Decision ID: 14dc38f8-4515-583b-bdb6-2d4b0274902f
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1955, meldete sich am
3. Oktober 1997 bei der Sozial
versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug einer Rente an (Urk. 7/4).
Nach
beruflichen und medizinischen
Abklärungen
sprach
die IV-Stelle
dem Versicherten mit Verfügung
vom 23. Februar 1999 bei einem Invaliditätsgrad von 100 %
ab 1. April 1998
eine ganze Rente
zu
(Urk. 7/15).
1.2
Die in der Folge mit Fragebogen vom 24. Januar 2005 eingeleitete Revision (Urk. 7/19) endete nach Einholung eines Berichts des
Y._
vom 9. Februar 2005 (Urk. 7/21) mit der vom
24. Februar 2005 datierten Mit
teilung eines unveränderten Anspruchs auf ein
e Invalidenre
n
te mit dem bis
he
rigen Invaliditätsgrad (Urk. 7/23).
1.3
Nachdem im Rahmen eines w
eiteren –
mit Fragebogen vom 7. März 2009 (Urk. 7/24
-
25) eingeleiteten
– Revisionsverfahrens wiederum berufliche und medizinische Abklärungen getätigt worden waren,
setzte die IV-Stelle mit Ver
fügung vom
18. Februar 2010 die bisherige ganze Invalidenrente des Versi
cherten mit Wirkung ab 1. April 2010 bei einem Invaliditätsgrad von 55 % auf eine halbe
Rente
herab (
Urk.
7/4
8
).
Die vom Versicherten dagegen
gerichtete
Beschwerde
(Urk.
7/49/3
)
hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 23. Dezember 2010 (Urk. 7/53) in dem Sinne gut, als es die IV-Stelle zu ergänzenden medizinischen Abklärungen verpflichtete
.
In Nachachtung dieses Urteils
erteilte
die IV-Stelle dem
Y._
einen Auftrag zur
bidisziplinären
(psychiatrisch-internistisch
en
)
Begutachtung
des Versicherten
(Urk. 7/
58
). Nachdem Dr. med.
Z._
, Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des
Y._
, der IV-Stelle
am
10. März 2011
(Urk.
7/
63
)
mitgeteilt hatte,
sie könne einzig aus psychiatrischer Sicht Stellung nehmen,
die
ihres Erachtens weiteren
notwendigen
Abklärungen
jedoch
weder
durchführen
noch koordinieren
, zog die IV-Stelle den Auftrag
gleichentags
zurück
(Urk. 7/64)
und
beauftragte das
A._
,
den Versicherten polydisziplinär zu
begutachten
(Urk.
7/
66
)
. Am
23. März 2011
wurde der Versicherte
an der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin des
Y._
internistisch
untersucht
(Expertise vom 12. April 2011, Urk. 7/67). Am 26. Januar 2012 erstatteten
sodann
die Ärzte des
A._
ihr Gut
achten
(Urk. 7/71), nachdem sie den Versicherten vom 21. November bis am 25. November 2011
stationär
untersucht hatten.
Nach durchgeführtem
Vorbe
scheidverfahren
(Urk.
7/74-
77
)
verfügte
die IV-Stelle am
13. Juli 2012
, dass
der Versicherte ab 1. April 2010 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente habe
(Urk. 2
).
2.
Hiergegen
erhob
X._
am 15. August 2012 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte sinngemäss
, es sei ihm
über den 31. März 2010 hinaus
eine ganze Invalidenrente auszurichten
. In der Beschwerdeantwort vom
20. September 2012 (Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-87)
, welche dem Beschwerde
führer mit Schreiben vom 24. September 2012 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8), schloss die
Beschwerdegegnerin
auf Abweisung der Beschwerde.
3.
Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Strittig und zu prüfen ist, ob
der
Beschwerdeführer nach dem 1. April 2010 wei
terhin
Anrecht auf
eine ganze Invalidenrente
hat
.
1.2
Die Beschwerdegegnerin verneinte dies unter Hinweis auf die medizinischen Akten, wonach
dem Beschwerdeführer eine behinderungsangepasste Tätigkeit zu einem Pensum von 50 % zumutbar sei. Nach Einkommensvergleich resultiere ein Invaliditätsgrad von 53 %, weshalb
lediglich noch
Anspruch auf eine halbe I
nvalidenrente bestehe (Urk. 2).
1.3
Der Beschwerdeführer wandte
hiergegen
sinngemäss
ein,
es könne nicht auf das Gutachten des
A._
abgestellt werden.
Er habe als Zürcher Anspruch auf eine Begutachtung durch Ärzte in Zürich, die ausserdem keine finanziellen Abmachungen mit der Beschwerdegegnerin hätten
.
Er sei immer noch nicht in der Lage, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen
(Urk. 1).
2.
2.1
Die massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem
Invaliditäts
grad
von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem
In
validitätsgrad
von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG).
2.2
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009
,
E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003
,
E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
spracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.
3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010
,
E. 1 mit Hinweisen).
2.3
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor
liegen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzu
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beant
wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt
was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist
, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist,
ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer
Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutach
ten,
3.
Aufl. 1994, S. 24 f.).
3.
3.1
Die im Rahmen der ersten Rentenrevision erfolgte Mitteilung der
Weiterausrich
tung
der ganzen Invalidenrente vom 24. Februar 2005 (Urk. 7/23) basierte lediglich auf einem Bericht des
Y._
vom 9. Februar 2005
(Urk. 7/21)
, welcher Diagnosen ohne Befunde aufführte und sich lediglich bis zum Juli 2005 bezüg
lich Arbeits
unfähigkeit äusserte. Danach erfolge eine Nachkontrolle, und es könne
dann
auf Antrag der Beschwerdegegnerin eine Neubeurteilung der
Rest
arbeitsfähigkeit
vorgenommen werden. Dieser Bericht vermag einer
rechtsgenü
gen
den
Sachverhaltsabklärung deshalb
bereits daher
nicht zu genügen, weil seit der ursprüngli
chen Rentenverfügung vom 23. Februar 1999 (Urk. 7/15) eine
Lebertransplanta
tion
durchgeführt worden war, welche ohne Zweifel Auswir
kungen auf den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers gehabt haben wird, so dass dieser Frage vertiefter hätte nachgegangen werden müssen. Als
Refe
renzpunkt
für den Verlauf des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers und seiner Arbeitsfä
higkeit dient somit das Datum der ursprünglichen
Rentenverfü
gung
vom 23. Februar 1999 (Urk. 7/15).
3.2
Ihre erstmalige
Rentenzusprache
stützte die Beschwerdegegnerin auf den Bericht von Dr.
med.
B._
, FMH Allgemeinmedizin,
vom 21. April 1998 (Urk. 7/9) sowie das psychiatrische Gut
achten von Dr.
med.
C._
, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
vom 20. September 1998 (Urk. 7/12,
Feststellungs
blatt
vom 10. November 1998, Urk. 7/13).
3.3
Dr.
B._
führte in seinem
Bericht
(Urk. 7/9)
als Diagnosen eine
aethylische
Hepato
pathie mit tiefem Spontanquick, eine chronische
Gastrits
(Status nach Ulcus
duodeni
), einen
Nikotinabusus
sowie einen latenten Diabetes mellitus auf. Er
sprach
von einem stationären Zustand und von einem seit Herbst 1997 stabilen Verlauf. Der Beschwerdeführer habe den Alkoholkonsum massiv redu
ziert und eventuell sogar gestoppt. Er erscheine regelmässig zu ärztlichen Kon
trollen. Subjektiv und objektiv liege weiterhin ein stark reduzierter Allgemein-
und Er
nährungszustand vor. Die Leberwerte und
der
Quick seien stabil aber pathologisch. Die Behandlung bestehe aus regelmässigen körperlichen Kontrol
len, dazu eine symptomatische Therapie mit
Aldactone
bei
Oedemen
,
Antra
, Vitaminpräpara
ten und dem Versuch der körperlichen Aktivierung. Seit April 1997 hätten keine
Hospitalisationen
mehr stattgefunden. Die Arbeitsunfähigkeit betrage 100 % bis auf
Weiteres
bei unsicherer Progno
se. Im Bericht vom 10
. Dezember 1997
(Urk. 7/5)
hatte Dr.
med.
D._
(Innere Medizin FMH),
Praxiskollege von Dr.
B._
, noch die Diagnose eines chronischen
Aethylismus
mit schwerem POS (Psychoorganisches Syn
drom) mit
mnestischen
Ausfällen und mit
äthylischer
Hepatopathie sowie
den
Ver
dacht auf
Portal
hypertension
, Aszites und
Hypoprothro
mbinämie
(Urk. 7/5/2) sowie im Bericht vom 18. August 1997
(Urk. 7/2)
die Diagnose einer
Encephalopathie
genannt
.
3.4
Der psychiatrische Gutachter Dr.
C._
, welcher
den Beschwerdeführer am 2
6.
August 1998 untersuchte,
schrieb, dass der Beschwerdeführer pünktlich erschienen sei. Er habe
rauchend vor der Türe gewartet und habe zunächst
die Toilette aufsuchen
müssen, da er Probleme mit dem Stuhlgang habe. Er habe Mühe beim Treppen
steigen bekundet, um ins Büro des Arztes zu gelangen. Der Gang sei unsicher gewesen. Gleichzeitig habe er über Brennen in den Füssen und bisweilen Krämpfen im Unterarm und Brennen in den Fingern geklagt. Der erst 43-jährige Beschwerdeführer habe deutlich vorgealtert gewirkt. Er sei eine hagere Gestalt mit dünnen Beinen, blasser Gesichtsfarbe und mit leicht gelben Skleren der Au
gen. Er habe eine deutliche Lackzunge und immer wieder einen tiefen Husten. In psychischer Hinsicht
sei
eine deutliche Antriebsarmut auf
ge
fallen
. Trotz seiner Schwunglosigkeit
habe
er aber interessiert am Gespräch teil
genommen
und sich nicht hängen
lasse
n
. Er
habe
mutlos und mit depressiver Grundstimmung über seine heutige Lebenssituation
gesprochen
, im weiteren Verlauf des Gespräches mit leichter Ver
stimmung und zunehmenden Konzent
rationsmängeln. Mit der Zeit
sei
au
f
gef
alle
n,
dass der Beschwerdeführer auf bestimmten Themen
per
severiere, wie beispiels
weise
bei seinen Medikamenten, die er alle einnehmen müsse und ihm nicht
bekämen
. Auch auf das Spritzen wegen des Diabetes
sei
er immer wieder zurück
gekommen
. Eigentlich
habe
der Beschwerdeführer so vor sich hin
geredet
, fast als wäre er in Selbstgesprächen versunken. Zeitweise
habe
er immer weiter
geredet
, so wie es im Ge
spräch gerade laufe, irgendwie ohne Strich und Komma. Als die Freundin, wel
che ihn zur Begutachtung begleitet habe, anwesend gewesen sei, habe er sich auffallend zurückgezogen und ihr das Terrain überlassen (Urk. 7/12/4-5).
Der Beschwerdeführer
habe angegeben
, seit 17 Monaten überhaupt keinen Alko
hol mehr zu trinken. Gemäss den Angaben der Lebenspartnerin sei es seit dem 8. April 1997 mit dem Alkohol fertig. Weil dies ihr Geburtstag gewesen sei,
könne sie dies so genau sagen. Sie
habe
weiter aus
geführt
, der Beschwerdefüh
rer habe alle eige
nen Freunde aufgegeben und an nichts mehr Interesse. Er leide unter Angst und Depressionen und sei zunehmend aggressiv und nervös. Früher sei er ein ruhi
ger Trinker gewesen und habe jeweils nur Bier getrunken, insge
samt bis 15 Stangen täglich. Damals habe er nie richtig gegessen. Dieses Verhalten bestehe eigentlich seit der Jugendzeit, sie habe ihn überhaupt nur so gekannt. Auch sein Bruder sei Quartalstrinker. Sie meinte, dass der Beschwer
de
führer überhaupt keinen
Lebensmut mehr habe, die Lust am Leben sei bei ihm
erloschen. Ständig frage er nach dem Sinn des Lebens überhaupt (Urk. 7/12/2-3).
Zur Beurteilung führte Dr.
C._
aus, dass der Beschwerdeführer nach wie vor an einer Leberzirrhose leide, auch bestehe ein auffälliger Ikterus. Neu hin
zugekommen sei ein Diabetes mellitus, der dem Beschwerdeführer zusätzlich Angst und Mühe bereite. Im Weiteren bestehe eine Polyneuropathie der unteren und oberen Extremitäten, möglicherweise alkohol- oder diabetesbedingt. Die diversen körperlichen Störungen würden zu immer wiederkehrenden Schmerz- und Schwindelzuständen führen. Die psychische Beeinträchtigung sei zusätzlich von einer latent bestehenden Wesensänderung überlagert, die beim Beschwer
deführer ein antriebsarm-depressiv gefärbtes Zustandsbild hinterlasse. Gemäss übereinstimmenden Äusserungen des Hausarztes, der Sozialarbeiterin und der Lebenspartnerin würden zurzeit keine aktuellen Alkoholprobleme bestehen. Aus diesen Gründen würde sich eine reine Alkoholentzugsbehandlung erübrigen. Andererseits sei unübersehbar, dass der Beschwerdeführer an gravierenden psy
chischen und physischen Folgeschäden des langjährigen chronischen Alkoholis
mus leide. Zurzeit bestehe eine Arbeitsunfähigkeit über 70 % (Urk. 7/12/4-5).
4.
Nach der
Rentenzusprache
vom 23. Februar 1999 stellte sich die medizinische Aktenlage wie folgt dar:
4
.
1
Dem im Rahmen der ersten Revision eingeholten Bericht des
Y._
vom 9. Februar 2005
(Urk. 7/21
)
ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer am 7. Juni 2000 bei
postaethylischer
Leberzirrhose eine Leber tr
ansplantiert erhal
ten hatte, je
doch weiterhin bis zum Juli 2005
vollständig
arbeitsunf
ähig war. Danach könne eine Neu
beurteilung stattfinden.
4.2
Ein Bericht des
Y._
, Sprechstunde Transplantation, vom 23. April 2009 (Urk. 7/27/3
-4
) führt
folgende Diagnosen auf:
Status nach
orthotoper
Leber
transplantation
am 7. Juni 2000 bei
postäthyli
scher
Leberzirrhose Child B und Status nach Revision mit
Plastikendoprothese
(ERCP) am 2. Februar 2001 bei postoperativem
Choledochusleck
sowie einen Diabetes mellitus Typ II (ED 1998) mit Polyne
uropathie
,
aktuell ohne Indi
kation
für
eine medikamentöse Therapie.
Dem Beschwerdeführer gehe es so
weit gut. Seit zwei Wochen würden ihn jedoch
Durchschlafschwierigkeiten stö
ren. Entsprechend fühle er sich tagsüber
gereizt
. Der Stuhlgang sei regelmässig, das Gewicht konstant. Als Befunde wurde ein 54-jähriger Beschwerdeführer in gutem Allgemeinzustand und schlankem Ernährungszustand beschrieben mit einem Gewicht von 5
6
Kilo
gramm,
afebril
mit weichem Abdomen, reizloser Narbe und ohne Hinweis für eine Narbenhernie. Es würden sich zufriedenstel
lende Leberwerte finden. Der ebenfalls im Rahmen der zweiten Revision einge
holte
Bericht
desselben Arztes
vom 1. Juli 2009
(Urk. 7/27/1-2)
attestiert
e
dem Beschwerdeführer eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Die Reduktion wurde damit
begründet, dass bei Im
munsuppression die Lei
stungsfähigkeit vermindert sei
.
4.3
Bei den Akten befindet sich noch ein Bericht des
Y._
, Klinik für Gastroente
rologie und Hepatologie
,
unbekannten Datums
(Urk. 7/28
, bei der IV-Stelle am
8.
Juli 2009 eingegangen
)
. Nebst den bekannten Diagnosen führt dieser Bericht zusätzlich ein Untergewicht sowie eine Muskelatrophie auf. Anamnestisch ist von einem guten Verlauf nach Transplantation die Rede, allerdings bestünden eine chronische Müdigkeit und Inappetenz bzw
.
eine
Schlafstörung
. Die Prog
nose sei unklar, aktuell stehe der Beginn eines antidepressiven Therapieversuchs an. Als gegenwärtige Behandlung
wird
eine Immunsuppression aufgeführt. Ein
geschränkt sei der Beschwerdeführer durch Nervosität und Konzentrations
schwäche. Zumutbar ist gemäss Leistungsprofil lediglich eventuell eine
wech
selbelastende
Tätigkeit zu max. 50 %, allenfalls in einer geschützten Werkstätte. Konzentrations- und Auffassungsvermögen, Anpassungsfähigkeit und Belast
barkeit seien alle
einge
schränkt (Urk. 7/28/2-5).
Auf Rückfrage der
Beschwerde
gegnerin
präzisierten die Ärzte des
Y._
am 27. August 2009
(Urk. 7/29)
, sie seien grundsätzlich der Ansicht, dass eine 50%ige Ar
beitsfähigkeit bestehe, sofern eine adäquate Arbeit gefunden werden könne. Aufgrund der langjährigen Arbeitsunfähigkeit r
espektive jahrelange
n
Stellenlo
sigkeit würden sie eine geschützte Werkstätte a
ls idealen Einstieg ins Arbeits
leben sehen, dies vor allem bei
m
Bestehen von Beschw
erden im Sinne von Ein
schlaf- und
Durchschlaf
schwierigkeiten
mit Tagesmüdigkeit. Sollte eine Wiedereingliederung ins Arbeitsleben funktionieren, könne eine Ar
beit auf dem freien Arbeitsmarkt versucht werden.
4.4
Die Gutachter des
Y._
(Expertise vom 12. April 2011,
Urk.
7/67) diagnosti
zierten
mit Auswirkung auf
die Arbeitsfähigkeit einen Status nach
Lebertrans
pla
n
t
at
ion
(bei Immunsuppression mit
Tacrolismus
), eine Kachexie mit einem Body-Mass-Index von 15.8 kg/m
2
und muskulärer
Dekonditionierung
(ohne Hinweis für fortgesetzten Alkoholmissbrauch) sowie eine
n
Diabetes mellitus Typ
II mit klinischem Verdacht auf
eine
periphere Polyneuropathie
, seit August 2006
ohne
medikamentöse Therapie
(
Urk. 7/67/3
-4
).
Sie
führten aus
,
die
Anam
nese – der Beschwerdeführer hatte angegeben,
täglich
ein bis zwei Stangen Bier zu trinken – und
die
ihnen vorliegenden L
aborresultate aus dem Jahr 2010
ergäben keine Hinweise auf einen aktuellen, schädlichen Gebra
uch von Alkohol (Urk. 7/67/3-4).
Sie
befanden
, der heutige Gesundheitszustand sei besser als der Zust
and vor der Lebertransplantation. D
urch die Transplantation seien Folge
schäden im somatischen Bereich beseitigt worden
. Dafür sei nun lebenslang eine Immunsuppression notwendig
.
Dem
dekonditionierten
, kachektischen und unter Immunsuppression stehenden Beschwerdeführer seien
inskünftig
keine k
örperlich mittelschwer und schwer belastende Tätigkeiten möglich, so auch seine bisher durchgeführte
n
Hilfsarbeitertätigkeit
en
nicht, da sie mit erheblichen körperlichen Anstrengungen und teilweise mit Autofahren verbunden sei
en
. Für körperlich leichte Tätigkeiten ohne Verrichtungen in der Höhe oder auf Leitern und mit der Möglichkeit, während der Arbeit frei zu essen und zu trinken, bestehe jedoch eine Restarbeitsfähigkeit
von 50 %
(Urk. 7/67/4).
Hinsichtlich des Zeitpunktes der gesundheitlichen Verbesserung führten die Gutachter aus, d
ie Voraussetzungen für eine
Verb
esserung des Gesundheitszustandes seien durch die Operation im Jahr 2000 gelegt worden, jedoch habe die Umsetzung bis im Juli 2005 gedauert. Die Gutachter erachteten deshalb die oben genannte Arbeitsfähigkeit von 50 %
als
seit Juli 2005 gegeben (Urk. 7/67/5).
4.5
4.5
.1
Der Beschwerdeführer wurde
sodann vom 2
1.
bis 2
5.
November 2011 im
A._
(Urk. 7/71) allgemeinmedizinisch, neurologisch
und
psychiatrisch untersucht.
Der Beschwerdeführer klagte
dabei
über
vermehrte
M
üdigkeit und Durchschlaf
störungen.
Ausserdem hätten die
finanziellen
Probleme zu Bauch- un
d
Rücken
beschwerden
geführt
und bei
Föhn
habe
er Kopfschmerzen. Ab und zu verspüre er
sodann
ein Schwindelgefühl. Der Stuhlgang sei zurzeit normal.
A
bgesehen vom Medikament
Pro
graf
nehme er
keinerlei Medikamente zu sich
und
sei
we
der
in
psychiatrischer noch physiotherapeutischer Behandlung
(
Urk.
7/71/10-12)
.
Der Beschwerdeführer gab an, aktuell zwei bis vier
(drei)
Stangen Bier pro Tag zu trinken (
Urk. 7/71/17,
Urk. 7/71/21)
.
4.5
.2
Im
allgemeinmedizinische
n Befund wurden ein Untergewicht, eine allgemein schwach ausgebildete Muskulatur und ein
erhöhte
r
Blutdruck festgestellt. Aus
ser
dem erklärte der allgemeinmedizinische Gutachter, es bestehe beidseits eine
Dupuytren
-Kontraktur.
Aufgrund der Auskultation bestehe ausserdem der Ver
dacht auf
eine c
hronisch
e
obstruktive Lungenerkrankung
(COPD)
(Urk. 7/71/12-14)
.
Die arterielle Hypertonie, die
Dupuytren
-Kontrakturen beid
seits sowie der persistierende
Nikotinabusus
mit Verdacht auf COPD hätten keine Auswirkung
auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers (Urk. 7/71/25).
Der Gutachter
stellte
ausserdem
die folgenden Diagnosen: S
tatus nach Lebertransplantation;
chronische
r
Äthylabusus
; Diabetes mellitu
s Typ 2 (keine medikamentöse Thera
pie indiziert; Polyneuropathie, auch im Rahmen des
Äthylabusus
)
;
Status nach Ulcus
duodeni
,
Helicobacter
pylori
positiv, mit
Refluxoesophagitis
(gemäss Akten);
Abd
u
zen
s
parese
rechts
im Jahr 2003 mit vollständiger Remission;
vor
bestehendes
Untergewicht (Urk. 7/71/13). Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit kam der Gutachter zum Schluss,
aus allgeme
in
medizinischer und internistischer Sicht sei
der
Beschwerdeführer für leichte
körperliche, vorwiegend sitzende Tätigkeiten in seiner Arbeitsfähigkeit nicht eing
eschränkt (
Urk.
7/71/14)
.
4.5
.3
D
ie
neurologische Gutachter
in
führte aus,
der Beschwerdeführer
sei
in allen drei
Domänen orientiert und berichte
klar.
Er
wirke jedoch etwas abgeflacht
(Urk. 7/71/16)
.
Letzteres sei ein Zeichen der äthyltoxischen Wesensveränderung. Hinweise auf eine schwerwiegende hepatische
Encephalopathie
würden jedoch aufgrund der allseitigen Orientierung und bei fehlenden Hinweisen auf eine Bewusstseinstrübung nicht bestehen. Insofern müsse von einer
Verb
esserung der
– in den Akten -
beschriebenen „schweren hepatischen
Encephalopathie
“ durch die Lebertransplantation ausgegangen werden (Urk. 7/71/18). Bezüglich der Polyneuropathie führte
die Gutachterin
aus, es sei gemäss Aktenlage eine „gemischte-bedingte“ Polyneuropathie beschrieben worden, die zu „wiederkeh
renden Schmerzen und Schwindelzuständen führe“. Schmerzen würden aktuell vom Exploranden verneint. Klinisch zeigten sich jedoch Stigmata einer
Poly
neuropathie
(
Thermhypästhesie
der unteren Extremitäten,
Pallhypästhesie
). Konsekutiv bestünden deshalb Gleichgewichtsstörungen.
Der Beschwerdeführer habe einen
unauffälligen Stand und Gang sowie einen guten Fersen- und Fussspitzengang.
D
er
Strichgang
sei
jedoch unsicher
,
der Romberg schwankend
und
komplexe Stehmanöver
könnten
nicht gehalten werden
(Urk. 7/71/17-18)
.
Sodann fiel in der klinischen Untersuchung eine generalisierte Muskelatrophie bei deutlichem Untergewicht
auf
, wobei
g
emäss Angaben des Beschwerdefüh
rers das Gewicht seit Jahren stabil
sei
.
Die
Gutachter
in
erklärte, e
s bestünden
zudem
Zeichen einer körperlichen
Dekonditionierung
. Der Beschwerdeführer habe beim Armhalteversuch lediglich 20 Sekunden erreicht und beim
Beinhal
teversuch
5
-
6
Sekunden.
Sie
merkte
an, dass der Beschwerdeführer
jedoch
bis vor kurzem fähig gewesen sei, 2-3 Stunden pro Tag mit seinem Hund spazieren zu gehen (Urk. 7/71/17-19).
Die Gutachterin stellte die folgenden Diagnosen
: E
ine klinisch mittelschwere, sensibel betonte, schmerzlose Polyneuropathie der unteren Extremitäten
(Ätiologie in
primis
wahrscheinlich äthyltoxisch und
dia
betisch bedingt, weitere möglich
e
Ursachen: metabolisch, medikamentös-toxisch
[
Progra
f
]
, Vitaminmangelerscheinungen);
eine Gangataxie (im Rahmen der
Diag
nose der Polyneuropathie,
Differentialdiagnose:
überlagerte
cerebelläre
Ataxie
);
eine Kachexie mit generalisierter Muskelatrophie und körperlicher
Dekonditionierung
bei persistierendem
Alkoholabusus
sowie ein Status nach
Abducensparese
im Jahr 2003 (
restutio
ad
integrum
)
(Urk. 7/71/17)
.
Aus neuro
logischer
Sicht erachtete
d
ie
Gutachter
in
den Beschwerdeführer für
leichte und strukturell einfache Arbeiten als arbeitsfähig, nicht jedoch für
körperlich schwere und mittelschwere Arbeiten sowie für Arbeiten, die eine gute körperli
che Kondition sowie ein intaktes Gleichgewicht vorau
ssetzen
(Urk. 7/71/19)
.
4.5
.4
Gemäss psychiatrischem Befund war der Beschwerdeführer allseits orientiert und bewusstseinsklar.
In der klinischen Untersuchung fand sich eine leichte kognitive Störung im rechnerischen Bereich und im Kurzzeitgedächtnis
.
Der Gutachter führte aus, d
as Ultrakurzzeitgedächtnis sei gut erhalten und es gäbe keine Hinweise auf ein
amnestisches
Syndrom. Der Beschwerdeführer habe
weitschweifig und perseverierend berichtet, und b
eim Erzählen selten das
Ge
dankenziel
verloren. Im Affektiven habe er eine leichte
dysphorisch
-depressive Grundstimmung bei aber gut erhaltener affektiver Schwingungsfähigkeit gezeigt. Insgesamt bestehe eine leichte bis
mässiggradige
Wesensänderung
(Urk. 7/71/22)
. Der Gutachter diagnostizierte ein
en
Äthylismus
chronicus
(ICD
10 F10.25, F10.74, F10.71) mit alkoholischer Wesensänderung und leichter kognitiver Störung in diesem Rahmen sowie Probleme in Verbindung mit Berufstätigkeit und Arbeitslosigkeit (ICD-10 Z56).
Der Gutachter führte aus
, d
er Alkoholkonsum
habe
per se keine direkten Folgen
im Sinne täglicher Betrun
kenheit, eines Entzugssyndroms, epile
ptischer Anfälle oder Ähnlichem. Viel
mehr
stünden
die chronischen Folgen des Alkoholkonsums im Vordergrund
, insbesondere
aus psychiatrischer Sicht
die alkoholische Wesensänderung, wel
che eine leichte kognitive Störung und eine Verhaltensstörung des Beschwer
deführers beinhalte.
Ein
amnestisches
Syndrom stehe zurzeit nicht im Vorder
grund, vielmehr eher kritikloses, urteilsschwaches Denken, verbunden mit einer subdepressiv-
dysphorischen
Grundstimmung bei labiler Affektivität. Es sei keine Störung der Orientierung und der Auffassung
vorhanden.
Die Z56-Diagnose, welche keinen direkten Einfluss auf di
e Arbeitsfähigkeit habe, könne
indirekt einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gewinnen. Es handle sich um Probleme in Verbindung mit den finanziellen Möglichkeiten des
Beschwerde
führers
. Aktuell würden sich diese Sorgen im Sinne der beschriebenen leicht
dysphorisch
-depressiven Grundstimmung zeigen
(Urk. 7/71/22-23)
. Der Gut
achter kam zum Schluss, dass insgesamt eine Verminderung der Arbeitsfähig
keit aus psychiatrischer Sicht beste
he, in
dem die psychische Belastbarkeit des Beschwerdeführers sowie seine Möglichkeit, anhaltend eine Tätigkeit mit gleich bleibendem
konzentrativem
Aufwand auszuführen, eingeschränkt seien. Hohe
emotionale Belastungen könnten vom Beschwerdeführer nur beschränkt ertra
gen werden. Aus psychiatrischer Sicht sei der Beschwerdeführer
zu maximal 50 % arbeitsfähig.
Da diese Verminderung teilweise additiv zur Verminderung der Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht zu werten sei, müsse die Arbeitsfä
higkeit des Beschwerdeführers gesamtmedizinisch im Rahmen der
Konsenskon
ferenz
festgelegt werden (Urk. 7/71/24).
4.5
.5
In der Konsenskonferenz
stellten die drei Gutachter die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
: Status nach Lebertransplantation (bei chronischem
Äthylabusus
seit mindestens 1995 mit
persististierendem
Sub
stanzgebrauch
, mit
äthylischer
Wesensänderung und leichten kognitiven Stö
rungen), Diabetes mellitus Typ 2, Polyneuropathie und Untergewicht mit erheb
licher muskulärer
Dekonditionierung
(Urk. 7/71/25). Die Gutachter
kamen zum Schluss,
der Beschwerdeführer sei in seiner Arbeitsfähigkeit multipel einge
schränkt. Körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten, stehende Tätigkei
ten, unregelmässige Tätigkeiten und Tätigkeiten gefährlicher Natur seien dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar.
In seiner bisherigen Tätigkeit
als Mit
fahrer eines Camions
, respektive in diversen Hilfstätigkeiten,
sei er nicht mehr arbeitsfähig
, hauptsächlich, weil er den körperlichen Anforderungen nicht mehr gewachsen sei
(Urk. 7/71/26-27).
Eine Restarbeitsfähigkeit von 50 % bestehe in körperlich leichten, vorwiegend sitzenden Tätigkeiten, ohne hohe Anforderung an Konzentration, Gedächtni
s und Durchhaltefähigkeit (Urk. 7/71/26).
Die Gut
achter waren
ebenfalls
der Ansicht
, diese Restarbeitsfähigkeit bestehe mindes
tens seit Juli 2005 (Urk. 7/71/26).
Zur Frage der Auswirkung
en
der
Lebertrans
plantation
und deren Nachbehandlung auf die Arbeitsfähigkeit erklärten die Gutachter, die Transplantation habe den Gesundheitszustand wesentlich ver
bessert
. Die präoperativ gestel
lte Diagnose der
Encephalopathie
mit schwerem POS könne heute nicht mehr bestätigt werden.
Insgesamt seien sie der Ansicht, dass die Lebertransplantation – trotz fortgesetztem
Alkoholabusus
– eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes
des Beschwerdeführers, nach Aktenlage allerdings erst ab dem Jahr 2005 dokumentiert, bedingt habe (Urk. 7/71/28-29).
Bei der Frage nach allfälligen irreversiblen Folgeschäden des Alkoholkonsums nannten die Gutachter die
äthylische
Wesensänderung, die Polyneuropathie (welche sie als zumindest als
äthylisch
mitbedingt erachteten) sowie die sensible Ataxie aufgrund der Polyneuropathie mit einer Störung des Gleichgewichts, möglicherweise mit
cerebellären
(alkoholbedingten) Anteilen (Urk. 7/71/28).
5
.
5
.1
Gemäss
Aktenlage
wurde
n
im Rahmen
der
ersten
Rentenzusprache
vom 23. Februar 1999
eine
Leberzirrhose,
ein
Diabetes
mellitus, eine
Polyneuropathie der
unteren und oberen Extremitäten, ein
Nikotinabusus
sowie eine chronische Gastritis (Status nach Ulcus
duodendi
) diagnostiziert.
Ausserdem wurde festge
stellt, dass
psychische
Folgeschäden des langjährigen Alkoholismus
bestünden
, ohne jedoch eine genaue Diagnose zu stellen
(E. 3.
3-3.
4
).
I
n früheren medizini
schen Berichten
war
en
im Übrigen
ein chronischer
Äethylismus
mit schwere
m POS mit
mnestischen
Ausfällen sowie
eine
Encephalopathie
diagnostiziert wor
den (E. 3.3
).
5.2
Am
7. Juni 2000 wurde beim Beschwerdeführer aufgrund der Leberzirrhose eine Lebertransplantation durchgeführt (
E. 4.1
).
Sowohl die Gutachter des
Y._
als auch die Gutachter des
A._
kamen
- nach durchgeführten internistischen, neurologischen und psychiatrischen Untersuchungen -
zum Schluss
, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers
infolge dieser Operation
– trotz der
nun
notwendigen Immunsuppression
–
insgesamt
verbessert
h
abe
(E.
4.4
,
E.
4.5.5
).
Die
internistischen
Gutachter des
Y._
führten aus, dass
Folgeschäden im somatischen Bereich beseitigt
worden
seien
(E.
4.4
).
Im Gutachten des
A._
wurde
ausserdem
darauf hingewiesen, dass sich die Diagnose der
Encephalopa
thie
mit schwerem POS
heute nicht mehr bestätigen lasse
(E
. 4.5.5
)
.
Es gebe sodann keine Hinweise auf ein
amnestisches
Syndrom (E. 4.5.4).
Hinsichtlich der Polyneuropathie wurde festgestellt, dass der
Beschwerdeführer aktuell keine Schmerzen mehr
angebe
(E
.
4.5
.3
).
Bezüglich
des
Diabetes mellitus
ist darauf hin
zuweisen
,
dass
gemäss Akten seit 2006 keine medikamentöse Therapie mehr indiziert
ist (Urk. 7/27
/3).
Der von den Gutachtern des
A._
diagnostizierten
Ni
kotinabusus
erachteten diese sodann als ohne
Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
(E. 4.5.2). Und die chronische Gastritis wurde sowohl von den Gutachtern des
A._
als auch von den Gutachtern des
Y._
nicht mehr diagnostiziert.
Was das gemäss Dr.
C._
bestehende antriebsarm-depressiv gefärbte Zustandsbild betrifft (E. 3.4) sowie die Anmerkung im Bericht de
s
Y._
unbekannten Datums (E. 4.3), aktuell stehe der Beginn eines antidepressiven Therapieversuchs an, wurde im
Gutachten
des
A._
darauf hingewiesen, dass der Beschwerdeführer in keiner psychiatrischer Behandlung sei (E. 4.5.1). Der psychiatrische Gutachter des
A._
befand, der Beschwerdeführer habe eine subdepressiv-
dysphorische
Grundstimmung, ei
ne diesbezügliche Diagnose mit K
rankheitswert diagnosti
zierte er jedoch nicht (E. 4.5.4). Diesbezüglich ist demnach – zumindest – keine Verschlechterung ersichtlich.
Zum Alkoholkonsum ist sodann noch darauf hinzuweisen,
dass der Beschwer
deführer bei den Untersuchungen im
A._
angegeben hatte, zwei bis vier Stan
gen Bier pro Tag zu trinken
(
E.
4.5.1)
, was die Frage nach einem erneuten Suchtgeschehen aufkommen lässt
und in diesem Zusammenhang auch
die Frage
nach Begleit- und
Ursacheerkrankungen
.
D
er
psychiatrische
Gutachter de
s
A._
führte
aus,
der Alkoholkonsum habe per se keine direkten Folgen im Sinne täg
licher Betrunkenheit, eines Entzugssyndroms, epilep
tischer Anfälle oder Ähnli
chem, es stünden v
ielmehr die chronischen Folgen des Alkoholkonsums im Vordergrund, insbesondere
aus psychiatrischer Sicht die alkoholische
Wesens
än
derung
(E. 4.5.5)
.
Die Gutachter des
A._
nannten sodann in der
Konsens
kon
ferenz
bei der Frage nach allfälligen irreversiblen Folgeschäden des
Al
kohol
konsums
die
äthylische
Wesensänderung, die Polyneuropathie sowie aufgrund der Polyneuropathie die sensible Ataxie
(E. 4.5.5)
.
Gemäss Dr.
C._
bestanden jedoch bereits
im Rahmen des ersten Rentenverfahrens
gravierende psychische und physische
Folgeschäden des lan
gjährigen chronischen Alkoho
lismus und
er
erwähnte ebenfalls die
Wesensänderung
sowie eine möglicher
weise alkoholbedingte Polyneuropathie
(E. 3.4)
.
Eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist demnach aufgrund des wiederaufgetretenen
Alkohol
konsums
nicht ersichtlich.
5.3
Aufgrund der aktuell bestehenden gesundheitlichen Einschränkungen kamen die Gutachter des
A._
zum Schluss,
es bestehe seit Juli 2005
e
ine
Restarbeits
fähigkeit
von 50 % in körperlich leichten, vorwiegend sitzenden Tätigkeiten, ohne hohe Anforderung an Konzentration, Gedächtni
s und Durchhaltefähigkeit (E.
4.5.5
).
Auch d
ie Gutachter des
Y._
erachteten
eine 50%ige
Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit als gegeben
(E. 4.4)
.
Hinsichtlich des Zeitpunktes er
klärten
L
etztere
, dass die Voraussetzungen für eine Besserung zwar durch die Operation im Jahr 2000 gelegt worden sei, die Umsetzung jedoch bis im Juli 2005 gedauert
habe (E. 4.4
). Die Gutachter
des
A._
als auch des
Y._
erachte
ten deshalb die oben genannte Arbeitsfähigkeit von 50 % als
seit Juli 2005
gegeben
(E. 4.4 und E. 4.5.5).
5.4
Die Gutachten
des
Y._
und
A._
vermögen die an eine beweiskräftige ärztliche Expertise gestellten Anforderungen vollumfänglich zu erfüllen
(E. 2.3)
. So tätigten die Gutachter eigene, umfassende Abklärungen, berücksichtigten die geklagten Beschwerden und begründeten ihre Einschätzungen in
nachvollzieh
barer
Weise sowie in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
(E.
4.4 und 4.5.1-
4.
5.
5
)
. Was den Einwand de
s
Beschwerdeführer
s
betrifft, auf das Gutachten des
A._
könne nicht abgestellt werden,
da er als Zürcher Anspruch auf eine Begut
achtung durch Ärzte in Zürich habe, die ausserdem keine finanziellen Abma
chungen mit der Beschwerdegegnerin hätten
(E.
1.3
)
, kann i
hm
nicht gefolgt werden.
Hinsichtlich des Einwandes der finanziellen Abmachung
mit dem
A._
-
einer Medizinischen Abklärungsstelle der Eidgenössischen
Invalidenversiche
rung (MEDAS) -
ist darauf hinzuweisen, dass g
emäss bund
esgerichtlicher Rechtsprechung
das Vorbringen, die Abgeltung der Gutachten aus Mitteln der Invalidenversicherung führe zu einer Befangenheit der MEDAS, nicht gehört werden
kann
(BGE
137 V 210
E. 3.4.2.7).
Was sodann den Einwand betrifft, ein Anspruch auf Begutachtung in Zürich zu haben, so ist festzuhalten, dass sich
aus der geltenden Rechtsordnung kein genereller Anspruch, im Kanton des Wohnsitzes untersucht zu werden
, ergibt
.
Der vorgenommene Wechsel der Begutachtungsstelle (Sachverhalt E. 1.3) vom
Y._
zum
A._
in
E._
war
gemäss Aktenlage zur korrekten Umsetzung des Urteils des hiesigen Gerichts vom 23. Dezember 2010 notwendig geworden.
Im Übrigen
sind weder Hinweise dafür, dass dem Beschwerdeführer die Reise nach
E._
nicht zumutbar gewesen wäre, noch formelle Einwände gegen das
A._
bzw. dessen Ärzte aktenkundig.
5.5
Mithin kann auf die
beiden
Gutachten abgestellt werden, womit davon auszuge
hen ist, dass
in körperlich leichten, vorwiegend sitzenden Tätigkeiten, ohne hohe Anforderung an Konzentration, Gedächtni
s und Durchhaltefähigkeit, ohne Verrichtungen in der Höhe oder auf Leitern und mit der Möglichkeit, während der Arbeit frei zu essen und zu trinken, eine Arbeit
sfähigkeit von 50 % besteht (E. 4.4
,
E. 4.5.5
).
Zusammenfassend ist damit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin ihrer Beurteilung eine Arbeitsfähigkeit des Beschwerde
füh
rers von 50 % in einer angepassten Tätigkeit
– und damit eine Verbesserung dessen gesundheitlichen Zustandes
zugrunde gelegt hat.
Ebenso gib
t zu keinerlei Beanstandung Anlass, dass die Beschwerdegegnerin von der medizinisch attestierten Arbeitsfähigkeit auf eine Verbesserung der Erwerbs
fähigkeit geschlossen hat, hat sie dem Beschwerdeführer doch mehrfach – je
doch erfolglos – die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen ange
boten (
Urk.
7/32/3,
Urk.
7/43,
Urk.
7/45).
6.
6.1
Bei der Berechnung des Invaliditätsgrades stützte sich die
Beschwerdegegnerin
zur Bemessung des
Valideneinkommen
s
auf das durch den Beschwerdeführer erzielte Einkommen bei
der
F._
AG
(Urk. 7/73/6,
Urk.
7/36/1, Urk.
7/13/1).
Zur
Bestimmung des Invalideneinkommens zog sie die
Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch heraus
gegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE)
heran. Unter Berücksichtigung der Lebertransplantation als lohnmindernden Faktor von 10 % errechnete die Beschwerdegegnerin
basierend darauf
einen Invaliditätsgrad von 53 %
(
Urk. 2, Verfügungsteil 2 S. 2
).
6.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
).
Als hypothe
tisches
Valideneinkommen
gilt das Einkommen, das die versicherte Person unter Berücksichtigung der gesamten Umstände überwiegend wahrscheinlich erzielen würde, wenn sie nicht invalid geworden wäre (BGE 129 V 222 E. 4.3.1). Der Beschwerdeführer
verfügt über
keine Berufsausbildung (Urk. 7/4/5). Er arbeitete gemäss eigenen Angaben
zuerst
während einiger Zeit als Mitfahrer auf einem Lastwagen im Transportunternehmen seines Vaters (Urk. 7/67/2). Danach war er von 1976 bis 1977 als Hilfsarbeiter in der Spedition und Rotationsabteilung beim
G._
(Urk. 7/33)
sowie von 1978 bis 1980 als Mitarbeiter der
F._
AG an der
Numeriermaschine
tätig (Urk. 7/33/2).
Gemäss eigenen Angaben
arbeitete
er anschliessend bis 1997
a
n
diverse
n
Temporärstellen
;
so habe
er beispielsweise Fenster geputzt oder
sei
als Packer tätig gewesen. Seit 1997
arbeite er krankheitsbedingt nicht mehr
(Urk. 7/71/10).
Bei dieser Sachlage kann – mangels angestammter Tätigkeit - zur Bestimmung des
Valideneinkommens
nicht auf das bei
der
F._
AG
erzielte Einkommen abgestellt werden, sondern es sind die Tabellenlöhne
gemäss
LSE
heranzuziehen
.
In Anbetracht der Tatsache, dass der Beschwerdeführer keine Ausbildung vorweist und verschiedene Hilfstätigkeiten ausübte, ist auf die Werte gemäss Anforderungsstufe 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) abzustellen.
6.3
Aufgrund der medizinischen Beurteilung und unter Berücksichtigung
seines beruflichen Werdegangs
(keine Ausbildung,
Berufserfahrung in Hilfstätigkeiten
) ist zur Festlegung des Invalideneinkommens ebenfalls auf den Tabellenlohn für einfache und repetitive Tätigkeiten abzustellen.
Der Tabellenlohn ist
allenfalls
wie von der Beschwerdegegnerin
in Anwendung gebracht
(E
. 6.1)
zu kürzen.
Wird das Invalideneinkommen nämlich auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern
zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der
Vergleichsein
kommen
mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
Unter Berücksichtigung
der vorliegenden behinderungsbedingten Faktoren –
stark eingeschränktes Zumutbarkeitsprofil
, Teilzeite
rwerbstätigkeit
, Fehlen weiterer Merkmale, welche einen höheren Leidensabzug rechtfertigen
-
ist der von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Abzug vom Tabellenlohn von 10 % nicht zu beanstanden.
6.4
Da demnach sowohl zur Bestimmung des Invaliden- wie auch des
Validenein
kommens
dieselben Tabellenwerte heranzuziehen sind, wird ein zahlenmässiger Einkommensvergleich hinfällig
und es kann ein Prozentvergleich vorgenommen werden
(BGE 114 V 310 E. 3a S. 313; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011
,
E. 10.2.1 mit Hinweis)
: Das ohne Invalidität erzielbare hypo
thetisch
e Erwerbseinkommen ist mit 100
% zu bewerten, während das
Inv
ali
deneinkommen
45 % beträgt (
Leidensabzug von 10 % bei einem Pensum von
50 %
). Es ergibt sich somit ein Invaliditätsgrad von 55 %
und damit einen
An
spr
uch auf eine halbe Rente
.
6.5
Die mit Verfügung vom 13. Juli 2012 erfolgte Reduktion auf eine halbe Rente ist damit rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
7.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtkosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitw
ert festzulegen (Art. 69
Abs.
1
bis
IVG)
und auf
Fr.
500.
anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.