Decision ID: a5dec671-7c1f-58cc-b230-461fb5e76f79
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Am 15. April 1985 schloss sich die Einzelfirma L._, der " 2. Säule der Schweizerischen Kreditanstalt" zur  der beruflichen Vorsorge der beschäftigten Arbeitnehmer an (heute "Winterthur Columna, Sammelstiftung 2. Säule"; act. B 27/4).
Gemäss Anschlussvereinbarung, welche später durch einen  vom 9. April 1990 (act. B 27/5) abgelöst wurde, diente die Stiftung der Firma als Trägerin für die Personalvorsorge. Die  verwaltete die Vorsorgegelder und deckte die Arbeitnehmer der Firma gegen die finanziellen Risiken von Alter, Tod und Invalidität  Vorsorgeplan ab (Ziff. 1.2 bzw. Ziff. A). Die Vorsorgegelder der Firma wurden in einer Vorsorgekasse (heute Vorsorgewerk) verwaltet, welche von den Vorsorgekassen anderer ebenfalls angeschlossener Firmen getrennt war (Ziff. 1.3 bzw. Ziff. C.1). Die Vorsorgekasse wurde durch eine von der Firma errichteten und durch Vertreter des  und der Arbeitnehmer paritätisch zusammengesetzten  (nachfolgend PVK) verwaltet (Ziff. 3.5 bzw. Ziff. B.4).
B. Am 11. Mai 1998 wurde über die Einzelfirma L._, der Konkurs eröffnet (act. 8/3). In der Folge löste die Stiftung den Anschlussvertrag per 30. Juni 1998 mit der Einzelfirma auf.
Im Rahmen des nachfolgenden Liquidationsverfahrens wurden die Austrittsleistungen der aktiven Versicherten an deren neuen  übertragen. In ihrer Sitzung vom 23. Juni 1999 traf die PVK  Beschluss: (vgl. act. 8/4):
„ Freie Stiftungsmittel von Fr. 383'660.85 werden gemäss Vorschlag Nr. 1 vom 8. Juni 1999“ auf die Alterssparkonti der versicherten Personen verteilt (nachfolgend Verteilungsplan 1). Verteilschlüssel: Alterssparkapital per  mal Dienstalter mal Alter.
Sondermassnahmen von Fr. 157'857.40 werden gemäss Vorschlag Nr. 1 vom 8. Juni 1999 auf die Alterssparkonti der versicherten Personen verteilt (nachfolgend Verteilungsplan 2). Verteilschlüssel: basierend auf den  des BSV per 1. Januar 1993.
Winterthur-Columna Sammelstiftung 2. Säule Zürich, wird hiermit ermächtigt und angewiesen, die erforderlichen administrativen Vorkehrungen zu treffen,
Seite 3
C-2356/2006
damit dem vorliegenden Beschluss ab Inkraftsetzung Nachachtung  wird. „
Diese Mittel wurden im Laufe des Jahres 1999 durch die Stiftung grösstenteils verteilt.
C. Mit Schreiben vom 14. März 2000 (act. 8/8) gelangten die beiden  in der PVK, G._ (Beschwerdeführer 1) und K._ (Beschwerdeführer 2), durch ihren Rechtsvertreter an die Stiftung und ersuchten um verschiedene Auskünfte im Zusammenhang mit der Verteilung dieser Mittel. Insbesondere fragten sie, ob die  von L._ und M._, welche angeblich als Arbeitnehmervertreter unterschrieben hätten, von der Stiftung  worden sei und ob über den Beschluss vom 23. Juni 1999 ein Protokoll erstellt worden sei. In ihrer Antwort vom 12. Juli 2000 (act. 8/16) führte die Stiftung unter anderem aus, beim Vorschlag Nr. 1 handle es sich um den einzigen Vorschlag, den diese ihrem Kunden unterbreitet habe. Was Herr und Frau L._ anbelange, so seien beide seit der Einführung des BVG am 1. Januar 1985 als  bei der Stiftung versichert.
D. Am 30. August 2000 gelangten die genannten  in der PVK durch ihren Rechtsvertreter an die Aufsichtsbehörde der Sammelstiftung Winterthur Columna (Beschwerdegegnerin), das Bundesamt für Sozialversicherungen (Vorinstanz). Sie beanstandeten die Abwicklung des Liquidationsverfahrens. Dabei machten sie, laut Darstellung der Vorinstanz im Schreiben an die Stiftung vom 14.  2000 (act. 8/17), im Wesentlichen geltend, der PVK-Beschluss vom 23. Juni 1999, aufgrund dessen die freien Mittel und  verteilt worden seien, sei vom Firmeninhaber als  und seiner Ehefrau als Arbeitgebervertreterin unterzeichnet. Die Arbeitnehmervertreter hätten von diesem Beschluss nichts  und seien auch nicht über die Verteilung dieser Mittel informiert worden, welche den Versicherten ohne Einsprachemöglichkeit  worden seien. Zudem seien die Verteilpläne auch nicht durch die Aufsichtsbehörde genehmigt worden. Daher ersuchten die Beschwerdeführer die Vorinstanz, aufsichtsrechtlich einzuschreiten und die Verteilpläne zu überprüfen.
E. Mit Schreiben vom 12. Dezember 2000 an die Beschwerdegegnerin
Seite 4
C-2356/2006
(act. B 25/14) stellte die Vorinstanz nach einer ersten Prüfung des  und der Verteilungspläne fest, dass der  der PVK vom 23. Juni 1999 nicht den formellen Anforderungen der Geschäftsordnung entsprach, da die Vertreter der  diesen nicht unterzeichnet hätten und den Versicherten keine  eingeräumt worden sei. Die Verteilungspläne  die Vorinstanz daher nicht genehmigen.
Die Beschwerdegegnerin habe die PVK deshalb aufzufordern, über die Verteilungspläne betreffend die freien Mittel sowie die Mittel für Sondermassnahmen neu zu beschliessen. Sollte ein solcher  nicht mehr möglich sein, habe die Stiftung (d.h. der  der Beschwerdegegnerin) darüber zu befinden. Des Weiteren brachte die Vorinstanz zu den Verteilungsplänen verschiedene  zum Verteilungsschlüssel und zum Verfahren an. Der  sei der Aufsichtsbehörde zur Vorprüfung einzureichen,  seien die Versicherten zu informieren und ihnen  zur Einsprache zu gewähren. Unerledigt gebliebene Einsprachen seien zusammen mit dem Gutachten des Experten oder der Expertin der Aufsichtsbehörde einzureichen.
Schliesslich stellte die Vorinstanz fest, dass die freien Mittel und die Mittel der Sondermassnahmen bereits ausbezahlt worden seien, und wies die Beschwerdegegnerin an, trotz dieser Mängel eine neue  vorzunehmen, welche zur aufsichtsrechtlichen Prüfung  sei.
F. Am 7. Juni 2001 forderte die Vorinstanz die Beschwerdegegnerin unter anderem auf, durch deren Pensionsversicherungsexperten die Höhe der freien Mittel sowie der Sondermassnahmen feststellen zu lassen und die Berechnung dieser Mittel schlüssig und nachvollziehbar . Gestützt darauf habe die Beschwerdegegnerin anschliessend einen Verteilungsplan unter Berücksichtigung der Bemerkungen der Vorinstanz gemäss Schreiben vom 12. Dezember 2000 auszuarbeiten (act. B 25/24).
Die Pensionsversicherungsexpertin der Beschwerdegegnerin, die  AG in Winterthur, hielt in ihrem Bericht vom 6. November 2001 zur Abwicklung der Liquidation fest (act. B 27/1), der Beschluss der PVK beziehe sich einzig auf die Verteilung der freien Mittel und sei
Seite 5
C-2356/2006
nicht rechtsgültig unterzeichnet worden. Weil keine Sitzung der PVK stattgefunden habe, stelle die Unterzeichnung eine  der unterzeichnenden Person dar. Ausserdem fehle ein  für die Verteilung des restlichen Vermögens (vgl. S. 6, Ziff. 8). Hinsichtlich des Verteilungsplanes für die freien Mittel kommt die  zum Schluss, dass der Ermessensspielraum der  grundsätzlich nicht verletzt worden sei (vgl. S. 5, Ziff. 6).  äusserte die Expertin zum Verteilungsplan über die  Bedenken zum gewählten Verteilschlüssel (vgl. S. 5/6 Ziff. 7). Zum weiteren Vorgehen schlug die Expertin unter anderem vor, die beiden Verteilungspläne durch den Stiftungsrat anstelle der PVK beschliessen zu lassen, und diese, zusammen mit dem Beschluss des Stiftungsrates, der Vorinstanz zur Vorprüfung einzureichen (S. 6 Ziff. 9).
G. Aufgrund dieses Berichts der Pensionsversicherungsexpertin teilte die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin am 7. Mai 2002 mit (act. B 25/11), dass
"...für die Verteilung der freien Mittel und der Sondermassnahmen ein gültiger Beschluss des zuständigen Organs vorliegen muss. Überdies ist die  der Versicherten sicherzustellen."
Diesen formellen Anforderungen entspreche der Beschluss der PVK vom 23. Juni 1999 nicht. Zur Behebung dieser Mängel führte sie aus:
"...Wir sind damit einverstanden, dass Sie (Anm.: die Beschwerdegegnerin) uns die notwendigen Beschlüsse nachträglich zustellen. Da über die Firma im Mai 1998 der Konkurs eröffnet worden ist, kann die PVK nicht mehr  bestellt werden. Der Stiftungsrat hat deshalb über die Verteilung der freien Mittel zu beschliessen."
Die Beschwerdegegnerin wurde schliesslich angewiesen, der  bis Ende Juni 2002 die notwendigen Beschlüsse einzureichen.
H. In der Folge überarbeitete die Beschwerdegegnerin ihre Unterlagen. Die Pensionsversicherungsexpertin kam in ihrem Bericht vom 23.  2002 (act. B 27/2, Seite 5, Ziff. 4) zum Schluss, dass gemäss  Verteilungsplan nun die Mittel für Sondermassnahmen  und nach objektiven, schematischen Kriterien aufgeteilt .
Seite 6
C-2356/2006
I. Am 20. Februar 2004 stimmte der Stiftungsrat der  "in Sukzession der Personalvorsorgekommission der konkursiten Firma L._..." mit Zirkulationsbeschluss per 29. Februar 2003 (recte 2004) dem Verteilungsplan über die freien Mittel vom 14.  1999, dem Verteilungsplan über die Sondermassnahmen vom 14. Oktober 1999 sowie der Schlussrechnung per 29. Februar 2004 zu (act. B 25/1). Weiter stimmte der Stiftungsrat am gleichen Tag,  "in Sukzession der Personalvorsorgekommission der konkursiten Firma L._...", mit Zirkulationsbeschluss per 31. März 2004 dem neuen Verteilungsplan über die Sondermassnahmen vom 14. August 2002 (act. B 25 Beilage 2) zu.
J. Mit Verfügung vom 14. Juli 2004 (act. B 2) genehmigte die Vorinstanz die Verteilungspläne vom 14. Oktober 1999 über die freien Mittel ( 1) und vom 14. August 2002 über die Mittel aus  (Verteilungsplan 2; vgl. Dispositivziffer 1). Sie wies die Beschwerdegegnerin an, diese Verfügung den versicherten Personen innerhalb von 10 Tagen ab Erhalt eingeschrieben mitzuteilen ( 2). Weiter wies sie die Beschwerdegegnerin an, nach Eintritt der Rechtskraft der Verfügung die Verteilpläne sowie die  im Sinne der Erwägungen zu vollziehen bzw. abzuschliessen (Dispositivziffer 3). Die Kontrollstelle wurde angewiesen, der  den ordnungsgemässen Ablauf bzw. Abschluss der Verteilung zu bestätigen (Dispositivziffer 4). Zur Begründung stützte sich die  auf die Berichte der Pensionsversicherungsexpertin vom 6.  2001 (act. B 27/1) und vom 23. August 2002 (act. B 27/2).  hielt sie fest, der anfänglich monierte Mangel, wonach die PVK nicht rechtsgültig über die Verteilungspläne beschlossen habe, sei nun insoweit behoben, als anstelle der nicht mehr bestellbaren PVK der Stiftungsrat den beiden Verteilplänen zugestimmt habe.
K. Gegen diese Verfügung liessen am 2. September 2004 (Datum des Poststempels) die Beschwerdeführer 1 – 5 durch ihren Vertreter  bei der Eidgenössischen Beschwerdekommission der  Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (nachfolgend Eidgenössische Beschwerdekommission BVG) führen. Sie beantragten sinngemäss, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die  anzuweisen, die Verteilungspläne durch die Beschwerdegeg-
Seite 7
C-2356/2006
nerin unter Einbezug der Beschwerdeführer 1 und 2 zu überarbeiten und neu zu genehmigen. Zur Begründung führten sie aus, die  habe ihnen einen Verfügungsentwurf zur Stellungnahme , den sie ungeachtet der vorgebrachten Bemerkungen und  unverändert in die definitive Verfügung übernommen habe. Die Beschwerdegegnerin habe diesen Verfügungsentwurf wesentlich früher erhalten, nämlich vor der Beschlussfassung des Stiftungsrates. Damit habe die Vorinstanz das rechtliche Gehör und das Prinzip der Waffengleichheit verletzt. In materieller Hinsicht wird geltend gemacht, die Beschwerdegegnerin habe die beiden Verteilungspläne ohne  der Arbeitnehmervertreter in der PVK, mithin der  1 und 2, ausgearbeitet und die Mittel anschliessend rechtswidrig verteilt. Auch nachdem sich letztere an die Aufsichtsbehörde gewendet hätten, sei ihnen nur ungenügend Gelegenheit zur Interessenwahrung der Arbeitnehmer gegeben worden. So sei der von der  verlangte Beschluss über die beiden Verteilungspläne durch den Stiftungsrat und somit durch ein nicht paritätisch besetztes Organ  worden, das einseitig die Interessen der Arbeitgeberschaft  habe. Vielmehr sei die paritätisch besetzte PVK zuständig gewesen, welche trotz Konkurs der Arbeitgeberfirma noch einberufbar und somit handlungsfähig gewesen sei. Zudem habe die  den von der Vorinstanz in den Verteilungsplänen  Punkten nur ungenügend Rechnung getragen. So würden, was die angewendeten Kriterien anbelange, das Alter zu stark, dagegen die Dienstjahre sowie die Lohnstruktur zu wenig gewichtet. Schliesslich machten die Beschwerdeführer geltend, Herr und Frau Lieberherr  nicht zum Kreis der Destinatäre, da sie nicht versichert  seien, weshalb sie im Verteilungsplan nicht hätten berücksichtigt werden dürfen.
L. Mit Eingabe vom 5. November 2004 nahm die Vorinstanz zur  Stellung (act. B 25). Sie beantragte die vollumfängliche  der Beschwerde. Dabei verwies sie auf die beiden erwähnten Berichte der Pensionsversicherungsexpertin. Danach sei durch den Konkurs des Arbeitgebers eine Neubestellung der PVK nicht mehr möglich gewesen. Da eine paritätische Vorsorgekommission innerhalb der Sammelstiftung nicht mehr vorhanden gewesen sei, sei in casu die Zuständigkeit der PVK zum Beschluss über die Verteilungspläne an den Stiftungsrat übergegangen. Die Verteilungspläne seien somit rechtsgültig beschlossen worden. Die Beschwerdeführer seien von der
Seite 8
C-2356/2006
Vorinstanz sowohl im Rahmen der Vorprüfung wie auch später im  genügend einbezogen worden. Namentlich sei ihnen auch Gelegenheit zur Akteneinsicht gegeben worden. In  Hinsicht treffe es zwar zu, dass nicht alle Kritikpunkte der  berücksichtigt worden seien, doch hätte die Beschwerdegegnerin deswegen ihren Ermessensspielraum nicht missbraucht, sodass für die Vorinstanz kein Anlass bestanden habe, aufsichtsrechtlich .
M. Die Beschwerdegegnerin beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 11. November 2004 (act. B 27) ebenfalls die Abweisung der . Dazu verwies auch sie auf die bereits erwähnten Berichte der , auf welche sich der Stiftungsrat bei seiner Beschlussfassung gestützt habe. Eine paritätische Zusammensetzung des Stiftungsrates sei zu diesem Zeitpunkt nicht erforderlich gewesen. Herr und Frau Lieberherr gehörten zum Destinatärkreis, da sie seit 1985 ununterbrochen bei der Beschwerdegegnerin versichert gewesen seien.
N. In der Replik vom 20. Dezember 2004 (act. B 49) hielten die  an ihren in der Beschwerde gestellten Anträgen und deren Begründung fest.
O. Die Vorinstanz verzichtete in ihrer Duplik vom 14. Januar 2005 (act. B 64) auf eine weitere Stellungnahme.
P. Mit Duplik vom 8. Februar 2005 (act. B 67) hielt die  an ihren Anträgen und deren Begründung gemäss Vernehmlassung vom 11. November 2004 fest. Dabei hob sie nochmals hervor, der  habe anstelle der PVK entscheiden müssen, weil durch den Konkurs der Arbeitgeberfirma im Mai 1998 sämtliche  aufgelöst worden seien, wodurch die bestellten Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter aus der PVK ausgeschieden seien und diese nicht mehr beschlussfähig gewesen sei.
Q. Der Beschwerdeführer 6 liess am 7. September 2004 gegen die  der Vorinstanz vom 14. Juli 2004, welche bereits die Beschwer-
Seite 9
C-2356/2006
deführer 1 – 5 mit ihrer Beschwerde vom 1. September 2004  hatten (vgl. Sachverhalt H), Beschwerde bei der  Beschwerdekommission BVG führen (act. B 3). Dabei stellte er sinngemäss die gleichen Anträge mit der gleichen Begründung wie die Beschwerdeführer 1 – 5 in ihrer Beschwerde. Am 7. September 2004 ersuchte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers 6 den  der Eidgenössischen Beschwerdekommission BVG, die beiden Verfahren der Beschwerdeführer 1 – 5 sowie des Beschwerdeführers 6 zu vereinigen (act. B 4).
Mit Beschluss vom 22. Dezember 2004 integrierte der Präsident der Eidgenössischen Beschwerdekommission BVG das  Werner Debrunner (Beschwerdeführer 6) gegen Winterthur , Sammelstiftung 2. Säule (Beschwerdegegnerin), und  für Sozialversicherungen (Vorinstanz) in das vorliegende .
R. Den mit Zwischenverfügung vom 27. Dezember 2004 (act. B 50) vom Präsidenten der Eidgenössischen Beschwerdekommission BVG bei den Beschwerdeführern erhobenen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.- für die mutmasslichen Verfahrenskosten haben diese rechtzeitig bezahlt (act. B 59).
S. Mit Schreiben vom 7. November 2005 schloss der Präsident der Eidgenössischen Beschwerdekommission BVG den Schriftenwechsel.
T. Am 1. Januar 2007 ging das Beschwerdeverfahren auf das  über, das den Parteien am 9. März 2007 die  des Spruchkörpers bekanntgab (act. 4). Es gingen keine Ausstandsbegehren ein.
Mit Verfügung vom 4. Mai 2009 (act. 11) gab das  den Parteien eine Änderung in der Besetzung des  bekannt. Auch gegen die Änderung gingen innerhalb der  Frist keine Ausstandsbegehren ein.
U. Mit Schreiben vom 9. März 2008 (act. 5) ersuchte das  die Beschwerdegegnerin und Vorinstanz um Zustellung
Seite 10
C-2356/2006
fehlender Verfahrensakten. Diese wurden von ersterer am 4. Februar 2008 (act. 8) und von letzterer am 7. Februar 2008 (act. 9), somit  der angesetzten Frist eingereicht und zu den Verfahrensakten gegeben.
V. Auf die Ausführungen der Parteien wird - sofern erforderlich - in den folgenden Erwägungen näher eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist der  der Vorinstanz vom 14. Juli 2004, welcher ohne Zweifel eine Verfügung im Sinne von Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) darstellt. Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht bei der  Beschwerdekommission BVG eingereicht (Art. 50 und 52 VwVG).
1.2 Beschwerden gegen Verfügungen der BVG-Aufsichtsbehörden beurteilte bis zum 31. Dezember 2006 die Eidgenössische  BVG (Art. 74 Abs. 2 Bst. a des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und  [BVG, SR 831.40] in der in jenem Zeitpunkt geltenden  vom 3. Oktober 2003 [in Kraft ab dem 1. Januar 2004]). Per 1.  2007 wurde die Eidgenössische Beschwerdekommission BVG durch das Bundesverwaltungsgericht abgelöst, das - sofern seine  gegeben war - die Beurteilung der in diesem Zeitpunkt hängigen Rechtsmittel übernommen hat; die Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).
1.3 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG, sofern keine  nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Zu den beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbaren Verfügungen gehören jene des Bundesamtes für  als Aufsichtsbehörde im Bereiche der beruflichen  (Art. 74 Abs. 1 BVG in der ab dem 1. Januar 2007 geltenden
Seite 11
C-2356/2006
Fassung, und Art. 33 lit. d VGG). Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt in casu nicht vor.
1.4 Die Beschwerdeführer waren bei der Beschwerdegegnerin  und somit deren Destinatäre. Zudem waren die  1 und 2 als Arbeitnehmervertreter Mitglieder der PVK. In dieser Funktion hatten sie die Interessen der versicherten Personen  der Stiftung und dem angeschlossenen Arbeitgeber zu vertreten. Dies ergibt sich aus der Geschäftsordnung der  der Vorsorgekasse Lieberherr vom 13. Mai 1985 (act. 8/5). Die  sind daher durch die angefochtene Verfügung  besonders berührt und haben an deren Aufhebung oder Änderung ein schutzwürdiges Interesse. Die Beschwerdeführer 1 und 2 haben am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen. Die Beschwerdeführer sind im vorliegenden Verfahren zur Beschwerde legitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Nachdem sie den geforderten Kostenvorschuss  haben, ist auf ihre Beschwerde einzutreten.
2. 2.1 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von  einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des , die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhalts und die Unangemessenheit, wenn nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat (Art. 49 VwVG).
2.2 Ermessensmissbrauch ist gegeben, wenn die entscheidende  zwar im Rahmen des ihr eingeräumten Ermessens bleibt, sich aber von unsachlichen, dem Zweck der massgebenden Vorschriften  Erwägungen leiten lässt oder allgemeine Rechtsprinzipien, wie das Verbot von Willkür und von rechtsungleicher Behandlung, das  von Treu und Glauben sowie den Grundsatz der  verletzt (BGE 123 V 152 E. 2 mit Hinweisen).  liegt vor, wenn die Behörden Ermessen ausüben, wo das Gesetz kein oder nur ein geringes Ermessen einräumt (ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz 627).
Seite 12
C-2356/2006
3. 3.1 Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die angefochtene Verfügung der Vorinstanz vom 14. Juli 2004 (act. B2), mit welcher sie Folgendes angeordnet hat:
"1. Die Verteilpläne vom 14. Oktober 1999 über die freien Mittel (Vorschlag Nr. 1) und vom 14. August 2002 über die Mittel aus Sondermassnahmen (Vorschlag Nr. 10) werden genehmigt.
2. Die Stiftung wird angewiesen, die vorliegende Verfügung den versicherten Personen innerhalb von 10 Tagen ab Erhalt eingeschrieben zu senden. Die Verfügung gilt gegenüber den versicherten Personen ab Zustellung als eröffnet.
3. Die Stiftung wird angewiesen, nach Eintritt der Rechtskraft der Verfügung die Verteilpläne sowie die Schlussabrechnung im Sinne der vorstehenden Erwägungen zu vollziehen bzw. abzuschliessen. Die Mitteilung über den Eintritt der Rechtskraft erfolgt durch das Bundesamt für Sozialversicherung.
4. Nachdem die Verfügung in Rechtskraft erwachsen und die Verteilung erfolgt ist, hat die Kontrollstelle dem Bundesamt für Sozialversicherung deren ordnungsgemässen Ablauf bzw. Abschluss zu bestätigen.
5. (Eröffnung) 6. (Mitteilung) 7. (Kosten) 8. (Rechtsmittelbelehrung)"
3.2 Gemäss Art. 62 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG, SR 831.40) i. V. m. Art. 84 Abs. 2 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches vom 10. Dezember 1907 (ZGB, SR 210) hat die Aufsichtsbehörde  zu wachen, dass die Vorsorgeeinrichtung die gesetzlichen und statutarischen Vorschriften einhält und das Stiftungsvermögen seinem Zweck gemäss verwendet wird, indem sie insbesondere die  der reglementarischen Bestimmungen mit den gesetzlichen Vorschriften prüft (lit. a), von den Vorsorgeeinrichtungen periodisch  fordert, namentlich über die Geschäftstätigkeit (lit. b), Einsicht in die Berichte der Kontrollstelle und des Experten für  Vorsorge nimmt (lit. c), die Massnahmen zur Behebung von  trifft (lit. d) sowie Streitigkeiten betreffend das Recht der  Person auf Information beurteilt (lit. e).
3.3 Gemäss Art. 23 Abs. 1 des Freizügigkeitsgesetzes vom 17.  1993 (FZG, SR 831.42) in der bis zum 31. Dezember 2004 gültig gewesenen Fassung entscheidet die Aufsichtsbehörde darüber, ob die Voraussetzungen für eine Teil- oder Gesamtliquidation erfüllt sind und sie genehmigt den Verteilungsplan.
Seite 13
C-2356/2006
3.4 Seit der 1. BVG-Revision, welche am 1. Januar 2005 in Kraft  ist, werden die Zuständigkeiten der Aufsichtsbehörde bei - und Teilliquidationen von Vorsorgeeinrichtungen in den Artikeln 53c sowie 53d Abs. 6 BVG geregelt. Das BVG hält zu diesen neuen Bestimmungen keine Übergangsregelung bereit. Nach  Rechtsprechung und Lehre ist deshalb die Rechtmässigkeit eines Verwaltungsakts grundsätzlich nach der Rechtslage seines Erlasses zu beurteilen (BGE 126 II 522, E. 3b/aa; 125 II 591, E. 5e/aa; ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2006, Rz. 325 ff.; PIERRE TSCHANNEN/ULRICH ZIMMERLI, Allgemeines Verwaltungsrecht, 2. Aufl., Bern 2005, § 24 Rz. 21).
Die anfechtbare Verfügung der Vorinstanz erging am 14. Juli 2004, weshalb die Beurteilung der Rechtmässigkeit der Teilliquidation noch nach altem Recht erfolgt.
Ein Teilaspekt dieser Regelung bildet die bestrittene und deshalb im Folgenden vorab zu prüfende Frage (vgl. hinten E. 8), ob der zur  Prüfung vorgelegte Verteilungsplan vom zuständigen paritätischen Organ der Vorsorgeeinrichtung rechtsgültig gemäss Art. 51 BVG erlassen worden ist. Diese Bestimmung hat im Zuge der 1. BVG-Revision ebenfalls eine Änderung erfahren, welche indes bereits am 1. April 2004 in Kraft getreten ist (AS 2004 1700; BBl 2000 2637). Für die Beurteilung dieser Frage ist grundsätzlich das neue Recht . Die Vorinstanz hat allerdings in der angefochtenen  die Beurteilung nach altem Recht vorgenommen, weshalb  die Prüfung unter Berücksichtigung des Vertrauensschutzes der Betroffenen (PIERRE TSCHANNEN/ULRICH ZIMMERLI, a.a.O. Rz. 19) vorab nach altem Recht und anschliessend nach neuem Recht erfolgt. Wie in den nachfolgenden Erwägungen dargelegt (vgl. hinten E. 9), führt die  in beiden Fällen allerdings zum gleichen Ergebnis.
4. 4.1 Die Beschwerdeführer bringen in formeller Hinsicht verschiedene Rügen vor, welche nachfolgend vorab zu prüfen sind.
4.2 Die Beschwerdeführer machen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend, indem sie bemängeln, die Vorinstanz habe ihnen  Entwurf der angefochtenen Verfügung zur Stellungnahme , dann aber den gleichen Verfügungsentwurf ungeachtet der in
Seite 14
C-2356/2006
den Stellungnahmen vom 15. April 2004 und 1. Juli 2004  Einwänden unverändert zur Verfügung erhoben.
Gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV; SR 101) und Art. 29 in Verbindung mit Art. 30 Abs. 1 VwVG haben die Parteien  auf rechtliches Gehör. Der Anspruch auf vorgängige Anhörung (Art. 30 Abs. 1 VwVG) beinhaltet insbesondere, dass eine Behörde sich beim Erlass ihrer Verfügung nicht auf Tatsachen abstützen darf, zu denen der von der Verfügung Betroffene sich nicht vorgängig  konnte. Das rechtliche Gehör dient einerseits der , andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes  beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur  zu äussern, erhebliche Beweismittel beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweismittel entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses  ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 127 I 56 E. 2b, 127 III 578 E. 2c, 126 V 130 E. 2a; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene und  geltende Rechtsprechung: BGE 126 I 16 E. 2a/aa, 124 V 181 E. 1a, 375 E. 3b, je mit Hinweisen).
Den Akten lässt sich entnehmen, dass die Vorinstanz mit Schreiben vom 5. April 2004 (act. B 25/21) dem Vertreter der Beschwerdeführer einen Entwurf der Verfügung zugestellt und ihm Gelegenheit gegeben hat, sich bis zum 21. April 2004 zu äussern; der diesem Schreiben  Verfügungsentwurf ist aus den vorinstanzlichen Akten  nicht ersichtlich. Mit Schreiben vom 1. Juli 2004 (act. B 25/17) nahm der Vertreter der Beschwerdeführer innerhalb der erstreckten Frist nach Einsichtnahme in verschiedene Akten hierzu Stellung und beantragte zu prüfen, ob der Firmeninhaber L._ und seine  tatsächlich versichert gewesen seien, ihnen nach Vorliegen des Prüfungsergebnisses Einsicht in das Dossier zu geben und die  anzuweisen, neue Verteilpläne unter  der Einwendungen der Vorinstanz und Arbeitnehmervertreter auszuarbeiten. Am 14. Juli 2004 erliess die Vorinstanz die  Verfügung. Zu berücksichtigen ist, dass dieser Verwaltungsakt nach einem langen Verfahren (Vorverfahren) ergangen ist, während , wie sich aus den Akten ergibt, die Parteien von der Vorinstanz eingehend in deren Entscheidfindung einbezogen worden waren. Dies
Seite 15
C-2356/2006
stellen auch die Beschwerdeführer selbst nicht in Abrede, was sich nicht zuletzt aus ihren Ausführungen in der Beschwerdeschrift  lässt. Des Weiteren ist festzustellen, dass die Beschwerdeführer ihre Einwände bereits im Vorverfahren vorgebracht haben, so  in ihren Schreiben vom 22. Mai 2001 (act. B 25/26), 22. November 2002 (act. B 25/12). Dass die Vorinstanz die Bemerkungen und Anträge der Beschwerdeführer schliesslich nicht übernommen hat, stellt ebenfalls keine Gehörsverletzung dar, sondern ist  der materiellen Prüfung.
4.3 Die Beschwerdeführer bemängeln, die Vorinstanz habe ihre  Verfügung nicht hinreichend begründet. Nach der  Begründungspflicht genügt es gemäss Rechtsprechung und , dass die Behörde kurz ihre Überlegungen nennen muss, von denen sie sich leiten liess und auf die sich ihr Entscheid stützt, wobei sie sich auf wesentliche Gesichtspunkte beschränken kann (Urteil des  1P.466/2003 vom 6. Januar 2004 E. 2.1; BGE 129 I 232 E. 3.2, BGE 126 I 97 E. 2B je mit Hinweisen; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER,  und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, S. 128). Dies hat die Vorinstanz in ihrer angefochtenen Verfügung getan. Sie hat sich insbesondere auch mit den Einwänden der Beschwerdeführer auseinandergesetzt, welche sie im  vorgebracht haben. Die Rüge der Beschwerdeführer ist daher unbegründet.
4.4 Die Beschwerdeführer rügen des Weiteren eine Verletzung des Gebots der Waffengleichheit, das Bestandteil des Rechts auf ein faires Gerichtsverfahren bzw. des Anspruchs auf Gewährung des rechtlichen Gehörs bildet (vgl. BGE 133 I 100 E. 4). So kann es ihrer Meinung nach nicht angehen, dass die Vorinstanz den besagten  der Beschwerdegegnerin wesentlich früher als ihnen zugestellt habe, nämlich vor der Beschlussfassung des Stiftungsrates. Die  seien dadurch erst zur Stellungnahme eingeladen , als der Stiftungsrat bereits entschieden habe. Die Vorinstanz rechtfertigt dieses Vorgehen dahingehend, dass dadurch vermieden werde solle, dass der Stiftungsrat einen Verteilplan verabschiede,  von der Aufsichtsbehörde nachträglich abgelehnt werde. Den  sei danach das rechtliche Gehör ebenfalls gewährt worden. Dass die Vorinstanz bei der Gewährung des rechtlichen  die Beschwerdegegnerin bevorzugt behandelt hatte, ist, wie die Beschwerdeführer zu Recht rügen, in der Tat problematisch. Zumin-
Seite 16
C-2356/2006
dest hätte die Vorinstanz sie durch Zustellung einer Kopie des  Schreibens informieren müssen. Der Mangel erweist sich  nicht als gravierend. Den Beschwerdeführern wurde zudem im Rahmen des vorliegenden Verfahrens genügend Gelegenheit , sich zu äussern. Der Mangel kann deshalb als geheilt betrachtet werden (BGE 115 V 305 E. 2h; bestätigt in BGE 127 V 437 E. 3d/aa, 126 V 132 E. 2b mit weiteren Hinweisen).
5. 5.1 Gemäss der hier anwendbaren Fassung von Art. 23 Abs. 1 des Freizügigkeitsgesetzes vom 17. Dezember 1993 (FZG, SR 831.42), welche bis zum 31. Dezember 2004 Gültigkeit hatte, entscheidet die Aufsichtsbehörde darüber, ob die Voraussetzungen für eine Teil- oder Gesamtliquidation einer Vorsorgeeinrichtung erfüllt sind. Sie  den Verteilungsplan. Gemäss Art. 23 Abs. 4 Bst. c FZG sind die Voraussetzungen für eine Teilliquidation vermutungsweise erfüllt, wenn ein Arbeitgeber oder eine Arbeitgeberin den Anschlussvertrag mit  Vorsorgeeinrichtung auflöst und diese Einrichtung nach der  weiterbesteht.
5.2 Die Beschwerdegegnerin ist eine Vorsorgeeinrichtung mit  Charakter und untersteht damit der Aufsicht des Bundesamtes für Sozialversicherungen (Art. 3 Abs. 1 Bst. a der Verordnung vom 29. Juni 1983 über die Beaufsichtigung und Registrierung der  [BVV 1, SR 831.435.1] in Verbindung mit Art. 61 Abs. 2 BVG). Dieses wacht darüber, dass die seiner Aufsicht unterstellten  die gesetzlichen Vorschriften einhalten (Art. 62 Abs. 1 BVG). In dieser Funktion hatte die Vorinstanz im vorliegenden Fall über die Teilliquidation sowie die Genehmigung des Verteilungsplanes für die freien Mittel (Verteilungspläne 1 und 2) gemäss Art. 23 FZG zu .
5.3 Die Beschwerdegegnerin ist laut Statuten (act. B 27/9) als Stiftung organisiert. Sie bezweckt, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber der ihr angeschlossenen Unternehmen nach Massgabe ihrer Reglemente  die wirtschaftlichen Folgen des Erwerbsausfalles infolge von Alter, Tod und Invalidität zu schützen (Art. 2.1). Der Anschluss an die  erfolgt aufgrund eines schriftlichen Anschlussvertrages (Art. 2.2). Oberstes Organ ist der Stiftungsrat (Art. 6). Für jeden  Arbeitgeber wird eine Personalvorsorgekommission gebildet,  für die ordnungsgemässe Durchführung der Personalvorsorge des
Seite 17
C-2356/2006
Vorsorgewerks des betreffenden Arbeitgebers verantwortlich ist (Art. 7).
Die Firma L._ war der Beschwerdegegnerin für die  der beruflichen Vorsorge gemäss BVG angeschlossen ( A). Innerhalb der Sammelstiftung bestand für diesen Anschluss eine gleichnamige Vorsorgekasse (die PVK), mithin ein Vorsorgewerk, welche von der ebenfalls gleichnamigen Personalvorsorgekommission verwaltet wurde.
5.4 Aufgrund des am 11. Mai 1998 erfolgten Konkurses der  L._ (act. 8/3) hat die Beschwerdegegnerin, wie sie darlegt, den Anschlussvertrag vom 9. April 1990  aufgelöst (Ziff. D 2 des Anschlussvertrages, act. B 27/5). Obwohl sie ein diesbezügliches Kündigungsschreiben laut ihrem Schreiben vom 4. Februar 2008 (act. 8) nicht beibringen kann, wird die Auflösung des Anschlussvertrags vorliegend nicht bestritten. Der  der Beschwerdegegnerin stand dabei ausser Frage. Die  für eine Teilliquidation waren im vorliegenden Fall somit zweifellos erfüllt (vgl. auch BGE 2A.54/2002, E. 2.1 und 2.2), was von den Parteien ebensowenig bestritten wird.
6. 6.1 Nachdem die Voraussetzungen für die Teilliquidation der  und im Besonderen für die Liquidation des Vorsorgewerkes  waren, hatte die Vorinstanz die Verteilungspläne 1 und 2 im  des Genehmigungsverfahrens zu prüfen. Diese wurden vom  mit den Zirkulationsbeschlüssen per 29. Februar 2003 (recte 2004) sowie per 31. März 2004 beschlossen und der Vorinstanz .
6.2 Streitig unter den Parteien ist zunächst, ob diese Pläne formell korrekt erlassen wurden, und weiter, ob der Destinatärkreis sowie die Verteilungskriterien rechtskonform sind.
Vom Bundesverwaltungsgericht vorab zu prüfen ist deshalb die Frage, ob die Verteilungspläne 1 und 2 rechtsgültig, mithin vom zuständigen Organ, erlassen wurden und damit aufsichtsrechtlich überhaupt  waren.
Seite 18
C-2356/2006
7. 7.1 Wie aus Art. 7.2 der Stiftungsurkunde, Art. 4 des  der Stiftung sowie im Einzelnen aus der Geschäftsordnung der Vorsorgekasse L._, vom 13. Mai 1985 hervorgeht, war die PVK paritätisch aus je 2 Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern, also insgesamt aus 4 Mitgliedern, zusammengesetzt.
Die PVK ist gemäss Art. 4 und 7 der Stiftungsurkunde ein  Organ der Stiftung, welches für die Durchführung der  verantwortlich ist. Zu ihren Aufgaben gehören laut  die Vertretung der Interessen der Versicherten gegenüber der Stiftung und der Arbeitgeberfirma (Art. 1 und 6.1 der ) sowie die Durchführung weiterer Aufgaben, welche sich aus der Gesetzgebung zur beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und  ergeben (Art. 6.3 der Geschäftsordnung). Wird das  aufgelöst, obliegt gemäss Art. 9.1 der Stiftungsurkunde der PVK zudem die Aufgabe, über einen allfällig verbleibenden "" zu entscheiden, welcher allenfalls verbleibt, nachdem die  Ansprüche der Destinatäre abgegolten worden sind,  die freien Mittel.
Neben der PVK ist auch der Stiftungsrat ein eigenständiges Organ; dieses steht hierarchisch über der PVK und ist gleichzeitig das oberste Organ der Stiftung. Der Stiftungsrat besteht aus 4 – 9 Mitgliedern und ist – im Gegensatz zur PVK - nicht paritätisch zusammengesetzt (Art. 4, 6.1 Stiftungsurkunde; Art. 3 Organisationsreglement der Stiftung). Er ist für die Geschäftsführung und die Verwaltung der Stiftung  (Art. 3.5.1 Organisationsreglement der Stiftung). In seine Kompetenz fallen alle Geschäfte, die nicht einem anderen Organ  sind (Art. 6.6 Stiftungsurkunde). Der Stiftungsrat ist befugt, über alle Angelegenheiten Beschluss zu fassen, die nicht durch , Stiftungsurkunde oder Geschäftsreglement anderen  vorbehalten oder übertragen sind (Art. 3.5.3  der Stiftung).
7.2 Gemäss Rechtsprechung und Lehre sind in einer Sammelstiftung die paritätisch zusammengesetzten Vorsorgekommissionen der  Vorsorgewerke nicht aussenstehende Dritte, sondern - neben dem Stiftungsrat - Organe der Stiftung. Die Vorsorgekommissionen sind  einerseits Vertreter der angeschlossenen Unternehmen ( und Arbeitgeber), zugleich aber auch dasjenige Gremium, mittels
Seite 19
C-2356/2006
welchem die in Art. 51 BVG vorgesehene paritätische Verwaltung der Kasse durchgeführt wird (Urteile des Bundesgerichts 2A.639/2005 vom 10. April 2006 E. 3.2, 2A.201/2001 vom 3. Dezember 2001 E. 3b; BGE 124 II 114 E. 2a; CARL HELBLING, Personalvorsorge und BVG, 7. Auflage, Bern/ Stuttgart/Wien 2000, S. 125 ff., insb. S. 129; HANS MICHAEL RIEMER, GABRIELA RIEMER-KAFKA, Das Recht der beruflichen  in der Schweiz, 2. Aufl., Bern 2006, S. 75 N. 13; ROMOLO MOLO, Aspects des fondations collectives et communes dans la prévoyance professionelle suisse, Zürich 2000, S. 162).
Im vorliegenden Fall ergibt sich aufgrund der genannten , dass die PVK jenes paritätisch besetzte Organ ist, das gemäss Art. 51 Abs. 1 BVG (in der bis zum 31. März 2004 gültigen und vorliegend anwendbaren Fassung) über die Finanzierung und die  des Vorsorgewerks zu entscheiden hatte.
7.3 Im Verfahren zur Liquidation obliegt dem zuständigen Organ der Vorsorgeeinrichtung gemäss Art. 23 Abs. 1 FZG die Beschlussfassung über den Verteilungsplan (BRUNO LANG, Die Rolle der Beteiligten an der Teilliquidation von Pensionskassen, in HANS SCHMID [Hrsg.],  von Vorsorgeeinrichtungen, Bern/Stuttgart/Wien 2000, S. 24 ff.; CARL HELBLING, a.a.O., S. 262 ff; derselbe, Teilliquidation von , Basel 2000, in Broschüre der Schweizerischen  [Hrsg.]). Diese Kompetenz lag demnach ausschliesslich bei der PVK.
7.4 Im vorliegenden Fall hat indes nicht die PVK, sondern der  über die Verteilungspläne 1 und 2 beschlossen (vgl.  D und F). Die Beschwerdegegnerin begründet diese  damit, dass die PVK im Zeitpunkt der Liquidation des  nicht mehr beschlussfähig gewesen sei (act. B 67).  macht sie Folgendes geltend:
"...Nachdem sämtliche Arbeitsverhältnisse infolge des über die  L._ im Mai 1998 eröffneten Konkurses aufgelöst worden waren, waren nicht nur die Arbeitgebervertreter, sondern auch die bestellten  gemäss Bestimmung 3.2 der Geschäftsordnung der  (.....) aus der Verwaltungskommission ausgeschieden,  diese nicht mehr beschlussfähig war."
Demgegenüber sind die Beschwerdeführer der Auffassung, der  der Arbeitgeberfirma habe nicht ohne Weiteres zur Beschlussun-
Seite 20
C-2356/2006
fähigkeit der PVK geführt. Diese hätte durch den Stiftungsrat zum  über die Verteilungspläne zusammengerufen werden können.
8. 8.1 Nachfolgend ist daher zu prüfen, ob das paritätisch besetzte , mithin die PVK, beschlussfähig war und – falls dies verneint  sollte – ob ersatzweise der (nicht paritätisch besetzte) Stiftungsrat für den Beschluss über die Verteilungspläne 1 und 2 zuständig war.
8.2 Gemäss Art. 51 Abs. 2 Satz 1 BVG hat die Vorsorgeeinrichtung die ordnungsgemässe Durchführung der paritätischen Verwaltung zu . Art. 4.3.2 des Organisationsreglements der Stiftung  hinsichtlich der Personalvorsorgekommissionen der  Folgendes:
"Ein Mitglied scheidet bei Auflösung des Arbeitsverhältnisses aus der -Kommission aus. Sofern kein gewähltes Ersatzmitglied  ist, muss innert nützlicher Frist ein neues Mitglied gewählt werden, das in die Amtsdauer seines Vorgängers eintritt."
Diese Bestimmung lässt klar erkennen, dass ein aus der PVK  Mitglied grundsätzlich durch ein neues ersetzt werden muss. Analoges gilt auch für die Arbeitgebervertreter. Auf diese Weise wird die Kontinuität der paritätischen Verwaltung sichergestellt.
Nicht ausdrücklich geregelt ist hingegen die vorliegend interessierende Frage, was zu erfolgen habe, wenn sämtliche Arbeitsverhältnisse  werden. Nach Auffassung der Beschwerdegegnerin und der  scheiden in diesem Fall ohne Weiteres sämtliche  ohne Möglichkeit einer Neubestellung aus der PVK aus, wodurch diese, mangels einer ordnungsgemässen Vertretung nicht mehr handlungsfähig sei und damit auch nicht mehr über die  der freien Mittel entscheiden könne. Eine derartige Folge ergibt sich indes nicht zwingend aus dem Gesetz. Vielmehr geht dieses von einem Weiterbestand des paritätischen Organs (hier der PVK) aus, welches auch in der neu eingetretenen Phase der Liquidation des  seine gesetzlichen Aufgaben zu erfüllen hat (Art. 23 Abs. 4 FZG i.V.m. Art. 51 Abs. 2 BVG). Art. 9.2 der Stiftungsurkunde der  (act. B 27/9) sieht denn auch ausdrücklich vor, dass die PVK über die Verwendung der freien Mittel zu entscheiden hat. Selbst die Vorinstanz verlangt im Fall der Auflösung des  an eine Sammel- oder Gemeinschaftsstiftung durch den  infolge Geschäftsaufgabe eine Bestätigung der Zustimmung des
Seite 21
C-2356/2006
zuständigen Organs zum Verteilungsplan der Sondermassnahmen und der ungebundenen Mittel, wobei davon ausgegangen wird, dass sich dieses Organ auf der Stufe des Vorsorgewerks befindet, wenn die  Sammeleinrichtung dies vorsieht (vgl. Ziff. 2.2 Bst. b der Richtlinien des Bundesamtes für Sozialversicherungen vom 19. Oktober 1992 über die Prüfung der Auflösung von  sowie des Wiederanschlusses des Arbeitgebers, in: Mitteilungen des Bundesamtes für Sozialversicherungen über die berufliche  vom 23. Dezember 1992, Nr. 24 Rz 148).
8.3 Bei dieser Sach- und Rechtslage wäre der Stiftungsrat der  nach Kenntnis der Konkurseröffnung der  und als Folge der Auflösung des Anschlussvertrages  gewesen, die PVK zusammenzurufen, damit diese gemäss Art. 23 FZG einen Verteilungsplan über die freien Mittel erstelle und diesen der Aufsichtsbehörde zur Genehmigung vorlege. Dass die PVK handlungs- und beschlussfähig gewesen war, kann, entgegen der , nicht in Abrede gestellt werden, wird doch nicht geltend gemacht und ist auch den Akten nicht zu entnehmen, dass  Mitglieder ihr Mandat freiwillig niedergelegt oder anderweitig zum Ausdruck gebracht hätten, ihre Funktion im Rahmen der Liquidation des Vorsorgewerks nicht mehr ausüben zu wollen. Daraus folgt, dass bei rechtskonformem Vorgehen der Beschwerdegegnerin eine korrekte Durchführung der Liquidation des Vorsorgewerks ohne Weiteres hätte erfolgen können. Davon ging im Übrigen auch die Vorinstanz aus, als sie am 12. Dezember 2000 (act. B 25/14) das rechtswidrige Vorgehen der Beschwerdegegnerin monierte und die erforderlichen  anordnete, wobei sie allerdings offen liess, ob der  anstelle der PVK zu befinden habe, wenn diese nicht mehr beschliessen könne. Selbst die Beschwerdegegnerin ging davon aus, dass es Aufgabe der PVK (und nicht des Stiftungsrates) war, den  über die freien Mittel aus der Liquidation des  zu erstellen, was implizit eine Weiterführung dieses Organs auch nach dem Konkurs der Arbeitgeberfirma voraussetzt. Hinweise dazu finden sich im Schreiben der Winterthur-Leben vom 12. Juli 2000 (act. 8/16), wonach sie den Vorschlag Nr. 1 zum Verteilungsplan ihrem Kunden (gemeint ist – wie aus dem Vorschlag ersichtlich [act. 8/20] - die Arbeitgeberfirma Lieberherr AG bzw. deren Vorsorgewerk)  habe (vgl. Antwort zur Frage 3). Dies bestätigt auch die  in ihrer Verfügung vom 14. Juli 2004 (act. B 27/3, Sachverhalt 2), wird doch festgehalten, dass im Rahmen des Liquidationsverfahrens
Seite 22
C-2356/2006
die Personalvorsorgekommission (PVK) zwei Verteilungspläne erstellt habe. Schliesslich geht auch aus dem besagten Beschluss vom 23. Juni 1998 über den Verteilungsplan eindeutig hervor, dass dieser von der "Personalvorsorge-Kommission der Firma Lieberherr AG" getroffen wurde (vgl. act. 8/4), selbst wenn dieser - wie sich später herausstellte - nicht rechtsgültig unterzeichnet wurde.
8.4 Das Bundesgericht lässt - worauf die Vorinstanz zu Recht hinweist - mangels einer paritätischen Vorsorgekommission eine ersatzweise Beschlussfassung des Verteilungsplans durch den Stiftungsrat zu (vgl. Urteil 2A.54/2002 vom 10. September 2002, E. 2.3, welches in dieser Fassung gemäss BGE 128 II 394 nicht publiziert wurde). Dem  Urteil sind indes keine Präzisierungen zu entnehmen, unter  Voraussetzungen eine solche Ersatzvornahme durch den  anstelle der Vorsorgekommission zu erfolgen habe. Im  Urteil hat das Bundesgericht auf die Ausführungen des  für Sozialversicherung in der Genehmigungsverfügung vom 29. Februar 2000, Ziff. II/2 verwiesen und diese denn auch . Nach diesen Ausführungen toleriert die Praxis auch, dass die Mitglieder der zuletzt amtierenden Vorsorgekommission über die  der freien Mittel bestimmt, vorausgesetzt, diese Kommission wurde seinerzeit gültig bestellt, die betreffenden Personen sind  und willens, die Verteilung vorzunehmen. Andernfalls steht nach gängiger Praxis die Pflicht zur Ersatzvornahme dem Stiftungsrat zu, selbst wenn die Satzungen keine derartige Delegation vorsehen (Art. 58 des Zivilgesetzbuches i.V.m. Art. 740 Abs. 1 des des  vom 30. März 1911 [OR, SR 220] analog). Im vorliegenden Fall sieht - wie erwähnt - Art. 9.1 der Stiftungsurkunde vor, dass, falls das Vorsorgewerk aufgelöst wird, der PVK die Aufgabe zukommt, über  allfällig verbleibenden „Restbetrag“ zu entscheiden vgl. Vorne E. 7.1). Dass die Mitglieder der PVK seinerzeit gültig bestellt waren, ist zudem nicht bestritten. Insoweit gestaltet sich die Sachlage im  Fall abweichend als im Fall, welcher im besagten  zur Beurteilung stand.
8.5 Aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichts darf bei der Prüfung dieser Frage nicht ausser Acht gelassen werden, dass die paritätische Verwaltung ein organisatorisches Grundprinzip darstellt, auf dem die berufliche Vorsorge aufbaut. Grundgedanke ist eine gleichberechtigte Mitbestimmung der Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter in der . Diese Mitbestimmungsrechte dürfen nicht dadurch il-
Seite 23
C-2356/2006
lusorisch gemacht werden, dass dem paritätischen Organ ein anderes, einseitig zusammengesetztes Organ mit den entsprechenden  übergeordnet wird (vgl. zum Ganzen HANS MICHAEL RIEMER, GABRIELA RIEMER-KAFKA, Das Recht der beruflichen Vorsorge in der Schweiz, 2. Aufl., Bern 2006, S. 46 ff.; JÜRG BRÜHWILER,  berufliche Vorsorge, in Schweizerisches , Ulrich Meyer [Hrsg,], 2. Aufl. 2007, Rz 29; HANS-ULRICH STAUFFER, Berufliche Vorsorge, Zürich 2005, S. 519 ff.). In einer Sammelstiftung kann sich aus Praktikabilitätsgründen eine Aufgabenteilung zwischen den beiden Organen, d.h. dem Stiftungsrat und der  aufdrängen, mit dem Zweck, dass Letztere sich auf die Aufgaben des jeweiligen Vorsorgewerks konzentrieren kann, worunter  (aber nicht ausschliesslich) der Einsatz von freien Mitteln fällt (Mitteilungen des Bundesamtes für Sozialversicherung über die  Vorsorge Nr. 48 vom 21. Dezember 1999, Rz. 280).
Daraus folgt aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichts, dass eine  durch den Stiftungsrat, dem obersten Organ der , für Aufgaben, welche gesetzlich und reglementarisch der paritätischen Verwaltung des Vorsorgewerks (vorliegend also der PVK) vorbehalten sind, nur unter strengen Voraussetzungen zulässig ist. So hat beispielsweise der Stiftungsrat im Entscheidverfahren den  – vorab den Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern der PVK – angemessene Anhörungs- und / oder Mitwirkungsrechte zu gewähren. Diesbezüglich hat denn auch die Vorinstanz ausdrücklich von der  verlangt, dass die Einsprachemöglichkeit der  sicherzustellen sei (vgl. Schreiben vom 7. Mai 2002, act. B 25/11). Weiter ist eine allfällige Interessenkollision zwischen der PVK und dem Stiftungsrat, wie sie im Falle einer Personalunion gegeben ist, auszuschliessen. Die Ersatzvornahme darf auch nicht aus rein  Überlegungen erfolgen, obwohl das paritätische Organ faktisch noch eingesetzt werden könnte. Schliesslich müsste eine  als stossend betrachtet werden, wenn dem ersatzweise  Organ (hier dem Stiftungsrat) selbst Kompetenz- und / oder schwerwiegende Verfahrensverletzungen zur Last gelegt werden müssen, welche zur Ersatzvornahme geführt haben.
8.6 Im vorliegenden Fall begründet die Vorinstanz in ihrer  vom 5. November 2004 (act. B 25) diese Ersatzvornahme , dass infolge des Konkurses der Arbeitgeberfirma eine  der PVK nicht mehr möglich gewesen sei. Dabei stützt sie sich
Seite 24
C-2356/2006
auf den Bericht der Pensionsversicherungsexpertin vom 6. November 2001 zur Liquidation des Vorsorgewerks (vgl. act. B 25/10). Auf  Bericht stützt sich im Übrigen auch die Beschwerdegegnerin bei der Begründung der Ersatzvornahme (vgl. Stellungnahme vom 11.  2004, S. 2, act. B 27). In diesem Bericht weist die  hinsichtlich der Abwicklung der Liquidation in Ziffer 8 darauf hin, dass der Beschluss der PVK nicht konform mit der  der PVK unterzeichnet worden sei, ein (nachträglicher) Entscheid der PVK "kaum realistisch" sei und aus diesem Grund der Stiftungsrat darüber zu befinden habe. Zum weiteren Vorgehen schlägt die Expertin in Ziff. 9 denn auch vor, dass der Stiftungsrat anstelle der PVK hinsichtlich der beiden Verteilpläne und des Verteilplans für die restlichen Mittel zustimme. Die Expertin hält andererseits aber auch einleitend zu Ziff. 8 zu Recht fest, dass die Prüfung der Abwicklung der Liquidation durch die Kontrollstelle gemäss Art. 53 BVG zu erfolgen habe und somit nicht Gegenstand der Prüfung durch den Experten für berufliche Vorsorge darstelle.
Ein entsprechender Kontrollstellenbericht, welchen im Übrigen auch die Vorinstanz bei Auflösung von Anschlussverträgen in der Regel  (vgl. Ziff. 4 der Richtlinien des Bundesamtes für  über die Prüfung der Auflösung von Anschlussverträgen sowie des Wiederanschlusses, a.a.O.) ist indes nicht aktenkundig. Zur Frage nach der Abwicklung der Liquidation liegen somit blosse Hinweise der Expertin zuhanden der Aufsichtsbehörde vor. In diesem Sinne ist denn auch der besagte Vorschlag der Expertin zu verstehen, den  anstelle der PVK beschliessen zu lassen. Ob und inwieweit dieser Vorschlag einer rechtlichen Prüfung standhält, obliegt hingegen einzig der Aufsichtsbehörde (und nicht der Expertin) eingehend zu prüfen. Dies hat die Vorinstanz bisher nicht getan. So hätte sie sich  in ihrer Stellungnahme vom 5. November 2004 zum Bericht der Expertin act. B 25/11, Sachverhalt G), mit welcher sie der  durch den Stiftungsrat zustimmt, mit dem Hinweis der Expertin kritisch auseinandersetzen und ihre rechtliche Beurteilung darlegen müssen.
Die Vorinstanz hat des Weiteren auch nicht dem Umstand Rechnung getragen, dass der Stiftungsrat, in dessen Verantwortung laut Statuten die Durchführung der Personalvorsorge liegt, seinen Pflichten  der rechtskonformen Teilliquidation nicht nachgekommen ist,  die Beschlüsse nicht durch das zuständige paritätisch besetzte
Seite 25
C-2356/2006
Organ (hier die PVK) getroffen wurden, was die Vorinstanz wie  selbst festgestellt und dementsprechend auch gerügt hat (vgl. Sachverhalt E). Dieser Mangel wiegt schwer und steht, entgegen der Vorinstanz, einer Ersatzvornahme des Stiftungsrats entgegen.
Schliesslich hat der Stiftungsrat über die Verteilungspläne 1 und 2 () auf dem Zirkulationsweg beschlossen. Dies ist zwar laut Art. 3.4.3 des Organisationsreglements zulässig, doch findet sich bei den Akten weder ein Beschlussprotokoll (Art. 3.4.4 des ), noch geht daraus hervor, dass sich der Stiftungsrat mit dem Geschäft und den sich ergebenden Fragen eingehend  gesetzt hätte. Auch ist nicht ersichtlich, ob zuvor die Betroffenen angehört und ihnen durch Einräumung einer Einsprachemöglichkeit Gelegenheit zur Mitsprache gegeben wurde, so wie dies die  von der Beschwerdegegnerin ausdrücklich verlangt hatte (vgl. Schreiben der Vorinstanz vom 14. September 2000 S. 2, act. 8/17).
8.7 Die Beschlüsse des Stiftungsrates (Sachverhalt F) über die  1 und 2 waren deshalb, weil vom nicht zuständigen Organ getroffen, nicht rechtsverbindlich. Somit waren diese Verteilungspläne, welche der Vorinstanz im Verfahren gemäss Art. 23 FZG vorgelegt wurden, nicht genehmigungsfähig.
9. Nachfolgend bleibt zu prüfen, ob die Beurteilung des Sachverhalts, d.h. der Frage, ob ein rechtsgültiger Beschluss des zuständigen  vorliegt, unter dem am 1. April 2004 in Kraft getretenen neuen Recht zum gleichen oder einem anderen Ergebnis führt (vgl. vorne E. 3.4). Gemäss Art. 51 Abs. 1 BVG haben Arbeitnehmer und Arbeitgeber das Recht, in das oberste Organ der Vorsorgeeinrichtung die gleiche Zahl von Vertretern zu entsenden. Bei Sammelstiftungen bezieht sich die paritätische Verwaltung, im Gegensatz zum alten Recht, auf den Stiftungsrat und nicht mehr auf die Verwaltungskommissionen der  (vgl. zum Ganzen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-2371/2006 vom 17. August 2007, E. 2.3). Im vorliegenden Fall wäre somit nach (vorliegend nicht anwendbarem) neuem Recht der  der Beschwerdegegnerin - und nicht mehr die PVK - für den Beschluss über die besagten Verteilungspläne 1 und 2 zuständig , welcher aber unter paritätischer Besetzung zu entscheiden  hätte. Diese Voraussetzung war indes nicht erfüllt. So wurde der besagte Beschluss vom 20. Februar 2004 - wie die Beschwerdegegne-
Seite 26
C-2356/2006
rin selber einräumt (act. B 27 S. 5) und auch die Vorinstanz festhält (vgl. angefochtene Verfügung E. 3, sowie act. B 25) - vom nicht  zusammengesetzten Stiftungsrat getroffen. Deshalb waren die der Vorinstanz im Rahmen der Prüfung gemäss Art. 23 FZG  Verteilungspläne auch nach Massgabe des neuen Rechts nicht rechtsgültig beschlossen und auch nach neuem Recht nicht .
10. 10.1 Die Rügen der Beschwerdeführer erweisen sich hinsichtlich der Rechtmässigkeit des Beschlusses des zuständigen Organs demnach als begründet. Insoweit ist ihre Beschwerde daher gutzuheissen, die Verfügung der Vorinstanz vom 14. Juli 2004, mit welcher sie die  1 und 2 genehmigt hat, aufzuheben und ihr die Sache zu neuem Entscheid zurückzuweisen.
10.2 Die Vorinstanz hat als Aufsichtsbehörde dafür zu sorgen, dass ihr die Beschwerdegegnerin einen rechtsgültig beschlossenen  (oder mehrere Verteilungspläne) zur Genehmigung . Dabei hat sie darüber zu wachen, dass die Betroffenen -  die Arbeitnehmervertreter, welche noch immer verfügbar sind - beim Beschluss angemessen angehört werden und mitwirken . Sobald die Beschwerdegegnerin den Verteilungsplan über die freien Mittel zur Genehmigung vorgelegt hat, hat die Vorinstanz diesen zu prüfen und darüber erneut zu befinden.
10.3 Da keine rechtsgültig beschlossenen Verteilungspläne 1 und 2 vorliegen, kann vorliegend die Prüfung der weiteren Rügen der  im Zusammenhang mit dem Destinatärkreis und dem Verteilungsschlüssel offen bleiben.
10.4 Zusammenfassend ergibt sich, dass der Vorinstanz in formeller Hinsicht bei ihrer Prüfung der Verteilungspläne über die freien Mittel kein Vorwurf hinsichtlich der Verletzung des rechtlichen Gehörs und der Gleichbehandlung der Parteien (Waffengleichheit) gemacht  kann, die diesbezüglichen Rügen der Beschwerdeführer  sind und ihre Beschwerde insoweit abzuweisen ist.  steht in materieller Hinsicht fest, dass der Verteilungsplan über die freien Mittel, dessen Prüfung Gegenstand der angefochtenen Verfügung bildet, nicht rechtsgültig zustande gekommen und damit auch nicht genehmigungsfähig war. Insoweit dringen die Beschwerde-
Seite 27
C-2356/2006
führer mit ihren Rügen durch und ihre Beschwerde ist dahingehend gutzuheissen.
11. 11.1 Bei diesem Verfahrensausgang werden - im Rahmen ihres  - die Bescherdeführer sowie die Beschwerdegegnerin  (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Der unterliegenden Vorinstanz werden keine Kosten auferlegt (Art. 63 Abs. 2 VwVG). Die Verfahrenskosten sind nach dem Reglement vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) festzulegen. Sie werden auf Fr. 3'000.- festgesetzt und wie folgt auf die Parteien aufgeteilt: Zu Lasten der Beschwerdegegnerin gehen Verfahrenskosten von Fr. 2'000.- und zu Lasten der  Verfahrenskosten von Fr. 1'000.-.
11.2 Gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG kann die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für erwachsene notwendige und  hohe Kosten zusprechen. Den zum grösseren Teil  Beschwerdeführern wird eine nach Ermessen auf insgesamt Fr. 3'000.- festgelegte Parteientschädigung zugesprochen. Da der  der Beschwerdegegnerin über den Verteilungsplan der freien Mittel und der Sondermassnahmen durch Mitwirkung oder Empfehlung der Aufsichtsbehörde zustande kam, geht die Parteientschädigung zu gleichen Teilen, d.h. je zu Fr. 1'500.- zu Lasten der  und der Vorinstanz.
11.3 Der in formellen Fragen teilweise obsiegenden  wird keine Entschädigung zugesprochen, da ihr insoweit keine notwendigen und verhältnismässig hohe Kosten erwachsen sind.  ist sie Trägerin der beruflichen Vorsorge gemäss BVG und hat als solche gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts in der Regel kein Anspruch auf Parteientschädigung (BGE 126 V 143 E. 4a mit ).