Decision ID: 411451ba-ee29-561a-af51-318fdde35ab1
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der Beschwerdeführer, kurdischer Ethnie und sunnitischen Glaubens aus der Provinz Dohuk im Nordirak, ersuchte am 3. Oktober 2005 in der Schweiz um Asyl.
A.a Mit Verfügung vom 26. Oktober 2005 stellte das BFM fest, der  erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht und lehnte das Asylgesuch ab. Den Vollzug der Wegweisung erachtete das  aufgrund der allgemeinen Sicherheitslage im Irak zu jenem  als unzumutbar und ordnete die vorläufige Aufnahme an. Diese Verfügung erwuchs am 26. November 2005 unangefochten in .
B. Mit Schreiben vom 27. August 2007 teilte das BFM dem  mit, es erachte nach einer Analyse der Sicherheits- und  im Irak den Vollzug der Wegweisung in die drei nordirakischen Provinzen Dohuk, Sulaymaniya und Erbil zurzeit als grundsätzlich zumutbar. Angesichts dessen gewährte es dem  das rechtliche Gehör zur beabsichtigten Aufhebung der vorläufigen Aufnahme und dem damit verbundenen .
C. Mit Schreiben vom 13. September 2007 nahm der Beschwerdeführer Stellung und ersuchte, von der Aufhebung der vorläufigen Aufnahme abzusehen. Zur Begründung verwies er auf die bereits im Rahmen des Asylverfahrens geltend gemachte Furcht vor Todesdrohungen durch Terroristen, da er für die Amerikaner Wassertransporte durchgeführt habe. Weder die amerikanischen Truppen noch die irakische Polizei könne ihn vor den islamistischen Terroristen schützen. Zudem  auch im Nordirak eine Situation allgemeiner Gewalt,  Instabilität und Armut, weshalb die vorläufige Aufnahme nicht  sei. Bezüglich der Vorbringen im Einzelnen ist auf die  an das BFM vom 13. September 2007 zu verweisen.
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D. Mit Verfügung vom 1. Oktober 2007 hob das BFM die vorläufige  des Beschwerdeführers auf und ordnete an, er habe die Schweiz zu verlassen.
E. Mit Rechtsmitteleingabe an das Bundesverwaltungsgericht vom 5.  2007 beantragte der Beschwerdeführer, die angefochtene  des BFM vom 1. Oktober 2007 sei aufzuheben, es sei die  der Wegweisung festzustellen und die vorläufige  zu gewähren.
F. Mit Verfügung des Bundesverwaltungsgerichtes vom 8. November 2007 wurde dem BFM Gelegenheit zur Einreichung einer  gegeben.
G. In der Vernehmlassung vom 20. November 2007 beantragte das BFM die Abweisung der Beschwerde.
H. Mit Verfügung des Bundesverwaltungsgerichtes vom 3. Dezember 2007 wurde dem Beschwerdeführer die Gelegenheit eingeräumt, sich innert Frist zur Vernehmlassung des BFM schriftlich zu äussern.
I. Mit Eingabe vom 18. Dezember 2007 nahm der Beschwerdeführer zur Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Nach Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet
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betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Der  ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Der Beschwerdeführer ist daher zur Einreichung der  legitimiert (Art. 108 Abs. 1 und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1, Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde wurde zu Recht eingetreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. Das BFM hebt die vorläufige Aufnahme auf und ordnet den Vollzug der Weg- oder Ausweisung an, wenn die Voraussetzungen nicht mehr  sind (Art. 84 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]). Die Voraussetzungen für die vorläufige Aufnahme sind nicht mehr , wenn der Vollzug der rechtskräftig angeordneten Wegweisung  (Art. 83 Abs. 3 AuG) und es der ausländischen Person möglich (Art. 83 Abs. 2 AuG) und zumutbar (Art. 83 Abs. 4 AuG) ist, sich  in ihren Heimat-, in den Herkunftsstaat oder in einen Drittstaat zu begeben.
Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bilden die , ob die verfügte vorläufige Aufnahme infolge weiterhin  Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges zu bestätigen oder diese aufzuheben ist. Da der Beschwerdeführer geltend macht, sein Leben sei aufgrund seiner persönlichen Situation infolge der vor seiner Ausreise aus dem Irak ausgesprochenen Todesdrohungen von  Seite nach wie vor gefährdet, ist auch die Frage der  des Wegweisungsvollzuges zu prüfen. Die Frage der Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft und des Asyls sind nicht Gegenstand des
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Verfahrens, da die Verfügung vom 26. Oktober 2005 diesbezüglich in Rechtskraft erwuchs.
4.
4.1 In der angefochtenen Verfügung hielt die Vorinstanz im  fest, in den drei von der kurdischen Regionalregierung  nordirakischen Provinzen Dohuk, Erbil und Sulaymaniya  aufgrund der Sicherheits- und Menschenrechtslage keine  allgemeiner Gewalt, weshalb der Vollzug der Wegweisung in die drei genannten Provinzen grundsätzlich zumutbar sei.
Zudem sprächen vorliegend auch keine individuellen Gründe gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs. Die vom  im Rahmen des rechtlichen Gehörs geltend gemachten Vorbringen bezüglich der Bedrohung seitens unbekannter islamistischer  seien bereits im Rahmen des Asylverfahrens geprüft worden. Die Tatsache, dass er die Übergriffe damals nicht zur Anzeige gebracht habe, habe den irakischen Sicherheitskräften und den  die Möglichkeit genommen, Ermittlungen aufzunehmen und gegen die Täter vorzugehen. Er habe die Vorbringen zudem widersprüchlich und somit unglaubhaft geschildert. Auch würden keine Anhaltspunkte dafür sprechen, wonach er staatlicherseits nicht geschützt worden wäre. Es würden sich ferner aus den Akten keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass ihm im Falle einer Rückkehr eine durch Art. 3 der  zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten vom 4. November 1950 (EMRK, SR 0.101) verbotene Strafe oder  drohen würde.
Weiter führte das BFM aus, der Beschwerdeführer sei im Alter von 22 Jahren in die Schweiz eingereist und habe somit den weitaus grössten Teil seines Lebens in der Provinz Dohuk verbracht. Damit sei er mit Sprache, Kultur, Lebens- und Arbeitsweise in seiner  bestens vertraut. Es sei somit davon auszugehen, dass er in der Lage sei, die Sicherung seiner Existenz selbständig an die Hand zu nehmen. Zudem verfüge er mit seiner in der Provinz Dohuk  Familie über ein soziales Beziehungsnetz, welches ihm in der Anfangsphase unterstützend zur Seite stehen könne. Auch wenn  seine Eltern umgezogen und zwei Brüder in der Türkei leben würden, verfüge er immer noch über Familienangehörige in der Provinz Dohuk. Das Angebot des Rückkehrhilfeprogramms würde ihm die Reintegration im Heimatland zusätzlich erleichtern dürfen.
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4.2 In der Rechtsmitteleingabe vom 5. November 2007 machte der  im Wesentlichen vorerst geltend, die im Rahmen des Asylverfahrens vorgebrachten Gründe, die ihn zum Verlassen seines Heimatlandes veranlasst hätten, hätten auch heute noch eine zentrale Bedeutung. Er müsse aufgrund der Hilfeleistungen an die Amerikaner noch heute mit Verfolgungsmassnahmen von islamistischen Kreisen rechnen. Aufgrund der Spannungen mit der Türkei müsse auch heute davon ausgegangen werden, dass er für seine Tätigkeit selbst von Kurden mit Repressionen zu rechnen habe. Zudem würden aufgrund der Spannungen mit der Türkei im Nordirak kriegerische  drohen. Auch im Norden des Iraks herrsche zur Zeit eine Situation allgemeiner Gewalt. Es sei dringend notwendig, eine aktuelle Lageanalyse vorzunehmen. Die wirtschaftliche Situation sei auch im Norden des Iraks prekär. Ein Wegweisungsvollzug in die nördlichen Provinzen des Iraks sei aktuell unzumutbar.
Im Weiteren bringt der Beschwerdeführer vor, er habe sich in der Schweiz gut in die Arbeitswelt integriert und eine Rückkehr in sein  in eine ungewisse Zukunft würde für ihn eine  Härte bedeuten.
4.3 In der Vernehmlassung vom 20. November 2007 betonte das BFM, die vorliegende Einzelfallprüfung habe kein individuelles  ergeben. Zudem könne das Zeugnis guter Integration in der Schweiz im vorliegenden Verfahren keine Berücksichtigung .
4.4 In der Stellungnahme vom 18. Dezember 2007 vertritt der  nach wie vor die Auffassung, es herrsche im Nordirak eine Situation allgemeiner Gewalt, die einen Wegweisungsvollzug  erscheinen lassen müsse. Im Weiteren würden dort die  noch nicht in dem Sinne funktionieren, als dass sie fähig wären, wirksamen Schutz insbesondere vor islamistischen  zu bieten. Es sei vorliegend deshalb auch von einem individuellen Wegweisungshindernis auszugehen.
5.
5.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
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5.2 So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
5.3 Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der  Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK darf niemand der  oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
5.4 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist - unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG - die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
6.
6.1 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass die Verfügung vom 26. Oktober 2005, in der die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers nicht anerkannt und das Asylgesuch abgewiesen wurde, in Rechtskraft erwuchs. Da der Beschwerdeführer keine asylrechtlich erhebliche Gefährdung  oder glaubhaft zu machen vermag, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers in den Heimatstaat ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
6.2 Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall einer Ausschaffung in den Heimatstaat dort mit beachtlicher  einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen
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Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des  Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Folterausschusses müsste der Beschwerdeführer eine  Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der  Asylrekurskommission [EMARK] 2001 Nr. 16 S. 122, mit  Hinweisen; EGMR, Bensaid gegen Grossbritannien, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Auch die allgemeine Sicherheitslage und Menschenrechtssituation im Heimatstaat (Provinzen Dohuk, Erbil und Sulaymaniya) lässt den  zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig  (vgl. Entscheide des Schweizerischen  BVGE 2008/4 E. 6.2 ff. und 6.6 S. 40 ff., Grundsatzurteil vom 22. Januar 2008). Der Beschwerdeführer hat in seiner  der Feststellung in der Verfügung des BFM vom 26. Oktober 2005, wonach der geltend gemachte, allenfalls bezüglich der Frage der Flüchtlingseigenschaft relevante Sachverhalt nicht glaubhaft gemacht worden sei, nichts Stichhaltiges entgegnet. Auch eine Prüfung von  wegen ergibt, dass die entsprechenden Erwägungen des BFM überzeugend ausgefallen und zu bestätigen sind. Demnach ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der  Bestimmungen zulässig.
6.3 Das BFM hat in der angefochtenen Verfügung festgestellt,  der aktuellen Sicherheits- und Menschenrechtslage in den drei von der kurdischen Regionalregierung kontrollierten nordirakischen Provinzen Dohuk, Sulaymaniya und Erbil sei der Vollzugs der  grundsätzlich zumutbar.
6.4 Das Bundesverwaltungsgericht ist im Grundsatzentscheid BVGE 2008/5 aufgrund einer umfassenden Beurteilung der aktuellen Situation in den nordirakischen Provinzen Dohuk, Sulaymaniya und  zum Schluss gekommen, dass in den drei kurdischen Provinzen keine Situation allgemeiner Gewalt herrscht und die dortige politische Lage nicht dermassen angespannt ist, als dass eine Rückführung  als generell unzumutbar betrachtet werden müsste. Zudem ist die Region mit Direktflügen aus Europa und aus den Nachbarstaaten . Damit entfällt das Element der unzumutbaren Rückreise via Bagdad und anschliessend auf auf dem Landweg durch den von  heimgesuchten Zentralirak.
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6.5 Zusammenfassend wurde im erwähnten Entscheid festgehalten, dass die Anordnung des Wegweisungsvollzugs in der Regel für , gesunde und junge kurdische Männer, die ursprünglich aus einer der drei Provinzen stammen und dort nach wie vor über ein soziales Netz (Familie, Verwandtschaft oder Bekanntenkreis) oder  verfügen, zumutbar ist. Für alleinstehende Frauen und für Familien mit Kindern, sowie für Kranke und Betagte ist bei der Feststellung der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs grosse  angebracht (vgl. a.a.O. E. 7.5 und insbesondere 7.5.8).
6.6 Der Beschwerdeführer stammt aus der Provinz Dohuk, wo er den grössten Teil seines Lebens verbracht und vor seiner Ausreise als  gearbeitet hat. Angesichts seines Alters sollte es dem Beschwerdeführer mit Hilfe seiner Familienangehörigen möglich sein, eine Existenz aufzubauen. Die Rückkehrhilfe der Schweiz wird ihm den Wiedereinstieg in seiner Heimat ebenfalls erleichtern können. Schliesslich sind keine weiteren Gründe ersichtlich, aufgrund derer  geschlossen werden könnte, der Beschwerdeführer gerate im Falle der Rückkehr in die Heimat in eine existenzbedrohende Situation, weshalb der Vollzug der Wegweisung - übereinstimmend mit dem BFM - nicht als unzumutbar zu bezeichnen ist.
6.7 Was die Frage der Möglichkeit des Wegweisungsvollzugs betrifft, ist vorweg darauf hinzuweisen, dass das Bundesverwaltungsgericht die Vorinstanz nur dann anweist, anstelle des Vollzugs die vorläufige Aufnahme anzuordnen, wenn im Zeitpunkt des Urteils klar erkennbar ist, dass der Vollzug aus technischen oder rechtlichen Gründen auf  Zeit nicht möglich ist. Dies ist vorliegend nicht der Fall.  bleibt anzufügen, dass gemäss Art. 83 Abs. 2 AuG der  der Wegweisung nicht möglich ist, wenn die Ausländerin oder der Ausländer weder in den Heimat- oder in den Herkunftsstaat noch in  Drittstaat ausreisen oder dorthin gebracht werden kann. Die  einer freiwilligen Heimreise steht damit der Feststellung, der Vollzug der Wegweisung erweise sich als unmöglich, von vornherein entgegen (vgl. Bezug nehmend auf Art. 14a Abs. 2 des bis 31.  2007 in Kraft gewesenen Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer [ANAG, BS 1 121] EMARK 2002 Nr. 23 E. f S. 187). In der Beschwerde wird nicht , dass eine freiwillige Rückreise des Beschwerdeführers in den Irak möglich wäre. Die Voraussetzungen für die Anordnung der vorläufigen Aufnahme infolge Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzugs sind somit
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nicht gegeben, weshalb das BFM zu Recht die Weiterführung der  Aufnahme nicht in Betracht gezogen hat.
6.8 Die vormals für die Anordnung einer vorläufigen Aufnahme wegen schwerwiegender persönlicher Notlage massgebenden Bestimmungen von Art. 44 Abs. 3-5 aAsylG und Art. 14a Abs. 4bis aANAG sind mit  seit dem 1. Januar 2007 aufgehoben worden (vgl. Ziff. I, II [ Ziff. 1] und VI des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Änderung des AsylG [Änderung vom 16. Dezember 2005, AS 2006 4745, 4751, 4767 und 4772]). Gemäss Absatz 1 der  zur Änderung vom 16. Dezember 2005, welcher seinerseits am 1. Januar 2007 in Kraft getreten ist (vgl. Ziff. VI der Änderung vom 16. Dezember 2005, AS 2006 4767), gilt für die im Zeitpunkt des  der Änderung vom 16. Dezember 2005 hängigen Verfahren neues Recht (vgl. Ziff. III der Änderung vom 16. Dezember 2005, AS 2006 4762). Somit fehlt es an einer gesetzlichen Grundlage,  es im Rahmen des vorliegenden Verfahrens ermöglichen würde, in Berücksichtigung der fortgeschrittenen Intergration des  eine vorläufige Aufnahme in der Schweiz anzuordnen. Nach geltendem Recht kann der Kanton mit Zustimmung des Bundesamtes einer ihm nach Gesetz zugewiesenen Person eine  erteilen, wenn wegen der fortgeschrittenen Integration ein schwerwiegender persönlicher Härtefall vorliegt (Art. 14 Abs. 2 Bst. c AsylG).
7. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist demnach abzuweisen.
8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer die Kosten des Verfahrens zu tragen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG), die auf insgesamt Fr. 600.– festzusetzen sind (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2].
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