Decision ID: 1a4c50f8-648b-5fff-8a4e-4530f3aed347
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Im Jahre 1998 reiste B._ (nachfolgend Gesuchsteller)  mit seiner Ehefrau und zwei Kindern illegal in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Nach dessen rechtskräftiger Abweisung wurde er im Juni 2002 ausgeschafft und mit einer Einreisesperre bis zum 9. Juni 2007 belegt. Bereits im November 2002 musste er erneut ausgeschafft werden, weil er nach einer vorübergehenden Aufhebung (Suspension) der Einreisesperre die Schweiz nicht fristgerecht  hatte. Im März 2004 reiste der Gesuchsteller nach einer  der Einreisesperre wiederum nicht freiwillig aus und musste erneut ausgeschafft werden.
B. Am 11. Juli 2007 beantragte der Gesuchsteller bei der  Vertretung in Pristina/Kosovo die Erteilung eines Visums zu . Nach formloser Verweigerung übermittelte die  das Gesuch zum formellen Entscheid an die Vorinstanz.  das Amt für Migration des Kantons Luzern beim Bruder des Gesuchstellers (nachfolgend Gastgeber oder Beschwerdeführer) weitere Auskünfte eingeholt hatte, wies die Vorinstanz das  mit Verfügung vom 12. November 2007 ab. Zur Begründung brachte sie im Wesentlichen vor, die Wiederausreise könne aufgrund der allgemeinen politischen und sozioökonomischen Lage im Kosovo sowie aufgrund der persönlichen Situation des Gesuchstellers nicht als gesichert angesehen werden. Die Vorinstanz nahm insbesondere Bezug auf das Verhalten des Gesuchstellers anlässlich der früheren Besuche in der Schweiz sowie auf fehlende Bescheinigungen über konkrete Besuchstermine für den Kontakt mit seinen in der Schweiz lebenden Kindern.
C. Mit Rechtmitteleingabe vom 3. Dezember 2007 (Poststempel)  der Beschwerdeführer sinngemäss die Aufhebung der  Verfügung und die Erteilung eines Einreisevisums. Der  sei in den Jahren 2002 und 2004 auf Anweisung seines  nicht fristgerecht aus der Schweiz ausgereist. Es habe sich später herausgestellt, dass der Rechtsvertreter kein richtiger Anwalt gewesen und wegen Vermögensdelikten angeklagt worden sei.
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D. Mit Vernehmlassung vom 29. Februar 2008 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde.
E. Auf den übrigen Akteninhalt wird, soweit rechtserheblich, in den  eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt gemäss Art. 31 des  vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32)  gegen Verfügungen gemäss Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als  gelten die in Art. 33 und Art. 34 VGG aufgeführten Behörden. Darunter fallen die Verfügungen des Bundesamtes für Migration  Bewilligung der Einreise. Das Bundesverwaltungsgericht  in diesem Bereich endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich  Art. 37 VGG nach dem VwVG, sofern das Gesetz nichts anderes bestimmt.
1.3 Der Beschwerdeführer ist als Garant und Gastgeber aufgrund von Art. 48 Abs. 1 VwVG zur Beschwerde legitimiert. Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit einzutreten (Art. 49 ff. VwVG).
2. Mit Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) am 1. Januar 2008 wurde das Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG, BS 1 121) aufgehoben (Art. 125 AuG i.V.m. Ziffer I Anhang AuG). Da das der angefochtenen Verfügung zugrunde liegende Gesuch vor Inkrafttreten des AuG  wurde, ist gemäss Art. 126 Abs. 1 AuG das bisherige Recht, d.h. das ANAG und die darauf abgestützten, per 1. Januar 2008 eben-
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falls aufgehobenen Verordnungen (vgl. Auflistung in Art. 91 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE, SR 142.201]), anwendbar.
3. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhaltes und – sofern nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im  das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist  Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht  und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt seines  (vgl. E. 1.2 des in BGE 129 II 215 teilweise publizierten  2A.451/2002 vom 28. März 2003).
4. 4.1 Ausländer und Ausländerinnen sind zur Anwesenheit in der Schweiz berechtigt, wenn sie eine Aufenthalts- oder  haben oder keiner solchen bedürfen (Art. 1a ANAG).  Gruppen von Ausländerinnen und Ausländern benötigen für die Einreise in die Schweiz ein Visum (vgl. Art. 3 ff. der Verordnung vom 14. Januar 1998 über die Einreise und Anmeldung von Ausländerinnen und Ausländern [VEA, AS 1998 194]).
4.2 Das Bundesamt für Migration entscheidet im Rahmen der  Vorschriften und der Verträge mit dem Ausland nach freiem  über die Bewilligung von Aufenthalt und Niederlassung (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 ANAG, Art. 9 VEA). Dies bedeutet, dass die  Rechtsordnung weder ein allgemeines Recht auf Einreise kennt noch einen besonderen Anspruch auf Erteilung eines Visums gewährt (vgl. PETER UEBERSAX, Einreise und Anwesenheit, in: Peter Uebersax/Peter Münch/Thomas Geiser/Martin Arnold [Hrsg.], , Handbücher für die Anwaltspraxis Bd. VIII, Basel 2002, Rz. 5.28).
4.3 Ein Einreisevisum wird verweigert, wenn die in Art. 1 VEA  Voraussetzungen nicht erfüllt sind (vgl. Art. 14 Abs. 1 VEA). Insbesondere müssen Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller, die in
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die Schweiz reisen möchten, Gewähr bieten, dass sie fristgerecht wieder ausreisen werden (Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA).
5. Der Gesuchsteller benötigt aufgrund seiner Nationalität zur Einreise in die Schweiz neben dem Pass ein Visum. Die Vorinstanz verweigerte die Erteilung eines solchen Visums mit der Begründung, die  Wiederausreise erscheine nicht als hinreichend gesichert.
5.1 Wenn es zu beurteilen gilt, ob das Kriterium der gesicherten  erfüllt ist, muss ein zukünftiges Verhalten beurteilt werden. Dazu lassen sich in der Regel keine Feststellungen, sondern lediglich Prognosen machen. Dabei rechtfertigt es sich durchaus,  von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten beziehungsweise  mit politisch oder wirtschaftlich vergleichsweise ungünstigen Verhältnissen von vornherein mit Zurückhaltung zu begegnen, da die persönliche Interessenlage in solchen Fällen häufig nicht mit dem Ziel und Zweck einer zeitlich befristeten Einreisebewilligung in Einklang steht.
5.2 Der Gesuchsteller lebt im inzwischen unabhängigen und von der Schweiz als Staat anerkannten Kosovo. Die Sicherheitslage in dieser Region konnte zwar im Verlaufe der letzten Jahre weitgehend  werden und der Wiederaufbau von Administration und  ist unter Beteiligung internationaler Organisationen und  in Gang gekommen. Trotzdem steht der Wiederaufbau des Kosovo noch immer vor massiven, unbewältigten wirtschaftlichen und politischen Problemen. Dazu zählen die hohe Arbeitslosigkeit von mehr als 50% der arbeitsfähigen Bevölkerung, die geringe  und die Abhängigkeit von Auslandsüberweisungen. Wichtige Teile der Infrastruktur im Kosovo wurden inzwischen erneuert oder wieder aufgebaut, ein nachhaltiger wirtschaftlicher Aufschwung ist jedoch noch nicht zu verzeichnen. Auch der Frieden ist noch nicht dauerhaft gesichert (Quelle: www.bmz.de. Stand Juni 2008, Seite besucht am 16. Oktober 2008). Gemäss World Bank Brief 2007 (aktualisiert Februar 2008) liegt der Armutsanteil der Bevölkerung im Kosovo bei 45% (Quelle: www.worldbank.org, besucht am 15. Oktober 2008).  hoch ist der Anteil jener, die versuchen, ins Ausland zu , um sich unter günstigeren Lebensbedingungen eine bessere Existenz sichern zu können. Auch die jüngst erfolgte  des Kosovo dürfte die Ursachen für das hohe Migrations-
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aufkommen der Vergangenheit nicht beseitigen. Unter den  gilt vor allem Westeuropa und damit auch die Schweiz als Wunschdestination. Der Trend zeigt sich erfahrungsgemäss dort besonders stark, wo durch die Anwesenheit von Verwandten oder Freunden bereits ein minimales soziales Beziehungsnetz im Ausland besteht. Im Falle der Schweiz führt dies angesichts der restriktiven Zulassungsregelung nicht selten zur Umgehung ausländerrechtlicher Bestimmungen.
5.3 Angesichts der schwierigen Lage im Herkunftsland des  ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das Risiko einer nicht fristgerechten Wiederausreise allgemein als hoch einschätzte. Bei der Risikoanalyse sind allerdings nicht nur solch allgemeine  und Erfahrungen, sondern auch sämtliche Gesichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. Obliegt dem Gesuchsteller oder der Gesuchstellerin beispielsweise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder familiäre Verantwortung, so kann dieser  durchaus die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise begünstigen. Umgekehrt muss bei Gesuchstellern und , die in ihrer Heimat keine besonderen Verpflichtungen haben, das Risiko, dass sie sich nach einer bewilligten Einreise nicht gemäss den fremdenpolizeilichen Regeln verhalten, als hoch eingeschätzt werden.
5.3.1 Der Gesuchsteller ist 41 Jahre alt und lebt mit seiner Mutter . Nach eigenen Angaben ist er arbeitslos; gemäss den  des Gastgebers arbeitet er als selbständiger Automechaniker.  dieser rudimentären, sich teilweise widersprechenden  kann nicht auf besondere berufliche, gesellschaftliche oder familiäre Verpflichtungen des Gesuchstellers in seinem Heimatland geschlossen werden.
5.3.2 Aus den Akten der Vorinstanz geht hervor, dass der  bereits mehrmals in der Schweiz war, dass er sich jedoch nicht an die Ausreisefristen gehalten hat bzw. versucht hat, die Ausreise durch Verlängerungsgesuche hinauszuschieben. Er wurde deshalb insgesamt dreimal ausgeschafft. Aufgrund dessen äusserte die Vorinstanz Zweifel an der fristgerechten Wiederausreise.
Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, der Gesuchsteller sei auf Anweisung seines damaligen Rechtsvertreters, C._, nicht ausgereist. Später habe sich herausgestellt, dass dieser gar kein
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richtiger Anwalt sei und wegen Vermögensdelikten sowie wegen Widerhandlung gegen das Anwaltsgesetz angeklagt bzw. verurteilt worden sei.
Diese Vorbringen erweisen sich als unbehelflich. Zum einen hatte der Gesuchsteller im Jahre 2002 offenbar zwei Rechtsvertreter mandatiert (Vollmachten bei den Akten der Vorinstanz). Er hätte somit die Möglichkeit gehabt, den zweiten Rechtsvertreter zu konsultieren. Zum anderen muss er sich vorwerfen lassen, dass er, trotz klar umrissener Rahmenbedingungen und der Erfahrungen aus dem Jahre 2002, auch bei der zweiten Aussetzung der Einreisesperre im Jahre 2004 nicht fristgerecht wieder ausgereist ist.
Der Gesuchsteller ist mehrmals seiner Verpflichtung zur Ausreise nicht nachgekommen und musste – mit erheblichem finanziellen Aufwand für das betroffene Gemeinwesen – ausgeschafft werden. Angesichts dieses Verhaltens ist die Schlussfolgerung der Vorinstanz nicht zu beanstanden, es könne nicht davon ausgegangen werden, dass der Gesuchsteller in Zukunft willens sei, vor Ablauf der Visumsdauer ordnungsgemäss in sein Heimatland zurückzukehren.
5.4 Zusammenfassend ergibt sich, dass die fristgerechte  des Gesuchstellers als nicht gesichert erscheint. Dabei handelt es sich nicht um eine sichere Erkenntnis, sondern um eine Prognose betreffend das zukünftige Verhalten des Gesuchstellers im Falle seiner Einreise in die Schweiz; doch reicht praxisgemäss eine negative  aus, um den Antrag auf Erteilung einer Einreisebewilligung, worauf wie erwähnt ohnehin kein Rechtsanspruch besteht, .
6. 6.1 Den Akten ist ferner zu entnehmen, dass die geschiedene Ehefrau des Gesuchstellers mit den beiden gemeinsamen Kindern in der Schweiz lebt. Auf Beschwerdeebene wird denn auch geltend gemacht, der Gesuchsteller möchte den geplanten Aufenthalt in der Schweiz zum Anlass nehmen, seine Kinder, die er seit vier Jahren nicht mehr gesehen habe, zu besuchen. Dem öffentlichen Interesse an der  der Einreisevorschriften steht somit das Interesse des  an einem von staatlichen Eingriffen ungestörten  gegenüber, welches in allgemeiner Weise von Art. 13 der  der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) und Art. 8 der Konvention vom 4. November 1950
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zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) geschützt wird. Damit stellt sich die Frage, ob die Verweigerung der Einreise vor diesen Bestimmungen standhält.
6.2 Der Schutzbereich des Familienlebens im Sinne der genannten Normen umfasst einerseits Konstellationen, in denen es um die  bzw. den Aufenthaltsanspruch von  geht. Andererseits werden aber auch Konstellationen abgedeckt, die keinen Zusammenhang mit einem Anwesenheitsanspruch haben (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-5774/2007 vom 24.  2008 E. 6.2 mit Hinweis). Im vorliegenden Fall geht es um den persönlichen Kontakt zwischen dem Gesuchsteller und seinen , in der Schweiz lebenden Kindern. Die Pflege eines solchen Kontaktes kann in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK fallen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2A.10/2001 vom 11. Mai 2001 E. 2b).
6.3 Die EMRK bzw. die BV garantieren indessen kein Recht auf Einreise oder auf ein Familienleben an einem bestimmten Ort (vgl. das erwähnte Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-5774/2007 E. 6.3 mit Hinweisen). Ausserdem kann der Schutz des Familienlebens nur dann angerufen werden, wenn die Beziehung auch tatsächlich gelebt wird, sich der Beschwerdeführer somit auf eine intakte familiäre Beziehung zu seinen in der Schweiz lebenden Kindern berufen kann, was anhand objektiv überprüfbarer Umstände nachzuweisen ist (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-742/2006 vom 17. März 2008 E. 6.3 mit Hinweisen).
Im vorliegenden Fall stehen die beiden Kinder unter der alleinigen elterlichen Sorge der Mutter. Dem Gesuchsteller steht ein  von zwei Tagen pro Monat zu, dessen Modalitäten vom  Beistand festzulegen sind (Urteil des Obergerichts des  Appenzell Ausserrhoden vom 30. März 2004). Es ist weder der Beschwerdeschrift noch den übrigen Akten zu entnehmen, dass die Ausübung des Besuchsrechtes konkret angestrebt wurde oder wird. Es ist auch nicht bekannt, ob und allenfalls auf welche Weise der Kontakt zwischen Vater und Kindern in den vergangenen vier Jahren gepflegt wurde (Telefonate, Briefe, Geschenke etc.). Es fehlt an Hinweisen auf eine gelebte familiäre Beziehung bzw. auf einen ernsthaft  Aufbau einer solchen, welche unter den Schutzbereich von Art. 8 EMRK fallen würde. Bestärkt wird diese Auffassung durch die , dass der Gesuchsteller in seinem Gesuch als Begründung für
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die beantragte Einreise den Besuch bei seinem Bruder angab und nicht die Pflege der Beziehung zu seinen Kindern. Das behauptete Interesse des Gesuchstellers am persönlichen Kontakt zu seinen in der Schweiz lebenden Kinder vermag vor diesem Hintergrund das öffentliche Interesse an der Einhaltung der Einreisebestimmungen nicht zu überwiegen.
7. Aus diesen Darlegungen folgt, dass die angefochtene Verfügung im  rechtmässig ist (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist demzufolge abzuweisen.
8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem  aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m Art. 1 und Art. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und  vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
(Dispositiv S. 10)
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