Decision ID: d1cd4afd-7675-5900-a1a0-225c1f1262eb
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Seit 2004 bildeten Y._ (Beschwerdegegner) und Z._ eine Betriebsgemeinschaft in K._. Der vom Beschwerdegegner eingebrachte Betrieb umfasste rund 56 ha, derjenige von Z._ rund 7 ha. Auf beiden Betrieben wurde Rindvieh gehalten (31  [GVE] sowie 6 GVE).
Am 31. August 2006 meldete sich Z._ bei der Gemeinde K._ ab und verliess die Schweiz. X._ () vereinbarte mit Z._ die Übernahme des Betriebs per 1. Januar 2007. Die Beschwerdegegnerin unterzeichnete den Vertrag bereits am 27. Dezember 2006, während Z._ erst am 20. April 2007 unterschrieb. Mit Schreiben vom 23. März 2007 wurde diese Übernahme der Erstinstanz mitgeteilt. Ein Vertrag über die Errichtung einer neuen Betriebsgemeinschaft der Beschwerdegegner wurde .
Mit Schreiben vom 24. Juli 2007 teilte die Dienststelle für  des Kantons Wallis, Abteilung Viehwirtschaft (nachfolgend: ) den Beschwerdegegnern mit, dass eine Betriebsgemeinschaft mit der Beschwerdegegnerin anstelle von Z._ nicht anerkannt werden könne. Der Betrieb werde ab 2007 als Einzelbetrieb registriert, geführt durch den Beschwerdegegner. Am 15. Oktober 2007 erliess die Erstinstanz einen entsprechenden Entscheid.
Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, Z._ habe sich am 31. August 2006 bei der Gemeinde K._ abgemeldet und der Betrieb sei vom Beschwerdegegner alleine geführt worden, weshalb eine Übernahme des ehemaligen Betriebs von Z._ durch die Beschwerdegegnerin ausgeschlossen sei. Zudem könne die  im Jahr 2007 nicht Partnerin der  gewesen sein, da sie erst ab 1. Mai 2007 eine  L erhalten habe. Eine ganzjährige Bewirtschaftung nach Art. 6 Abs. 1 Bst. e der landwirtschaftlichen Begriffsverordnung vom 7. Dezember 1998 (LBV, SR 910.91) im Jahr 2007 sei deshalb nicht gegeben. Im Weiteren habe die Beschwerdegegnerin zwar die  und das Vieh von Z._ gekauft, das Land sei aber immer noch an Z._ verpachtet gewesen. Es fehle an einem auf den Namen der Beschwerdegegnerin ausgestellten Pachtvertrag.
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Eine von den Beschwerdegegnern dagegen erhobene Beschwerde hiess die Rekurskommission des Kantons Wallis für den Bereich  und Landumlegung (nachfolgend: Vorinstanz) am 2. Oktober 2008 gut und wies die Streitsache an die Erstinstanz zurück, mit der Weisung, die Betriebsgemeinschaft der Beschwerdegegner für das Jahr 2007 zu bewilligen.
Sie begründeten ihren Entscheid im Wesentlichen damit, dass Z._ vom 31. August 2006 bis am 30. April 2007 von seinem  abwesend gewesen sei, und die Beschwerdegegnerin erst am 1. Mai 2007 eine Aufenthaltsbewilligung B erhalten habe, weshalb sie zwischen dem 1. Januar 2007 und dem 31. April 2007 keiner  Erwerbstätigkeit nachgehen und somit auch keinen Betrieb habe führen dürfen. Eine Nichtanerkennung der Betriebsgemeinschaft  des Unterbruchs durch die Betriebsübergabe sei aber nicht , da die Zeit von Oktober bis April in K._ als  Unterbruch durch Vegetationsruhe anzusehen sei. Es liege somit eine Ausnahme von der ganzjährigen Bewirtschaftung gemäss Art. 6 Abs. 1 Bst. e LBV vor. Laut Betriebsübernahmevertrag zwischen der Beschwerdegegnerin und Z._ sei das Pachtland gemäss Pachtvertrag vom 1. Mai 2002 von der Beschwerdegegnerin  auf den 1. Januar 2007 vertraglich übernommen worden. Damit seien alle Voraussetzungen erfüllt, um die Betriebsgemeinschaft der Beschwerdegegner anzuerkennen.
B. Mit Beschwerde vom 11. November 2008 ersucht das Bundesamt für Landwirtschaft (nachfolgend: BLW, beschwerdeführendes Amt), den Entscheid der Vorinstanz vom 2. Oktober 2008 aufzuheben und , dass es sich bei den Beschwerdegegnern bewirtschafteten Produktionsstätten um einen einzigen Betrieb handelt.
Das beschwerdeführende Amt macht geltend, dass die  zur Anerkennung der Betriebsgemeinschaft mit der Abmeldung von Z._ bei der Gemeinde K._ am 31. August 2006 und der Ausreise nach England nicht mehr erfüllt gewesen seien, da Z._ ab diesem Zeitpunkt nicht mehr in der  tätig gewesen sei. Die Anerkennung sei daher auf diesen  zu widerrufen. Die von der Vorinstanz als entscheidend  Vegetationsruhe könne nicht massgebend sein, da die  insbesondere den Betriebszweig Nutztierhaltung umfas-
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se, bei welchem die Vegetationsruhe unerheblich sei. Für die  einer neuen Betriebsgemeinschaft erfülle der Betriebsteil der  die Anforderungen einer vorgängigen, während drei Jahren unabhängigen Bewirtschaftung nach Art. 10 Abs. 1 Bst. b LBV nicht. Art. 10 Abs. 3 LBV sei auf den vorliegenden Sachverhalt nicht anwendbar. Der Betrieb von Z._ sei faktisch aufgelöst gewesen und sei vom Beschwerdegegner geführt worden, weshalb die  an die Betriebsgemeinschaft nicht bis unmittelbar zur  in eine andere Betriebsgemeinschaft erfüllt gewesen sei. Zudem verfüge die Beschwerdegegnerin gemäss Unterlagen der Erstinstanz nicht über eine Aufenthaltsbewilligung B, sondern über eine  L, die vom 1. Mai 2007 bis zum 31. Oktober 2007 für die ganze Schweiz gültig gewesen sei. Diesbezüglich bestehe ein Widerspruch zum Entscheid der Vorinstanz, welche von einer  B ausgegangen sei. Sowohl die  L als auch die Aufenthaltsbewilligung B genüge aber nicht, um landwirtschaftliche Betriebe oder Flächen zu pachten, dafür sei eine Niederlassungsbewilligung C notwendig. Die Beschwerdegegnerin  somit die Anforderungen an die minimale Pachtdauer zum  des Vertragsschlusses gemäss Art. 7 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1985 über die landwirtschaftlichen Grundstücke (LPG, SR 221.213.2) nicht. Da vorliegend weder ein auf den Namen der  lautender Pachtvertrag noch eine Zustimmung der Verpächter vorliege, könne die Beschwerdegegnerin nicht als  des bisherigen Betriebs von Z._ gelten. Aus diesen Gründen seien weder die Voraussetzungen für die Anerkennung eines Betriebs der Beschwerdegegnerin noch diejenigen für eine  der Beschwerdegegner erfüllt.
C. Am 5. Dezember 2008 haben die Beschwerdegegner eine  eingereicht. Sie machen geltend, dass eine  anzuerkennen sei.
Zur Begründung führen sie aus, eine Auflösung der  Beschwerdegegner/Z._ sei erst Ende 2006 möglich , nachdem sich Z._ bereit erklärt habe, seinen Anteil an die Beschwerdegegnerin weiterzugeben. Der Betriebsteil von Z._ sei nach dem 31. August 2006 vom Beschwerdegegner  worden, Eigentümer sei aber bis zur Übernahme des  durch die Beschwerdegegnerin, Z._ gewesen. Zudem sei
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es einem Bewirtschafter erlaubt, während seiner Abwesenheit (, Ferien, Weiterbildung), Arbeiten zu delegieren. Im Jahr 2006 seien durch Z._ und im Jahr 2007 durch die  jeweils genügend Arbeitstage in der  geleistet worden, um die Voraussetzung von Art. 10 Abs. 1 Bst. g LBV zu erfüllen. Z._ sei bis Ende August 2006 also acht Monate in der Betriebsgemeinschaft tätig gewesen, die  ab dem 1. Mai 2007 ebenfalls acht Monate. Die  sei mit einer Kurzaufenthaltsbewilligung L in die  eingestiegen und habe danach eine  B erhalten, ausgestellt am 6. November 2007, Einreisedatum am 1. Mai 2007, gültig bis 31. Oktober 2012, mit Aufenthaltszweck  Erwerbstätigkeit. Im Übrigen liege eine Bestätigung vor, dass sie ab dem 1. Mai 2007 bei Ausgleichkasse als  angeschlossen gewesen sei. Damit habe die Beschwerdegegnerin am Stichtag ihren zivilrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz und eine Aufenthaltsbewilligung als Selbständigerwerbende gehabt. Eine  C sei nicht notwendig, um einen Betrieb zu  oder einen Pachtvertrag zu unterzeichnen. Nach dem  von Z._ aus der Betriebsgemeinschaft auszutreten, habe sie sich erst für einen Einstieg entscheiden, ihre Arbeitsstelle kündigen und in die Schweiz umziehen müssen. Ebenfalls die  der Arbeitsbewilligung habe eine gewisse Zeit gedauert. Da die Zeit zwischen Oktober und April in den Vegetationsstillstand falle, sei die Voraussetzung der ganzjährige Bewirtschaftung nach Art. 6 Abs. 1 Bst. e LBV erfüllt.
D. Mit Schreiben vom 5. Dezember 2008 hat die Vorinstanz auf eine  verzichtet. Die Erstinstanz unterstützt mit ihrer  vom 16. Januar 2009 die Beschwerde des BLW , hält an ihrem Entscheid vom 15. Oktober 2007 fest und führt  der Vegetationsruhe aus, dass die fragliche  kein reiner Spezialkulturenbetrieb sei, für welche während dem Winter eine Ausnahmeregelung von der ganzjährigen Bewirtschaftung bestehe.
Am 12. Februar 2009 haben die Beschwerdegegner die vom  verlangten Akten bezüglich der vertraglichen Pachtverhältnisse eingereicht und führen dazu aus, dass die  der Übernahme des Pachtvertrages durch die Beschwerdegegnerin
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zugestimmt hätten. Für einige Flächen bestünden keine Pachtverträge, weshalb sie für diese auch keine Pachtzinse bezahlt würden.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen einen Entscheid der Rekurskommission des Kantons Wallis vom 2. Oktober 2008. Dabei handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid (Art. 104 Abs. 1 des Landwirtschaftsgesetzes vom 8. Februar 2007 [GLER, SGS 910.1] i.V.m. Art. 43 Abs. 1, Art. 72 und Art. 74 des  über das Verwaltungsverfahren und die  vom 6. Oktober 1976 [VVRG, SGS 172.6]), der in Anwendung von öffentlichem Recht des Bundes erging. Er stellt daher eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) dar. Das Bundesverwaltungsgericht, welches gemäss Art. 31 des  vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 132.32) als  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG , ist nach Art. 33 Bst. i VGG in Verbindung mit Art. 166 Abs. 2 des Landwirtschaftsgesetzes vom 29. April 1998 (LwG, SR 910.1) für die Behandlung der vorliegenden Streitsache zuständig.
Das beschwerdeführende Amt ist aufgrund von Art. 166 Abs. 3 LwG spezialgesetzlich zur Beschwerdeführung legitimiert. Die Eingabefrist sowie die Anforderungen an Form und Inhalt der Beschwerdeschrift sind gewahrt (Art. 37 VGG i.V.m. Art. 50 und Art. 52 Abs. 1 VwVG) und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen liegen vor (Art. 47 ff. VwVG).
