Decision ID: c5b56b6e-9f55-51cf-aff9-243115c6b4f9
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Das BFM hat mit Verfügung vom 21. August 2006 festgestellt, der  erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, sein Asylgesuch vom 8. April 2004 abgelehnt und die Wegweisung aus der Schweiz und den Vollzug angeordnet.
B. Die bei der vormals zuständigen Schweizerischen  (ARK) dagegen erhobene Beschwerde des Gesuchstellers vom 19. September 2006 ist mit Urteil vom 19. November 2009 des seit dem 1. Januar 2007 neu zuständigen Bundesverwaltungsgerichts  worden. In der Folge hat das Bundesamt die Ausreisefrist auf den 4. Januar 2010 festgesetzt.
C. Am 16. Dezember 2009 (Poststempel) liessen die Psychiatrischen Dienste B._ dem BFM kommentarlos einen Arztbericht vom 15. Dezember 2009 zugehen. Mit Schreiben vom 21. Dezember 2009 bestätigte das Bundesamt der vormaligen Rechtsvertreterin des  den Eingang des Berichts und wies gleichzeitig darauf hin, dass dieser mangels eines konkreten Antrages folgenlos zu den Akten gelegt werde.
D. Am 27. Dezember 2009 (Poststempel) richtete der Gesuchsteller durch seine (neue) Rechtsvertreterin eine als "Gesuch um , eventuell Revision des Entscheides E-(...) des  vom 19. November 2009" bezeichnete  an das Gericht und beantragte in materieller Hinsicht – unter - und Entschädigungsfolge – die Sistierung der Wegweisung unter Anordnung der vorläufigen Aufnahme, eventualiter die Aufhebung des Entscheides des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. November 2009, die nochmalige Prüfung des Gesuches und die Gewährung von Asyl.
In prozessualer Hinsicht beantragte der Gesuchsteller, dem Gesuch um Wiedererwägung, eventuell Revision die aufschiebende Wirkung zu erteilen und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu .
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Mit der Eingabe wurden ein Arztbericht der Psychiatrischen Dienste B._, (...), vom 15. Dezember 2009, ein Arztbericht von Dr. med. C._, (...), vom 8. Dezember 2009 und eine Mitteilung der Psychiatrischen Dienste B._ vom 17. Dezember 2009, wonach sich der Gesuchsteller in stationärer psychiatrischer Behandlung befinde, als neue Beweismittel zu den Akten gereicht. Weiter wurden ein bereits anlässlich des ordentlichen Asylverfahrens eingereichter Registerauszug vom 18. März 2004 in Kopie und zusätzlich die Telefaxkopie eines Militärentlassungsdokumentes vom 7. Juni 1998, eine Ausweiskopie der geschiedenen Ehefrau des Gesuchstellers (ausgestellt am 18. März 2004), deren Wohnsitznachweis vom 1. Dezember 2009, ein Familienregisterauszug der Familie der geschiedenen Ehefrau, Ausweiskopien der Kinder des Gesuchstellers (ausgestellt am 25. April 2003 respektive 16. Dezember 1999) und  Wohnsitzbestätigungen vom 1. Dezember 2009 ins Recht gelegt. Zudem lagen dem Revisionsgesuch zwei Ausschnitte türkischer  vom 16. Dezember 2009 samt Übersetzung bei, welche sich auf einen gewaltsamen Konflikt im Bezirk D._ beziehen.
E. Am 29. Dezember 2009 wies das Bundesverwaltungsgericht die  Behörden im Sinne einer vorsorglichen Massnahme per  an, den Vollzug der Wegweisung bis auf Weiteres auszusetzen.
F. Mit Zwischenverfügung vom 8. Januar 2010 stellte der  fest, die Eingabe des Gesuchstellers entspreche nicht den  Anforderungen an ein Revisionsgesuch, und er forderte den  unter Androhung des Nichteintretens auf das  auf, innert sieben Tagen ab Erhalt der Verfügung eine  seiner Eingabe einzureichen. Gleichzeitig wurde auf die  eines Kostenvorschusses verzichtet und der Entscheid über das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
G. Am 18. Januar 2010 ging die geforderte Verbesserung des  fristgerecht beim Bundesverwaltungsgericht ein. In der  fanden sich ein Schreiben der geschiedenen Ehefrau des  vom 21. November 2006 samt Zustellcouvert im Original ( einmal im ordentlichen Verfahren eingereicht) und Übersetzungen
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der mit Eingabe vom 27. Dezember 2009 eingereichten Kopien von Registerauszügen und Ausweisen sowie des .

