Decision ID: 2aa3c8ff-fa0b-4af1-9a11-2adc1cb7bb67
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 19
72
,
war als Catering-Mit
arbeiter
in einem 100%igen Pensum
und ab dem 1. Oktober 2005
gesundheitsbedingt
(Urk. 10/6/4)
in einem 50%igen Pensum
für die
Y._
tätig
(Urk.
10/7
, Urk. 10/
14/2-3
). Am
27. Oktober 2005
meldete
er
sich wegen
Niereninsuffizienz
bei der Eidge
nössischen Invali
denversiche
rung zum
Leistungs
bezug an (Urk.
10/2
). Die Sozial
versicherungsanstalt des Kan
tons Zürich, IV-Stelle (nach
fol
gend: IV-Stelle), klärte die erwerb
lichen und medi
zinischen Ver
hältnisse ab. Mit Ver
fügung vom
9. Juni 2006
sprach die IV-Stelle dem
Ver
sicherten mit Wirkung ab dem 1.
März 2006
eine ganze Rente bei einem Inval
iditätsgrad von 5
0 % zu (
Urk. 10/11
). Diese Verfügung erwuchs unan
gefochten in Rechts
kraft.
Im Rahmen des im
Mai 2008
angehobenen Revisionsverfahrens (Urk.
10/12
) bestätigte die IV-Stelle am
26. September 2008
den Anspruch de
s
Ver
sicher
ten auf die bisherige
halbe
Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von
5
0 % (Urk.
10/17
).
1.2
Am 8. Januar 2009 wurde beim Versicherten eine Nierentransplantation durch
geführt (Urk. 10/
37/3
).
Mit Schreiben vom 17. Ja
nuar 2013 informierte die
Y._
die
IV-Stelle über die Kündigung der bis
herigen Arbeitsstelle per Ende Januar 2013 und bat unter Beilage de
r
An
meldung des Versicherten vom 27. Dezember 2012
(Urk. 10/23)
um Unter
stützung des Versiche
rten bei der Stellensuche (Urk. 10/22
).
Nach
Abklärung
der
beruflichen Situation wurde das Dossier in der Eingliederungsberatung der IV-Stelle wegen der bereits bestehenden Unterstü
tzung durch die Regio
nale
Arbeitsvermittlung (RAV) geschlossen (Urk.
10/
29/3
)
.
Im Oktober 2013 hob
die IV-Stelle ein weiteres Rentenrevisionsverfahren an. De
r
Versicherte meldete am
1. Oktober 2013
,
sein
Gesundheits
zu
stand
erlaube
keine Erhöhung des Arbeitspensums
über 50 %
(Urk.
10/30
). Die IV-Stelle klärte die aktuellen Verhältnisse ab und holte
unter anderem das inter
nistisch-
ophtalmologische
Gutachten des
Z._
vom 9. Februar 2015
ein (Urk. 10/47).
Gestützt darauf kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom
25. März 2015 die Einstellung der bisherigen halben Rente an
(Urk.
10/49
). Dagegen erhob
der
Versicherte mit Schreiben vom
17. April 2015
(Urk.
10/50), ergänzt mit Schreiben vom 26. Mai 2015 (Urk. 10/54)
,
Einwände.
Mit Verfügung vom
17. Juni 2015
stellte
die IV-Stelle die
halbe
Rente
wie angekündigt auf Ende des der Zustellung fol
genden Monats ein
(Urk. 2).
2.
Der
Versicherte
erhob
mit Eingabe vom
20. August 2015
Beschwerde
gegen die Ver
fügung vom
17. Juni 2015
und beantragte,
diese
sei aufzuheben und es sei
en
ihm die gesetzlichen Leistungen aus IVG zu gewähren; insbesondere sei ihm weiterhin eine halbe Rente auszurichten.
Z
usätzlich seien
Integra
tionsmassnahmen
zu gewähren.
Weiter beantragte er, es sei ein Gutachten zum aktuellen Gesundheitszustand unter Einschluss einer neuropsycholo
gischen Abklärung einzuholen.
In prozessualer Hinsicht
ersuchte er darum, es sei ihm die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen und Recht
s
anwalt David Husmann
als unentgeltlichen Rechtsvertreter zu bestellen
(Urk. 1 S. 2
f.
). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 24.
September 2015
auf Abweisung der Be
schwerde (Urk.
9
).
Mit Verfügung vom 3. November 2015 wurde dem Beschwerdeführer die unentgeltliche
Pro
zessführung
bewilligt und Recht
s
anwalt David Husmann als unentgelt
licher Rechtsvertreter für dieses Verfahren bestellt (Urk. 15 S. 2).
Mit Ein
gaben vom 7. Dezember 2015 (Urk. 17)
verzichtete
der Beschwerdeführer auf eine wei
tere Stellungnahme.
Auf die Ausführungen der Parteien und die weiteren eingereichten Unter
lagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundes
gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bun
desgeset
zes über die Invalidenversicherung, IVG
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach
te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei
bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs
unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über
windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines
Ein
kommensver
gleichs
zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizi
nischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum
Er
werbseinkommen
, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Validen
einkommen
). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypo
thetischen Erwerbsein
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad be
stimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.3
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent ergibt sich ein An
spruch auf eine
Viertelsrente
, bei
einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent An
spruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Pro
zent Anspruch auf eine
Drei
viertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.4
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten
-
bezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes w
egen oder auf Gesuch hin für die
Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge
ho
ben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Än
de
rung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den
Invalidi
tätsgrad
und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbe
sondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesund
heitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheb
lich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Verän
derung der gesund
heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai
2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beur
teilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Ge
sund
heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
spracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und
Invaliditäts
bemessung
beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).
Im Rahmen einer materiellen Revision (Art. 17 ATSG) ist die Ver
waltung ver
pflichtet, das Leistungsbegehren in tatsächlicher und recht
licher Hin
sicht all
seitig, das heisst nic
ht nur mit Bezug auf jenes Sachver
halts
segment, in wel
chem eine Änderung glaubhaft gemacht worden ist, zu prü
fen. Dement
sprechend ist das Sozialversi
cherungsgericht befugt (und verpflich
tet),
bei Bedarf Teilaspekte des Rechtsverhältnisses von Amtes wegen aufzu
greifen, selbst wenn diese bereits in d
er früheren rechtskräftigen Ver
fügung beurteilt wurden (Urteile des Bundes
gerichts
9C_813/2008
vom 8.
April 2009 E. 4.1 und 9C_206/2010 vom 8. Oktober 2010 E. 3.1 je mit Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt,
die
Abklärung am
Z._
vom 4. November 2014
habe ergeben, dass
sich
der Gesundheitszustand des
Beschwerdeführer
s wesentlich ver
bes
sert habe. Es sei ihm nunmehr wieder eine leichte bis mittelschwere Erwerbstätig
keit wie die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Catering-
Mitarbeiter in einem 100%igen Pensum zumutbar. Damit könne er ein
rentenausschlies
sendes
Erwerbseinkommen erzielen, so das
s der Invaliditätsgrad unter 40
% liege und kein Rentenanspruch mehr bestehe. Bei diesem Ergebnis sei es ihm auch zumutbar, selbst eine entsprechende Stelle zu finden. Ein Anspruch auf Integrationsmassnahmen sei nicht gegeben. Bei den Empfehlungen der Gut
achter für ein stufenweises Aufbautrain
ing und
der
Durchführung von ph
ysiotherapeutischen Massnahmen
zur Stärkung der Rückenmuskulatur handle es sich nur um reine medizinische Empfehlungen bei gleichzeitig medizinisch-theoretisch 100%iger Arbeitsfähigkeit
(Urk. 2 S. 2 f.).
2.2
Der
Beschwerdeführer
b
ringt dagegen vor,
die Beweislast dafür, dass die behauptete Verbesserung eingetreten sei, trage die
Beschwerdegegnerin
. A
uf das
Z._
-Gutachten vom 4. November 2014 könne
aber
nicht abgestellt wer
den. Es erfülle die Vorgaben von BGE 125 V 351 nicht.
Im
Z._
-Gutachten werde eine Arbeitsun
fähigkeit von 50 % angegeben mit prognostischer
Stei
gerungs
möglichkeit
auf 100 %, wobei sich diese Prognose gerade nicht bewahrheitet habe. Eine echtzeitliche Ein
schätzung für die Situation nach Ablauf der drei Monate liege nicht vor und die Prognose sei nach 10-jähriger halber Rente mit langjähriger
Dekon
ditionierung
nicht nachvollziehbar.
Auch könne kaum stim
men, dass der Status nach transplantierter Niere die Arbeitsfähig
keit nicht ein
schränke und die Müdigkeit unter anderem mit einer muskulären
Dekon
ditionierung
zu erklä
ren sei. Die Müdigkeit sei eine typische Begleit
erscheinung nach Nieren
trans
plantation respektive mit der Wirkung der
Immunsupressiva
sowie mit der einhergehenden
Visusverrin
gerung
erklärbar. Allein die trans
plantierte Niere stelle eine erhebliche
Gesundheits
beeinträchtigung
dar, d
i
e Anfor
derungen an die Verweistätigkeit stelle. Nach der 1. Fachtagung der
Arbeits
gemein
schaft Sozialarbeit in der Dialyse seien Arbeiten in Wechsel
s
chicht, Arbeiten unter hohem Termindruck und auch Arbeiten unter Lärm, Hitze, Feuchtigkeit und Zugluft, nicht ideal, die bei einer Cateringarbeit indes gefordert würden. Hinzu würden die
Folge
erkrankungen
kommen, so die erhebliche
Visusmin
derung
aufgrund einer Retino
pathie mit hinzugetretenem Katarakt und die belastungsabhängigen Rückenschmerzen sowie die starke Ermüd
barkeit. D
as im Gutachten verfasste Anforderungsprofil sei unrealistisch und könne im Gastronomiebereich, wo auch schwere Tätig
keiten mit einem hohen An
spruch an die visuellen Fähig
keiten hinsichtlich Sauberkeit zu erledigen seien, nicht umgesetzt werden. Zudem sei ein Arbeitsversuch mit einem 80%igen Pensum gescheitert. Nach dem Hausarzt bestehe weiter
hin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer
lei
densangepassten
Tätigkeit. Dass er, der
Beschwerdeführer
, sich selbst ein 100%iges Pensum in einer sehr leichten Tätigkeit vorstellen könne, zeige nur seinen Einsatzwillen, sei aber nicht ausgetestet worden.
Selbst wenn aber auf das nicht umfassende und nicht schlüssige
Z._
-Gutachten abgestellt würde, sei die dort attestierte
Rest
arbeitsfähigkeit
mit den aufgeführten Limi
tierun
gen als auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht verwertbar zu quali
fizieren.
Die
Beschwerde
gegnerin
habe
keine
möglichen konkreten Tätig
keiten genannt
und die Tätigkeit als Catering-Mit
arbeiter erfülle das
Anforderungs
profil
nicht. Auch sei
das theo
retisch angenommene Arbeitsprofil nicht auf die funktionelle Leistungs
fähigkeit hin, insbe
sondere bezüglich der Müdigkeit und der erheb
lichen
Visus
minderung
, überprüft worden.
Ob die Müdigkeit auf einer
De
konditionierung
oder auf den Nebenwirkungen beruhe sowie ob er aufgrund der
Visus
minderung
noch in der Lage sei, die Ansprüche der angestammten Tätigkeit zu erfüllen, müsse mittels einer Potentialabklärung und nicht nur aufgrund einer Untersuchung geklärt werden. Weiter müsse geklärt werden, inwieweit eine Wechsel
wirkung zwischen den Nebenwirkun
gen der
Im
munsupressiva
und dem einge
schränkten Sehvermögen bestehe. Die Beanspruchung des Gehirns durch den Ausgleich des verminderten
Seh
restes
führe zu einer zusätzlichen Ermüd
barkeit und Minderung der Kon
zentration. Damit die konkreten Auswirkungen der Müdigkeit geklärt werden könne, sei zusätzlich ein neuropsychologisches Gutachte
n einzu
holen. Der
im
Z._
-Gutachten empfohlene sukzessive Arbeitseinstieg mit Steigerung des
Arbeits
pensums
werde aufgrund dieser ungeklärten Punkte nicht genügen.
De
r
Versicherte
übe derzeit wieder eine 50%ige Erwerbstätigkeit aus. Es sei
aber
nicht erstellt, dass er funktionell die Möglichkeit der
Pensumssteigerung
habe.
So lange
dies nicht geklärt sei, habe er Anrecht auf die weiterführende Ausrichtung der bis
herigen halben Rente
. Die
Beschwerdegegnerin
habe im Übrigen zu Unrecht in der Annahme, es bestehe keine Einschränkung, kein
en
Einkommensvergleich vorgenommen
. Denn selbst unter der Annahme einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit sei bei einem
Validen
einkommen
von Fr. 65‘000.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 30‘618.-- ein 50%iger Invaliditätsgrad gegeben
. Ein solcher
Invaliditäts
grad
sei mit Blick auf die Bundesgerichtsentscheide denn auch ein häufiger Wert
(Urk. 1 S. 6 ff.
).
2.3
Es ist strittig und zu prüfen
,
ob
die Beschwerdegegnerin zu Recht die bis
herige halbe Rente per 1. August 2015 aufgehoben hat.
Es
ist
hierzu
zu klären, ob s
ich der Invaliditätsgrad seit
der
Zusprache
der Rente mit Verfügung vom 9. Juni 2006 (Ur. 10/11)
bis zum Erlass
der ange
fochtenen Verfügung vom
17. Juni
2015 (Urk. 2) in leistungs
erheb
l
ichem
Ausmass verändert hat
. Die angefoch
tene Ver
fügung bildet da
bei
recht
sp
re
chungsgemäss
die zeitliche Grenze der richter
lichen Über
prüfungs
be
fugnis (BGE 132 V 220 E. 3.1.1,
122 V 77
E. 2b, Urteil des Bundes
ge
richts
8C_76/2009 vom 19. Mai 2009 E. 2, je mit Hin
weis).
3.
3.1
Die
ursprüngliche Zusprechung der
halben Rente bei einem Invaliditätsgrad von 50 %
erfolgte gestützt auf den Bericht
der Klinik für Nephrologie des
Z._
vom 15. Dezember 2005 (Urk. 10/6) aufgrund einer dialysepflichtigen chronischen Niereninsuffizienz Stadium V mit einer 50%igen Arbeitsun
fä
higkeit (vgl. Feststellungsblatt vom 10. April 2006, Urk.
10/
8/2-3).
Die
Mitteilung vom
26. September 2008, mit welcher die
Beschwerde
gegne
rin
die bisherige halbe Rente bei einem 50%igen Invalid
itäts
grad be
stätigte (Urk. 10/17), stützte sich auf den Bericht der Klinik für Nephro
logie des
Z._
vom
13. August 2008
(
Urk. 10/15/6-8;
vgl. Feststellungsblatt vom 10. April 2006, Urk. 10/8/2-3). Danach lag bei bekannter chronischer
Nieren
insuffi
zienz
Stadium V ein sich verschlech
ternder Gesund
heitszustand mit mehre
ren
Hospitalisationen
, jedoch weiterhin mit einer Teilarbeitsfähigkeit vor. Als weitere Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits
fähigkeit wurde der Status nach schwerer Hypertonie und
Hypervolämie
mit Lungen
ödem im Juni 2007 und eine
dilatative
, hypertrophe linksventri
kuläre
Kardiomyo
pathie
festge
halten (Urk. 10/15/7).
Der Beschwerdeführer arbeitete damals
weiterhin
in einem 50%igen
Arbeits
pensum
als Catering-Mitarbeiter (Urk. 10/7/2
, Urk. 10/14/3
).
Von
dieser
Sachlage
ist als Vergleichsbasis auszugehen.
3.2
3.2.1
Am 8.
Januar 2009
wurde beim Beschwerdeführer eine Nierentransplantation rechts durchgeführt (Urk. 10/37/3).
Diese führte gemäss dem Bericht von
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Allgemeinmedizin, vom 5. Juni 2014 zu einer Stabilisierung des Gesundheitszustandes. Die Prognose bezüglich der Nierenfunktion sei gut, jedoch würden bereits Folgeerkrankungen (
hyperten
sive
Kardio
myopathie und Retinopathie
mit beidseitiger
Visusein
schränkung
) bestehen.
Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien ein transienter Posttransplantationsdiabetes (Erstdiagnose Februar 2009) und eine Osteoporose (Erstdiagnose Mai 2009) zu stellen. Aufgrund des lang
jähri
gen Verlaufes bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für leichte Tätig
keiten ohne das Tragen von Lasten und das Steigen von Treppen zum Bei
spiel in der Gastro
nomie (
Urk. 10/37/1-2).
3.2.2
Gemäss dem
internistisch-ophthalmologischen
Gutachten
des
Z._
vom 9. Februar 2015
klagte der
Beschwerde
führer anlässlich der Untersuchung vom
4. November 2014
über belastungsabhängige Rückenschmerzen im Lumbal- und Thorakalbereich, über allge
meine Müdigkeit während der Arbeit und vermehrten Schleim
sowie
Husten im Winter (Urk. 10/47/3). Als Diag
nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führten die
Z._
-Gutachter
die folgenden auf: 1. Belastungsabhängige Rückenschmerzen bei/mit
Dekon
ditionierung
und leichten degenerativen Veränderungen
;
2.
Müdigkeit bei
Dekonditionierung
und Medikamentennebenwirkungen der
Immunsupp
re
siva
;
3.
Visusminderung
rechts 0.5, links 0.1 bei/mit Katarakta
cortico
nu
c
learis
linksbetont und
hypertensiver
Retinopathie, aktuell mild bei Status nach
ausgepräger
hypertensiver
Retinopa
t
hie im Jahr 2008. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hielten die
Z._
-Gutachter die fol
genden fest:
1.
Nierentransplantation
iliacal
rechts am 8. Januar 2009 mit/bei der Grunderkrankung einer
Glomerulosklerose
,
tubulo
-interstitielle Ent
zündung unklarer Genese,
c
ontinuierlich
er
a
mbulante
r Peritoneal-
Dialyse
(CAPD) vom 23. Mai 2005 bis
8. Januar 2009, aktuell gute
Trans
plantat
funk
tion
;
2.
Arterielle Hypertonie bei/mit Status nach
hypertensivem
Notfall mit Lungenödem im Juni 2007
, MRI des Herzes im Juli 2008 mit
Ejektions
frak
tion
(EF) von 50 %,
dilatative
hypertrophe linksventrikuläre Kardio
myo
pa
thie, Echokardiographie i
m April
2012 mit normal grossem linkem Ventri
kel (LV), normaler EF 60 % und
leicht dilatierter Vorhöfe; 3. tran
sienter
Post
transplantationsdiabetes
(Erstdiagnose im Februar 2009); 4. Osteoporose (Erstdiagnose Mai 2009) am ehesten medikamentös bedingt (
Urk.
10/47/5).
Weiter
führten die
Z._
-Gutachter aus,
seit der letzten Rentenrevision vom 26. September 2008 habe sich der Gesundheitszustand
abgesehen von der
Visusminderung
linksbetont
verbessert. Nach der erfolgreichen Nieren
trans
plantation
sei keine Peritoneal-Dialyse mehr nötig gewesen (Urk. 10/47/7-8). D
ie bei Belastung auftretenden Rückenschmerzen seien am ehesten im Rah
men einerseits der
Dekonditionierung
bei lang
jähriger Erkran
kung und andererseits leichter degenerativer Veränderun
gen der Lendenwirbelsäule (LWS)
zu interpretieren
. Aufgrund dessen
sollten
Zwangshaltungen während der Arbeit und körperlich schwere Tätigkeiten vermieden werden. Die Osteo
porose an sich führe nicht zu Rückenschmerzen, stelle jedoch ein Risiko für Frakturen dar. Aufgrund einer unkontrollierten Hyper
tonie habe der Beschwerdeführer zudem eine
hypertensive
Retinopathie mit
Visusein
schrän
kungen
seit 2008
entwickelt,
wobei ein
regredienter
Be
fund bezüglich der
hypertensiven
Retinopathie
und neu ein Katarakt vorlägen
. Dies führe zu einer relevanten, nicht kor
rigierbaren
Visuseinschränkung
. Der Beschwerde
führer könne
noch
lesen
,
sei
aber
nicht fahrfähig. Feinmotorische Arbeiten, das Führen von Fahr
zeugen und fahrbaren Maschinen sowie Arbeiten an gefährlichen Maschinen seien daher nicht mehr zumutbar.
In kardialer Hin
sicht würden sich f
ür leicht
e
und intermittierend
mittelschwere Tätigkeiten
keine Einschränkungen erge
ben. Trotz der
hypertensiven
Kardiomyopathie könne der Beschwerde
führer problemlos zwei Stockwerke Treppen steigen
, Schwimmen und Velofahren
. Die angegebene Müdigkeit sei mit einer
Dekon
ditionierung
nach langjähriger Erkrankung mit über Jahre hinweg nötigen Dialyse
n
erklärbar und zudem als Nebenwirkung der
Immunsupressiva
zu sehen
.
Gemäss Rück
sprache mi
t dem zuletzt behandelnden
Nephr
ologen
im November 2014 bestehe aus
nephrologischer
Sicht sodann bei aktuell guter Nierenfunktion keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. In der ange
stammten Tätigkeit als Catering-Mitarbeiter sei der Beschwerde
führer medi
zinisch-theoretisch zu 100
% arbeitsfähig, wenn körperlich schwere Tätig
keiten vermieden werden könnten und feinmotorische Tätig
keiten nicht benötigt würden. Allgemein sei dem Be
schwerdeführer medizinisch-theo
re
tisch eine leidensangepasste, leichte bis intermittierend mittelschwere Tätig
keit mit der Möglichkeit zu Wechselbelastungen ohne Zwangshaltungen und ohne feinmotorische Arbeiten sowie ohne das Führen von Maschinen und Fahrzeugen oder das Bedienen gefähr
licher Maschinen in einem 100%igen Pensum zumutbar. Aufgrund der langjährigen Teil-Invalidität mit folgen
der
Dekonditionierung
werde ein
stufenweise
r
Arbeitseinstieg mit einem zunächst 50%igen Pensum mit Steigerung auf ein 100%iges Pensum inner
halb von drei Monaten
em
pfohlen
. Als medizinische Massnahmen werde bezüglich der Rücken
schmer
zen und der
Dekonditionierung
eine Physiothe
rapie oder eine Rehabilitation zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und Kräftigung der Rückenmuskulatur
empfohlen. Bei fehlender Besserung inner
halb von drei Monaten wäre gege
benenfalls eine rheumatologische Beurtei
lung inklusive einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (ELF) sinnvoll, um die genaue Belastungsfähigkeit seitens der
Rückenbe
schwerden
festzulegen
(Urk. 10/47/6-7).
3.3
Sowohl in gesundheitlicher Hinsicht
mit der Nierentransplantation,
den neu diagnostizierten Folgeerkrankungen
und den Rückenbeschwerden
als auch in erwerblicher Hinsicht mit dem Verlust der Erwerbstätigkeit per Ende Januar 2013 (
Urk.
10/23) liegen
damit
Veränderungen vor, welche geeignet sind, den Invaliditätsgrad zu beeinflussen.
Ein Revisionsgrund nach
Art.
17 ATSG ist
daher
zu bejahen und der Rentenanspruch hinsichtlich aller Aspekte zu prüfen.
Rechtsprechungsgemäss ist der
Invaliditätsgrad
dabei
auf der Grund
lage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts neu und ohne
Bindung an frühere Invaliditäts
schätzungen zu ermitteln (BGE
141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen), wobei auch e
ine zum bestehenden Beschwerdebild hinzu
ge
tretene Gesundheitsproblematik im Rahmen der vorzunehmenden
Neuein
schätzung
von Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit einer
allfälligen
Renten
herab
setzung
oder -
aufhebung
grundsätzlich nicht entgegensteht (BGE 141 V 9 E.
5 und 6).
4.
4.1
Mit dem i
nternistisch-ophthalmologischen Gutachten des
Z._
vom 9. Feb
ruar 2015
, auf das sich die Beschwerdegegnerin in ihrem Entscheid stützte (Urk. 2),
wurde eine umfassende Neubeurteilung des aktuellen Gesundheits
zustandes
vorgenommen.
Es
wurden
darin
sämtliche Beschwerden
und
die
Anamnese mit den
Vorakten
berücksichtigt
sowie die Schlussfol
gerungen nachvollziehbar begründet dargelegt
.
Das Gutachten erfüllt
alle
recht
spre
chungsgemäss
erforderlichen Kriterien für beweis
kräftige ärztliche
Ent
schei
dungsgrundlagen
(vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c), weshalb die Beschwerdegegnerin
zu Recht darauf abstellte.
4.2
4.2.1
Was der
Beschwerdeführer
dagegen vorbringt, vermag
den
Beweiswert des
Z._
-Gutachtens nicht in Frage zu stellen. So
ist nicht zu beanstanden, dass die Gutachter bezüglich der Nierentransplantation als solcher keine Ein
schränkung der Arbeitsfähigkeit feststellten, nachdem auch der behan
deln
den
Nephrologe
nach Rücksprache eine Einschränkung der Arbeitsfähig
keit bei guter Nierenfunktion verneint hatte (Urk.
10/47/6
). Zudem berück
sich
tigten die
Z._
-Gutachter
auch
die
Nebenwirkungen der hierzu notwen
digen
Immunsupress
iva
. Wenn sie die daraus resultierende Müdigkeit ausser
dem der festgestellten
Dekonditionierung
zuschrieben
,
ist dies ebenfalls nicht zu beanstanden. Denn die
Dekonditionierung
wurde nicht nur rein muskulär hinsichtlich der LWS-Beschwerden begründet, sondern ausserdem
aufgrund der langjährigen Erkrankung mit der über Jahre hinweg nötigen Dialyse (Urk. 10/47/6). Dass
, wie der
Beschwerdeführer
vorbringt,
für die Müdigkeit ausserdem
die
Visusverminderung
wegen der vermehrten Bean
spruchung
des Gehirns
verantwortlich sei, stellt eine reine Vermutung des
Beschwerde
füh
rer
s dar, worauf
es in den medi
zinischen Akten keine Hin
weise gibt. Auch Hinweise für neuropsycho
logische Defizite fehlen.
Ent
sprechende weiter
füh
rende Abklärungen hierzu sind daher nicht angezeigt, zumal es letztlich nicht auf die Zuordnung respektive Genese der Müdigkeit ankommt, sondern auf deren Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Dies wurde im
Z._
-Gutach
ten berücksichtigt, indem nur leichte und inter
mittierend mittel
schwere wechsel
belastende Tätigkeiten als
zumutbar erachtet wurden (Urk.
10/47/7
).
4.2.2
Aber auch aus den vom
Beschwerdeführer
zitierten, von der 1. Fachtagung der (deutschen) Arbeitsgemeinschaft Sozialarbeit in der Dialyse unter dem Titel Sozialarbeit mit Nierenkranken im Kapitel „Nierentransplantation“ auf
ge
führten allgemeinen Empfehlungen (
Urk.
1 S. 8 f.) vermag er nichts zu sei
nen Gunsten abzuleiten. Denn massgeblich ist der konkrete Gesund
heitszu
stand des Beschwerde
führers und nicht allgemeine Erfahrungswerte. Ausser
dem wurde auch in diesem Artikel festgehalten, dass niemals eine Pau
schalbeurteilung abgegeben werden könne, da die Leistungsminderung des chronisch Nierenkranken von Fall zu Fall sehr unterschiedlich ausgeprägt sei (vgl.
http://www.asd-ev.de/1ft1994.pdf
, S. 38 f.; Urk. 1 S.
8
).
4.2.3
Der
Rüge des
Beschwerdeführer
s, dass das im Gutachten verfasste
Anforde
rungsprofil
insbesondere in der Gastronomie, wo schwere Tätigkeiten auszu
üben seien und visuelle Fähigkeiten hinsicht
lich Sauberkeit gefragt seien, unrealistisch sei (
Urk.
1 S.
11 f.
)
, ist in dieser allgemein formuli
erten Form nicht zu folgen. Die
Z._
-Gutachter klammerten schwere Tätigkeiten und Tätigkeiten mit hoher Anforderung an visuellen Fähigkeiten auch in Bezug auf die ange
stammte Tätigkeit aus, indem sie den Vorbehalt anbrachten „wenn körperlich schwere Tätigkeiten vermieden werden können und
fein
motorische
Tätig
keiten aufgrund der
Visuseinschränkung
nicht benötigt wer
den“
(Urk. 10/47/6-7). Es gibt in der Gastronomie durchaus Tätigkeiten, wie etwa in einem kleinen Café oder Bistro, welche diesem Anforderungsprofil ohne Weiteres entsprechen. Insbesondere zur
Visusein
schränkung
ist festzu
halten, dass im konsiliarischen Be
richt des
Ophtal
mologen
vom 6. Januar 2015 der
Visus
zum Lesen als aus
reichend beurteilt und lediglich eine Ein
schränkung bei Feinarbeit wie zum Beispiel bei Uhrenreparaturen festgehal
ten wurde (Urk. 10/47/10). Das Rei
nigen von Geschirr ist mit einer solchen Feinarbeit nicht zu vergleichen, weshalb davon auszugehen ist, dass die visuellen Fähigkeiten des
Be
schwerdeführer
s für die Tätigkeit als Catering-Mitarbeiter respektive Gastronomiemitarbeiter aus
reichen.
Eine andere Frage ist
indes
, ob
die
vor Eintritt des Gesundheitsschadens
und in reduziertem Pensum bis Ende Januar 2013
ausge
übte
Tät
igkeit als Cate
ring-Mitarbeiter
dem Anforderungsprofil der
Z._
-Gutachter einer leichten
und nur intermittierend mittelschweren Tätigkeit mit
Wechselbe
lastung
und ohne körperlich schwere Tätigkeiten
entspricht
, mithin ob der Vorbehalt zur angestammten Tätigkeit umsetzbar ist
.
N
ach
Angaben des
Beschwerdeführer
s musste er teilw
eise auch Wagen von ungefähr 20
Kilo
gramm stossen, in län
gerer Wiederholung Paletten von 2 Kilogramm Gewicht heben und viele Teller in einen Kasten einordnen
. Diese Tätigkeit übte er zuletzt
(
krankheits
bedingt
)
jeweils an drei Tagen pro Woche während sieben Stunden von 16 bis 23 Uhr aus
(Urk. 10/47/3).
Gemäss dem
Arbeitgeber
bericht
vom
4
. Januar 2006
bestand die Tätigkeit im Bereitstellen der
Plateaux
mit Esswaren nach Vorgabe und sie
beinhaltete
das Arbeiten und
das Abwaschen auf Tischhöhe im Stehen und selten das Sortieren sowie Zusammenstellen von Besteck im Sitzen. Dabei waren manchmal (das heisst bis eine halbe bis maximal drei Stunden pro Tag) auch mit
telschwere
Lasten von 10 bis 25
Kilogramm zu
h
eben oder zu tragen (Urk. 10/7/4).
D
ie
in der angestammten Tätigkeit bestehende
Be
lastung
lag damit
insgesamt eher
knapp über
dem im
Z._
-Gutachten beschriebenen Anforderungsprofil eine
r
leidensangepasste
n,
grundsätzlich leichten und nur inter
mittierend mittel
schweren wechsel
belastenden Tätigkeit ohne das Tragen von schweren Lasten mit der Möglichkeit zu Wechselbelastungen ohne Zwangshaltungen und ohne feinmotorische Arbeiten sowie ohne das Führen von Maschinen und Fahr
zeugen oder das Bedienen gefähr
licher Maschinen (
Urk.
10/47/7)
.
Denn
die Tätigkeit
war
hauptsächlich im Stehen zu bewältigen
(vgl. Bericht vom 9. Juli 2008: „Das Sitzen ist in dieser Funktion resp. an diesem Arbeits
platz nicht möglich.“, Urk. 10/14/7)
und fliessbandähnlich gestaltet
, so dass
Zwangshaltungen nicht auszu
schliessen sind
(vgl. Bericht vom 9. Juli 2008: „Wenn Herr
X._
in der
Abwascherei
tätig ist [Hauptteil], arbeitet er am Band...“; Urk. 10/14/8)
.
Damit ist festzuhalten, dass die angestammte Tätigkeit dem
Beschwerde
füh
rer
unter Berücksichtigung des Anforderungsprofils gemäss
dem an
sonsten schlüssigen
Z._
-Gutachten nicht in einem 100%igen Arbeitspensum zumut
bar ist.
Da
der
Be
schwerdeführer
bei Erlass der angefochtenen
Ver
-
fügung Mitte Juni 2015 (
Urk.
2)
nicht mehr
in der bisherigen Anstellung als Cate
ring-Mit
arbeiter
arbeitete, ist
das Invalideneinkommen
indes ohnehin
nicht
mehr
aufgrund diese
s Einkommens
zu be
stimmen
(vgl. dazu E.
5 nachfol
gend)
.
4.2.4
Was den Umfang der noch zumutbaren Arbeitsfähigkeit
in einer
leidens
ange
passten
Tätigkeit
betrifft, ist entgegen der Ansicht des
Beschwerde
führer
s nicht auf das Attest seines Hausarztes Dr.
A._
einer 50%igen Arbeitsfä
higkeit in einer leichten Tätigkeit abzu
stellen.
Denn dieser be
gründete diese Einschätzung bei guter Prognose bezüglich der
Nierenfunk
tion
mit den
Fol
geerkrankungen
der
Kardiomyopathie und Retinopathie vor allem damit, dass der
Beschwerde
führer
seit rund 10 Jahren nicht mehr als in einem 50%igen Pensum gear
beitet habe
(Urk.
10/37/1-2). Die
Z._
-Gutachter erklärten dazu nach
voll
ziehbar, dass die Leistungseinschränkung vorwiegend auf die
Dekonditionierung
zurückzuführen sei.
Weiter führten sie über
zeu
gend aus, die vom Hausarzt (als Diagnose mit Aus
wirkung auf die Arbeits
fähigkeit; Urk.
10/37/1) angegebene Kardiomyopathie sei aktuell nicht arbeitsrelevant, da die zuletzt durchgeführte Echokardiographie ein weit
ge
hend normalgro
s
ses Herz mit normaler Pumpfunktion gezeigt habe und da der
Beschwerdeführer
in seinem täglichen Leben keine
Herzinsuffizienz
symptome
zeige
(Urk. 10/47/7).
4.2.5
Zur Empfehlung der
Z._
-Gutachter
sodann
zu einem stufenweisen
Arbeits
eintritt
mit einem Pensum von zunächst 50 % mit einer Steigerung durch gezielte Physiotherapie beziehungsweise Rehabilitation innerhalb von drei Monaten auf 100 %
(
Urk.
10/47/6-7)
ist das Folgende zu beachten.
Die
Z._
-Gutachter attestierten eine medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit von 100 %
(
Urk.
10/47/6-7)
.
Die tatsächliche Umsetzbarkeit des nach medi
zinisch-theo
retischer Einschätzung an sich bestehenden funktionellen Leis
tungs
ver
mögens bedingt nach
dieser
ärztliche
n
Feststellung
jedoch
be
stimmte Therapiemassnahmen. In einem derartigen Fall ist
recht
sprechungs
gemäss
danach zu fragen, ob die notwendigen Schritte der ver
sicherten Per
son allein überantwortet werden können. Bejahendenfalls ist die von der
Beschwerdegegnerin
vertretene Sichtweise
zutreffend
. Wenn die versicherte Person das prinzipiell vorhandene erwerbliche Potential jedoch aus Gründen, die mit dem Gesundheitsschaden zusammenhängen, auch bei zumutbarer Willensanstrengung nicht in eigener Verantwortung realisieren kann, muss geprüft werden, ob es zur Aktivierung der
grundsätzlich gegebenen Arbeits
fähigkeit noch der Durchführung von - der Invaliden
versicherung obliegen
den - Ein
gliederungsmassnahmen bedarf. Dabei sollen, etwa im Rahmen eines Arbeitstrainings, den Folgen des Gesundheitsschadens zugehörige, nicht aus eigenem Antrieb überwindbare Defizite in erwerbsrelevanten Fertig
keiten ausge
glichen oder etwa das krankheitsbedingt verlorene Ver
trauen in die physische Belastbarkeit (im Umfang der objek
tiven Leistungs
fähigkeit) wieder aufgebaut werden (vgl. Urteile
des Bundesgerichts 9C_432/2015 vom 23.
September 2015
E. 5.2,
I
601/05 vom 11. August 2006 E. 2.3.2 und I
2/06 vom 23. Mai 2006 E. 2.2).
Gemäss der Empfehlung der
Z._
-Gutachter hat der
Beschwerdeführer
zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und zur Kräftigung der Rückenmuskulatur Physiotherapie und eine Rehabilitation zu absolvieren (Urk. 10/47/6-7). Der
Beschwerdeführer
bedarf
somit
primär einer medizinischen Therapie
.
Die indizierten Therapien sind nicht spezifisch und unmittelbar auf die Ein
glie
derung in das Erwerbsleben gerichtet, sondern entsprechen einer Be
hand
lung des Leidens an sich, vor allem der allgemeinen Kräftigung und Stärkung der Muskulatur. Massnahmen dieser Art gehen gemäss
Art.
12 IVG indessen nicht zu Lasten der Invalidenversicherung, obgleich die Behandlung des Lei
dens an sich gewöhnlich auch einen günstigen Effekt auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit ausübt. Entsprechen die aus medizinischer Sicht notwen
di
gen "Überbrückungsmassnahmen" somit nicht Eingliederungs
mass
nahmen im Sinne der
Art.
8 ff. IVG, sondern einer - in den Zuständigkeits
bereich der Krankenversicherung fallenden - Heilbehandlung, so durfte die
Beschwerde
gegnerin
- letztlich
im Zusammenhang mit dem anrechenbaren
Invaliden
ein
kommen
-
von der Fiktion einer zumutbaren Verwertung der
(
vorerst noch
)
rein medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit ausgehen (vgl.
Art.
28 Abs. 2 IVG in Verbindung mit
Art.
16
ATSG;
vgl. Urteil
des Bundes
gerichts 9C_432/2015 vom 23.
September 2015
E. 5.2.2
mit Hinweis
).
Auch sonst gilt
bei der revisions- oder wiedererwägungsweisen Herabsetzung oder Aufhebung
einer
Invalidenrente
n
ach ständiger Rechtsprechung
, dass
im Regelfall eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten
ist
.
Nur b
ei Versicherten, die das 55. Altersjahr vollendet haben oder die eine
Renten
be
zugsdauer
von mindestens 15 Jahren aufweisen
,
ist - von Ausnahmen abge
sehen - eine Selbsteingliederung
als
nicht mehr zumutbar
zu beurteilen
(
Urteil des Bundesgerichts
9C_58/2016 vom 11. Mai 2016
E. 5.1 mit Hinwei
sen).
Der
Beschwerdeführer
bezieht jedoch erst seit März 2006 eine Rente (
Urk.
10/11) und ist noch nicht 55 Jahre alt.
Die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen, namentlich die
bean
tragt
e
Potentialabklärung
im Sinne einer Integrationsmass
nahme
(Urk. 1 S. 12), ist vor dem Hintergrund
dieser Rechtsprechung daher
nicht angezeigt.
4.3
Nach dem Gesagten ist gestützt auf das
Z._
-Gutachten vom 9. Februar 2015 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer
leichten
,
inter
mittierend mittel
schweren Tätigkeit ohne das Tragen von schweren Lasten mit der Mög
lich
keit zu Wechselbelastungen ohne Zwangshaltungen und ohne
fein
motorische
Arbeiten sowie ohne das Führen von Maschinen und Fahr
zeugen oder das Bedienen gefähr
licher Maschinen (
Urk.
10/47/7)
auszugehen.
Was der Beschwerdeführer des Weiteren vorbringt, führt zu
k
einer anderen Betrachtungsweise. Von weiteren Beweismassnahmen, namentlich
weiteren medizinischen Abklärungen inklusive einer neuropsychologischen Begutach
tung
(Urk. 1 S.
2
und S. 12 f.
), sind keine anderen
entscheidrelevanten
Erkenntnisse zu er
warten,
weshalb davon abzu
sehen ist (antizipierte
Beweis
würdigung
; B
GE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E.
1d, 136 I 229 E. 5.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_320/2014 vom 14. August 2014 E. 11).
5.
5.1
Der Beschwerdeführer macht zu Recht geltend, dass ein
Einkommensver
gleich
durchzuführen ist
(Urk. 1 S. 13 f.)
.
Die
Beschwerdegegnerin
hat dazu weder im ange
fochtenen Entscheid (Urk. 2) noch in der Beschwerdeantwort etwas vor
gebracht (Urk.
9
).
Der Invaliditätsgrad ist mittels eines Einkommensvergleichs von
Validen- und Invalideneinkommen auf zeit
identischer Grundlage - hier im Jahr
der verfügten Rentenaufhebung
(
201
5
)
- zu erheben (vgl. BGE 129 V 223 f. E. 4.2 in
fine
, 128 V 174).
5.2
5.2.1
Für die Ermittlung des
Valideneinkommens
ist entscheidend, was die ver
sicherte Person im Zeitpunkt des
frühest
möglichen Rentenbeginns
respektive der Rentenrevision
(hier:
per Ende Juli 2015
) nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigen
falls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Ver
dienst angeknüpft, weil es der Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätig
keit ohne
Gesundheits
schaden
fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müs
sen mit über
wiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hin
weis; Urteil des Bundesgerichts 8C_322/2011 vom 21. Juli 2011 E. 4.1).
Der Beschwerdeführer erklärte gemäss dem
Z._
-Gutachten anlässlich der Untersuchung
gegenüber den Gutachtern
, seine ehemalige Arbeitgeberin, die
Y._
, habe ihm aufgrund seiner eingeschränkten Leistungsfähigkeit und weil er nur Teilzeit gearbeitet habe, gekündigt (Urk. 10/47/3)
.
Dem Schreiben der
Y._
vom 17. Januar 2013 ist
hingegen
zu entnehmen, dass sie die Anstel
lung aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt
habe
, da sie zwei Airline-Kunden ver
lo
ren
habe
(Urk. 10/22).
Es ist
daher
davon auszugehen, dass
der Be
schwerde
führer im Jahr 2015 auch ohne Erkrankung
überwiegend wahr
scheinlich
nicht mehr in
der
Anstellung als Catering-Mit
arbeiter für die
Y._
tätig gewesen wäre.
5.2.2
Das
Valideneinkommen
ist
folglich
nicht nach der zuletzt ausgeübten
Tätig
keit, sondern
nach
den statistischen
Tabellenlöhnen gemäss der Schweiz
eri
schen Lohnstruktur
erhe
bung (LSE) des Bundesamtes für Statistik
(BGE 126 V 75
. E. 3b
) zu ermitt
e
ln.
Der Beschwerdeführer hat keine Aus
bildung (Urk. 10/2/4), so dass nur eine Hilfs
arbeiter
tätigkeit in Frage kommt
. Dabei kann - wie sich aus dem Folgenden ergibt -
offen ge
lassen werden, ob der
Beschwerdeführer wiederum in der Gastronomie tätig wär
e
,
in welcher Bran
che das statistische allgemeine Lohnniveau deutlich unter dem Durch
schnitt liegt
.
Ausgehend vom
durchschnittlichen
Monatseinkommen
aller Branchen für einfache Tätigkeiten
von Fr. 5‘210.-- bei Männern gemäss der (seit 2012 in revidierter Form durch
ge
führten) LSE 201
2
(TA1 [Privater Sektor],
Kom
pe
tenzniveau
1, Total
Männer;
vgl. zur Revision und Anwendbarkeit der LSE ab 2012: IV-Rundschreiben des Bundesamt
es für Sozialversicherungen Nr.
328 vom 22. Oktober 2014 und Nr. 349 vom 20. Juni
2016; BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1)
resultiert u
nter Berücksichtigung einer durch
schnittlichen (vom B
SF erhobenen) wöchent
lichen Ar
beitsz
eit von 41,7 Stunden im Jahr 2012
(
Betriebsübliche Arbeitszei
t nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, Tabelle T
03.02.03.01.04.01
, Abschnitt A-S, To
tal)
ein hypo
thetisches Einkommen für das
Jahr 2012
von
Fr.
65‘177.10
(Fr.
5‘210.--
x
12; : 40, x
41,7).
Unter Berücksichtigung der
allgemeinen
Nominallohn
entwicklung
von 201
2
bis 2015
ergibt sich
ein
Valideneinkommen
von Fr.
66‘330.70
(Fr. 65‘177.10 :
101.7
x 103.5; vgl
. Bundesamt für Sta
tistik [BFS], Schweize
rischer Lohnindex nach Branche [2010 = 100; im
Internet abrufbar],
Nomi
nallohnindex
Mä
n
ner 2011-2015 [T1.1
.10],
Total
; 201
2
:
101.7; 2015
:
103.5)
.
5.
3
5.3.1
Das Invalideneinkommen ist entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht anhand des branchenspezifischen Monatslohnes im Gastgewerbe (Urk. 1 S. 14), mithin von Fr. 3‘730.-- (LSE 20
12
, Kompetenzniveau 1, Wirt
schaftszweig 55-56, Total Männer) zu bestimmen.
Denn das festgestellte Anforderungsprofil erlaubt
auch
Tätigkeiten
in anderen Branchen.
Das Argument des Beschwerdeführers, er habe ausserhalb der
Gastronomie
keine Berufserfahrung (Urk. 1 S. 14)
, ist
bei Hilfsarbeitertätigkeiten
nicht mass
g
e
blich, da
diese
auch ohne Ausbildung und Berufserfahrung
mit einer kurzen Einarbeitungszeit
ausgeübt werden können
. Zudem ist es wider
sprüchlich, wenn der Beschwerdeführer einerseits argumentiert, eine Tätigkeit mit dem attestierten Anforderungsprofil sei in der Gastronomie nicht realisierbar
(Urk.
1 S. 12), und andererseits vorbringt, es komme zur Be
stimmung des Invalideneinkommens nur
noch
eine Tätigkeit in der Gastronomie in Frage (Urk. 1 S. 14).
Im
Übrigen wäre ausgehend von der Annahme, der Beschwer
deführer würde überwiegend wahrscheinlich
aufgrund seiner bishe
rigen Berufserfahrung
nur in Tätigkeit
en
der Gastro
nomie arbeiten
können
, auch das
Validen
einkommen
ent
sprechend herabzu
setzen.
5.3.2
Die
100%ige Restarbeitsfähigkeit mit dem verbleibenden Belastbarkeitsprofil
sodann be
schränkt seine Möglichkeiten im Übrigen nicht derart, dass der mass
gebliche
ausgeglichene
Arbeitsmarkt (vgl.
dazu Urteile des Bundes
gerichts I 680/00 und I 714/00 vom 21. Dezember 2001 E. 4 am Ende, U 425/00 vom 29. Januar 2003 E. 4.4, I 819/04 vom 27. Mai 2005 E. 2.1)
die entsprechenden Stellen prak
tisch nicht kennt oder eine Beschäftigung nur unter
un
realistischem Entge
genkommen eines Arbeitgebers möglich wäre. Es lässt sich an verschiedene Tä
tigkeiten (beispielsweise
Kontroll- oder Über
wachungsaufgaben,
leichte Magazinerarbeiten oder Archivarbeiten, firmen
interne Briefpostverteilung
) denken, welche
der Beschwerdeführer
zu ver
richten fähig wäre.
5.3.3
Das Invalideneinkommen ist somit wie das
Valideneinkommen
a
usgehend vom durch
schnittlichen Monats
einkommen aller Branchen für einfache Tätigkeiten bei Männern von Fr. 5‘210.-- (LSE 201
2
) zu ermitteln. Vom wie oben
(E. 5.2.2)
bestimmten Betrag von
Fr. 66‘330.70
ist
rechtsprechungsge
mäss
ein sogenannter leidens
bedingter Abzug zu machen
,
wenn persö
nliche und beruf
liche Merkmale (
Art und Ausmass der Behinderung, Lebens
alter, Dienst
jahre, Nationa
lität oder Aufenthaltskategorie,
Beschäftigungsgrad
)
Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben (BGE 124 V 321 E. 3b/
aa
). Da dieser Abzug
indes
25 % nicht übersteigen darf (BGE 134 V 322 E. 5.2; zum Gan
zen: Urteil des Bundesgerichts 8C_361/2011 vom 20. Juli 2011 E. 6.1 mit Hinweisen), resultiert in jedem Fall ein Invaliditätsgrad von unter 40 %, wes
halb die Beschwerdegegnerin zu Recht davon ausging, d
ass kein
An
spruch auf eine Rente mehr begründet ist (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
Sämtliche weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern.
5.4
Es ist nach dem Gesagten festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin die bis
herige halbe Rente mit Verfügung vom 1
7.
Juni 2015 zu Recht ohne
W
ei
te
rungen
per
1.
August 2015
aufge
hoben hat (
Urk.
2).
Die Beschwerde ist folglich abzuweisen.
6.
D
a der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Ver
sicherungs
leistungen betrifft, ist das Ver
fahren kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG). Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit
wert festzulegen, ermessensweise
auf Fr. 7
00.-- a
n
zu
setzen und ausgangsgemäss dem
Beschwerdeführer
aufzu
erlegen
,
jedoch zufolge der ge
währten unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Staatskasse zu nehmen.
Der
unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers,
Rechtsanwalt
David Husmann
, ist
für das vorliegende Verfahren nach
Massgabe
von
Art. 61
lit
. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetz
es über das Sozialver
sicherungs
gericht ohne Rücksicht auf den Streit
wert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen sowie
unter Berück
sich
ti
gung des gerichtsüblichen
Stundenan
sat
zes
von Fr. 22
0.-- und der einge
reich
ten Honorarnote vom
26. Januar 2016
, mit welcher ein Aufwand von
7,5
Stunden und von Fr.
67.50
Baraus
lagen
ausgewiesen wird (Urk.
20/2
),
mit Fr.
1‘855.--
(inkl. Mehrwertsteuer
von 8
%
und Barauslagen)
aus der Ge
richts
kasse zu ent
schädigen.