Decision ID: a634fcb6-8831-49e3-ae27-0e85ac751fda
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1958, besuchte die Sonderschule, machte
anschliessend
eine
Anlehre
im Gastgewerbe und arbeitete bis 200
3
als Office
/
Buffet
mitarbeiterin
. Seither
war
sie nicht mehr erwerbstätig (
Urk. 7/51;
Urk. 7/83).
Sie meldete sich am 16. Februar 2005 bei der Eidgenössischen Inva
liden
versi
cherung wegen gesundheitlicher Probleme zum Rentenbezug an (Urk. 7/3). Mit Verfügung vom 20. September 2007 sprach ihr die
Sozialversi
cherungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, gestützt auf das von ihr einge
holte
polydis
ziplinäre
Gutachten des
Y._
vom 10. Mai 2007
(Urk. 7/42)
ab Februar 2004 bei einem Invaliditätsgrad von 61 % eine
Dreiviertelsrente
zu (Urk. 7/60).
Am 8. Februar 2010 wurde
der
unverändert
e
Anspruch auf die
laufende
Dreivier
telsrente
bestätigt
(Urk. 7/67).
Nachdem die Versicherte am 3. Februar 2012 ein Rentenerhöhungsgesuch ein
ge
reicht hatte (Urk. 7/70-72), holte die IV-Stelle ärztliche Stellungnahmen ein und teilte der Versicherten mit Vorbescheid vom 4. September 2012 mit, dass das Erhöhungsgesuch aufgrund ihres unveränderten Gesundheitszustands abge
wiesen werde (Urk. 7/85).
Nachdem die Versicherte
dagegen
am 17. Sep
tember 2012 Einwand erhoben hatte (Urk. 7/90), bestätigte die IV-Stelle ihren Ent
scheid wie vorbeschieden mit Verfügung vom 2. November 2011
(Urk. 2)
.
2.
Dagegen erhob
X._
am 26. November 2012 Beschwerde und verwies auf ihren Gesundheitszustand
und auf ihre Schwierigkeiten bei der Stellensuche
(Urk. 1)
. Mit Beschwerdeantwort vom 31. Januar 2013 schloss die
Beschwerde
gegnerin
auf Abweisung der Beschwerde und
informierte darüber
, dass die Unter
stützung bei der beruflichen Eingliederung in Form von Arbeitsver
mittlung eingeleitet worden sei (Urk. 5 und Urk. 6). Dies wurde der Beschwer
deführerin am 4. Februar 2013 mitgeteilt (Urk. 8).
3.
Auf
die
Vorbringen der Parteien sowie auf die Akten ist, soweit für die
Ent
scheid
findung
erforderlich, in den Erwägungen einzugehen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
1.1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]
). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.1.2
Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.1.3
Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Einkommen, das die versi
cherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizi
nischen Behandlung und allfälliger
Eingliederungsmassnahmen
durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).
1.2
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit
Hin
weisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
spracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.
3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).
1.
3
Um beurteilen zu können, ob sich die medizinischen Verhältnisse in einer anspruchserheblichen Weise verändert haben, und für die Bemessung des
Inva
liditätsgrads
ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unter
lagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsun
fähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründet
e
ihren Entscheid damit, dass sich der Gesund
heitszustand der Beschwerdeführerin seit der letzten Beurteilung nicht verändert habe und diese nach wie vor in einer körperlich leichten, wechselbe
lastenden Tätigkeit im Umfang von 50 % arbeitsfähig sei
(Urk. 2)
.
2.2
Die Beschwerdeführerin machte zum einen geltend, dass sie schon seit Jahren Schmerzen habe. Zum anderen wies sie
– wie schon im
Vorbescheidverfahren
–
sinngemäss darauf hin, dass es
für sie
schwierig sei, eine Tätigkeit im genann
ten Anforderungsprofil und Pensum zu finden, weshalb sie bei der
Beschwerde
gegnerin
bereits um Hilfe gebeten habe
(Urk. 1 und Urk. 7/90)
.
2.3
Eine
laufende Rente kann nur erhöht
werden, wenn sich der Gesundheitszu
stand seit der letzten
rechtskräftigen
Beurteilung verschlechtert hat (E. 1). Zu prüfen ist nachfolgend daher anhand der ärztlichen Berichte, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der
Zusprache
der
Dreivier
telsrente
mit Verfügung vom
20. September 2007 (Urk. 7/60) derart verändert hat, dass die Beschwerdeführerin nunmehr Anspruch auf eine ganze Rente hat.
3.
3.1
Im Zeitpunkt der erstmaligen
Rentenzusprache
stellten
die
Y._
-Gutachter die fol
genden Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit:
Chronisches
lumbospondylogenes
Syndrom mit/bei
ischialgiformen
Schmerzen links ohne eigentliche
Nervenwurzelkom
pression
L5/S1
Diskusprotrusion
Diskushernie BWK12/LWK1 ohne Nervenkompression
Leichte Intelligenzverminderung
Somatisierungsstörung
Episodische Panikstörung
Aus psychiatrischer Sicht verfüge die Beschwerdeführerin über eingeschränkte kognitive und intellektuelle Fähigkeiten; es bestehe eine deutliche intellektuelle Minderbegabung. Die Beschwerdeführerin habe eine Sonderschule besucht. In der aktuellen klinischen Prüfung hätten sich deutliche Schwierigkeiten bei ein
fachen Rechenoperationen gezeigt. Ferner reagiere sie oft in Stress- und Belas
tungssituationen mit funktionellen Symptomen. Sie zeige auch Anzeichen einer
Somatisierung
und klage nicht nur über Rückenschmerzen, sondern über viel
fältige Beschwerden in anderen Bereichen des Körpers. Gesamthaft sei sie auf
grund der defizitären psychischen Ressourcen (bedingt durch die
Minderintelli
genz
) vermindert belastbar, so dass rein psychiatrisch eine
Teilarbeitsunfähig
keit
bestehe.
Gesamthaft gesehen, unter Berücksichtigung der somatischen und psychiatri
schen Aspekte, sei die Versicherte in ihrer angestammten Tätigkeit als Mitar
beiterin in einem Restaurant als Buffet- und
Officeangestellte
nicht einsetzbar. Dies begründe sich sowohl aufgrund der orthopädischen Befunde mit vermin
derter Belastbarkeit der Wirbelsäule als auch aufgrund der psychiatrischen Befunde mit verminderten psychischen Ressourcen. Sie sei aufgrund ihrer
Min
derintelligenz
erschwert fähig
,
mit interpersonellen Konflikten, mit
mobbing
ähnlichen
Situationen, mit übermässigem Stress sowie mit hektischen Anfor
derungen umzugehen.
In körperlich leichten, wechselbelastenden und kognitiv nicht anspruchsvollen Tätigkeiten sei die Beschwerdeführerin zu 50 % arbeitsfähig. Die Einschränkung ergebe sich aus psychiatrischer Sicht. Aus rein somatischer Sicht wäre sie in einer angepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig. Ideal sei ein ruhiger Arbeitsplatz ohne übermässige Stressbelastung
.
Arbeiten am Fliessband oder an laufende
n Maschinen seien nicht möglich
. Aufgrund der mangelhaften intellektuellen Ressourcen sei es für die Beschwerdeführerin schwierig, eine geeignete Stelle zu finden, weshalb eine Hilfestellung bei der Suche nach einer geeigneten, kognitiv nicht anspruchsvollen Tätigkeit empfohlen werde (Urk. 7/42 S. 26 ff.).
3.2
3.2.
1
Am 20. Januar 2012 wurden bei der Beschwerdeführerin
im
Z._
, Klinik für Neurochirurgie,
folgende operative Eingriffe vorge
nommen: Mikrochirurgische
Laminektomie
BWK12 und vollständige Resektion des
Neurinoms
am Abgang der
Hinterwurzel
. Intraoperativ sei das
Myelon
vom
Schwannom
stark komprimiert gewesen. Postoperativ habe die Besch
werde
führerin über diskrete Hyp
ästhesie im Intimbereich linksbetont geklagt, jedoch ohne Störung der
Sphinkterfunktion
. Im Verlauf sei dies aber rückläufig. Die Mobilisation und der Kostaufbau hätten sich kom
p
likationslos gestaltet. In kli
nisch stabilem Zustand und bei reizloser Wunde sei die Beschwerdeführerin mit einer Verordnung der ambulanten Physiotherapie entlassen worden (Urk. 7/74
/3-6
).
3.2.2
Dr. med.
A._
, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, berichtete am 30. Mai 2012, dass er die Beschwerdeführerin seit Februar 2002 behandle. Er nannte die folgenden Diagnosen:
Schwannom
auf Höhe BWK12, paramedian links
Multiple
Diskusprotrusionen
/Hernien
Osteoporose/-
penie
Unklare grössenkon
s
tante Raumforderung prävertebral rechts, dem Corpus
vertebrae
BWK5 anliegend
Chronisch rezidivierendes
Lumbovertebralsyndrom
Fibromyalgie
mit weiterwechselnden Schmerzlokalisationen
Depressives Zustandsbild
Trotz optimistischer Beurteilung durch den Neurochirurgen [am
Z._
] sei das Schmerzbild unverändert. Die Beschwerdeführerin nehme zwei bis dreimal täg
lich 500mg-1g
Dafalgan
sowie sporadisch Voltaren. Körperlich
sei
sie nicht fähig, den Beruf als Buffettochter auszuüben. Auch bei erwarteter Besserung des
Operationserfolges, werde die Beschwerdeführerin nicht wieder voll in ihrem Beruf einsatzfähig sein
(Urk. 7/80)
.
3.2.3
Zuhanden der Beschwerdegegnerin berichteten die
Z._
-Ärzte,
dass
die Beschwer
deführerin an multiplen Raumforderungen im Rückenmarksbereich leide, welche sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirken würden:
Schwannom
auf Höhe BWK12,
paramediam
links bei/mit Kompression und Verlagerung des
Myelons
nach ventral
Kleine Raumforderung prävertebral rechts, dem Corpus
vertebrae
BWK5 anlie
gend
Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei
en folgende Diagnosen:
Multiple
Diskusprotrusionen
/Hernien
Osteoporose- /-
penie
Aufgrund der obigen Diagnosen seien am 20. Januar 2012 die folgenden operati
ven Eingriffe vorgenommen worden: Mikrochirurgische
Laminektomie
BWK12 und vollständige Resektion des
Neurinoms
am Abgang der
Hinterwur
zel
. Weiter werde ambulante Physiotherapie empfohlen. Als Service-Angestellte sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig. Eine andere (wechselbe
lastende) berufliche Tätigkeit sei jedoch aufgrund der
regredienten
Paraparese ca. im Umfang von 50 % zumutbar
(Urk. 7/82
;
Bericht
eingegangen bei der Beschwerdegegnerin am 20. Juli 2012
)
.
3.2.4
Der radiologische Befund im
Z._
vom 2. Juli 201
2
lautete
bezüglich der
linken Leiste wie folgt: ausgeprägte Blähungen. Soweit einsehbar kein Nachweis einer Leistenhernie. Pankreaslipomatose. Leichte
Steatosis
hepatis
(Urk. 7/89)
.
3.3
Ein Vergleich
des
Y._
-Gutachtens
mit den aktuellen Berichten zeigt, dass sich an
der
Einschätzung der gesundheitsbedingt verminderten Arbeitsfähigkeit
nichts Wesentliches
verändert hat. Heute wie damals erachten die medizinischen Fachleute die Beschwerdeführerin unter Berücksichtigung ihrer körperlichen Beschwerden und psychischen Defizite in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig.
Auch wenn die Ärzte die Beschwerdeführerin
neu
auch aufgrund der Beschwerden am Bewegungsapparat in angepassten Tätigkeiten als nur noch
zu
50 % arbeitsfähig
schätzen
, ändert dies nichts an der
Gesamtarbeitsfä
higkeit
aus psychischer und physischer Sicht
von 50 %. A
uch nach der Ein
schätzung des RAD-Arztes Dr. med.
B._
, Facharzt für Neurologie FMH, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH,
sind
seit der ursprünglichen
Rentenzusprache
keine neuen
Beschwerdebilder diagnostiziert worden, die
ins
gesamt
zu einer höheren Arbeitsunfähigkeitsschätzung geführt hätten.
Einzig der Hausarzt der Beschwerdeführerin, Dr.
A._
, hat eine höhere Arbeitsunfä
higkeit attestiert. Allerdings hat er sich hierbei lediglich auf die angestammte Tätigkeit im Service bezogen, womit seine Einschätzung diesbezüglich derjeni
gen der
Z._
-Ärzte entspricht. Zur für den Rentenanspruch ausschlaggebenden Frage nach den physischen und psychischen Ressourcen der Beschwerdeführe
rin in anderen denkbaren Tätigkeiten hat er sich indes nicht geäussert.
Nach wie vor ist
daher
gestützt auf die Berichte der
Z._
-Ärzte und auch
aufgrund der
Schilderungen von Dr.
A._
unter Berücksichtigung der Beschwerden am Bewegungsapparat
sowie aufgrund der intellektuellen Möglichkeiten
und psy
chischen Ressourcen
der Beschwerdeführerin davon auszugehen, dass
sie
an einem ruhigen Arbeitsplatz ohne übermässige Stressb
e
lastung und mit geringen intellektuellen Anforderungen einer beruflichen Tätigkeit im Umfang von 50 % nachgehen könnte.
Damit hat sich der Gesundheitszustand der Beschwerde
führerin
rechtserheblich
nicht verschlechtert. Die angefochtene Verfügung erweist sich
somit
als rechtmässig, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
4.
Die Beschwerdeführerin hat sowohl im
Vorbescheidverfahren
wie auch in ihrer Beschwerde darauf hingewiesen, dass es ihr Mühe bereite, eine ihren körperli
chen und geistigen Fähigkeiten entsprechende Stelle zu finden.
Hierzu sei fol
gendes angemerkt:
Für die Berechnung des Invaliditätsgrades und damit für die Beurteilung des Rentenanspruchs kommt es in der Invalidenversicherung
grundsätzlich
nicht darauf an, ob eine versicherte Person tatsächlich eine ihrem Gesundheitszustand und ihren persönlichen Möglichkeiten entsprechende Stelle innehat. Es wird ihr lediglich das Einkommen angerechnet, das sie unter Berücksichtigung ihres Gesundheitszustands und weiterer persönlicher Aspekte auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt erzielen könnte
(vgl. Art. 16 ATSG)
.
Hat eine versicherte Person Schwierigkeiten, eine
Stelle zu finden, die
ihrem G
esundheitszustand entspricht
, hat sie allenfalls Anspruch auf Unterstützung durch die Invalidenversicherung bei der Suche nach einem geeigneten Arbeits
platz (Art. 18 Abs. 1 IVG)
.
Unterstützung bei der beruflichen Eingliederung in der Form von Arbeitsvermittlung erhält die Beschwerdeführerin
denn auch
seit Januar 2013 aktenkundig von der Beschwerdegegnerin
(Urk. 5 und Urk. 6)
.
5.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG). Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten in der Höhe von Fr.
5
00.-- der unterliegenden Beschwerde
führerin aufzuerlegen.