Decision ID: d44b01fc-c132-4df8-8e59-b81c3bbaa0ae
Year: 2018
Language: de
Court: SG_VGN
Chamber: SG_VGN_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
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A. Die A._ AG mit Sitz in M._ ist seit dem 20. Januar 2011 im Handelsregister des
Kantons St. Gallen eingetragen. Die Gesellschaft bezweckt die Durchführung von
Beratungsprojekten im Lebensmittelbereich im In- und Ausland, im speziellen Markt-
Analysen sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekten in den Bereichen der
Versorgungsforschung, Qualitätsentwicklung und Systemsteuerung. Einziges Mitglied
des Verwaltungsrats ist X._.
B. Die A._ AG wies im Jahresabschluss per 31. Dezember 2014 einen Gewinn von
CHF 12'684 aus. In der Steuererklärung 2014 verrechnete sie diesen mit den Verlusten
der Geschäftsjahre 2012 und 2013 von insgesamt CHF 42'134 und deklarierte einen
steuerbaren Reingewinn von CHF -29'450 und ein steuerbares Eigenkapital von
CHF 129'967. Mit Schreiben vom 18. Februar, 3. März und 11. Mai 2016 forderte die
Veranlagungsbehörde zusätzliche Belege und Informationen an; am 2. März und
21. Juni 2016 reichte die A._ AG weitere Unterlagen ein. Mit Schreiben vom 18. Juli
2016 unterbreitete die Veranlagungsbehörde der A._ AG einen Veranlagungsvorschlag
für das Geschäftsjahr 2014. Nachdem diese dazu Stellung genommen hatte, veranlagte
die Steuerbehörde die A._ AG für das Jahr 2014 mit Verfügungen vom 26. Juli 2016
unter Aufrechnung eines Betrags von insgesamt CHF 48'178 und unter
Berücksichtigung einer Steuerrückstellung von CHF 3'300 mit einem steuerbaren
Reingewinn von CHF 15'428 und einem steuerbaren Eigenkapital von CHF 126'666 für
die Kantonssteuern sowie mit einem steuerbaren Reingewinn von CHF 15'428 für die
direkte Bundessteuer. Zur Begründung führte sie unter anderem aus, die
Abschreibungen und Verluste des Kontos Fahrzeuge seien nicht geschäftsmässig
begründet und die Barzahlungen ins Ausland seien ungenügend nachgewiesen. Das
kantonale Steueramt wies die von der Steuerpflichtigen gegen diese Veranlagungen
erhobene Einsprache mit Entscheid vom 11. Mai 2017 ab. Dagegen erhob die A._ AG
Rekurs und Beschwerde bei der Verwaltungsrekurskommission, welche mit Entscheid
vom 29. Mai 2018 die Rechtsmittel ebenfalls abwies.
C. Die A._ AG (Beschwerdeführerin) erhob gegen den Entscheid der
Verwaltungsrekurskommission (Vorinstanz) vom 29. Mai 2018 mit Eingabe ihres
Rechtsvertreters vom 26. Juni 2018 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Sie
beantragte, unter Kosten- und Entschädigungsfolge sei der angefochtene Entscheid
aufzuheben und die Pflichtige für die Kantonssteuern mit einem steuerbaren
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Reingewinn von CHF 0 (Verlust CHF 32'750 statt Gewinn von CHF 15'400) und einem
steuerbaren Kapital von CHF 129'000 (gemäss Bilanz anstelle von CHF 126'000) sowie
für die direkte Bundessteuer mit einem steuerbaren Reingewinn von CHF 0 (Verlust
CHF 32'750 statt Gewinn von CHF 15'400) zu veranlagen.
Die Vorinstanz beantragte mit Vernehmlassung vom 6. Juli 2018 die Abweisung der

Beschwerde und verwies zur Begründung auf die Erwägungen im angefochtenen
Entscheid. Das kantonale Steueramt (Beschwerdegegner) verzichtete am 7. August
2018 ausdrücklich und die die Eidgenössische Steuerverwaltung
(Beschwerdebeteiligte) stillschweigend auf eine Vernehmlassung.
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten und die Akten wird, soweit wesentlich,
in den Erwägungen eingegangen.
Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. [...]
2. [...]