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet gemäss Art. 105 AsylG endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen des BFM. Es ist ausserdem zuständig für die Revision von Urteilen, die es in seiner Funktion als Beschwerdeinstanz gefällt hat (vgl. BVGE 2007/21 E. 2.1 S. 242).
1.2 Gemäss Art. 45 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17.  2005 (VGG, SR 173.32) gelten für die Revision von Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts die Art. 121-128 des  vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) sinngemäss. Nach Art. 47 VGG findet auf Inhalt, Form und Ergänzung des  Art. 67 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) Anwendung.
1.3 Mit dem ausserordentlichen Rechtsmittel der Revision wird die  und Massgeblichkeit eines rechtskräftigen  angefochten, im Hinblick darauf, dass die Rechtskraft beseitigt wird und über die Sache neu entschieden werden kann (vgl. PIERRE TSCHANNEN/ULRICH ZIMMERLI, Allgemeines Verwaltungsrecht, 2. Aufl., Bern 2005, S. 269).
1.4 Das Bundesverwaltungsgericht zieht auf Gesuch hin seine Urteile aus den in Art. 121-123 BGG aufgeführten Gründen in Revision (Art. 45 VGG). Nicht als Revisionsgründe gelten Gründe, welche die Partei, die um Revision nachsucht, bereits im ordentlichen  hätte geltend machen können (sinngemäss Art. 46 VGG).
2. 2.1 Im Revisionsgesuch ist insbesondere der angerufene  anzugeben und die Rechtzeitigkeit des Revisionsbegehrens im Sinne von Art. 124 BGG darzutun.
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2.2 Der Gesuchsteller macht einerseits den Revisionsgrund neuer  Tatsachen und Beweismittel geltend (Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG) und anderseits denjenigen der Verletzung von , da das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt habe (Art. 121 Bst. d BGG).
Gemäss Art. 124 Abs. 1 Bst. b BGG ist das Revisionsgesuch innert 30 Tagen nach Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des  einzureichen, wenn die Verletzung von Verfahrensvorschriften, ausgenommen Ausstandsvorschriften, gerügt wird. Beim  neuer erheblicher Tatsachen und Beweismittel sieht Art. 124 Abs. 1 Bst. d BGG eine 90-tägige Frist zur Einreichung des Revisionsgesuches vor. Der angefochtene Entscheid des  vom 19. November 2009 wurde dem Gesuchsteller am 24. November 2009 eröffnet, weshalb mit der Eingabe vom 27. Dezember 2009 beide Fristen gewahrt sind.
Da mit der fristgerecht eingereichten Gesuchsverbesserung auch die gesetzlich geforderte Form erfüllt wurde (Art. 47 VGG i.V.m. Art. 67 Abs. 3 VwVG), ist auf das Revisionsgesuch einzutreten.
3. 3.1 Die Revision eines Entscheides des Bundesverwaltungsgerichts kann verlangt werden, wenn das Gericht in den Akten liegende  Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat (Art. 121 Bst. d BGG).
3.1.1 Die Rechtsvertreterin des Gesuchstellers führt diesbezüglich in ihrer Eingabe an, dass der bereits zusammen mit der Beschwerde  Auszug aus dem Einwohnerregister Tatsachen enthalte,  vom Bundesverwaltungsgericht übersehen worden seien. So  diesem entnommen werden, dass die Ehe vom Friedensgericht E._ geschieden worden sei, was wiederum beweise, dass der Gesuchsteller zu diesem Zeitpunkt (...) zusammen mit seiner Familie dort gelebt habe.
3.1.2 Vorweg ist festzustellen, dass das angebotene Beweismittel in Form des Einwohnerregisterauszuges im Beschwerdeverfahren  wurde, wird doch auf Seite 10 des angefochtenen Urteils ausgeführt, der Gesuchsteller sei seit (...) geschieden. Das Gericht würdigte diese Tatsache als Indiz gegen die Glaubhaftigkeit der  des Gesuchstellers, da nicht nachvollziehbar sei, weshalb
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dieser nach der Scheidung mit seiner Frau in den Bergen gewesen sein soll. Weiter wurde angemerkt, der Gesuchsteller habe die Scheidung (bisher) zu keinem Zeitpunkt erwähnt, vielmehr immer von seiner Ehefrau gesprochen.
