Decision ID: dc0b76c2-4b94-51d4-a1be-41e269596619
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger Gambias aus A._ mit letztem Wohnsitz in B._, eigenen Angaben  seinen Heimatstaat ungefähr am 1. Mai 2006 verliess und sich nach Senegal begab, wo er sich bis im November 2008 aufhielt, um anschliessend über die kanarischen Inseln, das Festland von Spanien und Frankreich am 4. Januar 2009 unter Umgehung der Grenz- in die Schweiz zu reisen,
dass er am folgenden Tag ein Asylgesuch stellte,
dass er anlässlich der Kurzbefragung im Empfangs- und  C._ vom 13. Januar 2009 sowie der direkten  vom 21. Januar 2009 zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, er sei im Alter von 17 Jahren im Jahr 2001 zum Militär gegangen und habe im Zuge eines gescheiterten Putschversuchs im Mai 2006 den Befehl erhalten, Rebellen, die in den Putschversuch verwickelt gewesen sei, zu foltern und zu töten, was er nicht habe tun wollen,
dass er infolge der Befehlsverweigerung um sein eigenes Leben  habe und deshalb im Mai 2006 nach Senegal geflohen sei, wo er bis im November 2008 geblieben sei,
dass gestützt auf die Information von seiner Schwester das gambische Militär seinen Aufenthaltsort erfahren habe und davon ausgehe, er habe ebenfalls am Putsch teilgenommen, weshalb er auch in Senegal nicht mehr sicher gewesen sei und sich zur Reise in die Schweiz  habe,
dass er über keine Identitätsdokumente verfüge, weil er nie einen  besessen und seine Identitätskarte nicht mehr habe,
dass der Beschwerdeführer anlässlich der Befragungen aufgefordert wurde, Identitätspapiere einzureichen, was er indessen unterliess,
dass das BFM auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers in  von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) mit Verfügung vom 15. Juni 2009 nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie deren Vollzug anordnete,
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dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, es lägen keine entschuldbaren Gründe vor, die es dem Beschwerdeführer , Reise- oder Identitätspapiere einzureichen,
dass der Beschwerdeführer zum Verbleib seiner Identitätspapiere  Angaben zu Protokoll gegeben habe, weshalb seine Angaben über die Gründe der fehlenden Einreichung der  nicht geglaubt werden könnten,
dass es sich bei dem in Kopie eingereichten Diplom nicht um ein - oder Identitätspapier im Sinne des Gesetzes handle,
dass der Beschwerdeführer zudem die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 und 7 AsylG nicht erfülle und aufgrund der Aktenlage keine  Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines Wegweisungshindernisses erforderlich seien,
dass seine Angaben zum geltend gemachten Putschversuch und der damit verbundenen Befehlsverweigerung, Rebellen zu töten, teils , unsubstanziiert, nicht plausibel und widersprüchlich ausgefallen seien, weshalb auch sie der Glaubhaftigkeit entbehrten,
dass der Putschversuch entgegen den Aussagen des  nicht im März 2006, sondern im Mai 2006 stattgefunden habe,
dass aus dem Jahr 2004 kein Putschversuch bekannt sei, obwohl er einen solchen erwähnt habe,
dass über die eigentlichen Fluchtgründe wenig konkrete Angaben  und er über die Funktion der hinter dem Putschversuch  Person kaum Konkretes habe preisgeben können, obwohl er als Armeeangehöriger darüber hätte im Bild sein müssen,
dass auch die übrigen Ausführungen oberflächlich und widersprüchlich ausgefallen seien, weshalb die Vorbringen insgesamt auf den ersten Blick als unglaubhaft betrachtet werden müssten,
dass die nicht immer einwandfreie Verständigung des  mit der Dolmetscherin in der Anhörung an dieser Einschätzung nichts zu ändern vermöge, da die Unglaubhaftigkeit aufgrund  Aussagen in den Protokollen festgestellt werden könne und der
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Beschwerdeführer zu Protokoll gegeben habe, er verstehe die  allmählich richtig gut,
dass das von ihm eingereichte Diplom aufgrund der einfachen  von Kopien einen geringen Beweiswert aufweise und zudem nur die Absolvierung eines Kommandokurses bestätige, weshalb es nicht tauglich sei, seine Asylgründe zu belegen,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 25. Juni 2009 gegen  Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und dabei beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, auf sein Asylgesuch einzutreten,
dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der  Rechtspflege ersuchte,
dass die vorinstanzlichen Akten am 29. Juni 2009 beim  eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden  Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM  (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31] i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde  ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde  ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 50 und 52 VwVG),
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts
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und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass das BFM den angefochtenen Nichteintretensentscheid auf der Grundlage von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG getroffen hat,
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide die  der Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die  der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,
dass bei Begründetheit der Beschwerde die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen ist (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der  Asylrekurskommission [EMARK] 2000 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),
dass gemäss der revidierten, am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Bestimmung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder  abgeben,
dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn  glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), oder wenn auf Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die  festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG) oder wenn sich auf Grund der Anhörung die Notwendigkeit zusätzlicher  zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines  ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),
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dass mithin nach erfolgter Gesetzesrevision neu auch die  Prozessgegenstand des Beschwerdeverfahrens bildet,  im Rahmen der summarischen Prüfung das offenkundige Fehlen der Flüchtlingseigenschaft, sei es, weil die Vorbringen offensichtlich unglaubhaft sind, oder sei es, weil sie offensichtlich keine  Relevanz nach Art. 3 AsylG aufweisen, und das  Fehlen von Wegweisungsvollzugshindernissen zu beurteilen sind (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1),
dass vorliegend der Beschwerdeführer innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Asylgesuchs keine Identitäts- oder Reisepapiere im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG abgab,
dass er dazu in der Erstbefragung geltend machte, er habe nie einen Reisepass besessen und habe seine Identitätskarte, die er im Alter von 18 Jahren beziehungsweise im Jahr 2002 erhalten habe, ins Meer geworfen (Akte A4/10 S. 4), er werde indessen ein Dokument  (Akte A4/10 S. 5),
dass er demgegenüber in der Anhörung vorbrachte, er erwarte seine im Jahr 2001 ausgestellte Identitätskarte per Fax und man werde sie ihm per Post schicken, sobald er nach Afrika telefoniert habe (Akte A8/14 S. 3 f.),
dass bereits diese Aussagen mehrfach – nämlich hinsichtlich deren Existenz und deren Ausstellungsdatum – widersprüchlich sind,
dass er kurz darauf in der gleichen Anhörung darlegte, er habe seine Identitätskarte weggeworfen, als er Gambia verlassen habe (Akte A8/14 S. 4), was wiederum mit der zuvor erwähnten Variante nicht  werden kann,
dass er auf die Frage, wie er denn die Identitätskarte beschaffen , wenn er sie doch weggeworfen habe, antwortete, er besitze noch andere Karten und werde sich die militärische Karte schicken lassen (Akte A8/14 S. 4),
dass er auf den Hinweis, die militärische Karte genüge nicht als rechtsgenügliches Identitätsdokument, aussagte, er werde die  kommen lassen, weil er die schon habe (Akte A8/14 S. 5), was sich indessen mit seiner Aussage, er habe diese weggeworfen, nicht in Einklang bringen lässt,
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dass er zur Klärung des Sachverhalts auf Vorhalt hin darlegte, er habe nicht die zivile Identitätskarte, sondern die militärische ins Meer  (Akte A8/14 S. 11), was jedoch widersprüchlich zur Aussage ist, er werde die militärische Identitätskarte beibringen und wozu ihm ebenfalls das rechtliche Gehör gewährt wurde (Akte A8/14 S. 11),
dass er indessen diesbezüglich eine ausweichende Antwort gab (Akte A8/14 S. 11),
dass das BFM zu Recht feststellte, die Aussagen des  bezüglich der fehlenden Abgabe von rechtsgenüglichen  seien mehrfach widersprüchlich ausgefallen,
dass die Einwände in der Beschwerde, die ungereimten Aussagen  infolge der Verständigungsschwierigkeiten entstanden, nicht zu überzeugen vermögen,
dass der Beschwerdeführer einerseits beide Protokolle vorbehaltlos unterzeichnete und damit die Richtigkeit der darin enthaltenen  bestätigte, weshalb ihm der Inhalt der beiden Protokolle  vollumfänglich anzurechnen ist,
dass sich zwar aus dem Protokoll der Anhörung gewisse  zeigen, der Beschwerdeführer jedoch trotz  Aufforderung, allenfalls nicht verstandene Übersetzungen sofort zu melden, im Hinblick auf die Vorbringen im Zusammenhang mit den Identitätspapieren keine Verständigungsprobleme ankündigte,
dass er sich somit die diesbezüglichen Aussagen vollumfänglich  lassen muss,
dass sich darüber hinaus die mehrfache Widersprüchlichkeit nicht mit Übersetzungs- oder Verständigungsproblemen erklären lässt, zumal den entsprechenden Protokollteilen keine diesbezüglichen Probleme entnommen werden können,
dass insbesondere die Angabe in der Beschwerde, der  habe infolge der Missverständnisse bis heute keine  Dokumente einreichen können, nicht überzeugt, zumal er klar, eindeutig und unmissverständlich darlegte, er müsse nur nach Afrika telefonieren und werde solche beschaffen,
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dass aufgrund dieser letzten Aussage des Beschwerdeführers  heimatliche Identitätspapiere zu erwarten waren, solche  bis heute den Asylbehörden nicht zugegangen sind und der Beschwerdeführer auch in keiner Weise darlegte, inwiefern er sich um deren Erhalt bemüht hätte,
dass somit auch die offensichtlich fehlenden Bemühungen des  zum Erhalt von heimatlichen Identitätspapieren  das Vorliegen von entschuldbaren Gründen für deren Nichtabgabe spricht,
dass zudem die Darstellung in der Beschwerde, er habe nach seiner Rückkehr von Senegal nach Gambia die Identitätspapiere  und diese während der Reise in die Schweiz ins Meer geworfen, nicht mit seinen Aussagen in den beiden Befragungen zu vereinbaren ist und deshalb als nachgeschobene – und somit unglaubhafte –  an den Sachverhalt nicht geglaubt werden kann,
dass ausserdem das vom Beschwerdeführer in Kopie eingereichte  – wie die Vorinstanz ebenfalls zutreffend festhielt – nicht als Identitätspapier im Sinne des Gesetzes aufzufassen ist,
dass ihm schliesslich – ungeachtet seiner Behauptung, keine  zu besitzen – insbesondere nicht geglaubt werden kann, er sei ohne heimatliche Identitätspapiere von Senegal beziehungsweise Gambia in die Schweiz gereist und keiner (Grenz)-Kontrolle  worden, weil dies mit der Realität nicht zu vereinbaren ist,
dass er ferner nicht angeben konnte, unter welchen konkreten  und mit welchen Schiffs- respektive Zugs- oder  er gereist sei, obwohl er die englische Sprache offensichtlich versteht (vgl. Akte A8/14 S. 5), die Schule besucht hat und lesen kann,
dass somit aufgrund zahlreicher unglaubhaften Angaben des  über seine Reise in die Schweiz und seine  nicht geglaubt werden kann, er besitze keine Identitäts- oder Reisepapiere,
dass der diesbezüglichen Argumentation der Vorinstanz vollumfänglich zuzustimmen ist, weshalb die Vorinstanz zu Recht zum Schluss kam, es würden keine entschuldbaren Gründe vorliegen, die es dem  verunmöglicht hätten, den Behörden innerhalb von
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48 Stunden nach Einreichung des Asylgesuchs Dokumente über seine Identität einzureichen,
dass die in der Beschwerde dargelegte Argumentation nicht zu einer andern Einschätzung zu führen vermag,
dass sich der Beschwerdeführer insbesondere vor seiner Reise in die Schweiz während einiger Zeit ausserhalb seines Heimatlandes aufhielt und ihm unter diesen Umständen nicht geglaubt werden kann, er habe keine Identitätspapiere mit sich geführt,
dass mithin zu prüfen bleibt, ob das BFM aufgrund der Befragungen zu Recht weder die Flüchtlingseigenschaft festgestellt noch zusätzliche Abklärungen zu deren Feststellung beziehungsweise derjenigen von Wegweisungshindernissen als erforderlich erachtet hat,
dass die Vorinstanz die Asylvorbringen des Beschwerdeführers zu Recht als widersprüchlich, substanzlos und tatsachenwidrig  und infolgedessen vom Fehlen der Flüchtlingseigenschaft ,
dass – um unnötige Wiederholungen zu vermeiden – auf die  Ausführungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen wird,
dass in Ergänzung dazu das zu den Akten gegebene Dokument über die Absolvierung eines militärischen Kurses mangels Abgabe von rechtsgenüglichen Identitätsdokumenten nicht seiner Person  werden kann, weshalb es die von der Vorinstanz erhobenen  an den geltend gemachten Verfolgungshandlungen nicht zu  vermag,
dass die Argumente in der Beschwerde nicht zu überzeugen ,
dass insbesondere die Angabe, der Beschwerdeführer wisse nicht, warum in den Protokollen stehe, der Putschversuch habe im Mai 2006 stattgefunden, nicht zu überzeugen vermag,
dass diese Angabe offensichtlich vom Beschwerdeführer stammt und – entgegen der Argumentation in der Beschwerde – nicht auf eine  oder auf sprachliche Schwierigkeiten zurückzuführen ist, zumal der Beschwerdeführer diesen Zeitpunkt auch in der Erstbefra-
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gung angab (Akte A4/10 S. 5), wo keine sprachlichen Schwierigkeiten geltend gemacht wurden und auch keine solchen aus dem Protokoll ersichtlich sind,
dass vom Beschwerdeführer, der im Zuge dieses Putsches als  des Militärs Befehle verweigert haben will und in der Folge das Land verlassen haben soll, nicht nur die Kenntnis über den Zeitpunkt des Ereignisses, sondern auch über dessen Hintergründe und die vom gambischen Staat zu verfolgenden Personen zu erwarten sind,
dass er insbesondere hätte in der Lage sein müssen, substanzielle und konkrete Angaben über den Befehl, welchen er nicht ausgeführt haben will, zu Protokoll zu geben,
dass indessen seine diesbezüglichen Aussagen bloss rudimentär und oberflächlich ausgefallen sind und somit nicht den Eindruck , er sei im Zuge dieses Putsches als Angehöriger des Militärs im Einsatz gewesen,
dass weder die gegenteiligen Einwände in der Beschwerde noch die geltend gemachten sprachlichen Schwierigkeiten zu überzeugen , zumal dem Beschwerdeführer Gelegenheit geboten wurde, auch ausführlich in eigener Regie über die Vorfälle zu berichten, und er sich bei dieser Gelegenheit insbesondere auf die Beschreibung des Ausreiseweges beschränkte (vgl. Akte A8/14 S. 6), während er die  Ausreisegründe nur kurz und beiläufig erwähnte,
dass auch die übrigen Einwände in der Beschwerde an der , Widersprüchlichkeit und Tatsachenwidrigkeit der Aussagen des Beschwerdeführers nichts zu ändern vermögen,
dass gestützt auf die Aktenlage und die vorstehenden Erwägungen das Nichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 und 7 AsylG – und wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen zum Vollzug der Wegweisung ergibt – das Fehlen von Wegweisungshindernissen  erscheinen und sich aus den Akten keine Anhaltspunkte für die Annahme ergeben, das BFM habe eine mehr als bloss summarische materielle Prüfung vorgenommen oder zusätzliche Abklärungen ,
dass das BFM somit zu Recht keine weiteren Abklärungen vornahm und der Sachverhalt rechtsgenüglich festgestellt wurde, weshalb der
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Antrag des Beschwerdeführers auf weitere Abklärungen abzuweisen ist,
dass in der Beschwerdeschrift zudem keine neuen Erkenntnisse oder Tatsachen vorgebracht wurden, welche an den zutreffenden  Erwägungen etwas zu ändern vermöchten,
dass das BFM somit zu Recht gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,
dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die  aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Beschwerdeführer weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat, weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,
dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der  entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzumutbaren oder unmöglichen Vollzugs das Anwesenheitsverhältnis des  nach den Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 16.  2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) über die vorläufige Aufnahme zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG),
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung der  völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da der Beschwerdeführer keine glaubhaften Hinweise auf eine Verfolgung oder eine begründete Furcht vor Nachteilen darzulegen vermag,  geeignet wäre, seine Flüchtlingseigenschaft zu begründen, und auch keine Anhaltspunkte für eine andere menschenrechtswidrige  ersichtlich sind, die ihm in seinem Heimat- oder  droht (vgl. Art. 83 Abs. 3 AuG), da seine Ausführungen  ausgefallen sind,
dass zudem weder die allgemeine Lage im Heimatland noch  Gründe gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs des Beschwerdeführers sprechen,
dass gemäss den Aussagen seine Mutter und Schwester nach wie vor in Gambia leben, womit er bei seiner Rückkehr über ein  verfügt, das ihm zumindest in der ersten Zeit behilflich sein kann,
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dass er im Übrigen infolge seines jungen Alters, seines guten  und seiner beruflichen Erfahrungen durchaus in der Lage sein dürfte, sich in seinem Heimatland ein neues Beziehungsnetz im weiteren Sinn und eine neue Existenzgrundlage aufzubauen,
dass somit der Vollzug der Wegweisung nach Gambia auch als  zu erachten ist,
dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in seinen Herkunftsstaat schliesslich möglich ist (Art. 83 Abs. 2 AuG), da es ihm obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist (Art. 83 Abs. 1-4 AuG),
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
dass die Beschwerde aufgrund der voranstehenden Erwägungen als aussichtslos zu qualifizieren und deshalb das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nach Art. 65 Abs. 1 VwVG  ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
(Dispositiv nächste Seite)
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