Decision ID: 6f86980c-cbe6-4d5e-a5fd-3e5d4b98001b
Year: 2013
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.- Am Freitag, 11. Mai 2012, verursachte der Lenker des Personenwagens Nissan mit
den Kontrollschildern SG 000 in Begleitung eines Kollegen (auf dem Beifahrersitz) einen
Selbstunfall. Da anlässlich der Unfallaufnahme beide Beteiligten angaben, nicht
gefahren zu sein, wurde je eine Blut- und Urinprobe durchgeführt. Deren Auswertung
durch das Institut für Rechtsmedizin am Kantonsspital St. Gallen ergab bei X eine
Blutalkoholkonzentration von mindestens 1.10 Promille. Im Urin wurde zudem
Benzoylecgonin, das inaktive Abbauprodukt von Kokain, nachgewiesen.
Anlässlich der Strafuntersuchung im Zusammenhang mit dem Vorfall vom 11. Mai 2012
wurden A als verantwortlicher Lenker und X als Beifahrer ermittelt. Das
Untersuchungsamt St. Gallen stellte in der Folge das Strafverfahren gegen X wegen
Sachbeschädigung, Verletzung der Verkehrsregeln und Führens eines Motorfahrzeuges
in fahrunfähigem Zustand am 17. Dezember 2012 ein.
B.- Mit Strafbefehl des Untersuchungsamts St. Gallen vom 17. Dezember 2012 wurde
X wegen Drogenkonsums zu einer Busse von Fr. 200.– bzw. zu einer
Ersatzfreiheitsstrafe von zwei Tagen bei schuldhafter Nichtbezahlung der Busse
verurteilt. Ihm wurde ein mindestens einmaliger Kokainkonsum vorgeworfen. Der
Strafbefehl erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
C.- Nach Eingang des rechtskräftigen Strafbefehls ordnete das Strassenverkehrs- und
Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen zufolge Zweifel an der Fahreignung mit
Zwischenverfügung vom 11. Februar 2013 eine verkehrsmedizinische Untersuchung
an. Dagegen erhob X durch seinen Rechtsvertreter mit Eingabe vom 27. Februar 2013
Rekurs bei der Verwaltungsrekurskommission mit dem Antrag, die angefochtene
Verfügung sei aufzuheben, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Am 13. März 2013
stellte X ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, welches er mit Eingabe vom
21. Mai 2013 ergänzte. Mit Verfügung vom 4. Juni 2013 wies der Abteilungspräsident
das Gesuch ab. Daraufhin bezahlte X innert angesetzter Nachfrist einen
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 3/8
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Kostenvorschuss von Fr. 1'200.–. Die Vorinstanz verzichtete am 5. Juli 2013 auf eine
Vernehmlassung.
Auf die Ausführungen des Rekurrenten zur Begründung seiner Anträge wird, soweit

erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Erwägungen:
1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Rekurserhebung ist gegeben. Der Rekurs vom 27. Februar 2013 ist rechtzeitig
eingereicht worden und erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen
Anforderungen (Art. 41 lit. g , 45, 47 und 48 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf den Rekurs ist einzutreten.
2.- a) In tatsächlicher Hinsicht bestreitet der Rekurrent, dass die Zerfallsprodukte im
Blut dem Genuss von Kokain zuzuordnen seien; vielmehr handle es sich um die Folgen
der Medikation durch die Ambulanz nach dem Verkehrsunfall vom 11. Mai 2012 (act. 1
Ziff. 11). Wie es sich damit verhält, ist – falls die Voraussetzungen gegeben sind – im
Rahmen einer verkehrsmedizinischen Untersuchung zu prüfen. Sollten sich dieser
Einwand bestätigen und sich keine anderen Umstände ergeben, welche gegen die
Fahreignung des Rekurrenten sprechen, könnte er als Motorfahrzeugführer weiterhin
am Strassenverkehr teilnehmen. Im vorliegenden Fall ist jedenfalls davon auszugehen,
dass er mit unangefochten rechtskräftig gewordenem Strafbefehl des
Untersuchungsamts St. Gallen vom 17. Dezember 2012 wegen zumindest einmaligen
Kokainkonsums zu einer Busse verurteilt wurde.
b) Der Rekurrent bringt im Weiteren vor, dass das Untersuchungsamt St. Gallen, die
Verurteilung wegen Betäubungsmittelkonsums nicht hätte an die Vorinstanz
weiterleiten dürfen. Er reichte eine Erklärung des Sachbearbeiters mit
staatsanwaltlichen Befugnissen des Untersuchungsamts St. Gallen ein, dass bei
Übertretungen des Betäubungsmittelgesetzes ohne Zusammenhang mit dem
Strassenverkehr das Strassenverkehrsamt jeweils nicht mit Kopien der entsprechenden
bis
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 4/8
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Strafbefehle bedient werde. Vorliegend sei eine solche Meldung irrtümlich erfolgt (act.
2/2).
Befürchtet eine Amtsstelle, dass eine Person aufgrund suchtbedingter Störungen den
Strassen-, Schiffs- oder Luftverkehr gefährdet, so hat sie die zuständige Behörde zu
benachrichtigen (Art. 3h des Betäubungsmittelgesetzes, SR 812.121). Das Gesetz
enthält keine Einschränkung, wonach bei Übertretungen keine Meldung erlaubt ist,
sofern kein Bezug zum Strassenverkehr vorliegt. Nichts anderes ergibt sich aus
Art. 123 Abs. 3 der Verordnung über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum
Strassenverkehr (SR 741.51, abgekürzt: VZV). Danach benachrichtigt die Strafbehörde
die für den Strassenverkehr zuständige Behörde, wenn sie von Tatsachen, wie z.B. von
schwerer Krankheit oder Süchten, die zur Verweigerung oder zum Entzug des
Ausweises führen können, Kenntnis erhält. Da letztlich das Strassenverkehrsamt zu
entscheiden hat, ob eine verkehrsmedizinische Untersuchung anzuordnen ist, kann der
Rekurrent mit dem Einwand, die Mitteilung der Strafverfolgungsbehörde sei irrtümlich
erfolgt, nichts zu seinen Gunsten ableiten. Es ist demnach zu prüfen, ob die
Voraussetzungen für eine verkehrsmedizinische Untersuchung erfüllt sind; der
Rekurrent bestreitet dies.
3.- a) Eine Grundvoraussetzung für die Erteilung des Führerausweises ist die
Fahreignung. Dieser Begriff umschreibt die körperlichen und geistigen
Voraussetzungen, um ein Fahrzeug im Strassenverkehr sicher lenken zu können. Die
Fahreignung muss grundsätzlich dauernd vorliegen (BGE 133 II 384 E. 3.1). Nach
Art. 14 Abs. 2 lit. c SVG verfügt über Fahreignung, wer frei von einer Sucht ist, die das
sichere Führen von Motorfahrzeugen beeinträchtigt. Der Führerausweis ist zu
entziehen, wenn festgestellt wird, dass die gesetzlichen Voraussetzungen zur Erteilung
nicht oder nicht mehr bestehen (Art. 16 Abs. 1 SVG). Wegen fehlender Fahreignung
wird einer Person der Führerausweis auf unbestimmte Zeit entzogen, wenn sie an einer
Sucht leidet, welche die Fahreignung ausschliesst (Art. 16d Abs. 1 lit. b SVG).
Bestehen Zweifel an der Fahreignung einer Person, so wird diese einer
Fahreignungsuntersuchung unterzogen (Art. 15d Abs. 1 SVG). Gemäss
Rechtsprechung zum alten, bis 31. Dezember 2012 geltenden Recht war
nachzuweisen, dass der Bewerber süchtig ist und dass er sich deswegen regelmässig
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 5/8
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Alkohol oder andere Mittel, wie z.B. Drogen in Mengen zuführt, welche die
Fahrfähigkeit so weit herabsetzen, dass eine Gefährdung der Verkehrssicherheit
eintreten könnte. Drogensucht wird nach der Rechtsprechung bejaht, wenn die
Abhängigkeit von der Droge derart ist, dass der Betroffene mehr als jede andere
Person der Gefahr ausgesetzt ist, sich ans Steuer eines Fahrzeugs in einem –
dauernden oder zeitweiligen – Zustand zu setzen, der das sichere Führen nicht mehr
gewährleistet. Im Interesse der Verkehrssicherheit setzt die Rechtsprechung den
regelmässigen Konsum von Drogen der Drogenabhängigkeit gleich, sofern dieser
seiner Häufigkeit und Menge nach geeignet ist, die Fahreignung zu beeinträchtigen
(vgl. BGE 127 II 122 E. 3a und c mit Hinweisen). Auf eine fehlende Fahreignung darf
geschlossen werden, wenn die Person nicht mehr in der Lage ist, Drogenkonsum und
Strassenverkehr ausreichend zu trennen, oder wenn die nahe liegende Gefahr besteht,
dass sie im akuten Rauschzustand am motorisierten Strassenverkehr teilnimmt (vgl.
BGE 129 II 82 E. 4.1). Der Suchtbegriff des Verkehrsrechts deckt sich somit nicht mit
dem medizinischen Begriff der Drogenabhängigkeit. Auch bloss suchtgefährdete
Personen, bei denen aber jedenfalls ein Drogenmissbrauch vorliegt, können demnach
vom Führen eines Motorfahrzeuges ferngehalten werden (vgl. Urteile des
Bundesgerichts 1C_140/2007 vom 7. Januar 2008 E. 2.1 und 6A.31/2003 vom
4. August 2003 E. 5.1; BGE 129 II 82 E. 4.1; Weissenberger, Kommentar zum
Strassenverkehrsrecht, Zürich/St. Gallen 2011, N 30 zu Art. 16d SVG). Es spricht nichts
dagegen, diese Praxis auch auf das neue Recht anzuwenden.
b) Eine verkehrsmedizinische Anordnung darf nur angeordnet werden, wenn konkrete
Anhaltspunkte vorliegen, die ernsthafte Zweifel an der Fahreignung des Betroffenen
wecken (vgl. Urteile des Bundesgerichts 1C_327/2011 vom 19. Oktober 2011 E. 2.2
und 1C_356/2011 vom 17. Januar 2012 E. 2.1). Nach der Rechtsprechung sind in
jedem Fall und von Amtes wegen die persönlichen Verhältnisse und insbesondere die
Trink- bzw. Konsumgewohnheiten bezüglich anderer Drogen genau abzuklären. Das
Ausmass der notwendigen behördlichen Nachforschungen, namentlich die Frage, ob
ein medizinisches Gutachten eingeholt werden soll, richtet sich nach den Umständen
des Einzelfalles und liegt im pflichtgemässen Ermessen der Entzugsbehörde (BGE 126
II 361 E. 3a).
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 6/8
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Der von der Expertengruppe Verkehrssicherheit herausgegebene Leitfaden für die
Administrativ-, Justiz- und Polizeibehörden vom 26. April 2000 geht davon aus, dass
das Suchtpotenzial von Kokain sehr hoch ist und dieses Betäubungsmittel im
Strassenverkehr aufgrund seiner enthemmenden Wirkung noch gefährlicher als Heroin
ist. Die Art des Konsums (Fixen, Folienrauchen, Sniffen usw.) spielt dabei keine Rolle.
Abklärungsbedarf besteht deshalb bereits bei der erstmaligen Mitteilung der Polizei
oder eines Arztes, dass ein Konsum dieser Substanzen festgestellt wurde. Es muss
kein Bezug zum Strassenverkehr bestehen. Erfahrungen haben gezeigt, dass
höchstens 10% der beurteilten Fahrzeuglenker trotz Heroin- oder Kokainkonsums
fahrgeeignet sind (Ziff. II/4.1). Dieser Leitfaden ist für Verwaltungs- und
Gerichtsbehörden zwar nicht verbindlich; er gibt jedoch Hinweise auf allfällige
Verhaltensweisen, die im Hinblick auf die Fahreignungsprüfung dienlich sein könnten
(Urteile des Bundesgerichts 1C_140/2007 vom 7. Januar 2008 E. 2.4 und 6A.38/2003
vom 12. August 2003 E. 4). Die aktuelle verkehrsmedizinische Lehre empfiehlt allein
beim Konsum einer der in Art. 2 Abs. 2 der Verkehrsregelnverordnung (SR 741.11,
abgekürzt: VRV) genannten Substanzen, also insbesondere auch bei Kokain (lit. c), eine
verkehrsmedizinische Abklärung (vgl. M. Haag-Dawoud, Fahreignungsbegutachtung,
in: Jahrbuch zum Strassenverkehrsrecht 2009, St. Gallen 2009, S. 34). Ein einmaliger
nachgewiesener Kokainkonsum ohne Zusammenhang mit dem Führen eines
Motorfahrzeuges durch eine Person mit ungetrübtem automobilistischen und
bürgerlichen Leumund genügt demgegenüber für einen vorsorglichen
Führerausweisentzug, der ebenfalls ernsthafte Bedenken an der Fahreignung
voraussetzt (vgl. Art. 30 VZV), noch nicht (Urteil des Bundesgerichts 1C_248/2011 vom
30. Januar 2012 E. 4.1).
c) Der Rekurrent wurde vom Untersuchungsamt St. Gallen mit Strafbefehl vom
17. Dezember 2012 wegen Drogenkonsums (Art. 19a BetmG) schuldig gesprochen.
Auslöser war, dass nach dem Verkehrsunfall vom 11. Mai 2012 im Urin
Benzoylecgonin, ein Abbauprodukt von Kokain, nachgewiesen wurde. Zudem ergab
die Auswertung der Blutprobe eine Blutalkoholkonzentration von mindestens 1.10
Gewichtspromille (act. 8/14 f.). Auch wenn es schon ein paar Jahre zurückliegt, so ist
zu berücksichtigen, dass sich der Rekurrent im Jahr 2005 bereits einmal einer
verkehrsmedizinischen und im Anschluss daran einer verkehrspsychologischen
Begutachtung unterzog. Damals gab er an, regelmässig Cannabis und Kokain
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 7/8
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
konsumiert zu haben. Die Gutachter befürworteten daraufhin aufgrund einer latent
vorhandenen Suchtgefährdung die Fahreignung unter Auflagen. In der Folge verfügte
das Strassenverkehrsamt die Wiedererteilung des Führerausweises unter der Auflage,
die Drogenabstinenz mittels Urinproben und CDT-Kontrollen nachzuweisen (act. 8/46
ff.). Der automobilistische Leumund des Rekurrenten ist somit nicht ungetrübt. Zu
beachten ist insbesondere, dass es nach der Einnahme bereits geringer bis mittlerer
Kokain-Dosen zu einer Beschleunigung des Pulses kommt. Blutdruck,
Körpertemperatur, Blutzuckerspiegel und Atemfrequenz werden angehoben und es
kann zu Herzrhythmusstörungen kommen. Hinzu kommen Gangstörungen und eine
Erweiterung der Pupillen mit der Folge, dass der Konsument nachts etwa von
entgegenkommenden Fahrzeugen geblendet wird. Andere sensomotorische Wirkungen
sind Schüttelfrost, Gänsehaut, Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen,
allgemeines Schwindelgefühl, Zittern und gelegentlich epileptiforme Krämpfe. Während
der anschliessenden euphorischen Phase erhöht sich das Selbstbewusstsein und
Hemmungen bis zur Distanzlosigkeit und Aggressivität werden abgebaut. Der
Konsument hat bei versöhnlicher, nicht problembelastender Stimmungslage und
gleichzeitiger Kritik- und Urteilsschwäche die Illusion, die Dinge besser unter Kontrolle
zu haben und die von der Gesellschaft erwarteten Leistungen erbringen zu können
(Th. Gschwinde, Rauschdrogen, 4. Aufl. 1998, S. 339 ff.). Bevor nicht mittels
verkehrsmedizinischer Untersuchung abgeklärt ist, ob der Rekurrent bezüglich
Kokainkonsums möglicherweise rückfällig geworden ist, bestehen angesichts der
Vorgeschichte berechtigte Zweifel an der Fahreignung. Weshalb der Rekurrent die
Verurteilung wegen Drogenkonsums nicht angefochten hat, ist angesichts des
Bestreitens eines Kokainkonsums unter den gegebenen Umständen nicht leicht
verständlich. Im Strafverfahren hätte er versuchen können, den Nachweis zu erwirken,
dass das im Urin festgestellte Abbauprodukt von Kokain von der
Medikamentenabgabe im Rahmen der ärztlichen Erstversorgung nach dem
Verkehrsunfall herrührte. Dies hat er nicht getan, obwohl aus dem Strafbefehl auch
hervorging, dass dieser nach Eintritt der Rechtskraft ans Strassenverkehrsamt
weitergeleitet wird. Er musste folglich mit der Eröffnung eines
Administrativmassnahmeverfahrens rechnen. Da der Kokainkonsum rasch zu einer
ausgeprägten psychischen Abhängigkeit führen kann, erscheint eine
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 8/8
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
verkehrsmedizinische Begutachtung auch ohne Bezug zum Strassenverkehr
gerechtfertigt.
4.- Zusammenfassend ergibt sich, dass der Rekurs abzuweisen und die Anordnung
einer verkehrsmedizinischen Untersuchung zu bestätigen ist. Dem Verfahrensausgang
entsprechend sind die amtlichen Kosten dem Rekurrenten aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1
VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 1'200.– erscheint angemessen (vgl. Art. 7
Ziff. 122 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der Kostenvorschuss von
Fr. 1'200.– ist zu verrechnen.