Decision ID: 35fb8916-1274-5654-9aa7-85ce075a1537
Year: 2020
Language: de
Court: SG_VG
Chamber: SG_VG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
X._ (geb. 1987) und ihre Tochter Y._ (geb. 2009) sind eritreische Staatsangehörige.
Sie reisten am 14. September 2017 illegal in die Schweiz ein und stellten gleichentags
ein Asylgesuch. Mit Verfügung vom 2. November 2017 lehnte das Staatssekretariat für
Migration (SEM) die Asylgesuche mangels Flüchtlingseigenschaft ab und wies beide
aus der Schweiz weg (vgl. in B 2019/229 act. 9 Dossier X._ [nachfolgend: Dossier
Beschwerdeführerin 1] S. 18 ff.). Mit Urteil vom 3. Juli 2019 wies das
Bundesverwaltungsgericht eine dagegen erhobene Beschwerde ab (Dossier
Beschwerdeführerin 1 S. 46 ff.), worauf das SEM eine Ausreisefrist bis 6. August 2019
ansetzte (Dossier Beschwerdeführerin 1 S. 64).
B.
Mit Eingabe vom 27. und 31. Juli 2019 teilte der damalige, vor Verwaltungsgericht nicht
zugelassene Rechtsvertreter von X._ und Y._ dem Migrationsamt des Kantons
St. Gallen mit, beim SEM sei ein "Erstasylgesuch" der minderjährigen Tochter hängig;
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 3/13
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Letztere habe deshalb Anrecht auf Sozialhilfe nach den für Asylsuchende geltenden
Regeln. Weiter bedürfe es für den Wechsel von ihrem bisherigen Aufenthaltsort im
Zentrum A._ in B._ in das Ausreise- und Nothilfezentrum Sonneberg in Vilters nach
Ablauf der Ausreisefrist einer rechtsmittelfähigen Verfügung (Dossier
Beschwerdeführerin 1 S. 72, 75). Anlässlich des Ausreisegesprächs vom 6. August
2019 gab X._ gegenüber dem Migrationsamt an, sie wolle zunächst den Ausgang des
Asylverfahrens der Tochter abwarten, bevor sie sich konkret zu einer (freiwilligen)
Rückkehr äussere. In der Folge verzichtete das Migrationsamt einstweilen auf eine
Nothilfezuweisung und erlaubte X._ und Y._ die Rückkehr in das Zentrum A._
(Dossier Beschwerdeführerin 1 S. 80). Trotz Mitteilung des SEM, wonach das
Ausreisedatum des 6. August 2019 nach wie vor gelte (Dossier Beschwerdeführerin 1
S. 95), reisten X._ und Y._ nicht aus der Schweiz aus. In der Folge lud das
Migrationsamt Mutter und Tochter mit Schreiben vom 20. August 2019 auf den
23. August 2019 zum Gespräch betreffend Nothilfezuweisung vor (Dossier
Beschwerdeführerin 1 S. 97). Am 21. August 2019 teilte der damalige Rechtsvertreter
dem Migrationsamt mit, es sei nie eine rechtsmittelfähige Verfügung betreffend Entzug
der Sozialhilfe ergangen, weshalb unter anderem deswegen die Vorladung per
23. August 2019 gegenstandslos sei (Dossier Beschwerdeführerin 1 S. 101). X._ und
Y._ blieben dem Vorladungstermin unentschuldigt fern (Dossier Beschwerdeführerin 1
S. 104).
C.
Mit Verfügung vom 23. August 2019 wies das Migrationsamt X._ und Y._ der
politischen Gemeinde Vilters-Wangs mit Aufenthaltsort Ausreise- und Nothilfezentrum
Sonnenberg Vilters zum Bezug der Nothilfe zu (Dossier Beschwerdeführerin 1 S. 108).
Bereits mit Eingabe vom 22. August 2019 hatten X._ und Y._
Rechtsverweigerungsbeschwerde beim Sicherheits- und Justizdepartement erhoben
und beantragten, es sei festzustellen, dass das Migrationsamt den Erlass einer
rechtsmittelfähigen Verfügung betreffend Gewährung von Sozialhilfe an Y._ zu
Unrecht verweigere (act. 10/1 [B 2019/225]). Am 27. August 2019 erhoben sie beim
Sicherheits- und Justizdepartement zudem Rekurs gegen die Zuweisungsverfügung
des Migrationsamts vom 23. August 2019 (act. 9/1 [B 2019/229]). Mit Entscheiden vom
14. Oktober 2019 wies das Sicherheits- und Justizdepartement sowohl die
Rechtsverweigerungsbeschwerde als auch den Rekurs gegen die Zuweisung an die
Gemeinde Vilters-Wangs zum Bezug von Nothilfe ab, soweit es darauf eintrat (vgl.
jeweils act. 2 [B 2019/225, B 2019/229]).
