Decision ID: ac1d8e00-ab12-4045-8df9-6ea27aebb0fe
Year: 2012
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
A._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Roland Hochreutener, St. Leonhard-Strasse 20,
Postfach, 9001 St. Gallen,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
Rentenrevision (Einstellung)
Sachverhalt:
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A.
A.a A._ meldete sich am 2. Dezember 1998 zum Bezug von IV-Leistungen an (IV-
act. 3). Er hatte bei der Firma B._ den Beruf eines Maschinenmechanikers erlernt und
bei der Firma C._ während vierzehn Jahren auch ausgeübt. Gemäss einem Bericht
von Dr. med. D._, Innere Medizin FMH, vom 14. Dezember 1998 (IV-act. 10) litt er an
einem St. n. Spiralfraktur des Unterschenkels mit Plattenosteosynthese und an einem
St. n. Arthroskopie, offener Akromioplastik und Fixation der Supraspinatussehne
rechts. Da nur noch körperlich leichte Arbeiten mit hängendem rechtem Arm in Frage
kamen, wurden dem Versicherten im Sinne einer beruflichen
Eingliederungsmassnahme Kurse als CNC-Operateur und anschliessend als CNC-
Programmierer bewilligt (IV-act. 26, 30). Er trat in der Folge aber nie eine Stelle an, an
der er diese neu erworbenen beruflichen Kenntnisse hätte verwerten können. Am 8.
September 2000 stellte er ein Rentenbegehren (IV-act. 33). In einem Gutachten vom
29. Januar 2001 (IV-act. 47) wurde ein Arbeitsfähigkeitsgrad in einer
behinderungsadaptierten Tätigkeit von zwei Dritteln ermittelt. Der Berufsberater der IV-
Stelle schlug vor (IV-act. 56), einen durchschnittlichen Hilfsarbeiterlohn als
Valideneinkommen in den Einkommensvergleich einzusetzen. Bei der Ermittlung des
zumutbaren Invalideneinkommens sei von demselben Lohn auszugehen, wobei neben
der Arbeitsunfähigkeit von einem Drittel ein zusätzlicher Abzug von 10% vorzunehmen
sei. Am 8. April 2002 trat die IV-Stelle nicht auf das Leistungsbegehren des
Versicherten ein (IV-act. 62). Dieser stellte am 13. Juli 2004 erneut ein Rentengesuch
(IV-act. 66). Dr. med. E._, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt in
einem Gutachten vom 16. Februar 2007 fest (IV-act. 80-13ff./18), im Gegensatz zur
Vorbeurteilung von 2001 zeige der Versicherte nun einen psychopathologischen
Befund, nämlich eine leichte depressive Episode mit somatischem Syndrom bei
psychosozialer Belastungssituation. Die Arbeitsfähigkeit sei dadurch aber nicht
beeinträchtigt. Dr. med. F._, FMH Innere Medizin und FMH Physikalische Medizin
und Rehabilitation, berichtete in seinem Gutachten vom 19. Februar 2007 (IV-act.
80-1ff./18), die Schulterproblematik rechts habe eine Gebrauchsunfähigkeit des
rechten Arms über Brusthöhe und hinter der Körperfrontalebene zur Folge. Die
Schmerz- und Taubheitsbeschwerden in den Händen seien neuropathischer Natur im
Rahmen einer diabetischen Polyneuropathie. Den teils schwergradigen Hüft- und
Kniearthrosen komme angesichts des physisch überaus inaktiven und sozial
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zurückgezogenen Lebensstils nur eine beschränkt krank machende Bedeutung zu.
Weitaus einschränkender sei die Tagesschläfrigkeit. Die somatischen Leiden hätten
eine Arbeitsunfähigkeit von 40% zur Folge. Das Schlafapnoesyndrom sei
besserungsfähig, die Behandlung zumutbar. Die Ärzte des Zentrums für Schlafmedizin
in St. Gallen berichteten am 24. Juli 2007 (IV-act. 87), der Versicherte leide an einer
REM-Schlaf-assoziierten, schlafsegmentierenden, obstruktiven Schlafapnoe. Diese
habe bei einer adäquaten Therapie keine Einschränkung der Leistungsfähigkeit zur
Folge. Dr. med. G._ vom RAD vertrat am 7. August 2007 die Auffassung, an der
gutachterlich erhobenen Arbeitsunfähigkeit von 40% sei festzuhalten (IV-act. 88). Die
IV-Stelle verglich ein durchschnittliches Hilfsarbeitereinkommen von Fr. 59'028.-- mit
einem Hilfsarbeitereinkommen bei einem Arbeitsfähigkeitsgrad von 60% von
Fr. 35'417.-- und ermittelte so einen Invaliditätsgrad von 40% (IV-act. 89). Mit einer
Verfügung vom 7. Februar 2008 sprach sie dem Versicherten rückwirkend ab 1. August
2007 eine Viertelsrente zu (IV-act. 107).
A.b Der Versicherte füllte am 6. Juli 2009 das Anmeldeformular zum Bezug von IV-
Leistungen aus (IV-act. 110). Er gab an, er sei vom 1. Mai bis zum 31. August 2008 zu
100% als Aussendienstmitarbeiter erwerbstätig gewesen. Seit dem 5. Dezember 2008
sei er als Folge eines Unfalls zu 100% arbeitsunfähig. Dr. D._ gab am 3. August 2009
an (IV-act. 117), der Versicherte sei bis 31. Mai 2009 zu 100% arbeitsunfähig gewesen.
Seither sei er für eine körperlich leichte, behinderungsadaptierte Tätigkeit zu 100%
arbeitsfähig. Der Versicherte teilte der IV-Stelle am 25. September 2009 mit, er habe
per 15. September 2009 eine Arbeitsstelle im Aussendienst gefunden (IV-act. 130). Der
Bruttolohn betrage Fr. 2'800.--, der Nettolohn ca. Fr. 2'100.-- monatlich. Er gehe davon
aus, dass er der Belastung langfristig gewachsen sei. In einem Assessmentgespräch,
an dem auch ein Arzt des RAD teilnahm, wurde u.a. festgehalten (IV-act. 132), aktuell
sei der Versicherte in einer adaptierten Tätigkeit zu 60% arbeitsfähig. Der
Anstellungsgrad betrage 100%. Die Eingliederungsberaterin hielt am 15. September
2009 fest (IV-act. 134), die H._ AG richte einen Fixlohn von Fr. 2'880.-- aus. Dazu
kämen die Provisionen; für Spesen erhalte der Versicherte Fr. 100.-- pro Tag. Der
Anstellungsgrad betrage 100%. Der Versicherte hinterlasse einen sehr motivierten
Eindruck. Die Stelle als Aussendienstmitarbeiter sei ideal, da der Versicherte dabei
keine Lasten tragen müsse. Mit einer Verfügung vom 21. Januar 2010 verneinte die IV-
Stelle einen Bedarf nach beruflichen Eingliederungsmassnahmen, da der Versicherte
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eine Vollzeitstelle habe antreten können und damit angemessen eingegliedert sei (IV-
act. 143). Dr. med. I._ vom RAD hielt am 25. Januar 2010 u.a. fest (IV-act. 145-2/2),
gemäss Dr. D._ bestehe seit dem 1. Juni 2009 wieder eine Arbeitsfähigkeit adaptiert
von 100%. Der am 9. September 2009 zwischen der H._ AG und dem Versicherten
abgeschlossene Arbeitsvertrag nannte ein monatliches Fixum von Fr. 2'800.--, eine
Provision von 5,5% vom Nettoumsatz und eine pauschale Spesenentschädigung von
Fr. 110.-- pro Reisetag (IV-act. 148). Gemäss dem Lohnausweis 2009 (IV-act. 152-3/8)
hatte der Versicherte für die Zeit vom 14. September bis 31. Dezember 2009 einen
Bruttolohn von Fr. 9'987.--, Provisionen im Gesamtbetrag von Fr. 1'279.-- und
Spesenvergütungen von Fr. 6'985.-- erhalten. Der Lohnausweis 2010 (IV-act. 163)
enthielt einen Bruttolohn von Fr. 30'100.--, Provisionen von Fr. 4'650.-- und
Spesenvergütungen von Fr. 21'120.--. Mit einem Vorbescheid vom 20. April 2011 (IV-
act. 166) teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass sie beabsichtige, die laufende
Rente aufzuheben, da aufgrund einer Verbesserung des Gesundheitszustands in einer
adaptierten Tätigkeit wieder ein Arbeitsfähigkeitsgrad von 100% bestehe. Der
Versicherte wandte am 27. April 2011 ein (IV-act. 168-2/8), sein monatlicher Nettolohn
betrage Fr. 2'355.--. Die Spesen auf der Lohnabrechnung seien nur für Ausgaben, die
tatsächlich anfielen und deshalb nicht zum Einkommen gerechnet werden dürften. Die
AHV-Stelle machte ebenfalls am 27. April 2011 geltend (IV-act. 168-1/8), der Nettolohn
bei einem Beschäftigungsgrad von 100% betrage Fr. 28'261.--. Dieser Betrag sei als
zumutbares Invalideneinkommen in den Einkommensvergleich einzusetzen. Mit einer
Verfügung vom 17. Juni 2011 hob die IV-Stelle die laufende Viertelsrente auf (IV-act.
170). Sie führte zur Begründung insbesondere an, die medizinischen Abklärungen
hätten ergeben, dass der Versicherte in einer adaptierten Tätigkeit zu 100%
arbeitsfähig sei. Er habe keine neuen, objektivierbaren Befunde eingereicht, die eine
andere Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ermöglicht hätten. Für die Berechnung des
Invalideneinkommens sei auf die Erhebungen des Bundesamtes für Statistik
abzustellen. Anzuwenden sei die Lohnstrukturtabelle des Jahres 2008. Diese ergebe für
einfache und repetitive Tätigkeiten ein Jahreseinkommen von Fr. 59'976.--. Im Rahmen
der Schadenminderungspflicht sei bei der Bemessung des Invalideneinkommens auf
die höhere Wirtschaftlichkeit abzustellen.
B.
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B.a Der Versicherte erhob am 13. Juli 2011 Beschwerde gegen diese
Aufhebungsverfügung (IV-act. G 1). Er beantragte deren Aufhebung und die
Rückweisung an die Beschwerdegegnerin zur Neubeurteilung. Zur Begründung führte
er aus, er habe keinerlei Unterlagen betreffend die Abklärungen der
Beschwerdegegnerin einsehen können. Die angefochtene Verfügung stütze sich auf
Berichte, zu denen er nicht habe Stellung nehmen können. Sein Gesundheitszustand
habe sich nicht verbessert. Die Rücken- und Kniebeschwerden schränkten ihn nach
wie vor in seinem Tagesablauf erheblich ein.
B.b Die Beschwerdegegnerin beantragte am 2. September 2011 die Abweisung der
Beschwerde (act. G 7). Sie führte aus, die Leistungszusprache habe sich auf eine
Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von 60% gestützt. Eine ärztliche Beurteilung,
die eine anhaltende Verbesserung der Restarbeitsfähigkeit bestätigen würde, liege
nicht vor. Hingegen sei eine Veränderung in den erwerblichen Verhältnissen
eingetreten. Seit dem 9. September 2009 bestehe ein Arbeitsvertrag, so dass von
einem stabilen Arbeitsverhältnis ausgegangen werden könne. Der Bruttolohn 2010
habe Fr. 39'400.-- betragen. Bei einem Valideneinkommen 2010 von Fr. 61'979.--
resultiere eine Erwerbseinbusse von Fr. 22'579.--. Das entspreche einem
Invaliditätsgrad von 36%.
B.c In der Replik vom 10. November 2011 (act. G 13) liess der Beschwerdeführer
sinngemäss beantragen, die Viertelsrente sei weiter auszurichten; eventualiter sei die
Sache zur Durchführung weiterer Abklärungen an die Beschwerdegegnerin
zurückzuweisen. Sein Rechtsvertreter führte zur Begründung aus, anders als zum
Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung behaupte die Beschwerdegegnerin nun zu
Recht nicht mehr, der Gesundheitszustand habe sich massgeblich verbessert, zumal
sich dafür in den Akten keine Stütze finden lasse. Das Valideneinkommen müsste
eigentlich mit rund Fr. 82'000.-- bemessen werden, denn als gelernter
Maschinenmechaniker würde der Beschwerdeführer deutlich mehr als ein Hilfsarbeiter
verdienen. Die Frage nach dem Valideneinkommen könne aber offen bleiben, denn der
effektive Verdienst 2010 habe nur Fr. 34'750.-- betragen. Der variable Lohnanteil sei in
diesem Betrag nämlich bereits enthalten gewesen. Bei einem Invalideneinkommen in
dieser Höhe und einem (unkorrigierten) Valideneinkommen von Fr. 61'979.-- resultiere
ein Invaliditätsgrad von 44%. Tendenziell sei von einer Verschlechterung des
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Gesundheitszustands auszugehen. Eventualiter sei die Sache deshalb zur weiteren
medizinischen Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
B.d Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 22. November 2011 auf eine
Stellungnahme (act. G 15).

Erwägungen:
1.
Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von
Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt
oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Die Beschwerdegegnerin hat die angefochtene
Aufhebung der Viertelsrente mit einer Verbesserung des Gesundheitszustandes und
eines damit einhergehenden Anstiegs der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von
60% auf 100% begründet. Sie ist davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer
wieder ein Invalideneinkommen erzielen könne, das dem Valideneinkommen
entspreche. Der einzige Beleg für eine Verbesserung des Gesundheitszustandes ist die
Auskunft von Dr. D._ vom 3. August 2009, der Versicherte könne seit dem 1. Juni
2009 - nach der Überwindung der Folgen seines Verkehrsunfalls - wieder zu 100%
einer körperlich leichten, leidensadaptierten Erwerbstätigkeit nachgehen (vgl. IV-act.
117). Eine Begründung für einen solchen Anstieg über den vor dem Verkehrsunfall
bestehenden Arbeitsfähigkeitsgrad (60%, vgl. IV-act. 80) hinaus fehlt allerdings.
Insbesondere hat Dr. D._ nicht angegeben, worin die gesundheitliche Verbesserung
bestanden haben soll. Deshalb ist seine Auskunft so zu interpretieren, dass er hat
angeben wollen, die Unfallfolgen seien überwunden und nun bestehe wieder dieselbe
Arbeitsfähigkeit wie vor dem Unfall, nämlich 60% bezogen auf eine körperlich leichte,
leidensadaptierte Erwerbstätigkeit. Daraus folgt, dass keine Veränderung des
Arbeitsfähigkeitsgrades eingetreten ist, die revisionsrechtlich relevant wäre bzw. die
Aufhebung der Viertelsrente rechtfertigen würde. Davon ist schliesslich auch die
Beschwerdegegnerin ausgegangen, denn sie hat die Aufhebung der Viertelsrente im
Beschwerdeverfahren mit einer Veränderung in den wirtschaftlichen Verhältnissen zu
begründen versucht. Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit als Aussendienstmitarbeiter
nach einer langen Phase der Erwerbslosigkeit ist zwar grundsätzlich eine erwerbliche
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Veränderung. Revisionsrechtlich relevant kann sie aber nur sein, wenn der
entsprechend modifizierte Einkommensvergleich einen Invaliditätsgrad ergibt, der zu
einer Veränderung der laufenden Invalidenrente, hier zu einer Aufhebung der
Viertelsrente, führt. Die konkret zu beurteilende erwerbliche Veränderung betrifft nur die
Invalidenkarriere. Zur Bemessung des Valideneinkommens ist deshalb, wie bereits
anlässlich der ursprünglichen Rentenzusprache, auf das durchschnittliche Einkommen
eines Hilfsarbeiters gemäss der Tabelle TA1 im Anhang zu der vom Bundesamt für
Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung abzustellen. Zeitlich massgebend ist
das Jahr 2010, weil der Beschwerdeführer seine Tätigkeit als Aussendienstmitarbeiter
erst noch hat "aufbauen" müssen, insbesondere um in einem auch für die Zukunft
repräsentativen Ausmass Provisionen zu erzielen. Das Durchschnittseinkommen der
Hilfsarbeiter hat im Jahr 2010 Fr. 61'414.-- betragen. Effektiv hat der Beschwerdeführer
in diesem Jahr Fr 34'750.-- (und nicht wie die Beschwerdegegnerin annimmt Fr.
39'400.--) verdient. Dieser Lohn beruht auf einem stabilen Arbeitsverhältnis, bei dem
der Beschwerdeführer seine Arbeitsfähigkeit von 60% in zumutbarer Weise voll
ausschöpft und bei dem er einen der Arbeitsleistung angemessenen Lohn erzielt (vgl.
Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz
über die Invalidenversicherung, bearbeitet von Ulrich Meyer, 2. A., S. 308). Der
tatsächlich erzielte Lohn gibt deshalb das zumutbare Invalideneinkommen als
Ausdruck der verbliebenen erwerblichen Leistungsfähigkeit korrekt wieder. Die
behinderungsbedingte Erwerbseinbusse von Fr. 26'664.-- entspricht einem
Invaliditätsgrad von 43%.
2.
Da sich die angefochtene Verfügung als rechtswidrig erweist, ist sie aufzuheben. Der
Beschwerdeführer hat also gestützt auf die Verfügung vom 7. Februar 2008 weiterhin
einen Anspruch auf eine Viertelsrente. Die Beschwerdegegnerin hat dem obsiegenden
Beschwerdeführer eine Parteientschädigung zu bezahlen. Die Höhe dieser
Entschädigung richtet sich nach der Bedeutung der Streitsache und nach der
Schwierigkeit des Prozesses (Art. 61 lit. g ATSG) sowie praxisgemäss auch dem
konkreten Vertretungsaufwand. Dieser erweist sich vorliegend als
unterdurchschnittlich, da der Beschwerdeführer erst ab der Replik vertreten gewesen
ist. Unter diesen Umständen erweist sich eine Parteientschädigung von Fr. 3'000.--
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(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen. Das
Beschwerdeverfahren in IV-Sachen ist kostenpflichtig. Die Höhe der Gerichtsgebühr
richtet sich nach dem Verfahrensaufwand (Art. 69 Abs. 1 IVG). Angesichts des
konkreten Aufwands erscheint eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- als angemessen. Die
unterliegende Beschwerdegegnerin hat für diese Gebühr aufzukommen.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht