Decision ID: a316a910-f0ea-4443-8550-f4e6a6a6e9fb
Year: 2018
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Mit Urteil vom 13. April 2018
hiess
das Bundesgericht die Beschwerde
von
X._
, geboren 1975
,
gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich v
om 27. Jun
i 2017 (Prozess-Nr. IV.2016.00590, Urk. 2/10
), mit welchem die Verfügung der
Sozialversicherungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle,
vom 2
1.
April 2016
(
Urk.
2/2)
bestätigt wurde,
teilweise gut und wies die Sache an das hiesige Gericht zurück,
damit es im Sinne von Erwägung 5.2.2
unter Mitberücksichtigung des Austrittsberichts der
Y._
vom 2
2.
März 2016
(
Urk.
2/7/3)
über den Anspruch der Beschwer
deführerin auf eine Invalidenrente neu entscheide und erforderlichenfalls eine weitere Begutachtung anordne
(Urk. 1, Dispositiv-Ziff. 1).
2.
Auf die Vorbringen der Parteien wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
Im Urte
il des hiesigen Gerichtes vom 27
.
Juni 2017 (Urk. 2/10
) wurden die Bestimmungen und Grundsätze zu d
em Begriff der Invalidität
(
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetz
e
s
über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts; ATSG
,
Art.
4
Abs.
1
des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung; IVG
)
, die An
spruchsvoraussetzungen für die Leistungspflicht der Invalidenversicherun
g
gemäss
Art.
28 IVG, die Grundsätze und Voraussetzungen der Rentenrevision
(
Art.
17
Abs.
1 ATSG)
sowie zum Beweiswert von Arztberichten und
medizini
schen Gutachten (BGE 134 V 231
E.
5.1
.; 125 V 351 E. 3
a)
dargelegt, worauf verwiesen wird.
2.
Das
Bundesgericht
begründete die Rückweisung der S
ache an das hiesige Gericht zum erneuten Ents
cheid über die Beschwerde vom 2
3.
Mai 2016 (
Urk.
2/1)
in seinem Urteil vom 13
.
April 2018
im Wesentlichen damit, dass
das hiesige Gericht den nach teilstationärem Aufenthalt der Beschwerdeführerin
vom 1
0.
Februar bis
3.
März 2016 in der
Y._
ergangenen Austri
ttsbericht
vom
2
2.
März 2016 (
Urk.
2/7/3
)
zu wenig gewürdigt habe.
Zwar ergebe sich aus dem Bericht der
Y._
, dass sich die Befunde kaum verifizieren
liessen
, da die Beschwerdeführerin oft abwesend gewesen sei, weshalb
schliesslich
die Therapie abgebrochen worden sei. Da
aber
die Diagnosen und Befunde der
Y._
nicht
mit
denjenigen des
Z._
-
Gutachten
s
überei
n
stimmten, hätte das hiesige Gericht den Sachverhalt entweder weiter abklären
, oder ausführen müssen, weshalb einzig a
uf das Gutachten der
Z._
abgestützt werde
(
Urk.
1
Ziff.
5.
2.2)
.
3.
Da die Bestätigung der
Viertelsrente
mit Verfügung vom 13. Februar 2014 (Urk.
2/
5/66)
ohne nachvollziehbare fachärztliche Beurteilung erfolgte
(
vgl.
Urk.
2/
5/61/3)
,
bildet im vorliegenden Revisionsverfahren die ursprüngliche leis
tungszusp
rechende Verfügung vom 17. Juli
2008 (Urk.
2/
5/29 und Urk.
2/
5/32) die Vergleichsbasis für die Beurteilung, inwiefern sich der Gesundheitszustand
der Beschwerdeführerin bis zum Erlass der angefo
chtenen Verfügung vom 21. April
2016 (Urk. 2/2) v
erändert
hat.
Diese
Rentenzusprache
basierte in
medi
zinischer Hinsicht auf dem psychiatrischen Gutachten von Dr. med.
A._
, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1. Februar
2007
(Urk.
2/
5/18, vgl. Urk.
2/5/20/3), welche
aus der diagnostizierten anhaltenden mittelgradigen depressiven Episode auf eine generelle Einschrän
kung der Arbeitsfähigkeit von 50 %
schloss
(Urk.
2/
5/18 S. 5 f. Ziff. 5-6).
4
.
4
.1
Zur erneuten Prüfu
ng, ob das
Z._
-Gutachten vom 26
.
November
2015 (
Urk.
2/
5/106-107)
auch unter Berücksichtigung des Austrittsberichts der
Y._
vom 22. März 2016
als beweiskräftige Grundlage für die leistungsanspruchs
ein
stellende Verfügung vom 21.
April
2016 (
Urk.
2/
2) taugt, rechtfertigt es sich
,
die im Rahmen des auf Begehren der Beschwerdeführerin
vom 30. Mai 2014 (Urk.
2/
5/82) eingeleiteten Revisionsverfahrens
eingeholten medizinischen Be
richte erneut wiederzugeben:
Die Ärzte der
Y._
stellten in ihrem Austrittsbericht vom 7. April 2014 (Urk.
2/
5/81) folgende Diagnosen (S. 1):
-
rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psy
chotische Symptome (ICD-10 F33.2)
-
zervikobrachiales
Syndrom
Die Ärzte der
Y._
führten aus, die Beschwerdeführerin sei vom 7. bis 31. März 2014 in ihrer Klinik hospitalisiert gewesen. Der Eintritt sei freiwillig auf Zu
wei
sung bei depressiver Symptomatik vor dem Hintergrund einer bekannten rezi
di
vierenden depressiven Störung erfolgt (S. 1 Mitte).
Die Ärzte der
Y._
führten weiter aus, am 13. März 2014 sei aufgrund von ange
gebenen linksseitigen Oberbauchschmerzen ein internistisches
Konsil
durch
ge
führt worden. Die Beschwerdeführerin sei seit Jahren wegen Depression und Angstzuständen in Behandlung, habe die Medikamente aber nur für wenige Tage eingenommen (S. 3 unten). Die Sonographie des Abdomens vom 13. März 2014 und die am 28. März 2014 im Spital
B._
durchgeführte Gastros
kopie seien unauffällig gewesen (S. 4 Mitte).
In ihrer Beurteilung führten die Ärzte der
Y._
aus, bei der Patientin habe eine schwere depressive Symptomatik mit diffuser Schmerzsymptomatik bestanden. Sie habe Antriebs- und Kraftlosigkeit geäussert und häufige Schmerzen ange
ge
ben, die sie an alltäglichen Routinetätigkeiten hindern würden. Im stationären Rahmen habe sie viel Zeit im Bett verbracht und nur schwer motiviert werden können, an Ergo- und Physiotherapie teilzunehmen. Im Verlauf sei es ihr ge
lun
gen, sich auf psychotherapeutische Gespräche einzulassen, und sie habe Wochen
endurlaube mit ihren Kindern wahrnehmen können. Sie habe ange
geben, sie wolle die Behandlung
weiter verfolgen
und einige Zeit bei ihrer Familie in der Türkei verbringen. Auf ihren Wunsch hin sei sie entlassen worden (S. 4 unten f.).
4
.2
Die Ärzte der
Y._
stellten in ihrem Bericht vom 8. September 2014 (Urk.
2/
5/85) die gleichen Diagnosen wie in ihrem Austrittsbericht vom 7. April 2014 (vgl. Ziff. 1.1 und vorstehend E. 5.1). Sie führten aus, vom 7. bis 31. März 2014 habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Eine Beurteilung der langfristigen Arbeitsfähigkeit sollte im Verlauf gegebenenfalls durch die ambulanten Be
hand
ler neu geprüft werden (S. 1). Beeinträchtigungen im Arbeitsprozess bestün
den auf
grund von Einschränkungen der Konzentrationsfähigkeit, der Auffassungs
gabe und des reduzierten Belastungsniveaus mit daraus resultierender Über
for
derung und Unsicherheit. Des Weiteren seien auch die körperlichen Symptome in Form von Rücken-, Kopf- und Magenschmerzen als deutliche Einschränkung bezüglich der Arbeitsfähigkeit zu sehen. Aufgrund der genannten psychischen Ein
schränkungen und der Erkrankung sei die Leistungsfähigkeit während des ge
samten stationären Aufenthalts zu 100 % eingeschränkt gewesen. Nach Aus
tritt der Patientin sei die Arbeitsfähigkeit immer noch zu 100 % reduziert gewe
sen. Leichte behinderungsangepasste Tätigkeiten (zwei bis vier Stunden pro Woche) könnten im Verlauf erwogen werden. Die Ärzte führten aus, eine Aus
sage über das aktuelle und tatsächliche Belastungsprofil sei von ihrer Seite her nicht mög
lich (Ziff. 1.7).
4
.3
Dr. med.
C._
, Psychiatrische Gemeinschaftspraxis
D._
, nannte in seinem Bericht vom 22. Oktober 2014 (Urk.
2/
5/86
/1-5
) als Diagnose mit Aus
wir
kung auf die Arbeitsfähigkeit eine seit etwa 14 Jahren bestehende rezidi
vierende depressive
Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symp
tome; ICD-10 F33.2 (Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin sei seit dem 14. Februar 2014 bei ihm in Behandlung, und die letzte Kontrolle sei am 21. Oktober 2014 erfolgt. Zuvor sei sie bei Dr. med.
E._
, Facharzt für Neuro
logie, in Behandlung gewesen (Ziff. 1.2). Wegen der depressiven Sympto
matik bestehe aus psychiatri
scher Sicht eine Verminderung der Leistungs
fähig
keit von 60 %. Eine behinde
rungsangepasste Tätigkeit ohne hohe Konzentra
tions
an
forderungen sei bis zu vier Stunden am Tag möglich (Ziff. 1.7). In etwa drei bis sechs Monaten könne mit der Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit in einem Umfang von etwa 50 % gerechnet werden (Ziff. 1.9).
Dr.
C._
führte im Rahmen der Anamnese aus, seit dem Herbst 2013, nach der Scheidung vom Ehemann, sei es bei der Beschwerdeführerin zu einer Zunahme der depressiven Beschwerden gekommen. In der Folge sei sie aufgrund der Schwere der depressiven Symptomatik und ihres hohen Leidensdruckes in die
Y._
zugewiesen worden. Sie sei als alleinerziehende Mutter nicht mehr in der Lage gewesen, ihren Haushalt zu führen und ihre Kinder zu betreuen.
Zum Befund führte Dr.
C._
aus, die Beschwerdeführerin sei bewusstseinsklar und allseits orientiert. Die Aufmerksamkeit und Konzentration seien subjektiv reduziert. Die Patientin sei formalgedanklich geordnet, und es bestünden keine inhaltlichen Auffälligkeiten. Es werde über Existenz- und Zukunftsängste be
rich
tet. Im Affekt sei sie ausgeprägt deprimiert, ziemlich
klagsam
und hoffnungs
los. Die affektive Schwingungsfähigkeit sei reduziert. Psychomotorisch sei sie unru
hig.
Nach der stationären Behandlung habe sich der depressive Zustand relativ stabilisiert, und die Beschwerden seien teils zurückgegangen. Im An
schluss sei sie mehrere Wochen in der Heimat im Elternhaus gewesen, was auch zur psychischen Besserung beigetragen habe
(Ziff. 1.4).
4
.4
Am 26. November 2015 erstatteten die Gutachter der
Z._
das von der Be
schwer
de
gegnerin in Auftrag gegebene polydisziplinäre Gutachten (Urk.
2/
5/106-107). Als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter eine seit etwa 20 Jahren bestehende Migräne mit Aura (Urk.
2/
5/106 S. 14 Ziff. 6.1). Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine depressive Episode, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F32.4), einen Verdacht auf ein
Restless
-
legs
-Syndrom, ein chronisches
Zervikozephalsyndrom
ohne fokal-neurologische Defizite, eine Adipositas, eine leichte Hepatopathie unklarer Ätio
logie (Differenzialdiagnose: nicht alkoholische
Steatohepatose
, chronisch-viral), ein Carpal
tunnelsyndrom (CTS) beidseits und am ehesten funktionell-bedingte Oberbauch
schmerzen und Polyarthralgien unklarer Genese bei Rheuma-Abklä
rung 2012 ohne Erklärung der Beschwerden (S. 14 Ziff. 6.2).
Die Gutachter der
Z._
führten zur Arbeitsfähigkeit
im angestammten Beruf
aus, die Beschwerdeführerin verfüge über keine abgeschlossene Berufsausbildung und habe in der Schweiz leidglich in einem Teilzeitpensum als Putzfrau gearbeitet. Für diese Tätigkeit bestehe eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 %.
Auch im Haushalt sei von einer Einschränkung von etwa 20 % auszugehen (S. 16 Ziff. 7.2.1).
Für sämtliche körperlich leichten bis intermittierend mittelschweren Tätigkeiten bestehe eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von 80 %. Körperlich schwere Tätigkei
ten sollten der Explorandin nicht zugemutet werden (S. 16 Ziff. 7.2.2).
Zum zeitlichen Verlauf führten die Gutachter der
Z._
aus, eine retrospektive Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht sei nicht konklusiv möglich, so dass die aus psychiatrischer Sicht aktuell attestierte volle Arbeits
fähig
keit mit Sicherheit erst ab Gutachtenszeitpunkt gelte. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der Migräne mit Aura bestehe wohl bereits seit Jahren unverändert (S. 16 Ziff. 7.3).
Aus psychiatrischer Sicht könne aktuell keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit mehr gestellt werden. Die in der Vergangenheit diagnostizierte depressive Episode sei aktuell remittiert und führe nicht mehr zu einer Ein
schrän
kung der Arbeitsfähigkeit (S. 15 Ziff. 7.1.3).
Der psychiatrische Gutachter der
Z._
führte aus, die Versicherte habe sich in der aktuellen Untersuchung in starker Diskrepanz zwischen den Angaben über die Alltagsgestaltung, über psychische Beschwerden und den beobachtbaren Teilen des psychopathologischen Befundes präsentiert. Ihren Schilderungen über den Tagesablauf sei eine unauffällige, sogar eher aktive Lebensführung zu ent
neh
men, und die Versicherte führe ihren Haushalt als Mutter zweier Kinder. Ferner pflege sie regelmässige Kontakte zu ihrer Familie, ihrer Nachbarschaft sowie im türkischen Kulturverein. Konform dazu hätten sich in objektivierbaren Teilen des psychopathologischen Befundes keinerlei Auffälligkeiten gezeigt, mit Ausnahme einer Episode der ausgeprägten
Klagsamkeit
und Weinerlichkeit, was sich aller
dings auf die gezielte Befragung zu psychischen Beschwerden begrenzt und nicht authentisch gewirkt habe.
In der Gesamtschau habe sich das Bild einer remittierten depressiven Episode mit guter Remissionsqualität gezeigt. Die anderen von der Versicherten beklag
ten Momente seien normalpsychologischer Natur und nicht durch eine psy
chische Störung von Krankheitswert bedingt (S. 11 Ziff. 5.1). Der psychiatrische Gutach
ter hielt fest, seit der
Leistungszusprache
sei es zu einer bedeutenden Besserung des psychischen Zustandsbildes gekommen, sodass die Arbeitsfähig
keit aktuell
nicht beeinträchtigt sei. In der aktuellen Untersuchung hätten sich Anhaltspunkte für
Malingering
ergeben (S. 12 oben).
4
.5
Dr.
C._
führte in seiner Stellungnahme vom 18. Februar 2016 (Urk.
2/
5/118) zum Schreiben des Rechtsanwaltes der Beschwerdeführerin vom 18. Januar 2016 (Urk.
2/
5/116) aus, die Beschwerdeführerin habe seit seinem letzten Bericht im Oktober 2014 während seiner Behandlung
insgesamt phasenweise psychisch
re
lativ bessere Zustände, aber inzwischen eine Periode mit zunehmenden de
pres
si
ven Beschwerden gezeigt. Nach der stationären Behandlung in der
Y._
habe sie mehrere Wochen im Elternhaus in der Heimat verbracht, wo sie sich etwas erholt habe. Ihre Situation als alleinerziehende Mutter, die finanziellen Probleme, die Betreuung der Kinder und die Konflikte mit dem arbeitslosen 22-jährigen Sohn belasteten die Patientin dauerhaft sehr. Sie klage weiterhin über Schlafbe
schwer
den, Müdigkeit, Antriebsminderung und zeitweise Stimmungs
tiefe. Sie habe auch noch über körperliche Beschwerden berichtet.
Im weiteren Verlauf seien die psychischen Beschwerden teilweise zurückge
gan
gen. Man könne diese Phasen als Teilremission bezeichnen, eine psychisch ganz beschwerdefreie Periode habe nicht beobachtet werden können. Die Be
schwerde
führerin habe im Februar 2015 für eine Woche und im Sommer für vier Wochen in die Ferien in die Heimat fliegen können. Im September 2015 habe sie dann einen Streit und heftiges Randalieren des 22-jährige
n Sohnes erlebt. Dieser Vor
fall
habe sie mehrere Wochen sehr negativ beeinträchtigt. Sie sei in der Beziehung mit ihrem Sohn ganz ratlos gewesen (S. 1). Nachdem sie anfangs 2016 den Vor
bescheid der IV über die Aufhebung ihrer
Viertelsrente
erhalten habe, habe sie ihre einzige Sicherheit in diesem Land verloren und mit Panik, existenziellen und zukünftigen Ängsten und einer massiven Zunahme der depressiven Beschwerden reagiert. Sie sei dann auf die Tagesklinik der
Y._
zugewiesen worden (S. 2 oben).
4
.6
Die Ärzte der
Y._
nannten in ihrem Bericht vom 22. März 2016 (Urk.
2/
7/3) als Diagnosen eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode (ICD-10 F33.2) und ein
Zervikobrachial
-Syndrom. Die Patientin s
ei vom 10. Februar bis 3. März 2
016 in der teilstationären Behandlung in der Tages
klinik gewesen.
Der Eintritt sei auf Selbstzuweisung bei Exazerbation einer schweren depressi
ven Episode im Rahmen einer psychosozialen Belastungssituation vor dem Hinter
grund einer bekannten rezidivierenden depressiven Störung erfolgt (S. 1).
Die Beschwerdeführerin habe derzeit berichtet, sich depressiv zu fühlen und antriebs- und lustlos zu sein. Zudem bestünden ausgeprägte Konzentrations
störun
gen, Schuldgefühle, negative Zukunftsperspektiven und Suizidgedanken. Sie habe sich von akuter Suizidalität distanzieren können.
Im Dezember habe die Patientin erfahren, dass ihre
Viertelsrente
gestrichten wer
den solle, und vor wenigen Tagen habe ihr ambulanter Psychiater Dr.
C._
die Therapie abgebrochen, was sie zusätzlich gekränkt habe (S. 2 oben).
Die Ärzte der
Y._
führten zum Befund aus, die Beschwerdeführerin sei wach, bewusstseinsklar und die Konzentration sei subjektiv gestört. Formalgedanklich sei sie leicht eingeengt, umständlich, kohärent, ohne inhaltliche Denkstörungen. Sie sei im Affekt deprimiert, labil, auslenkbar und der Rapport sei gut möglich. Der Antrieb sei vermindert (S. 3 Mitte). Aufgrund der sich häufenden Absenzen sei sie am 3. März 2016 entlassen worden (S. 3 unten).
4
.7
Dr.
E._
führte in seinem Bericht vom 28. Juni 2016 (Urk.
2/
7/1) aus, er betreue die Patientin nach einem zweijährigen Unterbruch seit dem 20. Januar 2016 wieder regelmässig. Seiner Beurteilung nach befinde sie sich tatsächlich in einer schweren depressiven Episode, weil sie weiterhin in sehr ungünstigen Verhält
nis
sen lebe und als geschiedene Mutter mit drei heranwachsenden grossen Kindern, welche ihr ebenfalls Probleme bereiteten, diversen Belastungen aus
ge
setzt sei. Ausserdem habe sie ihre
Viertelsrente
verloren, was sie zusätzlich be
laste. Er könne selber auch nicht nachvollziehen, warum die Rente aufgeho
ben worden sei, und er werde sich bei Gelegenheit persönlich bemühen, um dieses Unrecht korrigieren zu lassen (S. 1).
Die Beschwerdeführerin sei nun von der Sozialhilfe abhängig, was sie ebenfalls erheblich belaste. Nach ihren Angaben seien unter diesen Belastungen zusät
z
liche Beschwerden neben ihren seit Jahren vorhandenen psychischen Be
schwer
den, den
chronifizierten
Kopfschmerzen und dem generalisiertem Schmerz
syndrom entstanden. Namentlich leide sie nun unter unruhigen Beinen (S. 2 oben). Unter medikamentöser Behandlung habe sie angeblich weniger Kopf
schmer
zen als frü
her, und bei der letzten Konsultation am 27. Juni 2016 habe sie zusätzlich über störende wandernde Juckreize geklagt (S. 2 Mitte).
Dr.
E._
hielt fest, man müsse sich bei dieser Patientin als Mediziner nicht nur auf medikamentöse Behandlungen konzentrieren, sondern versuchen, ihre Lebensumstände etwas erträglicher und fröhlicher zu gestalten. Aus seiner Sicht sei sie aktuell und möglicherweise auf länger Sicht für jegliche einfachen in Frage kommenden körperlichen Tätigkeiten in der freien Wirtschaft zu über 60 % ar
beitsunfähig (S. 2 unten).
5
.
5
.1
Gestützt auf das Gutachten der
Z._
vom Novem
ber 2015 (vgl. vorstehend E. 4
.4
) ging die Beschwerdegegnerin in ihrer
Verfügung vom
21.
April 2016 (
Urk.
2/
2)
von einer seit der ursprünglichen
Leistungszusprache
eingetretenen wesentlichen Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes
der Beschwerdeführerin
aus.
D
ie
ursprünglich
von
Dr.
A._
im
Februar 2007
diagnostizierte
anhal
tende mittelgradige
depressive Episode
(vgl.
Urk.
2/5/18)
wurde
für gegenwärtig remittiert
erachtet. Einzig
aufgrund der Migränebeschwerden
resultierte
eine ge
nerelle Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von
20 %.
5
.2
Das
Z._
-
Gutachten vom November 2015
ist für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend, beruht auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen sowie dem Ver
halten der Beschwerdeführerin auseinander
. Schliesslich wurde das Gutach
ten in Kenntnis der wesentlichen
Vorakten
a
bgegeben, leuchtet in der Darle
gung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen der Experten sind be
gründet.
D
er psychiatrische Teilgutachter der
Z._
konnte
keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit stellen. Die in der Vergangenheit diagnostizierte depressive Episode wurde für remittiert befunden. Dies
begründete er in nachvollziehbarer Weise
mit einem unauffälligen psychopathologischen
Befund,
einem eher aktiven Tagesablauf
sowie
einem
intakten sozialen Umfeld
. Lediglich gezielt auf die psy
chischen Beschwerden befragt, habe sich die Beschwerdeführerin ausgeprägt
klagsam
und weinerlich gezeigt
. Der Gutachter legte auf überzeugende Art und Weise dar, dass dieser Vorgang und auch die oberflächliche Präsentation von negativen Emotionen bei sonst
euthymer
Grundstimmung und guter affektiver Schwingungsfähigkeit den Eindruck von Theatralik vermittle, unecht und zur Schau gestellt wirke, und kam zum Schluss, dass dies zusammen mit den erheb
lichen Diskrepanzen zwischen den Angaben der Beschwerdeführerin und den be
obachtbaren Teilen des Befundes, vor allem in punkto Psychomotorik und Affektivität, die Frage nach dem Vorliegen von
Malingering
aufwerfe. Folgerich
tig hielt er die Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht für voll arbeitsfähig (
Urk.
2/5/107 S. 17 f.).
Das Gutachten der
Z._
erfüllt nach dem Gesagten
die praxisgemäs
sen Kriterien (vgl. vorstehend E. 1
) vollumfänglich, so dass für die
Entscheidfindung
darauf abgestellt werden kann.
5.3
Soweit die nachträglich eingegangenen Berichte der behandelnden Ärzte im Widerspruch zum Gutachten der
Z._
stehen,
gilt es zu berücksichtigen, dass die psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei er
folgen kann und dem oder der medizinischen Sachverständigen deshalb prak
tisch immer einen gewissen Spielraum eröffnet, innerhalb welchem verschiedene Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte lege
artis
vorgegangen ist (vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_634/2015 vom 1
5.
März 2016 E. 6.1). Daher und unter Beachtung der Diver
genz von medizinischem Behandlungs- und Abklärungsauftrag ist es nicht an
gängig, eine medizinische Administrativ- oder Gerichtsexpertise stets dann in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte nachher zu unterschiedlichen Einschätzungen gelangen oder an vorgängig geäusserten abweichenden Auffassungen festhalten. Anders verhält es sich, wenn die behandelnden Ärzte objektiv feststellbare Gesichtspunkte vor
bringen, welche im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung unerkannt geblie
ben und geeignet sind, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_465/2013 vom 2
7.
September 2013 E. 3.4 mit Hin
weisen).
Letzteres ist hier weder mit Blick auf den Bericht des behandelnden Psychiaters
Dr.
C._
vom 1
8.
Februar 2016 (vgl. vorstehend E. 4.5) noch
auf jenen
der Ärzte der
Y._
vom 2
2.
März 2016 (vgl. vorstehend E. 4.6) der Fall.
Sowohl hinsichtlich der Ausführungen des behandelnden Psychiaters
Dr.
C._
vom Oktober 2014 und vom Fe
bruar 2016 (vgl. vorstehend E. 4.3 und E. 4
.5)
als auch hinsichtlich der
Ausführungen der seit Frühjahr 2014
behandelnde
n Ärzte der
Y._
vom
April
2014
, September 2014
und
März 2016
(vgl. vorst
ehend E. 4.1-2 und E. 4
.6
)
gilt es zu berücksichtigen, dass
ihre
auf
tragsrechtliche
Vertrauens
stellung
zumindest als hausarztähnlich bezeichnet werden muss, weshalb hier eine gewisse Zurückhaltung bei der Würdigung
ihre
r Berichte angebracht ist (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/cc).
Zweifel an der von den Ärzten der
Y._
und von
Dr.
C._
durgehend gestellten Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störun
g, gegenwärtig schwere Episode
(ICD-10 F33.2)
,
er
geben
sich
bereits aus dem Umstand, dass sich die Beschwerdeführerin direkt nach ihrem ersten stationären Aufenthalt im März 2014
für mehrere Wochen
in die Ferien in die Türkei zu ihrer Familie
begab
(vgl. vorstehend E.
4
.1 und E.
4.3 und E. 4
.6)
. Wie bereits im Urteil des hiesigen Gerichts vom 2
7.
Juni 2017
(vgl.
Urk.
2/10 E. 6.2)
festgehalten, spricht dieser Um
stand
gegen das Vorliegen einer schweren psychischen Problematik, zumal es gemäss den diagnostischen Leitlinien zu einer schweren depressiven Episode sehr
unwahrscheinlich ist, dass jemand während einer schweren depressiven Episode in de
r Lage ist, unter anderem sozia
le und häusliche Aktivitäten fortzuführen (vgl. hierzu
Dilling
,
Mombour
, Schmidt,
Internationale
Klassifikation psychischer Störungen, 10. Auflage, S. 174).
Was die
Diagnosestellung der Ärzte der
Y._
in ihrem Bericht vom März 2016
anbelangt
,
ist diese vor dem Hintergrund, dass sich, wie bereits
im Urteil des Bundesgerichts
vom 1
3.
April 2018 ausgeführt wurde,
die Befunde
infolge der häufigen Abwesenheit der Beschwerdefüh
r
erin
kaum hätten verifiziere
n lassen
(vgl.
Urk.
1 E. 5.2.2)
, zu hinterfragen.
Auch dürfte bei
der
vorliegend nur unzu
reichend wahrgenommen Therapiemöglichkeit auf einen eher geringen Leidens
druck geschlossen werden.
Weiter ist zu berücksichti
gen, dass z
ur Annahme der Invalidität nach
Art.
8 ATSG – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar
ist
, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachge
wiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unter
schei
dende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstim
mungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizi
nischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentli
chen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Um
ständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).
Wie aus dem Bericht
des behandelnden Psychiater
s
Dr.
C._
vom Februar 2016
(vgl. vorstehend E. 4
.5)
hervorgeht,
wurde das psychische Leiden durch die zweifels
ohne bestehende psychosoziale Belastungssituation
als alleinerziehende Mutter mit finanziellen Problemen sowie
durch
die Konflikte mit dem arbeitslosen Sohn
massgeblich
verursacht.
Auf den anfangs 2016 erhaltene
n
Vorbescheid der
IV-Stelle über die Aufhebung ihrer
Viertelsrente
habe die Beschwerdeführerin
mit
Panik und existenziellen und zukünftigen Ängsten
und einer
massiven Zunahme der depressiven Beschwerden
reagiert,
infolgedessen es zum Aufenthalt in der
Y._
im Frühjahr 2016 kam.
Auch
die Ärzte der
Y._
nannten
als Grund des Auf
enthaltes eine Selbstzuweisung
infolge
einer Exazerbation einer schweren depres
siven Episode im Rahmen einer psychosozialen Belastungssituation.
Eine zu
reichende Abgrenzung der ps
ychosozialen Belastungsfaktoren
zum eigentlichen psychischen Leiden fand jedoch
weder in den Berichten von
Dr.
C._
noch in den Berichten der
Y._
statt.
Selbst im Bericht des
Neurologen
Dr.
E._
vom Juni 2016
(vgl. vorstehend E. 4
.7) erschöpfen
sich
die Ausführungen zur schweren depressiven Episode
der Beschwerdeführerin
in der Wiedergabe
ihrer schwierigen Lebensumstände.
Abgesehen davon, dass sich die von den Ärzten der
Y._
in ihrem Bericht vom 2
2.
März 2016 gestellte Diagnose nicht zuverlässig ve
rifizieren lässt und eine ernsthafte Therapie nicht stattfand
,
spricht
auch
die
zeitliche Übereinstimmung hinsichtlich der Entstehung der Beschwerden mit den schwieri
gen familiären und finanziellen Ereignissen sodann
für
eine psychogene Verursachung, weshalb unter Ausklammerung der psychosozialen Faktoren lediglich von einem geringen Schweregrad der Gesundhe
itsschädigung ausgegangen werden muss
(
vgl.
Urteil des Bundesgerichts
9C_549/2015 vom 2
9.
Januar 2016 E. 4.3 und E. 4.9)
.
Dass e
iner
Niedergestimmtheit, die im Zusammenhang mit einer im Rahmen eines
Vor
bescheidverfahrens
in Aussicht gestellten
Renteneinstellung auf
tritt,
regelmässig
kein Krankheitswert im Sinne einer psychischen Erkrankung zu
kommt, zumal eine Rente andernfalls überhaupt kaum je aufgehoben werden könnte, muss nicht weiter ausgeführt werden
.
Zusammenfassend
vermögen
damit der
nach dem
Z._
-Gutachten vom November 20
15 ergangene Bericht von
Dr.
C._
vom Februar 2016
und
der Bericht der Ärzte der
Y._
vom März 2016 betreffend den mit häufigen Absenzen durchzogenen teilstationären Aufent
halt in der Tagesklinik vom 10.
Februar bis 3.
März 2016 nicht, Zweifel
am
Z._
-Gutachte
n
vom November 2015
aufkom
men zu lassen
respe
ktive eine seither eingetretene
,
aus invalidenversicherungs
rechtlicher Sicht relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin
mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit
zu belegen
.
5
.4
Aufgrund des Gesagten ist gestützt auf das Gutachten der
Z._
vom November 2015 der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu erachten, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der erstmaligen
Rentenzu
sprache
im Juli 2008 (
Urk.
2/5/29 und
Urk.
2/5/32)
verbessert hat, indem sie
lediglich noch aufgrund ihrer Migränebeschwerden zu 20
%
in ihrer Arbeitsfähig
keit eingeschränkt ist. Von einer solchen Einschränkung ist auch im Haushalts
bereich auszugehen.
Da von weiteren medizinischen Abklärungen retrospektiv keine neuen
entscheid
relevanten
Erkenntnisse zu erwarten wären, kann davon in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 124 V 90 E. 4b S. 94) abgesehen werden.
6
.
Bei einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
von lediglich 20
%
sowohl in der angestammten Tätigkeit als auch in jeder angepass
ten Tätigkeit sowie im Haus
halt
resultiert, selbst bei einer Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu 100
%
Erwerbstätige
,
kein rentenanspruchsbegründender Invaliditätsgrad.
Die angefochtene Verfügung
(
Urk.
2/2)
erweist sich demnach als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
7
.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit
wert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
800.-- anzusetzen. Entspre
chend dem Aus
gang des Verfahrens sind sie der
unterliegenden Beschwerde
führer
in
aufzuerlegen
.