Decision ID: 71cbd487-33e9-58cf-a4fd-5b7126f31a40
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1954, absolvierte erfolgreich die
Handelsmittel
schule
und begann hernach eine Ausbildung zur Werbeassistentin, die sie ohne Ab
schluss
beendete (
Urk.
9/19/2). In der Folge war die Versicherte mit
Unter
brüchen
bei wechselnden Arbeitgebern als Junior Texterin, Barkeeperin, Kor
rek
torin und Geschäftsführerin eines Tagescafés angestellt. Zum Teil war sie da
ne
ben
in geringem Umfang auch als Inhaberin ihres Textbüros „
Y._
“ selb
stän
dig erwerbstätig (
Urk.
9/9 und 9/45/1). Am 15. August 1991 wurde sie allein
er
ziehende Mutter einer Tochter (
Urk.
9/1 und 9/12/2). Ab September 1993 war sie
zuerst freiberuflich und danach im Angestelltenverhältnis, vorwiegend im
Sekre
tariatsbereich
, mit einem Teilzeitpensum wieder erwerbstätig (Urk. 9/9/3 und 9/45). Seit 1996 leidet die Versicherte an einem rezidivierenden
Mammakar
zi
nom
, weswegen sie sich zahlreichen Operationen, medikamentösen Therapien und einer Radiotherapie unterziehen musste (Urk. 9/11/5, 9/17 und 9/23/6). Zu
letzt war sie ab dem 1. Juni 2011 mit einem Pensum von 60
%
als Management
Assistant
bei der
Z._
angestellt (
Urk.
9/12/5 und 9/24).
1.2
Am 2
8.
Dezember 2012 meldete sich die Versicherte bei der
Sozialversiche
rungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (
Urk.
9/10 und 9/12). Diese tätigte darauf erwerbliche (
Urk.
9/16, 9/19, 9/24 und 9/26) und medi
zinische (
Urk.
9/23 und 9/32) Abklärungen. Am
9.
August 2013 erliess sie einen negativen Vorbescheid (
Urk.
9/48), gegen den die Versi
cherte Einwand erhe
ben liess (
Urk.
9/53). Dieser wurde unter Einreichung neuer Arztberichte (vgl.
Urk.
9/57) ergänzend begründet (
Urk.
9/58). Die IV-Stelle zog darauf einen Arztbericht von
Dr.
med.
A._
, Fachärztin FMH für Allge
meinmedizin, vom 3
0.
Januar 2014 bei (
Urk.
9/60). Danach stellte sie mit Vorbe
scheid vom 1
4.
Mai 2014 ab dem
1.
Oktober 2013 eine
Dreiviertels
rente
in Aus
sicht (
Urk.
9/65), wogegen die Versicherte wiederum Einwand erhe
ben liess (vgl.
Urk.
9/71 und 9/75). Mit Verfügung vom 10. September 2014 sprach die IV-Stelle der Versicherten wie angekündigt ab dem
1.
Oktober 2013 eine Dreivier
tels-Invalidenrente zu (vgl.
Urk.
2 und 9/81).
2.
Gegen die Verfügung vom 1
0.
September 2014 liess die Versicherte mit Eingabe
vom 1
3.
Oktober 2014 (
Urk.
1) Beschwerde erheben mit dem Antrag, die ange
foch
tene Verfügung sei aufzuheben und der Beschwerdeführerin sei ab dem
1.
Oktober 2013 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; unter Kosten- und
Ent
schädigungsfolgen
zulasten der Beschwerdegegnerin. Ferner liess sie um Gewäh
rung der unentgeltlichen Prozessführung ersuchen (
Urk.
1 S. 2). Dieses Gesuch wurde am 1
8.
November 2014 zurückgezogen (
Urk.
7). Die IV-Stelle schloss am
1
9.
Dezember 2014 auf Abweisung der Beschwerde
(
Urk.
8)
. Davon hat die Gegen
partei mit Schreiben vom 2
4.
Mä
rz 2015 Kenntnis erhalten (Urk.
11).
Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften wird, soweit erforder
lich,
in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All
g
emeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1
des Bun
desge
setzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Be
ei
nträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt
zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7 Abs. 2
ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen,
nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der
Invaliditäts
grad
gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund ei
nes Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen,
das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch
eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte
(sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum
Erwerbseinkom
men
, das sie
erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Vali
denein
kom
men
).
Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen
Erwerbsein
kommen
ziffernmässig möglichst genau er
mit
telt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der
Einkom
mensdifferenz
der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allge
meine Methode des
Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hin
weisen).
2.
Beim Erlass der angefochtenen Verfügung vom 1
0.
September 2014 zog die
Be
schwerdegegnerin
in Betracht, dass die Beschwerdeführerin ohne gesundheit
liche
Einschränkung zu 100
%
erwerbstätig wäre. In der zuletzt ausgeübten Tä
tigkeit als Direktionssekretärin sei sie vom
5.
Oktober 2012 bis zum 30. Juni 2013 zu 100
%
arbeitsunfähig gewesen. Seit dem
1.
Juli 2013 sei ihr diese Tä
tigkeit wie
der zu 40
%
zumutbar. Das reduzierte Pensum von 40
%
entspreche in diesem Fall einer angepassten Tätigkeit (40
%
auf die ganze Arbeitswoche aufgeteilt). Dementsprechend führte die Beschwerdegegnerin einen
Einkom
mensvergleich
durch, bei dem sie einen Invaliditätsgrad von 60
%
ermittelte, der einen An
spruch
auf eine
Dreiviertelsrente
begründe (
Urk.
9/81).
Demgegenüber wird in der Beschwerdeschrift geltend gemacht, dass die Be
schwer
deführerin in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit gänzlich arbeitsunfähig sei.
Es sei ihr lediglich noch eine leidensangepasste Tätigkeit zu 40 % zumutbar (
Urk.
1
S. 4).
3.
Zu Recht hat keine der Parteien in Frage gestellt, dass die Beschwerdeführerin als im Gesundheitsfall voll Erwerbstätige zu qualifizieren ist (vgl.
Urk.
9/33 und 9/53/2). Darüber hinaus ist in medizinischer Hinsicht unbestritten und mit di
ver
sen ärztlichen Unterlagen belegt, dass die Beschwerdeführerin an einem re
zi
divierenden
Mammakarzinom
leidet (Urk. 9/11/5, 9/17 und 9/23/6). Wegen des
Auftretens eines Rezidivs, das am 2
2.
November 2012 operativ entfernt werden
musste (Urk. 9/38/3), attestierten ihr
Dr.
med.
B._
, Facharzt FMH
für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, und
Dr.
med.
C._
, Facharzt
FMH für Onkologie vom
D._
, ab dem 5. Oktober 2012 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (vgl.
Urk.
9/11, 9/23, 9/32, 9/35, 9/38 und
9/57). Die einjährige Wartezeit begann folglich am 5. Oktober 2012 zu laufen. Dementsprechend haben die Parteien auch rich
tig erkannt, dass eine Rente ab
dem
1.
Oktober 2013 zur
Diskussion steht (vgl.
Urk.
1 und 2; Art. 28
Abs.
1 in Ver
b
indung mit
Art.
29
Abs.
3 IVG). Schliesslich ist auch unbestritten, dass für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Management
Assistant
mindestens eine Ar
beits
unfähigkeit von 60
%
besteht und die Be
schwerdeführerin in einer ange
passten Tätigkeit nicht mehr als zu 40 % ar
beitsfähig ist. Aus den Akten erge
ben
sich keine gegenteiligen Hinweise.
4.
4.1
Strittig ist, ob die
Beschwerdegegnerin
die
von der Beschwerdeführerin zuletzt aus
geübte Tätigkeit als Management
Assistant
in einem Pensum von 40
%
zu Recht
als
leidensangepasst
qualifiziert
und
dementsprechend zu Recht einen
Invalidi
täts
grad
von lediglich 60
%
ermittelt und einen eine
Dreiv
i
ertelsrente
über
stei
gen
den Renten
anspruch verneint hat (vgl.
Urk.
1 und 2).
4.2
In erwerblicher Hinsicht ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin ihre letzte Anstellung als Management
Assistant
bei der
Z._
, welche die Arbeitgeberin per Ende April 2013 gekündigt hatte, aus invaliditätsfremden
Gründen verloren hat (vgl. Urk. 9/24/1, 9/24/5, 9/26/1, 9/26/7 und 9/45/3). Es ist
daher bei der Ermittlung des hypothetischen
Valideneinkommens
nicht mit über
wiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Beschwerdefüh
rerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigung in der Zeit von Oktober 2013 bis zum Erlass der angefochtenen
Verfügung
vom 1
0.
September 2014 mit einem Pensum von 100
%
bei der
Z._
beschäftigt gewesen wäre. Das
im Rahmen dieser Tätigkeit erzielte
beziehungsweise erzielbare
Einkommen kann
daher zur Berechnung des Invaliditätsgrades
weder als Validen- noch als
Invali
deneinkommen
herangezogen werden
, sondern es ist auf einen Tabellenlohn
abzustellen
. Dementsprechend spielt es auch keine Rolle, dass von Seiten der
vor
maligen
Arbeitgeberin lediglich bestätigt wurde, man habe der Beschwerde
füh
rerin anlässlich eines Gespräches vom Mai 2012 zusätzlich zu ihrem 60%igen
Arbeitspensum einen weiteren Aufgabenbereich (HR-Administration) angebo
ten,
der einem Arbeitspensum von (lediglich) etwa 20 bis 40
%
entsprochen hätte (
Urk.
9/33). Ebenso kann offen bleiben, wie diese zusätzliche Tätigkeit vergütet worden wäre.
4.3
Nicht nur im Zusammenhang mit ihrer letzten Anstellung, sondern auch davor war die Beschwerdeführerin
vorwiegend
im Sekretariatsbereich
,
sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Sektor
,
tätig
. Unter diesen Umständen
erscheint es als überwiegend wahrscheinlich, dass sie
ohne gesundheitliche Ein
schränkungen wieder eine Anstellung in diesem Bereich
angetreten
hätte.
Diese hätte
wohl
sehr qualifizierte
Aufgaben
umfasst
, wie sie
die Beschwerdeführerin
zuletzt inne
gehabt hatte
. Es
rechtfertigt sich des
halb
, das hypothetische
Vali
den
einkommen
für das Jahr 2013 ausgehend
von der Tabelle T7S („Monatlicher Brut
tolohn [Zentralwert] nach Tätigkeit,
Anfor
derungsniveau
des Arbeitsplatzes
und Geschlecht, Privater und öffentlicher Sektor [Bund, Kantone, Bezirke, Ge
mein
den, Körperschaften] zusammen), Ziffer 22 („Sekretariats- und
Kanzleiar
bei
ten
“), Anforderungsniveau 1 + 2, Frauen, der vom Bundesamt
für Statistik her
aus
gegebenen Sc
hweizerisch
e
n
Lohnstrukturer
hebung
(LSE) 2010
zu ermitteln.
Unter Berücksichtigung
einer
betriebsüblichen Wochenarbeitszeit
von 41,7 Stun
den
und der Nominallohnentwicklung
(
[1939 = 100; im Internet abrufbar],
Nomi
nal
lohnindex
Frauen, Total;
2010: 2579 und 2013: 2648)
resultiert ein hypo
the
tisches
Valideneinkommen
von
Fr.
77‘780.--
(
Fr.
6‘054.-- : 40 x 41,7 x 1.027
x 12)
.
4.4
Hinsichtlich des Invalideneinkommens ist zu bemerken, dass der Beschwerde
füh
rerin gemäss der medizinischen Beurteilung
ihrer
behandelnden Ärzte
eine behinderungsang
epasste Tätigkeit, welche den
Bewegungseinschrän
kungen
und Schmerzen aufgrund der Vernarbungen im Bereich des rechten Thorax und der
rechten Achselhöhle, der eingeschränkten Konzentrationsfähig
keit am Stück über
längere Zeit, der schnellen Ermüdung, dem verminderten Durchhaltevermögen, der reaktiv depressiven Stimmungslage und der einge
schränkten
Erholungs
fähig
keit
Rechnung trägt
und insbesondere nicht mit be
sonderem Stress ver
bunden ist
, zu 40
%
zumutbar ist
(vgl.
Urk.
9/57 und Urk. 9/60)
.
In Anbetracht dieses Zumutbarkeitsprofils, der Ausbildung und
der
beruflichen Erfahrung der
Beschwerdeführerin ist das hypothetische
Invaliden
einkommen
für das Jahr 2013
ebenfalls ausgehend von der Tabelle T7S, Ziffer 22 („Sekretariats- und
Kanzlei
arbeiten
“) zu ermitteln, jedoch lediglich von einer einfachen und repetitiven
Tätigkeit (Anforderungsniveau 4) für Frauen auszu
gehen. Unter Berücksichti
gun
g einer betriebsüblichen Wochenarbeitszeit von 41,7 Stunden und der
Nominal
lohnentwicklung
(
1939 = 100; im Internet abruf
bar], Nominallohnindex Frauen, Total;
2010: 2579 und 2013: 2648) resultiert ein hypothetisches
Invalidenein
kommen
von
Fr.
28‘553.-- (
Fr.
5‘556.-- : 40 x 41,7 x 1.027 x 12 : 100 x 40).
4.5
Eine Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen ergibt einen
Invalidi
tätsgrad
von 63,
29
%
([
Fr.
77‘780.-- -
Fr.
28‘553.--] :
Fr.
77‘780.—x 100). Selbst wenn man den von der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin geltend ge
machten leidensbedingten Abzug von 10
%
berücksichtigen würde (
Urk.
1 S. 7),
würde der Invaliditätsgrad lediglich
66,96
%
betragen
([Fr. 77‘780.--
-
Fr.
25‘698.--]
:
Fr.
77‘780.--
x 100) und vermöchte
lediglich einen
Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
zu begründen.
Unter diesen Umständen kann offen blei
ben, ob die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Management
Assistant
in einem Pen
sum von 40
%
leidensangepasst ist.
4.
6
Aus dem Gesagten folgt, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht einen
die
Drei
viertelsrente
übersteigenden Rentenanspruch der Beschwerdeführerin verneint hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.
5.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhäng
ig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen
(
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG)
und auf Fr. 6
00.--
fest
zusetzen.
Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der un
terliegenden Beschwerde
führerin
aufzuerlegen.