Decision ID: c229b960-d3c0-5f76-8893-dbe508c47272
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. In der Betriebskonzession vom 31. Mai 2001 war die Flughafen  AG verpflichtet worden, innert eines Jahres nach der  des (damals) angestrebten Staatsvertrags zwischen Deutschland und der Schweiz das überprüfte und entsprechend angepasste  mitsamt Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) einzureichen. Diese Frist wurde vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mehrmals verlängert, zuletzt auf Ende  2003. Ein wichtiger Grund für die Verlängerung war, dass in  (nach dem Scheitern des Staatsvertrags getroffenen)  vom 26. Juni 2003 die Verkehrsminister Deutschlands und der Schweiz übereingekommen waren, die teilweise über deutschem  liegenden Warteräume EKRIT und SAFFA bis Ende  2005 vollständig auf das Gebiet der Schweiz zu verlegen (die Frist wurde später verlängert). Diese Verlegung hatte eine grossräumige Anpassung der An- und Abflugverfahren zur Folge und erforderte eine vollständige Umgestaltung des Luftraums rund um den Flughafen . Am 31. Dezember 2003 reichte die Flughafen Zürich AG das Gesuch um Genehmigung des neuen, so genannt vorläufigen  beim BAZL ein. Das Gesuchsdossier umfasste ein vollständig überarbeitetes Betriebsreglement mit Anhängen, einen UVB samt Fachbericht Fluglärm und Kartensatz sowie einen Bericht zur  Bedeutung der schweizerischen Landesflughäfen. In der Folge lieferte die Gesuchstellerin am 5. Februar 2004 eine  zu Anhang 1 des Betriebsreglements, auf Aufforderung des BAZL vom 13. Februar 2004 einige UVB-relevante Angaben sowie am 2. März 2004 eine Gesuchsergänzung hinsichtlich einiger offenbar nicht lärmrelevanter Bestimmungen nach. Die öffentliche Auflage der Gesuchsunterlagen in den betroffenen Kantonen und im Landkreis Waldshut fand vom 22. März bis 6. Mai 2004 statt. Am 8. November 2004 stellte die Gesuchstellerin dem BAZL einen vom Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) verlangten ergänzenden Bericht über die Auswirkungen auf die Raumordnung zu. Infolge der inzwischen  Arbeiten der Flugsicherung Skyguide betreffend  der Warteräume und Anpassung der Flugrouten reichte die  Zürich AG am 27. Dezember 2004 eine erneute Änderung des Gesuchs ein. Schliesslich erliess das deutsche Luftfahrt-Bundesamt
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am 10. März 2005 die 220. Durchführungsverordnung (DVO)  Festlegung von An- und Abflugverfahren nach  zum und vom Flughafen Zürich, deren In-Kraft-Treten (und  der 213. DVO) auf den 14. April 2005 festgesetzt wurde.
B. Das BAZL genehmigte das vorläufige Betriebsreglement (vBR) am 29. März 2005 teilweise und mit diversen Auflagen. In der Verfügung wird im Wesentlichen ausgeführt, das vBR fasse die verschiedenen seit dem Jahre 2001 vorgenommenen Änderungen zusammen und sei das Ergebnis einer umfassenden Prüfung des bisherigen Betriebs. Die Genehmigung umfasst laut BAZL insbesondere die infolge Verlegung der Warteräume EKRIT und SAFFA vorgenommene Neufestlegung der An- und Abflugverfahren, welche im Luftfahrthandbuch der Schweiz (Aeronautical Information Publication [AIP]) publiziert worden sind.  wurde auch ein neues Abflugverfahren ab Piste 16 über Opfikon / Wallisellen bewilligt (sog. Wide Left Turn). Mit dem Wide Left Turn  einerseits die sich kreuzenden Flugwege entflochten und damit die Sicherheit verbessert werden. Andererseits könne damit laut BAZL die Staffelung bei westwärts fliegenden Maschinen reduziert werden,  die Kapazität wieder erhöht und damit die Sicherheitsnetze  werden. Das BAZL stimmte auch einer Verlängerung der  (23.00 bis 06.00 Uhr) zu. Nicht genehmigt hat es  die Regelung der Pistenbenützung für Strahlflugzeuge nach  (IFR) gemäss Anhang 1 vBR. Im  wird ein Schema für die Darstellung der zur jeweiligen Zeit  Pisten vorgelegt und die Flughafen Zürich AG verpflichtet, die Bestimmungen in Anhang 1 vBR entsprechend neu zu formulieren und dem BAZL innert Monatsfrist nach Rechtskraft der Genehmigung zur Prüfung vorzulegen. Dieses Schema beinhaltet insbesondere  auf Piste 34 und Ostanflüge auf Piste 28 während der bereits mit Verfügung des BAZL vom 23. Juni 2003 festgelegten Zeiten.  genehmigt wurde zudem die Freigabe von Piste 28 für Starts ab 06.30 Uhr und von 21.00 bis 22.00 Uhr, die zusätzliche Freigabe der Pisten 16 und 28 für Starts nach 21.00 und vor 07.00 Uhr bei  und – unter bestimmten Voraussetzungen – die Möglichkeit künftiger koordinierter Landungen auf die Pisten 28 und 34. Nicht genehmigt wurde das Abflugverbot für Charterverkehr nach 22.00 Uhr, welches das BAZL als diskriminierend betrachtet. Allfälligen Beschwerden gegen das vBR entzog das BAZL die aufschiebende Wirkung einzig in zwei Bereichen: Einerseits mit Wirkung ab 14. April
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2005 betreffend der im AIP publizierten An- und Abflugverfahren zum und vom Flughafen Zürich und andererseits bezüglich des neuen  Wide Left Turn ab Piste 16 mit Wirkung ab 30. Oktober 2005.
C. Gegen die Verfügung des BAZL vom 29. März 2005 haben zahlreiche Privatpersonen, Gemeinwesen, Organisationen und Vereinigungen Verwaltungsbeschwerde bei der damaligen Eidgenössischen  für Infrastruktur und Umwelt (REKO/INUM) erhoben. Die dabei gestellten Anträge und vorgebrachten Rügen sind  auch gegen die Genehmigung des neuen Abflugverfahrens Wide Left Turn gerichtet. Mit Verfügung vom 20. Mai 2005 vereinigte die REKO/INUM unter der damaligen Dossiernummer B-2005-52 diejenigen , in welchen seitens der Beschwerdeführenden Anträge auf  oder teilweise Wiederherstellung bzw. auf weitergehenden Entzug der aufschiebenden Wirkung sowie auf Erlass anderer  Massnahmen gestellt worden waren. Gleichzeitig wurde  als Partei zum Verfahren beigeladen. Die Gesuche der  um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung  das Abflugverfahren Wide Left Turn hiess die REKO/INUM mit Zwischenentscheid vom 11. Juli 2005 gut und stellte die  Wirkung ab 30. Oktober 2005 unbefristet wieder her. Alle weiteren Gesuche um vollständige oder teilweise Wiederherstellung der  Wirkung – insbesondere betreffend die im AIP  An- und Abflugverfahren – oder um Erlass anderer vorsorglicher Massnahmen wurden abgewiesen. Dieser Entscheid blieb .
D. Nachdem am 14. Juli 2005 sämtliche Beschwerdeverfahren gegen die teilweise Genehmigung des vBR unter der Dossiernummer B-2005-44 vereinigt worden waren, lehnte die Instruktionsrichterin der REKO/INUM mit Zwischenentscheid vom 11. November 2005 einen Antrag auf Sistierung dieses Verfahrens ab. Auf eine dagegen  Verwaltungsgerichtsbeschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 30. Januar 2006 (1A.306/2005) nicht ein. Im Anschluss an dieses Urteil forderte die Instruktionsrichterin die Beschwerdegegnerin, die Vorinstanz und die Beigeladene mit Verfügung vom 21. Februar 2006
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zur Einreichung einer Beschwerdeantwort, Vernehmlassung und  auf.
E. Die Beschwerdegegnerin beantragt mit Beschwerdeantwort vom 9. Juni 2006, die Beschwerden der Beschwerdeführenden 1 bis 10, 12 bis 37 sowie 39 bis 73 seien allesamt abzuweisen, soweit darauf  eingetreten werden könne. Die Beschwerde des  11 (Kanton Zürich) sei insoweit abzuweisen, als darin verlangt werde, die Genehmigung des neuen Abflugverfahrens von Piste 16 (Wide Left Turn) sei aufzuheben. Zur Frage der Legitimation führt die Beschwerdegegnerin aus, es sei bei mehreren Beschwerdeführenden fraglich, ob diese zur Beschwerdeerhebung berechtigt seien.  sei nicht ersichtlich, inwiefern sich die  69 (heute: 68) auf eigene schutzwürdige Interessen berufen , womit deren Beschwerdelegitimation bestritten werde. Im Übrigen äussert sich die Beschwerdegegnerin ausführlich zu den von der REKO/INUM mit Verfügung vom 21. Februar 2006 aufgelisteten Rügen und Anträgen, Fragen sowie Beweisanträgen. Dasselbe gilt hinsichtlich der Vernehmlassung des BAZL vom 20. Juni 2006, worin es ebenfalls ausführlich zu allen in genannter Verfügung aufgelisteten Bereichen Stellung genommen hat. Das BAZL stellt dabei den Antrag, die  seien, soweit darauf eingetreten werde, abzuweisen. Auf Ausführungen zur Legitimation einzelner Beschwerdeführender  das BAZL mit Hinweis auf die von Amtes wegen  Prüfung und weil die allfällige Nichtberechtigung einzelner  wohl keinen Einfluss auf den Umfang der  der angefochtenen Verfügung habe. Keine formellen Anträge  die Stellungnahme von Skyguide vom 9. Juni 2006. Die  äussert sich inhaltlich bloss zu einzelnen ausgewählten Punkten, die sie als für sich relevant erachtet.
F. Mit Zwischenentscheid der REKO/INUM vom 26. Juni 2006 wurden das so genannte Südanflug-Verfahren (Z-2003-65/B-2003-48) und das Verfahren zum vBR (B-2005-44) vollständig vereinigt und unter der neuen Dossiernummer B-2005-44/Z-2003-65 weitergeführt. Auf eine gegen diesen Zwischenentscheid erhobene  trat das Bundesgericht mit Urteil vom 17. August 2006 (1A.138/2006) nicht ein. Anschliessend gab die REKO/INUM allen  die Gelegenheit zur vollständigen Einsicht in sämtli-
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che Akten des vereinigten Gesamtverfahrens. Einzig die  in das "Safety Case Document ZAP DVO3" der Skyguide vom 11. März 2005 mitsamt "Supporting Documents Volume 1 / 2" wurde mit Zwischenentscheid der REKO/INUM vom 18. September 2006 im Sinne von Art. 27 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) verweigert. Mit  vom 12. Oktober 2006 wurde zudem die Swiss International Air Lines AG (SWISS, Beigeladene 2) als Partei zum Verfahren B-/Z-2003-65 beigeladen.
G. Per 31. Dezember 2006 wurde die REKO/INUM durch das neu  Bundesverwaltungsgericht ersetzt. Dieses übernahm die  der in diesem Zeitpunkt bei den Vorgängerorganisationen hängigen Rechtsmittel (Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht [, VGG, SR 173.32]). Mit Schreiben der Instruktionsrichterin des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Januar 2007 wurde den  die neue Geschäftsnummer A-1936/2006 für das bisherige Verfahren B-2005-44/Z-2003-65 und der zuständige  der Abteilung I des Bundesverwaltungsgerichts bekannt .
H. In den (im vereinigten Gesamtverfahren) eingereichten Repliken halten die meisten Beschwerdeführenden vollumfänglich an ihren bisherigen Anträgen und rechtlichen Darlegungen fest. Die Ausführungen der  in ihrer Beschwerdeantwort und des BAZL in seiner Vernehmlassung im vBR-Verfahren werden von fast allen  umfassend oder grösstenteils bestritten, die  Anträge der Beschwerdegegnerin und des BAZL seien . Zumindest teilweise bestritten resp. hinterfragt werden von  Beschwerdeführenden auch die Aussagen der Skyguide in ihrer Stellungnahme zum vBR. Die Beigeladene 2 (SWISS) stellt im  ihrer ersten Stellungnahme vom 18. Januar 2007 unter anderem den Antrag, die Anträge verschiedener Beschwerdeführer auf  des neuen Abflugverfahrens von Piste 16 (Wide Left Turn) seien abzuweisen.
I. Zu den im vereinigten Gesamtverfahren eingereichten Repliken äu-
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sserten sich die Beschwerdegegnerin, das BAZL und die  mit Dupliken vom 6. bzw. 7. Juni 2007. Das UVEK verzichtete  Hinweis auf die Eingabe des BAZL auf das Einreichen einer Duplik. Nur die Flughafen Zürich AG hat in ihrer Duplik zudem (neue) formelle Anträge gestellt. Sie beantragt, es sei vom Verzicht auf das  Wide Left Turn durch die Beschwerdegegnerin Vormerk zu  und es sei das Verfahren betreffend dieses Abflugverfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben. Sämtliche Anträge, die die Beschwerdeführenden im Rahmen ihrer Repliken gestellt hätten, seien vollumfänglich abzuweisen. Als Beilage reichte die Flughafen  AG unter anderem einen Bericht der EMPA (Nr. 437'703-3) vom 30. April 2007, "vBR / Ohne Wide Left Turn / Lärmberechnung April 2007", ein.
J. Mit Verfügung vom 13. August 2007 gab das  sämtlichen Verfahrensbeteiligten mit Ausnahme der , die keinerlei Anträge und Rügen im Zusammenhang mit dem Wide Left Turn erhoben haben, Gelegenheit, zum von der  gestellten Abschreibungsantrag bezüglich Wide Left Turn eine Stellungnahme einzureichen. Die betroffenen  sollten sich dabei auch zu den Kostenfolgen dieses  – insbesondere einer allfälligen Abschreibung des  Verfahrensteils infolge Gegenstandslosigkeit – äussern. Zugleich wurden die Rechtsvertreter der angesprochenen Verfahrensbeteiligten aufgefordert, dem Bundesverwaltungsgericht eine auf den  Wide Left Turn beschränkte detaillierte Kostennote .
K. Die meisten Verfahrensbeteiligten haben von der Möglichkeit zur  einer Stellungnahme Gebrauch gemacht, wobei viele sich im Wesentlichen auf den Kostenpunkt beschränken, ohne zur Frage der Abschreibung an sich noch Ausführungen zu machen. So bringt denn auch keine Partei Einwendungen gegen eine allfällige Abschreibung des Verfahrensbereichs Wide Left Turn vor. Das BAZL führt aus, dem Abschreibungsantrag der Beschwerdegegnerin, welcher als  des ursprünglichen Genehmigungsgesuchs zu betrachten sei, könne es ohne weiteres zustimmen. Zur Regelung der Kostenfolgen stellt es keinen Antrag. Das UVEK verzichtet auf eine Stellungnahme, da der beschwerdegegnerische Antrag zum Wide Left Turn einzig das
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Betriebsreglement betreffe. Die Beigeladene 1 sieht ebenfalls keinen Grund, gegen den Antrag der Beschwerdegegnerin zu opponieren, verlangt aber trotz des rein intern behandelten Verfahrens eine . Ausdrückliche Anträge auf Abschreibung des  Wide Left Turn infolge Gegenstandslosigkeit (resp. Teilanerkennung der Beschwerden) stellen die  42, 55, 58, 61, 63, 64, 65 und 67. In der Regel wird verlangt, die Verfahrenskosten betreffend den abzuschreibenden Verfahrensteil  der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen und diese sei zu , den betroffenen Beschwerdeführenden entsprechende  auszurichten. Mehrere Beschwerdeführende verzichten dabei auf die Nennung konkreter Beträge und überlassen das  der geltend gemachten Parteientschädigung dem Ermessen des Bundesverwaltungsgerichts. Die Beschwerdeführenden 63 und 64  den Antrag, die sich aus der Teilabschreibung ergebenden  seien am Schluss des Gesamtverfahrens anlässlich der  Kostenregelung zu berücksichtigen.
Die Beschwerdegegnerin verlangt demgegenüber, die  seien auf die Staatskasse zu nehmen und auf die Zusprechung von Prozessentschädigungen sei ganz zu verzichten. Sie sei nach wie vor der Auffassung, dass die Einführung des Wide Left Turn sowohl technisch machbar als auch rechtlich bewilligungsfähig gewesen wäre. Zur entsprechenden Gesuchseingabe sei die Flughafen Zürich AG aus der damaligen Sicht verpflichtet gewesen und sie habe dabei  öffentliche Interessen wahrgenommen. Vertiefte  Abklärungen, die nicht zu einem früheren Zeitpunkt hätten  werden können, hätten dann ergeben, dass das Verfahren Wide Left Turn die Entflechtungsproblematik bei sich kreuzenden Flugwegen nicht zu lösen vermöge. Es sei aber mit Blick auf die Sachlage vor  des Erledigungsgrundes davon auszugehen, dass die  materiell mit ihrem Anliegen betreffend Wide Left Turn durchgedrungen wäre.
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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Die für den vorliegenden Entscheid massgeblichen Beschwerden richten sich gegen eine Verfügung des BAZL, die sich auf das  vom 21. Dezember 1948 (LFG, SR 748.0) und dessen Ausführungsbestimmungen stützt. Das Bundesverwaltungsgericht als allgemeines Verwaltungsgericht des Bundes beurteilt gemäss Art. 31 VGG Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG, sofern  Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt (vgl. auch Art. 6 Abs. 1 LFG) und eine Vorinstanz gemäss den Art. 33 oder 34 VGG entschieden hat. Im hier interessierenden Bereich der Regelung des Betriebs von  besteht keine derartige Ausnahme. Das BAZL ist zudem eine Vorinstanz im Sinne von Art. 33 Bst. d VGG. Das Gesagte gilt im  gleichermassen für das UVEK hinsichtlich des vereinigten , was hier aber insofern nicht weiter von Bedeutung ist, als der Verfahrensbereich Wide Left Turn sich einzig auf die Verfügung des BAZL vom 29. März 2005 abstützt.
1.2 Gemäss Art. 53 Abs. 2 VGG übernimmt das , sofern es – wie hier – zuständig ist, die Beurteilung der beim Inkrafttreten des VGG bei Eidgenössischen Rekurs- oder  oder bei Beschwerdediensten der Departemente hängigen Rechtsmittel. Die Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht. Dementsprechend sind alle gegen die Verfügungen des BAZL vom 23. Juni 2003 und vom 29. März 2005 sowie gegen die Verfügung des UVEK vom 23. Juni 2003 bei der REKO/INUM eingereichten , welche noch hängig gewesen sind (vereinigtes Gesamtverfahren B-2005-44/Z-2003-65), zusammen mit den übrigen Verfahrensakten per 1. Januar 2007 vom Bundesverwaltungsgericht zur weiteren Bearbeitung übernommen worden.
1.3 Aufgrund des Antrags der Beschwerdegegnerin in ihrer Duplik vom 6. Juni 2007 (vgl. vorne Sachverhalt Bst. I) und wie in der  des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. August 2007  (vgl. vorne Sachverhalt Bst. J), stellt sich die Frage, ob der  Wide Left Turn des vereinigten Beschwerdeverfahrens A-1936/2006 infolge Gegenstandslosigkeit abzuschreiben ist. Über die Abschreibung von gegenstandslos gewordenen (Teil-) Verfahren  nach Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG die Instruktionsrichterin als
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Einzelrichterin. Diese entscheidet gemäss Abs. 1 Bst. b des genannten Artikels ebenso über das Nichteintreten auf offensichtlich unzulässige Rechtsmittel (dazu hinten E. 2.4).
2. In ihrer Beschwerdeantwort vom 9. Juni 2006 führt die Flughafen  AG aus, es sei bei mehreren Beschwerdeführenden fraglich, ob diese zur Beschwerdeerhebung berechtigt seien. Insbesondere  sie die Legitimation der Beschwerdeführenden 69 (heute: 68), da nicht ersichtlich sei, inwiefern sich diese auf eigene schutzwürdige Interessen berufen könnten. Das BAZL wiederum verzichtet auf  und Ausführungen zur Legitimation einzelner Beschwerdeführender im Wesentlichen mit Hinweis auf die ohnehin von Amtes wegen  Prüfung.
2.1 Bei der Beschwerdelegitimation im Sinne von Art. 48 VwVG ist  gefestigter Rechtsprechung der bis Ende Dezember 2006 in  Sachbereich zuständigen REKO/INUM (Vorgängerorganisation des Bundesverwaltungsgerichts; vgl. insbes. Entscheid REKO/INUM vom 16. Dezember 2004, Z-2001-58, E. 2 ff.) und des Bundesgerichts zu berücksichtigen, dass von einem Flughafen grossflächige  durch Starts und Landungen ausgehen und deshalb – gerade in dicht besiedelten Gebieten – ein sehr weiter Kreis Betroffener zur  legitimiert sein kann, ohne dass bereits von einer verpönten Popularbeschwerde gesprochen werden müsste (BGE 120 Ib 379 E. 4c, BGE 104 Ib 307 E. 3b). Abzustellen ist dabei vorab auf das Kriterium des Lärmeinflussbereichs des Flughafens und auch auf die Schadstoffbelastung. Bezogen auf den Lärm kommt all jenen  Beschwerdelegitimation zu, die den Lärm deutlich hören  und dadurch in ihrer Ruhe gestört werden (BGE 121 II 176 E. 2b, BGE 120 Ib 379 E. 4c, je mit Hinweisen). Die Überschreitung von Lärmgrenzwerten stellt kein ausschlaggebendes  dar (BGE 110 Ib 99 E. 1c; Urteil des Bundesgerichts 1A.365/1999 vom 12. April 2002, E. 2; Entscheid REKO/INUM vom 14. April 2003, Z-2001-148, E. 3.2). Ebenfalls keine Rolle spielt, ob die bereits  Belastung durch die Genehmigung des Betriebsreglements und einer damit verbundenen Änderung des Flugregimes grösser wird, gleich bleibt oder sich gar vermindert (vgl. BGE 124 II 293 E. 3b).
2.2 Gestützt darauf ist die Beschwerdelegitimation all jener Personen zu bejahen, welche in der Nachbarschaft des Flughafens oder im Be-
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reich der An- und Abflugschneisen wohnen bzw. dort Grundstücks- oder Liegenschaftseigentümer sind (vgl. BGE 104 Ib 307 E. 3b).  sind grundsätzlich die im Umkreis des Flughafens bzw. unter den jeweiligen Flugschneisen liegenden schweizerischen und deutschen Gemeinden sowie die Kantone und Landkreise als übergeordnete  zur Beschwerdeführung zuzulassen, soweit sie als  gleich oder ähnlich wie Private immissionsbelastet sind oder durch die Lärmeinwirkungen in hoheitlichen Befugnissen  werden (BGE 124 II 293 E. 3b und 3c). Vereinigungen und  schliesslich sind nach konstanter Rechtsprechung dann zur sog. egoistischen Verbandsbeschwerde zuzulassen, wenn der Verband als juristische Person konstituiert ist, die Wahrung der in Frage  Interessen zu seinen statutarischen Aufgaben gehört, der Verband ein Interesse der Mehrheit oder mindestens einer Grosszahl seiner Mitglieder vertritt und diese Mitglieder selber zur Beschwerde  wären (vgl. Entscheid REKO/INUM vom 3. Dezember 2003, -18, E. 6.3 mit Hinweisen). Daneben ist auf das Beschwerderecht der Umweltschutzorganisationen gemäss Art. 55 des Bundesgesetzes vom 7. Oktober 1983 über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG, SR 814.01) zu verweisen.
2.3 Dementsprechend sind mit Blick auf die bekannten Flugspuren für Starts ab der Piste 16 des Flughafens Zürich resp. unter  der geplanten Abflugkorridore für den Wide Left Turn (inklusive eines gewissen Streubereichs für die realen Flugbahnen) hier die meisten Beschwerden gegen den Verfügungsteil Wide Left Turn ( 7, 11, 36, 44, 45, 47, 50, 51, 55, 58, 62, 63, 64 und 67) ohne weiteres als zulässig zu erachten. Dies kann auch noch für die Gemeinde Hofstetten (Beschwerdeführerin 10) und den  Flugimmissionen Thurgau (Beschwerdeführer 71) gelten, da  einzelner (geplanter) Abflugrouten ab Piste 16 Richtung Osten (vgl. UVB vBR, Fachbericht Fluglärm vom 15. Dezember 2003,  2 und 3) nicht ausgeschlossen werden kann, dass diese Gemeinde bzw. das Verbandsgebiet von störendem Fluglärm betroffen ist resp. betroffen wäre. Bei den von der Beschwerdegegnerin angesprochenen Beschwerdeführenden 68 ist darauf hinzuweisen, dass in dieser  mehrere Hundert Private vertreten sind, die aufgrund ihrer  (wie Wallisellen, Dietlikon, Illnau, Effretikon, Kemptthal, Winterberg, Lindau, Bassersdorf, Nürensdorf, etc.) hier zu einem grossen Teil zur Beschwerdeführung berechtigt sind. Angesichts dessen kann die  der Legitimation der gemeinsam mit diesen Privaten auftretenden
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Organisationen "Fluglärmsolidarität" und "Flugwehr Ost" offen  werden, weil es für die Bejahung der Zulässigkeit einer  ausreicht, wenn zumindest ein Beteiligter legitimiert ist (vgl. ZBl 2/2000, S. 83 ff. E. 2). Dasselbe ist bezüglich der  der Beschwerdeführenden 42 (VFSN und Mitbeteiligte) . Bei dieser Gruppe sind diverse Private mitenthalten, die aufgrund ihrer Wohnorte (wie Glattbrugg, Opfikon, Wallisellen, Dübendorf, etc.) vorliegend als legitimiert zu bezeichnen sind, was bereits genügen muss. Die Frage der Beschwerdeberechtigung des VFSN selber (und weiterer Mitbeteiligter) kann somit an dieser Stelle ebenfalls offen  werden.
2.4 Dagegen ist für den hier zu beurteilenden Verfahrensbereich Wide Left Turn die Legitimation bei den Beschwerdeführenden 1 (Gemeinde Wetzikon), 61 (IG Chapf: vor allem Private aus Zumikon, einzelne aus Forch oder Meilen) und 65 (Privater aus Zumikon) offensichtlich nicht gegeben. Der jeweilige Wohnort bzw. das jeweilige Gebiet dieser  ist angesichts der bestehenden resp. () geplanten Abflugrouten ab Piste 16 nicht einmal in einem  Bereich betroffen, geschweige denn im Nahbereich. Die  Abflugrouten (inkl. Streubereich) führen in einer so weiten horizontalen Distanz an diesen Ortschaften und Gebieten vorbei, dass nicht mehr davon gesprochen werden kann, entsprechender Fluglärm sei dort deutlich hörbar und führe zu einer relevanten Ruhestörung (vgl. vorne E. 2.1). Entgegen gewissen Ausführungen des  65 ist im Übrigen im Rahmen des vBR kein direktes  nach Süden vorgesehen. Auf die Beschwerden der  1, 61 und 65 ist daher – soweit den Verfahrensteil Wide Left Turn betreffend – mangels Legitimation nicht einzutreten.
3. Soweit ersichtlich haben alle vorliegend betroffenen  im vorinstanzlichen Genehmigungsverfahren Einsprache  Art. 36d Abs. 4 LFG erhoben. Gegenteiliges wird jedenfalls auch vom BAZL nicht vorgebracht. Da im Übrigen die weiteren  (vgl. Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG) bei allen im Verfahrensbereich Wide Left Turn an dieser Stelle noch relevanten Beschwerden erfüllt sind, kann auf diese eingetreten werden.
4. Die Beschwerdegegnerin stellt wie bereits erwähnt mit Duplik vom
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6. Juni 2007 den Antrag, es sei vom Verzicht auf das Abflugverfahren Wide Left Turn Vormerk zu nehmen und es sei das Verfahren  dieses Abflugverfahren als gegenstandslos geworden . Gegen diesen Antrag hat im Rahmen der entsprechenden  keine einzige Partei Einwände vorgebracht, vielmehr wird er von vielen Verfahrensbeteiligten ausdrücklich unterstützt (vgl. im Einzelnen vorne Sachverhalt Bst. K). Auch das BAZL als  Genehmigungsbehörde und die Beigeladene 1 als massgeblich an der Ausarbeitung entsprechender Flugverfahren Beteiligte können dem Antrag zustimmen. Dieser ist – wie das BAZL und die  selber zu Recht festhalten – als Teilrückzug des ursprünglichen Genehmigungsgesuchs und nicht als blosser Verzicht auf die bereits erteilte Genehmigung zu betrachten. Andererseits kann entgegen  Beschwerdeführenden aufgrund der Ausführungen der  nicht gesagt werden, diese unterziehe sich den  im Verfahrensbereich Wide Left Turn (), da sie immer noch davon ausgeht, dass die Einführung des Wide Left Turn grundsätzlich sowohl technisch machbar als auch rechtlich bewilligungsfähig gewesen wäre.
4.1 Der Flughafen Zürich AG als Flughafenbetreiberin und  steht es grundsätzlich jederzeit frei, einen Teilrückzug ihres Gesuchs verbunden mit der Nichtinanspruchnahme der vorinstanzlich bereits erfolgten Genehmigung des Betriebsreglements betreffend Wide Left Turn zu veranlassen. Entgegen ihrer Auffassung braucht es dazu im Normalfall auch keine Zustimmung des BAZL, da dieses hier (bloss) als Genehmigungsbehörde handelte und nicht  verfügte (vgl. dazu insbes. Art. 3b und Art. 26 der Verordnung vom 23. November 1994 über die Infrastruktur der Luftfahrt [VIL, SR 748.131.1]). Es ist denn auch nicht ersichtlich, dass die Flughafen Zürich AG zur Einreichung des Gesuchs hinsichtlich Wide Left Turn (in dieser Form) aus Sicherheitsgründen verpflichtet worden wäre (vgl. dazu E. 11 des Zwischenentscheids der REKO/INUM vom 11. Juli 2005 sowie nachfolgende E. 5.4). Sie hat grundsätzlich aus eigenem Antrieb und als private Flughafenbetreiberin vor allem in ihrem  Interesse gehandelt (was nicht damit zu verwechseln ist, dass die Flughafenbetreiberin auf der Grundlage der ihr erteilten  von ihrer Stellung her in allgemeiner Weise regelmässig auch öffentliche [insbes. verkehrswirtschaftliche] Interessen wahrnimmt). Der Behauptung der Beschwerdegegnerin, sie habe bei der  des Gesuchs zum Wide Left Turn ausschliesslich öffentliche In-
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teressen berücksichtigen müssen und sei aufgrund der gesamten  aus damaliger Sicht zur entsprechenden Gesuchseingabe  gewesen, ist somit zu widersprechen. Bei dieser Sichtweise würde die Flughafen Zürich AG bei allen Betriebsreglementsverfahren meist nur im öffentlichen Interesse handeln und keine privaten  verfolgen, was schon aufgrund ihrer Organisationsform als  Aktiengesellschaft mit eigenen wirtschaftlichen und  Interessen nicht zutreffen kann. Ebenso wird es immer äussere Umstände gerade im Sinne politischer und rechtlicher, aber auch  Rahmenbedingungen geben, die eine Gesuchseingabe für das Betriebsreglement mehr oder weniger beeinflussen. Insofern  an dieser Stelle die konkreten Rahmenbedingungen bei der  des Gesuchs zum vBR keine weitere Rolle. Genauso  ist schliesslich, ob die Flughafen Zürich AG das Gesuch für den Wide Left Turn nun primär aus technischen Gründen oder auch  Motiven zurückgezogen hat.
4.2 Infolge des Rückzugs des ursprünglichen Gesuchs zum Wide Left Turn wird die Verfügung des BAZL vom 29. März 2005 zum vBR in  Umfang gegenstandslos, was nachstehend ausdrücklich im  festzuhalten ist. Deswegen ist das aktuelle  an der Überprüfung dieses Verfügungsteils nachträglich , weshalb auch alle gegen den Wide Left Turn gerichteten  gegenstandslos geworden sind. Das (vereinigte) Beschwerdeverfahren A-1936/2006 ist folglich soweit den  Wide Left Turn betreffend als gegenstandslos geworden  (vgl. ALFRED KÖLZ / ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 413 u. 540; THOMAS MERKLI / ARTHUR AESCHLIMANN / RUTH HERZOG, Kommentar zum Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Bern 1997, N. 3 zu Art. 39 VRPG; FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 326). Da die Beschwerdeführenden 7 ihre  einzig gegen den Wide Left Turn richteten,  zusätzlich auch deren Einzelverfahren A-1942/2006 und /2006 als vollständig gegenstandslos geworden abgeschrieben und somit abgeschlossen werden.
5. Die Frage, welche Partei die Gerichtskosten zu tragen und welche  auf Ersatz ihrer Parteikosten hat, ist nicht Bestandteil des  Streitgegenstandes und wird entsprechend nicht von der Ge-
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genstandslosigkeit umfasst. Damit hat das urteilende Gericht auch bei Gegenstandslosigkeit des Verfahrens über die Kostenfrage zu  (vgl. FELIX ADDOR, Die Gegenstandslosigkeit des Rechtsstreits, Bern 1997, S. 223 mit Hinweisen).
5.1 Die Beschwerdeinstanz auferlegt die Verfahrenskosten gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG in der Regel der unterliegenden Partei und kann nach Art. 64 Abs. 1 VwVG der ganz oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr  notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen. Im Falle einer eingetretenen Gegenstandslosigkeit sind zusätzlich die einschlägigen Bestimmungen für das Bundesverwaltungsgericht zu beachten.
5.2 In Art. 5 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) wird folgende Regelung betreffend Kosten bei  Verfahren getroffen: "Wird ein Verfahren gegenstandslos, so werden die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt, deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat. Ist das  ohne Zutun der Parteien gegenstandslos geworden, so werden die Kosten auf Grund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrunds festgelegt." Von der Reihenfolge her ist damit beim  anders als noch unter der alten Rechtslage bei der REKO/INUM zuerst zu prüfen, ob eine Partei die Gegenstandslosigkeit bewirkt oder verursacht hat (Verursacherprinzip) und erst bei  Verneinung sind die Kosten aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes festzulegen.
5.3 Dabei kann hier entgegen den Ausführungen der  kein Zweifel bestehen, dass sie die Gegenstandslosigkeit des Verfahrensbereichs Wide Left Turn bewirkt hat, und zwar in alleiniger Verantwortung. Wie vorne bereits ausgeführt (vgl. umfassend E. 4.1), kann die Flughafenbetreiberin grundsätzlich jederzeit und im  ohne Zustimmung des BAZL ein (Teil-) Gesuch auch hinsichtlich  bereits genehmigten Betriebsreglements zurückziehen und auf die entsprechende Genehmigung verzichten. Dabei sind die Gründe und internen Motive für den Rückzug grundsätzlich nicht von Belang. Wie an erwähnter Stelle vorne geschildert, können vorliegend auch die von der Flughafen Zürich AG ins Feld geführten Umstände bei der  keine weitere Rolle spielen. Durch den Rückzug des
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Genehmigungsgesuchs bezüglich Wide Left Turn und den  Verzicht auf diese Genehmigung hat die  die Gegenstandslosigkeit verursacht und gilt damit als  Partei, welche die Kosten zu tragen hat. Auf eine Kostenaufteilung zu Lasten der Beigeladenen 2, welche einen förmlichen Antrag auf  der Anträge verschiedener Beschwerdeführer auf Aufhebung des Abflugverfahrens Wide Left Turn gestellt hat, kann verzichtet , da die Beigeladene 2 die Gegenstandslosigkeit nicht  hat.
5.4 Bloss ergänzend sei darauf hingewiesen, dass auch unter  der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes die  vollumfänglich kostenpflichtig geworden wäre. So hielt die REKO/INUM in ihrem unangefochten gebliebenen Zwischenentscheid vom 11. Juli 2005 (B-2005-52), mit welchem sie unter anderem die aufschiebende Wirkung beim Abflugverfahren Wide Left Turn  wiederherstellte, Folgendes fest: Als notwendige Anpassungen des Flugbetriebs könnten in der Regel solche gelten, die sich infolge  aufdrängten. Die Begründung des BAZL, mit dem Wide Left Turn würden die sich kreuzenden Flugwege räumlich entflochten und damit die Sicherheit dieses Systemteils verbessert, überzeuge nicht. Angesichts des nach wie vor fehlenden Objektblatts sei somit zweifelhaft, ob das neue Abflugverfahren, bei welchem  erneut zusätzliche, bisher weit gehend von Fluglärm verschonte Gebiete beschallt würden, aus raumplanerischer Sicht  genehmigt werden können (E. 8.2.1). Weiter führte die REKO/INUM an, es erscheine mit Blick auf die rechtlichen Grundlagen , dass das BAZL ein vollkommen neues Abflugverfahren ohne Auflagen genehmige, bei welchem – nebst anderen wichtigen offenen Punkten – insbesondere die Sicherheitsbeurteilung noch nicht erfolgt und offenbar auch noch keinerlei operationelle Prüfung vorgenommen worden sei (E. 8.2.2). Schliesslich stelle sich aufgrund verschiedener Rügen die Frage, ob das Vorgehen des BAZL nicht zumindest  Wide Left Turn das notwendige Einspracheverfahren verunmöglicht und damit den Anspruch der Betroffenen auf rechtliches Gehör verletzt habe (E. 8.2.3). Zusammengefasst ergebe sich unter dem Kriterium Entscheidprognose, dass eine Genehmigung des Wide Left Turn nach summarischer Prüfung zumindest als eher unwahrscheinlich eingestuft werden müsse (E. 8.2.4). An dieser negativen Entscheidprognose der REKO/INUM ist heute nicht nur festzuhalten, sie hat sich angesichts der seitherigen Entwicklung (immer mehr absehbare mangelnde tech-
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nische Eignung des neuen Abflugverfahrens) vielmehr noch klar . So musste die Beschwerdegegnerin entgegen ihren jetzigen Vorbringen schon sehr bald Kenntnis davon gehabt haben, dass der Wide Left Turn ein ungeeignetes Flugverfahren sein könnte (vgl. dazu E. 11.3.1 f. des angesprochenen Zwischenentscheids der REKO/ INUM, wo auf schon früh bestehende ernsthafte Zweifel selbst der  an der Zweckmässigkeit des Wide Left Turn hingewiesen ).
5.5 Die Beschwerdeführenden 63 und 64 stellen den identischen , die sich aus der Teilabschreibung ergebenden Kostenfolgen seien am Schluss des Gesamtverfahrens anlässlich der umfassenden  zu berücksichtigen. Da es sich hier um einen  Teilentscheid und nicht einen blossen  im Gesamtverfahren handelt, besteht diese Möglichkeit  schon von Gesetzes wegen nicht. Eine Verschiebung der  auf den oder die weiteren Endentscheide wäre zudem nicht zweckmässig. Sie würde die Sachlage nur verkomplizieren. Die beiden Anträge sind dementsprechend abzuweisen.
5.6 Nach Art. 3 Bst. a VGKE beträgt die Gerichtsgebühr in  ohne Vermögensinteresse bei einzelrichterlicher Streiterledigung 200 - 3'000 Franken. Dieser Kostenrahmen kann allerdings nur für  Geltung beanspruchen. Bei einem aus zahlreichen  bestehenden vereinigten Verfahren wie dem vorliegenden muss schon aus Gründen der rechtsgleichen Behandlung ( der Summe der Einzeldossiers) ein deutlich höherer Betrag verfügt werden können. Bezüglich der Nichteintretensentscheide bei den Beschwerdeführenden 1, 61 und 65 (vgl. vorne E. 2.4) kann in  von Art. 6 Bst. b VGKE auf die Erhebung von  verzichtet werden, da es sich hier bei allen drei  nur um einen kleineren Teilbereich handelt, der dem  auch keinen wesentlichen Aufwand verursachte. Aus demselben Grund ist der Beschwerdegegnerin hier auch keine Parteientschädigung geschuldet. Bezüglich der von der  zu tragenden Verfahrenskosten für den  erscheint vorliegend eine Gerichtsgebühr von 3'500 Franken als angemessen (einschliesslich der auf den Wide Left Turn  Verfahrenskosten zulasten der unterliegenden  aus dem umfangreichen Zwischenentscheid der REKO/INUM vom 11. Juli 2005). Mit Ausnahme der Beschwerdeführenden 7, deren Ein-
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zelverfahren abgeschlossen werden, sind angesichts des  (restlichen) Gesamtverfahrens keine Kostenvorschüsse . Der am 19. Mai 2005 bezahlte Kostenvorschuss der  7 beträgt für beide Einzelverfahren zusammen 1'500 Franken.
6. Wird ein Verfahren gegenstandslos, so prüft das Gericht gemäss Art. 15 VGKE, ob eine Parteientschädigung zuzusprechen ist, wobei Art. 5 VGKE sinngemäss gilt. Zugesprochene Parteientschädigungen gehen somit vollumfänglich zulasten der hier unterliegenden  als Verursacherin der Gegenstandslosigkeit. Bei den mittels Kostennoten eingeforderten und detailliert ausgewiesenen Parteientschädigungen der Beschwerdeführenden besteht – soweit nachstehend keine Erläuterungen oder Einschränkungen erfolgen – kein Anlass zu Beanstandungen (weder hinsichtlich Stundenaufwand und Stundenansatz noch Aufteilung auf den Verfahrensteil Wide Left Turn). Allgemein anzumerken bleibt, dass es im Gegensatz zur  Praxis der REKO/INUM keinen Grund mehr für Kürzungen von Stundenansätzen bei Anwälten und Anwältinnen gibt, soweit diese sich im Rahmen der (neuen) Bestimmung von Art. 10 Abs. 2 VGKE  (mindestens 200 und höchstens 400 Franken). Keinen  auf Parteientschädigung haben Behörden, die als Parteien . Ebenfalls keine Entschädigung ist geschuldet, wenn die  in einem Arbeitsverhältnis zur Partei steht (Art. 9 Abs. 2 VGKE), weshalb der Entschädigungsantrag der Beigeladenen 1 ohne weitere Begründung abzuweisen ist.
6.1 Die Beschwerdegegnerin schuldet damit einmal folgenden  Parteientschädigungen (jeweils inkl. ): Den Beschwerdeführenden 36 Fr. 1'800.-- (Kürzung wegen Einspracheverrechnung, Entschädigung ist erst ab  geschuldet); den Beschwerdeführenden 44, 45, 47, 50, 51 und 62 insgesamt Fr. 3'663.50 sowie den Beschwerdeführenden 67 Fr. 4'244.50.
6.2 Schliesslich hat die Beschwerdegegnerin folgenden  Parteientschädigungen (ebenfalls jeweils inkl. ) auszurichten, die mangels eingereichter Kostennoten von  wegen nach Ermessen des Gerichts festgesetzt werden (vgl. Art. 14 Abs. 2 VGKE): Den Beschwerdeführenden 42 Fr. 3'600.--; der
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Beschwerdeführerin 55 Fr. 300.-- (erst seit letzter Eingabe anwaltlich vertreten); den Beschwerdeführenden 58 Fr. 1'300.--; den  63 Fr. 1'300.--; den Beschwerdeführenden 64 Fr. 500.-- sowie den Beschwerdeführenden 68 Fr. 1'000.--.
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1. Auf die Verwaltungsbeschwerden der Beschwerdeführenden 1, 61 und 65 wird – soweit den Verfahrensteil Wide Left Turn betreffend – nicht eingetreten.
2. 2.1 Die Verfügung des BAZL vom 29. März 2005 zum vBR wird –  den Verfügungsteil Wide Left Turn betreffend – als gegenstandslos erklärt.
2.2 Das vereinigte Beschwerdeverfahren A-1936/2006 wird im Umfang des Verfahrensbereichs Wide Left Turn infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben.
2.3 Die Einzelverfahren A-1942/2006 und A-1943/2006 werden als  geworden abgeschrieben.
3. Die Anträge der Beschwerdeführenden 63 und 64 auf Kostenverteilung erst am Schluss des Gesamtverfahrens werden abgewiesen.
4. Die Verfahrenskosten von Fr. 3'500.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen nach Eintritt der  des vorliegenden Entscheides zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.
Den Beschwerdeführenden 7 ist der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheides zurückzuerstatten.
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5. Die Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdeführenden folgende  auszurichten:
a) den Beschwerdeführenden 36 Fr. 1'800.--;
b) den Beschwerdeführenden 42 Fr. 3'600.--;
c) den Beschwerdeführenden 44, 45, 47, 50, 51 und 62 insgesamt Fr. 3'663.50;
d) der Beschwerdeführerin 55 Fr. 300.--;
e) den Beschwerdeführenden 58 Fr. 1'300.--;
f) den Beschwerdeführenden 63 Fr. 1'300.--;
g) den Beschwerdeführenden 64 Fr. 500.--;
h) den Beschwerdeführenden 67 Fr. 4'244.50;
i) den Beschwerdeführenden 68 Fr. 1'000.--.
Der Entschädigungsantrag der Beigeladenen 1 wird abgewiesen.
6. Dieser Entscheid geht an:
- die Beschwerdeführenden 1, 7, 10, 11, 36, 42, 44, 45, 47, 50, 51, 55, 58, 61, 62, 63, 64, 65, 67, 68, 71 (alle Gerichtsurkunde)
- alle übrigen Beschwerdeführenden - die Beschwerdegegnerin (Gerichtsurkunde) - das BAZL (Einschreiben) - das UVEK (Gerichtsurkunde) - die Beigeladene 1 (Gerichtsurkunde) - die Beigeladene 2 (Gerichtsurkunde) - das BAFU - das ARE
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Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:
Kathrin Dietrich Christian Kindler