Decision ID: ebfe4a38-ba2d-4d2c-a654-933efd283e58
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._, geboren 1965, meldete sich am 15. Juli 2010 aufgrund seit einem Unfall vom 19. Januar 2010 bestehender Beschwerden bei der Invalidenversi
cherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/19). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten des Unfallversicherers bei und holte bei der Y._ ein
bidisziplinäres
Gutachten ein, welches am 21. Februar 2011 erstattet wurde (Urk. 6/47). Mit Vorbescheid vom 12. April 2011 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 6/50). Dagegen erhob der Versicherte am 12. Mai 2011 Einwände (Urk. 6/58).
Zwischenzeitlich hatte der Versicherte am 6. Mai 2011 erneut einen Unfall erlit
ten (Urk. 6/70/1) und sich Frakturen im Bereich des Beckens und des Unter
schenkels rechts zugezogen. Daraufhin veranlasste der Unfallversicherer ein weiteres Gutachten bei der Y._, welches am 22. Februar 2013 erstattet wurde (Urk. 6/88). Mit Vorbescheid vom 30. Januar 2014 wies die IV-Stelle das Leis
tungsbegehren erneut ab (Urk. 6/106). Aufgrund der Einwände (Urk. 6/110, Urk. 6/114) sowie eines zwischenzeitlich im Auftrag des Unfallversicherers ein
gegangenen psychiatrischen Gutachtens von Dr. med. Z._, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. August 2014 (Urk. 6/117), holte die IV-Stelle beim A._ ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 16. Februar 2015 erstattet wurde (Urk. 6/131/1-53). Nach einer weiteren Stellungnahme des Versicherten (Urk. 6/133), hielt die IV-Stelle an ihrem Vorbescheid fest und verneinte einen Leistungsanspruch mit Verfügung vom 29. Mai 2015 (Urk. 6/135). Dagegen erhob der Versicherte am hiesigen Sozialversicherungsgericht Beschwerde (Urk. 6/136/3-9). Nachdem die IV-Stelle mit Beschwerdeantwort den Antrag auf Rückweisung zur weiteren medizinischen Abklärung stellte (Urk. 6/141), womit sich der Versicherte einverstanden erklärte, wurde die Beschwerde mit Urteil vom 3. November 2015 im Prozess Nr. IV.2015.00715 teilweise gutgeheissen und die Sache zur weiteren Abklärung und Neuverfügung an die IV-Stelle zurückgewiesen (Urk. 6/143/1-6).
1.2
Daraufhin holte die IV-Stelle unter anderem bei Ärzten der B._ ein psychiatrisches Gutachten ein, welches am 22. Dezember 2016 erstattet wurde (Urk. 6/163/1-29). Nach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; Urk. 6/175/4) sowie dem Rechtsdienst der IV-Stelle (vgl. interne Anfrage vom 6. März 2017, Urk. 6/165) wurde dem Versicherten am 31. März 2017 mittgeteilt,
es sei eine stationäre psychiatrische Begutachtung bei Dr. med. C._, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, D._, notwendig (Urk. 6/169). Nachdem sich der Versicherte einer erneuten Begutachtung schriftlich widersetzte (Urk. 6/170 sowie Urk. 6/172), hielt die IV-Stelle mit Zwischenverfügung vom 4. Mai 2017 an der Begutachtung fest (Urk. 6/173 = Urk. 2).
2.
Der Versicherte erhob am 30. Mai 2017 Beschwerde gegen die Zwischenver
fügung vom 4. Mai 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, es sei von der stationären Begutachtung am D._ abzusehen und gestützt auf die Aktenlage über den Rentenanspruch zu entscheiden (Urk. 1 S. 2 oben). Mit Beschwerdeantwort vom 6. Juli 2017 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer am 7. Juli 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).

Das Gericht zieht in Erwägung:
1.
1.1
Anfechtungsgegenstand ist vorliegend die Zwischenverfügung vom 4
. Mai 2017
(Urk. 2)
, mit welcher die Beschwerdegegnerin an der stationären Begutachtung des Beschwerdeführers durch Dr. med. C._, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, D._, festge
halten hat. Hierbei handelt es sich um eine Zwischenverfügung im Sinne von Art. 55 Abs. 1 des Bundes
gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver
siche
rungs
rechts (ATSG)
i.V.m
. Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Ver
waltungsverfahren (VwVG), welche bei Bejahung des nicht wieder gutzuma
chen
den Nachteils (Art. 46 Abs. 1
lit
. a VwVG; BGE 132 V 93 E. 6.1) grundsätz
lich selbständig mit Beschwerde angefochten werden kann.
1.2
Bei der Beurteilung des
Merkmals des nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Kontext der Gutach
ten
anordnung
ist
g
emäss
der Rechtsprechung (BGE 137 V 210 E.
3.4.2.7) die
Eintretensvoraussetzung
des nicht wieder gut
zumachenden Nach
teils für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren zu beja
hen, zumal die nicht sachgerechte Begutachtung in der Regel einen rechtlichen und nicht nur einen tatsächlichen Nachteil bewirken wird.
Beschwerdeweise geltend gemacht werden kön
nen materielle Einwendungen bei
spielsweise des Inhalts, die in Aussicht genommene Begutachtung sei nicht
not
wendig, weil sie - mit Blick auf einen ber
eits umfassend abgeklärten Sachver
hal
t
-
bloss
einer Zweitmeinung entspreche
(BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7). So
dann könne
n personenbezogene
Ausstandsgründe
gerügt werden.
1.3
Nach den allgemeinen Regeln des Sozialversicherungsrechts hat der Versiche
rungsträger den rechtserheblichen Sachverhalt abzuklären. Er ist nach dem in Art. 43 Abs. 1 ATSG statuierten Untersuchungsgrundsatz verpflichtet, die not
wendigen Abklärungen von Amtes wegen vorzunehmen und die erforderlichen Auskünfte einzuholen. Die Verfahrensleitung liegt dabei beim Versicherungsträ
ger, dessen Ermessensspielraum in Bezug auf
Notwendigkeit
, Umfang und
Zweckmässigkeit
von medizinischen Erhebungen
gross
ist (Urteil des Bundesge
richts 8C_481/2013 vom 7. November 2013 E. 3.4). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. Gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den Leistungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entschieden werden kann. Die für die Beurteilung des Leistungsanspruchs von Amtes wegen durch
zuführenden Abklärungen im Sinne von Art. 43 ATSG beinhalten indessen
rechtsprechungsgemäss
nicht das Recht des Versicherungsträgers, eine „
second
opinion
“ zum bereits in einem Gutachten festgestellten Sachverhalt einzuholen, wenn ihm dieser nicht passt (BGE 138 V 271 E. 1.1; Urteil des Bundesgerichts U 571/06 vom 29. Mai 2007 E. 4.2). Entscheidend dafür, ob weitere Abklärun
gen angeordnet werden können und müssen, ist, ob die bereits vorliegenden Gutachten die
praxisgemässen
inhaltlichen und
beweismässigen
Anforderungen erfüllen (Urteil des Bundesgerichts U 571/06 vom 29. Mai 2007 E. 4.2).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Zwischenverfügung (Urk. 2) davon aus, auf das bereits erstellte psychiatrische Gutachten der Ärzte der B._ vom 22. Dezember 2016 könne nicht abgestellt werden. Vielmehr sei auf eine Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 28. Dezember 2016 zu verweisen, worin ausgeführt worden sei, dass gemäss dem B._-Gutachten eine Aggravation oder Simulation des Beschwerdeführers nicht sicher ausgeschlossen werden könne. Trotzdem seien die Gutachter beim Beschwerdeführer von einer schweren psychischen Störung und schweren kognitiven Defiziten ausgegangen, ohne diese genauer zu diskutieren. Aufgrund der erhobenen Befunde könne eine schwere depressive Episode nicht nachvollzogen werden. Die genannte Pseudodemenz werde nicht von einer
möglichen Simulation abgegrenzt und könne insgesamt nicht nachvollzogen werden. Ebenso wenig könne die generalisierte Angststörung nachvollzogen werden, die Kriterien seien nicht erfüllt. Auch die Kriterien für eine andauernde Persönlichkeitsänderung nach psychischer Krankheit (welche?) seien nicht erfüllt. Insgesamt sei somit immer noch unklar, welche psychiatri
schen Diagnosen genau vorliegen würden (S. 2 oben).
Die Frage, warum die Begutachter trotz Hinweisen auf Aggravation und bei fehlender Kooperation des Beschwerdeführers eine schwere psychische Krank
heit attestiert hätten, könne nicht durch Rückfragen geklärt werden.
Da die beiden bei der Begutachtung in der B._ wahrgenomme
nen Termine à je 90 Minuten bei unkooperativem Verhalten nicht aussagekräf
tig genug gewesen seien, sei nun eine stationäre Begutachtung indiziert. Im Übrigen müsse bei der erneuten Begutachtung zum genannten Gutachten aus
führlich Stellung genommen werden, so dass dieses nicht unberücksichtigt bleibe (S. 2 Mitte).
Daran hielt die Beschwerdegegnerin ohne weitere Ausführungen mit Beschwer
de
antwort fest (Urk. 5).
2.2
Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), das B._-Gutachten vom 22. Dezember 2016 sei sowohl bezüglich des Abklärungszeitraumes (drei Tage), der Begründungsdichte (29 Seiten) wie auch der Schlussfolgerung zur Beurteilung der vom hiesigen Gericht geforderten Abklärung ausreichend und hinsichtlich seiner Begründung schlüssig. Selbst wenn gemäss der Beschwerdegegnerin Aggravation und Simulation „nicht sicher“ ausgeschlossen werden könnten, sei die Schlussfolgerung des Gut
achtens, wonach die bestehenden Beschwerden in nachvollziehbarer Weise einer schweren depressiven Episode sowie einer generalisierten Angststörung entspre
chen würden, überzeugend und zur Beurteilung der anhaltenden Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit hinreichend begründet (S. 4 f. Ziff. 5). Die RAD-Stellungnahme stelle einzig eine von der Beurteilung der B._-Gutach
ter abweichende Würdigung der medizinischen Sachlage dar. Ein Gutachten sei jedoch aufgrund der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht bereits unbe
achtlich, wenn es widersprüchliche Angaben zur Arbeitsfähigkeit eines Proban
den und dessen Compliance aufweise. Insoweit eine Expertise nicht aus anderen Gründen beweisuntauglich sei, müsse eine allenfalls vorliegende Unstimmigkeit oder Widersprüchlichkeit zunächst zu einer Rückfrage an den oder die Gutach
ter führen. Sofern es unvollständig oder mangelhaft wäre, dürfe es nicht in sei
ner
Gesamtheit unberücksichtigt gelassen werden, weil ansonsten ein verblei
bender Erkenntnisgewinn verloren ginge (S. 5 Ziff. 6).
Die Gutachter hätten sodann auch Stellung genommen zum früheren Gutachten des A._ vom 16. Februar 2015, wobei sie im Gegensatz zu den Vorgutachtern jedoch der Auffassung seien, dass die geklagten Funktionsbeeinträchtigungen beim Beschwerdeführer bestehen würden und therapieweise auch nicht über
wunden werden könnten. Hinweise auf Diskrepanzen oder Unstimmigkeiten lägen keine vor, es bestehe ein klarer sozialer Rückzug des Beschwerdeführers in beinahe allen Bereichen seines Alltagslebens, wobei eine Aggravation oder Simulation von Beschwerden gemäss den Gutachtern mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden könnten (S. 5 f. Ziff. 7).
2.3
Strittig ist einzig die Notwendigkeit einer erneuten psychiatrischen Begutach
tung.
Der Beschwerdeführer brachte keine k
onkrete
n
Ausstands- und Ablehnungs
grün
de gegen den vorgeschlagenen Gutachter Dr. C._ vor und solche sind aufgrund der Aktenlage auch nicht ersichtlich.
3.
3.1
Dem Bericht vom 6. Mai 2014 des Tageszentrums E._ ist Folgendes zu entnehmen (Urk. 6/115):
Der Beschwerdeführer besuche seit dem 7. März 2014 regelmässig zwei Mal wöchentlich das Tageszentrum, wobei er immer von seinen Angehörigen gebracht werde. Seine starke Ängstlichkeit gegenüber den Personen im Tages
zentrum habe sich inzwischen gelegt und er fühle sich seinen Umständen ent
sprechend wohl (S. 1 oben).
Auf Fragen könne er nicht immer sachgemäss antworten. Er beantworte verstandene Fragen durch Kopfnicken oder mit ja und nein. Sein verbaler Aus
druck sei extrem reduziert. Er spreche wenig und sehr leise. Die Wortfindung und das Artikulieren von Worten würden ihm schwer fallen. Wenn er sich freue, würden sich seine Hände verkrampfen und er klatsche sie zusammen. Alle alltäglichen Verrichtungen seien im Ablauf blockiert und er benötige verbale Unterstützung im Anleiten der Abläufe durch eine Hilfsperson. Sitze er zum Beispiel am Bettrand, sei er ohne Aufforderung unfähig aufzustehen, um das Zimmer zu verlassen. Sein Verhalten lasse auf eine kognitive Beeinträchtigung schliessen (S. 1 „Verhalten“).
Das Mittagessen müsse für ihn zerkleinert werden, damit er Messer und Gabel benützen könne, ansonsten würde er mit den Händen essen. Er könne Messer und Gabel nicht mehr adäquat benutzen (S. 1 „Essen“).
Beim Schleifen an Holzarbeiten helfe er begeistert mit, wobei eine Einspannvor
richtung angebracht werden müsse. In Intervallen von drei Minuten würde er arbeiten, Pause machen und wieder arbeiten (S. 1 „Arbeiten“).
Der Beschwerdeführer sei körperlich und kognitiv stark beeinträchtigt. Eine Wiederaufnahme im Arbeitsmarkt sei aus Sicht des Tageszentrums nicht mög
lich (S. 2).
3.2
Am 17. August 2014 erstattete Dr. Z._ im Auftrag des Unfallversicherers des Beschwerdeführers ein psychiatrisches Gutachten (Urk. 6/117). Dr. Z._ untersuchte den Beschwerdeführer an zwei Tagen während insgesamt drei Stunden (S. 2 oben). Er führte aus, mit den erhobenen Befunden von wieder
holten optischen Halluzinationen (anamnestisch), der auffälligen Apathie, der Sprachverarmung, den nachweisbaren Ich-Störungen und der veränderten Affektivität (psychopathologischer Status) sowie der deutlich anhaltenden Ver
änderung der früheren Persönlichkeit, dem umfassenden Antriebs- und Inte
ressensverlust sowie dem deutlichen Verfall der sozialen Bezüge und der beruf
lichen Leistungsfähigkeit seien die wesentlichen Kriterien einer
Schizophrenia
simplex
(ICD-10 F20.6) erfüllt (S. 35 Mitte).
Es würden sich in differentialdiagnostischer Hinsicht anhand der vorliegenden Befunde keine anderen psychiatrischen Erkrankungszustände finden, welche einen auch nur vergleichbaren Einfluss auf die Gesamtpersönlichkeit haben würden, wie sich dies beim Beschwerdeführer aktuell manifestiere (S. 35 unten).
Es bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten (S. 40 Ziff. 8a).
3.3
Im Auftrag der Beschwerdegegnerin wurde am 16. Februar 2015 von Ärzten des A._ ein polydisziplinäres Gutachten erstellt (Urk. 6/131/1-53). Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter die Folgenden (S. 20 f.
lit
. F.1):
-
panvertebrales Schmerzsyndrom mit subjektiv eingeschränkter Gesamtbe
weglichkeit, orthopädisch somatisch weder klinisch noch bild
gebend weitergehend objektivierbar
-
Status nach Arbeitsunfall vom 6. Mai 2011
Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien die folgenden Diagnosen (S. 21
lit
. F.2):
-
dissoziative Pseudodemenz und anhaltende somatoforme Schmerzstö
rung bei Zustand nach zwei fehlverarbeiteten Arbeitsunfällen und Ver
dacht auf histrionische Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10 F44.8, F.45.4, Z73)
-
anamnestisch Status nach Arbeitsunfall vom 19. Januar 2010
-
Status nach häuslichem Unfall in der Badewanne 2014 mit Traumati
sierung des Endgliedes des 5. Fingers der linken Hand mit anhaltendem arthritischem Reizzustand
-
arterielle Hypertonie unter Behandlung
Im psychiatrischen Teilgutachten wurde ausgeführt, viele der gestellten Fragen seien vom Beschwerdeführer nicht beantwortet worden oder allenfalls stereotyp mit dem Hinweis darauf, man möge seine Ehefrau fragen, da er nichts wisse. Er habe sich in der Explorationssituation wenig kooperativ verhalten und habe Orientierungs- und Hilflosigkeit demonstriert (S. 31 oben). Der Beschwerde
führer habe hauptsächlich über Ganzkörperschmerzen geklagt und ein soge
nanntes
pseudodemenzielles
Zustandsbild gezeigt. Dabei seien die von ihm dar
gestellten kognitiv mnestischen Einbussen nicht mit organischen Veränderun
gen erklärbar und sie hätten zudem in sich demonstrativ, zielgerichtet einge
setzt gewirkt, um Hilflosigkeit darzustellen. Darüber hinaus würden sich Inkon
sistenzen finden, welche die Annahme einer dissoziativen, dabei aber auch willensnah ausgestalteten Pseudodemenz belegen würden (S. 34 oben).
Darüber hinaus beklage der Beschwerdeführer Schmerzen am ganzen Körper. Die geklagten Schmerzen seien jedoch offenkundig nicht vollständig in ihrer Intensität und Ausbreitung durch somatische Befunde erklärbar. Ferner entstehe der Eindruck, dass die Entwicklung der Schmerzen mit unbewussten innerseeli
schen Konflikten und psychosozialen Belastungsfaktoren verknüpft seien. Diese psychosozialen Belastungsfaktoren würden zudem auch an der Aufrechterhal
tung der Schmerzsymptomatik beteiligt erscheinen. Daher sei die Annahme einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung begründet. Darüber hinaus würde sich aber auch eine erhebliche dysfunktionale Schmerzverarbeitung im Sinne einer Schmerzverarbeitungsstörung mit histrionisch geprägten Zuflüssen sowie ausgeprägter Neigung zur Symptomausweitung und Selbstlimitierung finden. Eine Relevanz für die Arbeitsfähigkeit resultiere daraus indessen nicht. Eine gravierende psychiatrische Komorbidität könne nicht festgestellt werden. Die von Dr. Z._ geäusserte Diagnose einer Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis lasse sich auf der Basis der hier erhobenen Befunde nicht bestäti
gen (S. 34 Mitte).
Sodann lasse sich weder eine posttraumatische Belastungsstörung noch eine schwerwiegende Angsterkrankung diagnostizieren (S. 34 unten).
Schlussendlich bleibe die Frage nach der sozialen Desintegration des Beschwer
deführers und seiner Regression. Dr. Z._ habe darauf hingewiesen, in einem Gespräch mit dem behandelnden Psychiater habe dieser geäussert, die depres
sive Symptomatik, welche sich initial dargestellt habe, habe sich verbessert. Hingegen sei aber die Regression zunehmend. Dazu sei auszuführen, dass sich der Beschwerdeführer offenbar sehr bewusst und willensgesteuert aus Kontakten zurückziehe. Die Willenssteuerung werde im Rahmen der Exploration immer wieder in seinem Verhalten deutlich. Sobald er in Situationen gerate, in denen er aus dem Explorationsverlauf heraus den Eindruck gewinne, er müsse sein Leiden darstellen, verstärke sich der Leidensausdruck: Er beginne zu wimmern, die schmerzenden Gliedmasse zu reiben, beginne sich mit den Fäusten auf den Brustkorb zu schlagen, um damit Anspannung, Erregung, Trauer und Hilflosig
keit zu verdeutlichen. Aufgrund der bereits aktenkundigen psychiatrischen Gut
achten werde deutlich, dass der Beschwerdeführer bereits damals in der Lage gewesen sei, sein Verhalten jeweils abhängig von der Situation zu verändern und offenbar willensgesteuert und zielgerichtet zu modulieren (S. 34 f.).
Aus rein psychiatrischer Sicht liege keine psychische Erkrankung vor, welche die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nachhaltig reduziere (S. 36 unten).
3.4
Wie dem Urteil des hiesigen Gerichts vom 3. November 2015 zu entnehmen ist (Urk. 6/143/1-6), beantragte die Beschwerdegegnerin im damaligen Verfahren die Rückweisung zur weiteren medizinischen Abklärung. Zur Begründung führte die Beschwerdegegnerin an, aufgrund der Aktenlage liege insbesondere eine unterschiedliche Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit in der psychiatrischen Beurteilung des A._ vom 4. Februar 2015 im Vergleich zur Beurteilung im Gutachten von Dr. Z._ vom 17. August 2014 vor. Sodann sei im Bericht des Tageszentrums E._ ein kaum mehr vorhandenes Funktionsbild beschrieben worden. Diese Widersprüche liessen sich aufgrund der Aktenlage nicht auflösen, weshalb die Sache zur weiteren Abklärung zurückzuweisen sei (Erwägung 2.1).
Nachdem der Beschwerdeführer mit dem Rückweisungsantrag einverstanden war, wurde die Sache wie beantragt zu weiteren Abklärungen zurückgewiesen.
3.5
In der Folge holte die Beschwerdegegnerin insbesondere bei der B._ ein Gutachten ein, welches am 22. Dezember 2016 erstattet wurde (Urk. 6/163/1-29).
Die Gutachter führten aus, aufgrund des erhobenen Befundes zeige sich eine schwere psychische Störung. Im Vordergrund des psychischen Beschwerdebildes
seien Einschränkungen der Orientierung, der Aufmerksamkeit und des Gedächt
nisses, affektive Symptome (Ratlosigkeit, reduzierte Vitalgefühle,
Deprimiertheit
, Hoffnungslosigkeit, ausgeprägte Angstgefühle,
Klagsamkeit
), eine Antriebsmin
derung,
mutistische
Züge sowie ein sozialer Rückzug gestanden. Die kognitiven Defizite, die Depressivität sowie die Ängstlichkeit hätten das Beschwerdebild geprägt. Hinzu seien deutliche Persönlichkeitsauffälligkeiten gekommen (S. 13 unten).
Hinsichtlich Persönlichkeit würden sich schwere Auffälligkeiten mit psychischer Regression, Angst,
mutistischen
Zügen, histrionischem Verhalten sowie starker Dependenz von den Angehörigen zeigen. Den Schilderungen der Ehefrau zufolge sei der Beschwerdeführer vor den beiden Unfällen keineswegs ein ängstlicher Mensch gewesen. Insbesondere im Vergleich zur Zeit nach dem zweiten Unfall vom 6. Mai 2011 sei er in seiner Persönlichkeit nun völlig ver
ändert (S. 14 Ziff. 5.3).
In der Konsistenzanalyse führten die Gutachter aus, die Durchführung von Symp
tomvalidierungstests zur Überprüfung der Authentizität der präsentierten und beklagen Beschwerden sei aufgrund der schweren Beeinträchtigung des Beschwerdeführers nicht möglich gewesen. An dieser Stelle sei jedoch zu erwähnen, dass er im Mini-Mental-Status-Test lediglich zwei von maximal 30 Punkten erzielt habe. Eine Aggravation oder Simulation von Beschwerden könne somit vor dem Hintergrund fehlender Befunde nicht sicher ausgeschlos
sen werden. Die im Rahmen der Konsistenzanalyse jedoch weitgehend unauf
fälligen, das heisst nicht divergenten Befunde würden aber mit hoher Wahr
scheinlichkeit für authentische Beschwerden beziehungsweise für tatsächlich bestehende, ausgeprägte Einschränkungen der Alltags-Funktionalität sprechen (S. 20 unten).
Nach einer Diskussion der psychiatrischen Diagnosen früherer Arztberichte oder Gutachten hielten die Gutachter Folgendes fest: Trotz erheblicher differentialdi
agnostischer Schwierigkeiten würden sich die beim Beschwerdeführer bestehen
den Beschwerden in nachvollziehbarer Weise gut im Rahmen einer schweren depressiven Episode (ICD-10 F32.2) sowie einer generalisierten Angststörung (ICD-10 F41.1) fassen lassen. Die ausgeprägten kognitiven Defizite seien als sogenannte „Pseudodemenz“ im Rahmen der erwähnten, schweren depressiven Störung zu interpretieren. Dissoziative Prozesse seien hierbei nicht auszu
schliessen, seien jedoch zum Zeitpunkt der psychiatrischen Begutachtung nicht vorherrschend gewesen. Zusätzlich würden genügend Belege für die Annahme einer wesentlichen Veränderung der Primärpersönlichkeit des Beschwerde
führers vorliegen, welche als andauernde Persönlichkeitsänderung nach psychischer Krankheit (ICD-10 F62.1) ausgelegt werden könne. Anzeichen für eine hirnorganische Ätiologie oder
Mitverursachung des psychischen Beschwer
debildes hätten sich keine ergeben. Die Konsistenzprüfung habe keine Hinweise auf Diskrepanzen oder Unstimmigkeiten geliefert, so dass von authentischen psychischen Störungen auszugehen sei oder - anders ausgedrückt - eine Aggra
vation oder Simulation von Beschwerden mit hoher Wahrscheinlichkeit habe ausgeschlossen werden können. In Bezug auf die „willentliche Steuerbarkeit“ der Beschwerden sei festzuhalten, dass der soziale Rückzug des Beschwerde
führers beinahe alle Bereiche seines Alltagslebens - und nicht nur unangenehme Tätigkeiten wie etwa seinen Beruf - betreffen würden. Führungs- und Kontroll
funktionen seien ihm beinahe vollständig abhandengekommen. Er sei beinahe praktisch rund um die Uhr auf die Anwesenheit und Unterstützung von Dritt
personen angewiesen. Daher werde die Ansicht vertreten, dass die Funktions
einschränkungen tatsächlich bestehen würden und willentlich oder durch The
rapien nicht überwunden werden könnten (S. 25 f.).
Die Gutachter stellten zusammenfassend folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 27 Ziff. 7.1):
-
schwere depressive Episode (ICD-10 F32.2)
-
ausgeprägte kognitive Störung im Sinne einer „Pseudodemenz“ im Rahmen der oben erwähnten depressiven Episode (ICD-10 F32.2)
-
generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1)
-
andauernde Persönlichkeitsänderung nach psychischer Krankheit (ICD
10 F62.1)
Aufgrund der gestellten Diagnosen sei der Beschwerdeführer für sämtliche Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig (S. 28 Ziff. 8.1 f.).
3.6
RAD-Ärztin Dr. med. F._, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothera
pie, führte mit Stellungnahme vom 30. Dezember 2016 aus, auf das B._
Gutachten (vorstehend E. 3.5) könne nicht abgestellt werden. Der Beschwerde
führer habe nicht wirklich kooperiert. Bei einem MMS (wohl: Mini-Mental-Sta
tus) von 2 von 30 Punkten müsse an eine Simulation gedacht werden. Gemäss Gutachten könne eine Aggravation oder Simulation von Beschwerden nicht sicher ausgeschlossen werden. Trotzdem seien dem Beschwerdeführer eine schwere psychische Störung und schwere kognitive Defizite attestiert worden, ohne dies genauer zu diskutieren.
Aufgrund der Befunde könne eine schwere depressive Episode nicht klar nach
voll
zogen werden. Die genannte Pseudodemenz sei nicht von einer mögli
chen Simulation abgegrenzt worden und könne insgesamt nicht nachvollzogen werden.
Ebenso wenig könne die generalisierte Angststörung nachvollzogen werden, die Kriterien seien nicht erfüllt. Sodann seien auch die Kriterien für eine andau
ernde Persönlichkeitsänderung nach psychischer Krankheit (welche?) nicht erfüllt.
Damit sei insgesamt immer noch unklar, welche psychiatrischen Diagnosen beim Beschwerdeführer genau vorliegen würden. Da der Beschwerdeführer bis
her noch nie stationär abgeklärt und behandelt worden sei, sei in erster Linie eine derartige Therapie angezeigt. Im Rahmen der Mitwirkungspflicht sei eine stationäre Abklärung einzuleiten, wenn möglich nicht in der B._ (Urk. 6/175/4).
4.
4.1
Summarisch zu prüfen ist, ob es sich bei der angeordneten polydisziplinären Begutachtung um das Einholen einer unzulässigen „
second
opinion
“ handelt, beziehungsweise ob eine genügende Beweislage vorliegt. Um diese Frage beantworten zu können, müsste die vorliegende Aktenlage auf ihre Vollständig
keit und Schlüssigkeit hin überprüft werden. Eine eingehende Überprüfung der medizinischen Aktenlage würde aber dazu führen, dass der Endentscheid im Hinblick auf die Beurteilung der medizinischen Sachlage weitgehend präjudi
ziert würde. Da die Verfahrenshoheit bis zum Abschluss des Verwaltungsver
fahrens bei der Beschwerdegegnerin liegt und ihr deshalb im Rahmen der Ver
fahrensleitung ein grosser Ermessensspielraum bezüglich Notwendigkeit, Umfang und Zweckmässigkeit von medizinischen Erhebungen zukommt, muss im vorliegenden Verfahren die richterliche Prüfung bei einer knappen Beurtei
lung der Aktenlage im Sinne einer Plausibilitäts- respektive Missbrauchskon
trolle ihr Bewenden haben. Entscheidend ist, ob die Gründe, die die Beschwer
degegnerin für die Notwendigkeit einer weiteren polydisziplinären Abklärung anführt, plausibel erscheinen.
4.2
Aufgrund der medizinischen Aktenlage zum psychiatrischen Gesundheits
zu
stand des Beschwerdeführers ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich vor
liegend offenbar ein diagnostisch schwierig einzuordnendes Beschwerdebild zeigt, wurden doch bisher verschiedenste Diagnosen gestellt. Sodann wurde dem Beschwerdeführer das ganze Spektrum an zumutbarer Arbeitsfähigkeit
von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit bis zur vollständigen Arbeitsunfähig
keit - attestiert. Sämtlichen Berichten und Gutachten ist jedoch gemein, dass sich ein auffälliges Beschwerde- und Verhaltensbild des Beschwer
de
führers zeigt. Dass bei der Einordnung dieses Beschwerdebildes vermutlich die Frage nach dem Vorliegen einer Aggravation oder Simulation eine ent
scheidende Rolle spielt, zeigen die
verschiedensten Gutachten exemplarisch: Sowohl die Ärzte des A._ wie auch jene der B._ haben diese Thematik auf
geworfen und sie jeweils unterschiedlich beurteilt. In beiden Gutachten sind jedoch auch unterschiedliche Diagnosen gestellt worden, wobei eine summari
sche Prüfung ergibt, dass die Ärzte der B._ prima
vista
nachvoll
ziehbar zu den früheren gegebenenfalls anderslautenden Diagnosen Stellung nahmen (vgl. Urk. 6/163/21-25) und insbesondere auch die Angaben des Tages
zentrums zum Verhalten des Beschwerdeführers berück
sichtigt und im Rahmen der Plausibilitätsprüfung miteinbezogen wurden (vgl. Urk. 6/163/20 oben).
4.3
Allerdings konnten die Gutachter der B._ eine Aggravation oder Simulation nicht sicher ausschliessen (vgl. vorstehend E. 3.5). Insofern sind die von der RAD-Ärztin und der Beschwerdegegnerin vorgebrachten Kritik
punkte am B._-Gutachten bezüglich Aggravation/Simulation verständlich. Bevor von der Beschwerdegegnerin aber eine erneute Begutachtung in Betracht gezogen wird, hätte sie die von ihr geltend gemachten Unklarheiten - es fehle an einer Auseinandersetzung zum Thema Aggravation/Simulation mit entspre
chenden früheren Berichten und Unterlagen (vgl. Stellungnahme des Rechts
dienstes vom 2. März 2017, Urk. 6/165/2) - mittels Rückfragen bei den Gutach
tern der B._ zu klären versuchen müssen. Denn wenn ein - wie vorliegend nach summarischer Prüfung - grundsätzlich beweistaugliches Gut
achten in einem Punkt unstimmig beziehungsweise unklar ist, hätte nach der Rechtsprechung vorerst eine Rückfrage bei den Sachverständigen erfolgen müssen (Urteil des Bundesgerichts 9C_579/2014 vom 10. August 2015 E. 3.2.1 mit Hinweisen). Ohne Ausschöpfung dieser Möglichkeit ist eine weitere Begut
achtung nicht gerechtfertigt. Inwiefern Rückfragen nicht geeignet sein sollen, eine
vertieftere
Auseinandersetzung zum Thema Aggravation/Simulation zu erhalten, erschliesst sich aus den Darlegungen der Beschwerdegegnerin nicht. Somit ist es an der Beschwerdegegnerin, mittels gezielter Rückfragen bei den Gutachtern die Unstimmigkeiten zu klären. Sollten die Rückfragen nicht befriedigend beantwortet werden, wäre die in Aussicht genommene stationäre Begutachtung gerechtfertigt.
4.3
Zusammenfassend ist die angefochtene Zwischenverfügung, mit welcher die Beschwerdegegnerin an einer neuen psychiatrischen Begutachtung festgehalten hat, aufzuheben, was zur Gutheissung der Beschwerde führt.
Im Übrigen lag den B._-Gutachtern offenbar ein aktuellerer (vgl. vorstehend E. 3.1) Bericht der Leiterin des Tageszentrums vom 5. Oktober 2016 vor, welcher ihnen vom Beschwerdeführer anlässlich der Untersuchung abgegeben wurde (vgl.
Urk. 6/163/10 Ziff. 4.6). Dieser Bericht ist nicht aktenkundig und daher durch die Beschwerdegegnerin noch einzuholen.
5.
5.1
Da es vorliegend nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung geht, ist das Beschwerdeverfahren - in Abweichung von Art. 69 Abs. 1
bis
IVG -
gemäss
Art. 61
lit
. a ATSG kostenlos.
5.2
Nach
§
34
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialver
sicherungsgericht (
GSVGer
) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei
kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (
§
34
Abs.
3
GSVGer
).
In Anwendung dieser Kriterien ist die Parteient
schädigung vorliegen
d
auf Fr.
2‘100.--
(inkl. Mehrwertsteuer und Bar
auslagen) festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle
gen.