Decision ID: f0444e9e-12cc-48af-8317-564365306447
Year: 2020
Language: de
Court: ZH_OG
Chamber: ZH_OG_002
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: penal_law

betreffend gewerbsmässigen Betrug etc. und Widerruf
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 9. Abteilung, vom 24. Juni 2019 (DG180266)
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Anklage:
Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 27. Sep-
tember 2018 (Urk. 00000081 ff.) ist diesem Urteil beigeheftet.
Urteil der Vorinstanz:
1. Der Beschuldigte ist schuldig des gewerbsmässigen Betrugs im Sinne von
Art. 146 Abs. 1 und 2 StGB sowie der mehrfachen Urkundenfälschung im
Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB.
2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 34 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 3 Tage
durch Haft erstanden sind.
3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 25 Monaten aufgescho-
ben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (9 Monate, abzüg-
lich 3 Tage, die durch Untersuchungshaft erstanden sind), wird die Frei-
heitsstrafe vollzogen.
4. Der bedingte Vollzug bezüglich der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft
Zofingen-Kulm vom 23. März 2016 ausgefällten bedingten Geldstrafe von
50 Tagessätzen zu CHF 250 wird nicht widerrufen. Die Probezeit wird um
1 Jahr verlängert.
5. Von der Anordnung der Landesverweisung wird abgesehen.
6. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom
13. November 2017 beschlagnahmte Nettoerlös aus der vorzeitigen Verwer-
tung der Herrenarmbanduhr Rolex Oyster Perpetual Yachtmaster in der Hö-
he von CHF 12'018.50 wird zur Deckung der dem Beschuldigten auferlegten
Verfahrenskosten verwendet.
7. Nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides werden die folgenden, mit
Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 20. Februar
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2018 beschlagnahmten Gegenstände dem Beschuldigten auf erstes Verlan-
gen hin bis spätestens 3 Monate danach herausgegeben. Nach Ablauf die-
ser Frist werden die beschlagnahmten Gegenstände der Kasse des Be-
zirksgerichts Zürich zur Vernichtung überlassen:
- HD-Position 26, Flugticket - HD-Position 27, Papierware: Zerrissene Dokumente der B._ IT - HD-Position 31: Ordner türkis mit diversen Dokumenten - HD-Position 32, Papierware: diverse Dokumente wie Korrespondenz
C._, D._ etc.
8. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom
20. Februar 2018 beschlagnahmte Festplatte Hitachi 1,0 TB wird bei den Ak-
ten belassen.
9. Der Beschuldigte wird verpflichtet, der Privatklägerin E._ Management
AG Schadenersatz von EUR 883'548 nebst Zins zu 5 % seit 1. Januar 2017,
EUR 17'114.96 nebst Zins zu 5 % seit 1. Juli 2016 und CHF 191'289.32
nebst Zins zu 5 % seit 1. Januar 2017 zu bezahlen.
10. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf
CHF 6'000.00 die weiteren Auslagen betragen:
CHF 5'000.00 Gebühr Strafuntersuchung § 4 GebStrV;
CHF 14'598.10 ehemalige amtliche Verteidigung;
CHF 823.20 Auslagen Untersuchung.
Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten.
11. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden mit
Ausnahme der Kosten der früheren amtlichen Verteidigung dem Beschuldig-
ten auferlegt.
12. Die Kosten der früheren amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskas-
se genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135
Abs. 4 StPO.
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13. Der Beschuldigte wird verpflichtet, der Privatklägerin E._ Management
AG für das gesamte Verfahren eine Prozessentschädigung von
CHF 47'839.50 zu bezahlen.
Berufungsanträge:
a) Der erbetenen Verteidigung:
(Urk. 72 S. 1)
1. Das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 24. Juni 2019 sei betreffend
Ziff. 2 und 3 aufzuheben.
2. Der Beschuldigte sei zu einer bei einer Probezeit von drei Jahren be-
dingt aufgeschobenen Freiheitsstrafe von 24 Monaten zu bestrafen,
unter Anrechnung der erstandenen Haft.
3. Unter ausgangsgemässen Kostenfolgen.
b) Der Vertreterin der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich:
(Urk. 73 S. 1)
Bestätigung des Urteils der Vorinstanz, Bezirksgericht Zürich, 9. Abteilung,
vom 24. Juni 2019
c) Der Rechtsvertretung der Privatklägerin:
(Urk. 74 S. 2)
1. Es seien Dispositiv-Ziff. 2 (Strafe) und Dispositiv-Ziff. 3 (Vollzug) des
Urteils des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, vom 24. Juni 2019
(DG180266-L) zu bestätigen.
2. Der Beschuldigte sei zu verpflichten, der PK für ihre Aufwendungen im
Berufungsverfahren eine Prozessentschädigung in der Höhe von
CHF 4'480.00 zu bezahlen.
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Erwägungen:
I. Gegenstand des Berufungsverfahrens
Mit Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 9. Abteilung, vom 24. Juni 2019 wurde der
Beschuldigte des gewerbsmässigen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 und 2
StGB sowie der mehrfachen Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1
StGB schuldig gesprochen und mit einer Freiheitsstrafe von 34 Monaten bestraft,
welche im Umfang von 25 Monaten bedingt aufgeschoben wurde unter Ansetzung
einer Probezeit von 2 Jahren, und deren Vollzug im Umfang von 9 Monaten an-
geordnet wurde. Der bedingte Vollzug bezüglich der mit Strafbefehl der Staats-
anwaltschaft Zofingen-Kulm vom 23. März 2016 ausgefällten Geldstrafe von
50 Tagessätzen zu Fr. 250.– wurde nicht widerrufen und die Probezeit um 1 Jahr
verlängert. Ferner wurde von der Anordnung einer Landesverweisung abgesehen,
und es wurde über die beschlagnahmten Gegenstände/Nettoerlös und die Zi-
vilansprüche der Privatklägerin entschieden. Die Kosten des Vorverfahrens und
des gerichtlichen Verfahrens wurden dem Beschuldigten auferlegt und dieser
wurde verpflichtet, der Privatklägerin eine Prozessentschädigung in der Höhe von
Fr. 47'839.50 zu bezahlen (Urk. 47 S. 67 ff.).
Der Beschuldigte hat gegen das Urteil fristgerecht Berufung angemeldet (Urk. 42)
und die Berufungserklärung eingereicht (Urk. 49). Er beschränkt seine Berufung
auf die Strafzumessung sowie den Vollzug der Freiheitsstrafe und beantragt die
Ausfällung einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten unter Ansetzung einer
Probezeit von 3 Jahren (Urk. 49 S. 2; Urk. 72 S. 1). Die Staatsanwaltschaft hat
auf Anschlussberufung verzichtet und liess Bestätigung des vorinstanzlichen Ur-
teils beantragen (Urk. 52; Urk. 73 S. 1). Auch die Privatklägerin hat auf An-
schlussberufung verzichtet (Urk. 53).
Mit Beschluss vom 19. September 2019 wurde festgestellt, dass das vorinstanzli-
che Urteil hinsichtlich der Dispositivziffern 9 (Zivilpunkt) und 13 (Prozessentschä-
digung) in Rechtskraft erwachsen ist (Urk. 57).
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Vorweg ist somit festzuhalten, dass das Urteil der Vorinstanz ferner bezüglich der
Dispositivziffern 1 (Schuldspruch), 4 (Absehen von einem Widerruf und Verlänge-
rung Probezeit), 5 (Absehen einer Landesverweisung), 6-8 (Entscheid über be-
schlagnahmte Gegenstände/Nettoerlös) und 10-12 (Kosten- und Entschädigungs-
folgen) in Rechtskraft erwachsen ist.
Der Beschuldigte liess ein Gesuch um Dispensation von der Teilnahme an der
Berufungsverhandlung stellen und reichte ein ärztliches Zeugnis ein, welches sei-
ne Verhandlungsunfähigkeit attestiert (Urk. 70; Urk. 71). Das Dispensationsge-
such des Beschuldigten wurde bewilligt, und die Berufungsverhandlung in Anwe-
senheit des erbetenen Verteidigers, der Staatsanwältin sowie des Rechtsvertre-
ters der Privatklägerin durchgeführt, welche die eingangs aufgeführten Anträge
stellten (Prot. II S. 5 f.).
II. Strafzumessung
1. Vorbemerkung
Die Vorinstanz bestrafte den Beschuldigten mit einer Freiheitsstrafe von 34 Mona-
ten, wobei deren Vollzug im Umfang von 25 Monaten unter Ansetzung einer Pro-
bezeit von 2 Jahren aufgeschoben und der zu vollziehende Teil auf 9 Monate ab-
züglich 3 Tage erstandener Untersuchungshaft festgelegt wurde (Urk. 47 S. 67 f.).
Da einzig der Beschuldigte Berufung gegen das vorinstanzliche Urteil erhoben
hat, fällt aufgrund des Verschlechterungsverbotes eine strengere Bestrafung von
vornherein ausser Betracht (Verbot der reformatio in peius; Art. 391 Abs. 2 StPO).
2. Allgemeine Grundsätze
Die Vorinstanz hat die allgemeinen Regeln und Kriterien der Strafzumessung so-
wie des dabei weiterhin anwendbaren altrechtlichen Sanktionenrechts und das
Vorgehen für die Zumessung mehrerer Strafen im Sinne von Art. 49 Abs. 1 kor-
rekt dargelegt (Urk. 47 S. 39 ff.). Dies braucht nicht alles wiederholt zu werden.
Sie hat korrekterweise bei der Festsetzung der Einsatzstrafe zunächst alle objek-
tiven und subjektiven verschuldensrelevanten Umstände beachtet, in einem wei-
teren Schritt die übrigen Delikte beurteilt und aufgezeigt, in welchem Ausmass die
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Einsatzstrafe in Anwendung des Asperationsprinzips zu erhöhen ist, und schliess-
lich erst nach Festlegung der (hypothetischen) Gesamtstrafe für sämtliche Delikte
die allgemeinen Täterkomponenten berücksichtigt. Zutreffend sind auch ihre Er-
wägungen, wonach mangels Vorliegen gleichartiger Strafen von einer Zusatzstra-
fe abzusehen ist, und dass es bei mehreren, zeitlich und sachlich derart eng mit-
einander verknüpften, gleichgelagerten Delikten angezeigt sein kann, die einzel-
nen Taten und die kriminelle Energie in einem Gesamtzusammenhang zu be-
trachten (Urk. 47 S. 39 ff.).
In Übereinstimmung mit der Vorinstanz (Urk. 47 S. 42) waren die Urkundenfäl-
schungen und die Betrugshandlungen derart eng miteinander verknüpft, da die
vom Beschuldigten begangenen Urkundendelikte dazu dienten, die Täuschungs-
handlungen im Zusammenhang mit dem Betrug zu vollbringen, dass es nicht an-
gezeigt ist, die Delikte getrennt zu beurteilen, sondern dafür eine Gesamtstrafe im
Sinne von Art. 49 Abs. 1 StGB auszufällen ist.
Der massgebliche Strafrahmen für den gewerbsmässigen Betrug im Sinne von
Art. 146 Abs. 1 und 2 StGB als schwerstes Delikt wurde korrekt mit einer Geld-
strafe nicht unter 90 Tagessätzen bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe abgesteckt
(Urk. 47 S. 44). Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, führen die Strafschär-
fungsgründe der Deliktsmehrheit und der mehrfachen Tatbegehung nicht zu einer
automatischen Erweiterung des Strafrahmens, sondern sind stattdessen innerhalb
des ordentlichen Strafrahmens zu berücksichtigen (vgl. BGE 136 IV 55 E. 5.8),
und es liegen keine weiteren ausserordentlichen Umstände vor, welche eine Er-
weiterung des Strafrahmens angezeigt erscheinen lassen würden (Urk. 47 S. 44).
Es ist daher zunächst die hypothetische Einsatzstrafe für das schwerste Delikt zu
bestimmen und diese hernach in Anwendung des Asperationsprinzips (Art. 49
Abs. 1 StGB) für die mehrfache Urkundenfälschung angemessen zu erhöhen.
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3. Tatkomponenten
3.1. Gewerbsmässiger Betrug
3.1.1. Objektive Tatschwere
Bezüglich der objektiven Tatschwere ist festzuhalten, dass aus der gemeinsamen
deliktischen Tätigkeit mit F._ und C._ eine sehr hohe Deliktsumme von
insgesamt EUR 900'662.96 resultierte, wobei der Anteil des Beschuldigten mit
EUR 532'143.42 knapp drei Fünftel betrug, was seine vorrangige Stellung inner-
halb der Gruppe unterstreicht. Der Beschuldigte hat innert einer Zeitdauer von
rund 3 Jahren immer wieder bewusst Rechnungen mit unwahrem Inhalt visiert
und zur Zahlung freigegeben, wobei die Anzahl fiktiver Rechnungen mit 97 sehr
hoch ist. Dabei musste der Beschuldigte beim Visieren jeder einzelnen Rechnung
jeweils erneut einen Tatentschluss fassen und sich damit bewusst sein, dass er
der Privatklägerin durch sein Vorgehen einen hohen finanziellen Schaden zufü-
gen würde. Sein Verhalten zeugt von einer grossen Dreistigkeit, da sämtliche der
gestellten Rechnungen fiktiv waren und nicht auf einem tatsächlichen Geschäfts-
verhältnis mit der G._ e.K. oder der B._ IT beruhten. Der Beschuldigte
leistete den grössten Teil der Arbeit, indem er jeweils alle Rechnungstexte vorge-
geben hat, während F._ und C._ diese Texte dann nur noch auf einem
eigenen Dokument einfügen sowie ergänzen und dann direkt dem Beschuldigten
zukommen lassen mussten. Da viele der Rechnungstexte jeweils an tatsächliche
Projekte angepasst wurden, war eine grosse Planung erforderlich. Dass der Be-
schuldigte zahlreiche Rechnungen, die den Betrag von Fr. 5'000.– überschritten,
den Assistentinnen zum Kontieren und Zweitvisum übergab, welche nicht nur auf-
grund der Kaderposition des Beschuldigten bei der Privatklägerin Vertrauen in de-
ren Richtigkeit hatten, bringt ebenfalls die Skrupellosigkeit seines Vorgehens zum
Ausdruck. Insgesamt ist ein durchdachtes System erkennbar, bei welchem der
Beschuldigte hierarchisch zuoberst stand. Dass der Beschuldigte den grössten
Teil der Arbeit leistete und hierarchisch über F._ und C._ stand, zeigt
sich auch in der Aufteilung der Deliktssumme, von welcher der Beschuldigte den
grössten Anteil erhielt.
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Dasselbe lässt sich auch im Zusammenhang mit den 252 Bestellungen bei der
H._ AG festhalten. Auch hier entstand ein sehr hoher Vermögensschaden
von Fr. 191'289.32. Der Beschuldigte ging zielgerichtet sowie geplant vor und
entwickelte ein System, indem er sich die Geräte bewusst nicht liefern liess, son-
dern jeweils persönlich zur Filiale ging, um die Geräte abzuholen.
Das Vorgehen des Beschuldigten zeugt insgesamt von einer beachtlichen krimi-
nellen Energie. Er hat seine Kaderposition schwer missbraucht und sein Verhal-
ten stellt einen massiven Vertrauensmissbrauch gegenüber der Privatklägerin als
seine langjährige Arbeitgeberin dar.
Weiter erschwerend ist zudem zu berücksichtigen, dass der Beschuldigte seine
deliktische Tätigkeit nicht von sich aus beendete, zumal in den Jahren 2015 und
2016 eine Intensivierung im Tatverhalten erkennbar ist, sondern dies wohl eher
dem Umstand geschuldet war, dass ihm seine Arbeitgeberin gekündigt hatte (vgl.
Urk. 50101006).
Insgesamt wiegt die objektive Tatschwere im Rahmen des qualifizierten Tatbe-
standes keineswegs leicht.
3.1.2. Subjektive Tatschwere
Hinsichtlich der subjektiven Tatschwere ist zu berücksichtigen, dass eine direkt-
vorsätzliche Tatbegehung vorliegt. Der Beschuldigte handelte aus rein finanziellen
und damit egoistischen Motiven. Er erklärte zwar, sein deliktisches Verhalten hät-
te wegen den Steuerzahlungen begonnen, welche auf einmal mit einer hohen
Summe auf ihn zugekommen seien (Urk. 30201041; Urk. 50101008 f.), eine kon-
krete finanzielle Notlage machte er allerdings nicht geltend und ist angesichts sei-
nes damaligen Jahreseinkommens von brutto Fr. 204'800.–, inklusive Boni und
Spesen (Urk. 20101043), auch nicht anzunehmen, selbst wenn er neben dem
Leasing noch Kreditkarten- und Steuerschulden von über Fr. 60'000.– geltend
machte (Urk. 30201063; Urk. 50401007). Weiter sagte der Beschuldigte aus, er
habe private Probleme gehabt und sei beruflich unter Druck gestanden, da er nie
weniger als 17 Stunden pro Tag gearbeitet habe (Urk. 30201049; Urk. 50501004).
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Die Verteidigung führte ergänzend aus, dass die Ex-Partnerin den Beschuldigten
mehrfach betrogen und dieser Schwierigkeiten mit deren Tochter gehabt habe,
welche die Beziehung zwischen ihm und deren Mutter ebenfalls torpediert habe
(Urk. 39 S. 12 f.; Urk. 72 S. 7). Auch wenn der Beschuldigte privat und beruflich
unter Druck gestanden haben dürfte, vermag dies sein Verschulden nicht zu rela-
tivieren.
Die Verteidigung macht weiter geltend, die Privatklägerin habe so gut wie keine
Kontroll- oder Leistungsfunktion gegenüber der IT wahrgenommen. Der Beschul-
digte habe schnell gemerkt, dass Kontrollen respektive Kontrollmechanismen so
gut wie nicht vorhanden gewesen oder umgangen respektive vorsätzlich verletzt
worden seien. Zudem habe der Beschuldigte festgestellt, dass während seiner
gesamten Tätigkeit bei der Privatklägerin Lizenzen vorsätzlich und ohne Bezug zu
gültigen Vertragsrechten durch die operativen Einheiten eingesetzt worden seien.
Er habe dann diesbezüglich mehrfach bei der Unternehmensleitung interveniert
und habe mehrmals in München und Irland mit Verhandlungen die Wogen bei Lie-
feranten geglättet. Durch seine Interventionen im Interesse und Dienst der Privat-
klägerin habe er Schadenersatzforderungen abgewendet, welche die Höhe des
inkriminierten Schadens um ein Vielfaches überschreiten würden (Urk. 39 S. 9 ff.;
Urk. 72 S. 5 f.). Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Verteidigung aus diesen Vor-
bringen etwas zugunsten des Beschuldigten ableiten will, zumal sie selber ein-
räumt, der Beschuldigte sei sich bewusst, dass diese Ausführungen nichts an sei-
nen Verfehlungen ändern, geschweige denn diese entschuldigen oder rechtferti-
gen würden (Urk. 39 S. 11). In Übereinstimmung mit der Vorinstanz (Urk. 47
S. 46) kann sich der Beschuldigte auch nicht darauf stützen, dass er der Privat-
klägerin über die Massen hinaus gedient habe und sich bis zu seinen Verfehlun-
gen loyal gegenüber den betrieblichen Zielen und dem Wohl des Unternehmens
verhalten habe (Urk. 39 S. 11; Urk. 72 S. 6), da gerade von einem Mitarbeiter mit
leitender Funktion Solches erwartet werden darf und der Beschuldigte von der
Privatklägerin dementsprechend entlöhnt worden war.
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Auch bei den elektronischen Kleingeräten von H._ AG standen einzig egois-
tische Motive im Vordergrund, da der Beschuldigte diese entweder veräussert,
verschenkt oder für sich selber behalten hatte (vgl. Urk. 30201059 ff.).
Eine Relativierung der objektiven Tatschwere durch die subjektive Tatschwere ist
somit nicht angezeigt.
3.1.3. Fazit
Das Verschulden hinsichtlich des gewerbsmässigen Betruges ist insgesamt als
keineswegs leicht einzustufen. Die Vorinstanz erachtet dafür eine hypothetische
Einsatzstrafe von rund 40 Monaten Freiheitsstrafe als angemessen. Dem kann
beigepflichtet werden.
3.2. Mehrfache Urkundenfälschung
3.2.1. Objektive Tatschwere
Bei der objektiven Tatschwere ist zu berücksichtigen, dass der Beschuldigte ins-
gesamt 97 Rechnungen und damit eine Vielzahl von Rechnungen visierte, obwohl
er über deren unwahren Inhalt Bescheid wusste. Er stellte diese Rechnungen
zwar nicht selber aus, gab aber F._ und C._ jeweils die Leistungstexte
respektive die Projekte und die Höhe der Rechnungsbeträge vor. Damit er den
Anschein erwecken konnte, dass im gleichen Projekt von einer anderen Firma ei-
ne Dienstleistung erbracht wurde, orientierte er sich an tatsächlich erbrachten
Leistungen anderer Firmen gegenüber der Privatklägerin. Durch das Visieren der
Rechnungen bewirkte der Beschuldigte, dass die Mitarbeiter der Finanzbuchhal-
tung der Privatklägerin diese als korrekt angesehen haben und diese deshalb im
üblichen Verfahren als Geschäftsaufwand verbucht wurden. Auch dieses Verhal-
ten stellt einen schweren Vertrauensbruch gegenüber der Privatklägerin als seine
ehemalige Arbeitgeberin dar. Die objektive Tatschwere wiegt keineswegs leicht.
3.2.2. Subjektive Tatschwere
Hinsichtlich der subjektiven Tatschwere ist die direktvorsätzliche Tatbegehung zu
berücksichtigen. Auch hier handelte der Beschuldigte aus rein finanziellen und
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damit egoistischen Motiven. Die subjektive Tatschwere wiegt ebenfalls keines-
wegs leicht.
3.3. Fazit
Die Vorinstanz erachtet aufgrund des engen Zusammenhangs zwischen dem ge-
werbsmässigen Betrug und der mehrfachen Urkundenfälschung unter Anwen-
dung des Asperationsprinzips eine Erhöhung der hypothetischen Einsatzstrafe um
4 Monate auf 44 Monate Freiheitsstrafe als angemessen. Dem kann beigepflichtet
werden.
4. Täterkomponenten
4.1. Persönliche Verhältnisse
Der Beschuldigte liess zu seinen persönlichen Verhältnissen ausführen, er sei
1968 in Mönchengladbach geboren worden. Er habe zuerst die Grundschule,
dann die weiterführende Schule und schliesslich die höhere Handelsschule be-
sucht, welche er mit Fachabschluss abgeschlossen habe, bevor er eine Lehre als
Datenverarbeitungskaufmann absolviert habe. Er habe dann in der I._-Bank
als einziger Nichtakademiker den Posten in der Konzernstrategie mit Prokura in-
negehabt. Als diese im Jahr 2007 habe gesplittet werden müssen, habe dies bei
ihm zu einem schweren Burnout und depressivem Erkrankungsbild geführt, da er
für diese Bank gelebt habe. Anschliessend habe er zwei Jahre für den Computer-
hersteller J._ in Irland als Service Delivery Manager für Deutschland, Öster-
reich und die Schweiz gearbeitet. Er sei am 27. August 2006 in die Schweiz ge-
kommen und via Headhunter als Teamleiter im SAP-Bereich zur K._ geholt
worden. Dort habe er aber ein Erschöpfungssyndrom erlitten, weshalb er das Be-
schäftigungsverhältnis aufgelöst habe. Er sei dann im April 2010 für die Privatklä-
gerin tätig geworden, bei welcher er dann angefragt worden sei, die Führung der
IT zu übernehmen. Gesundheitlich habe er aber Probleme gehabt. Er habe De-
pressionen sowie einen hohen Blutdruck gehabt und sei akut schlaganfallgefähr-
det gewesen. Deshalb habe er sich eigentlich eine Auszeit nehmen wollen und
bei der Privatklägerin anfangs nur als Consultant gearbeitet. Im November 2008
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sei sein Sohn zur Welt gekommen, welcher an Autismus leide und nun das son-
derpädagogische Zentrum L._ in M._ besuche. Seine Ex-Partnerin –
auch Mutter seines Sohnes – habe aus deren Ehe eine Tochter in die Beziehung
gebracht, welche er mit grossgezogen habe. Es habe dann allerdings Probleme in
der Familie gegeben und es sei zur Trennung gekommen. Er übe zusammen mit
der Mutter das geteilte Sorgerecht für den Sohn aus. Dieser sei während zweier
Tage pro Woche sowie jedes zweite Wochenende bei ihm, und er bezahle Ali-
mente von Fr. 1'500.–. Unterdessen sei er als selbständiger IT-Berater tätig, wo-
bei er zwei Mandate innehabe, welche monatlich Fr. 5'382.– abwerfen würden.
Hinzu komme bei einem 50% Pensum ein durchschnittlicher monatlicher Umsatz
von Fr. 2'500.–. Vermögen habe er keines, aber Schulden; Fr. 1'500.– Steuerzah-
lungen, Fr. 8'000.– Restbetrag aus Kreditkartenschulden und Fr. 2'600.– Leasing-
kosten für drei Fahrzeuge (Urk. 39 S. 5 ff.; vgl. auch Urk. 50101012 ff.;
Urk. 50401006 ff.; Urk. 30201036 und Urk. 30201063).
Anlässlich der Berufungsverhandlung führte die Verteidigung zu den persönlichen
Verhältnissen des Beschuldigten ergänzend aus, dieser leide unter einer anhal-
tenden, sehr schweren Depression und Angstzuständen. Der Beschuldigte habe
seit längerem neben den psychosomatischen Befunden auch mit daraus resultie-
renden organischen Problemen zu kämpfen. Er leide an Diabetes und Bluthoch-
druck, habe eine missglückte Nierenoperation hinter sich, Knoten in der Schild-
drüse, und es sei bei ihm zu einem Gewichtsverlust von 47 kg gekommen
(Urk. 72 S. 2). Der Sohn des Beschuldigten besuche heute die Regelschule,
nachdem dieser viele Defizite habe kompensieren können. Neben den vereinbar-
ten Besuchszeiten – jedes zweite Wochenende – verbringe der Sohn zusätzlich
den Dienstag und Mittwoch beim Beschuldigten, zudem regelmässig komplette
Wochen (Urk. 72 S. 6).
Den persönlichen Verhältnissen des Beschuldigten lassen sich keine strafzumes-
sungsrelevanten Faktoren entnehmen. Dass der Beschuldigte während des Straf-
vollzuges seinen autistischen Sohn nicht mehr persönlich betreuen kann, wird si-
cher eine gewisse Belastung für die Beziehung zwischen Vater und Sohn darstel-
len, rechtfertigt jedoch nicht die Annahme einer erhöhten Strafempfindlichkeit. Die
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Beziehung zu und regelmässige Betreuung von seinem Sohn sowie der Gesund-
heitszustand des Beschuldigten können bei der Bemessung des vollziehbaren
Teils der teilbedingten Strafe angemessen berücksichtigt werden.
4.2. Vorleben
Der Beschuldigte weist einzig in der Schweiz eine Vorstrafe auf, welche aber nicht
einschlägig ist (Urk. 90103005). Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zofingen-
Kulm vom 23. März 2016 wurde er wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln
mit einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu Fr. 250.–, unter Ansetzung
einer Probezeit von 2 Jahren, sowie mit einer Busse von Fr. 1'500.– bestraft
(Urk. 48). Diese nicht einschlägige Vorstrafe und das teilweise Delinquieren wäh-
rend der mit diesem Strafbefehl angesetzten Probezeit wirkt sich nur ganz leicht
straferhöhend aus.
4.3. Nachtatverhalten
Der Beschuldigte zeigte sich im Verlauf des Vorverfahrens überwiegend und kurz
vor der erstinstanzlichen Hauptverhandlung vollumfänglich geständig. Allerdings
passte er seine Zugeständnisse immer wieder dem Untersuchungsergebnis an,
sodass sein vollumfängliches Geständnis nur zögerlich erfolgte. Aufgrund der ob-
jektiven Beweismittel blieb ihm aber auch nicht viel Raum für Bestreitungen. Der
Beschuldigte führte aus, dass er sich für seine Taten schäme, an Wiedergutma-
chung interessiert sei und das Maximum dazu beitragen wolle, den Schaden zu
begleichen (Urk. 50101013; Urk. 50401008). Die Zivilansprüche der Privatklägerin
anerkannte er aber nur dem Grundsatze nach und Rückzahlungen an diese leis-
tete er bisher noch keine, auch nicht ratenweise. Der Beschuldigte zeigt sich zwar
in den Grundzügen einsichtig und reuig, von aufrichtiger Reue und Einsicht kann
aber nicht gesprochen werden. Dennoch ist sein Verhalten – insbesondere sein
Geständnis – spürbar strafmindernd zu berücksichtigen.
5. Fazit
Die Vorinstanz hat den Täterkomponenten insgesamt wohlwollend mit einer
Strafminderung in der Höhe von 10 Monaten Rechnung getragen. Da aufgrund
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des Verschlechterungsverbotes (Art. 391 Abs. 1 StPO) eine Erhöhung der Strafe
ausgeschlossen ist, ist die von der Vorinstanz auf 34 Monate festgesetzte Frei-
heitsstrafe zu bestätigen. Der Beschuldigte ist daher mit einer Freiheitsstrafe von
34 Monaten zu bestrafen, unter Anrechnung der bereits erstandenen Untersu-
chungshaft von 3 Tagen (Art. 51 StGB; Urk. 80101008; Urk. 80101049).
III. Strafvollzug
Eine vollständig bedingte Strafe kommt aufgrund der auszusprechenden Frei-
heitsstrafe von 34 Monaten von Gesetzes wegen nicht in Frage (Art. 42 Abs. 1
StGB). Die Vorinstanz hat die Voraussetzungen für die Gewährung des teilbe-
dingten Strafvollzugs und die Kriterien für die Bemessung des zu vollziehenden
und des aufzuschiebenden Teils zutreffend dargelegt (Urk. 47 S. 51 f.). Dies
braucht nicht wiederholt zu werden.
Der Beschuldigte weist lediglich eine, nicht einschlägige Vorstrafe auf (vorste-
hend, Erw. II.4.2.). Zudem zeigt er sich zumindest in den Grundzügen einsichtig
bezüglich des von ihm begangenen Unrechts und reuig. Es ist davon auszugehen
– auch in Anbetracht seines gesundheitlichen Zustandes –, dass ihm dieses
Strafverfahren und die 3 Tage erstandene Untersuchungshaft als Warnwirkung
und insbesondere die drohende Vollstreckung des aufgeschobenen Vollzugs der
Reststrafe die volle Tragweite seines Fehlverhaltens aufzeigen und ihn von der
Begehung weiterer Straftaten abhalten werden. Das Leben des Beschuldigten hat
sich zudem privat und beruflich wieder stabilisiert, indem er als selbständiger IT-
Berater arbeitet und in einem 50% Pensum monatliche Einkünfte von Fr. 7'800.–
erzielt, seinen teuren Lebensstil einschränken konnte und eine gute Beziehung zu
seinem Sohn pflegt (Urk. 39 S. 16 f.; Urk. 72 S. 6 f.), was ebenfalls zu berücksich-
tigen ist. Insbesondere wirkt sich bei der Bemessung des vollziehbaren Teils der
Strafe der Umstand, dass der Beschuldigte an zwei Tagen pro Woche und jedes
zweite Wochenende seinen autistischen Sohn betreut, sowie der Gesundheitszu-
stand zu Gunsten des Beschuldigten aus. Dennoch ist auch dem Umstand, dass
sein Verschulden als keineswegs leicht anzusehen ist, angemessen Rechnung zu
tragen. In Übereinstimmung mit der Vorinstanz besteht in Bezug auf den Be-
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schuldigten insgesamt eine günstige Prognose, sodass es sich – insbesondere
auch unter Berücksichtigung der Beziehung zum Sohn sowie des Gesundheitszu-
standes des Beschuldigten – rechtfertigt, den vollziehbaren Teil der Freiheitsstra-
fe auf 9 Monate festzusetzen. Angesichts der günstigen Legalprognose ist die
Probezeit auf 2 Jahre festzusetzen.
Die Freiheitsstrafe ist daher im Umfang von 9 Monaten (abzüglich 3 Tage erstan-
dene Untersuchungshaft) zu vollziehen. Im Übrigen ist der Vollzug der Freiheits-
strafe aufzuschieben unter Ansetzung einer Probezeit von 2 Jahren.
IV. Kosten- und Entschädigungsfolgen
Im Berufungsverfahren werden die Kosten nach Obsiegen und Unterliegen aufer-
legt (Art. 428 Abs. 1 Satz 1 StPO). Der Beschuldigte unterliegt mit seiner Beru-
fung vollumfänglich, weshalb ihm die gesamten Kosten des Berufungsverfahrens
aufzuerlegen sind.
Die Privatklägerin beantragt, es sei ihr für ihre Aufwendungen im Berufungsver-
fahren eine Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 4'480.– zu bezahlen
(Urk. 74 S. 2; Urk. 75).
Die Privatklägerschaft kann einen Entscheid hinsichtlich der ausgesprochenen
Sanktion nicht anfechten (Art. 382 Abs. 2 StPO). Sie kann nur in den Punkten, die
Gegenstand der Privatklage bilden, plädieren. Hat sie auch Strafklage eingereicht,
ist sie auf ein Plädoyer zum Schuldpunkt beschränkt. Zum Sanktionspunkt kann
sie nicht plädieren (SCHMID/JOSITSCH, Schweizerische Strafprozessordnung, Pra-
xiskommentar, 3. Aufl., Zürich/St. Gallen 2018, Art. 346 N 7). Die Privatklägerin
hat kein Rechtsmittel gegen das erstinstanzliche Urteil ergriffen und auch keine
Anschlussberufung erhoben. Der Beschuldigte beschränkt seine Berufung auf die
Strafzumessung sowie den Vollzug der Freiheitsstrafe. Der Schuldspruch blieb
unangefochten, die Zivilansprüche der Privatklägerin sind anerkannt und wurden
für rechtskräftig erklärt (Urk. 57). Die Privatklägerin ist in diesem Berufungsverfah-
ren folglich nicht beschwert und kann zum Sanktionspunkt nicht plädieren. Dem-
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zufolge ist der Privatklägerin für das Berufungsverfahren keine Prozessentschädi-
gung zuzusprechen.