Decision ID: 96b97cc0-6d2f-5d44-a637-cf1a3cb0f523
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. A._ (nachfolgend: Beschwerdeführer), geboren am 10.  1954 in Bosnien-Herzegovina, arbeitete in den Jahren 1981 bis 1991 und 1993 als Maurer in der Schweiz. Am 28. Juni 1983 fiel ihm während der Arbeit ein Kompressor auf den linken Fuss, wobei er sich eine Trümmerfraktur metatarsale 3 und eine Rissquetschwunde zuzog. Am 25. April 1994 kehrte er in seine Heimat zurück und meldete sich am 18. April 2000 bei der schweizerischen Invalidenversicherung zum Bezug einer Rente an. Mit Verfügung vom 9. Januar 2003 (act. 69) wies die IV-Stelle sein Begehren ab und hielt daran auch mit  vom 18. März 2003 (act. 74) fest. Die ehemalige  Rekurskommission der AHV/IV für die im Ausland  Personen wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 20. April 2004 (act. 79) ab. Die hiergegen erhobene  wiederum wurde vom ehemaligen  Versicherungsgericht mit Entscheid vom 8. August 2006 (act. 87) abgewiesen. Zur Begründung wurde angeführt, es gebe keine Hinweise dafür, dass der Beschwerdeführer seit einem Jahr  zu mindestens 50 % arbeitsunfähig und weiterhin bleibend zu mindestens 50 % arbeitsunfähig geworden wäre, so dass der  zu Recht abgewiesen worden sei. Der dabei zu  Anspruchszeitraum erstreckte sich vom April 1999 bis zum 18. März 2003. In Erwägung 3 des Entscheids wurde ausserdem :
„Dem Beschwerdeführer steht es offen, Arztzeugnisse, welche eine eventuelle wesentliche Verschlechterung seines Gesundheitszustandes nach dem 18. März 2003 belegen, der IV-Stelle einzureichen, damit diese prüfen kann, ob nunmehr ein Sachverhalt vorliegt, der zu einer Rente berechtigen würde, oder ob es als angezeigt erscheint, den Versicherten in der Schweiz  oder begutachten zu lassen.“
Mit Anmeldung vom 21. November 2006 stellte der Beschwerdeführer ein erneutes Gesuch um Ausrichtung einer IV-Rente (act. 108/109) und reichte ein neues ärztliches Gutachten vom 1. Februar 2006 (act. 105/106) ein. Dieses wurde dem IV-Stellenarzt unterbreitet,  mit Stellungnahme vom 10. Dezember 2006 (act. 110) festhielt, am Fuss würden auch im neuen Bericht die gleichen Beschwerden und Befunde übermittelt werden. Der Beschwerdeführer habe sich in der Zwischenzeit zweimal psychiatrisch hospitalisieren lassen und der Bericht halte entsprechend eine rezidivierende depressive Episode
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fest, welche aktuell schwer sei. Man schätze den Beschwerdeführer nun voll arbeitsunfähig ein und summiere 40 % körperlich und 60 % psychisch arbeitsunfähig. Bezüglich koronarer Herzkrankheit und  körperlichem Zustand sei keine neue Sichtweise vorhanden und es gebe keine Zweifel, dass der Beschwerdeführer für  sicher zu 90 % einsatzfähig sei. Die psychiatrische Problematik habe sich laut Dokumentation erst nach der ablehnenden Verfügung ab 18. März 2003 so entwickelt, wie dokumentiert. Depressive  seien vorübergehend, eine dauernde Arbeitsunfähigkeit lasse sich damit nicht begründen. Er sehe daher vorerst keine Gründe, von der bisherigen Beurteilung abzuweichen.
Des Weiteren finden sich in den Vorakten (act. 113 bis 129) diverse ärztliche Kurzzeugnisse und Rezepte in bosnischer oder serbischer Sprache (ohne Übersetzung) betreffend den Zeitraum von 17. Juni 2005 bis 28. März 2006.
Mit Vorbescheid vom 22. Januar 2007 (act. 133) wurde dem  mitgeteilt, sein Leistungsbegehren müsste abgewiesen . Die Ausübung einer anderen, leichteren, dem  besser angepassten gewinnbringenden Tätigkeit sei noch in  Weise zumutbar. Mit Eingabe vom 1. März 2007 (act. 142/143) erhob der Beschwerdeführer Einsprache gegen diesen Vorbescheid und reichte einen serbischen Rentenbescheid vom 20. März 2006 (act. 140/141) ein und verwies (nochmals) auf das  vom 1. Februar 2006 (act. 144/145).
Nachdem vom IV-Stellenarzt weitere Stellungnahmen vom 13. Juli 2007 (act. 147) und vom 30. September 2007 (act. 149) eingeholt  waren, wurde das Gesuch mit Verfügung vom 8. Oktober 2007 (act. 150) abgewiesen. Zur Begründung wurde angeführt, die neuen Unterlagen seien dem ärztlichen Dienst unterbreitet worden und dieser bestätige seine vorgängige Stellungnahme. Zudem seien Entscheide ausländischer Sozialversicherungen für die schweizerische  nicht bindend.
B. Gegen diese Verfügung reichte der Beschwerdeführer am 14.  2007 (Postaufgabe) Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht ein. Er beantragt, die Verfügung vom 8. Oktober 2007 sei aufzuheben und dem Beschwerdeführer sei eine IV-Rente zu gewähren. Der Be-
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schwerdeführer würde die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür . Der Beschluss sei unbegründet, stütze sich auf einen falschen und unvollständig bewiesenen Sachverhalt und eine falsche Auslegung der Rechtsgrundlage. Zum Beweis wird der serbische Rentenbescheid vom 20. März 2006 eingereicht sowie diverse Arztzeugnisse.
C. Mit Vernehmlassung vom 16. Juni 2008 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Diese erweise sich gestützt auf die  Erfahrung betreffend der postalischen Übermittlungsdauer wohl als fristgerecht. Die Feststellungen der heimatlichen Fachärzte sei im Hinblick auf eine Invalidität ohne Bedeutung. Sämtliche Akten seien dem IV-ärztlichen Dienst mehrfach zur Stellungnahme unterbreitet worden. Es würden nun lediglich bereits aktenkundige medizinische Berichte vorgelegt und es würden insofern keine neuen  vorliegen, so dass auf die bisherigen Erkenntnisse des  Dienstes verwiesen werden könne. Demnach gelange der beurteilende IV-Arzt erneut zur Schlussfolgerung, dass die bereits im ersten Verfahren erhobenen Erkenntnisse weiterhin ihre Gültigkeit  würden, insofern seither keine Verschlechterung der  eingetreten sei. Leichtere, leidensangepasste  könnten zu 90 % verrichtet werden, weshalb eine  Invalidität nicht vorliege. Aufgrund der vorliegenden  medizinischen Dokumentation seien auch weitere Abklärungen nicht angezeigt.
D. Mit Verfügung vom 25. Juni 2008 wurde der Beschwerdeführer , die Erwägungen der Verwaltung zu prüfen und mitzuteilen, ob er die Beschwerde aufrecht erhalten oder zurückziehen wolle. Wolle er die Beschwerde aufrecht erhalten, seien die Punkte, welche weiterhin beanstandet werden, möglichst genau zu bezeichnen und die Rügen zu begründen und mit Beweismitteln zu belegen. Zudem wurde der Beschwerdeführer aufgefordert, einen Kostenvorschuss von Fr. 300.- zu leisten.
Innert der angesetzten Frist ging keine weitere Eingabe des  ein. Der Kostenvorschuss wurde demgegenüber  bezahlt.
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E. Am 3. März 2009 wurde das Verfahren im Rahmen interner  von der Abteilung III des  an die Abteilung II überwiesen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist für die Beurteilung der  Streitsache zuständig (Art. 31 f. sowie Art. 33 Bst. d des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32] i.V.m. Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]).
1.2 Gemäss Art. 19 Abs. 3 VGG sind die Richter und Richterinnen des Bundesverwaltungsgerichts zur Aushilfe in anderen Abteilungen . Vorliegend ist der Vorsitz im Beschwerdeverfahren auf die  II übergegangen. Der Spruchkörper setzt sich (neu) zusammen aus Richter Ronald Flury und Richter Jean-Luc Baechler der  II und Richter Beat Weber der Abteilung III.
1.3 Das Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das  (VwVG, SR 172.021), soweit das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Vorbehalten bleiben gemäss Art. 3 Bst. dbis VwVG die besonderen Bestimmungen des  über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG, SR 830.1). Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a-26bis
und 28-70) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine  vom ATSG vorsieht.
1.4 Der Beschwerdeführer ist als Adressat der angefochtenen  durch diese berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an  Aufhebung oder Änderung (Art. 59 ATSG, Art. 48 Abs. 1 VwVG). Er ist daher zur Beschwerdeführung legitimiert. Die Eingabefrist sowie die Anforderungen an Form und Inhalt der Beschwerdeschrift sind  (Art. 60 Abs. 1 ATSG und Art. 52 VwVG), der Vertreter hat sich rechtsgenüglich durch schriftliche Vollmacht ausgewiesen (Art. 11 Abs. 3 VwVG), der Kostenvorschuss wurde fristgemäss bezahlt
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(Art. 63 Abs. 4 VwVG) und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen liegen vor (Art. 46 ff. VwVG).
Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.
2. Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Missbrauchs oder der Überschreitung des , die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhalts sowie die Unangemessenheit des Entscheids, wenn nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat (Art. 49 VwVG).
2.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger von Bosnien- und wohnt auch dort. Die Schweiz hat mit diesem Staat kein Abkommen über die Soziale Sicherheit abgeschlossen, weshalb das Abkommen vom 8. Juni 1962 zwischen der Schweizerischen  und der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien über  (SR 0.831.109.818.1; im Folgenden: Abkommen über Sozialversicherung) nach wie vor Anwendung findet. Nach Art. 2  Abkommens stehen die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten in ihren Rechten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten , zu welchen die schweizerische Bundesgesetzgebung über die Invalidenversicherung gehört, einander gleich, soweit nichts  bestimmt ist. Hinsichtlich der Voraussetzungen des Anspruchs auf eine schweizerische Invalidenrente sowie der anwendbaren  sieht das Abkommen über Sozialversicherung keine im vorliegenden Verfahren relevanten Abweichungen vom Grundsatz der Gleichstellung vor.
Der Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der  Invalidenversicherung bestimmt sich daher gemäss  Ausführungen aufgrund des IVG, der Verordnung über die  vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 832.201), des ATSG sowie der Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11).
Die Frage, ob und gegebenenfalls ab wann Anspruch auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung besteht, richtet sich damit allein nach den schweizerischen Rechtsvorschriften. Für die  eines Rentenanspruchs sind daher die Feststellungen des aus-
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ländischen Versicherungsträgers bezüglich Invaliditätsgrad und  für die rechtsanwendenden Behörden in der Schweiz nicht verbindlich (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4).
2.2 Weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen  Tatbestandes Geltung haben, und weil nach ständiger Praxis der Sozialversicherungsgerichte bei der Beurteilung eines Falles  auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Verwaltungsaktes (hier: 8. Oktober 2007) eingetretenen Sachverhalt abgestellt wird (BGE 132 V 1 E. 1, BGE 129 V 1 E. 1.2, mit Hinweisen), sind im vorliegenden Fall die auf den 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Bestimmungen der 4. IV-Revision anwendbar, nicht aber diejenigen der 5. IV-Revision. Im Folgenden werden deshalb die ab 1. Januar 2004 (bis Ende 2007) gültig gewesenen Bestimmungen des IVG (Fassung vom 21. März 2003, AS 2003 3837 ff.) und der IVV (Fassung vom 21. Mai 2003, AS 2003 3859 ff.) zitiert.
2.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit  ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder  sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch  der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung  ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG, in der bis Ende 2007 gültigen Fassung). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder  Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im  Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen  oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).
2.4 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in  Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten  der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei  allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu , abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weit-
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gehend objektiv bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 102 V 165). Es ist somit festzustellen, ob und in welchem Masse ein Versicherter infolge seines geistigen Gesundheitsschadens auf dem ihm nach seinen Fähigkeiten offenstehenden ausgeglichenen  erwerbstätig sein kann. Dabei kommt es darauf an, welche  ihm zugemutet werden darf. Zur Annahme einer durch einen geistigen Gesundheitsschaden verursachten Erwerbsunfähigkeit  es also nicht, dass der Versicherte nicht hinreichend erwerbstätig ist; entscheidend ist vielmehr, ob anzunehmen sei, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit sei ihm sozial-praktisch nicht mehr zumutbar oder – als alternative Voraussetzung – sogar für die Gesellschaft untragbar (BGE 135 V 201 E. 7.1.1 mit Verweis auf BGE 102 V 165 mit Hinweis auf BGE 102 V 165).
2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den  zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person  ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine  Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4; BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis 2002 S. 62 E. 4b/cc).
2.6 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen  zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungsverfahren und für die Beschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien . Danach sind die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das  bedeutet dies, dass alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen sind und danach zu entscheiden ist, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige  des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Im  hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der  Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines  Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b, 125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen).
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Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen  beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines  noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a; BGE 122 V 157 E. 1c).
2.7 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades , so wird nach Art. 87 Abs. 4 IVV eine neue Anmeldung nur , wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 3 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Leistungsbegehren gleich wie im  glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise  hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des  auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in  Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG  (vgl. dazu BGE 130 V 71; AHI 1999 S. 83 E. 1b mit ). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine  Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 130 V 71 E. 3.2.2 f.).
Eine Änderung des Invaliditätsgrades setzt stets auch eine Änderung der tatsächlichen Verhältnisse voraus. Zu vergleichen ist dabei der Sachverhalt im Zeitpunkt der letzten der versicherten Person  rechtskräftigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung,  und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustandes) beruht; vorbehalten bleibt die Rechtspre-
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chung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 130 V 71 E. 3.2.3). Ferner muss die Veränderung der Verhältnisse erheblich, d.h. hinsichtlich der Auswirkungen auf den Invaliditätsgrad rentenwirksam sein (siehe Art. 17 ATSG, BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten – welche gleichermassen für das Neuanmeldungsverfahren gelten (vgl. BGE 133 V 108 E. 5.2; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 658/05 vom 27. März 2006 E. 4.4) – ist die unterschiedliche Beurteilung eines im  unverändert gebliebenen Sachverhaltes unerheblich (BGE 112 V 371 E. 2b mit Hinweisen).
3. Aufgrund der Vorbringen des Beschwerdeführers und unter  der soeben dargelegten Grundsätze ist im vorliegenden Verfahren zu prüfen, ob sich der Gesundheitszustand in der  Zeitperiode vom 19. März 2003 bis zum 8. Oktober 2007 in rentenanspruchserheblicher Weise verschlechtert hat, bzw. ob das Leistungsvermögen des Beschwerdeführers seit dem 19. März 2003 zufolge eines Gesundheitsschadens mit Krankheitswert in einem  Ausmass eingeschränkt ist.
3.1 Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer ist der Aufforderung zur Beschwerdeverbesserung und damit zur Substanziierung seines Rechtsbegehrens nicht nachgekommen. Hingegen ist das Gericht  der Untersuchungsmaxime verpflichtet, den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und dabei auch Beweis über entscheidrelevante Tatsachen zu führen (vgl. Art. 12 VwVG).
3.2 Dem vom Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren  ärztlichen Bericht vom 1. Februar 2006 (act. 144/145) kann unter anderem entnommen werden, dass der Beschwerdeführer unter wiederholten Depressionen (trouble dépressif récurent) – ohne „ psychotiques“ – litt und deshalb mehrmals in psychiatrischer Behandlung war. Er hielt sich vom 22. Juli 2005 bis zum 5. August 2005 im Service de Psychiatrie von X._ auf. Der behandelnde Facharzt stellte eine Reduktion der geistigen Leistungsfähigkeit fest (réduction des potentiels mentaux). In diesem Gutachten wurde  die Diagnose einer schweren rückfälligen Depression (dépression récidivante grave) gestellt, sowie ein Status post morbis sudeck mit Venenentzündung (thrombophlébite) linksseitig nach einer Fraktur des Grundgliedes des zweiten Zehens, Bluthochdruck (hyper-
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tension artérielle), Einschränkung des Gehörs beidseitig von 33 % ( du nerf cochléaire bilatéral 33 %), Weitsichtigkeit (hypermétropie) diagnostiziert. Dem Beschwerdeführer wird eine Invalidität von 80 % zugeschrieben. Der Anteil an dieser totalen Invalidität rühre zu 60 % aus der Erkrankung her und zu 40 % aus der Verletzung im Jahre 1993.
Ausserdem reichte der Beschwerdeführer dem  mit seiner Beschwerde zusätzliche, entgegen der Meinung der Vorinstanz, nur teilweise bereits in den Vorakten enthaltene Belege ein. Daraus sind unter anderem Klinikaufenthalte wegen Depression vom 17. April 2003 bis 29. April 2003, 17. September 2003 bis 1.  2003 und vom 22. Juli 2005 bis 5. August 2005 ersichtlich. Die Klassifizierung der Depression erfolgt mit F 33.3 (gegenwärtig  Episode mit psychotischen Symptomen) bzw. F 33.2 (gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome). Weiter wurden , im massgeblichen Zeitraum von 2003 bis Oktober 2007  ärztliche Kurzgutachten/Zeugnisse und Rezepte – unter  – für Antidepressiva (Maprotilin, Zoloft, Anafranil, Flunisan, , Lexilium) beigelegt, welche nur teilweise bereits in den Vorakten (in den act. 89 bis 103 und 113 bis 129) enthalten waren.
3.3 Demgegenüber kommt der IV-Arzt Dr. Y._(RAD), Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, in seinem Bericht vom 30. September 2007 (act. 149) zum Schluss, er finde keine neuen Aspekte, welche eine Änderung der Arbeitsfähigkeit für Verweistätigkeiten zu  vermögen. Wenn man das Gutachten aus Bosnien vom 1. Februar 2006 durchlese, liessen sich keine Zeichen einer Herzinsuffizienz  und die Herz-Lungenbefunde seien normal. Der  sei ohne relevante Funktionsausfälle für Verweistätigkeiten. Es werde unverändert eine leichte Einschränkung der Beweglichkeit der Wirbelsäule beschrieben. Die obere Extremität sei ohne pathologische Befunde und die untere Extremität sei ebenfalls nicht in relevanter Weise eingeschränkt. Dies gelte auch für die Einschränkung des . Eine chronisch schwere psychiatrische Erkrankung liege nicht vor, es seien „Episoden“ aufgetreten, offenbar nach dem ablehnenden Gerichtsentscheid. Der Beschwerdeführer könne Verweistätigkeiten zu 90 % verrichten.
3.4 Vorliegend ist festzustellen, dass aufgrund der Akten erhebliche, nicht ausgeräumte Widersprüche und Ungereimtheiten in Zusammen-
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hang mit der Einschätzung vorwiegend der psychischen Gesundheit (Depression) des Beschwerdeführers bestehen.
Auf der einen Seite begründet Dr. Y._ seine Stellungnahme im Wesentlichen mit der unveränderten körperlichen Verfassung des  und beschränkt sich mit Bezug auf den seelischen Zustand auf den Hinweis, es seien lediglich depressive Episoden . Das ausführlichere Gutachten vom Februar 2006 auf der  Seite schildert die medizinische Situation umfassender und legt eine Veränderung des Gesundheitszustandes seit dem 19. März 2003 – insbesondere der seelischen Verfassung – nahe. Eine  des Gutachtens vom Februar 2006 mit der Einschätzung von Dr. Y._ zeigt daher wesentliche Differenzen, die nicht  sind. Wenig überzeugend ist, wie Dr. Y._ die  im erwähnten Bericht vom Februar 2006 in Abrede stellt sowie die von diesem mit 80 % bezifferte Arbeitsunfähigkeit gänzlich und ohne nähere Begründung verneint. Zudem reichte der  im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht noch weitere medizinische Akten ein, welche bis jetzt noch nicht Eingang in die Beurteilung gefunden haben. Es bestehen daher erhebliche  bezüglich der Einschätzung des Gesundheitszustandes des  und demzufolge auch an der Schlüssigkeit des  Entscheides. Der Einbezug der psychischen Gesundheit des Beschwerdeführers in umfassenderem Masse als dies in der  von Dr. Y._ geschehen ist, scheint daher als .
3.5 Nach Art. 61 Abs. 1 VwVG entscheidet die Beschwerdeinstanz in der Sache selbst oder weist diese ausnahmsweise mit verbindlichen Weisungen an die Vorinstanz zurück. Bestehen Zweifel an der  und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, sind  Abklärungen vorzunehmen. Bei festgestellter  verletzt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung als  weder den Untersuchungsgrundsatz noch das Gebot eines  und raschen Verfahrens. Anders verhielte es sich nur dann, wenn die Rückweisung an die Verwaltung einer Verweigerung des  Rechtsschutzes gleichkäme (beispielsweise dann, wenn  besonderer Gegebenheiten nur ein Gerichtsgutachten bzw.  gerichtliche Beweismassnahmen geeignet wären, zur Abklärung des Sachverhalts beizutragen), oder wenn die Rückweisung nach den konkreten Umständen als unverhältnismässig bezeichnet werden
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müsste (BGE 122 V 163 E. 1d). Vorliegend sind keine Gründe , die der Rückweisung der Sache zur weiteren Abklärung an die  entgegenstehen würden.
3.6 Die Beurteilung der Frage, ob der Beschwerdeführer in einem  Ausmass nach dem 18. März 2003 invalid geworden ist, kann aus den dargelegten Gründen nicht abschliessend beurteilt werden. Diesbezüglich erweisen sich weitere Abklärungsmassnahmen betreffend die psychische Gesundheit als erforderlich. Anschliessend ist eine Gesamtbeurteilung unter Einbezug der bekannten  Beschwerden vorzunehmen und die Arbeitsfähigkeit zu .
Die Sache ist daher an die Vorinstanz zurückzuweisen. Diese wird  auf ergänzende Abklärungen über einen allfälligen  neu zu befinden haben. Die Beschwerde ist demnach insoweit gutzuheissen, als der angefochtene Entscheid vom 8. Oktober 2007 aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung zurückzuweisen ist (Art. 61 Abs. 1 VwVG).
4.
4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis i.V.m. Art. 69 Abs. 2 IVG (in der seit dem 1. Juli 2006 gültigen Fassung) ist das Beschwerdeverfahren bei  um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem Bundesverwaltungsgericht kostenpflichtig. Die  sind grundsätzlich der unterliegenden Partei aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Der Beschwerdeführer gilt als obsiegende Partei. Den Vorinstanzen werden keine Verfahrenskosten auferlegt (Art. 63 Abs. 2 VwVG).
Es sind daher keine Verfahrenskosten aufzuerlegen. Der am 4. August 2008 geleistete Kostenvorschuss von Fr. 300.- wird dem  nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils aus der Gerichtskasse zurückerstattet.
4.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten  (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 des Reglements vom 21.  2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]). Der Beschwerdeführer hat sich in
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diesem Verfahren durch einen berufsmässigen Anwalt vertreten lassen und ist als obsiegende Partei zu betrachten. Es ist ihm daher zu  der Vorinstanz eine angemessene Parteientschädigung  (Art. 64 Abs. 2 VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE). Der Vertreter des Beschwerdeführers hat keine Kostennote eingereicht. Die  umfasst die Kosten der Vertretung sowie allfällige weitere notwendige Auslagen der Partei (Art. 8 VGKE). Es sind die  über die Anwaltskosten gemäss Art. 10 VGKE anzuwenden. Das Anwaltshonorar ist nach dem notwendigen Zeitaufwand des  oder der Vertreterin zu bemessen. Unter Berücksichtigung  Bestimmungen und des angezeigten und sich aus den Akten  Anwaltsaufwandes erachtet das BVGer eine pauschale  von Fr. 500.- (inkl. Auslagen) als angemessen.