Decision ID: 7af896e2-b60f-4564-9d6d-1d760868ab30
Year: 2013
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
A._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Rainer Niedermann, St. Leonhard-Strasse 20,
Postfach, 9001 St. Gallen,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
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Beschwerdegegnerin,
betreffend
Rente
Sachverhalt:
A.
A.a A._ meldete sich am 17. März 2009 zum Bezug von Leistungen der
Invalidenversicherung an. Er gab an, unter Rückenbeschwerden (Bandscheibenvorfall)
zu leiden (act. G 28.1/116). Der Hausarzt, Dr. med. B._, Facharzt für Innere Medizin,
gab in seinem Bericht vom 14. Mai 2009 an, es bestehe ein Status nach Isthmotomie
L5 links und Sequesterentfernung am 13. Januar 2009, eine aktuelle Diskopathie mit
Hernie L5/S1 und Wurzelkompression sowie ein Status nach chronischen Lumbalgien.
Eine erneute Rückenoperation werde erwogen bei Rezidivhernie (act. G 28.1/105.1 ff.).
Mit Verlaufsbericht vom 17. Juli 2009 hielt Dr. B._ zusätzlich einen Status nach
transforaminaler lumbaler intrakorporeller Fusion L5/S1 am 11. Mai 2009 fest. Es
bestehe vorläufig eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit (act. G 28.1/82.1). Vom 21.
September bis 8. Oktober 2009 absolvierte der Versicherte eine stationäre
Rehabilitationsbehandlung in der Klinik Valens. Diese legte sich nicht auf eine
endgültige Arbeitsfähigkeitsschätzung fest, hielt den Versicherten aber grundsätzlich
noch am bisherigen Arbeitsplatz als Schlosser/Schweisser für arbeitsfähig. Dabei
bestehe eine um 20 - 30 % verminderte Leistungsfähigkeit. Zudem seien längere
statische Arbeitshaltungen und das Hantieren von Lasten über 20 kg zu vermeiden (act.
G 28.1/73.2 f.). Nachdem sich der Versicherte subjektiv als nicht arbeitsfähig sah und
auch die Arbeitgeberin C._ AG keine Möglichkeit einer Umplatzierung anbieten
konnte, schloss die Eingliederungsverantwortliche die Frühinterventionsphase ab. Dem
Versicherten wurde am 10. März 2010 mitgeteilt, dass eine Arbeitsvermittlung bzw.
eine Unterstützung zum Erhalt des jetzigen Arbeitsplatzes zur Zeit nicht möglich sei
(act. G 28.1/62 und 64).
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A.b In der Folge holte die IV-Stelle St. Gallen weitere Verlaufsberichte der
behandelnden Ärzte Dr. B._ und Dr. med. D._, Klinik für Neurochirurgie am
Kantonsspital St. Gallen, ein. Dabei gab Dr. B._ an, der Gesundheitszustand habe
sich verschlechtert, indem sich die Lumboischialgie links weiter chronifiziert habe. Die
Prognose betreffend körperlich mittelschwerer und schwerer Arbeit sei ungünstig
(Verlaufsbericht vom 29. März 2010 [act. G 28.1/59.1 f.]). Dr. D._ gab in seinem
Bericht vom 14. April 2010 an, es habe sich ein chronisches stark ausgeweitetes
lumbosakrales Schmerzsyndrom entwickelt. Es bestehe eine depressiv überlagerte
Anpassungsstörung. An eine Wiederaufnahme der Arbeit sei momentan nicht zu
denken. Der Versicherte sei 100 % arbeitsunfähig (act. G 28.1/58). In der Folge ordnete
die IV-Stelle St. Gallen auf Vorschlag des RAD Ostschweiz ein orthopädisch-
psychiatrisches Gutachten an (G 28.1/55 f.).
A.c Am 23. Juni 2010 wurde der Versicherte durch das Medizinische
Gutachtenzentrum St. Gallen (Dr. med. E._, Spezialarzt Orthopädie FMH, und Dr.
med. F._, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) begutachtet. Diese Experten
diagnostizierten (mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit) eine Schmerzpersistenz bei
Status nach Isthmotomie L5 links und Sequestrektomie 01/2009 sowie transforaminaler
lumbaler interkorporeller Fusion L5/S1 mit Capestone-Cages und Sextant-Zweisystem
05/2009, eine Präadipositas sowie Anpassungsstörungen mit längerer depressiver
Reaktion (F43.21), bestehend seit etwa Mai 2009. Die Arbeitsfähigkeit in der
angestammten Tätigkeit als Schlosser veranschlagten sie bei voller Stundenpräsenz
auf 25 %, bestehend seit März 2010. Für den Zeitraum von Januar 2009 bis März 2010
bestehe im Rahmen der postoperativen Rehabilitation eine volle Arbeitsunfähigkeit.
Körperlich leichte Tätigkeiten in temperierten Räumen, die abwechslungsweise sitzend
und stehend ausgeübt werden könnten, ohne dass dabei häufig inklinierte und
reklinierte sowie rotierte Körperhaltungen eingenommen und Gegenstände über 5 kg
gehoben oder getragen werden müssten, sowie Arbeiten ohne erhöhte emotionale
Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität und ohne
überdurchschnittliche Dauerbelastung könnten gesamthaft bei voller Stundenpräsenz
seit März 2010 zu 90 % zugemutet werden. Vorher bestehe seit Januar 2009 eine volle
Arbeitsunfähigkeit (Gutachten vom 6. August 2010, act. G 28.1/51.1 ff. insbesondere
19 f.).
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A.d Mit Vorbescheid vom 15. November 2010 gab die IV-Stelle dem Versicherten
bekannt, er habe bei einem Invaliditätsgrad von 26 % keinen Anspruch auf eine Rente
(act. G 28.1/45). Mit Einwand vom 29. November 2010 und Ergänzungen vom 14.
Dezember 2010 und 5. Januar 2011 machte der Versicherte geltend, es sei ihm eine
volle (gemeint: ganze) Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter seien weitere
medizinische Abklärungen vorzunehmen. Subeventualiter sei ihm eine Viertelsrente
zuzusprechen. Im Wesentlichen wurde geltend gemacht, die
Arbeitsfähigkeitsschätzung der Gutachter sei nicht plausibel, nachdem die
behandelnden Ärzte von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausgingen. Dem
Beschwerdeführer sei sodann ein Leidens- und Teilzeitabzug von insgesamt 25 % zu
gewähren, da er auch in einer leidensadaptierten Tätigkeit stark eingeschränkt und nur
noch zu 90 % einsetzbar sei (act. G 28.1/36, 39 und 42). Mit Verfügung vom 31. Januar
2011 wies die IV-Stelle St. Gallen das Rentengesuch ab, da keine neuen medizinischen
Fakten vorgebracht würden und korrekterweise auf den Tabellenlohn abgestellt worden
sei (act. G 28.1/33.1).
B.
B.a Gegen diese Verfügung richtet sich die vorliegende Beschwerde vom 4. März 2011
und die - nach Einholung weiterer medizinischer Unterlagen - vorgenommene
Ergänzung vom 27. Februar 2012 mit dem Antrag auf Aufhebung der angefochtenen
Verfügung. Dem Beschwerdeführer sei sodann eine ganze Rente entsprechend einem
Invaliditätsgrad von mindestens 70 % zuzusprechen. Eventualiter sei die Angelegenheit
zur weiteren medizinischen Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
Zur Begründung wird im Wesentlichen vorgebracht, das Gutachten vom 6. August
2010, auf das sich die Beschwerdegegnerin stütze, weise zahlreiche Mängel auf und
sei deshalb nicht beweistauglich. So sei das Gutachten nicht in Kenntnis sämtlicher
Vorakten erstellt worden. Es fehle darin etwa die Nennung des Berichtes von Dr. med.
G._, Neurologie FMH, vom 19. September 2008. Zudem finde sich der im Gutachten
erwähnte Bericht der Neurochirurgie des Kantonsspitals St. Gallen vom 13. April 2010
nicht in den Akten. Der darin erwähnte Bericht der Neurologie finde sich ebenfalls nicht
in den Akten. Fraglich sei ferner, auf welche bildgebenden bzw. Röntgenbefunde sich
die Gutachter überhaupt stützten, werde doch in der orthopädischen Befunderhebung
kein einziges Röntgenbild erwähnt. Es sei davon auszugehen, dass den Gutachtern
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kein CT oder MRI vorgelegen habe, sondern lediglich die Berichte dazu. Im Weiteren
verkenne das Gutachten die neurologische Problematik beim Beschwerdeführer, die
erstmals von der Neurologin Dr. G._ in ihrem Bericht vom 19. September 2008
erwähnt werde. Auch der Bericht der Neurochirurgie vom 13. April 2010 verweise auf
eine konsiliarische neurologische Untersuchung, die eine Radikulopathie L5 links
festhalte. Letztmals habe zudem Dr. med. H._, Neurochirurgie des Herz-Neuro-
Zentrums Bodensee, im Bericht vom 30. Juni 2010 eine neurologische Untersuchung
empfohlen. Dies bestätige, dass die Gutachter mangels weiterer neurologischer
Abklärungen die neurologische Problematik gar nicht zuverlässig hätten beurteilen
können. Im Weiteren setze sich das Gutachten nicht bzw. nur oberflächlich mit früheren
fachärztlichen Einschätzungen auseinander. So betrachteten die behandelnden Ärzte
den Beschwerdeführer auch in einer adaptierten (bzw. leichten) Tätigkeit nicht für
arbeitsfähig. Die Beschwerdegegnerin ignoriere schliesslich die nach der Erstattung
des Gutachtens eingetretene Verschlechterung des Gesundheitszustands. Betreffend
Invaliditätsbemessung sei grundsätzlich auf die im Einwand gemachten Ausführungen
zu verweisen. Zu ergänzen sei, dass das Valideneinkommen mit dem letzten
Monatslohn von Fr. 4'760.-- zu niedrig sei. Der Beschwerdeführer hätte zudem die
Chance gehabt, nach der Operation Werkstattchef zu werden, was auf Grund der
Verschlechterung des Gesundheitszustands nicht mehr möglich gewesen sei (act.
G 25).
B.b Mit Beschwerdeantwort vom 27. April 2012 beantragt die Verwaltung Abweisung
der Beschwerde. Zur Begründung verweist sie im Wesentlichen auf den RAD-Bericht
vom 14. März 2012. Darin wird vermerkt, dass der Bericht von Dr. G._ nicht mehr
relevant sei, da dieser vor den Operationen verfasst worden sei. Der Bericht der
Neurochirurgie des Kantonsspitals St. Gallen vom 13. April 2010 sei von Dr. E._
selbst angefordert und im Gutachten berücksichtigt worden. Die im Bericht genannte
Radikulopathie L5 links sei von Dr. E._ bestätigt worden. Demgemäss seien die
geklagten Schmerzen im linken Bein mit Ausstrahlung in den Fussrücken damit
vereinbar. Demgegenüber habe der Beschwerdeführer bei Dr. H._ eine Taubheit im
linken Gesäss und im linken Bein sowie streng begrenzt auf der linken Bauch-/
Rumpfseite angegeben, was dieser durch die vorliegenden Wirbelsäulenpathologien
nicht habe erklären können. Wenn Dr. H._ weitere neurologische Abklärungen
vorgeschlagen habe, sei dies offensichtlich ohne Kenntnis der Voruntersuchungen
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erfolgt, seien diese doch bereits im März 2010 vom Kantonsspital St. Gallen
durchgeführt worden (act. G 28.1/2). Im Weiteren habe der Beschwerdeführer zwar
gegenüber der Eingliederungsberaterin erklärt, mit dem Lohn unzufrieden gewesen zu
sein. Von einer Lohnerhöhung oder gar einer möglichen Beförderung sei indessen nicht
die Rede gewesen. Auch sei ein Leidensabzug nicht angezeigt (act. G 28). Der
Beschwerdeführer verzichtet auf eine Replik (act. G 34).

Erwägungen:
1.
1.1 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente besteht gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG (in der
ab 1. Januar 2008 gültigen Fassung), wenn die versicherte Person mindestens zu 70
%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie wenigstens zu 60 % invalid ist. Liegt
ein Invaliditätsgrad von mindestens 50 % vor, wird eine halbe Rente und bei einem
Invaliditätsgrad von mindestens 40 % eine Viertelsrente zugesprochen. Eine Invalidität
von weniger als 40 % wird von der Invalidenversicherung rentenmässig nicht
entschädigt.
1.2 Um den Grad der Arbeitsunfähigkeit und der Erwerbsunfähigkeit bemessen zu
können, sind Verwaltung und Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und
gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe der
ärztlichen Sachverständigen ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu
Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die
versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen). Hinsichtlich
des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten
Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der
medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten
begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a).
2.
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2.1 Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, das Gutachten sei nicht in
Kenntnis sämtlicher Vorakten erstellt worden. Insbesondere seien die neurologischen
Vorabklärungen durch die Neurologin Dr. G._ und die Neurochirurgie des
Kantonsspitals St. Gallen nicht berücksichtigt worden. Unter den fallrelevanten
Dokumenten werde der Bericht der Neurochirurgie vom 13. April 2010 aufgeführt. Darin
werde eine Myelographie bzw. ein Myelo-CT vom 20. Oktober 2009 (recte: 22. Oktober
2009) erwähnt, wonach die Schraube in LWK 5 links knapp die rezessale Nervenwurzel
L5 tangiere. Dieser Bericht sei in den Akten nicht zu finden. Der Arztbericht berufe sich
weiter auf Kollegen der Neurologie, die in der Elektromyographie/Elektroneurographie
Hinweise auf eine Radikulopathie L5 links gefunden hätten, wobei eine Polyneuropathie
ausgeschlossen werden konnte. Der entsprechende Bericht finde sich ebenfalls nicht in
den Akten. Im Weiteren macht der Beschwerdeführer geltend, es sei unklar, auf welche
bildgebenden bzw. Röntgenbefunde sich die Gutachter stützten. Im Gutachten werde
lediglich erwähnt, dass angesichts der erst kürzlich erfolgten auswärtigen Abklärung
auf Röntgenuntersuchungen verzichtet werde. Da in der orthopädischen
Befunderhebung kein einziges Röntgenbild erwähnt werde, sei davon auszugehen,
dass den Gutachtern keine bildgebenden Dokumente vorgelegen hätten. Ohne dieses
Material sei eine zuverlässige Beurteilung aber nicht bzw. nur eingeschränkt möglich.
2.2 Dem ist jedoch entgegen zu halten, dass der objektive Sachverhalt in Bezug auf
das Rückenleiden grundsätzlich abgeklärt ist. So geht Dr. E._ von einer
Schmerzpersistenz bei Status nach Isthmotomie L5 links und Sequestrektomie sowie
transforaminaler lumbaler interkorporeller Fusion L5/S1 mit Capestone-Cages und
Sextant-Zweisystem aus (act. G 28.1/51.6). Im genannten Bericht der Neurochirurgie
vom 13. April 2010 diagnostizierten die behandelnden Ärzte ein persistierendes
lumbales bis lumbosakrales Schmerzsyndrom mit belastungsabhängigem radikulären
Schmerzsyndrom L5 beidseits (distal betont) sowie sensiblem Ausfallsyndrom L5/S1
links. Zudem diagnostizierten sie einen Verdacht auf ein neuropathisches
Schmerzsyndrom L5 links. Im MRI der LWS vom Eintrittstag (25. März 2010) habe sich
mit Ausnahme einer (asymptomatischen) Diskushernie BWK12/LWK1 rechts rezessal
keine Nervenwurzelkompression gezeigt. Das Ganglion der Wurzel L5 links sei
ödematös aufgetrieben. Im CT der LWS habe es keine Osteolysen gegeben, die
Schraubenlage sei unverändert, die Schraube in LWK5 links tangiere unverändert die
Nervenwurzel L5 links rezessal. Die Kollegen der Neurologie hätten in der
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Elektromyographie/Elektroneurographie Hinweise auf eine Radikulopathie L5 links
gefunden, eine Polyneuropathie habe dagegen ausgeschlossen werden können. Beim
Austritt konstatierten die behandelnden Ärzte Hypästhesien an der Oberschenkel- und
Unterschenkelaussen- und -hinterseite sowie am linken Fuss. Für das weitere
Prozedere wurde lediglich die Dosis der - nebst der Schmerzmedikation
durchgeführten - antidepressiven Medikation (Trazodon) gesteigert (act.
G 28.1/10.2 ff.). Wie aus dem Gutachten ersichtlich ist, war Dr. E._ dieser Bericht
bekannt (act. G 28.1/51.3). Er nahm auch die Hyposensibilität am linken Ober- und
Unterschenkel und am linken Fuss auf. Er befasste sich mit deren Ursache und kam
zum Schluss, dass die Schmerzen links mit Ausstrahlung in den Fussrücken links
entsprechend dem Dermatom mit der im MRI vom März 2010 aufgetriebenen
Nervenwurzel L5 links bei im CT sichtbarer, die Nervenwurzel L5 links rezessal
tangierender Schraube L5 links vereinbar sei. Bei fehlender Pathologie rechts könnten
die Ausstrahlung der Schmerzen in den rechten Unterschenkel und bei einzig einer L5
links vorliegenden Radikulopathie auch die Hyposensibilität des gesamten linken Beins
nicht plausibilisiert werden. Mithin liegt die medizinische Beurteilung von Dr. E._ nicht
im Widerspruch zu derjenigen der behandelnden Ärzte - insbesondere der letzten, vor
dem Gutachten ergangenen Untersuchung vom März/April 2010 - sodass
diesbezüglich nicht von einem mangelhaften Gutachten ausgegangen werden kann.
2.3 Im Weiteren macht der Beschwerdeführer geltend, das Gutachten verkenne die
neurologische Problematik, die erstmals von Dr. G._ in ihrem Bericht vom 19.
September 2008 erwähnt werde. Letztmals habe Dr. H._ in seinem Bericht vom
30. Juni 2010 auf eine untere Quadrantenhypästhesie und -hypalgesie hingewiesen, die
am Abdomen paramedian begrenzt und mit einer relativ scharfen Grenze bis etwa Th10
reiche. Dr. H._ empfehle daher zur Validierung eine neurologische Untersuchung des
angegebenen sensiblen Quadrantendefizits links eventuell mit Messung der langen
Rückenmarksbahnen. Diese Empfehlung bestätige, dass die Gutachter mangels
weiterer neurologischer Abklärungen die neurologische Problematik nicht zuverlässig
beurteilen könnten. Dem ist jedoch entgegen zu halten, dass nach Erstellung des
Gutachtens - aber vor Erlass der angefochtenen Verfügung - vom 2. bis 7. Dezember
2010 ein weiterer Aufenthalt in der Neurochirurgie des Kantonsspitals St. Gallen
erfolgte. Im entsprechenden Bericht vom 10. Dezember 2010 wird das bereits
bekannte persistierende lumbale bis lumbosakrale Schmerzsyndrom mit
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belastungsabhängigem radikulärem Schmerzsyndrom S1 links sowie sensiblem
Ausfallsyndrom diffus im ganzen linken Bein, am ausgeprägtesten im Dermatom S1
links diagnostiziert. Aktuell bestehe eine Schmerzexazerbation der bekannten
Lumboischialgie links im L5/S1-Dermatom mit begleitendem Schwindel und
Kopfschmerzen parietal median, eine leichte depressive Anpassungsstörung bei
psychosozialer Belastung sowie Kopfschmerzen vom Spannungstyp. Am 3. Dezember
2010 wurden sodann neue CT- und MRI-Aufnahmen der Lendenwirbelsäule
angefertigt. Die MRI-Aufnahme zeigte im Vergleich zur Voruntersuchung vom 25.
Oktober 2010 (richtig wohl 25. März 2010) einen unveränderten Zustand nach dorsaler
Spondylodese LWK5/SWK1 mit unveränderter ödematöser Schwellung des Ganglions
L5 links foraminal ohne Nachweis einer Kompression. Es fand sich eine normale Weite
des Spinalkanals und kein Nachweis einer Kompression nervaler Strukturen. In der CT-
Aufnahme fand sich ein lagestationäres und intaktes Osteosynthesematerial bei
stattgehabter dorsaler Spondylodese und Cageinterponat LWK5/SWK1 sowie Lamin
ektomie LWK5/SWK1 links. Die linke Pedikelschraube LWK5 sei weiterhin leichtgradig
in Richtung des Spinalkanals medialisiert. Es bestehe eine zirkuläre
Bandscheibenhernie LWK2/3 ohne höhergradige Einengung des Spinalkanals. Es
bestehe weiterhin kein Hinweis auf eine Kompression nervaler Strukturen (act. G
28.1/37.2 ff.). Mithin lag auch zu diesem Zeitpunkt ein unveränderter Zustand vor, der
nicht geeignet ist, die Gültigkeit des orthopädischen Gutachtens zu schmälern.
Schliesslich vermag auch der Bericht von Dr. H._ vom 30. Juni 2010 zu keiner
anderen Beurteilung zu führen, geht doch dieser Arzt ebenfalls vom selben Zustand in
LWK5 aus wie die behandelnden Ärzte und der Gutachter. Er erwähnt explizit, dass an
diesem Wirbel keine Raumforderung und keine Kompression der hier verlaufenden
Nervenwurzel beständen. Der übrige myelographische Befund sei unauffällig. Der
Beschrieb des Befundes stimmt im Wesentlichen mit den übrigen medizinischen
Unterlagen überein (Taubheit im Gesäss links im Ober- und Unterschenkel).
Insbesondere waren die Fusspulse sämtlich regelrecht. Es zeigten sich keine
pathologischen ASR- und PSR-Reflexe (Achillessehnenreflex, Patellarsehnenreflex).
Der TSR (Trizepssehnenreflex) habe nicht ausgelöst werden können (act. G 25.2).
Schliesslich konnte der von Dr. H._ beschriebene Befund einer
Quadrantenhypästhesie in der späteren Untersuchung vom Dezember 2010 in der
Neurochirurgie des Kantonsspitals St. Gallen im genannten Umfang nicht bestätigt
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werden. Vielmehr beschrieb der Beschwerdeführer hier wiederum - wie auch schon am
28. Juli 2010 anlässlich der Untersuchung in der Kopfschmerz-Sprechstunde in der
Klinik für Neurologie am Kantonsspital St. Gallen, die einen unauffälligen
neurologischen Untersuchungsbefund ergab (act. G 28.1/37.11) - die bekannte
Hyposensibilität im linken Bein sowie am linken Fuss (act. G 28.1/37.3). Nachdem nicht
von einer Verschlechterung der Verhältnisse ausgegangen werden kann, ist eine
erneute neurologische Untersuchung somit nicht angezeigt.
2.4 Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, das Gutachten setze sich nicht
bzw. nur ungenügend mit den früheren fachärztlichen Einschätzungen auseinander. So
führe der Gutachter aus, dass die von der Klinik Valens attestierte Leistungseinbusse
von 20 - 30 % auf Grund der vorliegenden Befunde aus gutachterlicher Sicht nicht
nachvollzogen werden könne. Der Gutachter weiche auch von der Einschätzung des
Internisten Dr. B._ ab, wenn er davon ausgehe, auch in der bisherigen Tätigkeit
könnten leichtere Arbeiten in deutlich reduziertem Umfang durchaus erledigt werden.
Der Gutachter gebe für diese Differenz keine Begründung an. Keine Erwähnung finde
sodann, dass Dr. D._ in seinem Bericht vom 14. April 2010 ausdrücklich festgehalten
habe, der Beschwerdeführer sei weder in der angestammten noch in einer anderen
Tätigkeit arbeitsfähig. Als Operateur könne Dr. D._ seine Beurteilung immerhin auf
einen langen Behandlungszeitraum sowie Hospitalisationen und konsiliarische,
neurologische Untersuchungen stützen. Dies werde ferner dadurch bestätigt, dass
auch Dr. B._ den Beschwerdeführer selbst für leichtere Tätigkeiten als nicht arbeits
fähig betrachte, was er letztmals im Bericht vom 3. Januar 2011 bestätigt habe. Mit den
Dres. D._ und B._ sei von einer vollen Arbeitsunfähigkeit auszugehen.
2.5 Zur Arbeitsfähigkeitsschätzung der Klinik Valens ist zunächst festzustellen, dass
dieses Institut von einer zumutbaren mittelschweren Tätigkeit in Wechselbelastung mit
Hantieren von Lasten bis 20 kg ausgegangen war (act. G 28.1/73.6). Bei dieser
Prämisse erscheint die angenommene Einschränkung von 20 - 30 % nicht von
vornherein als nicht nachvollziehbar. Demgegenüber geht der orthopädische Gutachter
von einer körperlich leichten Tätigkeit in temperierten Räumen aus, die
abwechslungsweise sitzend und stehend ausgeübt werden könne, ohne dass dabei
häufig inklinierte und reklinierte sowie rotierte Körperhaltungen eingenommen und
Gegenstände über 5 kg gehoben oder getragen werden müssten. Eine solche Tätigkeit
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könne bei voller Stundenpräsenz seit März 2010 vollumfänglich zugemutet werden.
Während der postoperativen Rehabilitation bestehe ab Januar 2009 bis Februar 2010
(recte wohl bis März 2010 bzw. bis 1. April 2010 [Ende Aufenthalt Neurochirurgie,
act. G 28.1/10.2]) eine volle Arbeitsunfähigkeit (act. G 28.1/51.7). In psychiatrischer
Hinsicht ist gemäss Gutachten zusätzlich zu beachten, dass die Tätigkeit keine erhöhte
emotionale oder Stressbelastung aufweist, keine gesteigerte Flexibilität erfordert und
zu keiner überdurchschnittlichen Dauerbelastung führt. In einer solchen Tätigkeit
betrage die Arbeitsfähigkeit bei voller Stundenpräsenz 90 % (act. G 28.1/51.20).
Obwohl eine leichte depressive Störung rechtsprechungsgemäss nicht zu einer
rentenrechtlich verwertbaren Invalidität führt und der psychiatrische Gutachter selber
von einer zumutbaren Überwindbarkeit der Störung ausgeht (act. G 28.1/51.36),
besteht beim vorliegenden Verfahrensausgang kein Korrekturbedarf, zumal auch die
Beschwerdegegnerin von einer Arbeitsfähigkeit von 90 % ausgeht. Jedenfalls ist bei
der vorgeschlagenen leichten Tätigkeit nicht mit über das attestierte Ausmass
hinausgehenden Einschränkungen zu rechnen. Wie der RAD Ostschweiz zu Recht
anmerkt, führten die behandelnden Ärzte Dres. B._ und D._ in ihren
Stellungnahmen vom 3. Januar 2011 bzw. vom 14. April 2010 die von ihnen
angegebene Arbeitsunfähigkeit von 100 % in sämtlichen Tätigkeiten auf die depressiv
überlagerte Anpassungsstörung bzw. das chronische Schmerzsyndrom zurück (act.
G 28.1/37.1 und 58.2; act. G 28.1/2.2). Im Übrigen schloss Dr. B._ in seinem Bericht
vom 29. März 2010 eine adaptierte Tätigkeit nicht generell aus (act. G 28.1/59.1). Nach
dem Gesagten erscheint die Schlussfolgerung der Gutachter plausibel, so dass auf
deren Arbeitsfähigkeitsschätzung abzustellen ist.
2.6 Schliesslich wird vom Beschwerdeführer die Berechnung des Invaliditätsgrades
bestritten. So sei anzumerken, dass der letzte Monatslohn von Fr. 4'760.-- zu niedrig
gewesen sei, was der Beschwerdeführer bereits mit seinem Vorgesetzten besprochen
habe. Der Beschwerdeführer hätte zudem nach der Operation die Chance gehabt,
Werkstattchef zu werden, was jedoch auf Grund der Verschlechterung des
Gesundheitszustands nicht mehr möglich gewesen sei. Auf Grund der erwähnten
Umstände sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer kurz davor gestanden
habe, ein wesentlich höheres Valideneinkommen zu erzielen. Dazu ist zunächst
festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung gestützt
auf den IK-Auszug (Lohn 2007 von Fr. 72'472.--, vgl. act. G 28.1/112.2) bereits von
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einem wesentlich höheren Valideneinkommen ausgegangen ist (Fr. 72'726.--; 2009
[act. G 28.1/33 und 47]), wohingegen der vom Beschwerdeführer genannte Betrag
bestenfalls ein jährliches Einkommen von Fr. 61'880.-- ergeben würde (Fr. 4'760.-- x 13
[gemäss Arbeitgeberbescheinigung: Fr. 4'760.-- x 12 zuzügl. Gratifikation Fr. 4'200.-- =
Fr. Fr. 61'320.--; act. G 28.1/108.3]). Der Beschwerdeführer erklärte sich denn im
Einwand vom 5. Januar 2011 ausdrücklich mit dem von der Beschwerdegegnerin
verwendeten Valideneinkommen einverstanden (act. G 28.1/36.4). Mit der
Beschwerdegegnerin ist festzustellen, dass der erstmals im Beschwerdeverfahren
geltend gemachte Karriereschritt und damit die Verwendung eines (noch) höheren
Valideneinkommens nicht ausgewiesen ist. Für das Invalideneinkommen stellte die
Beschwerdegegnerin auf die LSE ab. Dabei verwendete sie Tabelle TA1, Männer,
Niveau 4, betriebsübliche Arbeitszeit (gemäss Anhang 2 zur IVG-Ausgabe der
Informationsstelle AHV/IV), wobei sie fälschlicherweise vom Jahr 2008 anstatt 2009
ausging. Da der korrekte Wert Fr. 55'116.-- (Fr. 61'240.-- x 90 %) beträgt, ergibt sich
allerdings ein geringerer Invaliditätsgrad von 24,2 % ([Fr. 72'726.-- - Fr. 55'116.--] :
Fr. 72'726.-- x 100). Selbst ein zusätzlicher Lohnabzug von 20 % ergäbe noch keinen
rentenbegründenden Invaliditätsgrad (39,37 %). Da der maximale Abzug von 25 %
ohnehin nicht angezeigt ist, erübrigt sich dessen genaue Festlegung. Es besteht
demnach kein Rentenanspruch ab August 2010 (vgl. nachstehende Erwägung).
2.7 Obwohl nicht beantragt, bleibt von Amtes wegen zu prüfen, ob der
Beschwerdeführer allenfalls Anspruch auf eine befristete Rente hat. So gehen die
Gutachter davon aus, dass während der Zeit der postoperativen Rehabilitation eine
vollständige Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten bestand. Dabei beziffern sie
den massgebenden Zeitraum mit Januar 2009 bis März 2010 (Ausführungen zur
bisherigen Tätigkeit) bzw. Februar 2010 (Ausführungen des orthopädischen Gutachters
zur leidensangepassten Tätigkeit [act. G 28.1/51.7 und 19 f.]). Nachdem der
Beschwerdeführer vom 25. März bis 1. April 2010 erneut in der Neurochirurgie des
Kantonsspitals St. Gallen hospitalisiert war, rechtfertigt es sich, das Entlassungsdatum
als Ende der postoperativen Rehabilitationsphase anzusehen. Nachdem sich der
Beschwerdeführer am 17. März 2009 zum Leistungsbezug angemeldet hat, besteht
gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens ab September 2009 ein Anspruch. Zu diesem
Zeitpunkt war der Beschwerdeführer gemäss Angaben von Dr. B._ seit mehr als
einem Jahr arbeitsunfähig, und zwar - betreffend den Zeitraum September 2008 bis
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August 2009 - vom 1. September bis 19. Oktober 2008 zu 50 %, vom 20. Oktober
2008 bis 3. Januar 2009 zu 25 %, vom 4. Januar bis 18. März 2009 zu 100 %, vom 19.
März bis 21. April 2009 zu 70 % sowie vom 22. April bis 31. August 2009 zu 100 %
(act. G 28.1/105.2 [vgl. auch act. G 28.1/107.1]). Dies ergibt eine durchschnittliche
Arbeitsunfähigkeit von 75 % (1,63 Mte. à 50 %; 2,47 Mte. à 25 %; 2,5 Mte. à 100 %;
1,1 Mte. à 70 % und 4,3 Mte. à 100 %). Nachdem der Beschwerdeführer in der bis 1.
April 2010 dauernden Rehabilitationsphase noch nicht eingliederungsfähig war, hat er
unter Berücksichtigung der für die Rentenanpassung gemäss Art. 88a Abs. 1 IVV
geltenden dreimonatigen Wartefrist für den Zeitraum von September 2009 bis Juli 2010
Anspruch auf eine ganze Rente.
3.
3.1 Die Beschwerde ist in dem Sinn teilweise gutzuheissen, als dem
Beschwerdeführer befristet für den Zeitraum vom 1. September 2009 bis zum 31. Juli
2010 eine ganze Rente zuzusprechen ist. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.
Die Sache ist zur Rentenberechnung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
3.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis
Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1 IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--
erscheint als angemessen. Beim vorliegenden Verfahrensausgang, wo der
Beschwerdeführer im Hauptpunkt zwar unterliegt, sich die zugesprochene befristete
Rente wirtschaftlich aber immerhin nicht ganz unerheblich auswirkt, rechtfertigt es sich,
die Gerichtsgebühr dem Beschwerdeführer im Umfang von drei Fünfteln aufzuerlegen.
Der Beschwerdeführer bezahlt demnach Fr. 360.--. Den Restbetrag von Fr. 240.-- hat
die Beschwerdegegnerin zu bezahlen; dem Beschwerdeführer ist in diesem Umfang
der geleistete Kostenvorschuss zurückzuerstatten.
3.3 Da der Beschwerdeführer teilweise obsiegt, hat er einen reduzierten Anspruch auf
eine Parteientschädigung. Diese ist vom Gericht ermessensweise festzusetzen, wobei
insbesondere der Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand Rechnung zu tragen
ist. Bei vollständigem Obsiegen wäre praxisgemäss eine Parteientschädigung von
Fr. 3‘500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen. Wegen des nur
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teilweisen Obsiegens von zwei Fünfteln erscheint eine Parteientschädigung von
Fr. 1'400.-- als gerechtfertigt. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer
somit eine Parteientschädigung von Fr. 1'400.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwert
steuer) zu bezahlen.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP