Decision ID: 0dd9ad31-2e44-5ced-9062-522ba018d621
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer am 3. November 2008 in der Schweiz um Asyl nachsuchte,
dass er bei der Erstbefragung vom 6. November 2008 im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) B._ sowie anlässlich der am 1. Dezember 2008 in C._ durchgeführten direkten  geltend machte, er habe vor seiner Ausreise in D._ (E._) gelebt,
dass er in seiner Heimat Chauffeur eines Politikers der PDP (People's Democratic Party) gewesen sei,
dass ihm am 3. Mai 2008 von seinem Chef befohlen worden sei,  mit dessen Sohn, F._, am gleichen Tag Wahlplakate eines Kandidaten der PDP aufzuhängen,
dass sein Chef ihnen zudem aufgetragen habe, Wahlplakate von  Parteien herunterzureissen, falls sie solche sehen sollten,
dass F._ in der Folge ein Plakat der DPP (Democratic Peoples Party) heruntergerissen habe, worauf ein Anhänger dieser Partei F._ angegriffen habe und es zu einer Schlägerei gekommen sei, in deren Verlauf das Auto seines Chefs beschädigt worden sei,
dass es ihm und F._ gelungen sei, mit dem Auto zu entkommen, worauf sie zum Vater von F._ zurückgekehrt seien, der ihm - dem Beschwerdeführer - gesagt habe, er müsse vorerst - bis das Auto repariert sei - nicht mehr zur Arbeit erscheinen,
dass er am Abend des folgenden Tages gehört habe, dass F._ erschossen worden sei,
dass ihn am 6. Mai 2008 mehrere unbekannte Männer zu Hause  hätten, die von ihm verlangt hätten, der Polizei zu sagen, dass gewisse Personen F._ getötet hätten,
dass er sich jedoch geweigert habe, dieser Aufforderung zur  nachzukommen, worauf die Männer ihn gezwungen hätten, sie zum Vorsitzenden der PDP zu begleiten,
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dass der Vorsitzende der PDP ihm gedroht habe, ihn zu töten, falls er sich nicht bereit erkläre, bestimmte Personen bei der Polizei zu , für den Tod von F._ verantwortlich zu sein, da man beabsichtige, durch diese falsche Beschuldigung die Wahlen zu gewinnen,
dass er sich daraufhin damit einverstanden erklärt habe, am folgenden Tag - wie vom Vorsitzenden der PDP verlangt - die Personen bei der Polizei anzuzeigen,
dass er sich jedoch - nachdem er wieder nach Hause zurückgekehrt sei - aus Gewissensgründen dazu entschlossen habe, am nächsten Morgen nicht zur Polizei zu gehen und die verlangte Falschaussage zu machen, weshalb er um sein Leben gefürchtet und deswegen sein Heimatland verlassen habe,
dass er deshalb am nächsten Morgen mit dem Bus via Niger nach  geflohen sei, von wo er - nach einem Aufenthalt von circa einem halben Jahr - mit dem Schiff über das Mittelmeer an einen  Ort gefahren sei, von wo er mit dem Zug am 3. November 2008 in die Schweiz eingereist sei,
dass bezüglich des weiteren Inhalts der Aussagen auf die Protokolle bei den Akten verwiesen wird,
dass der Beschwerdeführer bei der Einreichung des Asylgesuchs im EVZ B._ schriftlich aufgefordert wurde, innert 48 Stunden ein Reise- oder Identitätspapier einzureichen,
dass das BFM mit Entscheid vom 8. Dezember 2008 - eröffnet am 11. Dezember 2008 - in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch vom 3. November 2008 nicht eintrat und die Wegweisung sowie den Vollzug anordnete,
dass die Vorinstanz zur Begründung dieses Entscheides im  ausführte, der Beschwerdeführer gebe an, er besitze eine , die sich bei seiner Mutter befinde, er jedoch seine  nicht kontaktieren könne, da es im Dorf keine Adressen gebe,
dass dem Beschwerdeführer jedoch nicht geglaubt werden könne, dass es ihm nicht möglich sein soll, mit seiner Mutter brieflichen Kon-
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takt aufzunehmen und sie zu beauftragen, ihm seine Geburtsurkunde zu senden,
dass dem Beschwerdeführer zudem nicht geglaubt werden könne, er habe die Reise von Nigeria bis in die Schweiz ohne Papiere und ohne kontrolliert worden zu sein, unternehmen können,
dass seine diesbezüglichen Antworten stereotypen Vorbringen der  entsprechen würden, die nicht bereit seien, ihre Identität mit Ausweispapieren zu belegen,
dass deshalb keine entschuldbaren Gründe vorliegen würden, die es dem Beschwerdeführer verunmöglichen würden, Reise- oder  einzureichen,
dass der Beschwerdeführer sich zudem während des Verfahrens in  verwickelt habe, da er anlässlich der Erstbefragung  habe, die Abkürzung PDP heisse People Democracy Party und diejenige der DPP Democracy People Party, wohingegen er bei der Bundesanhörung die richtigen Namen der Parteien habe nennen ,
dass es im Weiteren sehr erstaune, dass der Beschwerdeführer als Chauffeur eines Politikers nicht wisse, auf welchem Gebiet dieser  und an welcher Strasse er wohne, und dass er den Präsidenten der lokalen Regierung von G._ nicht kenne, hätte er über die Parteien und die örtlichen Verhältnisse doch viel mehr wissen müssen, wäre er tatsächlich Chauffeur gewesen,
dass es überdies höchst unlogisch sei, dass der Beschwerdeführer das Dorf seiner Mutter nicht gut kenne, habe er doch in diesem Dorf neun Jahre bei seiner Mutter in der Landwirtschaft gearbeitet,
dass der Beschwerdeführer überdies anlässlich der Bundesanhörung angegeben habe, der Gouverneur seines Staates heisse Greater , wobei dieser Name ähnlich töne wie der Name eines früheren  des Bundesstaates E._, was darauf hindeute, dass der Beschwerdeführer seinen Bundesstaat schon viel früher verlassen haben müsse, als er angegeben habe,
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dass die Vorbringen des Beschwerdeführers deshalb den  an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG nicht stand halten , sodass ihre Asylrelevanz nicht geprüft werden müsse,
dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei,
dass für die weitere Begründung auf die vorinstanzliche Verfügung zu verweisen ist,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 12. Dezember 2008 (Poststempel) gegen diesen Entscheid beim  Beschwerde erhob und dabei beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, die Flüchtlingseigenschaft anzuerkennen und Asyl zu gewähren, zudem sei festzustellen, dass der Vollzug der  unzulässig, unzumutbar und unmöglich sowie die vorläufige Aufnahme anzuordnen sei,
dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der  Rechtspflege, um Beiordnung einer amtlichen Rechtsvertretung sowie um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses , eventualiter sei die aufschiebende Wirkung wiederherzustellen und die zuständige Behörde vorsorglich anzuweisen, die Kontaktaufnahme mit den Behörden des Heimat- oder Herkunftstaates sowie jegliche Datenweitergabe an dieselben zu unterlassen, eventuell sei bei bereits erfolgter Datenweitergabe die beschwerdeführende Person darüber in einer separaten Verfügung zu informieren,
dass der Sozialdienst des Kantons H._ am 15. Dezember 2008 eine Unterstützungsbedürftigkeitserklärung bezüglich des  einreichte,
dass die vorinstanzlichen Akten am 16. Dezember 2008 beim  des Bundesverwaltungsgerichts eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden  Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM  (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
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setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde  ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde - unter Vorbehalt der nachfolgenden Erwägungen - einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),
dass der Beschwerde aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 55 Abs. 1 VwVG) und die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung einer  Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht entzogen hat (Art. 55 Abs. 2 VwVG),
dass daher auf das Eventualbegehren, die aufschiebende Wirkung sei wiederherzustellen, mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten ist,
dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 32 - 35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der  grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,
dass sich die Beschwerdeinstanz - sofern sie den  als unrechtmässig erachtet - einer selbständigen materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl.  und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),
dass indessen im Falle des Nichteintretens auf ein Asylgesuch  Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist,
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soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. Entscheide des Schweizerischen Bundesverwaltungsgerichts BVGE 2007/8 insb. E. 5.6.5 S. 90 f.),
dass dementsprechend in einem diesbezüglichen  ungeachtet der vorzunehmenden Überprüfung eines formellen Nichteintretensentscheides auch die Flüchtlingseigenschaft  bildet (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),
dass demnach auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, soweit darin beantragt wird, es sei dem Beschwerdeführer Asyl zu gewähren,
dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs  prüfte, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich  Kognition zukommt,
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG),
dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn  glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), wenn auf Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die  festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG) oder sich auf Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines  nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),
dass für den Inhalt der Beschwerde auf die Beschwerdeschrift zu  ist,
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dass vorliegend die Nichtabgabe von Reise- oder Identitätspapieren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Asylgesuchs unbestritten ist,
dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und - nach Prüfung der Akten auch aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichts - überzeugend dargelegt hat, warum für das Nichteinreichen von Reise- oder Identitätspapieren keine entschuldbaren Gründe vorliegen,  zwecks Vermeidung von Wiederholungen vollumfänglich auf die diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz verwiesen wird,
dass mithin zu prüfen bleibt, ob das BFM aufgrund der Anhörung zu Recht weder die Flüchtlingseigenschaft festgestellt noch zusätzliche Abklärungen zu deren Feststellung beziehungsweise derjenigen von Wegweisungsvollzugshindernissen als erforderlich erachtet hat,
dass nach Prüfung der Akten durch das Gericht - in Übereinstimmung mit der Vorinstanz - festzustellen ist, dass der Beschwerdeführer im Verlaufe seiner Anhörungen widersprüchliche beziehungsweise  Aussagen machte und diesbezüglich auf die  Erwägungen zu verweisen ist,
dass allein schon wegen seines Nichtwissens betreffend den  davon auszugehen ist, es handle sich bei der Behauptung des , wonach er als Chauffeur für einen Politiker  habe und wegen der Ermordung des Sohnes seines Chefs  gehabt habe, um ein Sachverhaltskonstrukt, weshalb seine  Aussagen nicht geglaubt werden können,
dass die Beschwerdevorbringen nicht geeignet sind, zu einer von der Vorinstanz abweichenden Betrachtungsweise zu führen, zumal die  des Beschwerdeführers, wonach seine Vorbringen der  entsprechen würden und seinetwegen die Wahlen verloren  seien, weshalb er bei einer Rückkehr nach Nigeria getötet werde, unglaubhaft ist,
dass gestützt auf die Aktenlage und die vorstehenden Erwägungen das Nichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 und 7 AsylG und - wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen zum Vollzug der Wegweisung ergibt - das Fehlen von  offenkundig erscheinen und sich aus den Akten keine  für die Annahme ergeben, das BFM habe eine mehr als bloss
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summarische materielle Prüfung vorgenommen oder zusätzliche  getroffen,
dass das BFM demnach im Ergebnis zu Recht gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG i.V.m. Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,
dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die  aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein  auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht  wurde,
dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern , wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen,  das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung
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im Sinne von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum  der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101)  sind, die ihm in Nigeria droht,
dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als  erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),
dass weder die allgemeine Lage in Nigeria noch - aufgrund der  Vorbringen des Beschwerdeführers - individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen , weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend als zumutbar zu erachten ist,
dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den  schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse  (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist,
dass der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe beantragt, die Vollzugsbehörde sei vorsorglich anzuweisen, die Kontaktaufnahme mit dem Heimat- oder Herkunftsstaat sowie jeglichen Datentransfer zu unterlassen, um im Fall einer Rückkehr keine Probleme zu bekommen,
dass mit vorliegendem Urteil die Beschwerde abgewiesen wird und  das Beschwerdeverfahren abgeschlossen ist, weshalb sich der  auf Anordnung vorsorglicher Massnahmen - solche sind ohnehin nur für die Dauer des Beschwerdeverfahrens wirksam - als  erweist,
dass im Übrigen aus den dem Gericht vorliegenden Akten nicht , die Vorinstanz habe den Beschwerdeführer betreffende Daten an den Heimatstaat weitergegeben, weshalb auf das , es sei bei bereits erfolgter Datenweitergabe der Beschwerdeführer darüber in einer separaten Verfügung zu informieren, mangels  im Rahmen dieses Verfahrens nicht einzutreten ist,
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dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist, soweit darauf einzutreten ist,
dass das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines  mit vorliegendem Entscheid in der Hauptsache gegenstandslos wird,
dass das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um Gewährung der  Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG  ist, da die Begehren - wie sich aus den vorliegenden  ergibt - als aussichtslos zu bezeichnen waren, weshalb die  Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nicht erfüllt sind,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG).
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