Decision ID: c1bd71b6-32c0-408d-a54f-fddbda6ef911
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_VG
Chamber: ZH_VG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: public_law

hat sich ergeben:
hat sich ergeben:
I. Mit Verfügungen vom 26. März bzw. 24. September 2015 verneinte das Amt für Jugend und Berufsberatung des Kantons Zürich wegen verspäteten Gesuchs ein Stipendienanrecht von A für das Ausbildungsjahr 2013/2014 bzw. lehnte es deren Einsprache dawider ab.
II.
Die Bildungsdirektion wies einen Rekurs von A gegen den Einspracheentscheid mit Verfügung vom 4. August 2016 ab; als Weiterzugsmöglichkeit nannte sie die binnen 30 Tagen ab Zustellung beim Verwaltungsgericht zu erhebende Beschwerde, wobei die Rechtsmittelfrist während der Gerichtsferien von 15. Juli bis und mit 15. August 2016 stillstehe. Diese Verfügung wurde A am 15. August 2016 ausgehändigt.
III.
Je unter (Mittwoch,) dem 14. September 2014, aber mit Postaufgabe erst gegen Abend des nächsten Tages ersuchte A das Verwaltungsgericht einerseits um unentgeltliche Rechtspflege, anderseits um "Fristverlängerung zur Einreichung der Beschwerde" gegen die Verfügung der Bildungsdirektion, "bis der Entscheid betreffend unentgeltliche Rechtspflege [...] ergangen ist bzw. inkl. hinreichender Bearbeitungszeit nach dem Entscheid"; das Armenrechtsgesuch schliesst dem Antrag den Satz an, "[w]ie nachstehend [über mehr als vier Seiten] begründet ist die Beschwerde nicht aussichtslos", und am Ende heisst es, "[a]ufgrund dieser Fakten ist eine Beschwerde nicht aussichtslos und ich bedanke mich für eine wohlwollende Prüfung". In der Folge wurde das gegenwärtige Verfahren angelegt und bei der Bildungsdirektion der Zustellnachweis für deren Verfügung eingeholt.

Der Einzelrichter erwägt:
Der Einzelrichter erwägt:
1. Die Eingaben vom 14./15. September 2016 sind jedenfalls wegen offenkundiger Unzulässigkeit im Sinn des § 38b Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) und weil sie auch keine grundsätzlichen Fragen im Sinn des § 38b Abs. 2 VRG aufwerfen, gerichtsintern durch den Einzelrichter zu behandeln (siehe VGr, 6. Juli 2016, VB.2016.00281, E. 1 Abs. 1 mit Hinweis, auch zum Folgenden; Martin Bertschi in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 38b N. 7 in Verbindung mit Alain Griffel, Kommentar VRG, § 28a N. 8; Bertschi, § 38b N. 20 ff.). Irgendwelcher Weiterungen in (analoger) Anwendung der §§ 56 ff. VRG bedarf es zuvor nicht (vgl. ABl 2009, 801 ff., 972).
Laut § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 VRG prüft das Verwaltungsgericht seine Zuständigkeit als solches von Amts wegen. Sie ist betreffend erstinstanzliche Rekursentscheide einer Direktion über Anordnungen einer Verwaltungseinheit der Direktion unter anderem auf dem Gebiet des Ausbildungsbeitragsrechts nach §§ 41–44 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 Satz 1, 19a sowie 19b Abs. 1 und 2 lit. b Ziff. 1 VRG sowie § 19 Abs. 1 des Bildungsgesetzes vom 1. Juli 2002 (LS 410.1) und § 83 der Stipendienverordnung vom 15. September 2004 (LS 416.1) gegeben (im selben Sinn VGr, 18. Juli 2014, VB.2014.00185, E. 1.1 Abs. 1). Diese Kompetenz beschlägt auch Gewährung unentgeltlicher Rechtspflege für das Gerichtsverfahren sowie Erstreckung der Beschwerdefrist (Kaspar Plüss, Kommentar VRG, § 70 N. 8 in Verbindung mit § 12 N. 13, § 65a N. 20 in Verbindung mit § 16 N. 12).
Die übrigen Eintretensbedingungen erscheinen ebenso erfüllt. Allerdings gibt es eine entscheidende, sogleich zu erörternde Ausnahme.
Die übrigen Eintretensbedingungen erscheinen ebenso erfüllt. Allerdings gibt es eine entscheidende, sogleich zu erörternde Ausnahme.