Decision ID: 3b0a0b27-78f8-4509-bf3d-0ff04581d3eb
Year: 2022
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob A._, erneut vertreten durch Advokat Marco Albrecht, mit Eingabe vom 16. August 2021 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und beantragte, es sei der angefochtene  aufzuheben und die Angelegenheit zur Abklärung des Sachverhalts einem  zu übergeben oder an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; unter o/e-Kostenfolge. In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte er um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege. In der Begründung wurde unter Hinweis auf das Unfallprotokoll der Polizei und die darin  Feststellungen der Zeugen und der Polizei vom 3. Januar 2019 ausgeführt, dass der  einen äusserst schweren Unfall erlitten habe. Der Ablauf des Unfalls sei  eindrücklich und mit dramatischen Begleitumständen verbunden gewesen. Der Aufprall sei völlig unerwartet von hinten gekommen und das Auto sei aufgrund der hohen Geschwindigkeit des Autos des Unfallgegners durch die Luft geschossen und habe sich überschlagen. Auf der Rückbank hätten die Partnerin des Beschwerdeführers und sein kleiner Sohn gesessen.  habe er festgestellt, dass seine Tochter nur durch Zufall schwersten Verletzungen oder gar dem Tod entgangen sei. Bei diesem äusserst schweren Unfall sei der adäquate  gegeben. Die Schwere des Unfalles sei von den Gutachtern, insbesondere vom Psychiater, nicht realisiert worden, weshalb einer Traumatisierung durch den Unfallhergang nicht gebührend nachgegangen worden sei. Ohne die genannten Begleitumstände zu kennen und sich damit auseinanderzusetzen, begnüge sich der Psychiater mit der Aussage, dass der  gut schlafen könne, weshalb weder die Voraussetzungen noch die Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung vorlägen. Es sei offensichtlich, dass mit einer derart  Untersuchung und mit der Begründung des guten Schlafs die Diagnose einer  Belastungsstörung, die vom behandelnden Psychiater gestellt worden sei, nicht ansatzweise in Zweifel gezogen werden könne. Dazu komme das Ergebnis der  Untersuchung vom 24. März 2021. Es stimme zwar, dass diese alleine nicht genüge, um die Kausalität eines Beschwerdebilds selbständig und abschliessend beantworten zu können. Immerhin sei sie aber ein Indiz dafür, dass die posttraumatische Belastungsstörung in einem
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engen Zusammenhang mit dem erlittenen schweren Unfall und dem daraus resultierenden  und dem Schädelhirntrauma stehe. Auch weise der Bericht darauf hin, dass bis anhin nur ein low-dose CT erstellt worden sei, aus welchem erlittene Mikroblutungen im Gehirn nicht  gemacht werden könnten. Zusammenfassend stehe fest, dass die Beschwerdegegnerin mit der Annahme eines nur mittelschweren Unfalls von grundsätzlich falschen Voraussetzungen ausgegangen sei und der Einspracheentscheid bereits aus diesem Grund nicht haltbar sei. Es seien weitere Abklärungen zu tätigen, bei denen ein schwerer Unfall mit eindrücklichen  im Zentrum stehe. Ausserdem sei ein CT durchzuführen, mit dem das Vorliegen  vom Unfall herkommender Mikroblutungen festgestellt werden könne. Weiter sei der  aufzuheben, insoweit die Beschwerdegegnerin die unentgeltliche Verbeiständung im  verweigert habe.
C. Mit Beschwerdeantwort vom 24. September 2021 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde. Es sei unbestritten, dass die orthopädischen Beschwerden nicht mehr natürlich kausal seien (Ellbogen: Status quo sine spätestens nach drei Monaten) bzw. diese degenerativ seien (HWS: vorbestehende Degeneration). Das ABI-Gutachten sei voll . Gestützt darauf bestehe keine natürliche Kausalität der objektivierbaren und nicht  Beschwerden, weshalb sich eine Adäquanzprüfung erübrige. Selbst bei einer  Kausalität der nicht objektivierbaren Beschwerden sei die Adäquanz der nicht  psychischen und neurologischen Beschwerden zu verneinen. Gemäss bundesgerichtlicher Praxis sei das Ereignis vom 26. November 2018 als mittelschwerer Unfall im engeren Sinn zu qualifizieren. Selbst wenn das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder der besonderen Eindrücklichkeit des Unfalles zu bejahen wäre, wäre es gemäss Rechtsprechung nicht in besonders ausgeprägter Weise erfüllt. Unter Verweis auf die im Einspracheentscheid vorgenommene Kriterienprüfung sei damit lediglich ein Kriterium erfüllt, was angesichts der bei mittelschweren Unfällen im engeren Sinne mindestens geforderten drei Kriterien nicht genüge, um die Adäquanz zu bejahen. Gestützt auf das ABI-Gutachten vom 7. September 2020 sei der Beweis erbracht worden, dass die Beschwerden nicht mehr unfallbedingt seien bzw. die  Kausalität und somit die Leistungspflicht zu verneinen seien. Selbst wenn die natürliche  der nicht objektivierbaren Beschwerden noch gegeben wäre, wäre gemäss BGE 115 V 133 mangels adäquater Kausalität kein Leistungsanspruch gegeben. In antizipierter  sei daher von weiteren medizinischen Abklärungen abzusehen.

Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g :
1. Auf die frist- und formgerecht beim örtlich wie sachlich zuständigen Kantonsgericht  Beschwerde vom 16. August 2021 ist einzutreten.
2. Zwischen den Parteien ist zunächst umstritten, ob der Entscheid auf einer genügenden Aktenlage basiert und die Leistungseinstellung zu Recht ohne Berücksichtigung der  der psychischen und neurologischen Beeinträchtigungen auf die Erwerbsfähigkeit des  per 12. November 2020 vorgenommen wurde.
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3.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vom 20. März 1981 hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversicherung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen,  und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehandlung). Ist die  Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] vom 6. Oktober 2000), so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität, so hat sie nach Art. 24 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung. Diese wird mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG). Für diese Leistungen hat der Unfallversicherer grundsätzlich nur unter der  aufzukommen, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen  (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher und ein  Kausalzusammenhang besteht.
3.2 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser  ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige  der versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht  werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele. Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher  besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde im  der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen  der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. dazu BGE 126 V 360 E. 5b) zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines  nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1).
3.3 Ursachen im Sinn des adäquaten Kausalzusammenhangs sind diejenigen Ereignisse, die nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet sind, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt des Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint. Der Voraussetzung des adäquaten  kommt die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu (BGE 129 V 177 E. 3.2 f.). Ob bei Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhanges zwischen dem versicherten  und der eingetretenen gesundheitlichen Schädigung auch der erforderliche adäquate  besteht, ist eine Rechtsfrage, die nach den von Doktrin und Praxis  Regeln zu beurteilen ist (BGE 112 V 30 E. 1b). Im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen  ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine Rolle, da sich hier
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die adäquate weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt (BGE 134 V 109 E. 2.1, 127 V 102 E. 5b/bb). Stehen hingegen psychische Unfallfolgeschäden zur Beurteilung, so hat eine  Adäquanzprüfung zu erfolgen. Danach ist für die Bejahung des adäquaten  im Einzelfall erforderlich, dass dem Unfall eine massgebende Bedeutung für die  der Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist bzw. ernsthaft ins Gewicht fällt (BGE 115 V 133 E. 7).
3.4 Die vorübergehenden Leistungen wie Taggelder und Heilbehandlung hat der  – sofern allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind – nur so lange zu gewähren, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann. Was darunter zu  ist, bestimmt sich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der unfallbedingt beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit. Dabei muss die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen (BGE 134 V 109 E. 4.3). Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des  auf eine Invalidenrente und/oder eine Integritätsentschädigung abzuschliessen (Art. 19 Abs. 1 UVG). Die Prüfung der Adäquanz, d.h. der Fallabschluss, ist bei Anwendung der Praxis gemäss BGE 115 V 133 in jenem Zeitpunkt vorzunehmen, in dem von der Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des  mehr erwartet werden kann (BGE 134 V 109 E. 6.1, 144 V 354 E. 4.2). Ob der Fallabschluss rechtzeitig erfolgt ist, kann erst geprüft werden, wenn der medizinische  rechtsgenüglich erstellt ist (Urteil des Bundesgerichts vom 29. September 2015, 8C_170/2015, E. 4.2).
3.5 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche – insbesondere bei der Feststellung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person – ist die rechtsanwendende Behörde auf verlässliche medizinische Entscheidungsgrundlagen  (BGE 134 V 231 E. 5.1, 132 V 93 E. 4). Das Gericht hat diese Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG) frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen sind und danach zu entscheiden ist, ob die verfügbaren Unterlagen eine  Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf bei einander widersprechenden medizinischen Berichten der Prozess nicht erledigt werden, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abgestellt wird (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf  Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen  und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die  begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1). Berichten und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen kommt nicht derselbe Beweiswert wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten zu. An die
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Beweiswürdigung sind strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Versicherungsfall ohne  eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1). Schliesslich bleibt darauf hinzuweisen, dass das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungsverfahren und der  vom Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG) beherrscht sind. Danach haben Verwaltung und Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Sie dürfen eine  nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind.
4.1 Zu prüfen ist die Rüge des Beschwerdeführers, dass der Einspracheentscheid vom 26. Juli 2021 auf einer unzureichenden Aktenlage basiere, weil das ABI-Gutachten vom 7.  2020 nicht beweistauglich sei.
4.2 Dr. med. E._, FMH allgemeine Innere Medizin, Dr. med. F._, FMH Orthopädische Chirurgie, Dr. med. G._, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Dr. med. H._, FMH Neurologie, gelangen nach persönlicher Untersuchung des Beschwerdeführers im Konsensteil ab S. 7 des Gutachtens zum Schluss, dass keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die  vorliegen würden. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu diagnostizieren seien:
• Chronisches zervikovertebrales und -zephales Schmerzsyndrom (lCD-10 M53.0)
- Status nach Distorsion der Halswirbelsäule im Rahmen eines Auffahrunfalles am 2. Feb-
ruar 2017
- Status nach Schädelhirntrauma im Rahmen eines Auffahrunfalles am 26. November 2018
- radiologisch kein Hinweis für traumatische Läsion der zervikalen, thorakalen und lumbalen
Wirbelsäule oder zervikale Instabilität; Spinalkanalstenose und bilaterale foraminale Ste-
nose HWK5/6 samt möglicher Affektion der Nervenwurzel C6 rechts und geringgradige
tieflumbale Spondylarthrose (MRI 24. Juli 2017 und 27. November 2018, CT vom 26. No-
vember 2018 und Durchleuchtung vom 29. Januar 2019)
• Chronische Beschwerden im Hand- und Ellbogenbereich beidseits (ICD-10 M79.60)
- Status nach Ellbogenkontusion rechts im Rahmen eines Auffahrunfalls am 26. November
2018
- radiologisch am rechten Ellbogen kein Hinweis für traumatische ossäre Läsion
- Enthesiophyt der Trizepssehne und Schwellung der Bursa olecrani (CT am 26. November
2018, Röntgen am 26. November 2018)
- anamnestisch kein Ansprechen auf Kortisoninfiltration an Dig I und III rechts am 27. No-
vember 2019 bei Verdacht auf Tendovaginitis stenosans
• Status nach undislozierten Rippenserienfrakturen V bis IX anterior rechts im Rahmen eines Auf-
fahrunfalls am 25. November 2018 (ICD-10 T91.2)
• Chronische Beschwerden im ventralen Beckenabschnitt beidseits (ICD-10 M79.65)
• Status nach konservativ behandelter Kalkaneusfraktur links (ICD-10 T93.2)
• Status nach OSG-Distorsion rechts am 29. November 2016 (ICD-10 T93.3)
• Episodischer Spannungskopfschmerz (ICD-10 G44.2)
• Narzisstische Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1)
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• Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0)
• Anamnestisch unklare Polyallergie seit 2020 (ICD-10 T78.4)
• Anamnestisch rezidivierender Priapismus (ICD-10 N48.3)
- wiederholte urologische Behandlungen
Im Rahmen der interdisziplinären Beurteilung führen die Gutachter aus, dass der Explorand hauptsächlich somatische Beschwerden am Bewegungsapparat beklage. Diese seien in der  und neurologischen Untersuchung ausführlich evaluiert worden. Es könne ein  zervikozephales und zervikovertebrales Schmerzsyndrom bei leichten bis  degenerativen Veränderungen festgestellt und chronische Beschwerden im Hand- und  beidseits zur Kenntnis genommen werden. Die Befunde seien insgesamt als gering zu werten und könnten lediglich für belastende, schwere Tätigkeiten eine Einschränkung der  begründen, nicht jedoch für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten, wie sie der  früher ausgeübt habe. Aus psychiatrischer Sicht könne entgegen den subjektiven  des Exploranden ebenfalls kein gravierender Befund erhoben werden. Festzustellen sei eine leichte affektive Störung im Rahmen der Depression, zudem seien narzisstische  zu konstatieren. Psychiatrisch könne keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zugeordnet werden. Aus allgemeininternistischer bzw. anderweitiger somatischer Sicht bestünden ebenfalls keine Befunde und Diagnosen, die eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen könnten. Wesentliche Belastungsfaktoren würden nicht vorliegen, die Ressourcen seien sowohl , persönlich wie auch auf der beruflichen Ebene vollauf gegeben. In Bezug auf die  führen die Gutachter aus, dass sich vor allem bezogen auf die Alltagssituation keine  Gründe eruieren lassen würden, weshalb sich der Explorand subjektiv arbeitsunfähig fühle. Er habe einen ausgefüllten Alltag, unternehme Spaziergänge, fahre Auto, könne die Kinder  und sei nicht wesentlich eingeschränkt. Diese Inkonsistenzen könnten im Rahmen der Untersuchung nicht aufgelöst werden. In Bezug auf die angestammte Tätigkeit bestehe eine - und Leistungsfähigkeit von 100 %. Die Arbeitsfähigkeit sei unfallbedingt vom 26. November 2018 bis Februar 2019 aufgehoben gewesen. Ab März 2019 hätten keine relevante  der Arbeitsfähigkeit mehr bestanden. Eine der Behinderung optimal angepasste Tätigkeit müsse leichte bis mittelschwere Arbeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis 15 kg, ohne  Einsatz der oberen Extremitäten oberhalb des Schulterniveaus und ohne Einnahme von Zwangshaltungen des Kopfes beinhalten. Eine derartige Tätigkeit sei während acht bis  Stunden pro Tag möglich und es bestehe eine 100 %-ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit.
In Bezug auf die spezifisch unfallversicherungsrechtlichen Fragestellungen führen die Gutachter ab S. 10 ff. des Gutachtens aus, dass die beklagten Beschwerden auf somatischer Ebene nur zu einem geringen Teil objektiviert werden könnten, wogegen auf psychischer Ebene leichte  Verstimmungen festzustellen seien. Das Unfallereignis vom 26. November 2018 stelle eine bloss mögliche Teilursache der psychischen Gesundheitsstörung dar. Es sei nicht die einzige Ursache für die Störung. Der Explorand leide seit Jahren unter einer leichtgradigen  depressiven Störung. Das Unfallereignis könne vorübergehend allenfalls zu einer leichten Akzentuierung der depressiven Stimmungslage geführt haben, zu einer richtunggebenden oder dauernden Verschlimmerung sei es aber nicht gekommen. Da keine unfallbedingte  vorliege, könne auch nicht mehr mit einer namhaften Verbesserung gerechnet
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werden. Der Explorand habe sich schon vor dem Unfallereignis vom 26. November 2018 in  Behandlung befunden, diese sollte fortgeführt werden. Aufgrund unfallbedingter  sei es durch die am 26. November 2018 erlittene Kontusion des rechten Ellbogens zu einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten für längstens drei Monate . Danach habe wieder eine zeitlich wie leistungsmässig uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte bis mittelschwere Verrichtungen einschliesslich jener als Hilfskoch . Aufgrund der degenerativen Veränderungen der zervikalen Wirbelsäule sollte der  Einsatz der oberen Extremitäten oberhalb Schulterniveau, die längerdauernde Einnahme von Zwangshaltungen des Kopfes sowie das häufig wiederholte Heben und Tragen von Lasten über 15 kg vermieden werden.
4.3 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Beurteilung der Unfallkausalität der  Beschwerden auf das ABI-Gutachten ab. Dieses vermag grundsätzlich die  Voraussetzungen der Rechtsprechung an ein beweistaugliches Gutachten zu erfüllen. Es  auf allseitigen persönlichen Untersuchungen des Beschwerdeführers und berücksichtigt die geltend gemachten gesundheitlichen Beschwerden, listet die medizinischen und weiteren  auf und basiert auf einer Konsensbesprechung. Lediglich die Begründungsdichte der  dürfte verglichen mit anderen verwaltungsexternen polydisziplinären Gutachten eher an der unteren Grenze des geforderten Niveaus liegen, da die Schlussfolgerungen doch eher dünn und etwas oberflächlich daherkommen. In Bezug auf die Frage der Unfallkausalität der , von der vorliegend die weitere Ausrichtung allfälliger Leistungen abhängt, ist es aber  und das Ergebnis diesbezüglich ist schlüssig und nachvollziehbar. Insbesondere ist die Beurteilung von Dr. G._, wonach das Unfallereignis bloss mögliche Teilursache der  Gesundheitsstörung sei, in Berücksichtigung der mehrfachen Berichterstattung durch Dr. med. I._, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, nachvollziehbar. Aus den Beurteilungen des behandelnden Psychiaters geht deutlich hervor, dass der Beschwerdeführer seit Jahren an  Störungen leidet. Damit ist grundsätzlich auf das ABI-Gutachten abzustellen, es sei denn, der Beschwerdeführer vermag konkrete Indizien aufzuzeigen, die den Beweiswert des  in Zweifel ziehen würden.
4.4 Zunächst bringt er vor, dass Dr. G._ das Vorliegen einer unfallbedingten  Belastungsstörung zu Unrecht verneint habe. Dieser Auffassung kann nicht gefolgt werden. Auch wenn dem Unfallereignis eine gewisse Eindrücklichkeit nicht abzusprechen ist, so ist es doch weit entfernt vom erforderlichen katastrophalen Ausmass, das für die Genese einer posttraumatischen Belastungsstörung vorausgesetzt wird. Namentlich sind die Eingangskriterien bezüglich der Symptomatik nicht erfüllt. So führt Dr. G._ aus, dass die Diagnose der  Belastungsstörung nicht bestätigt werden könne. Der Versicherte habe zwar einen relativ schweren Unfall erlitten, er sei dabei aber nicht lebensgefährlich verletzt worden. Auch fahre er seit dem Unfall wieder Auto. Ferner habe der Explorand explizit berichtet, dass er gut schlafen könne und keine Angstträume habe. Er leide auch nicht unter Nachhallerinnerungen. Damit seien weder die Voraussetzungen noch die Symptome einer posttraumatischen  vorhanden. Auch wenn Dr. G._ nicht sämtliche Eingangskriterien aufführt und prüft, ob sie beim Beschwerdeführer erfüllt sind, so sind seine Angaben doch schlüssig und . Namentlich gibt es keinen fachärztlichen Bericht, der diese Beurteilung in Frage stellt.
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Dr. I._ diagnostiziert in seinen Berichten vom 19. März 2019 (act. 47) und vom 4. Dezember 2019 (act. 97) neben einer mittelgradigen bzw. schweren depressiven Episode mit somatischem Syndrom zwar auch eine posttraumatische Belastungsstörung. Dr. I._ stellt zwar zweimal die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung, begründet diese aber nicht substantiell. Er weist lediglich darauf hin, dass der Patient immer wieder an den Unfall denke und davon träume und ausserdem erschrecke, wenn er eine Autohupe höre. Damit sind die Eingangskriterien einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht erfüllt. Auch das Ergebnis der neuropsychologischen Untersuchung vom 24. März 2021 im Spital B._, Zentrum für Rehabilitation und Altersmedizin (act. 140), reicht dafür nicht aus, wie der Beschwerdeführer selbst einräumt. Das Spital B._ diagnostiziert zwar neben einer posttraumatischen Belastungsstörung, einer rezidivierenden  Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, chronischen Zervikobrachialgien und Thoraxschmerzen bei St. n. Auffahrunfall mit Polytrauma am 26. November 2018, St. n.  Grad I, St. n. Rippenserienfraktur 5-9 rechts, St. n. Ellbogenkontusion rechts, einem obstruktiven Schlafapnoesyndrom und einer Dormicum-Abhängigkeit auch eine  Störung. Eine klare Zuordnung der kognitiven Einschränkungen kann aber auch das Spital B._ nicht machen, denn es führt aus, die neuropsychologischen Störungen seien  multifaktorieller Ätiologie. Zudem geht aus dem Bericht klar hervor, dass es die Diagnose der posttraumatischen Belastungsstörung nicht selbst stellte, sondern dem Überweisungsschreiben des Hausarztes übernommen hatte.
4.5. Der Beschwerdeführer wendet weiter ein, dass das Schädelhirntrauma nicht genügend abgeklärt worden sei. Die Würdigung der Akten zeigt, dass auch dieser Einwand nicht stichhaltig ist. Wie dem Bericht des Spitals D._ vom 29. November 2018 (act. 89) entnommen werden kann, wurden infolge des Unfallereignisses ein Polytrauma mit Schädelhirntrauma Grad I, eine Rippenserienfraktur 5-9 rechts, eine Ellbogenkontusion rechts und im Verlauf eine  Spinalkanalstenose HWK 4/5 und 5/6 diagnostiziert. Bei der letztgenannten Diagnose habe sich keine direkte Traumafolge gezeigt. Die asymptomatische osteodiskogene  sei durch die Kollegen der Spinalen Chirurgie mitbeurteilt worden, wobei kein  erkannt worden sei. Bei anhaltenden Zephalgien sei nochmals eine Bildgebung des  vorgenommen worden, bei der sich erneut keine intrakranielle Blutung gezeigt habe. Es wurde somit von den unmittelbar nach dem Unfallereignis involvierten Fachärzten kein schweres Schädelhirntrauma diagnostiziert, sondern lediglich eine Gehirnerschütterung. Diese Diagnose wurde fachgerecht auf eine klinische Untersuchung und auf eine mehrfach durchgeführte  des Schädels abgestützt. Dr. med. J._, Neurologie FMH, bestätigte mit Bericht vom 14. Februar 2019 (act. 96), dass die klinisch neurologische Untersuchung im Spital D._ regelrecht ausgefallen sei, ebenso seien zwei MRl des Neurocraniums unauffällig gewesen. Das MRI der HWS habe eine asymptomatische osteodiskogene Spinalkanalstenose gezeigt, die laut Bericht auch noch durch die Abteilung Spinale Chirurgie mitbeurteilt worden sei. Eine chirurgische  sei aber offenbar nicht indiziert gewesen. Auch im MRI des Neurokraniums vom 24.  2019 wurden altersentsprechend normale Befunde dokumentiert und es wurde , dass keine frischen oder subakuten Infarkte, keine Mikroblutungen oder anderweitige  bestünden. Auch das CT, das nach dem Unfall am 30. November 2018 angefertigt wurde, zeigte keine intrakranielle Blutung, kein Subduralhämatom und keine anderweitigen  Veränderungen. Der Einwand des Beschwerdeführers, es sei lediglich ein low-
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dose CT angefertigt worden, aus welchem erlittene Mikroblutungen nicht ersichtlich seien, ist  unbehelflich, als ein nachträgliches hochauflösliches CT wohl kaum zielführend wäre, da allfällige Mikroblutungen nach dem Unfallereignis heute wahrscheinlich auch auf einem  CT nicht mehr sichtbar gemacht werden könnten.
4.6 Es liegen somit keine konkreten Indizien vor, die die Beweistauglichkeit des  vom 7. September 2020 in Frage stellen würden. Damit ist der medizinische  insbesondere bezüglich Unfallkausalität der gesundheitlichen Beschwerden des  umfassend abgeklärt, weshalb von weiteren medizinischen Abklärungen  werden kann. Die Beschwerdegegnerin stellte zu Recht auf das ABI-Gutachten vom 7. September 2020 ab und verneinte das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs  dem Unfallereignis vom 26. November 2018 und den im Zeitpunkt des Fallabschlusses bestehenden physischen und psychischen Beschwerden. Bei dieser Sachlage erübrigt sich eine Adäquanzprüfung gemäss BGE 115 V 133 und eine nähere Einordnung der Schwere des .
5.1 Streitig und zu prüfen ist weiter, ob die Beschwerdegegnerin den Antrag des  auf Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung im Einspracheverfahren zu Recht verneinte. Gemäss Art. 37 Abs. 4 ATSG wird der gesuchstellenden Person im  ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt, wo die Verhältnisse es erfordern. Kumulative Voraussetzungen für die unentgeltliche Verbeiständung sind Bedürftigkeit,  der Rechtsbegehren sowie sachliche Gebotenheit der Vertretung (BGE 132 V 200 E. 4.1). Bei den Voraussetzungen der finanziellen Bedürftigkeit und der fehlenden  ist keine strengere Prüfung als im Gerichtsverfahren angebracht. Demgegenüber ist die Voraussetzung der Erforderlichkeit der Vertretung für das Verwaltungsverfahren eingehender zu prüfen als im Beschwerdeverfahren gemäss Art. 61 lit. f ATSG (UELI KIESEr, ATSG-Kommentar, 4. Aufl., Zürich 2020, Art. 37 N 38 f.). Die Notwendigkeit der unentgeltlichen Verbeiständung ist nur in Ausnahmefällen zu bejahen, weil im sozialversicherungsrechtlichen Verwaltungsverfahren der Untersuchungsgrundsatz gilt. Die Geltung des Untersuchungsgrundsatzes rechtfertigt einen strengen Massstab, schliesst aber die sachliche Gebotenheit der unentgeltlichen Verbeiständung nicht grundsätzlich aus (BGE 130 I 180 E. 3.2). Es müssen sich schwierige Fragen rechtlicher oder tatsächlicher Natur stellen. Zu berücksichtigen sind die konkreten Umstände des Einzelfalls, Eigenheiten der anwendbaren Verfahrensvorschriften sowie weitere Besonderheiten des  Verfahrens. Neben der Komplexität der Rechtsfragen und der Unübersichtlichkeit des  fallen auch bei der versicherten Person liegende Gründe in Betracht, etwa ihre Fähigkeit, sich im Verfahren zurechtzufinden. Massgebend ist dabei auch die Frage, ob die Vertretung durch einen Sozialarbeiter bzw. eine Sozialarbeiterin oder durch Fach- und Vertrauensleute sozialer Institutionen in Frage kommt (BGE 132 V 200 E. 4.1).
5.2 Die Beschwerdegegnerin vertritt den Standpunkt, dass die unentgeltliche  am Erfordernis der Notwendigkeit scheitere, da sich angesichts der fehlenden natürlichen Kausalität der Beschwerden sowie mangels adäquater Kausalität keine schwierigen Fragen rechtlicher oder tatsächlicher Natur stellen würden. Zudem sei die Voraussetzung der fehlenden Aussichtslosigkeit nicht gegeben, da eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfüge,
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bei vernünftiger Überlegung von einem Prozess abgesehen hätte. Der Beschwerdeführer bringt vor, es sei schlicht undenkbar, dass er sich als italienischsprechender Laie mit den  selber hätte auseinandersetzen können, weshalb die anwaltliche Verbeiständung  gewesen sei. Aussichtslos sei die Einsprache offensichtlich nicht gewesen, da die , wie in der Beschwerde aufgezeigt, von völlig falschen Voraussetzungen ausgehe.
5.3 Vorliegend sind keine Umstände gegeben, aufgrund derer die Notwendigkeit einer  Verbeiständung im Einspracheverfahren ausnahmsweise zu bejahen ist. Es haben sich keine besonders komplexen Sachverhalts- oder Rechtsfragen gestellt. Auch der  konnte seine Einsprache auf eine Eingabe von zwei Seiten beschränken. Im Weiteren ist der Beschwerdeführer nicht unbeholfen, er ist zwar nicht deutscher Muttersprache, ist aber seit über 40 Jahren in der Schweiz und hätte selbst gegen die Verfügung kurz schriftlich opponieren können. Der Beschwerdeführer wird durch die Sozialhilfebehörde seiner Wohngemeinde  unterstützt und hätte sich für eine allfällige Hilfe im Einspracheverfahren auch an seine  bei der Gemeinde wenden können. Insgesamt sind damit die strengen  für die Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung im Einspracheverfahren nicht erfüllt, obwohl dem Beschwerdeführer insofern zuzustimmen ist, als die Einsprache keinesfalls als offensichtlich aussichtslos bezeichnet werden kann.
6. Zusammenfassend ergibt sich, dass der angefochtene Einspracheentscheid vom 26. Juli 2021 nicht zu beanstanden ist. Die Beschwerdegegnerin stellte ihre Leistungen zu Recht per 12. November 2020 ein. Richtigerweise verneinte sie auch einen Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung im Einspracheeverfahren. Die dagegen erhobene Beschwerde erweist sich  als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.
7.1 Es bleibt über die Kosten des Verfahrens zu befinden. Art. 61 lit. fbis ATSG in der seit 1. Januar 2021 anwendbaren Fassung hält fest, dass der Prozess vor dem kantonalen Gericht für die Parteien in unfallversicherungsrechtlichen Angelegenheiten grundsätzlich kostenlos zu sein hat. Es sind demnach für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben. Eine  wird bei diesem Ausgang des Verfahrens nicht zugesprochen.
7.2 Es bleibt über den Antrag des Beschwerdeführers zu befinden, es sei ihm für das  Verfahren die unentgeltliche Verbeiständung mit seinem Rechtsvertreter zu bewilligen. Gemäss Art. 61 lit. f Satz 2 ATSG wird der Beschwerde führenden Person, wo die Verhältnisse es rechtfertigen, ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt. Praxisgemäss ist die unentgeltliche Verbeiständung im kantonalen Beschwerdeverfahren zu gewähren, wenn der Prozess nicht  aussichtslos erscheint, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeiständung  oder doch geboten ist. Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt. Die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers ist gestützt auf die eingereichten Unterlagen (Bestätigung der ) gegeben, die Beschwerde kann nicht als offensichtlich aussichtslos bezeichnet  und die anwaltliche Vertretung war geboten. Das Gesuch des Beschwerdeführers um  Verbeiständung im Beschwerdeverfahren ist demnach zu bewilligen. Gemäss § 3 Abs. 2 der Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte (TO) vom 17. November 2003 beträgt das
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Honorar bei unentgeltlicher Verbeiständung Fr. 200.-- pro Stunde. Der Rechtsvertreter des  hat in seiner Honorarnote vom 12. Oktober 2021 für das vorliegende Verfahren einen Zeitaufwand von 7,5 Stunden geltend gemacht, was in Anbetracht der sich stellenden - und Rechtsfragen nicht zu beanstanden ist. Hinzu kommen Auslagen in der Höhe von Fr. 35.40. Dem Rechtsvertreter ist demnach ein Honorar in der Höhe von Fr. 1'653.70 (7,5  à Fr. 200.-- + Auslagen von Fr. 35.40 zuzüglich 7,7 % Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse auszurichten.
7.3 Der Beschwerdeführer wird ausdrücklich auf § 53a Abs. 1 des Gesetzes über die  der Gerichte (GOG) vom 22. Februar 2001 aufmerksam gemacht, wonach eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.