Decision ID: 8a60ad1d-f343-5753-97be-a8d6904e7283
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. In den Jahren 1997 und 1999 genehmigte der Schweizerische  das generelle Projekt N5 Biel-Brüggmoos – Biel Ost und  den Kanton Bern und das Bundesamt für Strassen (ASTRA) zur Erarbeitung des entsprechenden Ausführungsprojekts. Im Frühjahr 2002 reichte der Kanton Bern mit Zustimmung des ASTRA das  für den Ostast der N5 Südumfahrung Biel beim  Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und  (UVEK) ein. Die Beurteilung der während der öffentlichen  eingegangenen Einsprachen bewog den Kanton Bern in Absprache mit dem ASTRA und dem UVEK dazu, den Anschlussbereich  aus dem Verfahren herauszulösen und zu überarbeiten. Dem Restprojekt bestehend aus den Tunnelbauwerken Längholz und , dem Werkanschluss und der offenen Stelle Orpund erteilte das UVEK mit Entscheid vom 14. September 2004 die  (nachfolgend Ausführungsprojekt 2002) und wies unter anderem die Einsprache der X._ ab. In der Folge wurde für das  2002 das Detailprojekt ausgearbeitet und im Mai 2006 durch das ASTRA auch genehmigt. Das neu ausgearbeitete  N5 Umfahrung Biel, Anschlussbereich Brüggmoos, wurde im Herbst 2006 neu eingereicht und aufgelegt (nachfolgend  2006). Gegenwärtig läuft die Bereinigung der eingegangenen Einsprachen, mitunter auch derjenigen der X._.
B. Im Frühjahr 2007 stellte der Kanton Bern fest, dass er im Hinblick auf die Realisierung des Ausführungsprojektes 2002, im Besonderen für den Bau des Tunnelsüdportals Längholz, Vorarbeiten im Bereich Brüggmoos leisten muss. Die dafür notwendigen Installations- und Zwischenlagerflächen sowie die Baugrube liegen im Bereich der  Lischenweg im Brüggmoos und bedingen deren Sanierung,  jedoch vom genehmigten Ausführungsprojekt 2002 nicht () abgedeckt. Der Kanton Bern reichte deshalb am 20. April 2007 ein entsprechendes Gesuch beim UVEK ein (nachfolgend Auflageprojekt 2007), um mit dem Bau des Tunnelportals vorzeitig beginnen zu . Gegen dieses Gesuch erhob die X._, Eigentümerin der vom Auflageprojekt 2007 betroffenen Landparzelle Nr. Y, Einsprache.
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C. Mit Verfügung vom 28. Dezember 2007 genehmigte das UVEK das Gesuch des Kantons Bern und wies die Einsprache der X._ ab. Diesbezüglich führte das UVEK aus, die aufgeführten  habe die X._ bereits im Verfahren des Ausführungsprojekts 2002 vorgebracht und diese seien gerade wegen der Nähe zum Portalbereich des Längholztunnels schon behandelt und abgewiesen worden. Die im Auflageprojekt 2007 zu beurteilenden Massnahmen würden nicht mehr in die Rechte der X._ eingreifen als die damals vorgesehenen Massnahmen. Das  2007 präjudiziere das hängige Auflageprojekt 2006 nicht und sei daher zulässig.
D. Gegen diese Verfügung reichte die X._ (nachfolgend Beschwerdeführerin) am 31. Januar 2008 Beschwerde beim  ein und verlangte die Aufhebung des Entscheides. Sie bringt sinngemäss vor, das Auflageprojekt 2007 sei eng mit dem Auflageprojekt 2006 verbunden bzw. das Auflageprojekt 2007 sei  Ergänzung. Die Problematik, die sich für ihre Unternehmung durch das Auflageprojekt 2007 ergebe, sei dieselbe wie beim Auflageprojekt 2006. Es sei unrichtig, dass die von ihr geäusserten Befürchtungen bereits im Ausführungsprojekt 2002 behandelt worden seien. Nachdem das Auflageprojekt 2006 bezüglich Linienführung, Ausgestaltung und Landbeanspruchung vom ursprünglichen Auflageprojekt 2002  und im Genehmigungsverfahren noch über ihre Änderungsanträge zu entscheiden sein werde, gehe es nicht an, bereits jetzt einen  zu treffen. Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, das Auflageprojekt 2007 präjudiziere nicht nur die Beurteilung ihres  im Auflageprojekt 2006 um Verschiebung des Anschlussbereichs nach Süden, sondern auch das anschliessende Enteignungsverfahren vor der Eidgenössischen Schätzungskommission.
E. Mit Beschwerdeantwort vom 5. März 2008 beantragte der Kanton Bern (nachfolgend Beschwerdegegner) die Abweisung der Beschwerde,  darauf eingetreten werden könne; eventualiter sei die  mit der Auflage zu ergänzen, dass der  bei den Bauarbeiten angemessen auf  Produktionsanlagen der Beschwerdeführerin Rücksicht zu nehmen habe. Ausserdem sei der Beschwerde die aufschiebende Wir-
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kung zu entziehen. Zur Begründung in der Hauptsache brachte der  vor, das vorliegende Projekt sei Bestandteil des  2002, weil das Südportal des Längholztunnels ohne dieses gar nicht (vorzeitig) gebaut werden könne, was wiederum dem Zweck der Herauslösung des Anschlussbereichs Brüggmoos aus dem Auflageprojekt 2002 widersprechen würde. Das hier angefochtene  2007 beruhe im Wesentlichen auf dem Auflageprojekt 2002 vor der Abtrennung des Abschnitts Brüggmoos und präjudiziere das Auflageprojekt 2006 somit nicht. Die im Auflageprojekt 2007  Landabtretungen seien Folge des mit der  vom 14. September 2004 rechtskräftig im Gelände  Tunnelportals. Hinzugekommen sei lediglich die vorübergehende Landbeanspruchung für die Sanierung der Deponie Lischenweg. Die Beschwerdeführerin habe im Ausführungsprojekt 2002 nichts gegen die Lage des Tunnelsüdportals Längholz einzuwenden gehabt. Mit dem Auflageprojekt 2007 werde das Recht der Beschwerdeführerin, gegen die Linienführung des Auflageprojekts 2006 zu opponieren, in keiner Art eingeschränkt. Ob das Auflageprojekt 2006 tatsächlich die von der Beschwerdeführerin behaupteten Auswirkungen auf deren Grundeigentum und Betrieb haben könne, sei in diesem zu beurteilen und könne nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sein. Der  Streitpunkt sei ohnehin die Enteignungsentschädigung, die letztlich zu bezahlen sein werde, weshalb nun offenbar versucht , die Genehmigung für das Auflageprojekt 2007 zu verzögern. Es gebe im Übrigen auch in bautechnischer Hinsicht keinen Grund, das Auflageprojekt 2007 nicht wie geplant umzusetzen. Allfälligen  der Beschwerdeführerin könnten mit einer zusätzlichen Auflage in der Plangenehmigung Rechnung getragen werden.
F. Die Vorinstanz schloss in ihrer Vernehmlassung vom 6. März 2008 auf Abweisung der Beschwerde und verwies auf ihren Entscheid vom 28. Dezember 2007. Sie führte aus, die vom Kanton eingereichten  enthielten auch Detailpläne zu bereits mit dem Entscheid vom 14. September 2004 bewilligten Anlageteilen (Südportal ), worüber sie nicht noch ein zweites Mal zu befinden habe. Die von den vorgesehenen Arbeiten an der Deponie Lischenweg Brüggmoos berührte Fläche gehe nicht über jene hinaus, die vom ursprünglichen Projekt im Bereich Brüggmoos berührt worden sei. Die  habe sich damals nicht gegen das Projekt an sich gewehrt und habe sich mit Forderungen für die Sicherstellung der Benutzbar-
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keit und mit Entschädigungsbegehren begnügt. Ob das Auflageprojekt 2006 das Grundstück der Beschwerdeführerin derart massiv , sei nicht Gegenstand des hier fraglichen Verfahrens. Wesentlich sei lediglich, dass die Beanspruchung des Grundstücks der  im betreffenden Umfang bereits im ursprünglichen Projekt  und von ihr nicht beanstandet worden sei. Es sei nicht , welches Interesse die Beschwerdeführerin an der  der umweltgerechten Entsorgung der im Bereich der ehemaligen Deponie gelagerten Abfälle haben könne. Sie habe denn auch klar , dass es ihr im vorliegenden Verfahren um die Besserstellung im Auflageprojekt 2006 gehe. Die Vorinstanz hielt weiter dafür, die im angefochtenen Entscheid vorgesehenen Massnahmen seien in jedem Fall erforderlich, wie auch immer das Auflageprojekt 2006  aussehen werde; dessen Präjudizierung sei jedenfalls nicht . Das Auflageprojekt 2007 sei in erster Linie eine notwendige Ergänzung des Ausführungsprojekts 2002 und erst in zweiter Linie eine Vorleistung für das Auflageprojekt 2006.
G. Mit Verfügung vom 3. April 2008 wies das Bundesverwaltungsgericht das Gesuch des Beschwerdegegners um Entzug der aufschiebenden Wirkung ab und forderte einerseits die Beschwerdeführerin auf, , inwiefern der Ausgang des vorliegenden Verfahrens eine  Wirkung auf das Auflageprojekt 2006 habe. Andererseits  der Beschwerdegegner und die Vorinstanz die Möglichkeit, die Grenzen des Auflageprojektes 2002 aufzuzeigen, soweit diese die Grundstücke der Beschwerdeführerin betreffen.
H. Mit Eingabe vom 16. April 2008 nahm der Beschwerdegegner diese Möglichkeit wahr und führte im Wesentlichen aus, das  2002 kenne im fraglichen Bereich keine in Plänen  und damit visualisierten Grenzen, weil sein genehmigter Perimeter nur verbal im Genehmigungsbeschluss des UVEK vom 14. September 2004 festgehalten sei. Eindeutig sei, dass das Ausführungsprojekt 2002 kein Land ab der Parzelle Nr. Y der Beschwerdeführerin . Für den Ausgang des Verfahrens sei entscheidend, ob das Auflageprojekt 2007 Festlegungen treffe, welche schliesslich die mit dem Auflageprojekt 2006 zu entscheidende Ausgestaltung des  Brüggmoos beeinflussen könnten. Aus den Plänen des Auflageprojekts 2007 ergebe sich klar, dass dies nicht der Fall
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sein könne. Die von der Beschwerdeführerin nach Auflageprojekt 2007 definitiv abzutretenden Flächen würden – weil das Tunnelsüdportal Längholz rechtskräftig fixiert sei – so oder so für die Verzweigung Brüggmoos benötigt, wie auch immer diese aussehen werde.
I. Die Vorinstanz verwies mit Schreiben vom 24. April 2008 auf die  des Beschwerdegegners und verzichtete auf die Einreichung weiterer Unterlagen.
J. Mit Eingabe vom 25. April 2008 kam auch die Beschwerdeführerin der Aufforderung nach und äusserte sich zur Frage der Präjudizierung. Sie führte aus, die Gutheissung ihrer Einsprache gegen das  2006 hätte zur Folge, dass sich die Landbeanspruchung für die Etappe Portalbereich und Sanierung Lischenweg anders gestalte.  verkleinere sich der Landbedarf zu ihren Lasten, da die Strasse weiter von ihrem Areal entfernt gebaut würde. Die Aufteilung der verschiedenen Verfahren führe zu einer Ungewissheit über die  der Landflächen. Zudem sei durch eine unabhängige  festgestellt worden, dass die durch die Bauarbeiten zu  Immissionen für die Herstellung ihrer hochpräzisen Produkte problematisch werden könnten. Durch die Salamitaktik der  sei es der X-Gruppe verwehrt, unternehmerische Entscheide treffen zu können und sich grundlegende Gedanken zu  allfälligen Umzug zu machen.
K. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die sich bei den Akten befindlichen Schriftstücke wird, soweit erforderlich, in den  Erwägungen eingegangen.
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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Der angefochtene Entscheid der Vorinstanz vom 28. Dezember 2007 stellt eine Verfügung im Sinne von Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) dar. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Eine Ausnahme nach Art. 32 VGG ist vorliegend nicht gegeben. Das UVEK ist zudem eine Vorinstanz im Sinne von Art. 33 Bst. d VGG. Das Bundesverwaltungsgericht ist aus diesen Gründen für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG).
1.2 Die Beschwerdeführerin ist als Eigentümerin des Grundstücks Nr. Y, Gemeinde Brügg, vom Auflageprojekt 2007 unmittelbar betroffen. Die entsprechende Plangenehmigungsverfügung sieht in diesem Bereich eine dauernde bzw. vorübergehende Landbeanspruchung vor. Die  ist daher durch den Entscheid des UVEK vom 28. Dezember 2007 berührt. Sie hat vorschriftsgemäss am  teilgenommen (Art. 27d Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 8. März 1960 über die Nationalstrassen [NSG, SR 725.11]), ist aber mit ihren Anträgen bei der Vorinstanz nicht durchgedrungen. An der Aufhebung oder Änderung der angefochtenen Verfügung hat die  offensichtlich ein aktuelles schutzwürdiges Interesse (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Sie ist deshalb zur vorliegenden Beschwerde berechtigt.
1.3 Auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist aus diesen Gründen einzutreten.
1.4
1.4.1 Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet grundsätzlich mit  Kognition. Gerügt werden kann nicht nur die  von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Miss-
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brauch des Ermessens, oder die unrichtige bzw. unvollständige  des rechtserheblichen Sachverhalts, sondern auch die  des angefochtenen Entscheids (Art. 49 VwVG).
1.4.2 Im vorliegenden Verfahren sind folgende Projekte voneinander zu unterscheiden: das Ausführungsprojekt 2002 sowie die  2006 und 2007. Einzig das letztgenannte Projekt bzw. dessen Genehmigung durch die Vorinstanz am 28. Dezember 2007 bildet nun Verfahrens- und Streitgegenstand. Da die verschiedenen Projekte Teile eines Gesamtprojektes sind, ist eine strikte Trennung zwar nicht  und auch nicht angebracht, jedoch sind Rügen bezüglich des  2002 und Auflageprojekt 2006 hier nicht (mehr) zu , da sie entweder bereits rechtskräftig entschieden worden (Ausführungsprojekt 2002) oder Teil eines anderen Verfahrens ( 2006) sind. Gleiches gilt für das anschliessende Verfahren vor der Eidgenössischen Schätzungskommission und die  Rügen. Ebenfalls irrelevant für das vorliegende Verfahren ist das verworfene Teilprojekt 2002 (Anschlussbereich Brüggmoos). Das  erachtet denn auch den Vergleich zwischen  und dem Auflageprojekt 2006 im vorliegenden Verfahren als nicht sachdienlich, da daraus keine Schlüsse für das Auflageprojekt 2007 gezogen werden können. Einerseits ist das Teilprojekt 2002 vollends fallengelassen und neu überarbeitet worden. Andererseits ist über das Auflageprojekt 2006 und insbesondere auch über den Antrag der  um Verschiebung des Anschlussbereichs  nach Süden, noch nicht rechtskräftig entschieden worden.
1.4.3 Aus diesen Gründen beurteilt das Bundesverwaltungsgericht weder Rügen, die sich mit den Auswirkungen des Auflageprojektes 2006 auf das Grundstück der Beschwerdeführerin befassen, noch , die die Höhe der Entschädigung zum Gegenstand haben. Sie sind nicht Teil des hier zu überprüfenden Rechtsverhältnisses und liegen daher ausserhalb des Streitgegenstandes. Ebensowenig ist auf  sachfremde Motive der Beschwerdeführerin einzugehen. Zu prüfen sind daher einzig die Rügen der Beschwerdeführerin, das  2007 gefährde den Weiterbestand bzw. die Weiterentwicklung ihrer Unternehmung am heutigen Standort, die beiden Verfahren könnten aufgrund ihrer Verbundenheit nicht getrennt voneinander beurteilt , das Auflageprojekt 2007 präjudiziere das Auflageprojekt 2006 und die Erschütterungen während der Bauarbeiten hätten negative Auswirkungen auf die Präzisionsverarbeitung ihrer Produkte.
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2.
2.1 Die Plangenehmigungsverfügung des UVEK vom 14. September 2004 hält in ihrem Dispositiv fest, das Ausführungsprojekt "Nationalstrasse N5, Yverdon-les-Bains – Luterbach; Ostumfahrung Biel, Teilabschnitt Südportal Längholztunnel – Büttenbergtunnel (km 69.624 – 73.958)" werde genehmigt (S. 85, Ziffer 1). Unter Ziffer III.1.1 bis 1.5 (S. 8 ff.) wird (verbal) ausgeführt, der Anschlussbereich Brüggmoos werde von der Plangenehmigung ausgenommen. Von der Beanspruchung der im Eigentum der Beschwerdeführerin stehenden Parzelle Nr. Y, wie auch von der Sanierung der Deponie, ist hingegen nicht die Rede. Die Streckenführung südlich der Bahnlinie, insbesondere die nun  Installations- und Zwischenlagerungsflächen, können daher gar nicht Teil der Plangenehmigung sein. Folglich muss es als richtig und erforderlich angesehen werden, dass der Beschwerdegegner ein  Gesuch nachreichte. Auch der Kanton Bern als  bezeichnet die Auffassung der Vorinstanz, wonach die  der Flächen der Beschwerdeführerin sowie des  sinngemäss in der Genehmigung eingeschlossen seien, als nicht zielführend (Beschwerdeantwort, Ziffer III.1.3). Es kann aus  Gründen auch nicht davon ausgegangen werden, die Vorbringen der Beschwerdeführerin seien bereits beurteilt worden und könnten hier nicht mehr Streitgegenstand sein. Die Auffassung der Vorinstanz ist insofern unzutreffend. Hingegen ist festzuhalten, dass die aufgrund der teilweise gutgeheissenen Einsprache ausgesprochene Auflage  der Beschwerdeführerin (vgl. S. 91, Ziffer 8.10 der  des UVEK vom 14. September 2004) nach wie vor Geltung hat.
2.2
2.2.1 Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Auflageprojekte 2006 und 2007 gefährdeten den Weiterbestand bzw. die Weiterentwicklung der Unternehmung am heutigen Standort. Um eine prosperierende  der X-Gruppe zu gewährleisten, benötige man grössere  im Aussenbereich. Man könne aufgrund der von der  angewandten "Salamitaktik" und der daraus entstehenden  keine ordentliche Unternehmensplanung vornehmen.
2.2.2 Zu beurteilen sind hier, wie bereits ausgeführt, lediglich die  des Auflageprojekts 2007. Gemäss Eingabe der Beschwer-
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deführerin vom 25. April 2008, Ziffer 1, beträgt die Gesamtfläche des Areals 45'343 m2 (Landparzellen Nr. Y und Z, Gemeinde Brügg). Dem Landerwerbsplan ist zu entnehmen, dass für das Auflageprojekt 2007 eine Gesamtfläche von 4'325 m2 beansprucht werden soll, wovon die eine Hälfte dauernd (2'200 m2), die andere Hälfte (2'125 m2) lediglich vorübergehend zu enteignen wäre. Die Beanspruchung von Landflächen der Beschwerdeführerin macht daher etwas weniger als 1/10 der Gesamtfläche des X-Areals aus und ist zudem in einem Randbereich der Parzelle Nr. Y gelegen. Somit handelt es sich beim betroffenen Terrain um einen relativ kleinen Teil des gesamten , das für die Unternehmung nicht von zentraler  sein dürfte, zumal sie auch noch über grössere unüberbaute  verfügt. Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, sie könne dieses Areal nicht als Lagerfläche nutzen, und dass sie dieses aus  Gründen jederzeit benötige, lässt sich ihren Eingaben ebenfalls nicht entnehmen. Somit erscheint der – teilweise bloss  – Landverlust, der mit den Vorarbeiten für das  und der Sanierung der Deponie "Lischenweg" verbunden ist, für die Beschwerdeführerin verkraftbar. Ob dies auch für den wesentlich grösseren Landverlust zutrifft, der mit der Linienführung der N5  Auflageprojekt 2006 verbunden wäre, braucht an dieser Stelle, wie bereits erwähnt, nicht beurteilt zu werden. Weiter wird die allenfalls bestehende Ungewissheit durch den  über das Auflageprojekt 2007 nicht verstärkt, vielmehr wird ihr – zumindest im kleineren Umfang – entgegengewirkt, was der  eigentlich entgegen kommen sollte. Durch die  vom 28. Dezember 2007 weiss die Beschwerdeführerin nun, inwieweit sie über diese Flächen verfügen kann.
Die Rüge erweist sich deshalb als unbegründet.
2.3 Die Beschwerdeführerin hält weiter sinngemäss dafür, das  2007 sei eng mit dem Auflageprojekt 2006 verbunden, präjudiziere dieses und sei deshalb eine unzulässige Etappierung im Sinne von Art. 28 Abs. 2 NSG.
2.3.1 Das Verfahren bei der Errichtung der Nationalstrassen lässt sich grob in vier Abschnitte unterteilen. In der Planungsphase legt die Bundesversammlung auf Antrag des Bundesrates die allgemeine  und die Strassenart fest (Art. 9 ff. NSG). Im Rahmen der
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generellen Projektierung werden die Linienführung definitiv bestimmt und die Anschlussstellen und Kreuzungspunkte bezeichnet (Art. 12 ff. NSG). Gestützt auf die Vorgaben der generellen Projekte erfolgt die Ausarbeitung der Ausführungsprojekte, die Aufschluss über Art,  und Lage des Werkes samt allen Nebenanlagen, die Einzelheiten seiner bautechnischen Gestaltung und die Baulinien (Art. 21 NSG) geben. Sie werden als Gesuch beim Departement eingereicht und  entweder im ordentlichen oder vereinfachten  genehmigt (vgl. Art. 27 ff. und 28a NSG). Mit der  entscheidet das Departement gleichzeitig auch über die enteignungsrechtlichen Einsprachen, nicht jedoch über die Höhe der Entschädigung.
2.3.2 Nach Art. 28 Abs. 2 NSG kann das Departement Projekte in Etappen genehmigen, wenn deren getrennte Behandlung die  des Gesamtprojekts nicht präjudiziert. Bei grösseren Projekten drängt sich die Möglichkeit, Teilgenehmigungen zu erteilen, im  einer beförderlichen Abwicklung auf. Dabei ist insbesondere in raumplanungs- und umweltrechtlicher Hinsicht sicherzustellen, dass durch eine Teilgenehmigung keine unerwünschten Präjudizien  werden bzw. die umfassende Beurteilung eines Projekts in seiner Gesamtheit nicht umgangen wird (BBl 1999, 939). Es stellt sich daher die Frage, ob und inwiefern durch das Auflageprojekt 2007  geschaffen werden, welche das Ausführungsprojekt 2006, d.h. dessen Art, Umfang, Lage, bautechnische Gestaltung und/oder deren Baulinien (vgl. Art. 21 Abs. 1 NSG) richtungsweisend vorentscheiden.
2.3.3 Charakteristisch für das Auflageprojekt 2006 ist mit Sicherheit der Anschlusskörper Brüggmoos. Für die Beschwerdeführerin wichtig ist ebenfalls die zukünftige Strassenführung im süd-südwestlichen Teil der Parzelle Nr. Y, wobei diese stark, wenn nicht ausschliesslich, mit der Lage des Anschlusskörpers in Zusammenhang steht.  wäre der Entscheid des UVEK dementsprechend, wenn die Lage des Anschlusskörpers durch das Auflageprojekt 2007  würde. Dass das strittige Projekt 2007 weder die Art und den Umfang, noch die Einzelheiten der bautechnischen Gestaltung und die Baulinien des Anschlusskörpers tangiert, erscheint offensichtlich und wird von den Parteien nicht bestritten.
2.3.4 Die Beschwerdeführerin vermochte trotz expliziter Aufforderung mittels Verfügung vom 3. April 2008 nicht substantiiert darzulegen, in-
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wiefern der Ausgang des vorliegenden Verfahrens eine  Wirkung auf das Auflageprojekt 2006 haben könnte. Sie macht  geltend, im Portalbereich und im Bereich der zu sanierenden Deponie müsste sie weniger Land abtreten, falls das Auflageprojekt 2006 nicht wie vorgesehen genehmigt werde.
2.3.5 Der Beschwerdegegner bezieht sich auf die Projektpläne und führt diesbezüglich aus, festgelegt werde mit dem Auflageprojekt 2007 nur die Installationsgrenze Längholztunnel und der  der Deponie. Für das Strassenbauwerk des Auflageprojekts 2006 werde kein Land beansprucht und keine Linienführung festgelegt.  treffe das Auflageprojekt 2007 keine Festlegungen, welche die schliesslich mit dem Auflageprojekt 2006 zu entscheidende  des Anschlussbauwerks Brüggmoos beeinflussen könnten. Es wäre zwar nicht völlig ausgeschlossen, die Baugrube um das  der Beschwerdeführerin herum anzulegen, doch sei dies mit sehr beträchtlichem baulichem Mehraufwand (ca. Fr. 0.7 Mio.) , ohne dass die Beschwerdeführerin davon irgendeinen rechtlich relevanten Nutzen hätte. Zudem müssten trotzdem Anker im  der Beschwerdeführerin angebracht werden, damit die  dem Erddruck standhielten. Weil diese Anker in der  Altlast (Deponie Lischenweg) angebracht werden müssten, wäre überdies die umweltrechtliche Zulässigkeit eines solchen  stark in Frage gestellt, da das Grundwasser gefährdet sein .
2.3.6 Dem Plan 2007 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführerin im nordwestlichen Teil ihres Areals für die Realisierung des  2007 bzw. des Ausführungsprojekts 2002 ein Teil ihres Landes dauernd und ein anderer Teil vorübergehend enteignet werden soll. Wie auch immer das Auflageprojekt 2006 nach dessen Genehmigung aussehen wird, kann bereits zum heutigen Zeitpunkt festgestellt , dass die dauernd enteignete Fläche in jedem Fall für die Realisierung der Etappe Anschlussbereich Brüggmoos beansprucht werden wird. Darauf hätte auch eine allfällige Verschiebung des  im Auflageprojekt 2006 im Sinne des Begehrens der Beschwerdeführerin keinen Einfluss. Da die Lage des  Längholz rechtskräftig genehmigt worden ist, werden die Strassen bzw. Tunnelein- und ausfahrten im südlichen Bereich der Bahnlinie  sein und damit die der dauernden Enteignung unterliegende Fläche beanspruchen, und zwar ungeachtet der Lage des Anschluss-
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körpers Brüggmoos. Die Strassenführung wird denn auch nur noch  variieren können. Davon betroffen sein könnte einzig die  vorübergehend zu enteignende Fläche. Diese wird aber infolge der Sanierung der Deponie Lischenweg früher oder später ohnehin in Anspruch genommen und fällt nach der Sanierung und der  des Südportals grundsätzlich wieder in das Eigentum der  zurück. Wie die Vorinstanz in ihrem  in überzeugender Weise ausgeführt hat und von der  auch nicht bestritten wird, handelt es sich bei der Deponie "Lischenweg" um einen belasteten Standort, dessen  sich im Rahmen des Autobahnbaus aufdrängt. Die damit  Massnahmen erweisen sich insofern als unvermeidlich und müssten von der Beschwerdeführerin auch hingenommen werden, wenn das Anschlusswerk im Brüggmoos nach ihren Vorstellungen  würde.
Der mit dem Projekt verbundene Eingriff in das Eigentumsrecht der Beschwerdeführerin liegt deshalb im öffentlichen Interesse und ist . Für die Dauer der Sanierung von ca. 12 bis 15 Monaten (vgl. Technischer Bericht, S. 3) ist die Inanspruchnahme dieser  für die Beschwerdeführerin, wie bereits ausgeführt, durchaus zumutbar (vgl. dazu oben E. 2.2).
Die Sanierung an sich wird von der Beschwerdeführerin nicht gerügt und braucht hier aufgrund des vorliegenden und vom kantonalen  genehmigten Entsorgungsprojekt auch nicht weiter geprüft zu werden.
2.3.7 Aus all diesen Gründen ist nicht ersichtlich, dass das  2007 das Auflageprojekt 2006 bezüglich Art, Umfang und Lage des Werkes samt Nebenanlagen sowie die Einzelheiten seiner  Gestaltung und die Baulinien richtungsweisend . Die Lage des Anschlusskörpers Brüggmoos und die  können im Auflageprojekt 2006 noch völlig frei, das heisst auch im Sinne der Einsprache der Beschwerdeführerin bestimmt . Die vom Beschwerdegegner aufgegriffene (theoretische)  (S. 5 der Eingabe vom 16. April 2008), die Baugrube um das Grundstück der Beschwerdeführerin herum anzulegen, erscheint schon aus Kostengründen wenig sinnvoll und nicht praktikabel. Sie wird im Übrigen von der Beschwerdeführerin auch nicht .
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Die Etappierung im Sinne des Auflageprojekts 2007 ist daher zulässig und nicht zu beanstanden. Die Rüge der Beschwerdeführerin geht fehl.
2.4
2.4.1 Schliesslich weist die Beschwerdeführerin auf die mit den  zu erwartenden Erschütterungen hin. Diese könnten, so  sie, die Herstellung ihrer hochpräzisen Produkte gefährden. Dieses Problem steht indessen in keinem Zusammenhang mit der  Etappierung des Bewilligungsverfahrens; es würde sich in gleicher Weise bei einer späteren, gesamtheitlichen Genehmigung stellen. Der Beschwerdegegner hat verschiedene Massnahmen vorgeschlagen, wie dem Problem der Erschütterung begegnet werden kann. Diese erscheinen dem Bundesverwaltungsgericht sachgerecht und auch die Beschwerdeführerin hat sich nicht ablehnend dazu . Im Übrigen wird es der Beschwerdeführerin unbenommen , im Rahmen des Entschädigungsverfahrens unter diesem Titel  geltend zu machen.
3. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet. Sie ist deshalb vollumfänglich abzuweisen.
4.
4.1 Vorliegend wurde im Rahmen eines Plangenehmigungsverfahrens über eine enteignungsrechtliche Einsprache entschieden. In solchen kombinierten Verfahren richtet sich die Kosten- und  gegenüber den Verfahrensbeteiligten, denen die Enteignung droht, gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nach den  des Bundesgesetzes vom 20. Juni 1930 über die  (EntG, SR 711; vgl. BGE 119 Ib 458 E. 15, BGE 111 Ib 32 E. 2, Entscheide des Bundesgerichtes 1E.16/2005 vom 14. Februar 2006 E. 6, 1E.5/2005 vom 9. August 2005 E. 7 und 1E.8/2006 vom 18. Oktober 2006 E. 8.2, je mit Verweisen). Art. 116 Abs. 1 EntG schreibt vor, dass der Enteigner die Kosten des Verfahrens vor dem , einschliesslich einer allfälligen Parteientschädigung an den Enteigneten, trägt. Werden die Begehren des Enteigneten ganz oder zum grösseren Teil abgewiesen, so können die Kosten auch anders verteilt werden. Die Beschwerdeführerin hat keine offensichtlich miss-
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bräuchlichen Rechtsbegehren gestellt. Eine Abweichung vom Grundsatz, dass die aus der Geltendmachung des Enteignungsrechts entstehenden Kosten der Enteigner trägt, rechtfertigt sich daher nicht (vgl. Art. 114 Abs. 1 und Abs. 2 EntG). Die Beschwerdeführerin ist deshalb trotz Unterliegens im vorliegenden Verfahren von der  der Verfahrenskosten befreit. Diese werden angesichts der  Umstände auf Fr. 2'500.-- festgelegt und dem  zur Bezahlung auferlegt. Der Beschwerdeführerin ist der geleistete Kostenvorschuss zurückzuerstatten.
4.2 Von einer Parteientschädigung ist angesichts des Ausgangs des  abzusehen (vgl. Entscheid des Bundesgerichts 1E.5/2005 vom 9. August 2005, E. 8).