Der Gesuchsteller macht in seiner Eingabe geltend, die durch ein  in E._ ausgesprochene Scheidung belege, dass er und seine Familie bis zu diesem Zeitpunkt dort gelebt hätten, man könne sich nämlich in der Türkei nur am gemeldeten Wohnort scheiden lassen. Tatsächlich geht das Gericht im angefochtenen Urteil aufgrund zahlreicher Ungereimtheiten in den Aussagen des Gesuchstellers davon aus, dass dieser nicht bis zu seiner Ausreise in seinem Heimatdorf gelebt und damit auch nicht die angeblich dort  Behelligungen erlebt hat. An dieser Einschätzung ändert auch nichts, dass der Gesuchsteller zum Zeitpunkt der Scheidung im Heimatdorf angemeldet war, ist dies doch kein Beweis dafür, dass er dort tatsächlich noch wohnte. Eine erhebliche Tatsache im Sinne des Gesetzes liegt damit nicht vor, weshalb auch offenbleiben kann, ob sie vom Gericht aus Versehen nicht berücksichtigt worden ist oder  hierzu im Urteil wegen mangelnder Relevanz unterblieben sind.
3.2 Die Revision eines Urteils in öffentlich-rechtlichen  kann unter anderem dann verlangt werden, wenn die ersuchende Partei nachträglich erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im früheren Verfahren nicht beibringen konnte, unter Ausschluss der Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Entscheid entstanden sind (Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG).
3.2.1 Was die vom Gesuchsteller ins Recht gelegten Kopien diverser Registerauszüge und Ausweise sowie des  betrifft, so sind diese nach der zitierten Gesetzesbestimmung nur dann revisionsrechtlich relevant, wenn sie vom Gesuchsteller im  Verfahren nicht hätten beigebracht werden können (Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG). Dies wird vom Gesuchsteller aber weder in seiner  vom 27. Dezember 2009 noch in seiner Gesuchsverbesserung vom 17. Januar 2010 behauptet. Es ist denn auch aus objektiver Sicht kein Grund ersichtlich, weshalb Ausweiskopien von Familienangehörigen, ein Militärentlassungsdokument aus dem Jahre 1998 und , welche an sich jederzeit angefordert werden können, nicht  im früheren Verfahren hätten eingereicht werden können. Hinzu
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kommt, dass ihnen die Erheblichkeit abzusprechen ist. Selbst wenn sie im ordentlichen Verfahren vorgelegen hätten, wären sie nicht geeignet gewesen, zu einem anderen, für den Gesuchsteller günstigeren  zu führen beziehungsweise die tatbeständliche Grundlage des im ordentlichen Verfahrens ergangenen Entscheids zu ändern (vgl. ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, Basel 2008, N 5.51 S. 251, mit weiteren Hinweisen). Es ist nicht nachvollziehbar, inwiefern aktuelle  und Kopien von Ausweisen von Familienangehörigen (ausgestellt zwischen 1999 und 2004) oder ein Familienregisterauszug der geschiedenen Ehefrau geeignet sein sollten, die geltend  Asylgründe des Gesuchstellers zu untermauern, geschweige denn die zahlreichen Widersprüche in seinen Aussagen zu entkräften. Überhaupt bildet das neu eingereichte Militärentlassungsdokument einen weiteren Widerspruch zu den Angaben des Gesuchstellers, wird dort doch eine Gefängnisstrafe von 63 Tagen ausgewiesen, wogegen bis anhin von drei Monaten Haft die Rede war (Vorakten BFM A 6/29 S. 7).
3.2.2 Die Rechtsvertreterin des Gesuchstellers führt in ihrer Eingabe aus, ihr Mandant leide an einer Posttraumatischen Belastungsstörung, (PTBS) welche erstmals nach Erlass des angefochtenen Urteils diagnostiziert worden sei. Als entsprechendes Beweismittel reichte sie einen Arztbericht der Psychiatrischen Dienste B._ vom 15. Dezember 2009 ein.
Im neu ins Recht gelegten Arztbericht wird ausgeführt, der  des Patienten sei stabil und es seien keine  medizinischen Abklärungen angezeigt. In Abweichung zu den früheren Arztberichten der Psychiatrischen Diensten B._ vom 3. Juli 2006 und 16. Oktober 2006 wird jedoch zusätzlich zur  depressiven Störung eine Posttraumatische  diagnostiziert. Diese Diagnose wird an keiner Stelle , so dass sie nicht nachvollzogen werden kann. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer bereits mehrere Jahre in Behandlung der Psychiatrischen Dienste B._ war und bisher offenbar keine Anzeichen für eine Posttraumatische Belastungsstörung bestanden. So beispielsweise auch noch im Oktober 2006 nicht, als der  angab, Flashbacks zu haben. Aufgrund des Umstandes, dass die vom Gesuchsteller geschilderten erlittenen Misshandlungen in der Türkei im ordentlichen Verfahren mit ausführlichen Erwägungen als
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unglaubhaft gewürdigt wurden, ist die Tatsache allein, dass nun eine nicht begründete Diagnose einer Posttraumatischen  vorliegt, nicht erheblich. Der neu eingereichte Arztbericht der Psychiatrischen Dienste B._ vom 15. Dezember 2009 hätte damit an den Würdigungen im Beschwerdeverfahren nichts zu ändern vermocht, auch wenn er bereits im ordentlichen Verfahren vorgelegen hätte.
Die Erheblichkeit abzusprechen ist auch dem neu eingereichten  von Dr. med. C._ vom 8. Dezember 2009, da dieser lediglich die sichtbaren Verletzungen und Narben des Gesuchstellers festhält, indessen keine Schlüsse zu deren Ursachen zulässt.  der ausführlichen Erwägungen im ordentlichen Verfahren zur Unglaubhaftigkeit der Vorbringen des Gesuchstellers wäre auch dieses Beweismittel nicht geeignet gewesen, zu einer anderen Würdigung zu führen.
Da es den Beweismitteln nach dem Gesagten an der Erheblichkeit fehlt, kann auf eine Erörterung des Umstands verzichtet werden, dass sie erst nach dem revisionsweise angefochtenen Urteil entstanden sind; entsprechende Fragen im Zusammenhang mit Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG können vorliegend demnach offenbleiben.
3.2.3 Die Rechtsvertreterin des Gesuchstellers hat zudem eine  der Psychiatrischen Dienste B._ vom 17. Dezember 2009 eingereicht, welcher zu entnehmen ist, dass der Gesuchsteller am 16. Dezember 2009 notfallmässig und freiwillig in die Klinik F._ eingetreten sei, nachdem er sich am Vortag in suizidaler Absicht (...) habe strangulieren wollen. Er werde zur Zeit stationär psychiatrisch behandelt.
Da das erwähnte Beweismittel erst nach Erlass des Urteils des  vom 19. November 2009 entstanden ist und sich auf eine nachträglich veränderte Sachlage bezieht, ist es gemäss Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG revisionsrechtlich unbeachtlich. Der , dass sich die gesundheitliche Situation des Gesuchstellers nach Erlass des angefochtenen Urteils verschlechtert hat ( und anschliessende stationäre Behandlung), ist jedoch allenfalls unter wiedererwägungsrechtlichen Gesichtspunkten vom BFM zu . Dasselbe gilt für die vom Gesuchsteller eingereichten zwei türkischen Zeitungsartikel vom 16. Dezember 2009, da sie sich
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auf einen Vorfall vom Vortag beziehen und damit ebenfalls als  für eine nachträglich veränderte Sachlage, nämlich die  Verschlechterung der Situation in der Heimat (...) des , dienen.
Die Eingabe vom 27. Dezember 2009 ist daher beschränkt auf diese Punkte gestützt auf Art. 8 Abs. 1 VwVG dem BFM zur Prüfung zu .
3.2.4 Auf den mit der Gesuchsverbesserung eingereichten Brief der geschiedenen Ehefrau und das entsprechende Zustellcouvert im  ist nicht weiter einzugehen, da diese Beweismittel bereits im  Verfahren gewürdigt wurden und damit keine neuen Tatsachen oder Beweismittel darstellen.
4. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass keine revisionsrechtlich  Gründe dargetan sind. Das Gesuch um Revision des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. November 2009 ist  abzuweisen.
5. 5.1 In der Eingabe vom 27. Dezember 2009 stellte die  des Gesuchstellers ein Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses und beantragte damit sinngemäss die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. In der  vom 17. Januar 2010 führte sie jedoch aus, dass ihr Mandant entgegen ihrer Annahme nicht fürsorgeabhängig sei, weshalb keine Fürsorgebestätigung eingereicht werden könne. Da keine konkreten Angaben und Belege zur finanziellen Situation des Gesuchstellers  wurden, ist folglich dessen Bedürftigkeit nicht ausgewiesen und das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege .
5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten von Fr. 600.– dem Gesuchsteller aufzuerlegen (Art. 37 VGG i.V.m. Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die  und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
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