Decision ID: 47da1a04-b6f8-45e7-b35f-05df31905aba
Year: 2022
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA) mit Ver-
fügung vom 25. Oktober 2021 – in Bestätigung ihres Vorbescheids vom
26. August 2021 (IVSTA-act. 134) – auf das zweite Leistungsbegehren
(Rente) des am (...) 1962 geborenen und heute in seinem Heimatland
wohnhaften nordmazedonischen Staatsangehörigen A._ (nachfol-
gend: Versicherter) vom 19. Oktober 2020 (IVSTA-act. 114 f., 131) nicht
eintrat (IVSTA-act. 140 = BVGer-act. 2/1), nachdem die damals zuständige
IV-Stelle C._ das erste Leistungsbegehren des Versicherten mit
rechtskräftiger Verfügung vom 11. März 2019 abgewiesen hatte (IVSTA-
act. 110),
dass der Versicherte im Vorverfahren medizinische Belege aus Nordmaze-
donien einreichte, wonach er – in Folge eines Arbeitsunfalls im Jahre 2016
und eines Herzinfarkts (mit Stent-Implantation) im Jahre 2017 – namentlich
unter orthopädischen, neurologischen, psychischen und kardiologischen
Beeinträchtigungen (u.a. Zervikobrachialsyndrom, Zervikozephalgiesyn-
drom, Diskushernie, Vertigosyndrom bei fortgeschrittener vertebrobasilärer
Insuffizienz, posttraumatische Belastungsstörung, depressives Syndrom)
leidet (vgl. IVSTA-act. 135-137), wobei im Jahre 2019 eine weitere Stent-
Platzierung erforderlich war (IVSTA-act. 136/1) und im September 2021
beim Versicherten u.a. eine schwere depressive Episode mit psychoti-
schen Symptomen (IVSTA-act. 136/7) diagnostiziert wurde, welche zu Be-
handlungen in einer psychiatrischen Klinik führte (IVSTA-act. 136/1),
dass dem Versicherten angesichts seiner gesundheitlichen Problematik
von der zuständigen nordmazedonischen Behörde bzw. den zuständigen
Arztpersonen im vorgelegten Bericht vom 29. April 2021 eine seit dem
19. Oktober 2020 bestehende Arbeitsunfähigkeit von 70 % bescheinigt
wurde (IVSTA-act. 111),
dass die IVSTA das am 25. Oktober 2021 verfügte Nichteintreten auf die
Neuanmeldung zum Bezug von IV-Leistungen zusammengefasst damit be-
gründete, die eingereichten Unterlagen würden die bereits bekannten Ge-
sundheitsbeeinträchtigungen bestätigen und keine neuen Elemente ent-
halten, welche ein Eintreten auf das Leistungsgesuch erlauben würden,
dass die IVSTA sich dabei insbesondere auf die Stellungnahmen des IV-
Stellenarztes Dr. med. D._, Facharzt FMH für Allgemeine Innere
Medizin, vom 11. August 2021 (IVSTA-act. 133) und 14. Oktober 2021 (IV-
STA-act. 139) stützte,
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dass der Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom
23. November 2021 (BVGer-act. 1) an das Bundesverwaltungsgericht (Ein-
gang: 1. Dezember 2021) gelangte,
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 23. November 2021 weder
ein Rechtsbegehren noch eine rechtsgenügliche Begründung enthielt und
vom Beschwerdeführer auch nicht unterschrieben war, sondern einzig den
Arztbericht von Dr. E._, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie in
(...)/MK, vom 23. November 2021 betraf,
dass der Beschwerdeführer mit undatierter Eingabe (Eingang: 4. März
2022) – auf entsprechende gerichtliche Aufforderung vom 25. Januar 2022
hin (BVGer-act. 3) – die Adresse von B._ in (...) als Korrespondenz-
adresse in der Schweiz mitteilte (BVGer-act. 4),
dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 7. April 2022 auf-
gefordert wurde, innert gesetzter Frist ein Rechtsbegehren zu stellen, die-
ses zu begründen und zu unterschreiben, ansonsten auf die Beschwerde
nicht eingetreten werde (BVGer-act. 5),
dass der Beschwerdeführer eine Vollmacht vom 11. April 2022 einreichte,
wonach B._ bevollmächtigt wird, ihn u.a. im vorliegenden Be-
schwerdeverfahren zu vertreten (BVGer-act. 7),
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 19. April 2022 (Eingang:
20. April 2022) fristgemäss eine Beschwerdeverbesserung einreichte
(BVGer-act. 8),
dass der Beschwerdeführer in der Eingabe vom 19. April 2022 beantragte,
die Verfügung der IVSTA (nachfolgend: Vorinstanz) vom 25. Oktober 2021
sei aufgrund ungenügender Sachverhaltsfeststellung und Willkür in der Be-
weiswürdigung aufzuheben und dem Beschwerdeführer sei eine angemes-
sene IV-Rente zuzusprechen, eventualiter sei die Sache zwecks Neubeur-
teilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, alles unter Kosten- und Ent-
schädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz (BVGer-act. 8 S. 2),
dass der Beschwerdeführer in der Eingabe vom 19. April 2022 zur Begrün-
dung namentlich ausführte, im eingereichten Arztbericht von
Dr. E._ vom 23. November 2021 (BVGer-act. 1) lasse sich im Ver-
gleich zu seinem ersten Gesuch aus dem Jahre 2016 eine erhebliche Ver-
änderung der Invalidität feststellen, insbesondere seien neben den physi-
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schen Leiden aus dem Jahre 2016 nun auch neue, psychische Leiden hin-
zugekommen, weshalb eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vorliege, was
sich nicht nur aus dem Bericht von Dr. E._ klar ergebe, sondern
auch in weiteren Arztberichten aus Nordmazedonien bestätigt werde
(BVGer-act. 8 S. 4 ff.),
dass der Beschwerdeführer in der besagten Eingabe vom 19. April 2022
ausserdem mitteilte, dass er sich im vorliegenden Beschwerdeverfahren
selber vertreten werde (BVGer-act. 8 S. 3),
dass der Beschwerdeführer mit Instruktionsverfügung vom 4. Mai 2022 auf-
gefordert wurde, innert gesetzter Frist mitzuteilen, ob B._ im vorlie-
genden Verfahren weiterhin Vertretungsbefugnisse habe oder ob die ent-
sprechende Vollmacht widerrufen worden sei (BVGer-act. 9),
dass der Beschwerdeführer mit Brief vom 5. Mai 2022 fristgemäss mitteilte,
dass seine Tochter B._ weiterhin Vertretungsbefugnisse besitze
und das erwähnte Vertretungsverhältnis für das Beschwerdeverfahren da-
her weiterhin bestehe (BVGer-act. 11),
dass der mit Zwischenverfügung vom 10. Mai 2022 einverlangte Kosten-
vorschuss von Fr. 800.- (BVGer-act. 12) am 19. Mai 2022 geleistet wurde
(BVGer-act. 14),
dass die Vorinstanz – im Hinblick auf die von ihr einzureichende Vernehm-
lassung – dem IV-Stellenarzt Dr. D._ den beschwerdeweise einge-
reichten Bericht von Dr. E._ vom 23. November 2021 unterbreitete
und seine Stellungnahme einholte (BVGer-act. 16/2),
dass laut Stellungnahme des IV-Stellenarztes vom 11. Juni 2022 beim Be-
schwerdeführer eine depressive Episode mit psychotischen Symptomen
festgestellt wurde, weshalb sich die massgebliche Frage einer Verschlech-
terung des Gesundheitszustandes stellt, was gemäss Ansicht des IV-Stel-
lenarztes zur Folge hat, dass auf die Neuanmeldung des Beschwerdefüh-
rers einzutreten und eine interne psychiatrische Stellungnahme einzuholen
ist (BVGer-act. 16/1),
dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 14. Juni 2022 bean-
tragte, die Beschwerde sei gutzuheissen, die angefochtene Verfügung sei
aufzuheben und die Sache sei im Sinne der erwähnten Stellungnahme des
IV-Stellenarztes an die Verwaltung zurückzuweisen (BVGer-act. 16),
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dass der Beschwerdeführer in seiner Replik vom 20. Juli 2022 beantragte,
sämtliche Anträge der Vorinstanz gemäss Vernehmlassung vom 14. Juni
2022 seien gutzuheissen, die beiliegenden ärztlichen Berichte seien
zwecks Neubeurteilung an die Vorinstanz weiterzuleiten und es sei – nebst
der Rückzahlung des Kostenvorschusses – eine Parteientschädigung in
der Höhe von Fr. 1'500.- anzuordnen (BVGer-act. 18),
dass mit Verfügung vom 22. Juli 2022 der Vorinstanz ein Doppel der Replik
des Beschwerdeführers samt Beilagen zur Kenntnisnahme zugestellt und
der Schriftenwechsel geschlossen wurde (BVGer-act. 19),

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 VGG in Verbindung
mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b IVG zur Beurteilung von Beschwerden gegen Ver-
fügungen der IVSTA zuständig ist und vorliegend keine Ausnahme im
Sinne von Art. 32 VGG gegeben ist,
dass der Beschwerdeführer im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegiti-
miert ist,
dass die Beschwerde unbestrittenermassen fristgerecht eingereicht wurde
und sich nach der Verbesserung auch als formgerecht erweist (Art. 60
ATSG und Art. 52 VwVG), weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist,
nachdem der Kostenvorschuss rechtzeitig geleistet wurde (Art. 63 Abs. 4
i.V.m. Art. 21 Abs. 3 VwVG),
dass eine Neuanmeldung zum Bezug einer IV-Rente gemäss Art. 87 Abs. 3
IVV (SR 831.201) nur geprüft wird, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind, d.h. im neuen Leistungsbegehren
gleich wie im Revisionsgesuch glaubhaft gemacht wird, dass sich der Grad
der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erhebli-
chen Weise geändert hat, wobei auf die Entwicklung der Verhältnisse seit
der ersten Ablehnungsverfügung abzustellen ist (vgl. Urteil des BVGer C-
7459/2014 vom 3. November 2016 E. 5.5 m.H.),
dass die Vorinstanz andernfalls das neue Leistungsgesuch ohne weitere
Abklärungen durch Nichteintreten erledigt (BGE 109 V 108 E. 2b), wobei
sich die Vorinstanz unter Umständen auch dann noch auf der Stufe der
Prüfung der Eintretensvoraussetzung bewegt, wenn sie auf eine Neuan-
meldung hin einfache Abklärungshandlungen selbst vornimmt (vgl. Urteile
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des BGer 8C_844/2012 vom 5. Juni 2013 E. 2.1 m.H. und des EVG [heute:
BGer] I 781/04 vom 17. Februar 2005 E. 3),
dass grundsätzlich alleine die im Verwaltungsverfahren eingereichten me-
dizinischen Unterlagen zu prüfen sind (vgl. Urteil des BGer 8C_264/2012
vom 4. Juli 2012 E. 2),
dass nach der bundesgerichtlichen Praxis ab einer Zeitspanne von 15 Mo-
naten (hier: 19 Monate) zwischen Ablehnungsverfügung und Neuanmel-
dung keine allzu hohen Anforderungen an die Glaubhaftmachung gestellt
werden dürfen (vgl. BGE 130 V 64 E. 6.2),
dass Dr. E._ im aktenkundigen Bericht vom 23. November 2021,
auf welchen sich beide Parteien berufen, sämtliche Diagnosen bestätigt,
die in den im Vorverfahren eingereichten medizinischen Berichten genannt
wurden (vgl. IVSTA-act. 135-137), und er u.a. darauf hinweist, dass der
Beschwerdeführer aufgrund der diagnostizierten schweren depressiven
Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10: F32.3) lange Zeit mit
Anxiolytika, Antidepressiva und atypischen Antipsychotika habe behandelt
werden müssen (BVGer-act. 1 S. 4),
dass Dr. E._ im Bericht vom 23. November 2021 zum Schluss ge-
langt, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Behinderung in somati-
scher, neurologischer und psychischer Hinsicht nicht in der Lage sei zu
arbeiten (BVGer-act. 1 S. 5),
dass der Bericht von Dr. E._ vom 23. November 2021 – obwohl erst
im Beschwerdeverfahren vorgelegt und kurz nach dem Erlass der ange-
fochtenen Verfügung erstellt – offensichtlich auch die Zeit vor Verfügungs-
erlass betrifft, nachdem die dem Bericht zugrunde liegenden Untersuchun-
gen von September bis November 2021 dauerten (BVGer-act. 1 S. 4),
dass nach dem Gesagten (bereits) im Vorverfahren Anlass bestand zu wei-
teren vorinstanzlichen Abklärungen hinsichtlich der gesundheitlichen Situ-
ation des Beschwerdeführers namentlich in psychiatrischer Hinsicht, da –
im Unterschied zum Zeitpunkt der ersten Rentenprüfung bzw. Ablehnungs-
verfügung vom 11. März 2019 (vgl. IVSTA-act. 110/2, 99/59) – gemäss Ak-
ten neue psychiatrische Diagnosen gestellt wurden und der Beschwerde-
führer sich aufgrund seiner psychischen Probleme mittlerweile in Behand-
lung begab (vgl. IVSTA-act. 136/1, 136/13),
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dass nach Einsicht in die Akten bzw. medizinischen Unterlagen somit An-
haltspunkte dafür bestehen, dass seit der letzten, rechtskräftigen Entschei-
dung eine relevante Änderung des medizinischen Sachverhalts eingetre-
ten sein könnte, weshalb weitere (materielle) Abklärungen zum Gesund-
heitszustand des Beschwerdeführers sowie zu den entsprechenden Aus-
wirkungen auf dessen Arbeitsfähigkeit erforderlich sind und folglich für das
Bundesverwaltungsgericht nicht ersichtlich ist, weshalb dem übereinstim-
menden Antrag der Parteien auf Rückweisung der Sache zur weiteren Ab-
klärung namentlich in psychiatrischer Hinsicht nicht entsprochen werden
sollte,
dass demnach die Beschwerde gutzuheissen, die angefochtene Verfügung
vom 25. Oktober 2021 aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zu-
rückzuweisen ist, damit diese auf das Gesuch eintrete, die erforderlichen
Abklärungen vornehme und sodann neu entscheide,
dass Art. 49 Bst. b VwVG die unvollständige Feststellung des rechtserheb-
lichen Sachverhalts ausdrücklich als Beschwerdegrund nennt,
dass eine Sache gemäss Art. 61 Abs. 1 VwVG mit verbindlichen Weisun-
gen an die Vorinstanz zurückgewiesen werden kann,
dass eine Rückweisung praxisgemäss als Obsiegen der beschwerdefüh-
renden Partei gilt (BGE 132 V 215 E. 6),
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Verfahrenskosten aufzu-
erlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG) und dem Beschwerdeführer der
geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.- nach Eintritt der Rechtskraft des
vorliegenden Urteils zurückzuerstatten ist,
dass die Beschwerdeinstanz gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung
mit Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE,
SR 173.320.2) der obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begeh-
ren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismäs-
sig hohe Kosten zusprechen kann,
dass der Beschwerdeführer im vorliegenden Beschwerdeverfahren durch
seine Tochter B._ und damit weder anwaltlich noch nichtanwaltlich
berufsmässig vertreten wurde,
dass der Beschwerdeführer dennoch eine Parteientschädigung in der
Höhe von Fr. 1'500.- geltend macht, welche sich laut seinen Angaben
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(BVGer-act. 18 S. 4) zusammensetzt aus den Kosten für den Beizug eines
Notars (F._) in Nordmazedonien, den Rechtsberatungskosten sei-
tens der G._ GmbH in der Schweiz sowie den üblichen Auslagen
(Kopie, Porto- und Telefonspesen),
dass der Beschwerdeführer die geltend gemachten Kosten nicht ausweist,
jedoch aus den Akten bzw. Eingaben des Beschwerdeführers hervorgeht,
dass Notar F._ aus (...)/MK eine kostenpflichtige Vollmacht erstellte
(BVGer-act. 7) und der Beschwerdeführer hinsichtlich der Verfassung der
Rechtsschriften (BVGer-act. 8 und 18) offensichtlich ebenfalls Unterstüt-
zung (aus der Schweiz) in Anspruch nahm, weshalb vorliegend eine pau-
schale Parteientschädigung von insgesamt Fr. 600.- (inkl. Auslagen) als
notwendig und angemessen erscheint,
dass die (unterliegende) Vorinstanz keine Parteientschädigung beanspru-
chen kann (Art. 7 Abs. 3 VGKE),
dass demzufolge die Vorinstanz den Beschwerdeführer mit Fr. 600.- zu
entschädigen hat.
Das Dispositiv folgt auf der nächsten Seite.
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