Decision ID: 0adcdc42-128a-5f9a-9c49-ace96d3aa865
Year: 2012
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Entscheid Versicherungsgericht, 28.09.2012 Art. 30ter Abs. 2 AHVG; Art. 141 AHVV; Berichtigung individuelles Konto; Verletzung Untersuchungsgrundsatz; Rückweisung zur Vornahme weiterer Abklärungen (Entscheid des Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen vom 28. September 2012, AHV 2011/14).Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterin Marie Löhrer, a.o. Versicherungsrichter Christian Zingg; Gerichtsschreiber Philipp GeertsenEntscheid vom 28. September 2012in SachenA._,Beschwerdeführer,gegenSozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, Postfach, 9016 St. Gallen,Beschwerdegegnerin,betreffendAltersrenteSachverhalt:
A.
A.a A._ meldete sich am 27. September 2010 zum Bezug für eine Altersrente an
(act. G 3.46). Auf Nachfrage der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen SVA
als Kantonale Ausgleichskasse (nachfolgend: Kantonale Ausgleichskasse) vom
6. Oktober 2010 (act. G 3.45) erteilte der Versicherte im Schreiben vom 25. Oktober
2010 weitere Auskünfte und reichte zusätzliche Unterlagen ein (act. G 3.37). Mit
Schreiben vom 28. Oktober 2010 ersuchte die Kantonale Ausgleichskasse die
Ausgleichskasse des Kantons Zürich betreffend die Jahre 1970 bis 1971 (act. G 3.35)
und die Ausgleichskasse des Kantons Bern betreffend die Jahre 1979 und 1984 (act.
G 3.34) um die Vornahme von fehlenden Buchungen und Meldung der entsprechenden
Einkommenszahlen. Der Versicherte sei in den fraglichen Jahren erwerbstätig gewesen.
Es seien indessen keine entsprechenden Beiträge entrichtet worden. Die
Ausgleichskasse GastroSocial meldete der Kantonalen Ausgleichskasse, dass in den
Lohnunterlagen von 1979 des Restaurants B._ keine Eintragungen auf den Namen
des Versicherten getätigt worden seien; im Lohnheft 1978 sei er ab 1. Oktober
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eingetragen (act. G 3.29). Die Ausgleichskasse des Kantons Zürich berichtete der
Kantonalen Ausgleichskasse am 5. November 2010, dass betreffend die Jahre 1970
und 1971 von der C._ AG keine Lohnmeldungen für den Versicherten vorgenommen
worden seien (act. G 3.28). Die AHV-Zweigstelle der Stadt Bern teilte der Kantonalen
Ausgleichskasse am 16. November 2010 (Datum Posteingang SVA) mit, für die Jahre
1979 und 1984 sei für den Versicherten nicht abgerechnet worden (act. G 3.27-3).
A.b Zur Abklärung allfälliger Lohnabrechnungen im Zusammenhang mit den Jahren
1979 und 1984 gelangte die Kantonale Ausgleichskasse am 24. November 2010 an
den Revisor der vom Versicherten genannten damaligen Arbeitgeberinnen. Dieser gab
telefonisch an, dass die Abrechnungen der Jahre 1979 und 1984 höchstwahrscheinlich
vernichtet worden seien. Deshalb seien diesbezügliche Angaben nicht möglich
(Telefonnotiz vom 24. November 2010, act. G 3.23).
A.c Am 14. Dezember 2010 verfügte die Kantonale Ausgleichskasse eine monatliche
Altersrente von Fr. 1'836.--. Bei der Rentenberechnung berücksichtigte sie eine erfüllte
Beitragszeit von 41 Jahren und 6 Monaten bei 44 beitragspflichtigen Jahren gemäss
Jahrgang, was eine Teilrente gemäss Rentenskala 41 ergab (act. G 3.21).
A.d Dagegen erhob der Versicherte am 27. Dezember 2010 Einsprache. Er
beantragte, die Rente sei ohne Beitragslücken gemäss den von ihm genannten
Einkommen zu berechnen (act. G 3.17). Da der Versicherte geltend machte, früher
teilweise in Deutschland, Liechtenstein, Dänemark und Spanien erwerbstätig gewesen
zu sein, leitete die Zentrale Ausgleichsstelle ZAS der Schweizerischen Ausgleichskasse
SAK dessen Rentenanträge (E-Formulare) auf Ersuchen der Kantonalen
Ausgleichskasse (Schreiben vom 28. März 2011, act. G 3.12) am 1. April 2011 an die
Versicherungsträger der genannten Länder weiter (act. G 3.8-2). Betreffend
Liechtenstein, Dänemark und Deutschland wurden unterjährige Versicherungszeiten
gemeldet, die zu keiner Auswirkung auf den Rentenbetrag führten. In Spanien konnten
keine Versicherungszeiten ermittelt werden (vgl. zum Ganzen ELAR-Notiz vom
20. Januar 2012, act. G 5.1).
A.e In der Stellungnahme vom 31. Mai 2011 brachte der Versicherte vor, er sei zwei
Jahre in Liechtenstein tätig gewesen. Es seien dort deshalb Fehler gemacht worden.
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Ferner müssten auch für die Jahre 1970, 1971, 1979 und 1984 Beiträge angerechnet
werden, sei er damals doch erwerbstätig gewesen (act. G 3.4).
A.f Die Kantonale Ausgleichskasse wies die Einsprache im Entscheid vom 7.
November 2011 ab. Zur Begründung führte sie aus, dass sie bei den zuständigen
Ausgleichskassen nach fehlenden Lohnbuchungen nachgefragt habe. Diese hätten
mitgeteilt, dass sie keine Lohnmeldungen für die fraglichen Jahre erhalten hätten.
Gemäss Aussagen des vom Versicherten genannten Buchhalters und Treuhänders
seien die damaligen Abrechnungen vernichtet worden. Da der Versicherte keine
Beweise wie Lohnabrechnungen oder Lohnausweise habe einreichen können, dürften
keine höheren Einkommen als die abgerechneten berücksichtigt werden. Die verfügte
Rente sei deshalb nicht zu beanstanden (act. G 3.51).
B.
B.a Gegen diesen Einspracheentscheid richtet sich die Beschwerde vom
28. November 2011. Der Beschwerdeführer beantragt darin sinngemäss dessen
Aufhebung und eine Erhöhung seiner Rente. Es seien bei der Berechnung des
Rentenbetrags keine Fehljahre zu berücksichtigen. Der Beschwerdeführer weist darauf
hin, dass er im Jahr 1977 Arbeitslosenentschädigung bezogen habe. Der zuständige
Sachbearbeiter der Beschwerdegegnerin habe ihm in Aussicht gestellt, entsprechende
Abklärungen zu tätigen. Er wirft diesbezüglich die Frage auf, ob diese Abklärungen
vorgenommen worden seien (act. G 1).
B.b Die Beschwerdegegnerin verzichtet am 12. Dezember 2011 unter Hinweis auf den
angefochtenen Einspracheentscheid auf eine begründete Beschwerdeantwort und
beantragt die Abweisung der Beschwerde (act. G 3). Am 20. Januar 2012 reicht sie
weitere Unterlagen betreffend ausländische Versicherungszeiten ein (act. G 5.1-7).
B.c Nach Einsicht der von der Beschwerdegegnerin eingereichten Akten macht der
Beschwerdeführer im Schreiben vom 14. März 2012 geltend, die Beschwerdegegnerin
habe die im Zusammenhang mit dem Arbeitslosenentschädigungsbezug im Jahr 1978
in Aussicht gestellten Abklärungen nicht vorgenommen. Er beantragt, seinen damaligen
Arbeitgeber D._ als Zeugen zu befragen (act. G 10).
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B.d Die Beschwerdegegnerin verzichtet auf eine Stellungnahme zum Schreiben vom
14. März 2012 (act. G 12).

Erwägungen:
1. Zwischen den Parteien ist die betragliche Bemessung der Altersrente umstritten.
1.1 Gemäss Art. 30 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) werden die von einer arbeitnehmenden
Person erzielten Erwerbseinkommen, von denen die arbeitgebende Person die
gesetzlichen Beiträge abgezogen hat, in das individuelle Konto der arbeitnehmenden
Person eingetragen, selbst wenn die arbeitgebende Person die entsprechenden
Beiträge der Ausgleichskasse nicht entrichtet hat. Die gleiche Ordnung gilt auch dann,
wenn arbeitgebende und arbeitnehmende Person eine Nettolohnvereinbarung getroffen
haben, d.h. wenn die arbeitgebende Person sämtliche Beiträge zu ihren Lasten
übernimmt. Diese beiden Sondertatbestände müssen aber einwandfrei nachgewiesen
sein. Ist der Nachweis nicht erbracht, dass der Arbeitgeber tatsächlich die Beiträge
vom Lohn der arbeitnehmenden Person abgezogen hat, oder lässt sich eine
behauptete Nettovereinbarung nicht eindeutig feststellen, so dürfen die
entsprechenden Einkommen nicht ins individuelle Konto eingetragen werden (Urteil des
Bundesgerichts vom 26. Februar 2010, 9C_96/2010, E. 2 mit Hinweis auf BGE 117 V
262 E. 3a).
1.2 Die versicherte Person hat das Recht, bei jeder Ausgleichskasse, die für sie ein
individuelles Konto führt, einen Auszug über die darin gemachten Eintragungen unter
Angabe allfälliger arbeitgebender Personen zu verlangen (Art. 141 Abs. 1 der
Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV; SR 831.101]). Die
Versicherten können innert 30 Tagen seit Zustellung des Kontenauszugs bei der
Ausgleichskasse eine Berichtigung verlangen (Art. 141 Abs. 2 AHVV). Wird kein
Kontenauszug oder keine Berichtigung verlangt, oder wird das Berichtigungsbegehren
abgelehnt, so kann bei Eintritt des Versicherungsfalls die Berichtigung von
Eintragungen im individuellen Konto nur verlangt werden, soweit deren Unrichtigkeit
offenkundig ist oder dafür der volle Beweis erbracht wird (Art. 141 Abs. 3 AHVV). Das
gilt nicht nur für unrichtige, sondern auch für unvollständige Eintragungen im
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individuellen Konto, wie beispielsweise die Nichtregistrierung tatsächlich geleisteter
Zahlungen. Diese Kontenbereinigung erstreckt sich alsdann auf die gesamte
Beitragsdauer der Versicherten, betrifft also auch jene Beitragsjahre, für die gemäss
Art. 16 Abs. 1 AHVG jede Nachzahlung von Beiträgen ausgeschlossen ist (Urteil des
Bundesgerichts vom 26. Februar 2010, 9C_96/2010, E. 2 mit Hinweis auf BGE 117 V
262 f. E. 3a).
1.3 Der erstinstanzliche Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz
beherrscht (Art. 61 lit. c des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial
versicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Danach hat das Gericht von Amtes wegen für
die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen.
Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den
Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2). Der Untersuchungsgrundsatz
schliesst die Beweislast im Sinn einer Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Im
Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur
insofern, als im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei
ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE
117 V 264 E. 3b). Der gemäss Art. 141 Abs. 3 AHVV erforderliche volle Beweis ist nach
den üblichen Beweisführungs- und Beweislastgrundsätzen der im
Sozialversicherungsrecht geltenden Untersuchungsmaxime zu leisten. Dabei kommt
allerdings der Mitwirkungspflicht der betroffenen Person erhöhtes Gewicht zu, indem
sie von sich aus alles ihr Zumutbare zu unternehmen hat, um die Verwaltung oder das
Gericht in der Beschaffung des Beweismaterials zu unterstützen (BGE 117 V 265 E. 3d
sowie Urteil des Bundesgerichts vom 26. Februar 2010, 9C_96/2010, E. 2 am Schluss).
2.
Zunächst macht der Beschwerdeführer geltend, dass er in den Jahren 1970, 1971,
1979 und 1984 eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt habe und deshalb für
die entsprechenden Jahre keine Beitragslücken bestünden (act. G 1 und G 3.3).
2.1 In Nachachtung vorstehend dargelegter Grundsätze (vgl. E. 1.1. ff.) könnte eine
Berichtigung im individuellen Konto des Beschwerdeführers nur dann vorgenommen
werden, wenn der volle Beweis im Sinn von Art. 141 Abs. 3 AHVV gelänge, dass dem
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Beschwerdeführer mit Bezug auf die Jahre 1970, 1971, 1979 und 1984 seitens der
arbeitgebenden Personen die gesetzlichen Beiträge vom Einkommen abgezogen
wurden oder entsprechende Nettolohnvereinbarungen eingegangen worden waren. Der
Beschwerdeführer verfügt diesbezüglich unbestrittenermassen über keine relevanten
Unterlagen wie Lohnausweise oder Lohnabrechnungen usw.
2.2 Hingegen hat der Beschwerdeführer detaillierte Angaben zu seinen
schweizerischen Arbeitsstellen gemacht (vgl. die Zeugnisse der damaligen Arbeitgeber
in act. G 3.47-2 f. und -7 und act. G 3.37-7 betreffend die Lückenjahre) und
Beweisanträge zur Klärung der noch offenen Fragen gestellt (etwa Nachforschungen
bei der Suva, die sich an Repatriierungskosten für einen Flug vom 1. Juli 1983 beteiligt
hat [vgl. hierzu act. G 3.2], sowie Befragung von D._, Arbeitgeber u.a. in den Jahren
1970/71, act. G 10). Der Beschwerdeführer ist damit seiner Mitwirkungspflicht im
Rahmen des Zumutbaren nachgekommen.
2.3 Aufgrund der Untersuchungsmaxime hat die Beschwerdegegnerin dem
Beschwerdeführer bei der Beschaffung des Beweismaterials Unterstützung zu leisten
(vgl. Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007:
Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts] vom 8. Oktober 2003, H 141/2003,
E. 3.3), was bisher lediglich teilweise im Rahmen von Anfragen bei den betreffenden
Ausgleichskassen bzw. beim Revisor der E._ AG und F._ AG geschehen ist.
Weitere Untersuchungshandlungen namentlich bei der Suva, den Steuerbehörden oder
bei den für die betriebliche Buchhaltung verantwortlichen Personen der damaligen
arbeitgebenden Personen bzw. die Beschaffung von Unterlagen betreffend allfällige
AHV-Arbeitgeber-revisionen namentlich für das Jahr 1984 nahm die
Beschwerdegegnerin nicht vor. Die Sachverhaltsermittlung erweist sich daher als
unzureichend.
2.4 Daran vermag die Angabe des Revisors der E._ AG und F._ AG, G._,
anlässlich der telefonischen Nachfrage der Beschwerdegegnerin vom 24. November
2010, wonach die fraglichen Abrechnungen der Jahre 1979 und 1984
"höchstwahrscheinlich" vernichtet worden seien (act. G 3.23), nichts zu ändern. Denn
sie lässt weitere Abklärungen nicht von vornherein als unnütz erscheinen, zumal sich
die Äusserung von G._ nicht auf das Restaurant B._ oder die Tätigkeit bei D._
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bezogen hat. Sie vermag auch nicht auszuschliessen, dass die Suva noch einschlägige
Unterlagen besitzt, bzw. dass noch Akten aus Arbeitgeberrevisionen vorhanden sind.
2.5 Insgesamt kann trotz der bislang getätigten Abklärungen nicht ausgeschlossen
werden, dass namentlich allfällige Nachfragen bei der Suva, den zuständigen
Steuerbehörden, den Verantwortlichen des Rechnungswesens, des Restaurants B._
oder bei D._ sachdienliche Erkenntnisse liefern. Vielmehr benennt der
Beschwerdeführer Anhaltspunkte (Arbeitszeugnisse, bei der Suva versicherter Unfall
[allerdings aus dem Jahr 1983, vgl. act. G 3.2], Namen von Auskunftspersonen),
gemäss denen aussagekräftige Beweismittel (wie etwa einschlägige Jahresrechnungen
bzw. Revisionsberichte) noch bestehen könnten, auch wenn diese mehrere Jahrzehnte
zurückliegen. Eine Nachfrage bei der Arbeitslosenkasse, die gemäss Darstellungen des
Beschwerdeführers im Jahr 1977 (act. G 3.1) bzw. 1978 (act. G 10) Taggeldleistungen
erbracht habe, erscheint demgegenüber nicht zielführend, ist doch nicht ersichtlich,
dass hieraus nützliche Informationen betreffend die vom Beschwerdeführer für die
Jahre 1970, 1971, 1979 und 1984 geltend gemachten Einkommen zu erhalten sind.
Sollten die von der Beschwerdegegnerin in Nachachtung des
Untersuchungsgrundsatzes vorzunehmenden weiteren Abklärungen die vom
Beschwerdeführer geltend gemachten Einkommen und Beitragsabzüge nicht
einwandfrei nachweisen, so ist von Beweislosigkeit auszugehen, was sich zuungunsten
des Beschwerdeführers auswirkt, weil er aus dem unbewiesen gebliebenen
Sachverhalt Rechte ableiten will.
3.
Die Rüge des Beschwerdeführers, wonach die Beschwerdegegnerin für das Jahr 1983
lediglich ein Einkommen von Fr. 24'000.-- anstelle von Fr. 87'338.-- berücksichtigt
habe (act. G 1), geht fehl. Denn die Beschwerdegegnerin berücksichtigte bei der
Rentenbemessung im Jahr 1983 - wie vom Beschwerdeführer beantragt - ein
Einkommen von insgesamt Fr. 87'338.-- (Fr. 24'000.-- und Fr. 63'338.--; act. G 3.22-2).
Gleiches gilt im Übrigen auch bezüglich der vom Beschwerdeführer in der Einsprache
vom 27. Dezember 2010 bemängelten Beitragsjahre 2004 und 2008.
4.
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Betreffend die im Ausland erbrachten Versicherungszeiten hat die Beschwerdegegnerin
nachvollziehbar dargelegt, dass diese zu keiner rentenrelevanten Auswirkung führen,
nachdem dem Beschwerdeführer in den Jahren 1972 bis 1974 36 Zusatzmonate
gestützt auf Art. 52d AHVV bereits angerechnet worden waren (vgl. act. G 3.22-4). Jene
ausländischen Versicherungszeiten betreffen insbesondere auch nicht die
Beitragslückenjahre 1970, 1971, 1979 und 1984 (vgl. zum Ganzen act. G 5).
5.
In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist der Einspracheentscheid vom 7.
November 2011 aufzuheben. Die Sache ist an die Beschwerdegegnerin
zurückzuweisen, damit diese nach erfolgten Abklärungen im Sinn der Erwägungen über
die Höhe des Rentenanspruchs des Beschwerdeführers neu verfüge. Gerichtskosten
sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP