Decision ID: e39783dc-f78c-5433-bf16-189d06ecd52b
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1982 geborene
X._
war als arbeitslos gemeldete Person bei der Schwei
zerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von
Un
fällen
versichert
,
als er am
2.
Juni 2010 als Be
ifahrer einen Autounfall erlitt
(
Urk.
7/130)
. Nach dem Unfall w
ar er
bis zum 2
3.
Juni 2010
im
Spital Y._
hospitalisiert
.
Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen.
Vom 23.
Juni bis 1
1.
August 2010, vom
3.
November bis 1
7.
Dezember 2010 und vom 1
4.
März bis 2
1.
April 2011
weilte
der Versicherte stationär in der
Klinik Z._
(
Z._
; vgl.
Urk.
7/100 S. 1 ff.
)
. Nach
zusätzlichen
orthopädischen und neurologischen Abklärungen
teilte die SUVA dem Versicherten
mit Schrei
ben vom 1
8.
April 2012
mit, dass die Taggelder und Heilkosten per 3
1.
Mai 2012 eingestellt und
die Voraussetzungen für weitere Leistungen (Ren
te/
In
teg
ritätsentschädigung
) geprüft würden (
Urk.
7/135)
.
1.2
Für die verbleibenden Unfallfolgen sprach die SUVA dem Versicherten m
it Verfü
gung vom 2
2.
Mai 2012
(
Urk.
7/145)
eine Integritätsentschädigung von 7.5
%
zu
;
d
ie
Zusprechung
einer Invalidenrente
lehnte die SUVA ab
, da
keine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit vorliege. Dagegen erhob der Versicherte am 2
5.
Juni 2012 Einsprache
(
Urk.
7/147)
.
Am 1
5.
März 2013 erging ein Bericht von
Dr.
med.
A._
, Teamleiter Wirbelsäule,
Spital B._
(
Urk.
7/174).
Die SUVA holte
im
Einspracheverfahren
eine psychiatrische Stellungnahme bei der
Z._
ein
;
d
ie
entsprechende
Expertise
von
Dr.
med.
C._
, Facharzt für
Psychi
atrie und Psychotherapie
FMH
,
datiert vom 2
4.
April 2013
(
Urk.
7/172)
.
Mit Entscheid vom 1
8.
Juni 2013 wies die SUVA die Einsprach
e
ab (
Urk.
2).
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom 1
8.
Juni 2013 erhob der Versicherte am 1
9.
August 2013 Beschwerde (
Urk.
1)
und beantragte, es sei für das Ereignis vom
2.
Juni 2010 Deckung
anzuerkennen
und
es seien die gesetzlichen Leistun
gen nach
UVG
zu gewähren
sowie
die Integritätsentschädigung angemessen zu erhöhen
(
Urk.
1 S. 2 I. a-b)
.
Mit Beschwerdeantwort vom 1
2.
September 2013 beantragte die SUVA die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei (
Urk.
6). Mit Verfügung vom 1
7.
September 2013 wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (
Urk.
8).
Der Beschwerdeführer hielt mit Replik vom
1.
November 2013
an seinen
Anträgen
fest
(
Urk.
12).
Mit Ein
gabe vom
9.
Dezember 2013 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf
das Einrei
chen einer
Duplik (
Urk.
15)
, wovon dem Beschwerdeführer am 1
0.
D
ezember 2013 Kenntnis gegeben wu
rde (
Urk.
16)
.
3.
Mit Verfügung vom 1
5.
November 2013 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, dem Beschwerdeführer
rückwirkend
eine vom
1.
Juni 2011 bis 3
0.
Juni 2012 befristete ganze Rente der Invalidenversicherung zu. Die dagegen am 1
6.
Dezember 2013 erhobene Beschwerde wurde mit heuti
gem Urteil des hiesigen Gerichts
teilweise gutgeheissen und es wurde festge
stellt, dass der Beschwerdeführer bis am 3
1.
Juli 2012 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung habe
(Prozess-Nr. IV.2013.01159).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid (
Art.
8
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungs
rechts
, ATSG
), so hat sie gemäss Art.
18
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG)
Anspruch auf eine Invalidenrente. Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Er
werbsunfähigkeit (
Art.
8 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie
derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener
Ar
beitsmarktlage
erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum
Erwerbseinkom
men
, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (
Art.
16 ATSG; vgl. BGE 130 V 121).
Nach
Art.
18
Abs.
2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung des
Invaliditäts
grades
in Sonderfällen. Er kann dabei auch von
Art.
16 ATSG abweichen.
1.2
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
1.3
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre
Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar
teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im
Sozialversiche
rungsrecht
zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut
achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S.
572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c).
2.
2.1
In medizinischer Hinsicht stützte sich die Beschwerdegegnerin
auf
den letzten Austrittsbericht der
Z._
,
eine
Expertise
des Neurologen
Dr.
D._
,
die Stellung
nahmen
der SUVA-Kreisärzte Dr.
E._
und Dr.
F._
sowie
die
psychiatri
sche Stellungnahme von
Dr.
C._
.
Sie
berücksichtigte rückenbedingte Ein
schrän
kungen
und stellte fest,
die psychischen Beschwerden würden keinen Krankheitswert erreichen und somit nichts am aufgrund der somatischen Unfall
folgen festgelegten Zumutbarkeitsprofil ändern (
Urk.
2 Ziff. 3). Bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades mittels Einkommensvergleich zog die
Ver
waltung
Lohnangaben aus der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) heran
(
Ziff.
4b)
.
Es resultierte keine Erwerbseinbusse und dementsprechend kein Anspruch auf eine Invalidenrente (
Ziff.
4c). Bei der Bemessung der
Integritäts
entschädigung
stell
t
e die Beschwerdegegnerin auf die Einschätzung ihrer Kreis
ärzte ab (
Ziff.
5).
In ihrer Beschwerdeantwort hielt sie im Wesentlichen dafür, dass nur eine einzige umfassende psychiatrische Begutachtung stattgefunden habe und diese Stellungnahme von
Dr.
C._
in jeder Hinsicht schlüssig und fundiert sei (
Urk.
5
Ziff.
2.2, 2.4 und 2.5). Die Beschwerdegegnerin nahm im Weiteren zu den Einwänden gegen zwei DAP-Arbeitsplätze Stellung und erwog, diese seien nicht stichhaltig (
Urk.
5
Ziff.
3).
2.2
Der Beschwerdeführer
rügte
(
Urk.
1)
, dass die im letzten Austrittsbericht der
Z._
erwähnte Diagnose
einer
chronische
n
Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren
unberücksichtigt geblieben
sei
.
Er stellte fest, es lägen diesbezüglich zwei sich widersprechende fachärztliche Beurteilungen vor. Der
aufmerksame Leser könne
im Weiteren
dem Bericht von
Dr.
C._
entneh
men, dass dieser zu sehr persönliche Überzeugungen beziehungsweise Ansichten
habe
einfliessen lasse
n
, wodurch unnötigerweise Zweifel an seiner Unparteilich
keit aufkommen müssten
. Das Gutachten von
Dr.
C._
könne die Expertise der
Z._
nicht entkräften
(S. 4 f.)
.
Der Beschwerdeführer bemängelte weiter, auf
grund des kreisärztlich bestimmten Ste
llenprofils kämen nur drei der f
ünf er
mittelten DAP-Stellen in Frage. In seiner Replik
bestritt er die
Ausführungen der Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort
und hielt
an dieser Ansicht fest (
Urk.
12 S. 5).
Schliesslich stellte sich
der Beschwerdeführer
auf den Stand
punkt
, die chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fak
toren sei
auch
bei der Festsetzung der Höhe der Integritätsentschädigung zu berücksichtigen (
Urk.
1
S. 6).
3
.
3
.1
Im Austrittsbericht der
Z._
vom 2
0.
April 2011
(
Urk.
7/89)
betreffend den drit
ten Aufenthalt vom 1
4.
März bis zum 2
1.
April 2011
wurde
n
die folgenden Diagnosen gestellt (S. 1):
A.
Unfall vom 2.6.2010 mit Polytrauma infolge eines
Autou
nfalls (wurde als Beifahrer aus dem Auto geschleudert)
A1.
Traumatische Hirnverletzung mit kleiner
Subarachnoidalblutung
hochparietal rechts
leichte bis mittelschwere neuropsychologische Störung mit Einschränkungen der
attentionalen
Funktionen und leichten Verhaltensauffälligkeiten in Folge einer traumatischen Hirnverletzung (ICD-10 F07.2)
chronischer Kopfschmerz bei Übergebrauch von Analgetika
A2.
Wirbelsäulentrauma mit
instabil
er Fraktur Lendenwirbelkörper (LWK) 1 mit
Hinterkanten
b
eteiligung
, ohne Spinalkanaleinengung
undislozierte
n
Frakturen der
Processi
transversi
der Brustwirbelkörpe
r (BWK) 5-7 und 9 links sowie L
W
K
2
Zustand nach dorsaler Stabilisierung
der
Brustwirbel (BW) 12 - Lendenwirbel (LW) 2 mittels USS-Fixateur int. am 5.6.2010
Zustand nach Teil-
Vertebrektomie
LWK1 sowie Implantation eines
Titan-Ersatzkör
pers
am 14.6.2010
A3.
Stumpfes
Thoraxtrauma
mit
Pneumothorax rechts
Verdacht
auf
Spannungspneumothorax
links
Lungenkontusion
re
>li
Fraktur Costa 10 rechts lateral
A4.
Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)
B.
Tendinopathia
calcarea
der
Supraspinatussehne
links, degenerativ bedingt
Die Ärzte der Rehaklinik gaben
damals
an, eine weiterführende ambulante psy
chotherapeutische Behandlung der Schmerzproblematik sei angesichts der
Chronifizierung
der Symptome sowie der Einengung des Patienten auf diese Symptome indiziert. Der Beschwerdeführer zeige sich
aber
zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht da
zu
bereit. Bei Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit werde eine
begleitende
ambulante Ergotherapie empfohlen. Ansonsten seien aktuell keine Therapien
angezeigt
.
In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit führten die berichtenden Ärzte aus, es liege eine leicht
e
bis mittelschwere kognitive Leistungsminderung infolge einer neu
ropsychologischen Funktionsstörung vor, die Folge einer primär
hirnorgani
schen
Schädigung sei. In körperlicher Hinsicht sei dem Beschwerdeführer eine mittelschwere Arbeit zumutbar. Was die kognitiven Fähigkeiten betreffe
, sei eine Arbeit mit leichten kognitiven Anforderungen
möglich
. Zumutbar sei
eine halbtäg
ige Tätigkeit
mit der Möglichkeit von regelmässigen Pausen zur Entlas
tung
. Bei
schrittweiser Steigerung der Präsenzzeit und der Leistung über meh
rere Monate
hinweg
sei auch eine ganztäg
ige Tätigkeit denkbar. Die Ärzte
wiesen
zudem
auf
die
folgende
n
spezielle
n
Einschränkungen
hin
: keine uner
warteten asymme
trischen Belastungseinwirkungen und
keine längerdauernden wirbelsäulenbelastenden Z
wangshaltungen (Bücken, Kauern)
.
Sie
fügten an,
wechselbelastende Tätigkeiten seien empfohlen
(S. 2)
.
Die berichtend
en Ärzte führten
im Weiteren
aus, sie hätten den Patienten erneut klinikintern den orthopädischen Kollegen vorgestellt mit dem Ergebnis, dass klinisch und radiologisch stabile Verhältnisse
ohne Lockerungszeichen
vorlie
gen würden. Die Belastung dürfe bis
zu
30 Kilogramm gesteigert werden. Aus orthopädischer Sicht könnten die
persistierenden
Beschwerden nicht erklärt werden.
Insgesamt gesehen habe im Vergleich zum letzten stationären Aufent
halt in der
Z._
keine relevante Entwicklung beobachtet werden können. Der Beschwerdeführe
r sei weiterhin schmerzfixiert
(S. 3).
3.2
Der in der Praxis
Dr.
med.
G._
, Neurologie FMH, tätige
Dr.
med.
H._
, Facharzt für Neurologie SGKN-EMNG, welchen der Beschwerdeführer auf Anraten seines Anwalts hin konsultiert
hatt
e (
Urk.
7/89 S. 3 oben
)
,
berichtete am 2
9.
April 2011
in
einer
von
Dr.
G._
visierten Stellungnahme
(
Urk.
7/98)
, die aktuelle Schmerzproblematik sei mit Sicherheit durch das Trauma verursacht und im
skelet
t
alen
Rahmen zu interpretieren. Bei normalem Neurostatus, EEG, sowie normalem SSEP
tibialis
und SSEP
medianus
ergäben sich keine Anhaltspunkte für eine neur
ogene
Genese des Schmerzsyn
droms im Sinne einer Myelopathie.
Auch für eine
intercostale
Neuropathie lägen keine Anhaltspunkte vor. Eine orthopädische Beurte
ilung erscheine sinnvoll.
Am 2
5.
April 2012 berichtete
Dr.
H._
(
Urk.
7/146), die Beschwerden des Patienten betreffend bestehe ein Status quo. Es gebe bei erneut durchgeführtem SSEP
tibialis
und
medianus
keine relevante Änderung im Vergleich zur Vorun
tersuchung
(
„normal“
)
. Psychisch und neuropsychologisch sei der Beschwerde
führer im Gespräch und Verhalten unauffällig.
3.
3
In ihrer konsiliarischen Beurteilung gestützt auf
die
bisherige
neurologische Beur
teilung
sowie
die bereits vorhandene
Bilddokumentation und
ein
e eigens
durchgeführte
triplanare
, n
a
tive und KM-verstärkte MRI-Untersuchung
des Schädels vom
7.
August 2011
gaben
Dr.
I._
und Prof.
Dr.
J._
,
Klinik für Neuroradiologie des
Spitals
K._
, am 2
0.
August 2011 (
Urk.
7/109)
an
, bei
einem
Status nach Schädelhirnt
rauma zeigten sich keine
intrapa
renchymalen
Veränderungen im Sinne diffuser
axonaler
Verletzungen. Es zeigten sich auch keine weiteren
Hämosiderin
-Ablagerungen und kein
Hyd
rocephalus
. Insgesamt präsentiere sich ein normaler, altersentsprechender Befund des Gehirns.
3.
4
Im Neurologischen
Konsiliarbericht
vom
3.
Januar 2012 (
Urk.
7/124)
führte
Dr.
med.
D._
, Facharzt für Neurologie FMH
aus
, nach den diagnostischen Kri
terien der internationalen Kopfschmerzklassifikation ICHD-II der IHS handle es sich bei den angegebenen Kopfschmerzen
aufgrund der Anamnese formal
um einen Kopfschmerz bei
Analgetikaübergebrauch
gemäss
Kodierung 8.2.
3.
Der im Rahmen der Untersuchung bestimmte Medikamentenspiegel spreche jedoch gegen die Angabe des Versicherten, der über eine tägliche Einnahme von vier Tabletten
Dafalgan
(zuletzt gut zwei Stunden vor der Blutentnahme) berichtet habe. Der
Beschwerdeführer
habe während der gesamten Untersuchung auch nicht schmerzgeplagt, sondern eher gleichgültig-gelassen gewirkt.
Für ihn vor
rangig
sei
die
weitere Bescheinigung einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auf dem Unfallschein der SUVA
erschienen
. An differenzierteren therapeutischen Massnahmen, die über eine Verlängerung des ärztlichen Zeugnisses und die hausärztliche Verordnung von Analgetika
–
die keineswegs eine adäquate Behand
lung chro
nischer Kopfschmerzen darstelle –
hinausgehen würden, habe sich der Beschwerdeführer wenig interessiert gezeigt. Aufgrund des Gesamtbil
des müssten daher erhebliche Zweifel an der Konsistenz und dem tatsächlichen Leidensdruck geäussert werden. Der Versicherte habe nach eigenen Angaben auch schon vor dem Unfall unter sporadischen Kopfschmerzen vom
Span
nungs
typ
gelitten. Die aktuell angegebenen Dauerkopfschmerzen seien eine Woche nach dem Ereignis erstmals aufgetreten. Insoweit könne auch nicht von einem posttraumatischen Kopfschmerz nach den ICHD-II-Kriterien gesprochen werden.
Im Weiteren führte
Dr.
D._
aus, aus rein neurologischer Sicht sei keine Ein
schränkung der Arbeitsfähigkeit ausgewiesen. Der Versicherte sei neurologisch unauffällig. Der Unfall vom
2.
Juni 2010 habe keine somatisch-neurologischen Folgen hinterlassen. Bei fehlendem strukturell-posttraumatis
chem Korrelat in der universitär
-neuroradiologisch
reevaluierten
MR-Bildgebung, führe eine neuropsychologische Untersuchung nicht weiter. Der Versicherte wirke auch nicht depressiv oder anderweitig psychisch beeinträchtigt, so dass aus neurolo
gischer Sicht auch keine psychiatrische Untersuchung indiziert erscheine.
3.5
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Neurologie FMH, Versicherungsmedizin SUVA, erstattet
e
am 1
3.
März 2012 e
ine neurologische
Beurteilung
(
Urk.
7/128). Er verwies auf frühere Stellungnahmen und die von ihm empfohlene kraniale Magnetresonanztomographie und neuroradiologische Beurteilung bei Prof.
J._
am
K._
sowie die neurologische Standortbestimmung bei
Dr.
D._
.
Dr.
E._
führte aus, nachdem die kraniale Bilddiagnostik die regelrechte Abheilung einer unfallbedingte
n
Subarachnoidalblutung
hochparietal rechts nachgewiesen habe, eine
residuelle
traumatische
Hirnverletzung heute nicht nachweisbar sei und Inkonsistenzen hinsichtlich der nicht objektivierbaren Kopfschmerzen vorlägen, könnten sowohl allfällige Kopfschmerzen als auch die neuropsychologischen Funktionsstörungen nicht mit dem erforderlichen
Be
weis
grad
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom
2.
Juni 2010 zurückgeführt werden. Eine unfallbedingte organische Grundlage neu
ro
psy
chologischer Funktionsstörungen sei objektiv nicht nachweisbar
(S. 2)
.
Auf neurologischem Fachgebiet
würden heute keine unfallbedingten Beschwerden vor
liegen, welche die Leistungsfähigkeit des Versicherten beeinträchtigten
(S. 3
Ziff.
4)
.
3.6
Der SUVA-Kreisarzt
Dr.
med.
F._
, Facharzt für Chirurgie FMH,
berichtete am 13. April 2012
(
Urk.
7/133), bei der am Vortag durchgeführte
n
Untersuchung habe sich eine gute Beweglichkeit im Bereich der
Lendenwirbelsäule
bei deutlich erkennbarer Selbstlimitierung gezeigt. Bezüglich der stattgehabten
Hirnverlet
zung
hätten sich bei der Untersuchung keine Auffälligkeiten
erkennen lassen
. Beim Versicherten bestehe ab dem Untersuchungstag
(1
2.
April 2012)
wieder eine 100%ige Arbeitsfähigkeit mit folgender Zumutbarkeitsbeurteilung:
Zumut
bar seien
wechselbelastende mittelschwere Tätigkeiten, ohne längere
Zwangs
haltung
en
für den Rücken, ohne das Tragen und Heben von Lasten selten bis 20 Kilogramm
und repetitiv bis 10 Kilogramm sowie
ohne unerwartete asym
me
trische Belastungseinwirkungen
. Die noch vorhandenen Beschwerden im Bereich der
Brust- und Lendenwirbelsäule
seien unfallkausal. Nicht unfallkausal seien
– unter Verweis auf die ausführliche neurologische Begutachtung – die angegebenen Kopfschmerzen
. Eine Integritätsentschädigung über das schon gewährte Mass von 7.5
%
hinaus sei nicht geschuldet.
3.7
Der Hausarzt,
Dr.
med.
L._
, Innere Medizin und Pneumologie FMH, berichtete der SUVA am 1
6.
November 2012 (
Urk.
7/164/2), dass der Beschwerdeführer weiterhin an Rückenschmerzen leide, vor allem im thorakal-lumbalen Bereich. Er habe ihm ein Mal pro Woche Physiotherapie verordnet, um die Motivation für die weitere Durchführung der Rückenübungen aufrecht zu erhalten. Eine Arbeitsstelle habe noch nicht gefunden werden können.
3.8
Dr.
med.
A._
, Teamleiter Wirbelsäule,
Spital M._
, diagnostizierte am 1
5.
März 2013 (
Urk.
7/174
/2-3
) ein ausgeweitetes Schmerzsyndrom nach eine
m
Autounfall 2010 mit LWK1-Fraktur und dorsoventraler Stabilisierung.
Er
erhob eine Schmerzhemmung im Bereich der Lendenwirbelsäule und gab an, es falle eine allgemeine
Dekonditionierung
auf mit Muskelzittern je nach Bewe
gung. Es bestehe keine lokale
Druckdolenz
im Bereich der Wirbelsäule. Die Wir
belsäule sei schmerzbedingt eingeschränkt mit Schmerzen beim Aufrichten aus der Inklination
und bei der
Reklination
. Zudem liege eine leichte Asymmetrie der Bauchwand vor nach lateraler Thorako
to
mie links. Die periphere Sensomo
torik grobkursorisch sei intakt.
Dr.
A._
kam zum Schluss, e
s bestehe eine ty
pische Symptomatik mit panvertebralen Schmerzen mit Ausstrahlung bis in den Hinterkopf. Mechanisch sei die Situation nicht verbesserbar. Die
Spondylodese
sei korrekt und das
Alignement gut. Zudem gebe es keine relevanten degenera
tiven Veränderungen. Dennoch sei hier eine posttraumatische Symptomatik im Sinne
eines
ausgeweiteten Schmerzsyndroms zu postulieren. Es sollten bei Versagen der physikalischen Therapie vor allem Anstrengungen unternommen werden, eine psychosomatische Behandlung durchzuführen. Derzeit sei die Arbeitsfähigkeit mit der vorhandenen Einschränkung nicht gegeben
;
auch wenn diese durch die F
r
aktur allein nicht
erklärt sei
, handle es sich um ein posttrau
matisches Schmerzsyndrom mit entsprechenden Einschränkungen. Aus ortho
pädischer Sicht sei keine weitere Behandlung indiziert.
3.
9
Der Psychiater mit Facharzttitel,
Dr.
C._
, Konsiliararzt am Zentrum für Begut
achtung der
Z._
, erstattete der SUVA am 24.
April 2013
im Anschluss an eine
psychiatrischen Untersuchung
s
eine psychiatrische Stellungnahme (
Urk.
7/172).
Dr.
C._
führte aus, in der
gleichentags stattgefundenen
Untersuchung habe der
Beschwerdeführer
zwar leicht gedrückt und missgestimmt gewirkt, aber auch ausweichend und eher diffus in seinen Angaben. Der Beschwerdeführer habe
bei der Diskussion zum weiteren aktiven Vorgehen in Richtung Arbeitsmarkt
argu
mentativ vor allem
die
Schmerz
en in den Vordergrund gestellt
.
In Bezug auf seine innere Verstimmung habe er vor allem von einer Missstimmung („typi
scherweise
als ,Nervosität'
bezeichnet in diesem Kulturkreis“) berichtet, dies mit Bezug auf Schmerzen und die soziale Situation mit Anbindung ans Fürsorge
amt, Schulden und andere Belastungsfaktoren.
Es handle sich um eine wahr
scheinlich um einiges verdeutlichend vorgebrachte, aber normalpsychologisch verstehbare Missstimmung in einer
eher
perspektive
n
armen Situation. Der Beschwerdeführer habe zweifellos mit seinen nun unfallbedingt bestehenden Einschränkungen im Zumutbarkeitsprofil hinsichtlich Rückenbelastung und seiner schlechten Ausbildung wenig gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Dass ihn dies belaste, sei schon klar.
Andererseits bestünden keine einschlägigen ein
deutigen depressiven Zeichen im Sinne einer relevant schweren depressiven Verstimmung oder Zeichen für eine posttraumatische Belastungsstörung. Auf jeden Fall sei ein Schweregrad der Verstimmung im Ausmass einer eigentlichen „depressiven Episode“ in keiner Weise gegeben.
Im Vordergrund stünden hinge
gen mehr dysfunktionale Überzeugungen, schuldlos einen Unfall erlitten zu haben, weiterhin nicht schmerzfrei zu sein und die vielfache Ausführung dieser Umstände als Verh
inderungsmotive, eine Arbeit
suchen und finden zu können (S. 16).
Dr.
C._
gab an, die ganze maladaptive Art des Umgangs beim Beschwerdefüh
rer, der in seinem Auftreten eher passiv, diffus und motivationsarm wirke, ent
spreche in recht typischer Weise dem, was man als sogenannte „
Symptomaus
weitung
“ bezeichne.
Dies sei eine
Bezeichnung für einen maladaptiv erlernten Umgang mit Schmerzen, der in Selbstlimitierung und damit Inkonsistenzen resultiere und ausgeweitete Folgen eines Schmerzleidens auf die soziale Funkti
onsfähigkeit bezeichnen solle. Es handle sich dabei jedoch nicht um eine eigent
liche psychische Störung im Sinne einer psychiatrischen Diagnose, als
o
keine F-Diagnose nach ICD-10, womit auch die Wertung dieser psychischen Verfassung im Sinne eines Krankheitswertes mit Einfluss auf die zumutbare Arbeitsfähigkeit entfalle (S. 16).
Dr.
C._
bemerkte
unter Hinweis auf die Definition der
sogenannt
neue
n
deut
sche
n
Schmerzdiagnose
F
45.41 („chronische Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren“), die seinerzeit in
Z._
gestellt worden sei,
dass „unter dem Dach“ dieser Diagnose unterschiedliche Untergruppen
bestünden
, die einander nicht gleichgesetzt werden könn
t
en. Insbesondere seien auch Schmerzpatienten mitgemeint, die ein solches dysfunktionales
Bewältigungs
muster
mit Inaktivität und Vermeidung zeigten. Aus dieser Sicht könne die Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren bestätigt werden. Diese Diagnose sei jedoch aus psychiatrischer Sicht nicht invalidisierend. Sie entspreche
auch
eindeutig nicht einer typischen anhaltenden
somatoformen
Schmerzstörung und im konkreten Fall stünden insbesondere auch dysfunktionale Einstellungen mit Aktivitätsvermeidung und Vermeidung von Übernahme von Verantwortung im Raum (S. 16 f.).
Die Diag
nose einer chronischen Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Fak
toren sei deshalb einerseits zwar zutreffend, andererseits müsse darauf hinge
wiesen werden, dass die Verwendung des Begriffs psychische „Faktoren“ darauf hinweise, dass es hier um Einflussfaktoren gehe, die eben nicht das Ausmass einer psychischen „Störung“ erreichten, dass hier also Einflussfaktoren weitge
hend aus dem normalpsychologischen Spektrum einen Einfluss auf die Ausge
staltung und den Verlauf der Schmerzbeschwerden erlangt hätten (S. 17).
Unter
diese Dia
gnose fielen auch dysfunktional-
vermeidende Strategien im Umgang mit Schmerzen, die in eine vorwiegend durch Passivität und Inkonsistenzen zu charakterisierenden Situation ausmündeten, gemeinhin auch als sogenannte „Symptomausweitung“ bezeichnet. Eine solche liege vor.
Dem Beschwerdeführer sei es aus psychiatrischer Sicht zweifellos zumutbar, aktiv zu werden. Es bestünden keine Einschränkungen der Zumutbarkeit über das Mass hinaus, was somatisch definiert worden sei (S. 17).
4.
4.1
Der Beschwerdeführer erlitt am
2.
Juni 2010 einen Autounfall
mit Polytrauma
.
Unbestritten und
durch die
medizinischen Akten ausgewiesen ist, dass
er
seinen Rücken seither
nur noch eingeschränkt
belasten kann
.
Ebenfalls unstrittig und ausgewiesen ist
das vom Kreisarzt Dr.
F._
formulierte
rückenadaptierte
Belastungsprofil, wonach der Versicherte
aus orthopädischer Sicht
ab
dem 1
2.
April 2012
(Untersuchungstag)
wieder zu 100
%
arbeitsfähig
ist
für
wech
sel
belastende
mittelschwere Tätigkeiten, ohne längere Zwangshaltung
en
für den Rücken, ohne das Tragen und Heben von Lasten selten bis 20 Kilogramm
und repetitiv bis 10 Kilogramm und
ohne unerwartete asymmetrische
Belastungs
einwirkungen
(vgl.
hievor
E. 3.
6
)
. Dieses Belastungsprofi
l entspricht im Wesent
lichen dem
im Austrittsbericht der
Z._
formulierten orthopädischen
Zumutbar
keitsprofil
, wobei die Orthopäden damals davon ausgingen, die Belastung dürfe sogar bis 30 Kilogramm gesteigert werden
(vgl.
hievor
E. 3.1)
. Nich
t strittig und nach sorgfältigen
neurologischen Abklärungen ausgewiesen ist auch, dass
– bei fehlendem strukturell
-posttraumatischem Korrelat, normalen
Testergebnissen sowie
unauffälligem Verhalten –
keine
unfallbedingten
neurologischen Ein
schränkungen zurückblieben
, welche die Leistungsfähigkeit des Versicherten beeinträchtigten
(vgl.
hievor
E.
3.2-
3.
5
).
4.2
Der Beschwerdeführer geht davon aus, dass er zusätzlich
unfallbedingt
unter psychischen Beschwerden mit Krankheitswert
leidet
.
Er
ver
wies
hierzu insbe
sondere auf die
nach dem dritten
Aufenthalt
in der
Z._
gestellte Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren
(vgl. E.
3.1
hievor
)
.
4.3
Was die geltend gemachten psychischen Beschwerden betrifft
,
kann au
f die nach einer psychiatrischen
Untersuchung erfolgte und die
Vorakten
sowie die geklagten Beschwerden berücksichtigende fachärztliche Stellungnahme von
Dr.
C._
vom 2
4.
April 2013 (E. 3.9) abgestellt werden, die den
rechtspre
chungs
gemässen
Anforderungen an eine beweiswertige Expertise vollumfäng
lich entspricht (
vgl.
hievor
E. 1.2 und 1.3).
Dr.
C._
setzte sich eingehend
mit der strittigen
(Vor-)
Diagnose
einer
chronischen Schmerzstörung mit psychi
schen und somatischen Faktoren auseinander
und
legte
unter Hinweis auf dys
funktional-vermeidende Strategien im Umgang mit Schmerzen, Passivität und Inkonsistenzen
einleuchtend dar
, es liege keine typische anhaltende
somato
forme
Schmerzstörung vor.
Er begründete
ebenso nachvollziehbar und
unter Einbezug der gesamten Klinikkrankheitsgeschichte (
Urk.
7/172
S. 1 ff.)
, weshalb er davon
ausgehe
, dass
die Verwendung des Begriffs
psychische „Faktoren“
darauf hindeute
, dass auch die behandelnden Ärzte
der
Z._
im Austrittsbericht
nicht von
einer
eigentlichen psychischen
„
S
törung
“
ausgegangen
waren
.
Die Einschätzung von
Dr.
C._
findet in den aktenkundigen Arztberichten zahlrei
che Stützen, so etwa im Hinweis
im Austrittsbericht der
Z._
, der Beschwerde
führer sehe seine passive Haltung darin gerechtfertigt, dass er den
Unfall nicht verschuldet
habe
und sich
daher
für
seine
Genesung auch wenig verantwortlich
fühle
(
Urk.
7/89 S. 3).
Der wegen Kopfschmerzen hinzugezogene Neurologe
Dr.
D._
stellte fest, der Versicherte
habe wenig Interesse
a
n differenzierteren therapeutischen Massnahmen, die über eine Verlängerung de
s ärztlichen Zeug
nisses und
die hausärztliche
Schmerzmittelverordnung hinausgingen (
vgl.
hie
vor
E. 3.4)
.
Wenn
Dr.
