Decision ID: 6141c64b-40c5-424c-9a00-71131c4ebfca
Year: 2010
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
A._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Mattias Dolder, Poststrasse 23, 9001 St. Gallen,
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Ausgleichskasse des Kantons St.
Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
Ergänzungsleistung zur IV
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St.Galler Gerichte
Sachverhalt:
A.
A.a A._ (Jahrgang 1956) meldete sich am 10. Januar 2007 zum Bezug von
Ergänzungsleistungen (EL) zur IV an. Er gab unter anderem an, kein
Erwerbseinkommen zu erzielen und ein Krankentaggeld zu erhalten (A/EL-act. 39). Am
5. Dezember 2006 hatte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen dem Versicherten - auf
Grund seines Gesuchs vom 3. Juni 2004 - ab 1. April 2004 eine Dreiviertelsrente bei
einem Invaliditätsgrad von 60 % zugesprochen (A/EL-act. 40).
A.b Am 15. Februar 2007 fragte die Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen als EL-
Durchführungsstelle den Versicherten an, ob und in welchem Umfang von seiner
gegenwärtig nicht erwerbstätigen Ehefrau eine Erwerbstätigkeit erwartet werden
könne. Die Ehefrau bestätigte im Fragebogen vom 22. Februar 2007, sie habe keine
berufliche Ausbildung und sei Hausfrau. Wegen Krankheit und mangels
Deutschkenntnissen habe sie sich nicht um eine Arbeitsstelle beworben (A/EL-act.
35-2/4). Im Arztbericht vom 24. Februar 2007 bescheinigte Dr. med. B._, FMH
Allgemeine Medizin, die Ehefrau des Versicherten könne zuhause - mit Unterbrüchen
und ohne anstrengendere Tätigkeiten - arbeiten, eine Anstellung mit (erforderlicher)
Leistungsstabilität sei dagegen nicht möglich. Die Arbeitsunfähigkeit betrage extern
100%. Als Diagnosen gab er hauptsächlich ein chronisches cervico-
lumbospondylogenes Syndrom, Ermüdungsschmerzen, eine Polyarthrose
(Gonarthrosen beidseits, Patellararthrosen, Coxarthrose beidseits), eine somatoforme
Schmerzstörung sowie ein depressives Zustandsbild an (A/EL-act. 35-3/4).
A.c Mit Verfügung vom 7. Juni 2007 sprach die EL-Durchführungsstelle dem
Versicherten ab 1. Januar 2007 eine (ordentliche) EL von Fr. 631.-- pro Monat
(Minimalgarantie) zu. Für die Zeit ab 1. Juni 2004 (bis 31. Dezember 2006) ergaben ihre
Berechnungen keinen EL-Anspruch (A/EL-act. 22). Bei den Berechnungen war als
Einnahmen jeweils ein hypothetisches Einkommen für das Ehepaar angerechnet
worden. Das hypothetische Einkommen der Ehegattin setzte die EL-
Durchführungsstelle mit Fr. 28'214.-- fest. Ausgehend vom durchschnittlichen
Einkommen einer Hilfsarbeiterin gemäss den Tabellen im Anhang der schweizerischen
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Lohnstrukturerhebung (LSE) 2004 von Fr. 47'024.-- wurden auf Grund der fehlenden
Arbeitserfahrung und des fortgeschrittenen Alters je 20% von diesem Einkommen
abgezogen (A/EL-act. 38). Mit Verfügung vom 4. Juli 2007 setzte die EL-
Durchführungsstelle den EL-Anspruch des Versicherten ab 1. Januar 2007 nochmals
fest. Sie rechnete neu auch den Nichterwerbstätigen-Beitrag der Ehefrau des
Versicherten an (A/EL-act. 14). Gegen diese Verfügungen liess der Versicherte am
4. Juli 2007 und 13. Juli 2007 Einsprache erheben. Er beantragte die gesetzlich
zustehenden EL, wobei insbesondere auf die Aufrechnung eines hypothetischen
Einkommens seiner Ehefrau zu verzichten sei (A/EL-act. 10 und 2).
A.d Mit Entscheid vom 6. September 2007 wies die EL-Durchführungsstelle die
Einsprachen ab und forderte zu Unrecht ausgerichtete EL für den Zeitraum vom
1. Januar 2007 bis 31. August 2007 von achtmal Fr. 631.-- (insgesamt Fr. 5'048.--)
zurück. In den angefochtenen Verfügungen sei irrtümlich ein zu tiefes hypothetisches
Einkommen des Versicherten eingesetzt worden. Ausserdem erscheine es
gerechtfertigt, ihm erst nach dem Auslaufen der Krankenkassen-Taggelder Ende April
2005 das hypothetische Einkommen von Fr. 11'760.-- beziehungsweise Fr. 12'093.--
anzurechnen. Die EL-Berechnung sei in diesen Punkten zu korrigieren. An der
Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens der Ehegattin des Versicherten
in der Höhe von Fr. 28'214.-- ab Juni 2004 hielt die EL-Durchführungsstelle fest. Bei
Berücksichtigung dieser Korrekturen resultiere stets ein Einnahmenüberschuss,
weshalb die zu Unrecht ausgerichtete EL zurückzufordern sei (B/EL-act. 107). Die
dagegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen
mit Entscheid vom 22. Mai 2008 [EL 2007/41] teilweise gut und wies die Sache zur
weiteren Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurück. Der Gesundheitszustand der
Ehegattin des Versicherten sei rheumatologisch sowie psychiatrisch abzuklären.
Danach sei in Kenntnis der zumutbaren Arbeitsfähigkeit die Sache neu zu beurteilen (B/
EL-act. 70).
B.
B.a Unterdessen hatte die Ehegattin des Versicherten selbst um eine Invalidenrente
ersucht, welche ihr jedoch mit rechtskräftigem Einspracheentscheid der IV-Stelle vom
27. Januar 2006 verweigert worden war. Die Ehegattin war zu 100% als im Haushalt
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Tätige eingestuft worden. Bei der Abklärung vor Ort war eine Einschränkung von 25%
(gerundet) ermittelt worden. Da diese unter 40% lag, bestand kein Rentenanspruch (G
act. 3.3.2).
B.b Mit Arztbericht vom 7. September 2007 machte die Ehegattin des Versicherten
geltend, ihr Gesundheitszustand habe sich verschlechtert (G act. 3.3.3). Auf Verlangen
der IV-Stelle reichte sie weitere Arztberichte ein: Gemäss Bericht des Kantonsspitals
St. Gallen vom 7. November 2006 wurde hauptsächlich ein Verdacht auf eine
somatoforme Schmerzstörung, ein rezidivierendes zerviko- und lumbospondylogenes
Syndrom, eine Polyarthrose (Gon- und Coxarthrose beidseits) sowie ein depressives
Zustandsbild attestiert (G act. 3.3.4). Nach dem Bericht von Dr. med. C._, FMH
Chirurgie, vom 4. September 2007 war eine degenerative mediale
Meniskushinterhornläsion bei Gonarthrose Knie links festgestellt worden. Die Indikation
für die Arthroskopie und die Hinterhornresektion wäre gegeben, von der Ehegattin des
Versicherten im Moment nicht gewünscht (G act. 3.3.4). Im Verlaufsbericht vom
15. Dezember 2007 gab Dr. B._ an, es liege eine langsame Progression der
Gesamtproblematik vor. Eine körperliche Arbeit ausser Haus sei nicht möglich. Zu
Hause werde die leichte Hausarbeit mit grösserem Zeitaufwand und Arbeitspausen
erledigt. Eventuell wäre eine leichte Kontrollarbeit möglich, jedoch wären zu viele
Arbeitsunterbrüche während des Tages notwendig, so dass höchstens eine
Teilzeitarbeit zu Hause zugemutet werden könnte, dies allerdings kaum
leistungsbezogen (G act. 3.3.6).
B.c In seiner Stellungnahme vom 18. Januar 2008 führte der RAD-Arzt Dr. D._ aus,
dass sich die Diagnosen etwas verändert hätten. Die Beschreibung des
rheumatologischen Status lasse jedoch gegenüber der Referenzsituation keine
relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes erkennen; insbesondere
würden keine derart relevanten neuen Funktionseinschränkungen beschrieben, die sich
auf die Tätigkeit im Aufgabenbereich stark negativ auswirken könnten (G act. 3.3.7).
Gestützt auf diese Stellungnahme trat die IV-Stelle am 21. Februar 2008 auf das neue
Leistungsbegehren der Ehegattin des Versicherten nicht ein, weil eine wesentliche
Veränderung nicht glaubhaft dargelegt worden sei (G act. 3.3.10).
C.
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C.a Am 11. Januar 2009 reichte Dr. B._ der IV-Stelle einen aktuellen Arztbericht des
Versicherten ein. Er gab an, dessen Gesundheitszustand sei stationär. Die wieder
aufflackernde Polyradikuloneuritis vom Typ Miller Fisher Syndrom erforderten
Therapien (Physiotherapien oder/und Medikation). Neu bestünden
Prostataobstruktionsprobleme. In der bisherigen Tätigkeit bestehe keine
Arbeitsfähigkeit. Bisherige Bemühungen seien ohne Resultat geblieben. Eine
leidensangepasste Tätigkeit an einem geschützten Arbeitsplatz mit leichter Arbeit und
abwechselnder Stellung sei halbtags möglich. Realistischerweise sei eine Arbeit nicht
zu finden (B/EL-act. 37).
C.b Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 29. Januar 2009 mit, der Invaliditätsgrad
betrage unverändert 60% (B/EL-act. 26).
D.
D.a Die EL-Durchführungsstelle hatte am 29. Juli 2008 den Regionalen Ärztlichen
Dienst (RAD) Ostschweiz mit der interdisziplinären Untersuchung der Ehegattin des
Versicherten beauftragt (B/EL-act. 66). Am 22. April 2009 wurde darüber Bericht
erstattet. Die Ehegattin des Versicherten war am 19. März 2009 von Dr. med. D._,
Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates,
zertifizierter medizinischer Gutachter SIM, und von Dr. med. E._, Facharzt für
Psychiatrie und Psychotherapie sowie Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie,
untersucht worden. Die RAD-Ärzte gaben an, die Ehegattin des Versicherte leide an
einer Gonarthrose beidseits (ICD-10: M17.0) bei St. n. Arthroskopie links (März 2003),
einem chronischen Lumbovertebralsyndrom (ICD-10: M54.86) bei degenerativen
Veränderungen der Lendenwirbelsäule (ICD-10: M47.86) sowie muskulärer Dysbalance
(ICD-10: M62.98), einem chronischen Zervikalsyndrom (ICD-10: M54.82) bei
degenerativen Veränderungen der Halswirbelsäule (ICD-10: M47.82), einer
beginnenden Coxarthrose beidseits (ICD-10: M16.0) sowie an funktionellen
Abdominalbeschwerden (ICD-10: R10.4) bei St. n. diversen Laparotomien mit
Adhäsiolysen und Ileozökal-Resektion. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit
bestünden eine Adipositas, ein Knick-/Senkfuss beidseits, rechtsbetont sowie eine
Varikosis an den unteren Extremitäten. Der Orthopäde führte aus, die Ehegattin des
Versicherten leide an diffusen Beschwerden an beiden Kniegelenken, dem lumbalen
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und dem zervikalen Wirbelsäulenabschnitt sowie beiden Hüftgelenken. An den
Kniegelenken fänden sich degenerative Veränderungen, die zu belastungsabhängigen
Schmerzen und zu einer verminderten Beweglichkeit sowie Belastbarkeit führten. Die
entsprechenden Beschwerden seien erklärbar. Die im Bereich der Lenden- und
Halswirbelsäule sowie der Hüftgelenke geklagten Schmerzen seien degenerativer Art.
Weder die klinischen noch die radiologischen Verfahren würden eine Veränderung
darstellen, welche die geklagte Symptomatik vollumfänglich erklärten. Auf Grund der
Kniebeschwerden sei keine Arbeitsfähigkeit mehr in einer körperlich schweren Arbeit
gegeben. In einer leichten bis gelegentlich mittelschweren Arbeit in wechselnden
Positionen (eher sitzend, jedoch Möglichkeit zum Gehen und Stehen), ohne
Notwendigkeit des Absolvierens längerer Gehstrecken oder des Überwindens von
Höhendifferenzen (Treppen, Leitern, Gerüste), ohne Zwangspositionen der Wirbelsäule
(insbesondere Bücken, aber auch Überkopfarbeiten wegen der Reklination) und der
Kniegelenke (kein Abknien, Hocken oder Kauern), sei von einer Arbeitsfähigkeit von
etwa 80% auszugehen. Es erscheine in Anbetracht der Gesamtsituation gerechtfertigt,
der Ehegattin des Versicherten die Möglichkeit zu betriebsunüblichen und längeren
Pausen zuzugestehen. Die gemäss Haushaltsbericht ermittelte Einschränkung von
25% sei aus orthopädischer Sicht nachvollziehbar. Der Anteil der schweren Arbeiten im
Haushalt mache erfahrungsgemäss etwa 20% aus (G act. 3.3.12).
D.b Der begutachtende Psychiater konnte keine Diagnose mit Auswirkung auf die
Arbeitsfähigkeit stellen. Er gab an, es bestehe ein Verdacht auf eine somatoforme
Schmerzstörung. Anlässlich der durchgeführten Untersuchung habe weder ein eine
Depression stützendes Beschwerdebild in Erfahrung gebracht noch im erhobenen
Befund einschliesslich des über zweieinhalbstündigen beobachteten Verhaltens ein
depressives Zustandsbild festgestellt werden können. Die Ehegattin des Versicherten
biete ein durch Immobilität und fehlende Integration geprägtes Verstimmungsverhalten,
das auf dem psychosozialen Hintergrund mit den von ihr geschilderten finanziellen
Schwierigkeiten nachvollziehbar sei. Die Diagnosekriterien für eine Depression seien
jedoch nicht erfüllt. Es könne auch kein sonstiger Umstand gesehen werden, auf Grund
dessen willentliche Anstrengungen zur Selbstaktivierung nicht möglich wären. Das
geklagte Schmerzsyndrom könne als Ausdruck eines chronifizierten somatoformen
Schmerzes angesehen werden, der sich über die Jahre verdichtet, aber beispielsweise
nicht zu einer Persönlichkeitsänderung geführt habe, wodurch die Ehegattin des
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Versicherten nachhaltig beeinträchtigt würde. Ein als Grundlage zur Annahme einer
anhaltenden somatoformen Schmerzstörung zugrunde liegender Konflikt sei nicht
ersichtlich. Aus psychiatrischer Sicht liege deshalb keine Einschränkung der
Arbeitsfähigkeit vor (G act. 3.3.12).
D.c Die RAD-Ärzte führten in ihrer gemeinsamen Beurteilung aus, in einer körperlich
leichten bis gelegentlich mittelschweren Arbeit in wechselnden Positionen, ohne
Notwendigkeit des Absolvierens längerer Gehstrecken oder des Überwindens von
Höhendifferenzen sowie ohne Zwangspositionen der Wirbelsäule und der Kniegelenke
könne von einer Arbeitsfähigkeit von 80% ausgegangen werden. Aus psychiatrischer
Sicht sollte dafür gesorgt werden, dass keine besonderen Anforderungen an das
Konzentrationsvermögen gestellt würden und dass die Ehegattin des Versicherten
keine Tätigkeiten unter Zeitdruck oder in Nachtschicht erledigen müsse (G act. 3.3.12).
D.d Mit Verfügung vom 23. Juni 2009 verneinte die EL-Durchführungsstelle den
Anspruch auf EL ab 1. Juni 2004 und forderte zu Unrecht ausgerichtete EL für den
Zeitraum vom 1. Januar 2007 bis 31. August 2007 von achtmal Fr. 631.-- (insgesamt
Fr. 5'048.--) zurück. Mit Einspracheentscheid vom 6. September 2007 sei festgestellt
worden, dass die EL für die Zeit bis 31. Dezember 2006 zu Recht verneint worden sei
und dass auch ab 1. Januar 2007 auf Grund eines Einnahmenüberschusses kein EL-
Anspruch bestehe. Strittig sei seit Anfechtung dieses Einspracheentscheids weiterhin
die Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens für die Ehefrau des
Versicherten. Die vom Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen geforderten
Begutachtungen hätten am 19. März 2009 stattgefunden. Der RAD habe festgestellt,
dass für die Ehegattin des Versicherten seit dem Jahr 2002 eine Arbeitsfähigkeit von
80% für körperlich leichte bis gelegentlich mittelschwere Arbeit mit Wechselbelastung
ausgewiesen sei. Da bei der Beurteilung des hypothetischen Erwerbseinkommens
bereits im Anmeldeverfahren von dieser Einschränkung ausgegangen worden sei,
erweise sich das ursprünglich angerechnete hypothetische Erwerbseinkommen als
korrekt. Sodann sei nach dem Entscheid des Versicherungsgerichts kein
Nichterwerbstätigenbeitrag anzurechnen, weil bei der Fiktion der Ausübung einer
entgeltlichen Erwerbstätigkeit auch die Fiktion der Erfüllung der Beitragspflicht als
erwerbstätige Person gelte. Aus den Berechnungen ergebe sich somit weiterhin ein
Einnahmenüberschuss seit 2004, weshalb der Versicherte keinen Anspruch auf EL
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habe. Die zu Unrecht von Januar bis August 2007 ausgerichteten EL würden
zurückgefordert. Gemäss separater Verfügung werde der Betrag von Fr. 5'048 mit der
Prämienverbilligung von Fr. 3'426.65 verrechnet, der Restbetrag von Fr. 1'621.35
werde erlassen (B/EL-act. 6). Gegen diese Verfügung liess der Versicherte am 9. Juli
2009 Einsprache erheben (B/EL-act. 3).
D.e Mit Einspracheentscheid vom 28. September 2009 wies die EL-
Durchführungsstelle die Einsprache ab. Sie führte aus, von der Ehegattin des
Versicherten könne nach Eintritt der Teilinvalidität grundsätzlich ein Beitrag in Form
eines Erwerbseinkommens erwartet werden, wie dies bereits das Versicherungsgericht
des Kantons St. Gallen in seinem Entscheid vom 22. Mai 2008 erwogen habe. Der
RAD-Arzt Dr. D._ habe auch als Orthopäde die Gesundheitsbeschwerden der
Ehegattin des Versicherten an Knien und der Wirbelsäule fachgerecht beurteilen
können. Weil keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend gemacht
worden sei, hätte auch kein Bedarf nach Erstellung neuer Röntgenbilder bestanden.
Die Berichte des Hausarztes seien dem RAD vorgelegen, sodass keine Aspekte im
Rahmen der Untersuchung unerkannt oder ungewürdigt geblieben seien. Auf das RAD-
Gutachten könne abgestellt werden. Demgemäss sei der Ehegattin des Versicherten
eine 80%ige Erwerbstätigkeit zumutbar. Sodann stehe die Betreuungspflicht
gegenüber dem Sohn des Versicherten der Ausübung eines 80%igen Arbeitspensums
nichts entgegen. Im Juni 2004 sei dieser 11 Jahre alt gewesen. Er habe also schon
damals keiner engen Beaufsichtigung und Betreuung bedurft. Zudem könnte auch der
teilinvalide Versicherte einen Teil des Betreuungsbedarfs in der schulfreien Zeit
abdecken. Die fehlende Ausbildung der Ehegattin des Versicherten wirke sich bei einer
einfachen und repetitiven Tätigkeit höchstens bei der Einarbeitungsphase aus und
könne durch besonderen Einsatzwillen kompensiert werden. Für das Verstehen
einfachster Anweisungen würden sodann höchstens rudimentäre Deutschkenntnisse
verlangt, die sich die Ehegattin bald angeeignet hätte. Auch das Alter stelle keinen
Hinderungsgrund dar, weil es viele Hilfsarbeiten gebe, die nicht körperliche
Leistungsfähigkeit, sondern Zuverlässigkeit, Sorgfalt und ausdauernde Konzentration
erfordern würden. Damit seien keine stichhaltigen Gründe auszumachen, die eine
Erwerbstätigkeit der Ehegattin verunmöglichten. Da sie keine erfolglosen
Arbeitsbemühungen nachgewiesen habe, sei ihr der Nachweis der Unmöglichkeit des
Findens einer adäquaten Arbeitsstelle nicht gelungen. Mit überwiegender
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Wahrscheinlichkeit sei deshalb davon auszugehen, dass die Ehegattin des Versicherten
eine Anstellung im Rahmen ihrer Resterwerbsfähigkeit von 80% für angepasste
Tätigkeiten gefunden hätte (G act. 1.1.2).
E.
E.a Gegen diesen Entscheid lässt der Versicherte am 14. Oktober 2009 Beschwerde
führen. Er beantragt die Aufhebung des Einspracheentscheids vom 28. September
2009 und die Zusprache der ab wann rechtens gesetzlich zustehenden EL, wobei
insbesondere auf die Aufrechnung eines hypothetischen Einkommens der Ehefrau zu
verzichten sei. Der Beschwerdeführer beantragt den Beizug der Akten aus dem
vorinstanzlichen Verfahren sowie die im Beschwerdeverfahren EL 2007/41
beigezogenen IV-Akten der Ehefrau. Er führt aus, bei der Prüfung der Frage, ob ein
hypothetisches Einkommen der Ehefrau anzurechnen sei, seien die hierfür geltenden
familienrechtlichen Grundsätze zu berücksichtigen. So sei nach höchstrichterlicher
Rechtsprechung zum alten Scheidungsrecht davon auszugehen, dass dem
haushaltführenden Ehegatten, der während der Ehe auf eine Erwerbstätigkeit verzichtet
habe, die Wiederaufnahme einer solchen dann nicht mehr zumutbar sei, wenn er das
45. Altersjahr erreicht habe. Diese Rechtsprechung beanspruche weiterhin Geltung.
Diese Grundsätze seien auch im EL-Recht zu berücksichtigen. Daraus folge, dass von
der Ehegattin die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht verlangt werden könne. Die
Ehegattin sei denn auch für den gleichen Zeitraum im IV-Verfahren vollumfänglich als
Hausfrau eingestuft worden. Der Sohn sei zu Beginn der fraglichen Zeitperiode 11
Jahre alt gewesen und habe noch der Betreuung bedurft. Nach der Rechtsprechung im
Familienrecht werde bei einem Kind zwischen 10 und 16 Jahren nur eine
Teilzeiterwerbstätigkeit von 30 bis 50% erwartet. Sodann leide die Ehegattin an
zahlreichen gesundheitlichen Beschwerden. Bei der vorliegend angespannten
Arbeitsmarktlage bestehe für die angebliche (aber bestrittene) Restarbeitsfähigkeit der
Ehegattin keine Nachfrage. Der RAD-Bericht vom 22. April 2009 leide an verschiedenen
Mängeln. So habe man das Erstellen neuer Röntgenbilder trotz vorliegender
Verschlechterung des Gesundheitszustandes unterlassen. Statt von einem
Rheumatologen sei die Ehegattin von einem Orthopäden untersucht worden. Sodann
setze sich der RAD-Bericht nicht ausreichend mit der entgegenstehenden Auffassung
von Dr. B._ auseinander. Schliesslich sei der RAD-Arzt Dr. D._ bereits vorbefasst
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gewesen, indem er Anfang 2008 für die Ablehnung des IV-Revisionsgesuchs der
Ehegattin votiert habe. Schliesslich habe die Beschwerdegegnerin die Ehegattin nie
konkret und unter Hinweis auf die Konsequenzen eines allfälligen Untätig-Bleibens
aufgefordert, sich um die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zu bemühen. Dies sei
jedoch notwendige Voraussetzung für die Anrechnung eines hypothetischen
Einkommens (G act. 1).
E.b Die Beschwerdegegnerin beantragt in ihrer Beschwerdeantwort vom 29. Oktober
2009 die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung verweist sie auf die

ausführlichen Erwägungen im Einspracheentscheid vom 28. September 2009 (G act. 3).
E.c Weil die Beschwerdegegnerin auf weitere Ausführungen verzichtet hat, wurde kein
weiterer Schriftenwechsel eröffnet (G act. 4).
Erwägungen:
1.
Auf 1. Januar 2008 ist das neue Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-,
Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) in Kraft getreten. Das
neue ELG ersetzt das Gesetz vom 19. März 1965 in der bis 31. Dezember 2007 gültig
gewesenen Fassung. In Bezug auf die vorliegend umstrittene Frage der Anrechnung
eines hypothetischen Einkommens hat sich die Rechtslage materiell nicht geändert.
2.
2.1 Der Beschwerdeführer rügt eine Vorbefasstheit des untersuchenden RAD-Arztes
Dr. D._. Dieser habe im IV-Verfahren seiner Ehegattin für die Ablehnung des IV-
Revisionsgesuchs votiert. Diese Rüge ist vorab zu beurteilen.
2.2 Nach Art. 36 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) treten Personen, die Entscheidungen über
Rechte und Pflichten zu treffen oder vorzubereiten haben, in den Ausstand, wenn sie in
der Sache ein persönliches Interesse haben oder aus anderen Gründen in der Sache
befangen sein könnten. Der Zweck der Ausstandspflicht besteht darin, jede
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Befangenheit oder Interessenkollision sowie jeden entsprechenden Anschein zu
vermeiden. Sie soll die objektive Prüfung durch eine unparteiische und
unvoreingenommene Behörde gewährleisten. Das Vorliegen von Ausstandsgründen ist
von Amtes wegen zu beachten (Kölz/Häner, Verwaltungsverfahren und
Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl. 1998, Rz. 247; Kieser, ATSG-
Kommentar, 2. Aufl. 2009, Rz. 15 zu Art. 36 ATSG).
2.3 Nach der Rechtsprechung gelten für Sachverständige grundsätzlich die gleichen
Ausstands- und Ablehnungsgründe, wie sie für das Gericht vorgesehen sind. Danach
ist Befangenheit anzunehmen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind,
Misstrauen in die Unparteilichkeit zu erwecken (BGE 132 V 93 E. 7.1). Bei der
Befangenheit handelt es sich allerdings um einen inneren Zustand, der nur schwer
bewiesen werden kann. Es braucht daher für die Ablehnung nicht nachgewiesen zu
werden, dass die sachverständige Person tatsächlich befangen ist. Es genügt vielmehr,
wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der
Voreingenommenheit zu begründen vermögen. Bei der Beurteilung des Anscheins der
Befangenheit und der Gewichtung solcher Umstände kann jedoch nicht auf das
subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Misstrauen muss vielmehr in
objektiver Weise als begründet erscheinen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung,
welche den Arztgutachten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die
Unparteilichkeit des Gutachters ein strenger Massstab anzusetzen (BGE 120 V 364 E.
3). Der Umstand, dass sich ein Sachverständiger schon einmal mit einer Person
befasst hat, schliesst später dessen Beizug als Gutachter nicht zum Vornherein aus.
Eine unzulässige Vorbefassung liegt auch dann nicht vor, wenn er (für eine Partei) zu
ungünstigen Schlussfolgerungen gelangt (AHI 1997 S. 136 E. 1b/bb). Anderes gilt,
wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der
Voreingenommenheit objektiv zu begründen vermögen, etwa wenn der
Sachverständige seinen Bericht nicht neutral und sachlich abfasste (Urteil des
Bundesgerichts vom 17. August 2004 i/S. J. [I 29/04] E. 2.2 mit weiteren mit
Hinweisen).
2.4 Solches ist jedoch nicht ersichtlich. RAD-Arzt Dr. D._ hat im Rahmen des IV-
Leistungsgesuchs der Ehegattin des Beschwerdeführers zu Handen der IV-Stelle
gestützt auf die damals vorliegenden Akten eine Beurteilung im Sinn von Art. 49 Abs. 1
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der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV; SR831.201) abgegeben bzw. zur
medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit Stellung genommen (G act. 3.3.7). Der RAD-
Bericht vom 22. April 2009 basiert demgegenüber auf einer interdisziplinären
Untersuchung der Ehegattin des Beschwerdeführers (Art. 49 Abs. 2 IVV) mit Erhebung
der Anamnese, der Befunde sowie Studium der Vorakten. Die daraus folgende
Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ist sorgfältig und nachvollziehbar begründet worden.
Aus den Akten ergeben sich keine Hinweise, dass Untersuchung und Bericht nicht
objektiv und neutral erfolgt und abgefasst bzw. durch sachfremde (d.h. nicht
medizinische) Aspekte beeinflusst worden wären. Die Tatsache allein, dass Dr. D._
sich zum Gesundheitszustand der Ehefrau des Beschwerdeführers bereits früher
geäussert hat, schliesst seine Mitwirkung an der interdisziplinären Untersuchung nicht
aus. Andernfalls würden auch Verlaufsbegutachtungen von versicherten Personen
durch Ärzte, die diese bereits einmal untersucht und beurteilt haben, verunmöglicht,
was wenig sinnvoll wäre. Rechtfertigt ein Vorbefasstsein des hier beteiligten RAD-
Arztes nicht die Annahme einer Befangenheit und fehlen im Übrigen objektive Hinweise
auf eine Befangenheit, so ist kein Ausstandsgrund gegeben. Die Beschwerde ist
diesbezüglich unbegründet.
3.
3.1 Strittig ist im vorliegenden Verfahren die Anrechnung eines hypothetischen
Erwerbseinkommens der Ehegattin des Beschwerdeführers. Die Anrechnung eines
hypothetischen Einkommens des Beschwerdeführers gemäss Art. 14 Abs. 2 lit. c der
Verordnung über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und
Invalidenversicherung (ELV; SR 831.301) ab April 2005 in der Höhe von Fr. 11'760.--
bis 31. Dezember 2006 beziehungsweise Fr. 12'093.-- ab 1. Januar 2007 ist korrekt,
wie bereits im Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom
22. Mai 2008 (EL 2007/41) festgestellt worden war. Diesbezüglich kann auf die
Erwägung 3 im genannten Entscheid verwiesen werden.
3.2 Bei der Berechnung der jährlichen EL werden die anerkannten Ausgaben und
anrechenbaren Einnahmen, worin in bestimmtem Umfang auch das Vermögen
einbezogen ist, nach den in Art. 10 und 11 ELG (Art. 3b und 3c aELG) sowie Art. 11 bis
18 ELV festgelegten Bestimmungen ermittelt. Die jährliche EL entspricht dabei dem
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Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen
(Art. 9 Abs. 1 ELG; Art. 3a Abs. 1 aELG). Als Einnahmen anzurechnen sind nach Art. 11
Abs. 1 ELG (Art. 3c Abs. 1 aELG) unter anderem Einkünfte, auf die verzichtet worden ist
(lit. g). Eine Verzichtshandlung liegt vor, wenn die versicherte Person ohne rechtliche
Verpflichtung auf Vermögen verzichtet hat, wenn sie einen Rechtsanspruch auf
bestimmte Einkünfte und Vermögenswerte hat, davon aber faktisch nicht Gebrauch
macht bzw. ihre Rechte nicht durchsetzt, oder wenn sie aus von ihr zu
verantwortenden Gründen von der Ausübung einer möglichen und zumutbaren
Erwerbstätigkeit absieht (Urteil des Bundesgerichts vom 9. Juli 2002 [P 18/02]; BGE
121 V 205 E. 4a; AHI 2001 S. 133 E. 1b).
3.3 An den Ergänzungsleistungen partizipieren auch Personen, die in die
Anspruchsberechnung der versicherten Person einbezogen sind, da diese den
Existenzbedarf der ganzen Familie sicherstellen. So ist auch der Ehegatte indirekt
Leistungsempfänger. Aus Art. 163 des schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB; SR
120) lässt sich sodann die Pflicht ableiten, dass jeder Ehegatte seinen Beitrag an den
gebührenden Unterhalt der Familie leistet. Verzichtet er auf die mögliche und
zumutbare Erzielung eines Erwerbseinkommens, so ist die Geltendmachung eines
Anspruchs auf Ergänzungsleistungen zur Deckung jenes Teils der anerkannten
Ausgaben, der durch das Erwerbseinkommen des Ehegatten gedeckt werden könnte,
missbräuchlich (vgl. Ralph Jöhl, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, in: SBVR XIV-
Meyer, Soziale Sicherheit, Basel 2007, S. 1759, Rz. 179). Deswegen ist bei der
Berechnung der Ergänzungsleistung der versicherten Person ein hypothetisches
Erwerbseinkommen des Ehegatten anzurechnen, sofern dieser auf die mögliche und
zumutbare Erzielung eines Einkommens verzichtet. Um bei der Ermittlung des
anrechenbaren Einkommens ein hypothetisches Erwerbseinkommen im Sinn von
Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG berücksichtigen zu können, muss in jedem Einzelfall geprüft
werden, ob vom Ehegatten unter den gegebenen Umständen verlangt werden kann,
von nun an einem Arbeitserwerb nachzugehen, und wie hoch der Lohn wäre, den
dieser bei gutem Willen erzielen könnte. Anhaltspunkte dafür sind familiäre
Verpflichtungen, Alter, Gesundheitszustand, Ausbildung und gegebenenfalls die
Zeitdauer, während der er nicht (mehr) im Berufsleben gestanden ist (BGE 134 V 53
E. 4.1; BGE 117 V 290 E. 3a mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts vom 16. Januar
2007 [I 920/06] E. 3.3). Bemüht sich der Ehegatte trotz zumutbarerweise verwertbarer
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Arbeitsfähigkeit nicht um eine Stelle, verletzt er dadurch die ihm obliegende
Schadenminderungspflicht (Urteil des Bundesgerichts vom 14. April 2008
[8C_589/2007] E. 6.1 f.).
3.4 Der Beschwerdeführer macht geltend, seiner Ehegattin sei keine Erwerbstätigkeit
ausser Haus zumutbar. Sie habe sich seit ihrer Heirat vor mehr als dreissig Jahren stets
dem Haushalt gewidmet. Dies entspreche auch heute der von den Eheleuten
gewählten Aufgabenteilung, die grundsätzlich anzuerkennen sei. Dafür spreche auch,
dass die Ehegattin im IV-Verfahren als Hausfrau qualifiziert worden sei (G act. 1). Nach
einer langen Abwesenheit vom Berufsleben kann in einem gewissen Alter die volle
Integration in den Arbeitsmarkt nicht mehr zumutbar sein. Die Ehegattin des
Beschwerdeführers ist seit ihrer Heirat als Hausfrau tätig gewesen. Diese lange
Abwesenheit vom Arbeitsmarkt ist von der Beschwerdegegnerin berücksichtigt
worden, indem sie in ihrer Verfügung vom 4. Juli 2007 einen Abzug auf Grund der
fehlenden Arbeitserfahrung und des fortgeschrittenen Alters von je 20% vorgenommen
und lediglich ein Einkommen einer Hilfsarbeiterin von Fr. 28'214.-- statt Fr. 47'024.--
als erzielbar erachtet hat (A/EL-act. 38 und A/EL-act. 14). Die Ehegattin des
Beschwerdeführers war zum Zeitpunkt des angefochtenen Einspracheentscheids 53
Jahre alt. Das Bundesgericht hat seine unter Geltung des alten Scheidungsrechts
entwickelte Rechtsprechung, wonach ab dem 45. Altersjahr ein vollständiger und
dauerhafter Wiedereinstieg ins Erwerbsleben in der Regeln nicht mehr zumutbar sei
(wobei dies selbst unter altem Recht nicht als "starre Regel" angesehen wurde; BGE
115 II 6 E. 5a), in mehreren zum neuen Scheidungsrecht ergangenen Urteilen (weiter)
relativiert und die Aufnahme beziehungsweise den Ausbau einer Erwerbstätigkeit auch
in fortgeschrittenem Alter als zumutbar erachtet (z.B. BGE 127 III 136, Urteil des
Bundesgerichts vom 7. März 2002 [5P.418/2001] E. 5c). Daraus folgt, dass allein das
Alter nicht ausschlaggebend sein kann für die Beurteilung der Zumutbarkeit, ob eine
Erwerbstätigkeit bei Eintritt einer Teilinvalidität des Ehemannes aufgenommen werden
kann. Vielmehr sind weitere Faktoren zu berücksichtigen. Treten hingegen ungünstige
Faktoren gehäuft hinzu, kann nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts bei einer
60-jährigen Ehefrau allenfalls die Verwertung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit als
unzumutbar bezeichnet werden (Urteil des Bundesgerichts vom 9. Februar 2010
[9C_539/2009]). Dabei gilt jedoch zu beachten, dass in einer Ehe beide Eheleute
verpflichtet sind, nach Kräften für den gebührenden Unterhalt der Familie zu sorgen.
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Wird nun ein Ehegatte invalid und kann er seinen Teil nur noch beschränkt oder gar
nicht mehr beitragen und droht eine Ergänzungsleistungsbedürftigkeit, muss
grundsätzlich der Ehefrau des eine IV-Rente beziehenden Beschwerdeführers bei
Vorliegen der entsprechenden Möglichkeiten die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit
zugemutet werden. Daran vermag die Wahl der Bemessungsmethode der Invalidität in
Form des Betätigungsvergleichs für im Haushalt tätige versicherte Personen durch die
IV-Stelle nichts zu ändern (vgl. dazu Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons
St. Gallen vom 30. September 2008 i.S. D. [EL 2008/18] E. 1.2).
3.5 Daher ist zu prüfen, ob der Ehegattin des Beschwerdeführers aus gesundheitlicher
Sicht eine Erwerbstätigkeit zumutbar wäre. Dazu ist sie vom RAD am 19. März 2009
interdisziplinär untersucht worden. Die Ärzte haben angegeben, die Ehegattin leide
hauptsächlich an einer Gonarthrose beidseits, einem chronischen
Lumbovertebralsyndrom bei degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule
sowie muskulärer Dysbalance, einer beginnenden Coxarthrose beidseits sowie an
funktionellen Abdominalbeschwerden. Ihr sei eine körperlich leichte bis gelegentlich
mittelschwere Tätigkeit in wechselnder Position, ohne Notwendigkeit des Absolvierens
längerer Gehstrecken oder des Überwindens von Höhendifferenzen sowie ohne
Zwangspositionen der Wirbelsäule oder der Kniegelenke zu 80% zumutbar (G act.
3.3.12). Damit ist aus orthopädischer Sicht den Kniebeschwerden sowie den übrigen
Beschwerden auf Grund der degenerativen Veränderungen ausreichend Rechnung
getragen worden. Aus psychiatrischer Sicht sollte dafür gesorgt werden, dass keine
besonderen Anforderungen an das Konzentrationsvermögen gestellt würden und keine
Tätigkeiten unter Zeitdruck oder in Nachtschicht erledigt werden müssten (G act.
3.3.12).
3.5.1 Der Beschwerdeführer rügt, seine Ehefrau hätte durch einen Rheumatologen
untersucht werden müssen (G act. 1). Auch der Orthopäde befasst sich in seiner
Kernaufgabe mit Funktionsfehlern und Erkrankungen des Stütz- und
Bewegungsapparates, also der Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen, und kann die
Folgen degenerativer Veränderungen einschätzen. Nachdem vorliegend die
Beschwerden der Ehegattin des Beschwerdeführers jedenfalls nicht auf Ursachen aus
dem Formenkreis der eigentlichen rheumatologischen Erkrankungen (Entzündungs-,
Autoimmun- oder Stoffwechselerkrankungen) hinweisen, besteht keine zwingende
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Notwendigkeit, für die medizinische Abklärung einen Facharzt in Rheumatologie
beizuziehen. Auch der Beschwerdeführer hat nicht dargetan, weshalb die Beurteilung
der somatischen Beschwerden durch den Orthopäden ungenügend gewesen sein
sollte. Der diagnostizierte Verdacht auf eine somatoforme Schmerzstörung zwingt nicht
zur Abklärung durch einen Rheumatologen, sondern erfordert nach der
Rechtsprechung die (hier erfolgte) psychiatrische Begutachtung, wenn es darum geht,
über das Ausmass der durch sie bewirkten Arbeitsunfähigkeit zu befinden. Eben so
wenig besteht Anlass nach einer Abklärung der Ehegattin des Beschwerdeführers
durch einen Arzt neurologischer Fachrichtung. Der untersuchende Psychiater hat zwar
neben dem psychischen Befund auch den Allgemeinstatus und den neurologischen
Befund erhoben, dabei jedoch keine Hinweise auf neurologische Störungen feststellen
können. Es besteht im Übrigen auch nach der gesamten medizinischen Aktenlage kein
Grund, solche zu vermuten.
3.5.2 Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, die RAD-Ärzte hätten sich mit der
abweichenden Arbeitsfähigkeitsschätzung des Hausarztes nicht auseinandergesetzt.
Der Hausarzt der Ehegattin hat in seinen Arztberichten eine ausserhäusliche Arbeit
jeweils als nicht zumutbar beschrieben (A/EL-act. 35 und G act. 3.3.6). Zwar leidet die
Ehegattin des Versicherten an zahlreichen degenerativ bedingten Beschwerden des
Bewegungsapparates. Dass diese Beschwerden jedoch eine ausserhäusliche Arbeit
vollumfänglich verunmöglichen würden, ist nach der fachärztlichen Beurteilung durch
den RAD nicht begründet. Die Zumutbarkeitsbeurteilung des Hausarztes ist aus
medizinischer Sicht daher nicht nachvollziehbar und wohl hauptsächlich durch
psychosoziale Umstände beeinflusst.
3.5.3 Der RAD-Untersuchungsbericht vom 22. April 2009 ist sorgfältig abgefasst und in
Kenntnis der Vorakten abgegeben worden. Er berücksichtigt die geklagten
Beschwerden, ist nachvollziehbar und leuchtet in seinen Schlussfolgerungen ein. Er
erfüllt die Anforderungen an ein medizinisches Gutachten. Entgegen den Einwänden
des Beschwerdeführers ist nicht zu beanstanden, dass die RAD-Ärzte auf die
Anfertigung neuer Röntgenbilder verzichtet haben, geben doch die erhobenen
klinischen Befunde keine Anhaltspunkte für eine relevante Verschlechterung namentlich
der skelettalen Situation seit September 2006, als Wirbelsäule, Becken und Knie
letztmals abgebildet wurden. Insgesamt kann daher auf die Arbeitsfähigkeitsschätzung
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des RAD abgestellt werden. Der Ehegattin des Beschwerdeführers ist demnach eine
wechselbelastende, körperlich leichte Tätigkeit ohne hohe Anforderungen an die
Konzentration zu 80% zumutbar.
3.6 Der Beschwerdeführer macht geltend, sein Sohn sei zu Beginn der fraglichen
Zeitperiode 11 Jahre alt gewesen und habe noch der Betreuung durch seine Mutter
bedurft. So werde nach der Rechtsprechung bei einem Kind zwischen 10 und 16
Jahren von der Mutter nur eine Teilzeiterwerbstätigkeit von 30 bis 50% erwartet.
Hinzuzufügen bleibe, dass die Ehegattin über keine Ausbildung sowie über keine
ausreichenden Sprachkenntnisse verfüge (G act. 1). Die zitierte Rechtsprechung
betreffend Teilerwerbstätigkeit bei Müttern minderjähriger Kinder ist auf den
vorliegenden Fall nicht anwendbar. Bei der Ehegattin des Beschwerdeführers handelt
es sich nicht um eine alleinerziehende Mutter, die nach einer Scheidung wieder ihren
eigenen Lebensunterhalt verdienen muss. Im EL-Recht kann es nicht darum gehen,
eine für alle Beteiligten möglichst bequeme oder aus psychologischen Überlegungen
heraus denkbar beste Lösung zu finden. Vielmehr geht es darum, Armut zu verhindern.
Vom Beschwerdeführer, der als Teilinvalider seit Eintritt der Invalidität keiner
Erwerbstätigkeit mehr nachgeht, kann daher ohne Weiteres verlangt werden, einen
Anteil an der Betreuung seines Sohnes zu übernehmen, damit seine Ehefrau für den
Unterhalt der Familie sorgen kann. Selbst wenn der Beschwerdeführer seine
Resterwerbsfähigkeit von 40% umsetzen würde, könnte er in der übrigen Zeit -
abwechselnd zur Arbeitstätigkeit der Ehegattin - sich um die Betreuung des
gemeinsamen Sohnes kümmern. Sodann können die mangelnde Berufsausbildung und
Berufserfahrung sowie die mangelnden Deutschkenntnisse der Ehegattin sie nicht
davon befreien, sich ernsthaft um Arbeit zu bemühen. Da der Ehefrau des
Beschwerdeführers nur der Verzicht auf eine Tätigkeit als Hilfsarbeiterin unterstellt wird,
spielen das Fehlen einer beruflichen Ausbildung und das Fehlen (guter) Kenntnisse der
deutschen Sprache zum Vornherein kaum eine Rolle. Auch wenn die Situation der
Ehefrau des Beschwerdeführers mit Schmerzen am Bewegungsapparat sowie einer
starken Adipositas und dem invaliden Ehemann bestimmt keine einfache ist,
rechtfertigen die gesundheitlich eingeschränkten Kapazitäten keinen vollständigen
Verzicht auf die Anrechnung eines hypothetischen Einkommens. Sodann wird diesen
ungünstigen Faktoren mit der Anrechnung eines hypothetischen Einkommens in der
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Höhe von 60% der Durchschnittslöhne von Hilfsarbeiterinnen (Fr. 28'214.--)
ausreichend Rechnung getragen.
4.
4.1 Zu prüfen bleibt die Frage, ob die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit von der
Beschwerdegegnerin hätte abgemahnt werden müssen, bevor sie ein hypothetisches
Einkommen hätten anrechnen dürfen. Der in Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG als
"Sanktionsnorm" zum Ausdruck gelangende "EL-spezifische"
Schadenminderungspflicht, die sich im vorliegenden Fall auf die anrechenbare
Einnahme 'Erwerbseinkommen' (Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG) bezieht, ist erst dann gehörig
nachgekommen, wenn tatsächlich ein Erwerbseinkommen erzielt wird. Sie entfällt
jedoch - und mit ihr die Sanktion -, wenn nachweislich keine Möglichkeit besteht, die
Arbeitslosigkeit zu überwinden und die verbliebene Arbeitsfähigkeit an einer
Arbeitsstelle zu verwerten. Der EL-Ansprecher und die in die Anspruchsprüfung
miteinbezogenen Personen haben also den Tatbeweis zu erbringen, dass sie
unverschuldet arbeitslos sind. Dies entspricht der Lösung in der
Arbeitslosenversicherung (Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische
Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIG; SR 837.0]), auch
wenn dort ein anderes Sanktionssystem zur Anwendung gelangt (Art. 30 Abs. 1 lit. c
AVIG). Der einmal gelungene Beweis, dass die Arbeitslosigkeit nicht überwunden
werden kann, kann keine Dauerwirkung entfalten, weil der massgebende Arbeitsmarkt
einer dauernden Veränderung unterworfen ist. Deshalb muss der Tatbeweis - und
damit der Umstand, dass im konkreten Einzelfall keine erfüllbare
Schadenminderungspflicht (d.h. kein Verzicht auf Erwerbseinkommen) besteht - immer
wieder neu geführt werden. Dies kann nur dadurch geschehen, dass qualitativ und
quantitativ ausreichende Stellenbewerbungen gemacht werden, diese aber erfolglos
sind. Die Tatsache allein, dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt für Stellensuchende -
meist konjunkturbedingt - schlecht ist, kann nicht belegen, dass keine erfüllbare
Schadenminderungspflicht besteht, weil jede Stellenbewerbung zum vornherein
aussichtlos wäre. In Bezug auf die qualitativen und quantitativen Anforderungen an die
sogenannten "Arbeitsbemühungen" kann ohne weiteres auf die entsprechenden
Bestimmungen und die hiezu entwickelte Praxis der Arbeitslosenversicherung
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abgestellt werden, da es auch dort um eine Schadenminderungspflicht im Rahmen des
sozialen Risikos der Arbeitslosigkeit geht.
4.2 Bei dieser EL-spezifischen Schadenminderungspflicht handelt es sich um eine
sowohl aus dem Sozialhilfe- als auch aus dem Versicherungsleistungscharakter der
Ergänzungsleistungen fliessende Pflicht, die keine explizite gesetzliche Grundlage
benötigt. Niemand soll sich auf die Solidarität der Gesellschaft oder der
Versichertengemeinschaft berufen können, der den Schaden selbst verursacht bzw.
nicht alles Mögliche und Zumutbare vorgekehrt hat, um den Schaden/die
Hilfsbedürftigkeit so klein wie möglich zu halten. Das bedeutet, dass die EL-spezifische
Schadenminderungspflicht grundsätzlich nicht in Anwendung von Art. 21 Abs. 4 ATSG
abgemahnt werden muss, denn sie ist auch für einen juristischen Laien
selbstverständlich (vgl. Art. 17 AVIG, der ebenfalls keine Abmahnung der Pflicht zur
Stellensuche vorsieht, sondern davon ausgeht, dass diese Pflicht spätestens mit dem
Eintritt der Arbeitslosigkeit entsteht). Im vorliegenden Fall ist die EL-spezifische
Schadenminderungspflicht des Beschwerdeführers in der Form der Verwertung der
verbliebenen erwerblichen Leistungsfähigkeit objektiv mit dem Beginn der
Arbeitsunfähigkeit, spätestens mit dem Auslaufen der Krankenkassentaggelder Ende
April 2005, entstanden. Für die Ehefrau entstand die Schadenminderungspflicht
objektiv mit dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers
beziehungsweise mit der IV-Anmeldung im Juni 2004. Eine Abmahnung ist dazu nicht
nötig gewesen (vgl. Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom
13. August 2008 i.S. K. [EL 2008/47] E. 2 f.). Anders verhält es sich, wenn die
Beschwerdegegnerin während laufendem EL-Bezug neu ein hypothetisches
Einkommen anrechnen will. Dann ist eine Abmahnung nach Art. 21. Abs. 4 ATSG
gerechtfertigt (vgl. Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom
25. Januar 2010 i.S. A. [EL 2009/22] E. 3.2). Das Vorgehen der Beschwerdegegnerin ist
daher nicht zu beanstanden.
5.
Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Die
Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens des Beschwerdeführers im
Rahmen von Art. 14 Abs. 2 lit. c ELV sowie die Anrechnung eines hypothetischen
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Erwerbseinkommens der Ehefrau in der Höhe von Fr. 28'214.-- ist nicht zu
beanstanden. Nach der korrekten Berechnung der Beschwerdegegnerin gemäss
Verfügung vom 23. Juni 2009 resultiert demnach kein EL-Anspruch für die Zeitperiode
von Juni 2004 bis 31. August 2007. Der Einspracheentscheid vom 28. September 2009
ist daher korrekt. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).
Demgemäss hat das Versicherungsgericht im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53