Decision ID: ac3df46b-035c-558e-bb8e-a6d8128ddc08
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer, ein nigerianischer Staatsangehöriger, eigenen Angaben zufolge seinen Heimatstaat zu einem unbekannten Zeitpunkt verliess und über ihm unbekannte Länder am 22. April 2009 unter Umgehung der Grenzkontrollen in die Schweiz reiste, wo er am gleichen Tag ein Asylgesuch stellte,
dass er anlässlich der Kurzbefragung im A._ vom 8. Mai 2009 sowie der direkten Bundesanhörung vom 20. Mai 2009 zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, er stamme aus B._ in C._ State, gehöre der Ethnie der Igbo an und habe seit seiner Geburt bis am 10. März 2009 beim Onkel in D._ gelebt,
dass sein Vater als Mitglied der MASSOB (Movement for the  of the Sovereign State of Biafra) am 5. Mai 2005 anlässlich einer MASSOB-Versammlung von Polizisten erschossen worden sei und seine Mutter aus Kummer am 1. November 2009 ebenfalls  sei, worauf er fortan bei seinem Onkel väterlicherseits gelebt habe,
dass er im Jahr 2006 Mitglied der MASSOB geworden sei und die Gruppierung finanziell unterstützt habe,
dass er am 22. Mai 2008 an einer Friedensdemonstration  habe und nach deren Auflösung durch die Polizei nach Hause gerannt sei, wo ihn der Onkel geschlagen habe, weil dieser gegen die Treffen mit MASSOB-Leuten sei,
dass er am 20. Januar 2009 an einer MASSOB-Veranstaltung die Wahl des neuen amerikanischen Präsidenten gefeiert habe,
dass die Polizei eingeschritten sei, auf Leute geschossen und dabei MASSOB-Mitglieder verletzt und getötet habe, während der  habe in die Kirche fliehen können,
dass ihn der Pastor der Kirche nahegelegt habe, die Kirche und das Land zu verlassen, worauf er von einem Freund seines verstorbenen Vaters nach E._ gebracht worden sei,
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dass dieser Freund seinen Onkel kontaktiert und von diesem erfahren habe, er wolle der Polizei den Aufenthaltsort des Beschwerdeführers preisgeben,
dass er sich aus Angst, festgenommen und erschossen zu werden, zur Ausreise aus seinem Heimatand entschlossen und unter Beihilfe des Freundes seines Vaters ohne Reisepapiere und ohne Bezahlung die Reise in die Schweiz angetreten habe,
dass der Beschwerdeführer vor und anlässlich der Befragungen  wurde, Identitätspapiere einzureichen, was er indessen ,
dass das BFM auf sein Asylgesuch in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) mit Verfügung vom 18. Mai 2009 nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie deren Vollzug anordnete,
dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, es lägen keine entschuldbaren Gründe vor, die es dem Beschwerdeführer , Reise- oder Identitätspapiere einzureichen,
dass die Erklärung des Beschwerdeführers, er habe seine Reise in die Schweiz ohne Bezahlung, ohne Identitätspapiere und ohne Kontrollen absolviert, ebenso wenig geglaubt werden könne wie seine Angabe, er habe keine heimatlichen Identitätspapiere, könne keine solchen  und mit niemandem in seinem Heimatland Kontakt ,
dass gestützt auf diese Angaben vielmehr davon auszugehen sei, er wolle die wahren Umstände zum Reiseweg verheimlichen und nicht offen legen, mit welchen Reisepapieren er in Wirklichkeit gereist sei,
dass der Beschwerdeführer zudem die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 und 7 AsylG nicht erfülle und aufgrund der Aktenlage keine zusätzlichen Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines Wegweisungshindernisses erforderlich seien,
das seine Angaben vielmehr insgesamt unglaubhaft ausgefallen seien, weil er weder zur Gründung der MASSOB noch zur MASSOB- seines Vaters präzisen Angaben habe zu Protokoll geben können und zudem weder die Adresse noch den Besitzer der Halle, in
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welcher er das Geld für die MASSOB überbracht haben will, habe angeben können,
dass er ferner nicht gewusst habe, wieviele Mitglieder an  teilgenommen hätten, den Namen des Hauptchefs der MASSOB widersprüchlich angegeben habe und ihm keine weiteren  der MASSOB bekannt seien,
dass das vom Beschwerdeführer angegebene Ereignis vom 20. Januar 2009 nicht stattgefunden habe,
dass das BFM ausserdem den Vollzug der Wegweisung als zulässig, zumutbar und möglich erachtetet,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 16. Juli 2009 gegen den Entscheid des BFM beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde  und dabei sinngemäss beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, auf das Asylgesuch sei einzutreten, und er sei infolge eines unzulässigen, unzumutbaren und unmöglichen  vorläufig aufzunehmen,
dass die vorinstanzlichen Akten am 20. Juli 2009 beim  eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde  ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
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dass sich die vom Beschwerdeführer am 16. Juli 2009 eingereichte Eingabe sinngemäss gegen die Verfügung des BFM vom 8. Juli 2009 – eröffnet am 13. Juli 2009 – richtet, auch wenn der Beschwerdeführer versehentlich gegen ein Schreiben vom 22. April 2009 Beschwerde  will,
dass zudem vorliegend von sinngemäss gestellten Anträgen  ist und die in der Eingabe vom 16. Juli 2009 enthaltene  als ausreichend zu betrachten ist, da es sich um eine  handelt, welche vom Bundesverwaltungsgericht  der formellen Erfordernisse praxisgemäss wenig restriktiv zu  sind,
dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde  ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG, Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 50 und 52 VwVG),
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur  zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass das BFM den angefochtenen Nichteintretensentscheid auf der Grundlage von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG getroffen hat,
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide die  der Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die  der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,
dass bei Begründetheit der Beschwerde die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz
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zurückzuweisen ist (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der  Asylrekurskommission [EMARK] 2000 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),
dass gemäss der revidierten, am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Bestimmung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder  abgeben,
dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn  glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), oder wenn auf Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die  festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG) oder wenn sich auf Grund der Anhörung die Notwendigkeit zusätzlicher  zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines  ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),
dass mithin nach erfolgter Gesetzesrevision neu auch die  Prozessgegenstand des Beschwerdeverfahrens bildet,  im Rahmen der summarischen Prüfung das offenkundige Fehlen der Flüchtlingseigenschaft, sei es, weil die Vorbringen offensichtlich unglaubhaft sind, oder sei es, weil sie offensichtlich keine  Relevanz nach Art. 3 AsylG aufweisen, und das  Fehlen von Wegweisungsvollzugshindernissen zu beurteilen sind (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1),
dass vorliegend der Beschwerdeführer innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Asylgesuchs keine Identitäts- oder Reisepapiere im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG abgab,
dass er dazu geltend machte, es sei nicht möglich, heimatliche  zu beschaffen, da er keine solchen besitze,
dass seine Angaben über die Umstände der Reise in die Schweiz substanzlos und realitätsfremd ausgefallen sind,
dass ihm – ungeachtet seiner Behauptung, keine Identitätspapiere zu besitzen – insbesondere nicht geglaubt werden kann, er sei ohne ein solches Papier von Nigeria in die Schweiz gereist und keiner (Grenz)-
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Kontrolle unterzogen worden, weil dies mit der Realität nicht zu  ist,
dass zudem seine Aussagen, er habe für die Reise nichts bezahlt, nicht zu überzeugen vermögen, weil auch dies wirklichkeitsfremd ist,
dass der Einwand in der Beschwerde, in seinem Herkunftsland würde man keine Ausweise tragen, an der fehlenden Realität seiner  nichts zu ändern vermag,
dass vielmehr seine substanzlosen Aussagen über die Reise in die Schweiz – die fehlenden Angaben über die Örtlichkeiten, über welche er gereist sei und über die Schifffahrtgesellschaft(en), die ihn  haben sollen – die Unglaubhaftigkeit über die Gründe, warum er keine rechtsgenüglichen Identitäts- und Reisepapiere abgegeben habe, noch bestätigen,
dass somit der Argumentation der Vorinstanz hinsichtlich der  Abgabe von Identitätspapieren vollumfänglich zuzustimmen ist, weshalb die Vorinstanz zu Recht zum Schluss kam, es würden keine entschuldbaren Gründe vorliegen, die es dem Beschwerdeführer  hätten, den Behörden innerhalb von 48 Stunden nach  des Asylgesuchs Dokumente über seine Identität ,
dass die in der Beschwerde dargelegte Argumentation nicht zu einer andern Einschätzung zu führen vermag,
dass mithin zu prüfen bleibt, ob das BFM aufgrund der Befragungen zu Recht weder die Flüchtlingseigenschaft festgestellt noch zusätzliche Abklärungen zu deren Feststellung beziehungsweise derjenigen von Wegweisungshindernissen als erforderlich erachtet hat,
dass die Vorinstanz die Asylvorbringen des Beschwerdeführers zu Recht bezweifelte und infolgedessen vom Fehlen der  ausging,
dass – um unnötige Wiederholungen zu vermeiden – auf die  Ausführungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen wird,
dass – in Ergänzung zur vorinstanzlichen Argumentation – im  mit der Inauguration des neuen amerikanischen Präsidenten
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Veranstaltungen der MASSOB in Nigeria zu dessen Ehren stattfanden, indessen – entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers – nicht mit polizeilichen Festnahmen, Tötungen oder Verletzungen in B._ verbunden waren,
dass somit die Vorbringen des Beschwerdeführers auch unter diesem Gesichtspunkt jeglicher Grundlage entbehren und haltlos sind,
dass gestützt auf die Aktenlage und die vorstehenden Erwägungen das Nichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 und 7 AsylG – und wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen zum Vollzug der Wegweisung ergibt – das Fehlen von Wegweisungshindernissen  erscheinen und sich aus den Akten keine Anhaltspunkte für die Annahme ergeben, das BFM habe eine mehr als bloss summarische materielle Prüfung vorgenommen oder zusätzliche Abklärungen ,
dass das BFM somit zu Recht keine weiteren Abklärungen vornahm und der Sachverhalt rechtsgenüglich festgestellt wurde,
dass in der Beschwerdeschrift zudem keine neuen Erkenntnisse oder Tatsachen vorgebracht wurden, welche an den zutreffenden  Erwägungen etwas zu ändern vermöchten,
dass die Beschwerde grösstenteils unsachliche Kritik den  gegenüber darstellt, welche nicht geeignet ist, die vorinstanzliche Einschätzung in einem andern Licht erscheinen zu lassen,
dass das BFM somit zu Recht gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,
dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die  aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Beschwerdeführer weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat, weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,
dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der  entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen,  oder unmöglichen Vollzugs das Anwesenheitsverhältnis des  nach den Bestimmungen des Bundesgesetzes vom
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16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) über die vorläufige Aufnahme zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG),
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung der  völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da der Beschwerdeführer keine Hinweise auf eine Verfolgung oder eine begründete Furcht vor Nachteilen darzulegen vermag, welche geeignet wäre, seine Flüchtlingseigenschaft zu begründen, und auch keine  für eine andere menschenrechtswidrige Behandlung  sind, die ihm in seinem Heimat- oder Herkunftsstaat droht (vgl. Art. 83 Abs. 3 AuG), da seine Ausführungen als haltlos zu qualifizieren sind,
dass zudem weder die allgemeine Lage im Heimatland noch  Gründe gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs des Beschwerdeführers sprechen,
dass der – gestützt auf die Aktenlage gesunde, junge und  – Beschwerdeführer darlegte, er habe vor der Ausreise als Coiffeur gearbeitet, womit er sich gute Grundlagen für eine spätere Möglichkeit, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, geschaffen hat,
dass zwar gemäss den Aussagen des Beschwerdeführers die Eltern gestorben seien,
dass an dieser Darstellung indessen mangels insgesamt glaubhafter Angaben und infolge des Fehlens entsprechender Beweismittel – wie etwa eines Totenscheines – zu zweifeln ist,
dass der Beschwerdeführer ferner vorbrachte, er sei bei einem Onkel wohnhaft gewesen (Akte A1/9 S. 6), womit er über ein Beziehungsnetz verfügt,
dass insgesamt nicht davon auszugehen ist, der Beschwerdeführer  im Fall einer Rückkehr in sein Heimatland in eine  Situation,
dass somit der Vollzug der Wegweisung nach Nigeria auch als  zu erachten ist,
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dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in seinen Herkunftsstaat schliesslich möglich ist (Art. 83 Abs. 2 AuG), da es ihm obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist (Art. 83 Abs. 1-4 AuG),
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
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