Decision ID: c59d18ec-1dda-44da-b2c9-a4e9057341bb
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
Der
als Fassadenmonteur tätige
,
1967 geborene
X._
erlitt am
3.
August 1999 im Rahmen einer Schlägerei eine Felsenbeinlängsfrakt
ur mit Einblutung ins Mittelohr und
multiple Rissquetschwunden am Hinterkopf, an der linken Schläfe sowie an Händen,
am
Rücken und an der Schulter (
Urk.
6/5).
Unter Hinweis auf die
Kopfverletzung meldete er sich am
3.
Juli 2000 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (
Urk.
6/21).
Gestützt auf die Akten des Unfallversicherers
sprach sie
dem Ver
sicherten
mit Verfügung vom
4.
Juli 2002 mit Wirkung ab
1.
August 2000 eine ganze Rente der Invalidenversicherung samt Ehegatten
-
und Kinderrenten zu (
Urk.
6/58).
Anlässlich zweier Revisionsverfahren wurde der Anspruch auf eine ganze Rente mit Mitteilung
en
vom
7.
Juli 2005 (
Urk.
6/67) und 1
3.
Oktober 2008 (
Urk.
6/74) bestätigt.
1.2
Anlässlich
eines weiteren amtlichen Revisionsverfahrens
(
Urk.
6/85)
erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für eine vom 3
1.
März bis zum 2
9.
April 2014 dau
ernde Potentialabklärung (Mitteilung vom 1
1.
März 2014,
Urk.
6/97)
an der
p
sy
chiatrischen
K
linik
Y._
. Sodann
liess
sie
den Versicherten polydisziplinär abklären (Gutachten des Zentrums
Z._
,
vom 2
1.
Mai 2015,
Urk.
6/124).
Gestützt hierauf
stellte
ihm
die IV-Stelle
mittels Vorbescheid vom
4.
August 2016 die
wiedererwägungsweise Aufhebung der
Verfügung vom
4.
Juli 2002
und
die
Einstellung der
Rente
in Aus
sicht
(
Urk.
6/132
).
Nach hiergegen erhobenem Einwand vom 1
3.
September 2016 (
Urk.
6/140) gewährte die IV-Stelle
X._
Kostengutsprache für ein Auf
bautraining vom
7.
November 2016 bis zum 3. Februar 2017 (Verfügung vom
7.
Nov
ember
2016,
Urk.
6/144), welche
bis zum
5.
Mai
2017 (Mitteilung vom
3
1.
Januar 2017,
Urk.
6/148)
und nachfolgend
bis zum
4.
August 2017 (
Urk.
6/156
) verlängert wurde. Nachdem die IV-Stelle den Versicherten mit Schreiben vom
2
1.
März 2017 zur verstärkten Mitwirkung aufgefordert hatte (
Urk.
6/152), wurden
die
Eingliederungsmassnahmen per 2.
Juni 2017
vor
zeitig beendet (
Mitteilung vom
6.
Juni 2017,
Urk.
6/162).
Am 17. Januar 2018
hob
die IV-Stelle
die bishe
rige Rente
auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats
auf (Urk.
2
=
6/175).
2.
Hiergegen liess
X._
am 1
9.
Februar 2018 Beschwerde erheben und bean
tragen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm weiterhin eine ganze Rente der Invalidenversicherung auszurichten. Eventualiter sei ein neues Gutachten in Auftrag zu geben (
Urk.
1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom
4.
April 2018 (
Urk.
5 unter Auflage ihrer Akten,
Urk.
6/1-182) schloss die Beschwerde
gegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am
5.
April 2018 (
Urk.
7) angezeigt wurde.
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG). Sie kann Folge von Geburtsge
brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her
abgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe
nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf
gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin
sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei
sen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli
che
n gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht
lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).
Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht
licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).
1.4
1.4.1
Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk
tu
rierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).
Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika
toren, die es
–
unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs
faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits
–
erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141
V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 1
5.
Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbe
grün
denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswir
kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).
Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Janu
ar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).
1.4.2
Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regel
fall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V
281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):
-
Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)
-
Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)
-
Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)
-
Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)
-
Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)
-
Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res
sourcen, E. 4.3.2)
-
Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3)
-
Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)
-
gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich
baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)
-
behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens
druck (E. 4.4.2)
Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1
5.
März 2018 E. 7.4).
1.5
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des
strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen ein
ander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhal
ten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinan
der
setzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolge
rungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts
anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die
Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Bea
nt
wortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (
Urk.
2) dafür, der ursprüngliche Rentenentscheid habe auf einer nicht objektivierbaren medizini
schen Grundlage ohne Gesamtwürdigung basiert. Zudem seien soziokulturelle
Faktoren nich
t korrekt ausgeschieden worden. Mithin sei der Untersuchungs
gru
nd
satz verletzt worden, weshalb sich die Zusprache der Rente als zweifellos unr
i
ch
tig erweise und die ursprüngliche Verfügung in Wiedererwägung zu ziehen sei.
Gestützt auf das
im Mai 2015 erstellte Gutachten
des
Z._
sei dem Beschwerde
führer
fortan
eine Teilarbeitsfähigkeit zumutbar, wobei die erhobenen Befunde eine Arbeitsunfähigkeit von 50
%
nicht zu begründen vermöchten
. Angesichts der bloss leichten depressiven Episode, erheblicher Selbstl
imitierung und Inkonsi
stenzen sowie
des Fehlens eines erheblichen Leidensdrucks sei aus rechtlicher Sicht von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit auszugehen.
2.2
Hiergegen liess der Beschwerdeführer insbesondere vorbringen, die Voraussetz
ung
der
zweifellosen Unrichtigkeit
zur
wiedererwägungsweisen Aufhebung der ur
sprü
n
g
lichen Rentenverfügung
sei nicht gegeben (
Urk.
1 S. 8). Die im Jahr 2014 durch die
Y._
durchgeführte Potentialabklärung habe ergeben, dass eine Inte
gra
tion
von ihm
in den allgemeinen Arbeitsmarkt nicht realisierbar sei, was sich mit der Einschätzung der Rehaklinik
A._
aus dem Jahr 2002 decke, wonach ausserhalb des geschützten Bereichs eine verwertbare Erwerbsfähigkeit nicht gegeben sei. Auch das
in den Jahren 2016/2017 durchgeführte
Aufbautraining
habe mangels erzielbarer Vermittlungsfähigkeit abgebrochen werden müssen (
Urk.
1 S. 7).
Dass die Beschwerdegegnerin sodann keine Revision durchgeführt habe, sei folgerichtig, hätten die Gutachter des
Z._
doch keine Verbesserung des Gesundheitszustandes festgestellt, sondern einzig eine von der ursprünglichen Beurteilung abweichende Einschätzung vorgenommen (
Urk.
1 S. 8). Im Übrigen könnte mangels Vollständigkeit ohnehin nicht auf das Gutachten des
Z._
abge
stellt werden (
Urk.
1 S. 9). Selbst wenn der Beschwerdeführer theoretisch in einem gewissen Ausmass arbeitsfähig sein sollte, so wäre die Verwertung der Teil
arbeitsfähigkeit nach nunmehr 18-jähriger Abwesenheit vom Arbeitsmarkt nicht mehr
möglich
, was die erfolglosen Eingliederungsbemühungen ohne weiteres auf
zeigten (
Urk.
1 S. 10)
.
3.
3.1
3.1.1
Gemäss Austrittsbericht der Rehaklinik
A._
vom 2
7.
Januar 2000 (
Urk.
6/16), wo sich der Beschwerdeführer vom 2
2.
November bis zum 2
2.
Dezember 1999 aufhielt, lagen folgende
«
funktionelle Diagnosen und Probleme
»
vor:
-
Chronische Kopfschmerzen
-
Geruchssinnstörung
-
Depressive Entwicklung mit Verlangsamung
Deren Ärzte
führten aus, viereinhalb Monate nach einer Felsenbeinfraktur rechts mit Einblutung ins Mittelohr bestünden
- bei
fehlenden
Hinweisen auf zerebrale Pathologien -
chronische Kopfschmerzen vorwiegend rechts und eine posttrau
matische Anpassungsstörung mit reaktiver dysphorisch-depressiver Symptomatik sowie unverarbeiteter Opferrollenproblematik mit entsprechenden Affektäquiva
lenten. Die Wiederaufnahme der bisherigen Tätigkeit sei derzeit nicht zumutbar (
Urk.
6/16/3).
3.1.2
B._
nannte mit Bericht vom 1
0.
Juni 2000 (
Urk.
6/19) die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10: F43.1). Er erklärte,
aus psychotherapeutischer Sicht wäre eine strukturierte Arbeitstätigkeit erwünscht
, gegenwärtig aufgrund der Angstsymptomatik j
edoch nicht möglich.
3.1.3
Die neuro-otologische Abklärung des vom Beschwerdeführer geklagten chroni
schen Schwindels
am
Universitätsspital
C._
vom 1
5.
Juni
2001
(
Urk.
6/46/4-8
) zeigte ein grundsätzlich gut kompensiertes und funktions
tüch
ti
ges Gleichgewichtsfunktionssystem, weshalb sich keine weitergehenden Thera
pien aufdrängten (
Urk.
6/46/3)
.
Mit Bericht vom 3
0.
Januar 2002 (
Urk.
6/50/16-19) konnte eine peripher-vesti
buläre Ätiologie der vom Beschwerdeführer geklagten Schwindelsensationen aus
geschlossen werden; es sei eher an eine vaskuläre Ursache zu denken.
3.1.4
Am
4.
Februar 2002 wurde der Beschwerdeführer durch
Dr.
D._
, Neuropsychologisches Institut,
im Auftrag des Unfallvers
icherers untersucht (Urk. 6/50/1-9
).
Der Sachverständige
notierte, der Beschwerdeführer
klage
über seit dem Unfallereignis vom August 1999 bestehende Schmerzen im Kopf- und Nackenbereich, Schlafprobleme und starke Nervosität. Zudem vergesse er viel und könne sich nur noch schlecht konzentrieren.
Dr.
D._
erhob ein im Ver
gleich mit Personen vergleichbaren Alters, Schulbildung und aus demselben Kul
tur
kreis stammend tiefes Gesamtniveau. Als Diagnose nannte er eine nicht mas
sive, aber doch deutlich ausgeprägte Funktionsschwäche in der linken Hirnhälfte, welche als contre-coup-Folge der bekannten Felsenbeinlängsfraktur
ge
sehen werden könne (
Urk.
6/50/4).
Aus neuropsychologischer und neuropsychologisch-
berufsberaterischer
Sicht, welche die
kulturelle
Herkunft des Beschwerdeführers berücksichtige,
bestehe keine Arbeits
fähigkeit,
wobei ihn hierin die Opferrolle nur bestärken könne
(
Urk.
6/50/5).
G
estützt auf diese Aktenlage wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom
4.
Juli 2002 und mit Wirkung per
1.
August 2000 eine ganze Rente der Invaliden
versicherung zugesprochen (
Urk.
6/58
-59
).
3.2
Sowohl am
4.
Juli 2005 (Bericht von
Dr.
E._
,
Urk.
6/65) als auch am 1
7.
September 2008 (Bericht von
Dr.
F._
,
Urk.
6/71
) wurde das Vorlie
gen eines stationären Gesundheitszustandes bestätigt.
3.3
Im Rahmen des aktuellen Revisionsverfahrens erstattete das
Z._
am 2
1.
Mai 2015
ein
polydisziplinäre
s
(Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie, Neuropsy
cho
logie, Psychiatrie) Gutachten (
Urk.
6/124). Danach bestanden folgende Diag
nosen
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
:
-
S
onstige rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depres
sive Episode (ICD-10: F33.8) nach Überfall am 3.8.1999 mit unerwarteter Körperverletzung
-
Anhaltende somato
forme Schmerzstörung (ICD-10: F
45.4) sehr wahr
schein
lich
-
Narzisstische akzent
uierte Charakterzüge (ICD-10: Z
73.19).
Als o
hne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien ein chronisches
cervicales
Schmerzsyndrom bei multisegmentalen HWS-
Veränderungen
(MRI vom 2.5.2014
)
ohne radikuläres Reiz- und Ausfallsyndrom an den oberen Extremi
täten,
eine Adi
positas
, ein Status nach tätlichem Angriff am 3.8.1999 sowie ein chronifi
zier
tes Schmerzsyndrom
cervikocephal
, lumbal sowie an beiden unteren Extremi
täten
zu betrachten
(
Urk.
6/124/47).
Die Gutachter
notierten
, aus internistischer Sicht sei keine Einschränku
ng der Arbeitsfähigkeit gegeben (
Urk.
6/124/48). Sie berichteten weiter, dass v
on orthopädischer Seite
seit dem Ereignis von
August 1999 anhaltende Nacken- und Schulterschmerzen mit Ausstrahlung in Arme und Beine
persistierten
, wobei sich klinisch keine auffälligen Befunde erg
eben hätten.
Insbesondere hab
e sich im Nacken- und HWS-Bereich keine
Muskeltonisierung
finden lassen und Hinweise für eine
lumboradikuläre
Reiz- oder Ausfallsymptomatik hätten gefehlt.
Mit Blick auf die b
ildgebend dargestellten multisegmentalen Diskopathien der HWS sei von einem chronischen
cervicalen
Schmerzsyndrom auszugehen. Die vom Versicher
ten beklagten Beschwerden könnten aufgrund der orthopädischen Untersuchung und der bildgebenden Befunde nicht mit somatischen Befunden alleine korreliert werden. Eine zusätzliche
,
nichtsomatische Komponente sei beim präsentierten Beschwerdebild anzunehmen (
Urk.
6/124/48).
Ebenso hätten auch durch den neurologischen Gutachter keine objektiv fassbaren Befunde im Sinne einer cerebralen, spinalen oder radikulären beziehungsweise peripher-neurogenen Läsion erhoben werden können.
Hinweise auf eine vestibu
läre Störung hätten gefehlt, die geklagte Brachialgie sei ohne neurologisches Korrelat geblieben. Radiologisch hätten sich an der HWS mehrsegmentale Disko
pa
thien gezeigt, womit ein cervikales Schmerzsyndrom zu begründen sei. Zusam
m
en
fassend habe der Versicherte ein vielfältiges Beschwerdebild präsentiert und eine erhebliche Einschränkung beklagt. Dabei habe sich aber eine Diskrepanz zwischen spärlichen objektiv fassbaren somatischen Befunden und Intensität der geklagten Beschwerden gezeigt, welche - soweit angesichts der mangelhaften Angaben des Beschwerdeführers überhaupt beurteilbar -
durchwegs wenig spezi
fisch geschildert würden und schwer einzuordnen seien (
Urk.
6/124/49).
Aus neuropsychologischer Sicht wurde berichtet, der Explorand habe eine sehr passive, zur Verdeutlichung neigende Arbeitsweise gezeigt, so
dass das Erheben eines validen neuropsychologischen Testprofils nicht möglich gewesen sei. Die Verhaltensbeobachtung und die Resultate hätten jedoch gezeigt, dass der Be
schwerdeführer in der Lage gewesen sei, anfänglich unterdurchschnittliche Resul
tate in durchschnittliche Resultate
zu verwandeln (
Urk.
6/124/49).
