Decision ID: f1cc16ad-6477-4d33-a9ec-596f89ff702a
Year: 2008
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
M._,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
Rente
Sachverhalt:
A.
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A.a M._ meldete sich am 8. Oktober 2004 zum Bezug einer Rente der
Invalidenversicherung an (act. G 4.1/1). Ihre letzte Arbeitsstelle als Verpackerin bei der
A._ verlor sie per 31. Dezember 2001 infolge der langfristigen unfallbedingten
Abwesenheit (act. G 4.1/6.5). Im Arztbericht vom 18. November 2004 gab Dr. med.
B._, FMH Allgemeine Medizin, als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
eine posttraumatische therapieresistente Epicondylitis radialis am rechten Ellbogen an
(act. G 4.1/11.1). Im Beiblatt zum Arztbericht führte Dr. B._ aus, dass die
angestammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar sei und darin eine 100 %ige
Arbeitsunfähigkeit bestehe (act. G 4.1/11.3). Im Verlaufsbericht vom 11. Februar 2005
führte Dr. B._ aus, dass sich zusätzlich eine ausgeprägte Periarthritis humerus
scapularis rechts eingestellt habe. Die Versicherte sei auch im Haushalt deutlich
eingeschränkt. Viele Arbeiten müssten von Familienangehörigen ausgeführt werden. Im
jetzigen Zeitpunkt seien der Versicherten keine Tätigkeiten mehr zumutbar, die den
rechten Arm auch nur leicht belasteten (act. G 4.1/15.3). Am 3. November 2005 fand
eine Abklärung an Ort und Stelle statt. Diese ergab - bei einem Haushaltsanteil von 50
% - eine Einschränkung von 14 % (act. G 4.1/20).
A.b Mit Gutachten vom 13. Februar 2006 diagnostizierte Dr. med. C._, Spezialarzt
FMH für Innere Medizin speziell Rheumaerkrankungen, einen Status nach
Ellbogenkontusion rechts lateral am 15. Mai 2001 mit posttraumatischer persistierender
Epikondylopathie rechts lateral, therapieresistent auf Steroidinfiltrationen, Débridement
und Denervation am 4. August 2003 mit anschliessender Schmerzausweitung auf
Schulterperiarthropathie rechts tendinotisch ab Ende 2004. Ein psychiatrisches
Teilgutachten von Dr. med. D._, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie,
ergab eine blande Diagnose. Zur Arbeitsfähigkeit führte Dr. C._ aus, eine Tätigkeit
wie die vorhergehende sei nicht mehr geeignet. Eine andere Tätigkeit sei jedoch
zumutbar. Dabei müsse es sich um eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit in
wechselnder Körperhaltung handeln, die nicht ausschliesslich stehend/gehend sondern
zeitweilig sitzend auszuüben sei. Im Weiteren dürften keine Arbeiten über Brusthöhe
ausgeführt und keine Gewichte über 5 kg bis Tischhöhe bzw. über 2 kg bis Brusthöhe
gehoben werden (act. G 4.1/25 und 26). Am 31. Mai 2006 schloss der
Eingliederungsberater den Fall mit dem Antrag auf Rentenprüfung ab. Dabei ging er
jedoch davon aus, dass die Versicherte in ihrer Erwerbstätigkeit keinen
Einkommensverlust erleide (act. G 4.1/30).
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A.c Mit Vorbescheid vom 6. Juli 2006 wies die IV-Stelle St. Gallen das
Leistungsbegehren ab (act. G 4.1/35). Mit Schreiben vom 11. September 2006 teilte die
Versicherte der IV-Stelle mit, dass sie mit dem geplanten Vorgehen nicht einverstanden
sei und eine weitere ärztliche Abklärung wünsche (act. G 4.1/36). Mit einer weiteren
Eingabe vom 2. Oktober 2006 teilte die Versicherte mit, dass die Probleme immer erst
nach dem Arbeiten aufträten. Der Arzt habe sie zwei Stunden lang untersucht, jedoch
nichts festgestellt. In dieser kurzen Zeit könne man ihre Beschwerden jedoch nicht
beurteilen (act. G 4.1/38). Mit Verfügung vom 9. Oktober 2006 wies die IV-Stelle St.
Gallen das Leistungsbegehren ab, da in der Tätigkeit als Hausfrau lediglich eine
Einschränkung von 14 %, in der Erwerbstätigkeit eine solche von 0 % bestehe (act. G
4.1/40).
B.
B.a Mit Beschwerde vom 4. November 2006 beantragt die Beschwerdeführerin
sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 9. Oktober 2006. Sie
könne mit ihrem Ellbogen vielleicht ein paar Stunden arbeiten, die Schmerzen kämen
dann jedoch später. Der Ellbogen sei dann auch geschwollen, und sie müsse ihn ruhig
halten, damit es in den nächsten Tagen wieder zurückgehe (act. G 1).
B.b Mit Beschwerdeantwort vom 8. Januar 2007 beantragt die Verwaltung Abweisung
der Beschwerde. Auf Grund der Ergebnisse der psychiatrischen und
rheumatologischen Untersuchungen vom 7. Februar 2006 stehe fest, dass eine leichte
adaptierte Tätigkeit der Beschwerdeführerin mit einem Pensum von mindestens 60 %
zumutbar sei. Die Beschwerdeführerin habe bisher keine medizinischen Unterlagen
eingereicht, welche die Ergebnisse der psychiatrischen und rheumatologischen
Gutachten widerlegen könnten. Es sei auf diese Gutachten abzustellen. Da die
Beschwerdeführerin auch als Gesunde nur 50 % arbeiten würde, erleide sie in einer
leichten, adaptierten Tätigkeit keine Erwerbseinbusse. In einer solchen Tätigkeit würde
sie etwa gleich viel verdienen wie in der bisherigen Tätigkeit als Verpackerin. Weil im
Haushalt eine Einschränkung von lediglich 14 % bestehe, liege der IV-Grad unter 40 %,
weshalb kein Anspruch auf eine Rente bestehe (act. G 4).

Erwägungen:
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1.
1.1 Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist ein allfälliger Rentenanspruch der
Beschwerdeführerin. Da ein Sachverhalt zu beurteilen ist, wie er sich bis zum Erlass der
angefochtenen Verfügung am 9. Oktober 2006 entwickelt hat, sind vorliegend die am
1. Januar 2008 in Kraft getretenen Änderungen der Rechtslage nicht anwendbar.
1.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG (in der vom 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2007 gültig
gewesenen Fassung) besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die
versicherte Person mindestens zu 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie
mindestens zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 %
besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens
40 % Anspruch auf eine Viertelsrente. Für die Bemessung der Invalidität von
erwerbstätigen Versicherten ist gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG Art. 16 ATSG anwendbar.
Der Grad der für einen allfälligen Rentenanspruch massgebenden Invalidität (Art. 8
ATSG) wird durch einen Einkommensvergleich ermittelt, bei dem das
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität und
nach der Durchführung der notwendigen und zumutbaren Eingliederungsmassnahmen
bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt wird zum
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person erzielen könnte, wenn sie nicht invalid
geworden wäre (Art. 16 ATSG).
1.3 War eine versicherte Person vor dem Eintritt der Gesundheitsbeeinträchtigung
nicht erwerbstätig und war ihr auch nicht zuzumuten, einer Erwerbstätigkeit
nachzugehen, gilt gemäss Art. 8 Abs. 3 ATSG die Unmöglichkeit, sich im
Aufgabenbereich zu betätigen, als Invalidität. Die Methode zur Bemessung der
konkreten Unmöglichkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wird vom ATSG nicht
geregelt. Diese Lücke wird durch Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis 31. Dezember 2007
gültig gewesenen Fassung gefüllt: Es ist darauf abzustellen, in welchem Mass die
betreffende Person behindert ist, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. Als
Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Person gelten insbesondere die übliche
Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnützige und künstlerische
Tätigkeiten (Art. 27 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]).
aArt. 28 Abs. 2 IVG regelt die so genannte gemischte Methode der
bis
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Invaliditätsbemessung bei Personen, die zum Teil erwerbstätig und zum Teil im
Aufgabenbereich tätig sind. In einem solchen "gemischten" Fall sind der Anteil der
Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der
Invaliditätsgrad ist entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen.
1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im
Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und
gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des
Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung
zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte
Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 Erw. 4). Das Gericht hat den Sachverhalt von
Amtes wegen festzustellen und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel
eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. In diesem
Rahmen haben Verwaltungsbehörden und Sozialversicherungsrichter zusätzliche
Abklärungen stets dann vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hiezu aufgrund der
Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte
hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 Erw. 4a; BGE 100 V 52 = ZAK 1985, 53,
Erw. 4a mit Hinweisen). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichts ist
entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen
Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis
der Vorakten abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und
ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a). In
beweisrechtlicher Hinsicht gilt in Bezug auf alle Unterlagen der Grundsatz der freien
Beweiswürdigung (BGE 122 V 157; BGE 123 V 331 Erw. 1c).
2.
2.1 Die Beschwerdegegnerin stützt ihre anspruchsablehnende Verfügung für den
erwerblichen Teil auf das Gutachten der Dres. D._ und C._ vom 8./13. Februar
2006. Mit Auswirkungen auf die Arbeitsunfähigkeit diagnostizierte das Gutachten einen
Status nach Ellbogenkontusion rechts lateral am 15. Mai 2001 mit posttraumatischer
persistierender Epikondylopathie rechts lateral, therapieresistent auf
Steroidinfiltrationen, Débridement und Denervation am 4. August 2003 mit
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anschliessender Schmerzausweitung auf Schulterperiarthropathie rechts tendinotisch
ab Ende 2004. Zur Arbeitsfähigkeit führte Dr. C._ aus, dass der Beschwerdeführerin
eine adaptierte leichte bis knapp mittelschwere, nicht monotone Arbeit, nicht über
Brusthöhe, ohne Heben von Lasten bis Tischhöhe über 5 kg, bis Brusthöhe von 2 kg,
zeitlich mindestens im Ausmass der früheren 60 %-Anstellung möglich wäre. Nach
Angewöhnung könne allenfalls auch eine zeitlich längerdauernde leichte, angepasste
Tätigkeit ausgeübt werden (Vollzeit). In Frage kämen dafür teils sitzend, stehend und
gehend wechselnd ausgeübte Tätigkeiten in ergonomischer Körperhaltung, bevorzugt
auf Tischhöhe und ohne grösseres Lastenheben als erwähnt. Eine solche Arbeit könne
Sortier-, Kontroll-, eventuell leichte Montagetätigkeit von Kleinteilen in der industriellen
Fertigung umfassen. Weitere mögliche Tätigkeiten seien leichte Reinigungsarbeiten
oder die Mithilfe in einer Cafeteria oder ähnlichem. Weniger geeignet sei dagegen die
Kassentätigkeit wegen der damit verbundenen monotonen Arbeit mit dem rechten Arm
und wegen der mangelnden Deutschkenntnisse. Im Übrigen liege ein stabiler
Gesundheitszustand vor mit (trotzdem noch abnehmenden) Restbeschwerden im
Schulter-/Ellbogenbereich rechts (act. G 4.1/26.7 - 26.10).
2.2 Demgegenüber verlangte die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 11.
September 2006 ohne Begründung eine erneute Untersuchung bei einem anderen Arzt
(act. G 4.1/36.1). In Ergänzung dazu teilte sie der Beschwerdegegnerin am 2. Oktober
2006 mit, dass ihre Probleme mit dem Ellbogen nicht nach einer zweistündigen
Untersuchung festgestellt werden könnten. Vielmehr träten die Beschwerden nach
einer Anstrengung erst später auf (act. G 4.1/38). In ihrer Beschwerde vom 4.
November 2006 machte sie erneut geltend, dass ihre gesundheitlichen Probleme nach
einer (nunmehr) vierstündigen Untersuchung nicht hinreichend beurteilt werden
könnten. Sie könne zwar mit dem Ellbogen ein paar Stunden arbeiten, die Schmerzen
und Leiden kämen jedoch erst später. Ihr Ellbogen sei dann auch geschwollen, und sie
müsse ihn ruhig halten, damit die Schwellung in den nächsten Tagen wieder zurück
gehe (act. G 1).
2.3 Mit der Beschwerdegegnerin ist davon auszugehen, dass das eingeholte
Gutachten schlüssig ist. Das Gutachten erfolgte in Kenntnis der Vorakten. So war sich
der Gutachter der Schmerzproblematik bewusst, diagnostizierte er doch eine
therapieresistente, persistierende Epikondylopathie. Weiter wurde im Gutachten darauf
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hingewiesen, dass der laterale Epikondylus weiterhin druckdolent sei. Zwar wurde die
Beschwerdeführerin nicht nach einer Arbeitsanstrengung am folgenden Tag auf die
ihren Angaben zufolge auftretenden Schwellungen hin untersucht. Indessen erscheinen
die objektiven Befunde vereinbar mit der Schlussfolgerung des Gutachters, wonach
eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit ohne Heben von Gewichten über 5 kg bis
Tischhöhe bzw. 2 kg bis Brusthöhe in ergonomischer Körperhaltung möglich sei. So
besteht eine ausreichende Beweglichkeit und Kraft des rechten Arms für eine leichtere
Tätigkeit mit bis zu 140 Grad Vor- und Seitenheben, allerdings unter (erträglichem)
Schulterschmerz bei freier schmerzarmer Rotation von 80 Grad. Der Oberarmumfang
des rechten Arms war gegenüber dem linken bei der Untersuchung nur diskret um 1
cm verringert (act. G 4.1/ 26.4 und 26.6). Ebenso ergaben die anlässlich der
Untersuchung erstellten Röntgenaufnahmen vom 7. Februar 2006 des Ellbogens und
der Schulter rechts einen unauffälligen Befund (act. G 4.1/26.5). Schliesslich geht Dr.
C._ sogar davon aus, dass die Beschwerdeführerin längerfristig - bei einer den
Vorgaben entsprechenden Stelle - auch vollzeitig arbeiten könnte, geht er doch von
voraussichtlich abnehmenden Restbeschwerden im Bereich des rechten Arms und
Schulter aus (act. G 4.1/26.8 und 26.10).
Mit der Beschwerdegegnerin ist somit davon auszugehen, dass die
Beschwerdeführerin in einer adaptierten Tätigkeit im zeitlichen Umfang von mindestens
50 % bzw. 60 % arbeiten könnte. Diese Beurteilung deckt sich im Übrigen mit dem
Gutachten von Prof. Dr. med. E._, Spezialarzt FMH für Chirurgie, vom 3. Dezember
2001, welches dieser zu Handen der Vorsorgeeinrichtung erstellte. Dr. E._ ging
bereits damals von einer 60 %igen Arbeitsfähigkeit aus für eine leichtere angepasste
Arbeit ohne Heben und Tragen von Gewichten von mehr als 5 kg und die nicht mit
repetitiven Bewegungen im Ellbogen verbunden ist (act. G 4.1/11.14).
2.4 In Bezug auf den Haushaltteil äusserte sich die Beschwerdeführerin bei Dr. C._
offenbar dahingehend, dass sie im Haushalt zu 50 % eingeschränkt sei (act. G 4.1/
26.4). In der Beschwerde selber machte sie diesbezüglich keine Vorbehalte geltend.
Ebenso hat sie den Bericht der Abklärung an Ort und Stelle vorbehaltlos unterzeichnet
(act. G 4.1/20.9). Zwar erscheint die Einschränkung von lediglich 14 % als sehr knapp
bemessen und wohl nur unter tatkräftiger Mithilfe der Familie der Beschwerdeführerin
als realistisch (vgl. zur zumutbaren Mithilfe von Familienangehörigen Urteil des
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Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 6. Dezember 2006 [I 228/06 und I
245/06], Erw. 7.1.2 mit Hinweis auf BGE 130 V 396 [= I 457/02], nicht publ. Erw. 8).
Nachdem jedoch im erwerblichen Bereich keine Invalidität resultiert (vgl. unten Erw.
2.5), müsste im Haushaltsbereich eine Einschränkung von mindestens 80 % vorhanden
sein, um eine rentenbegründende Invalidität von 40 % zu erreichen. Eine derart grosse
Einschränkung im Haushalt ist jedoch nicht ersichtlich und wird von der
Beschwerdeführerin auch nicht behauptet. Zudem geht Dr. C._ von einer
Arbeitsfähigkeit im Haushalt von mindestens 80 % aus (act. G 4.1/26.9).
2.5 Von den Bemessungsfaktoren sind die gemischte Methode der
Invaliditätsbemessung mit der Aufteilung Erwerbstätigkeit/Haushalt zu je 50 %, der
frühestmögliche Rentenbeginn am 12. Mai 2005 sowie der Einkommensvergleich an
sich unbestritten. Bezüglich Anteil Erwerbstätigkeit bestehen in den Akten
verschiedene Hinweise, wonach die Beschwerdeführerin vor ihrem Unfall zu mehr als
50 % erwerbstätig war (vgl. Angaben der Beschwerdeführerin gegenüber den
Gutachtern Dr. E._ [vgl. act. G 4.1/11.13] und Dr. C._ [act. G 4.1/26.9] sowie die für
2001 ausgewiesene Jahresarbeitszeit von 1473 Stunden [act. G 4.1/6.4]). Da gemäss
gutachterlicher Beurteilung die Beschwerdeführerin auch bei einer adaptierten Tätigkeit
von 60 % nicht eingeschränkt wäre, kann offen blieben, in welchem Ausmass die
Beschwerdeführerin als Teilerwerbstätige zu betrachten ist. Ebenso ist im
Haushaltsbereich - betrage dieser nun weniger als 50 % - eine rentenrelevante
Einschränkung nicht ausgewiesen.
3.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Beschwerdeverfahren in IV-
Sachen sind kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unter Berücksichtigung des
Verfahrensaufwandes (Art. 69 Abs. 1 IVG) auf Fr. 400.-- festzusetzen. Dem Ausgang
des Verfahrens entsprechend sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und mit
dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 600.-- zu verrechnen. Fr. 200.-- sind
der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG
bis
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