Decision ID: 98beef12-ed99-4f6f-8936-8b22cd08cc2c
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_OG
Chamber: ZH_OG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: civil_law

betreffend Forderung
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts des Mietgerichts Zürich vom 23.
Juli 2014 (MG130038)
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Rechtsbegehren (act. 1 S. 2):
"1. Die Beklagte, Erbin von D._ (verstorbene Ex-Mieterin) einer 4,5-Zimmer-Wohnung, E._strasse ..., ... Zürich, sei zu , den Klägern gemäss Abrechnung vom 19. September 2011 zu bezahlen Fr. 6'377.–, nebst Zins zu 5% seit 20. September 2011, zuzüglich Fr. 73.– Betreibungskosten.
2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der ."
Urteil des Einzelgerichts des Mietgerichts Zürich (act. 27 = act. 32 = act. 34):
1. Die Klage wird abgewiesen.
2. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 1'250.–.
3. Die Gerichtskosten werden den Klägern auferlegt und von diesen unter
Verrechnung ihres Kostenvorschusses von Fr. 1'250.– bezogen.
4. Die Kläger werden verpflichtet, der Beklagten eine Parteientschädigung
von Fr. 1'570.– zuzüglich 8% MwSt. zu bezahlen.
5./6. (Mitteilungssatz / Rechtsmittel)
Beschwerdeanträge (act. 33 S. 2):
"Das angefochtene Urteil vom 23. Juli 2014 sei aufzuheben und die Klage vom 30. September 2013 sei gutzuheissen, eventualiter sei das Urteil aufzuheben und die Sache zur  an die Vorinstanz zurückzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten und Beschwerdegegnerin."
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Erwägungen:
1. Sachverhalt und Prozessgeschichte
1.1. Gestritten wird vorliegend um eine zu leistende Schadenersatzzahlung im
Zusammenhang mit der Rückgabe einer Mietwohnung (Art. 267 OR). Während
die Vermieter die Auffassung vertreten, es seien ihnen ausserordentliche Kosten
von rund Fr. 6'400.– entstanden, wofür die Mieterseite haftbar sei, stellt sich diese
auf den Standpunkt, es habe sich in Anbetracht der langen Mietdauer um eine
vertragsgemässe Abnützung der Mietwohnung gehandelt, weshalb sie nicht
schadenersatzpflichtig sei.
1.2. C._ (nachstehend die Beschwerdegegnerin) ist Erbin von D._.
D._ wohnte während rund 37 Jahren in der 4 1⁄2-Zimmerwohnung im zweiten
Stock an der E._strasse ... in ... Zürich, welche AB._ (nachstehend Be-
schwerdeführer genannt) gehört. Nachdem ihr Ehemann verstorben war, bewohn-
te D._ die Wohnung seit dem 1. Januar 2008 zusammen mit F._. Hiezu
schlossen die beiden Damen mit den Beschwerdeführern am 15./17. Dezember
2007 einen neuen Mietvertrag für Wohnräume ab. Der Mietzins betrug Fr. 1'995.–
netto bzw. Fr. 2'235.– brutto (act. 3/13 S. 3 = act. 9/1 S. 3, act. 18/3a und
act. 18/3b). Im Juni 2010 zogen D._ und F._ in eine Pflegeresidenz in
Küsnacht, worauf der Ehemann der Beschwerdegegnerin, G._, die Wohnung
namens und mit Vollmacht von D._ und F._ frist- und formgerecht per
30. September 2010 kündigte (act. 3/1-2). In der Folge kam es zu verschiedenen
Briefwechseln zwischen den Beschwerdeführern und G._. Man war sich über
die Auszugsmodalitäten nicht einig (act. 3/13 S. 3 = act. 9/1 S. 3). Die Woh-
nungsübergabe fand schliesslich am 30. September 2010 statt. Es wurde ein Ab-
nahmeprotokoll erstellt und unterzeichnet (act. 3/4/1, act. 3/13 S. 4 = act. 9/1 S. 4;
vgl. auch act. 3/3 = act. 26/3). G._ stellte das Abnahmeprotokoll der Schwei-
zerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft zu, welche sich bereit erklärte, ei-
nen gewissen Anteil an den im Abnahmeprotokoll festgehaltenen Schäden zu
übernehmen (act. 3/5 = act. 26/4).
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1.3. F._ verstarb anfangs 2011 und D._ Mitte Juni 2011. Während
F._ D._ als Alleinerbin eingesetzt hatte, hatte D._ in ihrem Testa-
ment die Beschwerdegegnerin sowie H._ als ihre Alleinerben eingesetzt
(act. 3/13 S. 4 = act. 9/1 S. 4, act. 18/2a S. 3 = act. 9/29 S. 3).
1.4. Die Beschwerdeführer sandten G._ mit Schreiben vom 19. September
2011 eine Schlussabrechnung der Reparatur- und Renovationsarbeiten mit den
zugehörigen Beilagen sowie das Formular "Zustimmungserklärung" zur Auflösung
des Mieterkautionssparkontos bei der ZKB zugunsten der Beschwerdeführer
(act. 3/11/1-3) zu. Unter Berücksichtigung der beiden Gutschriften aus den
Heizabrechnungen für die Jahre 2009/2010 und 2010/2011 sowie des auf dem
Mieterkautionssparkonto aufgelaufenen Betrags von Fr. 4'556.– resultierte ein
nach Ansicht der Vermieter von den Erben geschuldeter Restbetrag von
Fr. 1821.– (Fr. 6'377.– ./. Fr. 4'556.–; act. 3/13 S. 4 f. = act. 9/1 S. 4 f.). Am
5. Dezember 2011 stellte die Schweizerische Mobiliar Versicherung den Be-
schwerdeführern eine Entschädigungsvereinbarung über den Betrag von
Fr. 1'745.– zu, welche die Beschwerdeführer nicht unterzeichneten und G._
"zur Erledigung betreffend Unterschrift" weitersandten (act. 3/12/1-2 und act. 3/13
S. 5 = act. 9/1 S. 5, act. 9/16 S. 6).
1.5. Am 21. Februar 2012 wurde das Mieterkautionssparkonto bei der ZKB sal-
diert und der Beschwerdegegnerin sowie H._ (den beiden Erben) auf deren
Verlangen im Sinne von Art. 257a Abs. 3 OR ausbezahlt. Die Beschwerdeführer
hatten innert eines Jahres seit Beendigung des Mietverhältnisses am
30. September 2010 keinen Anspruch gegenüber den Erben rechtlich geltend
gemacht (act. 3/13 S. 5 = act. 9/1 S. 5). Die Beschwerdeführer forderten die Be-
schwerdegegnerin sowie H._ schliesslich mit Schreiben vom 20. Februar
2012 zur Bezahlung ihrer Forderung aus dem Mietverhältnis in der Höhe von
Fr. 6'377.– nebst Zins zu 5% seit dem 20. September 2011 auf. Gegen den Zah-
lungsbefehl des Betreibungsamts I._ vom 19. Juli 2012, mit welchem die Be-
schwerdeführer die Beschwerdegegnerin betrieben, erhob diese Rechtsvorschlag
(act. 18/2 S. 3 f. = act. 9/29 S. 3 f.).
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1.6. Mit Klage vom 9. September 2012 – unter Einreichung der Klagebewilli-
gung der Schlichtungsbehörde Zürich vom 26. Juni 2012 gegen H._ – pro-
zessierten die Beschwerdeführer beim Einzelgericht des Mietgerichts Zürich ge-
gen die Beschwerdegegnerin und H._ mit den eingangs genannten Rechts-
begehren (Verfahrens-Nr. MG120032). Das zuständige Gericht trat auf die Klage
gegen C._ mit Verfügung vom 2. April 2013 nicht ein und wies die Klage ge-
gen H._ mit Urteil vom 2. April 2013 ab. Der Nichteintretensentscheid ge-
genüber C._ erfolgte, weil eine Prozessvoraussetzung fehlte; die Beschwer-
deführer hatten gegen sie kein Schlichtungsverfahren angestrengt (Art. 159 ff.
ZPO i.V.m. Art. 59 Abs. 1 und Art. 71 ZPO). Die hiegegen erhobene Beschwerde
vom 15. Mai 2013 wies die Kammer mit Urteil vom 8. Juli 2013 ab, soweit sie da-
rauf eintrat. Sie bestätigte die rechtliche Auffassung der Vorinstanz, wonach ein
Schlichtungsverfahren auch im Falle einer einfachen Streitgenossenschaft eine
zwingende Prozessvoraussetzung darstelle, sowie die Auffassung, wonach die
Basis der Forderungsklage gegen H._ nicht rechtsgenügend bewiesen sei
(Verfahrens-Nr. PD130006; act. 9/34 = act. 18/2b).
1.7. Mit Eingabe vom 30. September 2013 – unter Beilage der Klagebewilligung
vom 20. August 2013 (Art. 209 Abs. 4 ZPO) – erhoben die Beschwerdeführer er-
neut Klage beim Einzelgericht des Mietgerichts Zürich und stellten das eingangs
erwähnte, nun gegen C._ gerichtete, Rechtsbegehren (act. 1 und act. 4). Die
Beschwerdeführer bezogen sich in ihrer Klagebegründung auf die erwähnte Klage
vom 9. September 2012 und erklärten diese als integrierenden Bestandteil ihrer
Klagebegründung, worauf die Akten vom Verfahren-Nr. MG120032 beigezogen
wurden (act. 9/1-34).
Nach geleistetem Kostenvorschuss und der Stellungnahme der Beklagten zur
Klageschrift wurden die Parteien auf den 26. Februar 2014 zur Hauptverhandlung
vorgeladen (act. 10, act. 16 und act. 24) und am 23. Juli 2014 wurde der Ent-
scheid gefällt. Die Vorinstanz erwog in ihrem Urteil, dass dem gegenüber der Be-
schwerdegegnerin erfolgten Nichteintretensentscheid vom 2. April 2013 keine ma-
terielle Rechtskraft zukomme (keine abgeurteilte Sache), weshalb nun in der Sa-
che zu entscheiden sei. Daran ändere auch nichts, dass gegenüber H._ in
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der selben Angelegenheit bereits entschieden worden sei. Nach einer eingehen-
den materiellen Prüfung der Sach- und Rechtslage wies die Vorinstanz die Klage
ab. Die Gerichtsgebühr setzte sie auf Fr. 1'250.– fest, auferlegte sie den Be-
schwerdeführern und verpflichtet diese, der Beschwerdegegnerin eine Parteient-
schädigung von Fr. 1'570.– zuzüglich 8% MwSt. zu bezahlen (act. 27 = act. 32 =
act. 34).
1.8. Der vorinstanzliche Entscheid ging den Beschwerdeführern am 31. Juli
2014 zu (act. 28). Die dagegen bei der Kammer erhobene Beschwerde vom
15. September 2014 (Datum Poststempel), mit welcher sie die Aufhebung des Ur-
teils vom 23. Juli und die Gutheissung ihrer Klage vom 30. September 2013 bean-
tragten, erfolgte unter Berücksichtigung des Fristenstillstands von Art. 145 Abs. 1
lit. c i.V.m. Art. 142 Abs. 3 ZPO rechtzeitig (act. 33). Mit Präsidialverfügung vom
19. September 2014 wurde den Beschwerdeführern gestützt auf Art. 98 ZPO Frist
zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'250.– angesetzt (act. 36), wel-
cher fristgerecht einging (act. 38 und act. 37/1-2).
1.9. Die vorinstanzlichen Akten (act. 1-30) wurden beigezogen. Weil sich die
Beschwerde als offensichtlich unbegründet erweist, wurde in Anwendung von
Art. 322 Abs. 1 ZPO auf die Einholung einer Beschwerdeantwort verzichtet. Von
der Einholung einer Stellungnahme der Vorinstanz wurde abgesehen (Art. 324
ZPO). Das Verfahren ist spruchreif.
2. Rechtliches
2.1. Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offensicht-
lich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320
ZPO). Neue Tatsachenbehauptungen (sogenannte Noven) sind gemäss Art. 326
ZPO im Beschwerdeverfahren nicht zugelassen, unabhängig davon, ob es sich
wie vorliegend um einen Fall handelt, bei welchem der beschränkte Untersu-
chungsgrundsatz gilt (vgl. dazu BGer 5A_405/2011 vom 27. September 2011,
E.4.5.3). Die Beschwerde führende Partei hat sich in ihrer Begründung einlässlich
mit dem vorinstanzlichen Entscheid auseinanderzusetzen und konkret anzuge-
ben, an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid leidet. Insofern genügt es
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der Begründungspflicht im Rechtsmittelverfahren nicht, bloss das vor Vorinstanz
Vorgetragene zu wiederholen (vgl. dazu ZK ZPO-Freiburghaus-Afheldt, 2. Aufl.
2013, N 15 zu Art. 321 ZPO). Bei Rechtmitteln, die von juristischen Laien ohne
anwaltliche Vertretung erhoben werden, ist die Praxis der Kammer mit Blick auf
die Begründungslast grosszügiger. Hier genügt es, wenn rudimentär zum Aus-
druck kommt, weshalb der angefochtene Entscheid nach Auffassung der Partei
unrichtig sein soll. Eine Auseinandersetzung mit dem vorinstanzlichen Entscheid
ist aber immer notwendig (OGer ZH, PF110034 vom 22. August 2011 Erw. 3.2).
Sind selbst diese minimalen Anforderungen nicht erfüllt, tritt die Kammer unab-
hängig vom anwendbaren Verfahrensgrundsatz auf ein Rechtsmittel nicht ein
(OGer ZH, NQ110031 vom 9. August 2011).
Soweit die Beschwerdeführer also lediglich nochmals ihre Sicht der Dinge schil-
dern, ohne konkret aufzuzeigen, worin die Vorinstanz von falschen Tatsachen
ausgegangen sein soll oder wo eine falsche rechtliche Würdigung vorgenommen
worden sein soll, setzt sich die Kammer inhaltlich nicht damit auseinander, son-
dern tritt gesetzeskonform nicht darauf ein. Dies gilt namentlich für diejenigen
Wiederholungen oder Konkretisierungen zum Sachverhalt, bei welchen die Be-
schwerdeführer nicht dartun, was sie hieraus zu ihren Gunsten ableiten, insbe-
sondere S. 2 Punkt 1.4, S. 3 Punkt 1.6 der Beschwerdeschrift (act. 33). In diesem
Zusammenhang sei denn auch darauf hingewiesen, dass das Gericht auf die Par-
teivorbringen nur insoweit einzugehen hat, als dies für die Entscheidfindung erfor-
derlich ist. Ebenfalls zulässig sind Verweise auf einen Entscheid in einem anderen
Verfahren mit denselben Parteien, wenn den Parteien das Verwiesene zugänglich
ist und sie sich damit auseinandersetzen können (Art. 238 lit. g ZPO; BGer
5A_600/2014 vom 12. Dezember 2014 E. 3.1).
2.2. Aus der Beschwerdeschrift ergibt sich, dass die Beschwerdeführer nach
wie vor der Auffassung sind, die Vorinstanz habe ihre Forderung von Fr. 6'377.–
(nebst Zins zu 5% seit 20. September 2011 sowie Fr. 73.– für Betreibungskosten),
welche auf der unsachgemässen Rückgabe der Mietsache durch die Mieterinnen
basiere, zu unrecht abgewiesen (act. 33 S. 2 ff.). Dass sich die Kammer bereits
mit Urteil vom 8. Juli 2013 mit der Sache auseinandergesetzt und den Entscheid
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des Einzelgerichts des Mietgerichts Zürich vom 2. April 2013 bestätigt hat
(act. 18/2b = act. 9/34), hindert sie rechtlich nicht an einem erneuten Prozess ge-
gen die Beschwerdegegnerin. Diesbezüglich sei angemerkt, dass die vorinstanzli-
che Auffassung, wonach es sich betreffend C._ als Passivlegitimierte (bzw.
Beklagte und Beschwerdegegnerin) nicht um eine abgeurteilte Sache handelt, zu-
treffend ist (act. 32 S. 6 f.). Dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass sich die
Ausgangslage auch heute im Wesentlichen unverändert präsentiert und die recht-
liche Würdigung keine grundsätzlich andere ist als in den
vorangegangen Entscheiden. Selbst neue Behauptungen – welche die Be-
schwerdeführer zurecht nicht aufstellen – vermöchten aufgrund des Novenverbots
im Sinne von Art. 326 Abs. 1 ZPO nichts daran ändern. Im Übrigen erhoben die
Beschwerdeführer gegen das Urteil der Kammer vom 8. April 2013 keine Be-
schwerde ans Bundesgericht, womit jener Entscheid rechtskräftig ist.
2.3. Die eingeklagte Forderung der Beschwerdeführer von Fr. 6'377.– setzt
sich wie von der Vorinstanz korrekt aufgelistet wie folgt zusammen (act. 32 S. 8):
− Maler- und Tapezierarbeiten Fr. 2'914.–
− Isolation der Raucherwohnung Fr. 900.–
− Bodenbeläge Fr. 840.–
− Mietzins Oktober 2010 Fr. 2'235.–
− Wohnungsnachreinigung Fr. 120.–
abzüglich:
− Gutschriften aus Heizkostenabrechnungen für die Fr. 632.– Jahre 2009/2010 und 2010/2011
In der Beschwerdeschrift führen die Beschwerdeführer aus, im Gesamtbetrag von
Fr. 6'377.– sei der Betrag von Fr. 1'745.–, welchen die Mobiliar Versicherung dem
Vertreter G._ im Zusammenhang mit dem am Mietobjekt entstandenen
Schäden ausbezahlt habe, bereits enthalten (act. 33 S. 4). Damit wollen die Be-
schwerdeführer offenbar klarstellen, dass sich ihre Forderung unabhängig von der
Versicherungsleistung nicht verändert hat, sie aber auf jeden Fall den von der
Schweizerischen Mobiliar ausbezahlten Betrag zugesprochen erhalten wollen.
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Nichtsdestotrotz beträgt der Streitwert auch im Rechtsmittelverfahren Fr. 6'377.–
(act. 33 S. 2).
2.3.1. Zur Versicherungsleistung führen die Beschwerdeführer aus, da die über-
mässigen Schäden am Mietobjekt von der Mieterseite verursacht worden seien
und sich die Versicherung gestützt auf das Übernahmeprotokoll im Schreiben
vom 5. Dezember 2011 bereit erklärt habe, Fr. 1'745.– von den geleisteten Reno-
vations- bzw. Reparaturarbeiten zu übernehmen (act. 3/12/1), sei es selbstver-
ständlich, dass dieser Betrag nicht den Erben bzw. der Beschwerdegegnerin,
sondern ihnen, den Beschwerdeführern zustehe. Konkret habe die Auflistung der
Versicherung ergeben, dass sie sich mit 10% an den zu ersetzenden Bodenbelä-
gen von Fr. 8400.– (Fr. 840.–), mit 20% an den Malerarbeiten von Fr. 4'520.–
(Fr. 904).–) und mit 10% an der Tapetenreparatur von Fr. 2010.– (Fr. 201.–) be-
teilige, insgesamt also Fr. 1'945.– abzüglich Selbstbehalt von Fr. 200.–. Die Be-
schwerdegegnerin bestreite denn auch nicht, diesen Betrag erhalten zu haben
(act. 33 S. 4).
Wie sowohl die Vorinstanz als auch die Kammer mit Urteil vom 8. Juli 2013 zutref-
fend festhielten (act. 32 S. 19 und act. 18 /2b S. 9), handelte es sich beim Schrei-
ben der Mobiliar Versicherung vom 5. Dezember 2011 an den Beschwerdefüh-
rer 1 lediglich um einen Vorschlag für eine anteilige Kostenübernahme. Konkret
offerierte die Mobiliar Versicherung mit der Bemerkung "ohne Präjudiz", die vor-
stehend genannten Beträge zu übernehmen (act. 3/12/1 und act. 3/12/2), unter
der Voraussetzung, dass die Entschädigungsvereinbarung zwischen ihr und den
Beschwerdeführern zustande komme. Da die Beschwerdeführer die Vereinbarung
aber unbestrittenermassen nie unterzeichneten, sondern diese gemäss eigenen
Angaben dem Vertreter G._ weiterleiteten, kam sie nicht zustande und ent-
faltete folglich keine Rechtswirkung. Dass die Mobiliarversicherung der Be-
schwerdeführerin offenbar dennoch eine Zahlung von Fr. 1'745.– leistete, hat letz-
tere zwar nicht bestritten (Prot. VI S 13 unten), stellt aber entgegen der Auffas-
sung der Beschwerdeführer keine Anerkennung allfälliger Schadenersatzansprü-
che durch die Beschwerdegegnerin dar. Vielmehr erfolgte die Zahlung vom Versi-
cherer an die Versicherungsnehmerin und erzeugt in der vorliegenden Konstella-
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tion keine Rechtsansprüche der Beschwerdeführer. Zum einen stehen sie zur
Mobiliar Versicherung in keinem Rechtsverhältnis, zum anderen erfolgte der Vor-
schlag mit dem klaren Vermerk "ohne Präjudiz". Ob oder inwiefern die Erben
durch die erfolgte Zahlung allenfalls ungerechtfertigt bereichert sein könnten, ist
nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens und braucht die Beschwerdefüh-
rer nicht zu kümmern. Fest steht jedenfalls, dass sie mangels Unterzeichnung der
Entschädigungsvereinbarung keinen rechtlichen Anspruch auf den Betrag von
Fr. 1'745.– haben. Insofern ist es auch einzig Sache der Mobiliar Versicherung
darüber zu befinden, ob sie die erfolgte Zahlung von den Erben zurückfordern will.
2.3.2. Die Beschwerdeführer monieren am angefochtenen Entscheid weiter, es
sei selbstredend, dass nach einer Behebung all der von der Mieterseite verur-
sachten Schäden eine Reinigung notwendig gewesen sei, was auch nötig gewe-
sen wäre, wenn die Schäden vor dem Übergabetermin behoben worden wären
(act. 33 S. 4 unten und S. 5 unten). Offenbar sind sie der Auffassung, die Be-
schwerdeführerin habe die angegebenen Kosten von Fr. 120.– für eine Nachrei-
nigung zu übernehmen (act. 3/7).
Die Beschwerdeführer setzen sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen unter
dem Titel "5. Wohnungsnachreinigung" (act. 32 S. 22) jedoch nicht auseinander,
sondern lassen es beim oben erwähnten Satz bewenden. Damit sind sie ihrer Be-
gründungspflicht nicht nachgekommen. Namentlich äussern sie sich nicht zu den
Feststellungen der Vorinstanz, wonach weder eine Mängelrüge erfolgt sei noch
dass im Abnahmeprotokoll vom 30. September 2010 (act. 3/4/1 S. 2) die Notwen-
digkeit einer Nachreinigung oder die Übernahme der Kosten einer solchen durch
die Mieterinnen festgehalten worden seien (act. 33 S. 23 Erw. 5.4). Wie eingangs
unter Ziff. 2.1 ausgeführt, genügt es nicht, lediglich nochmals die eigene Rechts-
auffassung zu wiederholen, ohne diese zu begründen. Die Beschwerdeführer ge-
hen mit keinem Wort auf den Vorwurf der fehlenden Mängelrüge und den fehlen-
den Angaben hiezu im Abnahmeprotokoll ein. Folglich kann in diesem Punkt auf
die Beschwerde nicht eingetreten werden. Im Übrigen wird auf die zutreffenden
und sorgfältigen Ausführungen der Vorinstanz (act. 32 S. 22 f.) und diejenigen der
Kammer im Urteil vom 8. Juli 2013 verwiesen (act. 18/2b S. 10).
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2.3.3. Bezüglich der Bodenbelags- und der Maler- und Tapezierarbeiten berufen
sich die Beschwerdeführer auf Art. 267 Abs. 1 OR und Lachat/Zahradnik, Miet-
recht für die Praxis, 8. Aufl., Zürich 2009, S. 675 ff. und wenden ein, es sei
schwierig, die Schäden zu qualifizieren, jedoch seien die Schäden auf den Seiten
2 und 3 des Abgabeprotokolls aufgeführt und der Vorinstanz überdies Fotos ein-
gereicht worden. Die Vorinstanz habe die Fotos im Urteil allerdings nicht erwähnt.
Die Schäden an den Wänden seien durch unsachgemässes Entfernen der mie-
tereigenen Spannteppiche durch den Vertreter G._ entstanden und hätten
vor dem Übergabetermin ausgebessert werden müssen. Die Spannteppiche seien
entgegen dem Mietvertrag nicht lose verlegt, sondern geklebt worden. In drei
Zimmern hätten sogar die Linolböden gefehlt. Die Beschwerdeführer fordern für
die Maler- und Tapezierarbeiten Fr. 2'914.– sowie für die Erneuerung der Boden-
beläge Fr. 840.– Schadenersatz (act. 33 S. 4 Ziff. 1-3).
Die Vorinstanz legte in ihrem Entscheid auf den Seiten 12-13 die Rechtsgrundla-
gen zu Art. 267 Abs. 1 OR korrekt und – unter Nennung der einschlägigen Litera-
tur und Rechtsprechung – umfassend dar. Es gibt zur Theorie nichts anzuführen,
weshalb ohne Weiteres darauf verwiesen werden kann (act. 32 Erw. 4.3). Auf den
Seiten 14-19 (Maler- und Tapezierarbeiten) und auf den Seiten 20-22 (Bodenbe-
lagsarbeiten) setzte sie sich sodann sehr sorgfältig und ausführlich mit den ein-
zelnen Positionen im Abnahmeprotokoll und den auf S. 4 notierten handschriftli-
chen Bemerkungen auseinander und kam zum Schluss, dass das Abnahmepro-
tokoll widersprüchlich und unklar sei (act. 3/4/1-2). Ein Rückgabeprotokoll alleine
stelle entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer noch keine Mängelrüge
dar. Zusammengefasst hielt sie fest, dass die Widersprüchlichkeiten und unklaren
Verweise im Protokoll dazu führen würden, dass die ausziehenden Mieter nicht
genau wissen konnten, für welche Mängel sie haftbar gemacht werden sollten.
Gerade dies sei aber unabdingbare Voraussetzung dafür gewesen, dass das Ab-
nahmeprotokoll vom 30. September 2010 eine separate, substantiierte Mängelrü-
ge im Sinne von Art. 267a Abs. 1 OR hätte ersetzen können (act. 32 S. 16 mit
Verweis auf BGer 4A_545/2011 vom 11. Januar 2012; mp 2/2012 S. 114 ff.). Da
auch keine ergänzende, rechtzeitige Mängelrüge erfolgt und ebenso wenig ein zu
bezahlender Pauschalbetrag vereinbart worden sei, sei das Begehren der Be-
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schwerdeführer bezüglich der Maler- und Tapezierarbeiten abzuweisen. Hinzu-
komme, dass die Bezeichnung der Zimmer in der eingereichten Rechnung des
Maler- und Tapeziergeschäfts (act. 3/8) nicht mit denjenigen im Abnahmeprotokoll
übereinstimmten, ganz abgesehen davon, dass bei Malerarbeiten lediglich der
Zustandswert zu ersetzen sei und die letzten Malerarbeiten bereits rund 8,5 Jahre
zurückliegen würden. Aufgrund des langen Mietverhältnisses von 37 Jahren sei
auch davon auszugehen, dass die Tapeten längst amortisiert seien (act. 33
S. 1 ff.). Abzuweisen sei das Begehren auch betreffend die Bodenbelagsarbeiten.
Zum einen sei die Forderung von Fr. 840.– nicht substantiiert, denn es sei nicht
zulässig, vom Totalbetrag der Rechnung vom 25. Oktober 2010 (act. 3/6) einfach
10% zu verlangen. Viel mehr hätte in Übereinstimmung mit dem Abnahmeproto-
koll aufgezeigt werden müssen, wie sich der geltend gemachte Betrag zusammen
setze und welche Bodenbelagsarbeiten in welchen Zimmern ausgeführt worden
seien. Schadenersatz für die fehlenden Linolböden, welche unbestritten 37 Jahre
alt gewesen seien, könne ebenfalls nicht mehr erfolgreich gefordert werden, denn
ausgehend von einer Lebensdauer von rund 20 Jahren von Linolböden und 10
Jahren von einer Parkett-Versiegelung sei beides längst amortisiert. Abgesehen
davon sei der Vermieter für den behaupteten Schaden beweispflichtig, wenn der
Vermieter den Mieter trotz Ablaufs der üblichen Lebensdauer für die Abnützung
haftbar machen wolle. Wäre der Boden ohnehin ersetzt worden, wäre ein Scha-
den ohne Weiteres zu verneinen. Vorliegend komme hinzu, dass die Beschwerde-
führer angegeben hätten, mit den jeweiligen Veränderungen des Mietobjekts
durch die Mieter bzw. Mieterinnen einverstanden gewesen zu sein, weshalb es
auch nicht angehe, entgegen dieser Zustimmung Schadenersatz zu verlangen
(act. 32 S. 22).
Mit all diesen Erwägungen setzen sich die Beschwerdeführer in ihrer Beschwer-
deschrift nicht auseinander, sondern beharren auf ihrem generellen Standpunkt,
dass sich die Beschwerdegegnerin an den Renovationskosten zu beteiligen habe
und die Vorinstanz irre. Die Beschwerdeführer zeigen nicht auf, inwiefern die Vor-
instanz den Sachverhalt unrichtig festgestellt oder unrichtig gewürdigt haben soll.
Dies reicht für eine rechtsgenügende Begründung der Beschwerdeschrift im Sin-
ne von Art. 321 Abs. 1 ZPO nicht und führt dazu, dass auf die Beschwerde betref-
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fend die Bodenbelags- und die Maler- und Tapezierarbeiten nicht einzutreten ist.
Daran vermag auch der pauschale Vorwurf, die Vorinstanz habe die eingereichten
Fotos nicht berücksichtigt, nichts zu ändern. Doch selbst wenn die Beschwerde-
führer dem Erfordernis der Begründung nachgekommen wären, wäre ihnen in den
genannten Punkten kein Erfolg beschieden. So hat sich die Vorinstanz sehr sorg-
fältig und einlässlich mit dem Sachverhalt auseinandergesetzt, klar und detailliert
auf die Beweisproblematik hingewiesen und die zutreffenden rechtlichen Schlüsse
gezogen. Den Beschwerdeführern ist es offensichtlich nicht gelungen, die Grund-
lage einer Schadenersatzpflicht der Beschwerdegegnerin zu beweisen. Selbst
wenn es – wie die Beschwerdeführer angeben (act. 33 S. 4) – mitunter schwierig
sein mag, die eingeklagten Schäden zu substantiieren, ist dies in einem Forde-
rungsprozess unabdingbar und gehört zu den Aufgaben des Klägers. Dazu reicht
es weder, bloss Rechnungen einzureichen noch das Abnahmeprotokoll mit Fotos
zu versehen, sondern es ist – basierend auf einem korrekten Abnahmeprotokoll
bzw. einer substantiierten Mängelrüge – anhand der eingereichten Rechnungen,
allenfalls auch von Zeugen und Fotos, genau darzutun, worin der Schaden be-
steht, wie hoch er ist und weshalb der Mieter hierfür haftbar sein soll. Von dieser
Behauptungs- und Substantiierungslast wird ein Kläger selbst im Rahmen der hier
geltenden Untersuchungsmaxime im Sinne von Art. 247 Abs. 2 ZPO nicht ent-
bunden. Es scheint den Beschwerdeführern nicht klar zu sein, dass die Anforde-
rungen an eine erfolgreiche Mängelrüge im Sinne von Art. 267a Abs. 1 ZGB hoch
sind. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, kann auf die zutreffenden Aus-
führungen der Vorinstanz hiezu auf S. 18 des angefochtenen Entscheids verwie-
sen werden (act. 32).
2.3.4. Die Beschwerdeführer bezeichnen die Ausführungen der Vorinstanz zur
Thematik der Raucherwohnung sodann als unzutreffend. Sie machen geltend,
wenn im Übernahmeprotokoll stehe, "ganze Wohnung: Nikotin muss isoliert wer-
den", und der Vertreter der Mieterinnen das Protokoll unterschreibe, dann wisse
er auch, dass es sich um einen Schaden handle, der beseitigt werden müsse und
zwar auf Kosten des Verursachers bzw. der Mieterinnen. Was die Vorinstanz hie-
zu schreibe, sei realitätsfremd und schlicht und einfach nicht zu hören. So stehe
im Beobachter Nr. 17 vom 22. August 2014 auf Seite 57 Folgendes übers Rau-
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chen: "Er (der Mieter) muss die Kosten für einen gewöhnlichen Wandanstrich ent-
sprechend dessen Alter im Verhältnis zur Lebensdauer von acht Jahren über-
nehmen, ausserdem die gesamten Kosten für den zusätzlichen Isolationsanstrich,
der das Durchdringen des Nikotins in den Wänden verhindern soll." Die vom Ma-
ler verrechneten Kosten von Fr. 900.– für den Nikotin-Isolationsanstrich seien oh-
ne Zweifel von der Mieterseite zu übernehmen (act. 33 S. 5).
Die Vorinstanz erwog, im Abnahmeprotokoll vom 30. September 2010 sei festge-
halten worden, dass das Nikotin in der gesamten Wohnung durch einen Maler iso-
liert werden müsse (act. 32 S. 19 mit Verweis auf 3/4/1 S. 4). Es sei dabei ledig-
lich ein Mangel festgestellt und nirgend erwähnt, dass die Mieterinnen dafür haf-
ten sollten. Der ausziehende Mieter müsse aber der Mängelrüge (bzw. dem Ab-
nahmeprotokoll, falls dieses die Mängelrüge ersetzen solle) genau entnehmen
können, für welche Mängel er haftbar gemacht werde. Dies gehe aus dem vorlie-
genden Protokoll bezüglich der Isolation der Raucherwohnung gerade nicht her-
vor. Eine korrekte Mängelrüge hätte aber klarstellen müssen, dass die Mieterin-
nen die entsprechenden Kosten vollumfänglich übernehmen sollten. Da das Ab-
nahmeprotokoll diesen Anforderungen nicht genüge, sei die Klage betreffend den
Isolationsanstrich abzuweisen. Bei dieser Ausgangslage müsse auch nicht geklärt
werden, ob die Mieterinnen tatsächlich geraucht hätten (act. 32 S. 19 f.).
Selbst wenn der von den Beschwerdeführern aus dem Beobachter Nr. 17 vom
22. August 2014 zitierte Satz betreffend die Übernahme von Kosten für den Isola-
tionsanstrich einer Raucherwohnung dem Grundsatz nach zutrifft, befreit dies den
Schadenersatz fordernden Vermieter nicht davor, dem Mieter genau aufzuzeigen,
für welche Mängel er einstehen soll. Lediglich im Abnahmeprotokoll aufzuführen,
dass das Nikotin durch den Maler isoliert werden müsse, stellt keinen haftungs-
begründenden Konnex zum Mieter dar. Es fehlt – wie von der Vorinstanz richtig
festgestellt – wiederum an einer substantiierten Mängelrüge. Dass das Abnahme-
protokoll diesbezüglich ungenügend ist, braucht nicht weiter ausgeführt zu wer-
den. Selbst wenn es für die Beschwerdeführer allenfalls selbstverständlich gewe-
sen sein mag, dass die Beschwerdegegnerin den Isolationsanstrich zu überneh-
men hat, sind die Erfordernisse für eine erfolgreiche Schadenersatzforderung hö-
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her. Daran ändert auch nichts, dass der Maler in seiner Rechnung Fr. 900.– für
einen Isolationsanstrich aufführt (act. 3/8 S. 2), ganz abgesehen davon, dass die
Rechnung aufgrund der fehlenden Unterschrift als Beweismittel ohnehin nicht
tauglich ist. Den Beschwerdeführern ist es somit nicht gelungen zu beweisen,
dass die Wohnung durch Nikotin beeinträchtigt war, die Beschwerdegegnerin für
die Behebung dieses Mangel einzustehen hat und dass die Wohnung beim Ein-
zug der Mieterinnen noch nicht kontaminiert gewesen war. Dies hat die Vor-
instanz richtig festgestellt und die Forderung von Fr. 900.– zurecht abgewiesen.
Damit ist die Beschwerde in diesem Punkt ebenfalls abzuweisen.
2.3.5. Zum geltend gemachten und von der Vorinstanz verneinten Anspruch auf
den Mietzinsausfall von Fr. 2'235.– für den Monat Oktober 2010 machen die Be-
schwerdeführer in ihrer Beschwerdeschrift Folgendes geltend: Die übermässigen
Schäden an den Wänden und "das Verschwinden der Linolböden" seien wie er-
wähnt während der Mietdauer entstanden und vor dem Übergabetermin nicht be-
hoben worden, was dazu geführt habe, dass die Wohnung erst auf den 1. No-
vember habe vermietet werden können. Folglich habe der Mieter bzw. die Be-
schwerdegegnerin den Mietzinsausfall zu ersetzen. Die Vorinstanz halte dies in
Erw. 6.4 ihres Entscheids selbst so fest (act. 32 S. 25). Entgegen den Ausführun-
gen der Vorinstanz müssten sie als Vermieterschaft gar nicht beweisen, dass vor
der Weitervermietung Instandstellungsarbeiten notwendig gewesen seien, denn
der Vertreter G._ habe solche gar nie bestritten. Er habe sogar selbst darauf
hingewiesen (act. 33 S 5 unten).
Die Vorinstanz führte in Erw. 6.4 richtig aus, dass der Mieter gemäss Art. 267
Abs. 1 OR die Sache in dem Zustand zurückgeben müsse, wie er sich aus dem
vertragsgemässen Gebrauch ergibt. Demnach ist der Mieter verpflichtet, In-
standstellungsarbeiten zur Herstellung des vertragsgemässen Zustands rechtzei-
tig auf den Zeitpunkt der Beendigung des Mietverhältnisses vorzunehmen. Ist das
Mietobjekt bei der Rückgabe nicht wiederhergestellt, hat der Mieter dem Vermie-
ter den gesamten, aus der nicht gehörigen Rückgabe des Mietobjekts entstande-
nen Schaden, darunter auch den Mietzinsausfall, zu ersetzen (act. 32 S. 25). Zu-
sammengefasst erwog die Vorinstanz, die Beschwerdeführer trügen die Beweis-
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last dafür, dass vor der Weitervermietung Instandstellungsarbeiten notwendig ge-
wesen seien, für welche die Beschwerdegegnerin einzustehen habe. Diesen Be-
weis vermöchten die Beschwerdeführer wie ausgeführt jedoch nicht zu erbringen.
Lediglich die Parkett-Reparaturarbeiten müssten die Mieterinnen übernehmen,
wobei diese Arbeiten lediglich eine Stunde gedauert hätten (act. 3/6) und auch
noch nach Einzug eines neuen Mieters hätten vorgenommen werden können.
Damit sei die Rückgabe des Mietobjekts am 30. September 2010 korrekt und
rechtzeitig erfolgt, weshalb die Beschwerdeführer den Mietzins für den Monat Ok-
tober 2010 von der Beschwerdegegnerin nicht verlangen könnten (act. 32 S. 24
ff.).
Die von den Beschwerdeführern angeführten Argumente erweisen sich – abgese-
hen davon, dass sich die Beschwerdeführer wiederum nicht konkret mit den vor-
instanzlichen Ausführungen auseinandersetzen – als untauglich. Die Beschwer-
degegnerin hat sehr wohl, und wie vorstehend gesehen zurecht, bestritten, dass
sie für die Instandstellungs- bzw. Renovationsarbeiten schadenersatzpflichtig ist.
So bestritt sie abgesehen von der Parkett-Reparaturarbeiten bei sämtlichen der
geltend gemachten Renovationsarbeiten wie auch für den Mietzinsausfall Oktober
2010, hierfür einstehen zu müssen (vgl. dazu die zutreffende Wiedergabe der
Parteistandpunkte in Erw. 4.2, S. 10 f. des vorinstanzlichen Entscheids als
act. 32). Dies hat, wie von der Vorinstanz richtig festgestellt, zur Folge, dass die
Beschwerdeführer die Beweislast dafür tragen, dass vor der Weitervermietung In-
standstellung- bzw. Renovationsarbeiten notwendig gewesen sind, für welche die
Beschwerdegegnerin einzustehen hat. Dieser Beweis ist ihnen nicht gelungen. Es
kann auf die zutreffenden Ausführungen sowohl im angefochtenen Entscheid
(act. 32 S. 25) als auch im Urteil der Kammer vom 8. Juli 2013 verwiesen werden
(act. 18/2b S. 13; vgl. auch Art. 238 lit. g ZPO; BGer 5A_600/2014 vom 12. De-
zember 2014 E. 3.1). Die Beschwerde ist somit auch in diesem Punkt abzuwei-
sen, soweit darauf eingetreten werden kann. Den Beschwerdeführern scheint
nicht bewusst zu sein, dass der Zweck eines Mietvertrags über Wohnräumlichkei-
ten in der Nutzung und damit im Gebrauch der Wohnung besteht, wofür der Mie-
ter ein Entgelt leistet.
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2.4. Demzufolge erweist sich die Beschwerde insgesamt als unbegründet und
ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Vorinstanz hat die
Regeln der Beweislast im Sinne von Art. 267a OR i.V.m. Art. 8 ZGB sowie die ge-
setzlichen Bestimmungen zur Rückgabe der Mietsache (Art. 267-267a OR), na-
mentlich zur Mängelrüge, richtig angewendet. Eine offensichtlich unrichtige Fest-
stellung des Sachverhalts liegt ebenfalls nicht vor. Der Vorinstanz, welche sich
trotz des bereits mit Urteil der Kammer vom 8. April 2013 bestätigten Entscheids
vom 2. April 2013 (Verfahrens-Nr. MG120032) in derselben Angelegenheit noch-
mals detailliert und sorgfältig mit den Vorbringen der Beschwerdeführer befasst
und die richtigen rechtlichen Schlüsse gezogen, ist somit im Sinne von Art. 320
ZPO nichts vorzuwerfen. Damit laufen die Beanstandungen der Beschwerdefüh-
rer ins Leere.
3. Kosten- und Entschädigungsfolgen
3.1. Der Streitwert des Beschwerdeverfahrens beläuft sich auf Fr. 6'377.–. In
Anwendung von § 12 Abs. 1 und 2 i.V.m. § 2 Abs. 2 Abs. 1 lit. a und § 4 Abs. 1
GebV OG sind die Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren auf Fr. 1'250.–
festzusetzen und ausgangsgemäss den Beschwerdeführern aufzuerlegen
(Art. 106 Abs. 1 Satz 1 ZPO) und von dem von ihnen geleisteten Kostenvor-
schuss zu beziehen.
3.2. Die Beschwerdeführer unterliegen vollständig, weshalb eine Parteient-
schädigung an sie ausser Betracht fällt. Zwar obsiegt die Beschwerdegegnerin im
Beschwerdeverfahren zu 100%, doch ist ihr mangels relevanter Aufwendungen
(sie hatte keine Beschwerdeantwort zu erstatten), keine Parteientschädigung zu-
zusprechen.