Decision ID: eaacecd2-8fde-51d6-8855-6e7a97f7c42f
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der Beschwerdeführer, gemäss seinen eigenen Angaben ein  Staatsangehöriger und Angehöriger der C._-Ethnie aus Z._, reichte am 10. Februar 2006 in der Schweiz ein  ein. Dazu wurde er vom BFM am 15. Februar 2006 befragt und am 27. Februar 2006 direkt angehört.
Der Beschwerdeführer legte keine Identitätspapiere vor und machte geltend, weder einen Pass noch eine Identitätskarte zu besitzen. Da er nicht lesen und schreiben könne, habe er keine Identitätskarte  können, und auch seine Familienmitglieder hätten keine  für ihn beantragt.
Der Beschwerdeführer gab an, er sei in E._ respektive F._ geboren und in F._ bzw. G._, einem Quartier von Z._, aufgewachsen. Bis zu seiner Ausreise habe er in F._ respektive G._ gewohnt. Seinen Lebensunterhalt habe er mit seiner Arbeit bei einem Coiffeur verdient und zusätzlich habe er auf dem Markt ausgeholfen.
Zu seinem Reiseweg führte der Beschwerdeführer aus, er habe die  am 23. Dezember 2005 verlassen und sei von Z._ mit dem Auto nach I._ gelangt, wo er sich bis zum 31.  2005 aufgehalten habe. Über M._, ihm unbekannte Länder, Y._ und V._ sei er am 10. Februar 2006 mit dem Zug illegal in die Schweiz gelangt. Der Beschwerdeführer machte geltend, dass er während der Reise keine Ausweispapiere besessen habe und nicht kontrolliert worden sei.
Als Gründe für sein Asylgesuch brachte er vor, dass er seinen Vater und seine zwei Brüder verloren habe. Sein Vater sei im Jahr 2002  2003 von seiner Mutter vergiftet worden, weil sie einen  Mann habe heiraten wollen. Danach sei die Mutter mit diesem  Mann an einen unbekannten Ort gezogen. Auch seine zwei Brüder seien ermordet worden. Sein älterer Bruder, von welchem  worden sei, er sei ein Aufständischer, sei im Jahr 2002 respektive 2003 von Unbekannten erschossen worden. Sein jüngerer Bruder habe im Jahr 2005 einen Ladendiebstahl begangen und sei  von einer Gruppe von Männern erschlagen worden. Der Be-
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schwerdeführer selber sei in der Folge vom Ladenbesitzer beschuldigt worden, den Ladendiebstahl begangen zu haben. Die Polizei habe ihn deswegen vorgeladen. Er habe der Vorladung jedoch nicht Folge , weil er Angst gehabt habe, dass ihm etwas zustossen könnte. Das Land habe er aber nicht wegen der Vorladung verlassen, sondern weil er nach dem Tod seines Vaters und seiner Brüder befürchtet habe, als Nächster sterben zu müssen. Viele Menschen seien getötet . Die Unsicherheit, es könnte ihm ein Leid angetan werden, sei für ihn unerträglich geworden.
Der Beschwerdeführer brachte weiter vor, er habe nie eine strafbare Handlung begangen und sei nie inhaftiert oder vor Gericht gewesen. Politisch oder religiös sei er nicht aktiv gewesen. Er habe sich bisher weder in W._ noch in U._ aufgehalten und habe in  anderen Land ein Asylgesuch gestellt. Er machte ferner geltend, dass Französisch seine Muttersprache sei und er keine anderen  beherrsche. Da er offenkundig gewisse Deutschkenntnisse , und zudem angegeben hatte, von V._ aus in die Schweiz gelangt zu sein, führte das BFM einen Fingerabdruckvergleich in  europäischen Staaten durch.
B.
Mit Verfügung vom 28. Februar 2006 - eröffnet am gleichen Tag - wies das BFM das Asylgesuch des Beschwerdeführers ab. Es stellte fest, dass dieser die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle, und verfügte seine Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug. Zur Begründung führte das BFM im Wesentlichen aus, dass die Vorbringen des  den Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft im Sinne von Art. 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht genügten. Da keine konkreten Hinweise auf Verfolgung vorlägen, bestehe kein begründeter Anlass zur Annahme, dass der Beschwerdeführer künftigen Verfolgungsmassnahmen ausgesetzt sei. Der Vollzug der Wegweisung sei zulässig, zumutbar und möglich.
C.
Mit Rechtsmitteleingabe vom 22. März 2006 an die damals zuständige Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) erhob der  Beschwerde und beantragte sinngemäss die Gewährung von Asyl.
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D.
Mit Zwischenverfügung vom 29. März 2006 verfügte die ARK, der  könne den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten. Auf die Erhebung eines Kostenvorschusses wurde .
E.
Mit Schreiben vom 7. Juni 2006 brachte die ARK dem  zur Kenntnis, dass er in U._ daktyloskopisch registriert und unter den Personalien B._, geboren J._, Nigeria, erfasst sei. Zum Ergebnis des Fingerabdruckvergleichs wurde dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör gewährt.
F.
In seiner Stellungnahme vom 19. Juni 2006 bestritt der  die von den U._ Behörden vorgelegten  zu seiner Identität und bestätigte nochmals die Wahrheit der Angaben, welche er anlässlich der Befragung vom 15. Februar 2006 und der Anhörung vom 27. Februar 2006 gemacht hatte.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17.  2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
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1.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat am 1. Januar 2007 die  der bei der ARK hängigen Rechtsmittel übernommen. Das neue Verfahrensrecht ist anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Der  ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Der Beschwerdeführer ist daher zur Einreichung der  legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und Art. 50 ff. VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2.
Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3.
3.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 AsylG).
3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
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4.
4.1 Das BFM hielt zur Begründung des ablehnenden Asylentscheides im Wesentlichen fest, angesichts der offensichtlich fehlenden  könne darauf verzichtet werden, auf allfällige  in den Vorbringen des Beschwerdeführers einzugehen.
Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Befürchtungen, es könnte ihm – wie seinen Angehörigen – irgendwann etwas zustossen, seien nicht geeignet, eine asylerhebliche Verfolgung gemäss Art. 3 AsylG zu begründen. Es genüge nicht, dass die geltend  Furcht vor allfälliger Verfolgung lediglich mit Vorkommnissen oder Umständen, die sich früher oder später möglicherweise ereignen könnten, begründet werde. Ob im konkreten Fall eine solche  bestehe, sei aufgrund einer objektivierten  zu beurteilen. Es müssten somit hinreichende Anhaltspunkte für eine konkrete Bedrohung vorhanden sein, die bei jedem Menschen in vergleichbarer Lage Furcht vor Verfolgung und damit den Entschluss zur Flucht hervorrufen würden. Aus den Akten würden sich keine  Hinweise auf Verfolgung ergeben. Auch habe der  keine substanziierten, nachvollziehbaren und konkreten  darzulegen vermocht, weshalb und von wem konkret er etwas zu befürchten hätte. Gemäss seinen eigenen Angaben habe er sich auch nie eines Deliktes schuldig gemacht und habe somit weder vom Staat noch von Dritten etwas zu befürchten. Auch deshalb könne den  keine Asylrelevanz zugesprochen werden.
4.2 Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber auf  vor, dass er bei einer Rückkehr in die Elfenbeinküste von den dort agierenden Rebellengruppen bedroht werden würde, so dass sein Leben gefährdet wäre. Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, dass sein Bruder von Mitgliedern einer der zahlreichen illegalen  erschossen worden sei. Die Regierung hindere diese Rebellengruppen nicht daran, junge Männer zu rekrutieren. Weigerten sich diese, würden sie erschossen oder ihre Familienmitglieder würden mit dem Tod bedroht. Die Regierung sei machtlos dagegen. Da er von den Rebellen bereits dazu aufgefordert worden sei, sich ihnen , habe er beschlossen, sein Land zu verlassen. Bei einer Rückkehr an die Elfenbeinküste müsste er um sein Leben und um  seiner Familienangehörigen fürchten.
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4.3 Der Beschwerdeführer vermag keine substanziierten,  und konkreten Angaben zu seinen Befürchtungen , es werde ihm bei einer Rückkehr in die Elfenbeinküste ein  im Sinne von Art. 3 AsylG zustossen. Seine Vorbringen sind  nicht geeignet, die Anforderungen an den Flüchtlingsbegriff im Sinne von Art. 3 AsylG zu erfüllen. Sofern der Beschwerdeführer zur Begründung seines Asylgesuchs auf den Verlust seines Vaters , kann daraus nicht auf eine asylrechtlich relevante Verfolgung geschlossen werden. Den Angaben des Beschwerdeführers zufolge wurde sein Vater von seiner Mutter vergiftet. Ebensowenig begründet der Verlust seiner Brüder eine asylrechtlich relevante Verfolgung, auch wenn der Beschwerdeführer aus subjektiver Sicht befürchtet, aufgrund von Umständen im Zusammenhang mit ihrem Tod künftig verfolgt zu werden. Befürchtungen, künftig Verfolgungsmassnahmen ausgesetzt zu sein, sind nur dann relevant, wenn eine beachtliche  dafür spricht, dass sich die Befürchtungen in absehbarer Zeit  (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2006 Nr. 1 E. 5.3 S. 9 f.; 1993 Nr. 11 E. 4.c S. 71). Die Vorbringen des Beschwerdeführers lassen jedoch auf keine konkreten und tatsächlichen Umstände schliessen, welche auf eine unmittelbar oder in nächster Zukunft drohende Verfolgung . Insbesondere ist sein Vorbringen, dass er bei einer Rückkehr in die Elfenbeinküste von Rebellengruppen bedroht werden würde, zu wenig substanziiert. Zu Recht ging das BFM davon aus, dass keine hinreichenden Anhaltspunkte für eine konkrete Bedrohung bestehen. Die Erwägungen des BFM zu den fehlenden Voraussetzungen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG treffen somit zu und die Ausführungen in der Beschwerdefrist sind nicht geeignet, sie in einem anderen Licht erscheinen zu lassen.
4.4 Ergänzend ist anzufügen, dass die Staatsangehörigkeit des  nicht bekannt ist. Sein Einwand, dass er nicht die Person sei, welche gemäss den Ergebnissen des  in U._ unter dem Namen B._ daktyloskopisch registriert ist, es müsse sich um eine Verwechslung handeln, kann nicht berücksichtigt werden, handelt es sich beim  doch um ein erfahrungsgemäss ausserordentlich , anerkanntes Beweismittel (vgl. EMARK 1999 Nr. 19 S. 122 ff., 1996 Nr. 15 S. 134). Deshalb kann auch nicht überprüft werden, ob seine Vorbringen glaubhaft sind oder nicht (vgl. hierzu auch EMARK 2005 Nr. 1 E. 3.2.2 S. 5). Wie das BFM zutreffend festhielt, kann die
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Frage, ob seine Schilderungen insgesamt glaubhaft erscheinen (Art. 7 AsylG), ohnehin offen gelassen werden, da seine  offensichtlich bereits gestützt auf Art. 3 AsylG zu verneinen ist.
5.
5.1 Lehnt das BFM das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
5.2 Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung  solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; vgl. EMARK 2001 Nr. 21).
6.
6.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, regelt das BFM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
6.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie  läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG).
Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4. No-
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vember 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
6.3 Ist das Herkunftsland des Beschwerdeführers nicht eindeutig , ist davon auszugehen, dass einer Wegweisung aus der Schweiz keine Vollzugshindernisse im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 2-4 AuG entgegenstehen. Diese Annahme ist  gerechtfertigt, weil die bezüglich solcher Hindernisse  bestehende Untersuchungspflicht der Asylbehörden ihre Grenze an der Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG), die im Übrigen auch die Substanziierungslast trägt (Art. 7 AsylG), findet. Verunmöglicht der Gesuchsteller durch die Verheimlichung seiner  den Asylbehörden, sinnvoll zu prüfen, ob ihm im  Heimat- oder Herkunftstaat Gefahr drohe, so kann es unter , vom Gesuchsteller selber herbeigeführten Umständen nach Treu und Glauben nicht Sache der Asylbehörden sein, nach allfälligen  in hypothetischen Heimat- oder  zu forschen (vgl. WALTER KÄLIN, Grundriss des , Basel/Frankfurt a.M. 1990, S. 262 f.). Vielmehr hat der  die Folgen seiner mangelhaften Mitwirkung zu tragen,  in solchen Fällen ohne weiteres angenommen werden kann,  Rückschiebung habe keine Verletzung von Art. 3 EMRK (vgl. EMARK 2005 Nr. 1 E. 3.2.2 S. 5, mit weiteren Hinweisen) oder anderer Bestimmungen (insbesondere Art. 25 Abs. 3 BV, Art. 7 des  Paktes über bürgerliche und politische Rechte sowie Art. 3 FoK, welche in ihrer Tragweite aber ohnehin nicht über Art. 3 EMRK , vgl. die Hinweise a.a.O.) zur Folge, welche ebenfalls die  von Personen in einen Staat verbieten, in dem ihnen Folter oder eine andere Art grausamer und unmenschlicher Strafe oder  droht. Desgleichen ist in solchen Fällen davon auszugehen, dass sich der Vollzug der Wegweisung in den tatsächlichen Heimat- oder Herkunftsstaat für den Gesuchsteller nicht als unzumutbar im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG darstellt, weil in der Regel zu vermuten ist, dass er dort nicht als Folge eines Krieges, Bürgerkrieges oder  bzw. ihm als Individuum unmittelbar drohender Gewalt  gefährdet wäre, eine absolut notwendige medizinische Versorgung nicht erhielte oder - aus objektiver Sicht - wegen der vorherrschenden Verhältnisse mit grosser Wahrscheinlichkeit unwiederbringlich in  Armut gestossen würde, dem Hunger und somit einer ernsthaften Verschlechterung seines Gesundheitszustandes, der Invalidität oder
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sogar dem Tod ausgeliefert wäre (vgl. EMARK 2005 Nr. 1 E. 3.2.2 S. 6; 2003 Nr. 24 E. 5.b S. 157, mit weiteren Hinweisen).
6.4 Im vorliegenden Fall macht der Beschwerdeführer geltend, er stamme aus der Elfenbeinküste. Der Fingerabdruckvergleich ergab , dass er in U._ geltend machte, aus Nigeria zu stammen. Für beide Vorbringen sind keine Beweismittel vorhanden, weshalb die Staatsangehörigkeit nicht festgestellt werden kann. Demzufolge wird der Vollzug als durchführbar erachtet.
6.5 Im Übrigen kann festgehalten werden, dass der Vollzug der  des Beschwerdeführers sowohl in die Elfenbeinküste (vgl. das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts D-4477/2006 vom 28. Januar 2008 E. 8.2 und 8.3) als auch nach Nigeria ohnehin zulässig und  ist.
7. Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu . Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig,  und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
8. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist nach dem Gesagten abzuweisen.
9. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten auf Fr. 600.--  (Art. 1-3 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) und dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG).
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