Decision ID: eb5ecba3-79be-5ecb-8cdf-ad68b55097e4
Year: 2010
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
O._,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Christof Brack, Frankenstrasse 18, 6003 Luzern,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
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Rente
Sachverhalt:
A.
A.a O._, gelernte Psychiatriekrankenschwester, führte zusammen mit I._ das Heim
A._. Am Abend des 5. Januar 2001 wurde O._ auf dem Fussgängerstreifen von
einem Auto angefahren. Die Versicherte wurde mit der Ambulanz in das kantonale
Spital Uznach überführt (vgl. act. G 1.1/4). Im Eintrittszeugnis vom 5. Januar 2001 (act.
G 1.1/5) wurden multiple Kontusionen HWS, BWS diagnostiziert. Die Versicherte war
danach bis zum 16. Januar 2001 hospitalisiert. Im Kurzaustrittsbericht vom 16. Januar
2001 (act. G 1.1/6) und im Austrittsbericht vom 23. Januar 2001 (act. G 1.1/7) wurden
eine Commotio cerebri, ein HWS-Distorsionstrauma und multiple Kontusionen
(Unterschenkel links, Becken links, Knie rechts) diagnostiziert. Der nachbehandelnde
Arzt, Dr. med. B._, Innere Medizin FMH, bescheinigte der Versicherten vom 5. Januar
2001 bis zum 4. März 2001 eine Arbeitsunfähigkeit von 100%, vom 5. März bis zum
20. März 2001 eine Arbeitsunfähigkeit von 75% und vom 21. März bis zum 10. Juni
2001 eine Arbeitsunfähigkeit von 50% (vgl. act. G 1.1/10 und Zwischenbericht UVG
vom 20. März 2001 in IV-Fremdakten). Am 5. Juni 2001 konnte die medizinische
Behandlung vorerst abgeschlossen werden, und laut Dr. B._ bestand ab dem
11. Juni 2001 eine Arbeitsfähigkeit von 100% (Zwischenbericht UVG vom 5. Juni 2001;
vgl. IV-act. 4-192/203).
A.b Am 13. März 2002 kam es bei einer Drehbewegung während der Arbeit zu einem
einschiessenden Schmerz. Dr. B._, bei dem die Versicherte seit dem 15. März 2002
wieder in Behandlung stand, stellte massive Dreh- und Belastungsschmerzen im
Bereich der BWS, mit Ausstrahlung thorakal links sowie eine deutliche erneute
Druckdolenz der BWS fest. Objektiv bestand einzig eine fragliche Hypästhesie.
Motorische Ausfälle waren nicht nachweisbar. Im MRI vom 20. März 2002 zeigte sich
eine diskreteste Keilwirbelbildung einzelner HWK und vor allem der BWK, ohne aktive
Knochenmarkspathologie. Ferner waren keine Nervenwurzelkompression und keine
paravertebrale Pathologie nachweisbar. Dr. B._ diagnostizierte ein Rezidiv des
thorakospondylogenen/thorakoradikulären Schmerzsyndroms links nach
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Kontusionstrauma im Januar 2001. Ab dem 13. März 2002 war die Versicherte zu
100% und ab dem 8. April 2002 zu 50% arbeitsunfähig (Arztzeugnis vom 4. Juni 2002
und Arztbericht vom 16. August 2002 in IV-Fremdakten; vgl. auch act. G 1.1/21).
Anlässlich einer persönlichen Befragung durch Schadeninspektor Giger gab die
Versicherte am 19. Juni 2002 an, sie sei seit Behandlungsabschluss am 5. Juni 2001
nie völlig beschwerdefrei gewesen (act. G 1.1/19). Mit Schreiben vom 15. Oktober 2002
(act. G 1.1/20) berichtete Dr. B._ über neu auftretende Konzentrationsstörungen bzw.
eine vermehrte rasche geistige Ermüdbarkeit. Dr. B._ schätzte die theoretische
Arbeitsunfähigkeit der mittlerweile arbeitslosen Versicherten in der damaligen Tätigkeit
immer noch auf 50%. Ein 50%iger Bürojob als Heimleiterin dürfte möglich sein, eine
Arbeit am Patienten selbst als Krankenschwester hielt er für ausgeschlossen. In der
Folge wurde vom Unfallversicherer wegen der unklaren medizinischen Situation am
20. Juli 2004 schliesslich Dr. med. C._, Facharzt für orthopädische Chirurgie, mit
einer Begutachtung beauftragt (UV-act. 87 im Verfahren UV 2008/65). Mit Gutachten
vom 2. November 2004 (act. G 1.1/16) diagnostizierte Dr. C._ eine posttraumatische
Zervikobrachialgie links mit intermittierender Radikulopathie C7 links (S. 5). Zudem
bestand aus Sicht von Dr. C._ seit dem Unfall eine dauernde Arbeitsunfähigkeit von
100%. Zwar habe die Versicherte seit dem Unfall während eines Jahres immer wieder
Arbeitsversuche unternommen und sei von den Ärzten mit einer Arbeitsunfähigkeit von
75% degressiv bis 0% taxiert worden, ohne dass sich eine verwertbare Leistung
ergeben hätte. Mit der damals erbrachten Leistung wäre sie - so Dr. C._ - auf dem
freien Arbeitsmarkt ohne Zweifel entlassen worden (S. 7). Am 4. und 10. Mai 2005
wurde die Versicherte an der Rheinburg-Klinik, Ambulatorium St. Gallen,
neuropsychologisch abgeklärt. Mit Bericht vom 2. Juni 2005 (act. G 1.1/31)
diagnostizierten D._, Dipl.-Psych., und Dr. med. E._ ein chronisches
Schmerzsyndrom zervikothoraco-brachial linksbetont bei St. n. Kontusionstrauma im
Januar 2001 mit wahrscheinlichem HWS-Distorsionstrauma und eine mittelschwere
neuropsychologische Funktionsstörung unklarer Genese. Die Arbeitsunfähigkeit in
ihrem angestammten Beruf als Pflegefachfrau wurde mit 100% beziffert. Aus der
Anamnese, dem Verhalten und den Testergebnissen ergäben sich Hinweise, dass die
erhobenen schwachen Testleistungen vermutlich keine hirnorganisch bedingte
Leistungsschwäche reflektierten. Als leistungsmindernde Einflussfaktoren kämen v.a.
die chronifizierte Schmerzsymptomatik, eine evtl. vorliegende depressive Störung mit
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Antriebsmangel sowie eine mangelnde Anstrengungsbereitschaft in der Testsituation in
Frage.
A.c Mit Anmeldung vom 31. August 2005 beantragte die Versicherte die Zusprache
einer IV-Rente (IV-act. 94). Am 29. Juni 2006 fand eine erneute Begutachtung durch Dr.
C._ statt. Mit Gutachten vom 11. Juli 2006 (act. G 1.1/30) diagnostizierte dieser eine
Cervikobrachialgie links nach HWS-Distorsion und als Folgezustand der
schmerzbedingten Schonung ein erhebliches Dekonditionierungssyndrom. Sowohl in
der angestammten Tätigkeit als Heimleiterin als auch in einer Ausweichtätigkeit
bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Nach Beizug der medizinischen Akten von
der Unfallversicherung wurde der Fall dem Regionalen Ärztlichen Dienst der
Invalidenversicherung (RAD) Ostschweiz vorgelegt. Dieser empfahl für eine ausreichend
sichere medizinische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit und allfälliger
Behandlungsmöglichkeiten eine bidisziplinäre Begutachtung (psychiatrisch und
orthopädisch/rheumatologisch; IV-act. 67). Am 21. März 2007 führte die IV-Stelle des
Kantons St. Gallen eine Haushaltabklärung durch (IV-act. 46): Die Versicherte machte
im Haushalt eine Einschränkung von 80 bis 90% geltend. Die Abklärungsperson
ermittelte unter Berücksichtigung der Mithilfe von Angehörigen eine Einschränkung im
Haushalt von rund 68%. Die Einschränkungen müssten jedoch noch durch das
medizinische Gutachten verifiziert werden. Im Auftrag der IV wurde die Versicherte von
Prof. Dr. med. F._, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und von Dr. med. G._,
Facharzt FMH für Rheumatologie, an der Schulthess Klinik Zürich begutachtet. Mit
Gutachten vom 26. Juni 2007 (IV-act. 37; act. G 1.1/40) diagnostizierten die Ärzte ein
Thorakovertebralsyndrom mit Tendenz zu panvertebraler Ausweitung und eine massive
Dekonditionierung, ferner radiologisch (CT-mässig) nachweisbare
Costotransversalarthrosen primär TH10 rechtsbetont, geringer auch TH7-9. Zeichen
einer HWS-Distorsion liessen sich in einem gewissen Umfang nachweisen, allenfalls
handle es sich um Schmerzsymptome im Sinn der panvertebralen Ausweitung des
Thorakovertebralsyndroms. Die Diagnose einer commotio cerebri müsse hinterfragt
werden und somit könne nicht von Beschwerden eines postcommotionellen Syndroms
gesprochen werden (act. G 1.1/40, S. 18). Die Gutachter führen aus, dass die
Costotransversalarthrosen gemäss der medizinischen Aufzeichnungen weder 2002
noch 2004 nachweisbar seien (act. G 1.1/40, S. 20). Mit Bezug auf die Arbeitsfähigkeit
kommen die Gutachter zum Schluss, für körperlich wesentlich belastende Arbeiten
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bestehe eine 100%ige Einschränkung der Leistungsfähigkeit. Für körperlich nicht
wesentlich belastende Arbeiten bestehe demgegenüber keine Einschränkung. Auch auf
der psychisch-geistigen Ebene seien keine quantitativen oder qualitativen
Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit nachweisbar (act. G 1.1/40, S. 21 f.). Aus Sicht
der Gutachter wäre die Tätigkeit als Psychiatriekrankenschwester ohne wesentliche
Einschränkungen zumutbar. Auch Bürotätigkeiten seien der Patientin durchaus
zumutbar (act. G 1.1/40, S. 24). Unter Berücksichtigung der Beschränkungen auf
körperlicher Ebene bestünde in einer angepassten Tätigkeit keine zeitliche
Einschränkung und keine verminderte Leistungsfähigkeit (act. G 1.1/40, S. 25).
A.d Mit Vorbescheid vom 5. September 2007 (IV-act. 25) teilte die IV-Stelle der
Versicherten mit, es bestehe kein Anspruch auf eine Invalidenrente. Gemäss
Abklärungen sei sie zu 58% als Erwerbstätige und zu 42% als Hausfrau zu
qualifizieren. Aufgrund der vorliegenden Unterlagen bestehe für körperlich wenig
belastende Tätigkeiten, für administrative Tätigkeiten oder für die Tätigkeit als
diplomierte Psychiatriekrankenschwester keine medizinisch begründete Einschränkung
der Arbeitsfähigkeit. Von fachpsychiatrischer Seite könnten ebenfalls keine relevanten
psychopathologischen Befunde oder kognitiven Beeinträchtigungen objektiviert
werden. In Ausübung eines an die Behinderung angepassten Berufes könnte sie auf
dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt in etwa das gleiche Erwerbseinkommen erzielen wie
zuletzt als Pflegedienstleiterin/Allrounderin. Im Haushaltsbereich bestehe unter
Berücksichtigung der objektivierbaren fachmedizinischen Beurteilung sowie der
Abklärung vor Ort eine Einschränkung von 7,4%. In der Mischmethoden-Rechnung
ergebe sich eine Gesamteinschränkung von 3%. Da der Invaliditätsgrad unter 40%
liege, bestehe kein Rentenanspruch.
B.
B.a Mit Einwand vom 9. November 2007 (IV-act. 19) stellte die Versicherte folgende
Anträge: 1. Ihr sei ab dem 5. Januar 2001 eine ganze Rente auszuzahlen, der
Vorbescheid der IV-Stelle vom 5. September 2007 sei aufzuheben. 2. Eventualiter seien
weitere Abklärungen durch die IV-Stelle zu treffen, namentlich sei sie einer neuen
polydisziplinären spezialärztlichen Begutachtung und Eingliederungsmassnahmen wie
Umschulung und Arbeitsvermittlung zu unterziehen, es seien ihr während dieser
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Massnahmen Taggelder nach Gesetz zu bezahlen. 3. Alles unter Kosten- und
Entschädigungsfolge zu Lasten der IV-Stelle. Die Versicherte rügte insbesondere das
Gutachten F._/G._ als nicht beweistauglich.
B.b Mit Schreiben vom 22. Januar 2008 nahmen Prof. Dr. F._ und Dr. G._ zu den
Rügen der Versicherten Stellung (IV-act. 13). Mit Verfügung vom 7. Februar 2008 (IV-
act. 10; act. G 1.1/2) lehnte die IV-Stelle in Bestätigung des Vorbescheids einen
Anspruch auf eine Invalidenrente ab.
C.
C.a Mit Eingabe vom 10. März 2008 hat die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt
Christof Brack, Beschwerde gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 7. Februar 2008
erhoben. Die Beschwerdeführerin stellt folgende Anträge: 1. Die Verfügung der IV-Stelle
vom 7. Februar 2008 sei aufzuheben. 2. Ihr seien die gesetzlichen Leistungen
auszurichten. 3. Es sei ihr namentlich ab dem 5. Januar 2002 bis auf Weiteres eine
ganze Rente auszuzahlen. 4. Eventualiter sei sie nebst Ausrichtung der gesetzlichen
Leistungen zur Feststellung des aktuellen Gesundheitszustandes einer neuen
polydisziplinären spezialärztlichen Begutachtung zu unterziehen. 5. Eventualiter seien
ihr nebst Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen Integrations- und
Eingliederungsmassnahmen zu gewähren. 6. Subeventualiter sei die Sache unter
Zusprache von Integrations- und Eingliederungsmassnahmen zu weiteren Abklärungen
an die Versicherungsträgerin zurückzuweisen. 7. Alles unter Kosten- und
Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin (act. G 1).
C.b Mit Beschwerdeantwort vom 15. April 2008 beantragt die Beschwerdegegnerin die
Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei (act. G 4).
C.c In der Replik vom 26. Mai 2008 hält die Beschwerdeführerin an den in der
Beschwerde gestellten Anträgen fest (act. G 7).
C.d Die Beschwerdegegnerin hat auf die Einreichung einer Duplik verzichtet (act. G 11).

Erwägungen:
1.
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Gegenstand der angefochtenen Verfügung vom 7. Februar 2008 ist einzig die
Ablehnung eines Rentenanspruchs der Beschwerdeführerin. Anfechtungsgegenstand
des vorliegenden Verfahrens kann somit grundsätzlich ebenfalls nur der Anspruch auf
Rentenleistungen sein (BGE 131 V 164 E. 2.1). Die Beschwerdeführerin stellt sich
indessen auf den Standpunkt, dass die Beschwerdegegnerin explizit verfügt habe,
dass das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin abgewiesen werde (vgl. act.
G 1.1/2, S. 3), womit sämtliche Ansprüche der Beschwerdeführerin gegenüber der IV
abgelehnt worden seien, unabhängig davon, ob die Verfügung diese separat erwähne
oder nicht (act. G 7, S. 5). Aus der Formulierung im Dispositiv, wonach generell das
"Leistungsbegehren" abgewiesen wurde, darf jedoch nicht abgeleitet werden, dass
neben dem Rentenanspruch noch über weitere Leistungen verfügt worden ist, falls sich
der Verfügungstext lediglich zur Rentenfrage äussert (vgl. LGVE 2000 II Nr. 50, S. 366).
Gegenstand der angefochtenen Verfügung ist eindeutig nur der Rentenanspruch. Aus
prozessökonomischen Gründen darf das Beschwerdeverfahren jedoch auf eine
ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes liegende Frage ausgedehnt werden, falls die
neue Frage spruchreif ist, mit dem bisherigen Streitgegenstand derart eng
zusammenhängt, dass von einer Tatbestandsgesamtheit gesprochen werden kann und
wenn sich der Versicherungsträger mindestens in Form einer Prozesserklärung zu
dieser Frage geäussert hat (BGE 122 V 34 E. 2a; BGE 110 V 48 E. 3b; LGVE 2000
Nr. 50, S. 366; Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2009, Art. 61 Rz 56).
Ferner gehören zum anfechtbaren Verfügungsgegenstand auch jene
Rechtsverhältnisse, hinsichtlich derer es die Verwaltung zu Unrecht unterlassen hat, zu
verfügen. Dies ergibt sich aus dem Untersuchungsgrundsatz und dem Prinzip der
Rechtsanwendung vom Amtes wegen (LGVE 2000 Nr. 50, S. 366). Nach Auffassung
der Beschwerdeführerin wären diese Voraussetzungen erfüllt und im vorliegenden
Verfahren wäre auch über Eingliederungsmassnahmen zu befinden (vgl. act. G 7,
S. 5 f.). Demgegenüber beantragt die Beschwerdegegnerin, auf die Anträge der
Beschwerdeführerin in Bezug auf die Eingliederungsmassnahmen sei nicht einzutreten
(act. G 4). Die Frage, ob eine Ausdehnung des Anfechtungsgegenstandes über die
Rentenfrage hinaus stattzufinden hat, kann jedoch im Hinblick auf die folgenden
Erwägungen offen gelassen werden.
2.
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Am 1. Januar 2008 sind die im Zuge der 5. IV-Revision revidierten Bestimmungen des
Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20), der Verordnung über
die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) sowie des Bundesgesetzes über den
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) in Kraft getreten. Die
angefochtene Verfügung ist am 7. Februar 2008 ergangen, wobei ein Sachverhalt zu
beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Bestimmungen der 5. IV-
Revision am 1. Januar 2008 begonnen hat. In materiellrechtlicher Hinsicht gilt der
allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen
zu Grunde zu legen sind, die im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den
materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445;
BGE 127 V 466 E. 1; BGE 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Daher ist der vorliegend
zu beurteilende Rentenanspruch für die Zeit bis zum 31. Dezember 2007 auf Grund der
bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen. Diese
übergangsrechtliche Lage zeitigt indessen hinsichtlich des Begriffs und der Bemessung
der Invalidität keine substantiellen Änderungen gegenüber der bis Ende 2007 gültig
gewesenen Rechtslage, da die 5. IV-Revision diesbezüglich keine Änderungen mit sich
gebracht hat. Neu geordnet wurde jedoch der Zeitpunkt des Rentenbeginns, der,
sofern die entsprechenden Anspruchsvoraussetzungen (Art. 28 Abs. 1 IVG) erfüllt sind,
gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens sechs Monate nach Geltendmachung des
Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG entsteht (vgl. Urteile des
Bundesgerichts vom 28. August 2008, 8C_373/2008, E. 2.1 und vom 9. März 2009,
8C_491/2008, E. 2.1). Sollte bei der Beschwerdeführerin, die sich am 31. August 2005
bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet hatte, bereits vor dem
1. Januar 2008 ein Rentenanspruch bestanden haben, wäre auch für den Rentenbeginn
auf das alte Recht abzustellen.
3.
3.1 Streitig ist in der Hauptsache ein allfälliger Rentenanspruch der
Beschwerdeführerin. Nach aArt. 28 Abs. 1 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze
Invalidenrente, wenn die versicherte Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad
von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem
Invaliditätsgrad von mindestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente. Gemäss aArt. 28
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Abs. 2 IVG i.V.m. Art. 16 ATSG ist die Invalidität grundsätzlich durch einen
Einkommensvergleich zu ermitteln. Dabei wird das Erwerbseinkommen, das die
versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach der Durchführung der
notwendigen und zumutbaren Eingliederungsmassnahmen bei ausgeglichener
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das
die versicherte Person erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Bei nicht
erwerbstätigen Versicherten – so namentlich bei im Haushalt tätigen Personen – wird
hingegen für die Bemessung der Invalidität darauf abgestellt, in welchem Mass eine
Behinderung besteht, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (aArt. 28 Abs.
2 IVG i.V.m. Art. 27 IVV). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Personen gilt
unter anderem die übliche Tätigkeit im Haushalt sowie die Erziehung der Kinder (Art. 27
IVV). Bei versicherten Personen, die nur zum Teil erwerbstätig wären, wird die
Invalidität diesbezüglich nach Art. 16 ATSG festgelegt. Wären sie daneben in einem
Aufgabenbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach aArt. 28 Abs. 2
IVG festgelegt. In diesem Fall sind die Anteile der Erwerbstätigkeit und der Tätigkeit im
anderen Aufgabenbereich festzustellen und der Invaliditätsgrad ist entsprechend der
Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (aArt. 28 Abs. 2 IVG). Diese Art der
Invaliditätsbemessung wird als gemischte Methode bezeichnet.
3.2 Gemäss Art. 27 IVV ist nur der Einkommensvergleich vorzunehmen, wenn
anzunehmen ist, dass die versicherte Person im Zeitpunkt der Prüfung des
Rentenanspruchs ohne den Gesundheitsschaden ganztägig erwerbstätig wäre. In
ständiger Praxis prüft das Bundesgericht die Frage, ob und gegebenenfalls in welchem
Ausmass eine versicherte Person auch ohne den Gesundheitsschaden erwerbstätig
bzw. im Aufgabenbereich tätig wäre, anhand der hypothetischen Verhaltensweise der
versicherten Person. Nach Ansicht des Bundesgerichts ist dazu abzuklären, ob die
versicherte Person ohne den Gesundheitsschaden mit Rücksicht auf die gesamten
Umstände (persönlicher, familiärer, sozialer und erwerblicher Art) erwerbstätig oder im
Aufgabenbereich tätig wäre. Dabei sollen die finanzielle Notwendigkeit der Aufnahme
oder der Ausdehnung einer Erwerbstätigkeit, allfällige Erziehungs- und
Betreuungsaufgaben, das Alter der versicherten Person, deren berufliche Fähigkeiten,
Neigungen und Begabungen massgebend sein. Abzustellen ist auf die hypothetischen
Verhältnisse in tatsächlicher Hinsicht, wie sie sich bis zum Erlass der
bis
bis
ter
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Verwaltungsverfügung entwickelt haben würden (vgl. BGE 130 V 393 E. 3.3; BGE 125 V
146 E. 2c).
4.
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im
Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und
gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des
Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung
zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte
Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Das Gericht hat den Sachverhalt von
Amtes wegen festzustellen und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel
eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten.
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für
die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die
geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden
ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der
medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten
begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a).
5.
Die Beschwerdeführerin wurde als zu 58% erwerbstätig und zu 42% im Haushalt tätig
eingestuft. Die Einstufung stützt sich auf die Haushaltsabklärung vom 21. März 2007
(IV-act. 46), anlässlich derer die Beschwerdeführerin angab, vor dem Unfall am
5. Januar 2001 offiziell 25 Stunden pro Woche im Alterspflegeheim gearbeitet zu
haben. Die Beschwerdeführerin gab anlässlich der Haushaltsabklärung an, dass sie im
Gesundheitsfall im gleichen Ausmass erwerbstätig wäre, wie vor dem Unfall (IV-act.
46-4/12). Bei einer betrieblichen Normalarbeitszeit von 43 Stunden ergibt dies einen
Stellenprozentanteil von 58% (IV-act. 46-3/12 und 46-9/12). Für die restlichen 42%
wurde die Beschwerdeführerin als im Haushalt tätig eingestuft. Auf diese gestützt auf
die Angaben der Beschwerdeführerin getroffene Pensumaufteilung ist abzustellen,
zumal sie unbestritten geblieben ist und keine Umstände aus den Akten hervorgehen,
die dagegen sprechen würden.
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6.
6.1 Anlässlich der Haushaltsabklärung vom 21. März 2007 hielt die Abklärungsperson -
unter Vorbehalt der bevorstehenden medizinischen Begutachtung - gestützt auf die
Angaben der Beschwerdeführerin eine Einschränkung von 67,72% fest (IV-
act. 46-8/12). Im Gutachten der Schulthess-Klinik vom 26. Juni 2007 wurde diese
Einschätzung als "insofern nachvollziehbar" bezeichnet, "als bei schweren Belastungen
eine Beeinträchtigung besteht" (IV-act. 37-26/81). Als relevante - zu vermeidende -
Belastungen nannten die Gutachter "Heben, Schieben, über Kopf arbeiten etc." (IV-act.
37-21/81). Auf Vorschlag des RAD vom 22. August 2007 hin, die Aufgabenbereiche
nochmals daraufhin zu überprüfen, welche Arbeitsanteile mit schwerer körperlicher
Belastung (Heben, Schieben, über Kopf arbeiten) verbunden sind (IV-act. 35-3/3),
korrigierte die Abklärungsperson die vormals festgestellte Einschränkung von 67,72%
auf 7,37% (IV-act. 29). Die korrigierte Einschränkung von 7,37% legte die
Beschwerdegegnerin der angefochtenen Verfügung vom 7. Februar 2008 zugrunde (act
IV-act. 10).
6.2 Vorliegend ist zu berücksichtigen, dass die im Abklärungsbericht vom 17. April
2007 festgehaltene Einschränkung unter dem Vorbehalt der medizinischen
Begutachtung erfolgte (IV-act. 46-8). Die Abklärungsperson stützte sich im Bericht
lediglich auf die Aussagen der Beschwerdeführerin, ohne sie unter Einbezug der
bislang erfolgten medizinischen Erkenntnisse zu würdigen. Der Abklärende bestätigte
die von der Beschwerdeführerin angegebene Einschränkung sowie deren Ausmass
nicht und liess im Abklärungsbericht die von ihm zu beantwortende Frage nach dem
Ausmass der gegenwärtigen Einschränkung im Haushaltsbereich offen. Die
gegenwärtige Einschränkung werde noch im Rahmen der bevorstehenden
medizinischen Begutachtung überprüft (IV-act. 46-8 f.). Die Abklärung an Ort und Stelle
basierte damit nicht auf einer medizinisch vollständig abgeklärten Grundlage, zog
ferner die bisherige medizinische Aktenlage nicht in eine Würdigung der von der
Beschwerdeführerin gemachten Aussagen ein und enthält keine verbindliche
Einschätzung der Abklärungsperson. Der Bericht vom 17. April 2007 vermag daher
nicht die Anforderungen an beweistaugliche Abklärungsberichte zu erfüllen. Ergänzend
ist darauf hinzuweisen, dass die Gutachter der Schulthess-Klinik die allein gestützt auf
die Aussagen der Beschwerdeführerin im Abklärungsbericht festgehaltene
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Einschränkung von 67,72% zwar nicht ausdrücklich anzweifelten. Sie bezeichneten sie
indessen lediglich als "insofern nachvollziehbar, als bei schweren Belastungen" eine
Beeinträchtigung bestehe (IV-act. 37-26).
6.3 Auch die im Rahmen einer "ELAR-Notiz" vorgenommene, äusserst knapp
gehaltene, korrigierte Abklärung vom 30. August 2007 erscheint als nicht schlüssig.
Zum einen berücksichtigte die Abklärungsperson im Bereich Ernährung lediglich eine
"maximale" Einschränkung im Zusammenhang mit einer "gründlichen Reinigung" von
5%. Dabei verkennt sie aber, dass der Beschwerdeführerin das Arbeiten über Kopf
nicht mehr zumutbar ist, womit das Einräumen von Geschirr und Nahrungsmittel in
höher gelegene Kästen von ihr nicht mehr ausgeübt werden kann. Angesichts dessen,
dass der Beschwerdeführerin auch mit Heben oder Schieben verbundene Tätigkeiten
nicht mehr zugemutet werden können, erscheint es fraglich, dass etwa beim Hantieren
mit Pfannen, beim Rüsten von Gemüse oder bei ähnlichen Koch- und
Zubereitungshandlungen keinerlei Einschränkung bestehen soll. Auch die Beurteilung
des Bereichs "Wäsche" weckt Zweifel. So berücksichtigte die Abklärungsperson
lediglich beim Tragen der Wäsche in die Waschküche und zurück eine Einschränkung
(IV-act. 29). Da die Beschwerdeführerin jedoch keine Arbeiten über Kopf oder
Schiebetätigkeiten verrichten soll, wären zumindest auch beim Auf- und Abhängen der
Wäsche oder beim Bügeln (teilweise) Einschränkungen zu erwarten gewesen.
6.4 Nach dem Gesagten kann aufgrund der vorliegenden Aktenlage keine zuverlässige
Beurteilung der Einschränkungen im Haushaltsbereich vorgenommen werden. Die
Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie unter
Berücksichtigung der vollständigen medizinischen Aktenlage eine erneute Abklärung an
Ort und Stelle zur Ermittlung der im Haushaltsbereich bestehenden
Leistungseinschränkung vornehme.
7.
7.1 Die Beschwerdegegnerin hat sich bei der Bemessung des im Erwerbsbereich
bestehenden Invaliditätsgrades auf das Gutachten von Prof. Dr. F._ und Dr. G._
von der Schulthess-Klinik vom 26. Juni 2007 (act. G 1.1/40) abgestützt. Nach
Auffassung der Gutachter besteht in einer körperlich nicht belastenden Tätigkeit, wozu
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die Gutachter insbesondere auch die Tätigkeit als Psychiatriekrankenschwester oder
eine Bürotätigkeit zählen, keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Auch aus
psychiatrischer Sicht könnten weder eine relevante Psychopathologie noch eine
relevante kognitive Beschränkung objektiviert werden (act. G 1.1/40, S. 20 ff.). Gestützt
auf diese Einschätzung wurde im erwerblichen Bereich ein Invaliditätsgrad von 0%
errechnet (act. G 1.1/2, S. 2). Die Beschwerdeführerin bringt jedoch mehrere Vorwürfe
gegen die Zuverlässigkeit des Schulthess-Gutachtens der Dres. F._/G._ vor (vgl.
act. G 1).
7.1.1 Die Beschwerdeführerin kritisiert, dass sich die Schulthess-Gutachter in keiner
Weise mit den bisherigen, abweichenden Einschätzungen der anderen Gutachter
(Dr. C._ und Rheinburg Klinik) auseinander gesetzt hätten. Dr. C._ habe sie
aufgrund der Beschwerden und Befunde sowohl in ihrer angestammten als auch in
jeder Ausweichtätigkeit zu 100% arbeitsunfähig eingestuft (vgl. act. G 1.1/16, S. 6 f.
und act. G 1.1/30, S. 4 ff.). Im Gutachten der Rheinburg-Klinik vom 2. Juni 2005 sei
eine mittelschwere neuropsychologische Funktionsstörung diagnostiziert und eine
Arbeitsunfähigkeit von 100% in ihrem angestammten Beruf als Pflegefachfrau
angenommen worden (act. G 1.1/31). Zu den Einschränkungen im Haushalt fehle es
ganz an schlüssigen Ausführungen.
