Decision ID: 206cff25-fd89-4ee9-a0d6-8b70e7497b9b
Year: 2022
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1984, war seit dem
1.
April 2011 als Maurer bei der
Z._
GmbH angestellt und damit bei der Suva für Berufs- und Nicht
berufsunfälle sowie Berufskrankheiten versichert, als er am 1
5.
Juli 2014 bei der Arbeit auf dem Bau zirka drei Meter in die Tiefe stürzte
und sich diverse Verletzungen zuzog
(vgl.
Urk.
6/1
;
Urk.
6/14;
Urk.
6/16;
Urk.
6/19
). Die Suva erbrachte die gesetz
lichen Leistungen (
Urk.
6/27-28
)
und sprach dem Versicherten
schliesslich
mit Verfügung vom 1
4.
November 2016 (
Urk.
6/167
) ab dem
1.
Juli 2016 eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 17
%
zu.
1.2
Am 2
6.
Mai 2020 stellte die Suva dem Versicherten einen Fragebogen zur Über
prüfung der Arbeits- und Verdienstverhältnisse zu (
Urk.
6/194) und bestellte gleichentags einen Auszug aus dem Individuellen Konto des Versicherten
(IK-Auszug;
Urk.
6/195). Der IK-Auszug vom
2.
Juni 2020 (
Urk.
6/196) ging am
8.
Juni 2020 bei der Suva ein. Der vom
Versicherten ausgefüllte Fragebogen vom
8.
Juni 2020 (
Urk.
6/197)
erreichte die Suva
am
1
2.
Juni 2020.
Mit Verfügung vom 1
4.
April 2021 (
Urk.
6/207
) hob die Suva die Invalidenrente des Versicherten rückwirkend per
1.
A
pril 2017
auf und forderte die für die Zeit vom
1.
April 2017 bis 3
0.
April 2021 ausgerichteten Rentenbeiträge
in der Höhe
von
Fr.
49'933.45 zurück. Die dagegen vom Versicherten erhobene Einsprache (
Urk.
6/210;
Urk.
6/213
) hiess die Suva mit
Einspracheentscheid
vom 1
6.
August 2021 (
Urk.
6/216
=
Urk.
2) teilweise gut und reduzierte den zurückzuerstattenden Betrag auf
Fr.
40'762.--.
2.
Der Versicherte erhob am 1
6.
September 2021 Beschwerde gegen den
Einsprache
entscheid
vom 1
6.
August 2021 (
Urk.
2) und beantragte, dieser sei aufzuheben und von der Rückforderung der bereits erbrachten Leistungen sei abzusehen. Es sei ihm eine Invalidenrente von 18
%
zuzusprechen. Eventualiter seien die Versicherungsleistungen wie bis anhin zu erbringen (
Urk.
1 S. 2).
Die Suva beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2
8.
September 2021 (
Urk.
5) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom
5.
Oktober 2021 (
Urk.
7) zur Kenntnis gebracht wurde.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat (Art. 18 Abs. 1
des Bundesgesetzes ü
ber die Unfallversicherung, UVG
). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche
ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
).
1.2
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe
zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG
in der bis 3
1.
Dezember 2021 gültig gewesenen Fassung
).
In Abweichung von Art. 17 Abs. 1 ATSG kann die Rente der Unfallversicherung ab dem Monat, in dem die berechtigte Person eine Altersrente der AHV bezieht, spätestens jedoch ab Erreichen des Rentenalters nach Art. 21
des Bundesgesetzes über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(AHVG)
nicht mehr revidiert werden (Art. 22 UVG).
1.3
Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe
nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung; dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähig
keit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).
Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht
licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1). Entsprechend ist gegebenenfalls nicht nur der natürliche Kausal
zusammenhang, sondern auch dessen Adäquanz für die Zukunft neu zu prüfen, wobei die im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsanpassung gegebenen tatsächlichen Verhältnisse massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_248/2017 vom 24. Mai 2018 E. 3.3 mit Hinweisen).
Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver
haltsabklärung, Beweiswürdigung und – sofern Anhaltspunkte für eine Verände
rung der erwerblichen Auswirkungen einer Gesundheitsschädigung bestehen – Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und E. 5.4).
1.4
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 145 V 141 E. 5.2.1, 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1).
Ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das
Valideneinkommen
auf Grundlage der vom
Bundesamt
für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die
Entlöhnung
im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; Meyer/
Reichmuth
, Bundesgesetz über die Invaliden
versicherung, 3. Auflage 2014,
Rn
55 f. zu Art. 28a). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwen
den (BGE 143 V 295 E. 4.1.3).
1
.5
Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine
Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein
solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen
gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Recht
sprechung entweder Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen
LSE
oder die Zahlen der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) der Suva herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3 mit Hinweis).
1.6
Art.
31
Abs.
1 ATSG schreibt vor, dass jede wesentliche Änderung in den für eine Leistung massgebenden Verhältnissen von den Bezügerinnen und Bezügern, ihren Angehörigen oder Dritten, denen die Leistung zukommt, dem Versiche
rungsträger oder dem jeweils zuständigen Durchführungsorgan zu melden ist.
Bei
einer
Revision einer Invalidenrente nach
Art.
17
Abs.
1 ATSG, die auf einem Umstand gründet, der in Missachtung der Meldepflicht nach
Art.
31
Abs.
1 ATSG von der versicherten Person dem Sozialversicherer nicht mitgeteilt wurde, ist die Rentenanpassung rückwirkend auf den Zeitpunkt des Eintritts der (pflichtwidrig nicht gemeldeten) Sachverhaltsänderung vorzunehmen (BGE 145 V 141
E. 7.3
).
1.7
Nach
Art.
25 ATSG sind unrechtmässig bezogene Leistungen zurückzuerstatten. Wer Leistungen in gutem Glauben empfangen hat, muss sie nicht zurückerstatten, wenn eine grosse Härte vorliegt (
Abs.
1). Der Rückforderungsanspruch erlischt mit dem Ablauf eines Jahres, nachdem die Versicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber mit dem Ablauf von fünf Jahren nach der Entrichtung der einzelnen Leistung (
Abs.
2 Satz 1 in der vorliegend anwendbaren, bis 3
1.
Dezember 2020 gültig gewesenen Fassung).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen
Einspracheentscheid
(
Urk.
2) im Wesentlichen fest,
dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nicht verändert habe und ihm die angestammte Tätigkeit aufgrund der Unfallfolgen aus ärztlicher Sicht nicht
mehr
zumutbar sei. In erwerblicher Hinsicht sei
allerdings
das
ab dem
1.
April 2017
tatsächlich erzielte Einkommen wesentlich höher als das der Rentenverfügung zu
grundgelegte Invalideneinkommen. Dabei sei von einem besonders stabilen Arbeitsverhältnis auszugehen, womit auf das effektive
Einkommen abgestellt werden könne.
Eine erhebliche Erwerbseinbusse sei
daher
zu verneinen, weshalb die Rente rückwirkend per
1.
April 2017 aufgehoben werde
. Auch mit Eintritt der Arbeitslosigke
it ab dem
1.
November 2019 bestehe
kein erneuter Rentenanspruch.
Die massgebenden Verhältnisse seien a
ufgrund der Meldepflichtverletzung erst seit Juni 2020 bekannt gewesen, womit sich die
Rückforderung der von April 2017 bis Juni 2020 ausgerichteten R
entenbeträge als korrekt erweise
.
D
ie Rente
sei allerdings
anschliessend weiter ausgerichtet worden, ohne dass eine mögliche Rückforderung in Aussicht gestellt worden wäre. Ein entsprechender Hinweis an den Beschwerdeführer sei erst mit Schreiben vom 1
0.
März 2021 erfolgt. Die Rückerstattungspflicht entfalle daher zwischen Juli 2020 und März 2021
, womit sich der zurückzuerstattende Betrag in teilweiser Gutheissung der Einsprache um neun Monate respektive
um
Fr.
9'171.45 auf
Fr.
40'762.-- reduziere
(S. 4 f
f
.).
In der Beschwerdeantwort (
Urk.
5) führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, es sei ihr anlässlich der Berentung im Jahr 2016 bekannt gewesen, dass der Beschwerdeführer seit Juli 2016 entgegen der ärztlichen Zumutbarkeitsbeurtei
lung wieder als Bauarbeiter tätig gewesen sei.
Er habe damals allerdings lediglich auf Abruf gearbeitet und dieses geringe Einkommen als Zwischenverdienst bei der Arbeitslosenkasse gemeldet.
Die Grundlage der vorliegenden Rentenrevision
bilde dagegen die nicht gemeldete Anstellung ab dem
1.
April 2017 als Maurer im Stundenlohn mit einem Beschäftigungsgrad von 80
%
. Das
Zumutbarkeits
profil des Beschwerdeführers rechtfertige – aus näher genannten Gründen - kein
en
leidensbedingte
n
Abzug vom Tabellenlohn (S. 2 ff.)
.
2.2
Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer im Wesentlichen auf den Stand
punkt (
Urk.
1),
er habe der Beschwerdegegnerin am 2
2.
September 2016 einen Arbeitsvertrag zugesendet, womit dieser von Anfang an bekannt gewesen sei, dass er nach wie vor als Maurer tätig sei.
D
adurch
sei er
seinen Meldepflichten nachgekommen. Die Beschwerdegegnerin habe ihm trotz Kenntnis des Stunden
lohnes und der Maurertätigkeit keine mögliche Rückforderung in Aussicht gestellt, weshalb er davon ausgegangen sei, dass er ohne finanzielle Einbusse weiterhin einer Tätigkeit als Maurer nachgehen dürfe. Daher entfalle eine Rückerstattungspflicht (S. 4).
Der Sachverhalt habe sich nicht verändert.
Er könne der angestammten Tätigkeit weder aktuell noch künftig nachgehen, weshalb er die Versicherungsleistungen zu Recht bezogen habe und diese nach wie vor zu erbringen seien. Es könne nicht von einem besonders stabilen Arbeitsverhältnis ausgegangen werden.
Er habe die Arbeitsleistung mit starken Schmerzen und unter Medikation erbracht (S. 6).
Beim vorzunehmenden Einkommensvergleich hinsichtlich des Revisionsgrundes der Arbeitslosigkeit rechtfertige sich – aus
näher genannten Gründen – ein leidensbedingter Abzug von mindestens 15
%
, womit
die Rente
im Jahr 2019
18
%
betrage (S. 7 f.).
2.3
Strittig und zu prüfen ist,
ob die infolge eines nicht gemeldeten höheren tatsäch
lich erzielten Einkommens verfügte rückwirkende Renteneinstellung per
1.
April 2017 sowie die
verfügte
Rückforderung von geleisteten Rentenbe
iträgen
in der Höhe von
insgesamt
Fr.
40'762.-- zu Recht erfolgt ist.
3.
3.1
Aus medizinischer Sicht ist unbestrittenermassen
(vgl.
Urk.
1 S. 5;
Urk.
2 S. 4
;
Urk.
5 S. 3
)
festzuhalten
, dass sich die gesundheitliche Situation des Beschwerde
führers respektive die Folgen des Unfalles vom 1
5.
Juli 2014
nach Lage der Akten
unverändert darstellen und ihm die bisherige Tätigkeit als Maurer aus ärztlicher
Sicht nicht mehr zumutbar ist.
Zumutbar ist dagegen eine mittelschwere Arbeit
mit max
imal hantierenden Lasten von 15 bis
25
kg den ganzen Tag,
wobei längerdauernde Tätigkeiten in der Hocke und/oder auf den Knien ungeeignet sind, häufiges Treppensteigen vermieden werden sollte und aus Gründen der Arbeitssicherheit kein Einsatz an s
turzexponierten Stellen wie beispielsweise
auf hohen Leit
ern erfolgen sollte (vgl.
kreisärztliche Beurteilungen vom 2
9.
Februar
, 2
6.
April
und
7.
Oktober 2016;
Urk.
6/137,
Urk.
6/148
,
Urk.
6/164
).
3.2
In erwerblicher Hinsicht ergibt sich
sodann
, dass der Beschwerdeführer seit dem 1
4.
Juli 2016 und damit noch vor der im November 2016 verfügten
Renten
zusprache
entgegen des ärztlichen Zumutbarkeitsprofils
als Bauarbeiter bei der
A._
GmbH angestellt war. Dies war der Beschwerdegegnerin unbestrittenermassen bekannt
(vgl. auch
Urk.
5 S. 2)
. So teilte die Ehefrau des Beschwerdef
ührers dieser am 2
4.
August 2016
telefonisch mit, dass der Beschwerdeführer wieder eine Stelle
als Hilfsarbeiter auf dem Bau
angetreten habe und dabei im Stundenlohn sowie auf Abruf angestellt sei. Dieses Einkom
men sei der Arbeitslosenkasse als Zwischenverdienst gemeldet worden (vgl. Telefonnotiz in
Urk.
6/159). Der in den Akten liegende Arbeitsvertrag vom 1
4.
Juli 2016 (
Urk.
6/162
S. 2
) belegt, dass der Beschwerdeführer in der Funktion als Bauarbeiter mit Arbeitseinsätzen auf Abruf und einem Stundenlohn von
Fr.
35.--
brutto angestellt wurde.
Im Rahmen der im Mai 2020 eingeleiteten Abklärungen ergab sich nun, dass
der Beschwerdeführer bereits seit
dem
1.
April 2017 eine neue Anstellung bei dersel
ben Arbeitgeberin innehatte. So war er gemäss Arbeitsvertrag vom 2
4.
März 2017 (
Urk.
6/197
S. 4
) ab dem
1.
April 2017 als Maurer
bei der
A._
GmbH
mit einem Beschäftigungsgrad von 80
%
sowie
einem Stundenlohn
von
Fr.
46.30
brutto
tätig.
Über diese Anstellung informierte der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin unbestrittenermassen erst mit ausgefülltem Fragebogen vom
8.
Juni 2020 (
Urk.
6/197
S. 1 f.
).
Das
ab dem
1.
April 2017 tatsächlich erzielte Einkommen war – wie nachfolgend ausführlich aufgezeigt wird (vgl. nachstehend E. 3.3) – wesentlich höher als das der Rentenverfügung vom 1
4.
November 2016 (
Urk.
6/167) zugrunde gelegte Invalideneinkommen
. Der Beschwerdeführer wäre verpflichtet gewesen,
der Beschwerdegegnerin
diese
wesentliche Änderung in den für
die
Leistung massgebenden Verhältnissen
zu melden (vorstehend E. 1.6). Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er sei seinen Meldepflichten nachgekommen und der Beschwerdegegnerin sei von Anfang an bekannt gewesen, dass er nach wie vor als Maurer tätig sei (vgl.
Urk.
1 S. 4), trifft es zwar zu, dass die Beschwerdegegnerin über die Tätigkeit des Beschwerdeführers als Maurer entgegen de
m
ärztlichen Zumutbarkeitsprofil informiert war. Dies ändert indessen nichts daran, dass er das
ab dem
1.
April 2017
wesentlich höhere tatsächlich erzielte Einkommen nicht gemeldet hat. Grundlage der vorliegenden R
entenrevision bildet
denn auch nicht die Annahme einer wieder bestehenden Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Maurer, sondern eine wesentliche Veränderung der massgebenden Verhältnisse in erwerblicher Hinsicht.
Denn i
m Zeitpunkt der Berentung war der Beschwerde
führer bei der
A._
GmbH lediglich auf Abruf angestellt und
hatte dieses Einkommen bei der Arbeitslosenkasse als Zwischenverdienst gemeldet (vgl.
Urk.
6/162 S. 2,
Urk.
6/163 S. 2 ff.). Auch der IK-Auszug belegt, dass er dabei nur ein geringes Einkommen erzielte (vgl.
Urk.
6/196 S. 2). Die Beschwerdegegnerin hatte ohne vereinbartes Pensum und angesichts der ärztlichen Zumutbarkeits
beurteilung auch kein
en
Grund zur Annahme, dass der Beschwerdeführer wieder in einem grösseren zeitlichen Umfang
auf dem Bau
tätig sein würde. Ab dem
1.
April 2017 war der Beschwerdeführer dagegen in einem hohen Fixpensum von 80
%
bei einem im Vergleich zu zuvor auch deutlich höherem Stundenlohn angestellt (vgl.
Urk.
6/162 S. 2;
Urk.
6/197 S. 4)
.
3.3
Anhand der Akten ergibt sich, d
as
s das
ab dem
1.
April 2017
tatsächlich
erzielte Einkommen
des Beschwerdeführers bei der
A._
GmbH
wesentlich höher
war
als das der Rentenverfügung vom 1
4.
November 2016
(
Urk.
6/167)
zugrunde
gelegte Invalideneinkommen
. Dies stellt
eine wesentliche V
eränderung dar, womit
ein erwerblicher Revisionsgrund vor
liegt
, der zur umfassenden Prüfung des Rentenanspruchs in rechtlicher und tatsächlicher H
insicht führt (vorstehend E. 1.3
).
So bestimmte die Beschwerdegegnerin bei der ursprünglichen
Rentenzusprache
das Invalideneinkommen anhand der DAP-Zahlen und ermittelte einen Wert in der Höhe von
Fr.
57'379.-- (vgl.
Urk.
6/165,
Urk.
6/166 S. 3,
Urk.
6/167 S. 2).
Gemäss dem in
den Akten liegenden IK-Auszug
betrug das vom Beschwerdefüh
rer bei der
A._
GmbH von Januar bis Dezember 2017 erzielte Einkommen
Fr.
60'710.
-- (vgl.
Urk.
6/196 S. 2)
. Wie zuvor au
f
gezeigt (vgl. vorstehend E. 3.2
), war der Beschwerdeführer bereits seit dem 1
4.
Juli 2016 bei d
er
A._
GmbH als Bauarbeiter
mit Arbeitseinsätzen auf
Abruf tätig, wogegen er ab dem
1.
April 2017 als Maurer
mit einem Beschäfti
gungsgrad von 80
%
angestellt war
.
Der Stundenlohn
ab dem
1.
April 2017
betrug
Fr.
46.30
brutto (vgl.
Urk.
6/162
S. 2
;
Urk.
6/197 S. 4)
. Das von der Beschwerdegegnerin gestützt auf diese Angaben hochgerechnete Jahreseinkommen für das Jahr 2017 in der Höhe von
Fr.
66'660.-- (vgl.
Urk.
2 S. 4) ist nicht zu beanstanden. Im Jahr 2018 verdiente der Bes
chwerdeführer gemäss IK-Auszug
bei der
A._
GmbH von Januar bis Dezember
Fr.
71'209.
-- (vgl.
Urk.
6/196 S. 2)
.
Sodann erzielte er
im Jahr 2019
bis zur Be
endigung des Arbeitsvertrages per Ende
Oktober 2019
Fr.
66'478.
-- (vgl.
Urk.
6/196 S. 2)
respektive hochgerechnet auf ein Jahr
rund
Fr.
79'77
4.-- (
Fr.
66'478.
-- :
10 x 12).
Die mit einem unbefristeten Vertrag erfolgte Anstellung des Beschwerdeführers bei der
A._
GmbH mit einem Beschäftigungsgrad von 80
%
dauerte rund zweieinhalb Jahre, womit von einem besonders stabilen Arbeitsverhältnis auszugehen ist. Da auch das Einkom
men aus der Arbeitsleistun
g als angemessen erscheint, ist für die Bestimmung des Invalideneinkommens auf dieses effektiv erzielte Einkommen abz
ustellen (vgl. vorstehend E. 1.5
).
Das
Valideneinkommen
berechnete die Beschwerdegegnerin
(vgl.
Urk.
2 S. 5)
– wie bereits anlässlich der ursprünglichen
Rentenzusprache
(vgl.
Urk.
6/166 S. 3,
Urk.
6/167 S. 2)
– anhand der
LSE-Zahlen und dabei gestützt
auf den Zentralwert bei den Männern für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art im Bereich «Baugewerbe» (TA1_tirage_skill_level,
Ziff.
41-43, Kompetenzniveau 1).
Dieses Vorgehen ist insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass der Beschwerdeführer
aufgrund
der Aufgabe der Geschäftstätigkeit der
Z._
GmbH per
1.
Januar 2015 auch ohne Unfall
ereignis
nicht mehr dort arbeiten würde (vgl.
Urk.
6/44 S. 1), nicht zu beanstanden.
Somit ist auf die von der Beschwerdegegnerin unter Berücksichtigung der jeweils aktuellsten LSE-Tabelle und nach Anpassung an die jeweils durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit
sowie
Nominallohnentwicklung im betreffenden Jahr ermittelten Werte abzustel
len, welche im Übrigen auch vom Beschwerdeführer nicht beanstandet wurden. Für das Jahr 2017 ergibt sich demnach ein
Valideneinkommen
in der Höhe von
Fr.
68'946.--. Für das Jahr 2018 resultiert ein Einkommen von
Fr.
70'163.-- und im Jahr 2019 betrug das
Valideneinkommen
Fr.
70'864.-- (vgl.
Urk.
2 S. 5).
Werden die jeweiligen
Valideneinkommen
(im Jahr 2017
Fr.
68'946.--; im Jahr 2018
Fr.
70
'163.--, im Jahr 2019
Fr.
70'864
.--) dem jeweiligen Invalideneinkom
men (im Jahr 2017
Fr.
66'660.--; im Jahr 2018
Fr.
71'209.--; im Jahr 2019
Fr.
79'774.--) gegenübergestellt, so ergibt sich jeweils keine erhebliche Erwerbs
einbusse von mi
ndestens 10
%
(vorstehend E. 1.1
). Die rückwirkende Rentenauf
hebung auf den Zeitpunkt des Eintritts der nicht gemeldeten Sachverhaltsände
rung
per
1.
April 2017
erfolgte damit zu Recht
(vorstehend E. 1.6)
.
3.4
Mit Eintritt der Arbeitslosigkeit ab dem
1.
November 2019 (vgl.
Urk.
6/197
S. 1
Ziff.
1, S. 8 ff.
)
liegt
ein neuerlicher Revisionsgrund
in erwerblicher Hinsicht
vor, weshalb
auf diesen Zeitpunkt hin
erneut ein
Einkommensvergleich vorzunehmen ist
(vorstehend E. 1.
3
)
.
Wie zuvor bereits ausgeführt (vorstehen
d E. 3.3
), betrug d
as
Valideneinkommen
im Jahr 2019
Fr.
70'864.--.
Das Invalideneinkommen ist mit der Beschwerdegegnerin (vgl.
Urk.
2 S. 6) –
nach Aufgabe der Fortführung der DAP-Praxis ab dem
1.
Januar 2019 – anhand der LSE-Tabellenlöhne zu bestimmen, wobei auf den
Zentralwert für Männer in der untersten Kategorie (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art) in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors abzustellen
ist
.
Dieser betrug im Jahr 2018
Fr.
5'417.-- (LSE 2018, TA1_tirage_skill_level, Total, Kompetenzniveau 1). Der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2019 von 41.7 Stunden sowie der Nominallohnentwicklung bei den Männern im Jahr 2019 von 0.9
%
angepasst, ergibt dies im Jahr 2019 ein hypothetisches Invalideneinkommen von rund
Fr.
68'377.-- (
Fr.
5'417.
-- :
40 x 41.7 x 12 + 0.9
%
)
. Dieser Wert wird vom Beschwerdeführer
im Grundsatz
nicht bestritten (vgl.
Urk.
1 S. 8
, wobei sich
hierbei
mit
Fr.
68'733.-- möglicherweise
ein Zahlenverdreher eingeschlichen hat
).
U
mstritten ist
diesbezüglich
denn auch
einzig die Gewährung eines leidensbedingten Abzuges (vgl. zum Ganzen
BGE 126 V 75
).
Mit der Beschwerde
gegne
rin (vgl.
Urk.
2 S. 6;
Urk.
5 S.
3 f.
) ist – entgegen der Ansicht des Beschwerdefüh
rers (vgl.
Urk.
1 S.
7 f.
) – von
einem solchen
abzusehen. So ist zunächst ausdrück
lich festzuhalten, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzuges einfliessen und so zu einer doppel
ten Anrechnung desselben Gesichtspunktes führen dürfen (
BGE 146 V 16 E. 4.1
).
Rechtsprechungsgemäss ist der Umstand allein, dass nur noch leichte bis mittel
schwere Arbeiten zumutbar sind, auch bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit kein Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug, weil der
Tabellenlohn im Kompetenzniveau
1 bereits eine Vielzahl von leichten
und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bun
desgerichts 9C_507/2020 vom 2
9.
Oktober 2
020 E.
3.3.3.2
).
Angesichts des beschriebenen Zumutbarkeits
profils (vorstehend E. 3.1) ist von einem genügend breiten Spektrum an Verweisungstätigkeiten auszugehen. Soweit der Beschwerdeführer ein tiefes Bildungsniveau, eine ander
weitige fehlende Ausbildung sowie Sprach
schwierigkeiten vorbringt (vgl.
Urk.
1 S. 7),
ist ihm entgegenzuhalten, dass
die fehlende berufliche Ausbildung und die gegebenen (allenfalls ungenügenden) Sprachkenntnisse
bei Annahme einer Tätigkeit im Kompetenzniveau 1
keinen T
abellenabzug rechtfertigen
(vgl. Urteil des Bun
desgerichts 8C_151/2020 vom 1
5.
Juli 202
0 E.
6.3.4).
Mit Blick auf die ausländische Herkunft des Beschwerdeführers
– wobei er nach Lage der Akten in der Schweiz über
die Niederlassungsbewilligung C verfügt (vgl. etwa
Urk.
6/77 S. 8 «Sozial
anamnese») -
ergibt sich
sodann
, dass Männer mit
Niederlassungsbe
willigung C ohne Kaderfunktion zwar weniger als Schweizer verdienen (
vgl.
LSE 2018, Tabelle TA12), aber mehr als das für die Invaliditätsbemessung herange
zogene Durchschnittseinkommen
von
Fr.
5'417.--
(
Niedergelassene Kat. C:
Fr.
5'764.--).
Ein Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt sich diesbezüglich daher nicht
(vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_702/2020 vom
1.
Februar 2021 E. 6.3.2 zur LSE 2014)
.
Weitere Gründe wurden nicht geltend gemacht und sind auch nicht ersichtlich.
Wird das
Valideneinkommen
von
Fr.
70'864.-- dem Invalideneinkommen von
Fr.
68'377.-- gegenübergestellt, resultiert eine Erwerbseinbusse von
Fr.
2'487.-- respektive 3.51
%
.
Damit liegt ke
ine erhebliche Erwerbseinbusse von mindestens 10
%
vor
(vorstehend E. 1.1
), womit ab November 2019 mit Eintritt der Arbeits
losigkeit kein
neuerlicher
Rentenanspruch
entstand
.
3.5
Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass die Invalidenrente des Beschwerdefüh
rers zu Recht rückwirkend per
1.
Ap
ril 2017 aufgehoben wurde und auc
h mit Eintritt der Arbeitslosigkeit ab dem
1.
November 2019 kein e
rneuter Rentenan
spruch entstand
.
4
.
4.1
Zu prüfen bleibt, ob
und in welcher Höhe
der Beschwerdeführer die
bereits
erbrachten Rentenleistungen zurückzu
erstatten hat (vorstehend E. 1.6-1.7
).
Die Beschwerdegegnerin entrichtete dem Beschwerdeführer in der Zeit vom
1.
April 2017 bis 3
0.
April 2021 insgesamt
Fr.
49'933.45 (49 Monate x
Fr.
1’019.05; vgl.
Urk.
6/167 S. 1,
Urk.
6/189-190,
Urk.
6/193,
Urk.
6/200). Aufgrund der Verletzung der Meldepflicht des Beschwerdeführers betreffend die
ab dem
1.
April 2017 veränderten erwerblichen Verhältnisse (vgl. vorstehend
E. 3.2) waren der Beschwerdegegnerin die massgebenden Verhältnisse erst mit Eingang des IK-Auszuges am
8.
Juni 2020 (
Urk.
6/196) sowie mit Eingang des Fragebogens vom
8.
Juni 2020 (
Urk.
6/197 S. 1 f.) am 1
2.
Juni 2020 bekannt. Da
infolge der veränderten erwerblichen Verhältnisse
ab dem
1.
April 2017 kein Rentenanspruch mehr bestand
(vorstehend E. 3.5)
, sind die in der Zeit von April 2017 bis Juni 2020 zu Unrecht bezogenen Leistungen zurückzuerstatten. Obwohl die Beschwerdegegnerin
somit
bereits
im Juni 2020 Kenntnis von den veränder
ten Verhältnissen erhalten hatte, richtete sie
dem Beschwerdeführer
die Renten
beiträge weiterhin aus, ohne
ihm
eine mögliche Rückforderung in Aussicht zu stellen. Ein entsprechender Hinweis erfolgte erst mit Schreiben vom 1
0.
März 2021 (
Urk.
6/203). Wie die Beschwerdegegnerin im
Einspracheentscheid
zutref
fend erkannte
(vgl.
Urk.
2 S. 7), entfällt daher die Rückerstattungspflicht zwischen Juli 2020 und März 202
1.
In dieser Zeit wurden dem Beschwerdeführer
Fr.
9'171.45 (9 x
Fr.
1'019.05) ausbezahlt. Denn die Beschwerdegegnerin hat es selbst zu verantworten, dass sie nach Eingang der entsprechenden Unterlagen die Invalidenrente weiter ausgerichtet hat, obwohl aufwendige weitere Abklärungen nicht nötig, sondern vielmehr eine reine Neuberechnung des Invaliditätsgrades erforderlich gewesen wäre (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_573/2011 vom
3.
November 2011 E. 5.2). Für die nach erfolgter Ankündigung einer möglichen Rückforderung
ausbezahlten
Rentenbe
iträge
vom
April 2021 ist der Beschwerde
führer wiederum rückerstattungspflich
tig.
Der Rückforderungsanspruch wurde schliesslich m
it Erlass der Rückforderungsverfügung am 1
4.
April 2021 (
Urk.
6/207
)
offenkundig
rechtzeitig
geltend gemacht (vorstehend E. 1.7), weshalb sich weitere Ausführungen hierzu erübrigen.
4.2
Nach dem Gesagten ergibt sich, dass die Rückforderung von geleisteten Renten
beiträgen in der Höhe von insgesamt
Fr.
40'762.
-- (
Fr.
49'933.45
-
Fr.
9'171.45)
nicht zu beanstanden ist.
5.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass
die
infolge Meldepflichtverletzung
verfügte
rückwirkende Renten
einstellung
per
1.
April 2017 sowie die Rückforde
rung von geleisteten Rentenbe
i
trägen in der Höhe von insgesamt
Fr.
40'762.-- zu Recht erfolgt ist.
Der angefochtene
Einspracheentscheid
erweist sich demnach als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.