Decision ID: cb0e577f-332d-52ea-8c53-c4427302efa1
Year: 2018
Language: de
Court: BE_VG
Chamber: BE_VG_001
Canton: BE
Region: Espace_Mittelland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
A._ war Mitbegründer, Aktionär und Verwaltungsratspräsident der am 26. April 1985 gegründeten B._ AG, die im Wesentlichen die Weiterentwicklung und Vermarktung eines zur Patentierung angemeldeten Wärmespeichers bezweckte. Nachdem die Verwertungsbemühungen erfolglos geblieben waren, wurde am 15. Dezember 1989 über die Gesellschaft der Konkurs eröffnet. Als Konkursverwaltung amtete das damalige Konkursamt D._. Dieses räumte mit Vereinbarung vom 18. Mai bzw. 5. November 1990 der liechtensteinischen C._ AG ein auf 1 Mio. Franken limitiertes Kaufrecht an den Patentrechten der B._ AG ein. Nachdem die C._ AG weder den Kaufrechtspreis von Fr. 300'000.-- bezahlt, noch das Kaufrecht ausgeübt hatte, trat das Konkursamt vom Kaufvertrag zurück und veräusserte schliesslich mangels anderer Angebote die Patentrechte am 15. März 1996 für Fr. 12'000.-- «per Saldo aller Ansprüche» an die C._ AG. A._, dessen eingegebene und kollozierte Forderung Fr. 564'530.25 betrug, erlitt gemäss Verlustschein einen Ausfall von Fr. 535'544.85.
B.
Mit Eingaben vom 15. Oktober 1996 bzw. 13. Januar 1997 gelangte A._ an den Regierungsrat und forderte Schadenersatz in der Höhe von Fr. 625'780.90 (zuzüglich Zins) für seinen im Konkursverfahren  Verlust sowie für vorprozessuale Anwaltskosten von Fr. 25'000.--. Mit Beschluss vom 10. Juni 1998 (RRB 1305/1998) lehnte der Regierungsrat das Begehren ab.
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17.05.2018, Nr. 100.2016.45U, Seite 3
C.
Am 30. April 2013 erhob A._ Staatshaftungsklage beim  gegen den Kanton Bern. Das Verwaltungsgericht trat mit Urteil vom 10. Juni 2013 (VGE 2013/150) auf die Klage nicht ein und leitete die Akten an die zuständige Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern (JGK) weiter, weil streitige Ansprüche aus Staatshaftung seit dem 1. Januar 2009 nicht mehr im Klage-, sondern im  geltend zu machen sind. Mit Verfügung vom 11. Januar 2016 wies die JGK das Gesuch ab, soweit sie darauf eintrat.
D.
Dagegen hat A._ am 9. Februar 2016  erhoben mit dem Antrag, die Verfügung der JGK sei aufzuheben und der Kanton Bern sei zu verpflichten, ihm Schadenersatz in der Höhe von Fr. 625'790.90 zuzüglich Zins von 5 % seit 15. Dezember 1989 zu . Mit Beschwerdeantwort vom 30. März 2016 schliesst die JGK  des Kantons Bern auf Abweisung der Beschwerde. A._ hält mit Eingabe vom 11. Juli 2016 an seinen Anträgen fest.
Die Instruktionsrichterin hat am 30. August 2017 die beim Obergericht des Kantons Bern edierten, den Streitgegenstand betreffenden Strafakten zu den Akten erkannt.

Erwägungen:
1.
1.1 Der Beschwerdeführer macht gegenüber dem Kanton Bern einen Anspruch auf Schadenersatz geltend wegen Verletzung von Vorschriften des Bundesgesetzes vom 11. April 1889 über Schuldbetreibung und  (SchKG; SR 281.1) in einem Konkursverfahren, das am 15. Dezember
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17.05.2018, Nr. 100.2016.45U, Seite 4
1989 eröffnet und am 22. August 1996 durch den Konkursrichter  worden war (hinten E. 4.3). Der massgebliche Sachverhalt hat sich mithin vor Inkrafttreten von Art. 5 SchKG in der seit dem 1. Januar 1997 geltenden Fassung (Revision vom 16.12.1994; AS 1995 S. 1227) , mit dem eine ausschliesslich auf Bundesrecht beruhende, das  Recht verdrängende Haftungsordnung eingeführt worden ist. Für das Verfahren als solches ist indes unbesehen des anwendbaren  Rechts (hinten E. 2) kantonales Recht massgebend (vgl. BGE 126 III 431 E. 1b; VGE 23272 vom 19.5.2009, 23104 vom 12.5.2009, 23253 vom 8.9.2008, je E. 1.1 mit Hinweisen).
1.2 Hinsichtlich der Geltendmachung von Staatshaftungsansprüchen gegen den Kanton hat per 1. Januar 2009 ein Wechsel vom Klage- in das Beschwerdeverfahren stattgefunden. Gemäss Art. 104 Abs. 1 des  vom 16. September 2004 (PG; BSG 153.01) erlässt die , in deren Aufgabenbereich sich der anspruchsbegründende  ereignet hat, über solche Ansprüche eine Verfügung, die der  an das Verwaltungsgericht unterliegt (Art. 104 Abs. 3 PG i.V.m. Art. 74 ff. des Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die  [VRPG; BSG 155.21]). Das Beschwerdeverfahren ist für sämtliche ab dem 1. Januar 2009 anhängig gemachten Begehren anwendbar (vgl. VGE 23272 vom 19.5.2009 E. 1.3, 23104 vom 12.5.2009 E. 1.1.1 f.; zu den intertemporalrechtlichen Grundsätzen BGE 126 III 431 E. 2b; BVR 2008 S. 481 E. 3.1.1). Weggefallen ist das Erfordernis eines vorgängigen  an den Regierungsrat (vgl. Art. 104 Abs. 2 PG in der  bis zum 31.12.2008 geltenden Fassung [BAG 05-045] bzw. Art. 50 Abs. 2 des [alten] Gesetzes vom 5. November 1992 über das  Dienstrecht [Personalgesetz, aPG; GS 1993 S. 64 ff., in Kraft bis 30.6.2005]), wobei einem entsprechenden, allenfalls noch unter Geltung des alten Rechts ergangenen Beschluss des Regierungsrats rechtlich die Stellung einer Parteierklärung zukommt, die keine Rechtshängigkeit bewirkt (BVR 2007 S. 193 E. 3.1 mit Hinweisen). Das Verwaltungsgericht ist daher zur Beurteilung der Beschwerde gegen die Verfügung vom 11. Januar 2016 als letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 VRPG zuständig.
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17.05.2018, Nr. 100.2016.45U, Seite 5
1.3 Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren , ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.
1.4 Das Verwaltungsgericht überprüft die angefochtene Verfügung auf Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).
2.
Vorab ist das anwendbare materielle Recht zu bestimmen:
2.1 Die bundesrechtliche Regelung gemäss Art. 5 SchKG ist erst am 1. Januar 1997 und damit nach Abschluss des hier interessierenden  in Kraft getretenen (vorne E. 1.1). Vor dem 1. Januar 1997 richtete sich die Verantwortlichkeit des Kantons im Bereich des SchKG nach der allgemeinen Haftungsbestimmung von Art. 47 des damals noch geltenden aPG, der bereits, wie heute Art. 5 SchKG, eine ausschliessliche  des Kantons vorsah. Das aPG seinerseits ist am 1. Juli 1993, d.h. während des hier interessierenden Sachverhalts in Kraft getreten. Vorher kannte der Kanton keine Kausalhaftung. Vielmehr galt bis zum 30. Juni 1993 eine Verschuldenshaftung nach dem Gesetz vom 7. Februar 1954 über das Dienstverhältnis der Behördenmitglieder und des Personals der bernischen Staatsverwaltung (Beamtengesetz, BtG; GS 1954 S. 6 ff.; BVR 2002 S. 184 E. 3c/dd, 1997 S. 313 E. 2; vgl. auch Art. 5 SchKG in der bis zum 31.12.1996 geltenden Fassung [BS 3 3]).
2.2 Es fragt sich mithin, nach welcher gesetzlichen Haftungsordnung das Staatshaftungsbegehren zu beurteilen ist. Da die  des SchKG und aPG diesbezüglich keine Antwort geben (vgl. Art. 2 der Schlussbestimmungen zur Änderung des SchKG vom 16.12.1994; Art. 54 ff. aPG), sind entsprechend den allgemeinen  Prinzipien grundsätzlich diejenigen Rechtssätze , die im Zeitpunkt der Verwirklichung des Sachverhalts in Kraft standen (BGE 126 III 431 E. 2a; BVR 2014 S. 297 [VGE 2012/65/66 vom
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17.05.2018, Nr. 100.2016.45U, Seite 6
16.4.2014] nicht publ. E. 3.2, 2011 S. 200 E. 2.4.1, 2008 S. 163 E. 2).  käme für den Sachverhalt vor dem 1. Juli 1993 das BtG und für  danach das aPG zur Anwendung. Allerdings bildet das hier  Konkursverfahren eine Einheit bzw. liegt ein Dauersachverhalt vor, mit der Folge, dass auf den ganzen Sachverhalt das im Zeitpunkt  Abschlusses geltende Recht, mithin das aPG Anwendung findet (vgl. zur staatlichen Zwangsverwaltung einer Liegenschaft BGE 126 III 431 E. 2a). Die Haftungsvoraussetzungen gemäss Art. 47 aPG decken sich soweit hier interessierend indes mit Art. 5 SchKG, sodass auf die  Rechtsprechung und Lehre verwiesen werden kann. Im Übrigen kommen die Art. 41 ff. des Schweizerischen Obligationenrechts (OR; SR 220) als ergänzendes kantonales Recht zum Tragen (Art. 51 Abs. 1 aPG).
3.
3.1 Gemäss Art. 71 Abs. 1 der Verfassung des Kantons Bern (KV; BSG 101.1) und Art. 47 Abs. 1 aPG haftet der Kanton für den Schaden, den er, d.h. seine Behörden oder Kommissionen, deren Mitglieder sowie seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ausübung ihrer amtlichen  Dritten widerrechtlich zugefügt haben. Die einzelnen Voraussetzungen, die einen Schadenersatzanspruch gestützt auf diese Bestimmung  – amtliche Tätigkeit, Schaden, Widerrechtlichkeit, adäquater oder hypothetischer Kausalzusammenhang zwischen amtlichem Verhalten und Schaden –, müssen kumulativ erfüllt sein, wobei ihr Vorliegen von der  Person, also von der Klägerschaft, zu beweisen ist (BVR 2014 S. 297 [VGE 2012/65/66 vom 16.4.2014] nicht publ. E. 3.3, 2011 S. 200 E. 2.4.2, 2008 S. 163 E. 4).
3.2 Unbestritten ist, dass der geltend gemachte  trotz der erheblichen Zeit von über 20 Jahren, die seit den  haftungsbegründenden Ereignissen verstrichen sind, nicht verjährt ist. Der Beschwerdeführer hat seit Abschluss des Konkursverfahrens  Vorkehren getroffen, um die Verjährung zu unterbrechen, womit diese von neuem zu laufen begonnen hat (Art. 51 Abs. 1 aPG i.V.m.
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17.05.2018, Nr. 100.2016.45U, Seite 7
Art. 137 Abs. 1 OR). Die JGK hat zudem mit Zwischenverfügung vom 20. Oktober 2014 festgestellt, dass die Verjährung nicht eingetreten ist und die entsprechende Einrede nicht erhoben, sodass das Verwaltungsgericht die Verjährung selbst dann nicht berücksichtigen dürfte, wenn sie  wäre (Art. 51 Abs. 1 aPG i.V.m. Art. 142 OR; BVR 2002 S. 184 [VGE 21090 vom 20.8.2001] nicht vollständig publ. E. 2b; vgl. Marco , in Kurzkommentar SchKG, 2. Aufl. 2014 [nachfolgend:  SchKG], Art. 6 N. 5; Dominik Gasser, in Basler Kommentar, 2. Aufl. 2010, Art. 6 SchKG N. 11).
3.3 Der Beschwerdeführer stützt seine Forderung auf angebliche , die der damalige Vorsteher des Konkursamts im Rahmen des Konkursverfahrens betreffend die B._ AG begangen haben soll (hinten E. 5.2 ff.). Damit ist der von Art. 47 Abs. 1 aPG geforderte funktionelle Zusammenhang mit einer amtlichen Tätigkeit gegeben (BVR 1999 S. 258 E. 2c; VGE 2011/232 vom 22.1.2013 E. 3; vgl. auch Dominik Gasser, a.a.O., Art. 5 SchKG N. 35). Ob dem Beschwerdeführer infolge des Konkursverfahrens ein Schaden von Fr. 625'790.90 (zuzüglich Zins) entstanden ist (vorne Bst. C), braucht nur geklärt zu werden, wenn feststeht, dass der Kanton für den Schaden einzustehen hat (BVR 1999 S. 258 E. 2b; VGE 2011/88 vom 20.8.2012 E. 2.2). Die Frage kann mit Blick auf den Ausgang des Verfahrens offenbleiben. Streitig und nachfolgend zu prüfen ist, ob dem Vorsteher des Konkursamts widerrechtliches Handeln oder Unterlassen von gebotenen Handlungen vorzuwerfen ist (hinten E. 5) und ob dieses Verhalten kausal war für den geltend gemachten Schaden (hinten E. 6).
4.
4.1 Der Beschwerdeführer rügt eine unrichtige und unvollständige  des Sachverhalts durch die Vorinstanz. Diese habe «eine ganze Reihe wesentlicher Sachverhaltselemente» übergangen, wodurch «ein Gesamtbild entstehe, dass mit der Wirklichkeit kaum mehr etwas zu tun» habe (Beschwerde Rz. 10 ff. und 78). Dabei habe sie «das rechtliche  des Beschwerdeführers verletzt beziehungsweise Beweise geradezu
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willkürlich gewürdigt» (vgl. Beschwerde S. 7, 40). Insbesondere erachtet er die Darstellung seiner finanziellen Beteiligung an der B._ AG, der Gesellschaftsaktiven sowie der Tatsachen, die die Existenz von Forschungsunterlagen belegen würden, als mangelhaft. Weiter seien die Verfehlungen des Vorstehers des Konkursamts nicht klar festgehalten und die Ergebnisse des (später eingeleiteten) Strafverfahrens unzutreffend dargestellt worden. Schliesslich habe die Vorinstanz die Gegebenheiten rund um die Vereinbarung vom 18. Mai bzw. 5. November 1990 (vorne Bst. A) sowie die Gründe für deren Scheitern nur teilweise zutreffend widergegeben (vgl. zum Ganzen Beschwerde S. 7-42).
4.2 Nach dem Untersuchungsgrundsatz stellen die Behörden den  von Amtes wegen fest (Art. 18 Abs. 1 VRPG). Sie sind verpflichtet, diesen richtig und vollständig abzuklären, wobei die Untersuchungspflicht ihre Grenze an der Mitwirkungspflicht der Parteien findet (Art. 20 Abs. 1 VRPG). Unvollständig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn die Behörde nicht alle für den Entscheid wesentlichen Sachumstände und Beweismittel erhoben hat. Unrichtig ist sie, wenn die Behörde die Beweismittel falsch gewürdigt oder einen rechtserheblichen Sachumstand nicht in das  einbezogen hat (BVR 2008 S. 352 E. 3.2, 2004 S. 446 E. 4.3). Die Ermittlung des Sachverhalts und die Beschaffung der Beweismittel  gemäss Art. 19 Abs. 2 VRPG grundsätzlich nach den Vorschriften der Schweizerischen Zivilprozessordnung (Zivilprozessordnung, ZPO; SR 272). Diese sieht für die Bewertung der Beweise den Grundsatz der freien Beweiswürdigung vor (Art. 157 ZPO). Danach haben die Behörden und Gerichte die Beweise frei, ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das  bedeutet dies, dass die Beschwerdeinstanz alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen hat (BGE 137 II 266 E. 3.2 und 130 II 482 E. 3.2; BVR 2014 S. 508 E. 5.3.2, 2009 S. 481 E. 2.1, 2009 S. 385 E. 4.3.3). Art. 21 Abs. 1 VRPG verlangt, dass die Behörde die Vorbringen der betroffenen Person tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt (vgl. BVR 2012 S. 109 E. 2.3.3; vgl. auch BGE 142 I 135 E. 2.1, 137 II 266 E. 3.2). Wie die  Erwägungen (E. 5 und 6) zeigen, hat die Vorinstanz diese Grundsätze nicht verletzt. Sie hat sich eingehend mit den Vorbringen des
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Beschwerdeführers auseinandergesetzt, gestützt auf die umfangreichen Akten die wesentlichen Fakten zusammengetragen und nachvollziehbar dargelegt, welche Schlüsse sie daraus zieht. Tatsächlich zielen die Rügen des Beschwerdeführers weniger auf die Sachverhaltsfeststellung als  auf die Würdigung von weitgehend unbestrittenen Fakten. Inwiefern die Vorinstanz dabei Recht bzw. seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt haben soll, ist nicht erkennbar und legt der Beschwerdeführer auch nicht dar.
4.3 Zu den wesentlichen Eckpunkten des Geschehens ergibt sich : Der Beschwerdeführer gründete am 26. April 1985 zusammen mit Rechtsanwalt E._ und dem Techniker F._ die B._ AG mit dem Ziel, einen von Letzterem erfundenen, stabil unterkühlbaren Latentwärmespeicher weiterzuentwickeln und kommerziell zu vermarkten. Die drei Mitaktionäre vereinbarten, die Erfinderpatente auf den Namen und die Kosten der B._ AG anzumelden. Im Gegenzug sollte F._ der Gesellschaft sein Know-how sowie seine Schaffenskraft auf dem Gebiet der Wärmespeicherung zur Verfügung stellen. In der Folge wurden mit einer Vielzahl von Interessierten Verhandlungen geführt, die indes zu keinem erfolgreichen Abschluss gebracht werden konnten, sodass die erhofften Einnahmen ausblieben und die B._ AG bald überschuldet war. Am 20. November 1987 beschloss die Gesellschaft gegen den Willen des Beschwerdeführers ihre Auflösung und setzte E._ als Liquidator ein. Da dieser seinen Amtspflichten nicht nachkam, wurde er am 17. Oktober 1989 vom Zivilrichter abberufen und G._, damaliger Vorsteher des Konkursamts D._, an seiner Stelle eingesetzt. Am 15. Dezember 1989 erfolgte die Konkurseröffnung. Die durch das Konkursamt vertretene B._ AG schloss unter Vermittlung von F._ am 18. Mai bzw. 5. November 1990 eine Vereinbarung mit der C._ AG ab, wodurch dieser ein limitiertes Kaufrecht an den zur Konkursmasse der B._ AG gehörenden Patentrechten eingeräumt wurde. Der Preis für das Kaufrecht wurde auf Fr. 300'000.-- und der Kaufpreis für die Patentrechte auf 1 Mio. Franken festgelegt, wobei der Kaufrechtspreis im Fall der Kaufrechtsausübung an den Kaufpreis anzurechnen war (vgl.  [nachfolgend: KB] 57). Die Käuferin leistete wegen angeblicher
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unerwarteter Liquiditätsprobleme nur einen Teil des Kaufrechtspreises. In der Folge hielt die C._ AG das Konkursamt mit immer neuen Zahlungsversprechen während rund fünf Jahren hin, bis ihr am 15. Mai 1995 eine letzte Zahlungsfrist gesetzt wurde. Die C._ AG liess auch diese Frist unbenutzt verstreichen, bot dem Konkursamt jedoch die Zahlung des ihrer Auffassung noch ausstehenden Betrags für das Kaufrecht von Fr. 179'410.-- an, unter dem Vorbehalt, dass das Konkursamt die vertraglich (neben den Patenten) zugesicherten Forschungsunterlagen vorlege. Auf dieses Angebot ging das Konkursamt nicht ein und trat am 20. Oktober 1995 vom Vertrag zurück. Die Patente wurden schliesslich am 15. März 1996 doch noch an die C._ AG verkauft, allerdings ohne weitere Unterlagen und Zusicherungen und zu einem weitaus tieferen Preis von Fr. 12'000.-- (vgl. Kaufvertrag, in unpag. Vorakten Konkursamt [KA] Ordner Nr. 2 [act. 4j]). Der Beschwerdeführer erhob erstmals am 25. November 1995 und in der Folge wiederholt betreibungsrechtliche Beschwerden, die von der kantonalen Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen (nachfolgend: Aufsichtsbehörde) abgewiesen wurden, soweit sie darauf eintrat bzw. die Beschwerdeverfahren nicht als gegenstandlos geworden vom Geschäftsverzeichnis abschrieb. Die Aufsichtsbehörde verzichtete  darauf, gegen G._, den Vorsteher des Konkursamts ein Disziplinarverfahren einzuleiten. In den Jahren 1996 und 1997 erhob der Beschwerdeführer zudem gegen G._, E._ und die ehemalige Lebensgefährtin des am ... 1994 verstorbenen F._s, H._, sowie gegen den ehemaligen Geschäftspartner und Freund F._s, I._, Strafanzeigen. Die daraufhin gegen diese Personen eingeleiteten Strafverfahren namentlich wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung, betrügerischen Konkurses, Unterdrückung von Urkunden und Verfügung über mit Beschlag belegten Vermögenswerten führten zu keiner strafrechtlichen Verurteilung.
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17.05.2018, Nr. 100.2016.45U, Seite 11
5.
5.1 Zu prüfen ist zunächst, ob dem mit der Konkursverwaltung  Konkursamt bzw. dessen Vorsteher widerrechtliche Handlungen oder Unterlassungen vorzuwerfen sind.
5.1.1 Nach dem staatshaftungsrechtlichen Widerrechtlichkeitsbegriff gilt eine Schadenszufügung als widerrechtlich, wenn sie gegen eine  gesetzliche Pflicht verstösst, indem entweder absolute Rechte (wie Leib, Leben, Eigentums- und Persönlichkeitsrechte) der geschädigten  beeinträchtigt werden (Erfolgsunrecht) oder eine reine  durch Verstoss gegen eine einschlägige Schutznorm bewirkt wird (Verhaltensunrecht). Die im objektiven Normverstoss begründete  entfällt daher, wenn eine Schädigung reiner  stattgefunden hat, dabei jedoch keine Verhaltensnorm verletzt  ist, die nach ihrem Zweck vor derartigen Schädigungen schützen soll (Art. 51 Abs. 1 aPG i.V.m. Art. 41 Abs. 1 OR; BGE 139 V 176 E. 8.2 [Pra 102/2013 Nr. 119], 135 V 373 E. 2.4, 132 II 305 E. 4.1 [Pra 96/2007 Nr. 53]; BVR 2014 S. 297 E. 4.2, 2011 S. 200 E. 4.2.1, 2008 S. 163 E. 5.2, je mit weiteren Hinweisen).
5.1.2 Im Fall der Rechtsgüterverletzung durch Unterlassen ist der Staat nur mittelbarer Verursacher. Die Schädigung wird nie unmittelbar durch ein Behördenmitglied bewirkt. Das Gemeinwesen hat es in solchen Fällen vielmehr unterlassen, die Geschädigten vor den Folgen der primären  zu bewahren. Wer eine Handlung unterlässt, die von der  nicht geboten ist, kann nicht gegen das Recht verstossen. Im Fall der Haftung aus Unterlassen kann sich die Widerrechtlichkeit deshalb nicht bereits aus dem Eintritt des Erfolgs ergeben, sondern es bedarf überdies der Verletzung einer Garantenpflicht: Nur wer durch rechtliche Vorschriften oder allgemeine Rechtsgrundsätze verpflichtet ist, eine Schädigung zu , kann für deren Eintritt verantwortlich gemacht werden. Die  ergibt sich für diesen Fall folglich aus der Verletzung einer Schutznorm, welche Art und Umfang einer Handlungspflicht umschreibt. Die Unterlassung ist dann widerrechtlich, wenn infolge der Missachtung einer Handlungspflicht eine Rechtsgüterverletzung eintritt, vor welcher das Gemeinwesen den Einzelnen hätte schützen müssen (BGE 135 V 373
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E. 2.4, 133 V 14 E. 8.1 [Pra 97/2008 Nr. 11], 132 II 305 E. 4.1 [Pra 96/2007 Nr. 53], 123 II 577 E. 4d/ff; BVR 2014 S. 297 E. 4.4.1, 2011 S. 200 E. 4.3.1, 2007 S. 145 E. 6.2, je mit weiteren Hinweisen).
5.1.3 Selbst wenn eine Rechtspflicht zur Schadensabwehr besteht, ist diese Pflicht nicht unbeschränkt. Die Garantin bzw. der Garant muss nicht alle erdenklichen Sicherheitsvorkehren treffen, sondern nur diejenigen, die sich aus besonderen Vorschriften ergeben oder sich aufgrund allgemeiner Vorsichtsregeln als zweckmässig und vernünftigerweise zumutbar , um eine drohende Gefahr abzuwehren. Die blosse Tatsache, dass ein Schaden bei nachträglicher Betrachtung durch bestimmte Vorkehren  hätte vermieden werden können, begründet indessen noch keine Staatshaftung. Eine Haftung besteht dann, wenn die Verantwortlichen eine konkret erkennbare ungewöhnliche Gefahr nicht erkennen, sie fehlerhaft einschätzen oder nicht beachten bzw. trotz erkannter Gefahr die  und zumutbaren Massnahmen nicht treffen, um den Eintritt einer Schädigung zu vermeiden. Ist hingegen den Verantwortlichen im Zeitpunkt der Beschlussfassung eine Gefahr nicht bekannt und bei zumutbarer Sorgfalt auch nicht erkennbar, so besteht keine Pflicht, sie abzuwehren. Den zuständigen Stellen und Personen muss ein gewisses Ermessen in der Beurteilung der Situation zugestanden werden (vgl. BGE 132 II 305 E. 4.4 [Pra 96/2007 Nr. 53], 120 Ib 411 E. 4a; BVR 2014 S. 297 E. 4.4.2, 2011 S. 200 E. 4.2.2, 2007 S. 145 E. 6.3, 2005 S. 3 E. 3.4, 2003 S. 241 E. 2e, je mit weiteren Hinweisen).
5.2 Der Beschwerdeführer begründet das Erfüllen der  der Widerrechtlichkeit in erster Linie damit, dass es das  während über fünf Jahren unterlassen habe, sich über die  Aktiven zu informieren, diese zu inventarisieren und zu sichern. Auch mit der Erstellung des Kollokationsplans sei viel zu lange zugewartet worden. Es sei sorgfaltswidrig gewesen, die Aktiven der B._ AG ohne Kontrolle und Aufsicht F._ anzuvertrauen, der sowohl vor als auch nach der Konkurseröffnung versucht habe, die Patente zu seinen  Gunsten zu verwerten. Der zuständige Vorsteher habe zu spät , dass nebst den Patenten auch die Forschungsunterlagen für eine gewinnbringende Verwertung unerlässlich gewesen wären und es pflicht-
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widrig unterlassen, diese sicherzustellen. Spätestens beim Abschluss der Vereinbarung mit der C._ AG am 18. Mai bzw. 5. November 1990, als das Konkursamt als Konkursverwaltung erklärte, im Besitz der Forschungsunterlagen zu sein, hätte die Bedeutung dieser Dokumente erkannt werden müssen.
5.3 Gerügt ist damit in erster Linie eine Verletzung von Art. 221 Abs. 1 und Art. 223 SchKG. Zu prüfen ist, welche Handlungspflichten dem  des Konkursamts aufgrund dieser Normen oblagen und ob er diese verletzt hat.
5.3.1 Gemäss Art. 221 Abs. 1 SchKG schreitet das Konkursamt sofort nach Empfang des Konkurserkenntnisses zur Aufnahme des Inventars über das zur Konkursmasse gehörende Vermögen und trifft die zur  desselben erforderlichen Massnahmen. Das Konkursinventar ist das Verzeichnis der tatsächlichen und mutmasslichen Aktiven der . Als internes Dokument des Konkursamts, das keine Wirkung  Dritten entfaltet, dient es dazu, einen Überblick über die  der Schuldnerin bzw. des Schuldners zu verschaffen, das Vermögen zu sichern und eine Grundlage für den Entscheid bezüglich des weiteren Verfahrens (Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven, summarisches oder ordentliches Verfahren) zu schaffen (BGE 128 V 10 E. 5c, 90 III 18 E. 1; BGer 5A_517/2012 vom 24.8.2012 E. 4.1.2, 5A_469/2011 vom 25.10.2011 E. 4.2.1; Urs Lustenberger, in Basler , 2. Aufl. 2010, Art. 221 SchKG N. 6; Roger Schober, in  SchKG, Art. 221 N. 1 und 10). Gegen die Weigerung des , einen Gegenstand in das Konkursinventar aufzunehmen, kann jede Gläubigerin bzw. jeder Gläubiger Beschwerde führen (BGE 114 III 22 E. 5b; BGer 5A_517/2012 vom 24.8.2012 E. 4.1.2, 5A_469/2011 vom 25.10.2011 E. 4.2.2; Urs Lustenberger, a.a.O., Art. 221 SchKG N. 33). Das Konkursinventar ist gleich zu Beginn des Verfahrens aufzunehmen, jedoch nicht sofort abzuschliessen, da auch später hinzugetretene  noch aufzunehmen sind (Urs Lustenberger, a.a.O., Art. 221 SchKG N. 6). Der Konkursbeschlag und die übrigen Wirkungen des Konkurses treten unabhängig vom Inventar bereits mit der Konkurseröffnung ein. Das Inventar entscheidet insbesondere nicht über die Zugehörigkeit eines Ver-
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mögenswerts zur Konkursmasse (vgl. Urs Lustenberger, a.a.O., Art. 221 SchKG N. 24; derselbe, in Kren Kostkiewicz/Vock [Hrsg.], Kommentar SchKG, 4. Aufl. 2017, Art. 221 N. 7 und 14).
5.3.2 Als Sicherungsmassnahmen kommen gemäss Art. 223 SchKG  die Siegelung von Räumen und Behältnissen sowie die  von beweglichen Sachen zur Verwahrung in Betracht (Urs , a.a.O., Art. 223 SchKG N. 1 und 14). Bares Geld, Wertpapiere, - und Hausbücher sowie sonstige Schriften von Belang nimmt das Konkursamt in Verwahrung (Art. 223 Abs. 2 SchKG). Alle übrigen  sollen, solange sie nicht im Inventar verzeichnet sind, unter Siegel gelegt sein (Art. 223 Abs. 3 SchKG). Das Konkursamt sorgt für die Aufbewahrung der Gegenstände, die sich ausserhalb der Räumlichkeiten der Gemeinschuldnerin befinden (Art. 223 Abs. 4 SchKG). Letztere sowie grundsätzlich auch Dritte sind bei Straffolge verpflichtet, dem Konkursamt die Vermögenswerte anzugeben und zur Verfügung zu stellen (aArt. 222 Abs. 1 und Abs. 3 SchKG in seiner ursprünglichen, bis zum 31. Dezember 1996 geltenden Fassung [BS 3 3]; vgl. auch Art. 222 Abs. 3 und Abs. 4 SchKG). Vermögensstücke im Drittgewahrsam dürfen aber, wenn Dritte Eigentum daran geltend machen, nicht einfach beschlagnahmt und , sondern müssen klageweise zur Masse gezogen werden (BGE 122 III 436 E. 2a, 110 III 87 E. 1c und 2a; Amonn/Walther, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 9. Aufl. 2013, § 44 Rz. 12; Eugen Fritschi, Verfahrensfragen bei der Konkurseröffnung, in ZStV 2010 S. 112 ff., 126; vgl. zum Ganzen Urs Lustenberger, a.a.O., Art. 222 SchKG N. 11 ff. und Art. 221 N. 25; Roger Schober, in Kurzkommentar SchKG, Art. 223 N. 5 und Art. 222 N. 1 f., 6 und 13 ff.). Bei Patenten, an denen nicht Gewahrsam im engeren Sinne bestehen kann, hat die im öffentlichen Register eingetragene Person vermutungsweise das bessere Recht daran als Dritte, die ihrerseits Ansprüche am Patent geltend machen (Christoph Mutti, Patente im Konkursverfahren – einige praktische Hinweise, in BlSchK 2008 S. 121 ff., 125 mit Hinweis). Das Konkursamt in seiner Rolle als Konkursverwaltung hat alle zur Erhaltung und Verwertung der  gehörenden Geschäfte zu besorgen; es vertritt die Masse vor Gericht (Art. 240 SchKG; BGE 110 III 87 E. 1c; Marc Russenberger, in
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Basler Kommentar, 2. Aufl. 2010, Art. 240 N. 7; Urs Bürgi, in  SchKG, Art. 240 N. 4).
5.3.3 Der Vorsteher des Konkursamts wurde am 17. Oktober 1989 als neuer Liquidator der B._ AG eingesetzt (vorne E. 4.3). Dem entsprechenden Entscheid des Gerichtspräsidenten des Richteramts III D._ vom 17. Oktober 1989 (KB 20) ist zu entnehmen, dass E._ in seiner Rolle als Liquidator am 27. November bzw. 3. Dezember 1987 einen Vertrag zur (kostenlosen) Rückübertragung der auf den Namen der B._ AG angemeldeten Patente auf F._ abgeschlossen hatte (KB 21), worauf der Beschwerdeführer im Mai 1988 die Rechte mit Arrest hatte belegen lassen (vgl. Arrestbefehl vom 17.5.1988 und Arresturkunde vom 19. bzw. 24.5.1988 [KB 22]). Anfang Dezember 1989 forderte der Beschwerdeführer den Vorsteher des Konkursamts auf, die Verhandlungsführung betreffend den Verkauf der Patente zu übernehmen und nötigenfalls den Konkurs herbeizuführen (vgl. Schreiben von Rechtsanwalt J._ vom 5.12.1989, in unpag. Vorakten KA Ordner Nr. 1 [act. 4i]). Am 15. Dezember 1989 wurde der Konkurs über die B._ AG eröffnet (vorne E. 4.3) und am 26. Januar 1990 dessen Durchführung im summarischen Verfahren angeordnet. Mit Schreiben vom 21. Dezember 1989 traf das Konkursamt erste Abklärungen im Hinblick auf die Erstellung des Inventars (in unpag. Vorakten KA Ordner Nr. 1), worauf am 1. Februar 1990 eine Besprechung mit F._ stattfand, an der vereinbart wurde, dass dieser die Verkaufsverhandlungen weiterführen und bis auf weiteres für die  der Patentgebühren sorgen soll. Das Konkursamt machte F._ schriftlich darauf aufmerksam, dass ein allfälliger Verkauf nur mit seiner ausdrücklichen Zustimmung erfolgen dürfe und der  ebenfalls an das Amt zu leisten sei (vgl. Schreiben KA vom 2.2.1990 [KB 44]). Auf entsprechende Aufforderung hin reichte der Patentanwalt der B._ AG mit Schreiben vom 28. März 1990 eine Liste der Patente mit Vermerk der Patentnummern und das Konkursamt K._ am 27. April 1990 das Protokoll einer rechtshilfeweise durchgeführten  E._s über die Vermögens- und Schuldenverhältnisse der B._ AG sowie einen Ordner Gesellschaftsakten ein (beides in unpag. Vorakten KA Ordner Nr. 1 bzw. Aktenbündel schwarz [act. 4G]).
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Weitere Unterlagen wurden soweit ersichtlich nicht sichergestellt. Am 18. Mai 1990 unterzeichnete das Konkursamt die Vereinbarung mit der C._ AG, in deren Ziffer 4 erklärt wird, dass das Amt an den Patentrechten allein berechtigt sei, über sämtliche Patentanmeldungen verfüge und im Besitz der dazugehörigen Forschungsunterlagen sei (vorne E. 4.3 bzw. KB 57). Die C._ AG unterzeichnete die Vereinbarung am 5. November 1990, wovon der Vorsteher des Konkursamts der Gläubigerschaft am 19. November 1990 Kenntnis gab und Gelegenheit einräumte, bis zum 30. November 1990 höhere Angebote einzureichen (in unpag. Vorakten KA Ordner Nr. 1). Es ging weder ein höheres Angebot ein, noch wurde gegen die freihändige Verwertung Beschwerde erhoben (vgl. Schreiben KA vom 3.12.1990, in unpag. Vorakten KA Ordner Nr. 1). Bemühungen, die erwähnten Forschungsunterlagen und weitere Dokumente zu behändigen, erfolgten erst im Frühjahr 1995 (vgl. Schreiben von Rechtsanwalt J._ bzw. des Beschwerdeführers vom 30.3. bzw.8.5.1995, in unpag. Vorakten KA Ordner Nr. 1; vgl. auch angefochtene Verfügung S. 16). Daraufhin konnten bei H._, Originalpatente und Unterlagen betreffend die Patentgebühren sowie weitere Akten, nicht jedoch die gesuchten Forschungsunterlagen, sichergestellt werden (vgl. Schreiben des KA vom 15.5., 12.6. und 26.6.1995 sowie von H._ vom 3.3., 30.5. und 2.7.1995 bzw. Erklärung vom 17.6.1995, in unpag. Vorakten KA Ordner Nr. 1). Am 26. bzw. 27. Oktober 1995 wurden der Kollokationsplan bzw. das Konkursinventar fertiggestellt und aufgelegt (KB 100 bzw. unpag. Vorakten KA Aktenbündel schwarz). Sie erwuchsen unangefochten in Rechtskraft (vgl. Entscheid der Aufsichtsbehörde vom 13.2.1996 S. 6, in unpag. Vorakten KA Aktenbündel schwarz).
5.3.4 Es ist grundsätzlich unbestritten, dass die im Zeitpunkt der  auf den Namen der B._ AG angemeldeten oder eingetragenen Patentrechte vollständig Eingang ins Konkursinventar gefunden haben und gestützt auf den zweiten Kaufvertrag vom 15. März 1996 in diesem Umfang auch auf die C._ AG übertragen wurden (vgl. Beschwerde Rz. 92 f.; vgl. auch Bestätigung der C._ AG vom 9.3.1998, in Strafakten pag. 3209 [act. 12H]; zum Vorwurf, der Vorsteher des Konkursamts habe das Schweizer Patent Nr. ... zu Unrecht verfallen lassen hinten E. 5.4). Das Konkursinventar entspricht bis auf Anpassungen,
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die sich im Verlauf des Konkursverfahrens ergeben haben (vgl. Stellungnahme von G._ vom 21.2.1997 S. 4, in unpag. Vorakten Regierungsrat [act. 4F], auch zum Folgenden) der vom Patentanwalt am 28. März 1990 eingereichten Liste bzw. dem Arrestbefehl (vorne E. 5.3.3; vgl. auch Beschwerde Rz. 16). Nicht streitig ist zudem, dass diese Patentrechte bis zu ihrer Übertragung an die C._ AG im amtlichen Register, das für die Berechtigung daran massgebend ist (vorne E. 5.3.2), stets auf den Namen der B._ AG eingetragen waren und F._ die Berechtigung der Gesellschaft nach Konkurseröffnung nicht mehr in Frage stellte (vgl. angefochtene Verfügung S. 13; Beschwerde Rz. 65, 70, 92 f.). Damit hat das Konkursamt die Patente hinreichend gesichert und inventarisiert. Der Beschwerdeführer ist allerdings der Auffassung, dass auch die Forschungsunterlagen zum  und das Know-how F._s Vermögenswerte der B._ AG darstellten, die hätten sichergestellt und inventarisiert werden müssen. Die Forschungsunterlagen enthielten angeblich das genaue Rezept zur Herstellung des Wärmespeichers, das den Patentschriften nicht direkt entnommen werden könne, und wären nach Ansicht des Beschwerdeführers für eine gewinnbringende Verwertung unerlässlich gewesen (Beschwerde Rz. 15, 20, 95 ff.; auch hinten E. 6.5.1).
5.3.5 Gemäss Art. 197 aAbs. 1 SchKG (in seiner ursprünglichen, bis zum 31. Dezember 1996 geltenden und soweit hier interessierend mit dem  Recht inhaltlich übereinstimmenden Fassung [BS 3 3]; vgl. Urs Lustenberger, a.a.O., Art. 197 SchKG N. 2 f.) bildet sämtliches Vermögen, das der Gemeinschuldnerin zur Zeit der Konkurseröffnung gehört, die . Gegenstand der Konkursaktiven sein bzw. zur  herangezogen werden können nur Rechte und Sachen, die einen aktuellen in Geld schätzbaren Verkehrswert haben; sie müssen  sein (vgl. Rüetschi/Schober, in Milani/Wohlgemuth [Hrsg.],  zur Verordnung vom 13. Juli 1911 über die Geschäftsführung der  [KOV; SR 281.32], 2016, Art. 25 N. 9 und 11 mit Hinweisen; Amonn/Walther, a.a.O., § 40 Rz. 15 und § 23 N. 5; vgl. auch vorne E. 5.3.1). Nach Lehre und Rechtsprechung können die zur Patentierung angemeldeten sowie die bereits patentierten Erfindungen Gegenstand der Zwangsvollstreckung sein, nicht jedoch geheime Erfindungen, die nicht zur
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Patentierung angemeldet sind (BGE 142 III 348 E. 3.3 mit Hinweisen). Nach Ablauf der gesetzlichen Schutzfrist stellen Patente frei verfügbare Erfindungen dar, die nicht mehr Vermögensbestandteil der Schuldnerin bzw. des Schuldners bilden und mithin nicht der Zwangsvollstreckung  werden können (BGE 142 III 348 E. 3.4). Gleiches gilt für weitere Sachen, die keinen realisierbaren Vermögenswert haben, wie etwa  und Geschäftspapiere (vgl. Jolanta Kren Kostkiewicz, in Kurzkommentar SchKG, Art. 92 N 4 mit Hinweis auf BGE 75 III 89 S. 91). Mit Blick darauf hat bereits die Aufsichtsbehörde die Admassierung von angeblich nachträglich entdecktem Know-how abgelehnt. Know-how und sog. technische Geheimnisse stellten keine eigenständigen  dar, die getrennt vom Gesellschaftsvermögen verwertet oder  werden könnten (vgl. Entscheid der Aufsichtsbehörde vom 5.11.1999 E. 6a, in unpag. Vorakten KA Aktenbündel schwarz). Der  vermag nicht darzutun, dass allfällige Forschungsunterlagen und  Know-how, das nicht in den Patenten enthalten war, vorliegend  diesen Grundsätzen als Vermögenswerte hätten behandelt und  werden müssen. Im Gegenteil vertrat er vor der Vorinstanz noch die Meinung, die Forschungsunterlagen bildeten keine eigenständigen Vermögenswerte (vgl. Stellungnahme vom 6.9.2013 S. 5, in Vorakten JGK [act. 4A] pag. 112 ff.). Zwar ergibt sich aus einem vom damaligen  III ... (nachfolgend: URA III) in Auftrag gegebenen Gutachten, auf das sich der Beschwerdeführer beruft, dass solche Forschungsunterlagen bzw. Rezepte unter Umständen durchaus  Wissen enthalten können, mithilfe dessen das patentrechtlich  Verfahren optimiert werden kann (vgl. Expertise W._ vom 27.10.1998 S. 4, in Strafakten pag. 1221 [act. 12B; nachfolgend: Expertise W._]). Der Gutachter verweist indes ausdrücklich darauf, dass gemäss Art. 83 des europäischen Patentübereinkommens vom 5. Oktober 1973 (EPÜ; SR 0.232.142.2) eine Erfindung im Patent so deutlich und  dargestellt werden muss, dass eine Fachperson sie ausführen kann (vgl. Expertise W._ S. 3; vgl. auch Art. 50 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 25.6.1954 über die Erfindungspatente [Patentgesetz, PatG; SR 232.14]). Der Gutachter hält in diesem Sinn fest, dass auch in der hier interessierenden Patentschrift die wichtigsten Merkmale der Erfindung offenbart seien (vgl. Expertise W._ S. 2 und S. 4). Die
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gutachterliche Stellungnahme gibt mithin keinen Anlass zur Annahme, dass allfällige Forschungsunterlagen über das durch die Patente geschützte Wissen hinausgehendes Know-how in einer Form enthielten, das verkehrsfähig gewesen wäre und damit als eigenständiger Vermögenswert zur Konkursmasse hätte gezogen werden können (vgl. auch angefochtene Verfügung S. 14). Damit waren die Forschungsunterlagen – soweit solche existierten – weder zu sichern noch zwingend zu inventarisieren.
5.3.6 Im Übrigen weist die Vorinstanz zu Recht darauf hin, dass sich sämtliche Unterlagen im Zusammenhang mit F._s Forschung in dessen Räumlichkeiten, d.h. in dessen Gewahrsam, befanden (vgl.  Verfügung S. 15; Beschwerde Rz. 114) und die  daran keineswegs klar waren, zumal eine zwischen den  anlässlich der Gesellschaftsgründung geschlossene Vereinbarung für den Fall der Liquidation einen Rückfall der Patentrechte – und damit auch allfälliger Forschungsunterlagen – auf F._ ausdrücklich vorsah (vgl. angefochtene Verfügung S. 13 mit Verweis auf Ziffer 4 des  vom 26.4.1985 [KB 11]). Das Konkursamt war mithin in Bezug auf allfällige Forschungsunterlagen – anders als hinsichtlich der Patente, bei denen sich die Rechte der B._ AG aus dem Registereintrag ergaben (vorne E. 5.3.4) – weder berechtigt noch verpflichtet, Sicherungsmassnahmen anzuordnen (vorne E. 5.3.2). Da solche Unterlagen zudem keine der Zwangsverwertung zugängliche Vermögenswerte darstellen (E. 5.3.5 hiervor), kann dem Vorsteher des Konkursamts nicht vorgeworfen werden, er habe durch sein Vorgehen die Konkursaktiven pflichtwidrig gefährdet bzw. es unterlassen, diese gehörig zu sichern.
5.3.7 Weiter ergibt sich auch aus dem Umstand, dass der Vorsteher des Konkursamts F._ mit den Verkaufsverhandlungen betraute und bei diesem keine weiteren Unterlagen sicherstellte, keine Pflichtverletzung: Im summarischen Verfahren liegt die Verwertung weitgehend in den Händen des Konkursamts, wobei es die Interessen der Gläubigerinnen bzw. Gläubiger «bestmöglich» zu wahren hat (aArt. 231 Abs. 3 Satz 2 SchKG; vgl. auch Art. 231 Abs. 3 Ziff. 2 SchKG; BGer 5A_759/2015 vom 27.11.2015 E. 2.1, 7B.27/2003 vom 12. Mai 2003 E. 4.1; Amonn/Walther,
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a.a.O., § 50 Rz. 10; Urs Lustenberger, a.a.O., Art. 231 SchKG N. 35 f.). In begründeten Fällen kann die Verwertung einem sachkundigen Privaten übertragen werden (BGer 5A_705/2008 vom 19.1.2009 E. 3.1; Amonn/Walther, a.a.O., § 47 Rz. 2; Jolanta Kren Kostkiewicz, Kommentar SchKG, 19. Aufl. 2016, Art. 256 N. 3). Der Vorsteher des Konkursamts durfte F._ mithin als Fachperson beiziehen, zumal er auf dessen fachkundige Unterstützung beim Verkauf der hoch technischen Erfindung angewiesen war (vgl. etwa Einvernahmeprotokoll des ehemaligen URA III [nachfolgend: EV URA III] vom 23.9.1998 i.S. G._ S. 3 und 7). Zwar war bekannt, dass die ehemaligen Geschäftspartner des  versucht hatten, die Patentrechte (kostenlos) auf F._ zu übertragen (vorne E. 5.3.3). Da dieser die materielle Berechtigung der B._ AG an den Patentrechten nach Konkurseröffnung aber nicht mehr in Frage stellte (vorne E. 5.3.4) und sich gegenüber dem Konkursamt bereit erklärte, sowohl die Verkaufsverhandlungen zugunsten der Konkursmasse zu führen als auch für die Aufrechterhaltung der Patente durch Bezahlung der entsprechenden Gebühren zu sorgen (vorne E. 5.3.3), durfte der Vorsteher des Konkursamts davon ausgehen, dass F._ – im gemeinsamen Interesse sämtlicher Gläubiger – auf eine bestmögliche Verwertung hinarbeiten und sich an die Anfang Februar 1990 ausdrücklich erteilten Weisungen hinsichtlich eines allfälligen Verkaufs der Patente (vorne E. 5.3.3) halten würde (vgl. auch angefochtene Verfügung S. 15 f.; EV URA III vom 23.9.1998 mit G._ [KB 43] S. 2). Dies umso mehr, als die Rechte an den Patenten zugunsten der Gesellschaft gesichert waren (vorne E. 5.3.3). Auch der mit den Verhältnissen weitaus besser vertraute Beschwerdeführer hoffte auf einen erfolgreiche Verhandlungstätigkeit seines ehemaligen Geschäftspartners, akzeptierte den von diesem ausgehandelten Vertrag (vorne E. 5.3.3) und trat in der Folge für ein Festhalten daran ein (vgl. insb. Schreiben von Rechtsanwalt J._ bzw. des Beschwerdeführers vom 19.3., 9.4. und 16.12.1992 [Fax], 15.1.1993 [Fax], 1.12.1994, in unpag. Vorakten KA Ordner Nr. 1; Protokoll der Hauptverhandlung vom 26.8.2005 im Strafverfahren gegen H._ [KB 42; nachfolgend: HV H._] S. 5; vgl. auch Beschwerdeantwort des KA vom 21.12.1995 an die Aufsichtsbehörde S. 3 f. [KB 48]). Erst im Jahr 1995 äusserte er den konkreten Verdacht, dass F._ eigene Interessen verfolgt haben könnte (vgl.
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HV H._ S. 5 f.; Schreiben von Rechtsanwalt J._ vom 30.3.1995 [KB 52]; Aufsichtsbeschwerde vom 25.11.1995 S. 3 ff. [KB 47]).
5.3.8 Was den Vorwurf des verspäteten Erstellung des Konkursinventars und des Kollokationsplans anbelangt, ist dem Beschwerdeführer , dass er eine allfällige schleppende Verfahrensführung mit  Beschwerde hätte rügen können (aArt. 17 Abs. 3 SchKG). Er hat das Konkursamt zwar unbestrittenermassen mehrmals dazu , insbesondere den Kollokationsplan zu erstellen (vgl. diverse , in unpag. Vorakten KA Ordner Nr. 1). Aufsichtsrechtliche  wurde allerdings erstmals am 25. November 1995 (KB 47) und damit zu einem Zeitpunkt erhoben, als Inventar und Kollokationsplan  in Rechtskraft erwachsen waren (vorne E. 5.3.3; Entscheid der  vom 5.11.1999 E. 4b, in unpag. Vorakten KA Aktenbündel schwarz). Die entsprechenden Rügen sind im staatshaftungsrechtlichen Verfahren nicht mehr zu hören (vgl. BGE 125 V 373 E. 2b/KB; 107 Ib 155 E. 2b/KB; VGE 2013/195 vom 26.5.2014 E. 3.3.2, 2010/467 vom 15.3.2013 E. 3.4; zum Grundsatz der Subsidiarität der Staatshaftung im Allgemeinen vgl. BVR 2014 S. 297 E. 4.3.1, 2008 S. 569 E. 3.3.2, mit Hinweisen; BGE 129 I 139 E. 3.1, 126 I 144 E. 2a; JTA 2017/164 vom 24.10.2017 E. 4.1; Reto Feller, Das Prinzip der Einmaligkeit des Rechtsschutzes im Staatshaftungsrecht, Diss. Bern 2006, S. 77 f., 206). Im summarischen Verfahren ist das Konkursinventar ohnehin erst zusammen mit dem  aufzulegen (Art. 32 Abs. 2 KOV; Urs Lustenberger, a.a.O., Art. 231 SchKG N. 16; Amonn/Walther, a.a.O., § 49 Rz. 7; vgl. auch Art. 231 Abs. 3 Ziff. 3 SchKG). Der Vorsteher des Konkursamts hat die  Abklärungen zur Aufnahme des in der Folge praktisch  gebliebenen Inventars (vorne E. 5.3.4) im Übrigen bereits mit  vom 21. Dezember 1989, d.h. kurz nach Konkurseröffnung getroffen (vorne E. 5.3.3). Damit dürfte Art. 221 Abs. 1 SchKG, wonach die , nicht aber der Abschluss des Inventars umgehend nach  zu erfolgen hat (vgl. auch vorne E. 5.3.1), eingehalten sein. Die Erstellung des Kollokationsplans ist sodann lediglich an eine  gebunden (vgl. aArt. 247 Abs. 1 i.V.m. aArt. 231 Abs. 3 SchKG; Thomas Sprecher, a.a.O., Art. 247 N. 4; Dieter Hierholzer, in Basler Kom-
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mentar, 2. Aufl. 2010, Art. 247 N. 2), sodass in dieser Hinsicht ohnehin nicht von einer Pflichtverletzung gesprochen werden kann.
5.4 Soweit der Beschwerdeführer dem Vorsteher des Konkursamts schliesslich vorwirft, er habe das Patent Nr. ... zu Unrecht verfallen lassen (Beschwerde Rz. 119) und – in Verletzung von Art. 244 SchKG – Rechnungen F._s für angebliche Patentgebühren ohne Prüfung anerkannt (Beschwerde Rz. 120 f.), ist ihm ebenfalls entgegenzuhalten, dass er die ihm zur Verfügung stehenden Rechtsmittel nicht bzw. nicht rechtzeitig ergriffen hat, indem er das Konkursinventar unangefochten in Rechtskraft erwachsen liess und unbestrittenermassen keine  (aArt. 250 SchKG) erhoben hat (Beschwerde Rz. 121). Er kann diese angeblichen Mängel im Staatshaftungsverfahren nicht mehr geltend  (zur Subsidiarität der Staatshaftung E. 5.3.8 hiervor).
5.5 Zusammenfassend ergibt sich, dass dem Vorsteher des  weder im Zusammenhang mit der Sicherung der Konkursaktiven noch in Bezug auf die Erstellung des Konkursinventars und des  widerrechtliches Handeln bzw. Unterlassen vorzuwerfen ist.
6.
Die Haftung des Kantons scheitert zudem am fehlenden  zwischen der amtlichen Tätigkeit und einem allfälligen Schaden.
6.1 Die Staatshaftung setzt das Bestehen eines  zwischen dem pflichtwidrigen Verhalten der Amtspersonen bzw. Mitarbeitenden des Kantons und dem Schaden voraus. Bei einer  durch Unterlassung denkt man hypothetisch das positive  Alternativverhalten hinzu und prüft ex post, d.h. im Sinn einer sog.  Prognose, ob der Schaden nach allgemeiner Lebenserfahrung auch bei dieser Verlaufshypothese mit Sicherheit oder überwiegender Wahrscheinlichkeit eingetreten wäre (hypothetische Kausalität; Art. 51 Abs. 1 aPG i.V.m. Art. 41 Abs. 1 OR; vgl. BGE 139 V 176 E. 8.4.2 [Pra 102/2013 Nr. 119], 133 V 14 E. 9.2 [Pra 97/2008 Nr. 11], 132 III 715 E. 2.3; BVR 2014 S. 297 E. 5.2, 2011 S. 200 E. 5.1, 2007 S. 203 E. 5.1 und 5.2, je
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mit Hinweisen). Nach dem Beweismass der überwiegenden  gilt der Beweis als erbracht, wenn für die Richtigkeit der  nach objektiven Gesichtspunkten derart gewichtige Gründe , dass andere denkbare Möglichkeiten vernünftigerweise nicht  in Betracht fallen (BGE 140 III 610 E. 4.1, 132 III 715 E. 3.1, 130 III 321 E. 3.3). – Der Beschwerdeführer erblickt die Ursache für den behaupteten Schaden in den Unterlassungen des Konkursamts. Hätte  die Forschungsunterlagen rechtzeitig gesichert, wäre auch der Vertrag mit der C._ AG erfüllt worden. Es habe ausserdem genügend (andere) Interessentinnen und Interessenten gegeben, die bereit gewesen wären, einen Betrag von mindestens einer Million Franken zu bezahlen.
6.2 Umstritten ist zunächst, ob die C._ AG für die Patentrechte den in der Vereinbarung vom 18. Mai bzw. 5. November 1990 festgelegten Preis bezahlt hätte (vorne E. 4.3; KB 57). Der Beschwerdeführer behauptet, die C._ AG habe gute Gründe für die Zahlungsverzögerung gehabt und sei nachweislich zahlungswillig und zahlungsfähig gewesen. Wäre das Konkursamt nicht vom Vertrag zurückgetreten bzw. hätte es die Forschungsunterlagen anbieten können, wäre zumindest der Kaufrechtspreis bezahlt worden (vgl. Beschwerde Rz. 63 f., 135 ff.).
6.2.1 Es ist aktenkundig und unbestritten, dass die C._ AG den Kaufrechtspreis (Fr. 300'000.--) nicht bezahlte (vorne E. 4.3; Beschwerde Rz. 57). Die C._ AG wurde nach Fälligkeit erstmals am 3. Dezember 1990 und danach während über eines halben Jahres wiederholt zur Bezahlung aufgefordert (vgl. Schreiben des KA vom 3.12.1990, 25.1. und 7.5.1991, der C._ AG bzw. L._ AG vom 18.2.1991 sowie des Beschwerdeführers vom 24.3., 29.4. und 16.5.1991, alles in unpag. Vorakten KA Ordner Nr. 1). Daraufhin betrieb das Konkursamt die Käuferin bis zur Pfändung, die ergebnislos verlief (vgl. Betreibungsbegehren vom 10.6.1991, Rechtsöffnungsentscheid des Fürstlich Liechtensteinischen Landgerichts vom 3.12.1991, Fortsetzungsbegehren vom 9.1.1992, Exekutionsbewilligung vom 17.1.1992, Bericht des liechtensteinischen Gerichtsvollziehers vom 10.2.1992, alles in unpag. Vorakten KA Ordner Nr. 1). Nach Vornahme des Pfändungsversuchs vermochte die C._ AG mit der immer
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wiederkehrenden Zusicherung, dass ihr demnächst eine  infolge eines Schadenereignisses ausbezahlt werde (KB 64), das Konkursamt während gut dreieinhalb Jahre davon abzuhalten, weitere Inkassomassnahmen gegen sie zu unternehmen (vgl. Schreiben der C._ AG bzw. L._ AG vom 14.2. und 8.9.1992, 28.12.1993, 25.7. und 1.9.1994, 9.2., 25.2. und 31.7.1995, des Beschwerdeführers bzw. von Rechtanwalt J._ vom 19.3., 9.4. und 16.12.1992 [Fax], 12.1. und 15.1.1993 [Fax] und 1.12.1994, von F._ bzw. Rechtsanwalt M._ vom 15.4.1992, 15.1.1993 und 8.12.1994, des Konkursamts vom 23.3. [Antrag betr. Offenbarungseid] und 10.4.1992 [Sistierungsantrag betr. Offenbarungseid], 31.12.1993, 18.1. und 15.5.1995 sowie Beschluss des Fürstlich Liechtensteinischen Landgerichts vom 25.3.1992 [Tagsatzung betr. Offenbarungseid], alles in unpag. Vorakten KA Ordner Nr. 1). Am 29. August 1995 bot die C._ AG unter Auflagen eine Zahlung im Umfang von Fr. 179'410.-- (auf ein Sperrkonto) an, was das Konkursamt ablehnte (vorne E. 4.3).
6.2.2 Mit Blick auf diese Ereignisse bestehen erhebliche Zweifel, dass die C._ AG in der Lage oder willens gewesen wäre, den vereinbarten Kaufpreis zu bezahlen. Aufgrund der ergebnislos verlaufenen Pfändung  vielmehr wahrscheinlich, dass die Käuferin über keine liquiden  verfügte und solche auch nicht hätte beschaffen können. Deutlich wird dies etwa darin, dass die Auszahlung der Versicherungssumme, die die Liquiditätsprobleme der C._ AG hätte beheben sollen, offenbar im September 1998 noch nicht erfolgt war und zudem zweifelhaft ist, ob der Geldbetrag überhaupt der C._ AG zugute gekommen wäre, betraf das Versicherungsereignis doch die Liegenschaft einer anderen Gesellschaft (vgl. Schreiben von Rechtsanwalt N._ vom 17.3.1993 [KB 63] und EV URA III vom 23.9.1998 mit O._ [KB 40] S. 5). Zu keiner anderen Beurteilung würden die vor Verwaltungsgericht nicht mehr ausdrücklich erwähnten angeblichen Liquiditätsnachweise führen: Sie zeigen lediglich, dass Dritte nachträglich behaupteten, sie wären bereit gewesen, der C._ AG Mittel zur Verfügung zu stellen (vgl. Schreiben der P._ AG vom 9.1.1997 und O._ vom 3.6.1997 einschliesslich Bankbelege vom 2. und 4.8.1994 [KB 115 und 116], auf zum Folgenden). Noch im September 1994 (und später)
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vertröstete die C._ AG die Gläubigerschaft der B._ AG jedoch mit den Hinweis auf eine angeblich anstehende  (vgl. Schreiben der L._ AG vom 1.9.1994 und F._ vom 8.12.1994, beides in unpag. Vorakten KA Ordner Nr. 1), was nicht nötig gewesen wäre, hätte sie auf allfällige Drittmittel greifen können. Aus den Akten geht ausserdem hervor, dass F._ sich offenbar in einer separaten Vereinbarung am 2. September bzw. 2. Oktober 1990 (KB 76) dazu verpflichtet hatte, der C._ AG seine Forschungsunterlagen zu übergeben und sie bei der Produkteentwicklung zu unterstützen – während von der B._ AG lediglich die Patentrechte erworben werden sollten –, was erhebliche Zweifel daran weckt, dass die Forschungsunterlagen für die Zahlungsbereitschaft der C._ AG gegenüber der Konkursmasse überhaupt je eine ausschlaggebende Rolle spielten (vgl. auch Vertrag vom 2.10. bzw. 21.9.1990 [KB 77]; EV URA III vom 23.9.1998 mit O._ [KB 40] S. 6). Es erscheint mithin höchst zweifelhaft, dass die C._ AG je zahlungsfähig oder zahlungswillig war, womit dem Beschwerdeführer der entsprechende Nachweis nicht gelingt.
6.3 Weiter behauptet der Beschwerdeführer, die Patente hätten, wenn nicht der C._ AG, anderen Interessierten verkauft werden können (Beschwerde Rz. 134). Die Erfindung F._s sei sehr gefragt  und es habe sowohl vor als auch nach Konkurseröffnung etliche  Unternehmen gegeben, die bereit gewesen wären, dafür einen  zu bezahlen. Zu den einzelnen Vorbringen ergibt sich :
6.3.1 Soweit der Beschwerdeführer auf die «vielversprechenden » in der Zeit vor der Liquidation der B._ AG verweist, ist aktenkundig, dass mehrere im Energiebereich tätige Unternehmungen grundsätzlich Interesse an der Erfindung gezeigt und sich offenbar auch an gemeinsamen Versuchen zur Entwicklung einer marktfähigen Lösung  haben (vgl. Beschwerde Rz. 39 mit Hinweis auf KB 12-17). Es ist jedoch unbestritten, dass diese Vermarktungsbemühungen allesamt scheiterten, wobei es keine Rolle spielt, worauf der Abbruch der  zurückzuführen ist (vgl. Protokolle der ausserordentlichen General-
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versammlungen vom 31.10.1986, 1.7.1987 [mit Ergänzungen des ] und 3.9.1987 sowie Arrestprosequierungsklage vom 6.7.1989 S. 4, alles in unpag. Vorakten KA Ordner Nr. 2). Die Möglichkeit eines besseren Verkaufs nach Konkurseröffnung lässt sich damit so oder anders nicht belegen.
6.3.2 Der Beschwerdeführer beruft sich sodann darauf, dass es F._ vor der Konkurseröffnung gelungen sei, mit zwei Unternehmen Verträge abzuschliessen, die ihm in der Folge geldwerte Leistungen haben zukommen lassen. So sei jedenfalls erwiesen, dass F._ aus einer zwischen Februar und Mai 1988 geschlossenen Vereinbarung mit der amerikanischen «Q._ Corp.» ein Entgelt in Form von Aktien zugeflossen sei (Beschwerde Rz. 41). Zudem habe er von der im Jahr 1988 gegründeten R._ GmbH Leistungen in der Höhe von  350'000 DM zuzüglich 105'000 DM Entschädigung für Labortätigkeit sowie eine Zusicherung über 650'000 DM erhalten (Beschwerde Rz. 42). Der entsprechende Sachverhalt ist infolge der vom Beschwerdeführer  seine Mitgesellschafter, gegen H._ und gegen G._ erhobenen Strafanzeigen bereits von den Strafgerichten in erster und zweiter Instanz geprüft worden, worauf grundsätzlich abgestellt werden kann: Hinsichtlich der «Q._ Corp.» ist ein undatierter und nicht unterschriebener Vertragsentwurf zwischen F._ als Erfinder und einer namentlich nicht bezeichneten Vertragspartei als Lizenznehmerin aktenkundig, wonach Ersterer unter gewissen Bedingungen gegen die Einräumung einer «Exlusiv-Lizenz» 60'000 Q._-Aktien im Wert von 300'000 US Dollar hätte erhalten sollen. Die Strafgerichte erachteten es aber trotz eines in den Unterlagen E._s verzeichneten Aktientransfers nicht als erwiesen, dass das Geschäft zustande , geschweige denn gestützt darauf eine Leistung erbracht worden sei (vgl. zum Ganzen Urteil des Gerichtspräsidenten 15 des ehemaligen  VIII ... vom 2.9.2005, in Strafakten Dossier VIII [act. 12F; nachfolgend: Urteil GP 15] S. 6, 17, insb. 40; Urteil des Obergerichts des Kantons Bern vom 30.10.2007 [KB 97; nachfolgend: Urteil OGer] S. 7 f.; anders der Schlussbericht URA III S. 2 f.). Weiter ist bekannt, dass F._ am 21. Juli 1988 in München mit weiteren Beteiligten zur Nutzung seiner zum Patent angemeldeten Erfindung die R._
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GmbH gründete (vgl. Gründungsurkunden und Handelsregisterauszug [KB 26 und 28]) und ihm in diesem Zusammenhang Zahlungen zugesagt wurden (vgl. Vereinbarung vom 21.6.1988 [KB 27]). Dass gestützt darauf tatsächlich Gelder geflossen sind, konnte jedoch nie belegt werden und wurde vom erstinstanzlichen Strafgericht – anders als vom Untersuchungsrichter (vgl. Verfügung URA III vom 15.1.1999 [KB 32]) – in Würdigung sämtlicher Umstände als «höchst unwahrscheinlich» erachtet. Am 20. April 1989, d.h. knapp sieben Monate nach ihrer Gründung wurde die Gesellschaft wieder aufgelöst, da sich ihr Zweck nicht hatte realisieren lassen (vgl. zum Ganzen Urteil GP 15 S. 4 f. und 39 f.; Urteil OGer S. 7 f.; vgl. auch Schlussbericht URA III S. 3, 4 bzw. präziser 12). Es gibt für das Verwaltungsgericht keinen triftigen Grund, von der strafgerichtlichen Sachverhaltswürdigung abzuweichen, weshalb der Beschwerdeführer auch aus den Unterlagen betreffend «Q._ Corp.» und R._ GmbH nichts zu seinen Gunsten ableiten kann.
6.3.3 Der Beschwerdeführer beruft sich sodann auf die  nach Konkurseröffnung, die allerdings ebenfalls nicht zu belegen vermögen, dass sich die Patentrechte tatsächlich zu einem höheren Preis hätten verwerten lassen: In Bezug auf die angebliche Zahlung der «S._» von 650'000 DM liegt lediglich die Aussage eines Zeugen vor, der von einer solchen Transaktion gehört haben will. Ein stichhaltiger Nachweis dafür ist nicht vorhanden (vgl. Beschwerde Rz. 43; EV URA III vom 27.6.2001 mit T._ [KB 18] S. 4). Weiter wurde in einer Vereinbarung vom 10. März 1993 zwischen F._ und der «U._ AG» hinsichtlich der Führung weltweiter  der Wert der Patentrechte mit 3 Mio. Franken . Es fehlt aber ein Beleg dafür, dass ein solcher Preis je vereinbart worden ist (vgl. Beschwerde Rz. 45 und KB 80). Sodann gelangten auch die von I._ im Auftrag F._s zwischen 1993 und 1994 geführten Verhandlungen – namentlich mit der deutschen V._ GmbH & Co – nicht zu einem erfolgreichen Abschluss (vgl. Beschwerde Rz. 46; diverse Unterlagen [KB 81-88]; EV URA III vom 4.9.1997 mit I._ [KB 89] S. 5; zum Ganzen auch Urteil GP S. 7).
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6.3.4 Ferner verweist der Beschwerdeführer darauf, dass die C._ AG F._ und I._ Millionenbeträge für das Zurverfügungstellen der Forschungsunterlagen (bzw. des nötigen Wissens zur Herstellung der Wärmespeichermasse) zugesichert habe (vgl. Beschwerde Rz. 50, 24, 30 bzw. Klage Rz. 59 [F._] sowie Beschwerde Rz. 68 ff., 99, 138 [I._]). Die genannten Verträge sind aktenkundig (vorne E. 6.2.2 [F._]; Vertrag mit I._ vom 21.2.1996 [KB 107]). Da sie aber ebenfalls nie erfüllt wurden, sprechen auch diese Umstände letztlich gegen und nicht für die Möglichkeit der Erzielung eines höheren Verkaufspreises (vgl. EV URA III vom 23.9.1998 mit O._ [KB 40] S. 6 [F._] und Urteil GP S. 34 f. [I._]).
6.3.5 Als Zwischenergebnis ist festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer der Nachweis für seine Behauptung, sowohl die C._ AG als auch andere Unternehmen wären bei korrektem Vorgehen des Konkursamts bereit gewesen, einen höheren Kaufpreis für die Patente zu bezahlen, nicht gelingt.
6.4 Streitig ist weiter, ob die Forschungsunterlagen überhaupt existiert haben.
6.4.1 Tatsache ist, dass Forschungsunterlagen im Sinn einer  für den Wärmespeicher weder im Konkursverfahren noch im nachfolgenden Strafverfahren gefunden wurden (Beschwerde Rz. 108; vgl. auch Urteil OGer S. 10 ff.). Dieser Umstand ist nach Auffassung des  auf die unterlassene Sicherung des Konkurssubstrats durch das Konkursamt zurückzuführen. Das Beweismass sei daher wegen «Beweisvereitelung» herabzusetzen (Beschwerde Rz. 105 bzw. 108). Die Existenz der Forschungsunterlagen ergebe sich nur schon aufgrund deren Natur und Bedeutung: Sie beinhalteten die nötigen Angaben für die  Zusammensetzung der Wärmespeichermasse, wofür F._ jahrelang geforscht habe und die in der Patentschrift so nicht enthalten seien. Es sei realitätsfremd anzunehmen, dass F._ das Rezept und die Ergebnisse der Versuchsreihen, die sein Lebenswerk darstellten, nicht schriftlich festgehalten habe (Beschwerde Rz. 18 ff., 21 f., 97 und 106). Undenkbar sei auch, dass er das Patentgesuch mit den darin
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enthaltenen wissenschaftlichen Details ohne entsprechende  hätte formulieren können (Beschwerde Rz. 23, 106). Das  einer schriftlichen Dokumentation ergebe sich ausserdem aus dem Umstand, dass F._ sich in einer separaten Vereinbarung mit der C._ AG ausdrücklich verpflichtet habe, seine Forschungsunterlagen der Käuferin zu übergeben (Beschwerde Rz. 24 bzw. vorne E. 6.2.2). Schliesslich hätten mehrere Personen das Vorhandensein der Forschungsunterlagen bestätigt (Beschwerde Rz. 25 ff. bzw. 30).
6.4.2 In den Akten finden sich gewisse Hinweise auf Unterlagen zu F._s Forschungstätigkeit (vgl. EV URA III vom 4.9.1997 mit I._ [KB 89] S. 3 f., vom 23.9.1998 mit O._ [KB 40] S. 3 und 7 sowie vom 27.6.2001 mit T._ [KB 18] S. 9; vgl. auch Urteil OGer S. 12). Dies bedeutet aber nicht, dass Aufzeichnungen existierten, die geeignet gewesen wären, die Verwertbarkeit der Patente zu . Die Strafkammer des Obergerichts, die ebenfalls zum Schluss  ist, dass gewisse Unterlagen wie «Versuchsprotokolle, Gläser und Kisten» einmal vorhanden gewesen sein mussten, die Existenz einer  Herstellungsrezeptur aber verneinte, hat hierzu Folgendes  (vgl. Urteil OGer S. 10 ff.): F._ sei ein «richtiger Erfinder und Pröbler» gewesen, der nicht zu viel von seiner Erfindung habe preisgeben und deren Kern habe geheim halten wollen. Selbst der  bzw. damalige Privatkläger habe ausgeführt, dass sein ehemaliger Geschäftspartner ihm die Details der Erfindung nicht habe  wollen. Die Vorstellung, dass F._ das Rezept für das «Endprodukt» seiner Erfindung nie schriftlich festgehalten, sondern  im Kopf gehabt habe, sei entgegen der Auffassung des  nicht abwegig. Dies namentlich auch deshalb, weil I._ aufgrund mündlicher Angaben und gestützt auf die Patentunterlagen in der Lage gewesen sei, eine (eigene) Rezeptur zu erarbeiten. Es sei daher , ob die Erfindung F._s serienreif bzw. zur industriellen Herstellung überhaupt tauglich gewesen sei. Das Obergericht verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Aussage des ehemaligen  der R._ GmbH, der angab, dass das, was F._ eingebracht habe, für einen grossindustriellen Einsatz nicht
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verwertbar gewesen sei und ständig an der «Einschaltung» seiner Person gehangen habe (vgl. Einvernahmeprotokoll des Amtsgerichts München vom 8.6.1998 [KB 29]). An diesen überzeugenden Ausführungen hatte das Obergericht keine ernsthaften Zweifel, bezeichnete es die Existenz einer detaillierten Herstellungsrezeptur doch nicht nur als fraglich, sondern gar als «reine Spekulation» (Urteil OGer S. 12 f.). Dem ist zuzustimmen. Die Schwierigkeiten bei der Vermarktung der Erfindung F._s begannen im Übrigen nicht erst nach F._s Tod (vorne E. 5.3.3). Das  gestaltete sich vielmehr von Beginn an schwierig (vorne E. 6.3.1), und die teils über Jahre geführten Verhandlungen mündeten letztlich nie in einem erfolgreichen Geschäftsabschluss. Auch F._, der ja im Besitz sämtlicher vorhandener Unterlagen sein musste (vorne E. 6.4.2 f.), scheiterte mit seinen Verwertungsbemühungen. Es erscheint mithin  unwahrscheinlich, dass Forschungsunterlagen im genannten Sinn vorhanden waren, womit dem Beschwerdeführer der entsprechende  unabhängig von einer allfälligen Herabsetzung des Beweismasses (vorne E. 6.4.1) nicht gelingt.
6.5 Nach dem Gesagten ist weder davon auszugehen, dass bei einem anderen Vorgehen des Konkursamts ein höherer Erlös für die Patente hätte erzielt werden können, noch ist anzunehmen dass für die Verwertung der Patente relevante Forschungsunterlagen greifbar gewesen wären. Damit fehlt der Nachweis eines Kausalzusammenhangs zwischen dem Handeln des Vorstehers des Konkursamts und dem behaupteten Schaden. Die  für eine Haftung des Kantons sind nicht gegeben. Der  Sachverhalt ist aufgrund der Akten hinreichend erstellt. Die  persönliche Befragung des Beschwerdeführers (vgl. Beschwerde Rz. 5) lässt unter diesen Umständen keine weiteren Erkenntnisse erwarten, die geeignet wären, das Beweisergebnis zu verändern oder den zu  Entscheid zu beeinflussen, zumal persönlichkeitsbezogene Aspekte hier nicht ausschlaggebend sind. Der entsprechende Beweisantrag wird daher abgewiesen (vgl. Art. 18 VRPG; zur Zulässigkeit antizipierter  statt vieler BVR 2015 S. 557 E. 3.8, 2012 S. 252 E. 3.3.3; BGE 142 II 433 E. 4.4, 141 I 60 E. 3.3; Merkli/Aeschlimann/Herzog,  zum bernischen VRPG, 1997, Art. 18 N. 8 ff.).
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7.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es für die Haftung des Kantons sowohl an einer widerrechtlichen Handlung bzw. Unterlassung des  des Konkursamts (vorne E. 5) als auch an einem  zwischen der amtlichen Tätigkeit und dem behaupteten Schaden mangelt (hiervor E. 6). Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen.
8.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende  die Kosten des Verfahrens zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG).  sind keine zu sprechen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 Abs. 3 VRPG).
9.