Decision ID: 83a5c7c7-075c-4d9b-9805-f2c3002249c3
Year: 2017
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a A._ meldete sich am 13. Februar 2013 zum Bezug von IV-Leistungen an (IV-act.
1). Nachdem die IV-Stelle medizinische Abklärungen vorgenommen hatte, sprach sie
der Versicherten mit Verfügung vom 3. November 2015 mit Wirkung ab 1. August 2013
eine Viertelsrente zu (IV-act. 69). Dagegen erhob die Versicherte am 4. Dezember 2015
Beschwerde (IV-act. 72-2 ff.), woraufhin die IV-Stelle die angefochtene Verfügung
widerrief und weitere Abklärungen in Aussicht stellte (Verfügung vom 11. Februar 2016,
IV-act. 86; zum Abschreibungsbeschluss des Versicherungsgerichts vom 31. März
2016, IV 2015/411, siehe IV-act. 98).
A.b Am 17. Mai 2016 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass sie die Kosten für
eine polydisziplinäre Untersuchung übernehme. Dieser Mitteilung legte sie den von ihr
vorgesehenen Fragekatalog bei (IV-act. 102). Die Versicherte brachte am 25. Mai 2016
Einwände gegen den Fragekatalog der IV-Stelle vor (IV-act. 105). In der
Zwischenverfügung vom 27. Mai 2016 hielt diese an der Begutachtung und am
vorgesehenen Fragekatalog fest (IV-act. 106). Auf die dagegen gerichtete Beschwerde
vom 8. Juni 2016 (IV-act. 107) trat das Versicherungsgericht nicht ein (Entscheid vom
5. Dezember 2016, IV 2016/186, IV-act. 144).
A.c In der Zwischenzeit teilte die IV-Stelle der Versicherten die mit der
polydisziplinären (allgemein-internistischen, neuropsychologischen, orthopädischen,
psychiatrischen und neurologischen) Begutachtung beauftragte medizinische
Abklärungsstelle (PMEDA AG) und die fachlich zuständigen Personen mit (Schreiben
vom 7. September 2016, IV-act. 126). Die Versicherte lehnte die PMEDA AG als
Gutachterstelle wegen Befangenheit ab. Es bestünden verschiedene Umstände, die an
der Unvoreingenommenheit des Institutsleiters Prof. Dr. med. B._, Facharzt für
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Neurologie FMH, ernsthafte Zweifel entstehen liessen. Zudem fehle der für die
neuropsychologische Begutachtung vorge¬sehenen Dipl. Psych. C._ die
erforderliche Fachkompetenz (IV-act. 127). Auf Aufforderung der IV-Stelle hin
(Schreiben vom 4. Oktober 2016, IV-act. 132; siehe auch die Stellungnahme von RAD-
Ärztin Dr. med. D._, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin FMH, vom 3. Oktober
2016, IV-act. 131) nahm Prof. B._ am 26. Oktober 2016 Stellung zu den Vorbringen
der Versicherten (IV-act. 136, zu den Aus- und Weiterbildungsnachweisen von Dipl.
Psych. C._ siehe IV-act. 142). Mit Zwischenverfügung vom 18. November 2016
ordnete die IV-Stelle die polydisziplinäre Begutachtung bei der PMEDA AG
einschliesslich der genannten Experten und Expertinnen an (IV-act. 139).
B.
B.a Gegen die Zwischenverfügung vom 18. November 2016 richtet sich die
vorliegende Beschwerde vom 16. Dezember 2016. Die Beschwerdeführerin beantragt
darin unter Kosten- und Entschädigungsfolge deren Aufhebung. Die
Beschwerdegegnerin sei anzuweisen, den Auftrag für die polydisziplinäre
Begutachtung nicht an die PMEDA AG zu vergeben und über den Zufallsgenerator eine
andere Gutachtenstelle zu ermitteln. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu
verpflichten, die PMEDA AG anzuweisen, im Fachbereich Neuropsychologie einen
anderen Gutachter oder eine andere Gutachterin vorzuschlagen. Anschliessend sei das
rechtliche Gehör zu gewähren. Die Beschwerdeführerin rügt im Wesentlichen die
Befangenheit von Prof. B._ und die fehlende Kompetenz von Dipl. Psych. C._ (act.
G 1).
B.b Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 19. Januar
2017, die Beschwerde sei im Hauptantrag abzuweisen, im Eventualantrag eventualiter
gutzuheissen. Zur Begründung macht sie geltend, es bestünden keine hinreichenden
Gründe für die Annahme einer Befangenheit von Prof. B._. Was die Kompetenz von
Dipl. Psych. C._ anbelange, so erfülle sie die vom Bundesamt für
Sozialversicherungen im Schreiben vom 31. August 2016 angeführte
Mindestanforderung des Masterabschlusses in Psychologie (act. G 3).
B.c Die Beschwerdeführerin hat auf eine Replik verzichtet und am 24. Januar 2017
eine Honorarnote eingereicht (act. G 5).
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Erwägungen
1.
Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist die mit der
Zwischenverfügung vom 18. November 2016 angeordnete Begutachtung durch die
PMEDA AG. Zwischen den Parteien zu Recht unbestritten und offensichtlich ist, dass
der Beschwerdeführerin im Fall der Voreingenommenheit oder unzureichender
Fachkompetenz einzelner mit der Begutachtung befasster Personen ein nicht
wiedergutzumachender Nachteil droht, weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist,
zumal auch die übrigen Eintretensvoraussetzungen unbestrittenermassen erfüllt sind.
2.
Hinsichtlich der Unvoreingenommenheit von Prof. B._ hat sich das
Versicherungsgericht im von der Beschwerdeführerin angeführten (act. G 1, Rz 19)
Entscheid bereits kritisch, wenn auch noch nicht abschliessend geäussert (Entscheid
vom 8. Februar 2016, IV 2014/447, E. 3.2). Die 3. Abteilung des Kantonsgerichts Luzern
ist im beim Bundesgericht angefochtenen Urteil vom 16. November 2016, 5V 16
298/5V 16 314, E. 5 ff. nach ausführlicher Begründung zum Schluss gelangt, Prof.
B._ erscheine befangen (act. G 1.3). Das Bundesgericht hat im Entscheid vom 4.
Januar 2017, 8C_548/2016, E. 4.1 ohne nähere Auseinandersetzung unter Verweis auf
die vorinstanzlichen Ausführungen den Anschein der Befangenheit in der Person von
Prof. B._ verneint. Da die angefochtene Zwischenverfügung bereits aus anderen
Gründen aufzuheben ist (siehe nachstehende E. 3.2 f.), kann die Frage nach der
Befangenheit von Prof. B._ vorliegend allerdings offen gelassen werden.
3.
Die Beschwerdeführerin rügt weiter, die für die Durchführung der
neuropsychologischen Untersuchung vorgesehene Abklärungsperson Dipl. Psych.
C._ verfüge nicht über die für eine aussagekräftige Begutachtung erforderliche
Fachkompetenz.
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3.1 Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, die den medizinischen Gutachten im
Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Fachkompetenz bzw. fachspezifische
Qualifikation der Abklärungspersonen ein strenger Massstab anzusetzen.
3.2 Mit Bezug auf die damaligen Internetauftritte (eingesehen am 3. Februar 2016)
führte das Versicherungsgericht im Entscheid vom 8. Februar 2016, IV 2014/447, E.
3.3, aus, Dipl. Psych. C._ erkläre auf ihrer Website, sie sei Diplom-Psychologin und
staatlich geprüfte Psychotherapeutin. Ihre Leistungen würden von privaten
Krankenversicherungen, nicht aber von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen,
da die Kassenzulassungen für psychologische Psychotherapeuten in E._ stark
begrenzt seien. Weiter habe sie Vorteile der Selbstzahlung dargelegt. Nähere Angaben
zu ihrem beruflichen Werdegang seien der Internetseite nicht zu entnehmen. Gleiches
gilt für die gegenwärtige Version des Internetauftritts (eingesehen am 13. Februar
2017). Im Verzeichnis „Behandlerliste - Zertifizierte Neuropsychologen“ der
Gesellschaft für Neuropsychologie (GNP) e.V. ist Dipl. Psych. C._ nicht aufgeführt
(<http://www.gnp.de/_de/fs-Behandlerliste-Gesamtliste.php>, eingesehen am 13.
Februar 2017). Im SuisseMED@P-Reporting 2015 finden sich keine näheren Angaben
über eine neuropsychologische Qualifikation. Wiedergegeben wird einzig der Titel
„Dipl-Psych.“. Eine Suche im FSP-Register gibt für Dipl. Psych. C._ keine Treffer
(<https://www.psychologie.ch/psychologie/fsp-register/>, eingesehen am 13. Februar
2017), obschon sie auf ihrer Internetseite auf eine entsprechende Mitgliedschaft - ohne
Kontext zum Fachtitel Neuropsychologie - hinweist. Die in der E-Mail vom 28.
November 2016 erwähnte Mitgliedsurkunde liegt nicht bei den Akten (IV-act. 142). Die
blosse Mitgliedschaft als solche vermöchte im Übrigen für sich allein ohnehin nicht den
Nachweis vertiefter Qualifikation im Bereich Neuropsychologie zu erbringen, da sie
noch nichts über den von der Inhaberin geführten Fachtitel aussagt. Aus der
Internetseite der PMEDA AG gehen keine Informationen über die für sie tätigen
Personen hervor (<https://www.pmeda.ch/>, eingesehen am 13. Februar 2017).
Sodann fehlen Hinweise darauf, dass Dipl. Psych. C._ Aus- oder Weiterbildungen im
Bereich Neuropsychologie absolviert hat, die sie für die Begutachtertätigkeit
qualifizieren. Solche ergeben sich auch nicht aus den Akten. Gegen deren
Fachkompetenz spricht sodann, dass sie gemäss Angaben von Prof. B._ „seit jeher“
seiner Supervision unterworfen ist (IV-act. 127-62). Dieser Eindruck wird durch den
Umstand bekräftigt, dass die PMEDA AG ohne konkrete Begründung eine
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neuropsychologische Beurteilung einzig unter der Voraussetzung einer zusätzlichen
neurologischen Begutachtung für sinnvoll hielt (IV-act. 125-1). Ergänzend kann auf die
Ausführungen im Urteil der 3. Abteilung des Kantonsgerichts Luzern vom 7. März 2016,
5V 16 15, E. 3.2 (IV-act. 127-59) verwiesen werden. Auch wenn aktuell offenbar noch
kein eidgenössischer Weiterbildungstitel vorhanden ist, wie das BSV im Schreiben vom
1. September 2016 festhält (IV-act. 142-3), so bleibt doch die Tatsache relevant, dass
Dipl. Psych. C._ gar keine Weiterbildung im Gebiet Neuropsychologie vorweisen
kann. Entgegen der die Gerichte nicht bindenden Auffassung des BSV (siehe Schreiben
vom 1. September 2016, IV-act. 142-2 f.) sind ausgewiesene neuropsychologische
Ausweise über eine fachspezifische Aus- oder Weiterbildung nicht bloss
„wünschenswert“, sondern notwendige Voraussetzung, um den hohen fachlichen
Anforderungen an medizinische Sachverständige zu genügen. Diese Sichtweise wird
durch die Leitlinien für die neuropsychologische Begutachtung der Schweizerischen
Vereinigung der Neuropsychologinnen und Neuropsychologen (SVNP; Stand 12.
November 2016) bestätigt. Die SVNP betrachtet Neuropsychologen als qualifiziert,
neuropsychologische Gutachten zu erstellen, wenn sie über einen Fachtitel in
Neuropsychologie gemäss Weiterbildungscurriculum der SVNP (postgraduale
Weiterbildung in Neuropsychologie der SVNP mit Erlangung des Titels
„Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP“) verfügen. Diese Leitlinie hat zwar nicht
verbindlichen Charakter, formuliert aber doch den fachlich anerkannten Standard für
eine sachgerechte, rechtsgleiche neuropsychologische Begutachtungspraxis in der
Schweiz (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 17. Oktober 2014, 8C_578/2014, E. 4.2.5).
Darüber hinaus fordert die Leitlinie die Beachtung weiterer fach¬licher
Voraussetzungen (S. 1 der Leitlinien; Download unter https://www.neuropsy.ch/
download/pictures/d5/a1icvvhgda96j3gnrfxg5r1q5wupl9/
leitlinien_fuer_die_neuropsychologische_begutachtung.pdf>, abgerufen am 14. Februar
2017).
3.3 Im Licht dieser Umstände bietet die bei der PMEDA AG angeordnete
Begutachtung nicht ausreichend Gewähr für eine medizinische Beurteilung, die den
hohen fachlichen Anforderungen an die Beweiskraft einer medizinischen Expertise
genügt. Die Zweifel der Beschwerdeführerin an der fachlichen Kompetenz von Dipl.
Psych. C._ sind nach dem Gesagten vielmehr berechtigt. Angesichts dessen, dass
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der betriebswirtschaftliche sowie medizinische Leiter, Inhaber der PMEDA AG und
Facharzt (allein) für Neurologie, allein aufgrund der in der Schweiz anerkannten
Ausbildung als Dipl. Psych. für den Fachbereich Neuropsychologie von einer
hinreichenden bzw. gar bestens ausgewiesenen fachlichen Qualifikation ausging (IV-
act. 136-1 f.), wurde das Vertrauen der Beschwerdeführerin in die fachliche Kompetenz
des Gutachteninstituts und des dortigen Gutachtenverfahrens bei objektiver
Betrachtung nachvollziehbar beeinträchtigt. Dadurch ist der für eine aussagekräftige
Begutachtung (insbesondere unter dem Aspekt der klinischen Beobachtung/
Verhaltensbeobachtung) erforderliche Rapport zu den Abklärungspersonen der PMEDA
AG und der Akzeptanz deren Beurteilung (vgl. zur positiven Korrelation zwischen der
Akzeptanz und der Gutachtensqualität den Entscheid des Versicherungsgerichts vom
5. Juli 2013, IV 2012/412, E. 1.3 f. mit Hinweisen auf die Rechtsprechung und eine
Stellungnahme des Bundesrats) aus Gründen, die in ihrem Verantwortungsbereich
liegen, nicht mehr gewährleistet. Es genügt daher zur Gewährleistung eines
beweiskräftigen medizinischen Gutachtens nicht, dem Eventualantrag der
Beschwerdegegnerin zu entsprechen, indem sie verpflichtet würde, die PMEDA AG
anzuweisen, im Fachbereich Neuropsychologie einen anderen Gutachter oder eine
andere Gutachterin vorzuschlagen (act. G 3, II. Sachverhalt am Schluss), womit offen
bleiben kann, ob die PMEDA AG überhaupt Experten beschäftigt, die über die
erforderliche neuropsychologische Fachkompetenz verfügen. Die angefochtene
Zwischenverfügung ist daher aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin
zurückzuweisen, damit sie im Rahmen des Zufallsprinzips - unter Ausschluss der
PMEDA AG - eine andere medizinische Abklärungsstelle mit der an sich unbestrittenen
polydisziplinären Begutachtung beauftragt. Hinsichtlich der umstrittenen Frage nach
einer zusätzlichen neurologischen Begutachtung (siehe act. G 1, Rz 21) wird es
zunächst Sache der neu zu beauftragenden Gutachterstelle sein, über deren
Notwendigkeit zu befinden, nachdem RAD-Ärztin Dr. D._ hierfür in der
Stellungnahme vom 27. April 2016 noch keinen Anlass sah (IV-act. 118) und die
spätere Empfehlung der PMEDA AG um eine neurologische Ergänzung des
Gutachtenauftrags nicht näher begründet wurde (IV-act. 125).
4.
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4.1 Nach dem Gesagten ist die angefochtene Zwischenverfügung vom 18. November
2016 aufzuheben und die Sache zur weiteren Abklärung im Sinn der Erwägungen an
die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
4.2 Bei Streitigkeiten betreffend die Anordnung für eine Begutachtung im
Verwaltungsverfahren sind keine Gerichtskosten zu erheben (Art. 61 lit. a des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR
830.1]). Da es sich vorliegend nicht um eine Streitigkeit betreffend "IV-Leistungen"
handelt, findet die Kostenregelung von Art. 69 Abs. 1bis des Bundesgesetzes über die
Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) keine Anwendung.
4.3 Die obsiegende beschwerdeführende Partei hat Anspruch auf Ersatz der
Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom Versicherungsgericht festgesetzt und
ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der
Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG). In der
Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach Art. 22
Abs. 1 lit. b HonO (sGS 963.75) pauschal Fr. 1'000.-- bis Fr. 12'000.--. Die
Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin hat am 24. Januar 2017 eine Honorarnote im
Gesamtbetrag von Fr. 3‘788.-- eingereicht (act. G 5.1). Die Honorarnote enthält
Aufwände von mehreren Stunden, die das Verwaltungsverfahren betreffen (Einträge für
den Zeitraum vom 13. September bis 4. Oktober 2016, act. G 5.1) und nicht im
vorliegenden Beschwerdeverfahren zu entschädigen sind. Aus diesen Gründen kann
nicht darauf abgestellt werden. Mit Blick auf die eingeschränkte Streitfrage und den
einfachen Schriftenwechsel erscheint eine Parteientschädigung - wie in vergleichbaren
Fällen (Entscheid des Versicherungsgerichts vom 19. Februar 2016, IV 2015/408) - von
insgesamt Fr. 2‘000.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) angemessen.