Decision ID: 6d19f09f-e08a-4d73-b818-7d7233aa0c13
Year: 2015
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.- X und Y sind verheiratet und bewohnen ein Einfamilienhaus in A, welches ihnen zu
je hälftigem Miteigentum gehört. Im Frühjahr 2013 ersetzten sie die defekte
Beschichtung ihres Aussenschwimmbades für Fr. 14'000.– und machten diese
Auslagen in der Steuererklärung 2013 als Unterhaltskosten geltend.
Mit Verfügungen vom 18. November 2014 wurden X und Y für die Kantons- und
Gemeindesteuer 2013 mit einem satzbestimmenden steuerbaren Einkommen von
Fr. 158'000.– sowie einem satzbestimmenden steuerbaren Vermögen von
Fr. 1'187'000.– und für die direkte Bundessteuer 2013 mit einem steuerbaren
Einkommen von Fr. 147'400.– veranlagt. Die Kosten für die Schwimmbadsanierung
wurden dabei nicht zum Abzug zugelassen. Die dagegen erhobenen Einsprachen wies
die Vorinstanz mit Entscheiden vom 12. März 2015 ab.
C.- X und Y erhoben mit Eingabe ihrer Vertreterin vom 10. April 2015 Rekurs und
Beschwerde bei der Verwaltungsrekurskommission. Sie beantragten, die
angefochtenen Einsprache-Entscheide seien aufzuheben und die Aufwendungen der
Schwimmbadsanierung als abzugsfähige Liegenschaftsunterhaltskosten zu
berücksichtigen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge.
Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 19. Mai 2015 die Abweisung
der Rechtsmittel. Die Eidgenössische Steuerverwaltung verzichtete stillschweigend auf
eine Vernehmlassung zur Beschwerde. Von der Gelegenheit, sich zur vorinstanzlichen
Vernehmlassung zu äussern, machten die Rekurrenten und Beschwerdeführer keinen
Gebrauch.
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge wird,

soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Erwägungen:
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1.- Angefochten sind die Einspracheentscheide hinsichtlich der Veranlagungen der
Kantons- und Gemeindesteuer sowie der direkten Bundessteuer 2013. Zwar müssen
für Rekurs und Beschwerde verschiedene Entscheide ergehen; sie können indessen in
einem einzigen Dokument mit Verweisungen und einem gemeinsamen Dispositiv, das
die beiden Steuern allerdings ausdrücklich auseinanderhält, enthalten sein (vgl. BGE
130 II 509 = Pra 2005 Nr. 114 E. 8.3, BGE 135 II 260 = Pra 2010 Nr. 37 E. 1.3.1).
2.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Rechtsmittelerhebung ist gegeben. Der Rekurs und die Beschwerde vom 10. April 2015
sind rechtzeitig eingereicht worden. Sie erfüllen in formeller und inhaltlicher Hinsicht die
gesetzlichen Anforderungen (Art. 194 Abs. 1 des Steuergesetzes, sGS 811.1,
abgekürzt: StG; Art. 140 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer, SR
642.11, abgekürzt: DBG; Art. 7 Abs. 1 der Verordnung zum Bundesgesetz über die
direkte Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 41 lit. h Ziff. 1 und Art. 48 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf die Beschwerde und den
Rekurs ist einzutreten.
3.- Umstritten ist der Abzug für Liegenschaftsunterhaltskosten.
a) Die Rekurrenten und Beschwerdeführer machen geltend, das Schwimmbad sei
zusammen mit dem Einfamilienhaus im Jahr 2006/2007 neu erstellt worden. Im Jahr
2013 habe es saniert werden müssen, da es nicht mehr dicht gewesen sei. Das
Schwimmbad samt darunter liegendem Technikraum stelle integrierenden Bestandteil
ihres Grundstücks dar. Die Schätzung aus dem Jahr 2007 betreffe das gesamte
Grundstück. In den Details dazu sowie im Massblatt sei ersichtlich, dass das
Schwimmbad einbezogen worden sei. Bei den Auslagen für die Sanierung des
Schwimmbads handle es sich um abzugsfähige Unterhaltskosten. Eine
Wertvermehrung sei dadurch nicht erzielt worden. Vielmehr sei mit der Reparatur
sichergestellt worden, dass die Nutzungsmöglichkeiten erhalten blieben.
Dem hält die Vorinstanz entgegen, in der Schätzung der Grundstückwerte werde der
Mietwert des Einfamilienhauses ausgehend von einer Nutzfläche von 235m mit
Fr. 27'083.– ausgewiesen. Für das Schwimmbad seien keine Masseinheiten berechnet
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worden. Es könne deshalb davon ausgegangen werden, dass die getätigten Auslagen
für die Schwimmbadsanierung nur einen mittelbaren Zusammenhang mit dem
Eigenmietwert hätten. Die Investitionen hätten, wenn überhaupt, nur einen äusserst
marginalen Einfluss auf den Eigenmietwert, weshalb nicht von Gewinnungskosten
gesprochen werden könne.
b) Bei Grundstücken des Privatvermögens können die Unterhaltskosten, die Kosten der
Instandstellung von neu erworbenen Grundstücken, die Versicherungsprämien und die
Kosten der Verwaltung durch Dritte abgezogen werden. Den Unterhaltskosten sind
Investitionen gleichgestellt, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen,
soweit sie bei der direkten Bundessteuer abziehbar sind (Art. 44 Abs. 2 StG; Art. 32
Abs. 2 DBG). Als Unterhaltskosten gelten unter anderem die Auslagen für die
Instandhaltung, Instandstellung und Ersatzbeschaffung, soweit sie nicht
wertvermehrende Aufwendungen darstellen (Art. 28 Abs. 1 lit. a der Steuerverordnung,
sGS 811.11, abgekürzt: StV). Unterhaltskosten sind Aufwendungen, deren Ziel nicht die
Schaffung neuer, sondern in erster Linie die Erhaltung bereits vorhandener Werte ist
und die nach längeren oder kürzeren Zeitabschnitten erneut getätigt werden müssen
(Reparaturen, Renovationen). Als Unterhaltskosten gelten demnach all jene
Aufwendungen, die ein Grundstück in denjenigen Zustand versetzen, in dem es sich
bereits einmal befunden hat (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum
DBG, 2. Aufl. 2009, N 37 f. zu Art. 32 DBG). Die Umschreibung der abzugsfähigen
Liegenschaftskosten nach dem kantonalen Recht deckt sich weitgehend mit den
entsprechenden Normen der direkten Bundessteuer (Zigerlig/Oertli/Hofmann, Das st.
gallische Steuerrecht, 7. Aufl. 2014, II. Teil Rz. 384).
Die Unterhaltskosten für Liegenschaften stellen organische Gestehungskosten von
Einkünften aus Immobilien dar, sie sind natürlicherweise Kosten, die der Erzielung
eines Einkommens aus Immobilien dienen. Sie sind grundsätzlich abziehbar in einem
System der Besteuerung des Gesamtreineinkommens, wo die gesamten
Gestehungskosten, die allgemeinen Abzüge und die Sozialabzüge vom steuerbaren
Gesamteinkommen in Abzug gebracht werden (vgl. Art. 9 des Bundesgesetzes über
die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden, SR 642.14). Bei
den Liegenschaften, die einen Mietertrag abwerfen oder – im Falle der persönlichen
Nutzung durch den Eigentümer – einen Eigenmietwert haben, fallen die Kosten für den
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Liegenschaftsunterhalt unter diese Definition und sind grundsätzlich abziehbar (BGE
133 II 287 E. 2). Voraussetzung dafür ist, dass die fraglichen Kosten mit dem
Eigenmietwert in unmittelbarem Zusammenhang stehen (BGer 2C_390/2012 vom 7.
August 2012 E. 2.1) bzw. der liegenschaftliche Wert, an dem der Unterhalt getätigt
wird, im Mietpreis oder im Eigenmietwert enthalten ist (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,
a.a.O., N 36 zu Art. 32 DBG).
c) Als Steuerwerte werden bei der Grundstückschätzung gemäss Art. 8 lit. a der
Verordnung über die Durchführung der Grundstückschätzung (sGS 814.11, abgekürzt:
VGS) der Miet- und Verkehrswert des Grundstücks ermittelt. Gemäss Art. 1 und 4 des
Gesetzes über die Durchführung der Grundstückschätzung (sGS 814.1, abgekürzt:
GGS) in Verbindung mit Art. 34 Abs. 2 bzw. Art. 57 Abs. 1 StG entspricht der Mietwert
bzw. der Verkehrswert dem mittleren Preis, zu dem Grundstücke gleicher oder
ähnlicher Grösse, Lage und Beschaffenheit in der betreffenden Gegend vermietet bzw.
veräussert werden. Im Übrigen regelt die Regierung die Schätzung des Verkehrswertes
durch Verordnung (Art. 57 Abs. 2 StG). Art. 14 Abs. 1 Satz 1 und Art. 30 Abs. 1 Satz
1 StV verweisen für die Schätzung von Miet- und Verkehrswerten auf das Gesetz über
die Durchführung der Grundstückschätzung. Gemäss Art. 9 Abs. 1 VGS werden die
Schätzungswerte nach den allgemein anerkannten, von den massgeblichen
Berufsorganisationen empfohlenen Schätzungsregeln (vgl. Schweizerische Vereinigung
kantonaler Grundstückbewertungsexperten und Schweizerische Schätzungsexperten-
Kammer/Schweizerischer Verband der Immobilientreuhänder [Hrsg.], Das
Schweizerische Schätzerhandbuch, Bewertung von Immobilien, Ausgabe 2012,
nachfolgend: Schätzerhandbuch) ermittelt. Bei diesen Organisationen handelt es sich
um fachlich anerkannte, einschlägige Branchenverbände. Der Fachdienst für
Grundstückschätzung erlässt ergänzende Richtlinien und Weisungen (Art. 9 Abs. 2
VGS).
Gemäss Schätzerhandbuch sind im Objektbeschrieb auch die Aussenanlagen, wie
Terraingestaltung, Stützmauern, Gartenanlage, Treppen, Bepflanzung, Spielplatz oder
auch Schwimmbad anzugeben (S. 34). Beim Verkehrswert fliessen die Ausgaben für
die Aussenanlagen über die für den Realwert zu schätzenden Umgebungskosten ein
(Schätzerhandbuch S. 77). Der Mietwert wird in der Regel über die Nutzfläche
festgestellt. Das örtliche Mietpreisniveau ergibt sich aus den Quadratmeterpreisen von
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vergleichbaren vermieteten Objekten. Basierend auf einem Grundansatz werden
individuell nach den Objekteigenschaften Zu- und Abschläge für verschiedene Kriterien
vorgenommen. Im Basiswert nicht enthaltene Einbauten und Anlagen wie z.B. Sauna,
Schwimmbad usw. sind zusätzlich zu bewerten (Schätzerhandbuch S. 83 f.). Dies
deckt sich mit dem Leitfaden zur Grundstückschätzung des Fachdienstes für
Grundstückschätzung, wonach bei Objekten mit aussergewöhnlichem Umschwung,
parkähnlicher Umgebung oder Swimmingpool diese Ausstattungen, sofern eine
Marktakzeptanz vorhanden ist, in den Mietwerten der betreffenden Wohneinheiten zu
berücksichtigen sind (S. 19).
d) Aus diesen Ausführungen geht hervor, dass das Vorhandensein eines
Aussenschwimmbads, ungeachtet der Tatsache, dass ein solches bei der
Gebäudeversicherungsanstalt nicht versichert werden kann, in die Schätzung der
steuerlichen Grundstückwerte (Miet- und Verkehrswert) einfliesst. So hat denn auch
das Verwaltungsgericht Zürich in einem Entscheid festgehalten, es sei allgemein
notorisch, dass der Wert eines Gartenschwimmbades den Marktmietwert einer
Liegenschaft beeinflusse (vgl. StE 2010 B 25.6 Nr. 58 E. 3.1).
Die letzte Schätzung des Fachdienstes für Grundstückschätzung der Steuerwerte des
Grundstücks der Rekurrenten und Beschwerdeführer fand am 15. Mai 2007 statt. In
den Berechnungsgrundlagen dazu wird das Schwimmbad bei der
Nutzflächenberechnung aufgeführt. Auch wenn dafür kein Flächenmass aufgenommen
wurde, floss die Tatsache, dass das Grundstück über ein Schwimmbad verfügt,
gemäss den eingangs erwähnten Schätzungsvorgaben in den Mietansatz pro m und
damit in den Mietwert ein. Aus dem Massblatt zur Ermittlung der Kubatur ist zudem
ersichtlich, dass sowohl der Pool-Technikraum als auch der Vorbau Pool in die
Gebäudeschätzung und damit über den Sachwert in den Verkehrswert eingeflossen
sind. Dies ist auch der Grund, weshalb das Schwimmbad bei den Umgebungskosten
nicht nochmals aufgeführt wurde. Ganz allgemein werden bei der Schätzung viele
Faktoren wie Lage, Aussicht, Terrain, Stützmauern, Treppen, Gartengestaltung, etc.
berücksichtigt, ohne dass sie in den Berechnungsgrundlagen ausdrücklich genannt
oder – wenn überhaupt möglich – mit einer Fläche ausgeschieden werden. Gemäss St.
Galler Steuerbuch StB 44 Nr. 3 Ziff. 4 werden zudem Belagsarbeiten, Reparatur oder
Ersatz von Stützmauern sowie allgemeiner Gartenunterhalt zum Abzug zugelassen,
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obschon man sich auch dort fragen könnte, inwiefern diese Anlagen im Mietwert
enthalten sind. Selbst wenn der Wert des Schwimmbades sich fälschlicherweise nicht
in der Schätzung niedergeschlagen hätte, wäre dieser Fehler durch Anpassung des
Mietwerts und nicht durch Verweigerung des Abzugs von Unterhaltskosten zu
korrigieren. Andernfalls würde das durch Bundesrecht vorgegebene Marktwertprinzip
unterlaufen und die verfassungsmässigen Vorgaben verletzt (Entscheid des
Verwaltungsgerichts Zürich vom 18. November 2009, in: StE 2010 B 25.6 Nr. 58 E. 3.2).
e) Demzufolge stellen die Auslagen von Fr. 14'000.– für die Schwimmbadbeschichtung
gemäss Rechnung vom 14. Mai 2013 abzugsfähige Unterhaltkosten im Sinn von Art. 44
Abs. 2 StG bzw. Art. 32 Abs. 2 DBG dar. Rekurs und Beschwerde sind somit
gutzuheissen und die angefochtenen Einsprache-Entscheide vom 12. März 2015
aufzuheben. Die Rekurrenten und Beschwerdeführer sind für die Staats- und
Gemeindesteuern 2013 mit einem satzbestimmenden steuerbaren Einkommen von Fr.
144'000.– und einem satzbestimmenden steuerbaren Vermögen von Fr. 1'187'000.–
und für die direkte Bundessteuer 2013 mit einem steuerbaren Einkommen von
Fr. 133'400.– zu veranlagen. Die Angelegenheit ist zu neuer Steuerausscheidung mit
dem Kanton Graubünden an die Vorinstanz zurückzuweisen.
4.- a) Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten vom Staat zu
tragen (Art. 144 Abs. 1 DBG, Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von je Fr.
600.–, insgesamt Fr. 1'200.–, für das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren ist
angemessen (Art. 144 Abs. 5 DBG in Verbindung mit Art. 7 Ziff. 122
Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Die geleisteten Kostenvorschüsse von
Fr. 1'200.– sind den Pflichtigen zurückzuerstatten.
b) Gemäss Art. 98 Abs. 2 VRP werden im Rekursverfahren ausseramtliche Kosten
entschädigt, soweit sie aufgrund der Rechts- und Sachlage als notwendig und
angemessen erscheinen. Im vorliegenden Fall war der Verzicht auf den Beizug eines
Vertreters im Rekursverfahren nicht zumutbar. Eine Kostennote wurde nicht
eingereicht. Für die Bemessung der Entschädigung ausseramtlicher Kosten bei nicht
als Rechtsanwalt oder Rechtsagent zugelassenen Vertretern bestehen keine
Vorschriften. In der Praxis wird eine gegenüber dem Anwaltstarif reduzierte
Entschädigung zugesprochen (vgl. Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im
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Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 839). Angesichts der nicht sehr umfangreichen
Akten und des ersichtlichen Aufwands für die Rekurseingabe erscheint eine
Entschädigung von Fr. 500.– inkl. Mehrwertsteuer als angemessen (vgl. Art. 19, 22 Abs.
1 lit. b und 28 der Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten; sGS
963.75). Die ausseramtliche Entschädigung wird den am Verfahren Beteiligten nach
Obsiegen und Unterliegen auferlegt (Art. 98 VRP). Angesichts des
Verfahrensausgangs sind den Rekurrenten die ausseramtlichen Kosten vollständig zu
entschädigen (Art. 98 VRP). Kostenpflichtig ist der Staat (kantonales Steueramt).