Decision ID: 7f5ef5a8-6be1-4924-9200-46345b541f3e
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_OG
Chamber: ZH_OG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: civil_law

betreffend Eheschutz
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Pfäffikon vom 19. April 2016 (EE150027-H)
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Rechtsbegehren:
des Klägers (Urk. 1 S. 2, Urk. 16 S. 1, Urk. 45 S. 1):
1. Es sei der Kläger zum Getrenntleben berechtigt zu erklären.
2. Es sei die eheliche Wohnung samt Hausrat und Mobiliar in C._, D._ ..., dem Kläger zur alleinigen Benutzung zuzuweisen.
3. Es sei die Beklagte zu verpflichten, die eheliche Liegenschaft bis zum 30. Juni 2016 zu verlassen.
4. Es sei der Kläger zu verpflichten, der Beklagten ab Auszug aus der ehelichen Liegenschaft einen persönlichen Unterhaltsbeitrag von  Fr. 3'500.– zu bezahlen.
5. Es sei die Tochter E._, geb. tt.mm.2016, unter die Obhut der  zu stellen.
6. Es sei der Kläger zu verpflichten, der Beklagten ab Auszug aus der ehelichen Wohnung für die Pflege und Erziehung der Tochter E._, geb. tt.mm.2016, einen monatlichen Unterhaltsbeitrag in der Höhe von Fr. 800.– zuzüglich allfälliger gesetzlicher oder vertraglicher  zu bezahlen.
7. Auf die Regelung eines Besuchsrechts sei in Anbetracht des Alters des Kindes einstweilen zu verzichten.
8. Es sei die Gütertrennung anzuordnen. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zulasten der Beklagten.
der Beklagten (Urk. 18 i.V.m. Urk. 14, Urk. 42, Prot. I S. 35):
Hauptanträge:
1. Der Antrag des Klägers um Berechtigung zum Getrenntleben sowie die vom Kläger beantragten Eheschutzmassnahmen seien abzuweisen.
2. Die Parteien seien an eine Eheberatungsstelle zu weisen.
3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zu Lasten des Klägers.
Eventualanträge: 1. Es sei die Tochter E._, geb. tt.mm.2016, unter die Obhut der Be-
klagten zu stellen.
2. Es sei dem Kläger ein gerichtsübliches Besuchsrecht für die Tochter E._, geb. tt.mm.2016, zuzusprechen, welches insbesondere dem Umstand Rechnung trägt, dass das Kind noch ein Säugling ist.
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3. Es sei der Kläger zu verpflichten, der Beklagten monatlich jeweils auf den Ersten eines jeden Monats, bei Verzug mit 5 % zu verzinsende Kinderunterhaltsbeiträge im Betrag von Fr. 1'283.– zu bezahlen.
4. Es sei der Kläger zu verpflichten, der Beklagten monatliche, jeweils auf den Ersten eines Monats bezahlbare, und bei Verzug mit 5 % zu  Unterhaltsbeiträge im Betrag von Fr. 8'000.– zu bezahlen.
5. Es sei die eheliche Wohnung samt Hausrat und Mobiliar in C._, D._ ..., für die Dauer des Getrenntlebens dem Kläger zuzuweisen.
6. Es sei das klägerische Begehren auf Anordnung der Gütertrennung abzuweisen.
7. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zu Lasten des Klägers.
Prozessuale Anträge (Urk. 9, Urk. 14):
1. Der Kläger sei zu verpflichten, der Beklagten einen angemessenen Prozesskostenvorschuss zu bezahlen.
2. Eventualiter sei der Beklagten die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und es sei ihr in der Person von Rechtsanwalt lic. iur. Y._ ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen.
Verfügung des Bezirksgerichtes Pfäffikon vom 19. April 2016: (Urk. 49 = Urk. 54 S. 20 f.)
1. Auf den Antrag der Beklagten um Zusprechung eines Prozesskostenbeitrags wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch der Beklagten um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.
3. [Schriftliche Mitteilung.] 4. [Rechtsmittelbelehrung: Beschwerde, Frist 10 Tage.]
Urteil des Bezirksgerichts Pfäffikon vom 19. April 2016: (Urk. 49 = Urk. 54 S. 21 ff.)
1. Es wird dem Kläger das Getrenntleben auf unbestimmte Zeit bewilligt. 2. Der beklagtische Antrag auf Verweisung der Parteien an eine Ehe- und Fa-
milienberatungsstelle wird abgewiesen. 3. Die Obhut über E._, geboren am tt.mm.2016, wird der Beklagten zuge-
teilt.
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4. Der Kläger wird für berechtigt erklärt, E._ einmal pro Woche für zwei Stunden auf eigene Kosten zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen.
Zudem wird der Kläger für berechtigt erklärt, E._ nach Vollendung des ersten Lebensjahres einmal pro Woche für einen halben Tag, entweder von 9.00 bis 13.00 Uhr oder von 13.00 bis 17.00 Uhr, zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen.
Den Zeitpunkt für die Ausübung des Besuchsrechts haben die Parteien  mindestens eine Woche im Voraus abzusprechen.
5. Die eheliche Wohnung, D._ ..., C._, wird für die Dauer des  samt Hausrat und Mobiliar dem Kläger zur alleinigen  zugewiesen.
Die Beklagte wird verpflichtet, die eheliche Liegenschaft innert längstens 3 Monaten ab Rechtskraft dieses Entscheids zu verlassen. Sie hat bei ihrem Auszug sämtliche zur ehelichen Liegenschaft gehörende Schlüssel dem Kläger zu übergeben.
6. Der Kläger wird verpflichtet, der Beklagten an den Unterhalt und die  von E._ einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'800.–,  vertraglicher und/oder gesetzlicher Kinderzulagen, zu bezahlen.
Diese Unterhaltsbeiträge sind zahlbar monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats, erstmals ab Auszug der Beklagten aus der  Wohnung bzw. spätestens nach 3 Monaten ab Rechtskraft des .
7. Der Kläger wird verpflichtet, der Beklagten für sich persönlich  in der Höhe von Fr. 6'068.– zu bezahlen.
Diese Unterhaltsbeiträge sind zahlbar monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats, erstmals ab Auszug der Beklagten aus der  Wohnung bzw. spätestens nach 3 Monaten ab Rechtskraft des .
8. Der Antrag auf Anordnung der Gütertrennung wird abgewiesen.
9. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:
Fr. 6'900.– ; die weiteren Auslagen betragen:
Fr. 618.75 Dolmetscherkosten.
10. Die Kosten werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt.
11. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
12. [Schriftliche Mitteilung.]
13. [Rechtsmittelbelehrung: Berufung, Frist 10 Tage.]
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Berufungsanträge:
des Klägers und Berufungsklägers (Urk. 53 S. 2):
1. Es sei Ziff. 6 des Urteils des Bezirksgerichts Pfäffikon vom 19. April 2016
aufzuheben und es sei der Kläger zu verpflichten, an den Unterhalt und die Erziehung der Tochter E._ einen monatlichen Unterhaltsbeitrag in der Höhe von Fr. 1'000.– zuzüglich allfälliger gesetzlicher oder vertraglicher  zu bezahlen, zahlbar erstmals ab Auszug der  aus der ehelichen Wohnung jeweils monatlich im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats.
2. Es sei Ziff. 7 des Urteils des Bezirksgerichts Pfäffikon vom 19. April 2016 aufzuheben und es sei der Kläger zu verpflichten, der Beklagten persönliche Unterhaltsbeiträge in der Höhe von Fr. 4'220.– zu bezahlen, zahlbar  ab Auszug der Beklagten aus der ehelichen Wohnung, jeweils  im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats.
3. Es sei zwischen den Parteien die Gütertrennung per 27. Mai 2015 .
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich MwSt.) zu Lasten der Beklagten.

Erwägungen:
I.
1. Die Parteien sind Eheleute. Sie lernten sich Anfang 2014 in Kamerun ken-
nen und heirateten am tt. Juli 2014 in Pfäffikon. Seither lebten sie gemeinsam in
der Schweiz. Rund ein Jahr später, Ende Mai 2015, leitete der Kläger das Ehe-
schutzverfahren ein. Zu dem Zeitpunkt wusste er noch nicht, dass die Beklagte
schwanger war (Urk. 1, Urk. 8 und Urk. 18 S. 5; Prot. I S. 13). Während des lau-
fenden Eheschutzverfahrens kam am tt.mm.2016 die gemeinsame Tochter
E._ zur Welt (Urk. 42).
2. Am 27. Mai 2015 reichte der Kläger und Berufungskläger (fortan: Kläger)
beim Einzelgericht im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Pfäffikon (fort-
an: Vorinstanz) ein Eheschutzgesuch ein. Hinsichtlich des Verfahrensgangs vor
Vorinstanz ist vorab auf die Ausführungen im vorinstanzlichen Urteil vom 19. April
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2016 zu verweisen (Urk. 54 S. 3 f.). Das vorinstanzliche Urteil nahm der Kläger
am 4. Juli 2016 in Empfang (Urk. 50/1).
3. Am 13. Juli 2016 erhob der Kläger mit den eingangs wiedergegebenen An-
trägen rechtzeitig Berufung (Urk. 53 ff.). Mit Verfügung vom 15. Juli 2015 wurde er
zur Leistung eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 4'500.– aufgefordert,
welchen er fristgerecht bezahlte (Urk. 58 f.). Am 3. August 2016 wurde die Beru-
fungsschrift der Beklagten zugestellt und ihr Frist zur Erstattung der Berufungs-
antwort angesetzt (Urk. 60). Noch innert laufender Frist, am 25. August 2016, ver-
zichtete die Beklagte auf Erstattung der Berufungsantwort, da die Parteien zwi-
schenzeitlich eine Vereinbarung getroffen hätten (Urk. 63). Gleichentags reichte
der Kläger die Vereinbarung der Parteien hinsichtlich aller im Berufungsverfahren
angefochtener Punkte ins Recht und ersuchte um Genehmigung bzw. Vormerk-
nahme (Urk. 61 f.). Die Vereinbarung lautet wie folgt:
"I. Feststellungen:
1. Mit Urteil vom 9. April 2016 regelte das Bezirksgericht Pfäffikon (Geschäfts-Nr.:
EE150027) das Getrenntleben zwischen den Parteien.
2. Beide Parteien haben gegen das Urteil am Obergericht des Kantons Zürich ein
Rechtsmittel ergriffen. Die Verfahren (Geschäfts-Nr.: LE160040 bzw. RE160009)
sind derzeit noch pendent.
3. Die Parteien regeln die mit den Rechtsmitteln gerügten Punkte nachfolgend ab-
schliessend. Die übrigen, nicht angefochtenen Punkte, bleibe davon unberührt und
es gilt der Entscheid des Bezirksgerichts Pfäffikon unverändert weiter.
II. Vereinbarungen
4. Der Gesuchsteller verpflichtet sich, der Gesuchsgegnerin an den Unterhalt und der
Erziehung von E._ einen monatlichen Unterhaltsbeitrag in Höhe von
CHF 1'000.00 zzgl. allfälliger gesetzlicher oder vertraglicher Kinderzulagen zu be-
zahlen, zahlbar erstmals ab Auszug der Gesuchsgegnerin aus der ehelichen Woh-
nung jeweils monatlich im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats.
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5. Der Gesuchsteller verpflichtet sich, der Gesuchsgegnerin persönliche Unterhalts-
beiträge in Höhe von Fr. 4'420.00 zu bezahlen, zahlbar erstmals ab Auszug der
Gesuchsgegnerin aus der ehelichen Wohnung, jeweils monatlich im Voraus auf den
Ersten eines jeden Monats.
6. Die Parteien beantragen dem Gericht, zwischen den Parteien die Gütertrennung
per 27. Mai 2015 anzuordnen.
7. Der Gesuchsteller verpflichtet sich, in Anrechnung an die güterrechtliche Auseinan-
dersetzung die Honorarnoten des Rechtsvertreters der Gesuchsgegnerin vom
19.8.2016 in Höhe von CHF 2'779.90 sowie die Rechnung mit gleichem Datum in
Höhe von CHF 2'886.10 sowie einen Prozesskostenbeitrag im Betrag von
CHF 17'418.10 sowie weitere bislang nicht in Rechnung gestellter Aufwand für die
Erledigung des Verfahrens in einem Maximalbetrag von CHF 3'000.00 zu bezahlen,
zahlbar innert 10 Tagen nach rechtskräftiger Erledigung der Rechtsmittelverfahren.
Der Gesuchsteller verpflichtet sich, den Betrag direkt an den Rechtsvertreter der
Gesuchsgegnerin zu bezahlen.
8. Die Gesuchsgegnerin zieht ihre Beschwerde am Obergericht des Kantons Zürich
zurück und verzichtet auf Prozessentschädigung. Der Gesuchsteller übernimmt die
gerichtlichen Abschreibungskosten.
9. Die Parteien ersuchen das Obergerichts des Kantons Zürich im Verfahren Ge-
schäfts-Nr.:LE160040 um Genehmigung der Vereinbarung. Sie verzichten gegen-
seitig auf Prozessentschädigung. Der Gesuchsteller übernimmt die Gerichtskos-
ten."
5. Die Berufung hemmt die Rechtskraft des angefochtenen Urteils nur im Um-
fang der Anträge. Vorweg ist daher festzustellen, dass das vorinstanzliche Urteil
in den nicht angefochtenen Dispositivziffern 1-5 und 9-11 in Rechtskraft erwach-
sen ist.
II.
1. Soweit es Kinderbelange (Kinderunterhaltsbeiträge) zu regeln gilt, findet die
Offizial- und Untersuchungsmaxime Anwendung (Art. 296 ZPO). Daher unterliegt
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die von den Parteien getroffene Vereinbarung im Sinne eines übereinstimmenden
Parteiantrages der gerichtlichen Prüfung und Genehmigung (ZK-Bräm, N 18 und
N 117 zu Art. 176 ZGB). Für die Genehmigung mit Blick auf die Kinderbelange
wird vorausgesetzt, dass mit der Vereinbarung das Kindeswohl gewahrt wird. So-
weit nicht Kinderbelange betroffen sind (persönliche Unterhaltsbeiträge, Über-
nahme Prozesskosten in Anrechnung an die güterrechtliche Auseinanderset-
zung), mithin die Dispositionsmaxime zum Tragen kommt, ist die Vereinbarung
nicht zu prüfen, sondern von dieser bloss Vormerk zu nehmen.
2. Die vereinbarten Kinderunterhaltsbeiträge von Fr. 1'000.– zuzüglich
Fr. 200.– Kinderzulagen pro Monat erweisen sich als ausreichend und insoweit
angemessen, als es sich bei der gemeinsamen Tochter der Parteien um einen
halbjährigen Säugling handelt. Die Beklagte wird mit den vom Kläger zusätzlich
zu leistenden persönlichen Unterhaltsbeiträgen in der Höhe von monatlich
Fr. 4'420.–, mithin mit Beiträgen von total rund Fr. 5'600.–, in der Lage sein, ihre
Lebenshaltungskosten sowie diejenigen von E._ ohne Unterstützung der So-
zialhilfe zu decken. Zwar war die Vorinstanz von einem Bedarf der Beklagten von
Fr. 6'068.– ausgegangen (Urk. 54 S. 12) bzw. für die Tochter E._ von einem
solchen von Fr. 1'283.– (Urk. 54 S. 15). Nicht von der Hand zu weisen ist jedoch
der Einwand des Klägers in der Berufung, die Vorinstanz habe durch die Zweitei-
lung der Unterhaltsberechnung unter Zuhilfenahme der Empfehlungen zum
durchschnittlichen Unterhaltsbedarf (sog. Zürcher Tabellen) gewisse Kinderkosten
wie beispielsweise die Wohnkosten doppelt berücksichtigt (Urk. 53 S. 3). Hinzu
kommt, dass die Vorinstanz der Beklagten Fr. 300.– für Freizeit und Kultur sowie
Fr. 1'000.– zur freien Verfügung zugestand (Urk. 54 S. 13 f.), obwohl diese selber
für Kultur und Ferien einen Betrag von lediglich insgesamt Fr. 800.– geltend ge-
macht hatte (Urk. 18 S. 11). Vor dem Hintergrund, dass die vorinstanzliche Be-
darfsberechnung entsprechend nach unten zu korrigieren wäre, sowie mit Blick
auf den Umstand, dass die Parteien seit April 2016 getrennt leben und die von
den Parteien für die Trennungsdauer vorsorglich getroffene Regelung voraus-
sichtlich längstens für zwei Jahre Bestand haben wird, bevor die Kinderunter-
haltsbeiträge im Rahmen der Scheidung neu festzusetzen sein werden, ist die
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von den Parteien getroffene Vereinbarung bezüglich der Kinderunterhaltsbeiträge
zu genehmigen.
3. Mit Bezug auf die vereinbarten persönlichen Unterhaltsbeiträge sowie die
getroffene Prozesskostenregelung ist von der Vereinbarung Vormerk zu nehmen.
Die Vereinbarung erledigt das Verfahren diesbezüglich sofort.
4. Gemäss Art. 176 Abs. 1 Ziffer 3 ZGB ordnet das Eheschutzgericht auf Be-
gehren eines Ehegatten die Gütertrennung an, wenn die Umstände es rechtferti-
gen. Die Vorinstanz hatte dem Kläger die Anordnung der Gütertrennung mit der
Begründung verwehrt, dass er eine Gefährdung seiner wirtschaftlichen Sicherheit
nicht glaubhaft gemacht habe und mit Blick auf die aktuellste Bundesgerichts-
rechtsprechung die Eheleute an der Errungenschaft des anderen partizipieren sol-
len, solange keine am Katalog von Art. 185 ZGB orientierten Umstände vorlägen
(Urk. 54 S. 17 f.). Mit Vereinbarung vom 25. August 2016 beantragt nun auch die
Beklagte die Anordnung der Gütertrennung, weshalb der Anordnung derselben
nichts mehr entgegensteht (CHK - Rumo-Jungo ZGB 185 N 7).
III.
1. Die Kosten- und Entschädigungsfolgen des erstinstanzlichen Verfahrens
blieben unangefochten und sind damit in Rechtskraft erwachsen.
2. Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren ist in Anwendung von § 5
Abs. 1, § 6 Abs. 1 und Abs. 2 lit. b sowie § 10 Abs. 1 und § 12 Abs. 1 und 2 GebV
OG auf Fr. 2'500.– festzusetzen.
3. Vereinbarungsgemäss sind die Kosten des Berufungsverfahrens dem Kläger
aufzuerlegen und es ist davon Vormerk zu nehmen, dass die Parteien gegenseitig
auf eine Parteientschädigung verzichten.
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