Decision ID: 9112b6ac-50ec-5506-b3bc-963cb8a2ad9e
Year: 2012
Language: de
Court: FR_TC
Chamber: FR_TC_010
Canton: FR
Region: Espace_Mittelland
Law Area: public_law

Im Weiteren macht der Beschwerdeführer eine unrichtige beziehungsweise willkürliche Würdigung des Sachverhalts geltend. Die Annahme der Vorinstanz, es handle sich beim Festival "C._" in erster Linie um eine Veranstaltung mit unterhaltendem Charakter, sei angesichts der ausführlich dargelegten kulturellen Ausrichtung  unhaltbar. Ebenso willkürlich sei die Feststellung, dass der Verein einen  Zweck verfolge, weil er die meisten Konzerte zu durchaus marktgängigen Preisen anbiete und sich in einem konkurrierenden Markt behaupten müsse. Die Vorinstanz habe sich dabei weder auf eine Marktanalyse noch auf konkrete Vergleichspreise berufen.  sei, dass die Konzerte von "C._" zu ungefähr denselben Preisen angeboten werden wie diejenigen der "Concerts de l'Avent", welche von der gleichen Behörde als gemeinnützig anerkannt worden seien. Dasselbe gelte für die "Opéra de Fribourg". Die Konzertpreise bei "C._" lägen grundsätzlich zwischen 40 Franken (), 47 bzw. 37 Franken (Serenadenkonzerte) und 64 bzw. 54 Franken (Sinfoniekonzerte), wobei Jugendliche und AHV-Bezüger in den Genuss einer Reduktion von 5 Franken pro Eintritt gelangten. Was als marktgängiger Preis gelte, sei schwer zu sagen. Beispielsweise die "Interlaken Classics" (95 bzw. 75 Franken), das "Menuhin Festival Gstaad" (zwischen 160 und 65 Franken) sowie das "Lucerne Festival" (zwischen 220 und 100 Franken) hätten jedoch deutlich höhere Preise. Auf jeden Fall könne aus den von "C._" erhobenen Konzertpreisen keineswegs abgeleitet werden, dass das Festival einen kommerziellen Zweck verfolge, welcher der Anerkennung der  entgegenstünde. Abgesehen davon werde ja auch bei den "Solothurner " oder beim "Festival International de Films de Fribourg", welche beide als  anerkannt worden seien, ein durchaus marktgängiger Eintrittspreis bezahlt. Dieses Kriterium sei für die Beurteilung der Gemeinnützigkeit schlicht irrelevant, wie ein Blick auf sämtliche der erwähnten steuerbefreiten kulturellen Organisationen beweise. Zudem müssten sich ja alle kulturellen Veranstaltungen in einem konkurrierenden Markt , sodass auch die Konkurrenzsituation in diesem Zusammenhang nicht von Bedeutung sein könne.
Gerügt wird sodann eine Verletzung des verfassungsmässigen Gleichbehandlungsgebots. Wie bereits anhand von Beispielen aufgezeigt, gebe es sowohl im Kanton Freiburg als auch in andern Kantonen (mit den gleichen Rechtsgrundlagen) zahlreiche kulturelle , welche mit dem Festival "C._" vergleichbar und als gemeinnützig anerkannt worden seien. Nötigenfalls sei die Kantonale Steuerverwaltung aufzufordern, eine entsprechende Liste ins Recht zu legen. Inwiefern eine unterschiedliche Behandlung gerechtfertigt sein könnte, sei nicht ersichtlich.
Schliesslich hält der Beschwerdeführer auch daran fest, dass die formellen  der Gemeinnützigkeit (Statuten) erfüllt sind. Die Vereinsstatuten seien mit den  Bestimmungen und dem anwendbaren Kreisschreiben vereinbar, was übrigens im angefochtenen Einspracheentscheid auch nicht widerlegt werde. Massgebend sei, dass die allgemeinen Voraussetzungen der Steuerbefreiung primär tatsächlich verwirklicht sein müssen. Diese Auffassung werde durch einen Vergleich mit den beigelegten Statuten des Vereins der "Solothurner Filmfesttage" noch bekräftigt. Da der Verein "A._" diese Voraussetzungen allesamt tatsächlich erfülle und dies auch nicht zu ändern gedenke, werde er anlässlich der Mitgliederversammlung vom 3. Mai 2011 die  Statutenanpassungen vornehmen. Insbesondere werde, wie von der ver-
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fügenden Behörde im Erstentscheid verlangt, ausdrücklich in die Statuten aufgenommen, dass der Verein keinen Erwerbszweck verfolgt, dass die Vorstandsmitglieder unentgeltlich arbeiten und dass im Falle einer Vereinsauflösung ein allfällig vorhandenes Vermögen ausschliesslich einer ebenfalls steuerbefreiten Organisation übergeben wird. Damit könne auch über die Erfüllung der formellen Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit kein Zweifel mehr bestehen.
b) Der mit Verfügung vom 7. April 2011 festgesetzte Kostenvorschuss von 400 Franken wurde fristgemäss bezahlt.
