Decision ID: 73ec2dee-7993-4a28-971f-5a6bbe99539b
Year: 2014
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

B. Gegen den ablehnenden Einspracheentscheid erhob A._, vertreten durch Daniel Altermatt, Advokat in Dornach, Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft. Darin  er, es sei der Einspracheentscheid vom 13. Mai 2013 aufzuheben und es sei die  anzuweisen, den Sachverhalt in medizinischer Hinsicht neu abklären zu las-
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sen. Die Beschwerdegegnerin sei zudem anzuweisen, dem Beschwerdeführer über den 8.  2012 hinaus und weiterhin Taggeldleistungen auf der Basis einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % zu entrichten sowie die Heilungskosten zu übernehmen. Weiter sei dem  die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen; unter o/e Kostenfolge. Zur Begründung führte er aus, dass sich der gesundheitliche Zustand des Beschwerdeführers verschlechtert habe. Ausserdem sei der Beschwerdeführer weiterhin in ärztlicher Behandlung, weshalb nicht von einem Endzustand ausgegangen werden könne. Sodann stehe die Verneinung der  der LWS- und Hüftbeschwerden in einem klaren Widerspruch zum Bericht des  vom 31. August 2012. Des Weiteren sei der Entscheid der SUVA gestützt auf eine reine Aktenbeurteilung durch den zuständigen Kreisarzt Dr. med. C._ ergangen, welcher aufgrund der komplexen medizinischen Sachlage von vornherein kein Beweiswert zukommen könne. Diesen Standpunkt vertrete auch der behandelnde Arzt Dr. med. D_.
C. In ihrer Vernehmlassung vom 29. Juli 2013 beantragte die SUVA, die Beschwerde sei abzuweisen und der Einspracheentscheid vom 13. Mai 2013, mit welchem die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 20. November geschützt werde, sei zu bestätigen. Während die  der Kniebeschwerden links, soweit nicht psychisch überlagert, nicht bestritten sei, könnten die Unfallkausalität sowie die Objektivierbarkeit der Hüft- und LWS-Beschwerden nicht bejaht werden. Dies ergebe sich aus den Berichten des Kreisarztes Dr. C._ vom 5. Mai 2011 und vom 20. Juni 2012. Der Bericht des Kantonspitals vom 31. August 2012, in welchem die Beschwerden am ehesten als Insertionstendinopathie im Bereich der Adduktoren aufgrund des erschwerten Gehens mit Orthese interpretiert würden, vermöge dagegen keine Kausalität im Sinne strukturell objektivierbarer Schäden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit des Kausalzusammenhangs zu begründen. Weiter erachte man die Behandlung der  am linken Knie als abgeschlossen. Dies ergebe sich sowohl aus der Beurteilung durch Dr. C._ vom 20. Juni 2012 als auch aus dem Bericht des Kantonspitals vom 31.  2012, welcher eine gut sitzenden Orthese und ein sicheres Gangbild attestiere. Des  werde im Bericht des Kantonspitals vom 6. Mai 2013 ausdrücklich festgestellt, dass aus orthopädischer Sicht keine weiteren Behandlungsoptionen bestünden. Der Beweiswert der  durch den Kreisarzt Dr. C._ sei dabei nicht anzuzweifeln, da der  vorgängig umfassend untersucht worden sei. Dr. C._ habe somit auf die  Berichte abstellen können, ohne den Beschwerdeführer erneut zu untersuchen. Insofern seien auch keine weiteren medizinischen Abklärungen oder Gutachten notwendig.

Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g :
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherungen anwendbar sind, kann gegen  der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 Abs. 1 ATSG das  desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ih-
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ren Wohnsitz hat. Vorliegend befand sich dieser zu diesem Zeitpunkt in E._, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichtes Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige  Instanz des Kantons Beschwerden aus dem Bereich der Unfallversicherung. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG ist die Beschwerde innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung des  einzureichen. Die Rechtsmittelfrist ist vorliegend gewahrt, weshalb auf die im Übrigen  erhobene Beschwerde einzutreten ist.
2. Streitig und zu prüfen ist im Folgenden, ob der vom Beschwerdeführer im Januar 2010 gemeldete Rückfall der Kniebeschwerden links als abgeschlossen zu betrachten ist und ob die geltend gemachten LWS- und Hüftbeschwerden in einem ursächlichen Zusammenhang mit dem Unfall vom 23. Oktober 1992 stehen.
2.1. Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen , soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei , Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (). Dabei hat der Unfallversicherer die Pflegeleistung so lange zu erbringen, als davon eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann (Art. 19 Abs. 1 Satz 1 UVG). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller  80 % des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entsprechend gekürzt (Art. 17 Abs. 1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten Tag nach dem Unfalltag. Er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen , mit dem Beginn der Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfalls zu mindestens 10 % invalid ist. Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität, so hat sie nach Art. 24 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung. Diese wird mit der  festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG).
2.2 Für alle diese Leistungen hat der Unfallversicherer jedoch nur unter der  aufzukommen, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher  besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle , ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann.  dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinig oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störung ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit anderen
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Worten nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (vgl. BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 337 E. 14 je mit Hinweisen).
2.3 Im Weiteren muss zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden auch ein adäquater Kausalzusammenhang bestehen. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (vgl. BGE 129 V 177 E. 3.2 mit Hinweis). Der Voraussetzung des  Kausalzusammenhangs kommt dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu (vgl. BGE 125 V 456 E. 5c, 123 V 98 E. 3b je mit Hinweisen). Ob bei Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem versicherten Ereignis und der eingetretenen  Schädigung auch der erforderliche adäquate, d.h. rechtserhebliche  besteht, ist eine Rechtsfrage, die nach der von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln vom Gericht zu beurteilen ist (vgl. BGE 112 V 30 E. 1b mit Hinweis). Zu beachten ist, dass sich bei organischen Unfallfolgen die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt, sodass die Adäquanz hier gegenüber dem natürlichen  praktisch keine selbstständige Bedeutung hat. (vgl. BGE 134 V 109 E. 2.1, 127 V 102 E. 5b/bb je mit Hinweisen). Als objektivierbar gelten Untersuchungsergebnisse, die reproduzierbar und von der Person des Untersuchenden und den Angaben des Patienten  sind. Würde lediglich auf Ergebnisse klinischer Untersuchungen abgestellt, so würde in fast allen Fällen ein organisches Substrat namhaft gemacht, welches eine Adäquanzprüfung als nicht erforderlich erscheinen liesse. Nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann deshalb von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen erst dann gesprochen , wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärungen bestätigt werden (Urteil des Bundesgerichts vom 7. August 2008 8C_806/2007 E. 8.2 mit zahlreichen ). Diese Untersuchungsmethoden müssen zudem wissenschaftlich anerkannt sein (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweisen).
2.4 Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte – wie insbesondere der Feststellung des natürlichen Kausalzusammenhangs im Bereich der Medizin – ist die rechtsanwendende  regelmässig auf Unterlagen angewiesen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur  zu stellen sind (vgl. BGE 122 V 157 E. 1b mit zahlreichen Hinweisen). Das Gericht hat diese medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen  der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG) wie alle anderen Beweismittel frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die vorliegenden  eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten.  darf das Gericht bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe abzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt.
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2.5 Hinsichtlich des Beweiswerts eines ärztlichen Berichts ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen  als Bericht oder Gutachten (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c je mit ). Auch einem reinen Aktengutachten kann voller Beweiswert zukommen, sofern ein  Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhaltes geht. Aktengutachten sind insbesondere dann von Belang, wenn die relevanten Befunde mehrfach und ohne wesentlichen Widerspruch bereits erhoben worden sind, aber die Zuordnung zu einer Diagnose oder der Kausalzusammenhang und das Ausmass der Behinderung verschieden bewertet werden. In diesen Fällen kann sehr wohl in einem Aktengutachten das Für und Wider der verschiedenen Meinungen erwogen und die überwiegende Wahrscheinlichkeit für eine bestimmte Beurteilung deutlich gemacht werden (vgl. Urteil des Bundesgerichtes vom 27. März 2008 8C_540/2007 E. 3.2 mit Hinweisen).
3.1 Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) vom 20. Dezember 1982 hält fest, dass Versicherungsleistungen auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt werden, für Bezüger von Invalidenrenten jedoch nur unter den Voraussetzungen von Art. 21 UVG. Gemäss Art. 21 Abs. 1 lit. b UVG werden dem Versicherten im Falle eines Rückfalles oder bei  Pflegeleistungen gewährt, wenn die Erwerbsfähigkeit durch medizinische Vorgehen  verbessert oder vor wesentlicher Beeinträchtigung bewahrt werden kann. Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt. Von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten  führen können (vgl. BGE 118 V 296 E. 2c; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327f. E. 2).
3.2 Rückfälle und Spätfolgen schliessen begrifflich an ein bestehendes Unfallereignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht des (damaligen) Unfallversicherers nur , wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim  Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater  besteht (vgl. RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 E. 2; BGE 118 V 296 E. 2c mit ). In Bezug auf Rückfälle oder Spätfolgen kann der Unfallversicherer nicht auf der  des natürlichen Kausalzusammenhangs beim Grundfall beziehungsweise bei früheren Rückfällen behaftet werden, weil die unfallkausalen Faktoren durch Zeitablauf wegfallen . Dies trifft dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er  vor dem Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine) erreicht ist. Dabei obliegt es dem , das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem als Rückfall oder Spätfolge postulierten Beschwerdebild und dem Unfall nachzuweisen. Nur wenn die Un-
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fallkausalität mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist, entsteht eine erneute  des Unfallversicherers (vgl. RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 3b). Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhaltes genügt den Beweisanforderungen nicht. Es ist vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die von allen möglichen Geschehensabläufen als die  gewürdigt wird (vgl. BGE 125 V 193 E. 2, 121 V 45 E. 2a mit Hinweisen). Dabei sind an den Wahrscheinlichkeitsbeweis umso strengere Anforderungen zu stellen, je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen  ist (vgl. RKUV 1997 Nr. U 275 S. 191 E. 1c in fine; Urteil des EVG vom 2. September 2003, U77/03, E. 2.3). Schliesslich ist darauf zu verweisen, dass sich im Rahmen eines  eine Beweislosigkeit hinsichtlich des natürlichen Kausalzusammenhangs zu Lasten der versicherten Person auswirkt (vgl. RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 3b).
4. Im vorliegenden Fall liegen für die Beurteilung des medizinischen Sachverhaltes  medizinische Berichte vor, welche alle vom Gericht gewürdigt wurden, auch wenn in der Folge nur ausgewählte Arztberichte zusammenfassend wiedergegeben werden. Folgende  Unterlagen sind vorliegend für die Beurteilung der umstrittenen Fragen von :
4.1 Am 18. Januar 2010 unterzog sich A._ in der Orthopädischen Klinik des  einer Operation am linken Kniegelenk. Dabei wurde das Osteosynthesematerial entfernt sowie eine diagnostische Kniearthroskopie vorgenommen.
4.2 Mit Arztbericht vom 26. März 2010 berichtete Dr. med. F._, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, dass ein funktionelles Gangbild  sei und dass momentan keine erfolgsversprechenden mechanistischen Optionen zur  stehen würden. Er empfehle eine Umschulung hin zu einer sitzenden Tätigkeit, eventuell begleitet von einer schmerztherapeutischen Behandlung.
4.3 Anlässlich einer kreisärztlichen Untersuchung durch Dr. C._ vom 6. Mai 2010  dieser eine durchgehende Instabilität des linken Knies, wobei er jedoch von einer erneuten Stabilisierung abriet. An der adaptierten Arbeitsfähigkeit im Rahmen der Rente werde festgehalten.
4.4 Bei der Untersuchung in der Orthopädischen Klinik des Kantonsspitals vom 24. August 2010 wurde ein gutes Gangbild mit gut sitzender Orthese festgestellt sowie über einen aktuell sehr erfreulichen Verlauf berichtet.
4.5 Im Bericht des Kantonsspitals vom 28. Januar 2011 wurden sowohl die Knieinstabilität als auch der chronische Schmerz als unfallbedingt diagnostiziert, wobei die bisherigen  zu keiner wesentlichen Besserung der Schmerzsituation beigetragen hätten.
4.6 Dr. med. G._, Spital H._, stellte anlässlich einer MRI der Lendenwirbelsäule vom 10. Januar 2011 erneut einen lumbosakralen Übergangswirbel S 1 mit Listhesis und  Stufenbildung sowie eine mittelständige Diskushernie L5/S1 und eine kleine Diskushernie
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L4/5 rechts, beide ohne Nervenwurzelkompressionszeichen, fest. Diese Übergangsstörung war bereits anlässlich zweier polydisziplinärer Gutachten im Jahre 1996 sowie 2003 festgestellt worden.
4.7 Am 27. Januar 2011 berichtete der Neurologe Dr. med. I._ von einer funktionellen Beinschwäche sowie Knieschmerzen links ohne neurologische Ursachen. Das sensomotorische Defizit am ganzen linken Knie sei aus neurologischer Sicht nicht erklärbar.
4.8 Gemäss dem Bericht des Kantonsspitals vom 18. April 2011 beklagte der  zusätzlich zu den belastungsabhängigen Knieschmerzen nun auch  Hüftschmerzen. Der Röntgenbefund sowie die Hüftuntersuchung zeigten jedoch einen  Befund, wobei die gesamte Untersuchung schmerzfrei und keine Druckdolenz  sei. Im Bereich des Kniegelenks bestehe objektiv eine mässige Instabilität. Aufgrund der Differenz zwischen subjektivem Instabilitätsgefühl sowie der sich aus der klinischen  ergebenden mässigen Instabilität erachte man eine Bandrekonstruktion als  wenig erfolgreich für die Gesamtsituation und die Behandlung als zunächst abgeschlossen.
4.9 Kreisarzt Dr. C._ verneinte am 5. Mai 2011 eine Unfallkausalität der . Er verwies dabei auf die ärztliche Begutachtung des J._ vom April 2003  auf die Untersuchung im Spital H._ vom 7. Januar 2011 (Bericht von Dr. G._ vom 10.1.2011). Der bestehende lumbosakrale Übergangswirbel habe zu einer mittelständigen  geführt und schliesse somit eine Unfallkausalität aus. Weiter seien die  reaktiv und in der Untersuchung nicht objektivierbar. Somit sei auch diesbezüglich die Unfallkausalität zu verneinen. Dies ergebe sich aus dem Bericht des Kantonsspitals vom 18. April 2011. Eine Verschlimmerung der unfallbedingt organischen Beschwerden seit der kreisärztlichen Untersuchung vom 6. Mai 2010 sei zu verneinen. Weiter sei keine Verbesserung in Bezug auf die Erwerbstätigkeit zu erwarten. Diesbezüglich kann wiederum auf den Bericht des Kantonsspitals vom 18. April 2011 verwiesen werden, wonach auch nach einer  voraussichtlich wenig Hoffnung auf eine Änderung der Gesamtsituation des Patienten bestehe.
4.10 Am 11. August 2011 beurteilte Kreisarzt Dr. med. K._, Facharzt für Psychiatrie und Psychologie, die aktuellen psychischen Beschwerden als mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis von 1992 zurückführbar.
4.11 Am 30. Dezember 2011 fand eine neurologische Beurteilung durch Dr. med. L._ bezüglich einer vorgesehenen Spinal Cord Stimulation (SCS, Rückenmarkstimulation) statt. Die Indikation wurde dabei aufgrund der fehlenden neuropathischen Schmerzen verneint. Des  stellten die funktionellen Störungen eine Kontraindikation dar.
4.12 Am 9. Februar 2011 diagnostizierte Dr. med. M._, Spital H._, eine  mit längerer depressiver Reaktion.
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4.13 Im Bericht des Kantonsspitals vom 25. Mai 2012 wurde ein chronisches  in den Hüften beidseits sowie im Knie links diagnostiziert. Dieses scheine jedoch unter der zentralen analgetischen Therapie sowie Versorgung mit Orthese gut eingestellt zu sein und die Behandlung werde aus orthopädischer Sicht als vorläufig abgeschlossen betrachtet.
4.14 In einer erneuten kreisärztlichen Beurteilung vom 20. Juni 2012 verneinte Dr. C._ wiederum die Unfallkausalität der Beschwerden an der LWS sowie an der Hüfte. Dabei stützte er sich insbesondere auf die neurologische Beurteilung durch Dr. L._. Des Weiteren seien die Beschwerden aus orthopädischer, psychiatrischer, neurologischer und aus kreisärztlicher Sicht sowohl an der LWS als auch an der Hüfte nicht objektivierbar. Diesbezüglich hielt Dr. C._ an seinen Ausführungen und der Beurteilung vom 5. Mai 2011 fest. Die Situation am linken Knie sei seit der letzten kreisärztlichen Untersuchung vom 6. Mai 2010 unverändert,  der orthopädische Bericht des Kantonsspitals, der eine unveränderte Mobilität mit Orthese feststelle, wegweisend sei. Es sei, so Dr. C._ weiter, von einem Endzustand auszugehen, da die Situation am Knie unverändert und die Beschwerden an der Hüfte und LWS unfallfremd seien.
4.15. Gemäss Bericht von Dr. D._ vom 23. August 2012 schienen die Hüftbeschwerden im Bereich der Hüftgelenke zunächst auf der linken Seite konsekutiv nach Verletzung des Knies und den erlebten Komplikationen eingetreten zu sein. Diese Einschätzung stütze sich auf die Berichterstattung des Kantonsspitals. Eine Beurteilung aufgrund der Aktenlage erscheine ihm jedoch nicht adäquat und er bitte um eine weitere Evaluation.
4.16 Der Bericht des Kantonsspitals vom 31. August 2012 bescheinigte bezüglich des  Knies eine gut sitzende Orthese sowie eine erhaltene Gehfähigkeit mit sicherem Gangbild. Die Hüftbeschwerden schienen im Zusammenhang mit der Verletzung und dem aktuellen  des linken Kniegelenks zu stehen; dabei seien diese am ehesten als  im Bereich der Adduktoren mit Überlastung dieser Muskelgruppe aufgrund des erschwerten Gehens mit Orthese zu interpretieren. Der Kreisarzt Dr. C._ bemerkte daraufhin am 13. September 2012, dass sich aus dieser Beurteilung keine Kausalität im Sinne strukturell  Schäden (wie beispielsweise eine Coxarthrose) ableiten lasse.
4.17 Am 6. Mai 2013 wurde der Beschwerdeführer anlässlich einer Nachkontrolle im  erneut vorstellig. Der entsprechende Bericht hielt dabei chronische Becken- und  beidseits fest. Mit Orthese bestehe ein sicheres und stockfreies Gangbild und die Hüftgelenke seien frei beweglich. Im Bereich beider Hüften komme es selbst bei sanften  zu einschiessenden Schmerzen, welche jedoch nicht objektiviert werden könnten. Muskuläre Triggerpunkte seien nicht auslösbar. Man habe sich bewusst gegen eine neue  entschieden, da aufgrund der klinischen Befunde nicht mit einem weiterreichenden  zu rechnen sei. Aus orthopädischer Sicht bestünden aktuell keine weiteren .
5. Was zunächst die Frage des Behandlungsabschlusses im Bereich des linken Knies betrifft, hat die SUVA in ihrer Verfügung vom 20. November 2012 bzw. im angefochtenen Ein-
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spracheentscheid vom 13. Mai 2013 zu Recht auf die erwähnten Berichte des Kreisarztes sowie des Kantonsspitals abgestellt. Der Bericht von Dr. C._ erfolgte in Kenntnis der Vorakten, ist einleuchtend in der Darlegung und Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und nimmt im Wesentlichen die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen  vor. Die relevanten Befunde bezüglich des Zustandes am linken Knie wurden bereits im Vorfeld mehrfach und ohne wesentlichen Widerspruch erhoben. So wurde bereits im März 2010 durch Dr. F._, ein funktionelles Gangbild attestiert sowie die Möglichkeit weiterer  mechanistischen Optionen verneint. Dem Bericht von Dr. I._ vom 27. Januar 2011 ist zu entnehmen, dass die Kniebeschwerden aus neurologischer Sicht nicht erklärbar sind. Dabei ist anzumerken, dass die Unfallkausalität allfälliger psychischer Beschwerden  mit Urteil des Kantonsgerichts vom 19. November 1997 rechtskräftig verneint wurde. Des Weiteren beurteilte das Kantonsspital mit Bericht vom 18. April 2011 eine weitere  als wenig erfolgversprechend und verneinte die Indikation für eine Knietotalprothese. Mit Bericht des Kantonsspitals vom 25. Mai 2010 wird die Behandlung des linken Knies  als vorläufig abgeschlossen bezeichnet. Ebenfalls in den Berichten des Kantonsspitals Liestal vom 31. August 2010 und vom 6. Mai 2013 wird der Befund einer gut sitzenden Orthese mit sicherem Gangbild erhoben und im Bericht vom 6. Mai 2013 ausdrücklich festgestellt, dass aus orthopädischer Sicht keine weiteren Behandlungsoptionen bestehen. Dr. C._ beurteilte in seinem Aktengutachten die erhobenen Diagnosen und erklärte die Situation am Knie als  und die Behandlung somit als abgeschlossen. Dieser Einschätzung ist beizupflichten; eine zweckmässige Behandlung, aufgrund welcher eine namhafte Besserung des  des Beschwerdeführers zu erwarten wäre, besteht gemäss den aufgeführten  nicht.
Des Weiteren liegt durch den Rückfall keine bleibende Verschlechterung des  des linken Knies vor, womit diesbezüglich an der adaptierten Arbeitsfähigkeit im  der Rente festgehalten werden kann.
6.1 Weiter zu prüfen ist die Unfallkausalität der geltend gemachten LWS- und .
6.2 Bereits im Jahre 1996 sowie im April 2003 wurde anlässlich eines interdisziplinären medizinischen Gutachtens ein leichtes Lumbovertebralsyndrom bei lumbosakraler  diagnostiziert. Dr. C._ führt dazu in seinem Bericht vom 5. Mai 2011 aus, dieser Befund bleibe auch nach der MRI-Untersuchung der LWS vom 7. Januar 2011 unfallfremd, da ein lumbosakraler Übergangswirbel S1 mit Listhese und kleiner Stufenbildung L5/S1 bestehe, welcher zu einer mittelständigen Diskushernie, etwas kleiner L4/5 und grösser L5/S1, ohne Nervenwurzelkompression führte. Ansonsten ist in keinem der vorgelegten Arztberichte ein  zwischen den Beschwerden im Rücken und dem Unfall vom Jahre 1992  worden. Der Verneinung der Unfallkausalität ist beizupflichten; das  ist eine unfallfremde Vorerkrankung, welche zu den diagnostizierten Diskushernien  hat. Somit besteht zwischen den geltend gemachten LWS-Beschwerden und dem Unfall des Beschwerdeführers im Jahre 1992 keine Kausalität; vielmehr liegt ein Zustand vor, wie er
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sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte.
6.3 Bezüglich der Hüftbeschwerden stellt die SUVA im angefochtenen  vom 13. Mai 2010 wiederum auf die Ausführung des Kreisarztes Dr. C._ vom 5. Mai 2011 ab. Dieser verneint insbesondere die Objektivierbarkeit der geltend gemachten . Dr. C._ führt dabei den Bericht des Kantonsspitals vom 18. April 2011 an,  anlässlich einer Hüftuntersuchung und eines Röntgenbefundes beidseits einen  Befund des Hüftgelenkes ohne Druckdolenz diagnostizierte. An dieser Einschätzung hielt Dr. C._ anlässlich einer erneuten Beurteilung vom 20. Juni 2012 fest.
6.4 Weiter führt die SUVA an, dass auch die Beurteilung des Kantonsspitals vom 31.  2012, in welchem die Hüftbeschwerden am ehesten als eine im Zusammenhang mit der Verletzung des linken Knies stehende Insertionsthenopathie interpretiert werden, keine andere Beurteilung der Unfallkausalität herbeizuführen vermöge. Dieser Auffassung ist beizupflichten. Eine solche Verdachtsdiagnose ohne objektiv ausgewiesene Beschwerden vermag keine  Wahrscheinlichkeit der Kausalität zu begründen, zumal diese in keiner Weise durch bildgebende Abklärungen bestätigt wird.
6.5 Auch der vom Beschwerdeführer angeführte Bericht von Dr. D._ vom 23.  2012, welcher die Hüftbeschwerden als konsekutiv nach der Verletzung des linken Knies und den damit verbundenen Komplikationen eingetreten sieht, vermag an dieser Einschätzung nichts zu ändern. Insbesondere beruht dieser, soweit ersichtlich, weder auf einem eingehenden Studium der medizinischen Vorakten noch auf einer persönlichen Untersuchung des . Dr. D._ verweist vielmehr auf nicht spezifizierte Berichterstattungen des Kantonsspitals und begründet dabei seine Einschätzung der medizinischen Sachlage nicht näher. Der Bericht ist somit für die streitigen Belange nicht umfassend und die darin enthaltene Schlussfolgerung sind nicht hinreichend begründet.
6.6 Zu ergänzen bleibt schliesslich, dass auch der neueste Bericht des Kantonsspitals vom 6. Mai 2013 eine Objektivierbarkeit der Hüftbeschwerden ausdrücklich verneint. Die geltend gemachten Hüftbeschwerden sind in keiner Weise klinisch nachweis- und objektivierbar.  funktionelle Beschwerden sind, wie bereits im Urteil von 1997 bestätigt, nicht kausal zum Unfall vom 23. Oktober 1992.
7.1 Bezüglich des Beweiswertes des Aktengutachtens durch den Kreisarzt Dr. C._ kann auf die vorhergehenden Ausführungen (E.5.) verwiesen werden. Zu beanstanden ist in diesem Zusammenhang jedoch die etwas voreilige Bemerkung im Bericht vom 20. Juni 2012, dass die geltend gemachten Hüftbeschwerden immer unfallfrei waren und sein werden.  der langjährigen Krankheitsgeschichte können unfallkausale Beschwerden im Bereich der Hüften nicht von vornherein und pauschal ausgeschlossen werden. Da jedoch im  Fall keine organisch nachweisbaren Befunde in der Hüfte gegeben sind, ist die Frage der Unfallkausalität im jetzigen Zeitpunkt zu verneinen.
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7.2 Nachdem der Beschwerdeführer mehrmals neurologisch, orthopädisch sowie auch psychiatrisch untersucht wurde und dabei auch bildgebende Verfahren zur Anwendung kamen, lassen die vorhandenen medizinischen Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des  zu. Auf das Einholen weiterer medizinischer Gutachten kann somit verzichtet werden. Aufgrund der schlüssigen spezialärztlichen Berichte ist der gemeldete Rückfall zu Recht abgeschlossen und die Unfallkausalität der geltend gemachten LWS- resp.  verneint worden. Aus dem Gesagten folgt, dass die Beschwerde vollumfänglich  ist.
8.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss Art. 61 lit. a ATSG hat der Prozess vor dem kantonalen Gericht für die Parteien kostenlos zu sein. Für das vorliegende Verfahren sind demnach keine Kosten zu erheben. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen.
8.2 Abschliessend bleibt über den Antrag des Beschwerdeführers zu befinden, es sei ihm die unentgeltliche Verbeiständung zu gewähren. Gemäss Art. 61 lit. f Satz 2 ATSG wird der Beschwerde führenden Person, wo die Verhältnisse es rechtfertigen, ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt. Nach § 22 Abs. 1 und 2 VPO wird einer Partei der kostenlose Beizug eines Anwaltes gewährt, sofern ihr dafür die nötigen Mittel fehlen, ihr Begehren nicht  aussichtslos erscheint und der Beizug einer anwaltlichen Vertretung zu Wahrung ihrer Rechte notwendig erscheint. Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt: die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers kann bejaht werden. Sodann ist die Beschwerde, trotz deren , nicht als aussichtslos und die anwaltliche Vertretung als geboten zu bezeichnen. Der Rechtsanwalt des Beschwerdeführers hat für das vorliegende Beschwerdeverfahren einen  von insgesamt 5.5 Stunden und Auslagen in der Höhe von Fr. 51. -- ausgewiesen, was umfangmässig nicht zu beanstanden ist. Da die gesamten anwaltschaftlichen Bemühungen im Jahre 2013 stattfanden, ist Art. 3 Abs. 2 der kantonalen Tarifordnung für Anwältinnen und  vom 17. November 2003 in der bis 31. Dezember 2013 gültigen Fassung einschlägig, nach welchem das Honorar bei unentgeltlicher Verbeiständung Fr. 180.-- pro Stunde beträgt. Dem Rechtsanwalt des Beschwerdeführers ist deshalb für seine Bemühungen ein Honorar in der Höhe von Fr.1‘124.30 -- (inkl. Auslagen und 8 % Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse auszurichten.
8.3 Der Beschwerdeführer wird ausdrücklich auf § 53a Abs. 1 des Gesetzes über die  der Gerichte (GOG) vom 22. Februar 2001 aufmerksam gemacht, wonach eine , der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.
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