Decision ID: f3668a44-15cf-54f9-91cb-35ce6a0b4e24
Year: 2017
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass sich die Beschwerdeführerin zum Bezug von Leistungen zufolge In-
validität am 25. September 2012 beim ausländischen Versicherungsträger
anmeldete, der die Anmeldung am 10. Juli 2014 an die IVSTA überwies
(vgl. Vorakten [IV-act.] 1).
dass die IVSTA der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 9. September
2015 mit Wirkung ab dem 1. August 2013 eine ordentliche ganze Invali-
denrente zusprach (IV-act. 90),
dass die Vorinstanz am 3. Mai 2016 ein Revisionsverfahren einleitete und
mit Verfügung vom 7. Dezember 2016 die bis anhin ausgerichtete ganze
Rente per 1. Februar 2017 durch eine halbe Rente ersetzte (IV-act. 91,
115),
dass die Beschwerdeführerin am 12. Januar 2017 Beschwerde beim Bun-
desverwaltungsgericht erhob und beantragte, die vorinstanzliche Verfü-
gung sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine ganze Rente auszurich-
ten (BVGer-act. 1),
dass sie am 30. Januar 2017 aufforderungsgemäss einen Kostenvor-
schuss von Fr. 800.- zur Deckung der mutmasslichen Verfahrenskosten
geleistet hat (BVGer-act. 2, 3),
dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 3. Februar 2017 aufgefordert
wurde, bis 8. März 2017 eine Vernehmlassung einzureichen und auf Ge-
such hin diese Frist bis zum 31. März 2017 erstreckt wurde,
dass die Vorinstanz am 16. März 2017 mitteilte, sie habe in Anwendung
von Art. 53 ATSG die angefochtene Verfügung in Wiedererwägung gezo-
gen und der Beschwerdeführerin eine neue Verfügung vom 14. März 2017
eröffnet (ab dem 1. Februar 2017 weiterhin Anspruch auf eine ordentliche
ganze Invalidenrente plus Kinderrente, BVGer-act. 7),

und zieht in Erwägung,
dass gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das
Bundesverwaltungsgericht (Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32)
das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach
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Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwal-
tungsverfahren (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG, SR 172.021) beur-
teilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der IVSTA gemäss Art. 33 Bst. d VGG in Verbindung mit
Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die In-
validenversicherung (IVG, SR 831.20) beim Bundesverwaltungsgericht an-
fechtbar sind,
dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG die angefochtene
Verfügung bis zu ihrer Vernehmlassung in Wiedererwägung ziehen kann
(vgl. Art. 53 Abs. 3 ATSG),
dass die IVSTA mit Schreiben vom 16. März 2017, mithin noch bevor die
bis zum 31. März 2017 erstreckte Frist zur Vernehmlassung ablief, mitteilte,
sie habe den angefochtenen Entscheid in Wiedererwägung gezogen und
der Beschwerdeführerin eine neue Verfügung vom 14. März 2017 eröffnet
(BVGer-act. 7),
dass die Vorinstanz den Anträgen der Beschwerdeführerin in der Be-
schwerde vom 12. Januar 2017 mit der rückwirkenden Weitergewährung
einer ordentlichen ganzen Invalidenrente ab dem 1. Februar 2017 plus Kin-
derrente vollumfänglich entsprochen hat,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist
(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),
dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-
ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass Vorinstanzen oder unterliegenden Bundesbehörden keine Verfah-
renskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 2 VwVG),
dass der obsiegenden Beschwerdeführerin der geleistete Kostenvor-
schuss zurück zu erstatten ist,
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dass die Parteien, die Anspruch auf eine Parteientschädigung erheben,
dem Gericht vor dem Entscheid eine detaillierte Kostennote einzureichen
haben und das Gericht im Säumnisfall die Entschädigung auf Grund der
Akten festzusetzen hat (Art. 14 Abs. 1 und 2 VGKE),
dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin mit der Beschwerde eine
Parteientschädigung von Fr. 1‘753.55 (Aufwand von 6 Stunden à 250.-,
Sekretariatsarbeiten von 35 Minuten [Fr. 81.65], Barauslagen von Fr. 42.-
und Mehrwertsteuer von 8%, entsprechend Fr. 129.90) geltend macht (vgl.
BVGer-act. 1 S. 8),
dass diese Honorarforderung als angemessen erscheint, weshalb die Par-
teientschädigung antragsgemäss auf Fr. 1‘753.55 (inkl. Auslagen und
Mehrwertsteuer, vgl. Art. 2 der Vereinbarung zwischen der Schweizeri-
schen Eidgenossenschaft und dem Fürstentum Liechtenstein zum Vertrag
betreffend die Mehrwertsteuer im Fürstentum Liechtenstein vom 12. Juli
2012, SR 0.641.295.142.1) festzusetzen ist.
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