Decision ID: 7b775186-9af1-4597-859b-c72ebaa8d161
Year: 2003
Language: de
Court: CH_BGer
Chamber: CH_BGer_002
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: public_law

Nach Einsicht:
- in den Rekursentscheid des Regierungsrates des Kantons Zürich vom 2. Juli 2003, mit dem der von der kantonalen Direktion für Soziales und Sicherheit (Migrationsamt) verfügte Widerruf der Niederlassungsbewilligung von A._ sowie dessen Wegweisung auf den Zeitpunkt der Entlassung aus dem Strafvollzug bestätigt und zugleich die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung für dessen Ehefrau B._ sowie deren Wegweisung auf einen neu festzusetzenden Termin geschützt wurde,
- in den Zwischenentscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich (4. Abteilung, Abteilungspräsident) vom 17. September 2003, mit welchem der von den Betroffenen dagegen erhobenen Beschwerde hinsichtlich der Wegweisung (mangels Zulässigkeit des Rechtsmittels in diesem Punkt) die aufschiebende Wirkung entzogen und die Gesuche um Erlass vorsorglicher Massnahmen (vorläufiges Untersagen von Vorkehren zur Wegweisung) abgewiesen wurden,
- in die von A._ und B._ gegen diesen Zwischenentscheid des Verwaltungsgerichts am 29. September 2003 beim Bundesgericht eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde, mit der die Aufhebung des angefochtenen Entscheides beantragt und die Feststellung verlangt wird, dass der Beschwerde an das Verwaltungsgericht aufschiebende Wirkung zukomme; eventuell sei das kantonale Migrationsamt anzuweisen, während der Dauer des Verfahrens vor Verwaltungsgericht von Wegweisungsmassnahmen abzusehen,
- in die mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verbundenen Gesuche um aufschiebende Wirkung sowie unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung für das bundesgerichtliche Verfahren,
- in die Stellungnahmen des Verwaltungsgerichts vom 3. Oktober 2003 sowie der Staatskanzlei (namens des Regierungsrates) vom 6. Oktober 2003,

wird in Erwägung gezogen:
- dass der vom Verwaltungsgericht im vorliegenden Verfahren zu fällende Endentscheid der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht unterliegt, womit dieses Rechtsmittel auch gegen den angefochtenen Zwischenentscheid über die Verweigerung der aufschiebenden Wirkung bzw. vorsorglicher Massnahmen gegeben ist,
- dass dem zuständigen Sachrichter beim Entscheid über die Gewährung oder den Entzug der aufschiebenden Wirkung eines Rechtsmittels bzw. über zu erlassende vorsorgliche Massnahmen ein erheblicher Spielraum zusteht und das Bundesgericht auf Beschwerde hin nur prüft, ob das Ermessen missbraucht oder überschritten worden ist,
- dass bei Streitigkeiten über die Erteilung oder Aufrechterhaltung oder den Widerruf fremdenpolizeilicher Bewilligungen mit dem Vollzug der Wegweisung in der Regel bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens zuzuwarten ist, wenn sich die betroffenen Personen rechtmässig oder schon längere Zeit in der Schweiz aufgehalten haben und keine überwiegenden Interessen ein anderes Vorgehen rechtfertigen,
- dass die besonderen gravierenden Umstände des vorliegenden Falles, wie sie im Rekursentscheid des Regierungsrates dargestellt sind und im Wesentlichen nicht bestritten werden, eine Abweichung von dieser Regel als durchaus vertretbar erscheinen lassen und dem Verwaltungsgericht keine Verletzung von Bundesrecht vorgeworfen werden kann, wenn es dem Beschwerdeführer 1 in Würdigung seines bisherigen Verhaltens zumutet, den Sachentscheid über seine Beschwerde gegebenenfalls im Ausland abzuwarten,
- dass diese allfällige Konsequenz auch der Beschwerdeführerin 2 zumutbar ist, welche erst am 2. Juli 2002 in die Schweiz eingereist ist und ihre Ehe mit dem Beschwerdeführer 1 zu einem Zeitpunkt einging (16. September 2002), als dieser bereits im Strafvollzug weilte,
- dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sich als offensichtlich unbegründet erweist und im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 36a OG (summarische Begründung) abzuweisen ist.
- dass mit dem sofortigen Entscheid in der Sache das für das bundesgerichtliche Verfahren gestellte Gesuch um aufschiebende Wirkung hinfällig wird,
- dass dem gestellten Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung mangels Erfolgsaussicht des Rechtsmittels nicht zu entsprechen ist (Art. 152 OG),
- dass die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens den Beschwerdeführern aufzuerlegen sind (Art. 156 OG),