Decision ID: 59d38ebc-d1bf-4301-bc48-e2ccb375c7a1
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Der 1970 geborene und als Kellner erwerbstätig gewesene
X._
bezieht seit 1998 infolge von Hüft- und Schulterbeschwerden sowie einer anhaltenden
somatoformen
Schmerzstörung eine halbe Rente der Invalidenver
sicherung (Urk. 8/22-24). Der Rentenanspruch wurde wiede
rholt revisionsweise bestätigt bzw. es wurde
mit Urteil IV.2011.00926 des hiesigen Gerichts vom 28. Februar 2013
in Aufhebung der Rentenaufhebungsverfügung der IV-Stelle vom
6.
Juli 2011 festgestellt, dass der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente habe (
Urk.
8/123)
.
Inzwischen hatte der Versicherte am
13. September 2011
unter Hinweis auf eine Verschlechterung der gesundheitlichen Situation um eine Rentenerhöhung ersucht
(Urk. 8/101)
, worauf die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, aktuelle Auskünfte der behandelnden Ärzte eingeholt hatte.
N
achdem das obenerwähnte Urteil
unangefochten
in Rechtskraft
erwachsen
war, führte sie das
Vorbescheidverfahren
durch
(Urk. 8/140 ff.)
und
wies mit Verfügung
vom 13. Dezember 2013
das Erhöhungsgesuch ab
(Urk. 2).
2.
Dagegen erhob
X._
am
3. Februar 2014
Beschwerde
mit dem Rechts
begehren um Zusprechung einer ganzen Invalidenrente, eventualiter um Verpflichtung der Verwaltung zur Durchführung weiterer medizinischer Abklä
rungen unter Weiterausrichtung der bisherigen Rente. Daneben ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 2). Mit
Beschwerde
antwort vom 11. März 2014
schloss die Verwaltung auf
Abweisung
der Beschwerde (Urk. 7). Mit Eingabe vom 17. März 2014 zog der Beschwerdeführer sein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege zurück (Urk. 9). Am 1. April 2014 wurde ihm das Doppel der Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 10).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
Mit Bezug auf die massgebenden
rechtlichen Grundlagen
ka
nn auf die Erwä
gungen 1.1 bis 1.
3 und 1.5 im Urteil IV.2011.00926 des hiesigen Gerichts vom 28. Februar 2013
(
Urk.
8/123)
verwiesen werden.
2.
Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer allfälligen anspruchserheblichen Änderung bildet die mit Urteil IV
.
2011.00926 des hiesigen Gerichts vom 28. Februar 2013 aufgehobene Verfügung vom 6. Juli 2011 (Urk. 8/96). Bei der
Verneinung einer sich auf die Rente auswirkenden
gesundheitlichen
Verände
rung
(mit dem Ergebnis, dass die bisherige halbe Rente weiter auszurichten war)
stellte das hiesige Gericht auf
das
Gutachten
des
Instituts Y._
,
vom 28. Februar 2011 (Urk. 8/83)
ab, worin
folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt
wurden
:
-
C
hronisches panvertebrales Schmerzsyndrom o
hne
radikuläre
Symptomatik (ICD
10 M54.80)
-
Sta
tus nach Distorsion der Halswirbelsäule am 25. Februar
1995 und 30.
August
1997
-
radiologisch unauffälliger Befund der
Halswirbelsäule
ohne segmentale Blo
ckierungen oder Instabilitätszeichen
-
Osteoch
ondrose
und
Diskusprotrusion
L
4/5
ohne Neurokompression (MRI vom 20. Juli
2010)
-
C
hronische Schmerzen der rechten unteren Extremität (ICD-10 M79.60)
-
Status nach
Traktopexie
un
d
Bursektomie
der Hüfte am 28. Juli
1993 wegen
Trak
tusschnappens
-
Status n
ach Rezidiv-Operation am 19. November
1994
-
radiologisch minime
C
oxarthrosezeichen
(Röntgen vom 26. Juli
2010)
-
symmetrisch freie Beweglichkeit der Hüftgelenke
-
C
hronische Schulter-Arm-Handschmerzen beidseits (ICD-10 M79.60)
-
radiologisch Verkalkung am Ansatz der
Supraspinatussehne
links, ansonsten beid
seits unauffälliger Befund
-
Status nach konservativ behandelter distale
r Radiusfraktur rechts vom 12. Januar
2009
-
weitgehend freie Schulterbeweglichkeit beidseits ohne Hinweis für
Impingement
, Läsion von
Akromioklavikul
a
rgelenk
,
langer
Bizepssehne
oder
Rotato
renman
schette
-
L
eichte depressive Episode (ICD-10 F32.0)
-
A
nhaltende
somatoforme
Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)
Keine Auswirkungen auf die Arbeit
sfähigkeit
wurde
folgenden Diagnosen
bei
ge
messen
:
-
Hepatitis B (ICD-10 B18.19)
-
aktive HBV-Replikation im November 2010
-
Verdacht auf pathologische
Glucosetoleranz
Später
wurde
in der Klinik
Z._
(Bericht vom 11. April 2011, Urk. 8/93/3-
4
)
folgende Diagnose gestellt
:
V
entraler Kniegelenksschmerz links mit/bei
-
L
eichter Patella
baja
-
K
ein Hinweis auf Kniebinnenläsion (MRI vom 30.3.2011)
-
E
xtraossärem
Synovialzysten
-Ganglion des proximalen lateralen Unterschenkels mit Verbindung zum
Tibiofibulargelenk
links
Ausserdem
wurde in der
psychiatrische
n
Klinik A._
(Bericht vom 28. Juni 2011, Urk. 8/103/21-23) eine
rezidivierende depressive Störung, gegen
wärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.1)
,
diagno
stiziert.
In orthopädisch-rheumatologischer Hinsicht stellte das hiesige Gericht weitge
hend stabile Verhältnisse fest. Mit Bezug auf das neu aufgetretene Knieleiden
verneinte
das Gericht
eine dauerhafte, objektive Funktionsbeeinträchtigung
(
Urk.
8/123
E. 5.1.1). Auch hinsichtlich der psychischen Beschwerden verneinte das Gericht eine wesentliche Veränderung und wies dabei auf die höchstrichter
liche Rechtsprechung zur Überwindbarkeit von leichten bis mittelgradigen Erkrankungen aus dem depressiven Formenkreis hin (E. 5.1.2-5.1.3).
Es galt deshalb
nach wie vor
die der Rentenzusprechung zugrundeliegende Ein
schätzung einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer rückenadaptierten leichten bis mittelschweren Tätigkeit in Wechselhaltung, ohne Heben und Tragen schwerer Lasten oder Arbeiten über Augenhöhe (E. 2.1).
3
.
Die Beschwerdegegnerin begründet die Abweisung des
vom Beschwerdeführer gestellten
Rentenerhöhungsgesuchs
(ganze statt halbe Rente)
damit, dass die neu hinzugekommenen chronischen Schmerzen einerseits fachfremd beurteilt worden zu sein
schienen
,
sie
andererseits somatisch fachärztlich unklar, das he
i
sse nicht objektivierbar erklärt
seien
, weshalb sie rein
versicherungsmedizi
nisch
als nicht relevant gälten (Urk. 2 S. 2).
Demgegenüber stellt sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt,
sein Gesund
heitszustand habe sich kontinuierlich verschlechtert
. Deshalb
sei von einer vollen Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeiten auszugehen
, be
ziehungs
weise es seien die Auswirkungen der Verschlechterung auf die Arbeitsfähigkeit abzuklären (Urk. 1 S. 5)
.
4
.
4.1
Im Bericht vom
23. November 2011 (Urk. 8/113
/1-9
) stellten die
Ärzte der
Klinik A._
folgende Diagnosen:
-
ICD-10 F33.1: Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtige mittelgradige Epi
sode, bestehend seit mindestens 2008
-
ICD-10 F60.8: Verdacht auf narzisstische Persönlichkeitsstörung, bestehend seit der Adoleszenz
-
Chronifizierte
Schmerzen (Hüfte, Knie)
Gestützt darauf attestierten sie
dem Beschwerdeführer
eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %
seit Behandlungsbeginn am 17. Februar 201
1.
Weiter führten sie aus,
anfänglich
habe der Beschwerdeführer mittelgradige bis schwere depressive Symptome aufgewiesen. Im Laufe der Behandlung habe die Suizidgefahr durch psychotherapeutische sowie psychopharmakologische Massnahmen reduziert werden
können
und der Beschwerdeführer habe wieder Zukunftsperspektiven
zu
erarbeiten
vermocht
. Insgesamt sei es jedoch allenfalls zu einer Teilremission
der Symptome
gekommen.
Konzentrationsvermögen, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit seien mittelgradig, das Auffassungsvermögen
leichtgradig
einge
schränkt.
Aufgrund der vorliegenden Persönlichkeitsakzentuierung verfüge der Beschwerdeführer
über sehr eingeschränkte Ressourcen,
um
mit den vorhande
nen Einschränkungen umzugehen, was die Situation weiter verschä
r
ft habe und eine Behandlung deutlich erschwere.
4.2
Im Bericht der
Klinik
Z._
vom 4. Januar 2012 (Urk. 8/115)
wurde
n
fol
gende
Diagnose
n
gestellt
:
-
Chronische
periartikuläre
Schmerzen Knie links mit/bei
-
Hyperextensionsfähigkeit Kniegelenk beidseits 10°, leichter Patella
baja
-
MRT Knie 30.03.2011:
Extraossäres
mehrzystiges
Ganglion
p
roximaler
latero
ante
ri
orer
Unterschenkel
periartikulär
um das
Fibulotibialgelenk
links, kein Hin
weis auf Kniebinnenläsion
-
sonographisch
anteriore
Zystenbildung um das
Fibulotibialgelenk
mit Aus
dehnung von 0.6 x 1.5 cm, fragliche Zystenbildung dorsal zwischen Fibula und Tibia (Sonographie Kniegelenk vom 29.06.2011)
-
negative Testinfiltration intraartikulär Knie links 25.08.2011
-
diagnostische/
t
herapeutische BV-gesteuerte Infiltration proximales
Fibulotibial
ge
lenk
links am 08.09.2011 mit vorüb
ergehender 90%iger
Schmerz
reduk
t
i
on
-
MRT Knie links 04.11.2011: Erneuter Ausschluss einer Kniebinnenläsion,
Gangli
on
zyste
proximales
Fibulotibialgelenk
Bestehend
seit
etwa
Februar 2011, aufgetreten nach einem Anschlag-Trauma des
ventromedialen
Kniegelenkes
-
Chronisches
lumbovertebrales
respektive
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom
-
aktenanamnestisch rezidivierendes
lumboradikuläres
Reizsyndrom L5 rechts
-
Verengung des
Recessus
lateralis
L4/5 rechts (MRI LWS 7/2010), MRI-Auf
nahmen lagen nicht vor
-
aktenanamnestisch Status nach Morbus Scheuermann
-
aktuell ISG Dysfunktion rechts
-
Chronisch rezidivierendes
zervikovertebrales
bis
zervikospondylogenes
Syndrom
-
gering
g
radige
ossäre
Neuroforamenstenose
C6/7 linksseitig bei
Unkovertebral
arthrose
C6/7 links (MRI HWS 10/2007), MRT-Aufnahmen lagen nicht vor
Laut Bericht bleibt d
ie genaue
U
rsache
der geklagten Knieschmerzen
unklar
.
Die am 4. November 2011 erneut durchgeführte magnetresonanztomographische Untersuchung
des linken Knies
zeig
t
e keine korrelierende, intraartikuläre Pathologie. Aus orthopädischer Sicht sei
- so die berichtende Ärztin -
die Arbeits
fähigkeit durchaus mit 100 % einzuschätzen.
D
as Kniegelenk
sei
voll belastungsfähig. Limitierend sei jedoch die vom Beschwerdeführer angegebene
,
durchaus ausgeprägte Schmerzintensität.
4.3
Am 17. September 2013
berichtete
die
Klinik A._
(Urk. 7/143)
unter Hinweis auf die bereits seit 2010 bestehende Depressivität (zu den gestellten Diagnosen siehe E.
4.1
hievor
)
,
dass
sich
bezüglich der depressiven Erkrankung
im Verlauf der Behandlung trotz intensiver Bemühun
gen des Beschwerdeführers und des Behandlungsteams keine signifikante Ver
besserung ergeben habe.
Vielmehr
sei
aufgrund der depressiven Symptomatik sowie der Dauer der klinisch bestehenden Arbeitsunfähigkeit von einer weiteren Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit aus
zugehen
.
D
er Beschwerdeführer
sei
nicht nur im a
n
gestammten Bereich zu 100 % arbeitsunfähig, sondern auch im angepassten Bereich.
5.
5.1
Aus
orthopädisch
er
Sicht
ist keine Veränderung
im massgebenden
Vergleichs
zeit
raum
ausgewiesen. Trotz verschiedene
r
fachärztliche
r
Abklärun
gen
und Behandlungsversuche
konnten die vom Beschwerdeführer geklagten Knieschmerzen nicht objektiviert werden, weshalb die behandelnden Ärzte
der Klinik
Z._
auch
keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestieren konnten.
5.2
Mit Bezug auf die depressive Symptomatik
bzw. die Einschätzung des Leistungs
vermögens durch
die behandelnden Ärzte der
psychiatrischen Klinik A._
(vollständige Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten) ist festzuhalten, dass g
egen eine derart hohe Einschränkung durch die psychische Störung
namentlich der Umstand spricht
, dass
d
ie
betreffenden Ärzte
es unter
liessen,
einleuchtend zu begründen,
weshalb dem Beschwerdeführer überhaupt keine erwerbliche Tätigkeit mehr zumutbar sein soll, obwohl die Einschränkung der psychischen Funktionen als (lediglich) leicht bis höchstens mittelgradig beurteilt wurde
(vgl. E. 4.1
hievor
) und im Schreiben vom 1
7.
September 2013 keine davon abweichenden Befunde und Diagnosen aufgeführt sind
. Darüber hinaus ist
wie bereits im Urteil IV.2011.00926
vom 28. Februar 2013
(
E. 5.1.2
)
erfolgt
auf die höchstrichterliche Rechtsprechung
hinzuweisen
, wonach eine depressive Entwicklung selbst bei Vorliegen einer
definitionsgemäss vorüber
gehenden
mittelgradigen Episode nicht die nötige Intensität und Dauer auf
weist. Eine mittelgradige depressive Episode stellt rechtsprechungsgemäss grundsätzlich keine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheid
bare andauernde Depression im Sinne eines verselbständigten
Gesundheitsscha
dens
dar (in BGE 138 V 339 nicht publizierte E. 4.3.2 mit Hin
weisen).
Hinsichtlich der
Verdachtsdiagnose
eine
r
seit der Adoleszenz bestehende
n
nar
zisstische
n
Persönlichkeitsstörung
(Urk. 8/113 S. 2
; vgl. E. 4.1
hievor
)
ist
zunächst
festzuhalten
, dass
Persönlichkeitsstörungen
in der Kindheit oder Ado
leszenz beginnen und sich endgültig im Erwachsenenalter manifestieren (Inter
nationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnost
ische Leitlinien, Bern 2014, S.
274 ff.). Echtzeitliche Hinweise auf
eine solche psychische Störung
in der
Vergangenheit
finden sich in den Akten
trotz
wiederholte
r
psychiatrische
r
Abklärungen
nicht
(
vgl.
Bericht des
Spitals B._
vom 11. August 1995, Urk. 8/7; Gutachten des
Zentrums C._
vom 22. April 1999, Urk. 8/17;
Y._
Gutachten vom 28. Februar 2011, Urk. 8/83
).
Selbst die behandelnden Ärzte der
Klinik A._
relativierten
die gestellte Verdachtsd
iagnose
, indem sie von „Persönlichkeitsstruktur mit narzisstischen Zügen“ (Urk. 8/113 S. 3), „
Per
sönlichkeitsausprägung
“ (Urk. 8/113 S. 4)
und „Persönlichkeitsakzentuierung“ (Urk. 8/113 S. 6) berichteten.
Damit stellt sich die Frage
nach
der Abgrenzung zur Diagnose einer
Akzentuierung von Persönlichkeitszügen
nach ICD-10 Z7
3.
E
ine
allfällige
Diagnose aus der sogenannten Z-Kategorie (Kapitel XXI) des ICD-10-Systems
fällt jedoch
rechtsprechungsgemäss
nicht unter den Begriff des rechtserheblichen
Gesundheitsschadens
(
vgl. u.a. die Bundesgerichtsurteile 9C_474/2013 vom 20. Februar 2014 E. 5.4 sowie 8C_810/2013 vom 9. April 2014 E. 5.2.2, je mit Hinweisen
).
Bei der Würdigung
der
Aussagen
der behandelnden
Ärzte
der
psychiatrischen Klinik A._
rechtfertigt es sich
unter
den gegebenen
Umständen
,
der Erfahrungstatsache Rechnung
zu
tragen, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc).
Auch ihre wiederholten Interventionen bei der Beschwerdegegnerin im Rahmen des Rentenerhöhungsgesuchs (Urk. 8/101 und Urk. 8/143) zeugen von einer über die ärztliche Behandlung hinausgehenden Wahrnehmung der Interessen des Beschwerdeführers.
5.3
Nach dem Gesagten
, ist eine
anspruchs
relevante Verschlechterung
zu verneinen. Da
überdies
eine massgebliche Änderung des wirtschaftlichen Sachverhaltes nicht ersichtlich ist und seitens der Parteien
auch
nicht geltend gemacht wird, ist die Beschwerde abzuweisen.
6.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr.
600
.-- fes
tzulegen und ausgangsgemäss vo
m Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).