Decision ID: 01c2dffb-e4c5-4243-804c-fbc71218e78c
Year: 2022
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
Der Beschwerdeführer, ein afghanischer Staatsangehöriger, suchte am
5. November 2022 in der Schweiz um Asyl nach.
B.
Ein Abgleich der Fingerabdrücke des Beschwerdeführers mit der europäi-
schen Fingerabdruck-Datenbank (Zentraleinheit Eurodac) ergab, dass der
Beschwerdeführer am 3. November 2022 in Österreich um Asyl ersucht
hatte.
C.
Das SEM ersuchte die österreichischen Behörden am 23. November 2022
um Wiederaufnahme des Beschwerdeführers gemäss Art. 18 Abs. 1 Bst. b
der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des
Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur
Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Dritt-
staatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten An-
trags auf internationalen Schutz zuständig ist (nachfolgend: Dublin-III-VO).
D.
Im Rahmen des Dublin-Gesprächs vom 25. November 2022, an welchem
auch die am 16. November 2022 mandatierte Rechtsvertretung teilnahm,
wurde der Beschwerdeführer zunächst zu seinem Reiseweg befragt. Hier-
bei erklärte er, er habe Afghanistan in Richtung Pakistan verlassen. Da-
nach sei er in den Iran und weiter in die Türkei gereist. Von dort sei er via
Bulgarien, Serbien, Ungarn und Österreich in die Schweiz gekommen. Le-
diglich in Österreich sei er nachts bei der Grenzüberquerung von der Poli-
zei aufgegriffen worden und habe seine Fingerabdrücke abgeben müssen.
Er sei in einen Bus gebracht worden und anschliessend mit dem Zug in die
Schweiz gelangt. In Österreich habe er kein Asylgesuch stellen wollen.
Sodann gewährte das SEM dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör
zur Zuständigkeit Österreichs für die Durchführung des Asyl- und Wegwei-
sungsverfahrens und zu einer allfälligen Rückkehr dorthin. Er gab an, es
gebe keine Gründe, welche gegen eine Wegweisung nach Österreich spre-
chen würden. Sein Ziel sei aber immer die Schweiz gewesen. Er habe in
Österreich die Fingerabdrücke abgegeben. Im Anschluss habe er aber ein
Ticket für die Reise in die Schweiz erhalten. Ob Österreich oder die
Schweiz zuständig sei, spiele keine Rolle.
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Schliesslich erklärte er hinsichtlich seiner Gesundheit, er habe Beschwer-
den am (...) gehabt, wobei es aktuell etwas bessergehe. Er habe starke
(...), auch in der Nacht. Im (...) verspüre er Druck. In Bulgarien sei er von
der Polizei mit einem Stock geschlagen worden. Danach sei das (...) ge-
schwollen gewesen. Er habe hier in der Schweiz Medikamente erhalten
und sei geröntgt worden.
Beweismittel oder medizinische Unterlagen wurden im Verlaufe des vor-
instanzlichen Verfahrens keine zu den Akten gereicht.
E.
Die österreichischen Behörden nahmen innerhalb der festgelegten Frist
keine Stellung zum Übernahmeersuchen.
F.
Mit Verfügung vom 8. Dezember 2022 – eröffnet am 9. Dezember 2022 –
trat das SEM gestützt auf Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG (SR 142.31) auf das
Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht ein und verfügte die Wegwei-
sung aus der Schweiz in den zuständigen Dublin-Mitgliedstaat (Öster-
reich). Sodann händigte das SEM dem Beschwerdeführer die editions-
pflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aus und hielt fest, einer allfälli-
gen Beschwerde komme keine aufschiebende Wirkung zu.
G.
Die mandatierte Rechtsvertretung erklärt mit Schreiben vom 9. Dezember
2022 die Beendigung des Mandatsverhältnisses.
H.
Der Beschwerdeführer erhob mit Eingabe vom 12. Dezember 2022 (Post-
aufgabe: 13. Dezember 2022) beim Bundesverwaltungsgericht gegen die
Verfügung des SEM Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfü-
gung sei aufzuheben und das SEM sei anzuweisen, auf sein Asylgesuch
einzutreten. In verfahrensrechtlicher Hinsicht wurde beantragt, es sei der
Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen, es sei ihm (dem Be-
schwerdeführer) die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und es
sei auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten.
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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurtei-
lung von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig
und entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorlie-
gend – endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG).
1.2 Der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadressat zur Beschwerdefüh-
rung legitimiert (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1
VwVG). Die in der Formularbeschwerde enthaltene Begründung ist zwar
handschriftlich in Englisch und damit nicht in einer in Verfahren vor den
Behörden des Bundes zu verwendenden Amtssprache – in der Regel
Deutsch, Französisch oder Italienisch – verfasst (Art. 70 Abs. 1 BV und
Art. 33a Abs. 1 VwVG). Aus prozessökonomischen Gründen kann jedoch
auf eine Übersetzung derselben verzichtet werden, da die Begründung
ohne weiteres verständlich ist. Auf die frist- und – abgesehen vom sprach-
lichen Mangel – formgerecht eingereichte Beschwerde ist daher einzutre-
ten (Art. 108 Abs. 3 AsylG; Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52
Abs. 1 VwVG).
2.
Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, weshalb sie
im Verfahren einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zwei-
ten Richters (Art. 111 Bst. e AsylG), ohne Durchführung eines Schriften-
wechsels und mit summarischer Begründung, zu behandeln ist (Art. 111a
Abs. 1 und 2 AsylG).
3.
3.1 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich
Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige oder
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt
werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3.2 Bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das
SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen
(Art. 31a Abs. 1–3 AsylG), ist die Beurteilungskompetenz der Beschwer-
deinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt, ob die Vorinstanz zu
Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1;
2012/4 E. 2.2, je m.w.H.).
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4.
4.1 Auf Asylgesuche wird in der Regel nicht eingetreten, wenn Asylsu-
chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des
Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a
Abs. 1 Bst. b AsylG). Zur Bestimmung des staatsvertraglich zuständigen
Staates prüft das SEM die Zuständigkeitskriterien gemäss Dublin-III-VO.
4.2 Gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO wird jeder Asylantrag von einem
einzigen Mitgliedstaat geprüft, der nach den Kriterien des Kapitels III als
zuständiger Staat bestimmt wird. Im Rahmen eines Wiederaufnahmever-
fahrens (engl.: take back) wie im vorliegenden Fall findet grundsätzlich
keine (erneute) Zuständigkeitsprüfung nach Kapitel III statt (vgl. zum Gan-
zen BVGE 2017 VI/5 E. 6.2 und 8.2.1 m.w.H.).
4.3 Erweist es sich als unmöglich, einen Antragsteller in den eigentlich zu-
ständigen Mitgliedstaat zu überstellen, weil es wesentliche Gründe für die
Annahme gibt, dass das Asylverfahren und die Aufnahmebedingungen für
Antragsteller in jenem Mitgliedstaat systemische Schwachstellen aufwei-
sen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder entwürdigenden Behand-
lung im Sinne von Artikel 4 der Charta der Grundrechte der Europäischen
Union (2012/C 326/02, EU-Grundrechtecharta) mit sich bringen, ist zu prü-
fen, ob aufgrund dieser Kriterien ein anderer Mitgliedstaat als zuständig
bestimmt werden kann. Kann kein anderer Mitgliedstaat als zuständig be-
stimmt werden, wird der die Zuständigkeit prüfende Mitgliedstaat zum zu-
ständigen Mitgliedstaat (Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO).
4.4 Der nach dieser Verordnung zuständige Mitgliedstaat ist verpflichtet,
einen Antragsteller, der während der Prüfung seines Antrags in einem an-
deren Mitgliedstaat einen Antrag gestellt hat oder der sich im Hoheitsgebiet
eines anderen Mitgliedstaats ohne Aufenthaltstitel aufhält, nach Massgabe
der Artikel 23, 24, 25 und 29 wiederaufzunehmen (Art. 18 Abs. 1 Bst. b
Dublin-III-VO).
4.5 Jeder Mitgliedstaat kann abweichend von Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO
beschliessen, einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder Staa-
tenlosen gestellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch wenn
er nach den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die Prü-
fung zuständig ist (Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO; sog. Selbsteintritts-
recht). Dies gilt auch im Rahmen des take-back Verfahrens. Liegen indivi-
duelle völkerrechtliche Überstellungshindernisse vor, ist der Selbsteintritt
zwingend (vgl. BVGE 2015/9 E. 8.2.1).
http://links.weblaw.ch/BVGE-2017%20VI/5 http://links.weblaw.ch/BVGE-2015/9
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5.
Vorliegend ergab ein Abgleich der Fingerabdrücke des Beschwerdeführers
mit der Eurodac-Datenbank, dass dieser am 3. Dezember 2022 in Öster-
reich um Asyl ersucht hatte. Das SEM ersuchte deshalb die österreichi-
schen Behörden am 23. November 2022 um Wiederaufnahme des Be-
schwerdeführers gestützt auf Art. 18 Abs. 1 Bst. b Dublin-III-VO. Diese lies-
sen das Rückübernahmeersuchen innert der in Art. 25 Abs. 1 Dublin-III-VO
vorgesehenen Frist unbeantwortet, womit sie die Zuständigkeit implizit an-
erkannten (Art. 25 Abs. 2 Dublin-III-VO). Die grundsätzliche Zuständigkeit
Österreichs ist somit gegeben.
6.
Der Beschwerdeführer bringt in seiner Beschwerde (teilweise sinngemäss)
vor, er sei vor der Machtübernahme durch die Taliban Angestellter einer
ausländischen Firma in Afghanistan gewesen und habe deswegen viele
Probleme in seiner Heimat gehabt. Er erhebe Beschwerde gegen den
Nichteintretensentscheid des SEM, um seiner Rechte nicht verlustig zu ge-
hen.
7.
7.1 Wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, gibt es keine Gründe
für die Annahme, das Asylverfahren und die Aufnahmebedingungen für
Asylsuchende in Österreich würden systemische Schwachstellen im Sinne
von Art. 3 Abs. 2 zweiter und dritter Satz Dublin-III-VO aufweisen, die eine
Gefahr einer unmenschlichen oder entwürdigenden Behandlung im Sinne
des Art. 4 der EU-Grundrechtecharta mit sich bringen würden (vgl. hierzu
statt vieler Urteile des BVGer D-5329/2022 vom 25. November 2022 S. 8
und F-5074/2022 vom 11. November 2022 S. 5).
7.2 Österreich ist Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom
10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche
oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK; SR 0.105) und des Ab-
kommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK;
SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967
(SR 0.142.301) und kommt seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Ver-
pflichtungen nach. Des Weiteren darf die Schweiz davon ausgehen, dieser
Staat anerkenne und schütze die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus
den Richtlinien des Europäischen Parlaments und des Rats 2013/32/EU
vom 26. Juni 2013 zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und
Aberkennung des internationalen Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie) so-
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wie 2013/33/EU vom 26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Auf-
nahme von Personen, die internationalen Schutz beantragen (sog. Aufnah-
merichtlinie) ergeben.
7.3 Unter diesen Umständen ist die Anwendbarkeit von Art. 3 Abs. 2 Dub-
lin-III-VO nicht gerechtfertigt.
8.
8.1 Im Weiteren hat der Beschwerdeführer kein konkretes und ernsthaftes
Risiko dargetan, dass die österreichischen Behörden in seinem Fall den
erwähnten völkerrechtlichen Verpflichtungen nicht nachkommen würden.
Sodann liegen keine Hinweise dafür vor, dass die Behandlung seines Asyl-
gesuchs mangelhaft vorgenommen würde. Den Akten sind ferner auch
keine Gründe für die Annahme zu entnehmen, Österreich werde in seinem
Fall den Grundsatz des Non-Refoulement missachten und ihn zur Ausreise
in ein Land zwingen, in dem sein Leib, sein Leben oder seine Freiheit aus
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem er Gefahr
laufen würde, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden.
Ausserdem hat er nicht geltend gemacht, die ihn bei einer Rückführung
erwartenden Bedingungen in Österreich seien derart schlecht, dass sie zu
einer Verletzung von Art. 4 der EU-Grundrechtecharta, Art. 3 EMRK oder
Art. 3 FoK führen könnten. Der Beschwerdeführer hat weiter keine konkre-
ten Hinweise für die Annahme dargelegt, Österreich würde ihm dauerhaft
die ihm gemäss Aufnahmerichtlinie zustehenden minimalen Lebensbedin-
gungen vorenthalten. Bei einer allfälligen vorübergehenden Einschränkung
könnte er sich im Übrigen nötigenfalls an die österreichischen Behörden
wenden und die ihm zustehenden Aufnahmebedingungen auf dem Rechts-
weg einfordern (vgl. Art. 26 Aufnahmerichtlinie).
8.2 Zusammenfassend ist kein Grund für eine zwingende Anwendung der
Ermessensklausel von Art. 17 Dublin-III-VO ersichtlich. Auch ist den Akten
nicht zu entnehmen, dass das SEM sein Ermessen bei der Prüfung von
allfälligen Überstellungshindernissen im Sinne von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1
nicht korrekt ausgeübt hätte.
9.
Die Vorinstanz ist demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1
Bst. b AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten
und hat – weil er nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts- oder Niederlas-
sungsbewilligung ist – in Anwendung von Art. 44 AsylG die Überstellung
nach Österreich angeordnet (Art. 32 Bst. a AsylV 1).
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10.
Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung
Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-
wie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG) und angemessen ist. Die
Beschwerde ist abzuweisen.
11.
Die Gesuche um Gewährung der aufschiebenden Wirkung und um Verzicht
auf die Erhebung eines Kostenvorschusses werden mit dem vorliegenden
Entscheid gegenstandslos.
12.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ist abzu-
weisen, da die Begehren – wie sich aus den vorstehenden Erwägungen
ergibt – als aussichtslos zu bezeichnen sind (Art. 65 Abs. 1 VwVG).
13.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.–
festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die
Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]).
(Dispositiv nächste Seite)
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