Die Beschwerdegegner haben als Adressaten der erst- und  Verfügung Parteistellung im Sinne von Art. 6 VwVG. Sie sind durch die angefochtene Verfügung in ihren rechtlichen Interessen stärker als die Allgemeinheit berührt, und haben ein schutzwürdiges Interesse daran, dass die Beschwerde des beschwerdeführenden  abgewiesen und der angefochtene Entscheid der Vorinstanz in der Sache bestätigt wird.
Auf die Beschwerde ist somit einzutreten.
2. Die LBV, auf die sich der angefochtene Entscheid stützt, umschreibt
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gestützt auf das LwG Begriffe des Landwirtschaftsrechts und regelt das Verfahren für die Anerkennung von Betrieben und Formen der überbetrieblichen Zusammenarbeit sowie für die Überprüfung und  von Flächen (Art. 1 LBV). Die LBV bezweckt, die in  Erlassen des Landwirtschaftsrechts wiederkehrenden Begriffe materiellrechtlich einheitlich zu fassen. Damit soll vermieden werden, dass im Einzelfall dieselbe Rechtsfrage bei der Beurteilung von  aus den verschiedenen Bereichen des  unterschiedlich entschieden wird. Die Kantone vollziehen die LBV, und das BLW beaufsichtigt den Vollzug (Art. 33 Abs. 1 und 2 LBV).
2.1 Grundsätzlich finden diejenigen Rechtssätze Anwendung, die bei Erfüllung eines rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen  Tatbestands Geltung hatten (BGE 126 III 431 E. 2a). Der hier zu beurteilende Sachverhalt bezieht sich auf die Anerkennung der  im Jahr 2007, weshalb grundsätzlich die in diesem Jahr geltenden Rechtssätze Anwendung finden. Da eine  grundsätzlich rückwirkend auf das Datum der  anzuerkennen ist, sofern ab diesem Zeitpunkt die sachlichen und rechtlichen Anerkennungsvoraussetzungen erfüllt sind (vgl. Art. 30 Abs. 2 LBV), ist der vorliegende Fall – soweit die materiellen  der LBV betroffen sind – nach dem Recht zu beurteilen, das im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung (d.h. im März 2007) galt. Die  der LBV haben im Übrigen – soweit hier  – keine Änderungen erfahren. Auch die vom BLW erlassenen "Weisungen und Erläuterungen zur Verordnung über  Begriffe und die Anerkennung von Betriebsformen“ vom 31.  2007 (nachfolgend: Weisungen LBV) und "Weisungen und  zur Verordnung über die Direktzahlungen an die " vom 31. Januar 2007 (nachfolgend: Weisungen DZV) stimmen bezüglich der vorliegend interessierenden Bestimmungen mit den  Versionen vom 19. Dezember 2008 überein.
Bei diesen Weisungen handelt es sich dem Inhalt nach, wie bei  oder Kreisschreiben, um eine Verwaltungsverordnung.  sind für die Durchführungsorgane verbindlich,  indessen im Gegensatz zu Rechtsverordnungen keine Rechte und Pflichten für Private. Ihre Hauptfunktion besteht vielmehr darin, eine einheitliche und rechtsgleiche Verwaltungspraxis – vor allem im Ermessensbereich – zu gewährleisten. Auch sind sie in der Regel Aus-
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druck des Wissens und der Erfahrung einer Fachstelle. Das  ist als verwaltungsunabhängige Gerichtsinstanz (Art. 2 VGG) nicht an Verwaltungsverordnungen gebunden, sondern bei deren Überprüfung frei. In der Rechtspraxis werden  vom Richter bei der Entscheidfindung mitberücksichtigt, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende  der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen (BGE 132 V 200 E. 5.1.2, BGE 130 V 163 E. 4.3.1).
2.2 Die Kantone prüfen periodisch, ob die Betriebe und  die Voraussetzungen noch erfüllen. Ist dies nicht der Fall, so  sie die ausdrückliche oder stillschweigende Anerkennung. Der Kanton entscheidet, ab welchem Datum der Widerruf gilt (Art. 30a Abs. 1 LBV). Die Kantone überprüfen die Anerkennung der  insbesondere beim Wechsel von beteiligten Bewirtschaftern und Bewirtschafterinnen sowie bei einer Änderung des bei der  bestehenden Eigentums an den Produktionsstätten oder bei einer Änderung der bei der Anerkennung bestehenden . Die Anerkennung wird insbesondere widerrufen wenn: a.  oder mehrere der an der Gemeinschaft beteiligten Betriebe die Voraussetzungen nach Art. 6 Abs. 1 Bst. b LBV nicht mehr erfüllt; oder b. die Bewirtschafter und Bewirtschafterinnen die Produktionsstätten im Wesentlichen: 1. in gemeinsamen Eigentum (Miteigentum) halten, oder 2. gemeinsam pachten (Art. 30a Abs. 2 LBV). Die  basiert auf dem Vertrag, der zwischen den beteiligten  (Mitbewirtschaftern und Mitbewirtschafterinnen) abgeschlossen worden ist. Wenn ein Mitglied aus der Gemeinschaft austritt oder durch eine andere Person ersetzt wird, ist die Betriebsgemeinschaft  und gegebenenfalls mit den neuen Mitgliedern zu anerkennen. Wenn sich die Eigentumsverhältnisse an einem beteiligten Gewerbe oder Betrieb nach der Anerkennung einer Betriebsgemeinschaft , ist diese zu überprüfen (Art. 30a Abs. 2 Weisungen LBV).
2.3 Als Betriebsgemeinschaft gemäss Art. 10 Abs. 1 LBV gilt der  von zwei oder mehreren Betrieben, wenn:
a. die Betriebe oder Betriebszentren innerhalb einer Fahrdistanz von  15 km liegen; b. die Betriebe unmittelbar vor dem Zusammenschluss während mindestens drei Jahren als selbständige Betriebe geführt wurden; c. jeder der Betriebe beim Zusammenschluss den Mindest-Arbeitsbedarf nach Artikel 18 Direktzahlungsverordnung vom 7. Dezember 1998 erreicht; d. der Betriebsgemeinschaft das Land (Art. 14) und die betriebsnotwendigen Ökonomiegebäude der Betriebe zur Nutzung überlassen werden;
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e. der Betriebsgemeinschaft alle Nutztiere und die übrige Fahrhabe der  zu Eigentum übertragen werden; f. ein schriftlicher Vertrag über die Betriebsgemeinschaft vorliegt; g. die Mitglieder der Gemeinschaft in der Betriebsgemeinschaft tätig sind und kein Mitglied zu mehr als 75 Prozent ausserhalb der Betriebsgemeinschaft ; und h. die Betriebsgemeinschaft eine Buchhaltung führt, aus der das  sowie dessen Aufteilung auf die Mitglieder der Gemeinschaft  sind.
Für Betriebe, die vor dem Zusammenschluss bereits einer  angehörten, gilt die Frist von drei Jahren nach Art. 10 Abs. 1 Bst. b LBV nicht (Art. 10 Abs. 3 LBV). Die Betriebsgemeinschaft gilt als ein Betrieb (Art. 10 Abs. 4 LBV).
Gemäss Art. 6 Abs. 1 LBV gilt als Betrieb ein landwirtschaftliches , das:
a. Pflanzenbau oder Nutztierhaltung oder beide Betriebszweige betreibt; b. eine oder mehrere Produktionsstätten umfasst; c. rechtlich, wirtschaftlich, organisatorisch und finanziell selbständig sowie  von anderen Betrieben ist; d. ein eigenes Betriebsergebnis ausweist; und e. während des ganzen Jahres bewirtschaftet wird.
Die Anforderung von Art. 6 Abs. 1 Bst. c LBV ist gemäss Art. 6 Abs. 4 LBV insbesondere nicht erfüllt, wenn:
a. der Bewirtschafter oder die Bewirtschafterin die Entscheide zur Führung des Betriebes nicht unabhängig von Bewirtschaftern anderer Betriebe treffen kann; b. (...); c. die auf dem Betrieb anfallenden Arbeiten ohne anerkannte  nach den Artikeln 10 oder 12 mehrheitlich von anderen Betrieben  werden.
Als Bewirtschafter oder Bewirtschafterin gilt nach Art. 2 Abs. 1 LBV die natürliche oder juristische Person oder die Personengesellschaft, die einen Betrieb auf eigene Rechnung und Gefahr führt. Führt ein  oder eine Bewirtschafterin mehrere Produktionsstätten, so gelten diese zusammen als ein Betrieb (Art. 2 Abs. 2 LBV).
2.4 Der Bund richtet Bewirtschaftern und Bewirtschafterinnen von  bäuerlichen Betrieben unter der Voraussetzung des ökologischen Leistungsnachweises allgemeine Direktzahlungen, Ökobeiträge und Ethobeiträge aus (Art. 70 Abs. 1 LwG).  erhalten Bewirtschafter oder Bewirtschafterinnen, welche einen Betrieb führen, ihren zivilrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz haben;
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und über eine berufliche Grundbildung im landwirtschaftlichen Bereich verfügen (Art. 2 Abs. 1 der Verordnung über die Direktzahlungen an die Landwirtschaft [DZV, SR 910.13]). Für die Beurteilung ob  auszurichten sind, ist der Stichtag massgebend (Art. 67 Abs. 2 DZV, Art. 5 Abs. 1 der landwirtschaftlichen Datenverordnung vom 7. Dezember 1998 [SR 919.117.71], Art. 67 Abs. 1 und 2  DZV).
3.
3.1 Die Vorinstanz beschränkt sich in der angefochtenen Verfügung vom 2. Oktober 2008 darauf, die Anerkennung der  der Beschwerdegegner trotz Unterbruchs mit der  zwischen Oktober und April zu begründen. Da die fragliche  insbesondere den Betriebszweig Nutztierhaltung umfasst, bei welchem die Vegetationsruhe unerheblich ist, kann die von der Vorinstanz als entscheidend eingestufte Vegetationsruhe  nicht massgebend für die Anerkennung der  bzw. für die Rechtfertigung des Unterbruchs sein. Es liegt daher keine Ausnahme von der ganzjährigen Bewirtschaftung nach Art. 6 Abs. 1 Bst. e LBV durch saisonalen Unterbruch (Sömmerung, ) vor (Art. 6 Abs. 1 Bst e Weisungen LBV). Die Begründung der Vorinstanz für die Anerkennung der Betriebsgemeinschaft der  ist nicht stichhaltig.
3.2 Die Erstinstanz hat die Anerkennung der Betriebsgemeinschaft Beschwerdegegner/Z._ nach Art. 30a Abs. 1 und 2 LBV in der Sache auf den 31. Dezember 2006 widerrufen. Wie ausgeführt, konnte die Vorinstanz diesen Entscheid der Erstinstanz nicht – allein – mit der Begründung der Vegetationsruhe kehren. Der angefochtene Entscheid verletzt insoweit Bundesrecht. Das bedeutet aber nicht ohne weiteres, dass die Beschwerde gutzuheissen wäre. Das  kann nämlich eine Beschwerde aus anderen als den  Gründen gutheissen und aus anderen Gründen abweisen, als die Vorinstanz geltend gemacht hat.
3.3 Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet in der Sache selbst oder weist diese ausnahmsweise mit verbindlichen Weisungen an die Vorinstanz zurück (Art. 61 Abs. 1 VwVG). Als reformatorisches  gestattet die Beschwerde der Rechtsmittelinstanz, über die  hinaus, in der Sache selbst abschliessend zu entscheiden, also das streitige Rechtsverhältnis zu regeln. Damit wird prozessökono-
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misch das Verfahren abgekürzt, indem sich nicht nochmals die  und allenfalls erneut die Rechtsmittelinstanz mit der Sache  muss.
Ein reformatorischer Entscheid ist jedoch unzulässig, wenn Fragen erstmals zu entscheiden sind, welche die Vorinstanz bei ihrem  aufgrund der von ihr eingenommenen Rechtsauffassung nicht geprüft hat und bezüglich derer ein Beurteilungs- oder ein  der Vorinstanz zu respektieren ist. Zudem ist der  durch die mit den Verhältnissen besser vertraute oder über  Fachkenntnisse verfügende Vorinstanz abzuklären, welche das ihr zustehende Ermessen auszuschöpfen hat (Urteile des  B-5196/2008 vom 11. Dezember 2008 E. 5 und B-7084/2007 vom 20. Mai 2008 E. 4).
3.4 Vorliegend stellt sich die Frage, ob gestützt auf Art. 6 Abs. 1 LBV die frühere Betriebsgemeinschaft zu widerrufen war. Selbst wenn ein zwingender und nicht bloss fakultativer Widerrufsgrund anzunehmen wäre, womit der Vorinstanz insoweit kein Ermessensspielraum offen stünde, verhielte es sich in Bezug auf die Festsetzung des Zeitpunkts des Widerrufs (Art. 30a Abs. 1 LBV) anders. Je nachdem, wie die  diesen Zeitpunkt wählen würde, wäre eine Anerkennung der neuen Betriebsgemeinschaft der Beschwerdegegner möglich oder aber ausgeschlossen.
Da sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zur Frage des  der Anerkennung der Betriebsgemeinschaft /Z._ und zum allfälligen Widerrufszeitpunkt nicht geäussert hat, ist die Sache zur Neubeurteilung an sie zurückzuweisen. Damit wird die Weisung verbunden, die Rechtmässigkeit des Widerrufs zu prüfen, gegebenenfalls einen Zeitpunkt des Widerrufs zu bestimmen und anschliessend über die Anerkennung einer neuen  der Beschwerdegegner zu entscheiden.
4. Bei der Überprüfung des von der Erstinstanz ausgesprochenen  der Betriebsgemeinschaft Beschwerdegegner/Z._ ist unter anderem zu beachten, dass durch eine langandauernde oder gar  Abwesenheit vom Betrieb ein Mitglied nicht mehr Bewirtschafter seines Betriebs und daher auch nicht mehr Mitglied der  ist. Eine Abwesenheit des Bewirtschafters von seinem  beispielsweise für Ferien, Ausbildungen oder Sprachaufenthalte,
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muss aber im Rahmen der gesetzlichen Schranken – z. B. Art. 10 Abs. 1 Bst. g LBV – möglich sein. Demnach ist nicht jeder Unterbruch als Wechsel des Bewirtschafters anzusehen.
Bezüglich der Anerkennung einer neuen Betriebsgemeinschaft der  ist darauf hinzuweisen, dass ein nicht zu langer  bei einem Bewirtschafterwechsel kein Hinderungsgrund für die Anwendung der Ausnahmebestimmung von Art. 10 Abs. 3 LBV darstellt. Die noch zulässige Dauer des Unterbruchs zwischen der  und der neuen Betriebsgemeinschaft, liegt im Ermessen der Behörde und ist im Einzelfall zu bestimmen.
Schliesslich sind bei der Beurteilung, ob die Beschwerdegegnerin  im Sinne von Art. 2 Abs. 1 LBV ist, Fragen bezüglich des Aufenthalts und der selbständigen Erwerbstätigkeit sowie die  Pachtverhältnisse zu klären. Es wird hierzu auf Art. 31 Anhang I des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft  und der Europäischen Gemeinschaft und ihren  andererseits über die Freizügigkeit vom 21. Juni 1999 (FZA, SR 0.142.112.681) und die Rechtsprechung (Urteil des  B-8363/2007 vom 18. Dezember 2008 E. 4.1; BGE 134 II 287) hingewiesen. Bezüglich der Pachtverhältnisse sind die vor  eingereichten Akten zu würdigen.
5. Die Beschwerdeinstanz auferlegt die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Auf Grund der  Umstände rechtfertigt es sich im vorliegenden Fall jedoch, den Beschwerdegegnern keine Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 21. Februar 2008 [VGKE, SR 173.320.2]). Das beschwerdeführende Amt hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
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