c) In ihrer Beschwerdeantwort vom 30. Juni 2011 schliesst die Kantonale  auf Abweisung. Die Vorinstanz hält (unter Verweis auf die Begründung des ersten Ablehnungsentscheides und des angefochtenen Einspracheentscheides) an ihrem Standpunkt fest. Ohne zusätzliche Begründung behauptet sie weiterhin, dass es sich beim Festival "C._", wie bei anderen Festivals mit klassischen Konzerten, in erster Linie um eine Veranstaltung mit unterhaltendem Charakter handle. Zudem  der Verein insofern einen kommerziellen Zweck, als er die meisten Konzerte zu durchaus marktüblichen Preisen anbiete und sich mit den anderen Musikfestivals in einem konkurrierenden Markt behaupten müsse. Auch die Vereinsstatuten erachtet sie weiterhin als ungenügend, ohne jedoch auf die Ausführungen des Beschwerdeführers .
d) Die Eidgenössische Steuerverwaltung verzichtete auf eine Vernehmlassung.
e) Am 2. August 2011 reichte der Beschwerdeführer seine Gegenbemerkungen sowie die am 3. Mai 2011 abgeänderten Vereinsstatuten und das Programmheft des Festivals 2011 ein.
Einleitend weist er darauf hin, dass die Vorinstanz wiederum mit keinem Wort auf seine ausführlich erläuterten Rügen eingegangen sei. Umso mehr betrachtet er den Standpunkt der Steuerbehörden, welcher nicht im Geringsten belegt worden sei, aus den bereits formulierten Gründen weiterhin als unhaltbar.
Ergänzend macht der Beschwerdeführer insbesondere noch geltend, es könnte kaum je ein Konzertveranstalter als gemeinnützig anerkannt werden, wenn die von der  angeführten Kriterien massgeblich wären. Im Übrigen lasse sich nach den inzwischen erfolgten Änderungen sicher nicht mehr behaupten, die Vereinsstatuten  den Anforderungen nicht zu genügen. Im Weiteren bestätige das neue  wiederum den bereits hinlänglich dargestellten Charakter der Veranstaltung. Auch im Jahr 2011 würden wiederum 7 von 34 Veranstaltungen gratis angeboten, wobei das Familienkonzert eine Eigenproduktion von "C._" sei. Zudem werde mit der Abschlussgala auch die Welturaufführung des neuen Lied-Programms von Magdalena Koženà präsentiert, welches anschliessend in den Studios der Deutschen Grammophon für eine CD aufgenommen werde. Der kulturelle Wert des Festivals werde auch dadurch unterstrichen, dass dem Publikum unentgeltlich eine Einführung in das Festivalprogramm ("Festivaltalk") sowie eine Lesung aus Schriften aus dem Erbe des Komponisten Robert Radecke angeboten werden. Wie üblich werde noch eigens ein über 200 Seiten starker Festivalführer verfasst. Dieser wurde am 10. August 2011 nachgereicht. Im  hob der Beschwerdeführer noch hervor, dass wiederum einige der Konzerte von Radio DRS 2, dem "Kultursender" des Deutschschweizer Radios ausgestrahlt werden. Das zeige ebenfalls, dass die Veranstaltung nicht primär unterhaltenden Charakter habe. Sodann sei die ausführliche Vorschau auf das Konzert von Magdalena Koženà in der Zeitung "La Liberté" (im ebenfalls beigelegten Artikel vom 6. August 2011) sehr wohl
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unter der Rubrik "Culture" und nicht "Divertissement" erschienen. Dieses Konzert bilde übrigens Bestandteil eines europäischen Kulturprojektes der Tschechischen Republik. Schliesslich sei die bevorstehende Aufführung des Konzerts "Der gelbe Fluss" von Xian Xinghai mit der Pianistin Mélodie Zhao von der Volksrepublik China als kulturell  bedeutend angesehen worden, dass es vom chinesischen Botschafter besucht und von einer chinesischen Fernsehanstalt aufgezeichnet werde.
Diese Eingaben wurden am 3. bzw. 11. August 2011 der Vorinstanz unterbreitet, wobei diese ausdrücklich aufgefordert wurde, zur Rüge der rechtsungleichen Behandlung  zu nehmen.
f) In ihren Schlussbemerkungen vom 28. bzw. 29. September 2011 nimmt die Vorinstanz ausschliesslich zur Rüge der rechtsungleichen Behandlung Stellung.  macht sie jedoch geltend, die darin enthaltenen Informationen seien dem  unterstellt. Somit sei es Sache der Beschwerdeinstanz, über ihre Bekanntgabe zu bestimmen.
Mit Schreiben vom 4. Oktober 2011 teilte der Präsident des Steuergerichts den Parteien mit, er habe von der Berufung auf das Steuergeheimnis Kenntnis genommen. Gleichzeitig machte er darauf aufmerksam, dass in einem späteren Zeitpunkt (nach umfassendem Aktenstudium) darüber entschieden werde, ob und in welchem Umfang die letzte Eingabe dem Beschwerdeführer zu Stellungnahme unterbreitet werde.
g) Am 25. Mai 2011 reichte der Beschwerdeführer unaufgefordert noch neue Unterlagen (insbesondere betreffend den Kulturaustausch mit der Region E._) ein, welche seiner Ansicht nach den kulturellen Wert des Festivals zusätzlich belegen. Diese wurden der Vorinstanz zur Information zugestellt.
E r w ä g u n g e n
1. a) In verfahrensrechtlicher Hinsicht und zur Begründung seines (subsidiären)  auf Aufhebung des angefochtenen Entscheides sowie Rückweisung der  an die Vorinstanz macht der Beschwerdeführer geltend, der angefochtene  genüge den minimalen formellen Anforderungen nicht. Es liege eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör vor, da es an einer genügenden  mangle.
Die Vorinstanz hat sich zu diesem Punkt nicht geäussert.
b) Der angefochtene Entscheid erweist sich in der Tat insofern als sehr summarisch begründet, als sich die Vorinstanz darin überhaupt nicht konkret mit den Rügen , welche in der Einspracheschrift erhoben worden sind. Vielmehr werden im Einspracheentscheid bloss die kurzen, keineswegs belegten Behauptungen wiederholt, welche bereits zur Begründung des ersten Entscheides angeführt worden sind.
Der Anspruch auf rechtliches Gehör, wie er sich aus Art. 29 Abs. 2 BV ergibt, verlangt jedoch, dass die Behörde die Vorbringen des von einem Entscheid in seiner  Betroffenen hört, sorgfältig und ernsthaft prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die grundsätzliche Pflicht der Behörde, ihren Entscheid - wenn auch auf die wesentlichen Punkte beschränkt - zu begründen (vgl. das Bundes-
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gerichtsurteil 2A.613/2006 vom 8. August 2007, Erw. 2 sowie die dort erwähnten Entscheide).
Ob diese Mängel im vorliegenden Beschwerdeverfahren dank der vollen Kognition des Steuergerichtshofes (vgl. vor allem Art. 78 Abs. 2 lit. a VRG) geheilt werden können, obwohl sich die Vorinstanz in ihrer Beschwerdeantwort weitgehend mit einem blossen Verweis auf den Einspracheentscheid begnügt hat, erscheint zweifelhaft. Die Frage braucht indessen nicht abschliessend beurteilt zu werden, da sich die Beschwerde auch sonst als begründet erweist. Unter diesen Umständen macht es in prozessökonomischer Hinsicht wenig Sinn, den angefochtenen Entscheid nur aus formellen Gründen  und die Angelegenheit zwecks neuen Entscheids zurückzuweisen.

2. Offenbleiben kann auch die Frage, ob die letzte Eingabe der Vorinstanz (vom 4.  2011), in welcher konkrete Angaben zur Rüge der rechtsungleichen Behandlung gemacht werden, dem Beschwerdeführer – trotz seines Anspruchs auf rechtliches Gehör - aus Gründen des Steuergeheimnisses ganz oder zumindest teilweise vorenthalten werden kann oder soll. Wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt, ist die Beschwerde nämlich gutzuheissen, ohne dass es dabei noch auf die Problematik der allfälligen Praxis im Verhältnis zu anderen vergleichbaren Institutionen ankommt.
Am Rande kann immerhin beigefügt werden, dass z. B. die Anerkennung der "Concerts de l'Avent" als gemeinnützige Institution notorisch ist. In der Tat enthält ja die Website dieser Institution den ausdrücklichen Hinweis: "Il s’agit d’une association au sens des articles 60 et suivants du Code civil suisse. Elle a été reconnue d’utilité publique."
Im Übrigen nimmt der Steuergerichtshof davon Vormerk, dass die Kantonale  in ihren Schlussbemerkungen ausdrücklich in Aussicht gestellt hat, ihre  im Lichte der Praxishinweise der Schweizerischen Steuerkonferenz sowie der jüngsten Entwicklungen in der Rechtsprechung neu zu überprüfen.
I. Direkte Bundessteuer (604 2011-36)
3. a) Nach Art. 56 lit. g des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11) sind juristische Personen, die öffentliche oder  Zwecke verfolgen, für den Gewinn, der ausschliesslich und unwiderruflich diesen Zwecken gewidmet ist, von der Steuerpflicht befreit. Unternehmerische Zwecke sind grundsätzlich nicht gemeinnützig (Art. 56 lit. g, zweiter Satz DBG).
Diese Gesetzesbestimmung wird durch das Kreisschreiben Nr. 12 der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom 8. Juli 1994 (ASA Bd. 63, 130 ff.; nachfolgend: KS Nr. 12) konkretisiert. Damit eine juristische Person (naturgemäss vor allem Stiftungen und Vereine) von der Steuerpflicht befreit werden kann, müssen danach die folgenden  Voraussetzungen kumulativ erfüllt sein:
- Die steuerbefreite Aktivität muss ausschliesslich auf die öffentliche Aufgabe oder das Wohl Dritter ausgerichtet sein. Die Zielsetzung der juristischen Person darf nicht mit eigentlichen Erwerbszwecken oder sonstigen eigenen Interessen der juristischen Person oder ihren Mitgliedern bzw. Gesellschaftern (wie z. B. bei  und Vereinigungen zur Pflege von Freizeitaktivitäten) verknüpft sein.
- Die der steuerbefreiten Zwecksetzung gewidmeten Mittel müssen unwiderruflich, das heisst für immer steuerbefreiten Zwecken verhaftet sein.
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- Die vorgegebene Zwecksetzung gemäss Statuten muss auch tatsächlich verwirklicht werden.
- Bei juristischen Personen mit gemeinnütziger Zwecksetzung sind die Voraussetzungen des Allgemeininteresses (z. B. Tätigkeiten in karitativen, humanitären, , ökologischen, erzieherischen, wissenschaftlichen und kulturellen  mit einem grundsätzlich offenen Destinatärskreis) sowie der Uneigennützigkeit (objektives Element des Allgemeininteresses und subjektives Element des  Handelns) grundlegend. Der Begriff der "ausschliesslichen Gemeinnützigkeit" setzt voraus, dass für den im Allgemeininteresse liegenden Zweck von  oder Dritten - unter Hintansetzung der eigenen Interessen - Opfer  werden.
- Bei juristischen Personen mit öffentlicher Zwecksetzung geht es demgegenüber um die Erfüllung einer begrenzten Kategorie von Aufgaben, welche eng an die  anzulehnen sind und grundsätzlich kein Opferbringen verlangen.
Im Übrigen hat auch die Schweizerische Steuerkonferenz, eine Vereinigung der  Steuerbehörden, ihrerseits am 18. Januar 2008 unter dem Titel " juristischer Personen, die öffentliche oder gemeinnützige oder Kultuszwecke verfolgen - Abzugsfähigkeit von Zuwendungen", allgemeine Praxishinweise zuhanden der Kantonalen Steuerverwaltungen formuliert. Diese enthalten Ausführungen zu bestimmten Themen des KS Nr. 12 mit dem Ziel, die Entscheidfindung im Bereich der  und damit zusammenhängender Fragen in der täglichen Arbeit zu erleichtern. Gleichzeitig soll dazu beigetragen werden, dass in diesem (gestützt auf Art. 23 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden; StHG; SR 642.14) weitgehend harmonisierten Bereich in allen Kantonen ein einheitlicher Massstab zur Anwendung gelangt.
Teilweise kritisch geäussert haben sich dazu WALO STÄHLIN und NATALIE NYFENEGGER (Steuerbefreiung juristischer Personen mit öffentlichen oder gemeinnützigen Zwecken - Schweizerische Steuerkonferenz publiziert Praxishinweise, ST 2008, 235 ff.). Im  Zusammenhang ist jedoch darauf nicht näher einzugehen.
b) Für die Steuerbefreiung wegen Gemeinnützigkeit muss die Tätigkeit der  Person auch gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Interesse der  liegen und uneigennützig erfolgen. Sie muss aus der jeweils geltenden  als fördernswert erscheinen. Mit der gemeinnützigen Zielsetzung dürfen nicht Erwerbszwecke oder sonst eigene - unmittelbare wirtschaftliche oder persönliche -  der juristischen Person oder ihrer Mitglieder verbunden sein (BGE 114 Ib 277 ff.; Bundesgerichtsurteil 2C_162/2011 vom 17. Oktober 2011, Erw. 3.2). Je enger der Kreis der Destinatäre definiert ist, desto eher rechtfertigt es sich, an der Uneigennützigkeit zu zweifeln. Diese fehlt praxisgemäss z. B. bei wirtschaftlichen oder beruflichen , deren Interessen allein auf die Förderung des Berufsstandes oder eines oder  (beschränkter) Wirtschaftszweige gerichtet ist (vgl. das Bundesgerichtsurteil 2C_592/2008 vom 2. Februar 2009, Erw. 2.1, mit weiteren Hinweisen). Die  Zwecksetzung muss tatsächlich verfolgt und verwirklicht werden; die hierzu  Mittel haben unwiderruflich dem gemeinnützigen Zweck zu dienen ( 2C_162/2011 vom 17. Oktober 2011, Erw. 3.2).
Diese Grundsätze werden weitgehend auch von der Lehre übernommen (vgl. PETER LOCHER, Kommentar zum DBG, II. Teil, 2004, N. 83 ff. zu Art. 56 DBG; MARCO GRETER, in Martin Zweifel / Peter Athanas, Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht I/2a, Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer [DBG], 2. Aufl. 2008, N. 23 ff. zu Art. 56
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DBG; NICOLAS URECH, in Danielle Yersin / Yves Noël, Commentaire romand, Impôt fédéral direct, 2008, N. 52 ff. zu Art. 56 DBG sowie die dort erwähnten weiteren Autoren).
c) Wie der Beschwerdeführer ausdrücklich hervorhebt, ist die Frage der  wegen Gemeinnützigkeit insbesondere auch im Hinblick auf die Abzugsfähigkeit von Spenden bedeutsam (vgl. Art. 33a DBG).
4. a) Was insbesondere die Steuerbefreiung von juristischen Personen betrifft, welche im Kulturbereich tätig sind, so kann zunächst darauf hingewiesen werden, dass die "Arbeitsgruppe Steuerbefreiung" der Schweizerischen Steuerkonferenz dazu unter dem Titel "Organisationen mit kultureller Zweckverfolgung" noch weitere Praxishinweise  der Kantonalen Steuerverwaltungen herausgegeben hat.
