Decision ID: e86d3962-a37a-47a8-865b-97f021549494
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_OG
Chamber: ZH_OG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: civil_law

betreffend Ehescheidung
Berufung gegen ein Urteil der Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Meilen vom 1. Dezember 2011; Proz. FE090195
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Rechtsbegehren:
der Gesuchstellerin (act. 51):
"1. Es sei die Ehe der Parteien zu scheiden.
2. Es seien die aus der Ehe der Parteien hervorgegangenen Kinder, C._, geboren tt.mm.1995, D._, geboren tt.mm.1997, und E._, geboren tt.mm.2000, unter die elterliche Sorge der Mutter zu stellen.
3. Es sei dem Vater ein gerichtsübliches Besuchsrecht einzuräumen.
4. Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, der Gesuchstellerin an die Kosten des Unterhalts und der Erziehung der drei Kinder je Fr. 1'500.– zuzüglich gesetzliche oder vertragliche Kinderzulagen je Kind und  zu bezahlen, zahlbar monatlich zum voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zum  Abschluss der Erstausbildung eines jeden Kindes,  Art. 277 Abs. 2 ZGB.
5. Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, der Gesuchstellerin für sich persönlich monatliche Unterhaltsbeiträge im Sinne von Art. 125 ZGB in der Höhe von Fr. 8'400.– zu verpflichten, zahlbar monatlich zum voraus ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis und zum Eintritt des  in das ordentliche AHV-Alter, eventualiter sei der Gesuchstellerin bis Ende 2020 ein Wohnrecht in der im Eigentum des Gesuchstellers stehenden Liegenschaft F. ..., ... G._, zu gewähren unter Anpassung des  bis Ende 2020.
6. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziffer 4. und 5. hievor seien  zu indexieren.
7. Es sei die für die Ehedauer massgebliche Austrittsleistungen der  der beruflichen Vorsorge des Gesuchstellers sowie der Säule 3a und der gebundenen Vorsorge auf ein von der Gesuchstellerin zu bezeichnendes Freizügigkeitskonto zu überweisen.
8. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des . "
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des Gesuchstellers (Prot. VI S. 8 f. und 41):
"1. Es sei die Ehe der Parteien zu scheiden.
2. Es seien die aus der Ehe der Parteien hervorgegangen Kinder, C._, geboren tt.mm.1995, D._, geboren tt.mm.1997, und E._, geboren tt.mm.2000, unter die elterliche Sorge der Gesuchstellerin zu stellen.
3. Es sei dem Gesuchsteller ein gerichtsübliches Besuchsrecht .
4. Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, an die Kosten des Unterhaltes und der Erziehung der Kinder monatlich im Voraus jeweils auf den  eines jeden Monats zahlbare Unterhaltsbeiträge von je Fr. 1'200.– zuzüglich allfälliger gesetzlicher und vertraglicher Kinderzulagen bis zur Mündigkeit der Kinder zu bezahlen.
5. Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, der Gesuchstellerin persönlich monatliche Unterhaltsbeiträge im Sinne von Art. 125 ZGB wie folgt zu bezahlen:
- Fr. 4'000.– ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis 31. März 2012,
- Fr. 2'000.– ab 1. April 2012 bis 31. März 2016,
- Fr. 650.– ab 1. April 2016 bis zur Pensionierung des 
zahlbar monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats.
6. Es sei die eheliche Wohnung an der ...-Strasse ... in G._ der  bis 31. März 2020 zur alleinigen Benutzung zuzuteilen. Im Gegenzug seien Fr. 2'500.– von der Unterhaltpflicht des Gesuchstellers gegenüber der Gesuchstellerin in Abzug zu bringen.
7. Es seien die Austrittsleistungen der beruflichen Vorsorge der Parteien je hälftig zu teilen.
8. Es sei davon Vormerk zu nehmen, dass die Parteien den Güterstand der Gütertrennung vereinbart haben und die Parteien in güterrechtlicher Hinsicht bereits auseinandergesetzt seien.
9. Im Übrigen seien sämtliche Anträge der Gesuchstellerin abzuweisen, sofern diese den obengestellten Anträgen des Gesuchstellers .
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der ."
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Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichts Meilen vom 1. Dezember 2012:
"1. Die Ehe der Parteien wird geschieden.
2. Die Kinder C._, geboren am tt.mm.1995, D._, geboren am tt.mm.1997 und E._, geboren am tt.mm.2000, werden unter die  Sorge der Gesuchstellerin gestellt.
3. Der Gesuchsteller wird verpflichtet und für berechtigt erklärt, die Kinder D._ und E._ wie folgt auf eigene Kosten zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen:
− jedes zweite Wochenende von Freitag, 19.00 Uhr, bis Sonntag, 18.00 Uhr;
− am 25. und 26. Dezember eines jeden Jahres;
− in geraden Jahren von Ostersamstag bis und mit Ostermontag sowie Sylvester/Neujahr und in ungeraden Jahren von  bis und mit Pfingstmontag;
− jährlich während zwei Ferienwochen. Der Gesuchsteller wird , die Ausübung des Ferienbesuchsrechts mindestens drei Monate im Voraus anzumelden und mit der Gesuchstellerin .
4. Auf eine ausdrückliche Regelung des Besuchsrechts des  für den Sohn C._ wird verzichtet.
5. Es wird davon Vormerk genommen, dass der Gesuchsteller das  der ehelichen Wohnung an der F._-Strasse ..., ... G._, der Gesuchstellerin zu Alleineigentum überträgt.
6. Es wird davon Vormerk genommen, dass die Parteien unter dem  der Gütertrennung leben und sie in güterrechtlicher Hinsicht vollständig auseinandergesetzt sind.
7. a) Der Gesuchsteller wird verpflichtet, an die Kosten des Unterhalts und der Erziehung der Kinder C._, D._ und E._ monatlich im Voraus, jeweils auf den Ersten jeden Monats  Unterhaltsbeiträge zuzüglich allfälliger gesetzlicher und  Kinderzulagen von je Fr. 1'850.– zuzüglich Kinder- bzw. Ausbildungszulagen ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zum ordentlichen Abschluss einer angemessenen Ausbildung auch über die Mündigkeit hinaus, zu bezahlen.
b) Der Betrag gemäss Ziff. 7.a) vorstehend reduziert sich auf Fr. 1'500.– zuzüglich Kinderzulagen für jedes Kind, solange die  mit diesem in der vormals ehelichen Liegenschaft (GBBl ..., Kat. Nr. ..., Grundbuch der Gemeinde G._) lebt.
Die Unterhaltsbeiträge sind zahlbar an die Gesuchstellerin auch über die Mündigkeit hinaus, solange das Kind in ihrem Haushalt lebt oder keine eigenen Ansprüche stellt bzw. keinen anderen  bezeichnet.
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8. a) Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchstellerin persönlich monatliche Unterhaltsbeiträge im Sinne von Art. 125 ZGB wie folgt zu bezahlen:
- Fr. 7'260.– ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zum 31. Mai 2012;
- Fr. 6'500.– ab 1. Juni 2012 bis 31. Dezember 2013;
- Fr. 5'280.– ab 1. Januar 2014 bis 28. Februar 2016;
- Fr. 3'700.– ab 1. März 2016 bis zum Eintritt der  ins AHV-Alter.
b) Die Beträge gemäss Ziff. 8.a) vorstehend reduzieren sich auf:
- Fr. 5'170.– ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zum 31. Mai 2012;
- Fr. 4'410.– ab 1. Juni 2012 bis 31. Dezember 2013;
- Fr. 3'190.– ab 1. Januar 2014 bis 28. Februar 2016;
- Fr. 1'610.– ab 1. März 2016 bis zum Eintritt der  ins AHV-Alter;
solange die Gesuchstellerin die vormals ehelichen Liegenschaft (GBBl ..., Kat. Nr. ..., Grundbuch der Gemeinde G._) .
Diese Unterhaltsbeiträge sind zahlbar monatlich im Voraus, jeweils auf den ersten jedes Monats.
9. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziffer 7 und 8 hievor basieren auf dem Landesindex der Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende Oktober 2011 99.6 Punkten (Basis Dezember 2010 = 100 Punkte). Sie sind jeweils auf den 1. Januar eines jeden neuen Jahres, erstmals per 1. Januar 2013 dem Stand des Indexes per Ende  des Vorjahres anzupassen. Die Anpassung erfolgt gemäss  Formel:
Neuer Unterhaltsbeitrag = alter Unterhaltsbeitrag x neuer In-
dex
alter Index
Weist die zu Unterhaltsleistungen verpflichtete Partei nach, dass sich ihr Einkommen nicht im Umfange der Teuerung erhöht, so erhöhen sich die persönlichen Unterhaltsbeiträge an die unterhaltsberechtigte Partei gemäss Ziffer 8 hievor nur im Verhältnis der tatsächlich eingetretenen Einkommenserhöhung.
10. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchstellerin Fr. 56'000.–  60 Tagen ab Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu bezahlen.
11. Der Gesuchsteller (AHV-Nr. ...) wird verpflichtet, der Gesuchstellerin von seiner während der Ehe geäufneten Austrittsleistung bei der BVG Sammelstiftung ..., ... [Adresse], den Betrag von Fr. 164'354.30 auf ein von der Gesuchstellerin noch zu bezeichnendes Freizügigkeitskonto zu übertragen.
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Die BVG Sammelstiftung ..., ... [Adresse] wird angewiesen, vom  des Gesuchstellers (AHV-Nr. ...) Fr. 164'354.30 auf ein von der Gesuchstellerin noch zu bezeichnendes Freizügigkeitskonto zu überweisen.
12. a) Der Gesuchstellerin wird an der im Alleineigentum des  stehenden Liegenschaft – F._-Strasse ..., ... G._; GBBl ..., Kat. Nr. ..., Grundbuch der Gemeinde G._ – ein Wohnrecht eingeräumt. Dieses Wohnrecht ist befristet bis zum 31. Dezember 2020.
Das Grundbuchamt G._ wird angewiesen, das Wohnrecht der Gesuchstellerin gemäss Ziffer 12a) als Dienstbarkeit .
b) Die Gesuchstellerin wird verpflichtet, die Löschung des  gemäss lit. a) bereits vor dem 31. Dezember 2020 dem Grundbuchamt G._ anzumelden, wenn nicht mindestens ein gemeinsames Kind mit der Gesuchstellerin die  Liegenschaft bewohnt. Die Anmeldung der Löschung hat  30 Tagen ab Auszug des letzten gemeinsamen Kindes zu .
13. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr. 8'000.– ; die weiteren Kosten betragen:
Fr. 43.– amtliche Zustellung
14. Die Gerichtskosten werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt.
15. Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen.
16. Es wird festgestellt, dass die Gesuchstellerin zur Rückerstattung der durch den Gesuchsteller geleisteten Prozesskostenvorschüsse von  Fr. 16'000.– nicht verpflichtet ist.
17. [Schriftliche Mitteilung]
18. [Berufung]"
Berufungsanträge:
des Gesuchstellers (act. 69 S. 2 ff., vgl. act. 66/1):
"1. Es sei das Urteil vom 1. Dezember des Bezirksgerichtes Meilen  und wie folgt abzuändern:
2. Es sei die Ehe der Parteien zu scheiden.
3. Es seien die Kinder C._, D._ und E._ unter die elterliche Sorge der Beklagten zu stellen.
4. Es sei dem Kläger das Recht einzuräumen, die Kinder D._ und E._ auf eigene Kosten wie folgt zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen:
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- jedes zweite Wochenende von Freitag, 19.00 Uhr bis Sonntag 18.00 Uhr;
- am 25. und 26. Dezember eines jeden Jahres;
- in den Jahren mit gerader Jahreszahl von Ostersamstag bis und mit Ostermontag sowie Sylvester/Neujahr und in ungeraden Jahren von Pfingstsamstag bis und mit Pfingstmontag;
- jährlich während den Schulferien zwei Wochen.
5. Auf die Regelung eines Besuchsrechts für C._ sei zu verzichten.
6. Es sei festzustellen, dass die Parteien güterrechtlich vollständig  sind.
7. Es sei der Kläger zu verpflichten, an die Kosten des Unterhalts und der Erziehung der Kinder C._, D._ und E._ monatlich im , jeweils auf den Ersten eines jeden Monats zahlbare  von Fr. je 1'500.00, zuzüglich allfälliger Kinder- bzw. , ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zum ordentlichen Abschluss einer angemessenen Ausbildung zu bezahlen, zahlbar an die Beklagte auch nach Eintritt der Mündigkeit so lange als das jeweilige Kind in deren Haushalt lebt und keinen anderen Zahlungsempfänger bezeichnet. Die vorgenannten Unterhaltsbeiträge reduzieren sich je Kind um Fr. 166.00, so lange als die Beklagte mit dem jeweiligen Kind in der vormals ehelichen Liegenschaft (GBBL ..., Kat.Nr. ..., Grundbuch der Gemeinde G._) wohnt.
8. Es sei der Kläger zu verpflichten, der Beklagen persönlich  Unterhalt, zahlbar monatlich im Voraus, jeweils auf den Ersten  jeden Monats zu bezahlen wie folgt:
- Fr. 3'385.00 ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis 31.12.2013;
- Fr. 2'465.00 ab 1.01. 2014 bis 29.02.2016;
- Fr. 170.00 ab 1. April 2016 bis zur Pensionierung des Klägers.
Die vorgenannten Unterhaltsbeiträge reduzieren sich um Fr. 2'000.00 so lange als die Beklagte in der vormals ehelichen Liegenschaft (GBBL ..., Kat.Nr. ..., Grundbuch der Gemeinde G._) wohnt.
9. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziff. 7 seien zu indexieren.
10. Der Kläger sei zu verpflichten, der Beklagten von seiner während der Ehe geäufneten Austrittsleistung bei der BVG-Sammelstiftung ..., ... [Adresse], den Betrag von Fr. 164'354.30 auf ein von der  noch zu bezeichnendes Vorsorgekonto zu übertragen.
11. Der Beklagten sei an der im Alleineigentum des Gesuchstellers  Liegenschaft, F._-Strasse ... (GBBL ..., Kat.Nr. ..., Grundbuch der Gemeinde G._), ein Wohnrecht einzuräumen, befristet bis 31. Dezember 2020, wobei dem Kläger die Berechtigung einzuräumen sei, die Löschung des Wohnrechts innert 30 Tagen zu verlangen, sobald die Beklagte nicht mehr mit mindestens einem der gemeinsamen Kinder in dieser Liegenschaft wohnt.
12. Eventualiter sei der Fall an das Bezirksgericht Meilen zur  zurückzuweisen.
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13. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich MwSt.) zulasten der Beklagten."
der Gesuchstellerin (act. 90 S. 2 ff.):
"1. Es sei die Berufung vollumfänglich abzuweisen,
2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des /Berufungsklägers (zuzüglich Mehrwertsteuer)."
Anschlussberufungsanträge:
der Gesuchstellerin (act. 90 S. 2 ff.):
"1. Es sei Ziffer 7.a) der Urteils der Vorinstanz wie folgt abzuändern:
Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, an die Kosten des Unterhalts und der Erziehung der Kinder monatlich im Voraus, jeweils auf den Ersten jeden Monats zahlbare Unterhaltsbeiträge zuzüglich allfälliger  und vertraglicher Kinder- bzw. Ausbildungszulagen von je Fr. 2'200.00 ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zum ordentlichen Abschluss einer angemessenen Ausbildung auch über die Mündigkeit hinaus, zu bezahlen.
2. Es sei Ziffer 7.b) des Urteils der Vorinstanz wie folgt abzuändern:
Der Betrag gemäss Ziffer 7.2) [recte: 7.b)] vorstehend reduziere sich auf Fr. 1'850.00 zuzüglich Kinder- bzw. Ausbildungszulagen für jedes Kind, solange die Gesuchstellerin mit diesem in der vormals ehelichen  (GBBl ..., Kat.NR. ..., Grundbuch der Gemeinde G._) lebt.
3. Es sei Ziffer 8.a) des Urteils der Vorinstanz wie folgt abzuändern:
Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, der Gesuchstellerin persönlich monatliche Unterhaltsbeiträge im Sinne von Art. 125 ZGB wie folgt zu bezahlen:
- Fr. 7'260.00 ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zum 31.  2013, - Fr. 5'280.00 ab 01. Januar 2014 bis 28. Februar 2016, - Fr. 3'700 ab 01. März 2016 bis zum Eintritt der Gesuchstellerin ins AHV-Alter.
4. Es sei Ziffer 8.b) des Urteils der Vorinstanz wie folgt abzuändern:
Die Beträge gernäss Ziffer 8.a) vorstehen reduzieren sich auf:
- Fr. 5' 170.00 ab Rechtkraft des Scheidungsurteils bis zum 31.  2013, - Fr. 3'190.00 ab 01. Januar 2014 bis 28. Februar 2016, - Fr. 1'610.00 ab 01. März 2016 bis zum Eintritt der Gesuchstellerin ins AHV-Alter.
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5. Es sei Ziffer 11. des Urteils des Bezirksgerichtes Meilen vom 01.  2011 aufzuheben und es sei der Berufungskläger zu , der Berufungsbeklagten von seiner während der Ehe geäufneten Austrittleistung bei der BVG Sammelstiftung ..., ... [Adresse], per  der Ehescheidung die Hälfte auf ein von der Berufungsbeklagten noch zu bezeichnendes Freizügigkeitskonto zu überweisen,
alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des  (zuzüglich Mehrwertsteuer)."
des Gesuchstellers (act. 115 S. 2)
1. Es sei die Anschlussberufung vollumfänglich abzuweisen,
2. Es seien die Berufungsanträge gutzuheissen,
3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der /Berufungsbeklagten/Anschlussberufungsklägerin (zuzüglich MwSt.).

Erwägungen:
I.
Die Parteien waren seit dem tt. Oktober 1994 verheiratet, und aus der Ehe gingen
drei Kinder, C._, geboren am tt.mm.1995, D._, geboren am tt.mm.1997
und E._, geboren am tt.mm.2000, hervor. Die Parteien lebten – unbelegt, je-
doch gemäss u.a. im vorinstanzlichen Protokoll (Prot. VI) übereinstimmend ge-
äusserter Auffassung – unter dem Güterstand der Gütertrennung (Prot. VI S. 7
und 17). Die Vorinstanz hat die Parteien mit Urteil vom 1. Dezember 2011 unter
obgenannter Regelung der Nebenfolgen geschieden (act. 65 = act. 71, für den vo-
rinstanzlichen Verfahrensgang kann auf S. 4 f. der vorstehenden act. verwiesen
werden).
Dagegen erhob der Gesuchsteller (bzw. Berufungskläger/Anschlussberufungsbe-
klagte) rechtzeitig Berufung (act. 9, vgl. act. 66/1) und die Gesuchstellerin (bzw.
Berufungsbeklagte/Anschlussberufungsklägerin) mit der fristgerecht erstatteten
Berufungsantwort Anschlussberufung (act. 90, vgl. act. 89). Auch die Anschluss-
berufungsantwort des Gesuchstellers ging innert Frist ein (act. 115, vgl. act.
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110/1) und wurde der Gesuchstellerin zugestellt (act. 117 S. 2). Mit Beschluss der
Kammer vom 19. Juli 2012 (act. 100) wurde vorgemerkt, dass das Urteil der Vor-
instanz im Scheidungspunkt, betreffend die Zuteilung der elterlichen Sorge für die
Kinder und die Besuchsrechtsregelung sowie die Einräumung eines Wohnrechts
für die Gesuchstellerin von den Parteien nicht angefochten wurde und damit am
5. Juni 2012 in Rechtskraft erwachsen ist. Zudem wurde aufgrund der Rechtskraft
des Scheidungspunktes der Vorsorgeausgleich der 2. Säule vorgenommen (act.
117). Beide Gesuche der Gesuchstellerin um Verpflichtung des Gesuchstellers
zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses wurden abgewiesen (act. 85 und
95). Beide Parteien haben je den ihnen auferlegten Kostenvorschuss geleistet
(act. 77 und 112). Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 1-67) und
die Verfahrensleitung delegiert. Die Vertreterin der Gesuchstellerin reichte eine
Vollmacht von C._ nach, der inzwischen volljährig ist (act. 124).
Angefochten und zu beurteilen sind daher lediglich noch die Ziffern 7-11 des vor-
instanzlichen Urteils und damit zur Hauptsache die Unterhaltsansprüche der Kin-
der und der Gesuchstellerin sowie eine von der Vorinstanz festgesetzte Kapital-
zahlung des Gesuchstellers von Fr. 56'000.– zur Deckung einer angeblichen
(während der Ehe entstandenen) Vorsorgelücke der Gesuchstellerin. Das Verfah-
ren ist spruchreif. Auf die Ausführungen der Parteien ist im Folgenden – soweit
entscheidrelevant – einzugehen.
II.
1. Der angefochtene Entscheid erging am 1. Dezember 2011 und wurde somit
nach dem Inkrafttreten der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) eröffnet.
Das Berufungsverfahren richtet sich daher nach den Bestimmungen der ZPO (vgl.
Art. 405 Abs. 1 ZPO) sowie der die ZPO ergänzenden kantonalen Erlasse (GOG,
Gebührenverordnungen).
Das bezirksgerichtliche Verfahren unterstand demgegenüber noch dem Recht der
kantonalen ZPO/ZH (vgl. Art. 404 Abs. 1 ZPO) samt ergänzenden Erlassen (wie
GVG und Gebührenverordnungen); soweit es im Folgenden um Fragen des be-
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zirksgerichtlichen Verfahrens geht, sind diese noch im Lichte des kantonalen
Rechts zu beurteilen.
2. Die Berufung ist zu begründen und hat sich anhand konkreter Anträge und
Rügen mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander zu setzen (Art. 311 Abs.
1 ZPO). Hinzuweisen ist insbesondere auf die Novenbeschränkung im Beru-
fungsverfahren. Art. 317 Abs. 1 ZPO ist anwendbar und das Vorbringen neuer
Tatsachen und/oder Beweismittel ist im Rahmen der Verhandlungsmaxime be-
schränkt. Dies trifft insbesondere für den nachehelichen Unterhalt zu (Art. 277
Abs. 1 ZPO). Gilt die Untersuchungsmaxime, insbesondere hinsichtlich Kinderbe-
langen (Art. 296 Abs. 1 ZPO), gelangt demgegenüber ein offenes Novenrecht zur
Anwendung.
3. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass sich die im angefochtenen Ent-
scheid genannten Stellen im vorinstanzlichen Protokoll im bei den Akten liegen-
den Protokoll jeweils eine Seite vor der genannten finden.
III.
1. Betreffend den Bedarf der Gesuchstellerin und der Kinder erachtete die Vo-
rinstanz folgende Beträge als angemessen (act. 65 = act. 71, je S. 22):
Gesuchstellerin / gemeinsam
C._ D._ E._
Grundbetrag Fr. 1'350.– Fr. 600.– Fr. 600.– Fr. 600.–
Wohnkosten Fr. 2'300.– Fr. 400.– Fr. 400.– Fr. 400.–
Parkplatz Fr. 140.–
Krankenkasse Fr. 405.15 Fr. 68.95 Fr. 81.35 Fr. 78.85
Franchise Fr. 100.–
Versicherungen Fr. 50.–
Swisscom Fr. 150.–
Billag Fr. 39.–
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Mobilität Fr. 200.–
Hobbies Fr. 35.– Fr. 210.– Fr. 190.–
Nachhilfe Fr. 200.–
Ferien Fr. 170.– Fr. 170.– Fr. 170.– Fr. 170.–
Zahnarztkosten Fr. 500.–
Steuern Fr. 1'300.–
2. Der Gesuchsteller anerkennt davon die von der Vorinstanz eingesetzten
Grundbeträge für die Gesuchstellerin und die Kinder der Parteien sowie die Kran-
kenkassen-, Franchise- und Versicherungskosten, die Beiträge für die Billag und
die Kosten für die Mobilität und den Zahnarzt. Umstritten sind damit zusammen-
gefasst die Wohn- und Parkplatzkosten sowie die Kosten der Swisscom, der
Hobbies der Kinder der Parteien, der Nachhilfe für D._ und für die Ferien
(act. 69 S. 6 ff. und act. 115 S. 3 ff.). Der Gesuchsteller hat das Einkommen und
den Bedarf, welche die Vorinstanz für ihn persönlich ermittelt hat (Bedarf ca.
Fr. 8'000.– pro Monat, Einkommen ca. Fr. 22'000.– pro Monat, vgl. act. 65 = act.
71, je S. 26 und S. 31), bewusst nicht gerügt (act. 69 S. 10), weshalb darauf ab-
zustellen ist.
3. Die Gesuchstellerin anerkennt die vorinstanzliche Bedarfsberechnung bis
auf die von der Vorinstanz eingesetzten Wohnkosten sowie die Kosten für die
Hobbies, die Nachhilfe und den Zahnarzt der Kinder der Parteien (act. 90 S. 6 ff.).
4.1 Zu den Wohn- und Parkplatzkosten: Der Gesuchstellerin wurde (mit dem
Einverständnis des Gesuchstellers) an der vormals von den Parteien mit den Kin-
dern bewohnten Liegenschaft, welche dem Gesuchsteller gehört, ein bis Ende
2020 befristetes Wohnrecht eingeräumt. Dies solange die Gesuchstellerin mit
mindestens einem Kind der Parteien darin wohnt (inzwischen rechtskräftig, vgl.
act. 100 S. 8). Für diese Zeit reduzierte die Vorinstanz den Wohnkostenbedarf der
Gesuchstellerin auf die Nebenkosten, welche sie annährungsweise bei 1% des
Steuerwertes der Liegenschaft festlegte. Für die Gesuchstellerin ergab dies an-
teilsmässig Nebenkosten von Fr. 350.– pro Monat, für die Kinder je Fr. 50.–.
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Für die Zeit nach einem allfälligen Auszug aus besagter Liegenschaft erwog die
Vorinstanz zu den Wohnkosten, dass der Gesuchstellerin mit den Kindern im Sin-
ne der Fortführung des ehelichen Lebensstandards monatlich Fr. 3'500.– für (hy-
pothetische) Mietkosten (inkl. Nebenkosten) anzurechnen seien. Dieser Betrag
reduziere sich mit dem Auszug jedes Kindes um jeweils Fr. 400.–, womit für die
Gesuchstellerin allein (hypothetische) Mietkosten von Fr. 2'300.– (inkl. Nebenkos-
ten) zuzüglich Fr. 140.– für einen Parkplatz resultieren. Dieser Betrag sei ange-
messen, zumal er auch den vom Gesuchsteller für sich selber geltend gemachten
Wohnkosten entspreche (act. 65 = act. 71, je S. 18).
4.2 Der Gesuchsteller hingegen will für die Gesuchstellerin und die Kinder ledig-
lich (hypothetische) Wohnkosten von Fr. 2'500.– bzw. für die Klägerin allein
Fr. 2'000.– (inkl. Parkplatz) berücksichtigt wissen. Dies mit der Begründung,
Fr. 2'500.– Miete seien für die zuvor von beiden Ehegatten bewohnte Liegen-
schaft angemessen, was er bereits im vorinstanzlichen Verfahren – allerdings un-
belegt – behauptet und die Gesuchstellerin nie bestritten habe. Im Übrigen sei die
Gleichbehandlung der Parteien kein valables Argument zur Ermittlung des Wohn-
kostenbedarfes nach der Scheidung, zumal er inzwischen umgezogen sei und tie-
fere Wohnkosten habe (act. 69 S. 6 f. und act. 115 S. 3 f.). Deren neue Höhe
kommunizierte der Gesuchsteller zwar nicht, legte aber den entsprechenden
Kaufvertrag ins Recht (act. 116/2, es handelt sich dabei um eine 4 1⁄2-Zimmer-
Eigentumswohnung in G._ mit einem Kaufpreis von Fr. 900'000.–). Die der-
zeitige Anrechnung der Nebenkosten rügt der Gesuchsteller mit der Begründung,
er trage die Nebenkosten bis zum Auszug der der Gesuchstellerin vollumfänglich
(act. 69 S. 13 f.).
4.3 Die Gesuchstellerin bringt betreffend die derzeitige Anrechnung der Neben-
kosten nichts vor, äussert sich hingegen zu den Mietkosten für die Zeit nach ih-
rem Auszug: Es seien nicht etwa die Mietkosten des Gesuchstellers seit dessen
Auszug, sondern vielmehr die generellen Mietkosten im Bezirk Meilen massge-
bend. Diese lägen für ein 5 1⁄2-Zimmer-Haus bei mindestens Fr. 4'000.–. Es dürfe
zudem nicht ausser Acht gelassen werden, dass Hauseigentümer in G._ we-
gen der derzeit tiefen Hypothekarzinsen oft tiefere Wohnkosten hätten, als Haus-
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mieter eines vergleichbaren Objekts. Dies komme dem Gesuchsteller für die Zeit
vor dem Auszug der Gesuchstellerin entgegen. Die vom Gesuchsteller behaupte-
ten Fr. 2'000.– (inkl. Nebenkosten und Garage) seien jedenfalls zu wenig, und es
sei überdies klar, dass die Mieten im Bezirk Meilen ständig stiegen. Auch seien
über das Immobilien-Portal www.homegate.ch in G._ lediglich drei Objekte
mit einem Mietzins bis Fr. 2'000.– pro Monat zu finden (act. 90 S. 6). Höhere als
die von der Vorinstanz eingesetzten Wohnkosten beantragt sie allerdings nicht,
will man ihr nicht (sinngemäss) unterstellen, sie erachte für sich allein ein 5 1⁄2-
Zimmer-Haus in G._ für mindestens Fr. 4'000.– pro Monat als angemessene
Behausung. Dies lässt sich aber nur schon aus den in ihren Anschlussberufungs-
anträgen genannten Beträgen nicht schliessen (act. 90 S. 3 Ziff. 3., zur Notwen-
digkeit der Antragsbezifferung vgl. BGE 137 III 617) und es bleibt daher lediglich
die vom Gesuchsteller beantragte Reduktion der hypothetischen Wohnkosten um
Fr. 440.– (inkl. Parkplatz) zu prüfen.
4.4 Bei der Berechnung des gebührenden Bedarfs kommt dem Gericht, im Be-
sonderen bei – wie vorliegend – gehobenen Verhältnissen, ein grosses Ermessen
zu, wenn es darum geht, hypothetisch angemessene Kosten festzusetzen. Den-
noch ist das gerichtliche Ermessen im Bereich der Ermittlung des nachehelichen
Ehegatten-Unterhalts – aufgrund des geltenden Verhandlungsgrundsatzes (§ 54
ZPO, Frank/Sträuli/Messmer, Kommentar zur zürcherischen Zivilprozessordnung,
3. Aufl. 1997, § 54 N. 25, vgl. auch Art. 277 Abs. 1 ZPO) – durch die Anträge und
Vorbringen der Parteien beschränkt. Die Anträge der Parteien zu den hypotheti-
schen Wohnkosten der Gesuchstellerin lagen – entgegen der Beanstandung des
Gesuchstellers (act. 69 S. 6 f. Rz. 7) – bereits vor Vorinstanz bei Fr. 3'500.– (Ge-
suchstellerin, vgl. Prot. VI S. 4) bzw. "eher im Bereich Fr. 2'000.–" (Gesuchsteller,
vgl. Prot. VI S. 12). Zur Begründung ihrer jeweiligen Standpunkte stützten sich
beide Parteien hauptsächlich auf unbelegte Annahmen und Behauptungen. Aus-
sagekräftige Beweismittel zur Frage der (hypothetisch) angemessen Wohnkosten
der Gesuchstellerin sind aus dem erstinstanzlichen Verfahren nicht aktenkundig
und wurden dort auch von keiner Partei genannt (vgl. Prot. VI S. 3-18 und S. 41-
45, act. 12 und 51). Vor Obergericht – und damit im Rahmen des diesbezüglich
herrschenden Verhandlungsgrundsatzes verspätet (Art. 317 Abs. 1 lit. b ZPO) –
- 15 -
reichten beide Parteien Ausdrucke aus dem Immobilien-Portal www.homegate.ch
ein (act. 116/1 bzw. act. 91/1+2). Folglich hatte die Vorinstanz als einzige An-
haltspunkte die Parteibehauptungen, die Belege zu den Wohnkosten des Ge-
suchstellers nach dessen zwischenzeitlichem Umzug in eine 4 1⁄2-Zimmer-Miet-
wohnung in G._ (act. 11/5 und 59/1-4) sowie den scheidungsrechtlichen
Grundsatz des Anspruchs auf Fortführung des ehelichen Lebensstandards, um
daraus die für die Gesuchstellerin (hypothetisch) angemessenen Wohnkosten
herzuleiten. Dass die Wohnkosten der anderen Partei in diesem Zusammenhang
– entgegen der Auffassung des Gesuchstellers – durchaus ein valables Kriterium
sind, ergibt sich auch mit Blick auf die diesbezüglich gebotene Gleichbehandlung
der Parteien (vgl. Handbuch des Unterhaltsrechts-Hausheer/Spycher, 2. Aufl.
2010, N. 02.33). Da der Gesuchsteller zudem gerade in der gleichen Gemeinde
ein sicherlich auch für die Gesuchstellerin angemessenes Objekt bezog, hat die
Vorinstanz unter den gegebenen prozessualen Umständen nachvollziehbar die
zwischenzeitlichen Mietkosten des Gesuchstellers von Fr. 2'272.– als Referenz
herangezogen. Dies ist nicht zu beanstanden, zumal der Gesuchsteller die Unan-
gemessenheit der Wohnkosten zwar behauptet, aber bereits vor Vorinstanz nicht
belegt und den nämlichen Betrag im Übrigen für sich selber als angemessen be-
ansprucht hat, und sich dessen Unangemessenheit auch sonst aus keiner akten-
kundigen objektivierbaren Tatsache ergibt. Gleiches gilt für die Parkplatzkosten
von Fr. 140.–, welche denjenigen des Gesuchstellers exakt entsprechen, wobei
Letzterer gleich über deren zwei verfügt(e) (act. 11/5 und 59/1+2).
Der Gesuchsteller selber ging für die Gesuchstellerin und sich vor Vorinstanz so-
gar von einem Einfamilienhaus als angemessenes Zuhause aus (Prot. VI S. 12).
In der Berufungsschrift übersieht der Gesuchsteller in seiner Argumentation zur
Angemessenheit der Wohnkosten insbesondere, dass diese nicht eine strikt be-
tragsmässige sein kann. Wohnten Eheleute nämlich im Bezug auf Wohnfläche,
-lage und Ausstattung gehoben oder gar feudal, kostenmässig aber – z.B. auf-
grund weitreichender Amortisation des Wohnobjekts oder tiefer Hypothekarzinsen
– vergleichsweise günstig, kann vom Wohnkomfort her angemessener Ersatz-
Wohnraum (insbesondere auf Mietbasis) preislich durchaus höher als während
des Zusammenlebens im Wohneigentum zu Buche schlagen. Der betragsmässi-
- 16 -
ge Unterschied ist diesfalls nicht primär ein Indiz für die Unangemessenheit, son-
dern ein bei der Tragbarkeit aufgrund der finanziellen Leistungsfähigkeit der Par-
teien zu berücksichtigendes Kriterium.
Damit und auch mit Blick auf die gehobenen finanziellen Verhältnisse der Parteien
und ihre gemeinsame Lebensführung sind der Gesuchstellerin die Mietkosten von
Fr. 2'300.– (inkl. Nebenkosten) zuzüglich Fr. 140.– für einen Parkplatz – welche
sie selber dem Gesuchsteller im Übrigen als angemessen zugestand (act. 12
S. 6; Prot. S. 5) – gemäss vorinstanzlichem Entscheid zu belassen.
Die behauptete Unangemessenheit der (hypothetischen) Wohnkosten von je
Fr. 400.– für die Kinder hat der Gesuchsteller ebenfalls nicht belegt. Den geltend
gemachten Betrag von Fr. 166.– je Kind leitet er im Übrigen einfach aus der Auf-
teilung der Differenz der von ihm angenommenen monatlichen Kosten für die
vormals gemeinsam bewohnte Liegenschaft (Fr. 2'500.–) und den von ihm für die
Gesuchstellerin als angemessen erachteten Wohnkostenbetrag (Fr. 2'000.–) ab.
Allein schon ein Blick in die Zürcher Tabellen (www.ajb.zh.ch/unterhalt) macht
deutlich, dass die vom Gesuchsteller für die Kinder behaupteten Wohnkosten (an-
teile) viel zu tief sind, zumal auch die guten finanziellen Verhältnisse Parteien e-
her überdurchschnittliche Lebenskosten als angemessen erscheinen lassen und
zudem davon auszugehen ist, dass die Wohnkosten im Bezirk Meilen eher über
dem kantonalen Durchschnitt liegen. Folglich ist der vorinstanzliche Entscheid
auch betreffend die Wohnkostenanteile der Kinder der Parteien nicht zu bean-
standen.
Der Gesuchsteller hat sich (seit der Trennung) bereit erklärt, solange die Gesuch-
stellerin von ihrem Wohnrecht Gebrauch macht, für die Kosten des besagten
Hauses (Hypothek und sämtliche Nebenkosten) aufzukommen (act. 69 S. 13 f.
und act. 90 S. 11). Dies hat zur Folge, dass der Gesuchstellerin keine Wohnkos-
ten anfallen, solange sie von ihrem Wohnrecht (bis 2020) Gebrauch macht. Folg-
lich sind ihr während dieser Zeit keine Wohn- und insbesondere auch keine Ne-
benkosten einzusetzen. Der ihr zustehende Unterhaltsbeitrag wird sich nach ih-
rem Auszug aus dem Haus um vorgenannte (hypothetische) Wohnkosten erhö-
hen. Gleiches gilt für die Kinder der Parteien.
- 17 -
5. Dass die Vorinstanz der Gesuchstellerin ohne Begründung Telefonkosten
von Fr. 150.–, und damit Fr. 50.– mehr als vom Gesuchsteller anerkannt, zuge-
standen haben soll, trifft nicht zu: Die Vorinstanz hat in ihrer Begründung besagte
Höhe der Telefonkosten (worunter regelmässig auch Internetgebühren zu subsu-
mieren sind) aufgrund den von der Gesuchstellerin eingereichten Unterlagen als
belegt erachtet (vgl. act. 65 = act. 71, je S. 19 bzw. act. 57/6). Auslagen in besag-
ter Höhe können (insbesondere bei besseren Verhältnissen) notorisch auch für
eine Einzelperson ohne Weiteres als angemessen gelten, was vorliegend für ei-
nen Haushalt mit mehreren Jugendlichen/Erwachsenen umso mehr gelten muss.
6.1 Betreffend die Hobbies der Kinder rügt der Gesuchsteller, die betreffenden
Kosten seien aufgrund ihrer Unbegründetheit (Reiten D._) und wegen eines
Rechnungsfehlers der Vorinstanz (Fussball E._) – der sich in der Tat aus
den vorinstanzlichen Erwägungen ergibt (act. 65 = act. 71, je S. 20) – für E._
um Fr. 30.– und für D._ um Fr. 210.– zu reduzieren (act. 69 S. 8 und act. 115
S. 4 f.).
6.2 Die Gesuchstellerin bestätigt ihre Ausführung aus dem vorinstanzlichen Ver-
fahren, wonach die Kosten für das Fussball von C._ und E._ total rund
Fr. 60.– pro Monat betrügen, dazu kämen aber noch Kosten für die Ausrüstung
(Prot. VI S. 23, act. 90 S. 7). Letztere hat sie erneut nicht belegt. Weiter bringt die
Gesuchstellerin vor, D._ sei bereits vor der Aufhebung des Zusammenlebens
geritten, was der Gesuchsteller vor Vorinstanz bestätigt habe (act. 90 S. 7). Zu
den Kosten fürs Reiten reichte sie neue Belege ein (act. 91/3+4).
6.3 Aufgrund des vorstehend Ausgeführten, ist der vorinstanzliche Rechnungs-
fehler bei den Fussballkosten zu beheben. Diese sind aber aufgrund der konstan-
ten Bestreitung durch den Gesuchsteller sowie mangels Belegen nicht weiter zu
erhöhen. Betreffend die Reitkosten von D._ erscheint erstaunlich, dass der
Gesuchsteller zwar wiederholt anerkennt, dass seine Tochter besagtes Hobby be-
reits seit Jahren pflegt (Prot. VI S. 31 f., act. 115 S. 5), sich aber vorerst weigerte
dafür aufzukommen. In der Anschlussberufungsantwort verdeutlicht er hingegen
seine Auffassung dahingehend, dass er ausführt, er wehre sich lediglich gegen
das Einsetzen von Pauschalbeträgen, es sei vielmehr auf die effektiv vorgelegten
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Belege abzustellen und diese seien angemessen zu würdigen (act. 115 S. 5).
Folglich und da der Gesuchsteller gegen den Reitsport seiner Tochter offensicht-
lich nichts einzuwenden hat sowie mangels Einwänden gegen die von der Ge-
suchstellerin beim Obergericht eingereichten Belege (welche Kinderbelange be-
treffen, Art. 296 Abs. 1 und 3 ZPO), ist für D._ von Reitkosten von Fr. 270.–
auszugehen (Fr. 150.– für das Pflegepferd und Fr. 120.– für die Reitstunden,
act. 91/3+4 vgl. Prot. VI S. 23). Damit ergeben sich für C._ Hobby-Kosten
von Fr. 30.–, für D._ solche von Fr. 375.– und für E._ solche von
Fr. 160.–.
7. Der Gesuchsteller machte vor Vorinstanz lediglich Einwendungen gegen die
Nachhilfekosten von C._, nicht aber gegen diejenigen von D._ geltend
(Prot. VI S. 13) und wies im Berufungsverfahren wiederholt darauf hin, dass
Nachhilfekosten nur für eine beschränkte Zeitdauer anfielen (act. 69 S. 8 und act.
115 S. 6). Auch wenn er (erst in seiner letzten Rechtsschrift) vorbringt, dass sich
doch vermehrt die Gesuchstellerin anstatt Aushilfslehrer um das schulische
Wohlergehen der gemeinsamen Kinder bemühen möge, bestreitet er die Notwen-
digkeit des Nachhilfeunterrichts nicht substantiiert. Was die zeitliche Komponente
besagter Kosten angeht, ist dem Gesuchsteller beizupflichten, dass er entspre-
chende Kosten nur zu tragen hat, soweit sie auch tatsächlich anfallen. Damit ist
aufgrund der heutigen Aktenlage bis auf Weiteres von monatlichen Nachhilfekos-
ten von Fr. 344.– für D._ und von Fr. 160.– für E._ auszugehen (vgl.
act. 91/5+6, Art. 296 Abs. 1 und 3 ZPO).
8. Der Gesuchsteller rügt weiter, die Vorinstanz habe bei der Berechnung der
Ferienkosten ausser Acht gelassen, dass die Kinder einen guten Teil der Ferien
mit ihm und folglich auf seine Kosten verbringen würden (act. 69 S. 9). Gemäss
der rechtskräftiger Besuchsrechtsregelung und den Ausführungen der Gesuch-
stellerin handelt es sich dabei um höchstens zwei Ferienwochen pro Jahr (vgl.
act. 65 = act. 71, je S. 45 f., act. 90 S. 9), wobei D._ den Kontakt mit dem
Gesuchsteller offenbar abgebrochen hat (act. 115 S. 6 f.). Für den inzwischen
volljährigen C._ wurde ausdrücklich auf eine Regelung des Besuchsrechts
verzichtet. Weshalb der Gesuchsteller von einem zweiwöchigen Ferienbesuchs-
- 19 -
recht auf eine Halbierung der Ferienkosten der Kinder schliesst, bleibt unklar.
Dass die Vorinstanz mit (leicht auf-)gerundeten Beträgen arbeitet, ist nicht zu be-
anstanden, denn ausgehend von den geschätzten Angaben der Parteien (Prot. VI
S. 25 und S. 32) würde eine exakte Aufteilung nach Franken und Rappen lediglich
eine Scheingenauigkeit vortäuschen. Es wäre vorliegend möglich zu berücksichti-
gen, dass die Kinder der Parteien einen kleinen Teil ihrer umfangreichen (Schul-)
Ferien mit dem Gesuchsteller verbringen, was der Gesuchstellerin etwas an Feri-
enkosten einspart. Dies könnte jedoch höchstens eine leichte Reduktion des Feri-
engeldes zur Folge haben. Andererseits sind die Kinder der Parteien in einem Al-
ter, in dem sich die Feriengestaltung je länger je mehr von derjenigen der Eltern
löst. Die für Ferien eingerechneten Beträge dienen als Teil des Kinderunterhalts
zur Deckung von übers Jahr anfallenden Ferienmehrkosten der Kinder (während
der Schulzeit für rund 13 Ferienwochen im Jahr). Sie sollen den Kindern der Par-
teien – erfahrungsgemäss in zunehmendem Masse – auch unabhängig von ihren
Eltern den Verhältnissen und dem Lebensstandard ihrer Eltern entsprechende Fe-
rien ermöglichen. Folglich sind die Ferienkosten der Gesuchstellerin – antrags-
gemäss – unverändert bei Fr. 170.– pro Monat zu belassen. Für die Ferienkosten
der Kinder der Parteien gilt dasselbe. Die Einwendungen des Gesuchstellers be-
treffend die Berücksichtigung seines Ferienkostenanteils, welcher nach dem Ge-
sagten – lediglich und höchstens – zweimal pro Jahr rund Fr. 170.– (je Kind) be-
tragen würde, sind in Anbetracht der sehr guten finanziellen Verhältnissen des
Gesuchstellers jedoch nicht gerechtfertigt. Überdies ist die Finanzierung des Feri-
enbesuchsrechts Sache des Gesuchstellers, da die diesbezügliche Kostenrege-
lung in Rechtskraft erwachsen ist ("Der Gesuchsteller wird verpflichtet und für be-
rechtigt erklärt, die Kinder D._ und E._ [...] auf eigene Kosten zu sich
oder mit sich auf Besuch zu nehmen"; vgl. act. 65 = act. 71, je Dispositivziffer 3
bzw. act. 100).
9. Bei den von der Gesuchstellerin vor Obergericht neu geltend gemachten
mutmasslichen Zahnarztkosten für E._ (Zahnspange, act. 90 S. 8 f.) ist nicht
ersichtlich, auf welches Aktenstück sich die Gesuchstellerin bezieht, und es ist
dem Gesuchsteller beizupflichten, dass diese Kosten einstweilen nicht ausgewie-
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sen sind und von letzterem nur zu tragen wären, wenn und solange sie anfallen
würden.
10. Ausgehend vom durch Unterhalt bzw. Einkommen zu deckenden Bedarf
(ohne Wohn- und Parkplatzkosten) der Gesuchstellerin und der Kinder der Partei-
en lässt sich annäherungsweise und unter Berücksichtigung des von der Gesuch-
stellerin aufgrund des Wohnrechts zu versteuernden Eigenmietwerts von rund
Fr. 20'000.– (§ 21 Abs. 1 lit. b Steuergesetz ZH, vgl. act. 59/16+17) auf ein steu-
erbares Einkommen (aus Unterhalt bzw. Erwerb unter Berücksichtigung der Kin-
derabzüge) der Gesuchstellerin samt (der Einfachheit halber allen) Kindern der
Parteien von approximativ Fr. 80'000.– pro Jahr schliessen. Namhaftes Vermögen
der Gesuchstellerin ist nicht aktenkundig. Dies ergäbe (im Sinne einer Annähe-
rung, für Bund, Kanton und Gemeinde, gemäss dem Steuerrechner auf
www.steueramt.zh.ch) einen Steuerbetrag von total rund Fr. 700.– monatlich und
damit einiges weniger als die von der Vorinstanz eingesetzten Fr. 1'300.–. Damit
ist die Kritik des Gesuchstellers an der vorinstanzlichen Steuerberechnung be-
rechtigt. Nachdem die Gesuchstellerin lediglich auf den vorinstanzlichen Ent-
scheid verweist und der Gesuchsteller Steuerbeträge von Fr. 400.– für die Ge-
suchstellerin und Fr. 100.– für jedes der gemeinsamen Kinder akzeptiert hat
(act. 90 S. 9 bzw. act. 69 S. 10), kann auf diese Beträge abgestellt werden.
11. Die Kinder- bzw. Ausbildungszulagen von Fr. 200.– bzw. Fr. 250.– sind auf
Seiten der Gesuchstellerin praxisgemäss als kostensenkend zu berücksichtigen
(BGE 137 III 64).
12. Aufgrund vorstehender Erwägungen ist für die Gesuchstellerin und die Kin-
der von folgendem gebührenden Bedarf – noch ohne Altersvorsorge – auszuge-
hen:
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Gesuchstellerin / gemeinsam
C._ D._ E._
Grundbetrag Fr. 1'350.– Fr. 600.– Fr. 600.– Fr. 600.–
Wohnkosten (ab Auszug) Fr. 2'300.– Fr. 400.– Fr. 400.– Fr. 400.–
Parkplatz (ab Auszug) Fr. 140.–
Krankenkasse Fr. 405.15 Fr. 68.95 Fr. 81.35 Fr. 78.85
Franchise Fr. 100.–
Versicherungen Fr. 50.–
Swisscom Fr. 150.–
Billag Fr. 39.–
Mobilität Fr. 200.–
Hobbies Fr. 30.– Fr. 375.– Fr. 160.–
Nachhilfe Fr. 344.– Fr. 160.–
Ferien Fr. 170.– Fr. 170.– Fr. 170.– Fr. 170.–
Zahnarztkosten Fr. 500.–
Steuern Fr. 400.– Fr. 100.– Fr. 100.– Fr. 100.–
abzügl. Familienzulagen - Fr. 200.– - Fr. 200.– - Fr. 250.–
Bedarf (gerundet) Fr. 5'800.– Fr. 4'460.–
Total Fr. 10'260.–
13. Den Ausführungen des Gesuchstellers zum derzeitigen Einkommen der Ge-
suchstellerin ist keine konkrete Rüge an den vorinstanzlichen Erwägungen zu
entnehmen, zumal der Gesuchsteller damit – nach eigenen Angaben – lediglich
das prozessuale Verhalten der Gesuchstellerin in Frage stellen will (act. 69 S. 10).
Wie der Gesuchsteller das von ihm vor Obergericht geltend gemachte hypotheti-
sche Einkommen der Gesuchstellerin bis Ende 2013 von Fr. 1'377.– herleitet (act.
69 S. 12), geht aus seinen Rechtsschriften im Berufungsverfahren nicht schlüssig
- 22 -
hervor. Ebenso bleibt unklar, ob er diesen Betrag als Brutto- oder Nettoeinkom-
men verstanden wissen will, wobei immerhin davon auszugehen ist, dass der Ge-
suchsteller genanntem Betrag ein 30%-Pensum der Gesuchstellerin zugrunde
legt (act. 69 S. 11).
14. Bezüglich der zukünftigen (hypothetischen) Eigenversorgungskapazität der
Gesuchstellerin ist der Gesuchsteller – wie die Vorinstanz – der Auffassung, der
Gesuchstellerin sei ein schrittweiser Wiedereinstieg ins Berufsleben und damit die
Erzielung eines (hypothetischen) Einkommens zumutbar (Urteil Erw. VI Ziff. 3.3.1.
ff.). Allerdings bedürfe die Gesuchstellerin keiner Übergangsfrist für die Aufnahme
einer Berufstätigkeit. In ihrem angestammten Beruf, im Gastgewerbe, herrsche
hohe Personalfluktuation und es gebe permanent offene Stellen, was gerichtsno-
torisch sei. Es sei der Gesuchstellerin darum problemlos möglich, innert weniger
Tage eine Anstellung zu finden. Wenn die Gesuchstellerin einen anderen Beruf
ausüben wolle, könne sie dies selbstverständlich und habe nach wie vor noch
mehr als ausreichend Zeit, sich darauf einzustellen und bedürfe folglich auch
diesbezüglich keiner Übergangsfrist (act. 69 S. 10 ff. act. 115 S. 8). Zudem sei der
Gesuchstellerin ab 1. März 2016, wenn E._ ebenfalls 16-jährig geworden sei,
eine Erhöhung des Arbeitspensums auf 100% – und nicht nur wie von der Vorin-
stanz vorgeschlagen auf 80% – möglich.
Die Gesuchstellerin bestreitet die Vorbringen des Gesuchstellers im Rechtsmittel-
verfahren und ist mit dem vorinstanzlichen Entscheid betreffend die zukünftige
Entwicklung ihres Einkommens einverstanden (act. 90 S. 10).
14.1 Zu den Voraussetzungen der Beurteilung der zukünftigen Eigenversor-
gungskapazität der Gesuchstellerin kann auf die zutreffenden Erwägungen der
Vorinstanz verwiesen werden (act. 65 = act. 71, je S. 28). Die Vorinstanz räumte
der Gesuchstellerin zutreffend und in Übereinstimmung mit der bundesgerichtli-
chen Praxis eine Übergangsfrist für die Suche einer Stelle ein (vgl. BGE 128 III 65
E. 4.c). Der Gesuchsteller bringt vor Obergericht vor, das Scheidungsverfahren
sei seit mehr als zwei Jahren anhängig und die Gesuchstellerin wisse seit langer
Zeit, dass sie zumindest teilweise für den eigenen Unterhalt aufzukommen haben
werde, weshalb sie genügend Zeit gehabt habe, sich durch Weiterbildung
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und/oder Stellensuche darauf vorzubereiten. Folglich sei ihr keine Übergangsfrist
anzusetzen. Damit widerspricht der Gesuchsteller zum einen der gängigen Praxis
und bringt zum anderen vor dem Hintergrund der vorliegenden Gegebenheiten
(lange, lebensprägende Hausgatten-/Zuverdienerehe mit Kindern, Alter der Ge-
suchstellerin etc.) keine Argumente vor, die eine sofortige oder gar rückwirkende
Anrechnung eines 30%-Pensum rechtfertigen würden (vgl. BGer 5A_290/2009
vom 13. August 2009, E. 2). Weil eine seriöse Stellensuche erfahrungsgemäss
Zeit in Anspruch nimmt und nicht ohne Weiteres unverzüglich zum Erfolg führt,
war die vorinstanzliche Übergangsfrist jedenfalls – entgegen der Auffassung des
Gesuchstellers – nicht zu lang bemessen. Dass die erste Phase der nacheheli-
chen Unterhaltsregelung noch nicht in Rechtskraft erwachsen ist, hat sich der Ge-
suchsteller als Berufungskläger im Übrigen selber zuzuschreiben. Die Gesuch-
stellerin ihrerseits opponierte nicht gegen die Anrechnung eines 30%-Pensums
durch die Vorinstanz. Folglich wusste sie seit spätestens Ende 2011, dass sie in
absehbarer Zeit mindestens in diesem Umfang erwerbstätig wird sein müssen. Es
ist ihr deshalb diesbezüglich lediglich noch eine kurze Übergangsfrist bis Ende
April 2013 zuzubilligen.
14.2 Neben ihrer ursprünglichen Ausbildung im Gastgewerbe hat die Gesuchstel-
lerin während der Ehe eine Ausbildung zur Spielgruppenleiterin absolviert. Zur
Frage der finalen Eigenversorgungskapazität der Gesuchstellerin (80% oder
100%) erwog die Vorinstanz, die Gesuchstellerin werde bereits über 50 Jahre alt
sein, wenn ihr jüngstes Kind volljährig werde. Da die Arbeit im Gastgewerbe in der
Regel körperlich anstrengend sei, was auch für die – alternativ in Frage kommen-
de – Arbeit als Spielgruppenleitern gelte, könne der Gesuchstellerin, welche wäh-
rend der gesamten Ehedauer – auch auf ausdrücklichen Wunsch des Gesuchstel-
lers (Prot. VI S. 29) – keiner massgebenden Erwerbstätigkeit nachgegangen sei,
nicht zugemutet werden, dass sie nach Vollendung des 50. Altersjahres eine Voll-
zeitbeschäftigung in den genannten Bereich anstreben müsse. Als zumutbar und
auch dem Grundsatz des "clean break" noch entsprechend, erscheine ein Ar-
beitspensum der Gesuchstellerin von 80%. Dieser Ermessensentscheid der Vor-
instanz erscheint durchaus vertretbar. Erfahrungsgemäss und auch aufgrund des
der Gesuchstellerin mit den Kindern bis Ende 2020 eingeräumten Wohnrechts im
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Einfamilienhaus des Gesuchstellers ist davon auszugehen, dass die Kinder der
Parteien auch nach Erreichen des 16. Altersjahres den Haushalt der Gesuchstel-
lerin vorerst nicht verlassen werden. Dies dürfte für die Gesuchstellerin (zusam-
men mit dem Unterhalt des Hauses) im Unterschied zum Gesuchsteller weiterhin
und voraussichtlich bis gegen das 60. Altersjahr einen nicht unwesentlichen (ehe-
bedingten) Mehraufwand mit sich bringen.
Der Gesuchsteller bringt zur Frage der Zumutbarkeit einer vollen Erwerbstätigkeit
vor, die Gesuchstellerin sei bereits seit längerer Zeit als Zeitungsverträgerin tätig
und wasche Sportbekleidung, was "ohne zu übertreiben als körperlich sehr an-
strengende Tätigkeiten bezeichnet werden" könne. Die Gesuchstellerin müsse
zum Vertragen der Zeitungen zudem sehr früh und daher im Dunkeln arbeiten, sei
dabei oft garstigem Wetter ausgesetzt und müsse schwere Pakete herumtragen
(act. 69 S. 11).
Wenn sich die Gesuchstellerin frühmorgens im Freien bewegt, um Zeitungen aus-
zutragen und ab und an für den FC ... Fussballausrüstungen wäscht, sagt dies
wenig über die Zumutbarkeit einer 100%-Erwerbstätigkeit nach einer Scheidung
aus – was in einem sachverwandten Zusammenhang in der Anschlussberufungs-
antwort auch der Gesuchsteller so zu sehen scheint (act. 115 S. 8). Am bisher zur
Zumutbarkeit der Ausdehnung der Erwerbstätigkeit Gesagten und auch von der
Vorinstanz Erwogenen vermag diese etwas gar rudimentäre Herleitung der Zu-
mutbarkeit einer 100%-Stelle durch den Gesuchsteller jedenfalls nichts zu ändern.
Damit hat es (mangels substantiierterer Anhaltspunkte) beim von der Vorinstanz
angenommenen 80-%Pensum zu bleiben.
14.3 Zur Höhe des hypothetischen Einkommens der Gesuchstellerin erwog die
Vorinstanz folgendes: "Gemäss der derzeit aktuellsten Schweizerischen Lohn-
strukturerhebung des Bundesamtes für Statistik ist im Gastgewerbe für Frauen
mit Berufs- und Fachkenntnissen, allerdings ohne besonders qualifizierte Arbeiten
(Stufe 3) von einem durchschnittlichen Bruttolohn von Fr. 4'186.– für eine Voll-
zeitanstellung auszugehen. Für die Grossregion Zürich ist gemäss dieser Erhe-
bung von demselben Verdienst auszugehen. Dieser Lohn erscheint denn auch für
die Gesuchstellerin als erzielbar."
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Der Gesuchsteller geht ebenfalls von einem Wiedereinstieg der Gesuchstellerin
ins Gastgewerbe aus. Entgegen der Angabe der Vorinstanz sei der Lohnstruk-
turerhebung für den Grossraum Zürich jedoch nicht derselbe Verdienst zu ent-
nehmen wie im gesamtschweizerischen Bereich. Es sei darum hypothetisch ein
durchschnittlicher Brutto-Monatslohn von Fr. 4'237.– möglich. Dies entspreche
auch in etwa dem gemäss L-GAV garantierten Mindestlohn für die Lohnkategorie
111 von Fr. 4'100.– bzw. Fr. 4'200.– nach Absolvierung einer 6-tägigen Weiterbil-
dung, wobei gemäss L-GAV noch ein Anteil des 13. Monatslohnes von Fr. 353.–
hinzuzurechnen sei. Für ein 100%-Pensum sei daher (inkl. 13. Monatslohn) von
einem hypothetischen Einkommen der Gesuchstellerin von Fr. 4'590.– (wohl brut-
to) auszugehen (act. 69 S. 12).
Zum Wesen des im Rahmen der Ermittlung des nachehelichen Unterhalts zu eru-
ierenden hypothetischen Einkommens ist vorab anzumerken, dass dieses, wie
bereits der Begriff zum Ausdruck bringt, lediglich eine approximative Annäherung
an einen vermuteten Zustand in der Zukunft ist. Die im Ermessensspielraum des
Gerichtes zu erstellende Hypothese basiert in der heutigen Rechtsprechung zwar
– unter anderem und soweit möglich – auf statistischen Erhebungen aus der Ver-
gangenheit, ist aber selber eben nur eine Prognose, welche die tatsächliche zu-
künftige Entwicklung nicht vorwegzunehmen vermag. Das hypothetische Ein-
kommen hat daher eine ungefähre Schätzung zu bleiben. Scheingenauigkeiten
sind fehl am Platz. Die Ermittlung des zukünftig möglichen Einkommens der Ge-
suchstellerin ausgehend von der (aktuellen) Lohnstrukturerhebung des Bundes
ergibt – wie auch aus den Erwägungen der Vorinstanz bzw. der Berufungsschrift
des Gesuchstellers hervorgeht – je nach Detaillierungsgrad und Art der berück-
sichtigten Voraussetzungen annäherungsweise ein durchschnittliches Brutto-
Einkommen (für eine Frau) von rund Fr. 4'200.– pro Monat (Attribute: Gastrono-
mie, Region Zürich, gastgewerbliche und hauswirtschaftliche Tätigkeit, Berufs-
und Fachkenntnisse vorausgesetzt, ohne Kaderfunktion, 100%, 42 Wochenstun-
den, abgeschlossene Berufsausbildung, Schweizerin, inkl. Anteil 13. Monatslohn,
vgl. www.lohnrechner.bfs.admin.ch). Der Gesuchsteller verweist aber auch auf die
Mindestlöhne im Gastgewerbe gemäss Landes-Gesamtarbeitsvertrag des Gast-
gewerbes (L-GAV). Vorliegend wäre aufgrund der Ausbildung der Gesuchstellerin
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(vgl. Prot. VI S. 20) auf Art. 10 Ziff. 1.III.a) des L-GAV und damit auf einen monat-
lichen Brutto-Mindestlohn (100%) von Fr. 4'100.– (zuzügl. Anteil 13. Monatslohn,
vgl. Art. 12 L-GAV) bzw. rund Fr. 4'440.– (inkl. Anteil 13. Monatslohn) abzustellen.
Damit liegt der gesamtarbeitsvertraglich garantierte Mindestlohn etwas über den
aufgezeigten statistischen Durchschnittswerten des Bundes. Aufgrund des allge-
meinverbindlichen Charakters des L-GAV (vgl. Art. 1 L-GAV) liesse sich vorlie-
gend auch auf die genannten Mindestlöhne abstellen, was für die Gesuchstellerin
ab 1. März 2016 ein hypothetisches Brutto-Einkommen von rund Fr. 3'550.– pro
Monat (80%, inkl. Anteil 13. Monatslohn, exkl. Familienzulagen) ergäbe. Aller-
dings wäre – worauf die Vorinstanz nicht näher eingeht und was der Gesuchstel-
ler zu verkennen scheint (act. 69 S. 12 f.) – für die Ermittlung des nicht durch ei-
genes Erwerbseinkommen der Gesuchstellerin gedeckten Teils ihres gebühren-
den Bedarfs und damit zur Ermittlung ihres Unterhaltsanspruchs praxisgemäss
auf ihr Netto- und nicht auf ihr Brutto-Einkommen abzustellen (vgl. u.a.
BGer 5A_210/2008 Erw. 3.5). Denn die Lebenskosten der Gesuchstellerin sind
nur insoweit gedeckt, als sie auch tatsächlich Lohn ausbezahlt erhält. Ausgehend
davon wäre auf ein monatliches Netto-Einkommen der Gesuchstellerin von
höchstens rund Fr. 3'200.– (ca. 90% des Bruttolohnes) abzustellen. Dies macht
deutlich, dass die Vorinstanz im Rahmen des ihr zustehenden Ermessens den
Gesuchsteller nicht benachteiligt hat. Da die Gesuchstellerin die Höhe des ihr hy-
pothetisch angerechneten Einkommens nicht angefochten hat, sondern sich im
Gegenteil ausdrücklich auf die Erwägungen der Vorinstanz beruft (act. 90 S. 10),
hat dies im Rahmen der vorliegend geltenden Verhandlungsgrundsatzes (§ 54
ZPO, Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., § 54 N. 25, bzw. Art. 277 Abs. 1 ZPO) zur
Folge, dass es beim vorinstanzlichen Betrag von Fr. 3'350.– für das hypothetische
Einkommen der Gesuchstellerin ab 1. März 2016 bleiben muss. Gleiches muss
für die anderen hypothetischen Einkommensbeträge der Gesuchstellerin sowie für
die von der Gesuchstellerin nicht angefochtene Subtraktion dieser (Brutto-)Be-
träge von ihrem Bedarf im Rahmen der vorinstanzlichen Unterhaltsberechnung
gelten (act. 65 = act. 71, je S. 33).
14.4 Zusammenfassend sind der Gesuchstellerin damit unverändert folgende Be-
träge als hypothetisches Einkommen anzurechnen und im Rahmen der Unter-
- 27 -
haltsberechnung (sowie unter Beachtung der Tatsache, dass 2016 ein Schaltjahr
ist) von ihrem Bedarf zu subtrahieren:
- Fr. 600.– bis 30. April 2013,
- Fr. 1'300.– ab 1. Mai 2013 bis 31. Dezember 2013,
- Fr. 2'100.– ab 1. Januar 2014 bis 29. Februar 2016,
- Fr. 3'350.– ab 1. März 2016.
Eine zusätzliche Berücksichtigung von Erstehungskosten durch die Vorinstanz im
Zusammenhang mit der Aufnahme bzw. Ausdehnung der Erwerbstätigkeit der
Gesuchstellerin (vgl. act. 90 S. 10) war aufgrund des bereits grosszügig bemes-
senen Bedarfs (insb. Transportkosten) nicht angezeigt.
15.1 Der Gesuchsteller bestreitet die Erwägung der Vorinstanz, dass die Beklagte
durch die Scheidung eine nennenswerte Vorsorgelücke erleidet. Für die Zeit bis
zur Scheidung sei eine solche durch den Vorsorgeausgleich nicht vorhanden. Ab
1. März 2016 bis zu ihrem Auszug aus der ehelichen Liegenschaft sei die Ge-
suchstellerin aufgrund ihres dannzumaligen Einkommens (ausgehend von Ein-
kommen und Bedarf, welche ihr der Gesuchsteller anrechnet/zugesteht) selber in
der Lage, ihre Altersvorsorge zu äufnen, weshalb ihr kein Vorsorgeunterhalt zu-
zusprechen sei (act. 69 S. 14 und act. 115 S. 9 f.). Die Gesuchstellerin ist entge-
gengesetzter Auffassung und verweist auf die Erwägungen und den Entscheid
der Vorinstanz (act. 90 S. 11 f.).
15.2 Die Voraussetzungen für die Zusprechung und Ermittlung der Höhe des
Vorsorgeunterhalts sind den Parteien hinlänglich bekannt und es kann diesbezüg-
lich auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (act. 65 = act. 71, je
S. 35 ff. m.w.H.). Ausgehend vom ermittelten Bedarf (rund Fr. 5'800.–) und Ein-
kommen (hypothetisch max. Fr. 3'350.–) der Gesuchstellerin ergibt sich, dass ihr
(hypothetisches) Einkommen – entgegen der Argumentation des Gesuchstellers
(act. 69 S. 14) – für die zusätzliche Äufnung einer angemessenen Vorsorge nicht
ausreichen wird. Dementsprechend ist sie – wie die Vorinstanz richtig erwogen
hat und worauf verwiesen werden kann (act. 65 = act. 71, je S. 35 ff.) – aufgrund
- 28 -
eines ehebedingten Nachteils und mangels anderweitigen Vermögens (vgl. act.
57/3 und 75) auf Unterstützung des Gesuchstellers bei der zukünftigen Äufnung
einer angemessenen Altersvorsorge angewiesen.
15.3 Der Vorsorgeunterhalt berechnet sich ausgehend vom gebührenden Ge-
samtbedarf der Gesuchstellerin. Allfällige Wohnkosten sind zu berücksichtigen,
denn wenn die Gesuchstellerin zurzeit zwar vom Wohnrecht profitiert, darum aber
auch weniger Unterhalt ausbezahlt erhält, darf dies nicht zu einer Schmälerung ih-
rer gebührenden Altersvorsorge führen (zur ganzen nachstehenden Berechnung:
BGer 5A_210/2008 Erw. 7). Der gebührende Bedarf der Gesuchstellerin beträgt
Fr. 5'800.– (= massgebendes Nettoersatzeinkommen = 87% des Bruttoersatzein-
kommens), was einem Bruttoersatzeinkommen von rund Fr. 6'670.– entspricht.
Zieht man vom Bruttoersatzeinkommen das jeweilige hypothetische Einkommen
der Gesuchstellerin ab (vgl. Ziff. III.14.3 f.), resultieren daraus die folgenden Be-
träge, für welche keine Vorsorge geäufnet wird:
- Fr. 6'070.– bis 30. April 2013,
- Fr. 5'370.– ab 1. Mai 2013 bis 31. Dezember 2013,
- Fr. 4'570.– ab 1. Januar 2014 bis 29. Februar 2016,
- Fr. 3'320.– ab 1. März 2016.
Davon beträgt der jeweilige AHV-Anteil von 10%:
- Fr. 607.– bis 30. April 2013,
- Fr. 537.– ab 1. Mai 2013 bis 31. Dezember 2013,
- Fr. 457.– ab 1. Januar 2014 bis 29. Februar 2016,
- Fr. 332.– ab 1. März 2016.
Der BVG-Anteil für die Gesuchstellerin berechnet sich wie folgt: Das monatliche
Bruttoersatzeinkommen Fr. 6'670.– entspricht Fr. 80'040.– pro Jahr. Davon ist der
Koordinationsabzug von derzeit Fr. 24'570.– abzuziehen, was Fr. 55'470.– pro
Jahr bzw. Fr. 4'622.50 pro Monat ergibt. Subtrahiert man davon das (hypotheti-
sche) Einkommen der Gesuchstellerin – für die ersten beiden Phasen ist dies
nicht nötig, da ihr (hypothetisches) Einkommen den gesetzlichen Mindestlohn
- 29 -
nach Art. 7 BVG (von derzeit Fr. 21'060.– pro Jahr) nicht übersteigt – ergibt dies
nachstehende Beträge:
- Fr. 4'622.50 bis 30. April 2013,
- Fr. 4'622.50 ab 1. Mai 2013 bis 31. Dezember 2013,
- Fr. 2'522.50 ab 1. Januar 2014 bis 29. Februar 2016,
- Fr. 1'272.50 ab 1. März 2016,
von welchen der monatliche BVG-Anteil von 16% (gerundet) zu ermitteln ist:
- Fr. 740.– bis 30. April 2013,
- Fr. 740.– ab 1. Mai 2013 bis 31. Dezember 2013,
- Fr. 405.– ab 1. Januar 2014 bis 29. Februar 2016,
- Fr. 205.– ab 1. März 2016.
Addiert man nun den AHV- und den BVG-Anteil, stehen der Gesuchstellerin fol-
gende (gerundeten) Beträge als Vorsorgeunterhalt zu:
- Fr. 1'350.– bis 30. April 2013,
- Fr. 1'280.– ab 1. Mai 2013 bis 31. Dezember 2013,
- Fr. 870.– ab 1. Januar 2014 bis 29. Februar 2016,
- Fr. 540.– ab 1. März 2016.
16. Dies ergibt zusammenfassend folgende Unterhaltsansprüche der Gesuch-
stellerin:
Zeitraum Bedarf 
hypothetisches Einkommen
bis 30. April 2013 Fr. 5'810.– Fr. 1'350.– Fr. 600.– Fr. 6'560.–
ab 1. Mai 2013 bis
31. Dezember 2013
Fr. 5'810.– Fr. 1'280.– Fr. 1'300.– Fr. 5'790.–
ab 1. Januar 2014
bis 29. Februar 2016
Fr. 5'810.– Fr. 870.– Fr. 2'100.– Fr. 4'580.–
ab 1. März 2016 Fr. 5'810.– Fr. 540.– Fr. 3'350.– Fr. 3'000.–
- 30 -
Die vorgenannten Beträge reduzieren sich um Fr. 2'440.– pro Monat (Fr. 2'300.–
Miete, Fr. 140.– Parkplatz), solange die Gesuchstellerin auf Kosten des Gesuch-
stellers in dessen Haus wohnt.
Die Dauer der (späteren) Unterhalts-Phasen ist grundsätzlich nicht umstritten. Die
Gesuchstellerin beantragt allerdings, die letzte Unterhalts-Phase habe bis zu ihrer
Pensionierung zu dauern (act. 90 S. 3). Der Gesuchsteller beantragt, die Unter-
haltspflicht habe bis zu seiner Pensionierung zu dauern (act. 69 S. 3), welche bei
der derzeitigen gesetzlichen Regelung später als diejenige der Gesuchstellerin
wäre. Bei der – aufgrund der absehbaren politischen Bestrebungen – nicht aus-
geschlossenen Angleichung des Rentenalters von Mann und Frau würde der
(zwei Monate ältere) Gesuchsteller allerdings früher pensioniert als die Gesuch-
stellerin. Daher und in Anbetracht des Vermögens und des sehr guten Einkom-
mens des Gesuchstellers hat seine Unterhaltspflicht in beiden Fällen bis zum Ein-
tritt der Gesuchstellerin ins ordentliche Pensionierungsalter zu dauern.
17.1 Des Weiteren erwog die Vorinstanz, der Gesuchstellerin sei bereits während
der Ehe eine Vorsorgelücke von rund Fr. 56'000.– entstanden, weil sie aufgrund
der vereinbarten Aufgabenteilung keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen sei und
ausserdem wegen der zwischen den Parteien geltenden Gütertrennung nicht am
Vermögen und dem Guthaben der freien Vorsorge des Gesuchstellers partizipie-
re. Zudem vermöge sie diese Lücke auch inskünftig aus ihrem (hypothetischen)
Einkommen nicht selbständig zu decken, weshalb der Gesuchsteller für den Fehl-
betrag aufzukommen habe. Dem Gesuchsteller könne – in Abweichung von der
nach Art. 126 Abs. 1 ZGB üblichen Verrentung – eine Kapitalzahlung aufgrund
seiner ausgewiesenen Vermögensverhältnisse zugemutet werden (act. 65 =
act. 71, je S. 39 ff.).
Der Gesuchsteller bestreitet das Bestehen einer Vorsorgelücke für die Zeit bis zur
Scheidung, da die Gesuchstellerin die Hälfte der vom Gesuchsteller angesparten
Vorsorgeleistung erhalte und insofern volle Gleichberechtigung zwischen den Par-
teien erzielt werde (act. 69 S. 14).
- 31 -
Die Gesuchstellerin verweist im wesentlichen auf die Begründung der Vorinstanz
(act. 90 S. 11 f.).
17.2 Im Falle einer Scheidung ist für die Altersguthaben der 2. Säule bekanntlich
der Vorsorgeausgleich nach Art. 122 ZGB vorzunehmen, welcher vorliegend be-
reits durchgeführt wurde (act. 117). Dies garantiert, dass beide Ehegatten unab-
hängig von der konkreten Rollenverteilung hälftig am ehelichen BVG partizipieren.
Dass rückwirkend für die Zeit der Ehe von einer Vorsorgelücke auszugehen wäre,
würde voraussetzen, dass während der Ehe ungenügende Pensionskassengut-
haben geäufnet wurden. Die Korrektur der zurückliegenden BVG-(Nicht)-Äufnung
ist in Ausnahmefällen möglich, so z.B. nach BGE 129 III 257 via Art. 125 und Art.
126 Abs. 2 ZGB, wenn der selbständig erwerbstätige Ehegatte keiner Einrichtung
der beruflichen Vorsorge angeschlossen war und die von ihm während der Ehe
geäufnete private Vorsorge aufgrund der Gütertrennung nicht geteilt werden kann.
Vorliegend war aber im Scheidungszeitpunkt ein beachtliches (eheliches) Pensi-
onskassenguthaben des Gesuchstellers von mehr als Fr. 350'000.– vorhanden
(und ist bereits aufgeteilt worden, act. 108 bzw. 117). Damit ist – entgegen den
vorinstanzlichen Erwägungen – nicht ersichtlich, weshalb von einer durch den
Gesuchsteller zu schliessenden Vorsorgelücke für die Zeit der Ehe auszugehen
wäre. Dafür wäre im Übrigen auch nicht ein hypothetisches Vorsorgeguthaben der
Gesuchstellerin unter Ausblendung der ehelichen Rollenverteilung massgebend
(so die Vorinstanz in act. 65 = act. 71, je S. 39 f.). Auch ein allfälliges 3.-Säule-
Guthaben des Gesuchstellers ändert dies vorliegend nicht grundsätzlich, denn
dieses müsste aufgrund der Gütertrennung ja auch dann nicht geteilt werden,
wenn es als frei verfügbares Kapital auf einem Konto läge. Die Parteien haben vor
Jahren eine traditionelle Rollenverteilung gewählt und sich entschieden, Kinder zu
haben, für welche hauptsächlich die Gesuchstellerin sorgte, während der Ge-
suchsteller um den finanziellen Unterhalt der Familie bemüht war. Dass dieses
Vorgehen zwingendermassen Auswirkungen auf das berufliche Vorsorgegutha-
ben der Parteien haben musste, war für beide Parteien voraussehbar und trifft
nun auch beide Parteien gleichermassen. Dennoch hat es der Gesuchsteller nicht
versäumt, ein Pensionskassenguthaben in beachtlicher Höhe zu äufnen. Dies
kommt im Rahmen des Vorsorgeausgleichs nun beiden Parteien zu Gute. Damit
- 32 -
kann es vorliegend ohne Weiteres sein Bewenden haben, denn dies ist – auf-
grund des reichlich vorhandenen beruflichen Vorsorgekapitals – kein Fall, in dem
die Durchbrechung der vereinbarten Gütertrennung unter vorsorgerechtlichen
Gesichtspunkten angezeigt wäre.
18.1 Betreffend den Kinderunterhalt ist der Gesuchsteller nicht mit dem Betrag
von Fr. 1'850.– bzw. Fr. 1'500.– (je Kind und Monat) gemäss dem vorinstanzli-
chen Entscheid einverstanden. Er beantragt Kinderunterhaltsbeiträge von
Fr. 1'500.– (je Kind und Monat) und eine Reduktion der Beträge um Fr. 166.– (je
Kind und Monat), solange die Kinder der Parteien mit der Gesuchstellerin in der
Liegenschaft des Gesuchstellers leben (act. 69 S. 3). Die Gesuchstellerin ihrer-
seits plädiert in ihrer Anschlussberufung, mit Verweis auf die Prozentmethode, für
Kinderunterhaltsbeiträge im Betrag von Fr. 2'200.– pro Kind und Monat (act. 69
S. 3 und S. 10).
18.2 Gemäss Art. 133 Abs. 1 i.V.m. Art. 285 Abs. 1 ZGB soll der Unterhaltsbei-
trag den Bedürfnissen des Kindes sowie der Lebensstellung und Leistungsfähig-
keit seiner Eltern entsprechen. Bei überdurchschnittlich guten Verhältnissen der
Eltern lassen sich auch die Bedürfnisse ihrer Kinder grosszügiger berücksichtigen
(BGE 83 II 359). Die Kinder der Parteien sind grundsätzlich gleich zu behandeln.
18.3 Ausgehend vom genannten Grundsatz der Partizipation der Kinder an der
(finanziellen) Lebensstellung ihrer Eltern sowie von der bisher verfolgten konkre-
ten Bedarfsmethode (vgl. Bedarfsberechnung in Ziff. III.12.) und mit einem Kon-
trollblick auf die hierorts geläufigen Zürcher Tabellen (welche bei durchschnittli-
chen Verhältnissen einen Kindesbedarf von über Fr. 1'600.–/Monat propagieren,
vgl. www.ajb.zh.ch/unterhalt), welche gerade bei guten wirtschaftlichen Verhält-
nissen der Eltern (wie vorliegend) oft Anwendung finden und deren statistischen
Bedarfswerte diesfalls noch erhöht werden können, ist der von der Vorinstanz er-
mittelte Betrag von je Fr. 1'850.– ohne Weiteres angemessen. Allerdings sind da-
von (wie bereits erwähnt) noch die Kinder- bzw. Ausbildungszulagen abzuziehen.
Die von der Gesuchstellerin beantragten Fr. 2'200.– erscheinen jedoch als zu
hoch, zumal die Prozentmethode bei einem (wie vorliegend) sehr hohen Einkom-
men des Unterhaltspflichtigen nicht unbesehen anzuwenden wäre. Da im Übrigen
- 33 -
keine Tatsachen aktenkundig sind, welche – aufgrund der für die noch nicht voll-
jährigen Kinder der Parteien geltenden Offizialmaxime (Art. 296 i.V.m. Art. 58
Abs. 2 ZPO) – eine Erhöhung der Unterhaltsbeiträge angezeigt erscheinen lies-
sen, ist von Folgendem auszugehen:
Der von den Parteien aufgrund der bisherigen Lebensführung konkret zusam-
mengetragene Bedarf beläuft sich derzeit (bei gleichmässiger Verteilung der Ge-
samtsumme auf alle drei) auf rund Fr. 1'500.– pro Kind der Parteien (vgl. Ziff.
III.12. vorstehend). Auf die darin eingeschlossenen eher variablen Beträge für
Hobbys und Nachhilfe ist auch für die Zukunft abzustellen, denn sie werden bei
Veränderungen erfahrungsgemäss durch andere (ähnliche) variable Ausgaben
kompensiert (so rechnen etwa die Zürcher Tabellen mit "weiteren" Kosten von
rund Fr. 750.– pro Monat). Die Reduktion gegenüber den vorinstanzlichen Beträ-
gen ergibt sich zur Hauptsache aus der Berücksichtigung der Kinder- und Ausbil-
dungszulagen. An die Kosten des Unterhalts und der Erziehung der Kinder
C._, D._ und E._ hat der Gesuchsteller damit Unterhaltsbeiträge
von je CHF 1'500.– (zuzügl. allfälliger gesetzlicher und vertraglicher Kinder- bzw.
Ausbildungszulagen) zu bezahlen. Dies nach Art. 133 Abs. 1 ZGB bis zum or-
dentlichen Abschluss einer angemessenen Ausbildung auch über die Mündigkeit
hinaus.
Die genannten Unterhaltsbeiträge reduzieren sich aufgrund der derzeitigen
Wohnsituation und ausgehend vom Antrag des Gesuchstellers um Fr. 166.– für
diejenigen Kinder der Parteien, welche und solange sie mit der Gesuchstellerin in
der Liegenschaft des Gesuchstellers an der F._-Str. ... in ... G._ (GBBl
..., Kat. Nr. ..., Grundbuch der Gemeinde G._) leben.
IV.
1. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens sind nach obgenanntem Verfahrens-
ausgang zu verteilen (Art. 106 Abs. 2 ZPO). Grundlage für die Festsetzung der
Gebühren bilden grundsätzlich der Streitwert bzw. das tatsächliche Streitinteresse
sowie der Zeitaufwand des Gerichts und die Schwierigkeit des Falls (§ 2 GebV
- 34 -
OG). Im Rechtsmittelverfahren bestimmt sich der Streitwert nach den Anträgen im
Rechtsmittelverfahren (§ 12 Abs. 2 GebV OG).
2. Die Höhe der erstinstanzlichen Gerichtsgebühr (Dispositiv-Ziffer 13) wurde
nicht beanstandet und ist zu bestätigen. In vorliegendem Rechtsmittelverfahren
sind nur noch Ansprüche vermögensrechtlicher Natur Prozessthema (vgl. dazu
act. 100), weshalb es sich rechtfertigt, primär auf den Streitwert abzustellen (§ 4
GebV OG, vgl. BGE 116 II 493 E. 2a). Der Gesuchsteller beantragt in der Beru-
fungsschrift (im Unterschied zum vorinstanzlichen Entscheid) im Wesentlichen ei-
ne Reduktion der Kinderunterhaltsbeiträge um monatlich Fr. 350.– (je Kind) und
des nachehelichen Unterhalts für die Gesuchstellerin um monatlich Fr. 3'875.–
(bis 31. Mai 2012), Fr. 3'115.– (1. Juni 2012 bis 31. Dezember 2013), Fr. 2'815.–
(1. Januar 2014 bis 29. Februar 2016) bzw. Fr. 3'530.– (1. März 2016 bis zu Pen-
sionierung Gesuchsteller, voraussichtlich im März 2028) sowie die Befreiung von
der Verpflichtung zur Leistung einer Kapitalzahlung von Fr. 56'000.–. Die Ge-
suchstellerin beantragt in der Anschlussberufung (im Unterschied zum vorinstanz-
lichen Entscheid) primär eine Erhöhung der Kinderunterhaltsbeiträge um monat-
lich Fr. 350.– (je Kind) und die Streichung der zweiten und damit die Verlängerung
der ersten Unterhaltsphase um 19 Monate, was für besagte Zeit einer Erhöhung
um Fr. 760.– (pro Monat) gleichkommt. Zudem beantragte sie die Aufteilung der
beruflichen Vorsorge des Gesuchsteller per Rechtskraft des Scheidungspunktes,
woraus ein rund Fr. 10'000.– höherer BVG-Anspruch ihrerseits resultierte
(act. 117). Zusammengefasst ergibt sich damit ein Berufungsstreitwert von rund
Fr. 770'000.– und ein Anschlussberufungsstreitwert von gegen Fr. 80'000.–, wo-
bei die Teile davon, welche Unterhaltsbeträge betreffen, als wiederkehrende Leis-
tung nach Art. 92 Abs. 1 ZPO (nach Phasen) zu kapitalisieren sind. Im Sinne ei-
ner Annäherung ist daher von einem Berufungsstreitwert von rund Fr. 600'000.–
und einem Anschlussberufungsstreitwert von rund Fr. 70'000.– auszugehen
(Barwerte nach Stauffer/Schaetzle, Barwerttafeln, 5. Aufl. 2001, Tafel 48, bei
2,5% Zins, ausgehend von den jeweils beantragten Anpassungen der gestaffelten
Unterhaltsbeiträge, für die Kinder der Parteien bis zum 18. [D._ und E._]
bzw. bis zum 20. Geburtstag [C._], für den Berufungsstreitwert zuzügl.
- 35 -
Fr. 56'000.–). Damit ergibt sich insgesamt ein Rechtsmittelstreitwert von rund
Fr. 670'000.–.
3. Der Gesuchsteller obsiegt mit seiner Berufung betreffend die Ausgleichszah-
lung von Fr. 56'000.– sowie betreffend die Kinderunterhaltsbeiträge (zusammen
ca. 15% der Streitsumme) vollumfänglich. Betreffend den nachehelichen Unterhalt
für die Gesuchstellerin (ca. 75% der Streitsumme) und damit im finanziell gewich-
tigsten Punkt unterliegt er zu rund 80%. Die Gesuchstellerin unterliegt mit ihrer
Anschlussberufung (ca. 10% der Streitsumme) zur Hauptsache, nämlich betref-
fend ihre und die Unterhaltsbeiträge für die Kinder, und obsiegt lediglich bezüglich
des BVG. Damit haben nach Art. 106 Abs. 1 ZPO der Gesuchsteller (gerundet)
60% und die Gesuchstellerin 40% der Gerichtskosten für das Rechtsmittelverfah-
ren zu tragen und der Gesuchsteller der Gesuchstellerin eine 20%-ige Parteient-
schädigung zu entrichten. Bei einem Rechtsmittelstreitwert von rund Fr. 670'000.–
(§ 12 Abs. 2 GebV OG) ist gestützt auf § 12 Abs. 1 i.V.m. § 2 und § 4 GebV OG
eine reduzierte Gerichtsgebühr von Fr. 10'000.– festzusetzen. Gestützt auf § 13
Abs. 1 und 2 i.V.m. § 2 und § 4 i.V.m. § 11 Abs. 1 AnwGebV betrüge die volle
Parteientschädigung rund Fr. 13'000.– (zuzüglich 8% Mehrwertsteuer) – die er-
wähnten 20% davon sind Fr. 2'600.–. Die von den Parteien geleisteten Kosten-
vorschüsse (act. 77 bzw. 112) sind zur Kostentilgung heranzuziehen.