Decision ID: e8e69e6d-7c7a-45b9-b64c-49e8e6879f05
Year: 2017
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a A._ (nachfolgend: Versicherter) war als Geschäftsführer und Monteur bei der
B._ AG, deren Betriebsinhaber er war, angestellt und dadurch bei der
Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen
versichert, als er sich laut Schadenmeldung UVG vom 24. Juni 2013 am 22. Juni 2013
beim Aufstellen eines Partyzelts durch Anhebung eines Beschwerungssteins die
"rechte" (richtig: linke) Schulter "verriss" (Suva-act. 4, vgl. auch Suva-act. 6, 76, 84).
Der Versicherte hatte sich gleichentags auf der Notfallstation des Spitals C._
vorgestellt, wo eine Schulterdistorsion links diagnostiziert worden und insbesondere
eine Behandlung mittels Ruhigstellung in einem Orthogilet erfolgt war (Suva-act. 3).
Dem Versicherten war ab 22. Juni 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert
worden (Suva-act. 18). Mit Fragebogen vom 28. Juni 2013 bat die Suva den
Versicherten in Ergänzung zur Schadenmeldung einige Fragen zu beantworten und
insbesondere das Gewicht des Steins anzugeben (Suva-act. 1). Der Versicherte
beantwortete diese am 9. Juli 2013 und schätzte den Stein auf ca. 25 kg (Suva-act. 6).
Mit Schreiben vom 19. Juli 2013 bestätigte die Suva dem Versicherten für die Folgen
eines Nichtberufsunfalls die Ausrichtung von Taggeldern sowie die Vergütung der
Heilbehandlungskosten (Suva-act. 8, vgl. auch Suva-act. 9 ff.).
A.b Am 9. Juli 2013 wurde der Versicherte durch Dr. med. D._, Facharzt FMH für
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates untersucht, der
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ihn zuvor einer MRI-Untersuchung des linken Schultergelenks in der Radiologie E._
(Suva-act. 15) zugewiesen hatte. Anlässlich der kernspintomo-graphischen
Untersuchung hatte der Versicherte beim Anheben des linken Arms ein
Schmerzereignis verspürt. Dr. D._ diagnostizierte im Untersuchungsbericht vom 17.
Juli 2013 eine Pulley-Läsion mit Beteiligung von Supraspinatus und kranialer
Subscapularissehne mit sekundärer, spontaner Bizepssehnenruptur Schulter links am
5. Juli 2013 und attestierte dem Versicherten weiterhin eine 100%-ige
Arbeitsunfähigkeit. Der Versicherte wurde konservativ mit Physiotherapie behandelt
(Suva-act. 14).
A.c Nach einem anfänglich deutlichen Rückgang der Beschwerden und einer
Arbeitsfähigkeit von 50% ab dem 8. August 2013 bis am 24. September 2013 (am 25.
September 2013 wurde der Versicherte wegen eines Vorzustandes [Status nach
zweimaliger Schulteroperation] an der rechten Schulter operiert; vgl. Suva-act. 19 f.)
nahmen die Schmerzen an der linken Schulter wieder stark zu (vgl. Suva-act. 26),
worauf beim Versicherten auf Zuweisung von Dr. D._ am 11. Juli 2014 eine weitere
MRI-Untersuchung des linken Schultergelenks in der Radiologie F._,
Diagnosezentrum G._, durchgeführt wurde (Suva-act. 32). Gestützt auf das
radiologische Untersuchungsergebnis mit Nachweis einer ca. 2 x 1.5 cm messenden
Supraspinatussehnenläsion und Partialläsion der Subscapu¬laris diagnostizierte Dr.
D._ anlässlich seiner Untersuchung vom 21. Juli 2014 eine
Supraspinatussehnenruptur Schulter links sowie eine Pulley-Läsion Schulter links bei
Zustand nach spontaner Bizepssehnenruptur links und besprach mit dem Versicherten
die Möglichkeit eines operativen Vorgehens. Mit der rechten operierten Schulterseite
sei der Versicherte sehr zufrieden (Suva-act. 26).
A.d Am 22. Juli 2014 meldete der Versicherte bezüglich seiner linken Schulter einen
Rückfall zum Ereignis vom 22. Juni 2013 an (Suva-act. 27).
A.e Auf Nachfrage der Suva bejahte deren Kreisarzt Dr. med. H._, Facharzt FMH für
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, bei erlittener
Supraspinatussehnen-Läsion und wesentlichem degenerativen Vorzustand einen
überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhang der an der linken Schulter
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geltend gemachten Beschwerden (inklusive der vorgesehenen Operation) und dem
Ereignis vom 22. Juni 2013 (Suva-act. 31).
A.f Am 15. Oktober 2014 unterzog sich der Versicherte einem von Dr. D._
durchgeführten arthroskopischen Eingriff an der linken Schulter mit subakromialer
Dekompression und Supraspinatussehnennaht (SpeedBridge; Suva-act. 41 f.). Wegen
eines postoperativen Wundinfekts war der Versicherte vom 31. Oktober bis 12.
November 2014 in der Klinik I._ hospitalisiert, wobei am 1. November 2014 eine
Spülung des Schultergelenks, eine Wundrevision, die Entfernung des Nahtmaterials
und eine Jet-Lavage durchgeführt wurden. Nachfolgend wurde der Versicherte mit
Antibiotika und Physiotherapie behandelt (Suva-act. 45, 48, 50 f., 54 f.).
A.g Anlässlich einer Besprechung mit der Suva am 28. Januar 2015 klagte der
Versicherte über
andauernde Beschwerden im Bereich der linken Schulter in Form von Schmerzen und
einer Bewegungseinschränkung (Suva-act. 55). Der Versicherte war durch Dr. D._
seit dem 14. Oktober 2014 zu 100% arbeitsunfähig geschrieben (Suva-act. 83) und
wünschte die Einholung einer Zweitmeinung (Suva-act. 55). Diese wurde durch Dr.
med. J._, Chefarzt Departement Schulterorthopädie, Kantonsspital K._, am 23.
März 2015 abgegeben, der nach einer persönlichen Untersuchung des Versicherten im
gleichentags erstellten Bericht die Durchführung einer Standortbestimmung mittels MRI
empfahl. Bei der Anamnese des Versicherten mit Status nach
Rotatorenmanschettennaht sowie relativ kurzfristiger postoperativer Entfernung des
Nahtmaterials sei nicht davon auszugehen, dass ein Einheilen der rupturierten Sehne
erfolgt sei, was die Beschwerden grundsätzlich erklären könnte. Zusätzlich sei zum
aktuellen Zeitpunkt nicht klar, ob sich das Ausmass der schon vorliegenden Ruptur
vergrössert habe. Im Anschluss an die MRI-Untersuchung könne die Beurteilung der
Grösse der zu erwartenden Rotatorenmanschettenläsion sowie der Sehnen- und
Muskelqualität erfolgen (Suva-act. 67, vgl. auch Suva-act. 59). Die MRI-Untersuchung
wurde am 13. April 2015 in der Radiologie F._ durchgeführt, wobei sich im Vergleich
zum MRI vom 11. Juni 2014 nach nun zwischenzeitlicher Supraspinatussehnennaht
eine Reruptur der Supraspinatussehne ab Ansatz mit grösserer Lücke gegenüber der
Voruntersuchung mit einer maximalen Länge von ca. 2.6 cm und weiterhin die
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degenerativen Veränderungen der Subscapularissehne nachweisen liessen (Suva-act.
72, vgl. Suva-act. 59). Gestützt auf dieses radiologische Untersuchungsergebnis
erachtete Dr. I._ mit Bericht vom 23. April 2015 zur operativen Sanierung nur mehr
eine inverse Schulterprothese geeignet, da eine Refixation des Sehnenstumpfes
aufgrund der progredienten Retraktion und Degeneration nicht erfolgversprechend sei
(Suva-act. 74, vgl. auch Bericht von Dr. D._ vom 12. Mai 2015 [Suva-act. 79]).
Anlässlich eines Telefongesprächs mit der Suva vom 13. Mai 2015 teilte der Versicherte
mit, dass er sich keiner Operation mehr stellen bzw. von einer solchen absehen wolle
(Suva-act. 77), worauf Dr. D._ eine kreisärztliche Beurteilung empfahl (Suva-act. 79).
A.h Am 22. Juni 2015 wurde der Versicherte durch Kreisarzt Dr. H._ untersucht, der
im Untersuchungsbericht vom 24. Juni 2015 als dauernde und erhebliche Unfallfolgen
die verschiedenen Status sowie eine persistierende Periarthrosis humeroscapularis
links mässigen Grades mit Bewegungseinschränkung, Kraftminderung und Status nach
Ruptur der langen Bicepssehne und Reruptur der Supraspinatussehne festhielt und
erklärte, dass sich aktuell keine Behandlungsmassnahmen mehr anbieten würden, die
den jetzigen Zustand anhaltend und wesentlich verbessern würden. Insbesondere
durch die Implantation einer inversen Schulterprothese sei keine wesentliche
funktionelle Verbesserung zu erwarten. Somit sei der Endzustand erreicht. Die frühere
Tätigkeit als Geschäftsführer/Monteur sei dem Versicherten nur noch in einem kleinen
Rahmen zumutbar. Montagetätigkeiten könnten nicht mehr durchgeführt werden. Bei
20%igem Aufwand für die Geschäftsführung bleibe eine Arbeitsunfähigkeit von 80%.
Für eine andere berufliche Tätigkeit gelte folgendes Zumutbarkeitsprofil: Dem
Versicherten sei eine leichte Arbeit ganztags zumutbar (Gewichtslimite 5 - 10 kg), ohne
Einsatz der linken Hand über Brusthöhe, ohne Schläge oder Vibrationen, die auf die
linke Schulter fortgeleitet würden, und ohne wiederholte Arbeiten auf Leitern oder
Gerüsten (Suva-act. 87). Ebenfalls am 22./24. Juni 2015 beurteilte Dr. H._ den
Integritätsschaden und schätzte diesen auf 10% (Suva-act. 86).
A.i Gestützt auf die kreisärztliche Feststellung des Endzustandes der Unfallfolgen
teilte die Suva dem Versicherten mit Schreiben vom 13. Juli 2015 die Einstellung der
Heilkosten- und Taggeldleistungen per 30. Juni 2015, die Prüfung einer allfälligen
Invalidenrente sowie seinen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung mit (Suva-act.
90).
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A.j Mit Verfügung vom 5. August 2015 lehnte die Suva gestützt auf die kreisärztliche
Arbeitsfähigkeitsschätzung bzw. das kreisärztliche Zumutbarkeitsprofil und bei
Durchführung eines Einkommensvergleichs zur Bestimmung des Invaliditätsgrades
einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente ab, sprach ihm hingegen eine
Integritätsentschädigung von Fr. 18'900.-- basierend auf einer Integritätseinbusse von
10% zu (Suva-act. 92).
B.
Die gegen diese Verfügung vom Versicherten, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. R.
Braun, Mels, am 27. August 2015 vorsorglich erhobene (Suva-act. 96) und am 24.
September 2015 ergänzte Einsprache (Suva-act. 100) wies die Suva mit
Einspracheentscheid vom 15. Juni 2016 ab (Suva-act. 104).
C.
C.a Gegen diesen Einspracheentscheid liess der Versicherte (nachfolgend:
Beschwerdeführer) durch Rechtsanwalt Braun am 11. August 2016 Beschwerde
erheben und beantragen, der Einspracheentscheid der Suva (nachfolgend:
Beschwerdegegnerin) vom 15. Juni 2016 sowie deren Verfügung vom 5. August 2015
betreffend Invalidenrente seien aufzuheben und dem Beschwerdeführer sei ab 1. Juli
2015 eine Invalidenrente zuzusprechen, unter Entschädigungsfolgen (act. G 1).
C.b Mit Beschwerdeantwort vom 9. September 2016 beantragte die
Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde sowie die Bestätigung des
Einspracheentscheids vom 15. Juni 2016 (act. G 3). Nachdem sie zuvor, d.h. auch im
angefochtenen Einspracheentscheid sowie in der Verfügung vom 5. August 2015, das
Vorliegen eines Unfallereignisses immer anerkannt hatte, stellte sie nun das Bestehen
eines solchen in Frage.
C.c Mit Replik vom 24. Oktober 2016 (act. G 7) und Duplik vom 25. November 2016
(act. G 10) hielten die Verfahrensparteien an ihren jeweiligen Rechtsbegehren fest.
C.d Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie die weiteren
Ausführungen in den übrigen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den

nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
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Erwägungen
1.
Anfechtungsgegenstand der vorliegenden Beschwerde bildet der Einspracheentscheid
vom 15. Juni 2016 (Suva-act. 104), dem die Verfügung vom 5. August 2015 (Suva-act.
92) zu Grunde liegt. In der Verfügung nahm die Beschwerdegegnerin zunächst Bezug
auf ihr Schreiben vom 13. Juli 2015, worin sie dem Beschwerdeführer die Einstellung
der bisher erbrachten Versicherungsleistungen (Heilkostenleistungen und Taggelder)
bzw. die Annahme des Erreichens des medizinischen Endzustandes per 30. Juni 2015
mitgeteilt und die Prüfung eines allfälligen Rentenanspruchs sowie die Ausrichtung
einer Integritätsentschädigung angekündigt hatte (Suva-act. 90). Anschliessend
bestätigte sie die Verneinung einer Erwerbsunfähigkeit infolge der verbleibenden
Restfolgen des Ereignisses vom 22. Juni 2013 an der linken Schulter und damit einen
Rentenanspruch und sprach dem Beschwerdeführer eine Integritätsentschädigung
basierend auf einer Integritätseinbusse von 10% zu. Letztere blieb bereits im
Einspracheverfahren unangefochten, so dass sie nicht Gegenstand des vorliegenden
Beschwerdeverfahrens bildet. Streitig und zu prüfen ist allein der Anspruch des
Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung, wobei die Vornahme
des Fallabschlusses bzw. der Rentenprüfung per 30. Juni 2015 - ebenfalls bereits im
Einspracheverfahren - unbestritten geblieben ist und vom Beschwerdeführer nicht
beanstandet wurde.
2.
Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die
Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung
(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur
Änderung vom 25. September 2015 werden Versicherungsleistungen für Unfälle, die
sich vor deren Inkrafttreten ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem
Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. Vorliegend finden,
nachdem ein Ereignis von 2013 streitig ist, die bis 31. Dezember 2016 gültigen
Bestimmungen Anwendung.
3.
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Die Beschwerdegegnerin hat ursprünglich ihre Leistungspflicht bezüglich des
Ereignisses vom 22. Juni 2013 für die vorübergehenden Leistungen anerkannt und
während der medizinisch instabilen Schadensphase die vorübergehenden
Heilkostenleistungen und Taggelder erbracht (vgl. dazu BGE 135 V 290 E. 4.2). Im
vorliegenden Beschwerdeverfahren ist hingegen, wie bereits erwähnt, erstmals zu
prüfen, ob ein Dauerschaden (Invalidität) vorliegt, der einen Anspruch auf eine
Invalidenrente begründet. Der Anspruch auf eine Invalidenrente unterliegt seinen
eigenen, im UVG festgelegten Anspruchsvoraussetzungen, welche für einen
Rentenanspruch gesamthaft erfüllt sein müssen. Die Ausrichtung von - unter
Umständen auch jahrelang ausgerichteten - vorübergehenden Leistungen bildet keine
Vertrauensgrundlage für einen Rentenanspruch (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 31.
Oktober 2016, 8C_430/2016, E. 4). Der Versicherungsträger kann mithin bei der
erstmaligen Zusprache von Dauerleistungen seine Leistungspflicht - trotz
Übereinstimmung einzelner Anspruchsvoraussetzungen mit denjenigen der
vorübergehenden Versicherungsleistungen - neu überprüfen, ohne dass der Entscheid
durch die faktische Erbringung vorübergehender Leistungen präjudiziert wird (Urteile
des Bundesgerichtes [bis 31. Dezember 2006 Eidgenössisches Versicherungsgericht,
EVG] vom 22. Februar 2016, 8C_1/2016, E. 4.5.3 und 5. März 2013, 8C_666/2012, E.
4.1, nicht publ. in: BGE 139 V 161).
4.
4.1 Die Zusprechung einer Invalidenrente ist laut Art. 18 Abs. 1 UVG möglich, wenn
der Versicherte infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid ist (Art. 8 des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR
830.1]). Gemäss Wortlaut dieser Gesetzesbestimmung setzt ein Rentenanspruch
zunächst - wie alle Unfallversicherungsleistungen - das Vorliegen eines Unfalls voraus
(vgl. dazu vor allem auch Art. 6 Abs. 1 UVG, wonach Versicherungsleistungen bei
Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt werden, soweit das
Gesetz nichts anderes bestimmt). In der Beschwerdeantwort vom 9. September 2016
(act. G 3) stellt die Beschwerdegegnerin das Bestehen eines solchen erstmals in Frage.
Art. 4 ATSG umschreibt als Unfall die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende
Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper. Der
äussere Faktor ist gegeben, wenn äussere, vom menschlichen Körper unabhängige
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Kräfte auf diesen einwirken. Es wird sich in aller Regel um eine mechanische
Einwirkung handeln; infrage kommen aber auch etwa elektrische Krafteinwirkungen.
Nicht als Unfallereignis anerkannt werden somit Ereignisse, die ihre Ursache
ausschliesslich im Körperinnern haben. Der äussere Faktor kann indessen nicht
deshalb als fehlend angenommen werden, weil keine äusserlich wahrnehmbare
Körperschädigung vorliegt (UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. Zürich/Basel/
Genf 2015, Art. 4 N 60). Das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit bezieht sich
sodann nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern auf den Faktor selbst.
Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor
allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich gezogen hat. Ein äusserer
Faktor ist aussergewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich
Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ob dies zutrifft, beurteilt sich im Einzelfall,
wobei grundsätzlich nur die objektiven Umstände in Betracht fallen (RKUV 2000 Nr. U
368 S. 99 E. 2b mit Hinweisen; BGE 122 V 233 E. 1, BGE 121 V 38 E. 1a, je mit
Hinweisen). Das für den Unfallbegriff wesentliche Merkmal des ungewöhnlichen
äusseren Faktors kann nach Lehre und Rechtsprechung auch in einer unkoordinierten
Bewegung bestehen (RKUV 1999 Nr. U 333 S. 199 E. 3c/aa und RKUV Nr. U 345 S.
422 E. 2b; ALFRED MAURER, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl. Bern
1989, S. 176 f.; ALEXANDRA RUMO-JUNGO/ANDRÉ PIERRE HOLZER,
Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz
über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2012, S. 40). Weiter bejaht die
Rechtsprechung das Vorliegen eines ungewöhnlichen äusseren Faktors dann, wenn
beim Heben oder Verschieben einer Last ein ganz ausserordentlicher Kraftaufwand
erfolgt und zu einer, gelegentlich als Verhebetrauma bezeichneten, Schädigung führt.
Es muss jedoch von Fall zu Fall geprüft werden, ob die Anstrengung im Hinblick auf
Konstitution und berufliche oder ausserberufliche Gewöhnung der betreffenden Person
ausserordentlich war (vgl. BGE 116 V 139 E. 3b; RKUV 1994 Nr. U 180 S. 38 E. 2). Bei
unkoordinierten Bewegungen ist das Merkmal der Ungewöhnlichkeit erfüllt, wenn ein in
der Aussenwelt begründeter Umstand den natürlichen Ablauf einer Körperbewegung
gleichsam „programmwidrig“ beeinflusst hat, was beispielsweise dann zutrifft, wenn
die versicherte Person stolpert, ausgleitet oder an einen Gegenstand anstösst oder
wenn sie, um ein Ausgleiten zu verhindern, eine reflexartige Abwehrhaltung ausführt
oder auszuführen versucht (RKUV 2004 Nr. U 502 S. 183 E. 4.1). Dass es tatsächlich zu
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einem Sturz kommt, wird mithin nicht vorausgesetzt. Immerhin ist festzuhalten, dass
der Nachweis eines Unfalls bei Schädigungen, die sich auf das Körperinnere
beschränken, insofern strengen Anforderungen unterliegt, als die unmittelbare Ursache
der Schädigung unter besonders sinnfälligen Umständen gesetzt werden muss; denn
ein Unfallereignis manifestiert sich in der Regel in einer äusserlich wahrnehmbaren
Schädigung, während bei deren Fehlen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit rein
krankheitsbedingter Ursachen besteht (RKUV 1996 Nr. U 253 S. 204 E. 4d).
4.2 Der Bundesrat kann sodann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalls
ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Art. 6 Abs. 2 UVG). In Art. 9 Abs. 2 lit. a -
h UVV hat er von dieser Kompetenz in einer abschliessenden Aufzählung (vgl. dazu
BGE 114 V 302 E. 3d; RKUV 1990 Nr. U 112 S. 374 E. 2b) Gebrauch gemacht. Als so
genannte unfallähnliche Körperschädigungen gelten Knochenbrüche, Verrenkungen
von Gelenken, Meniskusrisse, Muskelzerrungen, Sehnenrisse, Bandläsionen und
Trommelfellverletzungen. Bei unfallähnlichen Körperschädigungen müssen jedoch zur
Begründung der Leistungspflicht des Unfallversicherers mit Ausnahme der
Ungewöhnlichkeit die übrigen Tatbestandsmerkmale des Unfalls erfüllt sein. Eine
unfallähnliche Körperschädigung liegt also nur dann vor, wenn ein äusseres Ereignis im
Sinne eines ausserhalb des Körpers liegenden, objektiv feststellbaren, sinnfälligen,
eben unfallähnlichen Vorfalls schädigend auf den Körper eingewirkt hat. Nicht erfüllt ist
das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors, wenn das Geschehen einer
blossen, alltäglichen Lebensverrichtung gleichkommt. Gemäss Rechtsprechung ist ein
Geschehen verlangt, dem ein gewisses gesteigertes Gefährdungspotenzial innewohnt.
Dies ist der Fall, wenn die in Frage stehende Lebensverrichtung einer mehr als
physiologisch normalen und psychologisch beherrschten Beanspruchung des Körpers,
insbesondere seiner Gliedmassen, gleichkommt (vgl. BGE 139 V 327, 129 V 469 ff. E.
4.2 f.; Urteile des Bundesgerichts vom 16. Juli 2014, 8C_147/2014, E. 2.3 f., und 10.
Januar 2011, 8C_665/2011, E. 3.2; RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., S. 80 f.).
4.3
4.3.1 Im Unfallversicherungsrecht herrscht, wie allgemein im
Sozialversicherungsrecht, der Untersuchungsgrundsatz. Der Unfallversicherer und im
Streitfall das Gericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen zu ermitteln. Indessen
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ist die leistungsansprechende Person gesetzlich verpflichtet, dabei mitzuwirken. Sie
muss die Umstände des Unfalls bzw. des unfallähnlichen Ereignisses glaubhaft
machen. Kommt sie dieser Aufforderung nicht nach, indem sie unvollständige,
ungenaue oder widersprüchliche Angaben macht, die das Bestehen eines
unfallmässigen bzw. unfallähnlichen Schadens als unglaubwürdig erscheinen lassen,
besteht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers (BGE 122 V 158 E. 1a, 114 V 305
f. E. 5b). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst eine Beweislast im Sinn einer
Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Die Parteien tragen aber eine Beweislast
insofern, als im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei
ausfällt, die aus dem unbewiesenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (vgl. RUMO-
JUNGO/ HOLZER, a.a.O., S. 4 f., 29; RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 E. 2 mit Hinweisen,
RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 3b mit Hinweisen). Wird also auf dem Wege der
Beweiserhebung das Vorliegen eines Unfallereignisses bzw. eines unfallähnlichen
Ereignisses nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden
Wahrscheinlichkeit erstellt - die blosse Möglichkeit genügt nicht (vgl. THOMAS
LOCHER/THOMAS GÄCHTER, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 4. Aufl. Bern
2014, § 70 N. 58 f.) - so hat dieses als unbewiesen zu gelten, was sich zu Lasten der
den Anspruch erhebenden Person auswirkt.
4.3.2 Die detaillierte Erhebung der tatsächlichen Verhältnisse durch den
Unfallversicherer erfolgt oft mittels Frageblättern. Im Vordergrund stehen entsprechend
Fragen betreffend die für die Leistungspflicht des Unfallversicherers massgebenden
Voraussetzungen des Unfallgeschehens. Sofern der Unfallversicherer die tatsächlichen
Verhältnisse mittels Frageblättern detailliert erhoben hat, ist er dem
Untersuchungsgrundsatz bzw. seiner Verpflichtung zur richtigen und vollständigen
Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts grundsätzlich rechtsgenüglich
nachgekommen und es überzeugt rechtsprechungsgemäss nicht, wenn die versicherte
Person einen bestimmten bedeutsamen Sachverhalt bzw. Umstand als
Schadensursache erst nach der abschlägigen, einlässlich begründeten Verfügung
erwähnt bzw. bis zum Einspracheverfahren unerwähnt lässt. Der Unfallversicherer ist
nicht gehalten, die versicherte Person im Nachgang zu umfassenden Erhebungen zur
weiteren Substantiierung des gemeldeten Geschehens aufzufordern (Urteil des
Bundesgerichts vom 4. Juni 2013, 8C_215/2013, E. 4).
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4.3.3 Mit Schadenmeldung UVG vom 24. Juni 2013 meldete der Beschwerdeführer,
es habe ihm beim Aufstellen eines Partyzelts durch Anheben eines
Beschwerungssteins die Schulter "verrissen" (Suva-act. 4). Nach Eingang der
Schadenmeldung bzw. am 28. Juni 2013 hat die Beschwerdegegnerin den Sachverhalt
mit verschiedenen Fragen zum Geschehen vom 22. Juni 2013 detailliert erhoben (Suva-
act. 1). Der Beschwerdeführer antwortete am 9. Juli 2013 der Schadenmeldung
entsprechend, die gemeldeten Schulterbeschwerden links seien beim Aufstellen eines
Partyzelts durch Anheben eines schweren Beschwerungssteins aufgetreten. Dessen
Gewicht schätzte er auf ca. 25 kg. Die Frage, ob sich etwas Besonderes (Ausgleiten,
Sturz, usw.) ereignet habe, verneinte er (Suva-act. 6). Der Hergang des Ereignisses
vom 22. Juni 2013 an sich, wie es im Fragebogen und in der Schadenmeldung UVG
geschildert wurde, ist unbestritten und hat als überwiegend wahrscheinlich
nachgewiesen zu gelten.
4.4 Wie die Beschwerdegegnerin allerdings in der Beschwerdeantwort zutreffend
darlegt, erfüllt der Sachverhalt in Erwägung 4.3.3 weder die Tatbestandsmerkmale des
Unfallbegriffs gemäss Art. 4 ATSG - was auch von beschwerdeführender Seite
unbestritten ist (vgl. act. G 7, Ziff. 3) - noch die an ein unfallähnliches Ereignis gestellten
Voraussetzungen. Die Antworten des Beschwerdeführers im Fragebogen vom 9. Juli
2013 (Suva-act. 6) enthalten keinen Hinweis darauf, dass beim Ereignis vom 22. Juni
2013 ein sinnfälliger und zugleich ungewöhnlicher äusserer Faktor auf den
Beschwerdeführer eingewirkt hätte, welcher den Rahmen des im vorliegenden
Lebensbereich (Aufstellen eines Partyzelts) Alltäglichen oder Üblichen überschreitet.
Das An- und Aufheben eines Gegenstandes stellt eine, wenn auch möglicherweise
anstrengende, so doch normale körpereigene Bewegung bzw. alltägliche
Lebensverrichtung dar. Ebenso ist als alltäglich zu bezeichnen, dass das An- oder
Aufheben eines Gegenstands je nach seiner Beschaffenheit, insbesondere seines
Gewichts und seiner Form bewegungsmässig mit einem entsprechenden Ruck -
dessen Folge vom Beschwerdeführer offenbar subjektiv als "verrissen"
wahrgenommen wurde - verbunden ist. Anhand dieser Formulierung lässt sich
jedenfalls kein bestimmbarer ungewöhnlicher äusserer Faktor und auch kein
unfallähnliches Ereignis im Sinne einer physiologisch und psychologisch nicht
beherrschten Bewegung des Körpers, insbesondere des Arms bzw. der Schulter
ableiten.
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4.5 Dass es beim Hebevorgang eines ca. 25 kg schweren Steins naturgemäss zu einer
Krafteinwirkung auf den Arm bzw. die Schulter mit ihren Sehnen, Bändern, Muskeln
und Gelenken kommt, steht ausser Frage.
4.5.1 Eine den Unfallbegriff erfüllende Überanstrengung im Sinne eines
ungewöhnlichen äusseren Faktors wurde von der Rechtsprechung allerdings nur bei
Lasten von mehr als 100 kg bejaht (Urteil des Bundesgerichts vom 23. Oktober 2009,
8C_319/2009, E. 3.3 mit Hinweis auf Urteil des EVG vom 9. Oktober 2003, U 360/02).
In Fällen, in welchen eine den Unfallbegriff erfüllende Überanstrengung im Sinne eines
ungewöhnlichen äusseren Faktors verneint wurde, waren die zu hebenden Lasten
zwischen 50 und 100 kg schwer (Urteil des EVG vom 9. Oktober 2003, U 360/02, E. 3.4
mit Hinweisen; vgl. auch Urteile des Bundesgerichts vom 11. Januar 2010,
8C_1029/2009, E. 2.1, und 25. August 2011, 8C_246/2011, E. 4.4). Angesichts dieser
Kasuistik fällt bei einem Gewicht von ca. 25 kg ein Unfall bzw. ein ungewöhnlicher
äusserer Faktor ohne weiteres ausser Betracht.
4.5.2 Im Urteil U 148/04 vom 2. Dezember 2004 E. 2.3 hatte das frühere EVG
sodann das Anheben und anschliessende Abdrehen einer ca. 20 kg schweren Waage
durch einen Mann zu beurteilen; es hat erkannt, dass von einer im Rahmen der
üblichen Arbeit und unter normalen Bedingungen erfolgten Bewegung auszugehen sei,
sodass der äussere Faktor infolge eines fehlenden gesteigerten Schädigungspotenzials
und somit ein unfallähnliches Ereignis zu verneinen seien. Im Urteil 8C_656/2008 vom
13. Februar 2009 hat das Bundesgericht entschieden, beim Heben eines bepackten ca.
20 kg schweren Koffers durch eine Frau sei ein äusserer Faktor
rechtsprechungsgemäss zu verneinen; es fehle an einem gesteigerten
Schädigungspotenzial. Zum selben Schluss kam das Bundesgericht auch im Urteil
8C_696/2009 vom 12. November E. 6.2, als es zu entscheiden hatte, ob ein beim
Ausziehen eines 25 bis 30 kg schweren Rucksackes erlittener Sehnenriss als
unfallähnliche Körperschädigung zu qualifizieren sei. Gleich entschied das
Bundesgericht bei einer Frau, welche bei Umzugsarbeiten eine etwa 15 kg schwere
Bücherkiste mit etwas Schwung anhob und dabei starke Schulterschmerzen verspürte
(Urteil des Bundesgerichts vom 17. März 2010, 8C_867/2009, E. 3.3). Wie der
Überblick über die bundesgerichtliche Rechtsprechung zeigt, stellt das Anheben eines
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St.Galler Gerichte
Steins von ca. 25 kg gleichfalls keine Überanstrengung im Sinne eines unfallähnlichen
Ereignisses dar, d.h. ist ohne besonderes Gefährdungspotenzial für den Körper.
4.5.3 Dem Umstand, dass die Beschwerdegegnerin im konkreten Fall das Vorliegen
einer unfallähnlichen Körperschädigung im Sinne der abschliessenden Aufzählung von
Art. 9 Abs. 2 UVV (vgl. Erwägung 4.2; BGE 114 V 306 E. 5c), konkret eines
Sehnenrisses gemäss lit. f, verneint, kommt damit für die Beurteilung ihrer
Leistungspflicht keine rechtliche Relevanz mehr zu. Wie in Erwägung 4.3.1 ausgeführt,
muss die unfallähnliche Körperschädigung zudem auf ein unfallähnliches Ereignis
zurückgeführt werden können. Die Frage, ob eine unfallähnliche Körperschädigung
vorliegt, kann mithin offen gelassen werden.
4.6 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich bei vorliegendem Sachverhalt weder
ein Unfall gemäss Art. 4 ATSG noch ein unfallähnliches Ereignis bejahen lässt und
damit bereits eine der für einen Anspruch des Beschwerdeführers auf eine
Invalidenrente gemäss Art. 18 Abs. 1 UVG zu erfüllenden Voraussetzungen nicht
gegeben ist. Vor diesem Hintergrund kann die Frage, ob im Falle des
Beschwerdeführers die weiteren Voraussetzungen für einen Rentenanspruch
(Kausalzusammenhang zwischen Unfall und dem eingetretenen Gesundheitsschaden,
rentenbegründender Invaliditätsgrad von mindestens 10%) erfüllt sind, offen gelassen
werden.
5.
Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des
Einspracheentscheids vom 15. Juni 2016 (Suva-act. 104) abzuweisen. Gerichtskosten
sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer
keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.