Decision ID: 879c40c9-6b63-483b-b0ae-a57321fa8aa6
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
,
geboren 1957,
ohne Ausbildung,
arbeitete
bis April 2014
als Raumpflegerin
, zuletzt mit einem Pensum von 60 %
bei der
politischen Ge
meinde
Y._
sowie
mit einem Pensum von 40 % in zwei Privathaushalten
(
Urk. 11/5 Ziff. 5.3,
Urk.
11/
44
S. 7
, Urk. 11/42
und Urk. 11/1
).
Am 16. Okto
ber
2014 meldete sich die Versicherte bei der Inva
lidenversicherung zum
Leis
tungs
bezug
an (Urk. 11/5).
Die Sozialversicherungs
anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die erwerblichen und medizini
schen Verhältnisse ab und zog
unter
anderem
die Akten des Kra
nkentaggeld
- und Berufsvorsorge
versichere
r
s
bei
.
Nach
durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 11/48) lehnte die IV-S
telle mit Verfügung vom 26. Mai
2015 (Urk. 2) unter Hinweis auf einen fehlenden
IV-relevanten Gesundheitsschaden einen Rentenanspruch ab (S.
2).
2.
Gegen die Verfü
gung vom 26. Mai
2015 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 3. Juni
2015 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung sei aufzuheben und
es sei
ihr eine IV-Rente zuzusprechen, eventuell seien ergänzende
Ab
klä
rungen vorzunehmen (Urk. 5 S. 2).
Mit Vernehmlassung vom 20. August
2015 (Urk.
10
) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 24. August 2015 mitgeteilt wurde (Urk. 12).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG).
Sie kann Folge von
Ge
burtsgebrechen
, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
träch
tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier
tels
rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels
rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.
3
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Be
richtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be
rücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi
zinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Exper
tise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die
Beschwerdegegnerin begründete d
ie angefochtene Verfügung (Urk.
2) damit, dass gestützt auf das vom Krankentaggeldversicherer veranlasste
polydiszipli
näre
Gutachten
der
Organisation Z._
vom 19.
Februar 2015 (
Urk. 11/41/4-40
)
keine strukturellen Befunde respektive Di
ag
nosen für gesundheitliche Einschränkungen mit Auswirkungen auf die Ar
beits
fähigkeit in der angestammten
sowie einer
angepassten Tätigkeit vorlägen. Entsprechend fehle es an einem IV-relevanten Gesundheitsschaden, weshalb kein Anspruch auf
eine Invalidenrente bestehe
.
2.2
Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber in ihrer Beschwerde (Urk. 1) auf den Standpunkt, ihre Schmerzen hätten sich nicht gebessert und sie sei nach wie vor zu 100 % arbeitsunfähig
, weshalb ihre Leistungsfähigkeit sowohl in ihrer bisherigen wie auch in einer angepassten Tätigkeit erheblich einge
schränkt sei
(Urk. 1 und Urk. 5 S. 3).
3.
3.
1
Die Hausärztin Dr. med.
A._
, FMH Allgemeine Medizin, stellte im Nach
gang z
ur Untersuchung
vo
m 18. Dezember
2014 folgende Diagnosen (Urk.
11/30/1-6 S. 1):
M
it Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:
c
hronisches panvertebrales Schmerzsyndrom mit chronischem
zervikos
pondylogenem
und
zervikoenzephalem
Schmerzsyndrom
thorako
- und
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom bei statischer und muskulärer Insuffizienz
linkskonvexe Skoliose
SIG-Dysfunktion rechtsbetont
differenzialdiagnostisch: Fibromyalgie,
Spondylarthropathie
Polyarthropathia
coxae
Periarthropathia
humeroscapularis
(
PHS
)
beidseitig
Verdach
t
auf Polyneuropathie
c
hronische
Plantarfasziitis
bei Knick-, Senk- und Spreizfuss beidseitig
Dr.
A._
führte aus, die Beschwerdeführerin leide seit vielen Jahren an generalisierten Schmerzen, primär vor allem im zervikalen und thorakalen Ber
e
ich und mittlerweile im ganzen Rückenbereich. Neu seien Schmerzen im
Be
reich der Schult
ern, Füsse, Ellbogen und der Knie dazugekommen. Aufgrund der schmerzbedingten Einschränkungen der Beweglichkeit
und Kraftlosigkeit
im Bereich der Wirbelsäule, Schultern und der Knie könne die Beschwerdeführerin
seit 7. April 2014
nicht mehr als Raumpflegerin arbeiten.