C._
im Zusammenhang mit der von ihm diskutierten Missstimmung
angab
, diese werde i
m Kulturkreis des Beschwerdeführers typischerweise als „Nervosität“ bezeichnet, legt
e
er offen, wie er den vom Versichert
en verwende
ten Begriff
verstand
. Dies macht die Einschätzung des Experten
transparent und
verständlich
und ist kein Zeichen für
eine Antipathie gegen den Beschwerde
führer beziehungsweise
dessen
„
gesamten Kulturkreis
“
(vgl. die Rüge in
Urk.
1 S. 4).
Einzig dem
Verständnis der gutachterlichen Schlussfolgerungen
dient auch der Hinweis,
in der Diskussion um das weitere Vorgehen und
um
sei
ne potenziellen Schritte auf dem
Arbeitsmarkt
sei der Beschwerdeführer sichtbar lebendiger geworden in der Nennung der Schmerzen als Verhinderungsmotive und habe
in dieser Diskussion
implizit auch einiges Wissen in Bezug auf Fach
ausdrücke gezeigt (
Urk.
7/172 S. 11
, vgl. Rüge in
Urk.
1 S. 4
).
Das Gutachten hinterlässt nicht den Eindruck mangelnden Einfühlungsvermögens
und lässt keine Zweifel an der Unparteilichkeit aufkommen
.
Insgesamt ist die Schlussfolgerung, wonach aus psychiatrischer Sicht keine Ein
schränkung der Zumutbarkeit über das somatisch definierte Mass hinaus bestehe, einleuchtend und wie dargelegt auch mit den weiteren aktenkundigen
Arzt
berichten
vereinbar. Einzig Dr.
A._
erachtete derzeit die Arbeitsfähigkeit mit den vorhandenen Einschränkungen als nicht gegeben. Da letztere mit der Frak
tur allein nicht erklärbar seien
,
diagnostizierte er ein ausgeweitetes
Schmerzsyndrom „mit entsprechenden Einschränkungen“ (vgl.
hievor
E. 3.8). Diesbezüglich vermag der Bericht des Wirbelsäulenspezialisten
Dr.
A._
aller
dings nicht zu überzeugen, zumal unklar bleibt, weshalb dem Beschwerdeführer mit den erhobenen Befunden jegliche Arbeitsfähigkeit abzusprechen
ist
. Die Rechtspraxis billigt aber
Rheumatologen
nur dann
auch in Bezug auf psycho
somatische Beschwerden eine beschränkte B
eurteilungskompetenz zu
(vgl. das vom Beschwerdeführer zitierte Urteil des Bundesgerichts 9C_243/2010 vom 2
8.
Juni 2011 E
. 6.2.3 mit weiteren Hinweisen), wenn deren Berichte zu über
zeugen vermögen.
Nicht
zur Erschütterung der Beweiswertigkeit tauglich ist sodann der
Hinweis,
Dr.
C._
könne im Lichte der höchstrichterlichen Rechtsprechung (Zitat BGE 136 V 117 E. 3.4) ohnehin nicht das Prädikat eines unabhängigen Sachverstän
digen für sich in Anspruch nehmen
(vgl. die Rüge in
Urk.
12 Art.
10)
. Wie ein
gangs erwähnt (
hievor
E. 1.3), kommt
selbst
den Berichten und Gutachten
versi
cherungsinterner
Ärzte und Ärztinnen Beweiswert zu, sofern sie
– wie dies für die Stellungnahme von
Dr.
C._
nach dem Gesagten zutrifft –
als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen.
4.4
Es
kann
somit
auf die Einschätzung des Psychiaters
Dr.
C._
abgestellt werden
,
wonach
keine typische anhaltende
somat
oforme
Schmerzstörung vorliegt
und
in psychischer Hinsicht
keine Einschränkungen der Zumutbarkeit über das
aus somatischer Sicht definierte
Mass hinaus
bestehen
.
Entsprechend gilt das von
Dr.
F._
mit Wirkung ab 1
2.
April 2012
aus orthopä
discher Sich
t formulierte Belastungsprofil.
5.
5.1
Wie eingangs festgehalten, beantragte der Beschwerdeführer
, es sei
die Deckung für den Unfall vom 2.
Juni 2010 anzuerkennen und
es seien
die gesetzlichen Leistungen nach UVG zu gewähren. Hierzu ist anzumerken, dass die
Beschwer
degegnerin
die Unfalldeckung anerkannt und bis zum 3
1.
M
ai
2012 Taggelder und Heilbehandlungskosten erbracht hat (vgl.
Urk.
7/135).
5.2
Den gesetzlich umschriebenen Anspruch auf Heilbehandlung und Taggelder hat die versicherte Person so lange, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behand
lung eine namhafte Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu und sind allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen, geht die Unfallversicherung zur Be
ren
tung über, wenn der Unfall eine Invalidität im Sinne von
Art.
18 UVG hin
terlässt (
Art.
19
Abs.
1 UVG e
contrario
;
BGE 134 V 109 E. 4.1 mit weiteren Hinweisen
).
5.3
Nicht zu beanstanden ist
und
vom Beschwerdeführer
auch nich
t
gerügt
wird
der Fallabschluss per 3
1.
Mai 201
2.
Die Ärzte gingen davon aus, es sei in Bezug auf Verbesserungsmöglichkeiten ein Endzustand erreicht und
empfahlen
– ab
gesehen von
Dr.
A._
– keine
weiteren
Therapie
mehr
.
Die über den
Fallab
schluss
hinaus gewährten Physiotherapiesitzungen dienen der Erhaltung des Zustandes (vgl.
Urk.
7/166).
S
omit
steht in
Frage, ob der Beschwerdeführer infolge des Unfalls eine Invalidität im Sinne von
Art.
18 UVG erlitten hat.
6
.
6
.
1
Die Verwaltung stellte
für
die Ermittlung des
Valideneinkommen
s
des im
Unfall
zeitpunkt
arbeitslosen Beschwerdeführers auf das
bei seiner letzten rund zweijährigen Anstellung
als Logistiker
erzielte Einkommen ab
(vgl.
Urk.
7/118)
.
Dieses Vorgehen ist unbestritten geblieben,
allerdings angesichts des nicht gesundheitsbedingten Verlusts dieser A
rbeitsstelle
(vgl.
Urk.
7/27 S. 1)
nicht angezeigt
und wirkt sich
in Anbetracht
des
eher tiefen
Verdienstes
im Übrigen
auch zuungunsten des Beschwerdeführers aus. Zur Ermittlung des
Validenein
kommens
ist
stattdessen auf
die
Tabellenlöhne
der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruk
t
urerhebung (LSE)
abzustellen
.
Massgebend ist
dabei
der Zeitpunkt des
frühstmöglichen
Rentenbeginns und somit das Jahr 2012
(BGE 12
9 V 222 E. 4.3.1 mit Hinweisen).
Angesichts
der fehlenden Ausbildung
ist
vom
Medianwert
„Total“
der von
Männer
n
im
Anfor
derungsniveau
4
(einfache und repetitive Tätigkeiten)
erzielten Löhne
im Betrag
von
Fr.
4'901.-
-
(LSE 2010, Tabelle TA 1,
Zeile „
Total", S.
26)
auszugehen
. Dieser Wert
ist
auf ein Jahr hoch- und auf
die
betr
iebsübliche
wöchentliche
Arbeitszeit von 41.7
Stunden
bezogen auf das
Jahr 2012
(vgl. Die Volkswirt
schaft
1
2
/2014
, S.
92
, Tabelle B 9.2) umzurechnen
(Fr.
4‘901.-- x 12 / 40 x 41.7).
Angepasst an die
Nominallohnentwicklung der
Männer
bis ins Jahr 2012
(
Fr. 61‘311.51
/ 2150 x
2
188
, vgl. Die Volkswirtschaft 1
2
/2014, S.
93
, Tabelle 10.3
)
resultiert
ein
hypothetisches
Valideneinkomme
n
von Fr.
62‘
395
.
1
5.
6.2
6
.2.1
Übt die
versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit
aus
, so können nach der Rechtsprechung
zur
Festsetzung
des Invalideneinkommens
entweder Tabellenlöhne gemäss
LSE
oder DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweisen).
6
.2
.2
Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei Erlass ihrer Verfügung vom
2
2.
Mai 2012 (
Urk.
7/145 und
Urk.
7/141
)
auf DAP-
Zahlen
aus dem Jahr 2011 (Urk.
7/140) und ermittelte so einen in fünf möglichen DAP-Profilen durch
schnittlich erzielbaren Verdienst von
Fr.
58‘610.80, den sie der „Teuerung“ an
passte und einen Betrag von
Fr.
59‘372.-- errechnete (vgl.
Urk.
7/140
/1
). Dieses Vorgehen überzeugt insofern nicht, als
die Resultate eines weiteren
DAP-Such
profils
aus dem Jahr 2012
aktenkundig sind
,
die
ein tieferes Durchschnittsein
kommen von Fr.
57‘410.60
(
Urk.
7/137/1)
ausweisen
und
worauf
auch beide Parteien im
Beschwerdeverfahren
abstellten
(vgl.
die in
Urk.
1 S. 6 zitierten DAP-Profile und die diesbezüglichen Ausführungen in der Beschwerdeantwort
Urk.
6
Ziff.
3
f.
)
.
6
.2.3
Entsprechend ist im Folgenden zu prüfen
, ob zur Ermittlung des
Inv
alidenein
kommens
auf die DAP-Löhne der Suchanfrage 2012 (
Urk.
7/137) abgestellt wer
den kann
.
Im Ergebnis resultierte gestützt auf fünf DAP-Blätter mit nach Ansicht der Beschwerdegegnerin trotz
Behinderung zumutbare
n
Einsatz
möglichkeiten
ein
jä
hrliches
Erwerbseinkommen von durchschnittlich
Fr.
57‘410.
6
0.
Auf der zusammenfassenden Darstellung werden die Minimal-, Maximal- sowie Durchschnittslöhne der fünf ausgewählten DAP-
Stellen
einzeln und im Total
gegenübergestellt. Auf derselben Zusammenfassung finden sich
Angaben über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze (189), über den
Minimal
- und den
Maximallohn
sowie über den Durchschnittslohn
,
der dem jeweils verwen
deten Behinderu
ngsprofil entsprechenden Gruppe
(
Urk.
7/1
37
/1). Mit diesen
Angaben wurde
n
die
in BGE 129 V 472 aufgestellten
Anforderungen
an auf die DAP gestützte Einkommensvergleiche
erfüllt
.
Konkret
wird
das
DAP-Blatt für
eine Abpacktätigkeit in der Industrie herange
zogen, mit
selten
ma
ximal
zu hebenden Gewichten von bis zu 5 Kilogramm und der Möglichkeit, selber einzurichten, ob stehend oder sitzend gearbeitet wird (DAP-Nummer 9199, Monatslohn von
Fr.
4‘340.--,
Urk.
7/137/9-12). I
m Weite
ren stützt sich
die
DAP-Auswahl
auf ein Erfassungsblatt für eine Arbeitsstelle in der Sammelstellenbetreuung eines städtischen Betriebs mit manchmal Lasten heben bis 10 Kilogramm
und selten 10 bis 25 Kilogramm (DAP-Nummer 9367, Monatslohn von
Fr.
4‘360.--,
Urk.
7/137/13-16). Ebenfalls zugezogen wurden
bei dieser Auswahl eine Stelle
in der Detailmontage von Armaturenanschlüssen mit einem Gewicht von zirka 200 Gramm (DAP-Nummer 2823, Lohnspanne zwischen
Fr.
4‘276.-- und
Fr.
4‘581.--,
Urk.
7/137/17-20) und eine
Tätigkeit
in der visuellen Kontrolle/Verpackung keramischer Produkte mit einem Gewicht von „wenige“
100
Gramm, meist sitzend, selten stehend, wobei die fertigen Pakete (10-20 Kilogramm) auf ein
e
Palette gelegt werden müssen
(DAP
Nummer 2825, Lohnspanne zwischen
Fr.
4‘125.-- und
Fr.
4‘805.--,
Urk.
7/137/21-24). Schliesslich wurde das DAP-Erfassungsblatt für die
oft
ste
hend auszuführende Endkontrolle der Funktion, Leistung und Spannung fertiger Handmixer am Netz herangezogen (DAP-Nummer 3393, Lohnspanne zwischen
Fr.
3‘989.50 und
Fr.
4‘393.50,
Urk.
7/137/25-28).
6
.2.4
Der bereits im
Einspracheverfahren
vertretene Beschwerdeführer rügte damals zwar die Verwendung von DAP-Löhnen an sich und wollte stattdessen
grund
sätzlich
auf LSE-Löhne abstellen
(
Urk.
7/147
Ziff.
6 und 7), was praxisgemäss kein tauglicher Einwand darstellt (BGE 139 V 592)
.
Einwendungen bezüglich des Auswahlermessens und der Repräsentativität der konkret herangezogenen DAP-Blätter erhob er aber keine (vgl. BGE 139 V 592 E. 6.3 und BGE 129 V 472 E. 4.2.2).
In seiner Beschwerde
wehrte er sich nun gegen den
Beizug
der
DAP-Stellen Nummer 9367 und 2825
und machte hierzu geltend, diese scheiterten am zu stemmenden Gewicht
(
Urk.
1 S. 6).
6
.
2.5
Was den DAP-Stellenbeschrieb Nummer 9367 betrifft, macht
e
der Beschwerde
füh
rer geltend,
laut Anforderungsprofil müssten
selten Gewichte bis 25 Kilo
gramm bis Lendenhöhe
gehoben werden
. Die Arbeit bestehe im Wesentlichen im Leeren von Papierkörben und Abfallbehältern auf dem ganzen Stadtgebiet, sie gehe mithin im Heben von Gewichten auf. Gerade diese Fähigkeit
spreche der kreisärztliche Bericht dem Beschwerdeführer ab (
Urk.
1 S. 6). Nicht zutref
fend
ist der Einwand, die Tätigkeit bestehe hauptsächlich im Leeren von Papier
kör
ben und Abfallbehältern.
Bereits die Stellenbezeichnung
Sammelstellenbe
treuer
stützt diese Auslegung nicht. Mindestens so
erheblich ist laut
Stellenbe
schrieb
denn auch
die Kontrolle und das Aufräumen von Sammelstellen sowie die Organisatio
n deren
Entleerung durch Dritte
. Dazwischen liegen Fahr
t
en von Sammelstelle zu Sammelstelle. Auch das Sauberhalten von Spielplätzen und öffentlichen Anlagen ist Teil der Tätigkeit. Zu beachten ist weiter, dass die DAP-Blätter – wie die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort zu Recht ausführte (vgl.
Urk.
6 S. 6) – keine nach Kilogramm abgestufte
n
Einteilungen enthalten
,
sondern nur die vier Kategorien „
bis
5 Kilo
gramm“, „5 bis 10 Kilo
gramm“, „
10 bis 25 Kilogramm“ und zuletzt „25 bis 45 Kilogramm“ kennen. Zieht man zudem in Erwägung, dass in den Abfallbehältern im öffentlichen Raum vor allem leichtes Material entsorgt wird, wie Papier, Verpackungen und Essen
s
reste, lässt sich diese Tätigkeit mit dem Belastungsprofil, das Tragen und Heben von Lasten selten bis 20 Kilogramm erlaubt, ohne Weiteres vereinbaren.
Einzig der Umstand, dass ein
voller Behälter selten auch
einmal
meh
r als 10 Kilogramm wiegen kann und deshalb die Kategorie „10 bis 25 Kilogramm“ gewählt wurde, begründet keinen
W
iderspruch zum Belastungsprofil
.
6
.2.6
In Bezug auf den DAP-Stellenbeschrieb Nummer 2825 bemängelte der Beschwer
deführer ebenfall
s das Überschreiten der
Gewichts
limite
, diesmal in quantitativer Hinsicht. Er brachte vor, es liege eine repetitive Tätigkeit vor, die laufend das Heben von Lasten bis 20 Kilogramm von einem Arbeitsplatz auf eine am Boden stehende Palette erfordere. Denn es könne wohl kaum ange
nommen werden, dass pro Tag lediglich einige wenige Pakete verpackt und gehoben werden müssten, so wie dies die Beschwerdegegnerin darzustellen versuche
(
Urk.
12 S. 5). Bezüglich diese
Vorbringen kann auf den
Stellenbe
schrieb
verwiesen werden,
aus
dem klar
hervorgeht
,
dass
Gewichte von 10 bis 25 Kilogramm nur selten gehoben werden
müssen
. Dass dies stattdessen repeti
tiv der Fall sein soll
,
ist dem Beschrieb nicht zu entnehmen.
6
.2.
7
Die bei der Suchanfrage 2012
herangezog
enen
DAP-Blätter sind nach dem G
esag
ten in Anbetracht des Belastungsprofils nicht zu beanstanden. Stellt man das so ermittelte Inva
lideneinkommen von
Fr.
57‘410.60
dem
Valideneinkom
men
von
Fr. 62‘395.15
gegenüber
,
resultiert
ein
unter der rentenbegründenden Schwelle von 10
%
liegender Invaliditätsgrad
von
8
%
.
6
.
3
Soweit der Beschwerdeführer das Abstellen auf DAP-Löhne beanstandet
e
und stattdessen eine Bemessung des Invalideneinkommen gestützt auf die Zahlen der LSE
forderte
, ist festzuhalten, dass bei Verwendung der LSE-Zahlen ein höheres Invalideneinkommen und damit ein tieferer Inv
aliditätsgrad resultieren würde.
Abzustellen wäre wiederum auf
den Zentralwert
„Total“
für Männer im Anforderungsniv
eau 4
, so dass
der Invaliditätsgrad
im Ergebnis
einem
allfä
lli
gen Abzug
vom Tabellenlohn gemäss BGE 126 V 75
entsprechen würde
(vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_215/2010 vom 2
0.
April 2010 E. 5.2 mit Hinweisen; ferner Urteil des Bundesgerichts 9C_311/2013 vom 1
2.
November 2013 E. 6.3).
W
ollte man wegen der rückenbedingten Einschränkungen
– wenn überhaupt
(Einschränkung auf leichte bis mittelschwere Tätigkeiten begründet rechtsprechungsgemäss keinen Abzug, Urteil des Bundesgerichts 8C_384/2014 vom
3.
Juli 2014 E. 4.2)
–
eine Lohneinbusse bejahen
,
wäre höchstens ein Abzug von 5
%
vorzunehmen, womit ebenfalls kein rentenbegründender
Invali
ditätsgrad
resultieren würde.
Die Beschwerdegegnerin hat somit
d
en Anspruch auf eine Invalidenrente zu Recht verneint.
7
.
Die Höhe der Integritätsentschädigung wurde
vom Beschwerdeführer
einzig inso
fern in Frage gestellt, als auch hier geltend gemacht wurde, es sei die psychische Beeinträchtigung
–
die chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren
–
zusätzlich zu berücksichtigen (
Urk.
1
S.
6
). Nach
dem sich dieser Standpunkt als unzutreff
end erwiesen hat (
vgl.
hievor
E
.
4
.
4
),
erüb
rigen sich W
eiter
ungen
,
und es bleibt festzuhalten, dass der angefochtene Entscheid
auch
diesbezüglich nicht zu beanstanden ist.
Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.