Decision ID: 2e20f918-cd07-4734-9127-48110fa4fd6a
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_VG
Chamber: ZH_VG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: public_law

hat sich ergeben:
hat sich ergeben:
I. Das Amt für Baubewilligungen der Stadt Zürich teilte B mit Schreiben vom 22. März 2016 mit, die Kontrolle vom 9. März 2016 habe ergeben, dass die gemäss Richtlinie der Baudirektion über die Erhöhung der Sicherheit an bestehenden Aufzügen (ESBA-Richtlinie) erforderlichen Sicherheitsanpassungen bezüglich der Personen-/Güteraufzüge der Liegenschaften C-Strasse 01 und 02 (Kat.-Nr. 03) nicht umgesetzt worden seien. Die Anlagen würden daher wie angedroht am 18. Mai 2016 ausser Betrieb gesetzt und plombiert, sofern nicht bis am Vortag ein schriftlicher Nachweis eines baldigen und verbindlichen Umsetzungstermins vorliege. Ein Aufschub der Ausserbetriebsetzung sei nur bei Vorliegen ausserordentlicher Umstände möglich.
II.
Dagegen gelangten A und B mit Rekurs vom 25. April 2016 an das Baurekursgericht und beantragten einen Aufschub der Ausserbetriebsetzung bis zur Unterschriftsreife des Werkvertrags mit dem Architekten und/oder der Aufzugsfirma. Das Baurekursgericht wies den Rekurs am 12. August 2016 ab, soweit es darauf eintrat und setzte für die Ausserbetriebnahme und Plombierung einen neuen Termin auf den 25. Oktober 2016 an.
III.
Am 20. September 2016 erhoben A und B gegen den Entscheid des Baurekursgerichts Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragten, die Nichtigkeit und/oder Ungültigkeit der Verfügung vom 22. März 2016 festzustellen sowie eine Parteientschädigung.
Das Baurekursgericht schloss am 10. Oktober 2016 ohne weitere Bemerkungen auf Abweisung der Beschwerde. Am 24. Oktober 2016 beantragte das Amt für Baubewilligungen der Stadt Zürich, die Beschwerde abzuweisen und nach Rücksprache einen neuen Termin für die Ausserbetriebnahme und Plombierung anzusetzen. Mit Replik vom 28. November 2016 hielten A und B an den gestellten Begehren fest. Ebenso das Amt für Baubewilligungen mit Duplik vom 12. Dezember 2016.

Die Kammer erwägt:
Die Kammer erwägt:
1. 1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zuständig.
1.2 Die Vorinstanz trat nicht auf den Rekurs der Beschwerdeführerin ein, weil sie diese nicht als legitimiert erachtete. Gegen den Nichteintretensentscheid ist die Beschwerdeführerin befugt, sich auf dem Rechtsmittelweg zu wehren (Martin Bertschi in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], §§ 19–28a Rz. 58).
1.3 Die Beschwerdeführenden hatten im Rekursverfahren beantragt, die Ausserbetriebsetzung bis zur Unterschriftsreife des Werkvertrags mit dem Architekten und/oder der Aufzugsfirma aufzuschieben. In ihrer Beschwerde beantragen sie nun neu, die Nichtigkeit und/oder Ungültigkeit der Verfügung vom 22. März 2016 festzustellen. Im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht sind neue Sachbegehren gemäss § 52 Abs. 1 in Verbindung mit § 20a Abs. 1 VRG unzulässig, sofern der Streitgegenstand nicht durch den Entscheid der Rekursinstanz verändert worden ist (VGr, 22. April 2015, VB.2015.00027, E. 1.3; Marco Donatsch, Kommentar VRG, § 52 N. 11). Indessen ist die Nichtigkeit einer Verfügung von Amtes wegen zu beachten, weshalb deren Feststellung auch im Beschwerdeverfahren noch verlangt werden kann (vgl. BGE 137 I 273, E. 3.1). Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind ebenfalls erfüllt.
1.3 Die Beschwerdeführenden hatten im Rekursverfahren beantragt, die Ausserbetriebsetzung bis zur Unterschriftsreife des Werkvertrags mit dem Architekten und/oder der Aufzugsfirma aufzuschieben. In ihrer Beschwerde beantragen sie nun neu, die Nichtigkeit und/oder Ungültigkeit der Verfügung vom 22. März 2016 festzustellen. Im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht sind neue Sachbegehren gemäss § 52 Abs. 1 in Verbindung mit § 20a Abs. 1 VRG unzulässig, sofern der Streitgegenstand nicht durch den Entscheid der Rekursinstanz verändert worden ist (VGr, 22. April 2015, VB.2015.00027, E. 1.3; Marco Donatsch, Kommentar VRG, § 52 N. 11). Indessen ist die Nichtigkeit einer Verfügung von Amtes wegen zu beachten, weshalb deren Feststellung auch im Beschwerdeverfahren noch verlangt werden kann (vgl. BGE 137 I 273, E. 3.1). Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind ebenfalls erfüllt.
2. 2.1 Das Baurekursgericht ist auf den Rekurs der Beschwerdeführerin 1 mit der Begründung, sie sei nicht Adressatin der angefochtenen Verfügung, nicht eingetreten. Die Beschwerdeführerin bringt dagegen vor, sie sei, da sowohl sie als auch ihr Ehemann, der Beschwerdeführer 2, als Nutzniesser im Grundbuch eingetragen seien, ebenfalls von der streitbetroffenen Anordnung berührt und damit zum Rekurs legitimiert.
2.2 Gemäss § 21 VRG und § 338a des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) ist zum Rekurs berechtigt, wer durch die Anordnung berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat. Ein schutzwürdiges Interesse liegt vor, wenn die tatsächliche oder rechtliche Situation der Beschwerdeführerin durch den Ausgang des Verfahrens beeinflusst werden kann (Martin Bertschi, Kommentar VRG, § 21 N. 13 ff.).