Decision ID: c4d95e74-eb91-5f4b-b8fd-84aa1b473a72
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Eigenen Angaben zufolge verliess der Beschwerdeführer, ein aus B._ stammender kamerunischer Staatsangehöriger vom  der C._, seinen Heimatstaat am 15. September 2008 auf dem Seeweg. Über D._ und weitere, ihm unbekannte  sei er am 29. September 2008 unter Umgehung der Grenzkontrolle in die Schweiz gelangt, wo er gleichentags im E._ ein  einreichte. Nach der Kurzbefragung vom 29. Oktober 2008 wurde er mit Verfügung vom 14. November 2008 für den Aufenthalt während des Asylverfahrens dem Kanton F._ zugewiesen. Am 7. Januar 2009 wurde der Beschwerdeführer vom BFM direkt zu seinen  angehört.
Zur Begründung seines Gesuchs führte der Beschwerdeführer im  aus, bis (...) unregelmässig als G._ gearbeitet zu haben. Da bereits sein – mittlerweile verstorbener – Vater Mitglied der H._ gewesen sei, sei auch er seit vielen Jahren Mitglied dieser Partei. Mit seiner Partei habe er verschiedentlich an Protesten gegen die Regierungspartei "CPDN" teilgenommen, wobei er insgesamt unter zwei Malen verhaftet worden sei. So erstmals nach den Wahlen vom Y._, als er (...) im Gefängnis von B._ inhaftiert worden sei. Das zweite Mal habe man ihn nach Protestveranstaltungen im Z._ inhaftiert, wobei er während der Haft Probleme mit (...)  und sich dadurch sein Gesundheitszustand verschlechtert  er sogar einen Kollaps erlitten habe. Ein Parteimitglied der H._ habe in der Folge seine Befreiung aus dem Gefängnis , worauf er am W._ von Unbekannten an einen  Ort gebracht und von dort mit dem L._ nach D._ ausgeflogen worden sei. Auf die weiteren Ausführungen des  wird, soweit wesentlich, in den nachfolgenden  eingegangen.
Der Beschwerdeführer reichte keinerlei Identitätsdokumente zu den Akten. Anlässlich beider Befragungen wurde dem Beschwerdeführer mitgeteilt, dass er gemäss Abklärungen bei den (...) Behörden  sei. Der Beschwerdeführer verneinte frühere Aufenthalte in .
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B. Mit Schreiben des BFM vom 9. Januar 2009 wurde der  aufgefordert, zu den geltend gemachten medizinischen  innert angesetzter Frist einen ärztlichen Bericht einzureichen  mittels schriftlicher Erklärung die behandelnden Ärzte dem BFM gegenüber vom Arztgeheimnis zu entbinden.
C. Mit Erklärung vom 7. Januar 2009 (Eingang beim BFM: 14. Januar 2009) hatte der Beschwerdeführer die behandelnde Ärztin, I._, von ihrem Arztgeheimnis gegenüber dem BFM und seinen Vertretern bereits entbunden. Am 3. Februar 2009 holte die Vorinstanz bei der  Ärztin eine telefonische Auskunft zum  des Beschwerdeführers ein. Sodann wurde mit Eingabe vom 29. Januar 2009 ein ärztlicher Bericht inklusive weiterer medizinischer Unterlagen zu den Akten gereicht.
D. Mit Schreiben des BFM vom 5. Februar 2009 wurde dem  zum Abklärungsergebnis, wonach er am V._ in M._ einen Asylantrag gestellt habe, das Asylverfahren am U._ abgeschlossen worden sei, er am S._ durch (...) wegen (...) verurteilt worden sei und sich – entgegen den Angaben in der Bundesanhörung vom 7. Januar 2009 – während längerer Zeit in Europa aufgehalten habe, das rechtliche Gehör gewährt.
Der Beschwerdeführer nahm mit Eingabe vom 18. Februar 2009 .
E. Mit Verfügung vom 2. März 2009 – eröffnet am 5. März 2009 – lehnte das BFM das Asylbegehren ab und ordnete gleichzeitig die  des Beschwerdeführers aus der Schweiz und den Vollzug an. Die Vorinstanz begründete ihre Verfügung im Wesentlichen damit, dass die Schilderungen des Beschwerdeführers die Anforderungen von Art. 7 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) an die  nicht erfüllten. Ferner sei der Vollzug der Wegweisung als , zumutbar und möglich zu erachten.
