelder per 10.
Okto
ber 2008
auch
ver
fügungsweise
fest (Urk.
8/55). Die dagegen
vom Ver
sicherten am
6.
April 2009
erhobene Ein
sprache (
Urk.
7/59) wies die SUVA mit
Ein
sprachee
ntscheid
vom
1
5.
Oktober 2009
(
Urk.
8/63)
ab
. Dieser Entscheid er
wuchs unangefochten in Rechtskraft.
1.3
Alsdann meldete der Versicherte der SUVA a
m
8.
April 2010, dass er
am
7.
April 2010
beim Herausheben eines Teiles
eines
Motors unter
Kraftan
wen
dung
Schmerzen in der
rechten
Schulter verspürt habe (
Urk.
9/2).
Bei
der
am 9.
April 2010 im Spital
C._
durchgeführten
Ultraschalluntersuchung der rechten Schulter
zeigte sich eine partielle Läsion der
Supraspinatus
sehne
(
Urk.
9/3
S. 2
).
Dem Versicherten wurde von
Dr.
med.
G._
, Facharzt für allge
meine Medizin, eine Arbeitsunfähigkeit von 75
%
vo
m
2.
bis 2
1.
April 2010 so
wie eine Arbeitsun
fähigkeit von 50
%
ab dem 2
2.
April 2010 attestiert (
Urk.
9/3 S. 1).
Die SUVA k
a
m für
die
Heilbehandlungskosten auf und
erbrachte
dem Ver
sicherten
wiederum
Taggeld
leistungen
(vgl.
Urk.
8/66
,
Urk.
9/30
).
D
urch Physiotherapie
konnten die
geklagten Beschwerden
n
ur gering
v
erbesser
t wer
den
(vgl.
Urk.
8/10)
. In der Folge
begab sich der Versicherte für weitere Unter
suchungen ins
H._
und nach
Y._
(vgl.
Urk.
9/14,
Urk.
9/24
,
Urk.
9/29
).
Mit Schreiben vom 19.
Oktober 2010 schlug
Dr.
G._
der SUVA sodann vor, dass deren Kreisarzt die Arbeitsunfähigkeit des Versicherten beur
teilen solle (
Urk.
9/23).
Der Ver
sicherte teilte der SUVA am
8.
November 2010 mit, dass er sich an der r
echten Schulter operieren lassen wolle
(
Urk.
9/27). Am selben Tag nahm Kreisarzt
Dr.
D._
zur Arbeitsunfähigkeit und zur weiteren Behandlung Stellung (
Urk.
9/28). Die Schulter
operation
wurde in der Folge nicht durchge
führt (vgl.
Urk.
9/35).
Die SUVA veranlasste
eine
kr
eisärztliche Unter
suchung durch
Dr.
D._
a
m 1
8.
April 2011
(
Urk.
9
/
39
).
Nachdem die SUVA am 12.
Mai 2011 im Betrieb des Versicherten weitere erwerbliche Abklä
rungen durchgeführt hatte (
Urk.
8/40),
nahm
en
deren Kreisärzte
am 1
0.
August
und 26. Oktober 2011 (Urk. 9/46,
Urk.
9/49)
auch noch
zum
Zumutbar
keitsprofil
Stellung
.
Mit Schrei
ben vom 1
4.
Dezember 2011 stellte die SUVA die
Heil
behandlungs
- und
Tag
geldleistungen
per 2
9.
Februar 2012 ein (
Urk.
7/50).
In der Folge liess
d
er
Versi
cherte
mit Schreiben seiner Hausarztpraxis vom
1.
Mai 2012 unter Beilage des Berichtes von Dr.
med.
I._
, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, vom 5. April 2012 (
Urk.
9
/51)
um eine
Neubeur
teilung
ersuchen (
Urk.
9/52), wozu
Dr.
D._
am 2
2.
Mai 2012 Stellung nahm (
Urk.
9/54).
Am 1
8.
Juni 2012 erliess die SUVA eine Verfügung, mit welcher sie dem Versicherten
für die
Einschränkungen an der rechten Schulter
eine Invali
denrente bei einem Invaliditätsgrad von 20
%
zu
sprach
(
Urk.
9/65 S. 1-2,
Urk.
9/66).
1.4
Mit Meldung vom 1
8.
Juni 2012 teilte
X._
der SUVA mit, dass es bezüglich der linken Schulter zu einem Rückfall gekommen sei
, weswegen er ab 2
3.
Mai 2012 bei der Arbeit habe aussetzen müssen
(
Urk.
7/28).
D
er SUVA ging das Arztzeugnis
der Praxis von
Dr.
med.
J._
, Innere Medizin FMH, vom
3.
August 2012 zu
, mit welchem dem Versicherten
wegen
beidsei
tige
n
Schulterbeschwerden eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ab 2
3.
Mai 2012 attes
tiert wurde (
Urk.
7/31).
Die SUVA holte die Stellungnahme von Kreisarzt
Dr.
D._
vom
1
3.
August 2012 (
Urk.
7/32) ein und lehnte
hernach
mit Schrei
ben vom 3
0.
August 2012 eine weitere Leistungspflicht ab (
Urk.
7/35).
In der Folge teilte
Dr.
J._
der SUVA mit, dass es sich beim Arztzeugnis vom 3.
August 2012 um ein Missverständnis gehandelt habe (
Urk.
7/38,
Urk.
7
/
45
).
1.5
Der Versicherte meldete der SUVA am
4.
Februar 2014 einen weiteren Rückfall
bezüglich
der linken Schulter (
Urk.
7/50).
Die SUVA erhielt Arztberichte von Dr.
I._
bezüglich
Schulterbeschwerden (
Urk.
7/61-62)
und von PD Dr. med.
K._
, Orthopädische Chirurgie FMH, Wirbelsäulenchirurgie, betreffend Wirbelsäulenbeschwerden (
Urk.
7/63,
Urk.
7/66).
Kreisärztin
Dr.
med.
L._
, Fachärztin für Chirurgie FMH,
hielt am
1.
April
2014
fest, dass sich die dokumentierten objektiven Befunde
der Schultern
innerhalb der letzten beiden Jahre
nicht verändert hätte
n, weshalb eine gravierende Ver
schlechterung ausgeschlossen werden
könne
.
Eine Unfallkausalität der geltend ge
machten Wirbelsäulenbeschwerden verneinte sie
(Urk.
7/67). Gestützt auf diese Beurteilung lehnte die SUVA ihre Leistungspflicht mit Schreiben vom
2.
April 2014 ab (
Urk.
7/68).
Am
4.
April 2014 teilte sie
de
m
Versicherten
sodann mit, dass die bisherige Invalidenrente nicht geändert werde (
Urk.
9
/81).
Nachdem der Ver
sicherte am 9.
April 2014 eine
einsprachefähige
Verfügung verlangt hatte (
Urk.
7/71
S. 1
), verfügte die SUVA am 2
7.
Mai 2014 ent
spre
chend ihrem Schreiben vom
2.
April 2014 (
Urk.
7/77). Dag
egen
liess
X._
am 2
2.
Juli 2014 Einsprache er
heb
en
und zusätzlich zur Ausrichtung von Leistungen bei einem Invaliditätsgrad von 100
%
beantragen, dass die Ver
ant
wortlichkeit von
Dr.
D._
im Sinne von
Art.
78 ATSG fest
zustellen und von der Geltendma
chung von Genugtuungs- und Schadener
satzansprüchen
Vormerk
zu neh
men sei. Sodann liess er beantragen, dass
Dr.
D._
in den Ausstand zu treten habe
(
Urk.
7/79
S. 2
).
Die SUVA holte die
ärztliche
Beurtei
lung von
Dr.
L._
vom 1
7.
Juli 2014 ein (
Urk.
7/85).
Mit
Einsprache
entscheid
vom 1
2.
November 2014 wies die SUVA die Einsprache ab, soweit sie darauf eintrat. Das
Ausstandsbegehren
gegen
Dr.
D._
schrieb sie als gegen
standslos ab (
Urk.
2).
2.
2.1
Hiergegen
erhob
X._
am 1
1.
Dezember 2014 Beschwerde
und liess folgende Anträge stellen
(
Urk.
1 S. 2-3)
:
„
Hauptantrag:
1.
Es sei Ziffer 1 des
Einspracheentscheids
vom 12.11.2014 aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, eine
Beschwerde (gemeint
wohl
: Rente)
gestützt auf einen Invalidi
tätsgrad von 100
%
zu gewähren.
2.
Es sei Ziffer 1 des
Einspracheentscheids
vom 12.11.2014 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin anzuweisen, über die Integritätsentschädigung zu befinden.
3.
Es sei Ziffer 1 des
Einspracheentscheids
vom 12.11.2014 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin anzuweisen, die Anmeldung zur Staatshaftung entgegenzunehmen.
4.
Es sei Ziffer 2 des
Einspracheentscheids
vom 12.11.2014 aufzuheben und die Akten zurückgehend auf Herrn
Dr.
D._
aus dem Aktenstapel zu ent
fernen.
5.
Es sei Ziffer 1 bis 3 des
Einspracheentscheids
vom 12.11.2014 aufzuheben und die Angelegenheit an die Vorinstanz zur weiteren Abklärung zurück
zuweisen.
Zudem versehen mit folgendem Verfahrensantrag:
6
.
Es sei ein zweiter Schriftenwechsel anzusetzen
.
7.
Es sei eine Begutachtung einer unabhängigen Fachperson der
Wirbel
säulen
orthopädie
respektive der Trauma
to
logie anzuordnen, um die Leiden des Beschwerdeführers gutachterlich zu bestimmen.
Alles unter Kosten- und
Entschädigungsfolge zu
L
asten der
Vorinstanz
.“
2.2
Mit Beschwerdeantwort vom 1
3.
Januar 2015 beantragte die
Beschwerde
gegne
rin
A
b
weisung der Beschwerde, soweit auf sie einzutreten sei (
Urk.
6 S. 2, (Urk. 6, unter Beilage der SUVA-Akten [Urk. 7/1-90, Urk. 8/1-70, Urk. 9/1-85]).
2.3
Mit Verfügung vom 16. Januar 2015 wurde das Gesuch des Beschwerdeführers um Ansetzung eines formellen zweiten Schriftenwechsels abgewiesen
und ihm eine Kopie der Beschwerdeantwort vom 1
3.
Januar 2015 (
Urk.
6) zugestellt
(Urk. 10). Der Beschwerdeführer
liess
mit Eingabe vom 28. Januar 2015 (Urk. 12)
sodann
um Ansetzung einer Frist für eine Stellungnahme zur
Be
schwerdeantwort
vom 13. Januar 2015 (Urk.
6) ersuchen. Mit Verfügung
vom
30. Januar 2015
(Urk. 13)
wurde
dem Gesuch entsprochen, worauf d
er Be
schwerdeführer
a
m 1
6.
M
ärz 2015 eine Stellungnahme einreichte
(
Urk.
17).
Der Beschwerdegegnerin wurde am 2
0.
März 2015 eine Kopie dieser Eingabe zuge
stellt (
Urk.
19).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
4.
Zu ergänzen ist,
dass die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das
Gesuch
des Beschwerdeführers
um Ausrichtung einer Rente der Inva
lidenversicherung
mit Verfügung vom 28. August 2014 abgewiesen hat. Die vom Beschwerdeführer dagegen erhobene Be
schwerde vom 3
0.
September 2014 ist Gegenstand des Prozesses IV.2014.01017 und wurde mit Urteil heutigen Datums abgewiesen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss
Art.
6
Abs.
1 des Bundesgesetzes über die Unfallver
sicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Ver
sicherungs
leis
tungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrank
heiten gewährt.
1.
2
Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10
%
invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozial
ver
sicherungs
rechts
[ATSG]), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG).
1.
3
1.3.1
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vor
handensein der eingetretene Erfolg nicht als einge
treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die allei
nige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche
oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungs
–
anspruches
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.3.2
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäqua
ter Kau
salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129
V
177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtser
hebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).
1.
4
Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt (
Art.
11
der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV]
).
Bei einem Rückfall handelt es sich um das
Wiederauf
flackern
einer vermeintlich geheilten Krank
heit, so dass es zu ärztlicher Be
handlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psy
chische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krank
heitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinwei
sen).
Rückfälle und Spätfolgen schliessen sich begrifflich an ein bestehendes
Unfaller
eignis
an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfallver
sicherung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen
Gesund
heitsschädigung
ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in
fine
).
1.
5
1.5.1
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be
rück
sichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134
V
231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
1.
5
.
2
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der be
fragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Ver
sicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar
teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im
Sozialversiche
rungsrecht
zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut
achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/
ee
, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).
2.
2.1
Mit
Einspracheentscheid
vom 1
2.
November 2014 erwog die
Beschwerde
geg
nerin
,
hinsichtlich der geltend gemachten Rückenbeschwerden sei auf die Beur
teilung von
Dr.
L._
abzustellen, wonach diese Beschwerden mit überwiegen
der Wahrscheinlichkeit degenerativer Natur und nicht als Unfallfolge zu werten seien. Es bestehe daher
kein Anspruch auf Versicherungs
leistungen seitens der Beschwerdegegnerin (
Urk.
2 S. 9). Sodann sei mit
Einspracheentscheid
vom 1
5.
Oktober 2009 rechtskräftig festgestellt worden, dass von Seiten der linken Schulter und auch der Achillessehnenläsion rechts die Arbeitsfähigkeit des Be
schwerdeführers nicht wesentlich beeinträchtig
t
sei
, und die Einstellung der
Heil
behandlungs
- und Taggeldleistungen
sei
bestätigt worden (
Urk.
2 S. 9-10).
Zudem sei dem Beschwerdeführer mit rechtskräftiger Ver
fügung vom 18. Juni 2012 f
ür die Folgen der Verletzung der rechten Schulter mit Wirkung ab
1.
März 2012 aufgrund eines Invaliditätsgrades von 20
%
eine Invalidenrente zugesprochen worde
n
.
Mangels Nachweises einer relevanten Verschlechterung der objektiven Befunde im Bereich
der Schultern
- wie auch der rechten Achil
lessehne -
bestehe
auch diesbezüglich kein Anspruch auf weitere Versiche
rungsleistungen (
Urk.
2 S. 11).
2.
2
Der Beschwerdeführer
lässt
demgegenüber
im Wesentlichen
vor
bringen
,
dass Kreisarzt
Dr.
D._
in seiner gesamten Tätigkeit befangen gewesen sei. Mit
ihrer Verfügung habe
die Beschwerdegegnerin auf die Einschätzun
gen von
Dr.
D._
ab
gestellt
. Da ein Befangenheitsgrund vorge
legen habe, hätte diese Verfügung aufgehoben werden müssen und die
Taggeld
leistungen
wären wieder zu erbringen gewesen. Indem sich die
Beschwerde
geg
nerin
dem widersetzt habe und lediglich gestützt auf die Kausalitätserwägung abgewiesen habe, habe sie nicht nur die
Ausstandsbestim
mungen
und das Recht des Beschwerdeführers, dass die Angelegenheit wieder in den ursprünglichen Stand zurückversetzt werde, sondern auch
Art.
19 UVG verletzt, der vorsehe, dass bis zur Berentung Taggelder zu entrichten seien (
Urk.
1 S. 12
,
Urk.
17 S. 9
).
So
oder anders könne auf die Aktenbeurteilung von
Dr.
L._
nicht abgestellt werden.
D
ie Kreisärzte seien von der Beschwerdegegnerin abhängig, weshalb deren Berichte nicht den gleichen Beweisw
ert wie ein
unabhängiges Gutachten
hätten
(
Urk.
17 S. 4
, 10
). Eine Aktenbeurteilung habe zudem nur dann
Be
weiswert
, wenn es auf einer unwidersprochenen Sachlage beruhe. Aufgrund der Berichte der
Dres
.
I._
und
J._
könne vorliegend aber nicht von einer einheit
lichen Aktenlage gesprochen werden. Damit habe die
Akten
beur
teilung
von Dr.
L._
keinen Beweiswert
(
Urk.
1 S. 12,
Urk.
17 S. 5
, 11
)
.
Gestützt auf die
Untersuchungsma
xime
sei ein Gutachten einzuholen (
Urk.
17 S.
5
, 10
, 12
).
Sodann seien die Rückenbeschwerden des Beschwerdeführers auf seine Berufs
tätigkeit als
Auto
mechaniker
zurückzuführen, weshalb der Beschwerdeführer Anspruch auf Leis
tungen wegen einer Berufskrankheit habe (
Urk.
1 S. 13, Urk.
17 S. 6-7).
3.
3.1
In seinem Bericht vom
4.
Februar 2014 führt
e
Dr.
I._
aus, dass
der
Be
schwerdeführer über Schulterschmerzen re
chts, stärker betont als links klage. Die Schmerzen würden vor allem bei Bewegungen in
der
Scapulaeebene
auf
treten. Derzeit arbeite der Beschwerdeführer zu 30
%
und
müsse keine schweren Lasten
auf
oder über Brustniveau heben. Daneben klage er auch über starke Rücken
schmerzen mit Ausstrahlung bilateral in die Oberschenkel. Es bestehe eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit (
Urk.
7/61).
Sodann hielt
Dr.
I._
im Bericht vom 1
0.
M
ärz
2014
fest,
dass die Ruptu
ren im Vergleich zu den MRI-Unte
rsuchungen von 2012 unverändert
seien
(
Urk.
7/62).
3.
2
PD
Dr.
K._
führte
in seinem Bericht vom 17.
März 2012 aus, dass die vom
Beschwerdeführer
geltend gemachten Be
schwerden Ausdruck der
Discopathie
L5/S1 seien (
Urk.
7/66 S. 2).
Alsdann
hi
elt
PD
Dr.
K._
in seinem Bericht vom 2
1.
März 2014 fest, dass die MRI-Unter
suchung der LWS in der Klinik
M._
eine degenerative
Disco
pathie
L5/S1 mit kleiner
subannulärer
Zystenbildung L5/S1 rechts gezeigt habe.
Sonst be
stünden keine grösseren
Herniationen
. Die vom Beschwerde
führer gel
tend gemachten Beschwerden würden gut mit der Raumforderung L5/S1 har
monieren, welche durch die Zyste erklärt werden könne (
Urk.
7/63).
3.
3
3.3.1
Dr.
L._
verneinte in ihrer Stellungnahme vom
1.
April 2014 eine
Unfallkau
salität
der geltend gemachten Wirbelsäulenbeschwerden. Hinsichtlich der
Schul
terproblematik
ergebe sich beim Vergleich der Berichte von
Dr.
I._
vom 1
6.
März 2012 und
4.
Februar 2014 keine Veränderung der objektiven Be
funde innerhalb der letzten beiden Jahren, so dass eine gravierende Verschlechterung ausgeschlossen werden könne (
Urk.
7/67).
3.
3.2
In ihrer ärztlichen Beurteilung vom 17. Juli 2014 führte
Dr.
L._
aus
,
anhand der
von
Dr.
I._
am 1
6.
März 2012
und am
4.
Februar 2014
erhobenen
klinischen Befunde
hinsicht
lich der Schultern
sei
festzustellen, dass
sich bezüg
lich
der Beweglichkeit innerhalb der letzten zwei Jahre eine Verbesserung erge
ben habe. Bei der von
Dr.
I._
veranlassten erneuten Computertomo
gra
phie
habe
sich objektiv keine Veränderung zu den
- früheren -
Be
f
un
den
erge
ben. Subjektiv klage der Beschwerdeführer über vermehrte Schmerzen. Gra
vie
rende Veränderungen seien jedoch weder klinisch anhand von Einsch
rän
kungen im Bewegungsausmass noch in der
Bildgebung
durch eine Verschlech
terung der Muskelqualität beziehungsweise eine Zunahme des
Ge
lenksver
schleisses
doku
mentiert worden. Aus somatischer Sicht liege somit kein Rückfall vor (
Urk.
7/85
S. 5). Sodann hielt
Dr.
L._
fest, dass - nach ge
meldeten
Un
fallereignissen
- echtzeitlich keine
Rückenbeschwerden do
kumen
tiert worden seien. Kurzfristig seien einmal Rückenbeschwerden er
wähnt worden, als der Beschwerdeführer eine Achillessehnenruptur mit Naht und ent
sprechender Entlastung
er
litten habe (2007). Anschliessend seien in der kreisärztlichen Untersuchung des Jahres 2011 keine Rückenbeschwerden dokumentiert worden und im Bericht von
Dr.
N._
werde in der Anamnese angegeben, dass die Rückenbeschwerden erst seit April 2012 bestünden
(Urk. 7/85 S. 5)
.
Auch die MRI-Untersuchung der LWS vom 1
8.
März 2014 habe ausschliesslich degenera
tive Veränderungen gezeigt. Damit seien die Rückenbeschwerden aufgrund der vorliegenden Akten mit überwiegender Wahr
schein
lichkeit degenerativer Natur und nicht als Unfallfolge zu werten (
Urk.
7/85 S. 6).
4.
4.1
Die Leistungseinstellung betreffend d
ie
geltend gemachten Beschwerden an der linken Schulte
r und der rechten Achillessehne
per 10. Okto
ber 2008 (
Urk.
8/55) sowie
die Rentenverfügung vom 1
8.
Juni 2012 betreffend
Beschwerden an der rechten Schulter (Urk. 9/66)
sind rechts
kräftig
.
Es wird ein Rückfall hinsichtlich der Beschwerden an der linken Schulter geltend gemacht (vgl.
Urk. 7/50
).
Dr.
I._
führt b
ezüglich
der Schultern
keine Befunde an, welche
für
eine Verschlechterung
sprechen würden
,
und er
weist ausdrücklich darauf hin, dass die
Supraspinatusrupturen
links wie rechts im Vergleich zu den MRI-Unter
su
chungen unverändert sei
en
(
Urk.
7/62). Ein Widerspruch zur ärztlichen Beur
teilung von
Dr.
L._
vom 17. Juli 2014
(
Urk.
7/85 S. 5)
besteht
mithin
nicht.
Zu
den
geltenden ge
machten Rückenbeschwerden
ist
sodann
festzuhalten, dass kein Unfall aktenkundig ist, welcher Rückenbeschwerden zur Folge
hatte.
Dr.
L._
gelangte mit
nachvollziehbarer
Be
gründung zum Sch
luss, dass die Rückenbeschwerden nicht Folge eines Unfalles, sondern degenerativer Natur seien.
Etwas anders lässt sich auch
den
Be
richten von
PD
Dr.
K._
nicht entneh
men. Dieser veranlasste bildgebende Untersuchungen, welche allesamt degene
rative Befund
e
und keine traumatische Läsionen zeigten
(
Urk.
7/66 S. 1-2)
.
Da
Dr.
I._
bei der von ihm attestierten 70%igen Arbeitsunfähigkeit
die
un
fallfremden
Rückenbeschwerden
mit
berücksichtigte
(
Urk.
7/61
),
kann nur schon aus diesem Grund nicht darauf abgestellt werden.
Ärztliche Berichte, wel
chen eine
Verschlimmerung
der Befunde seit der
rechtskräftigen
Leistungs
einstellung
be
ziehungsweise
der
R
entenzusprache
entnommen werden könnten, liegen keine vor.
Dass die Voraussetzungen für eine prozessuale Revision (Art. 53
Abs.
1 ATSG) gegeben wären, wird weder dargetan noch geltend gemacht.
Der
Beschwerdeführer lässt
allerdings
vorbringen, dass seine Rückenbeschwerden als Berufskrankheit
im Sinne von
Art.
9 UVG
anzusehen seien (
Urk. 1 S. 13,
Urk. 17 S. 6-7)
. Als Berufskrank
heiten gelten
gemäss
Art.
9
Abs.
1 UVG Krank
heiten, die bei der beruflichen Tätig
keit ausschliesslich oder vorwiegend (min
destens zu 50
%
) durch schädigende Stoffe oder bestimmte Arbeiten verursacht worden sind.
In der gestützt darauf durch den Bundesrat erstellten Liste (
vgl.
Art.
14 UVV
i.V.m
. Anhang 1 zur UVV), mit welcher die schädi
genden Stoffe und arbeitsbedingten Erkrankungen ab
schliessend aufgezählt werden, sind keine Rückenbeschwerden
aufgeführt
.
Als
dann
findet sich in den Akten kein
einziger
Bericht, welche
r
sich für das Vorliegen einer Berufskrankheit ausspre
chen würde
,
womit auch eine aus
schliesslich oder stark über
wiegend durch die berufliche Tätigkeit verur
sachte Krankheit im Sinne von
Art.
9
Abs.
2 UVG aus
geschlossen werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_465/2
011 vom
7.
September 201
1 E. 7.1 f. mit Hinweis).
Damit erübrigen sich w
eitere
medizi
nische Abklärungen.
4.
2
Des Weiteren
lässt der
B
eschwerdeführer
geltend machen,
dass
Kreisarzt
Dr.
D._
befangen gewesen sei, und
verlangt, dass die
auf
Dr.
D._
zurück
gehend
en Akten
aus dem
Aktenstapel zu entfernen seien
(
Urk.
1 S. 2, 8).
Es ist jedoch nicht möglich
,
Akten aus
Dossiers von
rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren (vgl. E. 4.1 vorstehend) zu entfernen.
Zudem
hat
Dr.
D._
keine Stellungnahme abgegeben, welche mit
Bezug auf den geltend gemachten Rück
fall
von B
edeut
ung wäre
.
Was das
Schreiben von
Dr.
D._
an Dr.
J._
vom 15.
Augus
t 2012 (
Urk.
7/33;
Urk.
1 S. 6) betrifft, so ist darauf hinzuweisen, dass
Dr.
J._
das Arztzeugnis seiner Praxis
vom
3.
August 2012 (
Urk.
3/31)
zurück
ge
nommen und erklärt
hat
, dass ein Missver
ständnis vorgelegen habe (Urk. 7/38, Urk. 7/45).
Es sind keine Anhaltspunkte
ersichtlich, dass nach Aufklärung dieses Miss
verständ
nisses
je
eine befangene Beur
teilung abgegeben worden
wäre
.
Schliesslich
ist offensichtlich
, dass Ansprüche aus Verantwortlichkeit nach Art. 78 ATSG nicht i
n einem
Einspracheverfahren
betreffend materielle Leistun
gen geltend zu machen sind. Im Übrigen sind
die
dies
be
züglichen Behauptun
gen
unsubstantiiert
. Auf
dieses
Rechtsbegeh
ren
kann
daher
nicht eingetreten werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_231/2009 vom 2
3.
Dezember 2009 E. 5;
Kieser
, ATSG-Kommentar,
3.
A., 2015, N 87
Art.
78 ATSG mit Hinweisen).
5
.
Nach dem Gesagten ist es nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin die gelt
e
nd gemachten Leistungsansprüche verneint hat. Die Beschwerde ist daher, soweit auf sie eingetreten werden kann, abzuweisen.