Decision ID: 00b3aa49-2676-4ca5-b246-0608fa7edcd7
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_HG
Chamber: ZH_HG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: civil_law

betreffend Forderung
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Inhaltsverzeichnis
1. Parteien und unbestrittener Sachverhalt ........................................................10 2. Prozessuales ...........................................................................................................11
2.1. Prozessverlauf ....................................................................................................11 2.2. Anwendbares Prozessrecht .............................................................................16 2.3. Keine Anfechtung und Aufhebung des Beschlusses vom 21. Februar 2014................................................................................................16 2.4. Massgeblichkeit und Thema des Rückweisungsentscheids .......................16 2.5. Zuständigkeit.......................................................................................................17 2.6. Klagerückzug ......................................................................................................17 2.7. Klageänderungen ...............................................................................................19 2.8. Rechtsschutzinteresse ......................................................................................26 2.9. Noven ...................................................................................................................29 2.10. Sistierung der Schadenersatzbegehren .........................................................30 2.11. Einreichung des Originals des IMA (act. 34) durch die Kläger ...................31 2.12. Bedeutung des Strafurteils gegen die Nebenintervenientin ........................34
3. Materielles................................................................................................................37 3.1. Anwendbares Recht ...........................................................................................37 3.2. Vertragliche Ansprüche aus dem IMA ............................................................37
3.2.1. Zustandekommen........................................................................................37 3.2.2. Gültigkeit des IMA vom 7. März 2007 bzw. Irrtumsanfechtung ...........63 3.2.3. Weitere Beanstandungen der Beklagten .................................................68 3.2.4. Rechte und Pflichten des Klägers 1 und der Klägerin 3 gegenüber der Beklagten aus dem IMA vom 7. März 2007 .....................................74 3.2.5. Frage der Erstreckung der Wirkungen des IMA vom 7. März 2007 auf die "F._ Limited" und Abtretung der Forderungen an den Kläger 1 ...........................................................................................88
3.3. An den Kläger 1 abgetretener Anspruch der "F._ Limited" auf Schadenersatz gegen die Beklagte aus culpa in contrahendo ............90 3.4. An den Kläger 1 abgetretener Anspruch der "F._ Limited" auf Schadenersatz gegen die Beklagte aus dem Vermögensverwaltungsvertrag betreffend die Kontobeziehung Nr. 2......................................................................................................................91
4. Gerichtskosten und Prozessentschädigung ..................................................95 5. Erkenntnis............................................................................................................. 101
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Rechtsbegehren Klage: (act. 1 S. 2)
" 1. Es sei gerichtlich festzustellen, dass die zwischen den Parteien am 7. März 2007 abgeschlossenen "Investment Management " für sämtliche Bankkontobeziehungen, welche die  bei der Beklagten unterhalten, rechtsgültig sind;
2. Die Beklagte sei unter Androhung der gesetzlichen Folgen von Art. 292 StGB an ihre Organe im Widerhandlungsfall zu , den Klägern mit Bezug auf ihre Bankkontobeziehungen,  die Beklagte für die Kläger führt, vollständig Rechenschaft gemäss Art. 400 OR abzulegen;
- Konto Nr. 1 des Klägers 1 mit dem Namen "E._", für die Zeit ab dem 20. Juli 2004 bis zum heutigen Datum,
- Konto Nr. 2 des Klägers 1 mit dem Namen "F._", für die Zeit ab dem 20. Juli 2004 bis zum heutigen Datum,
- Konto Nr. 3 des Klägers 2 mit dem Namen "G._", für die Zeit ab dem 18. September 2004 bis zum heutigen Datum,
- Konto Nr. 4 des Klägers 1 mit dem Namen "A._", für die Zeit ab dem 4. November 2004 bis zum heutigen Datum,
- Konto Nr. 5 der Klägerin 3 mit dem Namen "B._ ", für die Zeit ab dem 7. März 2007 bis zum heutigen Datum,
- sämtliche weiteren Konti und/oder Unterkonti, welche die  für die Kläger führt;
alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten."
Rechtsbegehren Replik:
(act. 16 S. 2 ff.)
"1. Hauptforderungsbegehren 1.1. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger 1 und der Klägerin 3
als Solidargläubiger auf dem Konto Nr. 5 mit dem Namen "B._ Foundation" als Kontosaldo den Betrag von EUR 29'956'804.05 zuzüglich der vertraglich festgelegten  von 7.57% für die Zeit vom 1. März 2007 bis zum 1. März 2008, ausmachend EUR 2'267'730.07, total EUR 32'224'534.12, Valuta 1. September 2008 gutzuschreiben,  Verzugszins von 5% ab 2. September 2008;
1.2. Es sei festzustellen, dass die Beklagte dem Kläger 1 und der  3 als Solidargläubiger aus dem Investment Management Vertrag vom 7. März 2007 die vertraglich festgelegte Mindestren-
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dite von 8.02% für die Zeit vom 1. März 2008 bis zum 1. März 2009 auf dem Betrag von EUR 32'224'534.12 schuldet;
1.3. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger 1 auf dem Konto Nr. 2 mit dem Namen "F._ Limited" als Kontosaldo den Betrag von EUR 2'973'132.63 zuzüglich der vertraglich festgelegten  von 7.57% für die Zeit vom 1. März 2007 bis zum 1. März 2008, ausmachend EUR 225'066.14, total EUR 3'198'198.77, Valuta 1. September 2008 gutzuschreiben,  Verzugszins von 5% ab 2. September 2008;
1.4. Es sei festzustellen, dass die Beklagte dem Kläger 1 aus dem  Management Vertrag vom 7. März 2007 die vertraglich festgelegte Mindestrendite von 8.02% für die Zeit vom 1. März 2008 bis zum 1. März 2009 auf dem Betrag von EUR 3'198'198.77 schuldet;
1.5. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger 2 mit Bezug auf die Kontobeziehung "G._" mit der Konto-Nr. 3 einen  in gerichtlich zu bestimmender Höhe zuzüglich  von 5% ab 29. Juni 2007 an eine noch zu bezeichnende Zahlstelle zu bezahlen, zuzüglich der Beträge von EUR 10'000.00, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 6. Dezember 2006, EUR 11'432.80, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 15. Januar 2007, und EUR 300'000.00, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 29. Juni 2007;
2. Eventualforderungsbegehren
2.1. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger 1 und der Klägerin 3 als Solidargläubiger mit Bezug auf das Konto Nr. 5 mit dem  "B._ Foundation" den Saldo von EUR 29'956'804.05 Valuta 1. März 2007 zuzüglich Verzugszins von 5% seit 2. März 2007 an eine noch zu bezeichnende Zahl- oder DepotsteIle zu leisten, unter vorgängiger Gutschrift auf das genannte Konto der Beträge von
- CHF 50'000.00 Valuta 9. August 2005, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 10. August 2005 bis 1. März 2007, ausmachend  CHF 53'902.80,
- CHF 49'000.00 Valuta 10. August 2005, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 11. August 2005 bis 1. März 2007, ausmachend  CHF 52'817.90, und
- CHF 50'000.00 Valuta 23. Dezember 2005, zuzüglich  von 5% vom 24. Dezember 2005 bis 1. März 2007,  total CHF 52'972.20;
2.2. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger 1 auf dem Konto Nr. 2 mit Bezug auf das Konto Nr. 2 mit dem Namen "F._ Limited" den Saldo von EUR 2'973'132.63 Valuta 1. März 2007 zuzüglich Verzugszins von 5% seit 2. März 2007 an eine noch zu
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bezeichnende Zahl- oder DepotsteIle zu leisten, unter  Gutschrift auf das genannte Konto der Beträge von
- EUR 10'000.00 Valuta 27. Oktober 2006, zuzüglich  von 5% vom 28. Oktober 2006 bis 1. März 2007,  total EUR 10'172.20,
- CHF 100'000.00 Valuta 13. Dezember 2006, zuzüglich  von 5% vom 14. Dezember 2006 bis 1. März 2007, ausmachend total CHF 101'083.30,
- CHF 275'000.00 Valuta 29. Dezember 2006, zuzüglich  von 5% vom 30. Dezember 2006 bis 1. März 2007; ausmachend total CHF 277'368.05,
- EUR 120'000.00 Valuta 9. Juli 2007; 3. Sub-Eventualforderungsbegehren
3.1. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger 1 und der Klägerin 3 als Solidargläubiger mit Bezug auf die Kontobeziehung "B._ Foundation" einen Schadenersatzbetrag in gerichtlich zu  Höhe zuzüglich Verzugszins von 5% ab 2. März 2007 an eine noch zu bezeichnende Zahlstelle zu bezahlen, zuzüglich der Beträge von
- CHF 50'000.00, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 9. August 2005,
- CHF 49'000.00, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 10. August 2005, und
- CHF 50'000.00, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 23.  2005;
3.2. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger 1 mit Bezug auf die Kontobeziehung "F._ Limited" einen Schadenersatzbetrag in gerichtlich zu bestimmender Höhe zuzüglich Verzugszins von 5% ab 2. März 2007 an eine noch zu bezeichnende Zahlstelle zu , zuzüglich der Beträge von
- EUR 10'000.00, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 27. Oktober 2006,
- CHF 100'000.00, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 13.  2006,
- CHF 275'000.00, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 29.  2006, und
- EUR 120'000.00, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 9. Juli 2007;
4. Klageänderungsvorbehalt / Nachklagevorbehalt
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4.1. (falls das vorliegende Verfahren bis zum 1. September 2009 nicht rechtskräftig abgeschlossen sein sollte)
Es sei vom Vorbehalt der Klageänderung des Klägers 1 und der Klägerin 3 von Feststellung auf Leistung der  1.2. und 1.4. Vormerk zu nehmen;
4.2. (falls das vorliegende Verfahren bis zum 31. Dezember 2009 nicht rechtskräftig abgeschlossen sein sollte)
Es sei vom Vorbehalt der Klageänderung des Klägers 1 und der Klägerin 3 von Gutschrift resp. von Feststellung auf Leistung der Hauptforderungsbegehren 1.1. bis 1.4. an eine noch zu  Zahl- oder DepotsteIle Vormerk zu nehmen;
4.3. Es sei vom generellen Nachklagevorbehalt des Klägers 1, des Klägers 2 und der Klägerin 3 Vormerk zu nehmen;
alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten."
Geänderte Rechtsbegehren Stellungnahme Duplik: (act. 51 S. 2 ff.)
"1. Hauptforderungsbegehren
1.5. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger 2 mit Bezug auf die Kontobeziehung "G._" mit der Konto-Nr. 3 einen  in gerichtlich zu bestimmender Höhe zuzüglich  von 5% ab 29. Juni 2007 an eine noch zu bezeichnende Zahlstelle zu bezahlen, zuzüglich der Beträge von
- EUR 10'000.00, eventualiter CHF 15'905.50 ( vom 6. Dezember 2006), zuzüglich Verzugszins von 5% ab 6. Dezember 2006,
- EUR 11'432.80, eventualiter CHF 18'434.20 (Umrechungskurs vom 15. Januar 2007), zuzüglich Verzugszins von 5% ab 15. Januar 2007, und
- EUR 300'000.00, eventualiter CHF 496'212.00 ( vom 29. Juni 2007), zuzüglich Verzugszins von 5% ab 29. Juni 2007;
2. Eventualforderungsbegehren 2.1. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger 1 und der Klägerin 3
mit Bezug auf das Konto Nr. 5 mit dem Namen "B._ " den Saldo von EUR 29'956'804.05 Valuta 1. März 2007, eventualiter CHF 48'304'148.00 (Umrechnungskurs vom 1. März 2007), zuzüglich Verzugszins von 5% seit 2. März 2007 an eine noch zu bezeichnende Zahl- oder DepotsteIle zu leisten, unter vorgängiger Gutschrift auf das genannte Konto der Beträge von
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- CHF 50'000.00 Valuta 9. August 2005, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 10. August 2005 bis 1. März 2007, ausmachend  CHF 53'902.80,
- CHF 49'000.00 Valuta 10. August 2005, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 11. August 2005 bis 1. März 2007, ausmachend  CHF 52'817.90, und
- CHF 50'000.00 Valuta 23. Dezember 2005, zuzüglich  von 5% vom 24. Dezember 2005 bis 1. März 2007,  total CHF 52'972.20;
2.2. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger 1 auf dem Konto Nr. 2 mit Bezug auf das Konto Nr. 2 mit dem Namen "F._ Limited" den Saldo von EUR 2'973'132.63 Valuta 1. März 2007, eventualiter CHF 4'794'057.00 (Umrechnungskurs vom 1. März 2007), zuzüglich Verzugszins von 5% seit 2. März 2007 an eine noch zu bezeichnende Zahl- oder DepotsteIle zu leisten, unter vorgängiger Gutschrift auf das genannte Konto der Beträge von
- EUR 10'000.00 Valuta 27. Oktober 2006, eventualiter CHF 15'929.20 (Umrechnungskurs vom 27. Oktober 2006),  Verzugszins von 5% vom 28. Oktober 2006 bis 1. März 2007, ausmachend total EUR 10'172.20, eventualiter CHF 16'199.85),
- CHF 100'000.00 Valuta 13. Dezember 2006, zuzüglich  von 5% vom 14. Dezember 2006 bis 1. März 2007, ausmachend total CHF 101'083.30,
- CHF 275'000.00 Valuta 29. Dezember 2006, zuzüglich  von 5% vom 30. Dezember 2006 bis 1. März 2007; ausmachend total CHF 277'368.05,
- EUR 120'000.00 Valuta 9. Juli 2007, eventualiter CHF 199'225.00 (Umrechnungskurs vom 9. Juli 2007);
3. Sub-Eventualforderungsbegehren 3.1. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger 1 und der Klägerin 3
mit Bezug auf die Kontobeziehung "B._ Foundation" einen Schadenersatzbetrag in gerichtlich zu bestimmender Höhe  Verzugszins von 5% ab 2. März 2007 an eine noch zu  Zahlstelle zu bezahlen, zuzüglich der Beträge von
- CHF 50'000.00, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 9. August 2005,
- CHF 49'000.00, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 10. August 2005, und
- CHF 50'000.00, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 23.  2005;
3.2. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger 1 mit Bezug auf die Kontobeziehung "F._ Limited" einen Schadenersatzbetrag in
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gerichtlich zu bestimmender Höhe zuzüglich Verzugszins von 5% ab 2. März 2007 an eine noch zu bezeichnende Zahlstelle zu , zuzüglich der Beträge von
- EUR 10'000.00, eventualiter CHF 15'929.20 ( vom 27. Oktober 2006), zuzüglich Verzugszins von 5% ab 27. Oktober 2006,
- CHF 100'000.00, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 13.  2006,
- CHF 275'000.00, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 29.  2006, und
- EUR 120'000.00, eventualiter CHF 199'225.00 ( vom 9. Juli 2007), zuzüglich Verzugszins von 5% ab 9.  2007;"
Rechtsbegehren gemäss Klageänderung vom 10. November 2009:
(act. 56 S. 1 f.)
"1.2. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger 1 und der Klägerin 3 als Solidargläubiger auf dem Konto Nr. 5 mit dem Namen "B._ Foundation" als Kontosaldo den Betrag von EUR 32'224'534.12 zuzüglich der vertraglich festgelegten  von 8.02% für die Zeit vom 1. März 2008 bis zum 1. März 2009, ausmachend EUR 2'584'407.64, total EUR 34'808'941.76, Valuta 1. September 2009 gutzuschreiben,  Verzugszins von 5% ab 2. September 2009;
1.4. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger 1 auf dem Konto Nr. 2 mit dem Namen "F._ Limited" als Kontosaldo den  von EUR 3'198'198.77 zuzüglich der vertraglich festgelegten Mindestrendite von 8.02% für die Zeit vom 1. März 2008 bis zum 1. März 2009, ausmachend EUR 256'495.54, total EUR 3'454'694.31, Valuta 1. September 2009 gutzuschreiben,  Verzugszins von 5% ab 2. September 2009."
Rechtsbegehren gemäss Klageänderung vom 16. Juni 2011:
(act. 108 S. 1 ff.)
"1. Hauptforderungsbegehren 1.1. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger 1 und der Klägerin 3
als Solidargläubiger den Betrag von EUR 7'325'483.60,  CHF 11'767'656.86, auf das Konto Nr. ... lautend auf "B._" bei der Bank H._ N.V., ..., NL-... BV Amsterdam, zu bezahlen;
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1.2. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger 1 und der Klägerin 3 als Solidargläubiger den Betrag von EUR 3'879'000.52,  CHF 5'877'849.48, auf das Konto Nr. ... lautend auf "B._" bei der Bank H._ N.V., ..., NL-... BV Amsterdam, zu , zuzüglich Verzugszins von 5% ab 2. September 2009;
2. Eventualforderungsbegehren
2.1. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger 1 und der Klägerin 3 den Betrag von EUR 6'350'157.00, eventualiter CHF 9'421'092.93, auf das Konto Nr. ... lautend auf "B._" bei der Bank H._ N.V., ..., NL-... BV Amsterdam, zu bezahlen, zuzüglich Verzugszins von 5% ab 2. März 2007."
Wichtiger Hinweis:
Der Text der Erwägungen in grüner Schrift und Zeilenabstand 1 ist dem Beschluss und Urteil des Handelsgerichtes des Kantons Zürich vom 21. Februar 2014 (HG080025) entnommen.

Das Gericht zieht in Erwägung:
1. Parteien und unbestrittener Sachverhalt
Die Kläger 1 und I._ (vormals Kläger 2) sind Brüder und niederländische Staatsbürger mit Wohnsitz in den Niederlanden. Die Klägerin 3 ist eine Stiftung mit Sitz in den Niederlanden. Der Kläger 1 ist Vorsitzender der Klägerin 3 und , für sie einzeln resp. unabhängig zu handeln. Der Kläger 1 ist sodann  und "Beneficial Owner" der "F._ Limited" und verfügt über  für diese (act. 7 Rz. 1 f.). Die Klägerin 3 und die "F._ Limited" sind somit Vermögensgefässe des Klägers 1 (act. 11 Rz. 1; act. 42 Rz. 1). Die Beklagte ist eine Privatbank mit Sitz in Zürich (act. 1 Rz. 2 f.; act. 11 Rz. 1).
Der Kläger 1 unterhielt seit dem Jahr 2004 Kontobeziehungen mit der Beklagten. Am 20. Juli 2004 wurde für ihn das Konto mit der Nr. 1 und der Bezeichnung "E._" eröffnet, wobei dieses Konto per 6. Juli 2005 wieder geschlossen . Am 4. November 2004 eröffnete der Kläger 1 die Kontobeziehung mit der Nr. 4 und der Bezeichnung "A._".
I._ führte bei der Beklagten seit dem 18. September 2004 die  mit der Nr. 3 und der Bezeichnung "G._", die "F._ Limited" seit dem 15. Dezember 2004 die Kontobeziehung mit der Nr. 2 und der Bezeichnung "F._ Limited" und die Klägerin 3 seit dem 7. März 2007 die Kontobeziehung mit der Nr. 5 und der Bezeichnung "B._".
Die Korrespondenz für alle Konti war banklagernd aufzubewahren (act. 1 Rz. 14; act. 7 Rz. 1; act. 11 Rz. 15 ff. u Rz. 92), bis die Kläger und I._ die entspre-
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chenden Vereinbarungen gegenüber der Beklagten am 23. Oktober 2008  (act. 16 Rz. 19; act. 42 Rz. 269). Insgesamt haben die Kläger und I._ etwa EUR 33 Mio. bei der Beklagten deponiert (act. 11 Rz. 1; act. 42 Rz. 1).
Im April 2007 wurden die bisher im eigenem Namen unter der Kontobeziehung mit der Nr. 4 und der Bezeichnung "A._" gehaltenen Vermögenswerte des Klägers 1 auf die Klägerin 3 bzw. die Kontobeziehung mit der Nr. 5 und der  "B._ Foundation" überführt (act. 11 Rz. 22 u. 25; act. 16 Rz. 45; act. 42 Rz. 57 u. 68). Dieses Konto wurde nach Abschluss des Abzugs der  bei der Beklagten per 11. März 2011 geschlossen (act. 108 Rz. 7; act. 117 Rz. 31). Das Konto mit der Nr. 3 und der Bezeichnung "G._" von I._ wurde per 15. März 2011 saldiert und per 17. März 2011 ebenfalls  (act. 119 Rz. 5). Schliesslich wurde auch das Konto mit der Nr. 2 und der Bezeichnung "F._ Limited" per 15. Dezember 2011 saldiert und von der Beklagten per 23. Dezember 2011 geschlossen (act. 143 Rz. 4; act. 151 Rz. 5).
Bei der Beklagten war die Nebenintervenientin für die Betreuung der Kläger und I._ zuständig (act. 11 Rz. 2; act. 42 Rz. 2). Nachdem die Nebenintervenientin am 18. September 2007 gegenüber der Geschäftsleitung der Beklagten ein  Geständnis abgelegt hatte, wonach sie in Einzelfällen Unterschriften  habe, wurde sie gleichentags von der Beklagten wegen schwerer  fristlos entlassen. Am 3. Dezember 2007 wurde sie als Folge einer  der Beklagten verhaftet und war bis am 9. Dezember 2008 in  (act. 11 Rz. 3 f.; act. 42 Rz. 2 f.).
J._ war ebenfalls ein Mitarbeiter der Beklagten mit . Zwischen den Parteien ist die Frage strittig, ob neben der  auch er das "Investment Management Agreement" (fortan IMA) vom 7. März 2007 unterzeichnet hat. Am 26. März 2012 kündigte er das  (Prot. S. 50).
2. Prozessuales
2.1. Prozessverlauf
Am 4. Februar 2008 (Eingangsdatum) wurde die Klageschrift eingereicht (act. 1). Mit Verfügung vom 4. Februar 2008 wurde der Beklagten Frist zur Einreichung  Klageantwortschrift angesetzt (Prot. S. 2). Mit Eingabe vom 18. März 2008 präzisierten die Kläger und I._ eine Aussage in der Klageschrift (act. 7; Prot. S. 3). Am 28. April 2008 wurde die Klageantwort erstattet (act. 11; Prot. S. 4). Am 19. Juni 2008 fand eine Referentenaudienz und Vergleichsverhandlung statt, an welcher keine Einigung erzielt werden konnte (Prot. S. 5). Mit Verfügung vom 2. Juli 2008 wurde den Klägern und I._ Frist zur Einreichung ihrer Replik  und ergingen Substantiierungshinweise (Prot. S. 6 f.). Am 8. Dezember 2008 wurde die Replik mit geänderten Rechtsbegehren überbracht (act. 16). Nach  entsprechenden Antrag der Kläger und I._ (act. 18 f.) wurde mit  vom 9. Dezember 2008 eine Beweissicherung angeordnet und den Klägern und I._ Frist angesetzt, um die Adresse der angerufenen Zeugin, der , zu nennen, die Beweisthemen genau zu bezeichnen und die Kos-
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ten der vorsorglichen Beweisabnahme mit einem Barvorschuss sicherzustellen (Prot. S. 8). Mit Verfügung vom 10. Dezember 2008 wurde der Beklagten Frist zur Einreichung ihrer Duplik angesetzt (Prot. S. 9). Mit Eingabe vom 15. Dezember 2008 stellte die Beklagte gegen die Verfügung vom 9. Dezember 2008 ein  bzw. erhob eventualiter Einsprache (act. 22), wozu den Klägern und I._ am Tag darauf Frist zur Stellungnahme angesetzt wurde (Prot. S. 10). Nach Eingang des Barvorschusses (act. 25) bezeichneten die  und I._ am 22. Dezember 2008 die Beweisthemen (act. 26) und nahmen am 5. Januar 2009 zum Wiedererwägungsgesuch bzw. zur Einsprache Stellung (act. 28). Mit Beschluss vom 16. Januar 2009 wurde die Einsprache abgewiesen und wurden die Kläger und I._ aufgefordert, das Original von act. 3/4 zu den Akten zu reichen (Prot. S. 11 f.; act. 30). Mit Eingabe vom 22. Januar 2009  die Kläger und I._ ein Original des IMA vom 7. März 2007 ein (act. 33 f.). Am 9. April 2009 (Eingangsdatum) erklärte die Nebenintervenientin ihren Beitritt zum Rechtsstreit als Litisdenunziatin (act. 38), worauf ihr mit Verfügung vom 9. April 2009 Frist angesetzt wurde, um zu erklären, ob sie dem Prozess als  beitreten wolle, und wenn ja, auf welcher Seite (Prot. S. 14). Am 14. April 2009 wurde die Duplik eingereicht (act. 42). Mit Verfügung vom 17. April 2009 wurde den Klägern und I._ Frist angesetzt, um sich zu neuen  bzw. Beilagen der Duplik zu äussern (Prot. S. 15). Nach einer  Eingabe der Nebenintervenientin (act. 45) wurde mit Verfügung vom 8. Mai 2009 von deren Beitritt als Nebenintervenientin der Beklagten Vormerk  (Prot. S. 16). Am 24. Juni 2009 fand die vorsorgliche Beweisabnahme mit Befragung der Nebenintervenientin statt (Prot. S. 17 ff.). Mit Schreiben vom 3. Juli 2009 befürworteten die Kläger und I._ die Durchführung einer zweiten Vergleichsverhandlung (act. 49). Mit Eingaben vom 24. August 2009 nahmen die Kläger und I._ Stellung zu den neuen Behauptungen und Beilagen der , wobei sie ihre Rechtsbegehren teilweise ergänzten (act. 51), sowie zu den prozessualen Anträgen der Beklagten (act. 53). Mit Verfügung vom 26. August 2009 wurde der Beklagten Frist angesetzt, um sich zu neuen Behauptungen bzw. Beilagen von act. 51 sowie zu act. 53 zu äussern (Prot. S. 24). Am 10. November 2009 reichten der Kläger 1 und die Klägerin 3 eine Klageänderung ein (act. 56) und am 7. Dezember 2009 Beilagen nach und korrigierten Fehler (act. 61). Mit Eingabe vom 13. Januar 2010 nahm die Beklagte zu den neuen Behauptungen bzw. Beilagen von act. 51, act. 53, act. 56 und act. 61 Stellung (act. 64), welche den Klägern und I._ sowie der Nebenintervenientin zugestellt wurde (Prot. S. 26). Dazu nahmen die Kläger und I._ mit Eingabe vom 28. Januar 2010  (act. 68). Dies veranlasste die Beklagte zur Eingabe vom 4. Februar 2010 (act. 70). Am 1. März 2010 teilte Rechtsanwalt X._ mit, dass er I._ mit sofortiger Wirkung nicht mehr vertrete (act. 72). Mit Schreiben vom 30. März 2010 erklärte sodann die Beklagte, dass das Untersuchungsrichteramt Genf am 9.  2010 sämtliche Vermögenswerte von I._ bei ihr beschlagnahmt habe (act. 74). Mit Verfügung vom 1. April 2010 wurde davon Vormerk genommen, dass Rechtsanwalt X._ I._ nicht mehr vertritt und wurde Letzterer , einen (definitiven) Zustellungsempfänger in der Schweiz zu bezeichnen (Prot. S. 29). Am 20. April 2010 zeigte Rechtsanwältin X1._ an, dass sie neu mit der rechtlichen Interessenwahrung von I._ beauftragt worden sei (act. 77) und nahm mit Schreiben vom 27. April 2010 zu act. 74 Stellung (act. 79).
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Am 15. September 2010 erging der Beweisauflagebeschluss (Prot. S. 32; act. 80), worauf die Parteien mit Eingabe vom 3. November 2010 ihre  einreichten. Die Beklagte stellte gleichzeitig ein  des Beweisauflagebeschlusses (act. 86; act. 87/376-381; act. 88; act. 89). Mit Beschluss vom 16. Dezember 2010 erfolgte die Beweisabnahme, wobei – in Wiedererwägung des Beweisauflagebeschlusses – die durch die Kläger  Beweise lediglich für den Kläger 1 und die Klägerin 3 abgenommen . Gleichzeitig wurde den Parteien K._, Gruppenchef, Forensisches  Zürich, Urkundenlabor, als Sachverständiger vorgeschlagen, dem Kläger 1 und der Klägerin 3 sowie der Beklagten eine Frist zur Leistung eines Vorschusses für die Kosten der von ihnen verlangten Beweiserhebungen auferlegt sowie das Wiedererwägungsgesuch der Beklagten abgewiesen. Zudem wurde den Parteien mitgeteilt, dass die Beweisabnahme durch eine Delegation des Gerichts erfolgt, sofern nicht eine Partei die Durchführung vor dem Kollegialgericht verlangt (Prot. S. 34 f.; act. 90). Mit Schreiben vom 25. Januar 2011 erklärten der Kläger 1 und die Klägerin 3, dass sie mit dem vorgeschlagenen Sachverständigen sowie der Beweisabnahme durch eine Gerichtsdelegation einverstanden sind (act. 92). Den ihnen auferlegten Vorschuss leisteten sie fristgemäss (act. 94). Auch die  leistete den ihr auferlegten Vorschuss fristgemäss (act. 96) und teilte mit Schreiben vom 11. Februar 2011 mit, gegen den vorgeschlagenen Experten und die Delegation der Beweiserhebungen keine Einwendungen zu haben. Zudem  sie um Zustellung des Entwurfs der Experteninstruktion an die Parteien zur freigestellten Stellungnahme (act. 97). Mit Verfügung vom 3. März 2011 wurde J._ aufgefordert, dem Gericht 20 Dokumente aus den Jahren 2005 und 2006 einzureichen, welche seine eigenhändige Unterschrift tragen bzw. mit seinen  Initialen versehen sind (Prot. S. 36 ff.). Mit Schreiben vom 18. April 2011 teilte J._ dem Gericht mit, dass er weder über 20 Dokumente im  mit eigenhändigen Unterschriften noch über 20 Dokumente im Original mit  Initialen aus den Jahren 2005 und 2006 verfüge, und ersuchte das Gericht, entsprechende Originaldokumente direkt bei der Beklagten erhältlich zu machen (act. 102). Den Parteien wurde mit Verfügung vom 21. April 2011 Frist angesetzt, um zu dieser Eingabe Stellung zu nehmen (Prot. S. 39). Mit Eingaben vom 12. Mai 2011 nannten die Kläger und I._ u.a. Gründe, weshalb ihrer  nach dem seitens von J._ vorgebrachten Ansinnen, entsprechende  bei der Beklagten zu erheben, nicht zu folgen sei (act. 104; act. 105). Die Beklagte beantragte mit Eingabe vom 12. Mai 2011, das kantonale Steueramt Zürich sei zu ersuchen, die von J._ in den Jahren 2005 und 2006 eingereichten Steuererklärungen zu edieren, und sie, die Beklagte, sei , die Dokumente gemäss Beilagen – die Beklagte hatte Kopien von  mit Originalunterschriften und -initialen von J._ eingereicht (act. 107/A+B) – im Original einzureichen, wobei ihr zu erlauben sei, die  Passagen vorgängig auszuschneiden (act. 106). Der Kläger 1 und die Klägerin 3 reichten mit Eingabe vom 16. Juni 2011 Juni eine weitere  ein (act. 108). Mit Beschluss vom 21. Juni 2011 wurden die Kläger und I._ verpflichtet, dem Gericht das Original von act. 3/12 sowie das Original von act. 3/18 Seite 1 (Begleitschreiben) des Prozesses Nr. HG080027 . Die Beklagte wurde gleichzeitig verpflichtet, dem Gericht die Originale der act. 107/A S. 1, 2, 4, 5, 6, 7, 11, 12, 14, 16, 17, 18, 19 und 20 sowie der
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act. 107/B/1-3 einzureichen, wobei sie berechtigt war, die in den Kopien  Stellen in den Originaldokumenten auszuschneiden (Prot. S. 40; act. 110). Diesen Aufforderungen kamen der Kläger 1 und die Klägerin 3 sowie die Beklagte innert Frist nach (act. 112; act. 113/393-396; act. 114; act. 115/107DIV.). Am 7. Oktober 2011 reichte die Beklagte ihre Stellungnahme zur weiteren Klageänderung (act. 108) sowie eine Noveneingabe ein (act. 117; act. 118/1-79). Gleichentags reichte sie eine Noveneingabe betreffend  1.5 von I._ ein (act. 119; act. 120/1-12). Mit Verfügung vom 17. November 2011 wurden diese Stellungnahmen (act. 117; act. 119) den  und I._ sowie der Nebenintervenientin zugestellt mit dem Hinweis, dass über die Frage der Klageänderungen der Kläger und der Noveneingaben der  zu einem späteren Zeitpunkt des Verfahrens entschieden werde.  wurde K._ als Gutachter ernannt und wurden die Parteien sowie der Zeuge J._ mit separater Vorladung zu einer Beweisverhandlung vorgeladen (Prot. S. 42 f.). Der Kläger 1 und die Klägerin 3 nahmen zur Eingabe der  vom 7. Oktober 2011 (act. 117) mit Eingabe vom 1. Dezember 2011 Stellung (act. 122). Am 28. März 2012 wurde eine Beweisverhandlung und mündliche  durchgeführt (Prot. S. 47 ff.), wobei in Ergänzung der an der Verhandlung mündlich erfolgten Experteninstruktion am 2. April 2012 noch eine schriftliche Experteninstruktion erging (act. 127). Ebenfalls am 2. April 2012 wurde das Protokoll der Beweisverhandlung und der mündlichen Experteninstruktion vom 28. März 2012 sowie der entsprechende schriftliche Gutachtensauftrag an den Gutachter K._ den Parteien sowie der Nebenintervenientin zugestellt. Den Parteien wurde dabei Frist angesetzt, um Ergänzungsfragen zu stellen (Prot. S. 65). Der Kläger 1 und die Klägerin 3 verzichteten mit Schreiben vom 11. April 2012 auf das Stellen von Ergänzungsfragen und machten ferner darauf aufmerksam, dass dem Experten versehentlich act. 38/210 aus dem Geschäft Nr. HG080027 nicht zugestellt worden sei (act. 129). Mit Eingabe vom 13. April 2012 teilte auch die Beklagte mit, dass sie derzeit auf das Stellen von  an den Gutachter K._ verzichte (act. 130). Ebenfalls mit  vom 13. April reichte J._ Originaldokumente ein (act. 131; act. 132/1-5), welche dem Gutachter K._ in Ergänzung der bereits erhaltenen Unterlagen zusammen mit act. 38/210 aus dem Geschäft Nr. HG080027 zugestellt wurden (Prot. S. 66). Am 7. Mai 2012 erstattete der Gutachter K._ sein Gutachten (act. 135), welches den Parteien mit Verfügung vom 31. Mai 2012 zugestellt . Gleichzeitig wurde den Parteien Frist angesetzt, um zum Ergebnis des  Beweisverfahrens Stellung zu nehmen (Prot. S. 67). Die entsprechenden Stellungnahmen der Parteien vom 19. November 2012 (act. 141; act. 142; act. 143) wurden je der Gegenpartei und der Nebenintervenientin zugestellt (Prot. S. 68). Am 4. Dezember 2012 reichte die Beklagte eine Noveneingabe ein (act. 145), welche den Klägern sowie der Nebenintervenientin am 6. Dezember 2012 zugestellt wurden (Prot. S. 69). Zu dieser Noveneingabe sowie zu act. 143 und act. 144/1-4 reichten der Kläger 1 und die Klägerin 3 die ihnen  (act. 147) gewährte (act. Prot. S. 70; act. 148) Stellungnahme vom 30. Januar 2013 ein (act. 151), welche der Beklagten und der Nebenintervenientin am 4. März 2013 zugestellt wurde (Prot. S. 71).
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Mit Beschluss vom 21. Februar 2014 schrieb das Handelsgericht das Rechtsbe-
gehren 1 bezüglich des Kontos mit der Nr. 1 und der Bezeichnung "E._" so-
wie das Rechtsbegehren 2 gemäss act. 1 als durch Rückzug erledigt ab. Ferner
liess es die Klageänderungen der Rechtsbegehren 1.5 gemäss act. 16 sowie die
Klageänderungen der Rechtsbegehren 1.5, 2.1, 2.2, 3.1 und 3.2 gemäss act. 51
nicht zu. Ebenfalls nicht zugelassen wurden die Klageänderungen der Rechtsbe-
gehren 1.1 - 2.1 gemäss act. 108, soweit die Verpflichtung der Beklagten zur Leis-
tung in Schweizerfranken beantragt wurde. Im Übrigen wurden die Klageände-
rungen bzw. -ergänzungen zugelassen. Zudem wurden die Rechtsbegehren 4.1
und 4.2 (letzteres in Bezug auf die Hauptforderungsbegehren 1.1 und 1.2) ge-
mäss act. 16 und act. 51als gegenstandslos geworden erledigt abgeschrieben.
Schliesslich wurden die Rechtsbegehren 4.2 (hinsichtlich der Hauptforderungsbe-
gehren 1.3 und 1.4) und 4.3 gemäss act. 16 bzw. act. 51 sowie die klägerischen
prozessualen Anträge 1-3 gemäss act. 51 abgewiesen (act. 152 S. 129).
Mit gleichentags gefälltem Urteil verpflichtete das Handelsgericht die Beklagte in
teilweiser Gutheissung der Rechtsbegehren 1.1 und 1.2 gemäss act. 108, dem
Kläger 1 und der Klägerin 3 EUR 10'983'826.44 zuzüglich Verzugszins von 5 %
ab 2. September 2009 auf dem Betrag von EUR 3'879'000.52 auf das Konto
Nr. ..., lautend auf "B._", bei der Bank H._ N.V., ..., NL-... BV Amster-
dam, zu bezahlen. Im Restumfang wurden die Rechtsbegehren 1.1 und 1.2 ab-
gewiesen. Die Rechtsbegehren 1.3, 1.4, 2.2 und 3.2 wurden abgewiesen
(act. 152 S. 130.).
Mit Eingabe vom 31. März 2014 erhob die Beklagte Beschwerde gegen den oben
genannten Entscheid (vgl. act. 154) und beantragte sinngemäss, die Klage des
Klägers 1 und der Klägerin 3 insgesamt kostenfällig abzuweisen (vgl. act. 158
S. 3). Das Gesuch um aufschiebende Wirkung wies das Bundesgericht am 1. Juli
2014 ab. Mit Urteil vom 9. Oktober 2014 hob das Bundesgericht – in teilweiser
Gutheissung der Beschwerde – das Urteil des Handelsgerichts vom 21. Februar
2014 auf und wies die Sache zur Neubeurteilung der Klage an das Handelsgericht
zurück (act. 158). Das Verfahren des Handelsgerichts wurde unter der Ge-
schäftsnummer HG140205 fortgesetzt.
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2.2. Anwendbares Prozessrecht
Am 1. Januar 2011 ist die eidgenössische Zivilprozessordnung (ZPO) in Kraft . Nach deren Art. 404 Abs. 1 gilt für Verfahren, die bei Inkrafttreten dieses Gesetzes rechtshängig sind, das bisherige Verfahrensrecht bis zum Abschluss vor der betroffenen Instanz. Die örtliche Zuständigkeit bestimmt sich nach dem neuen Recht, wobei eine bestehende Zuständigkeit nach dem alten Recht  bleibt (Art. 404 Abs. 2 ZPO). Für das vorliegende Verfahren ist demnach das frühere kantonale Prozessrecht (ZPO/ZH und GVG/ZH) massgebend.
Der ZPO ist nicht ausdrücklich zu entnehmen, welches Recht zur Anwendung ge-
langt, wenn die Rechtsmittelinstanz den angefochtenen Entscheid aufhebt und
zur Fortsetzung des Hauptverfahrens oder Durchführung eines Beweisverfahrens
an die untere Instanz zurückweist. Die Rückweisung bewirkt, dass der Prozess in
die Lage zurückversetzt wird, in der er sich vor Ausfällung des angefochtenen
Entscheids befunden hat. Das Verfahren vor der unteren Instanz ist somit nicht
zum Abschluss gekommen, so dass für die Fortsetzung des Verfahrens bisheri-
ges Recht weitergilt (Art. 404 Abs. 1 ZPO; Frei/Willisegger, in: BSK ZPO, Art. 404
N 13; Urteil des Bundesgerichts 4A_471/2011 vom 17. Januar 2012, E. 3.3). Für
das vorliegende Verfahren hat dies zur Folge, dass es nach der zürcherischen Zi-
vilprozessordnung (ZPO/ZH) und dem Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) fortzu-
führen ist.
Das Rechtsmittel richtet sich hingegen nach dem Recht, das bei der Eröffnung des Entscheides in Kraft ist, mithin nach dem neuen Prozessrecht (Art. 405 Abs. 1 ZPO).
2.3. Keine Anfechtung und Aufhebung des Beschlusses vom 21. Februar 2014
Der Beschluss vom 21. Februar 2014 (act. 152) war nicht Gegenstand des Be-
schwerdeverfahrens und wurde mit Urteil des Bundesgerichts vom 9. Oktober
2014 auch nicht aufgehoben (act. 158, S. 3 und Dispositiv). Vor diesem Hinter-
grund erübrigen sich Ausführungen zu den Klagerückzügen, den teilweise zuge-
lassenen Klageänderungen, den gegenstandslos gewordenen oder abgewiese-
nen Rechtsbegehren im Zusammenhang mit Nachklagevorbehalten sowie den
abgewiesenen prozessualen Anträgen der Kläger.
2.4. Massgeblichkeit und Thema des Rückweisungsentscheids
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Die kantonale Behörde hat ihre neue Entscheidung auf die rechtlichen Erwägun-
gen des bundesgerichtlichen Entscheids zu stützen. Wie weit die Gerichte und
Parteien an die erste Entscheidung gebunden sind, ergibt sich aus der Begrün-
dung der Rückweisung, die sowohl den Rahmen für die neuen Tatsachenfeststel-
lungen als auch jenen für die neue rechtliche Begründung vorgibt. Soweit das
Bundesgericht sich nicht ausgesprochen hat, fällt die kantonale Instanz ihre neue
Entscheidung frei, ohne an ihren ersten Entscheid gebunden zu sein (Hau-
ser/Schweri, Kommentar zum zürcherischen Gerichtsverfassungsgesetz, Zürich
2002, § 104a N 35; von Werdt, in: BSK BGG, Art. 107 N 9; BGE 135 III 334 E. 2
und 2.1).
Gemäss dem Entscheid des Bundesgerichts vom 9. Oktober 2014 rügte die Be-
klagte in ihrem Eventualstandpunkt zur Forderungshöhe zu Recht die Nichtbe-
rücksichtigung der "management fees" (act. 158 E. 6). Weitere Rügen der Beklag-
ten wies das Bundesgericht als unbegründet ab, soweit es auf sie eintrat (act. 149
E. 3-5). Im Sinne der bundesgerichtlichen Erwägungen ist vorliegend somit nicht
mehr über den Bestand, sondern lediglich noch über die Höhe der Forderung des
Klägers 1 gegenüber der Beklagten und – nach Massgabe des definitiven Verfah-
rensausgangs – über die Kosten- und Entschädigungsfolgen zu entscheiden. Da-
bei werden die neuen Erwägungen in die entsprechenden Stellen des Urteils des
Handelsgerichts vom 21. Februar 2014 (act. 152) eingefügt. Die unverändert
übernommenen Stellen des Urteils vom 21. Februar 2014 werden, wie im ein-
gangs aufgeführten "Wichtigen Hinweis" erwähnt (S. 10), in grüner Schrift und
Zeilenabstand 1 dargestellt.
2.5. Zuständigkeit
Die örtliche sowie sachliche Zuständigkeit des Handelsgerichts des Kantons  ist unbestritten (act. 1 Rz. 6; act. 11 Rz. 90) und ergibt sich aus Art. 2 Abs. 1 LugÜ i.V.m. Art. 112 Abs. 1 IPRG sowie § 63 Ziff. 1 i.V.m. § 62 GVG/ZH. Ob sich die örtliche Zuständigkeit auch auf eine Gerichtsstandsvereinbarung stützen lässt, kann offen gelassen werden.
2.6. Klagerückzug
2.6.1. Parteistandpunkte
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Die Kläger bringen mit der Replik vor, soweit sie mit der mittlerweile möglichen Leistungsklage nun weniger verlangten, d.h. Ansprüche mit Bezug auf  Konti ("E._", Konto Nr. 1) und das Rechenschaftsablegungsbegehren (vormals Rechtsbegehren 2) wegliessen, handle es sich um ein zulässiges  gemäss § 107 Abs. 1 Ziff. 1 ZPO/ZH (act. 16 Rz. 4).
Die Beklagte stellt mit der Duplik den prozessualen Antrag, vor Fortsetzung des Verfahrens sei davon Vormerk zu nehmen, dass die Kläger die Klagen  hätten hinsichtlich des Feststellungsbegehrens (Rechtsbegehren 1)  der Kundenbeziehung "E._" und betreffend das Auskunftsbegehren (Rechtsbegehren 2), und das Verfahren sei diesbezüglich als durch Klagerückzug erledigt abzuschreiben, unter Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen (act. 42 S. 2; Antrag erneuert in act. 64 S. 2 und act. 117 S. 2).
Die Kläger führen dazu aus, sie hätten ein Begehren auf Feststellung der  des IMA für sämtliche Bankkontobeziehungen gestellt, welche sie bei der  unterhielten. Aufgrund des Wortlauts wie auch des Sinns dieses  sei klar, dass sie nur für solche Konti eine Feststellungsklage erhoben , welche im Zeitpunkt der Klageerhebung am 1. Februar 2008 noch nicht  gewesen seien. Da das Konto "E._" bereits am 22. Juni 2005  und das Geld auf die Kontobeziehung "F._ Limited" transferiert worden sei, sei jenes Konto von der Feststellungsklage nicht erfasst gewesen (act. 53 Rz. 54).
Die Beklagte erklärt hierzu, mit Bezug auf die Beziehung 1 "E._" hätten die Kläger noch in der Replik anerkannt, dass sie gemäss den Rechtsbegehren in der Replik weniger verlangten, als sie dies in der Klageschrift getan hätten (act. 64 Rz. 12).
2.6.2. Rechtliches
Eine Beschränkung des Rechtsbegehrens wie die quantitative Reduktion des Leistungsanspruchs oder das Fallenlassen einzelner oder mehrerer  ist zwar jederzeit zulässig, kommt indessen einem teilweisen  gleich (Frank/Sträuli/Messmer, Kommentar zur zürcherischen ZPO, 3. Aufl., Zürich 1997, § 107 N 7).
2.6.3. Würdigung
Die Kläger verlangen mit der Leistungsklage in der Replik weniger als mit der Feststellungsklage, indem sie Ansprüche mit Bezug auf das Konto "E._" (Konto Nr. 1) und das Rechenschaftsablegungsbegehren (vormals  2) weglassen. Damit haben sie diese Begehren zurückgezogen, so dass  als durch Klagerückzug erledigt abzuschreiben sind.
Ist I._ – wie untenstehend zu zeigen sein wird – mit der Klageänderung  Rechtsbegehren 1.5 der Replik nicht zuzulassen, ist Rechtsbegehren 1 der Klage auch in Bezug auf I._ als durch Rückzug erledigt abzuschreiben, da er erklärt, aus dem IMA keinen Anspruch zu erheben.
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2.7. Klageänderungen
2.7.1. Rechtliches bezüglich Klageänderungen
Der Kläger kann in einem rechtshängigen Prozess im Rahmen der Zuständigkeit des angerufenen Gerichts einen anderen oder weiteren Anspruch erheben, sofern der neue Anspruch mit dem bisher geltend gemachten in engem Zusammenhang steht. Das Gericht kann die Zulassung der Klageänderung ablehnen, wenn durch sie die Rechtsstellung des Beklagten wesentlich beeinträchtigt oder das  ungebührlich verzögert wird (§ 61 Abs. 1 ZPO/ZH).
Ein neuer Anspruch steht mit dem bisher geltend gemachten dann i.S.v. § 61 Abs. 1 ZPO/ZH in engem Zusammenhang, wenn die Ansprüche dem gleichen Rechtsverhältnis, d. h. dem gleichen Lebensvorgang, entstammen oder das  Objekt betreffen. Die mangelnde Aktiv- bzw. Passivlegitimation einer Partei kann nicht durch Klageänderung behoben werden. Zwischen Ansprüchen aus verschiedenen Lebensvorgängen besteht im Allgemeinen kein enger . Der Kläger kann nicht anstelle des Vertrags 1 einen Vertrag 2 vorbringen oder anstelle einer unerlaubten Handlung A eine Handlung B, weder zur  des bisherigen noch zur Begründung eines neuen Begehrens. Ein enger Zusammenhang i. S. von § 61 ZPO/ZH kann aber bestehen, wenn ein anderer oder ein weiterer Anspruch aus einem benachbarten Lebensvorgang erhoben wird. Erfolgt die Klageänderung erst nach Abschluss des Hauptverfahrens, so ist sie gemäss § 115 Ziff. 1 ZPO/ZH nur dann zuzulassen, wenn sie erst im Laufe des weiteren Verfahrens veranlasst wurde. Letzteres ist der Fall, wenn sie sich auf einen Sachverhalt stützt, der sich erst durch die Duplik ergeben hat. Wird während der Rechtshängigkeit der Feststellungsklage die entsprechende  möglich, kann eine entsprechende Umwandlung nach § 61 ZPO/ZH erfolgen. Eine Klageänderung ist in der Regel abzulehnen, wenn sie erst nach Schluss des erstinstanzlichen Beweisverfahrens vorgenommen wird. Eine  Ermessensfreiheit wird dem Gericht in Abs. 1 Satz 2 eingeräumt, wenn zwar die oben erwähnten Voraussetzungen erfüllt sind, durch die Zulassung der  aber die Rechtsstellung des Beklagten wesentlich beeinträchtigt oder das Verfahren ungebührlich verzögert wird. Eine solche Situation kann sich , wenn die Klageänderung erst während oder nach Abschluss des  beantragt wird, ferner, wenn über Klage oder Widerklage ohne  sofort entschieden werden kann, das abgeänderte Klagebegehren aber die Durchführung eines Beweisverfahrens erheischt (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., § 59 N 11, § 61 N 3 f., 7, 11, 16 f. u. 19, § 114 N 1 und § 115 N 7; ZR 79 Nr. 87). Von keiner Klageänderung im Sinne von § 61 ZPO/ZH ist bei einer  anderen Formulierung oder rechtlichen Qualifikation der Klage auszugehen (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., § 61 N 2); das Rechtsbegehren kann ohne  Änderung zwecks Verdeutlichung anders formuliert (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., § 107 N 6) und es kann ohne Klageänderung ein anderer Rechtsgrund für den eingeklagten Anspruch geltend gemacht werden (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., § 61 N 13).
2.7.2. Klageänderungen mit der Replik vom 15. Dezember 2008 (act. 16)
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2.7.2.1. Parteistandpunkte
Die Kläger bringen mit ihrer Replik vom 15. Dezember 2008 vor, der Kläger 1 und die Klägerin 3 hätten das IMA vom 7. März 2007 für alle ihre Kontobeziehungen mit Schreiben vom 24. November 2008 auf den 31. Dezember 2009 gekündigt. Zudem sei die sechsmonatige Frist des ersten Investitionsjahres gemäss Ziff. 5.3 des IMA am 1. September 2008 abgelaufen. Somit seien die vom Kläger 1 und der Klägerin 3 gegenüber der Beklagten aus dem IMA erhobenen Ansprüche für das erste Investitionsjahr jetzt zur Gutschrift auf den genannten  einklagbar (jedoch wegen der noch nicht abgelaufenen Kündigungsfrist noch nicht zur Auszahlung). Damit könne die vom Kläger 1 und der Klägerin 3  als Feststellungsklage (vormals Rechtsbegehren 1) anhängig  Klage nun wie angekündigt in eine Leistungsklage (Rechtsbegehren 1.1, 1.3, 2.1, 2.2, 3.1, 3.2) umgewandelt werden. I._ mache keine Ansprüche aus  IMA geltend. Die Kündigung mit Bezug auf seine Konti sei einzig aus  der prozessualen Vorsicht erfolgt. Die für I._ seit der Klageeinreichung namentlich im Strafverfahren gewonnenen Erkenntnisse ermöglichten es jedoch ebenfalls, seine ursprünglich als Feststellungsklage anhängig gemachte Klage nun in eine Leistungsklage umzuwandeln und die sofortige Leistung seiner  zu verlangen (Rechtsbegehren 1.5). Das bislang geführte Verfahren  für die Urteilsfällung ausgewertet werden. Der jetzt für alle Kläger mögliche Leistungsanspruch hänge eng zusammen mit dem ursprünglich aus derselben Vertragsbeziehung geltend gemachten Feststellungsanspruch und beruhe auf demselben Lebensvorgang (act. 16 Rz. 3). Die Feststellungsbegehren ( 1.2 und 1.4) würden aus folgendem Grund angebracht: Der Kläger 1 und die Klägerin 3 hätten das IMA auf den 31. Dezember 2009 gekündigt. Sollte das Verfahren am 1. September 2009 nicht rechtskräftig abgeschlossen sein, würden ab diesem Datum auch ihre Ansprüche für das zweite Investitionsjahr auf Leistung einklagbar (Rechtsbegehren 4.1). Der weitere Klageänderungsvorbehalt (Rechtsbegehren 4.2) werde aus folgendem Grund angebracht: Die  des IMA laufe am 31. Dezember 2009 ab. Sollte das vorliegende Verfahren am 31. Dezember 2009 noch nicht rechtskräftig erledigt sein, sei per 1. Januar 2010 die Leistung der dem Kläger 1 und der Klägerin 3 zustehenden Ansprüche auf Leistung an eine noch zu bezeichnende Zahl- oder DepotsteIle möglich. Der generelle Nachklagevorbehalt (Rechtsbegehren 4.3) werde umfassend für den Fall geltend gemacht, dass sich aus dem durch die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl gegen die Nebenintervenientin geführten Strafverfahren ergebe, dass diese von den Konti der Kläger noch weitere Beträge widerrechtlich entnommen habe als bis heute bekannt sei (act. 16 Rz. 5 ff.).
Die Beklagte stellt in der Duplik den prozessualen Antrag, vor Fortsetzung des Verfahrens sei über die Zulässigkeit der Klageänderung zu entscheiden (act. 42 S. 2; Antrag erneuert in act. 64 S. 2 und act. 117 S. 3). Sie macht zum  1 der Klage geltend, die Zulassung der Umwandlung einer  in eine Leistungsklage setze voraus, dass die Feststellungsklage zulässig gewesen sei; vorliegend sei die Feststellungsklage nicht zulässig gewesen. Die Kläger hätten spätestens seit dem 2. Oktober 2007 Gewissheit gehabt, dass die Beklagte die Gültigkeit des IMA nicht anerkannt habe und die von den Klägern gestützt darauf geltend gemachten Ansprüche nicht anerkennen würde. Die Klä-
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ger hätten zur Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen  Verletzung des IMA nicht die Fälligkeit abwarten müssen, sondern sie hätten umgehend vom Vertrag zurücktreten und Schadenersatz einklagen können (act. 42 Rz. 27). Die Rechtsbegehren 1.1 bis 1.4 der Replik stellten insoweit  Klageänderungen dar, als schon bei Klageeinleitung die Leistungsklagen möglich gewesen wären und, unterstellt die Leistungsklagen wären nicht möglich gewesen, die Feststellungsklagen gemäss Replik möglich gewesen wären. Da das Institut der Klageänderung nicht zur Verfügung stehe, um Mängel der  zu korrigieren, sei die Klageänderung insgesamt unzulässig. Für diese und alle weiteren Rechtsbegehren gelte sodann, dass bei der Zulassung der neuen Rechtsbegehren die Rechtsstellung der Beklagten wesentlich beeinträchtigt , indem sie zu den umfangreichen Ausführungen der Kläger nur einmal Stellung nehmen könne (act. 42 Rz. 30 f.).
Zu Rechtsbegehren 1.5 der Replik macht die Beklagte geltend, anstatt die Klage zurückzuziehen, suche I._ nun sein "Heil" in einer Klageänderung, indem er statt einer Feststellung der Vertragsgültigkeit die Leistung von Schadenersatz . Eine solche Klageänderung sei in mehrfacher Hinsicht unzulässig. I._ sei für Rechtsbegehren 1 der Klage nicht aktivlegitimiert; entsprechend könne dieses von ihm nicht abgeändert werden. Eine Klageänderung sei dazu da, erst im Rahmen des Verfahrens gewonnene tatsächliche Erkenntnisse zu , nicht aber dazu, Fehler der Klageschrift zu korrigieren; dass I._ aus dem lMA nicht aktivlegitimiert habe sein können, hätte schon eine sorgfältige  des IMA vor Prozesseinleitung nahegelegt. Eine Klageänderung sei nur , wenn aus dem gleichen Lebensvorgang geklagt werde. Der Kläger könne nicht anstelle des Vertrages 1 einen Vertrag 2 vorbringen oder anstelle einer  Handlung A eine Handlung B; genau dies tue aber I._ in der Replik mit dem Rechtsbegehren 1.5, wenn er sich nun statt auf das IMA vom 7. März 2007 auf einen Vermögensverwaltungsvertrag vom 18. September 2004 stütze bzw. auf einen Anspruch aus unerlaubter Handlung, und aus diesen beiden Gründen eine Forderungsklage erhebe. Die Klageänderung sei schliesslich nicht zulässig, weil durch sie die Rechtsstellung der Beklagten wesentlich beeinträchtigt und das Verfahren ungebührlich verzögert werde; dass die Zulassung der  vorliegend zu einer ungebührlichen Verzögerung des Verfahrens führen würde, ergebe sich bereits aus dem Umstand, dass die Kläger für ihr neues Rechtsbegehren 1.5 die Einholung eines Sachverständigen-Gutachtens  (act. 42 Rz. 32 ff.).
Das Eventualrechtsbegehren 2 der Replik auf Schadenersatz aus culpa in  hätte schon bei Klageeinleitung gestellt werden können. Die  sei deshalb nicht zuzulassen (act. 42 Rz. 37).
Die Subeventualrechtsbegehren 3.1 und 3.2 der Replik stellten eine unzulässige Klageänderung dar, weil schon bei Klageeinleitung die Forderungsklage möglich gewesen wäre. Soweit Schadenersatz in richterlich zu bestimmender Höhe  werde, liege überdies eine unzulässige Klageänderung vor, weil sich das Begehren nicht mehr auf das lMA vom 7. März 2007, sondern die  1 "E._", 4 "A._" und 5-1 "B._" und unerlaubte Handlung stützten, und weil das Verfahren durch die Einholung des neu  Gutachtens ungebührlich verzögert würde (act. 42 Rz. 38 f.).
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Die Kläger führen zum prozessualen Antrag Ziff. 2 der Beklagten in der Duplik im Wesentlichen aus, die Beklagte habe sich geweigert, das IMA anzuerkennen und dessen Rechtsgültigkeit sei somit strittig gewesen. Die Kläger hätten – mit  auf das Schreiben der Beklagten vom 16. November 2007 (act. 3/49) – bei Klageerhebung keine Gewissheit gehabt, dass diese die Gültigkeit des IMA nicht anerkannt habe (act. 53 Rz. 9 f.). Die Vermögenswerte des Klägers 1 und der Klägerin 3 von rund EUR 33 Mio. seien seit Ende Februar 2007 "blockiert" . Hätten sie ihre Gelder vor Ablauf der Laufzeit des IMA für das erste  abgezogen, wären sie ihrer vertraglichen Ansprüche gegenüber der  verlustig gegangen. Diese massive Einschränkung ihrer wirtschaftlichen Bewegungsfreiheit sei für sie bei Klageerhebung unzumutbar gewesen (act. 53 Rz. 14 f.). Der Kläger 1 und die Klägerin 3 hätten am 1. Februar 2008 keine  erheben können. Ihre Ansprüche für das erste Investitionsjahr seien erst im März 2008 resp. gegebenenfalls sechs Monate später fällig geworden (act. 53 Rz. 16). Weil die Feststellungsklage zulässig gewesen sei, sei die Klageänderung nicht dazu verwendet worden, um Mängel der Klageschrift zu korrigieren. Die Eventual- und Subeventualansprüche des Klägers 1 und der Klägerin 3 stünden mit den bisher geltend gemachten Ansprüchen in engem (Sach-)Zusammenhang und würden demselben Lebenssachverhalt entspringen. Es stehe den Klägern zu, in der Replik neue Behauptungen aufzustellen und dazu Beweisofferten zu machen (act. 55 Rz. 25, 31 und 34). I._ sei der Ansicht gewesen, das IMA gelte auch für ihn. Aus der damaligen Sicht bzw. mit damaligem Wissensstand habe er bei Einreichung der Klage ein  besessen, denn er habe auf das Bestehen des IMA vertraut. I._ habe mit der Replik keine Ansprüche aus dem IMA geltend gemacht, sondern er sei aufgrund der aus dem Strafverfahren einstweilen gewonnenen Erkenntnisse in der Lage gewesen, eine zumindest teilweise bezifferte Schadenersatzklage zu erheben. Mit Rechtsbegehren 1.5 mache er Schadenersatzansprüche gegenüber der Beklagten aus ihrer Geschäftsbeziehung geltend. Damit sei er aktiv- und die Beklagte passivlegitimiert (act. 53 Rz. 37, 43 u. 48).
Dazu bringt die Beklagte wiederum vor, die Kläger hätten die tatsächlich  vertraglichen Vereinbarungen mit der Beklagten jederzeit auflösen . Die Kläger hätten zur Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen nicht die Fälligkeit der Rendite des angeblichen IMA abwarten müssen, sondern sie hätten umgehend Schadenersatz einklagen können (act. 64 Rz. 11). Die Kläger machten neu geltend, der Kläger 1 und die Klägerin 3 würden ihre Ansprüche  die Beklagte als einfache Gesellschaft geltend machen; damit machten sie nicht nur neue Tatsachen geltend, sondern stützten ihre angeblichen  auf einen neuen Lebensvorgang, nämlich den Abschluss eines  vom 23. August 2009 (act. 64 Rz. 25 f.).
2.7.2.2. Würdigung
Die Rechtsbegehren 1.1 bis 1.4 der Replik stehen mit dem Rechtsbegehren 1 der Klage in einem engen Zusammenhang, da sie sich alle auf das IMA vom 7. März 2007 beziehen. Auch das rechtliche Interesse an der Feststellung gemäss
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Rechtsbegehren 1 der Klage im Sinne von § 59 ZPO/ZH ist zu bejahen, soweit dieses überhaupt eine Voraussetzung für die Klageänderung darstellt; darauf ist untenstehend zurückzukommen. Die Klageänderungen sind zuzulassen.
Zu Rechtsbegehren 1.5 erklärt I._, er mache keinen Anspruch aus dem IMA vom 7. März 2007 geltend. Er gesteht ein, aus diesem Vertrag nicht  zu sein. Da mit einer Klageänderung die fehlende Legitimation nicht  werden kann, ist diese für Rechtsbegehren 1.5 nicht zuzulassen. Damit bleibt es für I._ beim Rechtsbegehren 1 gemäss der Klage. Da er erklärt, aus dem IMA keinen Anspruch zu erheben, ist Rechtsbegehren 1 der Klage in Bezug auf I._ – wie obenstehend bereits ausgeführt – als durch Rückzug erledigt .
Die Eventualbegehren 2.1 und 2.2 sind zuzulassen, da sie in engem  zum IMA vom 7. März 2007 stehen und es für eine Klageänderung nicht entscheidend ist, ob die Begehren bereits bei Klageeinleitung hätten gestellt  können.
Die Subeventualbegehren 3.1 und 3.2 stützen sich auf , die bereits in der Klagebegründung thematisiert wurden. Diese stellen zum IMA vom 7. März 2007 einen benachbarten Sachverhalt dar, da sie ebenfalls den Anlagen bei der Beklagten zugrunde lagen. Die Subeventualbegehren sind somit zuzulassen.
Die Rechtsbegehren 4.1 bis 4.3 hängen sodann eng mit dem IMA vom 7. März 2007 zusammen, so dass auch die diesbezügliche Klageänderung zuzulassen ist. Eine andere Frage ist, ob die Vorbehalte der Klageänderung bzw. der Nachklage zulässig sind. Bereits hier kann darauf hingewiesen werden, dass es bei einer Teilklage möglich ist, den Vorbehalt einer Nachklage anzubringen (Frank//Messmer, a.a.O., § 54 N 17). Eine Klageänderung kann jedoch nach Abschluss des Hauptverfahrens ohne Vorliegen eines Falls von § 115 Ziff. 1 oder § 61 Abs. 2 ZPO/ZH nicht vorbehalten werden.
Zu verneinen ist eine wesentliche Beeinträchtigung der Rechtsstellung der  oder eine ungebührliche Verzögerung des Verfahrens. Insbesondere  die Klageänderung vor dem Beweisverfahren beantragt und hätte über die Klage ohne Klageänderung nicht ohne Beweisverfahren sofort entschieden  können.
2.7.3. Klageänderungen gemäss Stellungnahme zur Duplik und gemäss act. 56
2.7.3.1. Parteistandpunkte
Die Kläger machen geltend, aus Gründen der prozessualen Vorsicht und um nichts zu versäumen, würden der Kläger 1 und die Klägerin 3 den Begriff "" aus dem Eventualforderungsbegehren 2.1 sowie aus dem  3.1 streichen. Das sei zulässig, weil die Kläger mit dem Rechtsbegehren lediglich den Umfang des Streits umschreiben müssten, das Anfügen einer Begründung sowie die Nennung von Rechtsgründen sei  (act. 51 Rz. 86). Weiter führen die Kläger aus, aus Gründen der prozessualen
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Vorsicht und um nichts zu versäumen, ergänzten der Kläger 1 und die Klägerin 3 ihre Rechtsbegehren 2.1 und 2.2 mit den entsprechenden  in Schweizer Franken; sodann ergänzten I._ sein  1.5 sowie der Kläger 1 und die Klägerin 3 ihre  3.1 und 3.2 eventualiter mit Forderungsbeträgen in Schweizer Franken. Dieses Vorgehen sei gemäss § 61 ZPO zulässig (act. 51 Rz. 205 f.). Zu act. 56 bringen die Kläger vor, sie unterbreiteten die mit dem Klageänderungsvorbehalt 4.1. angekündigte Klageänderung mit Bezug auf die Hauptbegehren 1.2 und 1.4 (act. 56).
Die Beklagte erklärt dazu, die erneute Abänderung der Rechtsbegehren sei  aufgrund der Eventualmaxime unzulässig (act. 64 Rz. 8). Dass die  der Klageänderung zu einer ungebührlichen Verzögerung des Verfahrens führten, ergebe sich auch daraus, dass die Kläger neu den prozessualen Antrag betreffend Sistierung des Schadenersatzbegehrens 1.5 stellten (act. 64 Rz. 22 f.). Die Subeventualrechtsbegehren 3.1 und 3.2 stellten unzulässige  dar, weil schon bei Klageeinleitung die Forderungsklage möglich gewesen wäre. Soweit Schadenersatz in richterlich zu bestimmender Höhe verlangt werde, liege überdies eine unzulässige Klageänderung vor, weil sich das Begehren nicht mehr auf das IMA vom 7. März 2007, sondern die Vermögensverwaltungsverträge und unerlaubte Handlung stütze (act. 64 Rz. 27 f.).
2.7.3.2. Würdigung
Die Klageänderungen in der Stellungnahme zur Duplik erfolgten nach Abschluss des Hauptverfahrens, so dass sie nur zuzulassen sind, wenn sie sich auf einen Sachverhalt stützen, der sich erst durch die Duplik ergeben hat. Dies ist für die Begehren 1.5, 2.1, 2.2, 3.1 und 3.2 zu verneinen, da die Klägerin die Klage nicht aufgrund neuer tatsächlicher Behauptungen der Beklagten, sondern aufgrund  rechtlichen Vorbringen geändert hat. Sodann hätte auch der Grundsatz der Eventualmaxime verlangt, dass die Klägerin ihre Eventualbegehren in den Rechtsbegehren 2.1, 2.2, 3.1 und 3.2 spätestens mit der Replik hätte stellen . Die Klageänderung der Begehren 1.5, 2.1, 2.2, 3.1 und 3.2 ist damit nicht zuzulassen.
Zuzulassen ist die Klageänderung bezüglich der Begehren 1.2 und 1.4 gemäss act. 56 aufgrund der erst zwischenzeitlich eingetretenen Fälligkeit. Zu verneinen ist diesbezüglich eine wesentliche Beeinträchtigung der Rechtsstellung der  oder eine ungebührliche Verzögerung des Verfahrens. Insbesondere  die Klageänderung vor dem Beweisverfahren beantragt und hätte über die Klage ohne Klageänderung nicht ohne Beweisverfahren sofort entschieden  können.
2.7.4. Klageänderungen mit der Eingabe vom 16. Juni 2011 (act. 108)
2.7.4.1. Parteistandpunkte
Der Kläger 1 und die Klägerin 3 weisen darauf hin, dass sie in ihrer  zur Duplik vom 24. August 2009 (act. 51) und mit ihrer Klageänderung vom
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11. November 2009 (act. 56) je die Gutschrift auf das Konto/Depot Nr. 5 mit der Bezeichnung "B._ Foundation" bei der Beklagten verlangt hätten. Dieses Konto (inkl. Subaccounts) würde heute nicht mehr bestehen, da es nach  des Abzugs der Vermögenswerte bei der Beklagten per 11. März 2011 saldiert und von der Beklagten anschliessend per 15. März 2011 geschlossen worden sei (act. 108 Rz. 6 f.). Zufolge der Saldierung und Schliessung dieses Kontos sei die vorliegende Klageänderung unumgänglich (act. 108 Rz. 9). Der neue Anspruch stehe mit dem bisher geltend gemachten in engem , weil sich beide auf die gleichen Tatsachen und Rechtsgründe stützen  und lediglich die Gutschrift eines bestimmten Betrags auf ein anderes Konto verlangt werde. Praktisch gehe es um die "technische Erfüllung" eines den  durch das Urteil zuzusprechenden Betrags, weshalb die Stellung der  im vorliegenden Verfahren durch diese Klageänderung nicht tangiert werde, weil ihr dadurch keine Nachteile erwachsen würden. Weiter werde das Verfahren durch diese Klageänderung auch nicht verzögert (act. 108 Rz. 10).
Die Ausformulierung resp. Bezifferung der Hauptbegehren 1.1 und 1.2 stelle keine inhaltliche Änderung, sondern bloss eine Verdeutlichung der Rechtsbegehren dar. Diese Verdeutlichung sei zulässig. Im Ergebnis habe die Beklagte den Klägern nach dieser Verdeutlichung der Rechtsbegehren dieselbe Summe zu leisten resp. zu überweisen, die sie gemäss den Rechtsbegehren vor der Verdeutlichung zu leisten bzw. gutzuschreiben gehabt hätte. Daraus folge, dass die Verdeutlichung keine Klageänderung darstelle. Dasselbe gelte, soweit die Beträge der  ausgerechnet würden (act. 108 Rz. 14). Aus den gleichen Gründen sei auch durch die zulässige Klageänderung mit Bezug auf das Eventualbegehren 2.1 das Konto Nr. ... lautend auf "B._" bei der Bank H._ als neue  zu bezeichnen. Der Kläger 1 und die Klägerin 3 würden mit Bezug auf das Eventualbegehren 2.1 ebenfalls eine Ausformulierung resp. Bezifferung , wobei diese Verdeutlichungen ebenfalls zulässig seien (act. 108 Rz. 16).
Die Beklagte führt aus, die Kläger würden mit ihrer Eingabe vom 16. Juni 2011 nach den Klageänderungen in act. 16 und act. 56 nunmehr ihre dritte  präsentieren und würden bereits ihre vierte Klageänderung androhen. Eine derartige Häufung von Klageänderungen sei zunächst mit dem Grundsatz der Eventualmaxime nicht vereinbar (act. 117 Rz. 18). Die andauernden  der Kläger seien aber auch mit dem Zweck der Klageänderung kaum . Dieser liege darin, eine möglichst kostengünstige, rasche und endgültige Erledigung zu erreichen. Dieser Zweck werde nur erreicht, wenn durch die  die Rechtsstellung des Beklagten nicht über Gebühr beeinträchtigt und das Verfahren nicht ungebührlich verzögert werde (act. 117 Rz. 19). Die erneut abgeänderten Rechtsbegehren seien nur schon deshalb nicht zuzulassen, weil damit eine ursprünglich bereits unzulässige Klageänderung erneut abgeändert werde (act. 117 Rz. 20). Die erneuten Klageänderungen seien aber auch darum nicht zuzulassen, weil bei deren Zulassung die Rechtsstellung der Beklagten  beeinträchtigt bzw. das Verfahren ungebührlich verzögert werde. Diese zeige sich bereits daran, dass die Kläger in act. 108 Rz. 18 weitere  ankündigen würden, was – bei deren Zulassung – unweigerlich eine  Verzögerung des Verfahrens durch einen weiteren Schriftenwechsel mit sich
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bringen würde. Denn der Beklagten wäre zur Wahrung des rechtlichen Gehörs zumindest Gelegenheit zu geben, zur neuerlichen Klageänderung und deren  Stellung zu nehmen. Es sei deshalb anerkannt, dass eine , die – wie vorliegend – nach dem Beweisabnahmebeschluss vorgenommen werde, in der Regel zu einer Verzögerung über Gebühr i.S.v. § 61 Abs. 1 ZPO/ZH führe. Die Beklagte würde sich sodann nach Abschluss des Hauptverfahrens (nochmals) mit einer neuen Klage konfrontiert, d.h. ihre Stellung würde dadurch wesentlich beeinträchtigt (act. 117 Rz. 21).
2.7.4.2. Würdigung
Mit dem Kläger 1 und der Klägerin 3 ist davon auszugehen, dass eine  der Rechtsbegehren angesichts des mittlerweile nicht mehr existierenden  Nr. 5 mit der Bezeichnung "B._ Foundation" unumgänglich geworden ist. Zu verneinen ist diesbezüglich eine wesentliche Beeinträchtigung der  der Beklagten oder eine ungebührliche Verzögerung des Verfahrens, auch wenn die Modifikation der Rechtsbegehren nach dem Beweisverfahren beantragt worden ist. Die Klageänderungen bzw. -ergänzungen sind somit zuzulassen.  die Kläger indessen die Verpflichtung der Beklagten zur Leistung in  beantragen – neu auch für Rechtsbegehren 1.1 und 1.2 – sind die Klageänderungen jedoch nicht zuzulassen, da sie sich nicht auf einen neuen Sachverhalt stützen (vgl. Ziff. 2.5.3.2. hiervor).
2.7.5. Änderung des Betreffnisses der Klage
Als Folge der Klageänderungen war das Betreffnis der Klage im Rubrum von "Feststellung und Rechenschaftsablegung" in "Forderung" zu ändern.
2.8. Rechtsschutzinteresse
2.8.1. Feststellungsklage
2.8.1.1. Parteistandpunkte
Die Kläger bringen vor, ihr Rechtsschutzbedürfnis an der Feststellungsklage  sich aus der Weigerung der Beklagten, das IMA für ihre bei der Beklagten geführten Kontobeziehungen anzuerkennen. Dadurch sei für sie ungewiss, ob die IMA Bestand hätten. Weil deren Laufzeit andauere und ihre Ansprüche erst im März 2008 resp. gegebenenfalls sechs Monate später fällig würden, besässen sie keine Möglichkeit, eine Leistungs- oder eine andere Klage zu erheben. Der  dieser Ungewissheit sei für sie angesichts ihrer bei der Beklagten im Rahmen der IMA deponierten Vermögenswerte von über EUR 30 Mio. , und sie seien dadurch in ihrer wirtschaftlichen Bewegungsfreiheit behindert. Sie hätten weiter ein manifestes Interesse daran, dass ihre Vermögenswerte von der Beklagten gemäss den in den IMA vertraglich vereinbaren Bedingungen  würden. Auch dieser Fortbestand der Ungewissheit, ob sich die Beklagte weiterhin weigern werde, sämtliche Vertragsbestimmungen der IMA mit Bezug auf ihre bei der Beklagten geführten Kontobeziehungen korrekt zu erfüllen, sei für die Kläger unzumutbar (act. 1 Rz. 57 f.).
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Die Beklagte erklärt, es sei nicht auszumachen, inwiefern die Kläger in ihrer  Bewegungsfreiheit beschränkt sein sollten. Diese wüssten, dass die Beklagte die Gültigkeit des IMA bestreite. Die Kläger könnten die bestehenden vertraglichen Vereinbarungen mit der Beklagten ohne Einhaltung einer  auflösen. Die Beklagte habe im Übrigen seit Bekanntwerden der  der Nebenintervenientin nie einen Zweifel darüber gelassen, dass sie das IMA nicht anerkenne. Es könne daher nicht gesagt werden, für die Kläger würde eine Ungewissheit darüber bestehen, ob sich die Beklagte weiterhin  werde, sämtliche Vertragsbestimmungen der IMA zu erfüllen (act. 11 Rz. 130).
2.8.1.2. Rechtliches
Auf Klagen betreffend Feststellung des Bestehens eines Rechtsverhältnisses wird nur eingetreten, wenn ein rechtliches Interesse an der Feststellung besteht (§ 59 ZPO/ZH). Als Rechtsschutzinteresse ist ein rechtliches, d. h. rechtserhebliches  an der gerichtlichen Feststellung eines Rechts oder Rechtsverhältnisses vorausgesetzt. Es ist unter folgenden Voraussetzungen gegeben: 1. , Unsicherheit oder Gefährdung der Rechtsstellung des Klägers, 2.  der Fortdauer dieser Rechtsungewissheit und 3. Unmöglichkeit der  der Ungewissheit auf andere Weise, insbesondere nicht durch Leistungs- oder Gestaltungsklage. Wenn eine Leistungsklage möglich ist, ist die  aber ausnahmsweise zulässig zur Feststellung des  für die Zukunft, wenn nur Teilleistungen fällig sind. Ein rechtliches Interesse liegt vor, wenn die gerichtliche Feststellung erforderlich ist, um eine Ungewissheit zu beseitigen, durch welche der Kläger in seiner wirtschaftlichen  behindert ist. Die Erhebung einer Feststellungsklage neben einer  ist zulässig, wenn nicht nur die fällige Leistung verlangt, sondern die  des ihr zugrundeliegenden Rechtsverhältnisses auch für dessen künftige  festgestellt werden soll. Fehlen die Voraussetzungen, so ist auf die Feststellungsklage nicht einzutreten (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., § 59 N 13, 19 u. 28).
2.8.1.3. Würdigung
Im Zeitpunkt der Klageerhebung war die Rechtsstellung der Kläger ungewiss, da sie nicht wussten, ob sie ihren Standpunkt rechtlich durchsetzen können, wonach die Beklagte das IMA gegen sich gelten lassen muss. Nicht entscheidend ist die Bestreitung des Anspruchs durch die Beklagte, könnte doch ansonsten nie eine Feststellungsklage erhoben werden, da es nur zu einer solchen kommt, wenn die Gegenseite nicht bereit ist, den Anspruch zu anerkennen. Die Kläger waren  in ihrer wirtschaftlichen Bewegungsfreiheit behindert, da es ihnen  des bei der Beklagten angelegten Millionenvermögens nicht zumutbar war, die gerichtliche Klärung der Frage, ob die Beklagte das IMA gegen sich gelten zu lassen hat, weiter aufzuschieben bzw. dieses vorzeitig zu kündigen und damit der ihrer Ansicht nach geschuldeten Rendite verlustig zu gehen. Das Fortdauern  Rechtsungewissheit war für die Kläger somit unzumutbar. Schliesslich  sie zum Zeitpunkt der Klageeinleitung mangels Fälligkeit ihres behaupteten
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Anspruchs aus dem IMA auch keine Leistungsklage erheben. Damit ist die  der Feststellungsklage zu bejahen.
Ebenso sind die Feststellungsbegehren 1.2 und 1.4 gemäss Replik zulässig, da in jenem Zeitpunkt erst die Zahlung für das erste Investitionsjahr fällig war und es um die Feststellung des Rechtsverhältnisses für die Zukunft ging.
2.8.2. Vorbehalte
2.8.2.1. Parteistandpunkte Betreffend die Klageänderungs- und Nachklagevorbehalte gemäss  4 der Replik führen die Kläger aus, falls das Verfahren am 1. September 2009 noch nicht rechtskräftig abgeschlossen sein sollte, dürften der Kläger 1 und die Klägerin 3 die Feststellungsbegehren (1.2 und 1.4) in Leistungsbegehren . Falls das Verfahren bis zum 31. Dezember 2009 nicht rechtskräftig  sei, hätten der Kläger 1 und die Klägerin 3 das Recht, sich ihre  gemäss den Haupt- und Eventualforderungsbegehren an eine noch zu  Zahl- oder Depotstelle leisten zu lassen. Diese  würden bereits jetzt angebracht. Der generelle Nachklagevorbehalt decke den Fall ab, dass noch mehr Vermögensdelikte der Nebenintervenientin (oder von anderen Mitarbeitern der Beklagten) zum Vorschein kommen sollten (act. 16 Rz. 180 f.). Die Beklagte macht geltend, für Rechtsbegehren 4 der Replik gebe es kein Rechtschutzinteresse. Das Gericht habe von keinen Klageänderungs- oder  der Kläger Vormerk zu nehmen. Klageänderungen seien  zulässig oder unzulässig, sie würden nicht von irgendwelchen Vorbehalten abhängen (act. 42 Rz. 40; act. 64 Rz. 29).
2.8.2.2. Rechtliches
Nach der Dispositionsmaxime kann sich der Kläger damit begnügen, einen nicht individualisierten Teilbetrag einer grösseren Gesamtforderung als sog. Teilklage geltend zu machen. Alsdann kann im Dispositiv nicht der ganze Anspruch  oder abgewiesen werden. Die materielle Rechtskraft des Urteils  sich nur auf den eingeklagten Teil. Der Vorbehalt einer Nachklage ist  grundsätzlich nicht erforderlich, im einzelnen Fall aber zwecks Vermeidung von Unklarheit, ob auf den Rechtsanspruch verzichtet wird, empfehlenswert (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., § 54 N 17).
2.8.2.3. Würdigung
Die Rechtsbegehren 4.1 und 4.2 (letzteres lediglich in Bezug auf die  1.1 und 1.2) erweisen sich nach den entsprechenden  als gegenstandslos und brauchen nicht geprüft zu werden. Sie sind als gegenstandslos geworden abzuschreiben.
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Das Rechtsbegehren 4.2 hinsichtlich der Hauptforderungsbegehren 1.3 und 1.4 ist abzuweisen, da bei gegebenen Voraussetzungen eine Nachklage vorbehalten werden kann, nicht aber eine Klageänderung.
Das Rechtsbegehren 4.3 umfasst sodann einen generellen Nachklagevorbehalt, ohne dass die Kläger ausführen würden, von welcher Gesamtforderung sie nur einen Teilbetrag eingeklagt hätten. Damit ist Rechtsbegehren 4.3 abzuweisen.
2.9. Noven
2.9.1. Parteistandpunkte
Die Beklagte macht geltend, die act. 51, 53, 56 und 61 enthielten wiederholt und in unzulässiger Weise völlig neue Tatsachenbehauptungen und Bestreitungen. Auf diese weist sie im Einzelnen hin (act. 64 Rz. 31 ff.). Die Kläger bestreiten dies (act. 68 Rz. 4 ff.).
2.9.2. Rechtliches
Gemäss § 114 ZPO/ZH sind die Parteien mit Anträgen zur Sache, , Einreden und Bestreitungen ausgeschlossen, die sie in ihrer letzten Rechtsschrift nicht vorgebracht haben. Die letzte Rechtsschrift der Kläger war die Replik, diejenige der Beklagten die Duplik (Beschluss des Kassationsgerichts des Kantons Zürich vom 8. Oktober 2008, Kass.-Nr. AA070172, E. II.13.a). Die  von § 115 ZPO/ZH sind eng auszulegen; im Zweifel darf auf ein Novum nicht mehr eingetreten werden (Frank/Sträuli/ Messmer, a.a.O., § 115 N 1). Ausgenommen von § 114 ZPO/ZH sind gemäss § 115 Ziff. 2 ZPO/ZH u.a. , die durch neu eingereichte Urkunden sofort bewiesen werden . Gemäss dieser Bestimmung bleibt das Verschulden einer Partei an der Säumnis unberücksichtigt, wenn der Prozess keine Verzögerung erfährt. Eine neu eingereichte Urkunde ist zu berücksichtigen, wenn dadurch eine klare Rechtslage geschaffen wird oder erhebliche Gegenbehauptungen des Gegners ohne weiteres Beweisverfahren widerlegt werden können (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., § 115 N 8). Unstatthaft sind Verzögerungen des Prozesses wegen neuer  bzw. Sachverhaltsermittlungen (Zirkulationsbeschluss des  des Kantons Zürich vom 16. November 2004, Kass.-Nr. AA040128, E. II.2.3.2). Die Vorschrift stellt für die Zulässigkeit von Noven einzig auf die , d.h. sofortige Beweisbarkeit, der neuen Vorbringen und damit auf den  ab, dass deren nachträgliche Berücksichtigung wegen der Entbehrlichkeit beweismässiger Weiterungen zu keiner Verfahrensverzögerung führt ( des Kassationsgerichts des Kantons Zürich vom 15. Januar 2010, Kass.-Nr. AA090146, E. II.3.3.3.c).
2.9.3. Würdigung
Mit Verfügung vom 17. April 2009 wurde den Klägern Frist angesetzt, um zu den neuen Behauptungen und Beilagen der Duplik Stellung zu nehmen (Prot. S. 15), worauf die Kläger mit Eingabe vom 24. August 2009 ihre entsprechende Stellung-
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nahme einreichten (act. 51). Auf die Frage von unzulässigen Noven ist – soweit erforderlich und relevant – bei den jeweiligen Behauptungen zurückzukommen.
2.10. Sistierung der Schadenersatzbegehren
2.10.1. Parteistandpunkte Die Kläger stellen mit ihrer Stellungnahme zu den neuen Behauptungen und  der Duplik folgende Anträge (act. 51 S. 6 f.):
"1. Es sei die Behandlung der Schadenersatzbegehren gemäss den  1.5., 3.1. und 3.2. im vorliegenden Verfahren zu einem späteren, gerichtlich zu bestimmenden Zeitpunkt vorzunehmen und bis dann zu sistieren;
2. Es sei den Klägern nach Wiederaufnahme des gemäss dem prozessualen  Ziff. 1 sistierten Verfahrens eine Frist von zwei Monaten anzusetzen, um das Quantum mit Bezug auf die Schadenersatzbegehren gemäss den  1.5., 3.1. und 3.2. definitiv zu bestimmen und zu begründen;
3. Eventualiter: Es sei den Klägern nach Herausgabe der von den Klägern bei der Beklagten deponierten Vermögenswerte per 31. Dezember 2009 eine Frist von zwei Monaten anzusetzen, um das Quantum mit Bezug auf die  gemäss Rechtsbegehren 1.5., 3.1. und 3.2. definitiv zu  und zu begründen."
Die Kläger führen dazu aus, die prozessualen Anträge würden aus  Gründen gestellt: Es sei sinnvoll und angezeigt, dass zuerst über die Forderungsklagen aus Vertrag (Rechtsbegehren 1.1, 1.2, 1.3, 1.4) und dann – falls noch notwendig – über die Forderungsklagen auf Rückerstattung ( 2.1, 2.2) geurteilt werde. Erst danach – im Falle einer Abweisung dieser zwei Forderungsklagen – wären die Rechtsbegehren 1.5, 3.1 und 3.2 auf  zu behandeln. Da das Quantum der beiden Forderungsklagen im  zum mit den Rechtsbegehren 1.5, 3.1 und 3.2 eingeklagten  einfach zu berechnen sei, rechtfertige es sich, gestützt auf § 116 ZPO/ZH das Prozessthema zu beschränken und die Behandlung dieser Rechtsbegehren zeitlich hintan zu stellen. Die Beschränkung des Prozessthemas rechtfertige sich auch aus einem zweiten Grund: Erst nach Herausgabe der von ihnen bei der  deponierten Vermögenswerte per 31. Dezember 2009 zufolge Kündigung würden sie in der Lage sein, das Quantum der Schadenersatzbegehren gemäss Rechtsbegehren 1.5, 3.1 und 3.2 definitiv zu bestimmen und zu begründen. Sollte das Gericht der beantragten Beschränkung des Prozessthemas nicht zustimmen wollen, sei den Klägern die gemäss dem prozessualen Antrag Ziff. 3 genannte Frist zu gewähren, um das Quantum der Schadenersatzbegehren gemäss den Rechtsbegehren 1.5, 3.1 und 3.2 definitiv zu bestimmen und zu begründen (act. 51 Rz. 7).
Die Beklagte erklärt, sie widersetze sich diesen Anträgen, mit welchen die Kläger zu kaschieren versuchen würden, dass sie überstürzt und verfrüht diesen Prozess anhängig gemacht hätten (act. 64 Rz. 30).
2.10.2. Rechtliches
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Gemäss § 53a Abs. 1 ZPO/ZH kann das Verfahren aus zureichenden Gründen eingestellt werden. § 116 ZPO/ZH ermöglicht dem Gericht, das Hauptverfahren zunächst auf einzelne Fragen zu beschränken, wenn anzunehmen ist, der  lasse sich dadurch vereinfachen.
2.10.3. Würdigung
Eine Sistierung von einzelnen Rechtsbegehren ist nicht vorgesehen. Auch eine Beschränkung des Hauptverfahrens gemäss § 116 ZPO/ZH kommt hier nicht in Frage, da dieses mit der Duplik grundsätzlich abgeschlossen war. Sodann ist nicht ersichtlich, weshalb den Klägern die Möglichkeit zur definitiven Bestimmung des Quantums der Schadenersatzbegehren 1.5, 3.1 und 3.2 einzuräumen wäre, nachdem sie einen Schadenersatzbetrag in gerichtlich zu bestimmender Höhe zuzüglich genau bezifferter Beträge fordern und sie in ihren Rechtsschriften  die Möglichkeit hatten, ihre Begehren zu begründen. Der Antrag der Kläger ist damit abzuweisen.
2.11. Einreichung des Originals des IMA (act. 34) durch die Kläger
2.11.1. Parteistandpunkte
Die Kläger reichten mit der Klage eine Kopie des IMA vom 7. März 2007 ein (act. 3/4).
Mit Eingabe vom 15. Dezember 2008 verlangt die Beklagte, die Kläger seien in Anwendung von § 134 ZPO/ZH vor Ablauf der Frist zur Einreichung der Duplik aufzufordern, das Original des IMA vom 7. März 2007 einzureichen. Dies  auch im Lichte der Prozessökonomie als zulässig und geboten, damit die  im Rahmen der Duplik dazu Stellung nehmen könne. Auch dürfe  werden, dass sich durch die Vorlage des Originals des IMA vom 7. März 2007 ein weitläufiges Beweisverfahren erübrigen werde (act. 22 Rz. 4). Die Kläger erklären mit Eingabe vom 5. Januar 2009, sie hätten gesetzeskonform im Hauptverfahren eine Kopie des IMA eingereicht und würden für das  auf gerichtliche Anordnung hin die Einreichung des Originals offerieren. Dieses Vorgehen sei gewählt worden, um das Original nicht einfach aus der Hand zu geben bzw. zu riskieren, dass solche Unterlagen abhanden kommen könnten. Einer Aufforderung der Beklagten auf Vorlage von Beweismitteln hätten die  nicht nachzukommen, schon gar nicht von Originalen. Die Kläger müssten solches erst auf gerichtliche Aufforderung hin tun, und das hätten sie offeriert. Die Beklagte habe nicht substantiiert, weshalb sie das Original der IMA für die  der Duplik benötige, und sie substantiiere auch mit keinem Wort, weshalb sich durch die Vorlage des Originals ein weitläufiges Beweisverfahren erübrigen sollte (act. 28 Rz. 7 ff.). Auf die entsprechende gerichtliche Aufforderung vom 16. Januar 2009 hin (Prot. S. 11 f.; act. 30) reichten die Kläger mit Eingabe vom 22. Januar 2009 die Urkunde gemäss act. 34 als Original des IMA vom 7. März 2007 ein (act. 33). Mit der Duplik vom 14. April 2009 macht die Beklagte geltend, die Kläger würden dem Gericht zwar weismachen wollen, sie hätten mit Klagebeilage 224 (act. 34) fristgemäss das Original von Klagebeilage 4 (act. 3/4) eingereicht. Ein Vergleich
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der beiden Dokumente ergebe indessen eindeutig, dass dem nicht so sei. Die  Darstellung der Kläger zum angeblichen Abschluss des IMA erscheine . Die Echtheit dieser Urkunde werde bestritten. Ferner sei act. 34  eingereicht worden, indem es anders als act. 3/4 die AGB nicht , und daher als unvollständig im Sinne von § 186 ZPO/ZH aus dem Recht zu weisen. Man könne auch nicht annehmen, bei act. 3/4 handle es sich um eine von der Nebenintervenientin dem Kläger 1 per PDF übermittelte Kopie: Zwar habe der Kläger 1 ein solches PDF verlangt, doch habe der Kläger 1 die Zusendung , bevor er selber den Vertrag unterschreiben würde. Die Kopie gemäss act. 3/4 trage aber seine Unterschrift. Aus der eingereichten Korrespondenz sei auch nicht ersichtlich, dass zu einem späteren Zeitpunkt die Nebenintervenientin einen beidseitig unterzeichneten Vertrag an den Kläger 1 als PDF gesandt habe (act. 42 Rz. 8 u. 272 ff.).
Die Kläger entgegnen dazu, act. 34 sei das Original des IMA vom 7. März 2007 und liege als Beweismittel bei den Prozessakten. Aus der Originalurkunde  act. 34 sei ersichtlich, dass sie rechtsgültig unterzeichnet sei und auch die Originalunterschrift von J._ trage. Dass act. 3/4 nicht die Kopie von act. 34 sei, sei irrelevant und rühre daher, dass die Kläger act. 3/4 als PDF-Dokument von der Nebenintervenientin erhalten und bei Klageeinreichung übersehen hätten, dass sie act. 3/4 und nicht eine Kopie von act. 34 eingereicht hätten. Act. 34  die Kläger als "ihr" Original in ihrem Besitz stets im Tresor aufbewahrt und auf gerichtliche Aufforderung hin mit act. 33 zu den Prozessakten gegeben. Es sei , dass die fragliche Unterschrift auf dem Original des IMA gemäss act. 34 von J._ stammen würde (act. 51 Rz. 10).
Die Beklagte weist in der Eingabe vom 13. Januar 2010 erneut darauf hin, dass act. 34 nicht identisch mit act. 3/4 sei. Aus dem Folienvergleich der beiden  (act. 43/32 S. 5) gehe deutlich hervor, dass die Unterschriften von J._ nicht identisch seien. Die Begründung der Kläger, es sei zu einer Verwechslung mit einer PDF-Datei gekommen, könne darüber nicht hinwegtäuschen und werde zurückgewiesen. Die Kläger würden nicht darlegen, weshalb die beiden  voneinander abweichen würden. Im Weiteren sei bereits dargelegt worden, dass act. 34 unvollständig eingereicht worden sei, weshalb eine Ausweisung aus dem Recht zu erfolgen habe (act. 64 Rz. 154). In ihrer Stellungnahme zum  des Beweisverfahrens vom 19. November 2012 stellt die Beklagte u.a. den Antrag, vor Fortsetzung des Verfahrens seien die Urkunden gemäss act. 3/4 und act. 34 aus dem Recht zu weisen (act. 143 S. 3). Zur Begründung erklärt sie, es sei erstellt, dass es die Kläger trotz der Aufforderung des Gerichts gemäss  vom 16. Januar 2009 versäumt hätten, das Original von act. 3/4 zu den Akten zu reichen. Die Kläger hätten denn auch eingestehen müssen, dass act. 3/4 nicht die Kopie von act. 34 sei. Es sei daher androhungsgemäss zu  und act. 3/4 sowie act. 34 aus dem Recht zu weisen. Act. 34 sei ferner aus den Akten zu weisen, weil das Agreement unvollständig sei (act. 143 Rz. 51). Man könne sich nicht während des gesamten Behauptungsverfahrens eines  auf die Kopie eines gefälschten Dokuments stützen und auf  gerichtliche Aufforderung hin ein völlig anderes Dokument als Original , das nun plötzlich mit der echten Unterschrift von J._ versehen sein  (act. 143 Rz. 52).
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2.11.2. Rechtliches
Gemäss § 113 ZPO/ZH sollen Beweismittel schon im Hauptverfahren vorgelegt oder bezeichnet werden. Dabei handelt es sich indessen um eine blosse  (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., Rz. 18 zu § 113). Auf gerichtliche Anordnung hin hat eine Partei die sich in ihrem Gewahrsam befindlichen  einzureichen. Weigert sich die Partei, eine Urkunde vorzulegen, gibt sie über deren Verbleib keine Auskunft oder hat sie die Urkunde beseitigt, so würdigt das Gericht ihr Verhalten nach § 148 ZPO/ZH (§ 183 ZPO/ZH). Das Gericht kann die Edition aus Zweckmässigkeitsgründen (§ 134 Abs. 1 ZPO/ZH) oder zur  (§ 135 ZPO/ZH) auch schon im Hauptverfahren speziell anordnen. Grundsätzlich können Urkunden in Kopie eingereicht werden, wobei das Gericht die Vorlage des Originals oder einer amtlich beglaubigten Kopie verlangen kann (§ 185 Abs. 1 ZPO/ZH). Im Streitfall ist es Sache der richterlichen , ob auf die Kopie abgestellt werden kann oder die Vorlage des Originals bzw. einer beglaubigten Abschrift verlangt werden muss, weil eine Verfälschung nicht ausgeschlossen ist oder es auf Einzelheiten besonders ankommt (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., § 185 Rz. 1). Schliesslich besagt § 186 Abs. 1 ZPO/ZH, dass jede Urkunde vollständig vorgelegt werden muss. Bezieht sich eine Urkunde auf andere Urkunden, wie Nebenverträge oder Rechnungsbeilagen, sind auch diese einzureichen. Dieser Vorschrift kommt allerdings ebenfalls lediglich Ordnungscharakter zu (ErgBd. Frank zu Frank/Sträuli/Messmer, Kommentar zur zürcherischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Zürich 2000, § 186 Rz. 1).
Wo das Gesetz die Folgen der Versäumnis einer Frist nicht festsetzt, bestimmt sie das Gericht (§ 196 GVG/ZH). Die Androhung der Versäumnisfolgen im einzelnen Fall stellt einen Akt der Prozessleitung dar, der als solcher von der Rechtskraft nicht erfasst wird. Deshalb ist der Richter an die einmal ausgesprochene  nicht gebunden. Er kann von sich aus oder auf Antrag einer Partei die  Androhung jederzeit in Wiedererwägung ziehen und sie aufgrund  Anschauung widerrufen oder durch eine andere ersetzen. Für alle Fälle, in  der Richter die Versäumnisfolgen festlegen darf, stellt § 196 GVG/ZH den Grundsatz auf, dass die Androhung nicht weitergehen darf, als der ordentliche Fortgang des Prozesses es erfordert. Die Folgen der Fristversäumnis dürfen  nicht strenger angesetzt werden, als der Zweck der Fristansetzung es  (Hauser/Schweri, Kommentar zum zürcherischen , Zürich 2002, § 196 N 7 und 13).
2.11.3. Würdigung
Die Einreichung des Originals des IMA vom 7. März 2007 war mit der Begründung angeordnet worden, dass ein allfälliger Vorhalt des Originaldokuments im  der Befragung der Nebenintervenientin, welche die Aussage verweigert hatte (Prot. S. 17 ff.), authentischer durchgeführt werden könne. Weiter wurde , dass kein Grund bestehe, der Beklagten bis zur Einreichung dieser  die Frist zur Erstattung der Duplik abzunehmen (act. 30 S. 5). Mit den  ist denn auch davon auszugehen, dass die Beklagte nicht darlegt, weshalb sie das Original der IMA für die Erarbeitung der Duplik benötigt hätte und sich durch die Vorlage der Originale ein weitläufiges Beweisverfahren hätte erübrigen
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sollen. Abgesehen davon wurde das Original gemäss act. 34 aber sowieso über zweieinhalb Monate vor Einreichung der Duplik zu den Akten erhoben (act. 33; act. 34; act. 42). Die Beklagte konnte sich deshalb in der Duplik ausführlich zu dieser Urkunde äussern.
Betreffend die Urkunde gemäss act. 34 ist eine Ausweisung aus dem Recht  aufgrund der fehlenden entsprechenden Androhung nicht angezeigt. Ferner ist act. 34 entgegen der Ansicht der Beklagten auch nicht aufgrund einer  Unvollständigkeit aus dem Recht zu weisen, da es sich bei § 186 ZPO/ZH wie erwähnt um eine Ordnungsvorschrift handelt.
Nachdem die Kläger mit der Urkunde gemäss act. 34 ein Original des IMA vom 7. März 2007 eingereicht haben, ist es für den Prozessfortgang nicht erforderlich, die Urkunde gemäss act. 3/4 androhungsgemäss aus dem Recht zu weisen, weshalb die Säumnisfolge (Satz 2) in Dispositiv Ziff. 2 des Beschlusses vom 16. Januar 2009 in Wiedererwägung zu ziehen und mangels Relevanz  ist. Keine Rolle spielt dabei, dass die Urkunde gemäss act. 3/4 keine Kopie der Urkunde gemäss act. 34 ist; es stellt im Geschäftsleben den Normalfall dar, dass mehrere Vertragsexemplare angefertigt werden, weshalb die Beklagte aus dem Umstand, dass mehrere Exemplare des IMA vom 7. März 2007 bestehen, nichts für sich ableiten kann. Der Darstellung der Beklagten im Hinblick auf die Urkunde gemäss act. 3/4, wonach der Kläger 1 die Zusendung des  IMA im PDF-Format per E-Mail verlangt habe, bevor er selber den Vertrag  würde, widersprechen die Kläger zumindest insofern, als sie sich auf den Standpunkt stellen, der Kläger 1 habe der Beklagten das durch ihn bereits unterzeichnete IMA am 7. März 2007 per E-Mail im PDF-Format zur  zugesandt (act. 16 Rz. 81). Ohnehin ist im Zusammenhang mit der  der Urkunde gemäss act. 34 als Original des IMA vom 7. März 2007 , wie die Kläger in den Besitz der Urkunde gemäss act. 3/4 gekommen sind. Auf die Möglichkeit, dass es sich bei der Urkunde gemäss act. 3/4 eventuell um eine Fälschung handelt und den Umstand, dass sowohl die Urkunde gemäss act. 34 als auch jene gemäss act. 3/4 eine leere Seite als Anhang ("Schedule 1") enthalten, ist im Rahmen der Beweiswürdigung einzugehen.
Zum Einwand der Beklagten, man könne sich nicht während des gesamten  eines Prozesses auf die Kopie eines gefälschten  stützen und auf entsprechende gerichtliche Aufforderung hin ein völlig  Dokument als Original einreichen, das nun plötzlich mit der echten  von J._ versehen sein solle, ist schliesslich festzuhalten, dass es (nach zürcherischem Prozessrecht) grundsätzlich nicht zwingend ist, sich in der Behauptungsphase eines Prozesses überhaupt auf irgendwelche Dokumente zu stützen, da es sich bei der entsprechenden Bestimmung (§ 113 ZPO/ZH letzter Satz) – wie erwähnt – um eine Ordnungsvorschrift handelt. Erst auf gerichtliche Anordnung hin hat eine Partei die sich in ihrem Gewahrsam befindlichen  einzureichen und erst im Beweisverfahren hat sie die durch die Gegenpartei bestrittenen Behauptungen zu beweisen.
2.12. Bedeutung des Strafurteils gegen die Nebenintervenientin
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2.12.1. Parteistandpunkte
Mit Eingabe vom 4. Dezember 2012 reichte die Beklagte das Strafurteil des  Zürich gegen die Nebenintervenientin vom 1. November 2012 als Novum ein, mit welchem die Nebenintervenientin u.a. der mehrfachen  im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB schuldig gesprochen wurde (act. 145; act. 146). Sie macht geltend, nachdem der dem Strafurteil zugrunde  Sachverhalt derselbe wie im vorliegende Verfahren sei, solle der  nicht ohne Not von der Auffassung des Strafrichters abweichen. Es könne  nur eine Richtlinie für die Entscheidung der Richter geben, wenn es um die Beurteilung ein und desselben Sachverhalts gehe: die Erforschung der materiellen Wahrheit (act. 145 Rz. 6 ff.). Das Urteil des Bezirksgerichts Zürich  den Standpunkt der Beklagten (act. 145 Rz. 9 ff.).
Der Kläger 1 und die Klägerin 3 erklären dazu, die Beklagte versuche, die  des Bezirksgerichts Zürich als Feststellungen zu act. 34 umzudeuten,  act. 34 nicht bei den Akten des Strafverfahrens gelegen habe, sondern eine andere Version des IMA (act. 151 Rz. 8). Es gelte im Übrigen die Unabhängigkeit des Zivilrichters (act. 151 Rz. 9 ff.).
2.12.2. Rechtliches
Gemäss Art. 53 Abs. 1 OR ist das Zivilgericht bei der Beurteilung der Schuld oder Nichtschuld, Urteilsfähigkeit oder Urteilsunfähigkeit an die Bestimmungen über strafrechtliche Zurechnungsfähigkeit oder an eine Freisprechung durch das  nicht gebunden. Ebenso ist das strafgerichtliche Erkenntnis mit Bezug auf die Beurteilung der Schuld und die Bestimmung des Schadens für den Zivilrichter nicht verbindlich (Art. 53 Abs. 2 OR). Diese etwas unklare Vorschrift regelt ihrem Wortlaut nach, an was der Zivilrichter nicht gebunden ist, ohne zu präzisieren, ob die Aufzählung in Abs. 1 und 2 abschliessend oder analog auch auf andere, nicht aufgeführte Fragen anwendbar ist. Heute gilt die Auslegung, dass für sämtliche kantonalen Zivilprozessordnungen zwingend ist, was Art. 53 OR ausdrücklich  bzw. dass insoweit der Zivilrichter nicht gebunden sein darf. Was Art. 53 OR nicht regelt, bleibt der Zuständigkeit des kantonalen Prozessrechts vorbehalten (Brehm, in: BK OR, Bd. VI/1/3/1, Allgemeine Bestimmungen, Die  durch unerlaubte Handlung, Art. 41-61 OR, 3. Aufl., Bern 2006, Art. 53 N 3 ff.). Das Stillschweigen von Art. 53 OR bezüglich Tatbestands- bzw.  lässt somit auch die kantonalen Gesetze (bzw. Rechtsprechungen) darüber entscheiden, ob der Zivilrichter an die tatsächlichen Feststellungen des Strafrichters gebunden ist (Brehm, a.a.O., Art. 54 N 24a).
Auch mangels einer solchen kantonalrechtlichen Bindung stützt sich die  Gerichtspraxis oft auf den Strafrichter ab, weil dessen Feststellungen und Erwägungen mit jenen des Zivilrichters in der Regel übereinstimmen und er  zeitlich näher zum Tatbestand steht, so dass seine Abklärungen oft  sind als das spätere Beweisverfahren vor dem Zivilrichter. In diesem  kann sich der Zivilrichter bei seiner eigenen Würdigung an die Auffassung des Strafrichters anlehnen, wenn sich dies als zweckmässig erweist. Die Auffassung, dass der Zivilrichter nicht ohne Not oder zureichende bzw. sehr gewichtige Grün-
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de vom Strafurteil abweichen darf, ist indessen abzulehnen (vgl. Brehm, a.a.O., Art. 54 OR N 30 ff.). Dem Gut der (dadurch in Einzelfällen tangierten)  sind die Unabhängigkeit des Zivilrichters sowie die Parteirechte im  gegenüber zu stellen, welche sogleich im Zusammenhang mit der  einer älteren Praxis des Obergerichts des Kantons Zürich (ZR 38 Nr. 1) zu erläutern sind.
Nach dieser Praxis, die in ZR 65 Nr. 113 ohne genauere Prüfung der Frage  wurde, wird aus allgemeinen Grundsätzen des zürcherischen  hergeleitet, eine Bindung des Zivilrichters an ein strafrechtliches Erkenntnis bestehe im Kanton Zürich insoweit, als die Rechtskraft des Strafurteils reiche. Der Zivilrichter sei an die tatsächlichen Feststellungen des Strafrichters gebunden, soweit sie notwendige Voraussetzungen der im Dispositiv ausgesprochenen  bilden würden. Dazu gehöre, dass der Verurteilte die ihm im Dispositiv zur Last gelegte Handlung oder Unterlassung begangen habe, und dass dies  sei. Diese Praxis wurde 1979 von der I. Zivilkammer des  des Kantons Zürich mit überzeugenden Argumenten in Frage gestellt: Die bisher vom Obergericht vertretene Auffassung könne sich nicht auf ausdrückliche Gesetzesbestimmungen abstützen, was hier, wo es um die Einschränkung der Entscheidungsfreiheit des Zivilrichters gehe, wohl verlangt werden müsste. Die Nichtbindung des Zivilrichters durch Strafurteile sei schon deshalb zu , weil an einem Strafverfahren in der Regel nur eine der beiden am  beteiligten Parteien teilnehme und die gesetzlich vorgesehenen  des Geschädigten auf den Gang des Strafverfahrens, insbesondere der Beweisabnahme, gering seien und keinen Vergleich mit dem Zivilprozess aushalten würden, wie denn der Strafprozess überhaupt von völlig anderen Grundsätzen beherrscht sei. Jedenfalls würde es gegen fundamentale  verstossen, wenn es dem Zivilrichter nicht freigestellt wäre, aufgrund neuer Parteivorbringen und eigener Beweiserhebung allenfalls einen bestimmten Sachverhalt und die damit zusammenhängende Frage der Widerrechtlichkeit  zu beurteilen, als dies der Strafrichter getan habe. An der erwähnten älteren zürcherischen Praxis ist somit nicht festzuhalten und eine entsprechende  Bindung des Zivilrichters ist zu verneinen (vgl. auch Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., § 191 ZPO N. 3, mit zahlreichen Hinweisen).
2.12.3. Würdigung
Mit dem Kläger 1 und der Klägerin 3 ist festzuhalten, dass im Strafverfahren  die Nebenintervenientin die Urkunde gemäss act. 34 nicht gewürdigt wurde, da sie nicht im Recht lag, sondern auf eine andere Version des IMA abgestellt wurde. Davon geht auch die Beklagte aus (act. 145 Rz. 26). Ob die beklagtische Auffassung zutrifft, wonach dem Strafrichter im Allgemeinen mehr und tauglichere Mittel zur Verfügung stehen, um einen Sachverhalt festzustellen (act. 145 Rz. 8), kann ferner dahin gestellt bleiben; im Strafurteil gegen die Nebenintervenientin vom 1. November 2012 wurde von solchen jedenfalls kein Gebrauch gemacht. Vielmehr wurde der für das vorliegende Verfahren relevante Sachverhalt auf vier Seiten erstellt, wobei zur Hauptsache die Aussagen von J._ und jene der Nebenintervenientin gewürdigt wurden. Die Protokolle der massgebenden  Einvernahmen im Strafverfahren werden im vorliegenden Verfahren
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in Form von Urkunden als Beweismittel offeriert und mitgewürdigt. Damit ist klar, dass dem genannten Argument, der Strafrichter stehe näher zum Tatbestand, vorliegend keine Bedeutung zukommt. Nach dem Gesagten schaffen die  im Strafurteil des Bezirksgerichts Zürich vom 1. November 2012 aber  kein Präjudiz für das vorliegende Verfahren. Der durch die Beklagte  Umstand, dass im Strafverfahren die Offizialmaxime gilt, ändert daran nichts. Das erkennende Gericht hat die ihm form- und fristgemäss angebotenen Beweismittel frei zu würdigen. Das Ergebnis dieser Beweiswürdigung kann  von jener des Strafgerichts abweichen. Ob das besagte Strafurteil gegen die Nebenintervenientin vom 1. November 2012 inzwischen rechtskräftig ist, muss demnach nicht geklärt werden.
3. Materielles
3.1. Anwendbares Recht
Unbestritten ist (act. 1 Rz. 7; act. 11 Rz. 88), dass die vorliegende Streitigkeit  der Rechtswahl der Parteien dem schweizerischen materiellen Recht  (Art. 116 IPRG; Art. 33 der General Conditions and Custody Account  der Beklagten). Demnach ist schweizerisches Recht anzuwenden.
3.2. Vertragliche Ansprüche aus dem IMA
3.2.1. Zustandekommen
3.2.1.1. Vorbemerkung
Die Kläger stellen sich auf den Standpunkt, das IMA vom 7. März 2007 sei  und mit Wirkung für die Beklagte von der Nebenintervenientin und J._ abgeschlossen worden, welche damals für die Beklagte  waren. Die Beklagte bestreitet, durch das IMA gebunden zu sein und macht geltend, die Nebenintervenientin habe die entsprechenden  gefälscht. Zudem seien die Kläger nicht gutgläubig. Keine Ansprüche leiten die Kläger aus dem IMA vom 6. Februar 2007 (act. 17/110; act. 52/225) ab. Auf dieses ist somit mangels Relevanz nicht weiter einzugehen.
In einem ersten Schritt ist somit die Frage zu beantworten, ob neben der  auch J._ das IMA vom 7. März 2007 namens der Beklagten  hat. Falls die erste Frage bejaht wird, ist zu klären, ob sie dies auch mit Wirkung für die Beklagte getan haben.
3.2.1.2. Unterzeichnung des IMA vom 7. März 2007 namens der Beklagten
3.2.1.2.1. Parteibehauptungen
Die Kläger machen in der Klagebegründung geltend, nach Austausch diverser  zwischen der Nebenintervenientin und dem Kläger 1 habe die Beklagte dem Kläger 1 mit Schreiben vom 31. Januar 2007 das IMA für das Konto mit der Nummer Nr. 4 und der Bezeichnung "A._" zur Unterzeichnung zugesandt,
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wobei das Dokument seitens der Beklagten bereits durch J._ und die  unterzeichnet gewesen sei (act. 1 Rz. 25). Mit E-Mail vom 7. Februar 2007 habe der Kläger 1 den Erhalt des seitens der Beklagten  IMA bestätigt und die Nebenintervenientin um Erläuterung von drei ihm durch die Beklagte ebenfalls zugesandten Dokumenten gebeten. Mit E-Mail vom 7. Februar 2007 habe die Nebenintervenientin dem Kläger 1 die gestellten Fragen beantwortet. Daraufhin habe der Kläger 1 der Nebenintervenientin mit  vom 8. und 9. Februar 2007 die von ihm gegengezeichneten Dokumente zugesandt, was ihm durch die Nebenintervenientin bestätigt worden sei (act. 1 Rz. 26). Mit E-Mail vom 22. Februar 2007 habe die Nebenintervenientin den  1 gebeten, die gemäss Agreement vereinbarten Vermögenswerte an die  zu transferieren, was der Kläger 1 in der Folge getan habe. Mit E-Mail vom gleichen Tag an die Nebenintervenientin habe er um Zustellung eines aktuellen Auszugs betreffend das Konto mit der Nr. 4 und der Bezeichnung "A._" . Die Nebenintervenientin habe ihm diesen Kontoauszug gleichentags  (act. 1 Rz. 28). Mit E-Mail vom 28. Februar 2007 habe die  dem Kläger bestätigt, dass der von ihm transferierte Betrag von EUR 27'529'983.96 bei der Beklagten eingetroffen sei. Zusammen mit den vom Kläger bereits auf dem Konto mit der Nr. 4 und der Bezeichnung "A._"  Vermögenswerten habe der Kläger 1 zu diesem Zeitpunkt bei der  EUR 30 Mio. angelegt gehabt (act. 1 Rz. 29). Mit E-Mail vom 1. März 2007 habe der Kläger 1 der Nebenintervenientin die Gesellschaftsdokumente der  3 zugesandt und darum gebeten, die unter dem Konto mit der Nr. 4 mit der Bezeichnung "A._" geführte Kontobeziehung neu unter der Bezeichnung "B._ Foundation" zu führen. Mit E-Mail vom 2. März 2007 habe die  den Kläger 1 darüber informiert, dass dies nicht möglich sei und für die Klägerin 3 ein neues Konto eröffnet werde müsse. Die Nebenintervenientin habe dem Kläger 1 sodann mit E-Mail vom 2. März 2007 mitgeteilt, dass für das neu zu eröffnende Konto der Klägerin 3 die Nr. 5 reserviert sei (act. 1 Rz. 32). In der Folge hätten die Nebenintervenientin und der Kläger 1 verschiedene E-Mails betreffend das neu für die Klägerin 3 zu eröffnende Konto ausgetauscht. Auch sei das IMA inhaltlich unverändert neu für den Kläger 1 und die Klägerin 3  ausgestellt und seitens der Beklagten wiederum durch die  und J._ sowie vom Kläger 1 für sich und für die Klägerin 3 unterzeichnet worden (act. 1 Rz. 33).
Die Beklagte führt in der Klageantwort aus, das IMA vom 7. März 2007 sei, wenn überhaupt, nur von der Nebenintervenientin unterschrieben; die Zweitunterschrift sei gefälscht. Auch trügen die einzelnen Seiten des Dokuments keine Initialen, die von J._ stammen würden. J._ habe keine Kenntnis von diesem . Die Nebenintervenientin habe die Unterschrift und die Initialen ihres  gefälscht (act. 11 Rz. 6 u. 28). J._ habe bestätigt, das mit Schreiben vom 31. Januar 2007 versandte IMA nie gesehen zu haben. Im  sei dieses Agreement auch nicht Prozessthema (act. 11 Rz. 102). Auf dem Schreiben vom 16. Februar 2007, mit welchem sich der Kläger 1 an die  gewandt habe, um eine Präzisierung von Ziff. 5.1. des IMA vom 6. Februar 2006 zu erhalten, sei die als Gegenzeichnung neben der Unterschrift
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der Nebenintervenientin angebrachte Zweitunterschrift gefälscht. Sie stamme nicht von J._ (act. 11 Rz. 103).
In der Replik erklären die Kläger, mit E-Mail vom 7. März 2007 habe der Kläger 1 der Nebenintervenientin das (durch die Aufnahme der Klägerin 3 in die ) geänderte, durch ihn bereits unterzeichnete IMA gesandt und sie gebeten, ihm das von ihr und J._ für die Beklagte gegengezeichnete und auf jeder Seite initialisierte IMA per E-Mail im PDF-Format zukommen zu lassen, worauf er zwei unterzeichnete Originale des IMA an sie per Kurier schicken werde. Die  habe mit E-Mail vom 7. März 2007 abends festgehalten, dass die Änderungen seitens der Beklagten akzeptiert würden und dass sie das IMA am nächsten Tag per DHL an den Kläger 1 senden werde. Der Kläger 1 habe mit E-Mail vom 8. März 2007 nochmals seine Wünsche betreffend Unterzeichnung und Initialisierung des IMA durch die Nebenintervenientin und J._ und den Versand des IMA in elektronischer und Papierform festgehalten, was ihm die  mit Antwortmail vom selben Tag bestätigt habe. Der Kläger 1 habe sodann das seitens der Beklagten durch die Nebenintervenientin und J._ kollektiv unterzeichnete IMA vom 7. März 2007 erhalten (act. 16 Rz. 81). Die Kläger würden bestreiten, dass nicht alle Unterschriften von J._  und er nicht gewusst habe, was er unterschrieben habe (act. 16 Rz. 90).  habe das IMA resp. dessen Inhalt gekannt und das IMA entsprechend im  über dessen Inhalt unterzeichnet (act. 16 Rz. 93).
Mit der Duplik bestreitet die Beklagte die Echtheit der Urkunde gemäss act. 34 (act. 42 Rz. 8). Es sei etabliert, dass das IMA vom 7. März 2007 und dessen frühere Versionen, wenn überhaupt, nur durch die Nebenintervenientin  seien. Die Zweitunterschrift im IMA vom 7. März 2007 sei gefälscht bzw. im IMA vom 6. Februar 2007 einem anderen Dokument entnommen und dem IMA angehängt worden (act. 42 Rz. 9). Das IMA vom 7. März 2007 führe auf Seite fünf J._ zwar als Mitunterzeichner auf, dieser habe aber keine Kenntnis von dieser Vereinbarung. Die dortige Unterschrift stamme nicht von ihm. Auch die Initialen auf den einzelnen Vertragsseiten habe nicht er angebracht. Die  habe die Unterschrift und die Initialen ihres Arbeitskollegen gefälscht. J._ habe mithin die von den Klägern behauptete Willenserklärung gerade nicht abgegeben (act. 42 Rz. 130). Das als Klagebeilage 224 (act. 34)  "Original" sei nicht das Original der Kopie gemäss Klagebeilage 4 (act. 3/4). Ferner sei act. 34 unvollständig eingereicht worden. Man könne auch nicht , bei act. 3/4 handle es sich um eine von der Nebenintervenientin dem Kläger 1 per PDF übermittelte Kopie: Zwar habe der Kläger 1 ein solches PDF verlangt, doch habe der Kläger 1 die Zusendung verlangt, bevor er selber den Vertrag unterschreiben würde. Die Kopie gemäss act. 3/4 trage aber seine . Aus der eingereichten Korrespondenz sei auch nicht ersichtlich, dass zu einem späteren Zeitpunkt die Nebenintervenientin einen beidseitig  Vertrag an den Kläger 1 als PDF gesandt habe. Beide Textfassungen würden sodann eine leere Seite als Anhang ("Schedule 1") enthalten. Die betreffende  enthalte nur den Titel "Schedule 1, Terms and Conditions between the Parties". Es sei unglaubwürdig, dass geschäftserfahrene Parteien leere Seiten abzeichnen würden. Eine Manipulation des Dokuments könne nicht ausgeschlossen werden,
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zumal das sog. Original, die Urkunde gemäss act. 34, nicht mit der Kopie, der  gemäss act. 3/4, übereinstimme (act. 42 Rz. 272 ff.). Mit Bezug auf das IMA vom 6. Februar 2007 sei die von J._ in anderem Zusammenhang  Unterschrift missbraucht worden. Das IMA vom 7. März 2007 entbehre  einer Unterzeichnung durch J._. Mit anderen Worten habe J._ keine Kenntnis betreffend die Existenz oder den Inhalt der IMA bzw. der  Entwürfe gehabt (act. 42 Rz. 354).
Die Kläger führen in der Stellungnahme zur Duplik im Wesentlichen aus, aus der Originalurkunde gemäss act. 34 sei ersichtlich, dass sie rechtsgültig unterzeichnet sei und auch die Originalunterschrift des kollektivzeichnungsberechtigten J._ trage (act. 51 Rz. 10).
Die Beklagte bestreitet in ihrer Eingabe vom 13. Januar 2010 weiterhin, dass J._ das IMA vom 7. März 2007 unterschrieben habe (act. 64 Rz. 154). Für den Fall, dass act. 34 wider Erwarten nicht aus dem Recht gewiesen werden , bringt sie vor, dass die Unterschrift von J._ nicht seinem Willen  habe, sondern ihm untergeschoben worden sei, falls die Unterschrift auf act. 34 tatsächlich der Hand von J._ entstammen sollte (act. 64 Rz. 155 u. Rz. 352). Das IMA vom 7. März 2007 gemäss act. 3/4 sei lediglich von der  unterschrieben worden; die angeblich von J._ stammende Zweitunterschrift sei gefälscht (act. 64 Rz. 156).
3.2.1.2.2. Rechtliches
3.2.1.2.2.1. Rechtsgeschäftliches Handeln für eine Aktiengesellschaft
Juristische Personen handeln durch ihre Organe (vgl. Art. 55 ZGB). Gemäss Art. 718 Abs. 1 OR vertritt der Verwaltungsrat die Gesellschaft nach aussen.  kann die Vertretung einem oder mehreren Mitgliedern (Delegierte) oder  (Direktoren) übertragen (Art. 718 Abs. 2 OR) oder auch Prokuristen und  Bevollmächtigte ernennen (Art. 721 OR), wobei er die gemeinsame Vertretung der Gesellschaft bzw. die Kollektiv-Prokura vorsehen kann (Art. 718a Abs. 2 OR und Art. 460 OR). "Andere Bevollmächtigte" im Sinne von Art. 721 OR bedeutet zunächst, dass der Verwaltungsrat Handlungsbevollmächtigte i.S.v. Art. 462 OR bestimmen kann, wobei diese im Handelsregister aber nicht eintragbar sind.  hinaus erlaubt die Registerpraxis auch die Eintragung von Personen mit  Zeichnungsrecht, ohne dass diese Personen explizit als Direktoren  werden (Watter, in: BSK OR II, Art. 721 N 8).
Zum Abschluss eines Vertrags ist die übereinstimmende gegenseitige  der Parteien erforderlich. Sie kann eine ausdrückliche oder  sein (Art. 1 OR). Eine Willenserklärung besteht in der Mitteilung des Willens, dass ein Recht oder Rechtsgeschäft begründet, geändert oder beendet werden soll, wobei diese Erklärung auch in schriftlicher Form erfolgen kann (Gauch/Schluep et al., OR AT Band I, 9. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2008, N 120 u. 183). Unterschreibt jemand eine nicht gelesene Urkunde, so kommt aufgrund der Vertrauenstheorie der Vertrag mit dem Inhalt der Urkunde zustande, wobei in  Fall u.U. die Anfechtung wegen Erklärungsirrtums möglich ist (Schwenzer,
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Schweizerisches Obligationenrecht Allgemeiner Teil, 6. Aufl., Bern 2012, N 37.18). Bei Einzelhandlungen einer lediglich kollektivzeichnungsberechtigten Person kommt indessen kein vertraglicher Anspruch zustande. Immerhin kommt ein Schadenersatzanspruch des Dritten in Betracht, wenn für den Dritten nicht  ist, dass nur ein kollektivzeichnungsberechtigter Vertreter handelt, weil der Handelnde etwa die Unterschrift des zweiten Vertreters fälscht (Watter, in: BSK OR II, Art. 718a N 23; Watter, Die Verpflichtung der AG aus  Handeln ihrer Stellvertreter, Prokuristen und Organe, speziell bei  "Missbrauch der Vertretungsmacht", Diss. Zürich 1985, N 96; BGE 105 II 289). Hier haftet der Geschäftsherr im Umfang des negativen Vertragsinteresses (BSK OR I-Watter, Art. 460 N 20).
3.2.1.2.2.2. Beweislast
Nach der allgemeinen Regel gemäss Art. 8 ZGB hat grundsätzlich derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu beweisen, der aus ihr Rechte . Rechtserzeugende (rechtsbegründende) Tatsachen hat zu beweisen, wer ein Recht oder Rechtsverhältnis geltend macht. Nach ständiger Praxis des  ist die Frage der Beweislastverteilung indessen gegenstandslos, wenn das Sachgericht in Würdigung von Beweisen zum Ergebnis gelangt,  Tatsachenbehauptungen seien bewiesen oder widerlegt (BGE 138 III 359 E. 6.3; BGE 130 III 591 E. 5.4; BGE 118 II 142 E. 3.a; BGE 114 II 289 E. 2a mit Hinweisen und Verweisen). In diesem Fall gibt es keine Folgen der , welche von der einen oder anderen Partei zu tragen wären.
3.2.1.2.2.3. Grundsätze der Beweisabnahme und -würdigung
In der Beweisantretungsschrift haben die Parteien gemäss § 137 ZPO/ZH  Beweismittel zu bezeichnen. Das gilt auch für die im Hauptverfahren bereits genannten Beweise, weil nur so klargestellt werden kann, mit welchen Mitteln  Partei welche Beweisthemen wirklich beweisen will. Nach ständiger Praxis wird deshalb nur auf in der Beweisantretungsschrift genannte Beweismittel , was den Parteien auch jeweils entsprechend angedroht wird (vgl. Prot. S. 32). Wo die Parteien im Rahmen ihrer Stellungnahme zum  auch auf nicht genannte Beweismittel eingehen, kann diesen  nicht gefolgt werden.
Gemäss § 148 ZPO/ZH würdigt das Gericht die Beweise nach freier . Als erbracht hat der Beweis dabei dann zu gelten, wenn sich aus dem  eine richterliche Überzeugung ergibt, die jeden erheblichen Zweifel ausschliesst (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., § 148 N 3). Das Gericht  dabei auch das Verhalten der Parteien im Prozess, namentlich die  der Mitwirkung bei der Beweiserhebung. Freie Beweiswürdigung darf nicht willkürlich, sondern muss nach pflichtgemässem Ermessen erfolgen (Frank/Sträuli/Mesmer, a.a.O., § 148 N 3). Bei der Würdigung des Verhaltens der Parteien im Prozess geht es nicht darum, ein bereits vorliegendes  völlig umzustossen, sondern um dessen Ergänzung und das Ausfüllen von Lücken. Der in der Bestimmung ausdrücklich erwähnte Hauptanwendungsfall ist die Verweigerung der Mitwirkung an der Beweiserhebung. Der Vorschrift kommt
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indessen allgemeine Bedeutung zu. So kann sie z.B. auch bei wahrheitswidriger oder widersprüchlicher Prozessführung einer Partei Anwendung finden (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., § 148 Rz. 10 f.).
Bei der Würdigung von Aussagen ist insbesondere zwischen der Glaubwürdigkeit einer Person und der Glaubhaftigkeit ihrer Aussagen zu unterscheiden. Während die Glaubwürdigkeit einer Person von ihrer Persönlichkeit, ihren Motiven und der Aussagesituation abhängt und damit das Mass der Zutrauenswürdigkeit einer  Person umschreibt, beurteilt sich die Glaubhaftigkeit einer Aussage nach ihrem Inhalt und bezieht sich daher auf die Überzeugungskraft,  und den Gehalt einer Aussage. Nach Literatur und Rechtsprechung steht  die allgemeine Glaubwürdigkeit einer Person noch ihre prozessuale Stellung, sondern vielmehr die Glaubhaftigkeit ihrer konkreten Aussagen im Vordergrund (ZR 87 [1988] Nr. 123).
3.2.1.2.3. Würdigung
3.2.1.2.3.1. Behauptungslage betreffend die Echtheit der verschiedenen  des IMA vom 7. März 2007
Notwendig im Hinblick auf die Abgabe der Willenserklärung bzw. die  des IMA vom 7. März 2007 ist, dass dieses neben der Nebenintervenientin auch der ebenfalls kollektivzeichnungsberechtigte J._ namens der Beklagten unterzeichnet hat.
Es ist daran zu erinnern, dass die Parteien mit neuen Tatsachenbehauptungen ausgeschlossen sind, die sie in ihrer letzten Rechtsschrift nicht vorgebracht , wenn diese nicht durch neu eingereichte Urkunden sofort bewiesen werden können (vgl. § 114 ZPO/ZH; § 115 Ziff. 2 ZPO/ZH). Die letzte Rechtsschrift der Beklagten war die Duplik (Beschluss des Kassationsgerichts des Kantons Zürich vom 8. Oktober 2008, Kass.-Nr. AA070172, E. II.13.a), mit welcher sie die  der Urkunde gemäss act. 34 bestreitet. Dabei stellt sich die Beklagte auf den Standpunkt, das IMA vom 7. März 2007 entbehre einer Unterzeichnung durch J._ bzw. dessen Unterschrift sei gefälscht. Sie führt zwar auch aus, eine  der Urkunde gemäss act. 34 könne nicht ausgeschlossen werden.  Behauptung erfolgt indessen angesichts des Umstands, dass sowohl die  gemäss act. 3/4 als auch jene gemäss act. 34 eine leere Seite als Anhang ("Schedule 1") enthalten und vor dem Hintergrund, dass die Urkunde gemäss act. 34 nicht mit der Kopie, der Urkunde gemäss act. 3/4, übereinstimme (act. 42 Rz. 273 f.). Erst mit der Stellungnahme zu den neuen Behauptungen bzw.  von act. 51, act. 53, act. 56 und act. 61 vom 13. Januar 2010 stellt die  für den Fall, dass die Urkunde gemäss act. 34 nicht aus dem Recht  wird, die Behauptung auf, die Unterschrift von J._ habe nicht seinem  entsprochen, sondern sei ihm untergeschoben worden, indem die  die unterschriebene Seite eines anderen Vertrags an das IMA  habe (act. 61 Rz. 155 mit Verweis auf Rz. 157 [recte: Rz. 158]). Diese  erfolgte somit verspätet. Da sie nicht durch neu eingereichte Urkunden sofort bewiesen werden kann, ist sie grundsätzlich nicht mehr zu hören.
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Andernorts in der Eingabe vom 13. Januar 2010 wird ersichtlich, dass es sich bei der Behauptung, J._ sei seine Unterschrift im IMA vom 7. März 2007  worden, um einen Alternativ- bzw. Eventualstandpunkt der Beklagten handelt; primär macht diese weiterhin geltend, es werde bestritten, dass die  gemäss act. 34 die Originalunterschrift von J._ trage, und nur für den Fall, dass die Unterschrift auf Seite fünf dieses Dokuments tatsächlich der Hand von J._ entstamme, geht die Beklagte von einer Unterschiebung der  aus (act. 64 Rz. 352). Die Frage der Fälschung der Unterschrift von J._ im IMA vom 7. März 2007 gemäss act. 34 war unter den Parteien somit zum Zeitpunkt des Beweisauflagebeschlusses nach wie vor strittig, weshalb ein Beweisverfahren zu dieser Frage durchgeführt wurde. Dieses hat unstreitig , dass die Unterschrift von J._ im IMA vom 7. März 2007 gemäss act. 34 echt ist.
In ihrer Stellungnahme zum Ergebnis der Beweisabnahme erklärt die Beklagte , das Beweisverfahren habe ergeben, dass J._ das IMA vom 7. März 2007 (act. 34) nicht unterzeichnet habe (act. 143 Rz. 87). Es sei erstellt, dass die Unterschriften und Initialen von J._ im IMA vom 7. März 2007 gemäss act. 34 in dem Sinne gefälscht seien, dass sich auf dem IMA keine von J._  Initialen befinden würden und die Unterschrift auf Seite fünf zwar von J._ stamme, dieser sich aber zu hundert Prozent sicher sei, diesen Vertrag mit einer "performance guarantee" niemals unterschrieben zu haben. Mithin  sich die Beklagte in einer Art und Weise, als wäre auch ihre verspätete  zum Beweis verstellt worden, J._ sei seine Unterschrift in der  gemäss act. 34 untergeschoben worden, indem die Nebenintervenientin die unterschriebene Seite eines anderen Vertrags an das IMA angeheftet habe. Vorliegend hat die Nebenintervenientin zumindest in anderen Fällen  (darunter auch jene von J._) gefälscht. Das Gericht kann bei , dass eine Urkunde nicht echt sein könnte, auch von Amtes wegen die gleichen Weiterungen wie bei einer ausreichenden (und rechtzeitigen) Bestreitung durch die Gegenpartei veranlassen (vgl. Müller, in DIKE-Komm-ZPO, Art. 178 N 7) bzw. zur Förderung der Feststellung des wahren Sachverhalts im Sinne von § 142 Abs. 2 ZPO/ZH von Amtes wegen Beweise erheben (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., § 142 Rz. 2). Eine Würdigung der  Beweise führt indessen – wie zu zeigen sein wird – zur Feststellung, dass die Nebenintervenientin die echte Unterschrift von J._ nicht im besagten Sinne missbraucht hat.
3.2.1.2.3.2. Urkunde gemäss act. 34
Bei diesem von den Klägern angerufenen Beweismittel handelt es sich um eine Urkunde bzw. das schriftlich abgefasste IMA vom 7. März 2007, welches  mit der echten Unterschrift von J._ versehen ist.
Der auf Seite sechs bzw. (gemäss Nummerierung im Dokument) vier am  letztbehandelte Punkt ist die Vertragsziffer elf, während auf Seite sieben bzw. fünf als erstes die Vertragsziffer zwölf folgt. Dies stellt ein Indiz für die  der einzelnen Seiten zu einem zusammengehörenden Dokument dar. Wäre Seite sieben bzw. fünf mit der echten Unterschrift von J._ einem anderen
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Vertrag entnommen worden, müsste dies somit ein Vertrag sein, welcher bis und mit Seite sechs bzw. vier erstens elf Vertragsziffern und zweitens die gleiche  wie das IMA vom 7. März 2007 aufweisen würde. Weiter müsste es sich um einen Vertrag handeln, welcher am 7. März 2007 abgeschlossen wurde, ist doch Seite sieben bzw. fünf der Satz zu entnehmen: "The parties have executed this Agreement on 7 March 2007". Schliesslich müsste es sich um einen Vertrag  denselben Parteien handeln, da Seite sieben bzw. fünf durch den Kläger 1 für sich selbst sowie die Klägerin 3 und durch J._ sowie die  für die Beklagte unterzeichnet ist. Dass zwischen dem Kläger 1 und der  3 einerseits sowie der Beklagten andererseits am 7. März 2007 ein Vertrag mit derselben Länge wie jener des IMA vom 7. März 2007 abgeschlossen worden wäre, wird von der Beklagten nicht behauptet. Zwar führt sie in der Duplik aus, J._ habe andere Verträge mit "performance targets" unterzeichnet (act. 42 Rz. 99). Gemäss den Aussagen von J._ in der Zeugeneinvernahme im  gegen die Nebenintervenientin vom 8. September 2008, auf welche auch die Beklagte hinweist (act. 143 Rz. 117 u. 147), haben diese  indessen nur drei bis vier Seiten umfasst (act. 43/5 S. 3 f.). Es wird nicht , dass die Parteien in dieser Zeit bzw. an diesem Tag noch andere  abgeschlossen hätten.
Für die Echtheit der Urkunde bzw. gegen die Entnahme der durch J._  Seite sieben bzw. fünf aus einem anderen Vertrag spricht im Übrigen auch der Umstand, dass ausser dem Deckblatt sämtliche Vertragsseiten – auch die durch J._ unterzeichnete – unten links mit dem Zeichen "..." versehen sind. Vermutungsweise handelt es sich dabei um eine Art Vertragsnummer, was ebenfalls auf das Zusammengehören der einzelnen Seiten zu einer einheitlichen Vertragsurkunde schliessen lassen würde. Aus der Tatsache, dass die sechste bzw. achte Seite des IMA vom 7. März 2007 die Überschrift "Schedule 1", gefolgt von "Terms and Conditions between the Parties" enthält bzw. lediglich ein  auf die "Terms and Conditions between the Parties" gemacht wird, kann die Beklagte schliesslich ebenfalls nichts ableiten, das für die Richtigkeit ihrer  sprechen würde, die Seite mit der echten Unterschrift von J._ sei einem Vertrag entnommen worden.
Im Sinne eines Zwischenfazits ist festzuhalten, dass nach Würdigung der  gemäss act. 34 nicht von einem Missbrauch der echten Unterschrift von J._ auszugehen ist. Daran ändert nichts, dass die Initialen im IMA vom 7. März 2007 nicht von J._ stammen (vgl. Ziff. 3.2.1.2.3.5. hiernach). Selbst wenn erstellt wäre, dass die Nebenintervenientin ihre Initialen auf den Seiten eins bis sechs des IMA vom 7. März 2007 in einer Weise angebracht hätte, dass der Eindruck entstehen sollte, neben ihr und dem Kläger 1 habe auch J._ seine Initialen darauf angebracht – die Beklagte bringt in diesem Zusammenhang vor, zwischen den angeblich für "..." und "..." stehenden Initialen sei ein deutlicher  freigelassen worden, wobei die Nebenintervenientin ihre Initialen  anders anbringe (act. 143 Rz. 132) –, wäre nicht dargetan, dass die Seite mit der echten Unterschrift von J._ einem anderen Vertrag entnommen . Weiterhin wäre nicht erklärt, wie das Blatt mit der echten Unterschrift von
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J._ die gemäss der Seitennummerierung fünfte Seite eines lediglich drei bis vier Seiten umfassenden Vertrags hätte bilden können.
3.2.1.2.3.3. Urkunde gemäss act. 43/32
Bei diesem von der Beklagten angerufenen Beweismittel handelt es sich um eine Urkunde bzw. einen Folienvergleich zwischen act. 3/4 und act. 34. Dadurch wird lediglich belegt, dass act. 3/4 keine Kopie von act. 34 ist. Diese (unbestrittene) Tatsache erklärt indessen ebenfalls nicht, wie das Blatt mit der echten Unterschrift von J._ die gemäss der Seitennummerierung fünfte Seite eines lediglich drei bis vier Seiten umfassenden Vertrags hätte bilden können. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern dieses Beweismittel für oder gegen die Entnahme der echten  von J._ aus einem anderen Vertrag sprechen sollte.
3.2.1.2.3.4. Aussagen von J._ (Prot. S. 49 ff.; act. 43/5)
Die Beklagte hat im vorliegenden Verfahren die Einvernahme von J._ als Zeuge verlangt (act. 88 S. 3). Beide Parteien haben als Urkunde sodann das  der Zeugeneinvernahme von J._ im Strafverfahren gegen die  vom 8. September 2008 (act. 43/5) als Beweismittel genannt (act. 86 S. 5; act. 88 S. 3).
a) Glaubwürdigkeit von J._
Zur Glaubwürdigkeit von J._ ist zu bemerken, dass dieser unter dem Hinweis auf die Straffolgen einer Falschaussage gemäss Art. 307 Abs. 1 StGB (Prot. S. 49; act. 43/5 S. 1) ausgesagt hat. Als langjähriger Mitarbeiter stand J._  in einem gewissen Naheverhältnis zur Beklagten und war dieser . Kurz vor seiner Zeugeneinvernahme im vorliegenden Verfahren hat er seine Anstellung bei der Beklagten gekündigt (Prot. S. 50). Auf die Frage, ob die Beklagte mit Bezug auf die Beweisverhandlung vom 28. März 2012 irgendwann an ihn herangetreten bzw. ob inhaltlich über den Prozess diskutiert worden sei, antwortete er, das sei innerhalb der letzten fünf Jahre natürlich schon diskutiert worden; er habe die verschiedenen Unterschriften usw. gesehen; in den letzten zwei Jahren aber eigentlich kaum, und kurz vor der Verhandlung habe man nicht über diese gesprochen (Prot. S. 51). Bei einem für die Beklagte negativen  bzw. falls festgestellt würde, dass J._ das IMA vom 7. März 2007 (eventuell entgegen allfälliger interner Richtlinien) unterzeichnet hätte, wäre zudem zu bedenken, dass J._ Ansprüche der Beklagten gegenüber sich selbst befürchten könnte. Seine Aussagen sind deshalb mit einer gewissen  zu würdigen.
b) Wesentlicher Inhalt der Zeugenaussage im vorliegenden Verfahren vom 28. März 2012
Auf die Frage, ob er wisse, worum es gehe, führte J._ aus, es gehe um einen oder mehrere Kontrakte mit "performance guarantees", bezüglich derer behauptet werde, dass sie seine Unterschriften tragen würden. Nach Vorhalt von act. 34 sagte J._ aus, das besagte Dokumente trage seine Unterschrift auf Seite
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fünf, die Initialen seien aber nicht von ihm gesetzt worden. Ferner verneinte er die Frage, ob er einen Vertrag mit einer "performance guarantee" unterschrieben  (Prot. S. 52 ff.). Auf Vorhalt von act. 3/4 erklärte J._, bei der Unterschrift auf Seite fünf oberhalb seines Namens handle es sich nicht um seine Unterschrift. In Bezug auf act. 34 antwortete J._ auf die Frage, wie er sich erklären könne, dass auf den Seiten eins bis vier Initialen seien, von denen er sage, diese seien nicht von ihm, und eine Seite fünf existiere, wo er sage, dass sei seine , er könne nur spekulieren, weil er diesen Kontrakt nicht gemacht habe. Auf Nachfrage, ob er über diese Umstände nichts wisse, erklärte J._, er könne das nicht erklären; aus seiner Sicht habe er diesen Kontrakt nie unterschrieben, aber die Unterschrift auf Seite fünf sei seine (Prot. S. 55 ff.).
Auf Vorhalt der Urkunde gemäss act. 54/216 im Verfahren mit Prozess Nr. HG080027 führte J._ aus, dass es sich dabei um das IMA vom 12. März 2007 handle, welches auf Seite fünf seine Unterschrift trage. Die Initialen auf  eins bis vier würden aber nicht von ihm stammen. Auf die Frage, wie er sich die Differenz zwischen seiner Aussage, dass die Initialen in diesem Vertrag nicht von ihm stammen würden, dass aber die Unterschrift auf Seite fünf offenbar von ihm stamme, erkläre, antwortete er, das sei dasselbe wie beim anderen Papier [gemeint ist act. 34]: er könne nur spekulieren, wie das passiert sei. Aber er sei sich zu 100 % sicher, dass er diesen Kontrakt niemals unterschrieben habe. Das sei ganz klar für ihn (Prot. S. 57 f.).
Auf die Frage, ob J._ schildern könne, wie es zu und her ging, wenn für eine andere Person "die zweite Unterschrift geliefert" werden musste bzw. ob er  oder nur die letzte Seite unterschrieben habe, antwortete er, Kontrakte  er im Prinzip niemals unterschrieben, ohne dass sie von der internen -Abteilung kontrolliert worden seien. Offerten hätten sie schon gemacht.  seien nie länger als zwei bis maximal drei Seiten gewesen. Die habe er immer durchgelesen, einfach weil er auch habe wissen wollen, was seine Kolleginnen im Sinne von Offerten machen würden. Das habe er immer gemacht. So einen  hätte er aus mehreren Ursachen niemals unterschrieben. Die  sei vielleicht ein- oder zweimal pro Monat mit einer Offerte oder so was zu ihm gekommen wegen einer zweiten Unterschrift. Die habe er aber immer  und dann meistens unterschrieben. Auf Nachfrage erklärte J._, zu wissen, was Blankounterschriften seien, und auf weitere Nachfrage, dass er  für Kolleginnen oder Kollegen Blankounterschriften leisten würde. Auf die erneute Frage, ob er einen Vertrag mit einer "performance guarantee"  habe, antwortete J._, das würde er niemals machen (Prot. S. 59 f.).
c) Wesentlicher Inhalt der Urkunde gemäss act. 43/5
Bei dieser Urkunde handelt es sich – wie erwähnt – um das Protokoll der  von J._ im Strafverfahren der Staatsanwaltschaft Zürich - Sihl gegen die Nebenintervenientin vom 8. September 2008.
Auf Seite sieben erklärte J._ auf die Frage, ob das IMA vom 12. März 2007 (Beilage 19a/1-8) seine Unterschrift trage, nachdem er jede Seite angesehen ha-
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be, könne er sagen, dass keine der Seiten seine Unterschrift trage. Die Frage, ob er die einzelnen Seiten signiert habe, verneinte er ebenfalls. Auch die Frage, ob er diesen Vertrag unterschrieben hätte, verneinte er; es sei wieder dasselbe; der Vertrag beinhalte eine "performance guarantee". Auf Vorhalt des IMA vom 12. März 2007 (Beilage 19b/1-8) und die Frage, ob dieser Vertrag seine  trage, entgegnete J._, bis auf die letzte Seite habe er keine der Seiten unterschrieben. Die Frage, ob er die einzelnen Seiten signiert habe, verneinte er, und die Frage, ob er sicher sei, dass die letzte Seite seine Unterschrift trage,  er. Auf die Frage, wie er sich erkläre, dass der Vertrag 19b seine  trage, Vertrag 19a hingegen nicht, antwortete er, seine einzige Erklärung sei, dass die letzte Seite der Verträge, die er unterschrieben habe, in diesen  hinein geschoben worden sei. Die Frage, ob er seine Unterschrift auf diese Verträge gesetzt habe, verneinte er und begründete dies auf Nachfrage damit, weil es eine "performance guarantee" habe.
Auf die Frage, wie es komme, dass er nur Seite fünf (Beilage 3a/7) dieses  unterzeichnet habe, entgegnete J._ auf den Seiten drei und vier, sie [gemeint ist die Nebenintervenientin] sei damals mit drei oder vier Agreements zu ihm gekommen, die alle drei bis vier Seiten "dick" gewesen seien. Diese Verträge hätten ein "performance target" beinhaltet. Er habe sie gefragt, ob sie sich mit "Legal & Compliance" diesbezüglich besprochen habe. Sie habe sein Büro , sei eine gewisse Zeit später wieder gekommen und habe gesagt, dass sie sich bei "Legal & Compliance" erkundigt habe. Ob sie das wirklich getan habe, wisse er aber nicht. Danach sei sie mehrmals zu ihm gekommen und habe ihm mehrmals diese Verträge mit kleineren Änderungen erneut zur Unterschrift . Er habe diese Verträge immer durchgelesen. Das habe er ohnehin immer so gemacht. Diese Verträge hätten alle ein "performance target" zum Inhalt gehabt. Er habe diese Verträge jeweils unterschrieben, nachdem er sie gelesen habe. Er wisse nicht, was die Nebenintervenientin mit den anderen durch ihn  Seiten jeweils gemacht habe. Er habe leider nicht verlangt, dass sie sie . Er vermute, dass sie Seiten mit seiner richtigen Unterschrift einem Vertrag mit anderem Inhalt angeheftet habe. Er hätte nämlich niemals einen Vertrag mit einer "performance guarantee" unterschrieben. Das sei das letzte, was eine Bank machen würde.
Auf Seite 13 wies Rechtsanwalt Z1._, Verteidiger der Nebenintervenientin, darauf hin, dass auf Beilage 3a/7 das Datum und die Versions-Nummer ersichtlich seien und J._ gesagt habe, er habe den Vertrag gelesen, bevor er  habe. Im Anschluss fragte er J._, wie es möglich sei, dass dieser einen Vertrag, der durchnummeriert sei, unterschreibe und dieser mit einem  Vertrag zusammengesetzt werde. Darauf antwortete J._, er wisse es nicht.
Auf Seite neun antwortet J._ auf die Frage, gestützt auf welche  er die Zweitunterschrift auf diesen Formularen ["Funds Transfer"] gemacht habe, dass normalerweise ein Fax oder Brief im Original beigelegen habe. Manchmal habe man Zahlungen auf telefonische Anweisung hin gemacht. Bei grösseren Beträgen sei das aber nicht ganz normal gewesen. Im Fall der  sei es so gewesen, dass die Anweisungen auf Chinesisch gewesen
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seien. Da er kein Chinesisch könne, habe er die Anweisungen nicht überprüfen können. Er habe der Nebenintervenientin vertraut. Auf die Frage, ob es sein , dass er diese beiden Formulare [zwei "Funds Transfer" je vom 12. Dezember 2006] ohne vorgängige Akteneinsicht unterzeichnet habe, entgegnete J._, das sei schon möglich. Auf die Frage, weshalb er seine Unterschrift ohne  Aktenstudium geleistet habe, antwortete er, wenn das der Fall gewesen sei, dann deshalb, weil er Vertrauen zu ihr [gemeint ist die Nebenintervenientin]  habe. Er habe schon mehrere Jahre mit ihr gearbeitet.
Auf Seite 17 antwortet J._ auf die Frage von Rechtsanwalt Z1._, welche Rendite er – J._ – den Kunden für die Jahre 2006 und 2007 in Aussicht  habe, er "mache" keine Jahresrenditen, weil das unmöglich sei. Bei Anlagen über fünf Jahren rede er von einer Jahresrendite von durchschnittlich 7 bis 8 %.
d) Glaubhaftigkeit und Würdigung der Aussagen von J._
Auffallend ist, dass J._ in seiner Zeugenaussage im vorliegenden Verfahren keine Begründung mehr liefert bzw. nicht spekulieren will, wie es dazu gekommen sein soll, dass das IMA vom 12. März 2007 (im Verfahren mit Prozess Nr. HG080027) seine Unterschrift trägt, obwohl er dieses nicht unterschrieben haben will. Die Behauptung, seine Unterschrift sei einem anderen Vertrag  worden, stellte er lediglich in seiner Einvernahme als Zeuge im  gegen die Nebenintervenientin vom 8. September 2008 auf. Die Beklagte weist darauf hin, dass J._ bestätigt habe, niemals Blankounterschriften  zu haben (act. 143 Rz. 105 f.; Prot. S. 59 f.). Diese Behauptung steht  im Widerspruch zur Schilderung von J._ in seiner  im Strafverfahren gegen die Nebenintervenientin vom 8. September 2008, möglicherweise auch Dokumente ohne vorheriges Aktenstudium unterzeichnet zu haben, weil er der Nebenintervenientin vertraut habe (act. 43/5 S. 9). Weiter steht die Behauptung, niemals Blankounterschriften gegeben zu haben, auch im  zu den Aussagen von L._ im selben Strafverfahren (vgl. Ziff. 3.2.1.2.3.6. hiernach). Selbst wenn die Beklagte belegen könnte, dass J._ niemals seine Unterschrift unter einen nicht gelesenen Vertrag setzen würde oder gar wissentlich einen Vertrag mit einer "performance guarantee" für die Beklagte eingegangen wäre, wäre schliesslich nicht erklärt, wie die echte  von J._ auf das IMA vom 7. März 2007 gelangen konnte. Im  mit der Aussage von J._ betreffend seine echte Unterschrift in gewissen Versionen des IMA, wonach er vermute, dass die Nebenintervenientin Seiten mit seiner richtigen Unterschrift einem anderen Vertrag entnommen und dem IMA angeheftet habe (act. 43/5 S. 3 f.), verweist die Beklagte auf Verträge mit einem "performance target", die drei bis vier Seiten umfasst hätten (act. 143 Rz. 147). Wie bereits erwähnt, ist diese Sachdarstellung nicht überzeugend, da die unterschriebene Seite die fünfte bzw. siebte eines Vertrags ist, die erwähnten Verträge mit einem "performance target" gemäss dem beklagtischen Standpunkt jedoch lediglich drei bis vier Seiten umfasst haben. Eine schlüssige Erklärung, weshalb das IMA vom 7. März 2007 (act. 34) mit der echten Unterschrift von J._ versehen ist, obwohl er diesen Vertrag nicht unterschrieben haben will, ist den Aussagen von J._ somit nicht zu entnehmen. In den wesentlichen Punkten erscheinen die Aussagen von J._ demnach als wenig glaubhaft.
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e) Zwischenfazit
Die Aussagen von J._ deuten darauf hin, dass dessen echte Unterschrift im IMA vom 7. März 2007 gemäss act. 34 keinem anderen Vertrag entnommen , sondern lege nahe, dass er dieses – allenfalls ohne vorgängige Durchsicht – unterzeichnet hat.
3.2.1.2.3.5. Gutachten vom 7. Mai 2012 gemäss act. 135
Zur Frage, ob die Unterschrift und die Initialen von J._ im IMA vom 7. März 2007 gefälscht sind, wurde ein Gutachten als Beweismittel offeriert (act. 86 S. 5; act. 88 S. 3) und abgenommen (Prot. S. 34 f.; act. 90). Nach Erteilung der  Hinweise durch das Gericht (Prot. S. 61 ff.; act. 127) wurde es durch den ernannten Gutachter K._ erstellt.
Entgegen der Ansicht der Beklagten ist durch den Umstand, dass die Initialen auf dem IMA vom 7. März 2007 nicht von J._ stammen, nicht erstellt, dass die Beklagte die Echtheit des IMA vom 7. März 2007 gemäss act. 34 zu Recht  hat (act. 143 Rz. 110). Gemäss dem Gutachten ergeben sich zwar keine , dass sich im IMA vom 7. März 2007 (act. 34) Initialen befinden, bei welchen es sich um solche von J._ handelt. Ebenso wenig wird indessen  ausgegangen, dass auf ihn lautende Fälschungen vorliegen (act. 135 S. 11). Die Beklagte macht geltend, aus der Tatsache allein, dass sich auf einer  Seite eines insgesamt acht Seiten umfassenden Dokuments die Unterschrift von J._ befinde, könne nicht geschlossen werden, dass dieser auch  das fragliche Dokument unterzeichnet und eine dem Inhalt der Urkunde  Willenserklärung abgegeben habe (act. 143 Rz. 110). Der damit  vorgebrachten Auffassung der Beklagten, wonach von einer dem Inhalt einer Urkunde entsprechenden Willenserklärung lediglich dann ausgegangen werden könnte, wenn jede Seite signiert wäre, kann nicht gefolgt werden. Vielmehr ist für eine solche Zurechnung ausreichend, wenn am Ende des Dokuments die  angebracht wird. Wenn unbestritten ist, dass J._ eine Seite des IMA unterschrieben hat, ist auch unbestritten, dass J._ eine Willenserklärung  hat. Naheliegend ist, dass die Willenserklärung für den Inhalt der  abgegeben wurde, unter welche sie gesetzt wurde. Das Fehlen der Initialen von J._ stellt weder eine Voraussetzung für die Gültigkeit des IMA noch ein Indiz für dessen Unechtheit dar.
Mit dem Gutachten kann der Beweis nicht erbracht werden, dass die Initialen von J._ im IMA vom 7. März 2007 gemäss act. 34 gefälscht sind. Dieser Beweis hätte im Übrigen ohnehin lediglich ein Indiz für die beklagtische Behauptung  können, dass die Unterschrift von J._ im IMA vom 7. März 2007  act. 34 einem anderen Vertrag entnommen wurde.
3.2.1.2.3.6. Aussagen von L._ (act. 43/4)
Die Beklagte hat als Urkunde das Protokoll der Zeugeneinvernahme von L._ im Strafverfahren gegen die Nebenintervenientin vom 12. September 2008 (act. 43/4) als Beweismittel genannt (act. 88 S. 3).
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a) Glaubwürdigkeit von L._
L._ sagte ebenfalls unter dem Hinweis auf die Straffolgen einer  gemäss Art. 307 Abs. 1 StGB aus (act. 43/4 S. 1). Als Arbeitnehmerin der Beklagten steht sie dieser zwar auch nicht neutral gegenüber. Es sind indessen keine Gründe ersichtlich, weshalb sie nicht wahrheitsgetreu hätte aussagen .
b) Wesentlicher Inhalt der Urkunde gemäss act. 43/4
Bei dieser Urkunde handelt es sich – wie erwähnt –um das Protokoll der  von L._ im Strafverfahren der Staatsanwaltschaft Zürich - Sihl gegen die Nebenintervenientin vom 8. September 2008 (act. 43/4).
Auf Seite acht bejahte L._ die Frage, ob zwischen der Nebenintervenientin, dem Kläger 1 und M._ [Kläger 1 im Verfahren mit Prozess Nr. HG080027] Verträge abgeschlossen worden seien. Sie wisse nicht, ob diese Verträge noch von einem weiteren Mitarbeiter der Beklagten unterzeichnet worden seien. Auf die Frage, woher sie wisse, dass Verträge abgeschlossen worden seien, entgegnete sie, sie habe das irgendwo gesehen. Auf die Frage, ob J._ die Verträge  habe, antwortete sie, J._ habe viele Sachen unterschrieben. Bei diesen Verträgen wisse sie aber nicht, ob er unterschrieben habe. Sie sei schon lange bei der Beklagten und J._ habe grosses Vertrauen in sie. Wenn sie ihm Unterlagen gebracht habe, habe er sie deswegen auch unterschrieben, ohne sie zu lesen. Diese spezifischen Verträge habe sie ihm aber nicht gebracht. Auf die Frage, weshalb sie ihm diese Verträge nicht gebracht habe, antwortete L._, weil sie sie nicht vorbereitet habe.
Auf Seite 16 f. nannte L._ auch den Namen J._ als Antwort auf die , wen sie informiert habe über ihr "komisches" Gefühl betreffend die  Sachen. Auf Nachfrage erklärte sie, sie habe dieses Gefühl schon im Februar 2007 gehabt. Die Frage, ob sie zu J._ gesagt habe, dass er mit der  vorsichtiger sein solle, bejahte sie.
c) Glaubhaftigkeit und Würdigung der Aussagen von L._
Die Ausführungen von L._ sind klar und ohne Widersprüche. Wenn J._ aufgrund seines grossen Vertrauens zu L._ Unterlagen, die sie ihm gebracht hat, unterschrieben hat, auch ohne diese zu lesen, heisst das, dass er seine  auch unter nicht gelesene Dokumente setzte, wenn er der Person,  ihm diese vorlegte, vertraute. Dies räumte er im Fall der Nebenintervenientin denn auch selbst ein, indem er in seiner Zeugeneinvernahme im Strafverfahren gegen die Nebenintervenientin vom 8. September 2008 auf die Frage, weshalb er seine Unterschrift ohne vorgängiges Aktenstudium geleistet habe, antwortete, wenn das der Fall gewesen sei, dann deshalb, weil er Vertrauen zu ihr [gemeint ist die Nebenintervenientin] gehabt habe.
Die Urkunde gemäss act. 43/4 spricht somit ebenfalls nicht dafür, dass die  von J._ im IMA vom 7. März 2007 gemäss act. 34 einem anderen Ver-
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trag entnommen wurde. Vielmehr ist aufgrund der Aussagen von J._ davon auszugehen, dass dieser entgegen seinen eigenen Äusserungen seine  auch unter nicht gelesene Urkunden setzte.
3.2.1.2.3.7. Urkunden gemäss act. 43/6 und act. 43/7
Die Beklagte hat als Urkunden die Protokolle der Beschuldigteneinvernahmen der Nebenintervenientin vom 22. Februar 2008 (act. 43/6) und 7. August 2008 (act. 43/7) als Beweismittel genannt (act. 88 S. 3).
Die Beklagte führt aus, in der Beschuldigteneinvernahme vom 22. Februar 2008 habe die Nebenintervenientin zugegeben, dass auf dem Schreiben vom 16. Februar 2007 die Unterschrift von J._ gefälscht sei bzw. sie aus  für ihn unterschrieben habe, da er am 16. Februar 2007 in den Ferien  sei (act. 143 Rz. 128; act. 43/6 S. 6). Weiter sei erstellt, dass die  die auf den verschiedenen Versionen der IMA enthaltenen Initialen (neben denen des Klägers 1) selber angebracht habe und zwar in einer Weise, dass der Eindruck habe entstehen sollen, die Nebenintervenientin, J._ und der Kläger 1 hätten je ihre Initialen darauf angebracht (act. 143 Rz. 129 ff.). Die Beklagte führt weiter aus, auch durch das Protokoll der  vom 7. August 2008 (act. 43/7) sei erstellt, dass die Nebenintervenientin nicht davor zurückgeschreckt sei, die Unterschrift von J._ zu fälschen (act. 143 Rz. 133 ff.).
Dass die Nebenintervenientin in gewissen Fällen Unterschriften, u.a. jene von J._, gefälscht hat, trifft zu. Daraus kann aber nicht der Schluss gezogen , dass sie in Bezug auf das IMA vom 7. März 2007 gemäss act. 34 seine  Unterschrift missbraucht hat, indem sie die Unterschriftenseite eines anderen Vertrags in diesen Vertrag hineingeschoben hätte. Angesichts der Tatsache, dass sie zugegebenermassen Unterschriften gefälscht hat, könnte gar argumentiert werden, dies sei ein Indiz für die Echtheit der Urkunde gemäss act. 34, da davon auszugehen sei, dass sie bei der Herstellung einer unechten Urkunde nach ihrer angestammten Methode der Unterschriftenfälschung und nicht -manipulierung vorgegangen wäre.
Ob die Nebenintervenientin ihre Initialen in einer Weise angebracht hat, dass der Eindruck entstehen sollte, neben ihr hätte auch J._ jede Seite signiert, kann offen gelassen werden. Selbst wenn dies der Fall wäre, würde dies noch keinen Missbrauch der echten Unterschrift von J._ bzw. deren Entnahme aus einem anderen Vertrag belegen. Weiterhin fehlte es an einer schlüssigen Erklärung, wie die echte Unterschrift von J._ unter einen Vertrag gekommen sein soll, den er angeblich nicht unterschrieben haben will.
3.2.1.2.3.8. Fazit zur Würdigung
Das Beweisverfahren hat ergeben, dass die Unterschrift von J._ im IMA vom 7. März 2007 gemäss act. 34 echt ist. Nach Würdigung der genannten und  Beweismittel steht für das Gericht fest, dass auch die Behauptung, seine Unterschrift im IMA vom 7. März 2007 sei einem anderen Vertrag entnom-
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men worden, nicht zutrifft. Ob die Unterschrift von J._ in der Urkunde  act. 3/4, welche nicht als Beweismittel anerboten und abgenommen wurde, gefälscht wurde, kann offen bleiben. Sollte die Urkunde gemäss act. 3/4 gefälscht sein, würde dies nichts daran ändern, dass J._ (u.U. ohne vorgängige Durchsicht des Vertrags) seine Unterschrift unter die andere Version, die Urkunde gemäss act. 34, gesetzt hat.
Die weiteren Vorbringen der Beklagten in ihrer Stellungnahme zum  (E-Mails seien vom privaten Account der Nebenintervenientin versandt ; Ungewöhnlichkeit des Vertragsinhalts des IMA; Bezeichnung der ; später abgeschlossener Standardvermögensverwaltungsvertrag; kein  des IMA im Besitz der Beklagten; act. 143) vermögen an der gerichtlichen Feststellung nichts zu ändern; auch vor dem Hintergrund dieser Ausführungen der Beklagten ist nicht ersichtlich, wie die echte Unterschrift von J._ unter einen Vertrag gekommen sein sollte, den er angeblich nicht unterschrieben haben will. Insbesondere überzeugt die beklagtische Sachdarstellung nicht, wonach die Seite mit der echten Unterschrift von J._ im IMA gemäss act. 34, welche die  fünf aufweist, einem lediglich drei bis vier Seiten umfassenden Vertrag mit einem "performance target" entnommen worden sei. Denn ein drei bis vier Seiten umfassender Vertrag weist naturgemäss keine fünfte Seite auf. Erstellt ist , dass J._ aufgrund seines Vertrauens zur Nebenintervenientin auch  unterschrieben hat, ohne diese vorgängig durchzusehen. Nach eigener Aussage hat er sogar chinesische Zahlungsanweisungen unterzeichnet, obwohl er der chinesischen Sprache gar nicht mächtig ist (vgl. act. 43/5 S. 9). Folglich ist davon auszugehen, dass neben der Nebenintervenientin auch J._ das IMA vom 7. März 2007 gemäss act. 34 namens der Beklagten unterzeichnet hat. Ob er dies wissentlich oder durch Abgabe seiner Unterschrift unter einen nicht  Vertrag getan hat, ist für die Frage des Zustandekommens des Vertrags nicht von Relevanz.
Weil das Gericht in Würdigung von Beweisen zur Überzeugung gelangt, dass die streitige Behauptung der Beklagten (betreffend die Entnahme der echten  von J._ aus einem Vertrag) widerlegt ist, wird die Beweislastverteilung nach der erwähnten bundesgerichtlichen Rechtsprechung gegenstandslos.
3.2.1.3. Unterzeichnung des IMA vom 7. März 2007 mit Wirkung für die Beklagte
3.2.1.3.1. Behauptungen der Parteien
Die Beklagte erklärt, die (Feststellungs-)Klage sei auch mangels Gutgläubigkeit der Kläger abzuweisen (act. 11 Rz. 8). Die Kläger hätten erkannt bzw. bei  Sorgfalt erkennen müssen, dass das Handeln der Nebenintervenientin nicht durch die Interessen und den Willen der Beklagten habe gedeckt sein können (act. 11 Rz. 43). Die geschäftserfahrenen Kläger hätten wissen müssen, dass  Bank im Vermögensverwaltungsgeschäft nur ihre eigenen Vertragstexte,  auf den nach ihren Standards erstellten Formularen, akzeptiere. Sie hätten wissen müssen, dass bei einer Änderung der geschäftsüblichen Vertragstexte zu ihren Gunsten jedenfalls das "Legal & Compliance" Team der Bank hätte  werden müssen, und sie hätten auch wissen müssen, dass, wenn überhaupt,
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eine Änderung der üblichen Vertragstexte jedenfalls von der Geschäftsleitung zu genehmigen gewesen wäre und nicht zwei Kundenberater von einem  Anwaltsbüro verfasste individuelle Vereinbarungen mit Wirkung für die  hätten eingehen können (act. 11 Rz. 44; act. 42 Rz. 10). Das gelte in  Masse für eine "performance guarantee" (act. 11 Rz. 45). Es sei auch den Klägern aufgefallen, dass das angebliche IMA untypisch gewesen sei. Zumal ihnen die Nebenintervenientin mitgeteilt habe: "[...] the guarantee is a special  only offered to you and ... [gemeint ist der Kläger 1 im Verfahren mit Prozess Nr. HG080027], it is not standard or usual practice that we offer asset  service with guaranteed performance to everyone [...]". Umso mehr hätten die Kläger wissen müssen, dass bei einer Änderung der geschäftsüblichen  zu ihren Gunsten jedenfalls das "Legal & Compliance" Team der Bank hätte involviert werden müssen, und sie hätten auch wissen müssen, dass, wenn überhaupt, eine Änderung der üblichen Vertragstexte jedenfalls von der  zu genehmigen gewesen sei. Die Kläger hätten gewusst, dass die Beklagte überhaupt keine "performance guarantees" abgebe. Den Klägern habe auch auffallen müssen, dass ein Regelwerk mit einer solchen Tragweite für die Beklagte nicht innerhalb von ein paar Stunden sowohl von "Legal & Compliance" habe geprüft wie auch von der Geschäftsleitung genehmigt werden können (act. 42 Rz. 94). Die Kläger hätten mit ihrer Klageschrift sodann unterschlagen, dass die Nebenintervenientin in den angeblichen Vertragsentwurf einen Zusatz eingefügt habe, gemäss dem das IMA hätte beendet werden sollen, wenn die Kontobeziehung nicht mehr unter ihrer Verantwortung stehen sollte. Es sei zu , welches Interesse die Beklagte an einer solchen Klausel vernünftigerweise hätte haben können. Auch hier habe den Klägern auffallen müssen, dass die  keinen Willen zum Abschluss des IMA habe haben können; dies umso mehr, als die involvierten Rechtsanwälte dem Kläger 1 mitgeteilt hätten: "you are not doing business with her but with the Bank" (act. 42 Rz. 95; act. 143 Rz. 153 f.)
Es werde vorsorglich behauptet, dass die Anwälte von ... [Anwaltskanzlei] bei  Überprüfung der Vertretungsverhältnisse darauf hingewiesen hätten, dass der Vertrag mit einer "performance guarantee" bankunüblich sei und daher jedenfalls nicht von Personen habe unterschrieben werden dürfen, die nicht Mitglieder der Geschäftsleitung der Beklagten seien. Auch werde vorsorglich behauptet, dass ... [Anwaltskanzlei] in ihrer Antwort darauf hingewiesen hätten, dass das Vertrauen auf die handelsregisterlichen Verhältnisse nur bei Gutgläubigkeit zulässig sei (act. 11 Rz. 101).
Auch der Umstand, dass sämtliche E-Mails im Zusammenhang mit den  Offerten bis hin zu den angeblichen Vertragsschlüssen vom privaten E- der Nebenintervenientin erfolgt seien, bedeute, dass die angeblichen Vertragsverhandlungen bzw. ein allfällig späterer Vertragsschluss nicht im  der Beklagten habe liegen können, ansonsten es keinen Grund gegeben hätte, die Korrespondenz nicht über den geschäftlichen E-Mail-Account zu führen, zumal die Nebenintervenientin die Möglichkeit gehabt hätte, auch von extern auf den geschäftlichen E-Mail-Account zuzugreifen. Dass ein Prokurist komplexe  über sein privates E-Mail-Account versende, habe den geschäftserfahrenen
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Kläger 1 stutzig machen müssen (act. 42 Rz. 93; act. 64 Rz. 169 ff.; act. 143 Rz. 152).
Die Kläger hätten erkennen müssen, dass die in ihr Banklagernd-Dossier  und von ihnen von Zeit zu Zeit behändigten Kontoauszüge als "Non  Mandate" codiert gewesen seien, d.h. dass die Beklagte nicht von der  eines Vermögensverwaltungsvertrags ausgegangen sei (act. 11 Rz. 47). Der Umstand, dass die Kläger plädieren würden, der Kläger 1 habe am 30. Mai 2007 den Standardvermögensverwaltungsvertrag der Beklagten unterschrieben, ohne dass er einen formellen Vorbehalt der Weitergeltung des IMA gemacht hätte, lege nahe, dass die Kläger selbst nicht an den gültigen Abschluss des IMA vom 7. März 2007 geglaubt hätten (act. 11 Rz. 48; act. 42 Rz. 105; act. 143 Rz. 157).
Aufgrund der vom Kläger 1 bzw. der Klägerin 3 gleichentags, d.h. am 7. März 2007, unterzeichneten Konto-Depoteröffnungsunterlagen ergebe sich ebenfalls deutlich, dass der Kläger 1 und die Klägerin 3 selber nicht an den gültigen  des IMA geglaubt hätten, da erstere mit letzterem in krassem  stehen würden (act. 42 Rz. 73 ff.; act. 143 Rz. 71 ff.).
Die Beklagte beanstandet – dieses Mal ohne Bezugnahme auf den guten  der Kläger – schliesslich, die Nebenintervenientin habe weder die Entwürfe noch das Endresultat des IMA dem "Legal & Compliance" Team unterbreitet. Selbst wenn sie die Behauptung aufstelle, die Renditegarantie mit verschiedenen Portfoliomanagern diskutiert zu haben und diese ihr gesagt hätten, es sei , das zu erzielen, so bedeute das nicht, dass die Kundenberater eine solche "performance guarantee" auch hätten abschliessen dürfen. Dem Kundeberater werde nicht die Freiheit gelassen, auch Verträge zu schliessen, die die Beklagte in grösstem Masse schädigen könnten (act. 42 Rz. 101).
Auf die entsprechenden klägerischen Entgegnungen ist im Rahmen der  einzugehen, soweit sich dies als erforderlich erweist.
3.2.1.3.2. Rechtliches
3.2.1.3.2.1. Vertretungsmacht und Vertretungsbefugnis
Die zur Vertretung befugten Personen können gemäss Art. 718a Abs. 1 OR im Namen der Gesellschaft alle Rechtshandlungen vornehmen, die der Zweck der Gesellschaft mit sich bringen kann. Eine Beschränkung dieser  hat gemäss Art. 718a Abs. 2 OR gegenüber gutgläubigen Dritten  keine Wirkung. Das Bundesgericht fasst die Zweckgrenze in seiner  weit auf. Nur Geschäfte, die der Zweck nicht mit sich bringen kann, d.h. die durch diesen geradezu ausgeschlossen sind, liegen jenseits der  (Watter, in: BSK OR II, Art. 718a N 3 mit Verweisen auf die  Rechtsprechung). Bei der Vertretung geht es einerseits darum, inwieweit  berechtigt ist, für die Gesellschaft rechtlich verbindlich aufzutreten (Frage der Vertretungsbefugnis) und andererseits um die Frage, inwieweit das  Handeln im Namen der Gesellschaft dieser zuzurechnen ist (Frage der Vertretungsmacht). Während die Vertretungsmacht den Bereich des rechtlichen
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Könnens bezeichnet, befasst sich die Vertretungsbefugnis mit dem rechtlichen Dürfen des Vertreters oder Organs (Meier-Hayoz/Forstmoser, Schweizerisches Gesellschaftsrecht, 11. Aufl., Bern 2012, § 2 N 115). Wird ein Vertrag durch  Handelsregistereintrag zeichnungsberechtigte Personen im Namen der  abgeschlossen, wird diese berechtigt und verpflichtet. Dass der Vertrag gegebenenfalls nicht in ihrem Interesse liegen könnte, ändert an ihrer Stellung als Vertragspartei nichts. Gesellschaftsintern macht sich das Vertretungsorgan , wenn es schädigende Geschäfte abschliesst, die ausserhalb seiner Kompetenzen liegen (Watter, in: BSK OR II, Art. 718a N 7). Im externen  ist aber von Bedeutung, dass die Vertretungsmacht weitergehen kann als die (intern allfällig beschränkte) Vertretungsbefugnis. Solange eine fragliche  innerhalb des objektiv verstandenen Gesellschaftszwecks liegt, wird somit die Gesellschaft durch sie berechtigt und verpflichtet. Andernfalls müsste jeder potentielle Vertragspartner einer juristischen Person vor Vertragsschluss jeweils abwägen, ob der abzuschliessende Vertrag im Interesse der Gegenpartei erfolgt, was oftmals nicht möglich ist. In diesem Sinne können zeichnungsberechtigte Personen auch für eine Gesellschaft unvorteilhafte Verträge abschliessen, soweit sie sich noch im (sehr weiten) vom Gesellschaftszweck erfassten Bereich .
Mit Urteil vom 3. Juli 2000 (BGE 126 III 361) hat das Bundesgericht festgehalten, ein Konflikt zwischen den Interessen der juristischen Person und jenen des  Organs vermöge die Vertretungsmacht zu begrenzen, wenn er für den Dritten erkennbar gewesen sei oder dieser ihn wenigstens bei gebührender  hätte erkennen müssen. Ein Teil der Lehre postuliert weiter gehend, dass - und pflichtwidriges Handeln stets ausserhalb der Organvollmacht liege (Watter, in: BSK OR II, Art. 718a N 5). Nach dieser Lehre ist zu untersuchen, ob eine Kundgabe einer nicht existierenden (oder begrenzten) Organvollmacht im Handelsregister oder anderswo stattgefunden hat und ob der gute Glauben des Dritten den Mangel in der Vollmacht heilen kann, was wiederum zur Frage führt, ob der Dritte mit der nötigen Sorgfalt handelte (Watter, in: BSK OR II, Art. 718a Rz. 9). Das Bundesgericht hat mit Urteil vom 8. April 2008 (4A_357/2007)  festgehalten, der Umstand, dass das Handeln des Vertretungsberechtigten allenfalls nicht im Gesellschaftsinteresse oder sogar ausschliesslich im Interesse des Handelnden liege, habe keinen Einfluss darauf, dass die Gesellschaft durch die entsprechenden Handlungen verpflichtet werde. In diesem Sinne seien  der gemäss Handelsregistereintrag zur Vertretung ermächtigten Personen der Gesellschaft unabhängig davon zuzurechnen, ob die entsprechenden Organe die gesellschaftsinternen Kompetenz- und Handlungsrichtlinien beachtet hätten. Das Bundesgericht hält somit an der Unterscheidung zwischen Vertretungsmacht und Vertretungsbefugnis fest (Peyer, Vertretung der Aktiengesellschaft: Wirkung der Vertretungsmacht und einer Beschränkung der Vertretungsbefugnis -  des Urteils 4A_357/2007 des schweizerischen Bundesgerichts vom 8. April 2008, in: GesKR 2008 383). Während das Vorliegen des guten Glaubens beim Dritten gemäss der einen Ansicht den Mangel in der Vollmacht heilt, bewirkt  Fehlen nach der anderen Ansicht eine Beschränkung der Vertretungsmacht. Jedenfalls ist die zentrale Frage somit aber diejenige nach dem guten Glauben des Dritten (Watter, in: BSK OR II, Art. 718a N 10).
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3.2.1.3.2.2. Der gute Glaube
a) Im Allgemeinen
Der gute Glaube wird vermutet (Art. 3 ZGB). Diese Bestimmung stellt nicht eine gesetzliche Vermutung auf, sondern eine einfache Regel der Beweislast: es muss nicht der gute, sondern der böse Glauben bewiesen werden. Die Partei, der die Beweislast zufällt, kann entweder die Vermutung des guten Glaubens zerstören, indem sie die Kenntnis des juristischen Mangels durch die gegnerische Partei und infolgedessen deren bösen Glauben beweist oder die Vermutung zulassen, aber in Übereinstimmung mit Art. 3 Abs. 2 ZGB darlegen, dass die andere Partei unter den gegebenen Umständen nicht gutgläubig sein konnte. Auf den guten Glauben kann sich somit nicht berufen, wer die Aufmerksamkeit vermissen lässt, die  der Umstände zu verlangen ist (BGE 119 II 23 25 E.3.a = Pra 84 (1995) Nr. 10). Aus Verkehrsschutzüberlegungen werden an die Sorgfalt des Dritten  hohen Anforderungen gestellt. Eine Erkundigungspflicht bei der AG oder  Organen besteht gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nur, wenn sich Indizien einer mangelnden Vertretungsbefugnis zu einem an Sicherheit  Verdacht verdichten; nicht notwendig ist, dass sich eine Vertragspartei zum Schutz ihres guten Glaubens von den zur Vertretung der Gesellschaft befugten Personen einen entsprechenden Verwaltungsratsbeschluss vorlegen lässt. Bei Eigengeschäften, bei denen etwa ein Vertretungsorgan namens der AG eine Bürgschaft für einen eigenen Kredit abschliesst, können allenfalls höhere  gelten (Watter, in: BSK OR II, Art. 718a N 11; Peyer, a.a.O., 385; BGE 119 II 23).
b) (Blosse) Überschreitung der internen Vertretungsbefugnis oder Missbrauch der Vertretungsmacht
Im bereits zitierten sog. "N._-Fall" (BGE 119 II 23 = Pra 84 (1995) Nr. 10), auf welchen sich auch die Beklagte beruft, hatte ein Angestellter der ... N._ SA in leitender Funktion Kunden dazu bewogen, Geld für den angeblichen Kauf von Wein durch seine Arbeitgeberin zu investieren, wobei er ihnen für den Fall des vorgesehenen Wiederverkaufs Gewinne von mindestens 40 % garantierte. Ab einem Gewinn von über 40 % stand seiner Arbeitgeberin eine Kommission von 5 % zu. Seine Arbeitgeberin traf die Pflicht zur Weinaufbewahrung in der  zwischen Kauf und Wiederverkauf. Zudem war sie zum Rückkauf , falls bis zu einem bestimmten Zeitpunkt kein Erwerber für den  gefunden würde, wobei dem Investor das Recht eingeräumt war, 10 % der Ware zu behalten. Später stellte sich heraus, dass der Angestellte den Kauf und Wiederverkauf des Weins durch seine Arbeitgeberin vorgegaukelt und das von den Investoren zur Verfügung gestellte Geld für eigene Bedürfnisse oder zur Verschleierung von Verlusten verwendet hatte, die der Gesellschaft infolge seiner ungetreuen Geschäftsführung zugefügt worden waren.
Das Bundesgericht wies die Klage eines Investors gegen die ... N._ SA auf Erfüllung des Vertrags mit der Begründung ab, eine vertragliche Bindung der ... N._ SA sei nicht zustande gekommen, weil der Investor den Missbrauch der Vertretungsmacht durch den Angestellten hätte erkennen können und daher nicht
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gutgläubig gewesen sei. Das Bundesgericht gelangte mithin zur Annahme, der  habe Zweifel hegen müssen, ob die Vertreter das Geschäft wirklich für die ... N._ SA abgeschlossen hätten. Infolgedessen habe er den Verdacht haben müssen, dass die Vertreter mit den vorgeschlagenen Verträgen keinen  gehabt und zum Schaden der Vertretenen gehandelt hätten. So seien die Verträge nicht wie eine gewöhnliche Subskription für Weine eines bestimmten Jahrgangs, sondern als rein finanzielles Geschäft erschienen. Sowohl die  Mengen – mehr als 400 Kisten mit je 12 Flaschen – als auch die vereinbarten Preise – deutlich niedriger als jene der offiziellen Subskription – seien zweitrangig erschienen und hätten dem Geschäft einen rein fiktiven und abstrakten Charakter gegeben. Auch das von den Vertretern vorgeschlagene Angebot hätte angesichts der gesunden wirtschaftlichen Situation der ... N._ SA sowie der üblichen Bedingungen des Geldmarktes – mit einer Zinslast von 22.8 % – Fragen  müssen; dies umso mehr als die ... N._ SA in Bezug auf die durch den Investor realisierten Vorteile nur einen minimalen Gewinn in Form einer  von 5 % realisiert habe, während der Investor seine Kapitalanlage um 40 % erhöht wiedererlangt habe. Schliesslich habe die Bitte an den Investor, auf dem Check den Namen des Vertreters neben jenem des Begünstigten zu erwähnen, in diesem an und für sich schon eigenartigen Zusammenhang eine ungewöhnliche Forderung dargestellt. Alle diese Elemente hätten beim Investor als  einer wichtigen Holdinggruppe den Verdacht bezüglich der wirklichen Absicht der Vertreter und damit eines eventuellen Missbrauchs zum Schaden der  wecken müssen (Messerli, Die Sorgfalt beteiligter Parteien bei  Ausübung der Vertretungsmacht durch ein Gesellschaftsorgan, in: SJZ 93/1997 17; Chappuis, L'abus de pouvoir du fondé de procuration, in: SZW 66 (1994) 233; BGE 119 II 23 27 E.3.c = Pra 84 (1995) Nr. 10).
Das Bundesgericht hat dabei in rechtlicher Hinsicht folgende Unterscheidung : Während sich der Dritte bei einer blossen Überschreitung der  ("simple dépassion") nur vergewissern muss, wenn er die interne Beschränkung kannte oder ernsthafte Zweifel an der Vertretungsbefugnis hat, kommt Art. 3 ZGB bei einem Missbrauch der Vertretungsmacht ("véritable abus de ce pouvoir") uneingeschränkt zur Anwendung und die Anforderungen an die Sorgfalt des Dritten sind erhöht. Während sich bei einer blossen Überschreitung der Vertretungsbefugnis die Aufmerksamkeitspflicht des Dritten grundsätzlich in der Einsichtnahme in das öffentliche Register erschöpft, lässt bei einem  der Vertretungsmacht schon eine geringe Nachlässigkeit auf den bösen Glauben schliessen. Dies gilt v.a., wenn der Dritte das Geschäft abschliesst, ohne den objektiven Missbrauchsindizien Aufmerksamkeit zu schenken, die erkennen lassen, dass der Vertreter gegen die Interessen des Vertretenen handelt. Das Mass der vom Dritten angesichts der Umstände verlangten Aufmerksamkeit muss jenem entsprechen, das von einem ehrlichen bzw. durchschnittlichen Menschen in einer analogen Situation zu erwarten ist. Es hängt einerseits von den  Kenntnissen der betreffenden Berufsleute oder des betreffenden  Umfeldes ab, wobei für Handelsgeschäfte die Anforderungen bezüglich der Aufmerksamkeit mit zunehmender Erfahrung des Dritten steigen. Andererseits bestimmt es sich gemäss der Natur und der Entwicklung des Geschäfts.  vorteilhafte Angebote verlangen eine erhöhte Vorsicht, v.a. wenn im
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entsprechenden Tätigkeitsbereich ungewöhnliche Bedingungen vorgeschlagen werden. Das Gericht muss das Mass der erforderlichen Aufmerksamkeit im  beurteilen und eine Gesamtwürdigung vornehmen (BGE 119 II 23 25 ff. E.3.b und c = Pra 84 (1995) Nr. 10). Massgebend ist zusammengefasst, ob der Dritte Umstände ignoriert hatte, die offensichtlich Verdacht erwecken mussten. Bei Anhaltspunkten auf einen Missbrauch der Vertretungsmacht sind demnach Erkundigungen anzustellen. Während bei einer (blossen) Überschreitung der  somit die Kenntnis offensichtlicher Hinweise notwendig ist,  es bei einem Missbrauch der Vertretungsmacht lediglich der Kenntnis von Anhaltspunkten, um eine Erkundigungspflicht auszulösen (vgl. Messerli, a.a.O., 19).
Zur Begründung, weshalb beim "N._-Fall" nicht von einer einfachen  der Vertretungsbefugnis, sondern einem Missbrauch der  auszugehen war, führte das Bundesgericht aus, der Vertreter der  habe das streitige Geschäft tatsächlich in seinem eigenen Interesse zum Schaden des Vertretenen sowie in deliktischer Art und Weise abgeschlossen. In seinen Beziehungen zu Dritten habe er in Wirklichkeit nie die Absicht gehabt, auf Rechnung des Vertretenen zu handeln, sondern habe vielmehr den Rechtsschein der Eintragung seiner Vollmachten im Handelsregister benutzt (BGE 119 II 23 25 E.3.b und c = Pra 84 (1995) Nr. 10). Somit ist unter folgenden vier  nicht mehr lediglich von einer Überschreitung der internen , sondern von einem Missbrauch der Vertretungsmacht auszugehen: der  handelt erstens in seinem eigenen Interesse, zweitens zum Schaden des Vertretenen, drittens in deliktischer Art und Weise sowie viertens ohne in  jemals die Absicht gehegt zu haben, auf Rechnung des Vertretenen zu handeln (Chauppuis, a.a.O., 235).
In der Lehre ist diese Rechtsprechung auf Ablehnung gestossen (Messerli, a.a.O., 19 mit entsprechenden Verweisen). Kritisiert wird u.a., dass aus Sicht des Dritten oft nicht erkennbar sei, ob eine blosse Überschreitung der Vertretungsbefugnis oder ein Missbrauch der Vertretungsmacht gegeben bzw. welches in einem  Fall nun der zu beachtende Sorgfaltsmassstab sei. Tatsächlich erscheint es unbillig und ist mit den Anliegen des Verkehrsschutzes schlecht vereinbar, wenn dieser Sorgfaltsmassstab nach starren Kriterien variiert und für den Dritten teilweise nicht erkennbar ist, ob diese Kriterien erfüllt sind (vgl. Chappuis, a.a.O., 238). Vor diesem Hintergrund ist insbesondere im Sinne des besagten  zu fordern, dass es für die Auslösung einer Erkundigungspflicht  Anhaltspunkte für einen Missbrauch der Vertretungsmacht bedarf und nur in krassen Fällen wie dem geschilderten "N._-Fall" überhaupt von einem  auszugehen ist. Jedenfalls nicht ausreichend (und auch die oben genannten Voraussetzungen des Bundesgerichtes nicht erfüllend) ist deshalb ein lediglich ungewöhnlicher bzw. für eine Partei ungünstiger Vertrag. Wie schon bei den  zur grundsätzlichen Vertretungsmacht ohne Berücksichtigung des  Glaubens erwähnt, gilt, dass potentielle Vertragspartner einer juristischen Person vor Abschluss eines entsprechenden Vertrags nicht abwägen sollen , ob dieser im Interesse der Gegenpartei erfolgt, da dies oftmals nicht möglich und vor dem legitimen Anspruch, für sich selbst ein gutes Verhandlungsergebnis
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zu erzielen, auch nicht zumutbar ist. Die gegenteilige Auffassung würde –  zu Ende gedacht – zur unhaltbaren Situation führen, dass Vertreter einer  Person gar nicht mehr mit Wirkung für diese handeln könnten, sobald es sich um ein schlechtes Geschäft handelte.
3.2.1.3.3. Würdigung
3.2.1.3.3.1. Abschluss des IMA vom 7. März 2007 im objektiv verstandenen  der Beklagten
Soweit die Beklagte ohne Bezugnahme auf die ihrer Ansicht nach fehlende  der Kläger vorbringt, ihre Kundenberater hätten das IMA vom 7. März 2007 nicht abschliessen dürfen (act. 42 Rz. 101), ist sie darauf hinzuweisen, dass eine Verpflichtung der Beklagten nach dem Gesagten auch entgegen allfälliger  Richtlinien bzw. ohne Einbezug des "Legal & Compliance" Teams sowie Genehmigung durch die Geschäftsleitung möglich war. Der oben erwähnten Rechtsprechung des Bundesgerichts folgend, wonach lediglich Geschäfte  der Zweckgrenze liegen, die durch den Zweck geradezu ausgeschlossen sind, ist festzuhalten, dass der Abschluss des IMA vom 7. März 2007 mit einer "performance guarantee" innerhalb dieses Zweckbereichs der Beklagten  ist. Da die Nebenintervenientin und J._ aufgrund ihrer  gemäss Art. 718a Abs. 1 OR im Namen der Beklagten  Rechtshandlungen vornehmen konnten, die der Zweck der Beklagten mit sich bringen kann, verfügten sie somit grundsätzlich über die Vertretungsmacht, die Beklagte durch den Abschluss des IMA vom 7. März 2007 zu verpflichten.
3.2.1.3.3.2. Gutgläubigkeit der Kläger
a) Beweislast
Da der gute Glaube der Kläger nach dem Gesagten vermutet wird, hat die  dessen Fehlen zu beweisen bzw. zu behaupten. Sie kann in diesem  entweder die Kenntnis der Kläger bezüglich der fehlenden  bzw. des Missbrauchs beweisen oder darlegen, dass die Kläger unter den gegebenen Umständen nicht gutgläubig sein konnten.
b) Böser Glaube der Kläger
Die Beklagte behauptet mit der Duplik, die Kläger hätten gewusst, dass sie, die Beklagte, überhaupt keine "performance guarantee" abgebe (act. 42 Rz. 94). Mit den Klägern ist festzuhalten, dass die Beklagte nicht ausführt, woher die Kläger dieses Wissen hätten nehmen sollen (act. 51 Rz. 30). In ihrer Eingabe vom 13. Januar 2010 führt die Beklagte dazu aus, es liege in der Natur der Sache und dürfe als erstellt gelten, dass eine Bank normalerweise keine Renditegarantien abgebe; ein solches Geschäft würde für die Bank lediglich Nachteile bergen (act. 64 Rz. 383). Somit leitet die Beklagte die klägerische "Kenntnis", wonach die Beklagte keine Renditegarantien abgebe, aus dem ihrer Ansicht nach  Vertragsinhalt ab. Mithin macht sie nicht direkt den bösen Glauben der  geltend, sondern stellt sich auf den Standpunkt, dass die Kläger unter den
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gegebenen Umständen nicht gutgläubig sein konnten. Darauf ist sogleich . Anzumerken ist, dass die Beklagte durch den Zusatz "normalerweise"  Ausnahmen vom Grundsatz, keine "performance guarantees" abzugeben, gleich selbst vorbehält. Mit den Klägern ist zudem davon auszugehen, dass sich aus der Urkunde gemäss act. 17/158 nicht ergibt, dass die Beklagte überhaupt keine "performance guarantees" abgibt (act. 51 Rz. 30).
Der böse Glaube der Kläger ergibt sich auch nicht aus dem Umstand, dass die Kläger am 7. März 2007 die Kontoeröffnungsunterlagen für das Konto mit der Nr. 5 und der Bezeichnung "B._" unterzeichnet haben, deren Inhalt teilweise im Widerspruch mit jenem des IMA vom 7. März 2007 steht. In letzterem wird  Ziffer 12 festgehalten, dass es im Konfliktfall mit den "Terms and Conditions" diesen vorgeht: "[...] where there is a discrepancy or conflict between the terms of this Agreement and the Terms and Conditions, the terms of this Agreement shall prevail". Somit mussten sich die Kläger im Zusammenhang mit den Wirkungen des IMA nicht um die Kontoeröffnungsunterlagen kümmern.
c) Die nach den Umständen gebotene Aufmerksamkeit der Kläger
Nach dem Gesagten ist die Frage, ob J._ und die Nebenintervenientin  berechtigt (vertretungsbefugt) waren, das IMA vom 7. März 2007  der Beklagten abzuschliessen, von derjenigen zu unterscheiden, ob die Nebenintervenientin ihre Vertretungsmacht missbraucht hat. So bedarf es für die Auslösung einer Erkundigungspflicht der Kläger im Zusammenhang mit der ersten Frage stärkste Zweifel (im Hinblick auf das Vorliegen der Vertretungsbefugnis), während bezüglich der zweiten Frage klare Anhaltspunkte, die auf einen  der Vertretungsmacht hindeuten, genügen.
Es mag zutreffen, dass den beklagtischen Kundenberatern (intern) nicht die  gelassen wurde, auch Verträge abzuschliessen, welche die Beklagte in grösstem Masse hätten schädigen können (vgl. act. 42 Rz. 101). Der Abschluss eines ungünstigen Geschäfts stellt für sich genommen indessen noch keinen Missbrauch der Vertretungsmacht, sondern gegebenenfalls eine blosse  der internen Vertretungsbefugnis dar. Auch ist die Konstellation  eine andere als beim "N._-Fall": Dort hatten die Geschäfte wie erwähnt einen rein abstrakten Charakter und waren zudem bereits im Kern zum Nachteil der Arbeitgeberin angelegt, was im Übrigen für die Gegenpartei ohne Weiteres erkennbar war. Hier ist immerhin unbestritten, dass die Beklagte "management fees" bezogen hat (act. 64 Rz. 36). Zudem waren die namhaften klägerischen Vermögenswerte bei der Beklagten deponiert. Die entsprechenden Ausführungen der Kläger, die Beklagte habe für eine bestimmte Zeit hohe Kapitalbeträge fix zur Verfügung gehabt und zudem Gebühren, im Fall der Darlehensaufnahme  Zins und bei Übertreffen der Rendite eine Provision verdienen können (act. 16 Rz. 54), werden von der Beklagten nur pauschal und damit ungenügend bestritten (act. 42 Rz. 318). Das Bestehen einer "performance guarantee" ist zwar ungewöhnlich und für die Kläger vorteilhaft, doch kann allein daraus noch kein Missbrauch der Vertretungsmacht durch die Nebenintervenientin abgeleitet . J._ hatte in seiner Zeugeneinvernahme im Strafverfahren gegen die Nebenintervenientin vom 8. September 2008 angegeben, bei Anlagen über fünf
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Jahren rede er von einer durchschnittlichen Jahresrendite von 7 bis 8 % (act. 43/5 S. 17). Bei einer besseren "performance", von welcher vor Ausbruch der  sicherlich ausgegangen wurde, hätte sich das (für die Beklagte zwar ) IMA vom 7. März 2007 mit einer vorgesehenen Renditegarantie in  Bereich demnach auch als für die Beklagte vorteilhaft erweisen können. Im Unterschied zu den Vertretern beim "N._-Fall" hatte die Nebenintervenientin vorliegend somit durchaus die Absicht, (nicht nur abstrakt, sondern tatsächlich) auf Rechnung der Beklagten zu handeln, auch wenn sie persönlich ebenfalls vom Geschäft profitiert haben sollte. Zum Vorbringen der Beklagten, den Klägern habe der Umstand, dass das IMA habe beendet werden sollen, wenn die  nicht mehr unter der Verantwortung der Nebenintervenientin stehe, gezeigt, dass der Abschluss des IMA nicht im Interesse der Beklagten habe liegen , ist zu sagen, dass die finale Version des IMA diesen Passus nicht mehr . Ausserdem ist der Schluss auch falsch. Wie dargelegt handelt es sich nicht um einen (bereits im Kern) völlig einseitigen Vertrag, welcher keinerlei Vorteile für die Beklagte aufweisen würde; dass der Abschluss im Interesse der  war, bedeutet nicht, dass er nicht ebenfalls im Interesse der Beklagten hat liegen können.
Zusammengefasst ist festzuhalten, dass nicht von einem Missbrauch der  im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung durch die  auszugehen ist, da diese die Absicht hatte, tatsächlich auf  der Beklagten zu handeln. Ob die weiteren diesbezüglichen  erfüllt sind, kann offen gelassen werden. Beschreiben die Vorbringen der  den Missbrauchstatbestand erst gar nicht, stellen sie erst recht keine  Missbrauchsindizien bzw. Anhaltspunkte dar, welche auf einen solchen hindeuten bzw. eine entsprechende Erkundigungspflicht der Kläger auslösen würden. Die durch die Beklagte behauptete und die Kläger bestrittene  der Kläger spielt dabei keine Rolle.
Im Folgenden bleibt zu prüfen, ob die Kläger offensichtliche Hinweise auf eine Überschreitung der Vertretungsbefugnis seitens der Nebenintervenientin und J._ missachtet und ihrer Erkundigungspflicht nicht genügend nachgekommen sind. Vorab ist zu bemerken, dass solche Hinweise vor bzw. zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses, dem 7. März 2007, hätten vorliegen müssen. Nicht von  ist in diesem Zusammenhang deshalb, ob die Kontoauszüge nach  des IMA mit "Non Discretionary Mandate" bezeichnet waren (wie sie vor Abschluss des IMA bezeichnet worden waren, stellt natürlich ebenfalls keinen entsprechenden Hinweis dar) und ob die Kläger am 30. Mai 2007 – also über zweieinhalb Monate später – einen Standardvermögensverwaltungsvertrag  haben. Sollten die Anwälte von ... [Anwaltskanzlei] darauf hingewiesen haben, dass der Vertrag mit einer "performance guarantee" bankunüblich sei und jedenfalls von Personen unterschrieben werden müsse, die Mitglieder der  der Beklagten seien, so wäre diese Behauptung in dieser  und soweit damit die Vertretungsmacht angesprochen sein sollte nach dem oben Gesagten falsch und würde deshalb die Gutgläubigkeit der Kläger nicht zerstören. Zutreffend wäre der Hinweis, dass das Vertrauen auf die  Verhältnisse nur bei Gutgläubigkeit zulässig sei, wobei damit allerdings
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noch nichts über die Gutgläubigkeit im konkreten Fall gesagt ist. Es ist daran zu erinnern, dass sich bei einer blossen Überschreitung der Vertretungsbefugnis die Aufmerksamkeitspflicht des Dritten grundsätzlich in der Einsichtnahme in das  Register erschöpft. Dieser Pflicht sind die Kläger nachgekommen (act. 16 Rz. 70 ff.; act. 42 Rz. 336 f.). In diesem Sinne ist mit den Klägern davon auszugehen, dass es grundsätzlich nicht ihre Sache als Bankkunden ist, bei  den Rechtsdienst oder andere Gremien der Beklagten  (act. 51 Rz. 13). Sollte bei der Beklagten eine interne Beschränkung der Vertretungsbefugnis der Nebenintervenientin und von J._ bestanden haben, wurde diese den Klägern durch die Beklagte nicht mitgeteilt. Vielmehr wurde – durch die entsprechenden Einträge im Handelsregister – mitgeteilt, dass die  und J._ die Beklagte gemeinsam im Rahmen des () Zwecks vertreten können. Die Kläger mussten deshalb nicht davon , dass die je kollektivzeichnungsberechtigten, das IMA vom 7. März 2007 unterzeichnenden Personen – die Nebenintervenientin sowie J._ – vor  Abschluss die Abteilung "Legal & Compliance" konsultieren oder eine  durch die Geschäftsleitung einholen mussten. Im Zusammenhang mit dem ungewöhnlichen Umstand, dass die Nebenintervenientin E-Mails von ihrem privaten E-Mail-Account versendet hat, ist zu berücksichtigen, dass J._ das IMA vom 7. März 2007 mitunterzeichnet hat. Dadurch lag aus Sicht der Kläger sowohl ein Missbrauch der Vertretungsmacht durch die Nebenintervenientin als auch sonstiges Handeln der Nebenintervenientin auf eigene Faust fern. Daran ändert nichts, dass J._ möglicherweise seine Unterschrift unter den nicht  Vertrag geleistet hat, denn dies wäre für die Kläger nicht ersichtlich .
Da keine offensichtlichen Hinweise für eine Überschreitung der  durch die Nebenintervenientin und J._ vorliegen, wurde keine  seitens der Kläger ausgelöst. Die Kläger haben sich sodann wie  der Zeichnungsberechtigung der Nebenintervenientin sowie jener von J._ vergewissert. Nach dem Gesagten und insbesondere vor dem  der Verkehrssicherheit mussten sie deshalb unabhängig von einer  Geschäftserfahrenheit keine weitergehenden Abklärungen zur internen  der Nebenintervenientin und von J._ treffen. Ob die interne Vertretungsbefugnis der Nebenintervenientin und von J._ tatsächlich  war, kann offen gelassen werden.
Ginge man entgegen der hier vertretenen Ansicht von einem Missbrauch der  im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung durch die  aus, würden im Übrigen die Vorbringen der Beklagten bzw. die diesen zugrundeliegenden (durch die Kläger teilweise bestrittenen) Umstände keine (deutlichen) Anhaltspunkte für einen solchen Missbrauch bilden, weshalb sich am Resultat nichts ändern würde.
d) Fazit zur Gutgläubigkeit der Kläger
Die Kläger waren gutgläubig.
3.2.1.3.3.3. Fazit zur Würdigung
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Der Abschluss des IMA vom 7. März 2007 lag im objektiv verstandenen  der Beklagten, und die Nebenintervenientin sowie J._ haben das IMA vom 7. März 2007 mit Wirkung für die Beklagte unterzeichnet, da die Kläger gutgläubig waren.
3.2.1.4. Fazit zum Zustandekommen des IMA vom 7. März 2007
Das IMA wurde durch zwei kollektivzeichnungsberechtigte Personen namens und mit Wirkung für die Beklagte unterzeichnet und ist deshalb Zustande gekommen. Die unter den Parteien umstrittene Frage, ob die Beklagte an das IMA vom 7. März 2007 auch durch die Abgabe einer Anscheins- bzw. Duldungsvollmacht gebunden wäre, muss nicht geklärt werden.
3.2.2. Gültigkeit des IMA vom 7. März 2007 bzw. Irrtumsanfechtung
3.2.2.1. Parteibehauptungen
Die Kläger bringen vor, mit Schreiben vom 10. September 2008 habe die  in einem Eventualstandpunkt einen wesentlichen Irrtum im Sinne von Art. 23 ff. OR geltend gemacht (act. 16 Rz. 151). Die Nebenintervenientin als Vertreterin der Beklagten habe den Vertrag, den wahren Sachverhalt, gekannt und diesem . Folglich liege kein Irrtum ihrerseits vor (act. 16 Rz. 152). J._ habe das IMA vom 7. März 2007 auf der Unterschriftenseite unterschrieben. Das  gegenüber der Nebenintervenientin resp. seine Sorglosigkeit habe ihn von einer Sachverhaltsabklärung abgehalten, was er hier eigentlich genau  habe, falls er nicht ohnehin gewusst habe, was er unterschrieben habe. An der unkritischen Vergabe seiner Zweitunterschriften auf ihm durch die  vorgelegten Dokumenten habe er nicht einmal dann etwas , als er von L._ im Februar 2007 ausdrücklich gewarnt worden sei,  vorsichtig zu sein. J._ habe im Zusammenhang mit der  des IMA weiter zugegeben, dessen Inhalt und Form für ungewöhnlich gehalten zu haben. Er habe jedoch diese Ungewöhnlichkeiten in Kauf genommen und die Dokumente dennoch unterschrieben (act. 16 Rz. 154). Vizedirektor J._ habe im Namen der Beklagten alle Unterlagen, die ihm von der  vorgelegt worden seien, unterschrieben. Die Beklagte habe , dass in ihrem Betrieb Zweitunterschriften ohne Wissen über den wahren Sachverhalt, also jeweils ohne Aktenkenntnis und/oder Abklärungen, von ihren Vertretern gewährt worden seien. Die Beklagte habe trotz bereits bestehender Kenntnis ihres CEO O._, dass die Nebenintervenientin "kriminelle Sachen" gemacht habe, zugelassen, dass die Nebenintervenientin vollkommen  weiterhin als Kundenberaterin der Beklagten gearbeitet habe (und im  als für die Beklagte Kollektivzeichnungsberechtigte eingetragen  sei). Die Nebenintervenientin habe in ihrer Funktion als Kundenberaterin einfach gemacht, was sie habe machen wollen (act. 16 Rz. 155). J._ habe das IMA zugegebenermassen für ungewöhnlich gehalten und trotzdem keine  getroffen, sich über die Sachlage korrekt und vollständig zu informieren. Die durch die Kläger bestrittene Behauptung, wonach er nie einen Vertrag mit  garantierten Rendite unterschrieben hätte, helfe J._ nicht weiter, weil er Verträge ohne jegliche Kenntnis über deren Inhalt oder die dazugehörigen Akten
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unterschrieben habe. J._ habe alle ihm von der Nebenintervenientin  Dokumente stets ohne kritisches Hinterfragen unterschrieben und somit inhaltlich zugestimmt (act. 16 Rz. 156). Die Beklagte verstosse auch gegen Treu und Glauben, indem sie nachträglich – am 10. September 2008 – die Anfechtung wegen Irrtums geltend mache. Diesen Irrtum habe sie fahrlässig verursacht. Durch ihre fehlende Kontrolle bzw. ihr Dulden habe sie den Anschein bei den für sie kollektivzeichnungsberechtigten Mitarbeitern erweckt, sie sei mit dieser  Zweitunterschriftenpraxis einverstanden. Ihr Verhalten sei zudem  und lasse vermuten, dass ihre Berufung auf die Irrtumsanfechtung  vertragsfremden Motiv zugrunde liege. Folglich sei der Irrtum für die  auch unwesentlich (act. 16 Rz. 157). Weil der Kläger 1 (und damit auch die Klägerin 3) in der Finanzbranche unerfahren sei, habe er sich im Rahmen der Vertragsentwicklung des IMA von einer niederländischen und einer  Anwaltskanzlei beraten lassen. Die Anwälte hätten nie darauf hingewiesen, dass das IMA vom 7. März 2007 nicht im Interesse der Beklagten habe stehen können. Es habe dazu auch keinen Anlass gegeben, denn gemäss  umfasse der Gesellschaftszweck der Beklagten auch die Erteilung von Garantien. Zudem würde das IMA vom 7. März 2007 mehr als nur eine garantierte Rendite enthalten. Die Beklagte könne über das fix investierte Kapital verfügen, "management fees" generieren (bei Übertreffen der garantierten Rendite sogar zu einem erhöhten Ansatz), und die Beklagte könne im entsprechenden Fall  verdienen. Die Beklagte habe somit offenkundig selber ein materielles Interesse an diesem Vertrag, was für den Kläger 1 (und damit die Klägerin 3)  gewesen sei (act. 16 Rz. 158). Schliesslich wisse die Beklagte aufgrund der Tatsache, dass L._ die von der Nebenintervenientin aus den Kundendossiers des Klägers 1 und von M._ weggenommenen "Discretionary Management Mandates" im April 2007 zur Abteilung "..." der Beklagten gebracht habe, dass die Kläger der Beklagten Vermögensverwaltungsaufträge erteilt und die Beklagte  hätten, die Vermögensverwaltung ohne Instruktionen der Kläger . Damit wisse die Beklagte spätestens ab April 2007 oder sie habe es ab diesem Datum wissen können, dass vorliegend Vermögensverwaltungsverträge existiert hätten. Eine allfällige Irrtumsanfechtungsfrist sei somit im April 2008 , weshalb die Anfechtung der Vermögensverwaltungsverträge im  2008 zu spät erfolgt sei (act. 16 Rz. 159).
Die Beklagte führt aus, mit Schreiben vom 10. September 2008 habe sie die  des IMA vom 7. März 2007 wegen wesentlichen Irrtums im Sinne von Art. 23 ff. OR erklärt (act. 42 Rz. 149). Es sei nicht alleine auf die Willensbildung der Nebenintervenientin, sondern vielmehr auch auf jene von J._ abzustellen (act. 42 Rz. 406). Werde unterstellt, dass dieser das IMA vom 7. März 2007 (mit- )unterzeichnet habe, so sei er bei seiner Unterschrift einem wesentlichen Irrtum unterlegen, weil er nicht eine "performance guarantee" habe abgeben wollen und auch nicht damit habe rechnen müssen, dass eine derartige ungewöhnliche  in diesem Vertrag enthalten sei (act. 42 Rz. 408). Bestritten werde, dass das von den Klägern behauptete Unterschriftenregime geherrscht habe und die  eine large Handhabung der Zweitunterschriften toleriert hätte. Unrichtig sei weiter, dass irgendwelche Verdachtsmomente bestanden hätten, die ein früheres Einschreiten der Beklagten als tatsächlich erfolgt, nötig oder auch nur angezeigt
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hätten erscheinen lassen. Unrichtig sei schliesslich, dass die Beklagte zugelassen hätte, dass die Nebenintervenientin im Betrieb der Beklagten habe machen , was sie gewollt habe (act. 42 Rz. 409). J._ habe keine Kenntnis der "performance guarantee" gehabt. Es habe seitens der Beklagten kein Verhalten bestanden, das die Kläger hätte veranlassen können, davon auszugehen, dass dieser Punkt für sie ohne Bedeutung gewesen wäre (act. 42 Rz. 411). Die Kläger bzw. ihre Rechtsanwälte, deren Wissen sie sich anrechnen lassen müssten,  nicht davon ausgehen können, dass eine "performance guarantee"  sei. Die Kläger seien nicht geschäftsunerfahren gewesen. Sie hätten  auch nicht davon ausgehen können, dass die Beklagte ihrer  zustimmen würde. Die grundlegende Bedeutung, welche der  vorgestellte Sachverhalt für die Beklagte gehabt habe, sei für die  somit erkennbar gewesen. Die Kläger könnten auch nichts aus dem im  eingetragenen Geschäftszweck der Beklagten ableiten; gemeint sei mit "Garantie" die selbständige Garantie i.S.v. Art. 111 OR. Dass die Beklagte selber ein Interesse an den Vertragsschlüssen gehabt hätte, werde bestritten (act. 42 Rz. 413). Für die Beklagte seien erst am 12. September 2007  für möglicherweise unautorisierte Transaktionen mit Kundenvermögen  der Nebenintervenientin aufgekommen. Am 18. September 2007 habe die Nebenintervenientin der Geschäftsleitung der Beklagten gegenüber ein teilweises Geständnis abgelegt, wonach sie in Einzelfällen Unterschriften gefälscht habe. Noch gleichentags sei ihre Entlassung erfolgt. Die Beklagte habe den Irrtum mit Schreiben vom 10. September 2008 geltend gemacht, also noch vor dem  (act. 42 Rz. 414).
3.2.2.2. Rechtliches
Gemäss Art. 23 OR ist der Vertrag für denjenigen unverbindlich, der sich beim Abschluss in einem wesentlichen Irrtum befunden hat. Wird der Vertrag durch  Vertreter geschlossen, so kommt es allein auf dessen Vorstellungen an; ein Irrtum in der Person des Vertretenen wird nicht berücksichtigt (Schwenzer, in: BSK OR I, Art. 23 N 6). Die AG ist in diesem Zusammenhang zur Anfechtung  Rechtsgeschäftes auch dann befugt, wenn sich nur eine von zwei  Personen mit Kollektivzeichnungsberechtigung in einem Irrtum befunden hat (Watter, Die Verpflichtung der AG aus rechtsgeschäftlichem Handeln ihrer Stellvertreter, Prokuristen und Organe, speziell bei sogenanntem "Missbrauch der Vertretungsmacht", Diss. Zürich 1985, N 266).
Der Irrtum gehört zu den Tatbeständen der sog. Willensmängel (Art. 23-31 OR), in denen der Wille fehlerhaft gebildet oder geäussert wird (Schwenzer,  Obligationenrecht Allgemeiner Teil, 6. Aufl., Bern 2012, N 36.01). Bei der erforderlichen Wesentlichkeit des Irrtums muss eine objektive und eine subjektive Komponente beachtet werden. So kann Wesentlichkeit nur bejaht werden, wenn nach allgemeiner Verkehrsanschauung und kumulativ aus der Sicht des  ein Gebundensein an die nicht gewollte Erklärung als unzumutbar erscheint. Dabei sind die gesamten Umstände zu berücksichtigen (Schwenzer, in: BSK OR I, Art. 23 N 4). Gemäss der allgemeinen Regel von Art. 8 ZGB hat derjenige, welcher sich auf die Anfechtbarkeit beruft, den Irrtum, seine Wesentlichkeit sowie die Kausalität zwischen Irrtum und Erklärung (zu behaupten und) zu beweisen
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(Schwenzer, in: BSK OR I, Art. 23 N 12), wobei indessen bei den in Ziff. 1-3  Art. 24 Abs. 1 OR genannten Fällen die Wesentlichkeit des  vermutet wird (Schwenzer, in: BSK OR I, Art. 24 N 9).
Der Irrtum ist namentlich dann ein wesentlicher, wenn der Irrende einen andern Vertrag eingehen wollte als denjenigen, für den er seine Zustimmung erklärt hat bzw. wenn der Irrtum einen bestimmten Sachverhalt betraf, der vom Irrenden nach Treu und Glauben im Geschäftsverkehr als eine notwendige Grundlage des Vertrages betrachtet wurde (Art. 24 Abs. 1 Ziff. 1 und 4 OR). Gemäss Art. 25 Abs. 1 OR ist die Berufung auf Irrtum unstatthaft, wenn sie Treu und Glauben  und gemäss Art. 25 Abs. 2 OR hat der Irrende den Vertrag gelten zu lassen, wie er ihn verstanden hat, sobald der andere sich hierzu bereit erklärt. Hat der Irrende, der den Vertrag nicht gegen sich gelten lässt, seinen Irrtum der  Fahrlässigkeit zuzuschreiben, so ist er zum Ersatze des aus dem Dahinfallen des Vertrages erwachsenen Schadens verpflichtet, es sei denn, dass der andere den Irrtum gekannt habe oder hätte kennen sollen. Wo es der Billigkeit entspricht, kann der Richter auf Ersatz des weiteren Schadens erkennen (Art. 26 OR). Wenn der durch Irrtum beeinflusste Teil binnen Jahresfrist weder dem anderen eröffnet, dass er den Vertrag nicht halte, noch eine schon erfolgte Leistung zurückfordert, so gilt der Vertrag als genehmigt. Die Frist beginnt mit der Entdeckung des  (Art. 31 Abs. 1 und 2 OR). Ein Erklärungsirrtum liegt vor, wenn jemand auf einer Erklärung behaftet wird, die nicht seinem Willen entspricht. Der Irrtum betrifft nicht die Willensbildung, sondern die Äusserung des fehlerfrei gebildeten Willens (Schwenzer, in: BSK OR I, Art. 24 N 2). Einer der praktisch wichtigsten Fälle des Irrtums im Erklärungsakt ist die  unter eine nicht gelesene Urkunde (Schwenzer, in: BSK OR I, Art. 24 N 3). Auf der Basis der Vertrauenstheorie kommt der Vertrag mit dem Inhalt der Urkunde zustande. Das Bundesgericht lässt keine Irrtumsanfechtung zu, sofern ersichtlich ist, dass der Erklärende im Bewusstsein der Unkenntnis des Inhalts des Erklärten sich allem, was der Gegner will, unterwirft. Man kann in diesen  bereits das Vorliegen eines Erklärungsirrtums verneinen, da der Erklärende bewusst auf eine eigene Vorstellung verzichtet und mit der Unterschrift die  dessen übernimmt, der die Urkunde ausgefüllt hat (Schmidlin, in: Berner Kommentar, Bd. VI/1/2/1b, Mängel des Vertragsabschlusses, Art. 23-31 OR, 2. Aufl., Bern 2013, Art. 23/24 N 51). Jedenfalls würde die Berufung auf den  spätestens an Art. 25 OR scheitern. Eine Ausnahme hiervon ist insoweit zu machen, als die Urkunde Bestimmungen enthält, mit denen der Unterzeichnete nicht zu rechnen brauchte. Hier bleibt die Anfechtung wegen Erklärungsirrtums möglich (Schwenzer, in: BSK OR I, Art. 24 N 4). Diesfalls bedarf die Urkunde aber Bestimmungen, mit denen er nach der ganzen Sachlage nicht zu rechnen ; er ist nicht im Irrtum, soweit anzunehmen ist, dass er mit dem Inhalt der , auch ohne sie im Einzelnen zu kennen, einverstanden war (von Tuhr/Peter, Allgemeiner Teil des Schweizerischen Obligationenrechts, Band I, 3. Aufl. 1979 Zürich, 302). In diesem Sinne ist eine  nur gegeben, wenn der Inhalt über den gewollten Regelungsbereich  oder sonstwie Regelungen enthält, die der Erklärende keinesfalls erwarten konnte (Bucher, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil ohne , 2. Aufl., Zürich 1988, 198). Aus Verkehrsschutzüberlegungen bzw. da
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eine Person, welche eine Urkunde ohne Inhaltskenntnis unterschreibt, weniger schutzwürdig ist als jene, welche diese auf ihrer Unterschrift behaften will, muss es sich um eine völlig ungewöhnliche und unerwartete Bestimmung handeln. Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob eine Irrtumsanfechtung zuzulassen sei, somit erst dann, wenn der Erklärende den ungelesenen Vertragstext mittels der Unterzeichnung global übernimmt und der Vertragsinhalt mit dem, was er sich vorgestellt hat, nicht übereinstimmt (Schmidlin, a.a.O., Art. 23/24 N 52). Die  zu einem anderen Vertrag als dem gewollten liegt vor, wenn der  Vertrag seinem gesamten Inhalt nach als ein wesentlich anderer zu  ist als der geschlossene (z.B. bei einem entgeltlichen anstatt einem  Vertrag oder einem Kauf- anstatt einem Mietvertrag). Wenn sich jemand aber lediglich über die rechtliche Qualifikation eines von ihm gewollten Vertrags oder dessen Sekundärfolgen – z.B. Haftung – irrt, kommt eine Anfechtung nicht in Betracht (Schwenzer, in: BSK OR I, Art. 24 N 10). Im Unterschied zum Erklärungsirrtum wird beim Grundlagenirrtum der Wille nicht falsch erklärt, sondern falsch gebildet (Schwenzer, Schweizerisches  Allgemeiner Teil, 6. Aufl., Bern 2012, N 36.02). Neben der subjektiven und objektiven Wesentlichkeit setzt der Grundlagenirrtum die Erkennbarkeit des  für den Erklärungsgegner voraus. Subjektive Wesentlichkeit liegt vor, wenn der Sachverhalt, auf den sich die irrige Vorstellung bezieht, für den Erklärenden eine conditio sine qua non bzw. eine unerlässliche Voraussetzung darstellte.  Wesentlichkeit liegt vor, wenn auch vom Standpunkt oder nach den  des loyalen Geschäftsverkehrs der zugrunde gelegte Sachverhalt sich als notwendige Grundlage des Vertrags darstellt. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn vom irrtümlich vorgestellten Sachverhalt der Wert der Vertragsleistungen abhängt. Schliesslich muss die Bedeutung des irrtümlich vorgestellten  für den Vertragspartner des Irrenden erkennbar sein. Die Erkennbarkeit kann sich ergeben aus der zentralen Bedeutung, die einem bestimmten  für den Vertragsinhalt im Allgemeinen zukommt, den gemeinsamen  der Parteien oder den besonderen Vertragsumständen. Ein  wird regelmässig bejaht, wenn es um zentrale Eigenschaften des  geht (Schwenzer, in: BSK OR 1, Art. 24 N 20 ff.).
3.2.2.3. Würdigung
Die Beklagte beanstandet nicht die fehlerhafte Bildung des Willens von J._. Vielmehr macht sie einen Irrtum im Erklärungsakt geltend, indem sie ausführt, J._ habe keine "performance guarantee" abgeben wollen. Zudem behauptet die Beklagte auch nicht schlüssig, das Nichtvorhandensein einer garantierten Rendite sei für J._ eine unerlässliche Voraussetzung für den Vertragsschluss gewesen. Auf die Frage des Grundlagenirrtums ist deshalb nicht weiter .
Mit dem Vorbringen, J._ habe nicht damit rechnen müssen, dass eine  ungewöhnliche Klausel wie eine "performance guarantee" in diesem Vertrag enthalten gewesen sei, erklärt die Beklagte implizit, J._ habe das IMA vom 7. März 2007 (zumindest nicht vollständig) gelesen oder verstanden, als er es  habe. Die Beklagte führt aber nicht aus, von welchem Urkundenin-
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halt J._ bei der Unterzeichnung des IMA vom 7. März 2007 denn  sein soll bzw. ob er sogar bewusst auf eine eigene Vorstellung verzichtet und mit der Unterschrift die Vorstellung der die Urkunde ausfüllenden Person  haben soll. In anderem Zusammenhang bringt die Beklagte zwar vor, J._ hätte Verträge mit "performance targets" unterschrieben. Dort stellt sich die Beklagte indessen auf den Standpunkt, die Seite mit der echten Unterschrift von J._ sei einem Vertrag mit "performance target" entnommen und in das IMA vom 7. März 2007 hineingeschoben worden. Die Beklagte behauptet in ihrem Eventualstandpunkt somit nicht, dass J._ mit dem Abschluss des IMA vom 7. März 2007 einen Vertrag mit einem "performance target" für die Beklagte  wollte. Sie behauptet aber auch nicht, J._ habe sich zwar  im Bewusstsein der Unkenntnis des Inhalts des IMA vom 7. März 2007 allem, was die Kläger bzw. die Nebenintervenientin gewollt hätten, unterworfen, habe aber in keinster Weise mit der (ungewöhnlichen) Bestimmung einer "performance guarantee" rechnen müssen. Der Willensmangel eines wesentlichen Irrtums  die Beklagte somit zu wenig schlüssig, weshalb sich im Prinzip  erübrigen würden.
Der Vollständigkeit halber ist aber darzulegen, dass ein wesentlicher  ohnehin nicht gegeben wäre. Falls ersichtlich würde, dass sich J._ im Bewusstsein der Unkenntnis des Inhalts des IMA vom 7. März 2007 allem, was der Gegner wollte, unterworfen hätte, würde die Klausel betreffend die " guarantee" keine Bestimmung darstellen, mit welcher J._ in keinster Weise hätte rechnen müssen. Indem die Beklagte ausführt, es liege in der Natur der Sache, dass eine Bank normalerweise keine Renditegarantien abgebe (act. 64 Rz. 383), behält sie – wie erwähnt – allfällige Ausnahmen vom Grundsatz, keine "performance guarantees" abzugeben, gleich selbst vor. Ferner war  nach der Darstellung der Beklagten zumindest von Verträgen mit " targets" die Rede gewesen. Das Erreichen dieser Ziele zu garantieren stellt keine Vertragserweiterung dar, die völlig fern liegt. Das IMA vom 7. März 2007 wäre sodann seinem gesamten Inhalt nach nicht als ein wesentlich anderer Vertrag zu qualifizieren, wenn es anstatt einer "performance guarantee" ein " target" aufweisen würde; die Renditegarantie bildet nicht den einzigen Vertragsbestandteil. Vielmehr würden die primären Leistungspflichten gleich  und erst bei Nichterreichen der Rendite die Haftungsregelung greifen, wobei ein Irrtum über die Haftungsfragen nach dem Gesagten kein wesentlicher ist. Massgebend ist, dass die Beklagte das gleiche Ziel anstreben würde, dessen  sie im abgeschlossenen IMA garantierte. Damit wäre auch nicht von  wesentlichen Erklärungsirrtum auszugehen, wenn angenommen würde, J._ habe eine Erklärung betreffend einen Vertrag mit einem "performance target" anstatt einer "performance guarantee" abgeben wollen.
Somit liegt kein Willensmangel vor, weshalb von der Gültigkeit des IMA vom 7. März 2007 auszugehen ist.
3.2.3. Weitere Beanstandungen der Beklagten
3.2.3.1. Unterzeichnung der Dokumente "Special Discretionary Mandate" und " Guidelines – Special Discretionary Mandate" am 30. Mai 2007"
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3.2.3.1.1. Parteibehauptungen
Mit der Klageschrift führen die Kläger aus, anlässlich eines Treffens der  mit dem Kläger 1 in NL-... vom 30. Mai 2007 habe die  dem Kläger 1 die neuen Kontodokumente für das Konto mit der Nr. 5 der Klägerin 3 übergeben. Der Kläger 1 habe diese Dokumente am selben Tag . Auf dem von ihm unterzeichneten Dokument "Investment Guidelines – Special Discretionary Mandate" sei ein ausdrücklicher Hinweis auf das früher  "Discretionary Management Mandate" angebracht gewesen ("/in addition to the previous signed Discretionary Management Mandate"; act. 1 Rz. 37).
Die Beklagte entgegnet mit der Klageantwort, dass die Kläger selber nicht an den gültigen Abschluss des IMA vom 7. März 2007 geglaubt hätten, lege auch der Umstand nahe, dass sie plädieren würden, am 30. Mai 2007, also fast drei  später, den Standard-Vermögensverwaltungsvertrag der Beklagten  zu haben, ohne einen formellen Vorbehalt der Weitergeltung des IMA vom 7. März 2007 anzubringen (act. 11 Rz. 48). Gemäss der Klagebeilage 35 (act. 3/35) habe der Kläger 1 die Dokumente "Investment Guidelines – Special Discretionary Mandate" und "Discretionary Management Mandate" am 30. Mai 2007 unterzeichnet. Zu unterstreichen sei, dass sich der Verweis im  Dokument auf das zweitgenannte beziehe, nicht etwa auf das angebliche IMA vom 7. März 2007 (act. 11 Rz. 112).
Mit der Replik erklären die Kläger, bei ihrem Besuch am 30. Mai 2007 beim  1 in den Niederlanden habe die Nebenintervenientin diesem erklärt, die  würden für interne bzw. formelle Zwecke bei der Beklagten benötigt. Der Kläger 1 habe ihr das ohne Weiteres geglaubt. Der Kläger 1 sei von der Gültigkeit des IMA ausgegangen; er hätte sonst sein IMA nicht derart akribisch und  durch seine Anwälte ausarbeiten und überprüfen lassen und  nicht seine beträchtlichen Vermögenswerte zur Beklagten gebracht, wenn er sich nicht sicher gewesen wäre, dass sein Vermögen von der Beklagten in der von ihm gewünschten und vertraglich festgelegten Form verwaltet werden würde. Der Kläger 1 habe keinen Anlass gehabt, der Nebenintervenientin nicht zu . Der Titel "Investment Guidelines – Special Discretionary Mandate" habe ausdrücklich festgehalten, dass es um ein "Discretionary Mandate" gegangen sei. Zudem werde wörtlich festgehalten: "Addendum/in addition to the previous signed Discretionary Management Mandate". Damit habe sich diese Urkunde nach der nachvollziehbaren Auffassung des Klägers 1 auf die von ihm mit der Beklagten im IMA vereinbarte Tatsache bezogen, dass er der Beklagten keinerlei  erteilt habe, sondern dass die Beklagte die ihr richtig erscheinenden Anlageentscheidungen getroffen habe, um die von ihr garantierte Rendite zu . Folgerichtig habe der Kläger 1 auf der Urkunde gemäss act. 3/32 auch keine Investitionsanweisungen angekreuzt (act. 16 Rz. 83 f.).
Die Beklagte macht mit der Duplik geltend, der Kläger 1 habe am 30. Mai 2007 die Dokumente "Investment Guidelines – Special Discretionary Mandate" und "Special Discretionary Mandate" unterzeichnet. Dabei beziehe sich das erste auf das zweite Dokument und nicht auf das angebliche IMA vom 7. März 2007. Etwas
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anderes habe auch der Kläger 1 nicht wirklich annehmen können. Dies umso mehr, als er bisweilen keine Kosten gescheut habe, sich für sämtliche offenen Fragen im Zusammenhang mit dem angeblichen IMA bei seinen Anwälten . Dass er nunmehr aber zwei ihm vorgelegte Formulare  habe, ohne Rücksprache zu nehmen, erstaune doch sehr. Offensichtlich  er selber nicht an den gültigen Abschluss des IMA vom 7. März 2007 geglaubt haben, seien doch auch die ihm bislang zugestellten Kontoauszüge mit "Non Discretionary Mandate" codiert gewesen (act. 42 Rz. 105). Da die Kläger von  Anfang an hätten erkennen müssen, dass die Beklagte mit ihnen keine IMA wie behauptet abschliessen würde, nütze ihnen die Behauptung, die  habe die Formulare lediglich aus rein formellen Gründen unterschrieben haben wollen, nichts (act. 42 Rz. 346).
3.2.3.1.2. Rechtliches
Die Bestimmungen gemäss Art. 114 ff. OR enthalten zwar nur Bestimmungen über das Erlöschen von einzelnen Obligationen. Soll ein ganzes Schuldverhältnis aufgelöst werden, können die Erlöschensregeln indessen zum Teil analog  werden. Die Parteien können nach dem Grundsatz der Vertragsfreiheit denn auch jederzeit gemeinsam einen Vertrag beenden oder modifizieren (sog. Aufhebungs- und Änderungsfreiheit; Huguenin, Obligationenrecht  und Besonderer Teil, Zürich/Basel/Genf 2012, N 639 u. 641; vgl. Art. 12 u. Art. 115 OR analog), wobei ein Vertrag auch geändert oder aufgehoben werden kann, indem die Parteien einen neuen Vertrag miteinander abschliessen, welcher mit den Bestimmungen des ursprünglichen Vertrags nicht übereinstimmt. In  Sinne liegt neben dem neu geschlossenen Vertrag gleichzeitig ein  geschlossener Aufhebungsvertrag betreffend den alten Vertrag vor, falls die Auslegung zum Ergebnis führt, dass entsprechende auf Aufhebung bzw. Verzicht gerichtete Willensäusserungen vorliegen (vgl. Aepli, in: ZK OR, Teilband V 1h, Das Erlöschen der Obligationen, 3. Aufl., Zürich 1991, Art. 115 N 30 ff.).
3.2.3.1.3. Würdigung
Auch wenn der Wortlaut von Ziffer 11. des "Discretionary Management Mandate" vom 30. Mai 2007 (act. 3/35) mit jenem des IMA vom 7. März 2007 –  im Hinblick auf dessen "performance guarantee" – im Widerspruch steht, stellt sich die Beklagte zu Recht nicht auf den Standpunkt, mit der Unterzeichnung des "Discretionary Management Mandate" sowie der "Investment Guidelines – Special Discretionary Mandate" am 30. Mai 2007 (act. 3/35) hätten die Parteien das IMA vom 7. März 2007 aufgehoben bzw. modifiziert. Die Beklagte bestreitet nicht schlüssig, dass die Nebenintervenientin die Formulare aus rein formellen bzw.  Gründen unterschrieben hätte haben wollen und der Kläger 1 ihr dies ohne Weiteres geglaubt habe. Davon ist deshalb auszugehen. Bei der Urkunde gemäss act. 3/35 handelt es sich um vorgedruckte Standardformulare bzw. -verträge, was von der Beklagten ebenfalls nicht bestritten wird (act. 42 Rz. 346). Es ist nicht  auszugehen, dass mit deren (einseitigen) Unterzeichnung (durch den  1) das individuell ausgehandelte IMA vom 7. März 2007 aufgehoben bzw.  modifiziert werden sollte. Wie gesagt wird dies auch nicht behauptet. Den Klägern ist im Übrigen darin zuzustimmen, dass im Formular keine der verschie-
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denen Investitionsanweisungsmöglichkeiten angekreuzt wurde, weshalb das Formular gar nicht vollständig ausgefüllt wurde. Mit der Beklagten ist zwar davon auszugehen, dass sich das Dokument "Investment Guidelines – Special  Mandate" auf das Dokument "Special Discretionary Mandate" bezieht.  beiden Dokumente stellen nach der Behauptungslage indessen gemeinsam eine blosse Ergänzung des IMA vom 7. März 2007 dar, welcher lediglich formelle Bedeutung für die internen Abläufe der Beklagten zukam. Es ist nicht ersichtlich, was die Beklagte zu ihren Gunsten daraus ableiten könnte (zur Gutgläubigkeit der Kläger vgl. oben).
3.2.3.2. Erteilen von Anlageinstruktionen und Genehmigung der Transaktionen
3.2.3.2.1. Parteibehauptungen
Mit der Duplik erklärt die Beklagte, die Kontobeziehung mit der Bezeichnung "A._" sei nie als "Discretionary Management Mandate" geführt worden (act. 42 Rz. 61). Bei Abschluss des durch die Kläger behaupteten IMA und der Vereinbarung, dass der Kläger 1 der Beklagten keine Anlageinstruktionen erteile, hätte diese bestimmt nicht geschrieben, er solle nicht zögern, sie zu kontaktieren, falls er "investment advise" benötige. Dem Kläger 1 habe aber auch aufgrund der Depotbewertungen, welche die Beklagte regelmässig in das die Kontobeziehung mit der Bezeichnung "A._" betreffende Banklagernd-File geliefert habe,  sein müssen, dass die Bank kein "Discretionary Mandate", also kein  Depot, angenommen habe. Die Kläger würden anerkennen, dass diese Depotbewertungen allesamt als "Non Discretionary Mandate" codiert seien, und dass sie diese Codierung auf den jeweiligen Depotbewertungen bei der  Einsicht in das Banklagernd-File gesehen hätten (act. 42 Rz. 62). Dass der Kläger 1 selber nicht davon ausgegangen sei, dass er der Beklagten keine  erteilen werde, ergebe sich denn auch zweifelsfrei aus den von ihm im Zusammenhang mit der Konto-/Depoteröffnung gegenüber der Beklagten abgegebenen Erklärungen. So habe er am 4. November 2004 unter anderem die Formulare "Information and provisions applicable to securities, foreign exchange, derivate instruments and similar transactions", "Waiver of information concerning special purchases", "Waiver of information concerning derivative instruments", "Waiver of information concerning unusual risks" und "Agreement concerning communications and banking secrecy between C._ Private Bank SA and other companies or offices of the C._ Bank Group" unterzeichnet. Daraus sei ersichtlich, dass der Kläger 1 vielmehr davon ausgegangen sei, er werde der  künftig Instruktionen bezüglich Anlagegeschäften mit Wertpapieren, , Zinsen, Edelmetallen und Rohstoffen etc. erteilen. Auch habe er zur Kenntnis genommen, dass alle von der Beklagten gemäss seinen Anweisungen ausgeführten Transaktionen auf sein alleiniges Risiko ausgeführt würden (act. 42 Rz. 63). Dabei habe der Kläger 1 die Beklagte mit einem speziellen Formular , telefonische und elektronische Instruktionen entgegenzunehmen.  habe er die Beklagte angewiesen, solche Instruktionen umgehend  (act. 42 Rz. 64). Aus den am 4. November 2004 durch den Kläger 1  Kontoeröffnungsunterlagen ergebe sich mit aller Deutlichkeit, dass die Beklagte mit dem Kläger 1 keinen Vermögensverwaltungsvertrag mit einer  Rendite von 5 % für die Kontobeziehung mit der Nr. 4 und der Bezeich-
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nung "A._" abgeschlossen habe, bestätige er doch ausdrücklich, dass weder die Beklagte noch eine andere Person ihm gegenüber eine Gewinngarantie  hätte. Vielmehr habe er sein Bewusstsein um die Tatsache erklärt, dass er den investierten Betrag unter Umständen nicht zurückerhalten werde (act. 42 Rz. 67). Im April 2007 habe der Kläger 1 seine im eigenen Namen unter der  mit der Nr. 4 und der Bezeichnung "A._" auf die von ihm neu  Klägerin 3 überführt (act. 42 Rz. 68). Aufgrund der vom Kläger 1 bzw. der Klägerin 3 am 7. März 2007 unterzeichneten Konto- /Depoteröffnungsunterlagen ergebe sich, dass die Kläger selbst nicht an den  Abschluss des IMA geglaubt hätten. Im krassen Widerspruch zu den  der Kläger, wonach mit dem IMA vom 7. März 2007 zwischen den  vereinbart worden sei, dass die Kläger der Beklagten keinerlei  erteilen würden, stünden die abgegebenen klägerischen Erklärungen im Zusammenhang mit der Konto-/Depoteröffnung. So habe der Kläger 1 unter anderem das Formular "Client instructions concerning unsolicited special " unterzeichnet und erklärt, dass er unter der Kontobeziehung mit der Nr. 5 und der Bezeichnung "B._" über die Beklagte Käufe bezüglich  Arten von Anlagen tätigen wolle. Mit der Unterzeichnung des entsprechenden Formulars habe der Kläger 1 bzw. die Klägerin 3 die Beklagte beauftragt, auf den klägerischen Wunsch hin die entsprechenden Anlagen zu tätigen. Weiter habe der Kläger 1 damit bestätigt, dass er sich bewusst gewesen sei, dass die Käufe der Anlagen auf sein eigenes Risiko erfolgen würden (act. 42 Rz. 73). Auch aus dem Umstand, dass der Kläger 1 bzw. die Klägerin 3 am 7. März 2007 das  "Information and provisions applicable to securities, foreign exchange,  instruments and similar transactions" unterzeichnet hätten, sei ersichtlich, dass sie davon ausgegangen seien, dass sie der Beklagten künftig Instruktionen erteilen würden bezüglich verschiedener Anlagegeschäfte. Sie hätten sodann zur Kenntnis genommen, dass alle von der Beklagten gemäss ihren Anweisungen ausgeführten Transaktionen auf ihr alleiniges Risiko ausgeführt würden. Sie  bestätigt, dabei gegebenenfalls nach Konsultation und Beratung mit ihren  Anlage-, Rechts-, Steuer-, Buchführungs- und sonstigen Beratern zu  und hätten akzeptiert, dass die Beklagte keine Empfehlungen im  mit solchen Investitionen abgeben würde, und dass allfällige von der Beklagten im Zusammenhang mit den Anlagen zur Verfügung gestellte  oder Informationen ohne jegliche Haftung oder Verantwortung der Beklagten gegenüber dem Kunden abgegeben würden (act. 42 Rz. 74). Aufgrund der vom Kläger 1 bzw. der Klägerin 3 gegenüber der Beklagten am 7. März 2007 abgegebenen Erklärungen ergebe sich aber auch mit aller Deutlichkeit, dass  der Kläger 1 bzw. die Klägerin 3 nicht davon ausgegangen sei, die  hätte den Klägern eine jährliche Rendite ihrer Vermögensanlagen , habe der Kläger 1 doch ausdrücklich bestätigt, dass weder die Beklagte noch eine andere Person ihm gegenüber eine Gewinngarantie abgegeben habe (act. 42 Rz. 75). Der Kläger 1 und die Klägerin 3 hätten somit um den höchst  Charakter solcher Anlagen gewusst und explizit akzeptiert, dass sie den angelegten Betrag unter Umständen nicht zurückerhalten werden (act. 42 Rz. 77).
Es sei unzutreffend, dass die Kläger der Beklagten nie irgendwelche  erteilt hätten. Die Kläger hätten immer wieder telefonischen Kontakt
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mit der Nebenintervenientin gehabt, um die Anlagesituation zu besprechen. Im Rahmen dieser Gespräche hätten sie auch Anlageinstruktionen erteilt, wobei die Nebenintervenientin einige dieser Telefongespräche in Aktennotizen festgehalten habe (act. 42 Rz. 110). Die von den Klägern erteilten Instruktionen seien mithin grösstenteils mündlich bzw. telefonisch erfolgt. Im "Private Banking" sei es denn auch durchaus üblich und rechtsgenüglich, dass Anlageinstruktionen mündlich  würden. Die Kläger hätten im Zusammenhang mit der Eröffnung ihrer Konto- /Depotbeziehung bei der Beklagten denn auch kundgetan, dass sie die mündliche – insbesondere telefonische – Auftragserteilung als rechtsgenüglich anschauen und gegen sich gelten lassen würden. Sie hätten die Beklagte ermächtigt,  und Aufträge irgendwelcher Art, die vom Kontoinhaber und/oder seinem Bevollmächtigten per Telefon, Telefax oder gesicherter E-Mail-Verbindung  würden, entgegen zu nehmen (act. 42 Rz. 111). Bereits aufgrund der in der Duplik dargestellten Transaktionsaufträge (act. 42 Rz. 110) sei klar, dass die  alles andere als eine vorsichtige Anlagestrategie hätten verfolgen wollen und keineswegs unbedarfte Anleger seien (act. 42 Rz. 112). Selbst wenn man davon ausgehen würde, dass die Kläger der Beklagten nie irgendwelche  erteilt hätten, hätten die Investitionen jedenfalls zufolge fehlender  durch die Kläger als genehmigt zu gelten (act. 42 Rz. 113 ff.).
3.2.3.2.2. Rechtliches
Wie bereits erwähnt, kann ein Vertrag auch durch konkludentes Verhalten  werden, wobei durch Auslegung zu ermitteln ist, ob eine auf Aufhebung  Willensäusserung des Gläubigers vorliegt. Von einem entsprechenden Verzichtswillen des Gläubigers ist auszugehen, wenn dessen Verhalten nach den konkreten Umständen gemäss der allgemeinen Lebenserfahrung und  zu diesem Schluss führt. Da in der Regel aber niemand ohne  auf einen Anspruch verzichtet, ist ein durch Schweigen oder  Verhalten geäusserter Erlasswille des Gläubigers nicht leichthin anzunehmen (Aepli, a.a.O., Art. 115 N 30). Wenn das eine abgemacht und dann (von beiden Seiten) das andere gelebt wird, kann somit nach dem Gesagten u.U. ebenfalls  Vertragsaufhebung bzw. -änderung vorliegen.
3.2.3.2.3. Würdigung
Soweit die Beklagte aus den Kontoeröffnungsunterlagen etwas für sich ableiten will, scheitert sie daran, dass das IMA vom 7. März unter Ziffer 12 ausdrücklich festhält, dass dieses im Konfliktfall mit den "Terms and Conditions" letzteren  und ältere Vereinbarungen zwischen den Parteien ersetzt: "[...] where there is a discrepancy or conflict between the terms of this Agreement and the Terms and Conditions, the terms of this Agreement shall prevail [...] this Agreement  all prior agreements, arrangements and untertakings between the  in relation to the services being provided under this Agreement [...]." Ob die Depotbewertungen allesamt als "Non Discretionary Mandate" codiert waren, kann offen bleiben, da die Kläger angesichts des IMA vom 7. März 2007 annehmen durften, dass auch die Beklagte von einem Vermögensverwaltungsvertrag . Falls die Beklagte nicht von einem verwalteten Konto ausgegangen sein sollte, könnte daraus aber ohnehin nicht die (konkludente) Aufhebung des IMA
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vom 7. März 2007 abgeleitet werden. Wovon die Beklagte diesbezüglich  ist, ist nicht relevant; massgebend ist, was (in Anwendung des ) abgemacht worden ist. Ein klägerischer Aufhebungswille bezüglich des IMA vom 7. März 2007, insbesondere ein Erlasswille in Bezug auf die " guarantee", ist nicht ersichtlich. Aus der E-Mail des Klägers 1 an die Nebenintervenientin vom 5. Juli 2007 geht vielmehr hervor, dass die Kläger von der Gültigkeit der "performance guarantee" ausgingen (act. 3/40).
Ein Teil der durch die Beklagte eingereichten Aktennotizen bezüglich der  "Transaktionsaufträge" erweist sich im Zusammenhang mit dem IMA vom 7. März 207 bereits deshalb als irrelevant, weil die behaupteten Aufträge  aus dem Zeitraum vor dem Abschluss des IMA stammen und/oder die  von Personen betreffen, welche aus dem IMA nicht berechtigt sind (vgl. dazu weiter unten; act. 43/8-13). Der Inhalt der übrigen durch die Beklagte eingereichten Aktennotizen betreffend die durch die Beklagte behaupteten und die Kläger bestrittenen "Transaktionsaufträge" (act. 42 Rz. 110; act. 43/14-18) bringt zum Ausdruck, dass es sich dabei um Vorschläge der Nebenintervenientin gehandelt haben soll, denen der Kläger 1 zugestimmt habe. Wenn auf den  der Nebenintervenientin hin der Entscheid für eine Investition getroffen wird, geschieht dies (auch) unter ihrer Verantwortung. Entscheidend ist aber , dass allfällige Instruktionen nichts an der Verbindlichkeit des IMA vom 7. März 2007 zu ändern vermöchten. Dieses sieht kein Mitspracherecht des  1 betreffend die Anlageentscheide vor. So bestimmt Ziff. 3.1: "[...] the Client shall have no input in the decisions of the Bank in relation to the Investments." (act. 34). Sollte die Beklagte trotzdem nach den Instruktionen – insbesondere im Sinne von Zustimmungen zu Vorschlägen der Nebenintervenientin – des  1 gehandelt haben, hätte sie dies auf eigene Verantwortung getan. An ihrer Pflicht, die garantierte Rendite zu erreichen bzw. für diese gerade zu stehen,  sich mithin nichts geändert. Ob es sich bei den durch die Beklagte  Aktennotizen (act. 43/8-18) um Fälschungen handelt, wie die Kläger  (act. 51 Rz. 112 ff.), kann somit offen bleiben. Selbst die Beklagte schliesst aus den behaupteten Transaktionsaufträgen im Übrigen lediglich, dass die Kläger alles andere als eine vorsichtige Anlagestrategie verfolgen wollten (act. 42 Rz. 112). Insbesondere wird (zu Recht) nicht behauptet, dass das IMA vom 7. März 2007 aufgrund (allfälliger) Anlageentscheide der Kläger keine Geltung mehr gehabt hätte. Schliesslich hilft der Beklagten auch der Hinweis nicht weiter, dass die Kläger die beklagtischen Investitionen jedenfalls zufolge fehlender  genehmigt hätten, da eine solche Beanstandungsobliegenheit im IMA vom 7. März 2007 nicht vorgesehen ist. Vielmehr bot das IMA vom 7. März 2007 gerade den grossen Vorteil einer garantierten Rendite, so, dass sich der Kläger 1 und die Klägerin 3 nicht um die einzelnen Investitionen zu sorgen brauchten.
Nach dem Gesagten kann die Beklagte auch aus allfällig durch die Kläger  Instruktionen bzw. dem Fehlen klägerischer Beanstandungen von  durch die Beklagte nichts für sich ableiten.
3.2.4. Rechte und Pflichten des Klägers 1 und der Klägerin 3 gegenüber der  aus dem IMA vom 7. März 2007
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3.2.4.1. Aktiv- und Passivlegitimation sowie Art der Gläubigerschaft
3.2.4.1.1. Parteibehauptungen
Die Kläger machen in der Replik geltend, der Kläger 1 und die Klägerin 3 seien mit Bezug auf die aus den Kontobeziehungen "A._" und "B._ " erhobenen Forderungen Solidargläubiger im Sinne von Art. 150 OR. Das  aus dem IMA – der Kläger 1 und die Klägerin 3 seien beide Vertragsparteien – und aus der Tatsache, dass der Kläger 1 das Kapital am 28. Februar 2007 auf das Konto "A._" eingebracht habe, von wo der Betrag durch die  von der Beklagten anschliessend auf das Konto "B._ Foundation" weiterüberwiesen worden sei (act. 16 Rz. 8).
Die Beklagte bringt in der Duplik vor, Solidarität unter mehreren Gläubigern  u.a., wenn der Schuldner erkläre, jeden einzelnen von ihnen auf die ganze Forderung berechtigen zu wollen, wobei die Beklagte vorliegend keine solche  abgegeben habe. Die Übertragung eines Vermögens – vom Kläger 1 auf das Konto "A._" und von da auf das Konto "B._ Foundation" – könne keine Solidargläubigerschaft begründen. Vielmehr sei die Tatsache, dass die  3 am 7. März 2007 die Kontobeziehung Nr. 5 "B._ Foundation" bei ihr, der Beklagten, eröffnet habe, massgeblich. Dies aber bedeute, dass die Klägerin 3, nicht aber der Kläger 1, am Konto Nr. 5 "B._ Foundation" berechtigt sei. Der Kläger 1 könne somit keinerlei Ansprüche aus einer ihn nicht betreffenden Kontobeziehung ableiten bzw. einklagen. Überhaupt entstehe eine  nicht ohne Weiteres aus einem Vertrag, nur weil mehrere Gläubiger mit einem Schuldner Vertragsbeziehungen aufnehme würden. Bei teilbarer Leistung ergebe sich grundsätzlich für jeden Gläubiger eine Teilforderung (act. 42 Rz. 151 f.).
Die Kläger führen in der Stellungnahme zur Duplik aus, die Beklagte würde , dass der Wortlaut des IMA offensichtlich eine Solidargläubigerschaft  dem Kläger 1 und der Klägerin 3 im Sinne von Art. 150 OR vorsehe. Im IMA würden der Kläger 1 "A._" und die Klägerin 3 "Accountholder" genannt. Gemäss "Definitions" würden der Kläger 1 und die Klägerin 3 zusammen mit dem Begriff "Client" bezeichnet (act. 51 Rz. 81). Folglich seien der Kläger 1 und die Klägerin 3 als Gemeinschaft zu betrachten. Als Solidargläubigerschaft werde in der Lehre und Rechtsprechung das Gemeinschaftskonto als Beispiel angeführt. Nichts anderes ergebe sich aus dem IMA, denn gemäss dessen Wortlaut habe die Beklagte sowohl dem Kläger 1 wie auch der Klägerin 3 (zusammen: "Client") die garantierte Rendite versprochen (act. 51 Rz. 82).
Die Beklagte wiederholt hierzu ihren bereits mit der Duplik eingenommen  und führt weiter aus, das IMA halte unter Ziff. 1.1. "Account" fest, dass es sowohl das Konto 4 "A._" als auch das Konto des "Accountholders" –  Definition im IMA das Konto "B._" – betreffe. Aus diesem Grund seien als Vertragsparteien des IMA der Kläger 1 und die Klägerin 3 aufgeführt. Die  der Kläger, daraus ableiten zu können, bezüglich des Kontos "B._" bestehe eine Solidargläubigerschaft, könne nicht gefolgt werden. Auch die  Kontoeröffnungsunterlagen würden ausweisen, dass die Klägerin 3
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Vertragspartnerin und Kontoinhaberin sei. Der Kläger 1 sei der wirtschaftlich  an der Klägerin 3 und für sie zeichnungsberechtigt. Kontoinhaberin sei aber die Klägerin 3 (act. 64 Rz. 266). Daraus folge, dass es sich nicht um zwei Personen handle, die am Konto "B._" berechtigt seien; berechtigt sei  die Klägerin 3. Es werde ausdrücklich bestritten, dass es sich dabei um ein Gemeinschaftskonto des Klägers 1 und der Klägerin 3 handle, wie dies die Kläger behaupten würden. Der Kläger 1 und die Klägerin 3 würden keine Gemeinschaft darstellen und würden auch kein Gemeinschaftskonto führen (act. 64 Rz. 267).
3.2.4.1.2. Rechtliches
Bei der Sachlegitimation geht es um die Frage der Berechtigung der klagenden Partei(en), das eingeklagte Recht oder Rechtsverhältnis geltend zu machen (). Die Sachlegitimation fehlt, wenn der Anspruch nicht dem Kläger zusteht oder nicht dem Beklagten gegenüber besteht (Spühler/Dolge/Gehri, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 9. Aufl. 2010, 5. Kap. N 105).
Solidargläubigerschaft bedeutet, dass bei einer Beteiligung von mehreren  an einer Forderung jeder Gläubiger unter den gleichen Voraussetzungen  ist, die ganze Leistung an sich selbst zu verlangen. Umgekehrt kann der Schuldner jedem Gläubiger mit befreiender Wirkung leisten, solange er nicht von einem bestimmten Gläubiger belangt worden ist. Gemäss Art. 150 Abs. 1 OR  Solidarität unter mehreren Gläubigern, wenn der Schuldner erklärt, jeden einzelnen auf die ganze Forderung berechtigen zu wollen, sowie in den vom  bestimmten Fällen. Solidargläubigerschaft entsteht somit nicht ohne Weiteres aus einem Vertrag, den mehrere Gläubiger mit einem Schuldner abschliessen, sondern bei teilbarer Leistung ergibt sich grundsätzlich für jeden Gläubiger eine Teilforderung, wobei beim Fehlen einer vertraglichen Abrede über die einzelnen Teile eine Aufteilung nach Köpfen erfolgt. Eine (vertraglich begründete)  liegt nur vor, wenn der Schuldner erklärt, jeden Einzelnen der Gläubiger auf die ganze Forderung zu berechtigen, wobei sich eine solche  aus einer ausdrücklichen Erklärung oder konkludent ergeben kann (Gauch/Schluep et al., OR AT Band II, 9. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2008, N 3659 u. 3663; Heierli/Schnyder, in: BSK OR AT, Art. 150 Rz. 2).
3.2.4.1.3. Würdigung
Vertragsparteien des IMA vom 7. März 2007 sind der Kläger 1, die Klägerin 3  die Beklagte (act. 34). Sie sind somit aus dem Vertrag berechtigt und . Unter den Parteien ist die Art der klägerischen Berechtigung an den  aus dem IMA gegenüber der Beklagten umstritten. Im Fall von  könnte nach dem Gesagten jeder Gläubiger die gesamte  an sich selbst verlangen. Sollte den Klägern vorliegend lediglich  gegenüber der Beklagten zustehen, könnten sie einzeln nur ihren Teil an der Gesamtforderung einfordern. Der Kläger 1 und die Klägerin 3 machen den ihnen aus dem IMA vom 7. März 2007 insgesamt gegenüber der Beklagten  Betrag indessen gemeinsam geltend. Daran ändert nichts, dass sie die Gutschreibung auf einem Konto der Klägerin 3 bei der Beklagten (act. 16 S. 2; act. 56 S. 1) bzw. die Leistung auf ein auf den Namen der Klägerin 3 lautendes
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Konto verlangen (act. 108 S. 1 f.). Letzteres bedeutet in diesem Zusammenhang lediglich, dass die Beklagte mit der von beiden Klägern gewünschten  auf das angegebene Konto (auch bei Annahme von Teilgläubigerschaft) nicht nur ihren vertraglichen Verpflichtungen gegenüber der Klägerin 3, sondern auch jenen gegenüber dem Kläger 1 nachkommen würde. Ob in Bezug auf die klägerischen Forderungen gegenüber der Beklagten Solidar- oder  besteht, kann demnach offen gelassen werden.
3.2.4.2. Leistung des "initial investment"
3.2.4.2.1. Parteibehauptungen
Die Kläger führen aus, mit E-Mail vom 28. Februar 2007 habe die  dem Kläger 1 bestätigt, dass der von ihm transferierte Betrag von EUR 27'529'983.96 bei ihr eingetroffen sei. Zusammen mit den vom Kläger 1  auf dem Konto mit der Nr. 4 und der Bezeichnung "A._" deponierten Vermögenswerten habe der Kläger 1 zu diesem Zeitpunkt bei der Beklagten EUR 30 Mio. angelegt gehabt (act. 1 Rz. 29; act. 16 Rz. 79).
Mit der Duplik erklärt die Beklagte, die Hauptbegehren der Kläger seien (auch) abzuweisen, weil das gemäss Vertragstext zum Erreichen der angeblich  Rendite nötige "initial investment" von EUR 30 Mio. nicht einbezahlt  sei (act. 42 Rz. 11). Der Kläger 1 habe am 28. Februar 2007 gemäss eigenen Angaben nicht den Betrag von EUR 30'000'000.– auf sein Konto 4 mit der  "A._", sondern lediglich EUR 27'529'983.96 überwiesen. Offenbar habe die Nebenintervenientin auch den Erhalt genau dieses Betrags bestätigt. Die von den Klägern geltend gemachte Mindestrendite von 7.57 % p.a. ab dem 1. März 2007 wäre daher auch aus diesem Grund nicht geschuldet (act. 42 Rz. 144). Zudem habe der Kläger 1 auch zusammen mit den bereits auf dem Konto mit der Nr. 4 deponierten Vermögenswerten die nötigen EUR 30'000'000.– nicht erreicht. Dies ergebe sich bereits aus dem Klagebegehren 1.1 (der Replik), verlangten doch die Kläger 1 und 3 nicht den Betrag von EUR 30'000'000.–,  EUR 29'956'804.05 (act. 42 Rz. 145). Die Kläger behaupteten betreffend die Rechtsbegehren 1.2 und 1.4 nicht einmal, dass das für die Erreichung der  nötige "initial investment" auf den entsprechenden Kontobeziehungen  gewesen sei. Der zur Erreichung der angeblich vereinbarten Rendite nötige Betrag sei nicht einbezahlt gewesen (act. 42 Rz. 148). Der Saldo auf dem Konto mit der Nr. 5 und der Bezeichnung "B._" habe per 1. März 2007 nicht EUR 29'956'804.05 betragen. Dieses Konto habe am 1. März 2007 noch nicht existiert. Er habe auch auf dem Konto mit der Nr. 4 nicht EUR 29'956'804.05 . Die Kläger verschwiegen das Subportfolio 2, auf welchem ein Minussaldo von CHF 298'911.02 bestanden habe (act. 42 Rz. 425).
Die Kläger führen in der Stellungnahme zur Duplik im Wesentlichen aus, richtig sei, dass der Kläger 1 und die Klägerin 3 sowie die Beklagte, handelnd durch die Nebenintervenientin, vereinbart hätten, dass der Kläger 1 und die Klägerin 3 zu dem bereits bei der Beklagten deponierten Vermögen des Klägers 1 auf dem Konto 4 "A._" den Differenzbetrag überweisen würden, so dass der Saldo EUR 30 Mio. betragen habe. Beide Konti, das Konto "A._" sowie das Konto
- 78 -
"B._", seien Vertragsgegenstand des IMA, womit beide Kontosaldi für das "initial investment" gemäss IMA zusammengezählt worden seien. Um diesen  zu kennen, habe der Kläger 1 die Nebenintervenientin ausdrücklich nach dem genauen Kontostand auf dem Konto "A._" gefragt, worauf der  1 am 28. Februar 2007 die Überweisung des Differenzbetrags von EUR 27'529'983.96 habe tätigen lassen. Mit E-Mail vom 28. Februar 2007 habe die Nebenintervenientin dem Kläger 1 bestätigt, den Betrag in Höhe von EUR 27'529'983.96 erhalten zu haben. Die Beklagte habe weder damals noch in der Folge je verlauten lassen, dass der Kläger 1 und die Klägerin 3 damit nicht den vollen Betrag von EUR 30 Mio. bei der Beklagten deponiert hätten, womit der Kläger 1 zu Recht davon ausgegangen sei, dass dies auch so erfolgt sei. Die  habe dem Kläger 1 den angeblichen Minussaldo von CHF 298'991.02 auf dem Konto 4-2 verschwiegen, weshalb dem Kläger 1 daraus kein Nachteil erwachsen dürfe. Indem die Beklagte die Summe von insgesamt EUR 29'956'804.05 als "initial investment" Ende Februar 2007 entgegengenommen habe – von dem angeblichen Minussaldo auf dem Subaccount 2 habe der Kläger 1 nichts gewusst –, habe sie diesen Betrag als Investitionssumme akzeptiert und damit genehmigt. Die von der Beklagten nun erstmals mit Einreichung der Duplik am 14. April 2009 und damit rund zwei Jahre später erhobene "Rüge" erfolge rechtsmissbräuchlich – es gehe um eine Differenz im Promillebereich – resp. zu spät. Die Behauptung, dass der Kläger 1 und die Klägerin 3 zu Beginn des  Investitionsjahrs wiederum EUR 30 Mio. einzuzahlen gehabt hätten, sei falsch und unsubstanziiert. Im IMA sei nichts Derartiges vereinbart worden. Vielmehr habe die Beklagte gemäss IMA die garantierte Rendite für das erste  zu erreichen gehabt, bei vollständigem Kapitalerhalt. Somit sei die Beklagte verantwortlich gewesen für den Bestand des "initial investment" zu Beginn jedes neuen Investitionsjahrs (act. 51 Rz. 40 ff.).
Die Beklagte erklärt dazu im Wesentlichen, diese Vorbringen der Kläger seien neu und damit unzulässig (act. 64 Rz. 63 ff.). Die Kläger übersähen, dass die Kontobeziehung 5 "B._" zum massgeblichen Zeitpunkt (28. Februar 2007) noch nicht eröffnet gewesen sei; es habe mithin kein Konto-Saldo "B._" , der zum überwiesenen Betrag hätte hinzugerechnet werden können. Dass die Darstellung der Kläger, wonach lediglich der Saldo auf dem Konto 4 "A._" am massgeblichen Stichtag EUR 30'000'000.– habe betragen müssen, nicht  sein könne, ergebe sich sodann bereits aus dem angeblichen  der Nebenintervenientin und von J._ vom 31. Januar 2007 (act. 3/20 = 17/169) an die Kläger. Bestehe Einigkeit zwischen den Parteien, dass das für den Erhalt der angeblich vereinbarten Mindestrendite von 7.57% p.a. nötige "initial investment" von EUR 30'000'000.– nicht einbezahlt worden sei, könne dies nichts anderes bedeuten, als dass Letztere nicht geschuldet sei. Dies ergebe sich aus dem Wortlaut von Ziff. 11.1 des von den Klägern vorgelegten Vertragstexts des angeblichen IMA. Die Kontoauszüge für 4-1 und 4-3 hätten gesamthaft den Betrag von EUR 29'956'804.05 ausgewiesen. Würde man den Minussaldo von EUR 185'277.76 auf dem Subaccount 4-2 berücksichtigen, hätte der Saldo der Kontobeziehung 4 "A._" zum massgeblichen Stichtag lediglich EUR 29'771'526.05 (recte: EUR 29'771'526.29) betragen (act. 64 Rz. 185 ff.).
- 79 -
3.2.4.2.2. Rechtliches
Der offenbare Missbrauch eines Rechtes findet keinen Rechtsschutz (Art. 2 Abs. 2 ZGB). Ob Rechtsmissbrauch vorliegt, ist nicht nach starren Regeln,  nach den Umständen des Einzelfalls zu entscheiden. Konkretisiert wird das Rechtsmissbrauchsverbot durch Fallgruppen. Ein rechtlich relevantes  Verhalten (venire contra factum proprium) liegt dann vor, wenn durch früheres Verhalten schutzwürdiges Vertrauen begründet wurde, welches durch neue Handlungen enttäuscht wird. Weiter muss der Vertrauende deswegen  Dispositionen getroffen haben (Middendorf/Grob, in: CHK ZGB 2 N 15 ff.; Honsell, in: BSK ZGB I, Art. 2 N 43).
3.2.4.2.3. Würdigung
Unbestritten ist, dass der Kläger 1 auf sein Konto mit der Nr. 4 und der  "A._" lediglich EUR 27'529'983.96 überwiesen hatte und dass er auf diesem – unter Berücksichtigung des Minussaldos auf dem Subaccount 2 – am massgebenden Stichtag, dem 28. Februar 2007, lediglich EUR 29'771'526.29  EUR 30'000'000.– deponiert hatte.
Damit stellt sich die Frage, ob es im Sinne der Vorbringen der Kläger  ist von der Beklagten, sich darauf zu berufen, es seien nicht (ganz) EUR 30 Mio. auf den Konten gutgeschrieben gewesen. Vorweg ist festzuhalten, dass es sich bei den Ausführungen des Klägers 1 dazu nicht um unzulässige  (act. 64 Rz. 186), sondern um eine Stellungnahme zu neuen Ausführungen der Beklagten in der Duplik handelt. Die Beklagte beruft sich auf das Schreiben vom 31. Januar 2007, gemäss welchem sie den Transfer von EUR 30 Mio. auf das Konto 4 erwartet (act. 3/20 = 17/169). Der Kläger 1 stützt sich demgegenüber auf seine spätere E-Mail vom 27. Februar 2007 an die Nebenintervenientin, in welcher er schreibt, er wolle das Geld morgen überweisen; er bitte um Zusendung des Instruktionsblattes, um Fehler zu vermeiden; um so nah wie möglich an den Investitionsbetrag heranzukommen, bitte er um Zusendung des letzten Auszugs für 4. Am folgenden Tag bestätigte die Nebenintervenientin dem Kläger 1 die Überweisung von EUR 27'529'983.96, stellte die Zusendung eines aktualisierten Auszugs für den Folgetag in Aussicht und bedankte sich fürs Loslegen (act. 3/27 = 17/178; act. 52/233 f.). Indem die Beklagte den Betrag von EUR 27'529'983.96 entgegennahm, durfte der Kläger 1 darauf vertrauen, den gemäss dem IMA  Betrag überwiesen zu haben, nachdem er keine gegenteilige Meldung erhielt bzw. nach Absprache mit der Nebenintervenientin handelte und  schrieb, er wolle so nah wie möglich an den Investitionsbetrag herankommen. Hinzu kommt, dass er keinen Auszug vom Subaccount 2 mit dem Minussaldo  hatte (vgl. act. 3/28). Wenn die Beklagte nun geltend macht, es seien nicht EUR 30 Mio. überwiesen worden, enttäuscht sie dadurch das berechtigte  des Klägers 1, der weitere Dispositionen unterliess, indem er keine weitere Überweisung tätigte. Das widersprüchliche Verhalten der Beklagten erweist sich im konkreten Fall als rechtsmissbräuchlich, so dass sie sich nicht darauf berufen kann, es seien nicht die gesamten EUR 30 Mio. überwiesen worden. Entgegen den Ausführungen der Beklagten ergibt sich aus Ziff. 5.1 des IMA auch nicht, dass für das zweite Jahr erneut EUR 30 Mio. zu überweisen gewesen wären.
- 80 -
3.2.4.3. Forderungshöhe
3.2.4.3.1. Parteistandpunkte
3.2.4.3.1.1. Kläger
In früheren Rechtsbegehren hatten der Kläger 1 und die Klägerin 3 für die  Investitionsjahre per 1. September (2008 bzw. 2009) die Gutschrift des  Betrags zuzüglich der garantierten Rendite auf dem Konto der Klägerin 3 mit der Nr. 5 und der Bezeichnung "B._ Foundation" bei der Beklagten  (act. 16 S. 2; act. 56 S.1). Das entsprechende Konto wies am erwähnten Stichtag aber bereits einen bestimmten Vermögensstand auf, weshalb der Kläger 1 und die Klägerin 3 faktisch lediglich die Differenz zwischen diesem  und jenem verlangt hatten, welcher resultiert wäre, wenn das "initial " zwei Jahre lang mit dem jeweils vorgesehenen Prozentsatz der " guarantee" verzinst worden wäre. Nach der Saldierung und Schliessung dieses Kontos verlangen sie mit der Klageänderung vom 16. Juni 2011 nun direkt die Differenz zwischen dem tatsächlichem Vermögensstand per 1. September des Jahres 2008 bzw. 2009 und dem Vermögensstand unter Berücksichtigung der "performance guarantee". Mithin beantragen sie (wiederum mit zwei separaten Begehren für die Investitionsjahre 2007/2008 sowie 2008/2009) die Verpflichtung der Beklagten, ihnen insgesamt EUR 11'204'484.12 zuzüglich Verzugszins von 5 % ab 2. September 2009 auf dem Betrag von EUR 3'879'000.52 zu bezahlen (act. 108 S. 1 f.). Nachdem der Kläger 1 und die Klägerin 3 ursprünglich – wie  – die Gutschrift auf das Konto der Klägerin 3 bei der Beklagten mit der Nr. 5 und der Bezeichnung "B._ Foundation" verlangt hatten, beantragen sie nach dessen Saldierung und Schliessung die Gutschrift auf das Konto mit der Nr. ..., lautend auf "B._", bei der Bank H._ N.V., ..., NL-... BV  (act. 108 S. 1 f.).
Der Kläger 1 und die Klägerin 3 erklären, da ihnen keine Kontoauszüge der  mit den Kontosaldi per 1. September 2008 und 2009 für das Konto Nr. 5 vorliegen würden, würden sie den Berechnungen bezüglich der verlangten  gemäss der Hauptbegehren 1.1 und 1.2 jeweils die Kontostände des Vortags, per 31. August 2008 und 2009, zugrunde legen. Dabei würden sie von der  ausgehen, dass der Kontostand vom Abend des 31. Augusts gegenüber demjenigen vom Morgen des 1. Septembers keine Veränderung erfahren habe. Für die Bezifferung des gemäss Begehren 1.1 von der Beklagten verlangten  von EUR 7'325'483.60 nehmen der Kläger 1 und die Klägerin 3 folgende  vor: EUR 29'956'804.05 zuzüglich der Mindestrendite von 7.57 % des Investitionsjahrs 2007/08 abzüglich des Kontostands vom 31. August 2008 von EUR 22'035'047.06 [recte: EUR 25'247'883.07] zuzüglich Verzugszinsen. Für die Bezifferung des gemäss Begehren 1.2 von der Beklagten verlangten Betrags von EUR 3'879'000.52 nehmen der Kläger 1 und die Klägerin 3 folgende Berechnung vor: EUR 32'224'534.12 (EUR 29'956'804.05 zuzüglich der Mindestrendite von 7.57 % des Investitionsjahrs 2007/08) zuzüglich der Mindestrendite von 8.02 % des Investitionsjahrs 2008/09 abzüglich des Kontostands vom 31. August 2009 von EUR 20'975'099.44 [recte: EUR 23'604'457.63] abzüglich des gemäss  1.1 zuzusprechenden Betrags von EUR 7'325'483.60 (act. 108 Rz. 11 ff.).
- 81 -
Hinsichtlich des Bezugs von Gebühren durch die Beklagte erklärt der Kläger 1
u.a., gemäss Ziff. 4.1 des IMA vom 12. März 2007 sei die Beklagte lediglich be-
fugt, "management fees" in der Höhe von 0.3 % zu verlangen, und zwar nur unter
der Voraussetzung, dass die garantierte Rendite erreicht worden sei, was die Be-
klagte indessen verfehlt habe (act. 51 Rz. 196).
3.2.4.3.1.2. Beklagte
Die Beklagte stellt sich mit ihrer Stellungnahme zur Klageänderung (act. 108) und Noveneingabe vom 7. Oktober 2011 auf den Standpunkt, dass die Nennung eines neuen Leistungsortes für die angeblich bestehenden Ansprüche der Kläger aus materiellrechtlichen Gründen unzulässig sei (act. 117 Rz. 26). Wenn man von den falschen Annahmen einer zulässigen Klageänderung und der Gültigkeit des IMA ausgehen würde, würden die "General conditions and custody account " des angeblichen IMA gelten (vgl. act. 3/4). Diese würden als Leistungsort  und nicht Amsterdam vorsehen. Die Kläger würden somit eine Leistung der Beklagten an einen Erfüllungsort verlangen, für den es auch bei Annahme der Geltung des IMA keine vertragliche Grundlage gebe und zu deren Leistung die Beklagte somit auch nicht verpflichtet werden könne (act. 117 Rz. 27 f.).
Die Beklagte führt weiter aus, die Kläger würden die Kontoschliessung erwähnen, um ihre Klageänderung zu rechtfertigen. Was die Kläger jedoch unerwähnt lassen würden, seien die Beträge, welche der Klägerin 3 im Rahmen der gesamten  letztendlich zugeflossen seien (act. 117 Rz. 33). Mit Schreiben vom 24. Dezember 2009 habe die Klägerin 3 der Beklagten die Anweisung erteilt, sämtliche Positionen, d.h. sowohl cash-Positionen als auch alle anderen  des Portfolios Nr. 5 "B._ Foundation" per 4. Januar 2010 gemäss den dem Schreiben beiliegenden Instruktionen zu überweisen. Die Beklagte sei dieser Anweisung nachgekommen und habe die entsprechenden Überweisungen vorgenommen (act. 117 Rz. 35). Wie aus der von der Beklagten erstellten  ersichtlich werde, seien an die Klägerin 3 bis zur Schliessung des Kontos Nr. 5 "B._ Foundation" von der Beklagten insgesamt EUR 23'647'217.60  (act. 117 Rz. 36). Die Beklagte listet in der Folge die einzelnen Überweisungen auf, welche sie in diesem Zusammenhang an die Bank H._ NV vorgenommen habe (act. 117 Rz. 37 ff.), und erklärt, da sämtliche  aus der Kontobeziehungen Nr. 5 "B._ Foundation" an die Klägerin 3 zurückgeflossen seien, besitze diese zum heutigen Zeitpunkt keine Ansprüche mehr aus dieser Kontobeziehung (act. 117 Rz. 98).
Schliesslich stellt sich die Beklagte auf den Standpunkt, dass die Ansprüche der Kläger falsch berechnet worden seien, falls die Klageänderung zugelassen und die Ansprüche der Kläger im Grundsatz gutgeheissen würden (act. 110 Rz. 99). Die Kläger würden von einem falschen Sollzustand per 31. August 2008 und 2009 ausgehen. Es sei zu berücksichtigen, dass die Beklagte zu Recht "management fees" belastet habe. Würde die Gültigkeit des IMA unterstellt, müssten die bis zum 31. August 2008 bzw. 2009 aufgelaufenen "management fees" deshalb vom von
- 82 -
den Klägern angenommenen Sollzustand per 31. August 2008 bzw. 2009  werden.
Bei den management fees handle es sich in Bezug auf den Sollzustand per
31. August 2008 um einen Betrag in der Höhe von EUR 548'903.84. Dieser setze
sich aus EUR 81'677.40 für das Quartal April 2007 bis Juni 2007, zuzüglich
EUR 108'017.54 für das Quartal Juli 2007 bis September 2007, zuzüglich
EUR 97'443.83 für das Quartal Oktober 2007 bis Dezember 2007, zuzüglich
EUR 100'496.87 für das Quartal Januar 2008 bis März 2008, zuzüglich
EUR 95'740.26 für das Quartal April 2008 bis Juni 2008 sowie zuzüglich
EUR 65'527.94 (anteilsmässige "management fees" für das Quartal Juli 2008 bis
September 2008) zusammen (act. 117 Rz. 101 f.). Der Sollzustand würde somit
nicht EUR 32'224'534.12, sondern EUR 548'903.84 weniger, d.h.
EUR 31'675'630.28 betragen. Ziehe man von diesem Betrag den Betrag von
EUR 25'247'883.07 ab (Istzustand des Kontos Nr. 5 per 31. August 2008), ergebe
sich ein Betrag von EUR 6'749'134.57 (EUR 6'427'747.21 plus Zinsen zu 5% vom
2. September 2008 bis zum 1. September 2009, ausmachend EUR 321'387.36)
(act. 117 Rz. 103 f.). Dieser Betrag würde dem Anspruch der Kläger gemäss ge-
ändertem Hauptbegehren 1.1 entsprechen.
Der Sollzustand per 31. August 2009 sei von den Klägern ebenfalls falsch be-
rechnet worden. Ausgehend vom Sollbetrag per 31. August 2008 von
EUR 31'675'630.28 ergebe sich eine Mindestrendite vom 1. März 2008 bis zum
1. März 2009 von EUR 2'540'385.55. Somit betrage der Sollzustand per 31. Au-
gust 2009 EUR 34'216'015.83 abzüglich der management fees für die Zeit zwi-
schen dem 1. September 2008 bis zum 31. August 2009. Die management fees
würden EUR 377'801.27 (EUR 32'763.97 [anteilsmässige management fees für
das Quartal Juli 2008 bis September 2008], zuzüglich EUR 94'219.48 für das
Quartal Oktober 2008 bis Dezember 2008, zuzüglich EUR 95'799.79 für das
Quartal Januar 2009 bis März 2009, zuzüglich EUR 92'688.21 für das Quartal Ap-
ril 2009 bis Juni 2009 sowie zuzüglich EUR 62'329.82 [anteilsmässige manage-
ment fees für das Quartal Juli 2009 bis September 2009]) betragen. Dies ergebe
einen Sollbetrag des Kontos Nr. 5 per 31. August 2009 in der Höhe von
EUR 33'838'214.56. Ziehe man nun von diesem Betrag einerseits den Betrag von
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EUR 23'604'457.63 (Istzustand per 31. August 2009) und andererseits den Betrag
von EUR 6'749'134.57 ab, ergebe sich ein Betrag von EUR 3'484'622.36. Dieser
Betrag (zuzüglich Verzugszins von 5% ab 2. September 2009) wäre der Anspruch
der Kläger gemäss geändertem Hauptbegehren 1.2 (act. 117 Rz. 105 ff.).
Die Beklagte macht weiter geltend, dass den Klägern schon lange bekannt gewe-
sen sei, dass die Beklagte Gebühren erhebe. Deshalb hätten die Kläger schon zu
einem früheren Zeitpunkt [und nicht erst in der Triplik] ihre tatsächlichen Vorbrin-
gen mit Bezug auf die angeblich von der Beklagten widerrechtlich erhobenen Ge-
bühren einbringen können. Die Berufung auf § 115 Ziff. 2 ZPO/ZH helfe ihnen
nicht weiter, da sich mit der eingereichten Korrespondenz und den Belastungsan-
zeigen kein sofortiger Beweis darüber führen lasse, ob die von der Beklagten er-
hobenen Gebühren widerrechtlich gewesen seien. Noch weniger würden die vor-
gelegten Dokumente etwas darüber aussagen, ob neben dem DMM vom 30. Mai
2007 weitere Vermögensverwaltungsverträge zwischen den Klägern und der Be-
klagten bestanden hätten (act. 64 Rz. 36).
Weiter führt die Beklagte aus, dass sie die zwischen den Klägern einerseits und
ihr andererseits bestehenden vertraglichen Beziehungen detailliert aufgezeigt ha-
be. Sie habe dargelegt, dass mit Ausnahme der DMM vom 30. Mai 2007 keine
Vermögensverwaltungsverträge zwischen den Parteien bestanden hätten und be-
stehen würden (vgl. act. 11, Rz. 16, 23 f., 33 KA; act. 42 Rz. 43 ff. Duplik) und ha-
be aufgezeigt, dass sie vom 30. Mai 2007 an für die Kläger zwei Portfolios, näm-
lich Nr. 5-1 und 5-2 geführt habe (vgl. act. 11 Rz. 47 KA; act. 42 Rz. 79 Duplik).
Die Kläger hätten in der Klageschrift denn auch anerkannt, am 30. Mai 2007 den
Standard-Vermögensverwaltungsvertrag der Beklagten für die Kontobeziehung 5
B._ unterzeichnet zu haben (vgl. act. 1 Rz. 37). Bereits damit sei aber klar,
weshalb die Beklagte zum Bezug von management fees berechtigt (gewesen) sei
(act. 64 Rz. 550). Im Übrigen sei darauf hinzuweisen, dass die Kläger bis zum 23.
Dezember 2008 den belasteten Gebühren nie widersprochen hätten, weshalb sie
als genehmigt zu gelten hätten. Es werde bestritten, dass sie, die Beklagte, es
trotz mehrmaligem Nachfragen und Abmahnen unterlassen habe, den Klägern
nachvollziehbar zu erläutern, mit welcher Rechtfertigung und auf welcher Grund-
- 84 -
lage sie die erhobenen Gebühren berechne. Die Kläger seien bereits bei Ab-
schluss der entsprechenden Vermögensverwaltungsverträge über die anfallenden
Gebühren orientiert worden, und es seien ihnen auch später auf ihr Ersuchen hin
die Grundlagen und die Berechnungsart der erhobenen Gebühren erklärt worden
(act. 64 Rz. 36, 129 ff., 328 f.).
Dass die Höhe der von der Beklagten erhobenen Gebühren nicht mit derjenigen
von Ziff. 4.1 des angeblichen IMA vom 12. März 2007 übereinstimme, sage nichts
anderes aus, als dass ein solches IMA eben nicht bestanden habe
(act. 64 Rz. 549). Ziff. 14 des am 30. Mai 2007 vom Kläger 1 unterzeichneten
DMM stelle klar: "The Bank may charge a management fee in accordance with its
fee schedule from time to time in force." Die betreffenden Broschüren zu den
Standardkommissionen und Gebühren der Beklagten würden für Konten mit Ver-
mögensverwaltungsauftrag eine "management fee" von 1.5 % p.a. (Tabelle vom
April 2003) bzw. gar 2 % p.a. (Tabelle vom Mai 2007) vorsehen (act. 64 Rz. 522).
3.2.4.3.2. Würdigung
Der beklagtischen Herleitung des Leistungsortes Zürich unter Verweis auf ihre "General conditions and custody account regulations" ist nicht zu folgen. Der  "Account" mit der Nr. 5 und der Bezeichnung "B._ Foundation" wurde unbestrittenermassen geschlossen, und die Beklagte führt selbst aus, dass sie vor dessen Schliessung der Anweisung der Klägerin 3 vom 24. Dezember 2009 nachgekommen ist, deren Vermögenswerte auf ein Konto in Holland zu überweisen (act. 117 Rz. 35 ff.; act. 118/1). Dies ist als konkludente Annahme  klägerischen Offerte betreffend den Erfüllungsort zu qualifizieren; selbst wenn ursprünglich als Erfüllungsort Zürich abgemacht gewesen wäre, waren sich die Parteien spätestens durch diese Vereinbarung einig, dass die klägerischen  auf ein Konto bei einer Bank in Amsterdam transferiert werden . Wollte man eine solchen Parteiwillen im Sinne von Art. 74 Abs. 1 OR , wären Geldschulden mangels einer Vereinbarung unter den Parteien im  Bringschulden (Art. 74 Abs. 2 Ziff. 1 OR), was ebenfalls gegen Zürich als  sprechen würde.
Die anlässlich der Saldierung des klägerischen Kontos bei der Beklagten an die Klägerin 3 zurückgeflossenen Vermögenswerte sind für die Frage, welcher Betrag die Beklagte dem Kläger 1 und der Klägerin 3 per 1. September 2009 aus dem IMA vom 7. März 2007 bzw. aufgrund der darin enthaltenen "performance " schuldete, nicht relevant; zurückgeflossen sind die bei der Beklagten  Vermögenswerte ohne Berücksichtigung des Betrags, welcher aufgrund der "performance guarantee" resultiert wäre. Im vorliegenden Verfahren geht es aber gerade um diesen Betrag.
- 85 -
Die Kläger haben das IMA vom 7. März 2007 zwar erst auf den 31. Dezember 2009 gekündigt (act. 16 Rz. 5; act. 17/62), machen allerdings lediglich Ansprüche aus den ersten beiden Investitionsjahren vom 1. März 2007 bis 29. Februar 2008 sowie 1. März 2008 bis 28. Februar 2009 geltend. Am massgebenden 28. Februar 2007 befanden sich, wie erwähnt, EUR 29'771'526.29 auf den Konten der  "A._". Diese Summe ist gemäss Ziff. 5.1 des IMA für das erste Jahr mit 7,57 % zu verzinsen. Neben dem zu erhaltenden "initial investment" von EUR 29'771'526.29 schuldete die Beklagte dem Kläger 1 und der Klägerin 3 aus dem ersten Investitionsjahr somit EUR 2'253'704.54 (EUR 29'771'526.29 x 0,0757). Mithin wäre damals auf der Nachfolgebeziehung Nr. 5 mit der  "B._ Foundation" - ohne Berücksichtigung der "management fees" - ein Saldo von EUR 32'025'230.83 gutzuschreiben gewesen.
Erwähntermassen hat das Bundesgericht mit Urteil vom 9. Oktober 2014 in für
das Handelsgericht verbindlicher Weise den beklagtischen Standpunkt gestützt,
wonach die "management fees" bei der Berechnung des Sollzustands zu berück-
sichtigen sind (act. 158 E. 6.2; vgl. act. 117 Rz. 101 ff., 105 ff.).
Die Beklagte beziffert die geschuldeten "management fees" auf EUR 926'705.11,
und unbestrittenermassen wurden den klägerischen Konten auch Gebühren in
dieser Höhe belastet (act. 117 Rz. 102, 109). Damit ist aber noch nichts darüber
gesagt, ob die Beklagte auch berechtigt war, diese Beträge unter dem Titel "ma-
nagement fee" zu verlangen. Der beklagtischen Ansicht, wonach die Kläger ihre
tatsächlichen Vorbringen mit Bezug auf die angeblich von der Beklagten wider-
rechtlich erhobenen Gebühren zu einem früheren Zeitpunkt in das Verfahren hätte
einbringen müssen (vgl. u.a. act. 64 Rz. 36, 551), ist nicht zu folgen, weil die Klä-
ger – wenn auch zu Unrecht, wie dem Urteil vom 9. Oktober 2014 zu entnehmen
ist (act. 158 E. 6.2) – den "management fees" bzw. deren Höhe bei ihrer Berech-
nung gar keine Bedeutung zugemessen hatten. Im Gegenteil könnte die Frage
aufgeworfen werden, weshalb die Beklagte erst mit Eingabe vom 7. Oktober 2011
die Berücksichtigung bzw. den Abzug der "management fees" bei der Berechnung
des Sollzustands verlangte (act. 117), nachdem die Kläger bereits mit ihrer Replik
vom 8. Dezember 2008 das erste Leistungsbegehren stellten, bei welchem der
gutzuschreibende Betrag unter Berücksichtigung der "management fees" geringer
ausgefallen wäre (vgl. act. 16 S. 2 und Rz. 171). Weil das Bundesgericht die Be-
rücksichtigung der "management fees" angeordnet hat, erübrigen sich Weiterun-
gen hierzu (vgl. aber § 115 Ziff. 2 ZPO/ZH).
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Festzuhalten ist, dass sich die Parteien über die Höhe der von der Beklagten be-
rechtigterweise zu beziehenden – nicht aber über die tatsächlich bezogenen –
"management fees" uneins sind. Die Beklagte begründet den Umstand, dass die
Höhe der von der Beklagten erhobenen Gebühren nicht mit derjenigen gemäss
Ziff. 4.1 des IMA vom 12. März 2007 (jährlich 0.3 % auf dem investierten Kapital;
"0.3 % per annum of the total Investments"; act. 34) übereinstimmt, erwähnter-
massen mit dem Nichtbestand des IMA (act. 64 Rz. 549). Damit räumt sie implizit
aber ein, dass sich bei Bestand bzw. im Fall der gegebenen Verbindlichkeit des
IMA die Höhe der Gebühren nach diesem bemesse. Dies erscheint denn auch
naheliegend. Die Unterzeichnung zusätzlicher Dokumente am 30. Mai 2007 än-
dert daran nichts (vgl. dazu Ziff. 3.2.3.1.3. hiervor). Auch ist nicht nachvollziehbar,
inwiefern die Kläger die belasteten Gebühren durch fehlenden Widerspruch hät-
ten genehmigen sollen (act. 64 Rz. 328). Im Gegensatz zur (konkludenten) Ge-
nehmigung einer bestimmten, risikoreicheren Anlagestrategie, welche sich für den
Anleger auch als vorteilhaft erweisen kann, ist nicht ersichtlich, weshalb sich die-
ser mit höheren als den abgemachten Gebühren einverstanden erklären sollte.
Die Beklagte war demnach berechtigt, eine jährliche "management fee" von 0.3 %
auf dem investierten Kapital zu erheben. Bei einem investierten Betrag von
EUR 29'771'526.29 im ersten Investitionsjahr ergibt dies eine Jahresgebühr von
EUR 89'314.58 (29'771'526.29 x 0.003), welche bei der Berechnung des Sollzu-
stands in Abzug zu bringen ist. Unter Berücksichtigung bzw. nach Abzug der
"management fee" wäre damals auf dem Konto ein Saldo von EUR 31'935'916.25
(32'025'230.83 – 89'314.58) gutzuschreiben gewesen (vgl. auch Ziff. 4.3 IMA).
Die Gutschrift hätte gemäss Ziff. 5.3 des IMA spätestens per 1. September 2008 erfolgen müssen.
Für das zweite Jahr ist der Endsaldo des ersten Jahres von EUR 31'935'916.25
mit dem unbestrittenen Zinssatz von 8,02 % zu multiplizieren, was
EUR 2'561'260.48 (31'935'916.25 x 0,0802) ergibt.
Die management fees für das zweite Investitionsjahr betragen EUR 95'807.75
(EUR 31'935'916.25 x 0.003). Unter Berücksichtigung bzw. nach Abzug der ma-
nagement fee wären somit spätestens per 1. September 2009 EUR 34'401'369.--
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auf dem besagten Konto der Klägerin 3 gutzuschreiben gewesen wären. Weiter
müssen von diesem Betrag aber noch management fees für die Vertragsdauer
von März bis August 2009 abgezogen werden, weil diese von der Beklagten gel-
tend gemacht, von den Klägern aber nicht bestritten werden (act. 117 Rz. 109)
und das IMA bis 31. Dezember 2009 läuft. Die Gebühren für diese Zeitperiode be-
tragen EUR 51'602.05 ((EUR 34'401'369 x 0.003):2). Schliesslich wären somit per
1. September 2009 EUR 34'349'766.95 auf dem besagten Konto der Klägerin 3
gutzuschreiben gewesen.
Bei dieser Berechnungsweise ist die "performance guarantee" im Endsaldo des ersten Investitionsjahres berücksichtigt. Es entstehen dem Kläger 1 und der  3 aus der Leistungsverspätung im Zusammenhang mit dem ersten  demnach keine Nachteile durch die Vorenthaltung der geschuldeten Geldsumme, welche durch Schuldzinsen abzugelten wären (vgl. Wiegand, in: BSK OR I, Art. 104 N 1). Ohnehin ziehen der Kläger 1 und die Klägerin 3 die , welche sie im ersten Schritt dazuschlagen, im zweiten Schritt wieder ab, und ihre aufgegliederte Rechnung wirkt sich insofern zu ihren Ungunsten aus, als sie nur auf einem reduzierten Betrag Schuldzinsen verlangen. Es reicht für die  der Forderungshöhe somit aus, die Differenz zwischen dem Ist- und dem Sollbetrag auf dem Konto per 1. September 2009 zu eruieren.
Demnach ist der Istwert per 31. August 2009 bzw. 1. September 2009 von
EUR 23'609'827.90 (bei einem Umrechnungskurs CHF/EUR von 0.65945 bzw.
USD/EUR von 0.69909 per 1. September 2009 gemäss www.oanda.com;
act. 109/387) [recte: Der Istwert per 31. August 2009 bzw. 1. September 2009 ist
unbestritten und wird von beiden Parteien mit EUR 23'604'457.63 angegeben
(vgl. act. 108 Rz. 13 und act. 117 Rz. 111), deshalb wird von diesem Wert ausge-
gangen] vom Sollwert per 1. September 2009 von EUR 34'349'766.95 abzuzie-
hen, was eine Differenz bzw. eine Forderungshöhe von EUR 10'745'309.32
ergibt. Nachdem in Ziff. 5.3 des IMA vom 7. März 2007 ein Verfalltag im Sinne
von Art. 102 Abs. 2 OR vereinbart wurde, ist der Verzugszins von 5 % gemäss
Art. 104 Abs. 1 OR antragsgemäss zuzusprechen.
In teilweiser Gutheissung der Rechtsbegehren 1.1 und 1.2 sowie in Anwendung
der Dispositionsmaxime ist die Beklagte zu verpflichten, dem Kläger 1 und der
Klägerin 3 EUR 10'745'309.32 zuzüglich Verzugszins von 5 % ab 2. September
2009 auf dem Betrag von EUR 3'879'000.52 auf das Konto Nr. ..., lautend auf
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"B._", bei der Bank H._ N.V., ..., NL-... BV Amsterdam, zu bezahlen. Ei-
ne Auseinandersetzung mit den Eventualbegehren 2.1 sowie dem Subeventual-
begehren 3.1 erübrigt sich.
3.2.5. Frage der Erstreckung der Wirkungen des IMA vom 7. März 2007 auf die "F._ Limited" und Abtretung der Forderungen an den Kläger 1
3.2.5.1. Parteibehauptungen
In der Klageschrift führen die Kläger aus, mit Schreiben vom 4. Juni 2007 habe die Nebenintervenientin für die Beklagte dem Kläger 1 bestätigt, dass die  und Konditionen des IMA vom 7. März 2007 namentlich auch Gültigkeit hätten für die Kontobeziehung "F._" mit der Konto Nr. 2 (act. 1 Rz. 38). Mit Eingabe vom 18. März 2008 erklären die Kläger, in der Klageschrift sei implizit ausgeführt worden, dass der Kläger 1 die Kontobeziehung "F._" mit der Konto Nr. 2 bei der Beklagten unterhalte. Diese Aussage sei zu  und beruhe auf einem Missverständnis: Nicht der Kläger 1, sondern die "F._ Limited" mit registriertem Sitz in ..., Samoa, sei Inhaberin der genannten Kontobeziehung (act. 7 Rz. 1). Die Beklagte habe sich bislang geweigert, das IMA vom 7. März 2007 mit Bezug auf die diese Kontobeziehung anzuerkennen und über diese Kontobeziehung vollständig Rechenschaft abzulegen. Die "F._ Limited" besitze deshalb gegenüber der Beklagten dieselben Forderungen auf Feststellung/Leistung, Rechenschaftsablegung und Leistung von Schadenersatz, wie diese von den Klägern 1-3 im rubrizierten Verfahren gegenüber der Beklagten geltend gemacht würden (act. 7 Rz. 3). Die "F._ Limited" habe diese  an den Kläger 1 zur Geltendmachung im rubrizierten Verfahren abgetreten (act. 7 Rz. 4).
Mit der Klageantwort entgegnet die Beklagte, die Erklärung vom 4. Juni 2007 sei für sie nicht bindend, weil sie allein durch die Nebenintervenientin unterschrieben sei und sich die Kläger bewusst gewesen seien, dass die Nebenintervenientin  die Beklagte nicht habe binden können. Entsprechend könne sich die "F._ Limited" nicht auf das IMA vom 7. März 2007 berufen (act. 11 Rz. 39 u. 21). Bei gehöriger Prozessvorbereitung hätten die Kläger die "F._ Limited" als Kontoinhaberin der Beziehung "F._" identifizieren und als weitere  benennen können (act. 11 Rz. 137). Die Rechtsgültigkeit der Abtretung der Ansprüche der "F._ Limited" durch den Kläger 1 an sich selbst sei  bestritten. Es mangle der Nachweis, dass die Transaktion nach dem  samoanischen Recht zulässig ist und insbesondere nicht ein nach  Recht verbotenes Geschäft des Vertreters mit sich selbst darstellt (act. 11 Rz. 139).
Mit der Replik erklären die Kläger, sie hätten dem Gericht mit Eingabe vom 18. März 2008 angezeigt, dass die "F._ Limited" ihre Forderungen  der Beklagten aus der Kontobeziehung "F._ Limited" mit der  2 betreffend Feststellung/Leistung, Rechenschaftsablegung und Leistung von Schadenersatz an den Kläger 1 zur Geltendmachung im rubrizierten Verfah-
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ren abgetreten habe. Der neue Verwaltungsrat der "F._ Limited", P._, habe diese Vereinbarung betreffend Abtretung mit Beschluss vom 29. August 2008 für die "F._ Limited" genehmigt. Diese Abtretung stelle, nach  Genehmigung durch den neuen Verwaltungsrat, nach Schweizer  kein Problem dar. Der Kläger 1 sei deshalb dazu legitimiert, die  der "F._ Limited" gegenüber der Beklagten im vorliegenden  geltend zu machen (act. 16 Rz. 9). Es sei für den Kläger 1 und die , d.h. die Beklagte, immer selbstverständlich gewesen, dass das für seine Kontobeziehungen abgeschlossene IMA auch für die Kontobeziehung "F._" gelte, und zwar grundsätzlich bereits ab November 2006, als der  1 bereits einen grösseren Betrag auf dieses Konto einbezahlt habe. Die  habe deshalb mit dem Bestätigungsschreiben vom 4. Juni 2007 (act. 3/36) festgehalten, dass sich das IMA auch auf die Kontobeziehung "F._" bezogen habe, und zwar "For F._: per November each year".  sei die Geltung des IMA auch für die Kontobeziehung "F._" bestätigt  bzw. mit Klagebeilage 36 (act. 3/36) die Rechtsgültigkeit des IMA auch auf diese Kontobeziehung ausgedehnt worden. Das sei der Vertragswille des Klägers 1 und jener der Beklagten, vertreten durch die Nebenintervenientin, gewesen, und der Kläger 1 habe deshalb darauf vertraut, dass das IMA auch für die bereits  Kontobeziehung "F._" gelte. Der Kläger 1 sei aus den erläuterten Gründen zu Recht gar nicht auf den Gedanken gekommen, er müsse für die  "F._" noch ein zusätzliches IMA abschliessen. Der Kläger 1 sei auch aufgrund des Wortlauts in Ziff. 1.1 des IMA davon überzeugt, dass dieses auch für die Kontobeziehung "F._" gelte. Vertragsgemäss fordere der Kläger 1 die garantierte Rendite aus dem IMA für diese Kontobeziehung, jedoch – wie bei den anderen Kontobeziehungen – erst ab März 2007 (act. 16 Rz. 86).
Mit der Duplik erklärt die Beklagte, die Kläger hätten die Gültigkeit der Abtretung der Ansprüche der "F._ Limited" nach samoanischen Recht nicht dargetan (act. 42 Rz. 260). Die Erklärung vom 4. Juni 2007 sei für die Beklagte nicht , weil sie allein von der Nebenintervenientin unterzeichnet sei und sich die Kläger anerkanntermassen bewusst gewesen seien, dass die Nebenintervenientin allein die Beklagte nicht habe binden können. Entsprechend könne sich die "F._ Limited" nicht auf das IMA vom 7. März 2007 berufen und habe sie mit der Abtretungserklärung keinen diesbezüglichen Anspruch an den Kläger 1  können (act. 42 Rz. 347).
Die Kläger führen dazu aus, die Frage der Gültigkeit der Abtretung beurteile sich nach Schweizer Recht. Nach diesem sei die Abtretung gültig (act. 51 Rz. 207 ff.).
Die Beklagte vertritt in ihrer Eingabe vom 13. Januar 2010 weiterhin den , die Abtretung der Ansprüche der "F._ Limited" sei ungültig (act. 64 Rz. 344 f).
3.2.5.2. Würdigung
Es ist zu prüfen, ob das IMA auch für die Kontobeziehung "F._" Anwendung beanspruchen kann. Der Kläger 1 stützt sich dafür auf das Schreiben vom 4. Juni 2007 (act. 3/36). Dieses ist nur von der Nebenintervenientin unterzeichnet, welche
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lediglich kollektivzeichnungsberechtigt war. Damit konnte sie die Beklagte nicht verpflichten. Der Kläger 1 beruft sich sodann auf seinen Vertragswillen und  von der Nebenintervenientin, welche die Beklagte vertreten habe. Diese Argumentation führt zum selben Ergebnis, da die Nebenintervenientin die  alleine nicht verpflichten konnte; auf Seiten der Beklagen hätte es des  einer weiteren zeichnungsberechtigten Person oder aber einer  der Vollmacht der Nebenintervenientin (Einzelzeichnungsberechtigung) bedurft. Solches liegt nicht vor. Schliesslich beruft sich der Kläger 1 auf den  von Ziff. 1.1 des IMA vom 7. März 2007. Dieser lautet wie folgt (act. 34 Blatt 3 bzw. S. 1): "Accounts means the account registered with the Bank, under the  name 4 A._ and the account of Accountholder registered with the bank under number 5 as these accounts may be supplemented, changed to a different name, number or foundation from time to time". Das IMA bezieht sich somit auf das Konto mir der Nr. 4 und der Bezeichnung "A._" und dessen  mit der Nr. 5 und der Bezeichnung "B._ Foundation". Es wird zwar festgehalten, diese Konten könnten mit bzw. in andere Namen, Nummern oder Grundlagen ergänzt bzw. geändert werden. Das bedeutet aber nicht, dass neben den Kontenbezeichnungen auch die Kontoinhaber auswechselbar wären. Dieses Ergebnis wird dadurch bestätigt, dass eingangs der Vereinbarung festgehalten wird, diese gelte zwischen dem Kläger 1 und der Klägerin 3 sowie der Beklagten. Damit gilt das IMA vom 7. März 2007 nicht für die "F._ Limited". Die  1.3 gemäss act. 51 und 1.4 gemäss act. 56, welche sich auf an den Kläger 1 abgetretene Ansprüche der "F._ Limited" aus dem IMA vom 7. März 2007 stützen, sind somit abzuweisen, da solche Ansprüche nie entstanden sind und folglich auch nicht abgetreten werden konnten. Ob die umstrittene Abtretung der Ansprüche an den Kläger 1 gültig erfolgt wäre, kann an dieser Stelle offen  werden.
3.3. An den Kläger 1 abgetretener Anspruch der "F._ Limited" auf  gegen die Beklagte aus culpa in contrahendo
Der Kläger 1 stellt sein Eventualrechtsbegehren gemäss Ziffer 2.2 einerseits für den Fall, dass die Unterschrift von J._ im IMA vom 7. März 2007 gefälscht ist und der seiner Meinung nach unzutreffenden Meinung gefolgt werde, dass in  Fall (lediglich) ein Schadenersatzanspruch im Umfang des negativen  bestehe (act. 16 Rz. 175), und andererseits für den Fall, dass das Gericht zum Schluss kommen sollte, die Beklagte sei einem wesentlichen Irrtum unterlegen (act. 16 Rz. 176). Wie gezeigt wurde, ist die Urkunde gemäss act. 34 echt und ist die Beklagte keinem wesentlichen Irrtum unterlegen, weshalb sich Weiterungen zu dieser Anspruchsgrundlage erübrigen. Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass die "F._ Limited" ohnehin keine quasivertraglichen  aus dem IMA vom 7. März 2007 für sich ableiten könnte, nachdem  ist, dass ihr keine entsprechenden vertraglichen Ansprüche zustehen. Das Eventualrechtsbegehren gemäss Ziffer 2.2 ist bereits aus diesem Grund . Ob die umstrittene Abtretung der Ansprüche der "F._ Limited"  der Beklagten an den Kläger 1 gültig erfolgt wäre, braucht nicht geprüft zu werden.
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3.4. An den Kläger 1 abgetretener Anspruch der "F._ Limited" auf  gegen die Beklagte aus dem Vermögensverwaltungsvertrag betreffend die Kontobeziehung Nr. 2
3.4.1. Parteistandpunkte
Der Kläger 1 macht in der Klagebegründung im Wesentlichen geltend, betreffend seine am 20. Juli 2004 eröffnete Kontobeziehung bei der Beklagten mit der Nr. 1 mit der Bezeichnung "E._" habe er am 18. September 2004 ein sogenanntes "Discretionary Management Mandate" unterzeichnet. Es sei u.a. vereinbart , dass die Beklagte die Vermögenswerte des Klägers 1 in Anlagen ihrer Wahl investiere, wobei sie eine jährliche Rendite von 5 % garantiert habe. Ebenfalls sei vereinbart worden, dass der Kläger 1 der Beklagten keine Anlageinstruktionen . Er habe ihr deshalb in der Folge auch nie irgendwelche Anlageinstruktionen erteilt (act. 1 Rz. 16). Mit Schreiben vom 18. Oktober 2004 habe die  dem Kläger 1 die Kontoführungsbedingungen bestätigt (act. 1 Rz. 18). Die Beklagte erklärt in der Klageantwort, das nur als Kopie ins Recht gelegte "Discretionary Management Mandate" vom 18. September 2004 sei von ihr nicht akzeptiert, und es trage auch keinen Hinweis, dass es von ihr je akzeptiert  wäre. Das Bestätigungsschreiben der Nebenintervenientin an den Kläger 1 vom 18. Oktober 2004 trage keine Zweitunterschrift der Beklagten (act. 11 Rz. 15). Die Beklagte bestreitet die Existenz eines ; hätte sie diesen mit dem Kläger 1 abgeschlossen, wäre das Original in  Besitz, von ihrer Abteilung "Legal & Compliance" geprüft sowie in  Form als Scan mit den übrigen Vertragsdokumenten jederzeit verfügbar (act. 11 Rz. 16). Die Kontobeziehung "E._" sei denn auch nie als " Management Mandate" geführt worden. Sämtliche Depotbewertungen seien gut sichtbar auf der ersten Seite mit "Non Discretionary Mandate" codiert. Dem Kläger 1 habe daher bewusst sein müssen, dass die Bank kein "Discretionary Mandate", also kein verwaltetes Mandat, angenommen habe (act. 11 Rz. 18). Am 6. Juli 2005 habe der Kläger 1 das auf seinen Namen lautende Konto mit der Nr. 1 und der Bezeichnung "E._" geschlossen und habe die Beziehung neu unter der von ihm neu gegründeten Offshore-Gesellschaft "F._ Limited"  (act. 11 Rz. 19). Auch für deren Kontobeziehung habe kein  bestanden (act. 11 Rz. 20).
In der Replik macht der Kläger 1 im Wesentlichen geltend, er habe die  Offerte betreffend einen Vermögensverwaltungsvertrag mit einem " Management Mandate" bezüglich der Kontobeziehung "E._" am 18. September 2004 angenommen. Er habe das Original des von ihm  "Discretionary Management Mandate" der Nebenintervenientin von der  anlässlich ihres Treffens vom 18. September 2004 in seinem damaligen Büro in NL-... übergeben und für sich eine Kopie behalten (act. 16 Rz. 30 u. 38). Die Beklagte, vertreten und handelnd durch die Nebenintervenientin, habe dem Kläger 1 aus steuerlichen Gründen empfohlen, die "F._ Limited" zu gründen. Diese habe die bereits bestehende Kontobeziehung "E._" des Klägers 1 übernehmen sollen. Die entsprechenden Kontoeröffnungsunterlagen hätte der Kläger 1 bereits am 15. Dezember 2004 ausgefüllt (act. 16 Rz. 46). Am 6. Juli
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2005 habe die Nebenintervenientin für die Beklagte die Kontobeziehung "E._" geschlossen, habe den Vermögenstransfer auf das Konto Nr. 2  und habe die Beziehung neu als solche der "F._ Limited" . Es habe dabei dem Willen des Klägers 1 und der Beklagten, vertreten und handelnd durch die Nebenintervenientin, entsprochen, dass der mit dem " Management Mandate" für die Kontobeziehung "E._" geltende  auch für die Nachfolgebeziehung "F._ Limited" gelten sollte. Folgerichtig habe der Kläger 1 für diese Kontobeziehung nicht noch einmal ein "Discretionary Management Mandate" ausgefüllt. Der Kläger 1 habe als Bankkunde sodann darauf vertrauen dürfen, dass der geltende  von der Beklagten auch für die Kontobeziehung "F._ " weiterhin korrekt ausgeführt werde, so wie ihm dies von der  zugesichert bzw. bestätigt worden sei (act. 16 Rz. 47). Aufgrund der , dass die Nebenintervenientin bei der Kontobeziehung "B._ " strafbare und vertragsverletzende Handlungen vorgenommen habe, nehme der Kläger 1 an, dass die Nebenintervenientin auch bei der Kontobeziehung "F._ Limited" ohne Bewilligung der Beklagten selber Transaktionen  habe, obwohl sie dafür unqualifiziert gewesen sei. Die Nebenintervenientin habe zudem auf der Kontobeziehung "F._ Limited" Darlehen aufgenommen, um Wertschriften und strukturierte Produkte zu erwerben. Von alldem habe der Kläger 1 nichts gewusst und er hätte dem auch nie zugestimmt. Weiter habe die Beklagte eine riskante bis hoch riskante Anlagestrategie verfolgt und u.a. mit strukturierten Produkten gearbeitet, was sie gemäss dem  nicht gedurft habe. Letzteren habe sie damit verletzt, weil die  eine moderate Anlagestrategie ("balanced") zu verfolgen gehabt hätte (act. 16 Rz. 109). Es sei für den Kläger 1 aufgrund dieser bei der Beklagten  Gesetzes- und Vertragsverletzungen nicht möglich, die konkreten  nachzuvollziehen und die Schadenersatzforderung zu beziffern. Abgesehen von den durch die Nebenintervenientin dem Konto widerrechtlich entnommenen Beträgen, welche beziffert eingeklagt würden, gelte Art. 42 Abs. 2 OR. Der  am 1. März 2007 habe EUR 2'973'132.63 betragen. Zur Bezifferung der Schadenersatzforderung brauche es den Beizug eines Finanzanalysten, der die tatsächlichen Kontobewegungen erfasse und feststelle, wie sich die  "F._ Limited" entwickelt hätte, wenn die Beklagte diese  und vertragsgemäss bzw. "balanced" verwaltet und keine unerlaubten  durchgeführt hätte. Die Differenz eines ordnungsgemäss verwalteten Vergleichsportfolios eines durchschnittlich erfolgreichen Vermögensverwalters während der gleichen Periode zu den von der Beklagten erwirtschafteten  sei der Schaden (act. 16 Rz. 110).
In der Duplik führt die Beklagte im Wesentlichen aus, sie bestreite, je eine  Offerte zum Abschluss eines Vermögensverwaltungsvertrags für die  "E._" des Klägers 1 abgegeben zu haben. Die  – in der relevanten Zeit mit Kollektivprokura zu zweien, beschränkt auf den Hauptsitz, im Handelsregister eingetragen – habe keine für die Beklagte bindende Offerte zum Vertragsabschluss abgeben können. Die Unterzeichnung des von der Beklagten verfassten Standard-Formulars "Discretionary Management Mandate" durch den Kläger 1 stelle lediglich einen Antrag des Klägers 1 zuhanden der Be-
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klagten dar, mit ihm einen Vermögensverwaltungsvertrag abzuschliessen;  sei im Formular auch nur vorgesehen, dass es vom Kunden  werde. Die Bank könne dann, müsse aber nicht, den Antrag des Kunden annehmen. Die Beklagte habe gegenüber dem Kläger 1 auch nie den Eindruck erweckt, den angeblichen Antrag zum Abschluss eines  angenommen zu haben (act. 42 Rz. 44 ff.). Der Kläger 1 habe nicht  ausgehen dürfen, dass der bestrittene Vermögensverwaltungsvertrag für die Kontobeziehung "E._" auch für die Nachfolgebeziehung "F._ Limited" gelte, da zwischen dem Kläger 1 und der "F._ Limited" keine Parteiidentität bestehe und weil die Beklagte keinen Vermögensverwaltungsvertrag mit dem Kläger 1 für die Kontobeziehung "E._" abgeschlossen habe (act. 42 Rz. 51). Die Kläger klagten auf Zahlung einer Summe in Euro, ohne anzugeben, weshalb die Beklagte einen allfälligen Schaden nicht in ihrer Währung, also in , zu ersetzen hätte (act. 42 Rz. 202). Zwischen den Klägern einerseits und der Beklagten andererseits hätten keine Vermögensverwaltungsverträge  (act. 42 Rz. 209 ff.). Die Kläger legten nicht dar, inwiefern und ab wann die von ihnen geltend gemachte Anlagestrategie "balanced" seitens der Beklagten nicht eingehalten worden sein solle (act. 42 Rz. 211). Insbesondere könne dafür nicht genügen, einzig anzuführen, dass eine riskante bis hoch riskante  verfolgt worden sei (act. 42 Rz. 213). Die Kläger hätten allfällige abrede- und weisungswidrige Verwaltungshandlungen jedenfalls genehmigt (act. 42 Rz. 215 ff.). Die Kläger substantiierten mit keinem Wort, wann die Nebenintervenientin die Beträge den jeweiligen Konten entnommen haben soll (act. 42 Rz. 229).  hätten die Kläger auch das Vorliegen eines Schadens nicht hinreichend  (act. 42 Rz. 233 ff.) Der für die Schadensberechnung massgebende Ausgangswert des Portefeuilles bestimme sich nach dem Zeitpunkt der  Vertragsverletzung. Die Kläger hätten mithin darzulegen gehabt, wann die Beklagte die angebliche Vertragsverletzung begangen haben soll (act. 42 Rz. 236). In der Zeit vom 1. März 2007 bis 1. Dezember 2008 habe sich der , nämlich der Index der bei Privatbanken mit dem Risikoprofil "balanced"  Portefeuilles, deutlich stärker negativ entwickelt als der Wertverlust, den die Kläger bei der Beklagten durch ihre Transaktionen in dieser Zeit erlitten hätten (act. 42 Rz. 239). Die Kläger hätten zur präzisen Bezifferung ihres Schadens die Aktiven, deren Erwerb sie der Beklagten letztlich vorwürfen, verkauft haben oder aber nachweisen müssen, dass ihr Wert auf Null gesunken sei und so bleiben werde. Der Kunde könne seine Aktiven nicht tatsächlich behalten und gleichzeitig Ersatz fordern (act. 42 Rz. 240). Die Kläger verschwiegen, dass es auf ihren  einerseits von ihnen autorisierte Zahlungsabgänge gegeben habe und , dass die Nebenintervenientin die angeblich widerrechtlich entnommenen Beträge offenbar zurückerstattet bzw. kompensiert habe (act. 42 Rz. 241). So  der Kläger 1 bzw. die "F._ Limited" über das Konto 2 "F._ Limited" die Spesenabrechnungen für die Aufrechterhaltung der Firma "F._ Limited" und die Kreditkartenabrechnungen der Banque Q._ begleichen lassen (act. 42 Rz. 242). Im Weiteren habe die "F._ Limited" auf dem Konto 2 mit der Bezeichnung "F._ Limited" "Kompensationszahlungen" erhalten (act. 42 Rz. 243). Die Kläger hätten konkret behaupten müssen, welche Pflichtverletzung zu welchem Schaden geführt habe und zwar für jeden einzelnen Kläger gesondert (act. 42 Rz. 248). Ausserdem hätten die Kläger weder behauptet noch bewiesen,
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dass eine pflichtgemässe Alternativanlage zu einem Gewinn oder einem  Verlust geführt hätte (act. 42 Rz. 249). Die Kläger hätten sich grobes  vorzuwerfen, da sie der angeblichen Schadensbewirkung der  nicht entgegengewirkt hätten, obwohl sie diese erkannt hätten. Ein  Verhalten unterbreche einen allfälligen Kausalzusammenhang (act. 42 Rz. 251). Die Beklagte treffe schliesslich kein Verschulden, da sie mit der  Sorgfalt vorgegangen sei (act. 42 Rz. 253).
In der Stellungnahme zur Duplik erklären die Kläger u.a., die für die  relevanten Vermögensverwaltungsverträge – act. 3/5 und 3/7 – seien auf Basis einer ausgewogenen Strategie ("balanced") abgeschlossen . Auf act. 3/35 und 3/43 sei keine Strategie angekreuzt, weshalb diese  unter diesem Titel irrelevant seien. Act. 3/44 mit einer angegebenen ""-Strategie sei ebenso unbeachtlich, weil dieses Dokument mit einer  Unterschrift und dem gefälschten Kürzel des Klägers 1 versehen worden sei (act. 51 Rz. 140; vgl. auch act. 1 Rz. 37 u. 46).
In ihrer Stellungnahme dazu führt die Beklagte u.a. aus, die Kläger seien darauf zu behaften, dass sie in Bezug auf die Schadenersatzbegehren lediglich act. 3/5 und act. 3/7 als relevant betrachten würden. Act. 3/5 würde den angeblichen Vermögensverwaltungsvertrag zwischen I._ und der Beklagten vom 18.  2004 betreffen und beziehe sich auf die Kontobeziehung mit der Nr. 3 und der Bezeichnung "G._". Act. 3/7 betreffe den angeblichen  zwischen dem Kläger 1 und der Beklagten vom 18. September 2004 für die Beziehung mit der Nr. 1 und der Bezeichnung "E._" (act. 64 Rz. 490).
3.4.2. Würdigung
Rechtsbegehren 3.2 bezieht sich auf die Kontobeziehung "F._ Limited",  unbestritten ist, dass für diese kein Vermögensverwaltungsvertrag  wurde. Es stellt sich jedoch die Frage, ob der vom Kläger 1 behauptete und von der Beklagten bestrittene Vermögensverwaltungsvertrag für die  "E._" auch für die "F._ Limited" Geltung beanspruchen könnte. Der Kläger 1 erklärt dazu lediglich, dies habe seinem Willen und demjenigen der Beklagten, vertreten und handelnd durch die Nebenintervenientin, entsprochen. Der Kläger 1 legt die näheren Umstände der angeblichen  nicht dar, so dass fraglich ist, ob darüber überhaupt ein Beweisverfahren durchgeführt werden könnte. Entscheidend ist jedoch, dass der Kläger 1 lediglich behauptet, die Nebenintervenientin habe für die Beklagte gehandelt. Da sie  eine Kollektivunterschriftsberechtigung besass, hätte sie die Beklagte mit  entsprechenden Willensäusserung nicht verpflichten können. Hinzu kommt, dass die Kontobeziehung "E._" auf den Kläger 1, die Kontobeziehung "F._ Limited" hingegen auf die gleichnamige Gesellschaft lautet, sich in den Kontoeröffnungsunterlagen für letztere jedoch kein Hinweis dafür findet, dass der allfällige Vermögensverwaltungsvertrag "E._" übernommen worden wäre. Damit ist das Bestehen eines Vermögensverwaltungsvertrags für die  "F._ Limited" zu verneinen. Seine Schadenersatzforderung leitet der Kläger 1 jedoch aus der Verletzung eines Vermögensverwaltungsvertrags mit der Anlagestrategie "balanced" ab, so dass das Schadenersatzbegehren bereits am
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Fehlen der geltend gemachten Vertragsgrundlage scheitert. Damit erübrigt es sich, auf die weiteren Voraussetzungen einer Schadenersatzpflicht (, Schaden, Kausalzusammenhang und Verschulden) einzugehen. Auch die Frage, ob die Abtretung der Ansprüche der "F._ Limited" gegenüber der Beklagten an den Kläger 1 gültig erfolgt wäre, kann offen gelassen werden. Rechtsbegehren 3.2 ist abzuweisen.
4. Gerichtskosten und Prozessentschädigung
4.1. Gerichtskosten
4.1.1. Höhe
Die Gerichtskosten bemessen sich in Anwendung von § 64 Abs. 1 ZPO/ZH nach den Bestimmungen des GVG/ZH bzw. gemäss dessen § 202 Abs. 1 nach der Verordnung des Obergerichts über die Gerichtsgebühren vom 4. April 2007 (GebV). Gemäss § 2 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 GebV orientiert sich die Gebühr in  Linie am Streitwert. Der Streitwert richtet sich nach dem Rechtsbegehren zur Zeit des Eintritts der Rechtshängigkeit (§ 18 Abs. 1 ZPO/ZH). Werden von einem Kläger oder von Streitgenossen im gleichen Prozess mehrere Rechtsbegehren erhoben, bestimmt sich der Wert nach dem Wert aller Rechtsbegehren, sofern sie sich nicht gegenseitig ausschliessen (§ 19 Abs. 1 ZPO/ZH). Gemäss § 22 Abs. 1 ZPO/ZH ist bei Klagen, die nicht auf Geldzahlung gehen, der Wert massgebend, welchen die Parteien dem Streitgegenstand übereinstimmend beilegen.
Das Feststellungsbegehren gemäss der Klageschrift wurde in verschiedene  geändert. Der ursprünglich von den Klägern angenommene und von der Beklagten akzeptierte Streitwert von EUR 2'271'000.– (act. 1 Rz. 9; act. 11 Rz. 90) ist deshalb nicht mehr massgebend; vielmehr richtet sich der Streitwert nach den neuen Rechtsbegehren. Dies gilt nicht für I._, da dessen Klageänderung gemäss Rechtsbegehren 1.5 der Replik nicht zuzulassen ist. In Bezug auf I._ erweist sich das Rechtsbegehren 1 der Klage somit weiterhin als relevant. Es ist diesbezüglich von einem Fünftel des akzeptierten Streitwerts von EUR 2'271'000.– bzw. beim Umrechnungskurs EUR/CHF von 1.61223 per 4. Februar 2008 gemäss www.oanda.com von einem Streitwert von CHF 732'274.87 auszugehen. Mit Eingabe vom 10. November 2009 beantragt der Kläger 1 gemäss Begehren 1.4 die Verpflichtung der Beklagten, ihm auf dem Konto Nr. 2 mit der Bezeichnung "F._ Limited" per 1. September 2009 als Kontosaldo den Betrag von EUR 3'454'694.31 gutzuschreiben (act. 56). Neben dem Begehren 1.4 gemäss act. 56 kommt dem Begehren 1.3 gemäss der  zur Duplik vom 24. August 2009 (act. 51 S. 2) keine eigenständige Bedeutung zu, verlangt der Kläger 1 doch auf demselben Konto die  eines bestimmten Betrags – einfach zu einem früheren Zeitpunkt; wäre per 1. September 2009 der verlangte Betrag auf dem Konto gutzuschreiben, spielte es keine Rolle mehr, welcher Betrag zuvor tatsächlich ausgewiesen wurde bzw. hätte ausgewiesen werden sollen (vgl. zur Schuldzinsenproblematik weiter oben). Der verlangte Betrag von EUR 3'454'694.31 entspricht dem "initial investment" von CHF 2'973'132.63 zuzüglich der "performance guarantee" von 7.57 % für das
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Investitionsjahr 2007/08 sowie jener von 8.02 % für das Investitionsjahr 2008/09. Der Streitwert entspricht demnach der Differenz dieser beiden Beträge und ist beim Umrechnungskurs EUR/CHF von 1.61223 per 4. Februar 2008 gemäss www.oanda.com auf CHF 776'388.19 festzusetzen. Mit der letzten  vom 16. Juni 2011 verlangen die Kläger 1 und 3 für die Hauptbegehren 1.1 und 1.2 insgesamt EUR 11'204'484.12 (act. 108) bzw. beim Umrechnungskurs EUR/CHF von 1.61223 per 4. Februar 2008 gemäss www.oanda.com CHF 18'064'205.43. Für die Begehren 1.1 und 1.2 ist somit von diesem Betrag als Streitwert auszugehen. Betreffend das Begehren um Auskunftserteilung gemäss act. 1 führen die Kläger aus, diese Klage gehe nicht auf Geldzahlung, und  den diesbezüglichen Streitwert auf EUR 3 Mio. (act. 1 Rz. 9). Die Beklagte widersetzt sich dieser Angabe nicht (act. 11 Rz. 90), weshalb beim  EUR/CHF von 1.61223 per 4. Februar 2008 gemäss www.oanda.com von einem Streitwert von CHF 4'836'690.– für das Auskunftsbegehren  ist. Nach dem Gesagten sind die Begehren zu addieren, weshalb der  insgesamt CHF 24'409'558.49 beträgt. In Anwendung von § 2 Abs. 1 in  mit § 4 Abs. 1 GebV beträgt die ordentliche Gerichtsgebühr somit CHF 192'798.–. In Anbetracht des aufwändigen Prozesses mit der Durchführung eines Beweisverfahrens ist eine Verdoppelung der Gerichtsgebühr gerechtfertigt (§ 4 Abs. 2 GebV; § 9 Ziff. 1. GebV), was einen Betrag von CHF 385'596.–. ergibt. Aufgrund der Erledigung des Auskunftsbegehrens sowie des  betreffend I._ ohne Anspruchsprüfung ist eine Reduktion im Sinne von § 10 Abs. 1 GebV angezeigt, weshalb auf einem Fünftel der berechneten  ein Abzug von maximal 50 % berücksichtigt werden kann.
Dies führt grundsätzlich zu einer Gerichtsgebühr von rund CHF 350'000.– (vgl.
aber gleich nachstehend).
4.1.2. Auferlegung der Gerichtskosten an die Parteien
Die Gerichtskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt. Ob-
siegt keine Partei vollständig, werden die Kosten verhältnismässig verteilt (§ 64
Abs. 2 ZPO/ZH). Im Hinblick auf das zurückgezogene Auskunftsbegehren gelten
die Kläger als unterliegend (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., § 64 Rz. 18), weshalb
ihnen unter solidarischer Haftung der entsprechende (ermässigte) Anteil der Ge-
richtsgebühr von rund CHF 35'000.– aufzuerlegen ist. I._ gilt sodann auch in
Bezug auf das Feststellungsbegehren gemäss act. 1 als unterliegend, weshalb
ihm der entsprechende (ebenfalls ermässigte) Anteil der Gerichtsgebühr von rund
CHF 5'000.– aufzuerlegen ist. Der Kläger 1 unterliegt mit den Rechtsbegehren 1.3
und 1.4, weshalb er den entsprechenden Anteil der Gerichtsgebühr von rund
CHF 11'000.– zu tragen hat, wobei es sich in Anwendung § 70 Abs. 1 ZPO/ZH
aufgrund der unbestrittenermassen wirtschaftlichen Identität zwischen dem Kläger
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1 und der Klägerin 3 rechtfertigt, die solidarische Mithaftung der Klägerin 3 anzu-
ordnen. Im Restumfang unterliegt die Beklagte – dass sie lediglich zur Leistung
von EUR 10'745'309.30 anstatt der beantragten EUR 11'204'484.12 gemäss den
Rechtsbegehren 1.1 und 1.2 zu verpflichten ist, fällt im Hinblick auf die Kostenfol-
gen nicht ins Gewicht –, weshalb sie die übrigen Kosten von CHF 299'000.– zu
bezahlen hat.
Soweit der Entscheid über die Gerichtskosten I._ direkt betrifft (CHF 5'000.--
), ist dieser bereits rechtskräftig (vgl. Urteil vom 21. Februar 2014, Geschäfts-
Nr. HG080025). Somit beträgt vorliegend die Gerichtsgebühr CHF 345'000.--
(CHF 350'000.-- abzüglich die I._ auferlegte Gerichtsgebühr von CHF 5'000.-
-).
4.2. Prozessentschädigung
Jede Partei hat in der Regel die Gegenpartei im gleichen Verhältnis zu entschädi-
gen, wie ihr Kosten auferlegt werden (§ 68 Abs. 1 ZPO/ZH).
Gemäss § 69 ZPO/ZH wird die Prozessentschädigung nach Ermessen festge-
setzt. Sind die Parteien durch Anwälte vertreten, ist dieses richterliche Ermessen
indessen beschränkt, da die Prozessentschädigung im Rahmen der Ansätze der
Verordnung des Obergerichts über die Anwaltsgebühren vom 21. Juni 2006
(AnwGebV) festzusetzen ist (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., § 69 N 2). Diese ist
ebenfalls auf den Streitwert ausgerichtet und beträgt beim oben genannten
Streitwert gemäss § 3 Abs. 1 AnwGebV CHF 178'448.– In Anbetracht des auf-
wändigen Prozesses mit mehreren Rechtsschriften und einer Referentenaudienz
bzw. Vergleichsverhandlung sowie der Durchführung eines Beweisverfahrens ist
eine Verdoppelung der Prozessentschädigung gerechtfertigt (§ 3 Abs. 2 i.V.m. § 6
AnwGebV), was einen Betrag von CHF 356'896.– ergibt.
Ausgangsgemäss haben die Kläger der Beklagten unter solidarischer Haftung
(vgl. § 70 Abs. 1 ZPO/ZH) eine Prozessentschädigung von rund einem Zehntel
bzw. CHF 36'000.– zu bezahlen (Auskunftsbegehren gemäss act. 1). I._ hat
der Beklagten eine Prozessentschädigung von 1/66 bzw. CHF 5'400.– zu bezah-
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len (Feststellungsbegehren gemäss act. 1), wobei dieser Entscheid betreffend
I._ bereits rechtskräftig ist (vgl. Urteil vom 21. Februar 2014 (Geschäfts-
Nr. HG080025)). Schliesslich hat der Kläger 1 der Beklagten eine Prozessent-
schädigung von rund 1/31 bzw. CHF 11'500.– zu bezahlen (Begehren 1.3 gemäss
act. 51 und 1.4 gemäss act. 56), wobei es sich in Anwendung von § 70 Abs. 1
ZPO/ZH aufgrund der unbestrittenermassen wirtschaftlichen Identität zwischen
dem Kläger 1 und der Klägerin 3 rechtfertigt, die solidarische Mithaftung der Klä-
gerin 3 anzuordnen. Die Prozessentschädigung der Beklagten ist gemäss dem
Kreisschreiben der Verwaltungskommission vom 17. Mai 2006 gemäss dem un-
bestrittenen Antrag der Beklagten um einen Mehrwertsteuerzusatz von 5.09 % zu
erhöhen (act. 11 Rz. 140). Am 1. Januar 2011 erfolgte eine Erhöhung der Mehr-
wertsteuer, weshalb die Beklagte mit bzw. ab ihrer Eingabe vom 7. Oktober 2011
einen Mehrwertsteuerzusatz von 5.36 % verlangt (act. 117 S. 2). Leistungen, die
vor Änderung des Steuersatzes erbracht worden sind, sind nach dem alten Steu-
ersatz zu versteuern (vgl. das Ergänzungsschreiben zum oben genannten Kreis-
schreiben vom 17. September 2010). Vorliegend war das Behauptungsverfahren
zum Zeitpunkt der Erhöhung der Mehrwertsteuer abgeschlossen und auch die
beklagtische Beweisantretungsschrift war bereits eingegangen (act. 88). Es er-
folgten nach dem 1. Januar 2011 aber weitere Eingaben der Beklagten wie zum
Beispiel die Stellungnahme zur klägerischen Klageänderung (act. 117) oder die
Stellungahme zum Beweisergebnis (act. 143). Ausserdem fand am 28. März 2012
eine Beweisverhandlung und mündliche Experteninstruktion statt (Prot. S. 47 ff.).
Bezüglich der zum Zeitpunkt der Erhöhung der Mehrwertsteuer am 1. Januar
2011 bereits zurückgezogenen Auskunftsbegehren der Kläger sowie des Feststel-
lungsbegehrens des Klägers 2 ist keine Erhöhung der Mehrwertsteuer angezeigt.
Es rechtfertigt sich indessen im Sinne einer Schätzung, die Prozessentschädi-
gung betreffend die Begehren 1.3 und 1.4 im Umfang von einem Viertel um einen
Mehrwertsteuerzuschlag von 5.36 % anstatt 5.09 % zu erhöhen.
Die Beklagte hat dem Kläger 1 und der Klägerin 3 eine Prozessentschädigung
von knapp drei Vierteln und somit von rund CHF 260'000.– zu bezahlen. Unter
Berücksichtigung bzw. mittels Verrechnung der Prozessentschädigungen, welche
die Kläger gemeinsam (Auskunftsbegehren gemäss act. 1; CHF 36'000 zuzüglich
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5.09 % MWST) bzw. der Kläger 1 unter solidarischer Mithaftung der Klägerin 3
(Rechtsbegehren 1.3 und 1.4; CHF 11'500.– zuzüglich 5.09 % MWST auf dem
Betrag von CHF 8'625.– und 5.36 % MWST auf dem Betrag CHF 2'875.–), die so-
lidarische Haftung des Klägers 2 entfällt, der Beklagten zu leisten hätten, ist die
Beklagte zu verpflichten, dem Kläger 1 und der Klägerin 3 eine Prozessentschä-
digung von insgesamt CHF 210'000.– zu bezahlen.
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