7.1.2 Vorab ist festzustellen, dass die genannten Berichte in die Begutachtung der
Schulthess-Experten einflossen, was sich allein schon aus dem im Gutachten
enthaltenen Kapitel "Fremdanamnestische Angaben insbesondere aufgrund der Akten"
ergibt. Darin werden die Gutachten von Dr. C._ vom 2. November 2004 und vom
11. Juli 2006 sowie der Bericht der Rheinburg Klinik vom 2. Juni 2005
zusammenfassend wiedergegeben (IV-act. 37-6 f./81; vgl. IV-act. 37-23/81).
7.1.3 Bezüglich des Berichts der Rheinburg-Klinik vom 2. Juni 2005 gilt es
anzumerken, dass darin lediglich zur in der angestammten Tätigkeit als Pflegefachfrau
bestehenden Arbeitsfähigkeit Stellung genommen wurde ("mit Sicherheit" zu 100%
arbeitsunfähig; act. G 1.1/31). Die Schulthess-Gutachter kamen zum Schluss, dass die
bisherige Tätigkeit nur noch unter der Voraussetzung zumutbar sei, dass keine
wesentlich körperlich belastenden Arbeiten ausgeübt würden. Andernfalls bestehe eine
100%ige Arbeitsunfähigkeit (IV-act. 37-22/81). Angesicht dieser sich deckenden
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Einschätzungen bestand anlässlich der Begutachtung durch die Dres. F._/G._ kein
Bedarf für eine nähere Diskussion des Berichts der Rheinburg-Klinik. Dies umso
weniger als für die IV-Rentenfrage ohnehin die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer
leidensadaptierten Tätigkeit im Vordergrund steht und der Bericht der Rheinburg Klinik
hierzu keine Aussagen enthält.
7.1.4 Was die von den Schulthess-Gutachtern abweichende
Arbeitsfähigkeitsbeurteilung von Dr. C._ (vgl. act. G 1.1/16, S. 6 f. und act. G 1.1/30,
S. 4 ff.) anbelangt, so ist der Beschwerdeführerin insofern zu folgen, dass eine
Auseinandersetzung im Rahmen der Begutachtung durch die Dres. F._ und G._
angezeigt gewesen wäre. Allerdings vermag dieser Umstand das Schulthess-
Gutachten nicht zu erschüttern. Denn die Einschätzung von Dr. C._, dass die
Beschwerdeführerin seit dem 5. Januar 2001 auch für leidensadaptierte Tätigkeiten
ununterbrochen zu 100% arbeitsunfähig sei, erscheint nicht überzeugend. Sie ist
nämlich mit der übrigen medizinischen Aktenlage, insbesondere der echtzeitlich von
Dr. B._ ab 11. Juni 2001 bescheinigten 100%igen Arbeitsfähigkeit (UV-act. 25 im
Verfahren UV 2008/65) sowie der ab 11. Juni 2001 begonnenen - zwischenzeitlichen -
Wiederaufnahme der Arbeit (vgl. hierzu den Bericht des Schadeninspektors vom
31. August 2001; UV-act. 29 im Verfahren UV 2008/65) nicht zu vereinbaren.
7.1.5 Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin sind die gutachterlichen
Ausführungen zu den Tätigkeiten im Haushalt - wenn auch kurz gehalten - an sich
schlüssig. Die Experten bezeichneten die Feststellungen im Abklärungsbericht vom
17. April 2007 (IV-act. 46) nur insoweit als nachvollziehbar, als gemäss eigenen
Feststellungen bei schweren Belastungen eine Beeinträchtigung besteht (IV-act.
37-26/81). Mit Blick darauf, dass die Haushaltstätigkeit der Beschwerdeführerin (nur)
teilweise aus körperlich fordernden Arbeiten besteht - wie etwa das Aufhängen grosser
Wäsche, Wechsel der Bettwäsche, Gartenarbeit etc. (vgl. hierzu IV-act. 46-8/12) -, ist
die gutachterliche Aussage nicht zu beanstanden.
7.2 Zudem bemängelt die Beschwerdeführerin, dass im Rahmen des Schulthess-
Gutachtens keine neuropsychologischen Tests vorgenommen worden seien. Es sei
lediglich ein Test zur subjektiven Einschätzung der Verfassung der Beschwerdeführerin
aus psychiatrischer Sicht durchgeführt worden. Der Umstand, dass keine speziellen
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neuropsychologischen Tests durchgeführt wurden, lässt das Schulthess-Gutachten
nicht als mangelhaft erscheinen. Denn solchen Tests kommt höchstens ergänzende
Funktion zu; entscheidend ist die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung,
Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (vgl. Urteil des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: Sozialrechtliche Abteilungen des
Bundesgerichts] vom 9. August 2006, I 391/06, E. 3.2.2). Im Übrigen hatten die
Schulthess-Gutachter keine kognitiven Beeinträchtigungen oder deutliche
neuropsychologische Störungen aufgrund einer Hirnverletzung feststellen können (IV-
act. 13 - 3/9; vgl. auch IV-act. 13-2/9: "im neuropsychiatrischen Befund gar keine
Auffälligkeiten nachgewiesen"). Damit hatten sie keinen Anlass, spezielle
neuropsychologische Tests durchzuführen. An der inhaltlichen Vollständigkeit des
Schulthess-Gutachtens besteht daher kein Zweifel.
7.3
7.3.1 Des Weiteren wendet die Beschwerdeführerin ein, die Begutachtung durch Prof.
F._ habe nur eineinhalb Stunden gedauert. Dabei sei sie während einer halben
Stunde auf dem Gang gesessen und habe einen Fragebogen ausfüllen müssen. Die
Untersuchung durch Dr. G._ habe weniger als eine Stunde gedauert. Zudem sei das
Gutachten widersprüchlich, indem einerseits Rehabilitationsmassnahmen
vorgeschlagen und andererseits eine Arbeitsfähigkeit von 100% festgehalten werde.
7.3.2 Die von der Beschwerdeführerin genannten zeitlichen Angaben zur Begutachtung
werden von den Schulthess-Gutachtern bestritten (act. G 13-5/9). Obschon
wünschenswert, stellt die fehlende Angabe der Schulthess-Gutachter zur Dauer einer
Exploration für sich allein keinen Mangel dar (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom
3. Juni 2008, 9C_531/07, E. 2.2.4). Die Frage, wie lange die einzelnen
Teilbegutachtungen tatsächlich gedauert haben, kann vorliegend offen gelassen
werden. Denn selbst die von der Beschwerdeführerin benannten zeitlichen Angaben
vermögen die gutachterlichen Einschätzungen nicht zu erschüttern. Aus dem
umfassenden Gesamtgutachten ergibt sich nicht, dass wesentliche Gesichtspunkte
ausser Acht gelassen wurden oder der Beschwerdeführerin nicht genügend Zeit zur
Schilderung ihrer Beschwerden eingeräumt wurde, dass mithin die gutachterliche
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Einschätzung inhaltlich nicht vollständig wäre (vgl. hierzu Urteil des Bundesgerichts
vom 30. Juli 2007, 8C_925/08, E. 3.3).
7.3.3 Soweit die Beschwerdeführerin darin einen Widerspruch erblickt, dass die
Gutachter einerseits Rehabilitationsmassnahmen vorgeschlagen hätten und
andererseits eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bescheinigten, ist ihr nicht zu folgen. Denn
von einer Behandlungsbedürftigkeit darf nicht generell auf eine Arbeitsunfähigkeit
geschlossen werden (Urteil des Bundesgerichts vom 24. April 2007, I 687/06, E. 5.2).
7.4 Die Beschwerdeführerin rügt weiter, dass das Schulthess-Gutachten wesentliche
Einschränkungen nicht erwähne, wie z.B. Schlafprobleme und Einschränkungen beim
Autofahren. Bezüglich der Schlafprobleme gab die Beschwerdeführerin indessen den
Experten selbst an, dass der Schlaf im Wesentlichen ungestört sei (IV-act. 37-13/81;
vgl. auch IV-act. 13-3/9), weshalb der nachträgliche Vorwurf, die Schulthess-Gutachter
hätten die Schlafprobleme nicht erwähnt, unbegründet ist. Ferner hatten die Experten
Kenntnis von den von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Mühen beim
Autofahren und hielten die entsprechende Schilderung im Gutachten fest (IV-act.
37-13/81).
7.5 Zu kritisieren ist nach Ansicht der Beschwerdeführerin weiter, dass die Schulthess-
Gutachter ihre Beschwerden auf die Costotransversalarthrosen zurückgeführt und
ignorierten hätten, dass sie schon kurz nach dem Unfall über Schmerzen im Bereich
der BWS und am Rippenbogen geklagt habe. Zudem gehe es nicht an, wenn die
Schulthess-Gutachter mehr als sechs Jahre später die im kantonalen Spital Uznach
gestellte Diagnose einer Commotio cerebri hinterfragten. Diese Rüge stösst indessen
schon deshalb ins Leere, weil es bei der vorliegenden Begutachtung lediglich um die
Beurteilung der trotz der erhobenen Befunde bei der Beschwerdeführerin verbliebenen
Leistungsfähigkeit geht. Im Gegensatz zum unfallversicherungsrechtlichen Verfahren
spielt es für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in der Invalidenversicherung als nicht-
kausaler Sozialversicherung grundsätzlich keine Rolle, auf welche Ursache ein
gesundheitliches Leiden zurückzuführen ist. Entscheidend sind hier grundsätzlich allein
das Beschwerdebild und die daraus allenfalls sich ergebende Beeinträchtigung der
Leistungsfähigkeit.
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7.6 Soweit die Beschwerdeführerin einwendet, aufgrund der grossen Diskrepanz
zwischen den subjektiv wahrgenommenen Beschwerden und der ärztlichen
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit habe eine vertiefte psychiatrische Abklärung zu
erfolgen, übersieht sie, dass die Selbsteinschätzung einer versicherten Person für sich
allein nicht geeignet ist, (fach-)psychiatrische Beurteilungen eines Gutachtens in
Zweifel zu ziehen oder einen weiteren Abklärungsbedarf zu begründen.
7.7 An der Beweistauglichkeit des Schulthess-Gutachtens vermögen auch die nach
dem Verfügungserlass ergangenen ärztlichen Berichte von Dr. H._, Facharzt FMH für
Allgemeinmedizin, nichts zu ändern (vgl. act. G 7.2; IV-act. 4 – 190 f./203; IV-act. 5; IV-
act. 9). Denn diese setzen sich nicht mit dem Schulthess-Gutachten auseinander und
enthalten keine klare Aussage für die in leidensadaptierten Tätigkeiten bestehende
(Rest-)Arbeitsfähigkeit.
7.8 Zusammenfassend ist festzustellen, dass das Gutachten der Dres. F._ und G._
vom 26. Juni 2007 (act. G 1.1/40) für die Frage der in einer leidensadaptierten Tätigkeit
bestehenden Leistungsfähigkeit beweistauglich ist. Gestützt darauf ist davon
auszugehen, dass die Beschwerdeführerin für körperlich nicht wesentlich belastende
Arbeiten im Sinn des Schulthess-Gutachtens (kein Heben, Schieben, Arbeiten über
Kopf "etc.", IV-act. 37-21/81) über eine 100%ige Arbeitsfähigkeit verfügt.
8.
Der Beschwerdeführerin ist indessen insoweit zu folgen, als sie vorbringt, die
Schulthess-Gutachter hätten die körperlichen Anforderungen an eine Tätigkeit als
Psychiatriekrankenschwester falsch eingeschätzt und es bestehe diesbezüglich
Abklärungsbedarf (act. G 1). Denn in der Tat ist fraglich, ob die Tätigkeit einer
Psychiatriekrankenschwester - wozu insbesondere auch die physische Unterstützung
von Patienten gehört - keine körperlich belastenden Arbeiten im Sinn des Schulthess-
Gutachtens (kein Heben, Schieben, Arbeiten über Kopf "etc.", IV-act. 37-21/81)
beinhaltet bzw. eine leidensangepasste Tätigkeit darstellt. Auch gestützt auf die
Aussagen von Dr. B._, der eine mit Arbeiten am Patienten verbundene Tätigkeit als
Krankenschwester für ausgeschlossen hielt (act. G 1.1/20), bestehen Zweifel an der
gutachterlichen Einschätzung. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass es sich hierbei
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weniger um eine medizinisch abzuklärende, sondern vielmehr um eine berufliche
Fragestellung handelt, weshalb der Beweiswert des Schulthess-Gutachtens dadurch
nicht erschüttert wird. Die Beschwerdegegnerin wird aufgrund der genannten Zweifel
an der gutachterlichen Einschätzung der körperlichen Anforderungen einer Tätigkeit als
Psychiatriekrankenschwester im Rahmen einer beruflichen Abklärung die Fragen zu
beantworten haben, ob es sich dabei um eine leidensadaptierte Tätigkeit handelt, in
welchem Pensum diese Tätigkeit von der Beschwerdeführerin zumutbarer Weise
ausgeübt werden kann und welche anderen Berufe/Tätigkeiten dem
Zumutbarkeitsprofil der Beschwerdeführerin entsprechen. Wenn diese Fragen
beantwortet sind, ist allenfalls zu prüfen, ob und welche beruflichen
Eingliederungsmassnahmen in Betracht fallen.
9.
Bei der Prüfung der erwerblichen Auswirkungen der Restarbeitsfähigkeit stellte die
Beschwerdegegnerin bei der Bestimmung des Valideneinkommens auf den im
individuellen Konto der Beschwerdeführerin für das Jahr 2000 gutgeschriebenen
Lohnbetrag von Fr. 24'600.-- ab und passte ihn an die bis zum Jahr 2007 eingetretene
Nominallohnentwicklung an. Dem Invalideneinkommen legte die Beschwerdegegnerin
das Valideneinkommen zugrunde (IV-act. 27).
9.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte
Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der
überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte (RKUV 1993
Nr. U 168 S. 100 E. 3). Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung
zumutbarer Weise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist primär
von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person
konkret steht. Übt die versicherte Person keine Erwerbstätigkeit mehr aus und ist somit
kein tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, so ist rechtsprechungsgemäss
auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Schweizerische
Lohnstrukturerhebung abzustellen. Für den Verwendungszweck des
Einkommensvergleichs ist dabei auf die im Anhang enthaltene Statistik der Lohnsätze,
d.h. der standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A), abzustellen (BGE 126 V 76
E. 3b).
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9.2 Die Einträge im individuellen Konto variierten in den dem Jahr 2000 vorangegangen
Jahren stark und waren - abgesehen vom Jahr 1999 - wesentlich höher als derjenige
des Jahres 2000. Ferner wurde der Beschwerdeführerin für das Unfalljahr 2001 im
Vergleich zum Vorjahr ein höheres Einkommen von Fr. 25'200.-- gutgeschrieben (IV-
act. 92). Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin im Jahr
2000 zusammen mit I._ ein Heim führte. In Anbetracht dessen, dass die tatsächliche
Mitarbeit der Beschwerdeführerin bzw. I._ nicht ohne weiteres ausgeschieden
werden kann, die Löhne der Vorjahre erheblich schwankten und der im Unfalljahr
erzielte Lohn höher als derjenige vor dem Unfall war, rechtfertigt es sich zur
Bestimmung des Valideneinkommens auf die Durchschnittslöhne der Schweizerischen
Lohnstrukturerhebung (LSE) abzustellen und nicht den wenig aussagekräftigen IK-
Lohneintrag vom Jahr 2000 heranzuziehen. Die Beschwerdeführerin ist gelernte
Psychiatrieschwester (vgl. IV-act. 94-4/7), weshalb auf die Tabelle TA1,
Wirtschaftszweig Gesundheits- und Sozialwesen, Anforderungsniveau 3 (Berufs- und
Fachkenntnisse vorausgesetzt), Frauen, abzustellen ist. Der entsprechende monatliche
Durchschnittslohn für eine 40-Stundenwoche betrug im Jahr 2006 Fr. 5'475.--.
9.3 Da die Beschwerdeführerin zurzeit keiner Arbeitstätigkeit nachgeht, ist für die
Ermittlung des Invalideneinkommens ebenfalls auf die LSE-Durchschnittslöhne
abzustellen. Die Frage, ob auf das Total der Durchschnittslöhne der Tabelle TA1 oder
auf den Wirtschaftszweig Gesundheits- und Sozialwesen abzustellen ist, lässt sich erst
nach den beruflichen Abklärungen im Sinn von vorstehender E. 8 beantworten. Vor
diesem Hintergrund kann die Frage nach einem sogenannten Leidensabzug vorerst
noch offen gelassen werden.
10.
10.1 In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist die angefochtene Verfügung vom
7. Februar 2008 aufzuheben und die Sache zur Vornahme ergänzender Abklärungen
(Haushaltsabklärung, E. 6.4, und berufliche Abklärung, E. 8) und neuer Verfügung im
Sinn der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
10.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis
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Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1 IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--
erscheint als angemessen. Die Rückweisung zur Neubeurteilung gilt praxisgemäss als
volles Obsiegen (BGE 132 V 235 E. 6). Die Beschwerdegegnerin hat deshalb die
gesamte Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen. Der von der Beschwerdeführerin
geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird ihr zurückerstattet.
10.3 Bei diesem Verfahrensausgang hat die Beschwerdeführerin einen Anspruch auf
eine Parteientschädigung. Diese ist vom Gericht ermessensweise festzusetzen, wobei
insbesondere der Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand Rechnung zu tragen
ist (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98 ff. VRP/SG, sGS 951.1). In der
Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach Art. 22
Abs. 1 lit. b der Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten (HonO; sGS
963.75) pauschal Fr. 1'000.-- bis Fr. 12'000.--. Im Bereich der Invalidenversicherung
wird praxisgemäss von einer mittleren Entschädigung von Fr. 3'500.-- ausgegangen.
Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin beantragt aufgrund des besonders hohen
Komplexitätsgrades und des grossen Aufwandes eine Parteientschädigung von
Fr. 4'000.-- (act. G 1 Ziff. 42). In der Replik fordert er eine Parteientschädigung von
Fr. 8'000.-- (act. G 7, S. 15). Im vorliegenden Fall erscheint eine Parteientschädigung
von Fr. 4'000.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) der Komplexität und
Aufwand des Falles als angemessen. Weil der Rechtsvertreter die Beschwerdeführerin
auch im Verfahren gegen die Unfallversicherung vertritt und damit mit der ergangenen
medizinischen Aktenlage bereits grösstenteils vertraut ist, rechtfertigt sich keine höhere
Parteientschädigung.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG