Decision ID: 9f3dddd4-bd04-4bad-99ef-c53f241a41ce
Year: 2017
Language: de
Court: GR_VG
Chamber: GR_VG_002
Canton: GR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: social_law

sei. Er habe den Sachverhalt mit seinem Anwalt besprochen. Die B._
teilte ihm mit E-Mail vom 16. August 2016 mit, dass er noch bis am 9.
September 2016 Zeit habe, gegen die Verfügung schriftlich Einsprache zu
erheben. Am 6. September 2016 äusserte sich A._ erneut per Mail.
Daraufhin erläuterte die B._ mit E-Mail vom 23. September 2016,
dass eine Einsprache schriftlich erhoben und von der Einsprache
führenden Person oder ihres Rechtsbeistandes unterzeichnet werden
müsse. Für die Behebung der Mängel wurde A._ eine Frist bis zum
14. Oktober 2016 gewährt.
6. Mit E-Mail vom 13. Oktober 2016 ersuchte A._ die B._ um zwei
Wochen mehr Zeit, da er am Reisen sei. Leider könne er seinen Anwalt
momentan nicht treffen, um die Einsprache unterzeichnen zu lassen.
7. Am 21. November 2016 gelangte A._ erneut mit E-Mail an die
B._. Die B._ teilte ihm mit E-Mail vom 22. November 2016 mit,
dass die gesetzliche Einsprachefrist längst abgelaufen sei.
8. Mit Nichteintretensentscheid vom 22. Dezember 2016 trat die B._ auf
die Einsprache von A._ nicht ein. Sie stellte fest, dass eine
Einspracheerhebung per E-Mail die gesetzlichen Anforderungen mangels
Unterschrift nicht erfülle. Es sei durch die E-Mails von A._ erstellt,
dass er die Verfügung vom 19. Juli 2016 erhalten habe. Auf die
Anforderungen an die Einsprache habe ihn die B._ hingewiesen.
Innert der gesetzlichen und nachfolgend verlängerten Frist sei keine
solche eingegangen. Gründe für eine Wiederherstellung der Frist würden
keine bestehen. Folglich sei auf die Einsprache nicht einzutreten. Da die
B._ für die durchgeführte Operation Kostengutsprache erteilt habe,
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sei sie bereit, A._ den Selbstbehalt und die Franchise gegen
Ausweis der Bezahlung zu erstatten.
9. Gegen diesen Nichteintretensentscheid erhob A._ (nachfolgend:
Beschwerdeführer) am 12. Januar 2017 Beschwerde beim
Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. Der Beschwerdeführer
beantragte sinngemäss, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben
und die B._ zu verpflichten, auf die Einsprache vom 15. August 2016
einzutreten und ihm die gesetzlichen Leistungen aus der obligatorischen
Unfallversicherung für das Ereignis vom 6. März 2016 zu entrichten. Nach
der Schulteroperation habe er sich nicht lange in der Schweiz aufgehalten
und ab dem 10. Juni 2016 sei er in Australien gewesen. Folglich habe er
sämtliche Schreiben der B._, welche an seine Adresse in der
Schweiz oder an diejenige in der Tschechischen Republik geschickt
worden seien, nicht gelesen. Lediglich die E-Mails habe er erhalten.
Allerdings habe er aufgrund seines Auslandaufenthaltes nicht immer die
Möglichkeit gehabt, seine E-Mails zu lesen und zu beantworten. Bis zu
seiner Ausreise am 10. Juni 2016 habe er versucht, die Angelegenheit mit
der B._ zu klären. Jedoch habe er keine richtige Antwort erhalten –
lediglich, dass er geduldig sein solle. Später habe er dann keine formell
korrekte Einsprache mehr erheben oder sich mit seinem Anwalt
besprechen können. Die B._ habe in Kenntnis des Arztberichtes die
Kostengutsprache für die Operation erteilt. Ohne die Gewährung der
Kostengutsprache hätte er der Operation hier in der Schweiz nicht
zugestimmt. Es sehe so aus, als ob die B._ den ihr vorgelegenen
Arztbericht nicht gelesen habe. Vor dem Ereignis vom 6. März 2016 habe
er nie wirklich Probleme mit seiner Schulter gehabt. Er sei weder
aufgrund von Schulterbeschwerden bei einem Arzt in Behandlung
gewesen, noch habe er Schmerzen in seiner Schulter verspürt. Bis zum
Skisturz sei seine Schulter vielleicht etwas instabil gewesen, weil er zuvor
mehrmals gestürzt sei. Allerdings habe er erst nach dem Skisturz seine
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Schulter aufgrund eines Risses der Supraspinatussehne nicht mehr
heben können. Folglich liege rechtlich keine Krankheit vor, sondern ein
Unfall.
10. Mit Beschwerdeantwort vom 25. Januar 2017 beantragte die B._
(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwerde. Sie
wiederholte dabei die im Nichteintretensentscheid vom 22. Dezember
2016 getätigten Ausführungen.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften und
auf den angefochtenen Entscheid vom 22. Dezember 2016 wird, soweit
erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Gericht zieht in Erwägung:
1. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den
Nichteintretensentscheid der Beschwerdegegnerin vom 22. Dezember
2016. Gegen solche sozialversicherungsrechtlichen Entscheide kann
Beschwerde beim Versicherungsgericht desjenigen Kantons erhoben
werden, in dem der Versicherte zur Zeit der Beschwerdeerhebung seinen
Wohnsitz hat (Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die
Unfallversicherung [UVG; SR 832.20] i.V.m. Art. 56 Abs. 1 sowie Art. 58
Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Der Beschwerdeführer
wohnt im Kanton Graubünden, womit die örtliche Zuständigkeit des
angerufenen Gerichts für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde
gegeben ist. Dessen sachliche und funktionelle Zuständigkeit ergibt sich
aus Art. 57 ATSG i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtpflege (VRG; BR 370.100), wonach das
Verwaltungsgericht als kantonales Versicherungsgericht Beschwerden
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gegen Einspracheentscheide und Verfügungen in
Sozialversicherungssachen beurteilt, die gemäss Bundesrecht der
Beschwerde unterliegen. Damit fällt die Beurteilung der vorliegenden
Beschwerde in die Zuständigkeit des angerufenen Gerichts. Als Adressat
des angefochtenen Nichteintretensentscheids ist der Beschwerdeführer
berührt und weist ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung auf
(Art. 59 ATSG). Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte
Beschwerde (Art. 60 und Art. 61 lit. b ATSG) ist somit einzutreten.
2. Anfechtungsobjekt im vorliegenden Beschwerdeverfahren bildet der
Nichteintretensentscheid vom 22. Dezember 2016. Streitig und zu prüfen
ist einzig, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht nicht auf die Einsprache
des Beschwerdeführers vom 15. August 2016 eingetreten ist.
3. a) Gemäss Art. 52 Abs. 1 ATSG kann gegen Verfügungen innerhalb von 30
Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erhoben werden. Nach dem
im selben Abschnitt des Gesetzes stehenden Art. 39 Abs. 1 ATSG
müssen schriftliche Eingaben spätestens am letzten Tag der Frist dem
Versicherungsträger eingereicht oder zu dessen Handen der
Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder
konsularischen Vertretung übergeben werden. Eine gesetzliche Frist kann
gemäss Art. 40 Abs. 1 ATSG nicht erstreckt werden. Ist die
gesuchstellende Person oder ihre Vertretung unverschuldeter Weise
abgehalten worden, binnen Frist zu handeln, so wird diese wieder
hergestellt, sofern sie unter Angabe des Grundes innert 30 Tagen nach
Wegfall des Hindernisses darum ersucht und die versäumte
Rechtshandlung nachholt (Art. 41 ATSG). Die Hinderung kann auf einen
objektiven oder auf einen subjektiven Grund zurückzuführen sein.
Objektiv ist ein Hindernis, wenn es der gesuchstellenden Person oder
ihrer Vertretung infolge eines von ihrem Willen unabhängigen Umstandes
objektiv unmöglich war, die Frist zu wahren. Eine Wiederherstellung
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wurde etwa zugelassen bei schweren Krankheiten, bei einer
Rechtsänderung, deren Tragweite nicht ohne weiteres absehbar war oder
in engen Grenzen bei sprachlichen Schwierigkeiten; eine Ablehnung
erfolgte demgegenüber etwa bei Krankheiten, welche eine Wahrung der
Frist nicht völlig ausschlossen. Weitere objektive
Wiederherstellungsgründe wären eine Naturkatastrophe, ein Unfall oder
ein Katastropheneinsatz. Demgegenüber genügt blosse
Ferienabwesenheit oder auch Arbeitsüberlastung nicht. Ein subjektives
Hindernis liegt etwa vor, wenn die gesuchstellende Person sich in einem
Irrtum befindet. Bei den anerkannten Wiederherstellungsgründen handelt
es sich demnach um Situationen, in welchen es der betroffenen Person
überhaupt nicht oder nur mittels unverhältnismässigen Aufwandes
möglich war, die Frist einzuhalten. Gemäss Lehre und Rechtsprechung
soll der Behörde bei der Beurteilung des geltend gemachten
Wiederherstellungsgrundes zwar ein weiter Ermessensspielraum
zukommen, doch darf ein Hinderungsgrund gerade im Interesse eines
geordneten Verfahrensablaufs nicht leichthin angenommen werden. Das
Säumnis muss ohne Verschulden von Seiten der um Wiederherstellung
der Frist ersuchenden Partei eingetreten sein. Jedes Verschulden einer
Partei oder ihres Vertreters schliesst die Wiederherstellung unabhängig
davon aus, ob es sich dabei um grobes oder leichtes Verschulden handelt
(vgl. zum Ganzen: BGE 122 V 255 E.2a f.; KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI,
Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl.,
Zürich/Basel/Genf 2013, Rz. 587 f.; KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl.,
Zürich/Basel/Genf 2015, Art. 41 Rz. 7 ff.).
b) Art. 52 Abs. 1 ATSG stellt in formeller Hinsicht keinerlei Anforderungen an
die Einsprache. Der Bundesrat hat allerdings in Art. 10-12 der Verordnung
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV; SR
830.11) Bestimmungen zu Form und Inhalt der Einsprache sowie zum
Einspracheverfahren erlassen. Gemäss Art. 10 Abs. 1 ATSV muss die
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Einsprache ein Rechtsbegehren und eine Begründung enthalten.
Abgesehen von den hier nicht massgebenden Fällen gemäss Art. 10 Abs.
2 ATSV kann die Einsprache laut Art. 10 Abs. 3 ATSV wahlweise
schriftlich oder bei persönlicher Vorsprache mündlich erhoben werden.
Die schriftlich erhobene Einsprache muss die Unterschrift der Einsprache
führenden Person oder ihres Rechtsbeistands enthalten (Art. 10 Abs. 4
Satz 1 ATSV). Bei einer mündlich erhobenen Einsprache hält der
Versicherer die Einsprache in einem Protokoll fest; die Person, welche die
Einsprache führt, oder ihr Rechtsbeistand muss das Protokoll
unterzeichnen (Art. 10 Abs. 4 Satz 2 ATSV). Eine per E-Mail erhobene
Einsprache ist mangels der gemäss Art. 10 Abs. 4 Satz 1 ATSV bei
schriftlich erhobenen Einsprachen erforderlichen Unterschrift nicht
zulässig (BGE 142 V 152 E.2.4 und 4.6). Genügt die Einsprache den
Anforderungen nach Art. 10 Abs. 1 ATSV nicht oder fehlt die Unterschrift,
so setzt der Versicherer eine angemessene Frist zur Behebung des
Mangels an und verbindet damit die Anordnung, dass sonst auf die
Einsprache nicht eingetreten wird (Art. 10 Abs. 5 ATSV). Das
Einspracheverfahren wird mit einem Nichteintretensentscheid
abgeschlossen, wenn die Eintretensvoraussetzungen nicht erfüllt sind
(Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2011 vom 26. Mai 2011 E.2.1).
c) Der Beschwerdeführer macht vorliegend geltend, sich ab dem 10. Juni
2016 im Ausland aufgehalten zu haben. Sämtliche Schreiben, welche
während dieser Zeit an seine Adresse in der Schweiz oder an diejenige in
der Tschechischen Republik geschickt worden seien, habe er nicht
gelesen. Zudem habe er im Ausland auch nicht immer die Möglichkeit
gehabt, seine E-Mails zu lesen oder zu beantworten. Deshalb habe er auf
die Verfügung auch nicht richtig reagieren können.
