Decision ID: d6d599d2-4ebd-45c2-a505-71dd15c08cfb
Year: 2016
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

Der Sachverhalt wurde von der IV-Stelle nicht rechtsgenüglich abgeklärt, weshalb die
Angelegenheit zur Vornahme weiterer Abklärungen an die Vorinstanz zurückgewiesen
wird.
Besetzung Präsident Andreas Brunner, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kantons-
richter Christof Enderle, Gerichtsschreiber Daniel Gfeller
Parteien A._, Beschwerdeführer, vertreten durch Erik Wassmer, Advokat, Fischmarkt 12, 4410 Liestal
gegen
IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Beschwerdegegnerin
Betreff IV-Rente
A. Der 1971 geborene A._ war zuletzt vom 1. August 1991 bis 29. Februar 2016 als Wagenführer bei den B._ tätig. Am 25. November 2011 meldete sich A._ mit Hinweis auf starke Schmerzen in Genick und Schulterbereich mit Ausstrahlung in den linken Arm und  in den Fingern der linken Hand erstmals bei der Eidgenössischen  zum Bezug von Leistungen an. Nachdem sie die erwerblichen und die gesundheitlichen
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Verhältnisse abgeklärt hatte, sprach die IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) mit Verfügung vom 11. Februar 2013 mangels Erreichung eines über 40%igen IV-Grades einen  ab. In der Zwischenzeit nahm A._ seine angestammte Tätigkeit wieder auf.
Am 30. Juni 2014 reichte A._ erneut eine Anmeldung bei der IV ein. Er machte geltend, er leide an Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in beide Arme und den Kopfbereich bis zu den Augen, Lendenwirbelschmerzen mit Ausstrahlung in beide Beine bis zu den Zehen sowie an einer psychischen Erkrankung. Nach erneuter Abklärung der gesundheitlichen und erwerblichen Verhältnisse sowie Durchführung des Vorbescheidverfahrens sprach die IV-Stelle A._ eine befristete ganze Rente ab 1. Dezember 2014 bis zum 31. Oktober 2015 zu. Ansprüche über dieses Datum hinaus lehnte die IV-Stelle gestützt auf einen IV-Grad von 17 % ab.
B. Gegen diese Verfügung erhob A._, vertreten durch Advokat Erik Wassmer, am 18. August 2016 (Eingang) Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte er, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und ihm mit Wirkung ab 1. Dezember 2014 auch über den 31. Oktober 2015 hinaus eine unbefristete ganze Invalidenrente auszurichten; unter o/-Kostenfolge. Verfahrensmässig beantragte er, es sei ein unabhängiges polydisziplinäres Gutachten anzuordnen und sodann über den  des Beschwerdeführers zu entscheiden. Dazu führte er aus, dass dieser Antrag nur für den Fall gestellt werde, dass nach Auffassung des Gerichts die beiden Gutachten von Dr. F._ und Dr. E._ wider Erwarten nicht als Grundlage für die Zusprache einer ganzen Rente ausreichen sollten.
C. In ihrer Vernehmlassung vom 21. September 2016 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde.

Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g :
1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem  am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche  des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993  das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur  der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht erhobene Beschwerde ist demnach einzutreten.
2.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre  oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare  wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während
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eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c).
2.2 Nach Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des  (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise , im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem andern Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Satz 2). Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit  und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind nach dem im Rahmen der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 in Kraft gesetzten Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht  ist (Satz 2).
3.1 Die Annahme einer allenfalls invalidisierenden psychischen  setzt eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissenschaftlich  Klassifikationssystem voraus (BGE 131 V 50 E. 1.2, 130 V 398 ff. E. 5.3 und E. 6). Zu betonen ist, dass im Kontext der rentenmässig abzugeltenden psychischen Leiden  psychosozialen Faktoren sowie soziokulturellen Umständen kein Krankheitswert . Ein invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG setzt in jedem Fall ein medizinisches Substrat voraus, das die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Ist eine psychische Störung von Krankheitswert schlüssig erstellt, kommt der weiteren Frage zentrale Bedeutung zu, ob und inwiefern, allenfalls bei geeigneter therapeutischer Behandlung, von der versicherten Person trotz des Leidens  erwartet werden kann, zu arbeiten und einem Erwerb nachzugehen (BGE 127 V 299 E. 5a mit Hinweisen). Zur Annahme einer durch eine psychische  verursachten Erwerbsunfähigkeit genügt es also nicht, dass die versicherte Person nicht hinreichend erwerbstätig ist; entscheidend ist vielmehr, ob anzunehmen ist, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit sei ihr sozial-praktisch nicht mehr zumutbar oder - als alternative  - sogar für die Gesellschaft untragbar (BGE 102 V 165; vgl. auch BGE 127 V 298 E. 4c in fine).
3.2.1 Zu beachten ist sodann, dass das Bundesgericht im Leiturteil BGE 141 281 ff. seine Rechtsprechung zur invalidisierenden Wirkung von somatoformen Schmerzstörungen (BGE 130 V 352) und damit vergleichbaren psychosomatischen Leiden (vgl. BGE 140 V 13 f. E. 2.2.1.3) revidiert hat. Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit kann danach weiterhin nur anspruchserheblich sein, wenn sie Folge einer fachärztlich einwandfrei diagnostizierten  ist. Auch künftig wird der Rentenanspruch - in Nachachtung der ver-
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fassungs- und gesetzmässigen Vorgaben von Art. 8 und 29 der Bundesverfassung der  Eidgenossenschaft (BV) vom 18. April 1999 (Rechtsgleichheit) und Art. 7 Abs. 2 ATSG (objektivierte Zumutbarkeitsbeurteilung) - anhand eines normativen Prüfrasters beurteilt, und es braucht eine medizinische Evidenz, dass die Erwerbsunfähigkeit aus objektiver Sicht eingeschränkt ist. Indes trägt das Bundesgericht der seit längerem namentlich aus , aber auch aus juristischer Sicht an der bisherigen Schmerzrechtsprechung geäusserten Kritik Rechnung und hält an der Überwindbarkeitsvermutung nicht weiter fest. Anstelle des  Regel/Ausnahme-Modells tritt ein strukturiertes, normatives Prüfraster. In dessen  wird im Regelfall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen  das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch , indem gleichermassen den äusseren Belastungsfaktoren wie den vorhandenen  Rechnung getragen wird (Urteil A. des Bundesgerichts vom 29. Juni 2015, 9C_899/2014, E. 3.1 mit weiteren Hinweisen).
3.2.2 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei den genannten Gesundheitsschäden beachtlichen Standartindikatoren hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert: Der erste -Komplex steht unter dem Titel “Gesundheitsschädigung“. Darunter sind die Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde, der Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz und die Komorbiditäten zu würdigen. Im zweiten, die “Persönlichkeit“  Indikatoren-Komplex wird nach der Persönlichkeitsentwicklung und der  gefragt, und es sind die persönlichen Ressourcen des Versicherten zu eruieren. Im  Indikatoren-Komplex schliesslich ist unter dem Titel “Sozialer Kontext“ eine Eruierung der Ressourcen anhand des sozialen Umfelds vorzunehmen. Anhand der ermittelten Indikatoren ist schliesslich die “Konsistenz“ zu prüfen. Darunter fallen verhaltensbezogene Kategorien wie die Indikatoren einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen und eines behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesenen Leidensdrucks (BGE 141 V 296 ff. E. 4).
3.2.3 Zwar hatten die Ärzte bereits bis anhin ihre Stellungnahmen zur Arbeitsfähigkeit so substanziell wie möglich zu begründen, und es war für die ärztliche Plausibilitätsprüfung wichtig, in welchen Funktionen die versicherte Person eingeschränkt ist. Die diesbezüglichen  hat das Bundesgericht aber nunmehr dahin gehend konkretisiert, dass aus den  Unterlagen genauer als bisher ersichtlich sein muss, welche funktionellen Ausfälle in Beruf und Alltag aus den versicherten Gesundheitsschäden resultieren. Diagnosestellung und – in der Folge – Invaliditätsbemessung haben somit stärker als bis anhin die entsprechenden Auswirkungen der diagnoserelevanten Befunde zu berücksichtigen. Medizinisch muss schlüssig begründet sein, inwiefern sich aus den funktionellen Ausfällen bei objektivierter  anhand der Standardindikatoren eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ergibt. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und damit vergleichbare Leiden können somit eine Invalidität nur begründen, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch  gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit zumindest überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem  Ausmass nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislo-
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sigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 308 E. 6).
4.1 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG wird die Rente nach dem Grad der Invalidität wie folgt : Die versicherte Person hat Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu mindestens 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie zu mindestens 50 % und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40 % invalid ist.
4.2 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach  der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad bestimmen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 30 E. 1).
5. Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrades im Erwerbsbereich bildet die , in welchem Ausmass die versicherte Person aufgrund ihrer gesundheitlichen  arbeitsunfähig ist. In der vorliegenden Angelegenheit ist strittig, ob die vorhandene  Aktenlage für die Beurteilung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers ausreichend ist.
5.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und der Beurteilung der  der versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf  angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die  Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige  für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch  werden können (BGE 132 V 99 E. 4 mit weiteren Hinweisen).
5.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den  gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle  Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle , unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs . Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe , warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich
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des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der  der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1; 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c).
5.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche  dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5).
5.3.1 So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und  sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen).
5.3.2 Zur Frage der beweisrechtlichen Verwertbarkeit der Berichte und Gutachten  Fachpersonen wird der Grundsatz betont, wonach ein Anstellungsverhältnis  Person zum Versicherungsträger alleine nicht schon auf mangelnde Objektivität und  schliessen lässt (BGE 125 V 353 E. 3b/ee). Diesen Berichten kommt allerdings nicht derselbe Beweiswert wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten  Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten zu, sie sind aber soweit zu , als auch nicht geringe Zweifel an der Richtigkeit ihrer Schlussfolgerungen bestehen (BGE 135 V 471 E. 4.7).
5.3.3 In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll das Gericht der  Rechnung tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten  (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des  tätigen (Fach-)Arztes einerseits und von Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (vgl. BGE 124 I 175 E. 4; Urteil des EVG vom 13. Juni 2001, I 506/00, E. 2b) lässt nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine  Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige – und nicht rein  ärztlicher Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die im Rahmen der  unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 25. Mai 2007, I 514/06, E. 2.2.1, mit Hinweisen).
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6. Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des  liegen im Wesentlichen folgende ärztlichen Unterlagen vor:
6.1 Mit Bericht vom 3. Februar 2014 stellte Dr. med. C._, FMH Neurologie, folgende Diagnosen
- Zerivko-zephales und -brachiales Schmerzsyndrom links mit/bei:
• Status nach HWS-Distorsionstrauma (Heckkolision) am 27.09.2013 • Status nach HWS-Beschleunigungsverletzung (mit Tram gegen Auto) am
25.05.2011 • Degenerativen HWS-Veränderungen (CT 11/13) • Schmerzfehlverarbeitung; psychosoziale Belastungssituation
- Intermittierendes lumbales Schmerzsyndrom mit pseudoradikulärer Irritation recht mit/bei: • Status nach Unfall vom 27.09.2013 • Degenerativen LWS-Veränderungen (MRI 11/13)
Dr. C._ führte in seiner Beurteilung unter anderem aus, abgestützt auf die objektivierbaren klinischen Befunde liege deskriptiv ein zerviko-zephales und -brachiales Schmerzsyndrom links vor. Ein muskuläres Zerivkalsyndrom mit Dysbalance im Schultergürtelbereich links sei nicht mehr nachweisbar. Es bestehe eine Diskrepanz zwischen den angegebenen Beschwerden und deren Auswirkungen im Alltag und bei der Arbeit zu den fehlenden objektivierbaren Befunden. Unter Berücksichtigung der bildgebenden Abklärungen würden sich gewisse  für Beschwerden ergeben. Auch der Verlauf mit anhaltender 100%iger  über 4 Monate sei – wie schon nach dem ersten Unfall – zumindest auffallend, wobei nichts zur physikalischen Schwere des stattgehabten Unfalls ausgesagt werden könne. Es  aber jegliche Anhaltspunkte für eine Aggravation oder gar Simulation fehlen. Es könne  davon ausgegangen werden, dass eine relevante Schmerzfehlverarbeitung vorliege. Aus neurologischer Sicht bestehe unfallbedingt keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit.
6.2 Dr. med. D._, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, gab mit Arztbericht vom 14. April 2014 als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD 10 F33.11) bei neurotischer Störung, DD: Neurasthenie (ICD 10 F48.0) vor dem Hintergrund einer schwer traumatisierenden Kindheit; Schafapnoe-Syndrom, operativ behandelt (ICD-10 G47.31) an.  Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden verschiedene psychosozial belastende  seit der Kindheit und aktuelle Belastungen festgehalten. Im Verlauf der Behandlung habe eine zunehmende psychische Stabilisierung und ein schrittweiser Rückgewinn des  erreicht werden können. Aktuell nehme er an einem Aufbautraining teil und fahre eine 50%-Schicht zusammen mit einem Fahrlehrer. Es habe im bisherigen Beobachtungszeitraum eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden, in den nächsten 2-4 Wochen könne damit  werden, dass eine 50%ige Arbeitsfähigkeit erreicht werde.
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6.3 Mit Schreiben vom 17. November 2015 erstatteten Dres. med. E._, FMH  und Psychotherapie, und F._, FMH Rheumatologie, das von der IV-Stelle in Auftrag  bidisziplinäre Gutachten.
Dr. F._ stellte mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht ein  linksseitiges cervicospondylogenes und cervicocephales Schmerzsyndrom (ICD-10 M53.5/53.9) fest. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hielt er unter anderem ein  lumbovertebrales bis lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts, Adipositas sowie allgemeine muskuläre Dekonditionierung, AC-Gelenksüberlastung bds. DD: Beginnende , Hepatopathie und eine arterielle Hypertonie und Hyperlipidämie anamnestisch fest. In seiner Beurteilung führte Dr. F._ aus, es bestehe eine Diskrepanz zwischen den  Beschwerden, den Beobachtungen sowie auch der objektivierbaren Befunde mit Hinweisen auf eine Schmerzausweitungstendenz ohne jedoch vorliegender Aggravation. Die aus rheumatologischer Sicht zu beschreibenden vorwiegend tendomyotischen Veränderungen vor allem im Nacken-/Schulter- und im Hinterkopfansatzbereich, welche schmerzbedingt zu einer doch deutlichen Einschränkung der Halswirbelsäulenfunktion führen würden wie auch die Befunde im Lendenwirbelsäulen-Bereich insgesamt ohne Hinweise auf eine cervico- oder  Reizsymptomatik oder für das Vorliegen von sensomotorischen Ausfällen, seien insgesamt nicht geeignet, um eine höhergradige Funktionseinschränkung, insbesondere in  leichten bis mittelschweren belastenden körperlichen Tätigkeit, auszuweisen. Vor allem müssten zusätzliche nicht medizinische und insbesondere nicht spezifisch den  betreffende Begleitfaktoren, vor allem psychosozialer Herkunft, in die Gesamtbetrachtung miteinbezogen werden. Diese würden die Schmerzproblematik unterhalten und hätten  zu einer Chronifizierungsproblematik geführt. Hierbei seien insbesondere die  an der Arbeitsstelle mit Vorgesetzten-Problemen sowie auch die durch die schwere Erkrankung der Ehefrau hervorgerufene Belastung zu nennen. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit führte Dr. F._ aus, jegliche leichte bis mittelschwere wirbelsäulenbelastende Tätigkeit, ohne repetitive Einnahme von Zwangshaltungen sowie ohne repetitive Überkopftätigkeit bestehe eine volle uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Betreffend angestammter Tätigkeit als  müsse diese insbesondere wegen vorliegendem Schmerzvermeidungsverhalten als nicht mehr verantwortbar betrachtet werden, auch wenn die Tätigkeit dem Exploranden in einem Teilzeitpensum von ca. 50 % aus rein rheumatologischer Sicht weiterhin zugemutet werden könnte.
Dr. E._ diagnostizierte aus psychiatrischer Sicht eine rezidivierende depressive Störung, aktuell remittiert (ICD-10 F33.4) und eine akzentuierte Persönlichkeit mit emotional instabilen und anankastischen Zügen (ICD-10 Z73.1) und differentialdiagnostisch eine  (ICD-10 F61). Er führte aus, der Beschwerdeführer sei durchaus in der Lage seinen Alltag zu gestalten, er könne Termine wahrnehmen, sich ein Urteil bilden. Im zwischenmenschlichen Bereich sei er grundsätzlich nicht relevant beeinträchtigt, auch nicht in der Gruppenfähigkeit, wenn er sich nicht provoziert fühle. Er sei auch in der Lage Verantwortung zu tragen. Er habe allerdings Mühe mit Ungerechtigkeiten, er reagiere dann mit emotional instabilen Zuständen. Er sei allgemein als noch vermindert belastbar einzustufen. Der Explorand sei nachvollziehbar in der Tätigkeit als Wagenführer eines Trams beeinträchtigt. Nicht nachvollzogen werden könne
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allerdings, dass er für jede Tätigkeit eingeschränkt sei solle. Der Explorand selbst fühle sich in der Lage zumindest zu 50 % eine Tätigkeit zu verrichten. Er schliesse auch nicht aus, dass er in der Lage sei, eine höhere Leistung zu erbringen. Dr. E._ führte zur Arbeitsfähigkeit aus, zum jetzigen Zeitpunkt sei die Ausübung der Tätigkeit als Wagenführer nicht möglich und er müsse diesbezüglich als voll arbeitsunfähig eingestuft werden. Grundsätzlich sollte es dem  allerdings möglich sein eine Tätigkeit auszuüben, in der keine Gefährdung für andere Menschen bestehe. Es sei anzunehmen, dass er ab Oktober 2014 zu mindestens 50 % in der Lage sei, eine adaptierte Tätigkeit zu verrichten.
Im Anschluss an die Konsensbeurteilung wurde zusammenfassend ausgeführt, aus  Sicht bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit als Wagenführer. Aus rheumatologischer Sicht sei dem Exploranden die angestammte Tätigkeit nur noch zu 50 % zumutbar, dies ab ca. Oktober 2014. Bezüglich einer leidensadaptierten Tätigkeit, aus psychiatrischer Sicht zusätzlich ohne Gefährdung für andere Menschen, bestehe ab Oktober 2014 eine 50%ige , während aus rheumatologischer Sicht auch in der Vergangenheit von einer vollen  ausgegangen werden könne. Davon ausgenommen sei der Zeitpunkt der  Unfälle und der in der Folge notwendigen Rehabilitationszeit. Entsprechend wäre der  ab Oktober 2014 für eine leidensadaptierte Tätigkeit als arbeitsfähig zu bezeichnen und entsprechend vermittelbar.
6.4 Mit Stellungnahme vom 29. Februar 2016 legte der RAD-Arzt Dr. med. G._, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, dar, dass er von der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. E._ abweiche. Im Gutachten würden psychiatrisch lediglich eine remittierte depressive  sowie eine akzentuierte Persönlichkeit als Z-Diagnose (und somit ohne Krankheitswert) angeführt. Zwar werde im Gutachten auf ein „psychiatrisches Grundleiden“ beziehungsweise auf eine „psychiatrische Grundkrankheit“ hingewiesen. Es stelle sich aber nicht nachvollziehbar dar, welches Krankheitsbild hiermit gemeint sei. Aus den Ausführungen des Gutachtens gehe daher aus Sicht des RAD auch nicht hervor, welches psychiatrische Störungsbild die  des Versicherten einschränke. Der im Gutachten dargelegten rheumatologischen , dass beim Beschwerdeführer eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit bestehe,  er sich anschliessen. 6.5 Dr. D._ hielt in seinem Verlaufsbericht vom 7. April 2016 als zusätzlich Diagnose eine gemischte Persönlichkeitsstörung mit anankastischen, emotional-instabilen und impulsiven Anteilen sowie dependenten Anteilen (ICD-10 F61.0) fest. In seiner Beurteilung führte Dr. D._ die folgenden Erlebnis-, Bewertungs- und Verhaltensmuster auf: Eine übertriebene Ordnungsliebe und anhaltende Ausdauer für dieses Thema, sowie ein Perfektionismus mit  übersteigerten Interesse für Details. Meist verliere er dann den Überblick und auch den Blick für das Wesentliche. Der Beschwerdeführer sei ab 13. Februar bis auf weiteres zu 50 % arbeitsfähig.
6.6 Dr. G._ führte mit Stellungnahme vom 18. April 2016 zum Bericht von Dr. D._ aus, dieser habe in seinen früheren Berichten die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung nicht gestellt. Der Wechsel der Diagnose werde von Dr. D._ nicht begründet. Dr. E._ habe lediglich als Differentialdiagnose eine „Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61)“ angeführt. Diese
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Diagnose sei also vom Gutachter eben nicht gestellt, sondern nur differentialdiagnostisch in Betracht gezogen worden. Aus RAD-Sicht sei weiterhin davon auszugehen, dass bei diesem Versicherten weder durch den aktuellen Arztbericht von Dr. D._ noch durch das vorliegende bidisziplinäre Gutachten der Nachweis eines Gesundheitsschadens, welcher einen  begründen könnte, erbracht worden sei.
6.7 Mit Bericht vom 25. April 2016 nahm der RAD-Arzt Dr. med. H._, FMH  Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Stellung. Er führte aus, Dr. F._ habe die Inkonsistenzen zwischen subjektiven Beschwerden zu den letztlich  Befunden konkret angesprochen, denn auch die objektiven Befunde, wie z.B. die  Verlaufskontrollen würden insbesondere cervikal keine massgeblichen Veränderungen belegen, die eine altersentsprechend mögliche Variationsbreite überschreiten würden. Letztlich ergebe sich insbesondere bei kritischer gutachterlicher Würdigung vor dem Hintergrund  Verspannungen und vor allem angesichts der Verdeutlichungstendenzen und der ausdrücklichen Selbstlimitierung des Versicherten daraus keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Vom rheumatologischen Gutachten von Dr. F._ solle entsprechend  werden: Es bestehe kein massgeblicher und dauerhafter Gesundheitsschaden mit Limitierung auf die Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit.
6.8 Gestützt auf eine testpsychologische Abklärung berichteten lic. phil I._,  für Psychotherapie, und J._, Ärztliche Psychotherapeutin, Klinik Schützen, mit Schreiben vom 5. August 2016. Als Hauptdiagnosen hielten sie eine rezidivierende depressive Störung sowie eine Persönlichkeitsstörung vs. akzentuierte Persönlichkeitsstörung mit  instabilen und anankastischen Zügen fest.
6.9 Dr. G._ führte in seinem Schreiben vom 1. September 2016 aus, in diagnostischer Sicht sei weiterhin auf das Gutachten von Dr. E._ vom 17. November 2017 abzustellen. Dr. D._ habe nun mit Bericht vom 7. April 2016 erstmals die Diagnose „Gemischte  mit anankastischen, emotional-instabilen und impulsiven Anteilen sowie  Anteilen (ICD-10 F61.0)“ gestellt. Zum Bericht der Klinik Schützen sei festzuhalten, dass keine Diagnose nach ICD-10 gestellt worden sei und auch kein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an dem Bericht mitgewirkt habe. Zusammenfassend hielt Dr. G._ fest, die Biografie des Versicherten spreche aus psychiatrischer Sicht klar gegen das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung. Allenfalls könnten bei ihm (wie auch im Gutachten von Dr. E._ ) akzentuierte Persönlichkeitszüge diskutiert werden. Die Berichte könnten die  einer Persönlichkeitsstörung jedenfalls in keiner Weise belegen. Es würden aus RAD-Sicht auch keine Informationen vorliegen, die eine neue Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch den RAD rechtfertigen würden.
6.10 Gemäss dem Bericht von Dr. H._ vom 2. September 2016 seien keine neuen  Befunde oder Eckdaten präsentiert worden. Zum Gutachten von Dr. F._ habe er bereits am 25. April 2016 Stellung genommen.
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7. Die Beschwerdegegnerin ist im vorliegenden Verfahren in zweierlei Hinsicht vom , welches sie selbst in Auftrag gegeben hat, gestützt auf die eingeholten RAD-Berichte abgewichen. Einerseits macht die IV-Stelle geltend, dass die psychiatrische Einschätzung durch Dr. E._ mit einer 50%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auch in einer Verweistätigkeit nicht nachvollzogen werden könne. Andererseits wird auch vom rheumatologischen Gutachten abgewichen, indem auch in der bisherigen Tätigkeit eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit  wird, während der Gutachter Dr. F._ für die angestammte Tätigkeit keine  attestiert hat.
Der Beschwerdeführer bringt in der Beschwerde vor, die IV-Stelle hätte unter diesen  eine ergänzende Stellungnahme bei Dr. E._ oder ein neues psychiatrisches Gutachten einholen müssen. Die IV-Stelle könne demnach nicht auf eine RAD-Beurteilung abstellen. Diese Beurteilung sei kein rechtsgenüglicher Untersuchungsbericht im Sinne von Art. 49 Abs. 2 IVV bzw. genüge diese den bundesgerichtlichen Anforderungen an den Beweiswert eines  Gutachtens nicht. Dieses Vorgehen der IV-Stelle erweise sich unter diesen Umständen als Rechtsverweigerung.
Die IV-Stelle macht diesbezüglich geltend, dass von einer medizinischen Einschätzung der  rechtsprechungsgemäss abgewichen werden könne, ohne dass das Gutachten seinen Beweiswert verliere.
7.1 Die IV-Stelle hat vorliegend auf die RAD-Stellungnahmen der Dres. G._ und H._ abgestellt. Dr. G._ hat in seiner Stellungnahme vom 29. Februar 2016 die  psychiatrische Einschätzung von Dr. E._ hinterfragt. Dieser hat – wie von der IV-Stelle vorgebracht – im Gutachten als Diagnosen lediglich eine rezidivierende depressive Störung, aktuell remittiert (ICD-10 F33.4), sowie eine akzentuierte Persönlichkeit (ICD-10 Z73.1) . Allerdings hat die IV-Stelle selbst ausgeführt, Dr. E._ gehe von einem  Grundleiden aus. Im Gutachten hält Dr. E._ eine gestörte Affektivität fest und , differenzialdiagnostisch auch eine Persönlichkeitsstörung, die lange einigermassen kompensiert worden sei, doch im Rahmen der Probleme der letzten Jahre schliesslich . Weiter geht Dr. E._ von einer psychischen Überlagerung und von einer  Belastbarkeit des Beschwerdeführers aus. In der Konsensbeurteilung wird zusätzlich festgehalten, dass psychosoziale Belastungsfaktoren, welche die psychische Grundproblematik wie auch das Schmerzerleben ungünstig beeinflussen, bestehen würden. Entsprechend hat er in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit eine doch erhebliche Einschränkung von 50 % auch für eine Verweistätigkeit festgehalten. Gestützt auf die Ausführungen von Dr. E._ ist das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung beim Beschwerdeführer nicht auszuschliessen, was wiederum gegen die Auffassung von Dr. G._ und der IV-Stelle sprechen würde.
7.2 Ergänzend kann festgehalten werden, dass auf den im Beschwerdeverfahren  Bericht der Klinik Schützen vom 5. August 2016 – wie die Vorinstanz zu Recht ausführt – nicht abgestellt werden kann. Dieser Bericht enthält keine Diagnose und wurde auch nicht von einem psychiatrischen Facharzt erstellt. Zum Gutachten von Dr. E._ ist festzuhalten, dass die darin angeführte Persönlichkeitsstörung lediglich als Differentialdiagnose erwähnt wurde.
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Dies reicht nicht aus, um eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit anzunehmen, insbesondere da mit der gegensätzlichen Meinung des RAD-Arztes Dr. G._ ein weiteres Indiz gegen die  der Expertise vorliegt (vgl. oben E. 5.3.1). Der behandelnde Arzt Dr. D._ führt zwar in seinem Bericht vom 7. April 2016 als Hauptdiagnose eine gemischte Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0) sowie eine rezidivierende depressive Störung gegenwärtig remittierte Episode mit somatischem Syndrom unter kombinierter Behandlung (ICD-10 F33.11) auf. In früheren  hat Dr. D._ jedoch keine Persönlichkeitsstörung festgehalten. Zudem ist bezüglich den Ausführungen von Dr. D._ anzufügen, dass Einschätzungen von behandelnden Ärzten mit Zurückhaltung zu würdigen sind (vgl. oben E. 5.3.3). Auf die Einschätzung des  Psychiaters Dr. D._ ist demzufolge nicht abzustellen. Immerhin reichen aber die  von Dr. D._ zusammen mit dem Gutachten von Dr. E._ Zweifel an der  der Schlussfolgerungen der RAD-Berichte hervorzurufen (vgl. oben E. 5.3.2), weshalb auch auf die diese nicht abgestellt werden kann.
7.3 Insgesamt ergibt sich, dass weder auf die RAD-Berichte, die im Übrigen ohne  Untersuchung erstellt wurden, noch auf das Gutachten bzw. die Beurteilung von Dr. D._ vom 7. April 2016 abgestellt werden kann. Angesichts der Diskrepanz zwischen dem Gutachten und dem Bericht von Dr. D._ einerseits, welche von einer 50%igen Einschränkung für eine Verweistätigkeit ausgehen, und den RAD-Stellungnahmen andererseits, welche eine 100%ige Arbeitsfähigkeit postulieren, bleiben gegenüber beiden ärztlichen Auffassungen Zweifel und Unklarheiten bestehen. Unter diesen Umständen hätte die IV-Stelle, um von der gutachterlichen Einschätzung abweichen zu können, zumindest einen Ergänzungsbericht vom psychiatrischen Gutachter Dr. E._ einholen oder aber eine neue psychiatrische Begutachtung anordnen müssen. Mit ihrem Vorgehen verletzt die IV-Stelle den Untersuchungsgrundsatz, da sie den Sachverhalt nicht rechtsgenüglich abgeklärt hat. Die Angelegenheit ist demzufolge an die Vorinstanz . Die IV-Stelle wird ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag zu geben haben, um anschliessend neu über das Leistungsgesuch des Beschwerdeführers zu befinden. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.
8. Abschliessend bleibt über die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu befinden.
8.1 Beim Entscheid über die Verlegung der Verfahrens- und der Parteikosten ist  auf den Prozessausgang abzustellen. Hebt das Kantonsgericht eine bei ihm  Verfügung auf und weist es die Angelegenheit zum weiteren Vorgehen im Sinne der  und zum Erlass einer neuen Verfügung an die IV-Stelle zurück, so gilt in prozessualer Hinsicht die Beschwerde führende Partei als (vollständig) obsiegende und die IV-Stelle als  Partei (BGE 137 V 61 f. E. 2.1 und 2.2, BGE 132 V 235 E. 6.2, je mit Hinweisen).
8.2 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG sind Streitigkeiten um die Bewilligung oder die  von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die  werden gestützt auf § 20 Abs. 3 des kantonalen Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 in der Regel in  Ausmass der unterliegenden Partei auferlegt. Vorliegend hätte deshalb die IV-Stelle als
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unterliegende Partei grundsätzlich die Verfahrenskosten zu tragen. In diesem Zusammenhang ist allerdings zu beachten, dass laut § 20 Abs. 3 Satz 3 VPO den Vorinstanzen – vorbehältlich des hier nicht interessierenden § 20 Abs. 4 VPO – keine Verfahrenskosten auferlegt werden. Dies hat zur Folge, dass für den vorliegenden Prozess keine Verfahrenskosten erhoben . Dem Beschwerdeführer ist der geleistete Kostenvorschuss zurückzuerstatten.
8.3 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Da der Beschwerdeführer obsiegende Partei ist, ist ihm eine  zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat in seiner Honorarnote vom 17. Oktober 2016 für das vorliegende Verfahren einen  von 9,13 Stunden geltend gemacht, was sich umfangmässig in Anbetracht der sich  Sachverhalts- und Rechtsfragen als angemessen erweist. Die Bemühungen sind zu dem in Sozialversicherungsprozessen praxisgemäss für durchschnittliche Fälle zur Anwendung gelangenden Stundenansatz von 250 Franken zu entschädigen. Nicht zu beanstanden sind sodann die in der Honorarnote ausgewiesenen Auslagen von Fr. 91.90. Dem Beschwerdeführer ist deshalb eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2‘564.35 (9,13 Stunden à Fr. 250.- + Auslagen von Fr. 91.90 zuzüglich 8 % Mehrwertsteuer) zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen.
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