Decision ID: c1180da1-be98-568e-bf39-68334576bc02
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Am 18. Juli 2008 beantragte die kosovarische Staatsangehörige X._ (geboren 1981; nachfolgend: Gesuchstellerin) bei der Schweizer Vertretung in Pristina ein Visum für einen dreimonatigen Besuchsaufenthalt bei ihrer im Kanton Zürich lebenden Schwester Y._ und deren Ehemann (Letzterer nachfolgend: Gastgeber bzw. Beschwerdeführer). Nach formloser Verweigerung des Visums übermittelte die Auslandvertretung das Gesuch zur Prüfung und zum Entscheid an die Vorinstanz.
B. Nachdem das Amt für Migration des Kantons Zürich beim Gastgeber weitere Abklärungen hinsichtlich des beabsichtigten  vorgenommen hatte, wies die Vorinstanz das Gesuch um  der Einreise mit Verfügung vom 9. Oktober 2008 ab. Zur  führte sie im Wesentlichen aus, eine Einreisebewilligung sei  dann zu verweigern, wenn die anstandslose und  Wiederausreise der gesuchstellenden Person nicht als  angesehen werden könne, sei es als Folge der in ihrem  herrschenden politischen oder sozioökonomischen  oder aufgrund ihrer persönlichen Situation. Aufgrund der wirtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse im Kosovo sei dies vorliegend der Fall. Der Gesuchstellerin würden in ihrem Herkunftsland zudem weder zwingende berufliche oder gesellschaftliche  noch familiäre Verantwortlichkeiten obliegen, welche für eine fristgerechte Wiederausreise Gewähr bieten könnten.
C. Gegen diese Verfügung erhob der Gastgeber am 19. Oktober 2008 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag auf Aufhebung der Verfügung und auf Erteilung der  an die Gesuchstellerin. Als Begründung bringt er im  vor, es müsse dieser möglich sein, ihre in der Schweiz lebenden Verwandten für einen Zeitraum von ein bis drei Monaten besuchen zu kommen. Die Gesuchstellerin sei im Kosovo verlobt und die Hochzeit sei für das Frühjahr 2009 geplant. Es bestehe daher eine familiäre  im Herkunftsland.
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D. In ihrer Vernehmlassung vom 26. Februar 2009 spricht sich die  unter Erläuterung der bereits erwähnten Gründe für die  der Beschwerde aus. Die in der Beschwerde vorgebrachte , die bevorstehende Verlobung und Eheschliessung der  biete hinreichende Gewähr für eine fristgerechte , vermöge nicht zu überzeugen. Es würden keinerlei konkrete  zum angeblichen Verlobten gemacht. Eine Verlobung sei überdies wieder auflösbar. Die Gesamtsituation der Gesuchstellerin in ihrem Herkunftsland stelle sich daher angesichts dieser Behauptung nicht massgeblich anders dar. Nachweise über eine allfällige Beschäftigung der Gesuchstellerin im Herkunftsland fehlten zudem weiterhin bzw. die Angaben dazu erwiesen sich als widersprüchlich. Auch bestünden  klaren Vorstellungen über die Dauer des beabsichtigten , was ebenfalls das Bestehen fester Verpflichtungen im  als fragwürdig erscheinen lasse. Die Zusicherungen des Gastgebers hinsichtlich der fristgerechten Wiederausreise vermöchten daran nichts zu ändern.
E. Mit verfahrensleitender Anordnung vom 10. März 2009 wurde dem  die Möglichkeit gewährt, zur Vernehmlassung der  Stellung zu nehmen. Die hierfür gesetzte Frist blieb ungenutzt.
F. Auf den weiteren Akteninhalt wird – soweit entscheiderheblich – in den Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden  Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen wurden. Darunter fallen u.a. Verfügungen des BFM betreffend Verweigerung der . Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet in diesem
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Bereich endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Sofern das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt, richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nach dem VwVG (Art. 37 VGG).
1.3 Der Beschwerdeführer ist gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG zur  berechtigt. Auf die frist- und formgerecht eingereichte  ist einzutreten (Art. 50 und 52 VwVG).
2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhaltes und – sofern nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im  das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist  Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht  und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Rechts- und Sachlage zum Zeitpunkt seines  (vgl. E. 1.2 des in BGE 129 II 215 teilweise publizierten  2A.451/2002 vom 28. März 2003).
3. Das schweizerische Ausländerrecht kennt weder ein allgemeines Recht auf Einreise noch gewährt es einen besonderen Anspruch auf Erteilung eines Visums. Die Schweiz ist daher – wie alle anderen  auch – grundsätzlich nicht gehalten, Ausländerinnen und  die Einreise zu gestatten. Vorbehältlich völkerrechtlicher  handelt es sich dabei um einen autonomen Entscheid (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3774; BGE 133 I 185 E. 2.3 S. 189).
4. Verfahren, die bei Inkrafttreten der Verordnung vom 22. Oktober 2008 über die Einreise und die Visumerteilung (VEV, SR 142.204) am 12. Dezember 2008 (dem Datum auch des Inkrafttretens des  vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen , der Europäischen Union und der Europäischen Gemein-
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schaft über die Assoziierung dieses Staates bei der Umsetzung,  und Entwicklung des Schengen-Besitzstands [SAA, SR 0.360.268.1]) hängig sind, werden gemäss Art. 57 VEV nach neuem Recht fortgeführt (und damit insbesondere nach dem übergeordneten Schengen-Recht).
5. 5.1 Zur Einreise in den Schengen-Raum für einen Aufenthalt von höchstens drei Monaten benötigen sogenannte Drittstaatsangehörige, d.h. Bürger eines nicht zu diesem Raum gehörigen Staates (vgl. zu den Schengen-Assoziierungsabkommen Anhang 1 Ziffer 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.2]), gültige Reisedokumente, die zum  berechtigen, und ein Visum, sofern dieses erforderlich ist (vgl. Art. 2 Abs. 1 VEV i.V.m. Art. 5 Abs. 1 Bst. a und b der Verordnung [EG] Nr. 562/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 über einen Gemeinschaftskodex für das Überschreiten der Grenzen durch Personen [nachfolgend: Schengener Grenzkodex bzw. SGK, ABl. L 105 vom 13.04.2006, S. 1-32]; vgl. auch Art. 5 Abs. 1 Bst. a AuG). Im Weiteren müssen sie den Zweck und die Umstände  beabsichtigten Aufenthalts belegen und hierfür über ausreichende finanzielle Mittel verfügen (Art. 5 Abs. 1 Bst. c SGK; vgl. auch Art. 5 Abs. 1 Bst. b AuG). Sie dürfen zudem nicht im Schengener  (SIS) zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben sein und keine Gefahr für die öffentliche Ordnung, die innere Sicherheit, die  Gesundheit oder die internationalen Beziehungen eines  darstellen (Art. 5 Abs. 1 Bst. d und e SGK; vgl. auch Art. 5 Abs. 1 Bst. c AuG).
5.2 Ist nur ein vorübergehender Aufenthalt vorgesehen, verlangt Art. 5 Abs. 2 AuG, dass die Wiederausreise gesichert ist. Damit wird keine zusätzliche, lediglich im nationalen Recht verankerte  aufgestellt. Vielmehr handelt es sich dabei um dieselbe  wie bei der nach Art. 5 Abs. 1 Bst. c SGK erforderlichen Überprüfung des Aufenthaltszwecks. Die Angabe des  Aufenthaltszwecks stellt nämlich zugleich eine Absichtserklärung dar, nach Erfüllung dieses Zwecks wieder auszureisen. So verlangt insbesondere die Gemeinsame Konsularische Instruktion an die  Missionen und die konsularischen Vertretungen, die von Berufskonsularbeamten geleitet werden (GKI, ABl. C 326 vom 22.12.2005, S. 1–149), im Zusammenhang mit dem Entscheid über
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den Visumsantrag eine Einschätzung des Migrationsrisikos (vgl. ABl. C 326, S. 10). Im Zusammenhang mit der Überprüfung des  kann daher an die bisherige Praxis und Rechtsprechung bezüglich des Merkmals der gesicherten Wiederausreise angeknüpft werden (vgl. hierzu auch die Urteile des Bundesverwaltungsgerichts /2008 vom 13. Februar 2009 sowie C-3013/2008 vom 14. Februar 2009 jeweils E. 5.2 und E. 5.3).
6. In den Anhängen I und II zur Verordnung (EG) Nr. 539/2001 des Rates vom 15. März 2001 (Abl. L 81 vom 21.03.2001, S. 1-7) sind diejenigen Staaten aufgelistet, deren Staatsangehörige beim Überschreiten der Aussengrenzen der Schengen-Mitgliedstaaten im Besitz eines Visums sein müssen (Anhang I) bzw. diejenigen, die keines Visums bedürfen (Anhang II). Zwar findet sich die Republik Kosovo weder in Anhang I noch in Anhang II; entscheidend ist jedoch, dass sie nicht in der Liste der von der Visumspflicht befreiten Staaten aufgeführt ist. Die  als kosovarische Staatsangehörige unterliegt deshalb der .
7. 7.1 Gilt es zu beurteilen, ob das Kriterium der gesicherten  erfüllt ist, muss ein zukünftiges Verhalten beurteilt werden. Dazu lassen sich in der Regel keine gesicherten Feststellungen, sondern  Prognosen machen.
Anhaltspunkte zur Beurteilung der fristgerechten Wiederausreise  sich aus der allgemeinen Lage im Herkunfts- oder Heimatland des oder der Gesuchstellenden ergeben. In diesem Rahmen ist bei  von Personen aus Staaten beziehungsweise Regionen mit politisch oder wirtschaftlich vergleichsweise ungünstigen  zu berücksichtigen, dass deren persönliche Interessenlage in solchen Fällen häufig nicht mit dem Ziel und Zweck einer zeitlich  Einreisebewilligung in Einklang steht.
7.2 Die Gesuchstellerin lebt in der inzwischen unabhängigen und von der Schweiz als Staat anerkannten Republik Kosovo. Die  in dieser Region konnte zwar im Verlaufe der letzten Jahre  stabilisiert werden und der Wiederaufbau von Administration und Infrastruktur ist unter Beteiligung internationaler Organisationen und Staatengemeinschaften in Gang gekommen. In wirtschaftlicher Hinsicht ist das Land jedoch eines der ärmsten in Europa; es herrscht
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wirtschaftliche Stagnation und die Arbeitslosigkeit bleibt hartnäckig hoch. Das Wirtschaftswachstum hat sich nach einem zunächst starken Aufschwung ab dem Jahre 2000 (21.2 %) auf ein längerfristig  Niveau abgeflacht (2007: 3.9 %; geschätzte 5.4 % für 2008). Die Arbeitslosigkeit ist weit verbreitet, die entsprechende Rate bleibt  hoch: Gemäss den letzten offiziellen Zahlen betrug sie im Jahre 2007 immer noch 43.6 % (2006: 44.9 %). Besonders problematisch ist sie dabei namentlich bei der jungen Bevölkerung. Zudem stellt die  ein weitverbreitetes Phänomen dar: Der Anteil der in Armut  Bevölkerung lag im Jahr 2008 bei hohen rund 45 %, wobei 15 % der Einwohner gar von extremer Armut betroffen waren (Quelle: , www.worldbank.org > Countries > Kosovo > Overview , Stand: April 2009, besucht am 16. November 2009). Vor diesem Hintergrund besteht vielfach ein Wunsch zur Auswanderung, welcher sich  besonders stark bei jüngeren und ungebundenen  manifestiert. Ein im Ausland bereits bestehendes, minimales soziales Beziehungsnetz (Verwandte oder Freunde) ist zudem ein wichtiges Element, das den Entscheid auszuwandern erleichtern kann. Im Falle der Schweiz führt dies angesichts der restriktiven  Zulassungsregelung nicht selten zur Umgehung  Bestimmungen. Dabei geht es nicht etwa allein um die  von Asylgesuchen nach erfolgter Einreise, sondern es wird oftmals versucht, den Aufenthalt zu verlängern oder – beispielsweise durch Ausbildung oder Heirat – auf eine andere migrationsrechtliche Grundlage zu stellen.
8. Die geschilderten Umstände im Herkunftsland der Gesuchstellerin deuten zwar auf ein latentes Risiko einer nicht fristgerechten  hin. Bei der Analyse des Migrationsrisikos sind jedoch nicht nur solch allgemeine Umstände und Erfahrungen, sondern auch  Gesichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. Obliegt der gesuchstellenden Person im Heimat- oder Herkunftsstaat beispielsweise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder  Verantwortung, kann dieser Umstand durchaus die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise begünstigen. Umgekehrt muss bei Personen, die keine besonderen Verpflichtungen haben, die sie von  möglichen Emigration abhalten könnten, aufgrund entsprechender Erfahrungen das Risiko eines ausländerrechtlich nicht  Verhaltens nach bewilligter Einreise zu einem  als hoch eingeschätzt werden.
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Die Gesuchstellerin ist 28-jährig, ledig und kinderlos. Wie die  in ihrer Vernehmlassung zutreffend festgehalten hat, wurden zu ihrer – in der Beschwerde erstmals erwähnten – angeblichen  sowie für das Frühjahr 2009 geplanten Hochzeit im Kosovo  wie zum Verlobten keinerlei Angaben gemacht. Die , dies im Rahmen des ihm gewährten Replikrechts nachzuholen, nutzte der Beschwerdeführer nicht und auch zum aktuellen Zeitpunkt ist hinsichtlich einer allfälligen Eheschliessung nichts bekannt. Da aus den Akten nichts ersichtlich ist, was auch nur auf das Bestehen einer entsprechenden Verbindung hinweisen würde (und umso weniger auf konkrete Heiratsabsichten), ist jedoch davon auszugehen, dass es sich dabei lediglich um eine seitens des Beschwerdeführers ohne  Grundlage aufgestellte Behauptung handelt.
Gemäss ihren eigenen Angaben im Visumsantrag vom 18. Juli 2008 (welche sich mit denjenigen in einem diesem vorangehenden vom 14. Mai 2008 decken) ist die Gesuchstellerin ohne Anstellung.  der von ihr absolvierten Ausbildung geht aus den  Akten nichts hervor. Den Angaben des Beschwerdeführers  des kantonalen Migrationsamts vom 28. August 2008 zufolge ist die Gesuchstellerin jedoch als Teilzeitangestellte bei Z._ sowie im Übrigen als Hausfrau tätig. In Bezug auf die von ihr nach  Rückkehr in den Kosovo in Aussicht genommene Beschäftigung gibt er an, sie werde weiterhin als Hausfrau tätig sein sowie eventuell ihre Teilzeitstelle wieder antreten oder in der Boutique einer Bekannten arbeiten. Die diesbezüglichen Angaben des Beschwerdeführers und der Gesuchstellerin erweisen sich somit zunächst einmal als , wobei ihren eigenen mehr Gewicht beizumessen ist als denjenigen des Beschwerdeführers. Doch selbst wenn man Letzteren folgen sollte, erschiene die berufliche Zukunft der Gesuchstellerin in ihrem Herkunftsland als sehr wenig gefestigt und aussichtsreich. Dies zeigt sich auch daran, dass der Beschwerdeführer von einem  von „einem bis drei Monaten“ und von einem „“ Wiederantritt ihrer bisherigen Teilzeitstelle spricht. Von  beruflichen Verpflichtungen, welche ihre Wiederausreise nach  Besuchsaufenthalt als gesichert erscheinen lassen würden, kann jedenfalls angesichts dieser Umstände nicht die Rede sein.
Während zum Zeitpunkt eines (im Übrigen ebenfalls abgewiesenen) früheren Gesuchs im Jahre 2005 die Eltern der Gesuchstellerin  noch im Kosovo lebten, sind diese mittlerweile ihrerseits in der
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Schweiz wohnhaft. Auch zwei Schwestern der Gesuchstellerin leben hier. Ob sie in ihrem Herkunftsland damit überhaupt noch über dort verbleibende Familienangehörige verfügt, hinsichtlich welcher  in einem gewissen Rahmen familiäre Verpflichtungen bestehen würden bzw. könnten, ist aus den Akten nicht ersichtlich;  Angaben wurden keine gemacht. Es ist jedoch davon auszugehen, dass mit den Eltern und den beiden Schwestern (mindestens) der Grossteil des engsten Familienkreises der Gesuchstellerin mittlerweile in der Schweiz lebt.
In Anbetracht insbesondere des Bestehens eines solch engen () Beziehungsnetzes in der Schweiz auf der einen sowie des  besonderer, die Wiederausreise wahrscheinlich erscheinen  Verpflichtungen im Herkunftsland auf der anderen Seite kann der Gesuchstellerin hinsichtlich der gesicherten Wiederausreise keine günstige Prognose gestellt werden.
9. Unter den geschilderten Umständen durfte die Vorinstanz somit zu Recht davon ausgehen, es bestehe nicht genügend Gewähr für eine gesicherte Wiederausreise der Gesuchstellerin nach einem . Daran ändert auch nichts, dass der Beschwerdeführer  zugesichert hat, ist doch eine solche Garantie weder faktisch noch rechtlich durchsetzbar. Gastgeber können für gewisse finanzielle  im Zusammenhang mit einem Besuchsaufenthalt garantieren, nicht jedoch für ein bestimmtes Verhalten des Gastes (vgl. anstelle vieler: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-6950/2007 vom 7.  2008, E. 8).
10. Aus diesen Darlegungen folgt, dass die angefochtene Verfügung im Lichte von Art. 49 VwVG rechtmässig ist. Die Beschwerde ist daher .
11. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die auf Fr. 600.–  Verfahrenskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des  vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
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