3. Streitig ist, ob der Beschwerdegegner der Beschwerdeführerin zu Recht einerseits
den geltend gemachten Fahrzeugaufwand von CHF 10'378 (nachfolgend E. 3.2) und
andererseits die verbuchten Barzahlungen ins Ausland von insgesamt CHF 37'800
(nachfolgend E. 3.3) mangels Nachweises der geschäftsmässigen Begründetheit dem
Reingewinn 2014 zurechnete.
3.1. Gemäss Art. 82 Abs. 1 StG setzt sich der steuerbare Reingewinn aus dem Saldo
der Erfolgsrechnung und allen vor Berechnung dieses Saldos ausgeschiedenen Teilen
des Geschäftsergebnisses, die nicht zur Deckung von geschäftsmässig begründetem
Aufwand verwendet werden, wie insbesondere Kosten für die Anschaffung, Herstellung
oder Wertvermehrung von Gegenständen des Anlagevermögens, geschäftsmässig
nicht begründete Abschreibungen, Wertberichtigungen und Rückstellungen, Einlagen
in die Reserven, Einzahlungen auf das Eigenkapital aus Mitteln der juristischen Person,
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offene und verdeckte Gewinnausschüttungen sowie Gewinnvorwegnahmen und
geschäftsmässig nicht begründete Zuwendungen an Dritte, zusammen. Die
Regelungen entsprechen den Vorgaben von Art. 24 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes
über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (SR 642.14,
abgekürzt: StHG) und decken sich mit Art. 58 Abs. 1 DBG.
Geschäftsmässig begründet und damit steuerlich absetzbar sind Kosten, wenn sie aus
unternehmungswirtschaftlicher Sicht vertretbar erscheinen. Praxisgemäss sind
Aufwendungen dann geschäftsmässig begründet, wenn sie mit dem erzielten Erwerb
unternehmungswirtschaftlich in einem unmittelbaren und direkten (organischen)
Zusammenhang stehen. Somit muss alles, was nach kaufmännischer Auffassung in
guten Treuen zum Kreis der Unkosten gerechnet werden kann, steuerlich als
geschäftsmässig begründet anerkannt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein
Betrieb auch ohne den infrage stehenden Aufwand ausgekommen wäre und ob dieser
Aufwand im Sinne einer rationellen und gewinnorientierten Betriebsführung
zweckmässig war (BGer 2C_942/2017 vom 1. Februar 2018 E. 3.2 mit Hinweisen).
Im Bereich der geldwerten Leistungen gilt die Grundregel, dass die Steuerbehörde die
Beweislast für steuerbegründende und -erhöhende Tatsachen trägt, die steuerpflichtige
Person dagegen diejenige für all das, was die Steuer aufhebt oder mindert. Der
Behörde obliegt insbesondere der Nachweis dafür, dass die Gesellschaft eine Leistung
erbracht hat und dieser keine oder keine angemessene Gegenleistung gegenübersteht.
Hat die Behörde ein solches Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung
dargetan, so ist es Sache der steuerpflichtigen Person, die damit begründete
Vermutung zu entkräften. Gelingt ihr das nicht, trägt sie die Folgen der Beweislosigkeit
(BGer 2C_644/2013 vom 21. Oktober 2013 E. 3.2). Bei einer buchführenden
Steuerpflichtigen gilt der Massgeblichkeitsgrundsatz. Die Steuerpflichtige erbringt den
Beweis für grundsätzlich steuermindernde Aufwendungen (geschäftsmässige
Begründetheit von Ausgaben usw.) durch die Vorlage einer Erfolgsrechnung, die auf
einer ordnungsgemässen Buchhaltung beruht (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,
Handkommentar zum DBG, 3. Aufl. 2016, N 85 zu Art. 123 DBG). Nach dem
Belegprinzip müssen unter anderem nachprüfbare Belegnachweise für die einzelnen
Buchungsvorgänge vorhanden sein (vgl. Art. 957a Abs. 2 Ziff. 2 und 5 OR). Der Beleg
muss den Belegtext, den Buchungsbetrag, den Aussteller des Belegs und das
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Ausstellungsdatum enthalten (Brülisauer/Mühlemann, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.],
Kommentar zum Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, 3. Aufl. 2017, N 37 zu
Art. 58). Als Buchungsbelege gelten schriftliche Aufzeichnungen auf Papier oder in
elektronischer oder vergleichbarer Form, die notwendig sind, um den einer Buchung
zugrundeliegenden Geschäftsvorfall oder Sachverhalt nachvollziehen zu können (Art.
957a Abs. 3 OR). Kann die Steuerbehörde den Hauptbeweis der buchführenden
steuerpflichtigen Person erschüttern (indem sie z.B. Umstände darzutun vermag, die
Zweifel an der geschäftsmässigen Begründetheit von gewissen Aufwendungen
aufkommen lassen), ist es wiederum an der steuerpflichtigen Person, diese Zweifel
auszuräumen (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 85 zu Art. 123 DBG). In
Bezug auf die Beweislast hat das Bundesgericht festgehalten, dass bei einem von der
steuerpflichtigen Gesellschaft erfolgswirksam verbuchten Aufwandposten es
grundsätzlich an dieser liegt, den Nachweis zu erbringen, dass diese Erfolgsminderung
geschäftsmässig begründet ist. Leitet die steuerpflichtige Person aus einem
internationalen Verhältnis zudem etwas zu ihren Gunsten ab, treffen sie auch erhöhte
Beweisanforderungen und Auskunftspflichten. In besonderem Masse gilt dies, falls der
Vertragspartner in einem Staat ansässig ist, dessen Recht die Bildung fiktiver Sitze
juristischer Personen erfahrungsgemäss begünstigt. Bei Zahlungen ins Ausland ist
somit nicht nur der Empfänger zu nennen, sondern es sind die gesamten Umstände
darzulegen, die im konkreten Fall zu deren Ausrichtung geführt haben. Es sind die
Verträge der jeweiligen Grundgeschäfte vorzuweisen sowie allfällige schriftliche
Provisionsvereinbarungen, ferner die lückenlos dokumentierte Korrespondenz mit den
Zahlungsempfängern und den allenfalls involvierten Banken (BGer 2C_942/2017 vom
1. Februar 2018 E. 3.3 mit Hinweisen; VerwGE B 2015/52, 53 vom 24. November 2016
E. 3.4, B 2014/212, 213 vom 27. April 2016 E. 2.4, B 2014/67, 68 vom 25. August 2015
E. 3.4.4, je mit Hinweisen, www.gerichte.sg.ch).
3.2. Die Beschwerdeführerin übernahm gemäss eigenen Angaben per 1. Januar 2014
einen Opel Insignia zum Buchwert von CHF 24'600 von der X._ + Partner Treuhand
AG (vgl. act. 9/7/3/5). Am 4. Dezember 2014 stellte die B._ AG der X._ + Partner
Treuhand AG eine Rechnung für einen Neuwagen zum Nettopreis von CHF 45'969 aus,
wobei der Altwagen im Wert von CHF 15'969 zum Eintausch gelangte (vgl.
act. 9/7/7/2). In der Buchhaltung wies die Beschwerdeführerin einen Verlust aus dem
Autoverkauf von CHF 9'814 und eine Rundungsabschreibung von CHF 564, insgesamt
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somit CHF 10'378, aus (vgl. act. 9/7/1), wobei gemäss Beschwerdeschrift im Betrag
von CHF 9'814 die Mehrwertsteuer auf dem Eintauschwert von CHF 1'183 enthalten
sei (vgl. act. 1 S. 15).
Die Beschwerdeführerin anerkennt, dass die von der Vorinstanz vorgebrachten
Argumente, wonach sämtliche Verbuchungen per 31. Dezember 2014 erfolgt seien,
kein Kaufvertrag für die Übernahme des Altwagens per 1. Januar 2014 vorliege, die
Rechnung für den Kauf des Neuwagens auf die X._ + Partner Treuhand AG laute und
auf die Beschwerdeführerin kein Fahrzeug eingelöst gewesen sei, zuträfen (vgl. act. 1
S. 16). Diese von der Vorinstanz aufgeführten Umstände sind durchaus geeignet,
berechtigte Zweifel an der geschäftsmässigen Begründetheit des verbuchten
Fahrzeugaufwands aufkommen zu lassen, weshalb es an der Beschwerdeführerin ist,
diese Zweifel auszuräumen. Die Übertragung des Fahrzeugs von der X._ + Partner
Treuhand AG auf die Beschwerdeführerin wird damit begründet, der Alleinaktionär der
Beschwerdeführerin habe auf Jahresbeginn 2014 seinen Rücktritt bei der X._ +
Partner Treuhand AG, bei welcher er CEO und Verwaltungsratsmitglied mit
Einzelunterschrift war, erklärt, weshalb das Fahrzeug auf die Beschwerdeführerin
übertragen worden sei (vgl. act. 1 S. 17).
