Decision ID: ffce0159-bd84-4ef0-8f84-6c4d78d523db
Year: 2021
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A._ meldete sich für die Zeit ab dem 1. Juni 2012 zum Bezug einer
Ergänzungsleistung zu einer Altersrente der AHV an, nachdem seine Ehefrau bereits in
den Jahren davor eine Ergänzungsleistung zu ihrer Altersrente der AHV bezogen hatte.
Bei der Anspruchsberechnung für die Zeit ab dem 1. Juni 2012 berücksichtigte die EL-
Durchführungsstelle die kantonalen Durchschnittsprämien der Eheleute für die
obligatorische Krankenpflegeversicherung, Hypothekarzinsen, eine Pauschale für
Gebäudeunterhaltskosten, den Eigenmietwert der selbst bewohnten Liegenschaft und
die Nebenkostenpauschale bis zum gesetzlich vorgesehenen Maximalbetrag von
15’000 Franken (respektive kantonalrechtlich 20’000 Franken) sowie die Pauschale für
den allgemeinen Lebensbedarf als Ausgaben und die Rentenleistungen der AHV, einen
geringfügigen Vermögensertrag sowie den Eigenmietwert der selbst bewohnten
Liegenschaft als Einnahmen. Mit einer Verfügung vom 29. Juni 2012 sprach sie dem
EL-Ansprecher eine bundesrechtliche, ordentliche Ergänzungsleistung von 738
Franken pro Monat und eine kantonalrechtliche, ausserordentliche Ergänzungsleistung
von 417 Franken pro Monat zu. Eine gegen diese Verfügung erhobene Einsprache, in
der der EL-Bezüger insbesondere geltend gemacht hatte, er werde durch die
Berücksichtigung des Eigenmietwertes in einer unzulässigen Weise gegenüber allen
Wohnungsmietern schlechter gestellt, wies die EL-Durchführungsstelle mit einem
Entscheid vom 18. März 2013 ab. Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen
hiess eine Beschwerde gegen diesen Einspracheentscheid mit einem Urteil vom 1. Juli
2014 (EL 2013/23; vgl. EL-act. I/89) gut. Es hielt fest, das ELG des Bundes enthalte
keine gesetzliche Grundlage für die Berücksichtigung eines Eigenmietwertes als
Ausgaben- oder Einnahmenposition. Bei der etablierten Verwaltungs- und
Bundesgerichtspraxis, wonach der Eigenmietwert einer selbst bewohnten Liegenschaft
A.a.
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– nur bis zum gesetzlichen Maximalbetrag – als Ausgabe und – im vollen Umfang – als
Einnahme anzurechnen sei, handle es sich um eine unreflektierte analoge Anwendung
von steuerrechtlichen Grundsätzen im Bereich des Ergänzungsleistungsrechtes. Das
ELG enthalte aber keine Lücke, die zu füllen wäre, sodass die Praxis der Verwaltung
und des Bundesgerichtes jeder Rechtfertigung entbehrten. Zudem führe die Praxis zu
stossenden Ergebnissen, denn sie verfälsche das Resultat der Anspruchsberechnung:
Werde der Eigenmietwert nur bis zum gesetzlichen Maximalbetrag als Ausgabe, aber
im vollen, meist deutlich höheren Betrag als Einnahme berücksichtigt, werde im
Ergebnis eine „Netto-Einnahme“ (Betrag des Eigenmietwertes abzüglich des
Mietzinsmaximums) generiert, die dem EL-Bezüger aber effektiv gar nicht zur Deckung
seines Lebensbedarfs zur Verfügung stehe. Bei der Anspruchsberechnung dürfe der
Eigenmietwert einer selbst bewohnten Liegenschaft deshalb weder als (fiktive) Ausgabe
noch als (fiktive) Einnahme berücksichtigt werden. Dem EL-Bezüger stehe folglich für
die Zeit ab dem 1. Juni 2012 eine entsprechend höhere ordentliche, bundesrechtliche
Ergänzungsleistung zu. Die Voraussetzungen für den Bezug einer ausserordentlichen,
kantonalrechtlichen Ergänzungsleistung seien dagegen nicht erfüllt, weil der EL-
Bezüger weder real noch fiktiv Mietzinsen bezahle, die die Ausrichtung einer
kantonalrechtlichen Ergänzungsleistung rechtfertigen könnten. Das Bundesgericht hob
dieses Urteil des Versicherungsgerichtes mit einem Urteil vom 13. März 2015
(9C_551/2014; vgl. EL-act. I/79) auf; es „bestätigte“ den Einspracheentscheid vom 18.
März 2013. Zur „Begründung“ führte es lediglich an, ein Grund für eine Praxisänderung
sei nicht ersichtlich.
Nach einer im Mai 2014 in die Wege geleiteten periodischen Überprüfung der
Ergänzungsleistungen setzte die EL-Durchführungsstelle die laufende ordentliche,
bundesrechtliche Ergänzungsleistung mit einer Verfügung vom 22. September 2015
rückwirkend per 1. März 2015 auf die sogenannte Minimalgarantie – den Betrag der
kantonalen Durchschnittsprämien für die obligatorische Krankenpflegeversicherung –
von 814 Franken pro Monat fest; die ausserordentliche, kantonalrechtliche
Ergänzungsleistung betrug nach wie vor 417 Franken pro Monat (EL-act. I/60). Die
Auszahlung der ordentlichen Ergänzungsleistung erfolgte direkt an die obligatorische
Krankenpflegeversicherung; dem EL-Bezüger selbst wurde nur die ausserordentliche
Ergänzungsleistung ausbezahlt. Bei der Anspruchsberechnung hatte die
A.b.
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Beschwerdegegnerin die kantonalen Durchschnittsprämien der Eheleute für die
obligatorische Krankenpflegeversicherung von insgesamt 9’768 Franken,
Hypothekarzinsen von 14’205 Franken, eine Gebäudeunterhaltspauschale von 6’504
Franken, den gesetzlichen Maximalbetrag von 15’000 Franken respektive von 20’000
Franken für die (fiktiven) „Mietkosten“ sowie die Lebensbedarfspauschale von 28’935
Franken als Ausgaben und die Rentenleistungen der AHV von 37’548 Franken, einen
Vermögensertrag von sechs Franken sowie den Eigenmietwert von 32’520 Franken als
Einnahmen berücksichtigt (EL-act. I/59). Eine Erhöhung der kantonalen
Durchschnittsprämien für die obligatorische Krankenpflegeversicherung führte per 1.
Januar 2016 zu einer Erhöhung der – weiterhin vollumfänglich direkt der
obligatorischen Krankenpflegeversicherung ausbezahlten – ordentlichen,
bundesrechtlichen Ergänzungsleistung auf 842 Franken pro Monat; die
ausserordentliche, kantonalrechtliche Ergänzungsleistung betrug weiterhin 417 Franken
pro Monat (EL-act. I/56 f.). Per 1. Januar 2017 erhöhten sich die kantonalen
Durchschnittsprämien für die obligatorische Krankenpflegeversicherung erneut,
weshalb die – nach wie vor vollständig direkt der obligatorischen
Krankenpflegeversicherung ausbezahlte – ordentliche, bundesrechtliche
Ergänzungsleistung auf den 1. Januar 2017 hin auf 874 Franken erhöht wurde; die
ausserordentliche, kantonalrechtliche Ergänzungsleistung blieb unverändert (EL-act. I/
52 und I/54). Eine weitere Erhöhung der kantonalen Durchschnittsprämien für die
obligatorische Krankenpflegeversicherung per 1. Januar 2018 führte zu einer Erhöhung
der – vollumfänglich direkt der obligatorischen Krankenpflegeversicherung
ausbezahlten – ordentlichen, bundesrechtlichen Ergänzungsleistung auf 902 Franken
pro Monat per 1. Januar 2018; die ausserordentliche, kantonalrechtliche
Ergänzungsleistung blieb unverändert (EL-act. I/50 f.).
Am 15. September 2018 forderte die EL-Durchführungsstelle den EL-Bezüger auf,
ein Formular zur periodischen Überprüfung der Ergänzungsleistungen einzureichen
(EL-act. I/48). Mit einer Verfügung vom 20. Dezember 2018 erhöhte sie die ordentliche,
bundesrechtliche Ergänzungsleistung per 1. Januar 2019 auf 920 Franken, womit sie
auf eine Erhöhung der kantonalen Durchschnittsprämien für die obligatorische
Krankenpflegeversicherung, auf eine Erhöhung der Lebensbedarfspauschale und auf
eine Erhöhung der Rentenleistungen der AHV reagierte (EL-act. I/44 und I/46). Die
A.c.
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ordentliche Ergänzungsleistung wurde weiterhin direkt der obligatorischen
Krankenpflegeversicherung ausbezahlt. Die AHV-Zweigstelle forderte den EL-Bezüger
am 16. Januar 2019 auf, Belege für die periodische Überprüfung der
Ergänzungsleistung einzureichen (EL-act. I/41–5). Am 13. Februar 2019 forderte sie ihn
auf, die einverlangten Belege innerhalb von 15 Tagen einzureichen; auf ein
telefonisches Fristerstreckungsgesuch vom 28. Februar 2019 hin erstreckte sie diese
Frist bis zum 15. März 2019 (EL-act. I/41–4). Da die Unterlagen nicht innert der
erstreckten Frist eingingen, forderte die AHV-Zweigstelle den EL-Bezüger am 20. März
2019 nochmals auf, die Belege einzureichen (EL-act. I/41–3). Am 21. März 2019 leitete
sie das vom EL-Bezüger Ende Dezember 2018 eingereichte, ausgefüllte Formular
sowie jene Unterlagen, die dieser dem Formular beigelegt hatte, an die EL-
Durchführungsstelle weiter (EL-act. I/40). Bereits im Januar 2019 hatte die
Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer eine Vergütung von insgesamt 897.30
Franken für in den Jahren 2017 und 2018 angefallene Krankheits- und
Behinderungskosten zugesprochen (Verfügungen vom 17. und 25. Januar 2019; EL-
act. III/3 und III/4). Mit einer Verfügung vom 19. Dezember 2019 erhöhte die EL-
Durchführungsstelle die – immer noch vollumfänglich direkt der obligatorischen
Krankenpflegeversicherung ausbezahlte – laufende ordentliche, bundesrechtliche
Ergänzungsleistung per 1. Januar 2020 auf 930 Franken; die ausserordentliche,
kantonalrechtliche Ergänzungsleistung blieb unverändert (EL-act. I/39). Am 14. Januar
2020 forderte sie selbst den EL-Bezüger auf, die noch fehlenden Unterlagen für die
periodische Überprüfung einzureichen (EL-act. I/35). Am 17. Februar 2020 erinnerte sie
den EL-Bezüger an diese Pendenz; sie gewährte eine weitere Frist bis zum 19. März
2020 (EL-act. I/32). Am 20. März 2020 ersuchte der EL-Bezüger telefonisch um eine
Fristverlängerung. Die EL-Durchführungsstelle erstreckte ihm die Frist bis zum 20. April
2020. Am 23. April 2020 ersuchte der EL-Bezüger um eine weitere kurze
Fristerstreckung. Ihm wurde Zeit bis zum 1. Mai 2020 gegeben (elektronische Notizen
zu EL-act. I/32). Am 27. April 2020 gab der EL-Bezüger eine Stellungnahme sowie
mehrere Unterlagen persönlich am Schalter ab (EL-act. I/31). In seiner Stellungnahme
hatte er festgehalten, dass die Hypothekarschulden und die Hypothekarzinsen in den
letzten vier Jahren unverändert geblieben seien. Die Ausgaben für das Wohnen beliefen
sich auf 20’000 Franken pro Jahr. Das bald 70 Jahre alte Haus müsste eigentlich
dringend durch ein Sechsfamilienhaus ersetzt werden. Er, der EL-Bezüger, besitze nur
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dieses Einfamilienhaus. Die amtliche Schätzung im Jahr 2019 sei identisch mit jener im
Jahr 2009 (vgl. EL-act. V/26–1: amtlicher Verkehrswert 735’000 Franken, amtlicher
Mietwert 32’520 Franken) ausgefallen.
Die EL-Durchführungsstelle nahm in der Folge eine Kopie der Verfügung vom 10.
April 2019 betreffend die amtliche Liegenschaftsschätzung zu den Akten, laut der sich
der Mietwert auf 32’400 Franken und der amtliche Verkehrswert auf 1’000’000 Franken
beliefen (EL-act. I/29). Am 11. Mai 2020 forderte sie den EL-Bezüger auf anzugeben
(EL-act. I/30), ob er noch weitere Hypothekarkredite aufgenommen habe, per wann die
Hypothekarzinsen angepasst worden seien und auf welchen Wert der Rebberg im
Tessin amtlich geschätzt worden sei. Am 12. Juni 2020 mahnte sie den EL-Bezüger zur
Erfüllung seiner Mitwirkungspflicht bei der Sachverhaltsabklärung bis spätestens am
13. Juli 2020, wobei sie ihm gestützt auf den Art. 43 Abs. 3 ATSG für den Fall der
Nichterfüllung die Einstellung der Ergänzungsleistungen per 1. Juli 2020 androhte (EL-
act. I/26). Am 7. Juli 2020 antwortete der EL-Bezüger (EL-act. 24), er habe keine
andere Hypothekarschuld, aber er schulde seiner Schwester 250’000 Franken und
einen Zins von vier Prozent pro Jahr. Er habe nie einen Rebberg im Tessin besessen.
Ende des Jahres 1998 habe er eine kleine Parzelle im Tessin gekauft, die er aber im
Jahr 2000 „aus bekannten Gründen“ mit einem Verlust wieder habe verkaufen müssen.
Am 20. Juli 2020 wies die EL-Durchführungsstelle den EL-Bezüger darauf hin (EL-act. I/
23), dass er nachweislich verschiedene falsche Angaben gemacht habe. In den
Unterlagen schienen zwei verschiedene (bankinterne) Referenzen für die
Hypothekarschulden auf, was zur Annahme zwinge, dass er mehrere
Hypothekarkreditverträge abgeschlossen habe. Die amtliche Liegenschaftsschätzung
im Jahr 2019 habe andere Schätzwerte als jene aus dem Jahr 2009 ergeben. Sie, die
EL-Durchführungsstelle, müsse auf einer wahrheitsgetreuen Auskunft und auf der
Einreichung sämtlicher Hypothekarschulden und Hypothekarzinsen in den Jahren
2015–2019 beharren. Sie gewähre dem EL-Bezüger dafür eine Frist bis zum 20. August
2020. Am 25. August 2020 mahnte sie den EL-Bezüger zur Erfüllung seiner
Mitwirkungspflicht bei der Sachverhaltsabklärung bis spätestens am 28. September
2020; für den Fall der Nichterfüllung drohte sie ihm gestützt auf den Art. 43 Abs. 3
ATSG die Einstellung der laufenden Ergänzungsleistung per 1. Oktober 2020 an (EL-
act. I/22). Am 24. September 2020 gab der EL-Bezüger an (EL-act. I/21), er
A.d.
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entschuldige sich für seine unrichtigen Angaben bezüglich der amtlichen Schätzung.
Für ihn sei die angebliche Wertsteigerung nicht nachvollziehbar. Dem Schreiben lagen
Bankauszüge betreffend den Hypothekarkredit bei. Die gesamte Hypothekarschuld
hatte stets 600’000 Franken betragen. Sie hatte sich aus einer „ersten“ Hypothek und
einer Festhypothek zusammengesetzt, die unter je einer der von der EL-
Durchführungsstelle in deren Schreiben vom 20. Juli 2020 erwähnten (bankinternen)
Referenzen geführt worden waren. Die Zinsschuld hatte sich in den Jahren 2014 und
2015 auf je 14’205 Franken, im Jahr 2016 auf 11’707 Franken und ab dem Jahr 2017
auf 6’692 Franken pro Jahr belaufen. Ein Sachbearbeiter der EL-Durchführungsstelle
notierte (EL-act. I/20), die Ergänzungsleistung müsste an sich rückwirkend per 1.
Januar 2016 revidiert werden. Für das Jahr 2016 führe die revisionsweise Korrektur
aber nicht zu einer Veränderung des Betrages der Ergänzungsleistung, weshalb die
Anpassung per 1. Januar 2017 vorzunehmen sei. Den Hauptgrund für die
revisionsweise Anpassung bilde der Rückgang der Hypothekarzinsen. Mit einer
Verfügung vom 7. Oktober 2020 hob die EL-Durchführungsstelle den
Ergänzungsleistungsanspruch rückwirkend per 1. Januar 2017 auf; sie forderte die in
der Zeit zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 31. Oktober 2020 ausgerichteten
ausserordentlichen, kantonalrechtlichen Ergänzungsleistungen von insgesamt 19’182
Franken zurück (EL-act. I/17). Zur Begründung führte sie an, die rückwirkende
revisionsweise Korrektur habe für die Zeit ab dem 1. Januar 2017 einen
Einnahmenüberschuss ergeben. Die ordentliche, bundesrechtliche Ergänzungsleistung,
die jeweils vollumfänglich direkt an die obligatorische Krankenpflegeversicherung
ausbezahlt worden sei, werde von dieser zurückgefordert werden. Mit zwei weiteren
Verfügungen vom 7. Oktober 2020 forderte die EL-Durchführungsstelle Krankheits- und
Behinderungskosten zurück (vgl. EL-act. I/10 und I/7), die sie gestützt auf die beiden
Verfügungen vom 17. und 25. Januar 2019 für die Jahre 2017 und 2018 vergütet hatte.
Der Betrag dieser Rückforderungen belief sich auf 562 + 335.30 = 897.30 Franken.
Am 5. November 2020 erhob der EL-Bezüger eine Einsprache gegen die
Verfügung vom 7. Oktober 2020 (EL-act. I/13; vgl. auch EL-act. I/12 und I/11). Er
beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Neuberechnung der
Ergänzungsleistung ohne den Eigenmietwert. Zur Begründung führte er aus, er und
seine Ehefrau könnten unmöglich allein von der Altersrente der AHV leben. Die
A.e.
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B.

Erwägungen
1.
Dieses Beschwerdeverfahren bezweckt die Überprüfung des angefochtenen
Einspracheentscheides auf dessen Rechtmässigkeit, weshalb sein Gegenstand jenem
des Einspracheverfahren entsprechen muss. Auch beim Einspracheverfahren hat es
sich um ein („echtes“) Rechtsmittelverfahren gehandelt, was bedeutet, dass sich sein
Zweck in der Überprüfung der einspracheweise angefochtenen Verfügung erschöpft
hat und dass sein Gegenstand folglich jenem des mit der angefochtenen Verfügung
abgeschlossenen Verwaltungsverfahrens hat entsprechen müssen. Der
Beschwerdeführer hat jene Verfügung vom 7. Oktober 2020 einspracheweise
angefochten, mit der die Beschwerdegegnerin die laufende jährliche
Ergänzungsleistung rückwirkend per 1. Januar 2017 revisionsweise aufgehoben hatte.
Die Beschwerdegegnerin hat dann aber zwei weitere Verfügungen vom 7. Oktober
2020, die Krankheits- und Behinderungskosten betroffen haben, als mitangefochten
Rückforderung von knapp 20’000 Franken könne er ebenso wenig begleichen wie jene
der obligatorischen Krankenpflegeversicherung von rund 40’000 Franken. Der
Eigenmietwert bringe „keinen einzigen Franken“. Die EL-Durchführungsstelle bestätigte
am 23. Dezember 2020 den Eingang der Einsprache und sie wies den EL-Bezüger
darauf hin, dass die beiden Verfügungen vom 7. Oktober 2020 betreffend
Rückforderungen von Krankheits- und Behinderungskosten als mitangefochten gälten
(EL-act. I/9). Mit einem Entscheid vom 25. Februar 2021 wies sie die Einsprache gegen
die Verfügungen vom 7. Oktober 2020 ab (EL-act. I/5).
Am 25. März 2021 erhob der EL-Bezüger (nachfolgend: der Beschwerdeführer)
eine Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 25. Februar 2021 (act. G 1). Er
beantragte die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheides und die
Weiterausrichtung der bisherigen Ergänzungsleistungen. Zur Begründung verwies er
auf seine Einsprache vom 5. November 2020.
B.a.
Die EL-Durchführungsstelle (nachfolgend: die Beschwerdegegnerin) beantragte
am 21. April 2021 unter Hinweis auf die Erwägungen im angefochtenen
Einspracheentscheid die Abweisung der Beschwerde (act. G 3).
B.b.
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qualifiziert. Das ist richtig gewesen, weil die Einsprache des – nicht anwaltlich
vertretenen – Beschwerdeführers nur als eine sich gegen alle drei Verfügungen vom 7.
Oktober 2020 richtende Nichteinverständniserklärung hat interpretiert werden können.
Der Beschwerdeführer hat nämlich beantragt, dass sein Anspruch auf eine jährliche
Ergänzungsleistung nicht (rückwirkend) aufgehoben werde, und dieser Antrag hat
notwendigerweise auch den Antrag beinhaltet, den Anspruch auf die bereits erfolgten
Vergütungen von Krankheits- und Behinderungskosten für die Jahre 2017 und 2018
behalten zu können und diese Vergütungen nicht zurückerstatten zu müssen. Die
Beschwerdegegnerin hat dem Umstand, dass der Beschwerdeführer es versehentlich
versäumt hatte, seiner Einsprache die beiden anderen Verfügungen vom 7. Oktober
2020 beizulegen oder diese in der Einsprache zu erwähnen, zu Recht keine Bedeutung
zugemessen. Das Einspracheverfahren hat alle drei Verfügungen betroffen, weshalb
auch dieses Beschwerdeverfahren alle drei Verfügungen betreffen muss.
2.
Die bundesrechtliche jährliche Ergänzungsleistung ist einem auf den 1. Januar
2016 rückwirkenden Revisionsverfahren (Art. 17 Abs. 2 ATSG) unterzogen worden.
Dabei sind mehrere Sachverhaltsveränderungen – insbesondere eine Reduktion der
Hypothekarzinsen – berücksichtigt worden. Die Beschwerdegegnerin hat zwar
behauptet, sie habe die rückwirkende Revision nicht per 1. Januar 2016, sondern per 1.
Januar 2017 vorgenommen, aber effektiv hat sie die bundesrechtliche jährliche
Ergänzungsleistung rückwirkend per 1. Januar 2016 revidiert, denn sie hat auch den
Anspruch für das Jahr 2016 überprüft, wie sich der internen Notiz des Sachbearbeiters
entnehmen lässt (vgl. EL-act. I/20). Nur hat sich die rückwirkende Überprüfung per 1.
Januar 2016 nicht auf die Höhe der Ergänzungsleistung ausgewirkt; diese hat noch für
das gesamte Jahr 2016 der sogenannten Minimalgarantie entsprochen. Für das Jahr
2016 hat also keine Rückforderung resultiert. Das muss die Beschwerdegegnerin
gemeint haben, als sie behauptet hat, das Revisionsverfahren habe die Zeit ab dem 1.
Januar 2017 und nicht bereits ab dem 1. Januar 2016 umfasst. Ab dem 1. Januar 2017
hat das Revisionsverfahren dann aber einen Einnahmenüberschuss ergeben, so dass
kein Anspruch auf die sogenannte Minimalgarantie mehr bestanden hat. Der erste
Gegenstand des am 7. Oktober 2020 abgeschlossenen Verwaltungsverfahrens ist also
die rückwirkende revisionsweise Überprüfung der ordentlichen jährlichen
Ergänzungsleistung per 1. Januar 2016 gewesen. Daraus hat aber keine
Rückerstattungspflicht des Beschwerdeführers resultiert, weil die bundesrechtliche
jährliche Ergänzungsleistung während des ganzen Jahres 2016 unverändert der
sogenannten Minimalgarantie entsprochen hat und weil diese Ergänzungsleistung, auf
2.1.
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die ab dem 1. Januar 2017 kein Anspruch mehr bestanden hatte, jeweils vollumfänglich
direkt der obligatorischen Krankenpflegeversicherung ausbezahlt worden war, gegen
die sich die entsprechende Rückforderung denn auch gerichtet hat.
Weil dem Beschwerdeführer auch eine ausserordentliche, kantonalrechtliche
Ergänzungsleistung ausgerichtet worden war, hat auch diese rückwirkend per 1.
Januar 2017 revisionsweise (Art. 13 ELG/SG [sGS 351.5] i.V.m. Art. 17 Abs. 2 ATSG)
eingestellt werden müssen. Als zweiten Gegenstand hat das am 7. Oktober 2020
abgeschlossene Verwaltungsverfahren also die rückwirkende revisionsweise
Einstellung der ausserordentlichen, kantonalrechtlichen Ergänzungsleistung per 1.
Januar 2017 beinhaltet. Die dem Beschwerdeführer ausbezahlten ausserordentlichen,
kantonalrechtlichen Ergänzungsleistungen, auf die infolge dieser Korrektur ab dem 1.
Januar 2017 kein Anspruch mehr bestanden hat, haben vom Beschwerdeführer selbst
zurückgefordert werden müssen. Den dritten Gegenstand des Verwaltungsverfahrens
hat damit die Rückforderung von ausserordentlichen, kantonalrechtlichen
Ergänzungsleistungen gebildet.
2.2.
Die rückwirkende, revisionsweise Aufhebung der jährlichen bundesrechtlichen
Ergänzungsleistung per 1. Januar 2017 hat darüber hinaus zur Folge gehabt, dass eine
der notwendigen Anspruchsvoraussetzungen für die Vergütung von Krankheits- und
Behinderungskosten nachträglich dahingefallen ist. Damit haben sich die beiden
Verfügungen vom 17. und 25. Januar 2019, mit denen die Beschwerdegegnerin dem
Beschwerdeführer für die Jahre 2017 und 2018 Krankheits- und Behinderungskosten
vergütet hatte, im Nachhinein als zweifellos unrichtig erwiesen, weshalb die
Beschwerdegegnerin sie wiedererwägungsweise (Art. 53 Abs. 2 ATSG) aufgehoben
hat. Den vierten Gegenstand des Verwaltungsverfahrens hat damit die
Wiedererwägung der beiden Verfügungen vom 17. und 25. Januar 2019 über die
Vergütungen von Krankheits- und Behinderungskosten gebildet. Als fünfter
Gegenstand ist die Rückforderung dieser nun unrechtmässig bezogenen Vergütungen
hinzugetreten.
2.3.
Das Einspracheverfahren, das mit dem hier angefochtenen Entscheid
abgeschlossen worden ist, hat jeden dieser fünf Gegenstände betroffen. Die
Beschwerde richtet sich gegen den Einspracheentscheid in toto, weshalb auch dieses
Beschwerdeverfahren alle fünf Streitgegenstände beinhaltet. An sich müssten fünf
Urteile ergehen, von denen jedes einen dieser fünf Streitgegenstände beträfe. Aus
verfahrensökonomischen Gründen werden die fünf Streitgegenstände aber gemeinsam
behandelt. Das hat nicht zur Folge, dass die Streitgegenstände „verschmelzen“
würden. Dem Beschwerdeführer steht es also frei, dieses Urteil nur bezüglich eines
2.4.
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3.
Die periodische Überprüfung der jährlichen bundesrechtlichen Ergänzungsleistung hat
also zu einem Revisionsverfahren im Sinne des Art. 17 Abs. 2 ATSG geführt. Inhaltlich
hat sich dieses Verfahren somit auf Anpassungen der jährlichen bundesrechtlichen
Ergänzungsleistung an zwischenzeitliche Sachverhaltsveränderungen beschränken
müssen. Unverändert gebliebene Sachverhaltselemente wie insbesondere der
Eigenmietwert der selbstbewohnten Liegenschaft haben nicht erneut auf ihre
Rechtmässigkeit überprüft werden dürfen; in diesem Beschwerdeverfahren kann
deshalb nicht auf die Frage eingegangen werden, ob es rechtmässig gewesen ist, den
Eigenmietwert als Ausgaben- und als Einnahmenposition anzurechnen. Vor dem
Abschluss des Revisionsverfahrens hatte die Beschwerdegegnerin bei der
Anspruchsberechnung für die Zeit über den 31. Dezember 2015 jeweils einen
Hypothekarzins von 14’205 Franken als Ausgabe berücksichtigt. Die
Anspruchsberechnungen für die Jahre 2016–2020 haben nur einen unter der sog.
Minimalgarantie (die den kantonalen Durchschnittsprämien für die obligatorische
Krankenpflegeversicherung entsprochen hatte) liegenden Ausgabenüberschuss von
4’674 Franken (2016; vgl. EL-act. I/56), von 5’058 Franken (2017; vgl. EL-act. I/52), von
5’394 Franken (2018; vgl. EL-act. I/50), von 5’538 Franken (2019; vgl. EL-act. I/44) und
von 5’658 Franken (2020; vgl. EL-act. I/37) ergeben. Der Hypothekarzins hatte sich
aber effektiv auf lediglich noch 11’707 Franken im Jahr 2016 und auf 6’692 Franken pro
Jahr ab dem Jahr 2017 belaufen (vgl. EL-act. I/20), was bedeutet, dass das
Ausgabentotal im Jahr 2016 um 2’498 Franken (= 14’205 – 11’707 Franken) tiefer
gewesen ist und dass der Ausgabenüberschuss bloss noch 2’176 Franken betragen
hat; in den Jahren 2017–2020 ist das Ausgabentotal sogar um 7’513 Franken (= 14’205
– 6’692 Franken) tiefer gewesen, weshalb für jene Jahre ohne die Berücksichtigung von
weiteren (geringfügigen; vgl. die nachstehenden Ausführungen)
Sachverhaltsveränderungen kein Ausgabenüberschuss mehr, sondern ein
Einnahmenüberschuss resultiert hätte, der sich im Jahr 2017 auf 2’455 Franken, im
Jahr 2018 auf 2’119 Franken, im Jahr 2019 auf 1’975 Franken und im Jahr 2020 auf
1’855 Franken belaufen hätte. Damit steht fest, dass der Rückgang der
Hypothekarzinsen die ausschlaggebende Sachverhaltsveränderung gewesen ist.
Vergleicht man die Berechnungsblätter der ursprünglichen Verfügungen für die Zeit ab
Januar 2016 mit den Berechnungsblättern zur Korrekturverfügung vom 7. Oktober
2020, stellt man fest, dass die Beschwerdegegnerin als weitere
Gegenstandes oder bezüglich beliebig vieler dieser Gegenstände beim Bundesgericht
anzufechten. Diesem Umstand wird mit einer entsprechenden Aufteilung der
Erwägungen und des Dispositivs Rechnung getragen.
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Sachverhaltsveränderung für die Zeit ab dem 1. Mai 2019 die Ergebnisse der im April
2019 verfügten amtlichen Liegenschaftsschätzung berücksichtigt hat: Sie hat den leicht
tieferen Eigenmietwert und infolge dessen auch eine leicht tiefere Pauschale für die
Gebäudeunterhaltskosten sowie den höheren Steuerwert angerechnet, wobei die
Veränderung des Steuerwertes keine Rolle gespielt hat, weil angesichts der hohen
Schulden des Beschwerdeführers ohnehin kein anrechenbares Vermögen vorhanden
gewesen ist. Für die Zeit ab dem 1. Januar 2020 hat sie einen leicht höheren Zinsertrag
aus dem Sparvermögen (zwölf statt sechs Franken) angerechnet. Für das Ergebnis –
den einen Anspruch auf die Ergänzungsleistung ausschliessenden
Einnahmenüberschuss – sind diese beiden Sachverhaltsveränderungen irrelevant
gewesen. Die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene rückwirkende Revision der
bundesrechtlichen jährlichen Ergänzungsleistung erweist sich damit als rechtmässig.
4.
Die Veränderung der Ausgabensituation des Beschwerdeführers hat sich nicht nur auf
die jährliche bundesrechtliche, sondern auch auf die kantonalrechtliche
Ergänzungsleistung ausgewirkt, weshalb auch bezüglich der kantonalrechtlichen
Ergänzungsleistung eine rückwirkende Revision hat vorgenommen werden müssen.
Der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine kantonalrechtliche Ergänzungsleistung
(der nach dem 1. Januar 2016 nur noch gestützt auf eine Übergangsregelung
bestanden hat; vgl. Art. 25 ELG/SG) hat nach dem Art. 5 ELG/SG (in der bis zum 31.
Dezember 2015 gültigen Fassung) einen Anspruch auf eine jährliche bundesrechtliche
Ergänzungsleistung vorausgesetzt. Da der Beschwerdeführer ab dem 1. Januar 2017
keinen Anspruch mehr auf eine jährliche bundesrechtliche Ergänzungsleistung gehabt
hat, hat auch die kantonalrechtliche Ergänzungsleistung revisionsweise rückwirkend
per 1. Januar 2017 aufgehoben werden müssen. Auch diesbezüglich erweist sich der
angefochtene Einspracheentscheid als rechtmässig.
5.
Gemäss dem Art. 13 ELG/SG i. V. m. dem Art. 25 Abs. 1 Satz 1 ATSG sind
unrechtmässig bezogene kantonalrechtliche Ergänzungsleistungen zurückzuerstatten.
Gemeint sind Ergänzungsleistungen, die von Gesetzes wegen nicht geschuldet
gewesen sind und die sich auch nicht auf eine formell rechtskräftige und damit
verbindliche Verfügung stützen können. Der Beschwerdeführer hat in der Zeit vom 1.
Januar 2017 bis zum 31. Oktober 2020 insgesamt 46 × 417 = 19’182 Franken
kantonalrechtliche Ergänzungsleistungen erhalten, auf die er keinen materiell-
rechtlichen Anspruch gehabt hat. Folglich muss er diesen Betrag zurückerstatten,
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womit sich der angefochtene Einspracheentscheid auch in diesem Punkt als
rechtmässig erweist.
6.
Die Beschwerdegegnerin hatte dem Beschwerdeführer und dessen Ehefrau mit den
beiden Verfügungen vom 17. und 25. Januar 2019 Krankheits- und
Behinderungskosten von 44.80 Franken für den September 2017, von 1.70 Franken für
den Februar 2018, von 132 Franken für den April 2018, von 62.55 Franken für den Mai
2018, von 84.05 Franken für den August 2018, von 335.30 Franken für den Oktober
2018 und von 46.25 + 190.65 = 236.90 Franken für den November 2018 vergütet. Der
im Rahmen der rückwirkenden Revision ermittelte Einnahmenüberschuss hat sich im
Jahr 2017 auf 2’455 Franken belaufen, weshalb der Beschwerdeführer mit Blick auf
den Art. 14 Abs. 6 ELG keinen Anspruch auf die Vergütung der Krankheits- und
Behinderungskosten von 44.80 Franken gehabt hat. Im Jahr 2018 hat der
Einnahmenüberschuss 2’119 Franken betragen. Die ursprünglich vergüteten
Krankheits- und Behinderungskosten haben sich im Jahr 2018 auf insgesamt 1.70 +
132 + 62.55 + 84.05 + 335.30 + 236.90 = 852.50 Franken belaufen, weshalb der
Beschwerdeführer auch für das Jahr 2018 keinen Anspruch auf eine Vergütung von
Krankheits- und Behinderungskosten gehabt hat. Die entsprechenden Verfügungen
vom 17. und 25. Januar 2019, mit denen die Beschwerdegegnerin dem
Beschwerdeführer die Krankheits- und Behinderungskosten vergütet hatte, sind damit
als zweifellos unrichtig im Sinne des Art. 53 Abs. 2 ATSG zu qualifizieren; die
Berichtigung der Verfügungen ist von erheblicher Bedeutung. Die Beschwerdegegnerin
hat ihre Kostengutsprachen deshalb zu Recht wiedererwägungsweise aufgehoben. Der
angefochtene Einspracheentscheid erweist sich diesbezüglich als rechtmässig. Der
Beschwerdeführer hat in den Jahren 2017 und 2018 Vergütungen von Krankheits- und
Behinderungskosten im Gesamtbetrag von 897.30 Franken erhalten. Diese
Vergütungen hat er unrechtmässig im Sinne des Art. 25 Abs. 1 Satz 1 ATSG bezogen,
weil sie von Gesetzes wegen nicht geschuldet gewesen sind und weil die
ursprünglichen leistungszusprechenden Verfügungen vom 17. und 25. Januar 2019, auf
die sich diese Vergütungen gestützt haben, durch die Korrekturverfügungen vom 7.
Oktober 2020 beseitigt worden sind. Die Rückforderung von Krankheits- und
Behinderungskosten im Gesamtbetrag von 897.30 Franken erweist sich damit als
rechtmässig.
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7.