Decision ID: 2ea1f646-feca-5a16-8f6a-e03983446b00
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Mit Schreiben vom 27. Februar 2006 stellte W._ ein Gesuch um Zulassung zum Zivildienst. Darin führte er aus, er habe bisher keine  Probleme mit dem Militär gehabt, da dieses immer parallel zu  Alltag verlaufen sei und er weder beruflichen noch privaten  ausgesetzt gewesen sei. Bei seinem aktuellen Konflikt habe sich jedoch herausgestellt, dass seine bisherige Wahrnehmung des  nicht der Realität entspreche und er unmöglich weiter Dienst leisten könne. Dieser Konflikt liege im Umstand begründet, dass ihm eine  nicht gewährt worden sei, um welche er im Rahmen seiner Ausbildung zum Pflegefachmann nachgesucht habe. Daraus ergebe sich, dass sein gesamtes Privatleben lediglich eine "Beurlaubung vom Militär" sei, was er nicht akzeptieren könne. Des Weiteren äusserte er sich zu  bisherigen Werdegang und seinen Werten. Danach hätten vor allem seine Eltern sein heutiges Weltbild entscheidend geprägt. Er habe gelernt, dass man im Leben nicht alle Entscheidungen selber treffen könne. Das Internatsleben habe ihm zudem beigebracht, auch mit Menschen , deren Überzeugungen nicht seinen Vorstellungen entsprächen. Toleranz und gegenseitiges Vertrauen seien seine Grundprinzipien . Aus seiner Grundhaltung der Toleranz heraus habe er sich denn auch später mit der Dienstpflicht abgefunden. Die Rekrutenschule habe er  nur mit Zynismus und Ironie überstanden, und er habe jeweils , die Autorität seiner Vorgesetzten zu untergraben.
Nachdem W._ (im Folgenden: Beschwerdegegner) am 9. März 2006 von der Zulassungskommission für den Zivildienst (im : Vorinstanz) angehört worden war, hiess diese noch gleichentags sein Gesuch gut und legte die zu leistenden Zivildiensttage fest. Sie hielt im Wesentlichen fest, der Beschwerdegegner sei der Gewaltlosigkeit und der Freiheit verpflichtet. Inhalt, Tragweite sowie der verpflichtende  dieser moralischen Forderungen seien für sie nachvollziehbar . Der Beschwerdegegner habe insgesamt seinen Gewissenskonflikt glaubhaft dargelegt.
B. Hiergegen erhob das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (/Beschwerdeführer) am 27. April 2006 Beschwerde bei der  EVD und beantragte die Aufhebung des angefochtenen Entscheids sowie die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur neuen Beurteilung. Zur Begründung machte der Beschwerdeführer geltend,  und Begründung des angefochtenen Entscheids seien ungenügend und die Würdigung sei nicht nachvollziehbar. Die  des Beschwerdegegners, mit denen dieser seinen  begründe, stünden als blosse Schlagworte da und die Hintergründe seiner Darlegungen blieben unklar. Seine Ausführungen im Gesuch und an der Anhörung legten vielmehr den Schluss nahe, dass er vor allem die  seiner Freiheit ablehne beziehungsweise dass für ihn die  zum Pflegefachmann dem Militär vorgehe und er sein Gesuch aus diesem Grund eingereicht habe. In der Urteilsbegründung werde auch
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nicht in der gebotenen Tiefe auf prägende Erlebnisse und Einflüsse , die zum geltend gemachten Gewissenskonflikt geführt hätten oder mit diesem in Zusammenhang stünden, sondern es würden lediglich einige zwischen der Rekrutenschule und der Gesuchseinreichung liegende  aufgeführt. Dabei reiche beispielsweise alleine der Hinweis auf den Umstand, dass der Beschwerdegegner jeweils drei Tage vor dem  in den Militärdienst an Übelkeit leide, nicht aus, um eine erhebliche Beeinträchtigung seiner Befindlichkeit und Lebensführung infolge des  gemachten Gewissenskonflikts als erwiesen zu erachten. Ebenso  begründe die Vorinstanz in nachvollziehbarer Weise, inwiefern der  seinen Gewissenskonflikts frei von bedeutenden , plausibel und insgesamt schlüssig dargelegt habe.
C. Mit Vernehmlassung vom 29. Mai 2006 beantragte die Vorinstanz die  der Beschwerde. Im Wesentlichen machte sie geltend, ihre  seien genügend. Die Motive des Beschwerdegegners ergäben sich ohne weiteres aus seinen einzelnen Vorbringen. An diesen habe sich die Kommission orientiert und hernach ihren Entscheid gefällt. Sie sei damit auch insgesamt ihrer Begründungspflicht nachgekommen. Argumente, welche ihr für den Zulassungsentscheid als irrelevant  seien, habe sie nicht tiefer ergründet.
Der Beschwerdegegner liess sich nicht vernehmen.
D. Im Dezember 2006 teilte die Rekurskommission EVD den Parteien mit, dass das bei ihr hängige Verfahren vom Bundesverwaltungsgericht  würde. Mit Schreiben vom 16. Januar 2007 bestätigte das  die Verfahrensübernahme.
Auf die Vorbringen der Parteien wird – soweit sie für den Entscheid als  erscheinen – in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Der Entscheid der Vorinstanz vom 9. März 2006 ist eine Verfügung im  des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das  (VwVG, SR 172.021; Art. 5 Abs. 1 Bst. a). Diese Verfügung kann nach Art. 63 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 1995 über den zivilen Ersatzdienst (Zivildienstgesetz, ZDG, SR 824.0) im Rahmen der  Bestimmungen über die Bundesverwaltungsrechtspflege (Art. 44 ff. i.V.m. Art. 31 ff. und 37 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Verwaltungsgericht, Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32) mit Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht angefochten werden.
Das Bundesverwaltungsgericht hat am 1. Januar 2007 seine Tätigkeit  und übernimmt, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der beim Inkrafttreten des Verwaltungsgerichtgesetzes bei Eidgenössischen Rekurskommissionen hängigen Rechtsmittel. Die Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 VGG).
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Dem Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement steht ein  gegen Zulassungsentscheide nach Art. 18c ZDG zu (Art. 48 Abs. 2 VwVG, Art. 64 Abs. 1bis ZDG). Hiezu braucht das Departement weder eine Beschwer noch ein schutzwürdiges Interesse nachzuweisen.
Da Eingabefrist sowie Anforderungen an Form und Inhalt der  gewahrt sind (Art. 50 und 52 Abs. 1 VwVG) und die übrigen  vorliegen (Art. 46 ff. VwVG), ist auf die  einzutreten.
2. Eingeleitet wird das Zulassungsverfahren durch das Gesuch des - beziehungsweise Militärdienstpflichtigen an die Vollzugsstelle. Darin erläutert er seinen Gewissenskonflikt (Art. 16a Abs. 1 und 2 Bst. a i.V.m. Art. 1 Abs. 2 und 3 ZDG). Militärdienstpflichtige, die glaubhaft darlegen, dass sie den Militärdienst mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren können, leisten einen zivilen Ersatzdienst (Zivildienst) nach dem Zivildienstgesetz (Art. 1 Abs. 1 ZDG). Der Gewissenskonflikt nach Absatz 1 zeichnet sich dadurch aus, dass sich die betroffene Person auf eine moralische  beruft, durch die ihr Gewissen aus ihrer Sicht mit der  in einen unauflöslichen Konflikt gerät (Art. 1 Abs. 2 ZDG). Diese  Forderung steht im Einklang mit dem persönlichen  der betreffenden Person (Art. 1 Abs. 3 ZDG).
Nachdem die Zulassungskommission den Gesuchsteller angehört hat,  sie die Darlegung des Gewissenskonflikts in Bezug auf ihre  gemäss Art. 18b ZDG. Diese Bestimmung nennt keine weiteren Zulassungsvoraussetzungen, sondern umschreibt die Sachverhalts- und Fragenbereiche, auf welche die Zulassungskommission im  mit ihren Abklärungen das Augenmerk richten soll und welche in die Wertung der Glaubhaftigkeit einzubeziehen sind.
Bezüglich der Anerkennung der Motive, welche der innerlich  Forderung zu Grunde liegen, anerkannte die Rekurskommission EVD bis anhin, dass im weitesten Sinne "ethische", "moralische", "sittliche" oder "religiöse" Werte in Betracht fallen. Wesentlich sei dabei, dass , gewichtige persönliche Überzeugungen vorlägen, die das eigene menschliche Handeln verantwortungsvoll und in massgeblicher Weise steuerten. Persönliche Gründe wie beispielsweise persönliche Neigungen, Bequemlichkeiten, Aus- und Weiterbildung oder wirtschaftliche  sowie rein politisch-taktische Erwägungen fielen damit ausser , um vom Militärdienst befreit zu werden (Verwaltungspraxis des Bundes [VPB] 64.131, E. 5.2 f. und 6.1)
3. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet grundsätzlich mit voller . Deshalb können nicht nur Rechtsverletzungen oder  Sachverhaltsfeststellungen gerügt werden, sondern auch die  (Art. 49 VwVG).
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3.1 Die Frage, ob die Motive, die der Gesuchsteller seinem  zu Grunde legt, als anerkennungswürdig im Sinne des ZDG  werden können (vgl. E. 2), prüft das Bundesverwaltungsgericht ohne Einschränkung, da es bei dieser Frage um die Auslegung und Anwendung von Rechtsvorschriften, namentlich von Art. 1 ZDG, geht. Desgleichen prüft es ohne Einschränkung allfällige Verfahrensfehler.
3.2 Bei der Überprüfung des Entscheids der Zulassungskommission in Bezug auf die Glaubhaftigkeit des Gewissenskonflikts (Art. 18b ZDG) auferlegt sich das Bundesverwaltungsgericht im Einklang mit der bisherigen Praxis der Rekurskommission EVD aus nachstehenden Gründen Zurückhaltung (VPB 64.130, E. 6.1).
"Gewissen", "Gewissenskonflikt" und "glaubhaft darlegen" sind  Rechtsbegriffe, die eine auf den Einzelfall bezogene Auslegung . Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung bildet deren Auslegung und Anwendung eine Rechtsfrage, die grundsätzlich ohne Beschränkung der richterlichen Kognition zu überprüfen ist (vgl. BGE 119 Ib 33 E. 3b). Nach konstanter Praxis und Lehrmeinung ist bei der Überprüfung der  und Anwendung von unbestimmten Rechtsbegriffen jedoch  zu üben und der Behörde ist dann ein gewisser  zuzugestehen, wenn diese den örtlichen, technischen oder  Verhältnissen näher steht. Der Richter hat so lange nicht , als die Auslegung der Verwaltungsbehörde als vertretbar erscheint (vgl. statt vieler: BGE 119 Ib 254 E. 2b mit weiteren Hinweisen; ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5. , Zürich 2006, Rz. 445 ff.).
Die Zulassungskommission fällt ihre Entscheide insbesondere auf Grund der Wahrnehmungen und Eindrücke aus der persönlichen Anhörung des Gesuchstellers. Diesen Anhörungen kommt nach dem Willen des  eine zentrale Bedeutung zu. Dabei bildet der persönliche Eindruck ein wesentliches Sachverhaltselement, auf welches bei der Beurteilung der Glaubhaftigkeit eines Gewissenskonflikts nicht verzichtet werden kann. Auch insofern kommt der Zulassungskommission bei der Würdigung ihrer aus der persönlichen Anhörung gewonnenen Erkenntnisse ein erheblicher Beurteilungsspielraum zu.
3.3 Auf Grund dieser Gegebenheiten ist das Bundesverwaltungsgericht an den Entscheid der Zulassungskommission, ob ein Gewissenskonflikt glaubhaft dargelegt sei oder nicht, gebunden, sofern der Entscheid nicht  unhaltbar ist. Unhaltbar ist ein Entscheid beziehungsweise ein Befund der Zulassungskommission namentlich dann, wenn erhebliche  nicht in Betracht gezogen wurden oder wenn bei der  die Glaubhaftigkeit des behaupteten Gewissenskonflikts mit  Argumenten, zu strengen Anforderungen oder unsachlicher  verneint wurde. Soweit der Entscheid der  dagegen als haltbar erscheint, greift das Bundesverwaltungsgericht nicht in ihren Ermessens- und Beurteilungsspielraum ein. Wenn die  nach Prüfung des Gesuches und anlässlich der  Anhörung zum Schluss kommt, auf Grund von gewissen Sachver-
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haltselementen dem Zivildienstgesuch entsprechen zu können, erübrigt sich eine Würdigung weiterer oder anderer Aspekte, die den Sachverhalt zwar eventuell zu verdeutlichen vermöchten, jedoch für den Entscheid über die Zulassung keine entscheidende Rolle mehr spielen würden. Die Zulassungskommission muss nicht jedes einzelne Sachverhaltselement heranziehen oder jede erdenkliche Frage stellen, wenn sie auf Grund der bisher in Erwägung gezogenen Elemente eindeutig zum Schluss kommt, der geltend gemachte Gewissenskonflikt sei glaubhaft und der  sei zum Zivildienst zuzulassen (zum Ganzen auch: VPB 64.131, E. 6.1).
4. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, für den Beschwerdeführer stehe die Gewaltlosigkeit über der (persönlichen) Freiheit. Die Verbindlichkeit der Gewaltlosigkeit habe bei ihm einen - vorerst bloss latent vorhandenen - Gewissenskonflikt beim Leisten von Militärdienst bewirkt. Dieser  sei bei einer militärgerichtlichen Vernehmung wegen  eines Marschbefehls schlagartig manifest geworden. Die auch  gelebte Friedfertigkeit des Beschwerdeführers, der Umstand, dass er vor dem Einrücken jeweils gesundheitliche Beschwerden gehabt habe (Übelkeit, Schlaflosigkeit, seelischer Schmerz) sowie seine  Argumentation in diesem Verfahren würden diesen Befund stützen.
Das Departement bemängelt, die Vorinstanz habe den vom  geltend gemachten Gewissenskonflikt bejaht, ohne sich auf , aus den Akten ersichtliche Gründe zu stützen beziehungsweise ohne ihren Befund in nachvollziehbarer Weise zu begründen. Ihr  sei daher offensichtlich unhaltbar.
Es ist im Folgenden zu prüfen, wie es sich damit verhält.
4.1 In seiner Gesuchseingabe vom 27. Februar 2006 führte der  im Wesentlichen aus, er habe bisher keine grösseren Probleme mit dem Militär gehabt, da dieses bisher immer parallel zu seinem Alltag  sei und er weder beruflichen noch privaten Einschränkungen  gewesen sei. Bei seinem aktuellen Konflikt habe sich jedoch gezeigt, dass seine bisherige Wahrnehmung des Militärs nicht der Realität  und er unmöglich weiter Dienst leisten könne. Dieser Konflikt liege im Umstand begründet, dass ihm eine Dienstverschiebung nicht gewährt worden sei, um welche er im Rahmen seiner Ausbildung zum  nachgesucht habe. Daraus ergebe sich, dass sein gesamtes  lediglich eine "Beurlaubung vom Militär" sei, was er nicht akzeptieren könne. Des weiteren äusserte er sich zu seinem bisherigen Werdegang und seinen Werten. Danach hätten seine Eltern sein heutiges Weltbild  geprägt. Er habe gelernt, dass man im Leben nicht alle  selber treffen könne. Das Internatsleben habe ihm zudem beigebracht, auch mit Menschen auszukommen, deren Überzeugungen nicht seinen Vorstellungen entsprächen. Toleranz und gegenseitiges  seien seine Grundprinzipien. Aus seiner Grundhaltung der Toleranz heraus habe er sich zwar mit der Dienstpflicht abgefunden, sei ihr aber nur widerwillig nachgekommen.
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Aus diesen Ausführungen ist zwar ersichtlich, dass sich der  mit seinen Grundprinzipien der Toleranz und des gegenseitigen Vertrauens auf Werte beruft, die in einer gewissen Nähe zum Gewaltverbot stehen und daher unter Umständen geeignet sind, einen Gewissenskonflikt glaubhaft zu machen. Andererseits wird, jedenfalls aus seiner schriftlichen Eingabe, auch deutlich, dass zumindest der Auslöser seines Konflikts mit dem Militär die Ablehnung eines Dienstverschiebungsgesuchs war,  er mit Blick auf seine Ausbildung zum Pflegefachmann gestellt hatte. Hierin ist indessen nach dem in Erwägung 2 am Ende Gesagten – worauf der Beschwerdeführer zu Recht hinweist – ein Motiv zu erblicken, welches ausser Betracht fällt, um vom Militärdienst befreit zu werden.
4.2 Anlässlich der Anhörung wurde der Beschwerdegegner gleich zu Beginn gefragt, warum er, nachdem er die Rekrutenschule und drei  absolviert habe, keinen Militärdienst mehr leisten könne. Er antwortete, dass er einen noch offenen Schulblock nicht habe verpassen wollen und nicht bereit gewesen sei, den Marschbefehl über alles zu , was ihn als Menschen ausmache (vgl. Anhörungsnotiz, Z. 21 ff.). In diesem Zusammenhang zur Gewissensnot befragt antwortete er, es gebe auch Handlungen, die einem selber gegenüber nicht zu vereinbaren seien (vgl. Z. 38 ff.) und gleich darauf, sein Gewissen habe sich bei früheren  nicht gemeldet (vgl. Z. 47 ff.). Auf die Frage, ob er  leisten könne, wenn dieser die Ausbildung nicht störe,  er: "Das ist richtig, deswegen hat es bis jetzt auch geklappt" (vgl. Z. 90 ff.).
Diese Ausführungen des Beschwerdegegners anlässlich der Anhörung  seine Aussagen im Zulassungsgesuch. Sie bilden ein , welches das Bestehen eines Gewissenskonflikts, wie ihn das Zivildienstgesetz versteht, als in hohem Masse fraglich erscheinen lässt. Dies gilt umso mehr, als sie an zentraler Stelle des Gesuchs und der  vorgebracht wurden.
4.3 Eine Analyse des angefochtenen Entscheids ergibt, dass sich die  mit keinem Wort zu diesen Vorbringen des Beschwerdegegners geäussert beziehungsweise diese weder bei der Ermittlung des  dargestellt noch anschliessend einer rechtlichen Würdigung  hat. Da es sich dabei nach dem Gesagten um erhebliche  handelt, die geeignet sind, den Verfahrensausgang wesentlich zu , ist in dieser Unterlassung ein schwer wiegender Fehler zu .
Eine mit Justizaufgaben betraute Behörde darf über Sachverhaltselemente von derart zentraler Bedeutung nicht einfach hinwegsehen, sondern sie muss sich in ihrem Entscheid zwingend damit auseinandersetzen. Stösst sie im Laufe des Verfahrens auf weitere Sachumstände, die zu einem  Ergebnis führen könnten, und erachtet sie diese als für den  ausschlaggebend, darf sie sich bei der rechtlichen  nicht ausschliesslich hierauf stützen. Vielmehr ist sie verpflichtet, in ihren Erwägungen alle erheblichen, für und gegen einen  sprechenden Elemente aufzuführen, diese gegeneinander
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abzuwägen und schliesslich in nachvollziehbarer Weise darzulegen, aus welchen Gründen sie die einen stärker gewichtet als die anderen.
Weil die Vorinstanz im vorliegenden Fall anders vorging, hat dies zur , dass der von ihr festgestellte Sachverhalt unvollständig geblieben ist und ihre Entscheidgründe nicht nachvollziehbar geworden sind. Der  Entscheid erweist sich damit bereits im Ansatz als offensichtlich unhaltbar, und er ist in Gutheissung der Departementsbeschwerde . Damit erübrigen sich an dieser Stelle Ausführungen zu den  Vorbringen des Beschwerdeführers.
4.4 Die Beschwerdeinstanz entscheidet in der Sache selbst oder weist diese ausnahmsweise mit verbindlichen Weisungen an die Vorinstanz zurück (Art. 37 VGG i.V.m. Art. 61 Abs. 1 VwVG). Vorliegend beantragt der  die Rückweisung an die Zulassungskommission zur . Er folgt damit der bisherigen Praxis der Rekurskommission EVD, wonach die Frage der Glaubhaftmachung eines Gewissenskonflikts am besten durch die hierfür vom Gesetzgeber vorgesehene  beurteilt werden kann, welche nach besonderen Kriterien  wurde und den Gesuchsteller selber anhört oder angehört hat (vgl. statt vieler: nicht publizierter Beschwerdeentscheid der REKO/EVD vom 29. September 2006 i.S. P. [5C/2006-10] E. 4 und E. 7 a.E.; VPB 64.130 E. 5 und E. 7; je mit weiteren Hinweisen). Dies erfolgt jedenfalls dann, wenn ein Gesuchsteller Gewissensgründe im Sinne von Art. 1 ZDG  macht. Allenfalls liesse sich fragen, ob es sich auch vorliegend so verhält, berief sich der Beschwerdegegner nach dem Gesagten doch über weite Strecken des Verfahrens vorab auf persönliche Gründe  auf seine beabsichtigte Aus- und Weiterbildung. Indessen machte er während der Anhörung auch andere Gründe wie Toleranz und  Vertrauen geltend. Unter diesen Umständen kann nicht gesagt , der Beschwerdegegner habe sich ausschliesslich auf Motive berufen, welche von vornherein ungeeignet sind, einen Gewissenskonflikt glaubhaft zu machen. Demnach weist das Bundesverwaltungsgericht die Sache an die Vorinstanz zurück, damit diese den Beschwerdegegner in neuer  anhöre und gestützt hierauf neu entscheide.
5. Nach Art. 65 ZDG sind keine Verfahrenskosten aufzuerlegen und es ist keine Parteientschädigung zuzusprechen.
6. Dieser Entscheid kann nicht an das Bundesgericht weiter gezogen werden (Art. 83 Bst. i des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das , Bundesgerichtsgesetz, BGG, SR 173.110). Er ist somit endgültig.
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