Decision ID: 9c42e536-c1f4-4870-8c88-6af0bca9b255
Year: 2014
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
A._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. David Husmann, Alderstrasse 40, Postfach 517,
8034 Zürich,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
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Rente
Sachverhalt:
A.
A.a A._ stürzte am 28. Juni 2003 auf einer Treppe und zog sich eine Verletzung am
Rücken zu (Unfallmeldung vom 3. Juli 2003, Fremdakten). Am 2. November 2004
meldete er sich zum Bezug von IV-Leistungen an (IV-act. 2). Der behandelnde Dr. med.
B._, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, berichtete am 9. Dezember 2004, der
Versicherte leide an persistierenden Rückenschmerzen im BWS- und LWS-Bereich
nach einer Impressionsfraktur Th12 und an einem Status nach Morbus Scheuermann
(IV-act. 13). Mit der Begründung, dass der Versicherte für eine leidensangepasste
Tätigkeit voll arbeitsfähig sei, verfügte die IV-Stelle am 3. Januar 2006 die Abweisung
des Leistungsgesuchs (IV-act. 31). Die dagegen gerichtete Einsprache vom 6. Februar
2006 (IV-act. 34) wies die IV-Stelle ab (Einspracheentscheid vom 21. März 2006, IV-
act. 40).
A.b Am 3. Juni 2009 meldete sich der Versicherte erneut zum Bezug von IV-
Leistungen an (IV-act. 45 und 48). Der behandelnde Dr. med. C._, Chirurgie, spez.
Handchirurgie FMH, berichtete am 8. Oktober 2009, der Versicherte leide mit
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit an einer seit ca. 2006 bestehenden Rhizarthrose
beidseits (IV-act. 66; vgl. auch Bericht des behandelnden Dr. med. D._, Facharzt für
Allgemeinmedizin, vom 5. November 2009, IV-act. 68). Der Versicherte unterzog sich
am 1. Februar 2010 einer Resektions-, Interpositions- und Suspensionsarthroplastik an
der rechten Hand und am 31. Mai 2010 einer Resektions-, Interpositions- und
Suspensionsarthroplastik an der linken Hand (siehe Operationsberichte von Dr. C._
vom 2. Februar und 1. Juni 2010, IV-act. 84-4 f.). Im Schreiben vom 1. Juni 2010 teilte
die IV-Stelle dem Versicherten mit, aufgrund seines Gesundheitszustands seien zurzeit
keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich (IV-act. 82). Dr. C._ gab im
Bericht vom 7. Juli 2010 (Datum Posteingang IV-Stelle) an, der (postoperative) Verlauf
und die Prognose seien gut (IV-act. 84). In der Stellungnahme vom 27. Juli 2010 führte
RAD-Arzt Dr. med. E._, Facharzt für Allgemeinmedizin FMH, betreffend die
Daumengelenksproblematik aus, grobmanuelle Tätigkeiten seien inskünftig nicht mehr
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zumutbar. Mit den beiden Operationen habe wohl eine Schmerzlinderung erreicht
werden können. Die funktionelle Kapazität könne damit aber nicht nachhaltig
verbessert werden (IV-act. 85). Dr. D._ bescheinigte dem Versicherten im an das Amt
für Arbeit gerichteten Arbeitszeugnis vom 11. Februar 2011 eine 60%ige
Arbeitsunfähigkeit für die angestammte Tätigkeit als _mechaniker und eine volle
Arbeitsfähigkeit für leichte Arbeiten (IV-act. 95).
A.c Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (vgl. IV-act. 99) verfügte die IV-Stelle
am 27. Juni 2011 die Abweisung des Gesuchs um berufliche Massnahmen, da der
Versicherte keine Unterstützung durch die Eingliederungsberaterin wünsche (IV-
act. 100).
A.d Im Bericht vom 20. September 2011 gab Dr. D._ an, der Versicherte leide mit
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit an Rhizarthrosen beidseits, Gonarthrosen beidseits
und an einer Lumbalgie. Seit November 2010 bestehe eine 70%ige Arbeitsfähigkeit für
leidensangepasste Tätigkeiten (IV-act. 108-4), eventuell wäre eine leichte,
wechselbelastende Tätigkeit zu 80% möglich (IV-act. 108-3). RAD-Arzt Dr. E._ vertrat
in der Stellungnahme vom 27. Januar 2012 die Auffassung, knapp 2 Jahre nach
Daumenoperation rechts und gut 11⁄2 Jahre nach Daumenoperation links sowie bei
fachärztlich dokumentiertem komplikationslosem postoperativem Verlauf sei mit
überwiegender Wahrscheinlichkeit von einem stabilen Gesundheitszustand
auszugehen. Für leidensangepasste Tätigkeiten bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit.
Im angestammten Beruf sei der Versicherte seit 10. August 2009 voll arbeitsunfähig (IV-
act. 114). Der Versicherte reichte am 13. Februar 2012 (IV-act. 117) einen Bericht von
Dr. med. F._, Leitender Arzt in der Abteilung Orthopädie der Chirurgischen Klinik des
Spitals G._, vom 26. Januar 2012 ein. Darin diagnostizierte dieser eine
Chondropathia patellae beidseits sowie ein "Knorpel-Ulcus Knie links mediale
Kondyle" (IV-act. 118). RAD-Arzt Dr. E._ würdigte den Bericht von Dr. F._
dahingehend, dass sich daraus keine zusätzliche funktionelle Einschränkung ergebe
(Stellungnahme vom 4. April 2012, IV-act. 119-2).
A.e Ausgehend von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten
stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 5. April 2012 in Aussicht,
das Rentengesuch abzuweisen (IV-act. 121). Dagegen erhob der Versicherte am
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10. Mai 2012 Einwand (IV-act. 124). Zur Bestimmung des Valideneinkommens nahm
die IV-Stelle weitere Abklärungen bei der Arbeitgeberin vor (IV-act. 125 f.). Der
Versicherte gab am 27. August 2012 an, er arbeite seit November 2011 im Sinn einer
Nebenbeschäftigung und seit 1. Juli 2012 neu mit einem Beschäftigungsgrad von 80%
als Parkwärter und erhalte dafür einen Jahreslohn von Fr. 40'832.-- (IV-act. 131-2 f.).
Am 30. August 2012 verfügte die IV-Stelle die Abweisung des Rentengesuchs (IV-
act. 133).
B.
B.a Gegen die Verfügung vom 30. August 2012 richtet sich die vorliegende
Beschwerde vom 5. Oktober 2012. Der Beschwerdeführer beantragt darin unter
Kosten- und Entschädigungsfolge deren Aufhebung und die Ausrichtung der
gesetzlichen Leistungen. Es sei ihm mindestens eine halbe Rente zuzusprechen.
Eventualiter sei ein unabhängiges orthopädisches Gutachten einzuholen. Es sei eine
öffentliche Verhandlung durchzuführen und er sei zu seiner Gesundheits- und
Erwerbssituation zu befragen. Zur Begründung bringt er vor, die vom RAD bescheinigte
100%ige Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten sei nicht schlüssig.
Vielmehr sei "einstweilen" von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Des
Weiteren rügt er die Ermittlung des Validen- und Invalideneinkommens. Bei der
Bemessung des Invalideneinkommens sei der tatsächlich bei einem 80%igen
Beschäftigungsgrad erzielte Lohn von Fr. 40'832.-- zu berücksichtigen. Sollte auf die
Durchschnittslöhne abgestellt werden, so sei ein Tabellenlohnabzug von 25%
ausgewiesen (act. G 1).
B.b Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 3. Dezember
2012 die Abweisung der Beschwerde. Sie macht im Wesentlichen geltend, mit dem
RAD sei von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten
auszugehen. Das Valideneinkommen betrage angepasst an die
Nominallohnentwicklung bis 2009 Fr. 85'061.--. Hinsichtlich des Invalideneinkommens
könne nicht auf den effektiven Verdienst abgestellt werden, da der Beschwerdeführer
hierbei die zumutbare Arbeitsfähigkeit von 100% nicht voll ausschöpfe. Es bestehe
kein Grund für die Vornahme eines Tabellenlohnabzugs (act. G 4).
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B.c In der Replik vom 8. Februar 2013 hält der Beschwerdeführer unverändert an
seiner Beschwerde fest (act. G 8).
B.d Die Beschwerdegegnerin hat auf eine Duplik verzichtet (act. G 10).
B.e Die Beschwerdegegnerin hat auf eine Teilnahme an der mündlichen Verhandlung
vom 27. August 2014 verzichtet (act. G 16). Der Beschwerdeführer hielt anlässlich der
mündlichen Verhandlung im Wesentlichen an den gestellten Anträgen fest. Er reichte
eine Kopie des Lohnausweises betreffend das Jahr 2013 ein (act. G 19). Auf die
einzelnen Vorbringen des Beschwerdeführers wird, soweit entscheidwesentlich, in den

nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Erwägungen:
1.
Zu prüfen ist vorliegend, ob die im Rahmen eines Wiederanmeldungsverfahrens er
gangene Abweisung des Rentenbegehrens zu Recht erfolgte.
1.1 Unter Invalidität wird die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde
ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]).
Erwerbsunfähigkeit ist dabei der durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder
geistigen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung
verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in
Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Der Grad der
für einen allfälligen Rentenanspruch massgebenden Invalidität wird gemäss Art. 16
ATSG durch einen Einkommensvergleich ermittelt, bei dem das Einkommen, das die
versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach der Durchführung der
notwendigen und zumutbaren Eingliederungsmassnahmen bei ausgeglichener
Arbeitsmarktlage erzielen könnte (zumutbares Invalideneinkommen), in Beziehung
gesetzt wird zum Einkommen, das die versicherte Person erzielen könnte, wenn sie
nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen).
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1.2 Die Rentenabstufungen nach Art. 28 Abs. 2 IVG geben bei einem Invaliditätsgrad
von mindestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von
mindestens 50% Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von
mindestens 60% Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von
mindestens 70% Anspruch auf eine ganze Rente.
1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im
Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und
gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des
Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung
zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte
Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Hinsichtlich des Beweiswerts eines
Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist,
auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der Darlegung der
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V
352 E. 3a). Nach der Rechtsprechung ist es dem Sozialversicherungsgericht nicht
verwehrt, einzig oder im Wesentlichen gestützt auf die (versicherungsinterne)
Beurteilung des RAD zu entscheiden. In solchen Fällen sind an die Beweiswürdigung
jedoch strenge Anforderungen in dem Sinn zu stellen, dass bei auch nur geringen
Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen
ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind. Ein Anspruch auf eine
versicherungsexterne Begutachtung besteht gemäss Rechtsprechung nicht (BGE 135
V 465).
2.
Zunächst ist zu prüfen, ob die medizinischen Akten eine verlässliche Grundlage für die
Beurteilung des Rentenanspruchs bilden.
2.1 Die angefochtene Verfügung stützt sich in medizinischer Hinsicht auf die
Einschätzungen des RAD-Arztes Dr. E._, der eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für
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leidensangepasste Tätigkeiten bescheinigte (IV-act. 114-2 und 133). Der
Beschwerdeführer hält deisen Beurteilung für nicht beweiskräftig (act. G 1).
2.2 Gegen die Einschätzung des RAD führt der Beschwerdeführer die davon
abweichende, von Dr. D._ bescheinigte 80%ige Arbeitsfähigkeit ins Feld (act. G 1,
Rz 21).
2.2.1 Im Bericht vom 20. September 2011 gab Dr. D._ an, eine "leichte, wechsel
belastete Tätigkeit wäre evtl. zu 80% möglich" (IV-act. 108-3) bzw. bei einer wechsel
belastenden Tätigkeit bestehe eine Leistung von "70%" (IV-act. 108-4).
2.2.2 Allerdings gilt es zu berücksichtigen, dass Dr. D._ im Arztzeugnis vom
11. Februar 2011 dem Beschwerdeführer für leichte Arbeiten noch eine "volle Arbeits
fähigkeit" bescheinigt hat (IV-act. 95), was der Einschätzung des RAD-Arztes Dr. E._
entspricht. Erst nach den von Dr. D._ veranlassten bildgebenden
Untersuchungsergebnissen (MRI des linken und rechten Knies; siehe Bericht RODIAG
vom 16. Juni 2011, IV-act. 108-5 f.) beurteilte er die Arbeitsfähigkeit für
leidensangepasste Tätigkeiten in quantitativer Hinsicht als eingeschränkt. Es ist
deshalb mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die von
Dr. D._ festgestellte gesundheitliche Verschlechterung auf belastungsabhängige
Kniebeschwerden zurückzuführen ist, zumal nicht ersichtlich ist, dass die übrigen
Leiden seit dem 11. Februar 2011 eine Verschlechterung erfahren hätten. Diese
Sichtweise wird durch die Bemerkung von Dr. D._ bestätigt, dass "wenn Knie
operiert wären, wäre evtl. die Arbeitskraft besser" (IV-act. 108-3).
2.2.3 Die Knieproblematik führt gemäss Dr. D._ zu Schmerzen besonders beim
Begehen von Treppen, kniender Arbeit und "Hocken" (IV-act. 108-2). Die Schmerzen
sind somit - wie die übrigen Leiden (IV-act. 108-2) - belastungsabhängig. Demnach
erscheint es plausibel, wenn RAD-Arzt Dr. E._ in Würdigung der Aktenlage eine
quantitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten
verneint (IV-act. 114 und 119). Diese Beurteilung deckt sich im Übrigen mit der
Rechtsprechung, wonach selbst bei massiven (belastungsabhängigen)
Kniebeschwerden unter Umständen davon ausgegangen wird, dass diesem Leiden mit
dem Zumutbarkeitsprofil einer wechselbelastenden Tätigkeit - wie sie vom RAD-Arzt
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("keine knienden oder in der Hocke auszuführenden Arbeiten sowie keine Tätigkeiten
auf Leitern und kein repetitives Begehen von Treppen sowie kein repetitives Gehen in
unebenem Gelände", IV-act. 114-2) im Einklang mit den Ausführungen von Dr. D._
(IV-act. 108) umschrieben wurde - angemessen Rechnung getragen wird (Urteile des
Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: Sozialrechtliche
Abteilungen des Bundesgerichts] vom 17. August 2004, I 643/03, E. 4.2, und des
Bundesgerichts vom 31. Mai 2011, 9C_49/2011, E. 3.3, letzteres betreffend
Kniearthrosen). Dem Bericht von Dr. F._ vom 26. Januar 2012 (IV-act. 118) lassen
sich keine mit dieser Auffassung nicht zu vereinbarenden Gesichtspunkte entnehmen.
2.3 Der Beschwerdeführer vertritt ferner die Ansicht, es sei angesichts der multiplen
Einschränkungen nachvollziehbar, dass in einer Verweisungstätigkeit keine volle
Arbeitsfähigkeit bestehe (act. G 1, Rz 21). Der Beschwerdeführer macht zu Recht nicht
geltend, RAD-Arzt Dr. E._ habe bei seiner Beurteilung nicht das gesamte Leidensbild
berücksichtigt. Angesichts dessen, dass sämtliche gesundheitlichen Beschwerden
primär belastungsabhängig sind (Daumen: "Kraftminderung bds, bei langer u. starker
Belastung wieder Schmerz"; "LWS: bei bückender Arbeit Schmerzen", IV-act. 108-2;
betreffend Knie siehe vorstehende E. 2.2.3), besteht vorliegend bei allem Verständnis
für den Beschwerdeführer und dessen ausgewiesene gesundheitliche Leiden kein
Anlass für die Annahme, die gesamten Beschwerden führten in Abweichung der
plausiblen RAD-Einschätzung bei einer leidensangepassten Tätigkeit insgesamt zu
einer quantitativen Beeinträchtigung.
2.4 Des Weiteren kritisiert der Beschwerdeführer, der RAD habe lediglich eine vage
ausgedrückte Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ("bis gegen 100% möglich, wenn alle
Einschränkungen beachtet" würden) vorgenommen und sei versicherungsgebunden
(act. G 1, Rz 21)
2.4.1 Sowohl die RAD-Stellungnahme vom 27. Januar 2012 (IV-act. 114-2) als auch
diejenige vom 4. April 2012 (IV-act. 119-2) enthalten eine klare Quantifizierung der
Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten. Dass der RAD-Arzt zu einem
früheren Zeitpunkt und im Hinblick auf die berufliche Eingliederung die Formulierung
"von gegen 100%" wählte (vgl. IV-act. 79-2), vermag zu keinem anderen Ergebnis zu
führen, umso mehr als diese Einschätzung noch vor den erfolgreich durchgeführten
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Operationen an den beiden Daumen stattfand. Zu beachten ist weiter, dass es bei der
prozentualen Schätzung der Restarbeitsfähigkeit von der Natur der Sache her keine
prozentgenaue Richtigkeit gibt. Deshalb kann es einer medizinischen Einschätzung für
sich allein nicht zum Nachteil gereichen, wenn sie die zwangsläufig fehlende
Genauigkeit kenntlich macht.
2.4.2 Hinweise für eine voreingenommene Haltung des RAD-Arztes sind weder
dargetan noch aus den Akten ersichtlich, weshalb sich Weiterungen hierzu erübrigen
(zur allfälligen Erheblichkeit von versicherungsinternen Beurteilungen für die
gerichtliche Beurteilung siehe vorstehende E. 1.3 am Schluss).
2.5 Insgesamt bestehen keine Zweifel an der von RAD-Arzt Dr. E._ spätestens ab
27. Januar 2012 bescheinigten 100%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste
Tätigkeiten. Daran ändert nichts, dass er den Beschwerdeführer nicht selbst
untersuchte, da die medizinische Aktenlage hinsichtlich der Diagnosen und Befunde
klar und widerspruchsfrei ist, und sich aus den Akten - insbesondere aus dem Bericht
von Dr. D._ vom 20. September 2011 - keine objektiven Gesichtspunkte ergeben, die
RAD-Arzt Dr. E._ ausser Acht gelassen hätte. Der Beschwerdeführer macht denn
auch nichts Gegenteiliges geltend. Der Vollständigkeit halber bleibt im Licht dieser
Umstände festzustellen, dass eine eher geringfügige Abweichung zwischen den
Arbeitsfähigkeitsschätzungen von Dr. D._ und RAD-Arzt Dr. E._ besteht und diese
ihre Ursache in der unterschiedlichen subjektiven ärztlichen Interpretation findet. In
antizipierter Beweiswürdigung (BGE 134 I 148 E. 5.3 und 124 V 94 E. 4b; vgl. zum
Ganzen Urteil des Bundesgerichts vom 7. Mai 2012, 8C_929/2011, E. 2.2) kann
deshalb auf eine weitere Abklärung, wie sie vom Beschwerdeführer eventualiter
beantragt wird (act. G 1, S. 2), verzichtet werden.
2.6 Indessen ist der Sachverhalt in medizinischer Hinsicht insoweit ungenügend
abgeklärt, als RAD-Arzt Dr. E._ in der Stellungnahme vom 27. Januar 2012 ausführte,
"knapp 2 Jahre nach Daumenoperation rechts (01.02.2010) und gut 1 1⁄2 Jahre nach
Daumenoperation links (31.05.2010) und fachärztlich (Dr. C._) dokumentiertem
komplikationslosen postoperativen Verlauf ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
von einem stabilen GZ auszugehen" (IV-act. 114-2; zum instabilen Gesundheitszustand
siehe auch RAD-Stellungnahme vom 28. Mai 2010, IV-act. 79-3), und sich aus den
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Akten für diese Zeitspanne keine verlässliche Einschätzung der für leidensangepasste
Tätigkeiten bestehenden Arbeitsfähigkeit entnehmen lässt. Angesichts der
Daumenoperationen und des aktenkundigen instabilen Gesundheitszustands kann
ohne weitere Abklärungen nicht ausgeschlossen werden, dass eine - allenfalls
rentenrelevante - quantitative Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit für
leidensangepasste Tätigkeiten bestanden hat. Hierzu hat die Beschwerdegegnerin
insbesondere eine Stellungnahme des RAD einzuholen. Die Sache ist daher in diesem
Punkt zu weiteren Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
3.
Im Rahmen eines Einkommensvergleichs ist vorweg die Höhe des Valideneinkommens
zu bestimmen. Die Beschwerdegegnerin hält auf der Grundlage des Jahres 2009 ein
Valideneinkommen von Fr. 85'061.-- für zutreffend (act. G 4, S. 5, Rz 4.2; in der
Verfügung wurde ein Valideneinkommen von Fr. 85'215.-- ermittelt, IV-act. 133).
Demgegenüber macht der Beschwerdeführer ein Valideneinkommen von mindestens
Fr. 90'000.-- geltend (act. G 1, Rz 20).
3.1 Gemäss Art. 16 ATSG richtet sich das Valideneinkommen danach, was eine ver
sicherte Person erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Massgebend
für das Valideneinkommen ist, was die versicherte Person aufgrund ihrer beruflichen
Fähigkeiten und persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der überwiegenden
Wahrscheinlichkeit im massgebenden Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns (vor
liegend ist mit den Parteien davon auszugehen, dass der Rentenanspruch frühest
möglich [6 Monate nach der Wiederanmeldung vom 2. Juni 2009; Art. 29 Abs. 1 IVG] im
Jahr 2009 entsteht) verdient hätte. Bei der Bestimmung dieses zuletzt erzielten
Einkommens sind sämtliche Erwerbseinkommen (auch etwa Nebeneinkünfte) oder
regelmässig geleistete Überstunden, für die eine AHV-Beitragspflicht besteht, zu
berücksichtigen. Es kann bei der Ermittlung des hypothetischen Valideneinkommens
aber nur relevant sein, was grundsätzlich zum massgebenden Lohn gemäss
Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) zu
zählen wäre (Urteil des Bundesgerichts vom 12. Februar 2010, 8C_465/2009, E. 2.1).
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3.2 Der Beschwerdeführer hat im Jahr 2009 bei einem (gesundheitsbedingt
eingeschränkten) Beschäftigungsgrad von 75% einen nicht leistungsabhängigen
Monatslohn von Fr. 4'916.-- erzielt. Er hatte Anspruch auf einen 13. Monatslohn (IV-
act. 126-2). Aufgerechnet auf ein 100%iges Pensum (Fr. 6'555.--) resultiert ein
Jahreseinkommen von Fr. 85'215.-- (Fr. 6'555.-- x 13). Aus den Angaben der
Arbeitgeberin ergibt sich nicht, dass der Beschwerdeführer regelmässig weitere
Zulagen erhalten hat (zum Bonus von Fr. 1'500.-- sowie einer einmaligen Zulage von
Fr. 1'000.-- im Jahr 2007 und einem Dienstaltersgeschenk von Fr. 1'000.-- im Jahr
2008 siehe IV-act. 126-2), die bei der Ermittlung des Valideneinkommens zu
berücksichtigen sind. Entgegen der in der Beschwerdeantwort vertretenen
Betrachtungsweise (act. G 4, S. 5, Rz 4.2) besteht vorliegend keine Rechtfertigung, als
Berechnungsgrundlage auf den Lohn von 2004 abzustellen, da der Beschwerdeführer
damals für die gleiche Arbeitgeberin wie im Jahr 2009 tätig war, keine Hinweise dafür
bestehen, dass die gesundheitlichen Leiden über den reduzierten Beschäftigungsgrad
hinaus Auswirkungen auf den Lohn hatten und damit die Lohnangaben der
Arbeitgeberin für das Jahr 2009 die konkrete Lohnkarriere aussagekräftiger
widerspiegeln als die allgemeine Nominallohnentwicklung. Dass die
Beschwerdegegnerin gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers bzw. seines
Rechtsvertreters in der IV-Anmeldung (vgl. IV-act. 45-5) im Vortriage-Protokoll einen
Monatslohn von Fr. 7'000.-- bzw. einen Jahreslohn von Fr. 91'000.-- vermerkt hat,
ändert daran nichts, da sie sich eine Überprüfung dieser Angaben ausdrücklich vor
behalten hat ("mit IK/LA prüfen", vgl. IV-act. 65) und sie mit den Auskünften der
Arbeitgeberin (IV-act. 126-2) nicht zu vereinbaren sind.
4.
Zu prüfen bleibt die Höhe des Invalideneinkommens.
4.1 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-
erwerblichen Situation auszugehen, in der die versicherte Person konkret steht, sofern
kumulativ besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist,
dass die versicherte Person die ihr verbleibende Leistungsfähigkeit in zumutbarer
Weise voll ausschöpft und das Einkommen aus der Arbeitsleistung angemessen und
nicht als Soziallohn erscheint. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen
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gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des
Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine an sich zumutbare neue
Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so ist auf Erwerbstätigkeiten abzustellen, die der
versicherten Person (nach zumutbarer Behandlung und allfälliger Eingliederung)
angesichts ihrer Ausbildung und ihrer physischen sowie intellektuellen Eignung
zugänglich wären. Rechtsprechungsgemäss werden hierzu die Tabellenlöhne gemäss
den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen
Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen (BGE 129 V 475 f. E. 4.2.1).
4.2 Zwar ist es anerkennenswert, dass der Beschwerdeführer eine neue Tätigkeit
aufnehmen konnte. In der seit November 2011 zunächst als Nebenbeschäftigung
aufgenommenen und seit 1. Juli 2012 als Hauptbeschäftigung ausgeübten Tätigkeit als
Parkwärter verwertet er seine 100%ige Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste
Tätigkeiten indessen lediglich im Rahmen eines 80%igen Beschäftigungsgrads (IV-
act. 131-2) und schöpft damit die ihm zumutbare Leistungsfähigkeit nicht voll aus,
weshalb mit der Beschwerdegegnerin als Grundlage für die Bemessung des
Invalideneinkommens auf den statistischen Hilfsarbeiterlohn abzustellen ist. Dieser
beträgt für das Jahr 2009 Fr. 61'240.-- (vgl. Anhang 2 der IVG-Ausgabe der
Informationsstelle AHV/IV, Ausgabe 2012).
4.3 Hinsichtlich der Bemessung des Invalideneinkommens beantragt der
Beschwerdeführer die Vornahme eines Tabellenlohnabzugs von 25% (act. G 1, Rz 31).
In der angefochtenen Verfügung gewährte die Beschwerdegegnerin einen 10%igen (IV-
act. 133), währenddem sie in der Beschwerdeantwort neu vorbringt, es rechtfertige
sich kein Abzug (act. G 4, S. 6, Rz 4.4).
4.4 Nach der Rechtsprechung hängen die Fragen, ob und in welchem Ausmass
Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen persönlichen und beruflichen
Umständen des konkreten Einzelfalls ab (etwa leidensbedingte Einschränkung, Alter
und Beschäftigungsgrad), die nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu
schätzen sind, wobei der maximal zulässige Abzug auf 25% festzusetzen ist. Eine
schematische Vornahme des Tabellenlohnabzugs ist unzulässig (BGE 126 V 79 E. 5b
und 129 V 481 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Mit Blick auf das weit fortgeschrittene Alter des
Beschwerdeführers (Jahrgang 195_) bzw. die ihm lediglich noch zur Verfügung
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stehende Aktivitätsdauer von wenigen Jahren (zum fortgeschrittenen Alter als von der
Rechtsprechung anerkannter Abzugsgrund siehe Urteile des Bundesgerichts vom
2. April 2013, 8C_154/2013, E. 3.3.2, und vom 24. Juli 2013, 9C_334/2013, E. 3, sowie
die Rechtsprechungsübersicht bei Philipp Geertsen, Der Tabellenlohnabzug, in: Ueli
Kieser/Miriam Lendfers, JaSo 2012, St. Gallen 2012, S. 144, Fn 26 und 28), die
erheblichen qualitativen Einschränkungen an eine Verweistätigkeit (IV-act. 79-2 f.
[Eintrag vom 23. November 2009], 85-1 und 114-2; BGE 126 V 75 E. 7b) und den
Wechsel in ein neues Tätigkeitsgebiet, in dem der Beschwerdeführer keinerlei
Erfahrungen hat (Urteil des Bundesgerichts vom 4. August 2008, 8C_404/2007,
E. 4.2.2), rechtfertigt sich ein Abzug von 25%. Ob das mit den Kniebeschwerden
verbundene erhöhte Absenzenrisiko ("progredient, mittelfristig Knieoperation
notwendig"; IV-act. 108-2) einen weiteren Abzugsgrund darstellt, kann vorliegend offen
bleiben, da bereits aus den vorstehend genannten Gründen der höchstzulässige Abzug
zu gewähren ist. Unter Berücksichtigung eines 25%igen Abzugs resultieren ein
Invalideneinkommen von Fr. 45'930.-- (Fr. 61'240.-- x 0.75), eine Erwerbseinbusse von
Fr. 39'285.-- (Fr. 85'215.-- - Fr. 45'930.--) und ein Invaliditätsgrad von abgerundet 46%
([Fr. 39'285.-- / Fr. 85'215.--] x 100), womit der Beschwerdeführer bei einer 100%igen
Arbeitsfähigkeit Anspruch auf eine Viertelsrente hat. Angesichts dessen, dass ein Teil
des zurückliegenden rentenrelevanten Zeitraums medizinisch nicht hinreichend
abgeklärt worden ist und die Beschwerdegegnerin diesbezüglich weitere Abklärungen
vorzunehmen hat (vorstehende E. 2.6), erweist sich ein Rentenentscheid als noch nicht
spruchreif.
5.
5.1 In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist die Verfügung vom 30. August 2012
aufzuheben. Die Sache ist im Sinn der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zur
Vornahme weiterer medizinischer Abklärungen (vorstehende E. 2.6) und zu neuem
Rentenentscheid in Nachachtung der vom Gericht angeordneten Parameter für die
Invaliditätsgradberechnung (vorstehende E. 3 und 4) zurückzuweisen.
5.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis
Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1 IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- bis
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erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit unter Berücksichtigung der
mündlichen Verhandlung vom 27. August 2014 als angemessen. Dem Ausgang des
Verfahrens entsprechend sind sie vollumfänglich der Beschwerdegegnerin
aufzuerlegen (vgl. betreffend Überklagung Urteil des Versicherungsgerichts des
Kantons St. Gallen vom 19. Dezember 2011, IV 2009/459, E. 5.2 f., und betreffend
Rückweisung zur Neubeurteilung BGE 132 V 215 E. 6.2). Der vom Beschwerdeführer
geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist ihm zurückzuerstatten.
5.3 Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine
Parteientschädigung. Diese ist vom Gericht ermessensweise festzusetzen, wobei
insbesondere der Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand Rechnung zu tragen
ist (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98 ff. VRP/SG, sGS 951.1). Der Rechtsvertreter
des Beschwerdeführers hat auf die Einreichung einer Honorarnote verzichtet. Der
Bedeutung und dem Aufwand der Streitsache angemessen erscheint unter
Mitberücksichtigung des Aufwandes für die mündliche Verhandlung vom 27. August
2014 eine Parteientschädigung von pauschal Fr. 4'250.-- (inklusive Barauslagen und
Mehrwertsteuer).
Demgemäss hat das Versicherungsgericht