Decision ID: 27c44dea-bd30-5e6f-9657-4f8852ee1639
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
Eine erste Anmeldung von X._, geboren 1987, zum Leistungs
bezug wurde erstmals am 16. Februar 2005 (Eingangsdatum) bei der Sozial
versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, eingereicht (Urk. 19/3) und danach wieder zurückgezogen (vgl. Schreiben vom 6. Mai 2005, Urk. 19/11).
Am 15. März 2007 (Eingangsdatum) reichte der Versicherte ein erneutes Leis
tungs
begehren bei der IV-Stelle ein (Urk. 19/14). Infolgedessen wurde ihm am 10. Oktober 2007 Kostengutsprache für eine Lernbegleitung im Rahmen der Aus
bildung zum Detailhandelsfachmann (Urk. 19/30) und am 18. März 2008 Kostengutsprache für eine Berufswahlabklärung erteilt (Urk. 19/40), welche am 21. Mai 2008 wieder aufgehoben wurde (Urk. 19/48).
1.2
Der Versicherte meldete sich am 7. März 2014 (Eingangsdatum) erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 19/54). Die IV-Stelle tätigte daraufhin medizinische und erwerbliche Abklärungen und auferlegte ihm eine Schaden
minderungspflicht im Sinne einer fachärztlichen Behandlung des ADHS, einer fachpsychiatrischen Betreuung und Therapie sowie einer ärztlich begleiteten Alkohol- und Suchtmittelabstinenz (Urk. 19/70). Mit Schreiben vom 16. Oktober 2014 (Urk. 19/77) gewährte die IV-Stelle dem Versicherten im Rahmen von Früh
interventionsmassnahmen Beratung und Unterstützung bei der Stellen
suche in Form eines Job Coachings. Die beruflichen Massnahmen wurden am 26. November 2014 abgeschlossen (Urk. 19/79).
Die IV-Stelle holte das psychiatrische Gutachten von Dr. med. Y._, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 28. Dezember 2015 ein (Urk. 19/103) und stellte mit Vorbescheid vom 8. April 2016 die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 19/110). Hiergegen erhob der Versicherte am 9. Mai 2016 Einwand und beantragte in verfahrensrechtlicher Hinsicht die Bestellung von Rechtsanwältin Christina Ammann als unentgeltliche Rechtsbei
ständin (Urk. 19/121; ergänzende Einwandbegründungen vom 6./20. Juni sowie
vom 27. Oktober 2016, Urk. 19/128, Urk. 19/130 und Urk. 19/142). Mit Verfü
gung
vom 8. Februar 2017 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren wie vorbe
schieden ab (Urk. 19/147).
Am 28. Februar 2017 verfügte die IV-Stelle darüber hinaus die Abweisung des Gesuchs um unentgeltlichen Rechtsbeistand mangels Notwendigkeit (Urk. 2).
2.
Gegen die Verfügung vom 28. Februar 2017 erhob der Versicherte am 28. März 2017 Beschwerde und beantragte, es sei ihm in Aufhebung der angefochtenen Verfügung im Vorbescheidverfahren ein unentgeltlicher Rechtsbeistand in der Person von Rechtsanwältin Christina Ammann zu bewilligen. In prozessualer Hin
sicht ersuchte er um Bestellung von Rechtsanwältin Christina Ammann als
unentgeltliche Rechtsvertreterin im vorliegenden Verfahren (Urk. 1). Mit Be
schwer
deantwort vom 10. Juli 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abwei
sung der Beschwerde (Urk. 18 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 19/1-154), wo
rü
ber
der Beschwerdeführer am 12. Juli 2017 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 20).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Der Einzelrichter

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der
Be
schwerde
in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).
1.2
Art. 29 Abs. 3 der Bundesverfassung (BV) räumt jeder Person, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint, einen Anspruch auf unent
geltlichen Rechtsbeistand ein. Unter denselben Voraussetzungen wird laut Art. 37 Abs. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver
sicherungsrechts (ATSG) im Sozialversicherungsverfahren der gesuchstellenden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt, wo die Verhältnisse es er
for
dern (vgl. hierzu Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl., 2015, N 27 ff. zu Art. 37).
1.3
Beim Erfordernis der Notwendigkeit einer unentgeltlichen Verbeiständung im Ver
waltungsverfahren ist ein strenger Massstab anzulegen, dies namentlich mit Blick darauf, dass der Untersuchungsgrundsatz gilt, die Versicherungsträger und Durchführungsorgane der einzelnen Sozialversicherungen also den rechtser
heb
li
chen Sachverhalt unter Mitwirkung der Parteien nach den rechtsstaatlichen Grundsätzen der Objektivität, Neutralität und Gesetzesgebundenheit (BGE 136 V 376) zu ermitteln haben (Art. 43 ATSG). Im Verwaltungsverfahren besteht nur in Ausnahmefällen ein Anspruch auf anwaltliche Verbeiständung; es müssen sich schwierige rechtliche oder tatsächliche Fragen stellen und eine Interessen
wahrung durch Dritte (Verbandsvertreter, Fürsorgestellen oder andere Fach- und
Vertrauensleute sozialer Institutionen) muss ausser Betracht fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_676/2015 vom 7. Juli 2016 E. 7.1; BGE 132 V 200 E. 4.1 in fine). Zu berücksichtigen sind die Umstände des Einzelfalles, die Eigenheiten der anwendbaren Verfahrensvorschriften sowie die Besonderheiten des jeweili
gen Verfahrens. Dabei fallen neben der Komplexität der Rechtsfragen und der Un
über
sichtlichkeit des Sachverhalts auch in der Person des Betroffenen liegende Gründe in Betracht, wie etwa seine Fähigkeit, sich im Verfahren zurechtzu
fin
den (Urteil des Bundesgerichts 8C_557/2014 vom 18. November 2014 E. 4.2 mit weiteren Hinweisen).
2
.
Die Beschwerdegegnerin hielt dafür, dass vorliegend hauptsächlich die medizi
ni
sche Situation strittig sei, was keinen Ausnahmefall mit schwierigen rechtli
chen oder tatsächlichen Fragen darstelle. Zudem bestehe bereits eine Vertre
tungs
bei
standschaft, welche von einer ausgebildeten Sozialarbeiterin bzw. Be
rufs
bei
stän
din durchgeführt werde, so dass nicht ersichtlich sei, weshalb diese die Einwände nicht selbst hätte erheben können. Auch habe sich ein Ver
siche
rter praxisgemäss in einem rechtlich relativ einfach gelagerten Verwaltungsver
fah
ren mit dem Beizug von Fach- und Vertrauensleuten von sozialen Insti
tutionen zu behelfen. Die Notwendigkeit einer anwaltlichen Vertretung sei damit nicht ersichtlich (
Urk.
2 und
Urk.
18).
Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, es handle
sich keinesfalls um einen relativ einfachen Verwaltungsfall. Im vorliegenden Fall
seien umfas
sende medizinische Abklärungen notwendig gewesen und es stellten sich heikle medizinische Fragen
betreffend
die psychiatrische Diagnose sowie komplexe Rechtsfragen betreffend der Überwindbarkeitsthematik. Des Weiteren sei die Beiständin aufgrund der Komplexität der Sachlage nicht in der Lage ge
wesen, ihn genügend zu vertreten. Die Bedürftigkeit sei von der Beschwer
de
gegnerin zu recht nicht bestritten worden (
Urk.
1).
3.
In Anbetracht der praxisgemäss strengen Anforderungen an die Frage, ob die anwaltliche Vertretung bereits im Verwaltungsverfahren geboten war, ist diese Voraussetzung als erstes zu prüfen.
3
.1
Nach Lage der Akten traf die Beschwerdegegnerin nach Eingang der Anmel
dung zum Leistungsbezug berufliche, erwerbliche und medizinische Abklä
rung
en und auferlegte dem Beschwerdeführer
eine Schadenminderungspflicht im Sinne einer fachärztlichen Behandlung des ADHS, einer fachpsychiatrischen Betreuung und Therapie sowie einer ärztlich begleiteten Alkohol- und Sucht
mittelabstinenz (
Urk.
19/70). Mit Schreiben vom 1
6.
Oktober 2014 (
Urk.
19/77) gewährte die IV-Stelle dem Versicherten Beratung und Unterstützung bei der
Stellensuche in Form eines Job Coachings. Weitere berufliche Massnahmen wurden
am 2
6.
November 2014 wieder abgeschlossen (
Urk.
19/79).
In dieser Zeit stand jeweils die Beiständin des Beschwerdeführers mit der Beschwerdegegnerin in Kontakt (Urk. 19/89; Urk. 19/92).
Nach Einholen des psychiatrischen Gutachtens von Dr. Y._ vom 28. Dezem
ber 2015 stellte die Beschwerdegegnerin mit Vorbescheid vom 8. April 2016 die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 19/110), woraufhin die Beiständin die IV-Akten einbestellte (Urk. 19/111). Mit Einwand vom 9. Mai 2016 legitimierte sich die Rechtsanwältin Christina Ammann als Vertreterin des Beschwerdeführers und beantragte unter anderem, dass sie als unentgeltliche Rechtsbeiständin zu bestellen sei (Urk. 19/121).
3.2
Im Vorbescheidverfahren war hauptsächlich strittig, wie sich der Gesund
heits
schaden auf die Erwerbsfähigkeit auswirkt bzw. ob der Beschwerdeführer infol
ge
dessen einen Anspruch auf berufliche Massnahmen oder eine Invalidenrente
hat (vgl. Urk. 19/121; Urk. 19/128; Urk. 19/142).
Diese Fragestellung erfordert zwar
gewisse medizinische Kenntnisse und juristischen Sachverstand, um Schwach
stellen einer fachärztlichen Expertise und deren rechtliche Relevanz zu erkennen. Es kann nach konstanter Rechtsprechung insoweit aber nicht von einer komplexen Fragestellung gesprochen werden, die eine anwaltliche Vertre
tung geböte. Die gegenteilige Auffassung liefe darauf hinaus, dass der Anspruch auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung in praktisch allen Vorbescheidver
fahren bejaht werden müsste, in denen medizinische Unterlagen zur Diskussion stehen, was der Konzeption von Art. 37 Abs. 4 ATSG als einer Ausnahmere
gelung widerspräche (vgl.
Urteil des Bundesgerichts vom 7. Juli 2016 8C_676/2015 E. 7.2 mit Hinweisen).
Zur Gebotenheit einer anwaltlichen Vertretung bedarf es mithin weiterer Um
stände, welche die Sache als nicht (mehr) einfach und eine anwaltliche Vertre
tung als notwendig erscheinen lassen (Urteil des Bundesgerichts 9C_908/2012 vom
22. Februar 2013 E. 5.2
). Dies ist rechtsprechungsgemäss beispielsweise bei komplexen Fragen betreffend die Bemessung des Invaliditätsgrades (Urteil des Bundesgerichts 9C_316/2014 vom 17. Juni 2014 E.
3.2) oder einer langen Ver
fahrensdauer, insbesondere nach (mehrfachen) gerichtlichen Rückweisen (vgl. die Hinweise bei Ulrich Meyer/Marco Reichmuth, Bundesgesetz über die Inva
lidenversicherung, 3. Auflage, Zürich 2014, Rz 10 zu Art. 57a) der Fall. Eine
unentgeltlich
e
Vertretung im Verwaltungsverfahren ist sodann geboten, wenn das in Frage stehende Verfahren besonders stark in die Rechtsposition der be
troffenen Person eingreift, wie etwa bei namhaften Rückforderungen gegenüber in bescheidenen Verhältnissen lebenden Versicherten (Urteil des Bundesgerichts 9C_720/2013 vom 9. April 2014 E. 5.1-5.2). Solche Umstände sind
in casu nicht ersichtlich
. Vielmehr beschränkte sich die Fragestellung im Vorbescheidver
fahren einzig auf die Würdigung der medizinischen Aktenlage
- entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers stellten sich auch keine komplexen Rechtsfragen betreffend die sogenannte Überwindbarkeitsthematik (vgl. Urk. 1 S. 4). Die Fragestellung
erwies sich
entsprechend
auch nicht
als besonders unübersichtlich.
Bei dieser Sachlage ist die anwaltliche Rechtsvertretung bereits im
Verwaltungsverfahren
nicht geboten.
3.3
Schliesslich haben sich die auf Unterstützung angewiesenen Rechtssuchenden in einem – wie hier – sachverhaltlich und rechtlich relativ einfach gelagerten
Ver
waltungsverfahren
mit dem Beizug von Fach- und Vertrauensleuten sozialer Insti
tutionen beziehungsweise
unentgeltlich
er
Rechtsberatungen zu behelfen (vgl. Urteil 8C_323/2013 E. 5.2.2 sowie Urteil des Bundesgerichts 8C_996/2012 vom 28. März 2013 E. 4.3.2).
Damit ist nicht ausschlaggebend, ob sich die Bei
ständin qualitativ und fachlich nicht in der Lage sah, den Beschwerdeführer hin
reichend zu vertreten (Urk. 3), da dieser nicht darlegte und es auch nicht ersichtlich ist, dass die Vertretung durch Fach- und Vertrauensleute sozialer
Institutionen oder unentgeltlicher Rechtsberatungen nicht möglich gewesen wäre
.
Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens und die Beschwerde ist abzuweisen.
4.
4.1
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 69 Abs. 1
bis
des Bundesgesetz über die Inva
liden
v
ersicherung, IVG, e contrario).
4.2
Zu befinden bleibt über das Gesuch um Bestellung einer
unentgeltlich
en Rechts
vertreterin in der Person von Rechtsanwältin Christina Ammann im vorliegen
den
Beschwerdeverfahren (vgl. Urk. 1 S. 2).
Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus
setzungen für die Bewilli
gung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän
dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).
Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbe
gehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten (ex ante betrachtet) be
trächtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernst
haft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichts
los, wenn sich Ge
winnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Pro
zess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 133 III 614 E. 5 mit Hin
weisen).
4.3
Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden.
Da
die anwaltliche Vertretung des Beschwerdeführers geboten war
und der Beschwerdeführer bedürftig ist (Urk. 11, Urk. 12/3a-3c; Urk. 19/131),
ist
ihm Rechtsanwältin Christina Ammann
als unentgeltliche Rechtsvertreter
in
zu be
stellen. Eine Honorarnote wurde nicht eingereicht, womit - wie mit
Verfügung vom 12. Juli 2017 (
Urk.
20
) mitgeteilt - die Entschädigung nach Ermessen fest
zusetzen ist. Unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses ist eine Entschädigung in Höhe von Fr.
600
.-- (in
klu
sive Mehrwertsteuer und Barauslagen) angemessen.
Kommt der Beschwerdeführer künftig in günstige wirtschaftliche Verhältnisse, so kann ihn das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unent
geltliche Rechtspflege verpflichten (§ 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial
versiche
rungs
gericht, GSVGer).
Der Einzelrichter verfügt,
In Bewilligung des Gesuchs vom 28. März 2017 wird dem Beschwerdeführer Rechtsanwältin Christina Ammann, Uster, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt,
und erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Christina Ammann, Uster,
wird mit
Fr. 600
.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts
kasse entschädigt.
Der Beschwerdeführer wird
auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin Christina Ammann
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse
5.