Decision ID: b7049513-ba60-5a1d-832f-7e4b21221a55
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der aus Indien stammende Beschwerdeführer (geb. [...]) gelangte im Oktober 1997 in die Schweiz und ersuchte hier um Asyl. Das  Bundesamt trat auf das Asylgesuch mit Entscheid vom 7. Januar 2000 nicht ein und forderte ihn auf, das Land sofort zu verlassen. Die Wegweisung konnte damals nicht durchgesetzt werden. Am 16. Juni 2000 heiratete er in Zürich die Schweizer Bürgerin G._ geb. U._ (geb. [...]). Diese – ursprünglich aus Italien stammend – hatte das Schweizer Bürgerrecht durch Heirat erworben. Ihre zweite Ehe mit einem italienischen Staatsangehörigen war am 8. Februar 2000 geschieden worden. In der Folge erhielt der Beschwerdeführer von der kantonalen Migrationsbehörde eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Schweizer Ehefrau.
B. Gestützt auf seine Ehe stellte der Beschwerdeführer am 25. Juni 2003 ein Gesuch um erleichterte Einbürgerung nach Art. 27 des  vom 29. September 1952 (BüG, SR 141.0). Im  des nachfolgenden Einbürgerungsverfahrens wurden die  am 18. Dezember 2003 von der Stadtpolizei Zürich zur ehelichen Gemeinschaft befragt. Am 16. Juli 2004 unterzeichneten sie daraufhin gemeinsam eine Erklärung, wonach sie in einer tatsächlichen, , stabilen Ehegemeinschaft an derselben Adresse  und weder Trennungs- noch Scheidungsabsichten bestehen würden. Gleichzeitig nahmen sie unterschriftlich zur Kenntnis, dass die erleichterte Einbürgerung nicht möglich ist, wenn vor oder während des Einbürgerungsverfahrens einer der Ehegatten die Trennung oder Scheidung beantragt hat oder keine tatsächliche eheliche  mehr besteht. Ebenfalls bestätigten sie ihre Kenntnisnahme , dass die Verheimlichung dieser Umstände zur Nichtigerklärung der Einbürgerung nach Art. 41 BüG führen könne. Am 27. Juli 2004 wurde der Beschwerdeführer erleichtert eingebürgert und erwarb  dem Schweizer Bürgerrecht die Bürgerrechte des Kantons St. Gallen und der Gemeinde X._.
C. Nachdem die Ehefrau am 3. Januar 2005 aus der gemeinsamen  ausgezogen war, reichten die Eheleute am 16. Januar 2005 beim
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zuständigen Zivilgericht gemeinsam einen Scheidungsantrag ein. Seit dem 27. April 2005 ist die Ehe rechtskräftig geschieden.
D. Vom Amt für Bürgerrecht und Zivilstand des Kantons St. Gallen auf die erwähnten Sachumstände aufmerksam gemacht, teilte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer in einem Schreiben vom 25. September 2006 mit, sie erwäge die Einbürgerung gestützt auf Art. 41 BüG nichtig zu erklären. Es bestehe Grund zur Annahme, dass er sich die erleichterte Einbürgerung erschlichen habe. Indizien dafür seien, dass er und  damalige Ehefrau sich bereits drei (recte: fünf) Monate nach der Einbürgerung getrennt hätten und die Ehe in der Zwischenzeit  worden sei. Der Beschwerdeführer wurde dazu eingeladen,  zu nehmen und seine Einwilligung zur Einsichtnahme in die Scheidungsakten zu erteilen.
E. Der Beschwerdeführer erteilte die verlangte Einwilligung und  in einer schriftlichen Stellungnahme vom 20. Oktober 2006 , das angehobene Verfahren auf Nichtigerklärung der  Einbürgerung sei einzustellen. Zu Beginn der Ehe sei er in  erwerbstätig gewesen und habe vollumfänglich für sich und seine Gattin aufkommen können. Der Arbeitgeber habe ihm dann gekündigt und er habe nicht so schnell wieder eine Arbeit gefunden. Die  habe zu ersten Schwierigkeiten in der Ehe geführt,  auch zu solchen finanzieller Natur. Nach vielen erfolglosen  habe er schliesslich eine Stelle als Koch in einem  Restaurant in Schaffhausen gefunden. Der lange Arbeitsweg habe dazu geführt, dass er täglich spät nach Hause gekommen sei, wodurch den Ehegatten nurmehr wenig Zeit füreinander geblieben sei. Die Streitigkeiten über Kleinigkeiten hätten sich dadurch gehäuft.  sei die Situation eskaliert und die Ehefrau vorübergehend aus der ehelichen Wohnung ausgezogen. Einige Zeit später habe der Beschwerdeführer die Stelle in Schaffhausen aufgegeben, um sich selbständig zu machen. Im November 2004 habe er in Winterthur ein eigenes Restaurant eröffnet. Der Aufbau dieses Geschäftsbetriebes habe ihm viel Engagement abverlangt und viel Arbeit mit sich . Er hätte sich gewünscht, dass seine Ehefrau ihn auf dem  beruflichen Weg unterstützen bzw. diese Zukunftspläne mit ihm teilen würde. Stattdessen habe sie sich über zu wenig  verbrachte Freizeit beklagt und sie hätten begonnen, sich nach
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Feierabend ständig zu streiten. Im Januar 2005 habe seine Gattin dann beim Bezirksgericht Zürich die Scheidung eingereicht.
F. Am 23. November 2006 gab das Bundesamt dem Beschwerdeführer Gelegenheit zu einer abschliessenden Stellungnahme. Unter Hinweis auf die Scheidungsakten, die Aussagen der Eheleute während der  im Einbürgerungsverfahren sowie die zeitliche Nähe  erleichterter Einbürgerung und definitivem Scheitern der Ehe erachtete es die Voraussetzungen für die Nichtigerklärung der  Einbürgerung hierbei als erfüllt.
G. Nach Einsichtnahme in die Verfahrensakten liess sich der inzwischen anwaltlich vertretene Beschwerdeführer mit Eingabe vom 19. Februar 2007 nochmals zur Sache vernehmen und bestritt die tatsächlichen Annahmen der Vorinstanz. In der Ehe seien erst nach dem Juli 2004 erhebliche Schwierigkeiten aufgetreten, sie hätten insbesondere im Zusammenhang mit dem Aufbau eines eigenen Geschäftsbetriebes gestanden. Zum Zeitpunkt der Erklärung betreffend ehelicher  am 16. Juli 2004 sei die Ehe aber noch nicht zerrüttet gewesen und er habe nichts verheimlicht oder falsche Angaben gemacht.
H. Auf Ersuchen der Vorinstanz erteilte das Amt für Bürgerrecht und  des Kantons St. Gallen am 5. März 2007 seine Zustimmung zur Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung.
I. Mit Verfügung vom 19. März 2007 erklärte das BFM die am 27. Juli 2004 erfolgte erleichterte Einbürgerung für nichtig. Zur Begründung wurde festgehalten, aus dem zeitlichen Ereignisablauf ergebe sich die tatsächliche Vermutung, dass der Beschwerdeführer mit der  Ehefrau zum Zeitpunkt der erleichterten Einbürgerung nicht mehr in einer stabilen ehelichen Gemeinschaft gelebt habe. Es sei ihm nicht gelungen, die gegen ihn sprechende Vermutung umzustossen. Der Beschwerdeführer habe sein Restaurant im November 2004 . Bereits am 3. Januar 2005 habe seine Gattin die eheliche  verlassen und zwei Wochen danach sei das gemeinsame  eingereicht worden. Wenn die Ehe tatsächlich einzig an der beruflichen Selbständigkeit des Beschwerdeführers bzw. an dem damit einhergehenden Rückgang gemeinsamer Freizeitaktivitäten
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gescheitert wäre, so hätte sich dieser Vorgang folglich innerhalb einer Zeitspanne von weniger als zwei Monaten verwirklichen müssen. Das Bundesamt erachte es als nicht glaubhaft, dass eine stabile und  eheliche Gemeinschaft innert so kurzer Zeit in die Brüche gehe, nur weil die Ehegatten aufgrund des beruflichen Engagements eines Partners weniger Zeit miteinander verbringen könnten. Die  Akten deuteten denn auf einen längeren Prozess des  hin, einen Prozess, der lange vor der erleichterten  des Beschwerdeführers eingesetzt und bis zur völligen  der Ehe geführt habe. Den Eheleuten sei dies bewusst gewesen. Weil der Beschwerdeführer die in seiner Ehe seit längerem , erheblichen Schwierigkeiten verschwiegen und mit der  Unterzeichnung der Erklärung betreffend ehelicher  einen falschen Anschein erweckt habe, seien die materiellen Voraussetzungen für die Nichtigerklärung der erleichterten  im Sinne von Art. 41 BüG erfüllt.
J. Mit Rechtsmitteleingabe vom 2. Mai 2007 ersucht der  beim Bundesverwaltungsgericht um Aufhebung der  Verfügung. Dazu lässt er vorbringen, das Bundesamt gehe von einem unrichtigen Sachverhalt aus. Aufgrund der Erhebungen der Stadtpolizei Zürich vom Dezember 2003 habe zum  mit Sicherheit eine stabile Ehe bestanden. Die gleiche  gewinne man aus den Befragungen der Eheleute vom 18.  2003. Auch anlässlich der Abgabe der gemeinsamen Erklärung und der erleichterten Einbürgerung hätten die Ehegatten noch in einer intakten Ehe gelebt. Tiefgreifende Schwierigkeiten seien erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2004 aufgetreten. Nachdem der  vom 1. Juli 2004 an als Koch in Schaffhausen gearbeitet habe und deswegen täglich spät nach Hause gekommen sei, habe sich die Gattin vernachlässigt gefühlt. Streitigkeiten um Kleinigkeiten hätten sich gehäuft. Noch gravierender sei die Situation geworden, als sich der Beschwerdeführer auf den 1. November 2004 hin in Winterthur selbständig gemacht habe. Stark mit dem Aufbau des eigenen  engagiert, hätte er sich gewünscht, die Ehefrau würde ihn auf  beruflichen Weg unterstützen. Es sei jedoch gerade das  der Fall gewesen, denn sie habe sich intensiv über zu wenig  private Zeit beklagt. Die eheliche Situation sei dann , so dass es anfangs Januar 2005 zur Trennung und am 16. Januar 2005 zum gemeinsamen Scheidungsbegehren gekommen sei. Die ge-
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schilderte Entwicklung stelle eine nachvollziehbare und glaubwürdige Erklärung für die Umstände dar, welche ab Juli 2004 zur Auflösung der Ehe geführt hätten. Es handle sich um eine normalpsychologische  der Betroffenen. Entgegen der Behauptung der Vorinstanz habe der Beschwerdeführer nicht geltend gemacht, dass die berufliche Selbständigkeit der einzige Grund für die Zerrüttung der Ehe gewesen sei. Vielmehr habe es bereits wegen der Anstellung als Koch  gegeben, die negative Entwicklung in der Ehe habe mithin rund ein halbes Jahr gedauert. Die früheren Schwierigkeiten, die  mit der Arbeitslosigkeit des Mannes zu tun gehabt hätten, seien derweil nicht von gravierender Bedeutung gewesen. Es dürfe somit nicht von einem längeren Prozess des Auseinanderlebens  werden. Der Beschwerdeführer habe die erleichterte  nicht erschlichen. Deren Nichtigerklärung erweise sich deshalb als unzulässig.
Der Rechtsmitteleingabe waren ein Exemplar des Arbeitsvertrages vom 25. Mai 2004 mit einem indischen Restaurant in Schaffhausen und des Lizenzvertrages vom 23. Oktober 2004 (mit ) beigelegt.
K. In ihrer Vernehmlassung vom 26. Juli 2007 hält die Vorinstanz an ihrer ablehnenden Verfügung fest. Ergänzend fügt sie an, gemäss dem  der Stadtpolizei Zürich vom 18. Dezember 2003 habe die Ehefrau (recte: der Beschwerdeführer) bereits in der Vergangenheit gegenüber Mitbewohnern Scheidungsabsichten geäussert. Die  geltend gemachten Gründe für die Auflösung der ehelichen  fänden zudem in den Scheidungsakten keine Erwähnung. Gegenüber dem Scheidungsgericht sei von häufigen Streitereien die Rede gewesen und vom Kinderwunsch des Beschwerdeführers, den die Ehefrau nicht mehr habe erfüllen können. Letztere habe überdies erklärt, wegen der Beziehung unter Depressionen gelitten und in ihrer Krise auch an Selbstmord gedacht zu haben. Das berufliche  des Beschwerdeführers mit der daraus resultierenden  der Partnerin möge wohl ein Element der aufgezeigten  dargestellt haben, das Bundesamt sei jedoch der festen Überzeugung, dass der Zerrüttungsprozess bereits deutlich vor der  Einbürgerung eingesetzt habe.
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L. Replikweise hält der Rechtsvertreter am 17. September 2007 an  Antrag fest. Aus dem Erhebungsbericht der Stadtpolizei Zürich vom 18. Dezember 2003 könne nicht auf eine Zerrüttung der Ehe  werden. Sein Mandant habe denn in der entsprechenden Befragung vom 18. Dezember 2003 bestritten, Scheidungsabsichten geäussert zu haben. Was die Gründe für den nicht mehr vorhandenen Ehewillen anbelange, so hätten die Parteien vor dem  übereinstimmend zu Protokoll gegeben, die dauernden  nicht mehr ausgehalten zu haben. Dies seien aber die  des erhöhten beruflichen Engagements des  gewesen. Daneben hätten die Eheleute noch die Kinderlosigkeit erwähnt. Besagter Umstand sei in der Ehe indessen von Anfang an ein Thema und für das Scheitern der ehelichen Gemeinschaft nach dem Juli 2004 deshalb nicht relevant gewesen.
M. Auf den weiteren Akteninhalt wird, soweit rechtserheblich, in den  eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden  Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche von einer der in Art. 33 VGG aufgeführten Behörden erlassen wurden.  fallen Verfügungen des BFM betreffend Nichtigerklärung der  Einbürgerung (Art. 41 Abs. 1 i.V.m. Art. 27 und Art. 51 Abs. 1 BüG).
1.2 Das Rechtsmittelverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem VwVG, soweit das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG, vgl. auch Art. 2 Abs. 4 VwVG).
1.3 Der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadressat zur Anfechtung legitimiert. Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist deshalb einzutreten (Art. 48 ff. VwVG).
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2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhaltes und – soweit nicht eine kantonale Behörde als Rechtsmittelinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im  das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist  Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht  und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt seines  (vgl. E. 1.2 des in BGE 129 II 215 teilweise publizierten  2A.451/2002 vom 28. März 2003).
3. 3.1 Nach Art. 27 Abs. 1 BüG kann eine ausländische Person nach der Eheschliessung mit einem Schweizer Bürger ein Gesuch um  Einbürgerung stellen, wenn sie insgesamt fünf Jahre in der Schweiz gewohnt hat, seit einem Jahr hier wohnt und seit drei Jahren in ehelicher Gemeinschaft mit dem Schweizer Bürger lebt. Die  setzt gemäss Art. 26 Abs. 1 BüG zudem voraus, dass die  Person in die schweizerischen Verhältnisse eingegliedert ist (Bst. a), die schweizerische Rechtsordnung beachtet (Bst. b) und die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz nicht gefährdet (Bst. c). Sämtliche Einbürgerungsvoraussetzungen müssen sowohl im  der Gesuchseinreichung als auch anlässlich der  erfüllt sein. Fehlt es im Zeitpunkt des  an der ehelichen Gemeinschaft, darf die erleichterte  nicht ausgesprochen werden (BGE 130 II 482 E. 2 S. 483 f., BGE 129 II 401 E. 2.2 S. 403, BGE 128 II 97 E. 3a S. 98 f.).
3.2 Der Begriff der 'ehelichen Gemeinschaft' bedeutet nach der  Rechtsprechung mehr als nur das formelle Bestehen einer Ehe. Verlangt wird vielmehr eine tatsächliche , getragen vom Willen, die Ehe auch künftig aufrecht zu erhalten (BGE 130 ll 482 E. 2 S. 483 f., BGE 130 ll 169 E. 2.3.1 S. 171 f., BGE 128 ll 97 E. 3a S. 98 f., BGE 121 ll 49 E. 2b S. 51 f.). Mit Art. 27 BüG wollte der Gesetzgeber ausländischen Ehepartnern von Schweizer Bürgern die erleichterte Einbürgerung ermöglichen, um die Einheit des Bürgerrechts der Ehegatten im Hinblick auf eine gemeinsame Zukunft
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zu fördern (vgl. Botschaft des Bundesrats zur Änderung des  vom 26. August 1987, BBl 1987 III 310). Zweifel am Willen der Ehegatten, die eheliche Gemeinschaft aufrecht zu erhalten, sind beispielsweise angebracht, wenn kurze Zeit nach der  Einbürgerung die Trennung erfolgt oder die Scheidung eingeleitet wird (BGE 130 II 482 E. 2 S. 483 f.).
3.3 Gemäss Art. 41 Abs. 1 BüG kann die Einbürgerung vom  mit Zustimmung der Behörde des Heimatkantons innert fünf  nichtig erklärt werden, wenn sie durch falsche Angaben oder  erheblicher Tatsachen erschlichen, d.h. mit einem  oder täuschenden Verhalten erwirkt worden ist. Arglist im Sinne des strafrechtlichen Betrugstatbestandes wird nicht verlangt. Es , wenn der Betroffene bewusst falsche Angaben macht bzw. die Behörde bewusst in einem falschen Glauben lässt und so den Vorwurf auf sich zieht, es unterlassen zu haben, die Behörde über eine  Tatsache zu informieren (vgl. BGE 132 II 113 E. 3.1 S. 114 f. und BGE 130 II 482 E. 2 S. 483 f., je mit Hinweisen). Weiss der Betroffene, dass die Voraussetzungen für die erleichterte Einbürgerung auch im Zeitpunkt der Verfügung vorliegen müssen, so muss er die Behörden unaufgefordert über eine nachträgliche Änderung der Verhältnisse , von der er weiss oder wissen muss, dass sie einer  entgegegensteht. Die Pflicht dazu ergibt sich aus dem Grundsatz von Treu und Glauben und aus der verfahrensrechtlichen  gemäss Art. 13 Abs. 1 Bst. a VwVG. Die Behörde darf sich  darauf verlassen, dass die vormals erteilten Auskünfte bei  Verhalten des Gesuchstellers nach wie vor der Wirklichkeit  (vgl. BGE 132 II 113 E. 3.2 S. 115 f.).
4. 4.1 In der Bundesverwaltungsrechtspflege gilt der Grundsatz der  Beweiswürdigung (Art. 19 VwVG i.V.m. Art. 40 des Bundesgesetzes vom 4. Dezember 1947 über den Bundeszivilprozess [BZP, SR 273]). Frei ist die Beweiswürdigung darin, dass sie nicht an bestimmte starre Beweisregeln gebunden ist, welche der Behörde genau vorschreiben, wie ein gültiger Beweis zu Stande kommt und welchen Beweiswert die einzelnen Beweismittel im Verhältnis zueinander haben. Freie  ist aber nicht mit freiem Ermessen zu verwechseln (FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl. Bern 1983, S. 278/279; zu den Beweismitteln: BGE 130 ll 169 E. 2.3.2 ff.). Wenn ein Entscheid
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– wie im vorliegenden Fall – zum Nachteil des Betroffenen in seine Rechte eingreift, liegt die Beweislast bei der Behörde.
4.2 Im Zusammenhang mit der Nichtigerklärung einer erleichterten Einbürgerung ist von der Verwaltung zu untersuchen, ob die Ehe im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung und der Einbürgerung tatsächlich gelebt wurde (BGE 130 ll 169 E. 2.3.1 S. 172). Hierbei geht es im  um innere Vorgänge, die der Behörde oft nicht bekannt und schwierig zu beweisen sind. In derartigen Situationen ist es zulässig, von bekannten Tatsachen (Vermutungsbasis) auf unbekannte () zu schliessen. Solche tatsächlichen Vermutungen können sich in allen Bereichen der Rechtsanwendung ergeben, namentlich auch im öffentlichen Recht. Es handelt sich um , die auf Grund der Lebenserfahrung gezogen werden (ULRICH HÄFELIN, Vermutungen im öffentlichen Recht, in: Festschrift für Kurt , Basel 1982, S. 625 ff., S. 626; vgl. auch PETER SUTTER, Die Beweislastregeln unter besonderer Berücksichtigung des  Streitverfahrens, Diss. Zürich 1988, S. 56 ff. und 178 ff., und GYGI, a.a.O., S. 282 ff; zu Art. 8 ZGB vgl. MAX KUMMER, Berner , N. 362 f.).
4.3 Als Problem der Beweiswürdigung berührt die tatsächliche  weder die Beweislast noch die das Verwaltungsverfahren  Untersuchungsmaxime. Letztere gebietet zwar, dass die  auch nach entlastenden, das heisst die Vermutung  Elementen sucht. Bei Konstellationen im Zusammenhang mit der erleichterten Einbürgerung liegt es aber in der Natur der Sache, dass solche entlastenden Elemente der Verwaltung oft nicht bekannt sein dürften und nur die Betroffenen darüber Bescheid wissen können. Es obliegt daher dem erleichtert Eingebürgerten, der dazu nicht nur aufgrund seiner Mitwirkungspflicht (Art. 13 VwVG) verpflichtet ist,  daran auch ein Eigeninteresse haben muss, die Vermutung durch den Gegenbeweis bzw. erhebliche Zweifel umzustürzen, indem er Gründe oder Sachumstände aufzeigt, die es als überzeugend () erscheinen lassen, dass eine angeblich noch wenige  zuvor bestehende, ungetrennte eheliche Gemeinschaft in der Zwischenzeit dergestalt in die Brüche gegangen ist, dass es zur Scheidung kam (BGE 130 II 482 E. 3.2 S. 485 f.).
5. Die erleichterte Einbürgerung des Beschwerdeführers wurde innert
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der gesetzlichen Frist von fünf Jahren mit Zustimmung des  St. Gallen für nichtig erklärt. Die formellen Voraussetzungen des Art. 41 Abs. 1 BüG für eine Nichtigerklärung sind somit erfüllt (vgl.  des Bundesgerichts 1C_325/2008 vom 30. September 2008 E. 3).
6. Die Vorinstanz geht davon aus, dass die eheliche Gemeinschaft  während des Einbürgerungsverfahrens erheblich destabilisiert  ist. Die kurze Zeitspanne zwischen erleichterter Einbürgerung und Einreichung des gemeinsamen Scheidungsbegehrens, die  Scheidungsakten und die im Beschwerdeverfahren  Gründe für die Auflösung der ehelichen Beziehung deuteten darauf hin, dass im Zeitpunkt der erleichterten Einbürgerung kein , auf die Zukunft gerichteter Ehewille mehr vorhanden gewesen sei.
6.1 Aus den Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer im Oktober 1997 in die Schweiz eingereist war und hier ein Asylgesuch gestellt hatte. Nach dem erstinstanzlichen Nichteintretensentscheid vom 7.  2000 hätte er das Land sofort verlassen müssen, mangels  Reisepapiere konnte die Wegweisung jedoch nicht vollzogen . Zu dieser Zeit (Ende 1999) lernte der Beschwerdeführer in einer Zürcher Diskothek seine rund 14 Jahre ältere zukünftige Ehefrau . Sie war damals zum zweiten Mal verheiratet, lebte aber in . Die Scheidung von ihrem damaligen Ehemann erfolgte am 8.  2000. Am 16. Juni 2000 heiratete der Beschwerdeführer in  seine Schweizer Freundin, wodurch er in den Genuss eines  in der Schweiz gelangte. Nach Darstellung der Ehefrau ist es so rasch zur Heirat gekommen, weil sie in die nunmehrigen  verliebt gewesen sei. Das Aufenthaltsrecht habe  natürlich eine Rolle gespielt, weil sie diesen Mann nicht habe  wollen. Geheiratet hätte sie ihn jedoch so oder so. Jener  räumte ein, ohne negativen Asylentscheid hätten sie nicht so schnell geheiratet.
Am 25. Juni 2003 und damit wenige Tage nach Erfüllung der zeitlichen Voraussetzung gemäss Art. 27 Abs. 1 Bst. c BüG (dreijährige eheliche Gemeinschaft) stellte der Beschwerdeführer Antrag auf erleichterte Einbürgerung. Wegen des Altersunterschiedes ersuchte die Vorinstanz das Gemeindeamt des Kantons Zürich, dem Erfordernis der  ehelichen Gemeinschaft bei den vorzunehmenden Abklärungen
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besondere Aufmerksamkeit zu schenken. In diesem Rahmen wurden die Eheleute am 18. Dezember 2003 von der Stadtpolizei Zürich . Hierbei sagte der Beschwerdeführer unter anderem aus, sie  aus Liebe geheiratet. Die Ehe funktioniere im Grossen und Ganzen gut, auch wenn sie sich – wie jedes Ehepaar – manchmal stritten. Die Familie der Ehegattin kenne er, Letztere habe mit seiner indischen  hingegen nie Bekanntschaft gemacht, da sie unter Flugangst  und deshalb nie mit ihm zusammen nach Indien gereist sei. Früher seien die Eheleute oft gemeinsam ausgegangen, heute nurmehr . Sie weilten viel zu Hause und diskutierten. In die Ferien gingen sie nicht, weil er Probleme habe, ein Visum zu bekommen. Angeblich  einem Nachbarn geäusserte Scheidungsabsichten bestritt der Beschwerdeführer vehement. Die schweizerische Ehefrau ihrerseits erklärte in Ergänzung zu diesen Vorbringen, ihr Mann sei wirklich sehr lieb und sie kämen gut miteinander aus. Der Altersunterschied spiele überhaupt keine Rolle. Sie hege auch keine Bedenken, dass der  sie nach Erhalt des Bürgerrechts verlassen könnte. Dem gleichentags erstellten Polizeirapport zufolge zeigten sich die Eheleute damals sehr verliebt und freundlich zueinander.
Aktenmässig erstellt ist des Weiteren, dass die Ehegatten am 16. Juli 2004 die gemeinsame Erklärung über den Zustand ihrer Ehe  und der Beschwerdeführer am 27. Juli 2004 erleichtert  wurde. Bereits am 3. Januar 2005 verliess die Ehefrau das eheliche Domizil. Am 16. Januar 2005 wurde von den Parteien ein  Scheidungsbegehren unterzeichnet. Gemäss einem  Vermerk überbrachte die Gattin besagten  am 18. Januar 2005 dem Bezirksgericht Zürich. Sie sei mit den Nerven am Ende und möchte, dass die Scheidung so schnell wie  ausgesprochen werde. Anlässlich der Anhörung vor der  vom 3. Februar 2005 bekräftigte die schweizerische Ehefrau, dass sie diese Scheidung wolle. Die Ehegatten hätten viel . Jetzt gehe es nicht mehr, sie leide unter Depressionen, habe viel geweint und sei sehr traurig. Der Beschwerdeführer habe ein Baby von ihr gewollt, sie könne jedoch keine Kinder mehr bekommen. Einst sei sie aber verliebt und die Beziehung während einer gewissen Zeit gut gewesen. Nun sei ihr Leben schlimm. Sie habe auch schon an Selbstmord gedacht und sei ein anderer Mensch geworden. Sie wolle diesen Mann nicht mehr sehen. Auch der Beschwerdeführer gab zu Protokoll, er wolle die Scheidung unbedingt. Er möchte in Ruhe leben und nicht im Streit. Seine Gattin mache zu Hause nichts und liege nur
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herum. Er hätte gerne Kinder, um nicht alleine leben zu müssen. Die Ehe wurde daraufhin mit Urteil vom 6. April 2005 geschieden (das  erwuchs am 27. April 2005 in Rechtskraft).
6.2 Die dargelegten Eckdaten, namentlich die Korrelation zwischen dem Asylverfahren und der Aufnahme einer Beziehung zu einer um  älteren Schweizerbürgerin mit nachfolgender Heirat nach kurzer Bekanntschaft, die Einreichung eines gemeinsamen  gerade mal fünf Monate nach Erhalt des Bürgerrechts und das Ausmass der ehelichen Zerrüttung zu Beginn des  begründen eine tatsächliche Vermutung dafür, dass im  der gemeinsamen Erklärung des Ehepaars bzw. der  Einbürgerung keine stabile, auf die Zukunft gerichtete eheliche  mehr bestanden haben kann (zur Bedeutung und Tragweite der erleichterten Einbürgerung vgl. grundlegend BGE 130 II 482 E. 3.2 S. 485 f.).
7. Nachfolgend ist zu prüfen, ob der Beschwerdeführer in der Lage ist, die eben beschriebene tatsächliche Vermutung zu widerlegen. Dazu braucht er zwar nicht den Nachweis zu erbringen, dass die Ehe zum massgeblichen Zeitpunkt intakt war, denn eine tatsächliche Vermutung führt nicht zur Umkehr der Beweislast. Es genügt, wenn der  eine plausible Alternative zur dargestellten Vermutungsfolge präsentieren kann. Er kann den Gegenbeweis erbringen, sei es indem er glaubhaft den Eintritt eines ausserordentlichen Ereignisses dartut, das geeignet ist, den raschen Verfall der ehelichen Bande zu erklären, sei es indem er in nachvollziehbarer Weise darlegt, dass er sich der ehelichen Probleme nicht bewusst gewesen sei und dass er  zum Zeitpunkt, als er die Erklärung unterzeichnete, den wirklichen Willen hatte, weiterhin eine stabile eheliche Beziehung aufrecht zu  (vgl. BGE 130 II 482 E. 3.2 S. 485 f.; ferner Urteile des  1C_504/2008 vom 5. März 2009 E. 2.1 und 1C_190/2008 vom 29. Januar 2009 E. 3 [letzteres zur Publikation bestimmt]). Angesichts der Indizien, auf die sich die tatsächliche Vermutung vorliegend stützt, sind indessen keine geringen Anforderungen zu stellen, wenn es  geht, glaubhaft zu machen, dass die Ehe erst nach der  Einbürgerung in die Krise kam und scheiterte.
7.1 Der Rechtsvertreter wendet in erster Linie ein, das eheliche  habe sich erst nach dem Stellenantritt seines Mandanten als
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Koch in Schaffhausen angebahnt und mit dem späteren Übertritt in die Selbständigkeit verstärkt. Es handle sich mithin um nach der  Einbürgerung eingetretene unvorhersehbare Ereignisse, welche geeignet seien, eine eheliche Beziehung zu zerrütten. Diese  überzeugt nicht. Zwar soll nicht in Abrede gestellt werden, dass berufliche Veränderungen innerhalb einer Ehe zu Konflikten führen können. Der Vorinstanz ist jedoch zuzustimmen, wenn sie den  Ablauf der Ereignisse als nicht glaubwürdig bewertet. In  des Umstandes, dass das Erkennen des Scheiterns der Ehe, der Trennungsentschluss und dessen Umsetzung erfahrungsgemäss einige Zeit brauchen, kann nicht angenommen werden, die Ehe sei aus der Sicht der Beteiligen zum Zeitpunkt der Unterzeichnung der  vom 16. Juli 2004 bzw. der erleichterten Einbürgerung am 27. Juli 2004 intakt gewesen. Hält man sich vor Augen, dass die Ehe mit der Schweizer Bürgerin bis dahin immerhin vier Jahre gedauert hat und nach Darstellung der Eheleute im Wesentlichen gut verlief, ist schlicht nicht vorstellbar, dass die Ehe danach einzig wegen des  Engagements des Beschwerdeführers innerhalb von fünf  – allen Anschein nach ohne jede ernsthafte Suche nach  oder Rettungsversuchen – in die Brüche ging. Der  wird noch weniger nachvollziehbar, wenn das Ausmass der  bei Einleitung des Scheidungsverfahrens bedacht wird. Die  der Eheleute vor dem zuständigen Zivilgericht und die damalige psychische Verfassung der ehemaligen Ehefrau sprechen für sich. In den beruflichen Veränderungen auf Seiten des Beschwerdeführers kann somit kein ausserordentliches Ereignis gesehen werden, das den raschen Verfall der ehelichen Bande zu erklären vermag.
7.2 Die auf Beschwerdeebene vorgetragenen Gründe für die  der ehelichen Gemeinschaft stimmen des Weiteren nicht mit den Äusserungen der Beteiligten im Scheidungsverfahren überein. Wohl gaben die Ehepartner dort zu Protokoll, der ständigen Streitereien überdrüssig zu sein, die veränderte berufliche Situation des  als mögliche Ursache hierfür erwähnten jedoch beide mit keinem Wort. Die Interpretation des Parteivertreters in der Replik, die dauernden Auseinandersetzungen seien Folge der neuen beruflichen Situation seines Mandanten gewesen, entbehrt aufgrund der  Scheidungsakten jeglicher Grundlage. Dies gilt umso mehr, als die Parteien vor der Scheidungsrichterin, nebst dem allgemeinen Hinweis auf die Streitereien, mit dem Kinderwunsch des  und der behaupteten Lethargie der schweizerischen Ehefrau
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durchaus konkrete Gründe für das Scheitern der Ehe nannten. Hätten die berufsbedingten Abwesenheiten des Beschwerdeführers und die damit verbundene Vernachlässigung seiner Gattin tatsächlich eine  zentrale Rolle gespielt, so wären diese Geschehnisse von den Eheleuten mit Sicherheit im Scheidungsverfahren in irgendeiner Weise zur Sprache gebracht worden. Im Übrigen hat sich die Partei frühere Ausführungen in einem Scheidungsverfahren auch in einem  anderen Verfahren anrechnen zu lassen. Sie hat – so das  – „keinen Anspruch darauf, je nach dem Zweck des  im Hinblick auf dessen gewünschtes Ergebnis unterschiedliche Aussagen zu machen“ (vgl. BGE 128 II 97 ff., dort unveröffentlichte E. 2b/dd). Es ist somit davon auszugehen, dass der Zerrüttungsprozess schon vor der erleichterten Einbürgerung eingesetzt hat.
7.3 Bestätigt wird dieses Bild durch die erste Stellungnahme des  im Nichtigkeitsverfahren. In der entsprechenden  vom 20. Oktober 2006 stellte jener den Beginn der ehelichen Schwierigkeiten nämlich in Zusammenhang mit seiner Arbeitslosigkeit. Gemäss den Einbürgerungsakten war der Beschwerdeführer ab dem 15. August 2003 bis Ende Juni 2004 arbeitslos, unterbrochen von  Kurzeinsatz am Flughafen Zürich in der Zeit vom 5. bis 30.  2003. Demzufolge müssen offenkundig bereits vor der  Einbürgerung derartige Probleme bestanden haben. Der  des Parteivertreters, diese in der Rechtsmitteleingabe vom 2. Mai 2007 im Nachhinein herunterzuspielen, erweist sich im dargelegten Kontext als unbehelflich. Kommt hinzu, dass sein Mandant in der  Stellungnahme zusätzlich ausführte, nach dem  als Koch in Schaffhausen sei die Situation erstmals eskaliert und seine damalige Gattin habe die eheliche Wohnung vorübergehend . Gemäss den Beilagen zur Beschwerdeschrift hatte der  diese Stelle vom 1. Juli 2004 bis 1. November 2004 inne, die Zuspitzung der Situation muss sich also in jener Zeitspanne zugetragen und mit der Endphase des Einbürgerungsverfahrens  haben. Obwohl vom BFM am 23. November 2006 ausdrücklich dazu aufgefordert, unterliess es der Betroffene, sich zum genauen Zeitpunkt der ersten Trennung näher zu äussern (zur  siehe E. 3.3 und 4.3 hiervor). So oder so stellt dieses  ein weiteres gewichtiges Indiz für die vorinstanzliche  dar.
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7.4 Was den im Scheidungsverfahren als einen der Hauptgründe für die Scheidung bezeichneten Kinderwunsch des Beschwerdeführers anbelangt, so gilt es schliesslich festzuhalten, dass damit ein  angegeben wird, welcher typischerweise den Endpunkt  längeren Entwicklung bedeutet. In der Replik wird denn , die Kinderlosigkeit des Ehepaars sei von Anfang an ein Thema gewesen. Herrschte bereits früher Uneinigkeit über dieses für die  der Ehe relevante Thema, so muss erst recht davon  werden, dass im Zeitpunkt der erleichterten Einbürgerung kein gemeinsamer zukunftsgerichteter Ehewille mehr vorhanden war (vgl. beispielsweise Urteile des Bundesverwaltungsgerichts C-1191/2006 vom 31. Oktober 2008 E. 6.4 oder C-1203/2006 vom 25. April 2008 E. 7.1). Anhaltspunkte für einen sich im Gange befindlichen Prozess des Auseinanderlebens finden sich ebenfalls in den vom Beschwerdeführer am 18. Dezember 2003 gegenüber der Stadtpolizei Zürich gemachten Aussagen und im Polizeirapport gleichen Datums. Zwar reichten die diesbezüglichen Bedenken damals noch nicht aus, um der  Person die erleichterte Einbürgerung zu verweigern, ex post betrachtet bestärken sie jedoch zweifelsohne die Vermutung, dass die Auflösungserscheinungen in der Ehe schon über einen  Zeitabschnitt ihren Lauf genommen haben.
7.5 Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer mit seinen Vorbringen die Vermutung, dass während des  keine stabile eheliche Lebensgemeinschaft bestand, nicht zu entkräften vermochte. Ebenso wenig kann er objektiv  Gründe dafür nennen, warum seine Ehe, die zum  der erleichterten Einbürgerung angeblich noch intakt war, fünf Monate später, beim Auszug der Ehefrau bzw. der Einreichung des  Scheidungsbegehrens, dermassen zerrüttet war. Es ist  davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer die erleichterte Einbürgerung im Sinne von Art. 41 BüG durch falsche Angaben bzw. das Verheimlichen erheblicher Tatsachen erschlichen hat.
8. Aus den vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung rechtmässig ist (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist daher abzuweisen.
9. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind dem Beschwerdeführer die
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Kosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).