In einer angepassten Tätigkeit mit Wechselbelastungen und ohne körperliche Belastungen bestehe möglicherweise eine Arbeitsfähigkeit im Umfang von zwei Stunden pro Tag
(S. 2 f. Ziff. 1.4
und
Ziff. 1.6 f.)
.
3.2
Dr.
med.
B._
, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation spez. Rheuma
tologie, nannte in ihrem undatierten
, am 9. Januar 2015 bei der Beschwer
de
gegnerin eingegangenen
Bericht (
Urk.
11/33/6-10) folgende Diag
nosen (S. 1 Ziff. 1.1):
Mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:
ce
rvicospondylogenes
Syndrom und
cervicocephales
Syndrom
t
horako
- und
lumbospondylogenes
Syndrom mit
Periarthropathia
coxae
Wirbelsäulenfehlform: c-förmige linkskonvexe Skoliose
Wirbelsäulenfehlform: SIG-Dysfunktion rechtsbetont
Arthralgien beider Kniegelenke, Fersenschmerzen und Spreizfuss
PHS
tendopathica
beidseits
-
d
ifferenzialdiagnostisch:
Fibromyalgie
seronegative
Spondarthritis
Verdacht auf Polyneuropathie
Vibration 0/8 Grosszehengrundgelenk rechts und 5/8 links
Dr.
B._
führte aus, die Beschwer
deführerin klage seit Jahren über Schmerzen
am Bewegungsapparat, welche zum Teil wechselnder Natur seien. Im Jahre 2014
handle es sich vor allem um Nacken-, Kiefergelenk-, Schulter-, Knie- und
Trochanterschmerzen
, zudem bestünden ein beidseitiges Fersenbrennen sowie ein
Panvertebralsyndrom
(S. 2 Ziff. 1.4). Die Ärztin wies darauf hin, dass Phy
siotherapie sowie eine
dreiwöchige
stationäre Behandlung in der
Rehaklinik C._
(vgl. Urk. 11/33/16-18)
keine Besserung gebracht
hätten
. Die Be
schwer
deführerin sei
in
ihre
r
Tätigkeit als Raumpflegerin zu 100 % arbeitsun
fähig.
Für eine leichtere, wechselbelastende Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin nicht ausgebildet (S. 3 Ziff. 1.5 f. und S. 4 Ziff. 1.8).
3.3
3.
3
.
1
Prof. Dr. med.
D._
von der
Organisation
Z._
, Facharzt für Neurologie FMH,
hielt in
sei
nem neurologischen
Teilg
utachten vom 19. Februar 2015 (Urk. 11/41/6-17)
fest, die Beschwerdeführerin habe
sich
in der Untersuchung vom 7. Januar 2015
über einen
Ganzkörperschmerz
beklagt. Sie
habe
drückende Schmerzen von Kopf bis Fuss
beschrieben,
mit Betonung
en
im Kopf, Nacken, Rücken und in den Hüften,
mit
bewegungsabhängige
n
Geräusche
n
im Nacken,
mit
Schluckstörungen
sowie
ein vom Kopf her absteigendes Wärmegefühl.
D
er Schmerz
könne gemäss Angaben der Beschwerdeführerin
auf einer fiktiven Skala von 0 bis 10 ein Maxi
mum von 10 erreichen, wobei im Untersuchungszeitpunkt ein Wert von 10
an
gegeben worden sei (S. 2).
Der Gutachter
wies darauf hin, dass sich im klini
schen Untersuchungsbefund keine mit den beklagten Beschwerden korrelie
rende Auffälligkeit ergeben habe, wobei insbesondere die spontane Beweglich
keit und Mobilität frei und ungehindert gewesen sei
en
.
D
ie Beschwerdeführerin
habe
nicht schmerzbeeinträchtigt gewirkt
, was in grober Diskrepanz zu den anam
nestischen Angaben betreffend die maximale Schmerzausprägung stehe
(S. 5 und S. 9)
. Die deutliche
Beschwielung
beider Fusssohlen spreche zudem für eine objektiv rege physische Aktivität und Mobilität
. Entsprechend bestünden
deutli
che Hinweise auf eine bewusstsein
s
nahe demonstrative Darbietung von Ein
schränkungen und Beschwerden durch die Beschwerdeführerin
.
Für eine die Ar
beitsfähigkeit mindernde Läsion am zentralen oder peripheren Nervensystem, der Wirbelsäule sowie der paravertebralen Strukturen lägen keine Anhalts
punkte vor. Ferner
fehle es auch an einer
aktenkundig erwogene
n
Polyneuro
pathie
und namhafte
n
Gelen
kserkrankung.
Schliesslich stelle d
ie aktenkundig in Betracht gezogene Fibromyalgie keine Diagnose der wissenschaftlichen Medizin
dar
und sei überdies
lediglich a
ls Verdacht formuliert worden, weshalb sie keine Minderung der Arbeitsfähigkeit begründen könne (S. 9-11).
3.
3
.
2
Im
orthopädischen
Teilg
utachten vo
m
1
9.
Februar 2015 (Urk. 11/4
1
/18-29)
führ
t
en Prof. Dr.
D._
und
Dr. med.
E._
, Orthopädische Chirurgie und Trauma
tolo
gie des Bewegungsapparates FMH
,
aus, die Beschwerdeführerin habe anläss
lich der Untersuchung vom 7. Januar 2015 von
Ganzkörperschmerzen
berichtet, insbesondere
von
Verspannungen und einschiessenden Schmerzen entlang der
Wirbelsäule, Ausstrahlungen in die Kiefer- und Schulterregion, in die Ohren und
zum Hinterkopf, von einem dauerhaften Druckgefühl im Bereich der Schulter-Nacken-Region, Verspannungen und muskulären Veränderungen ent
lang der Brust- und Lendenwirbelsäule, generalisierten Schmerzen beider Arm
e sowie
der Schulterregion und der Ellbogengelenke, von Ausstrahlungen und Gelenk
schwellunge
n in der Hand- und Fingerregion und
von muskulären Be
schwerden
sowie
Weichteilschmerzen in der Becken-Bein-Region. Die Beschwer
deführerin ha
be die Schmerzstärke jeweils mit der maximalen Intensität von 10 angegeben (S. 2 f.). Die Gutachter
führten weiter aus
, in der Untersuchung
h
abe
sich
keine namhafte funktionelle Einschränkung der Wi
rbelsäule oder Gelenke gezeigt
, vielmehr spreche die deutliche
Beschwielung
der Hände und Füsse für eine rege körperliche Aktivität. Die Beobachtung der spontanen Mobilität habe überdies keinen Hinweis auf eine Schonung, einen Schonsitz oder
eine
Schon
haltung
gezeigt und die
En
t
- respektive Bekleidung
sei
mühelos, unbehindert und selb
ständig durchgeführt worden
. Die Gutachter wiesen sodann darauf hin, die aktenkundigen Berichte
beschrieben
lediglich subjektive Schmerzzustände und
keine namhafte Strukturpathologie (S. 9).
Gesamthaft lasse sich weder eine nam
hafte funktionelle Einschränkung noch
eine
Schmerzbeeinträchtigung erhe
ben und die reklamierten Schmerzen seien ohne korrelierende objektive
ortho
pädi
sche
Befunde geblieben (S. 10).
3.
3
.
3
In seinem psychiatrischen
Teilg
utachten vom 19. Februar 2015 (Urk. 11/41/30-40)
führte med.
pract
.
F._
,
Psychiatrie und Psychotherapie FMH,
aus, die Beschwerdeführerin habe sich in der Untersuchung vom 7. Januar 2
0
15 vor
rangig über spinale Schmerzen sowie Schmerzen in beiden Kniegelenken, Füsse
n und Händen beklagt. Das Vorliegen von psychischen Beschwerden habe die Beschwerdeführerin verneint und betont, sie sei – bis auf die Schmerzen – mit ih
rem Leben zufrieden und habe eine gute familiäre Atmosphäre
sowie
gute sozi
ale Kontakte (S. 2).
Was den Tagesablauf betreffe, so
mache sie
vor- und nach
mittags je einen halbstündigen Spaziergang, lese
,
schaue fern und tele
foniere viel mit Familienmitgliedern. Sie erledige zudem die Wäschepflege, gehe
Ein
kaufen und kümmere sich um leichte Haushaltarbeiten (S. 4).
Der Gutachter bemerkte, d
ie Beschwerdeführerin habe nicht namhaft schmerzbeeinträchtigt gewirkt (S. 6).
Zudem
lägen
auch
keine Achsensymptome einer depressiven
Erkrankung (tiefe Traurigkeit, Antriebsminderung, Interessen
verlust, Selbst
zweifel)
vor
. Ebenso wenig seien die Kriterien für eine somatoforme oder chronische Schmerzstörung erfüllt, da eine namhafte Schmerzbeeinträchtigung und ein fehlverarbeiteter seelischer Konflikt nicht evident
seien
(S. 8).
3.3.4
In der gutachterlichen Konsensbeurteilung der
Z._
vom 19. Februar 2015
(Urk. 11/41/4-5) hielten
die Experten
fest, dass aus neurologi
scher und ortho
pädischer Sicht keine Anhaltspunkte für eine über subjektive Klagen hinaus
gehende Gesundheitsstörung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit vorlägen. Ent
sprechend bestehe per sofort wie auch in retrospektiver Hinsicht eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten sowie einer anderen Tätig
keit des allge
meinen Arbeitsmark
ts (vgl. auch Urk. 11/41/6-17 S.
10 f. und Urk. 11/41/18-29 S. 11). Gleichermassen verneinte med.
pract
.
F._
eine psy
chiatrische Erkran
kung mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit und erach
tete die Beschwerde
führerin sowohl im Untersuchungszeitpunkt wie auch davor als uneinge
schränkt
respekt
ive 100 % arbeitsfähig (S. 1 f.;
vgl. auch Urk. 11/41/30-40 S. 8).
3
.
4
Dr. med.
G._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH,
nannte
in seinem von der Pensionskasse in Auftrag gegebenen vertrauensärztlichen Be
richt vom 4. März 2015 (Urk.
11
/44
) folgende Diagnosen (S. 9):
Mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:
Keine
Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:
Fibromyalgiformes
Schmerzsynd
rom mit/bei
m
uskulärer
Dysbalance
leichter Fehlhaltung der Wirbelsäule
ohne
radikuläre
Ausfälle
anamnestisch Arthrosen ohne aktenkundiges Röntgen, CT oder MRI
Adipositas Grad II na
ch WHO (BMI 31,6kg/m2
)
Dr.
G._
führte aus, die Beschwerdeführerin habe
über tägliche
Ganzkör
perschmerzen
und Spannungskopfschmerzen
geklagt
, vor allem im
cervikalen
und lumbalen Bereich,
im
Schultergürtel beidseits, im Bereich des Brustbeins, der Schulter- und Ellbogengelenke, in den Fingern, im Be
cken
bereich, im Bereich der Hüft- und Kniegelenke
sowie in beiden Füssen inklusive Fersen
. Die Beschwerdeführerin habe besagte Schmerzen mit der maximalen Intensität von 10 angegeben. Ab und an leide sie auch an einem Drücken und an Schmerzen im Bereich des Brustbeins sowie im Thorax. Die Beschwerdeführerin habe weiter angegeben, dass sie als einzige körperliche Betätigung nur langsam spazieren
könne,
sie
vereinzelt Gewichte von 3 bis 5 kg heben könne
und
sowohl im Sitzen, Stehen wie auch im Liegen
Schmerzen habe
(S. 7
und S. 10
).
Dr.
G._
wies weiter darauf hin
, die Beschwerdeführerin habe
bei der Erhebung der Anamnese am
25. Februar 2015 weder leidend noch schme
rzgeplagt gewirkt
. Ebenso wenig seien
verbale
und
mimische Schmerzäusserungen
oder
schmerz
bedingte
Positionswechsel auf dem Stuhl
erkennbar gewese
n
und auch das
Aus-
und Ankleiden sei flüssig ohne Schmerzbekundung erfolgt. Dies habe kontras
tierend zum subjektiven Schmerzerleben der Beschwerdeführerin gewirkt.
Diskre
panzen hätten sich auch im Untersuch gezeigt: Während die spontane
Kopf
beweglichkeit
und die Gestik mit Armen und Schultergelenken im Gespräch nicht behindert gewirkt hätten, seien im Untersuch schon bei geringen
Bewe
gungsausschlägen
Schmerzen angegeben worden. Zudem seien auch die
Druck
dolenzen
nicht konstant gewesen.
I
m Laufe der Untersuchung seien
sodann
Verdeutlichungstendenzen erkennbar gewesen (S. 8
und S. 11
).
Dr.
G._
führte
weiter aus, die von der Beschwerdeführerin beschriebenen Schmerzen seien am ehesten auf ein
fibromyalgiformes
Schmerzsyndrom zurückzuführen. Die
beklagten
Druckdolenzen
seien weder durch allfällig vorhandene Arthrosen noch durch die Fehlhaltung der Wirbelsäule mit muskulärer Insuffizienz erklär
bar.
Allerdings passe
die von der
Beschwerdeführerin beschriebene Müdigkeit und der schlechte Schlaf zu einer Fibromyalgie (S. 11).
Unter Hinweis auf das Fehlen einer relevanten Komorbidität verneinte Dr.
G._
eine somatoforme Schmerzstörung und ging
für
wechselbelas
tende
leichte
bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten ohne Bewegen von oft schweren Lasten und mit wechselnden Körperpositionen
von einer 100%igen Arbeits
fähigkeit aus.
Das zuletzt ausgeübte Tätigkeitsprofil der Beschwerdefüh
rerin
beschrieb
Dr.
G._
als wechselbelastende körperlich oft leichte, manchmal mittelschwere Tätigkeit mit Bewegen von oft leichten Lasten (bis 5 kg), ver
einzelt mehr als leichten Lasten, mit der Möglichkeit zu
Positionswech
seln
.
Aufgrund der langen Arbeitsabstinenz empfahl er einen gestaffelten
Wie
der
einstieg
in die Arbeit
mit einem Pensum
von 50 %
im
März 2015 respektive einem 100%igen
Pensum ab April
201
5.
Im Sinne einer medizinischen Mass
nahme erachtete Dr.
G._
die Unterstützung durch eine psychologische Schmerzverarbeitung und schmerzmodulierende Antidepressiv
a
sowie die Weiterführung der muskulär
rekonditionierenden
Massnahmen als sinnvoll (S. 12 f.).
4.
4.
1
Grundsätzlich bedarf es für die Annahme eines invalidisierenden Gesund
heits
scha
dens einer fachärztlichen, lege
artis
auf die Vorgaben eines an
erkannten Klassifikationssystems abgestützten Diagnose (
BGE 130 V 396
E.
6). Somato
forme Schmerzstörungen und ähnliche Leidenszustände vermögen in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von
Art.
4
Abs.
1 IVG führende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu bewirken (BGE
130 V 352
E.
2.2.2
f.
).
Die im Bereich der
somatoformen
Schmerzstörungen entwickelten Grundsätze werden rechtsprechungsgemäss
auch
bei der Würdigung des invali
disierenden Charakters von Fibromyalgien (BGE 132 V 65 E. 4) analog ange
wendet
.
4.2
Vorweg zu
schicken ist
, dass das Gut
achten der
Z._
und der vertrauens
ärztlich
e Bericht von Dr.
G._
(vgl.
E. 3.
3-4
) für die Bestimmung
der
Arbeitsfähigkeit
der Beschwerdeführerin umfassend sind und auf den erfor
der
lichen Untersuchungen beruhen. Besagte Berichte wurden in Kenntnis der Vor
akten (Anamnese) abgegeben und leuchten in der Darlegung der medizinischen
Situation
und Zusammenhänge ein. Dem
gemäss sind auch die Schlussfol
ge
rungen der Ärzte in einer Weise begründet, dass die rechtsanwendende Person s
ie prüfend nachvollziehen kann. Prof
. Dr.
D._
legte schlüssig dar, dass die
neu
rologische Untersuchung keine Läsion am zentralen oder peripheren Nerven
system,
an
der Wirbelsäule
oder
den
paravertebralen Strukturen
zeig
t
e
und zudem auch keine Anhaltspunkte für eine Polyne
u
ropathie evident
war
en
. Vielmehr spr
a
ch die deutliche
Beschwie
lung
der Fusssohlen für eine objektive rege physische Aktivität und Mobilität
– welche die Beschwerdeführerin gegen
über dem begutachtenden Psychiater entsprechend mit unter anderem täglichen Spaziergängen beschrieb (E.
3.3.3
hievor
) -
weshalb
er
keine über die subjek
tiven Schmerzzustände hinausgehende objektive Gesundheitsstörung
ersah
und
auf eine 100
%ige Arbeitsfähigkeit
schloss
(Urk. 11/41/6-17 S. 9).
Auch Dr.
E._
beschrieb einleuchtend, dass keine nam
hafte funktionelle Einschränkung der Wirbelsäule und der Gel
enke feststellbar
war
und die deutliche
Beschwielung
der Hände und Füsse sowie die Be
obachtung der spontanen Mobilität während de
m
Untersuch
für eine rege kör
perliche Tätigkeit
spr
a
ch
. Entsprechend
blieben
die subjektiven
Schmerzzu
stände
ohne korrelierende orthopädische Befunde
,
weshalb
die
Arbeitsfähigkeit auf
100 %
veranschlagt wurde
(Urk. 11/41/18-29 S. 9 f.). Med.
pract
.
F._
konnte
keine
rlei
Hinweise für psychi
sche Beeinträ
ch
ti
gungen
, insbesondere eine depressive Erkrankung,
feststellen
,
weshalb
er
aus psychiatrischer Sicht
eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
verneinte
(Urk. 11/41/30-40 S. 8).
Schliesslich legte Dr.
G._
überzeugend dar,
dass
der geklagte Ganzkörperschmerz
w
eder auf die
Fehlhaltung der Wir
belsäule noch allfällige A
rthrosen zurückzuführen, sondern am ehesten Folge eines
fibromyalgiformen
Schmerzsyndroms
ist
.
Da
es
letzterem
allerdings an einer relevanten Komorbidität
fehl
t
,
schloss er
ab
April 2015
auf
eine
100%ige Arbeits
fähigkeit
(Urk. 11/
44 S. 11
f.
).
Die Berichte erfüllen demnach die
praxis
ge
mässen
Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens (BGE 125 V 351 E. 3a; 122 V 157 E. 1c), weshalb für die Entscheidfindung darauf abzu
stellen ist.
4.
3
Gemäss den übereinst
immenden Ausführungen der
Z._
-
Gutachter und Dr.
G._
(vgl.
E. 3.3-4)
fehlt es bei den von der Beschwerdeführerin be
klagten (Ganzkörper
-
)
S
chmerzen
an korrelierenden
objektiven Befunden, wes
halb
die Ärzte auf
eine Schmerzproblematik
schlossen
. Entsprechend sind
die
Auswir
kungen
der Beschwerden
, insbesondere der Fibromyal
gie,
auf die Arbeits
fähigkeit
nach der Rechtsprechung zum Symptomenkomplex der
somatoformen
Störun
gen beziehungsweise den unklaren Beschwerden zu beurteilen, wonach ein in
validisierender Charakter nur unter spezifischen Voraussetzungen ange
nommen wird (
BGE 132 V 65 E. 4
).
Der Bericht der Hausärztin Dr.
A._
im Nachgang an di
e Untersuchung vom 18. Dezember
2014
(vgl. E. 3.1) vermag an die
ser Beurtei
lung nichts zu ändern.
Die Hausärztin beschrieb im besagten Bericht überwiegend
syndromale
Beschwerdebilder
respektive subjekt
ive Schmerzzustände
(insbesondere chroni
sches panvertebrales Schmerzsyndrom,
thorako
- und
lumbospondyl
o
genes
Schmerz
syndrom
, Fibromyalgie)
.
Im Übrigen wurde
n
d
as Vorliegen von Läsio
nen
am Nervensystem,
an
der Wirbelsäule und
de
n
paravertebralen Strukturen
,
eine
r
Polyneuropathie
,
Gelenkserkrankungen
sowie von funktionellen Ein
schrän
kungen der Wirbelsäule und Gelenke
von
Prof. Dr.
D._
,
Dr.
E._
sowie Dr.
G._
in
schlüssiger
Weise
ausgeschlossen (vgl. E. 3
.
3.1 f.
und E. 3.4
)
.
Gleiches gilt mit Bezug auf den Ber
i
cht von Dr.
B._
(vgl. E. 3.2)
.
4.4
Was den Antrag der Beschwerdeführerin betreffend ergänzende
Sachverhalts
abklärungen
angeht (Urk. 5 S. 2), ist Folgendes zu bemerken: Die Beschwerde
führerin substantiiert
e
in keiner Weise, inwiefern
die
im Verfahren vor der
Be
schwerdegegnerin getätigten Abklärungen unvollständig s
ein sollten
, sondern liess es beim pauschalen Antrag bewenden. Nachdem sich das polydisziplinäre
Z._
-Gutachten sowie der Bericht von Dr.
G._
in eingehender Weise
mit den Beschwerden der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt haben, ist nicht
er
sichtlich
, welche weiteren Abklärungen noch getätigt werden sollten. Davon sind jedenfalls keine weiteren Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf zu ver
zichten ist
(
antizipierte
Beweiswürdigung, BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen).
5.
5.1
Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte BGE 130 V 352 die Sicherstel
lung eines gesetzmässigen Versicherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsvermutung. Gemäss BGE 141 V 281 ist die
Überwindbar
keitspraxis
in Änderung der Rechtsprechung aufzugeben (E. 3.5). In
methodi
scher Hinsicht ergibt sich Folgendes: Die Frage, ob die diagnostizierte Schmerz
störung zu einer ganzen oder teilweisen Arbeitsunfähigkeit führe, stellt sich nicht mehr im Hinblick auf die Widerlegung einer Ausgangsvermutung. Das bisherige Regel/Ausnahme-Modell wird durch einen strukturierten, normativen Prüfungsraster ersetzt. Anhand eines Kataloges von Indikatoren erfolgt eine
er
gebnisoffene
symmetrische Beurteilung des – unter Berücksichtigung
leistungs
hindernder
äusserer Belastungsfaktoren einerseits und
Kompensationspotentia
len
(Ressourcen) anderseits – tatsächlich erreichbaren Leistungsvermögens (E. 3.6). Betont wird, dass die Aufgabe der Überwindbarkeitsvermutung an den Regeln betreffend die Zumutbarkeit nichts ändert, namentlich nicht am Erfor
dernis einer objektivierten Beurteilungsgrundlage. Nach Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG liegt eine Erwerbsunfähigkeit nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist. Medizinisch-psychiatrisch nicht begründbare Selbstein
schätzungen und -limitierungen, wie sie gerichtsnotorisch ärztlicherseits sehr oft unterstützt werden – wobei erst noch häufig gar keine konsequente Be
handlung stattfindet –, sind auch künftig nicht als invalidisierende
Gesund
heits
beeinträchtigung
anzuerkennen (E. 3.7.1).
Nach Aufgabe des Konzepts der Überwindbarkeitsvermutung, welche durch eine ergebnisoffene Beurteilung des funktionellen Leistungsvermögens als zentralem Beweisgegenstand abgelöst wird, scheint der Begriff des Kriteriums nicht mehr geeignet. Das Bundesgericht spricht fortan von Indikatoren, einem Begriff, der massgebliche Beweisthemen bezeichnet, anhand welcher ein bestimmter Sach
verhalt ermittelt wird (vgl. dazu auch Peter
H._
, Probleme und offene Fragen in der Beurteilung der Erwerbsfähigkeit bei Probanden mit funktionellen Körperbeschwerdesyndromen, in: SZS 2014 S. 533 und 541 [Gutachten des Prof.
Dr.
H._
, Klinik
I._
vom Mai 2014 zu Fragen der Schweizer Praxis zur Invaliditätsfeststellung bei
somatoformen
und ver
wandten Störungen]; BGE 141 V 281 E. 4.1.1 und E. 4.1.2).
Die im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren, welche nach gemeinsamen Eigenschaften systematisiert werden können, umschreibt das Bundesgericht in BGE 141 V 281 wie folgt:
Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)
Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)
Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)
Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –
resistenz
(E. 4.3.1.2)
Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)
Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res
sourcen; E. 4.3.2)
Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3)
Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4)
gleichmässige Einschränkung des
Aktivitätenniveaus
in allen ver
gleich
baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)
behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener
Lei
dens
druck
(E. 4.4.2)
Die Antworten, welche die medizinischen Sachverständigen anhand der (im Ein
zelfall relevanten) Indikatoren geben, verschaffen den Rechtsanwendern In
dizien, wie sie erforderlich sind, um den Beweisnotstand im Zusammenhang mit der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit bei psychosomatischen Störungen zu überbrücken (E. 4.1.3).
5.2
Die
Z._
-Gutachter
und
Dr.
G._
hielten über
einstimmend fest, die von der Beschwerdeführerin angegebene
maximale
Schmerzintensität von 10 habe sich im Untersuchungsbefund nicht bestätigt, vielmehr seien die spontane Beweglichkeit und Mobilität ungehindert und frei gewesen (vgl.
E. 3.3.1-2 und E. 3.4
).
Entsprechend
ist
nicht von ausgeprägten diagnoserelevanten Befunden auszugehen
.
D
ie Beschwerdeführerin
hat sich
im Herbst 2014
einer dreiwöchigen stationären Rehabilitation unterzogen (vgl. Urk. 11/30/9-11) und
begab sich
zuletzt
zwei
mal
pro Woche
in physiotherapeutische
Behandlung
. Auf die Einnahme von Analgetika verzichtete
sie
(vgl. Urk. 11/41/6-17 S. 2, Urk. 11/
4
1
/
18-
29
S. 3 und Urk. 11/44 S. 7).
Dr.
G._
empfahl
zwecks Schmerzverarbeitung
eine psy
chologische Begleitung sowie schmer
z
modulierende Antidepressiva (Urk. 11/44
S. 13). Vor diesem Hintergrund ist eine gewisse Behandlungsresistenz zu er
kennen.
Gemäss übereinstimmender Auffassung der
Z._
-Gutachter sowie Dr.
G._
besteht kein gravierendes körperliches Leiden. Ebenso wenig be
steht in psychischer Hi
nsicht eine Pathologie (vgl. E.
3.3-4).
Die Beschwerdeführerin verfügt über intakte persönliche Ressourcen, berichtete sie doch über ein zufriedenes Leben, eine gute familiäre Atmosphäre und ein gutes soziales Umfeld (vgl. Urk.
11/
41/30-40 S. 2).
In der Alltagsgestaltung der Beschwerdeführerin zeigen sich nur marginale Ein
schränkungen.
Aufgrund der Schmerzen sind die zwei täglichen Spaziergänge auf eine Dauer von je 30 Minuten beschränkt
,
schwere Hausarbeiten werden durch die Töchter erledigt
und die Beschwerdeführerin legt sich nachmittags wegen Erschöpfung hin
.
Im Übrigen erledigt
sie
leichte Hausarbeiten
und
Ein
käufe
,
bereitet
mehrheitlich die Mahlzeiten vor
und
erhält oft Besuch von den Töchtern und deren Familien
(vgl. Urk. 11/41/30-40 S.
4 und Urk. 4/44
S.
6
), womit die sozialen Verhältnisse als intakt erscheinen.
Die Therapie der Beschwerdeführerin beschränkt
e
sich zuletzt auf die physio
thera
peutische Behandlung
(vgl.
Urk. 11/44
S. 7)
. Eine medika
mentöse Therapie, insbesondere mittels Einnahme von Schmerzmitteln
,
findet nicht statt. Dies deutet auf einen nicht besonders ausgeprägten Leidensdruck hin.
5.3
Die Prüfung der verschiedenen Indikatoren ergibt, dass diese nicht als in ausge
prägtem Umfang gegeben erachtet werden können
. Demzufolge ist
eine Un
über
windbarkeit der Auswirkungen der Sch
merzproblematik zu verneinen und im Ein
klang mit den
Z._
-Gutachten und dem Bericht von Dr.
G._
von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in
der angestammten
Tätigkeit auszugehen
. Dies gilt auch in retrospektiver Hinsicht, mithin für die Zeit
ab erfolgter IV-Anmeldung (Urk. 11/5).
Nachdem ein
durch Selbstlimitierung verursachte
r
de
konditionierter
Zustand de
r
Beschwerdeführer
in
bei der
Beurteilung
der Ar
beitsfähigkeit nicht zu berücksichtigen ist
(Urteil des Bundesgerichts I 884/2005 vom 15. März 2006 E. 2.2)
, ist der
von Dr.
G._
mit Hinweis auf die lange
Arbeitsabstinenz empfohlene gestaffelte
berufliche
Wiedereinstieg (
vgl.
Urk. 11/44
S. 12)
invalidenversicherungsrechtlich
a
usser Acht zu lassen
. Dies
führt zur Abweisung der Be
schwerde.
6.
Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.