Decision ID: fcdbc2b9-e658-4b04-802c-54f842ca59f6
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
,
geboren 19
52
, war
als Hilfsarbeiter
bei der
Y._
AG angestellt
(vgl.
Urk.
7/2/1
, 7/8/6 und 7/15
)
, als er
sich im Mai 2007
wegen
einer
Rotatorenmanschettenruptur
an der linken Schulter operieren lassen musste
(
Urk.
7/2/8)
.
In der Folge erlitt er eine Re-Ruptur der
Supraspinatus
sehne
, worauf ihm eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde
(vgl.
Urk.
7/2/3-6
und
7/14/9
).
Am
8.
März 2008 meldete
sich
der Versicherte
bei der
Sozialver
sicherungsan
stalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/
5
)
. Diese klärte die erwerblichen (Urk. 7
/10
und 7/15
) und medizinischen
(Urk. 7/11, 7/14
und
7/28
)
Verhältnisse
ab
. Sie
gewährte
dem Versicherten
Frühinterventions
massnahmen
in Form eines Job Coachings
(
Urk.
7/21)
, welche
am
9.
Februar 2009 erfolgreich ab
ge
s
chlossen wurden, da der angestammte Arbeitsplatz den gesundheitlichen Erfordernissen habe
angepasst
werden können
(Urk. 7/30).
Hernach
sprach
die IV-Stelle dem Versicherten m
it Verfügung
vom
1
3.
August 2009
, ausgehend von
einer
50%igen
Arbeitsfähigkeit in einer
behinderungsan
gepassten
Tätigkeit
und einem Invaliditätsgrad von 50 %
(vgl.
Urk.
7/33 und 7/40)
, ab dem
1.
Februar 2008
eine halbe Invalidenrente zu (Urk. 7/
45
).
Ende 2009 wurde dem Versicherten das Arbeitsverhältnis gekündigt (vgl. Urk. 7/73/1). Die IV-Stelle gewährte ihm
ab Juli 2010
Beratung und Unterstüt
zung bei der Stellensuche während eines Jahres durch die
Z._
(
Urk.
7/51)
.
Am 2
5.
Oktober 2010 konnte er zwar eine neue Stelle antreten, diese wurde ihm jedoch per Ende April 2011 wieder gekündigt (
Urk.
7/60).
Der Versicherte beantragte am 1
0.
April 2012 eine Rentenerhöhung, da er in
zwi
schen auch psychische Probleme bekommen habe und seit dem 1. November 2011 zu 100
%
arbeitsunfähig geschrieben sei (
Urk.
7/69
mit Hin
weis auf 7/68).
A
m
3.
Mai 2012
reichte er – der Aufforderung der IV-Stelle entsprechend (vgl.
Urk.
7/70) –
eine
n
weitere
n
ärztlichen Bericht
ein (vgl. Urk.
7/72 und 7/73). Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(vgl. Urk. 7/77 ff.) wies die IV
Stelle das Rentenerhöhungsgesuch ab (
Urk.
7/89). Die dagegen erhobene
Beschwerde (vgl.
Urk.
7/93/3-6)
hiess das Sozialversicherungsgericht mit Urteil IV.2012.01174 vom 1
9.
Dezember 2013 (
Urk.
7/95) in dem Sinne gut, dass
es die
angefochtene Verfügung auf
hob
und die Sache zur psychiatrischen Abklä
rung und zu neuer Entscheidung über das Rentenerhöhungsgesuch an die IV-Stelle
zurückwies
.
Diese
zog darauf einen aktuellen IK-Auszug (
Urk.
7/102) und die Akten des Krankentaggeldversicherers (
Urk.
7/103) bei
. Überdies
holte
sie
Auskünfte bei der Arbeitslosenkasse
syna
ein (
Urk.
7/105).
Hernach zog sie einen Bericht der behandelnden Ärztin des
A._
der
B._
bei (vgl.
Urk.
7/109,
7/111 und 7/119) und gab ein
poly
disziplinäres
Gutachten in Auftrag (vgl. Urk. 7/122, 7/125
,
7/129
und 7/142
), das
am 24
.
August 2015
von der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS)
C._
erstattet wurde (Urk.
7/131).
Mit Vorbescheid vom 1. September 2015 (
Urk.
7/146) stellte die IV-Stelle die Abweisung des Rentenerhöhungsgesuches in Aussicht. Dagegen liess der Versi
cherte Einwand erheben (vgl.
Urk.
7/150 und 7/154). Mit Verfügung vom 2
0.
Oktober 2015 wies die IV-Stelle das Rentenerhöhungsgesuch wie angekün
digt ab (
Urk.
2 = 7/160).
2.
Gegen die Verfügung vom 2
0.
Oktober 2015 liess der Versicherte mit Eingabe vom
2.
Novem
b
er 2015
(Urk. 1) Beschwerde erheben.
Sein
Rechtsvertreter
, Rechtsanwalt
Dr.
Krešo
Glavas
,
bean
tragte, die angefochtene Verfügung sei
teilweise aufzuheben und dem Versicherten sei spätestens ab dem
Begutach
tungszeitpunkt
vom 2
4.
August 2015 eine ganze Invalidenrente zu gewähren. Eventualiter
sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und
dem Versicherten sei rückwirkend eine abgestufte Rente, ab 2
4.
August 2015 eine ganze Rente zu gewähren. U
nter
Kosten- und Entschädigungsfolge
(zuzüglich 8 % Mehr
wert
steuer) zu Lasten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2).
Ferner ersuchte er um Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels, um zu allfälligen zusätzlichen Vorbringen der Beschwerdegegnerin Stellung nehmen zu können.
Die IV-Stelle schloss am
9
.
Dezember 2015
auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6).
Davon hat die Gegenpartei mit Verfügung vom 1
0.
Dezember 2015 Kenntnis erhalten (
Urk.
8).
Auf den beantragten zweiten Schriftenwechsel
hat sie darauf
hin
ver
zichtet (
Urk.
9).
Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften wird, soweit erforder
lich, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende
ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbe
zügers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August
2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswir
kungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beur
tei
lung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
spracheent
scheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und
Invaliditäts
b
e
messung
beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).
1.4
Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem
sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg
baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines
Arztbe
richtes
ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas
send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer
den berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund
sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut
achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).
2
.
In der angefochtenen Verfügung
führte
die Beschwerdegegnerin
aus
, dass
sie aufgrund des sozialversicherungsgerichtlichen Urteils
(IV.2012.01174)
vom 1
9.
Dezember 2013 eine
polydisziplinäre medizinisch
e Untersuchung veranlasst habe. Die getroffenen Abklärungen hätten ergeben, dass
sich der Gesundheits
zustand aus
psychiatrischer Sicht seit 2012
nicht verschlechtert habe
. Die Arbeits
fähigkeit sei nicht massgeblich zusätzlich
zu den somatischen Ein
schrän
kungen
durch ein psychisches Leiden
beeinträchtigt
. In einer
leidensan
gepassten
Tätigkeit betrage die
Arbeitsfähigkeit weiterhin 50
%
, so dass der
Invalidi
täts
grad
unverändert 50
%
betrage
und
einen
Anspruch auf die bishe
rige halbe Invalidenrente begründe (
Urk.
2).
Demgegenüber wird in der Beschwerdeschrift
der Standpunkt vertreten
,
dass
die Rente bereits aus dem Grund angehoben werden
müsse
,
weil
wesentliche neue somatische Beschwerden vorlägen, welche bei der
damaligen
Rentenzusprache
nicht berücksichtigt worden seien.
Überdies sei das psychiatrische Teilgutachten widersprüchlich und nicht schlüssig, so dass nicht darauf abzustellen
, sondern ein neuer Gutach
t
er zu beauftragen
sei.
Ferner
liege eine
Verletzung des rechtli
chen Gehörs und der Begründungspflicht
vor
, weil die Beschwerdegegnerin
zu den Ausführungen im
Einwand
vom 1
5.
September 2015 nicht
Stellung genommen habe
(
Urk.
1)
.
3.
3
.1
In
formeller Hinsicht
wird in der Beschwerdeschrift insoweit richtig erkannt, dass
die
Pflicht zur Begründung eines Entscheids durch die erlassende Behörde einen Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör dar
stellt
(vgl.
Urk.
1 S. 3)
.
Damit soll verhindert werden
, dass sich die Behörde von un
sachlichen Motiven leiten lässt. Ebenso soll
der betroffenen Person ermöglich
t werd
en, die Verfü
gung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten.
Dafür müssen s
owohl sie
als
auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihre Verfügung stützt. Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs als
pers
ön
lichkeitsbe
zo
genes
Mitwirkungsrecht verlangt sodann
, dass die Behörde die Vorbringen der vom Entscheid in ihrer Rechtsstellung betroffenen Person auch tatsächlich hört, sorgfältig und ernsthaft prüft und in der
Ent
scheid
findung
berücksichtigt (BGE 126 I
97
E. 2b
und
112
Ia
107 E. 2b, je mit Hinweisen
).
3
.
2
Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des rechtli
chen Gehörs führt in der Regel ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwer
de in der Sache selbst zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Es kommt mit anderen Worten nicht darauf an, ob die Anhörung im konkre
ten Fall für den Ausgang der materi
el
len Streitentscheidung von Bedeutung ist, das heisst die Be
hörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird oder nicht (BGE 132 V 387 E. 5.1; 127 V 431 E. 3d/
aa
).
Nach der Rechtsprechung kann jedoch eine - nicht besonders schwerwiegende - Ver
letzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Mög
lichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/
aa
). Von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichge
stellten) Interesse der betroffenen Partei an einer
beförderlichen
Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweis).
3
.
3
Dem Beschwerdeführer ist insofern zuzustimmen,
dass
sich die
Beschwerde
gegne
rin
in der angefochtenen Verfügung vom
20
.
Okto
be
r 2015
(Urk. 2) nur vereinzelt zu den vorgebrachten Einwendungen vom
1
5.
September
2015
(Urk. 7/
153
)
äusserte
.
Aufgrund der vorhandenen
Begrün
dung
konnte
er
jedoch erkennen,
dass die Beschwerdegegnerin
massgeblich
auf das Gutachten des
C._
abgestellt
und dementsprechend eine invaliditätsrelevante Verschlechte
rung seines Gesundheitszustands
,
insbesondere
auch
seiner
Erwerbs
fähigkeit verneint
hatte.
Aus der Begründungspflicht lässt sich nicht ableiten, dass sich eine Behörde
ausdrück
lich mit jeder
tatbeständlichen
Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für
den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (
BGE 126 V 75 E. 5b/
dd
mit Hinweis
auf BGE 124 V 181 E.1a und dortige Verweise
).
Ob die
Erwägungen
im angefochtenen Entscheid
den Vorwurf der
Verletzung der
Begrün
dungspflicht
und
des rechtlichen Gehörs
zu rechtfertigen vermögen
, kann vorliegend
letztlich
aber
offen
b
leiben,
weil die
Voraussetzungen für eine Heilung hin
sichtlich
einer
allenfalls unzureichenden Begründung
ohnehin
erfüllt
wären
. Der Beschwerde
führer konnte im gerichtlichen Verfahren seine Einwände nochmals vollum
fänglich vorbringen und eingehend zu
r
geltend gemachten
Rentenerhöhung
Stellung nehmen
(vgl.
Urk.
1 und 7/153)
.
Überdies verfügt d
a
s
Gericht
über volle Kognition
.
Insbesondere
scheint auch der Beschwerdeführer
selbst
davon auszugehen, dass eine Rückweisung
allein
e aus dem hier zur Diskussion stehenden formellen
Grund
zu einem formalistischen Leerlauf führen würde, hat er doch in erster Linie die materielle Prüfung seines Rentenanspruches verlangt (vgl.
Urk.
1 S. 2
und 3
).
Eine solche
ist im Folgenden vorzunehmen.
4.
4
.1
Die
rentenzusprechende Verfügung vom 13. August 2009
basierte in medizi
ni
scher Hinsicht
auf dem Gutachten von Dr.
med.
D._
, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie,
vom
21
. Ju
l
i 200
8
(Urk. 7/
28/2-11
; vgl. das
Fest
stellungsblatt
für den Beschluss vom
11
.
Februar 2008, Urk. 7/33
).
Darin wur
den eine deutliche Bewegungseinschränkung der linken Schulter, ein Status nach operativ versorgter
Rotatorenmanschettenruptur
, eine Re-Ruptur der
Rota
to
renmanschette
und ein
Piriformis
-Syndrom an der rechten Hüf
te diag
nosti
ziert (
Urk.
7/28/6), weswegen
a
lle Arbeiten,
welche die volle Beweglichkeit des Schultergelenkes
oder
Kraft verlangten, bei denen Gewichte zu tragen seien und die über der Kopfhöhe durchgeführt werden müssten, nicht mehr zumutbar
seien
.
In einer angepassten Tätigkeit, welche die Möglichkeit biete, sowohl sit
zend als auch stehend zu arbeiten, kein allzu langes repetitives Bewegen der linken Schulter erfordere und Ruhepausen
gestatte
, bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (vgl.
Urk.
7/28/7,
7/28/9 und 7/28/10).
Seine einfachen Arbei
ten am Fliessband werde der Explorand gut durchführen können (Urk. 7/28/7). Ferner wurden die
partielle Endgliedamputation am rechten Daumen
Ende Mai 2008
und das
geklagte ausgeprägte Elektrisieren im Sinne eines Narbenneuroms vermerkt
.
Mit einem Narbenneurom im Daumen sei das Führen jeglicher Maschinen deutlich eingeschränkt (
Urk.
7/28/11).
4
.2
4
.2.1
Aus den medizinischen Unterlagen, welche der Beschwerdeführer zusammen mit seinem Revisionsgesuch ein
gereicht hatte
(vgl.
Urk.
7/68)
, geht hervor, dass
ihm
Dr.
med.
E._
, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, vom 1. Novem
ber 2011 bis zum 2
9.
Februar 2012 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte (vgl.
Urk.
7/68/3-6).
In der Folge brachte
d
er
Beschwerdeführer
einen Bericht des
A._
der
B._
vom 2
1.
Dezember 2011 bei (
Urk.
7/73). Demnach sei
d
er
Beschwerdeführer
am
2.
Dezember 2011 in der Sprechstunde erschienen und habe berichtet, dass er
in der Vergangenheit
wegen schädlichen Gebrauchs von Alkohol behandelt worden sei, letztmals 2009 in der Kli
nik
F._
. Seither trinke er nur noch kontrolliert.
Seit
Neuem
fühle er sich
stark ner
vös, könne sehr schlecht einschlafen, leide unter starkem Gedankenkreisen und neuerdings auch unter Gedächtnisstörungen. Er könne sich schlecht konzent
rieren und sei unaufmerksam. Der Appetit sei ebenfalls vermindert.
In der
deskriptiven Beurteilung wurde festgehalten, dass die Arbeitslosigkeit eine grosse Belastung darstelle und eine depressive Reaktion mittleren Grades ausgelöst habe (ICD-10: F32.10, Z59, Z60.0 und Z56). Aufgrund von schlechten
Copingstrategien
habe er in der Vergangenheit immer wieder zu Alkohol gegriffen (schädlicher Gebrauch von Alkohol, ICD-10: F 10.20).
Aktuell seien seine Ressourcen
reduziert
und er sei
nicht arbeitsfähig (
Urk.
7/73/2).
4
.2.2
Nach dem Erlass des sozialversicherungsgerichtlichen Urteils vom 19. Dezember 2013 (vgl.
Urk.
7/95)
zog
die Beschwerdegegnerin
zuerst
einen Bericht der den Beschwerdeführer seit dem 1
8.
März 2014 ambulant behandelnden Ärztinnen des
A._
der
B._
vom 2
6.
November 2014
bei
(
Urk.
7/119). Darin wurden als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syn
drom (ICD-10: F32.11), seit Herbst 2011, und eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41), seit März 2014, festgehalten. Differentialdiagnostisch wurde eine andauernde
Persönlichkeits
änderung
bei chronischem Schmerzsyndrom (ICD-10: F62.80), seit März 2014, vermerkt
(Urk.
7/119/2).
Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, dass der Patient (anamnestisch seit dem 1
4.
November 2011) als Hilfsarbeiter zu 100
%
arbeitsunfähig sei (
Urk.
7/119/4). Aufgrund seiner Verständigungsschwierigkeiten, Antriebslosigkeit und Lang
samkeit könne auch bei einer 50%igen Beschäftigung keine dem Zeitintervall entsprechende Produktivität erwartet werden. Allenfalls noch mögliche Beschäf
tigungen wären eventuell das Hüten eines Parkplatzes oder einfache
Pförtner
funktionen
, das heisst einfache Tätigkeiten, in welchen weder eine grosse
Bewegungsintensität noch grosse Konzentrationsleistungen verlangt würden (
Urk.
7/119/3). Innerhalb eines freundlichen Arbeitsklimas könne er kleinere, unregelmässige, leichte Arbeiten verrichten, die voraussichtlich kaum zu einer dauerhaften Erwerbsfähigkeit von mehr als 25
%
führen würden (Urk. 7/119/6).
4
.
2.3
Das in
der
Folge eingeholte polydisziplinäre
Gutachten des
C._
vom 24. August 2015 (Urk. 7/144) umfasst die Fachbereiche Innere Medizin, Orthopädie, Pneu
mo
lo
gie und Psychiatrie (
Urk.
7/144/3).
Es nennt folgende Diagnosen mit Auswir
kung auf die Arbe
itsfähigkeit
(Urk. 7/14
4/
41
)
:
- Beginnende
Omarthrose
links
-
Ruptur der
Rotorenmanschette
und AC-Gelenksarthrose 05/2007
-
Arthroskopie des Schultergelenks, offene laterale Clavicula-Resek
tion, offene partielle
Refixation
der
Rotatorenmanschette
und
Acromioplastik
05/2007
-
Impingement
der rechten Schulter
-
Teilruptur der
Supraspinatussehne
-
AC-Gelenksarthrose
-
Lumbovertebralsyndrom
-
Osteochond
r
o
sen
,
Spondylarthrosen
im Segment L3 bis S1 ohne wesentliche Kompression der Nervenwurzeln
-
Beinlängenverkürzung links 2,5 cm
-
Status nach
Priformis
-S
yndrom an der rechten Hüfte
- Status nach partieller Endgliedamputation am rechten Daumen 2009
- Diabetes mellitus Typ II
-
ED
:
1993
-
Therapie: Insulin und orale Antidiabetika
-
HbA1c vom 03.06.2015: 7,6
%
-
keine Komplikationen bekannt
- Abhängigkeit von Alkohol, aktueller Konsum
- Neurasthenie
.
Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien die ebenfalls diagnostizierte arterielle Hypertonie,
die
Adipositas (BMI 30,3) und der Status nach
Nikotin
abusus
(40
py
).
Es bestehe
seit 2008
eine 50%ige Arbeitsfähigkeit mit den beschriebenen ortho
pädischen und internistischen
Einschränkungen. Zusätzliche Einschränkungen
der Arbeitsfähigkeit aufgrund der psy
ch
ischen Leiden ergäben sich nicht (
Urk.
7/144/40 und 7/144/42).
5.
5.1
Das polydisziplinäre
Gutachten des
C._
vom 24. August 2015 (Urk. 7/144)
basiert auf den
zur Verfügung gestellten und weiteren beigezogenen Unterlagen sowie der fach
ärztlichen
internistischen, orthopädischen,
pneumologischen
und psychiatrischen
Untersu
chung des
Beschwerdeführers
vom 1
5.
bis zum 1
8.
Juni 2015
(
Urk.
7
/144/1 und
7/144/3
). Es
wurde in Kenntnis der medizinischen
Vor
akten
erstellt und berücksichtigt die
vom
Beschwerdeführer geklagten Beschwer
den ange
messen. Die gestellten Fra
ge
n beantwortet es umfassend. Überdies setzt es sich detailliert mit anders
lau
tenden Beurteilungen, namentlich
d
en Berichten des
A._
der
B._
(vgl. Urk. 7/144/35)
, auseinander.
5.2
Der Rechtsvertreter de
s
Beschwerdeführer
s
wendet gegen das
psychiatrische Teilgutachten
von Prof.
Dr.
G._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psy
chotherapie,
ein,
es sei nicht schlüssig und widersprüchlich. Einerseits spreche der
psychiatrische Gutachter
von psychischen Beschwerden wie Grübe
ln und
Durch
schlafstörungen
. Er sei sogar der Meinung, dass seine Beurteilung nicht wesent
lich diskrepant zu den Untersuchungen der
B._
und der behan
delnden Psychiaterin
sei
. Fol
gerichtig müsste er den Besch
w
e
rdeführer auch voll arbeitsunfähig schreiben. Stattdessen gehe er davon aus, dass nur eine leichte Depression vorliege, die er nicht einmal unter den Diagnosen erwähne.
O
ffen
sichtlich
seien auch
keine Tests durchgeführt worden.
Es werde professoral eine Meinung vorgetragen, die nicht weiter, insbesondere
nicht
differentialdiagnos
tisch
begründet
werde
.
So werde der Beschwerdeführer zum Beispiel
als Alkoholi
ker tituliert, obwohl keine entsprechenden Blutwert- und Haaranalyseangaben diese These untermauerten. Eine CDT-Messung habe nicht stattgefunden (
Urk.
1 S. 4
f.)
.
Dieser Argumentation ist entgegen zu halten,
dass
der aktuelle
CD-
Transferrin
-Wert sehr wohl erhoben
worden war
. Dieser betrug gemäss der
labordiagnosti
schen
Untersuchung am 1
7.
Juni 2015 3,5
%
(bei einem Normalwert von > 1,6
%
), was gemäss der gutachterlichen Beurteilung für einen fortgesetzten
Alko
holkonsum
spricht (vgl.
Urk.
7/144/24 und 7/144/45).
Der Beschwerdeführer räumte denn auch gegenüber dem psychiatrischen Gutachter ein, dass er z
wei- bis dreimal pro Tag 0,3 dl
Bier konsumiere und wegen des Alkoholkonsums 3
kg zugenommen habe (
Urk.
7/144/34).
Aus dem beizgezogenen Bericht der Klinik
F._
vom 2
8.
September 2009 geht
ferner
hervor, dass der Beschwerdeführer vom 1
1.
b
is zum 2
7.
August 2009 für einen Alkoholentzug im Spital
H._
hospitalisiert war (vgl.
Urk.
7/144/73).
Die vom psychiatrischen Gutachter gestellte Diagnose einer Alkoholabhängigkeit (Urk. 7/144/35) erscheint vor die
sem Hintergrund ohne
W
eiteres als nachvollziehbar. E
s
ist auch plausibel, dass sie nebst den Schulterschmerzen als mögliche Ursache der geklagten Durchschlaf
störungen in Frage kommt (Urk. 7/144/35).
Dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ist dahingehend beizupflichten, dass
der psychiatrische Gutachter
bei der Exploration ähnliche psychische Beschwer
den erhoben
hatte
, wie
zuvor
bereits die mit der Behandlung betrauten
psychiat
rischen Fachärztinnen
und Fachärzte
. Dies muss entgegen der in der Beschwer
deschrift vertretenen Ansicht jedoch
weder
zur selben
Diagnosestellung noch zwingend zu einer gleichlautenden
Arbeitsfähigkeitsbeurteilung führen (
Urk.
1 S.
4 f.).
In diesem Zusammenhang
ist vorab als Erfahrungstatsache zu berück
sichtigen, dass
behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre
auf
trags
recht
li
che
Vertrauensstellung in Zwei
felsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientin
nen
und Patienten aus
sagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Es erscheint
sodann zumindest als
einleuchtend, dass die vorhandenen psychischen Beschwerden aufgrund ihres geringen Ausmasses und ihrer Chronizität lediglich die Diagnose einer Neuras
thenie
und nicht diejenige einer depressiven Störung
zu rechtfertigen vermögen.
Auf die genaue Diagnose kommt es letztlich jedoch auch für die korrekte Arbeitsfähigkeitsbeurteilung nicht an. Vielmehr ist entscheidend, dass sich der Beschwerdeführer in seinem Umfeld nach wie vor frei bewegen kann und selbst no
ch kürzere Strecken Auto fährt,
mithin
unter diesem Umständen aus psychi
schen Gründen nicht wesentlich eingeschränkt ist (vgl.
Urk.
7/144/35
,
7/144/39
und 7/144/40
).
5
.3
Aus dem Gesagten folgt, dass nichts vorgetragen wurde, was das
psychiatrische Teilgutachten oder das
Gutachten der
C._
vom 24. August 2015
als wider
sprüch
lich oder nicht schlüssig er
schei
nen liesse oder sonst in Zweifel zu ziehen vermöchte. Ebenso wenig ist etwa
s Derartiges aus den Akten ersichtlich. Viel
mehr erfüllt das Gutachten sämtli
che von der Rechtsprechung statuierten Anforderungen an ein medizi
ni
sches Gutachten (vgl. BGE 134 V 231 E. 5a und 125 V 351 E. 3a). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die
Beschwerdegeg
nerin
darauf abgestellt hat.
5
.4
Mit dem Gutachten des
C._
vom 2
4.
August 2015 ist ausgewiesen, dass
der Beschwerdeführer – wie bisher – aus somatischen Gründen lediglich im Umfang von 50
%
in einer behinderungsangepassten Tätigkeit, wie
er sie
zuletzt ausge
übt hatte, arbeitsfähig ist, während sich aufgrund des psychischen Leidens keine zusätzlichen Einschränkungen der
Arbeitsfähigkeit ergeben (Urk.
7/144/40
und 7/144/42
)
. Es mag zwar zutreffen
, dass neu auch bezüglich
der
rechten Schulter
krankhafte Befunde
erhoben
und (bewegungsabhängige Schmerzen) geklagt
worden waren
(Urk
.
1 S. 3 f.
und 7/153/1
; vgl.
Urk.
7/144/26, 7/144/28 und 7/144/29
).
Die
daraus resultierende Bewegungseinschränkung wurde indessen
als weniger gravierend und –
insoweit plausibel –
die Arbeitsfähigkeit nicht zusätzlich beeinträchtigend beurteilt (vgl.
Urk.
7/44/29
und 7/144/38
)
. Lediglich der Vollständigkeit halber bleibt zu bemerken, dass
bereits vor Erlass der
ren
tenzusprechenden
Verfügung vom
13.
August 2009
die Beinlängenverkürzung links von 2,5 cm und die
damit einhergehenden
Beschwerden und Einschrän
kungen
thematisiert worden waren
, ebenso
die geeigneten Gegenmassnahmen in Form von
Schuhanpassungen, Physiotherapie
, Massagen
und
Hüftgelenks
infiltration
(vgl.
Urk.
7/11/7-8
, 7/14/2, 7/14/7
, 7/28/4 und
7/28/7
)
.
Dr.
D._
berücksichtigte
die erwähnte physische Problematik
bei seiner
Arbeitsfähig
keitsbeurteilung
ausdrücklich
und mass ihr
einen einschränkenden Einfluss zu
(
Urk.
7/28/7).
Neue
beziehungsweise verschlechterte
Befunde diesbezüglich lie
gen nicht vor.
Auch
die 2009 erfolgte Endgliedamputation des rechten Daumens und deren Folgen
waren
bereits
seit längerer Zeit
bekannt. Sie
fanden
denn auch
in die von
Dr.
D._
formulierte
Umschreibung des zumutbaren Arbeitsprofils
Eingang
und wurden dementsprechend ebenfalls
bereits
bei der
Rentenzusprache
berücksichtigt
(vgl.
Urk.
7/28/11)
.
Bei derselben war
schliess
lich auch der
seit
1993
diagnostizierte
insulinpflichtige
D
iabetes mellitus
bereits aktenkundig
,
wobei er
die angestammte Hilfsarbeitertätigkeit (vgl.
Urk.
7/15)
gemäss
ärztlicher Einschätzung
in keiner Weise
einzuschränken vermochte
(vgl. Urk.
7/14/2)
.
Daran hat sich ebenfalls nichts geändert.
Eine relevante Ver
schlech
terung
des Gesundheitszustandes liegt
entgegen
der
von Seiten des Be
schwer
deführers
vertretenen Ansicht (
Urk.
1 S. 3 f.
und 7/153
) insofern somit
ebenfalls
nicht vor.
5.5
Zusammenfassend ist daher festzuhalten, dass sich die Verhältnisse des Beschwer
deführers nicht
wesentlich
verändert haben. Es ist hier deshalb auch nicht weiter zu prüfen, ob die unverändert vorhandene Restarbeitsfähigkeit angesichts seines fortgeschrittenen Alters überhaupt noch verwertbar ist
(
vgl.
Urk.
1 S. 6
und
7/153/
3, je mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_456/2014 vom 1
9.
Dezember 2014
).
Ebenso
wenig
stellt sich die Frage, ob und in welchem Umfang ein leidensbedingter Abzug im Rahmen einer
neuen Invaliditätsbemessung gere
chtfertigt wäre (
Urk.
1 S. 7), da es an den für eine solche erforderlichen Voraussetzungen mangelt.
Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.
6.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 800.-- festzusetzen. Entspre
chend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem unterliegenden Beschwerde
führer aufzuerlegen.