Decision ID: 6d647521-b6ce-5d3c-ac57-a3a3a92a9208
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der Beschwerdeführer reiste am 15. August 2003 illegal in die Schweiz ein, wo er gleichentags im Empfangszentrum A._ ein  stellte. Nach der Kurzbefragung im B._ vom 1.  2003 wurde er für die Dauer des Verfahrens dem Kanton C._ zugeteilt. Die Befragung durch die kantonale  fand am 6. Oktober 2003 statt.
B. Zur Begründung seines Asylgesuches brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, er sei ein erstes Mal im Juli 1996 mit dem  seines (...) nach D._ ausgereist, weil er keinen  habe leisten wollen und für sich keine Zukunft im seinem  gesehen habe. Nachdem er in den Iran zurückgeschafft  sei, habe er sich aus Angst vor den Konsequenzen seiner  mit falschen Reisepapieren nicht mehr in seinem Elternhaus . Bereits zu seiner Studienzeit habe er mit der Bewegung der Volksmujaheddin (MEK) sympathisiert. Im (...) sei er in den Irak , mit der Absicht, sich der MEK anzuschliessen. Zunächst habe er im Irak zwei Monate in verschiedenen Gefängnissen des irakischen Informationsdienstes verbracht und sei dann der MEK übergeben . Er habe in deren Lager während fünf Monaten eine ideologische und militärische Ausbildung absolviert, sei dann aber doch nicht als Mitglied aufgenommen worden, weil er der Kollaboration mit der  Regierung verdächtigt worden sei. Vielmehr sei er von der MEK zwei Monate in Einzelhaft festgehalten und anschliessend den  Behörden übergeben worden. Ende (...) oder Anfang (...) sei er von einem Gericht in Bagdad zu einer Gefängnisstrafe von (...) Jahren wegen illegaler Einreise verurteilt worden und sei danach in  Gefängnissen, unter anderem dem E._ Gefängnis, inhaftiert gewesen. Nach vier Monaten hätten ihn die irakischen  im Rahmen eines Gefangenenaustauschs in den Iran  wollen. Da er sich aber geweigert habe, in sein Heimatland zurückzukehren, sei er wieder ins Gefängnis im Irak verbracht worden. Schliesslich habe das UNHCR eine Amnestie erwirkt und er habe sich in der Folge bis im (...) im Flüchtlingslager F._ aufgehalten. Dort habe er beim UNHCR ein Asylgesuch gestellt und sei von diesem als Flüchtling anerkannt worden. Im Juli 2001 sei er in die Türkei  und habe dort wiederum beim UNHCR ein Asylgesuch gestellt.
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Da er keine Antwort auf sein Begehren erhalten habe, habe er sich schliesslich zur Ausreise in die Schweiz entschlossen. Er befürchte im Falle der Rückschaffung in sein Heimatland Repressalien seitens der Behörden, weil er sich den Volksmujaheddin angeschlossen habe. Viele ehemalige Mitglieder dieser Organisation, welche von den  Behörden in den Iran zurückgeschoben worden seien, seien zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt oder ins Exil geschickt .
C. Mit Verfügung vom 9. Dezember 2003 - eröffnet am 17. Dezember 2003 - lehnte das BFF das Asylgesuch des Beschwerdeführers ab und ordnete dessen Wegweisung aus der Schweiz sowie deren Vollzug an. Zur Begründung führte es aus, dass seine Vorbringen den  an die Glaubhaftigkeit und an die Flüchtlingseigenschaft  Art. 7 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) und Art. 3 AsylG nicht standzuhalten vermöchten. Ausserdem sei der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich. Auf die detaillierte Begründung wird - soweit entscheidwesentlich - in den Erwägungen eingegangen.
D. Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 16. Januar 2004 erhob der Beschwerdeführer bei der damals zuständigen Schweizerischen  (ARK) Beschwerde gegen die Verfügung der  und beantragte deren Aufhebung sowie die Gewährung des Asyls. Eventualiter sei die Unzulässigkeit respektive Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs festzustellen und ihm die vorläufige  zu gewähren. In formeller Hinsicht beantragte er die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und den Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses. Auf die Begründung wird - soweit  - in den Erwägungen eingegangen. Zur Stützung seiner Vorbringen reichte der Beschwerdeführer an das Internationale  des Rotes Kreuzes (IKRK) respektive an das UNHCR gerichtete schriftliche Anfragen vom 4. Januar 2004 ein.
E. Mit Eingabe vom 21. Januar 2004 machte der Beschwerdeführer ergänzende Ausführungen zu seinen Rechtsbegehren und reichte eine Bestätigung des IKRK vom 16. Dezember 2003, dass der  von Vertretern dieser Organisation im E._ Gefängnis
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besucht und registriert worden sei, inklusive Begleitschreiben in Kopie, sowie eine Mittellosigkeitsbestätigung der Asylkoordination G._ vom 14. Januar 2004 ein.
