Decision ID: 2d3ac7ed-c738-4fe8-b0cb-39d76f1ca443
Year: 2013
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.- X – im Jahre 2010 wohnhaft in C – ist als Rechtsanwalt selbständig erwerbstätig. Im
Jahresabschluss 2010 seiner damals in D domizilierten Kanzlei verbuchte er unter
anderem eine Abschreibung auf der Beteiligung an der inzwischen liquidierten A AG in
der Höhe von Fr. 76'503.06 und deklarierte in der Steuererklärung 2010 Einkünfte aus
selbständigem Haupterwerb im Betrag von Fr. 309'725.--. Die Veranlagungsbehörde
liess dies mit der Begründung, die Beteiligung sei dem Privatvermögen zuzuordnen,
nicht zu und veranlagte X unter Berücksichtigung weiterer Korrekturen für die Kantons-
und Gemeindesteuer 2010 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 364'100.--
(satzbestimmend) und einem steuerbaren Vermögen von Fr. 1'886'000.
(satzbestimmend) sowie für die direkte Bundessteuer 2010 mit einem steuerbaren
Einkommen in der Höhe von Fr. 364'800.--. Die dagegen erhobene Einsprache wies
das Kantonale Steueramt mit Einspracheentscheid vom 14. März 2013 ab.
B.- Mit Eingabe vom 17. April 2013 (Poststempel) erhob X bei der
Verwaltungsrekurskommission Rekurs und Beschwerde gegen den
Einspracheentscheid des Kantonalen Steueramts. Er beantragte, der
Einspracheentscheid vom 14. März 2013 sei aufzuheben; es seien die Einkünfte aus
selbständiger Haupterwerbstätigkeit im Jahr 2010 von Fr. 386'228.-- auf die
deklarierten Fr. 309'725.-- zu reduzieren; unter Kosten und Entschädigungsfolge.
Mit Verweis auf ihre Ausführungen im Einspracheentscheid beantragte die Vorinstanz
die kostenfällige Abweisung des Rekurses und der Beschwerde. Die Eidgenössische
Steuerverwaltung verzichtete stillschweigend auf eine Vernehmlassung zur
Beschwerde.
Auf die weiteren Ausführungen der Verfahrensbeteiligten wird, soweit erforderlich, in

den Erwägungen eingegangen.
Erwägungen:
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1.- Angefochten sind die Einspracheentscheide hinsichtlich der Veranlagungen der
Kantons- und Gemeindesteuer 2010 sowie der direkten Bundessteuer 2010. Zwar
müssen für Rekurs und Beschwerde verschiedene Entscheide ergehen; sie können
indessen in einem einzigen Dokument mit Verweisungen und einem gemeinsamen
Dispositiv, das die beiden Steuern allerdings auseinanderhält, enthalten sein (vgl. BGE
130 II 509 = Pra 2005 Nr. 114 E. 8.3, BGE 135 II 260 = Pra 2010 Nr. 37 E. 1.3.1).
2.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Rekurs- bzw. Beschwerdeerhebung ist gegeben. Die Rechtsmittel sind rechtzeitig
eingereicht worden. Sie erfüllen in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen
Anforderungen (Art. 194 Abs. 1 des Steuergesetzes, sGS 811.1, abgekürzt: StG;
Art. 140 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer, SR 642.11,
abgekürzt: DBG; Art. 7 der Verordnung zum Bundesgesetz über die direkte
Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 41 lit. h Ziff. 1 und Art. 48 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf den Rekurs und die
Beschwerde ist einzutreten.
3.- Streitig ist, ob die im Jahr 2010 vorgenommene Abschreibung auf Beteiligungen in
der Höhe von Fr. 76'503.-- den Einkünften aus selbständigem Erwerb des Rekurrenten
und Beschwerdeführers zuzurechnen ist oder nicht.
a) Die Vorinstanz erwog, gemäss Handelsregisterauszug habe der Zweck der A AG im
Führen von Betrieben, Handel mit und der Herstellung von Apparaten und Geräten für
den Transport und die Entsorgung von Lebensmitteln und hygienisch heiklen
Sonderabfällen sowie in der Erbringung von Beratungsdienstleistungen auf dem Gebiet
medizinischer/hygienischer Abfallentsorgung bestanden. Abfallentsorgung und
Anwaltstätigkeit seien keine "verwandten Gebiete". Ebenso wenig stehe fest, dass
durch das Halten der Beteiligung das Geschäftsergebnis der Anwaltskanzlei konkret
verbessert worden sei. Nebst den Honoraren für die Gründung und die Liquidation
seien keine weiteren Entschädigungen geflossen.
Der Pflichtige hält dem entgegen, bei der Abschreibung in der Höhe von Fr. 76'503.
handle es sich um einen Verlust aus einer Beteiligung an der A AG, die dem
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Geschäftsvermögen zuzurechnen gewesen sei. Sie sei aus dem Geschäftsvermögen
des Pflichtigen finanziert worden und habe ausschliesslich dem Zweck gedient, neue
Anwaltsaufträge zu generieren. Die Vorinstanz habe die Zuordnung zum
Geschäftsvermögen in den Jahren 2007 bis 2009 akzeptiert.
b) Gemäss Art. 18 Abs. 2 DBG bzw. Art. 31 Abs. 2 StG gelten alle Vermögenswerte, die
ganz oder vorwiegend der selbständigen Erwerbstätigkeit dienen, als
Geschäftsvermögen; Gleiches gilt für Beteiligungen von mindestens 20 Prozent am
Grund- oder Stammkapital einer Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft, sofern der
Eigentümer sie im Zeitpunkt des Erwerbs zum Geschäftsvermögen erklärt. Dies hat
gegenüber den Steuerbehörden durch klare und unmissverständliche Mitteilung zu
erfolgen. Der Steuerpflichtige hat den geeigneten Nachweis darüber zu erbringen, dass
die Erklärung zum erforderlichen Zeitpunkt abgegeben wurde (M. Reich, in: Kommentar
zum Schweizerischen Steuerrecht, Band I/2a, 2. Aufl. 2008, N 60 zu Art. 18 DBG).
Beteiligungen sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung dem
Geschäftsvermögen von Personenunternehmen zuzurechnen, wenn die Einzelfirma und
die mit der Beteiligung gehaltene Kapitalgesellschaft wirtschaftlich eng miteinander
verbunden sind, die Titel zu Geschäftszwecken erworben werden oder die Beteiligung
dem Inhaber der Einzelfirma massgeblichen Einfluss auf ein in einer ähnlichen Branche
tätiges Unternehmen verschafft oder die Tätigkeit der Einzelfirma sinnvoll ergänzt, so
dass dem Inhaber ermöglicht wird, das Betätigungsfeld seiner Stammfirma
auszuweiten. Massgebend ist zudem der Wille des Betreffenden, seine
Beteiligungsrechte konkret zur Verbesserung des Geschäftsergebnisses seines
eigenen Unternehmens zu nutzen (vgl. Reich, a.a.O., N 51a zu Art. 18 DBG, mit
weiteren Hinweisen; GVP 1996 Nr. 17).
c) Das Aktienkapital der A AG betrug Fr. 300'000.-- (act. 7/Ib Beilage 5). Der Pflichtige
beteiligte sich mit Fr. 100'000.-- bzw. einem Drittel daran. Obwohl die 20-Prozent-
Grenze überschritten wurde, ist nicht von einem gewillkürten Geschäftsvermögen
auszugehen, da eine entsprechende Mitteilung an die Steuerbehörde unterblieb. Zu
prüfen ist deshalb, ob die Beteiligung zumindest vorwiegend geschäftlichen Zwecken
diente.
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Es ist unbestritten, dass die Beteiligung zu Lasten des Geschäftskontos des Pflichtigen
bezahlt wurde. Der Mittelherkunft für die Anschaffung des betreffenden Aktivums
kommt jedoch geringeres Gewicht zu als seiner Zweckbestimmung im Betrieb, d. h.
der technisch wirtschaftlichen Funktion (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,
Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, N 96 zu Art. 18 DBG). Nach Angaben des
Pflichtigen bestand diese in der Generierung zusätzlicher Mandate. Es habe der Wille
bestanden, die Beteiligung konkret dafür zu nutzen, die anwaltliche Tätigkeit zu fördern
bzw. die entsprechenden Ergebnisse zu verbessern. Inwiefern ihm aber gerade der
Erwerb einer Beteiligung an der A AG besondere geschäftliche Vorteile hätte bringen
sollen, legt er nicht dar. Der Unternehmenszweck – Führen von Betrieben, Handel mit
und Herstellung von Apparaten und Geräten sowie Erbringung von
Beratungsdienstleistungen auf dem Gebiet der medizinischen/hygienischen
Abfallentsorgung – lässt ebenfalls nicht auf einen spezifischen Bedarf an anwaltlicher
Tätigkeit schliessen. Dass sich im Zusammenhang mit der Führung eines
Unternehmens häufig juristische Fragen ergeben und die Pflege von
Kundenbeziehungen ganz allgemein Grundlage für weitere, über den eigentlichen
Unternehmenszweck hinausgehende – bspw. eben auch anwaltliche – Aufträge bildet,
ist indessen nicht zu bestreiten. Die Beteiligung an einem Unternehmen ist deshalb
jedoch noch nicht per se als enge wirtschaftliche Verbundenheit zu werten. Sie ist
vielmehr Teil eines Netzwerkes, das die Basis einer selbständigen Geschäftstätigkeit
bildet. Anders wäre die Sache zu beurteilen, wenn sich der Beschwerdeführer an einem
Unternehmen beteiligt hätte, das seine Kunden bspw. in Gründungs-, Sanierungs- oder
Steuerfragen unterstützt. Mit diesen Themen sind immer auch rechtliche Aspekte
verknüpft, die juristisches Fachwissen erfordern. Dass der Rekurrent zweimal für die A
AG tätig wurde, ändert nichts an dieser Beurteilung. Seine anwaltliche Tätigkeit
beschränkte sich auf die Gründung der A Holding AG im Jahre 2007 und die
Liquidation der A AG im Jahre 2010.
Der Rekurrent und Beschwerdeführer bringt weiter vor, er habe seine wirtschaftlichen
Interessen wegen des schlechten Geschäftsverlaufs der A AG nicht realisieren können.
Der Wille, mittels der Beteiligung neue Aufträge zu generieren, habe aber von Anfang
an bestanden. Ob dies zutrifft, kann offen bleiben, denn erforderlich ist nicht nur der in
den tatsächlichen Verhältnissen zum Ausdruck gebrachte Wille, die Beteiligungsidee
konkret dazu zu nutzen, das Geschäftsergebnis des eigenen Unternehmens bzw.
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dessen Gewinnchancen zu verbessern, sondern auch dessen konkrete Umsetzung (vgl.
Urteil des Bundesgerichts 2C_115/2012 vom 25. September 2012 E. 2.4.1). Wie diese
erfolgt sein soll, wird vom Pflichtigen nicht dargelegt und ist auch aus den Akten nicht
ersichtlich. Da es auf den alleinigen Willen nicht ankommt, kann zudem auf die
Befragung der vom Pflichtigen im Sinne eines Beweisantrages benannten Zeugen ohne
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör verzichtet werden. Sie könnten nach
Angaben des Pflichtigen lediglich bestätigen, dass das Erwerbsmotiv der Beteiligung
ausschliesslich darin bestand, neue Anwaltsaufträge zu generieren. Im Übrigen kennt –
abgesehen von Ausnahmen im Steuerstrafrecht, das den Zeugenbeweis ausdrücklich
vorsieht (vgl. Art. 259 Abs. 1 StG bzw. Art. 188 Abs. 2 DBG) – weder das
Bundessteuerrecht noch das kantonale Steuerverfahrensrecht eine Zeugnispflicht. Im
Recht der direkten Bundessteuer wird der Zeugenbeweis zwar zugelasen (Richner/Frei/
Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 62 ff. zu Art. 123 DBG), im kantonalen Recht jedoch nicht
(vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts B 2011/243 vom 15. Oktober 2012 E. 2.1.1,
publiziert in: www.gerichte.sg.ch).
d) Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Vorinstanz die Beteiligung an der A AG
zu Recht dem Privatvermögen des Rekurrenten und Beschwerdeführers zuwies und die
Abschreibung auf Beteiligungen in der Höhe von Fr. 76'503.-- bei den Einkünften aus
selbständigem Haupterwerb nicht zuliess. Die Beteiligung an der A AG gehörte im
Zeitpunkt der Abschreibung zum Privatvermögen.
4.- Der Rekurrent und Beschwerdeführer macht geltend, die Beteiligung sei bereits in
den Vorjahren im Geschäftsvermögen geführt worden. Die Vorinstanz habe dies
während drei Jahren akzeptiert. Dass sie dies nun plötzlich nicht mehr tue, sei
stossend und widerspreche dem Grundsatz von Treu und Glauben.
Nach ständiger Rechtspraxis des Bundesgerichts kommt einer Veranlagung bei
periodischen Steuern nur für die betreffende Periode Rechtskraft zu; die tatsächlichen
und rechtlichen Verhältnisse können daher in einem späteren Veranlagungszeitraum
anders gewürdigt werden (Urteil des Bundesgerichts 2A.747/2004 vom 9. Mai 2005 =
Pra 2006 Nr. 16 E. 3.2). Die Neubeurteilung durch die Steuerbehörde ist jedoch
eingeschränkt, wenn es sich um einen Dauersachverhalt handelt, der durch die
Steuerbehörde ausdrücklich beurteilt wurde. Wurden einer steuerpflichtigen Person
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bspw. Abschreibungen auf einem Vermögensobjekt verweigert, weil es sich dabei um
ein Objekt des Privatvermögens handle, verhält sich die Steuerbehörde
widersprüchlich, wenn sie in späteren Steuerperioden dieses Vermögensobjekt als
Geschäftsvermögen einstuft, ohne dass sich die Umqualifikation durch die Änderung
des Sachverhalts rechtfertigen liesse (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 82
zu VB zu Art. 109-121 DBG). Das Bundesgericht wies darauf hin, dass die Aufnahme in
die Buchhaltung allein nicht die Zuteilung eines Vermögenswertes zum
Geschäftsvermögen zu bewirken vermag (Reich, a.a.O., N 50 zu Art. 18 DBG; Urteil des
Bundesgerichts 2A.431/2000 vom 9. April 2001 = Pra 2001 Nr. 164 E. 5c).
Aufgrund der Akten scheint sich die Vorinstanz nie explizit zur buchhalterischen
Erfassung der Beteiligung geäussert zu haben. Dies war offenbar nicht notwendig, da
das Aktienpaket in den Jahren 2007 bis 2009 mit dem gleichbleibenden Wert von
Fr. 100'000.-- in den Büchern geführt wurde (act. 7/Ib). Erst im Rahmen der
Steuerveranlagung 2010 änderte sich dies, als vom Pflichtigen eine Abschreibung in
der Höhe von Fr. 76'503.-- vorgenommen wurde. In Übereinstimmung mit der
bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist darin kein widersprüchliches Verhalten zu
erkennen, da in den vorangegangenen Jahren keine ausdrückliche Beurteilung durch
die Steuerbehörde erfolgte. Dies wird vom Rekurrent und Beschwerdeführer auch nicht
geltend gemacht. Zudem wurde von der Veranlagungsbehörde keine Zusicherung
gemacht, die eine Berufung auf den Grundsatz von Treu und Glauben rechtfertigte (vgl.
Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl. 2010, N 668 ff.) Der
Rekurs und die Beschwerde sind deshalb abzuweisen.
5.- Die Steuerausscheidung auf die Gemeinden C und D (Wohnort/Arbeitsort im Jahre
2010) ist nicht streitig. Sie wurde am 20. Juni 2012 zusammen mit der
Steuerveranlagung vorgenommen. Dies ist jedoch nicht zulässig, da die Ausscheidung
der Steuerfaktoren auf die beteiligten Gemeinden Gegenstand einer besonderen
Verfügung und nicht Bestandteil der Veranlagung ist. Die innerkantonale
Steuerausscheidung kann erst vorgenommen werden, wenn das im Kanton steuerbare
Einkommen und Vermögen feststehen. Zudem liegt die Zuständigkeit, über
Einsprachen gegen die innerkantonale Steuerausscheidung zu entscheiden, beim
Gemeindesteueramt und nicht bei der Vorinstanz bzw. der Veranlagungsbehörde (Art.
235 StG; vgl. dazu VRKE I/1-2012/123 E. 2, publiziert in: www.gerichte.sg.ch).
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Der Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 14. März 2013 ist deshalb aufzuheben,
soweit er die Ausscheidung des steuerbaren Einkommens (satzbestimmend
Fr. 364'100.--) und des steuerbaren Vermögens (satzbestimmend Fr. 1'886'000.--) auf
die Gemeinden des Kantons St. Gallen zum Gegenstand hat. In diesem Punkt ist die
Angelegenheit zwecks Übermittlung an das Gemeindesteueramt C zur Vornahme der
Steuerausscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
6.- Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten dem Rekurrenten
und Beschwerdeführer aufzuerlegen (144 Abs. 1 DBG; Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von je Fr. 800.--, insgesamt Fr. 1'600.--, für das Rekurs- und das
Beschwerdeverfahren ist angemessen (vgl. Art. 144 Abs. 5 DBG in Verbindung mit
Art. 7 Ziff. 122 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Die Kostenvorschüsse von
je Fr. 800.-- sind zu verrechnen.