F. Mit Eingabe vom 26. März 2009 beantragte der Beschwerdeführer beim Bundesverwaltungsgericht die Aufhebung der vorinstanzlichen
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Verfügung, die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft und die  von Asyl. Ferner sei festzustellen, dass der Vollzug der  unzulässig, unzumutbar und unmöglich sei, und es sei die vorläufige Aufnahme anzuordnen. Weiter sei die unentgeltliche  im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) zu gewähren und auf die Erhebung eines  sei zu verzichten. Eventuell sei die aufschiebende Wirkung der Beschwerde wiederherzustellen. Zudem sei die zuständige  vorsorglich anzuweisen, die Kontaktaufnahme mit den Behörden des Heimat- oder Herkunftsstaats sowie jegliche Datenweitergabe an dieselben zu unterlassen. Eventuell sei er bei bereits durchgeführter Datenweitergabe darüber in einer separaten Verfügung zu informieren. Auf die Begründung wird, soweit entscheidwesentlich, in den  eingegangen.
G. Mit Eingabe vom 2. April 2009 reichte der Beschwerdeführer weitere Beweismittel (Aufzählung der eingereichten medizinischen Unterlagen) zu den Akten.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17.  2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende  im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das  ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden  und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17.  2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Der  ist durch die angefochtene Verfügung besonders  und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung. Er ist daher zur Einreichung der Beschwerde
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legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1, Art. 50 und 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist – unter Vorbehalt der nachfolgenden  – einzutreten.
1.3 Die Beschwerde hat von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung und eine solche wurde vom BFM denn auch nicht entzogen. Mangels Rechtsschutzinteresses ist demnach auf den Eventualantrag auf  der aufschiebenden Wirkung nicht einzutreten.
1.4 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen  und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
1.5 Die Abteilungen des Bundesverwaltungsgerichts entscheiden in der Regel in der Besetzung mit drei Richtern oder Richterinnen (Spruchkörper; vgl. Art. 21 Abs. 1 VGG). Das  kann auch in solchen Fällen auf die Durchführung des  verzichten (Art. 111a Abs. 1 AsylG).
2.
2.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 AsylG).
2.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
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3.
3.1 Die Vorinstanz hielt zur Begründung des ablehnenden  im Wesentlichen fest, der Beschwerdeführer habe geltend gemacht, seit seiner frühesten Kindheit Mitglied einer Partei mit der Bezeichnung H._ gewesen zu sein und im Rahmen dieser  die Politik der "CPDN"-Regierung bekämpft zu haben, weshalb er in den Jahren (...) im Gefängnis gewesen und im W._ von seiner Partei, der H._, aus dem Gefängnis befreit und mit einem L._ nach D._ geflogen sei. Diese Vorbringen habe der Beschwerdeführer aber in keiner Weise substanziiert darlegen können. So nenne er beispielsweise Parteien, die es in Kamerun nicht gebe. Die eigene Partei bezeichne er mit H._, welche aber in  unbekannt sei. Hingegen spiele in Kamerun die SDF (Social  Front) seit Jahren eine wichtige Rolle als Oppositionspartei. Die Partei, die er, weil sie so viele Jahre an der Macht gewesen sei, bekämpft haben wolle, nenne er "CPDN". Eine solche Partei gebe es aber in Kamerun auch nicht. Die Regierungspartei heisse RDPC ( Democratique du Peuple Camerounais). Dem  gelinge es somit in keiner Weise, sein angebliches politisches Engagement glaubhaft darzulegen, kenne er doch nicht einmal die  seiner eigenen Partei und derjenigen Partei, gegen deren Politik er demonstriert habe. Weiter handle es sich bei den Beschreibungen zu den angeführten Gefängnisaufenthalten nicht um differenzierte Schilderungen über einen selber erlebten Aufenthalt in einem  Gefängnis. Die Gefängnisse in Kamerun würden bei , die darin tatsächlich eine gewisse Zeit inhaftiert gewesen seien, tiefe Eindrücke hinterlassen, die sehr persönlich, detailliert und  dargelegt würden. Die allgemeinen Schilderungen des  würden jedoch darauf hindeuten, dass er nie in  Gefängnis in Kamerun gewesen sei. Auch die Schilderung der Flucht aus dem Gefängnis wirke merkwürdig, habe ihn doch ein Mann der Partei plötzlich aus dem Gefängnis geholt und zu einem L._ geführt, der nach D._ geflogen sei. Diese  Ereignisse könne der Beschwerdeführer aber nur sehr vage schildern, wobei er dafür immer wieder seinen damals schlechten  geltend mache, was ebenfalls nicht überzeugend wirke. Überdies seien erhebliche Zweifel an der Identität des  anzubringen, zumal die im schweizerischen  geltend gemachte Namensangabe und das Geburtsdatum den Daten, welche die (...) Behörden dem BFM übermittelt hätten, wider-
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sprechen würden. Bei den (...) Behörden sei der Beschwerdeführer  anderem unter der Identität J._, geboren R._,  gewesen. Der Beschwerdeführer habe aber in seiner  vom 18. Februar 2009 abgestritten, je in M._ gewesen zu sein, was aber gemäss offizieller Mitteilung der (...) Behörden nicht zutreffen könne. Die Vorbringen des Beschwerdeführers würden  in ihrer Gesamtheit den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG nicht standhalten, so dass deren Asylrelevanz nicht geprüft werden müsse.
3.2 Den in E. 2.2 genannten Anforderungen an die Glaubhaftigkeit der Darlegung eines asylbegründenden Sachverhalts vermögen die  des Beschwerdeführers in Abwägung sämtlicher Aspekte vorliegend nicht zu genügen. So erscheinen die Zweifel an der  der Vorbringen des Beschwerdeführers vorliegend erheblich gewichtiger als die Gründe, die für die Wahrscheinlichkeit einer  sprechen könnten.
So wendet der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe  ein, der frühere Name der Regierungspartei sei "CPDN"  und die Leute würden diese meist nach dem früheren Namen . Dieser Einwand ist jedoch als nicht stichhaltig zu erachten. So soll der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge aktiv gegen diese Regierungspartei demonstriert und versucht haben, Leute von den schlechten Machenschaften der Regierungspartei zu überzeugen (vgl. Protokoll direkte Anhörung, S. 5), weshalb gerade bei ihm mit Fug  ausgegangen werden dürfte, er wisse den korrekten Parteinamen der im Land herrschenden Regierungspartei. Überdies stellt die RDPC seit über zwanzig Jahren die Regierungspartei Kameruns dar und auch deren englische Umschreibung lässt sich nicht mit dem vom  im Asylverfahren angegebenen Namen respektive Kürzel vereinbaren. Der weitere Einwand des Beschwerdeführers,  die H._ und die Social Democratic Front das Gleiche , weil es sich bei der Social Democratic Front um eine Partei handle, vermag ebenfalls nicht zu überzeugen. Schon alleine aufgrund des Umstandes, dass der Beschwerdeführer seit langen Jahren – und vor ihm schon sein Vater – Mitglied der H._ gewesen sein soll, müsste er zwingend in der Lage sein, den korrekten Namen seiner Partei zu bezeichnen.
Hinsichtlich der von der Vorinstanz angezweifelten Gefängnisaufent-
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halte infolge undifferenzierter und vager Schilderungen bringt der  in seiner Rechtsmitteleingabe weitere Details vor: So hätten die Gefangenen auf dem Boden geschlafen, der Raum sei zirka 20 m2 gross gewesen, am Morgen und am Abend seien das Essen und Tee gebracht worden, oben an der Wand sei ein kleines Fenster  und ausserhalb der Zelle habe sich die Toilette befunden, welche man durch eine kleine Türe, die nicht abgeschlossen gewesen sei,  habe. Ferner hätten sich an anderen Orten lange Toiletten- befunden. Diesbezüglich ist zu bemerken, dass diese erst auf  vorgebrachten zusätzlichen Details die  der angeführten Gefängnisaufenthalte nicht in einem anderen Licht erscheinen lässt, handelt es sich doch um Details, die in ihrer  von jedermann vorgebracht beziehungsweise nacherzählt werden könnten, selbst von Personen, welche noch nie einen  selber erleiden mussten. Zudem werden durch diese  keine zusätzlichen persönlichen Erlebnisse und Erinnerungen des angeblich erlebten Gefängnisalltags spürbar, lassen diese doch  jeglichen persönlichen Bezug zu tatsächlichen Begebenheiten und Realkennzeichen (so insbesondere Detailreichtum der Schilderung, freies assoziatives Erzählen, Interaktionsschilderung sowie inhaltliche Besonderheiten) vermissen.
Weiter bleiben auch die Angaben des Beschwerdeführers zu seiner Flucht aus dem Gefängnis vage und stereotyp. Der in der  gemachte Hinweis, wonach er den Mann, der ihm zur Flucht  habe, nie zu Gesicht bekommen habe, steht überdies im  zu der anlässlich der direkten Bundesanhörung gemachten Aussage, wonach er von einer unbekannten Person herausgebracht worden sei (vgl. Protokoll direkte Anhörung, S. 7 unten). Zudem gab der Beschwerdeführer bei der Erstbefragung noch an, der  habe ihn aufgefordert, ihm zu folgen, was wiederum mit den Ausführungen der Bundesanhörung nicht in Übereinstimmung  werden kann (vgl. Protokoll Empfangszentrum, S. 6).
Soweit der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe darauf hinweist, dass er eine Person namens J._ nicht kenne  es sich bei dieser Person nicht um ihn handle, kann auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden, denen sich das Bundesverwaltungsgericht vorliegend  anschliesst. In diesem Zusammenhang muss festgehalten werden, dass die tatsächliche Identität des Beschwerdeführers nach
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wie vor nicht feststeht, hat dieser doch den schweizerischen  weder ein Identitätsdokument abgegeben noch auf Vorhalt zugegeben, sich unter anderer Identität und entgegen eigenen  in M._ aufgehalten zu haben (vgl. auch Buchstabe A. oben). Dadurch wird auch die generelle Glaubwürdigkeit des  an sich in erheblichem Masse erschüttert.
3.3 Bei dieser Sachlage und in Würdigung der gesamten Umstände ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer die Voraussetzungen zur  der Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllt. Die Vorinstanz hat daher das Asylbegehren zu Recht abgelehnt.
4.
4.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
4.2 Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung  solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2001 Nr. 21).
5.
5.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
5.2
5.2.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
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So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie  läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4.  1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
5.2.2 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. MARIO GATTIKER, Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich  Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non- im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers in den Heimatstaat ist demnach  dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
5.2.3 Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall einer Ausschaffung in den Heimatstaat dort mit beachtlicher  einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des  Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Folterausschusses müsste der Beschwerdeführer eine  Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren ; EGMR, Bensaid gegen Grossbritannien, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Auch die  Menschenrechtssituation im Heimatstaat lässt den Wegwei-
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sungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt klarerweise nicht als unzulässig erscheinen. Zwar kann gemäss der Praxis des EGMR der Vollzug der Wegweisung eines abgewiesenen Asylsuchenden mit  Problemen im Einzelfall einen Verstoss gegen Art. 3 EMRK ; hierfür sind jedoch ganz aussergewöhnliche Umstände  (vgl. EMARK 2005 Nr. 23 E. 5.1. S. 211 f., mit einer  der Rechtsprechung des EGMR). Vorliegend sind solche ganz aussergewöhnlichen Umstände („very exceptional “), wie sie der EGMR in seinem Urteil vom 2. Mai 1997 i.S. D.  Grossbritannien feststellte, wo neben einer kurzen  aufseiten des an AIDS erkrankten Auszuweisenden erschwerend die Gefahr eines Todes unter extremen physischen und psychischen Leiden hinzukam, auszuschliessen (vgl. zur Publikation vorgesehenes Urteil BVGE D-6538/2006 vom 7. August 2008 E. 9.1.3; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts D-6721/2008 vom 5. Januar 2009 und D-6364/2008 vom 4. November 2008 E. 7.1, mit Hinweisen auf die neuste Praxis des EGMR; EMARK 2004 Nr. 6 E. 7b S. 41).
5.2.4 Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
5.3
5.3.1 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG – die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
5.3.2 Das BFM hielt fest, weder die im Heimatstaat des  herrschende politische Situation noch andere Gründe würden gegen die Zumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung nach Kamarun sprechen. Auch stünden keine individuellen Gründe einem  entgegen. So seien eine medikamentöse Behandlung der angeführten Beschwerden (...) und regelmässige Kontrollen durch medizinisches Personal auch im Heimatland des Beschwerdeführers möglich und es stehe ihm frei, bei der kantonalen  medizinische Rückkehrhilfe zu beantragen (Art. 93 AsylG). Diese könne durch Abgabe von Medikamenten, Hilfe bei der Ausreiseorgani-
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sation oder durch Unterstützung während und nach der Rückkehr  werden.
5.3.3 Der Beschwerdeführer bringt demgegenüber auf  vor, er sei schwer krank und die Vorinstanz wisse über seinen Gesundheitszustand Bescheid, zumal diese mit seinen Ärzten Kontakt aufgenommen habe. Es sei unzutreffend, dass seine Erkrankung in Kamerun behandelt werden könne. So gebe es in seiner Heimat weder eine Krankenkasse noch Sozialhilfe. Er könne somit eine Behandlung nicht bezahlen. Er sei aber auf eine regelmässige  angewiesen, ansonsten er in wenigen Tagen in Lebensgefahr sei. Da seine (...) durch die Krankheit bereits in Mitleidenschaft  worden seien, werde es für ihn sehr schwer sein, überhaupt zu . Auch habe er keine Familie, die ihn unterstützen könne. Der nächste Arzttermin sei am 16. April 2009 und er werde weitere  einreichen. In seiner Eingabe vom 2. April 2009 hielt er fest,  stehe nicht fest, unter welchen Krankheiten er leide, weshalb er darum bitte, weitere Arztberichte abzuwarten.
5.3.4 In Bezug auf die gegenwärtige allgemeine Menschenrechtslage in Kamerun ist festzuhalten, dass der Versuch des seit 1982  als Präsident amtierenden Paul Biya, mit einer  die bisherige Amtszeitbeschränkung für Staatschefs , gegen Ende des Jahres 2007 zu massiven innenpolitischen Spannungen führte. Die Unzufriedenheit grosser Teile der Bevölkerung wurde durch die stark angestiegenen Lebenshaltungskosten,  durch die Preiserhöhung beim Treibstoff, verstärkt. In der  kam es zwischen dem 23. und dem 29. Februar 2008 zuerst in Douala und dann auch in Yaoundé sowie in verschiedenen anderen Städten im Westen Kameruns zu blutigen Auseinandersetzungen  Demonstranten und Sicherheitskräften. Nach Zugeständnissen seitens der Regierung (etwa durch die Befreiung von Abgaben auf  lebensnotwendigen Gütern oder durch die Vergünstigung von Treibstoff für Taxis) beruhigte sich die Lage wieder. Auch die am 11. April 2008 erfolgte, die Amtszeitbeschränkung für Staatschefs  Verfassungsänderung löste keine neuen Unruhen aus.  Kamerun kann demnach im jetzigen Zeitpunkt nicht von Krieg, Bürgerkrieg oder von einer Situation allgemeiner Gewalt, welche für den Beschwerdeführer bei einer Rückkehr dorthin eine konkrete  darstellen würde, gesprochen werden.
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5.3.5 Was die individuelle Situation des Beschwerdeführers betrifft, so kann den Akten Folgendes entnommen werden:
Der Beschwerdeführer stammt eigenen Angaben zufolge aus B._ und arbeitete bis (...) viele Jahre als G._ (vgl.  direkte Anhörung, S. 4). Seine Eltern seien (...) gestorben. Seine Schwester lebe (...) in B._ und er verfüge noch über Onkel und Tanten im Heimatland, mit denen er jedoch keinen engen Kontakt  (vgl. Protokoll direkte Anhörung, S. 3).
Hinsichtlich der angeführten und durch medizinische Unterlagen  Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes des  ist Folgendes zu erwägen: Gründe ausschliesslich  Natur lassen den Wegweisungsvollzug im Allgemeinen nicht als unzumutbar erscheinen, es sei denn, die erforderliche Behandlung sei wesentlich und im Heimatland nicht erhältlich (vgl. EMARK 2003 Nr. 24 E. 5b S. 157 f.). Entsprechen ferner die Behandlungsmöglichkeiten im Herkunftsland nicht dem medizinischen Standard in der Schweiz, so bewirkt dies allein noch nicht die Unzumutbarkeit des Vollzugs. Von  solchen Unzumutbarkeit ist erst dann auszugehen, wenn die  Möglichkeit der Weiterbehandlung eine drastische und  Verschlechterung des Gesundheitszustandes nach sich zieht (vgl. EMARK 2004 Nr. 7 E. 5d S. 50 ff., 2003 Nr. 24 E. 5b S. 157 f.). Vorliegend sind, entgegen der auf Beschwerdeebene  Ansicht, unter diesen Rahmenbedingungen den Akten keine stichhaltigen Anhaltspunkte für das Vorliegen einer medizinischen  im Heimatstaat im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG zu entnehmen: Dem in den Akten liegenden neusten ärztlichen Bericht der  Ärztin (I._) vom 29. Januar 2009 ist zu entnehmen, dass (Darlegungen im ärztlichen Bericht). Gemäss einer vom BFM  telefonischen Auskunft bei der behandelnden Ärztin vom 3.  2009 (Darlegung der Auskunft). Das Vorbringen in der Eingabe vom 2. April 2009, wonach zurzeit nicht feststehe, an welchen Krankheiten er leide, wird durch den Arztbericht vom 29. Januar 2009 widerlegt. Bei dieser Sachlage besteht kein Anlass, den Eingang weiterer  abzuwarten. Nach den Erkenntnissen des Bundesverwaltungsgerichts hat sich der Zugang der Bevölkerung Kameruns zu medizinischer Versorgung in den letzten Jahren beachtlich verbessert und es bestehen in den  Städten eine ausreichende Anzahl von Apotheken, welche in der Regel alle wichtigen Medikamente führen. Auch wenn das Gesund-
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heitssystem Kameruns weiterhin gewisse Unzulänglichkeiten aufweist (fehlendes Krankenversicherungssystem; keine staatliche Sozialhilfe; regionale Unterschiede bezüglich Qualität und Zugang zu  Versorgung), ist hinsichtlich der vorliegend zu beachtenden  Beschwerden des Beschwerdeführers anzuführen, dass (...) in Kamerun auf zwei Ebenen behandelt werden kann: ( der Behandlungsmethoden).
Aufgrund des Umstandes, dass der Beschwerdeführer (...) aufweist und als arbeitsfähig zu erachten ist, ist es ihm möglich und zumutbar, die in der Schweiz begonnene medizinische Behandlung in seiner  (...) fortzusetzen. Für die Finanzierung seiner Behandlung ist  hinzuweisen, dass aufgrund der medizinischen Beurteilung des Gesundheitszustandes und der als gegeben zu erachtenden  davon ausgegangen werden kann, der Beschwerdeführer  bei einer Rückkehr auch in Berücksichtigung der zweifellos  wirtschaftlichen und sozialen Situation eine Erwerbstätigkeit auf- und in Verbindung mit der Möglichkeit des Erhalts einer medizinischen Rückkehrhilfe aus der Schweiz die Kosten für seine Behandlung selber übernehmen. So ist vorliegend nicht ersichtlich, inwiefern es dem  nicht möglich sein sollte, während der Dauer der  der medizinischen Rückkehrhilfe (gemäss Art. 75 der  2 vom 11. August 1999 über Finanzierungsfragen [AsylV 2, SR 142.312] ist die medizinische Rückkehrhilfe auf sechs Monate ) entsprechende Kontakte zu knüpfen und sich ein soziales und wirtschaftliches Netz aufzubauen respektive das bestehende soziale Netz in der Heimat in Anspruch zu nehmen, um seine medizinische Versorgung auch nach Ablauf der Beitragszahlungen durch die schweizerischen Behörden weiter sicherzustellen.
Zudem stellen blosse soziale und wirtschaftliche Schwierigkeiten, wie namentlich Mangel an Wohnungen und Arbeitsplätzen, von welchen die ansässige Bevölkerung betroffen ist, keine existenzbedrohende  dar, welche den Vollzug der Wegweisung eines Ausländers in den Heimatstaat als unzumutbar erscheinen liessen (EMARK 2005 Nr. 24 E. 10.1. S. 215), weshalb auch allfällige wirtschaftliche  des Beschwerdeführers dem Vollzug nicht . Im Weiteren ist festzuhalten, dass angesichts der in  gestellten Glaubwürdigkeit der Person des Beschwerdeführers  der als unglaubhaft erachteten Asylvorbringen und der nicht feststehenden Identität auch die Angaben zum Bestand eines fa-
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miliären Beziehungsnetzes (so insbesondere hinsichtlich der [...] ) grundsätzlich zu bezweifeln sind. Dies umso mehr, als der  diesbezüglich in den Befragungen (Darlegungen zum Beziehungsnetz). Aufgrund dieser Ungereimtheiten geht das  vorliegend davon aus, dass der Beschwerdeführer in seiner Heimat allenfalls über seine Eltern oder über weitere  der Kernfamilie verfügt, welche ihm bei einer Reintegration  bieten können. Bei allem Verständnis für die schwierige  des Beschwerdeführers bei einer Rückkehr überwiegen  obiger Erwägungen und des Umstandes, dass er den grössten Teil seines bisherigen Lebens in seiner Heimat verbrachte und dort auch sozialisiert wurde, vorliegend in Würdigung sämtlicher Umstände die Gründe für die Bejahung der Zumutbarkeit des  nach Kamerun.
Nach dem Gesagten erweist sich der Vollzug der Wegweisung somit insgesamt als zumutbar.
5.4 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der  Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr  Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AuG).
6. Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu . Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig,  und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
7. Der Antrag, im Sinne einer vorsorglichen Massnahme sei die  mit dem Heimat- oder Herkunftsstaat sowie jede Weitergabe von Daten an denselben bis zum Endentscheid zu unterlassen, ist mit dem vorliegenden Urteil gegenstandslos geworden. So wären  Massnahmen ohnehin lediglich für die Dauer des  wirksam.
Weiter geht aus den Akten nicht hervor, dass die Vorinstanz bereits Daten an den Heimatstaat weitergegeben hätte, weshalb der Antrag auf Offenlegung eines solchen Kontaktes mittels separater Verfügung abzuweisen ist.
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8. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist – soweit darauf einzutreten ist – nach dem Gesagten .
9.
9.1 Eine Partei, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, wird auf Antrag hin von der Bezahlung der Verfahrenskosten befreit, sofern ihr Begehren nicht aussichtslos erscheint (Art. 65 Abs. 1 VwVG). Dabei verfügt eine Person dann nicht über die erforderlichen Mittel, wenn sie ohne Beeinträchtigung des notwendigen Lebensunterhaltes die  nicht zu bestreiten vermag. Eine Beschwerde gilt ferner dann als aussichtslos, wenn die Gewinnaussichten beträchtlich  sind als die Verlustgefahren und deshalb kaum als ernsthaft  werden können (vgl. BGE 125 II 265 E. 4b S. 275).
Es ist von der Bedürftigkeit des Beschwerdeführers auszugehen. Auch können die Begehren der Beschwerde nicht als aussichtslos  werden. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen  ist somit gutzuheissen.
9.2 Wenn es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, bestellt die  der Partei einen Anwalt (Art. 65 Abs. 2 VwVG).  für die Gewährung der unentgeltlichen  im Sinne von Art. 65 Abs. 2 VwVG ist das Kriterium, ob die Beschwerde führende Partei zur Wahrung ihrer Rechte  der professionellen juristischen Hilfe eines Anwaltes bedarf (vgl. dazu BGE 122 I 49 E. 2c S. 51 ff.; BGE 120 Ia 43 E. 2a S. 44 ff.). In Verfahren, welche – wie das vorliegende – vom  beherrscht sind, sind strenge Massstäbe an die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung anzusetzen (vgl. EMARK 2000 Nr. 6 sowie BGE 122 I 8 E. 2c S. 10). Im asylrechtlichen  geht es im Wesentlichen um die Feststellung des  Sachverhalts. Besondere Rechtskenntnisse sind daher zur  Beschwerdeführung im Regelfall nicht unbedingt erforderlich. Aus diesen Gründen wird die unentgeltliche Verbeiständung im Sinne von Art. 65 Abs. 2 VwVG praxisgemäss nur in den besonderen Fällen gewährt, in welchen in rechtlicher oder tatsächlicher Hinsicht erhöhte
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Schwierigkeiten bestehen.
Das vorliegende Verfahren erscheint weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht besonders komplex, weshalb das Gesuch um  Rechtsverbeiständung im Sinne von Art. 65 Abs. 2 VwVG abzuweisen ist.
9.3 Aufgrund der Gutheissung des Gesuchs um Gewährung der  Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG sind  Verfahrenskosten aufzuerlegen.
Das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses wird mit vorliegendem Urteil gegenstandslos.
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