Decision ID: c326c7f8-e1f0-41be-9470-8cf1287c9eeb
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
,
geboren 1970, stammt aus
Z._
und
reiste 1997 in die Schweiz ein. Sie ist
verheiratet
und
Mutter von
drei
minderjährigen
Kindern
,
geboren 1998, 1999 und 2006
.
I
n der Schweiz
war sie
lediglich vom 1.
März bis 4.
Mai 2002
als Hilfsarbeiterin
erwerbstätig
. Am 22.
März 2007 meldete sich die Versicherte bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung wegen seit 2002 bestehende
r
Gliederschmerzen (
Fibromyalgie
) zum Rentenbezug an (Urk.
10/3, Urk.
10/4)
.
Daraufhin klärte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die erwerblichen und medizinischen Verhältnisse ab
(Urk.
10/9, Urk.
10/10), insb
e
sondere gab sie bei
Dr.
med.
A._
,
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, das Gutachten vom 30.
Juli 2007 in Auftrag (Urk.
10/13)
und liess am 10. Oktober 2007 bei der Versicherten eine
Haushalts
abklärung
durchführen (Urk. 10/17)
. Mit Verfügung vom 6.
Februar 2008 wurde der Versicherten per 1.
Juli 2007 eine ganze Invalidenrente zugesprochen, wobei von
einer 50%igen Erwerbstätigkeit und 50%igen Tätigkeit im Haushalt im Gesundheitsfall sowie
einem
Gesamti
nvaliditätsgrad von 78
% ausgegangen wurde (Urk.
10/24, Urk.
10/29).
Am 2. September 2010 wurde der Versicherten nach
einer
von Amtes wegen
durchgeführte
n
Rentenrevision der Anspruch auf die bisherige ganze Invalidenrente bestätigt (Urk.
10/37).
1.2
Am 24.
Juli 2012 löste die IV-Stelle
ein
Eingliederungsprojekt nach
lit
.
a Abs.
1 der am 1.
Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbestimmungen der Änderung vom 18.
März 2011 des
Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung
(kurz:
lit
.
a Abs.
1
SchlB
IVG
der
6.
IV-Revision
)
aus (Urk.
10/41). Die IV-Stelle holte einen Verlaufsbericht des behandelnden Hausarztes
Dr.
med.
B._
,
Facharzt für Allgemeine Medizin,
vom
1.
September 2012
sowie
einen von der Versicherten ausgefüllten Fragebogen
vom 1.
September 2012
ein
(Urk.
10/43)
und führte mit der Versicherten am 1.
Februar 2013 ein Informations
gespräch durch (Urk.
10/45/4). Mit Vorbescheid vom 5.
Februar 2013 kündigte die IV-Stelle die Aufhebung der Invalidenrente auf den ersten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der Ver
fügung an (Urk.
10/47)
und entschied mit
Verfügung vom 22.
März 2013 in diesem Sinn (Urk.
2).
2.
Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch die Pro
Infirmis
Zürich
, am 15.
April 2013 Beschwerde
und beantragte,
die Verfügung vom 22.
März 2013 sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine ganze
Invalidenr
ente auszuzahlen. Zudem stellte sie den Antrag,
ihr sei die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen
(Urk.
1). Die IV-Stelle beantragte am 21.
Mai 2013 die Abweisung der Beschwerde und stellte den Eventualantrag,
die Rentenaufhebung mit der
substituierten Begründung der W
iedererwägung zu schützen (Urk.
9). Mit Ver
fügung vom 27.
Mai 2013 wurde
in der Dispositiv-Ziffer 1
die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und die Pro
Infirmis
Zürich als unentgeltliche
Rechts
vertreterin
bestellt. Es wurde zudem ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk.
11). Die Versicherte liess am 30.
Mai 2013 ihr
e Replik erstatten (Urk. 13). Mit Verfügung vom 4.
Juni 2013 wurde die Dispositiv-Ziffer 1 der Verfügung vom
27.
Mai 2013 aufgehoben, da die Pro
Infirmis
Zürich aufgrund eines offensichtlichen Versehens als unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt worden war. Der
Beschwerdeführerin wurde die unentgeltlic
he Prozessführung gewährt (Urk.
14).
Am 26.
Juni 2013 teilte die IV-Stelle mit, auf das Einreichen einer
Duplik zu verzichten (Urk.
15).
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art.
8 Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [
ATSG
]).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art.
7 Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art.
7 Abs.
2 ATSG).
1.
2
Nach
lit
.
a Abs.
1
SchlB
IVG
der
6.
IV-Revision
werden Renten, die bei
pathogene
tisch-ätiologisch
unklaren
syndromalen
Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Art
.
7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, auch wenn die Voraussetzungen von Ar
t.
17 Ab
s.
1 ATSG nicht erfüllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-k
onform (BGE 139 V 547 E. E. 3).
1.3
Fehlen
die
in Art.
17 ATSG genannten Voraussetzungen, so kann die Rentenverfügung nach den für die Wiedererwägung rechtskräftiger
Ver
waltungsverfügungen
geltenden Regeln abgeändert werden. Danach ist die Verwaltung befugt, auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (Art.
53 Abs.
2 ATSG). Das Gericht kann eine zu Un
recht ergangene Revisionsverfügung gegebenenfalls mit der substituierten Begründung schützen, dass die ursprüngliche Rentenverfügung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 128 V 272 E. 5b/
bb
; Urteil des Bundesge
richts 9C_562/2008 vom 3. November 2008 E. 2.2 mit Hinweis).
2.
2.1
Dr.
med
.
C._
,
Facharzt für Allgemeine Medizin,
vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) hielt am 15.
Juni 2007 fest, bei der Versicherten bestehe eine
Fibromyalgie
und es lägen keine nennenswerten somatischen Befunde vor. Es sei nun abzuklären, ob eine psychische Erkrankung vorliege, welche die Arbeitsfähigkeit vermindere oder ob es der Versicherten zumutbar wäre, trotz der Schmerzen zu arbeiten. Dabei merkte er an, dass bei der
Fibromyalgie
zur Beurteilung der Zumutbarkeit einer Arbeitstätigkeit dieselben Kriterien zur Anwendung kämen, wie bei einer
somatoformen
Schmerzstörung
(Urk.
10/18/1-2).
2.
2
In der Folge wurde bei
Dr.
A._
ein
psychiatrisches
Gutachten in Auftrag gegeben, wobei der Gutachterin Zusatzfragen zum Themenbereich der psychischen
Komorbidität
und der Zumutbarkeit der Arbeitstätigkeit trotz Schmerzen gestellt wurden (Urk.
10/11).
Dr.
A._
erhob im Gutachten vom 30.
Juli 2007
(Urk.
10/13/12)
die Diagno
sen einer anhaltenden
somatoformen
Schmerzstörung (gegebenenfalls vom
Fibromyalgietypus
;
ICD-10 F45.8
)
und einer
somatoformen
autonomen Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems (ICD-10 F45.32) und des Atmungssystems (ICD-10 F45.33).
Daneben hielt sie eine psychosoziale Belas
tungssituation (fehlende Integration beziehungsweise soziokulturelle Entwurze
lung, Analphabetismus, vielfache Mutter mit behindertem Kind, Erwerbslosig
keit, anhaltender Flüchtlingsstatus) fest.
Die Gutachterin attestierte eine 1
00%ige Arbeitsunfähigkeit
aus psychiatrischer Sich
t
und eine 80%ige Beein
trächtigung als Hausfrau
(Urk.
10/16/1-2)
.
In Beantwortung der Zusatzfragen führte sie aus, aufgrund
der psychiatrischen Komplexität des Gesamtbildes sei es der Versicherten aus arbeitsmedizinischer Sicht nicht zumutbar
,
trotz der Schmerzen einer Arbeitstätigkeit nachzugehen. Auch ein Einsatz im geschützten Rahmen erscheine nicht realistisch. Die Versicherte sei in ihrem Fühlen, Denken
und Verhalten vollends durch ihr körperlich empfundenes Leiden absorbiert, das Denken sei rigide und fixiert, die Konzentrationsspanne stark reduziert, die Affektivität labil und gereizt, die Vitalität und der Schlaf
seien
gestört. Schliesslich wirke die Versicherte durch ihre einfache Persönlichkeitsstruktur und nicht vorhandene Introspektionsfähigkeit in ihren
Copingressourcen
extrem eingeschränkt, die Erfolgsaussichten auch einer adäquaten ethnopsychiatrischen Therapie seien quasi nicht vorhanden
(Urk.
10/16/3)
.
2.
3
In der Stellungnahme vom 21.
August 2007 hielt
Dr.
C._
vom RAD darauf
hin
fest, es könne auf das psychiatrische Gutachten vom 30.
Juli 2007 abge
stützt werden. Es liege eine anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung, gegebe
nenfalls vom
Fi
br
omyalgiet
y
pus
, vor und zudem eine
somatoforme
autonome Funktionsstörung des Verdauungs
-
und des Atmungssystems. Die Versicherte verfüge angesichts de
r
ganzen Lage nicht über die gesundheitlichen Möglich
keiten trotz dieser Schmerzen einer Tätigkeit nachzugehen. Vom Gesamtbild her seien die Erfolgsaussichten auch bei adäquater Therapie als düster anzusehen (Urk.
10/
18/3).
2.4
Der Versicherten wurde ihre ganze Invalidenrente mit
der ursprünglichen
Verfü
gung vom 6. Februar 2008 (Urk. 10/24, Urk. 10/29) aufgrund von
pathogene
tisch-ätiologisch
unklaren
syndromalen
Beschwerdebildern
ohne nachweisbare organische Grundlage
zugesprochen.
Gemäss der Rechtsprechung des Bundes
gerichts ist die Überprüfung nach
lit
. a Abs. 1
SchlB
IVG der 6. IV-Revision nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zugesprochene Renten beschränkt. Doch soll die Schlussbestimmung nicht Hand bieten für eine nochmalige Überprüfung unter denselben Vorzeichen, wenn die
Rentenzusprache
bereits auf der Grund
lage der massgeblichen Überwindbarkeitsrechtsprechung erfolgt ist. Eine solche nochmalige Überprüfung kommt nur im Rahmen einer allfälligen
Wiedererwä
gung
mit den Voraussetzungen der zweifellosen Unrichtigkeit und der erhebli
chen Bedeutung der Berichtigung in Betracht (BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3 und
E. 2.2.2).
2.5
Die Rechtsprechung betreffend
somatoforme
Schmerzstörungen wurde in BGE 130 V 352 im Jahr 2004 begründet.
Auf die
im Zusammenhang mit der Versi
cherten thematisierte
Fibromyalgie
wurde die Rechtsprechung zu den unklaren Beschwerdebildern
am 8.
Februar 2006
mit BGE 132 V 65
E. 4
ausgedehnt, also rund zwei Jahre vor der erfolgten
Rentenzusprache
vom 6.
Februar 2008.
Diese Rechtsprechung und deren Anwendung auf die
Fibromyalgie
war
,
wie sich aus dem
internen
Feststellungsblatt ergibt, auch dem RAD bekannt
(
Urk.
10/18)
.
Entsprechend wurde davon ausgegangen, dass die
Fibromyalgie
aus somatische
r
Sicht
keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründet und ein psychiatri
sches Gutachten in Auftrag gegeben
(
Urk.
10/18/1-2)
.
Der
psychiatrischen
Gut
achterin wurden
im
Zusammenhang
mit der
sogenannten
Überwindbarkeits
rechtsprechung
(BGE 140 V 8 E. 2.2.1, 3)
denn auch
Zusatzfragen vorgelegt, welche sie
im Gutachten
beantwortete
(
Urk.
10/11,
Urk.
10/13-16)
. Basierend auf diesem Gutachten
vom 30. Juli 2007 (
Urk.
10/13-16)
wurde sodann
festge
stellt
, dass die Beschwerden für die Versicherte nicht überwindbar
seien
und
keine Arbeitsfähigkeit vorhanden sei
.
2.
6
Die IV-Stelle hat die am 6.
Februar 2008 verfügte ganze
Invalidenr
ente
somit
in Kenntnis der Praxis zu den anhaltenden
somatoformen
Schmerzstörungen
und deren Anwendbarkeit auf die
Fibromyalgie
zuerkannt.
Erging die fragliche
Rentenzusprache
aber schon in Beachtung der jeweils relevanten Rechtspre
chung zu
pathogenetisch
-ätiologisch unklaren
syndromalen
Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage, verbleibt kein Raum mehr für ein Rückkommen unter dem Titel der Schlussbestimmung.
Ob die Anwendung der Überwindbarkeitsrechtsprechung in rechtskonformer Weise geschehen ist, ist in diesem Zusammenhang irrelevant
(BGE 140 V 8 E.
2.2.2 und
2.3)
.
3.
3.1
Für eine Wiedererwägung
wird
vorausgesetzt, dass kein vernünftiger Zweifel an der Unrichtigkeit der ursprünglichen Verfügung möglich, also nur dieser einzige Schluss denkbar ist.
D
as
Bundesgericht
hat entschieden, dass
die Praxis zur substituierten Begründung
(gerichtliche Aufhebung oder Herabsetzung des Leistungsanspruchs nach Art.
53 Abs.
2
statt - wie administrativ verfügt - nach Art.
17 Abs.
1 ATSG)
im Zusammenhang mit einer fehlgeschlagenen Anwen
dung der
SchlB
IVG der
6. IV-Revision
ebenfalls
zum Tragen
komm
t
(Urteil 9C_
31/2014
des Bundesgerichts vom
5. September
2014, E.
5
mit weiteren Hin
weisen
).
3.2
Die IV-Stelle
sprach
die ganze Rente basierend auf dem psychiatrischen Gutach
ten vom
30.
Juli 2007
zu
,
welches von
einer psychiatrischen Fachärztin erstattet
worden war, und welches
aufgrund der Unzumutbarkeit
,
trotz Schmerzen einer Arbeitstätigkeit nachzugehen
eine vollständige Arbeitsunfähigkeit und eine
80
%
ige
Einschränkung im Haushaltsbereich
festgehalten hatte
(Urk.
10/13-16)
. Damit erweist sich die Verfügung vom 6.
Februar 2008 jedenfalls nicht als zweifellos unrichtig, weshalb eine Wiedererwägung nicht in Frage kommt.
3.3
Anzumerken ist, dass eine Verbesserung des gesundheitlichen Zustands zu Recht von niemandem geltend gemacht wird, da sich für eine solche aus den Akten keine Anhaltspunkte ergeben, weshalb eine Rentenrevision nach Art. 17 ATSG ausser Betracht fällt.
4.
Zusammenfassend
hätte die
Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch
nicht
nach
lit
.
a Abs.
1
SchlB
IVG
der
6.
IV-Revision
überprüf
e
n
und in der Folge auf
heben dürfen
, da die Überwindbarkeitsrechtsprechung bereits bei der ursprünglichen
Rentenzusprache
zur Anwendung kam. Da auch kein
Wiederer
wägungsgrund
vorliegt, hält die angefochtene Rentenaufhebung der Überprü
fung nicht stand.
Die Beschwerde ist gutzuheissen und die angefochtene Verfügung ist mit der Feststellung, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat, aufzuheben.
5.
5.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert (Art.
69 Abs.
1
bis
IVG) auf
Fr.
700.-- festzulegen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterlie
genden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
5.2
Ausgangsgemäss steht der durch die Pro
Infirmis
Zürich vertretenen Beschwerde
führerin eine Prozessentschädigung zu, die gemäss Art.
61
lit
.
g ATSG in Verbindung mit §
34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen zu bemes
sen ist. Unter Berücksichtigung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von
Fr.
135.--
ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine Entschädigung in der Höhe von Fr
.
8
00.--
(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen.