Decision ID: b781db15-517c-5136-9741-9830483e4076
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Gestützt auf ihren Beschluss vom 11. Dezember 2001, worin der  auf 50% seit 2. September 2000 festgesetzt wurde, hatte die  für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IV-Stelle) der am 30.  1953 geborenen, verheirateten, aus Bosnien und Herzegowina , in Deutschland wohnhaften W._ in Anwendung der Schlussbestimmungen der Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 23. Juni 2000 mit Verfügung vom 13. März 2002 eine halbe ordentliche Invalidenrente mit Wirkung ab 1. Januar 2001 zugesprochen (act. 39, 40). Die Bestimmung des Invaliditätsgrades  auf der Auswertung der bei den Akten befindlichen medizinischen und wirtschaftlichen Unterlagen, welchen zu entnehmen war, dass die  an Pseudoprotrusion L3-S1, mässiggradiger Einengung des  und der Neuroforamina, betont im Segment L4/L5,  im Lendenwirbelsäulenbereich, Cervicobrachialsyndrom mit ausgeprägtem Hartspann und Cephalgien, chronischem Schmerzsyndrom und Depression litt. Angesichts dieser Gebrechen wäre sie laut Beurteilung des IV-Stellenarztes Dr. med. L._ vom 11. Juni 2001 in ihrem Beruf als Altenhilfspflegerin im Pflegeheim Greinerberg, München, noch zu 50%, in leichteren Verweisungstätigkeiten zu 60% einsetzbar gewesen (act. 35). Der deutsche Versicherungsträger hatte W._ mit  vom 15. Dezember 2000 (act. 12) und 2. Januar 2003 (act. 42) eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit auf Zeit ab 5. April 2000 gewährt und  betont, dass die Erwerbsunfähigkeit nicht ausschliesslich auf dem , sondern auch auf den Verhältnissen des Arbeitsmarktes beruhe. Nach Durchführung einer ersten Rentenrevision teilte die IV-Stelle der Versicherten am 17. November 2003 mit, dass aufgrund unveränderter Verhältnisse weiterhin Anspruch auf die entsprechenden Geldleistungen bestehe (act. 49).
B. Mit Schreiben vom 7. März 2005 reichte die Rentenbezügerin einen  sowie eine Mitteilung des Versorgungsamtes München vom 25. Februar 2005 betreffend die Verlängerung des  vorbehaltlich einer anderweitigen Entscheidung bis Ende Februar 2006 bei der IV-Stelle ein (act. 50-52). Mit Eingabe vom 9. Mai 2005 teilte sie mit, dass das zuständige Versorgungsamt am 27. April 2005 einen -Bescheid erlassen und den Grad der Behinderung ab 5.  2004 auf 80 festgesetzt habe. Dabei ersuchte sie sinngemäss um  einer höheren schweizerischen Invalidenrente (act. 53). Im  der bereits am 15. März 2005 eingeleiteten Rentenrevision holte die Verwaltung den von der Versicherten am 1. April 2005 ausgefüllten , den am 18. November 2004 von der Radiologischen  (Dr. med. S._), München, erstellten  Bericht der Lendenwirbelsäule sowie den Schlussbericht des  ärztlichen Dienstes der Invalidenversicherung (RAD) Rhone vom 24. Mai 2005, welcher an der bisherigen Beurteilung der  festhielt, ein (act. 54-57). Mit Verfügung vom 2. Juni 2005 hielt die IV-
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Stelle fest, dass weiterhin Anspruch auf eine halbe IV-Rente bestehe, da nach wie vor eine dem Gesundheitszustand angepasste Tätigkeit  und dabei mehr als 40% des Validenerwerbseinkommens erzielt  könnte. Die Verwaltung führte dazu aus, dass es für die Bemessung des Invaliditätsgrades unerheblich sei, ob eine zumutbare Tätigkeit  ausgeübt werde (act. 60). Eine gegen diese Verfügung gerichtete Einsprache wurde mit Einspracheentscheid vom 20. Dezember 2005  mit der Begründung, es sei keine wesentliche Änderung der  Verhältnisse belegt worden, weshalb auf den Schlussbericht des RAD abzustellen sei und der Invaliditätsgrad weiterhin 50% betrage (act. 62). In der Folge ging bei der Verwaltung ein am 13. Dezember 2005 erlassener Bescheid des deutschen Versicherungsträgers betreffend  der Rente ein (act. 63).
C. Gegen den Einspracheentscheid vom 20. Dezember 2005 erhob W._ bei der Eidgenössischen AHV/IV-Rekurskommission für die im Ausland wohnenden Personen (nachfolgend: Rekurskommission) Beschwerde und beantragte darin die Ausrichtung einer ganzen . Sie rügte vor allem, dass die vom Versorgungsamt München  einer amtsärztlichen Untersuchung festgestellte Verschlechterung nicht berücksichtigt worden sei, und vertrat sinngemäss die Auffassung, dass der amtsärztliche Schlussbericht des RAD nicht der tatsächlichen  entspreche. Als Beweis ihrer Vorbringen legte sie Kopien ärztlicher Berichte vom 5. Juli 2005 (Dr. med. B._, Neurologie und Psychiatrie München), 11. August 2005 (Dr. med. X._, Nuklearmedizin und Kernspintomographie, München) bei.
D. Die von der Beschwerdeinstanz zur Stellungnahme aufgeforderte  unterbreitete die Akten wiederum dem RAD, der in seinem Bericht vom 24. März 2006 festhielt, dass die Versicherte ausgewiesenermassen an einem chronischen lumbospondylogenem Syndrom bei ausgeprägten degenerativen Veränderungen im Sinne einer Osteochondrose, d.h. Gleitinstabilität L3-S1, Impression L5 Wurzel, Spinalstenose, sowie  Syndrom bei degenerativen Veränderungen, C5  und Depression leidet und ab 2. September 2000 in ihrer bisherigen Tätigkeit zu 50%, in einer angepassten Verweistätigkeit zu 40%  sei. Ab dem genannten Zeitpunkt bestehe sowohl  als auch die Fähigkeit zur Aufnahme einer angepassten Tätigkeit. Weder der positive Lasègue, noch die verminderte Sensibilität ohne  Dermatom, noch die altersbedingte Osteopenie seien Zeichen einer erheblichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes (act. 65). Gestützt auf die Ausführungen des ärztlichen Dienstes beantragte die  in ihrer Vernehmlassung vom 3. April 2006 die Abweisung der  und die Bestätigung des angefochtenen Einspracheentscheids.
E. Mit Replik vom 3. Mai 2006 hielt W._ die Beschwerde aufrecht und beantragte, dass die eingereichten medizinischen Unterlagen nochmals dem zuständigen Arzt vorzulegen seien. Sie führte unter Hinweis auf die eingereichten ärztlichen Berichte aus, dass der Haushalt zu 90% vom Ehemann bewältigt werde, da sie selbst nicht mehr in der Lage sei,
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mehr als eine Stunde pro Tag zu arbeiten. Auch sei sie immer mehr auf Hilfe und Begleitung angewiesen und werde vom Ehemann bzw. der  versorgt.
F. In ihrer Duplik vom 16. Mai 2006 verblieb die IV-Stelle mangels neuer,  begründeter Sachverhaltselemente, welche eine erneute  des ärztlichen Dienstes verlangen würden, bei ihren in der  gestellten Anträgen.
G. Mit Schreiben vom 19. Mai 2006 übermittelte die Vizepräsidentin der  der Versicherten eine Kopie der Duplik zur  und teilte gleichzeitig mit, dass der Schriftenwechsel damit  sei.
H. Mit Verfügung vom 13. Februar 2007 teilte das Bundesverwaltungsgericht die Übernahme des hängigen Verfahrens durch die Abteilung III und die eingesetzte Instruktionsrichterin mit und gewährte der Versicherten das rechtliche Gehör betreffend die Zusammensetzung des Spruchkörpers für den Entscheid in der Sache.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 69 Abs. 1 lit. b des  über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das  (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VGG  Behörden.
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die  der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen Rekurs- oder Schiedskommissionen oder bei den Beschwerdediensten der  hängigen Rechtsmittel. Das neue Verfahrensrecht ist anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen (Art. 48 Abs. 1 Bst. a VwVG), sie ist durch die angefochtene Verfügung  und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 48 Abs. 1 Bst. b und c VwVG). Sie ist daher zur Beschwerde legitimiert.
1.4 Da die Beschwerde im Übrigen form- und fristgerecht eingereicht wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten.
2. Nach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien blieben  die Bestimmungen des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien über Sozialversicherung vom 8. Juni 1962 (SR 0.831.109.818.1) für alle  des ehemaligen Jugoslawiens anwendbar (BGE 126 V 203
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Erw. 2b, 122 V 382 Erw. 1, 119 V 101 Erw. 3). Zwischenzeitlich hat die Schweiz mit Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens (Kroatien, Slowenien, Mazedonien), nicht aber mit Bosnien und Herzegowina neue Abkommen über Soziale Sicherheit abgeschlossen. Für die Versicherte als Bürgerin von Bosnien und Herzegowina findet demnach weiterhin das schweizerisch-jugoslawische Sozialversicherungsabkommen vom 8. Juni 1962 Anwendung. Nach Art. 2 dieses Abkommens stehen die  der Vertragsstaaten in ihren Rechten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten Rechtsvorschriften, zu welchen die schweizerische  über die Invalidenversicherung gehört, einander gleich,  nichts anderes bestimmt ist. Bestimmungen, die hinsichtlich der Voraussetzung des Anspruchs auf eine schweizerische Invalidenrente  der anwendbaren Verfahrensvorschriften von dem in Art. 2 des  aufgestellten Grundsatz der Gleichstellung abweichen, finden sich weder im Abkommen selbst noch in den seitherigen schweizerisch- Vereinbarungen.
An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass die Verwaltung und im  das Gericht mangels diesbezüglicher staatsvertraglicher  beim Ermitteln von Leistungsansprüchen allein die schweizerischen Rechtsvorschriften anzuwenden haben und an Feststellungen des  Versicherungsträgers nicht gebunden sind (AHI Praxis 1996 S. 179; vgl. auch ZAK 1989 S. 320 Erw. 2). Die Frage, in welchem Ausmass die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine schweizerische IV-Rente hat, bestimmt sich deshalb einzig aufgrund der schweizerischen .
3. Aufgrund der Beschwerdebegehren streitig (vgl. BGE 125 V 414 Erw. 1b) und daher im Folgenden zu prüfen ist, ob die Verwaltung im  zu Recht den Anspruch auf eine höhere Invalidenrente verneint hat.
4.
4.1 Am 1. Januar 2003 sind das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG, SR 830.1) sowie die entsprechende Verordnung vom 11. September 2002 (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten. Weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich  Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu  führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 329), und weil ferner das Bundesverwaltungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen  (vorliegend: 20. Dezember 2005) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweisen), sind hier die  des ATSG und der ATSV, mit welchen unter anderem auch  materiellrechtliche Bestimmungen geändert worden sind, in  mit dem IVG in seiner Fassung vom 31. März 2003 (4. IVG-; in Kraft seit 1. Januar 2004) anwendbar.
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4.2 Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG-Normen zur Arbeitsunfähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sowie zur Revision der Invalidenrente und anderer Dauerleistungen (Art.17) hat das Schweizerische Bundesgericht (vormals Eidgenössisches Versicherungsgericht) erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legaldefinitionen in aller Regel um eine formellgesetzliche Fassung der höchstrichterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit keine Änderung ergibt, weshalb die hierzu entwickelte Rechtsprechung übernommen und weitergeführt werden kann (vgl. BGE 130 V 343 Erw. 3.1, 3.2 und 3.3). Auch die Normierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu einer Modifizierung der bisherigen Judikatur zur  bei erwerbstätigen Versicherten, welche weiterhin nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (zu Art. 28 Abs. 2 IVG [in der bis 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen ]: BGE 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 f. Erw. 2a und b). In Erw. 3.5 des BGE 130 V 343 ff wurde ferner festgestellt, dass der Gesetzgeber das  der Revision von Invalidenrenten gemäss Art. 41 IVG (in der bis 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen Fassung) mit Art. 17 Abs. 1 ATSG ebenfalls in Fortführung der entsprechenden bisherigen Gerichtspraxis (BGE 125 V 369 Erw. 2, 117 V 198 Erw. 3a, je mit Hinweisen; AHI 2000 S. 309 Erw. 1b mit Hinweisen) beibehalten hat (vgl. zur Frage des  in Bezug auf Verzugszinsen: BGE 130 V 329).
4.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines  erheblich, so wird die Rente gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG (: Art. 41 IVG) von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben. Nach der  des EVG ist die Invalidenrente nicht nur bei einer wesentlichen  des Gesundheitszustands, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen  erheblich verändert haben. Dagegen ist die  Beurteilung eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Sachverhalts kein Revisionsgrund; unterschiedliche Beurteilungen sind  nur dann beachtlich, wenn sie Ausdruck von Änderungen der tatsächlichen Verhältnisse sind (BGE 117 V 199 Erw. 3b, 112 V 390 Erw. 1b, 372 Erw. 2b; ZAK 1987 S. 36 ff.). Ob eine anspruchsbegründende Änderung in den für den Invaliditätsgrad erheblichen Tatsachen  ist, beurteilt sich durch den Vergleich des Sachverhalts, wie er im  der ersten in Rechtskraft erwachsenen Verfügung bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit des streitigen Entscheids; einer Verfügung, welche die ursprüngliche Rentenverfügung bloss bestätigt, kommt in dieser Beziehung keine Rechtserheblichkeit zu (BGE 125 V 369 Erw. 2; 112 V 372 Erw. 2b und 390 Erw. 1b). Nach Art. 88a Abs. 1 IVV ist die  Änderung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem  werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentlichen
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Unterbruch drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiterhin  wird (Art. 88a Abs. 1 Satz 2 IVV). Gemäss Art. 87 Abs. 3 IVV ist vom Versicherten im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf das Gesuch ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die vom Versicherten glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist. Nach der Rechtsprechung zum bis Ende 2002 in Kraft gestandenen Art. 41 IVG (vgl. heute Art. 17 ATSG) hat sie bei einem Revisionsfall so vorzugehen, dass sie das Revisionsgesuch abweist, wenn sie feststellt, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen  keine Veränderung erfahren hat. Andernfalls hat sie zunächst zu , ob die festgestellte Veränderung des Invaliditätsgrades genügt, um  Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle  auch dem Gericht (BGE 117 V 198 Erw. 3a mit Hinweis). An diesem Vorgehen im Revisionsfall hat weder die Einführung des ATSG, noch  der 4. IVG-Revision etwas geändert (BGE 130 V 349 ff. Erw. 3.5; SVR 2006 IV Nr. 10 S. 38 [Urteil Z. vom 26. Oktober 2004. I 457/04], Urteil T. vom 17. Februar 2005, I 781/04). Im vorliegenden Verfahren hat das Bundesverwaltungsgericht zu prüfen, ob und gegebenenfalls ab wann sich der gesundheitliche Zustand der Beschwerdeführerin bzw. dessen  auf ihre Leistungsfähigkeit seit der Zusprechung der halben  am 13. März 2002 und bis zum Erlass des hier streitigen  vom 20. Dezember 2005 insoweit verändert hat, um eine Erhöhung des Invaliditätsgrades und gegebenenfalls einen Anspruch auf eine höhere IV-Rente zu begründen.
5.
5.1 Ein Anspruch auf eine ganze Rente besteht gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung, wenn die  Person mindestens zu zwei Dritteln, derjenige auf eine halbe , wenn sie mindestens zur Hälfte und derjenige auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid ist. Gemäss Abs. 1ter dieser Norm werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50% , jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und  Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung stellt Art. 28 Abs. 1ter nicht eine  Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere  dar (BGE 121 V 275 Erw. 6c). Nach dem seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Art. 28 Abs. 1 IVG hat ein Versicherter Anspruch auf Rente, wenn er zu mindestens 40% invalid ist. Diese wird nach dem Grad der  abgestuft in eine Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von  40%, eine halbe Rente bei einem solchen von mindestens 50%, eine Dreiviertelsrente bei mindestens 60% und eine ganze Rente bei  70%.
5.2 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen,
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das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach  allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare  bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).
5.3 In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass der Begriff der  nach dem ATSG und dem IVG die durch einen  verursachte dauernde oder langdauernde Beeinträchtigung der  auf dem für den Versicherten in Betracht fallenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt bedeutet (BGE 116 V 249 Erw. 1b mit ). Invalidität wird somit nach wirtschaftlichen und nicht nach  Kriterien definiert, und stimmt daher nicht unbedingt mit dem vom Arzt festgesetzten Grad an funktioneller Einschränkung überein. Dennoch ist die Verwaltung und im Beschwerdefall der Richter auf Unterlagen von ärztlichen und allfälligen weiteren Sachverständigen über den  und über die Tätigkeiten angewiesen, zu denen der  noch fähig ist. Aufgabe des Arztes ist es hierbei, den  zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Übrigen sind ärztliche Auskünfte schliesslich auch wichtig für die  der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten noch  werden können. Im Streitfall entscheidet der Richter (BGE 115 V 134 Erw. 2., 114 V 314 Erw. 3c, 110 V 275 Erw. 4a., 105 V 158 Erw. 1; ZAK 1991 S. 319 Erw. 1c).
6. Zu bemerken bleibt, dass aufgrund des im gesamten  geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ein in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versicherter  ist, innert nützlicher Frist, Arbeit in einem anderen Berufs- oder  zu suchen und anzunehmen, soweit sie möglich und zumutbar erscheint (BGE 113 V 28 Erw. 4a, 111 V 239 Erw. 2a). Der Versicherte, der von seiner (Rest-)Arbeitsfähigkeit keinen Gebrauch macht, obwohl er hierzu nach seinen persönlichen Verhältnissen und gegebenenfalls nach einer gewissen Anpassungszeit in der Lage wäre, ist nach der Tätigkeit zu beurteilen, die er bei gutem Willen ausüben könnte (vgl. auch ZAK 1989 S. 220 Erw. 5b). Aus den ärztlichen Stellungnahmen ergibt sich, in welchem Ausmass ein Versicherter seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei  Tätigkeit und zumutbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen  verwerten kann. Diese sogenannte Verweisungstätigkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Verweisungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204), wobei es unerheblich ist, ob er seine  tatsächlich verwertet oder nicht. Der Begriff des ausgeglichenen  ist ein theoretischer und abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der  abzugrenzen. Der Begriff umschliesst einerseits ein  Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Stellen; andererseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her
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einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält. Nach diesen  bestimmt sich im Einzelfall, ob die invalide Person die Möglichkeit hat, ihre restliche Erwerbsfähigkeit zu verwerten, und ein  Einkommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 276 Erw. 4b; ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b). Daraus folgt, dass für die  nicht darauf abzustellen ist, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern  darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an  entsprechen würden (AHI 1998 S. 291 Erw. 3b).
7.
7.1 Die halbe Invalidenrente war W._ gewährt worden, weil sie an Pseudoprotrusion L3-S1, mässiggradiger Einengung des Spinalkanals und der Neuroforamina, betont im Segment L4/L5, Facettenarthrose im Lendenwirbelsäulenbereich, Cervicobrachialsyndrom mit ausgeprägtem Hartspann und darausfolgenden Cephalgien, chronischem  und Depression litt und laut Beurteilung des IV-Stellenarztes in ihrem Beruf als Altenhilfspflegerin seit dem 2. September 1999 zu 50%, in einer geeigneten Verweisungstätigkeit zu 40% eingeschränkt war. Der deutsche Versicherungsträger hatte nach anfänglicher Rentenablehnung (vgl. act. 21) schliesslich ab 5. April 2000 eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit auf Zeit gewährt, deren Weiterzahlung inzwischen bis März 2009 gewährleistet ist. Die ausländische Versicherung hat im Bescheid vom 15. Dezember 2000 ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Anspruch nicht  auf dem Gesundheitszustand, sondern auch auf den  des Arbeitsmarktes beruht, bzw. noch im Bescheid vom 13.  2005 ausgeführt, dass der Anspruch auch von der jeweiligen  abhängig sei (act. 12, 63). Im Rahmen des derzeitigen  machte die Versicherte eine Verschlechterung des  geltend und reichte neben Unterlagen betreffend die  des Grades der Behinderung nach dem deutschen  verschiedene ärztliche Berichte ein.
7.2 Dem Bericht der behandelnden Psychotherapeutin Dr. med. B._ vom 5. Juli 2005 ist zu entnehmen, dass die Versicherte bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung, Depression, Wurzelirritation bei L3-S1 und Cervicalsyndrom zum jetzigen Zeitpunkt medikamentös zur Nacht gut eingestellt sei und sich in der Lage fühle, mit den an sie herangetragenen Forderungen umzugehen. Im ärztlichen Attest vom 11. August 2005 bestätigte der seit Jahren behandelnde Allgemeinarzt Dr. med. X._, wie schon früher, Arbeitsunfähigkeit und führte unter Hinweis auf die im April 2005 durchgeführte Begutachtung im Versorgungsamt aus, dass die Versicherte dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehe. Der Bericht betreffend die Knochendichtemessung vom 7. November 2005 enthält keine Aussagen zur derzeitigen Arbeitsfähigkeit, beschreibt aber eine altersbedingte Osteopenie, deren Relativwerte massiv unterhalb der Altersnorm liegen. Eine aktuelle osteologische Therapie sei aufgrund der
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Dichtewerte jedoch nicht erforderlich, eine prophylaktische Therapie aber wäre zu diskutieren. Der behandelnde Orthopäde Dr. med. C._ bescheinigte im Attest vom 16. November 2005 bei total eingeschränkter Mobilität der Lendenwirbelsäule, Verdacht auf Wurzelkompression im unteren LWS-Bereich mit sofort positivem Lasègue und nicht mehr messbarem Schober lumbalis und dorsalis sowie ausgeprägtem Druckschmerz der paravertebralen Muskulatur eine nach wie vor sehr stark geminderte Erwerbsfähigkeit, ohne sich aber zum Ausmass der Einschränkung speziell zu äussern. Der mit der Beurteilung des Falles befasste RAD bestätigte nach Einsichtnahme in die im Laufe des Revisions- und Beschwerdeverfahrens eingegangenen medizinischen Unterlagen einen stationären Gesundheitszustand mit gleichbleibender Arbeitsunfähigkeit von 50% in der bisherigen Tätigkeit und von 40% in einer angepassten Verweisungstätigkeit mit der Begründung, es lägen keine Zeichen einer erheblichen Veränderung im Gesundheitszustand der Versicherten vor.
7.3 Die Beschwerdeführerin selbst vertritt implizite den Standpunkt, der  des Versorgungsamtes München würde eine Erhöhung des Invaliditätsgrades auch nach schweizerischen Recht begründen. Dass dem nicht so ist, geht bereits aus Erwägung 2 hervor. Ergänzend ist , dass im vorliegenden Verfahren der Hinweis auf den aufgrund des deutschen Gesetzes zur Sicherung und Eingliederung  in Arbeit, Beruf und Gesellschaft (Schwerbehindertengesetz/ SchwbG) vom zuständigen Versorgungsamt anerkannten Grad der  irrelevant ist. Wie bereits aus seinem Titel hervorgeht, hat das Schwerbehindertengesetz, das teils zum öffentlichen und teils zum  gehört, zum Ziel, allen Behinderten jede mögliche Chance zur Eingliederung in Gesellschaft und Beruf zu eröffnen und schafft für sie Pflichtplätze im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft (vgl. Dirk Neumann, Einführung zum SchwbG, dtv, Mai 1974). Es stellt somit ein  der Sozialhilfe dar und beurteilt die Minderung der  nicht notwendigerweise unter den gleichen Gesichtspunkten wie die Sozialversicherung. Die sozialversicherungsrechtliche  kann daher zu anderen Ergebnissen führen als diejenige nach dem Schwerbehindertengesetz.
8. Angesichts der sich widersprechenden ärztlichen Beurteilungen, welche nicht ohne weiteres die Schlussfolgerung zulassen, dass die frühere  als Altenpflegerin noch zu 50% ausgeübt werden könnte, des  der IV-Stelle vom 14. August 2001, wonach bei Verrichtung  geeigneten Verweisungstätigkeit mit einer Erwerbseinbusse von rund 63% zu rechnen sei (vgl. act. 36) sowie der Tatsache, dass mehrere, in den Akten erwähnte medizinische Berichte nicht vorliegen, ist das  derzeit nicht in der Lage, sich der Beurteilung der  anzuschliessen. In der Tat erscheint es ohne ergänzende  nicht möglich, mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen  der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 338 Erw. 1)
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festzustellen, ob seit der Gewährung der halben IV-Rente eine zusätzliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit eingetreten ist und ob sich diese  auf die Erwerbsfähigkeit auswirkt bzw. ob damit eine  Änderung des Invaliditätsgrades im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG verbunden ist. Der rechtserhebliche Sachverhalt ist demnach nicht genügend festgestellt worden, weshalb der Beschwerdegrund nach Art. 49 lit. b VwVG gegeben ist, was zur Aufhebung des angefochtenen  führt.
9. Nach Art. 61 VwVG kann die Beschwerdeinstanz die zu beurteilende , statt selbst zu entscheiden, mit verbindlichen Weisungen an die  zurückweisen. Ein solcher Ausnahmefall ist hier wegen der in  Punkten unvollständigen bzw. widersprüchlichen Akten , weshalb die Sache an die IV-Stelle für Versicherte im Ausland  wird, damit sie den rechtserheblichen Sachverhalt  abkläre. Die Verwaltung wird angewiesen zu prüfen, ob bei der  Rentenversicherung ärztliche Unterlagen vorhanden sind, welche der Gewährung der Erwerbsunfähigkeitsrente auf Zeit zugrunde liegen, und solche Unterlagen einzuholen. Des weiteren wird sie die Akten durch Einholung je eines Berichts über das in den Akten erwähnte Heilverfahren in der Bliestalklinik (vgl. act. 22) und der von der Beschwerdeführerin  amtsärztlichen Untersuchung vom 14. April 2005 zu ergänzen und die vervollständigten Akten sodann ihrem ärztlichen Dienst zu  haben. Dieser hat sich klar dazu zu äussern, an welchen  Beschwerden und Gebrechen W._ leidet (Diagnose unterteilt nach Haupt- und Nebendiagnose) und ob weitere spezielle Abklärungen zu tätigen sind bzw. wie sich der Grad der Tauglichkeit im früher ausgeübten Beruf als Altenpflegehelferin sowie in in Frage kommenden Verweisungstätigkeiten, welche genau zu umschreiben sind, seit Gewährung der halben Rente und bis zum 20. Dezember 2005 (Datum des angefochtenen Einspracheentscheids) entwickelt hat (Grad der Arbeitsunfähigkeit). Anschliessend hat die Verwaltung zu prüfen, ob ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG vorliegt und  den Invaliditätsgrad anhand eines nach den von der  festgelegten Kriterien durchgeführten Einkommensvergleichs zu . In jedem Fall hat die Verwaltung hierauf eine neue anfechtbare Verfügung zu erlassen (Art. 52 ATSG).