Decision ID: 9c0b234f-2746-54b2-ab77-3e9ccd766ae4
Year: 2005
Language: de
Court: SG_VWEK
Chamber: SG_VWEK_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.- X. Y. besitzt den Führerausweis der Kategorie B seit 1984. In der Eidgenössischen
Administrativmassnahmen-Kontrolle ist er wegen Angetrunkenheit mit einem Entzug
des Führerausweises für die Dauer von zwei Monaten, vollzogen vom 15. Juli bis 14.
September 1989, wegen Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit mit
einer Verwarnung, verfügt am 18. August 1998, und mit der Anordnung des Besuchs
des Verkehrsunterrichts, verfügt am 17. März 1999, sowie wegen eines weiteren Falles
der Angetrunkenheit mit einem Entzug des Führerausweises für die Dauer von fünf
Monaten, vollzogen vom 24. Juli bis 23. Dezember 2001, verzeichnet.
B.- Am Samstag, 13. November 2004, lenkte X. Y. den Personenwagen "Audi A4" um
05.35 Uhr, auf der Autobahn A 3 bei A. in Richtung B.. Wegen seiner hohen
Geschwindigkeit nahm eine Patrouille der Kantonspolizei C. im Bereich des B-tunnels
eine Nachfahrmessung vor, die bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/
h eine Geschwindigkeit nach Toleranzabzug von 125 km/h ergab. Die Patrouille
forderte X. Y. mittels Matrixleuchte zum Anhalten auf. Er brauchte sehr lange, bis er die
Polizei sah und anhielt. Dies und seine Verhaltensweise im Gespräch führten zum
Verdacht der Angetrunkenheit. Der Atemlufttest verlief belastend. Der Führerausweis
wurde X. Y. auf der Stelle abgenommen. Die Analyse einer Blutprobe ergab für den
Zeitpunkt der Blutentnahme um 06.25 Uhr eine Blutalkohol-Konzentration zwischen
1,33 und 1,47 Gew.-o/oo (Vertrauensbereich, Mittelwert 1,40 Gew.-o/oo). Im Protokoll
der anlässlich der Blutentnahme durchgeführten ärztlichen Untersuchung ist unter
anderem die Einnahme von Ventolin, Tonopan und Aspirin festgehalten. Zudem wird
vermerkt: "Psychofarmaka - keine Angabe möglich". Alkoholmundgeruch konnte nach
Verwendung eines "Mundspülmittels (Hextril oder so)" nicht festgestellt werden. Das
Verhalten von X. Y. wird als "verlangsamt" und "aggressiv", die Sprache und die Haut
im Gesicht als "unauffällig" und die Konjunktiven als "gerötet" beschrieben. Hinsichtlich
des Gleichgewichts werden die Ergebnisse des Romberg-Tests als "sicher", der
Finger-Finger-Probe als "präzise" und des Strichgangs als "leicht/stark schwankend"
beschrieben. Eine Amnesie wird verneint, die zeitliche und örtliche Orientierung bejaht.
Bei den Bemerkungen wird angefügt: "psychisch fraglich kompensiert". Insgesamt
schätzte die blutentnehmende Ärztin X. Y. als leicht unter Alkoholwirkung stehend ein.
In der polizeilichen Befragung wurde als Trinkende entsprechend der Angabe von X. Y.
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03.00 Uhr protokolliert. Er führte aus, er sei nach dem letzten Alkoholgenuss direkt von
C. auf die A 3 gefahren und habe beim Rastplatz D. eine Pause eingelegt, um sich kurz
erholen zu können. Anschliessend sei er wieder auf die A 3 gefahren und dann
kontrolliert worden.
C.- Nachdem am 17. November 2004 der Führerausweis samt dem Protokoll der
polizeilichen Abnahme und am 30. November 2004 der Rapport der Kantonspolizei C.
beim Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen eingegangen
waren, leitete die Abteilung Personenzulassung am 15. Dezember 2004 gegenüber X.
Y. ein Verfahren zwecks Abklärung der Fahreignung ein und verbot ihm vorsorglich das
Führen von Motorfahrzeugen aller Kategorien. Mit Eingabe vom 4. Januar 2005 nahm
X. Y. zum Verfahren Stellung und machte geltend, das Trinkende sei nicht - wie
fälschlicherweise im Polizeirapport aufgeschrieben wurde - um 03.00 Uhr am Morgen
gewesen, sondern direkt bevor er auf der Autobahn kontrolliert worden sei. Es treffe
auch nicht zu, dass er das zweite Mal ein Fahrzeug in angetrunkenem Zustand gelenkt
habe. Vor knapp fünf Jahren sei er schlafend in seinem Auto auf dem Parkplatz und
zwar an dem Ort, an dem er getrunken habe, aufgegriffen worden. Schliesslich nehme
er auch keine Psychopharmaka zu sich. Das Strassenverkehrsamt hielt dazu in einem
Schreiben vom 5. Januar 2005 fest, es sei Tatsache, dass er zum zweiten Mal
innerhalb von fünf Jahren in angetrunkenem Zustand ein Motorfahrzeug gelenkt habe,
was gemäss den Richtlinien eine Abklärung der Fahreignung erfordere. Insgesamt sei
es bereits die dritte Verkehrsauffälligkeit im Zusammenhang mit Alkohol. Auch wenn
das Trinkende nach 03.00 Uhr gewesen wäre, hätte er doch die gleiche Menge Alkohol
im Körper gehabt.
Mit Zwischenverfügung vom 20. Januar 2005 ordnete das Strassenverkehrsamt eine
spezialärztliche Untersuchung durch die Verkehrsmedizinische Abteilung des Instituts
für Rechtsmedizin des Kantonsspitals St. Gallen an. Einem allfälligen Rekurs wurde die
aufschiebende Wirkung entzogen. Daraufhin vereinbarte X. Y. die verkehrsmedizinische
Untersuchung für den 22. März 2005. Mit undatiertem E-Mail teilte die zuständige
Sachbearbeiterin des Strassenverkehrsamts dem Institut für Rechtsmedizin mit, bei der
Zwischenverfügung sei ihr ein "Fehler" bzw. eine Falschinterpretation geschehen. X. Y.
habe gegenüber der untersuchenden Ärztin (bei der Blutentnahme) angegeben, keine
Psychopharmaka einzunehmen.
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D.- Gegen die Anordnung der spezialärztlichen Untersuchung (abgeholt am 27. Januar
2005) erhob X. Y. durch seinen Vertreter mit Eingabe vom 9. Februar 2005
(Poststempel: 10.-2.05) Rekurs bei der Verwaltungsrekurskommission mit den
Anträgen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge sei dem Rekurs die aufschiebende
Wirkung zu gewähren, die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Vorinstanz
anzuweisen, über allfällige Administrativmassnahmen ohne Durchführung einer spezial-
ärztlichen Untersuchung zu entscheiden. Wegen des hängigen Rekurses verschob der
Rekurrent am 21. März 2005 den für den folgenden Tag vereinbarten
Untersuchungstermin. - Auf die Ausführungen zur Begründung der Rekursanträge wird,
soweit notwendig, in den Erwägungen eingegangen.
Das vom Vertreter des Rekurrenten am 18. April 2005 gestellte Gesuch um
unentgeltliche Prozessführung hiess der zuständige Abteilungspräsident mit Verfügung
vom 26. April 2005 gut. Am 27. April 2005 zog das Gericht zur Entscheidfindung vom
Bezirksgericht E. die Strafakten bezüglich des Vorfalls vom 13. November 2004 bei.
Nachdem die Vorinstanz mit Vermerk vom 17. Mai 2005 auf eine Stellungnahme
verzichtet hatte, erteilte der zuständige Abteilungspräsident dem Rekurs mit Verfügung
vom 23. Mai 2005 die aufschiebende Wirkung.

Erwägungen:
1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Rekurserhebung ist gegeben. Der Rekurs vom 9. Februar 2005 (Poststempel: 10.-2.05)
ist rechtzeitig eingereicht worden. Er erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die
gesetzlichen Anforderungen (Art. 24 Abs. 1 des Strassenverkehrsgesetzes, SR 741.01,
abgekürzt: SVG; Art. 41 lit. e, 45, 47 und 48 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf den Rekurs ist einzutreten.
2.- Im Rekurs ist umstritten, ob die Vorinstanz zu Recht an der Fahreignung des
Rekurrenten gezweifelt und in der Folge eine spezialärztliche Untersuchung angeordnet
hat.
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a) Die Vorinstanz hat im Schreiben vom 15. Dezember 2004, mit dem sie das
Administrativverfahren gegen den Rekurrenten einleitete, ihre Zweifel an der
Fahreignung damit begründet, der Rekurrent habe am 13. November 2004 zum zweiten
Mal ein Motorfahrzeug in angetrunkenem Zustand (Durchschnitt von 1,66 Gew.-o/oo)
gelenkt und zudem angegeben, unter die Gruppe der Psychopharmaka fallende
Medikamente einzunehmen. Mit der gleichen Begründung ordnete sie mit der
angefochtenen Zwischenverfügung vom 20. Januar 2005 die spezialärztliche
Untersuchung bei der Verkehrsmedizinischen Abteilung des Instituts für Rechtsmedizin
des Kantonsspitals St. Gallen an. Die zuständige Sachbearbeiterin der Vorinstanz teilte
später der Untersuchungsstelle mit, es sei bei der Zwischenverfügung insoweit eine
Falschinterpretation geschehen, als der Rekurrent bei der Blutentnahme der Ärztin
gegenüber angegeben habe, keine Psychopharmaka einzunehmen.
Im Rekurs wird vorgebracht, im Strafbefehl sei von einer Blutalkohol-Konzentration von
mindestens 1,33 Gew.-o/oo ausgegangen worden. Dieser Wert stütze sich auf das
Protokoll der ärztlichen Blutentnahme im Spital Lachen am 13. November 2004, 06.25
Uhr, welche einen Vertrauensbereich von 1,33 bis 1,47 Gew.-o/oo ergeben habe.
Entsprechend den Angaben des Rekurrenten in einer ersten Kurzeinvernahme
bezüglich Trinkende habe das Institut für Rechtsmedizin der Uni C. einen
rückgerechneten Blutalkoholgehalt von minimal 1,43 Gew.-o/oo und maximal 1,89
Gew.-o/oo ermittelt. In der untersuchungsrichterlichen Befragung habe der Rekurrent
präzisierend und glaubhaft zu Protokoll gegeben, der letzte Alkoholkonsum habe erst
um 04.30 Uhr in C. stattgefunden und er habe sich anschliessend auf den Heimweg
nach Kaltbrunn gemacht. Im Strafbefehl sei deshalb vom Minimalwert von 1,33 Gew.-
o/oo ausgegangen worden. Die Rückrechnung des Instituts für Rechtsmedizin sei
dadurch hinfällig geworden, insbesondere nachdem zwischen dem tatsächlichen
Trinkende und der Blutentnahme noch keine zwei Stunden verflossen waren und die
maximale Resorptionszeit noch nicht abgelaufen gewesen sei. Indem die Vorinstanz
die angefochtene Verfügung auf einen Blutalkoholgehalt von 1,66 Gew.-o/oo und die
Einnahme von Psychopharmaka stützte, habe sie den rechtserheblichen Sachverhalt
unrichtig und unvollständig festgestellt. Zur Auslegung der eher allgemeinen Normen
von Art. 14 Abs. 3 SVG und Art. 7 und 11b Abs. 1 lit. a der Verordnung über die
Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr (SR 741.51, abgekürzt:
VZV) stütze sich die Vorinstanz auf den Leitfaden der Expertengruppe
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Verkehrssicherheit vom 26. April 2000 für die Administrativ-, Justiz- und
Polizeibehörden ("Verdachtsgründe fehlender Fahreignung - Massnahmen -
Wiederherstellung der Fahreignung"). Danach sei eine Fahreignungsuntersuchung unter
anderem bei Personen anzuordnen, die während der letzten fünf Jahre bereits eine
Trunkenheitsfahrt begangen und beim erneuten Fahren in angetrunkenem Zustand
einen Blutalkoholgehalt von mindestens 1,6 Gew.-o/oo aufgewiesen hätten. Gemäss
dem von den Strafbehörden rechtsverbindlich festgestellten Sachverhalt sei von einem
späteren Trinkende und damit von einem Blutalkoholgehalt zwischen 1,33 und maximal
1,46 Gew.-o/oo auszugehen. In konsequenter Anwendung des Grundsatzes in dubio
pro reo, an den auch die Administrativbehörden gebunden seien, sei dem Strafbefehl
eine Blutalkoholkonzentration von 1,33 Gew.-o/oo und nicht etwa ein rechnerischer
Mittelwert zugrunde gelegt worden. Auch wenn man vom Maximalwert von 1,46 Gew.-
o/oo ausgehe, werde die im Leitfaden empfohlene Grenze von 1,6 Gew.-o/oo nicht
erreicht. Zudem treffe die Unterstellung, der Rekurrent habe angegeben, Medikamente
der Gruppe der Psychopharmaka einzunehmen, nicht zu. Der Rekurrent habe nie
solche Angaben gemacht und sei auch nicht in psychiatrischer Behandlung. Der
Vermerk im Protokoll der blutentnehmenden Ärztin "Psychofarmaka keine Angabe
möglich" bedeute nichts anderes, als dass der Konsum von Psychopharmaka gerade
nicht nachgewiesen werden konnte. Der Vermerk rühre wahrscheinlich daher, dass sie
den Rekurrenten als "nicht sehr kooperativ" und "psychisch fraglich kompensiert"
empfunden und deshalb die Frage der Psychopharmaka aufgeworfen habe.
Schliesslich sei im Zeitpunkt der zweiten Trunkenheitsfahrt die erste bereits vier Jahre
und neun Monate zurückgelegen. Damit sei die vom Leitfaden vorgegebene Zeitspanne
von fünf Jahren beinahe verstrichen gewesen. Es handle sich somit in zeitlicher
Hinsicht um einen Grenzfall. Aus all diesen Gründen sei eine spezialärztliche
Untersuchung nicht angezeigt.
b) Nach Art. 16 Abs. 1 SVG sind Ausweise zu entziehen, wenn festgestellt wird, dass
die gesetzlichen Voraussetzungen zur Erteilung nicht mehr bestehen. Das ist gemäss
Art. 14 Abs. 2 lit. c SVG unter anderem der Fall, wenn der Betroffene an einer die
Fahreignung ausschliessenden Sucht leidet, wie beispielsweise Alkohol-, Betäubungs-
und Arzneimittelabhängigkeit (vgl. Botschaft zur Änderung des
Strassenverkehrsgesetzes vom 31. März 1999, in: BBl 1999 S. 4491). Nach Art. 16d
Abs. 1 lit. b SVG wird der Lernfahr- oder Führerausweis einer Person, die an einer
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Sucht leidet, welche die Fahreignung ausschliesst, auf unbestimmte Zeit entzogen
(Sicherungsentzug).
Der Sicherungsentzug greift tief in den Persönlichkeitsbereich des Betroffenen ein.
Nach der Rechtsprechung ist daher eine genaue Abklärung der persönlichen
Verhältnisse und bei Vorliegen eines Alkoholproblems insbesondere der
Trinkgewohnheiten des Betroffenen in jedem Fall und von Amtes wegen vorzunehmen.
Das Ausmass der notwendigen behördlichen Nachforschungen, namentlich die Frage,
ob ein medizinisches Gutachten eingeholt werden soll, richtet sich nach den
Umständen des Einzelfalls und liegt im pflichtgemässen Ermessen der Entzugsbehörde
(vgl. BGE 126 II 185 E. 2a). Nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichts ist
bei Personen, bei denen die Blutalkoholkonzentration 2,5 und mehr Gew.-o/oo beträgt,
eine medizinische Fahreignungsuntersuchung anzuordnen, auch wenn sie während der
letzten fünf Jahre vor der aktuellen Trunkenheitsfahrt keine einschlägige Widerhandlung
begangen haben (vgl. BGE 127 II 122 E. 3c). Zum selben Ergebnis ist es bei einem
Lenker gelangt, der ein erstes Mal mit mindestens 1,74 Gew.-o/oo gefahren ist und
sich rund ein Jahr später wiederum des Fahrens in angetrunkenem Zustand, mit einer
Blutalkoholkonzentration von mindestens 1,79 Gew.-o/oo, schuldig gemacht hat (BGE
126 II 361 E. 3c; vgl. auch BGE 129 II 82 E. 4.2).
In Ziff. II/1 des Leitfadens "Verdachtsgründe fehlender Fahreignung" der
Expertengruppe Verkehrssicherheit des Eidgenössischen Departements für Umwelt,
Verkehr, Energie und Kommunikation vom 26. April 2000 (nachfolgend: Leitfaden) wird
betreffend Alkoholkonsum festgehalten, eine Fahreignungsuntersuchung sei
anzuordnen, bei Personen, die während der letzten fünf Jahre vor der aktuellen
Trunkenheitsfahrt keine einschlägige Widerhandlung begangen haben, wenn die
Blutalkohol-Konzentration 2,5 oder mehr Gew.-o/oo beträgt, bei Personen, die
während der letzten fünf Jahre bereits eine Trunkenheitsfahrt begangen haben und
beim erneuten Fahren in angetrunkenem Zustand eine Blutalkohol-Konzentration von
mindestens 1,6 Gew.-o/oo aufweisen, bei Personen, die während der letzten zehn
Jahre vor dem aktuellen Fahren in angetrunkenem Zustand bereits zweimal in
angetrunkenem Zustand gefahren sind sowie wenn eine Mitteilung eines Arztes oder
der Polizei vorliegt, dass eine die Fahreignung in Frage stellende Alkoholproblematik
vorliegt.
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c) aa) Entsprechend dem Auszug aus der Eidgenössischen Administrativmassnahmen-
Kontrolle war dem Rekurrenten der Führerausweis wegen Angetrunkenheit erstmals
gestützt auf eine Verfügung der zuständigen Verwaltungsbehörde des Kantons Bern
vom 29. August 1989 für die Zeit vom 15. Juli bis 14. September 1989, d.h. während
zweier Monate, entzogen. Mangels Vorakten zu diesem Ereignis sind die Tatumstände,
insbesondere der Grad der Alkoholisierung, nicht bekannt. Das Ereignis, das sich
vermutlich am 15. Juli 1989 ereignet hat (Entzugsdauer ab polizeilicher Abnahme auf
der Stelle) liegt zudem knapp 15 Jahre vor dem aktuellen Fahren in angetrunkenem
Zustand vom 13. November 2004. Es fällt damit, was die Empfehlungen des Leitfadens
anbelangt, für die Beurteilung der Frage, ob eine Untersuchung der Fahreignung
anzuordnen sei, nur am Rande ins Gewicht.
Die zweite registrierte Fahrt des Rekurrenten in angetrunkenem Zustand datiert vom
13. Februar 2000. Sie führte zu einem Entzug des Führerausweises für die Dauer von
fünf Monaten, vollzogen vom 24. Juli bis 23. Dezember 2001. Entgegen seiner
Darstellung in der Vernehmlassung vom 4. Januar 2005 erschöpfte sich jenes Ereignis
jedenfalls nicht darin, dass der Rekurrent schlafend in seinem Fahrzeug aufgegriffen
wurde. Vielmehr ist dem Journal der Stadtpolizei E. vom folgenden Tag zu entnehmen,
dass der Rekurrent laut Zeugenaussagen um 03.25 Uhr mit seinem Lieferwagen
rückwärts aus einer Ein-/Ausfahrt für Anlieferungen gefahren und während dieses
Manövers mit der rechten Heckseite der Brücke in einen parkierten Personenwagen
geprallt war. Wegen Alkoholmundgeruchs wurde um 05.18 Uhr ein Atemlufttest
durchgeführt, der eine Blutalkohol-Konzentration von 2,02 Gew.-o/oo ergab. Da der
Rekurrent eine Blutentnahme verweigerte, bestehen keine weiteren Angaben zu seiner
Alkoholisierung. Als Trinkende wurde bei jenem Ereignis 04.01 Uhr protokolliert. Ob der
Rekurrent auch noch nach der Kollision von 03.25 Uhr ein Fahrzeug lenkte, wird aus
den vorliegenden Akten nicht völlig klar. Indessen wurde er strafrechtlich mit
Strafmandat des Untersuchungsrichteramts III Bern-Mittelland vom 17. April 2000 unter
anderem wegen vorsätzlichen Fahrens in angetrunkenem Zustand (mind. 2 Gew.-o/oo)
verurteilt. Auch die Administrativbehörde ging davon aus, der Rekurrent habe damals
ein Fahrzeug mit einer relevanten Blutalkohol-Konzentration von 2,02 Gew.-o/oo
gelenkt (vgl. VRKE IV vom 4. April 2001 in Sachen J.W., S. 7). Beide Entscheide sind
rechtskräftig. Die Schlussfolgerung in den beiden Entscheiden stimmt mit den Angaben
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des Rekurrenten gegenüber der Polizei, er habe nach dem Ereignis keinen Alkohol
mehr zu sich genommen, überein.
bb) Beim aktuellen Fahren in angetrunkenem Zustand, begangen am 13. November
2004 und damit innerhalb der vom Leitfaden genannten Rückfallfrist von fünf Jahren,
besteht Uneinigkeit hinsichtlich des Ausmasses der Alkoholisierung des Rekurrenten.
In tatsächlicher Hinsicht steht diesbezüglich fest, dass die um 06.25 Uhr entnommene
Blutprobe eine Blutalkohol-Konzentration von 1,33 bis 1,47 Gew.-o/oo aufwies
(Vertrauensbereich). Bei der Rückrechnung auf den Zeitpunkt des Ereignisses um 05.20
Uhr ging das Institut für Rechtsmedizin entsprechend der Angabe des Rekurrenten
davon aus, er habe den letzten Alkohol um 03.00 Uhr konsumiert. Damit war die
Resorptionszeit spätestens nach zwei Stunden, d.h. um 05.00 Uhr, abgeschlossen.
