Decision ID: 252b2889-77a0-5e64-b179-78353e5d1f17
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der Beschwerdeführer, ein aus (...) stammender Kurde alevitischen Glaubens, verliess seinen Heimatstaat eigenen Angaben zufolge am 30. März 2003 und gelangte am 1. April 2003 in die Schweiz, wo er am gleichen Tag um Asyl nachsuchte. Am 3. April 2003 wurde er in der Empfangsstelle (heute: Empfangszentrum) Basel befragt. Am 29. April 2003 wurde er durch die zuständige kantonale Behörde angehört.
Im Wesentlichen machte der Beschwerdeführer geltend, sein Cousin B._ habe sich im Jahre 1988 der Guerilla angeschlossen,  es zu Repressalien durch die Polizei gegen die Familie des  gekommen sei. Sein Vater sei oft festgenommen und unter Druck gesetzt worden. Dies habe sich auch nach dem Wegzug der Familie im Jahre 1989 nach (...) nicht geändert. Im Jahre 1991 seien sie nach (...), 1995 nach (...) umgezogen. Im Jahre 1997 sei die Familie nach (...) zurückgekehrt. Im gleichen Jahr sei der  nach (...) gegangen. 1998/99 habe er sich in (...) aufgehalten. Er und seine Brüder hätten an verschiedenen Orten . Der Beschwerdeführer habe später erfahren, dass B._ im Jahre 1991 erschossen worden sei. Von November 1999 bis Mai 2001 habe er den Militärdienst absolviert. Danach habe er wieder in (...) gelebt und gearbeitet. Im Übrigen habe er an Demonstrationen der HADEP teilgenommen. Zudem sei er sechs beziehungsweise drei Mal - 1998, 1999 und 2002 - festgenommen worden. Die dritte und letzte Festnahme sei im Oktober 2002 erfolgt, als er zwecks Ferien in sein Heimatdorf habe zurückkehren wollen. Er sei in (...) festgenommen und während vier Tagen festgehalten, geschlagen und nach seinem Aufenthaltsort und demjenigen seiner Brüder befragt worden. Aus  Gründen habe er sich zur Ausreise entschlossen. Er habe dem Schlepper für die Ausreise 16'000 Euro bezahlt.
Für den Inhalt der weiteren Aussagen wird auf die Akten verwiesen.
B. Das Bundesamt stellte mit Verfügung vom 13. Juli 2004, eröffnet am 15. Juli 2004, fest, der Beschwerdeführer erfülle die  nicht, und lehnte das Asylgesuch ab. Gleichzeitig ordnete es die Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz an. Die  begründete ihre Verfügung im Wesentlichen damit, dass die Vor-
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bringen des Beschwerdeführers weder den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit noch denjenigen an die Flüchtlingseigenschaft  würden. Den Vollzug der Wegweisung in die Türkei befand die Vorinstanz für zulässig, zumutbar und möglich.
C. Mit Eingabe vom 16. August 2004 an die Schweizerische  (ARK) beantragte der Beschwerdeführer durch seinen Rechtsvertreter unter Kosten- und Entschädigungsfolge die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sowie die Rückweisung an die Vorinstanz zwecks Feststellung des vollständigen und  Sachverhalts und Neubeurteilung. Eventualiter sei die  des Beschwerdeführers festzustellen und ihm in der Schweiz Asyl zu gewähren. Eventualiter sei festzustellen, dass der Vollzug der Wegweisung unzumutbar sei. In verfahrensrechtlicher  wurde um Beizug der Akten von C._ sowie um Einholung einer Botschaftsabklärung bei der Schweizerischen Botschaft in Ankara ersucht. Auf die Begründung im Einzelnen wird, soweit wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Mit der Beschwerde wurden Unterlagen aus dem Asylverfahren N ... als Beweismittel zu den Akten gereicht.
D. Mit verfahrensleitender Verfügung der ARK vom 25. Oktober 2004  dem Antrag um Beizug der Akten von C._ entsprochen und festgehalten, dass das Beschwerdeverfahren von D._ und Familie (N ...) mit dem vorliegenden Verfahren koordiniert behandelt werde. Auf die Erhebung eines Kostenvorschusses wurde verzichtet.
E. Am 19. November 2004 reichte der Beschwerdeführer die folgenden Beweismittel in Kopie samt deutscher Übersetzung zu den Akten:
- Urteil des Staatssicherheitsgerichts (DGM) (...) vom 5. Dezember 2002 betreffend den Beschwerdeführer (Beschluss zur  des Gerichtsverfahrens),
- Suchbefehl der Staatsanwaltschaft vom 13. Mai 2004 betreffend den Beschwerdeführer,
- Schreiben der Staatsanwaltschaft (...) vom 13. Mai 2004 betreffend den Beschwerdeführer,
- Bestätigung der HADEP vom 9. März 2003.
F. Die Vorinstanz unterzog die eingereichten Gerichtsdokumente im Rah-
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men ihrer Vernehmlassung einer amtsinternen Dokumentenprüfung und kam dabei zum Schluss, dass es sich bei diesen Beweismitteln um Totalfälschungen handle. Sie beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 28. Januar 2005 die Abweisung der Beschwerde.
G. Mit Eingabe vom 24. Februar 2005 nahm der Beschwerdeführer zur Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung.
H. Im November 2006 wies die damals zuständige Instruktionsrichterin den Beschwerdeführer darauf hin, dass die ARK per 31. Dezember 2006 durch das Bundesverwaltungsgericht ersetzt werde, welches  Tätigkeit am 1. Januar 2007 in Bern aufnehme und die Beurteilung der am 31. Dezember 2006 bei den Vorgängerorganisationen hängigen Rechtsmittel übernehme.
I. Am 2. Mai 2007 teilte das Bundesverwaltungsgericht dem  die Übernahme des Beschwerdeverfahrens sowie die  für das Verfahren mit.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17.  2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
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1.2 Das Bundesverwaltungsgericht übernahm bei gegebener  am 1. Januar 2007 die bei der ARK hängig gewesenen . Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die  der vorliegenden Beschwerde. Das neue Verfahrensrecht ist anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Der  ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Der Beschwerdeführer ist daher zur Einreichung der  legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1, Art. 50 und 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. In formeller Hinsicht ist wie hievor bereits erwähnt (vgl. Bst. D),  festzuhalten, dass entsprechend den auf Beschwerdeebene gestellten Anträgen für das vorliegende Beschwerdeverfahren die Asylakten von C._ beigezogen werden. Überdies wird das vorliegende Beschwerdeverfahren mit demjenigen des Bruders des Beschwerdeführers D._ und dessen Familie (N ...) koordiniert.
4.
4.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken (Art. 3 AsylG).
4.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrschein-
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lichkeit für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
5.
5.1 Das Bundesamt begründete seinen ablehnenden Entscheid im Wesentlichen damit, der Beschwerdeführer habe die Umstände,  zu seinen Festnahmen geführt hätten sowie deren Anzahl  seinen Befragungen in der Empfangsstelle und beim Kanton  geschildert und diese Ungereimtheiten auch auf Vorhalt hin nicht erklären können. Zudem habe er hinsichtlich des Wohnortes seiner Brüder unterschiedliche Aussagen gemacht, wobei es ihm nicht gelungen sei, die Widersprüche aufzulösen. Vielmehr habe er  eine Fluchtsituation zweier Brüder konstruieren wollen. Weiter sei nicht nachvollziehbar, dass er wegen seines Cousins B._, der sich 1988 der Guerilla angeschlossen habe, gezwungen gewesen sei, bis zur Ausreise im Untergrund zu leben, um Repressalien zu , sei er damals doch erst 9-jährig gewesen und habe mit B._ offensichtlich nichts zu tun gehabt. Zudem würden in der Türkei kurdische Aleviten nicht systematisch verfolgt. Viele würden ein ganz normales Leben führen. Dasselbe gelte auch für den angeblichen Einsatz des Beschwerdeführers bei der HADEP. HADEP-Mitglieder könnten zwar gewissen Schikanen und Übergriffen ausgesetzt sein; sie seien jedoch nie kollektiv verfolgt worden. Im Weiteren sei unvereinbar, dass der Beschwerdeführer sich einerseits ständig vor Verfolgung habe in Acht nehmen müssen, andererseits aber regulär seinen Militärdienst geleistet habe und nach den angeblichen  stets ohne Folgen zu gewärtigen, freigelassen worden sei. Wäre er tatsächlich intensiv gesucht worden, hätte er sofort verhaftet werden müssen. Seine Aussagen seien insgesamt unrealistisch. Im Weiteren hielt die Vorinstanz fest, selbst wenn die Familie des Beschwerdeführers im Jahre 1988 einem gewissen Druck ausgesetzt gewesen sein sollte, nachdem sich B._ der PKK angeschlossen habe, liege dies bereits 16 Jahre zurück. Zudem habe sich die Sicherheitslage in der Türkei und die politische Lage  (Aufhebung des Ausnahmezustandes, Gesetzesreformen,  Besserstellung der Kurden, starke Abnahme der Intensität des Konflikts mit der PKK). Ferner seien die meisten Vorbringen des  nicht glaubhaft, weshalb keine stichhaltigen Gründe
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für die Annahme einer überwiegend wahrscheinlichen zukünftigen Gefährdung vorliegen würden.
5.2 In der Rechtsmitteleingabe wird dazu eingewendet, das  habe die Situation des Beschwerdeführers, in der sich dieser nach dem Tod seines Cousins B._, der sich 1988 der PKK  habe und 1991 erschossen worden sei, befunden habe, nicht richtig und nicht vollständig abgeklärt. Es habe nicht zur Kenntnis genommen, dass eine Reflexverfolgung vorliege. In der  im Asylverfahren von C._ werde die vom Beschwerdeführer vorgebrachte Hintergrundgeschichte umfassend dargelegt. B._ sei PKK-Kommandant gewesen. Nachdem man dessen Tagebuch gefunden habe, habe anfangs der 90er Jahre eine Verhaftungswelle eingesetzt, wobei dessen nähere Verwandte über Jahre hinweg mit Argwohn betrachtet worden seien. Illegale Aktivitäten der separatistischen Kurden würden sich stark am Familienverband orientieren. Die türkischen Sicherheitskräfte seien sich dessen bewusst, dass junge männliche Familienangehörige oft in die Fussstapfen der älteren Familienangehörigen treten würden. Da  alle Familienangehörigen von B._ ins Ausland geflohen seien, hätten sich die Repressalien gegen die Familie des  gerichtet. Zudem sei zu berücksichtigen, dass die PKK Ende der 80er und anfangs der 90er Jahre im Begriff gewesen sei, die  über die Gegend von (...) und (...) zu übernehmen. Die Vorinstanz hätte den Beschwerdeführer zu dieser Situation - der Reflexverfolgung - befragen müssen. Da es sich bei dieser Reflexverfolgung um das zentrale Asylvorbringen des Beschwerdeführers handle, sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zur Feststellung des richtigen und vollständigen rechtserheblichen Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuweisen. Sollte die angefochtene Verfügung nicht aufgehoben werden, sei das Dossier von C._ beizuziehen und der Beschwerdeführer zu den Aspekten der Reflexverfolgung erneut zu befragen. Zudem sei eine Botschaftsabklärung betreffend die Situation der Familie F._ einzuholen. Im Weiteren könne sich der Beschwerdeführer die in der Empfangsstelle anders lautenden Angaben zur Anzahl der Festnahmen nicht erklären. Diese seien  mit Kontrollen und Anhaltungen vermischt worden. Hinsichtlich der Aufenthaltsorte der Brüder habe er anlässlich der kantonalen  plausible Angaben gemacht. Er habe darüber ohnehin nur das sagen können, was er von anderen erfahren habe. Vielleicht hätten die Brüder den Eltern gegenüber auch absichtlich einen anderen Aufent-
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haltsort erwähnt, um so die Verfolgungsgefahr gegenüber den Eltern zu verringern. Insgesamt seien die Ereignisse der Jahre 1988 bis 1991 um B._ auch im heutigen Zeitpunkt relevant. Der in der Türkei verbliebene jüngere Bruder E._ habe bereits erste Schwierigkeiten. Seine Eltern befürchteten, dass er nun ebenfalls ins Visier der türkischen Sicherheitskräfte geraten würde.
Aus dem als Beweismittel eingereichten, an die ARK gerichteten  von C._ vom 24. Juli 1994 geht im Wesentlichen hervor, dass es in der Gegend von (...) im Jahre 1989 nach Auffinden des Tagebuches des PKK-Aktivisten B._, bei dem es sich um den Cousin des Beschwerdeführers handeln soll, zu einer Verhaftungswelle von PKK-Aktivisten und Personen, die die PKK aktiv unterstützt haben, darunter auch C._, gekommen sei. Dabei soll es auch zu einer grösseren Präsenz der türkischen  gekommen sein sowie Razzien und Hausdurchsuchungen  haben. Gleichzeitig habe der grösste Teil der in (...) ansässigen Bevölkerung das Dorf verlassen müssen. Gestützt auf dieses Revisionsgesuch wurde C._ im Jahre 1995 in der Schweiz als Flüchtling anerkannt und ihm Asyl gewährt.
Am 19. November 2004 reichte der Beschwerdeführer eine Ergänzung mit vier Beweismitteln (Urteil des Staatssicherheitsgerichts (...) vom 5. Dezember 2002, Polizeirapport an die Staatsanwaltschaft vom 13. Mai 2004, Schreiben der Staatsanwaltschaft (...) vom 13. Mai 2004 und Schreiben der HADEP, Kreis (...), vom 9. März 2003) ein. Gemäss diesen Unterlagen soll gegen den Beschwerdeführer ein Gerichtsverfahren wegen Mitgliedschaft bei der PKK/KADEK und , begangen am 13. Februar 2001, eröffnet worden sein. Deshalb werde er von der Staatsanwaltschaft seit dem 5. Dezember 2002 . Am 13. Mai 2004 soll eine Durchsuchung seiner Wohnung in (...) durchgeführt worden sein. Im Schreiben der HADEP wird bestätigt, dass der Beschwerdeführer zwischen 1995 und 2002 von der Staatssicherheitspolizei gefoltert und festgehalten worden sei, weil er als aktives Mitglied der HADEP am Nevroz und an einer 1.  teilgenommen habe. Deshalb werde er gesucht.
5.3 In ihrer Vernehmlassung vom 28. Januar 2005 hielt die Vorinstanz an ihrem Standpunkt fest. Weiter führte sie aus, bei den auf  eingereichten Beweismitteln handle es sich um . In der türkischen Praxis existiere ein Urteil wie das eingereichte
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Urteil des Staatssicherheitsgerichts (...) vom 5. Dezember 2002 in dieser Form und mit diesem Inhalt nicht. Im Jahre 2002 seien an Staatssicherheitsgerichten keine Militärrichter mehr tätig gewesen. Im eingereichten Urteil sei jedoch ein Militärrichter erwähnt. Dem BFM seien die beiden anderen Richter am Staatssicherheitsgericht (...) nicht bekannt. Beim eingereichten Polizeirapport vom 13. Mai 2004 handle es sich um ein rein amtsinternes Schreiben. Es stelle sich  die Frage, wie der Beschwerdeführer in dessen Besitz gekommen sei. In der Überschrift fehle zudem die Angabe, an welche  das Dokument gerichtet sei. Weiter sei darin die  2002/351 der Staatsanwaltschaft (...) erwähnt. Das  Dokument, das vom Staatssicherheitsgericht (...) stammen solle, trage dieselbe Nummer 2002/351, was nicht möglich sei. Zudem stelle sich beim Schreiben der Staatsanwaltschaft vom 13. Mai 2004, welches auch ein rein amtsinternes Schreiben sei, erneut die Frage, wie der Beschwerdeführer in dessen Besitz gekommen sei. Der  sei nicht angegeben. In der türkischen Amtspraxis würden  mit einem derartigen Inhalt nicht in Verfügungsform existieren.
5.4 Der Beschwerdeführer wies in seiner Replik vom 24. Februar 2005 darauf hin, er könne sich die Ungereimtheiten nicht erklären. Er sei  sicher, dass beim Staatssicherheitsgericht (...) ein Verfahren gegen ihn hängig sei. Er werde versuchen, über einen türkischen Rechtsanwalt entsprechende Dokumente zum Gerichtsverfahren  zu machen.
6. Nach eingehender Prüfung der Akten gelangt das  zum Schluss, dass die Vorinstanz das Asylgesuch des  zu Recht abgewiesen hat. Das Bundesamt hat den Sachverhalt genügend abgeklärt und in seinem Entscheid die Gründe aufgeführt, welche auf die fehlende Glaubhaftigkeit der Vorbringen respektive die fehlende Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers schliessen lassen.
6.1 Vorab ist den vorinstanzlichen Erwägungen zuzustimmen, wonach in den Aussagen des Beschwerdeführers betreffend die Festnahmen und deren Anzahl Ungereimtheiten vorhanden sind. So hat der  in der Empfangsstelle geltend gemacht, er sei  festgenommen worden, wobei die Behörden ihm jeweils die Frage gestellt hätten, weshalb sich sein Cousin B._ im Jahre 1988
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der Guerilla angeschlossen habe. Er sei dafür 'sozusagen ' gemacht worden (vgl. Akte A1, S. 4). Demgegenüber sprach er anlässlich der kantonalen Befragung von insgesamt drei Festnahmen in den Jahren 1998, 1999 und 2002. Auf die ihm dort gestellte Frage, ob dies die einzigen Festnahmen gewesen seien, führte er aus, er  sei nur drei Mal festgenommen worden, währenddem sein Vater und andere öfters mitgenommen worden seien. Er habe jeweils fliehen können (vgl. Akte A6, S. 8). Überdies hat der Beschwerdeführer in der Empfangsstelle immer denselben Grund für die Festnahmen - nämlich die Guerillatätigkeit seines Cousins B._ - angegeben, was wiederum den späteren Aussagen beim Kanton klar entgegensteht. Dort machte er geltend, er kenne den Grund für die Festnahme von 1998 nicht. Er wisse nicht, ob es irgendeine Anzeige gegeben habe oder ob es eine blosse Kontrolle gewesen sei. Hinsichtlich der () Festnahme von 1999 gab er an, er habe sich einen Reisepass ausstellen lassen wollen und sei zu diesem Zweck nach (...) . Dort habe man ihn festgenommen und zwei Tag lang . Möglicherweise sei sein Name bekannt gewesen. Man habe ihn gefragt, was er wolle und mit welchem Recht er herkomme. Die dritte und letzte Festnahme sei am 15. Oktober 2002 nach dem Militärdienst, der von November 1999 bis Mai 2001 gedauert habe (vgl. Akte A6, S. 8) erfolgt. Er sei auf dem Weg in sein Heimatdorf, wo er Ferien habe verbringen wollen, in (...) festgenommen und vier Tage lang  worden. Man habe ihn, da er längere Zeit nicht mehr dort  sei, gefragt, wo er sich in der Zwischenzeit aufgehalten habe, wo er hingehen wolle und was er tun würde. Dabei sei er geschlagen und auch nach dem Aufenthalt seiner Brüder gefragt worden (vgl. A6, S. 8 f.). Der Erklärungsversuch in der Beschwerdeschrift, wonach die  betreffend die Festnahmen auf eine Vermischung der von ihm geltend gemachten Kontrollen und Anhaltungen zurückzuführen seien, muss als unbehelfliche Schutzbehauptung bezeichnet werden, zumal den entsprechenden Protokollstellen klare Aussagen  werden können.
Im Übrigen ist nicht nachvollziehbar, dass die türkischen Behörden wegen des im Jahre 1991 verstorbenen B._ seit 1998 ein Interesse am Beschwerdeführer gehabt haben sollen, so dass sich dieser 'die ganze Zeit' habe verstecken müssen. Abgesehen davon hätten die Behörden mehrmals Gelegenheit gehabt, ihn festzunehmen. So will der Beschwerdeführer von November 1999 bis Mai 2001 den Militärdienst absolviert haben.
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Im Weiteren kam es, wie von der Vorinstanz zutreffend dargelegt,  der Angaben des Beschwerdeführers zu den Aufenthaltsorten seiner Brüder zu Ungereimtheiten, welche entgegen der Ausführungen in der Beschwerdeschrift nicht damit erklärt werden können, der  habe eigentlich nichts Genaues dazu sagen können, weil er dies jeweils von anderen gehört habe. Vielmehr wird dadurch der Eindruck erweckt, der Beschwerdeführer versuche, mit dieser  den Sachverhalt nachträglich anzupassen.
An dieser Einschätzung vermag die eingereichte Bescheinigung der HADEP (...) vom 9. März 2003 nichts zu ändern. Vielmehr widerspricht die darin gemachte Bestätigung, wonach der Beschwerdeführer zwischen 1995 und 2002 mehrmals festgenommen und gefoltert worden sei, da er als aktives Mitglied am Nevroz und an einer 1. teilgenommen habe, den Ausführungen des  in den Befragungen, wo dieser für die erste Festnahme einen anderen Zeitpunkt und für alle Festnahmen andere Gründe  hat. Im Übrigen gab der Beschwerdeführer in der  ausdrücklich zu Protokoll, er habe zwar die Mitgliedschaft bei der HADEP beantragt, sei jedoch wegen des damaligen Verbots dieser Partei nicht aufgenommen worden (vgl. Akte A1, S. 4 f.). Daher ist dieses Schreiben nicht geeignet, eine asylrechtlich relevante Verfolgung des Beschwerdeführers glaubhaft zu machen. Es muss - falls es überhaupt echt sein sollte - als Gefälligkeitsschreiben ohne Beweiswert qualifiziert werden.
6.2 Schliesslich vermögen die weiteren im Verlaufe des  eingereichten Beweismittel nicht zu beweisen, dass gegen den Beschwerdeführer ein Gerichtsverfahren eingeleitet wurde. So hat die Vorinstanz diese Beweismittel aufgrund einer internen  zu Recht als Totalfälschungen betrachtet. Die von der  hervorgehobenen Fälschungsmerkmale - so insbesondere die Form und der Inhalt des Urteils vom 5. Dezember 2002 sowie der  vom 13. Mai 2004 und das Schreiben der  vom 13. Mai 2004, bei welchen es sich unter anderem um  Schreiben handelt - vermögen insgesamt zu überzeugen und sind mangels stichhaltiger Gegenargumente in der Stellungnahme des Beschwerdeführers vom 24. Februar 2005, der sich die  'nicht zu erklären' vermöge, zu bestätigen. Das  hat aufgrund der aufgezeigten Fälschungsmerkmale keine Veranlassung, an der Richtigkeit der Analyse der Vorinstanz zu
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zweifeln und gelangt deshalb zum Schluss, bei den eingereichten  (Urteil, Polizeirapport und Schreiben der ) handle es sich um Fälschungen, weshalb es sich erübrigt, weitere Abklärungen vorzunehmen.
Im Weiteren ist nicht nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer seinen Aussagen entsprechend Mitte Oktober 2002 festgenommen und nach vier Tagen wieder freigelassen wurde, wenn gegen ihn wegen einer am 13. Februar 2001 begangenen Straftat sowie wegen Teilnahme am Nevroz und an einer 1. Mai-Kundgebung tatsächlich ein Gerichtsverfahren eingeleitet worden wäre. Ferner hat der  keine weiteren Unterlagen zum angeblich gegen ihn beim Staatssicherheitsgericht (...) eingeleiteten Verfahren nachgereicht, obwohl er die Beschaffung entsprechender Verfahrensakten über  türkischen Rechtsanwalt in seiner Stellungnahme vom 24. Februar 2005 in Aussicht gestellt hat. Schliesslich spricht auch der Umstand, wonach sich der Beschwerdeführer am 20. Januar 2003 eine  ausstellen liess, gegen eine behördliche Suche nach seiner Person (vgl. Akte A1, S. 3). Dieser Umstand lässt wiederum darauf schliessen, dass gegen ihn nie Ermittlungen oder ein  eingeleitet worden sind.
Hinsichtlich des eingereichten Schreibens der Staatsanwaltschaft (...) vom 13. Mai 2004 ist überdies zu ergänzen, dass der , der offenbar seit seiner Ausreise in Kontakt zu seinen Eltern steht, - diese sollen ihm mitgeteilt haben, dass sie befürchteten, sein jüngerer Bruder gerate nun seitens der türkischen  unter Druck - nichts von einer Hausdurchsuchung am 13. Mai 2004 und einem laufenden Gerichtsverfahren erwähnt hat. Insgesamt wird dadurch der Eindruck verstärkt, der Beschwerdeführer versuche, mittels Einreichung gefälschter Beweismittel ein gegen ihn  Gerichtsverfahren glaubhaft zu machen.
Als Zwischenergebnis ist somit davon auszugehen, dass die vom  geltend gemachten Benachteiligungen seitens der  Sicherheitskräfte nicht den Tatsachen entsprechen. Es ist dem Beschwerdeführer somit nicht gelungen, eine im Zeitpunkt seiner  aus der Türkei bestehende oder unmittelbar drohende  Verfolgung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen.
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6.3 Schliesslich wird in der Beschwerde ausgeführt, der  müsse damit rechnen, wegen seines Cousins B._ einer Reflexverfolgung ausgesetzt zu sein. So seien die Ereignisse der  1988 bis 1991 um B._ auch im heutigen Zeitpunkt noch , nachdem dessen nahe Verwandten - mit Ausnahme der Schwester - alle ins Ausland geflüchtet seien. Seither seien er und seine Brüder ins Visier der türkischen Behörden geraten. In diesem Zusammenhang reichte der Beschwerdeführer Unterlagen aus dem Asylverfahren von C._ - eine Eingabe vom 24. Juli 1994,  durch den gleichen Rechtsvertreter - ein, in denen die  umfassend dargelegt worden sei.
6.3.1 In der Rechtsprechung wird in konstanter Praxis davon , dass in der Türkei staatliche Repressalien gegen  von politischen Aktivisten nicht ausgeschlossen sind, die als so genannte Reflexverfolgung flüchtlingsrechtlich erheblich im Sinne von Art. 3 AsylG sein können. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer  zu werden, ist nach der Praxis der ARK, welche für das Bundesverwaltungsgericht weiterhin Gültigkeit hat, vor allem dann , wenn nach einem flüchtigen Familienmitglied gefahndet wird und die Behörde Anlass zur Vermutung hat, dass jemand mit der  Person in engem Kontakt steht. Diese Wahrscheinlichkeit  sich, wenn ein nicht unbedeutendes politisches Engagement der reflexverfolgten Person für illegale politische Organisationen  oder ihr seitens der Behörden unterstellt wird (vgl.  und Mitteilungen der ARK [EMARK] 2005 Nr. 21 E. 10 S. 195 ff. und dort zitierte Urteile). Dabei hängen die Wahrscheinlichkeit einer Reflexverfolgung und deren Intensität stark von den konkreten  des Einzelfalles ab, wobei zur Zeit besonders diejenigen  von einer Reflexverfolgung bedroht sind, die sich offen für  aktive Verwandte einsetzen, sei dies als Mitglied einer  oder im Rahmen einer Beschwerde an den  Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Indessen kann hinter einer Reflexverfolgung auch nur die Absicht liegen, die gesamte Familie für Taten eines Familienmitglieds zu bestrafen oder sie , damit sie sich von oppositionellen kurdischen  fernhalten.
6.3.2 Wie den aus dem Asylverfahren von C._ eingereichten Unterlagen entnommen werden kann, stammen der Beschwerdeführer und C._ aus demselben Ort - Weiler (...), Dorf (...). Im Jahre
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1989 soll es in der Umgebung von (...) zu einer Zunahme von  gekommen sein. Dies habe zu einer vermehrten Präsenz der Sicherheitskräfte, zu Razzien und Hausdurchsuchungen geführt. Es seien Dorfbewohner mitgenommen, befragt und eingeschüchtert worden. Schliesslich soll im September 1989 in einem Versteck der PKK das Tagebuch des PKK-Mitglieds B._ - Cousin des Beschwerdeführers - gefunden worden sein, woraufhin es zu einer gross angelegten Festnahme- und Verhaftungswelle gekommen sei. Ziel dieser Aktion sei die Zerschlagung der PKK-Aktivitäten in der Region gewesen. Die Behörden hätten nach mehreren Personen , die im Tagebuch als aktive PKK-Unterstützer (mit  und Kleidung) aufgeführt worden seien. Nebst zahlreichen  Verdächtigen soll damals auch C._ ins Visier der  geraten und dabei festgenommen worden sein. Der grösste Teil der ansässigen Bevölkerung von (...) habe das Dorf verlassen müssen. Einige seien in andere Landesteile gezogen, andere seien ins Ausland geflohen. Das Bundesverwaltungsgericht hat im vorliegenden Verfahren antragsgemäss auch die Akten aus dem Asylverfahren von C._ beigezogen. Aus diesen geht hervor, dass C._ im Rahmen der gross angelegten Suche nach PKK-Aktivisten in der Region von (...) im Jahre 1989 wegen Unterstützung der PKK festgenommen und misshandelt worden war. Einer weiteren Festnahme habe er sich mittels Flucht ins Ausland entziehen können. Gestützt auf dessen Asylbegründung wurde C._ mit Urteil der ARK vom 26. Juni 1995 als Flüchtling anerkannt, und es wurde ihm Asyl gewährt. Entgegen der in der Beschwerdeschrift vertretenen Auffassung lassen die damaligen Ereignisse jedoch nicht den Schluss zu, wonach die nahen Angehörigen des Beschwerdeführers ebenfalls mit Verfolgung zu rechnen hätten. Zwar kann den vorliegenden Akten entnommen werden, dass der Wegzug des Vaters des  im Jahre 1989 - der Beschwerdeführer war damals 10-jährig -  im Zusammenhang mit den damaligen schwierigen  im Heimatdorf stand, welche den Dorfbewohnern, so auch der Familie des Beschwerdeführers, ein Weiterleben dort unmöglich machten. Selbst wenn der Vater und dessen Familie wegen des mit  verwandten PKK-Aktivisten B._ unter einem gewissen Druck gestanden haben sollten, so gehörte dieser offensichtlich nicht zu den Personen, die verdächtigt worden waren, die PKK aktiv  zu haben. Wäre er nämlich im Tagebuch von B._  gewesen, wäre er mit grosser Wahrscheinlichkeit ebenfalls  und ein Verfahren gegen ihn eingeleitet worden. Schliess-
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lich soll der Vater im Jahre 1997 in sein Heimatdorf zurückgekehrt sein, wo er gemäss den Angaben des Beschwerdeführers weiterhin wohnhaft sei (vgl. Akte A6, S. 4).
6.3.3 Wie hievor dargelegt, ist es dem Beschwerdeführer nicht , Nachstellungen seitens der türkischen Sicherheitskräfte glaubhaft zu machen. Ausserdem hat er versucht, diese mit Totalfälschungen zu belegen, was seine Glaubwürdigkeit erschüttert. Zudem hat er weder im vorinstanzlichen Verfahren noch in seiner Rechtsmitteleingabe geltend gemacht, er selber habe sich politisch betätigt oder sei offiziell für den im Jahre 1988 der PKK beigetretenen und im Jahre 1991 verstorbenen Cousin eingestanden. Als damals erst Neun- respektive Zwölfjähriger stand er auch nicht in (engem) Kontakt zu diesem. Er will lediglich als Kind ('Ich war damals noch jung') davon gehört haben, dass sein Cousin nach einem Aufenthalt in der Schweiz in die Türkei zurückgekehrt sei und sich der PKK angeschlossen habe (vgl. Akte A6, S. 6 und 10). Wie hievor erwähnt, zählten die türkischen Behörden seinen Vater offensichtlich nicht zum Kreise der Verdächtigen, die die PKK aktiv unterstützt hatten. Zudem soll sein Vater seit dem Jahre 1997 unbehelligt von den Sicherheitskräften in seinem Heimatdorf wohnen (vgl. Akte A6, S. 3 ff.). Schliesslich steht der  auch im heutigen Zeitpunkt offensichtlich nicht in Kontakt zu den aus politischen Gründen ins Ausland geflüchteten Verwandten seines Cousins, zumal er nicht weiss, wo sich diese aufhalten (vgl. a.a.O., S. 4). Es ist daher nicht ersichtlich, weshalb die Behörden im heutigen Zeitpunkt ein Interesse am Beschwerdeführer haben sollten. Der  in der Beschwerdeschrift, wonach nun sein jüngerer Bruder E._ erste Schwierigkeiten habe und ins Visier der  geraten könnte, vermag an dieser Beurteilung nichts zu , zumal er auf dem blossen Hörensagen beruht.
6.3.4 Insgesamt ist es dem Beschwerdeführer auch nicht gelungen, eine Furcht vor künftiger (Reflex-)Verfolgung glaubhaft darzutun. Das BFM hat den Sachverhalt rechtsgenüglich festgestellt und korrekt . Ferner bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass der  im Rahmen seiner Anhörungen nicht hinreichend  hatte, seine Ausreisegründe darzulegen. Es liegen keine konkreten Hinweise dafür vor, die auf eine begründete Furcht vor künftiger Verfolgung schliessen lassen.
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6.4 Soweit der Beschwerdeführer in seiner Gesuchsbegründung ferner vorgetragen hat, er und seine Familie seien einerseits, weil sie Kurden seien, andererseits wegen ihrer Verwandtschaft mit einem PKK- im Jahre 1989 zum Verlassen ihres Heimatdorfes  worden, ist festzuhalten, dass diese Schwierigkeiten offenbar im Zusammenhang mit den damaligen militärischen Offensiven ( die Zerschlagung der PKK bezweckten) in der Heimatregion des Beschwerdeführers standen, denen sich die Familie des  durch Wohnsitznahme in anderen Landesteilen offensichtlich erfolgreich hat entziehen können. Schliesslich kehrten die Eltern und die jüngeren Geschwister im Jahre 1997 wieder ins Dorf zurück, wo sie weiterhin wohnhaft sind. Zudem sind auch die geltend gemachten Schwierigkeiten der alevitisch-kurdischen Minderheit, unter denen  Angehörige zu leiden haben, gemäss nach wie vor gültiger Praxis für sich alleine zu wenig intensiv, als dass ihnen Verfolgungscharakter im Sinne des Asylgesetzes zukommt. Um die vom Asylgesetz  Intensität zu erreichen, müssten zusätzliche staatliche  hinzukommen, die im konkreten Einzelfall stärker sind als das, was die ethnische Minderheit der alevitischen Kurden an sich  muss. Der Beschwerdeführer vermochte wie hievor ausführlich dargestellt, keine individuelle Verfolgungsgefahr glaubhaft zu machen.
7. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen erübrigt es sich, auf die  Ausführungen in der Beschwerde oder auf die Beweismittel weiter einzugehen, weil sie am Ergebnis nichts ändern können. Der  ist von der Vorinstanz genügend abgeklärt und erstellt. Es besteht keine Veranlassung, eine ergänzende Befragung des  durchzuführen oder eine Botschaftsabklärung in Auftrag zu geben. Die entsprechenden Verfahrensanträge sind daher abzuweisen.
Zusammenfassend folgt, dass der Beschwerdeführer keine Gründe nach Art. 3 AsylG nachweisen oder glaubhaft machen konnte. Auch eine begründete Furcht vor künftigen Verfolgungsmassnahmen ist zu verneinen. Die Vorinstanz hat das Asylgesuch des Beschwerdeführers demnach zu Recht abgelehnt.
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8.
8.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
8.2 Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung  solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; EMARK 2001 Nr. 21).
9.
9.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
9.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie  läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4.  1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
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9.3 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen. Da es dem  nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers in den Heimatstaat ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall  Ausschaffung in den Heimatstaat dort mit beachtlicher  einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des  Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Folterausschusses müsste der Beschwerdeführer eine  Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren ; EGMR, Bensaid gegen Grossbritannien, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Auch die  Menschenrechtssituation im Heimatstaat lässt den  zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen. Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
9.4 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist - unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG - die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
9.4.1 Weder die allgemeine Menschenrechtssituation und die  politisch-wirtschaftliche Lage in der Türkei respektive in der Herkunftsprovinz des Beschwerdeführers - (...) (vgl. zur  im Südosten der Türkei: EMARK 2004 Nr. 8) sprechen gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs. Zudem sind in Anbetracht
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der persönlichen Situation des Beschwerdeführers keine Gründe ersichtlich, die auf eine konkrete Gefährdung beziehungsweise auf ein beachtliches Rückkehrrisiko hindeuten würden. Es ist nicht in Abrede zu stellen, dass der Beschwerdeführer bei einer Rückkehr in seinen Heimatstaat aufgrund der langen Landesabwesenheit mit gewissen Schwierigkeiten konfrontiert werden könnte. Indessen verfügt er in seiner Heimat mit den dort verbliebenen Eltern und Geschwistern (vgl. Akte A1, S. 2; A6, S. 3 f.) sowie mit seinem Bruder D._ und dessen Familie (E-3682/2006; N ...), deren Beschwerde mit gleichem Urteilsdatum ebenfalls letztinstanzlich abgewiesen wurde, über ein intaktes Beziehungsnetz. Es steht ihm auch eine zumutbare innerstaatliche Aufenthaltsalternative ausserhalb seiner engeren  offen, falls er eine Rückkehr in dieses Gebiet nicht in Betracht zieht, hat er doch eigenen Angaben zufolge seit 1997 an  Orten gelebt und gearbeitet (vgl. Akten A1, S. 2 und A6, S. 5). Die sozialen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten, denen der  in der Anfangsphase ausgesetzt sein könnte, stellen keine  Lage im Sinne der zu beachtenden Bestimmungen dar.
9.4.2 Nach dem Gesagten erweist sich Vollzug der Wegweisung auch als zumutbar.
9.5 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der  Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr  Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AuG).
10. Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu . Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig,  und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
11. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist nach dem Gesagten abzuweisen.
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12. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG) und auf insgesamt Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]).
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