Decision ID: 04f345ed-f326-579b-a4ac-8254153acec4
Year: 2010
Language: de
Court: SG_VWEK
Chamber: SG_VWEK_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
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A.- X ist bei der von ihm beherrschten X Sanitär GmbH unselbständig erwerbstätig. Er
ist Eigentümer des Wohn- und Geschäftshauses an der B-Strasse 1 in A, in welchem er
wohnt und die X Sanitär GmbH ihren Sitz hat. X ist geschieden. Am 14. November
2005 wurde ihm die elterliche Sorge für seine Tochter S (geb. 7. Oktober 1990)
übertragen. Am 2. August 2006 mietete er für sie eine 2-Zimmer-Wohnung an der A-
Strasse in A. Im August 2007 trat S eine Lehre als Detailhandelsfachfrau Beratung in
der Filiale R der D AG an.
B.- Für 2008 deklarierte X ein steuerbares Einkommen von Fr. 64'053.--. Die
Veranlagungsbehörde liess von den geltend gemachten Beiträgen an die Säule 3a von
Fr. 7'500.-- lediglich Fr. 6'365.-- zu, passte die pauschalen Abzüge an das Recht der
direkten Bundessteuer an und setzte das steuerbare Einkommen für die direkte
Bundessteuer 2008 auf Fr. 67'700.-- fest. Gleichzeitig stellte sie fest, die Steuer werde
nach dem Tarif für Alleinstehende berechnet, weil die Tochter S (geb. 1990) nicht mehr
im gemeinsamen Haushalt mit dem Steuerpflichtigen lebe. Die dagegen mit der
Begründung, die Tochter nehme die Mahlzeiten an Wochenenden, Freitagen und
abends in der Wohnung des Steuerpflichtigen ein, erhobene Einsprache wies das
kantonale Steueramt am 8. Dezember 2009 ab.
C.- Gegen diesen Einsprache-Entscheid erhob X durch seinen Vertreter mit Eingabe
vom 18. Dezember 2009 Beschwerde bei der Verwaltungsrekurskommission mit dem
Antrag, dem Rekurrenten sei bis zur Beendigung der Lehre von Tochter S der Tarif für
Verheiratete zu gewähren.
Die Vorinstanz beantragte mit Vernehmlassung vom 16. Februar 2010 die kostenfällige
Abweisung der Beschwerde. Die Eidgenössische Steuerverwaltung verzichtete
stillschweigend auf eine Stellungnahme. Am 14. April 2010 nahm der
Beschwerdeführer zur vorinstanzlichen Vernehmlassung Stellung und hielt an seinen
Anträgen fest. Die Vorinstanz verzichtete am 7. Mai 2010 auf eine Entgegnung.
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligte wird, soweit erforderlich, in den
Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:
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1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Da
Anfechtungsobjekt der Beschwerde einzig der Einsprache-Entscheid für die direkte
Bundessteuer 2008 ist, kann auf das Begehren, soweit es sich auf die späteren
Steuerjahre bis zum Lehrabschluss seiner Tochter bezieht, nicht eingetreten werden.
Die Befugnis zur Beschwerdeerhebung ist gegeben. Die Beschwerde vom
18. Dezember 2009 ist rechtzeitig eingereicht worden. Sie erfüllt in formeller und
inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen Anforderungen (Art. 140 Abs. 2 Bundesgesetzes
über die direkte Bundessteuer, SR 642.11, abgekürzt: DBG; Art. 7 der Verordnung zum
Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 41 lit. h Ziff. 1 des
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf die
Beschwerde ist – mit der erwähnten Ausnahme – einzutreten.
2.- Zwischen den Verfahrensbeteiligten ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer im
Jahr 2007 den Unterhalt seiner Tochter S zur Hauptsache bestritten hat. In der
Beschwerde ist einzig umstritten, nach welchem Tarif die direkte Bundessteuer 2008
zu berechnen ist.
a) Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, weil das Zusammenleben mit
seiner Tochter stets problembehaftet gewesen sei, habe er für sie eine Kleinstwohnung
in der gleichen Gemeinde gemietet und ihr damit eine Rückzugsmöglichkeit geboten,
die in einer gemeinsamen Wohnung mit einem Kinderzimmer nicht bestehe. Die
Tochter habe seit dem Bezug ihrer Wohnung die Zeit doch mehrheitlich in seiner
Wohnung verbracht, wo sie regelmässig gemeinsam gegessen, viele ganz alltägliche
Dinge zusammen erledigt und intensive Gespräche geführt, also ganz normal
zusammengelebt hätten. Wenn es der Tochter aber "zu viel" geworden sei, habe sie
sich in ihre Wohnung zurückziehen können. Das habe die Situation normalisiert und die
Beziehung zwischen ihm und seiner Tochter wesentlich verbessert. Praxisgemäss
werde Alleinstehenden der Tarif für Verheiratete auch dann gewährt, wenn deren
Kinder auswärts ein Studium absolvierten und als Wochenaufenthalter gemeldet seien
und lediglich am Wochenende in die gemeinsame Wohnung zurückkehrten. Deshalb
bleibe ein gewisser Interpretationsspielraum, um auch in seinem Fall den Tarif für
Verheiratete anzuwenden.
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Die Vorinstanz geht demgegenüber davon aus, die Tochter des Beschwerdeführers
habe mit Antritt gemäss Mietvertrag am 1. August 2006 eine eigene Wohnung
bezogen. Im Lehrvertrag – Lehrbeginn war der 6. August 2007 – sei diese Wohnung als
Adresse angegeben. Dass die Adresse auf dem Einwohneramt erst per 28. August
2008 mutiert worden sei, beweise nicht, dass der Umzug erst auf diesen Zeitpunkt hin
erfolgt sei, sondern zeige lediglich, wann das Einwohneramt vom Umzug Kenntnis
erhalten habe. Die Anwendung des Tarifs für Verheiratete setze nicht nur voraus, dass
der Alleinstehende für den Unterhalt eines Kindes zur Hauptsache aufkomme, sondern
auch, dass er mit den Kindern zusammen lebe. Dies bedeute, dass Personen
zusammen wohnten bzw. im selben Haushalt lebten. Der Beschwerdeführer und seine
Tochter hätten jedoch unbestrittenermassen nicht in einem gemeinsamen Haushalt
gewohnt. Dass der Beschwerdeführer die elterliche Sorge bis zur Volljährigkeit der
Tochter innehatte und diese zeitweise auch persönlich betreute, ändere daran nichts.
b) Art. 214 DBG regelt die Tarife für die einjährige Veranlagung natürlicher Personen
(Gegenwartsbemessung). Für Ehegatten, die in rechtlich und tatsächlich ungetrennter
Ehe leben, sowie für verwitwete, gerichtlich oder tatsächlich getrennt lebende,
geschiedene und ledige Steuerpflichtige, die mit Kindern oder
unterstützungsbedürftigen Personen im gleichen Haushalt zusammenleben und deren
Unterhalt zur Hauptsache bestreiten, richtet sich der Tarif nach Abs. 2 (Tarif für
Verheiratete), in allen übrigen Fällen nach Abs. 1 der Bestimmung (Grundtarif). Die
Abgrenzung der Anwendungsbereiche der Tarife deckt sich mit jener in Art. 36 DBG,
die bei der zweijährigen Veranlagung natürlicher Personen (Vergangenheitsbemessung)
zur Anwendung gelangt. Wie für die Sozialabzüge sind die Verhältnisse am Ende der
Steuerperiode massgebend (Art. 213 Abs. 2 und Art. 209 DBG; Stichtagsprinzip, vgl.
I.P. Baumgartner, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Band I/2b, N 36d
zu Art. 36 DBG).
Die Gewährung des Tarifs für Verheiratete setzt voraus, dass der Steuerpflichtige mit
dem Kind im gleichen Haushalt zusammenlebt. Die Voraussetzung des
Zusammenlebens führte bereits der alte Bundessteuerbeschluss in Art. 25 Abs. 1 lit. b
(Einelternabzug) auf, ohne allerdings den gemeinsamen Haushalt speziell zu erwähnen.
Das (zusätzliche) Merkmal des gemeinsamen Haushalts schliesst insbesondere dann
die Anwendung des Tarifs für Verheiratete aus, wenn die unterstützte Person wohl mit
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dem Pflichtigen zum Stichtag zusammenlebt, ihrerseits aber einen eigenen Haushalt
besitzt (vgl. Bosshard/Bosshard/Lüdin, Sozialabzüge und Steuertarife im
schweizerischen Steuerrecht, Zürich 2000, S. 212 f.). Beim Zusammenleben mit
volljährigen Kindern ist zu beachten, dass mit Erreichen des Mündigkeitsalters die
elterliche Sorge bzw. Obhut erlischt und das Kind gemäss Art. 25 des Schweizerischen
Zivilgesetzbuches (SR 210, abgekürzt: ZGB) e contrario einen selbständigen Wohnsitz
begründet. Dies bedeutet, dass nicht mehr das Scheidungs- bzw. Trennungsurteil für
die Frage des gemeinsamen Haushalts massgebend ist, sondern einzig die
(selbständige) Wohnsitznahme durch das Kind. Ein gemeinsamer Haushalt ist daher
nur dann bei einem Elternteil anzunehmen, wenn das Kind bei diesem einen Wohnsitz
im Sinne von Art. 3 Abs. 2 DBG begründet hat, d.h. sich dort mit der Absicht
dauernden Verbleibens aufhält. Damit entscheidet das subjektive Element der
Wohnsitzbegründung über die Frage, wo das Kind einen eigenen Wohnsitz hat (vgl.
Bosshard/Bosshard/Lüdin, a.a.O., S. 223).
Unbestritten dürfte sein, dass ein kurzfristiger Aufenthalt in der Wohnung des
Steuerpflichtigen nicht genügt, um die Voraussetzungen des gemeinsamen Haushalts
zu erfüllen, da dem betroffenen Elternteil in diesem Fall auch keine zusätzlichen
Infrastrukturkosten erwachsen. Ebensowenig genügt ein gelegentlicher Aufenthalt,
wenn auch unter Umständen manchmal über mehrere Wochen hinweg, in der
Wohnung des Steuerpflichtigen, um die Voraussetzung des gemeinsamen Haushalts zu
erfüllen. Verfügt das (volljährige) Kind über eine eigene Wohnung, ist der gemeinsame
Haushalt nicht mehr gegeben, auch wenn sich das Kind noch zeitweise beim
entsprechenden Elternteil aufhält. In der Praxis dürfte das dazu führen, dass – die
übrigen Bedingungen vorausgesetzt – dem Elternteil der Tarif für Verheiratete gewährt
wird, bei dem sich das Kind im Sinn der Wohnsitznahme angemeldet hat. Ein geteilter
Haushalt ist – anders als bei minderjährigen Kindern – praktisch nicht mehr denkbar;
das Problem der gemeinsamen elterlichen Sorge stellt sich mit dem Erreichen der
Mündigkeit nicht mehr (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum
DBG, 2. Aufl. 2009, N 35 zu Art. 214 DBG; Bosshard/Bosshard/Lüdin, a.a.O., S. 223).
Im Zusammenhang mit dem Erfordernis des gemeinsamen Haushalts mit einer
unterstützungsbedürftigen und vom Steuerpflichtigen unterstützten Person wird in der
Lehre schliesslich die Auffassung vertreten, ein gemeinsamer Haushalt liege nur dann
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vor, wenn die unterstützungsbedürftige Person keine andere Wohnung (Haushalt) hat
und sich ganzjährig beim Pflichtigen aufhält. Damit entfällt insbesondere dann die
tarifliche Privilegierung, wenn sich die unterstützte Person nur während einer
bestimmten Zeit bzw. zu einem bestimmten Zweck, z.B. zur Erholung, beim Pflichtigen
aufhält. Dies gilt auch dann, wenn sich die unterstützte Person zum Zeitpunkt des
Stichtags, z.B. am Ende der Steuerperiode, beim Pflichtigen aufhält. In diesem Fall ist
der Pflichtige dennoch nach dem Grundtarif zu besteuern, da ihm keine dauernden
Mehrkosten für die Infrastruktur, welche die tarifliche Privilegierung rechtfertigen,
erwachsen (vgl. Bosshard/ Bosshard/Lüdin, a.a.O., S. 241 f.).
c) aa) Aus der Darstellung in der Beschwerde wird ersichtlich, dass die eigene
Wohnung der Tochter des Beschwerdeführers nicht nur eine Rückzugsmöglichkeit
darstellte, sondern auch die Entwicklung von Selbständigkeit und Eigenverantwortung
in Unabhängigkeit vom Vater befördern sollte. Im – nach dem Stichtagsprinzip –
massgebenden Zeitpunkt am Ende der Steuerperiode 2008 hat die volljährige Tochter
des Beschwerdeführers unbestrittenermassen einen eigenen Haushalt geführt. Die
Voraussetzung des Zusammenlebens im gemeinsamen Haushalt nach Art. 36 DBG war
dementsprechend nicht erfüllt, auch wenn sich die Tochter regelmässig in der
Wohnung des Beschwerdeführers aufgehalten hat.
bb) Der Beschwerdeführer weist auf die Praxis hin, nach welcher auch bei
Einelternfamilien der Tarif für Verheiratete angewendet werde, wenn Kinder auswärts
studierten und sich damit in einer vergleichbaren Situation befänden. Dieser Einwand
ist allerdings unbehelflich. Da der Aufenthalt zu Studienzwecken weder zivil- noch
steuerrechtlich zu einem eigenen Wohnsitz des Kindes führt, bleibt dessen
Steuerpflicht regelmässig am steuerrechtlichen Wohnsitz der Eltern bestehen. Damit ist
auch die Anwendung des Tarifs für Verheiratete gerechtfertigt.
Das Recht der direkten Bundessteuer knüpft die Steuerpflicht natürlicher Personen
aufgrund persönlicher Zugehörigkeit am steuerrechtlichen Wohnsitz an (Art. 3 Abs. 1
DBG). Einen steuerrechtlichen Wohnsitz hat eine Person an jenem Ort, an welchem sie
sich mit der Absicht dauernden Verbleibens aufhält oder den ihr das Bundesrecht
aufgrund einer besonderen gesetzlichen Regel zuweist (vgl. Art. 3 Abs. 2 DBG). Keinen
steuerrechtlichen Wohnsitz begründet eine Person am Ort, an dem sie sich lediglich
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zum Besuch einer Lehranstalt oder zur Pflege in einer Heilstätte aufhält (vgl. Art. 3
Abs. 4 DBG). Im interkantonalen Verhältnis stimmt der steuerrechtliche Wohnsitz in der
Regel mit dem zivilrechtlichen überein (vgl. Bauer-Balmelli/Nyffenegger, in: Kommentar
zum Schweizerischen Steuerrecht, Band I/1, 2. Aufl. 2002, N 3 zu Art. 3 des
Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und
Gemeinden, SR 642.14, abgekürzt: StHG).
Steuerrechtlich ist es den Kantonen im interkantonalen Verhältnis verwehrt, am
Aufenthaltsort zwecks Besuchs einer Lehranstalt eine unbeschränkte Steuerpflicht zu
stipulieren (vgl. Bauer-Balmelli/Nyffenegger, a.a.O., N 17 und 28 zu Art. 3 StHG). Auch
das Zivilrecht geht davon aus, dass der Aufenthalt zu einem Sonderzweck, wie der
Besuch einer Lehranstalt oder die Unterbringung in einer Erziehungs-, Versorgungs-,
Heil- oder Strafanstalt, keinen Wohnsitz begründet (vgl. Art. 26 des Schweizerischen
Zivilgesetzbuches; SR 210, abgekürzt: ZGB). Aufgrund des Wortlauts von Art. 26 ZGB
sind an die Begründung des Wohnsitzes am Studienort strengere Anforderungen zu
stellen als am Arbeitsort. So ist während des Semesters an den Wochenenden eine
regelmässige Rückkehr an den bisherigen Wohnsitz zur Beibehaltung desselben nicht
erforderlich. Erforderlich für eine Wohnsitzverlegung an den Studienort ist somit eine
enge Beziehung zum Studienort und eine starke Lockerung der Beziehungen zum
bisherigen Wohnsitz, die sich dadurch manifestiert, dass der Studierende nur noch
selten, insbesondere auch nicht mehr in den Semesterferien, zurückkehrt (vgl. D.
Staehelin, in: Basler Kommentar, ZGB I, 3. Aufl. 2006, N 4 zu Art. 26 ZGB).
Dass die Tochter des Beschwerdeführers im August 2007 eine Ausbildung in R
angetreten hat, erforderte keine Verlegung ihres Wohnsitzes. Vielmehr blieb sie nach
wie vor in A wohnhaft. Anders als bei Kindern, welche sich zu Ausbildungszwecken
während der Woche am Studienort aufhalten, war der Bezug einer eigenen Wohnung
durch die Tochter des Beschwerdeführers mit der Absicht verbunden, sich
grundsätzlich vom Elternhaus zu lösen. Um ihre Selbständigkeit zu fördern und ihre
Eigenverantwortung zu stärken, hat sie einen eigenen Haushalt und Wohnsitz
begründet. Wie häufig sich eine Person in ihrem eigenen Haushalt oder bei anderen
Personen aufhält, ist nicht von Belang. Dass sich die Tochter des Beschwerdeführers
mehr oder weniger häufig in der Wohnung ihres Vaters aufgehalten hat, vermag
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deshalb an ihrem eigenen Wohnsitz ebenso wenig etwas zu ändern wie der Umstand,
dass ihr dort möglicherweise auch noch ihr Kinderzimmer zur Verfügung stand.
d) Zusammenfassend ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten
werden kann.
3.- Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des Verfahrens dem
Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 144 Abs. 1 DBG). Eine Entscheidgebühr von
Fr. 600.-- ist angemessen (vgl. Art. 144 Abs. 5 DBG in Verbindung mit Art. 13 Ziff. 522
des Gerichtskostentarifs, sGS 941.12). Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 500.--
ist zu verrechnen.