Decision ID: 0718313e-41c9-5cd5-b536-bf93b8ff4de0
Year: 2020
Language: de
Court: SG_VG
Chamber: SG_VG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
Die D._-strasse ist eine Gemeindestrasse zweiter Klasse in C._. Sie erschliesst im
Gebiet E._ und D._ sowohl Wohn- als auch Industriequartiere. Im Jahr 2000 wurde
die D._-strasse vom E._ bis zur Bahnunterführung F._ saniert. Die Sanierung der
verbleibenden Strecke von der Bahnunterführung F._ bis zur Brücke über den K._-
bach bildete Gegenstand des Strassenprojekts „Sanierung D._-strasse 2. Bauetappe“.
Diese beinhaltete eine Totalsanierung und einen Ausbau der vorerwähnten Strecke,
Strassen- und Umgebungsanpassungen sowie eine Erneuerung des Durchlasses des
G._baches mit Kapazitätssteigerung. Am 30. November 2010 setzte der Gemeinderat
C._ den Gemeindebeitrag an die Baukosten auf 90 Prozent fest und beauftragte eine
Perimeterkommission mit der Ausarbeitung des Beitragsplans. Mit Beschluss vom 25.
Oktober 2011 genehmigte der Gemeinderat C._ das Strassenprojekt „Sanierung D._-
strasse, 2. Etappe“ sowie den Teilstrassenplan „D._-strasse Nr. 012“. A._ und B._
erhoben als Eigentümer des Grundstücks Nr. 01 in C._, am 30. November 2011
Einsprache gegen das Projekt samt Teilstrassenplan und Beitragsplan. Nach
Durchführung von Einspracheverhandlungen, welche nicht zu einer einvernehmlichen
A.a.
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B.
Lösung führten, beschloss der Gemeinderat C._ am 2. Juli 2013 eine Projektänderung
mit Verzicht auf die im Projekt von 2011 geplante Mittelinsel. Nachdem sie am 31. Juli
2013 das Grundstück Nr. 08 erworben hatten, erhoben A._ und B._ Einsprache
gegen die Projektänderung und beantragten die Umsetzung des Projekts und des
Teilstrassenplans gemäss ursprünglicher Planung vom 25. Oktober 2011 mit Bau einer
Mittelinsel, eventualiter mit Realisierung von anderen, gleichwertigen
verkehrsberuhigenden Massnahmen. Mit Entscheid vom 18. März 2014 wies der
Gemeinderat C._ die Einsprachen gegen das Strassenprojekt und die Projektänderung
samt Teilstrassenplan ab; der Beitragsplan wurde dahingehend abgeändert, dass im
Bauperimeter der Spaltentitel "Unterhalt" gestrichen wurde (act. G 8/2/1).
Den gegen diesen Einspracheentscheid erhobenen Rekurs vom 15. April 2014
betreffend Strassenprojekt und Teilstrassenplan wies das Baudepartement des
Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 2. Juli 2015 ab. Die gegen diesen Entscheid von
A._ und B._ erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons
St. Gallen mit Entscheid B 2015/163 vom 20. Januar 2017 lediglich insofern teilweise
gut, als es Ziff. 1 des Rekursentscheids vom 2. Juli 2015 aufhob und wie folgt neu
fasste: „Der Rekurs wird in dem Umfang teilweise gutgeheissen, als die Einsprachen
vom 30. November 2011 im Einspracheentscheid vom 18. März 2014 gutzuheissen
gewesen wären“. Im Übrigen wurde die Beschwerde abgewiesen. Die hiergegen
erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht mit Urteil 1C_141/2017 vom 2.
November 2017 ab, soweit es darauf eintrat.
Den gegen den Einspracheentscheid vom 18. März 2014 zum Beitragsplan erhobenen
Rekurs (act. G 8/1) hatte die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen
(VRK) bis zum rechtskräftigen Abschluss des Rechtsmittelverfahrens betreffend
Strassenprojekt sistiert (act. G 8/6). Nach Vorliegen des erwähnten
Bundesgerichtsurteils hob die VRK die Sistierung auf und wies den Rekurs, nachdem
sie am 23. Oktober 2018 mit den Verfahrensbeteiligten im Perimetergebiet einen
Augenschein durchgeführt hatte (act. G 8/39), mit Entscheid vom 28. März 2019 ab,
soweit sie darauf eintrat (act. G 2).
A.b.
Gegen diesen Rekursentscheid erhoben A._ und B._ mit Eingabe vom 10. Mai 2019
(act. G 1) Beschwerde mit dem Rechtsbegehren (Ziff. 1), der Entscheid sei insofern
aufzuheben, als neu und ergänzend gemäss den nachfolgenden Rechtsbegehren Ziff.
B.a.
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Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1.
Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 81 Abs. 3 des
Strassengesetzes, sGS 732.1, StrG, in Verbindung mit Art. 59 Abs. 1 des Gesetzes
über die Verwaltungsrechtspflege; sGS 951.1, VRP). Die Beschwerdeführer sind als
Eigentümer der Grundstücke Nrn. 01 und 08 im Perimetergebiet des streitigen
Beitragsplans zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerde vom 10. Mai 2019
entspricht in zeitlicher, formaler und inhaltlicher Hinsicht den gesetzlichen
Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP). Auf
2-4 zu verfügen sei: Es seien die Grundstücke Nrn. 01 und 08 als nicht
beitragspflichtig aus dem Beitragsplan zu entlassen (Ziff. 2). Eventualiter sei der
Gemeindeanteil für das Strassenprojekt D._-strasse 2. Bauetappe auf 100 % zu
erhöhen (Ziff. 3). Subeventualiter sei der Bauperimeter für das Strassenprojekt
aufzuheben und neu zu verfügen, eventualiter durch die Beschwerdegegnerin nach
Rückweisung der Angelegenheit zur Durchführung eines korrekten
Perimeterverfahrens. Namentlich sei der Perimeterbereich auch auf das Grundstück Nr.
02 auszudehnen (Ziff. 4a) sowie die Einzonungen der Grundstücke Nrn. 03 und 04 im
Perimeterplan mit dem Nutzungsfaktor 0.8 zu berücksichtigen (Ziff. 4b). Im Weiteren
seien die Ziffern 2 und 3 des Rekursentscheids insofern aufzuheben, als der
Beschwerdegegnerin anstelle der gesamten amtlichen Kosten nur die Hälfte davon
auferlegt worden seien und den Beschwerdeführern keine Umtriebsentschädigung für
das Rekursverfahren zugesprochen worden sei (Ziff. 5). Unter Kosten- und
Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin (Ziff. 6).
Im Schreiben vom 7. Juni 2019 teilte die Vorinstanz den Verzicht auf eine
Vernehmlassung mit (act. G 7). Die Beschwerdegegnerin hielt in der Vernehmlassung
vom 15. August 2019 an ihren Ausführungen im Einspracheentscheid vom 18. März
2014 fest und äusserte sich ergänzend zu Vorbringen in der Beschwerde (act. G 12).
Hierzu nahmen die Beschwerdeführer mit Eingabe vom 23. September 2019 Stellung
(act. G 17). Am 7. Oktober 2019 gab die Vorinstanz den Verzicht auf eine weitere
Stellungnahme bekannt (act. G 21). Die Beschwerdegegnerin verzichtete
stillschweigend auf eine Äusserung (act. G 22).
B.b.
Auf die Vorbringen in den Eingaben des vorliegenden Verfahrens wird, soweit für den
Entscheid relevant, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
B.c.
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die Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten. Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde
insoweit, als darin (Ziff. II.3) Rekurs und Einsprachen zum integrierenden Bestandteil
erklärt werden (vgl. statt vieler VerwGE B 2012/105 vom 13. November 2012 E. 1.3).
2.
Für den Bau und Unterhalt der Gemeindestrassen erster und zweiter Klasse trägt die
politische Gemeinde die Kosten, soweit keine Beiträge zur Verfügung stehen (Art. 72
Abs. 1 StrG). Die Grundeigentümer leisten an die Baukosten bei Gemeindestrassen
zweiter Klasse Beiträge bis 100 Prozent (Art. 72 Abs. 1 lit. b StrG). Die politische
Gemeinde leistet Beiträge an Bau und Unterhalt der Gemeindestrassen, soweit den
Grundeigentümern durch den Gemeingebrauch verursachte Kosten entstehen (Art. 74
StrG). Im Kostenverlegungsverfahren werden die Baukosten durch Errichtung eines
Perimeters aufgeteilt (Art. 77 Abs. 1 StrG). Grundsätzlich ist pro Strassenprojekt ein
einziger Perimeter zu erstellen, worin sämtliche durch das Projekt erschlossene
Grundstücke miteinzubeziehen sind. Projekt und Beitragsplan gehören zusammen
(GVP 2003 Nr. 22). Eigentümer von Grundstücken, denen ein Sondervorteil entsteht,
sind beitragspflichtig (Art. 78 Abs. 1 StrG). Beiträge können von Dritten erhoben
werden, soweit diesen ein Sondervorteil entsteht (Art. 78 Abs. 2 StrG). Als
Sondervorteil wird ein „besonderer Nutzen“ wirtschaftlichen Charakters bezeichnet, der
durch den Bau, Ausbau oder Unterhalt einer Strasse für das Grundeigentum im Bereich
dieser Strasse bewirkt wird. Er muss sich in einem realisierbaren Mehrwert für das
Grundstück ausdrücken (A. Weder in: G. Germann [Hrsg.], Kurzkommentar zum st.
gallischen Strassengesetz vom 12. Juni 1988, St. Gallen 1989, Rz. 3 zu Art. 78 StrG).
Der wirtschaftliche Sondervorteil muss so geartet sein, dass er nicht jedem
Strassenbenützer zukommt. Er entsteht nur für jenen beschränkten Kreis von
Grundstücken, deren Lage durch die fragliche Massnahme eine Verbesserung erfährt
bzw. deren Werte und Nutzungsmöglichkeiten dadurch eine Steigerung erfahren.
Ein Sondervorteil kann beispielsweise darin liegen, dass sich die Zugänglichkeit eines
Grundstückes für Personen und/oder Fahrzeuge durch den Bau einer Strasse
verbessert. Die verbesserte strassenmässige Erschliessung gestattet eine verbesserte
wirtschaftliche Nutzung. Dies kann zu einer Zunahme des Grundstückwertes führen, da
dieser primär vom Ausmass der vorhandenen Nutzungsmöglichkeiten abhängt.
Entscheidend ist bei der Beurteilung der Steigerung der Nutzungsmöglichkeiten, dass
der Sondervorteil dem Grundstück als solchem erwachsen muss und nicht nur dessen
momentanem Eigentümer. Der Wertzuwachs darf somit nicht nur aufgrund der
2.1.
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subjektiven Verhältnisse des jeweiligen Eigentümers entstehen, sondern er muss nach
objektiven, sachlichen Gesichtspunkten wie Lage und Beschaffenheit des
Grundstückes messbar erscheinen (vgl. VerwGE B 2011/130 vom 20. März 2012
E. 2.4.1 mit Hinweisen und VerwGE B 2015/65 vom 26. Oktober 2016 E. 2.1 mit
Hinweis). Die Verbesserung einer Strasse vermag auch dann einen Sondervorteil im
Sinne von Art. 78 Abs. 1 StrG für ein Grundstück zu begründen, wenn dieses zuvor
bereits über eine Zufahrt verfügte (vgl. nicht veröffentlichter Entscheid VerwGE
B 2002/200 vom 24. April 2003 E. 1d a.E.). Die praxisgemäss im Kanton St. Gallen
angewandte Formel für die Vorteilsberechnung lautet: Perimeterfläche x Vorteils- oder
Nutzungsfaktor x Interessenprozente = Perimeterpunkte (vgl. B. Lengwiler,
Umgrenzung, Vorteilsbemessung und Interessenwertung, in: Praxis des
Strassenperimeters, Veröffentlichungen des Schweizerischen Instituts für
Verwaltungskurse an der Hochschule St. Gallen, Band 17, St. Gallen 1981, S. 47; GVP
1998 Nr. 30). Die Zuhilfenahme eines Vorteilsfaktors entfällt dann, wenn bei sämtlichen
Grundstücken dieselbe Nutzung vorliegt. Bestehen aber unterschiedliche
Nutzungsarten, wird der Vorteilsfaktor zum entscheidenden Element der
Mehrwertermittlung (VerwGE B 2017/24 vom 20. Oktober 2018 E. 2.4). Der
Nutzungsfaktor nimmt auf das beitragspflichtige Grundstück Bezug und berücksichtigt
die Intensität der objektiv möglichen Nutzung. Je intensiver ein Grundstück nutzbar ist,
umso stärker wirkt sich dies auf die Strassenbenützung aus und entsprechend grösser
wird der Sondervorteil. Besondere Erschliessungsverhältnisse, anderweitige
Perimeterpflichten und sonstige Vor- oder Nachteile sind in die Interessenwertung
einzubeziehen (vgl. Lengwiler a.a.O. S. 52 ff.). Beim Sondervorteil handelt es sich um
eine geschätzte Grösse; sie ist als solche mit Unsicherheiten behaftet. Baut die
Schätzung auf verschiedenen Faktoren auf, so muss die fehlerhafte Bestimmung eines
Faktors noch nicht die ganze Schätzung als unrichtig erscheinen lassen. Je grösser die
Anzahl der Elemente ist, die bei der Schätzung berücksichtigt werden, umso weniger
vermag eine einzelne abweichende Beurteilung das Gesamtergebnis dieser Schätzung
zu ändern. Bei der Perimeterfestlegung handelt es sich nicht um eine mathematisch
überprüfbare Grösse, sondern lediglich um ein Hilfsmittel für die Schätzung des
Sondervorteils (GVP 1998 Nr. 30).
Die zuständige Gemeindebehörde erstellt den Beitragsplan (Art. 79 Abs. 1 StrG). Dieser
enthält den Kostenvoranschlag, die beitragspflichtigen Grundstücke, die Anteile der
Grundeigentümer, den Anteil der politischen Gemeinde und allfällige Anteile Dritter (Art.
79 Abs. 2 StrG). Der Beschwerdegegnerin kommt bei der Frage, ob und wenn ja in
welchem Umfang einem Grundeigentümer ein Sondervorteil zukommt, ein erheblicher
Ermessenspielraum zu. Diesen Ermessensspielraum hat das Verwaltungsgericht zu
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respektieren, da es nur zur Rechtskontrolle befugt ist (vgl. Art. 61 Abs. 1 VRP; GVP
1998 Nr. 30 und nicht publizierter Entscheid VerwGE B 2006/157 vom 9. November
2006 E. 5c/aa). Die Ermittlung der Höhe der von den einzelnen Beteiligten effektiv
geschuldeten Beiträge bildet dabei nicht Bestandteil des - auf einem
Kostenvoranschlag basierenden - Beitragsplans. Die geschuldeten Beiträge werden in
dem nach Realisierung des Strassenprojekts durchgeführten Kosteneinzugsverfahren
auf der Grundlage der tatsächlichen Baukosten festgelegt und verfügt (Art. 82 StrG;
vgl. Weder a.a.O., Rz. 2 und 7 f. zu Art. 79 StrG). Gegen die entsprechende Verfügung
steht wiederum der Rechtsmittelweg (Art. 82 Abs. 3 StrG) offen.
Auf das Vorbringen der Beschwerdeführer im Rekursverfahren, in den veranschlagten
Projektkosten von CHF 2'214'000 seien Kosten enthalten, die nicht zum
Strassenprojekt geschlagen werden könnten (Kosten für das Trottoir nördlich der F._-
Brücke sowie für die Absenkung der Strasse im Bereich der F._-Brücke und die
Eindolung des G._bachs, welche die Folge der Eisenbahnbrückensanierung seien),
trat die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid nicht ein, da die Frage, welche
Auslagen bzw. Aufwendungen dereinst zu den über den Perimeter zu verlegenden
Kosten zählten und wie die konkrete Abrechnung der Baukosten zu erfolgen habe,
nicht Verfahrensgegenstand sei. Aus verfahrensökonomischen Gründen brachte die
Vorinstanz dazu dennoch Bemerkungen in inhaltlicher bzw. betraglicher Hinsicht an,
indem sie eine Abgrenzung der Kosten vornahm, welche nicht den Perimeterpflichtigen
der zweiten Etappe aufzuerlegen sein werden bzw. nicht über den vorliegenden
Beitragsplan abgerechnet werden könnten. Im Weiteren hielt sie fest, entgegen der
Ansicht der Beschwerdeführer seien zulasten der Beschwerdegegnerin keine Kosten
wegen angeblich vernachlässigten Unterhalts auszuscheiden. Dass das vorliegende
Bauprojekt, das einem Neubau der Strasse gleichkomme, auch die vollumfängliche
Erneuerung des Belags zur Folge habe, liege in der Natur der Sache, ändere aber
nichts an der Kostenauflage nach Art. 72 Abs. 2 StrG. Hinzu komme, dass der
Gemeindeanteil mit 90 Prozent sehr hoch sei (act. G 2 S. 4-6). Die Beschwerdeführer
stellen die im vorinstanzlichen Entscheid vorgenommene Eintretenseinschränkung zu
Recht nicht in Frage und stimmen auch den erwähnten inhaltlichen Darlegungen zu
(act. G 1 S. 5). Hiervon ist nachstehend auszugehen.
2.2.
Das rechtskräftige Bauprojekt "D._-strasse 2. Bauetappe" beginnt nordwestlich der
F._-Brücke und erstreckt sich über ca. 450m bis zur Brücke über den K._-bach. Die
Perimeterumgrenzung umfasst sämtliche an der D._-strasse zwischen F._-Brücke
2.3.
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und dem südlichen Ende der D._-strasse angrenzenden Grundstücke einschliesslich
über die D._-strasse erschlossener Liegenschaften (Nrn. 09, 010 und 05) und die
Bahngrundstücke Nr. 011 und 201 (vgl. dazu act. G 8/19/3 und 8/19/4). Hinsichtlich der
im Beitragsplan zu berücksichtigenden Grundstücke wies die Vorinstanz im
angefochtenen Entscheid vorweg darauf hin, dass die Verfügung des Teilzonenplans
D._- Süd, worin die Grundstücke Nrn. 03 und 04 vom übrigen Gemeindegebiet in die
Industriezone eingezont werden sollen, nicht rechtskräftig sei. Im Zeitpunkt der
Eröffnung des Beitragsplans (am 25. Oktober 2011) seien der Grossteil der Fläche des
Grundstücks Nr. 04 und die gesamte Fläche des Grundstücks Nr. 03 übriges
Gemeindegebiet gewesen. Diese Flächen seien somit zu Recht mit dem
Nutzungsfaktor 0.01 bewertet worden (act. G 2 S. 6). Im Weiteren hielt die Vorinstanz
fest, dass die Beschränkung auf die Grundeigentümer des nun zu sanierenden
Teilstücks gerechtfertigt sei. Zudem müssten Kosten für die Erstellung des Trottoirs
nördlich der F._-Brücke ausgesondert werden, womit sich eine entsprechende
Ausdehnung der Perimeterumgrenzung erübrige (act. G 2 S. 11).
Der fragliche Abschnitt der D._-strasse verfüge heute über kein Trottoir. Zur
Verbesserung der Verkehrssicherheit und zum Schutz von schwächeren
Verkehrsteilnehmern sei ein Ausbau der Strasse erforderlich (vgl. Art. 32 lit. b und d
SVG). Die Verbreiterung samt Trottoir, welches die Verkehrssicherheit erhöhe und der
befürchteten Raserei entgegenwirke, stelle für die anstossenden Grundstücke, darunter
auch jene der Beschwerdeführer, objektiv betrachtet einen Sondervorteil dar. Zudem
verfüge die Strasse über eine ungenügende Fundationsschicht und sei in einem
schlechten baulichen Zustand. Gerade für eine Industriezone erweise sich die heutige
Strasse, insbesondere die für grosse Lastwagen eingeschränkte Zufahrt von Norden
her, als unzureichend. Dies zeige sich auch darin, dass die Beschwerdeführer gemäss
eigenen Angaben die Waisenhausstrasse gegenüber der D._-strasse als Zufahrt zu
ihren Liegenschaften bevorzugten. Das Projekt nehme auf ihre Bedürfnisse soweit als
möglich Rücksicht, indem das Trottoir im Bereich ihrer Grundstücke abgesenkt und auf
der Fahrbahn eine entsprechende Signalisation angebracht werde. Der Güterumschlag
werde dadurch nicht übermässig behindert. Zudem müssten die Beschwerdeführer nur
eine kleine Fläche von 18 m abtreten. Die Strassenparzelle zwischen ihren
Grundstücken sei bereits heute über 8 m breit. Auch das Argument eines erhöhten
Verkehrsaufkommens greife nur bei in Wohnzonen gelegenen Grundstücken
(Lengwiler, a.a.O., S. 44; VerwGE B 2011/130 vom 20. März 2012 E. 2.4.3). Der
Sondervorteil, der ihren Grundstücken aus dem Ausbau der D._-strasse zukomme,
überwiege klar, selbst wenn der Durchgangsverkehr nach dem Ausbau zunehmen
sollte (act. G 2 S. 11).
2
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Zum Einwand der Beschwerdeführer, die Grundstücke Nrn. 07 und 02 seien ebenfalls
im Perimeter zu erfassen, da sie als Zufahrt die D._-strasse nutzten, wies die
Vorinstanz darauf hin, dass diese beiden Grundstücke über keine rechtlich gesicherte
Zufahrt von der D._-strasse her verfügten, weshalb sie zurecht nicht im Perimeter
erfasst worden seien. Dass sie diese Zufahrt im Einverständnis mit den betroffenen
Eigentümern faktisch offenbar trotzdem nutzen würden, vermöge daran nichts zu
ändern (act. G 2 S. 12).
Für die Erfassung/Bewertung des Sondervorteils im Beitragsplan ging die Vorinstanz
von der Formel Fläche x Nutzungsfaktor x Lageziffer = Perimeterpunkte aus (Flächen-
und Vorteilsprinzip; GVP 1998 Nr. 30), wobei sie darauf hinwies, dass die Verlegung der
Kosten von ihr lediglich auf Ermessensmissbrauch bzw. Ermessensunter- und -
überschreitung überprüft werden könne (sog. Rechtskontrolle). Im Beitragsplan seien
die Grundstücke mit ihrer tatsächlichen Fläche einbezogen worden. Der
Nutzungsfaktor variiere je nach Zonenzugehörigkeit von 0.01 (für Wiesland) bis 0.8
(Gewerbe- und Industriezone). Bei der Lageziffer gebe es keine Unterscheidungen.
Angesichts der flachen topografischen Verhältnisse und der Tatsache, dass die D._-
strasse keine Stichstrasse sei, erweise sich diese Bewertung als sachgerecht. Die
Grundstücke der Beschwerdeführer seien ihrer Fläche und Zonenzugehörigkeit
entsprechend korrekt mit 6.94 Prozent (Nr. 01) und 21.59 Prozent (Nr. 08) erfasst
worden. Der Beitragsplan enthalte sodann nach Art. 78 Abs. 2 lit. d StrG den Anteil der
politischen Gemeinde. Die Beschwerdegegnerin habe den Gemeindeanteil auf 90
Prozent festgesetzt. Vor dem Hintergrund, dass die Grundeigentümer an den Bau von
Zweitklassstrassen Beiträge von bis zu 100 Prozent und an jenen von Erstklassstrassen
solche von bis zu 50 Prozent zu leisten hätten, erweise sich ein Gemeindeanteil von 90
Prozent als sehr hoch. Die Beschwerdegegnerin habe dabei berücksichtigt, dass die
D._-strasse nach dem Ausbau in eine Erstklassstrasse umklassiert werden solle. Der
Gemeindeanteil halte zudem auch vor dem Gebot der Rechtsgleichheit stand, da der
Anteil der Gemeinde an der ersten Bauetappe der D._-strasse im Verhältnis in etwa
ähnlich hoch gewesen sei. Mit der Aussonderung diverser Kosten (Wasserbau, Hälfte
der Absenkung, Trottoir nördlich der F._-Brücke) und dem Wegfall der
Fussgängerinsel dürfte der von den Perimeterpflichtigen zu tragende Kostenanteil sich
zudem noch deutlich reduzieren. Auch in diesem Punkt sei der Rekurs abzuweisen (act.
G 2 S. 12-14).
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3.
Die Beschwerdeführer beanstanden weiterhin, dass die Grundstücke nördlich der F._-
Brücke nicht in den Perimeter Süd einbezogen worden seien. Dieser Einbezug hätte
erfolgen müssen, zumal gemäss Strassenprojekt nördlich der F._-Brücke ein Stück
Strasse mit Trottoir (ca. 40 m) erstellt werde und insbesondere die Strassenabsenkung
bei der F._-Brücke Auswirkungen auf die ganze Länge der D._-strasse (Nord und
Süd) habe (act. G 1 S. 5).
Die Vorinstanz begründete im angefochtenen Entscheid (act. G 2 S. 11) den
Nichteinbezug der Grundstücke nördlich der F._-Brücke mit Hinweis darauf, dass die
im Perimeter des Bauprojekts "D._-strasse 2. Bauetappe" erfassten Grundeigentümer
für den Ausbau des Teilstücks nördlich der F._-Brücke im Jahr 2000 ebenfalls keine
Beiträge hätten bezahlen müssen. Sodann legte sie dar, dass die Kosten für den Bau
des Trottoirs nördlich der F._-Brücke nicht den Perimeterpflichtigen der zweiten
Etappe auferlegt werden könnten. Beim Ausbau der ersten Etappe sei das Trottoir
lediglich bis zum südlichen Ende von Grundstück Nr. 013 gebaut worden. In der
zweiten Etappe sei nun die Fortführung ab jenem Ende vorgesehen. Die
Perimeterumgrenzung decke sich indessen in diesem Bereich nicht mit dem Projekt.
Die Kosten für die Verbreiterung der Strasse samt Erstellung des Trottoirs (auf einer
Länge von ca. 40m), die ausserhalb der Perimeterumgrenzung lägen, könnten daher
nicht über den vorliegenden Beitragsplan abgerechnet werden (act. G 2 S. 11 mit
Hinweis auf G 2 S. 5 E. 1c vierter Absatz). Die Vorinstanz vermochte den Verzicht auf
eine entsprechende Ausdehnung der Perimeterumgrenzung nachvollziehbar zu
begründen. Ein konkreter Anlass für eine Abänderung dieser Gegebenheiten im
vorliegenden Verfahren ist nicht ersichtlich.
3.1.
Die Beschwerdeführer rügen im Weiteren den Nichteinbezug von Grundstück Nr. 02 in
den Perimeter des Beitragsplans (act. G 1 S. 6). Diesbezüglich wies die Vorinstanz
darauf hin, dass gemäss Grunddienstbarkeitsvertrag vom 21. Juni 1968 die
Grundstücke Nrn. 02 und 05 ein Fuss- und Fahrwegrecht zulasten der Parzellen Nrn.
06 und 01 hätten (act. G 8/42). Die jeweiligen Eigentümer dürften die von der D._-
strasse nach Osten abzweigende Privatstrasse inklusive der Brücke über den K._-
bach benutzen. Das Grundstück Nr. 05 sei daher im Perimeter erfasst worden. Um vom
Ende der Brücke auf das Grundstück Nr. 02 zu gelangen, müsse das Grundstück Nr.
05 überquert werden. Eine entsprechende Grunddienstbarkeit existiere jedoch nicht.
3.2.
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Ein Servitut aus dem Jahr 1989 sehe lediglich ein Fuss- und Fahrwegrecht auf einem
schmalen Streifen am östlichen Rand der Parzelle Nr. 05 vor (act. G 8/42). Die Parzelle
Nr. 07 habe weder ein Nutzungsrecht an der abzweigenden Privatstrasse und der
Brücke noch ein solches an Grundstück Nr. 05. Diese beiden Grundstücke (Nrn. 07 und
02) verfügten damit über keine rechtlich gesicherte Zufahrt von der D._-strasse her,
weshalb sie zurecht nicht im Perimeter erfasst worden seien (act. G 2 S. 12).
Der Hinweis der Beschwerdeführer (act. G 1 S. 6 Rz. 15) auf den
Grunddienstbarkeitsvertrag von 1968 hilft insofern nicht weiter, als dieser den Zugang
von Grundstück Nr. 02 zu Grundstück Nr. 05 nicht regelt und damit auch einen direkten
Zugang vom Grundstück Nr. 02 aus zur Brücke über den K._-bach einschliesslich der
Privatstrasse auf den Grundstücken Nrn. 01 und 06 nicht ermöglicht (vgl. act. G 8/19/4
und G 8/42). Im Weiteren betrifft die Servituten-Regelung von 1989 lediglich die
parzelleninterne Erschliessung (Nrn. 02, 07, 05) durch zwei Wegstrecken (A und B) auf
den Grundstücksgrenzen und sieht eine Querung des Grundstücks Nr. 05 (um zu Nr.
02 zu gelangen) nicht vor (vgl. Servitutenprotokoll von 1989 und dazugehöriger Plan
[Teilstrecken A und B] in act. G 8/42). Eine rechtlich gesicherte Zufahrt zum Grundstück
Nr. 02 von der D._-strasse her ergibt sich sodann auch nicht aus dem von den
Beschwerdeführern angeführten Umstand, dass angesichts der Eigentumsverhältnisse
eine weitergehende rechtliche Regelung oder einvernehmliche Nutzung jederzeit
möglich wäre und im Alltag de facto auch ausgeübt werde (act. G 1 S. 6 Rz. 15). Der
Nichteinbezug von Grundstück Nr. 02 in den Beitragsplan erweist sich daher als
begründet.
3.3.
Die Beschwerdeführer halten daran fest, dass die Grundstücke Nrn. 03 und 04 unter
Berücksichtigung ihrer Einzonung in die Industriezone in den streitigen Beitragsplan
einzubeziehen seien. Beim Nutzungsfaktor (NF) der beiden Parzellen seien nicht mehr
0.4 (Nr. 03) und/oder 0.01 (Nr. 04), sondern wie bei allen anderen Parzellen in der
Industriezone 0.8 als Faktor einzusetzen. Der Beitragsplan sei (in Anwendung von GVP
2003 Nr. 22 S. 80) an die tatsächlichen Gegebenheiten (Einzonungen im Jahr 2017)
anzupassen, deren Realisierung heute wahrscheinlich sei. Die Art. 85 und 86 StrG
würden keine rechtsgenügliche Grundlage darstellen, um Perimeterbeteiligten mit
eingezonten Grundstücken die Finanzierung des Strassenbaus für andere
Perimeterbeteiligte, deren Grundstücke während noch laufenden Planverfahrens
nachträglich eingezont würden, zu überbinden. Die nachträglichen Beiträge würden
3.3.1.
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zudem nicht an die ehemaligen "Vorfinanzierer", sondern an das Gemeinwesen
zurückfliessen. Ein solches Vorgehen widerspreche dem Grundsatz der
Gleichbehandlung aller Verfahrensbeteiligten und erscheine willkürlich. Grundsätzlich
sei ein Entscheid auf denjenigen Sachverhalt abzustützen, der im Zeitpunkt des
Entscheids massgeblich sei. Die D._-strasse Süd sei noch nicht gebaut, weshalb nicht
einzusehen sei, weshalb der Perimeter-Beitragsplan an die aktuellen, mit der
Einzonung gesetzten Gegebenheiten nicht anzupassen wäre (act. G 1 S. 6-8).
Für die Bemessung des Sondervorteils sind nach der bisherigen Rechtsprechung die
Verhältnisse im Zeitpunkt der Eröffnung des Beitragsplans massgebend (GVP 1998 Nr.
30 S. 82). Diese Rechtsprechung ist insofern zu präzisieren, als Art. 6 Ziff. 1 EMRK in
ihrem Anwendungsbereich eine richterliche Überprüfung mit voller Kognition
gewährleistet. Die Vorinstanz verfügte daher vorliegend - als erste gerichtliche Instanz -
über eine volle Kognition in dem Sinn, dass es über alle erheblichen Tatsachen- und
Rechtsfragen entscheiden und Ermessensentscheidungen auf Rechtsfehler überprüfen
konnte (Meyer-Ladewig/Harrendorf/König, in: Meyer-Ladewig/Nettesheim/von Raumer
[Hrsg.], EMRK Handkommentar, 4. Aufl. 2017, Rz. 16 und 35 zu Art. 6 EMRK; vgl. auch
Art. 77 Abs. 1 der Verfassung des Kantons St. Gallen, sGS 111.1, KV). Es erscheint von
daher sachgerecht, vorliegend den Sachverhalt als massgebend zu erachten, wie er
sich im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Gerichtsentscheids präsentierte. Dem von den
Beschwerdeführern im vorliegenden Zusammenhang angeführten GVP 2003 Nr. 22 lag
als Sachverhalt zugrunde, dass eine Umzonung von Grundstücken in die Bauzone als
Möglichkeit zur Diskussion stand, aber noch nicht eingeleitet war, weshalb der
Einbezug der noch nicht in der Bauzone liegenden Grundstücken in den Beitragsplan
als nicht zulässig erachtet wurde. Die VRK hielt dort im Sinn einer Hypothese fest, dass
der Einbezug nicht eingezonter Grundstücke bei Bestehen eines Gesamtprojekts mit
etappenweiser Verwirklichung desselben zulässig wäre (GVP 2003 Nr. 22 S. 80 unten).
Hieraus lässt sich im vorliegenden Fall mit Bezug auf den massgebenden Zeitpunkt für
die Bemessung des Sondervorteils keine von der erwähnten Rechtsprechung (GVP
1998 Nr. 30) abweichende Beurteilung ableiten. Unbestritten blieb, dass im Zeitpunkt
der Eröffnung des Beitragsplans (25. Oktober 2011; act. G 8/19/5) der Grossteil der
Fläche des Grundstücks Nr. 04 und die gesamte Fläche des Grundstücks Nr. 03
übriges Gemeindegebiet waren. Die Beschwerdegegnerin bestätigte in diesem
Verfahren, dass die Verfügung des Teilzonenplans D._- Süd vom 15. August 2017 mit
Einzonung der Grundstücke Nrn. 03 und 04 vom übrigen Gemeindegebiet in die
Industriezone nach wie vor nicht rechtskräftig bzw. das entsprechende Verfahren
3.3.2.
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sistiert worden sei (act. G 12). Die Grundstücke Nr. 03 und 04 wurden somit zu Recht
mit dem Nutzungsfaktor für das übrige Gemeindegebiet bewertet (vgl. act. G 8/19/2).
Der Entscheid der Vorinstanz, für ihren Entscheid die Einzonungen nicht abzuwarten
bzw. das Verfahren nicht zu sistieren, erweist sich damit als korrekt. Die von den
Beschwerdeführern aufgeworfene Frage, weshalb der Teilzonenplan D._- Süd bis auf
Weiteres nicht genehmigt werden könne (act. G 17 Ziff. 2), braucht - wie sich aus den
nachstehenden Darlegungen ergeben wird - nicht geprüft zu werden.
Sollte die Einzonung der Grundstücke rechtskräftig werden, so könnten jene
Grundeigentümer, denen durch den Bau einer Strasse ein zusätzlicher Sondervorteil
erwächst, gemäss Art. 85 StrG zu nachträglichen Baubeiträgen verpflichtet werden.
Weder aus dem Wortlaut dieser Bestimmung noch aus der von den Beschwerdeführern
zitierten Rechtsprechung (GVP 1998 Nr. 30 S. 83, GVP 2003 Nr. 22 S. 80) lässt sich
ableiten, dass die Bestimmung - wie die Beschwerdeführer offenbar annehmen (act. G
1 S. 20 Rz. 7) - nur in Fällen zur Anwendung kommen könnte, in denen sich nach
Rechtskraft des Beitragsplans ein Sondervorteil realisiert, der ursprünglich als
unwahrscheinlich angesehen wurde. Der Grundsatz der Gleichbehandlung kann nicht
dazu dienen, die Eigentümer von nicht eingezonten Grundstücken zur Leistung von
Perimeterbeiträgen für eingezonte Grundstücke zu verpflichten, da diesfalls nicht
vergleichbare Sachverhalte zum Vergleich herangezogen würden. Zu beachten ist in
diesem Zusammenhang auch, dass das Strassenprojekt D._-strasse 2. Bauetappe
bereits seit über zwei Jahren, d.h. seit 2. November 2017 (vgl. BGer 1C_141/2017
a.a.O.), rechtskräftig ist.
Zum erwähnten Einwand der Beschwerdeführer, die nachträglichen Beiträge würden
nicht an die ehemaligen "Vorfinanzierer", sondern an das Gemeinwesen zurückfliessen,
ist im Sinn eines Obiter dictum folgendes festzuhalten: Nach dem Grundsatz von Art.
85 StrG können Grundeigentümer nachträglich zu Baubeiträgen verpflichtet werden,
wenn Ihnen innert 15 Jahren nach dem Bau der Strasse ein Sondervorteil entsteht.
Diese Regelung ist - entgegen ihrem Wortlaut - auch heranzuziehen, wenn der
Sondervorteil nach Errichtung des Perimeters bzw. nach Rechtskraft des
Beitragsplans, aber noch vor dem Bau der Strasse entsteht. Es ist nicht Sinn und
Zweck der erwähnten Bestimmung, dass solche Grundeigentümer keine Beiträge
bezahlen müssen und somit bevorteilt werden gegenüber denjenigen
Grundeigentümern, die von Anfang an in den Beitragsplan gehören und denjenigen, die
innerhalb von 15 Jahren nach dem Bau der Strasse einen Sondervorteil erhalten.
Art. 86 StrG regelt sodann die Verwendung der nachträglichen Baubeiträge. Abs. 1
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schreibt vor, dass sie für Bau und Unterhalt der betreffenden Strassen verwendet
werden. Für Gemeindestrassen zweiter Klasse sieht Art. 72 Abs. 2 StrG ausschliesslich
Beiträge der Grundeigentümer an die Baukosten (nicht Unterhaltskosten) vor.
Dementsprechend kann sich Art. 86 Abs. 3 StrG nur auf Gemeindestrassen dritter
Klasse beziehen. Im Umfang, in welchem die nachträglichen Baubeiträge gemäss
Abs. 1 für den Bau zu verwenden sind, ist dafür sachgemäss ein (neues)
Kostenverlegungsverfahren durchzuführen (Art. 77 Abs. 2 StrG). Im Rahmen dieses
(neuen) Kostenverlegungsverfahrens muss die Gemeinde bestimmen, wie die
Baubeiträge insgesamt neu aufzuteilen sind und wie die nachträglichen Baubeiträge
der neu hinzukommenden Grundeigentümer den bisher zahlungspflichtigen
Grundeigentümern zugutekommen.
Die Beschwerdeführer rügen, wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren, eine Verletzung
der Begründungspflicht durch die Beschwerdegegnerin, indem diese sich mit den
Vorbringen zum Beitragsplan (Sondervorteil, Gemeindeanteil) nicht rechtsgenüglich
auseinandergesetzt habe (act. G 1 S. 8). Die Vorinstanz war unter Berücksichtigung des
Umstandes, dass fünf Einspracheverhandlungen mit Besprechung der streitigen
Punkte stattgefunden hätten, zum Schluss gelangt, dass den Beschwerdeführern die
Argumentation der Beschwerdegegnerin hinreichend bekannt gewesen sei. Ein
Anspruch auf inhaltlich korrekte Begründung des Einspracheentscheids bestehe nicht
(act. G 2 S. 8).
Ausschlaggebend ist vorliegend, dass die Beschwerdegegnerin im Verlauf des
Verfahrens die wesentlichen Fragen zur Sprache brachte und ihren Standpunkt
darlegte. Der Einspracheentscheid zeigt mithin die für die Beschwerdegegnerin
wesentlichen Überlegungen in zureichender Weise auf und setzt sich mit den
wesentlichen Gesichtspunkten auseinander. Eine Befassung mit jeder Einzelheit in der
Begründung war nicht erforderlich (vgl. dazu statt vieler BGer 1C_138/2014 vom 3.
Oktober 2014 E. 4.1 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführer hatten Gelegenheit, sich im
Rahmen des Rekurs- und des Beschwerdeverfahrens hierzu vernehmen zu lassen, was
sie in der Folge auch taten. Ein Begründungsmangel bzw. eine Gehörsverletzung liegt
angesichts dieser Gegebenheiten nicht vor. Eine solche ist insbesondere auch nicht in
dem von den Beschwerdeführern angeführten Umstand zu erblicken, dass bei den
Gesprächen kein Mitglied der Perimeterkommission anwesend war.
3.4.
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3.5.
Die Beschwerdeführer vertreten die Auffassung, dass durch das Strassenprojekt kein
Sondervorteil für ihre Grundstücke resultiere. Es gehe, abgesehen vom Trottoir, nicht
um eine neue Erschliessung, sondern um einen Ausbau der D._-strasse im südlichen
Bereich. Ihre Grundstücke seien durch die vorhandenen Anlagen bereits genügend
erschlossen. Nur ein geringer Teil der Investitionen schaffe einen Mehrwert für die
angrenzenden Liegenschaften. Aus der besseren Durchfahrtsmöglichkeit für
Lastwagen und der Erneuerung des Strassenbelags ergebe sich kein Sondervorteil.
Aufgrund des geplanten Strassenausbaus verlaufe die D._-strasse wesentlich näher
an den Liegenschaften der Beschwerdeführer. Nebst zusätzlichen Lärm- und
Geruchsimmissionen würden die bisherigen Parkierungs- und Lademöglichkeiten
massiv erschwert. Der Güterumschlag zwischen den Parzellen werde durch den
Strassenausbau massiv behindert. Die häufige Raserei auf der Strasse werde ohne
genügende Verkehrsberuhigungsmassnahmen zusätzlich gefördert. Es sei im Weiteren
definitiv kein Standortvorteil, wenn inskünftig Mehrverkehr mitten durch das
Werkgelände bzw. entlang der Parzellen der Beschwerdeführer führe. Der Bau des
Trottoirs entlang der Liegenschaft Nr. 01 stelle ein zusätzliches Erschwernis für den
Werkverkehr zwischen den beiden Betriebs-Liegenschaften sowie für die Hin- und
Wegfahrt im Rahmen der üblichen Arbeitsprozesse dar. Jedenfalls wäre eine den
Beschwerdeführern aufgrund des Trottoirbaus anrechenbare (bestrittene)
Wertvermehrung um mindestens 75 % herabzusetzen, da die Liegenschaft bereits
einen Zugang für Fussgänger aufweise. Mangels realisierbarem Mehrwert der
Grundstücke seien diese aus dem Beitragsplan zu entlassen (act. G 9 S. 9 f.). Die
Beschwerdeführer beantragen einen Augenschein (act. G 1 S. 10).
3.5.1.
Der Augenschein ist die unmittelbare sinnliche Wahrnehmung von Tatsachen durch die
entscheidende Instanz. Ob ein Augenschein durchzuführen ist, liegt im pflichtgemässen
Ermessen der urteilenden Instanz. Unbestrittene Tatsachen brauchen nicht durch einen
Augenschein überprüft zu werden, sofern eine Nachprüfung nicht durch öffentliche
Interessen geboten ist (Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen,
2. Aufl. 2003, Rz. 966). Die tatsächlichen Verhältnisse ergeben sich im vorliegenden Fall
aus den massgebenden Plänen und den übrigen Verfahrensakten sowie aus dem
Geoportal. Auf einen Augenschein ist daher zu verzichten, zumal die materiellen
Gegebenheiten - wie sich nachstehend ergeben wird - sich gestützt auf die erwähnten
Datenquellen beurteilen lassen.
3.5.2.
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Zutreffend ist, dass gemäss Feststellungen der Beschwerdegegnerin im Protokoll vom
30. November 2010 lediglich ein geringer Teil der gesamten Investitionen des
Strassenprojekts D._-strasse 2. Bauetappe einen Mehrwert für die angrenzenden
Liegenschaften bewirkt (act. G 8/19/1). Dies vermag jedoch am Umstand, dass den
Anstösser-Grundstücken zukommende (wenn auch allenfalls geringe) Sondervorteile zu
bemessen und zu verlegen sind, nichts zu ändern. Die Vorinstanz erachtete im
angefochtenen Entscheid wie erwähnt die Verbreiterung der D._-strasse samt Trottoir
wegen der daraus resultierenden Erhöhung der Verkehrssicherheit und
Temporeduzierung sowie der sich aus dem Strassenprojekt ergebenden Verbesserung
der Zufahrt für grosse Lastwagen als Sondervorteil für die Grundstücke der
Beschwerdeführer (act. G 2 S. 11). Eine verbesserte Durchfahrtsmöglichkeit für
Lastwagen und die Erneuerung des Strassenbelags steht indes - entgegen der
offenbaren Auffassung der Beschwerdeführer (act. G 1 S. 9 Ziff. 27) - nicht als
Sondervorteil zur Diskussion. Für die Beurteilung, ob ein Sondervorteil vorliegt, ist nicht
nur von der tatsächlichen Nutzung als Betriebsgelände durch die Beschwerdeführer
auszugehen, sondern von der objektiv möglichen Nutzung der Grundstücke (vgl.
vorstehende E. 2.1 zweiter Absatz). Der betriebsbedingt mehrmals täglich notwendigen
Überquerung die D._-strasse kommt bei der Festlegung des Sondervorteils kein
wesentliches Gewicht zu, zumal die D._-strasse als solche nicht Teil des
Betriebsgeländes darstellt, sondern dem Gemeingebrauch offensteht (vgl. Art. 17 und
62 StrG). Bereits in VerwGE B 2015/163 a.a.O. E. 3.5.4 wurde vermerkt, dass die
Beschwerdeführer mit ihrem Vorbringen betreffend Beeinträchtigung ihres
Werkbetriebs durch die geplanten baulichen Massnahmen den Charakter der D._-
strasse als öffentliche Strasse verkennen würden. Im Übrigen bleibt die Überquerung
der D._-strasse nach den Feststellungen in VerwGE B 2015/163 a.a.O., E. 3.5.2, durch
Fussgänger einschliesslich Handwagen mit Material auch nach der Strassensanierung
möglich. Durch den Gemeingebrauch der Strasse wird Güterumschlag auf den
Grundstücken der Beschwerdeführer somit nicht übermässig eingeschränkt.
Im Weiteren lässt sich gemäss VerwGE B 2015/163 eine zureichende
Verkehrsberuhigung mit einer möglichst schmalen Fahrbahn und dem Bau eines
abgesetzten Trottoirs, durch welches die Strasse optisch schmaler wirkt, erzielen. Den
Bedürfnissen des Werkbetriebs der Beschwerdeführer und ihrem Anliegen betreffend
verkehrsberuhigende Massnahmen, welche unmittelbar im Bereich ihrer
Liegenschaften ihre Wirkung entfalten, wird nach den dortigen Feststellungen
angemessen Rechnung getragen. Das Strassenprojekt D._-strasse 2. Bauetappe
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wurde dementsprechend in der abgeänderten Variante (ohne Mittelinsel) einschliesslich
der verkehrsberuhigenden Massnahmen (reduzierte Fahrbahnbreite, neues Trottoir,
Massnahmen im Bereich der Liegenschaften der Beschwerdeführer [rote Pfosten,
Bodenmarkierungen, Warntafeln „Werkverkehr“]) als rechtmässig bestätigt mit dem
Hinweis, dass das Projekt den Grundsätzen von Art. 32 f. StrG entspreche und die
privaten Interessen der Anstösser in angemessener Weise berücksichtige (vgl. VerwGE
B 2015/163 a.a.O. E. 3.5.3 und 3.5.4). Die von den Beschwerdeführern (act. G 1 S. 10)
angeführten Darlegungen im Protokoll der Beschwerdegegnerin vom 25. November
2011 (act. G 8/19/5) beziehen sich auf die nicht rechtskräftig gewordene Variante mit
Mittelinsel. Bei dieser Sachlage lässt sich die Feststellung im vorinstanzlichen
Entscheid, wonach der den Grundstücken der Beschwerdeführer aus dem Ausbau der
D._-strasse zukommende Sondervorteil klar überwiege, selbst wenn der
Durchgangsverkehr nach dem Ausbau zunehmen sollte (act. G 2 S. 11), nicht
beanstanden.
3.6.
Grundeigentümer dürfen nicht mit Kosten belastet werden, die durch den
Gemeingebrauch -unter anderem den allgemeinen Verkehr - verursacht werden. Solche
Kosten sind von der politischen Gemeinde abzugelten (Art. 74 und 78 Abs. 2 lit. d StrG;
Weder a.a.O. Rz. 2 zu Art. 74 StrG). Die Vorinstanz bestätigte den von der
Beschwerdegegnerin auf 90 Prozent festgesetzten Gemeindeanteil mit dem Hinweis,
dass unter Berücksichtigung des Verkehrsaufkommens und des Fremdverkehrs von
einem hohen Gemeingebrauch ausgegangen worden sei (vgl. act. G 2 S. 12-14). Die
Beschwerdeführer bemängeln den von der Vorinstanz bestätigten Gemeindeanteil an
den Strassenbaukosten. Dieser halte vor dem Gebot der Rechtsgleichheit nicht stand.
Eventualiter seien die Kosten des geplanten Ausbaus der D._-strasse vollumfänglich
durch die Beschwerdegegnerin zu tragen. Die Umklassierung der D._-strasse in eine
Gemeindestrasse 1. Klasse sei nach dem Ausbau geplant. Das Gebiet D._- sei nach
dem Richtplan ein wirtschaftliches Schwerpunktgebiet. Der Ausbau der D._-strasse
erfolge im Kontext mit dem wirtschaftlichen Schwerpunktgebiet D._-, der geplanten
Umfahrung C._ und der Entlastung des Zentrums von C._ vom Durchgangsverkehr.
Entsprechend sei das öffentliche Interesse daran derart gross, dass eine vollständige
Kostenübernahme durch die Beschwerdegegnerin gerechtfertigt erscheine (act. G 1 S.
11).
3.6.1.
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Ihre Vorbringen, dass die Beschwerdegegnerin an andere vergleichbare
Strassenbauprojekte höhere Anteile leisten würde und es sich bei den Sanierungen
R._- und T._-strasse nicht um Unterhaltsarbeiten, sondern um Strassenbau
gehandelt habe (act. G 1 S. 11 Rz. 34), belegen die Beschwerdeführer - wie bereits im
Rekursverfahren - auch im vorliegenden Verfahren nicht. Entgegen ihrer Auffassung
war es nicht Sache der Vorinstanz, Anhaltspunkte oder Beweise für ihre Vorbringen zu
suchen bzw. zu liefern. Die weitere Feststellung im vorinstanzlichen Entscheid, dass
der Ausbau der D._-strasse mit der geplanten Umgestaltung im Zentrum von C._
nicht vergleichbar sei und jenes Projekt vor allem verkehrsplanerische und
gestalterische Ziele im Gesamtinteresse der Gemeinde verfolge (act. G 2 S. 14), stellen
die Beschwerdeführer als solche nicht in Frage. Die Beschwerdegegnerin bestreitet
sodann die Behauptung der Beschwerdeführer, dass im Jahr 2000 die Umfahrung C._
noch nicht geplant gewesen sei; die Planungen seien seit den 1970er Jahren gelaufen.
Auch diene die D._-strasse nicht der Entlastung des Zentrumsverkehrs (act. G 12).
Bereits im vorinstanzlichen Verfahren hatte die Beschwerdegegnerin unter Darlegung
der Verhältnisse darauf hingewiesen, dass die D._-strasse der Erschliessung der
Peripherie diene (vgl. act. G 8/48 und G 8/49). Aber selbst wenn - entgegen diesen
Ausführungen - davon auszugehen wäre, dass die D._-strasse unter anderem auch
der Entlastung des Zentrumsverkehrs dient und im Jahr 2000 noch keine Umfahrung
C._ vgl. dazu VerwGE B 2012/182 f. vom 11. Juni 2014 - geplant war (act. G 1 S. 11
Rz. 35), vermöchte dies keinen Grund zu liefern, an der Festlegung des
Gemeindeanteils auf 90% eine Änderung vorzunehmen. Zu Recht hielt die Vorinstanz
fest, dass dieser Gemeindeanteil sich vor dem Hintergrund, dass die Grundeigentümer
an den Bau von Zweitklassstrassen Beiträge von bis zu 100 Prozent und an jenen von
Erstklassstrassen solche von bis zu 50 Prozent zu leisten hätten (Art. 72 Abs. 2 StrG),
als sehr hoch erweise (act. G 2 S. 14). Eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots ist
nicht ersichtlich. Im Übrigen blieb unbestritten, dass mit der Aussonderung diverser
Kosten (Wasserbau, Hälfte der Absenkung, Trottoir nördlich der F._-Brücke) und dem
Wegfall der Fussgängerinsel sich der von den Perimeterpflichtigen zu tragende
Kostenanteil noch reduzieren dürfte (act. G 2 S. 14).
3.6.2.
Angesichts der geschilderten Gegebenheiten sind die nicht näher begründeten
Beweisanträge in der Beschwerde (Ziff. VII. S. 12 [insbesondere Parteibefragung,
Befragung Projektersteller, Amtsbericht, Gutachten) abzulehnen, da sie keine neuen
Erkenntnisse zu belegen vermöchten.
3.7.
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4.