Decision ID: 8dde2c77-8d34-596b-a122-df409e7d5d31
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Die 1958 geborene vietnamesische Staatsangehörige X._ hielt sich erstmals im Sommer 2001 während rund drei Monaten in der Schweiz auf, um ihre hier lebenden Angehörigen (Ehemann, zwei Söhne und eine Tochter) zu besuchen. Im Anschluss daran reiste sie offenbar korrekt wieder aus. Kurze Zeit später, am 17. September 2001 stellte der (heutige Ex-) Ehemann in der Schweiz für sie ein Gesuch um Familienasyl nach Art. 51 Abs. 2 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31), welches er damit begründete, dass die Familie seinerzeit durch die Flucht auseinandergerissen worden sei und die Söhne ihre Mutter vermissten. Das damals zuständige Bundesamt für Flüchtlinge (BFF; heute BFM) lehnte dieses Begehren ab. Im Jahre 2004 versuchte die Gesuchstellerin erfolglos, ein Visum für einen Besuch ihrer Tochter zu erhalten. Gegen die Ablehnung eines weiteren Gesuchs vom 12. Mai 2005, welches dem Besuch eines Neffen galt, erhob dieser Beschwerde beim damals zuständigen - und Polizeidepartement (EJPD). Das EJPD wies die Beschwerde mit Entscheid vom 24. Januar 2006 ab.
B. Am 2. Oktober 2006 beantragte X._ bei der Schweizerischen Botschaft in Hanoi erneut ein Visum für einen Besuchsaufenthalt bei ihrer im Kanton Luzern lebenden Tochter Y._, wobei sie die Dauer ihres geplanten Besuchs nicht angab. Nach formloser  übermittelte die Vertretung das Gesuch zum Entscheid an die Vorinstanz.
C. Anlässlich der Abklärungen des Kantons Luzern zur Situation der Gastgeberin gab diese im entsprechenden (ihr am 26. Oktober 2006 übersandten) Fragebogen lediglich sich selbst als in der Schweiz  Verwandte an und verzichtete � trotz ausdrücklichem Hinweis � auf die Angabe der übrigen Familienangehörigen. Der Auszug aus dem Betreibungsregister vom 23. November 2006 verzeichnete bei ihr offene Betreibungen von mehr als 60'000 Franken. Dennoch teilte das Amt für Migration dem BFM am 28. November 2006 mit, dass die finanzielle Situation der Gastgeberin gesichert sei.
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D. Mit Verfügung vom 11. Dezember 2006 wies die Vorinstanz das Einreisegesuch von X._ ab. Sie begründete ihre Ablehnung damit, dass die Ausstellung einer Einreisebewilligung unter anderem dann zu verweigern sei, wenn die anstandslose und fristgerechte Wiederausreise der gesuchstellenden Person nicht als gesichert betrachtet werden könne, sei es als Folge der in ihrem Ursprungsland herrschenden politischen oder sozioökonomischen Verhältnisse oder aufgrund ihrer persönlichen Situation. Wie die in zahlreichen Fällen gemachte Erfahrung zeige, würden insbesondere Touristen- oder Besuchervisa immer wieder von Personen, welche sich eigentlich dauerhaft hier niederlassen möchten, missbraucht. Die  stamme immerhin aus einer Region, aus welcher der  nach wie vor stark anhalte. Ihr oblägen in ihrer  auch weder zwingende gesellschaftliche Verpflichtungen noch  Verantwortlichkeiten, welche gegebenenfalls Gewähr für eine fristgerechte Rückkehr bieten würden.
E. Mit dem sinngemässen Antrag, die Verfügung aufzuheben, erhob Y._ dagegen am 17. Januar 2007 (Datum der Postaufgabe) Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Sie macht geltend, ihre Mutter habe nicht die Absicht, in der Schweiz zu bleiben, da es ihr in Vietnam sehr gut gehe. Sie besitze dort ein Haus, Geld, Familie und Freunde.
F. In ihrer Vernehmlassung vom 16. April 2007 spricht sich die Vorinstanz unter Erläuterung der bereits genannten Gründe für die Abweisung der Beschwerde aus. Der Beschwerdeführerin sei bereits wiederholt die Einreise verweigert worden. An den damaligen Beurteilungen habe sich zwischenzeitlich nichts geändert, was auch aus dem Entscheid des EJPD vom 24. Januar 2006 ersichtlich sei. Im Übrigen werde die anstandslose Wiederausreise auch von der Schweizer  bezweifelt.
G. Mit Instruktionsverfügung vom 20. April 2007 wurde die  aufgefordert, zur Vernehmlassung der Vorinstanz eventuelle Bemerkungen und entsprechende Beweismittel einzureichen. Die  übersandte daraufhin diverse Dokumente, welche
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die Ersparnisse und den Grundbesitz der Gesuchstellerin nachweisen sollen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen wurden. Darunter fallen u.a. Verfügungen des BFM betreffend Verweigerung einer Einreisebewilligung (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer [ANAG, SR 142.20]), welche vom Bundesverwaltungsgericht endgültig beurteilt werden (Art. 83 lit. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
2. Die Beschwerdeführerin ist als Verwandte und Gastgeberin am  mitbeteiligt und daher gemäss Art. 20 Abs. 2 ANAG zur  der Verfügung legitimiert. Auf die frist- und formgerecht  Beschwerde ist deshalb einzutreten (Art. 48 ff. VwVG).
3. Im Verwaltungsbeschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der  des Sachverhalts von Amtes wegen. Das Gericht ist daher verpflichtet, auf den festgestellten Sachverhalt die richtigen  anzuwenden (vgl. ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5. Auflage, Zürich 2006, Rz. 1632 f.). Es ist an die Begründung der Begehren nicht gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG) und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Es kann somit die Verfügung im Ergebnis auch gleich belassen, ihr aber andere Motive zugrunde legen (sog. Motivsubstitution; vgl. ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und Verwaltungspflege des Bundes, 2. Auflage, Zürich 1998, Rz. 677).
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4. 4.1 Ausländer und Ausländerinnen sind zur Anwesenheit in der Schweiz berechtigt, wenn sie eine Aufenthalts- oder  besitzen oder keiner solchen bedürfen (Art. 1a ANAG). Gewisse Gruppen von Ausländerinnen und Ausländern benötigen für die Einreise in die Schweiz ein Visum (vgl. Art. 3 ff. der Verordnung des Bundesrates vom 14. Januar 1998 über Einreise und Anmeldung von Ausländerinnen und Ausländern [VEA, SR 142.211]).
4.2 Für die Erteilung von Einreisevisa ist das BFM zuständig (Art. 18 VEA), welches im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge mit dem Ausland nach freiem Ermessen entscheidet (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 ANAG, Art. 9 VEA). Dies bedeutet, dass die  Rechtsordnung weder ein allgemeines Recht auf Einreise kennt, noch einen besonderen Anspruch auf Erteilung eines Visums gewährt (vgl. PETER UEBERSAX, Einreise und Anwesenheit, in: Peter Uebersax/Peter Münch/Thomas Geiser/Martin Arnold [Hrsg.], , Handbücher für die Anwaltspraxis Bd. VIII, Basel 2002, Rz. 5.28).
4.3 Ein Einreisevisum wird verweigert, wenn die in Art. 1 VEA aufgeführten Voraussetzungen nicht erfüllt sind (vgl. Art. 14 Abs. 1 VEA). Insbesondere müssen Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller, die in die Schweiz reisen möchten, Gewähr bieten, dass sie  wieder ausreisen werden (Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA). Sie müssen aber auch über genügend Mittel verfügen oder sich solche verschaffen können, um ihren Lebensunterhalt während des  in der Schweiz zu bestreiten (Art. 1 Abs. 2 Bst. d VEA). Zum Lebensunterhalt zählt dabei nicht nur der Aufwand für Verpflegung und Unterkunft; vielmehr sind auch nur eventuell anfallende Krankheits-, Unfall- oder Rückschaffungskosten mit einzubeziehen. Aus diesem Grund verlangen die Kantone von den hier lebenden Gastgebern in der Regel finanzielle Garantien, die gemäss Art. 7 Abs. 3 VEA bis zu 20'000 Franken betragen. Letztlich ist das Visum gemäss Art. 14 Abs. 2 Bst. c in fine VEA zu verweigern, wenn begründete Zweifel am Aufenthaltszweck bestehen.
5. Die Gesuchstellerin kann sich auf keine Ausnahmeregelung berufen und unterliegt aufgrund ihrer Nationalität den Visumsbestimmungen (vgl. Art. 1-5 VEA). Zur Prüfung des Kriteriums der gesicherten
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Wiederausreise muss ein zukünftiges Verhalten beurteilt werden. Dazu lassen sich in der Regel keine gesicherten Feststellungen, sondern lediglich Voraussagen machen. Dabei sind sämtliche Umstände des konkreten Einzelfalles zu würdigen. Insbesondere ist zu überprüfen, ob die Vorinstanz unter Berücksichtigung der Verhältnisse im  der Gesuchstellerin und unter Berücksichtigung der persönlichen Lebensumstände einen ermessensfehlerfreien Entscheid getroffen hat.
5.1 Obwohl sich die Menschenrechtslage in Vietnam seit den  Jahren stark verbessert hat, bleibt sie in mancher Hinsicht unbefriedigend, da die in der Verfassung garantierten individuellen Rechte in der Praxis durch weit gefasste Vollmachten der  erheblich eingeschränkt sind. Frauen treten im öffentlichen und wirtschaftlichen Leben mittlerweile verstärkt in Erscheinung; insgesamt sind sie im Berufsalltag aber noch unterrepräsentiert und deutlich schlechter bezahlt. Die Wirtschaft Vietnams befindet sich in einem Übergangsprozess von einer Plan- zu einer Marktwirtschaft mit �  Orientierung� , die bereits bemerkenswerte Erfolge erzielt hat. So wird Schätzungen zufolge das Wachstum des Bruttoinlandprodukts im Jahre 2006 bei 7,4 Prozent liegen, womit Vietnam � hinter China � die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft in der Region ist und gegenüber dem Jahr 2005 um 25 Prozent gestiegene Exporte  kann. Dennoch macht der Doing Business 2007 Report der Weltbank deutlich, dass eine ausufernde Bürokratie sowie  rechtliche Rahmenbedingungen die Entwicklung des Landes stark behindern. Zur Finanzierung seines Leistungsbilanzdefizits  Vietnam im Jahre 2006 rund 3,7 Mrd USD an Zuflüssen  Entwicklungshilfe. Eine wichtige Rolle zur Deckung des Defizits spielen auch die Überweisungen der 2,7 Mio  in ihre Heimat, die rund 4 Mrd. USD betragen (Quelle: http://www.auswaertiges-amt.de, Stand: Januar 2007). Aufgrund der geschilderten Entwicklung wird deutlich, dass der bis anhin bestehende Migrationsdruck ungebrochen anhalten wird. Der Trend zur Auswanderung zeigt sich erfahrungsgemäss dort besonders stark, wo durch die Anwesenheit von Verwandten oder Freunden bereits ein minimales soziales Beziehungsnetz im Ausland besteht. Im Falle der Schweiz führt dies angesichts der restriktiven  nicht selten zur Umgehung ausländerrechtlicher .
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5.2 Bei der Risikoanalyse sind aber nicht nur solche allgemeinen Umstände und Erfahrungen, sondern auch sämtliche Gesichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. Obliegt einem  bzw. einer Gesuchstellerin im Heimatstaat beispielsweise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder familiäre Verantwortung, kann dieser Umstand durchaus die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise begünstigen. Umgekehrt muss bei Gesuchstellern und Gesuchstellerinnen, die in ihrer Heimat keine der erwähnten  haben, das Risiko, dass sie sich nach einer bewilligten Einreise nicht an die fremdenpolizeilichen Vorschriften halten, als hoch  werden.
5.3 5.3.1 Bei der Gesuchstellerin handelt es sich um eine 49-jährige Witwe, die nach eigenen Angaben Hausfrau ist (siehe Einreisegesuch vom 2. Oktober 2006), nach Angaben ihrer Tochter jedoch ihren Lebensunterhalt aus dem Verkauf von Binsenmatten bestreitet (siehe Schreiben des Amts für Migration des Kantons Luzern vom 26. Oktober 2006 mit beigefügtem Fragebogen). Die Beschwerdeführerin hat zudem aus dem Vietnamesischen übersetzte Unterlagen , aus denen die finanzielle Absicherung ihrer Mutter ersichtlich sein soll. Zum einen handelt sich dabei um eine Bescheinigung, die einen Hausbesitz von 20,2 qm und einen Bodenbesitz von 104,5 qm betätigt. Zum anderen handelt es sich um die Titelseite eines auf den Namen der Gesuchstellerin lautenden Sparbuchs sowie um die Kopie eines (namenlosen) Kontoauszugs über ein Vermögen von 25'700.00 USD. Die beiden zuletzt genannten Dokumente, die verschiedene Kontonummern tragen, passen offensichtlich jedoch nicht zueinander. Die finanzielle Situation der Gesuchstellerin ist damit höchst , und es ist auch angesichts der dargelegten Erwerbs- und Wohnsituation zu bezweifeln, ob sie � wie von der Beschwerdeführerin behauptet � in Vietnam tatsächlich ein wirtschaftlich sorgenfreies Leben führen kann.
5.3.2 Zu berücksichtigen ist aber auch, dass die Beschwerdeführerin die in der Schweiz bestehenden verwandtschaftlichen Bindungen ihrer Mutter im Fragebogen des Migrationsamts nicht offengelegt hat, wohingegen sie in der Beschwerdeschrift, ohne konkrete Personen zu bezeichnen, behauptete, ihre Mutter verfüge in Vietnam über Freunde und Familie. Jedenfalls ergibt sich aus dem Akteninhalt, dass ausser der Beschwerdeführerin noch zwei weitere erwachsene Kinder der
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Gesuchstellerin sowie ihr Ex-Ehemann in der Schweiz leben; ihnen galt ihr Besuchsaufenthalts im Sommer 2001. Abgesehen von diesen nächsten Familienangehörigen lebt aber auch der Neffe der , Z._, in der Schweiz; ihn hatte sie in ihrem Visumsgesuch vom 12. Mai 2005 als Gastgeber bezeichnet.
5.3.3 Der Umstand, dass die familiären Verhältnisse von X._ im vorliegenden Verfahren nicht transparent gemacht wurden � was auch bei den beiden vorhergehenden Visaverfahren der Fall war (vgl. Entscheid des EJPD vom 24. Januar 2006, Rek. A8-0560733) � lässt ebenso wie die unklare finanzielle Situation Zweifel am  der Gesuchstellerin entstehen (vgl. Art. 14 Abs. 2 Bst. c VEA). Dass sie noch im Jahr 2001 eine Aufenthaltsbewilligung , verstärkt die Befürchtung, dass ihr der jetzt geplante  zur Emigration verhelfen soll.
5.4 An dieser Risikoeinschätzung, die mit auf den Angaben der  beruht, vermögen deren gegenteilige Zusicherungen nichts zu ändern. Gastgeber können zwar für gewisse finanzielle Risiken Garantie leisten, mangels rechtlicher und faktischer  nicht aber für ein bestimmtes Verhalten des Gastes (vgl. Verwaltungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 57.24).
6. Abgesehen vom Aspekt der nicht fristgerechten Wiederausreise besteht aber auch die Befürchtung, dass der Lebensunterhalts der Gesuchstellerin während ihres hiesigen Aufenthalts nicht sichergestellt sein könnte (vgl. Art. 1 Abs. 2 Bst. d VEA). Hierfür spricht, dass gegen die Beschwerdeführerin, auch wenn das kantonale Migrationsamt ihre finanzielle Lage als gesichert bezeichnet hat, Betreibungen über rund 60'000 Franken vorliegen. Letztlich kann diese Frage vor dem  des aufgezeigten Emigrationsrisikos jedoch offen bleiben.
7. Die Vorinstanz durfte unter den gegebenen Umständen zu Recht davon ausgehen, die fristgerechte Wiederausreise der Gesuchstellerin sei nicht gewährleistet (vgl. Art. 14 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 2 lit. c VEA). Zwar lässt sich diese Einschätzung nicht zu einer gesicherten Feststellung verdichten; sie reicht aber aus, um die Erteilung einer Einreisebewilligung � auf welche wie bereits erwähnt ohnehin kein Rechtsanspruch besteht � abzulehnen.
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8. Aus diesen Darlegungen folgt, dass die angefochtene Verfügung im  rechtmässig ist (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist demzufolge abzuweisen.
9. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der  aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 1 und Art. 3 des Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 11. Dezember 2006 [VGKE, SR 173.320.2]).
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