Decision ID: ec0de6a5-ebbf-5717-b5ea-c9d1c76fc8ab
Year: 2016
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a A._ meldete sich am 1. Juli 2004 zum Bezug von Leistungen der
Invalidenversicherung der IV-Stelle St. Gallen an (IV-act. 1). Er litt nach einem
Gleitschirmunfall am 31. März 2004 an einer inkompletten Paraplegie sub L3 bei
Zustand nach LWK1-Fraktur. In der Folge sprach ihm die IV-Stelle verschiedene
Leistungen zu. Unter anderem sprach sie ihm am 16. Dezember 2004 einen Betrag von
Fr. 2'065.90 für invaliditätsbedingte Änderungen (Stossbremse seitlich des Lenkrades
mit Raster und Feststellhebel ausstatten) am Auto zu (IV-act. 31).
A.b Bei einer Eignungsabklärung für körperbehinderte Autoführer(innen) durch das
Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamtes St. Gallen wurden am 17. Dezember 2014
folgende Änderungen bzw. zusätzliche Ausrüstung des Autos als notwendig erachtet:
Automatisches Getriebe, angepasste Betriebsbremse, Standardservolenkung,
Erfordernis des rechten Aussenspiegels (IV-act. 182).
A.c Mit dem Gesuch vom 3. Februar 2015 (IV-act. 181) führte der Versicherte aus,
dass er am 8. Dezember 2014 bei der Garage B._ AG in C._ ein neues Auto (VW
Sharan START BlueMotion) gekauft habe. Für die baulichen Änderungen am Auto und
den Einbau eines Automatikgetriebes forderte er Kostengutsprachen im Umfang von
Fr. 3'240.-- und Fr. 2'800.--. Gemäss der Rechnung des Mobilcenters D._ handelte
es sich bei den baulichen Änderungen um den Einbau einer Gas- und Bremssteuerung
mit Handbedienung (Carospeed) inklusiv dem Anschliessen der
Bremssystembedienung. In der Rechnung ebenfalls enthalten waren die Kosten für die
Umbauabnahme MFK in E._ inklusiv der Prüfgebühr.
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A.d Am 12. Februar 2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass sie die Kosten
für die invaliditätsbedingten Änderungen im Betrag von Fr. 4'470.-- übernehme (IV-act.
185). Sie bezahle Fr. 1'300.-- für das Automatikgetriebe und Fr. 3'170.-- für den
Autoumbau. Gemäss Rz. 2099 des Kreisschreibens über die Abgabe von Hilfsmitteln in
der Invalidenversicherung (KHMI) könne für ein Automatikgetriebe nur ein
Maximalbetrag von Fr. 1'300.-- übernommen werden. Der geforderte Betrag für die
Autokontrolle von Fr. 220.-- werde um Fr. 70.-- gekürzt, da gemäss den gültigen
Bestimmungen für die Umbauübernahme bei der kantonalen Autokontrolle nur ein
Maximalbetrag von Fr. 150.-- übernommen werden könne.
A.e Am 19. März 2015 wandte der Rechtsvertreter des Versicherten ein, dass Ziff.
10.05 des HVI-Anhang keine betragsmässige Höchstgrenze für invaliditätsbedingte
Abänderungen an Motorfahrzeugen vorsehe (IV-act. 190). Aufgrund der Behinderung
sei der Versicherte zwingend auf den Einbau eines Automatikgetriebes angewiesen, da
er sonst das Auto nicht bedienen könne. Auch das Strassenverkehrs- und
Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen habe dies bestätigt. Vorliegend stehe somit
unbestrittenermassen fest, dass der Versicherte auf das Automatikgetriebe
behinderungsbedingt angewiesen sei, andernfalls könne er seinen Wagen keinesfalls
selbständig lenken. Das Automatikgetriebe sei daher eine invaliditätsbedingte
Notwendigkeit bzw. unerlässlich, um das Eingliederungsziel des Art. 21 Abs. 2 (recte:
Abs. 1) IVG zu wahren. Somit sei nicht einzusehen, weshalb die IV-Stelle nicht die
gesamten Mehrkosten im Betrag von Fr. 2'800.-- übernehme. Die Mehrkosten aufgrund
des Automatikgetriebes seien im Vergleich zum verfolgten Eingliederungsziel
verhältnismässig. Es sei widersprüchlich, dass die IV-Stelle die Kosten im Betrag von
Fr. 3'170.-- für den behinderungsbedingten Umbau übernehme, nicht aber die vollen
Kosten für das notwendige Automatikgetriebe.
A.f In einer internen Notiz der IV-Stelle vom 26. März 2015 führte eine
Fachmitarbeiterin aus (IV-act. 196), dass die Gesamtkosten für das Automatikgetriebe
am Auto nicht übernommen werden könnten, da es sich bei dem Betrag von Fr.
