Decision ID: 75ed65be-a30b-5cf1-b4fe-24c786c879c4
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der 1984 geborene kosovarische Staatsangehörige Z._ (: Gesuchsteller) beantragte am 7. August 2008 bei der  Botschaft in Pristina die Erteilung eines Einreisevisums für einen einmonatigen Besuchsaufenthalt bei seiner Schwester X._ und deren zukünftigem Ehemann Y._ (nachfolgend: Gastgeber bzw. Beschwerdeführer). Nach formloser Verweigerung übermittelte die  das Gesuch der Vorinstanz zum Entscheid.
B. Nachdem der Migrationsdienst des Kantons Bern bzw. in dessen  die zuständigen Gemeindebehörden bei den Gastgebern weitere Abklärungen hinsichtlich des beabsichtigten Besuchsaufenthalts  hatten, wies die Vorinstanz das Gesuch um Bewilligung der Einreise mit Verfügung vom 17. Oktober 2008 ab. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, dass eine Einreisebewilligung  dann zu verweigern sei, wenn die anstandslose und  Wiederausreise der gesuchstellenden Person nicht als  angesehen werden könne, sei es als Folge der in ihrem  herrschenden politischen oder sozioökonomischen  oder aufgrund ihrer persönlichen Situation. Aufgrund der wirtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse im Kosovo sei dies vorliegend der Fall. Dem Gesuchsteller würden in seinem  zudem weder zwingende gesellschaftliche Verpflichtungen noch familiäre Verantwortlichkeiten obliegen, welche für eine fristgerechte Wiederausreise Gewähr bieten könnten. Ein gleichlautendes  sei im Übrigen bereits im August 2007 abgewiesen worden und grundlegende Veränderungen, welche für eine Gutheissung des aktuellen Gesuchs sprechen würden, seien nicht ersichtlich.
C. Gegen diese Verfügung erhoben die Gastgeber am 26. Oktober 2008 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag um Aufhebung der Verfügung und um Bewilligung der Einreise. Als Begründung bringen sie im Wesentlichen vor, der Vater der  könne sich nicht damit abfinden, dass diese erneut einen nicht muslimischen Mann – den Beschwerdeführer – zu heiraten beabsichtige. Letzterer wage es daher noch nicht, in den Kosovo zu reisen, um die Familie seiner zukünftigen Ehefrau kennenzulernen.
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Aus diesem Grund wäre es sehr wichtig, dass der ältere (recte: ) Bruder der Beschwerdeführerin sie und ihren zukünftigen Ehemann in der Schweiz besuchen dürfte.
D. In ihrer Vernehmlassung vom 22. Dezember 2008 spricht sich die  unter Erläuterung der bereits erwähnten Gründe für die  der Beschwerde aus. An einer fristgerechten und anstandslosen Wiederausreise des Gesuchstellers bestünden nicht unerhebliche Zweifel. Er sei jung, ledig, Student und stamme aus einer Region, aus der als Folge der dort herrschenden wirtschaftlichen und  Verhältnisse der Zuwanderungsdruck unbestrittenermassen  stark sei. Viele insbesondere jüngere Personen versuchten, sich vorzugsweise im westlichen Ausland eine aussichtsreichere Zukunft aufzubauen. Der Umstand, dass der Gesuchsteller ein Studium , vermöge angesichts der wirtschaftlichen Verhältnisse und der schlechten sozialen Absicherungen in seinem Herkunftsland nicht  seinen fehlenden Emigrationswillen zu belegen.
E. Mit verfahrensleitender Anordnung vom 6. Januar 2009 wurde den  die Möglichkeit gewährt, zur Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung zu nehmen. Die hierfür gesetzte Frist blieb .

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden  Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen wurden. Darunter fallen u.a. Verfügungen des BFM betreffend Verweigerung einer , welche vom Bundesverwaltungsgericht endgültig  werden (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
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1.2 Sofern das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt, richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nach dem VwVG (Art. 37 VGG).
1.3 Der Beschwerdeführer ist gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG zur  berechtigt. Auf die frist- und formgerechte Beschwerde ist einzutreten (Art. 50–52 VwVG).
2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhaltes und – sofern nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im  das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist  Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht  und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Rechts- und Sachlage zum Zeitpunkt seines  (vgl. E. 1.2 des in BGE 129 II 215 teilweise publizierten  2A.451/2002 vom 28. März 2003).
3. Das schweizerische Ausländerrecht kennt weder ein allgemeines Recht auf Einreise noch gewährt es einen besonderen Anspruch auf Erteilung eines Visums. Die Schweiz ist daher – wie alle anderen  auch – grundsätzlich nicht gehalten, Ausländerinnen und  die Einreise zu gestatten. Vorbehältlich völkerrechtlicher  handelt es sich dabei um einen autonomen Entscheid (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3774; BGE 133 I 185 E. 2.3 S. 189).
4. Der Bundesbeschluss vom 17. Dezember 2004 über die Genehmigung und die Umsetzung der bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU über die Assoziierung an Schengen und an Dublin (SR 362) wurde in der Volksabstimmung vom 5. Juni 2005 angenommen. Die entsprechenden Assoziierungsabkommen (darunter das  vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen , der Europäischen Union und der Europäischen  über die Assoziierung dieses Staates bei der Umsetzung, An-
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wendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands [SAA, SR 0.360.268.1]) sind sodann für die Schweiz am 12. Dezember 2008  in Kraft getreten. Durch die Übernahme des Schengen- wurden im Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) entsprechende  notwendig (vgl. u.a. Art. 2 Abs. 4 AuG, wonach die  über das Visumverfahren und über die Ein- und Ausreise nur gelten, sofern das Schengen-Recht keine abweichenden  enthält). Im Weiteren ist die Verordnung vom 24. Oktober 2007 über das Einreise- und Visumverfahren (VEV, AS 2007 5537) total  worden (vgl. Verordnung vom 22. Oktober 2008 über die Einreise und die Visumerteilung [VEV, SR 142.204]). Art. 57 VEV sieht vor, dass hängige Verfahren nach dem neuen, übergeordneten (-)Recht fortgeführt werden.
5. 5.1 Bezüglich der Einreisevoraussetzungen für einen Aufenthalt von höchstens drei Monaten verweist Art. 2 Abs. 1 VEV auf die Verordnung (EG) Nr. 562/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 über einen Gemeinschaftskodex für das Überschreiten der Grenzen durch Personen (Schengener Grenzkodex [SGK, ABl. L 105 vom 13.04.2006, S. 1–32]). Art. 5 Abs. 1 SGK präzisiert die  für Drittstaatsangehörige. Diese benötigen zur Einreise ein oder mehrere gültige Reisedokumente und – sofern sie der Visumspflicht unterliegen – ein gültiges Visum (Bst. a und b). Sie müssen den Zweck und die Umstände ihres beabsichtigten Aufenthalts belegen und hierfür über ausreichende finanzielle Mittel verfügen (Bst. c). Im Weiteren dürfen sie nicht im Schengener  (SIS) zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben sein und keine Gefahr für die öffentliche Ordnung, die innere Sicherheit, die  Gesundheit oder die internationalen Beziehungen eines  darstellen (Bst. d und e).
5.2 Die Einreisevoraussetzungen gemäss Schengener Grenzkodex entsprechen im Wesentlichen Art. 5 Abs. 1 Bst. a–d AuG. Das in Art. 5 Abs. 1 Bst. c SGK genannte Erfordernis, Zweck und Umstände des  Aufenthalts zu belegen, wird in Art. 5 Abs. 1 AuG nicht explizit erwähnt. Demgegenüber verlangt Art. 5 Abs. 2 AuG, dass im Falle eines nur vorübergehenden Aufenthalts für die gesicherte  Gewähr zu bieten ist. Dies stellt jedoch kein zusätzliches im nationalen Recht verankertes Erfordernis dar und steht daher nicht im
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Widerspruch zum Schengener Grenzkodex. Die Angabe des  Aufenthaltszwecks stellt nämlich zugleich eine  dar, nach Erfüllung dieses Zwecks wieder ausreisen zu wollen. Erfolgen widersprüchliche oder unglaubwürdige Angaben zum , so kann daraus der Schluss gezogen werden, dass der  Gesuchsteller nicht willens ist, nach Ablauf des geplanten  den Schengenraum fristgerecht zu verlassen. In diesem Sinne äussert sich auch die Gemeinsame Konsularische Instruktion an die diplomatischen Missionen und die konsularischen Vertretungen, die von Berufskonsularbeamten geleitet werden (GKI, ABl. C 326 vom 22.12.2005, S. 1–149), die eine analoge Auslegung vornimmt. Die GKI verlangt hinsichtlich des Entscheids über den Visumsantrag die  des Migrationsrisikos; es muss geprüft werden, "ob der  die Absicht hat, in das Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten mit Hilfe eines zu Touristik-, Studien-, Geschäfts- bzw. zu  ausgestellten Visums einzuwandern und sich dort “ (vgl. ABl. C 326, S. 10). Die laut Art. 5 Abs. 2 SGK zur Glaubhaftmachung des Aufenthaltszwecks in Frage kommenden  werden beispielhaft in Anhang I des Schengener Grenzkodex .
5.3 Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist somit festzuhalten, dass die nach Art. 5 Abs. 1 Bst. c SGK erforderliche Überprüfung des Aufenthaltszwecks dieselbe Fragestellung aufwirft wie die Überprüfung des in Art. 5 Abs. 2 AuG genannten Merkmals der gesicherten . Es kann daher an die bisherige Praxis und Rechtsprechung bezüglich des letztgenannten Merkmals angeknüpft werden.
6. Das Schengen-Recht nimmt eine Differenzierung in Bezug auf die  von Drittstaatsangehörigen vor. Die Verordnung (EG) Nr. 539/2001 des Rates vom 15. März 2001 (ABl. L 81 vom 21.03.2001, S. 1–7) verweist in Art. 1 Abs. 1 und 2 auf die Anhänge I und II, welche jeweils eine Liste von Drittländern enthalten. In  I sind diejenigen Drittstaaten aufgelistet, deren Staatsangehörige beim Überschreiten der Aussengrenzen der Schengen-Mitgliedstaaten im Besitz eines Visums sein müssen; Anhang II dagegen führt  Drittländer auf, deren Staatsangehörige von der Visumspflicht  sind. Als kosovarischer Staatsangehöriger unterliegt der  damit der Visumspflicht.
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7. Das Bundesamt verweigerte dem Gesuchsteller die Visumserteilung insbesondere mit der Begründung, dass angesichts der im Vergleich mit der Schweiz schlechteren Lebensbedingungen im Kosovo keine genügende Gewähr für seine gesicherte Wiederausreise bestehen würde.
7.1 Geht es um die Prüfung des Kriteriums der gesicherten , so können bezüglich eines solchen künftigen Verhaltens  gesicherten Feststellungen, sondern lediglich Prognosen getroffen werden. Anhaltspunkte für die Beurteilung der gesicherten  können sich aus der allgemeinen Lage im Herkunftsland der  oder des Besuchers ergeben. In diesem Rahmen ist bei  von Personen aus Staaten beziehungsweise Regionen mit politisch oder wirtschaftlich vergleichsweise ungünstigen  zu berücksichtigen, dass deren persönliche Interessenlage in solchen Fällen häufig nicht mit dem Ziel und Zweck einer zeitlich  Einreisebewilligung in Einklang steht.
7.2 Der Gesuchsteller lebt im inzwischen unabhängigen und von der Schweiz als Staat anerkannten Kosovo. Die Sicherheitslage in dieser Region konnte zwar im Verlaufe der letzten Jahre weitgehend  werden und der Wiederaufbau von Administration und  ist unter Beteiligung internationaler Organisationen und  in Gang gekommen. In wirtschaftlicher Hinsicht ist das Land jedoch eines der ärmsten in Europa. Das Wirtschaftswachstum hat sich nach einem zunächst starken Aufschwung ab dem Jahre 2000 (21.2 %) auf ein längerfristig haltbares Niveau abgeflacht (2007: 3.9 %; geschätzte 5.4 % für 2008). Die Arbeitslosigkeit ist weit verbreitet und die entsprechende Rate bleibt hartnäckig hoch: Gemäss den letzten offiziellen Zahlen betrug sie im Jahre 2007 immer noch 43.6 % (2006: 44.9 %). Besonders problematisch ist sie dabei insbesondere bei der jungen Bevölkerung. Zudem stellt die Armut ein weitverbreitetes  dar: Der Anteil der in Armut lebenden Bevölkerung lag im Jahr 2008 bei hohen circa 45%, wobei 15% der Staatsbürger gar von  Armut betroffen sind (Quelle: Weltbank, http:// www.worldbank.org , Countries > Europe and Central Asia > Kosovo > Overview > Kosovo Brief, Stand: April 2009, besucht am 23. Juni 2009). Vor diesem Hintergrund besteht ein vielfacher Wunsch zur Auswanderung, der sich vor allem bei denjenigen manifestiert, die bereits über ein  soziales Beziehungsnetz im Ausland verfügen. Im Falle der
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http://www.worldbank.org/ http://www.worldbank.org/
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Schweiz führt dies angesichts der restriktiven ausländerrechtlichen  nicht selten zur Umgehung ausländerrechtlicher Bestimmungen. Dabei geht es nicht etwa allein um die Einreichung von Asylgesuchen nach erfolgter Einreise, sondern es wird oftmals versucht, den Aufenthalt zu verlängern oder – beispielsweise durch Ausbildung oder Heirat – auf eine andere migrationsrechtliche  zu stellen.
8. Die geschilderten Umstände im Herkunftsland des Gesuchstellers deuten zwar auf ein latentes Risiko einer nicht fristgerechten  hin; sie entbinden die Vorinstanz bei der Analyse des  jedoch nicht von einer einzelfallbezogenen Beurteilung.  können berufliche, gesellschaftliche oder familiäre  die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise . Umgekehrt muss bei einer gesuchstellenden Person, die keine der erwähnten Verpflichtungen hat, welche sie von einer möglichen Emigration abhalten könnten, aufgrund entsprechender Erfahrungen das Risiko eines ausländerrechtlich nicht vorschriftsgemässen  nach bewilligter Einreise zu einem Besuchsaufenthalt als hoch eingeschätzt werden.
Der Gesuchsteller ist 24-jährig, ledig und kinderlos. Gemäss den  der Beschwerdeführenden im Zusammenhang mit den im  auf einen allfälligen Besuchsaufenthalt getroffenen Abklärungen lebt der Gesuchsteller in häuslicher Gemeinschaft mit seinen Eltern. Besondere familiäre Verpflichtungen seinerseits werden jedoch in  Zusammenhang nicht geltend gemacht. Aus der  kann geschlossen werden, dass die Beschwerdeführerin neben dem Gesuchsteller noch mindestens einen weiteren Bruder hat, von dem anzunehmen ist, dass er sich ebenfalls um eine allenfalls  Pflege und Betreuung der Eltern kümmern könnte. Von einer  Verwurzelung des Gesuchstellers im Herkunftsland, welche die Prognose einer fristgerechten Wiederausreise nach einem  begünstigen könnte, kann daher in diesem  nicht gesprochen werden.
Der Vater des Gesuchstellers ist – gemäss den Angaben der  – Lehrer. In Bezug auf die wirtschaftlichen  der Familie ist jedoch nichts bekannt. Die Kosten des  Aufenthalts in der Schweiz sollen gemäss Visumsantrag vom
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7. August 2008 jedenfalls von der Beschwerdeführerin getragen . Es kann daher nicht davon ausgegangen werden, dass der  im Herkunftsland in so günstigen und stabilen  Verhältnissen lebt, dass daraus auf eine günstige Prognose  einer gesicherten Wiederausreise geschlossen werden könnte.
Aus den eingereichten Unterlagen geht hervor, dass der Gesuchsteller seit dem Jahre 2004 und noch im Juli 2008 an der Philosophischen Fakultät der Universität Pristina in der Studienrichtung Geschichte  war. Ob er dieses Studium zwischenzeitlich abgeschlossen hat, ist nicht bekannt; aufgrund des Umstands, dass die dafür  Studiendauer 7 Semester bzw. 3.5 Jahre beträgt, wäre dies aber sehr wohl möglich.
Von einer beruflichen Verpflichtung, welche den Gesuchsteller  von einer Emigration abzuhalten vermöchte, kann bei dieser  nicht ausgegangen werden.
Insgesamt lässt die Aktenlage somit weder auf besondere berufliche noch familiäre oder gesellschaftliche Verpflichtungen des  im Herkunftsland schliessen, welche eine günstige Prognose in Bezug auf seine gesicherte Wiederausreise zulassen würden.
In diesem Zusammenhang ist auch zu berücksichtigen, dass der  mit der Beschwerdeführerin – seiner Schwester – bereits über eine wichtige Bezugsperson in der Schweiz verfügt. Zudem leben gemäss den Angaben der Beschwerdeführenden noch weitere  (mindestens zwei Cousins des Vaters der Beschwerdeführerin und des Gesuchstellers) in der Schweiz. Dieser würde somit  bereits in einem gewissen Umfang über ein soziales  verfügen.
9. Unter den geschilderten Umständen durfte die Vorinstanz somit zu Recht davon ausgehen, es bestehe nicht genügend Gewähr für eine gesicherte Wiederausreise nach einem Besuchsaufenthalt. Daran  auch nichts, dass die Beschwerdeführenden diese zugesichert haben, ist doch eine solche Garantie weder faktisch noch rechtlich durchsetzbar. Gastgeber können für gewisse finanzielle Risiken im  mit einem Besuchsaufenthalt garantieren, nicht jedoch für ein bestimmtes Verhalten des Gastes (vgl. anstelle vieler: Urteil des
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Bundesverwaltungsgerichts C-6950/2007 vom 7. November 2008, E. 8).
10. Aus diesen Darlegungen folgt, dass die angefochtene Verfügung im Lichte von Art. 49 VwVG rechtmässig ist. Die Beschwerde ist daher .
11. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die auf Fr. 600.–  Verfahrenskosten den Beschwerdeführenden aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des  vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [SR 173.320.2]).
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