Decision ID: f30c5c53-0215-44e7-8f1d-76a0657b1f41
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_OG
Chamber: ZH_OG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: civil_law

betreffend Ehescheidung (vorsorgliche Massnahmen)
Berufung gegen eine Verfügung vom 13. Dezember 2016 und Beschwerde im Verfahren des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am  Dietikon (FE150222-M)
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Rechtsbegehren: (Urk. 6/36 S. 1 f.)
"Es sei eine Beistandschaft für das Kind C._ gemäss Art. 308 Abs. 2 ZGB zu errichten mit dem Auftrag, − die Eltern in der Ausübung des Besuchsrechts zu unterstützen und ei-
ne vermittelnde Rolle einzunehmen; − im Falle von Uneinigkeit der Eltern die Modalitäten für die Kontak-
te/Besuche festzulegen und zu überwachen;
− eine begleitete Übergabe der Besuche und Ferien zu organisieren."
Verfügung des Einzelgerichts am Bezirksgericht Dietikon vom 13. Dezember 2016:
(Urk. 2 S. 8 f.)
1. Die Obhut über C._, geboren am tt.mm 2009, wird für die Dauer des Verfahrens der Klägerin zugeteilt.
2. Der Beklagte wird für die Dauer des Verfahrens für berechtigt erklärt, jeden Sonntag während 30 bis 60 Minuten mit dem Sohn C._ zu telefonieren, zu skypen oder über ein ähnliches Medium in Kontakt zu treten.
3. Das Begehren des Beklagten, für den Sohn C._ einen Besuchsbeistand zu ernennen, wird (derzeit) abgewiesen.
4. Dem Beklagten wird eine einmal erstreckbare Frist von 20 Tagen ab  dieser Verfügung angesetzt, um schriftlich zum Gesuch der Klägerin betreffend vorsorgliche Massnahmen Stellung zu nehmen. Der Beklagte hat insbesondere darzulegen, welche Tatsachenbehauptungen der Klägerin er im Einzelnen bestreitet. Rechtsschriften sowie Beilagen sind in zwei  einzureichen. Die Beweismittel sind mit der Stellungnahme . Bei Säumnis entscheidet das Gericht aufgrund der Akten. Die gesetzlichen Fristenstillstände gelten nicht (Art. 145 Abs. 2 ZPO).
5. Dem Beklagten wird überdies eine Frist von 20 Tagen ab Zustellung dieser Verfügung angesetzt, um zum eingeschränkten Prozessthema gemäss -Ziffer 1 der Verfügung vom 15. November 2016 eine schriftliche  einzureichen (im Doppel). Darin hat er insbesondere darzulegen, welche Tatsachenbehauptungen der Klägerin in der Replik im Einzelnen anerkannt oder bestritten werden. Er hat seine eigenen Tatsachenbehauptungen aufzustellen, die Beweismittel dazu (Zeugen, Urkunden, Augenschein, Gutachten, schriftliche Auskünfte, Partei-
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befragungen oder Beweisaussage) genau zu bezeichnen und ein  sämtlicher Beweismittel einzureichen. Der Beklagte hat seine Tatsachenbehauptungen und Beweismittel  zu nennen; sie können später grundsätzlich nicht mehr vorgebracht werden. Verfügbare Urkunden, welche als Beweismittel  sollen, sind zusammen mit der Duplik im Doppel einzureichen.
Bei Säumnis ist der Beklagte mit einer schriftlichen Duplik ausgeschlossen.
6. Die Kostenregelung bleibt dem Endentscheid vorbehalten.
7. (Schriftliche Mitteilung)
8. (Berufung)
Berufungsanträge:
des Beklagten und Berufungsklägers (Urk. 1 S. 2):
"1. Dispositiv-Ziffern 2 und 3 der Verfügung des Bezirksgerichts , Einzelgericht im ordentlichen Verfahren, vom 13. Dezember 2016 seien aufzuheben.
2. Der Beklagte sei für die Dauer des Scheidungsverfahrens für  zu erklären, − mit seinem Sohn C._ zwei Mal pro Woche jeweils um 17 Uhr
(mitteleuropäischer Zeit) zu skypen oder zu telefonieren; − C._ pro Monat an vier aufeinanderfolgenden Tagen zu sich
oder mit sich auf Besuch zu nehmen, was der Klägerin  vier Wochen vorher anzukündigen ist;
− C._ während der Hälfte seiner Schulferien zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen.
3. Es sei eine Beistandschaft für das Kind C._ gemäss Art. 308 Abs. 2 ZGB zu errichten mit dem Auftrag,
− die Eltern in der Ausübung des Besuchsrechts zu unterstützen und eine vermittelnde Rolle einzunehmen;
− im Falle von Uneinigkeit der Eltern die Modalitäten für die /Besuche festzulegen und zu überwachen;
− eine begleitete Übergabe der Besuche und Ferien zu ."
der Klägerin und Berufungsbeklagten (Urk. 14 S. 2):
"1. Die Berufungsanträge des Beklagten seien abzuweisen.
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2. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin einen  von Fr. 3'500.-- zu leisten, ev. sei der Klägerin die unentgeltliche Prozessführung sowie die unentgeltliche  zu bewilligen."

Erwägungen:
I.
1. Die Parteien sind seit dem tt. November 2008 verheiratet und haben einen
gemeinsamen Sohn, C._, geboren am tt.mm 2009 (Urk. 6/31).
2. Am 28. Oktober 2015 machte die Klägerin und Berufungsbeklagte (nachfol-
gend Klägerin) bei der Vorinstanz eine Scheidungsklage anhängig (Urk. 6/1). Mit
Verfügung vom 27. November 2015 wurde der in D._ [Staat ausserhalb Eu-
ropas] wohnhafte Beklagte, Berufungskläger und Beschwerdeführer (nachfolgend
Beklagter) auf dem Rechtshilfeweg zur Bezeichnung eines Zustellungsdomizils in
der Schweiz aufgefordert (Urk. 6/7). Diese Verfügung wurde dem Beklagten
schliesslich am 17. Mai 2016 zugestellt (Urk. 6/23). Am 16. Juni 2016 wurden die
Parteien zur Einigungsverhandlung am 2. November 2016 vorgeladen (Urk. 6/24).
Mit Eingabe vom 21. September 2016 stellte der Beklagte das eingangs wieder-
gegebene Massnahmebegehren (Urk. 6/36). Die Klägerin schloss auf Abweisung
(Urk. 6/40). Anlässlich der Verhandlung vom 3. November 2016 nahmen die Par-
teien ergänzend Stellung zum Massnahmebegehren des Beklagten (Prot. I
S. 22 f.). Am 13. Dezember 2016 erliess die Vorinstanz den eingangs wiederge-
gebenen Entscheid (Urk. 6/54 = Urk. 2).
3. Dagegen erhob der Beklagte am 2. Januar 2017 innert Frist (vgl. Urk. 6/56)
Berufung, wobei er obgenannte Anträge stellte (Urk. 1 S. 2). Der von ihm mit Ver-
fügung vom 4. Januar 2017 einverlangte Kostenvorschuss von Fr. 3'000.– ging
rechtzeitig ein (Urk. 5 und 7). Mit Eingabe vom 13. Februar 2017 brachte der Be-
klagte Noven vor (Urk. 12). Die Klägerin erstattete die Berufungsantwort am
17. Februar 2017 (Urk. 14), welche dem Beklagten zur Kenntnis gebracht wurde
(Urk. 19). Am 20. und 21. Februar 2017 folgten zwei weitere Noveneingaben des
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Beklagten (Urk. 17, 18/1, 20, 21 und 22/1-2). Sämtliche drei Noveneingaben des
Beklagten wurden der Klägerin am 24. Februar 2017 zur Kenntnis gebracht
(Urk. 23-25). Weitere Eingaben erfolgten nicht. Am 12. April 2017 teilte der Be-
klagte mündlich mit, er lasse sich nicht mehr durch Rechtsanwalt Dr. E._ ver-
treten (Urk. 26; vgl. auch Urk. 27). Dieser ist daher aus dem Rubrum zu streichen.
Da der Beklagte bisher kein Zustellungsdomizil in der Schweiz bezeichnete, hat
die Zustellung des vorliegenden Entscheids an ihn androhungsgemäss (vgl.
Urk. 6/7) durch Publikation im Amtsblatt des Kantons Zürich zu erfolgen (Art. 141
Abs. 1 lit. c ZPO).
II.
1. Die Berufung hemmt den Eintritt der Rechtskraft nur im Umfang der Anträge
(Art. 315 Abs. 1 ZPO). Nicht angefochten wurde die Dispositiv-Ziffer 1 der vor-
instanzlichen Verfügung. In diesem Umfang ist der vorinstanzliche Entscheid in
Rechtskraft erwachsen, was vorzumerken ist.
2. Mit der Berufung können unrichtige Rechtsanwendung und unrichtige Fest-
stellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 310 ZPO). Die Beru-
fungsinstanz verfügt über eine umfassende Überprüfungsbefugnis der Streitsa-
che, d.h. über unbeschränkte Kognition bezüglich Tat- und Rechtsfragen, ein-
schliesslich der Frage richtiger Ermessensausübung (Angemessenheitsprüfung;
BGer 5A_184/2013 vom 26. April 2013, E. 3.1). In der schriftlichen Berufungsbe-
gründung (Art. 311 ZPO) ist hinreichend genau aufzuzeigen, inwiefern der erstin-
stanzliche Entscheid in den angefochtenen Punkten als fehlerhaft zu betrachten
ist bzw. an einem der genannten Mängel leidet (BGE 138 III 374 E. 4.3.1; BGer
5A_751/2014 vom 28. Mai 2015, E. 2.1). Was nicht oder nicht in einer den gesetz-
lichen Begründungsanforderungen genügenden Weise beanstandet wird, braucht
die Rechtsmittelinstanz nicht zu überprüfen. Das gilt zumindest solange, als ein
Mangel nicht geradezu ins Auge springt (BGer 4A_258/2015 vom 21. Oktober
2015, E. 2.4.3; BGer 4A_290/2014 vom 1. September 2014, E. 5).
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3. Für alle Kinderbelange in familienrechtlichen Angelegenheiten gilt uneinge-
schränkt die Untersuchungs- und Offizialmaxime. Das Gericht erforscht den
Sachverhalt von Amtes wegen und ist weder von Parteianträgen abhängig noch
an solche gebunden (Art. 296 ZPO).
4. Da der Beklagte in D._ wohnt, liegt ein internationaler Sachverhalt vor.
Die Regelung des persönlichen Verkehrs zwischen dem Beklagten und dem Sohn
gehört zu den Kindesschutzmassnahmen (BSK ZGB I-Schwenzer/Cottier,
Art. 273 N 30). Gemäss Art. 62 Abs. 3 i.V.m. Art. 85 Abs. 1 IPRG kommt für den
Schutz von Kindern in Bezug auf die Zuständigkeit der schweizerischen Gerichte
und das anwendbare Recht das Haager Übereinkommen vom 19. Oktober 1996
über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung, Vollstre-
ckung und Zusammenarbeit auf dem Gebiet der elterlichen Verantwortung und
der Massnahmen zum Schutz von Kindern (kurz Haager Kindesschutzüberein-
kommen, HKsÜ; SR 0.211.231.011) zur Anwendung. Dieses Abkommen ist für
D._ am 1. August 2003 und für die Schweiz am 1. Juli 2009 in Kraft getreten.
Nach Art. 11 und 12 HKsÜ sind in dringlichen Fällen die Behörden des Vertrags-
staates, in dessen Hoheitsgebiet das Kind sich befindet, zuständig, die erforderli-
chen Schutzmassnahmen zu erlassen. Solche Massnahmen treten jedoch ausser
Kraft, sobald die nach Art. 5-10 HKsÜ zuständigen Behörden die durch die Um-
stände gebotenen Massnahmen getroffen haben. Nach Art. 5 Abs. 1 HKsÜ sind
die Gerichte am gewöhnlichen Aufenthaltsort des Kindes zuständig und wenden
nach Art. 15 Abs. 1 HKsÜ ihr eigenes Recht an. Der Begriff des gewöhnlichen
Aufenthalts ist vertragsautonom auszulegen. Darunter ist der tatsächliche Mittel-
punkt der Lebensführung des Kindes zu verstehen, welcher sich aus der tatsäch-
lichen Dauer des Aufenthaltes und den dadurch begründeten Beziehungen oder
aus der voraussichtlichen Dauer des Aufenthalts und der damit zu erwartenden
Integration ergibt. Eine Anwesenheit von sechs Monaten begründet grundsätzlich
einen gewöhnlichen Aufenthalt. Ein solcher kann aber auch bereits unmittelbar
mit dem Ortswechsel begründet werden, wenn er den vorherigen Mittelpunkt der
Lebensführung ersetzen soll und voraussichtlich dauerhaft oder zumindest länger
dauernd erfolgt. Der gewöhnliche Aufenthalt ist dabei anhand äusserlich wahr-
nehmbarer Faktoren, nicht anhand subjektiver Elemente, wie der Absicht der be-
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troffenen Person, zu ermitteln (BGer 5A_274/2016 vom 26. August 2016, E. 2.3;
BGer 5A_665/2010 vom 2. Dezember 2010, E. 4.1). Da die Klägerin mit C._
seit März 2012 in der Schweiz lebt, zunächst in F._ [Ortschaft] (Urk. 6/2) und
seit Ende 2015 in G._ (Urk. 6/12, 6/28 und 6/46/2), sind somit die Schweize-
rischen Gerichte international zuständig und kommt Schweizer Recht zur Anwen-
dung.
III.
1.1. Die Vorinstanz erwog, C._ lebe vorwiegend bei der Mutter und habe nie
länger als einige Wochen mit dem Beklagten allein verbracht. Gemäss dem Ab-
klärungsbericht des kjz Dietikon vom 19. Mai 2016 (Urk. 6/28) sei die Klägerin
sehr besorgt um das Wohlergehen von C._ und nehme die Betreuung und
Erziehung ihres Sohnes verantwortungsvoll wahr. Die in der Gefährdungsmel-
dung des Beklagten vom 11. November 2015 geäusserten Vorwürfe gegen die
Klägerin (Urk. 6/8 S. 9 ff.) hätten nicht erhärtet werden können (Urk. 6/28 S. 5).
Aufgrund der stabilen und seit langem gelebten Situation sei die Obhut über
C._ für die Dauer des Verfahrens von Amtes wegen der Klägerin zuzuwei-
sen. Diese Obhutszuteilung blieb vor Obergericht unangefochten.
1.2. Bezüglich Besuchsrecht erwog die Vorinstanz, dazu hätten sich die Parteien
bis anhin erst rudimentär geäussert und keine konkreten Anträge gestellt. Es sei
nicht Sache des Gerichts, die Parteien ohne entsprechende Anträge auf eine de-
taillierte Besuchsrechtsregelung zu verpflichten. Aufgrund des monatelangen
Kontaktabbruchs sei jedoch angezeigt, einen minimalen persönlichen Verkehr zu
regeln. Entsprechend sei der Beklagte für berechtigt zu erklären, an jedem Sonn-
tag mit C._ während einer halben bis ganzen Stunde fernmündlich in Kontakt
zu treten. Über weitergehende persönliche Kontakte sei erst aufgrund einschlägi-
ger Kontakte und nach eingehenden Äusserungen der Parteien im Rahmen ihrer
Vorträge zur Sache zu entscheiden. Die Anordnung einer Beistandschaft erschei-
ne trotz der anderslautenden Empfehlung im Abklärungsbericht des kjz Dietikon
verfrüht, da davon auszugehen sei, dass sich die Klägerin an die gerichtliche An-
ordnung halten und die Kontakte zwischen C._ und dem Beklagten ermögli-
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chen werde. Erst wenn sich zeige, dass diese Annahme nicht zutreffe oder dass
bereits diese minimalen Kontakte einer beistandschaftlichen Begleitung bedürften,
seien weitere Massnahmen zu erlassen (Urk. 2 S. 5 ff.).
2.1. Der Beklagte rügt, es sei aktenwidrig, wenn die Vorinstanz ausführe, die
Parteien hätten sich zur Ausgestaltung des persönlichen Verkehrs erst rudimentär
geäussert und keine konkreten Anträge gestellt. Er habe vor Vorinstanz mehrfach
detailliert ausgeführt, wie er sich das Besuchsrecht vorstelle. Das von der Vor-
instanz eingeräumte Besuchsrecht sei nicht nur äusserst knapp bemessen, son-
dern angesichts des Umstands, dass er seinen Sohn seit Oktober 2015 nicht
mehr gesehen habe, auch kindswohlwidrig. Weiter habe er gestützt auf den Ab-
klärungsbericht des kjz Dietikon vom 19. Mai 2016 die Errichtung einer Besuchs-
rechtsbeistandschaft beantragt. Die Klägerin habe zu diesem Antrag ausführlich
Stellung genommen und die Parteien seien von der Vorderrichterin diesbezüglich
ausführlich befragt worden. Die Klägerin habe sich der Errichtung einer Besuchs-
rechtsbeistandschaft nie widersetzt. Der Entscheid der Vorinstanz sei daher umso
unverständlicher. Schliesslich halte sich die Klägerin nicht einmal an das von der
Vorinstanz gewährte Besuchsrecht (Urk. 1 S. 4 ff.).
2.2. Die Klägerin wendet ein, der Beklagte habe ausschliesslich die Anordnung
einer Besuchsbeistandschaft im Sinne von Art. 308 Abs. 2 ZGB beantragt. Ent-
sprechend habe er ausgeführt, es spiele keine grosse Rolle, ob ein Besuchsrecht
angeordnet werde. Wenn ein Besuchsbeistand angeordnet werde, müsse das
Besuchsrecht flexibel ausgestaltet und ein Rahmen dazu vorgegeben werden. Die
Details müssten die Parteien unter sich vereinbaren, wobei der Besuchsbeistand
die Parteien unterstützen solle (Prot. I S. 23). Damit stehe fest, dass der Beklagte
gar nicht gewollt habe, dass das Gericht eine Besuchsrechtsregelung erlasse. Es
gehe nicht an, dass der Beklagte mit der Berufung seine Versäumnisse im vor-
instanzlichen Verfahren korrigieren wolle. Für den Kontakt per Telefon oder Skype
benötige es keinen Besuchsbeistand. Entgegen der Behauptung des Beklagten
funktioniere dieser angeordnete persönliche Verkehr (Urk. 14 S. 8).
3.1. Eltern, denen die elterliche Sorge oder Obhut nicht zusteht, und das minder-
jährige Kind haben gegenseitig Anspruch auf angemessenen persönlichen Ver-
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kehr (Art. 273 Abs. 1 ZGB). Wird die Obhut einem Elternteil allein zugeteilt, ist da-
her der persönliche Verkehr des nicht obhutsberechtigten Elternteils festzusetzen.
Es trifft zu, dass der Beklagte vor Vorinstanz keinen formellen Antrag betreffend
die Besuchsrechtsregelung stellte (vgl. Urk. 6/36 S. 1 f.). Aufgrund der zur An-
wendung gelangenden Offizialmaxime (vgl. oben Ziff. II/3) hätte die Vorinstanz
dennoch umfassend über das dem Beklagten einzuräumende Besuchsrecht zu
befinden gehabt, zumal der Beklagte in der Begründung seines Massnahmean-
trags seine Vorstellungen bezüglich des Besuchsrechts zum Ausdruck gebracht
hatte (Urk. 6/36 S. 3) und ihm demnach nicht gegen seinen Willen ein Besuchs-
recht gleichsam aufgezwungen worden wäre. Indem die Vorinstanz dies unter-
liess, wandte sie das Recht unrichtig an. Deshalb ist die Berufung diesbezüglich
gutzuheissen und die Dispositiv-Ziffern 2 und 3 der angefochtenen Verfügung
aufzuheben.
3.2. Der Beklagte hatte im Massnahmebegehren ausführen lassen, er wolle ein
Besuchsrecht von vier aufeinanderfolgenden Tagen pro Monat und zwei Mal pro
Woche jeweils um 17 Uhr mit C._ skypen und ihn in der Freizeit anrufen
können (Urk. 6/36 S. 3). Anlässlich der Verhandlung vom 3. November 2016 äus-
serte er hingegen, er hätte gerne täglich während einer halben bis ganzen Stunde
Kontakt mit C._, vorzugsweise nach der Schule, und ein Besuchsrecht für
jedes zweite Wochenende. Wenn er in D._ sei, würde er sich dafür Zeit
schaffen und jedes zweite Wochenende in die Schweiz fliegen. Sein Arbeitgeber
habe auch Büros in London, wo er arbeiten könne, um einfacher Kontakt mit
C._ zu haben. Schliesslich wolle er Schulferien ganz oder wenigstens zur
Hälfte mit C._ verbringen (Prot. I S. 17 f.). In der Berufungsschrift beantragt
der Beklagte nun ein Besuchsrecht, wonach er mit C._ zwei Mal pro Woche
jeweils um 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit telefonieren oder skypen sowie ihn an
vier aufeinanderfolgenden Tagen pro Monat sowie während der Hälfte von des-
sen Schulferien zu sich oder mit sich auf Besuch nehmen könne (Urk. 1 S. 2).
3.3. Die Bemessung des Besuchsrecht hat aufgrund der konkreten Umstände zu
erfolgen und auf die Bedürfnisse des Kindes sowie die Bedürfnisse und Möglich-
keiten beider Eltern Rücksicht zu nehmen. Die Häufigkeit sowie die Dauer der
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Besuchskontakte richten sich vor allem nach dem Alter des Kindes, seiner bishe-
rigen Bindung an den anderen Elternteil, der Häufigkeit bisheriger Kontakte und
der Lebensgestaltung des Kindes sowie beider Eltern in Beruf, Schule und Frei-
zeit (ZK-Bräm/Hasenböhler, Art. 176 ZGB N 105; BSK ZGB I-Schwenzer/Cottier,
Art. 273 N 10 und 13 m.w.H.). An erster Stelle steht das Kindeswohl; allfällige In-
teressen der Eltern haben zurückzustehen (BGE 130 III 585 E. 2.2.1; BGE 123 III
445 E. 3b).
3.4. Vorliegend wurde weder dargelegt noch ist ersichtlich, inwiefern sich das
beantragte Besuchsrecht von vier aufeinanderfolgenden Tagen pro Monat mit der
Schulpflicht von C._ vereinbaren lassen sollte. Solches kommt daher nicht in
Betracht. Ein Wochenendbesuchsrecht ist dagegen nicht von vornherein ausge-
schlossen. Angesichts des Alters von C._ wäre ein solches jedoch in der
Schweiz auszuüben. Aufgrund der vom Beklagten geltend gemachten finanziellen
Verhältnisse (monatliches Nettoeinkommen von umgerechnet rund Fr. 3'500.–,
kein Vermögen, vgl. Prot. I S. 21) scheint zweifelhaft, ob er zur Ausübung des Be-
suchsrechts regelmässig in die Schweiz reisen kann, zumal selbst dann noch er-
hebliche Kosten für Anschlussflüge und (Hotel-) Unterkunft anfallen dürften, wenn
er dies mit Geschäftsreisen verbinden könnte. Zu beachten ist in diesem Zusam-
menhang auch, dass die Klägerin mit Eingabe vom 8. Dezember 2016 beantrag-
te, der Beklagte sei für die Dauer des Scheidungsverfahrens zu monatlichen Kin-
derunterhaltsbeiträgen von Fr. 1'000.– zu verpflichten (Urk. 6/51 S. 11). Bei der
Festsetzung von Kinderunterhaltsbeiträgen können die Kosten für die Besuchs-
rechtsausübung nur dann Berücksichtigung finden, wenn dadurch nicht die Mittel
fehlen, welche für die Deckung des Unterhalts des Kindes beim obhutsberechtig-
ten Elternteil notwendig sind (OGer ZH LZ160009 vom 28. November 2016,
E. 3.3.4; BGer 5A_224/2016 vom 13. Juni 2016, E. 5.3.2 f.; BGer 5A_292/2009
vom 2. Juli 2009, E. 2.3.1.3; BGer 5C.282/2002 vom 27. März 2003, E. 3.2). Dafür
scheinen die vom Beklagten behaupteten Einkünfte auch ohne Kenntnis seiner
Lebenshaltungskosten zu knapp. Allerdings ist nicht gänzlich auszuschliessen,
dass der Beklagte für die Finanzierung der Besuchsrechtskosten von Dritten un-
terstützt wird, zumal er vor Vorinstanz ausführte, er habe in D._ viele Leute,
die ihn finanziell unterstützen würden (Prot. I S. 21).
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3.5. Bei der Festlegung eines Ferien- und/oder Wochenendbesuchsrechts gilt es
zu vermeiden, dass ein unrealistisches Besuchsrecht festgelegt wird, welches fak-
tisch kaum ausgeübt werden kann. Daher sind vorliegend zunächst die finanziel-
len Verhältnisse des Beklagten zu klären, damit in einem zweiten Schritt abge-
schätzt werden kann, ob und gegebenenfalls wie oft er unter Berücksichtigung
seiner Unterhaltspflicht von D._ in die Schweiz reisen kann, um seinen Sohn
zu besuchen (für Flugreisen ohne Begleitung eines Elternteils, insbesondere nach
D._, ist C._ noch eindeutig zu jung). In einem dritten Schritt ist sodann
der weitere persönliche Verkehr (per Skype, Telefon etc.) festzulegen, bevor in
einem vierten Schritt darüber befunden werden kann, ob angesichts der konkret
zu treffenden Regelung eine Besuchsrechtsbeistandschaft notwendig ist und ge-
gebenenfalls welche Aufgaben dem Beistand zu übertragen sind. Dabei wird zu
berücksichtigen sein, dass Art, Häufigkeit und Umfang der Besuche bzw. Kontak-
te zwingend vom Gericht festzulegen sind und ein allfälliger Beistand nur beauf-
tragt werden kann, den persönlichen Verkehr zwischen Kind und Besuchsberech-
tigtem zu überwachen und die für die einzelnen Besuche nötigen Modalitäten
festzusetzen (OGer ZH LE130060 vom 7. November 2013, E. II/3.2).
3.6. Nach dem Gesagten regelte die Vorinstanz den persönlichen Verkehr zwi-
schen dem Beklagten und C._ nicht umfassend. Zudem ist der Sachverhalt
in wesentlichen Teilen zu ergänzen. Die Dispositiv-Ziffern 2 und 3 des angefoch-
tenen Entscheids sind daher aufzuheben und die Sache zwecks Ergänzung des
Sachverhalts und neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen
(Art. 318 Abs. 1 lit. c ZPO).
IV.
1. Der Beklagte wirft der Vorinstanz in seiner Rechtsmittelschrift formelle
Rechtsverweigerung vor: Die Vorinstanz habe seit Ende August 2016, als die
KESB-Akten überwiesen worden seien, gewusst, dass die Klägerin ihm seit Okto-
ber 2015 das Besuchsrecht verweigere und dass das kjz Dietikon die Errichtung
einer Besuchsrechtsbeistandschaft empfehle. Auch nach seinem Antrag vom
21. September 2016 sei die Vorinstanz untätig geblieben und habe sich nach der
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Hauptverhandlung vom 2. November 2016 nochmals eineinhalb Monate Zeit ge-
lassen, bis der angefochtene Entscheid ergangen sei. In dieser Zeit habe er kei-
nen Kontakt mit seinem Sohn gehabt. Es sei offensichtlich, dass das Verhalten
der Vorinstanz eine Reaktion sei auf seine anfängliche Weigerung, sich im Schei-
dungsverfahren von seinem aktuellen Rechtsbeistand vertreten zu lassen, was
eine langwierige Zustellung auf dem Rechtshilfeweg erforderlich gemacht habe
(Urk. 1 S. 8).
2. Nach Art. 319 lit. c ZPO sind Fälle von Rechtsverzögerung mit Beschwerde
anfechtbar. Entgegen dem Wortlaut der Bestimmung können nicht nur Rechtsver-
zögerungen, sondern auch die qualifizierte Form der Rechtsverweigerung nach
Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 Abs. 1 EMRK gerügt werden (formelle Rechtsverwei-
gerung; ZK ZPO-Freiburghaus/Afheldt, Art. 319 N 16 f.; Blickenstorfer, DIKE-
Komm-ZPO, Art. 319 N 46). Diesbezüglich ist die Rechtsmittelschrift des Beklag-
ten demnach als Beschwerde im Sinne von Art. 319 ff. ZPO entgegen zu nehmen.
Die Rechtsverweigerungsbeschwerde richtet sich gegen die Vorinstanz (BGE 142
III 110 E. 3.2; Blickenstorfer, a.a.O., Art. 319 N 47), welche dementsprechend als
Beschwerdegegnerin in das Rubrum aufzunehmen ist.
3. Der Beschwerdeführer muss ein aktuelles praktisches Interesse an der Be-
handlung der Beschwerde haben (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Nach der Recht-
sprechung fehlt es an einem aktuellen Rechtsschutzinteresse einer Rechtsverzö-
gerungs- bzw. Rechtsverweigerungsbeschwerde, wenn in der Zwischenzeit der
angeblich verzögerte oder verweigerte Entscheid ergangen ist (BGer
5A_339/2016 vom 27. Januar 2017, E. 1.2; OGer ZH RB160021 vom 23. Dezem-
ber 2016, E. II/1; BGer 4A_744/2011 vom 12. Juli 2012, E. 11.1; BGE 125 V 373
E. 1). Im vorliegenden Fall hat der Beschwerdegegner im angefochtenen Ent-
scheid über die beantragte Besuchsrechtsbeistandschaft befunden. Damit hat der
Beschwerdeführer kein aktuelles Interesse an der Behandlung des gegenüber
dem Beschwerdegegner erhobenen Vorwurfs der Rechtsverweigerung bzw.
Rechtsverzögerung. Eine Verletzung der EMRK, welche unter Umständen eine
Behandlung der Rechtsverzögerungsbeschwerde trotz fehlendem Rechtsschutz-
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interesse zu rechtfertigen vermöchte, rügt der Beschwerdeführer nicht. Auf die
Beschwerde ist folglich nicht einzutreten.
V.
1. Die Entscheidgebühr für das zweitinstanzliche Verfahren ist in Anwendung
von § 12 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 und § 8 Abs. 1 GebV OG auf
Fr. 3'000.– festzusetzen.
2. Bezüglich der Beschwerde unterliegt der Beklagte vollständig, weshalb ihm
nach Art. 106 Abs. 1 ZPO der darauf entfallende Anteil der zweitinstanzlichen
Entscheidgebühr, welcher auf Fr. 500.– zu beziffern ist, aufzuerlegen und mit dem
von ihm geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen ist. Dem Beschwerdegegner
ist keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 95 Abs. 3 ZPO, Art. 106 Abs. 1
ZPO).
3. Die Verteilung des auf die Berufung entfallenden Anteils der Entscheidge-
bühr (Fr. 2'500.–) sowie der Entscheid über die Parteientschädigung, soweit sie
nicht den Beschwerdegegner betrifft, ist hingegen dem neuen Entscheid der Vor-
instanz zu überlassen (Art. 104 Abs. 4 ZPO). Schliesslich ist vorzumerken, dass
der Beklagte zur Deckung der Kosten des Rechtsmittelverfahrens einen Vor-
schuss von Fr. 3'000.– leistete (Urk. 7).
4. Die Klägerin beantragt, der Beklagte sei zu verpflichten, ihr für das Beru-
fungsverfahren einen Prozesskostenvorschuss von Fr. 3'500.– zu bezahlen
(Urk. 14 S. 2 f.). Ein Prozesskostenbeitrag ist unter denselben Voraussetzungen
wie die dazu subsidiäre unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Vorausgesetzt
ist demnach, dass die ersuchende Partei mittellos ist und ihr Rechtsbegehren
nicht aussichtslos erscheint. Zusätzlich muss es dem angesprochenen Ehegatten
möglich sein, dem anderen die Mittel, die dieser zur Durchführung des Prozesses
benötigt, zu bevorschussen (OGer ZH LE130066 vom 5. Mai 2014, E. 6.2; OGer
ZH LE140061 vom 26. Juni 2015, E. VI/3). Der Beklagte erzielt gemäss seinen
Angaben ein monatliches Nettoeinkommen von umgerechnet rund Fr. 3'500.– und
verfügt nicht über Vermögen (Prot. I S. 21). Auch wenn die Lebenshaltungskosten
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des Beklagten nicht bekannt sind, kann angesichts seines Einkommens und unter
Berücksichtigung des Preisniveaus in H._ [Stadt in D._], welches ge-
mäss der UBS-Studie "Preise und Löhne" (Ausgabe 2015,
www.ubs.com/preiseundloehne) 25% tiefer ist als dasjenige in Zürich, sowie des
Umstands, dass er für seinen Rechtsvertreter aufkommen muss, nicht davon
ausgegangen werden, dass er ausreichend leistungsfähig ist, um zusätzlich der
Klägerin innert nützlicher Frist einen Prozesskostenvorschuss bezahlen zu kön-
nen, zumal auch zu berücksichtigen ist, dass die Klägerin beantragte, der Beklag-
te sei rückwirkend ab Dezember 2015 zu Kinderunterhaltbeiträgen von monatlich
Fr. 1'000.– zu verpflichten (Urk. 51 S. 11). Damit mangelt es an einer Vorausset-
zung für die Zusprechung eines Prozesskostenvorschusses, weshalb dieses Be-
gehren abzuweisen ist.
5. Die Klägerin ersucht eventualiter darum, es sei ihr für das Berufungsverfah-
ren die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und ihr in der Person von
Rechtsanwalt lic. iur. X._ ein unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen
(Urk. 14 S. 2 f.). Nach Art. 117 ZPO hat eine Person Anspruch auf unentgeltliche
Rechtspflege, wenn sie nicht über die erforderlichen Mittel verfügt (lit. a) und ihr
Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (lit. b). Wenn dies zur Wahrung ihrer
Rechte notwendig ist, insbesondere wenn die Gegenpartei anwaltlich vertreten ist,
besteht darüber hinaus ein Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung (Art. 118
Abs. 1 lit. c ZPO). Die Klägerin führt zu ihrem Gesuch aus, sie sei nicht erwerbstä-
tig, erziele keine Einkünfte und verfüge nicht über Vermögen (Urk. 14 S. 4). Diese
Angaben belegt sie unter anderem mit einem aktuellen Kontoauszug (Urk. 16/3;
vgl. auch Urk. 6/46/7) und der Steuererklärung 2015 (Urk. 6/46/3). Damit ist ihre
Mittellosigkeit ausgewiesen. Ihr Prozessstandpunkt kann sodann nicht als aus-
sichtslos bezeichnet werden. Weiter ist die Klägerin auf anwaltliche Vertretung
angewiesen, zumal auch die Gegenpartei anwaltlich vertreten ist (Art. 118 Abs. 1
lit. c ZPO). Deshalb ist ihr für das Berufungsverfahren die unentgeltliche Prozess-
führung zu gewähren und in der Person von Rechtsanwalt lic. iur. X._ ein
unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen. Die Klägerin ist indes auf die Nach-
zahlungspflicht gemäss Art. 123 ZPO hinzuweisen.
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