Decision ID: d2b59f08-e0d5-5449-8ea8-0d60f63478fd
Year: 2021
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer am 30. Juni 2021 in der Schweiz um Asyl
nachsuchte,
dass ein Abgleich der Fingerabdrücke des Beschwerdeführers mit der Da-
tenbank «Eurodac» ergab, dass dieser am (...) und am (...) in Österreich
sowie am (...) in B._ um Asyl ersucht hat,
dass das SEM mit Verfügung vom 12. Juli 2021 – eröffnet am 13. Juli
2021 – in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG (SR 142.31) auf das
Asylgesuch nicht eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz nach Öster-
reich anordnete und den Beschwerdeführer aufforderte, die Schweiz spä-
testens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen,
dass es gleichzeitig feststellte, einer allfälligen Beschwerde gegen den Ent-
scheid komme keine aufschiebende Wirkung zu, und die Aushändigung
der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis an den Beschwer-
deführer verfügte,
dass die dem Beschwerdeführer zugewiesene Rechtsvertretung ihr Man-
dat am 13. Juli 2021 niederlegte,
dass der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Verfügung mit Ein-
gabe vom 15. Juli 2021 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde
erhob und dabei beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben
und die Vorinstanz anzuweisen, auf das Asylgesuch einzutreten, eventua-
liter sei die Sache zur vollständigen Feststellung des Sachverhalts ans
SEM zurückzuweisen,
dass der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen sei und die
Vollzugsbehörden im Rahmen von vorsorglichen Massnahmen unverzüg-
lich anzuweisen seien, bis zum Entscheid über das vorliegende Rechtsmit-
tel von jeglichen Vollzugshandlungen abzusehen,
dass auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten, die unent-
geltliche Prozessführung zu gewähren und ein amtlicher Rechtsbeistand
beizuordnen sei,
dass die Instruktionsrichterin den Vollzug der Überstellung am 16. Juli 2021
per sofort einstweilen aussetzte,
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dass die vorinstanzlichen Akten dem Bundesverwaltungsgericht am glei-
chen Tag in elektronischer Form vorlagen (vgl. Art. 109 Abs. 3 AsylG),

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-
gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-
gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33
VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),
dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-
men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein
schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-
rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105
AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-
treten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-
ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich,
wie nachfolgend aufgezeigt wird, um eine solche handelt, weshalb das Ur-
teil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-
zichtet wurde,
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich
Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asylsu-
chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des
Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a
Abs. 1 Bst. b AsylG),
dass diesbezüglich die Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen
Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien
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und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung ei-
nes von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mit-
gliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist
(nachfolgend: Dublin-III-VO), zur Anwendung kommt,
dass gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO jeder Asylantrag von einem einzi-
gen Mitgliedstaat geprüft wird, der nach den Kriterien des Kapitels III
(Art. 8–15 Dublin-III-VO) als zuständiger Staat bestimmt wird (vgl. auch
Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO),
dass das Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Mitgliedstaates ein-
geleitet wird, sobald in einem Mitgliedstaat erstmals ein Asylantrag gestellt
wird (Art. 20 Abs. 1 Dublin-III-VO),
dass im Fall eines sogenannten Aufnahmeverfahrens (engl.: take charge)
die in Kapitel III (Art. 8–15 Dublin-III-VO) genannten Kriterien in der dort
aufgeführten Rangfolge (Prinzip der Hierarchie der Zuständigkeitskriterien;
vgl. Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO) anzuwenden sind, und dabei von der Situ-
ation in demjenigen Zeitpunkt auszugehen ist, in dem der Asylsuchende
erstmals einen Antrag in einem Mitgliedstaat gestellt hat (Art. 7 Abs. 2 Dub-
lin-III-VO),
dass im Rahmen eines Wiederaufnahmeverfahrens (engl.: take back)
demgegenüber grundsätzlich keine (erneute) Zuständigkeitsprüfung nach
Kapitel III stattfindet (vgl. zum Ganzen BVGE 2017 VI/5 E. 6.2 und 8.2.1
m.w.H.),
dass der nach Dublin-III-Verordnung zuständige Mitgliedstaat verpflichtet
ist, einen Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen, dessen Antrag abge-
lehnt wurde und der in einem anderen Mitgliedstaat einen Antrag gestellt
hat oder der sich im Hoheitsgebiet eines anderen Mitgliedstaats ohne Auf-
enthaltstitel aufhält, nach Massgabe der Art. 23, 24, 25 und 29 wiederauf-
zunehmen (Art. 18 Abs. 1 Bst. d Dublin-III-VO),
dass ein Abgleich der Fingerabdrücke des Beschwerdeführers mit der «Eu-
rodac»-Datenbank ergab, dass dieser am (...) und am (...) in Österreich
ein Asylgesuch eingereicht hatte,
dass dem Beschwerdeführer am 9. Juli 2021 das rechtliche Gehör zu ei-
nem allfälligen Nichteintretensentscheid und zur Möglichkeit einer Über-
stellung nach Österreich sowie zum medizinischen Sachverhalt bezie-
hungsweise zu seiner gesundheitlichen Situation gewährt wurde,
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dass der Beschwerdeführer dabei angab, in Österreich (...) einen negati-
ven Entscheid erhalten zu haben, auch in C._ habe man ihm ge-
sagt, es handle sich um einen Dublin-Fall, von jedem Land werde er wieder
nach Österreich zurückgeschickt, er erhalte dort einen negativen Entscheid
und könne nichts machen,
dass er bei einer erneuten Rückkehr nach Österreich das Land umgehend
wieder verlassen würde,
dass er zum medizinischen Sachverhalt im Wesentlichen angab, er leide
unter (...),
dass er aktuell keine Medikamente einnehme, sich in Österreich nicht habe
behandeln lassen können und dort keine Krankenversicherung erhalten
habe,
dass das SEM die österreichischen Behörden am 9. Juli 2021 um Wieder-
aufnahme des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 18 Abs. 1 Bst. d Dublin-
III-VO ersuchte,
dass die österreichischen Behörden dem Gesuch um Übernahme am
12. Juli 2021 zustimmten,
dass der Beschwerdeführer nicht bestreitet, in Österreich wiederholt um
Asyl ersucht zu haben,
dass die grundsätzliche Zuständigkeit Österreichs somit gegeben ist, wel-
che vom Beschwerdeführer im Übrigen auch nicht bestritten wird,
dass es keine Gründe für die Annahme gibt, das Asylverfahren und die Auf-
nahmebedingungen für Antragsteller in Österreich würden systemische
Schwachstellen im Sinne von Art. 3 Abs. 2 Sätze 2 und 3 Dublin-III-VO auf-
weisen,
dass der Beschwerdeführer auch nicht aufzeigt, eine Überstellung nach
Österreich würde völkerrechtliche Normen verletzen,
dass jeder Mitgliedstaat abweichend von Art. 3 Abs. 1 beschliessen kann,
einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen gestell-
ten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch wenn er nach den in
dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die Prüfung zuständig ist
(Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO),
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dass dieses sogenannte Selbsteintrittsrecht im Landesrecht durch Art. 29a
Abs. 3 AsylV 1 konkretisiert wird und das SEM das Asylgesuch gemäss
dieser Bestimmung «aus humanitären Gründen» auch dann behandeln
kann, wenn dafür gemäss Dublin-III-VO ein anderer Staat zuständig wäre,
dass der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe im Wesentli-
chen den bereits aktenkundigen Sachverhalt wiederholt aufführt und vor-
bringt, dass er sich ein «Chance für ein neues Leben» wünsche,
dass er Ambitionen habe und gerne Arbeiten würde, weshalb er die schwei-
zerischen Behörden bitte, ihm eine Chance zu geben,
dass der Wunsch des Beschwerdeführers auf Verbleib in der Schweiz an
der Zuständigkeit Österreichs für die Prüfung seines Asylgesuchs nichts zu
ändern vermag, zumal die Dublin-III-VO den Schutzsuchenden kein Recht
einräumt, den ihren Antrag prüfenden Staat selber auszuwählen (vgl. auch
BVGE 2010/45 E. 8.3),
dass der Beschwerdeführer mit seinem Hinweis auf gesundheitliche Prob-
leme – er leide unter (...) und habe Probleme mit seinen (...) – implizit die
Anwendung von Art. 17 Abs. 1 Dublin-III-VO respektive Art. 29a Abs. 3
AsylV 1 fordert,
dass Österreich Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom
10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche
oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Ab-
kommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK,
SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967 (SR
0.142.301) ist und seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflichtun-
gen nachkommt,
dass auch davon ausgegangen werden darf, dieser Staat anerkenne und
schütze die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des
Europäischen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013
zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des in-
ternationalen Schutzes (Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU vom
26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Personen,
die internationalen Schutz beantragen (Aufnahmerichtlinie) ergeben,
dass der Beschwerdeführer kein konkretes und ernsthaftes Risiko darge-
tan hat, die österreichischen Behörden würden sich weigern, ihn wieder-
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aufzunehmen und seinen Antrag auf internationalen Schutz unter Einhal-
tung der Regeln der erwähnten Richtlinien zu prüfen, insbesondere er be-
reits zwei Asylverfahren durchlaufen hat,
dass den Akten auch keine Gründe für die Annahme zu entnehmen sind,
Österreich werde in seinem Fall den Grundsatz des Non-Refoulement
missachten und ihn zur Ausreise in ein Land zwingen, in dem sein Leib,
sein Leben oder seine Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG
gefährdet ist oder in dem er Gefahr laufen würde, zur Ausreise in ein sol-
ches Land gezwungen zu werden,
dass der Beschwerdeführer mit seinen Angaben zu seinen gesundheitli-
chen Problemen implizit geltend macht, die Überstellung nach Österreich
setze ihn einer Gefahr für seine Gesundheit aus,
dass eine zwangsweise Rückweisung von Personen mit gesundheitlichen
Problemen indes nur ganz ausnahmsweise einen Verstoss gegen Art. 3
EMRK darstellen kann, insbesondere wenn die betroffene Person sich in
einem fortgeschrittenen oder terminalen Krankheitsstadium und bereits in
Todesnähe befindet, nach einer Überstellung mit dem sicheren Tod rech-
nen müsste und dabei keinerlei soziale Unterstützung erwarten könnte (vgl.
BVGE 2011/9 E. 7 mit Hinweisen auf die damalige Praxis des Europäi-
schen Gerichtshofs für Menschenrechte [EGMR]),
dass ein Verstoss gegen Art. 3 EMRK gemäss neuerer Praxis des EGMR
aber auch vorliegen kann, wenn eine schwer kranke Person durch die Ab-
schiebung – mangels angemessener medizinischer Behandlung im Ziel-
staat – mit einem realen Risiko konfrontiert würde, einer ernsten, raschen
und unwiederbringlichen Verschlechterung ihres Gesundheitszustands
ausgesetzt zu werden, die zu intensivem Leiden oder einer erheblichen
Verkürzung der Lebenserwartung führen würde (vgl. Urteil des EGMR Pa-
poshvili gegen Belgien 13. Dezember 2016, Grosse Kammer 41738/10, §§
180–193 m.w.H.),
dass dies auf die Situation des Beschwerdeführers offensichtlich nicht zu-
trifft, Österreich über eine ausreichende medizinische Infrastruktur verfügt,
und die geltend gemachten gesundheitlichen Probleme des Beschwerde-
führers (...) – entgegen dem pauschalen und nicht weiter differenzierten
Einwand auf Beschwerdeebene – dort behandelt werden können,
dass diesbezüglich auch auf die zu bestätigenden Erwägungen in der an-
gefochtenen Verfügung zu verweisen ist,
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dass dem SEM bei der Anwendung von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 Ermessen
zukommt (vgl. BVGE 2015/9 E. 7 f.) und den Akten keine Hinweise auf eine
gesetzeswidrige Ermessensausübung (vgl. Art. 106 Abs. 1 Bst. a AsylG)
durch die Vorinstanz zu entnehmen sind,
dass das Bundesverwaltungsgericht sich unter diesen Umständen weiterer
Ausführungen zur Frage eines Selbsteintritts enthält,
dass das SEM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b
AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist und
– weil der Beschwerdeführer nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts-
oder Niederlassungsbewilligung ist – in Anwendung von Art. 44 AsylG die
Überstellung nach Österreich angeordnet hat (Art. 32 Bst. a AsylV 1),
dass keine Gründe für die vom Beschwerdeführer eventualiter beantragte
Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur vollständigen Feststellung
des Sachverhalts und zur Neubeurteilung ersichtlich sind, und solche in
der Beschwerde auch nicht dargelegt werden,
dass das Eventualbegehren somit abzuweisen ist,
dass allfällige Verzögerungen aufgrund der herrschenden Situation im Zu-
sammenhang mit der Coronavirus-Pandemie (COVID-19) – gemäss aktu-
ellem Kenntnisstand – lediglich temporäre Vollzugshindernisse darstellen
und am Ausgang des vorliegenden Verfahrens nichts zu ändern vermögen
(vgl. statt vieler: Urteil des BVGer D-139/2020 vom 19. Juni 2020 E. 9.6
m.w.H.).
dass die Beschwerde abzuweisen und die Verfügung des SEM zu bestäti-
gen ist,
dass der angeordnete Vollzugsstopp mit vorliegendem Urteil dahinfällt,
dass das Beschwerdeverfahren mit vorliegendem Urteil abgeschlossen ist,
weshalb die Anträge um Erteilung der aufschiebenden Wirkung und um
Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses gegenstandslos ge-
worden sind,
dass die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und
um Beiordnung einer amtlichen Rechtsverbeiständung – ungeachtet der
Tatsache, dass entgegen den Angaben in der Beschwerdeschrift die Be-
dürftigkeit des Beschwerdeführers durch keine entsprechende Bestätigung
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belegt wird – abzuweisen sind, da die Begehren – wie sich aus den vorste-
henden Erwägungen ergibt – als aussichtlos zu bezeichnen sind,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.–
(Art. 1‒3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2])
dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
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