Decision ID: c5322b7d-2708-4133-a490-d67c8c52b08a
Year: 2020
Language: de
Court: SG_VGN
Chamber: SG_VGN_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
A._ begann am 1. August 2017 eine Berufslehre als Boden-Parkettleger EFZ bei der
B._ GmbH. Ein von ihm am 15. Oktober 2018 gestelltes Stipendiengesuch lehnte die
Abteilung Stipendien/Studiendarlehen des Bildungsdepartements (BD) des Kantons St.
Gallen mit Verfügung vom 4. Januar 2019 (act. G 7/1a/5) ab. Nachdem A._ hiergegen
beim BD Rekurs erhoben hatte, hob die Stipendienabteilung die Verfügung am
25. Februar 2019 (act. G 7/7a/6) wiedererwägungsweise auf und stellte eine
Neuprüfung in Aussicht. Am 11. April 2019 erging eine neue Verfügung, mit welcher
A._ für das Herbstsemester 2018 eine Stipendienleistung von CHF 2'750
zugesprochen, ein Anspruch für das Frühjahrssemester 2019 hingegen verneint wurde.
Letzteres mit dem Hinweis, dass von der maximal stipendienberechtigten
Ausbildungsdauer (Art. 5 der Stipendienverordnung, sGS 211.51; StipV) von 8
Semestern (6 Semester Mindestdauer für Bodenparkettleger EFZ + 2 Semester) die
Ausbildungsdauer der ersten Ausbildung (5 Semester) abzuziehen sei, womit lediglich
noch 3 Semester stipendienberechtigt seien. Der Leistungsberechnung wurde ein
Elternbeitrag (Art. 25 Abs. 1 StipV) von CHF 4'050 zugrunde gelegt (act. G 7/7a/2).
A.a.
Mit Eingabe vom 17. Mai 2019 an das BD führte Rechtsanwalt MLaw Severin
A.b.
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B.
Gabathuler, Uznach, aus, sein Klient A._ habe am 14. Mai 2019 aufgrund einer
telefonischen Nachfrage vom 13. Mai 2019 über den Stand der Angelegenheit eine
Kopie der Verfügung vom 11. April 2019 erhalten; ein Original dieser Verfügung sei ihm
nie zugestellt worden. Die neue Verfügung sei ebenfalls fehlerhaft. Sie leide an einem
Zustellungsmangel, sei ohne Gewährung des rechtlichen Gehörs ergangen, weise
keine hinreichende Begründung auf und sei inhaltlich nicht korrekt, da erneut ein
falscher Elternbeitrag (Art. 25 Abs. 1 StipV) angerechnet und in Verletzung von Art. 5
Abs. 2 StipV eine Ausbildungsdauer in Abzug gebracht worden sei, für welche keine
Beiträge (Stipendien) geleistet worden sei (act. G 7/3a/1). Mit separater Eingabe vom
17. Mai 2019 erhob der Rechtsvertreter gleichzeitig Rekurs gegen die Verfügung vom
11. April 2019 mit den Anträgen, die Verfügung sei aufzuheben und es seien A._ für
das Ausbildungsjahr 2018/19 Ausbildungsbeiträge von CHF 7'865 auszurichten.
Eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz
zurückzuweisen (act. G 7/1). Mit Rekursentscheid vom 13. Februar 2020 (act. G 2) wies
das BD den Rekurs ab (Dispositivziffer 1). Die Entscheidgebühr von CHF 400 auferlegte
sie im Betrag von CHF 100 dem Staat (wegen Gehörsverletzung). Der dem Rekurrenten
auferlegte Betrag von CHF 300 ging zulasten der vom BD bewilligten unentgeltlichen
Rechtspflege. Der Rechtsvertreter wurde aus unentgeltlicher Rechtsverbeiständung
entschädigt, wobei eine Honorarnotenkürzung erfolgte (Dispositivziffer 2 und 3).
Gegen diesen Entscheid erhob Rechtsanwalt Gabathuler für A._ mit Eingabe vom
25. Februar 2020 Beschwerde mit den Anträgen, der Entscheid sei aufzuheben (Ziffer
1) und die Vorinstanz sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer für das
Ausbildungsjahr 2018/19 Ausbildungsbeiträge im Umfang von CHF 5'500 auszurichten
(Ziffer 2). Dem Beschwerdeführer sei die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren
(Ziffer 3). Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Staates (Ziffer 4).
B.a.
Am 26. Februar 2020 bewilligte der Verwaltungsgerichtspräsident die unentgeltliche
Rechtspflege (inkl. die unentgeltliche Rechtsverbeiständung) für das vorliegende
Verfahren (act. G 5).
B.b.
In der Vernehmlassung vom 10. März 2020 beantragte die Vorinstanz Abweisung der
Beschwerde, unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers. Zur Begründung
verwies sie auf den angefochtenen Entscheid (act. G 6).
B.c.
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Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1.
Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59 Abs. 1 des
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP). Der Beschwerdeführer
ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1
VRP). Sein Rechtsschutzinteresse an der Beurteilung des Stipendienanspruchs (für
einen vergangenen Zeitraum) ist zu bejahen. Die Beschwerdeeingabe vom 25. Februar
2020 (act. 1) erfolgte rechtzeitig und entspricht formal und inhaltlich den gesetzlichen
Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1, Art. 30 Abs. 1 VRP sowie Art.
48 Abs. 1 VRP). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2.
Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten in den Eingaben des vorliegenden
Verfahrens wird, soweit für den Entscheid relevant, in den nachstehenden Erwägungen
eingegangen.
B.d.
bis
Ausbildungsbeihilfen sind von der Leistungsfähigkeit des Gesuchstellers und dessen
Eltern abhängig (vgl. Art. 3 lit. c der Kantonsverfassung, sGS 111.1 [KV]; Art. 1 Abs. 1
des Gesetzes über die staatlichen Stipendien und Studiendarlehen vom 3. Dezember
1968, Stipendiengesetz; sGS 211.5, StipG). Sie ergänzen den familiären Unterhalt,
ohne an dessen Stelle zu treten (M. Müller, Das Stipendienrecht des Kantons St. Gallen
mit Berücksichtigung der Stipendiengesetzgebung des Bundes, St. Gallen 1987, S. 16
ff.). Art. 10 StipG regelt die Dauer der Gewährung von Stipendien und Studiendarlehen.
Hinsichtlich der Voraussetzungen der Beitragsberechtigung verweist sodann Art. 4 des
Bundesgesetzes über Beiträge an Aufwendungen der Kantone für Stipendien und
Studiendarlehen im tertiären Bildungsbereich (Ausbildungsgesetz, SR 416.0; in Kraft
seit 1. Januar 2016) auf Art. 3 und 5 sowie 14 und 16 der Interkantonalen Vereinbarung
zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen (Stipendien- Konkordat, sGS 211.531).
Am 28. Januar 2014 genehmigte der Kantonsrat den Regierungsbeschluss über den
Beitritt zum Stipendien-Konkordat (sGS 211.53 und sGS 211.530). Die Anpassung des
kantonalen Rechts an das Stipendien-Konkordat (vgl. Art. 25 Stipendien-Konkordat),
welchem Gesetzesrang zukommt (vgl. Art. 65 lit. c und Art. 67 KV), erfolgte mit dem
III. Nachtrag zum StipG vom 28. Januar 2014 (nGS 2015-052) resp. dem III. Nachtrag
zur Stipendienverordnung (sGS 211.51, StipV) vom 28. April 2015 (nGS 2015-053),
welche zusammen mit dem Stipendien-Konkordat am 1. August 2015 in Kraft traten
2.1.
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(vgl. Ziff. 3 des Kantonsratsbeschlusses je in Verbindung mit Ziff. IV des III. Nachtrags
zum StipG resp. zur StipV; vgl. auch Kommentar der Schweizerischen Konferenz der
kantonalen Erziehungsdirektoren vom 18. Juni 2009 zur Interkantonalen Vereinbarung
zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen [nachfolgend: Kommentar EDK],
www.edk.ch; vgl. auch VerwGE B 2015/162 vom 26. Oktober 2016 E. 3.1).
Streitig ist vorliegend die Verweigerung der Stipendienleistung für das
Frühjahrssemester 2019 bzw. die Dauer der Beitragsberechtigung des
Beschwerdeführers. Nicht mehr streitig ist die Bemessung des Elternbeitrages (act. G 1
Rz. 11). Laut Art. 13 Stipendien-Konkordat erfolgt die Ausrichtung von
Ausbildungsbeiträgen für die Dauer der Ausbildung; bei mehrjährigen
Ausbildungsgängen besteht der Anspruch bis zwei Semester über die
Regelstudiendauer hinaus (Abs. 1). Der Anspruch auf Ausbildungsbeiträge geht bei
einem einmaligen Wechsel der Ausbildung nicht verloren. Die Dauer der
Beitragsberechtigung richtet sich grundsätzlich nach der neuen Ausbildung, wobei die
Kantone bei der Berechnung der entsprechenden Beitragsdauer die Zeit der ersten
Ausbildung in Abzug bringen können. Art. 10 StipG bestimmt, dass Stipendien und
Studiendarlehen für die ordentliche Dauer der Ausbildung gewährt werden. In
besonderen Fällen sind Abweichungen zulässig (Abs. 1). Sie werden für längstens zwölf
Jahre gewährt. Ausbildungen oder Weiterbildungen, für die keine Stipendien oder
Studiendarlehen gewährt wurden, werden angerechnet (Abs. 2, vgl. zur Vereinbarkeit
von Art. 10 Abs. 2 StipG mit Art. 13 und 16 Stipendien-Konkordat Botschaft und
Entwurf vom 18. Juni 2013 zum Kantonsratsbeschluss über die Genehmigung des
Regierungsbeschlusses über den Beitritt zur Interkantonalen Vereinbarung zur
Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen und III. Nachtrag zum Stipendiengesetz,
S. 16 f. [sGS 211.530], www.ratsinfo.sg.ch). Nach Art. 5 Abs. 1 StipV dauert die
Beitragsberechtigung bis zum tatsächlichen Abschluss der Ausbildung, in der Regel
längstens bis zwei Semester nach dem frühestmöglichen Abschluss. Nach Abs. 2
dieser Bestimmung entspricht die Beitragsberechtigung bei einem Ausbildungswechsel
der ordentlichen Dauer der neuen Ausbildung abzüglich der Beitragsdauer der ersten
Ausbildung.
2.2.
Im angefochtenen Entscheid führte die Vorinstanz zur streitigen Frage aus, der
Beschwerdeführer habe seine stipendienrechtliche Beitragsberechtigung mit Abschluss
des Herbstsemesters 2018 verloren. Es sei der Stipendienabteilung zu folgen, wenn sie
gestützt auf Art. 5 Abs. 2 StipV festhalte, dass er mit Blick auf die Anrechenbarkeit der
2.3.
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nicht abgeschlossenen Erstausbildung von fünf Semestern für seine Ausbildung als
Boden-Parkettleger EFZ noch während drei Semestern Stipendien zugute habe. Sein
Verweis auf Art. 10 Abs. 2 StipG treffe ins Leere. Art. 10 StipG regle die Anrechnung
einzelner erfolgter Ausbildungen in deren Summe, wobei ein Stipendienbezug
höchstens während insgesamt (im Entscheid-Text hervorgehoben) 12 Jahren gewährt
werden könne. Demgegenüber beziehe sich Art. 5 StipV auf die Beitragsberechtigung
der konkreten (im Entscheid-Text hervorgehoben) Ausbildung (act. G 2 S. 17 f.).
Der Beschwerdeführer hält hierzu unter anderem fest, nachdem Art. 10 StipG und Art.
5 StipV verschiedene Dauern betreffen würden, liege es auf der Hand, dass deren
Berechnungen nicht ohne Weiteres identisch sein müssten. Der Wortlaut von Art. 5
Abs. 2 StipV verlange für einen Abzug nicht lediglich eine Ausbildung, sondern vielmehr
eine Beitragsdauer. Als "Beiträge" würden Stipendien und Studiendarlehen verstanden.
Systematisch vertrage sich die Auslegung der Vorinstanz nicht mit dem Umstand, dass
in Art. 10 Abs. 2 StipG für den in Frage stehenden Sachverhalt gerade eine andere
Formulierung gewählt worden sei. Für die Erstausbildung (5 Semester) in Deutschland
habe der Beschwerdeführer keine Stipendien oder Studiendarlehen erhalten.
Entsprechend liege keine Beitragsdauer vor, welche gemäss Art. 5 Abs. 2 StipG in
Abzug zu bringen wäre (act. G 1).
2.4.
Vorliegend ist für die vom Beschwerdeführer am 1. August 2017 (Herbstsemester 2017)
begonnene Lehre als Boden-Parkettleger EFZ (act. G 7/1a/3) unbestritten von einer
Regeldauer im Sinn von Art. 13 Abs. 1 Stipendien-Konkordat von sechs Semestern
auszugehen, wobei der Anspruch auf Ausrichtung von Ausbildungsbeiträgen bis zwei
Semester über die Regeldauer hinaus - gesamthaft acht Semester - besteht. Die
Feststellung der Vorinstanz, Art. 10 StipG regle die Anrechnung einzelner erfolgter
Ausbildungen in deren Summe, wobei ein Stipendienbezug höchstens während
insgesamt 12 Jahren gewährt werden könne, wohingegen sich Art. 5 StipV auf die
Beitragsberechtigung der konkreten Ausbildung beziehe (act. G 2 S. 17 f.), trifft insofern
zu, als Art. 10 Abs. 2 StipG die absolute Obergrenze der Beitragsdauer regelt, während
Art. 5 StipV auf die Dauer einer konkreten Ausbildung Bezug nimmt. Indes ist nicht
erkennbar, welche Bedeutung dieser Feststellung für die Klärung der vorliegend
streitigen Frage zukommen sollte. Art. 5 StipV regelt sowohl den Fall der
(Erst-)Ausbildung (Abs. 1) als auch denjenigen des Ausbildungswechsels (Abs. 2) und
bezieht sich damit - gleich wie Art. 10 StipG - auf die gesamte Beitragszeit während
der Ausbildungsdauer. Regelungsinhalt sowohl von Art. 10 StipG als auch Art. 5 StipV
2.5.
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3.
bildet mithin die gesamte Dauer der Beitragsberechtigung für die von einer Person
absolvierten Ausbildungen.
Der Kanton St. Gallen hat von der den Kantonen in Art. 13 Abs. 2 Satz 2 Stipendien-
Konkordat in Form einer "Kann-Bestimmung" eingeräumten Möglichkeit, bei der
Berechnung der Beitragsdauer im Fall eines Ausbildungswechsels die Zeit der ersten
Ausbildung in Abzug zu bringen (vgl. auch Kommentar EDK a.a.O., S. 14), keinen
Gebrauch gemacht. Ausgehend vom klaren Wortlaut von Art. 5 Abs. 2 StipV ist für die
Berechnung der Dauer der Stipendienberechtigung die Beitragsdauer - nicht die
Ausbildungsdauer - der ersten Ausbildung von der ordentlichen Dauer der neuen
Ausbildung abzuziehen. Das Vorliegen einer Beitragsdauer impliziert einen
tatsächlichen Bezug von Beiträgen/Stipendien, während der Begriff der
Ausbildungsdauer die Zeit der Absolvierung der Ausbildung als solche - mit oder ohne
Beitragsbezug - beinhaltet. Unbestritten blieb vorliegend von Seiten der Vorinstanz,
dass der Beschwerdeführer für seine nicht abgeschlossene Erstausbildung während
fünf Semestern keine Stipendienleistungen bezogen hatte (act. G 1 Rz. 18).
Dementsprechend fällt für die Festlegung der Beitragsberechtigung im Sinn von Art. 5
Abs. 2 StipV auch ein Abzug der fünf Semester Erstausbildung so oder anders ausser
Betracht. Dies umso mehr, als die Beitragsberechtigung bei einem einmaligen Wechsel
der Ausbildung nicht verloren geht (Art. 7 StipV). Beim streitigen Frühlingssemester
2019 handelt es sich um das vierte von insgesamt sechs bzw. maximal acht möglichen
Beitragssemestern im Sinn von Art. 5 StipV. Der angefochtene Entscheid, mit welchem
dem Beschwerdeführer der Anspruch auf Stipendien für das Frühlingssemester 2019
im Betrag von CHF 2'750 abgesprochen wurde, lässt sich dementsprechend nicht
aufrechterhalten.
Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung des
angefochtenen Entscheids gutzuheissen. Die Angelegenheit ist zum Erlass des
Entscheids über den Stipendienanspruch für das Frühjahrssemester 2019 an die
Vorinstanz (Stipendienabteilung) zurückzuweisen. Das vom Beschwerdeführer für die
vorliegenden Verfahren gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege sowie die
entsprechende Gesuchbewilligung werden bei diesem Verfahrensausgang
gegenstandslos. Dem Verfahrensausgang entsprechend trägt der Staat (Vorinstanz) die
amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von CHF 2'000 ist angemessen (Art. 7 Ziff. 222 der
3.1.
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