Decision ID: e14bcb83-ef41-4125-949d-1afc8e70a1ac
Year: 2011
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
A._,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358,
6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
Versicherungsleistungen
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Sachverhalt:
A.
A.a A._ war bei der B._GmbH in einem unbefristeten Teilzeitverhältnis beschäftigt
und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) versichert, als
er am 6. Juni 2010 beim Aussteigen aus dem Auto einen Fehltritt machte. Der
Versicherte begab sich am 17. Juni 2010 erstmals bei Dr. med. C._, Facharzt für
Orthopädische Chirurgie FMH, in Behandlung. Dieser gab im Arztzeugnis UVG vom 5.
November 2010 an, der Versicherte habe nach dem Fehltritt am 6. Juni 2010 starke
Schmerzen im rechten Knie verspürt. Dr. C._ diagnostizierte einen postoperativen
Zustand nach einer Tibiakopffraktur vom November 2006 und nachgängiger operativer
Behandlung, eine leichte Valgusachse und eine Ergussbildung im rechten Knie. Das
MRI vom 8. Juli 2010 zeige, dass die VKB-Plastik nicht mehr abgrenzbar sei und eine
Subluxation des lateralen Meniskushinterhorns sowie ein Riss im Vorderhorn und eine
Verkürzung des medialen Meniskus mit Riss im Hinterhorn bestehe. Es seien
ausschliesslich Unfallfolgen, die auf einen nicht bei der Suva versicherten Unfall vom
Jahr 2006 zurückzuführen seien (act. G 3.1/4). Das Ereignis vom 6. Juni 2010 wurde
am 6. Juli 2010 der Suva als Bagatellunfall gemeldet. In der Meldung wird der Unfall
mit "Knöchel umgeknickt" beschrieben und als betroffener Körperteil das "Fussgelenk
rechts" bezeichnet (act. G 3.1/1).
A.b Dr. med. D._, Facharzt für Radiologie FMH, hatte das oben erwähnte MRI des
rechten Knies vom 8. Juli 2010 durchgeführt. Im Bericht vom gleichen Tag
diagnostizierte er eine massive Knorpelschädigung am posterolateralen Tibiaplateau
sowie eine Signalanhebung in den Bereichen des Knochenmarks medialer
Femurkondylus, laterales Tibiaplateau und vor allem auch Eminentia intercondylica
(act. G 3.1/8).
A.c In einem Bericht vom 19. November 2010 stellte Dr. med. E._ fest, dass der
Versicherte bei einem Verkehrsunfall im Jahr 2004 eine Tibiakopffraktur rechts erlitten
habe, die operativ versorgt worden sei. Die Metallentfernung sei im Jahr 2005 erfolgt.
Zudem sei im Jahr 2007 zweimal eine VKB-Operation durchgeführt worden, worauf der
Versicherte relativ beschwerdefrei gewesen sei und seine Tätigkeit an einer Tankstelle
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weiterführen könnte. Am 6. Juni 2010 sei der Versicherte am aus dem Auto gestiegen
und habe sich dabei das rechte Knie verdreht. In der Folge seien starke Schmerzen
aufgetreten (act. G 3.1/6).
A.d Am 10. Dezember 2010 berichtete Dr. E._ erneut über den Gesundheitszustand
des Versicherten. Aktuell sei kein Gelenkerguss zu erkennen. Der Versicherte mache
aber beim lateralen und medialen Meniskustest diffuse Schmerzangaben im
Kniegelenk. Die übrigen Befunde seien gegenüber dem Bericht vom 19. November
2010 unverändert (act. G 3.1/9).
A.e Am 7. Januar 2011 beurteilte Dr. med. F._, Facharzt für Chirurgie FMH, die
natürliche Kausalität zwischen dem Unfallereignis vom 6. Juni 2010 und dem
Gesundheitszustand des Versicherten anhand der ihm zur Verfügung gestellten
medizinischen Akten. Hinsichtlich der Anamnese führte er aus, dass im Jahr 2004 eine
Tibiakopffraktur rechts operativ versorgt worden sei, bevor dann 2005 das Metall
entfernt worden sei. 2007 sei eine hintere Kreuzbandruptur versorgt worden und 2008
habe am hinteren Kreuzband operiert werden müssen. Im selben Jahr seien eine
vordere Kreuzbandplastik und eine Teilmeniskektomie durchgeführt worden. Auffallend
sei, dass die Unfallmeldung nicht mit den ausgeführten Behandlungen übereinstimme.
So sei die Behandlung am rechten Kniegelenk erfolgt, während in der Unfallmeldung
vom 6. Juli 2010 die Knöchelregion rechts angegeben worden sei (act. G 3.1/11).
B.
Mit Verfügung vom 20. Januar 2011 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass sie nicht
leistungspflichtig sei und entsprechend keine Versicherungsleistungen erbracht
würden. Es liege kein wahrscheinlicher Zusammenhang zwischen dem Ereignis vom 6.
Juni 2010 und den Kniebeschwerden vor (act. G 3.1/14).
C.
C.a Am 28. Januar 2011 erhob die avanex Versicherungen AG vorsorglich Einsprache
gegen die Verfügung vom 20. Januar 2011, zog diese jedoch mit Schreiben vom
21. Februar 2011 wieder zurück (act. G 3.1/15 und 19).
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C.b Am 27. Februar 2011 erhob auch der Versicherte gegen die Verfügung vom
20. Januar 2011 Einsprache (act. G 3.1/20).
C.c Die Suva wies die Einsprache mit Entscheid vom 18. März 2011 unter Bestätigung
der angefochtenen Verfügung ab (act. G 3.1/23).
D.
D.a Gegen diesen Entscheid vom 18. März 2011 richtet sich die erhobene
Beschwerde vom 18. April 2011, die am 21. April 2011 bei der Schweizerischen Post
aufgegeben wurde. Der Beschwerdeführer beantragt sinngemäss, der
Einspracheentscheid vom 18. März 2011 sei aufzuheben und die Suva habe ihrer
Leistungspflicht nachzukommen. Für ihn sei der Zusammenhang zwischen dem
Unfallereignis und den Beschwerden im rechten Knie eindeutig erwiesen (act. G 1).
D.b In der Beschwerdeantwort vom 25. Mai 2011 beantragt die Beschwerdegegnerin
die Abweisung der Beschwerde, soweit auf diese einzutreten sei. Sie macht geltend,
der Beschwerdeführer habe die 30-tägige Rechtsmittelfrist nicht eingehalten. Falls
jedoch auf die Beschwerde eingetreten werde, sei die Beschwerdegegnerin nicht
leistungspflichtig. Es sei fraglich, ob überhaupt ein versichertes Ereignis vorliege,
sicherlich sei aber ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis
und den geklagten Knieschmerzen zu verneinen (act. G 3).
D.c Mit Replik vom 10. Juni 2011 gibt der Beschwerdeführer an, er sei nur deshalb
erst am 17. Juni 2010 zu einem Arzt gegangen, weil er sich zuerst selbst versorgt und
trotz Bemühungen seinerseits keinen früheren Arzttermin bekommen habe. Dr. C._
sei bei der Erstbehandlung sofort der Überzeugung gewesen, dass die Schmerzen
eindeutig Folge des Unfallereignisses vom 6. Juni 2010 seien (act. G 5).
D.d Die Beschwerdegegnerin hat auf die Einreichung einer Duplik verzichtet.

Erwägungen:
1.
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1.1 Nach Art. 60 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) ist die Beschwerde innerhalb von 30
Tagen nach der Eröffnung des Einspracheentscheids einzureichen. Die Art. 38-41
ATSG sind sinngemäss anwendbar. Gesetzliche oder behördliche Fristen, die nach
Tagen oder Monaten bestimmt sind, stehen gemäss Art. 38 Abs. 4 lit. a. ATSG vom
siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern still.
1.2 Der am 18. März 2011 verfasste Einspracheentscheid wurde dem
Beschwerdeführer eingeschrieben zugestellt, worauf dieser am 21. April 2011 die
Beschwerde bei der Schweizerischen Post aufgegeben hat. Die Frist ist damit
unabhängig davon gewahrt, wann der Einspracheentscheid dem Beschwerdeführer
mitgeteilt worden ist. Die Beschwerde wurde klarerweise während des besagten
Fristenstillstands (Ostersonntag am 24. April 2011) und deshalb auf jeden Fall
fristgerecht eingereicht (Art. 39 Abs. 1 ATSG), weshalb auf das Rechtsmittel einzutreten
ist.
2.
2.1 Die Unfallversicherung gewährt laut Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die
Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) Leistungen bei Berufsunfällen,
Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten.
2.2 Zunächst hängt die Leistungspflicht des Unfallversicherers davon ab, ob
zwischen dem Unfall und dem eingetreten Schaden ein natürlicher
Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinn des natürlichen
Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der
eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht
zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Es ist nicht erforderlich, dass der
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache der Gesundheitsschädigungen ist. Mit
anderen Worten reicht es aus, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen
Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität des Versicherten beeinträchtigt hat
und der Unfall nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene
gesundheitliche Störung entfällt (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen).
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2.3 Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung
ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die
Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihr/ihm obliegenden
Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der
überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines
Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (vgl. BGE
129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen).
2.4 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt gemäss Art.
61 lit. c ATSG der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben die
urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln
sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig
davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die
verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs
gestatten. Auch den Berichten versicherungsinterner Ärzte kann
rechtsprechungsgemäss Beweiswert beigemessen werden, sofern sie schlüssig
erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine
Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (RKUV 1991 Nr. U S. 311, BGE 125 V 353
f. E. 3b/ee mit Hinweis).
3.
Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer infolge des Ereignisses vom 6. Juni
2010 an Gesundheitsschädigungen leidet, für welche die Beschwerdegegnerin
Versicherungsleistungen schuldet.
4.
Die Beschwerdegegnerin bezweifelt, dass sich überhaupt ein Misstritt mit unmittelbar
anschliessenden Schmerzen im rechten Knie ereignet habe, zumal die Unfallmeldung
vom 6. Juli 2010 keine Hinweise auf eine Schädigung des Knies enthalte und sich der
Beschwerdeführer erst am 17. Juni 2010 einer ärztlichen Behandlung unterzogen habe.
Weshalb bei der Unfallmeldung vom 6. Juli 2010 das Fussgelenk als betroffener
Körperteil vermerkt wurde, ist fraglich, haben doch sowohl Dr. E._ als auch Dr. D._
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in den jeweiligen Arztberichten ein Distorsionstrauma des rechten Knies diagnostiziert,
was auch von Dr. F._ nicht weiter in Zweifel gezogen wurde (act. G 3.1/6, 8 und 11).
Der Vorwurf der Beschwerdegegnerin hinsichtlich der späten ärztlichen Erstbehandlung
wird von dieser nicht weiter begründet. Der Beschwerdeführer führt indes
nachvollziehbar aus, dass er sich zuerst selbst versorgen wollte und in der Folge
keinen früheren Termin bekommen habe (act. G 5). Obschon verschiedene
Darstellungen des Ereignisses vom 6. Juni 2010 erfolgten, kann die Frage, ob es sich
dabei um einen Unfall im Sinn des UVG handelt, offen bleiben. Denn auch wenn davon
ausgegangen würde, dass es sich um einen Unfall handelt, wäre dieser, wie die
nachfolgenden Erwägungen zeigen, nicht kausal zu den Kniebeschwerden.
5.
5.1 Die Suva muss Versicherungsleistungen nur dann erbringen, wenn zwischen dem
Unfallereignis vom 6. Juni 2010 und den Kniebeschwerden ein natürlicher
Kausalzusammenhang besteht. Sowohl die behandelnden Ärzte als auch Dr. F._
stellten nach einer VKB-Plastik und einer Tibiaplateaufraktur erhebliche postoperative
Veränderungen im rechten Knie fest (act. G 3.1/6, 8, 9 und 11). Dr. E._ stellte in
seinem Arztbericht vom 10. Dezember 2010 fest, dass das letzte, relativ milde
Unfallereignis, das möglicherweise ein Giving-way gewesen sei, höchstens für die
Meniskusläsion verantwortlich gemacht werden könne, jedoch sicherlich nicht für die
bereits vorbestehend vorhandene Gonarthrose nach der Tibiakopffraktur (act. G 3.1/9).
Gemäss Dr. D._ sind wahrscheinlich teils reaktive degenerative Veränderungen,
vermutlich in Folge einer Traumatisierung mit Knochenmarkskontusionen, aufgetreten
(act. G 3.1/8), während Dr. C._ im Rahmen der Erstbehandlung vom 17. Juni 2010
feststellte, dass ausschliesslich Unfallfolgen vorlägen, die auf den Unfall des Jahres
2006 zurückzuführen seien (act. G 3.1/4). Kreisarzt Dr. F._ schloss daraus, dass es
sich bei den Schmerzen im rechten Knie um Restfolgen von verschiedenen
Knieoperationen handelt. Insbesondere seien die Kreuzbandinstabilität und die
Meniskusveränderungen klare Symptome dieser Vorschädigungen. Abschliessend hielt
er fest, dass ein Zusammenhang mit dem Ereignis vom 6. Juni 2010 nicht erkannt
werden könne (act. G 3.1/11). Die teilweise widersprüchlichen Angaben bezüglich des
Zeitpunkts der Tibiakopffraktur und der nachfolgenden Operationen sind für die
Beurteilung durch das Gericht irrelevant, weil die Beschwerdegegnerin ausschliesslich
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beweisen muss, dass die gesundheitlichen Beschwerden nicht mit dem Unfall vom 6.
Juni 2010 in Zusammenhang stehen. Wann sich der erste Unfall tatsächlich ereignet
hat, ist dafür nicht von Bedeutung.
5.2 Den Ausführungen von Dr. F._ folgend sind die Schmerzen im rechten Knie mit
überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den ersten Unfall im Jahr 2004 oder 2006 und
die darauffolgenden Operationen zurückzuführen. Die Feststellungen von Dr. E._ und
von Dr. D._, wonach die erneute Distorsion vom 6. Juni 2010 die Meniskusläsionen
bzw. degenerative Veränderungen erzeugt haben könnte, erfüllen das erforderliche
Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht und vermögen an der
Beweiskraft des Berichts von Dr. F._ nichts zu ändern. Gleiches gilt für die
Behauptung des Beschwerdeführers, Dr. C._ habe im Rahmen der Erstbehandlung
sofort erkannt, dass die Knieschmerzen nicht auf die früheren Operationen
zurückzuführen seien. Das Arztzeugnis UVG vom 5. November 2010 und der Bericht
vom 16. Dezember 2010 sprechen eher für das Gegenteil. Dr. C._ weist darin
ausdrücklich auf die Anamnese, den Unfall vom Jahr 2006 und die daraus folgenden
Verletzungen hin und unterstreicht damit die Bedeutung der Krankheitsgeschichte für
den aktuellen Gesundheitszustand. Gemäss den schlüssigen und nachvollziehbaren,
wenn auch kurzen Ausführungen von Dr. F._ hatte das Ereignis vom 6. Juni 2010
überwiegend wahrscheinlich keine der festgestellten Veränderungen im rechten Knie
zur Folge, welche beim Beschwerdeführer in der Folge Schmerzen verursacht haben.
Die Verneinung des natürlichen Kausalzusammenhangs wird durch die Berichte von Dr.
C._ und Dr. E._ gestützt, der gegenüber Dr. F._ ausdrücklich erklärt hat, dass
dessen Kausalitätsbeurteilungen nachvollziehbar seien.
5.3 Damit ist der natürliche Kausalzusammenhang zwischen den gesundheitlichen
Beschwerden und dem Ereignis vom 6. Juni 2010 zu verneinen. Entsprechend hat die
Beschwerdegegnerin zu Recht keine Versicherungsleistungen ausgerichtet.
6.
Nach den vorstehenden Ausführungen ist die Beschwerde gegen den
Einspracheentscheid vom 18. März 2011 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu
erheben (Art. 61 lit. a ATSG).
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Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP