Decision ID: 84ff093f-0a32-44b7-82d8-1d63a5fcf4aa
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1996, absolvierte ab August 2011 eine Berufslehre zum Metallbauer bei der Firma
Y._
(Urk. 13/12) und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Wegen Schmerzen an beiden Handgelenken begab er sich am 26. Oktober 2011 in ärztliche Behandlung, worauf eine medikamentöse und ergotherapeutische Therapie veranlasst (Urk. 13/1 S. 4+6) und ihm folgende Arbeitsunfähigkeiten attestiert wurden: 100 % ab Behandlungsbeginn bis 6. November 2011, 50 % vom 7. November bis 31. Dezember 2011, 30 % vom 1. bis 31. Januar 2012 und 100 % vom 19. November bis 31. Dezember 2012 (Urk. 6/1-3).
Mit Verfügung vom 10. Januar (Urk. 13/8) respektive 4. Juli 2012 (Urk. 13/17) verneinte die SUVA ihre Leistungspflicht mit der Begründung, es liege weder ein Unfallereignis noch eine unfallähnliche Körperschädigung noch eine Berufs
krankheit vor. Daran hielt sie auf Einsprache des Krankenversicherers von
X._
– der Krankenkasse
SLKK
– hin (Urk. 13/9) mit Entscheid vom 7. Dezember 2012 (Urk. 2) fest.
2.
Hiergegen
erhob
X._
, welcher ab anfangs Dezember 2012 als Praktikant in einem Architekturbüro arbeitete, am 12.
Dezember 2012 (Urk.
1), ergänzt durch die Eingabe vom
1. Januar 2013
(Urk.
5
), Be
schwerde und bean
tragte
sinngemäss
die Aufhebung des angefochtenen
Einspracheentscheids
vom 7.
De
zember 2012 und die
Zusprechung der gesetzlichen Leistungen, insbeson
dere die Anerkennung der Handgelenksbeschwerden als Berufskrankheit und Über
nahme sämtlicher Kosten der Heilbehandlung durch die SUVA.
Am
7. Januar 2013 (Urk. 8/1)
reichte
der Krankenversicherer von
X._
ebenfalls Beschwerde gegen den
Einspracheentscheid
der SUVA vom
7.
Dezember 2012 ein mit dem Antrag, die SUVA sei zu verpflichten, das Leiden des Versicherten als Berufskrankheit anzuerkennen und für die Behandlungs
kosten aufzukommen.
Mit Verfügung vom 22. Januar 2013 (Urk. 9) wurden die beiden
Beschwerdever
fahren
vereinigt. Die SUVA schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 11. April 2013 (Urk. 12) auf Abweisung der Beschwerde, was den Beschwerdeführenden am 15. April 2013 zu Kenntnis gebracht wurde.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleis
tungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt.
1.2
Nach Art. 9 Abs. 1 UVG gelten Krankheiten, die bei der beruflichen Tätigkeit ausschliesslich oder vorwiegend durch schädigende Stoffe oder be
stimmte Ar
beiten verursacht worden sind, als Berufskrankheiten. Der Bundesrat erstellt
die
Liste dieser Stoffe und Arbeiten sowie der arbeitsbedingten Erkran
kungen. Ge
stützt auf diese Delegationsnorm und Art. 14 der Verordnung über die Unfall
versicherung (UVV) hat er in Anhang I zur UVV eine Liste der schädigenden Stoffe und der arbeitsbedingten Erkrankungen erstellt.
Nach der Rechtsprechung ist eine "vorwiegende" Verursachung von Krankhei
ten durch schädigende Stoffe oder bestimmte Arbeiten nur dann gegeben, wenn diese mehr wiegen als alle andern mitbeteiligten Ursachen, mithin im gesamten Ursachenspektrum mehr als 50 % ausmachen. "Ausschliessliche" Verursachung hingegen meint praktisch 100 % des ursächlichen Anteils der schädigenden Stoffe oder bestimmten Arbeiten an der Berufskrankheit (BGE 119 V 200 E. 2a mit Hinweis).
1.3
Als Berufskrankheiten gelten nach Art. 9 Abs. 2 UVG auch andere Krankheiten, von denen nachgewiesen wird, dass sie ausschliesslich oder stark überwiegend durch berufliche Tätigkeit verursacht worden sind. Diese von der Rechtspre
chung als "Generalklausel" bezeichnete Anspruchsgrundlage bezweckt, allfällige Lücken
zu schliessen, die dadurch ent
stehen könnten, dass die
bundesrätliche
Liste gemäss An
hang I zur UVV entweder einen schädigenden Stoff, der eine Krankheit verursachte, oder eine Krankheit nicht aufführt, die durch die Arbeit verursacht wurde (BGE 119 V 200 E. 2b mit Hinweis).
Nach der Rechtsprechung ist die Voraussetzung des "ausschliesslichen oder stark überwiegenden" Zusammenhangs gemäss Art. 9 Abs. 2 UVG erfüllt, wenn die Berufskrankheit mindestens zu 75 % durch die berufliche Tätigkeit verur
sacht worden ist.
Die Anerkennung von Beschwerden im Rahmen dieser
Gene
ral
klausel
ist
an relativ strenge Beweisanforderungen gebunden. Verlangt wird, dass
die
v
ersicherte
Person
für eine gewisse Dauer einem typischen Berufsrisiko ausge
setzt ist. Die einmalige gesundheitliche Schädigung, die gleichzeitig mit der Berufs
ausübung eintritt, genügt nicht (BGE 126 V 183 E. 2b, 119 V 200 E. 2b mit Hinweis; RKUV 2000 Nr. U 408 S. 407).
Praxisgemäss
ist ein qualifizierter Kausalzusammenhang nicht mit überwiegen
der Wahrscheinlichkeit erstellt
, wenn
ein
(
Rücken
-)L
eiden durch die berufliche Tätigkeit bloss ausgelöst und die berufliche Tätigkeit mithin nur Anlass und nicht Ursache des Leidens
ist
(RKUV 1987 Nr.
U 28 S.
399 E.
2).
Gleiches gilt
, wenn die Schmerzen im Handgelenk auf eine Gelenkentzündung (die ihrerseits nicht auf eine berufliche Tätigkeit zurückzuführen ist) und auf die besondere Schwäche des Gelenks zurückzuführen ist, die besonders intensive Handarbeit die Beschwerden mithin nur begüns
tigt hat (RKUV 1989 Nr. U 80 S.
380 E.
2c
;
Alexandra
Rumo-Jungo
/André Pierre Holzer, Rechtsprechung des Bundesge
richts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4.
Aufl
age 2012, S. 97 f.).
1.4
Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht
dürfen
eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen über
zeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abwei
chendes vorsieht, nach dem
Be
weisgrad
der über
wiegenden Wahr
scheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglich
keit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanfor
derungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360 mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3 S. 324 f.).
2.
2.1
Es steht fest und ist unbestritten, dass
es sich bei den Handgelenksbeschwerden
weder
um
Folgen eines
versicherten Unfalles (Art. 6 Abs. 1 UVG
) noch
um eine
unfallähnliche Körperschädigung (Art.
6 Abs.
2 UVG in Verbindung mit Art.
9 Abs.
2 UVV)
handelt.
2.2
Strittig und zu prüfen ist einzig, ob die
Beschwerdegegnerin
unter dem Titel einer Berufskrankheit im Sinne des UVG leistungspflichtig ist. Dabei steht unter den Verfahrensbeteiligten mit Blick darauf, dass
weder schädigende Stoffe noch arbeitsbedi
ngte Erkrankungen gemäss An
hang
I zur UVV
vorliegen, zu Recht ausser Frage, dass der Beschwerdeführer nicht an einer Berufskrankheit nach Art. 9 Abs. 1 UVG (vgl. E. 1.2 hiervor) leidet und als Anspruchsgrundlage einzig die Generalklausel gemäss Art. 9 Abs. 2 UVG in Betracht kommt.
Die Anerkennung eines Leidens als
Berufskrankheit gemäss Art. 9 Abs. 2 UVG setzt nach der Rechtsprechung (vgl. E. 1.3 hiervor) eine stark überwiegende bis ausschliessliche – mithin zu mindestens 75%ige – Verursachung durch die be
rufliche Tätigkeit voraus. Während die Beschwerdegegnerin davon ausging, die
Handgelenksproblematik sei nicht in ausreichendem Masse durch die
Arbeitstä
tigkeit
im Metallbau verursacht worden (Urk. 2 S. 5 f., Urk. 12), stuften die Be
schwerdeführenden die berufliche Tätigkeit als alleinige Ursache der gesund
heitlichen Beschwerden ein (Urk. 1 S. 1 f., Urk. 5, Urk. 8/1 S. 4-6).
3.
3.1
Der den Beschwerdeführer ab 26. Oktober 2011 behandelnde
Dr.
med.
Z._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, welcher in den Ergotherapie-Verord
nungen vom 26. Oktober und 21. November 2011 (Urk. 13/1/4-5) die Diagnose einer
beidseitigen
radionaviculären
Überlastung beziehungsweise einer chroni
schen Vorderarmüberlastung genannt hatte, erklärte am 8. November 2011 auf Anfrage der Beschwerdeführerin (Urk. 13/1/2-3), die
gesundheitlichen
Probleme hätten mit der
eben erst
angefangenen Lehre im anstrengen
den Metallbau ein
gesetzt,
stünden allein im Zusammenhang mit der Berufslehre
und
seien aus
schliesslich durch verschiedene berufliche Tätigkeiten herbeigerufen worden
.
Die Beschwerden hätten bei weiterhin
vorsichtig
aufdosierter
Berufseinführung
eine gute Prognose
. Die Behandlung
werde
voraussichtlich bis Weihnachten
dauern
, wobei die stufenweise Adaption
ans
neue Berufsfeld
ergotherapeutisch
angegangen werde.
Die
Störung könne
allerdings
noch nicht als Be
rufs
krank
heit deklariert werden
.
Im Arztzeugnis vom 11. Dezember 2011 (Urk. 13/6) zuhanden der
Beschwerde
gegnerin
hielt Dr.
Z._
fest, der Beschwerdeführer
verzeichne
Schmerzen in den
radionavicularen
Gelenken rechts etwas mehr als links und
gebe an, dass ihn die Arbeit als Metallbauer im Bereich der Vorderarme zu überlasten scheine
.
Der Hausarzt
diagnostizierte
eine
Belastungs-Arthralgie
(Gelenkschmerzen)
und
Myopathie
(Muskelleiden)
der
(
Vorder
-)A
rme seit Mitte Oktober 2011
und er
achtete
eine Überlastung im Me
tallbau
als
möglich
. Zudem
warf
er
die Frage nach dem Vorliegen von "
yellow
flags
" auf und
ersuchte
um Beurteilung
durch den Kreisarzt
.
3.2
Anlässlich der Aussendienstabklärung der Beschwerdegegnerin vom 28. März 2012 (Urk. 13/12) erklärte der Beschwerdeführer, die medizinische Behandlung sei zwischenzeitlich abgeschlossen worden. Er sei seit 1. Februar 2012 wieder voll arbeitsfähig und könne sämtliche in der Metallbauausbildung anfallenden Arbeiten uneingeschränkt und schmerzfrei verrichten (S. 2). Der beim Gespräch ebenfalls anwesende Inhaber des Lehrbetriebes bekräftigte die Wiedererlangung eines vollen Leistungsvermögens per 1. Februar 2012 und konstatierte, in der über zwanzigjährigen Geschäftstätigkeit seien bei keinem seiner Mitarbeitenden
oder Lernenden beruflich bedingte Beschwerden aufgetreten. Allerdings sei nachvoll
ziehbar, dass es bei einem Schulabgänger, welcher eine die Hände doch sehr be
anspruchende Lehre zum Metallbauer beginne und sich diese strenge Tä
tigkeit überhaupt nicht gewohnt sei, zu solchen Überlastungsbeschwerden kommen könne (S. 3).
3.3
Der SUVA-Kreisarzt Dr. med.
A._
, Facharzt für Chirurgie, ging in seiner Ein
schätzung vom 3. April 2012 (Urk. 13/14) von einer typischen Angewöhnungs- und Trainingsphase bei der Aufnahme einer körperlich schweren beruflichen Arbeit und Belastung
von vor
her unbelasteten Körperpartien aus. Dies werde bestätigt durch den Umstand, dass der Beschwerdeführer aktuell –
nach Über
wind
ung
des Trainingsrückstandes und Angewöhnung an die Arbeitsbel
astung respektive Beanspru
chung – bei Verrichtung derselben Arbeit
beschwerdefrei sei
.
Überdies seien, so Dr.
A._
, al
lgemeine unspezifische Gelenk- und Muskel
schmerzen durch Belastung keine Krankheit und auch keine Krankheitsdiagn
ose für Berufskrankheiten. Die Beschwerden
seien zwar medizinisch angegangen, jedoch nicht spezifischen Strukturen zugeordnet worden. Weder die Entstehung, Diagnose und Dauer noch die Behandlung
der Beschwerden entspreche den Kri
terien einer Berufskrankheit. Der Zusammenhang zum beruflichen Einsatz sei vordergründig vorhanden, die definitive Zuordnung respektive Übernahme sei administrativ-juristisch zu entscheiden.
4.
4.1
Den vorliegenden medizinischen Unterlagen lässt sich keine Aussage entneh
men, welche mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. E. 1.4 hiervor) den Schluss auf eine mindestens 75%ige Verursachung (vgl. E. 1.3 hiervor) der beidseitigen
Handge
lenksproblematik
durch die Arbeitstätigkeit des Beschwerdeführers im Metallbau zuliesse. Dies gilt nicht nur für die kreisärztliche Stellungnahme von Dr.
A._
(vgl. E. 3.3 hiervor), sondern auch für die Ausführungen von Dr.
Z._
(vgl. E. 3.1 hiervor), welcher eine Charakterisierung des Leidens als Berufskrankheit ablehnte und eine berufsbedingte Überlastung der oberen Extremitäten nur als möglich erachtete, ohne sich indes darüber auszusprechen, ob ihr verursachende oder aber lediglich auslösende Wirkung zukommt. Überdies warf er die Frage nach dem Vorliegen von "
yellow
flags
" – mithin von
psychosozialen Risiko
faktoren für die
Chronifizierung
von Beschwerden – auf
. Damit ist der für die Anerkennung des Leidens als Berufskrankheit im Sinne von Art. 9 Abs. 2 UVG vorausgesetzte qualifizierte Verursachungsanteil von mindestens 75 % nicht mit
dem erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeitsgrad dargetan, weshalb die Beschwerdeführenden mit der Berufung auf die Einschätzung von Dr.
Z._
(Urk. 1 S. 1 f., Urk. 8/1 S. 4 f.) nichts zu ihren Gunsten abzuleiten vermögen.
Mit dem SUVA-Kreisarzt Dr.
A._
(vgl. E. 3.3 hiervor) ist davon auszugehen, dass
die Expositionsdauer
und der Krankheitsverlauf
wie
auch
die unspezifische Natur der
gesundheitlichen Beschwerden und der Umstand, dass diese in der Zeit vom 1. Februar bis 18. November 2012 nicht zu einer Arbeitsunfähigkeit führten (Urk. 6/1-3), gegen die Annahme einer Berufskrankheit im Rechtssinne sprechen. Insbesondere fehlt es an einer
langjährige
n
beruflichen
Exposi
tion, welche die Ausbildung von relevanten strukturellen Veränderungen zugelassen hätte. Die angeführten Umstände lassen vielmehr darauf schliessen, dass die Gelenk- und Muskelbeschwerden durch die berufliche Tätigkeit nur ausgelöst wur
den und ursächlich auf nicht arbeitsplatz-korrelierte – etwa konstitutionelle –
Faktoren zurückzuführen
sind.
4.2
An diesem Ergebnis vermögen auch die weiteren Vorbringen der Beschwerde
führenden (Urk. 1 S. 1 f., Urk. 5, Urk. 8/1 S. 4-6) nichts zu ändern. Insbesondere ist die Tatsache, dass das Leiden während der Arbeit manifest ge
worden ist, noch kein
rechtsgenüglicher
Anlass für eine Anerkennung als Be
rufskrankheit im Rechtssinne (vgl. E. 1.3 hiervor). Dem nicht näher dokumentierten Einwand, der Lehrmeister habe im Dezember 2012 (Urk. 1 S. 2, Urk. 8/1 S. 4) erklärt, zirka 20 % der Lernenden im Metallbauberuf hätten gesundheitliche Probleme, steht sodann die von der Beschwerdegegnerin anlässlich der Aussendienstabklärung vom 28. März 2012 protokollierte Angabe des Be
triebsinhabers entgegen, wo
nach andere Mitarbeitende bei gleicher Tätigkeit keine derartigen Beschwerden zu beklagen hätten (vgl. E. 3.2 hiervor). Schliesslich kann der Nachweis der
qualifizierten
beruflichen
Verursachung
eines Leidens nicht auf de
m Wege des Ausschlussverfahrens unter Hinweis auf das angebliche Fehlen
nicht-beruflicher Belastungen geführt werden. Massgeblich sind in diesem Zusammenhang viel
mehr die ärztlichen Einschätzungen, welche vorliegend allerdings keine Aner
kennung der Handgelenksproblematik als Berufskrankheit im Sinne von Art. 9 Abs. 2 UVG gestatten (vgl. E. 4.1 hiervor).
4.3
Dementsprechend ist der angefochtene
Einspracheentscheid
vom 7. Dezember 2012 (Urk. 2) rechtens, was zur Ab
weisung der Beschwerde führt.