Decision ID: e2711c0e-d374-416a-8ec2-20a1aa67a3fb
Year: 2022
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
Der Beschwerdeführer suchte am 4. Juni 2018 in der Schweiz um Asyl
nach. Mit Verfügung vom 26. September 2018 lehnte das SEM das Asyl-
gesuch des Beschwerdeführers ab und verfügte die Wegweisung aus der
Schweiz sowie den Vollzug. Eine gegen diese Verfügung erhobene Be-
schwerde wurde mit Urteil des Bundesverwaltungsgerichts D-5777/2018
vom 13. Dezember 2021 abgelehnt. Das Urteil liess die Glaubhaftigkeit der
Vorfluchtgründe offen, verneinte aber deren Asylrelevanz, da es an einem
asylbeachtlichen Verfolgungsmotiv fehle sowie von der Schutzfähigkeit
und -willigkeit der sri-lankischen Behörden auszugehen sei. Überdies ver-
neinte das Gericht eine Verfolgungsgefahr wegen Risikofaktoren bei einer
Rückkehr. Schliesslich wurde der Vollzug für zulässig, zumutbar und mög-
lich befunden.
B.
Ein Wiedererwägungsgesuch des Beschwerdeführers vom 6. Februar
2022 schrieb das SEM am 3. März 2022 formlos ab.
C.
Mit einer als Mehrfachgesuch bezeichneten Eingabe vom 5. Juli 2022 ge-
langte der Beschwerdeführer abermals ans SEM. Darin machte er im We-
sentlichen geltend, dass sich die (wirtschaftliche) Lage in Sri Lanka massiv
verschlechtert habe. Vor diesem Hintergrund drohe ihm – da er aus einer
wohlhabenden Familie stamme – Erpressung oder Entführung. Zudem sei
er wegen seiner Verbindungen zu den Liberation Tigers of Tamil Eelam
(LTTE) und seiner exilpolitischen Aktivitäten asylrelevant gefährdet. Als Be-
weismittel reichte er einen Länderbericht seiner Rechtsvertretung sowie ei-
nen USB-Stick ein, auf welchem Behelligungen seiner Mutter dokumentiert
seien.
D.
Mit Verfügung vom 27. Juli 2022 (Eröffnung am 4. August 2022) trat das
SEM auf die Vorbringen im Zusammenhang mit der angeblichen Behelli-
gung der Mutter mangels Zuständigkeit nicht ein, da die diesbezüglich ein-
gereichten Beweismittel vor dem Urteil D-5777/2018 vom 13. Dezember
2021 entstanden seien. Auf das Mehrfachgesuch wurde mangels genügen-
der Begründung ebenfalls nicht eingetreten. Das SEM wies en Beschwer-
deführer aus der Schweiz weg und ordnete den Vollzug an. Gleichzeitig
erhob es eine Gebühr von Fr. 600.–.
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E.
Diese Verfügung focht der Beschwerdeführer mit Eingabe seines Rechts-
vertreters vom 11. August 2022 beim Bundesverwaltungsgericht an. Er be-
antragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Anordnung
an das SEM, auf das Asylgesuch einzutreten. Eventualiter sei die Unzuläs-
sigkeit und Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs festzustellen. Zu-
dem ersuchte er um Mitteilung des Spruchkörpers und Bekanntgabe, wie
dieser ausgewählt worden sei. Falls in die Auswahl eingegriffen worden
sei, seien die dabei angewandten Kriterien bekannt zu geben. Es sei Ein-
sicht in die Datei der Software oder das Dokument zu gewähren, mit wel-
cher respektive welchem diese Auswahl kreiert worden sei und es sei an-
zugeben, wer die Auswahl getroffen habe. Ebenfalls offenzulegen sei das
Dokument mit der Spruchkörperbildung.
F.
Die vorinstanzlichen Akten lagen dem Bundesverwaltungsgericht am
15. August 2022 vor (vgl. Art. 109 Abs. 3 AsylG).

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den
Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver-
waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne
von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher
zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entschei-
det auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – und so auch vorliegend –
endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG).
1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG,
soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG).
1.3 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden. Der
Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist
durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutz-
würdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Er ist
daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 und Art. 108
Abs. 3 AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist
einzutreten.
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2.
Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen
richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Aus-
länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5).
3.
Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-
ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste-
hend aufgezeigt, handelt es sich um eine solche, weshalb das Urteil nur
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG).
Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde auf die Durchführung eines
Schriftenwechsels verzichtet.
4.
4.1 Mit dem vorliegenden Urteilsspruch wird der Antrag auf Mitteilung des
Spruchkörpers gegenstandslos.
4.2 Hinsichtlich der Bildung des Spruchkörpers kann dem Beschwerdefüh-
rer mitgeteilt werden, dass diese mit Hilfe eines EDV-basierten Zuteilungs-
systems erfolgte und keine manuellen Ergänzungen notwendig waren.
4.3 Die Dokumente betreffend die Spruchkörperbildung unterstehen der
Akteneinsicht nicht (vgl. Urteil D-3946/2020 des Bundesverwaltungsge-
richts vom 21. April 2022 E. 4.5.4 [zur Publikation vorgesehen]). Der ent-
sprechende Antrag auf Einsicht in das «Dokument mit der Spruchkörper-
bildung» respektive in die Datei der Software ist daher abzuweisen.
5.
5.1 Das SEM hat sich hinsichtlich der mit der Eingabe vom 5. Juli 2022
eingereichten Beweismittel betreffend die Behelligung der Mutter zu Recht
für unzuständig erachtet, da diese im Rahmen einer Revision nach Art. 45
VGG in Verbindung mit Art. 121 ff. BGG beim Bundesverwaltungsgericht
geltend zu machen wären. Gegen diese Feststellung werden in der Be-
schwerde denn auch keine substanziierten Einwände erhoben. Soweit der
Beschwerdeführer mit seinem Hinweis auf BVGE 2013/22 geltend macht,
das SEM hätte auch diese Beweismittel im Rahmen des Mehrfachgesuchs
prüfen müssen, so ist dieses Argument für nicht stichhaltig zu erachten.
Aus diesem Grundsatzentscheid, der im Wesentlichen besagt, dass nach-
träglich entstandene Beweismittel zu vorbestandenen Tatsachen von der
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Revision ausgeschlossen sind, lässt sich eine solche Aussage nicht ablei-
ten.
5.2 Hinsichtlich der Vorbringen, die vom SEM zu Recht als Mehrfachge-
such gemäss Art. 111c Abs. 1 AsylG qualifiziert worden sind, stellt sich die
Frage, ob die Vorinstanz darauf zu Recht nicht eingetreten ist (vgl. BVGE
2007/8 E. 2.1 m.w.H.).
5.3 Das SEM begründete den Nichteintretensentscheid damit, dass die
vom Beschwerdeführer geltend gemachte Wirtschaftskrise in Sri Lanka
und das damit verbundene Risiko einer Entführung oder Erpressung in kei-
nem persönlichen Bezug zu ihm stehen. Ein bloss pauschaler Hinweis auf
politische Entwicklungen oder mögliche Zukunftsszenarien reiche nicht aus
und es fehle an einer hinreichenden Subsumtion im Einzelfall. Mangels
hinreichender Begründung sei daher auf das Gesuch nicht einzutreten.
5.4 In der Beschwerde wurde geltend gemacht, im Mehrfachgesuch sei
dargelegt worden, dass sich die Sicherheitslage für abgewiesene Asylsu-
chende fundamental verändert habe. Es sei auch dargelegt worden, dass
der Beschwerdeführer aus einer wohlhabenden Familie stamme und dies
allgemein bekannt sein dürfte, weshalb aufgrund der desolaten wirtschaft-
lichen Lage eine grosse Gefahr einer Entführung oder Erpressung be-
stünde. Die Risikogruppe der wohlhabenden Personen sei in der Recht-
sprechung explizit anerkannt. Ferner verfüge der Beschwerdeführer über
Verbindungen zu den LTTE. Diese Faktoren seien in Kombination zu wür-
digen, woraus sich eine Gefährdung ergebe. Ein persönlicher Fallbezug
sei damit hinreichend erstellt worden.
5.5 Das zentrale Beschwerdevorbringen, wonach im Mehrfachgesuch ein
persönlicher Fallbezug zur aktuellen Lage in Sri Lanka dargelegt worden
sei, weshalb das Gesuch nicht als unbegründet gelten dürfe, ist als nicht
stichhaltig zu erachten. Der Beschwerdeführer beruft sich einerseits da-
rauf, dass er als wohlhabende Person gefährdet sei. Eine entsprechende
Verfolgungsfurcht wurde im ordentlichen Verfahren, das mit Urteil vom
13. Dezember 2021 abgeschlossen worden ist, noch nicht geltend ge-
macht und im Urteil wurde festgestellt, dass dem Beschwerdeführer bei
einer Rückkehr keine Verfolgung drohe. Inwiefern sich nun aufgrund aktu-
eller Entwicklungen beziehungsweise der Wirtschaftskrise in Sri Lanka
eine konkrete Gefährdung des Beschwerdeführers ergeben sollte, ist nicht
ersichtlich respektive wird vom Beschwerdeführer nicht substanziiert be-
gründet. Allein der Verweis auf gute finanzielle Verhältnisse genügt den
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entsprechenden Anforderungen jedenfalls nicht. Auch ist aus der Begrün-
dung nicht ersichtlich, inwiefern sich aus den – wenn überhaupt – sehr un-
terschwelligen Verbindungen zu den LTTE (vgl. dazu Urteil des BVGer
D-5777/2018 vom 13. Dezember 2021 E. 6.5.2) nunmehr eine konkrete
Verfolgungsgefahr ergeben sollte.
Demnach hat das SEM in zutreffender Weise das Erfordernis einer ausrei-
chenden Begründung im Sinne von Art. 111c Abs. 1 AsylG als nicht erfüllt
erachtet und ist zu Recht in Anwendung von Art. 13 Abs. 2 VwVG auf das
Gesuch nicht eingetreten (vgl. zum Nichteintretensgrund der mangelhaften
Begründung BVGE 2014/39 E. 7).
6.
6.1 Lehnt das SEM das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so
verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den
Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit der Familie
(Art. 44 AsylG).
6.2 Der Beschwerdeführer verfügt insbesondere weder über eine auslän-
derrechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Ertei-
lung einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach ebenfalls zu Recht
angeordnet (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.).
7.
7.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder
nicht möglich, so regelt das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den
gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 AsylG;
Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]).
Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen der
Schweiz (insbesondere Art. 5 Abs. 1 AsylG, Art. 33 Abs. 1 des Abkommens
über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30], Art. 25 Abs. 3
BV, Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und
andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder
Strafe [FoK, SR 0.105] und Art. 3 EMRK) einer Weiterreise der Ausländerin
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat ent-
gegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AlG).
Gemäss Art. 83 Abs. 4 AlG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Aus-
länder unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund
von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
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scher Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung fest-
gestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AlG – die vorläufige Auf-
nahme zu gewähren.
Der Vollzug ist schliesslich nicht möglich, wenn die Ausländerin oder der
Ausländer weder in den Heimat- oder in den Herkunftsstaat noch in einen
Drittstaat ausreisen oder dorthin gebracht werden kann (Art. 83 Abs. 2
AlG).
7.2 Beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen gilt ge-
mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard
wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft; das heisst, sie sind zu be-
weisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens
glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.).
7.3 Die Vorinstanz hat in der angefochtenen Verfügung mit zutreffender
Begründung erkannt, dass der in Art. 5 AsylG verankerte Grundsatz der
Nichtrückschiebung mangels Erfüllung der Flüchtlingseigenschaft keine
Anwendung findet und keine anderweitigen völkerrechtlichen Vollzugshin-
dernisse erkennbar sind. Dies gilt auch unter Berücksichtigung der jüngs-
ten Entwicklungen in Sri Lanka.
7.4 Mit Urteil des Bundesverwaltungsgerichts D-5777/2018 vom 13. De-
zember 2021 wurde der Vollzug der Wegweisung letztmals für zumutbar
befunden. An dieser Einschätzung vermögen die aktuellen Ereignisse in
Sri Lanka nichts zu ändern, zumal der Beschwerdeführer gemäss eigenen
Angaben aus wohlhabenden Verhältnissen stammt und es ihm auch mög-
lich ist, einen Medikamentenvorrat aus der Schweiz mitzunehmen.
Soweit der Beschwerdeführer mit der Behauptung, die vorinstanzliche Ver-
fügung sei in diesem Punkt mangelhaft begründet, eine Verletzung des An-
spruchs auf rechtliches Gehör geltend macht (vgl. zur Begründungspflicht
als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs BVGE 2016/9 E. 5.1), vermag dieser
Einwand nicht zu überzeugen. So hat die Vorinstanz genügend begründet,
weshalb sie eine Rückkehr des Beschwerdeführers für zumutbar erachtet.
Dass der Beschwerdeführer diese Auffassung inhaltlich nicht teilt, be-
schlägt die Frage des rechtlichen Gehörs nicht. Die Vorinstanz musste bei
ihrer Prüfung auch nicht diejenigen Beweismittel beachten, die revisions-
weise geltend zu machen wären, zumal eine entsprechende Prüfung im
dafür vorgesehenen formellen Rahmen und von der zuständigen Instanz
stattzufinden hat.
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7.5 Der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Sri Lanka
ist schliesslich möglich, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83
Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung
gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch
BVGE 2008/34 E. 12).
7.6 Zusammenfassend hat die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug zu
Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet. Eine Anordnung der
vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AIG).
8.
Schliesslich hat das SEM auch zu Recht in Anwendung von Art. 111d
Abs. 1 AsylG eine Gebühr erhoben.
9.
Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung
Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-
wie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit diesbezüglich
überprüfbar – angemessen ist. Die Beschwerde ist abzuweisen.
10.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 1'500.–
festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die
Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]).
(Dispositiv nächste Seite)
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