Decision ID: 6ec481d3-192c-5880-a5ba-6947dbd9ed1d
Year: 2012
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer – ein Staatsangehöriger von Georgien – am
14. Februar 2009 erstmals in der Schweiz um Asyl ersuchte,
dass er damals unter dem Namen B._ auftrat und geltend machte,
er sei ossetischer Ethnie und er habe seine Heimat am 18. September
2008 verlassen, da ihm dort – im Nachgang zum russisch-georgischen
Krieg (vom 8. bis 12. August 2008) – Nachstellungen sowohl von osseti-
scher als auch georgischer Seite gedroht hätten,
dass das BFM mit Verfügung vom 20. März 2009 auf das Asylgesuch des
Beschwerdeführers nicht eintrat (in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a
des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]) und dessen
Wegweisung aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug nach Ge-
orgien anordnete, wobei das Bundesamt in seinem Entscheid die Ge-
suchsvorbringen des Beschwerdeführers als offenkundig haltlos erkannte,
dass dieser Entscheid auf Beschwerde hin vom Bundesverwaltungsge-
richt bestätigt wurde (vgl. dazu im Einzelnen das Urteil des Bundesver-
waltungsgerichts D-1823/2009 vom 26. März 2009),
dass sich der Beschwerdeführer danach als Asylsuchender in Österreich
aufhielt, bis er am 25. September 2009 in die Schweiz zurückkehrte und
am 29. September 2009 ein zweites Asylgesuch einreichte,
dass er nunmehr unter dem Namen A._ auftrat und neu geltend
machte, er sei georgischer Ethnie und habe seine Heimat am 23. Sep-
tember 2008 verlassen, weil er dort immer stärker von den Behörden be-
helligt worden sei, da er sich vormals für den ... [später] verstorbenen
Oppositionspolitiker X._ engagiert habe, mit welchem er geschäft-
liche und freundschaftliche Beziehungen gepflegt habe (vgl. dazu im Ein-
zelnen die Akten),
dass das BFM mit Verfügung vom 21. Oktober 2009 auch auf das zweite
Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat (in Anwendung von Art.
32 Abs. 2 Bst. e AsylG) und dessen Wegweisung aus der Schweiz sowie
den Wegweisungsvollzug nach Georgien anordnete, wobei das Bundes-
amt in seinem Entscheid auch die vollständig revidierten Gesuchvorbrin-
gen des Beschwerdeführers als offenkundig unglaubhaft erkannte,
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dass der Beschwerdeführer ab dem 21. Oktober 2009 als verschwunden
galt,
dass er gemäss Verzeichnung in der Eurodac-Datenbank in Belgien (am
28. Oktober 2009), in Deutschland (am 12. November 2009), in Schwe-
den (am 16. Februar 2010) und in Italien (am 6. September 2010) Asylan-
träge einreichte,
dass er zwischenzeitlich – am 5. Juli 2010 – von Schweden in die
Schweiz zurückgeführt worden war (nach den Bestimmungen zum Dub-
lin-Verfahren), worauf er in der Schweiz jedoch kein erneutes Asylgesuch
einreichte, sondern umgehend wieder untertauchte,
dass der Beschwerdeführer schliesslich am 26. Februar 2012 – nunmehr
von Italien kommend – ein drittes Asylgesuch in der Schweiz einreichte,
worauf er vom BFM am 14. März 2012 zu seinem Reiseweg und summa-
risch zu seinen Gesuchsgründen befragt wurde (vgl. dazu act. C10),
dass er bei dieser Gelegenheit vorbrachte, er habe die letzten 16 Monate
in Italien im Gefängnis verbracht, da er dort im Herbst 2010 wegen des
Besitzes gestohlener Waren – von welchen er jedoch nichts gewusst ha-
be – zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden sei,
dass er zwar vor knapp zwei Wochen auf Bewährung entlassen worden
sei, er in Italien jedoch weder Geld noch eine Unterkunft gehabt habe,
weshalb er sich zu einer Rückkehr in die Schweiz entschlossen habe,
dass er auf die Frage nach den Gründen für sein drittes Asylgesuch vor-
brachte, die im ersten Asylverfahren vorgebrachten Gründe seien unzu-
treffend gewesen, die im zweiten Asylverfahren vorgebrachten Gründe
würden jedoch weiterhin gelten, er wisse jedoch nicht mehr, ob er damals
alles gesagt habe, respektive was er damals alles vorgebracht habe,
dass er auf Nachfrage nach seinen vormaligen Gesuchsgründen ausführ-
te, vor seiner Ausreise hätten die Behörden sein Eigentum beschlag-
nahmt, weil ihm damals die Fälschung von Dokumenten respektive illega-
le ... [Geschäftstätigkeiten] vorgeworfen worden sei, zudem hätte er in
Zusammenhang mit seiner ... [Geschäftstätigkeit] sehr hohe Nachsteuern
zahlen sollen, und letztlich habe er auch Probleme wegen seiner vormali-
gen Unterstützung des ... verstorbenen Oppositionspolitikers X._
bekommen,
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dass er auf die Frage des BFM nach zwischenzeitlichen Ereignissen vor-
brachte, nach seiner Ausreise aus Georgien sei er – was er vor längerer
Zeit von seiner Mutter erfahren habe – noch zweimal zuhause von der
Polizei gesucht worden, zumal bereits seit 2008 ein Urteil gegen ihn vor-
liege, dessen Inhalt er aber nicht kenne,
dass dem Beschwerdeführer im Nachgang zur Kurzbefragung vom BFM
das rechtliche Gehör zu einem (erneuten) Nichteintretensentscheid in An-
wendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG gewährt wurde,
dass er bei dieser Gelegenheit namentlich bestätigte, er sei nach seiner
Ausreise aus Georgien im Herbst 2008 nie mehr in die Heimat zurückge-
kehrt und er habe im vorliegenden Verfahren die gleichen Gesuchsgrün-
de, wie anlässlich seines zweiten Asylverfahrens (vgl. dazu act. C11),
dass das BFM mit Verfügung vom 4. Mai 2012 – eröffnet am 7. Mai
2012 – in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf das dritte Asyl-
gesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat und dessen Wegweisung
aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug nach Georgien anord-
nete, wobei das Bundesamt dem Beschwerdeführer Kosten auferlegte,
dass das Bundesamt dabei im Wesentlichen festhielt, der Beschwerde-
führer berufe sich im Rahmen seines dritten Asylverfahrens lediglich auf
die bereits aus dem zweiten Asylverfahren bekannten und als solche be-
reits rechtskräftig beurteilen Gesuchsgründe, zumal keine neuen respek-
tive rechtserheblichen Ereignisse hinzugetreten seien, weshalb auf das
erneute Asylgesuch nicht einzutreten sei,
dass das BFM abschliessend den Wegweisungsvollzug nach Georgien
als zulässig, zumutbar und möglich erklärte,
dass der Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid am 14. Mai 2012
– handelnd durch seine Rechtsvertreterin – Beschwerde einreichte, wobei
er in seiner Eingabe das Eintreten auf sein Asylgesuch, eventualiter die
Feststellung der Unzulässigkeit oder der Unzumutbarkeit des Wegwei-
sungsvollzuges und als Folge davon die Anordnung einer vorläufigen
Aufnahme in der Schweiz, subeventualiter die Rückweisung der Sache
ans BFM zur Neubeurteilung beantragte sowie um Erlass der Verfahrens-
kosten ersuchte,
dass er in seiner Eingabe an seinen Gesuchgründen festhielt und zur
Hauptsache geltend machte, zwar hätten sich die Verhältnisse in seiner
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Heimat in den letzten Jahren massiv verbessert, ihm drohe in Georgien
jedoch weiterhin die Verwicklung in ein Verfahren, welches gegen ihn er-
öffnet worden sei, nachdem er sich in der Heimat zugegebenermassen
nicht korrekt Verhalten und auch Schulden angehäuft habe,
dass er vor diesem Hintergrund auf keinen Fall in die Heimat zurückkeh-
ren könne, da er dort nicht mit einem fairen Verfahren rechnen könne,
zumal in Georgien vor den Gerichten die Verurteilungsrate 99.9% betrage
und er von daher mutmasslich eine unangemessen hohe Strafe oder an-
dere Sanktionen zu gewärtigen habe,
dass die vorinstanzlichen Akten am 15. Mai 2012 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (vgl. dazu Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig
über Beschwerden gegen Verfügungen des BFM entscheidet, ausser –
was vorliegend nicht der Fall ist – bei Vorliegen eines Auslieferungsersu-
chens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz
sucht (vgl. Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 und 33 des Verwaltungsgerichts-
gesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32] sowie Art. 83 Bst. d Ziff. 1
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass sich das Verfahren nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz vom
20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) richtet, soweit das VGG oder
das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG; Art. 6 und 105 AsylG),
dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung
von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des
rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt wer-
den können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass auf die frist- und formgerechte Beschwerde des legitimierten Be-
schwerdeführers einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG
sowie Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass die Beurteilung von Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide
gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG, mit denen es das BFM ablehnt, ein
erneutes Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen, grund-
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sätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das
Asylgesuch nicht eingetreten ist,
dass sich das Bundesverwaltungsgericht – sofern es den Nichteintretens-
entscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen materiellen
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zur
neuen Entscheidung an das BFM zurückweist,
dass das BFM demgegenüber die Frage der Wegweisung und des Weg-
weisungsvollzugs materiell geprüft hat, weshalb dem Bundesverwal-
tungsgericht diesbezüglich volle Kognition zukommt,
dass sich die vorliegende Beschwerde – wie nachfolgend aufgezeigt – als
offensichtlich unbegründet erweist, weshalb darüber in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters zu entscheiden ist
(Art. 111 Bst. e AsylG),
dass gleichzeitig auf einen Schriftenwechsel zu verzichten und der Ent-
scheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG),
dass gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf ein Asylgesuch unter ande-
rem dann nicht eingetreten wird, wenn die asylsuchende Person in der
Schweiz bereits ein Asylverfahren erfolglos durchlaufen hat, ausser es
gebe Hinweise, in der Zwischenzeit seien Ereignisse eingetreten, die ge-
eignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, oder die für die
Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant sind,
dass bei der Prüfung eines erneuten Gesuches nur Ereignisse als rele-
vant zu erkennen sind, welche die Flüchtlingseigenschaft im Sinne von
Art. 3 AsylG zu begründen vermögen, wobei die diesbezüglichen Hinwei-
se jedoch nur einem tiefen Beweismass genügen müssen, damit ein
Nichteintretensentscheid in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG
ausser Betracht fällt (vgl. dazu BVGE 2009/53 E. 4.2),
dass sich der Beschwerdeführer in seinem mittlerweile dritten Asylverfah-
ren befindet, wobei er anlässlich der Kurzbefragung auf die Gesuchs-
gründe seines zweiten Asylverfahrens verwiesen hat,
dass er zudem im Rahmen der Gewährung des rechtlichen Gehörs im
Hinblick auf einen allfälligen Nichteintretensentscheid nach Art. 32 Abs. 2
Bst. e AsylG bestätigt hat, dass er seit seiner Ausreise im Herbst 2008 nie
mehr in seine Heimat zurückgekehrt ist,
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dass das BFM bei dieser Sachlage zu Recht auf die Durchführung einer
nochmaligen Anhörung zu den bereits bekannten Gesuchsgründen ver-
zichtet hat (vgl. dazu Art. 36 Abs. 1 Bst. b AsylG),
dass der Beschwerdeführer seinen Eventualantrag um Rückweisung der
Sache zwecks Neubeurteilung durch das BFM nicht näher begründet und
sich der entscheidrelevante Sachverhalt als hinreichend erstellt erweist,
weshalb in der Sache zu entscheiden ist (vgl. dazu Art. 61 Abs. 1 VwVG),
dass das BFM in seiner vormaligen Verfügung vom 21. Oktober 2009
auch die im Rahmen des zweiten Asylverfahrens vorgebrachten, damals
vollständig revidierten Gesuchvorbringen des Beschwerdeführers als of-
fenkundig unglaubhaft erkannt hat,
dass dieser Entscheid unangefochten in Rechtskraft erwachsen ist, nach-
dem der Beschwerdeführer nach Erlass jener Verfügung untertauchte
(vgl. dazu Art. 12 Abs. 1 AsylG)
dass er im vorliegenden Verfahren – wie vom BFM zu Recht erkannt –
keine relevanten neuen Sachverhaltsmomente einbringt, sondern dem
wesentlichen Sinngehalt nach alleine um eine nochmalige Beurteilung
von bereits beurteilten Sachverhaltselementen ersucht,
dass damit indes vom Beschwerdeführenden nichts ersichtlich gemacht
wird, was einer Prüfung nach Hinweisen auf Verfolgung im Sinne von
Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG zugänglich wäre,
dass daran auch die Vorbringen betreffend eine angeblich hohe Verurtei-
lungswahrscheinlichkeit in Georgien nichts ändern,
dass in dieser Hinsicht immerhin anzumerken ist, dass der Beschwerde-
führer in seiner Beschwerde dem wesentlichen Sinngehalt nach zuge-
steht, dass das (angeblich) in seiner Heimat gegen ihn laufende Verfah-
ren aufgrund von persönlichen Verfehlungen und damit soweit ersichtlich
zu Recht gegen ihn eröffnet worden sei,
dass bei dieser Sachlage der Nichteintretensentscheid in Anwendung von
Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG zu bestätigen ist,
dass die Anordnung der Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen
Bestimmungen steht und ebenfalls zu bestätigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG;
BVGE 2009/50 E. 9 S. 733 m.w.H.),
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dass somit zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der Weg-
weisung entgegenstehen, da das Bundesamt eine vorläufige Aufnahme
von Ausländern anzuordnen hat, wenn der Vollzug der Wegweisung als
unzulässig, unzumutbar oder unmöglich zu erkennen ist (Art. 44 Abs. 2
AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005
über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),
dass im Falle des Beschwerdeführers aufgrund der Akten jedoch keine
Gründe ersichtlich sind, die in rechtserheblicher Weise gegen den vom
Bundesamt angeordneten Vollzug der Wegweisung sprechen würden,
sondern von der Zulässigkeit, Zumutbarkeit und Möglichkeit des Wegwei-
sungsvollzuges auszugehen ist (Art. 83 Abs. 2 - 4 AuG),
dass sich der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen
völker- und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig erweist, da
aufgrund der Aktenlage weder Anlass zur Annahme einer konkreten Ver-
folgungssituation besteht noch Anhaltspunkte für eine menschenrechts-
widrige Behandlung im Sinne von Art. 3 Konvention vom 4. November
1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR
0.101) ersichtlich sind,
dass der Wegweisungsvollzug auch als zumutbar zu erkennen ist, da im
Falle des Beschwerdeführers keine individuellen Vollzugshindernisse zu
erblicken sind, zumal es sich bei ihm gemäss den Akten um einen gesun-
den Mann handelt, welcher in der Vergangenheit verschiedenen Berufen
nachgegangen ist und auch ausserhalb seiner Heimat ein Auskommen
finden konnte,
dass letztlich auch ohne weiteres von der Möglichkeit des Wegweisungs-
vollzugs nach Georgien auszugehen ist,
dass zusammenfassend die Anordnung einer vorläufigen Aufnahme in
der Schweiz aufgrund der Akten ausser Betracht fallen muss, womit auch
die Anordnung des Wegweisungsvollzuges zu bestätigen ist,
dass nach vorstehenden Erwägungen die angefochtene Verfügung zu be-
stätigen und die eingereichte Beschwerde als offensichtlich unbegründet
abzuweisen ist,
dass das Gesuch um Erlass der Verfahrenskosten (im Sinne von Art. 65
Abs. 1 VwVG) abzuweisen ist, da sich die Beschwerde von Anfang an als
aussichtslos erwiesen hat,
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dass demnach die Kosten des Verfahrens von Fr. 600.– dem Beschwer-
deführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1-3 des Regle-
ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor
dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2])
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