Decision ID: 0421fbed-075f-5e1c-ae4d-1ffdaa3a4fbd
Year: 2021
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer am 22. April 2021 in der Schweiz um Asyl
nachsuchte (Akten der Vorinstanz [...] / N [...] [SEM-act.] 1),
dass das SEM in einem persönlichen Gespräch vom 6. Mai 2021 die Per-
sonalien des Beschwerdeführers aufnahm und ihm am 10. Mai 2021 das
rechtliche Gehör gewährte zur Zuständigkeit Rumäniens für die Behand-
lung seines Asylgesuchs, zur beabsichtigten Wegweisung dorthin und zu
seiner gesundheitlichen Verfassung (SEM-act. 10 und 14),
dass der Beschwerdeführer drei ärztliche Kurzberichte vom 23. April 2021,
28. April 2021 und 6. Mai 2021 zu den Akten reichte (SEM-act. 19),
dass gemäss diesen Arztberichten bei ihm sonstige Polyneuropathien (am
ehesten B12-Mangel), Vitamin-D und B-Mangel, abnorme Ergebnisse von
Nierenfunktionsprüfungen (Differentialdiagnose [nachfolgend: DD]: Nieren-
stein), ein Nieren- und Ureterstein, sonstige Miktionsstörungen (DD: Nie-
renstein, Prostatavergrösserung), schwere Belastungen und Anpassungs-
störungen (DD: Posttraumatische Belastungsstörung [nachfolgend: PTBS],
Anpassungsstörung), Ein- und Durchschlafstörungen sowie Status nach
Erysipel an beiden Füssen (DD: Gicht) diagnostiziert wurden,
dass für den 18. Mai 2021 ein psychiatrisches Konsilium anberaumt war,
zu welchem der Beschwerdeführer zu spät erschien und das deshalb nicht
durchgeführt werden konnte (SEM-act. 24),
dass das SEM mit Verfügung vom 20. Mai 2021 – eröffnet am 21. Mai 2021
– in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG (SR 142.31) auf das Asyl-
gesuch nicht eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz nach Rumänien an-
ordnete und den Beschwerdeführer aufforderte, die Schweiz spätestens
am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen (SEM-act. 26),
dass es gleichzeitig feststellte, einer allfälligen Beschwerde gegen den Ent-
scheid komme keine aufschiebende Wirkung zu, und die Aushändigung
der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis an den Beschwer-
deführer verfügte,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 31. Mai 2021 gegen diesen
Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob (Akten des
Bundesverwaltungsgerichts [Rek-act.] 1),
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dass er beantragte, die Verfügung sei aufzuheben und die Sache zur voll-
ständigen Feststellung des Sachverhalts und zur Neubeurteilung an die
Vorinstanz zurückzuweisen,
dass die Vorinstanz eventualiter anzuweisen sei, auf sein Asylgesuch ein-
zutreten,
dass der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und die Voll-
zugsbehörden unverzüglich anzuweisen seien, bis zum Entscheid über die
Beschwerde von jeglichen Vollzugshandlungen abzusehen,
dass ihm die unentgeltliche Rechtspflege durch Befreiung von den Verfah-
renskosten zu gewähren und insbesondere von der Erhebung eines Kos-
tenvorschusses abzusehen sei,
dass der Beschwerdeführer als weitere Beweismittel unter anderem einen
ärztlichen Bericht des Kantonsspitals Baden betreffend eine ambulante Be-
handlung auf der Notfallstation vom 25. Mai 2021 einreichte,
dass die vorinstanzlichen Akten dem Bundesverwaltungsgericht am 1. Juni
2021 in elektronischer Form vorlagen (vgl. Art. 109 Abs. 3 AsylG),
dass mit superprovisorischer Massnahme vom 1. Juni 2021 der Vollzug der
Überstellung des Beschwerdeführers nach Rumänien einstweilen ausge-
setzt wurde (Rek-act. 2),

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-
gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-
gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33
VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),
dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-
men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein
schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-
rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105
AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-
treten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),
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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-
ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich,
wie nachfolgend aufgezeigt wird, um eine solche handelt, weshalb das Ur-
teil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-
zichtet wurde,
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich
Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asylsu-
chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des
Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a
Abs. 1 Bst. b AsylG),
dass als solche staatsvertragliche Grundlage die Verordnung (EU)
Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni
2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mit-
gliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen
oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internatio-
nalen Schutz zuständig ist (nachfolgend: Dublin-III-VO, ABl. L 180/31 vom
29.6.2013), zur Anwendung gelangt,
dass vorliegend die Zuständigkeit Rumäniens zur Durchführung des Asyl-
verfahrens aus Art. 18 Abs. 1 Bst. b Dublin-III-VO folgt, denn der Beschwer-
deführer hatte dort – vor seiner Einreise in die Schweiz – am 8. April 2021
unbestrittenermassen ein Asylgesuch eingereicht (SEM-act. 7, 14),
dass die Vorinstanz daher am 10. Mai 2021 zu Recht gestützt auf Art. 18
Abs. 1 Bst. b Dublin-III-VO mit einem Wiederaufnahmegesuch an die ru-
mänischen Behörden gelangte, dem diese am 20. Mai 2021 zustimmten
und damit ihre Zuständigkeit anerkannten (SEM-act. 16, 23),
dass der Beschwerdeführer die grundsätzliche Zuständigkeit Rumäniens
nicht bestreitet, sondern geltend macht, es gebe besondere Gründe für
eine Übernahme der Zuständigkeit durch die Schweiz,
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dass das Asylverfahren und die Aufnahmebedingungen in Rumänien nach
konstanter Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, von der ab-
zuweichen trotz der daran vom Beschwerdeführer geübten Kritik kein An-
lass besteht, keine systemischen Schwachstellen im Sinne von Art. 3
Abs. 2 Sätze 2 und 3 Dublin-III-VO aufweist (vgl. zuletzt Urteil des BVGer
E-2412/2021 vom 31. Mai 2021 E. 6.2.2 m.H.),
dass daher eine Übernahme der Zuständigkeit gestützt auf die genannte
Bestimmung nicht angezeigt ist,
dass sodann gemäss Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO jeder Mitgliedstaat
abweichend von Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO beschliessen kann, einen bei
ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen gestellten Antrag
auf internationalen Schutz zu prüfen, auch wenn er nach den in dieser Ver-
ordnung festgelegten Kriterien nicht für die Prüfung zuständig ist (sog.
Selbsteintrittsrecht),
dass Art. 29a Abs. 3 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1,
SR 142.311) das Selbsteintrittsrecht landesrechtlich konkretisiert und es
ins pflichtgemässe Ermessen des SEM legt, ein Gesuch aus humanitären
Gründen auch dann zu behandeln, wenn die Prüfung ergeben hat, dass
ein anderer Staat dafür zuständig ist,
dass indessen auf die Ausübung des Selbsteintrittsrechts ein einklagbarer
Anspruch besteht, wenn die Überstellung des Antragstellers in den an sich
zuständigen Mitgliedstaat übergeordnetes Recht, namentlich eine Norm
des Völkerrechts verletzen würde (vgl. BVGE 2010/45 E. 7.2; ferner Urteil
des BVGer F-3457/2019 vom 11. Juli 2019 E. 4.4, je m.H.),
dass Rumänien Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom
10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche
oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Ab-
kommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK,
SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967
(SR 0.142.301) ist und seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflich-
tungen nachkommt,
dass auch anzunehmen ist, dieser Staat anerkenne und schütze weiterhin
die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus der Dublin-III-VO und den
Richtlinien des Europäischen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom
26. Juni 2013 zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aber-
kennung des internationalen Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie, ABl. L
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180/96 vom 29. Juni 2013) sowie 2013/33/EU vom 26. Juni 2013 zur Fest-
legung von Normen für die Aufnahme von Personen, die internationalen
Schutz beantragen (sog. Aufnahmerichtlinie, ABl. L 180/96 vom 29. Juni
2013), ergeben,
dass zu diesen Rechten eine angemessene Unterkunft (Art. 2 Bst. g,
Art. 17 und Art. 18 Aufnahmerichtlinie) und der Zugang zur medizinischen
Versorgung gehört (Art. 19 Aufnahmerichtlinie),
dass die medizinische Versorgung im Sinne des Art. 19 Aufnahmerichtlinie
zumindest die Notversorgung und die unbedingt erforderliche Behandlung
von Krankheiten und schweren psychischen Störungen (Abs. 1) sowie –
bei Antragstellern mit besonderen Bedürfnissen (mitgemeint sind insbe-
sondere auch Folteropfer, vgl. Art. 21 Aufnahmerichtlinie) – die erforderli-
che medizinische oder sonstige Hilfe einschliesslich einer geeigneten psy-
chologischen Betreuung (Abs. 2) umfasst,
dass zwar die Vermutung, Rumänien halte seine völkerrechtlichen Ver-
pflichtungen ein, im Einzelfall widerlegt werden kann, es hierfür aber kon-
kreter und ernsthafter Hinweise bedarf, die gegebenenfalls vom Betroffe-
nen glaubhaft darzutun sind (vgl. BVGE 2010/45 E. 7.4 f.; Urteil des BVGer
D-5698/2017 vom 6.3.2018 E. 5.3.1),
dass der Beschwerdeführer geltend macht, er sei während seines etwas
mehr als 20 Tage dauernden Aufenthalts in Rumänien mit anderen Flüch-
tenden zusammen von Polizisten und Soldaten angehalten, beschimpft
und unter anderem mit Schlagstöcken brutal geschlagen worden,
dass er ferner vorbringt, er sei festgenommen und in Quarantäne versetzt
worden und in der Unterkunft ohne Essen, Trinken und Betten unter deso-
laten Bedingungen eingeschlossen gewesen,
dass der Beschwerdeführer mit diesen Vorbringen die zugunsten Rumäni-
ens sprechende Vermutung völker- und gemeinschaftsrechtkonformen
Verhaltens nicht ernsthaft erschüttert und insbesondere keine konkreten
Hinweise dartut, welche die Annahme rechtfertigen würden, Rumänien
werde ihm dauerhaft die ihm gemäss Aufnahmerichtlinie zustehenden mi-
nimalen Lebensbedingungen vorenthalten,
dass sich der Beschwerdeführer bei einer vorübergehenden Einschrän-
kung im Übrigen nötigenfalls an die rumänischen Behörden wenden und
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die ihm zustehenden Aufnahmebedingungen auf dem Rechtsweg einfor-
dern könnte (vgl. Art. 26 Aufnahmerichtlinie),
dass der Beschwerdeführer ferner geltend macht, er sei von in seinem Hei-
matland erlittener Folter schwer traumatisiert, und sein psychischer und
