Decision ID: 5785f99f-a01e-5f06-b317-df918f6de735
Year: 2005
Language: de
Court: SG_VG
Chamber: SG_VG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ Am 4. Juni 2002 verursachte ein Föhnsturm an der Storenanlage des
Fachmarktzentrums in Z. (Vers.-Nr. 38.0258) einen Schaden. Die Grundeigentümerin,
die I-Stiftung, meldete diesen der Gebäudeversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen
(abgekürzt GVA). Die GVA lehnte ihre Leistungspflicht am 12. November 2002 ab,
nachdem ein Schadenexperte einen Augenschein vorgenommen hatte. Am 20. August
2003 wies die Verwaltungskommission der GVA einen gegen diese Verfügung
erhobenen Rekurs ab. Das Verwaltungsgericht hiess am 11. Dezember 2003 eine
gegen den Rekursentscheid der Verwaltungskommission vom 20. August 2003
erhobene Beschwerde teilweise gut. Der Rekursentscheid und die Verfügung der GVA
vom 12. November 2002 wurden aufgehoben, und die Angelegenheit wurde zur
Prüfung der Leistungskürzung an die GVA zurückgewiesen (vgl. GVP 2003 Nr. 42).
Am 3. Februar 2004 kürzte die GVA die Versicherungsleistung von Fr. 30'450.-- um 50
Prozent auf Fr. 15'225.--, abzüglich des Selbstbehalts von Fr. 300.--. Die Verfügung
wurde damit begründet, das unsachgemässe Anbringen der Leuchtreklame, die den
Windwächter abgedeckt und ausser Funktion gesetzt habe, stelle eine offensichtliche
Missachtung der Schadenverhütungspflicht nach Art. 33 Abs. 2 Ziff. 1 des Gesetzes
über die Gebäudeversicherung (sGS 873.1, abgekürzt GVG) dar. In der Folge, am 10.
Februar 2004 teilte die GVA der I-Stiftung mit, sie leiste die Zahlung der Netto-
Schadensumme im Betrag von Fr. 14'925.--. Mit Eingaben vom 12. und 26. Februar
2004 erhob die I-Stiftung Rekurs bei der Verwaltungskommission der GVA. Sie
beantragte, die Verfügungen seien aufzuheben und es sei von einer Kürzung der
Versicherungsleistung abzusehen, allenfalls sei die Versicherungsleistung um
höchstens 20 Prozent zu kürzen. Am 24. Februar 2005 trat die Verwaltungskommission
der GVA auf den Rekurs vom 26. Februar 2004 mangels Anfechtungsobjekt nicht ein
und wies den Rekurs vom 12. Februar 2004 ab. Die Rekursinstanz gelangte zur
Ueberzeugung, die I-Stiftung habe grobfahrlässig gehandelt und ihre
Schadenverhütungspflicht schwerwiegend missachtet, was eine erhebliche Kürzung
der Versicherungsleistung rechtfertige.
B./ Am 14. März 2005 erhob die I-Stiftung gegen den Entscheid der
Verwaltungskommission der GVA vom 24. Februar 2005 Beschwerde beim
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Verwaltungsgericht. Sie stellt das Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid und
die Verfügung der GVA vom 3. Februar 2004 seien aufzuheben und die festgelegte
Schadensumme sei in vollem Umfang auszurichten, allenfalls sei eine Kürzung von
höchstens 20 Prozent vorzunehmen. In prozessualer Hinsicht wird die Rückweisung
der Angelegenheit zur Abnahme der in den Rechtsschriften benannten Beweise,
insbesondere zur Vornahme eines Augenscheins, beantragt. Die Eingabe wird damit
begründet, die GVA habe mit der Kürzung der Versicherungsleistung um 50 Prozent ihr
Ermessen überschritten.
Am 4. Mai 2005 stellte die Verwaltungskommission der GVA den Antrag, die
Beschwerde sei abzuweisen.

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1./ Die Sachurteilsvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen:
a) Das Verwaltungsgericht ist zum Entscheid sachlich zuständig (Art. 56 GVG in
Verbindung mit Art. 59bis Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS
951.1, abgekürzt VRP). Die Beschwerdeeingabe vom 14. März 2005 erfüllt zeitlich,
formal und inhaltlich die gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit
Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP). Sodann ist die I-Stiftung, der
Versicherungsleistungen gekürzt worden sind, grundsätzlich zur Beschwerde legitimiert
(Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP).
b) Zu prüfen ist, ob der Antrag der Beschwerdeführerin, die festgelegte
Schadenssumme sei in vollem Umfang auszurichten bzw. es sei auf eine Kürzung zu
verzichten, zulässig ist. Mit rechtskräftigem Urteil vom 11. Dezember 2003 hat das
Verwaltungsgericht die Angelegenheit zur Prüfung der Leistungskürzung an die GVA
zurückgewiesen (vgl. GVP 2003 Nr. 42). Die Vorinstanz hat daraus geschlossen, das
Verwaltungsgericht habe endgültig darüber entschieden, dass die
Versicherungsleistung gekürzt werden dürfe und die GVA verpflichtet, den Umfang der
Kürzung festzulegen. Streitig könne somit einzig das Ausmass der Kürzung sein.
aa) Ein Rückweisungsentscheid wird insofern als Endentscheid betrachtet, als er die im
Verfahren aufgeworfenen Streitfragen entscheidet und verbindliche Weisungen für die
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Neubeurteilung erlässt. Der Rückweisungsentscheid beendet das Verfahren für die in
den Erwägungen abschliessend behandelten Fragen und umschreibt den Bereich, in
welchem die Vorinstanz tätig werden muss. In dem Mass, als ein
Rückweisungsentscheid als Endentscheid zu betrachten ist, kann er angefochten
werden (vgl. Kölz/Häner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des
Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 695).
Der Rechtsspruch, das Dispositiv, enthält in knapper Form eine Aussage, wie das
Verfahren von der betreffenden Instanz erledigt worden ist. Gleichzeitig umschreibt es
den Umfang des Streitgegenstands, denn in der Regel ist nur das im Dispositiv
Enthaltene weiter anfechtbar oder erwächst in Rechtskraft. Eine Ausnahme davon gilt
dann, wenn im Dispositiv auf die Entscheidgründe verwiesen wird (z.B. "im Sinn der
Erwägungen"). In diesem Fall bilden Dispositiv und Motive zusammen den Inhalt der
Entscheidung und bestimmen den Umfang des Streitgegenstands (vgl. Cavelti/Vögeli,
Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 1059 mit
Hinweisen; Kölz/Bosshart/Röhl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des
Kantons Zürich, 2. Aufl., Zürich 1999, § 28 N. 5). Der Inhalt des Dispositivs bestimmt
sich durch Auslegung nach den Regeln von Treu und Glauben. Wenn der Wortlaut
missverständlich ist, muss der tatsächliche rechtliche Gehalt ermittelt werden (vgl.
Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 1060 mit Hinweisen).
bb) Unter der Marginalie "Verweigerung oder Kürzung bei Selbstverschulden" kann die
GVA die Versicherungsleistungen nach Art. 33 Abs. 2 GVG wie folgt kürzen: um
höchstens 50 Prozent, wenn der Versicherte den Schaden grobfahrlässig herbeigeführt
hat oder wenn der Schaden auf offensichtliche Missachtung der
Schadenverhütungspflicht zurückzuführen ist (Ziff. 1); um höchstens 30 Prozent, wenn
der Schaden auf die Verletzung der Pflicht zur Anzeige schwerwiegender und für den
Versicherten leicht wahrnehmbarer Gefahrenerhöhungen zurückzuführen ist und
deshalb keine Verfügung zur Behebung oder Minderung der Gefahrenerhöhung
getroffen werden konnte (Ziff. 2).
cc) Mit seinem Urteil vom 11. Dezember 2003 hat das Verwaltungsgericht "die
Angelegenheit zur Prüfung der Leistungskürzung im Sinn von Art. 33 GVG an die GVA"
zurückgewiesen. Damit wird unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass das
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Gericht eine Leistungskürzung nach dieser Vorschrift als gerechtfertigt erachtet und
dass die GVA über deren Ausmass zu befinden hat. Dementsprechend wird in den
Erwägungen zu diesem Rechtsspruch festgehalten, im konkreten Fall sei von einer
Verletzung der Schadenverhütungspflicht durch die Beschwerdeführerin auszugehen
bzw. es dränge sich auf, die Angelegenheit zur Festsetzung der Kürzung an die GVA
zurückzuweisen, nachdem diese das ihr aufgrund von Art. 33 GVG zustehende
Ermessen bisher nicht ausgeübt habe (vgl. GVP 2003 Nr. 42 S. 127).
c) Es ergibt sich somit, dass das Verwaltungsgericht rechtskräftig entschieden hat, eine
Leistungskürzung gestützt auf Art. 33 GVG sei gerechtfertigt. Demzufolge kann auf die
Beschwerde insofern nicht eingetreten werden, als beantragt wird, die festgelegte
Schadenssumme sei in vollem Umfang auszurichten.
2./ Die Beschwerdeführerin beantragt, das Verwaltungsgericht habe den
Gebäudeschätzer als Zeugen zu befragen und einen Augenschein durchzuführen.
Der Anspruch auf rechtliches Gehör gebietet, dass rechtzeitig und formrichtig
angebotene Beweismittel abzunehmen sind, es sei denn, diese betreffen eine nicht
erhebliche Tatsache oder seien offensichtlich untauglich, über die streitige Tatsache
Beweis zu erbringen (vgl. BGE 124 I 242 E. 2; 117 Ia 268 E. 4b).
Nach den Erwägungen zum Urteil des Verwaltungsgerichts vom 11. Dezember 2003
besteht weder nach dem GVG noch nach dem Gesetz über die Durchführung der
Grundstückschätzung (SR 814.1) eine Pflicht, im Rahmen des Schätzungsverfahrens
aktiv nach Mängeln zu suchen. Demzufolge kann die Beschwerdeführerin aus der
Tatsache, dass der Gebäudeschätzer bezüglich der Reklametafeln keine
Feststellungen gemacht hat, nichts zu ihren Gunsten ableiten. Somit besteht kein
Anlass, den Gebäudeschätzer zu befragen. Auch die Durchführung eines Augenscheins
ist nicht erforderlich. Die von der Beschwerdeführerin eingereichte Fotoaufnahme gibt
hinreichend Aufschluss über die tatsächlichen Verhältnisse.
3./ Zu prüfen ist, ob der Eventualantrag der Beschwerdeführerin, die
Versicherungsleistung sei um höchstens 20 Prozent zu kürzen, begründet ist.
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a) Art. 33 Abs. 2 GVG ist eine "Kann-Bestimmung". Sie räumt der GVA bezüglich der
Kürzung der Versicherungsleistung einen grossen Ermessenspielraum ein (vgl. GVP
2001 Nr. 33, S. 108). Art. 33 Abs. 2 Ziff. 1 GVG, der die Grundlage des angefochtenen
Entscheids bildet, schränkt das Ermessen nur insofern ein, als die
Versicherungsleistung um höchstens 50 Prozent gekürzt werden kann.
Das Verwaltungsgericht ist zur Ueberprüfung der Angemessenheit einer Verfügung
oder eines Entscheides nicht befugt (Art. 61 Abs. 1 und 2 VRP). Es darf daher sein
eigenes Ermessen nicht anstelle des Ermessens der Verwaltung stellen und hat sich
daher darauf zu beschränken, über die Einhaltung des Ermessensspielraums zu
wachen. Es schreitet nur ein, wenn die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen
überschritten oder missbraucht hat (vgl. Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 740 mit Hinweisen).
Ein Ermessensmissbrauch wird angenommen, wenn sich die Behörde zwar an den
Rahmen des ihr vom Gesetz eingeräumten Ermessens hält, dieses jedoch
missbräuchlich handhabt. Dies ist der Fall, wenn die Behörde die bei der
Ermessensausübung zu achtenden verfassungsrechtlichen Grundsätze, insbesondere
den Grundsatz der Rechtsgleichheit, der Verhältnismässigkeit und das Verbot der
Willkür, verletzt (vgl. Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 741 und 742 mit Hinweisen).
b) Rechtskräftig entschieden ist, dass die Beschwerdeführerin den Schaden durch ihr
Verhalten herbeigeführt hat. Die Vorinstanz geht mit Recht davon aus, dass die Frage,
in welchem Umfang die Versicherungsleistung gestützt auf Art. 33 Abs. 2 Ziff. 1 GVG
zu kürzen ist, von subjektiven Elementen, somit vom Ausmass des Verschuldens,
abhängt (vgl. GVP 2001 Nr. 33 S. 108 mit Hinweis auf Art. 14 Abs. 2 des
Bundesgesetzes über den Versicherungsvertrag, SR 221.229.1; vgl. auch A. Kleiner,
Das Recht der öffentlichen Gebäudeversicherungen, Separatdruck aus: "Mitteilungen"
Jahrgänge 1978/1979 des Interkantonalen Rückversicherungsverbandes Bern und der
Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen, S. 110/111).
c) Die Vorinstanz hat erwogen, Windwächter hätten dafür zu sorgen, dass Storen bei
starkem Wind eingezogen würden. Im vorliegenden Fall stehe fest, dass eine
Leuchtreklame den Windwächter abgedeckt und auf diese Weise seiner Funktion
beraubt habe. Sie wirft der Beschwerdeführerin vor, sie habe auch subjektiv
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grobfahrlässig gehandelt und ihre Schadenverhütungspflicht in schwerwiegender
Weise missachtet, was eine erhebliche Kürzung der Versicherungsleistung rechtfertige.
Als Bestellerin des Windwächters hätte sie sich (z.B. bei der Herstellerfirma) erkundigen
können und müssen, welche Auswirkungen das Anbringen von Reklametafeln auf die
Funktion des Windwächters habe. Sie habe jene elementaren Vorsichtsgebote ausser
Acht gelassen, die jeder verständige Mensch beachtet hätte.
Die Beschwerdeführerin wendet ein, dieser Vorwurf sei unbegründet, weil die
Vorinstanz in ihrem (mit Urteil des Verwaltungsgerichts vom 11. Dezember 2003
aufgehobenen) Entscheid vom 20. August 2003 festgestellt habe, der Gebäudeschätzer
habe den Mangel nicht erkennen können, weshalb ihm kein Verschulden angelastet
werden könne. Zutreffend ist zwar, dass die Vorinstanz in diesem Entscheid ausgeführt
hat, zur Beurteilung der Frage, ob der Abstand zwischen Windwächter und
Reklametafel geeignet sei, den Windwächter ausser Funktion zu setzen, sei
spezifisches Fachwissen erforderlich, über das der Gebäudeschätzer nicht verfüge.
Daraus kann indessen nicht geschlossen werden, der Beschwerdeführerin könne kein
grobes Selbstverschulden zur Last gelegt werden. Wie die Beschwerdeführerin selber
ausführt, hat sie die Montage eines Windwächters in Auftrag gegeben, weil sie sich der
Risiken von Föhnstürmen im Rheintal bewusst war. Tatsache ist zudem, dass sie in der
Folge auf dem Flachdach in unmittelbarer Nähe des Windwächters Reklametafeln
aufstellen liess. Die Beschwerdeführerin macht in diesem Zusammenhang zwar
geltend, weder sie noch die Mitarbeiter des mit der Montage der Reklametafeln
betrauten Unternehmens hätten die physikalischen Folgen der Reklametafeln auf den
Windwächter beurteilen können. Trotz fehlender Fachkenntnisse hätte sie indessen
vernünftigerweise in Betracht ziehen müssen, dass Tafeln dieser Grössenordnung die
Windgeschwindigkeit bremsen und deshalb geeignet sein können, die Funktion eines
Windwächters zu beeinträchtigen. Die Beschwerdeführerin hätte sich deshalb bei einer
mit der Installation und Funktion von Windwächtern vertrauten Fachperson erkundigen
müssen, ob und wenn ja in welchem Ausmass der Windwächter seine Schutzwirkung
durch die Montage von Reklametafeln verliert bzw. wie die Reklametafeln angeordnet
werden müssen, damit dies nicht der Fall ist.
Es ergibt sich somit, dass die Vorinstanz der Beschwerdeführerin zu Recht ein
gewichtiges subjektives Verschulden angelastet hat und dass dieses eine erhebliche
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Kürzung der Versicherungsleistung rechtfertigt. Die umstrittene Kürzung im Umfang
von 50 Prozent erweist sich indessen nicht gerade als rechtswidrig, auch wenn eine
Kürzung in geringerem Ausmass ebenfalls vertretbar gewesen wäre.
4./ Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf
eingetreten werden kann.
Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtliche Kosten des Verfahrens der
Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr.
1'500.-- ist angemessen (Ziff. 382 des Gerichtskostentarifs, sGS 941.12). Sie ist mit
dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- zu verrechnen. Der Rest von Fr.
1'500.-- wird der Beschwerdeführerin zurückerstattet.
Ausseramtliche Entschädigungen sind nicht zuzusprechen (Art. 98 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 98bis VRP).