Decision ID: cca322b7-2b5e-414d-b23c-9855dba0560c
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 19
69
,
erwarb
im Jahr 1990
das Fähigkeitszeugnis als Konditor-
Confiseur
und absolvierte
von Januar 1998 bis Dezember 1999
die Ho
telfachschule (Urk. 9/11/1-2, Urk. 9/12/5).
Er arbeitete zunäc
hst auf seinem Beruf in der Gast
ronomie, zeitweise unterbrochen von Arbeitslosigkeit. Von Dezember 2003
bis April 2007 war er als Filia
lleiter bei der
Y._
zunächst in einem 50%igen und schliesslich in einem 80%igen Pensum angestellt.
Ab Mai 2007 war er nur noch gelegentlich
mit kleinem Pensum
erwerbstätig
, zuletzt in der
B
etreu
ung
von Tieren und Kinder
n
für den
Z._
bis 201
1.
Danach verrichtete er Freiwilligenarbeiten im Rahmen eines sozialen Einsatzes für
das
A._
, letztmals von August 2012 bis Juni 2013
(
Urk. 9/11/3,
Urk.
9/16
/
3-4
,
Urk.
9/17/4,
Urk.
9/42/6-7
, Urk. 9/42/12-13
)
. Er
lei
det insbesondere an psychischen Beschwerden
und
Alkohol- sowie Substanzab
hängigkeit
(Urk.
9/17/2-3, Urk. 9/19/1
,
Urk.
9/24/5
).
Am
2
0.
Januar
2016 meldete
er
sich bei der Eidgenössischen Invalidenversiche
rung zum Leistungsbezug an (Urk.
9/
12
). Die
Sozialversicherungsanstalt des Kan
tons Zürich, IV-Stelle,
traf Abklärungen zu den gesundheitlichen und erwerbli
chen Verhältnissen
und holte
unter anderem das Gutachten
B._
vom 2
4.
November
2017 ein (Urk. 9/42/2-17
)
.
Gestützt darauf kündigte sie m
it Vorbescheid vom
8. Januar
2018
die Abweisung des Leis
tungsbegehrens an (Urk.
9
/
44
).
Nachdem
dagegen
keine Einwände erhoben w
o
r
den
waren
, wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren
mit Verfügung vom 19
.
Feb
ruar
201
8
wie angekündigt ab (Urk. 2).
2.
Hiergegen erhob
der
Versicherte mit
Eingabe
vom
1
9.
März 2018
Beschwerde und beantragte, die Verfügung
vom 19. Februar 2018
sei
aufzuheben, eventualiter
sei sie
teilweise aufzuheben,
es sei sein Leistungsanspruch auf eine IV-Rente und auf berufliche Massnahmen erneut zu prüfen sowie es seien weitere ergänzende Be
richte anzufordern, insbesondere von seiner behandelnden Ärztin der
C._,
med.
pract
.
D._
. Mit Eingabe vom 3
0.
April 2018 (
Urk.
5) reichte der
Beschwerdeführer
einen undatierten Bericht der
C._
, unterzeichnet von der Oberärztin med.
pract
.
D._
, ein (
Urk.
6).
Die
Beschwerdegegnerin
schloss i
n der Beschwerdeantwort vom
2.
Mai 2018
auf
Abweisung der Beschwerde (Urk. 8
) und nahm mit Eingabe vom
7.
Mai 2018 zum Bericht der
C._
Stellung (Urk. 11).
Zur Replik liess sich d
er
Beschwerdeführer
nicht verlauten (
Urk.
15 S. 2).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des
Bundesgesetz
es über die Invalidenversicherung,
IVG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
1.2.1
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi
schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl.
BGE 139 V 547
E. 5,
131 V 49
E. 1.2,
130 V 352
E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4).
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege
artis
auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein
zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zu
mutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2.2
Mit BGE 145 V 215
liess das Bundesgericht die bisherige Rechtsprechung fallen, wonach primäre Abhängigkeitssyndrome beziehungsweise Substanzkonsumstö
rungen zum vornherein keine invalidenversicherungsrechtlich relevanten Ge
sundheitsschäden darstellen können, und ihre funktionellen Auswirkungen des
halb keiner näheren Abklärung bedürfen. Fortan ist - gleich wie bei allen anderen psychischen Erkrankungen - nach dem strukturierten Beweisverfahren (vgl.
BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281)
zu ermitteln, ob und gegebenenfalls in
wieweit sich ein fachärztlich diagnostiziertes Abhängigkeitssyndrom im Einzel
fall auf die Arbeitsfähigkeit der versicherten Person auswirkt.
Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann immerhin dort von einem struktu
rierten Beweisverfahren abgesehen werden, wo es nicht nötig oder geeignet ist. Es bleibt daher etwa dann entbehrlich, wenn für eine - länger dauernde (Art. 28 Abs. 1
lit
. b IVG) - Arbeitsunfähigkeit nach bestehender Aktenlage keine Hin
weise bestehen oder eine solche im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Be
richte in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegen
teiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (E. 7).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, er
halten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
Der Rentenanspruch entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Absatz 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt (Art. 29 Abs. 1 IVG).
1.4
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt,
gemäss der medizinischen Abklärung liege keine relevante
,
lang an
dauernde
gesundheitliche Beeinträchtigung mit Auswirkung auf die bisherigen Tätigkeiten vor.
Sämtliche leichten bis mittelschweren wechselbelastenden Arbei
ten ohne länger andauernde wirbelsäulenbelastende Zwangshaltungen könne der
Beschwerdeführer
zu 100 % ausführen. Daher bestehe kein Leistungsanspruch. Aufgrund der vollen Arbeitsfähigkeit würden sich berufliche Massnahmen erüb
rigen
(Urk. 2).
Im Verfahren ergänzte sie, beim Substanzkonsum handle es sich um eine primäre Sucht. Mittels psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung könne die 100%ige Arbeitsfähigkeit aufrechterhalten werden. Der Beschwerdeführer besitze auch persönliche Ressourcen und solche im
sozialen Umfeld (
Urk.
8).
Auf die Ein
schätzung im
B._
-Gutachten sei abzustellen (
Urk.
11).
2.2
Der
Beschwerdeführer
wendet dagegen ein
,
er leide an einer rezidivierenden de
pressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), einem Al
koholab
h
ängigkeitssyndrom, aktuell unbedenklicher Konsum (ICD-10 F10.2),
einem
Status nach
p
osttraumatischer Belastungsstörung (PTBS),
einem
Status nach Panikstörung (ICD-10 F41.0) und dem Verdacht auf akzentuierte Persön
lichkeitszüge mit narzisstischen und
histrionischen
Anteilen
. Diese Beschwerde
bilder
hätten Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Durch die Erlebnisse in sei
ner Kindheit habe er bereits früh psychische Schwierigkeiten gehabt. Das Sucht
geschehen sei sekundär. Entgegen der Annahme der
Beschwerdegegnerin
sei er aufgrund seiner gesundheitlichen Beschwerden weder in der angestammten noch in der leidensangepassten Tätigkeit in der Lage, ein rentenausschliessendes Ein
kommen zu erzielen. Es sei daher sein Leistungsanspruch erneut zu prüfen
(Urk. 1
).
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob die
Beschwerdegegnerin
zu Recht einen Anspruch
des
Beschwerdeführers
auf Leistungen der Invalidenversicherung verneint hat.
3.
3.1
3.1.1
In den Berichten der
C._
vom 1
9.
Oktober 2016 und vom 7. Februar
2017 wurden je die Diagnosen
(mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit)
einer rezidi
vierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), eines Alkoholabhängigkeitssyndroms, aktuell unbedenklicher Konsum (ICD-10 F120.2),
eines
Status nach
p
osttraumatischer Belastungsstörung (PTBS),
eines
Status nach Panikstörung (ICD-10 F41.0) und
eines
Verdacht
s
auf eine ak
zentuierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und
histrionischen
Antei
len (ICD-10 Z73.1) gestellt
. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig
keit wurden ausserdem unter anderem eine Opiatabhängigkei
t
, in Substitutions
pro
gramm mit Methadon seit dem 23
.
Lebensjahr (ICD-10 F11.21),
ein
Status nach
Polytoxikomanie
(
Exta
s
y
, GHB etc.), gegenwärti
g
abstinent (ICD-10 F19
.20)
,
und verschiedene psychosoziale Belastungsfaktoren, unter anderem Langzeitar
beits
losigkeit (ICD-10 Z56)
,
aufgeführt.
Bezüglich de
r
bisherigen Tätigkeiten (Fi
liallei
tung
Y._
, Kinderbetreuung, Teilzeitjobs Gastgewerbe) sei zuletzt vom 1
5.
Januar 2014 bis 3
0.
September 2016 eine 100%ige
Arbeitsunfähigkeit
attes
tiert worden. A
b dem
1.
Oktober 2016
sei
von
eine
r
60%ige
n
Arbeitsunfä
higkeit
respektive von einer 40%igen
Arbeitsfähigkeit
bezüglich eines möglichen Ar
beitsversuches mit zwei bis drei Stunden pro Tag
in einer Tätigkeit mit genü
gend Pausen, Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten
auszugehen
, welche eventuell auch gesteigert werden könnte.
Geistige
Einschränkungen bestünden keine;
in psychi
scher Hinsicht seien mittelgradige Einschränkungen in Konzentration, Merkfä
higkeit, sozialen Kontakten, Zugang zu fremden Personen, Kraft- und Energie, Antrieb und Motivation sowie in der Durchhaltefähigkeit gegeben. Be
züglich einer Arbeit würden die Einschränkungen als überwindbar erscheinen, wobei sie anfangs zu einer Leistungseinschränkung führen könnten. Die bisherige Tätigkeit sei noch zumutbar, jedoch wegen des Alkoholkontakts nicht in der Gast
ronomie.
Auch sollte die Leistungsfähigkeit in einer Belastungserprobung getestet werden. Es
sei von einer guten Prognose mit der Tendenz der weiteren Besserung auszu
gehen, da sich in den letzten Monaten
(
vor Oktober 2016
)
eine zunehmende Bes
serung der depressiven Symptomatik und eine Stabilisierung der Alkoholproble
matik gezeigt habe. Allerdings habe sich das Zustandsbild i
m Sinne von
Beikonsum
mit Heroin
verschlechtert, da der
Beschwerdeführer
aktuell (Februar 2017) keine Tagesstruktur und Aufgabe habe. Ein Arbeitstraining oder Arbeitsversuch würde sich stützend und positiv auswirken
(Urk. 9/
9
, Urk. 9/17).
3.1.2
Gemäss dem
bidisziplinäre
n
B._
-Gutachten vom
2
4.
November 2017 (Urk. 9/42/2-17), auf das sich die
Beschwerdegegnerin
bei ihrem leistungsabwei
senden Entscheid stützte
(Urk. 2),
wurde der
Beschwerdeführer
am 14. November 2017 aus psychiatrischer und aus rheumatologischer Sicht untersucht (Urk. 9/42/5, Urk. 9/42/
12
).
Der
Beschwerdeführer
habe
berichtet, dass er an
Rü
ckenschmerzen im Kreuzbereich, gelegentlichen Schmerzen im rechten Kniege
lenk, posttraumatischen Symptome
n
aus der Kindheit und Depressionen leide. Sein Heroin-
Beikonsum
alle zwei Wochen, zum Teil wöchentlich
,
drücke auch auf die Stimmung
(
Urk.
9/42/
5
, Urk. 9/42/
13
).
Aus
rheumatologischer Sicht
schlossen die Gutachter auf
die
Diagnose
n
eines c
hronisch
rezidivierenden
Lumbovertebralsyndrom
s
(ICD-10 M54.5) mit/bei
myosta
tischer
Insuffizienz, klinisch ohne Hinweise auf
radikuläre
Symptomatik und radiologisch beginnender
Osteochondrose
L5/S1
,
sowie belastungsabhängi
ger
Gonalgien
rechts (ICD-10 M25.56).
Bezüglich
der
Gonalgien
lasse sich kli
nisch und radiologisch kein Befund objektivieren, weshalb diese als solche ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu qualifizieren sei
en
.
Auf die Arbeitsfähigkeit wirke sich allein das
Lumbovertebralsyndrom
aus. Und zwar sei die Belastbarkeit des Achsenskeletts leicht vermindert, so dass keine körperlich schweren Tätigkei
ten mehr zumutbar seien. In leichten bis mittelschweren Tätigkeiten, so auch in den früher durchgeführten, sei dagegen hinsichtlich des Bewegungsapparates
keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
gegeben
(Urk.
9/42/
14-16
).
Aus psychiatrischer Sicht sei auf affektiver Ebene die Diagnose einer
Dysthymia
(ICD-10 F43.1) zu stellen
, welche die Arbeitsfähigkeit nicht einschränke
.