körperlicher Gesundheitszustand sei, wie sich aus den Medizinalakten er-
gebe, sehr schlecht,
dass er deshalb am 17. Mai 2021 einen Termin bei der Urologie wahrge-
nommen habe, deren Ergebnisse noch ausstehen würden, und er am
21. Mai 2021 zu einem psychiatrischen Konsilium aufgeboten worden sei,
das ohne sein Verschulden nicht habe durchgeführt werden können,
dass der Beschwerdeführer der Vorinstanz vorwirft, sie habe den medizini-
schen Sachverhalt – insbesondere das Vorliegen einer PTBS, einer Anpas-
sungsstörung und der urologischen Beschwerden – mit Blick auf einen
möglichen Selbsteintritt der Schweiz nicht hinreichend abgeklärt,
dass Rumänien indessen über eine ausreichende medizinische und psy-
chologische Infrastruktur verfügt (Urteile des BVGer F-2270/2021 vom
27. Mai 2021 E. 5.2, und F-949/2021 vom 24. März 2021 E. 4.4.2),
dass der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen nichts vorbringt, was
darauf hindeuten würde, dass Rumänien seine sich aus der Aufnahme-
richtlinie ergebenden Verpflichtungen verletzen und ihm die notwendige
medizinische und psychologische Versorgung vorenthalten werde,
dass eine mögliche Suizidalität des Beschwerdeführers der Überstellung
in den zuständigen Mitgliedstaat nicht entgegensteht, wenn von Seiten des
überstellenden Mitgliedstaates Massnahmen ergriffen werden, um die Re-
alisierung der Gefahr eines Suizids zu verhindern (Urteil des BVGer
D-193/2021 vom 22. Januar 2021 E. 8.2.2 m.H.),
dass die schweizerischen Behörden, die mit dem Vollzug der angefochten
Verfügung beauftragt sind, den medizinischen Besonderheiten bei der Be-
stimmung der konkreten Modalitäten der Überstellung des Beschwerdefüh-
rers Rechnung tragen und die rumänischen Behörden vorgängig in geeig-
neter Weise über die spezifischen medizinischen Umstände informieren
werden (vgl. Art. 31 f. Dublin-III-VO),
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dass die Vorinstanz unter den gegebenen Umständen ohne Verletzung des
Untersuchungsgrundsatzes auf eine weitere Abklärung des Gesundheits-
zustands des Beschwerdeführers verzichten und einen hinreichenden An-
lass für einen Selbsteintritt aus medizinischen Gründen verneinen durfte,
dass andere Gründe, die der Schweiz Anlass geben könnten oder sie gar
verpflichten würden, von ihrem Selbsteintrittsrecht nach Art. 17 Abs. 1
Satz 1 Dublin-III-VO Gebrauch zu machen, weder geltend gemacht werden
noch ersichtlich sind, wobei an dieser Stelle festzuhalten bleibt, dass die
Dublin-III-VO den Schutzsuchenden kein Recht einräumt, den ihren Antrag
prüfenden Staat selber auszuwählen (vgl. auch BVGE 2010/45 E. 8.3),
dass das SEM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b
AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist und
– weil der Beschwerdeführer nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts-
oder Niederlassungsbewilligung ist – in Anwendung von Art. 44 AsylG die
Überstellung nach Rumänien angeordnet hat (Art. 32 Bst. a AsylV 1),
dass unter diesen Umständen allfällige Vollzugshindernisse gemäss
Art. 83 Abs. 3 und 4 AIG (SR 142.20) nicht mehr zu prüfen sind, da das
Fehlen von Überstellungshindernissen bereits Voraussetzung des Nicht-
eintretensentscheides gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG ist (vgl. BVGE
2015/18 E. 5.2 m.w.H.),
dass die Beschwerde aus diesen Gründen abzuweisen und die Verfügung
des SEM zu bestätigen ist,
dass das Beschwerdeverfahren mit vorliegendem Urteil abgeschlossen ist,
weshalb sich der Antrag auf Gewährung der aufschiebenden Wirkung als
gegenstandslos erweist,
dass das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um Gewährung der unent-
geltlichen Prozessführung abzuweisen ist, da die Begehren – wie sich aus
den vorstehenden Erwägungen ergibt – als aussichtlos zu bezeichnen wa-
ren, weshalb die Voraussetzungen von Art. 65 Abs. 1 VwVG nicht erfüllt
sind,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.–
(Art. 1 – 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2])
dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
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