Decision ID: 0775c4de-9b62-43ee-a689-9c71173e8eb4
Year: 2003
Language: de
Court: GR_KG
Chamber: GR_KG_999
Canton: GR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

hat sich ergeben:
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A. B., geboren am 10. Januar 1967, und A., geboren am 1. Dezember 1955, heirateten am 17. August 1991. Sie sind Eltern der Kinder C., geboren am 22. April 1991, und D., geboren am 24. September 1996.
B. 1. Am 6. Juni 2003 liess B. beim Bezirksgerichtspräsidium Landquart ein Gesuch um Erlass von Eheschutzmassnahmen mit folgendem Rechtsbegehren einreichen:
1. Es sei festzustellen, dass die Parteien seit Oktober 2001 getrennt leben.
2. Die beiden Kinder C., geb. 22. April 1991, und D., geb. 24. September 1996, seien der Mutter zur Pflege und Erziehung  und unter ihre Obhut zu stellen.
3. Dem Vater sei das übliche Besuchs- und Ferienrecht einzuräumen.
4. Der Gesuchsbeklagte sei zu verpflichten, an den Unterhalt der  einen monatlichen Beitrag in Höhe von Fr. 2'000.--, allenfalls einen Betrag nach richterlichem Ermessen, zuzüglich der  und gesetzlichen Kinderzulagen, zu bezahlen.
5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.
2. Von der ihm am 12. Juni 2003 eingeräumten Möglichkeit, bis zum 27. Juni 2003 eine Stellungnahme einzureichen, machte A. keinen Gebrauch.
3. Am 11. Juli 2003 wurden die Parteien auf den 29. Juli 2003 zur  vorgeladen.
4. An der vorerwähnten Anhörung nahmen die Gesuchstellerin und ihr Rechtsvertreter teil. A. blieb ihr unentschuldigt fern. Der Bezirksgerichtspräsident Landquart befragte in der Folge die Gesuchstellerin. Gestützt auf ihre Angaben und die von ihr eingereichten Belege erliess der Bezirksgerichtspräsident Landquart am 29. Juli 2003 folgende, am 3. September 2003 mitgeteilte Verfügung:
1. Es wird gerichtlich festgestellt, dass die Parteien zum Getrenntleben auf unbestimmte Zeit berechtigt sind.
2. Die beiden aus der Ehe der Parteien hervorgegangenen Kinder
- C., geboren 22. April 1991 und
- D., geboren 24. September 1996
werden der Mutter zur Pflege und Erziehung zugewiesen und unter ihre Obhut gestellt.
3. A. wird das Recht eingeräumt, seine beiden Kinder jeweilen am ersten Wochenende eines jeden Monats von Samstag 12.00 Uhr bis
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Sonntag 20.00 Uhr zu sich auf Besuch nehmen zu dürfen. Ausserdem wird er für berechtigt erklärt, mit den Kindern während insgesamt drei Wochen pro Jahr gemeinsame Ferien verbringen zu dürfen.
Die vorstehende Regelung gilt als Minimallösung für den Fall, wenn die Parteien keine anderslautende Vereinbarung treffen.
4. Der Gesuchsgegner A. wird gerichtlich verpflichtet, an den Unterhalt von Ehefrau und Kindern mit Wirkung ab 1. Juni 2003 einen monatlich pränumerando je auf den ersten fälligen Beitrag von Fr. 2'380.-- zu bezahlen zuzüglich die gesetzlichen und/oder vertraglichen Kinderzulagen. Dieser Unterhaltsbeitrag wird wie folgt aufgeteilt:
- je Fr. 750.-- pro Monat und Kind
- Fr. 880.-- für B.
5. Die Kosten des Verfahrens vor dem Bezirksgerichtspräsidium Landquart, bestehend aus:
- einer Gerichtsgebühr von Fr. 700.00
- einer Schreibgebühr von Fr. 200.00
- Barauslagen von Fr. 50.00
Total Fr. 950.00
werden A. auferlegt.
A. wird gerichtlich verpflichtet, der Gesuchstellerin eine  Entschädigung von Fr. 1'500.-- (7.6 % Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen.
6. Dieser Entscheid kann innert der Frist von 20 Tagen durch schriftlich begründeten Rekurs beim Kantonsgerichtspräsidium Graubünden, Poststrasse 14, 7000 Chur, angefochten werden (Art. 12 Abs. 1 EG zum ZGB). Der Rekurs ist unter Beilage des angefochtenen Entscheides einzureichen, wobei mit kurzer Begründung anzugeben ist, welche Punkte angefochten und welche Abänderungen beantragt werden.
7. (Mitteilung).
C. 1. Gegen diese Verfügung erhob A. am 23. September 2003 Einsprache beim Kantonsgericht. Die Eingabe wurde als Rekurs zu Handen des Kantonsgerichtspräsidiums entgegengenommen.
2. B. liess in ihrer Stellungnahme vom 3. Oktober 2003 folgende Anträge stellen:
1. Auf den Rekurs sei nicht einzutreten; eventualiter sei er abzuweisen.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.
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Auf die Ausführungen in den Rechtsschriften und im angefochtenen  wird - soweit erforderlich - in den nachfolgenden Erwägungen .

Das Kantonsgerichtspräsidium zieht in Erwägung :
1. Massnahmen und Verfügungen des Bezirksgerichtspräsidenten zum Schutze der ehelichen Gemeinschaft können gemäss Art. 8 Ziff. 11 in  mit Art. 12 Abs. 1 des Einführungsgesetzes zum Schweizerischen  (EGzZGB, BR 210.100) innert zwanzig Tagen durch Rekurs beim Kantonsgerichtspräsidenten angefochten werden. Der Rekurs ist zu begründen. Es ist mithin im Einzelnen darzulegen, welche Punkte des Entscheids  und welche Abänderungen beantragt werden (Art. 12 Abs. 1 und 3 EGzZGB in Verbindung mit Art. 233 Abs. 2 der Zivilprozessordnung des Kantons Graubünden, ZPO, BR 320.000). Auf offensichtlich unbegründete  keinerlei Begründung enthaltende Beschwerden tritt das  nicht ein oder weist sie ohne weiteres Verfahren ab ( Art. 12 Abs. 3 EGzZGB in Verbindung mit Art. 234 Abs. 1 ZPO).