Bereits mit Verfügung vom 9. Oktober 2019 trat das SEM auf das "Erstasylgesuch",
welches als Wiedererwägungsgesuch entgegengenommen worden war, nicht ein und
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 4/13
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
erklärte die Verfügung vom 2. November 2017 für rechtskräftig und vollstreckbar. Die
dagegen erhobene Beschwerde mit dem Feststellungsantrag, das SEM sei zu Unrecht
auf das Erstasylgesuch von Y._ nicht eingetreten, wies das Bundesverwaltungsgericht
mit Entscheid vom 4. Dezember 2019 ebenfalls ab, soweit es darauf eintrat (vgl. BVGE
D-5400/2019; Beilage zu act. 22 [B 2019/225]).
D.
Mit Eingaben vom 23. Oktober 2019 erhob X._ (Beschwerdeführerin 1) und Y._
(Beschwerdeführerin 2) gegen den Entscheid des Sicherheits- und Justizdepartement
(Vorinstanz) betreffend Rechtsverweigerungsbeschwerde vom 14. Oktober 2019
Beschwerde beim Verwaltungsgericht (Verfahren B 2019/225) mit den Anträgen, der
Entscheid sei aufzuheben und die Streitsache an das Migrationsamt zurückzuweisen
mit der Anweisung, über den Entzug bzw. der Gewährung der Sozialhilfe im engeren
Sinn zu befinden. Weiter sei festzustellen, dass den Beschwerdeführerinnen die
Sozialhilfe nach den Ansätzen für Asylsuchende zurzeit nicht entzogen sei, sondern
zustehe. Gleichzeitig erhoben sie gegen den vorinstanzlichen Entscheid desselben
Datums betreffend Zuweisung an die Gemeinde Vilters-Wangs zum Bezug von Nothilfe
ebenfalls Beschwerde beim Verwaltungsgericht (Verfahren B 2019/229) und
beantragten, der angefochtene Entscheid sei aufheben und das Migrationsamt
anzuweisen, über das Gesuch betreffend Zuweisung an eine Gemeinde zwecks
Ausrichtung von Sozialhilfe im engeren Sinn und Beschulung in einer öffentlichen
Schule zu befinden. In beiden Verfahren wurde zudem ein Gesuch um unentgeltliche
Rechtspflege (inkl. unentgeltliche Rechtsverbeiständung) gestellt. Auf die Erhebung
eines Kostenvorschusses wurde seitens des Abteilungspräsidenten einstweilen
verzichtet. Mit Vernehmlassungen vom 30. Oktober 2019 beantragte die Vorinstanz die
Abweisung der Beschwerden und verwies zur Begründung auf die Erwägungen in den
angefochtenen Entscheiden. Mit Schreiben vom 31. Oktober 2019 gewährte der
Abteilungspräsident den Beschwerdeführerinnen die unentgeltliche Rechtspflege; mit
Schreiben vom 20. November 2019 bestimmte er zudem Rechtsanwältin Aileen
Kreyden, Zürich, mit Wirkung ab 30. Oktober 2019 zur unentgeltlichen
Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerinnen in den beiden Beschwerdeverfahren
B 2019/225 und B 2019/229. Die Beschwerdeführerinnen behielten mit Eingaben ihrer
Rechtsvertreterin vom 23. Dezember 2019 das letzte Wort.
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten und die Akten wird, soweit wesentlich,
in den Erwägungen eingegangen.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 5/13
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1.
Die Verfahren B 2019/225 und B 2019/229 betreffen die gleichen Verfahrensparteien.
Die sich in den Verfahren stellenden Fragen hängen aktenmässig und inhaltlich eng
zusammen. Vor diesem Hintergrund erscheint eine Vereinigung der beiden Verfahren
und Erledigung der Streitfragen in einem Entscheid sachgerecht. Die beiden Verfahren
werden daher vereinigt.
1.1.
Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59 Abs. 1 des
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP). Die
Beschwerdeeingaben vom 23. Oktober 2019 erfolgten rechtzeitig und erfüllen formal
und inhaltlich die gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1
und Art. 48 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeführerin 2 ist knapp elf Jahre alt und damit
unmündig (Art. 14 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, SR 210, ZGB). Unabhängig
davon, ob die vorliegenden Verfahrensgegenstände in höchstpersönliche Rechte im
Sinn von Art. 19c Abs. 1 ZGB eingreifen und es dafür überhaupt einer Zustimmung des
gesetzlichen Vertreters bedarf, kann im konkreten Fall von der stillschweigenden
Zustimmung der Mutter der Beschwerdeführerin 2 ausgegangen werden (vgl. Art. 19a
Abs. 1 ZGB), nachdem die Beschwerden gemeinsam von Mutter – der
Beschwerdeführerin 1 – und der Tochter eingereicht worden sind. Die
Beschwerdeführerinnen sind damit zur Ergreifung der Rechtsmittel legitimiert (Art. 64 in
Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP).
1.2. bis
Die von den Beschwerdeführerinnen eingereichten und offensichtlich von einer
rechtskundigen Person verfassten Eingaben vom 23. Oktober 2019 enthielten jeweils
einen Antrag, eine Darstellung des Sachverhalts und eine Begründung, weshalb auf
eine Aufforderung zur Ergänzung der Beschwerde verzichtet werden konnte. Die mit
den Stellungnahmen vom 23. Dezember 2019 gestellten Rechtsbegehren erfolgten
folglich nach Ablauf der Beschwerdefrist und sind somit unbeachtlich (vgl. Art. 48 VRP;
Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen – dargestellt an den
Verfahren vor dem Verwaltungsgericht, 2. Aufl. 2003, Rz 920). Massgebend sind
demnach lediglich die bereits mit den Beschwerden vom 23. Oktober 2019 gestellten
Anträge.
1.3.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 6/13
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
2.
Die Beschwerdeführerinnen machen geltend, das Migrationsamt habe nie in einer
anfechtbaren Verfügung darüber befunden, dass ihnen die Sozialhilfe im engeren Sinn
entzogen werde, das heisst dass ihnen nunmehr lediglich Nothilfe zu gewähren sei.
Verfahrensgegenstand ist zum einen einzig der Zuweisungsentscheid des
Migrationsamts in die Gemeinde Vilters-Wangs zum Bezug von Nothilfe (B 2019/229)
sowie zum andern, ob das Migrationsamt gehalten bzw. gar verpflichtet gewesen wäre,
über den mit der Zuweisung einhergehenden Entzug der Sozialhilfe bzw. die
Gewährung von Sozialhilfe im engeren Sinn explizit eine Verfügung zu erlassen
(B 2019/225). Soweit die Beschwerdeführerinnen in den vorliegenden Verfahren weitere
Fragen aufwerfen, welche ausserhalb dieser beiden Prozessgegenstände liegen, ist
darauf nicht einzutreten.
1.4.
Auf die Beschwerden ist daher – mit den dargelegten Einschränkungen – grundsätzlich
einzutreten.
1.5.
Mit der Rechtsverweigerungsbeschwerde kann gemäss Art. 88 Abs. 2 Ingress und lit. a
VRP geltend gemacht werden, eine Behörde weigere sich, eine vorgeschriebene
Amtshandlung vorzunehmen. Voraussetzung für eine formelle Rechtsverweigerung ist
ein Anspruch des Betroffenen auf Erlass einer Verfügung (vgl. Zogg/Wyss, in: Rizvi/
Schindler/Cavelti [Hrsg.], Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege, Praxiskommentar,
Zürich/St. Gallen 2020, N 8 zu Art. 88 VRP).
2.1.
Für die Ausrichtung von Sozialhilfeleistungen und Nothilfe gilt gemäss Art. 82 Abs. 1
Satz 1 des Asylgesetzes (SR 142.31, AsylG) kantonales Recht. Im Zusammenhang mit
dem V. Nachtrag zum Sozialhilfegesetz (sGS 381, SHG; in Vollzug seit 1. Januar 2019)
wurden spezifische sozialhilferechtliche Aufgaben des Asylbereichs dem Kanton
zugewiesen; an der grundsätzlichen Zuständigkeitsregelung wurde jedoch keine
Änderung vorgenommen (vgl. ABl 2018 2333, S. 2344 f.). Gestützt auf den neuen
Art. 6 Abs. 2 SHG hat der Kanton St. Gallen in der Folge die Asylverordnung
(sGS 381.12, AsylVo; in Vollzug seit 1. Juli 2019) erlassen. Gemäss Art. 2 AsylVo
vollzieht das Migrationsamt die Bestimmungen des eidgenössischen und des
kantonalen Rechts im Asylbereich, soweit nicht andere Behörden zuständig sind. Der
Kanton ist unter anderem zuständig für die Gewährung der Sozialhilfe für Asylsuchende
2.1.1.
ter
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 7/13
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
im erweiterten Verfahren (Art. 3 lit. a AsylVo) und für die Gewährung der Nothilfe für
Personen mit einer rechtskräftigen Wegweisungsverfügung oder deren Asylgesuch mit
einem rechtskräftigen Nichteintretensentscheid abgeschlossen wurde (Art. 3 lit. b Ziff. 2
AsylVo). Des Weiteren leistet der Kanton Sozialhilfe für Asylsuchende in
Kollektivunterkünften mit Integrationscharakter, wobei der Aufenthalt bis zum
rechtskräftigen Asylentscheid dauert (Art. 4 AsylVo). Die Zuständigkeiten der
politischen Gemeinde sind in Art. 8 AsylVo geregelt.
Gemäss Art. 82 Abs. 1 Satz 2 AsylG werden Personen mit einem rechtskräftigen
Wegweisungsentscheid, denen eine Ausreisefrist angesetzt worden ist, von der
(ordentlichen) Sozialhilfe ausgeschlossen. In der bis 31. März 2014 geltenden Fassung
galt die gleiche Regelung als "kann"-Bestimmung. Mit der neuen Formulierung wurde
der Rechtssetzungsspielraum der Kantone, in deren Zuständigkeit die Sozial- und
Nothilfe gemäss Art. 82 Abs. 1 Satz 1 AsylG fällt, beschränkt. Der Ausschluss von der
Sozialhilfe steht folglich seit dem 1. Februar 2014 nicht mehr im Ermessen der
zuständigen Kantone, sondern ist verpflichtend. Kommen die Betroffenen ihrer
Ausreiseverpflichtung innerhalb dieser Frist und auch später nicht nach, kommt ihnen
kraft Bundesrechts lediglich ein Anspruch auf Nothilfe zu. Unter diesen Umständen ist
für die Reduktion der Unterstützungsleistung von der Sozialhilfe auf die Nothilfe weder
eine eigenständige kantonale gesetzliche Grundlage noch eine Verfügung im Einzelfall
erforderlich (vgl. VerwGE B 2013/218 vom 16. April 2014 E. 2.3.1 mit weiteren
Hinweisen; C. Hruschka, in: Spescha/Zünd/Bolzli/Hruschka/ de Weck [Hrsg.],
Kommentar zum Migrationsrecht, 5. Aufl. 2019, N 3 zu Art. 82 AsylG).
2.2.
Soweit die Beschwerdeführerinnen geltend machen, ein "Erstasylgesuch" für die
minderjährige Beschwerdeführerin 2 gestellt zu haben, weshalb für die Tochter kein
rechtskräftiger Wegweisungsentscheid im Sinn von Art. 82 Abs. 1 Satz 2 AsylG
vorliege, kann ihnen nicht gefolgt werden. Das Asylverfahren der Beschwerdeführerin 2
wurde gemeinsam mit demjenigen der Mutter mit Urteil des
Bundesverwaltungsgerichts D-6858/2017 vom 3. Juli 2019 rechtskräftig abgeschlossen
(vgl. Rubrum des Beschwerdeurteils; Dossier Beschwerdeführerin 1 S. 46 ff.). Im
Übrigen hat das Bundesverwaltungsgericht mittlerweile entschieden, sofern die
Beschwerdeführerin 2 die Eröffnung eines eigenen ersten Asylverfahrens
ausschliesslich sie betreffend beantragt habe, sei dieses Begehren unbegründet erfolgt
(vgl. BVGE D-5400/2019 vom 4. Dezember 2019 E. 1.4.5).
2.3.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 8/13
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
3.
Zu prüfen ist weiter, ob die Vorinstanz den Rekurs gegen die Zuweisung an die
Gemeinde Vilters-Wangs zum Bezug von Nothilfe zu Recht abgewiesen hat.
Mit Verfügung vom 23. August 2019 wies das Migrationsamt die
Beschwerdeführerinnen der politischen Gemeinde Vilters-Wangs mit Aufenthaltsort
Ausreise- und Nothilfezentrum Sonnenberg Vilters zum Bezug von Nothilfe zu. Zur
Begründung wurde ausgeführt, dass die Beschwerdeführerinnen gestützt auf Art. 82
AsylG von der Sozialhilfe ausgeschlossen seien, jedoch Anspruch auf Gewährung von