Decision ID: c0af050f-60c9-4030-97af-0fcab61aa3bf
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1974, meldete sich am
6.
Juli 2000
unter Hinweis auf
eine seit einem Unfallereignis von 1993 bestehende Behinderung
bei der Invali
denversicherun
g zum Leistungsbezug an (Urk. 6/5
).
Mit Verfügung vom 1
7.
Februar 2005 (
Urk.
6/98) verneinte d
ie Sozialversicherungsanstalt des Kan
tons Zürich, IV-Stelle,
einen Rentenanspruch
, wogegen der Versicherte
am
8.
April 2005
Einsprache
erhob
(
Urk.
6/101)
. Die
IV-Stelle
holte in der Folge
unter
anderem ein polydisziplinäres Gutachten beim
Y._
ein, welches am 2
9.
November 2006 erstattet wurde
(
Y._
Gutachten,
Urk.
6/117). Am
2
6.
Januar 2007
(
Urk.
6/120) hiess die IV
Stelle die Einsprache des Versicherten
teilweise gut
,
und sprach
ihm
bei einem Invaliditätsgrad von 58
%
eine halbe Rente ab Juli 2004 zu
(vgl.
Urk.
6/128)
Mit Mitteilung
8.
Juli 2008 teilte die IV-Stelle dem
Versicherten mit, der Renten
ansp
ruch sei unverändert (
Urk.
6/
143
).
1.2
Nach Eingang ein
es am 2
0.
November 2010
ausgefüll
ten Revisionsfragebogens (Urk. 6/145
) holte
die IV-Stelle unter anderem beim
Z._
ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am
30.
Mai 2013 erstattet wurde (Urk. 6/183/1-36
). Nach durchgeführtem
Vorbe
scheidverfahren
(
Urk.
6/187;
Urk.
6/188,
Urk.
6/190
)
hob die
IV-Stelle mit Ver
fügung vom 1
8.
November 2013
bei einem Invaliditätsgrad von 38
%
die bisher ausgerichtete Rente auf (Urk.
6/197
= Urk. 2).
2.
Der Versicherte erhob am
6.
Januar 2014
Beschwerde (
Urk.
1) gegen die Verfü
gung vom
1
8.
November 2013
(
Urk.
2) und beantragte,
diese sei aufzuheben
, und es sei ihm weiterhin eine halbe Invalidenrente auszurichten
(Urk. 1
S. 2 oben
).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom
6.
Februar 2014
(
Urk.
5) die Abweisung der Beschwerde.
Mit Gerichtsverfügung vom
2
3.
Mai 2014
wurd
en antragsgemäss (vgl.
Urk.
1 S.
2 Mitte,
Urk.
8-10
) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt und dem Beschwerdeführer die Beschwerde
antwort zugestellt (
Urk.
11
).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die massgebenden Bestimmungen betreffend den Rentenanspruch (
Art.
28 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) und die
Invaliditätsbe
messung
(
Art.
16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Tei
l des Sozialver
sicherungsrechts,
ATSG)
sind im angefochtenen Entscheid zutreffend wiederge
geben
(
Urk.
2 S. 1). Darauf kann, mit nachstehenden Ergänzungen, verwiesen werden.
1.2
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
desgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. Au
gust 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heits
zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
ons
grund
im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar
.
Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände
rung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Einspracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materi
ellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).
1.3
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die
versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging
in der angefochtenen Verfügung (
Urk.
2)
gestützt auf das
Z._
-Gutachten davon aus, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers aus orthopädisch-somatischer Sicht verbessert habe und dem Beschwerdeführer angepasste berufliche Tätigkeiten
nun
in einem Pensum von 75
%
zumutbar seien.
M
ittels Einkommensvergleich
und
u
nter Gewährung eines leidensbedingten Abzugs vom Invalideneinkommen von 10
%
ermittelte sie
einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von
38
%
(
Urk.
2 S. 2).
In ihrer Beschwerdeantwort (
Urk.
5) ergänzte die Beschwerdegegnerin, im
Y._
Gut
achten sei aus psychiatrischer Sicht eine depressive Störung, leichte bis mittel
gradige Episode
,
festgestellt worden, während im
Z._
-Gutachten
nurmehr
eine Depression leichten Grades habe festgestellt werden können.
2.2
Der
Beschwerdeführer
machte
in seiner Beschwerde (
Urk.
1)
demgegenüber gel
tend,
das Gutachten sei unvollständig, da seine Schulterbeschwerden
nicht berücksichtigt worden seien
(S. 9
Ziff.
14)
.
Sodann fehle f
ür die im
Z._
Gut
achten
postulierte Verbesserung in psychischer Hinsicht ein
e Begrün
dung (S.
11 f.
Ziff.
3) und
die Aus
führungen zum orthopädischen Gesundheits
zustand
seien
widersprüchlich (S. 12
Ziff.
4). A
uf das Gutachten könne nicht abgestellt und somit die Rente nicht au
fgehoben werden (S. 13
Ziff.
6). W
enn
doch
, sei
beim Invalideneinkommen der maximale
Abzug von 25
%
zu gewähren, womit ein eine
Viertelsrente
begründender Invaliditätsgrad von 48
%
resultiere
(S. 13
f.
Ziff.
7).
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerde
führers revisionsrelevant verbessert hat u
nd bejahendenfalls, wie es sich mit
dem
Invaliditätsgrad und
dem
Rentenanspruch verhält.
2.4
Sowohl der Beschwerdeführer (vgl.
Urk.
1
S. 11
Ziff.
1
) als auch die
Beschwer
de
gegnerin
(vgl.
Urk.
5) gingen davon aus, dass vorliegend
die
medi
zinische
Beurteilung der
Y._
-Gutachter, auf welche die Beschwerdegegnerin bei der
Renten
zu
sprache
im Jahr 2007 abstellte (vgl.
Urk.
6/118
S. 3 ff.
), mit der Beurteilung der
Z._
-Gutachter, gestützt auf welche die Beschwerdegegnerin die Rente des Beschwerdeführers im J
ahr 2013 einstellte (vgl.
Urk.
6/185 S. 3 ff. und
Urk.
2
),
zu vergleichen ist.
Dies ist nicht zu beanstanden, nachdem
die Neubeurteilung im Jahr 2008
sehr rudimentär ausgefallen
ist (vgl.
Urk.
6/136 ff.)
und sich
aus dem
Feststellungs
blatt
vom
8.
Juli 2008 ergibt, dass die Beschwerdegegnerin gestützt auf den knappen Verlaufsbericht des behandelnden Psychiaters vom
7.
Juni 2008 (
Urk.
6/141)
von einem im Vergleich zum Zeitpunkt der
Y._
Begutachtung unveränderten psychopathologischen Befund
und damit keiner
invalidenversi
cherungsrechtlich
relevanten Veränderung des Gesundheitszustand
s
ausging (vgl.
Urk.
6/142 S. 2 unten).
3.
3.1
Am
2
9.
November 2006 erstatteten
die Ärzte des
Y._
ein
Gutachten im Auftrag der
Beschwerdegegnerin (
Urk.
6/117/1-26).
Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten
(S. 1 ff.), die Angaben des Beschwerdeführer
s (S. 8 ff.), ihre am 1
6.
Oktober 2006 durchgeführte
allgemeinmedizinisch-internistische
Untersuchung (S. 12 ff.), sowie
die
von
Dr.
med.
A._
, Fachärztin für Rheumatologie,
am 1
5.
November 2006
(S. 14 ff.
, vgl.
Urk.
6/117/53 ff.
), und von
Dr.
med.
B._
, Facharzt für Psychiatrie,
am
2
0.
November 2006
(S.
18 ff.
, vgl.
Urk.
6/117/58 ff.
)
erstatteten Konsilien
(vgl. S. 1 Mitte)
.
Die Gutachter
nannten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 21
Ziff.
4):
depressive Störung, aktuell leichte bis mittelgradige Episode (
ICD-10 F32.0 beziehungsweise
F32.1)
c
hronische posttraumatis
che Vorfussschmerzen rechts mit
/
bei
Status nach
transart
ikulärer
offener Amputation
Digitus
(
Dig
.)
II und III im
Metatarsophalangealgelenk
(
MP-Gelenk
)
mit sekundä
rer Spalthautplasti
k und
Kuppenamputation
Dig
.
IV Fuss rechts am 3
0.
September 1993
Status nach
Arthrodese
des Endgliedes
Dig
. I rechts 2000
chron
isches
lumbovertebrales
Schmerzsyndrom mit
/bei
Wirbelsäulenfehlform und -
fehlhaltung
mehrsegmentalen
Diskusprotrusionen
medial, nicht
kompressiv
mediolateraler
Diskushernie L4/5 links und konstitutionell engem
Spi
nalkanal
Schmerzausdehnung über die gesamte Wirbelsäule
Als Diagnosen ohn
e Einfluss auf die Arbeitsfähigk
eit nannten
di
e
Gutachter
eine anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung (ICD-10 F45.4
), einen Verdacht auf eine dissoziative Symptomatik mit Kontrollverlust und Orientierungsverlust, Differentialdiagnose
(DD)
: dissoziative
Fugue
(ICD-10 F44.1),
eine
dissoziative Amnesie (ICD-10 F44.0) sowie
eine
Adipositas Grad I
(S. 21
Ziff.
4).
Sie
führten aus, am 3
0.
September 1993 sei dem Beschwerdeführer während seiner Arbeit in einem Schmiedewerk ein Rohreisen auf den rechten Fuss gefal
len. Aufgrund einer schweren Vorfussquetschverletzung sei eine Amputation der II. und III. Zehe sowie der Kuppe der IV. Zehe rechts erfolgt (S.
22 oben). Ab März 1998
seien
zusätzl
i
c
h Schmerz
e
n im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS)
mit rezidivierenden Blockaden und einer Schmerzausstrahlung in beide Ober
schenkel aufgetreten. Im Laufe des Jahres 2004 habe
d
er
Beschwerdeführer
depressive Symptome mit Insuffizienzgefühlen und einer zunehmenden Aggressivität entwickelt (S. 22 Mitte).
Die Gutachter gelangten zum Schluss, dass sich aus internistischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
rechtfertigen lasse (S. 22 f.).
Aus rheumatologischer Sicht seien die angegebenen Beschwerden z
usammenge
fasst
im Rahmen von chronischen posttraumatischen Vorfussschmerzen rechts zu interpretieren, welche infolge einer Änderung der Fussstatik durch die klini
schen sowie bildgebenden Befunde gut nachvollziehbar seien. Ebenso könnten die lumbalen Rückenschmerzen durch die Bildgebung ausreichend erklärt wer
den. Hingegen finde sich für die Schmerzausweitung entlang der gesamten Wir
belsäule und für die diffuse Schmerzausstrahlung in die Oberschenkel beidseits kein strukturelles Korrelat. Aus rheumatologischer Sicht bestehe
für
eine mit
telschwere bis schwere körperliche Tätigkeit keine Restarbeitsfähigkeit. Für eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit unter
Vermeidung von langen Gehstrecken und Treppengehen
bestehe jedoch eine uneingeschränkte,
100%
ige Arbeitsfähigkeit
(S. 23
Mitte
)
.
Aus psychiatrischer Sicht könne aufgrund der Untersuchungsbefunde und unter Würdigung von fremdanamnestischen Angaben das Vorliegen einer depressiven Störung mit Antriebsmangel und verminderter Belastbarkeit bestätigt werden. Es liessen sich aktuell jedoch höchstens leichte bis mittelgradige depressive Symptome (ICD-10 F32.10) erheben (S. 23 f.).
Aufgrund der depressiven Symp
tomatik bestehe aus psychiatrischer Sicht aktuell eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50
%
, wobei bei geglückter beruflicher Integration eine
Steigerung des Arbeitspensums innerhalb von einigen Monaten möglich sei (S.
23 f.).
Zusammenfassend und unter Berücksichtigung
aller Ge
gebenheite
n
und Befunde bestehe beim Beschwerdeführer global gesehen für eine
angepasste Tätigkeit
eine
50%
ige Restarbeitsfähigkeit (S. 24 Mitte).
3.2
Am 3
0.
Mai 2013 erstatteten
die Ärzte des
Z._
ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (
Urk.
6/183/1-63). Sie stützten sich auf die
vorhandenen
Akten (S. 4 ff.), die Angaben des Beschwerdeführers (S. 19 ff.)
,
ihre orthopä
disch-
traumatologische
Untersuchung vom 1
8.
März 2013 (S. 21 ff.
), sowie d
ie
von
Dr.
med.
C._
, Facharzt für Innere Medizin und Onkologie FMH
,
am
3.
April 2013
(S. 37 ff.
, vgl. S. 26
Ziff.
2.1
), von
Dr.
med.
D._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH
,
am
5.
April 2013
(S. 44 ff.
, vgl. S. 26 ff.
Ziff.
2.2
) und von
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Neurologie FMH
,
am 1
8.
April 2013 (S. 52 ff.
, vgl. S. 28
Ziff.
2.3
) erstatten
Teilgutachten
(vgl. S. 1 unten).
Die Gutachter nannten
folgende Diagnose
n
mit Auswirkung auf die Arbeits
fähig
keit (S.
28
lit
. E.
1):
panv
ertebrales Schmerzsyndrom mit/bei
im Röntgen nachweisbaren und funktionell noch wirksamen Residuen eines in der Adoleszenz durchgemachten lumbal lokalisierten Morbus Scheuermann
rumpfmuskuläre
Dysbalance
und Hartspann der
posterioren
Nacken
mus
kulatur
im aktuellen Rön
t
g
en beschriebene geringe linkskonvexe
Skoliose
fehl
haltung
der Halswirbelsäule (HWS) sowie sekundäre
fehl
statische
und degenerative Aufbrauchbefunde der HWS und des
tho
rako
lumbalen
Übergangs
in einer aktuellen Magnetresonanztomographie (MRI) vom
3.
Mai 2013 dokumentierte
bisegmentale
Osteochondrose
und
Diskusher
nierungen
der statisch besonders belasteten distalen
Bewegungsseg
mente
L4/5 und L5/S1 ohne auf der Symptomebene neurologisch in Erscheinung tretende
radikuläre
Irritationen
Status nach Quetschverletzung des rechten Vorfusses 1993 mit Verlust der
2.
und
3.
Zehe im Grundgelenk und des Endgliedes der
4.
Zehe sowie Status nach
Arthrodese
des En
dgelenkes D
1.
Unfallbedingte Minderbe
lastbarkeit des rechten Beines mit einer mässigen Umfangsminderung der Ober- und Unterschenkelmuskulatur als Folge einer
beschwerdebe
dingten
Schonung
chronifizierte
, aktue
ll leichte Depression (ICD-10 F
38.8), DD: anhaltende Persönlichkeitsänderung bei chronischem Schmerz und Depression (ICD
10 F62.8)
psychologische Faktoren und Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifi
zierten Krankheiten im Sinne einer Schmerzverarbeitungsstörung
(ICD
10 F54)
Als
Diagno
sen ohne Einfluss auf
die
Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter
eine
Somatisierungsstörung
(
ICD-10
F45.0),
eine mögliche
Meralgia
parästhetica
in der Region der Entnahmestelle eines Hautlappens, Doppelbilder unklarer Ursache sowie
Erythrozyturie
bei bekannter
Nephrolithiasis
(S. 29
lit
. E.
2)
.
Die Gutachter führten aus, g
emäss
orthopädisch-
somatis
c
he
r
Beurteilung seien
dem Beschwerdeführer leichte, rückenadapt
ierte Tätigkeiten zumutbar
, wobei er keine Arbeiten einhergehend mit repetitiven Bewegungsanforderungen an die HWS und die LWS und keine Arbeiten in Zwangshaltungen wie zum Beispiel vornübergebeugt stehend, kniend, hockend oder kauernd ausüben sollte. Das Heben, Tragen und Bewegen von Lasten sei auf 10 kg limitiert. Wegen der Unfallfolgen am rechten Fuss könne
d
er
Beschwerdeführer
keine Arbeiten, die ausschliesslich im Stehen zu verrichten seien, sondern lediglich Arbeiten, die wechselbelastend zwischen Sitzen, Stehen und Gehen verrichtet werden könn
ten, ausüben. Eine Gehstrecke von wenigstens 2000 m sollte durchaus zumutbar sein. Tätigkeiten wie
vorbeschrieben
könne der Beschwerdeführer bei vollem Pensum mit einer Minderung der Leistungsfähigkeit von 20
%
verrichten. Die Minderung der Leistungsfähigkeit gehe zu Lasten von auch in angepasster Tätigkeit nicht vollständig
vermeidbaren
Beschwerden
. In angepasster Tätigkeit bestehe somit eine Arbeitsfähigkeit von 80
%
(S. 25 unten).
Gemäss
internistischer
Beurteilung sei
die Arbeitsfähigkeit
des Beschwerde
führers nicht
eingeschränkt
(S. 26
Ziff.
2.1).
Gemäss
psychiatrischer Beurteilung liege ein
chronifiziert
depressiver Zustand vor, der differentialdiagnostisch in der klinischen Untersuchung nicht von einer anhalte
nden Persönlichkeitsänderung na
c
h
langer Krankheit und chronischem Schmerz abzugrenzen sei. Ohne ein Erfolgserlebnis bei der Stellensuche werde der
chronifizierte
verfestigte psychische Zustand des Beschwerdeführers thera
peutisch kaum erfolgreich zu behandeln sei
n
. Aus psychiatrischer Sicht könne heute die früher attestierte 50
%
ige Arbeitsunfähigkeit
nicht mehr
in diesem Umfang
bestätigt werden; aufgrund des
chronifizierten
und
komorbiden
ps
ychi
atrischen Krankheitsbildes sei
eine
ungefähr 25%ige Verminderung der Arbeits
fähigkeit anzunehmen,
resultierend je zur Hälfte aus einer
Ve
rminderung der Präsenz und der Leistung. Du
rch eine depressive Antriebsminderung, Schmerz- und gedankliche Einengung auf die Defizite und sein schweres Schicksal
sei die Arbeitsfähigkeit
aktuell auf ungefähr 75
%
limitiert (S. 27 oben)
.
Im Rahmen ein
e
s psychiatrisch formulierten Belastungsprofils bedürfe der Beschwerdeführer wegen der Depression und der kognitiven Einengung eine
r
einfache
n
, über
schau
bare
n
, allenfalls repetitive
n
Tätigkeit, welche keine grossen Anforde
rungen an die Auffassungs- und Konzentrationsfähigkeit stelle. Schmerzbedingt sollte die Möglichkeit gegeben sein, bei Bedarf kürzere Pausen einzulegen. Eine als erfüllend empfundene berufliche Herausforderung könne erst nach einer erfolg
reichen und stabilisierten beruflichen Re-Integra
t
ion angestrebt werden (S.
27 unten). Der psychiatrische Gutachter attestiere in einer angepassten Tätig
keit eine Arbeitsfähigkeit von 75
%
ab Untersuchungsdatum (S. 28 oben).
Gemäss
neurologischer
Beurteilung sei
die Arbeitsfähigkeit
des Beschwerde
führers n
icht eingeschränkt
(S. 28
Ziff.
2.3)
.
In ihrer zusammenfassenden Beurteilung gelangten die Gutachter zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer
Tätigkeiten in Übereinstimmung mit
dem
orthopä
disch
-somatischen
und psychiatrische
n Belastungsprofil durchgehend
auf
einem Niveau von 75
%
zumutbar seien,
wobei
die orthopädisch begründete Minde
rung von
20
%
darin bereits
berücksichtigt
sei
(S. 30 Mitte).
Auf die Frage der Beschwerdegegnerin, ob eine allfällige Veränderung des Gra
des der Arbeitsfähigkeit seit der letzten Revision auf eine Verbesserung oder Verschlechterung des Gesundheitszustandes zurückzuführen sei
,
oder ob es sich um einen im Wesentlichen unveränderten Gesundheitszustand handle, dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nur anders beurteilt würden, antworte
ten die Gutachter, dass a
us orthopädisch-somatischer Sicht seit der
Vorbegut
achtung
im
Y._
eine Besserung der damals behaupteten Vorfussschmerzen eingetre
ten
sei
. Entsprechendes gelte auch für die damals formulierten chroni
schen
lumbovertebralen
Schmerzsyndrome.
Insbesondere seien funktionelle Auswirkungen der im aktuellen MRI beschriebenen
Osteochondrosen
und Spon
dylosen sowie der Diskushernie L4/5 und L5/S1
einbezüglich
der in der MRI
Bild
gebung feststellbaren beidseitigen L4-Wurzel-Irritation und der links
seitigen L5-Wurzel-Irritation sowie eines engen Spinalkanals nicht mehr erkennbar. Die MRI-Bildgebung sei somit, was die beschriebene Neuro
pathologie L4 beidseits und L5 links angehe, ohne klinisches Korrelat.
Der Psychiater habe ebenfalls eine Befundverbesserung beschrieben, ohne dass jedoch eine Präzisierung mög
lich gewesen sei (S. 34
Ziff.
1).
Auf die Frage der Beschwerdegegnerin, ob - und gegebenenfalls belegt durch welche objektiven Befunde - sich der Gesundheitszustand seit der
letztmassge
blichen
Begutachtung wesentlich verändert (verbessert oder verschlechtert) habe, antworteten die Gutachter, d
e
r Gesundheitszustand habe sich nach der letztmassgeblichen
Begutachtung gebessert - dies durch eine Besserung der damals behaupteten Vorfussschmerzen und der damals formulierten
lumbover
tebralen
Schmerzsyndrome - insbesondere mit der Feststellung, dass auf der
Symptomen- und Befundebene weder orthopädisch noch neurologisch
funk
tionsrelevante
Folgen der in der MRI-Bildgebung beschriebenen bilateralen L4
Wurzelirritation und der linksseitigen L5
Wurzelirritation auszumachen seien. Auch eine vorbeschriebene
Spinal
kanalstenose
sei derzeit klinisch funktionell nicht mehr erkennbar (S. 35
Ziff.
4).
3.3
In seiner Stellungnahme vom
5.
Juni 2013 (
Urk.
6/185 S. 4 f.) gelangte
Dr.
med.
F._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Regi
onaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin,
z
um Schluss, dass die Gutachter nach ausführlicher fachspezifischer Diskussion in einer interdiszipli
nären Zusammenfassung
plausible
Diagnosen genannt und nachvollziehbare Schlussfolgerungen hinsichtlich der bestehenden Leistungsfähigkeit des Beschwer
deführers gezogen hätten, weshalb auf das Gutachten abzustellen und ab April 2013 von einer Arbeitsfähigkeit von 75
%
für an
gepasste Tätigkeiten
gemäss
näher dargelegtem
Belastungsprofil
-
auszugehen sei.
4.
4.1
Im
Y._
-Gutachten
vom November 2006 (vorstehend E. 3.1)
, auf welches die Beschwerdegegnerin bei der
Rentenzusprache
im Jahr 2007 abstellte, wurde dem Beschwerdeführer für
seine
n
körperlichen Beschwerden a
ngepasste Tätig
keiten
eine 100%ige A
rbeitsfähigkeit attestiert.
Aufgrund des psychischen Gesundheitszustands des Beschwerdeführers erachteten die
Y._
-Gutachter d
ie aus somatischer Sicht bestehende volle
A
rbeitsfähigkeit
für leidensangepasste Tätigkeiten
als zu 50
%
eingeschränkt
(vgl. vorstehend E. 3.1)
.
Demzufolge stand b
ei
der gestützt
auf das
Y._
-Gutachten erfolgte
n
Rentenzu
sprache
im Jahr 200
7 die psychische Problematik
i
m Vordergrund
.
Es stellt sich die Frage, ob sich der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seither wesentlich verbessert hat.
4.2
Der am
Y._
-Gutachten
(vorstehend E. 3.1)
beteiligte Psychiater,
Dr.
B._
,
diagnostizierte im November 2006 eine depressive Störung, aktuell leichte bis mittelgradige Episode. Der
am
Z._
-Gutachten
(vorstehend E. 3.2)
beteiligte Psychiater,
Dr.
D._
, diagnostizierte im April 2013 eine
chronifizierte
, aktu
ell leichte Depression
.
Dr.
B._
, begründete die von ihm aus psychiatrischer Sicht attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit mit dem Vorliegen einer depressiven Störung mit
Antriebsmangel und verminderter Belastbarkeit
. Auch
Dr.
D._
gelangte zum Schluss, dass der Beschwerdeführer durch eine depressive
Antriebsminde
rung
sowie zusätzlich aufgrund einer Schmerz- und gedanklichen Einengung auf die
Defizite und sein schweres Schicksal in der Arbeitsfähigkeit einge
schränkt sei
, bezifferte die aus psychiatrischer Sicht bestehende Arbeitsunfähig
keit jedoch mit lediglich 25
%
. Er führte aus, die Verbesserung der Arbeitsfähig
keit resultiere schwergewichtig aus einem Rückgang der Depression mit Ver
besserung des Antriebs und der Motivation. Auch die reduzierte
Komorbidität
mit fehlenden Hinweisen auf eine Angststörung oder eine dissoziative Erkran
kung trage zur Verbesserung des psychischen Ges
undheits
zustands und dessen Stabilisierung bei (
Urk.
6/183 S. 50 unten).
4.3
Zum von ihm
erhobenen
psychopathologischen Befund führte
Dr.
B._
aus,
der Beschwerdeführer sei eher wortkarg gewesen. Seine Mimik sei ernst gewe
sen und habe sich über den Zeitraum der Exploration kaum verändert (
Urk.
1/117 S. 19 oben). Während der gesamten Untersuchung habe er innerlich etwas angespannt gewirkt. Er habe
ihm
gegenüber etwas misstrauisch aber gut beherrscht gewirkt. Es sei nur ein sehr magerer affektiver Rapport zustande gekommen, der Beschwerdeführer habe affektiv abgeflacht gewirkt. Weitere depressive Symptome hätten sich im Untersuchungskontext nicht gefunden. Fremdanamnestisch bestünden jedoch depressive Symptome wie Antriebsarmut, Ängstlichkeit, innerliche Anspannung und Aggressivität (
Urk.
6/117 S. 20 oben).
Dr.
D._
erhob einen vergleichbaren psychopathologischen Befund. Er führte aus,
dass der Beschwerdeführer wenig mimischen Ausdruck gezeigt und die Gestik eher spärlich gewesen sei (S. 46 Mitte). Er habe abweisend-misstrau
isch gewirkt und sich nur beschränkt auf einen emotionalen Rapport eingelas
sen. Die Grundstimmung sei
dysphorisch
-bedrückt gewesen mit leicht reduzier
ter Psychomotorik. Eine leichte bis mittelschwere gedankliche Einengung auf die Unfallfolgen und die resultierenden Folgen einschliesslich der subjektiven Behinderung sei festzustellen gewesen. Im Gespräch sei er einsilbig geblieben (S. 46 unten). Er habe angegeben, dass er Ungerechtigkeit nicht leiden könne und zu Hause zunehmend reizbar und intolerant werde. Er habe kaum ein Lachen gezeigt u
nd Freude verneint (S. 47 oben).
4.4
Der
Vergleich der
von
Dr.
B._
mit den von
Dr.
D._
erhobenen
Befun
den lässt
nicht
erkennen, inwiefern sich der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers
seit der
Y._
-Begutachtung
wesentlich verbessert haben soll. Insbesondere
nicht auszumachen
ist eine im Vergleich zu 2006
(
wesentlich
)
gebesserte
Depressivität
, wobei zu bemerken ist,
dass bereits
Dr.
B._
die Depressivität als höchstens leicht bis mittelgradig und damit eher schwach au
s
geprägt bezeichnet hat
.
D
er dissoziativen Symptomatik
mass
er
keinen
arbeits
fähigkeitseinsc
hränkenden
Charakter bei
(
Urk.
6/117 S. 20 unten)
und e
s ist
auch nicht ersichtlich
, dass eine Angststörung im Rahmen seiner
Arbeitsunfä
hig
keitsbeurteilung
eine Rolle gespielt hätte,
weshalb
die Tatsache
, dass
Dr.
D._
keine Hinweise für entsprechende Störungen fand
,
die von ihm postulierte Verbesserung ebenfalls nicht überzeugend darzutun vermag.
Dass sich eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszustands nicht schlüs
sig begründen lässt, bestätigte
Dr.
D._
abgesehen davon
auch
selber,
indem er ausführte, es sei nicht möglich, die Verbesserung des psychischen Gesund
heitszustands zu dokumentieren
(
Urk.
6/183 S. 50 unten)
. Diese Aussage schlug sich auch im Hau
p
tgutachten nieder, wo die
Z._
-Gutachter
ausführten
, dass
Dr.
D._
eine Befundverbesserung beschrieben habe, ohne dass jedoch eine Präzisierung möglich gewesen sei. Im Hauptgutachten wurde e
ine Verbesserung des Gesundheit
szustands let
zt
l
ich auch
(einzig)
mit einer Verbesserung der somatischen Befunde begründet (
Urk.
6/183 S. 35
Ziff.
4).
4.5
Insgesamt erweist sich die
von
Dr.
D._
postulierte Verbesserung des psychi
schen Gesundheitszustands als nicht nachvollziehbar begründet.
Soweit
er
dem Beschwerdeführer
eine höher
e Arbeitsfähigkeit attestierte
als
Dr.
B._
,
ist
dies
unter den gegebenen Umständen als
eine
andere Beurtei
lung eines im Wesentlichen unveränderten medizinischen Sachverhalts
zu wer
ten
, welche revisionsrechtlich unerheblich ist.
Diese Schlussfolgerung
wird nicht zuletzt
auch durch die folgende Aussage von
Dr.
D._
gestützt
: „D
em Bericht des
Y._
k
ann diagnostisch
bezüglich Depression zugestimmt werden
. [...]. Die Arbeitsfähigkeit wird
abweichend zur damaligen Einschätzung bei 75
%
ge
sehen. Ein genauer Zeitpunkt für die Ver
besserung des Zustandes kann nicht benannt werden (
Urk.
6/117 S. 49 unten).“
4.
6
Aus somatischer Sicht
attestierten die
Y._
-Gutachter dem Beschwerdeführer
eine volle Arbeitsfäh
i
gkeit
für körperlich leichte
,
wechselbe
lastende Tätigkeiten unter Vermeidung von langen Gehstrecken und
Treppenge
hen
(vgl. vorstehend E. 3.1).
Die
Z._
-Gutachter
postulierten eine
seit de
r
Y._
-Begutachtung eingetretene
Verbesserung des somatischen Gesundheitszustands des Beschwerdeführer
s
. Gleichzeitig attestierten sie dem Beschwerdeführer jedoch eine lediglich 80%ige Arbeitsfähigkeit für leichte, rückenadaptierte Tätigkeiten
mit
näher genanntem Belastungsprofil
(vgl. vorstehend E. 3.2)
,
wobei das von
ihnen
formulierte Belastungsprofil
gar
einge
schränkter ausfiel als das von den
Y._
-Gutachtern formulierte Belastungsprofil. Gleichzeitig hielten
die
Z._
-Gutachter
fest, das von ihnen formulierte orthopädische Belastungsprofil gelte retrospektiv seit etwa dem Jahr 2000 (
Urk.
6/183 S. 33 oben).
4.7
Voraussetzung für die Annahme einer
sich auf den Invaliditätsgrad auswirken
de
n
und damit revisionsrechtlich relevante
n
Verbesserung des Gesundheitszu
stands ist, dass sich
die gesundheitliche Verbesserung
in relevanter Weise in der Arbeitsfähigkeit
niederschlägt.
Mit Blick darauf,
dass
die
Z._
-Gutachter die (Rest-)Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus
somatischer
Sicht einge
schränkter beurteilten als die
Y._
-Gutachter,
kann entgegen der von der Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung vertretenen Auffassung nicht von e
iner r
evisionsrechtlich relevanten Verbesserung des Gesundheitszu
stands
des Beschwerdeführers
ausgegangen werden.
Vor diesem Hintergrund erweist es sich als entbehrlich, die
Beurteilung der
Y._
-Gutachter und die Beurteilung der
Z._
-Gutachtern bezüglich
der aus somatischer Sicht gestellten
Diagnosen und
erhobenen
Befunden
näher zu ver
gleichen.
4.8
Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass
gestützt auf das
Z._
-Gutach
ten nicht von
einer seit der
Y._
-Begutachtung eingetretenen
revisionsrelevan
ten
Verbesserung des Gesundheitszustands des Beschwerde
führers ausgegangen werden kann.
Damit erweist sich die erfolgte Aufhebung der Rente als unzutreffend, womit die Beschwerde gutzuheissen und die angefochtene Verfügung mit der Fests
tel
lung aufzuheben ist, dass dem
Beschwerdeführer
weiterhin eine
halbe Rente zusteht.
5.
5.1
Die Verfahrenskosten gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG sind ermessensweise auf
Fr.
8
00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle
gen.
5.2
Nach
§
34
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialver
sicherungsgericht (
GSVGer
) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der
Partei
kosten
. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (
§
34
Abs.
3
GSVGer
).
Nach Einsicht in die Honorarnote von Rechtsanwältin Noëlle
Cerletti
vom 10. Juni 2014 (
Urk.
15) ist diese für ihre Bemühungen als unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers mit
Fr.
2‘103.95 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen. Die Entschädigung ist von der
Beschwer
degegnerin
zu bezahlen.