Der psychiatrische Gutachter schliesslich
erklärte
, es müsse von einer larvierten
vorwiegend dysphorisch gereizten Depressivität ausgegangen werden, wobei gleic
h
zeitig festzuhalten sei, dass die Kooperationsbereitschaft des Versicherten mässig bis genügend gewesen sei. Er besitze gesichert narzisstische akzentuierte Charakterzüge, reagiere rasch gereizt, brauche die totale Kontrolle und sei erschwert fähig, sich in
die
Untersuchungssituation einer Begutachtung einzu
lassen, weil er viele Fragen, auch präzisierende Fragen, als gegen sich gerichtet erlebe und misstrauisch reagiere (
Urk.
6/124/49).
Rein klinisch
habe
sich der Ver
sicherte nicht als
schwerst
depressiv
gezeigt
, das Antriebsverhalten und die Laut
stärke der Stimme seien gut, er reagiere aber durchwegs dysphorisch gereizt, unwillig, nicht bereit über seine Befindlichkeitsstörung Auskunft zu geben, so dass vieles vage, diffus und unklar bleibe.
Sodann
notierte
der Gutachter, Hin
weise auf eine posttraumatische Belastungsstörung würden sich nicht mehr fin
den lassen.
Der Beschwerdeführer
sei in der Lage, ein Restaurant zu betreten und sein Auto zu lenken. Allerdings habe er sich im familiären Bereich zurückgezogen und scheine ein eher vermeidendes Verhalten in allen Lebensprozessen ange
nommen zu haben. All diese Beobachtungen seien aber nicht ausreichend, um eine Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung (durch den Überfall im Jahr 1999) zu diagnostizieren.
Das Vermeidungsverhalten sei moderat und vermöge nicht zu erklären, weshalb es dem Versicherten seit 1999 unmöglich sei, sich eine
r
berufliche
n
Neuorientierung
zu stellen
(Urk.
6/124/50).
Mit Blick auf die Klinik, die Psychopathologie und die aufliegenden Akten sei es dem Beschwerdeführer zumutbar, sich teilzeitlich in einen angepassten Arbeitsprozess einzulassen (
Urk.
6/124/51).
In interdisziplinärer Zusammenfassung hielten die Gutachter fest, die ange
stam
mte
Tätigkeit als Fassadenmonteur sei dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar. Eine somatisch leichte, adaptier
t
e Tätigkeit ohne Sturzgefahr, ohne das Besteigen von Leitern und Gerüsten wäre demgegenüber vollschichtig zumutbar. Da auch aus psychiatrischer Sicht keine volle Einschränkung zu attestieren sei, bestehe ins
gesamt eine Arbeitsfähigkeit von 50
%
(
Urk.
6/124/51-52).
4.
4.1
Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (E. 2.2) vermag das Gutachten des
Z._
vom 2
1.
Mai 2015 die an eine beweiskräftige ärztli
che Expertise
gestellten Anforderungen zu erfüllen (E. 1.5
). So
tätigten die Gutachter sorgfältige, umfas
s
en
de Abklärungen, berücksichtigten die geklagten Beschwer
den und begrün
deten ihre Einschätzu
ng in nachvollzieh
barer Weise sowie in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
(
Urk.
6/124/4 -11;
6/124/22, 30, 53
)
. Die Gutachter
legten die medizinischen Zusam
menhänge und die medizinische Situat
ion einleuchtend dar und begrün
deten ihre Schlussfolge
rungen nachvoll
ziehbar.
Die vom Beschwerdeführer gegen das Gutachten
vorgetragene Kritik (
Urk.
1 S.
8f.), verfängt nicht. So lag
den Gutachtern zum einen
der Bericht
des
Haus
arztes
des Beschwerdeführers
vom 11.
Juli 2014
vor
(
Urk.
6/124/10).
Zum ande
ren lässt sich daraus keine Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes des Beschwerdeführers ableiten
,
ist darin doch von unveränderten Diagnosen und un
veränderter Leistungsfähigkeit die Rede
. Sodann
fand die
vom Hausarzt ver
ordnete
Medikation Eingang ins Gutachten (vgl.
Urk.
6/124/15)
und
es
wurde aus orthopädischer Sicht Bezug auf den hausärztlichen Bericht von
Dr.
F._
ge
nommen (
Urk.
6/124/19).
Schliesslich liessen sich anlässlich der neurologischen
Untersuchung Hinweise auf ein radikuläres Reizsyndrom nicht finden
(
Urk.
6/124
/30, E. 3.3). Inwiefern
der fragliche Bericht des Hausarztes im Gut
achten des
Z._
kein
e Berücksichtigung gefunden hab
e
n sollte
(
Urk.
1 S. 8), bleibt bei dieser Aktenlage uner
klärlich
.
Auch der weitere
Vorwurf, das Gutachten sei nicht schlüssig (
Urk.
1 S. 9),
vermag nicht
durchzudringen
.
Während
der neurolo
gische Gutachter mit Blick auf die objektivierbaren somatischen Befunde ein zumutbares Arbeitsprofil formulierte (leichte bis intermittierend mittelschwere, rückenadaptierte Tätigkeit,
Urk.
6/124/29),
erachtete er die (darüber hinaus) ge
klagten, vielfältigen Beschwerden mangels korrelierender neurologischer Befunde für nicht leistungseinschränkend (
Urk.
6/124/31).
Das ist schlüssig und überzeugt.
Außerdem
lässt sich dem Gutachten entnehmen, dass für den Vorbehalt das Restless
legs
-Syndrom betreffend der klinische Kontext verantwortlich gemacht und eine psychiatrische Komponente vermutet wurde (
Urk.
6/124/29).
Ferner haben die Gutachter
einleuchtend
dargelegt, die Beurteilung der Arbeits
diagnostik der
Y._
, wonach eine berufliche Rehabilitation nicht realisierbar sei, beruhe lediglich auf den subjektiven Äusserungen des Versicherten, was nicht nach
vollziehbar sei (
Urk.
6/124/53).
Dasselbe hat für die im Rahmen der beruflichen Eingliederung des Beschwerdeführers
in den Jahren 2016/2017
ge
wonnenen Erkenntnisse,
gemäss welchen
der Beschwerdeführer auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sei
(
Urk.
6/165/4), zu gelten.
Nach der Recht
sprechung ist die Frage nach den noch zumutbaren Tätigkeiten und Arbeits
leis
tungen nach Massgabe der objektiv feststellbaren Gesundheitsschädigung in erster
Linie durch die Ärzte und nicht durch die Eingliederungsfachleute auf Grundlage der von ihnen erhobenen, subjektiven Arbeitsleistungen zu beantworten (Urteile des Bundesgerichts 8C_334/2018 vom
8.
Januar 2019 E. 4.2.1, 9C_396/2014 vom 1
5.
April 2015 E. 5.4, je mit Hinweisen).
Beim Schlussbericht des
Zentrums G._
vom 2
0.
Juni 2017 (
Urk.
6/165) handelt es sich nicht um einen medizinischen Bericht oder gar ein Gutachten.
Das vom 7.
November 2016 bis zum
2.
Juni 2017 durchgeführte Training hatte den Leis
tungsaufbau sowie eine minimale Vermittelbarkeit zum Ziel, was sich aber nicht erreichen liess.
Medizinische Faktoren, welche eine fehlende verwertbare Leistung im ersten Arbeitsmarkt - wie im Schlussbericht des
G._
beschrieben (
Urk.
6/165/4) - begründen würden, wurden nicht aufgeführt.
Vielmehr ist davon auszugehen, dass
für das Scheitern der Eingliederungsbemühungen
vorwiegend
subjektive Gründe verantwortlich waren (vgl.
Urk.
6/165/3, wonach
in gewissen Situationen Diskrepanzen zwischen dem Eigen- und Fremdbild zu Tage traten
,
der Beschwerdeführer keinerlei Initiative zeigte
und sein Arbeitstempo trotz
einfachsten
Tätigkeiten sehr verlangsamt war;
vgl. auch
Urk.
6/165/9, wonach das bisher gezeigte Verhalten des Beschwerdeführers die Tendenz zu «Dienst nach
Vorschrift» habe
;
Urk.
6/165/10, wo festgehalten wird, der Beschwerdeführer ha
be sich eine
Pensumssteigerung
erst vorstellen können, nachdem ihm die schrift
liche Aufforderung zur verstärkten Mitwirkung gezeigt worden sei
).
M
ithin
lässt sich
das Leistungsvermögen des Beschwerdeführers nicht
anhand der im Rahmen der beruflichen Eingliederung
erzielten Erfahrungen festlegen, womit sie nicht geeig
net sind, die gutachterliche Einschätzung zu erschüttern.
Nach dem Gesagten sind die
Einwendungen
des Beschwerdeführers
gegen das Gut
achten des
Z._
unb
egründet und vermögen weder
die nach der Begutach
tung aufgelegten Arztberichte (
Urk.
6/
1
38-139, 6/171) Zweifel am Gutachten
zu begründen
noch eine zwischenzeitliche Verschlechterung des gesundheitlichen Zu
standes
zu belegen
, werden darin doch weitgehend unauffällige Befunde be
schrie
ben.
4.2
4.2.1
Wie vorstehend dargelegt (E. 1.4), sind gemäss bundesgerichtlicher Rechtspre
chung grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweis
verfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen. Hierbei ist übergangsrechtlich bedeutsam,
dass die vor der Rechtsprechungsänderung eingeholten Gutachten nicht einfach ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im
Rahmen einer ge
samthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gege
benheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhan
denen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 6). Mithin ist im konkreten Fall zu klären, ob die beigezogenen Gutachten – allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Be
richten – eine schlüssige Beurteilung anhand der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht
(vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 5.2.2 und 8C_300/2017 vom 1. Februar 2018 E. 4.2).
Das Gutachten des
Z._
enthält Ausführungen zum Gesundheitsschaden
(Urk.
6/124/36), zum sozialen Kontext (
Urk.
6/124/15), zu Behandlung und Ein
gliederung (
Urk.
6/124/15
, 53)
sowie zur Konsistenz (
Urk.
6/124/29, 48ff., 53
) und
es
finden sich
Angaben zur
Tagesstruktur
des Beschwerdeführers (Urk.
6/124/15
).
Mithin erlaubt das Gutachten eine schlüssige Beurteilung anhand
der massgeb
lichen Standardi
ndikatoren
. Es ist daher nachfolgend zu prüfen, ob und in welchem Umfang die gutachterlichen Feststellungen anhand der Standardindi
katoren
nach BGE 141 V 281
auf eine rechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen, wobei darauf hinzuweisen ist, dass die
medizinischen Fach
personen und die Organe der Rechtsanwendung
die Arbeitsfähigkeit –
mit Blick auf die n
ormativ vorgegebenen Kriterien –
je aus ihrer Sicht
zu
beurteilen
haben.
4.2.2
Zum Komplex «Gesundheitsschädigung» in der Kategorie
«funktioneller Schwere
grad»
ist festzuhalten, dass
die diagnoserelevanten Befunde und Symptome nicht besonders ausgeprägt erschienen.
So hielt der begutachtende Psychiater insbe
sondere fest,
der
Beschwerdeführer
habe ein inkonstantes psychopathologisches Bild gezeigt. Er habe sich bei klarem Bewusstsein und allseits orientiert, bezüglich Biographie betreffend Therapien und Aufenthalte demgegenüber nicht orientiert gegeben. Die Psychomotorik habe nicht massiv verarmt oder vermindert gewirkt, das Ausdrucksverhalten sei nüchtern adäquat
,
mitunter
jedoch
bizarr
gewesen. Zeitweilig habe er mit geschlossenen Augen einen Leidensausdruck gezeigt, habe aber nicht müde gewirkt und sei auch nicht müde geworden. Das Kontakt
ver
halten habe sich überhaupt nicht
offen,
sondern nicht mitteilungsbereit, abwei
send bis feindselig präsentiert (
Urk.
6/124/36).
Rein klinisch habe sich der Be
schwerdeführer nicht
schwerst
depressiv
gezeigt
. Das dysphorisch missmutige Verhalten mit mangelnder Kollaborationsbereitschaft habe im Rahmen der Untersuchung die Klagen über Schmerzen deutlich überwogen (
Urk.
6/124/51).
Zu berücksichtigen ist ferner, dass der Beschwerdeführer weder in fachpsy
chia
trischer Behandlung steht, noch sich mittels
psychopharmokologischer
Medika
tion therapieren lässt
(
Urk.
6/124/15). Sodann sind Komorbiditäten, welche sich ressourcenmindernd auswirken würden
,
nicht benannt.
Schliesslich
hielten die Gutachter fest, einer (erfolgreichen) beruflichen Rehabilitation stünden viele krankheitsfremde Aspekte i
m Weg (
Urk.
6/124/52).
Zum Komplex «Persönlichkeit» ist festzuhalten, dass weder eine Persönlich
keits
akzentuierung noch eine Persönlichke
itsstörung diagnostiziert wurde
. Hinsicht
lich Komplex «Sozialer Kontext» ist zu berücksichtigen,
dass der Versicherte mit seiner Ehefrau und den drei Söhnen zusammenlebt (
Urk.
6/124/13
)
, über eine
geregelte Tagesstruktur verfügt und einige soziale Kontakte pflegt (
Urk.
6/124
/15). Zwar berichtete der Beschwerdeführer über einen gewissen sozialen Rückzug (
Urk.
6/124/39; Rückzug auf den Bereich als Familienvater). Angesichts dessen, dass er nach wie vor in der Lage ist, sein eigenes Auto zu lenken (
Urk.
6/124/
22, 34
), Ferien in seiner Heimat zu verbringen sowie einige Freundschaften zu pflegen (
Urk.
6/124/34),
verfügt er insgesamt über ein ausreichend intaktes sozia
les Umfeld mit mobilisierbaren Ressourcen.
4.2.3
Zum - beweisrechtlich entscheidenden - Aspekt der Konsistenz ist darauf hinzu
weisen,
dass der Beschwerdeführer offensichtlich unverändert
im Stande
ist, Auto zu fahren,
dass er
seine Ehefrau zum Einkaufen begleitet und Ferien im Ausland verbringen kann (
Urk.
6/124/22
; vgl. auch
Urk.
6/124/24, wonach sich der ge
klagte Schwindel beim Autofahren nicht manifestiere, da er sich stark konzen
trieren müsse
).
Sodann unternimmt er
tägliche
Spaziergänge mit seiner Frau (
Urk.
6/124/19). Kontrastierend hierzu sieht er sich nicht in der Lage, einer - auch nicht einfachen - Tätigkeit nachzugehen (Urk. 6/124/16
, 33
). Schliesslich ist zu berücksichtigen, dass es dem Beschwerdeführer im Rahmen der neuropsycho
lo
gischen Testung möglich war, unterdurchschnittliche Resultate in durchschnittli
che zu verwandeln (
Urk.
6/124/44).
Was sodann den behandlungs- und eingliede
rungsanamnestisch ausgewiesenen Leidensdruck anbelangt ist augenscheinlich, dass es an einem
erheblichen Leidensdruck fehlt, mangelt es doch gänzlich an einer Therapie aus psychiatrischer Sicht (
Urk.
6/124/15). Es kommt hinzu, dass die von den Gutachtern nachgezeichnete
fehlende
berufliche Perspektive einzig mit krankheitsfremde
n
Ursachen zu begründen ist (
Urk.
6/124/52) und anlässlich der Begutachtung durchwegs eine mangelhafte Kooperation zu beobachten war (
Urk.
6/124/53).
4.2.4
Angesichts des nicht erheblichen funktionellen Schweregrads der diagnosti
zier
ten Gesundheitsstörung bei weitgehend erhaltenen Ressourcen sowie insbeson
de
re mit Blick auf den fehlenden Leidensdruck und die aktenkundigen Inkonsis
tenzen ist eine wie im Gutachten attestierte Leistungseinschränkung von 50
%
nicht aufrecht zu erhalten. Vielmehr ist davon auszugehen, dass dem Beschwer
deführer nicht nur aus
somatischer,
sondern auch aus psychiatrischer Sicht eine vollständige Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten Tätigkeit zumutbar ist.
4.3
Gestützt auf das
beweiskräftige
Gutachten des
Z._
erschliesst sich, dass
sich
der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im Vergleich zu jenem, welcher im Zeitpunkt der
Rentenzusprache
im Jahr 2002 bestand, nachweislich verbessert hat
. Dies
zeigt
sich
bereits
im
Umstand
, dass nunmehr eine posttraumatische Belastungsstörung nicht mehr zu erheben war
(vgl.
Urk.
6/124/37, wonach keine dauernde
n
Träume
oder
ein
Beschäftigt
-
sein
mit dem Unfallereignis von 1999 sowie kein Vermeidungsverhalten bestünden
;
Urk.
6/124/38
, 50
, wo festgehalten wird, dass die Kriterien einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht mehr erfüllt seien
)
. So
dann
liessen sich neuropsychologische Defizite nicht mehr
erhe
ben,
sondern
zeigten
sich -
nach motivationalen Hinweisen
–
durch
schnitt
liche Resultate in der neuropsycholo
gischen Testung (
Urk.
6/124/44), während
Dr.
D._
im Jahr 2002 eine deutliche ausgeprägte Funktionsschwäche der linken Hirnhälfte erhoben und infolgedessen eine vollständige Arbeitsunfähigkeit atte
stiert
hatte
(E. 3.1.4).
4.4
Mithin ist eine anspruchsrelevante Änderung des massgebenden medizinischen Sach
verhaltes und damit ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG erstellt,
was eine vollumfängliche Überprüfung des Rentenanspruchs nach sich zieht (E. 1.
3)
.
Mit Blick auf dieses Ergebnis kann von Weiterungen zur Frage, ob die Voraus
setzungen einer Wiedererwägung gegeben sind (vgl. E. 2.1), Umgang genommen werden.
5.
5.1
Zu prüfen bleibt
damit
, wie sich die auf angepasste Tätigkeiten eingeschränkte
Leis
tungsfähigkeit des Beschwerdeführers
(100
%
arbeitsfähig in somatisch leichter
Tätigkeit ohne Sturzgefahr, E. 3.3
und E. 4.2.4
)
auf seine Erwerbsfähigkeit aus
wirkt.
5.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Ver
bindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE
130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
5.3
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
ein
kommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an
ge
passten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus
nah
men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).
Da der Beschwerdeführer seine
frühere
Arbeitsstelle bei der
H._
AG aus gesund
heit
lichen Gründen verlor (
Urk.
6/30/2), ist
am zuletzt
dort
erzielten
Verdienst
anzu
knüpfen. Gemäss Fragebogen der Arbeitgeberin vom 1
1.
Juli 2000 hätte der Beschwerdeführer im Jahr 2000 ein jährliches Gehalt von
Fr.
54'600.-- erzielt (
Urk.
6/24/2). Dieses Einkommen ist der branchenspezifischen Nominallohnent
wicklung bei Männern
bis ins Jahr 2017
anzupassen: Bis ins Jahr 2010
ergibt sich ein Jahreseinkommen von Fr.
62'957
.--
(
Fr. 54'600.--
: 106.5 x 122.8
; vgl. die Tabelle
T1.1
.93 [Nominallohnindex,
Männer
, 1993-
2001 beziehungsweise 2002-2010
]
F von 106.5 [2000] auf 122.9
[2010
] bei einem Index 1993=100
)
und bis ins Jahr 2017
ein Jahreseinkommen von Fr.
64'972
.--
(Fr.
62'957
.--
:
100 x 103.2
;
vgl. die Tabelle T1.
10
[N
ominallohnindex,
2011-2017
]
F 41-43 von 100 [2010] auf 103.2 [2017
] bei einem Index 2010=100
).
Das
Valideneinkommen
beträgt demnach Fr.
64'972
.--.
5
.4
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Sta
tistik periodisch herausge
ge
be
nen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3,
135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittl
ung des Invalideneinkommens auf
grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/
Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014,
Rn
55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hin
weisen auf die Rechtsprechung).
Da d
er Beschwerdeführer seine
Arbeitsfähigkeit nicht verwertet, ist für
die Be
rechnung des Invalideneinkommens ein statistischer Tabellenlohn heranzuziehen
.
Mit Blick darauf
, dass
der Beschwerdeführer nur über eine Anlehre im früheren Betrieb verfügt (
Urk.
6/21/4) und
Arbeitsplätze, an denen Tätigkeiten zu verrich
ten sind, die dem erstellten Belastungsprofil entsprechen, in allen Branchen be
stehen, ist auf den branchenunabhängigen Lohn für Hilfstätigkeiten (Zentral
wert),
Kompetenzniveau 1, abzustel
len
. Somit ist
von einem standardi
sierten monat
li
chen Einkommen von Fr. 5'
340
.-- auszugehen (LSE 201
6
, Tabelle TA1, TOTAL, Kompetenzniveau 1, Männer). Au
fgerechnet auf die durchschnitt
liche betr
iebs
übliche Arbeitszeit von 41.7
Stunden pro Woche
(vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsüblic
he Arbeitszeit nach Wirtschafts
abteilungen, A-S)
und angepasst an die Entwicklung der Nominallöhne für männliche Angestellte von
2‘239
Punkten im Jahr 20
16
auf 2‘249 Punkte im Jahr 2017
sowie unter Be
rücksichtigung
eines
Arbeitspensums von
10
0
%
ergibt
dies ei
n Bruttoeinkommen von Fr. 67‘102
.-- (Fr. 5‘3
40
.--
:
40 x 41.7 x 12
: 2239 x 2249
).
Hinweise dafür, dass der Beschwerdeführer seine Arbeitsfähigkeit auf dem Arbe
its
markt
bloss
unterdurchschnittlich verwerten könnte, sind nicht
aktenkundig
. Selbst wenn der maximal zulässige Abzug von 25
%
in Anschlag gebracht würde
(BGE 135 V 297)
, führte dies nicht zu einem rentenbegründenden Invaliditätsgrad (vgl. nachfolgend E. 5.6).
5.5
5.5.1
Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes gemäss Art. 16 ATSG ist ein theoretischer und abstrakter Begriff, welcher die konkrete Arbeitsmarktlage nicht berücksichtigt und dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen (BGE 134 V 64 E. 4.2.1, BGE 110 V 273 E. 4b; vgl. auch BGE 141 V 351 E. 5.2, 141 V 343 E. 5.2). Er umschliesst einerseits ein gewisses Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offenhält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes (BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 f. E. 3b; Urteile des Bundesgerichts 9C_830/2007 vom 29. Juli 2008 E. 5.1 und 9C_192/2014 vom 23. September 2014 E. 3.1, je mit Hinweisen). Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, ob die versicherte Person die Möglichkeit hat, ihre restliche Erwerbsfähigkeit zu verwerten, und ob sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 273 E. 4b; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 131 zu Art. 28a).
An die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind
praxisgemäss keine übermässigen Anforderungen zu stellen (BGE 138 V 457 E. 3.
1 mit Hinweis; vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_293/2016 vom 11. Juli 2017 E. 4.2 mit Hinweisen). Die bundesgerichtliche Rechtsprechung hat auch wieder
holt darauf hingewiesen, dass körperlich leichte und wechselbelastende Tätig
keiten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt durchaus vorhanden sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_469/2016 vom 22. Dezember 2016
E. 3.2 und 6.3 mit Hinwei
sen).
5.5.2
Soweit der Beschwerdeführer unter Hinweis auf die erfolglosen Eingliederungs
be
mühungen die Verwertbarkeit einer allfälligen Restarbeitsfähigkeit bestreitet (E. 2.2), vermag er nicht durchzudringen. Die Beschwerdegegnerin hat - dem Umstand Rechnung tragend, dass eine revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicherten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder seit mehr als 15 Jahren eine Rente bezogen haben, nur zulässig ist, wenn zuvor Eingliederungsmassnahmen durchlaufen wor
den sind (Urteile des Bundesgerichts 8C_842/2016 vom 18. Mai 2017 E. 5.3.1 und 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3.3) - vom
7.
November 2016 bis zum
2.
Juni 2017 berufliche Massnahmen (Aufbautraining) durchgeführt (vgl. auch Aufforderung zur verstärkten Mitwirkung vom 2
1.
März 2017,
Urk.
6/152). Wie bereits dargelegt, können für das Scheitern der Eingliederungsbemühungen keine medizinischen Gründe namhaft gemacht werden (E. 4.1). Zwar hat sich die Prog
nose der
Z._
-Gutachter verwirklicht, wonach eine berufliche Rehabilitation des Beschwerdeführers schwierig zu realisieren sein werde. Dass die Gutachter hierfür aber ausschliesslich krankheitsfremde Aspekte wie geringe Kooperation, die Selbst
einschätzung des Beschwerdeführers, arbeitsunfähig zu sein, sowie einen sekundären Krankheitsgewinn verantwortlich machten (
Urk.
6/124/52), scheint der Beschwerdeführer zu übersehen.
Dem Beschwerdeführer ist eine körperlich leichte Tätigkeit ohne Sturzgefahr zu 100
%
zumutbar
(E. 4.2.4)
. Praxisgemäss sind solche Beschäftigungen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt durchaus vorhanden (E. 5
.5.1). Eine Unverwert
bar
keit
,
wie sie der Beschwerdeführer behauptet, lässt sich nach dem Gesagten nicht begründen.
5.6
Der Ve
rgleich von Validen- (Fr. 64'972
.--) und Invalideneinkommen
(
Fr.
67‘102.--)
erhellt, dass der Beschwerdeführer mittels angepasster Beschäfti
gung ein
rentenausschliessendes
Erwerbseinkommen zu erzielen in der Lage ist.
Die Einstellung der bisherigen Rente durch die Beschwerdegegnerin ist mithin rechtens.
6.
Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde.
7.
Gemäss
Art. 69 Abs. 1
bis
IVG
ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61
lit
. a
ATSG
kostenpflichtig. Die Gerichtsk
osten
sind
nach dem Verfahrensaufwand
festzule
gen, auf
Fr.
800.-- anzusetzen und
ausgangsgemäss
dem Beschwerdeführer auf
zuerlegen.