Decision ID: 2d3d7f4e-d2df-4113-b972-7c3b6e7a0a1b
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1967, war vor dem Eintritt gesundheitlicher Beschwer
den zuletzt mit einem Pensum von 60 % bei der
Y._
als Mitarbeiterin Empfang
tätig (Urk. 8/12/2).
A
m 1
2
. Juni 2013
meldete sich die Versicherte
aufgrund von Depressionen
zum Leistungsbezug bei der Eidgenössischen Invalidenversiche
rung an (Urk. 8/3).
Die Versicherte kündigte
Ende August 2013
das Arbeitsver
hältnis mit der
Y._
per Ende Februar 2014 (Urk. 8/23/5, Urk. 8/43/6).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog die Akten
de
r
Pensionskasse
(Urk.
8
/1
0, 8/35
)
und des
Kranke
ntaggeldversicherers
(Urk. 8/13,
8/
15)
bei
. Überdies tätigte sie erwerbliche (Urk.
8
/1
2
,
8
/
20, 8/23, 8/26
) und medizinische (Urk.
8
/
2
5
)
Abklärungen.
Auf der Grundlage der einge
holten Arztbericht
e
wurde der Versicherten mit Vorbescheid vom 15. September 2014 die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht gestellt
, da keine Diag
nose vorliege, welche eine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbsunfähigkeit zur Folge habe
(Urk. 8/28).
Mit Schreiben vom
10
.
Oktober
2014 (Urk.
8
/
29
) erhob die Versicherte Einwand gegen diesen Vorbescheid.
In der Folge beauftragte die IV-Stelle Dr. med.
Z._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Chefarzt der Klinik
C._
, mit der psychiatrische
n
Begutachtung der Versicherten
.
Das
Gutachten
wurde am 19. März 2015 erstat
tet (Urk. 8/43).
Auf der Grundlage des Gutachtens von Dr.
Z._
verneinte die IV-Stelle m
it Verf
ügung vom 27. März 2015 (Urk. 8
/
45
= Urk. 2)
einen Rentenanspruch der Versicherten
.
2.
Mit Schreiben vom 25. April 2015
(Urk.
1/1
)
erhob die Versicherte Beschwerde
und beantragte sinngemäss die
Zusprache
einer Rente
sowie von beruflichen Eingliederungsmassnahmen
.
Mit Beschwerdeantwort vom 4. Juni 2015
(Urk. 7)
beantragte die Beschwerdegegneri
n die Abweisung der Beschwerde
.
Dies wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 5. Juni 2015 (Urk. 9) zur Kenntnis gebracht.
3.
Mit Verfügung vom 11. August 2016 (Urk. 12) wurde die Pensionskasse der Beschwerdeführerin, die BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich, zum Pro
zess beigeladen, und ihr unter Gewährung der Akteneinsicht die Möglichkeit zur Stellungnahme eröffnet. Am 4. Oktober 2016 (Urk. 14) erklärte die Beigeladene
ihren Verzicht
auf eine Stellungn
ahme.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit er
forderlich, in den nachfol
genden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung, IVG
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28
Abs.
2 IVG).
Die Rentenhöhe ist sowohl vom Ausmass der nach Ablauf der Wartezeit weiter
hin bestehenden Arbeitsunfähigkeit als auch von einem entsprechend hohen Grad der durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit während des vorangegangenen Jahres abhängig. Somit kommt eine ganze Rente erst in Betracht, wenn die versicherte Person während eines Jahres durchschnittlich mindestens zu 70 % arbeitsunfähig gewesen und weiterhin wenigstens im gleichen Umfang invalid im Sinne von Art. 28 Abs. 2 IVG
ist
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_659/2015 vom 2
2.
Februar 2016 E. 3.1).
1.3
Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geisti
gen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufga
benbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).
1.4
Erwerbsunfähigkeit ist gemäss Art. 7 ATSG der durch Beeinträchtigung der kör
perlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumut
barer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Abs.
1). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfä
higkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7
Abs.
2 ATSG).
1.5
Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga
benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a
Abs.
2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (Art. 28a
Abs.
3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin stellte in ihrer Verfügung vom 27. März 2015 (Urk. 2) sinngemäss fest, die durchgeführten Abklärungen
hätten
ergeben, dass keine Diagnose vorliege
, welche eine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau
ernde Erwerbs
unfähig
keit begründe.
Bei der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (
ICD-10:
F32.11) handle es sich definitionsgemäss um ein vorübergehendes Leiden. Die im Weiteren vorliegende Diagnose einer
p
sychophysischen Erschöpfung (
ICD-10:
Z73.0) beschreibe einen Umstand, der die versicherte Person beeinflusse, an sich aber keine
Krankheit oder Schädigung sei.
Ausschlaggebend für den Ausbruch der
Erschöpfungsde
pression
seien die jahrelangen psychophysischen Belastungen sowie die Ver
nachlässigung der eigenen Bedürfnisse und damit invaliditätsfremde Faktoren. Es liege kein invaliditätsrelevanter Gesundheitsschaden vor.
2.2
Die Beschwerdeführerin
begründete
ihre
Beschwerde vom
25. April 2015
(Urk. 1/1)
damit
, dass sie bis zum Wiedereinstieg in einen normalen
Arbeitsall
tag
auf finanzielle Unterstützung durch die Invalidenversicherung angewiesen sei. Zusätzlich sei eine Unterstützung bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsalltag wichtig und nötig. Diese Massnahme sei ihr auch vom Gutachter empfohlen worden. Sie sei sehr enttäuscht darüber, dass der Gutachter das Besprochene nicht ins Gutachten aufgenommen habe.
Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 4. Juni 2015 (Urk. 7) unter Hinweis auf die beigelegten Verfahrensakten die Abweisung der Beschwerde.
3.
3.1
In ihrem Gutachten vom 16. Juni 201
3
zuhanden der Pensionskasse der Ver
sicherten (Urk. 8/10)
stellte
med.
pract
.
A._
, Fachärztin für
Psychiatrie und Psychotherapie,
zertifizierte Gutachterin SIM,
der Beschwerde
führerin die Diagnose einer zumindest mittelgradigen depressiven Episode (
ICD-10:
F
3
2.1/F32.3) im Rahmen einer jahrelangen psychosozialen Belastungssitua
tion und Burnout-Problematik (
ICD-10:
Z73.0)
.
Die behandelnde Psychiaterin der Beschwerdeführerin, med.
pract
.
B._
, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in ihrem Zwischenbericht zuhanden des Krankentaggeldversicherers vom 17. Juni 2013 (Urk. 8/13) aus, dass sie die Behandlung der Beschwerdeführerin am 3
. September 2012 begon
nen habe
,
und
stellte die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode (
ICD-10:
F32.1
)
.
Im
Verlaufsgutachten
zuhanden der Pensionskasse der Beschwerdeführerin vom 27. März 2014 (Urk. 8/35) stellte med.
pract
.
A._
die Diagnose eines
chronifizierten
depressiven Zustandsbilds im Sinne einer mittelschweren bis schweren depressiven Episode (
ICD-10:
F32.1/F32.3).
Im ärztlichen Bericht zuhanden der IV-Stelle vom
2.
Juli 2014 (Urk. 8/25) hielt med.
pract
.
B._
nach letztmaliger Kontrolle vom 26. Juni 2014 die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (
ICD-10:
F33.1)
,
fest.
Dr.
med.
Z._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, zertifizier
ter medizinischer Gutachter SIM und Chefarzt der Klinik
C._
, erstattete
der Beschwerdegegnerin gestützt auf die ihm vollständig zur Verfügung stehenden medizinischen Akten, seinen Untersuchungsbefund
,
sowie die anlässlich der Exploration vom 10. März 2015 durchgeführte testpsychologische Unter
suchung am 19. März 2015
,
sein psychiatrisches Gutachten (Urk. 8/43).
Als
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte
Dr.
Z._
eine mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10: F32.11) sowie
eine
psychophysische Erschöpfung (ICD-10
:
Z73.0).
Mit ärztlichem Bericht vom 24. April 2015 (Urk. 8/48) nahm
schliesslich
die behandelnde Ärztin
med.
pract
.
B._
zuhanden der Beschwerdegegnerin Stel
lung zur
einen Rentenanspruch
verneinenden
Verfügung vom 27. März 2015.
Aufgrund der langjährigen Erkrankung müsse die Diagnose einer rezidivieren
den depressiven Störung (ICD-10
:
F33) gestellt werden, womit es sich nicht um ein vorübergehendes Leiden handle.
3.2
Sämtliche Arztpersonen diagnostizierten bei der Beschwerdeführerin
Krank
-
heits
bilder
mittelschwerer Ausprägung aus dem depressiven Formenkreis, wobei med
.
pract
.
A._
(
Urk.
8/10/11
) und
Dr.
Z._
(
Urk.
8/43/8), wie zunächst auch med.
pract
.
B._
(
Urk.
8/13/
1
)
,
von einer depressiven Episode (ICD-10: F32) ausg
ingen
. Mit ärztlichen Berichten vom
2.
Juli 2014 (
Urk.
8/25
/1
) sowie 24. April 2015 (
Urk.
8/48
/1
) diagnostizierte med.
pract
.
B._
aufgrund der langjährigen Krankheitsdauer eine rezidivierende d
epressive Stö
rung (ICD-10: F33
) anstelle einer depressiven Episode.
Dr.
Z._
(
Urk.
8/43/8) und med.
pract
.
A._
(
Urk.
8/10/
11
) stellten zudem die Diagnose einer psych
ophysischen Erschöpfung (Z73.0), wobei
diese
– entsprechend der soge
nannten Z-Kodierung – im Vornhinein
weder
einer Erkrankung im Sinne der anerkannten internationalen Klassifikationssystem
e
entspricht
,
noch
unter den Begriff der
invalidenversicherungsrechtlich
erheblichen
Gesundheitsbeeinträch
tigung
fällt (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1)
.
3.3
Länger (mehr als sechs, selten zwölf Monate) dauernde Störungen werden grund
sätzlich unter
ICD-10:
F33 (rezidivierende depressive Störung) oder
ICD-10:
F34 (anhaltende affektive St
örung) erfasst. Abgesehen davon
, dass die Unterscheidung
zwischen
depressive
r
Episode oder Störung nichts über die Schwere der Erkrankung aussagt, kann
aus dieser Art der Bezeichnung
nicht auf Therapieresistenz und damit auf das Vorliegen eines invalidisierenden Leidens geschlossen werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.3 mit Hinweisen auf Urteil 9C_947/2012 vom 19. Juni 2013 E. 3.2.1 sowie Urteil 9C_917/2012 vom 14. August 2013 E. 3.2).
Die
den
von sämtlichen Facharztpersonen gestellten, dem depressiven
Formen
kreis
zuzuordnenden Diagnosen mittleren Schweregrades zugrunde liegende psychische Erkrankung dauerte im Zeitpunkt der Begutachtung durch
Dr.
Z._
immerhin
bereits seit rund zwei Jahren an
. Ihre Dauer übersteigt damit die gewöhnliche Dauer einer depressiven Episode
deutlich
.
Mit med.
pract
.
B._
(
Urk.
8/25
/1) ist davon auszugehen, dass
für das vorliegende Krank
heitsbild die Diagnose
eine
r
rezidivierende
n
depressive
n
Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F33.1)
, zu stellen ist.
Damit liegen entgegen der Auffassung der
Beschwerdegegnerin
in ihrer Verfügung vom
27. März 2015 (Urk. 2)
durchaus
von der soziokul
turellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselb
ständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit
vor und nicht nur Befunde
, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen (BGE 127 V 294
E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).
So führte m
ed.
pract
.
A._
in ihrem Gu
tachten vom 16. Juni 2013 (Urk.
8/10/15) aus, dass keine invaliditätsfremden Gründe vorlägen, welche die Verwertung einer allfälligen medizinisch-theoretischen Teilarbeitsfähigkeit erschwerten. Dies bestätigte sie im Verlaufs
gutachten vom 27. März 2014 (Urk.
8/35/9). Med.
pract
.
B._
verneinte in i
hrem ärztlichen Bericht vom 17.
Juni 2013 (
Urk.
8/13/1) ebenfalls einen Einfluss krankheitsfremder Faktoren auf den Heilungsverlauf. Mit ärztlichem B
ericht vom 24. April 2015 (Urk.
8/48/2) zuhanden der Beschwerdegegnerin führte sie aus, dass keine psy
chosozialen Belastungen mehr bestünden und die Beschwerdeführerin gelernt habe, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen. Es seien damit keine invaliditätsfremden Faktoren mehr vorhanden. Auch dem Gutachten von Dr.
Z._
vom 19. März 2015 (Urk.
8/43) lässt sich nicht entnehmen, dass die erhobenen Befunde unmittelbar auf psychosoziale Umstände zurückzuführen wären.
Aus dem Feststellun
gsblatt
der Beschwerdegegnerin
vom 27. März 2015
selber
(Urk.
8/44) ergibt sich zudem, dass die Annahme, wonach psychosoziale Fakto
ren die psychischen Leiden der Beschwerdeführerin unmittelbar verursachten, nicht auf einer ärztlichen Beurteilung basierte. Im Ergebnis ist damit entgegen den Ausfüh
rungen in der Verfügung vom 27. März 2015 (Urk.
8/45) von einer andauernden Depression im fachmedizinischen Sinne auszugehen.
3.4
Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung
fa
llen mittelgradi
ge
depressive Episo
den einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiese
nermassen therapieresistent sind.
Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszuschliessen sein
.
Nur in einer
solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut
angehbar
sind - gesetzlich verlangten Kons
tellation ist den normative
n Anforderungen des Art. 7 Abs.
2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan
.
D
ie Therapie
muss
in dem Sinne konsequent gewesen sein, dass die aus fachärzt
licher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und stationären)
Behand
lungsmöglichkeiten
in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft wurden
(Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E
.
4.2).
Med.
pract
.
A._
bezeichnete in ihrem Gutachten vom 18. Juni 2013 die bestehende medizinische Begleitung als „adäquat und gut“,
und
mit
Verlaufs
gutachten
vom 27. März 2014
bezeichnete sie die diagnostizierte Depression als „doch recht therapieresistent“ (Urk. 8/35/8).
Dr.
Z._
hielt hierzu in seinem Gutachten vom 19. März 2015 fest, dass die etablierten therapeutischen Mass
nahmen in Bezug auf eine weitere Verbesserung des psychischen Zustandes als „erfolgsversprechend“ zu betrachten seien
,
und empfahl deren konsequente Fortsetzung zur Erreichung einer hinreichenden Stabilisierung des psychischen Zustandes der Versicherten (Urk. 8/43/9. Die behandelnde Psychiaterin, med.
pract
.
B._
, führte mit Arztbericht vom 2. Juli 2014 (Urk. 8/25/7) aus, dass wöchentlich eine therapeutische Einzelsitzung
ergänzt durch
eine Pharmako
therapie mit
Venlafaxin
225 mg morgens und
Trittico
150 mg abends stattfinde (Urk. 8/25/2).
In Übereinstimmung mit den behandelnden Arztpersonen kann die durchge
führte Depressionstherapie mit - anschliessend an einen sechswöchigen statio
nären Klinikaufenthalt
-
durchgeführter wöchentlicher Psychotherapie im
Ein
zelsetting
und entsprechender Pharmakotherapie als konsequent bezeichnet werden
. Nachdem das psychische Leiden auch zum Zeitpunkt der Exploration durch
Dr.
Z._
im März 2015 (Urk. 8/43/1), und damit nach ru
nd zweiein
halbjähriger Therapie
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bewirkte, ist davon aus
zugehen, dass
durch adäquate fachärztliche Behandlung in Bezug auf die Arbeitsunfähigkeit keine Verbesserung eingetreten ist.
E
ntgegen der von der Beschwerdegegnerin vertretenen Ansicht
ist die
vorliegende
rezidivierende depressive
Störung, gegenwärtig mittelgradige
Episode
,
als invalidisierendes Leiden zu qualifizieren.
Med.
pract
.
A._
äusserte sich in ihrem Verlaufsgutachten vom 27. März 2014 (Urk. 8/35/8) dahingehend, dass eine Umstellung und Anpassung der Medikation in Anlehnung an die Richtlinien der psychiatrischen
Fachge
sellschaften
empfohlen werden müsse. Aus den medizinischen Akten geht jedoch hervor, dass die Pharmakotherapie zwischen Juni 2013 und der
Begutachtung im März 2015 konstant mit den Medikamenten
Venlafaxin
(225 mg) am Morgen und
Trittico
(150 mg) am Abend erfolgte (Urk. 8/10/9, 8/13/1, 8/25/2, 8/35/4, 8/43/7).
Somit ist zu prüfen, inwieweit die Beschwerdeführerin in ihrer Arbeits- und Erwerbsfähigkeit eingeschränkt ist
.
4.
4.1
Vor dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit war die Beschwerdeführerin zu 60
%
erwerbstätig und zu 40
%
im Aufgabenbereich (Haushalt) tätig. Entsprechend ist der Invaliditätsgrad
– was unstrittig ist -
mithilfe der gemischten Methode zu bestimmen
und zunächst die Frage nach der Erwerbsunfähigkeit der Beschwer
deführerin zum Zeitpunkt des mutmasslichen Rentenbeginns zu klären
.
4.2
4.2.1
Med.
pract
.
A._
attestierte der Beschwerdeführerin
im
Gutach
ten vom 16. Juni 2013 (Urk. 8/10) in der angestammten Tätigkeit als Mitarbei
terin am Empfang und am Telefon in einer Psychiatrischen Klinik eine Arbeits
unfähigkei
t von 100 %. Mit Verlaufsgutachten
vom 27. März 2014 hielt sie eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit sowohl in der angestammten als auch in ange
passten Tätigkeiten (Urk. 8/35/8) fest.
Med.
pract
.
B._
beurteilte ihre Patientin mit Zwischenbericht vom 17. Juni 2013 (Urk. 8/13/1) zuhanden des Krankentaggeldversicherers in der angestammten Tätigkeit als 100 % arbeitsunfähig seit 29. Oktober 201
2.
Den unveränderten Fortbestand dieser festgestellten Arbeitsunfähigkeit bestätigte sie mit ärztlichem Bericht vom 2. Juli 2014 (Urk. 8/25/2) nach letztmaliger Kon
trolle vom 25. Juni 2014.
Dr.
med
.
Z._
bescheinigte der Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt der am 10. März 2015 durchgeführten psychiatrischen Exploration (Urk. 8/43/9 f.) sowohl in der angestammten als auch in
einer
angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit und bestätigte aufgrund der anamne
s
tischen Anga
ben das Bestehen eine
r
konstanten Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 29. Oktober 201
2.
Er prognostizierte bei Aufnahme eines dreimonatigen Arbeitstrainings am 1. Juni 2015
den Eintritt
eine
r
Arbeitsfähigkeit von 100 % per 1. September 2015.
4.2.2
Sämtliche Arztpersonen beurteilten somit die Beschwerdeführerin übereinstim
mend im Erwerbsbereich bezogen auf ein Pensum von 60 % als seit 29. Oktober 2012 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/10, Urk
.
8/13, Urk. 8/35, Urk. 8/43). Ent
sprechend war das Wartejahr gemäss Art. 6 ATSG in Verbindung mit Art. 28
Abs.
1
lit
. b IVG am 29. Oktober 2013 ab
gelaufen. Aufgrund der Anmeldung zum Leistungsbezug vom 11. Juni 2013 (Urk. 8/1) endete damit die kumulativ zu beachtende Frist von sechs Monaten zwischen Anmeldung und Entstehung des Rentenanspruchs erst nach Ablauf des Wartejahrs. Es ergibt sich ein frü
hestmöglicher Rentenbeginn der Beschwerdeführerin am 1. Dezember 2013 (Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG)
(BGE 138 V 475 E. 2.1.2)
.
4.2.3
Die Beschwerdegegnerin erliess die angefochtene Verfügung am 27. März 2015 (Urk. 2) und damit nur wenige Tage nach Erstattung des psychiatrischen Gut
achtens durch
Dr.
Z._
am 19. März 2015 (Urk. 8/43). Somit ist gestützt auf dieses Gutachten in Bezug auf den Erwerbsbereich für den Zeitraum ab 1. Dezember 2013 von einer Einschränkung von 100 % auszugehen (Urk. 8/43/9). Da
dies für alle
Tätigkeiten
gilt
(Urk. 8/43/10),
kann der
Teilinva
liditätsgrad
im Erwerbsbereich durch einen Prozentvergleich bestimmt werden (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_364/2015 vom 18. Dezember 2015 E. 3.2). A
ufgrund der Aufteilung von Erwerbstätigkeit
(60 %) und
Betätigung im Aufgabenbereich
(40 %)
ergibt sich
als Folge
der Einschränkung von 100 %
im Erwerbsbereich
ein gewichteter Teilinvaliditätsgrad von 60 %
(0.6 x 100 %)
.
4.3
4.3.1
Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass
gabe des Art. 69
Abs.
2 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV); vgl. auch
Rz
. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Ein
schränkung im Haushalt dar (Urteil des Bundesgerichts 9C_201/2011 vom 5. September 2011 E. 2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86).
D
er Abklärungsbericht
ist allerdings
seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des
Ausmasses
physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätz
liche
Massgeblichkeit
unter Umständen Einschränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet.
Zwar
stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, d
as
heisst
wenn die Beurteilung psychi
scher Erkrankungen im Vordergrund steht. Widersprechen sich
jedoch bei
spielsweise
die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben
zu erfüllen, ist in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht ein
zuräumen als dem Bericht über die Haushaltabklärung. Dies ergibt sich aus dem Umstand, dass der zur Abklärung der Invalidität im Haushalt ausgearbeitete Fragebogen vorwiegend für die Beurteilung der Invalidität infolge körperlicher Gebrechen ausgerichtet ist
(Urteil des Bundesgerichts 8C_843/2011 vom 29. Mai 2012 E. 6.2)
.
4.3.2
Die IV-Stelle hat hinsichtlich des Aufgabenbereichs auf die
Feststellung von
Dr.
Z._
im Gutachten vom 19. März 2015 (Urk. 8/43/9)
abgestellt
, wonach der Versicherten für die Tätigkeiten im Haushalt aufgrund der sehr grossen Freiheit betreffend Arbeitseinteilung keine Einschränkung attestiert werden könne,
und auf eine Haushaltabklärung verzichtet
.
4.3.3
Zwar hielt m
ed.
pract
.
B._
im Beiblatt zum Arztbericht vom 2. Juli 2014 (Urk. 8/25/7)
- und damit mehrere Monate nach dem frühestmöglichen
Renten
beginn
-
fest, dass die Versicherte
mit ihrem Ehemann und der 22jährigen Tochter in einem Reiheneinfamilienhaus in
D._
lebe. Sie sei zuständig für die Haushaltsarbeiten, brauche aber viele Pausen und sei sehr schnell erschöpft. Viele Arbeiten blieben tagelang liegen, grössere Arbeiten wie
r
äumen, entsorgen oder Fenster
putzen schiebe sie schon seit Monaten vor sich her und schaffe es nicht, die Dinge anzupacken (
Urk.
8/25/7).
Auch
Dr.
Z._
zitiert in seinem Gutachten aus der Anamneseaufnahme mit der Beschwerdeführerin, dass
sie
jetzt versuche, im Haus aufzuräumen,
wobei
ihre Mutter und Schwester sie besucht und ihr dabei geholfen
hätten
(Urk. 8/43/6).
Diese Äusserungen betreffen allerdings nicht die täglich routinemässige zu ver
richtenden gewöhnlichen Arbeiten, sondern solche, die in grösseren Abständen anfallen wie das Putzen von Fenstern oder allenfalls nur einmalig zu verrichten sind wie räumen und entsorgen. Die Annahme der IV-Stelle, dass die Beschwer
deführerin in der täglichen Haushaltführung nicht massgeblich eingeschränkt ist, ist jedoch – auch unter dem Gesichtspunkt der in Erwägung 4.3.1 zitierten Rechtsprechung des Bundesgerichts – begründet, zumal die Versicherte selber in der Beschwerdeschrift nicht geltend gemacht hat, sie sei in der Haushaltführung als Folge ihrer Depression massgeblich beeinträchtigt. Vielmehr legte sie aus
drücklich das ganze Gewicht ihrer Ausführungen darauf, wegen ihrer psychi
schen Krankheit im Erwerbsbereich eingeschränkt zu sein. Sie erachtete es als belastend, sich überall entschuldigen und rechtfertigen zu müssen, weil man unter einer Krankheit leide, bei der man kein sichtbares Gebrechen vorweisen könne. Und sie betonte dabei, aufgrund ihrer Erkrankung und des momentanen Standes der Genesung wäre sie für jeden Arbeitgeber eine Belastung statt eine Entlastung (
Urk.
1). Daraus lässt sich schliessen, dass sie in der
Haushalttä
tigkeit
, welche im Wesentlichen ohne Kontakte gegen aussen bewältigt werden kann, trotz ihrer psychischen Einschränkungen nicht derart beeinträchtigt ist, dass sich der Invaliditätsgrad von 60 %, welcher im Erwerbsbereich besteht, um 10 % erhöhen könnte, was erst einen Anspruch auf eine ganze Rente begründen würde. Damit dies rein rechnerisch der Fall wäre, müsste im Haushalt eine Ein
schränkung von 24 % bestehen,
wovon nicht auszugehen ist
(0.
4 zeitlicher Anteil Haushalttätigkeit
x 40 % Einschränkung = 9,6 %, was einem gerundeten Invaliditätsgrad von 10 % entspricht). Diese Annahme ist umso berechtigter, als der psychiatrische Gutachter
Dr.
Z._
, welcher der Versicherten in der Erwerbstätigkeit immerhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen attestiert hatte, umgekehrt ausdrücklich darauf hingewiesen hat, für die Tätigkeiten im Haushalt könne der Beschwerdeführerin keine nachhaltige Arbeitsunfähigkeit attestiert werden (
Urk.
8/43/10
Ziff.
8.4) und in den übrigen, insbesondere den medizinischen Akten keine Hinweise auf eine ins Gewicht fallende Einschränkung im Aufgabenbereich zu finden sind. Damit besteht seit
1. Dezember 2013 ein Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine
Dreiviertels
rente
der Invalidenversicherung
bei einem Invaliditätsgrad von 60
%
.
4.4
Dr.
Z._
hat in seinem Gutachten prognostiziert, bei fehlenden Hinweisen auf biologische Faktoren und Persönlichkeitsfaktoren für die Entwicklung psychi
scher Krankheiten sowie stabilem sozialem Netz könne bei der Versicherten von einer Wiederherstellung und Erhaltung der vollen Arbeitsfähigkeit ab 1. Sep
tember 2015 ausgegangen werden (
Urk.
8/43/10
Ziff.
8.3).
Nach ständiger Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 2
7.
März 2015) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243 mit Hinweisen) und berücksichtigt
Tatsachen, die sich erst später verwirklichen,
nur
soweit, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung
im
Zeit
punkt zu beeinflussen
, in welchem der angefochtene Entscheid ergangen ist
(
Urteil
des Bundesgerichts
9C_24/2008 vom 2
7.
Mai 2008 E. 2.3.1
).
Dr.
Z._
Äusserung
,
bei der Versicherten
könne
von einer Wiederherstellung und Erhaltung der vollen Arbeitsfähigkeit ab
1.
September 2015 ausgegangen werden
, stellt eine Prognose dar, die sich erst fünf Monate nach Erlass der angefochtenen Verfügung verwirklichen könnte. Sie ist deshalb im vorliegenden Urteil nicht zu erörtern und zu berücksichtigen, sondern könnte allenfalls Gegenstand eines noch einzuleitenden Revisionsverfahrens werden.
5
.
Mit
Mitteilung vom 7. Mai 2014 (Urk. 8/22) teilte die Beschwerdegegnerin den Abschluss der Arbeitsvermittlung mit. Nachdem die Beschwerdeführerin keine anfechtbare Verfügung verlangte, ist diesbezüglich die Rechtskraft eingetreten.
Entsprechend kann auf den entsprechenden Beschwerdeantrag nicht eingetreten werden. Für eine erneute Prüfung der Anordnung von beruflichen
Integrati
onsmassnahmen
kann die Beschwerdeführerin jedoch
ein schriftliches Gesuch an die Beschwerdegegnerin richten.
6
.
Die Beschwerde ist daher, soweit darauf eingetreten werden kann, in dem Sinne
teilweise
gutzuheissen,
als dass festgestellt wird, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Dezember 2013 Anspruch
auf eine
Dreiviertelsrente
hat
.
7
.
Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten
pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän
gig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und ermessensweise auf
Fr.
700.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die G
erichtskosten der
Beschwer
de
gegnerin
aufzuerlegen.