Decision ID: 55461f69-79a4-5165-acc7-6de1ec8840af
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

K. Mit ergänzender Eingabe vom 19. Januar 2006 machte die  geltend, in ihrem Heimatland dreimal wegen der erwähnten Flugblätter aktiv geworden zu sein und dabei ungefähr zehn  deponiert zu haben. Die unterschiedlichen quantitativen Angaben (drei- respektive zehnmaliges Flugblattverteilen) anlässlich der  beziehungsweise der ergänzenden Anhörung seien auf jeweils von ihr unterschiedlich wahrgenommene Fragestellungen . Ausserdem sei sie bei der zweiten Anhörung gesundheitlich  gewesen. Überdies seien gemäss Anmerkung der  bei der kantonalen Anhörung Übersetzungsprobleme . Ferner habe sie entgegen der vorinstanzlichen Erwägungen insgesamt substanziierte und nachvollziehbare Angaben zum Inhalt der Flugblätter, deren Verteilung, zu der Benachrichtigung nach der Festnahme von zwei Gruppenmitgliedern und zu ihrer Motivation für die oppositionelle Tätigkeit gemacht. Zu Berücksichtigen sei dabei, dass die Haltestellen, an welchen sie Flugblätter verteilt habe, gar  Namen hätten. Beim Instruktionsgespräch mit ihrer aktuellen Rechtsvertretung habe sie sodann detaillierte Angaben zur politischen Situation vor Ort machen können. Zu beachten sei aber gleichzeitig ihre seit der Vergewaltigung aufgetreten Schwierigkeiten, Sachverhalte adäquat zu artikulieren. Die Schilderungen der erlittenen  wiesen indes zahlreiche Realkennzeichen auf, was für die  des Gewaltdelikts, welches staatlicherseits nicht geahndet worden sei, spreche. Allein wegen angeblicher Unglaubhaftigkeit ihrer politischen Tätigkeit im Sinne der vorinstanzlichen  auch auf die Unglaubhaftigkeit dieses Vorbringens zu schliessen, gehe nicht an. Der besagte Übergriff habe nur erfolgen können, weil sie der kurdischen Ethnie angehöre. Im Weiteren schliesse die  aufgrund gewisser Aussagen der Beschwerdeführerin auf einen früheren Ausreisetermin als den angegebenen. Aber selbst wenn die Ausreise tatsächlich früher erfolgt wäre (was die Beschwerdeführerin nach wie vor verneine), könnte gestützt auf diesen Umstand nicht auf
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die Unglaubhaftigkeit der erlittenen Vergewaltigung geschlossen werden. Aufgrund der erfolgten psychischen Stabilisierung benötige sie im Übrigen keine fachärztliche Betreuung wegen des Erlittenen. Des Weiteren habe die Beschwerdeführerin glaubhaft dargetan, aus Turkmenistan zu stammen, und unter anderem ihren Führerschein . Ihrem turkmenischen Reisepass, welchen sie in Zürich  vergessen habe, komme mithin keine zentrale  mehr zu. Schliesslich sei bereits in der ersten Eingabe bei der Rekursinstanz darauf hingewiesen worden, dass die  wegen des Stellens eines Asylgesuchs im Ausland die  erfülle. Diese Einschätzung werde durch  Berichte von ai bestätigt.
Der Eingabe lagen vier Internet-Auszüge (ai-Jahresbericht 2005/; Focus on ethnic minorities/IRINnews.org vom 19. Dezember 2005; ai-Publikation zu Turkmenistan vom Mai 2005; Bericht des  for war & peace reporting vom 19. Dezember 2005) bei.
L. Mit Vernehmlassung vom 24. März 2006 beantragte die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Die darin enthaltenen Argumente  des angeblichen politischen Engagements der Beschwerdeführerin und zur Nichtabgabe des turkmenischen Reisepasses vermöchten nicht zu überzeugen. Im Weiteren habe die Schweizerische  (ARK) in einem den Irak betreffenden Urteil , allein die Stellung eines Asylgesuchs im Ausland genüge in der Regel nicht für die Anerkennung als Flüchtling, solange die betroffene Person nicht illegal ausgereist sei und Grund zur Annahme bestehe, dass deren heimatlichen Behörden die Asylgesuchsstellung bekannt werde. Zwischen der (damaligen) Situation im Irak und derjenigen in Turkmenistan bestünden zwar Parallelen. Bei der Beschwerdeführerin fehlten aber die beiden genannten erschwerenden Faktoren, welche allenfalls zur Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft führen würden. So habe sie auch nicht glaubhaft machen können, ein politisches Profil aufzuweisen, welches die heimatlichen Behörden zur Beobachtung im Ausland oder zu einer Festnahme bei der Einreise wegen des  der Regimekritik veranlassen würde.
M. Mit Replik vom 6. April 2006 hielt die Beschwerdeführerin an ihren  Darlegungen fest. Die analoge Anwendung des von der
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Vorinstanz zitierten, den Irak betreffenden ARK-Urteils auf die  in Turkmenistan scheitere schon daran, dass eine illegale Ausreise praktisch unmöglich sei. Ferner legte sie dar, ihr in Russland lebender Bruder sei unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen. Sie fürchte, wegen der (politischen) Auffälligkeit auch dieses Bruders im Falle der Wiedereinreise behördlich behelligt zu werden.
N. Am 6. Februar 2007 gebar die Beschwerdeführerin ihren Sohn _.
O. Am 9. März 2007 heiratete die Beschwerdeführerin in _ ihren in der Schweiz vorläufig aufgenommenen beziehungsweise mit einer  lebenden irakischen Partner.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG, sofern keine  nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden. Dazu gehören Verfügungen des BFM gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31); das Bundesverwaltungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, seit dem 1. Januar 2007 die Beurteilung der bei der ehemaligen ARK hängigen Rechtsmittel. Das neue Verfahrensrecht ist anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver-
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halts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
1.4 Der am 6. Februar 2007 in der Schweiz geborene Sohn der  ist in das Verfahren seiner Mutter einzubeziehen.
2. Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht; die  sind legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1, 50 und 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist mithin einzutreten.
3.
3.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz grundsätzlich Flüchtlingen Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, wo sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder  sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken. Den frauenspezifischen Fluchtgründen ist Rechnung zu  (Art. 3 AsylG).
3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG). Vorbringen sind dann glaubhaft, wenn sie genügend , in sich schlüssig und plausibel sind; sie dürfen sich nicht in  Schilderungen erschöpfen, in wesentlichen Punkten nicht  sein oder der inneren Logik entbehren und auch nicht den Tatsachen oder der allgemeinen Erfahrung widersprechen. Darüber hinaus muss die asylsuchende Person persönlich glaubwürdig , was insbesondere dann nicht der Fall ist, wenn sie ihre  auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abstützt (vgl. Art. 7 Abs. 3 AsylG), aber auch dann, wenn sie wichtige Tatsachen  oder bewusst falsch darstellt, im Laufe des Verfahrens Vorbrin-
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gen auswechselt oder unbegründet nachschiebt, mangelndes  am Verfahren zeigt oder die nötige Mitwirkung verweigert.  bedeutet ferner - im Gegensatz zum strikten Beweis - ein reduziertes Beweismass und lässt durchaus Raum für gewisse Einwände und Zweifel an den Vorbringen des Beschwerdeführers. Eine Behauptung gilt bereits als glaubhaft gemacht, wenn der Richter von ihrer Wahrheit nicht völlig überzeugt ist, sie aber überwiegend für wahr hält, obwohl nicht alle Zweifel beseitigt sind. Für die Glaubhaftmachung reicht es demgegenüber nicht aus, wenn der Inhalt der Vorbringen zwar möglich ist, aber in Würdigung der gesamten Aspekte wesentliche und überwiegende Umstände gegen die vorgebrachte Sachverhaltsdarstellung sprechen. Entscheidend ist im Sinne einer Gesamtwürdigung, ob die Gründe, die für die Richtigkeit der Sachverhaltsdarstellung sprechen, überwiegen oder nicht; dabei ist auf eine objektivierte Sichtweise abzustellen (vgl. Entscheide und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1994 Nr. 5 E. 3c S. 43 f.; 1996 Nr. 28 E. 3a S. 270; 2005 Nr. 21 E. 6.1. S. 190 f.). An den genannten Kriterien ist nach wie vor festzuhalten, zumal die Rechtslage diesbezüglich keine Änderung erfahren hat.
4.
4.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, das BFM habe nicht , dass sie gewärtige, wegen des Stellens eines  im Ausland in Turkmenistan in flüchtlingsrechtlich relevanter Weise verfolgt zu werden. Ferner sei auch eine allfällige  der Beschwerdeführerin wegen ihrer aus politischen Gründen  Brüder zu prüfen. Sie habe im erstinstanzlichen Verfahren diesbezügliches Beweismaterial (Zeitung) eingereicht. Damit werden Gehörsverletzungen vorgebracht, welche gegebenenfalls die  der angefochtenen Verfügung rechtfertigen.
4.2 Im angefochtenen Entscheid fehlen Erwägungen zur Gefährdung der Beschwerdeführerin wegen des Stellens eines Asylgesuchs im Ausland beziehungsweise ihrer langjährigen Abwesenheit. Das BFM hat der generellen Gefährdung der Beschwerdeführerin im Entscheid offenbar insofern Rechnung getragen, als es die vorläufige Aufnahme in der Schweiz wegen Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs verfügte. Dass das BFM im vorerwähnten Zusammenhang keine Prüfung hinsichtlich Relevanz für die Flüchtlingseigenschaft vornahm, ist mithin als mangelhafte Sachverhaltswürdigung zu werten. Zwar
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wurde in der Folge ein Schriftenwechsel durchgeführt. Die dortigen Erwägungen des BFM respektive die hergestellte Analogie zur vormaligen Lage im Irak vermögen indes nur bedingt zu überzeugen und werfen in Anbetracht der diesbezüglich offensichtlich  Situation in Turkmenistan Fragen auf, die in der erwähnten Stellungnahme des Bundesamtes nicht hinlänglich  wurden. Im Weiteren geht aus der angefochtenen Verfügung nicht hervor, ob die geltend gemachte Reflexverfolgung der  wegen der gemäss ihren Angaben aus politischen Gründen in Turkmenistan inhaftierten Brüder vom Bundesamt berücksichtigt wurde beziehungsweise ob die Vorinstanz die Inhaftierung der Brüder für glaubhaft erachtet oder nicht. Besagte Brüder sollen sich im Übrigen nach wie vor respektive erneut in Haft befinden und nicht amnestiert worden sein (vgl. den im vorinstanzlichen Verfahren eigereichten Zeitungsausschnitt bzw. A 12/21, S. 12). Erwägungen zur allfällig drohenden Reflexverfolgung der Beschwerdeführerin wären aber insofern unentbehrlich gewesen, als in Anbetracht des vom BFM zu Recht als äusserst repressiv bezeichneten turkmenischen Staatsapparats eine sorgfältige Prüfung unabdingbar erscheint. Die implizit gerügten Gehörsverletzungen sind mithin zu bejahen.
4.3 Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör führt  zur Aufhebung des angefochtenen Hoheitsakts ohne  darauf, ob Letzterer bei korrekter Gewährung des rechtlichen  anders ausgefallen wäre, zumal eine solche Betrachtungsweise dem formellen Charakter des Gehörsanspruchs widerspräche (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen /EMARK 1999 Nr. 20 S. 131; 1998 Nr. 34 S. 292). Gemäss Praxis des Bundesgerichts besteht indes die Möglichkeit, dass die  des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch die untere Instanz im Beschwerdeverfahren geheilt wird, wenn die Rekursinstanz mit  Kognition entscheidet und den Betroffenen die gleichen  zustehen (vgl. BGE 116 Ia 95 f.; 110 Ia 82 E. d). Dabei können insbesondere prozessökonomische Überlegungen eine Rolle spielen. In der Lehre wird die uneingeschränkte Heilung einer  indes kritisiert, zumal den Betroffenen dadurch eine Instanz verloren geht und zur Verwirklichung des Anspruchs ein Rechtsmittel ergriffen werden muss. Auf eine Kassation des fehlerhaft zustande  Entscheids sollte deshalb nur dann verzichtet werden, wenn die Gehörsverletzung für die Betroffenen keinen schweren  bedeutet respektive sie nicht in schwerer Weise trifft. Selbst wenn
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eine Heilung nach den erwähnten Anforderungen möglich wäre, kann sich unter Umständen gleichwohl eine Kassation rechtfertigen. Sie kann beispielsweise dann in Betracht gezogen werden, wenn die  durch die Vorinstanz kein Versehen im Einzelfall , sondern Resultat gehäufter unsorgfältiger Verfahrensführung ist, kann es doch nicht Sinn der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sein, die Vorinstanz durch systematische Heilung erstinstanzlicher  von sorgfältiger Verfahrensführung zu entbinden und auf diese Weise zur Verschlechterung der Position von Betroffenen . Eine Kassation rechtfertigt sich diesfalls, um die Vorinstanz auf diese Weise auf ihre verfahrensrechtlichen Pflichten aufmerksam zu machen (vgl. EMARK 1998 Nr. 34 S. 293).
4.4 Vorliegend erscheint eine Kassation gestützt auf die erwähnten Ausführungen als gerechtfertigt. Zum einen ist die Gehörsverletzung namentlich hinsichtlich der gerügten Reflexverfolgung als gravierend zu qualifizieren, da es die Vorinstanz auch in der Vernehmlassung  hat, entsprechende Erwägungen zu machen. Zum anderen ist nach dem Gesagten in keiner Weise geklärt beziehungsweise durch die hergestellte Analogie zur vormaligen Situation im Irak nur  beantwortet, welche Konsequenzen turkmenische  durch die blosse Stellung eines Asylgesuchs im Ausland im  der Rückkehr zu gewärtigen haben. Nicht zuletzt im Interesse von allfälligen weiteren Verfahren von turkmenischen Asylsuchenden in der Schweiz erscheint eine detailliertere und substanziiertere Abklärung auch in diesem Punkt auf erstinstanzlicher Ebene unabdingbar. Die angefochtene Verfügung ist deshalb aufzuheben und die Sache im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen.
5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorinstanz im  Entscheid das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt hat. Eine Heilung erscheint vorliegend als ausgeschlossen. Die Sache ist im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zur Anhandnahme der erforderlichen Prüfungen und Abklärungen zurückzuweisen. Gleichzeitig ist festzuhalten, dass die vom Bundesamt veranlassten Abklärungen (vgl. Bst. F vorstehend) grundsätzlich hätten offengelegt werden müssen. Bei dieser Sachlage kann davon abgesehen werden, auf weitere Beschwerdevorbringen und namentlich die Frage der Glaubhaftigkeit des von der Beschwerdeführerin geltend gemachten
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politischen Engagements im Heimatland und die ferner vorgebrachte Vergewaltigung einzugehen.
6.
6.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Kosten  (vgl. Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG). Das Gesuch um Erlass derselben wird demzufolge gegenstandslos.
6.2 Obsiegende Parteien haben Anspruch auf eine  für die ihnen erwachsenen notwendigen Kosten (Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und  vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Seitens der Rechtsvertretung wurde keine Kostennote eingereicht. Auf die Nachforderung einer solchen kann indes verzichtet werden, da im vorliegenden Verfahren der Aufwand für die  zuverlässig abgeschätzt werden kann und die von der  zu entrichtende Parteientschädigung von Amtes wegen und in Berücksichtigung der massgeblichen Bemessungsfaktoren auf Fr. 1'800.-- (inkl. allfällige Spesen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.
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