Decision ID: d5591051-c2db-5d91-98c9-7851c5e19e5f
Year: 2004
Language: de
Court: SG_VG
Chamber: SG_VG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ V.D., geboren am 28. Dezember 1977, ist Staatsangehöriger des ehemaligen
Jugoslawien. Er reiste am 20. Juni 1989 im Rahmen des Familiennachzugs zusammen
mit der Mutter und einem Bruder zu dem in Kirchberg wohnhaften Vater in die Schweiz.
Seit dem 11. Januar 1990 besitzt er eine Niederlassungsbewilligung.
Am 18. August 1998 wurde V.D. von der Gerichtskommission Untertoggenburg wegen
bandenmässigen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen
Hausfriedensbruchs sowie verschiedener Widerhandlungen gegen das
Strassenverkehrsgesetz zu einer Gefängnisstrafe von neun Monaten, einer Busse von
Fr. 1'500.-- und einer Landesverweisung von drei Jahren verurteilt. Gefängnisstrafe und
Landesverweisung wurden bedingt aufgeschoben, unter Ansetzung einer Probezeit von
zwei Jahren.
Am 22. November 1999 wurde V.D. die Ausweisung aus der Schweiz angedroht. In der
Folge beging er weitere Straftaten.
Mit Verfügung vom 20. Februar 2002 wies das Ausländeramt V.D. für die Dauer von
fünf Jahren aus der
Schweiz aus.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 3/10
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
B./ Mit Eingaben vom 7. März und 2. April 2002 erhob V.D. durch seinen
Rechtsvertreter Rekurs beim Justiz- und Polizeidepartement.
Mit Strafbescheid des Untersuchungsamtes Gossau vom 2. Oktober 2002 wurde V.D.
wegen sexueller Handlungen mit einem Kind zu einer Gefängnisstrafe von zehn Tagen
verurteilt, wobei der Vollzug bedingt unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren
ausgesprochen wurde. Mit Strafbescheid des Untersuchungsamtes Gossau vom 23.
Juli 2003 wurde V.D. im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall wegen fahrlässiger
einfacher Körperverletzung sowie mehrfachen Ungehorsams im Betreibungsverfahren
mit Fr. 1'500.-- gebüsst.
Mit Entscheid vom 20. Oktober 2003 wies das Justiz- und Polizeidepartement den
Rekurs gegen die Ausweisung ab, reduzierte allerdings die Dauer der Massnahme auf
zwei Jahre.
C./ Mit Eingaben seines Rechtsvertreters vom 4. und 24. November 2003 erhob V.D.
Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragte, der Entscheid des Justiz- und
Polizeidepartements vom 20. Oktober 2003 sei aufzuheben und es sei von einer
Ausweisung abzusehen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. In der Begründung
der Beschwerde wird ausgeführt, die Verurteilungen seien nicht zu bestreiten. Es sei
aber zu berücksichtigen, dass die schweren Verfehlungen vor mehr als sechs Jahren
begangen worden seien. Seither habe sich der Beschwerdeführer wohl verhalten. Es
gehe nicht an, ihm die Ausweisung im Jahre 1999 anzudrohen, um sie dann im Jahre
2002 aus den gleichen Gründen zu vollziehen. Zwar sei es ihm bis heute nicht
gelungen, sich im Strassenverkehr korrekt zu verhalten, doch da es sich bei diesen
Delikten um Uebertretungen handle, rechtfertige sich eine Ausweisung nicht.
Hinsichtlich des Strafbescheides wegen sexueller Handlungen mit einem Kind sei er
heute wie damals noch der Ueberzeugung, dass die darin erwähnten Argumente zu
einem Freispruch hätten führen sollen. Auf die weiteren Vorbringen in der Beschwerde
wird, soweit wesentlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
Die Vorinstanz schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 1. Dezember 2003 auf
Abweisung der Beschwerde.

Darüber wird in Erwägung gezogen:
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 4/10
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
1./ Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Der
Beschwerdeführer ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeeingaben vom 4. und 24.
November 2003 entsprechen zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen
Anforderungen (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2
VRP). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2./ Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der
Ausländer (SR 142.20, abgekürzt ANAG) kann ein Ausländer aus der Schweiz
ausgewiesen werden, wenn er wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich
bestraft wurde (lit. a), wenn sein Verhalten im allgemeinen und seine Handlungen
darauf schliessen lassen, dass er nicht gewillt oder nicht fähig ist, sich in die im
Gaststaat geltende Ordnung einzufügen (lit. b).
Die Ausweisung kann befristet, aber nicht für weniger als zwei Jahre, oder unbefristet
ausgesprochen werden (Art. 11 Abs. 1 ANAG). Sie soll nur verfügt werden, wenn sie
nach den gesamten Umständen angemessen erscheint (Art. 11 Abs. 3 Satz 1 ANAG).
a) Art. 10 Abs. 1 ANAG ist eine typische "Kann-Bestimmung". Das Gesetz schreibt
beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen nicht zwingend die Anordnung einer
Ausweisung vor, sondern es räumt der Verwaltung diesbezüglich einen
Ermessensspielraum ein. Das Verwaltungsgericht ist zur Ueberprüfung der
Angemessenheit einer Verfügung oder eines Entscheides nicht befugt (Art. 61 Abs. 1
und 2 VRP). Es darf daher auch bei der Prüfung der Angemessenheit im Sinne von Art.
11 Abs. 3 Satz 1 ANAG nicht sein eigenes Ermessen - im Sinne einer Prüfung der
Opportunität bzw. der Zweckmässigkeit der Massnahme - anstelle des Ermessens der
Verwaltung stellen (VerwGE vom 11. November 2003 i.S. M.B.A. mit Hinweis auf
VerwGE vom 17. August 1999 i.S. J. und S.R.; BGE 125 II 107). Es kann nur
überprüfen, ob der Entscheid der Verwaltung auf einer Ueberschreitung bzw. einem
Missbrauch des Ermessens beruht und damit rechtswidrig ist (GVP 1996 Nr. 9 mit
Hinweisen).
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 5/10
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Für die Beurteilung der Angemessenheit der Ausweisung im Sinne von Art. 11 Abs. 3
ANAG bzw. der Verhältnismässigkeit sind namentlich die Schwere des Verschuldens
des Ausländers, die Dauer seiner Anwesenheit in der Schweiz sowie die ihm und seiner
Familie drohenden Nachteile zu berücksichtigen (Art. 16 Abs. 3 der Vollzugsverordnung
zum ANAG, SR 142.201, abgekürzt ANAV). In der Prüfung der Angemessenheit im
Sinne von Art. 11 Abs. 3 ANAG, d.h. der Verhältnismässigkeit, geht auch diejenige auf,
ob die Massnahme im Sinne von Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention
(SR 0.101, abgekürzt EMRK) verhältnismässig bzw. als in einer demokratischen
Gesellschaft notwendig erscheint (BGE 120 Ib 130 f.).
Sodann kann die Ausweisung nach Art. 10 Abs. 1 lit. b ANAG insbesondere bei
schweren oder wiederholten Verstössen gegen gesetzliche Vorschriften oder
behördliche Verfügungen, grober Verletzung allgemeiner Gebote der Sittlichkeit,
fortgesetzter böswilliger und liederlicher Nichterfüllung der öffentlich-rechtlichen oder
privatrechtlichen Verpflichtungen oder sonstiger fortgesetzter Liederlichkeit oder
Arbeitsscheu begründet sein (Art. 16 Abs. 2 ANAV).
b) Fest steht, dass der Beschwerdeführer zahlreiche Straftaten beging. Am 18. August
1998 wurde er von der Gerichtskommission Untertoggenburg wegen bandenmässigen
Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs sowie
weiterer Delikte schuldig gesprochen und zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 9
Monaten, einer Busse von Fr. 1'500.-- und einer bedingten Landesverweisung von drei
Jahren verurteilt.
Der Einzelrichter des Bezirksgerichts Wil sprach den Beschwerdeführer am 12. Juli
2001 der mehrfachen falschen Anschuldigung, des Führens eines Motorfahrzeuges
trotz Führerausweisentzugs sowie der Verübung weiterer Delikte schuldig und
verurteilte ihn zu acht Wochen Gefängnis unbedingt. Von einem Widerruf des
bedingten Vollzugs der von der Gerichtskommission Untertoggenburg ausgefällten
Strafe wurde Umgang genommen; hingegen wurde die angesetzte Probezeit um ein
Jahr verlängert.
Mit Strafbescheid vom 2. Oktober 2002 wurde der Beschwerdeführer wegen
mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind schuldig gesprochen und zu einer
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 6/10
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
bedingten Gefängnisstrafe von zehn Tagen verurteilt, und mit Bussenverfügung des
Untersuchungsamtes Gossau vom 23. Juli 2003 wurde er wegen fahrlässiger einfacher
Körperverletzung sowie weiterer Delikte mit einer Busse von Fr. 1'500.-- bestraft.
Aufgrund der erwähnten Verurteilungen sind im vorliegenden Fall die Voraussetzungen
für eine Ausweisung gemäss Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG unbestrittenermassen erfüllt.
c) Im folgenden ist deshalb zu prüfen, ob die angeordnete Ausweisung für die Dauer
von zwei Jahren verhältnismässig ist.
aa) Ausgangspunkt und Massstab für die Schwere des Verschuldens und die
fremdenpolizeiliche Interessenabwägung ist die vom Strafrichter verhängte Strafe (BGE
129 II 216).
Die Gerichtskommission Untertoggenburg hielt im Zusammenhang mit der Verurteilung
wegen bandenmässigen Diebstahls fest, das Verschulden des Beschwerdeführers
wiege nicht leicht; im Vergleich zu den übrigen Bandenmitgliedern sei er jedoch eher
als Gelegenheitsmitläufer anzusehen. Er sei aus drei Einbrüchen für einen Schaden von
rund Fr. 12'000.-- und gestohlene Sachen von rund Fr. 15'000.-- verantwortlich.
Auch in fremdenpolizeilicher Hinsicht ist das Verschulden nicht als leicht zu werten.
Allerdings ist zu berücksichtigen, dass seit diesen Taten schon über sechs Jahre
verstrichen sind und die in der Folge begangenen Delikte anders gelagert sind. Die
Verurteilungen wegen falscher Anschuldigung und fahrlässiger Körperverletzung -
dieses Delikt ist entgegen den Ausführungen in der Beschwerde ein Vergehen, nicht
eine Uebertretung - standen im Zusammenhang mit Strassenverkehrsdelikten.
Insbesondere aufgrund der wiederholten SVG-Delikte, die der Beschwerdeführer zum
Teil während des hängigen Ausweisungsverfahrens beging, bestehen gewichtige
Zweifel, ob er gewillt und imstande ist, sich an die Rechtsordnung zu halten. Allerdings
ist festzuhalten, dass es sich bei den verübten Straftaten nicht um Gewalt- oder
Drogendelikte handelte. Hinsichtlich des Straftatbestands der sexuellen Handlungen
mit einem Kind wurde dem Beschwerdeführer nur ein leichtes Verschulden zum
Vorwurf gemacht, zumal die inkriminierten Taten einvernehmlich erfolgten und das
"Opfer" die Freundin des Täters war (vgl. dazu unten Erw. bb).
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 7/10
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Negativ ins Gewicht fallen sodann die erheblichen Schulden des Beschwerdeführers.
Allerdings sind die offenen Betreibungen und die Verlustscheine von je rund Fr.
30'000.-- nicht in einer Grössenordnung, welche allein für sich eine Ausweisung
rechtfertigen. Im weiteren ist auch die häufige Stellenlosigkeit als fehlende berufliche
Integration zu qualifizieren, doch rechtfertigt sie den Vorwurf einer Arbeitsscheu nicht.
Aufgrund der wiederholten Delinquenz sowie der Ueberschuldung und der
mangelhaften beruflichen Integration besteht zwar ein erhebliches öffentliches
Interesse, den Beschwerdeführer auszuweisen. Unter Berücksichtigung der Art der
Straftaten und der gesamten Dauer der Freiheitsstrafen von weniger als einem Jahr
Gefängnis ist dieses öffentliche Interesse aber doch deutlich geringer als bei einem
Ausländer, der zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt wurde. Sodann ist zu
berücksichtigen, dass im vorliegenden Fall dem öffentlichen Interesse ein gewichtiges
privates Interesse am weiteren Verbleib in der Schweiz gegenübersteht, was
Gegenstand der folgenden Erwägungen ist.
bb) Zugunsten des Beschwerdeführers fällt ins Gewicht, dass er bereits seit seinem
zwölften Altersjahr und nunmehr seit nahezu 15 Jahren in der Schweiz lebt. Auch leben
seine Eltern und zwei seiner Geschwister in der Schweiz. Hinzu kommt, dass der
Beschwerdeführer mit seiner Freundin, die über eine Niederlassungsbewilligung
verfügt, ein gemeinsames Kind hat, dessen Vaterschaft er anerkannte. Die
Liebesbeziehung zu seiner Freundin besteht seit 2001. Da diese zu jenem Zeitpunkt
das 16. Altersjahr noch nicht vollendet hatte, führte die Beziehung zur Verurteilung des
rund neun Jahre älteren Beschwerdeführers wegen sexueller Handlungen mit einem
Kind. Die strafbaren Handlungen geschahen indes einvernehmlich, und die Freundin
äusserte bei der untersuchungsrichterlichen Befragung, sie beabsichtige, den
Beschwerdeführer zu heiraten. Der Vater und der Bruder des Beschwerdeführers
hätten versucht, mit ihrem Vater zu sprechen. Dieser stelle sich jedoch gegen eine
Heirat. Wenn sie ihren Pass hätte, würde sie mit dem Beschwerdeführer im Kosovo
heiraten. Ihr Vater gebe jedoch den Pass nicht heraus. Bei dieser Sachlage kann sich
jedenfalls der Beschwerdeführer auf Art. 8 EMRK berufen. Sein Kind verfügt über eine
Niederlassungsbewilligung, und zudem kann die Berufung auf Art. 8 EMRK nicht daran
scheitern, dass der Vater der Freundin deren Pass nicht herausgibt, um eine Heirat zu
verhindern.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 8/10
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Die Ausweisung würde nach dem Gesagten den Beschwerdeführer in gravierendem
Masse in seinen persönlichen Interessen beeinträchtigen. Gesamthaft betrachtet
kommt das Verwaltungsgericht zum Schluss, dass das öffentliche Interesse an der
Ausweisung aufgrund der Art der Delikte und der Dauer der ausgesprochenen
Freiheitsstrafen im Lichte der ständigen Praxis das private Interesse des
Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz aufgrund der langen Dauer des
bisherigen Aufenthalts und der familiären Beziehungen nicht zu überwiegen vermag.
Die Ausweisung ist daher als unverhältnismässig zu qualifizieren. Allerdings rechtfertigt
es sich, dem Beschwerdeführer gestützt auf Art. 16 Abs. 3 ANAV die Ausweisung
förmlich anzudrohen. Vom Beschwerdeführer wird erwartet, dass er sich inskünftig
strikte an die geltenden Vorschriften und behördlichen Anordnungen hält. Dies gilt
namentlich auch in Bezug auf die Vorschriften über den Strassenverkehr. Der
Beschwerdeführer ist zudem darauf hinzuweisen, dass die Aufhebung der Ausweisung
nicht zur Folge hat, dass die früheren Verurteilungen im Rahmen eines allfälligen neuen
Verfahrens nicht mehr berücksichtigt werden können (vgl. BGE vom 15. November
2000 i.S. A.L., 2A.241/2000).
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde gutzuheissen und der
Rekursentscheid vom 20. Oktober 2003 aufzuheben ist. Dem Beschwerdeführer ist die
Ausweisung förmlich anzudrohen.
3./ Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens dem Staat aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von Fr. 2'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 des Gerichtskostentarifs,
sGS 941.12). Auf ihre Erhebung ist zu verzichten (Art. 95 Abs. 3 VRP). Dem
Beschwerdeführer ist der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 2'000.--
zurückzuerstatten.
Der Beschwerdeführer hat Anspruch auf Ersatz der ausseramtlichen Kosten für das
Rekurs- und Beschwerdeverfahren (Art. 98 Abs. 1 und 2 und Art. 98bis VRP). Sein
Rechtsvertreter reichte keine Honorarnote ein, weshalb der Kostenersatz
ermessensweise festzusetzen ist (Art. 6 der Honorarordnung für Rechtsanwälte und
Rechtsagenten, sGS 963.75, abgekürzt HonO). Eine Entschädigung von Fr. 2'000.-
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 9/10
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
zuzügl. MWSt für das Rekurs- und Beschwerdeverfahren erscheint angemessen (Art.
22 Abs. 1 lit. a und c HonO).