Decision ID: e9be3e00-a7e4-4507-805d-9ece8f795ecd
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
,
geboren 1949, heiratete am 15. Dezember 1971
Y._
, geboren 1949 (
Urk.
7/57/3). Sie sind Eltern dreier Kinder, geboren 1977, 1979 und 1982 (
Urk.
7/57/2). Die Ehe von
X._
und
Y._
wurde mit Urteil der Einzelrichterin am Bezirksgericht
Z._
vom 14. April 1998 geschieden (
Urk.
7/35,
Urk.
7/58).
Am 9. Januar 2013 meldete sich
X._
bei der
Sozial
versicherungsanstalt
des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, zum Bezug der Altersrente an (Urk. 7/57, Aktenverzeichnis zu
Urk.
7/1-114). Die
Ausgleichs
kasse
stellte der Versicherten mit Schreiben vom 22. Januar 2013 den Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) vom 22. Januar 2013 (Zusammenruf der indi
viduellen
Konti
[
Urk.
7/63]) zur Prüfung zu (
Urk.
7/64).
Mit Verfügung vom 4. März 2013 sprach die Ausgleichskasse
X._
mit Wirkung ab 1. März 2013 eine Alters
rente im Betrag von Fr. 1‘595.-- pro Monat auf der Basis einer Beitragsdauer von 29 Jahren und 5 Monaten, eines massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens von Fr. 94‘068.-- sowie der Rentenskala 30 zu (
Urk.
7/69). Gegen diese Verfügung erhob
X._
am 5. April 2013 Einsprache (
Urk.
7/79), welche die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 15. Oktober 2013 abwies (Urk. 2).
2.
Dagegen erhob
X._
am 14. November 2013 Beschwerde und beantragte:
a)
die Rentenverfügung vom 4. März 2013 und der
Einspracheentscheid
vom 15. Oktober 2013 seien aufzuheben
;
b)
die Jahre 1984, 1985 und 1986 seien auf zusätzlich abgerechnete Ein
kom
men unter der Arbeitgeber-Nr.
A._
beziehungsweise
B._
lautend auf
C._
AG zu überprüfen
;
c)
zusätzlich seien mindestens 29 Beitragsmonate beziehungsweise je nach Ergebnis des Antrags
lit
. b) zusätzlich noch weitere Beitragsmonate an
zu
rechnen
;
d)
die anrechenbare Beitragsdauer sei auf total mindestens 31 Jahre und 10
Monate beziehungsweise je nach Ergebnis des Antrags
lit
. b) höher fest
zu
setzen
;
e)
es sei eine Teilrente basierend mindestens auf der Rentenskala 32
beziehungsweise je nach Ergebnis des Antrags
lit
. b) auf einer höheren Rentenskala und einem maximalem durchschnittlichen Einkommen ab Rentenbeginn März 2013 zu verfügen (
Urk.
1 S. 2).
In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte die Beschwerdeführerin die Sis
tierung des Beschwerdeverfahrens (
Urk.
1 S. 3).
Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 20. Dezember 2013 Abweisung der Be
schwerde (
Urk.
6, unter Beilage ihrer Akten [Urk.
7/1
114]).
Mit Verfügung vom 13. Januar 2014 wurde der Antrag der Beschwerdeführerin auf Sistierung des Verfahrens vom 14. November 2013 abgewiesen und ihr eine Kopie der Beschwerdeantwort vom 20. Dezember 2013 (
Urk.
6) zur Kenntnis
nahme zugestellt (
Urk.
8).
Die Beschwerdeführerin nahm mit Eingabe vom 12. März 2014 zur
Beschwerde
antwort
vom 20. Dezember 2013 (
Urk.
6) Stellung (
Urk.
10). Die
Beschwer
de
gegnerin
teilte mit Eingabe vom 10. April 2014 unter Hinweis auf ihre Aus
führungen im angefochtenen
Einspracheentscheid
vom 15. Oktober 2013 (Urk. 2) und in der Beschwerdeantwort vom 20. Dezember 2013 (
Urk.
6) mit, dass sie am Antrag auf Abweisung der Beschwerde festhalte (
Urk.
14). Dies wurde der Beschwer
deführerin mit Mitteilung vom 17. April 2014 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
15).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Obligatorisch versichert nach Massgabe des Bundes
gesetz
es über die Alters- und
Hinterla
ssenenversicherung
(
AHVG
)
sind natürliche Personen mit Wohnsitz in der Schweiz (
Art.
1
a
Abs. 1
lit
. a AHVG)
und
natürliche Personen, die in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit
ausüben (
Art.
1
a
Abs. 1
lit
. b AHVG). Die
Versi
cherungs
unterstellung
gemäss Art. 1a
Abs.
1
lit
. c AHVG (im Ausland tätige Schweizer Bürger) ist vorliegend nicht einschlägig.
1.2
1.2.1
Die ordentlichen Renten der AHV und IV gelangen als Vollrenten oder
Teilren
ten
zur Ausrichtung, wobei Anspruch auf die volle Rente besteht, wenn die Beitragsdauer vollständig ist (Art. 29
Abs.
2 AHVG). Die Beitragsdauer ist voll
ständig, wenn eine Person gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (Art. 29
ter
Abs.
1 AHVG), wobei gemäss Art. 29
ter
Abs.
2 AHVG (in Kraft seit 1. Januar 1997) als Beitragsjahre Zeiten gelten, in welchen eine Person Beiträge geleistet hat (
lit
. a), in welchen der Ehegatte gemäss Artikel 3 Absatz 3 AHVG mindestens den doppelten Mindestbeitrag entrichtet hat (
lit
. b) oder für die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet werden können (
lit
. c). Bei unvollständiger Beitragsdauer besteht Anspruch auf eine Teilrente, entspre
chend dem gerundeten Verhältnis zwischen den vollen Beitragsjahren der versi
cherten Person und denjenigen ihres Jahr
ganges (Art. 38
Abs.
2 AHVG).
1.2.2
Gemäss
altArt
. 3 Abs. 2
lit
. b AHVG (in der bis Ende 1996 gültig gewesenen Fassung) waren die nichterwerbstätigen Ehefrauen von Versicherten sowie die im Betriebe des Ehemannes mitarbeitenden Ehefrauen, soweit sie keinen
Bar
lohn
bez
ogen,
von der Beitragspflicht befreit.
D
ie
Zeitabschnitte vor dem 1.
Januar 1997
, während welcher die verheiratete Frau auf
g
rund von
altArt
.
3
Abs.
2
lit
. b AHVG
keine Beiträge entrichtet hat
und während welcher sie versi
chert war
,
sind als
Beitrags
dauer anzurechnen
(
Art.
29
bis
Abs.
2 AHVG, in der bis Ende 1996 gültig gewesenen Fassung, in Verbindung mit
Ziff.
1
lit
. g
Abs.
2 der Schlussbestimmungen der Änderung vom
7.
Oktober 1994, 1
0.
AHV
Re
vision
; vgl. Randziffer 5024 der Wegleitung des Bundesamtes für Sozialver
sicherungen über die Renten in der Eidgenössischen Alters-, Hinter
lassenen- und Invalidenversicherung [RWL], gleichlautend in den ab 1. Januar 2013 und
1.
Januar 2015 gül
tigen Versionen).
1.2.3
Ist die Beitragsdauer im Sinne von
Art.
29
ter
AHVG unvollständig, so werden Beitragszeiten, die vor dem
1.
Januar vor Vollendung des 2
0.
Altersjahres zurückgelegt wurden, zur Auffüllung späterer Beitragslücken angerechnet (Art.
52b der Verordnung über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
, AHVV). Verbleiben fehlende Beitragsjahre vor dem
1.
Januar 1979, werden einer Person, welche nach
Art.
1a oder 2 AHVG versichert war oder sich hätte versichern können, – abgestuft nach ihren vollen Beitragsjahren – bis zu maxi
mal 3 zusätzliche Beitragsjahre angerechnet (
Art.
52d AHVV).
1.3
Nach Art. 29
bis
Abs.
1 AHVG werden für die Berechnung der ordentlichen Ren
ten Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie Erziehungs- oder Betreuungsgut
schriften der rentenberechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollen
dung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versiche
rungsfalles (Rentenalter oder Tod) berücksichtigt. Die Rente wird nach Massgabe des durchschnittlichen Jahreseinkommens berechnet, welches sich aus den Erwerbseinkommen, den Erziehungsgutschriften und den
Betreuungs
gut
schriften
zusammensetzt (Art. 29
quater
AHVG). Was begrifflich unter
Erwerbsein
kommen
im Sinne dieser Vorschrift zu verstehen ist, wird in Art. 29
quinquies
Abs.
1 und 2 AHVG näher umschrieben. Daneben enthält diese Bestimmung unter anderem für verheiratete Personen eine besondere
Bemes
sungsregel
. Nach Art. 29
quinquies
Abs.
3
AHVG werden Einkommen, welche die Ehegatten während der Kalenderjahre der gemeinsamen Ehe erzielt haben, geteilt und je zur Hälfte den beiden Ehegatten angerechnet ("Splitting"). Die Einkommensteilung wird vor
genommen, wenn beide Ehegatten rentenberechtigt sind, wenn eine verwit
wete Person Anspruch auf eine Alters
rente hat sowie bei Auflösung der Ehe durch Scheidung (Art. 29
quinquies
Abs.
3
lit
. a-c AHVG). Der Teilung und der gegenseitigen Anrech
nung unterliegen laut Art. 29
quinquies
Abs.
4
lit
. a und b AHVG jedoch nur Ein
kommen aus der Zeit zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versiche
rungsfalles beim Ehegatten, welcher zuerst rentenberechtigt wird, und aus Zei
ten, in denen beide Ehegatten in der schweizerischen Alters- und
Hinterlas
senenversicherung
versichert gewesen sind, wobei Art. 29
bis
Abs.
2 AHVG vor
behalten bleibt (Art. 29
quinquies
Abs.
4
lit
. b AHVG in der bis 31. De
zember 2011 gültig gewe
senen Fassung).
1.4
Gemäss Art. 29
sexies
Abs. 1 AHVG wird versicherten Personen für die Jahre, in welchen ihnen die elterliche Sorge für eines oder mehrere Kinder zusteht, die das 16. Altersjahr noch nicht erreicht haben, eine Erziehungsgutschrift ange
rechnet. Dabei werden Eltern, die gemeinsam Inhaber der elterlichen Sorge sind, jedoch nicht zwei Gutschriften kumulativ gewährt. Der Bundesrat regelt die Ein
zelheiten, insbesondere die Anrechnung der Erziehungsgutschrift, wenn a) Eltern Kinder unter ihrer Obhut haben, ohne dass ihnen die elterliche Sorge zusteht, b) lediglich ein Elternteil in der schweizerischen Alters- und
Hinterlas
senenversicherung
versichert ist, c) die Voraussetzungen für die Anrechnung einer Erziehungsgutschrift nicht während des ganzen Kalenderjahres erfüllt wer
den, und d) geschiedenen oder unver
heirateten Eltern gemeinsam die elterli
che Sorge zusteht.
In Ausführung dieser Delegationsnorm wird unter anderem in
Art.
52f
Abs. 5
AHVV bestimmt, dass, ist eine Person nur während einzelner Monate versichert, diese Monate über das Kalenderjahr hinaus zusammenge
zählt werden. Für je zwölf Monate wird eine Erziehungsgutschrift angerechnet.
Nach Abs. 2 der Gesetzesbestimmung entspricht die Erziehungs
gutschrift dem Betrag der dreifachen minimalen jährlichen Altersrente gemäss Art. 34 AHVG im Zeitpunkt der Entstehung des Rentenanspruchs. Abs. 3 bestimmt, dass bei verheirateten Personen die Erziehungsgutschrift während der Kalenderjahre der Ehe hälftig aufgeteilt wird. Der Teilung unterlie
gen aber nur die Gutschriften für die Zeit zwischen dem 1. Januar nach Vollen
dung des 20. Altersjahres und dem
31. Dezember vor Eintritt des Versiche
rungsfalles bei Ehegatten, welcher zuerst rentenberechtigt wird.
1.5
Bei der Ermittlung des durchschnittlichen Jahreseinkommens wird die Summe der Erwerbseinkommen entsprechend dem Rentenindex gemäss Art. 33
ter
AHVG (Anpassung an die Lohn- und Preisentwicklung) aufgewertet und durch die Anzahl der Beitragsjahre geteilt (Art. 30 AHVG). Das Bundesamt legt die Fak
toren für die Aufwertung jährlich fest (Art. 51
bis
Abs. 1 AHVV). Der
Aufwer
tungsfaktor
wird nach dem Kalen
derjahr bestimmt, in welchem der erste Eintrag in das individu
elle Konto vorgenommen wurde (Art. 51
bis
Abs. 2 AHVV).
1.6
1.6.1
Für jede betragspflichtige versicherte Person werden individuelle Konten geführt, in welche die für die Berechnung der ordentlichen Renten erforder
lichen Anga
ben eingetragen werden (Art. 30
ter
Abs. 1 AHVG).
Im individuellen Konto wird die Beitragsdauer mit den Zahlen
derjenige
r
Monate eingetragen, in denen die dem aufzuzeichnenden Einkommen entspre
chende Beitragsdauer begonnen und geendet hat (
Rz
2317 der Wegleitung des Bundes
amtes für Sozialver
siche
rungen über Versicherungsausweis und indivi
duelles Konto [WL VA/IK], Version ab 1.
Januar 2014).
1.6.2
Gemäss
Art.
138
Abs.
1 AHVV in Verbindung mit
Art.
30
ter
Abs.
2 AHVG sind die von einem Arbeitnehmer erzielten Erwerbseinkommen, von welchen der Arbeitgeber die gesetzlichen Beiträge abgezogen hat, in das individuelle Konto einzutragen, selbst wenn der Arbeitgeber die entsprechenden Beiträge der
Aus
gleichskasse
nicht entrichtet hat. Die gleiche Ordnung gilt auch dann, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Nettolohnvereinbarung getroffen haben, das
heisst
wenn der Arbeitgeber sämtliche Beiträge zu seinen Lasten übernimmt. Diese beiden Sondertatbestände müssen aber einwandfrei nachgewiesen sein. Ist der Nachweis nicht erbracht, dass der Arbeitgeber tatsächlich die Beiträge vom Lohn seines Arbeitnehmers abgezogen hat
,
oder lässt sich eine behauptete
Netto
lohnvereinbarung
nicht eindeutig feststellen, so dürfen die entsprechenden Ein
kommen nicht ins individuelle Konto eingetragen werden (BGE 117 V 26
1
E.
3a
mit weiteren Hinweisen
; Urteile des Bundesgerichts H 141/03 vom 8.
Oktober 2003 E. 3.1 mit Hinweis und 9C_96/2010 vom 2
6.
Februar 2010 E. 2 mit Hinweis).
1.6.3
Der Versicherte hat das Recht, bei jeder Ausgleichskasse, die für ihn ein indivi
duelles Konto führt, einen Auszug über die darin gemachten Eintragungen unter Angabe allfälliger Arbeitgeber zu verlangen (Art. 141
Abs.
1 Satz 1 AHVV). Versicherte können innert 30 Tagen seit Zustellung des Kontoauszuges bei der
Ausgleichskasse eine Berichtigung verlangen (Art. 141
Abs.
2 S
atz
1 AHVV). Wird kein Kontenauszug oder keine Berichtigung verlangt, oder wird das
Berich
tigungsbegehren
abgelehnt, so kann bei Eintritt des Versicherungsfalls die Berichtigung von Eintragungen im individuellen Konto nur verlangt werden, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig ist oder dafür der volle Beweis erbracht wird (Art. 141
Abs.
3 AHVV).
Ein Berichtigungsverfahren kann auch noch bei Eintritt des Versicherungsfalles eingeleitet werden. Wird gegen die Rentenberechnung Beschwerde erhoben, so sind die nötigen Abklärungen für die Kontobereinigung im
Beschwerdever
fahren
durchzuführen (BGE 117 V 261 E. 4b).
Die in
Art.
141
Abs.
3 AHVV statuierte Beweiserschwerung, wonach für die Berichtung unzutreffender oder unvollständiger Eintragungen im individuellen Konto der „volle Beweis“ erbracht werden muss, hat nicht den Ausschluss des Untersuchungsgrundsatzes zur Folge; der „volle Beweis“ ist somit nicht zwingend von der versicherten Person erbringen, sondern nach den üblichen Beweisführungs- und Beweislastgrundsätzen der im Sozialversicherungsrecht geltenden Untersuchungsmaxime zu leisten, wobei der Mitwirkungspflicht der betroffenen Person erhöhtes Gewicht zukommt, indem sie von sich aus alles ihr Zumutbare zu unternehmen hat, um die Verwaltung oder das Gericht in der Beschaffung des Beweismaterials zu unterstützen (BGE 117 V 26
1
E. 3d; Urteile des Bundesgerichts H 27
8
/00 vom 1
7.
Juli 2003 E. 2 mit Hinweis, H 141/03 vom
8.
Oktober 2003 E. 3.1 mit Hinweis, 9C_96/2010 vom 2
6.
Februar 2010 E. 2 mit Hinweis).
2.
2.1
2.1.1
Hinsichtlich der beantragten Anrechnung von weiteren Beitragsmonaten beziehungsweise -jahren
ist
vorab zu prüfen, ob der Beschwerdeführerin zusätzliche Monate
, während welcher
sie
auf
g
rund von
altArt
.
3
Abs.
2
lit
. b AHVG
von der Beitragspflicht befreit war
,
angerechnet werden können.
2.1.2
Die Beschwerdeführerin bringt vor, sie habe – zusätzlich zu den b
ereits im
acor
-Berechnungsblatt
erfassten Zeiten (
Urk.
7/6
8
/3) – auch vo
m
1. Februar 1974 bis 18. August 1974 und später vom 1.
Februar
bis 13. August 1984 sowie wieder ab 3. September 1985 bis 30. November 1986 ihren Wohnsitz in der Schweiz gehabt. Da sie von Dezember 1971 bis April 1998 mit
Y._
verheiratet gewesen sei und dieser in der fraglichen Zeit Wohnsitz in der Schweiz gehabt habe, seien ihr zusätzlich die folgenden Beitragszeiten anzurechnen: 7 Monate (Feb
ruar bis
August) im Jahr 1974, 7
Monate (Februar bis August) im Jahr 1984, 4 Monate (September bis De
zem
ber) im Jahr 1985 sowie 11 Monate (Januar bis November) im Jahr 198
6.
Insgesamt seien 29 Monate hinzuzurechnen, was einer totalen
Beitrags
dauer
von 31 Jahren und 10 Monaten entspreche. Dies führe dazu, dass für die Berech
nung der Rente die Rentenskala 32 massgebend wäre (
Urk.
1 S. 2,
Urk.
10 S. 1-2).
2.1.3
Mit Anmeldung zum Bezug der Altersrente vom
9.
Januar 2013 teilte die Beschwerdeführerin der Beschwerdegegnerin namentlich mit, dass sie von 1974 bis 1980 sowie von 1984 bis 1986 in
den D._
Wohnsitz gehabt habe (
Urk.
7/57/5). Für den vorliegend zu beurteilenden Zeit
raum von Januar 1974 bis De
zember 1986 sind im
acor
-Berechnungsblatt als Zeiten der Beschwerdeführerin mit Wohnsitz in der Schweiz erfasst: Januar 1974, De
zember 1980 bis Januar 1984 sowie der Dezember 1986 (
Urk.
7/6
8
/3). Der Beschwerdeführerin wurden im Jahr 1974 ein Monat
(Januar)
und in de
n
Jahre
n
1980 bis 1982 jeweils zwölf Monate unter dem Titel „Beiträge“ sowie im Jahr 1983 zwölf und in den Jahren 1984 und 1986 jeweils ein Monat
(Januar bzw. Dezember)
unter dem Titel „Ehejahre“ als Beitragsdauer angerechnet (Urk.
7/6
8
/3).
Die Gemeindeverwaltung von
E._
bescheinigte, dass die Beschwerdeführerin vom 17. Dezember 1971 (Zuzug von
F._
) bis 18. August 1974 (Wegzug in die
D._
) und ihr damaliger Ehegatte
Y._
vom 17. Dezember 1971 (Zuzug von
F._
) bis 12. August 1974 (Wegzug in die
D._
) in
E._
wohnten (
Urk.
3/7,
Urk.
11/3). Gemäss Attest des Bevölkerungsamts der Stadt
F._
vom 8. No
vember 2013 war die Beschwerdeführerin unter anderem vom 29. Juni 1980 (Zuzug aus den
D._
) bis 13. August 1984 (Wegzug in die
D._
) sowie vom 4. September 1985 (Zuzug von den
D._
) bis 31. März 2002 (Wegzug nach
G._
) in der Stadt
F._
wohnhaft (
Urk.
3/6; vgl. auch die Bestä
tigung der Stadt
F._
vom 2
0.
November 2013 [
Urk.
7/110]). Ferner bestätigte dieses Amt am 3. März 2014, dass
Y._
nament
lich vom 19. März 1980 (Zuzug aus den
D._
)
bis 13. August 1984 (Wegzug in die
D._
) sowie vom 4. Septem
ber 1985 (Zuzug von den
D._
) bis 31. Dezember 1998 (Wegzug nach
H._
) in der Stadt
F._
wohnhaft war (
Urk.
11/1).
Aufgrund dieser Auszüge
aus de
n
Personenregister
n
der Stadt
F._
und der Gemeinde
E._
ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin und
Y._
auch in den Monaten Februar bis August 1974, und Februar bis August 1984 sowie von September 1985 bis November 1986 Wohn
sitz in der Schweiz hatten und damit aufgrund des Wohnsitzes der AHV unter
stellt waren.
Da nicht erstellt ist, dass die
Beschwerdeführerin in dieser Zeit erwerbstätig
war
(vgl. hierzu auch E.
2
.2
nachstehend), war sie als Ehefrau des AHV-versicherten
Y._
gestützt auf
altArt
.
3
Abs.
2
lit
. b AHVG
von der Beitragspflicht befreit. Dies galt unabhängig von der Beitragspflicht des Ehegatten (vgl. ZAK 1976 S. 182; Käser, Unterstellung und Beitragswesen in der obligatorischen AHV, 2. Auflage, Bern 1996, S. 59
Rz
2.18). Demnach sind ihr bei der Beitragsdauer gestützt auf Ziff.
1
lit
. g
Abs.
2 der Schlussbestimmungen der Änderung vom
7.
Oktober 1994
in Ver
bindung mit
der bis Ende 1996 gültig gewesenen Fassung
von Art.
29
bis
Abs.
2 AHVG
insgesamt 29 Monate (7 Monate [Februar bis August 1974] + 7 Monate [Februar bis August 1984] + 15 Monate [September 1985 bis November 1986]) anzu
rechnen.
Andererseits rechnete die Beschwerdegegnerin für das Jahr 1980 zwölf Beitragsmonate an, was sich angesichts des bis Juni 1980 innegehabten Wohnsitzes in den
D._
als falsch erweist, unab
hängig davon, dass ihr Ehemann sich offenbar einige Monate früher (1
9.
März 1980) in
F._
anmeldete. Somit ist für das Jahr 1980 nicht von zwölf, son
dern von 7 Beitragsmonaten auszugehen, was indes keine Auswirkungen auf das Ergebnis zeitigt. Unter Hinzurechnung der aufgelisteten beitragslosen Ehe
jahre ergibt sich eine Beitragsdauer von 31 Jahren und 3 Monaten. Darin ein
geschlossen sind die sogenannten „Gratisjahre“ gemäss
Art.
52d AHVV, wobei es bei der Anrechnung von zwei Jahren bleibt.
2.2
2.2.1
Ferner beantragt die Beschwerdeführerin, dass ihr weitere Beitragsmonate anzu
rechnen seien. Sie habe bis zum 14. August 1974 für die Stadtverwaltung
F._
als Lehrerin gearbeitet (
Urk.
10 S. 2) und in den Jahre 1983 bis 1986
sollten
auf ihren Verwaltungsratshonoraren Sozialversiche
rungsbeiträge abge
rechnet worden sein
(
Urk.
1 S. 3).
2.2.2
Bezüglich der be
haupteten unselbständigen Erwerbstätigkeit als Lehrerin im Jahr 1974 ist dem
IK-Auszug
der Beschwerdeführerin zu ent
nehmen, dass zwar für das Jahr 1974 ein Ein
kommen von
Fr.
20‘444.-- und als Arbeitgeberin „Stadtverwaltung Personalamt,
F._
“, jedoch keine Beitragsdauer ein
getragen worden ist (
Urk.
7/63/4). Wie festgehalten (E.
2
.1.3), wird der Beschwerdeführerin im
acor
-Berechnungsblatt im Jahr 1974 nur ein
Beitrags
monat
angerechnet. Seitens der Beschwerdeführerin wurden keine Beweismittel – wie namentlich der Lohnausweis oder –Lohnabrechnungen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_675/2013 vom
8.
November 2013 E. 3.1) – einge
reicht. Wohl ist die damalige Arbeitgeberin der Beschwerdeführerin be
kannt, es ist jedoch höchst unwahrscheinlich, dass nach über 40 Jahren das
Personal
dossier
der Beschwerde
füh
rerin bei der Stadtverwaltung
F._
noch besteht (vgl. Urteil des Bundesge
richts 9C_899/2010
vom 1
5.
Dezember 2010
E.
3.1). Weitere Ab
klä
rungen sind nicht angezeigt, zumal die „Beweislosigkeit“
der
Vorbringen der Beschwerde
führerin
betreffend diese Erwerbstätigkeit
dieser nicht zum Nachteil gereicht.
Gemäss den obigen Erwägungen (E. 2.1.3) können ihr
die Monate Februar bis August 1974 als Beitragsdauer
angerechnet werden
. Zudem ist das für das Jahr 1974 im IK
eingetragene
Einkommen von insgesamt Fr. 20‘444.--, welches in
masslicher
Hinsicht nicht bestritten wurde, bei der Er
mittlung des mass
gebenden durch
schnittlichen Einkommens be
rücksichtigt worden (vgl.
acor-Berech
nungsblatt
, Urk. 7/6
8
/1).
2.2.3
Was schliesslich das geltend gemachte Honorar der Beschwerdeführerin als
Ver
waltungsrätin
der
C._
AG in den Jahren 1983 bis 1986 betrifft, so ist mit der von der Beschwerde
führerin
auf
gelegten, nicht unter
zeichneten „Bescheinigung über Bezüge von Verwaltungsräten und Organen der Ge
schäfts
führung“ für die direkte Bundessteuer (
Urk.
3/8) der volle Beweis, wel
cher für die Berichtigung der IK-Einträge zu leisten wäre, nicht erbracht worden
(vgl. E. 1.6.2 und
E.
1.6.3)
. Weitere Beweismittel sind von der Beschwerde
führerin nicht einge
reicht oder benannt worden. Zwar kann anhand der von ihr aufge
legten „Bescheinigungen“ (Urk. 3/8) auch in diesem Fall die ehemalige Arbeit
geberin festgestellt werden. Der Eintrag der
C._
AG im Han
dels
register des Kantons Zürich ist indes am 2
0.
Februar 1997 gelöscht worden (Internet-Handelsregisterauszug des Kantons Zürich). Konkrete Anhalt
spunkte, dass die Unterlagen der da
maligen Arbeit
geberin
betreffend das
Verwaltungs
ratshonorar
der Beschwerdeführerin
noch vorhanden sind
,
be
stehen nicht, wes
halb dies
be
züglich keine weitere Nachforschungen zu erfolgen haben (Urteil des Bundes
gerichts 9C_675/2013 vom
8.
November 2013 E. 3.1).
Eine zusätz
liche An
rechnung von weiteren Beitragsmonaten kommt daher nicht in Betracht.
2.3.
Die der Beschwerdeführerin anrechenbare Beitragsdauer von 31 Jahren und
3
Monaten
(E. 2.1.3)
führt
in Gegenüberstellung zur
Anzahl beitrags
pflich
tige
r
Jahre gemäss Jahrgang (43 Jahre) zur
Rentenskala 32.
3.
In teilweiser Gutheissung der Beschwerde
ist
de
r
angefochtene
Einsprache
entscheid
vom 1
5.
Oktober 2013 (
Urk.
2)
auf
zu
h
e
ben und fest
zu
stel
l
en
, dass der Beschwerdeführerin eine unter Zugrunde
legung
einer
Beitrags
dauer
von 31.03 Jahren und
der Rentenskala
32 berechnete Altersrente zusteht.
Entsprechend wird die Beschwerdegegnerin das Durchschnittseinkommen – vgl. auch E. 1.4 hinsichtlich der Erziehungsgutschriften in Bezug auf die neu als
Versiche
rungszeiten
geltenden Monate – neu zu berechnen haben.
Im Übrigen
ist
die Beschwerde ab
zu
we
i
sen.
4.
Die vertretene Beschwerdeführerin hat Anspruch auf eine
Prozessentschädi
gung
, welche nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Pro
zesses und de
m
teilweisen Obsiegen auf
Fr.
700.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) festzusetzen ist.