Decision ID: 118f513c-a50e-4d8c-909e-86576ba74ebc
Year: 2015
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A. Mit Urteil vom 21. November 2014 erklärte die Dreierkammer des Strafgerichts  B._ des Raufhandels schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu je CHF 30.‒, bei einer Probezeit von 2 Jahren; dies unter Anrechnung der vom 2. März 2010 bis zum 3. März 2010 und am 30. Mai 2010  Untersuchungshaft von insgesamt 3 Tagen (Ziffer 1 des Urteilsdispositivs). Demgegenüber wurde B._ von der Anklage der versuchten schweren Körperverletzung sowie der Nötigung freigesprochen (Ziffer 2 des Urteilsdispositivs). Die Schadenersatz- und Genugtuungsforderung von A._ wurde abgewiesen, ebenso wie dessen Entschädigungsforderung gemäss Art. 433 StPO (Ziffern 3–4 des Urteilsdispositivs). Überdies auferlegte die Vorinstanz die , bestehend aus den Kosten des Vorverfahrens von CHF 11'389.60 und der Gerichtsgebühr von CHF 4'000.‒, in Anwendung von Art. 426 Abs. 1 StPO je hälftig zu Lasten von B._  zu Lasten des Staates (Ziffer 5 des Urteilsdispositivs). Zu guter Letzt setzte das Strafgericht die Kosten der amtlichen Verteidigung fest (Ziffer 6 des Urteilsdispositivs). Urteil Genis erwähnen
B. Zudem wurde mit separatem Urteil der Dreierkammer des Strafgerichts , ebenfalls vom 21. November 2014, C._ der versuchten schweren , des Raufhandels, der Hinderung einer Amtshandlung, der Widerhandlung gegen das Waffengesetz, der mehrfachen groben Verletzung von Verkehrsregeln, des Fahrens in  Zustand, des Fahrens ohne Berechtigung sowie des Missbrauchs von Ausweisen und Schildern schuldig erklärt und zu einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 22 Monaten, unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft von insgesamt 3 Tagen, zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 15 Tagessätzen zu je CHF 80.‒, jeweils bei einer  von 2 Jahren, sowie zu einer Busse von CHF 3‘000.‒, verurteilt. Ferner wurde C._ der Beschimpfung schuldig erklärt; von einer Bestrafung wurde jedoch in Anwendung von Art. 177 Abs. 3 StGB abgesehen (Ziffer 1 des Urteilsdispositivs). Demgegenüber wurde C._ von der Anklage der Gefährdung des Lebens, der versuchten Nötigung sowie der versuchten Drohung freigesprochen (Ziffer 2 des Urteilsdispositivs). Im Weiteren hoben die Vorderrichter die  des Schlagstocks auf (Ziffer 3) und entschieden, die Schadenersatzforderung von A._ in Anwendung von Art. 126 Abs. 2 StPO auf den Zivilweg zu verweisen sowie dessen Genugtuungsforderung abzuweisen (Ziffer 4). Hingegen wurde C._ dazu verurteilt, in  Haftung mit D._, soweit und im Umfang, in welchem dieser ebenfalls haftet, A._ gemäss Art. 433 Abs. 1 StPO eine Entschädigung in der Höhe von CHF 10‘446.05 zu bezahlen. Die Mehrforderung wurde auf den Zivilweg verwiesen (Ziffer 5 des Urteilsdispositivs). Ferner legte die Vorinstanz fest, dass die Verfahrenskosten, bestehend aus den Kosten des  von CHF 17‘638.50 und der Gerichtsgebühr von CHF 6‘000.‒, dem Beurteilten auferlegt werden (Ziffer 6 des Urteilsdispositivs). Im Übrigen wird bezüglich des Urteils gegen den  C._ vom 21. November 2014 sowie der gegen dieses Urteil erhobenen Berufung des Privatklägers A._ auf die Verfahrensakten sowie auf das separat ergehende Urteil der
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strafrechtlichen Abteilung des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 8. Dezember 2015  C._ (Verfahrensnummer: 460 15 71) verwiesen.
C. Gegen das Urteil des Strafgerichts vom 21. November 2014 in Sachen B._ haben der Beschuldigte mit Eingabe vom 25. November 2014 sowie der Privatkläger A._ mit Schreiben vom 1. Dezember 2014 die Berufung angemeldet. Mit Eingaben vom 10. April 2015 (Beschuldigter) bzw. vom 14. April 2015 (Privatkläger) sind die Berufungserklärungen  worden. Zudem hat die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft mit Schreiben vom 29. April 2015 die Anschlussberufung erklärt.
D. In seiner Berufungserklärung vom 10. April 2015 wurde das Urteil der Vorinstanz von B._ bezüglich der Verurteilung wegen Raufhandels sowie im Kostenpunkt angefochten,  er einen Freispruch vom Vorwurf des Raufhandels unter entsprechender Kostenfolge . Eventualiter – für den Fall der Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils – begehrte der Beschuldigte, dass ihm 1/10 der Verfahrenskosten auferlegt werden, und er von der  der Kosten der amtlichen Verteidigung befreit werde.
E. In seiner Berufungsbegründung vom 3. August 2015 beantragte der Privatkläger A._ Folgendes:
"1. Es sei der Berufungsbeklagte in Gutheissung der Berufung und in Abänderung des Urteils des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 21. November 2014 wegen versuch-
ter Tötung schuldig zu sprechen und zu bestrafen.
2. Eventualiter sei der Berufungsbeklagte in Gutheissung der Berufung und in  des Urteils des Strafgerichts vom 21. November 2014 wegen versuchter
schwerer Körperverletzung schuldig zu sprechen und zu bestrafen.
3. Es sei der Berufungsbeklagte in Gutheissung der Berufung und Abänderung des Urteils des Strafgerichts vom 21. November 2014 zu verurteilen, dem Berufungs-
und Privatkläger in solidarischer Haftung mit C._ und D._ Schadenersatz in
Höhe von CHF 18'035.50 zuzüglich Zins zu 5% seit dem 19. Oktober 2009 zu be-
zahlen.
4. Es sei der Berufungsbeklagte in Gutheissung der Berufung und in Abänderung des Urteils des Strafgerichts vom 21. November 2014 zu verurteilen, dem Berufungs-
und Privatkläger in solidarischer Haftung mit C._ und D._ eine Genugtuung
in der Höhe von CHF 25'000.-- zuzüglich Zins zu 5% seit dem 19. Oktober 2009 zu
bezahlen.
5. Es sei der Berufungsbeklagte in Gutheissung der Berufung und in Abänderung des
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Urteils des Strafgerichts vom 21. November 2014 zu verurteilen, dem Berufungs-
und Privatkläger in solidarischer Haftung mit C._ und D._ eine Parteient-
schädigung für das erstinstanzliche Verfahren in der Höhe von gesamthaft CHF
13'327.55 zu bezahlen.
6. Es sei dem Berufungs- und Privatkläger gestützt auf Art. 436 StPO eine  Parteientschädigung für das Berufungsverfahren zuzusprechen.
7. Unter o/e Kostenfolge."
Zudem stellte der Privatkläger in der Berufungserklärung vom 14. April 2015 folgende Beweis- und Verfahrensanträge:
"1. Es sei Herr D._ als Auskunftsperson zu laden und zu befragen.
2. Es sei Frau E._ als Zeugin zu laden und zu befragen.
3. Es sei der Verteidigung gestützt auf Art. 403 Abs. 4 StPO eine angemessene Frist zur Begründung der Berufung zu gewähren."
F. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft beantragte in ihrer  vom 29. April 2015 und der ergänzenden Begründung der Anschlussberufungserklärung vom 10. Juni 2015, der Beschuldigte sei im Fall 1 zusätzlich der versuchten schweren  schuldig zu erklären und zu einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 16  zu verurteilen. Im Übrigen sei das vorinstanzliche Erkenntnis vom 21. November 2014 in Abweisung der Berufung des Beschuldigten und des Privatklägers in allen anderen Punkten zu bestätigen.
G. Was die wesentlichen verfahrensleitenden Verfügungen des Kantonsgerichts , Abteilung Strafrecht, betrifft, so wurde dem Beschuldigten B._ mit Verfügung vom 11. Mai 2015 die amtliche Verteidigung mit Advokat Marco Albrecht für das  Verfahren bewilligt. Mit derselben Verfügung vom 11. Mai 2015 wurde entschieden, dass das Kantonsgericht die beiden Verfahren 300 13 345 und 300 13 385 (kantonsgerichtliche : 460 15 70 und 460 15 71) in der gleichen Berufungsverhandlung beurteilt. Schliesslich wurden mit Verfügung vom 15. Oktober 2015 die Beweisanträge des Privatklägers, es seien D._ als Auskunftsperson und E._ als Zeugin vor Kantonsgericht zu laden und zu befragen, abgewiesen.
H. Anlässlich der kantonsgerichtlichen Hauptverhandlung vom 7./8. Dezember 2015  B._ mit seinem amtlichen Verteidiger Advokat Marco Albrecht, C._ mit seinem
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amtlichen Verteidiger Advokat Roman Felix, Advokat Dr. Christian von Wartburg als Vertreter des Privatklägers A._ sowie S._ als Vertreterin der Staatsanwaltschaft. Auf die  des zur Person und zur Sache eingehend befragten Beschuldigten sowie auf die Plädoyers der amtlichen Verteidiger und der Staatsanwaltschaft wird im Übrigen, soweit erforderlich,  in den Erwägungen eingegangen. Die Parteien halten an den bereits gestellten  fest, wobei der Privatkläger ergänzend den Verfahrensantrag stellt, die Jacke, welche er beim Vorfall vom 19. Oktober 2009 getragen habe, sei zu den Akten zu nehmen.
Erwägungen
I. Formelles
Die Berufung ist gemäss Art. 398 Abs. 1 StPO zulässig gegen Urteile erstinstanzlicher Gerichte, mit denen das Verfahren ganz oder teilweise abgeschlossen worden ist. Es können , die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts sowie  gerügt werden, wobei das Berufungsgericht das Urteil in allen angefochtenen Punkten umfassend überprüfen kann (Art. 398 Abs. 2 und Abs. 3 StPO). Gemäss Art. 399 Abs. 1 und Abs. 3 StPO ist zunächst die Berufung dem erstinstanzlichen Gericht innert 10 Tagen seit  des Urteils schriftlich oder mündlich anzumelden und danach dem Berufungsgericht innert 20 Tagen seit der Zustellung des begründeten Urteils eine schriftliche  einzureichen. Jede Partei, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung eines Entscheides hat, ist zur Berufung legitimiert (Art. 382 Abs. 1 StPO). Gemäss Art. 401 Abs. 1 StPO richtet sich die Anschlussberufung sinngemäss nach Art. 399 Abs. 3 und 4 StPO. Die Frist beträgt 20 Tage ab Empfang der Berufungserklärung der Gegenpartei (vgl. Art. 400 Abs. 3 lit. b StPO sowie LUZIUS EUGSTER, Basler Kommentar StPO, 2. Aufl. 2014, Art. 401 N 1).
Vorliegend wird das Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 21. November 2014 , welches ein taugliches Anfechtungsobjekt gemäss Art. 398 Abs. 1 StPO darstellt.  Berufungskläger haben fristgerecht die Berufung angemeldet. Das schriftlich begründete Urteil der Vorinstanz wurde ihnen in der Folge am 26. März 2015 zugestellt, woraufhin sie mit ihren Eingaben vom 10. April 2015 (B._) bzw. 14. April 2015 (Privatkläger) die  rechtzeitig beim Kantonsgericht eingereicht haben. Ebenso erfolgte die  der Staatsanwaltschaft mit Schreiben vom 29. April 2015 innert der 20-tägigen Frist gemäss Art. 400 Abs. 3 lit. b StPO. Die Zuständigkeit der Dreierkammer des  Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, als Berufungsgericht zur Beurteilung der  Berufung ergibt sich aus Art. 21 Abs. 1 lit. a StPO sowie aus § 15 Abs. 1 lit. a des  zur Schweizerischen Strafprozessordnung (EG StPO, SGS 250). Da  formellen Voraussetzungen erfüllt sind, kann sowohl auf die Berufungen des Privatklägers
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und des Beschuldigten als auch auf die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft eingetreten werden.
II. Materielles
A. Allgemeines
Mit Blick auf die Prozessökonomie erlaubt es Art. 82 Abs. 4 StPO den Rechtsmittelinstanzen, für die tatsächliche und rechtliche Würdigung des in Frage stehenden Sachverhalts auf die  der Vorinstanz zu verweisen, wenn sie dieser beipflichten. Hingegen ist auf neue  Vorbringen und rechtliche Argumente einzugehen, die erst im Rechtsmittelverfahren vorgetragen werden (DANIELA BRÜSCHWEILER, Zürcher Kommentar StPO, 2. Aufl. 2014, Art. 82 N 9).
Der Einfachheit halber folgt das Kantonsgericht, wie bereits die Berufungsbegründungen, grundsätzlich dem Aufbau des angefochtenen Urteils. Nachfolgend werden die Einwände der Parteien gegen das vorinstanzliche Urteil im Einzelnen beurteilt.
B. Gegenstand des Berufungsverfahrens
Gemäss Art. 404 Abs. 1 StPO überprüft das Berufungsgericht das erstinstanzliche Urteil nur in den angefochtenen Punkten.
Aufgrund der seitens der Parteien eingereichten Rechtsschriften sowie der anlässlich der  Hauptverhandlung gehaltenen Parteivorträgen zeigt sich, dass grundsätzlich das gesamte Urteil des Strafgerichts vom 21. November 2014 zur Disposition steht, mit den folgenden :
– Freispruch von der Anklage der Nötigung (Urteilsdispositiv-Ziffer 2); – ziffernmässige Festsetzung der Verfahrenskosten (Urteilsdispositiv-Ziffer 5), nicht aber de-
ren Tragung; – Bestimmung der Entschädigung der amtlichen Verteidigung (Urteilsdispositiv-Ziffer 6), nicht
aber die Ausgestaltung der Rückzahlungsverpflichtung des Beschuldigten.
Mit Blick auf die Berufungs- bzw. Anschlussberufungsgegenstände kann das Urteil gegenüber dem Beschuldigen B._ sowohl verschärft als auch gemildert werden und zwar von einem Schuldspruch der versuchten vorsätzlichen Tötung (Hauptantrag des Privatklägers) über den Schuldspruch der versuchten schweren Körperverletzung (Antrag der Staatsanwaltschaft und
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Eventualantrag des Privatklägers), den Schuldspruch wegen Raufhandels (vorinstanzliches Urteil) bis hin zu einem vollständigen Freispruch (Antrag des Beschuldigten).
C. Beweisanträge
1. Art. 389 StPO bestimmt (unter dem Randtitel "Beweisergänzungen") Folgendes: Das Rechtsmittelverfahren beruht auf den Beweisen, die im Vorverfahren und im erstinstanzlichen Hauptverfahren erhoben worden sind (Abs. 1). Beweisabnahmen des erstinstanzlichen Gerichts werden nur wiederholt, wenn (lit. a) Beweisvorschriften verletzt worden sind, (lit. b) die  unvollständig waren, oder (lit. c) die Akten über die Beweiserhebungen  erscheinen (Abs. 2). Die Rechtsmittelinstanz erhebt von Amtes wegen oder auf Antrag einer Partei die erforderlichen zusätzlichen Beweise (Abs. 3).
2. Der Privatkläger wiederholt vor den Schranken des Kantonsgerichts seinen in der  vom 14. April 2015 gestellten Antrag, wonach D._ als Auskunftsperson zu laden und zu befragen sei.
Dieses Begehren ist abzuweisen, wobei zunächst vollumfänglich auf die ausführliche  der verfahrensleitenden Verfügung vom 15. Oktober 2015 verwiesen werden kann.  gilt es festzuhalten, dass D._ derzeit unbekannten Aufenthaltes ist – gemäss den Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft soll er sich irgendwo in Kurdistan aufhalten (vgl. Prot. S. 10) – und somit nicht greifbar ist. Der Antrag, die Jacke, welche der Privatkläger zur Tatzeit  habe, sei zu den Akten zu nehmen, wird demgegenüber in Nachachtung des Wahrheits- und Untersuchungsgrundsatzes (Art. 6 i.V.m. Art. 389 Abs. 3 StPO) gutgeheissen.
D. Die angefochtenen Punkte im Einzelnen
1. Versuchte schwere Körperverletzung
1.1 Allgemeines
Die Vorinstanz unterteilte den angeklagten Sachverhalt (vgl. Anklageschrift, act. 2285 ff.), der sich am 19. Oktober 2009 ereignet hat, in drei Handlungsabschnitte, was als sachdienlich . Es handelt sich dabei um folgende drei Phasen:
1. Phase: Telefongespräche zwischen A._ und C._, D._ und dem Beschuldigten
2. Phase: Treffen zwischen A._ und dem Beschuldigten beim McDonald's in Münchenstein
3. Phase: Eintreffen von C._ und D._ beim McDonald's in Münchenstein
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In der 1. Phase erweisen sich die Depositionen der Beteiligten als mehr oder weniger  und überdies gingen daraus keine Delikte hervor, die Gegenstand des  bilden. Demnach kann bezüglich dieses Sachverhaltsabschnitts auf das vorinstanzliche Urteil verwiesen werden (vgl. Urteil der Vorinstanz, S. 26 f.; Art. 82 Abs. 4 StPO). Vorliegend im Streit sind die Geschehnisse in der 2. und der 3. Phase, welche nachfolgend zu beurteilen sind.
1.2 2. Phase: Treffen zwischen A._ und dem Beschuldigten beim McDonald's in
Münchenstein
1.2.1 Das Strafgericht erwog bezüglich der 2. Phase zusammengefasst, im Zusammenhang mit dem Treffen zwischen A._ und dem Beschuldigten lägen widersprüchliche Aussagen vor. Während A._ zu Protokoll gegeben habe, beim Waldrand vom Beschuldigten mehrmals geschlagen und getreten sowie mit einem Messer bedroht worden zu sein, sei es gemäss den Schilderungen des Beschuldigten lediglich zu einer Rangelei gekommen, in deren Verlauf er A._ unter anderem am Kragen gepackt und mit der offenen Hand ins Gesicht geschlagen habe. Dabei kamen die Vorderrichter zum Schluss, dass B._ ein Zusammenschlagen des Berufungsklägers nicht rechtsgenüglich nachgewiesen werden könne. Die Depositionen des Beschuldigten, der einzig von A._ belastet werde, würden durch die Aussagen der Zeugen F._ und G._ sowie derjenigen von C._ objektiviert. Folglich sei zu Gunsten des  von seiner Version auszugehen, und dementsprechend der Beschuldigte in dieser Phase von der Anklage der versuchten schweren Körperverletzung freizusprechen. Allfällige vom Beschuldigten in dieser Phase zum Nachteil von A._ begangene Tätlichkeiten seien ohnehin bereits verjährt.
1.2.2 Der Privatkläger stellt sich demgegenüber zusammengefasst auf den Standpunkt, die Vorinstanz habe den Berufungsbeklagten aufgrund einer unrichtigen Sachverhaltsfeststellung zu Unrecht von der Anklage der versuchten vorsätzlichen Tötung und der versuchten schweren Körperverletzung freigesprochen. Aufgrund der glaubhaften Aussagen des Berufungsklägers sowie der erstellten Verletzungen sei nachgewiesen, dass der Berufungsbeklagte bereits in der zweiten Phase tätlich geworden sei. B._ gebe in der Einvernahme vom 2. März 2010 zu, dass er A._ mit der offenen Hand gegen sein Gesicht geschlagen habe. Auch wenn die Aussagen des Berufungsbeklagten und diejenigen des Berufungsklägers im Widerspruch  stünden, dürfe dieser Umstand keineswegs pauschal zu Gunsten des  entschieden werden. Vielmehr seien die zusätzlichen Beweise heranzuziehen und  zu würdigen sowie die Glaubhaftigkeit der Aussagen zu analysieren.
1.2.3 Die Staatsanwaltschaft führt derweil bezüglich der Phase 2 im Wesentlichen aus, sie habe in diesem Punkt auf die Erhebung einer Anschlussberufung verzichtet, da dem  ein Einwirken auf den Berufungskläger, welches über Tätlichkeiten hinausgegangen sei, nicht rechtsgenüglich nachgewiesen werden könne.
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1.2.4 a) Das Gericht hat die Beweise frei nach seiner aus dem gesamten Verfahren  Überzeugung zu würdigen (Art. 10 Abs. 2 StPO). Dabei kann sich eine Verurteilung  auch auf Indizien (Tatsachen, die einen Schluss auf eine andere, unmittelbar  Tatsache zulassen) stützen, zumal der Indizienbeweis dem direkten Beweis gleichwertig ist. Nach dem Grundsatz "in dubio pro reo" (abgeleitet aus Art. 6 Ziffer 2 EMRK und Art. 32 Abs. 1 BV) hat das Gericht im Zweifel zu Gunsten der beschuldigten Person zu entscheiden. Ein Freispruch muss erfolgen, wenn das Gericht die Überzeugung der nachgewiesenen Schuld nicht gewinnen kann. Es ist Sache der Anklagebehörde, die Schuld der beschuldigten Person zu beweisen, wogegen es nicht an der beschuldigten Person ist, ihre Unschuld nachzuweisen. Für die Beurteilung einer konkreten, möglicherweise ausschlaggebenden Deposition ist die Aussagenanalyse, das heisst die kritische Würdigung des Aussagetextes, von überragender Bedeutung. Um eine Aussage als zuverlässig beurteilen zu können, ist sie insbesondere auf das Vorhandensein von Realkennzeichen und das Fehlen von Lügensignalen zu überprüfen (vgl. ROLF BENDER, Die häufigsten Fehler bei der Beurteilung von Zeugenaussagen, SJZ 1985 [81], S. 53 ff.; für den ganzen Abschnitt vgl. ROBERT HAUSER/ERHARD SCHWERI/KARL HARTMANN, Schweizerisches Strafprozessrecht, 6. Auflage 2005, § 54 N 1 ff., § 59 N 12 ff.,  mit Hinweisen).
b) In der 2. Phase war B._ alleine mit A._ und hierbei erscheint es als naheliegend, dass es zwischen ihnen zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen ist, die sich nicht unmittelbar beim Mc Donalds, sondern am Rande der nahegelegenen Waldlichtung abgespielt hat. Über deren konkreten Ablauf und Intensität liegen sich widersprechende Aussagen der Beteiligten vor.
A._ gab zwei Mal (Einvernahmen vom 14. Januar 2010, act. 479 ff., und vom 15. April 2010, act. 707 ff.) als Zeuge zu Protokoll, der Beschuldigte habe ihn mehrmals mit massiven  und Fusstritten traktiert, als er alleine mit ihm in Münchenstein gewesen sei. A._ bestätigte seine Aussagen ein drittes Mal als Auskunftsperson vor den Schranken des  (act. 2465 ff.).
Anlässlich der ersten Einvernahme vom 2. März 2010 sagte der Beschuldigte B._ aus, A._ sei aufgrund einer gereizten Diskussion aggressiv gegen ihn geworden. Er selber sei ebenfalls aggressiv geworden. Als A._ ihn dann in die Schultergegend geschlagen und ihn am Kragen gepackt habe, habe er ihn mit der offenen Hand gegen das Gesicht geschlagen. A._ habe ihn weiterhin provoziert und am Hals gepackt. Daraufhin habe er ihn mit der  Hand ins Gesicht geschlagen und am Gesicht gehalten. Er habe versucht, A._ . Sie hätten dann gegenseitig an sich herumgezogen und einander gestossen. Es könne sein, dass A._ dadurch Kratzspuren am Kopf davon getragen habe, er habe ihn aber nicht verletzt (act. 559 ff.). Vor Strafgericht und anlässlich der kantonsgerichtlichen  relativierte der Beschuldigte seine vorherigen Aussagen und gab zu Protokoll, er habe le-
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diglich das Gesicht von A._ zwei Mal weggedrückt, als er ihn am Kragen gepackt habe (act. 597, Prot. KGer S. 14).
c) Vorliegend liegen bezüglich der Geschehnisse in der 2. Phase keine objektiven Beweise vor. Der Privatkläger ist zwar durch ein konstantes Aussageverhalten aufgefallen, allerdings werden seine Depositionen von keinem der Beteiligten oder von Zeugen bestätigt. Der  B._ sagte bezüglich des betreffenden Konflikts unterschiedlich aus, wobei er die Intensität seiner Einwirkung auf den Privatkläger mit der Zeit immer mehr relativierte. Selbst wenn aber von der intensivsten Tathandlung – nämlich von Schlägen mit der offenen Hand ins Gesicht – ausgegangen würde, könnte dies nicht ausreichen, um den Tatbestand der einfachen Körperverletzung i.S.v. Art. 123 StGB zu erfüllen. Gegen eine Zufügung von über Tätlichkeiten hinausgehenden Verletzungen des Privatklägers spricht überdies, dass C._ und D._ stets zu Protokoll gegeben haben, A._ sei zu Beginn der 3. Phase unverletzt gewesen (vgl. act. 521 sowie 549).
Bezüglich der Zeugenaussagen von F._ und G._ gilt es zunächst zu konstatieren, dass der Beschuldigte mit den beiden genannten Zeugen vor deren Aussage Kontakt hatte. So gab F._ am 13. April 2010 zu Protokoll, er habe den Beschuldigten am 20. März 2010 bei der Gartenstadt in Münchenstein gesehen; dieser habe gesagt, dass A._ "falsche " gemacht habe und er habe dann dem Beschuldigten mitgeteilt, dass er schon für ihn Aussagen machen könne (act. 659). Überdies hat der Beschuldigte gemäss den Aussagen der Zeugin G._ sie am Tag der Zeugenaussage mit dem Auto abgeholt und zum damaligen  Arlesheim gebracht (act. 685). Allerdings gilt es festzustellen, dass die  in inhaltlicher Hinsicht nicht auffällig einseitig zu Gunsten des Beschuldigten  sind, sodass sich die Möglichkeit einer Beeinflussung geradezu aufdrängen würde. Aufgrund dieser dargelegten Umstände sind die Zeugenaussagen zwar nicht als unverwertbar zu qualifizieren, sie sind aber mit der gebotenen Zurückhaltung zu würdigen und ihr Beweiswert erscheint nicht als besonders hoch. Die Zeugen haben zudem nur fragmentarische Ausschnitte des Vorfalls mitbekommen und den Tatort offenbar vorzeitig verlassen. Dem Umstand, dass die beiden Zeugen kein Kriechen des Privatklägers sowie keine Verletzungen gesehen haben, kommt somit in casu keine hohe Bedeutung zu, es gilt ihn aber immerhin mitzuberücksichtigen.
d) In casu liegt daher letztlich eine "Aussage gegen Aussage"-Konstellation vor, wobei  die Version des Beschuldigten als auch diejenige von A._, auf welche sich der  Sachverhalt im Wesentlichen abstützt, als mögliche Varianten, wie sich der Vorfall vom 19. Oktober 2009 abgespielt haben könnte, erscheinen. Unter Berücksichtigung aller Umstände hegt die strafrechtliche Abteilung des Kantonsgerichts massgebliche und begründete Zweifel an der Verwirklichung des angeklagten Sachverhalts. In Anwendung des strafprozessualen  "in dubio pro reo" erscheint es demnach nicht als hinreichend erstellt, dass der  A._ in der 2. Phase Verletzungen zugefügt hat, die zumindest das Ausmass einer ein-
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fachen Körperverletzung gemäss Art. 123 StPO erreicht haben. Dementsprechend ist das Urteil der Vorinstanz in diesem Punkt in Abweisung der Berufung des Privatklägers zu bestätigen.
1.3 3. Phase: Eintreffen von C._ und D._ beim McDonald's in Münchenstein
1.3.1 Hinsichtlich der dritten Phase erwog die Vorinstanz, C._ gebe zu, A._ mit der Faust mehrmals ins Gesicht geschlagen und auch getreten zu haben, jedoch nicht gegen den Kopf. D._ gebe ebenfalls zu, A._ in dieser Phase ein paar Mal mit der Faust geschlagen und auch getreten zu haben, als er am Boden gelegen habe. Der Beschuldigte werde  von A._ belastet. Aufgrund des Umstandes, dass A._ am Boden gelegen habe, geschlagen worden sei und sein Gesicht mit den Händen geschützt habe, sei er objektiv gesehen gar nicht in der Lage gewesen, zu realisieren, von wem genau und von wie vielen er geschlagen worden sei. A._ habe schlicht und einfach angenommen, in dieser dritten Phase auch vom Beschuldigten geschlagen worden zu sein. Dies berücksichtigend kam die Vorinstanz zum Schluss, gemäss der vorliegenden Beweislage sei nicht erstellt, ob B._ in dieser Phase an der Schlägerei teilgenommen habe. Demzufolge sei er von der Anklage der versuchten schweren Körperverletzung (sowie von der Eventualklage der versuchten vorsätzlichen Tötung) freizusprechen.
1.3.2 Diesen vorinstanzlichen Erwägungen entgegnet der Privatkläger, diverse Aussagen in den Einvernahmeprotokollen der an der Schlägerei beteiligten Personen wiesen  darauf hin, dass der Beschuldigte B._ sehr wohl in die Auseinandersetzung  gewesen sei. Wie immer bei einem gemeinsamen Zusammenwirken, wenn jemand brutal zusammengeschlagen werde, sei es im Nachhinein sehr schwierig, genau zu eruieren, wer welchen Tatbeitrag für die resultierenden Verletzungen geleistet habe. Der Berufungskläger habe aber mehrfach glaubhaft erklärt, dass er vom Berufungsbeklagten am Boden liegend  worden sei. Ebenso sei der Aussage von D._ (vgl. act. 505) zu entnehmen, dass B._ sicher auch geprügelt habe.
1.3.3 Hinsichtlich der 3. Phase stellt sich die Staatsanwaltschaft auf den Standpunkt, es sei davon auszugehen, dass A._ nach der Auseinandersetzung mit dem Beschuldigten in  C._ und D._ gerannt sei und auf dem Weg gestolpert sein müsse. Nach Angaben von C._ und D._ sei zu diesem Zeitpunkt lediglich A._ verletzt gewesen. Auch wenn man darauf abstellen würde, dass B._ in dieser letzten Phase nicht mehr gegen A._  geworden sei, seien ihm die Verletzungen, die das Opfer erlitten habe und im Sinne von Art. 122 StGB zu werten seien, dennoch als Mittäter zuzurechnen und es habe eine  Verurteilung zu erfolgen. Die Staatsanwaltschaft gehe davon aus, dass das Treffen beim Mc Donalds geplant gewesen sei und der Beschuldigte sowohl bei der Planung wie auch der Ausführung der Tat eine aktive Rolle eingenommen habe. Der Tatablauf, bei dem alle  gegen A._ tätlich geworden seien, habe sich stillschweigend aus der Situation
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heraus ergeben, sodass C._ und D._ nicht wie wahrscheinlich geplant gleichzeitig,  erst später beim Mc Donalds eingetroffen seien. Hierbei seien die Handlungen jedes  den übrigen Mittätern anzurechnen.
1.3.4 a) A._ gab zwei Mal (Einvernahmen vom 14. Januar 2010, act. 479 ff., und vom 15. April 2010, act. 707 ff.) als Zeuge zu Protokoll, der Beschuldigte habe ihn mehrmals mit massiven Faustschlägen und Fusstritten traktiert, als er alleine mit ihm in Münchenstein  sei. Nach dem Eintreffen von C._ und D._ hätten diese zusammen mit dem  zu dritt auf ihn eingeschlagen. Der Beschuldigte bestreitet demgegenüber dezidiert, A._ nach dem Eintreffen von C._ und D._ geschlagen zu haben. Er habe in dieser 3. Phase lediglich versucht zu schlichten. Im Einzelnen kann hinsichtlich der Zusammenfassung der Aussagen der Parteien auf die mit einer Ausnahme zutreffenden vorinstanzlichen  verwiesen werden (vgl. A._ S. 7 ff., Beschuldigter S. 12 ff., C._ S. 16 ff., D._ S. 19 ff., Zeugen S. 20 ff.).
b) Nicht als korrekt erweisen sich nämlich die Erwägungen der Vorinstanz, wonach B._ ausschliesslich von A._ belastet werde. D._ gab in der Einvernahme vom 11. März 2010 zunächst zu Protokoll, er wisse nicht, was der Beschuldigte gemacht habe, als A._ auf C._ losgegangen sei. Es habe ein Durcheinander gegeben und es könne sein, dass der Beschuldigte bei der Schlägerei mitgemacht habe (act. 615). Später erklärte D._ aber in der gleichen Befragung Folgendes: "Ja, natürlich hat er (B._) sich auch geprügelt, als wir A._ schlugen. Das ist doch klar. Ich weiss aber nicht, was er genau gemacht hat. Es war ein  Durcheinander" (act. 627). In derselben Einvernahme präzisierte D._: "Wir drei haben höchstens während 30 Sekunden auf ihn eingeschlagen" (act. 629). Somit wird B._ durch die Aussage von D._ in erheblichem Umfang belastet.
c) Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist eine belastende Zeugenaussage grundsätzlich nur verwertbar, wenn der Beschuldigte den Belastungszeugen wenigstens einmal während des Verfahrens in direkter Konfrontation befragen konnte (DORRIT SCHLEIMINGER,  Kommentar StPO, 2. Aufl. 2014, Art. 147 N 30, mit Hinweis auf BGE 133 I 33, 40, E. 3.1). Der Anspruch, dem Belastungszeugen Fragen zu stellen, ist dann absolut, wenn dem streitigen Zeugen alleinige oder ausschlaggebende Bedeutung zukommt, dieser also den einzigen oder einen wesentlichen Beweis darstellt (DORRIT SCHLEIMINGER, a.a.O., N 32, mit Hinweis auf BGE 131 I 476, 481 E. 2.2, 129 I 151, 154 E. 3.1, 125 I 127 E. 6cc.). Dabei ist – gemäss neuester Rechtsprechung – zu prüfen, wie weit die anderen Beweismittel für sich einen Schuldspruch zu tragen vermögen. Begründen sie einen schweren Tatverdacht, so kann die Berücksichtigung der Aussage als zusätzlicher Mosaikstein zum Schuldspruch führen, ohne dass die  dadurch verletzt wären (DORRIT SCHLEIMINGER, a.a.O., N 33, mit Hinweis auf BGE 133 I 33, 46 E. 4.4.1). Auf das Konfrontationsrecht kann diesfalls verzichtet werden. Der  kann den Behörden grundsätzlich nicht vorwerfen, gewisse Zeugen zwecks  nicht vorgeladen zu haben, wenn er es unterlässt, rechtzeitig und formgerecht entspre-
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chende Anträge zu stellen (BGE 125 I 127 E. 6c/bb, mit Hinweisen). Problematische, weil nicht durch anderweitige Massnahmen kompensierbare Einschränkungen des Konfrontationsrechts liegen jedoch dann vor, wenn die Identität eines Zeugen geheim gehalten wird oder wenn es für die beschuldigte Person unmöglich ist, dem Zeugen Fragen zu stellen oder diesem Vorhalte zu machen, z.B. weil der Zeuge nach seiner belastenden Aussage verstorben oder sein  unbekannt ist (vgl. WOLFGANG WOHLERS, Zürcher Kommentar StPO, 2. Aufl. 2014, Art. 147 N 23 ff.).
d) Wie bereits dargelegt wurde, ist D._ derzeit nicht greifbar, dementsprechend ist der Beweisantrag des Privatklägers, ihn als Zeuge zu befragen, mit präsidialer Verfügung vom 15. Oktober 2015 sowie erneut anlässlich der kantonsgerichtlichen Hauptverhandlung durch den Spruchkörper abgewiesen worden. Aus den Akten ergibt sich, dass der Beschuldigte somit während des ganzen Verfahrens nie mit D._ konfrontiert worden ist. Mithin konnte sein  auf Gewährleistung des Konfrontationsrechts gemäss Art. 6 Ziffer 3 lit. d EMRK und Art. 147 Abs. 1 StPO nicht eingelöst werden. Bei dieser Ausgangslage kann die strafrechtliche Abteilung des Kantonsgerichts nicht auf die Aussage von D._ abstellen.
In diesem Zusammenhang gilt es überdies zu beachten, dass D._ die B._ belastenden Aussagen erst abgegeben hat, nachdem er zunächst aussagte, er wisse nicht, was B._ (in der Phase 3) gemacht habe (act. 615 und 625). Mithin erweisen sich seine Aussagen somit als inkonstant und überdies erscheinen die darin enthaltenen Belastungen als sehr allgemein,  D._ von einem Gerangel und von "wir drei" spricht, ohne dies aber näher zu .
e) Was das vom Beschuldigten behauptete Engagement als Schlichter nach dem  von C._ und D._ beim McDonald's betrifft, so konnte keiner der Beteiligten ein  bestätigen. C._ sagte im Gegenteil in der Einvernahme vom 11. März 2010, es habe niemanden gegeben, der versucht habe, die Situation zu schlichten bzw. die Betroffenen zu trennen (act. 639). Auch die Zeugin G._ verneinte in der Befragung vom 14. April 2010, dass einer der Anwesenden die Situation schlichten wollte (act. 687). Dementsprechend ist von keinerlei Schlichtungsversuchen seitens des Beschuldigten auszugehen.
f) Bezüglich der Argumentation der Staatsanwaltschaft, wonach der Beschuldigte A._ bewusst in einen Hinterhalt gelockt habe, um ihm eine Lektion zu erteilen, ergibt sich zunächst in casu aus den Telefonranddaten, dass es der Privatkläger war, der den Beschuldigten  hat, was indiziell gegen eine im Voraus geplante Abrechnung spricht. Überdies erscheint der Tatort beim Mc Donalds in Münchenstein als denkbar ungeeignet für eine inszenierte , da dieser gut frequentiert wird und beleuchtet ist. Nach übereinstimmenden  von C._, B._ sowie der Zeugen F._ und G._ ist zudem der Privatkläger auf C._ zugerannt, was bei einem reinen Opfer einer geplanten Abrechnung ebenfalls nicht  wäre. Schliesslich bestand zwischen dem Beschuldigten und dem Privatkläger eine
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langjährige Kollegialität, welche eine geplante wüste Abrechnung als unwahrscheinlich  lässt, sodass es zusammenfassend festzustellen gilt, dass die vorliegenden Indizien nicht ausreichen, um die Theorie einer geplanten Abrechnung zu stützen.
g) Unter Gesamtwürdigung aller Aspekte erweist sich daher der Tatbeitrag des  in der dritten Phase als unklar, weswegen nicht rechtsgenüglich erwiesen ist, dass A._ in dieser Phase auch von ihm geschlagen wurde. Folgerichtig ist der Beschuldigte gemäss dem strafprozessualen Grundsatz "in dubio pro reo" von der Anklage der versuchten schweren  sowie konsequenterweise auch von den Eventualanklagen in Bestätigung des Urteils der Vorderrichter freizusprechen.
2. Raufhandel
2.1 In der Nacht vom 30. Mai 2010 kam es vor der Diskothek der Basel City Studios in  zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen dem Beschuldigten, C._, H._ und I._ auf der einen Seite sowie Sicherheitsangestellten der Diskothek sowie weiteren, unbekannten Sicherheitsangestellten auf der anderen Seite. Als Folge dieser  sind der Beschuldigte, C._ sowie I._ verletzt worden. Die Vorinstanz erachtete es aufgrund der vorliegenden Beweise als nachgewiesen, dass sich der Beschuldigte aktiv an der Auseinandersetzung vom 30. Mai 2010 beteiligte und nicht – wie von ihm behauptet – bloss zu schlichten oder abzuwehren versuchte und würdigte sein Verhalten als Raufhandel gemäss Art. 133 Abs. 1 StGB.
2.2 Der Beschuldigte beantragt einen Freispruch vom Vorwurf des Raufhandels, wobei zur Begründung einzig vorgebracht wird, die Aussagen der anderen Beteiligten seien  und diese wären im grossen Gerangel gar nicht in der Lage gewesen, seine Position zu beurteilen. Er habe – ohne den Raufhandel gefördert zu haben – bei seinem  einen schweren Schlag an den Kopf erhalten, was nicht strafbar sei.
2.3 Die Staatsanwaltschaft stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, vorliegend  die aktive Beteiligung des Beschuldigten am Raufhandel – nicht zuletzt aufgrund seiner eigenen Aussagen – als klar erstellt. Die Verurteilung sei demnach zu Recht erfolgt und das Urteil des Strafgerichts vom 21. November 2014 zu bestätigen.
2.4.1 Den Tatbestand gemäss Art. 133 StGB erfüllt, wer sich an einem Raufhandel beteiligt, der den Tod oder die Körperverletzung eines Menschen zur Folge hat (Abs. 1). Nicht strafbar ist, wer ausschliesslich abwehrt oder die Streitenden scheidet (Abs. 2). Die Norm stellt die  an einem Raufhandel als solche unter Strafe. Der Eintritt der schweren Folge ist kein Tatbestandsmerkmal, sondern lediglich eine objektive Bedingung der Strafbarkeit. Der objektive Tatbestand erschöpft sich in der Beteiligung an einem Raufhandel. Raufhandel ist jede tätliche
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Auseinandersetzung, an der mindestens drei Personen beteiligt sind, die wechselseitig  gegeneinander verüben. Beteiligen setzt eine aktive Mitwirkung an der  voraus, wobei bereits ein einziger Schlag ausreichend ist. Der einzelne Teilnehmer muss nicht in dem Ausmass am Geschehen teilnehmen, wie es zur Entstehung des Raufhandels  ist; sofern drei sich tätlich bekämpfende Personen beteiligt sind, genügt schon ein unterstützendes Verhalten für eine Streitpartei, etwa durch Hilfereichungen oder eine  Mitwirkung, etwa durch Anfeuerungen, warnende Zurufe oder Ratschläge. Ein rein  Verhalten sowie die Beschränkung auf Schutzwehr fallen nicht unter den Tatbestand (GÜNTER STRATENWERTH/WOLFGANG WOHLERS, Handkommentar StGB, 3. Aufl. 2013, Art.  N 1 f. mit Hinweisen; STEFAN MAEDER, Basler Kommentar StGB, 3. Aufl. 2013, Art. 133 N 13 f.). Der subjektive Tatbestand erfordert Vorsatz, wobei Eventualvorsatz genügt. Der Vorsatz muss sich nur auf die Beteiligung am Raufhandel beziehen. Es genügt, wenn der Täter damit rechnet, dass sich mehr als zwei Personen an der tätlichen Auseinandersetzung beteiligen. Der Eintritt der Todes- oder Körperverletzungsfolge ist kein Tatbestandmerkmal, sondern lediglich objektive Strafbarkeitsbedingung. Unerheblich ist, wer die Verletzung verursacht hat und bei wem sie eingetreten ist (STEFAN MAEDER, a.a.O., Art. 133 N 21 f.).
2.4.2 In der Einvernahme vom 30. Mai 2010 erklärte der Beschuldigte, die Situation sei  eskaliert und es sei zu einem Herumgeschubse gekommen. Dabei habe jeder jeden , auch er habe die älteren Sicherheitsangestellten gestossen. Er habe zwar niemanden aktiv geschlagen, es könne jedoch sein, dass er im Handgemenge jemanden getroffen habe (act. 1261). In der Befragung vom 25. November 2011 gab der Beschuldigte überdies zu, einen Wutausbruch gehabt und andere Personen gestossen zu haben; dies indessen nicht, um die Situation anzuheizen, sondern um sich zu wehren, wobei er betonte, es seien einfach  Reaktionen gewesen, die er nicht im Griff gehabt habe (act. 1575 ff.).
Der Mitbeschuldigte H._ sagte in der Einvernahme vom 21. September 2011, er, C._ und der Beschuldigte hätten sicherlich herumgepöbelt und geschubst. Überdies erklärte er, der Beschuldigte und C._ hätten wohl schon zurückgeschlagen, nachdem sie geschlagen  seien (act. 1395, 1401). Der Mitbeschuldigte I._ gab im Rahmen der Befragung vom 22. September 2011 zu Protokoll, der Beschuldigte und C._ hätten draussen vor der Diskothek geschlagen. Zudem habe der Beschuldigte während des Raufhandels mit einem  eine tätliche Auseinandersetzung gehabt (act. 1427, 1433). Der Mitbeschuldigte J._ sagte in der Einvernahme vom 26. September 2011, der Beschuldigte, C._ und ein paar Mal auch I._ hätten "Stress gemacht" und sich mit den anderen geschubst, und er  sie zurückhalten wollen. Der Beschuldigte, C._, I._ und H._ hätten draussen vor der Diskothek herumgestossen (act. 1481 ff.). K._ gab des Weiteren am 16. Dezember 2011 als Zeugin zu Protokoll, der Beschuldigte sei draussen hinzugekommen und habe seinen Kollegen geholfen, indem er auch mit den Fäusten gegen die Security-Leute geschlagen habe (act. 1669). Gemäss den Darlegungen der Auskunftsperson M._ anlässlich der  vom 30. Mai 2010 sei der Beschuldigte nach draussen auf den Vorplatz gekommen und
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habe sich verbal und körperlich aggressiv verhalten (act. 1319, 1323). Die Auskunftsperson L._ gab zu guter Letzt in der Befragung vom 18. Januar 2012 zu Protokoll, der Beschuldigte sei an dieser Auseinandersetzung sicher beteiligt gewesen. Er sei derjenige gewesen, der  Eins gegen Eins verlangt habe. Er habe die Fäuste nach oben gehoben und gesagt: "Kommt, kommt, ich mache euch alle fertig! Ich ficke euch!" (act. 1735).
2.4.3 Aufgrund der dargelegten Aussagen des Beschuldigten selbst, aber auch von nicht  als 6 anderen Personen, davon 2 Mitbeschuldigte und eine Zeugin, steht für die  Abteilung des Kantonsgerichts zweifelsfrei fest, dass der Beschuldigte mindestens eine andere Person gestossen hat, womit er sich an der wechselseitigen tätlichen  vom 30. Mai 2010 aktiv beteiligt hat. In casu ist nicht ansatzweise ersichtlich, weswegen der Beschuldigte von den übrigen Aussagenden zu Unrecht einer Straftat bezichtigt werden sollte. Beim betreffenden Vorfall, an dem sich der Beschuldigte gemäss Beweisergebnis , wurden er selbst, C._ und I._ verletzt, weswegen der objektive und der subjektive Tatbestand des Raufhandels gemäss Art. 133 StGB in casu ohne Weiteres erfüllt sind. Folglich ist das Urteil der Vorderrichter bezüglich des Schuldspruchs wegen Raufhandels klarerweise zu bestätigen, was insofern zu einer Abweisung der Berufung des Beschuldigten führt.
3. Strafzumessung
Für den Fall der Bestätigung der vorinstanzlichen Schuldsprüche wurde die Strafzumessung von keiner der Parteien angefochten, sodass diesbezüglich vollumfänglich auf die zutreffenden Erwägungen der Vorderrichter verwiesen werden kann (vgl. Urteil der Vorinstanz, S. 36; Art. 82 Abs. 4 StPO). Folglich hat sich der Beschuldigte des Raufhandels schuldig gemacht und ist zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu je CHF 30.‒, unter Anrechnung der vom 2. März 2010 bis zum 3. März 2010 und am 30. Mai 2010 ausgestandenen  von insgesamt 3 Tagen, bei einer Probezeit von 2 Jahren, zu verurteilen.
4. Schadenersatz- und Genugtuungsforderung
Da der Beschuldigte von sämtlichen Anklagepunkten im Zusammenhang mit A._ wie bereits von der Vorinstanz auch zweitinstanzlich freigesprochen wird, ist die Abweisung der - und Genugtuungsforderungen des Berufungsklägers folgerichtig ebenfalls zu . Überdies ist sein Antrag zur Ausrichtung einer vollen Parteientschädigung für die  vor erster Instanz vollumfänglich abzuweisen.
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5. Vorinstanzliche Kostenauferlegung
5.1 Als Eventualbegehren für den Fall der Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils  der Beschuldigte, dass ihm lediglich 1/10 der strafgerichtlichen Verfahrenskosten  seien und er von der Rückzahlung der Kosten der amtlichen Verteidigung befreit werde. Er sei vom schwersten Vorwurf, nämlich demjenigen der versuchten vorsätzlichen Tötung  freigesprochen worden. lm Vergleich dazu habe der Vorwurf des Raufhandels eine völlig untergeordnete Bedeutung. Beim erstinstanzlichen Verfahrensausgang hätten ihm  nur 10% und nicht 50% der Verfahrenskosten auferlegt werden dürfen.
5.2 Die Vorinstanz begründete ihren Kostenentscheid damit, dass die Anklagepunkte,  zu Freisprüchen geführt haben, den gleichen Untersuchungs- und somit Kostenaufwand verursacht hätten wie der Anklagepunkt, gemäss welchem der Beschuldigte verurteilt worden sei. Demzufolge habe der Beurteilte die Hälfte der Verfahrenskosten zu tragen; die andere  der Verfahrenskosten sei auf die Staatskasse zu nehmen.
5.3 Nach Art. 423 StPO werden die Verfahrenskosten an sich vom Bund oder dem Kanton getragen, der das Verfahren geführt hat; abweichende Bestimmungen des Gesetzes bleiben indessen ausdrücklich vorbehalten. So trägt die beschuldigte Person die Verfahrenskosten, wenn sie verurteilt wird (Art. 426 Abs. 1 StPO). Bei einem Teilfreispruch hat sie die Kosten grundsätzlich anteilsmässig, d.h. im Rahmen des Schuldspruchs zu tragen. Es dürfen ihr jedoch selbst in diesem Fall die gesamten Verfahrenskosten auferlegt werden, wenn die ihr zur Last gelegten Handlungen in einem engen und direkten Zusammenhang stehen, und alle  hinsichtlich jedes Anklagepunktes notwendig waren (vgl. THOMAS DOMEISEN, Basler Kommentar StPO, 2. Aufl. 2014, Art. 426 N 6).
Die von den Vorderrichtern vorgenommene Kostenverlegung entspricht nach Überzeugung der strafrechtlichen Abteilung des Kantonsgerichts nicht der Kostentragung im Rahmen des Schuldspruchs. Augenscheinlich hat der Beschuldigte im vorinstanzlichen Verfahren im  – nämlich hinsichtlich des massiven Vorwurfs der versuchten schweren Körperverletzung, eventualiter der versuchten vorsätzlichen Tötung – und somit mehr als zur Hälfte obsiegt.  völlig im Hintergrund wie der Beschuldigte dies geltend macht, ist der Schuldspruch wegen Raufhandels allerdings nicht zu sehen. Gesamthaft erscheint es als angebracht, dem  in Anwendung von Art. 426 Abs. 1 StPO einen Drittel der erstinstanzlichen  aufzuerlegen. Zwei Drittel der Verfahrenskosten gehen demnach zu Lasten des Staates. Folgerichtig ist auch die Tragung des vorinstanzlich festgelegten Honorars des amtlichen  anzupassen, sodass dieses gemäss Art. 429 Abs. 1 lit. a StPO im Umfang von zwei Dritteln definitiv zu Lasten des Kantons Basel-Landschaft geht und in diesem Umfang keine Rückzahlungsverpflichtung von B._ besteht. B._ ist, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben, verpflichtet, dem Staat einen Drittel der Kosten der amtlichen  in Höhe von CHF 3'062.45 zurückzuzahlen und der amtlichen Verteidigung die Differenz
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zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten (Art. 135 Abs. 4 lit. a und lit. b StPO).
6. Fazit
Aufgrund der obigen Ausführungen ergibt sich demnach, dass in teilweiser Gutheissung der Berufung des Beschuldigten, in Abweisung der Berufung des Privatklägers sowie in Abweisung der Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft das vorinstanzliche Urteil in den Ziffern 5 ( der Verfahrenskosten) und 6 (Honorar des amtlichen Verteidigers) entsprechend den  Ausführungen geändert und in den übrigen Punkten zu bestätigen ist.
III. Kosten
1. Gestützt auf § 12 Abs. 1 i.V.m. § 3 der Verordnung vom 15. November 2010 über die Gebühren der Gerichte (SGS 170.31) ist die Urteilsgebühr für das kantonsgerichtliche  auf CHF 10'000.‒ inklusive Auslagen festzusetzen.
Gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO tragen die Parteien die Kosten des Rechtsmittelverfahrens nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Im vorliegenden Fall sind die Berufung des  sowie die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft abzuweisen und die Berufung des Beschuldigten teilweise, allerdings bloss in einem Nebenpunkt, gutzuheissen. Demgemäss sind die ordentlichen Kosten des kantonsgerichtlichen Verfahrens in Anwendung von Art. 428 Abs. 1 StPO wie folgt zu tragen:
– Privatkläger: CHF 4‘000.‒ – B._: CHF 2‘500.‒ – Staat: CHF 3‘500.‒
2. Mit Verfügung des Präsidenten der Abteilung Strafrecht des Kantonsgerichts  vom 11. Mai 2015 wurde dem Beschuldigten B._ für das Rechtsmittelverfahren die amtliche Verteidigung bewilligt.
Folglich ist dem amtlichen Verteidiger des Beschuldigten für seine Bemühungen im  eine Parteientschädigung aus der Gerichtskasse zu entrichten.
Der vom amtlichen Verteidiger ausgewiesene Zeitaufwand von 16.25 Stunden ohne  Hauptverhandlung erscheint als angemessen, wobei für deren Teilnahme ergänzend insgesamt 5 Stunden zu berücksichtigen sind, weswegen Advokat Marco Albrecht zulasten der Gerichtskasse eine Entschädigung von CHF 3‘906.80 (inklusive Auslagen) zuzüglich 8% Mehr-
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wertsteuer (CHF 312.55), somit insgesamt CHF 4‘219.35, aus der Gerichtskasse auszurichten ist. Der Beschuldigte B._ ist zur Rückzahlung der Entschädigung der amtlichen Verteidigung an den Kanton im Umfang von einem Viertel verpflichtet, sobald es seine wirtschaftlichen  erlauben (Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO).
Entsprechend dem vorliegenden Verfahrensausgang ist der vom Privatkläger gestellte Antrag auf Zusprechung einer Parteientschädigung vollumfänglich abzuweisen.
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