Decision ID: b3a0343c-8a72-407f-bb3e-98db8b3e1e25
Year: 2020
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A._ (nachfolgend: Versicherter) war vom 11. April 1994 bis 30. September 1996
für die Firma B._ als Metallarbeiter in der Stanzerei tätig (IV-act. 12-1) und dadurch
bei der Winterthur Columna, Stiftung für die berufliche Vorsorge Winterthur (heute: AXA
Stiftung berufliche Vorsorge [nachfolgend: AXA BVG]), berufsvorsorgerechtlich
versichert (act. G 28.39), als er ab dem 16. Februar 1996 von seinem damaligen
Hausarzt Dr. med. D._, krankgeschrieben wurde (vgl. IV-act. 9-1).
A.a.
Mit Bericht vom 3. Dezember 1996 beurteilte Dr. med. E._, Facharzt für Innere
Medizin, den Versicherten im Auftrag der zuständigen Krankentaggeldversicherung und
stellte die Diagnose von muskulären Schmerzen paravertebral thoracal, nuchal mit
Ausstrahlungen in den Hinterkopf sowie Angabe von Beinschmerzen beidseits ohne
objektivierbares Korrelat und ohne wesentliche Funktionseinschränkung. Der Arzt
vermutete das Vorliegen einer gewissen Schmerzverarbeitungsstörung (IV-act. 8-4). Die
A.b.
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Gründe für eine krankheitswerte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sah Dr. E._ vor
allem in der offensichtlich gestörten Schmerzverarbeitung und in der immensen Gefahr
der Chronifizierung bei einer weiter anhaltenden fehlenden Beschäftigung (IV-act. 8-5).
Am 25. August 1997 meldete der Versicherte sich erstmals bei der
Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an (IV-act. 2). Dies
unter Hinweis auf die seit 16. Februar 1996 bestehende Arbeitsunfähigkeit sowie
chronische Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen, Überempfindlichkeit, Nervosität,
Schlafstörungen, Unruhe, Nierenprobleme sowie Zirkulationsstörungen an den Füssen
(IV-act. 2-5). Dr. D._ berichtete am 4. September 1997, die Schmerzen würden ihm
glaubhaft erscheinen, auch wenn sie nicht objektivierbar seien. Eine Fibromyalgie sei
durchaus denkbar (IV-act. 9-2). Vom 23. Februar bis 22. Mai 1998 wurde der
Versicherte im Auftrag der IV in der Eingliederungsstätte F._ der Rheuma- und
Rehabilitationsklinik G._ beruflich abgeklärt. Dabei wurde festgestellt, dass er in
seiner Verfassung in der freien Wirtschaft schwer vermittelbar sei, und es wurde eine
weitere Abklärung im Bereich der Metallverarbeitung vorgeschlagen (IV-act. 31). In der
Folge trat der Versicherte in einen Abklärungsaufenthalt in der Lehrwerkstätte für
Metallbearbeitung beim Ostschweizerischen Blindenfürsorgeverein (OBV) ein, welcher
wegen Krankschreibungen vorzeitig am 14. August 1998 abgebrochen wurde. Die
Fehlquote des Versicherten wurde beim Abbruch mit mehr als 50 % quantifiziert (IV-
act. 35). Am 22. April 1999 erstattete das Zentrum für Medizinische Begutachtung ZMB
das von der IV-Stelle am 14. Oktober 1998 angeforderte Gutachten. Dabei wurde
einzig der Diagnose chronisches Lumbovertebralsyndrom bei Spondylolyse und
Spondylolisthesis L5/S1 ohne Anhaltspunkte für Instabilität Einfluss auf die
Arbeitsfähigkeit beigemessen (IV-act. 47-18 f.). Die Gutachter gelangten zum Schluss,
dass der Versicherte in angepassten Tätigkeiten zu 70 % arbeitsfähig sei. Die "leichte"
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sahen sie in der verminderten Belastbarkeit der
LWS mit den damit verbundenen erklärbaren Schmerzen (IV-act. 47-20). Der
begutachtende Psychiater beschrieb die diagnostische Beurteilung als sehr schwierig.
Er ging von einer bereits wieder abgeklungenen Anpassungsstörung nach einem Unfall
im Jahr 1990 sowie von einer Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen
Gründen aus und vermutete eine gewisse narzisstische Kränkbarkeit (IV-act. 47-17).
Die Kommission der Experten erklärte ebenfalls, die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei
A.c.
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in diesem Fall äusserst schwierig. Es bestünden starke Divergenzen zwischen den
erheblichen geklagten Beschwerden und den erhobenen objektiven Befunden. Zudem
seien viele Angaben des Versicherten vage und widersprüchlich (IV-act. 47-19). Mit
Vorbescheid vom 4. August 1999 kündigte die zuständige IV-Stelle dem Versicherten
ab dem 1. März 1998 bei einem Invaliditätsgrad von 40 % eine Rentenzusprache an
(IV-act. 52) und am 18. Oktober 1999 verfügte sie die Zusprache einer halben
Invalidenrente im Härtefall (IV-act. 59). Ebenfalls ab dem 1. März 1998 richtete die AXA
BVG dem Versicherten eine 40 %-BVG-Invalidenrente aus (vgl. act. G 28.16).
Im Fragebogen für Rentenrevision der IV gab der Versicherte am 9. August 2001
an, sein Gesundheitszustand habe sich seit 1999 verschlimmert. Die Änderung betreffe
"Nackenschmerzen, Magenschmerzen, Allergien, Asthma, Kopfschmerzen, Lumbago,
Beine, Vertigo, Insomnia, Depression" (IV-act. 70). Dr. D._ machte am 25. August
2001 geltend, wegen der schmerzbedingten 100%igen Arbeitsunfähigkeit sei die Rente
auf 100 % anzuheben (IV-act. 72). Mit Mitteilung vom 6. Dezember 2001 teilte die IV-
Stelle dem Versicherten mit, dass die Überprüfung des Invaliditätsgrades keine
rentenbeeinflussende Änderung ergeben habe, weshalb er weiterhin Anspruch auf eine
Härtefallrente aufgrund des 40%igen Invaliditätsgrades habe (IV-act. 77).
A.d.
