Decision ID: 6103658a-5481-5f9e-948c-ffe6c9a191a7
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1971, war im August 1991 in die Schweiz eingereist und ersuchte um Asyl.
Sei
t
de
m 2
1.
Februar 1995
ist er mit einer Schweizerin verheiratet
(
Urk.
9/1).
Bereits a
m 4. März 2002 hatte er sich wegen Rückenproblemen zum Bezug von Leistun
gen bei der Invalidenversicherung angemeldet. Nachdem die
Sozialversi
cherungsanstalt
des Kantons
Zürich, IV-Stelle, einen Leistungsa
nspruch mit Verfügung vom 28. April 2005 und
Ein
spracheentscheid
vom 15. Juni 2005
verneint
hatte, wies das Sozialversicherungsgericht die Sache zur ergänzenden medizinischen Abklärung an die IV-Stelle zurück (Urteil IV.
2005.00874 vom 1
4.
Juli 2006). Hierauf sprach ihm
letztere
am
13. September 2007 eine ganze Invalidenrente mit Wir
kung ab dem 1. September 2004 zu; im
darauffolgenden
Beschwerde
verfahren
stellte das
Sozialversicherungsgericht mit Urteil IV.2007.01225 vom 31. M
ai 2009 fest, dass
bereits
ab
1. Januar 2002 Anspruch auf di
e ganze
R
ente
bestehe
.
1.2
In Nachachtung dessen setzte die IV-Stelle die Invalidenrente ab
1.
Januar 2002 mit
Verfügungen vom 12. November 2009 gestützt auf eine anre
chenbare
Bei
tragsdauer
von 6.10 Jahren
sowie
in Anwendung der Rentenskala 27 auf monatlich Fr. 1‘954.
--
fest
(Wert 2009; einschliesslich zwei
Kinderrenten von je Fr. 434.--)
. Die Nachzahlung in der Höhe von Fr. 47‘484.-- wurde mit er
brach
ten Vorschussleistungen verschiedener Sozial
versicherungsträger verrech
net
. Während des
darauf angehobenen
Be
sch
werdeverfahrens
,
in welchem der Vers
i
cherte beantragt hatte
, es sei von
einer Verrechnung abzusehen, und geltend machte,
die Rente
sei
falsch berechnet wor
den, erliess die IV-Stelle am 14. Januar 2010 wiedererwägungsweise neu
e Ver
fügungen
und setzte die Nach
zahlung an den Vers
icherten auf Fr. 12‘364.-- fest.
Damit war der Versicherte einverstanden, stellte indes im
mer noch die Korrektheit de
r Rentenberechnung in Frage.
Mit Urteil
IV.2009.01187
vom 28. Februar 2011 hiess das
Sozialversi
cherungsgericht
die Be
schwerde vom 11. Dezember 2009 in dem Sinne gut, dass es die Sache, soweit sie nicht mit Bezug auf den zur Verrechnung gebrachten Betrag gegenstandslos geworden und als erledigt abzuschreiben w
ar, an die IV-Stelle zurückwies,
damit diese den zeitlichen Ablauf des Asylverfahrens und di
e
damit zusammenhängende Frage der Unterstellung unter die
AHV-
Beitrags
pflicht
abkläre und
die Invalidenrente neu berechne.
1.3
Mit Verfügungen vom 25. Juli 2011 setzte die IV-Stelle die Invalidenrente ge
stützt auf eine an
rechenbare Beitragsdauer von nunmehr
7 Jahren und in
Anwen
dung der Rentenskala 31 fest. Unter Berücksichtigung von Verrechnun
gen mit erbrachten Vorschussleistungen verschiedener
Sozialversicherungs
träger
in der Höhe von Fr. 16‘277.40, Vergütungszinsen von Fr. 3‘916.-- sowie dem laufen
den
Rentenbetreffnis
von Fr. 2‘282.-- resultierte eine Nachzahlung
von Fr. 24‘983.6
0.
Auch dagegen liess der Versicherte Beschwerde erheben, um Rückweisung der Sache zur neuerlichen Abklärung sowie um Feststellung der Widerrechtlichkeit der
vorgenommenen Verrechn
ungen
ersuchen (vgl. zum Ganzen Sachverhalt und Erwägungen im Urteil IV.2011.00947 vom 2
8.
Februar 201
3
).
Mit Urteil IV.2011.00947 vom 2
8.
Februar 2013 wurde
die
Beschwerde in dem Sinne gutgeheissen, dass die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen
wurde
, da
mit sie insbesondere den A
blauf des Asylverfahrens bei den
hierfür zuständigen Stelle
n
(namentlich Bundesamt für Migration, Schweizerische Flüchtlingshilfe) abkläre, die allfällige Versicherteneigenschaft prüfe und die Invalidenrente neu berechne (vgl. E. 3.3 im Urteil IV.2011.00947). Was die
vorgenommenen Ver
rechnungen anbelangte, wurde unter Erwägung 3.4 erwogen, dass es sich hier
bei um eine Vollzugsfrage handle und dass die Rückerstattungsverfügungen der einzelnen Sozialversicherungsträger selbständig anzuf
echten seien;
jedoch werde die IV-Stelle die vorgenommenen Verrechnungen unter dem Gesichts
punkt der von Amtes wegen zu prüfenden Verwirkungsfrist zu prüfen haben.
1.4
In Nachachtung dieses Urteils tätigte die IV-Stelle unter anderem Abklärungen beim Bundesamt für Migration (
Urk.
9/156-157
). Mit Verfügung vom 2
7.
Januar 2014 wies
sie
auf die vorgenommenen Abklärungen hin und hielt an der
Ren
tenberechnung
gemäss Verfügung vom 2
5.
Juli 2011 fest. Hinsichtlich eine
s
von der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) zu Unrecht ver
rechneten Rentenbetrag
s
von
Fr.
2‘064.-- habe sie festgestellt, dass dieser dem Versicherten zurückbezahlt worden sei (
Urk.
9/172).
2.
Gegen diese Verfügung liess
X._
am 1
7.
Februar 2014
wiederum
Beschwerde erheben und
die
neuerliche Rückweisung der Sache zur umfassen
den und vollständigen Abklärung beantragen (
Urk.
1). Mit der Vernehmlassung vom
5.
Juni 2014 schloss die Beschwerdegegnerin unter Verweis auf während des Beschwerdeverfahrens ergänzend eingeholte Auskünfte (
Urk.
9/
180-186)
auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf
einzutreten sei (
Urk.
8). Nachdem die
Parteien
im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels nicht von ihren Standpunk
ten abgewichen waren (
Urk.
12, 14), holte das Gericht am 1
2.
September 2014 telefonische Auskünfte der Schweizeri
schen Flüchtlingshilfe und des
Mig
ra
tionsamt
es
des Kantons
Y._
ein (
Urk.
16). Mit Verfügung vom 1
6.
September
2014 wurden die hierzu erstellten Telefonnotizen
den Parteien zur
Stellungnahme zugestellt und der
Beschwerdeführer wurde aufgefordert zu konkretisieren, auf welche
n
Zahlungen und von welcher Institution in der Zeit von August 1991 bis Januar 1995 AHV-Beiträge entrichtet worden s
eien
, res
pektive hätten entrichtet werden sollen (
Urk.
17). Beide Parteien verzichteten auf eine Stellungnahme (
Urk.
19 und 20).
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die
Entscheidfindung
erforderlich, nachfolgend eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Im verwaltungsgerichtlichen
Beschwerdeverfah
ren
sind grund
sätzlich nur Rechts
verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beur
teilen, zu denen die zuständige Verwaltungs
behörde vorgän
gig verbindlich
in Form einer Verfü
gung beziehungsweise eines
Einspracheentscheids
Stellung genom
men hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der
Einspracheentscheid
den
beschwerdewei
se
weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer
Sach
urteilsvoraussetzung
, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein
Einspracheentscheid
er
gangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).
1.2
Gegenstand der angefochtenen Verfügung vom 2
7.
Ja
nuar 2014 bilden die
Ren
tenbetreffnisse
respektive die Berechnung
der ab
1.
Januar 2002 zugesproche
nen ganzen Invalidenrente.
Abgesehen vom Hinweis auf die Rückzahlung der SUVA eines zu Unrecht verrechneten Rentenbe
trags von Fr.
2‘064.-- (
Urk.
2 S.
1, 9/174/35-36) findet sich
im angefochtenen Entscheid
keine
Stellungnahme zur Höhe der Nachzahlung respektive
zu
den damit zusammenhängenden Ver
rechnungen anderer Sozialversicherer
. Die Frage nach der Zulässigkeit der vom Beschwerdeführer gerügten Verrechnung
en
mit Forderungen der
Arbeitslosen
kasse
und
mit
Ergänzungsleistungen bildet ebenso wenig Bestandteil des ange
fochtenen Entscheids wie die Höhe der konkreten Nachzahlung; diesbezüglich kann folglich nicht auf die Beschwerde eingetreten werden.
Die
Beschwerdegegnerin
wird aber angehalten, die in Aussicht gestellte Verfü
gung zu dieser Frage (
Urk.
8 S. 2 E. c) und die allenfalls noc
h zu tätigenden Abklärungen betreffend
Verwirkung der Verrechnungsforderungen (vgl. dazu E.
3.4 im Urteil IV.2011.00947 vom 2
8.
Februar 2013)
in absehbarer Zeit an die Hand zu nehmen.
2.
2.1
Strittig und zu prüfen in diesem Verfahren ist weiterhin, ob in der Zeit
ab
der Einreise
des Beschwerdeführers
in die Schweiz im August 1991 bis zur Heirat im Februar 1995
von d
ritter Seite Leistungen erbracht wurden, auf welche
n
dem IK-Auszug (
Urk.
9/144) nicht zu entnehmende AHV-Beiträge geleistet wurden respektive hätten geleistet werden sollen.
2.2
In den Urteilen IV.2011.00947 vo
m 2
8.
Februar 2013 und IV.2009.
01187 vom 2
8.
Februar 2011 wurden die massgeblichen rechtlichen Grundlagen zur Frage, ob und in welchem Fall Asylbewerber im Rahmen der obligatorischen Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(AHV) im hier massgeblichen Zeitraum von August 1991 (Einreise in die Schweiz) bis
Februar 1995 versichert waren, dar
gelegt.
Darauf wird verwiesen.
2.3
Die Rückweisung an die Verwaltung zu ergänzenden Abklärungen
m
it
Urteil IV.2011.00947 vom 2
8.
Februar 2013
erfolgte
mit
der Feststellung, dass –
wie schon im Verfahren IV.2009.01187
-
weiterhin nicht bekannt sei, wann der Beschwerdeführer einen Asylantrag gestellt habe, ob, wenn ja und wann dieser bewilligt worden sei und ob allenfalls die Flüchtlingshilfe oder eine andere Institution während des
hängigen
As
ylverfahrens, während welchem der Versi
cherte über keine Arbeitsbewilligung verfügte und daher nicht über einen Ar
beitgeber versichert
war, für ihn – was
der Beschwerdeführer wiederholt geltend gemacht habe – AHV-Beiträge be
zahlt habe. Entscheidend zu wissen sei schliesslich auch
, ab welchem Zeitpunkt der Beschwerdeführer Asyl und damit die Bewilligung zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit in der Schweiz erhalten habe (E. 3.3 im Urteil IV.2011.00947).
2.4
Mit Schreiben vom 2
4.
Juli 2013 gelangte die Beschwerde
gegnerin an das Bun
desamt für Migration zur Einholung von Informationen über den Ablauf des Asylverfahrens und über allfällige Unterstützungsleistungen anderer Institutio
nen (
Urk.
9/156). Gemäss dem Antwortschreiben des Bundesamtes für Migration vom 2
9.
Juli 2013 und dessen Beilagen reichte der Beschwerdeführer am 2
1.
August 1991 ein Asylgesuch ein; mit Verfügung des Bundesamtes für Mig
ration vom
8.
Oktober 1993 wurde er vorläufig aufgenommen. Infolge der Hei
rat mit einer Schweizerin am 2
1.
Februar 1995
erhielt er eine
Aufenthalts
bewi
l
ligung
; dementsprechend erlosch die vorläufige Aufnahme (
Urk.
9/157-158).
Im laufenden Beschwerdeverfahren gelangte die Beschwerdegegnerin per Mail an das Amt für soziale Sicherheit des Kantons
Y._
und bat um Mittei
lung, ob die Flüchtlingshilfe oder eine andere Institution während des
hängigen
Asylverfahrens, mithin von 1991 bis 1995, AHV-Beiträge bezahlt habe (
Urk.
9/180/2), worauf sie mit Mail vom 3
0.
Mai 2014 an die Ausgleichskasse
des Kantons
Y._
als zuständige Instanz verwiesen wurde (
Urk.
9/180/1)
.
Der Abteilungsleiter der Ausgleichskasse des Kantons
Y._
verwies in sei
nem Schreiben vom 3
0.
Mai 2014 (
Urk.
9/182) auf seine bereits am 2
2.
Februar 2010 (
Urk.
9/119) dargelegte Rechtsauffassung, wonach der Beschwerdeführer als nichterwerbstätiger Asylsuchender nicht versichert und entsprechend nicht beitragspflichtig gewesen sei (
Urk.
9/181-182).
Die telefonischen gerichtlichen Abklärungen
vom 1
2.
September 2014 ergaben
, dass die Schweizerische Flüchtlingshilfe keine Beiträge an Asylanten oder Asylsuchende ausrichte
t
, auf welche
n
AHV-Beiträge bezahlt w
e
rden. Denkbar seien zum Beispiel Beiträge an Ausbildungen etc. Auch dem Migrationsamt des Kantons
Y._
sind keine Flüchtlingshilfeorganisationen im Kanton
Y._
bekannt, welche finanzielle Hilfe
mit einhergehenden AHV-Beiträgen ausrichten (
Urk.
16).
3.
3.1
Gestützt auf die
nunmehrige
Aktenlage erweist sich der Sachverhalt auch in Bezug auf die anrechenbare Beitragsdauer als abschliessend geklärt. Der Ablauf des Asylverfahrens ist den Unterlagen
des
Bundesamt
es
für Migration zu ent
nehmen
. Wie bereits im Urteil IV.2009.01187 vom 2
8.
Februar 2011 erwogen, begründete der Beschwerdeführer nach seiner Einreise in die Schweiz in der Schweiz Wohnsitz im Sinne von
Art.
23
Abs.
1 des
Schweizerischen
Zivilge
setzbuches (ZGB) und fiel dementsprechend nicht in den Anwendungsbereich von
Art.
2
Abs.
1
lit
. e AHVG, sondern
war
entgegen der Meinung des Abtei
lungsleiters der Ausgleichskasse des Kantons
Y._
(vgl.
Urk.
9/119/2 und 9/182)
der
obligatorischen Alters- und
Hinterlassenenv
ersicherung
gemäss
Art.
1
Abs.
1
lit
. a AHVG
unterstellt. Dementsprechend
hätte
er
als nichter
werbstätiger Asylbewerber
respektive vorläufig Aufgenommener den
Minimal
beitrag
nach
Art.
10
Abs.
2 AHVG zu entrichten gehabt
(BGE 112 V 390 =
Pra
1997 S. 699 E. 2c)
. Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer
diesen Beitrag in den Jahren 1991 – 1995 entrichtete oder
dass
d
ie
Beiträge
vom Kan
ton
Y._
oder den
damaligen Wohnsitzgemeinden auf begründetes Gesuch des Beschwerdeführers erlassen wurden (
Art.
11
Abs.
2 AHVG)
,
fehlen.
Im Gegenteil kann ohne
W
eiteres
darauf geschlossen werden, dass angesichts der von der Ausgleichskasse
Y._
vertretenen Rechtsauffassung von amtlicher Seite keine Beiträge erlassen
oder
erbracht wurden.
Gemäss
Art.
16
Abs.
1 AHVG können diese Beiträge heute
auch
nicht mehr entrichtet werden.
3.2
D
ie
noch
strittige Frage, ob eine Institution der Flüchtlingshilfe während des
hängigen
Asylverfahrens
AHV-Beiträge leistete, ist nunmehr
ebenfalls
mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der über
wiegenden Wahr
scheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen, 130 III 321 E. 3.2 und 3.3) zu verneinen. Zwar beantworteten weder der zuständige Fachspezialist des Bundesamtes für Migration in seinem Schreiben vom 2
9.
Juli 2013 noch der Abteilungsleiter der Ausgleichskasse
Y._
am 3
0.
Mai 2014 die Frage, ob die Flüchtlingshilfe oder eine andere I
nstitution den
Beschwerdeführer finanziell unterstützt hätten, explizit (vgl.
Urk.
9/174
/31-33, 9/181-182).
Angesichts der ergänzenden gerichtlichen Abklärungen bei der Schweizerischen Flüchtlingshilfe und dem Migrationsamt des Kantons
Y._
, aus welchen geschlossen werden muss, dass weder die Schweizerische Flüchtlingshilfe noch Hilfsinstitutionen im Kanton
Y._
, dem
damaligen
Wohnsitz
kanton
des Beschwerdeführers (vgl. unter anderem E. 3.3 im Urteil IV.2011.00947 vom 2
8.
Februar 2013)
,
finanzielle Unterstützungsformen zu Gunsten von Asylsu
chenden kennen, welche AHV-Beiträge nach sich ziehen (
Urk.
16), erschein
t
d
as diesbezügliche
Schweigen des Fachspezialisten des Bundesamtes für Migration und des Abteilungsleiters der Ausgleichskasse
Y._
als qualifiziert.
Der Beschwerdeführer verzichtete trotz expliziter Aufforderung (
Urk.
17) auf eine Konkretisierung der angeblichen Unterstützung durch eine bisher gänzlich unbekannte Institution der Flüchtlingshilfe. Angesichts dessen drängen sich keine weiteren Nachforschungen hierzu mehr auf, umfasst doch die behördliche und richterliche Abklärungspflicht
nicht unbesehen alles, was v
on einer Partei behauptet wird (BGE 110 V 48 E. 4a).
Die im Übrigen unbestritten gebliebene Rentenberechnung der Beschwerdegegnerin ist damit nicht zu beanstanden.
Die Beschwerde ist abzuweisen.
4.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
des Bun
desgesetzes über
die Invalidenversicherung in der seit dem 1. Juli 2006 in Kraft
stehenden Fassung) und ermessensweise auf Fr. 300.-- anzusetzen. Entspre
chend
dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerle
gen.