Decision ID: 8dc1aecb-8e64-4e4e-b4b8-c4109af2bd54
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Mit Verfügungen vom 1
5.
und 30.
März
2012
(Urk. 8/39-40)
sprach die Sozial
versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der 1952 geborenen
X._
mit Wirkung ab 1. Februar 2012
eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu.
Diese Verfügungen erwuchsen unan
gefochten in Rechtskraft.
Im
April
2013 wurde ein Rentenrevisionsverfahren er
öffnet (Urk. 8/42). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen sowie
nach
durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
hob die IV-Stelle
die Verfügungen vom 1
5.
und 30. März 2012
mit Entscheid vom 13. Januar 2014 (Urk. 2)
wie
dererwägungsweise
auf und stellte die ausgerichtete Invalidenr
ente per Ende des
der Zustellung der Verfügung folgenden Mona
tes
ein; einer allfälligen dagegen gerichteten Beschwerde wurde die
aufschiebende Wirkung entzogen
.
2
.
Dagegen erhob die Versicherte
am 7. Februar 2014 Beschwerde
(Urk. 1)
und beantragte,
die
Verfügung
vom 13. Januar 2014
sei aufzuheben (Urk. 1
S. 2
). Mit Beschwerdeantwort vom 17. März 2014 (Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7 und Urk. 8/1-64) beantragte die Beschwerdegegnerin Rückweisung der Angelegenheit zu weiteren Abklärungen
, womit sich die Beschwerdeführerin am 11. Juni 2014 einverstanden erklärte (Urk. 12).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Rückweisungsantrag damit, dass es
mit Blick auf die Aktenlage
unklar
bleibe
, in welchem Ausmasse die Beschwer
deführerin zum Zeitpunkt der
Rentenzusprache
wie auch zum Zeitpunkt der
Renteneinstellung
in ihrer Erwerbsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei.
Insbe
sondere
lägen keine Angaben zu dem
von der Beschwerdeführerin aktuell
er
zielten Einkommen
vor
. Es seien daher weitere medizinische und erwerbliche Abklärungen vorzunehmen (Urk. 6).
1.2
Nachdem übereinstimmende Anträge der Parteien vorliegen und diese mit der Akten- und Rechtslage in Einklang stehen, ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 13. Januar 2014 aufzuhe
ben und die Sache
zu weiteren Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zu
rückzuweisen ist
.
2.
2.1
Die Kost
en des Verfahrens sind auf Fr. 5
00.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdegegnerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG).
2.2
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal
tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E.2.2), weshalb die vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.
Die Prozessentschädigung wird vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (§ 34 Abs. 3
des Gesetzes über das
Sozialversicherungs
gericht
,
GSVGer
).
Der von der Rechtsvertreterin
der Beschwerdeführerin
geltend gemachte Zeitaufwand von 10 Stunden (Urk. 12 S. 2)
ist
weder
detailliert aus
gewiesen noch erscheint er als angemessen
.
Bei grosszügiger Betrachtung kön
nen eine Stunde Aufwand für Instruktion, zwei weitere Stunden für
Akten
studium
, drei Stunden für das Abfassen der Beschwerdeschrift sowie eine Stunde für das Abfassen der Stellungnahme zur Beschwerdeantwort als gerecht
fertigt betrachtet werden. Mit Blick darauf, dass das vorliegende Verfahren von der Untersuchungsmaxime geprägt ist, rechtfertigt es sich sodann nicht, einen höheren als den gerichtsüblichen Ansatz von Fr. 200.-- pro Stunde in Anwen
dung zu bringen.
Somit
ist eine Entschädigung von Fr. 1‘
60
0.-- (inklusive Mehrwertsteuer
und Barauslagen
)
auszurichten
.