Decision ID: 519b84a2-aa71-5c7b-b0a4-ceb6cfa74497
Year: 2019
Language: de
Court: BE_VB
Chamber: BE_VB_001
Canton: BE
Region: Espace_Mittelland
Law Area: public_law

I. Sachverhalt
1. Die Beschwerdeführerin 2 und der Beschwerdeführer 1 (nachfolgend:
Beschwerdeführende) reichten am 23. Januar 2019 bei der Gemeinde Ersigen ein
Baugesuch ein für einen "Anbau Lager/Abstellraum mit Gartenhaus" auf Parzelle Ersigen
Grundbuchblatt Nr. C._. Die Parzelle liegt teilweise in der Dorfzone D und
teilweise in der Grünzone. Für das Gartenhaus ersuchten die Beschwerdeführenden um
eine Ausnahmebewilligung. Mit Entscheid vom 25. April 2019 erteilte die Gemeinde
Ersigen dem Anbau Lager/Abstellraum eine Teilbaubewilligung (Art. 32c BauG1) und dem
Gartenhaus gleichzeitig den Bauabschlag.
1 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0)
RA Nr. 110/2019/73 2
2. Dagegen reichten die Beschwerdeführenden am 26. April 2019 Beschwerde bei der
Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) ein. Sie beantragen
sinngemäss die Aufhebung des Bauentscheids vom 25. April 2019 betreffend das
Gartenhaus und machen insbesondere geltend, dass für sie nicht nachvollziehbar sei,
warum ein seit Jahrzehnten bestehendes Gartenhaus nicht erneuert werden dürfe, da
dadurch kein einziger Quadratmeter der Grünzonenfläche verloren gehe. Zudem seien
gemäss Baugesetz Bauten für die Pflege der Grünzone gestattet. Gemäss dem
beigelegten Grundbuchauszug aus dem Jahr 2004 liege das Gartenhaus ausserhalb der
Grünzone; dies gehe ebenso aus dem GRUDIS2-Auszug von 2007 (Stand 13.7.2007)
hervor. Beide Dokumente hätten 2007 als Grundlage für den Kauf der Liegenschaft
gedient. Sie (die Beschwerdeführenden) seien nie in Kenntnis gesetzt worden, dass die
Grenzen der Grünzone verändert worden seien.
3. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVE leitet3, holte die Vorakten
ein und führte den Schriftenwechsel durch. Die Gemeinde verweist in ihrer Stellungnahme
vom 2. Mai 2019 auf die Begründung des Bauabschlags im angefochtenen Entscheid.
Bezüglich der baurechtlichen Grundordnung der Gemeinde Ersigen weist sie darauf hin,
dass (erst) mit der Ortsplanung 2005 eine Grünzone geschaffen worden sei. Im Jahr 2007
habe somit die aktuelle Grünzone Bestand gehabt und sei seither nicht verändert worden.
Die der Beschwerde beigelegte Grundbuchkopie vom 20. April 2004 weise keine
Grünzonenlinie in der Legende aus.
4. Auf die Rechtsschriften und die Vorakten wird, soweit für den Entscheid wesentlich,
in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
2 Grundstückdaten-Informationssystem (GRUDIS) 3 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (Organisationsverordnung BVE, OrV BVE; BSG 152.221.191)
RA Nr. 110/2019/73 3

II. Erwägungen
1. Sachurteilsvoraussetzungen
a) Bauentscheide können nach Art. 40 BauG innert 30 Tagen seit Eröffnung mit
Baubeschwerde bei der BVE angefochten werden. Die BVE ist somit für die Beurteilung
der Beschwerde zuständig. Zur Beschwerde befugt sind die Baugesuchstellerinnen, die
Baugesuchsteller, die Einsprecherinnen, die Einsprecher und die zuständige
Gemeindebehörde (Art. 40 Abs. 2 BauG). Die Beschwerdeführenden, deren Baugesuch
teilweise abgewiesen wurde, sind in diesem Punkt durch den vorinstanzlichen Entscheid
beschwert und daher zur Beschwerdeführung legitimiert. Auf die form- und fristgerecht
eingereichte Beschwerde ist einzutreten.
b) Anfechtungsobjekt ist der Bauentscheid der Vorinstanz. Der Streitgegenstand
braucht sich nicht mit dem Anfechtungsobjekt zu decken, kann aber auch nicht über dieses
hinausgehen. Innerhalb dieses Rahmens bestimmen die Parteien den Streitgegenstand.
Die Beschwerdeführenden fechten lediglich Ziffer 4.2 des Bauentscheids der Gemeinde
Ersigen an. Gegenstand des Verfahrens ist somit einzig der Bauabschlag für das
Gartenhaus.
2. Bewilligungsfähigkeit des Gartenhauses
a) Auf der Parzelle Ersigen Grundbuchblatt Nr. C._ befinden sich die
ehemalige und gemäss Bauinventar als erhaltenswert eingestufte Käserei (E._,
Gebäude D._) und der ehemalige Kühlraum/Schopf, der nunmehr als Wohnhaus
bezeichnet wird (E._, Gebäude F._).4 Das Gartenhaus soll gemäss den
Bauplänen direkt an den bewilligten "Anbau Lager/Abstellraum" angebaut werden.5 Dabei
soll das bisherige Gartenhaus abgebrochen und durch ein neues Gartenhaus mit den
Massen 2,50 m x 2,60 m (Gesamtfläche von 6,50 m2) ersetzt werden.6
4 Vgl. aktueller GRUDIS-Auszug (Stand 24.5.2019) 5 Vgl. Vorakten der Gemeinde zum Baugesuch Nr. 2060/19, Formular 1.0, pag. 17 sowie Plan 1:100 vom 23. Januar 2019 6 Vgl. Plan 1:100 vom 23. Januar 2019
RA Nr. 110/2019/73 4
b) Nach Auffassung der Beschwerdeführenden ist die Erteilung des Bauabschlags und
Verweigerung der Ausnahmebewilligung für die "Erneuerung" des seit Jahrzehnten
bestehenden Gartenhauses nicht nachvollziehbar, da dadurch keine Grünzonenfläche
verloren gehe. Zudem seien in der Grünzone Bauten für die Pflege der Grünzone gestattet.
"6,50 m2 für die Aufbewahrung von Gabeln und Rechen und etwas Zaunzeug sei kaum
übertrieben". Im Übrigen machen die Beschwerdeführenden geltend, dass sie in den
vergangenen 12 Jahren seit Erwerb der Liegenschaft nicht davon in Kenntnis gesetzt
wurden, dass die Grenzen der Grünzonen verändert worden seien.
Die Gemeinde hat den Bauabschlag damit begründet, dass in der Grünzone nach Art. 79
BauG nur unterirdische Bauten gestattet sowie Bauten, die für die Pflege der Grünzone
nötig seien. Aus Sicht der Gemeinde entspreche der Neubau als Ersatzbau nicht den
gesetzlichen Vorgaben der Grünzone. Daher könne auch keine Ausnahmebewilligung
erteilt werden. Dieser Entscheid werde aus "Präjudizgründen" gefällt.7
c) Bauvorhaben sind, soweit das Bundesrecht nichts anderes bestimmt, nach dem zur
Zeit der Einreichung des Baugesuchs geltenden Recht zu beurteilen (Art. 36 Abs. 1
BauG).8 Massgebend ist damit vorliegend die geltende baurechtliche Grundordnung der
Gemeinde Ersigen, bestehend aus dem Zonenplan und dem Baureglement (GBR9) vom
6. Juni 2005. Gemäss dem geltenden Zonenplan liegt das umstrittene Gartenhaus in der
Grünzone. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführenden wäre die geltende
baurechtliche Grundordnung auch anwendbar, wenn diese zwischenzeitlich im
angesprochenen Bereich Änderungen erfahren hätte.
d) Nach Art. 49 GBR gelten für die kommunalen Grünzonen (GZ) die Bestimmungen
von Art. 79 BauG. Laut Art. 79 Abs. 1 BauG gliedern Grünzonen (Grünflächen) die
Siedlung, halten im Ortsinnern Grünräume frei, dienen dem Umgebungsschutz von
Baudenkmälern sowie der Freihaltung wichtiger Ortsansichten und Aussichtslagen.
Gemäss Art. 79 Abs. 2 BauG sind auf dem als Grünzone ausgeschiedenen Land nur
unterirdische Bauten gestattet sowie Bauten, die für die Pflege der Grünzone nötig sind; sie
dürfen den Zweck der Grünzone nicht beeinträchtigen.
7 Vgl. Ziff. 3.1 bis 3.5 des angefochtenen Entscheids 8 Vgl. Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Art. 36 N. 2 ff. 9 Baureglement der EG Ersigen vom 6. Juni 2005, genehmigt vom Amt für Gemeinden und Raumordnung am 15. November 2005 (Stand 26.2.2018)
RA Nr. 110/2019/73 5
Die Grünzone ist ein wichtiges Mittel der Siedlungsgestaltung, des Ortsbildschutzes und
des Immissionsschutzes. Sie erlaubt im Einzelnen die Bauzone mit Trennstreifen oder
-flächen zu gliedern, im Ortsinnern Grünflächen freizuhalten und so die übermässige
Zusammenballung überbauter Gebiete zu verhindern. Sie schützt Baudenkmäler,
Ortsansichten und Aussichtslagen durch Freihaltung der Umgebung oder der Blickfelder.
Insofern hat sie die Bedeutung einer Schutzzone nach Art. 17 RPG10. Zudem kann sie dem
Immissionsschutz, insbesondere für Wohngebiete und Erholungsräume, dienen.11 Die
Grünzonen in der Gemeinde Ersigen wurden gemäss der Stellungnahme der Gemeinde
und dem Erläuterungsbericht zur Nutzungsordnung von 2005 als raumplanerisches
Gestaltungsmittel ("Grün- sowie Strukturelement zwischen Landschaft und bebautem
Gebiet") aufgenommen.12
Die Grünzone zeichnet sich darin aus, dass der Boden der Zone von sichtbarer
Überbauung grundsätzlich freizuhalten und als grüne Fläche zu erhalten oder anzulegen
ist. Bauten sind nur zugelassen, wenn sie für die Pflege der Grünzone nötig sind. Nötig
muss nach dem Sinn des Gesetzes nicht nur die Bauten, die für die Pflege der Grünzone
nötig sind, sondern auch ihr Standort in der Grünzone sein. In aller Regel können die zur
Pflege erforderlichen Einrichtungen und Geräte in angrenzenden Zonen bereitgestellt
werden. Das Erfordernis der Begrünung kann unter anderem durch gärtnerische
Gestaltung erfüllt werden. Dabei sind Anlagen der Gartengestaltung wie Gartenwege,
Mauern und Teiche in ortsüblicher Art zugelassen, Hochbauten wie gedeckte Sitzplätze
oder Gartenhäuschen dagegen nicht.13
e) Gemäss den Angaben der Beschwerdeführenden dient das Gartenhaus der
Aufbewahrung von Gartengeräten wie Gabeln und Rechen sowie von Zaunzeug. Das
geplante Gartenhaus ist am vorgesehenen Standort bzw. auf einen Standort in der
Grünzone jedoch nicht angewiesen. Die gemäss Auffassung der Beschwerdeführenden zur
Pflege notwendigen Gerätschaften wie Gabeln, Rechen und Zaunzeug können ohne
weiteres ausserhalb der Grünzone bzw. in anderen Räumlichkeiten gelagert werden.
10 Bundesgesetz vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700) 11 Vgl. Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band II, Bern 2017, Art. 79 N. 1 12 Vgl. Stellungnahme der EG Ersigen vom 2. Mai 2019 bzw. Ortsplanung Ersigen, Erläuterungsbericht vom 18. Juli 2005, Kap. 3 «Konzepte», Ziff. 3.2 und 3.3, «Siedlung Alt mit Neu» 13 Vgl. Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Band II, Bern 2017, Art. 79 N. 2
RA Nr. 110/2019/73 6
f) Die Beschwerdeführenden sind der Auffassung, dass die Erneuerung eines "seit
Jahrzehnten bestehenden" Gartenhauses zulässig sein müsse. Mit diesem Einwand
berufen sie sich sinngemäss auf die sog. Besitzstandsgarantie nach Art. 3 BauG. Die
Besitzstandsgarantie kann nur für (bestehende) Bauten und Anlagen beansprucht werden,
die seinerzeit in Einklang mit den materiell-rechtlichen Vorschriften erstellt worden sind.14
Gemäss Art. 3 Abs. 2 BauG schützt die Besitzstandsgarantie die zeitgemässe Erneuerung
bestehender Bauten und Anlagen, was Modernisierung im Rahmen der normalen
Lebensdauer bedeutet.15 Nicht unter die Besitzstandsgarantie fällt die neubauähnliche
Umgestaltung eines Gebäudes bzw. der Wiederaufbau zerfallener, abgerissener oder
zerstörter Bauten; denn der Zweck dieser Norm ist der Schutz der ursprünglichen, unter
altem Recht getätigten Investition.16 Da das ursprüngliche Gartenhaus abgebrochen und
durch einen Neubau ersetzt werden soll, können sich die Beschwerdeführenden somit
nicht auf die Besitzstandsgarantie berufen.
g) Zusammenfassend ist festzustellen, dass der umstrittene Abbruch und Neubau des
Gartenhauses entgegen der Auffassung der Beschwerdeführenden gemäss dem geltenden
Recht in der Grünzone nicht zonenkonform ist.
3. Ausnahmebewilligung (Art. 26 BauG)
a) Die Beschwerdeführenden bedauern, dass ihnen vorliegend für das Gartenhaus
keine Ausnahmebewilligung erteilt worden sei.
b) Die Gemeinde hat das im Baubewilligungsverfahren eingereichte Ausnahmegesuch17
mit Erteilung des Bauabschlags insbesondere aus präjudiziellen Gründen abgewiesen.
c) Nach Art. 26 BauG können Ausnahmen von einzelnen Bauvorschriften gewährt
werden, wenn besondere Verhältnisse es rechtfertigen und keine öffentlichen Interessen
14 Vgl. Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Band I, Bern 2013, Art. 3 N. 2 sowie Konrad Willi, Die Besitzstandsgarantie für vorschriftswidrige Bauten und Anlagen innerhalb der Bauzonen, Diss. ZH, 2003, S. 22 15 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Band I, a.a.O., Band I, Bern 2013, Art. 3 N. 3 16 Vgl. Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Band I, Bern 2013, Art. 3 N. 3a bzw. 3b unter Verweis auf BVR 2001 S. 125 17 Vgl. Vorakten der Gemeinde zum Baugesuch Nr. 2060/19, pag. 27
RA Nr. 110/2019/73 7
beeinträchtigt werden (Abs. 1) Ausnahmen dürfen überdies keine wesentlichen
nachbarlichen Interessen verletzen (Abs. 2).18
Eine Ausnahmebewilligung soll die gesetzliche Regelung, die im Interesse der
Rechtssicherheit sowie der Rechtsgleichheit die tatsächlichen Verhältnisse generalisierend
erfasst, einzelfallgerecht verfeinern. Ausnahmegründe beziehen sich deshalb auf den
Zweck, den Umfang oder die Gestaltung eines Bauvorhabens, wenn diese in den
geltenden Vorschriften nicht genügend berücksichtigt sind. Sie müssen mit den
Besonderheiten des Baugrundstücks oder des Bauvorhabens zusammenhängen. Unter
Umständen können aber auch Besonderheiten, die sich aus den subjektiven Verhältnissen
der bauwilligen Personen ergeben, eine Ausnahme begründen. Rein finanzielle Interessen,
der Wunsch nach einer Ideallösung oder intensives Ausnützungsstreben rechtfertigen aber
keine Ausnahmebewilligung. Es geht vielmehr darum, ausgesprochene Unbilligkeiten und
Unzweckmässigkeiten zu vermeiden, die die strikte Anwendung der Vorschrift für die
Bauwilligen zur Folge hätte.
d) Im vorliegenden Fall sind keine besonderen Verhältnisse im Sinne von Art. 26 BauG
ersichtlich, die eine Ausnahme von den Bauvorschriften rechtfertigen würden. Alleine der
Wunsch, das bestehende Gartenhaus in der Grünzone abzubrechen und dort
wiederaufzubauen, vermag keine besonderen Verhältnisse zu begründen. Wie bereits
ausgeführt, sollen die Grünzonen grundsätzlich von sichtbarer Überbauung freigehalten
werden, damit sie ihre Funktionen als Trennflächen zwischen Siedlung und Landschaft
oder hier zwischen «Siedlung Alt mit Neu» als gewichtige öffentliche Interessen erfüllen
können.19 Der blosse Wunsch nach einer optimalen Nutzung oder einer besseren Lösung
genügt nicht.20 Die Bedürfnisse der Beschwerdeführenden nach Stauraum für Gabeln,
Rechen und Zaunzeug erscheinen als Ideallösung, die jedoch keine Ausnahme in der
Grünzone rechtfertigt. Das Gartenhaus erweist sich somit als nicht bewilligungsfähig,
weshalb die Beschwerde der Beschwerdeführenden abzuweisen ist.
18 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 26-27 N. 1 ff. bzw. 4 ff. 19 Vgl. Ortsplanung Ersigen, Erläuterungsbericht vom 18. Juli 2005, Kap. 3 «Konzepte», Ziff. 3.2 und 3.3, «Siedlung Alt mit Neu» 20 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 26-27 N. 5
RA Nr. 110/2019/73 8
4. Kosten
Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegen die Beschwerdeführenden. Sie haben die
Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden bestimmt auf eine
Pauschalgebühr von Fr. 800.– (Art. 103 Abs. 2 VRPG i.V.m. Art. 19 Abs. 1 GebV21). Die
Beschwerdeführenden haften solidarisch für den gesamten Betrag. Parteikosten werden
keine gesprochen (Art. 104 Abs. 1 und 4 VRPG).