Decision ID: f2163870-1690-4eda-8d7b-c0f388b3637e
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1974 geborene
X._
hat keine berufliche Ausbildung absolviert und
war vom
1.
März 2012 bis 3
1.
August 2013 als Office
-M
itarbeiter bei der
Y._
, Z
ürich, angestellt (
Urk.
7/2, 7/5
,
7/6
, 7/10 und 7/28).
Am 4. September 2013 meldete er sich erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/10). Nach erwerblichen und medizinischen Abklärun
gen (vgl.
Urk.
7/14, 7/16 f., 7/18/6 ff. und 7/24/6 f.) kündigte die Sozialversiche
rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, dem Versicherten mit Vorbescheid vom
3.
Oktober 2014 die Abweisung des Leistungsbegehrens an (Urk. 7/26).
Ent
sprechend verfügte sie am 1
3.
November 2014 (
Urk.
7/27).
1.2
Auf ein vom Versicherten am 3
0.
Oktober 2015
gestelltes Leistungsbegehren (Urk. 7/29) trat die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/32) mit Verfügung vom 11. Februar 2016
mit der Begründung
nicht ein, da
ss
eine wesentliche Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung
nicht glaubh
aft dargelegt worden sei
(
Urk.
7/33).
1.3
Vom 2
4.
Februar 2014 bis 1
2.
August 2016 (letzter effektiver Arbeitstag) war der Versicherte bei der
Z._
,
A._
, als Reinigungsmitarbeiter tätig. Unter Hinweis auf den unklaren Krankheitsverlauf löste die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis per 3
1.
Januar 2017 auf (
Urk.
7/44).
Am 1
3.
Januar 2017 mel
dete sich der Versicherte erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungs
bezug an, wobei er auf starke Rückenschmerzen hinwies (
Urk.
7/37). Nach ent
sprechender Aufforderung durch die IV-Stelle (vgl.
Urk.
7/40) reichte er diverse Arztberichte als Beweismittel ein (
Urk.
7/41). Die IV-Stelle zog nebst einem Aus
zug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug,
Urk.
7/43) sowohl die Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 7/38, 7/55) als auch einen Arbeitgeber- (
Urk.
7/44) sowie einen weiteren Arztbericht bei (
Urk.
7/47). Mit Schreiben vom 1
4.
Dezember 2017 teilte sie dem Versicherten mit, dass aufgrund
seines
Gesund
heitszustandes zurzeit keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien und der Rentenanspruch geprüft werde (
Urk.
7/57).
Unter Berücksichtigung einer Stellung
nahme
des
Regionalen Ärztlichen Diensts
(RAD)
vom 2
7.
Dezember 2017 (
Urk.
7/59/5 ff.) stellte sie dem Versicherten mit Vorbescheid vom 3
0.
Januar 2018 die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (
Urk.
7/60). In diesem Sinne verfügte die IV-Stelle sodann am 1
3.
März 2018 (
Urk.
7/66 =
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob
X._
am 2
7.
April 2018 Beschwerde mit dem Rechtsbe
gehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit
diese weitere Abklärungen
vornehme und ins
besondere eine rheumatologische Begutachtung sowie eine Evaluation der funk
tionellen Leistungsfähigkeit
(EFL)
in die Wege leite (
Urk.
1 S. 2). Mit Beschwer
deantwort vom
5.
Juni 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der
Beschwerde (
Urk.
6), worüber der
Versicherte mit Verfügung vom
7.
Juni 2018 in Kenntnis gesetzt wurde (
Urk.
8).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversi
cherungsrechts; ATSG
). Sie kann Folge von Geburts
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalide
nversicherung; IVG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier
telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.
3
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat.
Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaub
haft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2).
Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).
1.4
Die
RAD
stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzun
gen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenver
sicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgaben
bereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2
bis
IVG). Nach Art. 49
IVV
beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfme
thoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).
Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht
– gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wer
tung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes
gerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).
Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter
ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (
BGE 134 V 231
E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika
tionen verfügt (
BGE 137 V 210
E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf
BGE 139 V 225
E. 5.2;
135 V 465
E. 4.4 und E. 4.7).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung vom 13. März 2018 (
Urk.
2) zusammengefasst auf den Standpunkt,
die Abklärungen hätten ergeben, dass
dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als Reini
gungskraft seit dem 1
4.
August 2016 nicht mehr zumutbar sei. In Bezug auf e
ine leidensadaptierte - insbesondere leichte und wechselbelastende - Tätigkeit
liege jedoch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit vor.
Als Reinigungskraft habe der Beschwerdeführer einen Jahreslohn von
Fr.
50'700.-- erzielt. Als Hilfsarbeiter könnte er ausgehend von den statistischen Werten ein jährliches Einkommen von
Fr.
67'454.70 erzielen. Damit resultiere ein Invaliditätsgrad von 0
%
, weshalb
k
ein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung
bestehe
.
2.2
Dem hielt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift vom 2
7.
April 2018 im Wesentlichen entgegen,
dass er vom RAD nicht persönlich untersucht worden sei. Der RAD sei auf der Grundlage des Sprechstundenberichts der
B._
vom 1
1.
August 2017 zum Schluss gekommen, dass
in einer angepassten, rückenschonenden Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe.
Diesem Bericht sei jedoch lediglich zu entnehmen, dass für eine leichte und sehr leichte Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit vorliege; eine 100%ige Arbeitsfähigkeit werde indes nicht erwähnt. Die Beschwerdegegnerin wäre gehalten gewesen, Rücksprache mit den behandelnden Ärzten zu nehmen. Der im Beschwerdever
fahren vorgelegte Bericht der
B._
vom 23. April 2018 zeige, dass die behandelnden Ärzte von keiner 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen seien. Diese werde vielmehr auf 50
%
einge
schätzt, wobei die glaubhaften Schmerzen den Grund für die Limitierung bilden würden. Es sei zudem eine genauere Abklärung mittels
Evaluation der funktio
nellen Leistungsfähigkeit (
EFL
)
empfohlen worden. Vor diesem Hintergrund erweise sich die Beurteilung des RAD als unbegründet. Es seien erhebliche Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Stellungnahme vorhanden, weshalb weitere Abklärungen durch die Beschwerde
gegnerin angezeigt seien
(
Urk.
1 S. 5 ff.).
2.3
Strittig und im Folgenden zu prüfen ist somit, ob die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch des Beschwerdeführers zu Recht verneint hat.
Der Zustand, wie er sich jetzt präsentiert, ist mit den Verhältnissen zum Zeitpunkt der einen Leistungsanspruch verneinenden Verfügung vom 1
3.
November 2014 (Urk. 7/27) zu vergleichen.
Eine richterliche Beurteilung der
Eintretensfrage
ist demgegen
über
nicht angezeigt
, da die Verwaltung auf die Neuanmeldung
vom 1
3.
Januar 2017 eingetreten ist (vgl. E.
1.3
vorstehend
).
3.
Bei Erlass der Verfügung vom 1
3.
November 2014 war die Beschwerdegegnerin gestützt auf die durchgeführten ärztlichen Abklärungen zum Schluss gekommen, ein Gesundheitsschaden sei nicht ausgewiesen. Dem Beschwerdeführer sei sowohl die bisherige als auch jede andere angepasste und wechselbelastende Tätigkeit vollzeitlich zumutbar (Urk. 7/25,
Urk.
7/27). Anlässlich der Neuanmeldung vom 3
0.
Oktober 2015 (Urk. 7/29) versäumte es der Beschwerdeführer, trotz Aufforde
rung durch die Beschwerdegegnerin (
Urk.
7/30), sein Leistungsgesuch mit ärzt
lichen Berichten zu substantiieren. Demzufolge trat die Beschwerdegegnerin auf das Leistungsgesuch nicht ein (Urk. 7/33).
4.
4.1
Nach Eingang der weiteren Neuanmeldung vom 1
3.
Januar 2017 (Urk. 7/37) forderte die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer wiederum auf, sein Gesuch mittels aktuellen ärztlichen Berichten glaubhaft zu machen (Urk. 7/40). Daraufhin gingen der Beschwerdegegnerin verschiedene Berichte der
B._
zu (Urk. 7/41).
Dem Bericht vom 2
6.
Mai 2016 ist folgende Dia
gnose zu entnehmen
:
-
schmerzhafte L5
Radikulopathie
links mit/bei
-
Diskusprotrusion
L4/5 mit beidseitiger Wurzelkompression L5 links > rechts mit/bei Übergangsanomalie,
sacralisierter
Lendenwirbelkörper 5
Der Beschwerdeführer habe mitgeteilt,
seit vielen Jahren an leichtgradigen lumbalen Rückenschmerzen
zu
leide
n
, welche in den letzten drei bis vier Wochen
deutlich zugenommen hätten. Die Schmerzen würden ins linke Bein bis in den Unterschenkel ausstrahlen. Es sei eine
epidurale
Infiltration L4/5 durchgeführt worden (
Urk.
7/41/1 f.).
4
.2
Im Rahmen einer Verlaufskontrolle wurde seitens der Ärzte der
B._
am 1
9.
Juli 2016 aufgrund eines anhaltenden Leidensdrucks eine Indika
tion zur Dekompression der Lendenwirbelkörper L4/5 gestellt (
Urk.
7/41/3).
Am 1
5.
August 2016 erfolgte der operative Eingriff (
Urk.
7/5
5/21 f.). Bei komplikati
onslosem postoperativem
Verlauf und rascher Besserung der präoperativen Symptomatik wurde der Beschwerdeführer am 1
9.
August 2016
aus dem Spital
entlassen (
Urk.
7/55/23).
4
.3
Mit Bericht vom 1
9.
September 2016 hielten die behandelnden Ärzte fest, dass eine Linderung der lumbalen Schmerzen sowie der Flanken- und Gesässschmer
zen links eingetreten sei. Indes würden starke Beinschmerzen linksseitig persis
tieren, weshalb weitere MRI-Abklärungen veranlasst worden seien.
Vom 1
4.
August bis
3
0.
September 2016
bestehe
eine
100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk.
7/38/19 f.).
4
.4
Infolge anhaltender
Schmerzen
erfolgten am 1
3.
und 2
7.
Oktober 2016
weitere
Infiltrationen. Dem Beschwerdeführer wurde bis zum 2
2.
November 2016 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Im Bericht des
B._
vom 12. Dezember 2016 wurde ausserdem festgehalten, dass eine leichte körper
liche Tätigkeit theoretisch zumutbar sei. Für eine qualitative Beurteilung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit werde jedoch eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit in einer geeigneten arbeitsmedizinischen Institution empfoh
len (
Urk.
7/38/12 f.).
4
.5
Ab dem
4.
Januar 2017 wurde der Beschwerdeführer in der
B._
chiropraktisch
mittels Flexions-Distraktion
s
-Therapie sowie muskulär
detonisierenden
Massnahmen
behandelt (vgl.
Urk.
7/41/11 ff.).
Mit Bericht vom 3
1.
Mai 2017 wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer
anlässlich der letzten Konsultation vor allem über abdominelle Schmerzen geklagt habe, wobei ihm die Vorstellung bei einem
Gastroenterologen
oder einem
Viszeralchirurgen
empfohlen worden sei.
Darüber hinaus
leide er
weiterhin
unter leich
ten Rücken
schmerzen
.
In diesem Zusammenhang habe sich initial postoperativ ein protra
hierter Heilungsverlauf gezeigt. Die zuletzt durchgeführte MRI-Untersuchung der Brust- und Lendenwirbelsäule habe jedoch einen Normalbefund ergeben. Aus wirbelsäulenchirurgischer Sicht könnten die noch bestehenden leichten lumbalen Schmerzen nicht angegangen werden. Angeraten werde die Fortführung der Chiropraktik und Physiotherapie.
Eine Arbeit mit eher administrativen Aufgaben müsste
aus ärztlicher Sicht
möglich sein
. Auf das Heben von schweren Lasten sollte verzichtet werden (
Urk.
7/55/11 ff.).
4
.6
Dem Bericht der
B._
vom 1
1.
August 2017 ist zu entneh
men, dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Verlaufskontrolle von einem spontanen Beschwerderückgang mit nur noch leichten ausstrahlenden Schmerzen ins linke Bein berichtet habe
.
Lähmungen oder Gefühlsstörungen seien keine vorhanden.
Beschwerden würden vor allem durch Rotationsbewegungen und Bücken mit Hochheben von Lasten ausgelöst.
Mittels
MRI-Untersuchung vom
8.
August 2017 habe eine leichte Rezidiv-Diskushernie mit
rezessaler
Einengung der L5-Wurzel
eruiert werden können
.
Die
Sensomotorik der unteren Extremitäten samt Gangvaria
sei
vollständig intakt gewesen. Der Beschwerdeführer wäre sicherlich in einer leichten bis sehr leichten Tätigkeit arbeitsfähig.
In Bezug auf eine
Tätigkeit als Reinigungskraft, welche
mit häufigem Bücken und Torsionsbewegungen einhergehe, erscheine die Belastung
allerdings
als zu hoch (
Urk.
7/47).
4
.7
In seiner RAD-Stellungnahme vom 2
7.
Dezember 2017 stellte
Dr.
med.
C._
, Facharzt für Chirurgie sowie Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, folgende Diagnose mit
dauerhaftem
Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (
Urk.
7/59/6):
-
regrediente
schmerzhafte L5-Radikulopathie links bei
-
Diskusprotrusion
L4/5 mit beidseitiger Wurzelkompression L5
-
Status nach mikrochirurgischer Fensterung L4/5 beidseits und
Seques
terotomie
am 1
5.
August 2016
-
lumbosacraler
Übergangsanomalie
Demgegenüber verneinte
Dr.
C._
in Bezug auf folgende Diagnose dauerhafte Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:
-
Status nach Polytrauma 1998 mit Fraktur des Brustwirbelkörpers 12 und
Nephrektomie
links
Hinsichtlich der bisher ausgeübten Tätigkeit als Reinigungskraft bestehe seit dem 1
4.
August 2016 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Dies sei Folge der reduzierten Beweglichkeit und Belastbarkeit des Achsenskeletts. Funktionelle Einschränkun
gen bestünden insbesondere für das Heben von Lasten und in Bezug auf Rota
tionsbewegungen der Lendenwirbelsäule. Für leidensadaptierte Tätigkeiten sei vom 1
4.
August 2016 bis 1
1.
August 2017 ebenfalls eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit zu attestieren.
Spätestens seit August 2017
liege
indes ein stabiler Zustand mit geringen, belastungsabhängigen Schmerzen
vor
.
Seit dem 1
2.
August 2017 seien leichte Tätigkeiten mit der Möglichkeit zum Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Gehen medizinisch-theoretisch
zu 100
% zumutbar.
Nicht geeignet seien Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten über zehn Kilogramm, Heben aus der Hocke, Verharren in Zwangshaltungen, repetitiven Rumpfdrehungen und -beugungen, sowie kniende, gebückte, vornüber geneigte oder rein stehende Arbeiten (
Urk.
7/59/6 f.).
5
.
5
.1
Die Beschwerdegegnerin legte die Berichte der behandelnden Ärzte
Dr.
C._
vom RAD vor, welcher als Facharzt für Chirurgie sowie Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates über die notwendige fachliche Qualifi
kation verfügt und am 2
7.
Dezember 2017 Stellung bezog (
Urk.
7/59/5 ff.). Dabei handelt es sich um eine Aktenbeurteilung, da der Beschwerdeführer nicht unter
sucht wurde. Ihr kann trotzdem voller Beweiswert zukommen, sofern ein lücken
loser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (Urteil des Bundes
gerichts 8C_641/2011 vom 2
2.
Dezember 2011 E. 3.2.2).
Anhand der Berichte der behandelnden Ärzte konnte sich
Dr.
C._
ein vollständiges Bild über die Anam
nese, den Krankheitsverlauf und den gegenwärtigen gesundheitlichen Zustand des Beschwerdeführers verschaffen. Vor diesem Hintergrund ist nicht zu bean
standen, dass auf eine persönliche Untersuchung des Beschwerdeführers verzich
tet wurde.
5
.2
Näher zu prüfen bleibt, ob die Stellungnahme des RAD auch
hinsichtlich
der Beurteilung der medizinischen Situation und
insbesondere der Arbeitsfähigkeit überzeugt.
Dr.
C._
stimmt
e
mit den behandelnden Ärzten des
B._
dahingehend überein, als dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiter seit dem 1
4.
August 2016 nicht mehr zumut
bar
war
(
Urk.
7/55/12
, 7/55/38
, 7/59/6).
Dies stellen die Parteien in Anbetracht der reduzierten Beweglichkeit und Belastbarkeit der Wirbelsäule zu Recht nicht in Frage, zumal
der Beschwerdeführer die bisherige
Tätigkeit überwiegend
gehend
aus
zuüben hatte
und
diese darüber hinaus
häufig mit dem
Heben oder Tragen von Lasten verbunden
war (vgl.
Urk.
7/44/3).
Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers erweist sich auch die
Schluss
folgerung von
Dr.
C._
, dass eine dem medizinischen Belastungsprofil ange
passte Tätigkeit spätestens seit dem 1
2.
August 2017 zu 100
%
zumutbar sei, als nachvollziehbar.
So berichtete der Beschwerdeführer anlässlich einer Verlaufs
kontrolle vom
8.
August 2017 selbst von einem spontanen Beschwerderückgang und nur noch leicht ausstrahlenden Schmerzen ins linke Bein. Die behandelnden Ärzte stellten keine Einschränkungen der Sensomotorik der unteren Extremität fest und äusserten sich dahingehend, dass der Beschwerdeführer «sicherlich» in einer leichten bis sehr leichten Tätigkeit arbeitsfähig sei (
Urk.
7/47
; vgl. ferner bereits
Urk.
7/38/13 und 7/55/13
).
Der im Beschwerdeverfahren eingereichte Bericht der
B._
vom 23. April 2018 (
Urk.
3) vermag die RAD-Beurteilung ebenfalls nicht in Zweifel zu ziehen. Im Unterschied zum Bericht vom 1
1.
August 2017 - respektive im
Sinne
dessen
Präzisierung - wurde zwar explizit nur
noch
eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit attestiert. Im Weiteren wurde die Durchführung einer EFL empfohlen. Es mangelt allerdings an objektiven Befunden, anhand derer die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
von 50
%
nachvollzogen werden könnte. Allein der Hinweis auf die «doch glaubhaften Schmerzen» genügt in diesem Kontext nicht.
Zudem fehlen Anhaltspunkte, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit August 2017 bis zum massgeblichen Zeitpunkt des Erlasses der angefochte
nen Verfügung wesentlich verschlechtert hätte
.
Nicht zuletzt ist auch der
Erfah
rungstatsache
Rechnung zu tragen
, dass behandelnde Arztpersonen und Thera
piekräfte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauens
stellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE
135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E.
3b/cc).
Nach dem Gesagten besteht somit kein begründeter Anlass, die Einschätzung von
Dr.
C._
, gemäss derer der Beschwerdeführer spätestens seit dem 1
2.
August 2017
in einer angepassten Tätigkeit zu 100
%
arbeitsfähig
ist
(
Urk.
7/59/6 f.), in Frage zu stellen.
Es ist entgegen der Argumentation des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 6
f.
) nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin
auf
weitere Abklärunge
n verzichtete
. Einerseits
kommt dem Versicherungsträger im Rahmen der Verfahrensleitung ein grosser Ermessensspielraum bezüglich Notwendigkeit, Umfang und Zweckmässigkeit von medizinischen Erhebungen zu. Der Sachver
halt ist soweit zu ermitteln, bis über den Leistungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entschieden werden kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2011 vom
5.
Juli 2011 E. 3.2). Dieser Abklä
rungspflicht ist die Beschwerdegegnerin
hinreichend
nachgekommen. Anderer
seits ist in Bezug auf die beantragte Durchführung einer EFL anzumerken, dass bei zuverlässiger ärztlicher Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in der Regel keine Notwendigkeit besteht, die Rechtsfrage der Erwerbsunfähigkeit durch eine EFL zu überprüfen.
Gemäss bundesgerichtlicher Praxis kann eine solche
ausnahmsweise
erforderlich sein, wenn mehrere involvierte Ärzte diese angesichts eines multiplen und schwierig einzuschätzenden Krankheitsbildes ausdrücklich befürworten (Urteil des Bundesgerichts 8C_
312/2018 vom 21
.
September 2018 E. 5.1 mit Hin
weisen
).
Diese Voraussetzungen sind
im konkreten Fall
allerdings nicht erfüllt.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sich der gesundheitliche Zustand im August 2016 verschlechtert hat, mit der Folge, dass ab dann eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestand. Ab August 2017 trat wiederum eine Besserung ein. Seither ist der Beschwerdeführer in der Lage, körperliche leichte und wechselbe
lastende Tätigkeiten vollzeitlich auszuüben.
6
.
6
.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
6
.2
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige
Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus
nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 332 E. 4.1 mit Hinweis).
Der
Beschwerdeführer ist seit dem 1
4.
August 2016 in seiner angestammten Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiter vollständig arbeitsunfähig (vgl. E.
5
.2
vor
stehend), weshalb die gesetzlich vorgesehene Wartezeit im August 2017 abgelau
fen war (vgl.
Art.
28
Abs.
1 lit. b IVG). Dies bildet den Zeitpunkt des frühestmög
lichen Rentenbeginns, zumal sich der Beschwerdeführer am 13. Januar 2017 zum Leistungsbezug angemeldet hatte (
Urk.
7/37) und die in Art. 29
Abs.
1 IVG genannte Frist
im August 2017
ebenfalls abgelaufen war.
Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ist davon auszugehen, dass er im Gesundheitsfall im August 2017 weiterhin bei der
Z._
als Reinigungsarbeiter angestellt gewesen wäre, da das Arbeitsverhältnis krankheitsbedingt aufgelöst wurde.
Aus
gehend von den Angaben der Arbeitgeberin hätte er dabei im Jahr 2017 ein Bruttoeinkommen von Fr. 50'700.-- erzielt (
Urk.
7/44), was die Beschwerde
gegnerin in der angefochte
nen Verfügung korrekt festgehalten hat.
6
.3
Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung
zumutbarerweise
noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3; 135 V 297 E. 5.2; 129 V 472 E. 4.2.1; 126 V 75 E. 3b/
aa
).
Mangels Vorliegens eines stabilen Arbeitsverhältnisses nach Eintritt der Invalidi
tät ist das Invalideneinkommen des Beschwerdeführers anhand der Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) zu bestimmen. Aufgrund der fehlenden beruflichen Ausbildung des Beschwerdeführers sowie angesichts des medizinischen Belastungsprofils ist auf den monatlichen Bruttolohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art m
ännlicher Angestellter von
Fr.
5'312.--
abzustellen (LSE
2014
,
TA1_tirage_skill_level, Monatlicher Brutto
lohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Privater Sektor, Total, Kompetenzniveau 1
).
Aufgerechnet auf
die durchschnitt
liche betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, A-S) und angepasst an die Entwicklung der Nominallöhne für männliche Arbeitskräfte von 2’220 Punkten im Jahr 2014 auf 2’249 Punkte im Jahr 2017 (vgl. www.bfs.admin.ch) ergibt dies bei einem zumutbaren Arbeitspensum von 100 % ein Bruttoeinkommen von Fr. 67'321.20 jährlich (Fr. 5'312.-- / 40 * 41.7 * 12 / 2'220 * 2‘249).
6
.4
Auf der Grundlage dieser Vergleichseinkommen würde selbst bei Gewährung eines maximalen leidensbedingten Abzuges vom Invalideneinkommen in Höhe von 25
%
(vgl. BGE 126 V 75 E. 5b/cc) kein Invaliditätsgrad von mindestens 40 % und folglich kein Rentenanspruch resultieren (vgl. E. 1.2).
Eine Parallelisierung der Vergleichseinkommen hätte im Übrigen ebenfalls keinen Rentenanspruch zur Folge. So liegt das ermit
telte
Valideneinkommen
von
Fr.
50'700.-- um Fr. 16'621.20
respektive
24.69
%
unter der branchenüblichen
Entlöhnung
([Fr. 67'321.
20 .
/.
Fr.
50'700.--] * 100 /
Fr.
67'321.20
). Rechtsprechungsgemäss ist das
Valideneinkommen
demnach um den 5
%
übersteigenden Prozentsatz der Unterdurchschnittlichke
it, also um 19.69
%
, zu parallelisieren (vgl. BGE 135 V 297 E. 6.1.3). Mit anderen Worten ist das
Valideneinko
mmen
für das Jahr 2017
auf
Fr.
63'130.37
zu erhöhen, w
obei der Betrag von
Fr.
50'700.--
de
m Prozentsatz von 80.31
%
(100
%
- 19.69
%
) gleichzusetzen und auf 100
%
hochzurechnen is
t (
Fr.
50'700.-- / 80.31 * 100
; vgl. zur Berechnung Urteil des Bundesgerichts 8C_2/2017 vom 1
6.
August 2017 E. 2).
Ausgehend
von einem Invalid
eneinkom
men von
Fr.
67'321.20
resultiert selbst bei Gewährung eines maximalen Leidensabzuges
wiederum
kein Invaliditätsgrad von mindestens 40
%
.
7
.
Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch des Beschwerdeführers zu Recht verneint.
Trotz der gesundheitlichen Veränderung ist ein solcher klar nicht ausgewiesen.
Die angefochtene Verfügung vom 1
3.
März 2018 (
Urk.
2) ist daher nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.
8
.
Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prüfen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah
rensaufwand sowie unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69 Abs. 1
bis
IVG) und ermessensweise auf
Fr.
7
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.