Decision ID: 18271546-0151-4854-9460-343d4fd851ae
Year: 2015
Language: de
Court: CH_BSTG
Chamber: CH_BSTG_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: penal_law

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- A. am 27. Oktober 2014 beim Bundesamt für Polizei gegen B. und C.
Strafanzeige wegen Betrugs einreichte (act. 1.2);
- die Strafanzeige in der Folge an die Bundesanwaltschaft (nachfolgend "BA")
weitergeleitet wurde (act. 1.2); die BA mit Verfügung vom 24. Novem-
ber 2014 die Nichtanhandnahme der obgenannten Strafanzeige verfügte
(act. 1.2);
- A. dagegen am 8. Dezember 2014 Beschwerde bei diesem Gericht erhebt
und sinngemäss die Durchführung eines Strafverfahrens gegen die von ihm
Angezeigten beantragt (act. 1);
- der Beschwerdeführer am 15. Dezember 2014 aufgefordert wurde, bis
5. Januar 2015 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- zu leisten und darauf
aufmerksam gemacht wurde, dass bei Säumnis auf die Beschwerde nicht
eingetreten wird (act. 2);
- der Beschwerdeführer innert Frist (und bis dato) weder den verlangten
Kostenvorschuss bezahlt noch um Gewährung der unentgeltlichen
Rechtspflege ersucht hat.

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung der Bundesanwaltschaft die
Beschwerde nach den Vorschriften der Art. 393 ff. StPO an die
Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts zulässig ist (Art. 310 Abs. 2
i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO und Art. 37 Abs. 1 StBOG);
- die Verfahrensleitung der Rechtsmittelinstanz die Privatklägerschaft
verpflichten kann, innert einer Frist für allfällige Kosten und Entschädigungen
Sicherheit zu leisten, wobei Art. 136 StPO vorbehalten bleibt (Art. 383 Abs.
1 StPO); falls die Sicherheit nicht fristgerecht geleistet wird, die
Rechtsmittelinstanz auf das Rechtsmittel nicht eintritt (Art. 383 Abs. 2 StPO);
- die Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses gewahrt ist, wenn der Betrag
spätestens am letzten Tag der Frist zu Gunsten der Behörde der
Schweizerischen Post übergeben oder einem Post- oder Bankkonto in der
Schweiz belastet worden ist (Art. 91 Abs. 5 StPO);
- der Beschwerdeführer im vorliegenden Fall die ihm zur Leistung des
Kostenvorschusses anberaumte Frist unbenutzt verstreichen liess, weshalb
auf seine Beschwerde androhungsgemäss nicht einzutreten ist;
- bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführer die
Gerichtskosten zu tragen (Art. 428 Abs. 1 StPO) hat;
- die Gerichtsgebühr auf Fr. 200.-- festzusetzen ist (vgl. Art. 73 StBOG i.V.m.
Art. 5 und 8 Abs. 1 des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August
2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in
Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]).