Decision ID: 02142574-bbc9-59d5-9c9f-342c71bb3572
Year: 2011
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
A._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Marco Bivetti, Oberer Graben 42, 9000 St. Gallen,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
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Rentenrevision
Sachverhalt:
A.
A.a A._ meldete sich am 25. Juni 2003 zum Bezug von Leistungen der
Invalidenversicherung an (IV-act. 1). Die B._ berichtete der IV-Stelle des Kantons St.
Gallen am 10. Juli 2003, der Versicherte sei vom 1. Oktober 2000 bis 30. September
2003 bei ihr als Entlackierer beschäftigt gewesen. Im Jahr 2001 habe er Fr. 58'074.--
verdient (IV-act. 7).
A.b Die Klinik für Neurochirurgie des Kantonsspitals St. Gallen gab der IV-Stelle am
14. Juli 2003 an, der Versicherte leide an einer Diskushernie L5/S1 links. Eine 50%ige
Tätigkeit (4 Stunden pro Tag) sei zumutbar. Schwere körperliche Arbeit sollte
vermieden werden (IV-act. 9). Am 8. Juli 2003 berichtete Dr. med. C._, Facharzt für
Allgemeine Medizin FMH, der Versicherte sei in der bisherigen Tätigkeit vom 13. April
bis 1. Mai 2002 und ab 18. September 2002 bis auf Weiteres 100% arbeitsunfähig. Als
Diagnosen seien ein intraossäres Ganglion im Bereich des acetabulum anterium, eine
Diskushernie L5/S1 mit möglicher Irritation S1 links sowie eine persistierende
Reizsymptomatik vom Typ S1 festgestellt worden (IV-act. 10). Der Regionale Ärztliche
Dienst (RAD) Ostschweiz erachtete in seiner Stellungnahme vom 6. August 2003 eine
100%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen und eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in
einer angepassten Tätigkeit als ausgewiesen (IV-act. 11). Der Versicherte erachtete sich
selbst nicht als arbeitsfähig, weshalb berufliche Massnahmen nach einer Abklärung vor
Ort am 28. August 2003 abgeschlossen wurden (IV-act. 16).
A.c Mit Verfügung vom 10. Februar 2004 sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab
1. März 2004 eine Dreiviertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von 62% zu (IV-act.
24-1/6). Mit Verfügung vom 5. März 2004 sprach die IV-Stelle dem Versicherten
rückwirkend vom 1. September 2003 bis 31. Dezember 2003 eine halbe Invalidenrente
zu (IV-act. 26-1/4). Gleichentags verfügte sie die Zusprache einer Dreiviertelsrente an
den Versicherten vom 1. Januar 2004 bis 29. Februar 2004 (IV-act. 26-3/4).
B.
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B.a Am 21. September 2005 stellte der Versicherte ein Revisionsgesuch, weil sich der
Gesundheitszustand verschlimmert habe (IV-act. 29). Dr. C._ berichtete am
15. Dezember 2005 von einer neu diagnostizierten Hyperlipidämie und einer
Intensivierung der psychischen Problematik des Versicherten aufgrund der ständigen
Schmerzen (IV-act. 34). Der RAD empfahl am 31. Januar 2006 eine Begutachtung (IV-
act. 35).
B.b Am 30. Mai 2007 erstattete die Klinik Valens das Gutachten. Die Ärzte gaben in
der zusammenfassenden Beurteilung an, beim Versicherten bestünden Beschwerden,
die durch Abnutzungserscheinungen der Hals- und Lendenwirbelsäule, diskrete
Veränderung im Bereich der linken Hüfte und vor allem auch Veränderungen des
rechten Schultergelenks erklärt werden könnten. Das Ausmass der Behinderung und
der Limitierung sei damit aber nicht hinreichend erklärt. Im Vergleich zum körperlichen
Status 2003 habe sich lediglich eine Änderung ergeben, als die vorbestandenen
Schulterveränderungen nun symptomatisch geworden seien und letztlich eine
Einschränkung für Arbeiten in Schulter- und Über-Kopf-Höhe bewirkten. Die
Akzentuierung der körperlichen Limitation lasse sich durch die mittelgradige
Depression mit somatischem Syndrom erklären, welche in wesentlicher Weise das
somatische Erleben bestimme und eine Antriebsminderung nach sich ziehe. Die
bisherige Tätigkeit als Gipser oder auch als Hilfsarbeiter in einer metallverarbeitenden
Fabrik sei nicht mehr zumutbar. Für eine Verweistätigkeit sei der Versicherte für leichte,
wechselbelastende Tätigkeiten aus somatischer Sicht (rheumatologisch, ergonomisch)
ganztags arbeitsfähig. Diese Arbeitsfähigkeit habe bereits 2003 bestanden.
Rückblickend müsse die Akzeptanz einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auch in
Verweistätigkeiten wohl eher als etwas zu pessimistisch beurteilt werden. Der
hausärztlichen Arbeitsfähigkeitsschätzung könne daher nur bezüglich der bisherigen
Tätigkeit gefolgt werden. Aus psychiatrischer Sicht bestehe spätestens seit Anfangs
2006 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit für die bisherige Tätigkeit und jegliche
Verweistätigkeiten. Insgesamt betrage die Arbeitsfähigkeit daher 50%. Zur Frage des
zeitlichen Rahmens erachteten die Ärzte aus interdisziplinärer Sicht (rheumatologisch,
psychiatrisch, ergonomisch) 4 Stunden pro Tag, d.h. halbtags, als zumutbar. Die Frage,
ob dabei eine verminderte Leistungsfähigkeit bestehe, bejahten sie. Aufgrund der
bestehenden mittelgradigen depressiven Episode und der damit verbundenen
Minderung des Antriebs müsse mit einem verminderten Arbeitstempo gerechnet und
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zusätzliche Pausen müssten ermöglicht werden. Diese Einschränkung bedinge eine
gesamthafte Einschränkung der Leistungsfähigkeit um 50% (IV-act. 49).
B.c Mit Vorbescheid vom 26. Juni 2007 stellte die IV-Stelle dem Versicherten in
Aussicht, die Invalidenrente werde nicht erhöht (IV-act. 54). Zuständigkeitshalber
überwies das Versicherungsgericht St. Gallen einen Einwand des Rechtsvertreters des
Versicherten vom 27. August 2007 gegen den Vorbescheid an die IV-Stelle (IV-act. 60
und 61). Der Versicherte liess eine ganze Invalidenrente beantragen. Aus dem
Gutachten der Klinik Valens gehe unmissverständlich hervor, dass der Versicherte nur
noch an 4 Stunden pro Tag arbeitsfähig sei und eine Leistungsverminderung von 50%
hinzukomme, weshalb die Restarbeitsfähigkeit noch 25% betrage (IV-act. 61).
B.d Mit Verfügung vom 3. September 2007 wies die IV-Stelle eine Erhöhung der
Invalidenrente ab. Aufgrund der ihr vorliegenden Unterlagen sowie den medizinischen
Abklärungen sei seit der Beurteilung im Jahr 2003 keine Änderung des
Gesundheitszustandes eingetreten. Vor allem habe keine Verschlechterung
nachgewiesen werden können. Es bestehe wie bisher eine medizinisch zumutbare, der
Behinderung angepasste Arbeitsfähigkeit von 50%. Der Invaliditätsgrad betrage daher
nach wie vor 62%, weshalb weiterhin Anspruch auf die bisherige Invalidenrente
bestehe. Diese Verfügung stellte sie direkt dem Versicherten zu (IV-act. 59).
B.e Der Rechtsvertreter beantragte am 7. September 2007 bei der IV-Stelle die
Wiedererwägung der Verfügung vom 3. September 2007 (IV-act. 62). Am
13. September 2007 eröffnete die IV-Stelle die Verfügung erneut - diesmal dem
Rechtsvertreter des Versicherten - und setzte zusätzlich zur Rechtsmittelfrist von 30
Tagen eine Frist "zur Einreichung eines Einwandes" (IV-act. 64). Gegen diesen
Rechtsakt richtete sich der Einwand des Rechtsvertreters des Versicherten vom
20. September 2007 bei der IV-Stelle (IV-act. 67).
B.f Am 15. Oktober 2007 erhob der Rechtsvertreter beim Versicherungsgericht zur
Verhinderung eines möglichen Rechtsverlusts Beschwerde gegen die Verfügung vom
13. September 2007. Das Versicherungsgericht bestätigte am 16. Oktober 2007 die
Sistierung des Beschwerdeverfahrens (IV 2007/385) gegen die Verfügung vom
13. September 2007 betreffend Rentenrevision (IV-act. 68).
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B.g Am 26. März 2008 widerrief die IV-Stelle ihre Verfügung vom 3. September 2007
und stellte neue Abklärungen in Aussicht (IV-act. 72).
B.h Das Versicherungsgericht schrieb das Beschwerdeverfahren (IV 2007/385) daher
am 1. April 2008 wegen Gegenstandslosigkeit ab (IV-act. 77).
C.
C.a Aufgrund der Stellungnahme des RAD vom 11. April 2008, der eine 50%ige
Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit als nach wie vor zutreffend
erachtetet hatte (IV-act. 78), stellte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 5. Mai 2008
erneut die Ablehnung des Rentenerhöhungsgesuchs in Aussicht (IV-act. 82). Dagegen
liess der Versicherte am 5. Juni 2008 erneut Einwand erheben und machte eine
Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend. Neu sei eine
Anstrengungsdyspnoe festgestellt worden, wie dem Arztbericht vom 15. Februar 2008
zu entnehmen sei. Der behandelnde Psychiater bestätige sodann in seinem Bericht
vom 3. Juni 2008 eine Arbeitsunfähigkeit von 70% (IV-act. 84).
C.b In seiner Stellungnahme vom 27. Juni 2008 erachtete der RAD eine
Verlaufsbegutachtung als notwendig (IV-act. 85). Am 21. Januar 2009 erstattete die
Klinik Valens das Verlaufsgutachten. Als Diagnosen mit Auswirkung auf die
Arbeitsfähigkeit gaben die Ärzte insbesondere ein chronisches lumbospondylogenes
Syndrom links seit 2002, eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem
Syndrom seit 2003, eine Periarthropathia coxae links seit 2002, ein rezidivierendes
Impingementsyndrom rechts seit 2003, ein intermittierendes zervikozephales Syndrom
rechts seit 2004 sowie ein hyperreagibles Bronchialsystem seit 2006 an. Die Ärzte
führten in der zusammenfassenden Beurteilung aus, beim Versicherten könne in der
aktuellen Untersuchung keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes festgestellt
werden. Die bisherige Tätigkeit sei dem Versicherten nicht mehr zumutbar. Nach wie
vor sei aus rheumatologischer Sicht von einer ganztägigen Arbeitsfähigkeit für eine
leichte Tätigkeit auszugehen. Die ergonomische Untersuchung erlaube aufgrund der
Selbstlimitierung, fehlender Leistungsbereitschaft und Inkonsistenzen keine
ausreichende Aussage zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit. Die inzwischen
erkannte Lungenerkrankung habe keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Aus
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psychiatrischer Sicht bestehe aufgrund der Verminderung des Antriebs eine relevante
Verlangsamung des Arbeitstempos einerseits, zusätzlich bestehe ein erhöhter
Pausenbedarf. Aus diesem Grund sei eine effektive Leistungsfähigkeit von nur 50% zu
erwarten, wobei mit ausreichenden Pausen eine ganztägige Tätigkeit während des
Tages umsetzbar wäre (IV-act. 93).
C.c Mit Verfügung vom 25. März 2008 (gleichentags ersetzt mit der richtigen
Jahreszahl 2009) wies die IV-Stelle das Rentenerhöhungsgesuch mit ausführlicher
Begründung erneut ab (IV-act. 95 und 96).
D.
D.a Gegen diese Verfügung liess der Versicherte am 23. April 2009 Beschwerde
erheben und beantragte deren Aufhebung sowie die Zusprache einer ganzen
Invalidenrente. Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin habe sich der
Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der letzten Beurteilung im Jahr 2003
verschlechtert. Wie aus dem beiliegenden Röntgenbefund von Dr. D._ vom
21. November 2006 hervorgeht, lag eine deutlich zunehmende Destruktion des Discus
Intervertebralis LWK5/S1 mit eindrücklichem, der Funktionsstellung entsprechend
variablem Vacuumphänomen vor. Bezüglich der Schulter wurde neu der Verdacht auf
Os acromiale mit osteochondrotischer Artikulation zum Acromion respektive zur
Clavicula als mögliche Voraussetzung für ein Impingement geäussert und auf Zeichen
einer möglichen Ansatztendinopathie der Supraspinatussehne hingewiesen (act. G
1.1.9). Gemäss dem behandelnden Psychiater liege aus rein psychiatrischen Gründen
eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit vor (Arztbericht vom 3. Juni 2008, act. G 1.1.10). Die
Revisionsvoraussetzungen seien daher erfüllt (act. G 1).
D.b In der Beschwerdeergänzung vom 15. Juni 2009 liess der Beschwerdeführer an
seinen Anträgen festhalten. Gemäss der ursprünglichen Arbeitsfähigkeitsschätzung
vom 14. Juli 2003 sei eine zumutbare Tätigkeit des Beschwerdeführers in einem
zeitlichen Rahmen von 50% (4 Stunden pro Tag) bei voller Leistungsfähigkeit zumutbar
gewesen. Wie aus den nachfolgenden Arztberichten, insbesondere den beiden
Gutachten der Klinik Valens hervorgehe, habe sich der Gesundheitszustand des
Beschwerdeführers erheblich verschlechtert. Neben einer Zunahme der degenerativen
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Veränderungen sei eine deutliche Verschlechterung des psychischen Zustands
hinzugekommen. Eine leidensangepasste Tätigkeit sei zu 4 Stunden pro Tag, das
heisse halbtags, zumutbar. Dabei bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit von
50%. Weshalb aus rheumatologischer Sicht eine ganztägige Arbeit - im Gegensatz zur
neurologischen Sicht - zumutbar sein solle, sei nicht schlüssig. Offenbar seien die
Schlussfolgerungen der Klinik Valens ohne Berücksichtigung der massgebenden
Vorakten erfolgt. Der Beschwerdeführer sei daher in einer angepassten Tätigkeit
während vier Stunden täglich einsetzbar, bei einer Einschränkung der
Leistungsfähigkeit von 50%. Die effektive Arbeitsfähigkeit betrage demnach maximal
20 oder 25%. Beim Valideneinkommen sei von Fr. 64'077.-- entsprechend den
Verhältnissen im September 2005 auszugehen. Beim Invalideneinkommen sei auf die
LSE-Tabellenlöhne abzustellen und es sei ein zusätzlicher Abzug von 25% zu
gewähren. Die leidensbedingte Einschränkung habe erheblich zugenommen, was die
Verwertbarkeit der verbliebenen Arbeitsfähigkeit erheblich einschränke. Sodann sei das
Alter angestiegen. Hieraus resultierten ein Invaliditätsgrad von 84% und ein Anspruch
auf eine ganze Invalidenrente. Sollte das Gericht dieser Ansicht nicht folgen, so seien
weitere Abklärungen angezeigt (act. G 7).
D.c Die Beschwerdegegnerin beantragte in der Beschwerdeantwort vom 10. August
2009 die Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer stütze sich zu Unrecht
auf den Arztbericht des Kantonsspitals St. Gallen. Dieser sei äussert rudimentär und
hätte nicht als Grundlage für eine Rentenzusprache dienen dürfen. Das erste
Gutachten der Klinik Valens sei nicht widersprüchlich, sondern es werde auf
verschiedene Art und Weise eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit
umschrieben. Zwar habe sich der psychische Zustand des Beschwerdeführers seit der
ursprünglichen Rentenzusprache verschlechtert, was jedoch keine Veränderung der
gesamten Arbeitsunfähigkeit zur Folge habe, weil die Arbeitsunfähigkeit aus
psychischen Gründen vielfach auch die somatisch bedingte Beeinträchtigung umfasse,
weshalb die beiden Bereiche nicht einfach addiert werden dürften. Die Zunahme der
degenerativen Veränderungen habe auf die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten
Tätigkeit keinen Einfluss. Demnach sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer
in einer adaptierten Tätigkeit nach wie vor zu 50% arbeitsfähig sei, zumal auch das
zweite Gutachten der Klinik Valens diese Arbeitsfähigkeit bestätigt habe. Weitere
medizinische Abklärungen seien nicht notwendig. Somit liege kein Revisionsgrund vor.
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Der Beschwerdeführer habe vor Beginn seiner invalidisierenden Beschwerden im Jahr
2001 ein Einkommen von Fr. 58'074.-- erzielt. Weil davon auszugehen sei, dass sich
Validen- und Invalideneinkommen in etwa gleich entwickelten, könne eine Aufwertung
unterbleiben. Das Invalideneinkommen sei anhand der LSE zu bemessen. Der
entsprechende Wert für das Jahr 2001 betrage Fr. 56'883.--. Der Beschwerdeführer
könne nur noch leichte Hilfsarbeit ausführen, weshalb ein zusätzlicher Abzug von 10%
vorzunehmen sei. Weitere bedeutende, gesundheitlich bedingte Einschränkungen
lägen nicht vor. Ein höherer Abzug rechtfertige auch das Alter nicht. Das
Invalideneinkommen betrage daher Fr. 25'597.--, woraus ein Invaliditätsgrad von 56%
resultiere. Der Beschwerdeführer hätte demnach nur Anspruch auf eine halbe Rente.
Weil sich der Gesundheitszustand nicht verbessert habe und somit kein
Revisionsgrund vorliege, habe der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf eine
Dreiviertels-IV-Rente. Die angefochtene Verfügung sei im Ergebnis rechtmässig (act. G
9).
D.d Am 11. August 2009 bewilligte die zuständige Verfahrensleitung des Gerichts das
mit der Beschwerde gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (act. G 11).
D.e In der Replik vom 7. September 2009 hielt der Beschwerdeführer an seinen
Anträgen und Begründungen fest (act. G 12).
D.f Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 14. September 2009 auf eine Duplik
(act. G 14).
D.g Auf die weiteren Ausführungen der Parteien wird, soweit entscheidrelevant, in den
Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:
1.
1.1 Angefochten ist die Verfügung vom 25. März 2009, die das im September 2005
eingeleitete Revisionsverfahren abgeschlossen hat.
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1.2 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin
für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG;
SR 830.1]). Anlass zur Rentenrevision gibt nach der auch unter dem ATSG
massgeblichen Rechtsprechung jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen
Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu
beeinflussen. Die Invalidenrente ist nicht nur bei einer wesentlichen Veränderung des
Gesundheitszustands, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen
Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustands erheblich
verändert haben (BGE 130 V 349 f. E. 3.5). Eine bloss unterschiedliche Beurteilung
eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhaltes stellt dagegen praxisgemäss
keine revisionsbegründende Änderung dar (BGE 112 V 372 E. 2b). Ob eine
revisionsbegründende Änderung eingetreten ist, beurteilt sich durch Vergleich des
Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der letzten (der versicherten Person eröffneten)
rechtskräftigen Verfügung bestand, die auf einer umfassenden materiellen Prüfung des
Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und
Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in
den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108),
mit dem Sachverhalt zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung (BGE 125 V 369 E. 2).
Seit der hier massgebenden ursprünglichen Rentenzusprache mit Verfügungen vom
10. Februar 2004 und 5. März 2004 hat bis zur Einleitung des Revisionsverfahrens
keine umfassende Prüfung stattgefunden. Erstmals Ende 2006 und Anfangs 2007 ist
eine umfassende Prüfung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers erfolgt.
Entsprechend der zitierten Bundesgerichtspraxis ist daher der Sachverhalt bei Erlass
der Verfügung vom 25. März 2009 zu vergleichen mit dem Sachverhalt, wie er sich bis
zur ursprünglichen Rentenzusprache 2004 zugetragen hat.
2.
2.1 Nach Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG;
SR 831.20) besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte
Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens
zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% besteht Anspruch
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auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% Anspruch auf
eine Viertelsrente. Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten
ist gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 16 ATSG anwendbar. Danach wird für die
Bestimmung des Invaliditätsgrads das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person
nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und
allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei
ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum
Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre.
2.2 Gemäss dem ersten Gutachten der Klinik Valens vom 30. Mai 2007 leidet der
Beschwerdeführer seit 1990 an rezidivierenden lumbalen Schmerzen. Diese
Beschwerden hinderten ihn bis auf eine Exazerbation 1993 nicht an der Ausübung
seines Berufs als angelernter Gipser. Ab Oktober 2000 arbeitete er in einer
metallverarbeitenden Fabrik, wo er deutlich höhere Gewichtsbelastungen bewältigen
musste, wodurch es zu einer Akzentuierung der lumbalen Beschwerden mit
Ausstrahlung in das linke Bein kam. Die festgestellte Diskushernie wollte der
Versicherte nicht operieren lassen. Die Therapien brachten keine Besserung. Eine
teilweise Rückkehr in den Arbeitsmarkt erfolgte nach der Aufgabe der Arbeitstätigkeit
am 18.September 2002 nicht. Eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen
Tätigkeit als Gipser oder Metallverarbeiter ist unbestritten (IV-act. 49-21/65). Strittig ist
die Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit.
2.3 Die ursprüngliche Rentenverfügung stützt sich auf den Bericht der Neurochirurgie
des Kantonsspitals St. Gallen vom 14. Juli 2003 und des Hausarztes vom 8. Juli 2003
(IV-act. 11). Zur Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit ist dem
Hausarztbericht nichts zu entnehmen. Der zuständige Arzt der Neurochirurgie hat dem
Beschwerdeführer eine gute Prognose gestellt und festgehalten, leichte körperliche
Tätigkeiten seien aktuell zu 50% (4 Stunden pro Tag) zumutbar. Es sei mit keiner
bleibenden Einschränkung zu rechnen (IV-act. 9-4/4). Der Bericht der Neurochirurgie
stellt keinen ausführlichen Bericht mit umfassender Befundangabe dar. Immerhin ist
klar festgehalten worden, dass mit einer Besserung der Arbeitsfähigkeit in einer
leidensadaptierten Tätigkeit gerechnet werden könne. Zum Zeitpunkt der
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Rentenverfügung mag die 50%ige Einschränkung aus somatischer Sicht jedoch
ausgewiesen gewesen sein, da belastungsabhängig eine Lumboischialgie aufgetreten
war.
2.4 Der Beschwerdeführer macht eine Verschlechterung des Gesundheitszustands
geltend. Weiter rügt er, dass die Klinik Valens den Bericht der Neurochirurgie nicht
berücksichtigt habe. Die Klinik Valens hat in ihren beiden Gutachten vom 30. Mai 2007
und vom 21. Januar 2009 über das IV-Dossier und somit auch über den Bericht der
Neurochirurgie des Kantonspitals St. Gallen vom 14. Februar 2003 verfügt, der
namentlich auf S. 6 des Gutachtens vom 30. Mai 2007 zitiert worden ist (IV-act.
49-6/65). Die Gutachter haben denn auch die vom zuständigen Arzt der Neurochirurgie
des Kantonsspitals St. Gallen in Aussicht gestellte Verbesserung bestätigt und
angegeben, eine ganztägige Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht sei zumutbar. Die
Gutachter haben ausführlich und nachvollziehbar nach zweimaliger Begutachtung
begründet, weshalb in einer wechselbelastenden, leichten Tätigkeit mit Ausschluss von
Arbeiten in und über der Schulterhöhe sowie Vermeiden statischer Körperhaltungen
eine 100%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar sei (IV-act. 49-21/65 ff. und 93-23/58 ff.). Die
Gutachter haben in verschiedenen bildgebenden Verfahren sowohl bei der ersten wie
auch bei der zweiten Begutachtung die degenerative Situation des Beschwerdeführers
untersucht. Diese habe beispielsweise eine fortgeschrittene Osteochondrose L5/S1 mit
ausgeprägtem Vakuumphänomen gezeigt. In der klinischen Untersuchung war die
Beweglichkeit des lumbalen Wirbelsäulenabschnitts wie auch im Bereich der unteren
Halswirbelsäule eingeschränkt. Diese Befunde allein begründen jedoch keine Erhöhung
der Arbeitsunfähigkeit. Eine Radikulopathie aufgrund der Diskushernie L5/S1 konnte
nicht festgestellt werden. Die Rückenbeschwerden lassen daher eine leichte,
schonende Arbeitstätigkeit nachvollziehbar zu. Die neu hinzugekommenen
Schulterbeschwerden schränken den Beschwerdeführer hinsichtlich der Tätigkeiten auf
und über Schulterhöhe glaubhaft ein, jedoch nicht in quantitativer Hinsicht. Die
beginnende Hüftarthrose begründet nach Auffassung der Gutachter keine funktionelle
Limitierung des Beschwerdeführers. Die Beweglichkeit war anlässlich der zweiten
Begutachtung sogar tendenziell eher besser (IV-act. 93-23/58 ff.). Auch wenn die
degenerativen Beschwerden ausgewiesen sind, ist dem Beschwerdeführer
grundsätzlich zumutbar, ein gewisses Mass an Schmerzmedikamenten einzunehmen.
Insgesamt erscheint die Einschätzung der Gutachter plausibel, wonach dem
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Beschwerdeführer das Ausüben einer körperlich leichten, rückenschonenden Tätigkeit
möglich ist. Die Akten liefern keine Hinweise auf somatische Befunde, die von den
Gutachtern nicht berücksichtigt worden und die geeignet wären, zu einer anderen
Einschätzung zu gelangen. Aus somatischer Sicht hat sich der Gesundheitszustand
des Beschwerdeführers deshalb, bezogen auf die quantitative Arbeitsfähigkeit,
verglichen mit der ursprünglichen Rentenzusprache wahrscheinlich sogar gebessert,
indem ihm eine ganztägige Arbeitsfähigkeit in einer leichten wechselbelastenden
Tätigkeit ohne Überkopfarbeiten zumutbar ist. Lediglich in qualitativer Hinsicht hat sich
der Fächer an geeigneten Tätigkeiten etwas weiter eingeschränkt. Die Beurteilungen
der Klinik Valens stehen daher nicht in Widerspruch zur neurochirurgischen
Einschätzung vom 14. Juli 2003, die ebenfalls nicht von einer bleibenden
Einschränkung ausgegangen ist.
2.5 Der Beschwerdeführer ist aktuell hauptsächlich aus psychischer Sicht in seiner
Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Er ist zweimal psychiatrisch begutachtet worden.
Anlässlich der ursprünglichen Rentenzusprache waren keine psychischen
Beschwerden mit Krankheitswert bekannt. Der begutachtende Psychiater hat den
Beschwerdeführer zweimal untersucht und jeweils die Diagnose einer mittelschweren
depressiven Episode mit somatischem Syndrom bei verschiedenen Belastungsfaktoren
gestellt. Der Beschwerdeführer hat anlässlich der ersten Begutachtung am 23. Januar
2007 durch eine Minderung der Konzentration, ein Grübeln, eine innere Leere, eine
starke Minderung des Antriebs sowie eine Hypomimie imponiert. Er sei nicht mehr in
der Lage, optimistische Zukunftsperspektiven zu entwickeln und leide an einem
gewissen Lebensüberdruss. Beschrieben würden auch ein ausgeprägter
Interessensverlust sowie die Unfähigkeit, auf positive und/oder negative Ereignisse
emotional zu reagieren. Durch die mittelgradige depressive Episode werde der
Beschwerdeführer in allen Tätigkeiten zu 50% eingeschränkt (IV-act. 49-48/65 ff.). Bei
der aktuellen Begutachtung vom 10. September 2008 hat der Psychiater eine starke
Übereinstimmung des Psychostatus im Vergleich zur Vorbegutachtung festgestellt.
Auch in der Hamilton Depressionsskala habe der Beschwerdefürer fast die gleiche
Punktzahl erreicht (aktuell 24 statt damals 21 Punkte). Der Beschwerdeführer habe
durch diskrete Konzentrationsstörungen und eine Grübelneigung imponiert und er habe
deprimiert gewirkt. Er habe über Gefühllosigkeit, Freudlosigkeit, Affektarmut, eine
gewisse Gereiztheit, innere Unruhe und Insuffizienzgefühle geklagt. Der affektive
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Rapport sei nur zögerlich aufgenommen worden. Die affektive Schwingungsfähigkeit
sei eingeschränkt gewesen. Beschrieben worden seien zusätzlich eine Minderung des
Antriebs sowie ein Morgentief. Gelegentlich habe er auch unter Lebensüberdruss
gelitten. Aufgrund der mittelgradigen depressiven Episode sei der Beschwerdeführer
momentan in seiner Arbeitsfähigkeit zu 50% eingeschränkt (IV-act. 93-50/58 ff.).
2.6 Dieser Beurteilung entgegenstehend hat der behandelnde Psychiater, Dr.med.
E._, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, in seinem Bericht vom 3. Juni
2008 die Diagnose einer mittel- bis schwergradigen depressiven Störung mit
somatischen Symptomen auf dem Boden einer ängstlichen Persönlichkeit gestellt und
angegeben, der Beschwerdeführer sei zu 70% in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt
(IV-act. 84-22/25). Der begutachtende Psychiater hat dazu ausgeführt, Dr. E._
begründe seine Diagnose nicht weiter, sodass seinem Bericht auch nicht entnommen
werden könne, wie dieser zu dieser Diagnose komme. Der begutachtende Psychiater
habe jedenfalls weder in den Akten noch bei den ausführlichen Untersuchungen
irgendeinen Hinweis gefunden, der für das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung
sprechen würde. Die Arbeitsfähigkeitsschätzung des behandelnden Arztes erschien
dem begutachtenden Psychiater denn auch bei einer lediglich mittelgradig
ausgeprägten Depression als zu hoch eingeschätzt. Eine Verschlechterung habe nicht
nachgewiesen werden können (IV-act. 93-26/58). Der begutachtende Psychiater hat
seine Einschätzung nachvollziehbar begründet und sich mit der abweichenden
Auffassung des behandelnden Psychiaters auseinandergesetzt. Die 50%ige
Arbeitsfähigkeitsschätzung erscheint bei stark übereinstimmenden Befunden mit der
Untersuchung vom Januar 2007 überwiegend wahrscheinlich. Eine Steigerung auf 70%
ist dagegen bei gleichbleibenden Befunden nicht nachvollziehbar.
2.7 Strittig ist hauptsächlich die interdisziplinäre Arbeitsfähigkeitsschätzung, das
heisst, der Zusammenzug der Arbeitsfähigkeitsschätzung aus somatischer und
psychiatrischer Sicht. Denn einerseits haben die Gutachter in ihrer ersten
zusammenfassenden Beurteilung vom 30. Mai 2007 eine Leistungsfähigkeit von 50%
erwähnt (IV-act. 49-24/65) und andererseits haben sie diese Leistungsfähigkeit in den
Zusatzfragen auf 4 Stunden pro Tag beschränkt und dabei eine Leistungsminderung
bejaht (IV-act. 49-29/65 f.). Im aktuellen Gutachten vom 21. Januar 2009 wird diese
Unterscheidung nicht mehr gemacht und es wird eine ganztätig ausführbare Tätigkeit
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mit einer verminderten Leistungsfähigkeit von 50% angegeben (IV-act. 93-33/58 f.). Der
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers schliesst daraus, dass die effektiv zumutbare
Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nur noch 25% betragen könne, da die
psychisch bedingte Verlangsamung und die Pausenbedürftigkeit auch bei einer
halbtägig ausgeübten Tätigkeit leistungsmindernd wirken würden. Dazu ist
festzuhalten, dass die Aussagen der Gutachter im Gesamten zu würdigen sind. In der
Zusammenfassung ihrer Beurteilung vom 13. November 2008 haben die Gutachter klar
festgehalten, dass die Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht ganztags umsetzbar wäre
und dass eine Leistungseinschränkung von 50% aus psychischen Gründen erfolge. Sie
haben die Resterwerbsfähigkeit interdisziplinär daher auf 50% geschätzt. Aus dem
aktuellen Gutachten vom 21. Januar 2009 geht denn auch klar hervor, dass keine
doppelte Berücksichtigung der psychischen Leistungseinschränkung angezeigt ist,
sondern die Arbeitsfähigkeit insgesamt 50% beträgt, dass dem Beschwerdeführer also
eine Resterwerbsfähigkeit von insgesamt 50% zumutbar ist. Der begutachtende
Psychiater hat denn auch klar eine höhere Arbeitsunfähigkeitsschätzung abgelehnt,
weil sich die Befunde nicht wesentlich verändert hätten. Ob diese 50%ige
Arbeitsfähigkeit in einer ganztätigen Tätigkeit mit um 50% reduzierter Leistung oder
halbtags zu 50% ausgeübt wird, ändert an der aus medizinischer Sicht zumutbaren
Leistungsfähigkeit von insgesamt 50% nichts.
2.8 Zusammenfassend kann auf das Gutachten der Klinik Valens vom 21. Januar
2009 abgestellt werden. Es ist sorgfältig abgefasst und in Kenntnis der Vorakten
abgegeben worden. Es berücksichtigt die geklagten Beschwerden, ist nachvollziehbar
und leuchtet in seinen Schlussfolgerungen ein. Somit erfüllt es die Anforderungen an
ein medizinisches Gutachten (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a). Eine erneute Abklärung ist
daher nicht angezeigt. Demgemäss ist der Beschwerdeführer in der bisherigen
Tätigkeit zu 100% arbeitsunfähig und in einer leidensadaptierten Tätigkeit nach wie vor
zu 50% arbeitsfähig. Eine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes hat
bis auf die Schulterbeschwerden, welche die Arbeitsfähigkeit quantitativ nicht
zusätzlich einschränken, nicht objektiviert werden können. Somit liegt kein
Revisionsgrund vor. Der Invaliditätsgrad beträgt daher unverändert 62%. Ein neuer
Einkommensvergleich ist nicht durchzuführen. Die Abweisung des
Rentenerhöhungsgesuches ist zu Recht erfolgt.
3.
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Demzufolge ist die Beschwerde abzuweisen. Das Beschwerdeverfahren ist
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom
Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG).
Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint als angemessen. Dem unterliegenden
Beschwerdeführer sind die Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 600.-- aufzuerlegen.
Zufolge der am 11. August 2009 bewilligten unentgeltlichen Rechtspflege ist er von der
Bezahlung zu befreien. Der Staat ist zufolge der am 11. August 2009 bewilligten
unentgeltlichen Rechtsverbeiständung zu verpflichten, für die Kosten der
Rechtsvertretung des Beschwerdeführers aufzukommen. Dabei ist zu berücksichtigen,
dass dem unentgeltlichen Rechtsbeistand lediglich ein um 20% reduziertes Honorar
zusteht (vgl. Art. 31 Abs. 3 des Anwaltsgesetzes, sGS 963.70). Die Parteientschädigung
bemisst sich gemäss Art. 61 lit. g ATSG nach der Bedeutung der Streitsache und nach
der Schwierigkeit des Prozesses. Unter Berücksichtigung dieser Kriterien erweist sich
eine Parteientschädigung von Fr. 3'500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer)
als angemessen. Gekürzt um 20% beträgt sie Fr. 2'800.--. Wenn die wirtschaftlichen
Verhältnisse es gestatten, ist der Beschwerdeführer jedoch zur Nachzahlung der vom
Staat entschädigten Gerichts- und Parteikosten verpflichtet (Art. 123 Abs. 1 ZPO i.V.m.
Art. 99 Abs. 2 VRP/SG).
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP