Decision ID: 58b7aba6-f2b3-4b0d-a977-ba34a9acef5c
Year: 2013
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
A._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. August W. Stolz, Neugasse 7, 9620 Lichtensteig,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
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Rente
Sachverhalt:
A.
A.a A._ arbeitete auf Grund des frühen Todes seines Vaters seit seiner Jugend auf
dem elterlichen Bauernhof, den er später übernahm und als Selbständigerwerbender
weiterführte (act. G 4.1.12-2, G 4.1.81-1). Im November 2001 meldete er sich wegen
einer Sehnenverletzung an der rechten Schulter und fehlender Kraft ab Schulterhöhe
bei der Invalidenversicherung zum Bezug von Hilfsmitteln (Heukran) und einer Rente an
(act. G 4.1.1). Dr. med. B._, Allgemeine Medizin FMH, erklärte im Bericht vom 12.
Dezember 2001, beim Versicherten bestehe ab 1. Juli 2001 bis auf Weiteres wegen
eines Zustands nach Schultergelenks-Arthroskopie rechts, einer Bursoskopie und
arthroskopisch subacromialer Dekompression und einem Debridement bei
persistierender Cervicobrachialgie rechts nach Schultergelenkskontusion und
subacromialem Impingement (Unfälle am 20. Mai 2000 und im Januar 2001, Operation
am 20. März 2001) eine Arbeitsunfähigkeit von 50%. Die bisherige Tätigkeit als
selbständiger Landwirt sei (in beschränktem Ausmass) noch zumutbar (act.
G 4.1.5-1ff.).
A.b Laut dem Bericht der Orthopädie am Rosenberg vom 22. Februar 2002 war der
Versicherte im Beruf als Landwirt zu 60% arbeitsfähig, wobei die Arbeitsfähigkeit
ganztags mit reduzierter Leistung festzusetzen sei (act. G 4.1.9-5).
A.c Eine Abklärung an Ort und Stelle am 26. April 2002 ergab, dass der Versicherte
maschinell gut eingerichtet sei und deshalb im Vergleich zu früher eine Leistung von
rund 70% erbringen könne (act. G 4.1.12). Um den Anspruch auf eine allfällige
Kapitalhilfe für die Anschaffung eines infolge der Einschränkungen benötigten
Heukrans zu klären, wurde eine Expertise in Auftrag gegeben (act. G 4.1.13). Gestützt
auf den landwirtschaftlichen Expertenbericht vom 30. Juli 2002 (act. G 4.1.16) sprach
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die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 21. August 2002 ein zinsloses
selbstamortisierendes Darlehen mit einer Laufzeit von acht Jahren zu (act. G 4.1.18).
A.d Mit Vorbescheid vom 20. August 2002 eröffnete die IV-Stelle dem Versicherten, für
die Festsetzung des Invaliditätsgrades sei eine zuverlässige Ermittlung der beiden
Vergleichseinkommen nicht möglich. Daher würden die erwerblichen Auswirkungen der
verminderten Leistungsfähigkeit in der konkreten Situation geschätzt. Gemäss den
Abklärungen sei er wegen der beiden Unfallereignisse zwischen 25% und 100%
arbeitsunfähig gewesen. Eine ununterbrochene Erwerbsunfähigkeit von 40% während
eines Jahres habe jedoch nicht bestanden. Auf Grund des sehr gut eingerichteten
Arbeitsumfeldes und des von der IV finanzierten Hilfsmittels sei er in der Lage, eine
rentenausschliessende Arbeitsleistung von 70% zu erbringen, weshalb der Antrag auf
Rentenzusprache abgewiesen werde (act. G 4.1.19). Die gleichlautende Verfügung
erging am 19. September 2002 (act. G 4.1.20).
A.e Gegen diese Verfügung liess der Versicherte am 15. Oktober 2002 Beschwerde
ans Versicherungsgericht erheben und am 21. Oktober 2002 (Datum Postaufgabe)
sowie 13. Dezember 2002 Beschwerdeergänzungen nachreichen (act. G 4.1.25, 4.1.23,
4.1.27). Nach einer Sistierung des Verfahrens, weil die IV-Stelle noch ergänzende
Abklärungen vornehmen wollte, verfügte jene am 4. April 2003 pendente lite, dass der
Versicherte in der Zeit vom 1. Mai 2001 bis 31. Januar 2002 Anspruch auf eine ganze
Invalidenrente habe. Hernach werde die Rente eingestellt (act. G 4.1.32, 4.1.34).
Dagegen erhob der Versicherte am 4. April 2003 Einsprache mit dem Antrag, die
angefochtene Verfügung sei insofern abzuändern, als dem Beschwerdeführer auch ab
1. Februar 2002 mindestens eine Viertelsrente auszurichten sei (act. G 4.1.35). Die IV-
Stelle beantragte in der Beschwerdeantwort vom 16. April 2002, es sei festzustellen,
dass der Versicherte entsprechend ihrer Verfügung in der Zeit vom 1. Mai 2001 bis 31.