Am 7. Oktober 2003 beantragte der Versicherte bei der IV unter Hinweis auf seinen
verschlechterten Gesundheitszustand die Revision seiner Rente (IV-act. 82). Dr. D._
hatte vorgängig am 10. Juli 2003 berichtet, der Gesundheitszustand des Versicherten
habe sich verschlechtert. Die Kopfschmerzen seien stärker geworden, die
Nackenschmerzen hätten sich verschlimmert, das Asthma sei intensiver geworden, die
Hautallergie mache ihm mehr zu schaffen und es habe sich eine depressive
Verstimmung eingestellt (IV-act. 82-2). Im Fragebogen für Rentenrevision verwies der
Versicherte am 21. Oktober 2003 auf "Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Asthma,
Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Allergien, Lumbago, Beine, Depression, (nervös)
Magenschmerzen, Angstträume, posttraumatische Belastungsstörung, Halswirbel,
Fibromyalgie" (IV-act. 83-1). Dr. med. H._, Facharzt für Physikalische Medizin und
Rehabilitation, sprach mit Bericht vom 13. November 2003 von einer
posttraumatischen Belastungsstörung und einer somatoformen Schmerzstörung (IV-
act. 85-2). Vor diesem Hintergrund informierte die IV den Versicherten am 19. resp. 26.
Februar 2004 über die erneute Notwendigkeit einer medizinischen Abklärung (IV-act.
A.e.
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88). Im entsprechenden Gutachten des ZMB vom 3. Februar 2005 wird den
chronischen Lumbovertebralschmerzen bei Spondylolyse und Olisthesis L5/S1 Einfluss
auf die Arbeitsfähigkeit beigemessen (IV-act. 96-17). Die Gutachter hielten bei der
Beurteilung der Arbeitsfähigkeit fest, eine Erklärung für die erhebliche Diskrepanz
zwischen subjektiv geklagten Beschwerden und objektivierbarem Befund fände sich im
psychiatrischen Teilgutachten. Im Vordergrund stehe eine deutliche psychogene
Schmerzfehlverarbeitung bei einfach strukturierter Persönlichkeit mit ängstlichen
Anteilen. Die in früheren Gutachten erwähnte Diagnose der Entwicklung körperlicher
Symptome aus psychischen Gründen sei nicht ausgeschlossen, es stehe jedoch die
psychogene Schmerzfehlverarbeitung mit Ausweitungstendenz im Vordergrund. Es
bestehe auch eine psychosoziale Belastungssituation, sodass die Diagnose einer
anhaltenden somatoformen Schmerzstörung gerechtfertigt sei (IV-act. 96-18). Die
Arbeitsfähigkeit in einer dem Rückenleiden angepassten Tätigkeit werde wiederum auf
70 % geschätzt. Wie schon anlässlich der ersten Begutachtung 1999 würden sie an
der verminderten Belastbarkeit der LWS festhalten und damit die leichte Einschränkung
der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit begründen (IV-act. 96-19). Gestützt
hierauf verfügte die IV-Stelle am 7. März 2005 die Abweisung des Gesuchs um
Erhöhung der Invalidenrente (IV-act. 100). Die hiergegen am 18. März 2005 erhobene
und am 22. Juni 2005 begründete Einsprache wies sie mit Einspracheentscheid vom
20. September 2005 ab (IV-act. 101, 111 und 115).
Am 20. Juni 2006 reichte der Versicherte unter Hinweis auf Depression, Ängste,
Schlafstörungen und Müdigkeit ein erneutes Rentenerhöhungsgesuch bei der IV-Stelle
ein (IV-act. 121), währenddem er in der Klinik I._, Fachklinik für kardiale und psycho
somatische Rehabilitation, vom 15. bis 30. Juni 2006 stationär behandelt wurde (IV-act.
127-1). Mit Schreiben vom 12. Juli 2006 stellte der den Versicherten über den
stationären Aufenthalt hinaus behandelnde Psychiater Dr. med. J._, Klinik I._, die
Diagnosen rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne
psychotische Symptome, sowie chronifizierte Panikstörung, und erklärte, der
Versicherte sei seit mindestens Dezember 2005 infolge der depressiven Störung zu 100
% arbeitsunfähig (IV-act. 127-1 und 3). Daraufhin ordnete die IV-Stelle am 26.
September 2006 eine erneute Begutachtung des Versicherten durch das ZMB an (act.
G 8.30 S. 1; für die diesbezügliche Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes,
A.f.
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RAD, vgl. IV-act. 128). Der behandelnde Psychiater nannte auch am 30. Oktober 2006
die Diagnosen einer seit August 2003 bestehenden rezidivierenden depressiven
Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome, sowie einer seit
August 2004 bestehenden chronifizierten Panikstörung (IV-act. 139-5). Mit
Verlaufsbericht vom 16. März 2007 erklärte er, eine Verbesserung der 100%igen
Arbeitsunfähigkeit sei trotz therapeutischer Massnahmen nicht zu erwarten (IV-
act. 142-1). Am 25. Oktober 2007 erstattete das ZMB sein polydisziplinäres
Verlaufsgutachten, in welchem der Diagnose chronisches Lumbovertebralsyndrom bei
Spondylolisthesis LWK5/S1 Grad I bei Spondylodese Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
beigemessen wurde (IV-act. 145-18). Die Gutachter hielten fest, sie hätten weder im
somatischen noch im psychiatrischen Bereich eine nennenswerte Änderung des
gesundheitlichen Zustandes des Versicherten festgestellt. In einer dem Rückenleiden
adaptierten Tätigkeit sei er zu 70 % arbeitsfähig (IV-act. 145-19). Gestützt hierauf teilte
die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 6. Dezember 2007 und Verfügung
vom 6. Februar 2008 mit, dass seine Rente nicht erhöht werde (IV-act. 150 und 159;
vgl. die Stellungnahmen des RAD in IV-act. 146 und 158). Die gegen Letztere geführte
Beschwerde vom 6. März 2008 (IV-act. 161-2ff.) wurde mit Entscheid des hiesigen
Gerichts vom 13. November 2009 abgewiesen (Verfahren Nr. IV 2008/132; IV-act. 171).
Am 1. Dezember 2011 nahm der Versicherte eine 50%ige Arbeitstätigkeit als
Verkäufer bei der Brezelbäckerei K._, Geschäftsinhaber L._, auf (IV-act. 179).
A.g.
Am 25. Juni 2013 gab der Versicherte im Fragebogen betreffend Revision der
Invalidenrente der IV-Stelle an, seit zwei Jahren habe sich sein Gesundheitszustand
verschlechtert, er sei "depressiver geworden". Er arbeite meistens nachmittags, weil es
ihm vormittags schlecht gehe (IV-act. 176-1 und 4). Am 30. Juli 2013 berichtete Dr.
J._ über einen seit seinem letzten Bericht unveränderten Gesundheitszustand (IV-act.
181) und auch der damalige Hausarzt Dr. med. M._, beurteilte den
Gesundheitszustand des Versicherten am 8. September 2013 als stationär (IV-act.
183). Am 3. März 2014 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, sie habe keine
Änderung festgestellt, welche sich auf seine Rente auswirke (IV-act. 186).
A.h.
Nach Beendigung seiner Arbeitstätigkeit für L._ im September 2014 (vgl. IV-act.
208-3) war der Versicherte ab dem 1. November 2014 mit einem Pensum von 25
A.i.
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Stunden pro Woche (entspricht bei einer betrieblichen wöchentlichen Arbeitszeit von
43.50 Stunden pro Woche einem Pensum von 57.47 %) als Kommissionierer für die
Firma N._ tätig (IV-act. 216-1 f.). Dadurch war er im Rahmen der beruflichen
Vorsorge bei der BVG Stiftung C._ versichert (IV-act. 216-6), wobei sein
anrechenbarer Lohn gemäss Art. 3.2.4 des ab 1. Januar 2013 gültigen Reglements der
BVG Stiftung C._ aufgrund des seiner Erwerbsfähigkeit entsprechenden,
massgeblichen Jahreslohnes festgesetzt und der Koordinationsabzug entsprechend
dem Invaliditätsgrad reduziert wurde (act. G 40.1.1).
Am 9. April 2015 informierte die IV-Stelle den Versicherten darüber, dass die
Härtefallrenten aufgehoben worden seien und er ab 1. Mai 2015 nur noch Anspruch auf
eine Viertelsrente habe (IV-act. 187).
A.j.
Am 3. und 26. August 2015 liess der Versicherte der Schweizerischen
Unfallversicherungsanstalt (Suva) einen Unfall vom 25. Juli 2015 melden (Suva-act. 1
und 8). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen für die Folgen dieses Unfalls
(vgl. Suva-act. 62). Am 18. Januar 2016 fand eine kreisärztliche Untersuchung statt,
anlässlich welcher der Kreisarzt dem Versicherten eine "Arbeitsfähigkeit im Rahmen
seiner Rente" attestierte (Suva-act. 42). Mit Schreiben vom 25. Januar 2016 informierte
die Suva den Versicherten darüber, dass das Taggeld per 1. Februar 2016 eingestellt
werde (Suva-act. 43) und mit Verfügung vom 17. März 2016 schloss sie den Fall
hinsichtlich der Unfallfolgen per 31. März 2016 ab (Suva-act. 54; bestätigt mit
Einspracheentscheid vom 12. September 2016, Suva-act. 62).
A.k.
Das Arbeitsverhältnis mit der Firma N._ wurde von dieser per 30. September
2016 wegen mangelnder Präsenzfähigkeit des Versicherten aufgelöst und endete nach
Ablauf der Sperrfrist am 31. Dezember 2016. Der letzte effektive Arbeitstag war der
8. Juli 2016 gewesen (IV-act. 216-1 f.).
A.l.
Am 29. April resp. 1. Mai 2017 machte der Versicherte bei der IV eine erhebliche
Verschlechterung seines Gesundheitszustandes geltend (IV-act. 197 und 198). Vom 1.
bis 15. Mai 2017 war er im Kantonsspital St. Gallen (KSSG) zur multimodalen
Schmerztherapie hospitalisiert. Mit Austrittsbericht vom 22. Mai 2017 wurden die
Diagnosen chronisches Schmerzsyndrom mit psychischen und somatischen Faktoren,
A.m.
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panvertebrales Schmerzsyndrom, Gonarthrose links, PHS rechts bei
Supraspinatussehnentendinopathie rechts, Hypovitaminose D und Verdacht auf
subklinisches Karpaltunnel-Syndrom rechts gestellt (IV-act. 207-1 f.) und festgehalten,
leichte Tätigkeiten im Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Gehen bei ergonomischer
Arbeitsplatzgestaltung seien zu 40 % möglich (IV-act. 207-5). Am 14. September 2017
beantragte der neue Hausarzt med. pract. O._ eine Neueinschätzung des
Invaliditätsgrades des Versicherten (IV-act. 217). Am 6. Dezember 2017 beauftragte die
IV-Stelle die Medas Interlaken Unterseen GmbH (nachfolgend: Medas) mit einer
polydisziplinären Abklärung des Versicherten (IV-act. 223). Dem Gutachten vom 6. Juni
2018 sind eine "umfassendere" Einschränkung der aktuellen Arbeitsfähigkeit aus
psychiatrischer Sicht (IV-act. 230-97) sowie die folgenden Diagnosen zu entnehmen:
Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen, abhängigen und ängstlichen Anteilen,
chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren, rezidivierende
depressive Störung mit gegenwärtig mittelgradiger Episode mit somatischem Syndrom,
generalisiertes Weichteilschmerzsyndrom, panvertebrales Schmerz-syndrom,
Gonarthrose links, leichtgradiges subacromiales Impingement rechts sowie nicht-
authentische schwere kognitive Einschränkungen in den Bereichen Gedächtnis,
Aufmerksamkeit, Exekutivfunktionen, Sprache und Rechnen bei Aggravation (IV-
act. 230-31 f.). Die Gutachter hielten fest, dem Versicherten erscheine eine Tätigkeit im
ersten Arbeitsmarkt gegenwärtig nicht zumutbar, respektive erscheine er mit seiner
Gesamtproblematik keinem Arbeitgeber im ersten Arbeitsmarkt zumutbar (IV-act.
230-97 f.). Sie erklärten die deutliche Abweichung von der Einschätzung der Funktions-
und Arbeitsfähigkeit der vorhergehenden psychiatrischen gutachterlichen
Beurteilungen mit dem seit dem letzten Gutachten vom 25. Oktober 2007 hinsichtlich
der psychiatrischen Symptomatik verschlechterten und chronifizierten Zustandsbild,
welches therapeutisch nicht angehbar zu sein scheine, dem Scheitern jeglicher
Integrations- und Arbeitsversuche und der erst im Langzeitverlauf erkennbaren
Komplexität der Symptomatik (IV-act. 230-33). Vom Beginn der vollumfänglichen
psychiatrisch bedingten Arbeitsunfähigkeit sei spätestens ab zirka Juli/August 2016
auszugehen. Dies vor dem Hintergrund der vollumfänglichen Dekompensation
angesichts des erneuten Scheiterns bei der letzten Anstellung in der Firma N._ (IV-
act. 230-98). Gestützt auf dieses Gutachten teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit
Vorbescheid vom 2. Juli 2018 mit, dass er ab dem 1. Mai 2017 voraussichtlich
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B.
Anspruch auf eine ganze Rente habe (IV-act. 234; vgl. diesbezügliche Stellungnahme
des RAD in IV-act. 231). Dieser Vorbescheid wurde sowohl der AXA BVG als auch der
BVG Stiftung C._ zugestellt (IV-act. 234-3). Die AXA BVG verneinte in der Folge am
16. Juli 2018 gegenüber dem Versicherten ihre Leistungspflicht für eine Erhöhung des
Invaliditätsgrades (act. G 28.8).
Mit Verfügung vom 17. Oktober 2018 sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab
1. Mai 2017 bei einem Invaliditätsgrad von 94 % neu eine ganze Rente zu. Die
Verfügung wurde wiederum der AXA BVG und der BVG Stiftung C._ eröffnet (IV-act.
246).
A.n.
Am 7. August und 7. Dezember 2018 ersuchte der Versicherte, vertreten durch
Rechtsanwalt lic. iur. Daniel Ehrenzeller, Teufen, die BVG Stiftung C._ um Prüfung
ihrer Leistungspflicht (act. G 1.4 und 1.5). Diese lehnte sie mit Schreiben vom 4. Januar
2019 ab (act. G 1.9). Daraufhin gelangte der Rechtsvertreter des Versicherten am 14.
Januar 2019 an die AXA BVG zur erneuten Prüfung ihrer Leistungspflicht (act. G 1.10).
Am 28. Januar 2019 gab diese einen abschlägigen Bescheid bezüglich Erhöhung ihrer
Leistungen (act. G 1.11). Darüber orientierte der Rechtsvertreter des Versicherten die
BVG Stiftung C._ mit Schreiben vom 29. Januar 2019 (act. G 1.12). Am 24. April 2019
bekräftigte auch diese die Ablehnung ihrer Leistungspflicht (act. G 1.13), woran sie
auch nach erneuter Intervention des Rechtsvertreters vom 26. April 2019 (act. G 1.14)
am 30. April 2019 festhielt (act. G 1.15). Am 3. Mai 2019 gelangte der Rechtsvertreter
erneut an die AXA BVG (act. G 1.16) und am 20. Mai 2019 teilte diese ihm mit, dass sie
eine Erhöhung ihrer Leistungspflicht ablehne (act. G 1.17). Am 6. Juni 2019 wandte der
Rechtsvertreter sich nochmals erfolglos an die BVG Stiftung C._ (act. G 1.18).
A.o.
Mit Klage vom 22. Juli 2019 gelangte der Rechtsvertreter des Versicherten
(nachfolgend: Kläger) an das Versicherungsgericht des Kantons St.Gallen und
beantragte unter Kosten- und Entschädigungsfolge, 1. die BVG Stiftung C._
(nachfolgend: Beklagte 1), eventualiter die AXA BVG (nachfolgend: Beklagte 2), sei zu
verpflichten, dem Kläger mit Wirkung ab spätestens Mai 2017 eine zusätzliche,
mindestens hälftige BVG-Invalidenrente zuzusprechen und auszubezahlen. 2. Die
Beklagte 1 sei vorleistungspflichtig zu erklären und zu verpflichten, mindestens eine
B.a.
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halbe BVG-Invalidenrente auszubezahlen. 3. Für sämtliche Zahlungen sei ab Verfall ein
Verzugszins von 5 % zu bezahlen (act. G 1).
Am 25. Juli 2019 reichte der Kläger dem Gericht die ihn betreffenden IV-Akten
(Stand 22. Juli 2019) ein (act. G 4 und 4.1).
B.b.
Am 13. September 2019 erstattete der Rechtvertreter der Beklagten 1 die
Klageantwort und beantragte unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der
Beklagten 2 die Abweisung der Klage gegen die Beklagte 1 und die Gutheissung der
Klage gegen die Beklagte 2. Auch wurde der Beizug der Suva-Akten zum Unfall vom
25. Juli 2015 beantragt. Ihre Vorleistungspflicht ab 1. Mai 2017 für die Dauer des
Verfahrens anerkannte die Beklagte 1 (act. G 8 mit den Beilagen act. G 8.1 bis 59).
B.c.
Am 15. Oktober 2019 erstattete die Beklagte 2 die Klageantwort und beantragte
die Abweisung der Klage gegen die Beklagte 2 (act. G 11 mit der Beilage act. G 11.1).
B.d.
Am 23. Oktober 2019 wies die Verfahrensleitung mangels ausgewiesener
Bedürftigkeit das Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung des Klägers ab (act.
G 12).
B.e.
Mit Replik vom 11. Dezember 2019 wurde das Rechtsbegehren in Ziff. 1
dahingehend abgeändert, dass primär die Beklagte 2 zur Ausrichtung einer
zusätzlichen Rente zu verpflichten sei, und nur eventualiter die Beklagte 1. Der
Rentenbeginn sollte auf den 1. Januar 2017 vorgezogen werden. Sodann erklärte der
Rechtsvertreter des Klägers, da die Beklagte 1 der zugesagten Vorleistungspflicht
nachgekommen sei, sei der diesbezügliche Antrag hinfällig geworden (act. G 16).
B.f.
Die Beklagte 1 reichte ihre Klageduplik am 23. Dezember 2019 ein (act. G 18 mit
den Beilagen act. G 18.1 bis 4) und die Beklagte 2 die ihre am 21. Februar 2020 (act. G
21 mit den Beilagen act. G 21.1 bis 4). Beide hielten an ihren Rechtsbegehren gemäss
Klageantwort fest (act. G 18 S. 2 und act. G 21 S. 1).
B.g.
Am 8. Juni 2020 ersuchte das Gericht die Suva und die Beklagte 2 um
Akteneinreichung (act. G 23 und 24). Am 24. Juni 2020 informierte das Gericht die
Parteien über
den Beizug dieser Akten (act. G 29). Die Beklagte 1 nahm Einsicht in die Akten der
B.h.
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Erwägungen
1.
Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts ist
unbestrittenermassen gegeben (vgl. Art. 73 des Bundesgesetzes über die berufliche
Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVG; SR 831.40] in Verbindung mit Art.
65 Abs. 1 lit. ebis des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]).
2.
Zwischen den Parteien umstritten und vorliegend zu prüfen ist der Anspruch des
Klägers auf eine Invalidenrente gegenüber der Beklagten 2, eventualiter der Beklagten
1.
Beklagten 2 (act. G 30 und 31), die Beklagte 2 in die Akten der Suva (act. G 35 und G
37) und der Kläger in die Akten der Beklagten 2 und der Suva (act. G 32 und G 34).
Letzterer nahm als Einziger Stellung (act. G 36), wobei seine Stellungnahme den
Beklagten 1 und 2 am 22. Juli 2020 zugestellt wurde (act. G 39).
Am 12. August 2020 ersuchte das Gericht die Beklagte 1 um Einreichung ihres
Vorsorgereglements, woraufhin am 19. August 2020 beim Gericht die ab 1. Januar
2013 gültigen Vorsorgereglemente der Beklagten 1 eingingen (act. G 40 und 40.1.1 bis
40.1.4). Über deren Beizug wurden der Kläger und die Beklagte 2 am 21. August 2020
informiert und es wurde ihnen Gelegenheit eingeräumt, Einsicht zu nehmen (act. G 41),
was sie in der Folge taten (act. G 42 und G 44). Auf Stellungnahmen verzichteten sie
(act. G 45 und G 47).
B.i.
Die Vorbringen der Parteien werden, soweit erforderlich, in den nachfolgenden
Erwägungen wiedergegeben.
B.j.
Nach Art. 23 lit. a BVG hat (im Obligatoriumsbereich) Anspruch auf
Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorge, wer im Sinne der Invalidenversicherung
zu mindestens 40 % invalid ist und bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache
zur Invalidität geführt hat, versichert war. Nach Art. 24 Abs. 1 BVG setzt der Anspruch
auf eine volle Invalidenrente eine mindestens 70%ige Invalidität im Sinn der IV voraus
(lit. a). Eine Dreiviertelsrente kommt zur Ausrichtung bei mindestens 60%iger Invalidität
2.1.
https://www.swisslex.ch/DOC/ShowLawViewByGuid/ecc2e31c-f065-49f9-b872-9f66cb24a00e/b6240896-269b-4cb0-b176-168452e60eae?source=document-link&SP=7|nzfa1e
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(lit. b). Eine halbe Rente wird bei mindestens hälftiger Invalidität (lit. c) und eine
Viertelsrente bei mindestens 40%iger Invalidität ausgerichtet (lit. d). Abweichend davon
hat gemäss Ziffer 3.5.8 des Reglements der Beklagten 2 für die Personalvorsorge der
Firma B._ (gültig ab 1. Januar 1995) ein Mitglied bei einer Erwerbsunfähigkeit von
zwei Dritteln und mehr Anspruch auf die vollen Leistungen. Eine Erwerbsunfähigkeit
von weniger als einem Viertel gibt keinen Anspruch auf Leistungen (act. G 11.1). Laut
Art. 3.3.2 des Reglements (gültig ab 1. Januar 2015) der Beklagten 1 werden bei
teilweiser Invalidität die für Vollinvalidität festgesetzten Leistungen gemäss den
gesetzlichen Bestimmungen in der Höhe gewährt, die dem Invaliditätsgrad entspricht.
Ein Invaliditätsgrad von weniger als 25 % gibt keinen Anspruch auf
Invaliditätsleistungen, mindestens 25 %, aber weniger als 60 % gibt entsprechend dem
Invaliditätsgrad Anspruch auf die für Vollinvalidität festgesetzten Leistungen,
mindestens 60 %, aber weniger als 70 % gibt Anspruch auf 75 % der für Vollinvalidität
festgesetzten Leistungen, 70 % und mehr gibt Anspruch auf die für Vollinvalidität
festgesetzten Leistungen (act. G 40.1.2).
Die Invalidenleistungen nach BVG werden von derjenigen Vorsorgeeinrichtung
geschuldet, bei der die ansprechende Person bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren
Ursache zur Invalidität geführt hat, versichert war. Der Anspruch setzt einen engen zeit
lichen und sachlichen Zusammenhang zwischen der Arbeitsunfähigkeit, die während
des Vorsorgeverhältnisses (einschliesslich Nachdeckungsfrist nach Art. 10 Abs. 3 BVG)
bestanden hat, und der allenfalls erst später eingetretenen Invalidität voraus (BGE 134
V 20 E. 3.2). Der sachliche Konnex ist gegeben, wenn der Gesundheitsschaden, der zur
Arbeitsunfähigkeit geführt hat, im Wesentlichen derselbe ist, wie er der
Erwerbsunfähigkeit zugrunde liegt (BGE 138 V 409 E. 6.2). Die zeitliche Konnexität
setzt voraus, dass zwischen der früheren Arbeitsunfähigkeit und der späteren Invalidität
bzw. deren Verschlimmerung keine längere Periode der Arbeitsfähigkeit liegt. Dabei
sind die gesamten Umstände des Einzelfalls zu würdigen, namentlich die Art des
Gesundheitsschadens, dessen prognostische ärztliche Beurteilung und die
Beweggründe, welche die versicherte Person zur Wiederaufnahme der Arbeit
veranlassten (BGE 123 V 264 f. E. 1c, 120 V 117 ff. E. 2c/aa f. mit Hinweisen). Eine
Unterbrechung des zeitlichen Konnexes ist grundsätzlich dann anzunehmen, wenn
während mehr als dreier Monate eine Arbeitsfähigkeit von über 80 % in einer
angepassten Tätigkeit gegeben ist (BGE 144 V 63, E. 4.5). Der zeitliche
Zusammenhang kann auch bei einer länger als drei Monate dauernden Tätigkeit
gewahrt sein, wenn eine dauerhafte berufliche Wiedereingliederung unwahrscheinlich
war, etwa weil die Tätigkeit (allenfalls auch erst im Rückblick) als
2.2.
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3.
Streitig ist, wann beim Kläger die - zusätzlich zu der seit 1. März 1998 von der IV und
der Beklagten 2 entschädigten Invalidität im Umfang von 40 % (IV-act. 59 sowie act. G
28.16) - relevante Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20 % auftrat, welche in
sachlichem und zeitlichem Zusammenhang zu der von der IV-Stelle ab 1. Mai 2017
Eingliederungsversuch zu werten ist (BGE 134 V 20, E. 3.2.1; Urteil des Bundesgerichts
vom 9. November 2016, 9C_142/2016, E. 3.2).
Wurde eine Teilzeitarbeit neben einer dauernden, mindestens 20%igen
Arbeitsunfähigkeit ausgeübt und ist die Invalidität auf denselben Grund zurückzuführen,
der zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat, ist diejenige Vorsorgeeinrichtung
leistungspflichtig, bei der die Person beim erstmaligen Eintritt der Arbeitsunfähigkeit
versichert war, falls zu jenem Zeitpunkt überhaupt ein Versicherungsverhältnis bestand.
Diese Betrachtungsweise entspricht konstanter Rechtsprechung. [...] Eine
Leistungspflicht der neuen Vorsorgeeinrichtung ist jedoch dann zu bejahen, wenn ein
anderer, neuer Invaliditätsgrund vorliegt und diese Invalidität ein gesetzlich oder
reglementarisch festgelegtes rentenbegründendes Ausmass erreicht (Hans-Ulrich
Stauffer, Berufliche Vorsorge, 3. Aufl. 2019, S. 345 f. Rz. 1068 mit Hinweis auf SZS
2000, S. 369 E. 1b mit Hinweisen [Fn 110]; in demselben Sinn Marc Hürzeler, in:
Kommentar zum schweizerischen Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die
berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge sowie über die Freizügigkeit
in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVG und FZG], 2.
Aufl. 2019, N 53 und 57 zu Art. 23 BVG).
2.3.
Aus der engen Verbindung zwischen dem Recht auf eine Rente der IV und
demjenigen auf eine Invalidenleistung nach BVG ergibt sich, dass der Invaliditätsbegriff
im obligatorischen Bereich der beruflichen Vorsorge und in der IV grundsätzlich der
gleiche ist (BGE 123 V 269 E. 2a, 120 V 106 E. 3c, je mit Hinweisen). Praxisgemäss
sind die Vorsorgeeinrichtungen im Bereich der gesetzlichen Mindestvorsorge (Art. 6
BVG) an die Feststellungen der IV-Organe (Eintritt der invalidisierenden
Arbeitsunfähigkeit, Eröffnung der Wartezeit, Festsetzung des Invaliditätsgrades)
gebunden, soweit die invalidenversicherungsrechtliche Betrachtung aufgrund einer
gesamthaften Prüfung der Akten nicht als offensichtlich unhaltbar erscheint (BGE 126 V
309 E. 1 in fine). Diese Konzeption fusst auf der Überlegung, die Organe der
(obligatorischen) beruflichen Vorsorge von eigenen aufwändigen Abklärungen
freizustellen (BGE 132 V 1 E. 3.2).
2.4.
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anerkannten Invalidität von zusätzlichen 54 % steht (aktueller Invaliditätsgrad von 94 %
- vorbestehender Invaliditätsgrad von 40 %; IV-act. 246 sowie 59).
Während des vom 11. April 1994 bis 30. September 1996 dauernden
Arbeitsverhältnisses des Klägers mit der damaligen Firma B._ traten bei diesem
gesundheitliche Probleme auf, welche dazu führten, dass ihm die IV-Stelle und die AXA
BVG ab 1. März 1998 je gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 40 % eine
Invalidenrente ausrichteten (vgl. IV-act. 59 und act. G 28.16). Die IV-Stelle - und ihr
folgend die AXA BVG (vgl. diesbezüglich act. G 11 Ziff. I/4) - stützten sich dabei in
medizinischer Hinsicht auf ein Gutachten des ZMB vom 22. April 1999, gemäss
welchem einzig die Diagnose chronisches Lumbovertebralsyndrom bei Spondylolyse
und Spondylolisthesis L5/S1 ohne Anhaltspunkte für Instabilität Einfluss auf die
Arbeitsfähigkeit zeitigte (IV-act. 47-18 f.). Die Gutachter hatten explizit festgehalten,
dass die leichte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sich aus der verminderten
Belastbarkeit der LWS mit den damit verbundenen erklärbaren Schmerzen ergebe (IV-
act. 47-20) und dass die diagnostizierte "Entwicklung körperlicher Symptome aus
psychischen Gründen" keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe (IV-act. 47-19). Das
nächste polydisziplinäre Gutachten datiert vom 3. Februar 2005. Diesem sind als
Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit u.a. chronische
Lumbovertebralschmerzen bei Spondylolyse und Olisthesis L5/S1 zu entnehmen (IV-
act. 96-17). Der psychiatrische Teilgutachter stellte einen sekundären
Krankheitsgewinn fest (IV-act. 96-16 und 18). Die Gutachter hielten bei der Beurteilung
der Arbeitsfähigkeit fest, eine Erklärung für die erhebliche Diskrepanz zwischen
subjektiv geklagten Beschwerden und objektivierbarem Befund fände sich im
psychiatrischen Teilgutachten. Im Vordergrund stehe eine deutliche psychogene
Schmerzfehlverarbeitung bei einfach strukturierter Persönlichkeit mit ängstlichen
Anteilen. Die in früheren Gutachten erwähnte Diagnose der Entwicklung körperlicher
Symptome aus psychischen Gründen sei nicht ausgeschlossen, es stehe jedoch die
psychogene Schmerzfehlverarbeitung mit Ausweitungstendenz im Vordergrund. Es
bestehe auch eine psychosoziale Belastungssituation, sodass die Diagnose einer
anhaltenden somatoformen Schmerzstörung gerechtfertigt sei (IV-act. 96-18).
Gesamthaft müsse jedoch aus psychiatrischer Sicht weiterhin von einer
Restarbeitsfähigkeit ausgegangen werden. Die Arbeitsfähigkeit in einer dem
Rückenleiden angepassten Tätigkeit werde wiederum auf 70 % eingeschätzt. Wie
schon anlässlich der ersten Begutachtung 1999 werde an der verminderten
Belastbarkeit der LWS festgehalten und damit die leichte Einschränkung der
Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit begründet (IV-act. 96-19). Ein weiteres
polydisziplinäres Gutachten des ZMB datiert vom 25. Oktober 2007. In diesem wird
3.1.
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wiederum der Diagnose des chronischen Lumbovertebralsyndroms bei
Spondylolisthesis LWK5/S1 Grad I bei Spondylodese Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
beigemessen (IV-act. 145-18). Die Gutachter hielten fest, sie hätten weder im
somatischen noch im psychiatrischen Bereich eine nennenswerte Änderung des
gesundheitlichen Zustandes des Versicherten festgestellt. In einer dem Rückenleiden
adaptierten Tätigkeit bestehe eine 70%ige Arbeitsfähigkeit (IV-act. 145-19). Die
Überlagerungszeichen hätten jedoch zugenommen. Eine Diskrepanz zwischen den
angegebenen Beschwerden und den Befunden sei schon in den früheren Gutachten
erwähnt worden (IV-act. 145-18). Das hiesige Gericht hatte bezüglich dieses
Gutachtens mit Entscheid vom 13. November 2009 festgestellt, dass die
Schlussfolgerungen, insbesondere die Beurteilung der unveränderten 70%igen
Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit, überzeugend und nachvollziehbar seien
(vgl. IV-act. 171-8 ff.). Vom 1. Dezember 2011 bis 30. September 2016 war der Kläger
mit rund 50%igem Pensum arbeitstätig, wobei während des Arbeitsverhältnisses mit
der Firma N._ ab dem 26. August 2015 Arbeitsunfähigkeiten auftraten (vgl. Suva-act.
16). Das letzte Gutachten datiert vom 6. Juni 2018 und postuliert eine umfassende
Einschränkung der aktuellen Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht (IV-act. 230-97)
sowie die folgenden Diagnosen: Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen, abhängigen
und ängstlichen Anteilen, chronische Schmerzstörung mit somatischen und
psychischen Faktoren, rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig
mittelgradiger Episode mit somatischem Syndrom, generalisiertes Weichteilschmerz-
syndrom, panvertebrales Schmerzsyndrom, Gonarthrose links, leichtgradiges
subacromiales Impingement rechts sowie nicht-authentische schwere kognitive
Einschränkungen in den Bereichen Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Exekutivfunktionen,
Sprache und Rechnen bei Aggravation (IV-act. 230-31 f.). Dem Kläger erscheine eine
Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt gegenwärtig nicht zumutbar, respektive erscheine er
vielmehr mit seiner Gesamtproblematik keinem Arbeitgeber im ersten Arbeitsmarkt
zumutbar (IV-act. 230-97 f.). Die Gutachter erklärten die deutliche Abweichung von der
Einschätzung der Funktions- und Arbeitsfähigkeit von den vorhergehenden
psychiatrischen gutachterlichen Beurteilungen mit dem seit dem letzten Gutachten von
2007 hinsichtlich der psychiatrischen Symptomatik verschlechterten und chronifizierten
Zustandsbild, welches therapeutisch nicht angehbar zu sein scheine, dem Scheitern
jeglicher Integrations- und Arbeitsversuche und der erst im Langzeitverlauf
erkennbaren Komplexität der Symptomatik (IV-act. 230-33). Vom Beginn der
vollumfänglichen psychiatrisch bedingten Arbeitsunfähigkeit sei spätestens ab zirka
Juli/August 2016 auszugehen. Dies vor dem Hintergrund der vollumfänglichen
Dekompensation angesichts des erneuten Scheiterns bei der letzten Anstellung in der
Firma N._ (IV-act. 230-98). Gestützt auf dieses Gutachten sprach die IV-Stelle dem
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Kläger ab dem 1. Mai 2017 bei einem Invaliditätsgrad von 94 % einen Anspruch auf
eine ganze Rente zu (IV-act. 234; vgl. Stellungnahme des RAD vom 22. Juni 2018 in IV-
act. 231).
Angesichts dieses medizinischen und erwerblichen Verlaufs wird ersichtlich, dass
die Zusprache der seit 1. März 1998 laufenden Rente des Klägers entgegen der von
der Beklagten 1 vertretenen Ansicht nicht aufgrund psychischer Einschränkungen (act.
G 8 Ziff. V sowie act. G 18 Ziff. IV/11), sondern wegen der verminderten Belastbarkeit
der LWS mit den damit verbundenen Schmerzen erfolgte. Psychische Gründe wurden
dabei explizit nicht als relevant für die Arbeitsunfähigkeit betitelt. Somit kann auch nicht
gesagt werden, eine Unterbrechung des engen sachlichen und zeitlichen
Zusammenhangs habe nie stattgefunden, da der Kläger aus psychischen Gründen seit
1997 nie eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht habe (act. G 8 Ziff. V/79 sowie 8 Ziff. IV/11).
In den Verlaufsgutachten vom 3. Februar 2005 und vom 25. Oktober 2007 wurde zwar
beide Male die diagnostizierte somatoforme Schmerzstörung bei den Diagnosen mit
Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit aufgelistet (IV-act. 96-17 sowie 145-18). Dem kann
jedoch keine Bedeutung beigemessen werden, da in beiden Gutachten der
Begründung ausdrücklich und unmissverständlich zu entnehmen ist, dass aus
psychiatrischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit habe festgestellt werden können (vgl. IV-
act. 96-18 sowie 145-19). In diesem Zusammenhang weist die Beklagte 2 zu Recht auf
ein Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (EVG) vom 3. Mai 2006, B 73/05,
hin, gemäss welchem es an einem sachlichen Zusammenhang mangle, wenn eine
psychogene Überlagerung von körperlichen Beschwerden verbunden mit einer
aggravatorischen Tendenz im Zeitpunkt der Arbeitsniederlegung noch keinen
Krankheitswert erreicht habe und als psychische Störung die Arbeitsfähigkeit nicht
wesentlich einzuschränken vermöge, der späteren Invalidität jedoch eine psychische
Störung mit erlangtem Krankheitswert zugrunde liege (act. G 11 S. 6 Ziff. 1). Der Kläger
vermochte denn auch ab dem 1. Dezember 2011 seine Restarbeitsfähigkeit im Umfang
von 50 % und ab dem 1. November 2014 im Umfang von 57.47 % zu verwerten (IV-
act. 179 sowie 216-1 f.). Erstmals im Gutachten der Medas vom 6. Juni 2018 wurden
psychische Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit erhoben. Gleichzeitig wurde
eine vollständige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht
festgestellt, wobei diese zeitlich unmissverständlich mit dem erneuten Scheitern des
Klägers bei seiner letzten Anstellung für die Firma N._ verknüpft wurde.
Zusammenfassend ist die relevante Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Erhöhung
der Invalidität geführt hat, während des Vorsorgeverhältnisses mit der Beklagten 1
eingetreten. Es ist nämlich nicht entscheidend, seit wann ein Gesundheitsschaden
vorliegt, sondern seit wann die Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität führt,
3.2.
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4.
Zu prüfen bleiben die Höhe und der Beginn der Invalidenrente. Mit Verfügung vom 17.
Oktober 2018 wurde dem Kläger ab 1. Mai 2017 bei einem vorgängigen Invaliditätsgrad
von 40 % und neu einem Invaliditätsgrad von 94 % eine ganze Rente zugesprochen
(act. G 1.1 und G 28.16). Diese Verfügung blieb unangefochten. Gemäss Art. 3.3.3 des
ab 1. Januar 2015 gültigen Reglements der Beklagten 1 (act. G 40.1.2) entspricht der
Grad der Invalidität dem von der IV festgestellten Invaliditätsgrad. Die Berechnung des
Invaliditätsgrads durch die IV-Stelle wurde von den Parteien nicht in Frage gestellt und
ist nach Lage der Akten nicht zu beanstanden, womit grundsätzlich von einem ab 1.
Mai 2017 zusätzlich zu entschädigenden Invaliditätsgrad von 54 % auszugehen ist.
Hinsichtlich des Rentenbeginns legt Art. 7.1.2 des anwendbaren Reglements der
Beklagten 1 (act. G 40.1.2) fest, dass der Anspruch mit dem Anspruch auf eine Rente
der IV beginne, frühestens aber sobald die Leistungen aus der bestehenden
gesetzeskonformen Taggeldversicherung (Art. 26 der Verordnung über die berufliche
Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVV 2; SR 831.441.1]) erschöpft seien.
Dies steht in Einklang mit der Regelung des BVG (vgl. Art. 34a BVG sowie Art. 24 BVV
2). Währenddem der Kläger die Ausrichtung der BVG-Invalidenrente ab 1. Januar 2017
beantragt, da die zuständige Krankentaggeldversicherung gemäss ihrer Aufstellung
vom 27. Juni 2017 nur bis zum 31. Dezember 2016 Taggelder ausgerichtet habe (act. G
16 S. 2 i.V.m. 8.55), hat die Beklagte 1 die Ausrichtung der BVG-Invalidenrente als
Vorleistung erst ab 1. November 2017 vorgenommen, da der Kläger bis 31. Oktober
2017 Taggelder der Krankenversicherung bezogen habe (act. G 16.1.1). Die zuständige
Krankentaggeldversicherung hatte gegenüber der IV-Stelle eine Verrechnung der von
ihr vom 1. Mai bis 31. Oktober 2017 ausgerichteten Taggelder von Fr. 8'880.-- mit der
Invalidenrente verlangt, wobei ihre effektiven Zahlungen Fr. 9'703.-- betragen haben
(act. G 18.2). Gemäss der IV-Verfügung vom 17. Oktober 2018 konnte die Verrechnung
nur im Umfang von Fr. 6'009.65 vorgenommen werden, da die Nachzahlung an
Rentenleistungen nicht sämtliche zur Verrechnung angemeldeten Forderungen zu
decken vermochte (act. G 1.1). Folglich hat die Krankentaggeldversicherung für die Zeit
eingetreten ist (Urteil des Bundesgerichts vom 11. Februar 2008, B 152/06, E. 4.3 mit
Hinweisen). Vor diesem Hintergrund ist sowohl der zeitliche als auch der sachliche
Konnex zwischen der über die bereits anerkannte Erwerbsunfähigkeit im Umfang von
40 % hinausgehenden, massgeblichen Arbeitsunfähigkeit und dem zu einer
zusätzlichen Erwerbsunfähigkeit von 54 % (vgl. vorstehend E. 3) führenden
psychischen Gesundheitsschaden erstellt. Entsprechend ist die Beklagte 1
grundsätzlich leistungspflichtig zu erklären und die Klage gegen die Beklagte 2
abzuweisen.
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vom 1. Mai bis 31. Oktober 2017 Zahlungen in Höhe von Fr. 3'693.35 (Fr. 9'703.-- - Fr.
6'009.65) geleistet, wobei ein volles Krankentaggeld Fr. 62.-- betrug (vgl. act. G 18.2:
Zahlung von Fr. 4'216.-- für 68 Tage bei voller Arbeitsunfähigkeit [Fr. 4'216.-- : 68 = Fr.
62.--]), somit wurde die Zeit vom 1. Mai 2017 bis 28. Juni 2017 (Fr. 3'693.35 : Fr. 62.--
= 59.57 Tage = Dauer vom 1. Mai bis Mitte 29. Juni 2017) durch Taggeldzahlungen der
zuständigen Krankentaggeldversicherung voll abgedeckt. Art. 26 Abs. 1 BVG verweist
bezüglich des Beginns des Anspruchs auf Invalidenleistungen auf die entsprechenden
Bestimmungen des Bundesgesetzes über die IV (IVG; SR 831.20; Art. 29 IVG). Diese
wiederum sehen vor, dass die Rente vom Beginn des Monats an ausbezahlt wird, in
dem der Rentenanspruch entsteht (Art. 29 Abs. 3 IVG). Folglich besteht der Anspruch
des Klägers gegenüber der Beklagten 1 ab Juni 2017, wobei die Rente ab dem 1. Juni
2017 auszurichten ist. Praxisgemäss sind die kantonalen Berufsvorsorgegerichte nicht
gehalten, die Rentenberechnung detailliert vorzunehmen, sondern es reicht aus, wenn
sie nur dem Grundsatz nach über den Leistungsanspruch entscheiden und die Sache
zur Ermittlung des Rentenbetrags an die zuständige Vorsorgeeinrichtung überweisen.
Dies hat das Bundesgericht insbesondere mit Hinweis auf die Gebote der Einfachheit
und Raschheit des Verfahrens nach Art. 73 Abs. 2 BVG begründet, wobei es auch die
Nähe zum Sozialversicherungsprozess betont hat (BGE 129 V 450 E. 3.4). Die Sache ist
damit zur Festsetzung der Rentenbeträge an die Beklagte 1 zu überweisen.
5.
Auf Invalidenleistungen sind Verzugszinsen geschuldet, wobei grundsätzlich Art.
105 Abs. 1 des Obligationenrechts (OR; SR 220) anwendbar ist (BGE 119 V 131 E. 4).
Danach ist der Verzugszins vom Tag der Anhebung der Betreibung oder der
gerichtlichen Klage an geschuldet. Der Zinssatz beträgt 5 %, sofern das Reglement der
Vorsorgeeinrichtung keine andere Regelung kennt (BGE 119 V 131 E. 4c).
5.1.
Das anwendbare Vorsorgereglement der Beklagten 1 (ab 1. Januar 2015 gültige
Ausgabe) regelt weder Verzug noch Zinssatz (vgl. act. G 40.1.2). Damit ist Art. 105 OR
anwendbar und ein Verzugszins von 5 % vom Tag der gerichtlichen Klage an
geschuldet. Dem Kläger sind folglich für die bis zur Klageerhebung am 22. Juli 2019
(act. G 1) fällig gewordenen Rentenbetreffnisse ab diesem Zeitpunkt und für die
weiteren Rentenleistungen ab deren jeweiligen Fälligkeitsdatums Verzugszinsen von 5
% zuzusprechen. Festzuhalten ist in diesem Zusammenhang, dass die Beklagte 1
gemäss Auflistung vom 24. Oktober 2019 eine Nachzahlung für die Zeit vom 1.
November 2017 bis 30. November 2019 und ab Dezember 2019 eine monatliche
Vorleistung ankündigte (act. G 16.1.1) und nach Auskunft des Klägers auch ausrichtete
(act. G 16 Ziff. I/2). Entsprechend reduziert sich die Verzugszinspflicht.
5.2.
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6.