Decision ID: 6c0933fe-0332-474f-99e6-7d2b53b464f5
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Mit Urteil
im Prozess
IV.2001.00024 vom 10. Mai 2002 (Urk.
8/41)
hiess
das hiesige Gericht
die Beschwerde des
1948 geborenen
X._
gegen die rentenablehnende
Verfügung
der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 11.
Dezember 2000
in dem Sinne gut, dass es die ange
fochtene Verfügung aufhob und die Sache
mit der Feststellung, dass der Be
schwerdeführer ab 1. März 2000 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente habe
zur Abklärung im Sinne der Erwägung
en
und anschliessenden Neuverfügung
über den Rentenanspruch an die IV-S
telle zurückwies. Entsprechend verfügte
die Verwaltung
am
27. Juni 2003
die Zusprache einer
unbefristete
n
halbe
n
In
vali
denrente ab 1. März 2000 (Urk. 8/59).
Im Rahmen von zwei i
m März 2005 und im Juni 2008
eingeleiteten
Rentenrevisionen
wurde die halbe Rente bestä
tigt
(
Mitteilungen vom 23. Juni 2005 und 6. Oktober 2008;
Urk. 8/6
6
, Urk.
8/73
).
Am 27. Juni 2011 ersuchte
X._
unter Hinweis auf eine
seit 11. Dezember 2010 bestehende
100%ige Arbeitsunfähigkeit um eine Rentenerhöhung (Urk.
8/80)
. Daraufhin zog die IV-Stelle die medizinischen Unterlagen des Krankentaggeldversicherers bei (Urk. 8/83)
. Mit Vorbescheid vom 8. August 2012 stellte sie dem Versicherten die
w
iedererwägungsweise Aufhebung der rentenzusprechenden Verfügung vom 27. Juni 2003
beziehungsweise
die Ein
stellung der bisher
ausgerichteten
halben Rente in Aussicht (Urk. 8/88)
. Nach Eingang der Stellungnahme des Versicherten vom 10. September 2012 (Urk. 8/91) verfügte sie am 15. Oktober 2011 im angekündigten Sinne (Urk. 8/94). Da diese Verfügung während der laufenden Frist für die Einrei
chung einer ergänzenden Stellungnahme erlassen wurde,
hob die IV-Stelle
diese
am 15. November 2012
nach Eingang der Eingabe des Versicherten vom 16. Oktober 2012 (Urk. 8/95)
sowie
des
S
chreiben
s
vom 18. Oktober 2012
be
tref
fend Verletzung des rechtlichen Gehörs
(Urk. 8/99) wiedererwägungsweise auf (Urk.
8/102).
Am
5.
Dezember 2012
verfügte
die IV-Stelle
die weitere Aus
richtung der
halbe
n
Rente ab 1. Dezember 2012 (Urk.
8/103).
Mit Verfügung vom
10. Mai 2013 schliesslich
hob
s
ie die Verfügung vom 27. Juni 2003
wiedererwägungsweise auf
und stellte die laufende Rente
per Ende des der Zustel
lung folgenden Monats
ein
(Urk. 2).
2.
Dagegen erhob
X._
am 11. Juni 2013 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren
, es sei ihm w
eiter
hin
eine
R
ente
auszurichten. Im Weiteren sei diese
rückwirkend
ab Juni 2011
auf eine ganze Rente zu erhöhen
(Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 16. August 2013 schloss die Verwaltung auf Abwei
sung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Verfügung vom 27. August 2013 wurde die
AXA Winterthur zum Prozess beigeladen (Urk. 9). Am 3. September 2013
erklärte
diese namens des zuständigen BVG-Versicherers Columna Sammelstiftung Group Invest, Winterthur, ihren Verzicht auf eine Stellungnahme (Urk. 11), was de
n
Parteien am 9. September 2013 mitgeteilt wurde (Urk. 13).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1
.1
Gemäss einem allgemein
en Grundsatz des Sozialversiche
rungsrechts kann die Verwaltung auf formell rechtskräf
tige Verfügungen oder Einspracheentscheide, die nicht Gegenstand materieller richter
licher Beurteilung gebildet haben, zu
rück
kommen, wenn sie zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Be
deutung ist (Art. 53
Abs.
2
des Bundesgesetzes über den All
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]
; BGE 133 V 50 E. 4.1 S.
52).
1
.
2
Art. 53 Abs.
2 ATSG wurde in Anlehnung an die bis zum Inkrafttreten des ATSG von der Rechtsprechung entwickel
ten Kriterien (BGE 127 V 466 E.
2c mit Hinweisen) erlassen. Die für die Wiedererwägung rechtskräftiger Verfügungen vorausgesetzte zweifellose Unrichtigkeit liegt praxisgemäss vor, wenn kein ver
nünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Die Unrichtigkeit kann sich sowohl auf die Rechtsanwendung als auch auf die Sachverhaltsfestst
ellung beziehen (BGE 127 V 14).
Eine voraussetzungslose Neubeurteilung der invaliditätsmässigen Voraussetzun
gen genügt nach ständiger Rechtsprechung nicht, um eine Invalidenrente auf dem Wege der Wiedererwägung herabzusetzen oder gar aufzuheben. Eine Reduktion der Rente unter dem Titel "Wiedererwägung" kann nur bei Unver
tretbarkeit der ursprünglichen Rentenzusprache erfolgen, drohte die Wiedererwägung in einer Vielzahl langjähriger Rentenbezugsverhältnisse ansonsten doch zum Instrument einer solchen voraussetzungslosen Neuprüfung zu wer
den, was sich mit dem Wesen der Rechtsbeständigkeit formell zugesprochener Dauerleistungen nicht vertrüge. Zurückhaltung bei der Annahme zweifelloser Unrichtigkeit ist stets dann geboten, wenn der
Wiedererwägungsgrund eine materielle Anspruchsvoraussetzung (wie beispielsweise die Invalidität) betrifft, deren Beurteilung massgeblich auf Schätzungen oder Beweiswürdigungen und damit auf Elementen beruht, die notwendigerweise Ermessenszüge aufweisen. Eine vor dem Hintergrund der seinerzeitigen Rechtspraxis vertretbare Beurtei
lung der invaliditätsmässigen Anspruchsvoraussetzungen kann nicht zweifellos unrichtig sein
(Bundesgerichtsurteil 8C_678/2012 vom 1. Februar 2013 E. 2 mit Hinweisen).
1.
3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversi
cherung (IVG)
aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie
derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüberge
stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestim
men lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E.
3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
2.
2.1
Gegenstand des
vorliegend
en Verfahrens ist einzig
die
Frage der
Zulässigkeit der
am
10. Mai 2013
(Urk. 2)
verfügten wiedererwägungsweisen Aufhebung
der Rentenverfügung vom 27. Juni 2003
(Einstellung der bisherigen halben Rente
per Ende des der Verfügungszustellung folgenden Monats
)
.
2.2
Die
Beschwerdegegnerin
stellt sich
auf dem Standpunkt, dass der der
Verfügung vom 27. Juni 2003
zugrundeliegende Einkommensvergleich
nicht
korrekt
sei
, weil das Invalideneinkommen nicht anhand der Tabellenlöhne
der Lohnstrukturerhebung (LSE)
für eine angepasste Tätigkeit im Vollpensum
,
sondern auf
grund
des
damals in der angestammten Tätigkeit mit einem Pensum von 50 % erzielten Einkommen
s ermittelt worden sei (
Urk. 2 S. 2,
Urk. 7 m
it Verweis auf Urk. 8/89 i
nsbes. S. 2).
Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, die Beschwerdegegnerin habe sich bei der Rentenzusprechung auf
die
vom behandelnden Arzt
angege
bene 50%ige Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit
gestützt, was vor dem Hintergrund der seinerzeitigen Rechtspraxis absolut vertretbar gewesen sei (Urk. 1 S. 5 f.).
Zudem
sei ein Teil der in Wiedererwägung gezogenen Verfügung gestützt auf das Gerichtsurteil vom 10. Mai 2002 (IV
.
2001.00024) zugesprochen
worden
und
dürfe
auch aus diesem Grund nicht in Wiedererwägung gezogen werden (Urk. 1 S. 6).
Weiter beziehe er ab 1. Januar 2014 eine AHV-Rente, wes
halb es sich lediglich um Leistungen für die Dauer von sechs Monaten handle, die Berichtigung also nicht von erheblicher Bedeutung sei. Sodann sei die Renteneinstellung infolge der Auswirkungen auf die Altersleistungen der berufli
chen Vorsorge unverhältnismässig (Urk. 1 S. 7).
3.
Mit
Urteil vom 10. Mai 2002 (IV.2001.00024, Urk. 8/41)
hatte
das hiesige Gericht
in den Erwägungen 5b und 6
ausgeführt
, dass der Beschwerdeführer
ab
1. März 2000
bis
zumindest zur
Begutachtung
in
der Rheuma- und Rehabilita
tionsklinik
Y._
(31. August 2000
;
Urk. 8/23)
Anspruch auf eine halbe Inva
lidenrente
habe
.
Zwecks Abklärung des weiteren Verlaufs der Arbeitsfähigkeit wies es die Sache an die Beschwerdegeg
nerin zurück (Urk. 8/41 E. 5c).
Ü
ber den Rentenanspruch des Beschwerdeführers
ab
1. März
2000
bis
zum genannten Zeitpunkt
wurde
demzufolge
vom hiesigen Gericht
materiell rechtskräftig
ent
schieden
.
4.
4.1
D
as
für eine
(ex nunc wirkende)
Wiedererwägung
unter anderem
notwendige Erfordernis der
e
rheblich
en Bedeutung
der Berichtigung der seinerzeitigen Ver
fügung
wäre
angesichts der zur Diskussion stehenden
Leistungen für die Dauer von sechs Monaten
vom 1. Juli 2013 bis zum Übertritt des im Dezember 1948 geborenen Beschwerdeführers ins AHV-Alter per 1. Januar 2014
entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers
ohne weiteres gegeben (BGE 119 V 480
; ferner
Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl., 2009, N 34
zu
Art. 53
ATSG
;
vgl. auch Urk. 1 S. 7
).
In Frage steht die zweifellose Unrichtigkeit.
4.2
4.2
.1
I
n
Erwägung 3c des
obenerwähnten
Urteil
s
(Urk. 8/41) erachtete es das hiesige Gericht
gestützt auf
das
Gutachten der Rheuma- und Rehabi
litationsklinik
Y._
vom 31.
August 2000
(Urk. 8/23
S. 10 f.
)
als erstellt, dass der Beschwer
de
führer
an
einer
chronische
n
Epicondylopathia humeri radialis rechtsbetont bei muskulärer Dysbalance mit lokalen Myosen, Kettentendinose
n
am rechten Arm und (differentialdiagnostisch)
bei
Entrapment des nervus radialis sowie
an
eine
r
Periarthropathia humero-scapularis tendopathica rechts
litt. Weiter
ging das Gericht davon aus
, dass
die
im
erwähnten
Gutachte
n
der Rheuma- und Rehabi
litationskl
inik
Y._
attestierte volle Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers
in der angestammten Tätigkeit als Hilfsarbeiter bei der
Z._
AG
vom Gelingen der vollständigen Integration am angestammten Arbeitsplatz nach Ausbau der medizinischen Massnahmen abhängig sei. Solange mit einer vollständigen Wiedereingliederung gerechnet werden könne, erweise sich ein Stellenwechsel auf eine der Behinderung besser angepasste Tätigkeit von vorn
herein als unzumutbar.
Gestützt auf
diese
n
Überlegungen
stellte das hiesige Gericht für die Zeit
ab
Ablauf der Wartezeit am 1. März 2000 bis zum Zeitpunkt der Begutachtung (31. August 2000
, vgl. auch E. 3.1.1 hievor
) auf die von Dr. med.
A._
, Facharzt für Rheumatologie, im Bericht vom 30./31. März 2000 (Urk. 8/15) attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % für die angestammte Tätig
keit ab und nahm eine Erwerbsunfähigkeit
in gleichem Umfang an (Urk. 8/41
E. 5b)
.
4.2
.2
Die von der
Beschwerdegegnerin
im Rahmen der Abklärung des weiteren Ver
laufs der Arbeitsfähigkeit
um
aktuelle Auskünfte
gebetene
Z._
AG
bestätigte
im Schreiben vom
13. September 2002,
dass der Beschwerdeführer weiterhin mit einem Pensum von 50 % arbeite und eine Leistung von knapp 50 % erbrin
ge. Nach Meinung des Betriebsleiters könne der Beschwerdeführer keine höhere Leistung erbringen (Urk. 8/45). Der um einen Verlaufsbericht gebetene
Dr.
A._
attestierte
eine weiterhin bestehende 50%ige Arbeitsunfähigkeit
sowohl
in der angestammten
als auch
in einer behinderungsangepassten Tätigkeit
(Bericht vom 10./17. September 2002; Urk. 8/43).
Gestützt auf
diese Angaben
ging die Beschwerdegegnerin von einer 50%igen Erwerbsunfähigkeit aus (Feststellungsblatt für den Beschluss vom 26. Februar 2003, Urk. 8/50; Verfügungsteil 2, Urk. 8/51)
,
was zur Zusprechung
eine
r
unbefristete
n
halbe
Invalidenrente ab 1. März 2000
mit Verfügung vom 27. Juni 2003
führte
(Urk.
8/59
; Urk. 8/50)
.
Im Rahmen der 2005 und 2006 erfolgten Rentenrevisionen wiederholte
n Dr.
A._
und
die
Z._
AG
im Wesentlichen
ihre
früheren
Angaben (
Arbeitgeberfragebogen vom 18. April 2005,
Urk. 8/
63;
Arztbericht vom
27. Mai/
9. Juni 2005, Urk. 8/64;
Arztbericht vom 11./18. Juli 2008, Urk. 8/70;
Arbeitgeberfra
gebogen vom 12. August 2008,
Urk. 8/
71).
4.2
.3
Die Zusprechung
der
unbefristeten
halben
Invalidenrente
und
deren zweimalige
revisionsweise Bestätigung
gründet
e
auf einer
angemessenen, fach
männischen Untersuchung
und Beurteilung
der
medizinischen und
erwerblichen Situation des Beschwerdeführers. Bei der Würdigung des i
n den eingeholten Berichten
von Dr.
A._
und der
Z._
AG
wiederge
gebenen Sachverhalts im Rahmen der Invali
ditätsbemessung übte die Verwal
tung
entsprechend der damaligen Rechtspraxis
das ihr zustehende Ermessen
in vertretbarer Weise
aus.
D
ie
echtzeitlichen
Angaben von Dr.
A._
und der
Z._
AG
(E. 4.2.2 hievor)
waren
geeignet, die
gutachterlich prognostizierte
laut gerichtlicher Feststellung lediglich bei Ge
lingen der vollständigen Integration zu errei
chende
volle Arb
e
i
tsfähigkeit zu entkräften
.
Dass die Beschwerdegegnerin auch für die Zeit ab September 2000
entsprechend der Einschätzung des Dr.
A._
von einer Arbeits
(
un
)
fähigkeit von 50 % ausging, welche vom Beschwerdeführer bei der
Z._
AG auch so verwer
tet wurde, und im Rahmen des Einkommensvergleichs beim Invalideneinkommen nicht auf einen LSE-Tabellenlohn abstellte, ist
nicht als
unhaltbar bezie
hungsweise als zweifellos
unrichtig
im wiedererwägungsrechtlichen Sinn zu betrachten
.
Dementsprechend ist die ange
fochtene Verfügung vom
10. Mai 2013
aufzuhe
ben
und festzustellen, dass der Beschwerdeführer (bis zum Eintritt ins AHV-Alter) weiterhin Anspruch auf eine
(
halbe
)
Rente hat.
5
.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr.
600
.
festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdegegnerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG). Zudem ist
dem Beschwerdeführer
eine Prozessentschädigung von Fr.
1‘600
.
(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen (Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer).