Decision ID: c57df720-fc40-4a2f-9d86-118ad5179ba3
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1966,
arbeitete seit Juni 1999 als Mitarbeiter Warenan
nahme/interner Transportdienst in einem 100%-Pensum beim Kantonsspital
Y._
.
Unter Hinweis auf ein chronisches Beckenboden
schmerz
syn
drom
nach Prostataoperation am 27. Februar 2014
meldete sich der Versicherte am 29. September 2014
(Eingangsdatum)
bei der
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
zum Leistungsbezug an (Urk. 9/2
, Urk. 9/8
).
Daraufhin tätigte die IV-Stelle medizinische und erwerbliche Abklärungen (Urk. 9/5-15), wobei sie insbesondere
einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 9/5),
einen Arbeitgeberbericht
(Urk. 9/8)
sowie ein
von Dr.
Z._
, Facharzt FMH für Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin,
zu
Handen
der Pensionskasse
erstattetes
rheumatologisches Gut
achten vom 19. Dezember 2014 beizog
(Urk. 9/15).
Mit Mitteilung vom 8. Januar 2015 informierte die IV-Stelle
den Versicherten darüber, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen no
t
wendig seien, da er die zurzeit mögliche Arbeitsfähigkeit bei seinem bisherigen Arbeitgeber verwerten könne (Urk. 9/16).
Am 28. August 2015
setzte
der Ver
sicherte die IV-Stelle darüber
in Kenntnis
, dass er seit dem 17. August 2015 beim
Y._
in einer angepassten Tätigkeit
in einem
100%-Pensum
arbeite (Urk. 9/27).
Am 24. Februar 2016 stellte die Pensionskasse der IV-Stelle ein weiteres
zu ihren Hä
nden
erstattetes
rheumatologisches Gutachten von Dr.
Z._
, datiert vom 11. Februar 2015
(richtig: 2016
)
, zu (Urk.
9/
39, vgl. Urk.
9/
40).
Am 10. März 2016
sprach das
Y._
gegenüber dem Versicherten eine
Teilentlassung infolge Berufs
invalidität von 50 % per 30. April 2016 aus (Urk. 9/44). Am 14. Juli 2016 stellte die Pensionskasse der IV-Stelle
das von ihr eingeholte psychiatrische Gutachten
von Dr.
A._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1. Juli 2016
zu
(Urk. 9/50, vgl. Urk. 9/51).
Am 12. August 2016 kündigte das
Y._
das Arbeitsverhältnis infolge langandauernder Krankheit per 28. Februar 2017 (Urk. 9/59).
Vom 9. Januar bis am 5. Februar 2017 war der Versicherte in der Reha
klinik B._
in stationärer Behandlung
(Urk. 9/81).
Am 28. März 2017
(Versanddatum)
erstattete die
C._
gegenüber der Krankentag
geld
versicherung ein bidisziplinäres Gutachten in den Disziplinen Psychiatrie und Rheumatologie (Urk. 9/90
/170-207).
1.2
Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (
Vorbescheid vom 25. August 2017
, Urk. 9/102; Einwand vom
25. S
eptember 2017, Urk. 9/111;
Einwandergänzung
vom 1. November 2017, Urk. 9/115)
sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit
Ver
fügung vom 21. Dezember 2017 eine vom 1. März bis am 30. September 2015 befristete ganze Rente der Invalidenversicherung
zu (
Urk. 9/125 =
Urk. 2).
2.
Dagegen erhob der Versicherte am 31. Januar 2018 Beschwerde und beantragte,
die Verfügung vom 21. Dezember 2017 insofern aufzuheben, als ihm lediglich eine
bis am 30. September 2015 befristete ganze Invalidenrente zugesprochen werde. Es sei ihm auch ab dem 1. Oktober 2015 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter beantragte der Versicherte, es sei ein polydisziplinäres Gerichtsgut
achten einzuholen. Subeventuell sei die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen,
verbunden mit der Auflage, ein medizinisches polydisziplinäres Administrativ
gu
t
achten gestützt auf Art. 44 des
Bundesgesetz
es
über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts (ATSG) einzuholen. In prozessualer Hinsicht bean
tragte
der Versicherte die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels sowie die Durch
führung einer öffentlichen Verhandlung mitsamt einer
persönlichen Befragung durch das Gericht (Urk. 1 S. 2).
Seiner Beschwerde legte der Versicherte unter anderem (vgl.
Urk. 3/3-9) einen Bericht zur i
nterdisziplinären Schmerzbe
hand
lung vom 1. November 2017 des Zentrums
D._
bei (Urk. 3/9).
Mit Beschwerdeantwort vom 5. April 2018 schloss die
Beschwerdegeg
nerin
auf Abweisung der Beschwerde und
leg
te eine Stellungnahme des Regio
nalen Ärztlichen Dienstes (RAD), v
om 5. April 2018
bei (Urk. 7-8
unter Beilage ihrer Akten Urk. 9/1-130).
Mit Verfügung vom 6. April 2018 ordnete das hiesige Gericht einen zweiten Schriftenwechsel an und stellte dem
Beschwerdeführer
die
Beschwerdeantwort sowie die RAD-Stellungnahme vom 5. April 2018 zu (Urk.
10). Mit Eingabe vom 7. Mai 2018 reichte der
Beschwerdeführer
seine
Replik ein (Urk. 11) und legte seiner Eingabe eine Stellungnahme des
D._
vom 30. April 2018 bei (Urk. 12). Am 12. Juni 2018
erstattete
die
Beschwerdegegnerin
ihre Duplik (Urk. 15) und legte dieser eine RAD-Stellungnahme, datiert vom 12. Juni 2018, bei (Urk. 16).
Mit Eingabe vom 4. Juni 2019 zog der
Beschwerdeführer
seinen Antrag um Durchführung einer öffentlichen Verhandlung und einer per
sönlichen Befragung zurück (Urk. 19).
3
.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung
:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburts
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über
die Invalidenversicherung, IVG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung
der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier
telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
1.3.1
Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung (BGE 125 V 413 E. 2d; Urteil des Bundesgerichts 8C_780/2007 vom 27. August 2008 E. 2.3; vgl.
Meyer/
Reichmuth
, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014
,
Rn
11 zu Art. 30–31). Rechtsprechungsgemäss bildet eine solche Verfügung ins
ge
samt den Anfechtungs- und Streitgegenstand und unterliegt integral der ge
richt
lichen Prüfung, selbst wenn nur einzelne Punkte davon bestritten sind (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_440/2017 vom 25. Juni 2018 E. 5.1 [in BGE 144 V 153 nicht publiziert] und 9C_50/2011 vom 25. Mai 2011 E. 2.1).
Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine abgestufte oder befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Abstufung oder die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blieben. Die gerichtliche Prü
fung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise gereg
elten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Abstufung oder Aufhebung der Rente zu erfassen (BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; Urteile des Bundesgerichts 8C_765/2007 vom 11. Juli 2008 E. 2 und I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen). Dabei ist in anfechtungs- und streitge
genständlicher Hinsicht irrelevant, ob eine rückwirkende Zusprechung einer ab
gestuften oder befristeten Invalidenrente in einer oder in mehreren Verfü
gungen gleichen Datums eröffnet wird (BGE 131 V 164 Regeste; Urteil des Bundesge
richts 8C_489/2009 vom 23. Oktober 2009 E. 4.1 mit Hinweis).
1.3.2
Nach der Rechtsprechung sind bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente die für die Rentenrevision geltenden Bestim
mung
en (Art. 17 ATSG in Verbindung mit Art. 88a
der
Verordnung über die Invaliden
versicherung
, IVV
) analog anzuwenden (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_399/2016 vom 18. Januar 2017 E. 4.8.1). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten und damit der für die Abstufung oder Befristung erforderliche Revi
sionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeit
punkt des Rentenbeginns mit demjenigen im – nach Massgabe des analog an
wend
baren Art. 88a Abs. 1 IVV festzusetzenden – Zeitpunkt der Anspruchsän
derung (vgl. BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteile des Bun
desgerichts 8C_375/2017 vom 25. August 2017 E. 2.2 und 8C_350/2013 vom 5. Juli 2013 E. 2.2 mit Hinweis
).
1.3.3
Gemäss Art. 88a Abs. 1 IVV ist eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berück
sich
tigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wes
ent
liche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird.
Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu Art. 88a Abs. 1 IVV ist eine Leistungs
anpassung in der Regel erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der Änderung vorzunehmen (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5.3; vgl. ZAK 1984 S. 134; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_32/2015 vom 10. September 2015 E. 4.1 und I 583/05 vom 15. März 2006 E. 2.3.2 ̧ je mit Hinweisen).
1.4
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei
aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in
Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht
in
valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens
ver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbs
einkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
über
gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.5
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen ein
ander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen,
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa
rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhal
ten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinan
dersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolge
rungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut
lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).
2.
2.
1
In ihrer Verfügung vom 21. Dezember 2017 erachtete d
ie
Beschwerdegegnerin
den Beschwerdeführer
ab
Oktober
2015
als
in einer angepassten Tätigkeit zu 70 % arbeitsfähig.
Bei einem IV-Grad von 33 % bestehe ab
diesem Zeitpunkt
kei
n Rentenanspruch mehr (Urk. 2).
2.
2
Der
Beschwerdeführer
stellt
e
sich
im Wesentlichen
auf den Standpunkt,
es bestehe auch in einer leidensangepassten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von
100 %.
Auf das
bidisziplinäre
Gutachten der
C._
könne – aus ver
schiedenen Gründen – nicht abgestellt werden, vielmehr sei der Einschätzung der behandelnden Ärzte zu folgen (Urk. 1 S. 5-9).
Ab Oktober 2015 bestehe ein Inva
liditätsgrad von mindestens 40 %, s
eit
April 2016
sei er in
somatischer Hinsicht
zu 100 % arbeitsunfähig und seit
April 2017
bestehe eine volle Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischen Gründen
.
S
pätestens ab April 2016
verfüge
er
deshalb
über einen
Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung (Urk. 1 S. 7-10).
3.
3.1
Infolge einer seit 25. Februar 2014 bestehenden Krankschreibung aufgrund einer chronischen Prostatitis mit Nieren- und Unterbauchbeschwerden wurde der Beschwerdeführer am 7. November 2014 durch Dr.
Z._
begutachtet, der ein
chronic
pelvic
pain
syndrom
diagnostizierte und für eine leicht bis mittelschwer belastende Tätigkeit ohne Notwendigkeit zum Heben schwerer Lasten sowie ohne Notwendigkeit zum längerdauernden Sitzen, insbesondere Sitzen mit Exposition gegenüber Vibrationen im Bereich des kleinen Beckens, ab sofort eine Arbeits
fähigkeit von zu Beginn 50 % attestierte, mit halbtätiger Belastungsdauer. In der zuletzt ausgeübten körperlich eher schweren Tätigkeit sei der Beschwerdeführer nur eingeschränkt, derzeit etwa 25 % arbeitsfähig (Gutachten vom 19. Dezember 2014, Urk. 9/15 S. 1, S. 9f.). Da der Wiedereingliederungsversuch scheiterte und der Beschwerdeführer nunmehr auch über Rück
en
probleme berichtete, fand am 18.
Dezember 2015 eine erneute Begutachtung durch Dr.
Z._
statt. Im Ver
laufs
gutachten vom 11. Februar 2015 (richtig: 2016) diagnostizierte er mit Ein
fluss auf die Arbeitsfähigkeit nunmehr ein
(1)
lumbospondylogenes
Syndrom links (ICD-10: M54.4) bei/mit
-
klinisch Facettensymptomatik L5/S1, segmentaler
Funkti
onsstörung unter
e
Lendenwirbelsäule (LWS),
Spondylolisthesis
L5/S1 bei
Spondylolyse
L5 beidseits (MRI
3/2013), letzteres bei klinisch und radiologisch möglicher
segmentaler
Instabibilät
,
-
beginnend degenerativen Veränderungen der LWS, aktuell
bildgebend mögliche Nervenwurzelirritation
-
derzeit noch ohne spezifische Therapie
(2) Chronisches Beckenschmerzsyndrom bei/mit
-
Status nach (St. n.)
transurethraler
Inzision des Blasenhalses sowie
Prosta
taresektion (2/2014) wegen St. n
. Hämaturie und kleinem
Mittellappen, St.
n
. Beckenbodenbeschwerden
-
St. n. multipler analgetischer Behandlung sowie
Blasenin
stilla
tio
nen
mit
Kenacort
und
Mepivacain
-
anamnestisch neuerliche
Hämaturieepisode
unter vermehrter
körper
licher Belastung, letztlich ohne Korrelat im Harntrakt
-
Differenzialdiagnose (DD) somatoforme Komponente/
spondylogene
Komponente bei Diagnose 1
Dr.
Z._
erachtete den Beschwerdeführer aktuell als zu 50 % arbeitsfähig in eher leichter Tätigkeit, wobei die Wirbelsäulenproblematik noch einer Behand
lung bedürfe (Urk. 9/39 S. 13.f).
3.2
Ende Dezember 2015 begab sich der Beschwerdeführer in psychiatrische Behand
lung zu Dr.
E._
, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, der eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.11) sowie eine Somatisierungsstörung (ICD-10: F45.0) und Verdacht auf Zwangs
störung (ICD-10: F42.0), vorwiegend Zwangsgedanken diagnostizierte (Urk. 9/56). Im Auftrag der BVK des Kantons Zürich erstattete Dr.
A._
das psychiatrische Gutachten vom 1. Juli 2016 (Urk. 9/50). Dieser konnte das Be
schwerdebild nicht nach der Klassifikation nach ICD-10 einordnen, da er das Vor
liegen einer klinisch relevanten depressiven Störung ausschloss und die Krite
rien einer anhaltenden somatoformen Störung als nicht erfüllt betrachtete, erachtete jedoch die nach DSM-5 umschriebene Diagnose einer somatischen Belastungs
störung als gegeben (S. 26f.). Aufgrund des Schweregrades der präsentierten Symp
tomatik, geprüft nach den Leitlinien für versicherungspsychiatrische Gut
achter und der Konsistenz und Authentizität der Beschwerden sowie unter Zu
hilfenahme des Mini-ICF-Rating für Aktivitäts- und Partizipationsstörungen bei psychischen Erkrankungen, kam Dr.
A._
zur Einschätzung, dass die Arbeits
fähigkeit aus psychiatrischer Sicht in der angestammten Tätigkeit (Mitarbeiter Warenannahme interner Transportdienst am Kantonsspital) - unter Annahme, die Arbeitsplatzschilderung sei authentisch - höchstens leicht um etwa 10-20 % eingeschränkt sei, jedenfalls nicht über das Ausmass der aus rheumatologischer Sicht attestierten Arbeitsunfähigkeit hinausgehe. In einer behinderungsange
passten Tätigkeit (leichte körperliche Tätigkeit mit der Möglichkeit für Ruhe
pausen) liege aus psychiatrisch-gutachterlicher Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor (S. 31).
3.3
Im
bidisziplinären
Gutachten der
C._
vom 28. März 2017 wurden folgende Diagnosen mit
Einfluss
auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (Urk. 9/90/193 und Urk. 9/90/199):
-
Spondylolisthesis
L5/S1 Grad I, fortgeschrittene
Spondylarthrosen
L4-S1, mögliche Irritation der Nervenwurzel L5 links mit
lumbofemoralen
und vielen funktionellen Begleitbeschwerden
Daneben stellten die Gutachter folgende Diagnosen ohne Einfluss auf die A
rbeits
fähigkeit (Urk. 9/90/194
und Urk. 9/90/199):
-
Somatoforme
Störung mit
somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10
F45.41)
-
Akzent
uierte
narzisstisch-
histrionische
Pers
önlichkeitszüge (ICD-10 Z73
.1)
-
Differentialdiagnose: Chronische Anpassungsstörung (ICD-10 F43.25)
-
Chronisches Beckenboden-Schmerzsyndrom nach
transurethraler
Inzision des Blasenhalses sowie Prostataresektion 02/2014 wegen Hämaturie und kleiner Mittellappenhyperplasie, Status nach multiplen subjektiv wenig erfolgreichen Therapien
Im psychiatrischen Teilgutachten wurde im Wesentlichen folgender Psychostatus festgehalten: Der Explorand sei bewusstseinsklar und allseits orientiert. Das for
male Denken sei weitschweifig, kreise um die multiplen somatischen Beschwer
den und um die Umstände der bis jetzt geführten Behandlungen herum. Er lasse sich aber davon ablenken und könne auf die gestellten Fragen geordnet eingehen. Die mnestischen und kognitiven Funktionen wiesen keine groben Auffälligkeiten
auf. Insbesondere keine Störung des Gedächtnisses, des Konzentrations
ver
mö
ge
ns, der Aufmerksamkeit oder der Auffassung. Inhaltliche Denkstörungen im Sinne von paranoiden Vorstellungen, Sinnestäuschungen/Halluzinationen oder Ich-Störungen seien nicht
eruierbar
. Im Affekt wirke er dysphorisch-angespannt, sei aber doch gut modulationsfähig. Der affektive Rapport lasse sich gut aufnehmen. Mimik, Gestik und Antrieb seien unauffällig, seine Beschwerden würden aber verdeutlicht dargestellt. Psychomotorisch sei er unauffällig. Es bestünden keine Anhaltspunkte für Suizidalität (Urk.
9/90/190-191).
Im
rheumatologischen Teilgutachten
wurde
im Wesentlichen folgender Status
festgehalten
: Der Gang sei unauffällig und
hinkfrei
, langsames Aufstehen unter Angabe von Kreuzschmerzen. Er habe ein weiches Sitzkissen mitgebracht, das er auf seinen Stuhl legte, danach habe er während einer Stunde ruhig sitzen bleiben können. Beim Aufstehen komme es nicht nur zu einem Ziehen im Kreuz, sondern auch seitlich im Oberschenkel sowie in der linken Wade. Spitzen- und Fersen
stand durchführbar, links mit Angabe von Schmerzen
lumbofemoral
links und weniger Ausdauer rechts im Stand. Strichgang sicher, Romberg
negativ. Aus/
An
ziehen mit einer gewissen Mühe beim Bücken für Socken und Schuhe. Becken- und Schultergeradstand ohne Skoliose. Normale Beweglichkeit der HWS. Keine
myofaszialen
Druckpunkte. LWS: Rumpfbeugung bis FBA 30 cm unter Angabe eines lumbalen Ziehens sowie seitlich im linken Oberschenkel und auch etwas im Unterschenkel, beim Aufrichten
lumbosakrale
Beschwerden.
Reklination
eben
falls zur Hälfte eingeschränkt möglich, Seitenneigung nach rechts kaum ein
geschränkt, nach links gleiche Schmerzangabe. Dornfortsätze L3-S1
druckdolent
,
kein muskulärer Hartspann, Ansatz des M.
erector
trunci
mit mässiger
Druck
dolenz
links, Schmerzangabe Mitte der Beckenkammmuskulat
ur links, linkes Bein indolent (Urk. 9/90/197).
Das Herumtransportieren von Wäsche und Medikamenten mit Elektromobilen und Handrollern sei vermutlich teilweise mittelschwer belastend beim
Be
- und Abladen.
Die belastungsabhängigen Beschwerden seien a
ufgrund der bildgebend bekannten degenerativen Veränderungen an der unteren Lendenwirbelsäule
teil
weise erklärbar. Für die letzte
angelernte Tätigkeit im Spital-
Transportdienst be
stehe aus rheumatologischer Sicht eine andauernde Arbeitsunfähigkeit seit April 2016 (Urk. 9/90/202). Für körperlich leichte bis vereinzelt mittelschwere rücken
adaptierte Tätigkeiten werde die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus rheuma
tologischer Sicht wegen vermehrt notwendiger Pausen und verlangsamter Bewe
gungsabläufe auf höchstens 30-40 %, bezogen auf einen üblichen 8-Stundentag geschätzt seit April 2016
(Urk. 9/90/203)
.
Bei der adaptierten
Tätigkeit
müsse
es sich um eine körperlich leichte bis vereinzelt mittelschwere rückenadaptierte Tätigkeit handeln, mit regelmässigem Heben und Tragen von Lasten nicht über 8-10 kg, ohne vorgeneigte Zwangshaltung sowie ohne häufiges Bücken und mit regelmässigen Positionsänderungen (Urk. 9/90/200).
Aus psychiatrischer Sicht bestehe weder angestammt noch für Verweistätigkeiten eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 9/90/203).
3.4
Zur medizinischen Aktenlage nahm RAD-Arzt
F._
, Fach
arzt für Arbeitsmedizin, nach wiederholten vorgängigen Beurteilungen, absch
lies
send am 19. Juni 2017 Stellung (Urk. 9/100/11f.). Gestützt auf die körperlichen funktionellen Einschränkungen gemäss rheumatologischer Begutachtung (E. 3.3) und das Belastungsprofil am bisherigen Arbeitsplatz kam er zum Schluss, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit seit Februar 2014 in der zuletzt ausge
übten Tätigkeit keine Arbeitsfähigkeit mehr gegeben gewesen sei. Hierbei verwies er auf die Gutachten zu Händen der BVK. In einer körperlich leichten Tätigkeit bestehe bei voller zeitlicher Präsenz eine Leistungseinschränkung von ca. 30 %. Dies wegen des erhöhten Pausenbedarfs und des verlangsamten Bewegungsab
laufs. Gestützt auf das zu Hä
nden der BVK ausgestellte Gutachten
vom 1. Juli 2016 (E. 3.2) bestehe diese Arbeitsfähigkeit sicher seit Juli 2016, mit überwie
gen
der Wahrscheinlichkeit bereits seit Juli 2015.
3.5
Beschwerdeweise reichte der
Beschwerdeführer
einen Bericht zur i
nterdiszi
pli
nären Schmerzbehandlung des
D._
vom 1. November 2017 ein (Urk. 3/9). Darin stellten die Ärzte folgende Diagnosen (Urk. 3/9 S. 1):
-
Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgra
dige depressive Episode (ICD-10
F33.1)
-
Lumbospo
ndylogenes
Schmerzsyndrom (
Rehazent
r
um
B._
17.
11.2016)
-
Chronische Prostatitis (
Y._
28.05.14)
-
Status nach
Ureterolithiasis
2012 (
G._
06.06.14)
-
S
tatus nach Leistenhernien-OP links
1997
-
Status nach Meniskus-OP li
nks
2001
Dr.
H._
, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt fol
gende psychosomatischen Befunde fest: 52-jähriger Patient, äusserlich ge
pflegt, altersentsprechend, bewusstseinsklar und allseits orientiert, in der emotionellen Kontaktaufnahme abwartend, sachlich, aktiv im Spontanverhalten, Stimmung deutlich depressiv-resigniert, affektiv kontrolliert, im Gesprächsverlauf verbal mitteilungsaktiv und redebedürftig, psychomotorisch leicht unruhig, Blickkon
takt haltend, stimmlich laut, kräftig, schildert sein Symptomerleben und –ver
halten vordergründig und im Zusammenhang mit den körperlichen Beschwerden, introspektiv. Kognitiv in Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit und Ge
dächtnis verlangsamt, Vergesslichkeit, Denken formal beweglich, detail-orien
tier
t, repetitiv, inhaltlich problemzentriert und sachbetont, reflektierend
, intro
spektiv, lenkbar. Keine Anhaltspunkte für psychotische Erlebnisweisen (Wahn,
Wahrneh
mungs
- oder Ich-Störungen). Anamnestisch vage Suizidgedanken/-wünsche, früh
er konkretes suizidales Verhalten (von Spitaldach springen), keine
Suizid
versuche
, keine konkreten Ausführungspläne, aktuell keine Suizidalität (Urk. 3/9 S. 7). Der Patient sei seit April 2016 aufgrund zunehmenden LWS- und Prostata
beschwerden
zu
100 % arbeitsunfähig.
Eine depressive
Störung
habe sich
seit 2015
entwickelt
mit konkreten suizidalen Handlungen in der Folge (habe auf Spital
dach gestanden). Trotz einer Prostata-OP im Februar 2014 hätten sich diese Be
schwerden nicht verbessert. Der Patient sei durch diese Beschwerden im Alltag eingeschränkt und habe deutliche Ängste entwickelt (kein WC, Termin verpassen etc.). Der Patient sei sehr bemüht, seine körperliche Fitness durch Aktivität auf
rechtzuerhalten, eine Besserung des Zustandes habe sich aber bislang trotzdem nicht gezeigt
. Der Patient benötige deutlich häufigere und längere Pausen (stünd
liche WC-Pausen) und sei in seiner kognitiven Leistungsfähigkeit deutlich einge
schränkt (Konzentration, Vergesslichkeit). Das Risiko erneuter suizidaler Hand
lungen sei zudem aufgrund der bisherigen Handlungen im Jahr 2015 erhöht. Auf
grund der körperlichen Beschwerden (LWS und Prostata) sowie der depressiven
Störung sei der Patient auch in einer leichten, angepassten Tätigkeit
zu
100 % arbeitsunfähig (Urk. 3/9 S. 9).
Aus orthopädisch-chirurgischer Sicht seien dem Patienten häufige Rumpfro
ta
tionen wie auch Überkopfarbeiten und Gewichtsbelastungen nicht mehr zuzu
muten. Er müsse auch zwischen sitzen und stehen wählen können. In einer so angepassten Tätigkeit sei mindestens eine Halbtagesarbeit zumutbar.
Aus Wirbelsäulen
-chirurgischer Sicht
könne dem Patienten aufgrund der kom
plexen Problematik mit einerseits schweren belastungsabhängigen Beschwerden bei
bekannter
Spondylol
isthesis
L5/S1 sowie gleichzeitig bestehender Prostatitis, die zurzeit durch
Dr.
I._
behandelt werde, zurzeit und bis auf weiteres keine Tätigkeit zugemutet werden.
Aus schmerztherapeutischer Sicht
bestehe wegen
chronifizierten
Schmerzen, die bei körperlicher Belastu
ng (Stehen/Gehen/Heben) zunähmen, eine Arbeitsun
fähig
keit von 100 %. Eine dem Leiden angepasste leichte Tätigkeit, mit Wechsel
belastung ohne langes Stehen/Gehen ohne Vermeidung von monoformen Belas
tungsmustern und ohne schweres Heben sei mit zeitlich reduziertem Pensum evtl. möglich, nach schmerztherapeutischen Kriterien allein aber nicht quantifizierbar.
Somatisch aus internistisch-kardiologischer Sicht werde der Patient aufgrund der körperlichen Beschwerden (LWS und Prostata) sowie der depressiven Störung auch in einer leichten, angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig beurteilt (Urk. 3/9 S. 9).
3.6
Zum Bericht des
D._
vom 1. November 2017 nahm RAD-Arzt
F._
am 3.
April 2018 Stellung (Urk. 8). Aus versicherungsmedizinischer Sicht könne nicht auf diesen Bericht abgestellt werden, weil die Beurteilungen einzelner Fachrich
tungen divergent, nicht plausibel nachvollziehbar seien und die Arbeitsun
fähig
keitseinschätzungen fachfremd begründet würden. Neue bisher nicht bekannte medizinische Fakten/Tatsachen würden nicht genannt. Mit der Stellungnahme vom 30. April 2018 bekräftigen die Fachpersonen des
D._
, es sei Tatsache, dass der Beschwerdeführer seit April 2017 zu 100 % arbeitsunfähig sei und diverse Behandlungen keinen Erfolg gebracht hätten. Auf die Einschätzung des RAD-Arztes könne nicht abgestellt werden, weil diese fachfremd sei (Urk. 12). Am 2.
Juni 2018 (Urk. 16) hielt RAD-Arzt daran fest, dass auf die Einschätzung im bidis
ziplinären Gutachter abgestellt werden könne. Eine seither eingetretene Verschlechterung werde nicht dargetan.
4.
4.1
Die
Beschwerdegegnerin
stützt
ihren
Entscheid
hauptsächlich
auf
das
bidiszi
plinäre
Gutachten der
C._
vom
28. März 2017
(Urk. 2 und Urk. 7)
.
Das
bidisziplinäre
Gutachten
der
C._
wurde in Kenntnis der
wes
entlichen
Vorakten erstattet (Anamnese; Urk.
9/90/173-186
), ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen (Urk.
9/90/190-191;
Urk.
9/90/197-198
), setzt sich mit den geklagten Beschwer
den sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander (Urk.
9/90/188-190, Urk. 9/90/192-193
; Urk.
9/90/195-196
) und leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein (
Urk. 9/90/191-195;
Urk.
9/90/
199-203).
Das psychiatrische Teilgutachten befasst sich insbesondere auch mit den Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 (Urk. 9/90/192-193).
Damit erfüllt das Gutachten grundsätzlich die rechtsprechungsgemässen Anfor
de
rungen an eine beweiskräftige ärztliche
Entscheidgrundlage (vgl. E. 1.5
).
4.2
4.2
.1
Der
Beschwerdeführer
erachtet das
bidisziplinäre
Gutachten der
C._
aus verschiedenen G
ründen als nicht beweiskräftig.
4.2
.2
In formeller Hinsicht
rügt
der
Beschwerdeführer
die Verletzung seiner Gehörs- und Partizipationsrechte. So habe sich die
Beschwerdegegnerin
bei der Beurtei
lung der invalidenversicherungsrechtlichen Ansprüche massgeblich auf das von
der Helsana Krankentaggeldversicherung veranlasste
bidisziplinäre
Gutachten de
r
C._
abgestützt, ohne dass beim Einholen dieses Gutachtens die dem
Beschwerdeführer
bereits im nichtstreitigen Verwaltungsverfahren zustehen
den Gehörs- und Partizipationsrechte eingehalten worden wären. Dies beziehe sich insbesondere auch auf die Stellung von allfälligen Ergänzungsfragen
sowie
Aus
stands- und Ablehnungsbegehren gegenüber den involvierten Gutachtern (vgl. Urk. 1 S. 5).
Praxisgemäss spricht auch ein im Auftrag eines Krankentaggeldversicherers er
stelltes Gutachten nicht gegen dessen Beweiswert im Verfahren betreffend Prü
fung eines Rentenanspruchs nach IVG
(Urteil des Bundesgerichts 8C_71/2016 vom
1. Juli 2016 E. 5.2).
Der Beweiswert solcher Fremdgutachten wird nicht grund
sätzlich in Frage gestellt, auch wenn sie nicht unter den Voraussetzungen nach Art. 44 ATSG eingeholt worden sind. Sie sind im Rahmen der freien Be
weis
würdigung
mitzuberücksichtigen
, wobei den Parteien
das rechtliche Gehör zu gewähren ist, wozu ausser einer Stellungnahme zum Inhalt des Fremdgut
achtens auch die Möglichkeit gehört, sich nachträglich noch zur Person des Gutachters
zu äussern und Ergänzungsfragen zu stellen (BGE 140 III 24 E. 3.3.1.3). Das
bidis
ziplinäre
Gutachten der
C._
vom 28. März 2017 wurde
am 17. Mai 2017
von der IV-Stelle
zu den Akten genommen (vgl. Urk. 9/90
/170-207
).
Am 29. September 2017 stellte die IV-Stelle dem
Beschwerdeführer
die gesamte IV-Akte in Kopie zu (Urk. 9/112).
Somit
lag das bidisziplinäre Gutachten dem
Be
schwerdeführer
spätestens
anlässlich seiner
Einwandergänzung
vom
1. Novem
ber 2017 (Urk. 9/115)
vor.
Dem
Beschwerdeführer
stand es
somit
im Verwaltungs- und auch im Beschwerdeverfahren offen, seine Partizipationsrechte in Bezug auf
das Fremdg
utachten
auszuüben und namentlich Einwände gegenüber den Gut
ach
terpersonen zu erheben oder Ergänzungsfragen zu stellen.
So äusserte sich der
Beschwerdeführer
denn
sowohl im Rahmen der
Einwandergänzung
als auch
in
seiner Beschwerde
zum betreffenden Gutachten
(
vgl. Urk. 9/115,
Urk. 1 S. 5),
brachte
dabei aber
keine
personenbezogene
n
Einwände gegen die Gutachter
vor und
formulierte
auch keine
konkrete
n
Ergänzungsfragen.
Eine
Gehörsverletzung
ist
nach dem Gesagten nicht
auszumachen
.
4.2
.3
Der
Beschwerdeführer
wendet
gegenüber dem Gutachten
ein
, die begutachtenden Ärzte würden sich massiv in Widerspruch setzen zu den ihn seit Jahren behan
delnden Ärzten
, zumal
ihn diese
auch für
eine leidensangepasste Tätigkeit arbeits
un
fähig
geschrieben hätten
.
D
abei
stützt sich der
Beschwerdeführer
auf drei im Rahmen der Beschwerdeerhebung eingereichte Arbeitsunfähig
keits
be
schei
nigungen und auf den Bericht zur interdisziplinären Schmer
z
behandlung des
D._
vom 1. November 2017
(Urk. 1 S. 6-
7
).
Die eingereichten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen
der behandelnden Ärzte
attestieren
dem
Beschwerdeführer
eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit
, ohne
dies
zu begründen.
Insbesondere enthalten die Atteste
keine objektiven Befunde, welche die attestierte Arbeitsunfähigkeit
nachvollziehbar
erscheinen liesse
n
(
vgl.
Urk. 3/6-8).
Auch in Anbetracht der
Erfahrungstatsache,
wonach
behandelnde Ärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen mitunter eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5 mit Hinweis)
, ist den Attesten kein Beweiswert beizumessen.
Der Bericht zur interdisziplinären Schmerzbehandlung
des
D._
vom 1. November 2017 beruht auf fachärztlichen Untersuchungen in den Disziplinen Chirurgie,
O
rthopädische Chirurgie, Anästhesiologie, Psychiatrie sowie Allgemeine Innere Medizin und Kardiologie.
Die Fachärzte in den Gebieten
Psychiatrie, Chirurgie, Anästhesiologie sowie
Allgemeine Innere Medizin und Kardiologie beurteilten den
Beschwerdeführer
als zu 100 % arbeitsunfähig
,
auch in einer angepassten Tätigkeit (Urk. 3/9 S. 9).
D
ie von den Ärzten in den einzelnen Fachgebieten
attestierte Arbeitsunfähigkeit
wird nicht nachvollziehbar
begründe
t
. So
stützt der Psychiater seine Einschätzung der vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit einzig auf somatische Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und leitet diese
nicht
aus psychiatrischen
Befunde
n her
.
Ferner
wird die aus internistisch-kardiologischer Sicht attestierte Arbeitsunfähigkeit unter anderem mit einer depressiven Störung
und in somatischer Hinsicht pauschal mit körperlichen Beschwerden (LWS, Pros
tata)
begründet
. Internistische Einschränkungen werden nicht genannt
(vgl. Urk. 3/9
S. 9).
In Anbetracht der aufgezeigten Mängel bildet der
Bericht zur i
nterdisziplinären
Schmerzbehandlung
des
D._
vom 1. November 2017
keine verlässliche Ent
schei
d
grundlage und
vermag
damit
keine berechtigten
Zweifel an dem
bidiszipli
nären
Gutachten
der
C._
aufkommen zu lassen
, das in der psy
chia
trischen Einschätzung mit dem Vorgutacht
en von Dr.
A._
übereinstimmt
(E.
3.2)
.
4.3
Nach dem Gesagten
finden sich keine Gründe, welche gegen die Beweis
taug
lichkeit
des
Fremdgutachtens
der
C._
vom 28. März 2017
sprechen.
Auf das Gutachten kann somit abgestellt werden.
5.
Strittig ist einzig der Rentenanspruch ab Oktober 2015. Obwohl die Gutachter der
C._
zu Händen der Krankentaggeldversicherung erst seit April 2016 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für die angestammte Tätigkeit im Spital-
Transportdienst als gegeben einschätzten, erachtete RAD-Arzt
F._
eine voll
ständige Arbeitsunfähigkeit bereits seit Februar 2014 für gegeben (vgl. E. 3.6). Angesichts dessen, dass Dr.
Z._
im November 2014 lediglich eine ange
passte Arbeitsfähigkeit als zu 50 % zumutbar erachtete und in der angestammten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 75 % festhielt (vgl. E. 3.1), entspricht die Präzisierung des RAD-Arztes den medizinischen Vorakten und wird vom Be
schwer
deführer auch nicht beanstandet. Angesichts dessen, dass der Beschwerde
führer sich im September 2014 bei der Invalidenversicherung angemeldet hat und seit Februar 2014 für den bisherigen (unangepassten) Arbeitsplatz durchgehend zu 75 % arbeitsunfähig gewesen zu sein scheint, ist der
frühest
mögliche Beginn des Rentenanspruchs auf März 2015 festzusetzen. In diese
m
Zeitpunkt arbeitete der Beschwerdeführer beim bisherigen Arbeitgeber, jedoch in (jedenfalls teilweise) angepasster Tätigkeit (vgl. Urk. 9/39 S. 2). Sein Hausarzt
J._
attestierte ihm vom 23. Februar bis 17. Mai 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 80 %, vorübergehend vom 18. Mai bis 30. Juni 2015 von lediglich 20 %, und seit Juli 2015 erneut eine Arbeitsfähigkeit von 50 %, einsetzbar ganztags während 8
1
/
2
Stunden pro Tag mit leichter Wäsche (vgl. Urk. 9/29/4). Effektiv habe der Be
schwerdeführer
–
so seine Angaben gegenüber Dr.
Z._
–
im August 2015 nach einer Phase von 80%iger Erwerbstätigkeit vollzeitlich zu arbeiten versucht, was jedoch scheiterte,
unter anderem weil er nach nur einer Woche wiederum schwerere Arbeiten habe ausüben müssen (Urk. 9/39 S. 8). Dr.
Z._
schätzte im Verlaufsgutachten vom 11. Februar 2016 eine höhere zeitliche Belastung am angestammten Arbeitsplatz mit angepassten Tätigkeiten als möglich ein, erach
tete jedoch ein
en
Aufbau der muskulär stabilisierenden Rumpfmuskelgruppen als notwendig und attestierte vorerst in angepasster Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit im Umfang von 50 % unter ganztägiger Präsenz, im Verlauf und bei Gelingen der begonnenen Trainingstherapien jedoch
steigerbar
(Urk. 9/39/ S. 13f.). Gestützt auf diese Aktenlage ist die Einschätzung des RAD-Arztes, wonach bereits im Juli 2015 in angepasster Tätigkeit ein vollzeitlicher Einsatz mit einer Leistungs
ein
schränkung von ca. 30 % aufgrund vermehrten Pausenbedarfs und verlang
sam
ten Bewegungsablaufs vorgelegen habe, schlüssig (E. 3.5). Eine Anpassung der seit März 2015 laufenden Rente ab 30. September 2015 im Rahmen der anzu
rechnenden, verbesserten Erwerbsfähigkeit ist daher rechtens (vgl. Art. 88a Abs.
1 IVV). Gestützt auf das
bidisziplinäre
Gutachten der
C._
ist eine Arbeits
fähigkeit von 60-70% in einer angepassten Tätigkeit ausgewiesen, wobei rechtsprechungsgemäss auf den Mittelwert, vorliegend somit auf eine Arbeits
fähigkeit im Umfang von 65 % abzustellen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_730/2012 vom 4. Juni 2013 E. 4.2 mit Hinweis).
Strittig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad in diesem Zeitpunkt.
6.
6.1
Zur Ermittlung der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlich bedingten Ein
schränkung der Arbeitsfähigkeit ist ein Einkommensver
gleich vorzunehmen (vgl. E. 1.4
). Der Beschwerdeführer ist in einer adaptierten Tätigkeit (
körperlich leicht bis vereinzelt mittelschwer mit regelmässigem Heben und Tragen von Lasten nicht über 8-10 kg, ohne vorgeneigte Zwangshaltung sowie ohne häufiges Bücken und mit regelmässigen Positionsänderungen
) zu
65
% arbeitsfähig
(Urk. 9/90/200
, vgl. E. 5.
2
)
.
6.2
6.2.1
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen
einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an
ge
passten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die
bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah
men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).
6.2.2
Der
Beschwerdeführer
war
zuletzt
als Mitarbeiter Warenannahme
/interner Trans
portdienst
angestellt.
Nach Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin hätte der Be
schwerdeführer im Jahre 2014 einen Grundlohn von Fr. 67'616.-- (inklusive 13. Monatslohn) zuzüglich Schichtzulagen von ca. Fr. 1'400.-- erzielt (Urk. 9/8/5). Angepasst an die Nominallohnentwicklung (vgl. die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Tabelle T 39, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumen
tenpreise und der Reallöhne, Nominallöhne Männer, 2014: 2220 Punkte, 2015: 2226 Punkte) entspricht dies eine
m Jahreseinkommen von Fr. 69'202
.5
0 (
69'016
/
2220 x 2226).
6.3
6.3.1
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge
ge
benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund
sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statis
tischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf
grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/
Reichmuth
,
Bundesgesetz über die Invalidenversicherung,
3.
Auflage 2014,
Rn
55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).
6.3.2
Vorli
egend ist der Beschwerdeführer
– soweit dokumentiert –
nicht mehr erwerbs
tätig
(vgl. Urk. 9/59)
. Infolgedessen kann das Invalideneinkommen nicht gestützt auf die konkreten Gegebenheiten bestimmt werden, sondern es ist auf die Tabellenlöhne der LSE abzustellen
.
Der Beschwerdeführer hat
keine
Berufs
ausbildung
abgeschlossen und verfügt über Arbeitserfahrung in Hilfsarbeiter
tätig
keiten
in verschiedenen Branchen
(vgl. Urk. 9/5, Urk. 9/2/4
).
Es sind ihm daher
– zumindest – T
ätigkeiten des Kompetenzniveaus
1 (einfache Tätigkeiten körperli
cher oder handwerklicher Art) zumutbar. Gemäss der Tabelle TA1_tirage_skill_
level des Bundesamtes für Statistik (Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Pri
vater Sektor) betrug der Medianlohn von Männern, welche im Jahr 201
4
Tätig
keiten des
Kompetenzniveaus 1 ausübten
,
Fr.
5’3
12
.
-- pro Monat
. Bei einer
betriebsüblichen wöchentliche
n Arbeitszeit von 41,7 Stunden
(vgl. die vom Bun
desamt für Statistik herausgegebene Tabelle T 03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen 1990-2018, Total)
und angeglichen an die Teuer
ung entspricht dies im Jahr 2015
einem Jahrese
inkommen von Fr. 66'632.70 (
5'312
x 12 / 40 x 41,7 / 22
20
x 22
26
). Bei der bestehenden Restarbeitsfäh
igkeit von 65
% ergibt sich damit
ein Invalideneinkommen von Fr. 43'311.25
(
66'632.70
x 0.
6
5).
Gründe, welche
für
einen
leidensbedingten Abzug vom
Tabellenlohn
sprechen würden, sind nicht ersichtlich und wurden
von Seiten des
Beschwerdeführer
s
auch nicht geltend gemacht.
6.4
Bei einem Valideneinkommen von Fr.
69
'
20
2.
50
und einem Invalideneinkommen von Fr.
43'311.25
resultiert eine Erwerbseinbusse von
Fr. 25
'8
9
1.
3
0
und ein I
nva
liditätsgrad von gerundet
37
%
. Bei ein
em Invaliditätsgrad von 37
% hat der Beschwerdeführer
ab
1. Oktober 2015
keinen Rentenanspruch mehr (
vgl. E.
5
).
Damit erweist sich die angefochten
e
Verfügung als rechtens und ist die Be
schwerde abzuweisen.
7.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV
Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und
auf Fr.
6
00.
--
anzusetzen
und
dem Beschwerde
führer aufzuerlegen.