Decision ID: 21e0e004-0972-5f96-8d12-e93e1a685635
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer am 17. Februar 2009 bei den  am Flughafen Zürich-Kloten ein Asylgesuch ,
dass das BFM mit Verfügung vom 6. März 2009 – eröffnet am 7. März 2009 – dem Beschwerdeführer die Einreise in die Schweiz vorläufig verweigerte und ihm gemäss Art. 22 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) für die Dauer des Asylverfahrens, für maximal 60 Tage, den Transitbereich des Flughafens Zürich-Kloten als Aufenthaltsort zuwies,
dass der Beschwerdeführer am Flughafen Zürich-Kloten am 20.  2009 summarisch zu seinen Asylgründen befragt wurde, in  Rahmen er geltend machte, entgegen seinen Angaben auf dem Personalblatt sei er nicht im Jahre (...) sondern im Jahre (...) geboren und dementsprechend minderjährig,
dass nach telefonischer Rücksprache mit der (...) Zentralstelle für Minderjährige "Mineurs non-accompagnés" (MNA) die Erstbefragung ohne Anwesenheit einer Vertreterin des MNA fortgeführt wurde,
dass am 27. Februar 2009, im Beisein einer Vertreterin eines  Schweizerischen Flüchtlingshilfswerks, die Anhörung durch den Dienst Flughafenverfahren des BFM stattfand,
dass der Beschwerdeführer dabei im Wesentlichen vorbrachte, er sei nigerianischer Staatsangehöriger mit letztem Wohnsitz in A._, wo er seinen Lebensunterhalt als (...) verdient habe,
dass nach dem Tod seiner Mutter und seiner beiden Schwestern sein Vater im Jahre 2008 ebenfalls gestorben sei, woraufhin er zu einem Freund seines Vaters gezogen sei,
dass er nach dessen Tod am 1. Januar 2009 nach A._ gezogen sei und sich dort bis zu seiner Ausreise in B._, unter einer Brücke bei Obdachlosen, aufgehalten habe,
dass nachts jeweils bewaffnete Räuber unter die Brücke gekommen seien, sie weggejagt hätten und sie als Opfer ihrer Teufels-Rituale hätten benutzen wollen,
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dass er oft zu Gott gebetet habe, in der Hoffnung, dieser möge ihn erhören und ihm zur Flucht verhelfen,
dass die Gebete des Beschwerdeführers am 13. Februar 2009 erhört worden seien, da er einen grossen, wohlhabenden weissen Mann getroffen habe, der mit ihm Erbarmen gehabt und ihm versprochen habe, ihn in sein Heimatland mitzunehmen,
dass der Beschwerdeführer wie versprochen am 15. Februar 2009 von diesem weissen Mann abgeholt und zum Flughafen gefahren worden sei, wo sie zusammen ein Flugzeug bestiegen hätten,
dass er vor diesem Hintergrund und mit Hilfe des weissen Mannes ohne Identitäts- oder Reisepapiere A._ am 15. Februar 2009 verlassen habe und über die Türkei nach Zürich geflogen sei,
dass er die Kontrollstellen problemlos habe passieren können, obwohl er selbst weder Identitäts- noch Reisedokumente auf sich getragen habe,
dass bezüglich des weiteren Inhalts der Aussagen des  auf die Protokolle bei den Akten verwiesen werden kann,
dass Abklärungen der Flughafenpolizei Zürich-Kloten ergeben haben, dass ein Herr Y._, welcher im Besitze einer schweizerischen Aufenthaltsbewilligung ist, am 15. Februar 2009 in A._ einen Flugschein gekauft hat, um via Istanbul nach Zürich zu reisen,
dass der in der Schweiz lebende Herr Y._ seine  am (...) als verloren gemeldet hat und am (...) wie üblich an seinem Arbeitsort hier in der Schweiz erschienen ist,
dass laut Vermutungen der Flughafenpolizei der Beschwerdeführer mit dieser vermissten Aufenthaltsbewilligung und einem auf denselben Namen lautenden Reisepass von A._ via Istanbul in die Schweiz gereist ist,
dass dem Beschwerdeführer während der Befragung vom 20. Februar 2009 dazu das rechtliche Gehör gewährt wurde,
dass die (...) Zentralstelle für Minderjährige "Mineurs non-" (MNA) dem BFM am 24. Februar 2009 schriftlich mitteilte,
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dass sie aufgrund des Sachverhalts und nach Rücksprache mit dem im Flughafen-Transit vertretenen Roten Kreuz den Gesuchsteller als volljährig und selbstständig einschätze und aus diesem Grunde dieses Mandat nicht übernehme,
dass das BFM mit Verfügung vom 6. März 2009 feststellte, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, das  ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,
dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, der  sei nicht in der Lage, die von ihm behauptete  glaubhaft darzulegen, zumal er seine widersprüchlichen Aussagen zu seinem Alter in keiner Weise überzeugend habe erklären können,
dass der Erklärungsversuch, er habe seinen Jahrgang nicht mehr gewusst, weil er anlässlich der Erstbefragung verwirrt gewesen sei, unglaubhaft sei, da auch bei einer allfälligen vorübergehenden Verwirrtheit ein so wichtiges Datum wie das Geburtsdatum nicht vergessen werden könne,
dass ferner schwer nachvollziehbar sei, dass eine (...)-jährige Person ohne Begleitung und ohne Identitätsdokumente von A._ via Istanbul nach Europa gelangen könne,
dass auch das äussere Erscheinungsbild des Beschwerdeführers nicht einer minderjährigen Person entspreche,
dass die vorliegend dargelegte Verfolgungsgeschichte zweifelhaft sei, zumal er anlässlich der Erstbefragung geltend gemacht habe, Räuber hätten ihn von der Brücke in B._ weggejagt, im Rahmen der Bundesanhörung diese bedeutenden Vorkommnisse hingegen mit keinem Wort mehr erwähnt habe,
dass es der Logik des Handelns widerspreche und nicht glaubhaft sei, dass ein Unbekannter für eine ihm fremde Person innert zwei Tagen eine Reise nach Europa ohne Gegenleistung organisiert und finanziert haben soll,
dass auch sein Unwissen zu den Vermutungen der Flughafenpolizei bezüglich der missbräuchlichen Verwendung einer vermissten schwei-
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zerischen Aufenthaltsbewilligung und des dazu passenden  wenig zu überzeugen vermöge, insbesondere weil er in  problemlos die Sicherheitskontrollen habe passieren können,
dass Teufels- oder Geheimkulte in Nigeria verboten seien und deren Übergriffe grundsätzlich strafrechtliche Ermittlung seitens der  Behörden auslösen würden,
dass die Vorbringen des Beschwerdeführers somit weder den  an die Glaubhaftmachung gemäss Art. 7 AsylG noch  an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG standhalten würden,
dass im Übrigen der Vollzug der Wegweisung zumutbar, zulässig und praktisch durchführbar sei,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 12. März 2009 –  – gegen diesen Entscheid Beschwerde erheben liess und beantragt, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, der  sei aus dem Transit zu entlassen und in die Schweiz einreisen zu lassen, in der Folge seien unter Beisein eines  die Befragungen zu wiederholen und die Frage der  beziehungsweise der vorläufigen Aufnahme neu zu prüfen, ferner sei zu diesem Zweck das Verfahren im Sinne der Erwägungen zurückzuweisen,
dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragt, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) zu gewähren,
dass der Beschwerdeführer am 16. März 2009 – Poststempel – ein Dokument in Fotokopie, das Geburtsdatum des Beschwerdeführers bescheinigend, zu den Akten reichte,
dass die vorinstanzlichen Akten am 17. März 2009 beim  eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,
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dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung  berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG; Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),
dass einer urteilsfähigen, unbegleiteten und nicht vertretenen  Person für die Dauer des Asylverfahrens eine rechtskundige Vertrauensperson beizuordnen ist, bevor die erste Anhörung zu den Asylgründen durchgeführt wird (vgl. Art. 17 Abs. 3 AsylG; Art. 7 Abs. 3 und 5 Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]; Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1998 Nr. 13; 1999 Nr. 18; 2003 Nr. 3),
dass der Beschwerdeführer während der Befragung zur Person am 20. Februar 2009 zu Protokoll gab, entgegen seinen Angaben auf dem Personalienblatt sei er am (...) geboren und damit minderjährig,
dass daher für den Beschwerdeführer vom Amt für Jugend und Berufsberatung des Kantons (...) während der Befragung vom 20. Februar 2009 eine Vertrauensperson ernannt wurde, womit den oben genannten gesetzlichen Voraussetzungen genügend Rechnung  wurde,
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111
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Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur  zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriftenwechsel verzichtet wurde,
dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 AsylG), wobei als Flüchtling eine ausländische Person  wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG),
dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest  gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),
dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die  ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält,
dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf  oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden,
dass nämlich der Beschwerdeführer bei Einreichung seines  im Transitbereich des Flughafens Zürich-Kloten am 17. Februar 2009 im Personalienblatt schriftlich angab, am (...) geboren worden zu sein,
dass er in der nachfolgenden Kurzbefragung vom 20. Februar 2009 demgegenüber angab, er sei entgegen seinen Angaben im  nicht im Jahr (...) geboren, sondern im Jahr (...) und somit minderjährig,
dass er während der Anhörung nach einem Kalender fragte und sich daraufhin korrigierte, indem er angab, (...) Jahre alt zu sein (vgl. (A1 S. 2 f.),
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dass gemäss gefestigter Rechtsprechung die asylsuchende Person in materieller Hinsicht die Beweislast dafür trägt, dass die geltend gemachte Minderjährigkeit zumindest glaubhaft gemacht wird, da sie aus dieser Tatsache Rechte zu ihren Gunsten ableiten will (vgl. EMARK 2000 Nr. 19 E. 8b; 2001 Nr. 22 und 23; 2004 Nr. 30 E. 4.1; alle unter Verweis auf Art. 8 des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs vom 10. Dezember 1907 [ZGB, SR 210], ansonsten die asylsuchende Person die Folgen der Beweislosigkeit trägt,
dass es bei der Beurteilung der Glaubhaftigkeit der geltend gemachten Minderjährigkeit im Allgemeinen und damit auch im vorliegenden Fall um eine Gesamtbeurteilung aller Elemente geht, die für oder gegen eine asylsuchende Person sprechen,
dass aufgrund der klar widersprüchlichen Aussagen des  zu seinem Alter sowie aufgrund seines äusseren  ernsthafte Zweifel an seiner grundsätzlichen  und damit auch an der Richtigkeit des von ihm  Alters bestehen, was dessen Volljährigkeit als wahrscheinlich erscheinen lässt,
dass vollumfänglich auf die entsprechenden Erwägungen des BFM in der Verfügung verwiesen werden kann,
dass die Entgegnung in der Beschwerde, der unterzeichnete  habe die Minderjährigkeit des Beschwerdeführers nicht bloss an dessen typisch kindlichen Äusseren, sondern insbesondere auch an dessen Stimme, welche jegliche Anzeichen eines Stimmbruchs vermissen lasse, erkannt, muss aufgrund der obigen Ausführungen als blosse Schutzbehauptung gewertet werden,
dass demzufolge auch der Antrag auf Anhörung des  von Amtes wegen abgewiesen wird,
dass schliesslich auch die nachgereichte Fotokopie, das  des Beschwerdeführers bescheinigend, nichts an der  gebliebenen Minderjährigkeit zu ändern vermag, zumal die  Fotokopie einen wenig authentischen Eindruck erweckt und die angebliche Minderjährigkeit umso weniger zu belegen vermag, als es sich dabei um eine nicht verifizierbare Fotokopie handelt,
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dass das BFM nach dem Gesagten zu Recht von der Volljährigkeit des Beschwerdeführers ausgegangen ist,
dass er anlässlich der Anhörung vom 27. Februar 2009 (S. 3) im Übrigen zugab, er sei im Jahre (...) geboren,
dass es sich somit erübrigt, auf die - basierend auf der Annahme der Minderjährigkeit des Beschwerdeführers gemachten - Darlegungen und Rügen in der Beschwerdeschrift, wonach die Asylbehörden das Übereinkommen über die Zuständigkeiten der Behörden und das anzuwendende Recht auf dem Gebiet des Schutzes von  vom 5. Oktober 1961 (MSA, SR 0.211.231.01) verletzt hätten, weil dem Beschwerdeführer kein Vormund im Sinne von Art. 85 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Internationale Privatrecht vom 18. Dezember 1987 [IPRG, SR 291] i.V.m. Art. 20 Bst. b IPRG und Art. 368 ZGB beigeordnet worden sei, einzugehen, zumal diesen Ausführungen die Grundlage entzogen ist,
dass das BFM in seinen weiteren Erwägungen – auf welche anstelle einer Wiederholung vollumfänglich zu verweisen ist – zu Recht von der Unglaubhaftigkeit der Gesuchsvorbringen ausgegangen ist,
dass der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe zu den konkreten Unglaubhaftigkeitselementen seiner Verfolgungsvorbringen nicht Stellung nimmt,
dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die  nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat,
dass bei dieser Sachlage keine Gründe bestehen für eine wiederholte Befragung des Beschwerdeführers respektive eine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz,
dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine  erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,
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dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht  oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der  oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des  vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen,  das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die im Heimat- oder Herkunftsstaat droht,
dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als  erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),
dass bezüglich der allgemeinen Lage in Nigeria vollumfänglich auf die eingehenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden kann, zumal in Nigeria weder Krieg noch eine Situation allgemeiner Gewalt herrscht, sich die politische und wirtschaftliche Situation in letzter Zeit stabilisiert und teilweise sogar leicht verbessert hat, womit eine Rückführung nicht als generell unzumutbar erscheint,
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dass der junge Beschwerdeführer, von dem keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen aktenkundig sind, fast sein ganzes Leben in Nigeria verbracht hat, demgemäss dort auch über ein soziales Beziehungsnetz verfügen dürfte, zumal er eigenen Angaben zufolge (...) gearbeitet habe, und zudem mit den dortigen Gepflogenheiten und Mentalitäten – wohl im Gegensatz zur Schweiz, wo er sich erst seit einem Monat im Transitbereich des Flughafens Zürich-Kloten aufhält – bestens vertraut ist,
dass die allgemein wirtschaftliche Lage der Bevölkerung in Nigeria im Vergleich zu schweizerischen Verhältnissen zwar schwierig ist,  ökonomische Schwierigkeiten, von denen der Beschwerdeführer nach der Rückkehr betroffen sein könnte, jedoch keine Existenz bedrohende Situation darstellen, welche den Vollzug der Wegweisung in den Heimatstaat als unzumutbar erscheinen lassen (vgl. EMARK 2005 Nr. 24 E. 10.1. S. 215),
dass demnach weder die allgemeine Lage in Nigeria noch individuelle Gründe gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges des Beschwerdeführers sprechen,
dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den  schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse  (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist (Art. 83 Abs. 1-4 AuG),
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist,
dass der Beschwerdeführer die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG beantragt,
dass das Verfahren aufgrund der vorstehenden Erwägungen als aussichtslos zu bezeichnen ist und das Gesuch um Gewährung der
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unentgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG somit abzuweisen ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
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