Decision ID: b1303520-e84b-541b-a9bb-89aa7f657ff1
Year: 2021
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (nachfolgend Auffangeinrichtung
oder Vorinstanz) die A._ AG mit Verfügung vom 10. Januar 2020
(BVGer act. 1/1) rückwirkend vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Mai 2018
zwangsweise bei ihr anschloss (Dispositivziffer 1),
dass die Auffangeinrichtung in Dispositivziffer 2 dieser Anschlussverfü-
gung auf die Anschlussbedingungen und das Kostenreglement im Anhang
zur Anschlussverfügung hinwies, welche integrierende Bestandteile der
Verfügung bilden,
dass die A._ AG (nachfolgend Beschwerdeführerin) die genannte
Verfügung mit Beschwerde vom 3. Februar 2020 (BVGer act. 1) beim Bun-
desverwaltungsgericht anfocht, sinngemäss die Aufhebung des Zwangs-
anschlusses beantragte, und unter Beilegung der Anschlussverträge mit
der B._ (Vorsorgestiftung) mit Wirkung ab 1. Januar 2013 (BVGer
act. 1/4) und ab 1. Juni 2018 (BVGer act. 1/3) geltend machte, sie sei auch
in der Zeit vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Mai 2018 bei einer BVG-Stiftung
angeschlossen gewesen,
dass der mit Zwischenverfügung vom 4. Februar 2020 (BVGer act. 2) ein-
geforderte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.- am 21. Februar 2020
(BVGer act. 4) bei der Gerichtskasse einging,
dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 11. März 2020 (BVGer
act. 6) beantragte, die Beschwerde sei infolge Gegenstandslosigkeit abzu-
schreiben, unter Kostenfolgen zulasten der Beschwerdeführerin,
dass die Vorinstanz sinngemäss ausführte, aus den von der Beschwerde-
führerin im Beschwerdeverfahren eingereichten Unterlagen gehe hervor,
dass zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Mai 2018 keine Versiche-
rungslücke bestanden habe, und sie deshalb mit Wiedererwägungsverfü-
gung vom 11. März 2020 (BVGer act. 6/5) die Dispositivziffer 1 der
Zwangsanschlussverfügung vom 10. Januar 2020 aufgehoben habe,
dass die Vorinstanz weiter vorbrachte, da der Zwangsanschluss wegen der
Mitwirkungspflichtverletzung der Beschwerdeführerin verursacht worden
sei, habe diese die verfügten Kosten gemäss Dispositivziffer 2 der Zwangs-
anschlussverfügung vom 10. Januar 2020 und die Kosten der Wiederer-
wägungsverfügung vom 11. März 2020 zu tragen,
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dass das Bundesverwaltungsgericht die Parteien mit Schreiben vom
10. Juli 2020 (BVGer act. 9) darüber informierte, dass das Verfahren von
der Abteilung I auf die Abteilung III übertragen und die Verfahrensnummer
auf C-632/2020 geändert worden sei,
dass der Schriftenwechsel am 16. Juli 2020 (BVGer act. 10) geschlossen
wurde,

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht zur Behandlung der vorliegenden Be-
schwerde zuständig ist (Art. 31, 32 und 33 Bst h VGG; Art. 60 Abs. 2bis BVG
[SR 831.40]) und sich das Verfahren grundsätzlich nach dem VwVG
(Art. 37 VGG) richtet,
dass die Beschwerdeführerin beschwerdelegitimiert ist (Art. 48 Abs. 1
VwVG),
dass die Beschwerde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 und 52
VwVG) und der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet wurde, so dass da-
rauf einzutreten ist,
dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 Abs. 1 VwVG ihren ur-
sprünglichen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann, was sie mit Ver-
fügung vom 11. März 2020 getan hat,
dass mit Wiedererwägungsverfügung vom 11. März 2020 Dispositivziffer 1
der Anschlussverfügung vom 10. Januar 2020 aufgehoben wurde, hinge-
gen Dispositivziffer 2 betreffend die Kosten belassen und der Beschwerde-
führerin zusätzlich Kosten für die Wiedererwägungsverfügung in der Höhe
von Fr. 450.- auferlegt wurden,
dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 11. März 2020 (BVGer
act. 6) beantragte, das Beschwerdeverfahren sei infolge Gegenstandslo-
sigkeit zulasten der Beschwerdeführerin abzuschreiben,
dass die Beschwerdeführerin dem Bundesverwaltungsgericht am 13. März
2020 (BVGer act. 8) telefonisch mitteilte, ihr seien keine Kosten aufzuerle-
gen,
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dass die Beschwerdeinstanz im Falle einer Wiedererwägung die Behand-
lung der Beschwerde fortzusetzen hat, soweit diese durch die neue Verfü-
gung der Vorinstanz nicht gegenstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3
VwVG),
dass ein neuer, während eines hängigen Verfahrens erlassener Sachent-
scheid, den Streit nur insoweit beendet, als dem Begehren der beschwer-
deführenden Person entsprochen wird (statt vieler BGE 113 V 237 E. 1a),
dass der neue, während eines hängigen Verfahrens erlassene Sachent-
scheid die angefochtene Verfügung (zumindest teilweise) ersetzt, und des-
halb durch die bereits erhobene Beschwerde gegen die ursprüngliche Ver-
fügung als mitangefochten gilt (ANDREA PFLEIDERER in: Praxiskommentar
VwVG, 2. Aufl. 2016, Art. 58 N. 44 und 46 m.H.),
dass somit sowohl die ursprüngliche Verfügung vom 10. Januar 2020 –
soweit sie durch die Wiedererwägungsverfügung vom 11. März 2020 nicht
ersetzt worden ist – als auch die Wiedererwägungsverfügung vom 11. März
2020 Anfechtungsobjekt bilden (Urteil des BVGer A-648/2017 vom
26. September 2017),
dass die Beschwerde vor diesem Hintergrund im Hauptpunkt, betreffend
den Zwangsanschluss vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Mai 2018, als durch
Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist, jedoch be-
treffend Kostenauflage in der ursprünglichen Verfügung als auch in der
Wiederwägungsverfügung zu entscheiden ist,
dass die Auffangeinrichtung gemäss Art. 11 Abs. 7 BVG der säumigen Ar-
beitgeberin den von ihr verursachten Verwaltungsaufwand in Rechnung
stellt,
dass die Arbeitgeberin nach Art. 3 Abs. 4 der Verordnung vom 28. August
1985 über die Ansprüche der Auffangeinrichtung der beruflichen Vorsorge
(SR 831.434) der Auffangeinrichtung alle Aufwendungen zu ersetzen hat,
die ihr in Zusammenhang mit ihrem Anschluss entstehen,
dass die entsprechenden Kosten im Kostenreglement der Auffangeinrich-
tung (gültig ab 1. Januar 2018) detailliert geregelt sind (BVGer act. 1/1),
dass sich dieses Reglement – soweit hier interessierend – als rechtskon-
form erweist (Urteile des BVGer A-181/2016 vom 1. November 2016
E. 2.3; A-5081/2014 vom 16. Februar 2016 E. 3.3.1),
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dass der Beschwerdeführerin die Kosten für die Zwangsanschlussverfü-
gung vom 10. Januar 2020 und die Wiedererwägungsverfügung vom
11. März 2020 aufzuerlegen sind, sofern der Zwangsanschluss im Zeit-
punkt des Erlasses der Verfügung der Vorinstanz vom 10. Januar 2020
nach der damaligen Sach- und Rechtslage zu Recht angeordnet wurde
(Urteil des BVGer A-5030/2016 vom 16. November 2016),
dass bei der AHV versicherte Arbeitnehmende (Art. 5 Abs. 1 BVG), die das
17. Altersjahr überschritten haben und bei einer Arbeitgeberin mehr als
den gesetzlichen Jahresmindestlohn gemäss Art. 2 Abs. 1 BVG i.V.m.
Art. 5 der Verordnung vom 18. April 1984 über die berufliche Alters-, Hin-
terlassenen und Invalidenvorsorge (BVV 2, SR 831.441.1) erzielen, unter
Vorbehalt von vorliegend unbestrittenermassen nicht einschlägigen Aus-
nahmen (Art. 2 Abs. 4 BVG i.V.m. Art. 1j BVV 2) der obligatorischen beruf-
lichen Vorsorge unterstellt sind (statt vieler Urteil des BVGer A-3116/2015
vom 27. April 2016 E. 2.1.2),
dass der gesetzliche Jahresmindestlohn im Jahr 2018 Fr. 21'150.- betrug
(https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/48970.pdf),
dass zur Ermittlung der Unterstellungspflicht im Sinne von Art. 7 Abs. 1
BVG der massgebende Lohn nach dem AHVG (SR 831.10) heranzuziehen
ist (Art. 7 Abs. 2 Satz 1 BVG),
dass die Vorinstanz demnach an die Lohnbescheinigungen der Aus-
gleichskasse gebunden ist und darauf abzustellen hat (Urteil des BVGer
A-4206/2017 vom 14. November 2017 E. 2.1.2),
dass eine Arbeitgeberin, die obligatorisch zu versichernde Arbeitneh-
mende beschäftigt, eine in das Register für die berufliche Vorsorge einge-
tragene Vorsorgeeinrichtung zu errichten oder sich einer solchen anzu-
schliessen hat (Art. 11 Abs. 1 BVG),
dass die AHV-Ausgleichskasse überprüft (Art. 11 Abs. 4 BVG), ob die von
ihr erfasste Arbeitgeberin einer registrierten Vorsorgeeinrichtung ange-
schlossen ist und sie Arbeitgeberinnen, die ihrer Pflicht nach Art. 11 Abs. 1
BVG nicht nachkommen, auffordert, sich innerhalb von zwei Monaten einer
registrierten Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen (Art. 11 Abs. 5 BVG),
dass die AHV-Ausgleichskasse eine Arbeitgeberin dann, wenn sie ihrer
Aufforderung zum Anschluss nicht fristgemäss nachkommt, der Auffan-
geinrichtung rückwirkend zum Anschluss meldet (Art. 11 Abs. 6 BVG),
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dass die Auffangeinrichtung eine Vorsorgeeinrichtung bildet (Art. 60 Abs. 1
BVG) und verpflichtet ist (Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG), Arbeitgeberinnen, die
ihrer Pflicht zum Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung nicht nachkom-
men, rückwirkend anzuschliessen (Art. 11 Abs. 3 und 6 BVG),
dass die Auffangeinrichtung zur Erfüllung dieser Aufgabe gemäss Art. 60
Abs. 2bis BVG Verfügungen erlassen kann,
dass die Ausgleichskasse des Kantons Bern der Vorinstanz am 15. Okto-
ber 2019 (BVGer act. 6/1) mitteilte, die Beschwerdeführerin beschäftige
obligatorisch zu versichernde Personen und habe trotz Mahnung vom
2. Juli 2019 keinen Anschluss an eine registrierte Vorsorgeeinrichtung
nachgewiesen,
dass die B._ (Vorsorgestiftung) auf Anfrage der Vorinstanz vom
17. Oktober 2019 (BVGer act. 6/2) dieser am 23. Oktober 2019 den An-
schlussvertrag mit der Beschwerdeführerin gültig ab 1. Juni 2018 zustellte,
dass die Vorinstanz der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 25. Okto-
ber 2019 (BVGer act. 6/3) das rechtliche Gehör gewährte und sie unter
Fristansetzung bis zum 3. Januar 2020 aufforderte, ihren Anschluss an
eine registrierte Einrichtung der beruflichen Vorsorge ab 1. Januar 2018
nachzuweisen oder sich innert 2 Monaten einer registrierten Vorsorgeein-
richtung anzuschliessen oder aber, das Fehlen der Anschlusspflicht nach-
zuweisen, ansonsten sie unter Kostenfolge zwangsweise angeschlossen
werde,
dass sich die Beschwerdeführerin innert der von der Vorinstanz angesetz-
ten Frist nicht vernehmen liess, sondern vielmehr den Versicherungsnach-
weis erst mit Beschwerdeerhebung beim Bundesverwaltungsgericht ein-
reichte (BVGer act. 1),
dass der Vorinstanz im Zeitpunkt des Erlasses der Zwangsanschlussver-
fügung vom 10. Januar 2020 einzig die Angaben der kantonalen Aus-
gleichskasse, wonach die Beschwerdeführerin seit dem 1. Januar 2018
beitragspflichtige Arbeitnehmende beschäftige, und eine Kopie des An-
schlussvertrages mit der B._ (Vorsorgestiftung) gültig ab 1. Juni
2018 vorlagen,
dass die Vorinstanz bei Erlass der Verfügung vom 10. Januar 2020 folglich
davon ausgehen durfte, dass der gesetzliche Mindestlohn des Jahres 2018
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von Fr. 21'150.- überschritten war und die Voraussetzungen für eine An-
schlusspflicht vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Mai 2018 gegeben waren,
ohne dass die Beschwerdeführerin dieser Pflicht nachgekommen wäre,
dass die Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht im lau-
fenden Zwangsanschlussverfahren gehalten gewesen wäre, die Vor-
instanz über ihren Anschluss an die B._ (Vorsorgestiftung) für die
Zeit vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Mai 2018 zu informieren, zumal sie
von der Vorinstanz dazu aufgefordert worden war (Urteil des BVGer
A-5849/2018 vom 11. April 2019 E. 3.2.),
dass die Vorinstanz somit den Zwangsanschluss nach vorgängiger Andro-
hung gestützt auf die Sach- und Rechtslage zum damaligen Zeitpunkt zu
Recht verfügt hat, womit der Beschwerdeführerin zu Recht die von ihr ver-
ursachten Kosten für die Verfügung und Durchführung des Zwangsan-
schlusses sowie für die verfügte Wiedererwägung auferlegt wurden (statt
vieler Urteil des BVGer A-5849/2018 vom 11. April 2019 E. 3.3),
dass die Kosten für die Verfügung und Durchführung des Zwangsanschlus-
ses in Dispositivziffer 2 der Verfügung vom 10. Januar 2020 zwar formell
nicht ausdrücklich festgelegt wurden, in den Erwägungen jedoch festge-
halten wurde, dass der Beschwerdeführerin Kosten für die Verfügung in
der Höhe von Fr. 450.- und für die Durchführung des Zwangsanschlusses
in der Höhe von Fr. 375.- in Rechnung gestellt werde, und zudem im Dis-
positiv auf das Kostenreglement verwiesen wurde, aus welchem klar her-
vorgeht, dass für die Verfügung und die Durchführung des Zwangsan-
schlusses Kosten von insgesamt Fr. 825.- anfallen,
dass die Kosten im einschlägigen Kostenreglement der Auffangeinrichtung
detailliert geregelt sind und sich deren Höhe als gerechtfertigt erweist (statt
vieler Urteil des BVGer A-5849/2018 vom 11. April 2019 E. 3.3),
dass die Beschwerde demnach abzuweisen ist, soweit sie nicht durch Wie-
dererwägung gegenstandslos geworden ist, und die Beschwerdeführerin
somit die Kosten für die Zwangsanschlussverfügung vom 10. Januar 2020
in der Höhe von Fr. 825.- und die Wiederwägungsverfügung vom 11. März
2020 in der Höhe von Fr. 450.- zu tragen hat,
dass die Verfahrenskosten vor Bundesverwaltungsgericht regelmässig der
unterliegenden Partei auferlegt werden (Art. 63 Abs. 1 VwVG),
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dass die Beschwerdeführerin unterliegt, soweit die Beschwerde nicht ge-
genstandslos geworden ist,
dass die Kosten bei gegenstandslos gewordenen Verfahren in der Regel
jener Partei auferlegt werden, deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit
bewirkt hat (Art. 5 VGKE [SR 173.320.2]),
dass die Frage, wer bei einer durch Wiedererwägung gegenstandslos ge-
wordenen Beschwerde die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat, nach materi-
ellen Kriterien zu beurteilen und damit unerheblich ist, wer die formelle Pro-
zesshandlung vornimmt, welche die Behörde unmittelbar zur Abschreibung
des Verfahrens veranlasst (Urteil des BGer 8C_60/2010 vom 4. Mai 2010
E. 4.2.1),
dass die Beschwerdeführerin die Gegenstandslosigkeit des Verfahrens be-
wirkt hat, weil für die Wiedererwägung der Nachweis des Anschlusses an
eine Vorsorgeeinrichtung ausschlaggebend war, welchen die Beschwerde-
führerin erst nach Eröffnung der strittigen Zwangsanschlussverfügung, mit-
hin erst im vorliegenden Beschwerdeverfahren, erbracht hat, und sie somit
auch diesbezüglich die Verfahrenskosten zu tragen hat,
dass die Verfahrenskosten auf Fr. 800.- festgesetzt und dem Gerichtskos-
tenvorschuss in gleicher Höhe entnommen werden,
dass keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (Art. 64 Abs. 1
VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE; BGE 126 V 143 E. 4).
(Es folgt das Urteilsdispositiv)
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