d) Nach der unbestrittenen Feststellung der Beschwerdegegnerin hat der
Beschwerdeführer vorliegend die Verfügung vom 19. Juli 2016, welche
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ihm an seine Adresse in der Tschechischen Republik gesandt wurde,
erhalten und zur Kenntnis genommen (vgl. beschwerdegegnerische Akten
[Bg-act.] 17). Wie die Beschwerdegegnerin korrekt ausführt und vom
Beschwerdeführer zu Recht auch nicht in Frage gestellt wird, war die
direkte Zustellung der Verfügung an seine Wohnadresse in der
Tschechischen Republik gemäss Art. 84 Abs. 3 der Verordnung (EWG)
Nr. 1408/71 zulässig. Der genaue Zeitpunkt der Zustellung lässt sich aus
den Akten nicht entnehmen. Von der Verfügung vom 19. Juli 2016 dürfte
der Beschwerdeführer allerdings spätestens am 15. August 2016
Kenntnis erhalten haben, denn er erklärte mit dem am selben Tag
gesendeten E-Mail an die Beschwerdegegnerin, dass er den Sachverhalt
mit seinem Anwalt besprochen habe (Bg-act. 17). Die gesetzliche
Einsprachefrist von 30 Tagen begann folglich am 16. August 2016 zu
laufen und endete spätestens am 14. September 2016. Am 15. August
2016 reichte der Beschwerdeführer seine Einsprache gegen die besagte
Verfügung mittels E-Mail ein (Bg-act. 17). Die Beschwerdegegnerin wies
den Beschwerdeführer mit E-Mail vom 16. August 2016 und 23.
September 2016 auf die formellen Anforderungen an eine Einsprache hin
und informierte ihn über die Einsprachefrist (Bg-act. 17 und 19/1). Sodann
gewährte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer am 23.
September 2016 eine Nachfrist bis zum 14. Oktober 2016 zur Behebung
der formellen Mängel. Gleichzeitig wies sie den Beschwerdeführer darauf
hin, dass im Unterlassungsfall auf die Einsprache vom 15. August 2016
nicht eingetreten werden könne (Bg-act. 19/1). Der Beschwerdeführer
nahm hiervon nachweislich Kenntnis, da er mit E-Mail vom 13. Oktober
2016 der B._ mitteilte, dass er sich momentan aufgrund seines
Auslandaufenthaltes nicht mit seinem Anwalt treffen könne, um die
Einsprache unterzeichnen zu lassen (Bg-act. 20). Der Aufforderung zur
Nachbesserung seiner Einsprache kam er innert Frist indessen nicht
nach. Wie die Beschwerdegegnerin schliesslich zu Recht ausführt, ist
vorliegend auch kein Grund für eine Fristwiederherstellung gemäss Art.
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41 ATSG ersichtlich. Die vom Beschwerdeführer angeführten objektiven
Gründe – Auslandaufenthalt und Hinweis, dass er nicht immer die
Möglichkeit gehabt habe, seine E-Mails zu lesen oder zu beantworten –
vermögen den genannten gesetzlichen Anforderungen an eine
Wiederherstellung der Frist (vgl. vorstehend E.3a) in keiner Weise zu
genügen. Die Beschwerdegegnerin ist auf die Einsprache des
Beschwerdeführers vom 15. August 2016 somit zu Recht nicht
eingetreten. Damit kann auch die Frage, ob die Einstellung der
Versicherungsleistungen per 10. März 2016 infolge Eintritts des Status
quo ante rechtens war oder nicht, offen gelassen werden.
e) Zusammenfassend ist damit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer
weder innert der gesetzlichen Einsprachefrist, noch innert der
angesetzten Nachfrist zur Behebung der Mängel eine formell korrekte
Einsprache erhoben hat.
4. a) Vor dem Hintergrund der vorstehenden Ausführungen erweist sich der
angefochtene Nichteintretensentscheid vom 22. Dezember 2016 als
rechtens, was zur vollumfänglichen Bestätigung desselben und zur
Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt.
b) Gerichtskosten werden keine erhoben, da das Verfahren vor dem
kantonalen Versicherungsgericht – ausser bei mutwilliger oder
leichtsinniger Prozessführung – gemäss Art. 61 lit. a ATSG kostenlos ist.
Die obsiegende Beschwerdegegnerin hat keinen Anspruch auf eine
Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG e contrario).