Decision ID: 793bad9d-d7bf-4286-9696-9c825a0edcc1
Year: 2018
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1965,
bezog
seit März 1997
eine Invalidenrente
der Invalidenversicherung
, zuletzt
seit Mai 2010
eine halbe
Rente bei einem Invali
ditätsgrad von 54
%
(vgl.
Urk.
7/24/28 S. 2 ff.
Ziff.
1.1-1.4
)
.
Nachdem die Sozial
versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die Rente
nzusprache
im Februar 2014 wiedererwägungsweise
auf
gehoben hatte
(vgl.
Urk.
7/26 S. 2 ff.)
,
stellte
auch
die
Stadt Winterthur, Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Winterthur (
Durchführungsstelle
),
die
bisher ausgerichteten
Zusatzleistungen ein (
vgl. Verfügung vom
5.
März 2014,
Urk.
7/26
S. 1
).
In Nachachtung des
Urteil
s
des hiesigen Gerichts vom 2
9.
Mai 2015 (
Urk.
7/24/28
; Verfahren Nr.
IV.2014.00294
)
sprach
die
IV-Stelle
der Versicherten rückwirkend ab dem
1.
April 2014 wiederum eine halbe Invalidenrente
zu
(vgl. Verfügungen vom
3.
und 2
6.
August 2015,
Urk.
7/24/7-8).
Hierüber informierte die Versicherte auch die Durchführungsstelle
und meldete sich erneut zum Bezug von Zusatz
leistungen
an
(vgl.
Urk.
7/23 S.
15 ff.
;
Urk.
7/24/23).
Mit Verfügung vom 2
0.
November 2015 (
Urk.
7/23
S. 1
) berechnete die Durch
führungsstelle
daher
den Anspruch auf Zusatzleistungen
für die Zeit von
April 2014
bis November 2015
und rechnete
der Versicherten
unter anderem ein hypothetisches Erwerbseinkommen von jährlich
Fr.
19‘210
.
-- respektive privile
giert von
Fr.
12‘140.
--
an
(vgl.
Urk.
7/23 S. 4 f.)
. Die dagegen von der Versi
cherten erhobene Einsprache (
Urk.
7/9;
Urk.
7/21) wies die Durch
führungs
stelle mit Einspracheentscheid vom
1.
September 2016 (
Urk.
7/5 =
Urk.
2) ab.
2.
Die Versicherte erhob am
3
0.
September 2016 Beschwerde gegen den Ein
sprache
entscheid vom
1.
September 2016 (
Urk.
2) und beantragte, dieser sei auf
zu
heben und es sei von der
ab dem
1.
April 2014 erfolgten
Anrechnung
eines
hypothetischen Erwerbseinkommens abzusehen. In prozessualer Hinsicht beantragte sie die unentgeltliche Prozessführung (
Urk.
1 S. 1). Die Durch
führungsstelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2
5.
Oktober 2016 (
Urk.
6) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am
8.
November 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
12).
Die bei der Beschwerdegegnerin telefonisch einverlangten Unterlagen (
Urk.
14;
Urk.
15/1-2) wurden der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom
5.
März 2018 (
Urk.
16) zur Stellungnahme unterbreitet. Diese nahm am
8.
März 2018 unter Beilage eines weiteren Arztberichtes Stellung (
Urk.
18-19).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die gesetzlichen Voraus
setzungen nach Art. 4-6 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) erfüllen, Zusatz
leistungen zur Deckung ihres Existenzbedarfs (Art. 2 Abs. 1 ELG, §§ 1, 13, 15 und 20 Abs. 1 des Zusatzleistungsgesetzes des Kantons Zürich, ZLG). Dabei ent
spricht die jährliche Ergänzungsleistung dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG).
Die anrechenbaren Einnahmen von Personen, welche zu Hause leben, werden nach Art. 11 Abs. 1 ELG ermittelt. Als Einnahmen anzurechnen sind unter anderem zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld oder Naturalien, soweit sie einen jährlichen Freibetrag von Fr. 1‘000.-- (Alleinstehende) beziehungsweise von Fr. 1‘500.-- (Ehepaare und Personen mit Kindern) übersteigen (lit. a), Ein
künfte aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen (lit. b), einen Prozent
satz des Vermögens (lit. c), die Renten (lit. d), die Familienzulagen (lit. f) sowie auch Einkünfte und
Vermögenswerte, auf die
verzichtet worden ist (lit. g).
1.2
Gemäss
Art.
14a
Abs.
1 der Verordnung über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV)
ist
auch
bei
Teili
nva
liden grundsätzlich derjenige Betrag als Erwerbseinkommen anzurechnen, den sie im massgebenden Zeit
abschnitt
tatsächlich verdient haben.
Massgebend sind in zeitlicher Hinsicht in der Regel die während des vorausgegangenen Kalender
jahres erzielten anrechenbaren Einnahmen sowie das am
1.
Januar des Bezugs
jahres vorhandene Vermögen (
Art.
23
Abs.
1 ELV).
Invaliden unt
er 60 Jahren ist aber nach
Art.
14a
Abs.
2 lit. a-c ELV je nach Invaliditätsgrad beziehungsweise Rentenhöhe (Viertelsrente, halbe Rente, Drei
viertelsrente) mindestens ein bestimmter Betrag anzurechnen, für dessen Bemessung der Höchs
tbetrag für den Lebensbedarf nach
Art.
10
Abs.
1 lit. a ELG massgebend ist. Bei einem Invaliditätsgrad von 50 bis unter 60
%
ist
min
destens der Höchstbetrag für den Lebensbedarf
anzurechnen
, welcher in den Jahren 2013 und 2014
bei Alleinstehenden
Fr.
19‘210.-- betrug
(
Art.
14a
Abs.
2 lit.
b
ELV
in Verbindung mit
Art.
10
Abs.
1 lit. a
Ziff.
1 ELG
; Statistik
der Ergänzungsleistungen zur AHV und IV 2016
des Bunde
samtes für Sozialversi
cherungen
, Tabellenteil, Tabelle T3.1,
S. 26,
Berechnungsansätze der EL für alleinstehende Personen und Kinder
der Jahre 2007-2017
).
1.3
Wird der Grenzbetrag
von
Art. 14a Abs. 2 ELV nicht erreicht, insbesondere wenn keine Erwerbstätigkeit ausgeübt wird, gilt die Vermutung eines Verzichts
auf Einkünfte im Sinne von Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG. Diese Vermutung kann
durch den Nachweis, dass invaliditätsfremde Gründe wie Alter, mangelhafte Aus
bildung und Sprachkenntnisse, persönliche Umstände oder die Arbeitsmarkt
situation die Verwertung der Resterwerbsfähigkeit
übermässig
erschweren oder verunmöglichen, widerlegt werden. Dabei besteht eine verstärkte Mitwirkungs
pflicht
des Bezügers
von Ergänzungsleistungen bei der Sachverhaltsabklärung durch die Verwaltung (Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) in dem Sinne, dass
er
die Umstände geltend zu machen hat, welche nach
seiner
Auffassung geeignet sind, die Ver
mutung eines Einkommensverzicht
s
umzustossen
. Werden solche Um
stände nicht
geltend gemacht und sind sie auch nicht ohne Weiteres ersichtlich, oder führen die Abklärungen zu kein
em schlüssigen Ergebnis, hat der
invalide Bezüger die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen.
Er
hat sich anrechnen zu lassen, was
er
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit trotz der gesundheitlichen Beeinträchti
gung an
Erwerbseinkommen
tatsächlich noch erzielen könnte (
BGE
140 V 267 E.
2.2,
117 V 153 E. 2c
;
Urteil des Bunde
sgerichts 9C_321/2013 vo
m 19. September 2013
E. 2.1-
2.
2;
Carigiet/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 2. überarbeitete und ergänzte Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, S.
154).
1.4
Die EL-Organe und die Sozialversicherungsgerichte sind mit Bezug auf die inva
liditätsbegründenden Beeinträchtigungen der Erwerbsfähigkeit grundsätzlich an die Feststellungen der Invalidenversicherung bei der Invaliditätsbemessung ge
bunden. Diese Bindung ist deshalb angezeigt, weil die EL-Durchführungsorgane zum einen nicht über die fachlichen Voraussetzungen für eine selbständige Beurteilung der Invalidität verfügen und es zum anderen zu vermeiden gilt, dass der gleiche Sachverhalt unter denselben Gesichtspunkten von verschiede
nen Instanzen unterschiedlich beurteilt wird (
BGE 140 V 267
E. 5.1).
Diese Rechtsprechung bezieht sich auf Fälle, in denen sich die Invalidenversicherung mit der versicherten Person bereits befasst und diese rechtskräftig als
teilinvalid
qualifiziert hat
. Davon ausgenommen ist eine nach dem rechtskräftigen IV
Entscheid eingetretene oder geltend gemachte gesundheitliche Veränderung. Diesfalls haben die EL-Organe den Gesundheits
zustand der versicherten Person im Rahmen des Beweisgrades der über
wiegenden Wahrscheinlichkeit selbstän
dig zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts
8C_172/2007 vom 6. Februar 2008
E.
7.1-
7.
2).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete die Anrechnung ei
nes hypothetischen Erwerbs
einkommens
damit,
dass die IV-Stelle rückwirkend per April 2014 die Weiterausrichtung
der
halben Invalidenrente festgelegt habe.
Da bisher weder
vergebliche
Suchbemühungen noch die Einleitung eines invalidenversiche
rungs
rechtlichen Revisionsverfahrens nachgewiesen worden sei
en
,
müsse ein
hypothetische
s
Erwerbseinkommen
angerechnet werden
. Dies
trotz des Umstan
des,
dass
in
den
eingereichten
Arztzeugnissen der Grund sowie der
Grad und die vor
aussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit ersichtlich sei
en
(vgl.
Urk.
2 S. 3 f.).
2.2
Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (
Urk.
1),
aufgrund der medizinischen Berichte sei klar erstellt, dass sie mit der Arbeitsfä
higkeit von 30-40
%
lediglich in der Lage sei, den Haushalt
einigermassen
ord
nungsgemäss zu führen. Die Erwerbsfähigkeit sei aber zu 90
%
, zeitweise sogar zu 100
%
eingeschränkt (S. 1).
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführerin bei der Berechnung der jährlichen Zusatzleistungen ein hypothetisches Erwerbseinkommen anzurechnen ist.
3.
3.1
Zunächst ist festzuhalt
en, dass die Beschwerdeführerin
unbestrittenermassen
nicht
unselbständig
erwerbstätig ist
beziehungsweise lediglich in einem betref
fend
Einkommen nicht näher umschriebenen Ausmass einer selbständigen künstlerischen Tätig
keit nachgeht (vgl. Urk. 3 S. 3;
vgl. auch
Urk.
7/23 S. 16) und somit
den Grenzbetrag von
Art.
14a
Abs.
2 ELV nicht erreicht
, weshalb grundsätzlich die gesetzliche Vermutung eines Einkommensverzichts greift (vor
stehend E. 1.2-1.3). Dabei bringt sie keine inva
liditätsfremden Gründe vor
, wel
che die Verwertung der verbleibenden Erwerbsfähigkeit verunmöglichen würden.
Sie
macht einzig
gesundheitliche
Beeinträchtigungen geltend und beruft sic
h dabei auf mehrere
Bericht
e
der behandelnden Ärzte
Dr.
med.
Z._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, sowie
Dr.
med.
A._
und
Dr.
med.
B._
,
beide
Fachärzte
für
Psychiatrie und Psychothera
pie
(vgl.
Urk.
1 S. 1
;
Urk.
7/21
S. 1 f.
).
3.2
Hinsichtlich der Be
urteilung
der invaliditätsbedingten Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit ist
die Beschwerdegegnerin grundsätzlich an die Invaliditäts
bemessung der IV-Stelle gebunden (vorstehend E. 1.4).
Aus dem
rechtskräftigen
Urteil des hiesigen Gerichts vom 2
9.
Mai 2015 (
Urk.
7/24/28; Verfahren
Nr.
IV.2014.00294)
in der invalidenversicherungsrechtlichen Sache
geht hervor, dass
weder die Voraussetzungen für eine Rentenrevision noch für ein Zurück
kommen auf die ursprüngliche Rentenzusprache erfüllt
seien und daher weiter
hin von einer 40%igen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen sowie einer ange
passten Tätigkeit aufgrund des psychischen Leidens auszugehen sei. Die der Beschwerdeführerin
per Mai 2010
zugesprochene halbe Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 54
%
könne deshalb nicht aufgehoben werden (vgl.
Erwägungen 4.1-4.6 und 5 des genannten Urteils).
I
n Nachachtung
dieses Urteils sprach die IV-Stelle der Beschwerdeführerin
daher
mit Verfügungen vom
3.
und 2
6.
August 2015 (
Urk.
7/24/7-8) rückwirkend ab dem
1.
April 2014
wei
terhin
eine
halbe Invalidenrente zu
. Diese Verfügungen erwuchsen unangefoch
ten in Rechtskraft und
sind
somit
für die
Beschwerdegegnerin
verbindlich, wenn
die Beschwerdeführerin
nicht nach
zuweisen vermag
, dass sich ihr Gesundheits
zustand seither erheblich und dauernd verschlechtert hat.
Dieser Nachweis gelingt ihr mit den eingereichten Arztberichten nicht. So wird darin zwar seit April 2014 bis auf weiteres eine 90%ige, zeitweise sogar eine 100%ige Erwerbsunfähigkeit attestiert
, wobei
teilweise
auch die gestellten Diag
nosen genannt werden.
Keinem Bericht lässt sich indessen e
ine Befundauf
nahme entnehmen
(vgl.
Urk.
7/4 S. 1 ff.;
Urk.
7/10 S. 1 ff.
;
Urk.
7/21 S. 3
f.).
Ausschlaggebend ist allerdings, dass
Dr.
A._
und
Dr.
B._
selbst fest
hiel
ten
, dass keine Verschlechterung seit Februar 2014 eingetreten
sei
, sie jedoch
mit der Einschätzung des Gesundheitszustandes durch die IV-Stelle nicht einig seien (vgl. Schreiben vom 2
9.
Juni 2016,
Urk.
7/10 S. 1 f.).
Eine Veränderung des Gesundheitszustandes
seit der rechtskräftigen Festlegung durch die IV-Stelle respektive des im Urteil des hiesigen Gerichts vom 2
9.
Mai 2015 (
Urk.
7/24/28, Verfahren Nr. IV.2014.00294) berücksichtigten Zeitraums
ist demzufolge gerade nicht erstellt
,
zumal vorliegend ohnehin der Zeitraum von April 2014 bis November 2015 relevant ist (vgl. Urk. 2). Daher erübrigen sich auch Weiterun
gen zu den Berichten von Dr.
A._
vom 27. September 2016 (Urk. 3) sowie 30. März 2017 (Urk. 19), worin eine Neubeurteilung wegen neuer medizinischer Fakten nahegelegt wird
.
Folglich
ist nach wie vor
von einer 60
%igen Arbeitsfä
higkeit in
der bisherigen sowie einer angepassten
Tätigkeit und einem Invalidi
tätsgrad von 54
%
auszugehen.
3.3
Mit der angefochtenen Verfügung vom 2
0.
November 2015 (
Urk.
7/23 S. 1) berechnete die Beschwerdegegnerin den Anspruch
der Beschwerdeführerin
auf Zusatzleistungen für die Zeit von Ap
ril 2014 bis November 201
5.
Das anzu
rechnende hypothetische
Erwerbseinkommen
beträgt
daher
Fr.
19‘210.-- pro Jahr
(vorstehend E. 1.2)
. Hiervon nahm die Beschwerdegegnerin korrekter
weise
auch den festen Abzug in der Höhe von
Fr.
1‘000.-- vor und rechnete lediglich zwei Drittel davon an (vgl.
Urk.
7/2
3 S. 4 f.; vorstehend E. 1.1
).
3.4
Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die vorgenommene Anrechnung eines jährlichen hypothetischen Erwerbseinkommens der
teilinvaliden
Beschwer
de
führerin in der Höhe von
Fr.
19‘210
.
-- respektive privilegiert von
Fr.
12‘140.--
zu Recht erfolgt ist.
Die Gewährung einer Übergangsfrist
nach Art. 25 Abs. 4 ELV
erweist sich –
angesichts der künstlerischen Tätigkeit der Beschwerdeführerin und
insbesondere unter Berücksichtigung des Umstandes, dass die Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens bereits zuvor thematisiert wurde (vgl. hierzu
Urk.
15/1-2) – als nicht gerechtfertigt.
Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich somit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
4.
Das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Prozessführung (vgl.
Urk.
1 S. 1) erweist sich infolge der Kostenlosigkeit des Verfahrens (
Art.
61 lit. a ATSG) als gegenstandslos.