Decision ID: 51204d2d-4e98-487b-a877-8f130847589e
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
Mit Eingabe vom 18. Oktober 2013
(Urk. 1)
liess
X._
, vertreten durch
Rechtsanwalt Tomas Kempf
, Uster
, Beschwerde gegen die Verfügung der Sozial
versicherungsanstalt des K
antons Zürich, IV-Stelle, vom 16. September
2013
(Urk.
2) erheben und
die
Zusprache
einer Invalidenrente sowie
von
berufliche
n
Massnahmen
beantragen
; eventualiter seien weitere Abklärungen durchzufüh
ren und es sei die Sache hierfür und zur Neubeurteilung a
n die
Beschwerdegeg
nerin
zurückzu
weisen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegner
in
.
In
prozessualer Hinsicht
liess
die
Beschwerdeführer
in
um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und unentgeltlichen
Rechtsver
beiständung
durch
Rechtsanwalt Tomas Kempf
nachsu
chen.
Mit
Beschwerde
antwort
vom 20. November 2013
beantragte die Beschwerdegegnerin, die
Be
schwerde sei teilweise
gutzuheissen
und zur Vornahme weiterer Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen (Urk. 7).
Mit V
erfügung
vom 22. November 2013 wurde der
Beschwerdeführer
in
die unent
geltliche Prozessführung gewährt
und ihr Rechtsanwalt Tomas Kempf, Uster, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt; zudem wurde
ei
n zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 9).
Replicando
(Urk. 11)
liess
die
Beschwerdeführer
in erklären, s
ie stimme dem Antrag der
Be
schwerdegegnerin
auf
Guthe
issung
ihres Eventualantrags zu
.
Schliesslich
liess
Rechtsanwalt
Kempf mit Zuschrift vom 2. Dezember 2013
(Urk. 12)
seine
Ho
norar-Rechnung einreichen (Urk. 13
).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die Beschwerdegegnerin erklärte mit
Beschwerdeantwort vom 20. No
vember 2013
, sie beantrage die teilweise Gutheissung der Beschwerde im Sinne ein
er Rückweisung, damit die medizinische Situation umfassend abgeklärt und an
schliessend neu über einen Leistungsanspruch entschieden
werden kö
nn
e
(Urk. 7)
.
1.2
Mit Replik vom 28. November 2013
(beiliegende Urk. 11)
liess
die Beschwerde
führerin erklären, sie anerkenne einen
medizinischen
Abklärungsbedarf und be
antrage deshalb
gemäss
ihrem
Eventuala
ntrag
die
Gutheissung
der Beschwerde im Sinne einer Rückweisung an die Vorinstanz zu weiteren Abklärungen
.
1.3
Die nach Eingang der Replik gleichlautenden
Anträge der Parteien
(
Rückwei
sung
an die Vorinstanz
zu weiteren Abklärungen
) sind auf
grund der medizini
schen Aktenlage
nachvollziehbar, so dass ge
stützt darauf die Sache, zwecks Durchführung der erforderlichen Abklärungen und hernach neuem Entscheid, an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist.
2.
Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
des Bundesgesetzes über die Invali
denversicherung (IVG)
sind ermessensweise auf Fr. 200.-- festzulegen und ausgangsgemäss - die Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zu neuem Entscheid mit noch offenem Ausg
ang gilt als volles Obsiegen der Be
schwerdeführerin
- der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
3.
Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgerichts (
GSVGer
) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der
Partei
kosten
. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be
messen (§ 34 Abs. 3
GSVGer
).
Dem Ve
rfahrensausgang entsprechend wird
die
Be
schwerdegegnerin
verpflichtet
, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter
der Be
schwerdeführerin, Rechtsanwalt Tomas Kempf, Uster, eine
Prozessentschädi
gung
zu bezahlen.
Die Entschädigu
ng für die mit Honorar-Rechnung vom 2. Dezember 2013 (Urk. 13
) spezifizierten Bemühungen und Ausl
agen ist an
tragsgemäss auf Fr.
1'
219
.
75
(
5.45
h à gerichtsübliche
Fr. 200.-- pro Stunde zu
züglich Barauslagen
und 8
%
MWSt
;
Fr. 1'090.-- + Fr. 2.40 + Fr. 21.-- + Fr. 16.--) festzu
setzen
.