Decision ID: e35348c3-7b4e-5dcb-b854-3f3e415961d0
Year: 2021
Language: de
Court: SG_VG
Chamber: SG_VG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
K._ (Beschwerdeführer) ist Eigentümer der Parzelle Nr. 0001_, Grundbuch B._. Am
26. Januar 2017 bewilligte der Rat der Politischen Gemeinde B._
(Beschwerdebeteiligte) ein Gesuch der Stadt A._, Technische Gemeindebetriebe
(Beschwerdegegnerin), vom 27. Juni 2016 für die Erneuerung von sich grösstenteils im
Wald befindlichen Quellfassungsanlagen auf den Grundstücken Nrn. 0000_ und
0001_. Die vom Beschwerdeführer dagegen erhobenen kantonalen Rechtsmittel
blieben in der Sache, d.h. abgesehen von der rechtsfehlerhaften Auferlegung amtlicher
Kosten im erstinstanzlichen Einspracheverfahren und der Zusprechung einer
ausseramtlichen Entschädigung an die Beschwerdegegnerin im Rekursverfahren, ohne
Erfolg; zuletzt, mit Entscheid VerwGE B 2019/146 vom 13. August 2020, wies das
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Verwaltungsgericht die gegen den abschlägigen Entscheid des Bau- und
Umweltdepartements (ehemals: Baudepartement, Vorinstanz) vom 24. Juni 2019
(Verfahrensnummer 17-1019) erhobene Beschwerde ab. Mit Urteil BGer 1C_502/2020
vom 23. September 2021 hiess das Bundesgericht die vom Beschwerdeführer
dagegen am 14. September 2020 erhobene Beschwerde gut und hob den
Verwaltungsgerichtsentscheid auf. Es wies die Streitsache an den Rat der
Beschwerdebeteiligten zu neuem Entscheid im Sinne der Erwägungen, d.h. zur
Prüfung, ob für die Bauarbeiten eine temporäre Rodungsbewilligung (inkl.
Rodungsersatz, vgl. Art. 7 WaG) erforderlich ist und ob eine solche erteilt werden kann
(vgl. E. 6, S. 12 f.), zurück. Gleichzeitig wies es das Verwaltungsgericht an, über die
Verlegung der Kosten und Entschädigungen in den kantonalen Verfahren neu zu
entscheiden.

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1.
Das Bundesgericht hob den Entscheid des Verwaltungsgerichts B 2019/146 vom
13. August 2020 auf. Damit entsprach es den Begehren, welche der Beschwerdeführer
erfolglos vor den kantonalen Rechtsmittelinstanzen gestellt hatte, auch in der Sache.
Dem Ausgang der Verfahren entsprechend gehen die amtlichen Kosten von CHF 4‘000
(Verwaltungsgericht) und CHF 3‘000 (Vorinstanz) vollständig zulasten der
Beschwerdegegnerin (Art. 95 Abs. 1 VRP). Auf deren Erhebung wird verzichtet (Art. 95
Abs. 3 VRP). Die vom Beschwerdeführer geleisteten Kostenvorschüsse von CHF 4‘000
(Verwaltungsgericht) und CHF 1‘000 (Vorinstanz) sind ihm zurückzuerstatten.
Der Beschwerdeführer hat in den Verfahren vor den kantonalen Instanzen obsiegt,
weshalb ihn die Beschwerdegegnerin antragsgemäss (vgl. Beschwerdeergänzung vom
12. September 2019 und Rekurs vom 15. Februar 2017) sowohl für das Beschwerde-
als auch für das Rekursverfahren ausseramtlich zu entschädigen hat (Art. 98 Abs. 1
und 2 VRP in Verbindung mit Art. 98 VRP). Der Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers hat am 12. Oktober 2021 eine Honorarnote über CHF 4'000
(Beschwerdeverfahren) und CHF 2'750 (Rekursverfahren), je zuzüglich 4% Barauslagen
und Mehrwertsteuer, eingereicht (act. 4). Der geltend gemachte anwaltliche Aufwand
bewegt sich im Rahmen dessen, was in der Regel der obsiegenden Partei in
vergleichbaren Beschwerde- und Rekursverfahren ermessensweise und pauschal als
Entschädigung der ausseramtlichen Kosten zugesprochen wird. Eine Entschädigung
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für das Beschwerdeverfahren von CHF 4'000 und für das Rekursverfahren von
CHF 2‘750 je zuzüglich vier Prozent Barauslagen (insgesamt somit CHF 4‘160 resp.
CHF 2'860) je zuzüglich 7,7% Mehrwertsteuer ist angemessen (Art. 30 Ingress und lit. b
Ziff. 1 sowie Art. 31 Abs. 1 und 2 des Anwaltsgesetzes; sGS 963.70, AnwG; Art. 19,
Art. 22 Abs. 1 Ingress sowie lit. a und b, Art. 28 , Art. 29 der Honorarordnung, sGS
963.5, HonO).
2.
Für vorliegenden Entscheid sind weder amtliche Kosten zu erheben (Art. 97 VRP) noch
ausseramtliche Kosten zu entschädigen (Art. 98 VRP in Verbindung mit Art. 107
Abs. 1 Ingress und lit. f der Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zivilprozessordnung;
SR 272, ZPO).