Januar 2002 Anspruch auf eine ganze Rente habe. Im Übrigen sei die Beschwerde
abzuweisen (act. G 4.1.36).
A.f Mit Entscheid vom 20. Januar 2004 wies das Versicherungsgericht die
Beschwerde und damit den Antrag des Versicherten auf eine Rente ab 1. Februar 2002
ab. Es kam zum Schluss, dass selbst bei einer sich nicht aufdrängenden Korrektur der
Invaliditätsberechnung zu Gunsten des Beschwerdeführers lediglich ein
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rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 38.6% resultieren würde. Zudem wies es
darauf hin, dass gemäss Gesetz eine Rente nur auf Grund der wirtschaftlichen
Auswirkungen eines bereits eingetretenen Gesundheitsschadens zugesprochen und
nicht als Invaliditätsprophylaxe ausgerichtet werden könne (act. G 4.1.44).
A.g Gemäss dem Bericht des Spitals C._ vom 25. Februar 2009 fand sich der Ver
sicherte am 24. Februar 2009 notfallmässig im Spital ein. Die behandelnden Chirurgen
ordneten gestützt auf den Verdacht einer traumatischen Rotatorenmanschettenruptur
der rechten Schulter als Therapie eine Ruhigstellung mit Analgesie an. Zudem leiteten
sie weitere Abklärungen in die Wege (act. G 4.1.56-11).
A.h Mit Formular vom 24. April 2009 meldete der behandelnde Hausarzt Dr. med.
D._, Praktischer Arzt FMH, den Versicherten zur Früherfassung bei der IV an (act.
G 4.1.46). Auf Aufforderung der IV meldete sich der Versicherte im Mai 2009 erneut
zum Leistungsbezug an (act. G 4.1.49). Am 14. Mai 2009 wurde beim Versicherten ein
MRI der Wirbelsäule (Clivus - BWK4) nativ und der HWS ap/seitl./funktionell in
Inklination/Reklination gemacht (act. G 4.1.56-6f.). Im Arztbericht vom 5. Juni 2009
schätzte Dr. D._ die Arbeitsfähigkeit des Versicherten sowohl als Landwirt als auch in
einer adaptierten Tätigkeit auf 50%. Die körperlichen Einschränkungen bestünden v.a.
im Schultergürtel/-HWS-Bereich (act. G 4.1.56-1ff.).
A.i Mit Bericht vom 10. Juli 2009 diagnostizierte Dr. med. E._, Orthopädie, Spital
C._, eine subtotale SSP- und SSC-Ruptur der rechten Schulter, einen Status nach
arthroskopischer Acromioplastik rechts 2001 KSSG mit laut MRI-Befund zu diesem
Zeitpunkt schon über 50%iger Partialruptur der SSC- und SSP-Sehne, einen Verdacht
auf ein radikuläres Reizsyndrom C7 und einen Status nach lateraler Clavicularesektion
bei symptomatischer AC-Gelenksarthrose links am 17. Februar 2004. Als Therapie
empfahl sie eine offene RM-Rekonstruktion; jedoch sei prinzipiell davon auszugehen,
dass die Schulterproblematik für die landwirtschaftliche Tätigkeit eine ungünstige
Ausgangslage darstelle und eine 100%ige Einsatzfähigkeit mit schwerer körperlicher
Belastung über der Horizontalen langfristig eingeschränkt bleiben könnte (act.
G 4.1.67-8).
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A.j Mit Mitteilung vom 22. Juli 2009 eröffnete die IV-Stelle dem Versicherten, dass auf
Grund seines Gesundheitszustands zurzeit keine beruflichen
Eingliederungsmassnahmen möglich seien (act. G 4.1.69).
A.k Am 9. Juni 2010 fand beim Versicherten eine Abklärung vor Ort durch einen
Landwirtschaftsexperten statt. Im gleichentags erstellten Bericht hielt der Experte fest,
dass der Versicherte bei seiner Arbeit auf dem Landwirtschaftsbetrieb durch die
Verschlechterungen seines Gesundheitszustands stärker eingeschränkt sei. Insgesamt
betrage die Arbeitsunfähigkeit 53%, was erwerblich gewichtet einen Invaliditätsgrad
von 54% ergebe. Für das Valideneinkommen rechnete er dasjenige gemäss dem
ersten Urteil des Versicherungsgerichts aus dem Jahr 2004 gestützt auf den
Landesindex der Konsumentenpreise auf. Ausserdem hielt er hinsichtlich des
Erwerbsausfalls fest, dass das im Jahr 2009 vergleichsweise deutlich tiefere
Einkommen des Versicherten zum Teil seiner Behinderung zugerechnet werden könne.
So habe er, um sich nicht zu überlasten, sowohl in der Schweinemast als auch in der
Milchviehhaltung die Stallkapazität des Betriebs nicht voll ausgeschöpft. Ein grosser
Teil des Einkommensverlusts müsse jedoch auch der aktuellen Preis-Situation in der
Landwirtschaft zugerechnet werden und könne nicht als behinderungsbedingt
bezeichnet werden. Zusammenfassend sei ein Anspruch auf IV-Teilrente auf der Basis
seiner Berechnungen zu prüfen (act. G 4.1.81).
A.l Am 29. Oktober 2010 nahm RAD-Arzt Dr. med. F._ zur medizinischen Situation
des Beschwerdeführers Stellung. Ab Februar 2009 bis auf Weiteres betrage die
Arbeitsunfähigkeit als Landwirt 50%. Das Resultat der Abklärung an Ort und Stelle
(AOS) erachte er als plausibel (IV-Grad 54%). Da sich die Arbeitsfähigkeit in adaptierter
Tätigkeit auf Grund der Akten nicht definieren lasse, wäre hierzu eine Begutachtung
notwendig. Jedoch müsse die IV-Stelle entscheiden, ob dieser 57-jährige Landwirt
begutachtet werden müsse (act. G 4.1.82). Im Auftrag der IV wurde der Versicherte am
17. Mai 2011 durch Dr. med. G._, Facharzt für Rheumatologie, Facharzt für
Physikalische Medizin und Rehabilitation, Zertifizierter medizinischer Gutachter SIM,
vom Medizinischen Zentrum H._ internistisch-rheumatologisch und orthopädisch
untersucht. Im Gutachten vom 30. Mai 2011 diagnostizierte Dr. G._ mit Einfluss auf
die Arbeitsfähigkeit ein zervikobrachiales bis zervikoradikuläres Schmerzsyndrom
beidseits mit progredienten, fortgeschrittenen degenerativen Veränderungen der
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gesamten Halswirbelsäule mit Diskushernien von C2 bis C7, mit eingeengter
Neuroforamina C5/C6 und C6/C7 mit Kompression der Nervenwurzeln C6 beidseits
und C7 links, mit Spinalkanalstenosen auf Höhe C5/6 und C6/7 ohne sichere
Kompression des Myelons (Kernspintomografie der Halswirbelsäule vom 26. Mai 2001;
ICD 10:M50.1), sowie ein Impingement Syndrom beidseits mit
Supraspinatussehnenläsion rechts und Supraspinatussehnenruptur rechts und älterem
Abriss der Sehne am Tuberculum majus rechts, mit Acromioclaviculararthrose rechts
(Status nach arthroskopischer subakromialer Acromioplastik rechts 20. April 2001), mit
links Acromioclaviculararthrose, Supraspinatussehnenruptur und
Subscapularissehnenruptur, bei Status nach lateralem Clavicularesektion und
Akromion Toilette links am 17. Februar 2004 (ICD 10: M75.1, M75.4) sowie einen
akuten dekompensierten Spreizfuss rechts. Der Gutachter kam zum Schluss, dass
beim 58-jährigen Versicherten die Durchführung einer Evaluation der funktionellen
Leistungsfähigkeit keinen Sinn mehr mache. Für eine sitzende bimanuelle Arbeit mit
mässiger feinmotorischer repetitiver Tätigkeit, ohne Inklination, ohne vornübergeneigte
Haltung und ohne Überkopftätigkeiten sei der Versicherte zu 70% arbeitsfähig (act.
G 4.1.99).
A.m Am 26. Mai 2011 wurde in der Klinik Stephanshorn ein Arthro-MRI der rechten
Schulter durchgeführt (act. G 4.1.100). Mit Schreiben vom 6. Juli 2011 nahm Dr. G._
sowohl zum dazu erstellten Radiologiebericht vom 27. Mai 2011 als auch zu weiteren,
ihm neu zugestellten Berichten des Spitals C._ aus dem Jahre 2009 (vom 25.
Februar, 3. März, 16. März, 31. März und 7. April 2009) Stellung. Es bestehe auf Grund
der dokumentierten strukturellen Veränderungen im Bereich der Halswirbelsäule und
der rechten Schulter (wie auch der linken Schulter) eine Einschränkung der
Arbeitsfähigkeit, die mindestens 50% betrage. Prognostisch sei von einer weiteren
Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit auszugehen (act. G 4.1.102).
A.n Mit Stellungnahme vom 15. August 2011 befand RAD-Ärztin Dr. med. I._, dass
auf das rheumatologische Gutachten von Dr. G._ abgestellt werden könne. Es sei
ausführlich, schlüssig und nachvollziehbar (act. G 4.1.103).
A.o Mit Vorbescheid vom 25. Januar 2012 stellte die IV-Stelle dem Versicherten in
Aussicht, einen Rentenanspruch mangels rentenbegründenden Invaliditätsgrads von
7% zu verneinen (act. G 4.1.109).
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A.p Dagegen wandte der Versicherte am 24. Februar 2012 ein, seine gesundheitliche
Situation habe sich seit dem Urteil des Versicherungsgerichts aus dem Jahre 2004
verschlechtert und es sei für ihn unverständlich, weshalb der Invaliditätsgrad trotz einer
medizinisch durch Dr. G._ bestätigten Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50% nur
noch 7% betrage (act. G 4.1.110).
A.q Am 12. März 2012 verfügte die IV-Stelle entsprechend dem Vorbescheid und
lehnte einen Rentenanspruch des Versicherten ab. Sie ermittelte im Rahmen eines
Einkommensvergleichs wiederum einen Invaliditätsgrad von 7%. Massgebend für den
Beschluss sei die Arbeitsfähigkeit in einer dem Leiden angepassten Tätigkeit und nicht
die angestammte Tätigkeit als Landwirt (act. G 4.1.111).
B.
B.a Gegen diese Verfügung richtet sich die vorliegende Beschwerde vom 20. April
2012 mit dem Antrag auf deren Aufhebung und Zusprache einer mindestens halben
Invalidenrente mit Wirkung ab 1. Mai 2009; unter Kosten- und Entschädigungsfolge.
Zur Begründung machte der Beschwerdeführer geltend, es könne nicht von der
Zumutbarkeit der Aufgabe seiner selbständigen Erwerbstätigkeit mit Berufswechsel
ausgegangen und damit auch nicht auf das von der Beschwerdegegnerin
angenommene Validen- und Invalideneinkommen abgestellt werden. Zudem gehe aus
der IV-Verfügung die Berechnungsgrundlage für das Valideneinkommen nicht hervor,
weshalb sein Anspruch auf rechtliches Gehör (mangelnde Begründung) verletzt worden
sei. Da er zeitlebens im selben Betätigungsfeld tätig gewesen sei, wäre für eine
angepasste Tätigkeit jedenfalls eine Umschulung notwendig, was vorliegend jedoch
nicht zumutbar sei. Daher müsse auf die effektiv bestehende Einschränkung der
Arbeitsfähigkeit abgestellt werden. Er versuche, den Landwirtschaftsbetrieb in den
verbleibenden zwei Jahren noch einigermassen über die Runden zu bringen, damit sein
Sohn ihn dann übernehmen und mit seiner Unterstützung zur neuen Blüte bringen
könne (act. G 1).
B.b Mit Beschwerdeantwort vom 28. Juni 2012 beantragte die Beschwerdegegnerin
die Abweisung der Beschwerde. Sie begründete dies damit, dass es dem Beschwerde
führer auf Grund der Selbsteingliederungs- und der Schadenminderungspflicht
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zumutbar sei, in eine lukrativere Tätigkeit zu wechseln und die Arbeit als Landwirt ganz
aufzugeben. Es sei ja nicht zwingend, dass der Beschwerdeführer seinen Bauernhof
aufgeben müsse. Vielmehr könnte er die zu bewirtschaftenden Flächen an einen Dritten
verpachten. Zudem sei auch das fortgeschrittene Alter kein Hinderungsgrund für den
Berufswechsel, weil ihm seine als Landwirt erworbenen vielseitigen Fähigkeiten bei der
Ausübung einer anderen Erwerbstätigkeit zu Nutze kämen (act. G 4).
B.c In der Replik vom 3. September 2012 hielt der Beschwerdeführer an seinen An
trägen fest (act. G 6). Die Beschwerdegegnerin hat auf die Einreichung einer Duplik
verzichtet (act. G 8).

Erwägungen:
1.
Der Beschwerdeführer macht vorab eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend, da
die Berechnungsgrundlage des Valideneinkommens aus der angefochtenen Verfügung
nicht hervorgehe und daher nicht nachvollziehbar sei. Dem ist entgegenzuhalten, dass
die Verfügung vom 12. März 2012 (act. G 4.1.111) erklärt, das Einkommen ohne
Behinderung sei im Rahmen der Abklärung des Landwirtschaftlichen Zentrums SG
eruiert worden und betrage Fr. 45'318.--. Exakt dieser Betrag ist dem
Abklärungsbericht vom 9. Juni 2010 zu entnehmen (act. G 4.1.81-7). Eine
Gehörsverletzung liegt somit nicht vor.
2.
2.1 Vorliegend ist die Frage eines Anspruchs des Beschwerdeführers auf Invaliden
rente streitig. Nach Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung
(IVG; SR 831.20) besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte
Person mindestens zu 70%, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie wenigstens zu 60%
invalid ist. Liegt ein Invaliditätsgrad von mindestens 50% vor, so besteht Anspruch auf
eine halbe Rente und bei einem IV-Grad von mindestens 40% auf eine Viertelsrente.
Für die Bestimmung des Invaliditätsgrads wird nach Art. 16 ATSG das
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Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger
Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener
Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum
Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre
(Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu
erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst
genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der
Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen
Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach
Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen
Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Lassen sich die beiden hypothetischen
Erwerbseinkommen nicht zuverlässig ermitteln oder schätzen, so ist in Anlehnung an
die spezifische Methode für Nichterwerbstätige (Art. 27 der Verordnung über die
Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]) ein Betätigungsvergleich anzustellen und der
Invaliditätsgrad nach Massgabe der erwerblichen Auswirkungen der verminderten
Leistungsfähigkeit in der konkreten erwerblichen Situation zu bestimmen. Der
grundsätzliche Unterschied des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens zur
spezifischen Methode besteht darin, dass die Invalidität nicht unmittelbar nach
Massgabe des Betätigungsvergleichs als solchem bemessen wird. Vielmehr ist
zunächst anhand des Betätigungsvergleichs die leidensbedingte Behinderung
festzustellen; sodann ist diese im Hinblick auf ihre erwerbliche Auswirkung zu
gewichten. Eine bestimmte Einschränkung im funktionellen Leistungsvermögen eines
Erwerbstätigen kann zwar, braucht aber nicht notwendigerweise eine Erwerbseinbusse
gleichen Umfanges zur Folge zu haben (vgl. Art. 4 Abs. 1 IVG; BGE 104 V 135; AHI
1998, 119; BGE 128 V 29).
2.2 Gemäss dem Abklärungsbericht Landwirtschaft vom 9. Juni 2010 hatte der
Beschwerdeführer bereits im Alter von 23 Jahren ein erstes Mal Rückenschmerzen.
Schon damals sei von einer Versteifung einzelner Wirbel die Rede gewesen, mit Hilfe
von Massagen habe er eine Operation jedoch vermeiden können. Die starke Belastung
durch die Arbeiten in der Landwirtschaft und den Nebenerwerben auf dem Bau und in
der Fabrik hätten über die lange Dauer jedoch an der Wirbelsäule, den
Schultergelenken und den Hüften ihre Spuren hinterlassen. Der Beschwerdeführer leide
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unter Arthroseerscheinungen in der Wirbelsäule, den Schultergelenken und auch den
Hüftgelenken. Er verzichte so lange wie möglich auf eine Operation an den Schultern
und der HWS und versuche die Situation mit Hilfe von Physiotherapie-Behandlungen
und der Einnahme von Aufbaupräparaten zu stabilisieren. Die Operation an der HWS
sehe er als letzte Massnahme, wenn Lähmungserscheinungen drohen würden.
Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit verwies der Landwirtschaftsexperte auf das Urteil
des Versicherungsgerichts vom 20. Januar 2004 (IV 2002/12), wonach die
durchschnittliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers in
dessen Landwirtschaftsbetrieb auf 31.5% festgelegt wurde. Auf Grund der
beschriebenen Verschlechterung des Gesundheitszustands sei die Einschränkung des
Beschwerdeführers bei seiner Arbeit auf dem Landwirtschaftsbetrieb gestiegen. Die
strengen Arbeiten könne er nicht mehr selber erledigen und müsse sie durch seinen
Sohn oder durch Dritte ausführen lassen. Sobald er die Hände über Schulterhöhe
anheben müsse, gehe dies praktisch nicht mehr. Erschwerend komme hinzu, dass ihm
immer wieder die Hände einschliefen, wodurch er bei feinmotorischen Arbeiten gestört
sei. Auf dem Traktor ertrage er die Vibrationen nur für kurze Zeit. Zudem sei das
Drehen des Kopfes zur an den Traktor angehängten Maschine wegen der HWS-
Probleme schwierig geworden. Gestützt auf einen Betätigungsvergleich, der von einer
jährlichen Arbeitszeit des Beschwerdeführers allein im Betrieb ohne Behinderung von
3000 Arbeitsstunden ausging, ermittelte der Experte eine Leistungsfähigkeit mit
Behinderung von 47% sowie eine Arbeitsunfähigkeit von 53%. Er hielt hierzu fest, dass
der Beschwerdeführer den Betrieb nur in der aktuellen Grösse aufrechtzuerhalten
vermöge, weil ihn die Familie tatkräftig dabei unterstütze. Den grössten Teil leisteten
dabei die Ehefrau sowie der Sohn des Beschwerdeführers. Nachdem zurzeit keine
Hilfsmittel ersichtlich seien, die die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers
massgeblich verbessern könnten, beantragte der Landwirtschaftsexperte die Prüfung
einer IV-Teilrente (act. G 4.1.81). Im Rahmen der Begutachtung durch Dr. G._ am 17.
Mai 2011 schätzte dieser den Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als
Landwirt bezüglich der Belastbarkeit seit Januar 2001 als mindestens zu 30% und seit
2004 mit Befall beider Schultergelenke als mindestens zu 50% eingeschränkt. Seit den
nachgewiesenen Strukturveränderungen mit entsprechenden Aktivitätsdefiziten auf
Grund eines Ereignisses im Februar 2009 sei seine Arbeitsfähigkeit durch ein
zervikobrachiales bis zervikoradikulares Schmerzsyndrom beidseits, ein Impingement
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Syndrom beidseits und einen akut dekompensierten Spreizfuss rechts eingeschränkt.
Gestützt darauf müsse von einer mindestens 50%igen Arbeitsunfähigkeit als Landwirt
ausgegangen werden. In einer dem Leiden ideal angepassten Tätigkeit, das heisse in
einer sitzenden bimanuellen Arbeit mit mässiger feinmotorischer repetitiver Tätigkeit,
ohne Inklination und ohne vornübergeneigte Haltung sowie ohne Überkopftätigkeiten
sei er zu 70% arbeitsfähig (act. G 4.1.99-23f.). Im Bericht vom 6. Juli 2011 blieb Dr.
G._ bei einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von mindestens 50%. Zudem stellte
er gestützt auf die ihm zugesandten weiteren Vorakten fest, es müsse davon
ausgegangen werden, dass sich die strukturellen Befunde im Bereich der rechten
Schulter zunehmend verschlechtert hätten. Dies gelte auch für die degenerativen
Veränderungen im Bereich der mittleren und unteren Halswirbelsäule, indem die
Kernspintomografien vom 26. Mai 2011 gegenüber der Voraufnahme vom 14. Mai 2009
eine Zunahme sowohl des Spinalkanalbefundes auf Höhe C4/5 aber auch der
Foraminalstenose C5/6 rechts aufweise (act. G 4.1.102). Obgleich Dr. G._ nicht
explizit auf die Beurteilung der im Abklärungsbericht des Landwirtschaftsexperten
festgehaltenen Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit als Landwirt von 53% hinwies,
war er in Kenntnis dieses Berichts (vgl. seine Bezugnahme S. 26) und stimmte mit
seiner Einschätzung einer mindestens 50%igen Arbeitsunfähigkeit mit jener
Arbeitsunfähigkeitsberechnung überein. Anhaltspunkte, welche einerseits gegen die
Beweiskraft der gutachterlichen Beurteilung oder andererseits gegen jene der
Abklärungen und Berechnungen im landwirtschaftlichen Abklärungsbericht vom 9. Juni
2010 sprechen würden, werden weder von den Parteien vorgebracht noch gehen sie
aus den Akten hervor. Somit kann auf diese Beurteilungen abgestellt werden.
3.
3.1 Hinsichtlich der Invaliditätsgradbemessung ist vorab zu prüfen, ob dem
mittlerweile 60-jährigen Beschwerdeführer gegebenenfalls die Aufgabe seiner
selbständigen Tätigkeit als Landwirt zugemutet werden kann.
3.2 Die Rechtsprechung leitet die Pflicht der versicherten Person zur beruflichen
Neueingliederung aus dem Gebot der Schadenminderung ab. Die versicherte Person
soll alles ihr Zumutbare unternehmen, um die erwerblichen Folgen ihres
Gesundheitsschadens bestmöglich zu mindern. Die Frage, ob und gegebenenfalls
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welche berufliche Neueingliederung von einer versicherten Person im Rahmen ihrer
Pflicht zur Schadenminderung verlangt werden kann, beantwortet sich nach dem
Grundsatz der Zumutbarkeit, der als Teilgehalt im verfassungsmässigen Grundsatz der
Verhältnismässigkeit (Art. 5 Abs. 2 BV) enthalten ist (Thomas Locher, Grundriss des
Sozialversicherungsrechts, 3. Aufl., Bern 2003, § 4 Rz 26 ff.). Von der versicherten
Person kann daher nur eine berufliche Umstellung verlangt werden, die ihr unter
Berücksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des
Einzelfalles zumutbar ist, d.h. es darf sich nicht um realitätsfremde und in diesem Sinne
unmögliche oder unverhältnismässige Vorkehren handeln. Für die Beurteilung der
Zumutbarkeit eines Berufswechsels sind insbesondere das Alter der versicherten
Person, die Art und Dauer ihrer bisherigen Berufstätigkeit, deren selbständige oder
unselbständige Ausübung, die mit einer beruflichen Neueingliederung verbundene
Veränderung der sozialen Stellung der versicherten Person, ihre persönlichen und
familiären Verhältnisse sowie die entsprechend grössere oder geringere Flexibilität
hinsichtlich ihres Wohn- und Arbeitsortes massgebend. Ins Gewicht fällt auch die Art
und Dauer der beanspruchten Versicherungsleistungen sowie deren Kosten. Denn die
Anforderungen an die Schadenminderungspflicht sind zulässigerweise dort strenger,
wo eine erhöhte Inanspruchnahme der Sozialversicherung in Frage steht, wie dies
beispielsweise bei Rentenleistungen an relativ junge Versicherte der Fall ist, denen in
einer neuen beruflichen Tätigkeit noch eine lange Aktivitätsperiode verbleibt (vgl. Urteil
des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: Sozialrechtliche
Abteilungen des Bundesgerichts] vom 23. Dezember 2004, I 316/04, E. 2.2, m.w.H.).
3.3 Der Beschwerdeführer stieg nach dem frühen Tod seines Vaters in den elterlichen
Landwirtschaftbetrieb ein (act. G 4.1.81-1). Nach Übernahme des damals kleinen
Betriebes (act. G 4.1.16-1) übte er bis 1989 Nebenerwerbe aus (vgl. auch act.
G 4.1.2-2f). Er habe durch diese zusätzlichen Einnahmen den Landwirtschaftsbetrieb
vergrössern und modernisieren können (act. G 4.1.81-1). Sowohl im Zeitpunkt der
angefochtenen Verfügung (12. März 2012) wie auch danach, war und ist er als Landwirt
tätig. Seine Ehefrau und der Sohn, letzterer v.a. an den Feierabenden und den
Wochenenden (vgl. act. G 4.1.99-21), entlasten ihn durch die Übernahme
verschiedener Arbeiten. Da die vier Kinder noch zu Hause wohnen, helfen alle auf dem
Landwirtschaftsbetrieb mit. Während die Töchter vorwiegend bei Arbeitsspitzen (z.B.
Dürrfutterernte) einspringen oder die Mutter im Haushalt entlasten, führt der Sohn
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mehrheitlich die schwereren Arbeiten aus. Zudem kann der Beschwerdeführer für
strengere Arbeiten, die unter der Woche tagsüber erledigt werden müssen, auf
Kollegen aus der Nachbarschaft zählen. Schliesslich hat er mittlerweile auch einige
Arbeiten an Dritte vergeben (act. G 4.1.81-3). Auf Grund der intensivierten Mithilfe der
Familienmitglieder konnte der Beschwerdeführer den Landwirtschaftsbetrieb aufrecht
erhalten, damit ihn sein Sohn nach Absolvierung der Landwirtschaftslehre übernehmen
kann (vgl. dazu act. G 4.1.81-3f., 4.1.99-24). Gemäss dem Abklärungsbericht
Landwirtschaft vom 6. Mai 2002 war der Beschwerdeführer damals sehr gut
eingerichtet, so dass er trotz Einschränkungen eine Leistung von rund 70% erbringen
konnte (act. G 4.1.12-5). Auch laut dem neueren Abklärungsbericht entspricht die
Aussenmechanisierung einer durchschnittlichen Ausrüstung eines Grünlandbetriebes in
der Region. Der Beschwerdeführer konnte durch eine momentan etwas kleinere
Ausnützung der Stallkapazitäten in der Schweinemast und der Milchviehhaltung ein
wenig für Entlastung sorgen (act. G 4.1.81-2ff.). Auch zeigen die Zahlen des
Abklärungsberichts, dass die Existenz des Landwirtschaftsbetriebs durchaus auf einer
guten Grundlage steht. Ausserdem ist für die Betriebsnachfolge durch den Sohn
bereits gesorgt. Laut Dr. G._ machte es daher wenig Sinn, beim damals
begutachteten 58-jährigen Beschwerdeführer noch eine berufliche Eingliederung
vorzunehmen. Er ging davon aus, dass betreffend möglicher Hilfsmittel auf Grund der
landwirtschaftlichen Abklärung das Optimale gemacht worden war (act. G 4.1.99-26).
Indem der Beschwerdeführer verschiedene Tätigkeiten durch Betriebshelfer sowie den
Sohn habe fremdplatzieren können, habe er die betrieblichen Aufgaben bisher
einigermassen bewältigen können (act. G 4.1.102-3). Der für die berufliche Abklärung
zuständige Sachbearbeiter hielt am 21. November 2011 fest, dass für ihn schon nach
Eingang des landwirtschaftlichen Abklärungsberichts klar gewesen sei, dass sich beim
Beschwerdeführer die Frage nach einer beruflichen Alternative nicht mehr stelle. Bei
der ersten IV-Anmeldung sei mit der Zusprache von Kapitalhilfe und einer befristeten
Rente die Beibehaltung der selbständigen landwirtschaftlichen Tätigkeit ermöglicht
worden. Zudem müssten dem Beschwerdeführer bei einer beruflichen Veränderung
erhebliche Umschulungsmassnahmen zugestanden werden (vgl. act. G 4.1.106).
Tatsächlich wären die Kosten einer allfälligen Umschulung im Verhältnis zum Schaden
aus einer Rentenzusprache auf Grund des fortgeschrittenen Alters des
Beschwerdeführers kaum mehr verhältnismässig. Dazu kommt, dass die
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Erfolgsaussichten mit Blick auf die gesundheitliche Situation und das Alter des
Beschwerdeführers ebenfalls zweifelhaft wären. Insgesamt ist daher unter Würdigung
der Gesamtsituation davon auszugehen, dass es dem im Zeitpunkt des Gutachtens
(zum massgebenden Zeitpunkt vgl. BGE 138 V 457) 58 Jahre alten Beschwerdeführer
nicht zumutbar war, seinen Betrieb aufzugeben, Hof und Haus zu verkaufen oder zu
verpachten und damit deren Übernahme durch den Sohn zu verunmöglichen. Dem
Beschwerdeführer war es damit insbesondere auch nicht zumutbar, statt der in einem
Teilpensum immer noch möglichen angestammten selbständigen Tätigkeit eine
Hilfsarbeit aufzunehmen, bei welcher er ebenfalls nur in einem Teilpensum und mit
qualitativen Einschränkungen tätig sein könnte. Deshalb kann nicht auf den von der
Beschwerdegegnerin als Invalideneinkommen eingesetzten LSE-Tabellenlohn für
Hilfsarbeiter abgestellt werden.
4.
4.1 Somit hat die Invaliditätsgradbemessung wie beim ersten Urteil des
Versicherungsgerichts nach der Methode des ausserordentlichen
Bemessungsverfahrens zu erfolgen. Der Landwirtschaftsbericht vom 9. Juni 2010 (act.
G 4.1.81) geht von einem Betriebseinkommen ohne Behinderung im Jahr 2010 von
Fr. 69'200.-- aus. Dies wird von den Parteien nicht in Frage gestellt und es kann darauf
abgestellt werden. Nach Abzug der Kapitalverzinsung von Fr. 5'000.-- (Zinsanspruch
Eigenkapital: 2.5%) und des Erwerbseinkommens der eigenen Leute aus der
Landwirtschaft (Familienangehörige mit 1'250 Arbeitsstunden) resultiert ein
Gesamterwerbseinkommen des Beschwerdeführers (mit 3'000 Arbeitsstunden) ohne
Behinderung von Fr. 45'318.-- (Total Arbeitsstunden pro Jahr 4'250). Mit Behinderung
(bei 1'400 Arbeitsstunden) und unter Abzug der von den eigenen Leuten geleisteten
2'850 Arbeitsstunden ergibt sich ein Erwerbseinkommen des Beschwerdeführers von
Fr. 20'983.-- und ein Erwerbsausfall von Fr. 24'335.--. Aus der Gegenüberstellung von
Validen- und Invalideneinkommen resultiert somit ein Invaliditätsgrad von 54% und in
der Folge ein Anspruch auf eine halbe Invalidenrente.
4.2 Hinsichtlich des Rentenbeginns ist festzuhalten, dass gemäss Urteil des
Versicherungsgerichts vom 20. Januar 2004 ab 2002 mindestens eine durchschnittliche
Leistungseinschränkung von 32.5% bestand (IV 2002/212, E. 2e, S. 10). Ab Februar
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2009 ist eine gesundheitliche Verschlechterung laut Gutachter Dr. G._ ausgewiesen
(vgl. act. G 4.1.99-24). Gestützt auf den Abklärungsbericht Landwirtschaft beträgt die
Leistungseinschränkung neu 53% (act. G 4.1.81-6). Damit ist das Wartejahr mit einer
durchschnittlichen 40%igen Arbeitsunfähigkeit (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG) fünf
Monate nach der gesundheitlichen Verschlechterung, d.h. ab 1. Juli 2009, erfüllt. Die
Erhöhung auf eine halbe Rente erfolgt gemäss dem Kreisschreiben über Invalidität und
Hilflosigkeit (KSIH, Stand 1. Januar 2012, Rz. 4002 und 4006, das auf eine konstante
höchstrichterliche Rechtsprechung zurückzuführen ist) grundsätzlich drei Monate
später, d.h. per 1. Oktober 2009. Nachdem die IV-Anmeldung des Beschwerdeführers
jedoch erst vom 19. Mai 2009 datiert (vgl. act. G 4.1.49) und der Rentenanspruch
gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach
Geltendmachung des Leistungsanspruchs entsteht, beginnt der Anspruch auf eine
halbe Rente am 1. November 2009.
5.
5.1 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde unter Aufhebung der angefochtenen
Verfügung vom 12. März 2012 gutzuheissen und dem Beschwerdeführer gestützt auf
einen Invaliditätsgrad von 54% ab 1. November 2009 eine halbe Rente zuzusprechen.
Zur Berechnung der Rentenbeträge ist die Sache an die Beschwerdegegnerin
zurückzuweisen.
5.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr.
1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint
in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Die
Beschwerdegegnerin hat ausgangsgemäss die gesamte Gerichtsgebühr von Fr. 600.--
zu bezahlen. Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird dem
Beschwerdeführer zurückerstattet.
5.3 Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine
Parteientschädigung. Diese ist vom Gericht ermessensweise festzusetzen, wobei ins
besondere der Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand Rechnung zu tragen ist
(Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98 ff. VRP/SG, sGS 951.1). Der Rechtsvertreter des
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Beschwerdeführers hat auf die Einreichung einer Honorarnote verzichtet. Der
Bedeutung und dem Aufwand der Streitsache angemessen erscheint eine
Parteientschädigung von pauschal Fr. 3'500.-- (inklusive Barauslagen und
Mehrwertsteuer).
Demgemäss hat das Versicherungsgericht