Decision ID: 23a13dee-5ca2-4e1a-8b47-c83bb98f2619
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1973,
kam im Jahre 2005 in die Schweiz und meldete sich am 2
3.
Juli 2012 u
nter Hinweis auf
B
eschwerden
am linken Arm und am linken Bein b
ei der Invalidenversicheru
ng zum Leistungsbezug an (
Urk.
6/4
). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinisch
e und erwerbliche Situation ab, und verneinte nach
durchge
füh
rtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
6/71-86) mit Verfügung vom 1
7.
November 2014 einen Rentenanspruch (
Urk.
6/87
=
Urk.
2)
.
2.
Der Versicherte erhob am 1
7.
Dezember 2014
Beschwerde (
Urk.
1)
geg
en die Verfügung vom 1
7.
November 2014
(
Urk.
2) und b
eantragte, diese sei aufzuhe
ben
und es sei
ihm
eine ganze Rente
zuzusprechen (S.
1
Ziff.
1
).
Die IV-Stelle beantra
gte mit Beschwerdeantwort vom 2
2.
Januar 2015
(
Urk.
5
) die Abweisung der Beschwerde. Dies wur
de dem Beschwerdeführer
am
2.
Juni 2015
zur Kenntnis gebracht
;
g
leichzeitig wurde sein Gesuch um
un
entgeltliche Prozessführung
und Rechtsvertretung bewilligt
(Urk. 12)
.
Mit Schreiben
vom 1
3.
November 2015 (
Urk.
14) teilte der unentgeltliche Rechts
vertreter dem Gericht mit, dass er den Beschwer
deführer nicht mehr vertrete.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG
).
Sie kann Folge von
Ge
burtsgebrechen
, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des
Bundesgesetzes
über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
träch
tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit
bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
),
in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie
nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander ge
gen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der
Invaliditäts
grad
bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be
tä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG)
sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf
eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine
halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine
Drei
viertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (
Urk.
2) davon aus, dass der Beschwerdeführer seit dem 1
2.
Mai 2011 in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei. Ab dem 3
0.
Juli 2012 habe sich sein Gesundheitszustand je
doch wesentlich verbessert
. Ab diesem Zeitpunkt wäre es dem Beschwerdeführer möglich gewesen, einer angepassten Tätigkeit in einem 50%igen Pensum nach
zugehen. Per 1
9.
März 2013 habe sich der Gesundheitszustand nochmals we
sentlich verbessert. Ab diesem Zeitpunkt wäre dem Beschwerdeführer eine 100%ige angepasste Tätigkeit zumutbar. Die Anmeldung sei am
8.
Oktober 2012 eingegangen, weshalb der Leistungsanspruch frühestens per
1.
April 2013 ent
stehen könnte. Ab diesem Zeitpunkt betrage der Invalidität
sgrad jedoch weniger als 40
%
, womit kein Anspruch auf eine Rente bestehe (S. 2).
2.2
Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (
Urk.
1), dass die Behandlung noch nicht abgeschlossen sei und er sich noch einer wei
teren Operation unterziehen
müsse. Er sei in der Beweglichkeit
und Funktiona
lität
der Hand eingeschränkt
(S. 1).
Er sei seit dem Unfall arbeitsunfähig, sein Gesundheitszustand habe sich nicht verbessert
(S. 2)
.
2.3
Strittig und zu prüfen ist somit, ob ein IV-relevanter Gesundheitsschaden vor
liegt, mithin die Arbeitsfähigkeit sowie der Anspruch
des Beschwerdeführers
auf Leistungen der Invali
denversicherung
.
3.
3.1
Dr.
med.
Y._
, Facharzt für Chirurgie und Facharzt für Handchirurgie, Stadtspital
Z._
,
berichtete am 2
0.
November 2012 (
Urk.
6/
14/6-7) und nannte
folgende Diagnosen (S. 1):
Status nach offener Vorderarmfraktur
Typ Essex
lo
presti
links mit:
Status nach
Débridement
und
Thierschung
Vorderarm links am 1
4.
Mai 2011 und 1
6.
Mai 2011 in
A._
Status nach Radiusköpfchenresektion am 2
6.
Juni 2011 in
A._
Status nach Wundrevision und Bakteriologie bei
Wundheilungsstö
rung
am 1
7.
August 2011 im
Z._
Status nach Resektion der distalen
Ulna
am
9.
November 2011
Status nach partieller Resektion
heterotoper
Ossifikationen mit partiel
ler
Arthrolyse
des linken Ellenbogengelenkes, partieller Resek
tion des Spalthauttransplantates mit
Beugesehnentenolyse
und Z-Plastik der ersten Kommissur mit präoperativer Radiotherapie am
9.
März 2012
Er
führte aus,
dass es seit der letzten Konsultation im Juli 2012 zu einer Schmerz
verstärkung in der linken Hand gekommen sei. Gemäss Angaben des
Beschwerdeführers sei dies als Folge der beruflichen Tätigkeit, die er Ende Juli 2012 aufgenommen habe, zu sehen. Es bestünden reizlose Operationsnarben und ein klinisch stabiles Ell
en
bogengelenk.
Für künftige berufliche Tätigkeiten sei es essentiell, dass ein Beruf gefunden werden könne, der weder Kraft
noch Feinmotorik vom linken Arm
respektive der linken Hand erfordere. Der linke Arm könne höchstens als
Hilfsarm
/Hilfshand eingesetzt werden
(S. 1)
.
3.2
Dr.
med.
C._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, berich
tete
am 1
2.
März 2013 (
Urk.
6/18/5-10) und nannte folgende Diagnosen mit Aus
wir
kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1
Ziff.
1.1):
Autounfall am 1
2.
Mai 2011 mit
offener Vorderarmfraktur links
Ellenbogendislokation links
Er führte aus,
der Beschwerdeführer sei vom 1
2.
Mai 2011 bis zum 2
9.
Juli 2012 zu 100
%
und seit dem 3
0.
Juli 2012 bis auf weiteres zu 50
%
arbeitsunfähig gewesen (S. 2
Ziff.
1.6). Es bestehe eine Einschränkung der
Ellenbogenbeweg
lichkeit
links, postoperativ auch der Hand links. Reinigungsarbeiten seien nur erschwert möglich. Die Aufnahme einer angepassten Tätigkeit sei allenfalls nach Abschluss der Wundheilung der linken Hand möglich (S. 2
Ziff.
1.7).
3.3
Dr.
Y._
berichtete erneut am 2
5.
März 2013 (
Urk.
6/21/4) und führte aus, seit dem Eingriff vom 1
4.
Januar 2013 bestehe ein komplikationsloser Verlauf mit subjektiver
Regredienz
der lokal vorhanden gewesenen Schmerzen. Es bestehe eine reizlose Operationsnarbe und gebe keine Anhaltspunkte für einen Infekt.
Weitere handchirurgische Eingriffe seien zum jetzigen Zeitpunkt keine vorgese
hen.
Am 2
5.
April 2013 (
Urk.
6/21/3) führte
Dr.
Y._
aus, durch den Eingriff vom 1
4.
Januar 2013 hätten lokale Beschwerden im Bereich der linken Handwurzel günstig beeinflusst werden können. An der Gesamtbeurteilung der Arbeitsfähig
keit habe sich jedoch durch diesen Eingriff im Vergleich zur Beurteilung vom 2
0.
November 2012 nichts verändert.
3.4
Dr.
Y._
att
estierte dem Beschwerdeführer mit
Arztzeugnis vom 2
9.
Dezember 2013 (
Urk.
6/63/1) eine 100%ige Arbeitsfähigkeit seit dem 1
9.
März 2013 für sämtliche Tätigkeiten, die für den linken Arm beziehungsweise die linke Hand keine Kraft oder Feinmotorik erfordern würden.
3.5
Dr.
C._
attestierte dem Beschwerdeführer mit Arztzeugnis vom
6.
Februar 2014 (
Urk.
6/63/2)
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 1
2.
Mai 2011
bis zum 2
4.
Oktober 201
3.
3.
6
Dr.
med.
D._
, Facharzt für
Orthopädische Chirurgie und Traumato
logie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 1
6.
Mai 2014 Stellun
g (
Urk.
6/70/5) und führte aus, dass der Beschwerdeführer
gemäss den vorliegenden Arztberichten vom 1
2.
Mai 2011 bis zum 2
9.
Juli 2012
zu 100
%
, vom 3
0.
Juli 2012 bis zum 1
3.
Januar 2013 zu 50
%
, vom 1
4.
Januar 2013 bis zum 1
8.
März 2013 wieder zu 100
%
arbeitsunfähig gewe
sen sei und ab dem 1
9.
März 2013 keine Arbeitsunfähigkeit mehr bestehe.
Dem Beschwer
de
führer seien sämtliche körperlich leichten und selten mittelschweren Tätig
keiten möglich, die bezüglich der linken Hand/des linken Arms keine Kraft oder Feinmotorik erfordern würden.
Die vom Hausarzt
Dr.
C._
bescheinigte Arbeitsunfähigkeit bis zum 2
4.
Oktober 2013 sei insofern nicht plausibel, als seinerseits diese vollständige
Arbeitsunfähigkeit ohne weitere Begründung fortgeschrieben worden sei, ob
wohl
durch den Operateur bereits ab März 2013 eine vollständige Arbeitsfähig
keit unter Berücksichtigung einiger qualitativer Einschränkungen attestiert wor
den sei.
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin stellte zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähig
keit des
Beschwerdeführer
s
auf
die Berichte von
Dr.
Y._
(vgl. vorstehend E.
3.1, E.
3.3, E.
3.4) sowie
die Stellungnahme des RAD-Arztes Dr.
D._
(vgl. vorstehend E.
3.
6
) ab.
4.2
Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass die
Berichte von
Dr.
Y._
(vgl. vorstehend E.
3.1, E.
3.3, E.
3.4) sowie die
RAD-Stellungnahme
(vgl. vor
stehend E.
3.
6
)
für die Beantwortung der gestellten Fra
gen umfassend sind. Sie beruhen auf allseitigen Untersuchungen des Beschwer
deführers, berücksichtigen die von ihm geklagten Beschwerden in angemessener Weise, wurden in Kennt
nis der und in Auseinan
dersetzung mit den
Vorakten
erstattet und tragen der konkreten medizinischen Situation Rechnung.
So nannte
Dr.
Y._
einen komplikationslosen Verlauf s
eit dem Eingriff von Januar 2013
und erklärte im März 2013 die Behandlung für abgeschlossen (vgl. vorstehend E. 3.3)
.
Sie zeigten weiter einen plausibel begründeten und nach
vollziehbaren Verlauf der Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers auf (vgl. vorstehend E.
3.1, E.
3.3-3.4, E. 3.6) und nahmen ausdrücklich Stellung zu adaptierten Tätigkeiten beziehungsweise zu
den zu berücksichtigenden
Ein
schränkungen
des Beschwerdeführers
.
Die Berichte von
Dr.
Y._
sowie die Stellungnahme von RAD-Arzt
Dr.
D._
leuch
ten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vor
ge
nommenen
Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit
werden ausführlich und nachvollziehbar begründet.
So zeigte RAD-Arzt
Dr.
D._
nachvollziehbar auf, dass beim Beschwerdeführer gemäss Arztbericht von
Dr.
Y._
ab dem 1
9.
März 2013 keine Arbeitsunfähigkeit mehr bestehe und ihm
sämtliche körperlich leichten und selten mittelschweren
Tätigkeiten,
die bezüg
lich der linken Hand/des linken Arms keine Kraft od
er Feinmotorik erfordern würden, möglich seien. Überdies begründete er einlässlich und sorg
fältig,
aus welchen Gründen
d
ie vom Hausarzt
Dr.
C._
bescheinigte Arbeits
unfähigkeit bis zum 2
4.
Oktober 2013
nicht plausibel
erscheine
(vgl. vorstehend E. 3.6)
.
Die Berichte und Stellungnahme
erfüllen damit die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen
Berichts (vgl. vorstehend E.
1.4
) vollumfäng
lich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann.
4.3
Demgegenüber kann auf die Beurteilung und die Einschätzung durch
den Hausarzt
Dr.
C._
(vgl. vorstehend E. 3.2 und E. 3.5)
nicht abgestellt wer
den.
Er nannte in seinen
Bericht
en
einzig Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar
beitsfä
higkeit, legte jedoch weder die erhobenen Befunde dar, noch erstattete er eine nachvollziehbar begründete und durch Befunde untermauerte medizi
nisch-theoretische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit. Zudem
bemerkte er selber, dass dem Beschwerdeführer die Aufnahme einer angepassten Tätigkeit nach Ab
schluss der Wundheilung der linken Hand möglich se
i (vgl. vorste
hend E.
3.2). Dass er dem Beschwerdeführer ohne weitere Begründung eine vollständige Arbeits
unfähigkeit bis
zum 2
4.
Oktober 2013
fortschrieb, erscheint nach dem Gesagten umso weniger plausibel, wenn der Operateur
Dr.
Y._
seinerseits
bereits ab März 2013 eine vollständige Arbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung einiger qualitat
iver Einschränkungen attestierte.
Die Berichte von
Dr.
C._
vermögen
demnach
die Einschätzung
durch
Dr.
Y._
nicht zu ent
kräf
ten.
4.4
Nach der Würdigung der medizinischen Akten ist nicht ersichtlich, dass beim Beschwerdeführer ein Gesundheitsschaden ausgewiesen ist, der eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit
zu
begründen
vermag
. Vielmehr ist aufgrund der ärztlichen Beur
teilungen davon auszugehen, dass es sich um eine akute und zeitlich be
grenzte Erkrankung im Rahmen
von Folgen
des Autounfalles
handelt
e
und beim
Be
schwerdeführer sowohl eine zeitlich als auch leistungsmässig uneinge
schränkte
Arbeitsfähigkeit
in angepassten Tätigkeiten
vorliegt. Weitere Abklä
rungen erübri
gen sich damit.
4.5
Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin zu Recht den Anspruch auf Leis
tungen d
er Invalidenversicherung
ver
neint.
Die an
gefochtene Verfügung vom 17
.
November
201
4
erweist sich somit als rech
tens und ist zu bestätigen, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
5.
5.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 6
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus
gang des Verfahrens sind sie dem
unterliegenden Beschwerdeführer
aufzuerlegen, infolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu neh
men, dies unter Hinweis auf §16 Abs. 1 des Gesetzes über das
Sozialver
siche
rungs
gericht
(
GSVGer
)
5.2
Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert.
Die Entschädigung des
ehemaligen
unentgeltlichen Rechtsvertreters des Beschwerdeführers, Yassin Abu-
Ied
, Zürich, wird mit separater Verfügung festgesetzt.