Decision ID: b3c79c0c-8268-56d7-886f-86b9b0b7b1fc
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Die 1970 geborene
X._
, Mutter eines
Kindes
(geboren 2009),
war zuletzt
bei der Bank
Y._
als Direktionsassistentin im 90
%
-
Pensum angestellt.
Per 31. Januar 2006 wurde das Arbeitsverhältnis seitens der Arbeit
geberin
gesundheitsbedingt aufgelöst; der
letzte
r
effektive Arbeitstag
war der
4. Februar 2005 (
Urk.
8/11/1
).
Mit
Datum vom
14.
August 2006
meldete sich die Versicherte
unter Hinweis auf
ein
en
häuslichen
Verhebevorfall
im August
2003 wegen
morgend
liche
n
Taubhe
itsgefühlen
im rechten Fuss
sowie
permanent massivste
n
, streng lokalisierte
n
Beschwerden
im Kreuzbereich
bei der Eidge
nössischen Sozialversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
8/3/3,
Urk.
8/4)
. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog Auszüge aus
dem Individuellen Konto (IK-Auszug vom
23. August 2006 und 30. Nov
-
ember
2007
[
Urk.
8/9,
Urk.
8/25
]
)
sowie die Akten der
Beruflichen
Vorsorge
einrichtung
(
Urk.
8/77/1-7)
bei
und tätigte berufliche und
m
edi
zinische
Abklärungen. Ins
besondere veranlasste sie ein
polydisziplinäres
Gutachten beim
Z._
,
welches am
13
.
März 2009
erstatt
et
wurde (
Urk.
8/37/1-20)
.
Ausserdem beauftragte die IV-Stelle ihren Abklärungsdienst mit der Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit der Versicherten im Haushalt (Abklärungsbericht vom 21. Mai 2010,
Urk.
8/75
/1-7
).
Nach durchge
führtem
Vorbescheidverfahren
(
Vorbescheid vom 19. August 2009
[
Urk.
8/41
]
; Einwand vom 4. September 2009
[
Urk.
8/48]
,
mi
t ergänzender Begründung vom 9.
Oktober 2009
[
Urk.
8/57-65
]
; Vorbescheid vom
22. September 2010 [
Urk.
8/80
]
; Einwand vom 2
2.
Oktober 2010
[
Urk.
8/
82
/
1-20,
Urk.
8/
83
= Urk.
8/86
]
;
Vorbescheid vom 3. Januar 2012 [
Urk.
8/93
]; Einwand vom 3.
Februar 2012
[
Urk.
8/9
7,
Urk.
8/9
8
]
) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung
en
vom 7. Oktober 2013
eine abgestufte
und befristete
Rente zu, das heisst
per
1.
Februar 2006
eine
Viertelsrente
gestützt auf einen
nach der gemischten Methode bemessenen
Gesamtinvaliditätsgrad
von 41
.64
%
,
per 1. März 2007
eine ganze Rente
gestützt auf
ein
en
Gesamtinvalidi
tätsgrad
von 91
.64
%
,
per
1.
April 2008
wiederum eine
Viertelsrente
gestützt auf einen
Gesamtinvaliditätsgrad von 41
.64
%
und
schliesslich vom
1.
September 2008
bis 31. März 2009
eine
ganze Rente
bei ein
em
Gesamt
invalidi
tätsgrad
von 91
.64
%
.
Darüber hinaus
verneinte sie einen Renten
anspruch (Urk. 2/1-5
, ins
besondere
Urk.
2/4
).
2.
Dagegen erhob die Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Felix
Kus
ter
, am 6. November 2013
unter Beilage weiterer
Unterlagen
(
Urk.
3/1-11)
Beschwerde und beantragte, es sei
en
die Verfügung
en
vom 7. Oktober 2013 in
Bezug auf die Verweigerung einer Rente ab dem 1. April 2009 aufzuheben und ihr ab diesem Zeitpunkt
eine
V
iertelsrente
zuzusprechen (Urk.
1 S. 2). Am
6. Dezember 2013 beantragte die Beschwerdegegnerin
im Rahmen ihrer
Besch
wer
de
antwort
die Androhung einer
reformatio
in
peius
(Rentenbeginn erst per Februar 2007)
und im Weiteren die Abweisung der Beschwerde (
Urk.
7). Am 1
2.
Dezember 2013 wurde
ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet
(
Urk.
9)
. Mit Replik vom 30.
Januar 2014
schloss
die Beschwerdeführerin
unter
Beilage wei
terer
Arztberichte (Urk. 12/1-2) auf Abweisung des Antrages
auf
reformatio
in
peius
.
Im Übrigen hielt sie an ihren Beschwerdeanträgen fest (
Urk.
11 S. 2).
Der
Verzicht der
Beschwerdegegnerin
auf Duplik
(Ur. 15)
wurde der
Beschwerde
führerin
am 1
2. Februar 2014
angezeigt
(
Urk.
16
).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2008 und am 1. Januar 2012 sind die im Zuge der Revisionen 5 und 6a geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversi
cherung (IVG), der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) und des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Kraft getreten.
In
materiellrechtlicher
Hinsicht gilt jedoch der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des angefochtenen Entscheids respektive im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt ver
wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Die angefochtene Verfügung ist am 7. Oktober 2013 – und somit nach Inkrafttreten der IV - Revisionen 5 und 6a, wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Bestimmungen der 5.
und 6.
IV-Revision
en
am 1. Januar 2008
respektive am 1. Januar 2012
begonnen hat. Daher und auf
grund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen
intertem
poral
rechtlichen
Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2007 auf die damals gel
tenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf
die
im Zuge der Revisionen 5 und 6a geänderten Bestimmungen
abzustellen (vgl. zur 4. IV-Revision:
BGE 130 V 445
.; Urteil des Bundesgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1).
Da die 5. IV-Revision hinsichtlich Invaliditätsbemessung keine substanziellen Än
derungen gegenüber der bis 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Rechtslage gebracht hat, so dass die zur altrechtlichen Regelung ergangene Rechtsprechung
weiterhin massgebend ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_76/2009 vom 19. Mai 2009 E. 2), werden die massgeblichen Gesetzesbestimmungen – soweit nichts anderes vermerkt ist – im Folgenden in der seit dem 1. Januar 2008 geltenden und mit der Revision 6a unverändert gebliebenen Fassung zitiert.
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerb
sunfähigkeit (Art. 8
Abs.
1 ATSG
). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4
Abs.
1
IVG)
. Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög
lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arb
eitsmarkt (Art. 7
Abs.
1 ATSG).
Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück
sichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7
Abs.
2 ATSG).
1.
3
Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, auf eine
Dreiviertelsrente
, wenn sie min
destens zu 60 Prozent, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Pro
zent, oder auf eine
Viertelsrente
, wenn sie mindestens zu 40 Prozent invalid sind.
1.
4
Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga
benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a
Abs.
2 IVG
[bis 31. Dezember 2007: Art. 28
Abs.
2ter IVG]
festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbe
reich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behin
derung in beiden Bereichen zu bemessen (Art. 28a
Abs.
3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).
Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs
tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozi
alen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel
ten und gewichteten
Teilinvaliditäten
ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin
weisen; vgl. BGE 134 V 9).
1.
5
Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a
IVV
fest
zusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/
dd
mit Hinweis). Ob eine für den Ren
tenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der
Rentenzuspre
chung
oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bezie
hungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten
verfü
gungsweise
geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).
Diese Regeln über den Streitgegenstand kommen grundsätzlich unabhängig davon zum Zuge, ob die IV-Stelle über die abgestufte/befristete Rentenzusprechung eine oder mehrere Verfügungen erlässt. Dies gilt jedenfalls dann, wenn die IV-Stelle diese mehre
ren Verfügungen, welche sich auf verschiedene Zeitabschnitte von (unter
schiedlich hohen)
Rentenbetreffnissen
beziehen, am gleichen Tag erlässt, wie dies aus Gründen der elektronischen Datenverarbeitung oft der Fall ist (AHI 2001 S. 279 E. 1b; Meyer-Balser, Der Streitgegenstand im Streit - Erläuterun
gen zu BGE 125 V 413 in: Schaffhauser/
Schlauri
, Aktuelle Fragen der Sozial
versicherungsrechtspraxis, St. Gallen 2001, S. 33 und S. 34).
1.
6
Gemäss Art. 88a
Abs.
1 IVV ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, die
anspruchsbeein
flussende
Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berück
sichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedau
ert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die hierzu notwendige Prognose unterliegt dabei dem im Sozialversicherungsrecht üblichen
Beweis
grad
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/
aa
mit Hin
weisen).
1.
7
Bei der gleichzeitigen Zusprechung einer Viertels- und der diese ablösenden ganzen Rente richtet sich der Zeitpunkt des Wechsels von der
Viertels-
zur gan
zen Rente ausschliesslich nach Art. 88a
Abs.
2 IVV und nicht nach Art. 28
Abs.
1
lit
. b IVG. Daraus folgt, dass der Wechsel von der
Viertels-
zur ganzen Rente eine relevante Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit von lediglich drei Monaten, nicht aber eine durchschnittlich mindestens
7
0
%
betragende Arbeits
unfähigkeit während eines Jahres voraussetzt (vgl. BGE 121 V 264 E. 6a noch bezüglich der altrechtlichen Bestimmungen).
1.
8
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.
9
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Vorab ist festzuhalten, dass die angefochtenen Verfügungen
vom
7. Okt
ober 201
3
u
ngeachtet der
äusseren
Form nac
h dem in
Erwägung
1.
5
Gesagten
im Sinne einer
materie
llrechtlichen
Betrachtungsweise ein einziges
Rechtsverhält
nis
regeln
und dementsprechend die gesamte Rentendauer ab 1.
Februar 2006
bis zum Erlass d
er angefochtenen Verfügung (7. Oktober 2013
) e
iner Überprü
fung zu unterziehen
ist
.
2.2
Die IV-Stelle hielt im
ang
efochtenen Entscheid (Urk. 2/1-5, insbesondere Urk. 2/4
) fest, die Beschwerdeführerin sei
gestützt auf das Gutachten des
Z._
infolge psychiatrischer Problematik vom 1. März 2005 bis 31. Januar 2006 gemittelt
zu
50
%
arbeitsunfähig gewesen. Der Einwand, das Wartejahr sei per 7. Februar 2005 zu eröffnen
,
sei geprüft und
gestützt auf ein
von der Beschwer
deführerin
eingereichtes Arbeitsunfähigkeitszeugnis
sowie unter Berücksichti
gung der Angaben im Arbeitgeberfragebogen
gutgeheissen
worden
. Der Ren
tenanspruch beginne somit per 1. Februar 2006
.
Sodann
hätten die
Abklärungen ergeben, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden
weiterhin einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit im
Pen
sum von
90
% nachgehen würde
. Unter Berücksichtigung der
Schadenminde
rungspflicht
des damaligen Lebenspartners beziehungsweise späteren Eheman
nes sei sie im Haushaltsbereich zu 16.40
%
eingeschränkt.
Aus ärztlicher Sicht sei der Beschwerdeführerin nach Ablauf der einjährigen Wartezeit per 1.
Februar 2006
eine ausserhäusliche
Erwerbstätigkeit zu
50
% zumutbar gewesen.
Bei
einer Aufteilung der Tätigkeiten Erwerb und Haushalt von 90
%
und 10
%
würden
sich ein
Teilinvaliditätsgrad von 40
%
im
Erwer
bs
bereich
und ein
Teilinvaliditätsgrad von 1.64
%
im häuslichen Bereich
ergeben
.
Es
resultiere ein Gesamtinvaliditätsgrad von 41.64 %
, womit
sei
t
dem 1. Feb
-
ruar
2006
ein Anspruch auf eine
Viertelsrente
bestehe
.
Von Dezember 2006 bis Dezember 2007 werde von einer vollständigen Arbeits
unfähigkeit ausgegangen
.
Bei einem Teilinvaliditätsgrad von 90 % im
Erwerbs
bereich
und einen Teilinvaliditätsgrad von 1.64
%
im häuslichen Bereich
resul
tiere
ein
Gesamti
nvaliditätsgrad von
91.64
%. Ab
dem
1
.
März 2007
bestehe ein Anspruch auf eine
ganze Rente
.
Ab
Januar 2008
habe sich de
r Gesundheitszustand verbessert. Es sei
von einer gemittelten 50%igen Arbeitsfähigkeit
im Erwerbsbereich
aus
zugehen
.
Unter Berücksichtigung der Einschränkung im Haushaltbereich ergebe sich
ein Gesamti
nvaliditätsgrad von
41.64
%
(40
%
+ 1.64
%
)
. Per 1. April 2008
(drei
monatige Frist)
bestehe somit ein Anspruch auf eine
Viertelsrente
.
Aufgrund der p
ostoperativen Rekonvaleszenz
nach Wirbelsäulenoperation
sei
seit dem
1. Juni
2008
wieder von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszuge
hen.
Bei einem Teilinvaliditätsgrad von 90 % im Erwerbsbereich und einen
Tei
linvaliditätsgrad
von 1.64
%
im häuslichen Bereich
respektive
Gesamti
nvalidi
tätsgrad
von
91.64 %
bestehe per 1. September 2008
(dreimonatige Frist)
ein Anspruch auf eine ganze Rente.
Seit
Januar 2009
sei der Beschwerdeführerin wieder eine
70
%
ige
ausserhäusli
che
Arbeitsfähigkeit sowohl in der bisherigen Tätigkeit als Direktionsassistentin als auch in jeder anderen leichten, wechselbelastenden Tätigkeit
attestiert wor
den
.
Bei einem erwerbl
ichen Teilinvaliditätsgrad von
2
0
%
resultiere unter Berücksichtigung der
Teilinvalidität im Haushalt von 1.64
%
aufgrund eines
Prozentvergleich
s
ein rentenausschliessender Gesamti
nvaliditätsgrad von
2
1
.64
%. Per
1.
April
2009
(dreimo
natige Frist)
s
ei die per 1. September 2008
zugesprochen
e Rente daher wieder aufzuheben.
Im
Rahmen ihrer Beschwerdeantwort
beantragte die Beschwerdegegnerin
die Androhung einer
reformatio
in
peius
. So sei der Beschwerdeführerin aus psy
chiatrischer Sicht zwischen März 2005 und Januar 2006 aufgrund einer diag
nostizierten Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) eine Arbeitsunfähigkeit von durchschnittlich 50
%
attestiert worden. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung falle eine depressive Anpassungsstörung jedoch nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens. Daher könne sie auch nicht für die Berechnung der ein
jährigen Wartezeit berücksichtigt werden. Ab Februar 2006 bis November 2006 habe aus somatischer Sicht eine A
rbeitsunfähigkeit von 50 %
bestanden. Ab
1. Dezember 2006 bis zum 1. Dezember 2007 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
bestanden. Die Wartezeit
könne
somit erst im Februar 2006 eröffnet
werden
und endig
e daher im Februar 2007, womit erst ab diesem Zeitpunkt ein Rentenanspruch bestehe
(
Urk.
7)
.
2.3
Die Beschwerdeführerin
führte aus
, die Beschwerde richte sich allein gegen den Teil der Verfügung, mit welchem ihr der Anspruch auf eine Invalidenrente ab dem 1. April 2009 verweigert
werde
(
Urk.
1 S. 2).
Die Beschwerde
gegnerin
habe in der angefochtenen Verfügung den Invaliditätsgrad aufgrund eines
Prozent
vergleich
s
festgelegt. Das
sei vorliegend nicht zulässig.
Zur Bestimmung des hypothetischen Invalideneinkommens sei zwingend auf die
Lohnstrukturerhe
bung
(LSE) des Bundesamtes für Statistik zurückzugreifen.
Gemäss
Auskunft des Bundesamtes für Statistik sei die angestammte Berufstätigkeit der Beschwerde
führerin als Direktionssekretärin/-assistentin
als Sekretariats- und Kanzleiarbeit im Sinne von LSE 2006,
Tabelle 7
, Ziff. 22, Niveau 2 = Fr. 6‘027.--
einzustufen. Obwohl diese Tätigkeit wegen den medizinisch notwendigen betriebsunüblichen Pausen auch nicht ideal sei, erscheine eine Einstufung unter Ziff. 22,
Anforde
rungsniveau
2, angemessen und sachgerecht, zumal darunter auch anspruchs
volle kaufmännische Tätigkeiten fielen. Diese Tätigkeit entspreche auch der Empfehlung des
Z._
(
Urk.
1 S.
5f.
).
Replicando
wendete die Beschwerdeführerin ein, bei der Bestimmung der durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit während der Wartezeit sei unerheblich, auf welche gesundheitlich bedingten Ursachen die
Arbeitsunfähigkeit zurückzuführen sei. Insbesondere
werde
als Ursache kein invalidisierender Gesundheits
schaden
vorausgesetzt (
Urk.
11 S. 2).
Ausserdem
sei aufgrund der Akten erstellt, dass in der Zeit von März 2005 bis Januar 2006 allein schon die rheumatologischen Beschwerden eine durchgehende Arbeits
unfähigk
e
it bewirkt hätten (
Urk.
11 S. 2 f.).
2.4
Strittig und zu prüfen ist, ob die IV-Stelle die per 1. September 2008 zugespro
chene ganze Invalidenrente zu Recht ab 1. April 2009 eingestellt hat, mithin, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin bis zu diesem Zeitpunkt in
rentenausschliessender
Weise
ver
bessert und diese Besserung ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Dabei sind mit Verweis auf die
eingangs erläuterte Rechtslage (E.
1.
5
) auch die zuvor befristet zugesprochenen Renten und für deren
Zuspra
che
massgeblichen
Umstände zu prüfen.
3.
3.1
Die
IV-Stelle
stützte
den angefochtenen Entscheid im Wesentlichen auf das
poly
disziplinäre
(
Allgemeine Medizin/Rheumatologie/Psychiatrie
)
Gutachten des
Z._
vom 13. März 2009 ab (
Urk.
8/37/1-20).
3.
2
Hinsichtlich
des
medizinischen Sachverhalts
bis zum Zeitpunkt der Begutach
tung
durch das
Z._
a
m 5. Januar 2009
wird
im Wesentlichen
auf
die
umfas
sende,
chronologische
Wiedergabe
der medizinischen Aktenlage
im Gutachten selbst verwiesen (
Urk.
8/37/3-8).
3.
3
Die beurteilenden Fachärzte des
Z._
stellten
in
ihrem
Gutachten
vo
m
13. März 2
009
folgende Diagnosen mit Einfluss
auf die Arbeitsfähigkeit (Urk.
8/37/17):
Chronisches
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom (ICD-10 M 54.5)
k
linisch keine Hinweise für
radikuläre
Symptomatik
Status nach
transpedikulärer
Spondylodese
L5/S1 am 1.12.2006 bei
Spondylolisthese
L5/S1, Grad I nach
Meyerding
bei
Spondylolyse
Status nach
mikrochirurgischer Dekompression L5/S1 rechts und
transpedikulärer
und
interkorporeller
Spondylodese
L5/S1 am 6.6.2008
r
adiologisch regelrecht einliegendes Operationsmaterial
Allgemeine Hypermobilität.
Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit stellten
sie keine Diagnosen (Urk.
8/37/17).
Die Beschwerdeführerin sei in unauffälligem Allgemein- und Ernährungszu
stand (
Urk.
8/37/9).
Es
sei 1985 erstmalig eine
Spondylolisthese
L5/S1 Grad I nach
Meyerding
nachgewiesen worden.
Beschwerden im Wirbelsäulenber
ei
ch
hätten zum damaligen Zeitpunkt keine bestanden.
Nach Anheben eines schwe
ren Blumentopfes sei
en im August 2003 erstmals
Beschwerden aufgetreten
mit Taubheitsgefühl im rechten Bein morgens nach dem Aufstehen,
die
sich unter Bewegung wieder vollständig zurückgebildet
hätten
. Im weiteren Verlauf sei es
trotz Ausschöpfen aller
konventionellen
Therapiemassnahmen
zu einer konti
nuierlichen Zunahme der Beschwerde
symptomatik gekommen, obwohl si
ch weder radiologisch noch kernspintomographisch eine Zunahme der
Sponylo
lis
these
gezei
gt habe.
Aufgru
nd der persistierenden und auch zunehmend
inva
lidisierenden Beschwerdesymptomatik sei am 1. Dezember 2006 in der
A._
eine
transpedikuläre
dorsolaterale
Spondylodese
L5/S1 durchgeführt worden, ohne
dass es
da
nach zu einem Rückg
a
n
g der
Beschwer
desymptomatik
gekommen
sei
. Nachdem die postoperativen Röntgenkontroll
en, eine Skelettszintigraphie sowi
e
Kontroll-
MRIs (
Magnetic
Resonance
Imaging
)
unauffällig gewesen seien, sei zunächst weiter konventionell behandelt worden. Erst i
n der
lumbalen Funktionsmyelographie und
Myelo
-CT
(Computertomogra
p
h
ie am Rücken)
vom
2.
Juni 2008 sei der Verdacht auf eine
Schraubenlocke
rung
der rechtsseitigen Schraube in Lendenwirbelkörper 5
geäussert
worden. Wie bereits in allen anderen Voruntersuchungen hätten Hinweise auf eine
Wur
zelkompression
weiterhin gefehlt. Aufgrund der Beschwerdesymptomatik sei
en
am 6. Juni 2008 eine mikrochirurgische Dekompression L5/S1 rechts sowie eine
transpedikuläre
und
interkorporelle
Spondylodese
L5/S1 durchgeführt worden, wobei auch dies zu keiner Besserung der Beschwerdesymptomatik geführt habe. Die aktuelle klinische Untersuchung sei bis auf den Reizzustand der
interspinö
sen
Bandverbindungen L4-S1
iliolumbal
beidseits sowie im Ursprungsbereich des
Musculus
piriformis
beidseits rechtsbetont unauffällig. Es hätten sich kei
nerlei Hinweise für eine
radikuläre
oder Wurzelkompressionssymptomatik
,
wie Reflexausfälle oder Abschwächung von Kennmuskeln
,
ergeben. Die Funktion der Lendenwirbelsäule sei bedingt durch die
Spondylodese
leicht eingeschränkt. Radiologisch f
i
nde sich auf der Aufnahme vom S
e
p
tember 2008 ein regelrechter postoperativer Befund
. Klinisch weiterhin auffällig sei eine allgemeine
Hyper
mobilität
der Beschwerdeführerin, die bei ungenügender muskulärer Stabilisa
tion für die Beschwerdesymptomatik mitverantwortlich sein dürfte (
Urk.
8/37/15). Insgesamt f
i
nde sich für die beklagten Schmerzen und
Funkti
onseinschränkungen
im Lumbalbereich nur zum Teil ein entsprechendes mor
phologisches Korrelat. Aus rheumatologischer Sicht sei die Beschwerdeführerin zu 70
%
arbeitsfähig für leichte Tätigkeiten, ohne Einnahme von wirbelsäulen
belastende Zwangshaltungen. Die Einschränkung von 30
%
ergebe sich aus der Notwendigkeit des Einschaltens von betriebsunüblichen Pausen zur Entlastung des Rückens. Die Tätigkeit als Direktionsassistentin entspreche dem positiven
Leistungsprofil (
Urk.
8/37/16).
Im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung
habe sich keine psychische Morbidität als Grundlage für das geklagte Schmerzsyndrom objektivieren lassen. Weder lägen krankheitswertige depres
sive Merkmale, eine Persönlichkeitsstörung
noch
sonstige psychopathologische Funktionsstörung
en
vor (
Urk.
8/37/11).
Bei fehlenden
psychopathologischen
Funktionseinschränkungen habe sich auf psychiatrischem Fachgebiet keine Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit ergeben
. Auch die Be
schwerde
führerin sehe bei sich selbst in psychiatrischer Hinsicht keinerlei Einschränkungen
(
Urk.
8/37/
12,
Urk.
8/37/
18).
Zusammengefasst sei die Beschwerdeführerin aus polydisziplinärer Sic
ht für die bisherige Tätigkeit
als Direktionsassistentin sowie für jede andere, körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit
seit dem 1. Januar 2009
zu 70
%
arbeitsfä
hig.
Vom 1. Dezember 2006 bis 1. Dezember 2007 und vom 1. Juni 2008 bis
1. Januar 2009 sei
sie demgegenüber
im Rahmen der postoperativen Rekon
vales
zenz nach Wirbelsäulenoperationen zu 100
%
arbeitsunfähig gewesen.
Zwi
schen März 2005 und Januar 2
006 habe aus
psychiatrischer Sicht eine wech
selnde Arbeitsunfähigkeit, über die Zeit gemittelt
von
50
%
bestanden. Danach habe es aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit mehr gegeben
(
Urk.
8/37/18)
.
Im Rahmen des
Einwandverfahrens
führten
die
beurteilenden Fachä
rzte des
Z._
auf entsprechendes Ersuchen der IV-Stelle
mit Schreiben vom
16.
Juni 2011
ergänzend
aus, v
on Februar bis November 2006 sowie von Januar bis Mai 2008
, als es
aufgrund progredienter Verschlechterung
en des somatischen Zustandes
jeweils
zu Operationen gekommen
sei, habe keine volle Arbeitsfähigkeit bestan
den
.
Bei progredienter Verschlechterung
könne
über die Zeit gemittelt
in
den erwähnten
Zeithorizonte
n
von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit
aus somati
scher Sicht
ausgegangen werden
. Für die Zeit vor
Januar 2006, ab
März 2005
sei vor allem aus psychiatrischer Sicht von einer
50%ige
n
Arbeitsunfähigkeit
auszugehen
. Eine langsame Verschlechterung aus somatischer Sicht habe sich in jener Zeit noch
nicht additiv ausgewirkt (Urk.
8/86
/1
).
4.
4.1
Die vor
stehend genannten Diagnosen
sowie die attestierten Arbeitsfähigkeiten
bli
eben
beschwerdeweise
unbestritten
(
Urk.
1)
. Das
Gutachten
des
Z._
erging in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
und
de
n
beklagten
Beschwerden sowie gestützt
auf die klinische Untersuchung vom 5. Januar 2009
.
Es leuchtet in der Darlegung
der medizinischen Situation und Zusam
menhänge
ein
und ist hinsichtlich der gestellten Diagnosen und der Arbeitsfähigkeits
beurteilungen
schlüssig
.
Insbesondere haben die Gutachter
des
Z._
zu den Arbeitsfähigkeitsbeurteilungen
in den
Vorakten
differenziert Stellung bezo
gen
und – soweit Diskrepanzen
be
standen
– ihre abweichende Einschätzung
plausib
e
l
begründet
(
Urk.
8/37/16,
Urk.
8/37/18
f.
)
.
Entsprechend
kann mit der IV-Stelle auf das
Z._
-Gutachten abgestellt werden und
ist
mit dem
im Sozial
versicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit
von den
nach
folgenden
medizinisch-theoretischen
Einschränkungen der Ar
beits
fähigkeit der Beschwerdeführerin auszugehen:
-
1. März 2005 bis
31.
Januar 2006: 50
%
arbeitsunfähig
aus
psychiatrischer Sicht
;
-
1. Februar 2006 bis 30
. November 2006: 50
%
arbeitsunfähig aus somatischer Sicht
;
-
1. Deze
mber 2006 bis
31
. Dezember 2007: 100
% arbeitsunfähig
im Rahmen postoperativer Rekonvaleszenz
;
-
1. Januar 2008 bis 31. Mai 2008:
50%
arbeitsunfähig
aus somatischer Sicht
;
-
1. Juni 2008 bis 1. Januar 2009
: 100
%
arbeitsunfähig
im Rahmen postoperativer Rekonvaleszenz
;
-
seit 1.
Januar
2009: 70% arbeitsfähig
in der bisherigen und
in jeder
an
de
ren körperlich leichten wechselbelastenden
Tätigkeit
.
4.2
Strittig und zu prüfen ist
indes
die Eröffnung des Wartejahrs
im Sinne von Art.
28
Abs.
1
lit
. b IVG
respektive
der Beginn des Rentenanspruchs, wobei
un
ter intertemporalrechtlichen Gesichtspunkten zu erwähnen ist
, dass
Art. 28
Abs.
1
lit
. b IVG
(in
der
seit 1.
Januar 2008
[5. IV-Revision] gültigen Fassung
)
inhaltlich dem bisherigen Recht entspricht (vgl. BBI 2005, 4459
ff., 4568)
.
4.3
Die Wartezeit im Sinne Art. 28
Abs.
1
lit
. b IVG gilt in jenem Zeitpunkt als eröff
net, in welchem eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit ein
getreten ist. Als erheblich in diesem Sinne gilt bereits eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % (AHI 1998 S. 124 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts I 10/05 vom 14. Juni 2005 E. 2.1.1 in
fine
mit Hinweisen).
Unter relevanter Arbeitsunfähig
keit im Sinne
dieser Bestimmung
ist eine Einbusse an funktionellem Leistungs
vermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass die versicherte Person an Leistungsvermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitsgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsaus
fälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem
seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umge
kehrt ist eine in der beruflichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Per
son tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (über
zeugenden) medizinischen Einschätzung, die
ordentlicherweise
echtzeitlicher Natur ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche er
werbliche oder medizinische Annahmen und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_204/2012
vom 19. Juli 2012 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen
).
4.
4
Die IV-Stelle ging
aufgrund
der
Arbeitsfähigkeitsbeurteilung des
Z._
mit Vorbe
scheid vom
3. Januar 2012 zunächst von einer Eröffnung der einjährigen Wartezeit per 1. März 2005 und
infolge
dessen von einem Rentenanspruch seit
dem
1. März 2006 aus (
Urk.
8/
93/3
). Gestützt auf das
einwandweise
eingereichte Arztzeugnis der behandelnden Hausärztin
Dr.
med.
B._
, Fachärztin FMH für Allgemeine Medizin, vom 17. März 2005 (
Urk.
8/57),
welche
d
er
Be
schwerdeführerin
unter anderem
vom
7. Februar 2005
bis 20. März 2005
eine (nicht näher begründete) krankheitsbedingte 100%ige Arbeitsunfähigkeit aus
wies
,
sowie
unter Berücksichtigung der Angaben im Arbeitgeberbericht vom
1
5. September 2006, wonach die Beschwerdeführerin
unter anderem
vom 7.
Februar 2005 bis 1. Mai 2005
krankheitsbedingt
ausgefallen war
(
Urk.
8/11/2),
ging die IV-Stelle im angefochtenen Entscheid
demgegenüber
davon aus,
das Wartejahr sei bereits am
7. Februar 2005 eröffnet worden
, womit
am
1.
Februar 2006
ein
Rentenanspruch
entstand
(
Urk.
2/5,
Urk.
2
/4
).
Diese Anpassung des
Rentenbe
ginns
ist mit Verw
e
is auf das in Erwägung 4.
3
Gesagte nicht zu beanstanden. Genügt doch für die Annahme einer relevanten Arbeitsunfähigkeit
im Sinne Art. 28
Abs.
1
lit
. b IVG
die
Einbusse a
n
funktionelle
m
Leistungsvermögen
von zumindest 20%
, welche
arbeitsrechtlich in Erscheinung
tritt, was
auf
grund
des echtzeitlichen Arztzeugnisses vom 17. März 2005 sowie gestützt auf
den Arbeitgeberbericht
vom 15. September 2006
offensichtlich der Fall
war
.
Soweit sich die IV-Stelle im Rahmen ihrer Beschwerdeantwort demgegenüber auf den Standpunkt stellt,
bei der Prüfung der
einjährige
n
Warte
zeit
könne die
zwischen
März 2005
und Januar 2006 diagnostizierte
Anpassungsstörung
mit Angst und depressiver Reaktion
mangels deren invalidisierenden Charakters nicht
berück
sichtigt werden
,
so verkennt
sie
, dass das Erreichen eines konsolidierten, durch weitere Behandlung nicht mehr
wesentlich zu beeinflussenden Gesundheitszu
standes f
ür die Eröffnung der einjährigen Wartezeit
nicht erforderlich ist (Meyer/
Reichmuth
, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG,
3. Auflage, Zürich 2014,
Art. 28 N 32
mit Hin
weisen
).
Insbesondere können die
Ursa
chen verschiedener Natur
sein und hintereinander oder kumulativ auftreten.
Zusammenfassend
ist
mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit
erstellt
,
dass
jedenfalls
am
7.
Februar 2005
eine im Sinne von
Art. 28
Abs.
1
lit
. b IVG
erhebliche Arbeitsunfähigkeit
eintrat und
während der Dauer eines Jahres
ohne Unterbruch
im Umfang von
durchschnittlich
zumindest 40
%
fortbestand
.
Gemäss
Art.
29
Abs.
3 IVG
(
Fas
sung seit 1. Januar 2008, welcher inhaltlich dem bisherigen Recht entspricht [BBI 2005
4459ff.,
4569])
,
wonach die Rente vom Beginn des Monats an ausbe
zahlt wird, in dem der Rentenanspruch besteht
,
bestand
somit
seit
dem
1.
Februar 2006
ein Rentenanspruch
.
Dass der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG entsteht, gilt erst seit dem 1. Januar 2008 (5. IV-Revision
, BBI
2005
4459ff.
).
5.
5.1
Die IV-Stelle hat die Beschwerdeführerin
gestützt auf den Abklärungsbericht vom 21. Mai 2010
als teilerwerbstätige Hausfrau eingestuft, wobei sie den Anteil der Erwerbstätigkeit auf 90
%
und den Anteil der Haushalttätigkeit auf 10
%
festgesetzt hat
(
Urk.
8/75/2)
. Weiter kam die Abklärungsstelle zum Schluss,
dass
die Beschwerdeführerin im Haushalt zu
16.40
%
invalid ist (Urk.
8
/
75
/7).
Sowohl die Qualifikation als auch die Beeinträchtigung im
Haus
haltsbereich
blieb
en
beschwerdeweise
unbestritten
(
Urk.
1)
.
Der
Abklärungsbericht
ist
von einer qualifizierten Person
in
Kenntnis
der
örtli
chen und räumlichen Verhältnisse
unter Berücksichtigung der Angaben der Beschwerdeführerin verfasst worden sowie
begr
ündet,
plausibel
und
angemes
sen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen
, womit er sowohl für
Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt
als auch hinsichtlich des
mutmasslichen
Umfang
s
der erwerblichen Tätigkeit im
Gesundheitsfall als
voll beweiskräftig
qualifiziert
(AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht
veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom 6. April 2004
E. 5.1.2). Insbesondere greift der
Richter in das Ermessen der
Ab
klärungs
person
nur ein, wenn klar feststellbare Fehleinschätzungen oder An
haltspunkte für die Unrichtigkeit der
Abklärungsresultate (beispielsweise infolge von Wider
sprüchlichkeiten) vorlie
gen.
Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die
fachlich kompetente
Abklä
rungs
person
näher am konkreten Sachver
halt ist als das im Beschwerdefall zu
ständige Gericht (BGE 128 V 94 E. 4).
5.2
Da die Beschwerdeführerin als teilerwerbstätige Person mit einem ausserhäusli
chen Erwerbspensum von
9
0
%
zu qualifizieren ist, kommt die gemischte Methode bei der Invaliditätsbemessung zur Anwendung (E. 1.
5
).
6.
6.1
Die nachfolgend
zugesprochenen
abgestuften
Renten
sind weder bestritten noch aufgrund der
Akten- und Rechtslage
zu beanstanden
:
6.1.1
Nach
Ablauf der einjährigen Wartezeit per 1.
Februar 2006
bestand eine Arbeitsfä
higkeit von 50
%.
Bei einer Aufteilung der Tätigkeiten Erwerb und Haushalt
von 90
%
und 10
%
erga
ben sich ein Teilinvaliditätsgrad von 40
%
im Erwerbsbereich und ein Teilinvaliditätsgrad von 1.64
%
im häuslichen Bereich. Es resultier
t
e
ei
n Gesamtinvaliditätsgrad von 41.64 %, womit seit dem
1. Februar 2006 ein Anspruch auf eine
Viertelsrente
bestand
.
6.1.2
Am 1. Dezember 2006 unterzog sich die Beschwerdeführerin einer ersten
Wirbel
säulenoperation
.
Aufgrund der postoperativ bedingten
Rekonvaleszenz bestand
während eines Jahres
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit
im
Erwerbsbe
reich
, deren Folgen hinsichtlich des Rentenanspruchs ab dem 1. März 2007 zu berück
sichtigen waren (Art. 88a
Abs.
2
IVV
, E. 1.
7
).
Aufgrund der
Einschrän
kung im Haushaltsbereich
resultierte ein
G
esamtinvaliditätsgrad von 91.64
%
(90
%
+ 1.64
%
)
. A
b dem 1. März 2007
bestand damit ein Anspruch auf
e
ine ganze Rente
.
6.
1
.3
Seit dem 1. Januar 2008 wurde der Beschwerdeführerin
im Sinne einer relevan
ten Verbesserung
wiederum eine 50%ige Arbeitsfähigkeit att
estiert,
deren Folgen
aufgrund der gemischten Methode
gestützt auf einen
Gesamtinvalidi
tätsgrad
von 41.64
%
(40
%
+ 1.64
%
) ab dem 1. April 2008 (Art.
88a
Abs.
1 IVV, E. 1.
6
)
die Herabsetzung auf
eine
Viertelsrente
auslöste
.
6.
1
.4
Im
Juni 2008
unterzog sich die Beschwerdeführerin
einer zweiten
Wirbelsäulen
operation
. A
b dem 1. Juni 2008
wurde ihr
erneut eine 100%ige Arbeitsunfähig
keit
im Erwerbsbereich
zufolge
postoperative
r
Rekonvaleszenz
attestiert
.
Auf
grund der gemischten Methode
sprach die IV-Stelle der Beschwerdeführerin
ab dem 1. September 2008
(Art. 88a
Abs.
2
IVV
, E. 1.7
)
gestützt auf einen
Ge
samti
nvaliditätsgrad
von 91.64
%
(90
%
+ 1.64
%
)
erneut eine ganze Rente
zu
.
6.2
Strittig
und zu prüfen bleibt die
Rentenaufhebung per 1. April 2009.
6.2.1
Zusammen mit der IV-Stelle ist
gestützt auf das
beweiskräftige
Gutachten
des
Z._
davon aus
zugehen
, dass
die
Beschwerdeführerin
im Erwerbsbereich
seit dem 1. Januar 2009
zu
70%
a
rbeitsfähig
war
.
Bei einer Aufteilung der Tätig
keiten Erwerb und Haushalt von 90
%
und 10
%
erg
e
ben sich
mittels
Prozent
vergleich
ein Teilinvaliditätsgrad im Erwerbsbereich von 20
%
(90
%
- 70
%
= 20
%
/ 90 x 100 x 0.9) und ein Teilinvaliditätsgrad im Haushaltsbereich von 1.64
%
(10
%
/ 100 x 16.40). Es
resultiert
ein
rentenausschliessende
r
Gesamti
n
validitätsgrad
von 21.64
%
, was
ab
dem
1. April 2009 die Einst
ellung der per 1.
September 2008
zugesprochene
n
ganze
n
Rente
bewirkt
.
6.2.2
Entgegen dem Vorbringen der
Beschwerdeführerin geht aus dem Gutachten des
Z._
vom 13. März 2009 hervor, dass die Beschwerdeführerin aus
polydiszipli
närer
Sicht
seit dem 1. Januar 2009
für die bisherige Tätigkeit als
Direktionsas
sistentin
sowie für jede andere körperlich leichte
wechselbelastende Tätigkeit zu 70
%
arbeits- und leistungsfähig
ist
(
Urk.
8/37/18
)
. Mit anderen Worten
ent
spricht
die
Tätigkeit als Direktionsassistentin dem positiven Leistungsprofil
(
Urk.
8/37/16).
Indem die angestammte Tätigkeit einer optimal
behinderungsan
gepassten
Tätigkeit entspricht
,
kann
zur Bestimmung des Invaliden-
und
de
s
Valideneinkommens
auf den
selben
L
ohn abgeste
llt werden.
Damit
er
ü
brigt sich ein ziffernmässiger Einkommensv
ergleich und es kann
eine Gegenüberstellu
ng blosser Prozentzahlen vorgenommen werden
. Das ohne Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100
%
zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veran
schlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sogenannter Prozentvergleich; BGE 114 V 310 E. 3a S. 313; Urteil I 921/05 vom 24. November 2006 E. 5.2).
Vorau
sgesetzt wird demnach, dass
beim
Vali
den-
und
Invalideneinkommen
vom gleichen Lohn ausgegangen werden kann
und
nicht
etwa -
wie von der Beschwerdeführerin vorgebracht
-
vom
gleiche
n
Arbeitsverhältnis
respektive vom gleichen Arbeitgeber/von der gleichen Arbeit
geberin
.
Der Einwand,
die letzte Arbeitgeberin habe das Anstellungsverhältnis wegen der andauernden Arbeitsunfähigkeit auf Ende Januar 2006 gekündigt, woraufhin sie nicht mehr gearbeitet habe,
ist
daher nicht
stichhaltig.
Insbeson
dere
ist das
vor Eintritt der Invalidität erzielte Einkommen
nicht gleichzusetzen mit dem
ohne Invalidität
rein hypothetisch
erzielbare
n
Einkommen
(sog.
Vali
deneinkommen
); vielmehr ist Erstes Ausgangspunkt zur Ermittlung des Zweiten
(Meyer/
Reichmuth
, a.a.O., Art. 28a N 49)
.
Der
Pro
zentvergleich
ist
daher
nicht zu beanstanden,
auch
m
it Blick
darauf,
da
ss
der
für
den Rentenanspruch
m
assgebende
Grenzwert
von
mindestens
40
%
(Art. 28
Abs.
2 IVG)
mit
21.62
%
eindeutig
unterschritten
wird
(
Urteil des Bun
desgerichts 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013
E. 5.3 mit Hinweisen).
Selbst wenn – wie von der
Beschwerdeführerin
beantragt –
zur Ermittlung des Invalideneinkommens auf
den Tabellenlohn für Sekretariats- und
Kanzleiarbei
ten
von monatlich
Fr.
6‘027.--
gemäss den vom Bundesamt für Statistik perio
disch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) abgestellt würde
(LSE 2006
,
Tabelle TA7
[
3/
3
]
,
Ziff.
2
2
,
Sekretariats- und Kanzleiarbeiten
,
Anfor
derungsniveau
2
),
f
ührte dies
aufgrund der nachfolgenden Überlegungen
zu
keinem anderen Ergebnis.
Zunächst ist
derjenige Lohn, welchen die Beschwer
deführerin
im Jahr
e
2006
bei ihrem
ehemaligen Arbeitgeber verdient
hatte
,
n
o
minallohnerhöht
nicht zwingend als
Va
lideneinkommen
zu betrachten
, sondern
Valideneinkommen
ist
vielmehr immer nur dasjenige Einkommen, welches sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Meyer/
Reichmuth
, a.a.O., Art. 28a N 50).
Insbesondere ist
der zuletzt bezogene Verdienst,
soweit er
markant und überdurchschnittlich hoch
ist
, rechtsprechungsgemäss nur dann als
Valideneinkommen
heranzuziehen, wenn mit überwiegender Wahrschein
lichkeit feststeht, dass er weiterhin erzielt worden wäre (Meyer/
Reichmuth
, a.a.O., Art. 28a N 51, mit Hinweisen).
In der allgemeinnotorisch
personell
vola
tilen Bankenbranche erscheint letzteres zumindest fragwürdig.
Insbesondere
geht es nicht an, den im Wirtschaftszweig Kreditgewerbe erzielbaren über
durchschnittlichen Lohn einer in jedem anderen Wirtschaftszweig für dieselbe Tätigkeit geringer ausfallende
Entlöhnung
gegenüberzustellen.
Nach
dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit
ist
vielmehr
davon auszuge
hen, die Beschwerdeführerin hätte
im Gesundheitsfall
ihren Fähi
gkeiten entspre
chend
einen
monatlichen
Lohn
von Fr.
6‘044.
--
für Sekretariats- und
Kanzleiar
beiten
(vgl. LSE 2006,
TA 7,
Ziff.
22,
Anforderungsniveau 2
)
erzielt
.
Brachte
die Beschwerdeführerin doch
selbst
vor
,
sie
habe im Rahmen ihrer bisherigen Tätig
keiten
in erster Linie organisatorische Tätigkeiten ausgeübt, jedoch keinerlei Expertentätigkeiten. Es habe auch nicht zu ihren Aufgaben gehört, den Vorge
setzten im operativen Bereich zu beraten. Es fehle ihr somit jegliche Berufser
fahrung für die Ausübung einer anspruchsvollen Stabsstelle im Sinne des von der IV-Stelle herangezogenen Tabellenlohns für Stabsaufgaben. Bei ihrer
Zu
satzausbil
dung
als Betriebswirtschafterin am
C._
müsse sodann berücksichtigt werden, dass die Ausbil
dung keine Matura erfordere, wie zum Beispiel eine Ausbildung an der Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsfachschule. Es handle sich um eine
Generalisten
ausbildung
, die eher weniger geeignet erscheine für eine anspruchsvolle
Stabs
aufgabe
(
Urk.
1 S. 5f.)
.
Diese Vorbringen gelten indes unabhängig vom Gesund
heitszustand auch für das hypothetische
Valideneinkommen
.
Sind Validen- und Invalidenlohn ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu ermitteln kann zur Ermittlung des Invaliditätsgrads wiederum ein Prozentvergleich vorgenommen
werden (vgl. Meyer/
Reichmuth
; a.a.O.,
Art.
28a N 35).
Daraus
würde
ein
renten
ausschliessender
Ges
amtinvaliditätsgrad von 21.64
%
resultieren (
vgl.
Berech
nung in E. 6.2.1),
womit
ab
1.
April 2009
der Anspruch auf eine ganze
Rente
hinfällig wird
(BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3).
Der angefochtene Ent
scheid erweist sich in allen
Teilen
als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.
7.
Gemäss
Art. 69 Abs. 1
bis
IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweige
rung von Leistungen der Invalidenversiche
rung vor dem kantonalen
Versiche
rungsgericht
in Abweichung von Art. 61
lit
. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rah
men von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge
legt.
Vorliegend erweist sich eine Kostenpauschale von Fr. 700.-- als angemessen.
Ausgangsgemäss
ist diese der
Beschwerdeführerin
aufzuerlegen
.