Decision ID: 07bdba2f-5bac-5f9b-9798-6ccacbd915f5
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
A.a Der Vater des Beschwerdeführers, E._, ersuchte am 16. August 1999 bei der Schweizerischen Vertretung in Ankara für sich, seine Ehefrau und seine sieben Kinder um Bewilligung der Einreise in die Schweiz und um Gewährung von Asyl.
A.b Das Bundesamt lehnte mit Verfügung vom 3. September 1999 in Anwendung von Art. 6 Abs. 2 des damals geltenden Asylgesetzes vom 5. Oktober 1979 (aAsylG) das Asylgesuch ab und verweigerte E._ und seiner Familie die Einreise in die Schweiz. Die dagegen erhobene Beschwerde vom 8. Oktober 1999 wurde mit Urteil der Schweizerischen Asylrekurskommission (ARK) vom 19. September 2000 insofern gutgeheissen, als der Familie F._ die Einreise in die Schweiz bewilligt wurde. Gleichzeitig wurde das Bundesamt angewiesen, nach vollständiger Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts neu über das Asylgesuch zu entscheiden.
A.c Der Beschwerdeführer reiste eigenen Angaben zufolge am 16. Mai 2001 zusammen mit seinen Eltern und Geschwistern (E-6371/2006/N...); E-6618/2006/N...; E-6619/2006/N...; E-6620/2006/ N...; E-6621/2006/N...; E-6637/2006/N...) von der Türkei herkommend und über Bulgarien in die Schweiz ein. Am 23. Mai 2001 wurde er in der Empfangsstelle Kreuzlingen summarisch befragt. Am 16. Juli 2001 folgte die Befragung durch die zuständige kantonale Behörde.
Der Beschwerdeführer, ein Kurde aus G._, begründete sein Asylgesuch damit, er sei sunnitischer Kurde und in G._ aufgewachsen und habe dort während sieben Jahren die Schulen besucht. Sein Vater sei Peshmerga gewesen, deshalb im Jahre 1985 festgenommen worden und mehrere Jahre im Gefängnis gewesen, wo er - der Beschwerdeführer - ihn mehrmals besucht habe. Nachdem er ihn im Jahre 1988 habe besuchen wollen, sei sein Vater geflohen. Deshalb seien seine Mutter, sein Onkel und sein jüngster Bruder festgenommen worden. Kurz darauf sei auch er - damals 15-jährig - festgenommen worden. Man habe ihm erklärt, dass er erst wieder freigelassen würde, wenn sich sein Vater bei den Behörden melde. Nach zwei Monaten habe man ihn freigelassen. Zwei bis drei Monate später sei er seiner Familie, welche unterdessen in die Türkei
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ausgereist sei, gefolgt. Dort hätten sie illegal vorerst zwei Jahre in H._ und danach fünf Jahre in I._ gelebt. Im Jahre 1992 habe er seine Ehefrau kennen gelernt. Er sei schliesslich nach J._ gezogen, wo er gelegentlich gearbeitet habe. Im Jahre 1999 sei seine Ehefrau in den Iran zurückgekehrt. Am 16. Februar 2001 sei er nach Bulgarien und von dort drei Monate später in die Schweiz gereist.
Für den Inhalt der weiteren Aussagen wird auf die Akten verwiesen.
A.d Die Beschwerdeführerin verliess ihren Heimatstaat eigenen  zufolge anfang September 2002 und reiste am 28. Oktober 2002 in die Schweiz ein, wo sie am 30. Oktober 2002 um Asyl nachsuchte. Am 8. November 2002 wurde sie in der Empfangsstelle Kreuzlingen summarisch befragt. Am 20. Februar 2003 folgte die Befragung durch die zuständige kantonale Behörde.
Die Beschwerdeführerin begründete ihr Asylgesuch im Wesentlichen damit, sie stamme ebenfalls aus G._, wo sie bis zur vierten Klasse in die Schule gegangen sei. Danach sei sie zusammen mit ihren Eltern in die Türkei gereist, wo sie bis zur ihrem 15. Lebensjahr gelebt habe. Sie habe vor zirka zehn Jahren in der Türkei geheiratet und während mehrerer Jahre zusammen mit ihrem Ehemann in der Türkei gelebt. Im Jahre 1999/2000 sei sie mit ihren zwei Kindern nach G._ zurückgekehrt, wo sie bei ihren Eltern, welche zuvor ebenfalls in den Iran zurückgekehrt seien, gelebt habe. Sie und ihre Eltern seien täglich behelligt, ihr Haus durchsucht und nach ihrem Ehemann gefragt worden, da sich dieser politisch betätigt habe. Sie habe als allein erziehende Frau von zwei Kindern nicht mehr im Iran leben können. Aus diesen Gründen habe sie sich zur Ausreise entschlossen.
Für den Inhalt der weiteren Aussagen wird auf die Akten verwiesen.
B. Mit Verfügungen des BFF vom 3. Dezember 2002 wurde der Vater des Beschwerdeführers gemäss Art. 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) originär, seine Mutter und der minderjährige Bruder K._ (N...) gemäss Art. 51 Abs. 1 AsylG als Flüchtlinge anerkannt. Gleichzeitig wurde ihnen in der Schweiz Asyl gewährt. Die Asylgesuche der Brüder des Beschwerdeführers L._
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(E-6618/2006; N...), M._ (E-6619/2006; N...), N._ (E-6620/2006; N...), O._ (E-6621/2006; N...) und P._ (E-6637/2006; N...) wurden mit Verfügungen des BFF vom 3. und 4. Dezember 2002 abgewiesen und deren Wegweisung angeordnet.
C. Das BFF stellte mit Verfügung vom 7. März 2003, eröffnet am 10. März 2003, fest, die Beschwerdeführer erfüllten die Flüchtlingseigenschaft nicht und lehnte die Asylgesuche ab. Gleichzeitig ordnete es die  der Beschwerdeführer aus der Schweiz an. Die Vorinstanz  ihre Verfügung im Wesentlichen damit, dass die Vorbringen der Beschwerdeführer weder den Anforderungen an die  noch denjenigen an die Flüchtlingseigenschaft standhalten . Den Vollzug der Wegweisung in den Iran befand die Vorinstanz für zulässig, zumutbar und möglich.
D. Mit Eingabe vom 6. April 2003 an die Schweizerische  (ARK) beantragten die Beschwerdeführer durch ihren  unter Kosten- und Entschädigungsfolge die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die Anerkennung der originären, eventuell der abgeleiteten Flüchtlingseigenschaft und die Gewährung des Asyls. Eventuell sei festzustellen, dass der Wegweisungsvollzug unzulässig, eventuell unzumutbar sei. In verfahrensrechtlicher Hinsicht sei die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Auf die Begründung im Einzelnen wird, soweit wesentlich, in den nachfolgenden  eingegangen. In einer weiteren Eingabe vom 11. April 2003  die Beschwerdeführer um Vereinigung ihres Verfahrens mit demjenigen der Familienangehörigen des Beschwerdeführers. Die Asylbegründung sei mit derjenigen des Vaters, der Mutter und der fünf Brüder des Beschwerdeführers eng verbunden. Mit der Beschwerde wurde ein Bericht des US Department of State 'Iran' vom 31. März 2003 zu den Akten gereicht.
E. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 2. Mai 2003 wurde festgestellt, dass das Beschwerdeverfahren mit denjenigen der Verwandten des Beschwerdeführers (N..., N..., N..., N..., N... und N...) zeitlich koordiniert werde. Gleichzeitig wurde auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtet und das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege in einen späteren Zeitpunkt verwiesen.
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F. Am 28. Oktober 2004 wurde die Beschwerdeführerin von (...) wegen Ladendiebstahls gebüsst.
G. Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 15. April 2005 die Abweisung der Beschwerde.
H. Am 26. April 2005 wiesen die Beschwerdeführer auf das genaue Datum ihrer Asylgesuche hin.
I. Am (...) 2005 verstarb der Vater des Beschwerdeführers.
J. In seiner ergänzenden Vernehmlassung vom 8. Mai 2006 verneinte das BFM das Vorliegen einer Gefährdung wegen exilpolitischer  wie auch das Vorliegen einer schwerwiegenden persönlichen .
K. Am 8. Juni 2006 nahmen die Beschwerdeführer dazu Stellung.  reichten sie eine Bestätigung der Parti Démocratique du  d'Iran Comitée Suisse (PDKI) vom 7. Juni 2006 zu den Akten.
Am 20. Juni 2006 (Telefax) wurde ein Schreiben der Lehrerin des Kindes C._ eingereicht.
L. Am 1. Januar 2007 übernahm das Bundesverwaltungsgericht die  der ARK.
M. In seiner Eingabe vom 12. Januar 2007 wies der Rechtsvertreter auf die lange Verfahrensdauer hin. Am 21. September 2007 erkundigte er sich telefonisch erneut nach dem Verfahrensstand. Dabei wurde er darauf hingewiesen, dass weiterhin Abklärungen im Gange seien.
Mit Eingabe vom 2. Oktober 2007 ersuchte der Rechtsvertreter erneut um Angaben betreffend den Verfahrensstand. Diese Eingabe wurde am 5. Oktober 2007 telefonisch beantwortet. Gleichzeitig wurde darauf
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hingewiesen, dass weitere Abklärungen beim UNHCR vorgenommen würden.
N. Am 30. Oktober 2007 ersuchte der vormalige Instruktionsrichter des Bundesverwaltungsgerichts das UNHCR-Büro in Genf um nähere  zu den Asylgesuchen von E._ (Vater des ) und dessen Familie beim UNHCR in Ankara, um die  der Familie F._ beurteilen zu können.
O. Am 30. Oktober 2007 ersuchte der Instruktionsrichter (...) um Angaben zur aktuellen Situation der Familie F._ hinsichtlich Strafverfahren und Verurteilungen sowie um Zustellung der entsprechenden Unterlagen.
P. Mit Eingabe vom 30. Oktober 2007 wies der Rechtsvertreter auf  Abklärungen beim UNHCR hin.
Q. Am 27. Dezember 2007 teilte der zuständige Mitarbeiter des  in Genf telefonisch mit, die UNHCR-Akten aus der Türkei seien derzeit nicht zugänglich und wies das Bundesverwaltungsgericht an, seine Anfrage im Jahre 2008 bei der neu zuständigen Mitarbeiterin zu erneuern.
R. Am 28. Januar 2008 übermittelte (...) dem Bundesverwaltungsgericht einen Zusammenzug der Strafakten betreffend den Beschwerdeführer. Dabei wurden insbesondere folgende Akten aufgeführt:
- Kontrollauftrag vom 1. März 2004 und Orientierungsbericht (...) (Verdacht der illegalen Erwerbstätigkeit),
- Bussenverfügung (...) vom 9. Mai 2005, - Rapport (...) vom 25. Oktober 2005 (Urkundenfälschung), - Schlussbericht (...) vom 14. Oktober 2007 (Anzeige wegen
Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz und die psychotropen Stoffe),
- Mail (...) vom 4. Dezember 2007.
S. Mit Schreiben des UNHCR-Büros in Genf vom 28. März 2008 erfolgte eine Auskunft zum seinerzeitigen Entscheid des UNHCR-Büros in An-
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kara vom 25. August 2000. Diese wurde von der zuständigen  des UNHCR-Büros in Genf am 30. April 2008 (telefonisch) .
T. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 7. Mai 2008 wurden den  die Auskünfte des UNHCR mitgeteilt und ihnen die Möglichkeit zu einer Stellungnahme eingeräumt.
U. Mit Eingabe vom 22. Mai 2008 nahmen die Beschwerdeführer dazu Stellung.
V. Am (...) 2008 reichte (...) gegen den Beschwerdeführer Anklage ein wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, wegen unbefugten Betäubungsmittelkonsums und wegen Fälschung von Ausweisen (Missbrauch zur Täuschung).

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17.  2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht übernahm bei gegebener  am 1. Januar 2007 die bei der ARK hängig gewesenen . Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die  der vorliegenden Beschwerde. Die Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
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1.3 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Die  sind durch die angefochtene Verfügung berührt und haben ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung. Die Beschwerdeführer sind daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1, Art. 50 und 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. In formeller Hinsicht ist wie bereits mit Zwischenverfügung vom 2. Mai 2003 festgestellt worden ist, festzuhalten, dass das vorliegende  mit demjenigen der Mutter und der Brüder des  (E-6371/2006, E-6618/2006, E-6619/2006, E-6620/ 2006, E-6621/2006) koordiniert wird.
4.
4.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 AsylG).
4.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
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5.
5.1 Die Vorinstanz begründete ihren ablehnenden Entscheid damit, die Vorbringen der Beschwerdeführer seien unglaubhaft ausgefallen. So habe der Beschwerdeführer bezüglich der von ihm geltend  Beziehungen zu den Peshmergas unterschiedliche Aussagen gemacht, welche sich zudem nicht mit denjenigen seiner Brüder  würden. Weiter habe die Beschwerdeführerin in der  angegeben, ihr Ehemann habe im Iran Probleme gehabt. Sie selber habe keine Probleme gehabt. Demgegenüber habe sie  der kantonalen Befragung eigene Schwierigkeiten wegen ihres Ehemannes vorgebracht. Der Beschwerdeführer habe seinerseits dazu ausgeführt, seine Ehefrau habe in G._ keine Probleme gehabt. Insgesamt hätten die Beschwerdeführer im Iran nichts zu befürchten. Auch die Brüder des Beschwerdeführers hätten im Falle einer  nicht mit einer Verfolgung zu rechnen, zumal sie zur Zeit, als ihr Vater verurteilt worden sei, noch Kinder gewesen seien. Weiter hielt die Vorinstanz fest, bei der vom Beschwerdeführer geltend gemachten, kurz vor der Ausreise erfolgten Festnahme von zirka zwei Monaten, weil sein Vater geflüchtet sei, handle es sich nicht um Nachteile, die dem Beschwerdeführer einen weiteren Verbleib in seinem Land  oder auf unzumutbare Weise erschwert hätten. Es seien auch weitere Familienangehörige vorübergehend festgenommen worden.
5.2 In der Rechtsmitteleingabe wird dem entgegengehalten, die Vorinstanz habe die geltend gemachte Festnahme des  nicht in Abrede gestellt. Der Beschwerdeführer sei gegen eine sehr hohe Kautionsleistung - ein überbautes Grundstück - des Onkels Q._ freigekommen und habe so aus dem Land fliehen können. Die Türkei, wo er sich während Jahren illegal aufgehalten habe, sei für iranisch-kurdische Oppositionelle kein sicherer Drittstaat. Zudem sei die Festnahme für ihn sehr belastend gewesen, zumal sie die Festnahme und Ermordung seines Vaters bezweckt habe. Bei einer Rückkehr müsste er wegen seines flüchtigen Vaters mit einer sofortigen Festnahme rechnen. Die vom Beschwerdeführer erlittene Verfolgung entspreche dem Muster der iranischen Repression. So müsse ein Kind (oder die Ehefrau) für die Durchsetzung staatlicher Verfolgungsansprüche gegen seinen Vater (respektive Ehemann) . Schliesslich wendeten die Beschwerdeführer ein, entgegen der Feststellungen der Vorinstanz seien in ihren Aussagen keine  vorhanden.
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5.3 Die Vorinstanz hielt in ihrer Vernehmlassung vom 15. April 2005 an ihrem Standpunkt fest.
5.4 Im weiteren Verlauf des Beschwerdeverfahrens wurde ausgeführt, der Beschwerdeführer habe wie seine Familie wegen der jahrelangen Inhaftierung seines Vaters im Iran unter einem enormen psychischen Druck gestanden. Zwei seiner Onkel seien aus politischen Gründen  worden. Der Beschwerdeführer sei überdies in der Türkei  mit seinem Vater zwecks Ausschaffung in den Iran  worden. Damit sei ihm der Aufbau einer wirtschaftlichen  erschwert respektive verunmöglicht worden. Im Falle einer  in den Iran müsse er mit Reflexverfolgung rechnen. Man würde ihm gleichzeitig vorwerfen, einer kurdischen Organisation , was auch zutreffe. In der eingereichten Bestätigung der PDKI vom 7. Juni 2006 wird erklärt, dass der Beschwerdeführer mit der Partei sympathisiere und an öffentlichen Sitzungen, Veranstaltungen, Festen, Demonstrationen und anderen Anlässen teilnehme. Gleichzeitig wurde ausgeführt, der Vater des Beschwerdeführers sei gezwungen worden, seine Heimat aus politischen Gründen zu verlassen. Das Gesuch der Familie des Beschwerdeführers, den am (...) 2005 an Krebs gestorbenen Vater in den Iran zu überführen, sei von der iranischen Botschaft in Bern abgelehnt worden, weil die Familie F._ im Iran im Rahmen der PDKI politisch tätig gewesen sei. Zudem sei die politische Lage in den kurdischen Gebieten im Iran besonders angespannt. Aus diesen Gründen könnten der Beschwerdeführer und seine Angehörigen nicht in den Iran zurückkehren.
5.5 In seinem Schreiben vom 28. März 2008 wies das UNHCR-Büro in Genf darauf hin, die Vorbringen des Vaters des Beschwerdeführers, E._, seien in Bezug auf die Fluchtgründe aus dem Iran nicht glaubwürdig ausgefallen. Daher sei sein Asylgesuch abgelehnt . Aufgrund interner Vorschriften sei es nicht möglich, dem  die Verfahrensunterlagen des UNHCR zugänglich zu machen.
Eine telefonische Rückfrage des Bundesverwaltungsgerichts vom 30. April 2008 ergab, dass E._ zunächst - im Rahmen eines Beschwerdeverfahrens - als Flüchtling anerkannt worden sei.  er untergetaucht sei und er im Jahre 2000 ein neues Asylgesuch gestellt habe, habe man aufgrund von Hintergrundinformationen , dass seine Fluchtgründe und damit auch die Vorbringen im ers-
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ten Asylgesuch von 1996 als nicht glaubhaft zu erachten seien. Die Akten aus dem Verfahren in der Türkei könnten gemäss den weltweit gültigen Richtlinien des UNHCR weder an Dritte, auch nicht an  Asylbehörden, noch dem Betroffenen selber herausgegeben .
5.6 In ihrer Stellungnahme vom 22. Mai 2008 hielten die  fest, der Vorinstanz seien im Zeitpunkt ihrer Verfügungen vom 3. Dezember 2002 die Zweifel des UNHCR offensichtlich bekannt . Der Entscheid des UNHCR vom 25. August 2000 dürfte auf die Asylgewährung des Vaters des Beschwerdeführers kaum einen  gehabt haben.
6. Das Bundesverwaltungsgericht kommt nach Prüfung der Akten zum Schluss, dass die Vorinstanz die Asylgesuche der Beschwerdeführer zu Recht abgelehnt hat.
6.1 Wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat, können die vom  geltend gemachten Beziehungen zu den Peshmergas, welche er von der Türkei aus gepflegt habe, nicht geglaubt werden. So sind seine diesbezüglichen Aussagen widersprüchlich und  ausgefallen. Soweit in der Beschwerdeschrift zu der als  bezeichneten Unterstützung der Peshmergas in der Türkei eingewendet wird, die in der kantonalen Befragung vorgebrachten Äusserungen müssten als Ergänzung der Befragung in der  angesehen werden, ist dieser Erklärungsversuch als  Schutzbehauptung zu würdigen. Im Übrigen muss die vom  geäusserte Vermutung, wonach er wegen seiner  in der Türkei im Iran denunziert worden sein könnte, ebenfalls als unglaubhaft bezeichnet werden. Schliesslich haben die  bezüglich ihrer Probleme im Iran unterschiedliche Aussagen . Während der Beschwerdeführer einzig eine Festnahme im Iran wegen seines flüchtigen Vaters vorgebracht hat, machte die  geltend, ihr Ehemann habe im Iran Probleme gehabt, weil er im Iran eine Partei unterstützt habe. Deshalb sei er seither immer gesucht worden (vgl. A12, S. 9). Weiter gab der Beschwerdeführer auf die ihm anlässlich der kantonalen Befragung gestellte Frage, wie seine Ehefrau in G._ gelebt habe, zu Protokoll, diese habe mit den Behörden keine Probleme. Nur einmal, im Jahre 1999, habe man ihren Reisepass zerrissen (vgl. D7, S. 16). Ferner enthalten auch die Aussa-
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gen der Beschwerdeführerin bezüglich ihrer eigenen persönlichen Probleme Widersprüche. So verneinte sie die ihr in der Empfangsstelle gestellte Frage, ob sie je mit der Armee, der Polizei und den Behörden Schwierigkeiten gehabt habe (vgl. A1, S. 6). Demgegenüber erwähnte sie anlässlich der kantonalen Befragung, wegen ihres Ehemannes  behelligt worden zu sein. Zudem habe sie ihre Kinder wegen der politischen Tätigkeit ihres Ehemannes nicht einschulen lassen können (vgl. A12, S. 9 ff). Indem die Beschwerdeführerin auf Vorhalt dieses  einwendete, sie habe keine persönlichen Schwierigkeiten, sondern lediglich solche wegen ihres Ehemannes gehabt, vermag dies zu keiner Klärung der äusserst widersprüchlichen Angaben zu führen. Vielmehr entsteht dadurch der Eindruck, die Beschwerdeführerin habe versucht, den Sachverhalt nachträglich anzupassen. Weiter kann auch dem Erklärungsversuch in der Beschwerdeschrift, wonach die  in der Empfangsstelle keine in ihrer Person  Schwierigkeiten mit der Armee, Polizei oder Behörden geltend , in der kantonalen Befragung jedoch korrekt hinzugefügt habe, wegen ihres Ehemannes jedoch Schwierigkeiten mit den Behörden  zu haben, nicht gefolgt werden. So wurde in der Empfangsstelle nämlich gar nicht unterschieden, ob die Beschwerdeführerin aus  oder anderen Gründen, sondern ob sie überhaupt  gehabt habe. Diese Frage hat sie damals klar verneint, womit die erst beim Kanton erwähnten Schwierigkeiten wegen ihres  als nachgeschoben und somit unglaubhaft bezeichnet werden müssen.
6.2 Was im Weiteren die geltend gemachte zweimonatige Festnahme des Beschwerdeführers im Iran im Jahre 1988 betrifft, hat die  diese als asylrechtlich nicht relevant bezeichnet. Diese soll  Angaben zufolge im Zusammenhang mit der Flucht seines Vaters aus dem Gefängnis gestanden haben. Die Behörden hätten von ihm verlangt, dass sich sein Vater stelle. Deshalb befürchte er, bei einer Rückkehr in den Iran wegen seines Vaters erneut festgenommen zu werden.
Das Bundesverwaltungsgericht hat vorliegend somit zu prüfen, ob die vom Beschwerdeführer erlittene Verfolgung (Festnahme) asylrechtlich relevant ist und ob erhebliche Gründe für die Annahme einer  Furcht des Beschwerdeführers vor künftiger Reflexverfolgung bestehen und er damit die Flüchtlingseigenschaft erfüllt.
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6.2.1 Hinsichtlich der Befürchtungen des Beschwerdeführers vor  ist Folgendes festzuhalten: Begründete Furcht vor  liegt vor, wenn konkreter Anlass zur Annahme besteht, eine Verfolgung hätte sich - aus der Sicht im Zeitpunkt der Ausreise - mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit und in absehbarer Zeit verwirklicht  werde sich - auch aus heutiger Sicht - mit ebensolcher Wahrscheinlichkeit in absehbarer Zukunft verwirklichen. Eine bloss entfernte Möglichkeit künftiger Verfolgung genügt nicht; es müssen konkrete Indizien vorliegen, welche den Eintritt der erwarteten - und aus einem der vom Gesetz aufgezählten Motive erfolgenden -  als wahrscheinlich und dementsprechend die Furcht davor als realistisch und nachvollziehbar erscheinen lassen (vgl.  und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2005 Nr. 21 E. 7 S. 193 f., EMARK 2004 Nr. 1 E. 6a S. 9).
6.2.2 Gemäss den dem Bundesverwaltungsgericht vorliegenden  ist es im Iran in der Vergangenheit wiederholt zu  von Familienangehörigen politischer Aktivisten, nach denen  wird, gekommen. Familienangehörige von Personen, die von den Behörden in besonderer Weise oppositioneller oder  Aktivitäten verdächtigt werden und sich ins Ausland abgesetzt  oder anderweitig untergetaucht sind, müssen damit rechnen, von den iranischen Behörden gesucht, verhört und inhaftiert zu werden (vgl. Übersicht Reflexverfolgung und/oder Sippenhaft, SFH-Analyse, 13. September 2006; Country Reports on Human Rights Practices 2004, Iran, US Department of State, 28. Februar 2005; MICHAEL KIRSCHNER, Iran: Vorgehen iranischer Behörden und  für Mitglieder, Aktivisten und/oder Sympathisanten der , S. 4, Schweizerische Flüchtlingshilfe [SFH] Bern, 15.  2004).
6.2.3 Wie den Akten entnommen werden kann, verstarb der Vater des Beschwerdeführers (...) 2005. Aufgrund dieser Tatsache ist davon auszugehen, dass die iranischen Behörden im heutigen Zeitpunkt kein Interesse am Beschwerdeführer mehr haben. Es ist auch , die iranischen Behörden würden ihn wegen des über  Jahre zurückliegenden Verstosses gegen die Kautionsverfügung - er soll gegen eine sehr hohe Kautionszahlung freigelassen worden sein -, welche einzig im Zusammenhang mit der damaligen  Suche nach seinem Vater stand, weiterhin suchen. Überdies machten die Beschwerdeführer bezüglich einer eigenen politischen
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Tätigkeit oder Sympathie des Beschwerdeführers mit einer  Organisation unglaubhafte Aussagen (vgl. Ziff. 6.2 hievor).  verneinte die Mutter des Beschwerdeführers eine politische  ihrer Söhne im Iran (vgl. N...; A40, S. 6 und 12). Schliesslich ist die Familie des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit der  Bestattung seines Vaters in G._ (vgl. Bestattungsanmeldung vom (...) 2005 in den Akten des Bruders L._ [E-6618/2006], pag. 69, und Bestätigung der PDKI vom 7. Juni 2006) mit den iranischen Behörden (Iranische Botschaft in Bern) offenbar in Kontakt getreten, was darauf schliessen lässt, dass der Beschwerdeführer und seine Familie keine begründete Furcht vor Verfolgung durch die iranischen Behörden haben. Wie die Vorinstanz zudem in ihren Verfügungen betreffend die Brüder und die Mutter  dargelegt hat, halten sich zwei Geschwister des Vaters des Beschwerdeführers weiterhin in der ursprünglichen Heimatregion G._ auf und wurden seit der bereits über zwanzig Jahre zurückliegenden Flucht des Vaters des Beschwerdeführers von den iranischen Behörden nicht behelligt. Diese wohnen offenbar weiterhin am gleichen Ort wie seinerzeit ihr inzwischen verstorbener Bruder (Vater des Beschwerdeführers) sowie weitere als Flüchtlinge anerkannte Brüder (N..., N..., N...). Überdies gab der  anlässlich seiner Befragungen zu Protokoll, er habe seinen  durch seinen Onkel R._ in G._ und seine Ehefrau erneuern lassen (vgl. Akte D3, S. 4) respektive dieser sei nun bei seiner Ehefrau im Iran (vgl. Akte D7, S. 3). Insgesamt bestehen demnach keine Hinweise darauf, dass die iranischen Behörden im heutigen Zeitpunkt weiterhin ein Interesse am Beschwerdeführer oder an der Beschwerdeführerin haben könnten. Eine begründete Furcht vor künftiger Verfolgung wegen des verstorbenen Vaters des Beschwerdeführers kann daher verneint werden.
6.2.4 Zusammenfassend ist somit im Sinne eines  festzustellen, dass es den Beschwerdeführern nicht gelungen ist, eine drohende asylrelevante Verfolgung im Sinne einer  nachzuweisen oder glaubhaft zu machen. Die Vorinstanz hat folglich die Asylgesuche der Beschwerdeführer in diesem Punkt zu Recht abgelehnt.
7. Nachfolgend ist weiter zu prüfen, ob der Beschwerdeführer durch sein exilpolitisches Engagement in der Schweiz - Teilnahme an verschiede-
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nen Veranstaltungen (öffentliche Sitzungen, Feste, Demonstrationen, etc.) der PDKI - einen Grund für eine zukünftige Verfolgung durch die iranischen Behörden gesetzt hat und damit die Flüchtlingseigenschaft wegen subjektiver Nachfluchtgründe erfüllt.
7.1 Subjektive Nachfluchtgründe sind dann anzunehmen, wenn eine asylsuchende Person erst durch die Flucht aus dem Heimat- oder  oder wegen ihres Verhaltens nach der Ausreise eine  im Sinne von Art. 3 AsylG zu befürchten hat. Personen mit  Nachfluchtgründen erhalten zwar gemäss Art. 54 AsylG kein Asyl, werden jedoch als Flüchtlinge vorläufig aufgenommen (vgl. EMARK 2000 Nr. 16 E. 5a S. 141 f., mit weiteren Hinweisen).
Der Ausschlussgrund von Art. 54 AsylG ist absolut zu verstehen und mithin unabhängig davon anzuwenden, ob Nachfluchtgründe  gesetzt worden sind oder nicht (vgl. EMARK 1995 Nr. 7 E. 7 S. 66 ff.). Es ist daher nicht entscheidend, welchen mutmasslichen Zweck die asylsuchende Person durch ihre exilpolitischen Tätigkeiten zu erreichen versucht hat. Massgebend ist vielmehr, ob die iranischen Behörden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit das Verhalten des Asylsuchenden als staatsfeindlich einstufen und dieser deswegen bei einer Rückkehr in den Heimatstaat eine Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG befürchten muss. Es bleiben damit die Anforderungen an den Nachweis einer begründeten Furcht massgeblich (Art. 3 und 7 AsylG).
In genereller Hinsicht ist im Weiteren darauf hinzuweisen, dass nach konstanter Praxis der Schweizer Asylbehörden bei iranischen  das blosse Einreichen eines Asylgesuches keinen  Nachfluchtgrund im Sinne von Art. 54 AsylG darstellt.  wird durch die Novelle des iranischen Strafrechts vom 9. Juni 1996 die politische Betätigung für staatsfeindliche Organisationen im Ausland unter Strafe gestellt (§ 498 - 500 des iranischen ). Die iranischen Behörden überwachen politisch substanzielle Aktivitäten ihrer Staatsangehörigen demnach intensiv und weitgehend; iranische Asylsuchende, welche sich im Ausland exilpolitisch , riskieren bei einer allfälligen Ausschaffung in ihr Heimatland eine strafrechtliche Verfolgung wegen staatsfeindlicher Aktivitäten, wobei bereits im Rahmen eines entsprechenden staatlichen  mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit gravierende Übergriffe zu befürchten wären.
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7.2 Wie in den vorangegangenen Erwägungen (vgl. Ziffer 6)  worden ist, haben die Beschwerdeführer weder eine  aufgezeigt noch vermochten sie eine unmittelbar drohende  (Reflex-) Verfolgung nachzuweisen oder glaubhaft zu . Zudem wurde ein politisches Engagement des  im Iran verneint. Daher steht fest, dass der Beschwerdeführer vor dem Verlassen des Heimatlandes vor über zwanzig Jahren nicht als regimefeindliche Person ins Blickfeld der iranischen Behörden  der iranischen Nachrichtendienste geraten ist.
Mit den auf Beschwerdeebene eingereichten Unterlagen will der  belegen, dass er mit der PDKI in der Schweiz  und an deren Veranstaltungen teilnehme. Dabei dürfte es sich um eher bescheidene exilpolitische Aktivitäten handeln. Gestützt auf diese Angaben geht das Bundesverwaltungsgericht davon aus, dass die erwähnten Aktivitäten des Beschwerdeführers kaum das Interesse der iranischen Behörden auf sich gezogen haben. Auch die übrigen Ausführungen in der Beschwerdeschrift und die als Beweismittel  Bestätigung der PDKI vom 7. Juni 2006 lassen auf keine herausragende exilpolitische Tätigkeit des Beschwerdeführers schliessen. Auch unter Berücksichtigung der geltend gemachten  Aktivitäten des Vaters des Beschwerdeführers sowie von  Geschwistern, welche jedoch über zwanzig Jahre zurückliegen, dürften die exilpolitischen Aktivitäten des Beschwerdeführers kaum als konkrete Bedrohung für das politische System des Iran  werden und damit das Interesse der iranischen Behörden auf sich gezogen haben.
7.3 Zusammenfassend gelangt das Bundesverwaltungsgericht unter Berücksichtigung der gesamten Akten der Familie des  zum Schluss, dass keine subjektiven Nachfluchtgründe vorliegen, die bei einer Rückkehr der Beschwerdeführer in den Iran zu einer für die Flüchtlingseigenschaft relevanten Verfolgung führen würden. Es sind auch keine Anhaltspunkte vorhanden, wonach seitens der  Behörden wegen der erwähnten exilpolitischen Aktivitäten des Beschwerdeführers gegen diesen behördliche Schritte eingeleitet  wären. Demnach besteht kein Anlass zur Vermutung, der  respektive die Beschwerdeführer hätten im Falle ihrer Rückkehr in den Iran mit erheblicher Wahrscheinlichkeit mit  relevanten Nachteilen zu rechnen.
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7.4 Insgesamt ergibt sich, dass vorliegend auch keine  bestehen, die zur Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft hätten führen können. Die Vorinstanz hat somit zutreffend festgestellt, die  erfüllten die Flüchtlingseigenschaft nicht, und ihre Asylgesuche zu Recht abgelehnt.
8.
8.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
8.2 Die Beschwerdeführer verfügen weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung  solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; vgl. EMARK 2001 Nr. 21).
9.
9.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
9.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie  läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Über-
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einkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4.  1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
9.3 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. MARIO GATTIKER, Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Da es den Beschwerdeführern nicht gelungen ist, eine asylrechtlich  Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen  im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr der Beschwerdeführer in den Heimatstaat ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
9.4 Es ergeben sich weder aus den Aussagen der Beschwerdeführer noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass sie für den Fall einer Ausschaffung in den Heimatstaat dort mit beachtlicher  einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wären. Gemäss Praxis des Europäischen  für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti- müssten die Beschwerdeführer eine konkrete Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihnen im Fall  Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren Hinweisen; EGMR, Bensaid gegen Grossbritannien, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Die allgemeine  im Heimatstaat lässt den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen. Auch aus der Tatsache, dass der Beschwerdeführer in der Schweiz wegen  Delikte (Handel mit Betäubungsmitteln, Fälschung von ) angeklagt wurde, kann nicht auf eine ihm bei der Rückkehr in sein Heimatland drohende verbotene Strafe oder Behandlung  werden. Zwar werden entsprechend den Abklärungen des Bundesverwaltungsgerichts schwere Drogendelikte, d.h. der Handel mit mehr als 30 Gramm Heroin oder mehr als 5 Kilogramm Opium, welche im Iran begangen worden sind, in der Regel mit der  belegt. Dabei kann allerdings eine Umwandlung der Todesstrafe in
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eine lebenslängliche Haftstrafe erwirkt werden, wenn die Menge 20  nicht übersteigt und der Täter beim Schmuggel, der  oder dem Verkauf nicht erfolgreich gewesen ist. Die Exekution von Drogentätern ist sodann gewöhnlich auf Drogenbosse,  Drogenkriminelle und bewaffnete Drogenhändler beschränkt (vgl. Accord Anfragebeantwortungen vom 18. Juni 2008 und vom 13.  2006, unter den Titeln „Bestrafung von Drogenabhängigkeit“ und „Doppelbestrafung bei Drogendelikten“). Verschiedenen Berichten  kam es zwar im laufenden Jahr im Iran zu zahlreichen  wegen schweren Drogendelikten (vgl. www.unhcr.org , www.iranfocus.com ). Dabei handelte es sich jedoch um Delikte,  im Iran begangen worden sind. Gegen den Beschwerdeführer liegt in seinem Heimatstaat, den er vor über zwanzig Jahren und somit im jugendlichen Alter verlassen hat, jedoch nichts vor. Vielmehr ist er in der Schweiz wegen Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die Betäubungsmittel, wegen unbefugten Betäubungsmittelkonsums und wegen Fälschung von Ausweisen/ Missbrauch zur Täuschung  worden (vgl. Anklageschrift vom ... 2008). Deswegen befand er sich vom (...) 2006 bis (...) 2007 in Untersuchungshaft. Wie den hievor zitierten Berichten zu einer allfälligen Doppelbestrafung im Iran (vgl. Accord Anfragebeantwortung vom 13. Oktober 2006) entnommen  kann, enthält das iranische Recht zum Ersten kein . Es enthält zweitens auch keine Bestimmung, die eine  einer im Ausland verbüssten Haft auf eine im Iran verhängte Strafe vorsieht. In zahlreichen ähnlich gelagerten Fällen von im  begangenen Drogendelikten konnten indes keine Anhaltspunkte dafür gefunden werden, dass zurückgeschobenen oder sonst  Iranern im Iran (wegen Drogendelikten) eine nochmalige Bestrafung droht, wenn sie bereits im Ausland abgeurteilt worden sind und dort eine langjährige Haftstrafe verbüsst haben. Vielmehr wird im genannten Bericht zur Doppelbestrafung auf mehrere Fälle , in denen iranische Staatsbürger, die im Ausland wegen  eingesessen haben, keine Scheu hatten, in den Iran , auch dann nicht, wenn sehr beträchtliche, langjährige  verhängt wurden. Bezogen auf den vorliegenden Fall kann  eine dem Beschwerdeführer bei der Rückkehr im Iran drohende  oder Doppelbestrafung mit hinlänglicher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.
Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
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http://www.unhcr.com/ http://www.iranfocus.com/
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9.5 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist - unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG - die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
Aus humanitären Gründen, nicht in Erfüllung völkerrechtlicher Pflichten der Schweiz, wird auf den Vollzug der Wegweisung verzichtet, wenn die Rückkehr in den Heimatstaat für den Betroffenen eine konkrete Gefährdung im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG darstellt.
Vorliegend sind in Anbetracht der persönlichen Situation der  keine Gründe ersichtlich, die auf eine konkrete  beziehungsweise auf ein beachtliches Rückkehrrisiko  würden. Es ist nicht in Abrede zu stellen, dass die  bei einer Rückkehr in ihren Heimatstaat aufgrund der langen Landesabwesenheit mit gewissen Schwierigkeiten konfrontiert werden könnten. Indessen verfügen sie mit den Brüdern des , welche ebenfalls in den Iran zurückzukehren haben, über ein  Beziehungsnetz, auf das sie zurückgreifen können, zumal die Beschwerden der Brüder mit gleichem Urteilsdatum ebenfalls  abgewiesen wurden. Des Weiteren ist festzustellen, dass noch weitere Verwandte der Beschwerdeführer - insbesondere auch die  und Geschwister der Beschwerdeführerin - im Iran - am  G._ - leben (vgl. Akten A1, S. 3; A12, S. 3f.; D3, S. 2; D7, S. 4 f.). Aufgrund der Aktenlage ist somit insgesamt nicht davon auszugehen, dass die Beschwerdeführer in eine existenzbedrohende Situation geraten würden.
Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung somit auch als zumutbar zu bezeichnen.
9.6 Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführern, sich bei der  Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr  Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AuG).
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10. Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu . Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig,  und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
11. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist nach dem Gesagten abzuweisen.
12. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten den  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1VwVG).
Gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG wird eine Partei, die nicht über die  Mittel verfügt, auf Antrag hin von der Bezahlung der  befreit, wenn ihr Begehren im Zeitpunkt der  nicht aussichtslos erscheint. Diese Voraussetzungen sind im konkreten Fall erfüllt, da die vorliegende Beschwerde nicht als  bezeichnet werden konnte und aufgrund der Akten von der Bedürftigkeit der Beschwerdeführer auszugehen ist. Das Gesuch um Befreiung von der Bezahlung der Verfahrenskosten ist daher . Den Beschwerdeführern sind somit keine Verfahrenskosten aufzuerlegen.
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