Decision ID: 3dd62f48-eeee-5733-95bd-fb915c8e3df0
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. A.a Die Beschwerdeführerin suchte am 18. November 2004 in der Schweiz um Asyl nach. Am 22. November 2004 wurde sie in der Empfangsstelle (heute: Empfangs- und Verfahrenszentrum) D._ summarisch befragt. Für den Aufenthalt während der Dauer des  wurde sie dem Kanton E._ zugewiesen. Die  kantonale Behörde hörte sie am 17. Januar 2005 zu ihren Asylgründen an. Das Bundesamt verzichtete auf eine zusätzliche  der Beschwerdeführerin.
A.b Anlässlich der Befragungen machte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, sie sei in F._ geboren und dort - da ihre alleinstehende Mutter nicht über die nötigen Mittel verfügt habe, sich um sie zu kümmern - bei einem Onkel mütterlicherseits aufgewachsen. Während sechs Jahren habe sie die Schule besucht und  im Haus ihres Onkels Schneiderarbeiten ausgeführt. Seit ihrem zehnten Lebensjahr sei sie von ihrem Onkel sexuell belästigt worden und im Alter von fünfzehn Jahren sei sie von ihm schwanger . Ihre Tochter G._ sei am (...) zur Welt gekommen; sie lebe bei einer Grosstante in F._. Ihr Onkel habe jedoch tatsachenwidrig behauptet, der Vater des Kindes sei ihr gleichaltriger Freund, und dabei nicht nur sie, sondern auch ihren Freund wiederholt bedroht; schliesslich sei ihr Freund unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen.
Im Jahre 1997 habe sie einen neuen Freund namens J.O.  und sei diesem nach H._ gefolgt. Dieser Freund sei oft - angeblich um Geschäfte zu tätigen - für längere Zeit weg gewesen, und habe sie während dieser Zeit im Haus eingeschlossen. Im Jahre 2000, während einer der Abwesenheiten ihres Freundes, sei sie von einem Bekannten desselben informiert worden, dass sie im Zusammenhang mit den Aktivitäten von J.O. von den Behörden gesucht werde. Sie habe in der Folge umgehend das Haus verlassen, sei aber in der Nachbarschaft geblieben. Nach rund einer Stunde seien Polizisten gekommen, seien in ihr Haus eingedrungen und hätten dieses durchsucht. Sie sei dann wieder in das Haus zurückgekehrt. Im Oktober 2001 habe sie bei den Sachen ihres Freundes eine an sie gerichtete Vorladung gefunden; danach hätten sie und ihr Freund sich anfangs Dezember 2001 bei der Polizei melden
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müssen. Der Bekannte ihres Freundes habe sie dann später darüber informiert, dass ihr Freund sich auch an Geschäften der Mafia beteiligt habe, und ihr geraten, H._ sofort zu verlassen. Der Bekannte habe sie dann - wohl im Auftrag ihres Freundes - Ende Oktober 2001 oder anfangs November 2001 zunächst nach I._, eine kleine Ortschaft nahe der Grenze zu Gabun, und Ende Dezember 2001 dann nach J._ (Gabun) gebracht. Von dort aus seien sie auf dem Luftweg nach Frankreich und schliesslich im Januar 2002 in einem Personenwagen unter Umgehung der Grenzkontrollen in die Schweiz gereist. In K._ habe ihr der Bekannte gesagt, sie müsse sich von nun an alleine zurecht finden, und sei dann verschwunden.
Sie habe dann bald ihren jetzigen, ebenfalls aus Kamerun  Ehemann (L._, geboren (...), Kamerun) kennengelernt. Dieser habe sie zu sich nach D._ mitgenommen. Am (...) sei in D._ die gemeinsame Tochter B._ zur Welt gekommen und am 30. Oktober 2003 habe sich die Beschwerdeführerin mit L._ verheiratet.
Nachdem die zuständigen Behörden des Kantons E._ am 10. August 2004 das Gesuch um Familiennachzug abgewiesen hatten, reichte die Beschwerdeführerin durch ihren damaligen Vertreter (M._) für sich und ihre Tochter B._ am 18. November 2004 ein Asylgesuch ein. In der Folge wurde sie für den weiteren Verlauf des Asylverfahrens dem Aufenthaltskanton ihres Ehemannes, E._, zugewiesen.
