Decision ID: 0001e9b4-590e-4d20-96ed-204bd053abd0
Year: 2017
Language: de
Court: BS_APG
Chamber: BS_APG_001
Canton: BS
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
Die B_ (Beschwerdegegnerin) hat gegen A_ (Beschwerdeführer) gestützt auf den Konkursverlustschein des Konkursamtes [...] vom 27. Juni 1988 ([...]) für eine Forderung von CHF 25‘385.05 beim Betreibungsamt Basel-Stadt die Betreibung (Nr. [...]) eingeleitet. Mit Rechtsöffnungsgesuch vom 23. Februar 2017 gelangte die Beschwerdegegnerin ans Zivilgericht Basel-Stadt und beantragte, es sei ihr für die in Betreibung gesetzte Forderung die provisorische Rechtsöffnung zu erteilen. Mit Entscheid vom 24. April 2017 erteilte das Zivilgericht die provisorische Rechtsöffnung für den Zahlungsbefehl Nr. [...] des Betreibungsamtes Basel-Stadt vom 4. Januar 2017 und auferlegte dem Beschwerdeführer die Gerichtskosten.
Mit Beschwerde vom 21. Mai 2017 beantragte der Beschwerdeführer die Aufhebung des Entscheids des Zivilgerichts vom 24. April 2017. In der gleichen Eingabe ersucht der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege.
Auf die Einholung einer Beschwerdeantwort wurde verzichtet.
Der vorliegende Entscheid ist nach Beizug der Akten des Zivilgerichts auf dem Zirkulationsweg gefällt worden.

Erwägungen
1.
1.1
Als nicht berufungsfähiger Entscheid kann der Entscheid des Rechtsöffnungsgerichts nach Art. 80 ff. des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG, SR 281.1) nur mit Beschwerde angefochten werden (Art. 319 lit. a in Verbindung mit Art. 309 lit. b Ziffer 3 der Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO, SR 272]). Die Beschwerde gegen den Rechtsöffnungsentscheid ist innert 10 Tagen seit Zustellung des begründeten Entscheids schriftlich und begründet einzureichen (Art. 321 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 251 lit. a ZPO). Die Beschwerde wurde fristgerecht eingereicht.
1.2
Zum Entscheid über die vorliegende Beschwerde ist das Dreiergericht des Appellationsgerichts zuständig (§ 92 Abs. 1 Ziffer 6 des Gesetzes betreffend die Organisation der Gerichte und der Staatsanwaltschaft [GOG, SG 154.100]). Mit der Beschwerde können die unrichtige Rechtsanwendung und die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts gerügt werden (Art. 320 ZPO).
2.
Der Beschwerdeführer macht geltend, dass die Beschwerdegegnerin „die Vertretung und nicht der Gläubiger“ der Forderung sei und es unklar sei, in welcher Beziehung die C_ mit der Beschwerdegegnerin stehe.
Die erste Behauptung des Beschwerdeführers trifft nicht zu. Die Vorinstanz hat nachvollziehbar und zutreffend ausgeführt, dass der Übergang der strittigen Forderung auf die Beschwerdegegnerin lückenlos nachgewiesen ist (angefochtener Entscheid E. 2.2). Im Übrigen kommt der Beschwerdeführer seiner Begründungspflicht gemäss Art. 321 Abs. 1 ZPO nicht nach. Diese setzt voraus, dass in der Beschwerde darlegt wird, an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid leidet (
Freiburghaus/Af-heldt
, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. Auflage, Zürich 2013, Art. 321 ZPO N 15). Der Beschwerdeführer muss sich mit der Begründung des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen und erklären, weshalb dieser im angefochtenen Punkt unrichtig sein soll (
Reetz/Theiler
, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. Auflage, Zürich 2013, Art. 311 ZPO N 36; vgl. BGE 138 III 374 E. 4.3.1 S. 375 f.; BGer 5A_387/2016 vom 7. September 2016 E. 3.1). Vorliegend setzt sich der Beschwerdeführer mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht auseinander. Auf diesen Einwand ist somit nicht weiter einzugehen.
3.
Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, dass „er mit diesem Verfahren und dem Vertragsangebot“ nicht einverstanden sei. Diesen Ausführungen kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hat nachvollziehbar und zutreffend ausgeführt, dass das Rechtsöffnungsverfahren korrekt durchgeführt worden ist (angefochtener Entscheid E. 1.2 und 2). Der Beschwerdeführer setzt sich mit den entsprechenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid nicht auseinander. Somit bringt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde keinerlei Ausführungen vor, welche den Voraussetzungen von Art. 321 Abs. 1 ZPO entsprechen. Folglich kann auf die Beschwerde mangels rechtsgenüglicher Begründung nicht eingetreten werden.
4.
Nach dem Ausgeführten erweist sich die Beschwerde als aussichtslos. Somit fehlt es an einer Voraussetzung für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Art. 117 lit. b ZPO) und das entsprechende Gesuch ist abzuweisen. Aufgrund der bekannten wirtschaftlichen Situation des Beschwerdeführers wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet.