Decision ID: 84cf8e1d-faa6-5843-a49e-2416f405b329
Year: 2020
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
A._ ist ordentliche Professorin am Departement (...) der Eidgenös-
sischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich). (...)
B.
Am (...) beschloss die Schulleitung der ETH Zürich (nachfolgend: Schullei-
tung) die Durchführung einer Administrativuntersuchung aufgrund eines
bestehenden Konflikts zwischen A._ und B._ sowie weiterer
ungeklärter Sachverhalte. (...)
C.
Parallel zu der Administrativuntersuchung war ab (...) ein Vorprüfungsver-
fahren wegen des Verdachts wissenschaftlichen Fehlverhaltens gegen
A._ im Gange.
D.
Im Bericht über die Administrativuntersuchung vom (...) zu Handen der
Schulleitung stellte der Untersuchungsführer im Wesentlichen fest, dass
A._ keine Regeln verletzt habe, weshalb keine Massnahmen erfor-
derlich seien. Jedoch habe sie kaum eine kritische Äusserung zum Anlass
für eine Selbstreflexion genommen und grundsätzlich jede kritische Bemer-
kung zurückgewiesen.
E.
An ihrer Sitzung vom (...) nahm die Schulleitung den Untersuchungsbericht
vom (...) zur Kenntnis und beschloss unter anderem Folgendes:
"2. (...) In diesem Zusammenhang werden folgende Erwartungen an die Pro-
fessorinnen und Professoren der ETH Zürich hervorgehoben:
b) Spannungen und Konflikte mit Mitarbeitenden und Kolleginnen und Kolle-
gen sind fair und korrekt zu handhaben und auszutragen. Dazu gehört die
Fähigkeit, Kritik entgegenzunehmen und sie zum Anlass für eine Selbs-
treflexion zu nehmen. Professorinnen und Professoren können nicht das-
selbe "Schutzbedürfnis" anmelden, wie die übrigen Mitarbeitenden der
ETH Zürich. Es darf und kann von ihnen erwartet werden, Spannungen
und Konflikte bis zu einem gewissen (höheren) Grad auszuhalten. Diese
Feststellung betrifft vorliegend A._ und B._."
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"5. Die Rektorin wird betreffend Feststellung unter Ziff. 2 lit. b) namens und
auftrags des Präsidenten ein persönliches Gespräch mit A._ füh-
ren, um die Erwartungen der Schulleitung festzuhalten und eine entspre-
chende Zielvereinbarung abzuschliessen. Zu diesem Gespräch im Rah-
men des Weisungsrechts der Arbeitgeberin ist weder ein externer Rechts-
vertreter noch eine anderweitige Verbeiständung zugelassen."
"8. An einer Informationsveranstaltung am (...) wird über die Ergebnisse der
Untersuchung informiert.
Die Kurzfassung des Berichts, welche dem Schutz der Persönlichkeit der
Beteiligten Rechnung trägt, wird nach nochmaliger Überprüfung zur inter-
nen (Mitarbeitende [...]) und auf Anfrage zur externen Kommunikation frei-
gegeben.
Das Executive Summary kann zur zusätzlichen internen und externen
Kommunikation verwendet werden."
"9. Mitteilung durch Protokollauszug mit dem Vermerk "Vertraulich" an:
- A._, unter Beilage des Berichts der Administrativuntersuchung
(...)"
F.
Nach Erhalt des Untersuchungsberichts und des Executive Summary ge-
langte A._ mit Schreiben vom (...) an den damaligen Präsidenten
der ETH Zürich und untersagte ihm die Verwendung des Executive Sum-
mary zur internen und externen Kommunikation, da dieses unsachliche so-
wie herabwürdigende und nachweislich wahrheitswidrige Behauptungen
enthalten würde. Sie wies darauf hin, dass eine Beschwerde an die ETH-
Beschwerdekommission bereits in Vorbereitung sei.
G.
A._ teilte der Rektorin mit E-Mail vom (...) mit, sie werde den Schul-
leitungsbeschluss vom (...) anfechten, weshalb sie an einem Gespräch
zurzeit nicht teilnehmen werde. Daraufhin forderte der Präsident der ETH
Zürich A._ mit Schreiben vom (...) "im Sinne einer anweisenden
Ermahnung" dazu auf, am Gespräch teilzunehmen und hielt fest, die ange-
strebte Zielvereinbarung diene ebenfalls der Wiederherstellung einer ver-
trauensvollen und offenen Zusammenarbeit. Sollte sie hierzu nicht bereit
sein, werde er nicht umhinkommen, weitergehende personalrechtliche
Massnahmen zu prüfen. Auch dieses Schreiben vom (...) wurde von
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A._ angefochten. Der diesbezügliche Entscheid der ETH-Be-
schwerdekommission vom (...) (Verfahrensnr. [...]) bildet Gegenstand des
Verfahrens A-5189/2019 vor Bundesverwaltungsgericht.
H.
Mit Beschwerde vom (...) beantragte A._ bei der ETH-Beschwer-
dekommission, die Dispositiv-Ziff. 8 und 5 i.V.m. Dispositiv-Ziff. 2 lit. b der
Verfügung der ETH Zürich vom (...) seien aufzuheben (Ziff. 1). Der ETH
Zürich sei zu untersagen, die Kurzfassung des Berichts über die Administ-
rativuntersuchung der ETH Zürich, (...), vom (...) zur internen (Mitarbei-
tende [...]) und zur externen Kommunikation in der vorliegenden Fassung
freizugeben und das Executive Summary vom (...) zum Bericht über die
Administrativuntersuchung der ETH Zürich, (...), vom (...) zur internen und
externen Kommunikation in der vorliegenden Fassung zu verwenden (Ziff.
2). Des Weiteren beantragte sie, dass der ETH Zürich zu verbieten sei,
gewisse aufgezeigte Aussagen Dritten gegenüber zu kommunizieren (Ziff.
3). Der Beschwerde sei sodann die aufschiebende Wirkung zu erteilen und
das Verbot für die Dauer des Beschwerdeverfahrens als vorsorgliche Mas-
snahme anzuordnen (Ziff. 4).
I.
Am (...) fand zwischen A._ und der Rektorin schliesslich das Ge-
spräch statt. Im Anschluss an das Gespräch wurde A._ die Zielver-
einbarung, datiert vom (...), vorgelegt, welche sie indes nicht unterzeich-
nete. Stattdessen hat sie die Zielvereinbarung bei der ETH-Beschwerde-
kommission angefochten. Der diesbezügliche Entscheid der ETH-Be-
schwerdekommission vom (...) (Verfahrensnr. [...]) bildet ebenfalls Gegen-
stand des Verfahrens A-5189/2019 vor Bundesverwaltungsgericht.
J.
Nachdem die Beschwerdeführerin zum Executive Summary sowie zum
Kurzbericht über die Administrativuntersuchung Stellung genommen hatte,
nahm der Untersuchungsführer einige Anpassungen vor. In den beiden
überarbeiteten Fassungen vom (...) sind insbesondere die Aussage (...)
nicht mehr enthalten.
K.
Mit Verfügung vom (...) stellte die ETH-Beschwerdekommission die auf-
schiebende Wirkung der Beschwerde fest und hiess das Gesuch um Erlass
von vorsorglichen Massnahmen gut.
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Seite 5
L.
Mit Entscheid vom (...) wies die ETH-Beschwerdekommission den Antrag
auf Vereinigung des Verfahrens mit dem Beschwerdeverfahren (...) ab. Auf
die Beschwerde vom (...) trat sie mangels eines Anfechtungsobjekts nicht
ein.
M.
Gegen den Entscheid der ETH-Beschwerdekommission (nachfolgend:
Vorinstanz) vom (...) erhebt A._ (nachfolgend: Beschwerdeführe-
rin) mit Eingabe vom (...) Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht. Sie
beantragt die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids (Ziff. 1) und der
Dispositiv-Ziffn. 8 und 5 i.V.m. Dispositiv-Ziff. 2 lit. b der Verfügung der ETH
Zürich (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) vom (...) (Ziff. 2). Der Be-
schwerdegegnerin sei sodann zu untersagen, die Kurzfassung des Be-
richts über die Administrativuntersuchung vom (...) zur internen (Mitarbei-
tende [...]) und zur externen Kommunikation in der vorliegenden Fassung
freizugeben und das Executive Summary vom (...) zum Bericht über die
Administrativuntersuchung vom (...) zur internen und externen Kommuni-
kation in der vorliegenden Fassung zu verwenden (Ziff. 3). Ferner sei ihr
zu verbieten, Dritten gegenüber (intern und extern) zu kommunizieren,
dass (...) (Ziff. 4). Eventualiter sei der Entscheid der
Vorinstanz aufzuheben und diese anzuweisen, auf die Beschwerde vom
(...) einzutreten und materiell zu entscheiden (Ziff. 5).
N.
Mit Vernehmlassung vom (...) beantragt die Vorinstanz die vollumfängliche
Abweisung der Beschwerde und verweist zur Begründung auf ihren Ent-
scheid vom (...).
O.
Die Beschwerdegegnerin beantragt mit Beschwerdeantwort vom (...) die
Abweisung der Beschwerde. Sie macht zusammengefasst geltend, der Be-
schwerde fehle es an einem Anfechtungsobjekt und der Beschwerdeführe-
rin an der erforderlichen Beschwerdelegitimation.
P.
Mit Schreiben vom (...) verzichtet die Vorinstanz auf Schlussbemerkungen.
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Seite 6
Q.
In ihren Schlussbemerkungen vom (...) hält die Beschwerdeführerin an ih-
ren Vorbringen fest, äussert sich zu der Eingabe der Beschwerdegegnerin
und macht einige präzisierende oder ergänzende Ausführungen.
R.
Mit Eingabe vom (...) verzichtet die Beschwerdegegnerin auf eine weitere
Stellungnahme.
S.
Auf die weiteren Ausführungen der Verfahrensbeteiligten und die sich bei
den Akten befindenden Unterlagen wird – soweit entscheidrelevant – in
den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom
20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021). Entscheide der ETH-Beschwer-
dekommission sind beim Bundesverwaltungsgericht grundsätzlich anfecht-
bar (Art. 37 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Eidgenössischen Techni-
schen Hochschulen vom 4. Oktober 1991 [ETH-Gesetz, SR 414.110] in
Verbindung mit Art. 33 Bst. f VGG). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet
angeht, ist nicht gegeben (Art. 32 VGG). Das Bundesverwaltungsgericht ist
daher für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig.
Das Verfahren richtet sich nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz vom
20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), soweit das ETH-Gesetz oder
das Verwaltungsgerichtsgesetz vom 17. Juni 2005 (VGG; SR 173.32)
nichts anderes bestimmen (Art. 37 Abs. 1 ETH-Gesetz und Art. 37 VGG).
1.2 Zur Beschwerde ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer vor der
Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teil-
nahme erhalten hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt
ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung
hat.
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Die Beschwerdeführerin ist formelle Adressatin des angefochtenen Ent-
scheids vom (...) und durch dieses auch materiell beschwert. Sie ist des-
halb zur Erhebung der vorliegenden Beschwerde legitimiert.
1.3 Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 50 und 52
VwVG) ist folglich – unter Vorbehalt des nachfolgend unter E. 2 Ausgeführ-
ten – einzutreten.
2.
2.1 Streitgegenstand in der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege ist das
Rechtsverhältnis, das Gegenstand der angefochtenen Verfügung bildet,
soweit es im Streit liegt. Er wird folglich durch zwei Elemente bestimmt:
Erstens durch den Gegenstand der angefochtenen Verfügung oder des an-
gefochtenen Entscheids (sog. Anfechtungsgegenstand) und zweitens
durch die Parteibegehren. Dabei bildet das Anfechtungsobjekt den Rah-
men, welcher den möglichen Umfang des Streitgegenstandes begrenzt.
Gegenstand des Beschwerdeverfahrens kann nur sein, was Gegenstand
des vorinstanzlichen Verfahrens war oder nach richtiger Gesetzesausle-
gung hätte sein sollen. Fragen, über welche die vorinstanzlich verfügende
Behörde nicht entschieden hat, darf die zweite Instanz nicht beurteilen;
sonst würde in die funktionelle Zuständigkeit der Vorinstanz eingegriffen.
Wird – wie vorliegend – ein Nichteintretensentscheid angefochten, so prüft
das Bundesverwaltungsgericht nur die Rechtsfrage, ob die Vorinstanz die
Eintretensvoraussetzungen zu Recht verneinte. Damit wird die Streitsache
auf die Eintretensfrage beschränkt. Entsprechend kann das Gericht gege-
benenfalls nur die Anhandnahme anordnen, nicht aber materiell entschei-
den (Urteile des BVGer A-3456/2019 vom 4. November 2019 E. 2.1,
A- 1969/2017 vom 22. Januar 2019 E. 1.3.3., A-6211/2017 vom 14. Mai
2018 E. 1.3; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundes-
verwaltungsgericht, 2. Aufl. 2013, Rz. 2.8, 2.164 und 2.213;
KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechts-
pflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, Rz. 686 ff.).
2.2 Die Beschwerdeführerin stellt den Antrag, der Entscheid der Vorinstanz
vom (...) sei aufzuheben. Im Weiteren erhebt sie – mit Ausnahme des
Eventualbegehrens – dieselben Anträge wie bereits im vorinstanzlichen
Verfahren. Die Rechtsbegehren 2-4 entsprechen den im vorinstanzlichen
Verfahren gestellten Rechtsbegehren 1-3 (vgl. Sachverhalte H. und M.).
Damit bringt sie zum Ausdruck, dass sie auch eine materielle Beurteilung
wünscht. Den vorausgehenden Erwägungen entsprechend kann diesem
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Anliegen nicht gefolgt werden. Das Bundesverwaltungsgericht befasst sich
im vorliegenden Verfahren lediglich mit der Frage, ob die Vorinstanz auf die
Anträge der Beschwerdeführerin zu Recht nicht eingetreten ist. Soweit die
Rechtsbegehren der Beschwerdeführerin darüber hinausgehen, ist darauf
nicht einzutreten.
3.
Das Bundesverwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid
auf Rechtsverletzungen – einschliesslich unrichtiger oder unvollständiger
Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und Rechtsfehler bei der
Ausübung des Ermessens – sowie auf Angemessenheit hin (vgl. Art. 49
VwVG). Es gilt der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen.
Daraus folgt, dass das Bundesverwaltungsgericht als Beschwerdeinstanz
nicht an die rechtliche Begründung der Begehren gebunden ist (Art. 62
Abs. 4 VwVG) und eine Beschwerde auch aus anderen als den geltend
gemachten Gründen gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Er-
gebnis mit einer von der Vorinstanz abweichenden Begründung bestätigen
kann (vgl. BVGE 2007/41 E. 2 mit Hinweisen).
4.
Die Arbeitsverhältnisse von Professorinnen und Professoren der ETH rich-
ten sich nach dem Bundespersonalgesetz vom 24. März 2000 (BPG, SR
172.220.1; vgl. Art. 17 Abs. 2 ETH-Gesetz), der Verordnung des ETH-Ra-
tes vom 18. September 2003 über die Professorinnen und Professoren der
Eidgenössischen Technischen Hochschulen (Professorenverordnung
ETH, SR 172.220.113.40; vgl. Art. 1 Abs. 1 Professorenverordnung ETH)
und – soweit in der Professorenverordnung ETH darauf verwiesen wird –
der Verordnung des ETH-Rates über das Personal im Bereich der Eidge-
nössischen Technischen Hochschulen (Personalverordnung ETH-Bereich,
PVO-ETH, SR 172.220.113; vgl. Art. 1 Abs. 2 Bst. abis PVO ETH e contra-
rio).
5.
5.1 Gemäss Art. 37 Abs. 3 ETH-Gesetz kann gegen Verfügungen der ETH
und der Forschungsanstalten bei der ETH-Beschwerdekommission Be-
schwerde geführt werden. Das entsprechende Verfahren richtet sich
grundsätzlich nach den allgemeinen Bestimmungen über die Bundes-
rechtspflege (Art. 37 Abs. 1 ETH-Gesetz). Als Verfügungen im Sinne von
Art. 5 Abs. 1 VwVG gelten individuelle, an den Einzelnen gerichtete Ho-
heitsakte, durch die eine konkrete verwaltungsrechtliche Rechtsbeziehung
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rechtsgestaltend oder feststellend in verbindlicher und erzwingbarer Weise
geregelt wird. Für das Vorliegen einer Verfügung ist dabei nicht massge-
bend, ob sie als solche bezeichnet ist und eine Rechtsmittelbelehrung ent-
hält oder den gesetzlichen Formvorschriften für eine Verfügung entspricht.
Massgebend ist vielmehr, ob die inhaltlichen Strukturmerkmale einer Ver-
fügung vorhanden sind (Urteile des BVGer A-3558/2018 vom 12. März
2019 E. 1.1; A-4464/2015 vom 23. November 2015 E. 1.1 und C-
8135/2010 vom 10. Januar 2013 E. 1.4; HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, Allge-
meines Verwaltungsrecht, 7. Aufl. 2016, Rz. 849 ff.; TSCHANNEN/ZIM-
MERLI/MÜLLER, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. Aufl. 2014, § 28 Rz. 16
ff. und § 29 Rz. 3).
5.2 Was das Erfordernis der Rechtswirkungen betrifft, so ist entscheidend,
ob das Handlungsziel der Behörden die Regelung, d.h. die bewusste, aus-
drückliche und verbindliche Gestaltung der Rechtsstellung des Betroffenen
ist (Urteil des BVGer A-2235/2017 vom 11. Juli 2017 E. 1.2; FELIX UHL-
MANN, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar Verwal-
tungsverfahrensgesetz, 2. Aufl. 2016, Art. 5 N. 17ff. und 94). In der Aus-
richtung auf Rechtsverbindlichkeit unterscheidet sich die Verfügung vom
tatsächlichen oder informellen Verwaltungshandeln, welches nicht auf die
Herbeiführung eines Rechts-, sondern eines Taterfolgs ausgerichtet ist, in-
dessen gleichwohl die Rechtsstellung von Privaten beeinträchtigen kann.
Als Strukturmerkmal der Verfügung gilt mithin die Regelung eines Rechts-
verhältnisses im Einzelfall und nicht eine allfällige Beeinträchtigung der
Rechtsstellung des Adressaten. Der Rechtsschutz bei solchen (die Rechts-
stellung tangierenden) Realakten beschränkt sich darauf, dass ein An-
spruch auf Erlass einer Verfügung über die Rechtmässigkeit des Realakts
besteht (Art. 25a Abs. 2 VwVG). Mit der Schaffung von Art. 25a VwVG
wurde die Rechtsweggarantie nach Art. 29a der Bundesverfassung der
Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) kon-
kretisiert und der Rechtsschutz gegen Realakte verbessert, indem darüber
eine Verfügung erlangt werden kann. Erst durch diese Verfügung öffnet
sich der ordentliche Beschwerdeweg. Ein Realakt kann somit nicht direkt
angefochten werden (vgl. Urteil des BGer 2C_167/2016 vom 17. März
2017 E. 3.1; Urteil des BVGer A-5323/2012 vom 6. November 2012; WE-
BER-DÜRLER/KUNZ-NOTTER, in: Kommentar zum VwVG, Art. 25a Rz. 1 ff.;
TSCHANNEN/ZIMMERLI/MÜLLER, a.a.O., § 38 Rz. 1 ff. und 22; MO-
SER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 2.38 f.).
6.
Zu prüfen ist somit, ob der angefochtene Schulleitungsbeschluss vom (...)
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hinsichtlich Ziff. 5 i.V.m. Ziff. 2 lit. b (vgl. nachfolgend E. 6.2) sowie Ziff. 8
(vgl. nachfolgend E. 6.3) jeweils alle Voraussetzungen an eine anfechtbare
Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG erfüllt.
6.1 Die Vorinstanz führte hierzu im angefochtenen Entscheid aus, die Be-
schwerdeführerin sei nicht direkte Adressatin des Schulleitungsbeschlus-
ses. Dieser sei weitgehend ein organisatorischer Verwaltungsakt. Mit der
vom Präsidenten der ETH Zürich unterzeichneten Zielvereinbarung vom
(...) seien sodann keine direkten Rechtsfolgen verknüpft. Mithin liege keine
Verfügung und damit kein gültiges Anfechtungsobjekt vor. Dies gelte
ebenso in Bezug auf die angefochtene Ziff. 8 des Schulleitungsbeschlus-
ses. Durch die Kommunikation der Ergebnisse der Administrativuntersu-
chung werde die Beschwerdeführerin nicht derart in ihren schutzwürdigen
Interessen tangiert, als dass dagegen der Rechtsschutz offenstehen
müsse.
6.2 Die Beschwerdeführerin begründet ihr Begehren um Aufhebung des
vorinstanzlichen Entscheids damit, dass Ziff. 5 i.V.m. Ziff. 2 lit. b des Schul-
leitungsbeschlusses Verfügungscharakter zukomme. So würden mit dem
Abschluss der angestrebten Zielvereinbarung unmittelbar Verhaltenspflich-
ten begründet werden. Zudem sei zu berücksichtigen, dass der Schullei-
tungsbeschluss in ihre geschützte Rechtsposition eingreife. Der geplanten
Zielvereinbarung fehle es zum einen an der rechtlichen Grundlage; zum
anderen beruhe sie auf der Ausübung eines rechtswidrigen Weisungs-
rechts. Da sie sich immer korrekt verhalten habe, gebe es keinen sachli-
chen Grund für den Abschluss einer Zielvereinbarung. Damit verletze die
Beschwerdegegnerin sowohl das Willkürverbot als auch das Verhältnis-
mässigkeitsprinzip. Zugleich verstosse sie damit auch gegen das Rechts-
gleichheitsgebot, da üblicherweise keine Zielvereinbarungen mit Professo-
rinnen und Professoren abgeschlossen würden. Im Lichte der Rechtsweg-
garantie gemäss Art. 29a BV müsse sie sich dagegen wehren können.
