Decision ID: 407fa060-1cfc-5e24-a1e1-3ed1bd6a4b51
Year: 2017
Language: de
Court: SG_VG
Chamber: SG_VG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A. Die B. AG (bis 3. April 2016 C. AG) ist Eigentümerin des 36‘686 m grossen
unüberbauten Grundstücks Nr. 0005, Grundbuch X., an welchem sie der Q. AG für die
Dauer bis 31. Dezember 2018 ein im Grundbuch vorgemerktes Kaufsrecht eingeräumt
hat (act. 46/9 und act. 59 f.). Die im Osten an das Grundstück Nr. 0005 angrenzenden
Parzellen Nrn. 0001, 0000 und 0002 sind der Gewerbe-Industrie-Zone GI-A und die
Parzelle Nr. 0004 der Grünzone Freihaltung zugewiesen (act. 8.2/31,
www.geoportal.ch). Nordöstlich wird das Grundstück Nr. 0005 durch die N.-strasse
(Parzelle Nr. 0006, Gemeindestrasse resp. –weg zweiter Klasse) und durch die Parzelle
Nr. 0003 (Zone für öffentliche Bauten und Anlagen) begrenzt, auf welcher der
Abwasserverband S. die Abwasserreinigungsanlage T. betreibt (www. ... .ch). Im
Süden stösst die Parzelle Nr. 0005 an die O.-strasse (Kantonsstrasse) und die Parzelle
Nr. 007 (Grünzone Freihaltung). Das westlich angrenzende Grundstück Nr. 0008 ist
Wald. Im Nordwesten entlang der Grenze zum Grundstück Nr. 009, Grundbuch R.,
fliesst die K. Das Gebiet nördlich der K. im Hoheitsgebiet der Politischen Gemeinde R.
befindet sich im Perimeter der Schutzverordnung K.-H.-bach (www.geoportal.ch). Im
Weiteren befindet sich die Parzelle Nr. 0005 in der Umgebung (U-Ri I) des Weilers T.,
welcher als Spezialfall im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder von
nationaler Bedeutung (ISOS) enthalten ist (act. 8.2/31, vgl. Art. 1 und Anhang der
Verordnung über das ISOS, SR 451.12, VISOS, www.map.geo.admin.ch).
B. Gemäss dem Zonenplan der Politischen Gemeinde X. vom 28. März 1995 lag das
Grundstück Nr. 0005 grösstenteils in der Landwirtschaftszone. Ihr nordöstlicher Teil
war dem übrigen Gemeindegebiet zugewiesen. Am 4. Mai 2010 beschloss der
Gemeinderat X., soweit hier von Interesse, eine Totalrevision des Zonenplans und der
Schutzverordnung, welche das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation (AREG)
offenbar am 28. Oktober 2009 vorgeprüft hatte. Nach dem totalrevidierten kommunalen
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Zonenplan sollte der Nordteil der Parzelle Nr. 0005 entlang der N.-strasse (Gewerbe-
Industriegebiet Z. gemäss Objektblatt S 2.3.4 des Richtplans der Politischen Gemeinde
X., www. ... .ch) auf einer Fläche im Halte von ca. 2.2 ha von der Landwirtschaftszone
bzw. dem übrigen Gemeindegebiet in die Gewerbe-Industrie-Zone GI-A eingezont
werden (act. 8.3/4 und 1, S. 8 und 24-27). Dagegen gingen während der öffentlichen
Auflage vom 1. bis 30. Juni 2010 beim Gemeinderat X. 12 Einsprachen ein, darunter
diejenigen von D.M., E.M., der F. AG und A.Y. (act. 8.1/15/1-3 und 14) sowie der Q. AG
und der B. AG (nicht aktenkundig, unbestritten). Am 8. März 2011 beschloss der
Gemeinderat X., die geplante Gewerbe-Industrie-Zone GI-A auf dem Grundstück
Nr. 0005 zu erweitern (act. 8.3/5, 6 und 2, S. 5), woraufhin er die Einsprache der Q. AG
anscheinend zufolge Rückzugs abschrieb (nicht aktenkundig, unbestritten). Während
der Ergänzungsauflage vom 23. März bis 21. April 2011 erhoben einerseits E.M. und
D.M. sowie die F. AG und andererseits A.Y. je durch ihren Rechtsvertreter Einsprache
(act. 8.1/15/4 f. und 15 f.). Am 29. März 2011 reichte die Q. AG eine
Machbarkeitsstudie der P. AG, ein (act. 8.1/15/7). Mit Entscheid vom 13. Dezember
2011 wies der Gemeinderat X. die Einsprachen von E.M. und D.M., der F. AG sowie
von A.Y. ab. Gleichzeitig hiess er die Einsprache der B. AG teilweise gut, soweit er
darauf eintrat. Nach unbenutztem Ablauf der Referendumsfrist vom 13. bis 21.
Februar 2012 eröffnete er den Einsprechern am 21. März 2012 die 14-tägige
Rechtsmittelfrist (act. 8.1/15/12 f.).
C. Gegen die stillschweigende Zustimmung der Bürgerschaft von X. sowie gegen den
Einspracheentscheid des Gemeinderates X. vom 13. Dezember 2011 rekurrierten E.M.
und D.M., die F. AG sowie A.Y. durch ihren Rechtsvertreter am 5. April 2012 beim
Baudepartement (act. 8.1/1). Am 28. Dezember 2012 reichte das AREG eine
Vernehmlassung ein. Der Vernehmlassung beigelegt waren die Stellungnahmen der
Denkmalpflege vom 3. Dezember 2012, der Kantonspolizei vom 5. Dezember 2012,
des Amtes für Natur, Jagd und Fischerei vom 10. Dezember 2012 sowie des
Tiefbauamtes vom 3. und 14. Dezember 2012 (act. 8.1/21). Am 16. Mai 2013 führte das
Baudepartement einen Augenschein durch (act. 8.2/31). Auf Antrag der Politischen
Gemeinde X. vom 17. Dezember 2013 hob es die am 16. September 2013 angeordnete
Sistierung des Rekursverfahrens mit Verfügung vom 30. Dezember 2013 auf
(act. 8.2/50-52). Am 27. Dezember 2013 reichte die Q. AG einen Situationsplan
(Vorstudie; N.-strasse) der U. AG vom 17. Juni 2013, das Erschliessungs- und
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Nutzungskonzept Z. der W. AG, vom 24. September 2013 sowie die Konzeptstudie
„Landschaftliche Einfügung“ der J. AG, vom 14. Oktober 2013 nach (act. 8.2/53). Am 6.
und 7. Februar 2014 nahmen das AREG, das Tiefbauamt sowie die Kantonspolizei zu
den nachgereichten Akten Stellung (act. 8.2/57-60). Am 25. April 2015 kündigte die
zuständige Rekurssachbearbeiterin an, einen Entscheidentwurf zu Handen des
Departementsvorstehers auszufertigen (act. 8.2/69). Am 28. April 2014 genehmigte das
Baudepartement den revidierten Zonenplan mit gewissen Ausnahmen, insbesondere
ohne die Einzonung auf Parzelle Nr. 0005 (act. 8.3/0). Mit Entscheid vom
16. Februar 2015 hiess das Baudepartement den Rekurs vom 5. April 2012 gut und
hob die Teileinzonung des Grundstücks Nr. 0005 in die Gewerbe-Industrie-Zone GI-A
auf (B 2015/36 act. 2).
D. Gegen den Entscheid des Baudepartements (Vorinstanz) vom 16. Februar 2015
liessen die B. AG und die Q. AG (Beschwerdeführerinnen 1 und 2) sowie die Politische
Gemeinde X. (Beschwerdeführerin 3) durch ihren (damaligen) Rechtsvertreter am 3.
März 2015 Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Verfahrensantrag erheben,
das Beschwerdeverfahren sei zu sistieren, bis die bundesrechtlich erforderliche
Überprüfung des Richtplans des Kantons St. Gallen erfolgt und der angepasste
Richtplan durch den Bundesrat genehmigt sei (B 2015/36 act. 1). Mit Vernehmlassung
vom 27. April 2015 stimmte die Vorinstanz der Sistierung des Beschwerdeverfahrens
zu (act. 7). Mit Stellungnahme vom 2. Juni 2015 beantragten E.M. und D.M., die F. AG
sowie A.Y. (Beschwerdegegner 1 bis 4) durch ihren Rechtsvertreter, das
Sistierungsgesuch sei unter Kosten- und Entschädigungsfolge abzuweisen (B 2015/36
act. 14). Am 24. August und 21. Oktober 2015 liessen sich die
Beschwerdeführerinnen 1 bis 3 sowie am 21. September 2015 und 3. November 2015
die Beschwerdegegner 1 bis 4 zur Sistierung des Beschwerdeverfahrens nochmals
vernehmen (B 2015/36 act. 21, 29, 33 und 35). Mit Verfügung vom 10. Dezember 2015
wies der Präsident des Verwaltungsgerichts das Gesuch um Sistierung des Verfahrens
ab (act. 37). Am 14. Januar 2016 bestätigte die Beschwerdeführerin 3, dass sie Auftrag
und Vollmacht an ihren damaligen Rechtsvertreter widerrufen habe. Gleichzeitig zog sie
ihre Beschwerde zurück (act. 40, siehe auch act. 45, S. 3 Ziff. II/1).
E. Am 8. Februar 2016 ergänzten die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 ihre Beschwerde
mit einer Begründung und dem Rechtsbegehren, es sei der angefochtene Entscheid
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unter Kosten- und Entschädigungsfolge aufzuheben. Eventuell sei die Sache zur
Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen (act. 45). Mit Vernehmlassung vom
12. April 2016 schloss die Vorinstanz auf Abweisung der Beschwerde. Gleichzeitig hielt
sie fest, dass die dem Verwaltungsgericht am 19. Januar 2016 zugestellte
Nichtgenehmigung vom 6. Januar 2016 erst am 10. März 2016 eröffnet worden sei (act.
50, vgl. lit. F hiernach). Am 23. Mai 2016 liessen sich die Beschwerdegegner 1 bis 4
durch ihren Rechtsvertreter vernehmen und beantragten, die Beschwerde sei unter
Kosten- und Entschädigungsfolgen abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei (act. 55).
In der Folge nahmen die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 am 22. August 2016 und 29.
September 2016 und die Beschwerdegegner 1 bis 4 am 13. September 2016 nochmals
Stellung (act. 64 und 71.1 sowie act. 68 f.).
F. Soweit hier von Interesse, verweigerte das Baudepartement mit Verfügung vom 6.
Januar 2016 (Dispositiv Ziffer 2) die Genehmigung der Teileinzonung des Grundstücks
Nr. 0005 in die Gewerbe-Industrie-Zone GI-A. Gleichzeitig verfügte es, dass die davon
betroffene Fläche im übrigen Gemeindegebiet sowie in der Landwirtschaftszone
verbleibt (act. 42.2). Nachdem das Verwaltungsgericht den Beschwerdeführerinnen 1
und 2 diese Verfügung mit Schreiben vom 20. Januar 2016 zugestellt hatte (act. 43),
erhoben sie dagegen durch ihren Rechtsvertreter am 4. Februar 2016 Rekurs bei der
Regierung (B 2016/117 act. 3/1). Am 9. März 2016 ergänzten sie den Rekurs mit einer
Begründung und dem Rechtsbegehren, es sei Ziffer 2 der angefochtenen Verfügung
unter Kosten- und Entschädigungsfolge auszuheben und die Teileinzonung zu
genehmigen. Überdies sei die Streitsache als Sprungbeschwerde dem
Verwaltungsgericht zur Beurteilung und Entscheidung zu überweisen (B 2016/117 act.
3/7). Am 10. März 2016 eröffnete das federführende Tiefbauamt unter anderem die
Nichtgenehmigungsverfügung betreffend die strittige Einzonung vom 6. Januar 2016
der Politischen Gemeinde X. koordiniert mit einer Rodungsbewilligung und den
Genehmigungen von zwei Wasserbauprojekten (act. 51). Mit Beschluss vom
17. Mai 2016 (expediert am 27. Mai 2016) überwies die Regierung den Rekurs vom 4.
Februar 2016 als Sprungbeschwerde an das Verwaltungsgericht (B 2016/117 act. 1).
Am 23. Mai 2016 ersuchten die Beschwerdegegner 1 bis 4 bei der Regierung um
Beiladung zum Rekursverfahren (B 2016/117 act. 4.1). Am 7. Juni 2016 rekurrierten die
Beschwerdeführerinnen 1 und 2 durch ihren Rechtsvertreter erneut bei der Regierung
und beantragten, Ziff. 2 des Dispositivs der Verfügung der Vorinstanz vom 6. Januar
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2016 kostenpflichtig aufzuheben (B 2016/117 act. 7.1). Am 17. Juni 2016 stellte das
Volkswirtschaftsdepartement die Eingabe vom 7. Juni 2016 dem Verwaltungsgericht
als Orientierungskopie zu (B 2016/117 act. 6 und 8). Mit Vernehmlassung vom 30.
August 2016 beantragte das AREG für das Baudepartement (Vorinstanz) die
Abweisung des Rekurses vom 4. Februar 2016 (B 2016/117 act. 13). Am 9. September
2016 verzichtete die Politische Gemeinde X. (Beschwerdebeteiligte) durch ihren
Rechtsvertreter auf eine Stellungnahme und eigene Rechtsbegehren (act. 16). Am 29.
November 2016 liessen sich die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 abschliessend
vernehmen (B 2016/117 act. 22).
G. Mit Verfügung vom 6. Januar 2016 genehmigte das Baudepartement die revidierte
Schutzverordnung der Politischen Gemeinde X. unter der Auflage, das
Landschaftsschutzgebiet im Bereich Z., d.h. auf Parzelle Nr. 0005, zu ergänzen
(Beilage zu act. 46/13). Dagegen rekurrierten die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 am
4. Februar 2016 bei der Regierung. Mit Verfügung vom 5. April 2016 sistierte das
verfahrensleitende Departement des Innern offenbar auf Antrag der
Beschwerdeführerinnen 1 und 2 das Rekursverfahren, bis rechtskräftig über die
geplante Einzonung auf Parzelle Nr. 0005 entschieden sei (act. 44.1, act. 44.3 f., act.
64, S. 6 lit. A/5).
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge und die
Akten wird, soweit wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. Da sich die vor dem Verwaltungsgericht anhängig gemachten Beschwerden (B
2015/36 und B 2016/117) auf denselben Streitgegenstand beziehen und im
Wesentlichen die nämlichen Tatbestands- und Rechtsfragen aufwerfen, können sie
verfahrensrechtlich vereinigt und durch einen einzigen Entscheid erledigt werden (vgl.
GVP 1972 Nr. 30).
2. Die Sachurteilsvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen.
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2.1. Das Verwaltungsgericht ist sachlich zur Beurteilung der Beschwerde vom 3. März
2015 (B 2015/36 act. 1) zuständig (Art. 59 Abs. 1 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP). Diese Beschwerde erfolgte rechtzeitig und
erfüllt zusammen mit der Ergänzung vom 8. Februar 2016 (act. 45) die formellen und
inhaltlichen Voraussetzungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48
Abs. 1 und 2 VRP), zumal an die Qualität und Ausgestaltung der Begründung keine
hohen Anforderungen gestellt werden (vgl. Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit
im Kanton St. Gallen – dargestellt an den Verfahren vor Verwaltungsgericht, 2. Aufl.
2003, N 921 ff.) und sich die entsprechenden Bedenken der Beschwerdegegner 1 bis 4
deshalb als unbegründet erweisen (act. 55, S. 9 Ziff. III/10b). Als Eigentümerin der
Parzelle Nr. 0005 (Beschwerdeführerin 1) und als an dieser Parzelle Kaufsberechtigte
(Beschwerdeführerin 2) sind die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 zur Ergreifung dieses
Rechtsmittels berechtigt (Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP, vgl. zur
Legitimation der Kaufsrechtsberechtigten BGer 1C_537/2010 vom 14. April 2011 E. 1).
Auf die Beschwerde B 2015/36 der Beschwerdeführerinnen 1 und 2 vom 3. März 2015
ist einzutreten.
Mit Eingabe vom 14. Januar 2016 hat die Beschwerdeführerin 3 ihre Beschwerde vom
3. März 2015 zurückgezogen (act. 40). Aufgrund des Rückzugs ist die Beschwerde
abzuschreiben (Art. 64 in Verbindung mit Art. 57 VRP).
2.2. Nach Art. 43 VRP können Regierung und zuständiges Departement mit
Zustimmung des Rekurrenten auf einen Entscheid verzichten und die Streitsache als
Sprungbeschwerde dem Verwaltungsgericht zur Erledigung überweisen, wenn gegen
den Rekursentscheid die Beschwerde an das Verwaltungsgericht offensteht (vgl. hierzu
VerwGE B 2016/209 vom 20. Januar 2017 E. 2.1). Da laut Art. 59 Abs. 1 VRP gegen
den Entscheid der Regierung betreffend die Nichtgenehmigungsverfügung vom 6.
Januar 2016 Beschwerde beim Verwaltungsgericht hätte erhoben werden können und
die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 selbst beantragten, die Streitsache sei als
Sprungbeschwerde dem Verwaltungsgericht zur Beurteilung und Entscheidung zu
überweisen (B 2016/117 act. 3/7), ist die Sprungbeschwerde vom 4. Februar 2016
(B 2016/117 act. 3/1) entsprechend dem Beschluss der Regierung des Kantons St.
Gallen vom 17. Mai 2016 (B 2016/117 act. 1) zulässig. Damit ist das Verwaltungsgericht
auch zur Behandlung der („Rekurs“-)Eingabe der Beschwerdeführerinnen 1 und 2 vom
bis
ter
bis
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7. Juni 2016 (B 2016/117 act. 7.1) gegen die Verfügung vom 6. Januar 2016 funktionell
zuständig, obgleich die Regierung diese Eingabe entgegen ihrem Beschluss vom 17.
Mai 2016 (B 2016/117 act. 1) mit Schreiben vom 17. Juni 2016 (B 2016/117 act. 6)
lediglich als „Orientierungskopie“ und nicht im Sinne von Art. 58 Abs. 1 in Verbindung
mit Art. 11 Abs. 3 VRP zuständigkeitshalber dem Verwaltungsgericht überwiesen hat.
An der einmal begründeten Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ändert auch die von
den Beschwerdeführerinnen 1 und 2 (act. 64, S. 6 f. lit. A/7, B 2016/117 act. 7.1, S. 7 f.
Ziff. II/6) geltend gemachte, ursprünglich fehlerhafte Eröffnung der Verfügung vom 6.
Januar 2016 nichts, da sie spätestens seit 25. Januar 2016 (B 2016/117 act. 3/1, S. 5
Ziff. II/4) von der Verfügung vom 6. Januar 2016 Kenntnis hatten, die koordinierte
Eröffnung dieser Verfügung am 10. März 2016 (act. 51) offensichtlich nicht zu deren
Widerruf (Art. 28 VRP) führte und ihnen durch einen allfälligen Eröffnungsmangel kein
Rechtsnachteil entstanden ist (vgl. hierzu VerwGE B 2013/263; B 2014/75 vom
28. April 2015 E. 2.3.3 mit Hinweisen, www.gerichte.sg.ch). Dies gilt umso mehr, als
der Nutzungsplan selbst bereits im Streit liegt und der Anfechtung der
Nichtgenehmigung vom 6. Januar 2016 damit keine eigenständige Bedeutung
zukommt, da sie als inhaltlich mitangefochten gilt (vgl. BGer 1C_315/2015;
1C_321/2015 vom 24. August 2016 in BGE 142 II 509 nicht publizierte E. 2.8 mit
Hinweis). Abgesehen davon, dass die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 nicht
Adressatinnen dieser Verfügung sind, fehlt es ihnen damit an einem schutzwürdigen
Interesse im Sinne von Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP, um zusätzlich zur
Beschwerde gegen den Rekursentscheid vom 16. Februar 2015 (B 2015/36 act. 2)
auch Beschwerde gegen die Nichtgenehmigung vom 6. Januar 2016 zu ergreifen (vgl.
hierzu VerwGE B 2013/232; B 2013/267 vom 16. Juni 2014 E. 1.4.3 f., B 2012/91 und
B 2013/132 vom 8. November 2013 E. 2 sowie B 2012/3 vom 8. November 2013 E. 1.2,
je mit Hinweisen, vgl. auch VerwGE B 2010/246; B 2010/250 und B 2011/38-40 vom
15. Dezember 2011 E. 1.2.4 und 1.3, www.gerichte.sg.ch). Auf die
(Sprung-)Beschwerde B 2016/117 der Beschwerdeführerinnen 1 und 2 vom 4. Februar
2016 und deren Ergänzungen vom 9. März 2016 und 17. Juni 2016 im Verfahren B
2016/117 ist dementsprechend nicht einzutreten (B 2016/117 act. 3/1 und 7, act. 7.1).
Aus demselben Grund ist das Gesuch der Beschwerdegegner 1 bis 4 um Beiladung ins
Beschwerdeverfahren B 2016/117 (act. 4.1) abzuweisen (vgl. zur Voraussetzung der
Beiladung BGer 8C_834/2013 vom 18. Juli 2014 E. 1.1 mit Hinweisen, Verfügungen
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des Präsidenten des Verwaltungsgerichts B 2015/171 vom 31. Dezember 2015 E. 1,
B 2014/161 vom 26. Januar 2016 E. 1 und B 2013/210 vom 13. Februar 2014 E. 1 je
mit Hinweis[en] und Cavelti/Vögeli, a.a.O., N 350 f.).
3. Im Beschwerdeverfahren B 2015/36 verlangen die Beschwerdeführerinnen 1 und 2
zunächst, es seien Amtsauskünfte des Grundbuchamtes X. (act. 1, S. 4 Ziff. II/2, act.
45, S. 10 Ziff. III/3a), des Baudepartements (act. 1, S. 6 Ziff. III/1c, act. 21, S. 7 lit. B/5)
und der Politischen Gemeinde resp. des Gemeinderates X. (act. 45, S. 9 Ziff. III/1b,
S. 15 Ziff. IV/A/1, S. 25 ff. Ziff. IV/B/6, act. 64, S. 7 ff. lit. B/2 und 5, S. 13 lit. B/15c)
sowie Expertisen einzuholen (act. 45, S. 15 Ziff. IV/A/1, act. 64 S. 14 lit. B/15c) und es
sei ein Augenschein durchzuführen (act. 45, S. 6 Ziff. II/10, S. 8-13 Ziff. III/1-4 und 6-8,
S. 15-17 Ziff. IV/A/1, 3 f., S. 23 und 25-28 Ziff. IV/B/5b und 6, act. 64, S. 9 f. lit. B/7 und
10, S. 13 lit. B/15c). Darauf kann verzichtet werden, da sich die vorliegend
entscheidenden tatsächlichen Verhältnisse aus den Verfahrensakten, insbesondere aus
dem Augenscheinprotokoll vom 3. Juni 2013 (act. 8.2/31 f.), und dem öffentlich
zugänglichen Geoportal (www.geoportal.ch) ergeben (vgl. zur antizipierten
Beweiswürdigung BGE 141 I 60 E. 3.3 mit Hinweis auf BGE 136 I 229 E. 5.3 und
Waldmann/Bickel, Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 2. Aufl. 2016, Art.
29 N 88, sowie G. Steinmann, in: Ehrenzeller/Schindler/Schweizer/Vallender, Die
schweizerische Bundesverfassung, 3. Aufl. 2014, Art. 29 N 48).
4. Weiter rügen die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 eine Verletzung ihres
verfassungsmässigen Anspruchs auf rechtliches Gehör. Die Vorinstanz hätte ihnen vor
Fällung des angefochtenen Entscheides mitteilen müssen, dass sie vorhabe, die
strittige Einzonung allein gestützt auf die Übergangsbestimmungen von Art. 38a des
Bundesgesetzes über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz; SR 700, RPG) in
Verbindung mit Art. 52a der Raumplanungsverordnung (SR 700.1, RPV) abschlägig zu
beantworten. Überdies wäre sie verpflichtet gewesen, eine materielle Beurteilung der
streitigen Einzonung unter Miteinbezug der materiellen Vorschriften des revidierten
RPG vorzunehmen (act. 1, S. 7 Ziff. III/2, act. 21, S. 2 f. lit. A/2, S. 4 lit. B/2, S. 9 lit. B/7,
act. 33, S. 2 Ziff. 3, act. 45, S. 17-19 Ziff. IV/B/1, act. 64, S. 2 lit. A/2a, S. 5 lit. B/3b, S.
8 f. lit. B/5, S. 15 f. lit. B/18 f., S. 17, lit. B/20c).
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4.1. Eine Partei hat gestützt auf Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der
Schweizerischen Eidgenossenschaft (SR 101, BV) grundsätzlich keinen Anspruch, zur
rechtlichen Würdigung, oder ganz allgemein zur juristischen Begründung des
Entscheides, angehört zu werden. Anders verhält es sich nur, wenn das Gericht seine
Entscheidung auf juristische Argumente abzustützen gedenkt, die im vorangegangenen
Verfahren nicht zur Sprache gekommen sind und mit deren Berücksichtigung auch
nicht gerechnet werden musste. Diesfalls hat das Gericht der durch die beabsichtigte
Begründung beschwerten Partei Gelegenheit einzuräumen, dazu Stellung zu nehmen
(vgl. BGer 5D_16/2016 vom 13. Mai 2016 E. 4.1 mit Hinweisen). Die
Übergangsbestimmungen in Art. 38a Abs. 2 RPG und Art. 52a Abs. 2 RPV wurden per
1. Mai 2014 und damit vor der Ankündigung der zuständigen Rekurssachbearbeiterin
vom 25. April 2015, einen Entscheidentwurf zu Handen des Departementsvorstehers
auszufertigen (act. 8.2/69), in Kraft gesetzt. Bei dieser Ausgangslage mussten die
anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerinnen 1 und 2 damit rechnen, dass die
Vorinstanz die strittige Einzonung allein gestützt auf Art. 38a Abs. 2 RPG und Art. 52a
Abs. 1 und 2 RPV e contrario abschlägig beantworten könnte. Eine Pflicht der
Vorinstanz, die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 vor Erlass des angefochtenen
Entscheides zur juristischen Begründung des Entscheides anzuhören, bestand unter
diesen Umständen nicht.
4.2. Sodann gilt die Begründungspflicht als Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches
Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV, siehe auch Art. 58 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 24 Abs. 1
lit. a VRP). Dies bedeutet indes nicht, dass sich die Behörde mit jeder tatbeständlichen
Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann
sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (vgl. BGer
1C_218/2015 vom 2. Juni 2016 E. 4.3 mit Hinweis auf BGE 136 I 229 E. 5.2 und BGE
140 II 262 E. 6.2 mit Hinweis). Vorliegend hiess die Vorinstanz den Rekurs der
Beschwerdegegner 1 bis 4 nach eigenem Bekunden allein wegen dem
übergangsrechtlichen Einzonungsmoratorium im Sinne von Art. 38a Abs. 2 RPG gut
(vgl. Vernehmlassung der Vorinstanz vom 12. April 2016, act. 50 Ziff. II/1). Wie unter E.
6.2 hiernach zu zeigen sein wird, ist dieses Vorgehen nicht zu beanstanden. Die
materiellrechtlichen Argumente der Beschwerdeführerinnen 1 und 2 waren für die
übergangsrechtliche Beurteilung nicht entscheidrelevant. Folglich bestand für die
Vorinstanz gestützt auf Art. 29 Abs. 2 BV keine Pflicht, sich mit diesen Argumenten
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eingehend auseinanderzusetzen. Dessen ungeachtet hat sie sich, wie die
Beschwerdeführerinnen 1 und 2 selbst einräumen (act. 45, S. 18 f. Ziff. IV/B/1c),
zumindest „am Rande“ mit ihren materiellen Argumenten – unter Berücksichtigung des
revidierten RPG – auseinandergesetzt, soweit dies vor der Genehmigung der
Anpassung des kantonalen Richtplans überhaupt möglich war. Die
Beschwerdeführerinnen 1 und 2 wurden aufgrund der Ausführungen der Vorinstanz
ohne Weiteres in die Lage versetzt, sich über die Tragweite des Entscheids
Rechenschaft zu geben und ihn in voller Kenntnis der Sachlage weiterzuziehen. Der
Vorwurf, die Vorinstanz hätte ihren verfassungsrechtlichen Gehörsanspruch verletzt,
stösst somit ins Leere.
5. Die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 bemängeln weiter, die Vorinstanz habe den
Sachverhalt willkürlich unrichtig und unvollständig ermittelt (act. 45, S. 12 Ziff. III/5, S.
14-17 Ziff. IV/A/1-4, S. 25 f. Ziff. IV/B/6a-c, S. 29 Ziff. IV/B/7, act. 64, S. 5 f. lit. A/5, S. 9
f. lit. B/8, S. 12-15 lit. B/14-17).
Die Vorinstanz war lediglich verpflichtet, den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes
wegen richtig und vollständig zu ermitteln und die Beweise zu erheben (Art. 58 Abs. 1
VRP in Verbindung mit Art. 12 VRP, siehe auch Cavelti/Vögeli, a.a.O., N 586 ff.). Wie
bereits ausgeführt (vgl. E. 4.2 hiervor), durfte sie den Rekurs der Beschwerdegegner 1
bis 4 allein wegen dem übergangsrechtlichen Einzonungsmoratorium (Art. 38a Abs. 2
RPG) gutheissen. Daraus folgt, dass ihr hinsichtlich der von den
Beschwerdeführerinnen 1 und 2 aufgeführten Sachverhaltselemente
(Erweiterungsbedarf, Landschaftsschutz, Fruchtfolgefläche, Freihaltung Z.-Hang) resp.
deren freien Würdigung (Art. 58 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 21 Abs. 3 VRP, vgl.
Cavelti/Vögeli, a.a.O., N 615 f.), welche in Bezug auf das Einzonungsmoratorium nach
Art. 38a Abs. 2 RPG nicht entscheidrelevant sind, von vornherein keine willkürliche (Art.
9 BV, vgl. hierzu BGer 2C_819/2016 vom 14. November 2016 E. 1.5 mit Hinweisen)
rechtsfehlerhafte unvollständige oder unrichtige Sachverhaltsabklärung vorgeworfen
werden kann.
6. Am 1. Mai 2014 traten das revidierte RPG und die dazugehörigen
Ausführungsbestimmungen in der RPV in Kraft. Die Bürgerschaft der
Beschwerdebeteiligten stimmte der vorliegend umstrittenen Zonenplanänderung am
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21. Februar 2012 stillschweigend zu (act. 8.1/15/13). Dagegen erging der angefochtene
Entscheid erst am 16. Februar 2015 (act. 2). Die Nichtgenehmigung wurde am 6.
Januar 2016 verfügt (act. 42.2). Damit stellt sich die Frage nach dem anwendbaren
Recht.
6.1. Eine allgemeine übergangsrechtliche Regelung ist in den revidierten RPG-
Bestimmungen vom 15. Juni 2012 nicht enthalten. Eine solche findet sich jedoch auf
Verordnungsstufe in Art. 52 RPV. Danach werden – erstinstanzliche (vgl. BGer
1C_776/2013 vom 3. Mai 2016 E. 4.2 und BGer 1C_247/2015 vom 14. Januar 2016 E.
4.1 je mit Hinweisen sowie BGer 1A.186/2004 E. 4.1) – Verfahren, die am 1. September
2000 hängig waren, nach dem neuen Recht beurteilt (Abs. 1). In diesem Zeitpunkt
hängige Beschwerdeverfahren werden dagegen nach dem bisherigen Recht zu Ende
geführt, sofern das neue Recht für den Gesuchsteller oder die Gesuchstellerin nicht
günstiger ist (Abs. 2). Die in Art. 52 RPV vorgesehene Ordnung orientiert sich an den
von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung entwickelten intertemporalrechtlichen
Grundsätzen, die beim Fehlen einer Übergangsordnung gelten. Danach ist die
Rechtmässigkeit von Verwaltungsakten in der Regel nach der Rechtslage im Zeitpunkt
ihres Ergehens zu beurteilen und nachher eingetretene Rechtsänderungen sind nicht zu
berücksichtigen. Anders verhält es sich nur dort, wo zwingende Gründe für die
sofortige Anwendung des neuen Rechts sprechen (vgl. BGE 127 II 209 E. 2b mit
Hinweisen, siehe auch BGE 141 II 393 E. 2.4 mit Hinweisen).
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung besteht ein gewichtiges öffentliches
Interesse daran, dass die rechtskräftigen Bauzonen der Kantone während der
Übergangsfrist nach Art. 38a Abs. 2 RPG nicht vergrössert werden. Da der neue Art. 15
RPG eine Anpassung des kantonalen Richtplans erfordert, damit er in Kenntnis aller zu
berücksichtigenden Elemente angewandt werden kann, findet Art. 38a Abs. 2 RPG
grundsätzlich auf alle Einzonungen Anwendung, die am 1. Mai 2014 noch nicht
rechtskräftig waren, jedenfalls wenn über sie noch nicht kantonal letztinstanzlich
entschieden war. Ausgenommen sind nach Art. 52a Abs. 1 RPV nur Beschwerden, die
nicht zu einer materiellen Überprüfung der Einzonungen führen, sei es aufgrund ihrer
Anträge, ihrer Rügen (z.B. wenn ausschliesslich Verfahrensmängel gerügt werden), weil
sie mutwillig erhoben wurden oder darauf aus anderen Gründen nicht einzutreten ist
(BGer 1C_205/2016 vom 10. November 2016 E. 5.2, BGer 1C_315/2015; 1C_321/2015
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vom 24. August 2016 in BGE 142 II 509 nicht publizierte E. 3.4, BGer 1C_197/2015
vom 2. Februar 2016 E. 2.4, BGer 1C_365/2015 vom 9. Dezember 2015 E. 4.4, BGE
141 II 393 E. 3 und BGer 1C_612/2014 vom 26. August 2015 E. 2 je mit Hinweisen,
siehe auch VerwGE B 2015/59 vom 27. September 2016 E. 5.1 mit Hinweisen,
www.gerichte.sg.ch). Inwiefern diese bundesgerichtliche Rechtsprechung gemäss der
Darstellung der Beschwerdeführerinnen 1 und 2 (act. 64, S. 2 f. lit. A/2b, S. 8 lit. B/4, S.
11 lit. B/11, S. 15 f. lit. B/18b, S. 17 lit. B/20b, act. 71.1, S. 2 Ziff. 3) im vorliegenden
Fall nicht einschlägig ist, ist nicht ersichtlich. Zu keinem anderen Schluss führt die
Tatsache, dass die diesen Entscheiden zugrundeliegenden Einzonungen im Gegensatz
zum vorliegenden Fall von den kantonalen Instanzen jeweils gestützt auf den veralteten
kantonalen Richtplan inhaltlich überprüft worden waren.
6.2. Verfahrensgegenstand bildet vorliegend die Einzonung der bisher der
Landwirtschaftszone (vgl. 14 Abs. 2 und Art. 16-16b RPG, Art. 34 ff. RPV sowie Art. 20
des Gesetzes über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht, Baugesetz; sGS
731.1, BauG) resp. dem übrigen Gemeindegebiet (vgl. Art. 21 BauG) zugewiesenen
Fläche im Nordteil der Parzelle Nr. 0005 entlang der N.-strasse in die Gewerbe-
Industrie-Zone GI-A (Art. 13 BauG und Art. 7 und 11 des Baureglements der
Politischen Gemeinde X., BauR, www. ... .ch). Es ist nicht ersichtlich und wird auch
nicht geltend gemacht, dass diese Einzonung durch Auszonungen in anderen Teilen
des Kantons St. Gallen kompensiert worden wäre. Insbesondere liegen keine
Anhaltspunkte dafür vor, dass die Beschwerdebeteiligte gewillt wäre, Auszonungen
vorzunehmen. überdies ist nicht erkennbar und wird von den Beschwerdeführerinnen 1
und 2 nicht dargetan, dass die Beschwerdegegner 1 bis 4 im vorinstanzlichen
Verfahren ihre zahlreichen materiellrechtlichen Rügen gegen die strittige Einzonung
(act. 8.1/7) mutwillig erhoben hätten. Darüber hinaus ist nicht umstritten, dass der
Kanton St. Gallen im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids nicht über einen vom
Bundesrat genehmigten, an das revidierte RPG, insbesondere an Art. 8a RPG,
angepassten Richtplan verfügte. Wie die Vorinstanz in Erwägung 2 des angefochtenen
Entscheids (act. 2, S. 9 f.) zu Recht festgehalten hat, erwies sich die strittige Einzonung
in Anwendung der Übergangsbestimmungen von Art. 38a Abs. 2 RPG und Art. 52a
Abs. 1 und 2 RPV nach dem Gesagten im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheides
als bundesrechtswidrig und somit als nicht genehmigungsfähig.
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Inwiefern die Vorinstanz gemäss der Auffassung der Beschwerdeführerinnen 1 und 2
(act. 45, S. 20 f. Ziff. IV/B/2, act. 64, S. 2 f. lit. A/2, S. 18 lit. B/23) die
Übergangsbestimmung von Art. 38a Abs. 2 RPG in Verbindung mit Art. 52a Abs. 1 und
2 RPV falsch angewendet und das Legalitätsprinzip (Art. 5 Abs. 1 BV) verletzt haben
sollte, ist mit Blick auf die hiervor unter E. 6.1 zitierte bundesgerichtliche
Rechtsprechung nicht erkennbar. Wie die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 12.
April 2016 (act. 50, S. 2 Ziff. 1) zutreffend ausgeführt hat, gleicht das
Einzonungsmoratorium gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung insofern
einer Planungszone (vgl. zur Planungszone Art. 27 RPG und Art. 105 ff. BauG sowie
VerwGE B 2014/166 vom 17. Dezember 2015 E. 2.1 f. mit Hinweisen,
www.gerichte.sg.ch) als es zeitlich beschränkt ist. Die Anwendbarkeit von
Planungszonen, die während eines Rechtmittelverfahrens in Kraft treten, beurteilt sich
aufgrund einer Abwägung der betroffenen privaten und öffentlichen Interessen, unter
Berücksichtigung der Grundsätze der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes.
Gründe der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes stehen in der Regel der
Anwendung von Art. 38a Abs. 2 RPG nicht entgegen, wenn der Zonenplan noch nicht
in Kraft getreten ist (vgl. BGer 1C_612/2014 vom 26. August 2015 E. 2.6 mit
Hinweisen). Das gilt auch im vorliegenden Fall. Das Moratorium erweist sich in Bezug
auf die strittige Einzonung als erforderlich, um die Überarbeitung des kantonalen
Richtplans nach den Vorgaben von Art. 8a RPG (etwa hinsichtlich der Festsetzung des
Siedlungsgebietes gemäss lit. a) nicht zu erschweren. Wie aus den Entscheiden BGer
1C_205/2016 vom 10. November 2016 E. 5.2 und BGer 1C_365/2015 vom 9.
Dezember 2015 E. 5 hervorgeht, war die Vorinstanz überdies nicht verpflichtet, die
strittige Einzonung nach altem Richtplan und altem RPG zu überprüfen. Die von den
Beschwerdeführerinnen 1 und 2 verlangte Prüfung nach dem revidierten RPG vor
Inkrafttreten des revidierten kantonalen Richtplans war sodann kaum möglich, da die
revidierten Bestimmungen des Art. 15 RPG, welche auf die kantonale Richtplanung
verweisen oder sie voraussetzen, nicht angewendet werden können. Im Weiteren war
die Vorinstanz – entgegen der Meinung der Beschwerdeführerinnen 1 und 2 (act. 1, S.
7 Ziff. III/2 in fine, act. 64, S. 4 f. lit. A/3, S. 11 f. lit. B/12, S. 15-17 lit. B/18 und 20a) –
auch nicht verpflichtet, das Rekursverfahren bis zur bundesrätlichen Genehmigung der
Richtplananpassung zu sistieren (vgl. zu den Voraussetzungen der Sistierung VerwGE
B 2013/181 vom 19. August 2014 E. 2.1, www.gerichte.sg.ch, sowie Verfügung des
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Präsidenten des Verwaltungsgerichts vom 10. Dezember 2015, E. 2, act. 37, S. 4).
Nach Vorliegen des revidierten kantonalen Richtplans hätte sie die strittige Einzonung
nicht als erste Instanz nach dem revidierten RPG beurteilen dürfen. Vielmehr hätte sie
sie im Falle einer Genehmigung an die Beschwerdebeteiligte als Planungsbehörde (vgl.
Art. 2 Abs. 1 BauG) zur Überprüfung im Lichte des revidierten Richtplans und des
revidierten RPG zurückweisen müssen (vgl. hierzu BGer 1C_315/2015; 1C_321/2015
vom 24. August 2016 in BGE 142 II 509 nicht publizierte E. 3.5 und BGer 1C_365/2015
vom 9. Dezember 2015 E. 5). Ansonsten hätte sie sich erst recht dem Vorwurf der
Beschwerdeführerinnen 1 und 2 ausgesetzt, die strittige Einzonung einfach nach
eigenem Gutdünken zu beurteilen (vgl. act. 45, S. 21 f. Ziff. IV/B/3, act. 64, S. 5 lit. A/4,
S. 17 lit. B/21 sowie act. 50, S. 2 Ziff. 2). Vor diesem Hintergrund vermochte das
Interesse an einer Verfahrenssistierung dasjenige an der Fortsetzung des Verfahrens
nicht zu überwiegen, da die Zuständigkeit so oder anders letztlich bei der
Beschwerdebeteiligten verbleibt, auch wenn diese bei einer Rückweisung von einer
erneuten öffentlichen Auflage (Art. 33 Abs. 1 RPG und Art. 29 Abs. 1 BauG) absehen
könnte, falls sie an der Einzonung im vorliegenden Ausmass festhalten würde. Im
Übrigen reichten die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 im vorinstanzlichen Verfahren
weder nach der Aufhebung der Sistierung am 30. Dezember 2013 (act. 8.2/51 f.) noch
nach der Ankündigung der zuständigen Rekurssachbearbeiterin vom 25. April 2015,
einen Entscheidentwurf zu Handen des Departementsvorstehers auszufertigen (act.
8.2/69), ein entsprechendes Sistierungsgesuch ein (act. 8.2/53, 68 und 70).
Da der revidierte kantonale Richtplan vom Bundesrat noch nicht genehmigt worden ist
(www.richtplan-sg.ch, www.are.admin.ch), rechtfertigt es sich nach wie vor nicht, die
Sache an die Beschwerdebeteiligte zu neuem Entscheid zurückzuweisen. Der
angefochtene Entscheid ist zu bestätigen und die Beschwerde der
Beschwerdeführerinnen 1 und 2 vom 3. März 2015 abzuweisen.
7. Im Weiteren beschlagen die Sachverhaltsrügen (act. 45, S. 12 Ziff. III/5, S. 14-17
Ziff. IV/A/1-4, S. 25 f. Ziff. IV/B/6a-c, S. 29 Ziff. IV/B/7, act. 64, S. 5 f. lit. A/5, S. 9 f.
lit. B/8, S. 12-15 lit. B/14-17) und die übrigen Argumente der Beschwerdeführerinnen 1
und 2 (unzulässiger Eingriff ins Planungsermessen der Beschwerdebeteiligten,
Verletzung der Gemeindeautonomie, act. 45, S. 21 f. Ziff. IV/B/3, act. 64, S. 5 lit. A/4, S.
17 lit. B/21, Verletzung von Art. 1 Abs. 2 lit. b und Art. 15 RPG, act. 45, S. 22-24, bis
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Ziff. IV/B/4 f., act. 64, S. 17 f. lit. B/22 f., Recht- und Zweckmässigkeit der Einzonung,
act. 45, S. 24-29, Ziff. IV/B/6 f., act. 64, S. 6 lit. A/6, S. 10-12 lit. B/9-13, S. 18 lit. B/23
f., act. 71.1, S. 3 f. Ziff. 6) die materiellrechtliche Beurteilung der strittigen Einzonung.
Eine solche musste die Vorinstanz indessen gerade nicht vornehmen (vgl. E. 6.2
hiervor). Dementsprechend braucht darauf nicht eingegangen zu werden. Angesichts
dessen, dass die Regierung dem Bundesrat ihren Entwurf des revidierten Richtplans,
Teil 1, Siedlung, vom Januar 2017 (www.richtplan-sg.ch) zur Genehmigung unterbreitet
hat und mit einem Entscheid des Bundesrates in diesem Jahr zu rechnen ist (vgl. Art.
10 Abs. 4 RPV), rechtfertigt es sich aus prozessökonomischen Gründen dennoch,
einige (summarische) Bemerkungen zur materiellen Beurteilung der strittigen Einzonung
anzubringen, auch wenn die entsprechenden Erwägungen lediglich ein obiter dictum
darstellen, das nicht in Rechtskraft erwachsen kann (vgl. BGer 1C_372/2016 vom
8. Dezember 2016 E. 5).
8. Gemäss Art. 8a RPG muss der kantonale Richtplan im Bereich Siedlung neu
insbesondere festlegen, wie gross die Siedlungsfläche insgesamt sein soll, wie sie im
Kanton verteilt sein soll und wie ihre Erweiterung regional abgestimmt wird (lit. a).
Mittels Art. 8a lit. a RPG sollen die mittel- und längerfristigen
Entwicklungsvorstellungen bezüglich der für die Siedlungszwecke zur Verfügung
stehenden Flächen konkretisiert werden. Die Siedlungsflächen können in ihrer
gesamthaften Ausdehnung so bereits aus übergeordneter Sicht begrenzt werden (vgl.
Botschaft zu einer Teilrevision des Raumplanungsgesetzes vom 20. Januar 2010, BBl
2010 1049, 1070). Einzonungen sind auch innerhalb des Siedlungsgebietes nur
möglich, wenn die entsprechenden Voraussetzungen (Art. 15 RPG, siehe auch Art. 5a
und Art. 30a RPV) erfüllt sind (vgl. A. Marti, Richtplanung im Bereich der Siedlung, Vom
Koordinationsrichtplan zum Vornutzungsplan mit Aufträgen an die nachfolgenden
Planungsträger, in: Zufferey/Waldmann [Hrsg.], Revision Raumplanungsgesetz 2014,
S. 23 ff., S. 35). Das Siedlungsgebiet wird in der Richtplankarte des
Genehmigungsentwurfs vom Januar 2017 (www.richtplan-sg.ch) als abschliessend
umgrenzter Perimeter dargestellt (Variante A gemäss Ergänzung des Leitfadens
Richtplanung des Bundesamtes für Raumentwicklung vom März 2014, S. 19,
www.are.admin.ch). Auch wenn begründete kleinere Arrondierungen und Abtausche,
insbesondere für die Erweiterung bestehender Betriebe, möglich bleiben (vgl.
Genehmigungsentwurf vom Januar 2017, S 2.1 Siedlungsgebiet, S. 38 ff., S. 41,
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www.richtplan-sg.ch), schränkt die kartographische Festlegung des Siedlungsgebiets
das planerische Ermessen bei der nachfolgenden Nutzungsplanung ein (vgl. A. Marti,
a.a.O., S. 36).
Soweit aus der Richtplankarte, Blatt 1 – SG Nord, Massstab 1:50‘000, vom Januar
2017 ersichtlich (www.richtplan-sg.ch), befindet sich der nordwestliche Teil der Parzelle
Nr. 0005 nicht im festgelegten Siedlungsgebiet. Diese Festlegung im kantonalen
Richtplan, welche allerdings vom Bundesrat noch nicht genehmigt wurde, spricht
gegen die geplante Einzonung, zumindest im vorliegenden Ausmass. Die von den
Beschwerdeführerinnen 1 und 2 angerufene erhebliche Entscheidungsfreiheit der
Beschwerdebeteiligten (vgl. hierzu Art. 2 Abs. 3 RPG, Art. 2 Abs. 1 und Art. 3 Abs. 2
BauG, Art. 89 der Verfassung des Kantons St. Gallen, sGS 111.1, KV und Art. 50 BV
sowie BGer 1C_372/2016 vom 8. Dezember 2016 E. 3 mit Hinweis auf BGer
1C_328/2007 vom 18. Dezember 2007 E. 2 mit Hinweisen) wird dadurch eingeschränkt.
9. In Bezug auf die Sachverhaltsrügen der Beschwerdeführerinnen 1 und 2 geht die
Vorinstanz in Erwägung 3.1.1 f. des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 10-12) in
Übereinstimmung mit der beschwerdeführerischen Darstellung (act. 45, S. 14 f. Ziff. IV/
A/1) zunächst – unabhängig vom konkreten Bedarf der Beschwerdeführerin 2 –
ebenfalls von einem Erweiterungsbedarf in der Gewerbe-Industrie-Zone in X. aus (vgl.
dementsprechend auch das wirtschaftliche Schwerpunktgebiet Nr. B29, X., L., gemäss
dem Genehmigungsentwurf des kantonalen Richtplans vom Januar 2017, S. 63 f.,
www.richtplan-sg.ch), selbst wenn sie beiläufig festhielt, dass die von der
Beschwerdebeteiligten in Erwägung lit. b/2 des Einspracheentscheids vom
13. Dezember 2011 (act. 8.1/15/12, S. 7) ausgewiesene Reserve an unbebauten, frei
verfügbaren und möglichst zusammenhängenden Flächen in der Gewerbe-Industrie-
Zone in X. von 1.3 ha rund 0.55 ha zu tief angegeben worden sei. Im Übrigen wies die
Vorinstanz zu Recht darauf hin, dass sich die Berechnung des Bedarfs an Bauzonen
gemäss Art. 15 Abs. 5 RPG neu nach den Technischen Richtlinien Bauzonen (von der
Schweizerischen Bau-, Planungs- und Umweltdirektorenkonferenz am 7. März 2014
und vom UVEK am 17. März 2014 beschlossen, TRB, www.are.admin.ch) richten
müsse und die Vorgaben des revidierten kantonalen Richtplans sowie von Art. 15 Abs.
3 und 4 RPG beachtet werden müssten.
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Weiter ergibt sich aus dem geltenden kantonalen Richtplan vom 15. Januar 2003
(letztmals angepasst mit Genehmigung des Eidgenössischen Departements für
Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK vom 3. Februar 2017,
www.are.admin.ch), dass der nordwestliche Teil der Parzelle Nr. 0005 als
Landschaftsschutzgebiet K.-tal, als Lebensraum bedrohter Arten Unteres K.-tal
(Kerngebiet) und als Lebensraum Gewässer/Auen K. nordwestlich X. (Auengebiet
national, vgl. Aueninventar, Art. 1 und Anhang 1 der Verordnung über den Schutz der
Auengebiete von nationaler Bedeutung, Auenverordnung; SR 451.31) ausgeschieden
ist (vgl. Koordinationsblatt V 31, www.geoportal.ch). Entgegen der Auffassung der
Beschwerdeführerinnen 1 und 2 ergibt sich aus der Genehmigungsverfügung zur
kommunalen Schutzverordnung vom 6. Januar 2016 (Beilage zu act. 46/13) nichts
Abweichendes. Vielmehr wird darin ausdrücklich festgehalten, dass sich das Gebiet Z.
und damit die Parzelle Nr. 0005 gemäss dem kantonalen Richtplan in den genannten
Schutzgebieten befindet und deren Umsetzung in der kommunalen Schutzverordnung
fehle (S. 2, siehe auch die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz in ihrer
Vernehmlassung vom 12. April 2016, act. 50, S. 2 f. Ziff. 3).
Ferner geht aus Sachverhalt lit. A/a, B/b und C/a und Erwägung 3.2.1 des
angefochtenen Entscheides (act. 2, S. 2, 4 f. und 13 f.) klar hervor, dass der Südteil der
Parzelle Nr. 0005 und damit der Grossteil des Z.-Hanges (Grünzone Freihaltung) von
der strittigen Einzonung unberührt geblieben ist. Im Weiteren werden von der strittigen
Einzonung auf dem Grundstück Nr. 0005 unbestrittenermassen ca. 0.6 ha
Fruchtfolgefläche beansprucht (vgl. act. 8.1/21 S. 3 Ziff. 2.5). Diese Fläche auf Parzelle
Nr. 0005 wurde nach dem Votum des damaligen Rechtsvertreters der
Beschwerdeführerin 2 am Augenschein vom 16. Mai 2013 (act. 8.2/31, S. 5) vom
Grundstück Nr. 009 aus und damit via die Brücke über die K. landwirtschaftlich
genutzt, bis der entsprechende Pachtvertrag offenbar kurz vor Durchführung des
Augenscheins gekündigt wurde. Inwiefern diese Fruchtfolgefläche nach der Darstellung
der Beschwerdeführerinnen 1 und 2 (act. 45, S. 17 Ziff. IV/A/4) zwischenzeitlich von der
Parzelle Nr. 009 aus oder via die N.-strasse nicht mehr bewirtschaftet werden könnte,
ist nicht ersichtlich und wird von den Beschwerdeführerinnen 1 und 2 auch nicht weiter
dargetan. Wie die Lage der Fruchtfolgefläche auf Parzelle Nr. 0005 im Rahmen der
Interessenabwägung zu gewichten ist (vgl. Art. 3 Abs. 2 lit. a und Art. 15 Abs. 3
Satz 2 RPG sowie Art. 3 und Art. 30 Abs. 1 RPV, siehe auch Koordinationsblatt V 11 bis
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des kantonalen Richtplans, www.geoportal.ch), ist sodann eine Rechts- und keine
Sachfrage.
10. Hinsichtlich der gerügten Verletzung des Planungsziels gemäss Art. 1 Abs. 2 lit. b
RPG lassen die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 ausser Acht, dass zwischen den
Planungszielen und -grundsätzen nach Art. 1 und 3 RPG keine Hierarchie besteht,
weshalb die Schaffung und Erhaltung der räumlichen Voraussetzungen für die
Wirtschaft keinen absoluten Vorrang verdient (vgl. GVP 2005 Nr. 24, S. 124).
11. Wie bereits unter E. 6.2 hiervor ausgeführt, kann der revidierte Art. 15 RPG vor
Anpassung des kantonalen Richtplans nicht angewendet werden. Auch ist die strittige
Planung nicht nach altem Richtplan und RPG zu überprüfen. Bei dieser Ausgangslage
kann der Vorinstanz nicht zum Vorwurf gemacht werden, sie habe Art. 15 RPG durch
Nichtanwendung verletzt (act. 45, S. 23 f., Ziff. IV/B/5, act. 64, S. 17 f. lit. B/22 f.).
12. Eine den Zielen und Grundsätzen von Art. 1 und 3 RPG verpflichtete, für die
Privaten verbindliche Nutzungsplanung hat unter anderem nach Massgabe des
kantonalen Richtplans zu erfolgen (vgl. Art. 6 ff. und Art. 26 Abs. 2 RPG und BGer 1A.
154/2002 vom 22. Januar 2003 E. 4.1, in: ZBl 105/2004 S. 107). Aus dem Richtplan
ergeben sich verbindliche (vgl. Art. 9 Abs. 1 RPG und Art. 5 Abs. 4 sowie Art. 44
Abs. 1 BauG) Leitlinien für die Wahrnehmung der gesetzlich verfassten Ermessens- und
Beurteilungsspielräume (vgl. P. Hänni, Planungs-, Bau- und besonderes
Umweltschutzrecht, 6. Aufl. 2016, S. 135). Folglich durfte die Vorinstanz den im
kantonalen Richtplan verankerten Landschaftsschutz auf Parzelle Nr. 0005 (vgl. E. 9
hiervor) bei der Beurteilung der strittigen Einzonung berücksichtigen, wenngleich die
kommunale Schutzverordnung bisher diesbezüglich keine
grundeigentümerverbindlichen Vorgaben enthält. Falls die Beschwerdebeteiligte an der
strittigen Einzonung festhält, wird sie diese indessen zeitlich und inhaltlich auf eine
allfällige Ergänzung der kommunalen Schutzverordnung auf Parzelle Nr. 0005
abstimmen müssen, um die Gefahr widersprüchlicher Entscheide (vgl. zur
Koordinationspflicht gemäss Art. 25a RPG BGer 1C_470/2009 vom 3. Mai 2010 E. 3.2,
allerdings in Bezug auf einen Gestaltungsplan, und E. 12.3 hiernach) resp. einer
unvollständigen raumplanungsrechtlichen Interessenabwägung auszuschliessen.
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Unter dem Gesichtspunkt der Einfügung in die Landschaft (vgl. Art. 15 Abs. 3 Satz 2
RPG) hat die Vorinstanz in E. 3.2.4 des angefochtenen Entscheides (act. 2, S. 16 f.)
nachvollziehbar ausgeführt, dass die umstrittene Einzonung bzw. eine Überbauung der
gesamten nördlichen Hälfte des Grundstücks Nr. 0005 nur gestützt auf die
Regelbauvorschriften mit dem Landschaftsschutz nicht vereinbar ist (vgl. hierzu auch
Vernehmlassung des AREG vom 28. Dezember 2012, act. 8.2/21, S. 2 Ziff. 2.2,
Stellungnahme des Amtes für Natur, Jagd und Fischerei vom 10. Dezember 2012,
Beilage zu act. 8.2/21, „Vorprüfung“ des AREG vom 1. November 2013, Beilage zu act.
8.2/60, S. 2 f., und Stellungnahme des AREG vom 7. Februar 2014, act. 8.2/57, S. 2).
Mangels Umsetzung in einem mit der Einzonung koordinierten Sondernutzungsplan
muss die Konzeptstudie „Landschaftliche Einfügung“ vom 14. Oktober 2013 (Beilage
act. 8.2/53) unberücksichtigt bleiben.
13. Im Schreiben vom 23. Dezember 2013 an das AREG (act. 8.2/68/1, S. 3) stellten
sich die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 auf den Standpunkt, es gebe keine
Veranlassung für die Einholung eines Gutachtens der Eidgenössische Natur- und
Heimatschutzkommission (ENHK, www.enhk.admin.ch). Demgegenüber fordert das
Amt für Denkmalpflege, dass die Frage, ob die vorliegend strittige Einzonung mit den
Schutzzielen des ISOS für den Weiler T. vereinbar ist, durch die Eidgenössische Natur-
und Heimatschutzkommission (ENHK, www.enhk.admin.ch) beurteilt werde (vgl.
„Vorprüfungsbericht“ vom 1. November 2013, Beilage zu act. 8.2/57, S. 4, Amtsbericht
vom 3. Dezember 2012, act. 8.2/22, Votum des Vertreters des Amtes für
Denkmalpflege am Augenschein vom 16. Mai 2013, act. 8.2/31, S. 10).
13.1. Gemäss Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz
(SR 451, NHG) obliegt die Beurteilung, ob ein Gutachten einer eidgenössischen
Kommission im Sinne von Art. 25 Abs. 1 NHG einzuholen ist, der kantonalen Fachstelle
gemäss Art. 25 Abs. 2 NHG, wenn für die Erfüllung einer Bundesaufgabe der Kanton
zuständig ist (siehe auch Art. 2 Abs. 3 und 4 der Verordnung über den Natur- und
Heimatschutz, SR 451.1, NHV). Die Begutachtung ist nach Art. 7 Abs. 2 NHG
obligatorisch, wenn bei der Erfüllung der Bundesaufgabe ein Objekt, das in einem
Inventar des Bundes nach Art. 5 NHG aufgeführt ist, erheblich beeinträchtigt werden
kann oder sich in diesem Zusammenhang grundsätzliche Fragen stellen (vgl. BGer
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1C_361/2008 vom 27. April 2009 E. 7.4 sowie BGE 138 II 281 E. 4.3 und N. Dajcar,
Natur- und Heimatschutz-Inventare des Bundes, Zürich 2011, S. 127).
13.2. Die Parzelle Nr. 0005 befindet sich in der Umgebung (U-Ri I) des Weilers T.,
welcher als Spezialfall im ISOS enthalten ist (vgl. Art. 1 und Anhang der Verordnung
über das ISOS, SR 451.12, VISOS, www.map.geo.admin.ch). Beim ISOS handelt es
sich um ein Bundesinventar im Sinne von Art. 5 NHG (vgl. BGer 1C_488/2015 vom 24.
August 2016 E. 4.3 mit Hinweisen). Nach der bisherigen, konstanten
bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. BGer 1C_398/2015 vom 9. August 2016 E.
3.2 mit Hinweisen) war die Nutzungsplanung keine Bundesaufgabe im Sinne von Art. 2
NHG und unterlag deshalb nicht der obligatorischen Begutachtung gemäss Art. 7 NHG
(siehe auch J. Leimbacher, in: Bundesamt für Kultur BAK und Bundesamt für Strassen
ASTRA [Hrsg.], Zur Bedeutung des Bundesgerichtsentscheides Rüti, BGE 135 II 209,
für das ISOS und das IVS, Bern November 2012, S. 35 f. mit Hinweis auf Empfehlung
zur Berücksichtigung der Bundesinventare nach Artikel 5 NHG in der Richt- und
Nutzungsplanung der Bundesämter für Raumentwicklung ARE, für Strassen ASTRA, für
Umwelt BAFU und für Kultur BAK, Bern 15. November 2012, S. 4 Ziff. 2.2,
www.are.admin.ch, sowie J. Zufferey, Kommentar NHG, Zürich 1997, Art. 2 N 28). Mit
Urteil BGE 142 II 509 E. 2.3 ff. schloss sich das Bundesgericht jedoch der Auffassung
des Bundesamtes für Raumentwicklung ARE an, wonach spätestens mit dem
Inkrafttreten des revidierten RPG vom 15. Juni 2012 die bundesrechtskonforme
Ausscheidung von Bauzonen als Bundesaufgabe im Sinne von Art. 2 NHG angesehen
werden müsse. Das Bundesgericht kam zum Schluss, dass alle Voraussetzungen für
die Anerkennung einer Bundesaufgabe mit dem revidierten Art. 15 RPG in der Fassung
vom 15. Juni 2012 vorlägen. Es handle sich bei Art. 15 RPG um eine für die Trennung
von Bau- und Nichtbauland zentrale, direkt anwendbare und abschliessende
Bestimmung des Bundesrechts. Damit ist die Nutzungsplanung nach der neuesten
bundesgerichtlichen Rechtsprechung eine Bundesaufgabe, soweit – wie hier – dadurch
Land neu einer Bauzone zugewiesen wird. Das Amt für Denkmalpflege verlangt eine
Begutachtung durch die ENHK. Nach den Empfehlungen im ISOS (S. 7) sollen im
Weiler T. verkehrsberuhigende Massnahmen ergriffen und die Durchgangsstrasse
redimensioniert werden. Auch sollen geeignete Massnahmen gegen den gewerblich-
industriellen Siedlungsdruck im Ortshintergrund ergriffen werden. Die strittige
Einzonung steht diesen Zielen diametral entgegen. Vor diesem Hintergrund besteht
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kein Anlass, von der Meinung der kantonalen Fachstelle im Sinne von Art. 25 Abs. 2
NHG abzuweichen. Die Hinweise der Beschwerdeführerinnen 1 und 2 auf die
bestehende Verkehrsbelastung auf der O.-strasse, die fehlende Einsehbarkeit und die
tiefere Lage der Parzelle Nr. 0005 ändern daran nichts (act. 45, S. 12 f. Ziff. III/7, S. 28
f. Ziff. IV/B/6f), zumal die strittige Einzonung nach eigenen Angaben der
Beschwerdeführerinnen 1 und 2 unabhängig vom Verkehrsaufkommen einen Ausbau
des Knotens N.-strasse – O.-strasse und eine Verbreiterung der O.-strasse notwendig
machen würde (vgl. Machbarkeitsstudie vom 28. März 2011, act. 8.1/15/7, S. 7 f. Ziff.
3.3 und Anhang C3, Erschliessungs- und Nutzungskonzept Z. vom 24. September
2013, S. 11, sowie Situationsplan vom 17. Juni 2013, Beilagen zu act. 8.2/53). Unter
diesen Umständen ist die Beschwerdebeteiligte verpflichtet, für eine vollständige
raumplanungsrechtliche Interessenabwägung ein Gutachten der ENHK einzuholen, falls
sie an der strittigen Einzonung festhält.
14. Die Grundsätze der Koordination sind auf das (projektbezogene)
Nutzungsplanverfahren – entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerinnen 1 und 2
(act. 21, S. 6 Ziff. 4, act. 71.1, S. 3 f. Ziff. 6b) – sinngemäss anwendbar (vgl. Art. 25a
Abs. 4 RPG und Waldmann/Hänni, Raumplanungsgesetz, Bern 2006, Art. 25a N 78,
und P. Hänni, a.a.O., S. 482 f.). Inwiefern der Baulinienplan V.-bach mit der
vorliegenden Einzonung koordiniert werden müsste (vgl. act. 8.1/21, S. 3 Ziff. 2.6,
Beilage zu act. 8.1/21 [Stellungnahme des Tiefbauamtes vom 14. Dezember 2012], act.
8.2/58, act. 45, S. 27 f. Ziff. IV/B/6e, sowie act. 2, S. 17 f. E. 3.2.5), kann anhand der
vorliegenden Akten nicht beurteilt werden.
15. Soweit sich die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 auf eine Baulücke bzw. den Begriff
des weitgehend überbauten Gebiets berufen (act. 45, S. 11 f. Ziff. III/4, act. 64, S. 10 f.
lit. B/10), beschlägt ihre Argumentation den altrechtlichen Art. 15 lit. a RPG (siehe auch
Art. 36 Abs. 3 RPG). Auch wenn der Grundsatz, das weitgehend überbaute Gebiet als
Bauzone zu qualifizieren, nicht mehr explizit im Gesetz steht, behält er auch nach der
erfolgten Teilrevision 2012 seine Gültigkeit. Für weitgehend überbautes Gebiet besteht
grundsätzlich eine ausgeprägte Erwartung auf Einbezug in die Bauzone (vgl.
Aemisegger/Kissling, Praxiskommentar RPG: Nutzungsplanung, Zürich 2016, Art. 15 N
95 f.). Der Begriff ist jedoch eng zu verstehen (vgl. hierzu BGer 1C_275/2014 vom 1.
Oktober 2014 E. 2.3 mit Hinweisen). Das grösstenteils bisher der Landwirtschaftszone
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zugewiesene Grundstück Nr. 0005 am Siedlungsrand wird von der bestehenden
Überbauung nicht so stark geprägt, dass sinnvollerweise nur die Aufnahme in die
Bauzone in Frage kommt. Es ist daher planerisch ohne Weiteres vertretbar, das
Siedlungsgebiet auf das bestehende Gewerbe-Industrie-Gebiet entlang der Z.-strasse
zu beschränken.
16. Nach Art. 15 Abs. 3 Satz 2 RPG ist eine als Fruchtfolgefläche geltende Parzelle
grundsätzlich nicht zur Überbauung geeignet. Jedenfalls gelten bei einer Einzonung die
erhöhten Anforderungen gemäss Art. 30 Abs. 1 RPV (vgl. hierzu Aemisegger/Kissling,
a.a.O., N 78 ff.). Wie bereits unter E. 9 hiervor ausgeführt, beansprucht die strittige
Einzonung Fruchtfolgeflächen. Inwiefern die qualifizierten Voraussetzungen von Art. 30
Abs. 1 RPV im konkreten Fall erfüllt sein sollen, ist nicht ersichtlich und wird von den
Beschwerdeführerinnen 1 und 2 auch nicht dargetan (vgl. demgegenüber
Vernehmlassung AREG vom 28. Dezember 2012, act. 8.1/21, S. 3 Ziff. 2.5).
17. Wie die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 selbst anerkennen (act. 64, S. 6 lit. A/6),
verbleiben hinsichtlich der Erschliessung (act. 45, S. 26 f. Ziff. IV/B/6d, act. 64, S. 6 lit.
A/6, S. 12 lit. B/13) offene Fragen (siehe auch „Vorprüfung“ des AREG vom 1.
November 2013, Beilage zu act. 8.2/57, S. 2 Ziff. 1, Stellungnahme der Verkehrspolizei
vom 6. Februar 2014, act. 8.2/59), selbst wenn die Lärmsituation trotz der konkreten
Erweiterungspläne der Beschwerdeführerin 2 (vgl. Machbarkeitsstudie vom 28. März
2011, act. 8.1/15/7, S. 2 Ziff. 2.1 und Anhänge A1 f., Erschliessungs- und
Nutzungskonzept vom 24. September 2013, Beilage zu act. 8.2/53, S. 6 Ziff. 1.4.1) erst
im Baubewilligungsverfahren zu prüfen wäre (vgl. hierzu BGer 1C_346/2014 vom 26.
Oktober 2016 E. 4.4 sowie VerwGE B 2015/31 vom 25. Mai 2016 E. 5.1 je mit
Hinweisen, www.gerichte.sg.ch). Die Planungsunterlagen sind in dieser Hinsicht zu
ergänzen.
18. Dem Ausgang der Verfahren entsprechend gehen die amtlichen Kosten zulasten
der Beschwerdeführerinnen 1 und 2 (Art. 95 Abs. 1 VRP). Unter Berücksichtigung der
Kosten der Verfügung vom 10. Dezember 2015 (act. 37), mit welcher das
Sistierungsgesuch der Beschwerdeführerinnen 1 bis 3 abgewiesen wurde, erscheint für
die zwei Beschwerdeverfahren eine Entscheidgebühr von insgesamt CHF 4500
angemessen (Art. 7 Ziff. 211 und 222 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12).
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Diese wird mit den von den Beschwerdeführerinnen 1 und 2 geleisteten
Kostenvorschüssen von insgesamt CHF 5500 verrechnet. Der Restbetrag von CHF
1000 ist den Beschwerdeführerinnen 1 und 2 zurückzuerstatten.
Die Beschwerdegegner 1 bis 4 haben im Beschwerdeverfahren B 2015/36 obsiegt,
weshalb sie die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 ausseramtlich zu entschädigen haben
(Art. 98 Abs 1 VRP in Verbindung mit Art. 98 VRP). In der Verwaltungsrechtspflege
ist die Honorarpauschale innerhalb des von Art. 22 Abs. 1 Ingress und lit. b der
Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten (sGS 963.75, HonO)
festgelegten Rahmens zwischen CHF 1000 und CHF 12‘000 festzulegen. Innerhalb des
für eine Pauschale gesetzten Rahmens wird das Grundhonorar nach den besonderen
Umständen, namentlich nach Art und Umfang der Bemühungen, der Schwierigkeit des
Falls und den wirtschaftlichen Verhältnissen der Beteiligten bemessen (Art. 19 HonO
sowie Art. 31 Abs. 1 und 2 des Anwaltsgesetzes, sGS 963.70, AnwG; vgl. dazu BGE
141 I 124 E. 4 und BGer 1C_53/2015 vom 12. Mai 2015 E. 2.5). Bei der Festsetzung der
Honorarpauschale ist die eingereichte Kostennote zu berücksichtigen (vgl. VerwGE B
2014/214 vom 27. November 2015 E. 4.2.1, VerwGE B 2015/270 vom 22. Januar 2016
E. 7, VerwGE K 2015/1; K 2015/2 vom 27. September 2016 E. 7, www.gerichte.sg.ch).
Mit Blick auf den Pauschalrahmen von Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO und die in
durchschnittlichen Zonenplanfällen zugesprochene Entschädigung kann der vom
Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin 1 bis 4 in der Kostennote vom 13.
September 2016 (act. 69) für das Beschwerdeverfahren B 2015/36 geltend gemachte
Aufwand von CHF 9000 nicht vollumfänglich entschädigt werden. Angemessen
erscheint eine Entschädigung von CHF 4500 insgesamt zuzüglich der veranschlagten
Barauslagen von CHF 360 und Mehrwertsteuer. Die Beschwerdeführerinnen 1 und 2
bezahlen die ausseramtlichen Kosten zu gleichen Teilen und haften solidarisch für den
gesamten Betrag (Art. 98 VRP in Verbindung mit Art. 106 Abs. 3 ZPO). Die
Beschwerdegegnerin 3 ist selbst mehrwertsteuerpflichtig (www.uid.admin.ch), weshalb
sie die in der Honorarrechnung ihres Anwalts belastete Mehrwertsteuer als Vorsteuer
von ihrer eigenen Steuerschuld wieder abziehen kann. Die Mehrwertsteuer kann bei ihr
deshalb bei der Bemessung der ausseramtlichen Entschädigung unberücksichtigt
bleiben (vgl. VerwGE B 2014/107 vom 25. Mai 2016 E. 18 mit Hinweisen,
www.gerichte.sg.ch). Die Beschwerdegegner sind wie folgt ausseramtlich zu
entschädigen:
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Beschwerdegegner 1, 2 und 4
je CHF 1125 zuzüglich Barauslagen von je CHF 90 und Mehrwertsteuer
Beschwerdegegnerin 3
CHF 1125 zuzüglich Barauslagen von CHF 90