Decision ID: 4e76bcda-d3e6-51be-9517-2ff9fa4288b9
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Eigenen Angaben zufolge verliess der Beschwerdeführer den  am 10. Oktober 2008 und gelangte am 17. Oktober 2008 in die Schweiz, wo er gleichentags ein Asylgesuch einreichte. Am 21.  2008 wurde er im Empfangs- und Verfahrenszentrum Kreuzlingen erstmals befragt. Das BFM hörte ihn am 30. Oktober und am 4.  2008 zu den Asylgründen an. Im Wesentlichen machte der  geltend, er sei tamilischer Ethnie und stamme aus B._, Nordprovinz Jaffna. Er habe einerseits als Chauffeur,  als Geschäftsführer einer Videothek gearbeitet. Zur Zeit des Waffenstillstandes im Jahre 2002 habe er seinen Verwandten C._, der sich von den „Liberation Tigers of Tamil Eelan“ (LTTE) getrennt habe, als Schaffner angestellt. Gleichzeitig habe ihn C._ auch in seinem Geschäft vertreten. Als im Jahre 2006 der Krieg in Jaffna erneut ausgebrochen sei, sei sein Verwandter im August 2006 plötzlich verschwunden. Im September 2006 habe die srilankische Armee bei ihm vorgesprochen und sich nach C._ erkundigt. Dabei hätten die Militärs seine Identitätskarte beschlagnahmt und ihn aufgefordert, sich in der Kaserne zu melden. Dort sei er intensiv über seinen Verwandten befragt und schliesslich beschuldigt worden, die LTTE unterstützt zu haben. Er habe seine Identitätskarte nicht zurückerhalten; vielmehr sei er verpflichtet worden, sich regelmässig zu melden. Seine Freundin habe diesen Vorfall der Polizei und dem Dorfvorsteher gemeldet. Ende des Jahres 2006 habe ihm die Armee mitgeteilt, dass seine Identitätskarte verloren gegangen sei und er sich beim Dorfvorsteher melden könne, um einen neuen Ausweis zu erhalten. Am 31. Januar 2008 sei in der Nähe seines Hauses eine von den LTTE versteckte Mine explodiert. Ein Nachbar, mit welchem er in der Vergangenheit diverse  gehabt habe, habe der Armee mitgeteilt, C._ habe die Bombe versteckt. In der Folge habe die Armee die gesamte Dorfbevölkerung zusammengerufen und ihn – den Beschwerdeführer – mitnehmen wollen, was die Bevölkerung, seine Familie und seine Freundin indes hätten verhindern können. Am folgenden Tag hätten vier vermummte Militärpersonen ihn bei seiner Freundin gesucht. Während seine Freundin ihn am Telefon über das Vorsprechen der Militärs orientiert habe, sei sie erschossen worden. Er habe sich daher umgehend zu seiner Tante begeben. Seine Eltern hätten sich zu einem Nachbar begeben, welcher ihm – dem Beschwerdeführer – sehr ähn-
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lich sehe. Die Armee habe diesen Nachbar mit ihm verwechselt und erschossen. Nach der Beerdigung des Nachbars habe sich herumgesprochen, dass die Armee den Falschen getötet habe. Zudem seien seine Eltern von der Armee befragt worden und hätten sich täglich bei dieser melden müssen. Deshalb und weil ihn die Familie seiner Freundin für deren Tod verantwortlich gemacht habe, habe er sich nach Jaffna-City begeben. Im September 2008 sei er mit dem Ausweis eines ihm ähnlich sehenden Cousins nach Colombo geflogen. Dort habe er bei einer Tante bleiben wollen. Diese habe ihm indes mitgeteilt, dass es aufgrund der strengen Kontrollen unmöglich sei, sich ohne Anmeldung in Colombo aufzuhalten. Die Tante habe schliesslich einen Agenten organisiert, so dass er Sri Lanka am 10. Oktober 2008 auf dem Luftweg habe verlassen können.
B. Mit Verfügung vom 1. Juli 2009 stellte das BFM fest, der  erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, und lehnte das Asylgesuch ab. Gleichzeitig verfügte es die Wegweisung aus der Schweiz und ordnete deren Vollzug an.
C. Mit Beschwerde vom 31. Juli 2009 beantragte der Beschwerdeführer sinngemäss die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und  um Fristansetzung zur Begründung der Eingabe.
D. Mit Zwischenverfügung vom 10. August 2009 setzte der  dem Beschwerdeführer Frist zur Beschwerdeverbesserung  zur Leistung eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 600.--.
E. Innert der angesetzten Frist reichte der Beschwerdeführer durch  neu mandatierten Rechtsvertreter die Beschwerdeverbesserung ein. Darin beantragte er, die Ziffern 4 und 5 der Verfügung des BFM seien aufzuheben und die Sache sei zur ergänzenden  und neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen. Ebenfalls innert der angesetzten Frist leistete der Beschwerdeführer am 24. August 2009 den einverlangten Kostenvorschuss.
F. Das BFM beantragte in der Vernehmlassung vom 4. September 2009 die Abweisung der Beschwerde. Am 10. September 2009 stellte der In-
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struktionsrichter dem Beschwerdeführer die Vernehmlassung zur Kenntnisnahme ohne Replikrecht zu.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in  Bereich endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Der Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz , ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt, hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung und ist daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert. Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit  (Art. 108 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 und Art 52 VwVG).
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. Die vorliegende Beschwerde richtet sich allein gegen den Vollzug der Wegweisung. Die Ziffern 1 (Verneinung der Flüchtlingseigenschaft), 2 (Ablehnung des Asylgesuchs) und 3 (verfügte Wegweisung) des  der Verfügung des BFM vom 1. Juli 2009 sind demnach  Anfechtung in Rechtskraft erwachsen.
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4. 4.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
4.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4.  1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
4.3 Die Vorinstanz wies in der angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. MARIO GATTIKER, Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89).  ist die angefochtene Verfügung betreffend die Feststellung der Flüchtlingseigenschaft und der Gewährung von Asyl mangels  in Rechtskraft erwachsen. Dennoch macht der Beschwerdeführer in der Rechtsmitteleingabe geltend, das BFM habe den Sachverhalt bezüglich der Feststellung der Flüchtlingseigenschaft unzureichend festgestellt. Namentlich habe es nicht berücksichtigt, dass der  während rund vier Jahren zahlreiche Fahrten für die LTTE ausgeführt und auch ein Kurztraining bei den LTTE abgeschlos-
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sen habe. Aufgrund der Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer von sich aus keine Transporte für die LTTE durchgeführt hat, sondern angeblich lediglich im Auftrag des Verkehrsvereins bei Anlässen der LTTE tätig war. Zudem fügte er in diesem Zusammenhang an, die LTTE sei in seiner Region wenig aktiv (vgl. A11, S. 5, F 12). Sodann hat der Beschwerdeführer an keiner Stelle im Rahmen der Befragungen geltend gemacht, an einem Training der LTTE teilgenommen zu haben. Vielmehr hat er zu Protokoll gegeben, dass er sich für die LTTE nicht interessiere und sie auch nie unterstützt habe (vgl. A11, S. 6, F 18). Damit liegt offensichtlich keine unzureichende Sachverhaltsfeststellung vor. Es besteht daher keine Veranlassung, die Akten zum neuen Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen, weshalb der entsprechende Antrag abzweisen ist. Somit findet das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers nach Sri Lanka ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall einer Ausschaffung nach Sri Lanka dort mit beachtlicher  einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN- müsste der Beschwerdeführer eine konkrete  ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren Hinweisen; EGMR [Grosse Kammer], Saadi gegen Italien, Urteil vom 28. Februar 2008, Beschwerde Nr. 37201/06, §§ 124 bis 127, mit weiteren ). Auch die allgemeine Menschenrechtssituation in Sri Lanka lässt den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt klarerweise nicht als unzulässig erscheinen. Nach dem Gesagten ist der Vollzug der  sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen  zulässig.
4.4 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83
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Abs. 7 AuG – die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
4.5 4.5.1 In der angefochtenen Verfügung führte das BFM aus, im Mai 2009 sei der Krieg zwischen der srilankischen Regierung und den LTTE zu Ende gegangen. Damit befinde sich das Land wieder unter Regierungskontrolle. Der dem Bürgerkrieg zugrunde liegende Konflikt, wie die Frage der regionalen Autonomie für die tamilische Minderheit im Norden und Osten des Landes, bleibe vorerst ungelöst. Zudem habe sich die Sicherheits- und Menschenrechtslage namentlich im Norden aber auch im Osten des Landes nicht massgeblich verändert. Unter diesen Umständen erscheine der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Norden Sri Lankas nicht zumutbar. Gestützt auf die mit der Staatsangehörigkeit verbundene Niederlassungsfreiheit des Beschwerdeführers könne er jedoch in einem anderen Teil seines Heimatlandes – beispielsweise im Grossraum Colombo – Wohnsitz nehmen. Zwar gebe es auch im Südwesten Sri Lankas und  im Grossraum Colombo sehr strenge Sicherheitskontrollen. Es sei aber davon auszugehen, dass sich in dieser Region die  mit Beendigung des Krieges stabilisieren und allmählich  werde. Insgesamt bestehe im Süden und Westen des Landes keine Situation allgemeiner Gewalt. Zudem würden auch keine  Gründe gegen die Zumutbarkeit einer Wohnsitznahme in Colombo sprechen. Namentlich würden dort mehrere Verwandte und insbesondere eine Tante leben, die dem Beschwerdeführer auch bei der Ausreise geholfen habe. Schliesslich sei der Beschwerdeführer ein junger gesunder Mann und habe Arbeitserfahrungen als Chauffeur und Verkäufer. Insgesamt sei der Vollzug der Wegweisung zumutbar.
4.5.2 Dieser vorinstanzliche Schluss wird in der Rechtsmitteleingabe bestritten und es wird ausgeführt, aus dem kurzfristigen Aufenthalt in Colombo bei einer entfernten Verwandten könne nicht auf eine  dortige Wohnsitznahme geschlossen werden. Die Kernfamilie lebe im Norden und in Colombo habe der Beschwerdeführer keine weiteren Verwandten.
4.5.3 Im Grundsatzurteil BVGE 2008/2 hat sich das  zur Lage in Sri Lanka, namentlich zur Frage der  des Wegweisungsvollzugs abgewiesener Asylsuchender geäu-
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ssert. Dabei hat es festgestellt, dass die Rückkehr abgewiesener  aus Sri Lanka in die Nordprovinz (die Distrikte , Mannar, Vavuniya, Mullaitivu und Jaffna) und die Ostprovinz ( Trincomalee, Batticaloa und Ampara) angesichts der dort  allgemeinen Lage unzumutbar sei. Sodann setze für aus der Nord- oder Ostprovinz stamenden srilankischen Asylsuchenden  Ethnie die Anerkennung einer innerstaatlichen  im Süden des Landes, namentlich im Grossraum Colombo, das Vorliegen besonders begünstigender Faktoren, wie die Existenz eines tragfähigen familiären oder sozialen Beziehungsnetzes sowie die  auf eine gesicherte Einkommens- und Wohnsituation vor.
4.5.4 Die tamilische Ethnie des Beschwerdeführers sowie seine  aus der Provinz Jaffna wird weder vom BFM noch vom  bestritten. Dementsprechend ist ein Vollzug der Wegweisung in das Herkunftsgebiet des Beschwerdeführers (Jaffna) nicht zumutbar. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist indes von der Zumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung in den Grossraum Colombo auszugehen. Gemäss den eigenen Angaben des  leben „viele Bekannte und Verwandte“ in Colombo (vgl. A13, S. 6). Auch wenn der Beschwerdeführer gemäss seinen weiteren  angeblich keinen grossen Kontakt zu diesen Personen hatte, so kann dennoch davon ausgegangen werden, dass er diese  wieder aufleben lassen kann, dies um so mehr, als er sich im  Zeitpunkt noch weniger als ein Jahr ausserhalb der Heimat . Zudem hat sich der Beschwerdeführer vor der Ausreise bei einer Tante in Colombo aufgehalten, die ihm bei der Organisation der  behilflich war. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Grossraum Colombo über ein soziales Beziehungsnetz verfügt und insbesondere in einer Anfangsphase auf die Unterstützung von Verwandten und Bekannten zurückgreifen kann. Im Weiteren hat der Beschwerdeführer mehrere Jahre das Gymnasium besucht und verfügt über Berufserfahrungen als Chauffeur und  einer Videothek, weshalb es ihm zuzumuten ist, sich um eine Anstellung zu bemühen. In Anbetracht dieser Umstände ist es dem – soweit den Akten zu entnehmen – gesunden Beschwerdeführer zuzumuten, in den Grossraum Colombo zurückzukehren und sich dort niederzulassen. Damit erweist sich der Vollzug der Wegweisung auch als zumutbar.
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4.6 Es obliegt dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen  des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen  zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AuG).
5. Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu . Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig,  und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
6. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist nach dem Gesagten abzuweisen.
7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten von Fr. 600.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG) und mit dem am 24. August 2009 geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]).
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