Decision ID: dadbe6f8-9fa1-4c7f-b7b7-fe7e4e90789f
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1974 geborene
X._
begann nach Absch
luss der Real
schule und dem 10.
Schuljahr
eine Lehre als
Konditor
, die er
im
dritten
Lehrjahr abbrach.
Seither arbeitete er sporadisch in Teilzeit- und Hilfstätigkeiten ins
be
sondere im Gastgewerbe, zuletzt
teilzeitlich als Küchenmitarbeiter
von Okto
ber 2006 bis Mitte August 2007
in einem Alters
heim und
während zweier Wochen im Jahr 2008 als Hilfskoch
i
n einer Kinderkrippe sowie
während vier Monaten
als
Kinderbetreuer
in einem Privathaushalt
. Seit
Mitte
Februar 2010
ist er im Rah
men eines Integra
tionsprogramms der Sozialbehörde
in einem
Teilzeitpen
sum
i
n
der
Y._
beschäftigt
(Urk. 7/
1 S. 5
f.
, Urk. 7/8,
Urk. 7/18 S. 10,
Urk. 7/24 S.
1 f.
, Urk. 7/28 S.
1 f.
,
Urk. 7/40 S. 2,
Urk. 19/1 S. 9
f.
)
.
Er lei
det an psychischen Beschwerden und lumbalen
Rückenbeschwe
r
den
(Urk.
7/13 S. 2,
Urk. 7/15 S. 8
ff.,
Urk. 7/16
).
1.2
Am
17. Juli 2009
meldete er sich bei der
Eidge
nössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk.
7
/1). Die
Sozial
versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (nachfolgend: IV-Stelle), klärte die erwerblichen und medi
zi
nischen Verhältnisse ab und holte unter an
derem das
bidisziplinäre
Gutachten
des
Z._
vom
6. September 2010
(Urk.
7/18
) ein.
Gestützt darauf
kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom
22. Juli
2011 die
Abweisung des Rentenbegehrens
an (Urk.
7/35
). Der Ver
sicherte erhob dagegen mit Schreiben vom
14. September
2011 (Urk.
7/43
)
Ein
wände und gab die Berichte
des
A._
der
B._
vom 18. Juli und 9. September 2011 (Urk. 7/39-40)
zu den Akten des Verwaltungsverfahrens. Die IV-Stelle holte daraufhin die psychiatrische Stel
lungnahme des
Z._
-Gutachters
MR
Dr.
med.
C._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
vom
14. November 2011
(Urk.
7/47
) ein.
Hierzu äusserte sich der Versicherte mit Schreiben vom 21. Februar 2012 (Urk. 7/51).
Mit Verfügung vom 2. März 2012 wies die IV-Stelle das Rentenbegehren wie angekündigt ab
(Urk. 2).
2.
Dagegen
erhob der Versicherte mit Eingabe vom
12. April
2012 Beschwerde und beantragte, es sei
ihm spätestens ab Mai 2010
eine ganze Invalidenrente aus
zu
richten
; eventualiter seien ihm berufliche Integrationsmassnahmen zu ge
wäh
ren.
In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Bewilligung der unentgelt
lichen Prozessführung
und unentgeltlichen Rechtsvertretung in der Person von Rechtsanwältin Christina Ammann
(Urk. 1
S. 1
). In der Beschwerdeantwort vom
15
. Mai 2012
schloss
die
Beschwerdegegnerin auf
Abweisung der Beschwerde
(Urk.
6
).
Mit Verfügung vom
21. Mai
2012 wurde dem Beschwerdeführer die unentgelt
liche Prozessführung gewährt
und Rechtsanwältin Christina Ammann als
unentgeltliche
Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt (Urk. 8 S. 2
). In der Replik vom 20.
September 2012
hielt der Be
schwerdeführer unter Verweis auf den beigelegten Bericht des
D._
der
B._
vom 7. Juli 2012 über
die neuropsychologische Ab
klärung vom 25. Juni und 3. Juli 2012
(Urk. 13)
an seinem Antrag auf Aus
richtung einer ganzen Rente fest (Urk. 12 S.
2
).
Die Beschwerdegegnerin ver
zichtete mit Schreiben vom 11. Oktober 2012 auf eine Duplik (Urk. 15).
Mit Eingabe
vom
21. Februar 2013
(Urk. 1
8
) reichte der Beschwerdeführer
das Gut
achten von
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 18. Februar 2013
(Urk. 19/1)
ein.
D
ie Beschwerde
gegnerin nahm mit Ein
gabe vom
11. April 2013
dazu Stellung
und beantragte die teilweise Gut
heis
sung der Beschwerde im Sinne einer Rückweisung der Sache zur weiteren Ab
klärung und Neubeurteilung des Rentenanspruchs
(Urk.
21
).
Der Be
schwerde
führer
hielt in seiner Eingabe vom 21. Mai 2013 an seinem Antrag fest (Urk. 26 S. 2) und reichte den Bericht von
Dr.
E._
vom 15. Mai 2013 (Urk. 27) ein.
Mit Schreiben vom 6. Juni 2013 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine weitere Stellungnahme (Urk.
29
).
Auf die Ausführungen der Parteien und die weiteren eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
Am
1. Januar 2012
sind d
ie im Rahmen der IV-Revision 6a
vorgenommenen
Än
de
rungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) und der Ver
ordnung über die Invalidenversicherung (IVV) in Kraft getreten.
In
materiell
rechtlicher
Hinsicht gilt jedoch der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des angefochtenen Entscheids respektive im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Die angefochtene Verfügung ist am
2
. März 2012 (Urk. 2) ergangen,
wobei ein Sachverhalt zu beur
teilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Bestim
mungen
der IV-Revision 6a
am 1. Januar 20
12
begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechen
d den allgemeinen intertemporal
rechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 20
11
auf die damals
seit der 5. IV-Revision
(
ab dem 1. Januar 2008;
AS 2007 5129 ff.
)
geltenden Bestimmungen und ab
dem 1. Januar 2012
auf die neuen Normen der
IV-Revision 6a
abzustellen (vgl. zur
5
. IV-Revision: Urteil des Bundesgerichts
8C_829/2008
vom
2
3.
Dezember 2008
E. 2.1
). Im Folgenden werden die massgeblichen Gesetzes
bestimmungen
so
weit nichts anderes vermerkt ist - in der
ab 2012
geltenden Fassung zitiert
.
2.
2.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körper
lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög
lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Er
werbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Be
einträchtigung zu berück
sichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7 Abs. 2 ATSG).
Beeinträchtigungen der psychischen Ge
sundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von
Art.
4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit
Art.
8 ATSG be
wirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Fest
zu
stellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbs
tätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi
schen Beeinträch
tigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit (
Art.
7 ATSG), als angenommen werden kann, die Ver
wertung der Arbeitsfähigkeit (
Art.
6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
2.2
Die massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem
Invaliditäts
grad
von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem
In
validitätsgrad
von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ga
nze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
2.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines
Ein
kommensvergleichs
zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Beziehung gesetzt zum
Erwerbseinkom
men
, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Va
liden
einkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig mög
lichst genau ermittelt und ei
nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
3.
3.1
Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Entscheid auf den Stand
punkt,
gestützt auf das
Z._
-Gutachten vom 6. September 2010 sei ab Mai 2009 von einer 40%igen und ab Januar 2010 von einer 25%igen Arbeitsun
fä
higkeit in der angestammten Tätigkeit auszugehen.
Trotz der paranoiden
Per
sönlichkeitsstörung
und der überwiegend leichten depressiven Ver
stim
mun
gen
sei dem Beschwerdeführer a
b
Mai 2009
ausserdem eine
75
%ige
und ab Ja
nuar 2010 bis auf weiteres eine 90%ige
Arbeitsfähigkeit in einer
leidensange
passten
Tätigkeit
zumutbar
, was einen Invaliditätsgrad von 10
%
ergebe und somit kei
nen Anspruch auf eine Invalidenrente begründe
(Urk. 2 S. 1 f.).
Nach Einsicht in das psychiatrische Gutachten von
Dr.
E._
vom 18. Februar 2013 kommt die Beschwerdegegnerin
in der
Stellungnahme vom 11. April 2013
nun
mehr zum Schluss,
es seien zur Beurteilung der effektiven Arbeitsfähigkeit und des vom Beschwerdeführer noch erfüllbaren Anforderungsprofils
weitere Ab
klärungen notwendig (Urk. 21).
3.2
Der Besch
werdeführer bringt dagegen vor,
auf
das psychiatrische
Z._
-
Teil
gutachten
von Dr.
C._
vom 21. April 2010 könne nicht abgestellt werden, da es mangelhaft sei. So
habe dieser keinerlei Test
durchgeführt
und keine Fremdanamnese
erhoben
sowie nicht begründet
, weshalb
er
ab Januar 2010 eine lediglich leichte depressive Ep
i
sode annehme.
Selbst
Dr.
C._
gehe zu Recht davon aus, dass immer wi
eder eine mittelgradige Epis
ode bestehe.
Auch habe er die paranoide Persönlichkeitsstörung
bei der Beurteilung der
Überwind
barkeit
nicht einbezogen; dies ob
schon er festgestellt habe, dass
mit
dieser Diagnose
eine ver
minderte Frustrationstoleranz
, emotionale Ausbrüche, Miss
trauen gegenüber der Umgebung, mangelnde Anpassungsfähigkeiten und para
noide Tendenzen mit
Beobachtungsgefühlen e
inhergingen
. Zudem sei
Dr.
C._
nicht auf die Prob
lematik eingegangen, dass er alle Stellen wegen Problemen mit Vorge
setzten zufolge seiner psychischen Erkrankung
verloren habe
. Hinzu komme, dass er an einer
Chondrose
mit
Diskusprotrusi
on
L5/L4 bei geringer Spondylose L3 bis S1 leide und ihm aus rheumatologischer Sicht daher nur körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten in temperierten Räumen ohne häufige in- und
reklinierte
sowie rotierende Körperhaltungen und ohne Heben oder Tragen von fünf Kilogramm zumutbar seien
(Urk. 1 S.
4 ff.
).
A
uf
grund des Berichts
von
Dr. med.
F._
, Facharzt
für Psychiatrie und Psycho
therapie sowie
Oberarzt des
A._
,
vom 9.
September
2011 (Urk. 7/39),
des Be
richts
über die neuro
psychologische Abklärung
des
D._
vom
10. Juli 2012
(Urk. 13)
und des Gutach
tens von
Dr.
E._
vom
18. Februar
2013 (Urk. 19/1)
sowie dessen ergänzenden Bericht
s
vom 15.
Mai
2013
(Urk. 27)
sei
erwiesen, dass ihm
auf
grund der Dia
gnosen einer rezidivierenden depressiven Störung und einer para
no
iden Persönlichkeitsstörung keine Erwerbstätigkeit auf dem
freien Ar
beits
markt zumutbar sei
(
Urk. 1 S. 6,
Urk. 12 S. 2 ff.
, Urk. 18 S. 2 f., Urk. 26 S. 2 ff.
)
.
3.3
Strittig und zu beurteilen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invali
denrente.
Zu prüfen ist insbesondere, ob dem Be
sch
werdeführer
eine Er
werbstätigkeit auf dem
ausgeglichenen
Arbeits
markt
(
vgl. dazu
BGE 110 V 273 E.
4b,
Urteil des Bundesgerichts
9C_124/2010 vom 21. September 2010 E. 2.2
)
zumutbar ist.
I
n somatischer Hinsicht
ist
gestützt auf das
Z._
-Teilgutachten von
Dr.
med.
G._
, Facharzt für Orthopädie, vom 6. September 2010 (Untersuchung vom 20. April 2010, Urk. 7/18
S.
2 ff.
) und
den Bericht von Dr.
med.
H._
, Facharzt für Chirurgie, vom 16. Okto
ber 2009 (Urk. 7/15 S. 5 ff.)
unstrittig
und ohne Weiteres
davon aus
zu
gehen, dass de
r
Beschwerdeführer auf
grund der
lumbalen Rückenbeschwerden
mit
Chondrose
und
Discusprotrusion
L3/4 ohne neuraler Kompression bei Spon
dylose L3 bis S1 (Urk. 7/15 S. 5
und S. 8
, Urk. 7/18 S. 4
; vgl. auch
die
Befunde der Magnetresonanztomographie der
Len
denwirbelsäule
[LWS] vom 11. Juni 2009, Urk. 7/15 S. 8
)
seit min
destens
dem
Frühjahr
2009 (Urk.
7/15 S.
6) in seiner Arbeits
fähigkeit einge
schränkt ist und ihm insofern lediglich noch körperlich leichte
, rückenschonende und wechselbe
lastende
Tätigkeiten
zumutbar sind (Urk. 7/15 S. 6, Urk. 7/18 S. 5).
Ob und in welchem Umfang
bereits aufgrund der Rückenbeschwerden nicht nur
das
Leis
tungsprofil
,
sondern auch
die zeitliche Leistungsfähigkeit
eingeschränkt ist, braucht hier nicht entschieden
zu
werden
,
da die Arbeitsfähigkeit bereits auf
grund der
psychischen Symptomatik
seit Jahren
erheblich
beeinträchtigt
wird,
wie sich aus dem Folgenden ergibt.
4
.
4.1
4.1.1
Der
Z._
-Gutachter
Dr.
C._
hielt im psychiatrischen
Teilgutachten vom 21. April 2010
zur psychischen Anamnese des Beschwerdeführers fest, dieser habe seit dem 18. Lebensjahr (1992) psychische Probleme mit depressiven Ver
stimmungen. Diese hätten mit völliger Antriebslosigkeit beim Aufstehen, beim Bewegen begonnen. Er habe keine Lust, keine Freude, kein Interesse
gehabt
und er sei anfänglich recht unruhig
gewesen
. Schlafen sei kein Problem gewesen, jedoch habe er sich nicht zu irgendwelchen Tätigkeiten aufraffen können.
Er habe sich in psychiatrische Behandlung begeben, worauf sich
das Zustandsbild
ohne Medikamente etwa nach sechs Monate
n
etwas verbessert habe. Zirka 1993 sei er vier Monate beim Militär gewesen und habe anschliessend gearbeitet.
Er habe jedoch weiterhin
Stim
mungsschwankungen
gehabt und sich zu allem ge
zwungen, auch beim Militär. Dann habe sich die Antriebsminderung gebessert und die Arbeit sei relativ gut gegangen. Jedoch habe er Konflikte mit Vorge
setzten und Mitarbeitern gehabt. Er sei sensibel, reagiere bei Ungerechtigkeit mit Schimpfen oder Rückzug. Er habe Probleme mit Hierarchie und Anpas
sungsschwierigkeiten. Er habe immer wieder nach dem gleichen Schema die Stelle verloren. Mit den Arbeitsverlusten fühle er sich immer wieder verstärkt depressiv und antriebslos. Diese depres
siven Episoden würden meist etwa sechs Monate dauern.
Unter Behandlung mit Medikamenten habe sich das psychische Zustandsbild immer wieder gebessert mit allmählicher Arbeitssteigerung. Bei vermehrtem Druck oder neuerlichen Problemen sei es immer wieder zur Ver
schlechterung der psychischen Ver
fas
sung gekommen. Die letzte depressive Episode habe etwa von Mai bis Dezember 2009 bestanden. Seit Januar 2010 habe sich das psychische Zustandsbild unter Medikamenten etwas stabilisiert (Urk. 7/18 S. 30 f.).
4.1.2
Gegenüber dem psychiatrischen Gutachter
Dr.
E._
berichtete
der Be
schwerde
führer gemäss dem Gutachten vom 18. Februar
2013 ausserdem,
d
ie Ärzte hätten
schon bei der Rekrutierung
bezweifelt, dass er
die Rekrutenschule (RS)
bestehen würde. Weil er in der Küche eingeteilt gewesen sei, habe er an vielen Aktivitäten nicht teilnehmen müssen, so dass er die RS-Zeit einigermas
sen überstanden habe. Danach sei
es ihm aber klar gewesen, dass er die Belas
tung nicht länger aushalten würde
,
und er habe das Arztzeugnis eingereicht, das er zu Beginn der RS erhalten habe. Nach der RS habe er in diversen
Hilfs
jobs
ver
sucht, Geld zu verdienen. Schon damals habe er aber nie mehr als 70
%
ar
beiten können, meistens sogar bloss 50
%
. Er sei selten länger als ein Jahr an einer Stelle gewesen, dann sei ihm gekündigt worden.
Seit über zwei Jahren sei er nun bei der
Y._
(in einem 40%igen Pensum)
beschäftigt, bei welcher Tätigkeit es sich um ein von der Stadt
I._
geführtes
Integrations
pro
jekt
handle. Er könne dort in der Werkstatt für sich allein arbeiten
, was ihm gefalle. Wenn er sich im Winter öfter im Büro aufhalten müsse, wo sich andere Leute befänden, gefalle ihm das nicht. Er sei lieber für sich allein
. An zwei Ta
gen pro Woche hüte er seine
bald fünf
jährige Tochter und
den
neun
jährige
n
Sohn seiner
Expartnerin
, wenn
diese
arbeiten müsse. In der Freizeit
mache
er vor allem Musik (Gitarre, elektrischen Bass und Schlagzeug), was er sich selbst beigebracht habe. Musik sei für ihn Therapie. Er spiele meistens allein. Er sei in diversen Bands gewesen, das sei ihm aber zu anstrengend gewesen.
Hie und da finde an Samstagen eine Jamsession mit Kollegen statt
(U
rk. 19/1 S. 10
f.).
Zu den subjektiven Beschwerden befragt, gab der Be
schwerdeführer an, er gehe nicht gerne unter Leute, am liebsten sei er für sich allein. In der
Öffentlichkeit fühle er sich nicht wohl. Er fühle sich dann oft beobachtet und habe das Gefühl, die Leute würden über ihn reden. Er scheue den Kontakt mit Menschen, weil das immer wieder zu Schwierigkeiten führe. Er erlebe sich allgemein als eher miss
trauisch anderen Menschen gegenüber. Auch wenn jemand freundlich sei, traue er der Person nicht. Er sei sehr leicht verletzbar in Beziehungen. Seine Stim
mung sei fast immer gedämpft, der Antrieb sei immer eher vermindert.
Seine Gefühle könne er schlecht zeigen. Der Appetit sei chronisch vermindert.
Bei der Arbeit müsse er häufig Pause machen, was einerseits mit den Rücken
schmerzen zu tun habe, andererseits aber auch mit seiner beeinträchtigten Konzentrati
onsfähigkeit. Er schweife mit den Gedanken oft ab und vergesse häufige Ter
mine. Seit zir
ka fünf Jahren seien die Rücken
beschwerden stärker geworden, was sich auch auf die psychischen Be
schwerden auswirke. Seither sei er nie mehr ganz aus der depressiven Stimmung heraus
gekommen. Der Schlaf sei ge
stört. Ohne Medikamente habe er gro
sse Einschlafstörungen und er
wache trotz Medi
kamenten mehrmals pro Nacht
auf
(Urk. 19/1 S. 12 f
f
.).
4.1.3
Dr.
E._
erhob
in
seinem Gutachten vom 18. Februar 2013 ausserdem eine Fremdanamnese. Und zwar habe die Vor
gesetzte des Be
schwerde
führers bei der
Y._
(des Vereins
J._
) anlässlich des Telefon
gesprächs vom 22. Januar 2013 (Urk. 19/1 S. 1) erklärt, seine Arbeitsqualität beim Einbau von ver
wertba
ren Teilen in alte gesammelte Fahrräder sei zu
frieden
stellend. Er sei indes kein Fachmann, was man merke. Die Zuver
lässigkeit sei ungenügend. Er melde sich häufig nicht ab, arbeite wenn er Lust habe und halte häufig Abmachungen nicht ein. Oftmals nehme er auch das Telefon nicht ab, wenn man ihn erreichen sollte. Auch melde er sich relativ häufig krank, vor allem wenn die Vorgesetzte nicht anwesend sei (jeweils freitags) und im Win
ter
halbjahr, wenn er vor allem im Büro arbeiten müsste. Auch an den Montagsgesprächen nehme er nicht teil, es interessiere ihn nicht, was die anderen Mitarbeiter mitzuteilen hätten. Den Vorschlag, dass er ein ärztliches Zeugnis dafür vorlegen möge, dass er nicht teilnehmen sollte, setze er nicht um. Wenn sie mit ihm eine neue Abmachung treffen wolle, reagiere er indifferent mit einem „ja,
isch
guet
“, halte sich aber dann dennoch nicht daran. Zu Beginn seiner Tätigkeit sei er noch unzu
ver
lässi
ger gewesen. Es habe sich ein wenig gebessert. Umgekehrt sei er in Bezug auf das Hüten der Kinder offenbar sehr zuverlässig. Dinge, die ihm wichtig seien, erledige er gewissenhafter. Sie erlebe ihn als Einzelgänger. Er arbeite nicht gern mit
a
nderen zusammen. Teilweise weigere er sich explizit
,
mit be
stimmten Mit
arbeitern zusammen zu sein. Im Kontakt sei er eher wortkarg. Kritik nehme er ohne grosse Regung entgegen, neige aber stark dazu, Fehler von sich zu weisen beziehungsweise andere dafür verantwortlich zu machen. Im Selbstbild sehe er sich als anders, auch als besser oder überqualifiziert bezüglich der Tätigkeit. Er könne es nicht leiden, wenn man ihm vermeintlich dreinrede. Er lehne auch of
fen Mitarbeiter ab, die mehr wüssten als er. Sie sehe ihn auch als wenig flexibel und mit der Neigung zu Sturheit, zum Beispiel was Ein
satzpläne oder das Ein
springen für ausfallende Mitarbeiter anbelange (Urk. 19/1 S. 15 f.).
Gemäss den Angaben der behandelnden Psychiaterin Dr. med.
K._
,
Fach
ärztin
für Psychiatrie und Psychotherapie, vom
D._
(Telefon
gespräch vom 24. Januar 2013, Urk. 19/1 S. 1), die ihn seit September 2011 behandle, spiele ihrer Meinung nach die Persönlichkeitsproblematik die grössere Rolle als die depressive Symptomatik. Diese trete immer wieder in mittel
schwe
rem Grad auf, jedoch kaum schwer. Es gebe jedoch Phasen, in denen er sich vollständig zu
rückziehe, auch Suizidideen habe oder zumindest Sterbenswünsche. Die
Persön
lichkeitsstörung
äussere sich vor allem in seiner ein
zelgän
gerischen
Art.
Er habe schon als Kind und Jugendlicher ähnliche Probleme gehabt, lerne langsam und habe Probleme mit sozialen Kontakten und so weiter. Seine Konzentration sei oft ein Problem. Sie beobachte vor allem auch, dass er sich bei Belastung
schlechter konzentrieren könne. Emotional sei er kaum
schwin
gungsfähig
. Eine Ausnahme sei zu beobachten, wenn er von seinen Kindern spreche. Über dieses Thema sei er allgemein zugänglicher (Urk. 19/1 S. 14 f.).
4.2
4.2.1
Die
Beurteilungen der psychia
trischen Experten
stimmen
in Bezug auf die
psychi
atrischen
Diagnosen überein. Und zwar stellten nicht nur die behan
deln
den Ärzte des
A._
(Berichte vom 26. Januar 2010, Urk. 7/16 S.
1 f.
, vom 18. Juli 2011, Urk. 7/40 S. 1, und vom 9. September 2011, Urk. 7/39 S
.
1)
und der Gutachter
Dr.
E._
(Gutachten vom
18. Februar 2013
, Urk. 19/1 S. 18 ff.
; Bericht vom 15. Mai 2013, Urk. 27
)
, sondern auch der
Z._
-Gutachter
Dr.
C._
(Teilgutachten vom 21. April 2010, Urk. 7/18 S. 34)
die Diagnosen
einer paranoiden Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60
; bestehend seit Jahren
) und einer rezidi
vierenden depressiven Störung mit leichten bis mittelgradigen depressiven Episoden (
ICD-10 F33.0, F33.1; be
stehend seit zirka 1992).
In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit divergier
t
en die Einschätzungen hingegen.
Während d
ie Ärzte der
A._
und Dr.
E._
auf eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätig
keit auf dem
freien
Arbeits
markt und eine 40%ige Arbeits
fä
higkeit in geschütztem Rahmen schlossen (
Urk. 7/16 S. 3,
Urk. 7/39 S. 1
, Urk. 19/1 S. 26 ff.
),
befand Dr.
C._
,
aus psychiatrischer Sicht sei die Ar
beitsfähigkeit in der ange
stammten Tätigkeit als Küchenhilfe oder
Kinder
be
treuer
von Mai bis Dezember 2009
lediglich
um 40
%
und ab Januar 2010
bis zum Zeitpunkt der Begutach
tung vom 21. April 2010 konstant
um 25 %
sowie in einer leidensangepassten Tätigkeit
von Mai bis Dezember 2009 um 25
%
und ab Januar 2010
um 10 %
je bei vollem Stundenpensum
einge
schränkt
.
4.2.2
Dr.
C._
begründete
seine Ein
schätzung
im
Z._
-Teilgutachten vom 21. April 2010
damit, dass
trotz der vor
liegenden rezidivierenden depres
siven Störung mit leichten bis mit
tel
gradigen depressiven Episoden sich durchaus Restaktivitäten und Ressourcen erheben lassen
würden
und
insbesondere in der
leichten depressiven Episode ab Januar 2010
keine Be
einträchtigung der Schmerzverarbeitung und -bewältigung anzu
nehmen sei.
Sofern
die Schmerzen
n
icht organisch begründbar seien, seien sie mit einer zumutbaren
Willens
an
stren
g
ung
ausreichend über
windbar (Urk. 7/18 S. 36 f.)
.
I
m Bericht vom 14. November 2
011 (Urk. 7/47), in welchem Dr.
C._
zum Bericht von Dr.
F._
vom
A._
vom 9. September 2011 (Urk. 7/39) Stellung nahm, führte
Dr.
C._
zudem
aus, es habe aus versicherungsmedizinischer Sicht von Januar bis Herbst 2010 eine leichte depressive Episode, im Winter 2010/2011 aufgrund diverser Belastungsfaktoren mit teils
invalidenver
siche
rungsfremden
psycho
sozialen Faktoren wie Konflikten mit der Ex-Partnerin und so weiter vorübergehend eine mittelgradige depressive Episode und in der Folge im Jahr 2011 wieder eine leichte depressive Episode diagnostiziert werden kön
nen. Damit würden seit Januar 2010 überwiegend leichte depressive Störungen vorliegen und zusätzlich bestehe eine paranoide Persönlichkeitsstörung mit Misstrauen, mangelnde
r
Anpas
sungs
fähigkeit, zum Beispiel an hierarchische Strukturen, Konflikte mit Vor
gesetzten und paranoiden Tendenzen mit
Be
obachtungsgefühlen
, insbesondere bei Menschen
ansammlungen. Nachdem of
fen
sichtlich seit Januar 2010 über
wiegend leichte depressive Verstimmungen vorlägen, seien durchaus Res
sourcen und
Rest
aktivi
täten
zu erheben und die paranoide Persönlichkeitsstörung führe durchaus zu Schwierigkeiten im Um
gang mit der Umgebung. Nachdem die rezidivierende depressive Störung mit zuletzt überwiegend
leichten Episoden auch von Dr.
F._
bestätigt werde, sei trotz der paranoiden Persönlichkeitsstörung eine relativ geringe Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus
versicherungsmedizini
scher
Sicht anzunehmen. Damit würden sich keine Änderungen bezüglich den gutachterlichen Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit ergeben (Urk. 7/47 S. 3).
4.2.3
Gemäss dem
Bericht
des
A._
vom 26. Januar 2010
, wo de
r Beschwerdeführer seit dem 14.
Mai 2009
in Behandlung steht
(Urk. 7/13 S. 3)
,
bestehen
Ein
schränkungen in der Leistungsfähigkeit aufgrund des verminderten Antriebes, der leicht verminderten Konzentrationsfähigkeit, des starken Miss
trauens den Motiven und Handlungen anderer (insbesondere Vorgesetzten) gegenüber,
der
ex
tremen
Empfindlichkeit
gegenüber Zurücksetzung und vermeintlichen
Regel
verletzungen
. Bei der Arbeit wirke sich dies durch Misstrauen, streit
süchtiges Verhalten, Anpassungsschwierigkeiten, Verlangsamung durch
Antriebsminde
rung
und verminderte Leistungsfähigkeit aus. Da der Beschwerde
führer auf
grund seiner Persönlichkeitsstruktur immer wieder in grosse Schwierigkeiten am Arbeitsplatz gerate, sei die Chance, dass er längerfristig in den Arbeits
prozess integriert werden könne, sehr gering. Dies könnte allenfalls in einem „Nischen
-
job“, zum Beispiel in einer Stelle mit flacher Hierarchie oder viel Selb
ständigkeit gelingen. Es sei jedoch nicht mit dem Erlangen der voll
stän
digen Erwerbsfähigkeit zu rechnen
. Die zwischenmenschlichen Arbeits
bedin
gungen (Arbeitsklima, Hierarchie etc.) seien beim vorliegenden Störungsbild ausschlag
gebender als andere Faktoren
(Urk.
7/16 S. 3 ff.
).
Dem Bericht des
A._
vom 18. Juli 2011 ist zu entnehmen,
dass
zu Beginn der Be
handlung die Reduktion der depressiven Symptomatik im Vordergrund ge
standen
ist
. Dies sei innerhalb des ersten Jahre
s
zu einem grossen Teil gelungen, wobei in Verbindung mit der Persönlichkeitsstörung eine leichte chronische De
pressivität weiterbestanden habe. Im Winter 2010/2011 habe die Depres
sivität aufgrund diverser kleinerer Belastungsfaktoren (gesundheitliche Probleme, ge
häufte Konflikte mit der
Expartnerin
, Schwierig
keiten im Umgang mit alko
hol
kranken Mitarbeitern im Integrationsprogramm)
vorübergehend noch
mals zu
genommen. Im Zuge der Verbesserung der Depressivität
habe schritt
weise auch die Arbeitsfähigkeit erhöht werden können, wobei dies auf
grund der tiefgrei
fenden Persönlichkeitsproblematik nur sehr langsam möglich gewesen sei. Die Arbeitsfähigkeit habe somit im Rahmen der aktuellen Stelle im
Inte
grationspro
gramm
des Sozialamtes
I._
, welche dem Be
schwerde
führer aufgrund der tie
fen Anforderungen auch bei reduzierter Belastbarkeit zumutbar sei, auf 25
%
ab dem 15. Februar 2010, auf 30 % ab dem 1. März 2011 und auf 40
%
ab dem
1. Juli 2011
erhöht werden können (Urk. 7/40).
Aus dem Bericht des
A._
vom 9. September 2011 geht zudem hervor,
die Zu
nahme der depressiven Symptomatik im Winter 2010/2011
sei im Rahmen der Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung als mittelgradige depressive Episode eingestuft worden. Danach sei zwar wieder eine gewisse Stabilisierung, insgesamt aber ein wechselhafter Verlauf eingetreten, wobei die depressive Symptomatik neben der Arbeitsbelastung vor allem auch durch die Rücken
schmerzen
getriggert
werde. Auf dem freien Arbeitsmarkt bestehe nach wie vor eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit
, dies hauptsächlich aufgrund der
inter
aktio
nellen
Schwierigkeiten, welche in der Vergangenheit wiederholt zu Schwierig
keiten am Arbeitsplatz, psychischen Problemen und Stellenverlust geführt hät
ten
(Urk. 7/39).
4.2.4
Gemäss dem Bericht des
D._
vom 10. Juli 2012 ergab die neuropsychologische Abklärung vom 25. Juni und 3. Juli 2012 Teilleistungsstörungen in den Berei
chen Aufmerksamkeit, Ge
dächtnis und Exekutivfunktionen, welche die Reakti
ons
geschwin
digkeit, die Lernfähigkeit, die Denkflexibilität, die
Problem
lö
sungsfähigkeit
, das Interaktionsverhalten und breitgestreut das kognitive Profil beeinträchtigen. Es sei anzunehmen, dass die objektivierten Beein
trächtigungen bei Konfrontation mit Zeit- und Leistungsdruck im Berufsalltag beim Beschwer
deführer zu Überforderungserleben führen und die psychische Befindlichkeit weiter desta
bili
sieren könnten. Es sei zu empfehlen, dass der Beschwerdeführer an einer Arbeits
stelle tätig sei, wo er möglichst wenig Zeit- und Leistungsdruck ausge
setzt sei; insofern sei die Weiterführung der Arbeitstätigkeit im gestützten Rah
men zu empfehlen (Urk. 13 S. 6 f.).
4.2.5
Dr.
E._
kam im Gutachten vom 18. Februar 2013 unter Berücksichtigung
d
er Fremdanamnesen, der
Vorakten
, nach eigener Untersuchung und
Befund
erhe
bung
vom 18. Januar 2013 (Urk. 19/1 S. 4 ff.) zum Schluss, dass man sich be
treffend die Arbeits
fähigkeit weit
gehend den Beurteilungen der behandelnden Fachärzte anschliessen müsse, ins
besondere jener von
Dr.
F._
vom Januar 2010 (Bericht des
A._
vom 26. Januar 2010, Urk. 7/16). Die Erfahrungen der letzten Jahre hätten gezeigt, dass sich der Beschwerdeführer in einem ge
schützten Rahmen - wie derzeit in der
Y._
geboten - teilweise in
tegrieren, eine minimale Leistung erbrin
gen und dadurch psychisch stabilisieren könne. Zu berücksichtigen sei, dass in diesem Rahmen wenig Zeit- und Leis
tungsdruck bestehe, Verständnis für die spezifische
Persönlichkeits
problematik
des Beschwerdeführers vorhanden sei, er mit einem sehr be
schränk
tem Perso
nenkreis Kontakt haben müsse und er ein zeitlich reduziertes Pensum leisten könne. Eine Arbeitsfähigkeit in der freien Wirtschaft zum Bei
spiel als Küchen
hilfe oder als Kinderbetreuer ausserhalb des privaten Rahmens sei hauptsächlich aufgrund der Persönlichkeitsstörung aber auch wegen der zwar unterschiedlich ausgeprägten aber doch chronischen affektiven Beein
träch
tigung durch die depressive Störung ausgeschlossen. Diese betreffe selbst eine
Teilarbeitsfähig
keit
. Die derzeitige Arbeitssituation müsse als optimal angepasst in Bezug auf die Einschränkungen des Beschwerdeführers gesehen werden. Es sei überdies zu berücksichtigen, dass bei einer Tätigkeit, welche den geforderten Kriterien nicht Rechnung trage, die Gefahr einer Über
forderung in emotionaler und sozialer Hinsicht bestehe. Eine solche würde mit an Sicherheit grenzender Wahrschein
lichkeit die Krankheitssymptomatik ver
schärfen (Urk. 19/1 S. 26 f.). Im ergän
zenden Bericht vom 15. Mai 2013 führte
Dr.
E._
entsprechend aus, es liege beim Beschwerdeführer eine chronische, thera
peutisch nach heutigem Wissen
stand kaum zu beeinflussende psychische Störung schweren Grades vor. Die Langzeitprognose sei aus diesem Grund schlecht. Mit einer Verbesserung des Gesundheitszustandes und mithin der Arbeitsfähigkeit könne nicht ge
rech
net werden. Er sei in jeglicher Tätigkeit in der freien Wirtschaft voll arbeits
unfähig. Er könne bloss noch im geschützten Rahmen teilzeitlich eingesetzt werden (Urk. 27).
4.3
4.3.1
Nicht nur der Beschwerdeführer sondern
nunmehr auch die Be
schwerdegegnerin (Urk.
21
) gehen
zu Recht
davon aus, dass in psychischer Hinsicht nicht auf
die Beurteilung von
Dr.
C._
gemäss seinem
Z._
-Teilgutachten
vom 21. April 2010 (Urk. 7/18 S. 25 ff.)
und
dessen
Bericht vom 14. November 2011 (Urk. 7/47)
abgestellt werden kann.
In
s
besondere
ist die Kritik des Beschwerde
führers berechtigt
, dass Dr.
C._
zur
Begründung
der
Arbeits
(
un
)
fähigkeit
haupt
sächlich die depressive Störung
und deren Schweregrad in den Mit
tel
punkt rückt
e
, ohne dabei die offensichtlich bereits seit Beginn der beruf
lichen Lauf
bahn bestehenden Auswirkungen der paranoiden Persönlichkeitsstörung gebüh
rend zu würdigen
(Urk. 7/18 S. 36 ff.)
, wie dies von Dr.
E._
im Gut
ac
hten vom 18. Februar 2013 (Urk.
19/1) ausgeführt wurde.
So erklärte
Dr.
E._
nachvollziehbar
, dass die paranoide Persönlichkeits
-
störung im Gutachten von
Dr.
C._
zu wenig zur Sprache komme
.
Dieser habe es unter
lassen, den Ein
fluss dieser Diag
nose auf die Arbeitsfähigkeit
und die einzelnen zum Teil über
lap
penden Elemente beider Diagnosen sowie deren In
teraktion zu disku
tieren
.
Auch
habe
er es vollständig
unterlassen
, im Rahmen der Frage der zumutbaren
Will
ensanstrengung trotz subjektiver Leiden auf die
Persönlich
keitsproblematik
einzugehen.
Jemand mit einer Persönlichkeits
-
störung sei aber per se nicht in der Lage, die durch die Störung bedingte defi
zitäre Eigenschaft willentlich zu kontrollieren. So könne der Beschwerde
führer etwa das krankheitsbedingte Misstrauen und die feste Überzeugung, in der Öf
fent
lichkeit beobachtet zu wer
den, nicht willentlich überwinden.
Zweifel
los bestün
den beim Beschwerdeführer Ressourcen, wie etwa eine „
insuläre
“
Zu
ver
lässig
keit, wenn es um die Betreuung seiner Kinder gehe, eine
Rest-Beziehungsfähig
keit
zu wenigen, ausgewählten Personen (zum Beispiel seiner Vor
gesetzten
im
Inte
grationsprojekt
und zu seiner Therapeutin) und seine Interes
sen an Musik und Veloreparaturen. Hin
gegen sei es nicht nachvoll
-
ziehbar
, wie
Dr.
C._
zur Aussage gelange, es bestünden keine wesent
lichen Kontakt
störungen trotz sozialen Rückzugstendenzen
(vgl. Urk. 7/18 S. 36)
. D
ie Bio
graphie des Be
schwer
de
führers
mache
zweifels
frei
deutlich
,
dass seine immer wie
derkehrenden Pro
bleme in sozialen Kontakten, das heisst auch an den jewei
ligen Arbeitsorten mit Vorgesetzten und Mitarbeitern, auf die Verhaltens
muster zurückzuführen
seien
, welche der Persönlichkeitsstörung zugrunde lägen. Die von
Dr.
C._
in den Vordergrund gerückte depressive Störung sei indes von sekundärer Be
deu
tung
auf dem Hintergrund der Persönlichkeitsstörung. Letztere sei verant
wort
lich für die immer wiederkehrenden sozialen Schwierigkeiten an den Arbeits
plätzen
(Urk. 19/1 S. 22
f
f.)
.
Diese Ausführungen von Dr.
E._
überzeugen
.
Zudem
zeigt das
von Dr.
C._
gemäss seinem
Z._
-Teilgutachten
formulierte
Anforderungsprofil
an eine leidensangepasste Tätigkeit, dass seine Einschätzung
nicht realistisch ist
. Denn
einerseits
beurteilte er
die Tätigkeiten als Küchenhilfe oder als
Kinder
betreuer
lediglich als zu 40
%
respektive ab Januar 2010 als zu
25 % einge
schränkt. A
nderer
seits
erachtete er
nur
leidensangepasste Tätigkeiten ohne er
höhte emotionale Be
lastung, ohne erhöhten Zeitdruck (Stressbelastung), ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne er
forderliche überdurchschnittliche Kon
zentrations
fähigkeit, ohne erhöhte Ver
antwortung, ohne vermehrten
Kunden
kontakt
und ohne über
durch
schnitt
liche Dauer
belastung
hauptsächlich alleine oder in kleinen Teams als zumutbar
(Urk. 7/18 S. 37). Ins
be
sondere eine be
rufli
che Betreuung von Kindern ist
mit
einem solchen Anforderungs
profil
jedoch
nicht in Einklang zu bringen. Auch die Tätigkeit als Küchenhilfe ist regelmässig mit erhöhtem Zeit
druck verbunden
und daher insgesamt unzu
mutbar
.
Eine Tä
tigkeit als Küchenhilfe ist im Übrigen auch wegen der
Rücken
beschwerden
un
geeignet, da
eine solche
vorwiegend stehend/gehend
und oft
in gebeugter Hal
tung
verrichtet werden muss. Diesbezüglich ist
daher
auch die
orthopädische Ein
schätzung des
Z._
-Gutachtens vom 6. September 2010 einer lediglich 20%igen Arbeits
unfähigkeit als Küchenhilfe bei voller Präsenz (Urk. 7/18 S. 5)
widersprüchlich
.
4.3.2
Schliesslich verdeutlichen die
von
Dr.
E._
gemäss dessen Gutachten vom 18. Februar 2013 erhobenen Fremdanamnesen
(Urk. 19/1 S. 14 ff.)
, dass die von Dr.
C._
angenommene
Arbeits
f
ähigkeit
und das beschriebene
An
forde
rungsprofil
auf dem massgeblichen
ausge
glichenen Arbeitsmarkt nicht
realisier
bar
wäre
.
Zwar
führt
rechtsprechungsgemäss
allein der Umstand
, dass eine ver
sicherte Person zur Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf einen
Nischen
platz
angewiesen ist, nicht zur Verneinung des Vorhandenseins ent
sprechender Arbeitsgelegenheiten auf dem ausgeglichenen Arbeits
markt
(
vgl.
Urteil des
Bundesgerichts
8C_119/2008 vom 22.
September 2008 E. 4)
.
Hier zeigen die Erfahrungen indes, dass bereits mit geringer Leistungsanforderung im nur 40%igen Pensum im geschützten Rahmen
des Integrationsprojekts der
Y._
die Grenzen des Möglichen erreicht
sind
. Denn der Be
schwerdeführer ist
- n
ebst den körper
lichen
bedingten Ein
schränkungen -
nicht nur auf einen Arbeitsplatz ohne Kunden- und
möglichst ohne
Mitarbeiter
kontakt
,
sondern auch
mit tiefen
An
forderungen an die Zuver
lässigkeit angewiesen, was sich
selbst
bei
einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers
realis
tischerweise
nicht mit einer Erwerbstätigkeit ver
ein
baren lässt.
Dies gilt umso mehr angesichts des Ergebnisses der neuro
psychologischen Abklärung, welche gemäss dem Bericht des
D._
vom 10. Juli 2012 eine Beeinträchtigung der
Reaktions
geschwin
digkeit, der Lernfähigkeit, der
Denk
flexibilität
, der
Prob
lemlösungsfähigkeit
, des Interaktionsverhaltens und des kognitiven Profils ergab, welche bei Zeit- und Leistungsdruck im
Be
rufsalltag
auch an einem Nischenplatz zu einer Überforderung führen würde (Urk. 13 S. 6 f.). Entspre
chend der Empfehlung aus neuro
psycho
logischer Sicht ist
realistischerweise
al
lein die Weiterführung der Arbeitstätigkeit im ge
stützten Rah
men
realisierbar
.
Die
Einschätzung von
Dr.
E._
ist daher nachvollziehbar
. Insbesondere ist
begreiflich
, dass die Schwierigkeiten, welche sich in der bis
herigen weit
gehend fehlgeschlagenen beruflichen Inte
gration auf dem freien Arbeitsmarkt
ergaben, auf die psychischen Störungen zurückzuführen sind,
und zwar
unabhängig da
von
,
ob die rezidivierende depressive Störung zeitweise eine leichte Ausprä
gung
aufwies
.
4.4
4.4.1
Nach dem Gesagten sind
entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin
weitere Abklärungen zur Ar
beitsfähigkeit nicht angezeigt, zumal das Gutachten von Dr.
E._
vom 18.
Februar 201
3
(Urk. 19/1
; samt der Ergänzung vom 15. Mai 2013, Urk. 27
)
alle rechtsprechungsgemäss erfor
derlichen Kriterien für beweis
kräftige ärztli
che Entscheidungs
grundlagen (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c) erfüllt
. Auch recht
fertigt rechtsprechungsgemäss der Umstand allein,
dass eine ärztliche Stel
lungnahme von einer
Partei eingeholt und in das Verfahren eingebracht wird, nicht Zweifel an ihrem Beweiswert (BGE 125 V 351
E.
3b/
dd
; Urteil des Bundes
gerichts
8C_1024/2010
vom 3.
März 2011 E. 3.3
)
.
Die Beschwerdegegnerin bringt denn auch nichts
gegen das Gutachten von Dr.
E._
vor
(Urk. 21)
,
was gegen die Beweis
kraft
des Privatgutachtens sprechen würde.
Auf das Gutachten von
Dr.
E._
ist daher abzustellen.
4.4.2
Es ist
somit
gestützt auf die Beurteilung von
Dr.
E._
von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit (Urk. 19/1
, Urk. 27
) auszugehen.
Ange
sichts der seit Jahren bestehenden und
im Wesentlichen
unveränderlichen
psychischen Erkrankung
(Urk. 7/18 S. 34, Urk. 19/1 S. 24, Urk. 27 S. 1) ist
da
von auszugehen, dass diese Arbeitsfähigkeit im hier massgeblichen Zeitraum ab Anfang 2009 bereits bestand (vgl.
Art.
28 Abs. 1
lit
. b und 29 Abs. 1 IVG) und daher d
er
(
hypothetische
)
Rentenbeginn in An
wendung von
Art.
29
Abs.
1 IVG (Anmeldung vom 1
7.
Juli 2009, Urk. 7/1) auf den 1. Januar 2010 festzusetzen
ist
.
Dabei ist bei einer 100%igen Arbeitsun
fähigkeit in jeglicher Tätigkeit ohne Weite
res auf eine 100%ige Erwerbseinbusse respektive einen Invaliditätsgrad von 100 % mit einem Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG) zu schliessen (sogenannter Prozentvergleich; vgl.
Urteil
e
des Bundesgerichts
9C_882/2010 vom 2
5.
Januar 2011 E. 7.1
und
I
315/02
vom 9.
Dezember 2003
E.
4.2
).
4.5
Die angefochtene Verfügung vom 2. März 2012 ist folglich in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und es ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. Januar 2010 Anspruch auf eine ganze Rente hat.
5.
5.1
Streitgegenstand des Verfahrens bildet die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen. Das Verfahren ist daher kostenpflichtig. Die Gerichts
kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest
zulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG)
und
ermessensweise auf Fr.
9
00.-- anzusetzen.
Aus
gangsgemäss
sind die Gerichtskosten
der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
5.2
5.2.1
Dem Beschwerdeführer
respektive dessen unentgeltliche
r
Rechtsvertreterin
ist eine Prozessentschädigung zuzusprechen, die nach Art. 61
lit
. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das
Sozialversi
cherungsgericht
ohne Rücksicht auf den Streit
wert nach der Be
deutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen zu bemes
sen ist. Rechtsprechungsgemäss gehören zu den
Partei
kosten
im Rahmen von Art. 61
lit
. g ATSG neben den Vertretungskosten auch die besonderen Auslagen für Abklärungsmassnahmen, welche durch den Ver
si
cherer anzuordnen und durchzuführen gewesen wären, an dessen Stelle jedoch durch die Partei veran
lasst wurden. Hat der Versicherer in diesem Sinne not
wendige Untersuchungen unterlassen und ist ihm deshalb eine Pflicht
verletzung vorzuwerfen, so hat er die privaten Abklärungskosten auch dann zu über
neh
men, wenn er in der Sache selbst obsiegt (Urteile des Bundesgerichts U 85/04 vom 14. März 2005 E. 2.1 und
8C_850/2012
vom 2
4.
Januar 2013
E. 4
je mit Hinweisen).
5
.2.2
Der Beschwerdeführer macht die Entschädigung seiner Auslagen für
das Gutach
ten von
Dr.
E._
vom
18. Februar 2013
im Betrag von Fr.
4‘340
.-- (Rech
nung vom
18. Februar 2013
, Urk.
19/2
) geltend (Urk.
18 S. 2
). Wie sich aus den vorausgehenden Erwägungen ergibt, war der medi
zi
nische Sachverhalt in
psychischer
Hinsicht
ohne das Gutachten von
Dr.
E._
nicht
ausreichend abgeklärt
. Ausserdem ist
dessen Privatgutachten für den Ausgang des Verfah
rens mass
geblich
. Die Beschwerdegegnerin ist folglich zu verpflich
ten, die
sen Aufwand
im Umfang von Fr. 4‘340.--
, welchen die unentgeltliche
Rechtsver
treterin
des Beschwerdeführers vorgeschossen hat (Urk. 31),
zu vergüten.
Die Parteientschädigung für die Vertretungskosten ist
unter Berücksichtigung der Honorarnote vom 21. Mai 2013
(20 Stunden à Fr. 200.--
zuzüglich Fr. 217.40
.-
-
für die Barauslagen
,
Urk.
25)
auf Fr.
4‘251.15
(inkl. Mehr
wert
steuer und Barauslagen) festzuset
zen.
Die Beschwerdegegnerin ist somit zu verpflichten, der unentgeltlichen Rechts
-
ver
treterin
des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Christina Ammann, eine Prozessentschädigung von insgesamt
Fr.
8‘591.15 (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.