Decision ID: 20e74598-e3c3-4878-90df-38a0c35afc06
Year: 2010
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
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A.- X lenkte am Ostersamstag, 11. April 2009, um 22.50 Uhr, den Personenwagen
"BMW" in den zweispurigen "Interio-Kreisel" in Abtwil. Eine Polizeipatrouille
beobachtete, wie er mit quietschenden und rauchenden Reifen den Kreisel mindestens
dreimal umkreiste. Verschiedene Auskunftspersonen wollten gesehen haben, wie er
den Kreisel am selben Abend bereits gegen 20.00 Uhr auf dieselbe Art befahren hatte.
B.- Neun Tage später, am 20. April 2009, um zirka 22.40 Uhr, fuhr X mit dem gleichen
Fahrzeug bei starkem Regen auf der kurvenreichen Kappelenstrasse in Wynigen/BE
bergwärts. In einer Rechtskurve brach das Fahrzeugheck aus. Nach einer Drehung von
rund 180° geriet es rechts von der Strasse ab und rutschte eine knappe Wagenlänge
eine abfallende Böschung hinunter. Dort prallte es frontal gegen einen Baum und kam
zum Stillstand. Der Lenker blieb unverletzt. Mit Strafmandat des
Untersuchungsrichterichteramts II Emmental-Oberaargau vom 28. Mai 2009 wurde X
des Nichtanpassens der Geschwindigkeit an die Strassenverhältnisse schuldig
gesprochen und zu einer Busse von Fr. 300.-- verurteilt. Der Strafentscheid erwuchs
unangefochten in Rechtskraft.
C.- Am 12. August 2009 wurde ein Administrativmassnahmeverfahren eröffnet und vom
24. August bis 15. Oktober 2009 sistiert, um den rechtskräftigen Strafentscheid zum
Vorfall vom 11. April 2009 ("Interio-Kreisel") abzuwarten. Die Strafbehörden sprachen X
in diesem Zusammenhang der mehrfachen Verkehrsregelverletzung schuldig und
verurteilten ihn zu einer Busse von Fr. 600.--. Das Strassenverkehrs- und
Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen wich von dieser rechtlichen Beurteilung ab und
qualifizierte die Fahrweise im Kreisel als schwere Widerhandlung gegen die
Strassenverkehrsvorschriften. Es entzog den Führerausweis – auch unter
Berücksichtigung des Selbstunfalls vom 20. April 2009 – mit Verfügung vom 28.
Oktober 2009 für die Dauer von insgesamt drei Monaten. Zudem verlängerte es die
Probezeit des Führerausweises auf Probe um ein Jahr.
D.- Gegen diese Verfügung erhob der Rechtsvertreter von X mit Eingabe vom 11.
November 2009 Rekurs bei der Verwaltungsrekurskommission St. Gallen. Er
beantragte, die Verfügung der Vorinstanz sei aufzuheben und der Rekurrent sei zu
verwarnen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Im Rekursverfahren wurden
hinsichtlich des Vorfalls im Interio-Kreisel die vollständigen Strafakten beigezogen. Auf
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die Ausführungen im Rekurs wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen
eingegangen. Die Vorinstanz verzichtete auf eine Vernehmlassung.
Erwägungen:
1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Rekurserhebung ist gegeben. Der Rekurs vom 11. November 2009 ist rechtzeitig
eingereicht worden. Er erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen
Anforderungen (Art. 41 , 45, 47 und 48 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf den Rekurs ist einzutreten.
2.- Gemäss Art. 16 Abs. 2 des Strassenverkehrsgesetzes (SR 741.01, abgekürzt: SVG)
wird nach Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsvorschriften, bei denen das
Verfahren nach dem Ordnungsbussengesetz vom 24. Juni 1970 ausgeschlossen ist,
der Lernfahr- oder Führerausweis entzogen oder eine Verwarnung ausgesprochen. Das
Gesetz unterscheidet zwischen leichten (Art. 16a SVG), mittelschweren (Art. 16b SVG)
und schweren Widerhandlungen (Art. 16c SVG). Eine leichte Widerhandlung begeht,
wer durch Verletzung von Verkehrsregeln eine geringe Gefahr für die Sicherheit anderer
hervorruft und ihn dabei nur ein leichtes Verschulden trifft (Art. 16a Abs. 1 lit. a SVG).
Eine mittelschwere Widerhandlung begeht, wer durch Verletzung von Verkehrsregeln
eine Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt (Art. 16b Abs. 1 lit.
a SVG). Ist die Verletzung von Verkehrsregeln grob und wird dadurch eine ernstliche
Gefahr für die Sicherheit anderer hervorgerufen oder in Kauf genommen, ist die
Widerhandlung schwer (Art. 16c Abs. 1 lit. a SVG).
3.- Der Rekurrent beanstandet die unterschiedliche rechtliche Würdigung des
Sachverhalts durch die Straf- und die Verwaltungsbehörde. Diese Rüge richtet sich
gegen den Vorfall im Interio-Kreisel und gegen den Selbstunfall im Kanton Bern, auch
wenn sich der Rekurrent im Rekurs praktisch ausschliesslich mit dem Vorfall im
"Interio-Kreisel" auseinandersetzt.
a) Nach ständiger Rechtsprechung sind die Tatsachenfeststellungen der Strafbehörden
im Administrativmassnahmeverfahren verbindlich, solange nicht klare Anhaltspunkte für
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deren Unrichtigkeit bestehen. Von den tatsächlichen Feststellungen im Strafurteil darf
die Verwaltungsbehörde nur abweichen, wenn sie Tatsachen feststellt, die dem
Strafrichter unbekannt waren oder die er nicht beachtet hat. Die Verwaltungsbehörde
darf auch dann abweichen, wenn sie zusätzliche Beweise erhebt, deren Würdigung zu
einem anderen Entscheid führt, oder wenn die Beweiswürdigung durch den Strafrichter
feststehenden Tatsachen klar widerspricht; hat sie hingegen keine zusätzlichen
Beweise erhoben, hat sie sich grundsätzlich an die Würdigung des Strafrichters zu
halten. Schliesslich ist die Verwaltungsbehörde an die tatsächlichen Feststellungen im
Strafurteil nicht gebunden, wenn der Strafrichter bei der Rechtsanwendung auf den
Sachverhalt nicht sämtliche Rechtsfragen abgeklärt, insbesondere die Verletzung
bestimmter Verkehrsregeln übersehen hat (BGE 124 II 103 E. 1c/aa).
b) Im Zusammenhang mit dem Vorfall beim "Interio-Kreisel" geht der Strafrichter in
tatsächlicher Hinsicht davon aus, dass der Rekurrent am Samstag, 11. April 2009,
gegen 20.00 und 22.50 Uhr, seinen Personenwagen (BMW D, 325i Coupe) mit
quietschenden Reifen in den Kreisel lenkte und diesen jeweils mit rauchenden,
quietschenden Reifen in schleudernder Fahrt (sog. "Burnoutfahrt") jeweils mindestens
dreimal umrundete (vgl. Strafbescheid vom 31. August 2009). Dem Strafrichter lagen
der Polizeirapport, ein Fotoblatt des "Interio-Kreisels" und die Protokolle der
polizeilichen Befragung verschiedener Auskunftspersonen vor. Zudem befragte er den
Rekurrenten am 1. Juli 2009 persönlich. Auf den Vorhalt, dass verschiedene
Auskunftspersonen die Fahrmanöver als höchst gefährlich beschrieben hätten, meinte
er vor dem Untersuchungsrichter, dass er das Fahrzeug jederzeit unter Kontrolle
gehabt und weder einen Unfall verursacht noch Schaden angerichtet habe (act.
8/8/15). Der Untersuchungsrichter ging davon aus, dass keine Personen gefährdet
wurden. Anders ist nicht zu erklären, dass im Strafbescheid mit keinem Wort auf die
von den Auskunftspersonen geltend gemachte Gefährdung eingegangen wurde. Die
rechtliche Würdigung des Strafrichters ist nicht nachvollziehbar, und zwar
insbesondere aufgrund der Aussagen der Auskunftspersonen.
aa) A stand vor dem Cinedome, hatte freie Sicht auf den Kreisel und beobachtete
gemäss eigenen Angaben die beiden Fahrten; er hielt sie für "relativ prekär". Mehrere
andere Fahrzeuge seien an der Einfahrt in den Kreisel gehindert worden. Um den
Kreisel seien Passanten gestanden. "Wenn der Pw am Randstein angestanden wäre,
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hätte etwas Schlimmes passieren können ... Nach meiner Meinung waren Dritte sehr
gefährdet. ... Es waren sowohl Passanten als auch andere Fahrzeuge und deren
Insassen sehr gefährdet. ... Ich war vorher auch als Verkehrskadett tätig und bekam
das eine und das andere zu sehen. Aber so was habe ich wirklich noch nie gesehen. ...
Es war wirklich verantwortungslos" (polizeiliche Befragung vom 27. April 2009;
Strafakten, act. 4).
bb) B, Fahrlehrer von Beruf, war seinen Aussagen zufolge ebenfalls beim Einweisen der
letzten Kinobesucher, als der Rekurrent den Kreisel erstmals driftend umrundete. Er
stufte die Fahrten ebenfalls als sehr gefährlich ein und wunderte sich, dass es keinen
Unfall gegeben habe. Beim ersten Mal seien ganz sicher Personen gefährdet worden.
Denn viele Besucher hätten beim Interio parkiert und seien zu Fuss zum Cinedome
gegangen. Diesen Leuten sei es merklich unwohl gewesen; sie hätten auch gezögert,
den Fussgängerstreifen zu betreten. Beim zweiten Mal habe es wesentlich weniger
Fussgänger gehabt, denn die meisten Filme seien noch gelaufen (polizeiliche
Befragung vom 22. April 2009; Strafakten, act. 3).
cc) C meldete sich nach einem Zeugenaufruf in den Medien. Sie stand am fraglichen
Abend gegenüber des McDonald's – in der Nähe des Interio-Kreisels – und hatte sich
die Kontrollschildnummer gemerkt und im Handy gespeichert. Die Fahrt des BMW
beschrieb sie als bedrohlich für andere Personen. Beim Tankstellenkiosk hätten
mehrere Leute gejohlt. Direkt beim Kreisel seien auch Leute gewesen. "Meine Kollegin
stand nur mit offenem Mund beim Trottoir nahe des Kreisels. Ich habe sie dann
weggezogen, weil ich befürchtete, dass ein Unfall passieren kann" (polizeiliche
Befragung vom 1. Mai 2009; Strafakten, act. 5).
c) Sämtliche Auskunftspersonen sagten übereinstimmend aus, dass andere Personen
durch die Fahrten des Rekurrenten gefährdet worden seien. Es ist nicht ersichtlich,
weshalb sie ihn bewusst falsch beschuldigen sollten. Hinzu kommt, dass der Rekurrent
selbst zugegeben hat, den Kreisel um ca. 22.50 Uhr ungefähr dreimal driftend
umrundet zu haben, um das Fahrverhalten des Fahrzeugs zu testen. Insoweit stimmen
die detaillierten Aussagen der Auskunftspersonen in einem wesentlichen Teil des
Kerngeschehens mit den Angaben des Rekurrenten überein und eine
Personenverwechslung kann ausgeschlossen werden. Gestützt auf diese Aussagen der
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Auskunftspersonen ist davon auszugehen, dass er mit seiner Fahrweise zumindest eine
ernstliche Gefahr für die Sicherheit anderer in Kauf genommen hat. Selbst wenn die
Vorinstanz keine eigenen Beweise erhoben hat, durfte sie unter den gegebenen
Umständen von der rechtlichen Würdigung im Strafbescheid abweichen und auf eine
schwere Widerhandlung gemäss Art. 16c Abs. 1 lit. a SVG erkennen. Sämtliche
Strafakten liegen vor und der "Interio-Kreisel" ist fotografisch dokumentiert; abgesehen
davon ist diese Örtlichkeit allgemein bekannt. Es trifft demnach nicht zu, dass die
rechtliche Würdigung des Sachverhalts stark von der Würdigung von Tatsachen
abhängt, die der Strafrichter besser kennt als die Verwaltungsbehörde. Eine schwere
Widerhandlung setzt nicht nur eine qualifizierte objektive Gefährdung voraus, sondern
auch ein qualifiziertes Verschulden. Der Rekurrent erklärte die gefährliche Fahrweise
damit, dass er das Fahrzeug und insbesondere die Reifen habe testen wollen. Sein
Verhalten war krass rücksichtslos, weshalb das Verschulden schwer wiegt.
4.- Umstritten ist ebenfalls die rechtliche Würdigung des Selbstunfalls vom 20. April
2009 als mittelschwere Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften im Sinn
von Art. 16b Abs. 1 lit.a SVG.
a) Ein Führerausweisentzug setzt eine konkrete oder jedenfalls erhöhte abstrakte
Gefährdung anderer Personen voraus. Die abstrakte Gefährdung als solche reicht nicht
aus. Ob eine konkrete, eine erhöhte abstrakte oder nur eine abstrakte Gefahr
geschaffen wird, hängt von der Situation ab, in welcher die Verkehrsregelverletzung
begangen wurde. Eine erhöhte abstrakte Gefahr ist bei der naheliegenden Möglichkeit
einer konkreten Gefährdung oder Verletzung anzunehmen (BGE 131 IV 133 E. 3.2). Eine
konkrete Gefahr liegt vor, wenn für einen bestimmten Verkehrsteilnehmer oder einen
Mitfahrer die Gefahr einer Körperverletzung oder gar Tötung bestand. Erst recht ist eine
konkrete Gefahr zu bejahen, wenn es zu einem Unfall gekommen ist (J. Boll, Grobe
Verkehrsregelverletzung, Davos 1999, S. 12). Zu berücksichtigen ist auch das Ausmass
der üblicherweise entstehenden Schädigung beim Eintritt der Rechtsgutverletzung
(VRKE IV-2005/41 vom 6. Juli 2005, E. 4b/bb).
b) In tatsächlicher Hinsicht ist unbestritten, dass der Rekurrent am 20. April 2009 um
22.40 Uhr einen Selbstunfall mit Sachschaden von rund Fr. 5'000.-- verursachte. Er
fuhr auf der kurvenreichen Kappelenstrasse in Wynigen/BE bergwärts. In einer
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Rechtskurve brach das Fahrzeugheck aus. Nach einer Drehung von rund 180° geriet es
rechts von der Strasse ab und rutschte eine knappe Wagenlänge eine abfallende
Böschung hinunter. Dort prallte es frontal gegen einen Baum und kam zum Stillstand.
Der Rekurrent blieb unverletzt.
c) Der Rekurrent war gemäss eigenen Angaben ortsunkundig. Er wollte nach Kirchberg/
BE und hatte sich verfahren. Die Strasse war nass und es regnete stark. Mangels
künstlicher Beleuchtung war es dunkel. Dass er die Geschwindigkeit den schlechten
äusseren Bedingungen nicht anpasste und eine Rechtskurve bergwärts zu schnell
befuhr, wiegt verschuldensmässig nicht mehr leicht. Die Schwelle von der leichten zur
mittelschweren Widerhandlung ist damit überschritten, und es kann offen bleiben, ob
die Gefährdung anderer Personen, welche mindestens erhöht abstrakt war, eine
geringe war oder nicht. Denn eine leichte Widerhandlung setzt nebst der geringen
Gefahr für die Sicherheit anderer zusätzlich ein leichtes Verschulden voraus.
5.- Zu prüfen bleibt die von der Vorinstanz verfügte Entzugsdauer von drei Monaten.
a) Bei der Festsetzung der Dauer des Lernfahr- oder Führerausweisentzugs sind
gemäss Art. 16 Abs. 3 SVG die Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen,
namentlich die Gefährdung der Verkehrssicherheit, das Verschulden, der Leumund als
Motorfahrzeugführer sowie die berufliche Notwendigkeit, ein Motorfahrzeug zu führen.
Die Mindestentzugsdauer darf jedoch nicht unterschritten werden; sie beträgt nach
einer schweren Widerhandlung drei Monate (Art. 16c Abs. 2 lit. a SVG).
b) Die Vorinstanz hat dem Rekurrenten den Führerausweis für drei Monate entzogen.
Sie hat die Tatmehrheit (Vorfälle vom 11. und 20. April 2009) massnahmeerhöhend (vgl.
Art. 49 Abs. 1 StGB) und den ungetrübten automobilistischen Leumund sowie die
erhöhte berufliche Sanktionsempfindlichkeit massnahmemindernd veranschlagt. Die
Bemessung der Entzugsdauer durch die Vorinstanz ist nicht zu beanstanden. Eine
Entzugsdauer von drei Monaten entspricht der Mindestentzugsdauer für die schwere
Widerhandlung, welche nicht unterschritten werden darf. Ebenfalls nicht zu
beanstanden ist, dass die Vorinstanz die Probezeit um ein Jahr verlängert hat (vgl. Art.
15a Abs. 3 SVG).
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6.- Zusammenfassend ergibt sich, dass der Rekurs abzuweisen ist. Dem
Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten dem Rekurrenten
aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 1'000.-- erscheint
angemessen (vgl. Art. 13 Ziff. 522 des Gerichtskostentarifs, sGS 941.12). Der
Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- ist zu verrechnen.