Das Aus
mass der depressiven Störung erreiche nicht dasjenige einer leichten depressiven Episode; hierzu würden deutliche Konzentrationsstörungen, ein deutlich vermin
derter Selbstwert und negative Zukunftsperspektiven fehlen.
Bei der psychiatri
schen Untersuchung seien depressive Verstimmungen und Schlafstörungen im Vordergrund gestanden.
Des Weiteren sei die Diagnose Störung durch multiplen Substanzkonsum, gegenwärtig Teilnahme an einem ärztlich verordneten Drogen
ersatzprogramm (ICD-10 F19.22)
, zu stellen.
Die Störung durch Substanzkonsum sei früh entstanden. Diese sei deutlich ausgeprägt gewesen
und stehe
auch heute im Vordergrund.
Es bestehe ein chronischer Verlauf mit gegenwärtig zwar einer deutlichen Besserung im Substitutionsprogramm, aber verschiedenen Rückfällen unter lebensgeschichtlichen Belastungen. Es bestünden auch lebensgeschichtlich frühe Belastungen.
Es bestehe ein erheblicher Substanzkonsum, vor allem in Form des Opiatersatzes MST. Auch wenn die Störung
weiterhin aktiv mit gelegentli
chem Heroin-
Beikonsum
sei
, könne
sie
nicht als einschränkend auf die Arbeits
fähigkeit
angegeben werden. Er leide nicht unter deutliche
n
Konzentrationsstö
rungen und es könne auch jederzeit eine Intensivierung der Behandlung zuge
mutet werden, auch mit einem stationären Heroinentzug, so dass er dann im Dro
genersatzprogramm keinen
Beikonsum
mehr betreibe.
Der Alkoholkonsum habe anamnestisch und auch labormässig glaubhaft praktisch aufgehoben werden können. Es
liege
beim
Beschwerdeführer
eine primäre Sucht
vor
, irreversible Sekundärmanifestationen seien aus psychiatrischer Sicht nicht festzustellen. Un
günstig sei der hohe Konsum der Ersatzdroge MST, was sicher seine
Alertness
, Wachheit und Motivationslage ungünstig beeinflusse. Eine deutliche Reduktion bei der hohen Dosierung wäre hilfreich, um diese Faktoren günstig zu beeinflus
sen
(
Urk.
9/42/8-9, Urk. 9/42/15-17)
.
Aus
bidisziplinärer
Sicht bestehe beim
Beschwerdeführer
in leichten bis mittel
schweren, wechselbelastenden Tätigkeiten eine 100%ige Arbeits- und Leistungs
fähigkeit. Auch in der Vergangenheit habe nie eine längerdauernde,
höhergradige
Arbeitsunfähigkeit bestanden. Er habe aufgrund des hohen
Alkoholkonsums (zu
weilen)
dekompensiert
, was - wie der Verlauf zeige -
revertierbar
gewesen sei und nun die Arbeitsfähigkeit nicht mehr beeinflusse (Urk. 9/42/16).
3.2
3.2.1
Das
B._
-Gutachten erfüllt
alle rechtsprechungsgemäss erfo
rderlichen Kriterien für beweis
k
räftige ärztliche Entscheidungs
grundlagen
(
vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c
).
S
ämtliche Beschwerden des
Beschwerdeführer
s
wurden
fachärztlich umfassend abgeklärt und beurteilt. Die Gutachter setzten sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten des
Beschwerdeführer
s aus
einander. Auch berücksichtigten sie
die medizinischen
Vorakten
und gelangten
bei der Erörterung der Bef
unde zu schlüssigen Ergebnissen
.
Dem Gutachten ist daher volle Beweiskraft zuzuerkennen.
Die Einschätzung der behandelnden
Ärzte, insbesondere der
C._
, vermag dies nicht in Zweifel zu ziehen. Denn der psychiatrische Gutachter setzte sich differenziert und nachvollziehbar begründet mit den von den Ärzten der
C._
gestellten und in der Beschwerdeschrift zitierten Diagnosen (
Urk.
1 S. 1, Urk. 9/9/2, Urk. 9/17/2-3) auseinander (
Urk.
9/42/9).
Und zwar
erklärte er
zu der
in den Akten aufgeführte
n
rezidivierende
n
depressive
n
Störung, gegenwärtig mit
telgradige Episode, dass es gut möglich sei, dass es im Verlauf auch zu mani
festen depressiven Episoden gekommen sei, die punktuell eine
höhergradige
Ar
beitsunfähigkeit
hätten
begründen können, oder dass infolge einer stärker aus
geprägt gewesenen Störung durch Substanzkonsum eine
Arbeitsunfähigkeit
be
s
tanden habe, dies
vor allem während der Zeiten der erfolgten
Hospitalisationen
(vom 28.
Juni bis 1
5.
September 2010, vom 1
8.
bis 2
8.
November 2013, vom 2.
Dezember 2013 bis 1
4.
Januar 2014 sowie vom
13.-1
9.
März 2015,
Urk.
9/19/1, Urk. 9/30, Urk. 9/24/1-4). Gemittelt über den Verlauf sei eine solche
höhergradige
Arbeitsunfähigkeit
jedoch nicht begründbar. Dies auch aufgrund der täglichen Aktivitäten, die dem
Beschwerdeführer
doch möglich seien. Aus
serdem könne die Substanzabhängigkeitsstörung therapeutisch günstig beein
flusst werden, es sei ihm jederzeit möglich gewesen, einen qualifizierten (Teil-)Entzug zu machen. In den Akten seien auch ein Status nach PTBS, Status nach Panikstörung und der Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge (narziss
tisch,
histrionisch
) aufgeführt. Eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit könne damit nicht begründet werden. Eine aktive PTBS und eine aktive Pani
k
störung hätten auch bei der gutachterlichen Untersuchung (im November 2017) nicht bestätigt werden
können. Es fehle eine entsprechende Symptomatik mit wiederholten trau
matischen Erinnerungen, die sich aufdrängen würden und zwar so, als ob das traumatische Ereignis unmittelbar stattfinde; es
bestünden
auch keine Entfrem
dung oder Phasen von deutlicher Erregtheit für die Diagnose einer PTBS. Auch bestünden bezüglich der Diagnose einer Panikstörung keine anfallsartigen Ängste mit vegetativen Symptomen als Ausdruck von Angst, häufig und auch unabhän
gig von der Situation auftretend. Bei den akzentuierten Persönlichkeitszügen handle es sich sodann nicht um eine Persönlichkeitsstörung mit Krankheitswert nach ICD-10 (
Urk.
9/42/9
-10
).
Diesen Ausführu
ngen
ist zu folgen
. Ausserdem hielten
auch die Ärzte der
C._
die Stabilisierung der Alkoho
labhängigkeit fest
und
gingen
von einer grundsätzlichen Überwindbarkeit der Leistungsein
schränkungen aus
(Urk. 9/9/3-4
).
Insbesondere für die hier massgebliche Zeit ab Anfang 2016 (
Anmeldung zum Leistungsbezug vom 2
0.
Januar 2016, Urk. 9/12) bis zum Erlass der angefochte
nen Verfügung vom 19. Februar 2018 (
Urk.
2; vgl.
BGE
134 V 392
E. 6
)
ist
damit auf
die
überzeugende
gutachterlich
e
Einschätzung abzustellen.
3.2.2
Nichts
A
nderes
ergibt sich aufgrund des im Beschwerdeverfahren eingereichten (undatierten) Bericht
s
der
C._
, unterzeichnet von
der damaligen Oberärz
tin
med.
pract
.
D._
(ohne Facharztaustitel)
,
demgemäss
als Reak
tion auf den ablehnenden IV-Vorbescheid ergänzende Angaben zum
Beschwer
deführer
gemacht würden
(
Urk.
6).
Mit diesem Bericht
werden
die bereits bekann
ten Beschwerdebilder einer mittelgradigen depressiven Störung im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Erk
rankung,
einer Angststörung
und
akzentuierte
r
Persönlichkeitsmerkmale aufgeführt
, mit denen sich der psychiatrische
B._
-Gutachter bereits eingehend auseinander
ge
setzt
hatt
e, wobei er auch zeitweilige Verschlechterungen der Symptomatik im Verlauf berücksichtigt
hat
te
. Insofern ist der Bericht somit nicht
geeignet, das Gutachten in Zweifel zu ziehen
.
Ausserdem wurde
in diesem
neu vorgelegten Bericht der
C._
festgehalten, dass d
er
Beschwerdeführer
es geschafft
habe
, nicht auf sein selbstschädigendes Muster des Alkoholmissbrauches zurückzugreifen
, und dass die Alkoholabhän
gigkeit auf jeden Fall keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe
.
Ferner wurde ausgeführt, dass
sich die Selbstschädigung
aktuell
auf
den (ebenfalls be
reits bekannten und gutachterlich gewürdigten)
Beikonsum
von Heroin, Rauchen und mangelnde Selbstfürsorge (Verwahrlosungstendenz im häuslichen Bereich, mangelhafte Ernährung)
beschränke. Weiter wurde erklärt, dass d
er
Beschwerde
führer
die Sorge über die finanzielle Lage und
die
akuten Zukunftsängste im ver
gangenen Jahr unter grösster Anstrengung dank der Unterstützung durch seinen Partner und dank therapeutischer Fortschritte
habe
im Rahmen halten können
(
Urk.
6)
.
Auch hieraus ergibt sich keine
neue Betrachtungsweise.
Sodann wurde
im
neuen
Bericht der
C._
erklärt,
b
ei respektive n
ach
einem
Arbeitsversuch (Projekt Organisation einer Kunst-Ausstellung mit Vernissage und
Finissage
) hätten sich
- wie im Rahmen der (früheren) PTBS-Symptomatik - wie
der deutlich paranoide Symptome mit der Schwierigkeit, sich im sozialen Umfeld zu behaupten, gezeigt.
Aufgrund des Arbeitsversuches mit Rückfall in die alten Verhaltensmuster von Kränkung, Aggressionen und Rückzug sei das Selbstwert
gefühl aktuell schwer geschädigt.
Wegen der aktuell wieder verstärkt aufgetrete
nen depressiven Symptomatik, der Ängste und der reduzierten Belastbarkeit so
wie der Persönlichkeitsakzentuierung sei von einer eher ungünstigen Prognose auszugehen.
Es sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt kaum vorstellbar, dass inner
halb der nächsten Zeit eine Umschulung mit Reintegration ins Berufsleben mög
lich sei. Es sei von weiteren Schwankungen auszugehen bezü
glich Depression und Stabilität
(
Urk.
6)
.
Somit wurde
ein
o
ffenbar gescheiterter Arbeitsversuch
als
(
reaktive
)
Ursache für die Verstärkung der
bereits
bekannte
n
Symptomatik
genannt
, welche insbeson
dere auch im Zusammenhang mit den bereits zuvor festgehaltenen
akzentuierte
n
Persönlichkeitszüge
n
(narzisstisch,
histrionisch
)
eintrat
. Diese Grundproblematik wurde indes schon in den früheren
, vo
n den
B._
-Gutachter
n
berücksichtigten
Berichten der
C._
thematisiert, wonach
Kränkung und Verzweiflung durch ein fehlendes Gebrauchtwerden entstehen würde. Auch war ausgeführt worden, dass die depressive Stimmungslage aufgrund des
Beikonsums
mit Heroin, was Ursache oder Folge eines verschlechterten psychischen Zustandes sei, schwer einzuschätzen sei (
Urk.
9/17/3).
Schon in der Expertise
wurde eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um
60
% angegeben, wobei ein Arbeitsversuch
mit zwei bis drei Stunden pro Tag zu beginnen sei (
Urk.
9/9/4-5).
Eine im Vergleich dazu
erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
seit der
B._
-Begutachtung vom Novem
ber 2017
kann mit dem neu vorgelegten Bericht der
C._
(
Urk.
6)
daher
nicht begründet werden.
3.
2.3
Folglich
bleibt es dabei, dass mit der
Beschwerdegegnerin
von der Einschätzung
der
B._
-Gutachter gemäss dem Gutachten vom 2
4.
November 2017 (
Urk.
9/42/2-17) auszugehen ist.
3.3
3.3.1
Schliesslich
ist
das
B._
-Gutachten auch
unter Berücksichtigung der neuen bun
desgerichtlichen
Rechtsprechung
zu Abhängi
gkeitssyndrome
n
beziehungsweise
Substanzkonsumstörungen
beweiskräftig, wonach
solche
n
fachärztlich einwand
frei diagnostizierten
Störungen
unabhängig von ihrem primären oder sekundären Charakter
nicht
von
vornherein jede invalidenversicherungsrechtliche Relevanz abgesprochen werden
d
arf
,
sondern
sie
dem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen
sind
(
BGE 145 V 215
E. 5 und 6.2
;
Urteil des B
undesgericht
s
8C_270/2019 vom 5.
September 2019
E. 4.2.1
).
Denn das diagnostizierte Alkoholabhängigkeitssyndrom war im hier
zu betrach
tenden
Zeitraum von Anfang 2016 bis Februar 2018
sowohl gemäss der Einschät
zung des psychiatrischen Gutachters als auch der Ärzte der
C._
bei un
bedenklichem, praktisch aufgehobenem Konsum ohne Auswirkung auf die Ar
beitsfähigkeit. Auch die
Opiatabhängigkeit i
m
Substitutionsprogramm und der Status nach
Polytoxikomanie
, gegenwärtig abstinent, respektive die - vom psy
chiatrischen Gutachter diagnostizierte -
Störung durch multiplen Substanzkon
sum mit gegenwärtiger Teilnahme an einem ärztlich verordneten Drogenersatz
programm,
wurde
n
von sämtlichen Experten als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eingestuft
, obschon sie bezüglich der Frag
e
zur primären oder sekundären Genese unterschiedliche Meinungen vertraten
(Urk. 6, Urk. 9/9/2-3,
Urk.
9/17/3,
Urk. 9/42/
8-9,
Urk. 9/42/16).
Somit sind die Abhängigkeitssyndrome beziehungsweise
Substanzkonsumstörungen
- gleichwohl ob primär oder sekun
där bedingt - hier ohne Relevanz für die Frage der Arbeitsfähigkeit.
3.3.2
Da auch die depressive Störung vom psychiatrischen Gutachter nachvollziehbar als aktuell leichtes Beschwerdebild und gemittelt im Verlauf ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit beurteilt wurde (Urk. 9/42/8-9, Urk. 9/42/16), fehlt es nach der hier massgeblichen Beurteilung
an einer fachärztlich attestierten Ar
beitsunfähigkeit
. Bei dieser Ausgangslage
kann
- wie in Erwägung 1.2.2
dargelegt -
von ein
em strukturierten Beweisverfahren und eine
r
Indikatorenprüfung
im Sinne von BGE 141 V 281
abgesehen werden
.
Dies erübrigt sich auch deshalb, da mit einer
Indikatorenprüfung
eine im Rahmen einer psychischen Diagnose attes
tierte Arbeitsunfähigkeit validiert wird. Vorliegend wird aber mit nachvollzieh
barer und überzeugender Begründung vom Experten keine Arbeitsunfähigkeit im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen festgestellt. Eine grössere Ar
beitsunfähigkeit als die gutachterlich attestierte kann auch aus einer
Indikatoren
prüfung
nicht resultieren. Mangels Vorliegens einer die Arbeitsfähigkeit beein
trächtigenden psychischen Erkrankung ist mithin keine Prüfung der Indikatoren nach BGE 141 V 281 erforderlich
(vgl. Urteil
des Bundesgericht 8C_
270/2019 vom
5.
September 2019 E. 4.2.3).
3.
4
Nach dem Gesagten
ist nicht zu beanstanden, dass die
Beschwerdegegnerin
im
angefochtenen Entscheid vom 19.
Februar 2018
(
Urk.
2)
gestütz
t auf das
B._
-Gutachten vom 14.
November 2017
(
Urk.
9/42/2-17)
von keiner
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer leichten bis mittelschweren
respektive
in
der
bishe
rigen
Tätigkeit
(im hier massgeblichen Zeitraum von Anfang 2016 bis Februar 2018)
sowie mithin
von keiner
anspruchsrelevanten Gesundheitsschädigung des
Beschwerdeführer
s ausging.
Sämtliche weiteren Vorbringen des
Beschwerdeführer
s führen zu keiner anderen Betrachtungsweise. Auch
sind von weiteren Beweismassnahmen keine anderen
entscheidrelevanten
Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzusehen ist
(
an
tizipierte
Beweiswürdigung
;
BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d
,
136 I 229
E. 5.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_320/2014 vom 1
4.
August 2014 E. 11).
Die Beschwerde ist folglich abzuweisen.
4.
Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungs
leistungen betrifft, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG), ermessensweise
auf Fr. 6
00.-- anzusetzen und
dem
Beschwerde
führer
aufzuerlegen.