Decision ID: 2f576ca3-20db-5abd-b452-da62f305a1e4
Year: 2008
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
W._,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Marcel Köppel, Grossfeldstrasse 45,
7320 Sargans,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
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Rente (Wiedererwägung)
Sachverhalt:
A.
A.a W._ wurde mit Verfügung der IV-Stelle St. Gallen vom 15. Juni 2005 eine halbe
Rente bei einem Invaliditätsgrad von 50 %, beginnend am 1. Mai 2004, zugesprochen
(act. G 3/34). Dies im Wesentlichen gestützt auf den Bericht der Hausärztin vom 17.
Mai 2004, Dr. med. A._, FMH Innere Medizin, Spezialgebiet Rheumatologie, wonach
die Versicherte an chronischen zerviko- und thorakospondylogen bedingten
Schmerzen sowie einer Depression leide (act. G 3/17.3). Im Beiblatt zum Arztbericht
führte Dr. A._ zudem aus, die bisherige Tätigkeit sei noch zu 50 %, eine andere
Tätigkeit nicht zumutbar (act. G 3/17.5). Zuletzt arbeitete die Versicherte von Januar
2001 bis März 2004 als Serviceangestellte im B._ (act. G 3/19).
A.b Am 11. Juli 2005 liess die Versicherte durch die Rheumaliga St. Gallen einen
Revisionsantrag stellen (act. G 3/35). Im entsprechenden Verlaufsbericht vom 9.
November 2005 führte Dr. A._ aus, der Gesundheitszustand der Versicherten habe
sich verschlechtert. Nun sei auch die bisherige Tätigkeit nicht mehr zumutbar und die
Versicherte sei zu 100 % arbeitsunfähig. Als Grund für die Verschlechterung gab Dr.
A._ an, dass das degenerative Wirbelsäulenleiden progredient verlaufe und auch
degenerative Probleme im Bereich der peripheren Gelenke beständen. Erschwerend
komme eine notfallmässige Hospitalisation in der Klinik Pfäfers im August 2004 wegen
Depression und Suizidgefahr hinzu. Die Versicherte werde dauernd zu 100 %
arbeitsunfähig bleiben (act. G 3/40). In einer weiteren Stellungnahme vom 16. Januar
2006 führte Dr. A._ auf entsprechende Anfrage der IV-Stelle aus, dass zum initial
bestehenden Wirbelsäulenleiden nun zusehends auch Entzündungen im Bereich der
peripheren Gelenke aufträten und Schwellungen im Bereich der Hände hätten
objektiviert werden können, die zu Funktionsausfällen führten (act. G 3/43.5 - 43.6). Am
9. Februar 2006 stellte der RAD fest, dass aus den Ausführungen von Dr. A._ keine
richtungsweisende Verschlechterung des Gesundheitszustandes abgeleitet werden
könne. Bezüglich der psychiatrischen und der alkoholbedingten Problematik bestehe
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sodann völlige Unklarheit. Eine polydisziplinäre Begutachtung sei deshalb
unumgänglich (act. G 3/44).
A.c Diese fand am 10. Mai 2006 im Ärztlichen Begutachtungsinstitut, Basel (ABI), statt.
Das Gutachten vom 4. Juli 2006 diagnostizierte (mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit)
ein chronisches cerviko-spondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M53.1) mit
fortgeschrittener degenerativer Veränderung der unteren HWS und möglichem Status
nach cervikoradikulärem Syndrom rechts, ein chronisches thorako-spondylogenes und
lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M53.8) mit mässiger degenerativer
Veränderung der BWS und der unteren LWS und sekundärer Periarthropathia coxae
rechts sowie ein myofasziales Schmerzsyndrom im Nacken-Schultergürtel rechts
(ICD-10 M75.0) bei Status nach Mobilisation sowie arthroskopischer subacromialer
Dekompression bei PHS ankylosans bei vollständiger Supraspinatusruptur rechts,
passagere Arthralgien im Bereich der Hände und Füsse (ICD-10 M25.9), eine leichte
depressive Verstimmung (ICD-10 F32.0) sowie Verdacht auf eine anhaltende
somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4). Der Versicherten seien körperlich
schwer belastende berufliche Tätigkeiten bleibend nicht mehr zumutbar. Körperlich
mittelschwer belastende Tätigkeiten seien ihr noch zu 50 % zumutbar. Körperlich
leichte Tätigkeiten mit nur leichter Rückenbelastung, ohne monoton-repetitive
Haltungen oder Bewegungen, ohne Überkopftätigkeiten und ohne starke Belastung
des rechten Armes seien noch zu 80 % zumutbar (act. G 3/49.17 - 49.19).