Die Beschwerdegegnerin bringt zugunsten ihres Antrags auf Abweisung
der Beschwerde vor, die Beschwerdeführerin werde durch die betreffenden
Ziffern des Schulleitungsbeschlusses weder zu etwas verpflichtet, noch
würden bestehende Rechten und Pflichten geändert oder aufgehoben.
Vielmehr handle es sich um eine rein verwaltungsinterne Weisung der
Schulleitung an die Rektorin. Es ergebe sich daraus keine Verpflichtung
der Beschwerdeführerin zum Abschluss einer Zielvereinbarung. Dass eine
Anordnung zudem lediglich von ihren Wirkungen her die Rechtsposition
der Adressaten beeinflusse, mache sie noch nicht zur Verfügung.
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6.2.1 Bei Ziff. 5 des Schulleitungsbeschlusses handelt es sich um eine
blosse Information, dass die Rektorin ein persönliches Gespräch mit der
Beschwerdeführerin führen wird, um die in Ziff. 2 lit. b festgehaltenen Er-
wartungen der Schulleitung festzuhalten und eine entsprechende Zielver-
einbarung abzuschliessen. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin
werden damit weder bestehende Rechte entzogen noch Verhaltenspflich-
ten auferlegt, zumal die Zielvereinbarung noch nicht abgeschlossen wurde.
Vielmehr macht die Beschwerdegegnerin den Bestand der Zielvereinba-
rung von der Zustimmung (Unterzeichnung) der Beschwerdeführerin ab-
hängig. Wenn diesbezüglich keine Einigung stattfindet, könnte die Be-
schwerdegegnerin auf ihr Weisungsrecht zurückgreifen. Mit der Mitteilung
des Beschlusses in Ziff. 5 setzte die Schulleitung die Beschwerdeführerin
jedoch lediglich über das beabsichtigte Vorgehen der Rektorin in Kenntnis,
ohne dass bereits verbindlich und einseitig (neue) Pflichten begründet wor-
den sind.
6.2.2 Selbst wenn indes bereits im angefochtenen Schulleitungsbeschluss
eine an die Beschwerdeführerin gerichtete einseitige Zielvorgabe der Be-
schwerdegegnerin zu sehen wäre, läge damit keine anfechtbare Verfügung
vor. Solche innerdienstlichen Anordnungen des Arbeitgebers werden näm-
lich nur dann als anfechtbare Verfügung anerkannt, wenn damit die arbeits-
vertraglich begründeten Rechte und Pflichten des Arbeitnehmers berührt
und nicht nur organisatorische bzw. betriebliche Anliegen verfolgt werden
(vgl. Urteil des BVGer A-4699/2015 vom 11. April 2016 E. 5.1.1; PIERRE
TSCHANNEN, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesge-
setz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], nachfolgend: Kommentar
zum VwVG, 2. Aufl. 2019, Art. 3 Rz. 5; TSCHANNEN/ZIMMERLI/MÜLLER,
a.a.O., § 41 Rz. 3 ff.). In Ziff. 2 lit. b des angefochtenen Beschlusses hält
die Schulleitung das von der Beschwerdeführerin erwartete Verhalten bei
Spannungen und Konflikten mit Kollegen fest. Insbesondere sei Kritik ent-
gegenzunehmen und diese zum Anlass für eine Selbstreflexion zu verwen-
den. Diese Ausführungen haben lediglich zum Zweck, die sich bereits aus
der Treuepflicht ergebenden arbeitsrechtlichen Verhaltenspflichten festzu-
halten. Sie wirken sich mithin nicht weiter auf die Anstellungsbedingungen
der Beschwerdeführerin aus und können nicht als anfechtbare Verfügung
qualifiziert werden.
6.2.3 Es kann somit festgehalten werden, dass Ziff. 5 i.V.m. Ziff. 2 lit. b des
Schulleitungsbeschlusses entgegen der Auffassung der Beschwerdeführe-
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Seite 12
rin kein Verfügungscharakter zukommt. Da mithin kein taugliches Anfech-
tungsobjekt vorlag, ist die Vorinstanz insofern zu Recht nicht auf die Be-
schwerde eingetreten.
6.3 In Bezug auf ihren Antrag vor der Vorinstanz auf Aufhebung von Ziff. 8
des Schulleitungsbeschlusses vom (...) führt die Beschwerdeführerin aus,
die geplante Kommunikation der Ergebnisse der Administrativuntersu-
chung mittels des Kurzberichts und des Executive Summary verletze ihre
Persönlichkeitsrechte in unzumutbarer Weise und greife somit in eine ge-
schützte Rechtsposition ein. Mit Blick auf die Rechtsweggarantie gemäss
Art. 29a BV müsse daher die Möglichkeit bestehen, sich dagegen mit ei-
nem Rechtsmittel zu wehren. Die Vorinstanz habe daher zu Unrecht das
Vorliegen eines tauglichen Anfechtungsobjekts verneint.
Die Beschwerdegegnerin hält dem insbesondere entgegen, es handle sich
bei den geplanten Kommunikationsmassnahmen um blosse Realakte.
Auch in der Freigabe der Berichte sei keine Anordnung in Bezug auf die
Rechte und Pflichten der Beschwerdeführerin zu sehen. Vielmehr handle
es sich dabei lediglich um eine verwaltungsorganisatorische Anordnung an
die internen Kommunikationsorgane der Beschwerdegegnerin, wonach für
die interne und externe Kommunikation auf die Kurzfassung sowie das
Executive Summary abzustellen sei.
6.3.1 Es ist mit der Beschwerdegegnerin einig zu gehen, dass es sich bei
der geplanten internen und auf Anfrage externen Veröffentlichung der Er-
gebnisse der Administrativuntersuchung um einen Realakt handelt. Diese
Veröffentlichung hat keine Begründung, Änderung, Aufhebung oder Fest-
stellung von Rechten und Pflichten zum Gegenstand. Ebenso wenig trifft
dies auf den Beschluss der Schulleitung in Ziff. 8 zu. Dieser dürfte zum
einen für die Beschwerdeführerin informativen Charakter haben. Er gibt
Auskunft darüber, dass mittels der Kurzfassung des Untersuchungsbe-
richts sowie des Executive Summary über die Ergebnisse der Untersu-
chung intern und auf Anfrage extern informiert wird. Vor allem aber be-
zweckt er, die für die interne und externe Kommunikation zu verwendenden
Kurzversionen des Untersuchungsberichts freizugeben und die Art und
Weise der Information Dritter über die Ergebnisse der Administrativunter-
suchung festzulegen. Da er mithin nicht auf die Regelung von Rechten und
Pflichten der Beschwerdeführerin gerichtet ist, sondern bloss auf eine Ord-
nung der tatsächlichen Verhältnisse abzielt, kommt ihm keine Verfügungs-
qualität zu.
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Seite 13
6.3.2
6.3.2.1 Daran vermag auch das Vorbringen der Beschwerdeführerin, die
geplante Publikation verletze ihre Persönlichkeitsrechte, nichts zu ändern.
Entgegen ihren Ausführungen gilt die Regelung eines Rechtsverhältnisses
im Einzelfall und nicht eine allfällige Beeinträchtigung der Rechtsstellung
des Adressaten als Strukturmerkmal einer Verfügung (vgl. Urteil des BGer
2C_1097/2014 vom 6. Oktober 2015 E. 3.1). Es ist indes denkbar, dass die
geplante Kommunikation als Realakt die Beschwerdeführerin in ihrer ge-
schützten Rechtsposition berührt. Art. 25a Abs. 1 Bst. a VwVG räumt ihr in
diesem Zusammenhang das Recht ein, eine Verfügung über die Unterlas-
sung der behaupteten widerrechtlichen Kommunikation zu verlangen, so-
fern ein schutzwürdiges Interesse besteht und ihre Rechte oder Pflichten
berührt werden (vgl. E. 5.2). Für das Erfordernis des Berührtseins reicht es
aus, wenn eine potenzielle Rechtsverletzung glaubhaft gemacht wird; ob
ein Grundrecht oder eine geschützte Rechtsposition tatsächlich betroffen
oder gar verletzt ist, bleibt im Rahmen der materiellen Prüfung zu klären
(Urteil des BVGer A-5762/2012; WEBER-DÜRLER/KUNZ-NOTTER, a.a.O.,
Art. 25a Rz. 27). Das entsprechende Begehren um Erlass einer Verfügung
nach Art. 25a Abs. 1 VwVG ist an die für den Realakt örtlich, sachlich und
funktionell zuständige Verwaltungsbehörde zu richten. Die Zuständigkeit
für die Beurteilung eines Begehrens nach Art. 25a VwVG setzt voraus,
dass der angerufenen Behörde im betreffenden Sachbereich auch Verfü-
gungsbefugnis zukommt (Urteil des BVGer A-4699/2015 vom 11. April
2016 E. 5.2.2 f.; BEATRICE WEBER-DÜRLER, Kommentar zum VwVG,
Art. 25a Rz. 40; MARIANNE TSCHOPP-CHRISTEN, Rechtsschutz gegenüber
Realakten des Bundes [Artikel 25a VwVG], Diss. Zürich 2009, S. 99).
6.3.2.2 Die Beschwerdeführerin beantragte vor der Vorinstanz, es sei
Ziff. 8 des Schulleitungsbeschlusses aufzuheben und der Beschwerdegeg-
nerin zu untersagen, die Kurzfassung des Berichts über die Administra-
tivuntersuchung vom (...) zur internen und externen Kommunikation freizu-
geben und das Executive Summary vom (...) zum Bericht über die Admi-
nistrativuntersuchung zur internen und externen Kommunikation zu ver-
wenden. Des Weiteren verlangte sie, es sei ihr zu verbieten, Dritten gegen-
über diverse Aussagen zu kommunizieren (vgl. Sachverhalt H.). Diese An-
träge zielten darauf ab, die bevorstehende Veröffentlichung der Ergebnisse
bzw. einzelner Aussagen zu verhindern. Es stellt sich deshalb die Frage,
ob die Vorinstanz diese Anträge als Antrag auf Erlass einer Verfügung ge-
mäss Art. 25a VwvG hätte behandeln müssen.
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6.3.2.3 Die Verfahrenshoheit bei einer Administrativuntersuchung liegt ge-
mäss den Art. 27a ff. der Regierungs- und Verwaltungsorganisationsver-
ordnung vom 25. November 1998 (RVOV, SR 172.010.1), die im vorliegen-
den Fall sinngemäss anwendbar sind (vgl. Art. 36 Professorenverordnung
ETH i.V.m. Art. 58 PVO-ETH), bei der anordnenden Stelle. Diese bestimmt
u.a. den Gegenstand der Untersuchung, setzt das Untersuchungsorgan
ein, umschreibt deren Kompetenzen und bestimmt die Termine (vgl.
Art. 27e Abs. 1 RVOV). Ausserdem ist sie zuständig für die Information ein-
bezogener Behörden und Personen über das Ergebnis der Administra-
tivuntersuchung (Art. 27j Abs. 3 RVOV). Dies muss auch für Verfügungen
über Realakte gemäss Art. 25a VwVG gelten. Indem die Beschwerdefüh-
rerin ihre Unterlassungsbegehren nach Art. 25a Abs. 1 Bst. a VwVG nicht
an die Beschwerdegegnerin, sondern an die Vorinstanz richtete, gelangte
sie somit an eine unzuständige Stelle. Ob abgesehen von der fehlenden
Zuständigkeit die übrigen Eintretensvoraussetzungen für eine Verfügung
nach Art. 25a VwVG gegeben wären, kann nach dem Gesagten offen blei-
ben.
6.3.3 Es ist somit festzuhalten, dass es zum einen an einem zulässigen
Anfechtungsobjekt mangelte und der Vorinstanz zum anderen an der Zu-
ständigkeit fehlte, eine Verfügung nach Art. 25a VwVG zu erlassen. Es
bleibt der Beschwerdeführerin jedoch unbenommen, bei der Beschwerde-
gegnerin den Erlass einer Verfügung zu beantragen. Die Vorinstanz ist so-
mit auch mit Blick auf Ziff. 8 des Schulleitungsbeschlusses – wenn auch
mit einer anderen Begründung – zu Recht nicht auf die Beschwerde einge-
treten.
7.
Zusammengefasst ist der von der Vorinstanz getroffene Nichteintretens-
entscheid im Ergebnis nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist deshalb
abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist (vgl. E. 2.2).
8.
8.1 Das Beschwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht ist in
personalrechtlichen Angelegenheiten grundsätzlich kostenlos (Art. 17
Abs. 2 ETH-Gesetz i.V.m. Art. 34 Abs. 2 BPG). Verfahrenskosten sind
demnach keine zu erheben.
8.2 Angesichts ihres vollständigen Unterliegens ist der Beschwerdeführe-
rin keine Parteientschädigung auszurichten (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m.
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Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]). Der obsiegenden Beschwerdegegnerin ist als Bundesbe-
hörde von vornherein keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 7
Abs. 3 VGKE).