Diese Argumentation vermag die Zweifel an der geschäftsmässigen Begründetheit
nicht zu entkräften. Selbst wenn ein Auto als Geschäftsfahrzeug von einer Gesellschaft
auf eine andere übertragen wird, ist zu berücksichtigen, dass Aufwendungen, welche
die Gesellschaft einzig für den privaten Lebensaufwand des Aktionärs bzw.
Anteilsinhabers oder einer ihm nahestehenden Person erbringt, nicht als
Geschäftsaufwand verbucht werden können (vgl. BGer 2C_795/2015, 2C_796/2015
vom 3. Mai 2016 E. 2.2). Unabhängig davon, ob eine Rechtspflicht besteht,
Geschäftsvorfälle per dato ihres Vorgangs verbuchen zu müssen, werden die Zweifel
dadurch bekräftigt, dass das Datum des Buchungsbelegs nicht mit der Verbuchung in
der Buchhaltung übereinstimmt. Aus dem Umstand, dass der Beschwerdegegner den
verbuchten Aufwand für "Unterhalt und Reparatur Fahrzeuge" von CHF 1'673 zum
Abzug zuliess, kann die Beschwerdeführerin die Zweifel an der geschäftsmässigen
Begründetheit ebenfalls nicht aus dem Weg räumen, denn augenscheinlich verfügt die
Beschwerdeführerin über weitere Fahrzeuge. Jedenfalls ist nicht dargetan, dass die
unter diesem Posten verbuchten Kosten für das im Streit liegende Fahrzeug
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aufgewendet wurden. An den berechtigten Zweifeln ändert letztlich nichts, dass die
Beschwerdeführerin gemäss ihrer Darstellung auf dem Eintauschwert die
Mehrwertsteuer abgerechnet habe. Insbesondere geht dies weder aus der
eingereichten Einschätzungsmitteilung der Beschwerdebeteiligten vom 16. Januar
2018 (act. 3) noch aus der Neuwagen-Rechnung vom 4. Dezember 2014 (act. 9/7/7/2)
hervor. Die Rechnung lässt überdies vielmehr den Schluss zu, dass im Betrag von
CHF 15'969 die Mehrwertsteuer bereits enthalten war, ist doch im Totalbetrag des
Neuwagens von CHF 45'969 und im Aufpreis von CHF 30'000 bereits die
Mehrwertsteuer enthalten. Die Aufrechnung des verbuchten Fahrzeugaufwands von
CHF 10'378 beim steuerbaren Reingewinn der Beschwerdeführerin für die
Steuerperiode 2014 ist daher nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist in diesem
Punkt entsprechend abzuweisen.
3.3. Die Beschwerdeführerin verbuchte in der Steuerperiode 2014 Arbeiten durch Dritte
in der Höhe von CHF 37'800 als Aufwand (vgl. act. 9/7/3/7). Der Beschwerdegegner
anerkannte diese Zahlungen mangels geschäftsmässiger Begründetheit nicht an mit
der Begründung, dass kein schriftlicher Beratungsvertrag abgeschlossen worden sei,
bei Zahlungen ins Ausland besonders strenge Beweiserfordernisse zu beachten seien,
die Entschädigungen an Y._ jeweils in Barausrichtungen erfolgt seien, die von diesem
ausgestellten Rechnungen eine UID-Nummer enthalte, die nicht existiere, und die
Quittungen teilweise von Drittpersonen ausgestellt bzw. unterzeichnet worden seien.
Wie der Beschwerdegegner zu Recht festhielt, sind – entgegen der Ansicht der
Beschwerdeführerin – bei Zahlungen ins Ausland durchaus erhöhte
Beweisanforderungen zu beachten (vgl. vorstehende E. 3.1 am Ende). Unbestritten ist,
dass mit Y._ kein schriftlicher Beratungsvertrag abgeschlossen worden war. Soweit
der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer geltend macht, die diesbezüglichen
Ausführungen der Vorinstanz auf Seite 9 des angefochtenen Entscheids würden seine
berufliche Reputation in geradezu ehrverletzender Weise beschädigen, ist zu
bemerken, dass er in der Einsprache vom 13. September 2016 selbst darauf hinwies,
es seien keine weiteren Verträge bzw. "schriftlichen Vereinbarungen" abgeschlossen
worden (vgl. act. 9/7/12 S. 9). Zwar existieren drei – jedoch nicht unterzeichnete –
Rechnungskopien von Y._ aus O._ (Rechnung vom 31. März 2014 über EUR 14'000,
Rechnung vom 30. Juni 2014 über EUR 10'000, Rechnung vom 30. September 2014
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über EUR 7'500; act. 9/7/7/1). Auffällig ist dabei, dass die jeweiligen Beträge jeweils vor
Rechnungsstellung bei der Beschwerdeführerin (mit einem Wechselkurs von CHF 1.20)
verbucht wurden. Weiter stimmt auf der handschriftlichen Quittung vom 7. Februar
2014 das "Gebucht"-Datum (10. April 2014) nicht mit dem Datum auf dem Kontoblatt
überein (vgl. act. 9/7/8). Die Vorinstanz erkannte ausserdem zu Recht, dass die
Quittungen von verschiedenen Personen unterzeichnet wurden, wobei die Unterschrift
des Empfängers Z._ vom 5. Mai 2014 nicht identisch mit der Unterschrift auf dem
Bankbeleg vom 9. September 2014 ist, welche gemäss Vermerk ebenfalls von Z._
stamme. Nicht nachvollziehbar und im Geschäftsverkehr unüblich ist zudem, dass ein
Nachbar der Beschwerdeführerin Zahlungen für einen Geschäftspartner der
Gesellschaft entgegennimmt, selbst wenn dieser den Kontakt vermittelt haben sollte.
Auch wenn sich dieser Personenkreis gegenüber der Beschwerdeführerin
ordnungsgemäss über die Bevollmächtigung ausgewiesen hat, werden die Zweifel an
der geschäftsmässigen Begründetheit der Zahlungen dadurch bekräftigt, dass dieser
Personenkreis wiederum keine Quittung über die Auslieferung des Geldbetrags an Y._
unterzeichnen liess. Auch wenn eine falsche UID-Nummer auf den Rechnungen für sich
alleine noch keine berechtigten Zweifel an der geschäftsmässigen Begründetheit der
Aufwendungen belegen, führt dieser Umstand schliesslich in Übereinstimmung mit den
vorinstanzlichen Ausführungen (vgl. act. 2 E. 4c/bb) – auf welche anstelle von
Wiederholungen verwiesen werden kann – vielmehr dazu, dass die Zweifel an der
Echtheit der Rechnungen und damit auch der geschäftlichen Begründetheit der
Zahlungen ins Ausland nicht ausgeräumt werden können. Nicht massgebend ist in
diesem Zusammenhang im Übrigen, ob zwischen der Beschwerdeführerin und Y._ ein
Näheverhältnis bestand. Entsprechend ist die Beschwerde auch diesbezüglich
abzuweisen.
3.4. Zusammenfassend ergibt sich, dass der Beschwerdegegner den Hauptbeweis der
buchführenden Beschwerdeführerin erschüttern konnte, indem er Umstände darzutun
vermochte, die Zweifel an der geschäftsmässigen Begründetheit des
Fahrzeugaufwands von CHF 10'378 und der Barzahlungen ins Ausland von insgesamt
CHF 37'800 aufkommen lassen. Damit liegt es an der Beschwerdeführerin, den
Gegenbeweis zu erbringen. Ihre Ausführungen vermögen die Zweifel jedoch nicht zu
entkräften. Entsprechend ist die Beschwerde sowohl hinsichtlich der Kantonssteuern
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als auch der direkten Bundessteuer aufgrund des Rechnungsabschlusses per
31. Dezember 2014 abzuweisen.
4. [...]