Decision ID: ff255d44-442f-4edc-af0b-eb7732847f9b
Year: 2010
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
B._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Duri Poltera, Hadwigstrasse 6a, 9000 St. Gallen,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
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IV-Leistungen (Rente)
Sachverhalt:
A.
A.a Am 31. August 2005 meldete sich B._, Jahrgang 1962, zum Bezug einer Rente
der Invalidenversicherung (IV) an (IV-act. 1). Eine am 28. März 2006 durchgeführte
bidisziplinäre Untersuchung des Versicherten durch den Regionalen Ärztlichen Dienst
der Invalidenversicherung (RAD) ergab folgendes Beschwerdebild: 1. Chronifiziertes
Lumbovertebralsyndrom bei Status nach konservativer Therapie einer LWK1-Fraktur
(März 2002) mit konsekutiver Keilwirbelbildung (22 ̊), Spondylolyse L5 mit
Spondylolisthesis L4/L5 Grad I, degenerativen Veränderungen L4 bis S1, muskulärer
Dysbalance; 2. Chronisches Zervikalsyndrom bei Status nach Spondylodese C4 bis C6
bei HWK-Fraktur C5 (1978 resp. 1979); 3. Migräniforme Kopfschmerzen; 4. Status nach
konservativer Therapie einer Three-Part-Fraktur des rechten Humeruskopfes
(Dezember 2002) mit Ruptur der langen Bicepssehne proximal; 5. Obstruktives Schlaf-
Apnoe-Syndrom. Aus Sicht des RAD betrug die Arbeitsunfähigkeit des Versicherten
40% in der angestammten Tätigkeit als Radioverkäufer und -monteur und 30% in einer
leidensadaptierten Tätigkeit (IV-act. 27).
A.b Nach längeren beruflichen Abklärungen erteilte die IV-Stelle dem Versicherten mit
Verfügung vom 3. August 2007 eine Kostengutsprache für eine Umschulung zum
Einrichtungsberater bei der A._ (IV-act. 62). Während der vom 1. Juni 2007 bis
2. Dezember 2007 dauernden Umschulungsphase erzielte der Versicherte ein fixes
Bruttoerwerbseinkommen von monatlich Fr. 4'000.--. Dieses ergänzte die IV-Stelle mit
einem gekürzten Taggeld von Fr. 127.70 (IV-act. 71), basierend auf dem vom
Versicherten als Regionalfilialleiter-Aspirant und Rollout-Betreuer für die C._ vom
Juni 2002 bis März 2004 erwirtschafteten jährlichen Bruttoerwerbseinkommen von
Fr. 91'000.-- (vgl. IV-act. 63). Während der anschliessenden Einarbeitungsphase vom
3. Dezember 2007 bis 1. Juni 2008, in der das Bruttoerwerbseinkommen des
Versicherten von Fr. 4'000.-- durch Provisionen ergänzt werden sollte, entrichtete die
Invalidenversicherung dem Versicherten unter Vorbehalt der Verrechnung bzw.
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Rückerstattung im Hinblick auf allfällige erwirtschaftete Provisionen ein Taggeld von
Fr. 116.60 (IV-act. 78 f.).
A.c Mit E-Mail vom 14. April 2008 teilte der Versicherte der IV-Stelle mit, dass er
mangels Provisionseinnahmen auch nach dem 31. Mai 2008 mit seinem Einkommen
nicht auskommen werde, und ersuchte um die Entrichtung eines reduzierten Taggeldes
für eine weitere Einarbeitungszeit von zwölf Monaten (IV-act. 82).
A.d Mit Vorbescheid vom 16. Mai 2008 (IV-act. 89) und Verfügung vom 21. Juli 2008
lehnte die IV-Stelle einen Anspruch des Versicherten auf Berufsberatung ab. Zur
Begründung führte sie an, dass die Einarbeitung bei der A._ per 31. Mai 2008
erfolgreich abgeschlossen worden sei und dass invaliditätsfremde Gründe dafür
verantwortlich seien, dass eine rentenausschliessende Eingliederung noch nicht habe
stattfinden können (IV-act. 95). Auf Nachfrage des Rechtsvertreters des Versicherten
hin (IV-act. 96) bestätigte die IV-Stelle, dass sie mit der Verfügung vom 21. Juli 2008
ungeachtet der Betreffzeile "Keine Kostengutsprache für Berufsberatung" auch die
Ausrichtung einer im Rahmen des Vorbescheidverfahrens eventualiter beantragten
Invalidenrente abgelehnt habe (IV-act. 97).
B.
B.a Gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 21. Juli 2008 richtet sich die von
Rechtsanwalt Dr. Duri Poltera für B._ am 11. September 2008 beim
Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen erhobene Beschwerde. Darin beantragt
der Beschwerdeführer die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die
Anweisung an die Beschwerdegegnerin, die Rentenfrage zu prüfen bzw. dem
Versicherten eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Alles unter
Kosten- und Entschädigungsfolge. Zur Begründung führt der Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers im Wesentlichen an, dass die Beschwerdegegnerin bei der
Ermittlung des Invalideneinkommens zu Unrecht auf ein hypothetisches
Bruttoerwerbseinkommen von Fr. 80'000.-- anstatt auf das konkret erzielte
Bruttoerwerbseinkommen von Fr. 48'000.-- resp. Fr. 53'500.-- inklusive nicht
erwirtschafteter Provisionen abgestellt habe. Beim Valideneinkommen sei auf das vom
Beschwerdeführer in seiner letzten ordentlichen Tätigkeit bei der C._ erzielte
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Bruttoerwerbseinkommen von Fr. 91'000.-- abzustellen, woraus eine Erwerbseinbusse
von 47,3% resp. 41,2% resultiere. Diese Erwerbseinbusse sei keinesfalls nur
wirtschaftlicher Natur, sondern mehrheitlich eingliederungsbedingt (act. G 1).
B.b Mit Beschwerdeantwort vom 6. Januar 2009 beantragt die Beschwerdegegnerin
die Abweisung der Beschwerde. Sie stellt sich auf den Standpunkt, dass für das
Valideneinkommen nicht das bei der C._ erzielte Erwerbseinkommen von
Fr. 91'000.-- massgeblich sein könne, da es sich dabei um den höchsten vom
Beschwerdeführer je verdienten Lohn handle. In den Jahren 1992 bis 2001 habe der
Beschwerdeführer immer ca. Fr. 65'000.-- verdient. Entsprechend wäre die
Validenbasis höchstens im Bereich von Fr. 70'000.-- bis 80'000.-- anzusiedeln. Die
Abweichung vom Grundsatz, dass das Invalideneinkommen konkret zu ermitteln ist,
rechtfertige sich im vorliegenden Fall aufgrund der Provisionskomponente. So sollte ein
Verkäufer im Alter des Beschwerdeführers nach Angaben der A._ in der Lage sein,
mit Provisionen ein jährliches Bruttoerwerbseinkommen von Fr. 78'000.-- zu erzielen.
Dies entspreche auch den in diesem Bereich gültigen Salärempfehlungen des
kaufmännischen Vereins von Fr. 75'000.-- bis Fr. 97'000.--. Gestützt darauf habe der
Berufsberater ein Invalideneinkommen von Fr. 80'000.-- angegeben. Selbst bei
Berücksichtigung der reduzierten Leistungsfähigkeit ergebe sich demnach ein IV-Grad
von 38,46% und somit kein Rentenanspruch (act. G 6).
B.c Ein weiterer Schriftenwechsel fand nicht statt (act. G 8).

Erwägungen:
1.
Die Entstehung des Anspruchs auf eine Invalidenrente setzt unter anderem voraus,
dass während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch eine mindestens 40%ige
Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil
des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) bestanden hat (Art. 28 Abs. 1 lit. b
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]) und nach Ablauf
dieses Jahres mindestens eine 40%ige Invalidität im Sinn von Art. 8 ATSG weiterhin
besteht (Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG; vgl. BGE 127 V 298 E. 4c). Nach ständiger
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höchstrichterlicher Rechtsprechung ist unter relevanter Arbeitsunfähigkeit im Sinne von
Art. 6 ATSG und Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG eine Einbusse an funktionellem
Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen (für viele:
Urteil des Bundesgerichts vom 17. September 2009, 8C_380/2009, E. 2.1; Urteil des
Bundesgerichts vom 16. Oktober 2006, B 1/06, E. 1; BGE 130 V 97 E. 2.2. mit
Hinweisen). Eine Einbusse an Leistungsvermögen muss mit anderen Worten
arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit
entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitgebers oder durch
gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle (vgl.
Urteile des Bundesgerichts vom 5. Februar 2003, B 13/01, E. 4.2 und vom 28. Mai
2002, B 73/00, E. 3a/bb). Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-
theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar
2003, B 75/01, E. 2.2). Vielmehr muss der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit
mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden
Wahrscheinlichkeit echtzeitlich nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch
nachträgliche erwerbliche oder medizinische Annahmen und spekulative Überlegungen
ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts vom 11. September 2008, 9C_368/2008, E.
2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts vom 17. September 2009, 8C_380/2009, E.
2.1).
2.
2.1 In der Anmeldung vom 31. August 2005 führt der Beschwerdeführer die von ihm
geltend gemachte Einschränkung in der Erwerbsfähigkeit unter anderem auf drei
Sportunfälle zurück, bei denen er sich eine Fraktur des 5. Halswirbels (Jahr 1978), eine
Fraktur des obersten Lendenwirbels (März 2002) und einen 3-fach Bruch der rechten
Schulter (Dezember 2002) zugezogen hatte. Seit dem Bruch des Lendenwirbels habe
er immer wieder grosse Rückenschmerzen, die zu Arbeitsausfällen führten; seit dem 3-
fach Bruch der rechten Schulter leide er unter Kraftverlust und Schmerzen im rechten
Arm bei Beanspruchung (IV-act. 1). Auch der behandelnde Arzt, Dr. med. D._
attestierte dem Beschwerdeführer mit Arztbericht vom 17. September 2005 eine
"massive Einschränkung der Arbeitsfähigkeit seit März 2002" (IV-act. 12/1).
Nichtsdestotrotz war der Beschwerdeführer offenbar durchwegs in der Lage, eine
uneingeschränkte Erwerbstätigkeit auszuüben. So arbeitete er von Juni 2002 bis März
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2004 vollzeitlich und ohne Absenzen (vgl. IV-act. 19) bei der C._ zunächst als
Regionalfilialleiter-Aspirant und nach Aufhebung dieser Funktion ab Juni 2003 als
Rollout-Betreuer bei der Einführung der Scanning-Kassen und erzielte dabei sogar ein
im Vergleich zu seinen bisherigen Tätigkeiten deutlich überdurchschnittliches jährliches
Bruttoerwerbseinkommen (IV-act. 54). Die Anstellung bei der C._ wurde dem
Beschwerdeführer denn auch nicht aus gesundheitlichen Gründen gekündigt, was
sowohl dem Arbeitszeugnis (IV-act. 18/4.) als auch den eigenen Angaben des
Beschwerdeführers in der RAD-Untersuchung zu entnehmen ist (IV-act. 27/11);
vielmehr war das Projekt "Scanning", an dessen Realisierung der Beschwerdeführer
beteiligt war, abgeschlossen und es fand sich keine weitere Einsatzmöglichkeit für ihn.
2.2 Im Anschluss an die Tätigkeit bei der C._ war der Beschwerdeführer längere Zeit
arbeitslos. Von 1. September 2004 bis 31. Mai 2005 arbeitete er zu 100% im
Zwischenverdienst als Monteur für Spielautomaten bei der E._. Auch aus dem
diesbezüglich vorliegenden, durchwegs positiven Arbeitszeugnis ist nicht ersichtlich,
dass der Beschwerdeführer eine verminderte Leistung gezeigt hätte. Vielmehr wird er
als selbständig mit hoher Leistungsbereitschaft beschrieben und es wird seine aktive
und produktive Arbeit gelobt (IV-act. 18/2).
2.3 Im Rahmen der RAD-Untersuchung vom 28. März 2006 gab der Beschwerdeführer
an, seit 13. März 2006 als Verkäufer und Monteur von Auto-Navigationssystemen,
Freisprechanlagen und Hi-Fi-Anlagen zu arbeiten. Hierzu müsse er zum Teil in die
Kofferräume und Fussräume der Autos kriechen, was aber machbar sei. Bis jetzt habe
er keine Beschwerden (IV-act. 27/11).
2.4 Am 1. Juni 2007 trat der Beschwerdeführer die Umschulung bei der A._ an. Auch
diesbezüglich resp. in Bezug auf die nach Abschluss der internen Schulung
aufgenommene volle Erwerbstätigkeit bei der A._ lässt sich den Akten nichts
entnehmen, was auf gesundheitlich bedingte Einschränkungen in der
Leistungsfähigkeit hinweisen würde. Vielmehr schreibt der Beschwerdeführer in seinem
E-Mail vom 14. April 2008: "Das Arbeiten bei A._ und die Firma selbst gefallen mir
sehr. Ich denke auch, dass ich es irgendwann schaffe, davon anständig zu leben.
Andere Wohnberater hatten auch zu beissen. Das Ganze dauert einfach seine Zeit" (IV-
act. 82). Im E-Mail vom 30. April 2008 schreibt der Beschwerdeführer zudem, dass er
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"noch nicht vollständig eingearbeitet" sei (IV-act. 83). Tatsächlich deutet diese
Ausdrucksweise vielmehr auf wirtschaftliche denn auf gesundheitliche Probleme des
Beschwerdeführers hin.
3.
Nachdem damit aus den Akten nicht ersichtlich ist, dass sich die in der RAD-
Untersuchung vom 28. März 2006 festgestellte medizinisch-theoretischen
Arbeitsunfähigkeit bei der Arbeitstätigkeit des Beschwerdeführers verwirklicht hat und
der Eintritt einer länger dauernden Arbeitsunfähigkeit damit echtzeitlich nicht mit
überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisbar ist, fehlt es bereits an der für eine
Rente der Invalidenversicherung vorausgesetzten, während einem Jahr bestehenden
40%igen Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG i.V.m.
Art. 6 ATSG).
4.
Im Weiteren ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente auch
mangels eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades zu verneinen. Zu beachten ist
nämlich, dass der Beschwerdeführer die drei Sportunfälle, auf die seine
Einschränkungen in der Erwerbsfähigkeit aus orthopädischer Sicht zurückzuführen
sind, im Jahr 1978, im März 2002 und im Dezember 2002 erlitten hat. Da bei dem
Beschwerdeführer offenbar auch seit über 20 Jahren Atemstillstände im Schlaf
beobachtet wurden (vgl. IV-act. 12/34 und 27/10) und er nach eigenen Angaben, seit er
sich erinnern kann, jede Nacht schnarcht (IV-act. 12/36), ist zudem mit überwiegender
Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass auch das bei ihm im August 2005
diagnostizierte obstruktive Schlaf-Apnoe-Syndrom bereits seit mehreren Jahren und
damit auch im Jahr 2002 bereits bestanden hat. Obwohl sich demnach sämtliche
Gesundheitsschäden, die gemäss RAD-Gutachten vom 6. April 2006 eine verminderte
Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers zur Folge haben, bereits im Jahr 2002
verwirklicht hatten, erzielte der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Tätigkeit bei der
C._ von Juni 2002 bis März 2004 ein jährliches Bruttoerwerbseinkommen von
Fr. 91'000.--. Nach einer Phase von Arbeitslosigkeit mit Zwischenverdienst arbeitete er
ab März 2006 als Auto-Hifi-Verkäufer bei der F._, wo er gemäss IK-Auszug einen
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Monatslohn von durchschnittlich Fr. 5'810.-- erzielte, was einem Jahreseinkommen von
Fr. 69'720.-- entspricht (IV-act. 27/11, IV-act. 55/1, IV-act. 41). Der vorliegende Fall
zeichnet sich demnach durch die Besonderheit aus, dass der Beschwerdeführer nach
Eintritt der Gesundheitsschädigungen in der Lage war, ein im Vergleich zu den vor dem
Unfall im März 2002 ausgeübten Tätigkeiten gleichwertiges oder sogar deutlich
überdurchschnittliches Erwerbseinkommen zu erzielen. Ein rentenbegründender
Invaliditätsgrad ist somit im massgebenden Zeitraum bis zum Erlass der angefochtenen
Verfügung nicht gegeben.
5.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Das Beschwerdeverfahren ist
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom
Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1 IVG).
Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint als angemessen. Die Gerichtskosten hat
der unterliegende Beschwerdeführer zu bezahlen. Der von ihm in derselben Höhe
geleistete Kostenvorschuss wird angerechnet.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG