Decision ID: 9e95e000-c610-50b9-9943-4d976756dd1b
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Frau X._ (im Folgenden: Beschwerdeführerin), geboren 1949, Bürgerin von Bosnien und Herzegowina, arbeitete in den Jahren 1979 bis 1983 sowie 1990 und 1991 jeweils während 4 bis 6 Monaten pro Jahr in einem Schweizer Hotel als Zimmermädchen und . Dabei entrichtete sie die obligatorischen Beiträge an die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV). Nach ihrer  in die Heimat im Oktober 1991 war sie gemäss eigenen Angaben nicht mehr erwerbstätig (vgl. act. 16). Am 7. August 2006 (; act. 6) reichte sie dem bosnischen Versicherungsträger eine Anmeldung zum Bezug von Leistungen der schweizerischen  ein, die am 25. August 2006 an die Schweizerische Invalidenversicherung, IV-Stelle für Versicherte im Ausland (im : IVSTA) weitergeleitet wurde (Eingang am 1. September 2006; act. 6 und 7).
B. Mit Verfügung vom 31. Januar 2008 wies die IVSTA das Rentengesuch der Beschwerdeführerin mit der Begründung ab, trotz des  sei eine Betätigung im bisherigen Aufgabenbereich (Haushalt) noch in rentenausschliessender Weise zumutbar.
C. Gegen diese Verfügung erhob die Beschwerdeführerin am 26. Februar 2008 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde und beantragte die Ausrichtung einer ganzen IV-Rente mit der Begründung, aus den  Unterlagen gehe klar hervor, dass sie für sämtliche ( und schwere) Tätigkeiten, somit auch für Arbeiten im Haushalt, zu 100% arbeitsunfähig sei.
D. In ihrer Vernehmlassung vom 8. August 2008 beantragte die IVSTA die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung der angefochtenen Verfügung. Zur Begründung führte sie aus, sie habe die neu  spezialärztlichen Berichte dem regionalärztlichen Dienst . Dieser sei zur Erkenntnis gelangt, dass im Haushaltsbereich zwar vorübergehend eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit vom 4. Januar bis zum 11. März 2008 sowie eine solche von 50% vom 12. März bis zum 30. April 2008 bestanden habe, dass aber aus den
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Berichten eine wesentliche Verbesserung ab dem 1. Mai 2008 , weshalb an der im Abklärungsverfahren festgestellten 14%igen Invalidität im Haushaltsbereich festgehalten werde (vgl. Bericht vom 4. August 2008, act. 45).
E. In ihrer Replik vom 12. September 2008 machte die  geltend, in Anbetracht der verschiedenen physischen und  Leiden hätte die IVSTA die Beurteilung einer Fachgruppe und nicht nur eines Einzelarztes einholen müssen. Zudem würden in den Beurteilungen des RAD-Arztes nicht sämtliche Beschwerden  – insbesondere nicht die Expertise vom 21. November 2007 der Neuropsychiaterin Dr. med. A._ (act. 38/39).
F. Am 23. September 2008 reichte die IVSTA ihre Duplik ein und verwies im Wesentlichen auf die bisherigen Ausführungen. In Bezug auf die angeblich nicht berücksichtige Stellungnahme der Neuropsychiaterin hielt die IVSTA fest, in der Stellungnahme vom 28. Januar 2008 (act. 41) habe sich der RAD-Arzt klar dahingehend geäussert, dass die  Elemente keine Schwere aufwiesen, die einer Tätigkeit der Beschwerdeführerin im Haushalt entgegenstünden.
G. In ihren abschliessenden Bemerkungen vom 2. Oktober 2008 wies die Beschwerdeführerin erneut darauf hin, der RAD-Arzt sei Spezialarzt für Innere Medizin und somit nicht in der Lage, ihre psychischen Beschwerden zu beurteilen, weshalb die Beurteilung einer Fachgruppe hätte eingeholt werden müssen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Angefochten ist die Verfügung der IVSTA vom 31. Januar 2008, mit welcher das Gesuch der Beschwerdeführerin um Ausrichtung einer Rente der schweizerischen Invalidenversicherung abgewiesen wurde.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom
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20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172. 021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als  gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Zu diesen gehört auch die IVSTA, die mit Verfügungen über Rentengesuche befindet (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]).
1.2 Nach Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) ist zur Beschwerdeführung vor dem Bundesverwaltungsgericht legitimiert, wer durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein  Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (vgl. auch Art. 48 Abs. 1 VwVG). Die Beschwerdeführerin, die am  Verfahren teilgenommen hat, ist als Adressatin durch die  Verfügung besonders berührt und hat an deren Aufhebung bzw. Änderung ein schutzwürdiges Interesse. Nachdem der  fristgerecht bezahlt worden ist, kann auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde eingetreten werden.
2. Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich im  nach den Vorschriften des VGG, des VwVG (vgl. Art. 37 VGG) sowie des ATSG (vgl. Art. 3 Bst. dbis VwVG). Dabei finden nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln diejenigen  Anwendung, welche im Zeitpunkt der  Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2, vgl. auch Art. 53 Abs. 2 VVG).
2.1 Mit der Beschwerde kann gerügt werden, die angefochtene  verletze Bundesrecht (einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs von Ermessen), beruhe auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG).
2.2 Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der  der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die  auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen  oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer  bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212).
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2.3 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (MAX KUMMER, Grundriss des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136).
2.3.1 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem  der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den  nicht. Der Richter und die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von allen möglichen  als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 360 E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen). Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein  Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und weitere Beweismassnahmen könnten an diesem feststehenden  nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (antizipierte Beweiswürdigung; UELI KIESER, Das  in der Sozialversicherung, Zürich 1999, S. 212, Rz. 450; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und  des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 111 und 320; GYGI, a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 469 E. 4a, BGE 120 1b 229 E. 2b, BGE 119 V 344 E. 3c mit Hinweisen).
2.3.2 Der Sozialversicherungsprozess ist vom  beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die  und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet zum einen sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Zum anderen umfasst die behördliche und richterliche Abklärungspflicht nicht  alles, was von einer Partei behauptet oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen des streitigen Rechtsverhältnisses (Streitgegenstand) rechtserheblichen Sachverhalt. Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist (GYGI, a.a.O., S. 43 und 273). In diesem Rahmen haben  und Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklärungen stets vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhalts-
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punkte hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit ; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG] I 520/ 99 vom 20. Juli 2000).
2.3.3 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen  zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und  gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die  frei, d.h. ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Gericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des  Rechtsanspruchs gestatten. Ein erhöhter Beweiswert kann  ärztlichen Gutachten zukommen, welche für die streitigen  umfassend sind, auf allseitigen Untersuchungen beruhen, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigen, in Kenntnis der Vorakten () abgegeben worden und in der Darlegung der  sowie der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtend sind, und in welchen die Schlussfolgerungen der Experten begründet werden (BGE 125 V 352 E. 3a, BGE 122 V 160 E. 1c mit Hinweisen; AHI 2001 S. 113 E. 3a; RKUV 1999 Nr. U 332 S. 193 E. 2a/bb und RKUV 1998 Nr. U 313 S. 475 E. 2a).
3. In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen  massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen  Tatbestandes Geltung haben. Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen (pro rata ; vgl. BGE 130 V 445).
3.1 Die Beschwerdeführerin ist Staatsangehörige von Bosnien und Herzegowina und hat dort ihren Wohnsitz. Da die Schweiz mit diversen Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens neue Abkommen über soziale Sicherheit abgeschlossen hat, nicht aber mit Bosnien und , findet vorliegend weiterhin das Abkommen vom 8. Juni 1962 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der  Volksrepublik Jugoslawien über Sozialversicherung (SR 0.831.109. 818.1; im Folgenden: Abkommen über Sozialversicherung)  (zu dessen Anwendbarkeit für alle Staatsangehörigen des ehe-
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maligen Jugoslawiens vgl. BGE 126 V 198 E. 2b, BGE 122 V 381 E. 1, BGE 119 V 98 E. 3). Nach Art. 2 des Abkommens über  stehen die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten in ihren Rechten und Pflichten aus den in Art. 1 dieses Abkommens  Rechtsbereichen, zu welchen auch die schweizerische  über die Invalidenversicherung gehört, einander gleich, soweit nichts anderes bestimmt ist. Hinsichtlich der Voraussetzungen des Anspruchs auf eine schweizerische Invalidenrente sowie der  Verfahrensvorschriften sieht das Abkommen über  keine im vorliegenden Verfahren relevanten  vom Grundsatz der Gleichstellung vor.
Die Frage, ob und gegebenenfalls ab wann Anspruch auf Leistungen der IV besteht, bestimmt sich daher vorliegend alleine aufgrund der schweizerischen Rechtsvorschriften. Für die Beurteilung eines  sind die Feststellungen ausländischer , Krankenkassen, Behörden und Ärzte bezüglich Invaliditätsgrad und Anspruchsbeginn für die rechtsanwendenden Behörden in der Schweiz nicht verbindlich (BGE 130 V 253 E. 2.4, AHI-Praxis 1996, S. 179; vgl. auch ZAK 1989 S. 320 E. 2). Vielmehr unterstehen  Beweismittel der freien Beweiswürdigung des Gerichts (vgl. E. 2.3.3 hiervor; Urteil des EVG vom 11. Dezember 1981 i.S. D).
3.2 Im vorliegenden Verfahren finden demnach grundsätzlich jene schweizerischen Rechtsvorschriften Anwendung, die bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 31. Januar 2008 in Kraft standen; weiter aber auch solche Vorschriften, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber für die Beurteilung eines  früher entstandenen Rentenanspruchs von Belang sind (für das IVG: ab dem 1. Januar 2004 in der Fassung vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-Revision] und ab dem 1. Januar 2008 in der Fassung vom 6. Oktober 2006 [AS 2007 5129; 5. IV-Revision]; die Verordnung in der entsprechenden Fassung der 4. und 5. IV-Revision).
Am 1. Januar 2003 sind das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) sowie die entsprechende Verordnung vom 11. September 2002 (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten, welche für die Beurteilung des vorliegend geltend gemachten Leistungsanspruchs ab diesem Zeitpunkt  sind. Da die darin enthaltenen Formulierungen der , der Erwerbsunfähigkeit, der Invalidität und der Ein-
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kommensvergleichsmethode den bisherigen von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen in der Invalidenversicherung entsprechen und die von der Rechtsprechung dazu herausgebildeten Grundsätze unter der Herrschaft des ATSG weiterhin Geltung haben (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 3.3), wird im Folgenden auf die dortigen  verwiesen.
3.3 Rechts- und Sachverhaltsänderungen, die nach dem  Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Entscheides (31. Januar 2008) eintraten, sind im vorliegenden Verfahren grundsätzlich nicht zu berücksichtigen (vgl. BGE 130 V 329, BGE 129 V 1 E. 1.2 mit ). Allerdings können Tatsachen, die den Sachverhalt seither  haben, unter Umständen Gegenstand einer neuen  sein (vgl. BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen).
4. Anspruch auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und beim  der Invalidität während der vom Gesetz geforderten Dauer  an die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG). Diese Bedingungen müssen  gegeben sein; fehlt eine, so entsteht kein Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist.
4.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit  ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG), die Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. 1 IVG). Invalidität ist somit der durch einen  verursachte und nach zumutbarer Behandlung oder  verbleibende länger dauernde (volle oder teilweise) Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden  Arbeitsmarkt resp. der Möglichkeit, sich im bisherigen  zu betätigen. Der Invaliditätsbegriff enthält damit zwei  (vgl. UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2009, Art. 8 Rz. 7): Ein medizinisches (Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit) und ein wirtschaftliches im weiteren Sinn ( oder länger dauernde Einschränkung der Erwerbsfähigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich).
Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der , geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder  Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumut-
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bare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach  Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder  Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG).
4.2 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassung) besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem  von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein solcher auf eine Viertelsrente. Hieran hat die 5. IV-Revision nichts geändert (Art. 28 Abs. 2 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung). Laut Art. 28 Abs. 1ter IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassung) bzw. Art. 29 Abs. 4 IVG (in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung) werden jedoch Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Nach der Rechtsprechung des Eidg.  (EVG; ab 1. Januar 2007: Bundesgericht) stellt diese Regelung nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine  Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c). Eine vorliegend nicht anwendbare Ausnahme von diesem Prinzip gilt seit dem 1. Juni 2002 für Schweizer Bürger und Staatsangehörige der Europäischen Gemeinschaft, denen auch bei einem Invaliditätsgrad ab 40% eine Rente ausgerichtet wird, wenn sie in einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft Wohnsitz haben.
4.3 Nach den Vorschriften der 4. IV-Revision entsteht der  frühestens in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person mindestens zu 40% bleibend erwerbsunfähig (Art. 7 ATSG) geworden ist oder während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch  mindestens zu 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen war (Art. 29 Abs. 1 Bst. a und b IVG in der von 2004 bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassung). Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der ab dem 1. Januar 2008 geltenden Fassung haben jene Versicherten Anspruch
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auf eine Rente, welche ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare  wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), und die zusätzlich während eines Jahres ohne  Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und auch nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b und c).
4.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den  zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person  ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine  Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis 2002 S. 62 E. 4b/cc).
Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der  für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen  beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der  der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen  sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als  oder Gutachten, sondern dessen Inhalt (BGE 125 V 351 E. 3a; AHI 2001 S. 113 f. E. 3a; RKUV 2003 U 487 S. 345 E. 5.1).
Aufgrund des im gesamten Sozialversicherungsrecht geltenden  der Schadenminderungspflicht ist ein dauernd in seiner  eingeschränkter Versicherter gehalten, innert nützlicher Frist Arbeit im angestammten oder einem anderen Berufs- oder  zu suchen und anzunehmen, soweit sie noch möglich und  erscheint (vgl. BGE 113 V 28 E. 4a, BGE 111 V 239 E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Vertrauensarzt der IVSTA, aus medizinischer Sicht zu entscheiden, in welchem Ausmass ein Versicherter seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zumutbarer  und zumutbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt
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einsetzen kann. Diese Arbeitsmöglichkeit hat sich der Versicherte  zu lassen (leidensangepasste Verweisungstätigkeit; vgl. ZAK 1986 S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er seine  tatsächlich verwertet oder nicht.
4.5 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das , das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger  durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei  Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen, Art. 16 ATSG).
4.5.1 Der Einkommensvergleich bei Erwerbstätigen hat in der Regel so zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander  werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der  bestimmen lässt (allgemeine Methode).
4.5.2 Bei nicht erwerbstätigen Versicherten, welche im  (meistens im Haushalt) tätig sind und denen die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann (Art. 8 Abs. 3 ATSG), wird für die Bemessung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf abgestellt, in welchem Masse sie unfähig sind, sich in diesem Aufgabenbereich zu betätigen (vgl. Art. 28 Abs. 2bis IVG in der bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassung, bzw. Art. 28a Abs. 2 IVG in der ab dem 1. Januar 2008 geltenden Fassung).
4.5.3 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird der  für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 3 IVG (in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung resp. Art. 28 Abs. 2ter IVG in der bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassung) berechnet. In diesem Falle wird der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen bemessen (gemischte Methode, vgl. Urteil des Bundesgerichts I 725/04 vom 20. Januar 2006 mit Verweis auf BGE 131 V 51 und BGE 125 V 146).
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5. Die Beschwerdeführerin macht geltend, aus den medizinischen  gehe hervor, dass sie für sämtliche (leichtere und schwere)  zu mindestens 70% arbeitsunfähig sei, weshalb sie Anspruch auf eine ganze IV-Rente habe.
5.1 Ihre Erwerbstätigkeit in der Schweiz hat die Beschwerdeführerin im Oktober 1991 aufgegeben, weil sie in ihre Heimat zurückgekehrt ist. Dort war sie gemäss ihren eigenen Angaben vor Eintritt des  weder selbständig noch unselbständig erwerbstätig, sondern mit der Haushaltführung betraut, die auch landwirtschaftliche Arbeiten im Betrieb ihres Ehegatten umfasste.
5.2 Aufgrund dieser Angaben hat die Vorinstanz die  zu Recht als nichterwerbstätige Versicherte qualifiziert,  im häuslichen Aufgabenbereich tätig ist und der die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, so dass sich die Bemessung der Invalidität nicht nach Art. 16 ATSG, sondern nach Art. 28a Abs. 2 IVG richtet (spezifische Methode): es ist darauf abzustellen, in welchem Masse sie unfähig ist, sich in diesem Aufgabenbereich zu betätigen. Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnützige und künstlerische Tätigkeiten (Art. 27 IVV). Die Invalidität wird aufgrund eines Betätigungsvergleichs , bei welchem die prozentuale Einschränkung in den einzelnen Teilen des in Frage kommenden Aufgabenbereichs bestimmt wird, wobei die Summe der Einschränkungen den massgebenden  ergibt (vgl. KIESER, ATSG-Kommentar, a.a.O., Art. 16 Rz. 30).
Zu beachten ist, dass in Befolgung der Schadenminderungspflicht die versicherte Person Verhaltensweisen zu entwickeln hat, welche die Auswirkungen der Behinderung im hauswirtschaftlichen Bereich  und ihr eine möglichst vollständige und unabhängige Erledigung der Haushaltsarbeiten ermöglichen. Der Umstand, dass diese Arbeiten nur mühsam und mit höherem Zeitaufwand bewältigt werden können, begründet nicht ohne weiteres eine Invalidität. Zudem wird eine Unterstützung durch Familienangehörige vorausgesetzt, welche weiter geht als im Gesundheitsfall (vgl. BGE 130 V 101 E. 3.3.3).
5.3 Bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin hat sich die Vorinstanz auf den Schlussbericht vom 28. September 2007 des Regionalen Ärztlichen Dienstes der Invalidenversicherung
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(RAD) gestützt. In diesem Bericht nennt Dr. med. B._ als Hauptdiagnosen die Niereninsuffizienz wegen Zysten, die es  macht, dass sich die Beschwerdeführerin seit 2004 drei Mal pro Woche einer Dialyse unterziehen muss, und zudem eine sekundäre Blutarmut sowie eine chronische Hepatitis C. Bei den Nebendiagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit erwähnt er eine arterielle Hypertonie. Dabei hat er insbesondere den Bericht über den  vom 19. Mai 2004 bis 5. Juni 2004, den Bericht vom 18. September 2005 von Dr. C._, den Bericht vom 21. März 2006 von Dr. D._ und Dr. E._ sowie das für den  Sozialversicherungsträger erstellte Gutachten vom 21. Juni 2006 von Dr. F._ und Dr. G._ berücksichtigt. In  Berichten werden die erwähnten Diagnosen bestätigt und die Ärzte des bosnischen Versicherungsträgers halten zudem fest, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer Krankheiten invalid sei und es ihr dauerhaft absolut unmöglich sei, irgendeiner Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt nachzugehen.
5.3.1 Unter Berücksichtigung dieser medizinischen Unterlagen kam Dr. B._ allerdings zum Schluss, dass die Einschränkungen im Haushaltsbereich nur minim seien und nur besonders schwere  beträfen. Nach Gewichtung der bei der Beschwerdeführerin  ihren Angaben im Fragebogen anfallenden Arbeiten im Haushalt errechnete Dr. B._ in Anwendung des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit eine Arbeitsunfähigkeit im Haushalt von  14% ab Mai 2004 (vgl. act. 30). Die Gewichtung der  Haushaltsbereiche ist nachvollziehbar und nicht zu . Die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin im  Betrieb des Ehemannes mitgeholfen hat, wurde insofern , als Dr. B._ den Haushaltsbereich "Verschiedenes" mit 43% gewichtet hat, was aufgrund der Angaben der  im Fragebogen, wonach für landwirtschaftliche Arbeiten  Hilfskräfte (Familienangehörige und haushaltsfremde ) während ca. 20 Stunden pro Woche eingesetzt werden müssen, durchaus angemessen und nachvollziehbar ist.
5.3.2 Allerdings wurde bei der Einschätzung der Behinderung in den einzelnen Haushaltsbereichen den krankheitsbedingten  der Beschwerdeführerin nicht hinreichend Rechnung getragen. So geht aus den medizinischen Unterlagen hervor, dass das  der Beschwerdeführerin eine zeitaufwändige Therapie verlangt, muss sie sich doch seit Mai 2004 drei Mal pro Woche der Dialyse
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unterziehen. Da die Dialyse jeweils knapp vier Stunden in Anspruch nimmt und damit der Zeitaufwand der Beschwerdeführerin an den drei Behandlungstagen inklusive Hin- und Rückfahrt insgesamt mehr als 7,5 Stunden beträgt, ist davon auszugehen, dass sie aufgrund der  und der nachfolgenden Erholungszeit, welche die  beeinträchtigt, an diesen drei Tagen zu 100% arbeitsunfähig ist. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin die Hausarbeit auf sechs Tage pro Woche verteilen kann und es ihr an den drei dialysefreien Tagen möglich sein sollte, mit Hilfe ihres  einen grossen Teil der anfallenden Hausarbeiten – wenn auch nur mühsam und mit höherem Zeitaufwand – zu bewältigen, muss von einer durchschnittlich 50%igen Einschränkung in sämtlichen  und damit von einem Invaliditätsgrad von 50% ab Mai 2004 ausgegangen werden.
5.4 Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens reichte die  ein neuropsychiatrisches Gutachten vom 21. November 2007 ein. In diesem Gutachten erwähnt die Ärztin Dr. A._ beim  Status eine abgeschwächte Aufmerksamkeit und , einen labilen Gemütszustand sowie das Bestehen von , und beim neurologischen Status eine eingeschränkte  im Wirbelsäulenbereich sowie harte Muskulatur und  Kraft in den oberen Gliedmassen. Nebst den bereits  somatischen Leiden diagnostizierte sie eine Depression und eine Skoliose und erachtete die Beschwerdeführerin aufgrund des  und psychophysischen Zustandes als nicht mehr in der Lage, alltägliche Arbeiten zu verrichten.
Nach Würdigung dieses neuen Berichtes hielt der RAD-Arzt Dr. B._ in seiner Stellungnahme vom 28. Januar 2008 an seiner  Einschätzung fest – mit der relativ knappen Begründung, bei der diagnostizierten depressiven Störung handle es sich nicht um eine derart gravierende Krankheit, die es der Beschwerdeführerin  würde, ihre Arbeiten im Haushalt zu erledigen.
Vom Ergebnis her ist diese Einschätzung nicht zu beanstanden. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts bedeutet eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit nicht ohne weiteres das Vorliegen einer Invalidität. Auch sagt die Behandelbarkeit oder fehlende  allein nichts über die invalidenversicherungsrechtliche  einer psychischen Störung aus. Vielmehr muss in jedem Einzelfall eine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit unabhängig von
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der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab vorzunehmende Beurteilung, ob und inwiefern dem Versicherten trotz seines Leidens die Verwertung seiner Restarbeitsfähigkeit auf dem ihm nach seinen Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch  und für die Gesellschaft tragbar ist (vgl. BGE 127 V 294).
Eine solche Beurteilung enthält der Bericht der Neuropsychiaterin indes nicht. Gegen die Annahme, dass die diagnostizierte depressive Verstimmung ursächlich für eine weitestgehende Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin sein soll, spricht die Tatsache, dass keine anhaltende, schwere psychische Erkrankung, sondern lediglich eine depressive Störung diagnostiziert wurde, und sich zudem die Ärztin mit keinem Wort zum Ausmass der erwähnten Leiden oder den  – weder bezüglich des psychischen noch des  Status – äusserte. Im Weiteren enthält ihre Einschätzung keine konkreten Aussagen zur Restarbeitsfähigkeit, sondern lediglich den Hinweis, dass die Beschwerdeführerin für alltägliche Arbeiten auf Hilfe und Pflege angewiesen sei. Damit lässt sich aus den neuen  keine zusätzliche Arbeitsunfähigkeit ableiten und es ist nicht zu beanstanden, dass die IVSTA darauf verzichtete, weitere  Abklärungen bzw. Beurteilungen vornehmen zu lassen.
5.5 Anlässlich des Beschwerdeverfahrens vor dem  reichte die Beschwerdeführerin neue medizinische  ein, die in der Folge dem RAD-Arzt zur Beurteilung unterbreitet wurden. Nach Prüfung der neuen Berichte kam Dr. B._ in  Stellungnahme vom 4. August 2008 zum Schluss, dass aufgrund der am 31. Januar 2008 diagnostizierten, offenbar spontan  Schambeinfraktur (ohne Dislokation) von einer , vom 4. Januar 2008 bis zum 11. März 2008 dauernden 100%igen Arbeitsunfähigkeit im Haushaltsbereich auszugehen sei. Aufgrund der nachfolgenden Verbesserung des Gesundheitszustandes sowie der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin anlässlich der letzten  vom 11. März 2008 beim Orthopäden ermuntert wurde, auf die Krücken zu verzichten, und zudem keine weiteren Konsultationen vorgesehen waren, schätzte Dr. B._ die Arbeitsunfähigkeit im Haushalt für die Dauer vom 12. März 2008 bis zum 30. April 2008 noch auf 50%. Für die Zeit danach (ab 1. Mai 2008) verwies er auf seine ursprüngliche Einschätzung, wonach die Beschwerdeführerin in ihrer Tätigkeit im Haushaltsbereich zu 14% eingeschränkt sei.
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Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt lediglich diejenigen Rechts- und Sachverhaltsänderungen, die bis zum Zeitpunkt der  Verfügung, also bis zum 31. Januar 2008, eingetreten sind. Auch wenn die Einschätzung von Dr. B._, wonach vom 4. Januar 2008 bis zum 11. März 2008 von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit im Haushaltsbereich auszugehen sei, ohne weiteres nachvollziehbar ist, sind die Voraussetzungen gemäss Art. 88a Abs. 2 IVV für eine  des Rentenanspruchs aufgrund einer Verschlechterung der  im massgeblichen Zeitpunkt (am 31. Januar 2008)  nicht erfüllt, muss doch die Änderung der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert haben. Es wird allerdings Sache der Vorinstanz sein zu prüfen, ob die Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin nach Verfügungserlass noch weiter  hat, so dass möglicherweise eine revisionsweise Änderung des Rentenanspruchs angezeigt wäre.
5.6 Demnach ist aufgrund der Niereninsuffizienz und der damit  regelmässigen Dialyse ab Mai 2004 von einer 50%igen  der Beschwerdeführerin im Haushaltsbereich , so dass sie Anspruch auf eine halbe IV-Rente hat. Allerdings werden Leistungen lediglich für die zwölf der Anmeldung  Monate und die folgende Zeit ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG [in Kraft bis 31. Dezember 2007, AS 2007 5141]), wobei das Datum der Einreichung des Gesuchs massgeblich ist. Das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin wurde am 7. August 2006 eingereicht,  die halbe IV-Rente ab August 2005 auszurichten ist.
6. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin  ab August 2005 Anspruch auf eine halbe Rente der  hat. Die Beschwerde ist demnach teilweise gutzuheissen und die Verfügung vom 31. Januar 2008 ist aufzuheben. Die Akten werden der Vorinstanz überwiesen zwecks Überprüfung einer  Änderung des Rentenanspruchs im Sinne der Erwägung 5.5.
7. Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteientschädigung.
7.1 Die Verfahrenskosten setzen sich aus der Gerichtsgebühr und den Auslagen zusammen und werden für das vorliegende Verfahren auf Fr. 300.– festgelegt. Sie sind in der Regel von der unterliegenden Par-
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tei zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG, Art. 1 und 2 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]). Da die  im vorliegenden Verfahren teilweise obsiegt, werden ihr keine Verfahrenskosten auferlegt. Der bereits geleistete  von Fr. 300.– ist ihr nach Eintritt der Rechtskraft des  Urteils zurückzuerstatten. Eine Kostenauflage an die  unterliegende Vorinstanz ist ausgeschlossen (Art. 63 Abs. 2 VwVG).
7.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der teilweise obsiegenden Beschwerdeführerin eine von der Vorinstanz zu entrichtende  Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173. 320.2]), welche mangels Kostennote gemäss Art. 14 Abs. 1 VGKE  der Akten zu bestimmen ist. Das einer Partei zu entschädigende Honorar bestimmt sich nach dem notwendigen Zeitaufwand des , wobei der Stundenansatz für nichtanwaltliche Vertreter und Vertreterinnen Fr. 100.– bis Fr. 300.– beträgt (Art. 10 Abs. 2 VGKE). Das Bundesverwaltungsgericht erachtet aufgrund der Akten ein Honorar (inklusive Auslagen, ohne MWSt) von Fr. 800.– für . Die ebenfalls teilweise obsiegende Vorinstanz hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. Art. 7 Abs. 3 VGKE).