Decision ID: ecb913a1-4dec-4faa-9d8a-7d05209e3db8
Year: 2007
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1. H._, seit dem 1. Februar 1992 Bezüger einer ganzen IV-Rente, vollendete am 18. April 2007 sein 65. Altersjahr (Urk. 14/33). Seine Ehefrau P._ wurde am 22. April 2007 64 Jahre alt (Urk. 39). Für beide Ehegatten entstand somit am 1. Mai 2007 der Anspruch auf eine Altersrente (Art. 21 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung; AHVG). Mit Verfügungen vom 4. April 2007 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, beiden Ehegatten je eine ordentliche Altersrente mit Wirkung ab 1. Mai 2007 in der Höhe von monatlich Fr. 1'658.-- zu (Urk. 14/45).
Auf Einsprache von H._ und P._ hin erliess die Ausgleichskasse am 3. Mai 2007 einen abweisenden Einspracheentscheid. Dabei nahm sie vorwiegend zur Plafonierung der Altersrenten Stellung, d.h. zu Art. 35 Abs. 1 AHVG, der vorschreibe, dass die Summe der beiden Einzelrenten eines Ehepaares 150 Prozent des Höchstbetrages der Altersrente nicht übersteigen dürfe (Urk. 2).
2. Gegen den Einspracheentscheid erhoben H._ und P._ gemeinsam Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich. Sie beanstandeten die Rentenhöhe und verlangten im Wesentlichen "eine neue Berechnung und dass jeder seine Einzel-Rente erhält. Dann stimmt auch die Besitzstandwahrung wie es das Bundesgericht festhält" (Urk. 1). In ihrer Vernehmlassung vom 4. Juni 2007 beantragte die Ausgleichskasse Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfügung vom 23. Juli 2007 schloss das Gericht den Schriftenwechsel (Urk. 8).
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien ist, soweit für den Entscheid erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen.

Das Gericht zieht in Erwägung:
1. Bezüglich der Berechnung der strittigen Altersrenten kann auf die in allen Teilen sowohl in rechtlicher als auch in rechnerischer Hinsicht zutreffenden und den Beschwerdeführern bereits bekannten (vgl. Urk. 1 und 8) Ausführungen der Ausgleichskasse in Einspracheentscheid und Vernehmlassung verwiesen werden. Ergänzend bleibt anzufügen, dass aus der von den Beschwerdeführern selber dem Gericht eingereichten Übersicht über die "Änderungen auf 1. Januar 2007 bei Beiträgen und Leistungen" (Urk. 3/4) der AHV und IV beim Abschnitt Renten nicht nur die von ihnen erwähnte Mindest- bzw. Höchstrente der Altersrente aufgelistet wird, sondern ebenfalls als "Höchstbetrag der beiden Renten eines Ehepaares" der Betrag von Fr. 3'315.-- im Monat erwähnt wird. Die beiden ordentlichen Altersrenten für die Beschwerdeführer betragen gemäss angefochtenen Verfügungen vom 4. April 2007 je Fr. 1'658.--, machen somit zusammen den Höchstbetrag, der überhaupt an Ehepaare ausbezahlt wird, in der Höhe von Fr. 3'315.-- aus. Dies im Einklang mit Art. 35 Abs. 1 AHVG, welcher klar und unmissverständlich die sogenannte Plafonierung (nicht Kürzung wegen Überversicherung gemäss Art. 41 AHVG, vgl. Urk. 1) vorschreibt:
"Die Summe der beiden Renten eines Ehepaares beträgt maximal 150 Prozent des Höchstbetrages der Altersrente, wenn:
a. beide Ehegatten Anspruch auf eine Altersrente haben".
2. Bei dieser Sach- und Rechtslage erübrigen sich weitere gerichtliche Erwägungen. Nur der Vollständigkeit halber sind die Beschwerdeführer (nochmals, vgl. Urk. 6) darauf hinzuweisen, dass das von ihnen in der Beschwerdeschrift zitierte und dieser beigelegte Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 24. Juni 2004 die berufliche Vorsorge betrifft, somit nichts zur Entscheidfindung in der vorliegenden (Altersrenten nach AHVG betreffenden) Streitsache beitragen kann. Erwähnt sei auch noch, dass mit Besitzstandswahrung gemäss Gesetz, Rechtsprechung und Praxis nicht ein bestimmter Frankenbetrag gemeint ist, sondern dass, wenn eine IV-Rente durch eine AHV-Rente abgelöst wird, auf die für die bisherige IV-Rente massgebende Berechnungsgrundlage abzustellen ist, falls dies für die versicherte Person vorteilhafter ist (Art. 33bis AHVG; Bundesamt für Sozialversicherungen, Wegleitung über die Renten [RWL], Rz. 5648).
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.