Decision ID: d21e6ec1-fc4d-4c4f-b822-e98eed28fd75
Year: 2021
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Nachdem die 1978 geborene
X._
am
15. Mai 2019
ihre bishe
rige Arbeitsstelle per
31. Dezember 2019
gekündigt hatte (Urk. 6/8
), meldete sie sich am
6. April 2020 beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum
Y._
zur A
rbeitsvermittlung an (Urk. 6/48
) und beantragte Arbeits
losenentschädigung ab d
em 9. April 2020 (Urk. 6/45
). Mit Verfügung vom 2
. September 2020 stellte
die
Arbeitslosenkasse
des Kantons Zürich (ALK)
X._
wegen
selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit
per 1.
Januar 2020 für 59
Tage in der Ans
p
ruchsberechtigung ein (Urk. 6/17
). Die von ihr dage
gen erh
obene Einsprache (Urk. 6/11
)
hiess die ALK
mit Entscheid vom
2
2.
April
2020
teilweise gut und
reduzierte
die
Anzahl
der Einstellungstage auf 39 (Urk. 2)
.
2.
Dagegen erhob
X._
am 22
.
Mai 2021
Beschwerde und bean
tragte
, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei von einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung abzusehen
. Eventualiter sei die Anzahl der Einstel
lungstage deutlich zu reduzieren
(Urk.
1). Mit Beschwerdeantwort vom 1
1.
Juni 2021 (Urk. 5
) schloss die
Beschwerdegegner
in
auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwe
rdeführerin mit Verfügung vom 14
.
Juni
2021 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).
Die Einzelrichterin

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Da der Streitwert Fr. 30’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be
schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
, in der ab 1. Juni 2020 geltenden Fas
sung).
1.2
Gemäss
Art.
30 Abs.1
lit
.
a des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeits
losenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) ist die versicherte Person in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie durch eigenes Verschulden arbeitslos ist. Die Arbeitslosigkeit gilt insbesondere dann als selbst verschuldet, wenn die versicherte Person das Arbeitsverhältnis von sich aus aufgelöst hat, ohne dass ihr eine andere Stelle zugesichert
war
, es sei denn, dass ihr das Verbleiben an der Arbeitsstelle nicht zugemutet werden konnte (
Art.
44
Abs.
1
lit
. b der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, AVIV).
1.3
Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach
dem Grad des Verschuldens (Art. 30 Abs.
3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittel
schwerem und 31 bis 60 Tage bei schwerem Verschulden (Art. 4
5 Abs.
3 AVIV).
Ein schwe
res Verschulden liegt nach Art. 45 Abs.
4 AVIV vor, wenn die versi
cherte Person ohne entschuldbaren Grund eine zumutbare Arbeitsstelle ohne Zusicherung einer neuen Arbeitsstelle aufgegeben (
lit
. a) oder eine zumutbare Arbeit abgel
ehnt hat (
lit
.
b). Bei Vorliegen eines entschuldbaren Grundes kann der Sanktionsrahmen des schweren Verschuldens rechtsprechungsgemäss unter
schritten werden. Unter einem entschu
ldbaren Grund im Sinne von Art. 45 Abs.
4 AVIV ist demnach ein Grund zu verstehen, der das Verschulden leichter als schwer ers
cheinen lässt (BGE 130 V 125 E.
3.5).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid fest,
dass die Beschwerdeführerin ihre Arbeitslosi
gkeit im Sinne von Art. 30 Abs. 1
lit
. a AVIG
i.V.m
. Art. 44 Abs. 1
lit
. b
AVIV selbst verschuldet habe und deshalb in der Anspruchsberechtigung einzustellen sei. Namentlich habe sie das Arbeitsver
hältnis mit der Arbeitgeberin von sich aus aufgelöst, obwohl ihr keine neue Stelle zugesichert und ihr das Verbleiben an der Arbeitsstelle
zumutbar
gewesen sei
. Aus arbeitslosenversicherungsrechtlicher Sicht sei eine Stellenaufgabe zum Antritt einer Weiterbildung beziehungsweise im vorliegenden Fall zum Antritt der berufspraktischen Phase der Weiterbildung eine Konstellation, die per se das Risiko einer späteren Arbeitslosigkeit berge und als freiwillig zu betrachten sei
. Der Umstand, dass die Weiterbildung sowie die befristete
Vikariatsstelle
vom 2. März bis 8. April 2020 die Chancen der Beschwerdeführerin auf dem Arbeits
markt
erhöh
t
hätten
, sowie das Zuwarten mit der Anmeldung zum Taggeldbezug
seien jedoch
verschuldensmindernd zu berücksichtigen, weshalb die Einstellungs
dauer auf 39 Tage zu reduzieren sei
(Urk. 2)
.
2.2
Dem hielt die Beschwerdeführerin entgegen,
dass die von ihr vorgenommenen schadenmindernden Aktivitäten bei der Berechnung der Einstell
ungs
tage stärker zu gewichten seien. So liege insbesondere nicht nur ein Zuwarten mit der Anmeldung
zum Taggeldbezug
vor, sondern auch ein lediglich befristetes Arbeitsverhältnis
mit
der
Z._
, die Aufnahme eines Studiums, die anschliessende befristete Anstellung, die Stellen
suche und die nicht vorhersehbare
Coronasituation
.
Das Auferlegen von
Einstel
l
ungs
tage
n
sei daher nicht
gerechtfertigt (Urk. 1).
3.
3.1
Vorliegend ist
a
ktenkundig
, dass die Beschwerdeführerin
vom 1. September 2018 bis 31. Dezember 2019 bei der
Z._
angestellt war. Vorerst wurde ein bis zum 31. August 2021 befristeter
Arbeitsvertr
ag mit der Funktion als Aufsichtsbeauf
tragte
in einem Pensum von 100 % abgeschlossen
(Urk. 6/32)
.
Nachdem die Beschwerdeführerin
bei
erfolgreich bestandenem Assessme
nt per 1. Januar 2019 an der Hochschule A._
zum Teilzeitstudium von 3 Jahren zugelassen worden war, unterzeichneten die Parteien a
m 4. Dezember 2018 einen
neuen,
bis zum 31. Dezember 2021 befristeten Arbeitsvertrag mit der Funktion als
Untersuchungsbeamtin
in einem Pensum von 60 %
ab 1. Januar 2019
(Urk. 6/31)
.
Diese Stelle kündigte die Beschwerdeführerin ohne Zusicherung einer neuen Stelle mit Schreiben vom 15. Mai 2019
vorzeitig
auf den 31. Dezem
ber 2019
(Urk. 6/8)
.
Vom 2. März bis 8.
April 2020 arbeitete die Beschwerde
führerin sodann in einer Teilzeitanstellung
als Lehrperson
in
der
Schulgemeinde B._
(Urk.
6/46
)
, wo
sie per 1. August 2020
eine
auf ein Jahr befristete
Anstellung
antreten konnte
(Urk.
6/20
)
.
Per
31. Juli 2020
wurde sie daher
von der Arbeitsvermittlung im
RAV ab
gemeldet (Urk. 6/18)
.
3.2
Aus
den Akten ergibt sich
weiter
, dass die
Beschwerdeführer
in der
Arbeitgeberin
im Kündigungsschreiben vom 15. Mai 2019 als Grund für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses angab, sie
würde
eine anspruchs
volle Weiterbildung absol
vieren
.
Bereits beim Gespräch zum Abteilungswechsel habe sie deshalb infor
miert, dass sie sich gezwungen sehe, die Stelle per Ende Jahr 2019 zu kündigen, da die Belastung im darauffolgenden Jahr mit Praktikum und Prüfungen zu gross sei
n werde
, um beide Tätigkeiten weiterhin gewissenhaft nebeneinander ausfüh
ren zu können
(Urk. 6/8
)
. Soweit die Beschwerdeführerin daraus abzuleiten
scheint
, das
s bereits bei Abschluss des zweiten Arbeitsvertrages lediglich eine Beschäftigung bis 31. Dezember 2019 vereinbart worden sei
(Urk. 1 S. 2)
, ist ihr allerdings nicht zu folgen. Denn einerseits konnte die
Z._
diesen Sachverhalt so nicht bestätigen
(Urk. 6/8)
. Und andererseits wurde
ungeachtet allfälliger
mündlicher
Vereinbarungen
ein befristeter Vertrag bis 31. Dezember 2021 abge
schlossen, womit die Beschwerdeführerin, hätte sie nicht gekündigt,
über
ein bis dann
bestehendes Arbeitsverhältnis mit en
tsprechender
Entlöhnung
verfügt hätte
.
S
chliesslich wäre
selbst eine Auflösung im gegenseitigen Einvernehmen als S
elbstkündigung zu qualifizieren
(
AVIG
-Praxis ALE
,
D24
)
.
Des Weiteren ist dem von der Beschwerdeführerin e
ingereichten Dokument
zu entnehmen, dass das betreffende Studium aus einem dreisemestrigen Grundstudium (Teilzeit 60-70
%) und weiteren drei Semestern berufsintegrierter Ausbildung (in der Regel
Vollzeit 100 %) besteht, wobei das Grundstudium b
ei
Studienbeginn im Januar 2019 bis Juli 2020
dauerte (Urk. 3)
.
In diesem Zusammenhang
führte
die Beschwerde
führerin
aus
,
dass
es ihr
grundsätzlich beziehungsweise «
höchstens
» während dem
Grundstudium möglich
gewesen sei
, in ihrem angestammten Beruf weiter
hin
tätig zu sein
(Urk. 1 S. 2)
.
Entsprechend arbeitete sie in den ersten beiden Semestern denn auch weiterhin bei
der
Z._
, und zwar in
dem
–
eigens
im Hinblick auf die Weiterbildung
–
neu vereinbarten Pensum von 60 %.
Warum ihr dieses Pensum im dritten Semester von Januar bis Juli 2020 – entgegen ihren oben erwähnten Ausführungen – nun aber nicht mehr möglich gewesen sein sollte, lässt sich vorliegend nicht nachvollziehen. D
as dritte Semester
ist gemäss der Studien
struktur
dem ersten und zweiten Semester
hinsichtlich Arbeitsaufwand
gleich
gestellt
(Urk. 3)
.
In diesem Sinne
war es der Beschwerdeführerin auch möglich, vom 2. März bis 8. April 2020 einer 71%igen Beschäftigung
nachz
ugehen
(Urk. 6/46) und sich am 6
.
April 2020 beim
Regionalen Arbeitsvermittlungs
zentrum
Y._
zur Arbeitsvermittlung
mit einem möglichen
Stellen
antritt
ab 9.
April 2020
und einer Arbeitszeit im Rahmen von
100 %
anzu
melden
(Urk. 6/48)
.
Soweit die Beschwerdeführerin zur Begründung der fehlenden Vereinbarkeit einer Arbeitstätigkeit
mit
ihrer Weiterbildung ab Januar 2020 auf das Erfordernis
ein
es weiteren
Praktikum
s
verweist
(Urk. 1 S. 2)
,
so ist
festzustellen
, dass sie auch in den ersten
beiden S
emestern je
ein Praktikum zu absolvieren
hatte
(Urk. 3)
und dennoc
h ihrer Beschäftigung bei der
Z._
nachgehen konnte
. Bezüglich der ebenfalls geltend gemachten P
r
üfungen
(Urk. 1 S. 2)
lässt sie weitergehende
Ausführungen vermissen,
inwieweit
der zeitliche Aufwand
für die
Prüfungsvorbereitung mit
einem 60%igen Arbeitspensum bei der
Z._
nicht mehr vereinbar
gewesen sein sollte
.
Folglich ist
vorliegend
von einer Vereinbarkeit von Arbe
it und Weiterbildung während den
ersten drei Semester
n
auszugehen, weshalb die Kündigung des Arbeitsverhältnisses
mit
der
Z._
per 31. Dezember 2019 nicht
als im Hinblick auf die
Weiterbildung
erfolgt zu qualifizieren ist
.
Damit liegt aber eine
selbstverschuldete Arbeits
losigkeit i
m Sinne von
Art.
30
Abs.
1
lit
.
a
AVIG in Verbindung mit
Art. 44 Abs. 1
lit
.
b AVIV vor, zumal eine Unzumutbarkeit des Verbleibens am bisherigen Arbeitsplatz nicht
erkennbar ist und auch nicht geltend gemacht wurde.
Die
Auferlegung von Einstell
ungs
tagen wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit
erweist sich daher als rechtens
.
4.
4.1
Zu prüfen bleibt die Angemessenheit der Dauer der verfügten Einstellung.
Die
se
bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens (Art. 30 Abs. 3 AVIG) und beträgt
1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30
Tage bei mittel
schwerem und 31
bis 60 Tage bei schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. 3 AVIV).
Die Aufgabe einer zumutbaren Arbeitsstelle ohne Zusicherung einer neuen Arbeitsstelle gilt als schweres Verschulden, was eine Einstellung in der An
spruchsberechtigung zwischen 31 und 60 Tagen nach sich zieht (Art. 30 Abs. 1
lit
. a und Abs. 3 AVIG in Verbindung mit Art. 45 Abs. 3
lit
. c und Abs. 4
lit
. a AVIV). Bei der individuellen Verschuldensbeurteilung im Bereich des schweren Verschuldens ist zunächst innerhalb der von 31 bis 60 Tagen reichenden Skala vom Mittelwert auszugehen, das
heisst
von einer durchschnittlichen Dauer von 45 Einstellungstagen. Unter Berücksichtigung der gegebenen Umstände des kon
kreten Einzelfalls ermöglicht diese Vorgehensweise einerseits eine Verschärfung der verwaltungsrechtlichen Sanktion, wenn da
s Verschulden der v
ersicherten
Person
besonders schwer wiegt, anderseits beim Vorliegen von Milderungs
gründen eine angemessene Reduktion der Einstellungstage (Urteil des Bundes
gerichts C 152/03 vom 25. Juni 2004 E. 2.1).
4.2
Die 39
Einstellungstage liegen im
unter
en Bereich eines schweren Verschuldens und damit im ordentlichen Sanktionsrahmen. Ausgehend von einem Mittelwert von 45 Einstellungstagen hat die Beschwerdegegnerin diese aufgrund der persön
lichen Weit
erbildungs
situation
, der befristeten
Vikariatsstelle
sowie dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin mit der Anmeldung zum Leistungsbezug bis zum 9. April 2020 zugewartet hat, um sechs Tage
reduziert.
Dies erscheint angemessen. Insbesondere rechtfertigt sich auch in Bezug auf die
erst am 9. April 2020 erfolgte
Anmeldung
zum Taggeldbezug
keine
grössere
Reduktion der Einstellungstage, standen einer sofortigen Anmeldung zum Bezug von Arbeits
losenentschädigung doch - wie von der Beschwerdeführerin ausgeführt - ein Praktikum sowie die Prüfungsvorbereitungen
im Januar und Februar 2020
entgegen. Mit anderen Worten hätte sie in diesem Zeitraum ohnehin keine neue Arbeitsstelle angetreten, andernfalls für sie denn auch keinerlei Grund bestanden hätte, das Arbeits
verhältnis bei der
Z._
per Ende 2019 zu kündigen. Demzufolge trug die Beschwerdeführerin mit der verspäteten Anmeldung zwar zur Schadenminderung bei, allerdings war die Chance, mit einiger Wahrscheinlichkeit eine neue Beschäf
tigung zu finden, aufgrund der über einen Zeitraum hinweg nur eingeschränkten Vermittlungsfähigkeit nicht in gleichem Masse gegeben, wie wenn sie nach Beendigung des letzten Arbeitsverhältnisses Arbeitslosenentschädigung bezogen und gleichzeitig (uneingeschränkt) mit der Stellensuche begonnen hätte.
Sodann vermag auch die Tatsache, dass das
Arbeitsverhältnis mit der
Z._
nur befristet war, keine weitere Minderung zu rechtfertigen, wäre die Anstellung doch noch bis Ende 2021 gesichert gewesen.
Weiter ist b
ezüglich
dem
von der Beschwerde
führerin geltend gemachten U
mstand
,
wonach
sie wegen dem
Lockdown
und dem Verbot des Präsenzunterrichtes keine Anschlussstelle gefunden habe
, festzu
halten, dass
im Zeitpunkt des Ausbruchs der Pandemie in der Schweiz das erhöhte Risiko durch die Kündigung bereits gesetzt
worden
war
.
S
chliesslich vermag die Beschwerdeführerin auch aus ihrem Hinweis auf
den Einstellraster
für ALK gemäss AVIG-Praxis ALE, D75, nichts abzuleiten, zumal vorliegend
ja gerade nicht von einer Kündigung im Hinblick auf die Weiterbildung ausgegangen werden kann
(E.
3.2)
und der Einstellraster zudem eine Entscheidungshilfe für die Vollzugsstellen darstellt, welche den Ermessensspielraum grundsätzlich nicht einschränkt (AVIG-Praxis ALE, D72).
Vor diesem Hintergrund sind die
von der
Beschwerdegegnerin verfügten 39
Einstellungstage nicht zu beanstanden und tragen den persönlichen Verhältnissen und den Ums
tänden
ausreichend
Rech
nung. Hinzuweisen ist dabei darauf, dass das Gericht bei der Überprüfung der Angemessenheit der verfügten Einstelldauer sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen darf (
BGE 114 V 315 E. 5a;
Urteil des Bundesgerichts 8C_342/2017 vom 28. August 2017 E. 4.2, je
mit Hinweisen
).
4.3
Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde.