Decision ID: 79d5c5ab-ce1f-4ae5-ad9e-4bdea11e0262
Year: 2022
Language: de
Court: AG_OG
Chamber: AG_OG_006
Canton: AG
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

Das Verwaltungsgericht entnimmt den Akten:
A.
1.
A. ist selbständiger Architekt mit einer Betriebsstätte im Kanton Aargau
sowie einer Betriebsstätte im Kanton W.. 2013 war er Mitglied bzw.
Mitinhaber diverser Baukonsortien.
2.
Die Steuerkommission Y. veranlagte A. und seine damals noch nicht von
ihm getrennt lebende Ehefrau mit Verfügung vom 17. April 2018 für das
Jahr 2013 zu einem steuerbaren Einkommen von Fr. 359'700.00
(satzbestimmendes Einkommen: Fr. 941'500.00) und einem steuerbaren
Vermögen von Fr. 1'060'000.00 (satzbestimmendes Vermögen:
Fr. 1'261'000.00). In Abweichung von der Selbstdeklaration ging die
Steuerkommission Y. gemäss den Details zu der Steuerveranlagung vom
17. Mai 2018 für die Kantons- und Gemeindesteuern 2013 von folgenden
Einkünften aus selbständiger Erwerbstätigkeit aus:
Betriebsstätte AG/X., D. Architekten
Steuerbar Satz
Einkünfte aus selbst. Haupterwerbstätigkeit
94'775 94'775
Reingewinn aus 
114'510 114'510
./.Arbeitnehmerbeitrag BVG
-8'776 8'776
./. AHV Beiträge (Aargau 50'244.- total inkl. KG)
-10'959 -10'959
Betriebsstätte ZH/W., D. Architekten
Steuerbar Satz
Einkünfte aus selbst. Haupterwerbstätigkeit
904'571 904'571
Reingewinn aus 
1'030'584 1'030'584
./.Arbeitnehmerbeitrag BVG
-78'981 -78'981
./. AHV Beiträge -47'032 -47'032
In der Summe wurden gemäss Ziff. 2.1 der Details zur Steuerveranlagung
2013 Einkünfte aus selbständiger Haupterwerbstätigkeit von
Fr. 999'346.00 (sowohl steuerbar als auch satzbestimmend) berücksichtigt.
Unter Ziff. 13.1 wurde sodann ein Einkauf in die zweite Säule im Betrag von
Fr. 500'000.00 zum Abzug zugelassen. In Abweichung von der Selbst-
- 3 -
deklaration wurde für einen mutmasslichen Verkaufsgewinn des Baukon-
sortiums Z. zudem ein Betrag von Fr. 500'000.00 aufgerechnet, was unter
Ziff. 2.2 zur Berücksichtigung von Einkünften aus einfacher Gesellschaft
von gesamthaft Fr. 501'926.00 führte.
B.
1.
Gegen die Veranlagung vom 17. April 2018 liess A. am 17. Mai 2018
Einsprache erheben, worauf das Steueramt Y. in einer Stellungnahme vom
23. Oktober 2018 eine reformatio in peius ankündigte.
2.
Mit Entscheid vom 19. November 2018 wies die Steuerkommission Y. die
Einsprache ab; sie setzte das steuerbare bzw. satzbestimmende Ein-
kommen auf Fr. 406'600.00 bzw. Fr. 1'191'000.00 und das satzbestim-
mende bzw. steuerbare Vermögen auf Fr. 1'261'000.00 fest.
C.
Mit Rekurs vom 21. Januar 2019 liess A. den Einspracheentscheid vom
19. November 2018 an das Spezialverwaltungsgericht, Abt. Steuern,
weiterziehen. Nachdem das kantonale Steueramt (KStA) in seiner
Vernehmlassung zum Rekurs vom 8. April 2019 dessen teilweise Gutheis-
sung, das Steueramt Y. mit Eingabe vom 18. März 2019 hingegen die
Abweisung des Rekurses beantragt hatte, schloss sich der Beschwerde-
führer in seiner Replik vom 12. Juni 2019 in Bezug auf die zu berücksichti-
genden Abzüge für die berufliche Vorsorge dem Antrag des KStA an.
Das Spezialverwaltungsgericht, Abt. Steuern, entschied am 24. Februar
2022:
1. In teilweiser Gutheissung des Rekurses wird das satzbestimmende  auf CHF 853'649.00 festgesetzt.
2. Die Steuerkommission Y. wird angewiesen, eine neue  vorzunehmen.
3. Der Rekurrent hat die Kosten des Rekursverfahrens, bestehend aus einer Staatsgebühr von CHF 8'000.00, der Kanzleigebühr von CHF 310.00 und den Auslagen von CHF 100.00, zusammen CHF 8'410.00, zu 50% mit CHF 4'205.00 zu bezahlen. Der Rest wird auf die Staatskasse genommen.
4. Dem Rekurrenten wird eine Parteientschädigung von CHF 3'750.00 (inkl. 7.7 % MWSt.) ausgerichtet.
- 4 -
D.
1.
Gegen den Entscheid des Spezialverwaltungsgerichts, Abt. Steuern, erhob
der Gemeinderat X. mit Eingabe vom 8. April 2022 Beschwerde beim
Verwaltungsgericht und stellte folgende Anträge:
1. Es sei in Gutheissung der Beschwerde das satzbestimmende Einkommen für 2013 auf CHF 1'191'406.00 festzusetzen.
2. Unter Kostenfolgen zulasten des Beschwerdegegners.
Auf die Begründung im Einzelnen wird, soweit entscheidrelevant, im Rah-
men der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
2.
Das Spezialverwaltungsgericht, Abt. Steuern, erstattete am 25. April 2022
eine Vernehmlassung und führte namentlich aus, aufgrund des Antrages
des KStA im Rekursverfahren, der Rekurs sei teilweise (d.h. in Bezug auf
den Abzug für die ordentlichen BVG-Beiträge und den Einkauf in die 2.
Säule) gutzuheissen, hätten übereinstimmende Anträge vorgelegen. In
Nachachtung der Praxis, dass die Anträge des KStA im Rekursverfahren
"verbindlich" seien, habe für das Spezial-verwaltungsgericht keine Veran-
lassung dazu bestanden, nach weiteren, unter anderen Positionen gewähr-
ten Abzügen zu suchen. Sollte sich der Standpunkt des Beschwerdeführers
als richtig erweisen, sei die Beschwerde jedoch gutzuheissen.
3.
Mit Schreiben vom 29. April 2022 unterrichtete der Instruktionsrichter die
mittlerweile vom Beschwerdegegner getrennt lebende B. über die am
Verwaltungsgericht hängige Beschwerde und klärte sie dahin-gehend auf,
dass sie aufgrund der in der Steuerperiode 2012 noch bestehenden
gemeinsamen Steuerpflicht mit dem Beschwerdegegner als Partei
(Beigeladene) in das Verfahren miteinzubeziehen sei und sie entsprechend
die Möglichkeit habe, sich am Verfahren zu beteiligen, was sie dem
Verwaltungsgericht mitzuteilen habe. Innert der gesetzten Frist liess sich B.
nicht vernehmen.
4.
Das KStA führte in seiner Beschwerdeantwort vom 17. Mai 2022 ohne
nähere Begründung aus, den Ausführungen des Beschwerdeführers sei
zuzustimmen, weshalb die Gutheissung der Beschwerde beantragt werde.
- 5 -
5.
Der Beschwerdegegner liess mit Eingabe vom 30. Mai 2022 eine
Beschwerdeantwort erstatten und beantragte die Abweisung der
Beschwerde.
6.
Das Verwaltungsgericht hat den Fall auf dem Zirkularweg entschieden (§ 7
Abs. 1 und Abs. 2 des Gerichtsorganisationsgesetzes vom 6. Dezember
2011 [GOG; SAR 155.200]).

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
I.
1.
Das Verwaltungsgericht beurteilt Beschwerden gegen Entscheide des
Spezialverwaltungsgerichts, Abt. Steuern, in Kantons- und Gemeinde-
steuersachen (§ 54 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege
vom 4. Dezember 2007 [VRPG; SAR 271.200] i.V.m. § 198 Abs. 1 des
Steuergesetzes des Kantons Aargau vom 15. Dezember 1998 [StG;
SAR 651.100]). Es ist somit zur Behandlung des vorliegenden Falls zustän-
dig und überprüft den angefochtenen Entscheid im Rahmen der Beschwer-
deanträge auf unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachver-
halts sowie Rechtsverletzungen (§ 199 StG; § 48 Abs. 2 und § 55 Abs. 1
VRPG).
2.
Der Gemeinderat X. ist gestützt auf § 198 Abs. 1 StG (vgl. auch § 13 Abs. 2
lit. f VRPG) zur Beschwerdeerhebung legitimiert.
3.
Im ersten seiner beiden Rechtsbegehren verlangt der Beschwerdeführer,
in Gutheissung der Beschwerde sei das satzbestimmende Einkommen
(des Beschwerdegegners) für 2013 auf Fr. 1'191'406.00 festzusetzen. Ein
Antrag auf Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids fehlt dagegen.
Unter Berücksichtigung der Begründung ist jedoch davon auszugehen,
dass der Beschwerdeführer zumindest implizit auch um die (der beantrag-
ten Anpassung im satzbestimmenden Einkommen notwendigerweise
vorausgehenden) Aufhebung des spezialverwaltungsgerichtlichen Urteils
ersucht (vgl. auch erstes Rechtsbegehren im Parallelverfahren
WBE.2022.166), weshalb der gestellte Antrag entsprechend interpretiert
entgegenzunehmen ist.
- 6 -
4.
Die übrigen Prozessvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen An-
lass. Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist nach dem
Gesagten vollumfänglich einzutreten.
II.
1.
1.1.
In formeller Hinsicht ist – insbesondere mit Blick auf die Kostenfolgen im
vorliegenden sowie im Verfahren vor der Vorinstanz – zunächst zu klären,
ob die Vorinstanz in Bezug auf die vorliegend nur noch umstrittene Berück-
sichtigung der ordentlichen BVG-Beiträge sowie des PK-Einkaufs bei der
Berechnung des steuerbaren Einkommens des Beschwerdegegners (vgl.
hinten Erw. 2.1) in zutreffender Weise von übereinstimmenden Anträgen
ausgegangen ist und den Rekurs in dieser Hinsicht (ordentliche BVG-Bei-
träge, PK-Einkauf) daher zu Recht ohne eingehendere Prüfung gutgeheis-
sen hat.
Die Vorinstanz begründete das Vorliegen von übereinstimmenden Anträ-
gen mit der Praxis der Steuerjustizbehörden, wonach in Konstellationen, in
denen die Anträge der steuerpflichtigen Person und des KStA übereinstim-
men, diesen stattzugeben sei, ungeachtet allfälliger gegenteiliger Anträge
des betroffenen Gemeindesteueramtes. Denn (quasi auf "Behördenseite";
Anm. Verwaltungsgericht) sei der Antrag des KStA massgeblich.
1.2.
Dieser Ansicht kann aus folgenden Gründen nicht gefolgt werden:
Gemäss § 192 Abs. 1 lit. a StG können gegen Verfügungen der Veran-
lagungsbehörde der Gemeinde die steuerpflichtige Person und das KStA
Einsprache einreichen. Gegen den Einspracheentscheid der Veranlag-
ungsbehörde können sodann die einspracheberechtigten Parteien Rekurs
beim Spezialverwaltungsgericht erheben (§ 196 Abs. 1 StG). Diese gesetz-
liche Ordnung erstaunt insofern nicht, als die kommunale Steuerkommis-
sion (bzw. das sie allenfalls vertretende Gemeindesteueramt) kaum je
gegen einen ihrer eigenen Entscheide vorzugehen gedenkt. Darüber
hinaus lässt diese Konzeption zunächst vermuten, dass der den Ein-
spracheentscheid fällenden kommunalen Steuerkommission (§ 61 Abs. 3
der Verordnung zum Steuergesetz vom 11. September 2000 [StGV;
SAR 651.111]) bzw. dem sie gegebenenfalls vertretenden Gemeinde-
steueramt im Rekursverfahren keine Parteistellung zukommt.
Praxisgemäss und in vermutlich analoger Anwendung von § 45 Abs. 1 und
Abs. 2 VRPG wird im Rekursverfahren jedoch auch vom Gemeindesteuer-
amt, welches die Steuerkommission in der Praxis delegationsweise vertritt,
eine Vernehmlassung eingeholt (vgl. auch per 31. Dezember 2012 ausser
- 7 -
Kraft gesetzter § 11 Abs. 1 lit. a der Verordnung über die Organisation der
kantonalen Steuerkommission und das Rekursverfahren vom 25. Juli 1968
[SAR 271.161]). § 13 Abs. 2 lit. e VRPG sieht zudem vor, dass im "Be-
schwerdeverfahren" (im vorliegenden Kontext entspricht dies dem ersten
nicht verwaltungsinternen Rechtsmittelverfahren, d.h. dem Rekursverfah-
ren) auch die Vorinstanz Partei ist, es sei denn, bei dieser handle es sich –
was hier nicht der Fall ist – um eine Verwaltungsjustizbehörde (§ 13 Abs. 3
VRPG). Der Parteibegriff nach VRPG ist insofern nicht deckungsgleich mit
der Beschwerdebefugnis gemäss StG.
Eine Gleichsetzung dieser beiden Institute ist allerdings weder zwingend,
noch überzeugend. Denn gemäss der allgemeinen verwaltungsrechtlichen
Parteilehre kann auch Partei sein, wer nicht beschwerdebefugt ist, und um-
gekehrt muss nicht Partei sein, wer zwar beschwerdebefugt ist, sich am
Verfahren aber nicht beteiligen will (MICHAEL MERKER, Rechtsmittel, Klage
und Normenkontrollverfahren nach dem aargauischen Gesetz über die Ver-
waltungspflege, Kommentar zu den §§ 38 – 72 [a]VRPG, 1998, S. 174,
N 16 zu § 41). Wie MERKER zutreffend festhält, spricht neben den Regeln
zur Vernehmlassung gemäss § 45 Abs. 1 und 2 VRPG (bzw. § 41 aVRPG)
namentlich auch die Tatsache, dass es geradezu wirklichkeitsfremd wäre,
eine Amtsstelle, die einen die rekurs- bzw. beschwerdeführende Partei
nicht befriedigenden Entscheid erlassen hat, als indifferenten, am Verfah-
ren nicht interessierten Dritten zu qualifizieren, für die Parteistellung der
(verwaltungsinternen) Vorinstanz im nachfolgenden Rekurs-/Beschwerde-
verfahren. So hat letztere ein berechtigtes Interesse, ihren Entscheid zu
verteidigen und damit (evtl. neben anderen Behörden) als Vertreterin
öffentlicher Interessen aufzutreten (zum Ganzen: MERKER, a.a.O.,
S. 178 f., N 25 f. und N 28 zu § 41). Dies im Unterschied zum Spezialver-
waltungsgericht, welches keine öffentlichen Interessen vertritt, sondern
Recht spricht und hierarchisch unabhängig von der Verwaltung ist
(MERKER, a.a.O., S. 179, N 28 zu § 41).
Am Ausgeführten vermag denn auch nichts zu ändern, dass im Kontext des
Steuerrechts das KStA im Rahmen seiner Beschwerdelegitimation kraft
Gesetz befugt ist, um die Wahrung von öffentlichen Interessen besorgt zu
sein, und grundsätzlich auch die fiskalischen Interessen der Gemeinden
vertreten kann. Entgegen der vom Verwaltungsgericht in seinem Entscheid
BE.2004.00176 vom 21. April 2005 vertretenen Ansicht (zit. Entscheid,
Erw. 2c/bb letzter Absatz), besteht, wie bereits ausgeführt und durch die
vorliegend zu beurteilende Beschwerde denn auch bestätigt wird, ein legi-
times Bedürfnis, das Gemeindesteueramt (in zulässiger Vertretung der als
Vorinstanz amtenden Steuerkommission) als Partei im Rekursverfahren zu
beteiligen (dahingehend auch: ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER/MARTIN
BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bun-
des, 3. Aufl. 2013, N 924). Dies zumal auch deshalb, weil das VRPG,
welches in § 13 Abs. 2 lit. e die Parteistellung der Vorinstanz ausdrücklich
- 8 -
vorsieht, per 1. Januar 2009 in Kraft gesetzt wurde, d.h. nach Erlass der
einschlägigen Normen des Steuergesetzes (§§ 192, 193 StG), auf deren
Grundlage der Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 21. April 2005 ge-
fällt wurde.
Aus dem Dargelegten ergibt sich, dass an der bisherigen Rechtsprechung,
welche die Parteistellung der Steuerkommission (bzw. des diese vertreten-
den kommunalen Steueramts) im Rekursverfahren verneinte, nicht fest-
gehalten werden kann, sondern der Steuerkommission im Rekursverfahren
Parteistellung zukommt. Das Spezialverwaltungsgericht ist daher zu
Unrecht davon ausgegangen, der Antrag des Gemeindesteueramts Y. X.
sei im Rekursverfahren mangels Parteistellung und namentlich aufgrund
der sich deckenden Anträge des rekurrierenden Steuerpflichtigen und des
KStA nicht weiter von Bedeutung. In anderen Worten hätte das Spezial-
verwaltungsgericht die Anträge des KStA unter den gegebenen Umständen
nicht als die von Behördenseite her allein gestellten Rechtsbegehren er-
achten dürfen, sondern stattdessen angesichts der Eingabe des Gemein-
desteueramtes Y. X. von nicht übereinstimmenden Anträgen ausgehen
sowie entsprechend die Sache in materieller Hinsicht vertiefter prüfen
müssen.
1.3.
Bei diesem Ergebnis ist für das vorliegende Beschwerdeverfahren und ins-
besondere unter Berücksichtigung des hier gestellten Antrages des KStA
auf Gutheissung der Beschwerde des Gemeinderats X. prima facie davon
auszugehen, dass das vorliegende verwaltungsgerichtliche Beschwerde-
verfahren hätte verhindert werden können, wenn die Vernehmlassung des
Gemeindesteueramts Y. X. im Rekursverfahren nicht unbeachtet geblieben
wäre. Diesem Umstand ist im Rahmen der Kostenverlegung Rechnung zu
tragen (vgl. hinten Erw. III/ 1.1).
2.
2.1.
In materieller Hinsicht ist umstritten, ob das satzbestimmende Einkommen
des Beschwerdegegners im vorinstanzlichen Entscheid zu Recht um einen
Betrag von insgesamt Fr. 337'757.00 herabgesetzt wurde. Das Spezialver-
waltungsgericht begründete sein Vorgehen damit, dass in der Vernehm-
lassung des KStA mit detaillierter Begründung aufgezeigt worden sei, dass
die ordentlichen Arbeitnehmerbeiträge der beruflichen Vorsorge im Betrag
von Fr. 87'757.00 (1/2-Anteil an den mit der Betragsabrechnung der Allianz
Suisse vom 18. Januar 2013 für den Rekurrenten in Rechnung gestellten
Fr. 175'514.50) und der hälftige Einkauf von Fr. 250'000.00 (gemäss Be-
scheinigung der Allianz Suisse vom 11. Juni 2015 über den am 20. Dezem-
ber 2013 geleisteten Einkauf von Fr. 500'000.00) nicht berücksichtigt wor-
den seien, womit die im Einspracheentscheid festgelegten Einkünfte aus
- 9 -
selbständiger Erwerbstätigkeit des Beschwerdegegners im Umfang von
Fr. 337'757.00 übersetzt seien.
2.2.
Demgegenüber vertritt der Gemeinderat X. die Ansicht, die Vorinstanz sei
fälschlicherweise davon ausgegangen, dass ein Teil der BVG-Beiträge und
des Einkaufs in der Veranlagung bzw. dem Einspracheentscheid nicht zum
Abzug zugelassen worden seien. Weil für die Erstellung der AHV-Meldung
50 % der Einkaufssumme zum AHV-pflichtigen Einkommen gerechnet
werde, sei es zwingend erforderlich, die gesamte Einkaufssumme unter
Ziff. 13.1 der Veranlagung zu erfassen. Dies sei gemäss den
Veranlagungsdetails 2013, S. 1, unter Ziff. 13.1 auch getan worden, womit
der Abzug für den Einkauf vollumfänglich gewährt worden sei. Den
Veranlagungsdetails 2013, S. 7 bzw. 8, könne zudem der zusätzliche Ab-
zug von Fr. 87'757.00 entnommen werden, wobei dieser auf die beiden
Steuerdomizile X. AG (Fr. 8'776.00) und W. (Fr. 78'891.00) aufgeteilt
worden sei. Auch die andere Hälfte der ordentlichen Beiträge in Höhe von
Fr. 87'757.00 sei verbucht bzw. bereits im Reingewinn enthalten.
3.
3.1.
Vorliegend ist unbestritten, dass sich die Gesamtsumme der für die beruf-
liche Vorsorge des Beschwerdegegners zu berücksichtigenden Beiträge
auf Fr. 675'514.00 beläuft (Einkauf: Fr. 500'000.00; ordentliche Beiträge:
Fr. 175'514.00). Einigkeit besteht auch bezüglich der Tatsache, dass die
Hälfte der ordentlichen Beiträge (sog. "Arbeitgeberanteil"), sprich
Fr. 87'757.00, in der Geschäftsbuchhaltung als Aufwand verbucht werden
kann und sich insofern steuermindernd auswirkt. Aus § 40 Abs. 1 lit. d StG
ergibt sich sodann ohne Weiteres, dass der "private Anteil" der ordentlichen
Beiträge ebenfalls abzugsfähig ist. Dementsprechend ist nachfolgend ein-
zig zu prüfen, ob die beiden Positionen des PK-Einkaufs (Fr. 500'000.00)
und der ordentlichen BVG-Beiträge (Fr 175'514.50) in der auf dem Ein-
spracheentscheid vom 19. November 2018 basierenden Veranlagung vom
17. Dezember 2018 korrekt berücksichtigt worden sind und das satzbestim-
mende Einkommen mit dem vorinstanzlichen Entscheid folglich nicht um
Fr. 337'903.00 hätte auf Fr. 853'649.00 reduziert werden dürfen. Nicht
mehr unter den Streitgegenstand fällt schliesslich die vorliegend nicht mehr
beanstandete Aufrechnung von Fr. 500'000.00 im Einkommen des Be-
schwerdegegners als mutmasslicher Gewinnanteil aus dem Baukonsor-
tium Z., weshalb sich weitere Ausführungen dazu erübrigen. Gleiches gilt
für den von der Vorinstanz gewährten zusätzlichen Abzug von Fr. 146.00
aufgrund eines Rechnungsfehlers, welcher seitens des Beschwerdeführers
unbeanstandet blieb.
- 10 -
3.2.
3.2.1.
Vom Selbständigerwerbenden getätigte Einkäufe in die Pensionskasse gel-
ten gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung als 100 % privat, ein "Ar-
beitgeberanteil" kann demgemäss vom Geschäftsgewinn nicht zum Abzug
gebracht werden (Entscheid des Verwaltungsgerichts [VGE] WBE.2018.88
vom 17. Oktober 2018, Erw. 1.2; Urteil des Bundesgerichts 2P.155/2000
vom 15. März 2001, insbes. Erw. 3.b, in: StR 2001, S. 419 = StE 2001 A
24.32 Nr. 4). In Übereinstimmung mit den Ausführungen des Gemeinde-
rates X. ist daher davon auszugehen, dass der PK-Einkauf des Be-
schwerdegegners im Rahmen der Berechnung des Einkommens aus selb-
ständiger Erwerbstätigkeit vollständig auszuklammern und stattdessen
vollumfänglich im "privaten" Teil der Veranlagung, konkret unter Ziff. 13.1,
zu berücksichtigten ist.
3.2.2.
Wie der Steuererklärung 2013 des Beschwerdegegners zu entnehmen ist,
deklarierte er die Gesamtsumme der Beiträge für seine berufliche Vorsorge
von Fr. 675'514.00 zum einen hälftig, d.h. im Betrag von Fr. 337'757.00,
unter dem Titel "Einkauf" (Ziff. 13.1). Dieser Betrag (Fr. 337'757.00) muss
folglich sowohl die Hälfte des PK-Einkaufs als auch 50 % der ordentlichen
BVG-Beiträge umfassen. In seiner Geschäftsbuchhaltung wies der Be-
schwerdegegner unter der Position "Personalvorsorge" sodann einen Auf-
wand von Fr. 359'128.40 aus, wobei davon Fr. 250'000.00 unbestrittener-
massen im PK-Einkauf von gesamthaft Fr. 500'000.00 begründet lagen.
3.2.3.
In Abweichung von dieser Deklaration rechnete die Steuerkommission Y.
bei der Ermittlung des Einkommens aus selbständiger Erwerbs-tätigkeit
des Beschwerdegegners unter dem Titel "Aufrechnung verbuchte BVG-
Höhereinkäufe" entsprechend der vorzunehmenden Steueraus-scheidung
zwischen den Kantonen Aargau und W. einen Betrag von Fr. 25'000.00
betreffend die Betriebsstätte X. sowie einen Betrag von Fr. 225'000.00
betreffend die Betriebsstätte in W. auf (vgl. Veranlagungsdetails vom
5. April 2019, S. 7 f., Ziff. 2.1). In der Summe rechnete sie damit
Fr. 250'000.00 bzw. die Hälfte des PK-Einkaufs beim Reingewinn aus der
Einzelunternehmung des Beschwerdegegners auf, was denn auch der
Rechtsprechung entspricht, wonach PK-Einkäufe zu 100 % "privat" sind
und folglich bei der Ermittlung der Einkünfte aus selbständiger Erwerbstä-
tigkeit unberücksichtigt bleiben müssen. Um der vollständigen Abzugs-
fähigkeit des PK-Einkaufs Rechnung zu tragen, erhöhte die Steuerkommis-
sion Y. dagegen den unter dem Titel "Ziff. 13.1 Einkauf Beitragsjahre in PK
(Säule 2)" stehenden Abzug auf Fr. 500'000.00. Dazu musste sie den vom
Beschwerdegegner unter Ziff. 13.1 deklarierten Betrag (Fr. 337'757.00)
zunächst um den darin enthaltenen Anteil der ordentlichen BVG-Beiträge
bereinigen, d.h. diese von der deklarierten Summe von Fr. 337'757.00
- 11 -
abziehen. Sodann erhöhte die Steuerkommission Y. den Abzug um (die bei
den Einkünften aus selbständiger Erwerbstätigkeit nicht zum Abzug
zugelassenen) Fr. 250'000.00 und berücksichtigte in der Summe folglich
den gesamten Betrag von Fr. 500'000.00 für den PK-Einkauf unter der
Ziff. 13.1.
Im Ergebnis hat die Steuerkommission Y. somit den gesamten Ein-
kaufsbetrag steuermindernd berücksichtigt, sodass sich die Beschwerde in
diesem Punkt als begründet erweist und insoweit gutzuheissen ist
3.2.4.
Damit bleibt zu prüfen, ob die Steuerkommission Y. in der auf dem
Einspracheentscheid vom 19. November 2018 basierenden Veranlagung
des Beschwerdegegners auch die ordentlichen BVG-Beiträge korrekt be-
rücksichtigt hat.
Wie der Beschwerdegegner die Beiträge deklariert hat, wurde unter
Erw. 3.2.2 bereits ausgeführt. Darauf ist an dieser Stelle zu verweisen. Die
Steuerkommission Y. ging bei der Ermittlung der Einkünfte aus selb-
ständiger Erwerbstätigkeit des Beschwerdegegners für die Betriebsstätten
X. und W. von einem Reingewinn aus Einzelunternehmung von total
(Fr. 114'510.00 X. + Fr. 1'030'584.00 W. =) Fr. 1'145'094.00 aus
(Veranlagungsdetails vom 5. April 2019, S. 7 f., Ziff.2.1).
Das Zustandekommen dieses Betrages lässt sich dem Antrag der Revi-
sorin an die Veranlagungsbehörde vom 12. Dezember 2017 (nachfolgend:
Antrag) entnehmen: Die Revisorin kam gestützt auf den gemäss Jahres-
rechnung ausgewiesenen Reingewinn von Fr. 671'527.00.00 (vgl. Antrag,
S. 1 oben), welcher seinerseits Aufwendungen für Personalvorsorge von
Fr. 359'128.40 , d.h. insbesondere die Hälfte des Einkaufsbetrags
(Fr. 500'000.00 : 2 = Fr. 250'000.00) sowie der ordentlichen BVG-Beiträge
(Fr. 175'514.00 : 2 = Fr. 87'757.00) enthielt, zu- bzw. abzüglich diverser
Aufrechnungen auf Einkünfte des Beschwerdegegners aus seiner Tätigkeit
als Architekt von Fr. 692'146.00 (Antrag, S. 1 unten). Sodann addierte die
Revisorin folgende Positionen: Fr. 39'200.00 für verbuchte Schuldzinsen,
Fr. 75'991.00 für persönliche AHV-Beiträge sowie Fr. 337'757.00 für ver-
buchte persönliche BVG AG-Beiträge. Wie ausgeführt, verteilte sie den
Saldo von Fr. 1'145'094.00 sodann entsprechend der Steuerausscheid-
ungsquoten auf die beiden betroffenen Betriebsstättenkantone Aargau und
W.. Aus diesen Berechnungen und insbesondere angesichts der Auf-
rechnung von Fr. 337'757.00 ist zu folgern, dass auf Stufe Einzelunterneh-
mung (bzw. Berechnung Reingewinn) zusätzlich zum hälftigen Anteil des
PK-Einkaufs (Fr. 250'000.00) auch ordentliche BVG-Beiträge im Umfang
von Fr. Fr. 87'757.00 aufgerechnet wurden. Dies obwohl ein hälftiger Ab-
zug für die "Arbeitgeberbeiträge" auf Stufe Einzelunternehmung recht-
sprechungsgemäss zulässig ist. Bei dieser Sachlage stellt sich folglich
- 12 -
weiter die Frage, ob die Arbeitgeberbeiträge in der auf dem Einspracheent-
scheid vom 19. November 2018 basierenden Veranlagung an anderer
Stelle berücksichtigt worden sind.
3.2.5.
Dies ist zu verneinen. So liess die Steuerkommission Y. bei der (vom
besagten Reingewinn ausgehenden) Ermittlung der Einkünfte aus selb-
ständiger Erwerbstätigkeit des Beschwerdegegners unter dem Titel "Arbeit-
nehmerbeitrag BVG" für die Betriebsstätte in X. zwar Fr. 8'776.00 und für
jene in W. unter selbigem Titel Fr. 78'981.00 zum Abzug zu (vgl.
Veranlagungsdetails vom 5. April 2019, S. 7 f., Ziff. 2.1). Wie bereits die
Bezeichnung dieses Abzugs nahelegt, kann es sich dabei allerdings nur
um den "persönlichen" Anteil der ordentlichen BVG-Beiträge des Be-
schwerdegegners handeln, für welchen dem Beschwerdeführer gemäss
§ 40 Abs. 1 lit. d StG ein persönlicher Abzug zusteht. Eine anderweitige
Berücksichtigung der bei der Ermittlung des Reingewinns der Einzelunter-
nehmung vollumfänglich aufgerechneten Arbeitgeberbeiträge lässt sich
dagegen weder dem Antrag der Revisorin, noch den Veranlagungsdetails
vom 5. April 2019 entnehmen. Entgegen den Ausführungen des Beschwer-
deführers findet sich die Arbeitgeberhälfte der ordentlichen BVG-Beiträge
aufgrund der erläuterten Aufrechnung auch nicht bereits im Reingewinn, da
sie wie dargelegt gegenüber dem deklarierten Reingewinn, in welchem
eine entsprechende Aufwendung enthalten war, aufgerechnet wurde.
Dies führt zum Ergebnis, dass in der auf dem Einspracheentscheid basie-
renden Veranlagung des Beschwerdegegners vom 17. Dezember 2018 zu
Unrecht kein Abzug für den Arbeitgeberanteil an den ordentlichen BVG-
Beiträgen berücksichtigt wurde. In diesem Umfang (Fr. 87'757.00) erweist
sich die Herabsetzung des satzbestimmenden Einkommens durch die
Vorinstanz folglich als zutreffend und die Beschwerde ist insoweit abzuwei-
sen.
4.
4.1.
Diese Erwägungen führen zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde;
entsprechend ist der vorinstanzliche Entscheid aufzuheben. Hebt das Ver-
waltungsgericht den angefochtenen Entscheid auf Beschwerde hin auf, so
kann es entweder selbst urteilen, oder die Sache zum Erlass einer anderen
Verfügung bzw. eines anderen Entscheids zurückweisen (§ 49 VRPG; so
auch schon § 58 des [alten] VRPG vom 9. Juli 1968). Dabei stellt die Rück-
weisung grundsätzlich die Ausnahme dar, für welche besondere Gründe
vorliegen müssen vgl. dazu MERKER, a.a.O., § 58 N 29 ff.). Da die
Vorinstanz das satzbestimmende Einkommen nicht im Detail überprüft hat,
wäre eine Rückweisung der Sache an sie grundsätzlich gerechtfertigt. Aus
- 13 -
prozessökonomischen Gründen erscheint es allerdings geboten, im ver-
waltungsgerichtlichen Verfahren bezüglich der Festsetzung des satzbe-
stimmenden Einkommens einen reformatorischen Entscheid zu fällen.
4.2.
Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen ist das im vorinstanzlichen Ver-
fahren von Fr. 1'191'552.0 um Fr. 337'903.00 auf Fr. 853'649.00 reduzierte
satzbestimmende Einkommen des Beschwerdegegners um Fr. 250'000.00
(Herabsetzung im vorinstanzlichen Verfahren um Fr. 337'903.00 abzüglich
des effektiv nicht berücksichtigten Abzugs von Fr. 87'757.00 für Arbeit-
geber-BVG-Beiträge sowie abzüglich des vorliegend umstrittenen Abzugs
von Fr. 146.00 aufgrund eines Rechnungsfehlers) auf Fr. 1'103'649.00 zu
erhöhen. Die Steuerkommission Y. ist anzuweisen, eine neue Steuer-
ausscheidung im Sinne der Erwägungen vorzunehmen.
III.
1.
1.1.
Dem Verfahrensausgang entsprechend würde der Beschwerdegegner
grundsätzlich teilweise kostenpflichtig (§ 189 Abs. 1 StG; § 31 Abs. 2
VRPG). Angesichts der besonderen Umstände des vorliegenden Falls (vgl.
vorne Erw. II/1.3) rechtfertigt es sich aber, die Kosten des verwaltungs-
gerichtlichen Verfahrens auf die Staatskasse zu nehmen.
1.2.
Die Beigeladene hat sich nicht am verwaltungsgerichtlichen Verfahren be-
teiligt und daher keine Kosten zu tragen (vgl. § 12 Abs. 3 VRPG).
1.3.
Parteikostenersatz fällt für den beschwerdeführenden Gemeinderat als Be-
hörde, welche finanzielle Interessen des Gemeinwesens verfolgt, ausser
Betracht (§ 189 Abs. 2 StG; AGVE 2009, S. 287 f. Erw. 3; Urteil
WBE.2008.291 vom 21. Oktober 2009; siehe auch zuletzt Urteil
WBE.2019.55 vom 20. Juni 2019, Erw. III.). Er hat dem Beschwerdegegner
reduzierten Parteikostenersatz für das verwaltungsgerichtliche Verfahren
von Fr. 500.00 zu bezahlen.
2.
2.1.
Gestützt auf das vorliegende Urteil ist für das Rekursverfahren von einem
Unterliegen des Beschwerdegegners zu 90 % auszugehen (veranlagtes
satzbestimmendes Einkommen: 1'191'500.00; vom Beschwerdegegner
[Rekurrent] beantragtes satzbestimmendes Einkommen: Fr. 353'795.00;
gemäss vorliegendem Entscheid korrekt festgesetztes steuerbares Ein-
kommen: Fr. 1'103'649.00; im Rekursverfahren beantragte Reduktion:
- 14 -
Fr. 837'757; von der Vorinstanz korrekt zugelassene Reduktion:
Fr. 87'757.00 als Arbeitgeberanteil für ordentliche BVG-Beiträge).
Entsprechend sind dem Beschwerdegegner auch 90 % der vor Spezialver-
waltungsgericht, Abt. Steuern, angefallenen Verfahrenskosten im Betrag
von Fr. 7'569.00 zur Bezahlung zu auferlegen. Die restlichen Verfahrens-
kosten sind auf die Staatskasse zu nehmen.
2.2.
Der dem Beschwerdegegner im Rekursverfahren zugesprochene Partei-
kostenersatz von Fr. 3'750.00 ist in analoger Weise auf Fr. 750.00 (inkl.
Auslagen und MWSt.) zu kürzen (10 % der gesamthaft auf Fr. 7'500.00
festgelegten Parteientschädigung).