Decision ID: 69b14ec3-4cf6-4164-af65-8dd8a49c0b35
Year: 2020
Language: de
Court: CH_BSTG
Chamber: CH_BSTG_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: penal_law

Sachverhalt:
A. Am 6. November 2015 eröffnete die Bundesanwaltschaft eine  mit der Verfahrensnummer SV.15.1462 gegen unbekannte  wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung und der Geldwäscherei (Verfahrensakten SV.15.1462 pag. 01.100-0001 f.). Am 5. Juli 2016 dehnte die Bundesanwaltschaft die Strafverfolgung auf G., H., I., J. und A. wegen des Verdachts des Betrugs, der ungetreuen  sowie der Veruntreuung (Verfahrensakten SV.15.1462 pag. 01.100-0003 f.) aus. Der Strafuntersuchung lag zusammengefasst folgender Sachverhalt zugrunde:
Am 20. August 2002 sei von einem Konto von K. bei der Bank L., Genf, eine Zahlung von CHF 10 Mio. auf ein Konto des Advokatur- und Notariatsbüros M. bei der Bank N. geleistet worden. Bei dieser Zahlung soll es sich um einen Kredit von K. an I. gehandelt haben.
Die Kreditschuld sei am 27. April 2005 beglichen worden und zwar durch eine Zahlung von EUR 6.7 Mio. des Deutschen Fussballbundes ( „DFB“) oder des vom DFB rechtlich unselbständigen  der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 (nachfolgend „OK WM 2006“) über ein Konto der Fédération Internationale de Football Association (FIFA) (nachfolgend „FIFA“) auf ein Konto von K. bei der Bank L. in Zürich. Diese Zahlung sei allerdings vom Präsidium des OK WM 2006 (nachfolgend „“) als „Mitfinanzierung der Galaveranstaltung“ getarnt worden. Das OK-Präsidium habe zum damaligen Zeitpunkt aus den Mitgliedern I., G., J. und H. bestanden. Diese hätten gewusst, dass die Zahlung von EUR 6.7 Mio. nicht der Mitfinanzierung der Galaveranstaltung, sondern der Tilgung der Darlehensschuld von CHF 10 Mio. habe dienen sollen. Dabei soll  der damalige FIFA-Generalsekretär, A., vorgeschlagen haben, die Rückzahlung des Darlehens über die FIFA abzuwickeln und als  für die Galaveranstaltung zu tarnen.
B. Im Laufe des Verfahrens hatten sich die FIFA und der DFB als Privatkläger
konstituiert.
C. Mit Verfügung vom 23. Juli 2019 stellte die Bundesanwaltschaft das wegen
Geldwäscherei geführte Strafverfahren gegen A. und die übrigen  ein (Verfahrensakten SV.15.1462 pag. 3.000-0005 ff.). Zudem  die Bundesanwaltschaft am 24. Juli 2019 die Abtrennung der gegen I.
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geführten Strafuntersuchung wegen des Verdachts des Betrugs, der  Geschäftsbesorgung und der Veruntreuung vom Verfahren SV.15.1462 und die Weiterführung der Strafuntersuchung gegen ihn unter einer neu zu eröffnenden Verfahrensnummer (Verfahrensakten SV.15.1462 pag. 3.000-0050 ff.).
D. Am 5. August 2019 erhob die Bundesanwaltschaft gegen G., H., J. und A.
im Verfahren SV.15.1462 Anklage bei der Strafkammer des  (nachfolgend «Strafkammer») wegen Betrugs, eventualiter  zu Betrug (hinsichtlich der Beschuldigten A. und J.).
E. Die von A. gegen die Abtrennung der Strafuntersuchung gegen I. vom Ver-
fahren SV.15.1462 (vgl. supra lit. C) erhobene Beschwerde wies die  des Bundesstrafgerichts (nachfolgend «») mit Beschluss BB.2019.166 vom 26. September 2019 ab.
F. Mit Schreiben vom 21. Januar 2020 wurde die Bundesanwaltschaft von der
Strafkammer zur Ergänzung der Anklage vom 5. August 2019 eingeladen (Verfahrensakten SV.15.1462 pag. A-01.000-0196).
G. Mit Vorladungen I und II vom 22. Januar 2020 forderte die Strafkammer unter
anderem A. auf, als beschuldigte Person zur Hauptverhandlung SK.2019.45 vom 9. bzw. 11. März 2020 in der Strafsache Bundesanwaltschaft und als Privatklägerschaft DFB und FIFA wegen Betrugs (Art. 146 Abs. 1 StGB) bzw. Gehilfenschaft (Art. 25 StGB) persönlich zu erscheinen (Verfahrensakten SV.15.1462 pag. A-05.000-0001 ff.).
H. Mit Schreiben vom 27. Januar 2020 liess die Bundesanwaltschaft der Straf-
kammer eine angepasste Fassung der Anklageschrift (mit Ergänzung in Kapitel 1.2.1.2) zukommen (Verfahrensakten SV.15.1462 pag. A-01. ff.).
I. Mit Verfügung vom 2. März 2020 ordnete die Aufsichtsbehörde über die Bun-
desanwaltschaft (nachfolgend «AB-BA») im Disziplinarverfahren gegen  B. eine Disziplinarsanktion in Form der Lohnkürzung von 8% für die Dauer eines Jahres an. In ihrer Medienmitteilung vom 4. März 2020 hielt
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die AB-BA fest, die Untersuchung habe gezeigt, dass B. im Zusammenhang mit dem FIFA-Verfahrenskomplex seine Verantwortlichkeitspflichten  und teilweise erheblich verletzt habe (act. 4.2).
J. Am 5. März 2020 liess die Strafkammer der Beschwerdekammer ein bei ihr
mit Datum vom gleichen Tag vorab per Fax eingegangenes Ausstands- und Sistierungsgesuch von A. zur weiteren Behandlung zukommen (act. 1).
A. beantragt darin Folgendes:
«1. Es sei festzustellen, dass der Bundesanwalt sowie alle bei der Bundesanwalt-
schaft und im Verfahren SV.15.1462 resp. SK.2019.45 involvierten Personen, insb. Staatsanwalt des Bundes C. und Staatsanwältin a.i. des Bundes D., von Anfang an befangen sind und ihre Verfahrenshandlungen demzufolge nichtig, unverwertbar sind;
2. es sei das Verfahren SK.2019.45 bis zum Entscheid über das Vorliegen von
Ausstandsgründen zu sistieren.
Die Verhandlung vom 09.03.2020 sei abzunehmen;
3.1 es sei die ungeschwärzte Version der Verfügung der AB-BA vom 02.03.2020
beizuziehen und den Parteien Einsicht zu gewähren;
3.2 es seien sämtliche Akten des gegen den Bundesanwalt geführten Disziplinar-
verfahrens inkl. vollständiges Aktenverzeichnis beizuziehen und den Parteien Einsicht zu gewähren;
3.3 es seien sämtliche Akten beizuziehen, deren Herausgabe die Bundesanwalt-
schaft an die AB-BA im Zusammenhang mit dem Disziplinarverfahren  (Rz. 166 f. der Verfügung vom 02.03.2020);
3.4 es seien sämtliche Akten im Zusammenhang der Gespräche zwischen dem
US-Justizministerium und der Bundesanwaltschaft zum FIFA- (act. 36 der Verfahrensakten des AB-BA Disziplinarverfahrens) ;
4.1 eventualiter sei das Ausstandsgesuch an die zuständige Instanz weiterzulei-
ten, sofern sich die Strafkammer als nicht zuständig erachtet, um über die Ausstandsgründe zu befinden;
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4.2 falls die Zuständigkeit bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts liegen sollte, haben die Bundesstrafrichter Roy Garré, Patrick Robert-Nicoud und Stephan Blättler in den Ausstand zu treten;
5. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich 7,7% Mwst. zu Lasten des
Staates.»
K. Mit Fax-Eingabe vom 6. März 2020 gelangte A. an die Beschwerdekammer
und beantragte im Wesentlichen, es sei die Strafkammer des  mittels superprovisorischer Verfügung anzuweisen, das Verfahren SK.2019.45 zu sistieren und die Verhandlung vom 9. bzw. 11. März 2020 abzunehmen, bis über das Ausstands- und Sistierungsgesuch vom 5. März 2020 rechtskräftig entschieden sei. Zudem wiederholte er das bereits mit Eingabe vom 5. März 2020 gestellte Ausstandsbegehren gegen die  Roy Garré, Patrick Robert-Nicoud und Stephan Blättler (vgl. supra lit. J; act. 5).
L. Der Präsident der Beschwerdekammer leitete am 6. März 2020 die Fax-Ein-
gabe von A. vom gleichen Tag zuständigkeitshalber an die Strafkammer  (act. 6).
M. Mit Eingabe vom 10. März 2020 gelangte A. mit folgenden ergänzenden An-
trägen an die Beschwerdekammer (act. 10):
«1.1 Es seien – wie bereits mit Ausstandsgesuch vom 05.03.2020 beantragt –
die Bundesstrafrichter Roy Garré, Patrick Robert-Nicoud und Stephan  für befangen zu erklären; sie haben unverzüglich in Ausstand zu treten;
1.2 es sei festzustellen, dass die im Auftrag des Präsidenten der Beschwerde-
kammer, Roy Garré, erlassene Verfügung vom 05.03.2020 nichtig ist;
2.1 es sei davon abzusehen, den Personen, betreffend welche Ausstands-
gründe vorliegen, Frist zur Stellungnahme i.S.v. Art. 58 Abs. 2 StPO ; eventualiter sei den betroffenen Personen eine nicht erstreckbare Frist von maximal 3 Tagen zur Stellungnahme einzuräumen;
2.2 es sei die Befangenheit des Bundesanwaltes, von StA C., StAin a.i. D.,
StA E., und (ehemals) StA F. unverzüglich, ohne weitere Veranlassung ;
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3.1 es sei davon Vormerk zu nehmen, dass mit Ausstands- und  vom 05.03.2020 auch der Ausstand von F. und E. beantragt wurde;
3.2 eventualiter sei die vorliegende Eingabe als neues Ausstandsgesuch betref-
fend F. und E. entgegenzunehmen; die Verfahren wären sodann zu ;
4.1 es sei die Strafkammer anzuweisen, das Verfahren SK.2019.45 unverzüg-
lich zu sistieren;
4.2 es sei die Strafkammer des Bundesstrafgerichts unverzüglich anzuweisen,
die auf Mittwoch, 11.03.2020, angesetzte Hauptverhandlung abzunehmen;
4.3 es sei diesem ergänzenden Gesuch die aufschiebende Wirkung zu erteilen;
5. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich 7,7 % Mwst. zu Lasten
des Staates.»
N. Der Präsident der Beschwerdekammer leitete am 10. März 2020 die Eingabe
von A. vom gleichen Tag (vgl. supra lit. M) hinsichtlich der Anträge Ziff. 4.1 und 4.2 zuständigkeitshalber an die Strafkammer weiter (act. 11).
O. Am 12. März 2020 liess die Strafkammer der Beschwerdekammer eine Fax-
eingabe von A. vom gleichen Tag zukommen, mit welcher dieser «[g]estützt auf die bereits jetzt schon gewonnenen Erkenntnisse (aus der nur noch  geschwärzten Verfügung der AB-BA) [...] den Antrag auf sofortigen Ausschluss der beiden fallführenden Staatsanwälte StA C. und StAin a.i. D.» stellte (act. 13 und 14).
Ebenso liess die Strafkammer der Beschwerdekammer eine weitere Eingabe
von A. vom 12. März 2020 zukommen, mit welchem er den «Antrag auf  der total ungeschwärzten Verfügung der AB-BA vom 02.03.2020» sowie den «Antrag auf sofortigen Ausschluss der beiden fallführenden  StA C. und StAin a.i. D.» stellte (act. 15 und 15.0).
P. Mit Eingabe vom 18. März 2020 gelangte A. an die Beschwerdekammer und
übermittelte dieser unter anderem den Beschluss der Strafkammer vom 17. März 2020, mit welchem diese das Verfahren SK.2019.45 aufgrund der Coronavirus-Pandemie bis mindestens zum 20. April 2020 sistierte (act. 23, 23.1-2).
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Q. F., C., E., D. und B. nahmen je mit Schreiben vom 18. bzw. 19. März 2020 zum Ausstandsgesuch und dessen Ergänzungen Stellung. F. beantragte sinngemäss, auf das Gesuch sei nicht einzutreten, eventualiter sei es  (act. 17). C. und D. beantragten die Abweisung des  bzw. der Anträge von A., sofern darauf einzutreten sei (act. 19 und 22). E. stellte den Antrag auf Abweisung des Ausstandsgesuchs (act. 21) und B. beantragte die Abweisung der in diesem Zusammenhang gestellten Rechtsbegehren, soweit darauf einzutreten sei (act. 24).
R. Mit Schreiben vom 19. März 2020 teilte A. der Beschwerdekammer mit, dass
ihm tags zuvor von der Vorsitzenden der Strafkammer die ungeschwärzte Version der Verfügung der AB-BA vom 2. März 2020 zugestellt worden sei und machte vor diesem Hintergrund ergänzende Ausführungen zu seinem Ausstandsgesuch vom 6. März 2020 (act. 25).
S. Am 20. März 2020 erklärte A. sein Ausstandsgesuch vom 17. April 2019 ge-
gen B. und die involvierten Staatsanwälte des Bundes zum integrierenden Bestandteil des vorliegenden Ausstandsgesuchs (act. 26).
T. Mit Schreiben vom 23. März 2020 liess A. der Beschwerdekammer die un-
geschwärzte Version der Verfügung der AB-BA vom 2. März 2020  (act. 27 und 27.1).
U. Am 1. April 2020 ersuchte A. um Erstreckung der mit Verfügung der Be-
schwerdekammer vom 26. März 2020 bis zum 6. April 2020 angesetzten Frist zur Einreichung einer Gesuchsreplik bis zum 27. April 2020 (act. 28 und 30). Dem Fristerstreckungsgesuch wurde letztmals bis 14. April 2020  (act. 31).
V. F., C. und B. nahmen mit Schreiben vom 2., 3. und 6. April 2020 Stellung zu
den Eingaben von A. vom 18., 19., 20. und 23. März 2020 (act. 32, 33 und 34; siehe supra lit. P, R, S und T).
W. Am 14. April 2020 erstattete A. seine Gesuchsreplik im Umfang von 93 Sei-
ten. Darin hielt er sinngemäss an seinen im Gesuch vom 5. März 2020 und in seiner Eingabe vom 10. März 2020 gestellten Anträgen fest (act. 36). Er
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beantragte ferner, dass sein Ausstandsgesuch eventualiter als Revision zum Ausstandsgesuch vom 17. April 2019 respektive zum Beschluss des  BB.2019.85 vom 12. September 2019 zu behandeln sei (act. 36 S. 2).
X. Mit einer als «Ausstandsgesuch» betitelten Eingabe vom 20. April 2020 ge-
langte A. erneut an die Beschwerdekammer und beantragte, es sei , dass die beiden fallführenden Staatsanwälte des Bundes, C., und Staatsanwältin a.i. des Bundes, D., im Verfahren SV.15.1462 resp. SK.2019.45 von Anfang an befangen waren und ihre Verfahrenshandlungen demzufolge nichtig, unverwertbar seien (act. 40).
Y. Mit Schreiben vom 20. April 2020 an die Beschwerdekammer nahm C. zur
aktuellen Medienberichtserstattung Stellung und führte aus, dass er an  Treffen zwischen Bundesanwalt B. und FIFA-Präsident O. und  auch nicht am fraglichen Treffen vom 16. Juni 2017 teilgenommen habe. Er habe am 16. Juni 2017 freigenommen, um an der Verfassung eines wissenschaftlichen Beitrages zu arbeiten (act. 41 und 41.1). Die Eingabe von C. wurde A. am 21. April 2020 zur Kenntnis zugestellt (act. 42).
Z. Am 24. April 2020 nahm A. zu den Eingaben von D., F. und B. vom 2., 3. und
6. April 2020 (vgl. supra lit. V) Stellung (act. 43 und 43.1.).
AA. Mit einer weiteren als «Ausstandsgesuch» betitelten Eingabe vom 27. April
2020 beantragte A. nunmehr Folgendes (act. 44):
«1. Es sei festzustellen, dass die beiden fallführenden Staatsanwälte des Bundes,
C. und Staatsanwältin a.i. des Bundes D., sowie B., E. und F. im Verfahren SV.16.1462 resp. SK.2019.45 von Anfang an befangen waren und ihre  demzufolge nichtig, unverwertbar sind;
2. es sei das vorliegende Ausstandsgesuch mit dem Verfahren BB.2020.50, dem
Ausstandsgesuch des Unterzeichnenden vom 20.04.2020 sowie allen  Ausstandsverfahren, die von Beschuldigten des Verfahrens SV.15.1462 iniziiert wurden, zu vereinen;
3. es seien die Detailrechnungen der Anwaltskanzlei P. bezüglich ihrer Arbeit für
die FIFA seit 2015 beizuziehen;
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4. es seien die in den Medien erwähnten Dokumente der «Football Leaks» ;
5. es sei der Beschluss der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts vom
12.09.2019, BB.2019.85, i.S. einer Revision nach Art. 410 StPO aufzuheben und das Ausstandsgesuch des Unterzeichnenden vom 17.04.2019 resp. vom 09.11.2018 gutzuheissen;
6. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich 7,7 % Mwst. zu Lasten
des Staates.»
BB. Mit Medienmitteilung vom 28. April 2020 teilte die Strafkammer des
Bundesstrafgerichts mit, dass am Montag, den 27. April 2020, im  SK.2019.45 die gesetzliche Verjährungsfrist für die eingeklagten Straftaten betreffend Zahlungen im Vorfeld der Fussball-WM 2006 in Deutschland abgelaufen sei (https://www.bstger.ch/de/media//2020.html).
CC. Mit Ausstandsgesuch vom 4. Mai 2020 gelangte A. erneut an die Beschwer-
dekammer und beantragte, es sei die Befangenheit von B. sowie der ihm unterstellten Staatsanwälte des Bundes, allen voran C., D., F., E., Q. etc. ab initio des Verfahrens SV.15.1462 festzuhalten (separates Verfahren BB.2020.78 act. 1).
DD. Gestützt auf die Medienmitteilung der Strafkammer (vgl. supra lit. BB) teilte
die Beschwerdekammer den Parteien im vorliegenden Ausstandsverfahren mit Schreiben vom 5. Mai 2020 mit, dass sie beabsichtige, dieses – soweit es sich gegen Bundesanwalt B. sowie die aktuellen bzw. ehemaligen  (bzw. Assistenz-Staatsanwälte) des Bundes, namentlich C., D., E. und F., richtete – als gegenstandslos geworden abzuschreiben. Sie forderte die Parteien auf, sich bis zum 18. Mai 2020 zur Gegenstandslosigkeit und den Kosten- und Entschädigungsfolgen zu äussern. A. wurde zudem , dem Gericht innert der gleichen Frist mitzuteilen, ob er an dem in der Replik vom 14. April 2020 eventualiter gestellten Revisionsbegehren . Dem Bundesanwalt und den im vorliegenden Ausstandsverfahren  aktuellen bzw. ehemaligen Staatsanwälten des Bundes wurden ferner die Eingaben von A. vom 20., 24. und 27. April 2020 (vgl. supra lit. X, Z und AA) zur Kenntnis zugestellt (act. 45).
https://www.bstger.ch/de/media/comunicati-stampa/2020.html https://www.bstger.ch/de/media/comunicati-stampa/2020.html
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EE. Mit Beschluss des Bundesstrafgerichts BB.2020.78 vom 7. Mai 2020 trat die Beschwerdekammer auf das Ausstandsgesuch von A. vom 4. Mai 2020 (vgl. supra lit. CC) infolge eingetretener gesetzlicher Verfolgungsverjährung im Strafverfahren SK.2019.45 nicht ein.
FF. Am 12. Mai 2020 ersuchte A. um Erstreckung der Frist zur Einreichung einer
Stellungnahme bis 28. Mai 2020 (act. 46). Diesem Ersuchen wurde mit Schreiben vom 13. Mai 2020 entsprochen (act. 47).
GG. Mit Eingabe vom 18. Mai 2020 erklärte F., auf eine erneute Stellungnahme
zu verzichten und ausdrücklich an den bisherigen Stellungnahmen, auch  der Kostenfolge, festzuhalten (act. 48).
HH. B. und C. beantragen mit Eingaben je vom 18. Mai 2020, das Ausstandsver-
fahren BB.2020.50 wegen Gegenstandslosigkeit, unter Kosten- und  zulasten des Gesuchstellers abzuschreiben (act. 49 und 50).
II. Die Eingaben von F., B. und C., je vom 18. Mai 2020 (vgl. supra lit. GG. und
HH.) wurden A. am 25. Mai 2020 zur Kenntnis gebracht (act. 51).
JJ. In seiner Stellungnahme vom 28. Mai 2020 verwehrt sich A. gegen die Erle-
digung des vorliegenden Ausstandsverfahrens infolge . Er macht im Wesentlichen eine Kompetenzüberschreitung der  geltend. Es stehe allein der Strafkammer zu, zu , ob ein Verfahrenshindernis nach Art. 339 Abs. 1 lit. c StPO vorliege. A. teilte der Beschwerdekammer zudem mit, dass er am gestellten  festhalte (act. 52).
KK. Die Eingabe von A. vom 28. Mai 2020 ist den Gesuchsgegnern am 3. Juni
2020 zur Kenntnis zugestellt worden (act. 53).
LL. Die Beschwerdekammer übermittelte mit Schreiben vom 4. Juni 2020 der
Berufungskammer des Bundesstrafgerichts zuständigkeitshalber die  von A. vom 14. April und 28. Mai 2020 (vgl. supra lit. W und JJ), gemäss
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welchen er sein Ausstandsgesuch vom 5. März 2020 als Revision zu seinem Ausstandsgesuch vom 17. April 2019 respektive zum Beschluss der  BB.2019.85 vom 12. September 2019 verstanden haben wollte (act. 54).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit
erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. Will eine Partei den Ausstand einer in einer Strafbehörde tätigen Person ver-
langen, so hat sie der Verfahrensleitung ohne Verzug ein entsprechendes Gesuch zu stellen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis hat; die den Ausstand begründenden Tatsachen sind dabei glaubhaft zu machen. Die  Person nimmt zum Gesuch Stellung (Art. 58 StPO). Wird ein  nach Art. 56 lit. a oder f StPO geltend gemacht oder widersetzt sich eine in einer Strafbehörde tätige Person einem Ausstandsgesuch einer Partei, das sich auf Art. 56 lit. b – e StPO abstützt, so entscheidet ohne  Beweisverfahren und endgültig die Beschwerdekammer des , wenn die Bundesanwaltschaft betroffen ist (Art. 59 Abs. 1 lit. b StPO i.V.m. Art. 37 Abs. 1 StBOG) und die Berufungskammer des , wenn die Beschwerdeinstanz (einzelne Mitglieder der  sowie die gesamte Beschwerdekammer des ) betroffen ist (Art. 59 Abs. 1 lit. c StPO i.V.m. Art. 39 Abs. 1 StBOG). Der Entscheid ergeht schriftlich und ist zu begründen (Art. 59 Abs. 2 StPO). Bis zum Entscheid übt die betroffene Person ihr Amt weiter aus (Art. 59 Abs. 3 StPO).
2. 2.1 Der Gesuchsteller lehnt zunächst die Mitglieder der Beschwerdekammer
Roy Garré, Patrick Robert-Nicoud und Stephan Blättler ab. Während sich der Gesuchsteller in seinem Ausstandsgesuch vom 5. März 2020 nicht dazu , weshalb die genannten Richter seiner Ansicht nach befangen seien, führt er diesbezüglich in den Ergänzungen zum Ausstandsgesuch vom 10. und 12. März 2020 Folgendes aus: Die Verfügung der AB-BA vom 2. März 2020 habe die offensichtlich unredlichen Machenschaften des  entlarvt. Deshalb sei der Beschluss des Bundesstrafgerichts BB.2019.85 vom 12. September 2019 unhaltbar, mit welchem das Aus-
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standsgesuch des Gesuchstellers vom 17. April 2019 gegen B. und die  der Taskforce FIFA der Bundesanwaltschaft abgewiesen worden sei. Nach Ansicht des Gesuchstellers wäre es Pflicht und Aufgabe der  gewesen, damals in der Zusammensetzung von Roy Garré,  Robert-Nicoud und Stephan Blättler, die notwendigen  so zu treffen, wie sie die AB-BA vorgenommen habe. Es offenbare sich damit die Befangenheit des damaligen Spruchkörpers der  (act. 10 und 14).
2.2 Wie bereits supra unter E. 1 ausgeführt, ist für die Beurteilung von Aus-
standsgesuchen gegen einzelne Mitglieder der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts die Berufungskammer des Bundesstrafgerichts  (Art. 59 Abs. 1 lit. c StPO i.V.m. Art. 39 Abs. 1 StBOG). Offensichtlich unbegründete Gesuche können jedoch nach der bundesgerichtlichen  von der betroffenen Instanz selbst abgewiesen werden, sofern auf sie überhaupt eingetreten werden muss (BOOG, Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 6 zu Art. 59 StPO, mit Hinweisen auf die Rechtsprechung).
2.3 Zunächst ist festzuhalten, dass im vorliegenden Ausstandsgesuch nunmehr
Bundesstrafrichterin Cornelia Cova anstelle von Bundesstrafrichter Stephan Blättler fungiert, weshalb auf das Ausstandsersuchen hinsichtlich  Stephan Blättler von vornherein nicht einzutreten ist.
2.4 Der Gesuchsteller stützt sodann sein Ausstandsgesuch gegen die Bun-
desstrafrichter Roy Garré und Patrick Robert-Nicoud sinngemäss auf Art. 56 lit. f StPO. Demnach hat in den Ausstand zu treten, wer aus anderen  (als diejenigen in Art. 56 lit. a - e StPO), insbesondere wegen  oder Feindschaft mit einer Partei oder deren Rechtsbeistand,  sein könnte.
Voreingenommenheit und Befangenheit werden nach der Rechtsprechung
angenommen, wenn Umstände vorliegen, die bei objektiver Betrachtung  sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit des Staatsanwaltes bzw. des Richters und den Anschein der Befangenheit und Voreingenommenheit zu erwecken. Bei der Beurteilung solcher Umstände ist nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abzustellen. Für die Ablehnung wird nicht verlangt, dass der Richter bzw. der Staatsanwalt tatsächlich befangen ist (BGE 138 IV 425 E. 4.2.1; 138 I 1 E. 2.2; 137 I 227 E. 2.1; 136 I 207 E. 3.1; Urteil des Bundesgerichts 1B_34/2011 vom 16. Februar 2011 E. 2.3.1; TPF 2012 37 E. 2.2). Gemäss Rechtsprechung vermögen allgemeine Verfahrensmass-
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nahmen, seien sie nun richtig oder falsch, als solche keine  der verfahrensleitenden Justizperson zu begründen. Ein  liegt auch nicht darin, wenn der Richter einen für die Partei  Entscheid erlässt, in rechtlicher Hinsicht eine dieser nicht genehme  vertritt, in seinem Aufgabenbereich Verfahrens- oder Ermessensfehler begeht, ja selbst willkürliche Prozesshandlungen trifft. Für die Annahme von Voreingenommenheit muss es sich vielmehr um besonders schwere oder wiederholte Fehlleistungen bzw. Irrtümer gegen die gleiche Partei handeln, die als schwere Verletzung der Richterpflichten gelten müssen (KELLER, in: Donatsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen , 2. Aufl. 2014, N. 4 zu Art. 56 StPO). Ein Ausstand muss auf besonders krasse und wiederholte Irrtümer bzw. schwere Verletzung der  Pflichten als Mitglied der Strafbehörde beschränkt werden (BGE 138 IV 142 E. 2.3; Urteile des Bundesgerichts 6B_858/2013 vom 22.  2013 E. 2; 1B_297/2013 vom 11. Oktober 2013 E. 2.2/2.4; 1B_204/2013 vom 12. September 2013 E. 2.3; 1B_69/2013 vom 27. Juni 2013 E. 4.2). Schliesslich vermag auch alleine der Umstand, dass Richter wiederholt über Ausstandsgesuche des gleichen Gesuchstellers im Rahmen des gleichen Strafverfahrens zu befinden haben, keine Vorbefassung zu bewirken, da die Entscheidgrundlage grundsätzlich auf einer neuen Sachlage basiert (Keller, a.a.O., N. 32 zu Art. 56 StPO).
2.5 Der Gesuchsteller vermag keine besonders krasse und wiederholte schwere
Begehung von Verfahrensfehlern durch die genannten Richter der  im Sinne der oben zitierten bundesgerichtlichen  glaubhaft darzulegen. Der Vorwurf, die Richter hätten im  mit dem Ausstandsgesuch des Gesuchstellers vom 17. April 2019 den Sachverhalt abklären müssen, wie es die AB-BA im Rahmen des  gegen B. getan habe, ist nicht zu hören. Es ist nicht  des Ausstandsrichters, die Verfahrensführung in der Art einer  zu überprüfen (KELLER, a.a.O.). Im Ausstandsverfahren ist  gestützt auf Art. 59 Abs. 1 StPO ein Beweisverfahren grundsätzlich ohnehin ausgeschlossen (vgl. supra E. 1). Dies gilt auch, wenn ein  nach Art. 56 lit. f StPO geltend gemacht wird (Urteil des  1B_27/2018 vom 29. März 2018 E. 1.5). Im Übrigen genügen die bloss stichwortartig aufgeführten Ausstandsgründe («Einseitige  der Untersuchungsbehörde wie auch der Privatklägerin FIFA,  einer notwendigen Sachverhaltsabklärung, Verweigerung einer Würdigung des Ablehnungsgesuches des Unterzeichnenden vom 09.11.2018, Negierung der Thematik, dass die Betroffenen gemäss Art. 56 StPO von Amtes wegen in den Ausstand zu treten haben»; vgl. act. 10 S. 4)
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den Anforderungen an die Substantiierung eines Ausstandsgesuches bei Weitem nicht.
Der Gesuchsteller hat somit offensichtlich keinen Ausstandsgrund im Sinne von Art. 56 StPO geltend gemacht, weshalb auf sein Ausstandsgesuch  die Bundesstrafrichter Roy Garré, Patrick Robert-Nicoud und Stephan Blättler nicht einzutreten ist und sich eine Weiterleitung an die  des Bundesstrafgerichts erübrigt.
3. 3.1 Das Ausstandsgesuch vom 5. März 2020 richtet sich sodann namentlich ge-
gen Bundesanwalt B. sowie gegen die aktuellen bzw. ehemaligen  des Bundes, C., D. und E. (act. 3.1 und act. 8, je S. 1 f.). Weiter richtet es sich gegen «alle bei der Bundesanwaltschaft angestellten und im  SV.15.1462 resp. SK.2019.45 involvierten Personen». Im Rahmen  Eingabe vom 10. März 2020 weitete der Gesuchsteller sein Gesuch auf den ehemaligen Staatsanwalt des Bundes F. aus (act. 10 S. 2).
3.2 3.2.1 Mit Medienmitteilung vom 28. April 2020 teilte das Bundesstrafgericht mit,
dass am Montag, den 27. April 2020, im Strafverfahren SK.2019.45 die  Verjährungsfrist für die eingeklagten Straftaten betreffend  im Vorfeld der Fussball-WM 2006 in Deutschland abgelaufen sei (vgl. supra lit. BB).
3.2.2 Die Strafverfolgung verjährt in 15 Jahren, wenn die für die Tat angedrohte
Höchststrafe eine Freiheitsstrafe von mehr als drei Jahren ist (Art. 97 Abs. 1 lit. b StGB). Ist vor Ablauf der Verjährungsfrist ein erstinstanzliches Urteil , so tritt die Verjährung nicht ein (Art. 97 Abs. 3 StGB). Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem der Täter die strafbare Tätigkeit ausführt. Wenn der Täter die strafbare Tätigkeit zu verschiedenen Zeiten ausführt, mit dem Tag, an dem er die letzte Tätigkeit ausführt (Art. 98 lit. a und b StGB). Die Verjährung ist in jedem Verfahrensstadium von Amtes wegen zu  (BGE 116 IV 80 E. 2a; Urteil des Bundesgerichts 6B_927/2015 vom 2. Mai 2016 E. 1).
3.2.3 In der dem Strafverfahren SK.2019.45 zugrunde liegenden Anklage der Bun-
desanwaltschaft vom 5. August 2019 bzw. 27. Januar 2020 wird dem  Betrug (in Mittäterschaft) im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB, eventualiter Gehilfenschaft dazu, vorgeworfen. Betrug im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB wird mit Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren Gefängnis oder
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Geldstrafe bestraft. Die Verfolgungsverjährungsfrist beträgt mithin 15 Jahre (Art. 97 Abs. 1 lit. b StGB).
Der Anklageschrift kann entnommen werden, dass die letzte entscheidende
Weiche im Rahmen der arbeitsteiligen Organisation des OK WM 2006 durch H. und G. gestellt worden sei, indem diese mit handschriftlich  Zahlungsauftrag vom 26. April 2005, ausgeführt am 27. April 2005, die Auszahlung von EUR 6.7 Mio. zu Lasten des auf den DFB lautenden, durch das OK WM 2006 verwendeten Bankkontos Nr. 1 bei der Bank R. bewirkt hätten (Verfahrensakten SV.15.1462 pag. A-01.000-0259). Ausgehend von der letzten Tathandlung hat die Verfolgungsverjährung somit am 27.  2005 zu laufen begonnen und ist – da kein erstinstanzliches Urteil  ist – am 27. April 2020 abgelaufen. Dies wird weder vom Gesuchsteller noch von den Gesuchsgegnern im vorliegenden Verfahren bestritten. Die Verjährung ergibt sich damit ohne Weiteres aus den Akten und ist – wie  – von Amtes wegen zu beachten.
3.3 Wird die Verletzung von Ausstandsvorschriften festgestellt, sind Amtshand-
lungen aufzuheben, an denen eine zum Ausstand verpflichtete Person  hat, wenn dies eine Partei innert 5 Tagen verlangt, nachdem sie vom Entscheid über den Ausstand Kenntnis erhalten hat (Art. 60 Abs. 1 StPO). Infolge der eingetretenen gesetzlichen Verfolgungsverjährung im Verfahren SK.2019.45 bzw. SV.15.1462 wäre im Falle einer Gutheissung des  gegen den Bundesanwalt B., die aktuellen bzw. ehemaligen Staatsanwälte des Bundes C., D., E. und F. die Aufhebung von  und deren Wiederholung ausgeschlossen. Dies, weil nach Eintritt der Verfolgungsverjährung keine Verfahrenshandlungen im nämlichen  mehr vorgenommen werden können und auch die  die Verjährung von Amtes wegen zu beachten hat. Das aktuelle  Interesse an der Feststellung eines allfälligen Ausstandsgrundes ist somit mit Eintritt der Verjährung im Verfahren SK.2019.45 bzw. SV.15.1462 weggefallen. Die durch den Gesuchsteller geltende gemachte hypothetische Wiederherstellung seiner Reputation im Falle einer Gutheissung des  gegen Bundesanwalt B. und die weiteren im Verfahren SV.15.1462 involvierten Staatsanwälte des Bundes (vgl. act. 52 S. 8 ff.)  jedenfalls kein rechtlich geschütztes Interesse an der Behandlung des Ausstandsgesuchs zu begründen, zumal nach Schweizer Rechtsauffassung ein Freispruch bzw. eine Einstellung wegen Verjährung kein Freispruch «zweiter Klasse» ist (im Allgemeinen zur Diskussion über die Rechtsnatur der Verjährung vgl. ZURBRÜGG, Basler Kommentar, 4. Aufl. 2019, N. 51-61 zu Vor Art. 97-101 StGB; SCHUBARTH, Erlöschen der Strafgewalt zufolge
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Verjährung – Konsequenzen für die Rechtsnatur der Verjährung und für  der Auslieferung, ZStrR 129/2011, S. 66 ff.).
Ist somit das Rechtsschutzinteresse an der Entscheidung im vorliegenden
Ausstandsverfahren weggefallen, ist dieses als gegenstandslos geworden abzuschreiben.
3.4 Gemäss Art. 59 Abs. 4 StPO gehen die Verfahrenskosten zu Lasten des
Bundes bzw. des Kantons, wenn das Ausstandsgesuch gutgeheissen wird. Wird es abgewiesen oder war es offensichtlich verspätet oder mutwillig, so gehen die Kosten zu Lasten der gesuchstellenden Person. Für die  der obsiegenden Partei sind die Art. 429 f. StPO mangels  Regelung in Art. 59 Abs. 4 StPO analog anzuwenden (KELLER, a.a.O., N. 12 zu Art. 59 StPO). Bei Gegenstandslosigkeit einer Streitsache wird in erster Linie kostenpflichtig, wer diese verursacht hat (vgl. TPF 2011 31). Wenn sich dies nicht feststellen lässt, ist mit summarischer Begründung auf den mutmasslichen Prozessausgang abzustellen und zwar aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrunds (Entscheid des  BB.2013.9 vom 25. Februar 2013). Dabei geht es nicht darum, auf alle Rügen einzeln und detailliert einzugehen (BGE 118 Ia 488 E. 4a). Vielmehr kann es bei einer knappen, d.h. Prima-Facie-Beurteilung der Aktenlage sein Bewenden haben (DOMEISEN, Basler Kommentar, Schweizerische , 2. Aufl. 2014, N. 14 zu Art. 428 StPO).
Vorliegend ist die Gegenstandslosigkeit des Ausstandsverfahrens gegen die
Gesuchsgegner 1-5 wegen der Verjährung des Strafverfahrens SV.15.1462 bzw. SK.2019.45 eingetreten. Es ist daher für die Frage der Kosten- und Entschädigungsfolge im Rahmen einer summarischen Überprüfung auf den mutmasslichen Prozessausgang aufgrund der Sachlage vor Eintritt des  abzustellen.
4. 4.1 Wie bereits erwähnt, sind Ausstandsgesuche einer Partei gegen eine in einer
Strafbehörde tätigen Person «ohne Verzug» zu stellen (vgl. supra E. 1). Nach der Rechtsprechung muss der Gesuchsteller den Ausstand in den nächsten Tagen nach Kenntnis des Ausstandsgrunds verlangen. Andernfalls verwirkt er den Anspruch (BGE 143 V 66 E. 4.3 S. 69 m.w.H.). Ein sechs bis sieben Tage nach Kenntnis des Ausstandsgrunds gestelltes  ist rechtzeitig. Wartet der Gesuchsteller damit zwei Wochen zu, ist es dagegen verspätet (Urteil des Bundesgerichts 1B_47/2019 vom 20. Februar 2019 E. 3.3 mit Hinweis).
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Sodann sind grundsätzlich pauschale Ausstandsgesuche gegen eine Be-
hörde als Ganzes nicht zulässig. Rekusationsersuchen haben sich auf  Mitglieder der Behörde zu beziehen, und der Gesuchsteller hat eine persönliche Befangenheit der betreffenden Personen aufgrund von  konkret glaubhaft zu machen (Art. 58 Abs. 1 StPO). Ein formal gegen eine Gesamtbehörde gerichtetes Ersuchen kann daher in aller Regel nur  werden, wenn im Ausstandsbegehren  gegen alle Einzelmitglieder ausreichend substanziiert werden. Blosse Vermutungen oder pauschale, vage Andeutungen genügen im  nicht (BOOG, a.a.O., N. 4 zu Art. 55; KELLER, a.a.O., N. 9 zu Art. 58). Glaubhaft machen bedeutet, dass der Gesuchsteller es auch nicht bei einer blossen behaupteten Darstellung belassen kann, sondern die  dieser Gründe mittels Indizien oder Beweismitteln substanziieren muss. Aufgrund der Notwendigkeit eines raschen Ablaufs und des  eines Beweisverfahrens (vgl. supra E. 1.1) ist das  auf Schriftstücke und eine in sich selbst glaubhafte Darstellung  (KELLER, a.a.O.).
Die Parteien können den Ausstand «einer in einer Strafbehörde tätigen Per-
son» verlangen (Art. 58 Abs. 1 StPO). Das betrifft in erster Linie diejenigen Personen, welche einen direkten Einfluss auf das konkrete Verfahren . Ein Ausstandsgesuch kann daher grundsätzlich nur gegen die am Strafverfahren mitwirkenden Personen gestellt werden, in erster Linie somit gegen den Verfahrensleiter oder die Verfahrensleiterin und gegen die unter deren Verantwortung stehenden Personen. Letztgenannte fallen jedoch dann ausser Betracht, wenn sich deren Mitwirkung am Verfahren nur als marginal erweist (vgl. hierzu den Beschluss des Bundesstrafgerichts BB.2018.195 vom 3. April 2019 E. 1.5 mit Hinweis). Massgebliche Kriterien für die Anwendbarkeit der Ausstandsbestimmungen auf Hilfspersonen  deren Nähe zum Verfahren sein sowie die Möglichkeit, einen eigenen in der Sache sich auswirkenden Beitrag zu leisten. Es geht darum, ob die  auch nur indirekten Einfluss auf den Ausgang des Verfahrens hat (, a.a.O., Art. 56 StPO N. 7 m.w.H.; siehe auch MOREILLON/PAREIN-, Petit Commentaire, 2. Aufl. 2016, Art. 56 StPO N. 2).
Analoge Überlegungen müssen auch gelten für die dem Verfahrensleiter bzw. der Verfahrensleiterin hierarchisch übergeordneten Personen wie  für den Bundesanwalt. Sie können nur dann Adressaten eines  einer Partei sein, wenn sie im konkreten, diese Partei  Strafverfahren tatsächlich mitgewirkt haben bzw. auf dieses Einfluss
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genommen haben, sei dies beispielsweise durch Erlass konkreter  an die verfahrensleitende Person oder aber indem sie einzelne  selber vornehmen. Allein die allgemein geltende, im  Fall aber nicht ausgeübte Weisungsbefugnis gegenüber einer  Person schafft demnach keine Möglichkeit, gegen den  ein Ausstandsbegehren zu stellen. Eine allfällige Befangenheit der Führungsverantwortlichen wirkt sich demnach nicht zwingend auch auf die in den einzelnen Verfahren ermittelnden Staatsanwälte sowie auf die  unterstellten Personen aus (vgl. Beschluss des Bundesstrafgerichts BB.2019.197 vom 17. Juni 2019 E. 3.4).
4.2 Der Gesuchsteller bezeichnete in seinem Ersuchen den konkreten Aus-
standsgrund gegen B. und die übrigen Gesuchsgegner nicht, er schien sich jedoch sinngemäss auf Art. 56 lit. f StPO zu berufen.
4.3 Mit Bezug auf die vom Gesuchsteller im vorliegenden Ausstandsverfahren
zahlreich erhobenen Eingaben ist zunächst festzuhalten, dass auf dessen Eingabe vom 27. April 2020 (act. 44), soweit er damit neue Ausstandsgründe gegen die Gesuchsgegner geltend machen will, infolge bereits eingetretener Verjährung des Verfahrens SK.2019.45 und SV.15.1462 (vgl. supra E. 3.2) nicht einzugehen ist. Auch mit seiner Kritik am Beschluss des  BB.2019.85 vom 12. September 2019, der seiner Auffassung nach vor dem Hintergrund der nunmehr vorliegenden Verfügung der AB-BA vom 2. März 2020 unhaltbar sei (act. 10 S. 5), ist der Gesuchsteller im  Ausstandsverfahren nicht zu hören. In der Eingabe vom 19. März 2020 (act. 25), mit welcher der Gesuchsteller verschiedene Medienberichte zitiert bzw. diese wortwörtlich wiedergibt, um darzutun, «wie die intellektuelle  zu dieser causa steht», werden keine konkreten Tatsachen, die die persönliche Befangenheit der Gesuchsgegner glaubhaft gemacht,  darauf nicht weiter einzugehen ist. Unbeachtlich ist ferner die Eingabe des Gesuchstellers vom 20. März 2020 (act. 26), bei der es sich um eine wortwörtliche Wiedergabe des Ausstandsgesuchs vom 17. April 2020 . Dieses war bereits Gegenstand des rechtskräftig abgeschlossenen Ausstandsverfahrens BB.2019.85. Abgesehen davon vermag der pauschale Verweis auf ein früheres Ausstandsgesuch der Begründungspflicht im  Ausstandsverfahren ohnehin nicht zu genügen.
Soweit in den übrigen Eingaben des Gesuchstellers gegen die einzelnen Ge-
suchsgegner konkrete Einwände gegen deren Unbefangenheit erhoben , ist darauf nachfolgend einzugehen.
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4.4 4.4.1 Der Gesuchsteller begründete sein Begehren B. gegenüber unter anderem
damit, dass die Verfügung der AB-BA vom 2. März 2020, welche die  Gespräche bzw. Kontakte der Bundesanwaltschaft mit der FIFA sowie das Verhalten des Bundesanwaltes bzw. der Bundesanwaltschaft im FIFA-Verfahrenskomplex zum Gegenstand gehabt habe, zahlreiche völlig neue, bisher nicht bekannte Tatsachen ans Licht gebracht hätte. Gemäss Ausführungen der AB-BA sei nun davon auszugehen, dass es beim Treffen vom 8. Juli 2015 zwischen B., R. und S. bereits um den FIFA-Komplex  sei. Auch bestehe der Verdacht, dass die FIFA nur dank den  vom 22. April 2016 und 16. Juni 2017 zwischen dem am 26.  2016 gewählten Präsidenten der FIFA, O., und B. als Privatklägerin im Verfahren SV.15.1462 zugelassen worden sei. In diesem Zusammenhang sei der Umstand, dass eine Aktennotiz von B. zuhanden der  Oberaufsicht bestehe, welche sich auf die Treffen vom 22. März und 22. April 2016 beziehe, für den Gesuchsteller neu (act. 4). In seiner Replik vom 14. April 2020 wiederholte der Gesuchsteller im Wesentlichen seine im Ausstandsgesuch vom 5. März 2020 gemachten Ausführungen (act. 36).
4.4.2 B. führte in seiner Stellungnahme vom 19. März 2020 zunächst aus, er sei
im Verfahren SV.15.1462 weder Verfahrensleiter gewesen noch habe er  auf seine gesetzlichen Weisungsbefugnisse Einfluss auf das  genommen. Ebenso wenig sei er Leiter der Taskforce FIFA gewesen (act. 24 S. 1 f.). Ob B. im Verfahren SV.15.1462 mitwirkende Person im Sinne von Art. 56 Abs. 1 StPO und somit Adressat im vorliegenden  war, braucht – wie nachfolgend zu zeigen sein wird – in  des (hypothetischen) Verfahrensausganges keiner weiteren  unterzogen zu werden und kann somit offen bleiben.
4.4.3 Zur Begründung des Begehrens betreffend B. ist zunächst festzuhalten,
dass dem Gesuchsteller die in der Verfügung der AB-BA vom 2. März 2020 thematisierten verschiedenen Treffen insbesondere zwischen B. und O. längst bekannt gewesen sind, nämlich seit November 2018 (vgl. Beschluss des Bundesstrafgerichts BB.2019.85 vom 12. September 2019 E. 3.2.2). Der Gesuchsteller war jedoch der Ansicht, dass gestützt auf die Verfügung der AB-BA vom 2. März 2020 neu klar ersichtlich werde, dass die langjährige Verflechtung zwischen der FIFA und der Bundesanwaltschaft noch viel  gewesen sei als bisher bekannt (act. 4 S. 12). Zunächst ist fraglich, ob die Verfügung der AB-BA vom 2. März 2020, die (noch nicht) rechtskräftig ist und im Rahmen eines Disziplinarverfahrens – bei welchem andere  als im Strafverfahren gelten – erlassen wurde, überhaupt  ist, die geltend gemachten Ausstandsgründe zu belegen. Selbst wenn
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dies zu bejahen wäre, wäre auf das Ausstandsbegehren ohnehin nicht , sodass die Frage letztlich offen gelassen werden kann. Was der Gesuchsteller zur Begründung der neuen Tatsachen ausführte, ist nämlich unbehelflich. Die in der Verfügung der AB-BA erwähnte Aktennotiz von B. zuhanden der parlamentarischen Oberaufsicht, in welcher dieser  habe, das einstündige Treffen am 22. März 2016 habe der allgemeinen Einordnung des Verfahrenskomplexes Weltfussball durch den  sowie der Erörterung der FIFA als Anzeigeerstatterin und Privatklägerin gedient (act. 27.1 Rz. 148), vermag keine neue Tatsache hervorbringen. Dem Gesuchsteller war nämlich bereits seit Mai 2019 bekannt, dass  der Geheimtreffen auch die Rolle der FIFA als Privatklägerin zur Sprache gekommen war. Dies geht aus dem II. Addendum vom 16. Mai 2019 des Gesuchstellers im Verfahren BB.2019.85 hervor (Verfahrensakten SV.15.1462 pag. 21.108-0185 ff). Ob es ferner beim Treffen vom 8. Juli 2015 zwischen B., R. und S. bereits um den FIFA-Komplex gegangen war, wie der Gesuchsteller neu vermutete, wäre für die Beurteilung des  unerheblich. Die Beschwerdekammer hatte in ihrem  BB.2019.85 vom 12. September 2019 bereits festgehalten, dass es nicht weiter relevant sei, ob es zwischen den Beteiligten zu zwei oder  Treffen gekommen sei, da die vom Gesuchsteller kritisierten Umstände dieser Treffen mehr oder weniger immer identisch gewesen seien. Entgegen der Ansicht des Gesuchstellers spielt für die Beurteilung des  das Verhalten von B. im Rahmen der Disziplinaruntersuchung zudem keinerlei Rolle. Auf seine diesbezüglichen Ausführungen ist nicht weiter . Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Gesuchsteller keine Ausstandsgründe geltend gemacht hat, die er nicht bereits in seinem  vom 17. April 2019 vorgebracht hat. Die Beschwerdekammer hat  in ihrem Beschluss BB.2019.85 vom 12. September 2019 bereits festgehalten, dass diese Vorbringen verspätet sind. Darauf kann ohne  verwiesen werden. Auf das Ausstandsgesuch gegen B. wäre somit nicht einzutreten gewesen.
4.5 4.5.1 Im Rahmen seiner Eingabe vom 10. März 2020 weitete der Gesuchsteller
sein Gesuch vom 5. März 2020 auf den ehemaligen Staatsanwalt des  F. aus, ohne in dieser Eingabe jedoch konkrete Ausstandsgründe gegen ihn anzuführen. Er bezog sich darin auf das dritte, bereits im November 2018 in den Medien bekannt gewordene Treffen vom 16. Juni 2017 zwischen B. und O. und legte im Wesentlichen pauschal dar, dass sich der Beschluss der Beschwerdekammer BB.2019.85 vor dem Hintergrund der Verfügung der AB-BA vom 2. März 2020 als unrichtig erwiesen habe (act. 10). In seiner Eingabe vom 19. März 2020 hielt der Gesuchsteller sodann fest, gestützt auf
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die von der Strafkammer ungeschwärzte Version der Verfügung der AB-BA vom 2. März 2020 sei nunmehr ersichtlich, dass F. am Treffen vom 16. Juni 2017 dabei gewesen sei. Dies ergebe sich aus der Outlook-Agenda des  (act. 25).
4.5.2 F. führte in seiner Stellungnahme vom 3. April 2020 aus, er habe nicht am
Treffen vom 16. Juni 2017 teilgenommen. Er sei vom 15. bis 18. Juni 2017 auslandabwesend gewesen, was die beiliegenden Boardingkarten belegen würden (act. 32 und 32.1.). Wenn der Gesuchsteller argumentiert, die  würden nicht beweisen, dass F. nicht am Treffen vom 16. Juni 2017 teilgenommen habe, verkennt er, dass offenbar selbst die AB-BA in ihrer Verfügung vom 2. März 2020 davon ausgeht, F. habe nicht am  Treffen teilgenommen (vgl. act. 27.1 Rz. 89: «Zusammenfassend ist für diese Untersuchung aufgrund der vorstehend genannten  und Indizien erstellt, dass am 16. Juni 2017 im Hotel AA. in Bern ein Treffen stattgefunden hat, an welchem der Bundesanwalt, O., R. und S.  haben»). Soweit der Gesuchsteller sodann im Wesentlichen auf sein Ausstandsgesuch vom 17. April 2019 verweist bzw. dieses wortwörtlich wiedergibt, ist darauf nicht weiter einzugehen, da – wie bereits ausgeführt – dieses mit Beschluss des Bundesstrafgerichts BB.2019.45 vom 12.  2019 rechtskräftig behandelt worden ist.
4.6 4.6.1 Insofern der Gesuchsteller sodann das Gesuch E. gegenüber damit begrün-
dete, dass die Abweisung des Ausstandsgesuch vom 17. April 2019  E. im Verfahren BB.2019.85 gesetzeswidrig gewesen sei (act. 36 S. 26), wurde schon festgehalten, dass Einwendungen gegen das  abgeschlossene Verfahren BB.2019.85 im vorliegenden Verfahren nicht zu hören sind (vgl. supra E. 4.3). Die Beschwerdekammer ist in ihrem Beschluss BB.2019.85 vom 12. September 2019 auf das Ausstandsgesuch gegen E. nicht eingetreten, da dieser zu keinem Zeitpunkt in die Führung des Strafverfahrens SV.15.1462 eingebunden gewesen sei. Seine konkrete  am Verfahren habe sich auf die Stellvertretung von C. und des  Verfahrensleiters beschränkt, wenn diese büroabwesend oder  verhindert gewesen seien (E. 3.3.3). An diesen Ausführungen ist vollumfänglich festzuhalten. Andere als bereits im Ausstandsverfahren BB.2019.85 gegen E. erhobene Ausstandsgründe bringt der Gesuchsteller im vorliegenden Verfahren nicht vor. Auf das Gesuch wäre in diesem Punkt somit nicht einzutreten gewesen.
4.6.2 C. gegenüber begründete der Gesuchsteller sein Gesuch zunächst damit, er
habe bereits im Ausstandsverfahren BB.2019.85 dargelegt, dass C. das
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Verfahren SV.15.1462 in der Task-Force jeweils zweifelsfrei besprochen habe. C. habe dabei das Verfahren SV.15.1462 in Partnerschaft mit E. . Die Befangenheit von E. sei mit Beschluss des Bundesstrafgerichts BB.2019.190 vom 17. Juni 2019 festgestellt worden (act. 4 S. 13). Der  verkennt, dass die gerichtlich festgestellte Befangenheit von E. nicht das Strafverfahren SV.15.1462 betroffen hatte. Im Übrigen hatte E. im vorliegenden Strafverfahren nur eine marginale Rolle inne. Auf diese  wurde bereits Verfahren BB.2019.85 hingewiesen. Auch das in der Replik vom 14. April 2020 angeführte Argument, C. sei offensichtlich von seinen Vorgesetzten B., F. und E. abhängig gewesen, führt ins Leere (act. 36 S. 18 ff.). Abgesehen davon, dass eine Befangenheit von B., F. und E. nicht glaubhaft dargetan worden ist, würde eine solche der  nicht automatisch zur Annahme einer solchen auf Seiten der in den einzelnen Verfahren ermittelnden Staatsanwälte sowie den diesen  Personen führen (vgl. Beschluss des Bundesstrafgerichts BB.2019.85 vom 12. September 2019 E. 3.3.1 m.w.H.). Wenn schliesslich der  ausführt, der fünfte Mann am Treffen vom 16. Juni 2017 hätte C. sein können, handelt es sich hierbei um blosse Mutmassungen und , zumal auch die Verfügung der AB-BA vom 2. März 2020 C. nirgends nennt. Hinreichende Ausstandsgründe gegenüber C. vermochte der  keine glaubhaft darzulegen. Auch in diesem Punkt wäre auf das Gesuch nicht einzutreten gewesen.
4.6.3 Soweit sich das Gesuch schliesslich gegen D. richtet, äusserte sich der Ge-
suchsteller einzig in der Replik zu deren angeblichen Befangenheit. Er machte geltend, es sei nicht glaubhaft, das D. von ihren Vorgesetzten nicht geführt, kontrolliert und angeleitet worden sein soll, zumal sie über weniger Erfahrung als C. verfügt hätte. Das Verfahren sei ineffizient geführt worden, und der einzig rechtsstaatlich logische Schluss wäre gewesen, das  einzustellen (act. 36 S. 27 f.). Diese pauschal gehaltenen Ausführungen, die vorwiegend auf Mutmassungen beruhen, vermögen in keiner Weise eine mögliche Befangenheit der Gesuchsgegnerin glaubhaft darzulegen. Auf das Gesuch wäre in diesem Punkt mangels Substantiierung nicht einzutreten .
4.7 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass auf das Ausstandsgesuch gegen
die Gesuchsgegner 1-5 nicht einzutreten gewesen wäre.
5. Gestützt auf den mutmasslichen Prozessausgang wäre der Gesuchsteller
mit seinem Ausstandsgesuch gegen die Gesuchsgegner 1-5 im  Verfahren unterlegen. Ebenso unterliegt der Gesuchsteller mit Bezug
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auf das gegen die Bundesstrafrichter Garré, Robert-Nicoud und Blättler  Ausstandsgesuch (vgl. supra E. 2.4).
6. Damit hat der Gesuchsteller gestützt auf Art. 59 Abs. 4 StPO die Kosten des
vorliegenden Verfahrens zu tragen. Die entsprechende Gerichtsgebühr ist auf Fr. 5'000.-- festzusetzen (Art. 73 StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 2 BStKR; SR 173.713.162).
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