A.d Darauf hin stellte der RAD am 10. August 2006 fest, dass bei der primären
Rentenzusprache nicht auf die adaptierte Arbeitsfähigkeit abgestellt worden sei,
sondern auf die 50 %ige Arbeitsunfähigkeit als Serviceangestellte. Auf Grund des im
Wesentlichen unveränderten Gesundheitszustands sei davon auszugehen, dass die
Versicherte schon damals in einer adaptierten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig gewesen
sei (act. G 3/50).
A.e Mit Vorbescheid vom 1. September 2006 wurde der Versicherten mitgeteilt, dass
nach den erfolgten Abklärungen nurmehr ein Invaliditätsgrad von 22 % vorliege. Ein
Rentenanspruch sei nie ausgewiesen gewesen, weshalb eine ursprünglich falsche
Rechtsanwendung vorliege. Die Verfügung vom 15. Juni 2005 werde deshalb in
Wiedererwägung gezogen und die Rente auf Ende des folgenden Monats aufgehoben.
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Auf eine Rückforderung der bereits ausbezahlten Rentenleistungen werde verzichtet.
Einer allfälligen Beschwerde werde die aufschiebende Wirkung entzogen (act. G 3/59).
Mit Einwand vom 4. Oktober 2006 bestritt der Rechtsvertreter der Versicherten in erster
Linie das von der IV-Stelle angenommene Invalideneinkommen von knapp Fr.
36'000.--. Das Gutachten stehe im Widerspruch zu den Ausführungen der
behandelnden Ärztin. Danach sei die Annahme, die Versicherte sei in einer adaptierten
Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig, nicht haltbar (act. G 3/63).
A.f Mit Verfügung vom 16. November 2006 hob die IV-Stelle St. Gallen die Rente auf
Ende des nächsten Monats (Ende Dezember 2006) auf. Irrtümlicherweise sei bei der
primären Rentenzusprache nur auf die bisherige Tätigkeit und nicht auch auf die
adaptierte zumutbare Arbeitsfähigkeit abgestellt worden. Der Rentenanspruch sei
demzufolge nie ausgewiesen gewesen. Zu den Einwänden des Rechtsvertreters führte
die Verwaltung implizit aus, das ABI-Gutachten beruhe auf allseitigen Untersuchungen,
würdige die geklagten Beschwerden, berücksichtige die Vorakten und sei in den
Schlussfolgerungen begründet (act. G 3/65).
B.
B.a Gegen diese Verfügung richtet sich die vorliegende Beschwerde vom 18.
Dezember 2006 mit den Anträgen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es
sei der Beschwerdeführerin rückwirkend ab Juli 2005 eine ganze IV-Rente
zuzusprechen. Zudem sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu gewähren
und der Beschwerdeführerin während der Verfahrensdauer die IV-Rente im Umfang
gemäss Verfügung vom 15. Juni 2005 auszurichten. Ausserdem beantragte der
Rechtsvertreter die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und
Rechtsverbeiständung.
Begründet wird die Beschwerde damit, dass die Beschwerdegegnerin ein unrealistisch
hohes Invalideneinkommen anrechne. Die Annahme, die Beschwerdeführerin könne ein
Jahreseinkommen von beinahe Fr. 36'000.-- erzielen, sei realitätsfremd und falsch. Der
ABI-Bericht, auf den sich die Beschwerdegegnerin stütze, treffe mehrmals Annahmen
zu Ungunsten der Beschwerdeführerin. So beständen entgegen der Annahme der
Gutachter sehr wohl Anhaltspunkte für eine entzündliche Arthropathie. Im Weiteren
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beruhe die Einschätzung von Dr. A._ nicht auf den subjektiven Angaben der
Beschwerdeführerin. Vielmehr stütze sich deren Beurteilung auf objektivierbare
Feststellungen. Der IV-Grad habe sich seit der ursprünglichen Rentenzusprache sogar
noch verschlechtert. So sei das Wirbelsäulenleiden progredient. Zudem bestehe ein
degeneratives Leiden im Bereich der peripheren Gelenke. Erschwerend komme ein
psychisches Leiden hinzu. Es persistiere eine mittelgradige Depression. Die
diesbezüglichen bagatellisierenden Ausführungen des Gutachtens seien nicht
nachvollziehbar. Die Fachstelle für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie, Sargans,
attestiere der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht eine 100 %ige
Arbeitsunfähigkeit. Mithin sei von einer vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit auszugehen
(act. G 1).
B.b Mit Beschwerdeantwort vom 12. Januar 2007 beantragt die Verwaltung Abweisung
der Beschwerde. Die von Dr. A._ erwähnte entzündliche Arthropathie sowie die
Funktionsausfälle der Extremitäten hätten weder durch die klinische Untersuchung des
ABI noch durch die im März 2005 durchgeführte Szintigraphie erhärtet werden können.
Auch die im ABI vorgenommene Laboruntersuchung habe nicht auf eine
Gelenkentzündung hingedeutet. Die rheumatologische Einschätzung im ABI-Gutachten
erweise sich damit als schlüssig. Im Weiteren liege bei der Beschwerdeführerin zwar
eine schwierige psychosoziale Problematik vor, die jedoch bei der
Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht berücksichtigt werden dürfe, weil psychosoziale
Faktoren keine Invalidität begründeten. Die Beschwerdeführerin sei im ABI umfassend
polydisziplinär untersucht worden. Das Gutachten sei ausführlich abgefasst und
dessen Schlussfolgerungen zusammen mit der Arbeitsfähigkeitsschätzung erschienen
als begründet. Zudem könne nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichts
eine Administrativexpertise nicht allein durch eine andere Ansicht eines behandelnden
Facharztes in Frage gestellt werden. Nachdem sich die leistungszusprechende
Verfügung lediglich auf die bisherige Tätigkeit der Versicherten beziehe und andere
zumutbare Tätigkeiten nicht geprüft worden seien, beruhe diese Verfügung auf einem
rechtswidrigen Einkommensvergleich und sei zweifellos unrichtig. Sie sei deshalb zu
Recht in Wiedererwägung gezogen worden. Das Invalideneinkommen bezifferte die
Beschwerdegegnerin neu mit Fr. 33'088.--, ausgehend vom zuletzt erzielten
Einkommen der Beschwerdeführerin als Serviceangestellte. Dazu berücksichtigte die
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Verwaltung eine Arbeitsfähigkeit von 80 % und einen Leidensabzug von 10 % (act.
G 3). Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin verzichtete auf eine Replik (act. G 6).
B.c Die Verfahrensleitung wies das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden
Wirkung am 24. Januar 2007 ab (act. G 4).

Erwägungen:
1.
Am 1. Januar 2008 sind mit der 5. IVG-Revision verschiedene Änderungen des
Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) in Kraft getreten. Weil
in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei
der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V
467 E. 1), und weil bei der Beurteilung ferner auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses
der streitigen Verfügung vom 16. November 2006 eingetretenen Sachverhalt
abzustellen ist (BGE 121 V 366 E. 1b), sind auf die angefochtene Verfügungdie (vom 1.
Januar 2004) bis zum 31. Dezember 2007 gültig gewesenen materiellen Bestimmungen
anzuwenden.
2.
2.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft
entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur
Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die
geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (BGE
130 V 343 E. 3.5 S. 349; Urteil U 35/07 vom 28. Januar 2008 E. 3).
2.2 Nach Art. 53 Abs. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 2 ATSG und Art. 1 Abs. 1 IVG
kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide
zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von
erheblicher Bedeutung ist. Die Wiedererwägung im Sinne dieser Bestimmung dient der
Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger
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Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhalts (BGE 117 V 8 E. 2c S. 17 mit
Hinweis; Urteil 9C_215/2007 vom 2. Juli 2007 E. 3.1).
2.3 Die Wiedererwägung ist in den Schranken von Art. 53 Abs. 3 ATSG jederzeit
möglich, insbesondere auch wenn die Voraussetzungen einer Revision nach Art. 17
Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen
Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die im Revisionsverfahren
verfügte Aufhebung der Rente mit dieser substituierten Begründung schützen (BGE
125 V 368 E. 2 S. 369; Urteil I 61/2007 vom 4. Mai 2007 E. 3). Im Urteil 9C_11/2008
vom 29. April 2008 hat das Bundesgericht diese Rechtsprechung bestätigt und sie
auch im Verwaltungsverfahren als anwendbar erklärt (vgl. auch Urteil des
Bundesgerichts 9C_19/2008 E. 1 vom 29. April 2008).
2.4 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn
die versicherte Person mindestens zu 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn
sie mindestens zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 %
besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens
40 % Anspruch auf eine Viertelsrente. Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird
nach Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch eine ihr
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte
(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen; sog. allgemeine
Methode).
2.5 Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen und somit den Invaliditätsgrad
bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf
Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur
Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den
Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang
und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V
261 E. 4). Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und
demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung
des strittigen Leistungsanspruchs gestatten. Die Rechtsprechung hat es mit dem
Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar erachtet, in Bezug auf bestimmte
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Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung
aufzustellen (BGE 125 V 351 E. 3b). Das im Rahmen des Verwaltungsverfahrens
eingeholte Gutachten von externen Spezialärzten, welche auf Grund eingehender
Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht
erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen,
besitzt bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft, solange nicht konkrete Indizien
gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb). Dies
bedeutet nicht, dass Parteigutachten durch den Umstand allein, dass sie von einer
Partei eingeholt und in das Verfahren eingebracht wurden, ohne weiteres minder
beweiskräftig sind. Denn auch sie können nützliche Äusserungen zum medizinischen
Sachverhalt enthalten. Daraus folgt wiederum nicht, dass sie den gleichen Rang wie ein
vom Gericht oder vom Sozialversicherer nach dem vorgegebenen Verfahrensrecht
eingeholtes Gutachten besitzen. Relevant werden sie nur, wenn ihre Aussagen die
Auffassungen und Schlussfolgerungen des förmlich bestellten Gutachtens in
rechtserheblichen Fragen derart zu erschüttern vermögen, dass davon abzuweichen
wäre (BGE 125 V 351 E. 3c). Was Berichte von Hausärzten angeht, muss die
Erfahrungstatsache mitberücksichtigt werden, dass Hausärzte auf Grund des Auftrags-
und teilweise persönlichen Verhältnisses zu ihren Patienten eher dazu neigen, zu
Gunsten ihrer Patienten auszusagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Spricht das Gericht
hingegen den Berichten und Zeugnissen eines Hausarztes von vornherein jede
Glaubwürdigkeit ab, so ist dieses richterliche Urteil offensichtlich willkürlich (vgl. Urteil
des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: sozialrechtliche
Abteilungen des Bundesgerichts] vom 21. Dezember 2005 i.S. A., 4P.254/2005, E. 4.2).
3.
3.1 Vorliegend wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 15. Juni 2005
rückwirkend ab Mai 2004 eine halbe Rente der IV zugesprochen. Praktisch gleichzeitig
liess die Beschwerdeführerin am 11. Juli 2005 durch die Rheumaliga ein
Revisionsgesuch stellen, da sich nach Ansicht von Dr. A._ der Gesundheitszustand
der Beschwerdeführerin verschlechtert habe. Dieses Gesuch führte in der Folge zur
ABI-Abklärung und der vorliegend angefochtenen Rentenaufhebungsverfügung. Es ist
somit davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin mit der Verfügung vom 16.
November 2006 implizit auch das Revisionsgesuch ablehnte. Mithin ist der in diesem
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Verfahren durch den Rechtsvertreter erneuerte Antrag auf eine ganze Rente ab Juli
2005 zusammen mit der Wiedererwägung zu prüfen.
3.2 Die Beschwerdegegnerin stützte die rentenzusprechende Verfügung vom 15. Juni
2005 einzig auf den Arztbericht von Dr. A._ vom 17. Mai 2004. Darin gibt Dr. A._
an, die Beschwerdeführerin sei in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit ab 16. Mai 2003 bis
auf weiteres zu 50 % arbeitsunfähig (act. G 3/17.3). Im Beiblatt zum Arztbericht kreuzte
Dr. A._ an, dass der Beschwerdeführerin eine andere Tätigkeit nicht zumutbar sei
(act. G 3/17.5). Diese Ansicht wurde indessen nicht näher begründet. Mithin wurde im
Zeitpunkt der Rentenzusprache nicht weiter abgeklärt, ob der Beschwerdeführerin
tatsächlich keine anderen Tätigkeiten zumutbar waren. Der Einkommensvergleich
basierte vielmehr auf dem Einkommen im bisherigen Beruf und auf der Einschränkung
in diesem Beruf.
Demgegenüber stützt sich die Beschwerdegegnerin in ihrer Verfügung vom 16.
November 2006 auf das ABI-Gutachten vom 4. Juli 2006. Bezüglich der
Arbeitsfähigkeit führte das ABI aus, dass diese vor allem durch die Problematik im
Bereich der Wirbelsäule, des rechten Schultergürtels und des rechten Beckengürtels
eingeschränkt sei. Die passagere Symptomatik im Bereich der Hände und Füsse könne
dagegen retrospektiv nicht eindeutig zugeordnet werden. Aktuell finde sich bei der
klinischen Untersuchung kein Anhaltspunkt für eine entzündliche Arthropathie.
Insgesamt seien der Beschwerdeführerin aus rheumatologischer Sicht körperlich
schwer belastende Tätigkeiten mit starker Rückenbelastung bleibend nicht mehr
zumutbar. Auch körperlich mittelschwere Tätigkeiten mit mittelstarker Rückenbelastung
seien aus rheumatologischer Sicht nur eingeschränkt möglich. Hier bestehe eine
Arbeitsunfähigkeit von 50 %. Körperlich leichte Tätigkeiten mit leichter
Rückenbelastung, ohne monoton-repetitive Haltungen oder Bewegungen, ohne
Überkopftätigkeiten und ohne starke Belastung des rechten Armes seien aus
rheumatologischer Sicht uneingeschränkt möglich. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als
Serviceangestellte sei aus rheumatologischer Sicht weiterhin zu 50 % möglich.
Aus psychiatrischer Sicht ergebe sich das Bild einer leichten depressiven
Verstimmung. Es sei anzunehmen, dass die somatischen Befunde auch Grundlage für
eine psychosomatische Erkrankung bildeten. Weiter bestehe eine belastende
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psychosoziale Situation, indem die Beschwerdeführerin alleinstehend sei und keine
Arbeit habe. Auf Grund dieser Problematik werde der Beschwerdeführerin eine 20
%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Die Prognose sei ernst, da die Entwicklung der
Beschwerdeführerin eine Ausweitung und Verschlimmerung der Symptomatik zeige.
Aus internistischer Sicht beständen keine die Arbeitsfähigkeit einschränkenden
Erkrankungen. Nebst den bereits vorbeschriebenen rheumatischen Einschränkungen
gelangt das Gutachten zum Schluss, dass der Beschwerdeführerin wegen der
psychischen Einschränkung körperlich nur leicht belastende berufliche Tätigkeiten
unter den genannten Bedingungen zu 80 % zumutbar seien. Das Gutachten geht
schliesslich davon aus, dass der Beginn der Arbeitsunfähigkeit auf den Mai 2003 zu
datieren ist (act. G 3/49.17 -19).
3.3 Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin - im Wesentlichen gestützt auf den
Verlaufsbericht Dr. A._s vom 9. November 2005/16. Januar 2006 und ein Schreiben
der Fachstelle für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie vom 15. Dezember 2006 (act.
G 3/40.3f., G 3/43.5f. und G 1.1.15) -, geltend, dass sie spätestens ab Juli 2005 für
keine Tätigkeit mehr arbeitsfähig sei. So habe sich das progrediente Wirbelsäulenleiden
seit der erstmaligen Rentenzusprache verschlechtert. Im Weiteren beständen sehr wohl
Anhaltspunkte für eine entzündliche Arthropathie. Nicht nur die Schwellungen könnten
objektiviert werden, sondern im Labor seien auch die Entzündungszeichen objektiviert
worden. Schliesslich sei auch die Annahme, die passageren Arthralgien führten zu
keiner zusätzlichen Einschränkung, nicht haltbar. Erschwerend komme die
Beeinträchtigung in psychischer Hinsicht hinzu. Mitte 2004 habe die
Beschwerdeführerin deswegen in der Klinik St. Pirminsberg hospitalisiert werden
müssen. Die bagatellisierenden Aussagen des ABI-Gutachtens zur psychischen
Beeinträchtigung seien für Fachleute nicht nachvollziehbar. Konkret werde von der
Fachstelle für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie bestätigt, dass die
Beschwerdeführerin an einer mittelgradig-depressiven Episode ohne somatisches
Syndrom leide. Dies sei gekennzeichnet durch die Symptome
Konzentrationsschwierigkeiten, vermindertes Selbstwertgefühl, Gefühl der
Wertlosigkeit, negative Zukunftsperspektive, Schlafstörungen, verminderter Appetit,
erhöhte Ermüdbarkeit und depressive Stimmung sowie latente Suizidalität. Der
Beschwerdeführerin werde aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit von 100
% attestiert (act. G 1).
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3.4 Dem ABI-Gutachten kommt volle Beweiskraft zu. Es ist für die streitigen Belange
umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten
Beschwerden und die Vorakten (Anamnese). Es erscheint zudem in der Beurteilung der
medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtend sowie in
den Schlussfolgerungen der Experten als begründet. Zudem nimmt es zur
abweichenden ärztlichen Einschätzung von Dr. A._ (insbesondere zum Schreiben
vom 16. Januar 2006 (act. G 3/43.5 -43.6, G 3/49.12) Stellung (vgl. BGE 125 V 351, E.
3a). Bei Gerichtsgutachten weicht das Gericht nach der Praxis nicht ohne zwingende
Gründe von der Einschätzung der medizinischen Experten ab, deren Aufgabe es ist,
ihre Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten
Sachverhalt medizinisch zu erfassen (BGE 125 V 351, E. 3b/aa). Vorliegend bestehen
ebenfalls keine zwingenden Gründe, um von der Einschätzung des ABI-Gutachtens
abzuweichen. Insbesondere in psychiatrischer Hinsicht ist die Beurteilung der
Hausärztin, welche auf das Fachgebiet der Rheumatologie spezialisiert ist, nicht
geeignet, die psychiatrische Expertise des Gutachtens zu erschüttern. Im Weiteren
kann auch aus dem Schreiben der Fachstelle vom 15. Dezember 2006 nicht abgeleitet
werden, die Beschwerdeführerin sei im Zeitpunkt der Begutachtung durch das ABI in
schwerwiegender Weise psychisch beeinträchtigt gewesen. So befand sich die
Beschwerdeführerin nach Angaben der Fachstelle erst ab 27. September 2006 wieder
in Behandlung der Fachstelle (act. G 1.1.15). Davor war die Beschwerdeführerin nur in
der Zeit vom 17. September 2004 bis zum 4. Januar 2005 bei der Fachstelle in
Behandlung. Die Behandlung wurde damals nicht weitergeführt, da sich auf Grund der
zunehmenden Stimmungsstabilisierung und der zukunftsweisenden Veränderungen im
Leben der Beschwerdeführerin (neue Wohnung, neue Stelle, Trennung vom Ehemann)
vorläufig kein weiterer Bedarf ergab (act. G 3/49.36-37). Es gibt keine Anhaltspunkte,
dass sich die psychische Situation der Beschwerdeführerin im Zeitraum von Januar
2005 bis Juni 2006 erheblich verschlechtert hätte und deshalb nicht auf das Gutachten
abgestellt werden könnte. Vielmehr ist davon auszugehen, dass während dieser Zeit
von rund eindreiviertel Jahren die psychische Problematik keinen erheblichen
Krankheitswert hatte. Zu ergänzen bleibt, dass die bei der Beschwerdeführerin
vorhandenen schwierigen psychosozialen Verhältnisse allein keine Invalidität
begründen (BGE 127 V 294 E. 5a).
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In Bezug auf die rheumatologische Problematik besteht eine weitgehende
Übereinstimmung der Diagnosen des ABI und der Hausärztin (Hauptdiagnose:
chronisches cerviko- und thorakospondylogenes Schmerzsyndrom mit degenerativen
Veränderungen hauptsächlich im HWS- aber auch im BWS- und LWS-Bereich).
Unbestrittenermassen geht auch das ABI-Gutachten von einer deutlichen Pathologie
im Bereich der (Hals-) Wirbelsäule aus, bei allerdings nur mässiggradigen Befunden im
Sinne von Myogelosen und schmerzhaften Bewegungseinschränkungen. Für den
Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule geht das Gutachten von nur leichtgradigen
Veränderungen aus (act. G 3.1/49.11). Das erstmals im Verlaufsbericht vom 9.
November 2005 von Dr. A._ beschriebene Gelenkleiden konnte indessen im ABI-
Gutachten trotz durchgeführtem Labortest (act. G 3.1/49.8) nicht erhärtet werden. So
geht das Gutachten lediglich von passageren Arthralgien im Bereich der Hände und
Füsse aus, die retrospektiv nicht eindeutig zugeordnet werden konnten. Abgesehen
von einer Fehlstatik der Füsse seien bei der klinischen Untersuchung keine Pathologien
nachweisbar gewesen. Insbesondere fehlten Anhaltspunkte für eine entzündliche
Arthropathie. Auch die sehr sensitive Untersuchung mittels 3-Phasen-Skelett-
Szintigraphie im März 2005 habe keine relevante Pathologie ergeben (act. G 3/49.12;
vgl. auch act. G 3/49.22). Den Unterschied zur Beurteilung durch Dr. A._ erklärt das
Gutachten damit, dass es im Verlauf bis zur aktuellen Untersuchung zu einer deutlichen
subjektiven Besserung der Schmerzen in den Händen und Füssen gekommen sei,
weshalb die auf Grund der Rückenproblematik bereits eingeschränkte Arbeitsfähigkeit
nicht zusätzlich reduziert werde (act. G 3/49.12). Demgegenüber erscheinen die
Ausführungen der Hausärztin etwas pauschal. Weder lieferte sie die angeführte
labortechnische Objektivierung der Entzündungszeichen noch gab sie eine konkrete
Diagnose für die Gelenkschmerzen an (vgl. act. G 3/43.5 - 6). Der RAD ging
vermutungsweise davon aus, es handle sich um eine Fingerpolyarthrose mit
entzündlichen Schüben (act. G 3/44.2).
Zusammenfassend ist davon auszugehen, dass die Arbeitsfähigkeit durch die
Gelenkspathologie an den Händen und Füssen (bislang) nicht nachhaltig beeinträchtigt
wird und damit in rheumatologischer Hinsicht auf das Gutachten abzustellen ist.
3.5 Insgesamt ist somit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin eine leichte
Tätigkeit unter den im Gutachten genannten Einschränkungen (keine starke
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Rückenbelastung, keine Überkopfarbeit, keine monoton-repetitiven Haltungen oder
Bewegungen, keine starke Belastung des rechten Arms [act. G 3/49.18f.]) möglich
wäre. Nachdem in der ursprünglichen leistungszusprechenden Verfügung nicht geprüft
wurde, ob die Beschwerdeführerin ausser der angestammten Tätigkeit eine andere ihr
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage (Art. 16 ATSG) ausüben
könnte, ist mit der Beschwerdegegnerin festzustellen, dass die Leistungszusprache
einerseits unter Verletzung der allgemeinen Abklärungspflicht erfolgte und andererseits
auf einem unzulässigen Einkommensvergleich beruhte. Die Verfügung vom 15. Juni
2005 erweist sich damit als offensichtlich falsch, weshalb sie - nachdem das weitere
Kriterium der erheblichen Bedeutung ohne weiteres erfüllt ist - von der
Beschwerdegegnerin in Wiedererwägung gezogen werden konnte.
3.6 Die Beschwerdegegnerin ging bei der Berechnung des IV-Grades von einem
Valideneinkommen von Fr. 45'955.-- aus. Dieses stützt sich auf die Angaben der
Haushaltsabklärung, wonach die Beschwerdeführerin im Speiseservice Fr. 3'500.--
verdienen würde (X13 = Fr. 45'500.-- zuzüglich Teuerung von 1 % [Fr. 455.--]). In ihrer
Beschwerdeantwort vom 12. Januar 2007 errechnete sie daraus ein
Invalideneinkommen von Fr. 33'088.-- (Fr. 45'955.-- X 80 %, abzüglich 10 %
Leidensabzug). Dies entspricht einem Monatslohn von Fr. 2'545.-- (X13). Diese
Berechnung ist nicht zu beanstanden und erscheint realistisch. Mithin resultiert eine
Lohneinbusse von Fr. 12'867.-- bzw. ein IV-Grad von 28 %. Der Anspruch auf eine
Rente ist somit nicht ausgewiesen.
4.
4.1 Gemäss vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Nach Art. 69
Abs.1 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder
die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom
Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Entsprechend dem
Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten von Fr. 800.--
(inkl. Kosten des Zwischenentscheids vom 24. Januar 2007 betreffend
Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung [act. G 4]) zu tragen. Die
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Beschwerdeführerin wurde jedoch mit Verfügung vom 4. Mai 2007 von der Bezahlung
von Gerichtskosten befreit (act. G 8).
4.2 Gleichzeitig wurde der Beschwerdeführerin die unentgeltliche
Rechtsverbeiständung durch RA Dr. iur. Marcel Köppel bewilligt. Dieser reichte am 15.
Mai 2007 eine Kostennote ein über Fr. 3'080.-- Honorar zuzüglich Fr. 123.20
Barauslagen (pauschal gemäss Art. 28 HonO) und Fr. 243.45 Mehrwertsteuer, total
somit Fr. 3'446.65 (act. G 9.1). Dies erscheint als angemessen. Indessen ist das
Honorar in Anwendung von Art. 31 Abs. 3 des st. gallischen Anwaltsgesetzes um 20 %
zu kürzen. Die Entschädigung beträgt somit Fr. 2'783.80 (Honorar Fr. 2'464.--
zuzüglich Barauslagen von Fr. 123.20 und Mehrwertsteuer von Fr. 196.60 [7,6 % von
Fr. 2'587.20]).
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG