Decision ID: de44d073-ed20-41e0-9564-8e987ca2927d
Year: 2009
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
K._,
Beschwerdeführerin,
gegen
RAV St. Gallen, Unterstrasse 4, Postfach, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Amt für Arbeit, Unterstrasse 22, 9001 St. Gallen,
betreffend
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Vermittlungsfähigkeit (zeitliche Einschränkung)
Sachverhalt:
A.
A.a K._ war vom 1. Mai 2006 bis 14. Mai 2008 als Betriebsmitarbeiterin bei der A._
angestellt; letzter geleisteter Arbeitstag war der 13. August 2007 (act. G 5.C46). Am 1.
Januar 2008 brachte sie ein Kind zur Welt. Am 27. Mai 2008 stellte sie Antrag auf
Arbeitslosenentschädigung ab 15. Mai 2008 und gab an, eine Vollzeitstelle zu suchen
(act. G 5.C43). Mit Schreiben vom 21. August 2008 wies das Regionale
Arbeitsvermittlungszentrum St. Gallen (nachfolgend: RAV) die Versicherte an, vom 25.
August bis 31. Dezember 2008 mit einem Beschäftigungsgrad von 75% an einem
Einsatzprogramm in der B._ Brockenstube teilzunehmen (act. G 5.C28). Dieses
Einsatzprogramm wurde am 16. September 2008 abgebrochen (act. G 5.C25-2). Am 3.
Oktober 2008 überwies das RAV den Fall dem Rechtsdienst, damit dieser die
Vermittlungsfähigkeit der Versicherten überprüfe (act. G 5.C25).
A.b Mit Schreiben vom 6. Oktober 2008 teilte das RAV der Versicherten mit, ihre
Vermittlungsfähigkeit werde überprüft. Sie (die Versicherte) habe ihrer
Personalberaterin am 22. Juli 2008 mitgeteilt, dass sie nicht am Einsatzprogramm
teilnehmen könne, da die Kinderbetreuung viel zu teuer sei. Am 11. August 2008 habe
sie ihm (dem RAV) mitgeteilt, die Kinderbetreuung sei gewährleistet, weshalb sie am
Einsatzprogramm teilnehmen könne. Die Personalberaterin habe sie aufgefordert,
genaue Angaben über die Kinderbetreuung zu machen; diese seien bis dato nicht
eingetroffen. Am 10. September 2008 habe Dr. D._ das RAV telefonisch informiert,
sie (die Versicherte) habe von ihm ein Arztzeugnis verlangt, dass sie nicht arbeiten
könne. Dies habe er jedoch so nicht bestätigen können, weil keine gesundheitlichen
Gründe vorgelegen hätten. Das Problem liege eher darin, dass die Kinderbetreuung
nicht gewährleistet sei. Am 17. September 2008 habe der Kinderarzt, Dr. C._, dem
RAV mitgeteilt, die Versicherte sollte erst wieder arbeiten, wenn ihr Kind ein Jahr alt sei.
Der Abbruch des Einsatzprogramms, die fehlenden Angaben zur Betreuungsperson
sowie die Aussagen der beiden Ärzte deuteten darauf hin, dass die Kinderbetreuung
nicht gewährleistet sei, weshalb an der Vermittlungsfähigkeit ab 15. Mai 2008
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(Antragstellung) erhebliche Zweifel bestünden. Der Versicherten wurde diesbezüglich
die Möglichkeit zur Stellungnahme geboten (act. G 5.C24). Davon machte die
Versicherte mit Schreiben vom 10. Oktober 2008 Gebrauch und teilte dem RAV die
Adresse der Betreuungsperson für ihr Kind mit. Ausser dieser würden sich auch ihr
Mann (so gut es sich mit seinen Arbeitszeiten vereinbaren lasse) und seine Schwester
(wenn sie auf Besuch sei) um das Kind kümmern. Im September habe sie sich wirklich
krank gefühlt. Dr. D._ habe ihr ein Arztzeugnis ausgestellt, ohne dass er an ihrer
Krankheit gezweifelt hätte. Beim Kinderarzt habe sie zum Ausdruck bringen wollen,
dass es nicht einfach sei, so ein kleines Kind zu haben und gleichzeitig zu arbeiten.
Nach wie vor wolle sie aber eine Arbeit aufnehmen und 100% arbeiten, da sie (ihre
Familie) auf ihren Verdienst angewiesen sei. Sie sei weiterhin bereit, am
Einsatzprogramm teilzunehmen; dieses sei nicht von ihr aus abgebrochen worden (act.
G 5.C23).
A.c Mit Verfügung vom 23. Oktober verneinte das RAV die Vermittlungsfähigkeit der
Versicherten vom 15. Mai (Antragstellung) bis 10. August 2008; ab 11. August 2008
könne die Vermittlungsfähigkeit bis auf weiteres bejaht werden. In ihrer Stellungnahme
bringe die Versicherte zum Ausdruck, dass sei bereit und in der Lage sei, eine
Vollzeitstelle anzunehmen. Die Kinderbetreuung erscheine zur Zeit gewährleistet. Aus
den ihm (dem RAV) vorliegenden Unterlagen gehe hervor, dass das Thema
Kinderbetreuung in den Beratungsgesprächen seit der Anmeldung am 15. Mai 2008
thematisiert worden sei. Erst am 11. August 2008 habe die Versicherte der
verantwortlichen Person mitgeteilt, dass die Kinderbetreuung organisiert sei. Demnach
sei davon auszugehen, dass sie aufgrund der fehlenden Kinderbetreuung erst ab
diesem Zeitpunkt zu 100% vermittlungsfähig gewesen sei (act. G 5.A10).
B.
Am 27. Oktober 2008 erhob die Versicherte Einsprache gegen die Verfügung vom 23.
Oktober 2008 und beantragte sinngemäss deren Aufhebung. Sie habe zwar ihren
Sorgen rund um die Kinderbetreuung Ausdruck gegeben, habe aber nie gesagt, dass
es nicht möglich sei oder sie nicht kommen könne. Sie habe das Formular (betreffend
Kinderbetreuung) rechtzeitig abgegeben (act. G 5.A6). Mit Entscheid vom 10.
Dezember 2008 wies das RAV die Einsprache ab. Das Thema Kinderbetreuung sei seit
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der RAV-Anmeldung aktuell. In jedem Gespräch, sowohl mit der Personalberaterin als
auch mit der EP-Verantwortlichen, sei unmissverständlich zum Ausdruck gekommen,
dass die Versicherte nicht bereit und/oder nicht in der Lage gewesen sei, ihr Kind in
eine Fremdbetreuung zu geben. Eindeutig und verständlich habe sie am 11. August
2008 ihrer Personalberaterin mitgeteilt, dass die Kinderbetreuung nun organisiert sei.
Erst ab diesem Zeitpunkt sei sie auch bereit gewesen, das Einsatzprogramm in der
B._ Brockenstube zu starten (act. G 5.A1).
C.
C.a Mit Eingabe vom 13. Januar 2009 (Datum der persönlichen Übergabe der
Beschwerdeschrift) erhebt die Versicherte Beschwerde und beantragt sinngemäss die
Aufhebung des Einspracheentscheids. Sie könne nur bestätigen, dass sie sich
rechtzeitig um die Kinderbetreuung gekümmert habe und es immer ihr Anliegen
gewesen sei, den Auflagen des Beschwerdegegners nachzukommen, was sie ihrer
Ansicht nach auch gemacht habe. Ausserdem wolle sie erwähnen, dass grosse
sprachliche Probleme vorhanden seien und sie sich nicht immer so ausdrücken könne,
wie sie es meine (act. G 1).
C.b Mit Eingabe vom 19. Februar 2009 lässt der Beschwerdegegner unter Verweis auf
die Verfügung vom 23. Oktober 2008 und den Einspracheentscheid vom 10. Dezember
2008 die Abweisung der Beschwerde beantragen (act. G 5).
C.c Ein weiterer Schriftenwechsel findet nicht statt (act. G 7).

Erwägungen:
1.
1.1 Umstritten und zu prüfen ist vorliegend, ob der Beschwerdegegner die
Vermittlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin für die Zeit vom 15. Mai bis 10. August
2008 zu Recht verneint hat.
1.2 Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf
Arbeitslosenentschädigung ist die Vermittlungsfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 lit. f des
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Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die
Insolvenzentschädigung [AVIG; SR 837.0]). Gemäss Art. 15 Abs. 1 AVIG ist die
arbeitslose Person vermittlungsfähig, wenn sie bereit, in der Lage und berechtigt ist,
eine zumutbare Arbeit anzunehmen und an Eingliederungsmassnahmen teilzunehmen.
Zur Vermittlungsfähigkeit gehört demnach nicht nur die Arbeitsfähigkeit im objektiven
Sinn, sondern subjektiv auch die Bereitschaft, die Arbeitskraft entsprechend den
persönlichen Verhältnissen während der üblichen Arbeitszeit einzusetzen (BGE 125 V
58 E. 6a, mit Hinweisen)
1.3 Vermittlungsunfähigkeit liegt unter anderem vor, wenn eine versicherte Person aus
persönlichen oder familiären Gründen ihre Arbeitskraft nicht so einsetzen kann oder
will, wie es eine Arbeitgeberin oder ein Arbeitgeber normalerweise verlangt.
Versicherte, die im Hinblick auf anderweitige Verpflichtungen oder besondere
persönliche Umstände lediglich während gewisser Tages- oder Wochenstunden sich
erwerblich betätigen wollen, können nur sehr bedingt als vermittlungsfähig anerkannt
werden. Denn sind einer versicherten Person bei der Auswahl des Arbeitsplatzes so
enge Grenzen gesetzt, dass das Finden einer Stelle sehr ungewiss ist, muss
Vermittlungsunfähigkeit angenommen werden. Der Grund für die Einschränkung in den
Arbeitsmöglichkeiten spielt dabei keine Rolle (BGE 120 V 388 E. 3a, mit Hinweisen).
Eine versicherte Person mit betreuungsbedürftigen Kindern muss hinsichtlich der
Vermittlungsfähigkeit, namentlich in Bezug auf die Verfügbarkeit, die gleichen
Bedingungen erfüllen wie alle anderen Personen. Es liegt somit an ihr, das Privat- und
Familienleben so zu gestalten, dass sie nicht daran gehindert ist, im Umfang des
geltend gemachten Beschäftigungsgrades bzw. Arbeitsausfalles einer
unselbstständigen Erwerbstätigkeit nachzugehen. Wie die versicherte Person die
Betreuung ihrer Kinder regelt, ist ihr überlassen. Die Durchführungsstellen dürfen nicht
schon zum Zeitpunkt der Anmeldung zum Taggeldbezug einen Obhutsnachweis
verlangen. Erscheint hingegen im Verlaufe des Leistungsbezuges der Wille oder die
Möglichkeit, die Kinderbetreuung einer Drittperson anzuvertrauen zweifelhaft
(ungenügende Arbeitsbemühungen, unhaltbare Anforderungen für die Annahme einer
Stelle, Ablehnung zumutbarer Arbeit, nicht erfüllbare Ansprüche an die Arbeitszeiten
etc.), muss die zuständige Amtsstelle die Vermittlungsfähigkeit im Hinblick auf die
konkrete Möglichkeit einer Kinderbetreuung prüfen und einen Obhutsnachweis
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einverlangen (Kreisschreiben über die Arbeitslosenentschädigung vom Januar 2007
[KS ALE] Rz B225).
2.
2.1 Nachdem das für die Zeit vom 25. August bis 31. Dezember 2008 geplante
Einsatzprogramm bei der B._ Brockenstube bereits am 16. September 2008
abgebrochen werden musste, da Zweifel an der Motivation und Integrierbarkeit der
Beschwerdeführerin bestanden (vgl. act. G 5.C25 f.), sah sich der Beschwerdegegner
zu Recht dazu veranlasst, deren Vermittlungsfähigkeit zu überprüfen. Daran ändert
auch nichts, dass die Aussagen, welche zum Abbruch des Einsatzprogramms geführt
hatten, nachträglich zurückgezogen wurden (act. G 5.C13).
2.2 Der Beschwerdegegner führt diesbezüglich zu Recht aus, dass das Thema der
Kinderbetreuung und damit verbunden auch dasjenige der Vermittlungsfähigkeit seit
der Anmeldung der Beschwerdeführerin zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung im
Mai 2008 immer wieder zur Sprache gekommen sei. So hielt die zuständige
Personalberaterin in der Gesprächsnotiz vom 10. Juni 2008 fest, eine Kinderbetreuung
fehle. Momentan habe die Beschwerdeführerin keine Lösung dafür. Sie habe die
Beschwerdeführerin darauf hingewiesen, so schnell wie möglich eine Kinderbetreuung
zu organisieren (act. G 5.A17). Auch im Gespräch mit dem Ehemann der
Beschwerdeführerin, der ebenfalls arbeitslos war, wurde auf die fehlende
Kinderbetreuung hingewiesen (act. G 5.A16). Am 9. Juli 2008 reichte die
Beschwerdeführerin das Formular betreffend Kinderbetreuung ein und gab an, die
Betreuung sei ab sofort ganztags durch C._ gewährleistet (act. G 5.A23). Anlässlich
des Gesprächs vom 22. Juli 2008 wurde die Teilnahme an einem Einsatzprogramm
besprochen. Die Beschwerdeführerin äusserte sich diesbezüglich dahingehend, dass
sie nicht an einem Einsatzprogramm teilnehmen könne, da die Kinderbetreuung viel zu
teuer sei. Daraufhin riet ihr die Personalberaterin, sich eine Alternative zu suchen und
erklärte ihr den Begriff der Vermittlungsfähigkeit (act. G 5.A18). In der Aktennotiz vom
30. Juli 2008 wurde festgehalten, die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann hätten sich
noch nicht über die Kinderbetreuung während einer möglichen Teilnahme am
Einsatzprogramm einigen können. Sie hätten eine mögliche Tagesmutter, die Fr. 8.--
pro Stunde verlange. Die Betreuung des Kindes würde pro Monat über Fr. 1'000.--
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kosten. Dieses Geld hätten sie nicht zur Verfügung. Die Beschwerdeführerin sei daher
sehr verzweifelt. Sie sei aufgefordert worden, sich mit ihrem Mann diesbezüglich zu
besprechen und eine Lösung zu finden (act. G 5.A19). Der Aktennotiz vom 11. August
2008 ist zu entnehmen, ein möglicher Einsatz in der B._ Brockenstube sei zu Stande
gekommen. Die Kinderbetreuung sei gewährleistet (act. G 5.A20).
Aus diesen Protokollen geht deutlich hervor, dass die Beschwerdeführerin im fraglichen
Zeitraum vom 15. Mai bis 10. August 2008 nicht über eine tragfähige Kinderbetreuung
verfügte und dementsprechend nicht in der Lage war, eine zumutbare Arbeit
anzunehmen bzw. an Eingliederungsmassnahmen teilzunehmen, weshalb ihre
Vermittlungsfähigkeit für diese Zeit zu verneinen ist. Daran ändert nichts, dass die
Beschwerdeführerin dem Beschwerdegegner am 9. Juli 2008 eine Betreuungsperson
bekanntgab und auch anlässlich des Beschwerdeverfahrens versicherte, ab Juni 2008
über eine Zusage für die Betreuung durch Vian Ibrahim verfügt zu haben (vgl. act. G
1.1), äusserte sie sich gegenüber dem Beschwerdegegner doch am 22. und 30. Juli
2008 dahingehend, dass sie und ihr Mann sich bezüglich der Kinderbetreuung nicht
einig seien und sich die mögliche Tagesmutter nicht leisten könnten (act. G 5.A18 f.).
Die Beschwerdeführerin bestreitet denn auch gar nicht, sich über die finanziellen
Probleme der Kinderbetreuung oder über den Wunsch nach dem Aufschub des
Einsatzprogrammes geäussert zu haben (vgl. act. G 5.A6). Ihr Fehler sei sicher
gewesen, dass sie ihre Sorgen und Probleme, vor allem bezüglich der
Kinderbetreuung, "zu fest" erzählt habe. Sie habe aber nie gesagt, dass keine Lösung
möglich sei, auch wenn sie schwierig oder eigentlich zu teuer sei. Sie habe sicher zu
wenig sachlich gesprochen, was ein Stück weit ein Kulturproblem sei (act. G 5.A2).
Diese Vorbringen der Beschwerdeführerin vermögen nicht zu überzeugen. Aus den
Akten geht deutlich hervor, dass der Beschwerdegegner ihr die Problematik im
Zusammenhang mit der Kinderbetreuung und der Vermittlungsfähigkeit des Öfteren
eingehend erläutert hat. Zudem wurde die Thematik auch mit dem Ehemann der
Beschwerdeführerin besprochen, der die deutsche Sprache offenbar besser beherrscht
als die Beschwerdeführerin. Dieser war also durchaus bewusst, was es für
Konsequenzen haben würde, wenn sie dieses Problem nicht zufriedenstellend lösen
würde. Unter diesen Umständen konnten die Äusserungen der Beschwerdeführerin,
wonach sie aufgrund der fehlenden Kinderbetreuung nicht an einem Einsatzprogramm
teilnehmen bzw. sie sich die vorgesehene Tagesmutter nicht leisten könne, nur
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dahingehend verstanden werden, dass im fraglichen Zeitraum keine tragfähige
Kinderbetreuung - und damit einhergehend keine Vermittlungsfähigkeit - vorlag.
Gemäss Aktennotiz des Beschwerdegegners war die Kinderbetreuung erst ab 11.
August 2008 gewährleistet (act. G 5.A20). Der Beschwerdegegner hat die
Vermittlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin für die Zeit vom 15. Mai bis 10. August
2008 folglich zu Recht verneint.
3.
Im Sinne der obigen Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten sind
keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG