Decision ID: 0863e5e9-1b48-425e-b9e9-023346813f89
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Die 1972 geborene
X._
war ab dem 1. Oktober 2009 bei der
Y._
AG in einem Vollzeitpensum angestellt und dadurch bei
der
Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 18. Oktober 2013 ereignete sich ein Auffahrunfall,
wobei die Versicherte gemäss eigenen Angaben als
angegurtete
Lenkerin eines Fahrzeuges vor einem
Fussgänger
streifen
abrupt bremsen musste und
ihr ein
nachfolgendes
Fahrzeug aufs
Heck auffuhr
. Die Versicherte zog sich dabei
Prellungen an der
Halswirbel
säule
(HWS)
und am Rücken
zu
(vgl. die Bagatellunfall-Meldung der Arbeit
geberin vom 21. Oktober 2013 [Urk. 10/
1]
sowie das
Erhebungsblatt für die Abklär
ung von HWS-Fällen [Urk. 10/21]
) und
begab sich noch am
Unfalltag in
Behandlung i
ns
Spital
Z._
, wo
bei röntgenologischem Ausschluss einer
ossären
Läsion
ein
kranio
-zervikales Beschleunigungstrauma
Grad
II diagno
stiziert
und
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 18. bis 20. Oktober 2013 attestiert wurde (Urk. 10/19).
Am 21. Oktober 2013 nahm die Versi
cherte die Arbeit wieder vollzeitlich auf,
legte
sie
ab dem 30. Oktober 2013 aufgrund zunehmender Schmerzen
jedoch
wieder
nieder
(Urk. 10/22 S. 2; vgl. auch das Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 30. Oktober 2013, worin der Versicherten vom
30. Oktober bis 8. Novem
ber 2013
eine 100%ige Arbeits
unfähigkeit attestiert
wurde [
Urk. 10/4
]
)
.
D
ie
Suva
erbrachte
die gesetzliche
n Versiche
rungs
leistungen
(vgl. Urk. 10/2
und Urk. 10/10-12
)
und veranlasste
eine ambulante Abklärung in der Rehabilitatio
nsklinik
A._
(Urk. 10/25). Diese erstattete
ihren Bericht am 24. Januar 2014 (Urk. 10/37).
Sodann
ver
anlasste
die Suva
am 8. Mai 2014 eine neurologische Abklärung der Versi
cherten (Urk. 10/60). Dr. med.
B._
, Facharzt FMH für Neurologie, erstattete seinen Bericht am 4. Juni 2014 (Urk. 10/67)
. Eine kreisärztliche Untersuchung wurde
zudem
am 28. Juli 2014 durchgeführt (Bericht vom 28. Juli 2014 [Urk. 10/72]), worau
fhin
zusätzlich
eine elektrophysiologische
Untersuchung bei Dr.
B._
veranlasst wurde (Urk. 10/73 und Urk. 10/75).
Dieser berichtete am 25. September 2014 über seine Untersuchung
(Urk. 10/87).
Der Kreisarzt nahm am 12. November 2014
erneut
Stellung (Urk. 10/95). Mit Verfügung vom 13. Dezember 2014 stellte die Suva die Versicherungsleistungen per 31. Dezember 2014 ein (Urk. 10/101). Die dage
gen erhobene Einsprache der Versicherten vom 5. Januar 2014
(richtig: 2015) (Urk. 10
/111
)
beziehungsweise vom
21. April 2015 (Urk. 10/126)
wies die Suva mit Entscheid vom
22. Juli 2015 (Urk. 2 [= Urk. 10/132]
) ab.
2.
Dagegen erhob
die Versicherte am 9. September 2015 Beschwerde und bean
tragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben, und die
Beschwerde
g
egnerin
sei zu verpflichten, ihr
die gesetzlichen Lei
stungen über den 31. De
zember 2014 hinaus auszurichten (Urk. 1 S.
2
). Nach erstreckter Frist (Urk. 7 f.
) beantragte die Beschwerdegegnerin mit Beschwerdeantwort vom
11. Dezember 2015
die
Abweisung der Beschwerde (Urk. 9
).
Mit Eingabe vom 2. November 2016 reichte die Beschwerdeführerin ein Privatgutachten von Dr. med.
C._
, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 23. September 2016 (Urk. 13/1) ein und stellte den zusätzlichen Antrag, es seien ihr die Kosten für das Gutachten von Dr.
C._
in der Höhe von Fr. 1‘721.95 zu ersetzen (Urk. 12). Nach erstreckter Frist (Urk. 16 f.)
nahm die Beschwerdegegnerin
Stellung
und hielt an ihren Anträgen fest (Urk. 18); sie reichte sodann eine kreisärztliche orthopädisch-chirurgische Beurteilung vom 18. Januar 2017 zu den Akten (Urk. 19).
Mit Stellungnahme vom 14. März 2017 hielt die Beschwerdeführerin
ebenfalls
an ihren Anträgen fest (Urk. 22), was der Beschwerdegegnerin am 15. März 2017 zur
Kenntnis
gebracht wurde (Urk. 23
).
3.
Die Beschwerdeführerin meldete sich am
16. September 2014 (Eingangsda
tum)
bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV
Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung
an
.
Die
se
verneinte
einen Anspruch der Beschwerdeführerin mit Verfü
gung vom 8. März 201
7.
Die
dagegen von der Beschwerdeführerin
am 24. April 2017 beim hiesigen Gericht eingereichte Beschwerde wurde mit heutigem Urteil abgewiesen (vgl.
Prozess Nr. IV.2017.00440).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes
gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall
versicherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen,
die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach
verhalt verwirklicht hat
(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom
25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungs
leistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbe
stimmungen).
Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 18.
Oktober
2013 ereignet, wes
halb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegen
den Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck
mässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6
des Bundesgesetzes über den
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % inva
lid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversi
cherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbe
handlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).
1.3
1.3.1
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei
chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedin
gungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Stö
rung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im
Sozialversicherungs
recht
üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin
den hat. Die blosse
Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungs
anspruches
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.3.2
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über
haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf
unfall
fremden
Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesund
heitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von
unfall
bedingten
Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialver
sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/
aa
).
Die
blosse
Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht.
Da es sich
hiebei
um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gege
ben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76).
Diese
Beweis
grundsätze
gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfol
gen und sind für sämtliche Leistungsarten
massgebend
(
Urteil des Bundesge
richts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).
Mit dem Erreichen des Status quo sine
vel
ante entfällt eine
Teilursächlich
keit
für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine
vel
ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch
Pflege
leistungen
und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die
Heil
behandlungskosten
nach Art. 10 UVG fallen
(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).
1.3.3
Die Beweislastregel, wonach der Unfallversicherer und nicht der Versicherte die Beweislast für das überwiegend wahrscheinliche Dahinfallen der natürli
chen Unfallkausalität trägt, greift erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61
lit
. c ATSG) und der
Beweiswür
digung
einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die über
wiegende Wahr
scheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entspre
chen (BGE 117 V 261 E. 3b in
fine
S. 264 mit Hinweisen).
1.3.4
Ist ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule diagnostiziert und liegt ein für diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwer
den wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächt
nisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit,
Visusstörungen
, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung und so weiter vor, so ist der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und der danach ein
getretenen Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit in der Regel anzu
nehmen. Es ist zu betonen, dass es gemäss obiger Begriffsumschreibung für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs genügt, wenn der Unfall für eine bestimmte gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 117 V 359 E. 4b).
1.4
1.4.1
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
1.4.2
Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adä
quate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kau
salität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammen
hang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).
1.4.3
Die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer ge
wissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden gesundheitli
chen Beeinträchtigun
gen, die nicht auf organisch nachweisbare
Funktions
ausfälle
zurückzuführen sind, hat nach der in BGE 117 V 359 begründeten Rechtsprechung des Bundesgerichts in analoger Anwendung der Methode zu erfolgen, wie sie für psychische Störun
gen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c). Es ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeu
tung für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise der Erwerbsunfähigkeit zu
kommt. Das trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit ande
ren Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Demnach ist zunächst zu ermitteln, ob der Unfall als leicht oder
als schwer zu betrachten ist oder ob er dem mittleren Bereich angehört. Auch hier ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beeinträchtigung bei leichten Unfällen in der Regel ohne
Weiteres
zu verneinen und bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen, wogegen bei Unfällen des mittleren Bereichs weitere Kriterien in die Beurteilung mit einzu
beziehen sind. Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig davon, ob einzelne dieser Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäqua
ten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder müssen mehrere herangezogen werden.
Als Kriterien nennt die Rechtsprechung hier:
-
besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;
-
die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen;
-
fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung;
-
erhebliche Beschwerden;
-
ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlim
mert;
-
schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;
-
erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen.
Diese Aufzählung ist abschliessend. Anders als bei den Kriterien, die das Bundes
gericht in seiner Rechtsprechung (BGE 115 V 133) für die Beurtei
lung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer psy
chischen Fehlentwicklung für relevant erachtet hat, wird bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit
Schleuder
trauma
der Halswirbelsäule und den in der Folge eingetretenen Beschwerden auf eine Dif
ferenzierung zwischen physischen und psychischen Komponen
ten verzichtet, da es bei Vorliegen eines solchen Traumas nicht entscheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden (BGE 134 V 109; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., 1999 Nr. U 341 S. 409 E. 3b, 1998 Nr. U 272 S. 173 E. 4a; BGE 117 V 359 E. 5d/
aa
und 367 E. 6a).
1.5
Die Rechtsprechung geht in Bezug auf die Würdigung von ärztlichen Berich
ten, welche die Suva im Administrativverfahren einholt, seit je davon aus, dass die Anstalt, solange sie in einem konkreten Fall noch nicht Prozess
partei ist, als Verwaltungsorgan dem Gesetzesvollzug dient. Wenn die von der Suva beauftragten Ärzte und Ärztinnen zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, darf
das Gericht in seiner Beweiswürdigung auch solchen Gutach
ten folgen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (vgl. BGE 104 V 209 E. c; RKUV 1991 Nr. U 133 S.
312).
2.
2.1
Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin wegen der Folgen des Unfalls vom 18.
Oktober
2013 über den
31. Dezember 2014
hinaus
Taggeld
leistungen
und Behandlungs
kosten oder andere Leis
tungen der Unfallversi
cherung zu erbringen hat beziehungsweise ob die nach diesem Zeitpunkt geklagten Beschwerden noch in einem natürlichen und adäquaten Kausal
zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 18.
Oktober
2013 stehen.
2.2
Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen
Einspracheentscheid
vom 22. Juli 2015
im Wesentlichen fest,
sowohl der Neurologe Dr.
B._
als auch der Kreisarzt hätten die Diskushernie C5/6 als unfallfremd beurteilt, was nachvollziehbar erscheine. In Anwendung der Schleudertrauma-Praxis sei auch der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den psychischen beziehungsweise organisch nicht nachweisbaren Beschwer
den zu verneinen (Urk. 2).
2.3
Demgegenüber brachte die
Beschwerdeführer
in
in der Beschwerde vom 9. September 2015
im Wesentlichen vor,
die Beschwerdegegnerin habe es unterlassen, die Frage, ob Bandscheibenvorfälle Folge einer Auffahrkollision sein könnten, einer näheren Prüfung zu unterziehen. Die
Beschwerde
gegne
rin
habe es bevorzugt, gar nicht erst einen Unfallmechanismus in Erwägung zu ziehen, der das Auftreten einer Diskushernie begünstige. Schliesslich habe die
Auffahr
geschwindigkeit 40-50 Kilo
meter pro Stunde (km/h) betragen (Urk. 1 S. 5). Da die Beschwerde
führerin eine zierliche Person sei, sei sie auch anfälliger für Verletzungen im HWS-Bereich. Bis zum Beweis des Gegenteils gehe die Beschwerdeführerin davon aus, dass die Diskushernie C5/6 eine Unfallfolge sei. Zumindest sei aber davon auszugehen, dass es durch den Unfall zu einer richtunggebenden Verschlimmerung gekommen sei (Urk. 1 S. 6).
2.4
In der Eingabe vom 2. November 2016 brachte die Beschwerdeführerin vor, das Gutachten von Dr.
C._
(Urk. 13/1
)
belege eine Unfallkausalität zwi
schen den
noch immer persistierenden
Beschwerden und dem Unfallereignis vom 18. Oktober 2013 (Urk. 12).
3.
Vorgängig zu den nachstehenden Erwägungen ist die Beschwerdeführerin darauf hinzuweisen, dass im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu ihren
Ungunsten ausfällt und die Beschwerdegegnerin
– entgegen der Annahme der Beschwerdeführerin (E. 2.3) –
nicht nachzuweisen hat, dass kein Kausal
zusammenhang zwischen den
persistierenden
Beschwerden der Beschwerde
führerin und dem Unfallereignis vom 18. Oktober 2013 besteht
(vgl. dazu die zutreffenden Ausführungen der
Beschwerdegegnerin
in ihrer
Beschwerde
antwort
vom 11. Dezember 2015
[
Urk. 9 S. 3
]
).
Sodann ist
hervorzuheben, dass
es sich bei der Angabe der Beschwerde
führerin, die
Auffahrgeschwindigkeit
habe 40-50 Kilometer pro Stunde (km/h) betragen, lediglich
um eine
subjektive
Schätzung
handelt, welche nicht zutreffen kann. Gemäss
dem
privaten
Verkehrsunfall-Bericht vom 18. Oktober 2013
war
ein Toyota
Corolla
mit dem Kennzeichen
D._
in das Heck des Fahrzeuges der Beschwerdeführerin, einem Mercedes A 160
, gefahren
.
Die Beschwerdeführerin gab in der Folge
an, ihr Hinterkopf sei
„
leicht an den Sattel geprallt
“
(Verfahren Nr. IV.2017.00440 Urk. 6/35/10)
, was klarerweise gegen eine
Auffahrgeschwindigkeit v
on 40-50
km/h
spricht
. Die Fotos von der Frontseite des
Toyota
Corolla
belegen
zudem
, dass
es zwis
chen den beiden Fahrzeugen höchstens
zu einer leichten Kollision gekommen sein
konnte
(Urk. 10/24 S. 3-5). Auf den Fotos
sind
bloss
Kratz
spuren am Kunststoff-Stossfänger des
Toyota
s zu erkennen
.
Fotos vom Fahrzeug der Beschwerdeführerin
(Mercedes)
wurden
nicht eingereicht.
Repara
tur
rechnungen
für die Behebung eines Schadens von Fr. 7‘500.-- (Totalscha
den) am Mercedes existieren ebenfalls nicht (Urk. 10/21 S. 1).
Aufgrund der vorhandenen Bilder
des Toyota
s
sowie
des Umstands, dass es lediglich zu einem leichten Anprall des Kopfes der Beschwerdeführerin an der Kopfstütze gekommen war,
erscheint es
daher
nicht
plausibel, dass die
Kollisionsge
schwindigkeit
40-50 km/h
betragen hat
te
. Die f
reigesetzten Kräfte müssen sich
im Bereich eines Bagatellunfalls bewegt haben. Ent
sprechend wurde auch eine Bagatellunfall-Meldung erstattet (Urk. 10/1).
Sodann hatte die Beschwerdeführerin bei der Erstkonsultation (Urk. 10/19 S. 2) angegeben, die Kopfstellung sei beim Aufprall
gerade gewesen
. Später gab sie an, sie habe den Kopf wahrscheinlich leicht nach rechts rotiert gehabt (vgl. den Bericht von Dr.
B._
vom 4. Juni 2014 [Urk. 10/67 S. 1] sowie die Beschwerdeschrift vom 9. September 2015 [Urk. 1 S. 5]).
Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).
4.
4.1
Im Kurzbericht des Spitals
Z._
vom 18. Oktober 2013 über die gleichen
tags durchgeführte Erstbehandlung
wurde ein
HWS-Distorsion
strauma
Grad II
diagnostiziert. Sodann wurde festgehalten, die Röntgenuntersuchung der HWS auf zwei Ebenen habe keine
ossäre
Läsion gezeigt.
Es wurden
überdies keine motorischen Schwächen,
keine
Parästhesien
oder sensiblen Defizite festgestellt.
Be
i fehlendem Frakturhinweis w
u
rde
eine körperliche Schonung für mehrere Tage und eine analgetische Therapie empfohlen sowie eine Vor
stellung beim Hausarzt bei Beschwerdepersistenz. Eine Arbeitsunfähigkeit wurde der Beschwerdeführerin vom 1
8.
bis 20. Oktober 2013 attestiert (Urk. 10/19 S. 1
und S. 4
). Im Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach
kranio
-zervikalem Beschleunigungstrauma (Urk. 10/19 S. 2-4) wurde unter anderem festgehalten, die Kopfstellung der Beschwerdeführerin sei beim Aufprall gerade gewesen
. Kopf- und Nackenschmerzen mit
Schmer
zausstrahlung
in den Schulterbereich sowie Schwindelbeschwerden seien gemäss
der
Beschwerdeführerin sofort nach dem Unfall aufgetreten. Andere Symptome habe sie beim Erfragen verneint.
4.2
Die am 4.
Dezember 2013 durchgeführte MRI-Untersuchung der HWS ergab eine
Chondrose
C5-C7, eine
mediolaterale
linksseitige Diskushernie C5/C6 mit möglicher Irritation der Wurzel C7 sowie eine leichte Einengung des Spinalkanals auf der Höhe C5-C6
ohne Hinweise auf eine zervikale Myelopathie
. Hinweise auf ältere Frakturen oder L
uxationen wurden verneint (Bericht des MRI-Zentrums am Spital
Z._
vom 5. Dezember 2013 [Urk.
10/49
]
).
4.3
Dr.
B._
führte in seinem Bericht vom 4. Juni 2014
(Urk. 10/67)
über die neurologische Untersuchung vom 26. Mai 2014 aus,
es
fänden sich anam
nestisch und klini
sch
keine Hinweise darauf, dass beim
Unfall das Gehirn,
das
Halsmark
oder die zervikal
en Nervenwurzeln Schaden genomme
n hätten. Die im
HWS-MRI
-Untersuch
vom
4. Dezember
2013
beschriebene
Segme
nt
degeneration
(vgl. E. 4.2) sei
mit ziemlicher Sicherheit
nicht unfallbedingt, da nicht anzunehmen sei
, dass sich derartige degenerative Veränderungen
innerhalb von sechs Wochen nach dem Unfall bildeten. Es sei auch nicht anzunehmen, dass die Segmentdegeneration C
5/6 für die aktuellen Beschwerden verantwortlich
zeichne
. Aktuell best
ünden belastung
sabhängige Schmerzen am
zerviko
-thorakalen Übergang, diese könnten einerseits mus
kulär bedingt sein
, andererseits durch eine unfall
bed
in
gte geringe
Gefüge
störung
(Instabilität).
4.4
Prof. Dr. med.
E._
, Facharzt FMH für Orthopädie und Unfallchirurgie,
hielt in seinem Bericht
vom 28. Juli 2014
(Urk. 10/72)
über die gleichentags durchgeführte kreisärztliche Untersuchung
fest
,
es zeigten
sich am
Achsenor
gan
eine
endgra
dige
Einschränkung der Linksrotation (HWS) sowie eine
Einschränkung der Flexionsfähig
keit (BWS/LWS) durch erhöhten Finger-Bo
den-Abstand
. Neurologische Ausfall
erschei
nung
en
könn
t
en weder an den oberen noch an den unteren Extremitäten festgestellt werden.
Im konkreten Fall sei
nach Kenntnis des MRI
(vgl. E. 4.2)
von einer bereits vor dem Unfall bestehenden bandscheibenbedingten Erkrankung der Halswirbelsäule auszu
ge
h
en. Die Aktivierung der Schmerzen
sei
dur
ch das Unfallereignis vom 18. Oktober
2013
erfolgt
.
Der Vollständigkeit halber sei aber noch e
ine
elektro-neurologische Untersuchung
bei Dr.
B._
nachzuholen
.
4.5
Dr.
B._
berichtete am 25. Septe
mber 2014 (Urk. 10/87) über seine
neuro
physi
ologische Untersuchung vom 23. September 2014 und hielt fest, nicht nur klinisch, sondern auch elektrophysiologisch fänden sich keine Hinweise darauf, dass die degenerativen HWS-Veränderungen auf Höhe C5/6 und weniger C6/7 zu einer Kompression der Radizes C6 oder C7 führten. Somit könne ein klinisch bedeutsames
zerviko-radikuläres
Syndrom bei der Beschwerde
führerin derzeit zuverlässig ausgeschlossen werden.
4.6
Prof.
E._
ging in seiner Stellungnahme vom 12. November 2014 davon aus,
es sei nicht von einer namhaften Besserung der Unfallfolgen durch weitere Behandlungsmassnahmen auszugehen. Es lägen sodann keine nachweisbaren organischen Folgen des Unfalles vom 18. Oktober 2013 vor (Urk. 10/95).
4.7
Im Sprechstundenbericht vom 28. Januar 2015 der Universitätsklinik
F._
wurde die Diagnose einer C6-Radikulopathie gestellt und der Verdacht eines circa 8 mm grossen Mikroadenoms der
Adenohypophyse
(Teil der Hirnan
hangdrüse)
geäussert (Urk. 10/124).
5.
5.1
Zu prüfen ist vorab, ob die Beschwerdegegnerin mit der Leistungseinstellung
per 31. Dezember 2014
den Fall zu Recht auf diesen Zeitpunkt hin abge
schlossen hat.
Den nachfolgenden Erwägungen ist folgendes vorauszuschicken:
Was die von der Beschwerdeführerin in der Beschwerde vom 9. September 2015 gel
tend gemachte Rippenverschiebung mit Schmerzen im Brustbereich anbe
langt (Urk. 1 S. 3), ist darauf hinzuweisen, dass
den vorliegenden Akten keine den Brustbereich betreffende Diagnose entnommen werden kann
. Anlässlich der
Erstuntersuchung im Spital
Z._
gab die Beschwerdeführe
rin abgesehen von den Kopf- und Nackenschmerzen
, ausstrahlend in die Schulter,
sowie den Schwindelbeschwerden
keinerlei
Beschwerden an (E. 4.1 beziehungsweise Urk. 10/19 S. 3).
Die Behandlung konzentrierte sich in der Folge
denn
auch auf den HWS-Bereich.
Ein
natürlich
er
Kausalzusammen
hang zwischen dem Unfall vom 18. Oktober 2013 und den
im
Einwandver
fahren
neu geltend gemachten Beschwerden im Brustbereich
(Urk. 10/139 S. 3)
besteht daher nicht
. Aus den Akten der Invalidenversicherung im Ver
fahren Nr. IV.2017.00440 ist ersichtlich, dass erstmals
Dr.
G._
, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie,
welcher am 12. August 2015 im Auftrag der Krankentaggeldversicherung eine ärztliche Untersuchung der Beschwerdeführerin vorgenommen hatte (vgl. den Bericht vom 13. August 2015 [IV.2017.00440, Urk. 6/56/8-18]), die Diagnose
einer
sternocostalen
Irritation bei Kontusionstrauma durch Sicherheitsgurt am 18. Oktober 2013, einer thorakalen Skoliose sowie einer Haltungsinsuffizienz (IV.2017.00440, Urk. 6/56/13) gestellt hatte.
Dr.
G._
kam allerdings zum Schluss, dass die Folgen eines Prellungstraumas des Sternums durch den Sicherheitsgurt ohne symptomunterhaltenden Faktor längst abgeklungen wären. Bei den Schmer
zen im Bereich der
costosternalen
Gelenkverbindungen würden eine
sterno
symphyseale
Belastungshaltung (nach Brügger) und die thorakale Skoliose die dominierende schmerzunterhaltende Rolle spielen (IV.2017.00440, Urk. 6/56/14). Demnach wäre selbst bei Bejahung eines natürlichen Kausal
zusammenhangs davon auszugehen, dass der
status
quo sine
vel
ante spätestens bei Fallabschluss eingetreten wäre. Weiterungen
hierzu erübrigen sich daher
.
5.2
Der Kreisarzt
Prof.
E._
legte in
Übereinstim
mung mit Dr.
B._
und
in
überzeu
gender Weise dar, dass die im MRI vom
4.
Dezember 2013
beschriebenen Befunde
im Bereich der HWS
(
E. 4.2) mit überwiegender Wahrscheinlichkeit d
egenerativer Natur
und
nicht durch das versicherte Unfallereignis ver
ursacht worden
seien
(E. 4.3-4.6
).
5.3
Daran ändert
das von Dr.
C._
erstellte Privatgutachten vom 23. September 2016 (Urk. 13/1) nichts. Dieser hielt
unter anderem fest, d
ie MR-tomografisch zuletzt im Januar 2015 dokumentierten Befunde
,
insbesondere im Sinne einer deutlichen Schädigung der Bandscheibe C5/6 mit breiter
Diskusprotru
sion
,
könn
t
en traumatisch durch die abrupte und sehr starke Inklination bei
der Vollbremsung des Autos hervorgerufen worden sein, seien
jedoch in der Literatur mit überwiegender Wahrscheinlich
keit
nicht durch einen Unfall verursacht
. Eine zu 100
% gesicherte Klärung der Unfallkausalität wäre jedoch letztendlich nur möglich, falls bei dieser vor dem Unfall vollständig beschwerdefreien Patientin ein unauffälliges MRI der HWS vorhanden
wäre. Es liege
in der Natur der Sache, dass bei beschwerdefreier Patientin kein MRI der
HWS vor
dem Unfall vorliege
. Die sowohl 2013 und 2015 sichtbaren Dehydratationen sämtlicher
cervikaler
Bandscheiben
seien
sicher als übliche altersbedingte leichte Degeneration anzusehen und könn
t
en eine Schädigung einer Bandscheibe bei einem derartigen Unfall begünstigen. Ohne den s
tatt
gefundenen Mechanismus sei j
edoch ein Auftreten der Beschwerden spontan und zum selben Zeitpunkt nicht wahrscheinlich. Bei klarem Auftreten der erstmaligen Beschwerden zum Zeitpunkt
des Unfalles sei
eine
Unfallkausali
tät
von
diskoligamentären
Verletzungen mit überwiegende
r Wahrscheinlich
keit vorhanden (Urk. 13/1 S. 5)
.
Zunächst
ist darauf hinzuweisen, dass
Dr.
C._
aus dem Umstand allein, dass die Beschwerdeführerin vor dem Unfallereignis noch keine Beschwerden beklagt hatte, nic
hts abzuleiten vermag. Die Argu
mentation nach der Formel „
post
hoc ergo
propter
hoc", nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach die
sem aufgetreten ist, ist beweis
rechtlich nicht zulässig und vermag zum Bew
eis natürlicher Kausalzusammen
hänge nicht zu genügen (BGE 119 V 335 E. 2b/
bb
., Urteil des Bundesgerichts 8C_332/2013 vom 2
5.
Juli 2013 E. 5.1).
Des Weiteren erstaunt,
dass Dr.
C._
in seiner Beurteilung
keinen Zusammenhang
zwischen den geklagten Beschwerden und dem Aufprall der beiden Fahrzeuge
herstellte
,
sondern
die Beschwerden auf die von der Beschwerdeführerin eingeleitete
Vollbremsung
und die dadurch verursachte
Inklination
des Oberkörpers
zurückführte.
Die bei
der
Vollbremsung freige
setzten Kräfte
sind
aber
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu gering, um
überhaupt
eine
traumatische Verschlimmerung eines klinisch stummen dege
nerativen Vorzustandes an der Wirbelsäule
auszulösen, zumal die Beschwer
deführerin als Lenkerin ihres Fahrzeuges
beide Hände am Steuer hatte
(Urk. 10/21 S. 1)
– sich somit abstützen konnte –,
auf die eigens eingeleitete Vollbremsung
gefasst war
und daher
reflexartig
sämtliche Muskeln
ange
spannt haben dürfte
.
Die Beurteilung von Dr.
C._
, welcher von einer durch den Unfall verursachten
diskoligamentären
Verletzung ausging (Urk. 13/1 S. 5),
scheint
vor diesem Hintergrund nicht nachvollziehbar, insbeson
dere auch deshalb nicht, weil
diskoligamentäre
Verletzungen –
also Zerreissungen von Bandscheibe und stabilisierende
n Bändern –
kernspintomographisch weitere Zeichen relevanter Gewalteinwirkung mit sich
gebracht hätten
, was jedoch nicht der Fall
war. Darauf verwies in zutreffender Weise PD Dr. med.
H._
, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, welcher im Beschwerdeverfahren von der Beschwerdegegnerin zu einer
versicherungsin
terne
n
,
orthopädisch-chirurgische Beurteilung
veranlasst worden war (vgl.
seine Beurteilung
vom 18. Januar 2017 [Urk. 19 S. 3]).
Dr.
H._
wies zudem
zu Recht
darauf hin, dass
mit keinem der vorgelegten ärztlichen Berichte, einschliesslich des Privatgutachtens von
Dr.
C._
, Befunde für eine
radiku
läre
Symptomatik dokumentiert worden
waren
(Urk. 19 S. 3).
Es scheint demnach, als hätte sich
Dr.
C._
bei seiner Beurteilung
primär
auf die sub
jektiven Angaben der Beschwerdeführer
in gestützt
.
5.4
Dr.
H._
stimmte der Beurteilung von
Prof.
E._
und Dr.
B._
in seiner
Be
ur
teilung vom 18. Januar 2017
auch im Übrigen
zu. Zum Bericht der Uni
versitätsklinik
F._
vom 28. Januar 2015 (E.
4.7) hielt er sodann fest, in Übereinstimmung mit Dr.
B._
hätten auch die Wirbelsäulenchirurgen der Universitätsklinik
F._
keine sensomotorischen Defizite festgestellt und angegeben, die Muskeleigenreflexe seien seitengleich auslösbar (vgl. Urk. 10/124 S. 1). Die von ihnen gestellte Diagnose einer C6-Radikulopathie lasse sich somit mit den klinischen Untersuchungsbefunden nicht begründen und stehe im Widerspruch zur Beurteilung von Dr.
B._
(Urk. 19 S. 2).
5.5
Mit
der Beschwerdegegnerin
ist
die
bundesgerichtliche Rechtspre
chung
zu den unfallbedingten Disk
ushernien heranzuziehen
. Demnach entspricht es
einer medizinischen Erfahrungstatsache im Bereich des
Unfallversicherungs
rechts
, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer
Band
scheibenveränderungen
entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonde
ren Voraussetzungen, als eigent
liche Ursache in Betracht fällt. Als weitgeh
end unfallbedingt kann ein Band
scheibenvorfall betrachtet wer
den, wenn das Unfallereignis von besonderer Schwere und geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen, und die Symptome der
Dis
kushernie
(vertebrales oder
radikuläres
Syndrom) unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit aufgetreten sind. In solchen Fällen hat die Unfallversicherung
praxisgemäss
auch für Rezidive und allfällige Opera
tionen aufzukommen (SVR 2009 UV Nr. 1 S. 1 E. 2.3 [8C_677/2007]; Urteil des Bundesgerichts 8
C_209/2014 vom 3.
September 2014, E. 5.2). Wird die Diskushernie bei degenerativem Vorzustand
durch den Unfall lediglich akti
viert, nicht aber (weitgehend) verursacht, hat
die Unfallversicherung nur Leis
tungen für das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall
stehende
Schmerzsyndrom zu erbringen. Nach derzeiti
gem Wissensstand kann das Errei
chen des Status quo sine bei posttraumatisc
hen Lumbalgien und
Lumboischial
gien
nach drei bis vier Monaten erwartet werde
n, wogegen eine allfällige rich
tunggebende Verschlimmerung röntgenologisch ausgewiesen sein und sich von der altersüblichen Progression abheben muss. Eine
trau
matische Verschlimme
rung eines klinisch stummen degenerativen
Vorzu
standes
an der Wirbelsäule ist in der Regel nach sechs bis neun Monaten, spätestens aber nach einem Jahr als abgeschlossen zu b
etrachten (SVR 2009 UV Nr.
1 S.
1 E.
2.3.1 f.;
Urteil des Bundesgerichts
8C_326/2013 vom 4. Juni 2014 E.
2.3
; vgl. auch
Urteil des
Bundesgerichts 8C_795/2011
vom
20.
März 2012
).
Gegen eine richtunggebende Verschlimmerung
spricht also, dass degenera
tive Veränderungen
vorbestehend waren (E. 4.2) – was im Übrigen auch Dr.
C._
einräumt
e
(Urk. 13/1 S. 4 f.) –
,
dass die Beschwerdeführerin am 21. Oktober 2013 die Arbeit
zunächst wieder vollzeitlich aufn
ahm
(Urk. 10/22 S. 2)
und dass die physikalischen Kräfte beim Auffahrunfall
als
gering
einzustufen sind
(E. 3).
Die
blosse
Möglichkeit einer richtung
gebenden Verschlimmerung reicht
nach dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht aus, um einen Kausalzusammenhang zu begründen.
5.6
Gestützt auf die Rechtsprechung zum Erreichen des
status
quo ante
vel
sine ist davon auszugehen, das
s eine durch den Unfall vom 18. Oktober
2013 allenfalls
doch
eingetretene
vorübergehende Verschlimmerung aller
spätestens
im Zeitpunkt des Fal
labschlusses, das
heisst
am 31. Dezember 2014, beendet war.
Schmerzen,
Druckdolenzen
, klinisch feststellbare
Bewe
g
ungseinschränkungen
,
Muskulatur
ver
härtungen
und Verspannungen
vermö
gen
für sich allein kein klar fass
bares organisches Korrelat eine
s
Beschwerde
bildes
zu begründen
(vgl. etwa
Urteil U 9/05 des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 3. August
2005 E. 4; Urteile des Bundesgerichts U 354/06 vom 4. Juli 2007 E. 7.2, U 328/06 vom 25. Juli 2007 E. 5.2 sowie 8C_369/2007 vom 6. Mai 2008 E. 3).
Es ist daher nicht ersichtlich, inwiefern von weiteren Behandlungen noch eine namhafte Verbesserung des unfallbedingten Gesundheitszustandes hätte erwartet werden können.
Der F
allabsc
hluss
per
31. Dezember 2014
erweist sich als rechtens
(E. 1.2
). Weitere Taggeld- und
Heilbehandlungsleistungen
sind
nicht geschuldet.
6.
6.1
Zu prüfen bleibt der Anspruch auf Rente und Integritätsentschädigung.
Ob die noch geklagten Beeinträchtigungen, welchen nach den vorstehenden Ausführungen kein klar fassbares unfallbedingtes organisches Korrelat
zugrundeliegt
, in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum ver
sicherten Unfallereignis stehen
, kann offen gelassen
werden. Denn diesbezüglich ist
anders als bei Gesundheitsschädigungen mit einem klaren
unfall
be
dingten
organischen Substrat, bei welchen der adäquate Kausal
zu
sammenhang in der Regel mit dem natürlichen bejaht werden kann (BGE 127 V
102 E. 5b/
bb
mit Hinweisen)
-
eine besondere Adäquanzprüfung vor
zunehmen. Ob diese nach
den in BGE 115 V 133 genannten Kriterien (Psycho-Praxis) oder nach den für die Folgen eines Schleudertraumas der HWS, eines Schädelhirntraumas oder einer dem Schleudertrauma ähnlichen Verletzung in BGE 117 V 359 entwickelten und in BGE 134 V 109 präzi
sierten Regeln zu erfolgen hat, kann offenbleiben, da auch die Beurteilung nach letzterer Praxis - wie im
folgenden
zu zeigen ist - zur Verneinung der Adäquanz führt.
6.2
Im angefochtenen Entscheid
wurde angenommen,
bei der zu beurteilenden Auffahrkollision
habe es sich
höchstens
um ein mittelschweres Ereignis an der Grenze zu den leicht
en Unfällen
ge
handelt (Urk. 2 S. 6
). Die Bestimmung des Schweregrades eines Unfallereignisses erfolgt aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kräften, wobei eine objektivierte Betrachtungsweise anzuwenden ist. Nicht massgebend sind die Folgen des Unfalles oder
der
Begleitumstände, die nicht direkt dem
Unfall
geschehen
zugeordnet werden können. Derartigen, dem eigentlichen
Unfall
geschehen
nicht zuzuordnenden Faktoren ist gegebenenfalls bei den
Adä
quanzkriterien
Rechnung zu
tragen. Dies gilt etwa für die –
e
in eigenes Kriterium bildenden –
Verletzungen, welche sich die versicherte Person zuzieht, aber auch für unter dem Gesichtspunkt der besonders dramatischen Begleit
umstände oder besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls zu prüfende äussere Umstände, wie eine allfällige Dunkelheit im Unfallzeitpunkt oder
Ver
letzungs
- respektive gar Todesfolgen, die der Unfall für andere Personen nach sich zieht (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26 [U 2/07] E. 5.3.1).
Einfache Auffahrunfälle werden rechtsprechungsgemäss in der Regel als mittelschwer im Grenzbereich zu den
leichten Unfällen qualifiziert.
Dies gilt namentlich für Auffahrkollisionen auf ein (haltendes) Fahrzeug vor einem Fussgänger
streifen oder einem Lichtsignal
, wie
es
sich auch im vorliegenden Fall zugetragen hat
(
vgl. Urteil des Bundesgerichts
8C_575/2011
vom 6.
März 2012
E. 5.1 mit weiteren Hinweisen)
. Es liegen keine Umstände vor, die hier zu einer anderen Beurtei
lung Anlass
geben könnten
, sind am
Fahrzeug
des Unfallverursachers (Toyota)
doch nicht einmal Dellen erkennbar (E. 3).
Im Übrigen wandte auch die Beschwerdeführerin nichts gegen die besagte Qualifizierung ein (Urk. 1, Urk. 12 und Urk. 22).
6.3
Die adäquate Unfallkausalität des Gesundheitsschadens kann somit nur bejaht werden, wenn vier der sieben Adäquanzkriterien erfüllt sind oder eines besonders ausgeprägt vorliegt (BGE 134 V 109 E. 10.3).
Der zu beurteilende Unfall hat sich nicht unter besonders dramatischen Begleitumständen ereignet, noch war er von besonderer Eindrücklichkeit. Es
wurde weder die Polizei noch die Ambulanz verständigt.
Die Beschwerde
führerin konnte ihre Fahrt
selbständig
fortsetzen.
Der Unfall hatte auch keine schweren Verletzungen oder Verletzungen besonderer Art zur Folge. Die Diagnose eines Schleudertraumas, eines leich
ten Schädelhirntraumas oder einer
schleudertraumaähnlichen
Verletzung der Halswirbelsäule vermag die Schwere oder besondere Art der erlittenen Ver
letzung für sich allein nicht zu begründen. Es bedarf
hiezu
einer besonderen Schwere der für das Schleudertrauma typischen Beschwerden oder besonde
rer Umstände, welche das Beschwerdebild beeinflussen können. Bedeutsam können auch erhebliche Verletzungen sein, welche sich die versicherte Per
son beim Unfall neben dem Schleudertrauma zugezogen hat. Das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung betrifft in erster Linie aber die erfahrungsgemässe Eignung, eine intensive, dem typischen Beschwerdebild nach Schleudertraumata entsprechende Symptomatik zu bewirken. Allgemeiner Erfahrung entspricht, dass pathologische Zustände nach Verletzungen der Halswirbelsäule bei erneuter Traumatisierung stark
exazerbieren
können. Eine Distorsion einer bereits durch einen früheren Unfall vorgeschädigten Halswirbelsäule ist daher grundsätzlich geeignet, die typischen Symptome hervorzurufen, weshalb sie als Verletzung besonderer Art zu qualifizieren ist (Urteil des Bun
desgerichts 8C_377/2008 vom 16.
Februar 2009 E. 4.4). Eine entsprechende Qualifikation der erlittenen Verletzung rechtfertigt sich indessen nur bei Vorliegen einer erheblich
vor
geschädigten
Wirbelsäule (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_736/2009 vom 2
0.
Januar 2010 E. 4.3.2, 8C_226/2009 vom
6.
November 2009 E. 5.3.2, 8C_759/2007 vom 1
4.
August 2008 E. 5.3 und 8C_61/2008 vom 1
0.
Juli 2008 E. 7.3.2). Da die bildgebend festgestellten dege
nerativen Veränderungen an der H
WS im Zeitpunkt des Unfalls nicht symptomatisch waren, ist nicht
dargetan
, dass sie dermassen erheblich vorgeschädigt war, dass das am 18.
Oktober
2013 erlittene Trauma als Verletzung besonderer Art qualifiziert werden könnte. Damit ist das Kriterium der Schwere und besonderen A
rt der Verletzung zu verneinen.
Ebensowenig
liegt eine besondere Schwere der für das Schleudertrauma resp. des leichten Schädel-Hirntraumas typischen Beschwerden vor;
adäquanzrele
vant
können nur diejenigen Beschwerden sein, die in der Zeit zwischen dem Unfall und dem Fallabschluss ohne wesentlichen Unterbruch bestehen, wobei sich die Erheblichkeit nach den glaubhaften Schmerzen und nach der Beein
trächtigung beurteilt, welche die verunfallte Person in ihrem Lebensalltag erfährt (Urteil des Bundesgerichts 8C_768/2007 vom
4.
August 20
08 E. 4.2). Belegt ist zwar, dass die
Beschwerdeführer
in
immer wieder über Beschwerden an der HWS klagte
. Die Beschwerden waren aber nicht durchgehend von
derselben Intensität, sondern stark belastungsabhängig (vgl. Urk. 10/22)
.
In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die Beschwerdeführerin kurz nach dem Unfa
ll zwei Male vorübergehend (21. Oktober bis 29.
Oktober 2013 und vom 25.
November bis
2.
oder 6.
Dezember 2013) wie
der voll erwerbstä
tig war (Urk. 10/22 und Urk.
10/28
S. 1
). In der Folge schwankte die vom Hausarzt attestierte Arbeitsunfähigkeit z
wischen 100 und 30
%
(vgl. Urk.
10/113
S. 1
). Die Beschwerdeführerin war
im Übrigen
in der Lage, mehrere Male in die Feri
en zu verreisen, so vom 14.
18. Juli 2014, vom 18.-31.
August 2014 (
Urk.
10/77), vom 17.-21.
November 2014 (Urk. 10/93 S. 2
f.) u
nd vom 16.
Dezember 2014 bis 6.
Januar 2014 (richtig: 2015) (Urk.
10/
99 S.
2).
Generell beschränkte sich die Behandlung im W
esentlichen auf Physiotherapie
(vgl. Urk.
10/118)
sowie eine Schmerz
behandlung
(
Medi
kation und
Infiltration
[Urk. 10/50]
). Damit ist weder das Kriterium der erheblichen Beschwerden noch dasjenige der fortgesetzten spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlung erfüllt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_638/2012 vom 3
0.
Oktober 2012 E. 4.2.3 mit Hinweis). Schliesslich sind auch die Kriterien der ärztlichen Fehlbehandlung, des schwierigen
Heilungs
verlaufs
und der erheblichen Komplikationen sowie der erheblichen (
unfall
bedingten
) Arbeitsunfähigkeit nicht erfüllt.
6.4
Nach dem Gesagten hat
die Beschwerdegegnerin für die vorliegenden
Gesund
heitsbeeinträchtigungen
auch
mangels adäquaten
Kausalzusammen
hangs mit dem ver
sicherten Unfallereignis
vom 18.
Oktober
2013
nicht über den
31. Dezember 2014
hinaus
Leistungen d
er Unfallversicherung zu erbrin
gen.
7.
Die Beschwerdeführerin beantragte in ihrer Eingabe vom 2. November 2016 (Urk. 12),
die Beschwerdegegnerin habe ihr die Kosten für das von ihr veran
lasste Privatgutachten von Dr.
C._
in der Höhe von Fr. 1‘721.95 zu ersetzen. Eine Begutachtung drängte sich jedoch zu keiner Zeit auf
. Überdies erwies
sich die Beurteilung vo
n Dr.
C._
zur Unfallkausalität
a
ls nicht nachvollziehbar
.
8
.
Nach dem Gesagten
sind sowohl
die Beschwerde
als auch
der Antrag
auf Über
nahme der Kosten für das Privatgutachten von
Dr.
C._
abzuweisen.