Decision ID: d2ca2847-1be0-5e24-95c3-a5059229d523
Year: 2019
Language: de
Court: SG_VG
Chamber: SG_VG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A. X._ (Jg. 1952) arbeitete im Jahr 2015 mit einem Pensum von 80 % bei der
Stadtverwaltung U._ und bewohnte in V._ eine 4-Zimmerwohnung in einem von ihr
verwalteten, im Eigentum der Tochter (Jg.1982) stehenden Wohn- und Geschäftshaus.
Per 1. Januar 2013 mieteten X._ und ihre Tochter eine 3 1⁄2-Zimmerwohnung in
W._ SZ; Letztere ist alleinerziehende Mutter einer Tochter (Jg. 2012) und studierte
vom 1. September 2009 bis 28. Februar 2017 an der Hochschule (...) im deutschen
O._ bei B._. Am 23. Dezember 2014 meldete sich X._ beim Einwohneramt V._ nach
W._ SZ ab. Mit Verfügung vom 20. Februar 2015 stellte das kantonale Steueramt für
das Steuerjahr 2014 eine unbeschränkte Steuerpflicht von X._ in V._ fest. Den hierauf
erhobenen Rekurs wies die Verwaltungsrekurskommission mit Entscheid vom
16. Februar 2016 ab (VRKE I/1-2015/133). Dieser Entscheid wurde zunächst vor
Verwaltungsgericht (Abweisung; VerwGE B 2016/66 vom 31. Januar 2018) und
anschliessend vor Bundesgericht (Nichteintreten; BGer 2C_273/2018 vom 29. März
2018) erfolglos angefochten.
B. Am 9. Juni 2018 teilte X._ dem Steueramt V._ mit, sich seit 2015 nunmehr definitiv
in W._ SZ aufzuhalten. In der Folge stellte das kantonale Steueramt mit Verfügung
vom 17. August 2018 indes fest, dass X._ auch für das Jahr 2015 in der Gemeinde
V._ steuerpflichtig sei. Die Verwaltungsrekurskommission wies den gegen diese
Feststellungsverfügung erhobenen Sprungrekurs mit Entscheid vom 26. Februar 2019
ab.
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C. X._ (Beschwerdeführerin) erhob gegen den am 27. Februar 2019 zugestellten
Entscheid der Verwaltungsrekurskommission (Vorinstanz) vom 26. Februar 2019 mit
Eingabe ihres Rechtsvertreters vom 27. März 2019 Beschwerde beim
Verwaltungsgericht. Sie beantragte, unter Kosten- und Entschädigungsfolge (inkl.
7,7 % MwSt) sei auf die Beschwerde einzutreten, der angefochtene Entscheid
aufzuheben und festzustellen, dass sie für die Steuerperiode 2015 in W._ SZ
steuerpflichtig sei.
Die Vorinstanz beantragte mit Vernehmlassung vom 26. April 2019 die Abweisung der
Beschwerde und verwies zur Begründung auf die Erwägungen im angefochtenen
Entscheid. Am 17. Mai 2019 verzichtete das kantonale Steueramt (Beschwerdegegner)
unter Beantragung der Abweisung der Beschwerde auf eine ausführliche
Vernehmlassung. Mit Eingabe vom 4. Juni 2019 nahm die Beschwerdeführerin dazu
Stellung.
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten und die Akten wird, soweit wesentlich,
in den Erwägungen eingegangen.

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. (...)
Im vorliegenden Verfahren kann lediglich festgestellt werden, ob die
Beschwerdeführerin in der Steuerperiode 2015 im Kanton St. Gallen steuerpflichtig ist
oder nicht. Nicht einzutreten ist daher auf den Antrag, es sei festzustellen, dass die
Beschwerdeführerin für die Steuerperiode 2015 in W._ SZ steuerpflichtig sei – diese
Befugnis steht einzig den zuständigen Behörden des Kantons Schwyz zu.
2. Streitig ist, ob die Beschwerdeführerin in der Steuerperiode 2015 gestützt auf
Art. 13 StG bzw. Art. 3 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten
Steuern der Kantone und Gemeinden (SR 642.14, StHG) nach wie vor im Kanton
St. Gallen beziehungsweise in der Gemeinde V._ unbeschränkt steuerpflichtig ist.
2.1. Die rechtlichen Ausführungen der Vorinstanz zur Steuerpflicht sind korrekt,
weshalb – anstelle von Wiederholungen – darauf verwiesen werden kann (vgl. E. 3a-c
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des angefochtenen Entscheids). Es genügt folgende Ergänzung: Ist während mehrerer
Steuerperioden vom Lebensmittelpunkt an einem bestimmten Ort auszugehen und
stösst die Steuerbehörde bei ihrer Untersuchung (vgl. Art. 46 Abs. 1 StHG) nicht auf
gegenteilige Hinweise (Vermutungsbasis), so ist zum einen darauf zu schliessen, dass
sich an den massgeblichen Verhältnissen nichts geändert hat (Vermutungsfolge) und
zum andern, dass sich der Mittelpunkt der Lebensinteressen für die darauffolgende
Steuerperiode weiterhin am besagten Ort befindet. Sind die Voraussetzungen für die
Anwendung dieser Tatsachenvermutung gegeben, muss die steuerpflichtige Person
den Gegenbeweis antreten und nachweisen, dass Vermutungsbasis oder
Vermutungsfolge nicht zutreffen. Sie kann einerseits darlegen, bereits in den Vorjahren
sei der Lebensmittelpunkt falsch festgelegt worden. Andererseits kann sie vorbringen,
dass sich die Verhältnisse in der massgeblichen Zeit geändert hätten (BGer
2C_73/2018 vom 3. Juni 2019 E. 3.3 mit weiteren Hinweisen).
2.2. Die Vorinstanz führte im angefochtenen Entscheid im Wesentlichen aus, im Jahr
2014 hätten weder der gemeinsam unterzeichnete Mietvertrag noch die geleisteten
Mietzinszahlungen für eine tatsächliche Wohnsitznahme der Beschwerdeführerin in
W._ SZ gesprochen. Gleiches gelte auch für das Steuerjahr 2015. Solange die Tochter
in B._ ihrem Studium nachgegangen sei, vermöge die Beschwerdeführerin nicht
schlüssig darzulegen, inwieweit die geltend gemachte Wohnsitznahme in W._ SZ im
Jahr 2015 einer gemeinsamen Lebensplanung entspreche. Die Tochter habe im Jahr
2015 ihr Studium in Deutschland wiederaufgenommen und dieses erst 2017 beendet.
Hinsichtlich der angeführten Wohnung in W._ SZ habe sich nun der massgebliche
Sachverhalt gegenüber dem Jahr 2014 nicht geändert. Fest stehe weiter, dass der
Beschwerdeführerin auch im Jahr 2015 im Haus ihrer Tochter in V._ eine
Vierzimmerwohnung zur Verfügung gestanden habe. Es sei zwar nachvollziehbar, dass
die Tochter die Wohnung in W._ SZ während ihres Studiums in Deutschland habe
beibehalten wollen. Selbst wenn die Beschwerdeführerin aber in dieser Zeit in der
Wohnung in W._ SZ gewohnt haben sollte, würde das Merkmal der unbestimmten
Dauer fehlen. Das Abonnement einer Lokalzeitung aus dem Kanton Schwyz sei zwar
ein gewisses Indiz für den von der Beschwerdeführerin behaupteten Sachverhalt. Die
Rechnungsadresse müsse jedoch nicht zwingend mit der Lieferadresse der Zeitung
übereinstimmen. Schliesslich erschliesse sich aus den Vorbringen der
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Beschwerdeführerin auch nicht, inwiefern der Bekannten- und Freundeskreis von
W._ SZ aus besser gepflegt werden könne als von V._ aus.
Die Beschwerdeführerin bringt dagegen zusammenfassend vor, sie habe ihren
Wohnsitz Ende 2014 von V._ nach W._ SZ verlegt. Sie habe den Mietzins der
Wohnung in W._ SZ übernommen und das Höfner Volksblatt abonniert. Sie sei nach
W._ SZ gezogen, um die dort gemietete Wohnung für die Tochter und die Enkelin zu
halten, damit diese an den Wochenenden nach Hause hätten kommen können. Sie
selbst habe den klaren Plan gehabt, fortan in W._ SZ zu leben, um die Betreuung der
Enkelin sicherzustellen. Des Weiteren sei ihr Lebensmittelpunkt auch dadurch
bestimmt, da sie in der Gemeinde C._ Freiwilligenarbeit leiste, ihr Hausarzt in D._ sei
und sie das Pilates in E._ besuche. Auch die Osteopathie besuche sie in E._. Ebenso
lasse sie sich alle zwei Wochen (...) in C._ (recte: F._) massieren. Schliesslich habe
sie den Umbau der Liegenschaft in V._ geplant und diese nach der Renovation im
Jahr 2016 zur Vermietung ausgeschrieben (vgl. act. 1 Rz. 29).
2.3. Das Verwaltungsgericht erwog bereits im Entscheid B 2016/66 vom 31. Januar
2018 hinsichtlich der Steuerperiode 2014 im Wesentlichen, angesichts des langjährigen
Wohnsitzes der Beschwerdeführerin in V._ sei von einem sehr wahrscheinlichen
Wohnsitz in dieser Gemeinde im Jahr 2014 auszugehen, weshalb die Beweislast
hinsichtlich einer Verlegung des Lebensmittelpunktes in den Kanton Schwyz bei der
Beschwerdeführerin liege. Der Meldung des Wegzugs von V._ nach W._ SZ komme
dabei insofern lediglich eine formelle Bedeutung zu, als sich eine Veränderung des
Lebensmittelpunktes vorab in den Gegebenheiten des tatsächlichen Lebens
manifestieren müsse. Damals habe die Beschwerdeführerin sowohl in V._ als auch in
W._ SZ über eine Wohngelegenheit verfügt. Das von der Beschwerdeführerin geltend
gemachte Leerstehen der von ihr zusammen mit der Tochter gemieteten Wohnung in
W._ SZ ab Herbst 2014 mache dabei lediglich eine Wohnmöglichkeit der
Beschwerdeführerin plausibel; hinsichtlich einer Verlegung des Lebensmittelpunktes
lasse sich hieraus noch nichts ableiten. Der Umstand, dass die Wohnung in W._ SZ
bereits per 1. Januar 2013 gemietet worden sei, die Beschwerdeführerin sich nach
ihren Angaben jedoch erst per Ende 2014 dort aufgehalten habe, habe zur Folge, dass
der Abschluss des Mietvertrags als solcher kein Indiz für eine Verlegung ihres
Lebensmittelpunktes darstellen könne. Aus dem Bankbeleg ergebe sich sodann
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lediglich, dass Anfang Dezember 2014 CHF 1'500 an die (damals studienhalber in B._
weilenden) Tochter überwiesen worden seien; der behauptete Zahlungszweck (Miete
für die Wohnung in W._ SZ) sei daraus nicht ersichtlich. Für Dezember 2014 sei nicht
belegt, von welchem Ort (V._ oder W._ SZ) aus sie ihrer Erwerbstätigkeit
nachgegangen sei. Ihr Hinweis, über ein Generalabonnement der SBB verfügt zu
haben, ändere hieran nichts. Der weitere Umstand, dass die Beschwerdeführerin in der
Region A._ Freunde und Bekannte habe, genüge für die Darlegung eines
Lebensmittelpunktes in W._ SZ für sich allein nicht. Aufgrund der geschilderten Fakten
habe daher die Vorinstanz im Rahmen des ihr zustehenden Ermessensspielraums einen
(sehr wahrscheinlichen) tatsächlichen Aufenthalt der Beschwerdegegnerin im Sinn
eines Lebensmittelpunktes in V._ im Jahr 2014 überzeugend zu begründen vermocht
(vgl. VerwGE B 2016/66 vom 31. Januar 2018 E. 4.2 und 4.3, www.sg.ch/recht/
gerichte/rechtsprechung).
2.4. Aufgrund der Vorbringen der Beschwerdeführerin und den vorliegenden Akten ist
nicht ohne weiteres ersichtlich, dass sich die Verhältnisse in der Steuerperiode 2015
gegenüber dem Jahr 2014 wesentlich verändert haben könnten. Vielmehr lassen sie
den Schluss zu, dass sich der Lebensmittelpunkt der Beschwerdeführerin auch im
Steuerjahr 2015 wie bis anhin bzw. während mehrerer Steuerperioden in V._ befand.
Die Vorinstanz hat daher denn auch zu Recht erkannt, dass es an der
Beschwerdeführerin liegt, den Gegenbeweis anzutreten und nachzuweisen, dass sich
die Verhältnisse im Steuerjahr 2015 geändert haben.
Es mag sein, dass sich die Beschwerdeführerin während der Abwesenheit der Tochter
teilweise in der Wohnung in W._ SZ aufhält. Wenig wahrscheinlich ist jedoch, dass sie
sich während den Wochenendaufhalten der Tochter und der Enkelin in der Schweiz
ebenfalls in der 3 1⁄2-Zimmerwohnung aufhält, zumal sie auch im Jahr 2015 über eine
Vierzimmerwohnung in V._ verfügte. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin
spricht die Vermietung eines WG-Zimmers zudem gegen die Anwesenheit der
Beschwerdeführerin in W._ SZ, da die Tochter gemäss eigenen Angaben an den
Wochenenden regelmässig dorthin zurückkehrte. Nichts zugunsten eines
Lebensmittelpunkts in W._ SZ kann die Beschwerdeführerin aus der angeführten
Überlegung herleiten, dass sie angeblich die Betreuung der Enkelin übernehme, wenn
die Tochter arbeite. Dies bereits daher, weil sich im Jahr 2015 die Tochter und die
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Enkelin in Deutschland aufhielten, wo Erstere bis ins Jahr 2017 studierte. Im Übrigen
wurde die Enkelin ab dem Jahr 2017 in einer Tagesschule in G._ betreut (vgl.
act. 8/8/1.03), wobei sich G._ in örtlicher Hinsicht etwa in der Mitte zwischen W._ SZ
und V._ befindet. Dass ihre Tochter und die Enkelin das Wichtigste in ihrem Leben
sind, wird ohne weiteres zutreffen. Indes handelt es sich dabei jedoch um einen
Ausdruck der familiären Verbindung, welcher noch keinen Lebensmittelpunkt in
W._ SZ zu begründen vermag. Ebenso wenig begründet der Umstand, dass die
Beschwerdeführerin in H._ SZ aufgewachsen ist, einen Lebensmittelpunkt am neuen
Ort. Auch sonst ist sie nicht speziell mit W._ SZ verbunden, sondern gemäss eigenen
Angaben vielmehr mit der Region A._. Letztere wiederum beschlägt den Raum (...)
von D._ über H._ bis I._. Das Gesagte gilt im Ergebnis auch für den von ihr
angeführten Hausarzt in D._, die Pilates-Kurse in E._, den Besuch der Osteopathie in
E._ und die Massagen in F._. Im Übrigen datieren die eingereichten Belege allesamt
aus dem Jahr 2018 oder 2019 und vermögen bereits daher keinen Lebensmittelpunkt
für die streitbetroffene Steuerperiode 2015 in W._ SZ zu belegen. Auch in Bezug auf
den Arbeitsort lässt sich eine Verlegung des Lebensmittelpunkts nach W._ SZ nicht
begründen: Die Reisedauer an ihren Arbeitsplatz in U._ ist – entgegen den
Ausführungen der Beschwerdeführerin – sowohl von V._ als auch von W._ SZ aus in
etwa dieselbe. So benötigen die Züge gemäss Fahrplanauskunft der SBB von der
Adresse in V._ nach U._ (Bahnhof) zwischen 1:09 Stunden (Halbstundentakt) und
1:25 Stunden (stündlich), von der Adresse in W._ SZ beträgt die Reisedauer zwischen
1:05 und 1:20 Stunden (vgl. www.sbb.ch/fahrplan). Weiter lässt sich aus den
eingereichten Bauabrechnungen lediglich entnehmen, dass im Jahr 2016 – jedoch nicht
in der massgeblichen Steuerperiode 2015 – eine Wohnung in der Liegenschaft der
Tochter in V._ umgebaut wurde. Im Übrigen verfügt die Liegenschaft in V._ über eine
weitere Wohnung (vgl. act. 8/8/3.01/8/1.04). Die Baurechnung vom 9. August 2016
wurde zudem an die Adresse in V._ geschickt (act. 2/4); gleich verhält es sich mit der
Rechnung für das Wohnungsinserat über eine 4 1⁄2-Zimmerwohnung vom 26. August
2016 (act. 2/5). Sowohl die Vereinbarung einer Festhypothek mit der Bank vom 13. Juni
2016 als auch der Zinsausweis für das Jahr 2017 weisen als Adresse diejenige in V._
aus (act. 2/8). Auch deshalb lässt sich aus der Rechnungsadresse des
Jahresabonnements einer Lokalzeitung (act. 2/9) nichts zugunsten eines
Lebensmittelpunktes in W._ SZ herleiten.
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2.5. Aufgrund der geschilderten Fakten vermochte die Vorinstanz im Rahmen des ihr
zustehenden Ermessensspielraums einen (sehr wahrscheinlichen) tatsächlichen
Aufenthalt der Beschwerdeführerin im Sinn eines Lebensmittelpunktes in V._ in der
Steuerperiode 2015 nachvollziehbar zu begründen. Anhaltspunkte für
sachverhaltsmässig unrichtige Annahmen im vorinstanzlichen Entscheid oder eine
unzutreffende rechtliche Würdigung derselben sind jedenfalls nicht ersichtlich. Eine
Parteibefragung der Beschwerdeführerin oder eine Zeugeneinvernahme der Tochter
vermöchten – wie bereits im vorinstanzlichen Entscheid zutreffend ausgeführt – aller
Voraussicht nach nicht zu wesentlichen neuen Erkenntnissen zu führen. Hinzu kommt,
dass das Steuerverfahren – abgesehen von Ausnahmen im Steuerstrafrecht, das die
Parteibefragung und den Zeugenbeweis ausdrücklich vorsieht (vgl. Art. 259 Abs. 1 StG;
Art. 188 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer, SR 642.11, DBG) –
keinen Zeugenbeweis kennt (vgl. VerwGE B 2011/243 vom 15. Oktober 2012 E. 2.1.1,
www.sg.ch/recht/gerichte/rechtsprechung).
3. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet. Sie ist
dementsprechend abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. (...)