A.c Die Beschwerdeführerin gab im Verlaufe des vorinstanzlichen  nebst einem schweizerischen Familienbüchlein und einem die Tochter B._ betreffenden Geburtsschein einen am 21. Februar 2003 ausgestellten kamerunischen Reisepass zu den Akten.
A.d Am 23. März 2005 brachte die Beschwerdeführerin in D._ ihre zweite Tochter, C._, zur Welt.
B. Mit Verfügung vom 5. Dezember 2005 lehnte das BFM das Asylgesuch mit der Begründung ab, die Vorbringen der Beschwerdeführerin hielten weder den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit noch denjenigen an die Flüchtlingseigenschaft stand. Gleichzeitig stellte es (fälschlicher-
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weise) fest, der Ehemann der Beschwerdeführerin verfüge über eine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz, weshalb sie selber einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung habe. Die  des geltend gemachten Anspruchs und damit auch der Entscheid über die Wegweisung falle somit in die Zuständigkeit der  Behörden.
C. Die Beschwerdeführerin beantragte durch ihren am 19. Dezember 2005 neu bevollmächtigten Vertreter bei der damals zuständigen Schweizerischen Asylrekurskommission (ARK) mit Eingabe vom 5.  2006 die Zuerkennung des "Flüchtlingsstatus". Eventuell sei ihr und ihren Kindern "die vorläufige Aufnahme bis zum Entscheid des Kantons E._ i.S. Familienzusammenführung zu gewähren". Auf jeden Fall sei die "Wegweisung auszusetzen". Auf die Begründung  Anträge wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den  Erwägungen eingegangen.
D. Mit Zwischenverfügung vom 16. Januar 2006 teilte die ARK dem  der Beschwerdeführerin mit, seine Mandantin und deren Kinder könnten den Entscheid in der Schweiz abwarten. Des Weiteren wurde die Beschwerdeführerin - unter Androhung des Nichteintretens im  - aufgefordert, zur Deckung der mutmasslichen  bis zum 31. Januar 2006 einen Kostenvorschuss im Betrag von Fr. 600.-- einzuzahlen oder einzahlen zu lassen.
Der Kostenvorschuss wurde in der Folge fristgemäss bezahlt.
E. Das BFM beantragte mit Vernehmlassung vom 13. Februar 2006 die Abweisung der Beschwerde, da diese keine neuen erheblichen  oder Beweismittel enthalte, welche eine Änderung seines  rechtfertigen könnten. Die Vernehmlassung wurde der  beziehungsweise deren Vertreter seitens der ARK am 20. Februar 2006 zur Kenntnisnahme zugestellt.
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F. Auf entsprechendes Ersuchen der Vorinstanz hin überwies die ARK sowohl die erstinstanzlichen als auch die Beschwerdeakten am 22. September 2006 an das BFM.
Die Dossiers wurden jedoch in der Folge nicht an die ARK retourniert, sondern am 25. September 2005 an eine andere BFM-Abteilung . Seither sind sämtliche Akten unauffindbar.
In der Folge eröffnete das für das Abhandenkommen der Dossiers  BFM für die Vorakten Ende Mai 2007 ein Ersatzdossier und der Vertreter der Beschwerdeführerin stellte dem nunmehr  Bundesverwaltungsgericht die sich bei ihm befindlichen  in Kopie zu.
G. Da sich bei den Akten keine Kopie der Vernehmlassung des BFM vom 13. Februar 2006 befand, wurde das BFM am 24. August 2007 vom Bundesverwaltungsgericht nochmals zur Einreichung einer  aufgefordert.
Mit Vernehmlassung vom 13. September 2007 beantragte die Vorinstanz erneut die Abweisung der Beschwerde. Am 14. September 2007 wurde die Vernehmlassung dem Vertreter der Beschwerdeführerin zur Kenntnisnahme überwiesen.
Der Vertreter der Beschwerdeführerin gab dem  am 3. Oktober 2007 die Kopie eines am 17. August 2006 , an das Sicherheitsdepartement E._ gerichteten  (in welchem - als Reaktion auf den Umstand, dass die besagte kantonale Behörde am 17. Juli 2006 auf das erneute Gesuch um  nicht eingetreten war - unter anderem darauf hingewiesen wurde, die Aufforderung zur Einreichung eines solchen Gesuches sei vom BFM ergangen) zu den Akten und machte im Weiteren geltend, die finanzielle und die berufliche Situation der Beschwerdeführerin und ihrer Familie habe sich entscheidend verändert, insbesondere verfügten sie nun über ein geregeltes Einkommen, welches ihnen erlaube, ihren Verpflichtungen nachzukommen
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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat am 1. Januar 2007 die  der bei der ARK hängigen Rechtsmittel übernommen. Das neue Verfahrensrecht ist anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Die  sind durch die angefochtene Verfügung berührt und haben ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung. Sie sind daher zur Einreichung der  legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
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3.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 AsylG).
3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
4. 4.1 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung vorab darauf hin, die Beschwerdeführerin habe in wesentlichen Punkten der  Erfahrung und der Logik des Handelns widersprechende  gemacht. In der Tat erscheint es nicht nachvollziehbar, dass sich die kamerunischen Behörden - hätten sie die Beschwerdeführerin wirklich im Zusammenhang mit den Aktivitäten ihres Freundes gesucht - damit begnügt hätten, ihre Wohnung ein einziges Mal in ihrer  zu durchsuchen, und ihr dann erst eineinhalb Jahre nach der Hausdurchsuchung eine polizeiliche Vorladung zukommen lassen und für die Präsentation auf dem Polizeiposten eine Frist von mehr als  Monat anzusetzen (vgl. Protokoll direkte Bundesanhörung, S. 13 f.).
Sodann erscheint es auch seltsam, dass auf der erwähnten Vorladung nur gerade der Vorname der Beschwerdeführerin aufgeführt gewesen sein soll (vgl. Protokoll direkte Bundesanhörung, S. 13) und dass die Beschwerdeführerin im Jahre 2003 offenbar ohne jegliche Schwierig-
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keiten auf entsprechendes Gesuch hin einen neuen kamerunischen Reisepass ausgestellt erhalten hat.
4.2 Die Zweifel an der geltend gemachten Verfolgungssituation  dadurch erhärtet, dass die Beschwerdeführerin - wie in der  Verfügung zutreffend bemerkt wurde - zu zentralen Punkten in ihren Asylvorbringen nur sehr dürftige und unsubstanziierte  machen konnte. So war die Beschwerdeführerin etwa nicht in der Lage, das genaue Datum der Hausdurchsuchung zu nennen; vielmehr beschränkte sie sich auf die Aussage, sie glaube, es sei am Anfang des Jahres 2000 gewesen (vgl. Protokoll direkte Bundesanhörung, S. 12). Des Weiteren vermochte sie auch nicht den genaueren Inhalt der rund eineinhalb Jahre später gefundenen polizeilichen Vorladung  (vgl. Protokoll direkte Bundesanhörung, S. 13).
4.3 Schliesslich wies das BFM zutreffend darauf hin, der Begriff der Flüchtlingseigenschaft setze einen in zeitlicher und sachlicher Hinsicht genügend engen Kausalzusammenhang zwischen Verfolgung und Flucht voraus und schloss daraus zu Recht, die geltend gemachten sexuellen Übergriffe durch einen Onkel und die damit verbundenen  - welche gemäss Angaben der Beschwerdeführerin spätestens mit ihrem Wegzug nach H._ im Jahre 1997 aufgehört hätten - könnten nicht mehr als Grund für die Ende des Jahres 2001 erfolgte Ausreise betrachtet werden.
4.4 Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorbringen der  weder den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit noch  an die Flüchtlingseigenschaft standhalten. Es kann darauf  werden, auf die übrigen Erwägungen der Vorinstanz (etwa auf die Feststellung, es sei nicht einsehbar, wieso die Beschwerdeführerin nach der Durchsuchung ihres Hauses weiterhin dort gewohnt habe) und auf die äusserst knappen Darlegungen in der Rechtsmitteleingabe (lediglich die Behauptung, das BFM habe die Tatsache übersehen, dass "die Gefährdung an Leib und Leben, die Gefahr einer erneuten Verfolgung und Gefangennahme geradezu ein klassischer " darstelle) näher einzugehen. Das Asylgesuch wurde vom  zu Recht abgelehnt.
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5. Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und  den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
5.1 Die Vorinstanz stellte in ihrer angefochtenen Verfügung fest, die Beschwerdeführerin habe sich am 30. Oktober 2003 mit einem  verheiratet, welcher in der Schweiz über eine  verfüge. Die Beschwerdeführerin habe daher gestützt auf Art. 17 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG, BS 1 121) einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Gemäss der in  und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2001 Nr. 21 E. 8d publizierten Praxis der ARK falle die  dieses Anspruchs und damit auch der Entscheid über die  in die Zuständigkeit der fremdenpolizeilichen Behörden.
5.2 Entgegen der erwähnten Feststellung des BFM verfügt der  der Beschwerdeführerin jedoch nicht über eine  in der Schweiz. Dem zu jenem Zeitpunkt noch  L._ wurde am 9. Dezember 1997 zum Zweck des Aufenthalts bei seiner Mutter eine Aufenthaltsbewilligung ausgestellt, welche jährlich - letztmals am 12. Januar 2008 und vorerst bis zum 11. Januar 2009 - erneuert wurde.
Gemäss Art. 38 und 39 der gestützt auf Art. 18 Abs. 4 und 25 Abs. 1 ANAG erlassenen Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die  der Zahl der Ausländer (BVO, AS 1986 1791) und dem nunmehr gültigen Art. 44 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) konnte  kann ausländischen Ehegatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung unter gewissen Voraussetzungen ebenfalls eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden. Art. 44 AuG hält ausdrücklich fest, die Ehegatten und Kinder müssten mit der über eine Aufenthaltsbewilligung verfügenden Personen zusammenleben (Bst. a), es müsse eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden sein (Bst. b) und die Personen dürften nicht auf Sozialhilfe angewiesen sein (Bst. c). Im vorliegenden Fall lehnte die zuständige Behörde des Kantons E._ das Gesuch um Familiennachzug beziehungsweise um Erhalt einer Aufenthaltsbewilligung mit der
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Begründung der ungenügenden finanziellen Mittel für den Unterhalt der Familie beziehungsweise mit dem Hinweis ab, Familie L._ werde ergänzend von der Fürsorge unterstützt.
Aufgrund des Umstandes, dass ihr Ehemann in der Schweiz nicht - wie in der angefochtenen BFM-Verfügung dargelegt - über eine -, sondern über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt,  die Beschwerdeführerin weder nach altem Recht (Art. 38 und 39 BVO) noch kann sie nach neuem Recht (Art. 44 AuG) für sich und ihre Kinder in der Schweiz ein Aufenthaltsrecht beanspruchen.
Demnach hat das BFM - von einem unzutreffenden Sachverhalt  - fälschlicherweise unter Hinweis auf EMARK 2001 Nr. 21  verzichtet, sich zur Frage der Wegweisung und des  der Beschwerdeführerinnen zu äussern.
5.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das BFM den  hinsichtlich der Wegweisung unrichtig festgestellt hat und es in der Folge auch unterlassen hat, die Frage der Zulässigkeit, Zumutbarkeit und Möglichkeit des Wegweisungsvollzugs zu prüfen. Die Ziffer 3 des Dispositivs der angefochtenen Verfügung ist daher aufzuheben und die Akten sind zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen ( unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Ehemann der  über keine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz verfügt) an die Vorinstanz zurückzuweisen.
6. 6.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die praxisgemäss um die Hälfte auf Fr. 300.-- zu reduzierenden Kosten (vgl. Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 2 und 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Unter Verrechnung mit dem in der Höhe von Fr. 600.-- geleisteten  ist der Beschwerdeführerin der Betrag von Fr. 300.-- .
6.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten . Der Vertreter der Beschwerdeführerin hat nicht nur keine Kos-
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tennote eingereicht, sondern in seiner Beschwerdeschrift und in  weiteren Eingaben auch nicht vorgebracht, die Vorinstanz sei zu Unrecht davon ausgegangen, der Ehemann der Beschwerdeführerin besitze keine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz. Die  der Ziffer 3 des Dispositivs der Verfügung des BFM vom 5.  2005 erfolgte in Anwendung der Offizialmaxime, aufgrund  von Amtes wegen zu überprüfen war, ob sich die vorinstanzliche Verfügung als rechtskonform erweise. Es ist daher keine  zuzusprechen.
Der Vertreter der Beschwerdeführerin stellte dem  jedoch auf dessen Ersuchen hin am 16. Juli 2007  Kopien der sich bei ihm befindenden, im  mit dem vorliegenden Verfahren stehenden - beim BFM zuvor  gekommenen - Akten zur Verfügung. Für den damit  Aufwand wird ihm eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 200.-- ausgerichtet.
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