Darin wird einleitend darauf hingewiesen, dass sich im Kulturbereich einerseits staatliche und anderseits private Institutionen engagieren. Letztere sollen ebenfalls in den Genuss einer Steuerbefreiung gelangen, wenn sie einem öffentlichen Zweck dienen oder  sind. Für den letzteren Fall wird dargelegt, dass eine kulturelle Institution ausser den allgemeinen Voraussetzungen gemäss dem KS Nr. 12 (wie dem Erfordernis der juristischen Person, der Ausschliesslichkeit der Mittelverwendung, der Unwiderruflichkeit der Zweckbindung und der entsprechenden tatsächlichen Tätigkeit) insbesondere die  des Allgemeininteresses und der Uneigennützigkeit erfüllen muss, welche dem Begriff der Gemeinnützigkeit eigen sind. Dabei wird (unter Hinweis auf die  Rechtsprechung) anerkannt, dass Tätigkeiten im kulturellen Bereich das  fördern können und dass ein Allgemeininteresse bejaht werden kann, wenn eine kulturelle Veranstaltung grundsätzlich für jedermann zugänglich ist. Ausgeschlossen werden jedoch Veranstaltungen mit bloss unterhaltendem Charakter, auch wenn sie sich an ein breites Publikum richten (z. B. Kino). Eingeräumt wird, dass die Grenzziehung zwischen bloss unterhaltenden und kulturell wertvollen, dem Allgemeinwohl dienenden Zwecken heikel ist, wobei es jedoch nicht Aufgabe der Steuerbehörden sein könne, über den Wert oder den Unwert von kulturellen Veranstaltungen zu befinden.
Unter dem Titel "Uneigennützigkeit/Ausschluss von Erwerbs- und Selbsthilfezwecken" wird in diesen Praxishinweisen weiter betont, dass die Voraussetzung der  von kulturellen und künstlerischen Publikumsveranstaltungen die Verfolgung von Eigeninteressen der juristischen Personen und ihrer Mitglieder ausschliesst. Juristische Personen, die ideelle, gesellige oder vorwiegend persönliche Interessen ihrer Mitglieder verfolgen, werden daher auch dann als nicht gemeinnützig betrachtet, wenn sie im kulturellen Bereich tätig sind (z. B. Theatergruppen, Musikgesellschaften, Gesangsvereine oder Quartiervereine). Anders ist die Situation zu beurteilen, wenn ein Verein zur  die kulturelle (z. B. musikalische) Ausbildung Jugendlicher bezweckt. Am Rande wird auch vermerkt, dass die Erhebung eines marktüblichen Eintrittspreises für eine Veranstaltung zwar eher gegen eine Steuerbefreiung spricht, für sich betrachtet aber noch keinen Ablehnungsgrund darstellt. Ebenso soll ein mit dem Betrieb einer kulturellen Einrichtung verbundener, eindeutig untergeordneter Erwerbszweck durch einen  Hilfsbetrieb (Cafeteria, Kiosk, Getränkeautomat, usw.) einer Steuerbefreiung der Kulturinstitution nicht hinderlich sein.
Für den Sonderfall der Musikfestivals und Open-Air-Veranstaltungen wird das  grundsätzlich anerkannt. Hingegen wird der Standpunkt vertreten, dass es häufig an einer Opfererbringung im Sinne des Gemeinnützigkeitsbegriffs fehlt oder dass allenfalls Erwerbszwecke überwiegen. Nach Ansicht der Arbeitsgruppe handelt es sich bei den Trägern solcher Veranstaltungen erfahrungsgemäss um Vereine oder , welche kommerziell ausgerichtet sind und sich in einem Marktumfeld bewegen,
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das von Konkurrenz und Wettbewerb geprägt ist (Konkurrenzsituation sowohl in Bezug auf die Artisten als auch hinsichtlich des Publikums). Wo mehrere Anbieter im gleichen Markt auftreten und einander konkurrenzieren, sollen sie Anspruch auf eine  Behandlung haben. Demgegenüber soll bei Veranstaltungen, die einzig auf die Förderung von Artisten ausgerichtet sind, einen speziellen Publikumskreis ansprechen (Behinderte, Betagte, usw.) oder einfach uneigennützig erfolgen (z. B. Gratiseintritt), im Einzelfall geprüft werden, ob ein Markt besteht und ob eine Steuerbefreiung die  nicht gefährdet.
Ob und inwiefern diese Praxishinweise einheitlich umgesetzt werden, ist insofern schwer überprüfbar, als zahlreiche Kantone keine Liste der steuerbefreiten gemeinnützigen  veröffentlichen. Eine löbliche Ausnahme macht z. B. der Kanton Zürich, welcher seit kurzem ein Verzeichnis der steuerbefreiten Zürcher Institutionen im Internet aufgeschaltet hat (unter www.steueramt.ch). Daraus ergibt sich, dass insbesondere auch im Bereich der Musikförderung mehrere Institutionen steuerbefreit sind.
b) Im grundlegenden, von beiden Parteien angerufenen BGE 113 Ib 7 betreffend die "Welttheatergesellschaft Einsiedeln" hat das Bundesgericht bestätigt, dass der  der Gemeinnützigkeit (im Sinne des damals noch anwendbaren Art. 51 Abs. 1 lit. a BdBSt, der jedoch in diesem Punkt materiell mit dem heutigen Recht übereinstimmt) sehr eng auszulegen ist und dass nicht jede Tätigkeit kultureller oder künstlerischer Art, welche die Allgemeinheit bereichert, darunterfällt. Insbesondere bei Veranstaltungen mit bloss unterhaltendem Charakter könne nicht von Gemeinnützigkeit gesprochen werden, wie bereits in BGE 63 I 316 Erw. 2 entschieden worden sei. Ein Verein werde auch nicht schon dadurch gemeinnützig, dass er von einem Gemeinwesen Subventionen erhalte. Gemeinnützigkeit dürfte dagegen z. B. vorliegen, wenn von einem Verein künstlerische Publikumsveranstaltungen zur uneigennützigen Förderung von Künstlern durchgeführt werden, die einer solchen Förderung bedürfen. Ausschliesslich gemeinnützig tätig sei ein Verein auch dann, wenn er - ohne Eigeninteressen für sich oder seine Mitglieder zu verfolgen - künstlerisch hochstehende Produktionen für eine breite Öffentlichkeit anbietet, die nicht bloss der Unterhaltung dienen, sondern  und das (geistige) Volkswohl fördernden Charakter haben. Abschliessend unterstrich das Bundesgericht, wie heikel die Grenzziehung zwischen bloss  und kulturell wertvollen, dem Allgemeinwohl dienenden Zwecken ist. Es könne denn auch kaum Aufgabe der Steuerbehörde sein, über den Wert oder Unwert kultureller Veranstaltungen zu befinden. Immerhin trete dieses Abgrenzungsproblem in der Praxis deswegen in den Hintergrund, weil ja zusätzlich erforderlich sei, dass keine  des Vereins und seiner Mitglieder verfolgt sowie in selbstloser Weise Opfer erbracht werden. Im Übrigen räumte das Bundesgericht den kantonalen Instanzen, die ja der Sache näherstehen und lokale Verhältnisse besser kennen, bei der Beurteilung dieser Fragen einen gewissen Spielraum ein. Im zu beurteilenden Fall, in dem einzig die Voraussetzung der ausschliesslichen Gemeinnützigkeit zur Diskussion stand, gelangte es zum Schluss, dass zwar ein Grenzfall vorliege, die Steuerbefreiung des Vereins jedoch trotz der marktüblichen Eintrittspreise und der Ausrichtung von geringfügigen  vertretbar erscheine.
Was die Frage des allenfalls bloss unterhaltenden Charakters einer Veranstaltung betrifft, so erweist sich eine genauere Lektüre des oben erwähnten BGE 63 I 316 als . In diesem Fall ging es um die Casino-Gesellschaft Basel, welche gemäss ihrem statutarischen Zweck die Liegenschaften (Stadtcasino und Sommercasino) "zur Förderung des geselligen Lebens und der musikalischen Bestrebungen der Stadt Basel" verwaltete und instand hielt. Dabei ist zu unterstreichen, dass der Gesellschaft insofern
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eine teilweise Abgabenbefreiung gewährt worden war, als sie die Förderung der  Bestrebungen der Stadt Basel bezweckte. Obwohl dieser Punkt nicht angefochten war, wies das Bundesgericht in Erwägung 1 zustimmend darauf hin, dass es naheliege, die Musikpflege (auch mit Unterrichtszwecken), wie sie in Basel von den grossen  unter Inanspruchnahme der Konzertsäle der Casino-Gesellschaft betrieben werde, als gemeinnützig anzusehen, soweit die Gesellschaft dafür Opfer . Gegenstand des Rechtsstreits war also einzig die weitergehende Frage, ob auch die Tatsache, dass einer Stadt Räumlichkeiten für ihre gesellschaftlichen Anlässe (und nicht nur zur Förderung künstlerischer Vorführungen) zur Verfügung gestellt werden, Anlass zu einer Steuerbefreiung geben könne. Dass dies verneint und insofern von einem bloss unterhaltenden Charakter der entsprechenden Veranstaltungen ausgegangen wurde, leuchtet ein. Weiter ging das Bundesgericht, wie es in BGE 113 Ib 7 Erw. 3a hervorhebt, in einem neueren Entscheid zum kantonalen Steuerrecht, indem es sogar unter dem beschränkten Gesichtswinkel der Willkürkognition einen zoologischen Garten - im weiten Sinne ebenfalls Bestandteil unserer Kultur - als nicht bloss der Unterhaltung und Zerstreuung der Besucher dienend betrachtete, sondern einem solchen unter  wissenschaftlicher Leitung stehenden Betrieb eine bedeutende soziale Funktion und deshalb Gemeinnützigkeit beimass, da er zur Förderung des Verständnisses für Tiere, den Tierschutz usw. beitrage.
Aus der kantonalen Rechtsprechung kann zunächst das Urteil der  des Kantons Bern vom 14. Dezember 1999 betreffend Steuerbefreiung der Stiftung "Berner Symphonie-Orchester" hervorgehoben werden. Darin wurde zwar die  verneint, hingegen sogar die Verfolgung eines öffentlichen Zwecks bejaht, bei welcher für die Steuerbefreiung grundsätzlich kein Opferbringen verlangt wird (BVR 2001, 106). Sodann kann das Urteil der Steuerrekurskommission des Kantons Aargau vom 25. April 1980 in Sachen "Orchestergesellschaft Baden" erwähnt werden, in  die Steuerbefreiung verweigert wurde. Das zuständige Gericht erachtete als , dass der - wenn auch von der öffentlichen Hand subventionierte - Verein zur Hauptsache Liebhabermusiker zur Pflege ernster Musik und zu sinnvoller  vereinigte, wobei der (an sich im Interesse der Allgemeinheit liegenden)  Konzerttätigkeit eine untergeordnete Bedeutung zukam (drei Konzerte pro Jahr). Insofern ergab sich kein wesentlicher Unterschied zu den gemäss ständiger Praxis nicht steuerbefreiten Musikgesellschaften. Demzufolge wurde das Erfordernis der altruistischen Tätigkeit verneint (AGVE 1980, 332). In einem Urteil vom 23. Juni 1995 hat das  des Kantons Aargau festgehalten, dass Zuwendungen einer Stiftung für öffentliche Aufführungen von (wenn auch ihrerseits nicht steuerbefreiten) Chören und Theatergruppen sowie zur Neuinstrumentierung einer Jugendmusik eine gemeinnützige Tätigkeit darstellen (StE 1996 B 27.4 Nr. 13). Schliesslich kann im Sinne eines weiteren Beispiels darauf hingewiesen werden, dass das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 31. Mai 1985 die gemeinnützige Zwecksetzung einer Stiftung anerkannt hat, welche den Kulturaustausch zwischen Ländern der Dritten Welt und der Schweiz fördert (StE 1986 B 71.63 Nr. 1).
5. Im vorliegenden Fall erweist sich die Beschwerde auch bei einer strengen  des Begriffs der Gemeinnützigkeit, wonach keineswegs alle nicht kommerziellen Musikfestivals und Open-Air-Veranstaltungen ohne Weiteres darunterfallen, als .
Zu Recht unbestritten ist zunächst die Tatsache, dass der Beschwerdeführer (sowohl statutarisch als auch tatsächlich) einen Zweck verfolgt, welcher im Interesse der  liegt und als fördernswert erscheint. Es steht zweifelsfrei fest, dass allein schon
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die kulturelle Belebung der Region B._, welche mit dem allgemein zugänglichen Angebot künstlerisch sehr hochstehender Produktionen geschaffen wird, das Gemeinwohl fördert. Dazu kommen die weiteren kulturell wertvollen Projekte, welche in das Festival integriert sind.
Entgegen der Ansicht der Vorinstanz kann das Festival "C._" sodann auch nicht als eine Veranstaltung mit bloss unterhaltendem Charakter im Sinne der oben erwähnten Rechtsprechung betrachtet werden. Im diesbezüglich grundlegenden BGE 60 I 316 wurde ja ausdrücklich zwischen der Förderung der Musikpflege, für welche die Steuerbefreiung gewährt worden ist, und den bloss gesellschaftlichen Anlässen in den Räumlichkeiten der Casino-Gesellschaft unterschieden. Zudem wird vorliegend auch von offizieller Seite anerkannt, dass der kulturelle Stellenwert des Festivals weit über jenem einer  Unterhaltungsveranstaltung liegt. Dank dieser aussergewöhnlichen Bedeutung für die Kulturlandschaft wurde es ja (wie zum Beispiel das "Festival International de Musiques Sacrés" und die "Concerts de l'Avent") vom Kantonalen Amt für Kultur in die Liste der bedeutenden Freiburger Veranstaltungen aufgenommen, welche in den Genuss von Mehrjahres-Beiträgen aus dem kantonalen Fonds der D._ gelangen.
Im Weitern steht fest, dass der Beschwerdeführer keine Erwerbszwecke verfolgt. Gemäss dessen glaubwürdiger und auch unbestrittener Darstellung war dies tatsächlich immer so und dies ist nun auch in Art. 2 Abs. 2 der Statuten ausdrücklich festgehalten. Es  zudem keine Anhaltspunkte dafür, dass sonst irgendwelche relevanten ( oder persönlichen) Eigeninteressen der Vereinsmitglieder, sei es direkt oder indirekt (z.B. über verbundene Unternehmen) verfolgt werden.
Unter dem Aspekt der Uneigennützigkeit ist zudem einerseits darauf hinzuweisen, dass die Vorstandsmitglieder (vgl. dazu den neuen Art. 5 Abs. 1bis der Statuten, welcher die ehrenamtliche Arbeit ausdrücklich statuiert) und über hundert Helfer unentgeltlich arbeiten. Opfer unter Hintansetzung der eigenen Interessen können ja nicht nur in Form von Geld, sondern auch von Arbeitsleistungen erbracht werden. Andererseits ist , dass die erwirtschafteten Mittel zu einem erheblichen Teil auch dafür verwendet werden, Gratisveranstaltungen anzubieten sowie besondere kulturelle  zu verwirklichen (zumindest indirekte Unterstützung von Nachwuchstalenten und Jugendchören, Eigenkreationen, Zusatzangebote an kulturellen Einführungen, Erstellung von Dokumentationen, usw.). Dazu kommt, dass scheinbar eine möglichst tiefe  angestrebt wird, was die Eintritte zu den entgeltlichen Konzerten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht. Auf jeden Fall hat die Vorinstanz die vom  angeführten Preisvergleiche nicht konkret zu widerlegen versucht. Dass und welche Eintrittspreise erhoben werden, ist für die Gesamtbeurteilung sicher auch in  zu ziehen; der Kartenverkauf als solcher lässt jedoch noch keinen zwingenden Schluss auf eine eigentliche Geschäftstätigkeit und mithin fehlende Gemeinnützigkeit zu.
Der Vorinstanz ist einzuräumen, dass der Beschwerdeführer in einem konkurrierenden Markt mit anderen Festivals und kulturellen Angeboten steht. Wo mehrere Anbieter im gleichen Markt auftreten und einander konkurrenzieren, haben sie grundsätzlich  auf eine wettbewerbsneutrale Behandlung (vgl. dazu insbesondere LOCHER, N. 3 zu Art. 56 DBG, sowie die dort erwähnten Autoren und Urteile). Die  im Verhältnis zu - vor allem kommerziellen - privaten Anbietern kann jedoch dort etwas in den Hindergrund rücken, wo es um nicht gewinnstrebige und  Kulturinstitutionen geht, welche vom Staat als besonders fördernswert erachtet werden (wie z. B. ein Stadttheater oder private Institutionen, welche geradezu eine vergleichbare Rolle übernehmen). Dies gilt ja auch für die Subventionierung dieser , welche naturgemäss ebenfalls zu einer Verfälschung des Marktes führt (zu den
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unterschiedlichen Anforderungen an die Wettbewerbsneutralität siehe insbesondere RETO KUSTER, Steuerbefreiung von Institutionen mit öffentlichen Zwecken, Diss. ZH 1998, 125 f. und 231 ff.). Somit vermag dieser Aspekt die Steuerbefreiung im vorliegenden Fall nicht ohne Weiteres auszuschliessen. Dies gilt umso mehr, als ja z.B. auch , welche anerkanntermassen als gemeinnützig betrachtet werden können,  in Konkurrenz zu privaten kommerziellen Musikschulen treten.
Was schliesslich die unwiderrufliche Widmung der Mittel für den gemeinnützigen Zweck betrifft, so vermag Art. 14 Abs. 3 der Statuten den gesetzlichen Anforderungen durchaus zu genügen. Während zunächst einfach bestimmt wurde, dass die Liquidatoren im Falle einer Auflösung ein allfälliges Vereinsvermögen einer Organisation übergeben, die einen möglichst ähnlichen Zweck verfolgt, wird nun in der jüngsten Fassung (zu der sich die Vorinstanz nicht geäussert hat) noch präzisiert, dass es sich dabei ebenfalls um eine gemeinnützige Organisation handeln muss.
Es ist selbstverständlich nicht zu übersehen, wie heikel die Abgrenzung zwischen  und nicht steuerbefreiten kulturellen Institutionen sein kann.  geht es nicht an, den gesetzlichen Voraussetzungen einen dermassen absoluten Massstab zu verpassen, dass praktisch jegliche Steuerbefreiung kultureller Institutionen ausgeschlossen wird.
Demzufolge ist festzustellen, dass der Verein "A._" die Voraussetzungen einer Steuerbefreiung erfüllt, sodass die Beschwerde gutzuheissen ist.
Am Rande kann immerhin noch beigefügt werden, dass die Steuerbehörden in Zukunft jeweils von Periode zu Periode neu überprüfen können, ob die Voraussetzungen der Steuerbefreiung weiterhin erfüllt sind.
6. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend (vgl. Art. 144 Abs. 1 DBG) sowie in  von Art. 133 VRG sind keine Kosten zu erheben.
II. Kantonssteuer (604 2011-37)
7. Die Art. 97 Abs. 1 lit. g des Gesetzes vom 6. Juni 2000 über die direkten  (DStG; SGF 631.1) sowie 23 Abs. 1 lit. f des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14) stimmen mit Art. 56 lit. g DBG überein (vgl. zudem auch Art. 34a DStG sowie Art. 9 Abs. 2 lit. i StHG).
Unter diese Umständen kann vollumfänglich auf die entsprechenden Ausführungen  die direkte Bundessteuer (vorne Erw. 3 - 5) verwiesen werden, um die analoge Gutheissung des Rekurses betreffend die Kantonssteuern zu begründen.
8. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend (Art. 131 VRG) sowie in Anwendung von Art. 133 VRG sind keine Kosten zu erheben.
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D e r S t e u e r g e r i c h t s h o f e r k e n n t :
I. Direkte Bundessteuer (604 2011-36)
1. Die Beschwerde wird gutgeheissen.
Der angefochtene Entscheid wird aufgehoben und es wird festgestellt, dass der Verein "A._" die Voraussetzungen der Steuerbefreiung im Sinne von Art. 56 lit. g DBG erfüllt.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
II. Kantonssteuer (604 2011-37)
3. Der Rekurs wird gutgeheissen.
Der angefochtene Entscheid wird aufgehoben und es wird festgestellt, dass der Verein "A._" die Voraussetzungen der Steuerbefreiung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 lit. g DStG sowie 23 Abs. 1 lit. f StHG erfüllt.
4. Es werden keine Kosten erhoben. Der geleistete Kostenvorschuss im Betrag von 400 Franken wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet.