Decision ID: b3317785-6c3b-4424-9a15-59dbf33b168b
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
(geboren 1959), verheiratet mit
Y._
(geboren 1976) und Bezüger einer Invalidenrente, meldete sich nach dem Zuzug von der Stadt Zürich
am 15. November 2014
bei
der Stadt Opfikon, Durchführungsstelle für Zu
satz
leis
tungen zur AHV/IV (im Folgenden: Durchführungsstelle), zum Bezug von Zu
satz
leistungen an (
vergleiche zum Sachverhalt im Folgenden: Urteil des Sozial
ver
sicherungsgerichts ZL.2015.00039 vom 2
9.
März 2016,
Urk.
8/127)
. Gestützt auf die vorgenommenen Abklärungen verneinte die Durchführungsstelle mit Ver
fü
gung vom 4. Februar 2015 infolge eines Einnahmenüberschusses einen An
spruc
h des Versicherten auf Zusatzleistungen für die Zeit ab
1. November 2014 und ab 1. Janu
ar 201
5.
Daran hielt sie nach erhobener Einsprache mit Entscheid
vom 15. April 2015 fest.
Die von den
Versicherten dagegen erhobene Beschwerde vom 1
0.
Mai 2015 wurde mit Urteil des
Sozialversicherungsg
erichts
ZL.2015.00039
vom
2
9.
März 2016 (
Urk.
8/127
) in dem Sinne
gutgeheissen
,
dass der
Einsprache
ent
scheid
vom 1
5.
April 2015
aufgehoben und
die Sache an die Durchfüh
r
ungs
stelle zurückgewiesen wurde, damit diese nach weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Anspruch auf Zusatzleistungen für die Zeit ab
1.
November 2014 und
1.
Januar 2015 mit ausr
eichender Begrün
d
ung neu verfüge
.
1.2
In Nachachtung des Rückweisungsurteils vom
2
9.
März 2016
nahm die Durch
führungsstelle weitere
Abklärungen
vor (
Urk.
8/122
). Gestützt darauf
verneinte die
für die
Durchführung der
Zusatzleistungen
der
Stadt
Opfikon
neu
zuständige
Sozialversicher
ungsanstalt des Kantons Zürich (im Folgenden:
Durchführungs
stelle
)
mit Verfügung vom 1
2.
Januar 2017
(
Urk.
3/2)
infolge eines Einnahmen
über
schusses erneut einen Anspruch des Versicherten auf Zusatzleistungen für die Zeit ab 1. November 2014 und 1. Januar 201
5.
Gleichzeitig verneinte sie infolge eines Einnahmenüberschusses auch einen Anspruch des Versicherten auf Zusatzleistungen für die Zeit ab
1.
Januar 2016 und
1.
Januar 201
7.
In teilweiser Gutheissung der dagegen erhobenen
Einsprache vom
9.
Februar 2017 (
Urk.
3/1) setzte die Durchführungsstelle
mit Entscheid vom
2
5.
August 2017 (
Urk.
2/1
-2
;
Berechnungsverfügung
en
,
Urk.
8/1
2,
Urk.
8/14-15,
Urk.
8/17
) die Zusatzleis
tungen
monatlich auf
Fr.
879.- (ab
1.
November 2014),
Fr.
919.-
(
ab
1.
Januar 2015),
Fr.
946.-
(
ab
1.
Januar 2016) und
Fr.
984.-
(
ab
1.
Januar 2017)
fest.
2.
Dagegen liess
X._
am 2
7.
September 2017 Beschwerde erheben (
Urk.
1) mit dem Antrag, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids seien die festge
setzt
en Zusatzleistungen zu erhöhen.
Der Beschwerde legte er Berichte des Uni
versitätsspitals
Z._
, Klinik für Urologie, betreffend ambulante Konsul
tationen in den Monate
n
Mai bis Juli 2017 bei (
Urk.
3/4-8).
In der Vernehm
lassung vom 3
1.
Oktober 2017 schloss die Durchführungsstelle auf Abweisung der Beschwerde
(
Urk.
7)
. Am 2
7.
Februar 2018 reichte der Versicherte eine weitere Eingabe ein (
Urk.
15). Die Durchführungsstelle verzichtete dazu auf eine Stellung
nahme (
Urk.
18).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
1.1.1
Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (
Art.
9
Abs.
1 des Bundes
ge
setzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden
ver
sicherung, ELG).
Angerechnet werden unter anderem Einkünfte und Vermögenswerte, auf die ver
zichtet worden ist (
Art.
11
Abs.
1
lit
. g ELG). Invaliden wird als Erwerbs
ein
kommen grundsätzlich der Betrag angerechnet, den sie im massgebenden Zeit
abschnitt tatsächlich verdient haben (
Art.
14a
Abs.
1 der Verordnung über Ergän
zungsleis
tungen zur Alters-, Hinterlasse
nen- und Invalidenversicherung [ELV]). Gemäss
Art.
14a
Abs.
2
lit
. a-c ELV ist je
doch Invaliden unter 60 Jahren als Erwerbseinkommen je nach Invaliditätsgrad beziehungsweise Rentenhöhe min
des
tens ein
bestimmter Grenzbetrag anzurech
nen. Wird der Grenzbetrag in
Art.
14a
Abs.
2
lit
. a-c ELV nicht erreicht,
insbe
sondere
wenn keine Erwerbs
tätigkeit ausgeübt wird, gilt die Vermutung eines Verzichts auf Einkünfte im Sinne von
Art.
11
Abs.
1
lit
. g ELG. Diese Vermu
tung kann durch den Nachweis, dass invalidit
ätsfremde Gründe wie Alter, man
gelhafte Ausbildung und Sprach
kenntnisse, persönliche Umstä
nde oder die Ar
beitsmarktsituation die Verwertung der Res
terwerbsfähigkeit übermässig er
schweren oder verunmöglichen, widerlegt we
rden. Massgebend für die Berech
nung der Ergänzungsleistungen ist daher das
hypothetische Einkommen, das d
i
e
v
ersicherte
Person
tatsächlich realisieren
könnt
e (BGE 141 V 343 E. 3.2-3).
Die Anrechnung eines solchen Verzichts
ein
komm
ens bei einer
teilinvaliden
Per
son setzt voraus, dass sie aus von ihr zu v
ertretenden Gründen ihre Rester
werbsfähigkeit nicht ausnützt, indem sie - in Verle
tzung ihrer Schadenminde
rungspflicht - von der Ausübung einer mögli
chen und zumutbaren Erwerbstä
tigkeit absieht. Dabei kann der Verzicht darin besteh
en, dass die versicherte Person gar keine Erwerbstätigkeit ausübt, o
bwohl ihr dies zumutbar und mög
lich
wäre
, oder dass sie zwar eine Erwerbstätigkeit ausübt und Erwerbseinkünfte erzielt, es ihr aber zumutbar und möglich wäre, mehr zu verdienen, beispiels-weise durch Erhöhung des Beschäftigungsgrades oder durch Ausübung einer qualifizierteren oder besser
entlöhnten
Erwerbstätigkeit. Zur Verfahrensvereinfachung wird in
Art.
14a
Abs.
2 ELV die widerlegbare Vermu
tung aufgestellt, dass es den
teilinvaliden
Versicherten möglich und zumutbar ist, im Rahmen des von der Invalidenversicherung (IV-Stelle) festgestellten verblie
benen Leis
tungsvermögens die darin festgelegten Grenz
beträge (hypothetisches Erwerbs
einkommen) zu erzielen (BGE 141 V 343 E. 5.1).
In Bezug auf die invaliditätsbedingte Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit der
teilinvaliden
Person haben sich die Ergänzungsleistungsbehörden und die Sozial-
versicherungsgerichte
demgegenüber grundsätzlich an die Invaliditätsbemessung durch die Invalidenversicherung zu halten. Ausnahmen sind nur möglich bei Ver
änderung von Tatsachen, die von den Sachverhaltsabklärungen der Invaliden
ver
sicherung nicht erfasst wurden (Urteil des Bundesgerichts 9C
_
680/2016 vom 1
4.
Juni 2017 E. 3.4.5).
1.1.2
Der Nachweis der Widerlegung der Vermutung muss mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt sein. Dabei trifft den Leistungsan
sprecher eine verstärkte Mitwirkungspflicht bei der Sachverhaltsabklärung in dem
Sinne, dass
er
die Umstände geltend zu machen hat, welche nach
seiner
Auffas
sung geeignet sind, die Vermutung eines Einkommensverzichts umzustossen. Werden solche Umstände nicht geltend gemacht und sind sie auch nicht ohne
W
eiteres ersichtlich, oder führen die Abklärungen zu keinem schlüssigen Ergeb
nis, hat
er
die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen.
Er
hat sich anrechnen zu lassen, was
er
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung tatsächlich noch verdienen könnte (
Urteil des Bundesgerichts 9C_241/2016 vom 2
2.
Juni 2016 E. 3).
1.2
1.2.1
Unter dem Titel des Verzichtseinkommens (
Art.
11
Abs.
1
lit
. a und g ELG) ist auch ein hypothetisches Einkommen des Ehe
gatten eines Ansprechers auf Er
gänzungsleistungen anzurechnen (vgl.
Art.
9
Abs.
2 ELG), sofern auf eine zumut
bare Erwerbstätigkeit oder deren zumutbare Ausdehnung verzichtet wird.
Bei der Ermittlung einer allfälligen zumutbaren Erwerbstätigkeit der Ehefrau oder des Ehemannes ist der konkrete Einz
elfall unter Anwendung familien
rechtlicher Grundsätze zu berücksichtigen. Dementsprechend ist auf das Alter, den Gesund
heits
zustand, die Sprachkenntnisse, die Ausbildung, die bisherige Tätigkeit, die konkrete Arbeitsmarktlage sowie gegebenenfalls auf die Dauer der Abwesenheit vom Berufsleben abzustellen. Ferner ist bei der Festlegung eines hypothetischen Einkommens zu berücksichtigen, dass für die Aufnahme und Ausdehnung der Erwerbstätigkeit eine gewisse Anpassungsperiode erforderlich und nach einer langen Abwesenheit vom Berufsleben die volle Integration in den Arbeitsmarkt in einem gewissen Alter nicht mehr möglich ist. Dem wird im Rahmen der Ergänzungsleistung dadurch Rechnung ge
tragen, dass der betref
fenden Person allenfalls eine realistische Übergangsfrist für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit oder Erhöhung des Arbeitspensums zuzugestehen ist, bevor ein hypothetisches Erwerbseinkommen angerechnet wird (Urteil des Bundesgerichts 9
C_347/2015 vom 1
4.
Januar 2016
E. 3.2).
Ein Verzicht im Sinne von
Art.
11
Abs.
1
lit
. g ELG liegt unter anderem vor, wenn der Ehegatte einer berechtigten Person
auf die Ausnützung der Erwerbs
fähigkeit verzichtet, obwohl er nach
Art.
163 des Sch
weizerischen Zivilgesetz
buc
hes (ZGB) dazu verpflichtet ist
(BGE 117 V 287; Erwin
Carigiet
/Uwe Koch, Ergänzungs
leistungen zur AHV/IV,
2.
überarbeitete und ergänzte Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, S. 157).
In jedem Einzelfall ist zu prüfen, ob vom nicht invaliden Ehegatten unter den gegebenen Umständen verlangt werden kann
, einer Erwerbstätigkeit nach
zu
gehen, zu wie viel Prozent es ihm zumutbar i
st, einer Erwerbstätigkeit nachzu
gehen, und wie hoch der Lohn wäre, den er bei gutem Willen erzielen könnte.
Für die Fest
setzung der Höhe des zu berück
sichtigenden hypothetischen Ein
kommens
kann von der Schweizerische
n
Lohnstrukturerhe
bung
(LSE) ausge
gangen werden;
dabei handelt es sich um
Bruttolöhne
(Wegleitung
über die Ergän
zungs
leistungen zur AHV und IV (WEL), gültig ab
1.
April 2011, Stand
1.
Januar 2014-2017
,
Rz
3482.04;
Carigiet
/Koch, a.a.O., S. 158 f.).
1.2
.2
Dabei ist zu vermuten, dass es dem Ehegatten grundsätzl
ich möglich und zumut
bar ist, seine Erwerbsfähigkeit zu verwerten.
Diese Vermutung kann durch
ernsthafte, aber erfolglose Bewerbungen
widerlegt werden
. Ein hypothetisches Erwerbseinkommen darf daher nicht angerechnet werden, wenn die betreffende Person trotz ausreichender Arbeitsbemühungen keine Stelle findet. Diese Voraus
setzung gilt grundsätzlich als erfüllt, wenn die Person beim Regionalen Arbeits
vermittlungszentrum (RAV) zur Arbeitsvermittlung angemeldet ist sowie quali
tativ und quantitativ ausreichende Stellenbemühungen nachweist (Urteil
des Bundes
gerichts 9C_759/2017 vom 2
9.
November 2017 E. 2.2).
Die Pflicht des nicht invaliden Ehepartners de
r Ergänzungsleistungen bezieh
en
den Person, die ihm verbleibenden
Einkunftsmöglichkeiten
tatsäch
lich zu reali
sieren, ist auch
Ausdruck der bei der Leistungs
festsetzung im Sozialversiche
rungsrecht regel
mässig und zwingend zu beachten
den Scha
denminderungspflicht (Urteile des Bundesgerichts 8C_380/2008 vom 1
7.
September 2008, E. 3.2, sowie P 6/04 vom
4.
April 2005, E. 2, je mit Hinweisen).
Bemüht sich der Ehegatte trotz
zumutbarerweise
(teilweiser) verwertbarer Arbeitsfähigkeit nicht um eine Stelle, verletzt er dadurch die ihm obliegende Schadenminderungspflicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_717/2010 vom 2
6.
Januar 2011 E. 3.1 mit Hinweisen).
1.2
.3
Nach der Rechtsprechung kann die Aufgabe ei
ner selbständigen Erwerbs
tätig
keit und die Aufnahme einer unselbständigen Erwerbstätigkeit als zumutbar erschei
nen, wenn davon eine bessere erwerbli
che Verwertung der Arbeitsfähig
keit erwar
tet werden kann und der berufliche Wechsel unter Berücksichtigung der gesamten Umstände
(Alter, Aktivitätsdauer, Ausbil
dung, Art der bisherigen Tätig
keit, persön
liche Lebensumstände) als zumut
bar erscheint (Urteil des Bundes
ge
richts 9C_356/2014 vom 1
4.
November 2014 E. 3.1 mit Hinweisen auf Urteile I 116/03 vom 1
0.
November 2003 E. 3.1 und I 145/01 vom 1
2.
September 2001 E.
2b).
Eine Betriebsaufgab
e ist nur unter strengen Voraus
setzungen unzumutbar, und es kann ein Betrieb selbst dann nicht auf Kosten der Sozialversicherung aufrechterhalten werden, wenn die versicherte Person darin Arbeit von einer gewissen erwerblichen Bedeutung leistet (Urteil des Bundesgerichts 9C_644/2015 vom
3.
Mai 2010 E. 4.3.1).
2.
2.1
Streitig und zu prüfen ist zunächst, ob die Beschwerdegegnerin dem Beschwerde
führer zu Recht in der Zeit ab
1.
November 2014 bis Ende 2014 ein jährliches Mindesterwerbseinkommen von Teilinval
iden nach
Art.
14a
Abs.
2
lit
. a
ELV von
Fr.
25'613.- und für den Zeitraum ab
1.
Januar 2015 bis zum massgebenden Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids vom 2
5.
August 2017 (
Urk.
2/1) jeweils ein solches von
Fr.
25'720.- angerechnet hat (
Urk.
8/12,
Urk.
8/14-15,
Urk.
8/17).
Der Beschwerdeführer
verrichtete
,
nach einer Ausbild
ung als Vermessungs
tech
niker in
Irak
,
nach seiner Einreise
in d
i
e Schweiz
im
Jahr 1982
verschiedene Hilfsarbeiten, wobei er
im Jahr
1987 an der Universität Zürich
ein Jurastudium
begann, das er
im Jahr 1990
aus finanziellen Gründen
abgebrochen hat
(
Urk.
8/263
/21,
Urk.
8/263/28
)
. Gemäss den beigezogenen Akten der Invaliden
versicherung
bezieht
er seit dem
1.
August 2009
bei
einem Invaliditätsgrad von 42
%
eine
Viertelsrente
der Invalidenversicherung (
Urk.
8/197/5-6,
Urk.
8/227,
Urk.
8/247
,
Urk.
8/250,
Urk.
8/176,
Urk.
8/263
)
, ausgehend von einer Arbeits
fähig
keit von 70
%
in der angestammten oder einer leidensangepassten Tätigkeit (
polydisziplinäres Gutachten
des
Zentrum
s
A._
vom 2
0.
Oktober 2014,
Urk.
8/26
3/62 f.)
.
Daher
sowie m
angels Nachweis
es
eines
rechtsgenüglichen
Erwerbseinkommens
(
Urk.
8/118,
Urk.
8/200) respektive einer
rechtsgenüglichen
Erwerbstätigkeit
- s
o konnte
er
trotz einer entsprechenden Anmeldung als
selbständigerwerbender
Taxifahrer bei der SVA, Ausgleichskasse, vom
6.
Oktober 2015 den ihm auferlegten Nachweis, tatsächlich eine solche Täti
gkeit auszuüben, nicht leisten (
Urk.
8/134-135,
Urk.
8/145) - rechnete ihm die Beschwerdegegnerin in der Zeit ab
1.
November 2014
die oben erwähnten
Mindesterwerbseinkommen
an.
Diese Anrechnung wird vom Beschwerdeführer nicht grundsätzlich bestritten. Insbesondere macht er
keine i
nvaliditätsfremde
n
Grün
de,
welche die Annahme, dass er ein solches ver
mutetes Mindesteinkommen erzielen könnte, umzustossen vermöchten
, geltend
.
Solche
sind
in den Akten
auch nicht ersichtlich.
2.2
Hingegen
war er in der Zeit ab Ende Mai 2017
wegen einer Harnabflussstörung
im
Z._
, Klinik für Urologie, ambulant in Behandlung. Unter
Vorlage
entspre
chender
Arztberichte
(
Urk.
3/4-8)
macht er eine erhebliche Verschlechterung seines
Gesundheitszustandes
für diesen Zeitraum geltend
(Urk. 1)
.
Den vorgelegten
Z._
-Berichten kann hinsichtlich der urologischen Leiden im Wesentlichen entnommen
werden, dass beim Versicherten
nebst einer rezidi
vie
renden Makrohämat
ur
ie (ohne Anhalt für ein
Malignom
), am ehesten eine multi
faktoriell bedingte Harnblasenfunktionsstörung vorlag (
Z._
-Bericht betreffend die Konsultation vom 2
8.
Juli 2017,
Urk.
3/8).
Eine invalidenversiche
rungs
recht
lich relevante Veränderung des Gesundheitszustandes
ergibt sich aus diesen Berichten jedoch nicht. Daran
ändert
nichts,
dass
das Leid
en den Angaben des Versicherten zufolge im September 2017 operativ angegangen wurde.
Auch in nicht
urologischer Hinsich
t
ergeben sich
aus den vorlegten
Z._
-Berichten
keine
schlüssigen
Anhaltspunkte für eine relevante Verschlechterung des Gesundheits
zustandes. Dies gilt insbesondere
auch in psychischer Hinsicht.
Obwohl
bei den Diagnosen jeweils ohne nähere Klassifizierung
eine Depression erwähnt wurde, lässt sich aus dieser fachfremden Einschätzung keine Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustands ableiten, der bei der Invaliditätsbemessung als
Dysthymia
ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit beurteilt worden war
(
A._
-Gutachten
vom 2
0.
Oktober 201
4,
Urk.
8/263/54).
Eine anhaltende
Ver
schlech
terung des Gesundheitszustandes ist nach dem Gesagten nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad nachgewiesen und
aufgrund der
Aktenlage sowie der
verstärkten Mitwirkungspflicht des Versicherten
besteht
kein Anlass zu weiteren
Abklärungen.
Zu Recht wurden dem Versicherten die
erwähnte
n
Mindesterwerbs
einkommen
nach
Art.
14a
Abs.
2
lit
. c
ELG angerechnet. Insoweit erweist sich der Antrag des
Beschwerdeführers
als unbegründet.
2.3
Gemäss den Vorbringen des Beschwerdeführers (
Urk.
1,
Urk.
15) sowie dessen Angaben anlässlich der
A._
-Begutachtung am 4.,
8.
und
9.
Juli 2014 kümmerte er sich in der Zeit ab November 2014
tagsüber
, soweit erforderlich,
um den am
3
1.
Juli 2010
geborenen Sohn
. So brachte er bei der Begutachtung im Juli 2014 unter andere
m
vor (
Urk.
8/263/29
und
8/263/
49)
,
dreimal in der Woche
bringe er den Sohn
am Morgen
in die Kinderkrippe
und
hole
ihn
am Abend
wieder ab
; seine Ehefrau, die arbeitslos
sei,
sei tagsüber in
ein
em kleinen
Geschäft, wo sie Kunstobjekte h
erstelle, die sie zu verkaufen versuche
; dadurch verdiene sie gerade genug, um ihre Krankenkassenprämien bezahlen
zu können
.
Der
in diesem Zusammenhang erhobene
Einwand
des
Beschwerdeführers
,
dass
es i
h
m infolge des verschlechterten Gesundheitszustandes in der Zeit ab Ende Mai 2017 nicht möglich gewesen sei, sich wie bis anhin regelmässig und angemessen um
die B
etreuung
des Sohnes
zu kümmern,
vermag nicht zu überzeugen. Der Beschwerdeführer befand sich nur in sporadischer ambulanter Behandlung und musste sich keiner aufwändigen Therapie unterziehen. Zudem war der Sohn im Mai 2017 bereits in der Primarschule und nicht mehr in der Kinderkrippe.
Inwie
weit es allenfalls angezeigt gewesen wäre,
die Tagesstrukturen der Stadt Opfikon für die Betreuung der Kinder im Kindergarten- und Primarschulalter
zu
benutzen
(vgl. dazu das
Betriebsreglement der Stadt Opfikon betreffend die schuler
gän
zende Tagesbetreu
ung, Version vom 1
0.
März 2016 [
mit Hinweis auf die Version vom
2.
Februar 2014
],
Urk.
20 S. 2 f. Grundlagen und
Ziff.
1.2
; im Internet abrufbar unter
http://www.schule-opfikon.ch/dl.php/de/0e5le-lo5s36/Sc
huler
gä
nzende_Tages
betreuung.pdf
)
und
vorliegend
allfällige Fremdbetreuungskosten zu berücksichtigen (
Rz
3482.04 WEL), kann gemäss den nachfolgenden Erwä
gungen betreffend das
hypothetischen Erwerbseinkommens der Ehefrau
offen bleiben (
E.3.3
)
.
3.
3.1
Strittig und zu prüfen ist sodann, ob die Beschwerdegegnerin bei der Ermittlung des Anspruchs auf Zusatzleistungen zu Recht der Ehefrau des Versicherten ab
1.
November 2014 bis zum Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids (
Urk.
2/1) ein jährliches hypothetisches Erwerbseinkommen von
Fr.
47'166
.- angerechnet hat (
Urk.
2/1
).
Die Ehefrau des Beschwerdeführers
reiste im Zuge ihrer Heirat mit dem Beschwer
deführer
im Jahr 2006
von Marokko in die Schweiz ein (
Urk.
8/245).
Nach ihren Angaben im Fragebogen zur Erwerbstätigkeit vom 1
5.
Dezember 2016 (
Urk.
8/60)
hatte
sie in Mar
okko in den Jahren 1982 bis 1997 nebst der Grund- und Sekundarschule eine Kunstschule sowie eine Hochschule für Kunst
absolviert
. Ausserdem hat
te
sie ihren Angaben zufolge
-
nebst der
Beherrschung der
arabischen Muttersprache
-
mündlich jeweils
gute Kenntnisse
in Deutsch und Französisch sowie
schriftlich Grundk
enntnisse in diesen be
iden Sprachen. Im Zeitraum
der Anrechnung des streitigen hypothetischen Erwerbseinkommens war sie 38jährig bis 41jährig. Nachdem
gemäss den obigen
Erwägungen davon aus
zu
gehen ist, dass
der Beschwerdeführer
den Sohn i
m massgebenden Zeitraum betreut hat und betreuen
konnte, war
die Ehefrau
in dieser Hinsicht nicht ein
geschränkt.
Unter
diesen
Umstände
n
ist es grundsätzlich nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin der Ehe
frau
ausgehend
von einer Hilfstätigkeit
im Rahmen eines Vollzeitpensums
jeweils ein jährliches
hypothetisches Erwerbsein
kommen angerechnet hat.
3.2
3.2.1
Zu prüfen bleiben die vom Beschwerdefü
hrer dagegen erhobenen Einwände
(
Urk.
15)
, wobei er geltend macht,
aufgrund der Grundrechte
se
i bei der Ehefrau von ihrem tatsächlichen
Einkommen aus
ihrer selbständigen Erwerbstätigkeit, das heisst aus dem
Verkauf von
selber hergestellten
Kunstobjekten
auszugehen
, trotz de
r dabei erzielten Verluste.
E
ventualiter
sei ihr
bei
der
Anrechnung eines hypo
thetischen Erwerbseinkommens als Arbeitnehmerin
ab
1.
November 2014 eine Anpassungsfrist von maximal zwölf Monaten
einzuräumen
.
Hinsichtlich der Anpassungsfrist ist darauf hinzuweisen, dass
der
Ehefrau
a
uf
grund der Akten
bereits vor ihrem Zuzug von Zürich nach Opfikon i
m
November 2014 bei der Ermittlung der Zusatzleistungen
seit Dezember 2013
ein hypothe
tisches Erwerbseinkommen angerechnet
wurde
(Verfügung der Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV [AZL], vom 1
8.
August 2014,
Urk.
8/258
/3-9
).
Gründe für die Gewährung einer erneuten Übergangsfrist sind weder ersichtlich noch in der Beschwerde substantiiert dargetan. Im Gegenteil ergibt
sich aus
den Akten,
dass sie
sich
erst i
m Zuge der angefochtenen Verfügung
ab
Februar
2017
konkret um
Stellen bemüht hat
, womit sie ihrer
Schadenminderungspflicht
schon seit längerer Zeit nicht nachgekommen ist
.
Auch der Einwand des Beschwerde
führers, beim Erwerbseinkommen der Ehefrau
sei
von ihrem tatsächlichen Ein
kommen respektive den Verlusten beim Verkauf der
selber hergestellten
Kunstob
jekte auszugehen
, verfängt nicht
.
Anlässlich der Begutachtung durch die
A._
Mitte 2014 hatte er selbst angegeben, seine Ehefrau sei arbeitslos, und den Ver
kauf der selber hergestellten Kunstobjekte hatte er als Versuch qualifiziert (Urk.
10/263/28). Er kann sich somit heute nicht darauf berufen, es handle sich um eine etablierte Erwerbstätigkeit.
Wohl
stand
und steht
es seiner Ehefrau auf
grund der Grundrechte zu,
diese Tätigkeit im Rahmen einer selbständigen Erwerbs
t
ätigkeit auszuüben
.
Jedoch hatte sie
r
ealistische
rweise
von
Beginn
an keine
Aus
si
ch
t
, auch bloss annähe
r
ungsweise ein
mit dem Einkommen als unselbständige Arbeitnehmerin
vergleichbares Erwerbse
inkommen
zu erzielen.
Dementsprechend
hatte
ihr bereits
das AZL
in der
Verfügung vom
1
8.
August 2014
ein hypothe
ti
sches Erwerbseinkommen an
gerechnet
. Daher sowie in Anbetracht
des
Alters
der Ehefrau ist bei einer Interessenabwägung mit den Grundrechten die Wahrneh
mung der Schadensminderungsplicht der Ehefrau durch Ausübung einer Tätigkeit als Arbeitnehmerin eindeutig
stärker zu gewichten
als der aussichtslose Versuch, mit
dem
Verkauf von
selber hergestellten
Kunstobjekten ein relevantes Einkom
men zu erzielen.
3.2.2
Der Beschwerdeführer bringt
– unter Beilage einer Anmeldung seiner Ehefrau beim zuständigen RAV zur Arbeitsvermittlung vom 2
4.
Januar 2017 sowie For
mularen betreffend Nachweis der persönlichen Arbeitsbemühungen seiner Ehe
frau für die Monate Februar 2017 und April bis September 2017 (
Urk.
16/1-9) -
im Weiteren vor, seit dem 2
4.
Januar 2017 sei seine Ehefrau zur Arbeitsver
mittlung gemeldet, habe jedoch trotz aller Bemühungen keine Stelle gefunden.
Wie erwähnt bemühte sich die Ehefrau in Verletzung ihrer Schadenmin
derungs
plicht erst
ab
Februar 2017 um Stellen als Arbeitnehmerin.
Gemäss
d
en
einge
reichten Formularen bemühte
sie
sich jedoch – mit einer einzigen Ausnahme – lediglich um Teilzeitstellen
im Rahmen eines 50%ige
n
Pensum
s
und
zw
ar ent
weder an einzelnen Tagen ode
r aber jeweils m
orgens von
Montag bis Freitag (
Urk.
16/1). Schon in qualitativer Hinsicht sind diese Arbeitsbemühungen als u
ngenügend zu werten, erfolgten sie
doch in zeitlicher Hinsicht in viel zu ein
geschränkter Form statt im Rahmen eines zumutbaren Vollzeitpensums. Ein weiterer Mangel bei den Arbeitsbemühungen betrifft die Branchenvielfalt, da zu viele Stellen den Verkauf oder eine blosse Aushilfsstelle und deutlich zu wenig eine einfache Hilfsarbeit
ohne Aushilfscharakter
betreffen. Auch fällt auf, dass
die
Bewerbungen
zum grossen Teil telefonisch
oder
persönlich erfolgten, und dass die Angaben in den Nachweisformularen
in der zweiten und letzten Kolonne
(betreffend Firma, Kontaktperson ... und Ergebnis der Bewerbung
/Absagegrund
)
bloss rudimentär
ausgefüllt
und unvollständig sind.
Dies lässt darauf schliessen, dass es sich bei
den
Arbeitsbemühungen
weitgehend um Blindbewerbungen handelte
.
Zwar können
Blindbewerbungen nach der Rechtsprechung (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts C 16/07 vom 2
2.
Februar 2007 E. 3.1) durchaus sinnvoll
sein und der Abklärung dienen, ob eine Stelle frei ist. Indessen haben sich die Versicherten in erster Linie um ausgeschriebene und damit offene Arbeits
ge
legenheiten zu bemühen, bei welchen die Erfolgsaussichten auf einen Vertrags
abschluss erheblich grösser sind. Zudem entspricht es dem allgemein üblichen Vorgehen bei der Stellensuche, sich in schriftlicher Form korrekt zu bewerben, auch wenn dies nicht kodifiziert ist. In der Regel tritt die Ernsthaftigkeit der Stellensuche dadurch deutlicher zutage als durch einen blossen Telefonanruf, was die Chance auf eine Anstellung erhöht.
In Anbetracht dieser
in qualitativer Hin
sicht
insgesamt doch
erheblichen Mängel sowie unter Hinweis darauf, dass der Anspruch der Versicherten auf Anspruch von Arbeitslosenentschädigung
ab dem 2
4.
Januar 2017
bereits mit
der eingereichten
Verfügung der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich
vom
8.
Mai 2017 (
Urk.
16/2)
mangels Erfüllung der Beitrags
zeit verneint wurde
,
ist festzustellen, dass unter
diesen Umständen eine fehlende Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit
der Ehefrau des Versicherten
auf dem konkreten Arbeitsmarkt nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit erstellt
ist
.
I
n Anbetracht des klaren Ergebnisses ist von
weiteren Beweismassnahmen kein zusätzlich
er Erkenntnisgewinn zu erwarten (
antizipierte Beweis
würdigung; BGE 124 V 90 E. 4b),
weshalb sich der
Beizug
weiterer Akten der Arbeitslosenversicherung, wie ihn der Beschwerdeführer eventualiter bean
tragt (Urk. 15), erübrigt.
3.3
Zusammenfassend ist demnach festzuhalten, dass keine Umstände vorliegen, die geeignet sind, die Ve
rmutung des Einkommensverzichts
umzustossen.
Der Ehe
frau
des Beschwerdeführers
standen
in erster Linie einfache Hilfsarbeiten in den unterschiedlichsten Branchen offen
, dies im Rahmen eines ihr zumutbaren Voll
zeit
pensums.
Ausgehend vom Durchschnittslohn der Tabelle TA1_tirage_skill_level
der LSE 2014, Kompetenzniveau 1,
Frauen, Total, von Fr. 4'300.-
pro Monat und unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden in den Jahren 2014 bis 2017 (
Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, Tabelle T 03.02.03.01.04.01, Abschnitt Total) sowie
unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bei Frauen von 2014 bis 2016 (
BFS
[Bundesamt für Statistik]
, Schweizerischer Lohn
index nach Branche, Nominallohnindex Frauen [T1.2.10],
A
bschni
tt
Total
; 201
4: 103.6; 2015: 104.1; 2016
:
105.0) und von 2016 bis 2017 (
www.bfs.admin.ch
; T1.2.15,
Nominallohnindex
Frauen
, Abschnitt Total
; 2016: 100.8; 2017:
101.2)
resultieren daraus
hypothetische jährliche Bruttoeinkommen für das Jahr 2014 von
Fr.
53’793.- (
Fr.
4'300.- x 12 : 40 x 41.7), für das Jahr 2015 von
Fr.
54'052.60
(
Fr.
53'793.- : 103.6 x 104.1), für das Jahr 2016 von Fr. 54'519.90
(
Fr
. 53'793.
-
:
103.6 x 105.0
)
und für das Jahr 2017 ein solches von
Fr.
54'736.25 (
Fr.
54'519.90 : 100.8 x 101.2).
Davon sind die damals aktuellen AHV-, IV-, EO-
und ALV-Beiträge der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Jahres
ein
k
om
men bis und mit Fr. 148‘200.-
von
rund
6.25 % abzu
ziehen (
gemäss
der
synop
tische
n
Tabelle der anwendbaren Beitrags- und
Prämiensätze,
vgl.
Fussnote
156 zu
R
Z
3482.04
WEL)
,
was
hypothetische jährliche
Nettoeinkommen
für das Jahr 2014
von rund Fr.
50‘431.- (Fr. 53‘793.-
abzüglich
6.25
%
), für das Jahr 2015
von
Fr.
50'674.-
(
54'052.60 abzüglich 6.25
%
), für das Jahr 2016 von
Fr.
51
'112.-
(Fr.
54'519.90 ab
z
üglich 6.25
%
) und für das Jahr 2017 von
Fr.
51'315.-
(
Fr.
54'736.25 abzüglich 6.25
%
) ergeben.
Mit der Differenz dieser
Nettoe
in
kommen zum angerechneten tieferen hypo
thetischen Erwerbseinkommen
von
jährlich
Fr.
47'166.-
wären
die
zeitweilig allenfalls notwendig gewesene
n
Betreu
ungskosten
in den
Tagesstrukturen
der Stadt Opfikon
genügend gedeckt
gewesen (vgl. Betriebsreglement der Stadt Opfikon betreffend die schulergänzende Tages
betreuung, Version vom 1
0.
März 2016,
Urk.
20 S. 3
Ziff.
1.3)
. E
s besteht daher kein Anlass
, das
der Ehefrau
angerechnete
hyp
othetische
Erwerbseinkommen
von jährlich
Fr.
47'166.
-
herabzusetzen.
Entgegen der Auffassung des Beschwerde
führers (
Urk.
15) kann er im Übrigen aus der Höhe der in der Zeit vor dem
1.
November 2014 beim AZL bezogenen Zusatzleistungen keine Rechte für den vorliegenden Fall ableiten, weder aus dem Grundsatz von Treu und Glauben noch
aus
demjenigen der Rechtsgleichheit.
Die
der Ehefrau
angerechneten
hypothe
tische
n Erwerbseinkommen
von
jährlich
Fr.
47'166.-
sind somit korrekt
.
4.
Der angefochtene
Einspracheentscheid
(
Urk.
2/1)
blieb im Übrigen unbestritten
. Mangels
konkreter Anhaltspunkte
für Berechnungsfehler
ist er daher zu bestä
tigen.
Diese Erwägungen führen
zur Abweisung der Beschwerde.