Unter der Annahme der geringstmöglichen Abbaurate von 0,1 Gew.-o/oo pro Stunde
ergab sich eine minimale Blutalkohol-Konzentration von 1,43 Gew.-o/oo. Der
Ermittlung der maximalen Blutalkohol-Konzentration wurde die kürzestmögliche
Resorptionszeit von 20 Minuten und die maximale Abbaurate von 0,2 Gew.-o/oo pro
Stunde sowie ein einmaliger Zuschlag aufgrund möglicher Schwankungen der
Blutalkoholkurve von 0,2 Gew.-o/oo zugrunde gelegt. Damit ergab sich eine maximale
Blutalkohol-Konzentration von 1,89 Gew.-o/oo.
Im Rekurs wird geltend gemacht, die Angaben des Rekurrenten zum Trinkende
anlässlich der polizeilichen Einvernahme vom 13. November 2004 zwischen 07.13 Uhr
und 07.42 Uhr sei nicht zutreffend gewesen. Bereits in der am 7. Dezember 2004
zwischen 15.00 Uhr und 16.30 Uhr vorgenommenen untersuchungsrichterlichen
Einvernahme zum Ereignis gab der Rekurrent an, das Trinkende sei so um 04.30 Uhr in
C. gewesen. Er sei nach dem letzten Kaffee fertig in Richtung nach Hause
weggefahren. Die Fahrt bis zur Kontrollstelle dürfte wohl so rund 3⁄4 Stunden gedauert
haben, folglich müsse das Trinkende um ca. 04.30 Uhr gewesen sein. Dazu hielt der
Untersuchungsrichter in einer Arbeitsnotiz fest, wenn zu Gunsten des Angeschuldigten
vom Trinkende um 04.30 Uhr ausgegangen werde, entspreche der Minimalwert der
Blutalkohol-Konzentration im Zeitpunkt des Ereignisses dem Analysewert von 1,33
Gew.-o/oo. Im Strafbefehl ging er von diesem Wert aus.
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Ist vom Trinkende um 04.30 Uhr auszugehen, liegen sowohl der Zeitpunkt des
Ereignisses - 05.20 Uhr - als auch jener der Blutentnahme - 06.25 Uhr - innerhalb der -
maximalen - Resorptionszeit von zwei Stunden. In diesen Fällen ist eine schematische
Rückrechnung nicht möglich. Es gilt das Ergebnis der Alkoholanalyse
(Vertrauensbereich). Im Protokoll der Analyse ist auszuführen, dass die betreffende
Person im Zeitpunkt des Ereignisses eine Alkoholmenge im Körper hatte, die zum
chemisch bestimmten minimalen bzw. maximalen Blutalkoholwert führte (vgl.
Weisungen betreffend die Feststellung der Fahrunfähigkeit im Strassenverkehr des
Bundesamtes für Strassen vom 1. September 2004, Anhang 4, Ziff. 3.3).
In rechtlicher Hinsicht ist zu entscheiden, welche Blutalkohol-Konzentration beim
Entscheid über die Anordnung einer Untersuchung über die Fahreignung massgebend
ist. Bei der Frage, von welchem Blutalkoholgehalt im Verfahren des Sicherungsentzugs
auszugehen ist, findet der Grundsatz der Unschuldsvermutung - anders als beim
Schuldspruch wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand und beim Warnungsentzug,
der eine schuldhafte Verletzung einer Verkehrsregel voraussetzt, angesichts der
unterschiedlichen Zielsetzung keine Anwendung. Daraus ergibt sich, dass der
Maximalwert der beim Betroffenen gemessenen Blutalkohol-Konzentration durchaus
Bedeutung erlangen kann. In diesem Sinn ist das Bundesgericht denn auch in zwei
früheren Entscheiden zum Sicherungsentzug wegen Trunksucht von einer mittleren
Blutalkohol-Konzentration ausgegangen (vgl. BGE 129 II 82 E. 4.3 mit Hinweisen).
Bei der Prüfung der Frage, ob eine Untersuchung der Fahreignung anzuordnen ist, ist
entsprechend der genannten bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht von der
minimalen Blutalkohol-Konzentration auszugehen. Vielmehr ist auf einen Mittelwert
abzustellen. Unter diesen Umständen kann auch nicht allein auf den Vertrauensbereich
des Analyseergebnisses abgestellt werden. Vielmehr ist für die Ermittlung der
maximalen Blutalkohol-Konzentration davon auszugehen, dass beim angegebenen
Trinkende von 04.30 Uhr die Resorption um 04.50 Uhr abgeschlossen war, der Abbau
seit diesem Zeitpunkt mit der grösstmöglichen Abbaurate von 0,2 Gew.-o/oo pro
Stunde erfolgte und zusätzlich ein einmaliger Zuschlag aufgrund möglicher
Schwankungen der Blutalkoholkurve von 0,2 Gew.-o/oo zu berücksichtigen ist. Dieses
Vorgehen entspricht Ziff. 3.1.2 der Weisungen betreffend die Feststellung der
Fahrunfähigkeit im Strassenverkehr: Unter Annahme der kürzestmöglichen
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Resorptionsphase von 20 Minuten lag die Blutentnahme ausserhalb der
Resorptionsphase und das Ereignis - nämlich die ans Trinkende um 04.30 Uhr
anschliessende Fahrt von C. bis zur polizeilichen Kontrolle um 05.20 Uhr - innerhalb
der Eliminationsphase. Da der Rekurrent unbestrittenermassen am 13. November 2004
seit 04.30 Uhr - unmittelbar im Anschluss an das Trinkende - mit seinem
Personenwagen unterwegs war, rechtfertigt es sich, die Rückrechnung der maximalen
Blutalkohol-Konzentration auf den Zeitpunkt der abgeschlossenen Resorption um
04.50 Uhr zu beziehen. Damit ergibt sich für diesen Zeitpunkt eine maximale
Blutalkohol-Konzentration von 1,99 Gew.-o/oo (1,47 Gew.-o/oo oberer Wert des
Vertrauensbereichs + 0,32 Gew.-o/oo [0,2 Gew.-o/oo pro Stunde während 95 Minuten]
+ 0,2 Gew.-o/oo einmaliger Zuschlag). Der mittlere Blutalkoholgehalt beläuft sich damit
auf 1,66 Gew.-o/oo (minimal 1,33 Gew.-o/oo, maximal 1,99 Gew.-o/oo).
cc) Zusammenfassend ergibt sich, dass dem Rekurrenten innerhalb von fünf Jahren
zum zweiten Mal eine Fahrt in angetrunkenem Zustand vorzuwerfen ist, wobei der
mittlere Blutalkoholgehalt bei der aktuellen Fahrt über 1,6 Gew.-o/oo lag. Die
Vorinstanz hat dementsprechend im Ergebnis zu Recht gegenüber dem Rekurrenten
entsprechend dem Leitfaden wegen des Verdachts auf das Bestehen einer
verkehrsrelevanten Alkoholproblematik eine spezialärztliche Untersuchung angeordnet.
dd) Im Übrigen sind die Richtlinien des Leitfadens gemäss bundesgerichtlicher
Rechtsprechung für die Verwaltungs- und Gerichtsbehörden nicht verbindlich. Sie
geben vielmehr Hinweise auf auffällige Verhaltensweisen im Verkehr, die im Hinblick
auf die Fahreignungsprüfung dienlich sein können (vgl. BGE vom 16. August 2001, 6A.
57/2001, E. 4a). In korrekter Ausübung ihres Ermessens können die zuständigen
Behörden gegebenenfalls von den internen Referenzmassstäben abweichen (vgl. VRKE
IV vom 3. September 2003 in Sachen M.G., S. 7).
Die weiteren Umstände der beiden Trunkenheitsfahrten innerhalb von weniger als fünf
Jahren mit jeweils erheblichen bis hohen Blutalkohol-Konzentrationen - im ersten Fall
zumindest in der Höhe eines ausgeprägten (vgl. VRKE IV vom 4. April 2001 in Sachen
J.W., S. 7), im aktuellen Fall zumindest in der Höhe eines leichten Rausches -
verstärken den Verdacht einer verkehrsrelevanten Alkoholproblematik. Bei der
Trunkenheitsfahrt vom 13. Februar 2000 war eine Blutalkohol-Konzentration von 2,02
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Gew.-o/oo festzustellen. Die Angaben des Rekurrenten zur Trinkmenge - 5 dl Bier und
1 Cuba libre in der Zeit zwischen 01.30 Uhr und 04.01 Uhr - konnten die festgestellte
Blutalkohol-Konzentration nicht erklären, so dass von einem Kontrollverlust und von
einer Bagatellisierung des Trinkverhaltens auszugehen ist. Das Vorbringen des
Rekurrenten im damaligen Administrativverfahren, er trinke und rauche sonst
überhaupt nicht, erscheint angesichts des festgestellten Blutalkoholgehalts als
unwahrscheinlich. Auch beim Ereignis vom 13. November 2004, 05.20 Uhr, besteht
eine erhebliche Diskrepanz zwischen den Angaben des Rekurrenten zu seinem
Alkoholkonsum - 2 mal 2 dl Weisswein in Deutschland am Vorabend um etwa 20.30
Uhr, zwei bis drei Kaffee fertig zwischen 03.00 Uhr und 04.30 Uhr - und der
festgestellten minimalen Blutalkohol-Konzentration von 1,33 Gew.-o/oo. In der
untersuchungsrichterlichen Einvernahme gab der Rekurrent erneut an, sonst keinen
Alkohol zu trinken. Die generell hohe Dunkelziffer bei Fahrten in angetrunkenem
Zustand (vgl. dazu beispielsweise R. Schaffhauser, Grundriss des schweizerischen
Strassenverkehrsrechts, Band III: Die Administrativmassnahmen, Bern 1995, Rz. 2356)
und die Tatsache, dass der Rekurrent bei einer Blutalkohol-Konzentration von
mindestens 1,33 Gew.-o/oo noch in der Lage war, ein Motorfahrzeug zudem mit
erheblich übersetzter Geschwindigkeit zu lenken, wecken erhebliche Zweifel an seiner
Aussage. Die Befunde der anlässlich der Blutentnahme durchgeführten ärztlichen
Untersuchung deuten teilweise auf eine Alkoholgewöhnung hin. So verliefen zwei von
drei Tests des Gleichgewichtssinnes unauffällig und die blutentnehmende Ärztin stufte
den Rekurrenten nur als leicht unter Alkoholeinwirkung stehend ein. Hinzu kommt die
Tatsache, dass es nach einem - wenn auch 15 Jahre zurückliegenden - Entzug des
Führerausweises um die dritte Verkehrsauffälligkeit wegen Angetrunkenheit des
Rekurrenten handelt.
d) Insgesamt ergibt sich damit, dass der Rekurs wegen des Bestehens des Verdachts
einer verkehrsrelevanten Alkoholproblematik abzuweisen ist. Ob der Rekurrent im
Zeitpunkt der Trunkenheitsfahrt vom 13. November 2004 unter dem Einfluss von
Psychopharmaka stand, ist damit nicht von Belang. Dies gilt auch für die vom
Rekurrenten zugegebene Einnahme von Ventolin, Tonopan und Aspirin, welche weder -
wie vom Rekurrenten zu Recht bemerkt - Psychopharmaka darstellen, noch - in der
Regel - geeignet sind, die Fahrfähigkeit negativ beeinflussen (vgl.
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Arzneimittelkompendium der Schweiz 2003, S. 2812 f. betreffend Ventolin, S. 2664
betreffend Tonopan und S. 192 f. betreffend Aspirin).
3.- Dem Verfahrensausgang entsprechend - das Gesuch um Gewährung der
aufschiebenden Wirkung war gutzuheissen, der Rekurs jedoch abzuweisen - sind die
amtlichen Kosten dem Rekurrenten zu fünf Sechsteln aufzuerlegen; einen Sechstel der
Kos-ten trägt der Staat (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 1'200.-- -
darin eingeschlossen die Kosten der präsidialen Verfügung vom 23. Mai 2005
betreffend das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung - ist angemessen
(vgl. Ziff. 361 und 362 Gerichtskostentarif, sGS 941.12). Der Rekurrent ist zufolge der
ihm gewährten unentgeltlichen Rechtspflege von der Bezahlung seines Kostenanteils
zu befreien.
Der Staat hat den Rechtsvertreter zufolge unentgeltlicher Rechtsverbeiständung mit
einem um einen Fünftel herabgesetzten Honorar (Art. 31 Abs. 3 Anwaltsgesetz, sGS
963.70) zu entschädigen. Der Rechtsvertreter hat keine Kostennote eingereicht. Im
Rekursverfahren vor der Verwaltungsrekurskommission kommt eine Honorarpauschale
zur Anwendung, welche die Besonderheiten des konkreten Falls zu berücksichtigen
hat. Die Verwaltungsrekurskommission erachtet angesichts des Umfangs der Akten,
des Aufwands für die Rekurseingabe und den mit der Handhabung des Ermessens bei
der Frage, wann an der Fahreignung bestehende Zweifel die Anordnung einer
besonderen Untersuchung rechtfertigen, verbundenen Schwierigkeiten ein Honorar von
Fr. 1'200.-- (vier Fünftel von Fr. 1'500.--) inklusive Barauslagen, jedoch zuzüglich Fr.
91.20 Mehrwertsteuer als angemessen (vgl. Art. 6, 19 und 22 Abs. 1 lit. b sowie Art. 28
der Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten, sGS 963.75).