Decision ID: 8d97fb43-7b54-58e7-b12c-9b8afde59794
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1970,
war
seit
1990
als Betriebsangestellter bei der
A._
angestellt
(
Urk.
7/10
)
als er sich
im Jahr 1998
wegen Hörverminderung und
Schwindelanfällen
bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leis
tungsbezug anmeldete (
Urk.
7/7
und
Urk.
7/27
/1f.
). Die zuständige Sozialversi
cherungsanstalt der Kantons Zürich, IV-Stelle,
gewährte
berufliche Massnahmen im Sinne
eine
r
internen
Umschulung
beim bisherigen Arbeitgeber
(
Urk.
7/
21,
Urk.
7/23).
Im September 2008 meldete sich
der Versicherte
erneut bei der Inva
lidenversicherung an (
Urk.
7/28). Die IV-Stelle tätigte Abklärungen in erwerbli
cher und medizinischer Hinsicht, wobei
sie eine polydisziplinäre Abklärung in der MEDAS
B._
veranlasste (Gutachten vom 2
9.
März 2010 [
Urk.
7/60])
. Mit Verfügungen vom 2
6.
Oktober und 2
2.
November 2010
sprach sie
dem Versicherten
ab
1.
Juni
20
08
eine halbe Rente
b
ei einem Invaliditätsgrad von 56
%
zu (
Urk.
7/73, 7/74, 7
/75
).
Ein amtliches Rentenrevisionsverfahren schloss die IV-Stelle mit Mitteilung einer unveränderten Invalidenrente vom 2
3.
Dezember 2013 ab (
Urk.
7/83).
1.2
Anlässlich eines weiteren Rentenrevisionsverfahrens mit
Eingang
des Revisions
fragebogens am
2
6.
Januar 2017 (
Urk.
7/84) holte die IV-Stelle ein
en
Auszug aus dem Individuellen Konto des Versicherten (
Urk.
7/85) und ein
en
Bericht des be
handelnden Arztes (
Urk.
7/86) ein. Mit Vorbescheid vom 2
7.
März 2017 stellte sie die Herabsetzung der bisherigen halben Rente auf eine
Viertelsrente
in Aussicht (
Urk.
7/90)
. M
it Verfügung vom 1
3.
Juni 2017
hielt sie hieran fest und setzte die bisherige halbe Rente
auf eine
Viertelsrente
mit Wirkung ab
1.
August 2017 herab (
Urk.
2).
2.
Gegen die Verfügung vom
1
3.
Juni 2017 erhob der
Versicherte am 2
8.
Juni
2017 Beschwerde (
Urk.
1) und beantragte, diese sei aufzuheben und es
ihm weiterhin die halbe Invalidenr
ente zuzusprechen. Die IV-Stelle beantragte
in der Beschwer
deantwort vom
5.
September
2017 (
Urk.
6) die Abweisung der Beschwerde
, was dem Beschwerdeführer
am
7.
September
2017 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
8).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts
,
ATSG)
.
Sie kann Folge von Geburts
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung,
IVG)
.
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine
ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog
. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz
ielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.3
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege
benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b).
Dabei sind grund
sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti
schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). De
r Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren
Beizug
erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf
grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl.
auch Meyer/
Reichmuth
,
IVG
, 3. Aufl. 2014, N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).
1.4
Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her
abgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe
nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf
gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (
Urk.
2) davon aus, dass sich der Gesundheitszustand seit der letzten Rentenrevision nicht ver
ändert habe. Im Januar 2017 sei vom Beschwerdeführer aber ein Jahreseinkom
men von
Fr.
40'300.--
angegeben
worden
und aufgrund dieser Angaben werde der Invaliditätsgrad neu berechnet. Bei der Bestimmung des Einkommens ohne gesundheitliche Einschränkungen
sei gestützt
auf die statistischen Angaben im Jahr 2017
ohne gesundheitliche Einschränkungen beim Beschwerdeführer von einem erzielbaren
Einkommen von
Fr.
71'445.80
auszugehen
. In Gegenüberstel
lung zum Einkommen von
Fr.
40'300.-- resultiere ein Invaliditätsgrad von 44
%
.
In ihrer Beschwerdeantwort hielt sie fest,
b
ei der
A._
sei der Beschwerdeführer zuletzt als Reinigungsfachmann angestellt gewesen und dieser Tätigkeit sei be
reits eine Umschulung durch die IV-Stelle vorausgegangen. Davor sei er als Be
triebsmitarbeiter bei der
A._
angestellt gewesen und diese Anstellung
habe
di
verse Tätigke
iten umfasst. Damit sei es gerechtfertigt
, für das
Valideneinkommen
auf den Zentralwert für Hilfsarbeiten abzustellen. Ein
Valideneinkommen
von
Fr.
90'000.-- sei hingegen nicht plausibel (
Urk.
6).
2.2
Der
Beschwerdeführer
stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (
Urk.
1),
es sei richtig, dass sich der Gesundheitszustand seit der letzten Rentenrevision nicht verändert habe. In der angefochtenen Verfügung sei von einem
Einkommen ohne gesundheitliche
Einschränkung
en
gestützt auf statistische Angaben abgestellt worden. Dieses Einkommen
von
Fr.
71'445.80 sei zu tief. Als Kranmonteur mit einigen Jahren Berufserfahrung könnte er einen durchschnittlichen Jahreslohn von
Fr.
91'000.
--
verdienen
.
D
amit
sei der
Invaliditätsgrad 55
%
und es bestehe (weiterhin) ein Anspruch auf eine halbe Invalidenrente.
2.3
Strittig und zu prüfen ist die Rechtmässigkeit der revisionsweisen Renten
herab
setzung der bisher
ausgerichteten halben
Rente
auf eine
V
iertels
rente
der
Inva
li
denversicherung
.
3.
Im Zeitpunkt
der
mit
Verfügungen vom 2
6.
Oktober und
vom
2
2.
November 2010
(
Urk.
7/73, 7/74, 7/75) zugesprochenen halben Invalidenrente
stellte die Be
schwerdegegnerin auf
F
olgendes ab:
3.1
Gemäss
Feststellungsblatt vom 2
0.
August
2010 (
Urk.
7/67 S. 5f.
)
ging sie
von der Beurteilung
durch
Dr.
med.
C._
, Facharzt für Anästhesiologie FMH,
von ihrem regionalen ärztlichen Dienst (RAD),
vom 1
2.
April 2010 aus,
welcher aus
führte
(S. 4), nach dem
Gutachten der MEDAS
B._
vom 29. März 2010 leide der Beschwerdeführer an einem psychoorganischen Syndrom (ICD-10
F
0), am ehesten bedingt durch intrauterine oder frühkindliche Hirnschädigung, mit/bei Mi
nderbelastb
arkeit, vermindertem Anpassungs
vermögen, I
mpulsdurch
-
brüchigkeit,
Aufmerksamkeits- und
Konzentrationsschwierigkeiten sowie Ver
minderung
des Durchhaltevermögens. Z
udem bestehe der
Verdacht auf
kombi
nierte
Entwick
lungsstörungen (ICD-10 F83) mit respektive
bei
schwerer Legas
thenie, Beeinträchtigung von Frontalhirn
funktionen, leicht verminderten
Denkleistungen, leichten Einschränkungen in weit
eren kognitiven Bereichen,
Re
flexasymm
etrie, Gangataxie und
Tonuserhöhung der Ex
tremitäten.
Hinzu komme
eine
gemischte Schall
l
eitungs-/Schallempfindungsschwerhörigkeit l
inks.
Die Leistungsfähigkeit in
der aktuellen und bisherigen Tätigk
eit als Hilfsarbeiter im Kranservice sei durch die neuropsycholog
ischen Minderfunktionen und durch die
Verhaltensstörung deutlich
eingeschränkt. Die bisherige Tätigkeit sei
dem Be
schwerdeführer
in
einem zeitlichen Rahmen von 8 bis 8.5
Stunden täglich zu
mutbar. Dabei bestehe eine verminder
te Leistungsfähigkeit von 50
%
.
Retrospek
tiv müssten die früheren Tätigkeiten als Wagonrein
iger und Graffitie
ntferner bei
der
A._
als eine Art Ni
schenplatz beurteilt werden und als
die
A._
infolge wirt
scha
ftlicher
Umstrukturierung
eine
erhöhte Leistung im gleichen zeitlichen Pen
sum verlangt habe,
sei
der Beschwerdeführer
diesen Anforderungen nicht mehr
gewachsen gewesen
, weshalb das
Arbeitsverhältnis
vom
Arbeitgeber wegen man
gelnder
Leistung und Verhalten per 3
0.
Juni
2007 aufgelöst
worden sei.
Ange
passte Tätigkeiten seien ebenfalls i
n einem vollen Pensum mit einer
Leistungs
minderung von
50
%
zumutbar
. Angepasst seien leichte körper
liche Tätigkeiten mit einfachen
routinemässigen Abläufen, ohne feinmotorische Anforderungen, ohne Heben und Tragen von
Lasten über 5 kg, ohne repetitives H
eben von klei
neren Lasten und ohne
Arbeiten auf Leitern, Gerüsten oder auf
unebenem Boden. In bisheriger und angepasster Tätigkeit gemäss dem Ressourcenprofil bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50
%
bei vollschichtiger Präsenz.
3.2
Für de
n Einkommensvergleich (
Urk.
7/66
) ging die Beschwerdegegnerin hinsic
ht
lich des
Valideneinkommens
von
einem im Jahr 2006 erzi
elten Erwerbseinkom
men von
Fr.
65'167.--
gestützt
auf den Auszug a
us dem individuellen Konto (IK;
vgl.
Urk.
7/32/3)
aus
.
Daraus
errechnete
sie u
nter Berücksichtigung der Nominal
lohnentwicklung
bis ins Jahr 2009
ein
Va
lideneinkommen
von Fr.
69'078.2
8.
Das Invalideneinkommen
be
zifferte sie mit
Fr.
30'500.-- und
ermittelte
daraus
ein
en
Invaliditätsgrad von 56
%
.
4.
Gemäss dem mit
R
ev
isions
fragebogen vom 2
6.
Januar 2017 (
Urk.
7/84) eingelei
teten Rentenrevisions
verfahren
ergeben die Akten
F
olgendes
:
4.1
Dr.
med.
D._
, Allgemeine Innere Medizin FMH,
gab
im Verlaufsbericht
vom
2
2.
Februar 2017
an
(
Urk.
7/86)
,
der G
esundheitszustand sei stationär und
die Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien rezidivierende Schwindelattacken und ein
cerebraler
Entwicklungsrückstand.
S
eit dem letzten Bericht vom
1.
November 2013
habe sich
nichts verändert und
den
Angaben des Beschwerdeführers
zufolge
wohne er alleine und erledige seine Dinge selbständig. Das Ressourcenprofil könne
er nicht beurteilen.
Der Beschwerdeführer wirke seit Jahren unverändert und
die
plötzliche angebliche Beschwerdefreiheit
der Schwin
delattacken seien am ehesten darin zu sehen, dass
er
seinen Führerausweis be
halten möchte.
4.2
I
m Feststellungsblatt vom 2
7.
März 2017 (
Urk.
7/89 S. 2
f.)
hielt
die
Beschwerde
gegnerin unter Bezugnahme auf den Verla
ufsbericht von
Dr.
med.
D._
fest
(
Urk.
7/89
)
,
mit dem Gesundheitsschaden, der am ehesten durch eine frühkindli
che Hirnschädigung
bedingt
seit mindestens 2006/2007 ausgewiesen sei, bestehe weiterhin ein Rentenanspruch. Der im Februar 2017 eingereichte Arztbericht von
Dr.
D._
bestätige einen unveränderten Gesundheitszustand. Der Beschwerde
führer sei gemäss Angaben im Revisionsfragebogen weiterhin bei
Y._
AG
angestellt und aus medizinischer Sicht sei kein Revisionsgrund ausgewiesen. In bisherige
r
sowie angepasste
r
Tätigkeit sei der Beschwerdeführer 50
%
arbeitsfähig.
Gemäss Angaben des Arbeitgebers erziele er einen Leistungslohn
von aktuell Fr.
40'300.--. Beim Einkommensvergleich bei der
Rentenzusprache
im
Jahr
2010 sei das
Valideneinkommen
nach effektivem Einkommen gemäss IK Auszug im
Jahr 2006 mit
Fr.
65'167.-- bestimmt und hochgerechnet worden. In der vorlie
genden Revision 2017 werde das
Valideneinkommen
nach
der
Lohnstrukturerhe
bung des Bundesamtes für Statistik
(
LSE
)
Hilfstätigkeit Niveau 2 berechnet. Das
Valideneinkommen
betrage
somit
Fr.
71’445.80 und in Gegenüberstellung des In
valideneinkommen
s
von Fr.
40'300.-- resultiere
ein Invaliditätsgrad von 44
%
.
5.
5.1
Str
ittig
ist
,
auf welcher Basis das
Valideneinkommen
zu berechnen ist.
Dieses entspricht nach
Art.
16 ATSG in Ver
bindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG
demjenigen Einkommen, das der Versicherte
nach Eintritt der Invalidität
hätte erzielen kön
nen, wäre er nicht invalid geworden
(vgl. E. 1.2 hiervor)
.
Damit können s
pätere
Einkommen,
wie
etwa
ein Einkommen, dass
nach einer erfolgreichen Umschu
lung
hätte
erzielt
werden könn
e
n,
nicht
berücksichtigt werden (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts vom
8.
Februar 2005
I479/2004
E. 4.2.
2
).
Vorliegend ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer ohne Gesundheits
schaden weiterhin
als Betriebsangestellter mit sicherheitsdienstlichen Verrichtun
gen bei der
A._
tätig wäre, s
tand er doch seit
dem Jahr
1990
bis
Ende Januar 1997
in diesem Arbeitsverhältnis
und
hatte er
dort,
gemäss Fragebogen f
ür den Arbeitgeber
,
bereits
im Jahr
1996
ein Einkommen von
Fr.
58'280
.-- erzielt
(vgl.
Urk.
7/10).
Es liegen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass der Beschwerdeführer ohne Gesundheitsschaden eine Ausbildung zum Kranmonteur absolviert und einen derart hohen Lohn von über
Fr.
90'000.
--
(vgl.
Urk.
1) erzielt hätte.
Aus dem Individuellen Konto (IK;
Urk.
7/32/2) ist sodann ersichtlich, dass
sich
sein
Einkommen
von
Fr.
46'449.-- im
Jahr 1990
und
Fr. 58'544.-- im Jahr 1996
po
sitiv entwickelt hat.
Die Beschwerdegegnerin trug diesem Umstand a
nlässlich der erstmaligen
Rentenzusprache
insofern Rechnung, dass das Einkommen der No
minallohnentwicklung angepasst und entsprechend aufgerechnet wurde (E. 3.2 hiervor).
Gleichermassen ist auch im vorliegenden Revisionsverfahren
vorzugehen
und
das im Jahr 1996 erzielte Einkommen von
Fr.
58'280
.-- der Nominallohnentwicklung anzupassen. U
nter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung für
Männer
(vgl. Tabelle T 39, Entwicklung der Nominallöhne der Konsumentenpreise und der Reallöhne
)
ergibt sich
beim
Indexstand
von
1811
Punkten im Jahr
1996
und von
2249
Punkten im Jahr
2017
damit
ein
Valideneinkommen
von
Fr.
72
́
375.35 (
Fr.
58'280
.
--
:
1811 x 2249)
.
5.2
Das vom Beschwerdeführer tatsächlich erzielte Einkommen von
Fr.
40'300.-- (13 x
Fr.
3'100.--) ist unbestritten und durch
die Akten belegt (vgl.
Urk.
7/84/3
Ziff.
4.2
). Das Einkommen entspricht sodann der tatsächlichen Leistung des Be
schwerdeführers, welcher im Rahmen seines 100%igen Arbeitspensums
gemäss den Angaben des Arbeitgebers eine 40 bis 50
%
ige
Leist
ung erbringt (vgl.
auch
Urk.
7/87
). Damit kann keine zusätzliche Soziallohnkomponente im Sinne, dass der Lohn
des Beschwerdeführers seine
Arbeitsleistungen überst
eigt, in Abzug ge
bracht werden,
da dafür keine Anhaltspunkte bestehen. Daran ändert auch nichts, dass die
Arbeitgeberin die soziale Verantwortung gegenüber ihrem Mitarbeiter
mit
Rücksichtnahme auf dessen gesundheitliche Umstände und Möglichkeiten
vorbildlich wahr
nimmt
(vgl.
Urk.
7/87).
Die Gegenüberstellung des
Valideneinkommens
von
Fr.
72'375.35 zum Invali
deneinkommen von
Fr.
40'300.
-- führt damit zu einem
I
nvaliditätsgrad
von 44
,3
%
. Im Ergebnis ist damit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die bisherige halbe Rente auf eine
Viertelsrente
herabgesetzt hat, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.
6.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens
aufwand und unabhängig vom Streitwert
im Rahmen von
2
00
—
1'000 Franken
festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und
vorliegend
auf
Fr.
5
00.-- festzusetzen. Entsprechend dem Aus
gang des Verfahrens sind sie dem
u
nterliegenden Be
schwerdeführer
aufzuerlegen.