F. Mit Zwischenverfügung vom 26. Januar 2004 hiess der zuständige Instruktionsrichter der ARK das Gesuch um Gewährung der  Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) gut und gewährte dem Beschwerdeführer Frist zur  der in Aussicht gestellten Bestätigung des UNHCR.
G. Mit Eingabe vom 3. Februar 2004 legte der Beschwerdeführer dar, dass es ihm nicht gelungen sei, innert Frist eine Bestätigung des UNHCR zu beschaffen.
H. In ihrer Vernehmlassung vom 20. Februar 2004 hielt die Vorinstanz an der angefochtenen Verfügung fest und beantragte die Abweisung der Beschwerde.
I. Mit Eingabe vom 23. Februar 2004 reichte der Beschwerdeführer ein E-mail-Schreiben des UNHCR-Verbindungsbüros für die Schweiz und Liechtenstein vom 3. Februar 2004 ein.
J. Mit Eingabe vom 3. April 2004 machte der Beschwerdeführer von dem ihm mit Zwischenverfügung des Instruktionsrichters vom 24. Februar 2004 gewährten Recht zur Stellungnahme Gebrauch.
K. Mit Eingabe vom 8. März 2004 reichte der Beschwerdeführer eine Bestätigung der Registrierung als Mandatsflüchtling, ausgestellt vom UNHCR am 3. März 2004, sowie Kopien einer irakischen  für Flüchtlinge, einer Registrierungsbestätigung des IKRK vom 29. Mai 2000 und einer Bestätigung des Eingangs seines  beim UNHCR vom 4. Oktober 1999 ein.
L. Mit Eingabe vom 26. Juli 2006 ersuchte der Rechtsvertreter des
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Beschwerdeführers um Beschleunigung des Beschwerdeverfahrens und reichte eine Kostennote zu den Akten.
M. Mit Eingabe vom 28. März 2007 legte der Beschwerdeführer dar, dass seine damalige iranische Freundin am (...) ihr gemeinsames Kind zur Welt gebracht habe (sie hätten sich während seines Aufenthalts in der Türkei getroffen). Am (...) habe er sich mit seiner Freundin vermählt. An der Hochzeit habe an seiner Statt sein (...)bruder teilgenommen und sich für ihn ausgegeben. Sein Bruder habe auch den Eheschein unterschrieben. Zum Beleg dieser Vorbringen reichte er Kopien des Ehescheins sowie des Geburtsscheines des Sohnes, inklusive , zu den Akten.
N. Im Rahmen einer zweiten Vernehmlassung vom 26. Februar 2008 hielt die Vorinstanz auch unter Berücksichtigung der zwischenzeitlich  Dokumente an ihrer Einschätzung der Flüchtlingseigenschaft fest und beantragte die Abweisung der Beschwerde.
O. Mit Eingabe vom 12. März 2008 nahm der Beschwerdeführer zur  Vernehmlassung Stellung und reichte eine Verfügung des Bezirksgerichts G._ vom 6. Dezember 2007 betreffend Feststellung seiner Personalien ein.
P. Am (...) reiste die Ehefrau des Beschwerdeführers in die Schweiz ein und stellte am (...) beim Empfangs- und Verfahrenszentrum H._ ein Asylgesuch.
Q. Auf entsprechende Aufforderung des Instruktionsrichters hin reichte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit Eingabe vom 25. März 2009 (vorab per Telefax) eine aktualisierte Kostennote zu den Akten.
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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende  im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das  ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat am 1. Januar 2007 die  der bei der ARK hängigen Rechtsmittel übernommen. Das neue Verfahrensrecht ist anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Der Beschwerdeführer ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung. Der Beschwerdeführer ist daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 108 Abs. 1 und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. 3.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken (Art. 3 AsylG).
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3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
4. 4.1 Zur Begründung der angefochtenen Verfügung stellte die  zunächst fest, die Motive für die Ausreisen des  aus seinem Heimatland in den Jahren 1996 und 1997 seien nicht asylrelevant. Im Weiteren sei die Furcht des Beschwerdeführers vor Verfolgung wegen seiner Zugehörigkeit zur MEK nicht begründet. Zum einen sei er nach eigenen Angaben von dieser Bewegung nicht als Mitglied aufgenommen worden und zum anderen sei die  seines versuchten Beitritts zu dieser zweifelhaft. So habe er  Angaben zur Dauer seiner Ausbildung bei der MEK und zur zeitlichen Einordnung seiner Inhaftierungen im Irak gemacht. Zudem seien seine Aussagen zur MEK sowie den Umständen seiner Ausbildung bei dieser Bewegung unsubstanziiert ausgefallen, und er habe seine Beweggründe für den versuchten Beitritt zu dieser  nicht überzeugend darzulegen vermocht. Es sei nicht , dass die Iraner über sein Engagement für die MEK Bescheid wüssten. Schliesslich sei zu berücksichtigen, dass die im Iran  Familienangehörigen des Beschwerdeführers keine Probleme mit den Behörden hätten.
4.2 Zur Begründung seiner Beschwerde wies der Beschwerdeführer zunächst den Vorwurf der widersprüchlichen Angaben zurück. Aus den Befragungsprotokollen würden sich nur geringe Abweichungen in  Aussagen ergeben. Es sei zu berücksichtigen, dass die  Ereignisse bereits mehrere Jahre zurückliegen würden und die verschiedenen Kalender des Irans und des Iraks die Umrechnung erschweren würden. Entgegen der Einschätzung der Vorinstanz habe er durchaus klare Angaben zum Tagesablauf in der Ausbildung bei der MEK gemacht und seine Motive für den Beitritt zu dieser Organisation deutlich geschildert. Aufgrund der im fraglichen Zeitraum, dem Jahre 1997, noch herrschenden Spannungen zwischen dem Iran und dem Irak seien damals nur Iraner in den Irak eingereist, welche beabsichtigt
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hätten, sich der MEK anzuschliessen. Im Übrigen habe er glaubhaft die Beziehungen zwischen den iranischen und irakischen Regierungen sowie der MEK geschildert. Wahrscheinlich habe eine geheime  zwischen der MEK und der irakischen Regierung bestanden, gemäss welcher illegale Immigranten, welche sich der MEK hätten anschliessen wollen, von der Inhaftierung verschont worden seien. Personen, welche von der MEK zurückgewiesen worden seien, seien aber zu Gefängnisstrafen verurteilt und als Pfand beim  zwischen Irak und Iran eingesetzt worden. Die iranischen Behörden hätten beim vorgesehenen Gefangenenaustausch die  der Häftlinge erhalten und sicher geprüft, ob diese etwas mit der MEK zu tun hätten. Die Anwesenheit des iranischen Botschafters im Gefangenenlager lasse darauf schliessen, dass die iranischen  gewusst hätten, mit was für Personen sie es zu tun gehabt hätten. Die MEK sei die von den Mullahs am meisten gehasste und  Oppositionsgruppe und werde deshalb gnadenlos verfolgt. Es sei davon auszugehen, dass die zu befürchtende Verfolgung im Iran das UNHCR dazu geführt habe, ihn und andere nicht rückkehrwillige  Gefangene im Irak als Flüchtlinge anzuerkennen. Ob er  der MEK gewesen oder nach der Probezeit ausgeschieden sei, sei im Übrigen nicht relevant, da der iranische Geheimdienst wohl  Unterscheid mache. Im Weiteren müsse er im Falle der Rückkehr in den Iran mit einem intensiven Verhör rechnen. Es sei den iranischen Behörden bekannt, dass er sich der Rückkehr in sein Heimatland widersetzt habe und in einem IKRK-Lager als Flüchtling anerkannt worden sei, weshalb er als verdächtig registriert sei und er  schon allein wegen der illegalen Republikflucht und der Asylgesuchstellung im Ausland inhaftiert würde, beziehungsweise mit einer unmenschlichen Bestrafung rechnen müsse. Somit seien  Nachfluchtgründe gegeben, welche die Zuerkennung der  rechtfertigen würden.
4.3 In seiner Vernehmlassung wies das Bundesamt darauf hin, dass die vom Beschwerdeführer eingereichte Bestätigung des IKRK nicht zu belegen vermöge, dass er aus den von ihm angegebenen Gründen inhaftiert gewesen sei. An der Einschätzung der Glaubhaftigkeit der Vorbringen des Beschwerdeführers werde festgehalten. Es sei in  Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass er auch  und ungenaue Angaben zum Verlassen des Flughafens nach der Rückkehr in den Iran im Jahre 1996, sowie zu seiner Inhaftierung bei der MEK und zur Dauer dieser Haft gemacht habe. Es würden ferner
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keine konkreten Hinweise für das Bestehen eines subjektiven  vorliegen. Eine Gefährdung bloss aufgrund der  im Ausland sei zu verneinen, da den iranischen Behörden bekannt sei, dass dieser Weg häufig zum Zwecke der Emigration in westliche Länder genutzt werde.
4.4 Der Beschwerdeführer hielt in seiner Replik seinerseits an der Glaubhaftigkeit seiner Aussagen fest, Der Umstand, dass er bereits im Iran für die MEK aktiv gewesen sei und in den Irak ausgereist sei, um sich den kämpfenden Einheiten dieser Bewegung anzuschliessen, widerspreche der Annahme des Bundesamts, dass nur  vorliegen würden. Im Weiteren habe die Vorinstanz die Frage des Bestehens der Flüchtlingeseigenschaft nicht genügend geprüft. Im Irak gefangene Angehörige der MEK seien für die iranischen Behörden von besonderem Interesse gewesen und seien vom Regime Saddam Husseins als Pfand im Gefangenenaustausch eingesetzt worden.  des nunmehr vorliegenden Schreibens des UNHCR stehe fest, dass er von dieser Organisation wegen der aus der Mitgliedschaft bei der MEK resultierenden Gefährdung im Falle der Rückkehr in den Iran als Mandatsflüchtling anerkannt worden sei. Dieser Einschätzung durch das UNHCR komme eine starke Indizwirkung zu.
4.5 In ihrer zweiten Vernehmlassung vom 26. Februar 2008 stellte die Vorinstanz fest, dass die Identität des Beschwerdeführers nicht , was seine Glaubwürdigkeit in Frage stelle. Der Umstand, dass er vom UNHCR als Mandatsflüchtling anerkannt worden sei, führe nicht zwingend zur Anerkennung als Flüchtling in der Schweiz. Die  Bestätigung seiner Inhaftierung im E._ Gefängnis durch das IKRK vermöge das von ihm angegebene Motiv für die  nicht zu belegen. Schliesslich spreche auch der Umstand, dass er im Jahre (...) in Teheran in Abwesenheit seine Freundin habe  können, gegen eine Gefährdung.
4.6 In seiner Duplik führte der Beschwerdeführer aus, dass es  des eingereichten Führerscheins, der Bestätigungen von UNHCR und IKRK sowie seinen widerspruchsfreien und detaillierten Aussagen zu seinen Aufenthalten im Irak und in der Türkei keinen Anlass für Zweifel an seiner Identität gebe. Zudem habe das  G._ mit Verfügung vom 6. Dezember 2007 seine  bestätigt. Das IKRK besuche in der Regel nur Kriegsgefangene oder politische Häftlinge und nehme deren Personalien gestützt auf
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vorliegende Identitätsdokumente auf. Die Identitätsangaben in der Bestätigung des IKRK beruhten auf der iranischen Identitätskarte und dem irakischen Flüchtlingsausweis, welche damals noch in seinem Besitz gewesen seien. Im Weiteren könne aus seiner Heirat nicht auf das Nichtbestehen einer Gefährdung geschlossen werden. Es sei nicht bekannt, ob die iranischen Zivilstandsämter Zugang zu den Daten der Sicherheitsdienste hätten, beziehungsweise den politischen  der Brautleute überprüfen würden.
5. 5.1 Grundsätzlich sind die Vorbringen eines Gesuchstellers dann glaubhaft, wenn sie genügend substanziiert, in sich schlüssig und plausibel sind; sie dürfen sich nicht in vagen Schilderungen , in wesentlichen Punkten nicht widersprüchlich sein oder der  Logik entbehren und auch nicht den Tatsachen oder der  Erfahrung widersprechen (Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 1 E. 5 S. 4 ff.). An die Glaubhaftmachung dürfen nicht zu strenge  gestellt werden und die Argumentation der Behörden darf sich nicht in blossen Gegenbehauptungen oder allgemeinen Vermutungen erschöpfen. Angesichts des reduzierten Beweismasses der  besteht durchaus Raum für gewisse Einwände und Zweifel an den Vorbringen des Gesuchstellers. Entscheidend ist, ob eine Gesamtwürdigung aller Vorbringen ergibt, dass die Gründe, die für die Richtigkeit der Sachverhaltsdarstellung des Gesuchstellers sprechen, überwiegen oder nicht (EMARK 2004 Nr. 1 E. 5 S. 4 ff., mit weiteren Hinweisen, EMARK 1993 Nr. 21 S. 134 ff., EMARK 1993 Nr. 11 S. 67 ff.).
5.2 Gestützt auf diese Praxis und unter Berücksichtigung der  gelangt das Gericht zum Schluss, dass die Einschätzung der  zur Glaubhaftigkeit der Aussagen des Beschwerdeführers betreffend seinen Aufenthalt im Lager der MEK nicht geteilt werden kann. Zwar sind die Aussagen des Beschwerdeführers zum Ablauf  Ausbildung im Lager der MEK sowie zu den Zielen dieser  und seinen Motiven für das Bemühen, dieser beizutreten, recht undetailliert und wenig überzeugend ausgefallen. Hingegen sind seine Angaben zur Dauer und zeitlichen Einordnung des Aufenthalts bei den MEK sowie der Inhaftierungen in mehreren Gefängnissen im Irak im wesentlichen übereinstimmend ausgefallen und weisen nur betreffend Einzelheiten Divergenzen auf. Zudem werden die Angaben des
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Beschwerdeführers durch die auf Beschwerdeebene eingereichten Beweismittel gestützt. Der Aufenthalt des Beschwerdeführers im E._ Gefängnis ist durch die Bestätigung des IKRK vom 29. Mai 2000 belegt. Auch der durch eine entsprechende Bestätigung erstellte Umstand, dass der Beschwerdeführer vom UNHCR unter  Hinweis auf seine Mitgliedschaft bei der MEK als  anerkannt wurde, ist als starkes Indiz für die Glaubhaftigkeit seiner Vorbringen zu bewerten. Angesichts seiner stets  Angaben zu seiner Identität sowie des eingereichten  besteht sodann, obwohl der Beschwerdeführer keine  eingereicht hat, kein hinreichender Grund zu Zweifeln an der von ihm vorgebrachten Identität.
5.3 Angesichts dieser Umstände gelangt das Gericht im Rahmen einer Gesamtwürdigung zum Schluss, dass die Asylvorbringen des Beschwerdeführers als überwiegend wahrscheinlich und damit als glaubhaft einzustufen sind.
6. Im Folgenden ist demnach die flüchtlingsrechtliche Relevanz der  des Beschwerdeführers zu prüfen.
6.1 Vorab ist zu untersuchen, ob der Beschwerdeführer im Zeitpunkt seiner Ausreise aus dem Iran begründete Furcht vor asylrelevanter Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG hatte.
6.1.1 Den Ausführungen des Beschwerdeführers ist zu entnehmen, dass er im Juli 1996 ein erstes Mal aus dem Iran ausreiste, jedoch in der Folge wieder in sein Heimatland zurückgeschafft wurde. Zur Begründung für diese erste Ausreise gab er an, dass er im Iran keine Zukunft mehr gesehen habe und keinen Militärdienst habe leisten . Er habe bis zu diesem Zeitpunkt aber keine konkreten  in seinem Heimatland gehabt (A1, S. 5; A14. S. 10). Die zweite Ausreise in den Irak im Jahre 1997 begründete der Beschwerdeführer im Wesentlichen mit dem Vorhaben, sich der MEK anzuschliessen. Zwar gab der Beschwerdeführer zu Protokoll, er sei bereits vor seiner Ausreise aus dem Heimatstaat Sympathisant dieser Bewegung  und habe Kontakt zu ihr gehabt (vgl. A1, S. 5; A14, S. 10). Seinen Aussagen lassen sich jedoch keine konkreten Anhaltspunkte dafür , dass seine Sympathie für die MEK zu diesem Zeitpunkt den iranischen Behörden bekannt gewesen wäre oder dass er  Aktivitäten für diese Bewegung entfaltet hätte, welche geeignet
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gewesen wären, ihn als oppositionell gesinnte Person zu exponieren. Zudem lassen die Ausführungen des Beschwerdeführers nicht darauf schliessen, dass er im Zeitpunkt seiner Ausreise Probleme wegen  politischen Ansichten befürchtete, zumal er solche nicht als Motiv für seine Ausreise nannte. Demzufolge kann davon ausgegangen , dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt seiner Ausreise aus dem Iran keine begründete Furcht vor asylrelevanter Verfolgung wegen seiner politischen Einstellung hatte.
6.1.2 Ferner brachte der Beschwerdeführer vor, er sei von den  Behörden gesucht worden und habe mit einer Bestrafung  müssen, weil er im Jahre 1996 mit dem Reisepass seines  und damit illegal ausgereist sei. Es handelt sich dabei aber um eine rechtsstaatlich legitime Verfolgung einer Straftat, zumal keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die Strafverfolgung aus  asylrechtlich relevanten Motiven erfolgt wäre oder der  aus einem solchen Grund mit einer unverhältnismässig strengen Bestrafung zu rechnen hätte.
6.1.3 Im Weiteren ist festzustellen, dass praxisgemäss allfällige  Konsequenzen wegen Refraktion, Dienstverweigerung oder Desertion bei einer Rückkehr ins Heimatland grundsätzlich keine  im Sinne des Asylgesetzes darstellen. Es ist ein legitimes Recht jedes Staates, seine Bürger zum Militärdienst einzuberufen, weshalb strafrechtliche oder disziplinarische Massnahmen bei  grundsätzlich nicht als politisch motivierte oder  Verfolgungsmassnahmen zu betrachten sind (vgl. EMARK 2006 Nr. 3 E. 4.2 S. 31 f., mit weiteren Hinweisen). Allerdings stellt eine wegen Missachtung der Dienstpflicht drohende Strafe dann eine asylrelevante Verfolgung dar, wenn der Wehrpflichtige wegen  Verhaltens mit einer Strafe zu rechnen hat, welche entweder aus Gründen nach Art. 3 AsylG diskriminierend höher ausfällt oder an sich unverhältnismässig hoch ist. Ebenfalls illegitim und daher  relevant ist eine Einberufung zum Militärdienst, wenn sie  abzielt, einem Wehrpflichtigen aus einem der in Art. 3 AsylG genannten Gründe erhebliche Nachteile zuzufügen oder diesen in  verpönte Handlungen zu verstricken (vgl. EMARK 2006 Nr. 3 E. 4.2. S. 32, EMARK 2004 Nr. 24). Der Beschwerdeführer hat nach den Erkenntnissen des Bundesverwaltungsgerichts bei einer Rückkehr in den Heimatstaat mit einer Strafe von sechs Monaten bis maximal zwei Jahre zusätzlichem Militärdienst zu rechnen (vgl. UK
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Home Office, Country of Origin Information Report, Iran, 15. August 2008, Ziff. 10.05). Der zusätzliche, zeitlich beschränkte Militärdienst stellt keine politisch motivierte Verfolgung im Sinne des Asylgesetzes dar. Somit ergeben sich weder aus den Akten noch den Vorbringen des Beschwerdeführers Anhaltspunkte aufgrund derer geschlossen werden könnte, einer allfälligen Bestrafung des Beschwerdeführers wegen Dienstverweigerung würde eine flüchtlingsrechtlich erhebliche Motivation der heimatlichen Behörden zugrunde liegen.
6.1.4 Schliesslich ist festzustellen, dass die Einreichung eines  durch die mutmassliche Ehefrau des Beschwerdeführers und die von ihr vorgebrachten Asylgründe nicht geeignet sind, zu einer anderen Einschätzung der Situation des Beschwerdeführers zu führen.
6.1.5 Zusammenfassend ist als Zwischenergebnis festzuhalten, dass es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine im Zeitpunkt seiner Ausreise aus dem Iran im Jahre 1997 bestehende oder unmittelbar drohende asylrelevante Verfolgungsgefahr nachzuweisen oder  zu machen. Somit hat die Vorinstanz im Ergebnis zu Recht das Asylgesuch des Beschwerdeführers abgewiesen.
6.2 6.2.1 Der Beschwerdeführer begründete sein Asylgesuch im  mit seinem Bemühen um Aufnahme als Mitglied durch die MEK im Irak und seinem mehrmonatigen Aufenthalt bei diesen. Da es sich dabei um Umstände handelt, die auf dem Verhalten des  nach seiner Ausreise aus dem Heimatstaat beruhen, können diese gemäss Art. 54 AsylG nicht zur Asylgewährung führen, sondern wären, falls sie eine begründete Furcht vor Verfolgung zur Folge haben, als subjektive Nachfluchtgründe zu qualifizieren.
6.2.2 Subjektive Nachfluchtgründe sind dann anzunehmen, wenn eine asylsuchende Person erst durch die Flucht aus dem Heimat- oder  oder wegen ihres Verhaltens nach der Ausreise eine  im Sinne von Art. 3 AsylG zu befürchten hat. Personen mit  Nachfluchtgründen erhalten zwar gemäss Art. 54 AsylG kein Asyl, werden jedoch als Flüchtlinge vorläufig aufgenommen (vgl. EMARK 2000 Nr. 16 E. 5a S. 141 f., mit weiteren Hinweisen).  ist, ob die heimatlichen Behörden das Verhalten des  als staatsfeindlich einstufen und dieser deswegen bei einer  in den Heimatstaat eine Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG
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befürchten muss. Es bleiben damit die Anforderungen an den  einer begründeten Furcht massgeblich (Art. 3 und 7 AsylG).
6.2.3 In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer gemäss der eingereichten Bestätigung des UNHCR von diesem am (...) aufgrund seiner politischen Ansichten als  anerkannt wurde. In der Bestätigung wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine solche Anerkennung für die  nicht bindend sei, aber eine starke Indizwirkung habe. Die Anerkennung als Mandatsflüchtling beruht auf dem Statut des UNHCR (im Anhang zur Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen 428 [V] von 1950 publiziert). Dieses sieht in Ziff. 6 A II Bst. e vor, dass Flüchtlinge aus der Zuständigkeit des UNHCR ausscheiden, wenn die Umstände, welche zur Flüchtlingsanerkennung geführt haben, weggefallen sind. Daraus ist zu schliessen, dass – auch im Falle einer vorgängigen Anerkennung eines Asylsuchenden als  durch das UNHCR – letztendlich die Verhältnisse im Zeitpunkt der Beurteilung für die Zuerkennung der  durch die schweizerischen Asylbehörden massgeblich sind.
6.2.4 Die Volksmujaheddin (MEK) gelten im Iran weiterhin als illegale Oppositionsgruppe, deren aktiven Mitgliedern eine Strafverfolgung droht. Am 10. Mai 2003 wurde jedoch für rückkehrwillige Mitglieder der MEK niederen Ranges, welche sich von der Organisation losgesagt hatten und nicht per Haftbefehl gesucht wurden, eine Amnestie . Diese Amnestie wurde seither mehrmals – letztmals im  2008 – bekräftigt. Gemäss verschiedenen Berichten sind in der  etliche frühere MEK-Angehörige, zum Teil mit Unterstützung durch das IKRK, in den Iran zurückgekehrt. Es liegen keine Berichte vor, wonach diese dort in der Folge rechtliche oder politische Probleme gehabt hätten (vgl. US Department of State, Country Reports on Human Rights Practices, 2006 – Iran; UK Home Office, Country of  Information Report, Iran, 15 August 2008, Ziff. 16.10 ff.; Danish Immigration Service, On certain crimes and punishments in Iran, Report from Fact-finding mission to Teheran and Ankara, 22 January – 29 January 2005, S. 13; MICHAEL KIRSCHNER, SFH, Iran:  für AktivistInnen und Mitglieder exilpolitischer Organisationen – Informationsgewinnung iranischer Behörden, 4. April 2006, S. 2 f.).
Der Beschwerdeführer hat gemäss eigenen Aussagen etwa sieben Monate bei der MEK im Irak verbracht und dabei eine ideologische
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und militärische Ausbildung absolviert. Er wurde jedoch schliesslich nicht als Mitglied aufgenommen und hat gemäss Aktenlage nach der Ausbildung keinerlei Aktivitäten für diese Bewegung entfaltet. Es  ferner keine Hinweise dafür vor, dass der Beschwerdeführer von den heimatlichen Behörden gesucht wird, zumal er ausdrücklich zu Protokoll gegeben hat, dass seine im Iran verbliebenen  keine Probleme wegen ihm hätten (A14, S. 15).
Unter diesen Umständen kann davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer möglicherweise die genannten Voraussetzungen für eine Amnestierung durch die iranischen Behörden erfüllen würde. Andererseits kann aber nicht abschliessend beurteilt werden, ob den iranischen Behörden das nur geringfügige Ausmass des Engagements des Beschwerdeführers für die MEK bekannt ist. Es kann vielmehr nicht ausgeschlossen werden, dass diese aus dem Umstand, dass er vom UNHCR als Flüchtling anerkannt wurde und sich anlässlich des geplanten Gefangenenaustauschs im Jahre 1998 weigerte, in den Iran zurückzukehren, auf ein intensiveres Engagement des  für die MEK und damit auf eine besonders regimekritische  schliessen würden. Zudem hat sich der Beschwerdeführer  nicht in für die iranischen Behörden erkennbarer Weise von der Ideologie dieser Bewegung distanziert. Es ist vor diesem Hintergrund als nicht unwahrscheinlich zu erachten, dass der Beschwerdeführer von den Vertretern des iranischen Regimes als ernstzunehmender Regimegegner eingeschätzt würde und dementsprechend mit  relevanten Verfolgungsmassnahmen zu rechnen hätte.
6.2.5 Zusammenfassend ist unter diesen Umständen festzustellen, dass es dem Beschwerdeführer gelungen ist, das Bestehen  Nachfluchtgründe im Sinne von Art. 54 AsylG überwiegend  zu machen, und er damit die Voraussetzungen für die  der Flüchtlingseigenschaft grundsätzlich erfüllt.
6.3 Im Weiteren ist das Bestehen eines allfälligen Ausschlussgrundes im Sinne von Art. 1 F des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) zu prüfen.
6.3.1 Gemäss Art. 1 F FK sind die Bestimmungen der  – und damit insbesondere auch Art. 1 A Ziff. 2 FK, welcher die Voraussetzungen für die Feststellung der Flüchtlingseigenschaft umschreibt und der Definition des Flüchtlingsbegriffs des schweizeri-
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schen Asylrechts zugrunde liegt (vgl. die weiterhin zutreffende  der ARK in EMARK 1996 Nr. 18 E. 6c S. 177) – nicht anwendbar auf Personen, bei denen ernsthafte Gründe für den  bestehen, dass sie ein Verbrechen gegen den Frieden, ein Kriegsverbrechen oder ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Sinne der internationalen Vertragswerke begangen haben, die  zur Verhinderung solcher Verbrechen enthalten (Bst. a), dass sie ein schweres Verbrechen des gemeinen Rechts ausserhalb des Gastlandes begangen haben, bevor sie dort als Flüchtling  worden sind (Bst. b), oder dass sie sich Handlungen zuschulden kommen liessen, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen gerichtet sind (Bst. c). Diese Tatbestandsvarianten von Art. 1 F FK sind restriktiv auszulegen (vgl. United Nations High Commissioner for Refugees [UNHCR], Handbuch über Verfahren und Kriterien zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft gemäss dem Abkommen von 1951 und dem Protokoll von 1967 über die  der Flüchtlinge, Genf 1979, Neuauflage: 2003 [UNHCR, Handbuch], Ziff. 149). Demnach müssen ernsthafte Gründe für die Annahme eines Ausschlusstatbestandes vorliegen. Dazu braucht es substanziell verdichtete Verdachtsmomente; eine blosse Mutmassung genügt jedenfalls nicht. Die Anwendung von Art. 1 F FK ist ferner nur dann gerechtfertigt, wenn der Betroffene mitbestimmenden Einfluss ausgeübt hat und ihn somit für diese Straftaten eine persönliche  trifft, unabhängig davon, ob er diese selber begangen oder diese nur unterstützt beziehungsweise geduldet hat (vgl. EMARK 2005 Nr. 18 E. 6.2 S. 167, mit weiteren Hinweisen).
6.3.2 Bei der MEK handelt es sich um eine bewaffnete , welche in der Vergangenheit für zahlreiche Attentate gegen Vertreter des iranischen Regimes sowie für Anschläge auf  verantwortlich war. Sie wurde daher von den USA, der EU und verschiedenen Staaten als terroristische Organisation . (vgl. UK Home Office, a.a.O., Ziff. 16.07; MICHAEL KIRSCHNER, SFH, Iran: Vorgehen iranischer Behörden und Rückkehrgefährdung für Mitglieder. Aktivisten und/oder Sympathisanten der Volksmujaheddin, 15. September 2004, S. 2 f.). Nachdem die MEK in den letzten Jahren der Gewalt abgeschworen hat, wurde sie jedoch mit Beschluss der EU-Aussenminister vom 26. Januar 2009 als Konsequenz aus  Urteilen des EuGH von der Liste terroristischer Organisationen gestrichen (Radio Free Europe/ Radio Liberty: „EU Takes Iranian Group Off Terror List, But Status Still Disputed“ vom 26. Januar 2009;
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Quelle: www.rferl.org). Auch die britische Regierung hat die MEK von ihrer Terrorliste getilgt. Vorliegend ist ferner festzustellen, dass der Beschwerdeführer seinen Aussagen zufolge keine namhaften  für die MEK entfaltet hat und insbesondere keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass er an verbrecherischen Handlungen im Sinne von Art. 1 F FK auf irgendeine Weise persönlich beteiligt gewesen wäre. Der blosse Umstand, sich um die Aufnahme in diese  bemüht zu haben, vermag den Ausschluss aus der  jedenfalls nicht zu rechtfertigen.
Nach dem Gesagten sind vorliegend keine hinreichenden Gründe für den Ausschluss des Beschwerdeführers aus der  gegeben.
6.4 Zusammenfassend gelangt das Gericht im Rahmen einer  aller Umstände zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer die Flüchtlingseigenschaft zuzuerkennen ist.
7. 7.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG). Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine ausländerrechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; EMARK 2001 Nr. 21).
7.2 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
7.3 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG). So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land
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gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 FK). Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der  Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und  (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder  oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen .
7.4 Vorliegend ergibt sich aus den vorstehenden Erwägungen, dass der Beschwerdeführer begründete Furcht vor zukünftiger Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG glaubhaft machen konnte. Der Vollzug der  in den Iran erweist sich daher wegen drohender Verletzung des flüchtlingsrechtlichen Gebots des Non-Refoulements (Art. 5 AsylG) sowie auch mit Blick auf Art. 3 EMRK als unzulässig, da davon ausgegangen werden muss, dass der Beschwerdeführer im Falle  Rückkehr in den Iran mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit  Behandlung ausgesetzt wäre.
8. Die Beschwerde ist demnach insoweit gutzuheissen als die  der vorläufigen Aufnahme wegen Unzulässigkeit des  beantragt wurde. Im Übrigen ist sie abzuweisen. Die  1, 4 und 5 des Dispositivs der Verfügung des BFF vom 9.  2003 sind aufzuheben und die Vorinstanz ist anzuweisen, den Beschwerdeführer gestützt auf Art. 44 Abs. 2 AsylG als Flüchtling  aufzunehmen.
9. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wäre dem Beschwerdeführer  seines bloss teilweisen Obsiegens ein reduzierter Anteil der  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Da indessen mit Zwischenverfügung der ARK vom 26. Januar 2004 das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG gutgeheissen wurde und keine  dafür bestehen, dass sich seine finanzielle Lage seither  verändert hätte, wird auf die Auferlegung von Verfahrenskosten verzichtet.
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10. Dem teilweise obsiegenden und vertretenen Beschwerdeführer ist sodann in Anwendung von Art. 64 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des  über die Kosten und Entschädigungen vor dem  vom 11. Dezember 2006 (VGKE, SR 173.320.2) eine  um einen Drittel reduzierte Entschädigung für die ihm  erwachsenen Parteikosten zuzusprechen. Diese wird unter Berücksichtigung der Kostennote seines Rechtsvertreters vom 25. März 2009 auf Fr. 1326.-- (inklusive Auslagen) festgesetzt.
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