Decision ID: a287713d-7dbd-45f4-9c43-289ed84f66ac
Year: 2007
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
I._,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
Rente und berufliche Massnahmen
Sachverhalt:
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A.
A.a Der 1977 geborene I._ meldete sich am 20. Januar 2006 bei der
Invalidenversicherung an und beantragte namentlich Berufsberatung,
Arbeitsvermittlung und eine Rente. Er gab an, neun Jahre die Primarschule A._
besucht und anschliessend eine Lehre als Maler bei der B._ AG gemacht zu haben.
Vom 23. Juni bis 30. November 2003 habe er als Hilfsarbeiter bei der C._ AG
gearbeitet. Er leide seit Jahren an einer Persönlichkeitsstörung mit depressiver
Entwicklung, weshalb er letztmals im Oktober 2005 bei der sozialpsychiatrischen
Beratungsstelle in D._ in Behandlung gewesen sei. Ärztlich behandelt worden sei er
zuletzt von Dr. med. E._ (act. G 11.1/1). Das Einwohneramt A._ hielt als
ergänzende Bemerkungen fest, I._ habe bei seinen Eltern gelebt, bis diese Ende Juni
2005 definitiv nach Italien zurückgekehrt seien. Eine Lehre bzw. Anlehre habe er
abgebrochen und seither hie und da gearbeitet. Solange er bei seinen Eltern gelebt
habe und diese für seinen Lebensunterhalt aufgekommen seien, sei alles mehr oder
weniger rund gelaufen. Seit Juli 2005 werde I._ vom Sozialamt A._ unterstützt.
Seither habe man feststellen müssen, dass I._ nicht in der Lage sei, für sich selbst zu
sorgen. Er gehe weder einer Arbeit nach noch bemühe er sich darum. Die Teilnahme an
einem Beschäftigungsprogramm habe er verweigert. Bei der sozialpsychiatrischen
Beratungsstelle in D._ sei er schon früher in Behandlung gewesen, wobei er jeweils
nach kurzer Zeit die Behandlungen abgebrochen habe, weil er das Gefühl gehabt habe,
die Ärzte seien gegen ihn (act. G 11.1/1).
A.b Im Fragebogen für den Arbeitgeber (act. G 11.1/7) gab die C._ AG an, der
Versicherte sei vom 23. Juni bis 30. November 2003 als Bauarbeiter beschäftigt
gewesen. Da er nicht mehr zur Arbeit erschienen sei, sei ihm auf den 30. November
2003 gekündigt worden. Der letzte effektive Arbeitstag sei der 24. Oktober 2003
gewesen. Der Versicherte habe bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 42.5 Stunden
einen Stundenlohn von Fr. 25.60 (inkl. 10.6% Feriengeld und 8.3% Gratifikation),
während der Dauer des Arbeitsverhältnisses insgesamt Fr. 16'546.--, verdient. Aktuell
würde der Stundenlohn des Versicherten ohne Gesundheitsschaden Fr. 27.10 (inkl.
10.6% Feriengeld und 8.3% Gratifikation) betragen.
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A.c Mit Schreiben vom 9. Februar 2006 (act. G 11.1/8) teilte Dr. med. E._ mit, er habe
den Versicherten bisher nicht wegen invaliditätsbegründender Gesundheitsprobleme
behandelt, sondern wegen eines Direktschlags auf das linke Knie beim Kampfsport im
Jahr 1999, im Jahr 2002 wegen einer akneiformen Dermatitis im Gesicht und weil ihm
ein Gokart-Rad über das rechte Knie gefahren sei sowie im Jahr 2005 wegen eines
Abszesses am Ohr. Gemäss seinen Angaben sei der Versicherte in hausärztlicher
Behandlung bei Dr. med. F._.
A.d Dr. med. G._ und Dr. med. H._, Fachstelle für Sozialpsychiatrie und
Psychotherapie, D._, diagnostizierten gemäss Arztbericht vom 15. Februar 2006 (act.
G 11.1/9) Dysthymia (ICD-10: F34.1) und Verdacht auf Persönlichkeitsstörung mit
paranoiden (ICD-10: F60.0) sowie ängstlich vermeidenden Zügen (ICD-10: F60.6).
Diese Diagnosen bestünden seit dem Jugendalter und hätten Auswirkungen auf die
Arbeitsfähigkeit. Der Gesundheitszustand des Versicherten sei besserungsfähig, die
Arbeitsfähigkeit könne durch medizinische Massnahmen verbessert werden und
berufliche Massnahmen seien angezeigt. Der Versicherte sei vom 19. Mai bis 16. Juni
2003 sowie vom 22. August bis 8. September 2005 bei ihnen in Behandlung gewesen,
die letzte Untersuchung habe am 31. August 2005 stattgefunden. Er habe von
problematischen familiären Verhältnissen berichtet. Der Versicherte habe sich in der
Schweiz nie akzeptiert gefühlt. Er zeige ein über Jahre dauerndes tiefgreifendes Muster
von misstrauischem Verhalten in zwischenmenschlichen Beziehungen, Vorwürfen, dass
diese ihn schädigen wollten und Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit der Menschen in
seiner Umgebung. Harmlose Bemerkungen oder Vorkommnisse würden von ihm
abwertend oder bedrohlich gedeutet und er habe Schwierigkeiten, Kränkungen oder
Herabsetzungen zu verzeihen. Ebenso zeige sich ein Vermeidungsverhalten hinsichtlich
zwischenmenschlicher Kontakte mit deutlicher Angst vor Kritik und Missbilligung. Seine
Beziehungsgestaltung sei stark von der Befürchtung eingenommen, abgelehnt zu
werden. Der Versicherte habe sich, im Zusammenhang mit dieser
Persönlichkeitsstruktur gut erklärbar, in Arbeitssituationen oft ungerecht behandelt
bzw. ausgenutzt gezeigt und habe dadurch nur wenig Kooperationsbereitschaft
anbieten können. Hinsichtlich seiner Versuche, Arbeit zu finden, hätten immer wieder
Ängste vor Übervorteilung, Ausnutzung und Entwertung im Sinne eines tiefgreifenden
innerpsychischen Musters dominiert. Aufgrund dieser Persönlichkeitsstruktur könne
der Versicherte Angebote des Arbeitsamtes oft nicht annehmen. Zuletzt habe er
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Symptome einer mittelgradigen depressiven Episode berichtet, kombiniert mit hoher
Verletzlichkeit, Angst vor Entwertung und deutlich paranoiden Denkmustern. Bezüglich
des psychopathologischen Status vom 22. August 2005 gaben die Ärzte an, der
Versicherte habe im Interaktionsverhalten jammerig, klagsam und agierend gewirkt. Er
habe versucht Mitleid zu erregen und teilweise harmlose Ereignisse stark überbetont.
Er sei bewusstseinsklar und in allen Qualitäten voll orientiert gewesen. Das Denken sei
formal unauffällig, inhaltlich paranoid und selbstmitleidig gewesen. Die Grundstimmung
sei subdepressiv, der Patient affektlabil gewesen. Die Psychomotorik sei adäquat, der
Antrieb vermindert gewesen. Die Ärzte hielten fest, der therapeutische
Beziehungsaufbau zu dem Patienten habe sich äusserst schwierig gestaltet. Nach
relativ vertrauensvollem Beginn habe sich das Denken des Patienten sehr bald auf
unbegründete bzw. aus geringfügigsten Anlässen resultierende Angst vor Entwertung
bzw. der Vorstellung, dass man ihm schaden wolle, konzentriert. Aus diesem Grund
habe der Versicherte bereits im Jahr 2003 die ambulante therapeutische Behandlung
nach wenigen Sitzungen abgebrochen. Dasselbe habe sich im Jahr 2005 wiederholt.
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen sei von einer eher schlechten Prognose
auszugehen. Zur Zeit des letzten Kontaktes im Spätsommer 2005 sei der Versicherte
zu 100% arbeitsunfähig gewesen. Nachdem er bisher in verschiedenartigsten
Tätigkeiten gescheitert sei, müsste eine mehrjährige intensive Psychotherapie in
Kombination mit einer vorsichtig empathischen Integration über einen geschützten
Arbeitsplatz stattfinden. Mit dieser Massnahme könnte die Arbeitsfähigkeit verbessert
und eine Wiedereingliederung versucht werden. Zumutbar wären dem Versicherten
Hilfsarbeiten jeder Art, zu empfehlen wären handwerkliche Arbeiten mit gewisser
Selbständigkeit wobei Anerkennung der Leistung ebenso essenziell sei wie eine
stützend-empathische Führung, welche die hohe psychische Vulnerabilität bezüglich
Entwertung und Feindseligkeit berücksichtige. In welchem zeitlichen Ausmass diese
Tätigkeiten zumutbar wären, hänge vom Grad der Anpassung der Arbeitsumgebung an
die spezielle Problematik des Versicherten ab. Zumindest anfänglich sei dabei von
einer reduzierten Leistungsfähigkeit auszugehen. Da der letzte telefonische Kontakt mit
dem Versicherten am 9. August 2005 stattgefunden habe, könnten keine detaillierten
Aussagen zur aktuellen Leistungsfähigkeit gemacht werden.
A.e Mit Verlaufsbericht vom 30. Mai 2006 (act. G 11.1/15) teilten die Dres. med. G._
und H._, Fachstelle für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie, D._, mit, der
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Versicherte habe sich zwischen dem 17. Oktober 2005 und dem 5. April 2006 nicht bei
ihnen gemeldet, danach wieder vereinzelt, bei häufigen Terminverschiebungen bzw.
Absagen. Er melde sich hauptsächlich auf Druck der Gemeinde. Zu regelmässigen
therapeutischen Kontakten sei es im Jahr 2006 nicht gekommen. Aktuell würde der
Aufbau von Vertrauen und die Herstellung einer Therapiemotivation im Vordergrund
stehen. Insgesamt werde die Prognose aufgrund der komplexen
Persönlichkeitsproblematik des Versicherten als schlecht beurteilt. Zur Zeit des letzten
Kontaktes am 24. Mai 2006 sei der Versicherte wegen einer mittelgradigen depressiven
Episode zu 100% arbeitsunfähig gewesen. Im Übrigen sei sein Gesundheitszustand
stationär und die Auswirkungen der gesundheitlichen Störung seien unverändert
gewesen. Diesbezüglich verweisen die Ärzte auf den Bericht vom 15. Februar 2005
(act. G 11.1/9).
A.f In seiner Stellungnahme vom 20. Juni 2006 (act. G 11.1/16) hielt der RAD fest, es
liege ein Gesundheitsschaden vor, nämlich eine gemischte Persönlichkeitsstörung mit
paranoiden und schizoiden Zügen. Sowohl die zumutbare Arbeitsfähigkeit in
angestammter wie auch jene in adaptierter Tätigkeit müsse in einem Gutachten
beurteilt werden, weshalb eine psychiatrische Begutachtung notwendig sei. Am 22.
Juni 2006 (act. G 11.1/18) beauftragte deshalb die IV-Stelle Dr. med. K._ mit der
psychiatrischen Abklärung des Versicherten.
A.g Diese Exploration fand am 21. August 2006 statt. Dem Gutachten vom 20. Januar
2007 (act. G 11.1/20) ist zu entnehmen, dass der Versicherte an einer spezifischen
Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.8) mit ängstlichen, dissozialen und paranoiden
Anteilen, bestehend seit der Kindheit und Jugend, leide. Diese Diagnose habe
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Beim Versicherten fänden sich Auffälligkeiten seit
der Kindheit, als schulische Leistungsschwierigkeiten und auffälliges soziales Verhalten
beschrieben worden seien. Heute sei er sozial isoliert und habe ein auffälliges
Beziehungsverhalten, die Umwelt werde als feindlich angesehen, er sei schlecht
einschätz- und fassbar, Abmachungen würden nicht eingehalten, emotional wirke er
aggressiv-passiv-klagend-misstrauisch. Die berufliche und gesellschaftliche Integration
habe nicht stattgefunden. Der Versicherte sei heute persönlich unreif und wolle von der
Gesellschaft versorgt werden, verweigere aber die Zusammenarbeit. Eine
Krankheitseinsicht bestehe nicht. Auf Anforderungen aus der Gesellschaft bezüglich
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Arbeitsintegration und therapeutischer Unterstützung reagiere er aggressiv ablehnend
und feindselig. Einer Zusammenarbeit und Forderungen entziehe er sich oder komme
ihnen nur in Ansätzen nach. Hinweise für eine dem Verhalten zugrunde liegende
endogene Störung resp. Krankheit, beispielsweise ausgeprägte Minderintelligenz, ADS
oder Schizophrenie, lägen nicht vor. Aufgrund des noch jungen Lebensalters und der
genügenden Intelligenz wären berufliche und soziale Massnahmen sinnvoll, der
Versicherte verweigere bisher jedoch die Zusammenarbeit. Die soziale Störung könne
nur mit konsequenten, klar strukturierten Massnahmen ohne Ausweichmöglichkeit in
einem engen Rahmen verbessert werden. Hierzu seien die vorhandenen Möglichkeiten
der Gemeinde und der Arbeitsvermittlungsstellen ausreichend. Die Arbeitsfähigkeit sei
durch die diagnostizierte Störung insofern beeinträchtigt, als der Versicherte
Schwierigkeiten habe sich anzupassen und einzufügen, da er die Umwelt als feindlich
ansehe. Selbst kleine Kränkungen könnten zum Beziehungsabbruch führen. Er sei so
schlecht in einem Team integrierbar. Die körperliche Leistungsfähigkeit sei
altersentsprechend gut, die kognitive Leistungsfähigkeit sei vor allem im Sprachlichen
eingeschränkt, was jedoch bei einfacheren Arbeiten keine Rolle spielen sollte, da er
auch eine Anlehre geschafft habe. Die bisherige Tätigkeit sei noch ganztags zu 100%,
bei voller Leistungsfähigkeit, zumutbar, da die Realitätskonfrontation auch Therapie der
Störung sei und die Zurückweisung und der Leidensdruck nötig seien, damit sich der
Versicherte mit dem Problem auseinandersetze. Sein Verhalten verunsichere seine
Umwelt und fordere sie heraus und es werde sicher weiterhin zu Problemen am
Arbeitsplatz kommen, solange er der Realitätskonfrontation ausweichen könne. Bisher
sei er aber nicht gewalttätig geworden. Seinem Arbeitsumfeld sei er zumutbar, unter
günstigen Bedingungen habe er es immer wieder geschafft, an Arbeitsplätzen zu
bleiben. Rehabilitationsmassnahmen seien nicht möglich. Eine Förderung zur
Eingliederung wäre zwar wünschenswert, es sei aber Teil seiner Störung, dass er heute
keine Hilfe annehmen wolle. Der Versicherte sei ohne Einschränkung einsetzbar, wobei
wichtig sei, dass er selbständig arbeiten könne und klare feste Strukturen habe. Zudem
müsste er motiviert sein, was nicht ohne Leidensdruck gehen werde.
A.h Gestützt auf dieses Gutachten hielt der RAD fest, dass der Versicherte zu 100%
arbeitsfähig und in einer gut strukturierten Tätigkeit über die volle Arbeitszeit einsetzbar
sei. Der Schwerpunkt der Beeinträchtigung liege im Sozialverhalten und sei nicht
krankheitsbedingt (act. G 11.1/21).
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A.i Am 3. Mai 2007 (act. G 11.1/29) verfügte die IV-Stelle St. Gallen, dass dem
Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 0% keine IV-Rente zustehe. Gestützt auf
das Gutachten von Dr. med. K._ verfügte die IV-Stelle St. Gallen ebenfalls mit
Verfügung vom 3. Mai 2007 (act. G 11.1/30), dass der Versicherte bei einer 100%-igen
Arbeitsfähigkeit keinen Anspruch auf berufliche Massnahmen habe.
B.
B.a Gegen diese Verfügungen richtet sich die vom Betroffenen am 21. Mai 2007
erhobene Beschwerde (act. G 1) mit dem Antrag, die Verfügungen aufzuheben und die
Sachlage neu zu beurteilen. Zur Begründung führt der Beschwerdeführer aus, er fühle
sich hinsichtlich des Erbringens einer vollen Arbeitsleistung klar eingeschränkt. Diese
Selbsteinschätzung entspreche auch der Beurteilung durch das Psychiatrie-Zentrum
L._ (vormals Fachstelle für Sozialpsychiatrie D._), welches das Vorhandensein von
gesundheitlichen Problemen und eine damit einhergehende reduzierte
Leistungsfähigkeit festgestellt habe. Das Psychiatrie-Zentrum L._ teilt mit Schreiben
vom 21. Mai 2007 (act. G 1.3) mit, der Beschwerdeführer habe im September 2003,
zwischen August und Juni (recte: September) 2005 sowie seit April 2006 bei ihnen in
Behandlung gestanden. Die Zusammenarbeit gestalte sich schwierig,
Gesprächstermine kämen meist nur zustande, wenn der Beschwerdeführer vom
Sozialamt entsprechend unter Druck gesetzt werde. Eine eigentliche Behandlung habe
bisher wegen fehlender Störungseinsicht, aber auch der Bereitschaft und Fähigkeit,
Lösungen für die bestehenden Schwierigkeiten zu finden, was krankheitsbedingt zu
deuten sei, nicht stattgefunden. Aus ihrer Sicht liege eine gesundheitliche
Beeinträchtigung vor, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirke. Die Tatsache, dass der
Beschwerdeführer den IV-Vorbescheid nicht entgegengenommen bzw. den Briefkasten
nicht geleert habe, sei in Zusammenhang mit der bestehenden Störung bzw. deren
Auswirkungen zu stellen. Eine Neubeurteilung des Gesundheitszustands und dessen
sozialen Implikationen sei daher begründet und der Leistungsanspruch durch die IV
neu zu prüfen.
B.b Mit Schreiben vom 30. Mai 2007 (act. G 3) reicht der Beschwerdeführer ein Gesuch
um unentgeltliche Rechtspflege ein. Er führt aus, er könne allfällige Gerichtskosten
nicht übernehmen, da er vom Sozialamt unterstützt werde. Diesbezüglich reicht er eine
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Bestätigung des Sozialamts A._ (act. G 3.1), das ausgefüllte Formular "Gesuch um
unentgeltliche Prozessführung" vom 8. Juni 2007 sowie den Steuerausweis vom 18.
Juni 2007 ein.
B.c Mit Beschwerdeantwort vom 31. Juli 2007 (act. G 11) beantragt die
Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde. Sie hält fest, der psychiatrische
Gutachter, Dr. med. K._, habe beim Beschwerdeführer eine andere spezifische
Persönlichkeitsstörung mit ängstlichen, dissozialen und paranoiden Anteilen,
bestehend seit der Kindheit und Jugend, diagnostiziert. Er habe den Beschwerdeführer
aber trotz dieses Leidens in der angestammten Tätigkeit als Maler und in anderen
Tätigkeiten als voll arbeitsfähig beurteilt. Auf Anfrage habe Dr. med. K._ präzisiert,
dass die psychische Störung des Beschwerdeführers überwindbar sei. Die
behandelnden Fachärzte des Psychiatrie-Zentrums L._ hätten dem
Beschwerdeführer mit Arztbericht vom 15. Februar 2006 eine Dysthymia sowie einen
Verdacht auf eine Persönlichkeitsstörung mit paranoiden und ängstlich depressiven
Zügen diagnostiziert und ihm zuletzt für den Spätsommer 2005 eine volle
Arbeitsunfähigkeit attestiert. Mit Verlaufsbericht vom 30. Mai 2006 hätten die Fachärzte
den Beschwerdeführer aufgrund einer mittelgradigen depressiven Episode im Zeitpunkt
der letzten Kontrolle am 24. Mai 2006 ebenfalls voll arbeitsunfähig beurteilt. Zwischen
den Beobachtungen von Dr. med. K._ und denjenigen der behandelnden Ärzte des
Psychiatrie-Zentrums seien keine tiefgründigen Widersprüche auszumachen. Jedenfalls
hätten die Ärzte des Psychiatrie-Zentrums beim Beschwerdeführer keine
schwerwiegende psychiatrische Erkrankung festgestellt, welche sich erheblich von
dem von Dr. med. K._ beschriebenen Krankheitsbild unterscheiden würde. Die
Angaben der behandelnden Ärzte des Psychiatrie-Zentrums seien aber in sich teilweise
widersprüchlich, denn einerseits sei im Verlaufsbericht vom 30. Mai 2006 gegenüber
der Erstbeurteilung vom 15. Mai (recte: Februar) 2006 von einem stationären
Gesundheitszustand mit unveränderter Diagnose die Rede, andererseits werde eine
100%-ige Arbeitsunfähigkeit mit einer bisher nicht als Diagnose aufgeführten
mittelgradigen depressiven Episode begründet. Eine Erklärung dafür sei weder dem
Verlaufsbericht noch dem mit der Beschwerde eingereichten Schreiben vom 21. Mai
2007 zu entnehmen. Dadurch seien die Angaben der Ärzte des Psychiatrie-Zentrums
nicht überzeugend und vermöchten keinen Zweifel an der vom psychiatrischen
Gutachter gestellten, überzeugend begründeten Diagnose zu erwecken. In Bezug auf
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die Divergenz in der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sei zu beachten, dass sich das
Augenmerk eines Gutachters darauf richte, ob beim Exploranden bei Aufbietung der
zumutbaren Willenskraft eine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit vorliege, während
von behandelnden Ärzten die Frage, welche Arbeitsleistung noch zumutbar sei,
erfahrungsgemäss regelmässig weit tiefer angesetzt werde als von den unabhängigen
Gutachtern, da sie oft unter Einbezug von Umständen beantwortet werde, die nicht
direkt Teil der Gesundheitsbeeinträchtigung seien, sondern diese förderten oder
stützten. Die Auskünfte des Psychiatrie-Zentrums vermöchten daher die Beweiskraft
des förmlich bestellten psychiatrischen Gutachtens in keiner Weise zu schmälern. Es
sei demnach davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in der angestammten
Tätigkeit als Maler sowie in anderen (Hilfs-) Tätigkeiten uneingeschränkt arbeitsfähig
sei. Der im IV-Recht massgebende ausgeglichene Arbeitsmarkt biete dem
Beschwerdeführer im erlernten Beruf als Maler Stellen an, in denen dieser an den
zuletzt erzielten Verdienst anknüpfen könne. Somit habe der Beschwerdeführer wegen
einer fehlenden Invalidität weder Anspruch auf berufliche Massnahmen noch auf eine
Invalidenrente.

Erwägungen:
1.
1.1 Gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG haben invalide oder von einer Invalidität unmittelbar
bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese
notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im
Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern. Die
Eingliederungsmassnahmen bestehen nach Art. 8 Abs. 3 IVG u.a. in medizinischen
Massnahmen oder Massnahmen beruflicher Art wie Berufsberatung, erstmalige
berufliche Ausbildung, Umschulung und Arbeitsvermittlung.
1.2 Anspruch auf Berufsberatung hat die versicherte Person gemäss Art. 15 IVG, wenn
sie infolge Invalidität in der Berufswahl oder in der Ausübung ihrer bisherigen Tätigkeit
behindert ist. Für die Begründung eines Anspruchs auf Berufsberatung genügt nach
der Rechtsprechung ein relativ geringes Mass an gesundheitlich bedingten
Schwierigkeiten bei der Berufswahl oder in der Ausübung der bisherigen Tätigkeit.
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Keinen Anspruch auf Berufsberatung verleihen geringste Behinderungen, die keine
nennenswerte Beeinträchtigung zur Folge haben (vgl. BGE 114 V 29 E. 1a; Entscheid
des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S S. vom 28. September 2000 [I
665/2000]).
1.3 Anspruch auf Arbeitsvermittlung haben gemäss Art. 18 Abs. 1 IVG
eingliederungsfähige invalide versicherte Personen. Nach der Rechtsprechung liegt
eine für die Arbeitsvermittlung massgebende Invalidität vor, wenn die versicherte
Person bei der Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle aus gesundheitlichen
Gründen Schwierigkeiten hat, wobei schon relativ geringe gesundheitlich bedingte
Schwierigkeiten genügen (vgl. BGE 116 V 80 E. 6; Entscheid des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts i/S F. vom 9. April 2002 [I 167/2001]). Bei voller Arbeitsfähigkeit
für leichte Tätigkeiten ist der Invaliditätsbegriff im Sinne von Art. 18 Abs. 1 IVG nicht
erfüllt und es besteht kein Anspruch auf Arbeitsvermittlung (Entscheid des
Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S F. vom 15. Juli 2002 [I 421/01]).
2.
2.1 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn
die versicherte Person mindestens zu 70%, und derjenige auf eine Dreiviertelsrente,
wenn sie mindestens zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens
50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von
mindestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente. Unter Invalidität wird die
voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise
Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist dabei der
durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachte
und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise
Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen
Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). Allgemein ist davon auszugehen, dass wer nicht
mindestens teilweise arbeitsunfähig ist, auch nicht erwerbsunfähig und mithin nicht
invalid sein kann (ZAK 1983, 445; ZAK 1985, 223).
2.2 Die Invaliditätsbemessung soll das Mass der Zurücksetzung der erwerblichen
Leistungsfähigkeit infolge gesundheitlicher Beeinträchtigung ergeben. Um den
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Invaliditätsgrad festlegen zu können, sind daher medizinische Grundlagen wesentlich.
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beschreiben und
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die
versicherte Person arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind in der Folge eine
wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der
versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4; ZAK 1982
S. 34; Rz 3047 f des vom Bundesamt für Sozialversicherung erlassenen
Kreisschreibens über die Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung =
KSIH). Die IV-Stelle hat zu prüfen, wie sich die invaliditätsbedingten Faktoren auf die
Vermittlungsfähigkeit und die Erwerbsmöglichkeiten auswirken (Rz 3049 KSIH). Ob die
versicherte Person eine ihr zumutbare Tätigkeit auch tatsächlich ausübt, ist für die
Invaliditätsbemessung hingegen unerheblich (Rz 3046 KSIH).
3.
3.1 In seinem Gutachten vom 20. Januar 2007 (act. G 11.1/20) hält Dr. med. K._ fest,
das Gespräch mit dem Beschwerdeführer habe sich schwierig gestaltet. Er habe nur
widerwillig Auskunft gegeben, innerlich angespannt gewirkt und sei psychomotorisch
unruhig, von der Grundstimmung her gereizt, dysphorisch aber synthym gewesen. Das
Denken sei formal und inhaltlich unauffällig gewesen, insbesondere habe es keinen
Hinweis auf eine wahnhafte Verarbeitung oder ein Wahnsystem gegeben. Auffällig sei
das Kontaktverhalten gewesen. Der Beschwerdeführer sei nach aussen fordernd, fast
frech gewesen, hintergründig sei der Eindruck einer selbstunsicheren Persönlichkeit
entstanden. Auffälligkeiten fänden sich seit der Kindheit. Heute sei der
Beschwerdeführer sozial isoliert und habe ein auffälliges Beziehungsverhalten. Dr. med.
K._ führt aus, der Beschwerdeführer sei persönlich unreif und wolle von der
Gesellschaft versorgt werden, verweigere aber die Zusammenarbeit. Eine
Krankheitseinsicht bestehe nicht. Auf Anforderungen aus der Gesellschaft bezüglich
Arbeitsintegration und therapeutischer Unterstützung reagiere er aggressiv ablehnend
und feindselig. Für eine dem Verhalten zugrunde liegende endogene Störung resp.
Krankheit, wie beispielsweise ausgeprägte Minderintelligenz, ADS oder Schizophrenie,
seien keine Hinweise vorhanden. Die körperliche Leistungsfähigkeit des
Beschwerdeführers sei altersentsprechend gut. Die kognitive Leistungsfähigkeit sei vor
allem im Sprachlichen eingeschränkt, was bei einfacheren Arbeiten aber keine Rolle
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spielen sollte, immerhin habe er eine Anlehre absolvieren können. Der
Beschwerdeführer sehe die Umwelt als feindlich an und habe Schwierigkeiten sich
anzupassen und einzufügen. Er sei aber dem Arbeitsumfeld zumutbar. Sowohl in seiner
angestammten Tätigkeit als angelernter Maler wie auch in anderen einfacheren
Tätigkeiten, in denen er selbständig arbeiten könne und es klare und feste Strukturen
gebe, sei der Beschwerdeführer zu 100% arbeitsfähig.
3.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, er fühle sich hinsichtlich des Erbringens
einer vollen Arbeitsleistung klar eingeschränkt. Auch das Psychiatrie-Zentrum L._
habe das Vorhandensein von gesundheitlichen Problemen und eine damit
einhergehende reduzierte Leistungsfähigkeit festgestellt. Eine Neubeurteilung des
Gesundheitszustandes und dessen sozialen Implikationen sei daher begründet. - Diese
Ansicht kann nicht geteilt werden. Die Diagnose der behandelnden Ärzte des
Psychiatrie-Zentrums L._ lautet im Arztbericht vom 15. Februar 2006 auf Verdacht
auf eine Persönlichkeitsstörung mit paranoiden sowie ängstlich vermeidenden Zügen.
Der Beschwerdeführer zeige ein über Jahre dauerndes tiefgreifendes Muster von
misstrauischem Verhalten in zwischenmenschlichen Beziehungen sowie ein
Vermeidungsverhalten hinsichtlich zwischenmenschlicher Kontakte mit deutlicher
Angst vor Kritik und Missbilligung. Er sei bewusstseinsklar und in allen Qualitäten voll
orientiert, das Denken sei formal unauffällig, inhaltlich paranoid und selbstmitleidig.
Diese Diagnose deckt sich weitestgehend mit derjenigen von Dr. med. K._. Weder
der Verlaufsbericht vom 30. Mai 2006 noch das mit der Beschwerde eingereichte
Schreiben vom 21. Mai 2007 enthalten Erkenntnisse, die geeignet wären, Zweifel an
der Diagnose des Gutachters hervorzurufen. Bezüglich der unterschiedlichen
Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ist auf die ständige Rechtsprechung des
Eidgenössischen Versicherungsgerichts (seit 1. Januar 2007: Sozialrechtliche
Abteilungen des Bundesgerichts) zu verweisen, derzufolge der Erfahrungstatsache
Rechnung zu tragen ist, dass behandelnde Ärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche
Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl.
Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S S. vom 17. August 2005 [I
212/05]). Es ist in Bezug auf die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auf die Auffassung
des Gutachters abzustellen, zumal die Ärzte des fraglichen Psychiatriezentrums den
Beschwerdeführer nur sehr sporadisch in Behandlung hatten. Mangels Behandlung
über eine längere Dauer kann über die Krankheitswertigkeit der Persönlichkeitsstörung
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wenig Zuverlässiges gesagt werden. Das Gutachten von Dr. med. K._ stützt sich auf
seine Untersuchung des Beschwerdeführers, Telefonate mit dem Sozialamt A._, dem
Psychiatrie-Zentrum L._ und Dr. med. F._, dem Hausarzt des Beschwerdeführers,
sowie die Akten der IV-Stelle. Es ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf
allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden, ist in Kenntnis
sämtlicher Vorakten abgegeben worden, ist in Darlegung der medizinischen
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtend und
in den Schlussfolgerungen begründet (vgl. BGE 122 V 160 E. 1c; BGE 125 V 352 E. 3a).
Dem Gutachten von Dr. med. K._ folgend ist deshalb davon auszugehen, dass der
Beschwerdeführer in einer vom Gutachter umschriebenen Tätigkeit zu 100%
arbeitsfähig ist.
3.3 Sowohl die behandelnden Ärzte des Psychiatrie-Zentrums als auch der Gutachter
halten ausserdem fest, dass therapeutische Massnahmen angezeigt wären, der
Beschwerdeführer aber die Zusammenarbeit verweigere und weder über
Krankheitseinsicht noch Therapiemotivation verfüge. Gemäss Art. 21 Abs. 4 ATSG ist
eine versicherte Person verpflichtet, aus eigenem Antrieb das Zumutbare zur
Verbesserung bzw. Erhaltung der Erwerbsfähigkeit beizutragen. Wenn der
Beschwerdeführer geltend macht, er fühle sich hinsichtlich des Erbringens einer vollen
Arbeitsleistung klar eingeschränkt, ist er darauf hinzuweisen, dass er im Rahmen seiner
Schadenminderungspflicht verpflichtet ist, sich einer Therapie zu unterziehen. Laut
Gutachten ist im Übrigen die Realitätskonfrontation im Rahmen einer Tätigkeit auch
Teil einer möglichen Therapie der diagnostizierten Persönlichkeitsstörung. Das Gericht
hält sich in diesem offensichtlichen Grenzfall an die Auffassung des Gutachters, der
Beschwerdeführer vermöge bei gutem Willen die Integrationsschwierigkeiten zu
überwinden, und es genügten die der Sozialhilfe zur Verfügung stehenden Instrumente,
eine soziale und berufliche Eingliederung zu gewährleisten.
4.
Der Beschwerdeführer ist gemäss Gutachten vom 20. Januar 2007 sowohl in der
angestammten Tätigkeit als angelernter Maler als auch in anderen (Hilfs-) Tätigkeiten
bei zumutbarer Kooperation voll arbeitsfähig. Er hat daher weder Anspruch auf
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 14/14
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berufliche Massnahmen noch auf eine Invalidenrente und die Beschwerdegegnerin hat
die entsprechenden Anträge zu Recht abgelehnt.
5.
Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Der
Beschwerdeführer hat für das vorliegende Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege
beantragt. Mit Zwischenverfügung vom 7. August 2007 (act. G 13) wurde dieses
Gesuch bewilligt. Somit sind keine Gerichtskosten zu erheben.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG