Decision ID: 55e2c345-be89-4524-9cec-be398e4e2f0a
Year: 2012
Language: de
Court: ZH_OG
Chamber: ZH_OG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: civil_law

betreffend Rechtsöffnung / aufschiebende Wirkung
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht Zürich vom 4. Januar 2012 (EB111922)
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Rechtsbegehren der Kläger (Urk. 1 und 2, teilweise sinngemäss):
Es sei den Klägern definitive Rechtsöffnung zu erteilen in der  Nr. ... des Betreibungsamtes B._, Zahlungsbefehl vom 16. September 2011, für Fr. 16'880.25 nebst Zins zu 4.5 % seit 1.  2011 und Fr. 200.– Betreibungskosten, unter Kosten- und  zu Lasten der Beklagten.
Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Zürich vom 4. Januar 2012 (Urk. 6)
1. Den klagenden Parteien wird definitive Rechtsöffnung erteilt in Betreibung Nr. ..., Betreibungsamt B._, Zahlungsbefehl vom 16. September 2011, für Fr. 10'398.90. Im Mehrbetrag wird das Begehren abgewiesen.
2. Die reduzierte Spruchgebühr von Fr. 380.00 wird im Umfang von Fr. 60.00 der klagenden Partei 3 und im Umfang von Fr. 320.00 der beklagten Partei auferlegt. Im Mehrumfang fällt sie ausser Ansatz. Die reduzierte  wird von der klagenden Partei 3 bezogen, ist ihr aber von der beklagten Partei im Umfang von Fr. 320.00 zu ersetzen.
3. Die beklagte Partei wird verpflichtet, den klagenden Parteien eine  von Fr. 25.00 zu bezahlen.
4. (Mitteilungen)
5. (Rechtsmittel: Beschwerde)

Erwägungen:
1. Das Einzelgericht am Bezirksgericht Zürich (nachfolgend: Vorinstanz) erliess
am 4. Januar 2012 das oben aufgeführte Urteil (Urk. 4a, Urk. 6). Dieses Urteil
wurde der Beklagten am 6. Februar 2012 zugestellt (Urk. 4d, Urk. 5B S. 2). Mit
Eingabe vom 16. Februar 2012 erhob die Beklagte rechtzeitig Beschwerde gegen
das Urteil der Vorinstanz vom 4. Januar 2012 (Urk. 5B). Mit Verfügung vom
19. März 2012 wurde der Beklagten Frist angesetzt, um für die Gerichtskosten
des Beschwerdeverfahrens einen Vorschuss von Fr. 300.– zu bezahlen, mit der
Androhung, dass auf die Beschwerde nicht eingetreten werde, wenn der Vor-
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schuss weder innert der angesetzten Frist noch innert einer allfälligen Nachfrist
bezahlt würde (Urk. 9). Mit Verfügung vom 19. April 2012 wurde der Beklagten ei-
ne Nachfrist angesetzt, um den ihr auferlegten Kostenvorschuss zu bezahlen, mit
der Androhung, dass auf die Beschwerde nicht eingetreten werde, wenn der Vor-
schuss innert der Nachfrist nicht bezahlt würde (Urk. 10). Gegen die zuletzt er-
wähnte Verfügung erhob die Beklagte mit Eingabe vom 26. April 2012 Verfas-
sungsbeschwerde an das Bundesgericht (Urk. 11). Dieses trat mit Urteil vom
30. April 2012 auf die Verfassungsbeschwerde nicht ein; in den Erwägungen wies
es darauf hin, dass das Gesuch der Beklagten um aufschiebende Wirkung ge-
genstandslos geworden sei (Urk. 12).
2. Die von der Beklagten erhobene Verfassungsbeschwerde hatte keine auf-
schiebende Wirkung (vgl. oben, Ziff. 1). Die Beklagte konnte auch nicht damit
rechnen, dass ihrem mit der Verfassungsbeschwerde gestellten Gesuch um auf-
schiebende Wirkung stattgegeben würde. Die Nachfrist zur Leistung des Kosten-
vorschusses muss daher nicht neu angesetzt werden. Die Beklagte hat den ihr
auferlegten Kostenvorschuss innert der ihr mit Verfügung vom 19. April 2012 an-
gesetzten Nachfrist und auch in der Zeit danach bis heute nicht geleistet. Deshalb
ist auf die Beschwerde androhungsgemäss nicht einzutreten. Das mit der Be-
schwerde gestellte Gesuch um aufschiebende Wirkung (Urk. 5B S. 2, Antrag 3) ist
gegenstandslos geworden; über das Gesuch muss nicht mehr entschieden wer-
den.
3. Ausgangsgemäss gilt die Beklagte als unterliegende Partei. Als solche hat
sie die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens zu tragen und keinen Anspruch
auf eine Entschädigung (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Den Klägern erwächst kein
rechtserheblicher Aufwand. Demgemäss sind für das zweitinstanzliche Verfahren
keine Entschädigungen zuzusprechen.