Decision ID: 2a169482-4fde-54f4-8aa7-3d16106ea811
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. T._ wurde mit Verfügung vom 21. Juli 2006 vom Regionalzentrum Nottwil zu einem Zivildiensteinsatz vom 14. August bis 8. September 2006 beim Einsatzbetrieb O._ aufgeboten. Gemäss dem Pflichtenheft handelte es sich um die Mithilfe bei Elementarschäden.
Am 15. August 2006 verliess er den Einsatzbetrieb. In einem undatierten Schreiben an das Regionalzentrum (Eingangsstempel: 17. August 2006) erklärte T._, er habe den Einsatzbetrieb am Vortag verlassen. Das Verhältnis zwischen ihm und dem Einsatzbetrieb sei so schlecht gewesen, dass ein Weiterführen des Einsatzes für beide Seiten unzumutbar  sei. Zudem habe der Einsatzbetrieb seine Pflichten nicht erfüllt. Er sei schlecht aufgenommen, nicht in die Arbeiten eingeführt, kritisiert und  worden. Ausserdem sei seine Einstellung als Vegetarier nicht , sondern eher belächelt worden. Er sei in einem Abstellzimmer im Estrich mit einem zu kleinen Bett zwischen trockenen Tannenästen und  Gewehren untergebracht gewesen. Die Arbeit habe mit Hilfe nach  Überschwemmung nichts zu tun gehabt.
Der Einsatzbetrieb erklärte mit Schreiben vom 23. August 2006, T._ habe am ersten Morgen leichte Arbeit und am Nachmittag  auf dem Feld verrichtet. Am zweiten Tag habe er wieder leichte Arbeit verrichtet. Beim Mittagessen sei er völlig ausgerastet und habe scharfe und unfaire Vorwürfe gegen die Bäuerin und das ganze  gerichtet. Nachmittags bei der Heuernte habe er sich nicht kooperativ verhalten. Abends um 19 Uhr habe er den Betrieb auf eigenen Wunsch verlassen.
Mit Schreiben vom 18. September 2006 forderte das Regionalzentrum Nottwil T._ auf, Stellung zu nehmen zu den Vorwürfen des .
T._ wies mit Schreiben vom 20. September 2006 die Vorwürfe . Er erklärte, er habe keine unfairen Vorwürfe gemacht und niemanden beleidigt. Er bemängelte die fehlende Geduld ihm gegenüber. Er sei zum ersten Mal auf einem Bauernhof tätig gewesen. Er habe es wichtig , dass auch sein Standpunkt gesehen werde, damit ein gutes  zu Stande hätte kommen können. Frau O._ habe ihm , es werde nicht diskutiert. Die Kommunikation sei gestört gewesen und seine Kritik sei nicht gehört worden. Bei der Heuernte am zweiten Tag sei er andauernd gehässig korrigiert und zu schnellerem Arbeiten  worden. Nach dem Verzetteln habe er mitgeholfen, den Zaun wieder aufzustellen. Schliesslich hätten sie bis 20 Uhr das Heu . Er sei zu schnellerem Arbeiten aufgefordert und auch schikaniert worden. Er habe sich ausgenutzt gefühlt. Aus Anstand und Verpflichtung habe er noch mitgeholfen bis alles Heu im Schopf gewesen sei. Er hätte
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es bei dieser Familie nicht einen Tag länger ausgehalten.
Mit Verfügung vom 1. Dezember 2006 erteilte die Vollzugsstelle für den  (Vollzugsstelle) T._ eine Busse von Fr. 200.-- . Zur  führte sie aus, T._ habe den Einsatz ohne vorherige Rücksprache mit dem Regionalzentrum mit Wissen und Willen . Damit sei der Tatbestand des Zivildienstversäumisses erfüllt . Rechtfertigungsgründe lägen keine vor. Da der Einsatz aufgrund von Meinungsverschiedenheiten, welche erst während des Einsatzes hätten festgestellt werden können, abgebrochen worden sei, handle es sich noch knapp um einen leichten Fall und es werde auf eine Strafanzeige . Die vorgebrachten Entlastungsgründe (Zurechtweisungen, Unterkunft, Pflichtenheft) seien zu wenig plausibel, als dass man von einem leichten Verschulden ausgehen könnte. Auch wenn T._ die  als Schikane empfunden habe, hätten diese keine Erlaubnis für einen unangekündigten Einsatzabbruch dargestellt, zumal die Belehrungen  nicht ohne Grundlage erfolgt seien. Statt den Betrieb einfach zu verlassen, wäre es ihm ohne Weiteres zuzumuten gewesen, das  über allfällige Probleme im Führungsstil, bei der Unterkunft und mit dem Pflichtenheft zu informieren. Für T._ spreche die  Haltung bei der Abklärung des Sachverhalts. Das Verschulden  als mittelschwer und eine Busse von Fr. 200.-- sei aufgrund seiner finanziellen Verhältnisse als Student angemessen.
B. T._ (Beschwerdeführer) erhob am 11. Dezember 2006 () bei der Rekurskommission EVD Beschwerde gegen diese Verfügung und beantragt die vollständige Aufhebung der Disziplinarmassnahme. Er macht geltend, der Einsatzbetrieb habe sich nicht an das Pflichtenheft, das sich auf das Aufräumen von Umweltschäden beschränkt habe, gehalten. Den Einsatz habe er mit vorgängiger Billigung des Einsatzbetriebes . Er sei davon ausgegangen, dieser habe ihm gegenüber , die sich auch auf den Abbruch des Einsatzes beziehe. Eine andere Regelung sei ihm am Infotag des Zivildienstes nicht mitgeteilt . Auch habe der Einsatzbetrieb das Regionalzentrum, wie von ihm , offenbar nicht über seinen Abbruchwunsch informiert, was er als mangelndes Interesse des Betriebes an ihm werte. Herr O._ sei klar einverstanden gewesen mit dem Abbruch. Diese Leute hätten ihn als unfähig angesehen und entsprechend abschätzig behandelt. Er sei zudem Vegetarier und könne insbesondere die Schlachtung von Tieren nicht . Der Einsatzbetrieb habe dies gewusst und ihn trotzdem gedrängt, den Kadaver zu entsorgen. Er habe sich geweigert, denn die Teilnahme an  Schlachtung sei eine Beeinträchtigung seiner persönlichen Rechte. Dies sei ein klarer Verstoss gegen seine Menschenwürde. Es sei , ob der Einsatzbetrieb schon Anlass zu Beschwerden gegeben habe. Er habe vorher schon zwei Zivildiensteinsätze (Spital, Jugendzentrum)  absolviert und an einem Ort sei er sogar wegen einer  angefragt worden. Der angefochtene Entscheid sei von  gefällt worden, die keine praktische Erfahrung im Zivildienst hätten. Es
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fehle eine Begründung, die auf Erfahrung basiere. Als Student treffe ihn die Busse von Fr. 200.-- schwer. In Anbetracht seiner bisherigen  Führung in zwei Zivildiensteinsätzen sei sie unverhältnismässig
C. Mit Vernehmlassung vom 12. Januar 2007 beantragt die Vollzugsstelle die Abweisung der Beschwerde. Sie macht geltend, der Beschwerdeführer habe den Einsatz zwar ordnungsgemäss angetreten, ihn aber am 15.  2006 eigenmächtig abgebrochen. Er habe am folgenden Tag das  telefonisch informiert. Er sei gleichentags vom  aufgefordert worden, den Abbruch des Einsatzes schriftlich zu . Der Vorwurf, der Einsatzbetrieb habe das Pflichtenheft nicht , sei nicht haltbar. Den Ausführungen des Einsatzbetriebes sei zu entnehmen, dass die Aufgaben durchaus dem Pflichtenheft entsprochen hätten. Der Beschwerdeführer mache weiter geltend, der Einsatzbetrieb habe ihn in seiner Menschenwürde nicht respektiert, weil er, obwohl er  sei, einen Kadaver habe entsorgen müssen. In seiner ersten  vom 17. August 2006 habe er lediglich bemängelt, dass seine Einstellung als Vegetarier nicht immer respektiert sondern eher belächelt worden sei. Auch wenn er darin einen mangelnden Respekt gegenüber seiner Person erkannt habe, ändere dies nichts an der Rechtswidrigkeit des eigenmächtigen Einsatzabbruchs. Es hätte ihm zugemutet werden können, beim Einsatzbetrieb eine Unterredung zu verlangen und das  über allfällige Probleme im Zusammenhang mit dem Einsatz zu informieren. Im Übrigen sei es bei Einsätzen in diesem Betrieb bisher zu keinen Problemen gekommen. Der Beschwerdeführer erkläre, er sei von einer Weisungsgewalt des Einsatzbetriebes bezüglich des  ausgegangen. Der Stellungnahme des Einsatzbetriebes vom 23. August 2006 sei zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer den  auf eigenen Wunsch verlassen habe. Zudem werde im Rahmen des Einführungskurses (Art. 9 Bst. a ZDG) darüber informiert, dass ein Einsatz auf schriftliches Gesuch hin nur von der Vollzugsstelle abgebrochen  dürfe und bei Problemen das Regionalzentrum kontaktiert werden . Es sei deshalb davon auszugehen, dass es dem Beschwerdeführer möglich gewesen sei, die Rechtswidrigkeit seines Verhaltens zu erkennen. Der Beschwerdeführer verweise auf seine bisherigen tadellos absolvierten Zivildiensteinsätze. Diese seien in Ziff. 3 der angefochtenen Verfügung in strafmildernder Weise berücksichtigt worden. Die Vollzugsstelle habe das Verschulden des Beschwerdeführers zwar als mittelschwer betrachtet, die Busse jedoch im unteren Bereich des vorgesehenen Rahmens angesetzt. Dabei seien auch die finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers  worden.
D. Mit prozessleitender Anordnung vom 22. Januar 2007 informierte das  über die Übernahme des Beschwerdeverfahrens und gab das Spruchgremium bekannt. Es stellte dem Beschwerdeführer die Vernehmlassung der Vorinstanz und Kopien der Vorakten zu und gab ihm Gelegenheit, bis zum 19. Februar 2007 eine Stellungnahme .
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Der Beschwerdeführer reichte keine Stellungnahme ein.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Ob die Prozessvoraussetzungen vorliegen und auf eine Beschwerde  ist, hat die entscheidende Instanz von Amtes wegen und mit freier Kognition zu prüfen (vgl. BGE 130 II 65 E. 1)
Der Entscheid der Vollzugsstelle für den Zivildienst (Vollzugsstelle) vom 1. Dezember 2006 stellt eine Verfügung nach Art. 5 Abs. 1 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) dar. Sie kann nach Art. 63 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 1995 über den zivilen Ersatzdienst (Zivildienstgesetz, ZDG, SR 824.0) im Rahmen der allgemeinen Bestimmungen über die  (Art. 44 ff. VwVG i. V. m. den Art. 31, 33 Bst. d, 37 ff. und Ziffer 105 des Anhangs des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Verwaltungsgericht, Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32, in Kraft seit 1. Januar 2007) mit Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht angefochten werden.
Das Bundesverwaltungsgericht hat am 1. Januar 2007 seine Tätigkeit  und beurteilt Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG (vgl. Art. 31 VGG). Diese Instanz ersetzt die bisherigen  Rekurs- und Schiedskommissionen sowie die Beschwerdedienste der Eidgenössischen Departemente. Sofern es zuständig ist, übernimmt das Bundesverwaltungsgericht die Beurteilung der beim Inkrafttreten des Verwaltungsgerichtsgesetzes bei Eidgenössischen Rekurs- oder  oder bei Beschwerdediensten der Departemente hängigen Rechtsmittel (Art. 53 Abs. 2 VGG).
Der Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vollzugsstelle  und ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt. Er hat zudem ein als schutzwürdig anzuerkennendes Interesse an deren  oder Änderung, weshalb er zur Beschwerde legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Eingabefrist und -form sind gewahrt (Art. 50 und 52 Abs. 1 VwVG) und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen liegen vor (vgl. Art. 46 ff. VwVG).
Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.
2. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Entscheid sei von Personen  worden, die keine praktische Erfahrung im Zivildienst hätten. Im Militär seien für Disziplinarmassnahmen und strafrechtliche Entscheide  zuständig. Nur so könne das nötige Einfühlungsvermögen bei der Fällung von Entscheiden sichergestellt werden. Er vermisse eine Begrün-
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dung, die auf Erfahrung basiere. Aus der Beschwerde geht nicht klar , ob der Beschwerdeführer die Zuständigkeit der Vollzugsstelle oder eine Verletzung der Begründungspflicht rügt oder ob er lediglich  will, er sei mit dem Entscheid nicht zufrieden.
Nach Art. 71 ZDG ist die Vollzugsstelle zuständig, ein Disziplinarverfahren einzuleiten, es durchzuführen und mit einer Verfügung zu erledigen. Sie kann nach Art. 68 ZDG einen schriftlichen Verweis oder eine Busse bis zu 2'000 Franken verfügen. Vorliegend verfügte die Vollzugsstelle aufgrund eines Disziplinarverfahrens eine Busse im Betrag von Fr. 200.-- . Die  Verfügung wurde somit von der zuständigen Behörde erlassen.
Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs als persönlichkeitsbezogenes  verlangt, dass die Behörde die Vorbringen des vom  in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört,  und ernsthaft prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die grundsätzliche Pflicht der Behörden, ihren Entscheid zu . Der Bürger soll wissen, warum die Behörde entgegen seinem Antrag entschieden hat. Die Begründung eines Entscheids muss deshalb so  sein, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht  kann. Dies ist nur möglich, wenn sowohl er wie auch die  sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde leiten liess und auf welche sich ihr Entscheid stützt (BGE 129 I 232 E. 3.2, BGE 126 I 97 E. 2b S. 102 f. mit Hinweisen). Der angefochtene Entscheid enthält in den Erwägungen die für den  wesentlichen Gesichtspunkte. Aufgrund der Erwägungen ist  wie die Vollzugsstelle zu ihrem Entscheid kam. Die  kam somit ihrer Begründungspflicht nach.
Sollte der Beschwerdeführer die Kompetenz der Vollzugsstelle oder eine Verletzung der Begründungspflicht rügen, können diese Rügen nicht  werden.
3. Militärdienstpflichtige, die glaubhaft darlegen, dass sie den Militärdienst mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren können, leisten einen zivilen  (Zivildienst) (Art. 1 ZDG). Die Zivildienstpflicht umfasst die Pflicht zur Erbringung ordentlicher Zivildienstleistungen, bis die Gesamtdauer  ist. Die Vollzugsstelle bietet die zivildienstpflichtige Person zum  auf (Art. 22 Abs. 1 ZDG). Die zivildienstleistende Person befolgt die Aufgebote und Weisungen der Vollzugsstelle oder der von ihr beauftragten Personen (Art. 27 Abs. 3 Bst. b ZDG).
Verletzt die zivildienstpflichtige Person vorsätzlich oder fahrlässig , die ihr das Gesetz oder darauf gestützte Verordnungen auferlegen, so kann die Vollzugsstelle eine Disziplinarmassnahme verfügen; vorbehalten bleiben die Strafbestimmungen der Art. 72 - 78 ZDG (Art. 67 Abs. 1 ZDG). Die Vollzugsstelle kann die folgenden Disziplinarmassnahmen verfügen:
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a) schriftlichen Verweis; b) Busse bis zu 2'000 Franken (Art. 68 ZDG). Die Vollzugsstelle bestimmt die Disziplinarmassnahme nach dem Verschulden; sie berücksichtigt Beweggründe, Vorleben, persönliche Verhältnisse und die bisherige Führung im Zivildienst (Art. 69 ZDG).
Wer ohne die Absicht, den Zivildienst zu verweigern, eine , zu der er aufgeboten ist, nicht antritt, seinen Einsatzbetrieb ohne Erlaubnis verlässt oder nach einer rechtmässigen Abwesenheit nicht zu ihm zurückkehrt, wird mit Gefängnis bis zu sechs Monaten, mit Haft oder Busse bestraft. In leichten Fällen erfolgt disziplinarische Bestrafung (Art. 73 Abs. 1 und 3 ZDG in der bis 1. Januar 2007 geltenden Fassung vom 6. Oktober 1995, AS 1996 1445).
Disziplinarische Massnahmen sind Sanktionen gegenüber Personen, die in einem Sonderstatusverhältnis (z.B. Beamte, Schüler) oder unter einer  Aufsicht des Staates (z.B. Rechtsanwälte, Medizinalpersonen) stehen. Sie sind administrative Sanktionen und damit grundsätzlich keine Strafen im Rechtssinne. Sie dienen der Aufrechterhaltung der Ordnung  der Wahrung des Ansehens und der Vertrauenswürdigkeit der . Disziplinarische Massnahmen bewirken (präventiv oder ) die Erfüllung der Pflichten derjenigen Personen, die unter der  stehen (ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Grundriss des Allgemeinen Verwaltungsrechts, 5. Aufl., Zürich 2006, Rz. 1191 f., FRITZ GYGI, Verwaltungsrecht, Bern 1986, S. 333 f.). In einem  und damit dem Disziplinarrecht unterstellt sind auch die  Personen (vgl. Art. 67 ff. ZDG).
Disziplinarmassnahmen haben sich auf eine generell-abstrakte Norm,  in einem Gesetz im formellen Sinn enthalten ist, zu stützen. Wenn die Disziplinierten in einem Sonderstatusverhältnis stehen, sind an die  des Rechtssatzes und an das Erfordernis der Gesetzesform  allzu hohen Anforderungen zu stellen (HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a. a. O,, Rz. 1202 ff.). Eine Disziplinarmassnahme darf nur angeordnet werden, wenn ein Disziplinarfehler vorliegt, nämlich wenn die Dienst- oder  schuldhaft - vorsätzlich oder fahrlässig - verletzt wurden (vgl. HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a. a. O., Rz. 1203, GYGI, a. a. O., S. 334, WALTER HINTERBERGER, Disziplinarfehler und Disziplinarmassnahmen im Recht des öffentlichen Dienstes, St. Gallen 1986, S. 97 ff.). Die Disziplinarstrafe ist ein (blosses) Hilfsmittel zur Aufrechterhaltung der Disziplin, sie muss  sein, die Erfüllung der Dienstpflicht sicherzustellen. Die Behörde  dabei objektive und subjektive Elemente und kann auf Grund des Opportunitätsprinzips auch ganz auf die Verhängung einer  verzichten, wenn sie zum Schluss kommt, der Zweck des  verlange keine Sanktion (HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a. a. O., Rz. 1205).
4. Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer einen Zivildiensteinsatz  hat.
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Zuständig für den Abbruch eines Einsatzes aus wichtigen Gründen ist die Vollzugsstelle (Art. 23 Abs. 1 ZDG). Die zivildienstleistende Person kann, falls sie der Ansicht ist, der Einsatzbetrieb habe ihr Unrecht zugefügt, beim Einsatzbetrieb eine Unterredung im Beisein einer Vertretung der  verlangen (Art. 62 Abs. 1 ZGD). Kommt keine Einigung zustande, so kann die zivildienstleistende Person bei der Vollzugsstelle eine Anzeige gegen den Einsatzbetrieb einreichen. Die Vollzugsstelle hört die  unverzüglich an und ergreift die erforderlichen Massnahmen (Art. 62 Abs. 2 ZGD).
Im vorliegenden Fall wurde der Einsatz nicht von der Vollzugsstelle . Der Beschwerdeführer macht aber geltend, er habe den Einsatz mit Billigung des Einsatzbetriebs abgebrochen. Er sei davon ausgegangen, dass dieser ihm gegenüber Weisungsgewalt habe und sich diese auch auf den Abbruch des Einsatzes beziehe. Es sei ihm im Rahmen des  des Zivildienstes keine andere Regelung kommuniziert worden.
Der vormals aus Art. 4 aBV abgeleitete und nunmehr in Art. 9 BV  Grundsatz von Treu und Glauben verleiht einer Person Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens in behördliche Zusicherungen oder sonstiges, bestimmte Erwartungen begründendes Verhalten der Behörden (BGE 126 II 377 E. 3a, BGE 122 II 113 E. 3b/cc S. 123; zu den  im Einzelnen vgl. BGE 118 Ia 245 E. 4b S. 254, BGE 117 Ia 285 E. 2b S. 287 mit Hinweisen). Auf diesen Vertrauensschutz kann sich der  nicht berufen, denn er kann nicht nachweisen, dass er von den Behörden eine falsche Information erhalten hätte. In ihrer  vom 12. Januar 2007 erklärt die Vorinstanz, im Rahmen des  der Vollzugsstelle gemäss Art. 9 Bst. a ZDG sei darüber  worden, dass ein Einsatz auf schriftliches Gesuch hin nur von der Vollzugsstelle abgebrochen werden dürfe und die Zivildienstleistenden nicht einfach den Betrieb verlassen dürfen. Es werde ihnen ebenfalls , dass sie bei Problemen im Einsatz das Regionalzentrum kontaktieren sollen. Dies entspricht Art. 77a Abs. 1 und 3 der Verordnung über den  Ersatzdienst vom 11. September 1996 (Zivildienstverordnung, ZDV, SR 824.01), wonach die Vollzugsstelle im Einführungskurs oder einer  Anhörung das erforderliche Wissen über Rechte und Pflichten der  Personen und über den Vollzug des Zivildienstes . Der Beschwerdeführer verzichtete darauf, diese Aussage der  zu widerlegen. Es ist deshalb davon auszugehen, dass dem  die entsprechenden Informationen vermittelt wurden. Selbst wenn dies nicht der Fall wäre, käme der Vertrauensschutz nicht zur Anwendung. Der Beschwerdeführer erklärt in seiner Beschwerde: "Ich ging davon aus, ... dass sich diese Weisungsgewalt (des Einsatzbetriebs) auch auf den Abbruch des Einsatzes beziehen musste." Demzufolge stützte er sich nicht auf eine Information der Behörden sondern auf seine eigene Auslegung der Weisungsgewalt. Zudem kann auch aus den Darlegungen des Beschwerdeführers nicht geschlossen werden, der Einsatzbetrieb
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habe den Abbruch des Einsatzes angeordnet. Auch der Einsatzbetrieb  in seiner Eingabe vom 23. August 2006, der Beschwerdeführer habe den Einsatzbetrieb "auf eigenen Wunsch" verlassen.
Der Beschwerdeführer macht verschiedene Probleme im Einsatzbetrieb geltend. Sie betreffen die Art der Arbeit, die Unterkunft und den . Ferner geht es um den geltend gemachten mangelnden Respekt des Beschwerdeführers als Vegetarier, wobei die Vorfälle allerdings nicht sehr substanziiert geschildert und teilweise erst im nachhinein erwähnt wurden. Es muss nicht geprüft werden, ob diese Probleme, wenn der  sie der Regionalstelle gemeldet hätte, einen Grund für den Abbruch des Einsatzes dargestellt hätten. Es kann auch offen gelassen werden, ob Einsätze im gleichen Betrieb bereits Anlass zu Beschwerden gegeben haben. Festzustellen ist, dass die Probleme nicht derart  waren, dass der Beschwerdeführer sofort den Betrieb verlassen musste. Vielmehr wäre es ihm zuzumuten gewesen, vor dem Verlassen des Betriebes eine Unterredung im Beisein einer Vertretung der  zu verlangen oder sich allenfalls auch direkt an das Regionalzentrum zu wenden, zumal er, wie aus seiner Stellungnahme vom 20. September 2006 hervorgeht, bereits im Verlaufe des Tages in Betracht zog, den Dienst abzubrechen.
5. Es steht demnach fest, dass der Beschwerdeführer seine Dienstpflicht  hat. Zu prüfen bleibt, ob die von der Vollzugsstelle angeordnete  bezüglich ihrer Schwere verhältnismässig ist. Gemäss Art. 68 ZDG handelt es sich bei den Disziplinarmassnahmen, die von der Vollzugsstelle verfügt werden können, um einen schriftlichen Verweis oder eine Busse bis zu 2'000 Franken. Die Vollzugsstelle bestimmt die  nach dem Verschulden; sie berücksichtigt Beweggründe, Vorleben, persönliche Verhältnisse und die bisherige Führung im  (Art. 69 ZDG).
Disziplinarische Sanktionen unterstehen dem Grundsatz der . Von Verfassungs wegen ist demnach geboten, dass sie zu Art und Schwere der begangenen Pflichtwidrigkeit in einem angemessenen Verhältnis stehen und nicht über das hinausgehen, was erforderlich ist, um Störungen des geordneten Diensteinsatzes zu verhindern. Der  steht bei der Wahl und namentlich bei der Bemessung der  ein gewisser Spielraum des Ermessens offen, in den das  - und mithin auch das Bundesverwaltungsgericht - nicht eingreift. Die Behörde ist auf Grund des Prinzips der Verhältnismässigkeit aber , das unterschiedliche Gewicht der verschiedenen Sanktionen und die darin zum Ausdruck kommende Rangordnung zu beachten (BGE 106 Ia 100 E. 13)
Die Vollzugsstelle verfügt in der Verhängung von Disziplinarmassnahmen sowohl über Auswahl- als auch über Entschliessungsermessen (vgl. ALFRED
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KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 634), zumal sie den zu  schriftlich verweisen oder eine Busse bis zu Fr. 2'000.-- verhängen (Art. 68 ZDG), aber auch - im Sinne des Opportunitätsprinzips - auf eine Disziplinarmassnahme verzichten kann (vgl. Art. 67 Abs. 2 ZDG; GYGI, a. a. O., S. 335 f., HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a. a. O., Rz. 1205, HINTERBERGER, a. a. O., S. 351 ff.).
Der Beschwerdeführer macht geltend, in Anbetracht seiner bisherigen  Führung in zwei Zivildiensteinsätzen und seiner finanzieller  sei die Busse unverhältnismässig. Die Vollzugsstelle führt in der  Verfügung aus, die vorgebrachten Entlastungsgründe seien zu wenig plausibel, als dass man von einem leichten Verschulden ausgehen könnte. Berücksichtigt wurden jedoch die kooperative Haltung des  bei der Abklärung des Sachverhalts. Die Vollzugsstelle kam zum Schluss, das Verschulden erscheine als mittelschwer und eine Busse von Fr. 200.-- sei aufgrund der finanziellen Verhältnisse des , der Student sei, angemessen.
Der Vollzugsstelle ist beizupflichten, dass das Verschulden des  als leicht zu betrachten und auf eine Strafanzeige zu verzichten ist, unter den Disziplinarmassnahmen jedoch als mittelschwer einzustufen ist. Es hätte dem Beschwerdeführer nämlich ohne Weiteres zugemutet werden können, das Regionalzentrum über allfällige Probleme im , bei der Unterkunft und mit dem Pflichtenheft zu informieren.  berücksichtigte die Vollzugsstelle die gemäss Art. 69 ZDG für die  der Disziplinarmassnahme relevanten Faktoren. Sie  strafmildernd die kooperative Haltung des Beschwerdeführers bei der Abklärung des Sachverhalts und trug seinen finanziellen Verhältnissen Rechnung. Mit Fr. 200.-- liegt die Busse im unteren Bereich des  Strafrahmens (vgl. Art. 74 Abs. 3 i. V. m. Art. 68 ZDG). Gestützt auf diese Ausführungen ist festzuhalten, dass die dem Beschwerdeführer  Busse als verhältnismässig und den Umständen angepasst . Sie liegt im Rahmen des der Vollzugsstelle zustehenden  und ist nicht zu beanstanden.
6. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass eine Dienstpflichtverletzung  und die hierfür von der Vollzugsstelle auferlegte Disziplinarbusse von Fr. 200.-- als verhältnismässig erscheint. Die Beschwerde wird daher als unbegründet abgewiesen.
7. Nach Art. 65 ZDG sind keine Verfahrenskosten aufzuerlegen und es ist keine Parteientschädigung zuzusprechen.
8. Dieser Entscheid kann nicht mit Beschwerde in öffentlichrechtlichen  an das Bundesgericht weiter gezogen werden (Art. 83 Bst. i des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht, Bundes-
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gerichtsgesetz, BGG, SR 173.110). Er ist somit endgültig.