Decision ID: 75cece36-78f6-426a-b84b-ff2a91341bec
Year: 2012
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A. Mit Entscheid der Bezirksgerichtspräsidentin Arlesheim vom 31. Oktober 2011 wurden das Versäumnisurteil des Amtsgerichts Görlitz vom 27. April 2006 (Aktenzeichen 4 C 0774/05) und das Endurteil des Amtsgerichts Görlitz vom 7. November 2006 in der Schweiz für  erklärt. Ferner wurde der A._KG in der Betreibung Nr. 21110539 des  Arlesheim gegen B._ die definitive Rechtsöffnung für eine Forderung von CHF 3'221.45 nebst Zins zu 12% seit 6. Juni 2011 sowie für eine Forderung von CHF 1'136.95 nebst Zins zu 5% seit 6. Juni 2011 bewilligt. Für die Mehrforderungen wurde das  abgewiesen. Überdies wurde der Schuldner dazu verpflichtet, der Gläubigerin die Betreibungskosten, bestehend aus den Arrestbefehlskosten von CHF 200.00, den  von CHF 176.00 sowie den Zahlungsbefehlskosten von CHF 73.00, zu . Die Gerichtsgebühr von CHF 200.00 wurde den Parteien je zur Hälfte auferlegt und der Schuldner wurde verpflichtet, der Gläubigerin eine Parteientschädigung von CHF 2'637.70 ( Auslagen und Mehrwertsteuer von CHF 195.40) zu entrichten. Zur Begründung wurde ausgeführt, die Gläubigerin habe die vollstreckbare Ausfertigung des Versäumnisurteils des Amtsgerichts Görlitz vom 27. April 2006 (Aktenzeichen 4 C 0774/05) über eine Schuld von EUR 2'648.34, das Endurteil des Amtsgerichts Görlitz vom 7. November 2006, welches die  des Versäumnisurteils vom 27. April 2006 feststelle und dem Beklagten die  des weiteren Rechtsstreits auferlege sowie die vollstreckbare Ausfertigung des  des Amtsgerichts Görlitz vom 30. Juli 2007 über eine Schuld von EUR 934.70 vorgelegt, welche alle in der Schweiz vollstreckbar seien und definitive  darstellen würden. Massgebend für die Umrechnung der Forderungen in Schweizer Franken sei der Tag der Einreichung des Betreibungsbegehrens, mithin der 15. Juni 2011. Der mittlere Eurokurs an jenem Tag habe CHF 1.2164 betragen, weshalb die gemäss Versäumnis- und Endurteil geschuldete Forderungssumme umgerechnet CHF 3'221.45 und die  gemäss Kostenfestsetzungsbeschluss umgerechnet CHF 1'136.95 betrügen. Nicht  sei, woraus sich der darüber hinaus gehende Betrag von CHF 2'884.00 ergebe. Für die unverzinslichen Kosten von CHF 2'171.10 liege sodann kein Rechtsöffnungstitel vor.
B. Gegen diesen Entscheid erhob die A._KG mit Eingabe vom 11. November 2011  beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, und beantragte, es sei der Entscheid vom 31. Oktober 2011 dahingehend abzuändern, dass ihr die definitive  für eine Forderung von CHF 5'747.55 nebst Zins zu 12% seit 6. Juni 2011, für eine  von CHF 1'494.85 nebst Zins zu 5% seit 6. Juni 2011 sowie für eine Forderung von CHF 2'171.10 zu erteilen. Überdies sei ihr die volle Parteientschädigung in der Höhe von CHF 5'875.85 zuzusprechen, unter o/e Kostenfolge. Zur Begründung machte sie im  geltend, das Versäumnisurteil des Amtsgerichts Görlitz vom 27. April 2006, welches  Endurteil vom 7. November 2006 aufrecht erhalten bleibe, verurteile den , EUR 2'648.34 nebst Zinsen in Höhe von 12% zu bezahlen. Ferner halte das Endurteil des Amtsgerichts Görlitz vom 7. November 2011 fest, dass der Beschwerdegegner die weiteren Kosten des Rechtsstreits zu tragen habe. Ferner habe das Amtsgericht Görlitz den  vom 30. Juli 2007 erlassen, der die Sicherheitsleistung auf einen Betrag von EUR 934.70 festgesetzt habe und dessen Verzinsung seit dem 19. Januar 2007 mit 5% über dem Basiszinssatz nach § 247 BGB jährlich vorsehe. Im Rechtsöffnungsgesuch vom 20. Juli
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2011 habe sie mehrfach auf das Arrestverfahren, welches beim selben Gericht eingeleitet  sei, sowie auf das entsprechende Begehren um Bewilligung eines Arrestes vom 6. Juni 2011 verwiesen. In besagtem Arrestbegehren habe sie die Forderungssumme von CHF 9'413.50 minutiös hergeleitet. Bei Rechtsöffnungsverfahren müsse die Gläubigerin zwar grundsätzlich den Rechtsöffnungstitel selbst dem Gericht einreichen, allerdings bestehe eine Ausnahme für Urteile oder Akten eines hängigen Verfahrens des gleichen Gerichts, welche von einer Partei - wie es vorliegend geschehen sei - genau bezeichnet würden. Sodann habe der Rechtsöffnungstitel die zu bezahlende Summe zu beziffern. Bereits im Arrestbegehren sei die Forderungssumme minutiös hergeleitet worden. Die Forderungssumme setze sich einerseits aus der ursprünglichen Hauptforderung nebst Zins, den verzinslichen Kosten nebst Zins  dem Kostenfestsetzungsbeschluss des Amtsgerichts Görlitz sowie den unverzinslichen Kosten gemäss Ziff. 2 des Endurteils des Amtsgerichts Görlitz zusammen.
C. Mit Stellungnahme vom 11. Dezember 2011 begehrte der Beschwerdegegner, es sei auf die Beschwerde vom 11. November 2011 nicht einzutreten, der Gerichtsentscheid vom 31. Oktober 2011 sei aufrechtzuerhalten und sämtliche Kosten seien der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Zur Begründung führte er aus, die Forderung stamme aus einer Lieferung an die C._ GmbH aus dem Jahre 2003. Das Versäumnisurteil berücksichtige gewisse Gutschriften nicht, da er sich damals nicht habe wehren können. Aus Fristgründen habe man das  auch nicht abändern können, weshalb das Endurteil ergangen sei. Die Liegenschaft, welche unter Arrest gestellt worden sei, habe er aus gesundheitlichen Gründen von seiner  übernehmen müssen. Seine ganze Familie wohne in dieser Liegenschaft. Ferner habe er Kontakt mit dem zuständigen Rechtsanwalt aufgenommen, um einen Vergleich über CHF 6'500.00 anzubieten. Dieser habe ihm ein Gegenangebot über CHF 8'000.00 gemacht, weshalb der Vergleich nicht zustande gekommen sei. In der Folge habe er erneut ein  über CHF 7'500.00 gemacht, welches jedoch abgelehnt worden sei.

Erwägungen
1.1 Gemäss Art. 405 Abs. 1 der am 1. Januar 2011 in Kraft getretenen Schweizerischen  (ZPO, SR 272) ist für die Beurteilung von Rechtsmitteln dasjenige Recht , das bei der Eröffnung des angefochtenen Entscheids in Kraft war. Der in casu  Entscheid der Bezirksgerichtspräsidentin Arlesheim wurde der Beschwerdeführerin am 1. November 2011 und somit nach Inkrafttreten der neuen ZPO eröffnet, so dass auf das  Rechtsmittelverfahren die Bestimmungen der ZPO zur Anwendung gelangen.
1.2 Nicht berufungsfähige erstinstanzliche Entscheide sind gemäss Art. 319 lit. a ZPO mit Beschwerde anfechtbar. Rechtsöffnungsentscheide sind nicht berufungsfähig (Art. 309 lit. b Ziff. 3 ZPO), weshalb gegen den vorliegend angefochtenen Entscheid lediglich das Rechtsmittel der Beschwerde gegeben ist. Gemäss Art. 321 Abs. 2 ZPO ist die Beschwerde gegen , die im summarischen Verfahren ergangen sind - was auf Rechtsöffnungsentscheide zutrifft (Art. 251 lit. a ZPO) - innert 10 Tagen seit Zustellung bei der Rechtsmittelinstanz  und begründet einzureichen. Der Entscheid der Bezirksgerichtspräsidentin Arlesheim wurde
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der Beschwerdeführerin am 1. November 2011 zugestellt, womit die vorliegende Beschwerde mit Eingabe vom 11. November 2011 fristgerecht erhoben wurde. Die sachliche Zuständigkeit der Präsidentin des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, ergibt sich aus § 5 Abs. 1 lit. a des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (EG ZPO; SGS 221).
1.3 Die Beschwerde ist bei der Rechtsmittelinstanz schriftlich und begründet einzureichen (Art. 321 Abs. 1 ZPO). Dabei muss neben der Stellung eines Rechtsbegehrens klar  sein, inwiefern der Entscheid der Vorinstanz an einem Beschwerdegrund krankt (FREIBUGHAUS/AFHELDT, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], ZPO-Komm., Art. 321 N 15; STAEHELIN/STAEHELIN/GROLIMUND, Zivilprozessrecht, § 26 N 42; LEUENBERGER/UFFER-TOBLER, Schweizerisches Zivilprozessrecht, N 12.50). Hiezu ist es , dass sich der Beschwerdeführer mit dem vorinstanzlichen Entscheid auseinandersetzt. Ein blosser Hinweis auf die Vorakten genügt nicht (Botschaft zur Schweizerischen , BBl 2006, 7378; OGer ZH NQ110031 vom 9. August 2011, E. 2.2.1). Bei anwaltlich vertretenen Beschwerdeführern ist ein strengerer Massstab bezüglich der Anforderungen an die Beschwerdebegründung anzuwenden als bei Laieneingaben (BGE 134 II 244, E. 2.4.3; FREIBURGHAUS/AFHELDT, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], ZPO-Komm., Art. 321 N 15). Wenn eine genügende Begründung fehlt, ist auf die Beschwerde nicht  (LEUENBERGER/UFFER-TOBLER, Schweizerisches Zivilprozessrecht, N 12.50 und N 12.68; OGer ZH PF110034 vom 22. August 2011, Erw. 3.2). In ihrer Beschwerde vom 11. November 2011 geht die Beschwerdeführerin bei der Umrechnung der Forderungen in Schweizer Franken von einem Eurokurs von CHF 1.2397 aus und macht somit sinngemäss geltend, die Vorinstanz habe den Eurokurs falsch festgestellt. Dieses Vorbringen wird in der Beschwerde jedoch in  Weise begründet. Namentlich zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, inwiefern der von der Vorinstanz festgestellte Eurokurs von CHF 1.2164 mangelhaft wäre. Die Beschwerde ist daher in diesem Punkt unbegründet, weshalb auf das sinngemässe Vorbringen der , der Eurokurs sei falsch festgestellt worden, nicht einzutreten ist. Im Übrigen ist auf die  einzutreten.
2.1 Strittig und vorliegend zu prüfen ist, ob für sämtliche von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Forderungen definitive Rechtsöffnungstitel vorliegen. Gemäss Art. 80 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG, SR 281.1) kann der Gläubiger beim Richter die Aufhebung des Rechtsvorschlags, mithin die definitive Rechtsöffnung, , wenn die Forderung auf einem vollstreckbaren gerichtlichen Entscheid beruht. Die  Rechtsöffnung kann jedoch nur erteilt werden, wenn das Urteil die zu bezahlende Summe beziffert, wobei sich die Summe auch aus dem Verweis auf andere Dokumente ergeben kann. Die Bezifferung der Forderung muss sich nicht aus dem Dispositiv, sondern kann sich auch aus den Motiven ergeben. Anders als bei der provisorischen Rechtsöffnung genügt die blosse  der Summe nicht (BSK SchKG I-DANIEL STAEHELIN, Art. 80 N 41).
2.2 Sowohl für die Hauptforderung von EUR 2'648.34 als auch für die verzinslichen Kosten von EUR 934.70 liegen in casu unbestrittenermassen definitive Rechtsöffnungstitel vor. Strittig ist jedoch, ob sich daraus auch die geltend gemachten Zinsen von 12% bezüglich der  respektive von 5% über dem Basiszinssatz nach § 147 BGB betreffend die verzinslichen
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Kosten ergeben. Ziff. 1 des Endurteils des Amtsgerichts Görlitz vom 7. November 2006 verweist auf das Versäumnisurteil vom 27. April 2006 und hält fest, dass dieses aufrechterhalten bleibe. Das besagte Versäumnisurteil verurteilt in Ziff. 1 den Beschwerdegegner, der  EUR 2'648.34 nebst Zinsen in Höhe von 12% zu bezahlen. Es zeigt sich somit, dass sich die geltend gemachte Verzinsung der Hauptforderung von 12% - entgegen den Erwägungen der Vorinstanz - aus dem Urteil ergeben und daher ein definitiver Rechtsöffnungstitel vorliegt. Der von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Betrag für die Hauptforderung samt Zinsen von CHF 5'747.55 ist mit einem Eurokurs von CHF 1.2397 berechnet, weshalb der Betrag an den von der Vorinstanz festgestellten Eurokurs von CHF 1.2164 anzupassen ist. Die definitive Rechtsöffnung ist folglich für eine Forderung in der Höhe von CHF 5'639.52 zu erteilen.
2.3 Hinsichtlich der Verzinsung der verzinslichen Kosten ergibt sich aus dem Endurteil des Amtsgerichts Görlitz vom 7. November 2006 in Verbindung mit dem  des Amtsgerichts Görlitz vom 30. Juli 2007, dass der festgesetzte Betrag mit 5% über dem Basiszinssatz nach § 247 BGB jährlich ab 19. Januar 2007 zu verzinsen ist.  ist auch ein definitiver Rechtsöffnungstitel für die Zinsen von EUR 271.13 gegeben. Der Betrag der verzinslichen Kosten von EUR 934.70 nebst Zins von 5% über dem Basiszinssatz ergibt somit eine Gesamtsumme von EUR 1'205.83. Folglich ist die definitive Rechtsöffnung - entsprechend dem Eurokurs von CHF 1.2164 - für eine Forderung von CHF 1'466.77 zu .
2.4 Die Beschwerdeführerin macht alsdann geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht die  Rechtsöffnung für die unverzinslichen Kosten von CHF 2'171.10 verweigert. Das Endurteil des Amtsgerichts Görlitz vom 7. November 2006 hält in seiner Ziff. 2 fest, der  habe die weiteren Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Das besagte Endurteil beziffert die zu bezahlende Summe jedoch nicht und verweist auch nicht auf allfällige Unterlagen, welche die Summe beziffern würden. Da die definitive Rechtsöffnung - entsprechend den obigen  - nur zu erteilen ist, wenn das Urteil die zu bezahlende Summe beziffert, sind  der geltend gemachten unverzinslichen Kosten die Voraussetzungen der definitiven Rechtsöffnung nicht erfüllt. Demzufolge verweigerte die Bezirksgerichtspräsidentin Arlesheim mit Entscheid vom 31. Oktober 2011 die definitive Rechtsöffnung für die unverzinslichen Kosten von CHF 2'171.10 zu Recht.
2.5 Weil in Bezug auf die unverzinslichen Kosten kein Rechtsöffnungstitel gegeben ist, kann in casu offen gelassen werden, ob die Vorinstanz verpflichtet gewesen wäre, die  des Arrestverfahrens beizuziehen.
2.6 Aufgrund der obigen Erwägungen ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und der  der Bezirksgerichtspräsidentin Arlesheim dahingehend abzuändern, dass der  die definitive Rechtsöffnung für eine Forderung von CHF 5'639.52 nebst Zins zu 12% seit 6. Juni 2011 sowie für eine Forderung von CHF 1'466.77 nebst Zins zu 5% seit 6. Juni 2011 zu bewilligen ist.
3.1 Abschliessend ist über die Verlegung der Prozesskosten, bestehend aus den  sowie der Parteientschädigung, für das vorinstanzliche Verfahren sowie das Rechtsmit-
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telverfahren zu entscheiden. Massgebend für die Verteilung und Liquidation der Prozesskosten sind die Bestimmungen der Art. 104 ff. ZPO. Gemäss Art. 106 Abs. 2 ZPO werden die  nach dem Ausgang des Verfahrens verteilt, sofern keine Partei vollständig obsiegt hat. Im vorinstanzlichen Verfahren ist die Beschwerdeführerin zu rund drei Viertel durchgedrungen. Gemäss Ziff. 3 des Entscheids vom 31. Oktober 2011 hat der Beschwerdegegner die gesamten Betreibungskosten von CHF 449.00, bestehend aus den Arrestbefehlskosten, den  sowie den Zahlungsbefehlskosten, zu tragen. Von den gesamten Verfahrenskosten, mithin unter Beizug der erstinstanzlichen Entscheidkosten, stellt dies ungefähr zwei Drittel dar. Eine Verteilung der erstinstanzlichen Gerichtskosten entsprechend dem Verfahrensausgang (ein Viertel zu Lasten der Beschwerdeführerin und drei Viertel zu Lasten des ) würde sich daher nicht rechtfertigen, weshalb eine hälftige Teilung als angemessen . Mit Honorarnote vom 26. September 2011 machte die Beschwerdeführerin im  Verfahren Auslagen von gesamthaft CHF 698.40 geltend. Dabei berücksichtigt sie unter anderem eine Adressauskunftsgebühr, einen Grundbuchauszug inkl. Nachnahmegebühr, eine Gebühr für den Betreibungsregisterauszug, den Kostenvorschuss für das Arrestverfahren, Betreibungskosten sowie den Kostenvorschuss betreffend die Rechtsöffnung. Diese Auslagen wurden allerdings entweder im Entscheid vom 31. Oktober 2011 als Betreibungskosten  oder wurden bereits als unverzinsliche Kosten geltend gemacht, weshalb sie bei der Berechnung der Parteikosten nicht zu berücksichtigen sind. Da der Beschwerdegegner zu  Viertel obsiegt und zu drei Viertel unterliegt, hat er die Hälfte der Honorarrechnung der Beschwerdeführerin zu übernehmen und ihr somit für das erstinstanzliche Verfahren eine  Parteientschädigung von CHF 2'637.70 (inklusive Auslagen und Mehrwertsteuer) zu .
3.2 Im Rechtsmittelvefahren ist die Beschwerdeführerin mit ihren Anträgen zu rund 50% durchgedrungen, weshalb die Gerichtsgebühr von CHF 450.00 (Art. 61 i.V.m. Art. 48 der  zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, GebV SchKG, SR 281.35) den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen ist. Entsprechend dem Verfahrensausgang haben die Parteien ihre eigenen Kosten selbst zu tragen.
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