1'300.-- um einen Maximalbetrag handle. Die durchschnittlichen Kosten für ein
Automatikgetriebe könnten damit für ein einfaches und zweckmässiges Auto gedeckt
werden. Bei dem vom Versicherten gewählten Auto handle es sich jedoch um ein
grösseres und somit teureres Auto. Die Wahl des Autos sei einer versicherten Person
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zwar freigestellt, jedoch könnten die dadurch entstandenen Mehrkosten nicht von der
Invalidenversicherung übernommen werden. Hätte sich der Versicherte einen normalen
Personenwagen angeschafft, würden Fr. 1'300.-- die Mehrkosten für das
Automatikgetriebe decken. Die IV-Stelle habe zudem nicht das Auto als einfach und
zweckmässig erachtet, sondern den invaliditätsbedingten Umbau, weshalb dafür die
Kosten vollumfänglich übernommen würden. Dementsprechend erliess die IV-Stelle am
13. April 2015 den Vorbescheid für den Kostenbeitrag an die Änderungen am Auto im
Betrag von Fr. 1'300.-- und Fr. 3'170.-- (IV-act. 197). Zur Begründung führte sie aus,
dass Ziff. 10.05 KHMI explizit die invaliditätsbedingten Abänderungen an
Motorfahrzeugen erwähne. Deshalb könnten nicht sämtliche weiteren Kosten wie
Spesen, Vorführkosten usw. übernommen werden. Die Umbauübernahme bei der
Autokontrolle durch das Mobilcenter D._ sei eine Dienstleistung an den Kunden.
Grundsätzlich sei es jedoch auch möglich, das Auto selbst vorzuführen. Die
Zusatzkosten könnten deshalb nicht übernommen werden. Am 13. Mai 2015 nahm der
Rechtsvertreter des Versicherten zum Vorbescheid Stellung (IV. act. 200). Er führte aus,
dass die Behauptung, der Betrag von Fr. 1'300.-- entspreche den durchschnittlichen
Kosten eines Automatikgetriebes, keineswegs stimme. Automatikgetriebe verursachten
höhere Zusatzkosten als Fr. 1'300.--. Für den Betrag von Fr. 1'300.-- könne kein
Automatikgetriebe eingebaut werden. Zudem müsse berücksichtigt werden, dass der
Versicherte aufgrund seiner Behinderung in der Autoauswahl eingeschränkt sei, da er
aufgrund des Rollstuhls darauf angewiesen sei, diesen problemlos und ohne grössere
Kraftanstrengungen und Verrenkungen verladen zu können. Dies erfordere einen
flachen Kofferraumboden ohne Schwelle und einen genügend grossen Kofferraum,
weshalb ein Kombi der unteren Mittelklasse Voraussetzung sei. Bei den Autos dieser
Art betrage der Aufpreis für ein Automatikgetriebe wesentlich mehr als Fr. 1'300.--,
nämlich zwischen Fr. 2'000.-- und Fr. 3'000.--. Vorliegend sei es jedoch so, dass dem
Versicherten ein Kombi der unteren Mittelklasse nicht genügend Platz biete. Da er sich
mit seiner Frau die Kinderbetreuung teile, müsse er von den beiden Kindern häufig
sperriges Gepäck oder Kinderspielsachen transportieren. Diese Gegenstände hätten
neben seinem Rollstuhl im Kofferraum eines kleinen Kombis der unteren Mittelklasse
nicht Platz. Aus diesem Grund sei der Versicherte bei der Autoauswahl auf einen
Familienvan in der Grösse des VW Sharan angewiesen. In dieser Autoklasse seien die
Kosten für ein Automatikgetriebe noch höher. Die Kosten von Fr. 2'800.-- seien
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deshalb verhältnismässig. Ohne die Übernahme der gesamten Mehrkosten für das
Automatikgetriebe durch die IV-Stelle werde dem Versicherten der Anspruch auf ein
Auto vereitelt, denn er müsste dadurch die Kosten für ein notwendiges, einfaches und
zweckmässiges Hilfsmittel entgegen dem Wortlaut der HVI teilweise selber tragen, was
unzulässig sei. Die Autokontrolle sei gemäss Art. 34 Abs. 4 VTS zwingend gesetzlich
vorgesehen. Es handle sich dabei also um Kosten, welche in unmittelbarem
Zusammenhang mit den Autoumbauten stünden, für welche die IV-Stelle eine
Kostengutsprache erteilt habe. Da diese Kosten zwingend anfielen und mit dem von
der IV-Stelle als behinderungsbedingt notwendigen, einfachen und zweckmässigen
Autoumbau in untrennbarem Zusammenhang stünden, seien dem Versicherten die
gesamten Kosten der Autokontrolle von Fr. 237.-- zu erstatten. Am 9. Juli 2015 notierte
die IV-Stelle (IV-act. 202), dass das KHMI für die IV-Stelle verbindlich sei und im Sinne
der Gleichbehandlung aller Versicherten eingehalten werden müsse. Für die Wahl der
Art des Autos würden vorliegend auch invaliditätsfremde Faktoren sprechen. Am
Kostenbeitrag von Fr. 1'300.-- für das Automatikgetriebe und von Fr. 150.-- für die
Umbauabnahme könne festgehalten werden.
A.g Mit der Verfügung vom 16. Juli 2015 übernahm die IV-Stelle die bereits
angekündigten Kosten für den Autoumbau in der Höhe von Fr. 3'170.-- und für das
Automatikgetriebe in der Höhe von Fr. 1'300.-- (IV-act. 204). Sie führte aus, dass die
familiären Verhältnisse (kleine Kinder mit Kinderwagen etc.) im Rahmen der
Gleichbehandlung nicht berücksichtigt werden könnten, da es sich um
invaliditätsfremde Begebenheiten handle. Die Autokontrolle sei dazu verpflichtet, das
Auto aufgrund der gesetzlichen Vorgaben zu prüfen, unabhängig davon, wer dieses
Auto vorführe. Deshalb sei die Notwendigkeit der Anwesenheit einer Fachperson bei
der Autokontrolle nicht ausgewiesen.
B.
B.a Am 9. September 2015 liess der Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer)
Beschwerde gegen die Verfügung der IV-Stelle (nachfolgend: Beschwerdegegnerin)
vom 16. Juli 2015 erheben (act. G 1). Er beantragte deren Aufhebung und die
"Verurteilung" der Beschwerdegegnerin zur Übernahme der Kosten für das
Automatikgetriebe im Betrag von Fr. 2'800.-- und die Umbauübernahme bei der
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kantonalen Autokontrolle im Betrag von Fr. 237.60. Eventualiter beantragte er die
Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin. Zur Begründung machte er
geltend, der beantragte Autoumbau und der Einbau des Automatikgetriebes sei
geeignet und erforderlich, um die gesetzlich anerkannten Eingliederungsziele nach Art.
21 Abs. 1 und Abs. 2 IVG umzusetzen. Die Festsetzung von Preislimiten durch das
Bundesamt für Sozialversicherungen dürfe nicht dazu führen, dass der
Beschwerdeführer vom Anspruch auf eine teurere Ausführung ausgeschlossen werde,
wenn nur diese seiner Behinderung angepasst sei. Es könne vorkommen, dass der
Preis für ein Hilfsmittel die Limite übersteige und dass es sich trotzdem um ein
einfaches und zweckmässiges Hilfsmittel handle (Entscheid des Versicherungsgerichts
St. Gallen vom 30.06.2011, IV 2010/473). Zudem müsse berücksichtigt werden, dass
behinderungsbedingte Abänderungskosten für Neuwagen höchstens alle zehn Jahre
oder alle 200'000 km von der Invalidenversicherung übernommen werden könnten,
weshalb sich nur langlebige und qualitativ hochstehende Auto für einen
behinderungsbedingten Umbau eigneten. Diese seien generell nicht im untersten,
sondern mindestens im mittleren Preissegment angesiedelt, weshalb auch die
dazugehörenden Automatikgetriebe teurer seien. In Bezug auf die Kosten für die
Autokontrolle könne der Beschwerdeführer nicht akzeptieren, dass er das Auto auch
selber zur Autokontrolle hätte bringen können, da diese bei der Übernahme von
Autoumbauten sehr streng seien. Daher sei es zwingend erforderlich, dass die
Übernahme der Autoumbauten von einem Fachmann begleitet werde, da bei der
Vorführung durch Privatpersonen im Gegensatz zu derjenigen durch die Fachperson
regelmässig Nachbesserungen verlangt würden, was eine erneute Vorführung mit
entsprechenden Kosten bedinge. Daher seien die gesamten Kosten von Fr. 237.60 zu
übernehmen.
B.b Mit der Beschwerdeantwort vom 23. Oktober 2015 beantragte die
Beschwerdegegnerin, es sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer keinen
Anspruch auf einen Kostenbeitrag für Änderungen am Auto habe. Die Beschwerde sei
im Übrigen abzuweisen (act. G 4). Zur Begründung führte sie aus, dass eine versicherte
Person gemäss Art. 21 Abs. 1 IVG Anspruch auf ein im Rahmen einer vom Bundesrat
aufzustellenden Liste entsprechendes Hilfsmittel habe, wenn dieses unter anderem für
die Ausübung einer Erwerbstätigkeit benötigt werde. Nach Art. 2 Abs. 4 HVI bestehe
nur ein Anspruch auf Hilfsmittel in einfacher und zweckmässiger Ausführung. Die
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darüber hinaus entstehenden Kosten habe ein Versicherter selbst zu tragen. Gemäss
Art. 2 Abs. 2 HVI und Ziff. 10 HVI-Anhang gehörten Autos zu dieser Kategorie, wenn ein
Versicherter eine existenzsichernde Tätigkeit ausübe und zur Überwindung des
Arbeitswegs auf ein persönliches Auto angewiesen sei. Falls auch eine gesunde Person
in derselben Situation auf ein Auto angewiesen wäre, sei eine Kostenübernahme für die
Abänderung am Auto ausgeschlossen. Der Beschwerdeführer sei Gesellschafter und
Vorsitzender der Geschäftsführung des Bowling Centers F._. Das Stammkapital von
Fr. 50'000.-- habe ausschliesslich der Beschwerdeführer eingebracht. Dieser nutze
seinen geleaste VW Sharan auch als Geschäftsauto und habe in der Erfolgsrechnung
von 2011 Unterhaltskosten von Fr. 12'365.80 für dieses Auto aufgeführt. Es sei
offensichtlich, dass er sein Auto auch als Gesunder für sein Bowlinggeschäft nutzen
würde.
B.c Mit der Replik vom 4. Januar 2016 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen
fest (act. G 8). Er führte aus, dass gemäss Ziff. 10.05 HVI-Anhang für die Vergütung
invaliditätsbedingter Abänderungen an Motorfahrzeugen ausdrücklich nicht die
Ausübung einer existenzsichernden Erwerbstätigkeit und die Überwindung des
Arbeitswegs vorausgesetzt sei. Dies ergebe sich daraus, dass Ziff. 10.05 HVI-Anhang
nicht mit einem Asterisk bezeichnet werde. Den VW Sharan habe sich der Versicherte
selbst gekauft, deshalb handle es sich nicht um ein Geschäftsauto. Die
Reparaturkosten, welche in der Erfolgsrechnung von 2011 als Passiven aufträten,
stammten vom früheren Auto des Beschwerdeführers. Dies sei das einzige Jahr, indem
er Unterhaltskosten für das Auto abgerechnet habe. Zudem sei das Auto nicht als
Aktivum in der Bilanz aufgeführt, weshalb klar erwiesen sei, dass es sich nicht um ein
Geschäftsauto handle. Auch das neue Auto des Beschwerdeführers sei kein
Geschäftsauto. Es sei von ihm persönlich gekauft und auf ihn als natürliche Person
eingelöst worden. Die Anschaffungs-, Leasing- und Unterhaltskosten bezahle der
Beschwerdeführer aus seinem eigenen Vermögen.
B.d Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Duplik (vgl. act. G 10).
B.e Das Versicherungsgericht richtete am 10. Mai 2016 schriftlich eine Anfrage an das
Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) betreffend der Preislimite von Fr. 1'300.-- für
das Automatikgetriebe gemäss Rz. 2099 KHMI im Zusammenhang mit Ziff. 10.05 HVI-
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Anhang. Es wollte wissen, wie dieser Betrag zustande gekommen sei (act. G 11). Am
13. Mai 2016 antwortete das BSV, der Betrag für ein Automatikgetriebe bei der
Neubestellung eines Autos mittlerer Kategorie sei bei Fr. 1'300.-- festgesetzt worden.
Am gleichen Tag gab das BSV telefonisch an, dass der Betrag aufgrund eines
Vergleichswertes 2006 (Version 4 des KHMI) entstanden sei (act. G 12). Dies "sei ein
Durchschnittswert aufgrund von Gegenüberstellungen von verschiedenen Mehrkosten
für ein Automatikgetriebe bei Autos mittlerer Kategorie. Zum Betrag des
Automatikgetriebes gebe es nur wenige Fälle, weshalb es bisher nicht nötig gewesen
sei, den Betrag neu zu überdenken oder zu überprüfen. Das BSV überprüfe die
Preislimiten nur bei einem bestimmten Anlass und nicht einfach so, aber man könne
diesen Betrag bei Gelegenheit, wenn ein entsprechender Fall eintreten würde,
überprüfen. Zur genauen Evaluierung der Entstehung des Maximalbetrages von Fr.
1'300.-- gebe es keine Protokolle oder Unterlagen". Am 2. Juni 2016 nahm der
Beschwerdeführer zu den Ausführungen des BSV Stellung. Er führte aus, dass dieses
nicht dargelegt habe, wie der Betrag von Fr. 1'300.-- zustande gekommen sei, weshalb
dieser "Mittelwert" nicht nachvollziehbar sei (act. G 14). Weil nicht dargelegt werde,
welche Automodelle als Vergleichswerte herangezogen worden seien, erscheine der
Betrag als willkürlich. Zudem stimme er mit der heutigen Realität nicht überein. Die
Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Stellungnahme (vgl. act. G 15).

Erwägungen:
1.
1.1 Gemäss Art. 21 Abs. 2 IVG hat der Versicherte, der infolge seiner Invalidität für die
Fortbewegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die
Selbstsorge kostspieliger Geräte bedarf, im Rahmen einer vom Bundesrat
aufzustellenden Liste ohne Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf solche
Hilfsmittel. Hilfsmittel im Sinne der Invalidenversicherung sind dazu da, eine fehlende
Körperfunktion zu ersetzen, um dadurch dem Versicherten eine gewisse
Selbständigkeit zurückzugeben.
1.2 Der Bundesrat hat die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass
ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 4 IVG in Art. 14 der Verordnung
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über die Invalidenversicherung (IVV) an das Eidgenössische Departement des Innern
übertragen, welches die Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die
Invalidenversicherung (HVI) mit anhangsweise aufgeführter Hilfsmittelliste erlassen hat.
Gemäss Art. 2 Abs. 1 HVI besteht im Rahmen der Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit
diese für die Fortbewegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die
Selbstsorge notwendig sind. Gemäss Art. 2 Abs. 2 HVI besteht der Anspruch auf die
Hilfsmittel, welche mit einem Asterisk versehen sind, nur soweit diese für die Ausübung
einer Erwerbstätigkeit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, für die
Ausbildung, für die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer
des Anhangs ausdrücklich genannte Tätigkeit notwendig sind. Die 15
Hilfsmittelkategorien im Anhang der HVI sind abschliessend aufgeführt. Gemäss Ziff.
10 HVI-Anhang haben Versicherte Anspruch auf Motorfahrzeuge und
Invalidenfahrzeuge, wenn sie voraussichtlich dauernd eine existenzsichernde
Erwerbstätigkeit ausüben und zur Überwindung des Arbeitsweges auf ein persönliches
Auto angewiesen sind. Ziff. 10.05 HVI-Anhang, welche die invaliditätsbedingten
Abänderungen an Motorfahrzeugen erwähnt, enthält keinen Asterisk. Eine erwerbliche
Ausrichtung ist somit für einen diesbezüglichen Anspruch - trotz des Wortlautes der
Einleitung zur Ziffer 10 der Liste im Anhang zur HVI - nicht vorausgesetzt, sondern es
genügt, dass eine Abänderung für die Fortbewegung, die Herstellung des Kontaktes
mit der Umwelt oder die Selbstsorge notwendig ist. Denn der Hilfsmittelanspruch
besteht gemäss Art. 8 Abs. 2 IVG für die Gruppe, welche nicht mit einem Asterisk
versehen ist, klarerweise unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung in das
Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich (vgl. Meyer Ulrich/Reichmuth Marco,
Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Zürich/Basel/Genf 2014, Art. 21 - 21, N
5). Die invaliditätsbedingte Abänderung von Motorfahrzeugen ist also unabhängig von
der Ausübung einer Erwerbstätigkeit und somit auch unabhängig davon, ob auch ein
Gesunder auf das Auto angewiesen wäre, zu gewähren.
1.3 Vorliegend ist festzuhalten, dass es sich beim zu beurteilenden VW Sharan gemäss
den Angaben im Fahrzeugausweis, den Zahlen in den Bilanzen des Bowling Centers
F._ und dem Kaufvertrag des VW Sharan, welcher der Beschwerdeführer
abgeschlossen hat, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht um ein Geschäftsauto,
sondern um das Privatauto des Beschwerdeführers handelt. Dies kann jedoch für die
Beurteilung, ob ein Anspruch für die Abänderung von Motorfahrzeugen besteht,
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ohnehin offengelassen werden, da auch bei einem Geschäftsauto Anspruch auf
bauliche Änderungen besteht, wenn diese für den Arbeitnehmer aus
behinderungsbedingten Gründen für die Ausübung der Erwerbstätigkeit notwendig
sind. Der Arbeitgeber ist nämlich obligationsrechtlich nicht verpflichtet, die Kosten für
die Änderungen des Geschäftsfahrzeuges zu übernehmen, die aufgrund einer
Behinderung des Arbeitnehmers notwendig sind. Die Abweisung des
Leistungsgesuches durch die Beschwerdegegnerin mit der Begründung, es handle sich
um ein Geschäftsauto, welches der Beschwerdeführer sowieso auch als Gesunder
benutzen würde, ist deshalb nicht gerechtfertigt.
2.
2.1 Der Beschwerdeführer ist aufgrund seiner inkompletten Paraplegie sub L3 mit
Conussyndrom nach LWK1 Fraktur auf bauliche Änderungen am Auto und auf ein
Automatikgetriebe angewiesen (vgl. IV-act. 182). Dies ist ihm bei der
Eignungsabklärung vom Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt bescheinigt worden
(IV-act. 182). Ohne diese Änderungen wäre es ihm nicht möglich, ein Auto zu führen,
was seine Fortbewegung erheblich einschränken würde.
2.2 Bestimmte Hilfsmittel werden pauschal vergütet (vgl. Art. 21quater Abs. 1 lit. a
IVG). Die Pauschalen werden ungeachtet der effektiven Kosten für das Hilfsmittel
ausgerichtet und sind vom Bundesrat festgelegt und direkt in der HVI aufgeführt. Bei
dem Betrag von Fr. 1'300.--, welcher im KHMI erwähnt ist (vgl. Rz. 2099 KHMI),
handelt es sich nicht um eine derartige Pauschale des Bundesrates, sondern um einen
Richtwert, der vom BSV entwickelt wurde. Die Festsetzung einer solchen Preislimite
darf nicht dazu führen, dass der Versicherte vom Anspruch auf eine teurere Ausführung
ausgeschlossen wird, wenn nur diese seiner Behinderung angepasst ist (vgl. Pra 86
(1997) Nr. 115, E. 4 b). Bei einer Weisung handelt es sich um eine von der
Aufsichtsbehörde für richtig befundene Auslegung von Gesetz und Verordnung. Die
Weisung ist ihrer Natur nach keine Rechtsnorm, sondern eine im Interesse der
gleichmässigen Gesetzesanwendung abgegebene Meinungsäusserung der sachlich
zuständigen Aufsichtsbehörde. Solche Verwaltungsweisungen sind wohl für die
Durchführungsorgane, nicht aber für die Gerichtsinstanzen verbindlich (BGE 118 V 206
E. 4c, vgl. auch 123 II 16 E. 7, 119 V 255 E. 3a mit Hinweisen). Das Gericht soll sie bei
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seiner Entscheidung mitberücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und
gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen.
Es weicht aber von der Weisung ab, wenn diese mit den anwendbaren gesetzlichen
Bestimmungen nicht vereinbar ist (BGE 123 V 70 E. 4a mit Hinweisen). Gemäss der
Auskunft des BSV handelt es sich beim Betrag von Fr. 1'300.-- um einen Mittelwert,
der anhand von Gegenüberstellungen von verschiedenen Mehrkosten für ein
Automatikgetriebe bei Fahrzeugen mittlerer Kategorie ermittelt worden ist. Diese
Preislimite ist erstmals vor 10 Jahren, nämlich in der vierten Version des KHMI am 1.
Juli 2006, festgesetzt worden. Seither ist sie nicht mehr erhöht worden. Gemäss dem
Anhang 1 des KHMI sind die Preislimiten für die Hilfsmittel nicht unbeschränkt
auszuschöpfen. Wenn im Einzelfall ein billigeres Hilfsmittel in einfacher Ausführung auf
dem Markt ist, so ist die Kostenvergütung entsprechend tiefer anzusetzen. Die IV-Stelle
hat sich nach Möglichkeit über die Marktverhältnisse zu orientieren. Nötigenfalls sind
Konkurrenzofferten zu verlangen. Es ist anderseits auch denkbar, dass die Anschaffung
von Hilfsmitteln verlangt wird, deren Preis die festgesetzten Limiten überschreitet. Die
Kostenübernahme kann in solchen Fällen geprüft werden, wenn nachgewiesen ist,
dass die Preisüberschreitung durch die Garantie einer überdurchschnittlichen
Lebensdauer und durch stark überdurchschnittliche Serviceleistungen wettgemacht
wird. Diese Ausführungen im KHMI machen deutlich, dass die Preislimiten keine
starren Richtwerte sind, die im Einzelfall nicht überprüft und abgeändert werden
können. Diese Erläuterungen des BSV sind somit auch für den Maximalbetrag von Fr.
1'300.-- für Automatikgetriebe anwendbar. Folglich ordnet das BSV selbst an, dass die
maximalen Preislimiten für die Hilfsmittel nicht absolut zu verstehen sind.
2.3 Der Grundsatz der Einfachheit und Zweckmässigkeit der Hilfsmittelversorgung ist
in Art. 21 Abs. 3 IVG und in Art. 2 Abs. 4 HVI verankert. Die versicherte Person hat also
keinen Anspruch auf die im Einzelfall bestmögliche Versorgung (Rz. 1014 KHMI). Geht
das beantragte Hilfsmittel über das hinaus, was einfach und zweckmässig wäre, hat die
versicherte Person die dadurch bedingten zusätzlichen Kosten selbst zu tragen. Der
Beschwerdeführer ist behinderungsbedingt auf ein Automatikgetriebe angewiesen.
Aufgrund seiner Behinderung benötigt er zudem ein Auto, welches geräumig ist und es
ihm erlaubt, problemlos von seinem Rollstuhl in das Auto zu gelangen und den
Rollstuhl anschliessend ohne grossen Kraftaufwand zu verstauen. Daraus folgt, dass
das entsprechende Auto eine gewisse Grösse aufweisen muss. Zusätzlich zu
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berücksichtigen ist, dass der Beschwerdeführer Familienvater ist. Obwohl ein
Hilfsmittel ausschliesslich der versicherten Person zugesprochen wird, ist diese nicht
isoliert, sondern im Kontext ihres sozialen Umfelds, zu betrachten. Konkret bedeutet
dies, dass der Hilfsmittelzweck beim Beschwerdeführer nicht erfüllt wäre, wenn ihm ein
(billigeres) Automatikgetriebe für ein kleineres Auto zugesprochen würde, weil ihm die
Fortbewegung mit seiner Familie verwehrt bliebe. Der Sinn und Zweck der
Hilfsmittelfunktion des behinderungsbedingt mit einem Automatikgetriebe
auszustattenden Autos ist es jedoch, der versicherten Person die Fortbewegung im
engeren persönlichen Umfeld zu ermöglichen. Dazu gehört auch, dass der
Beschwerdeführer sich zusammen mit seiner ganzen Familien fortbewegen kann. Bei
der Berücksichtigung der Familienverhältnisse im Rahmen der Auswahl des Autos und
damit des Automatikgetriebes handelt es sich folglich nicht um invaliditätsfremde
Faktoren, wie von der Beschwerdegegnerin behauptet, sondern dem
Beschwerdeführer wird die Fortbewegung entsprechend seiner persönlichen Situation
ermöglicht. Das Auto, welches er angeschafft hat, ist zweckmässig, einfach und
wirtschaftlich. Das gilt auch für das dazugehörende Automatikgetriebe, da das Auto nur
so seine Hilfsmittelfunktion erfüllen kann.
2.4 Das Auto des Beschwerdeführers ist nicht mit einem Automatikgetriebe lieferbar,
dass nur Fr. 1'300.-- kostet. Nach der allgemeinen Lebenserfahrung gibt es wohl gar
keine für den Beschwerdeführer passenden Autos, bei denen das Automatikgetriebe
nur Fr. 1'300.-- kosten würde, denn dieser Durchschnittswert stammt aus dem Jahr
2006. Diese Kostengrenze ist also veraltet und kann schon deshalb nicht mehr relevant
sein. Die Begrenzung auf Fr. 1'300.-- kann nicht als eine Art von Selbstbehalt
verstanden werden (wer mehr als Fr. 1'300.-- angibt, zahlt den Mehrpreis selbst), denn
dafür fehlt offensichtlich eine gesetzliche Grundlage. Wenn dem Beschwerdeführer
bloss ein Automatikgetriebe für Fr. 1'300.-- bezahlt würde, wäre der Hilfsmittelzweck
nicht zu erfüllen, weil es für das geeignete Auto kein Automatikgetriebe für Fr. 1'300.--
gibt und folglich das Auto nicht behinderungsbedingt ausgestattet werden könnte. Das
Auto und folglich auch das Automatikgetriebe sind einfach, zweckmässig und
wirtschaftlich, so dass der Beschwerdeführer unabhängig von dem in der Weisungen
vorgesehenen Richtwert einen Anspruch auf die Vergütung der Kosten der Ausstattung
mit einem Kostengetriebe zu einem Preis von Fr. 2'800.-- hat.
3.
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Der Beschwerdeführer verlangt auch die Vergütung der Prüfgebühren von insgesamt
Fr. 220.-- (plus MwSt.). Die Beschwerdegegnerin will jedoch nur den Betrag von Fr.
150.-- übernehmen. Die Prüfgebühren gemäss Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt
des Kantons St. Gallen belaufen sich für einen Personenwagen auf höchstens Fr.
160.-- (vgl. Prüfgebühren FZ ab 01.12.13 www.stva.sg.ch). Der von der Autogarage
zusätzlich zur effektiven Prüfungsgebühr in Rechnung gestellte Betrag muss seinen
Grund also darin haben, dass ein Mitarbeiter dieser Autogarage das umgebaute Auto
vorgeführt hat. Die Behauptung der Beschwerdegegnerin, dass das Vorführen des
Autos nicht durch eine Fachperson erfolgen müsse, sondern vom Beschwerdeführer
selbst hätte erledigt werden können, mag zwar für regulär immatrikulierte Autos richtig
sein, trifft aber möglicherweise für die Abnahme eines behinderungsgerecht
umgebauten Autos nicht zu. Auch ein neues Auto, welches behinderungsbedingten
Änderungen unterzogen worden ist, darf nämlich ohne eine solche Abnahme nicht in
den Verkehr gesetzt werden. Es ist deshalb unter diesen Umständen fraglich, ob der
Beschwerdeführer das Auto vor der offiziellen Zulassung durch das Strassen- und
Schifffahrtsamt überhaupt hätte führen dürfen. Allenfalls hat das Auto also nur mit
einem Werksstattnummernschild und damit auch nur durch einen Mitarbeiter der
Autogarage vorgeführt werden dürfen. Diesbezüglich wird die Beschwerdegegnerin
noch weitere Abklärungen vorzunehmen haben. Sollten diese ergeben, dass nur ein
Mitarbeiter der Autogarage das Auto zur Motorfahrzeugkontrolle führen durfte, sind die
gesamten Kosten behinderungsbedingt. Andernfalls hätte der Beschwerdeführer selbst
das Auto mit den behinderungsbedingten Abänderungen vorführen können, denn das
Risiko, dass bei einem neuen Auto nach einem behinderungsgerechtem Umbau noch
eine Nachbesserung verlangt wird, ist minimal. Die amtlichen Prüfgebühren im
Zusammenhang mit der Prüfung nach einer Abänderung von Motorfahrzeugen sind
ausschliesslich behinderungsbedingt und deshalb von der Beschwerdegegnerin zu
übernehmen. Ob auch die weiteren Kosten einer solchen amtlichen Prüfung
behinderungsbedingt sind, wird die Beschwerdegegnerin noch abzuklären haben.
4.
4.1 Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Ausstattung des Autos des
Beschwerdeführers mit einem Automatikgetriebe, das Fr. 2'800.-- gekostet hat, die
Voraussetzungen der Einfachheit, der Zweckmässigkeit und der Wirtschaftlichkeit der
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Hilfsmittelversorgung erfüllt. Die Beschwerdegegnerin hat deshalb die Kosten für das
Automatikgetriebe in der Höhe von Fr. 2'800.-- zu übernehmen. Diesbezüglich ist die
Beschwerde also gutzuheissen. Das gilt auch für die amtlichen Kosten der
Motorfahrzeugkontrolle des umgebauten Autos. In Bezug auf die weiteren Kosten der
Motorfahrzeugkontrolle ist die Beschwerde hingegen dahingehend teilweise
gutzuheissen, dass die Sache zur weiteren Abklärung des Sachverhalts und zur
anschliessenden neuen Verfügung im Sinne der Erwägungen an die
Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird.
4.2 Nach Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die
Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen
Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand
und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1000.-- festgelegt.
Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint vorliegend als angemessen. Nach Art. 95
Abs. 1 VRP hat in Streitigkeiten jener Beteiligte die Kosten zu tragen, dessen Begehren
ganz oder teilweise abgewiesen werden. Demnach hat die – praxisgemäss
vollumfänglich - unter¬liegende Beschwerdegegnerin die Gerichtskosten gesamthaft
zu tragen. Der Kostenvorschuss im Betrag von Fr. 400.-- ist dem Beschwerdeführer
zurückzuerstatten.
4.3 Der anwaltlich vertretene, praxisgemäss vollumfänglich obsiegende
Beschwerdeführer hat einen Anspruch auf den Ersatz der Parteikosten, die vom
Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und
nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen werden (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch
Art. 98 ff. VRP). Der Rechtsvertreter hat eine Kostennote in der Höhe von Fr. 4'597.80
eingereicht (act. G 8.1). Dem Beschwerdeführer wird bereits in einem anderen ihn
betreffenden Fall bezüglich Amortisationsbeiträge (IV 2015/274) eine
Parteientschädigung von Fr. 2'000.-- zugesprochen. Da der vorliegend notwendige
Vertretungsaufwand wegen des in den beiden Beschwerdeverfahren weitgehend
deckungsgleichen massgebenden Sachverhalts und wegen der Beschränkung auf die
Beantwortung einer einzigen Rechtsfrage deutlich geringer gewesen ist als in einem
durchschnittlichen Rentenfall, in dem praxisgemäss eine pauschale Entschädigung von
Fr. 3'500.-- zugesprochen wird, erweisen sich die vom Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers geltend gemachten Kosten als deutlich übersetzt. Eine
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Parteientschädigung von Fr. 2'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer)
erscheint als angemessen.