Decision ID: 13f64af8-b65c-45b7-9707-2237496c096c
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1962 geborene
X._
arbeitete seit dem
1.
November 2003 bei der
Y._
GmbH als Hauswart und war
dadurch
bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 1
0.
Mai 2005 bei der Arbeit ausrutschte (Unfallmeldung vom 2
4.
Mai 200
5
,
Urk.
8/11/84). Die SUVA kam in der Folge für Taggelder und Heilbehandlungskosten auf
(vgl. Verfügung vom 1
4.
März 2006,
Urk.
8/11/28-30)
. Am 2
7.
Dezember 2006 meldete sich
X._
bei der
Sozialver
si
cherungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (
Urk.
8/6). Nach Vornahme erwerblicher und medizinischer Abklärungen sprach die IV-Stelle
X._
mit Verfügung
en
vom 1
9.
Juni 2008 mit Wir
kung ab
1.
Mai 2006 eine ganze Rente zu (
Urk.
8/49
; vgl. Verfügungsteil 2,
Urk.
8/39
).
Im Januar 2009 leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren ein (Fragebogen
vom 2
7.
Januar 2009,
Urk.
8/68) und nahm medizinische und erwerbliche Abklärungen vor.
Mit Verfügung vom 2
1.
Juli 2011 hob
sie
die Rente von
X._
auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats hin auf (
Urk.
8/89). Die von
X._
am 1
2.
September 2011 erhobene Beschwerde (
Urk.
8/91/3-12) wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 2
4.
September 2012 ab (
Urk.
8/114).
1.2
Am 3
1.
Oktober 2012
meldete sich
X._
erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (
Urk.
8/112). Die IV-Stelle nahm in der Folge erwerbli
che und medizinische Abklärungen vor, in deren Rahmen sie unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten bei der
Z._
einholte (Gutachten vom 1
0.
Juli 2013,
Urk.
8/126). Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Vorbescheid vom 2
7.
August 2013,
Urk.
8/131, und Einwand vom
5.
September resp.
1
0.
Dezember 2013,
Urk.
8/133 und
Urk.
8/140) wies die IV-Stelle mit Verfügung vom
2
2.
Januar 2014
das Leistungsbegehren von
X._
ab (
Urk.
2).
2.
Hiergegen erhob
X._
am 2
4.
Februar 2014 Beschwerde und bean
tragte, es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm nach erneuter Überprüfung des Invaliditätsgrades eine ganze, eventualiter eine halbe Rente auszurichten (
Urk.
1). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit
Beschwerdeant
wort
vom 3
1.
März 2014 die Abweisung der Beschwerde (
Urk.
7), was dem Beschwerdeführer am
1.
April 2014 m
itgeteilt wurde (
Urk.
9). Am 4.
April 2014 liess der Beschwerdeführer
dem Gericht
einen
Bericht des
A._
vom
3.
April 2014 zukommen (
Urk.
10 und
Urk.
11), welcher der Beschwerdegegnerin ebenso
zur Kenntnisnahme gebracht wurde (vgl.
Urk.
12), wie der vom Beschwerdeführer am
4.
Juli 2014 eingereichte Bericht des Spitals
B._
(
Urk.
13-15).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat.
2.
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach
Art.
87
Abs.
3
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 die
ser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver
gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo
ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach
Art.
17
Abs.
1
des Bundesgeset
zes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (
ATSG
)
vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und her
nach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle
Prü
fungspflicht
auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).
3.
3.1
.
Das hiesige Gericht ging im Urteil vom 2
4.
September 2012 (
Urk.
8/114),
mit
welchem die
von der Beschwerdegegnerin
am
2
1.
Juli 2011
verfügte
Rentenauf
hebung
bestätigt wurde
(
Urk.
8/89), davon aus, dass der Beschwerdeführer in einer behinderungsangepassten
(leichten bis mittelschweren)
Tätigkeit zu 100
%
arbeitsfähig sei (
Urk.
8/114/7
E. 3.3).
In
psychiatrischer
Hins
icht
wurde
dabei im Wesentlichen auf das Gutachten von
Dr.
med.
C._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 2
1.
Februa
r 2011 (
Urk.
8/79)
abge
stellt
. Dr.
C._
nannte in
dies
em Gutachten als Diagnosen
(
Urk.
8/79/7)
:
Dysthymia
(
ICD-10
F34.1)
bei anhaltender
somatoformer
Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)
bei depressiver Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F32.4)
bei Restsymptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)
bei akzentuierten (selbstunsicher, abhängig/asthenisch, zwanghaft, emo
tional-in
s
tabil) Persönlichkeitszügen (ICD-10 Z73.1)
Abhängigkeitssyndrom von Tabak, gegenwärtig Substanzgebrauch (ICD-10 F17.24)
Eine
Dysthymia
führe im Fall des Beschwerdeführers aus rein medizinischer Sicht auch bei Anwendung der aktuellen Rechtsprechung nicht zu einer
rele
vanten Minderung der Arbeitsfähigkeit
(
Urk.
8/79/10-11).
Aus somatischer Sicht liess das hiesige Gericht
– unter Hinweis darauf, dass er auch mit einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könne -
offen, ob dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit
als Hauswart
noch zumutbar sei (
Urk.
8/114/7
E. 3.2
.1
).
3.2
3.2.1
Folgende für die Beurteilung des
aktuellen
Gesundheitszustandes des
Beschwer
deführers
grundsätzlich relevanten ärztlichen Berichte liegen vo
r:
3.
2.
2
Der Beschwerdeführer war vom 1
8.
bis 2
1.
Dezember 2012
in der medizini
schen Klinik des
Spital
s
D._
hospitalisiert.
Dr.
m
ed.
E._
, Lei
tender Arzt Medizin, und med.
pract
.
F._
,
Assistenzärztin,
hielten mit Bericht vom 2
0.
Dezember 2012 hierzu fest, d
ie Zuweisung
sei
bei progres
siver Ver
schlechterung eines chronisch lumbalen
Schmerzsyndroms
erfolgt
.
Als Diagno
sen nannten sie
:
c
hronisches
lum
b
overtebrales
Schmerzsyndrom
a
nämisierende
Ulcusblutung
bei Ulc
us
duodeni
Forrest III
s
ymptomatischer Harnwegsinfekt
koronare Dreigefässerkrank
ung
Diabetes mellitus Typ 2, unter
oralen Antidiabetik
a
rezidivierende depress
i
v
e Störung
Kontrastmittelallergie
Der Beschwerdeführer
sei
in gebessertem Allgemeinzustand nach Hause entlas
sen
worden
. Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers machten die Ärzte des Spitals
D._
keine Angaben (
Urk.
8/117/4-9)
.
3.
2.
3
Dr.
med.
G._
, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, nannte mit Bericht an die Beschwerdegegnerin vom
9.
Januar 2013 als Diagnosen mit Auswirkun
gen auf die Arbeitsfähigkeit:
b
lutende Magenulzera
Diabetes Typ 2
s
chwere Depression
Dreigefässerkrankung
Stent
-O
perationen im August 2012
a
rterielle Hypertonie
Kontrastmittelallergie
Der Beschwerdefüh
rer sei seit dem
1.
Januar 20
12 zu 100
%
arbeitsunfähig.
Sein Gesundheitszustand
verschlechtere sich
(
Urk.
8/116).
3.
2.4
Dr.
med.
H._
, Oberarzt, und med.
pract
.
I._
, Assistenzärztin, vom
A._
, hielten mit Bericht an die Beschwerdegegn
e
rin vom 1
4.
Januar 2013 als psychiatrische Diagnosen fest:
rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)
anamnestisch posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)
anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)
Der Beschwerdeführer befinde sich seit dem 1
0.
Juli 2012 erneut in ihrer ambu
lanten psychiatrischen Behandlung. Bei Behandlungsaufnahme habe sich ein depressives Zustandsbild mit depressiver Stimmungslage, gesundheits- und
zu
kunftsbezogenen
Ängsten, Insuffizien
z
gefühlen, Freudlosigkeit, deutlicher inne
rer Unruhe, Antriebsminderung, starkem sozialen Rückzug und
Ruminatio
nen
gezeigt.
Es habe trotz regelmässiger ambulanter integrierter psychiatrisch-psy
chotherapeutischer Einzeltherapie und antidepressiver Medikation keine we
sent
liche Zustandsverbesserung erzielt werden können. Als
krankheitsbe
günstigend
zeigten sich die multiplen somatischen Erkrankungen des Beschwer
deführers mit teilweise
komplikativem
Verlauf sowie die schwierige soziale und finanzi
elle Situation. Die Schwere der psychischen wie auch körperlichen Erkrankun
gen bedinge eine starke Einschränkung des Funktionsniveaus im Alltag in allen Lebensbereichen. In diesem Zusammenhang bestehe auch eine anhaltende 100%ige Arbeitsunfähigkeit. In Anbetracht der Vorgeschichte, des Verlaufes seit erneutem Behandlungsbeginn und der aktuellen Befunde gingen sie von einer
zunehmenden
Chroni
fizierung
der psychiatrischen E
r
kra
nkung aus mit konse
kutiv ungünstiger Prognose, auch hinsichtlich Arbeitsfähigkeit (
Urk.
8/117
/1-3
).
3.
2.5
Die Ärzte de
r
Z._
diagnostizierten mit Gutachten vom 1
0.
Juli 2013
(Urk.
8/126)
als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit
(Urk.
8/126/36)
:
c
hronif
i
ziertes
lumbovertebrales
Schmerzsyndrom mit/bei
struktureller Torsionsskoliose
Spondylose L3/4, L4/5 und
Spondylarthrose
der distalen lumbalen Bewegungssegmente
c
hronisch arthritischer Reizzustand des linken
oberen Sprunggelenks (OSG)
und der linksseitigen
fibularen
Bandverbindungen ohne radiolo
gische Pathologie
radiologisch
nebenbefundlich
beschriebene alte
Kalzifi
zi
erung
als Folge einer asympt
omatischen
Achillessehnenansatzt
endinopathie
k
oronare Dreigefässerkrankung mit/bei
Status nach
Nicht-ST-Strecken-Elevations-Myokardinfarkt
(
NSTEMI
)
am
1.
Juli 2012
m
it PCI/DES Hauptstamm
c
hronischem,
kollateralisiertem
Verschluss des kleinen RCX
50%iger
ostialer
Ramus
-
intermedi
c
us
-Stenose
Status nach PCI/DES der
stenosierten
RCA am 2
3.
August 2012
n
ormaler Auswurffraktion von 60
%
(Juli 2012)
aktuell atypischen Brustbeschwerden
Dilatation der Sinusportion der Aorta
ascendens
Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutach
ter
(
Urk.
8/126
/37
)
:
u
nklare Persönlichkeits- und Verhaltensstörung (ICD-10 F69) mit/bei:
möglichen Anteilen einer
chronifizierten
posttraumatischen
Belas
tungs
störung
, einer Wesensveränderung nach Extrembelastung oder andauernder psychiatrischer Erkrankung
a
nhaltende
somatoforme
Schmerzstörung (ICD-10 F54.4)
Tabakabhängigkeit (ICD-10 F17.24)
Status nach Depression
kardiovaskuläre Risikofaktoren
Diabetes mellit
u
s Typ II, behandelt mit oralen Antidiabetika
Dyslipidämie
, behandelt
a
rterielle Hypertonie, behandelt
p
ersistierende
r
Nikotin
abusus
etwa 35
packyear
Prä-Adipositas, Übergewicht
BMI 28,4 kg/m
2
Status nach
anaphylaktoider
Reaktion nach korona
rer Angiographie 23.
August 2012
Status nach blutendem Ulcus
duodeni
Dezember 2012
Status nach
normochromer
normozytärer
Anämie (Juli 2012)
Dem Beschwerdeführer seien
aus kardiovaskulären Gründen
keine häufigen
Posi
ti
onswechsel
zwischen Kauern und aufrechter Haltung und keine heftigen, abrupten Körperanstrengungen oder Aktivitäten mit möglichen Kontusionen der Brust mehr zumutbar. Leichte, rückenadaptierte Tätigkeiten seien zumutbar. Nicht möglich seien Arbeiten in Zwang
shaltungen wie vornüber gebeugt
ste
hend, kniend, hockend, kauernd sowie einhergehend mit repetitiven
Bewe
gungs
anforderungen
an den Rumpf oder Heben von Lasten von mehr als
zehn
Kilogramm. Der Beschwerdeführer könne keine Tätigkeiten mit längerem Stehen oder Umhergehen ausüben, die maximal
e
Gehdistanz
betrage
500 Meter. Sit
zende Tätigkeiten seien auch während der aktuellen, vermutlich interkurrenten Affektion mit
fibularem
Bänderreizzustand links ohne Weiteres möglich. Der Befund sei gut behandelbar, die Behandlung sollte nach maximal drei Monaten abgeschlossen sein. Nacht- und Schichtarbeit seien wegen des Diabetes mellitus nicht möglich.
Eine Tätigkeit wie die zuletzt ausgeübte als Abwart sei aus psychiatrischer und internistischer Sicht je nach Einsatzgebiet noch möglich. Aus orthopädischen Gründen komme wegen der vorliegenden Wirbelsäuen- und Rückenbefunde eine körperlich belastende Tätigkeit seit 2005 nicht mehr in Frage. Die Tätigkeit als Hauswart sei hingegen auch aus orthopädischer Sicht unter Einhaltung des Belastungsprofils möglich. Eine Leistungsminderung von 20
%
bestehe aus orthopädischen Gründen infolge eines wirbelsäulen- und rückenbedingten ver
langsamten Arbeitspensums. Somit bestehe beim Beschwerdeführer eine Arbeits
fähigkeit in der Grössenordnung von 80
%
.
Tätigkeiten, die dem Belastungsprofil entsprächen, seien durchgehend auf einem 80%-Niveau zumutbar, mit einem Pensum von 100
%
(8,5 Stunden arbeitstäg
lich an fünf Arbeitstagen pro Woche). Eine Leistungsminderung von 20
%
bestehe
aus orthopädischen Gründen infolge eines wirbelsäulen- und
rückenbe
dingten
verlangsamten Arbeitstempos. Somit bestehe in angepasster Tätigkeit eine
Arbeitsfähigkeit von etwa 80
%
(
Urk.
8/126/39-40)
.
Betreffend Verlauf hielt
en die Gutachter
im Wesentlichen
fest,
psychopa
tholo
gischer Befund und Diagnostik sowie versicherungsmedizinische Beurteilung deckten sich weitgehend mit der Einschätzung im letzten Gutachten vom 2
1.
Februar 201
1.
Im September 2012 habe das
A._
von einer Behandlung des Beschwerdeführers seit dem 10. Juli 2012 berichtet, aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Arbeitsfähigkeit. Weder Befunde noch Diagnosen seien im Bericht enthalten. Aufgrund der vom Beschwerdeführer geschilderten Therapiefrequenz
und der eingenommenen Medikamente sei nicht von einer wesentlichen Zustandsveränderung auszugehen. Der Beschwerdeführer selber berichte von einem sich täglich verschlechternden Gesundheitszustand. Das sei anhand der zu erhebenden Befunde und der Diagnosen eindeutig widerlegt und nicht nach
vollziehbar. Eine vorübergehende psychische Reaktion auf die kardiovaskulären Ereignisse sei allerdings möglich. Die im Arztbericht vom
A._
diagnostizierte mittelgradige depressive Episode könne hingegen nicht bestätigt werden. Auf
grund der Zeitverhältnisse wäre bei chronischer oder rezidivierender Depression in dieser Schwere vier Monate später eine andere Medikation als eine Tablette Johanniskraut zu erwarten. Aus psychiatrischer Sicht sei die geltend gemachte Zustandsverschlechterung somit nicht ausgewiesen (
Urk.
8/126/40; vgl.
Urk.
8/126/72). Die – von ihnen attestierte - Arbeitsunfähigkeit von 20 % be
ste
he in der bisherigen Tätigkeit aus orthopädischen Gründen seit circa 200
5.
Die Nicht-Eignung für Nacht- und Schichtarbeit bestehe ab
Diagnose
stellung
des Diabetes 200
8.
Die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht habe sich ab spä
testens September 2010 (Untersuchung durch
Dr.
C._
) verbessert. Eine inter
kurrente Arbeitsunfähigkeit aus kardiologischen Gründen habe vom
1.
Juli 2012 bis 23. August 2012 bestanden. Nach Blutverlust im Dezember 2012 sei eine kurze Arbeitsunfähigkeit mit Übergang in eine
Rekonvaleszenzzeit
von circa drei Monaten mit gradueller Steigerung der körperlichen Leistungs
fä
higkeit ein
getreten (
Urk.
8/126/41). Zusammenfassend
bestehe
keine wesentli
che Verän
derung
des Gesundheitszustandes
. Die von ihnen angenommen
e
, lediglich 80%ige Arbeitsfähigkeit angepasst beruhe auf einer anderen Einschät
zung des gleichen Gesundheitszustandes
(
Urk.
8/126
/42
).
3.
2.6
PD
Dr.
med.
J._
, Oberarzt, und
Dr.
med.
K._
,
Assis
tenzarzt, vom Universitären
Herzzentrum
des
L._
,
erklärten mit Bericht vom 2
0.
November 2013, anhand der klinischen Kurzkontrolle vom 1
1.
September 2013 zeige sich beim Beschwerdeführer ein
klinisch
stabiler Verlauf. Hinsichtlich der
dilatativen
Aortopathie
werde dem Beschwerdeführer mit Sicherheit empfohlen, statische körperliche Arbeit, wie beispielsweise Heben schwerer Lasten, zu vermeiden. Ansonsten sähen sie aus kardiologischer Sicht keine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Ruhende Tätigkeiten, wie beispielsweise Schreibtischtätigkeit, sei aus kardiolo
gischer Sicht ohne Weiteres zu verantworten (
Urk.
8/139/2).
3.
2.7
Dr.
H._
und med.
pract
.
M._
, Assistenzärztin,
vom
A._
hielten mit Bericht zuhanden des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers vom
3.
April 2014 fest,
aus Sicht der Behandl
er
sei eine zunehmende depressive Entwicklung beobachtbar, die sich im ambulanten Setting knapp kompensiert darstelle. U
nter Einbezug der gesichteten Unterlagen, insbesondere des psychiatrischen
Teilgut
achtens
vom
7.
Juni 2013, und des Behandlungsverlaufs gingen sie davon aus, dass die depressive Symptomatik beim Beschwerdeführer am ehesten auf die schwierige soziale, finanzielle Belastungssituation zur
ückzuführen sei. Ansons
ten schlö
ssen sie sich der diagnostischen Einschätzung im Gutachten an. Die bestehende Tätigkeit im geschützten Rahmen gebe dem Beschwerdeführer die notwendige Tagesstruktur. Sie würden die Fortführung der bisherigen Behand
lung empfehlen (
Urk.
11).
3.
2.8
Dr.
med.
O._
, Leitender Arzt
der Abteilung für Kardiologie des Spi
tals
B._
, hielt mit Bericht vom
1.
Mai 2014 fest, der Beschwerdeführer sei ein kardialer Hochrisikopatient, der über unspezifische thorakale Beschwerden klage. Echokardiographisch sei eine erhaltende systolische LV-Funktion fest
stellbar, ohne eindeutige regionale Wandbewegungsstörungen.
Szintigraphisch
habe vor einem Jahr keine relevante Myokardischämie nachgewiesen werden können. Auch im aktuellen Belastungs-EKG
sei
es zu keinen
ischämieverdächti
gen
Symptomen oder EKG-Veränderungen gekommen. Allerdings sei aufgrund der stark eingeschränkten körperlichen Leistungsfähigkeit die Aussagekraft des Tests sehr stark eingeschränkt (
Urk.
14).
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der
angefochtenen Verfügung vom 22.
Januar 2014 (
Urk.
2) im Wesentlichen auf das Gu
tachten de
r
Z._
vom 10.
Juli 2013 (
Urk.
8/126
; vgl. Feststellungsblatt,
Urk.
8/129 und
Urk.
8/142
).
Den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens durch die Sozialversicherung einge
holten Gutachten ist Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen deren Zuverlässigkeit sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/
bb
). Vorliegend bestehen keine Indizien, welche gegen die Beweistauglichkeit des Gutachtens de
r
Z._
vom 1
0.
Juli 2013 sprechen würden. Vielmehr erfüllt das Gutachten die rechtsprechungsgemässen Anforderungen, welche an beweistaugliche medi
zini
sche Gutachten gestellt werden
(vgl. BGE 125 V 351 E.
3a).
D
as Gutachten
der
Z._
basiert auf umfassenden fachärztlichen Untersuchun
gen (allgemein-internistisch, orthopädisch-
traumatologisch
, internistisch-kardi
o
logisch, psychiatrisch)
und
wurde
insbesondere auch in Kenntnis der
Vorakten
abgegeben.
Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers (
Urk.
1 S. 3 f.) berücksichtigten die Gutachter
bei ihrer Einschätzung
auch den
Bericht
von Dr.
H._
und
med.
pract
.
I._
vom
A._
vom 1
4.
Januar 2013
(vgl. E. 3.2.4)
. Dieser Bericht wu
rd
e
nicht nur im Rahmen
der Vorgeschichte zitiert (Urk.
8/126/
23
), sondern es
fand
auch eine Auseinandersetzung mit diesem Be
richt statt.
Z
war
wurde im
psychatrischen
Teilgutachten vom 1
0.
Ju
n
i 2013
un
ter dem Titel „Retrospektiver Verlauf der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen und angepasster Tätigkeit mit eingehender Berücksichtigung der attestierten AF in den Akten“
(
Urk.
8/126/72)
nur ein Bericht der Ärzte des
A._
von September 2012 ausdrücklich erwähnt, tatsächlich setzt
e
sich der begutachtende
Psychiater
aber
auch mit
dem Bericht vom 1
4.
Januar 2013
auseinander.
So w
u
rd
e
im B
e
richt vom September 2012 (Urk.
8/109/4) – wie vom Gutachter festgehalten – keine Diagnose genannt. Die Aussage: „Die im Arztbericht vom
A._
diagnosti
zierte mittelgradige depressive Episode kann nicht bestätigt werden“ bez
og
sich daher offenkundig auf den Bericht vom 1
4.
Januar 201
3.
Gleiches gilt für
die er
wähnte Behandlung mit Johanniskraut (
Solevita
).
Inhaltlich
leg
te
de
r psychi
at
rische
Z._
-Gutachter
zum Bericht vom 1
4.
Januar 2013 schlüssig dar, dass die
vom
A._
diagnostizierte mittelgradige depressive Episode nicht
bestätigt werden könne (vgl. E. 3.2.5). Für den Zeitpunkt der psychiatrischen Begutach
tung (Juni 2013) stellte der psychiatrische Gutachter - in einlässlicher Würdi
gung der
Vorakten
, der von ihm erhobenen Befunde und seiner weiteren Beo
bach
tungen – insbesondere auch überzeugend fest, dass der Beschwerde
führer in der Begegnung und im klinischen Untersuch ein bizarres, auffälliges Ver
hal
ten gezeigt habe, welches keinem definierten psychiatrischen Krankheits
bild mit genügender diagnostischer Sicherheit zuzuordnen sei. Die Stimmung zum
Un
ter
suchungszeitpunkt
habe nicht für eine Stimmungspathologie gereicht. Es seien keine Verstimmung und Beeinträchtigung, auch nicht im Ausmass einer
Dysthymie
, vorhanden gewesen, und eine Depression habe ausgeschlossen wer
den können. Die Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung seien nicht vorhanden (
Urk.
8/126/68). Die aktuelle Therapie entspreche der Psycho
pa
thologie und den von ihm gestellten Diagnosen und nicht der vom
Beschwer
de
führer postulierten Depression und posttraumatischen Störung (
Urk.
8/126/70).
Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers (
Urk.
1 S. 5) berücksichtig
t
en die Gutachter auch die Einschränkungen am linken OSG in ihrer Beurtei
lung, h
ie
lten sie doch ausdrücklich fest, dass sitzende Tätigkeiten auch während der aktuellen, vermutlich interkurrenten Affektion mit
fibularem
Bänderreizzu
stand
links ohne Weiteres möglich sei
en
, da der Befund gut behandelbar
sei
und
die Behandlung
nach maximal drei Monaten abgeschlossen sei
n sollte
(
Urk.
8/126/39)
.
Nach dem Gesagten
ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin das Gutachten des
Z._
vom 1
0.
Juli 2013 als beweistauglich erachtete. Es gilt jedoch zu beachten, dass die Gutachter ausdrücklich
– von der
Beschwerdegeg
nerin
jedoch nicht berücksichtigt -
festhielten, dass seit der mit Verfügung vom
2
1.
Juli 2011
(
Urk.
8/89)
erfolgten und mit Urteil des hiesigen Gerichts vom
2
4.
September 2012 (
Urk.
8/114)
bestätigten Aufhebung der Invalidenrente des Beschwerdeführers keine
wesentliche
Veränderung des Ge
sundheitszustandes eingetreten ist
(vgl. E.
3.2.5
; vgl. auch
Urk.
8/126/40
)
.
4.2
Aus dem Bericht
von
Dr.
E._
und med.
pract
.
P._
vom
Spital
D._
vom 2
0.
Dezember 2012
(E. 3.2.2)
geht hervor, dass der Beschwerdeführer über verstärkte Schmerzen in Bezug auf das chronisch
lumbovertebrale
Schmerzsyn
drom
klagte. Gleichzeitig hielten die berichtenden Ärzte jedoch auch fest, dass der Beschwerdeführer in gebessertem Allgemeinzustand entlassen worden sei.
Für eine ambulante Physiotherapie konnte der Beschwerdeführer laut den Angaben der genannten Ärzte nicht gewonnen werden (
Urk.
8/117/5; vgl. auch
Urk.
8/126/32). Dies lässt aber nicht darauf schliessen, dass bei Austritt aus dem Spital
D._
noch ein erhöhter Leidensdruck vorhanden war.
Insgesamt geht aus dem
Bericht
von
Dr.
E._
und med.
pract
.
P._
vom 2
0.
Dezember 2012
daher
keine relevante
, andauernde
Verschlechterung des Gesundheitszu
standes des Beschwerdeführers hervor.
4.3
Dr.
G._
erklärte mit Bericht vom
9.
Januar 2013, dass
sich
der Gesundheits
zustand des Beschwerdeführers
verschlechtere
und dass d
ies
er seit dem
1.
Januar 2012
zu 100
%
arbeitsunfähig sei (E.
3.2.3). Da
Dr.
G._
in sei
nem Bericht keinerlei Befunde na
nnt
e
, ist seine Einschätzung nicht nachvollziehbar.
4.4
Dr.
J._
und
Dr.
K._
vom Universitären Herzzentrum des
L._
hielten in ihrem Bericht vom 2
0.
November 2013
(E.
3.2.6)
fest, dass ein klinisch stabiler Verlauf vorliege. Aus kardiologischer Sicht hielten sie lediglich eine Einschrän
kung für Arbeiten wie Heben von schweren Lasten fest. Bereits im Zeitpunkt des
Erlasses der Verfügung vom 21.
Juli 2011 (
Urk.
8/89) wurde nicht mehr ange
nommen, dass der Beschwerdeführer schwere Tätigkeiten verrichten könne (vgl. E. 3.1). Eine
wesentliche
Veränderung des Gesundheitszustandes des Beschwer
deführers geht aus dem Bericht der
D
res
.
J._
und
K._
vom 20.
November 2013 somit nicht hervor.
4.5
Dr.
H._
und med.
pract
.
M._
vom
A._
hielten
mit Bericht an den Rechts
vertreter des Beschwerdeführers vom
3.
April 2014
zwar fest, es sei eine zunehmende depressive Entwicklung beobachtbar. Gleichzeitig erklärten sie jedoch, dass sich die depressive Entwicklung knapp kompensiert im ambulanten Setting darstelle. Ansonsten schlossen sich die genannten Ärzte der diagnosti
schen Einschätzung im Gutachten ausdrücklich an.
Es gilt zudem zu beachten, dass
Dr.
H._
und med.
pract
.
M._
b
etreffend die von ihnen angeführte
rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode
,
erklär
t
en
, dass diese
am ehesten auf die schwierige soziale
,
finanzielle Belastungssituation
zurückzuführen sei.
Nach ständiger Rechtsprechung ist in Fällen, in denen
im Wesentlichen nur Befunde erhoben werden, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen,
grundsätzlich
kein invalidisierender psychischer
Gesundheits
schaden
gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 2
3.
März 2009 E. 2). Im Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass unabhängig davon, ob eine Erkrankung durch psychosoziale Faktoren bestimmt ist oder nicht, leichte bis höchstens mittelschwere Störungen aus dem depressiven
For
menkreis
grundsätzlich als therapeutisch
angehbar
gelten (vgl. Urteil des Bun
desgerichts 9C_266/2012 vom 2
9.
Aug
ust 2012 E.
4.3.2). Die invalid
i
si
erende Wirkung einer mittelschweren depressiven Störung ist zwar nicht schlechthin auszuschliessen, indessen bed
ingt deren Annahme
insbesondere auch,
dass ein
e
konsequente Depressionstherapie befolgt wird, deren Scheitern das Leiden als resistent ausweist (Urteil des Bundesgerichts 8
C_774/2013 vom 3. April 2014 E.
4.2). Dies ist vorliegend nicht der Fall.
Der Beschwerdeführer stand von Oktober 2008 bis Januar 2009 erstmals in fachärztlicher psychiatrischer Be
hand
lung im
A._
, wobei in dieser Zeit zwölf Konsultationen stattfanden und eine antidepressive Medikation etabliert wurde. Im Januar 2009 wurde die Be
handlung auf Wunsch des Beschwerdeführers abgebrochen (
Urk.
8/70/4 und
Urk.
8/71/1). Im Juli 2012 begab er sich erneut ins
A._
(
Urk.
8/117/1). Gemäss seinen Angaben gegenüber dem psychiatrischen Gutachter der
Z._
fanden die dortigen Behandlungen alle drei bis vier Wochen statt (
Urk.
8/126/66). Laut Bericht des
A._
vom 1
4.
Januar 2013 beschränkte sich die
psychopharmakolo
gische
Therapie bis im November 2012 auf die Vergabe von Johanniskraut; da
nach sei eine antidepressive Behandlung mit
Cipralex
etabliert worden bei an
am
nestisch gutem Ansprechen in der Vorgeschichte (
Urk.
8/117/2). Im
Aus
trittsbericht
des Spitals
D._
vom 20. Dezember 2012, auf welchen der Beschwerdeführer anlässlich der psychiatrischen Begutachtung - auf die Frage nach der aktuellen Medikation hin - verwies, wurde dieses Medikament aber nicht angeführt (Urk. 8/126/64 und
Urk.
8/117/5; vgl. auch
Urk.
8/126/26 und
Urk.
8/126/81). Es wurde demnach bislang lediglich eine minimale psy
chothe
rapeutische und – pharmakologische Therapie durchgeführt, was im Übrigen – wie der psychiatrische Gutachter des
Z._
ausdrücklich feststellte – auch nicht auf einen erheblichen psychischen Leidensdruck schliessen lässt. Eine allfällige mittelgradige depressive Symptomatik des Beschwerdeführers wäre deshalb aus rechtlicher Sicht jedenfalls nicht als invalidisierend zu betrachten.
4.6
Nachdem auch aus dem Bericht von
Dr.
O._
vom
1.
Mai 2014 keine Ver
schlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers
hervorgeht
(E.
3.2.8),
ist
von einem
grundsätzlich
unveränderten Gesundheitszustand des Beschwerdeführer
s
und somit keinem Rentenanspruch auszugehen
(vgl. E. 2)
.
S
elbst wenn davon ausgegangen würde, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verschlechtert
hat
und er neu in einer
behinderungs
ange
passten
Arbeitstätigkeit nur noch zu 80
%
arbeitsfähig
ist
,
hätte
er keinen Ren
tenanspruch, erweist sich doch der von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Einkommensvergleich (
Urk.
2)
im Ergebnis
als rechtens
. Insbesondere besteht kein Anlass, einen höheren Abzug als 10
%
vom Tabellenlohn vorzunehmen, kann der Beschwerdeführer doch
gemäss gutachterlicher Feststellung (Urk. 8/128/39-40; vgl. E. 3.2.5)
noch vollschichtig einer
angepassten
Arbeits
tätig
keit
nachgehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_344/2008 vom
5.
Juni 2008 E. 4).
5.
Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist abzu
weisen.
6.
Gestützt auf
Art.
69
Abs.
1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung
ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens (
Fr.
200.-- bis
Fr.
1'000.--)
auf Fr.
600.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerde
führer aufzuerlegen.