Decision ID: 56a3dcc1-8a3c-4257-acb7-3fa0dbc5f68a
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Der 1983 geborene
X._
war seit dem
1.
August 2016 bei der
Y._
als Airport Allrounder angestellt, als er sich am 1
1.
August 2017 beim Versuch, einen etwa 30 Kilogramm schweren Koffer aufzufangen, am linken Oberarm verletzte (
Urk.
11/1
, 11/8
).
Am
8.
September 2017 begab er sich deshalb erstmals bei
Dr.
med.
Z._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,
in Behandlung. Dieser diagnostizierte unter Berück
sichtigung der Ergebnisse einer MRI-Untersuchung vom 1
4.
September 2017 (vgl.
Urk.
11/12) eine Distorsion des
Musculus
biceps
links und attestierte voraussicht
lich bis zum 2
0.
November 2017 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (
Urk.
11/7, 11/9).
Nach Eingang einer versicherungsinternen medizinischen
Stellungnahme
von Dr. med. A._
, Fachärztin für Anästhesiologie, vom 1
2.
Dezember 2017 (
Urk.
11/10) teilte die Suva dem Versicherten mit Schreiben vom 14. Dezember 2017 mit, dass sie den Fall per 3
1.
Dezember 2017 abschliesse und die bisherigen Versicherungsleistungen (Taggeld und Heil
behandlung
skosten)
auf diesen Zeitpunkt
einstelle (
Urk.
11/14).
Damit erklärte sich der Versicherte mit Schreiben vom 1
9.
Dezember 2017 nicht einverstanden (
Urk.
11/19), worauf die Suva erneut bei
Dr.
A._
eine ärztliche Beurteilung einholte (Bericht vom 2
2.
Dezember 2017,
Urk.
11/22).
Am
5.
Januar 2018
verfügte sie sodann wie zuvor mit Schreiben vom 1
4.
Dezember 2017 angekündigt (
Urk.
11/23), wogegen der Versicherte
Einsprache erhob (
Urk.
11/30). Diese wies die Suva mit
Ein
spracheentscheid
vom 2
0.
Februar 2018 ab (
Urk.
11/33 =
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob
X._
am 2
8.
März 2018 Beschwerde (
Urk.
1) mit dem sinngemässen Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid sei aufzuhe
ben und ihm seien
auch über den 3
1.
Dezember 2017 hinaus
die gesetzlichen Leistungen der Unfallversicherung zuzusprechen.
Nachdem das Gericht in Bezug auf die Rechtzeitigkeit der Beschwerde Abklärungen
getätigt
hatte (vgl.
Urk.
4-6), setzte es der Suva mit Verfügung vom
2.
Mai 2018 Frist, um zur Beschwerde
schrift Stellung zu nehmen (
Urk.
8).
Mit Eingabe vom 1
6.
Mai 2018 (
Urk.
10) ver
zichtete die Suva auf das Einreichen einer umfassenden Beschwerdeantwort und verwies auf den angefochtenen
Einspracheentscheid
. Darüber wurde der Ver
sicherte mit Verfügung vom 1
7.
Mai 2018 in Kenntnis gesetzt (
Urk.
12).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Ein Unfall ist gemäss Art. 4
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)
die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat.
1.2
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss
dem
Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG)
setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausal
zusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammen
hangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheit
licher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht wer
den kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver
waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.3
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor
zustandes auch ohne
Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.
U 142 S.
75 E.
4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U
172/94 vom 26.
April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen
den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.
U 363 S.
45; BGE
119 V 7 E. 3c/
aa
). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs
aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.
U 206 S.
328
f. E.
3b, 1992 Nr.
U 142 S. 76). Diese Beweisgrund
sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.
März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).
Mit dem Erreichen des Status quo sine
vel
ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine
vel
ante noch nicht wieder
erreicht
ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).
1.4
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpartei
lichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin aller
dings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/
ee
, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).
2.
2.1
Im angefochtenen
Einspracheentscheid
vom 2
0.
Februar 2018 zog die Beschwer
degegnerin zusammengefasst in Erwägung,
dass auf die Beurteilung von
Dr.
A._
abgestellt werden könne. Diese habe insbesondere überzeugend dargelegt, weshalb der Status quo sine spätestens Mitte Oktober 2017 erreicht gewesen sei. Die kreisärztliche Beurteilung decke sich darüber hinaus mit den medizinischen Akten; ein gegenteiliger und begründeter ärztlicher Bericht liege nicht vor. Im Weiteren mindere
auch der Umstand, dass Dr.
A._
den Ver
sicherten nicht persönlich untersucht habe, nicht den Beweiswert ihrer Beurtei
lung.
Insgesamt sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Unfall vom 1
1.
August 2017 nur zu einer Zerrung der langen
Bizepssehne
geführt habe und der Status quo sine spätestens Mitte Oktober 2017 erreicht gewesen sei. Die Einstellung der Versicherungsleistungen per 3
1.
Dezem
ber 2017 sei folglich nicht zu beanstanden (
Urk.
2 S. 7 f.).
2.2
In seiner Beschwerdeschrift vom 2
8.
März 2018 (
Urk.
1) machte der Versicherte im Wesentlichen
(sinngemäss)
geltend, dass
die Beschwerdegegnerin ihre Leis
tungspflicht zu Unrecht bereits per Ende Dezember 2017 eingestellt habe. Dieser Entscheid sei gefällt worden, ohne dass sein behan
delnder Arzt konsultiert
oder dass er zu einem Vertrauensarzt aufgeboten worden wäre.
Ferner habe sich die Beschwerdegegnerin nie bei seinem Arbeitgeber erkundigt, welche
-
körperlich belastenden - Aufgaben seine Erwerbstätigkeit umfasse.
2.3
Strittig und zu prüfen ist demnach im Folgenden, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht berechtigterweise per 3
1.
Dezember 2017 eingestellt hat.
3.
3.1
Vorab ist festzuhalten, dass es dem Unfallversicherer grundsätzlich unbenommen ist, zunächst im Rahmen einer formlosen Deckungsanerkennung Leistungen wie Heilbehandlung und Taggelder zu erbringen und diese nach einer eingehenden Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen (Unfalltatbestand, Kausalität) bei ent
sprechendem Untersuchungsergebnis ohne Berufung auf den
Rückkommenstitel
der Wiedererwägung oder der prozessualen Revision «ex
nunc
et pro
futuro
» - das
heisst
unter Verzicht auf eine Rückforderung der bisher gewährten Versiche
rungsleistungen - einzustellen (BGE 130 V 380 E. 2.3.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_1019/2009 vom 26. Mai 2010 E. 4.2).
3.2
Die Beschwerdegegnerin stützte ihren Entscheid in erster Linie auf die
Ausfüh
rungen der Kreisärztin
Dr.
A._
vom 2
2.
Dezember 201
7.
D
eren
Beurteilung ist zu
entnehmen, dass im MRI-Befund vom 1
4.
September 2017 eine Signalver
änderung der langen
Bizepssehne
, wahrscheinlich bei Status nach Zerrung, aber ohne
höhergradige
Rissbildung beschrieben worden sei. Die überwiegend wahr
scheinlich traumatische Zerrung der
Bizepssehne
verheile in der Regel innert circa sechs bis acht Wochen nach dem Unfallereignis, was im konkreten Fall spätestens Mitte Oktober 2017 entspreche. Die seit dem 8. September 2017 bis dato attes
tierte Arbeitsunfähigkeit sei daher nicht mehr erklärbar. Seit Mitte Oktober 2017 stehe die Arbeitsunfähigkeit nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in kausalem Zusammenhang zum Unfallereignis vom 1
1.
August 2017 (
Urk.
11/22
; vgl. ferner auch die Stellungnahme vom 1
2.
Dezember 2017 [
Urk.
11/10]
).
3.3
Dr.
A._
berücksichtigte sä
mtliche medizinischen
Vorakten
und
wür
-
digte
insbesondere die Ergebnisse der MRI-Untersuchung vom 1
4.
September 201
7.
Anlässlich dieser
wurden
Inhomogenitäten
respektive Signalveränderun
gen der langen
Bizepssehne
sowie ödematöse Veränderungen festgestellt, wahr
scheinlich bei Status nach Zerrung. Anhaltspunkte für eine
höhergradige
Rissbil
dung fanden sich hingegen nicht und die übrigen Binnenstrukturen wurden
als altersentsprechend unauffällig eingestuft (
Urk.
11/12).
In Anbetracht dieser radiologischen Befunde
-
namentlich angesichts fehlender erheblicher Rissbil
dungen an der Sehne oder gar
ossäre
r
Verletzungen am linken Oberarm
-
erweist
es
sich als nachvollziehbar, dass
Dr.
A._
von einer Heilungsdauer von etwa sechs bis acht Wochen nach dem Unfallereignis ausging.
Es lassen sich denn auch
sonst
keine konkreten
Indizien
ausmachen, welche gegen die Zuverlässigkeit
dieser Einschätzung
sprechen würden.
Einerseits
schadet entgegen der Auffas
sung des Beschwerdeführers nicht,
dass Dr.
A._
ihn nicht selbst untersucht hat, da auch Aktenbeurteilungen
voller Beweiswert zukommt, sofern - wie im konkreten Fall
-
ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (Urteil
e
des Bundesgerichts
8C_46/2019 vom 10.
Mai 2019 E. 3.2.1 und
8C_641/2011 vom 22. Dezember 2011 E. 3.2.2 mit Hinweisen).
Andererseits
war
Dr.
A._
auch nicht gehalten, mit anderen Ärzten wie beispielsweise
Dr.
Z._
Kontakt aufzunehmen, da das Einholen fremdanamnestischer Aus
künfte in ihrem Ermessensspielraum l
ag
(vgl. Urteil des Bu
ndesgerichts 9C_65/2012 vom 28.
Februar 2012 E. 4.3 mit Hinweisen).
Darüber hinaus
ist festzuhalten, dass
Dr.
Z._
in seinem Bericht vom 6.
November 2017 ebenfalls anmerkte, dass keine Ruptur, sondern eine Distorsion der linken
Bizepssehne
vorliege. Im Rahmen seiner Untersuchung konnte er eine Schwellung
über der distalen
Bizepssehne
sowie ein diskretes Hämatom fest
stel
len und
prognostizierte einen
Behandlungsabsch
luss in zwei bis vier Wochen
.
Damit ging
Dr.
Z._
zwar im Vergleich zur Kreisärztin von einer längeren Heilungsdauer aus. Zu berücksichtigen ist in diesem Kontext allerdings die Erfahrungstatsache, dass behandelnde
Arztpersonen
beziehungsweise Therapie
kräfte
mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen
(BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).
Unabhängig davon
spricht
allerdings
auch die Einschätzung von Dr.
Z._
im Ergebnis
nicht gegen die
Nachvollziehbar
keit
der von
der Beschwerdegegnerin per 31.
Dezember 2017 verfügten Leistungs
einstellung.
Daran vermag im Übrigen auch nichts zu ändern, dass er im weiteren Verlauf bis zum 1
7.
Januar 2018 eine unfallbedingte, vollständige Ar
beitsun
fähigkeit attestiert hat
(
Urk.
11/29)
, da diese Beurteilung mangels
entsprechender
objektiver Befunde nicht nachvollzogen werden kann.
4.
Zusammenfassend
hat die Beschwerdegegnerin
zu Recht auf die versicherungs
interne Beurteilung von
Dr.
A._
vom 2
2.
Dezember 2017 abgestellt, weshalb auch
die
verfügte Einstellung der
Versicherungsleistungen per 3
1.
Dezember 2017
nicht zu beanstanden ist
.
Soweit der Beschwerdeführer im Übrigen sinngemäss beantragt,
es seien
weitere Abklärungen vorzunehmen (vgl.
Urk.
1 S. 2), bleibt festzuhalten, dass
hier
zu kein Anlass besteht, zumal davon keine anderen
entscheidrelevanten
Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; B
GE 124 V 90 E.
4b, 122 V 157 E. 1d, 136 I 229 E. 5.3).
Ergänzend
ist
in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass auch der Beschwerdegegnerin im Rahmen der Verfahrensleitung ein grosser Ermessens
spielraum bezüglich Notwendigkeit, Umfang und Zweckmässigkeit von Erhebun
gen zukam (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2011 vom
5.
Juli 2011 E. 3.2).
Der Verzicht auf eine Kontaktaufnahme mit dem Arbeitgeber des Versicherten (vgl.
Urk.
1 S. 2) erscheint
dabei
angesichts der
entscheidrelevanten
Rechtsfragen betreffend die natürliche Kausalität
ohne Weiteres als zweckmässig.
Der angefochtene
Einspracheentscheid
vom 2
0.
Februar 2018 (
Urk.
2) ist
somit
zu bestätigen und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen. Das Verfahren ist kostenlos (
Art.
1
Abs.
1 UVG in Verbindung mit
Art.
61
lit
. a ATSG).