Decision ID: bc4b673d-7594-4dcc-b35c-50decef5967f
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Die 1957
geborene
X._
, Mutter von drei Kindern (geboren 1986, 1988, 1995), war
zuletzt
als
Standortverantwortliche
im Hausdienst des Alters- und Pflegeheimes
Y._
bei der Stadt
Z._
im Teilzeitpensum ange
stellt
(
Urk.
8/4/5,
Urk.
8/12,
Urk.
8/45/2
).
Nach einem häuslichen
Verhebevorfall
anfangs
2010 beklagte die Versicherte vermehrt Schmerzen im Bereich des rechten Schultergelenks (
Urk.
8/14/2, 8/14/23, Urk.
8/14/25
,
Urk.
8/29/1
). Mit Datum vom
5.
September 2011 meldete
sie
sich unter Hinweis auf
Schulterbe
schwerden
zum Leistungsbezug bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (
Urk.
8/4) an. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog einen Auszug aus dem Individuellen Konto (IK-Auszug vom 1
5.
September 2011,
Urk.
8/8) bei und
lud
d
ie
Vers
icherte
zum
Ressourcengespräch
ein
(
Urk.
8/9).
Mit
Schreiben vom 2
1.
September 2011
teilte die IV-Stelle der Versi
cherten
mit, es seien aufgrund ihres Gesundheitszustandes zurzeit keine berufli
chen Eingliederungsmassnahmen möglich (
Urk.
8/11). Im Hinblick auf die Prü
fung des Rentenanspruchs tätigte die IV-Stelle weitere medizinische und beruf
liche Abklärungen. Insbesondere beauftragte sie ihre
n
Abklärungsdienst mit der
Abklärung
der
beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit der Versicherten im Haushalt
(Abklärungsbericht vom
28. Januar
2013,
Urk.
8/29). Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Vorbescheid vom 1
5.
Mai,
Urk.
8/33; Einwand vom 1
7.
Mai 2013,
Urk.
8/35, mit ergänzenden Begründungen vom 2
0.
Juni 2013 und 2
2.
Oktober 2013,
Urk.
8/41,
Urk.
8/50) sowie weiteren Erhebungen, ins
besondere eine
r
orthopädisch/rheumato
logische
n
Untersuchung durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (R
AD
;
Unter
suchungsbericht vom 2.
September 2013
, Urk. 8/45)
sprach die IV-Stelle der Ver
sicherten mit Verfügung vom 19. November 2013
befristet für die Periode
vom
1.
März 2012 bis 3
0.
Sep
tember 2012 gestützt auf einen Inval
iditätsgrad von mindestens 80
%
eine ganze Invalidenr
ente
nebst einer Kinderrente
zu
(
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob die Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Ivo Wiesendanger
,
mit Eingabe vom
6.
Januar 2014 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung der IV-Stelle vom 1
9.
November 2013 teilweise aufzuheben und die Beschwerde
gegnerin
zu verpflichten, ihr (der Beschwerde
führerin) ab
1.
Oktober 2012 weiterhin eine
ganz
Inva
liden
rente auszurichten (
Urk.
1 S. 2). Zudem reichte die Beschwerdeführerin weitere
medizinische Unterlagen
zu den Akten (
Urk.
3/3-6). Mit Beschwerdeantwort
vom 1
8.
Februar 2014
schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
7),
was der Beschwerdeführerin am 2
5.
Februar 2014 zur Ken
ntnis gebracht wurde (
Urk.
9).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1
des Allgemeinen Teils des Sozial
versicherungsrechts [
ATSG
]
).
Die Invalidität kann Folge von
Geburts
gebre
chen
, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [
IVG
]
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchti
gung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden aus
geglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor
liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, auf eine
Dreiviertelsrente
, wenn sie min
des
tens zu 60 Prozent, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Pro
zent, oder auf eine
Viertelsrente
, wenn sie mindestens zu 40 Prozent invalid sind.
1.3
Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach
Art.
16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga
benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach
Art.
28a
Abs.
2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent
geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (
Art.
28a
Abs.
3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).
Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs
tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozi
alen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel
ten und gewichteten
Teilinvaliditäten
ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin
weisen; vgl. BGE 134 V 9).
1.4
Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen)
Art.
88a IVV fest
zusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/
dd
mit Hinweis). Ob eine für den Ren
tenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der
Rentenzuspre
chung
oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E.
2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E.
3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten
verfü
gungsweise
geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).
1.
5
Gemäss
Art.
88a
Abs.
1
der Verordnung über die Invalidenversicherung (
IVV
)
ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Auf
gabenbereich zu betätigen oder bei einer Verminderung der Hilflosigkeit, des
in
validitätsbedingten
Betreuungsaufwandes oder des Hilfebedarfs die
anspruchs
beeinflussende
Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen wer
den kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die hierzu not
wendige Prognose unterliegt dabei dem im Sozialversicherungsrecht üblichen
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E.
3c/
aa
mit Hinweisen).
Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu
Art.
88a
Abs.
1 IVV ist eine Rente bei Wegfall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3).
1.6
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.7
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die IV-Stelle erwog in der angefochtenen Verfügung, die Beschwerdeführerin sei seit dem
5.
Juli 2010 (Beginn Wartezeit) in ihrer Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt.
Weiter hätten die
Abklärungen ergeben, dass
die Beschwerde
führerin
ohne Gesundheitsschaden ihrer
bisherigen Tätigkeit
weiterhin
im
Pen
sum von 80
%
nachgehen würde. Die restlichen 20
%
entfielen in den Aufga
benbereich. Nach Ablauf des Wartejahres sei die Beschwerdeführerin zu 100
%
arbeitsunfähig gewesen. Somit sei ein Invaliditätsgrad von
mindestens
80
%
ausgewiesen. Der Rentenspruch entstehe frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach der Geltendmachung des Leistungsanspruches (
Art.
29
Abs.
1 IVG), womit seit dem
1.
März 2013 (recte: 2012) ein Anspruch auf eine ganze Rente
bestehe
.
Im
Juli 2012 sei eine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes eingetreten und
seither
sei der Beschwerdeführerin e
ine angepasste Tätigkeit zu 100
% zumutbar. Der Einkommensvergleich ergebe e
inen Invaliditätsgrad von
2
8.58
%. Die Einschränkung im Haushaltsbereich betrage
15.5
%
. Gewichtet betrage der Gesamtinvaliditätsgrad 26
%
, womit per
1.
September 2012 (drei
monatige Frist) kein Rentenanspruch mehr bestehe (
Urk.
2).
2.2
Die Beschwerdeführerin
brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, es treffe nicht zu, dass sich ihr Gesundheitszustand seit Juli 2012 verbessert habe. Die IV-Stelle habe sich hierfür auf einen Bericht von
Dr.
A._
gestützt
, der sich in den Akten nicht finden lasse (
Urk.
1 S. 6).
Dr.
A._
habe in
keinem einzigen Bericht ausgeführt
, dass
ihr
leichte, angepasste
Tätigkeiten
vollschichtig zumut
bar seien. Ebenso wenig habe er ausgeführt
, dass sich
der
Gesundheitszustand seit Juli 2012 verbessert habe
(Urk.
1 S. 5)
.
Eine Verbesserung des Gesundheits
zustandes sei nirgends dokumentiert.
Vielmehr habe d
ie
L
eitende Ärztin des Schmerzzentrums des
B._
im ärztlichen Zeugnis vom 1
4.
Juni 2013 empfohlen, dass
sie (
die Beschwerdeführerin
)
– im Sinne eines Arbeitsversuches – mit einer leichten Tätigkeit im Pensum von 50
%
beginnen solle (
Urk.
1 S. 6). Im Arztbericht des Schmerzzentrums des
B._
vom 2
4.
April 2013 sei ferner
festgehalten, eine angepasste Tätigkeit (keine Gewichte, keine Überkopfarbeit, keine Wischarbeiten) könne im Sinne eines Arbeitsversuches schrittweise wieder aufgenommen werden. Von einer derzeitigen Arbeitsfähigkeit vo
n 100
%
sei nicht die Rede. Somit bleibe es bei der ärztlich bescheinigten 100%igen Arbeitsunfähigkeit. Damit habe sie
auch nach dem 30.
September 2012 Anspruch auf eine ganze Rente.
Es könne wie vom Schmerzzentrum empfohlen – im Sinne eines Arbeitsversuches – eine Arbeitsaufnahme von 50
%
versucht werden. Dafür sei sie aber auf die Mithilfe der IV-Stelle (berufliche Massnahmen wie Berufsberatung, Umschulung, Arbeitstraining etc.) angewiesen
. Sodann
sei die Abklärungsperson im Rahmen der Haushaltsabklärung von falsc
hen Voraussetzung
en
ausgegangen. E
s bestehe eben gerade keine 100
%
ige Arbeitsfähigkeit für leichte Tätigkeiten ab Juli 201
2.
Ausserdem
betrage die
Einschränkung bei
der Position Ernährung nicht 5
%
, sondern aufgrund der vorhandenen Einschränkungen und Schmerze
n in der Schulter mindestens 50
%. Der Hinweis auf die Schadenminderungspflicht
von Sohn und Ehemann
könne nicht nachvollzogen werden
. Beide seien in der Regel nicht zu Hause, wenn sie am Kochen sei. Dasselbe gelte
bei der
Position Wohnungspflege (
Urk.
1 S. 8).
Da ihre Schmerzen persistierten und im
B._
kein Korrelat dafü
r gefunden worden sei, habe sie
sich an die Klinik
C._
gewandt, deren Untersuchungen ergeben hätten, dass bei ihr zusätzlich eine „hochgradige Partialruptur der
Supraspina
tussehne
“ vorgele
gen habe (Urk.
1 S.
10). Sie habe daraufhin sofort operiert werden müs
sen und sei
gemäss Zeugnissen der Klinik
C._
ab dem
9.
Oktober 2013 bis
3
1.
Januar 2014 zu 100
%
arbeitsunfähig
gewesen (
Urk.
1 S. 12). Sowohl die RAD-Ärztin als auch das
B._
hätten die
Sehnenruptur offensichtlich übersehen.
Aufgrund der neuen Diagnose könne sogar von einer
Verschlechterung
ausgegangen werden. Mit einer gerissenen Sehne sei
sie
auch nach Juli 2012 immer noch
zu 10
0
% arbeitsunfähig gewesen (
Urk.
1 S. 12)
. Die Operation sei gut verlaufen.
Es werde sich in den nächsten Monaten zeigen, ob und wann sie mit einer leichten Tätigkeit im
Teilzeit
pensum
beginnen könne.
Ausserdem
seien ihr
– nebst den fal
schen/unvoll
ständigen Diagnosen
–
im RAD-Bericht vom 2.
September 2013 zahlreiche Fehler aufgefallen
(
Urk.
1 S.
13)
.
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob die
Beschwerdegegnerin
die
ab
1.
März 2012
zuge
sprochene ganze Invalidenrente zu Recht
per
1.
Oktober 2012
eingestellt hat, mithin, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin bis zu diesem Zeitpunkt in rentenausschliessender Weise verbessert und diese Besserung ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Dabei
ist
eine Prüfung des gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraums vorzunehmen (E.
1.4)
.
3.
3.1
Der seit Juli 2010 behandelnde
Dr.
med.
D._
, Facharzt FMH für Innere Medizin
,
stellte im Bericht vom 2
0.
Dezember 2011 zuhanden der
Beschwerde
gegnerin
folgende Diagnosen
mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (
Urk.
8/14/2):
Persistierende Schulterschmerzen rechts bei
Status nach reaktiver
Kapsulitis
nach
Arthroskopie Schulter rechts mit
Bursektomie
un
d
Acromioplastik
am 03.02.2011.
Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte er (1) Morbus Crohn und (2) eine
Dyslipidä
mie
. Die Beschwerdeführerin sei
in ihrer bisherigen Tätigkeit seit
dem
5.
Juli 2010
und
bis auf
W
eiteres
zu 100
%
arbeitsunfähig. Es würden Einschränkungen der Beweglichkeit und Kraft in der rechten oberen Extremität bestehen.
Die rechte Hand könne nur mangelhaft mitbenutzt werden
(
Urk.
8
/14/3
)
.
Die Tätigkeit des rechten Armes müsse mit der linken durchge
führt werden.
Die
Einschränkungen
liessen
sich durch eine erneute Operation vermindern
. Ob und gegebenenfalls seit wann eine leidensangepasste Tätigkeit zumutbar sei,
könne er nicht beurteilen (Urk.
8/14/4).
3.2
Am 1
7.
Januar 2012 unterzog sich die Beschwerdeführerin in der Klinik für ortho
pädische Chirurgie des
B._
einer
zweiten
Schulter
arthrosk
opie
rechts s
owie
Bizepstenotomie
.
Mit
Konsiliarbericht
vom 2
5.
Juni 2012 zuhanden
von
Dr.
D._
stellte
Dr.
med.
A._
, Chefarzt und Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates,
B._
,
folgende
Diagnosen (
Urk.
8/17/1):
Restbeschwerden bei Status nach Schulterarthroskopie rechts und
Bizeps
te
notomie
17.01.2012
Status nach Schulterarthroskopie
mit
Bur
se
ktomie
und
Acromiopla
stik
03.02.2011
Status
nach rezidivierender reaktiver
K
apsulitis
Symptomatische
Akromioklavikular
(
AC
)
-Gelenk
s
arthrose
Klinisch bestehe
weiterh
in eine freie Beweglichkeit
. Über den ventralen
Kapsel
strukturen
seien weiterhin Druckschmerzen vorhanden
. Das
Impingement
-Zei
chen nach Hawk
ins sei negativ;
nach Neer mit leichter S
chmerzprovokation, jedoch freie
m
glenohumeralem
Gelenkspiel
,
ohne spürbares
subacromiales
Rei
ben. Im Bereich der
Rotatorenma
n
schette
sei die Kraft weiterhin erhalten. Über dem AC-Gelenk
bestehe eine
Druckdolenz
. Es persistiere ein latenter
Entzün
dungsreiz
. Offensichtlich habe die Beschwerdeführerin zwische
nzeitlich erneut eine
subacromi
ale
Kortison-Infiltration durchführen lassen. Aktuell habe die Beschwerdeführerin angegeben, sich mit den Beschwerden relativ gut arran
gieren zu können. Eine Rückkehr in die ursprüngliche Berufstätigkeit mit anhaltender Überkopfarbeit sei jedoch nach wie vor nicht vorstellbar
(
Urk.
8/17/
1
)
.
3.3
Die seit November 2012 behandelnde
Dr.
med.
E._
, Leitende
Ärztin und
Fachärztin FMH für
Anästhesiologie
,
Schmerzzentrum
B._
, stellte in ihrem Bericht vom 2
4.
April 2013 zuhanden der
Beschwerdegegnerin
folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfä
higkeit (
Urk.
8/28/3):
Status nach
subacromiale
m
Schulterimpingement
,
Tendopathie
der
Supra
spinatussehne
rechts und symptomatischer AC-Gelenksarthrose mit
Bursektomie
und
Acromioplastik
03.02.2011,
Bizepstenotomie
17.11.2012 (recte: 17.01.2012)
Status nach rezidivierender reaktiver
Kapsulitis
seit 2010
Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte
Dr.
E._
Morbus Crohn seit
2010
(
Urk.
8/28/3)
.
Im rechten Schultergelenk bestehe ein lokaler Druckschmerz isoliert über dem
Tuberkulum
majus
. Die Elev
ation der rechten Schulter erfolge bis 80 Grad ohne Schmerze
n, danach mit starken Schmerzen. Das
Elevationsausmass
sei unter Schmerzen vollständig
. Ab 60 Grad ziehe die Beschwerdeführerin die Schulter hoch und blockiere die weitere Elevation. Die Drehung auswärts/einwärts
betrage 60°-0-70°. Die Abduktion un
d Ad
d
uktion des rechten Arms sei
in
der Frontaleben
e
schmerzhaft. Das
volle
Ausmass
könne
aber
langsam erreicht wer
den. Der Schürzengriff auf Höhe L4 sowie der Nackengriff seien möglich. Der
musculus
pectoralis
sei
rechts verkürzt. D
er
musculus
trapezius
sei rechts
etwas
verkürzt
. Am Vorderrand des
musculus
trapezius
pars
horizontalis
finde sich
ein
Triggerpunkt
,
ebenso am
musculus
supraspinatus
mit Ausstrahlung auf die Schulter. Der
Triggerpunkt
am
musculus
levator
scapulae
strahle zu den
Schul
tern und Ellenbogen aus. Dabei würden vegetative
Begleitreaktionen
mit
Schwitze
n bestehen
.
Am
musculus
infraspinatus
bestehe
ein
weiterer
Trigger
punkt
.
Der Kraftgrad der m
otorische
n
Funktionsprüfung
der Hände betrage links M5 und rechts M
4.
Der
Biceps
- und
Tricepssehnenreflex
sei seitengleich. Es bestehe keine Sensibilitätsstörung der Arme. Die Sens
ibilität der Halswirbel- und Bru
stwirbelsäule
und der Schulter sei in Ordnung.
Die Prognose sei unklar. Im Übrigen
verwies
Dr.
E._
hierfür
auf die Berichte der Klinik für orthopädisc
he Chirurgie
des
B._
. Es bestehe eine schmerzhafte
Bewegungseinschränkung im Bereich des rechten Schultergelen
kes (
Urk.
8/28/4). Das Heben auch schon leichter Gegenstände über Schulter
höhe könne die Beschwerdeführerin nicht schmerzfrei durchführen. Sodann sei die Kraft der rechten Hand schmerzbedingt vermindert.
Ebenfalls seien die Bewegungen
,
die beim Wischen von
Fussböden
erforderlichen seien
,
schmerz
bedingt
nicht über einen längeren Zeitraum auszuführen. Zu Hause könne die Beschwerdeführerin die Hausarbeit nur in Etappen erledigen, da sonst der Schmerz
exazerbiere
.
Die bisherige Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin eher nicht mehr zumutbar. Die Einschränkung
liesse
sich zum Teil durch medizini
sche
Massnahmen
vermindern. So etwa, indem das aktuelle
Bewegungsausmass
der Schulter zum Beispiel durch Physiotherapie und Heimübungen erhalten bleibe.
In einer angepassten Tätigkeit (keine Gewichte, keine Überkopfarbeiten, keine Wischarbeiten) könne die Arbeit schrittweise wieder aufgenommen wer
den. Im Übrigen werde
hierfür
auf die Beurteilung durch die Klinik für orthopä
dische Chirurgie
des
B._
verwiesen
(
Urk.
8/28/5)
.
Mit
Schreiben zuhanden der Beschwerdeführerin
vom 1
4.
Juni 2013 führte Dr.
E._
auf entsprechende
s
Ersuchen
sodann
im Wesentlichen aus, bei nach wie vor gewissenhaft auswärts durchgeführter Physiotherapie sowie stets durchgeführten Heimübungen habe sich das schmerzarme
Bewegungsaus
mass
im Bereich des rechten Schultergelenkes nicht verbessert. Nach wie vor leide die Beschwerdeführerin unter akuten
Schmerzexa
z
erbationen
im Bereich des rechten Schultergelenkes, die sie, trotz Einnahme von Analgetika, in ihren Alltagstätigkeiten einschränken und behindern würden. Auch in sitzender Tätigkeit (arbeiten am PC) stelle sich
in Kürze ein starker Schulterschmerz ein.
Eine leichte, angepasste Tätigk
eit ohne Heben, Tragen und Tran
s
p
ortiere
n
von Lasten und ohne Arbeiten in Armvorhaltepositionen oder über Kopf wäre mög
lich. Es wäre aus ihrer Sicht sinnvoll, dies
e
Tätigkeit mit einem 50% Pensum zu beginnen und über ein halbes Jahr den weiteren Verlauf zu evaluieren. Beur
teilungen von längerfristigen Arbeits- und Erwerbsfähigkeiten im gutachterli
chen Sinne würden am Schmerzzentrum nicht festgelegt, da der entsprechende interne Auftrag fehle (
Urk.
8/40).
3.4
Am 1
5.
August 2013 wurde die Beschwerdeführerin von
der
RAD-Fachärztin FMH für orthopädische Chirurgie und Traumatologie med.
pract
.
F._
orthopädisch/rheumatologisch untersucht.
Im
Untersuchungsbericht vom
2.
September
2013
diagnostizierte
med.
pract
.
F._
mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (1) eine schmerzhafte Bewegungs- und
Belastungsein
schränkung
der rechten Schulter bei Status nach zweimaliger Operation (
arthroskopische
Bursektomie
und
Acromioplastik
02/11 und
arthroskopische
Bizepstenotomie
01/12
)
und (2) eine
Acromioclaviculargelenksarthrose
. Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit stellte sie keine (
Urk.
8/45/6). Die Beschwerdeführerin habe sich flüssig im Stehen ausgezogen, ohne Festhalten am Mobiliar
,
mit angedeuteten Trickbewegungen des Armes bei
m
Abstreifen des Oberteils.
Die
Schwingung der
Hals-/
Brust- und
Lenden
wirbelsäule
sei
physiologisch
.
Es bestehe keine Skoliose. An der Halswirbelsäule seien keine Narben feststellbar; auch kein Hartspann oder Druckschmerz
para
vertebral
. Ebenso wenig würden Druckschmerzen bei den Dornfortsätze und den Facetten sowie im Bereich der lateralen Halsweichteile bestehen. Die Wirbel
säu
le sei im Lot. Im Bereich der Brustwirbelsäule
seien
keine Narben
feststellbar
. Die
Paravertebralmuskulatur
sei physiologisch ausgebildet. Es
f
i
nde sich im Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule
kein Hartspann paravertebral. Eben
falls
würden
weder Druck-
noch
Klopfschmerzen
im Bereich
der Dornfortsätze der Brustwirbelsäule
bestehen. Dasselbe gelte für die
Costotransversalgelenke
. Bei vollständiger Beschwerdefreiheit sei von einer Exploration der übrigen
Wir
belsäulenabschnitte
sowie von einer Bewegungsprüfung der Brust- und
Len
denwirbelsäule
abgesehen worden. Mit Bezug auf die oberen Extremität
en bestehe ein seitengleiches phys
iologisches Muskelrelief. Der Nackengriff sei links frei möglich. Rechts würde
n die Langfinger den Dorn
fortsatz C2 auf Höhe des
distalen
Interphalangealgelenk
s
(
DIP
)
Digitus
2/3 erreichen. Der
Schüt
zen
griff
sei links frei möglich. R
echts werde
beim
Schützengriff
der Dornfortsatz L1 mit dem Daumen erreicht. Die Beweglichkeit der Schultergelenke betrage bei Ante-/Retroversion rechts 120°-0-30° und links 160°-0-30° respektive bei Ab
/Adduktion rechts 100°-0-30° und links 160°-0-30°. Die Innen-/
Aussen
rotation
betrage rechts 95°-0-50° und links 95°-0-50° respektive bei
Innen
/
Aussen
rotation
in 90° Abduktion rechts 60°-0-90° u
nd links 85°-0-90° (
Urk.
8/45/4f.
). Hinsichtlich der rechten Körperseite bestehe beim
Sternoclavi
culargelenk
,
M
usculus
levator
scapulae
sowie über allen Abschnitten der
Sca
pula
kein Druckschmerz;
jedoch beim rechten
Acromioclaviculargelenk
,
Sulcus
Musculus
bicipitis
sowie Fornix.
Sodann
bestehe ein leichter Druckschmerz beim
Coracoid
.
Im Übrigen
seien
rechts
weder Hartspann noc
h
Myogelosen
feststellbar gewesen
. Das
Impingement
-
Zeichen sei
negativ
. Hinsichtlich der linken Körperseite
bestehe
beim
Sternoclavicular
- und
Ac
romioclaviculargelenk
, beim
Sulcus
M
usculus
bicipitis
und
Musculus
levator
scapulae
sowie
Coracoid
k
ein Druckschmerz. Der Fornix sei frei.
Sodann
seien
auch links
weder
Hart
spann
noch
Myogelosen
feststellbar
. Das
Impingement
-Zeichen sei
negativ
. Die Ellenbogenflexion/-extension betrage rechts 150°-0-10° und links 150°-0-10°. Sodann betrage die Pronation/
Supination
rechts 90°-0-80° respektive links 90°-0-80°. Beide Ellenbogengelenk
e
hätten weder
Reizzustä
nd
e
, Schwellung
en
noch Hartspann auf
gewiesen
. Die Tender- und
Triggerpoints
seien beidseits
druckdo
lent
. Demgegenüber bestehe beidseits weder über dem
Epicondylus
radialis
und
ulnaris
noch beim
Sulcus
lunaris
ein Druckschmerz. Bei beiden Handgelenk
en
sei
en
hinsichtlich der dorsalen Extension/Flexion eine Beweglichkeit von 80°
0
60°
und hinsichtlich der
Ulnar
-/Rad
i
a
labduktion 30°-0-20° festgestellt worden. Im Übrigen
würden beidseits weder Reizzustä
nd
e
noch Druck- respek
tive Bewegungsschmerz
en
bestehen. Bei völliger Beschwerdefreiheit sei auf die Untersuchung der unteren Extremitäten verzichtet worden.
Inspektorisch
bestehe ein flüssiges Gangbild ohne Hilfsmittel. Die Beinachsen seien physiolo
gisch. Weiter bestehe ein Beckengradstand sowie ein seitengleiches
Muskelre
lief
(
Urk.
8/45/5). Sowohl der
Biceps
- und
Tricepssehnen
-Reflex als auch der Radiusperiost-Reflex seien beidseits auslösbar. Pathologische Reflexe hätten nicht ausgelöst werden können. Bei der Prüfung der groben Kraft habe die Beschwerdeführerin eine leichte Kraftminderung der rechten Hand demonstriert. Sensibilitätsstörungen seien nicht eruiert worden (
Urk.
8/45/6).
Im Rahmen der Unters
uchung sei auch der Serumspiegel
der von der Beschwerdeführerin als
regelmässig
eingenommen angegebenen Schmerzmittel bestimmt worden.
Meta
mizol
(
Novalgin
) sei entgegen ihren
Angaben, wonach sie
regelmässig
3
x
2 Tabletten einnehme, nicht nachweisbar
gewesen
. Der nachgewiesene
Duloxe
tin-Spiegel
(
Cymbalta
) sei mit einer Einnahme am Morgen vor der Untersu
chung vereinbar.
Zusammenfassend schloss med.
pract
.
F._
, die
Beschwerdeführerin
sei
se
it
Juli 2012 in ihrer bisherigen Tätigkeit zu 50
%
respektive
in einer
-
näher
um
schriebenen
-
leidensange
passten Tätigkeit
zu 100
%
arbeitsfähig
(
Urk.
8/45/7).
Hinsichtlich des von ihr genannten Zeitpunktes stellte sie auf die
Befund
aufnahme
von
Dr.
A._
in seinem Konsiliarbericht vom 2
5.
Juni 2012 (vgl.
E.
3.2) ab (
Urk.
8/45/6 unten und
Urk.
8/45/7).
3.5
Am
9.
Oktober
2013
wurde
in der Klinik
C._
bei der Beschwer
deführerin eine Schulterarthroskopie rechts
mit Re-
Acromioplastik
, AC-Gelenkresektion
sowie
Ro
tatorenmanschetten
-Rekonstruktion
vorgenommen.
Dem Operationsbericht von
Dr.
med.
G._
,
Leitender Arzt und
Fach
arzt FMH für
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsappa
rates
,
vom 9. Oktober 2013
, Klinik
C._
,
sind
die
Diagnose
n
(1) eine
r
extraartikuläre
n
und
intratendinöse
n
hochgradige
n
Partialruptur der
Supraspi
natussehne
sowie (2) eine
r
aktive
n
AC-Arthrose rechts zu entnehmen (
Urk.
8/24/1).
Die Beschwerdeführerin habe im Februar 2010 ein
Verhebetrauma
erlitten und klage seither über
antero
-laterale Schulterschmerzen rechts. Im Nachgang der zweimaligen Schulterarthroskopie am
3.
Februar 2011 und am 1
7.
Januar 201
2 mit
Acromioplastik
und
Bicepst
enotomie
sei
en
ein
anterolate
raler
Belastungsschmerz mit klinisch und bildgebender aktivier
ter AC-Arthrose sowie deutliche
Zeichen einer
Supraspinatus-Tendinopathie
bei im
Arthro-
Mag
netic
Resonance
Imaging
(
MRI
)
extraartikulärer
Partialruptur der
Supraspi
natussehne
verblieben
(
Urk.
8/24/1).
4
4
.1
Die
Parteien
gingen übereinstimmend davon aus, dass die Beschwerdeführerin seit dem
5.
Juli 2010
sowohl in der angestammten als auch in einer
leidensan
gepassten
T
ätigkeit zu 100
%
arbeitsunfähig war.
Sodann
ging die
Beschwerde
gegnerin
im angefochtenen Entscheid vom 1
9.
November 2013 davon aus, dass der Beschwerdeführerin seit Juli 2012 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer
näher umschriebenen
-
Verweistätigkeit zuzumuten war. Hierfür
stützte
sie
sich
im Wesentlichen auf
den
orthopädisch/rheumatologische
n
Untersuchung
s
be
richt
der
RAD-Ärztin
vom
2
.
September
2013
(
Urk.
8/45/1-7
; vgl.
auch
Fest
stellungsblatt
zum Beschluss vom 11. Juli 2012,
Urk.
8/31/4)
.
4
.
2
Nach Art. 49 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) beur
teilen die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) die medizinischen Voraussetzun
gen des Leistungsanspruchs.
Dazu führen sie
g
emäss
Art. 49 Abs. 2 IVV bei Bedarf selber ärztliche Untersuchungen durch. Den RAD-Berichten, die zu den sogenannten versicherungsinternen Beurteilungen gehören, kann
Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen
(
Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014
vom
3.
Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf
BGE 139 V 225
E.
5.2;
135 V 465
E.
4.4
und E.
4.7).
4.3
Bei der Ä
rzt
in des RAD, welche
die Beschwerdeführerin unter
suchte, handelt es sich um eine orthopädische Fachä
rzt
in
.
Der
Bericht beruht auf der
klinischen
Untersuchung
vom 1
5.
August 2013
, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der relevanten
Vorakten
abgegeben worden. Die Beurteilung
von med.
pract
.
F._
ist
schlüssig und nachvollziehba
r und steht
darüber hinaus
hinsichtli
ch der erhobenen Befunde mit
den
Vorakten
, insbesondere
mit
dem
Untersuchungsbericht von Dr.
E._
datierend
vom 2
4.
April 2013
im Einklang
(vgl. E. 3.3)
. Es kann
somit
auf
die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung
im beweiskräftigen
RAD-Untersuchungsbericht
abgestellt werden.
Daran
vermag
entgegen dem Vorbringen der
Beschwerdeführerin -
auch nichts zu ändern
, dass
Dr.
E._
in ihre
n
Bericht
en
vom
2
4.
April 2013 respektive
mit Schreiben
1
4.
Juni 2013 zuhanden der Beschwerdeführerin
erwog
, es könne die Arbeit in einer angepassten Tätigkeit schrittweise
respektive
zunächst im 50
%
Pensum wieder aufgenommen
und
der
weitere Verlauf über ein halbes Jahr
evaluier
t
werden
(
Urk.
8/28/5
,
Urk.
8/40
)
.
Zunächst
sind dem Bericht
vom 24. April 2013
keinerlei Begründungen dafür zu entnehmen, weshalb Dr.
E._
eine
schrittweise Arbeitsaufnahme
erwog
.
Im Übrigen ist mit der Empfehlung zur schrittweisen Wiederaufnahme nicht gleichzeitig gesagt, es sei der Beschwerdeführerin eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit nicht zumutbar.
Im Schreiben vom 1
4.
Juni 2013
hat
sich
Dr.
E._
sodann
hauptsäch
lich auf die subjektiven Angaben der Beschwer
deführerin
abgestützt
und ihre
r
Beurteilung
kaum objektive Befunde bei
gefügt
, weshalb
ihre
Einschätzung
zur Arbeitsfähigkeit
nicht nachvollzogen werden kann
. Kommt hinzu, dass Dr.
E._
im Schreiben vom 1
4.
Juni 2013
selbst einräumte,
Beurtei
lungen über die
längerfristige Arbeits- und Erwerbsfähig
keit
im gutachterlichen Sinne
würden am Schmerzzentrum nicht festgelegt
.
Darüber hinaus hat das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zwei
felsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Die unterschiedliche
Einschätzung der Arbeitsfähigkeit erklärt
sich hier zwanglos aus der Verschiedenheit von Behandlungsauftrag einerseits und Begutachtungsauftrag andererseits (Urteil des Bundesgerichts 9C_842/2009 vom 1
7.
November 2009 E.
2.2 mit Hinweisen).
Wie die Beschwerdeführerin zutreffend erkannte, hat
sich
Dr.
A._
naturgemäss
weder
in
den aktenkundigen
Konsiliarb
erichten
noch im Operations
bericht vom
2.
März 2011
und
Austritts
bericht vom
4.
Februar 2011
zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin
geäussert
(Urk.
8/13/4f.
=
Urk.
8/14/9f.,
Urk.
8/14/7f.,
Urk.
8/14/11
-24,
Urk.
8/15,
Urk.
8/16/
6-9
,
Urk.
8/
17,
Urk.
8/
19)
.
Einzig im
Bericht vom 25.
Juni 2012
(
Urk.
8/17
, E. 3.2
)
hielt
Dr.
A._
fest,
die Beschwerdeführerin habe angegeben, sich mit den Beschwerden so relativ gut arrangieren zu können.
E
ine Rückkehr in die ursprüngliche Berufstätigkeit mit anhaltender Überkopfarbeit sei
jedoch
nach wie vor nicht vorstellbar. Dabei handelte es sich offensichtlich um die subjektive
n
Angabe
n
der Beschwerde
führerin und nicht um seine eigene Einschätzung.
Dass sich Dr.
A._
darüber hinaus zur Arbeitsfähigkeit der
Beschwerdeführerin geäussert haben soll,
ergibt
sich
entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin (
Urk.
1 S. 5
und S. 10)
-
weder aus der Stellungnahme des RAD vom 1
1.
Juli 2012
(Urk.
8/31/4)
noch aus dem Untersuchungsb
ericht
von med.
pract
.
F._
vom 2.
September 2013 (
Urk.
8/45/1-7).
Der Einwand
, die beurteilende RAD-Ä
rztin habe sich
im Rahmen
ihrer Arbeitsfähigkeitsbeurteilung auf einen inexistenten Bericht von Dr.
A._
abgestützt,
geht damit ins Leere
.
Hinsichtlich des
Einwand
es
,
sowohl
die Ärzte des
B._
als auch
die
RAD
-
Ärztin
hätten
die Sehnenruptur offensichtlich übersehen
,
ist nicht einsichtig
,
inwiefern
dadurch
die Arbeitsfähigkeit über das im
RAD
Unter
suchungsbericht
vom
2.
September 2013
festg
elegte Mass
hinaus
weiter ein
ge
schränk
t
wäre
. So wurde doch
von der beurteilende RAD-Ärztin
auch aufgrund
des
funktionellen Einschränkungen
bereits
eine verminderte Belastbarkeit der rechten Schulter festgestellt und im Rahmen
der
Arbeitsfähig
keitsbeurteilung
berücksichtigt
.
Dass – wie von der Beschwerdeführerin vorgebracht - aufgrund der
Sehnenruptur
von einer Verschlechterung des Gesund
heitszustandes und von einer noch immer bestehenden 100%igen Arbeitsunfä
higkeit ausgegangen werden müsste, ist aufgrund der
medizinischen Unterlagen
nicht ausgewiesen.
Im Gegenteil
führte die RAD-
Ärztin
im Rahmen ihrer Stel
lungnahme vom 2. November 2013 aus, mit der erfolgten Rekon
struktion der
Rotatorenmanschette
und Sanierung der
AC-Gelenks
arthrose
sei keine Ver
schlechterung gegenüber d
em
Zustand vor der Operation ausgewiesen
(Urk.
8/51/5). Ausserdem
räumte
die Beschwerdeführerin
selbst ein, die Opera
tion sei gut verlaufen (
Urk.
1 S. 14).
Darüber hinaus ist
die postoperativ bedingte Rekonvaleszenz
gemäss den beschwerdeweise eingereichten Zeugnis
sen der Klinik
C._
vom 1
0.
Oktober 2013 (
Urk.
3/4,
Urk.
3/5)
angesichts
deren
Begründungsdicht
e
und
mangels Dauerhafti
gkeit
der Einschränkung
nicht geeignet
,
die vom 1. März 2012 bis 30.
September 2012 zu
gesprochene Rente wieder aufleben zu lassen.
Mit ihren übrigen
Einwänden
gegen den
RAD-
Bericht
vom
2.
September
2013
(
vgl.
Urk.
1 S. 13
f.
Ziff.
9.6) ist die Beschwerdeführerin mangels Relevanz für die hier interessierenden Fragen nicht zu hören.
Zusammenfassend ist mit dem im Sozialversicherungsrecht
massgebenden
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass
sich der Gesund
heitszustand der
Beschwerdeführerin
in erheblicher Weise verbessert hat und ihr nunmehr
jedenfalls seit
Juli 201
2
eine angepasste Verweis
tätigkeit
(
mit
körper
lich leichter wechselbelastender Tätigkeit, ohne Überkopfarbeiten und A
rbeiten in ständiger Armvorhalte
position, insbesond
ere ohne repetitiv
e Tätigkeiten mit Belastung der Arme, ohne Heben, Tragen und Transportiere
n
von Lasten über 5 bis 8
kg
[unter ungünstigen Hebeln]
, in günstiger
Bela
stungs
position
[
körper
nah
, bis Lendenhöhe]
übe
r 20 kg sowie ohne andauernde Vi
brationsbelastungen und Nässe-/Kälteexposition)
zu
mindestens 80
%
(vgl.
E.
5.1)
zumutbar ist.
Weder
med.
pract
.
F._
noch
Dr.
E._
haben
ihre
Arbeitsfähig
keit
sbeurteilungen
von beruflichen
Rehabilitati
ons
massnahmen
abhängig gemacht
.
Im Gegenteil
ist die
Beschwerdefüh
rer
in
aufgrund
ihrer
langjährigen Berufserfahrung und
kurzen Abwesenheit vom Arbeits
markt
sowie im Hinblick auf das bescheinigte Belastungsprofi
l
ohne berufli
che
Massnahm
en
in der Lage, einer
rentenausschliess
enden
Erwerbs
tätig
keit nachzugehen.
Soweit
die Beschwerdeführerin
vorbringt
,
sie sei
auf
beruf
liche
M
assnahmen
angewiesen (
Urk.
1 S. 8)
,
ist sie
damit auf
eine
Neuan
meldung zu verweisen.
5.
5.1
Die IV-Stelle hat die Beschwerdeführerin gestützt auf den Abklärungsbericht vom 28. Januar 2013 als teilerwerbstätige Hausfrau eingestuft, wobei sie den Anteil der Erwerbstätigkeit auf 80
%
und den Anteil der Haushalttätigkeit auf 20
%
festgesetzt hat
(
Urk.
8/29/2)
. Weiter kam die Abklärungsstelle zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin im Haushalt
zu 15.50
%
eingeschränkt
ist
(Urk.
8/29/7)
.
5.2
Der Einwand der Beschwerdeführerin, sie sei aufgrund
ihre
r
Einschränkungen und
Beschwerden in de
r
Schulter hinsichtlich
der Position Ernährung zu 50
%
und nicht
-
wie im Abklärungsdienst festgehalten - zu 5
%
einge
schränkt
,
wurde
nicht näher begründet und
ist
damit nicht nachvollziehbar
. Insbesondere
greift das Gericht
nur dann
in das Ermessen der Abklärungsperson ein, wenn klar feststellbare
Fehleinschätzungen oder An
haltspunkte für die Unrichtigkeit der Abklärungsresultate (beispielsweise infolge vo
n Widersprüchlichkeiten) vor
lie
gen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass
die fachlich kompetente Abklä
rungspe
rson näher am konkreten Sachver
halt i
st als das im
Beschwerde
fall
zu
ständige Gericht (BGE 128 V 94 E. 4
).
Vorliegend ist d
er
Abklärungsbe
richt
von einer qualifizierten Person
in
Kenntnis
der
örtlichen und räumlichen Verhältnisse
und
unter Berücksichtigung der Angaben der Beschwerdeführerin
sowie
bezüglich der einzelnen Einschränkungen
begr
ündet,
plausibel
und
angemessen detailliert
verfasst worden
, womit er sowohl für
Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt
als auch hinsichtlich des
mutmassli
chen
Umfang
s
der erwerblichen Tätigkeit im
Gesundheitsfall als
voll beweis
kräftig
qualifiziert
(AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffent
lichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 73
3/03 vom
6.
April 2004 E.
5.1.2)
.
Im Übrigen
würde
sich
selbst bei
Annahme einer 50%i
gen Ein
schränkung
hinsichtlich der Position
Ernährung am Ergebnis nichts ändern
, was nachfol
gend aufzuzeigen sein wird
(
E. 6.2
).
5.3
Der Einwand, wonach Ehemann und Sohn in der Regel nicht zu Hause
seien
, wenn
sie
sich dem Kochen respektive der Wohnungspflege widme, ist eben
so wenig stichhaltig.
Nach
konstanter Bundesgerichtspraxis
ist
bei der Ermittlung der gesundheitsbedingten Einschränkung in der Erledigung der
Haushaltarbei
ten
sowohl die Schadenminderungspflicht als auch die Beistandspflicht des Ehepartners in Rechnung
zu stellen
. Konkret verlangt die
Schaden
s
minderungs
pflicht
, die anfallenden Hausarbeiten so gut wie möglic
h einzuteilen, nament
lich
unter In
an
spruchnahme der Hilfe der Familienmitglieder.
Insbesondere besteht
bei der Besorgung des eigenen Haushalts
in der Regel
mehr Spielraum und Flexibilität betreffend die Einteilung und Ausführung der Arbeiten als im Rahmen eines
ausserhäuslichen
Arbeitsverhältnisses (Meyer/
Reichmuth
, a.a.O.,
Art.
28a N 175 mit Hinweisen)
.
6
.
6
.1
Unbestritten ist, dass zur Ermittlung des Invaliditätsgrades die gemischte Methode anzuwenden ist und die Bemessungsfakto
ren "Anteil Erwerbstätigkeit" 80
%
bzw
. "Anteil Haushalt
s
tätigkeit" 20
%
betragen. Die In
validität bestimmt sich demnach grundsätzlich dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommen
s
- und im Haus
halt
s
bereich ein Betätigungsvergleich vorge
nommen wird (
E. 1.3
), wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten
und gewichteten
Teilinvaliditä
te
n
ergibt (vgl. BGE 130 V 396 E
.
3.3).
6
.2
Die
IV-Stelle
ging beim Einkommensvergleich von ein
em
Validenein
kommen
von
Fr.
60'227.30 für ein
Pensum von
80
%
im Jahre 20
12
aus und errech
nete gestützt auf die seit
Juli 201
2
zumutbare 100%ige Ar
b
eit
s
fähigkeit
in einer
leichten, angepassten Verweistätigkeit (be
i
spielsweise Qualitätskontrolle,
Abfüll
arbeiten
oder leichte, administrative Tätigkeiten)
ei
n
Invali
deneinkom
men
von
Fr.
43'014.30
für ein Pensum von 80
%
, was einer Erwerbseinbusse von
Fr.
17'213.-- bzw. 28.58
%
entspricht
(
Urk.
8/30)
.
Gewichtet
erhielt sie einen
ausserhäuslichen
Teilinvali
ditätsgrad von 22.86
%
.
Gestützt auf die
Abklärung vor Ort
ging
die IV-Stelle
weiter
von
eine
r
15.5
%ige
n
Einschrän
kung im Bereich der Haushaltführung
aus
, was
eine
n
Teilinvaliditätsgrad von 3.1
%
ergab. Daraus resultierte ein Gesamti
nvaliditätsgrad von
rund 26
%
(
Urk.
2 S.
2). Dieses Vorgehen
ist gestützt au
f den Arbeitge
berbericht vom 2
7.
Sep
tember 2011 (
Urk.
8/12) sowie den IK-Auszug vom
5.
Juli 20
13
(
Urk.
8/42
) und unter Hinweis auf
den Abklärungsbericht
vom
2
8.
Januar 2013 (
Urk.
8/29)
sowie
den Tabellenlohn für Hilfsarbeiten gemäss den
vom Bundes
amt für Statistik periodisch herausgegebene Lohnstrukturerhebungen (LSE 2010
, S. 26, Tabelle TA1, TOTAL, Anforderungsniveau 4)
nicht zu beanstanden.
Selbst wenn – wie von der Beschwerdeführerin beantragt – hinsichtlich der Ein
schränkung im Haushaltsbereich
bei
der Position Ernährung von einer 50%igen Beeinträchtigung ausgegangen würde, was gewichtet
zu einer
Einschränkung
von 19
%
(50
%
/100 x 38, vgl.
Urk.
8/29/5) und
damit zu
eine
r
häusliche
n
Teilin
validität
von
6.52
%
(
19
%
+ 4
%
+ 9.6
%
=
32.6
%
/100 x 20) führen würde, resultierte daraus eine rentenausschliessende Gesamtinvalidität von 29.38
%
(6.52
%
+
22.86
%
)
.
Der angefochtene Entscheid erweist sich auch hinsichtlich des Zeitpunkts der Rentenaufhebung (vgl.
Art.
88a
Abs.
1
IVV
) als richtig. Da auch der unange
fochtene Rentenbeginn zu keiner gerichtlichen Korrektur Anlass gibt, ist die Beschwerde abzuweisen.
7
.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen und ausgangsgemäss vo
n der
Beschwerdeführer
in
zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).
Das Gericht
erkennt
:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
600
.-- werden
der Beschwerdeführerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge
stellt.
3
.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
Rechtsanwalt Ivo Wiesendanger
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4
.