Decision ID: 2c72701b-0718-5021-9c8a-4b6da9c6c6e4
Year: 2020
Language: de
Court: ZH_BRK
Chamber: ZH_BRK_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: public_law

hat sich ergeben:
A. Mit Beschluss vom 11. Mai 2020 erteilte die Baukommission X der Y AG die baurechtliche Bewilligung für eine Mobilfunk-Antennenanlage auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1 an der F.-Strasse 1 in X.
Mit Beschluss vom 22. Juni 2020 ergänzte sie diese Baubewilligung mit der Auflage, dass die an der B.-Strasse 1 bestehende  vom Netz zu nehmen sei, sobald die geplante  an der F.-Strasse 1 in Betrieb sei.
B. Gegen diese Entscheide erhoben D. F.-S., A. W. und M. L. mit  Eingabe vom 1. Juli 2020 rechtzeitig Rekurs beim Baurekursgericht des Kantons Zürich und stellten folgende Anträge:
" 1. Die Baubewilligung sei zu verweigern.
2. Die Baubewilligung sei eventualiter in der gegenwärtigen Formulierung zu verweigern und zur Vervollständigung an die Baukommission X : Die Baubewilligung sei dahingehend zu ergänzen, dass die bestehende Mobilfunkanlage 01 an der B.-Strasse 1 in X  und zu demontieren ist. Eventuell sei ein Augenschein .
3. Die Baubewilligung sei eventualiter an die Vorinstanz zurückzuweisen zur Neubeurteilung unter Berücksichtigung der Gesamtplanung  der SBB, im Sinne der Koordinationspflicht. Beweismittelantrag: die Baukommission X hat von der SBB das Dokument "Gesamtplanung Mobilfunk" einzufordern. Eventuell sei ein Augenschein durchzuführen.
4. Die Bewilligung sei eventualiter an die Vorinstanz zurückzuweisen zur Ergänzung und Transparentmachung der Daten und Fakten,  des Fachberichtes AWEL, aufgrund welchen die  der Baukommission X erfolgte.
5. Die Baubewilligung sei eventualiter an die Vorinstanz zurückzuweisen, zur Einholung des Nachweises der Baugesuchstellerin Y AG, dass  Schadenersatzansprüche gedeckt sind."
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C. Mit Verfügung vom 3. Juli 2020 wurde vom Rekurseingang Vormerk  und das Vernehmlassungsverfahren eröffnet.
D. Mit Eingabe vom 31. Juli 2020 beantragte die Vorinstanz die Abweisung des Rekurses, soweit darauf einzutreten sei, sowie die Beiladung der NIS-Fachstelle des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) ins Verfahren; dies unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der .
Die private Rekursgegnerin beantragte mit Eingabe vom 11. August 2020 die Abweisung des Rekurses sowie sämtlicher Anträge und insbesondere des Sistierungsantrags; dies unter Kostenfolge zulasten der .
E. Mit Replik vom 2. September 2020 stellten die Rekurrierenden folgende :
" 1. Der Baubewilligung der Baukommission X (Rekursgegnerschaft 1) sei aufzuheben.
2. Es sei der privaten Rekursgegnerschaft 2 die Bewilligung für die  einer Mobilfunkantennen-Anlage auf dem Dach der F.-Strasse 1, [...] X, zu verweigern.
3. Die Baubewilligung sei eventualiter an die Baukommission X  unter Berücksichtigung der Gesamtplanung Mobilfunk SBB und der Y AG im Sinne der Koordinationspflicht.
Beweismittelantrag: die Baukommission X hat von der SBB und von Y AG ein Dokument "Gesamtplanung Mobilfunk" mit technischer und kommerzieller Begründung, für das Gebiet [...], einzufordern.
4. Die Bewilligung sei eventualiter an die Baukommission X  zur Ergänzung und Transparentmachung der Daten und Fakten, insbesondere des Fachberichtes AWEL, Abteilung Luft/Strahlung,  dessen die Beschlussfassung der Baukommission X erfolgte.
5. Die Rekursantwort der Rekursgegnerin 2 sei, wegen teils fehlendem Bezug zu unserem Rekurs G-Nr. R2020.00162, im laufenden  nur insofern zu berücksichtigen, als dass sie sich erkennbar auf In-
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halte unseres Rekurses bezieht. (siehe Begründung unter 1. Formelles).
6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich Mehrwertsteuer) zulasten der privaten Rekursgegnerschaft 2."
F. Mit Duplik vom 25. September 2020 hielt die private Rekursgegnerin an  Anträgen fest.
Die Vorinstanz verzichtete sillschweigend auf die Erstattung einer Duplik.
G. Auf die Vorbringen der Parteien wird, soweit für den Entscheid erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen Bezug genommen.

Es kommt in Betracht:
1. Die Rekurrentinnen D. F.-S. und A. W. sind Eigentümerinnen von , die sich im gemäss bundesgerichtlicher Definition  Umkreis der strittigen Kommunikationsanlage – der hier rund 610 m beträgt (act. 14.6, S. 5) – befinden. Der Rekurrent M. L. ist sodann Mieter einer solchen Liegenschaft. Sämtliche Rekurrierenden sind damit mehr als irgendwelche Dritte oder die Allgemeinheit in ihren eigenen  betroffen sowie aufgrund ihrer Rügen im Sinne von § 338a des - und Baugesetzes (PBG) rechtsmittellegitimiert. Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf den Rekurs einzutreten.
2. Das Baugrundstück Kat.-Nr. 1 liegt in der Gewerbezone G6 gemäss der Bau- und Zonenordnung der Gemeinde X (BZO) und ist mit einem Gewer-
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begebäude überstellt. Die von der privaten Rekursgegnerin geplante -Antennenanlage soll auf dem Dach dieses Gebäudes erstellt werden. Die einzelnen Antennenmodule sollen auf den Frequenzbändern 700-900, 1'400-2'600 und 3'600 MHz und in den Azimuten (Abweichung in Grad von Nord) von 180° und 300° senden. Es sollen auch adaptive Antennen  werden.
3. Die Rekurrierenden beantragen, es sei (eventuell) ein Augenschein  (vgl. § 7 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG]). Das  hat unbesehen von Parteianträgen nur dann einen  durchzuführen, wenn die Verhältnisse vor Ort zwar , auf Grund der Akten aber noch unklar sind. Diese Voraussetzung ist vorliegend nicht erfüllt, so dass kein Augenschein durchzuführen war.
4. Mit der Rekurseingabe beantragen die Rekurrierenden die Anordnung des Abbruchs in Bezug auf die bestehende und ausser Betrieb zu nehmende Anlage an der B.-Strasse 1 (Bezeichnung 01). In der Replik zogen sie  Antrag zurück (s. Replik S. 7), womit der Rekurs insoweit als infolge Rückzugs gegenstandslos geworden abzuschreiben ist. Dies gilt auch in Bezug auf den Rekursantrag gemäss Ziffer 5 (s. Replik S. 15), womit die Rekurrierenden die Einholung eines Nachweises zur Deckung von  Schadenersatzansprüchen verlangten.
5. Die Rekurrierenden führen aus, dass die Vollzugsempfehlung des BAFU für adaptive Antennen, welche die Vorinstanz als Bedingung für die  aufführe, noch länger ausstehend sei. Deshalb sei die "voreilige Baubewilligung abzulehnen oder das Baubewilligungsverfahren zu " (S. 12). Unter der Überschrift "Sistierung von  adaptiver Antennen" bringen sie zudem vor, dass ausreichend Gründe vorliegen würden, die eine zwischenzeitliche Sistierung "der Verfahren" rechtfertigen würden (S. 16). In der Replik führen die Rekurrierenden –  auf die entsprechende Stellungnahme der privaten Rekurs-
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gegnerin – indes aus, dass sie keine Sistierungsanträge gestellt hätten, zumal solche auch nicht unter dem entsprechenden Titel ("B. /Rechtsbegehren") erschienen.
Diesbezüglich ist zunächst festzuhalten, dass an Rekurse von juristischen Laien keine allzu hohen formellen Anforderungen an Rekursschriften  werden. Etwa wird – zugunsten von solchen Rekurrierenden – in der Regel nicht nur auf die explizit unter einem entsprechenden Titel  Anträge abgestellt, andernfalls sich das Gericht dem Vorwurf des  Formalismus ausgesetzt sähe. Mithin werden Ausführungen, wie die vorstehend zitierten, in der Regel als zumindest sinngemässes  um Sistierung des Rekurs- bzw. Bewilligungsverfahrens aufgefasst. Aufgrund der rekurrentischen Ausführungen in der Replik ist indes davon Vormerk zu nehmen, dass nicht beabsichtigt war, eine Sistierung zu , und ist auf die im Zusammenhang mit der Sistierung gemachten  nicht weiter einzugehen.
6.1. Die Rekurrierenden machen diverse Verstösse gegen immissionsrechtliche Vorschriften geltend. Bevor im Einzelnen auf die Rügen eingegangen wird, ist zunächst grundlegend folgendes festzuhalten:
Der Schutz der Umwelt vor nichtionisierender elektromagnetischer  wird im Umweltschutzgesetz (USG) sowie in der bundesrätlichen  zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung vom 23. Dezember 1999 (NISV) geregelt. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) konkretisierte die NISV mit Vollzugsempfehlungen (Mobilfunk- und WLL-Basisstationen, Vollzugsempfehlung zur NISV, BUWAL/BAFU, Bern 2003 [ zur NISV]).
Die NISV regelt die Begrenzung von nieder- und hochfrequenten , welche durch den Betrieb ortsfester Anlagen wie z.B. -Basisstationen erzeugt werden (Art. 2 Abs. 1 lit. a NISV). Es wurden, wie im genannten Bundesgesetz vorgeschrieben, Immissionsgrenzwerte und in Umsetzung des gesetzlichen Vorsorgeprinzips zudem  festgelegt. Der NISV liegt das Konzept der technologieunabhängigen Festlegung von Immissions- und Anlagegrenzwerten zugrunde. Es wird nicht nach der Technologie bzw. dem Funkdienst unterschieden, sondern
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es gelten je nach Sendeleistung der Anlage und Frequenz unterschiedliche Grenzwerte (vgl. Benjamin Wittwer, Bewilligungen von Mobilfunkanlagen, 2. Aufl., Zürich 2008, S. 55). Die entsprechenden Grenzwerte sind damit von allen Mobilfunkanlagen mit einer Gesamtstrahlungsleistung von über 6 WERP – und vorliegend mithin von sämtlichen geplanten Antennen – zwingend einzuhalten (Anhang 1 Ziffer 61 NISV).
Für die Beurteilung der Einhaltung der Grenzwerte gilt gemäss Anhang 1 Ziffer 63 NISV als massgebender Betriebszustand der maximale - und Datenverkehr bei maximaler Sendeleistung. In der seit 1. Juni 2019 geltenden Fassung der NISV wurde diese Bestimmung dahingehend ergänzt, dass bei adaptiven Antennen die Variabilität der Senderichtungen und der Antennendiagramme berücksichtigt wird. Sendeantennen sind in diesem Sinne adaptiv, wenn ihre Senderichtung oder ihr  automatisch in kurzen zeitlichen Abständen angepasst werden ( 1 Ziffer 62 Abs. 6 NISV).
6.2. Die Immissionsgrenzwerte (IGW) gelten an allen Orten, wo sich Menschen normalerweise aufhalten können. Dies jedoch nicht permanent, sondern jeweils nur für kürzere Dauer (OKA; Art. 13 Abs. 1 NISV). Das gilt  für Passanten auf Strassen oder bei einem Aufenthalt in . Die Immissionsgrenzwerte basieren auf den Empfehlungen bzw. Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie weiterer .
Die Anlagegrenzwerte (AGW) gehen erheblich über den Schutzumfang der Immissionsgrenzwerte hinaus. Sie verlangen in Konkretisierung der  von Art. 4 Abs. 1 NISV über die vorsorgliche  an Orten mit empfindlicher Nutzung (OMEN), welche in Art. 3 Abs. 3 NISV definiert werden, durchschnittlich um den Faktor 10 tiefere elektrische Feldstärken. Als OMEN gelten nach dieser Bestimmung insbesondere Räume in Gebäuden, in denen sich Menschen regelmässig während  Zeit aufhalten (Wohn- und Schlafräume, permanente Arbeitsplätze etc.) oder raumplanungsrechtlich festgesetzte Kinderspielplätze. Die  bewegen sich frequenzabhängig im Bereich zwischen 4 und 6 V/m. Für die hier in Frage stehenden Basisstationen, die in den  Frequenzbereichen 700-900, 1'400-2'600 und 3'600 MHz senden sol-
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len, gilt gemäss Ziffer 64 lit. c Anhang 1 NISV ein maximal zulässiger  von 5 V/m.
7. Die Rekurrierenden beanstanden, dass die Baupublikation keinen Hinweis darauf enthalte, dass das Bauvorhaben die 5G-Technologie mit  vorsehe.
Wie einleitend dargelegt, liegt der NISV das Konzept der  Festlegung von Immissions- und Anlagegrenzwerten zugrunde. Mithin sind Angaben über den geplanten Funkdienst bzw. die  für die Beurteilung der Anlage nicht notwendig. Dementsprechend hat auch die Baupublikation keine diesbezüglichen Angaben zu enthalten.
8.1. Die Rekurrierenden monieren eine mangelhafte Planung. Es fehle nach  Auffassung eine Gesamtplanung für den 5G-Standard. Für ein  5G-Netz müssten in der Gemeinde entlang der SBB-Linie  Antennen installiert oder die Sendeleistung der geplanten Anlage erhöht werden. Blieben die Grenzwerte auf dem aktuellen Niveau, sei ca. alle 150 m eine Mobilfunk-Antennenanlage zu installieren. Die von der  versprochene schnelle Übertragungsgeschwindigkeit funktioniere nur mit höherer Sendeleistung bei direktem Sichtkontakt  Antenne und Nutzer sowie nur über maximal 300 m. Aus den  sei weder eine Gesamtplanung noch ein Endausbau für 5G ‒ sowohl generell als auch in Bezug auf die SBB – erkennbar. Es sei  Art. 8 USG zu beachten, wonach Einwirkungen sowohl einzeln als auch gesamthaft und nach ihrem Zusammenwirken zu beurteilen seien. Der Abstand zwischen der neuen Antenne 03 und der bestehenden  01 betrage 50 m, derjenige zwischen der neuen Antenne und der  Antenne 02 200 m. Aufgrund der Nähe der Antenne 01 zur  03 würde sich der "OMEN-Radius" stark vergrössern und teilweise überschneiden. Die weitere Umgebung würde ca. mit der doppelten  belastet und die Grenzwerte könnten an einigen Orten nicht  werden.
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8.2. Für die Errichtung von Mobilfunkanlagen kann nach der  Rechtsprechung kein Sach- oder Richtplan mit konkreten räumlichen (und zeitlichen) Vorgaben verlangt werden (BGr 1C_685/2013 vom 6. März 2015, E. 2.4). Eine "Gesamtplanung" für ein Mobilfunknetz kann mithin – auch für Antennen der fünften Generation – nicht verlangt werden. Es mangelt hierfür an einer gesetzlichen Grundlage. Da die geplante  keine Bahninfrastrukturanlage darstellt, erübrigen sich weitere  zu der von den Rekurrierenden daraus abgeleiteten . Es sind insbesondere keine Dokumente bei der SBB einzuholen.
8.3. Soweit die Rekurrierenden ihre Forderung nach einer Gesamtplanung  begründen, dass die Strahlenbelastung aufgrund des zu erwartenden Ausbaus des (5G-)Mobilfunknetzes zunehme und die Grenzwerte auch beim Zusammenwirken mehrerer Anlagen, d.h. durch Kumulation der Strahlung, nicht überschritten werden dürften, ist Folgendes festzuhalten:
Für die Anwendbarkeit der Grenzwerte ist entscheidend, ob die Antennen zusammen als eine Anlage zu beurteilen sind oder nicht (erweiterter ). Der Begriff der dabei zu berücksichtigenden massgeblichen  findet sich in Ziff. 62 Abs. 1-4 Anhang 1 NISV. Danach umfasst eine Antennengruppe alle Sendeantennen, die am selben Mast oder an oder auf demselben Gebäude angebracht sind (Abs. 1). Antennengruppen, die aus einem engen räumlichen Zusammenhang senden, gelten – ungeachtet des funktionellen Zusammenhangs – als eine Anlage, unabhängig davon, in welcher Reihenfolge sie erstellt oder geändert werden (Abs. 2). Aus einem räumlichen Zusammenhang senden zwei Antennengruppen, wenn sich von jeder der beiden Antennengruppen mindestens eine Sendeantenne im  der anderen Antennengruppe befindet (Abs. 3). Schliesslich ist festgelegt, wie sich der massgebliche Perimeter einer Sendeantenne  (Abs. 4). Diese Regelung hat das Bundesgericht als gesetzes- und verfassungskonform beurteilt (s. BGr 1C_576/2016 vom 27. Oktober 2017, E. 3. sowie insbesondere E. 3.6.4).
Insofern wurde den rekurrentischen Bedenken in Bezug auf  beim Zusammenwirken mehrerer Anlagen im  Rechnung getragen. Bei einem fortlaufenden Ausbau der  sind diese Vorschriften – soweit die Voraussetzungen gegeben
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sind – zu beachten. Darüber hinaus können die Mobilfunkbetreiberinnen nicht verpflichtet werden, bei einem fortlaufenden Ausbau des Netzes im jeweiligen Beurteilungszeitpunkt allfällig vorbestehende  von Mobilfunkantennen bei der Standortplanung bzw. der jeweiligen Gesucheinreichung zu berücksichtigen.
Soweit die Rekurrierenden mit ihren Ausführungen zu den Abständen  den Standorten von bestehenden Mobilfunk-Antennenanlagen und der vorliegend strittigen geltend machen möchten, dass diese Anlagen als Antennengruppe hätte beurteilt werden müssen, ist Folgendes festzuhalten: Die Mobilfunk-Antennenanlage 01 ist gemäss dem Beschluss vom 22. Juni 2020 ausser Betrieb zu setzten, sobald die vorliegend strittige Anlage in Betrieb ist. Bereits deshalb ist in Bezug auf diese Mobilfunk- nicht von einer Antennengruppe auszugehen. Die ebenfalls  bestehende Antenne 02 steht nach den Rekurrierenden 200 m von der vorliegend strittigen Anlage entfernt. Damit befindet sie sich klar  des 91,54 m messsenden Perimeters der strittigen Anlage. Das  für die Qualifikation als eine Anlage, dass sich von jeder der beiden Antennengruppen mindestens eine Sendeantenne im Perimeter der  Antennengruppe befindet, ist nicht erfüllt (Ziffer 62 Abs. 3  1 NSIV). Die Vorinstanz hat die strittige Anlage und die Anlage 02 mit Recht nicht als eine Anlage behandelt.
9.1. Die Rekurrierenden beanstanden sodann die Zonenkonformität des . Sie bringen vor, dass der zu verlangende unmittelbare  Bezug zum Ort nicht erkennbar sei. Dem Gesuch könne nicht  werden, welche Bauzonen in der Gemeinde mit der geplanten  überhaupt versorgt werden sollen. Das Quartier und weit darüber  Teile der Gemeinde würden genügend versorgt. Die strittige Mobilfunk-Antennenanlage brauche es angesichts der erwähnten  Antenne 01 nicht. Deshalb sei zu vermuten, dass es die Absicht der privaten Rekursgegnerin sei, dass sie mit dem Standort an der  vor allem die SBB mit 5G versorgen möchte. Antennen in Wohnzonen müssten aber auf die Versorgung derselben beschränkt sein. Dies werde von der geplanten Antennenanlage missachtet.
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9.2. Mobilfunkanlagen sind als Infrastrukturanlagen im Baugebiet nicht generell und unabhängig von ihrem Verwendungszweck zulässig. Auch bei ihnen ist im ordentlichen Baubewilligungsverfahren zu prüfen, ob sie dem Zweck der betreffenden Nutzungszone entsprechen (Art. 22 Abs. 2 lit. a des  vom 22. Juni 1979 [RPG]). Innerhalb der Bauzonen  Mobilfunkanlagen nur als zonenkonform betrachtet werden, soweit sie hinsichtlich Standort und Ausgestaltung in einer unmittelbaren funktionellen Beziehung zum Ort stehen, an dem sie errichtet werden sollen, und im  Bauland abdecken (VB.2009.00059, E. 6.1 mit diversen ).
Die vorliegend in der Gewerbezone G6 geplante, rund 4,1 m hohe -Antennenanlage (ohne Blitzfangstab) soll mit Antennen der  Azimut 180° und 300° bestückt werden und eine Sendeleistung von insgesamt 2'950 WERP aufweisen. Es handelt sich um eine durchschnittlich dimensionierte Mobilfunk-Antennenanlage, die in der Gewerbezone, wo auch erheblich grössere Anlagen zulässig wären, ohne weiteres als  betrachtet werden kann. Daran ändert nichts, dass die  – was aufgrund der Antennenausrichtungen offensichtlich ist – vor allem Gebiete westlich des Standorts, d.h. insbesondere Wohn- und  abdecken soll. Aufgrund der nur durchschnittlichen Grösse der -Antennenanlage kann nicht davon ausgegangen werden, dass sie auch weit entfernte Gebiete erfassen soll, die keinerlei Bezug zum Standort aufweisen. Das Bauvorhaben hat mithin nur lokale Bedeutung. Aufgrund  Grösse hat sie auch keine weitergehenden Auswirkungen für die  empfindlicheren (Wohn-) Gebiete zur Folge, als wenn sie  einer dieser Zonen selbst stehen würde. Unter Berücksichtigung der erwähnten Hauptsenderichtungen kann schliesslich von vornherein nicht davon ausgegangen werden, dass die Mobilfunk-Antennenanlage  dem Bahnverkehr dienen soll. Es trifft entgegen der rekurrentischen Auffassung nicht zu, dass adaptive Antennen keine Hauptsenderichtung aufweisen würden. Dass Antennen das Signal in die Richtung des Nutzers bzw. des Mobilfunkgeräts steuern können, schliesst dies jedenfalls nicht aus.
Die Rüge der mangelnden Zonenkonformität ist zusammengefasst .
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10.1. Nach den Rekurrierenden ist die angefochtene Baubewilligung , da nicht nachvollziehbar sei, von welchen Werten die Baukommission bzw. das von ihr beigezogene kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) bei der Beurteilung der strittigen Anlage ausgegangen sei.
10.2. Die Ermittlung der Immissions- und Anlagegrenzwerte erfolgt mit Hilfe des vom BAFU entwickelten Berechnungsmodells für hochfrequente  Strahlen (NIS-Berechnungsmodell). Mit dem sog.  gibt die für die Anlage verantwortliche Firma der zuständigen Behörde die technischen Daten einer geplanten Anlage und die in der Umgebung der Anlage zu erwartende Strahlung bekannt (Vollzugsempfehlung zur NISV, S. 9).
Es ist Aufgabe der kommunalen Baubehörden, das jeweilige  zusammen mit den übrigen Baugesuchsunterlagen auf seine  und Richtigkeit zu überprüfen und aufgrund seiner technischen Komplexität zudem von einer externen Fachstelle kontrollieren zu lassen. Im Kanton Zürich verfügen einzig die Städte Winterthur und Zürich über  vom BAFU anerkannte kommunale NIS-Fachstelle. Die übrigen  lassen die Standortdatenblattberechnungen – wie im vorliegenden Fall – vom ebenfalls eidgenössisch anerkannten kantonalen Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL), Abteilung Lufthygiene, auf ihre  und rechnerische Korrektheit überprüfen.
Aus dem vom AWEL geprüften Standortdatenblatt des vorliegend strittigen Vorhabens ergeben sich sämtliche für die Beurteilung der strittigen Anlage wesentlichen Aspekte. Es ist mithin klar, von welchen "Werten" bei der  der strittigen Anlage ausgegangen wurde. Sodann enthält der  Bauentscheid vom (11. Mai 2020) unter Bezugnahme auf den Prüfbericht des AWEL eine ausführliche Begründung. Vor diesem  ist nicht erkennbar, inwiefern die Baubewilligung bezüglich der NIS-Beurteilung unvollständig sein soll.
Nicht nachvollziehbar ist, inwiefern eine gemäss Rekurrierenden "nicht existierende Messtechnik für adaptive Antennen" zur Unmöglichkeit führt, "präzise und der Realität entsprechende Angaben auf dem  zu machen". Selbst wenn von einem fehlenden Messverfahren für
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adaptive Antennen ausgegangen werden müsste – was aber, wie noch zu zeigen sein wird, nicht der Fall ist – hätte dies keinerlei Einfluss auf die  im Standortdatenblatt. Die gestützt auf die Angaben im  durchgeführte rechnerische Prognose ist von der der Kontrolle  Abnahmemessungen auseinanderzuhalten. Letztere sind in der Regel auch nur dann durchzuführen, wenn gemäss rechnerischer  an einem OMEN der Anlagegrenzwert zu 80 % erreicht wird ( zur NISV, S. 20).
10.3. Soweit die Rekurrierenden vorbringen, dass im angefochtenen Entscheid vom 11. Mai 2020 zwar auf den Bericht des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) verwiesen werde, ein entsprechender  des Kantons indes nicht vorliege bzw. sie einen solchen "" würden, ist Folgendes festzuhalten:
Die kantonale bzw. in den Städten Zürich und Winterthur die städtischen NIS-Fachstellen werden auf Gesuch der Baubehörden zur Überprüfung der Baugesuchsunterlagen für Mobilfunk-Antennenanlagen beigezogen. Die Fachstellen halten das Ergebnis der Prüfung in einem zuhanden der  verfassten Bericht fest. Dabei handelt es sich indes nicht um einen formellen Entscheid. Dies deshalb, weil eine Mobilfunk-Antennenanlage in Bezug auf die NIS-Beurteilung kein Vorhaben darstellt, das gemäss dem Anhang zur Bauverfahrensordnung (BVV) durch mehrere Stellen zu prüfen wäre (s. Art. 7 Abs. 1 BVV in Verbindung mit Anhang zur BVV). Mithin  der Entscheid über die Rechtmässigkeit der Mobilfunk- hinsichtlich der NIS-Beurteilung einzig den kommunalen bzw.  Baubehörden. Es stellt dementsprechend kein Mangel im  dar, wenn die strittige Mobilfunk-Antennenanlage nicht in einem kantonalen Gesamtentscheid beurteilt wurde.
Soweit die Rekurrierenden mit ihren Ausführungen, dass sie einen  "vermissen" würden, geltend machen möchten, dass ihnen als Begehrensteller nach § 315 PBG der Prüfbericht nicht zugestellt wurde, vermögen sie daraus nichts für sich abzuleiten. Der Prüfbericht ist nach dem vorstehend Dargelegten kein anfechtbarer Entscheid und war ihnen mithin nicht formell zu eröffnen. Dementsprechend fällt eine Rückweisung an die Vorinstanz zur "Ergänzung und Transparentmachung der Daten und
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Fakten, insbesondere des Fachberichtes AWEL" (s. Ziffer 4 der ) von vorneherein ausser Betracht.
In diesem Zusammenhang ist auch der Antrag der Vorinstanz, die NIS-Fachstelle ins Rekursverfahren beizuladen, zu behandeln. Nach dem vorstehend Dargelegten ist die NIS-Fachstelle keine Entscheidbehörde. Der Entscheid über die Rechtmässigkeit der Mobilfunk-Antennenanlage hinsichtlich der NIS-Beurteilung obliegt einzig den kommunalen bzw.  Baubehörden. Dementsprechend besteht kein Anspruch auf  der NIS-Fachstelle in das vorliegende Rekursverfahren. Ferner  auch die Sachaufklärung keine Beiladung. Eine solche konnte im Ergebnis deshalb unterbleiben und dem verfahrensrechtlichen Antrag der Vorinstanz war damit nicht stattzugeben.
11.1. Die Rekurrierenden bringen vor, dass die Bestimmung von Anhang 1  63 NISV betreffend adaptive Antennen in Kraft sei, adaptive Antennen nach Massgabe von Empfehlungen des BAFU gleichwohl nicht nach dieser Verordnungsbestimmung behandelt würden, sondern wie herkömmliche Antennen. Die Variabilität werde nicht berücksichtigt. Damit gestehe das BAFU ein, dass die neue NISV-Regelung nur noch als provisorische  zu betrachten sei, was "sowohl inhaltlich als auch rechtlich"  werde. Diese Handhabung stelle eine Art Übergangsregelung dar, was rechtlich nicht haltbar sei. Weder das USG noch die NISV enthielten eine Übergangsregelung und das BAFU sei nicht ermächtigt, eine solche  zu schaffen. Mangels gesetzlicher Grundlage dürften  Antennen nicht wie herkömmliche beurteilt werden.
11.2. Es trifft zu, dass die vorliegend geplanten adaptiven Antennen wie  Antennen beurteilt und mithin entgegen Anhang 1 Ziffer 63 NISV bei der Definition des massgebenden Betriebszustandes die Variabilität der Senderichtungen und der Antennendiagramme nicht berücksichtigt wurden. Der Beurteilung wurde vielmehr ein sog. "worst-case"-Szenario zugrunde gelegt. Dies deshalb, weil die aktuelle Vollzugsempfehlung zur NISV  Antennen nicht behandelt und ein entsprechender Nachtrag zur  zur NISV noch ausstehend ist.
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Die Rekurrierenden verkennen zunächst, dass das Vorliegen einer  nicht Bewilligungsvoraussetzung ist. Solche  richten sich primär an Vollzugsbehörden und ihr Zweck liegt darin,  Rechtsbegriffe von Gesetzen und Verordnungen zu  und eine einheitliche Vollzugspraxis zu ermöglichen. In diesem Sinn enthält die Vollzugsempfehlung zur NISV Erläuterungen und  hinsichtlich Mobilfunk-Basisstationen. Die Vollzugsempfehlung zur NISV dient als Auslegungshilfe, ohne selbst Recht zu setzen. Daraus folgt, dass andere Lösungen nicht ausgeschlossen sind, sofern sie ebenfalls rechtskonform sind (Christoph Fritzsche/Peter Bösch/Thomas Wipf/Daniel Kunz, Zürcher Planungs- und Baurecht, 6. Aufl., Wädenswil 2019, Bd. 2, S. 1412 f.). Die rekurrentischen Vorbringen vermögen die rechtliche  der Vollzugsempfehlung als Auslegungsinstrument ohne  eines Rechtserlasses nicht in Frage zu stellen. Ihre Kritik an der  diesbezüglichen Rechtsprechung des Baurekursgerichts (s. BRGE I Nr. 0011/2020 in BEZ 2020 Nr. 17) überzeugt nicht, zumal sie keinerlei rechtlichen Argumente dagegen vorbringen (s. Rekurs S. 12). Der , dass adaptive Antennen in der aktuell publizierten Fassung der  NISV nicht thematisiert werden und ein diesbezüglicher entsprechender Nachtrag noch ausstehend ist, kann mithin nicht zur  der geplanten Mobilfunk-Antennenanlage führen.  ist vielmehr, ob das Vorgehen der Rekursgegnerinnen, wonach auch adaptive Antennen nach dem sog. "worst-case"-Szenario behandelt , mit den Vorgaben der NISV zu vereinbaren ist.
Diesbezüglich ist festzuhalten, dass sich das BAFU im Informationsblatt "Mobilfunk und Strahlung: Aufbau der 5G-Netze in der Schweiz" vom 17. April 2019 (nachfolgend: Informationsschreiben 5G) an die Kantone wandte, um für die Zeit bis zur Publikation des Nachtrags eine einheitliche Vollzugspraxis zu ermöglichen. Darin empfiehlt das BAFU, adaptive  bis zum Vorliegen des Nachtrages nach dem sog. "worst-case"- zu behandeln. D.h. die Strahlung soll wie bei konventionellen Antennen anhand des maximalen Gesprächs- und Datenverkehrs bei maximaler Sendeleistung beurteilt werden. Damit – so das BAFU – wird die  Strahlung von adaptiven Antennen überschätzt und ist die Beurteilung auf der sicheren Seite (Informationsschreiben 5G, S. 4). Sodann wandte sich das BAFU mit Schreiben vom 31. Januar 2020 "Informationen zu adaptiven Antennen und 5G (Bewilligung und Messung)" an die kantonalen bzw. städtischen Fachstellen und bestätigte darin diese Empfehlung.
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11.3. Die Rekurrierenden übersehen somit, dass eine provisorische  für die Beurteilung der Strahlung von adaptiven Antennen vom BAFU und mithin von derselben Fachbehörde vorliegt, welche die  zur NISV erlassen hat und auch den besagten Nachtrag ausarbeiten wird. Auch steht der massgebende Betriebszustand entgegen den rekurrentischen Ausführungen fest. Der besagten empfohlenen  adaptiver Antennen wie konventionelle, d.h. unter  der besagten Variabilität, vermögen die Rekurrierenden nichts  zu halten, zumal die Einhaltung der Grenzwerte mit diesem Vorgehen sichergestellt ist und kein Widerspruch zu den Anliegen der  vorliegt.
Im Übrigen ist festzuhalten, dass der Verordnungsgeber mit der besagten Änderung der NISV betreffend adaptive Antennen lediglich einen  festlegen wollte. Die konkrete Ausgestaltung dieses Grundsatzes  er angesichts der Dynamik der Entwicklung der Antennentechnik auf Stufe Vollzugshilfe als sachgerecht (s. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation [UVEK], BAFU, Erläuterungen zur NISV,  Umwelt Frühling 2019 vom 17. April 2019, S. 8). Damit bleibt ohne weiteres auch Raum für die vorliegend umstrittene Anwendung der Verordnungsbestimmung ohne Berücksichtigung der Variabilität der Senderichtungen und der Antennendiagramme. Eine explizite (gesetzliche) Grundlage für die vorliegend umstrittene Handhabung adaptiver Antennen ist damit entbehrlich. Es handelt sich nicht um eine rechtswidrige "".
Werden die Eigenheiten adaptiver Antennen nicht berücksichtigt und wird Anhang 1 Ziffer 63 NISV mithin nicht angewandt, kann offenbleiben, ob diese Bestimmung gesetzes- und verfassungswidrig ist.
11.4. Zusammengefasst verstösst die Beurteilung der adaptiven Antennen nach dem "worst-case"-Szenario bzw. wie herkömmliche Antennen weder - noch Gesetzesrecht. Die Rüge ist unbegründet.
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12.1. Nach den Rekurrierenden verletzt die nach ihrer Auffassung aus Anhang 1 Ziffer 63 NISV resultierende "Privilegierung" adaptiver Antennen das  Vorsorgeprinzip. Mit der Privilegierung würden adaptive  nicht wie herkömmliche nach der maximalen Leistung beurteilt. Vielmehr werde nur ein Teil der Sendeleistung berücksichtigt. Dies führe dazu, dass die Sendeleistung auf dem Papier gering sei, aber in Realität wesentlich höher ausfalle.
12.2. Wie vorstehend dargelegt, wird die Variabilität der Senderichtungen und der Antennendiagramme vorliegend nicht berücksichtigt, da als  Betriebszustand der maximale Gesprächs- und Datenverkehr bei maximaler Sendleistung zugrunde gelegt wird. Dementsprechend stellt die gemäss Standortdatenblatt nachgesuchte Leistung eine maximale Leistung dar, welche auch im Betrieb eingehalten werden muss. Deshalb ist auch unerheblich, ob die eingesetzten Antennen nach Herstellerangaben aus rein technischer Sicht höhere Sendeleistungen erbringen könnten. Die diesbezüglichen rekurrentischen Vorbringen überzeugen nicht.
Die von den Rekurrierenden angesprochene Beurteilung adaptiver  auf der Grundlage von lediglich einem Teil der angegebenen  wird zurzeit lediglich als eine von mehreren Varianten gehandelt, wie inskünftig adaptive Antennen beurteilt werden könnten (s. Bericht der Arbeitsgruppe Mobilfunk und Strahlung vom 18. November 2019, S. 78 ff., www.bafu.admin.ch, im Folgenden: Bericht Mobilfunk und Strahlung). Dies deshalb, weil mit adaptiven Antennen der Datenverkehr nicht mehr wie  in die gesamte Funkzelle abgestrahlt wird, sondern tendenziell zum Nutzer hingelenkt wird. Damit kann die über die Fläche und die Zeit  Exposition mit dem Einsatz von adaptiven Antennen reduziert werden (Bericht Mobilfunk und Strahlung, S. 19 f.). Wird dieser Effekt und damit die Variabilität adaptiver Antennen bis zum Erlass der neuen  nicht berücksichtigt, ist bei der Berechnung der Strahlenbelastung ‒ zumindest vorläufig – nicht nur ein Teil der angegebenen Sendeleistung zu berücksichtigen, sondern die erwähnte maximale, welche gleichzeitig die konkret bewillige Leistung darstellt. Den rekurrentischen Vorbringen,  die Regelung bezüglich adaptiver Antennen in Anhang 1 Ziffer 63 NISV gegen das Vorsorgeprinzip verstosse, ist damit die Grundlage entzo-
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gen. Ob mit dieser Regelung eine "Privilegierung" einhergeht, kann mithin offenbleiben.
13. Im Lichte des vorstehend unter Ziffern 11.1. ff und 12.1. ff. Dargelegten überzeugen auch die rekurrentischen Vorbringen betreffend mangelhafte Baugesuchsunterlagen nicht. Die diesbezügliche Argumentation der , wonach adaptive Antennen sowohl breit als auch fokussiert strahlen und damit zwei Betriebszustände aufweisen würden, verfängt schon deshalb nicht, weil mit der besagten Definition des massgebenden Betriebszustandes der Fall des fokussierten Strahlens miterfasst ist. Da die angegebenen Sendeleistungen als Maximalwerte und insbesondere nicht als Mittel- oder andere Teilwerte zu verstehen sind, kann entgegen der  der Rekurrierenden nicht davon ausgegangen werden, dass die Antennen im Falle des Fokussierens mit grösserer Sendeleistung betrieben werden. Auch in diesem Fall darf die bewilligte Sendeleistung nicht erhöht werden. Mithin sind keine weiteren technischen Unterlagen oder  seitens der privaten Rekursgegnerin erforderlich. Die umhüllenden Antennendiagramme im Standortdatenblatt geben über das  für die NIS-Beurteilung ausreichend Auskunft.
Aus den besagten Gründen kann der Effekt des Fokussierens auch der von der privaten Rekursgegnerin vorgenommen Berechnung des  nicht entgegengehalten werden. Werden auch diejenigen Fälle erfasst, in welchen die Antennen fokussierter strahlen, erweist sich auch der auf derselben Grundlage eruierte Einspracheperimeter als korrekt.
Ferner ist die Frage nach der erzielbaren Übertragungsgeschwindigkeit, Netzabdeckung oder Reichweite im Baubewilligungsverfahren irrelevant. Dementsprechend ist die private Rekursgegnerin entgegen der  Forderung auch nicht anzuhalten, entsprechende Nachweise unter Berücksichtigung der nachgesuchten – und nach rekurrentischer  unglaubwürdig tiefen – Leistung aufzuzeigen. Die  sind auch diesbezüglich nicht mangelhaft.
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14.1. Die Rekurrierenden machen unter der Überschrift "Beeinträchtigung der Umwelt durch 5G" geltend, dass unter Berücksichtigung der im  sowohl für die herkömmlichen als auch für die adaptiven Antennen angegebenen Sendeleistungen in Kauf genommen werde, dass der  für die kritischsten OMEN nur knapp eingehalten sei oder  überschritten werde. Bei OMEN 06 befinde sich eine Spielgruppe und schräg gegenüber der geplanten Antenne in ca. 80-100 m Distanz entstehe zurzeit eine grosse Überbauung für eine Alterssiedlung. In der  Senderichtung von Azimut 300° wohne 100 m von der geplanten -Antennenanlage entfernt die Rekurrentin W., welche schwer an  Sklerose erkrankt sei. Elektromagnetische Strahlung werde verdächtigt, diese Krankheit, welche zu den Autoimmunerkrankungen gehöre, zu . Auf den Webseiten www.elektrosmog.com sowie www.kompetenzinitiative.com seien unter anderem diesbezügliche  zu finden. Bei den genannte Personengruppen (Kleinkinder, alte und gebrechliche Personen, vorerkrankte Personen) würde sich sowohl die  als auch die Gemeinde und die Grundstückbesitzerin beim  eines zukünftigen beweisbar mit Mobilfunkstrahlung  Schadensfalles, der fahrlässigen Körperverletzung schuldig . In der EUROPAEM Guideline 2017 würden 15 international  Wissenschaftler und Ärzte die Beeinträchtigung des menschlichen Immunsystems begründen. Dies schon weit unter den Grenzwerten der ICNIRP, welche nur vermeiden sollten, dass sich innert 30 min das  nicht mehr als 1 Grad Celsius erwärme.
14.2. Zunächst ist festzuhalten, dass die private Rekursgegnerin der gesetzlichen Pflicht gemäss Art. 11 Abs. 2 lit. c Ziff. 1 und 2 NISV nachgekommen ist, wonach Berechnungen einerseits beim strahlenmässig exponiertesten OKA (Ort für den kurzfristigen Aufenthalt von Menschen; Immissionsgrenzwert) und andererseits für jene drei Orte mit empfindlicher Nutzung (OMEN), an denen die elektromagnetische Strahlung am grössten ist (Anlagegrenzwert) vorzunehmen sind. Aus den abgegebenen und im Standortdatenblatt  rechnerischen Prognosen ergibt sich an allen Berechnungsorten die Einhaltung der Grenzwerte. Soweit die Rekurrierenden Gegenteiliges vorbringen sind sie mithin nicht zu hören. Da die adaptiven Antennen wie herkömmliche behandelt werden und es sich bei den diesen Berechnungen
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zugrundeliegenden Leistungswerten folglich um Maximalwerte handelt, sind auch bei den adaptiven Antennen keine Grenzwertüberschreitungen zu . Die angefochtene Baubewilligung ist insoweit nicht zu .
Daran ändert nichts, dass der Anlagegrenzwert an gewissen OMEN  nur knapp eingehalten wird. Dies hat – bei gegebenen  – einzig zur Folge, dass sich Abnahmemessungen im Sinne einer Kontrollmassnahme rechtfertigen können. Nach gefestigter Rechtspraxis müssen Abnahmemessungen jedenfalls dann durchgeführt werden, wenn die Grenzwerte zu 80 % oder mehr ausgeschöpft werden. Zu  Abnahmemessungen wurde die private Rekursgegnerin mit der  Baubewilligung denn auch hinsichtlich diverser OMEN verpflichtet (Dispositivziffer 3 der angefochtenen Baubewilligung). Auch insoweit leidet die Baubewilligung nicht an einem Rechtsfehler, zumal entgegen der  der Rekurrierenden – wie noch zu zeigen sein wird –  möglich sind.
14.3. Sodann ist zu den rekurrentischen Ausführungen hinsichtlich der  Bedenken Folgendes festzuhalten:
Zum Schutz vor schädlichen oder lästigen Einwirkungen  Strahlung wurden die bereits erwähnten Grenzwerte festgelegt,  die Immissionsgrenzwerte wie erwähnt auf den Empfehlungen bzw. Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie weiterer  beruhen. Dabei berücksichtigte die Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) lediglich Wirkungen, die in experimentellen Untersuchungen wiederholt und reproduzierbar erzeugt werden konnten und die für den Menschen ein Gesundheitsrisiko . Dagegen wurden einmalige oder nicht wiederholbare Befunde,  epidemiologische Untersuchungen und individuelle Erfahrungen "elektrosensibler" Personen ausgeklammert. Indes hat der  erkannt, dass mit der blossen Übernahme der ICNIRP-Grenzwerte mit Blick auf mögliche nicht-thermische Wirkungen der Schutz vor  Strahlung lückenhaft wäre. Er hat daher zusätzlich vorsorgliche Emissionsbegrenzungen angeordnet (Art. 4 NISV), die das Risiko  Wirkungen, die zum Teil erst vermutet werden und noch nicht  sind, möglichst gering halten sollen. Für verschiedene Kategorien von
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Anlagen bestimmt sich die vorsorgliche Emissionsbegrenzung auf Grund besonderer Anlagegrenzwerte (Art. 4 Abs. 1 NISV), bei den übrigen  sind die Emissionen so weit zu begrenzen, als dies technisch und  möglich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 4 Abs. 2 NISV). Mit  zusätzlichen Emissionsbegrenzungen trägt die neue Verordnung dem Vorsorgeprinzip Rechnung (Art. 1 Abs. 2 und Art. 11 Abs. 2 USG) und  die im Sinne der Vorsorge erforderlichen Massnahmen. Daraus ergibt sich, dass Art. 4 NISV die vorsorgliche Emissionsbegrenzung  regelt und die rechtsanwendenden Behörden nicht im Einzelfall gestützt auf Art. 12 Abs. 2 USG eine noch weitergehende Begrenzung  können. Der Erlass von Anlagegrenzwerten erfolgte gerade in der Absicht, damit im Interesse der Rechtssicherheit festzulegen, was zur  Emissionsbegrenzung erforderlich ist (s. dazu BGE 126 II 399 E. 3, mit diversen Hinweisen, auch zum Folgenden). Die Immissions- und Anlagegrenzwerte der NISV wurden gemäss mehrfach bestätigter  des Bundesgerichts als gesetzes- und verfassungskonform  (s. auch statt vieler: BGE 138 II 173, E. 5.1; BGr 1C_576/2016 vom 27. Oktober 2017, E. 3.5.2; BGr 1C_340/2013 vom 4. April 2014, E. 3.3). Sodann ist es in erster Linie Sache der zuständigen Fachbehörden, die  Forschung sowie die technische Entwicklung zu verfolgen und gegebenenfalls eine Anpassung der Grenzwerte der NISV beim Bundesrat zu beantragen (BGr 1C_118/2010 vom 20. Oktober 2010, E. 4.2; BGr 1C_340/2013 vom 4. April 2014, E. 3.3). Hierzu gab es bis dato indes keinen Anlass.
Angesichts der beschriebenen Konzeption und der Rechtsprechung  die Rekurrierenden aus ihren Vorbringen betreffend den  nichts für sich abzuleiten. Insbesondere ist auch davon , dass die Anlagegrenzwerte auch für Kinder, betagte und an  leidende Menschen ausreichenden Schutz bieten. Die  vermögen nichts Gegenteiliges nachzuweisen. Auch die von ihnen  "Evidenzen" führen zu keinem anderen Ergebnis.  Nachweise dafür, dass die schweizerische Grenzwertregelung zu  unzureichenden Schutz für Menschen, die etwa an der  erwähnten Krankheit leiden, liessen sich auf den von ihnen  Webseiten nicht finden. Ohnehin geht nicht an, lediglich pauschal auf Webseiten hinzuweisen. Zu erwähnen bleibt, dass der Einsatz  Antennen nichts an der dargelegten Einschätzung zum  ändert, zumal hierfür dieselben Grenzwerte gelten und diese wie
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erwähnt gemäss rechnerischer Prognose eingehalten sind, was bei  Voraussetzungen mittels Abnahmemessungen zu überprüfen sein wird.
Die auf den Gesundheitsschutz abzielenden Rügen erweisen sich damit ebenfalls als unbegründet.
15.1. Weiter sind die Rekurrierenden der Auffassung, dass die Diagramme der Antennen mit den Frequenzbändern 1'400-2'600 MHz im  nicht hätten zusammengefasst werden dürfen. Dies sei deshalb , weil für die geplanten Frequenzbänder unterschiedliche Grenzwerte gelten würden. Das Baugesuch müsse nach Korrektur des  erneut aufgelegt werden.
15.2. Vorliegend sind unter anderem Multibandantennen geplant, die gleichzeitig sowohl auf dem 1'400 MHz- als auch auf dem 2'600 MHz-Band senden  (Antennen Nrn. 1SC1426 und 2SC1426). Für diese Antennen wird im Standortdatenblatt die Sendeleistung nicht für jedes Frequenzband einzeln angegeben, sondern eine für beide Frequenzen geltenden . Eine solche Zusammenfassung der Sendeleistung ist unter der , dass den entsprechenden Frequenzbändern nach Anhang 1 Ziffer 64 lit. a und b NISV derselbe Anlagegrenzwert zugeordnet ist sowie im Übrigen, dass diese mit ein und derselben Antenne abgestrahlt werden können, zulässig (s. Nachtrag vom 28. März 2013 zur Vollzugsempfehlung zur NISV, S. 2).
Für die beiden Frequenzbänder 1'400 MHz und 2'600 MHz der vorliegend fraglichen Antennen gelten mit 5 V/m bzw. 6 V/m indes unterschiedliche Anlagegrenzwerte (Anhang 1 Ziffer 64 lit. b und c NISV). Zu beachten ist dabei, dass das 1'400 MHz-Band im Zeitpunkt des Nachtrags zur NISV vom 28. März 2013 noch nicht vergeben war (die Vergabe erfolgte erst im Jahr 2019) und die NISV für diese Frequenzen noch keine expliziten  enthielt. Indes hat die Schweizerische Gesellschaft der -Fachleute (Cercl'Air) im Hinblick auf die damalige  für die Beurteilung von Standortdatenblättern für Mobilfunk- und WLL-Basisstationen mit neuen Frequenzbändern eine Empfehlung heraus-
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gegeben (Empfehlung Nr. 33 vom 16. April 2018). Darin wurde auch auf die vorstehende Empfehlung des BAFAU hinsichtlich der Verschiebung von Sendeleistung zwischen Frequenzbändern und die Möglichkeit der  der Sendeleistungen von Antennen mit unterschiedlichen Frequenzbändern zu einer Summenleistung Bezug genommen. Für die (damals) neuen, im Nachtrag des BAFU noch nicht berücksichtigten  wurde empfohlen, das 1'400 MHz-Band nach Wahl der  entweder dem low band (Bänder bis und mit 900 MHz) oder dem high band (Bänder ab 1'800 MHz) zuzuordnen. Bezüglich der  des Anlagegrenzwerts, der in diesem Fall in jeder denkbaren Kombination von Frequenzbändern 5 V/m betrage, seien – gemäss  Cercl'Air – beide Zuordnungen gleichwertig. Mithin wurde eine  Zusammenfassung der Sendeleistungen zu einer Summenleistung auch unter Berücksichtigung des 1'400 MHz-Bandes als zulässig erachtet, da der Anlagegrenzwert in diesem Fall in jeder  Kombination von Frequenzbändern 5 V/m beträgt. Dies gilt auch heute noch, nachdem die NISV in Anhang 1 Ziffer 64 lit. c NISV nunmehr für sämtliche Anlagen, die weder von lit. a noch lit. b dieser Bestimmung  werden, – und mithin auch für die vorliegende Kombination von  – einen einheitlichen Anlagegrenzwert von 5 V/m .
Der rekurrentischen Auffassung kann mithin nicht gefolgt werden. Ein  im Standortdatenblatt ist diesbezüglich nicht auszumachen.
16.1. Den Rekurrierenden zufolge fehlt es an einem Messverfahren bzw. an Messmöglichkeiten für die Strahlung von adaptiven Antennen. Sie bringen vor, dass keine Messgeräte bestünden, welche anwendbar seien bzw. die "herumtanzenden Beams" messen könnten. Die Messempfehlung der METAS vom Februar 2020 sei untauglich, da sie lediglich unter  angewandt werden könne. Es müssten alle Mobiltelefone in der Umgebung abgeschaltet werden, was in der Realität kaum möglich sei. Das Messgerät könne nicht zwischen Mobiltelefonen und anderen , wie etwa einer Booster-Box oder einer benachbarten Mobilfunk-, unterscheiden. Die Messung sei bloss eine approximative . Weiter lasse sie die Luftfeuchtigkeit ausser Acht. Ein bisher  Problem bestehe bei der Messung aufgrund des Fokussierens der
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adaptiven Antennen. Es komme zu grossen Differenzen zwischen dem  gegen über dem "Breitstrahlen". Auch ein international bekannter und kompetenter Messgerätehersteller stelle fest, dass diese Differenzen nicht erfasst werden könnten, welche darüber hinaus eine Unterbewertung bewirken würden. Ausserdem sei das 1'400 MHz-Band messtechnisch nicht erfassbar und es bestehe für dieses Frequenzband keine  für Messfirmen.
16.2. Gemäss Art. 12 Abs. 2 NISV führt die Behörde Messungen oder  zur Kontrolle der Einhaltung des Anlagegrenzwertes nach  1 durch, lässt solche durchführen oder stützt sich auf die Ermittlungen Dritter. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) empfiehlt geeignete Mess- und Berechnungsmethoden.
Weder die Vollzugsempfehlung zur NISV noch die Messempfehlung zur NISV (Nichtionisierende Strahlung, Mobilfunk-Basisstationen [GSM], , BUWAL/BAFU, Bern 2002) sehen explizit auf die 5G- zugeschnittene Messempfehlungen vor. Das Eidgenössische Institut für Metrologie (METAS) hat indes einen technischen Bericht zur  für 5G-NR-Basisstationen im Frequenzbereich bis zu 6 GHz . Darin wird ausgeführt, dass die mit der Einführung von New Radio (NR) als Technologie in 5G-Mobilfunknetzen zu erarbeitende  für die Messung der Feldstärke von NR-Anlagen im Innen- und  folgende Anforderungen erfüllen müsse: Robustheit und , Bereitstellung von präzisen Hochrechnungen unter Vermeidung von Über- oder Unterschätzung der elektrischen Feldstärken im  Betriebszustand, Berücksichtigung der Steuerungsfunktionen der Strahlungskeule in der 5G-Technologie, Berücksichtigung der Variabilität der Senderichtung und der Antennendiagramme bei 5G-adaptiven  gemäss Anhang 1 Absatz 63 NISV, Übereinstimmung mit früheren Messempfehlungen sowie die Anwendbarkeit auf FDD- und TDD-. Das METAS schlägt dabei zwei verschiedene Messmethoden vor: Die code-selektive Messmethode (Referenzmethode) und die  Messmethode. Mit der code-selektiven Messmethode lasse sich die Konformität oder Nichtkonformität einer Anlage eindeutig . Mit der frequenzselektiven Messmethode hingegen lasse sich lediglich die Konformität einer Anlage mit den Vorgaben bestätigen, nicht hingegen die Nichtkonformität, womit die METAS diese Messmethode nur als orien-
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tierende Messung empfiehlt (METAS, Technischer Bericht: Messmethode für 5G-NR-Basisstationen im Frequenzbereich bis zu 6 GHz, Version 2.1 vom 20. April 2020, S. 4, 14 und 16). Damit ist festzuhalten, dass durchaus von der Fachbehörde des Bundes empfohlene Messverfahren und  für die Überprüfung der Strahlenbelastung adaptiver 5G-Antennen bestehen. Da der technische Bericht explizit auf den vom 5G-Standard abdeckenden Frequenzbereiche unter anderem von 450 MHz bis 6 GHz Bezug nimmt, ist entgegen den rekurrentischen Vorbringen  auszugehen, dass auch bei der Beurteilung der Strahlung im  mit dem 1'400 MHz-Band auf diese Empfehlung abgestellt  kann.
Sodann ist darauf hinzuweisen, dass die frequenzselektive Messmethode keine Unterscheidung zwischen zwei verschiedenen Zellen eines gleichen Betreibers oder einer gleichen Anlage erlaubt, womit zwar die Konformität einer Anlage mit den Vorgaben bestätigt werden könne, nicht aber eine  Beurteilung der Nichtkonformität (technischer Bericht des METAS vom 20. April 2020, S. 4 f., s. auch BAFU, Erläuterungen zur  für adaptive Antennen vom 30. Juni 2020, S. 6). Dies bedeutet, dass bei einem grenzwertkonformen Messergebnis einer bestimmten  diese die Grenzwerte in jedem Fall einhält. Der Schwachpunkt der  Messung, dass die Nichtkonformität einer Anlage nicht  beurteilt werden kann, zeigt sich nach dem vorstehend  damit erst, wenn der Beurteilungswert über dem einzuhaltenden  liegt, da nicht auszuschliessen ist, dass weitere Zellen  werden. In diesem Fall darf die Anlage nicht mit den ursprünglichen Sendeleistungen weiterbetrieben werden. Die Behörde hat eine Reduktion der Sendeleistung oder eine sonstige Anpassung der Anlage zu verfügen (s. Vollzugsempfehlung zur NISV, S. 20). Damit ist die Einhaltung der Grenzwerte wiederum sichergestellt.
16.3. Die von den Rekurrierenden widergegebenen Bedenken eines  in Bezug auf die sich aus dem Beamforming ergebenden Problemen vermögen die fachbehördlichen Einschätzung des METAS nicht in Zweifel zu ziehen. Wie dargelegt hat das METAS die an die  zu stellenden Anforderungen definiert und dabei u.a. festgehalten, dass die Steuerungsfunktionen der Strahlungskeule in der 5G-Technologie sowie die Variabilität der Senderichtung und der Antennendiagramme bei
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5G-adaptiven Antennen zu berücksichtigen sind. Es ist mithin davon , dass den erwähnten Bedenken im erwähnten technischen Bericht des METAS damit Rechnung getragen wurden.
16.4. Ferner trifft entgegen der rekurrentischen Auffassung nicht zu, dass keine Akkreditierungen von Messfirmen für Abnahmemessungen in Bezug auf das 1'400 MHz-Band bestehen. Zuständig hierfür ist die Schweizerische Akkreditierungsstelle (SAS) des Eidgenössischen Departements für , Bildung und Forschung (WBF). Auf deren Website sind die erteilten Akkreditierung abrufbar (s. https://www.sas.admin.ch/sas/de/home//akkrstellensuchesas.html). Die vom Baurekursgericht  aufgerufenen Akkreditierungsdokumente verweisen in der  "Prüfverfahren, Bemerkungen" auf den erwähnten technischen Bericht betreffend Messmethode für 5G-NR-Basisstationen im Frequenzbereich bis zu 6 GHz. Mithin ist nach dem vorstehend Dargelegten davon auszugehen, dass die Akkreditierung auch das umstrittene Frequenzband von 1'400 MHz umfasst.
16.5. Zusammengefasst überzeugen auch die in Bezug auf die  vorgebrachten Argumente der Rekurrierenden nicht. Der Rekurs ist auch diesbezüglich abzuweisen.
Auf die rekurrentischen Ausführungen betreffend die Auflage in  3 der angefochtenen Baubewilligung vom 11. Mai 2020, wonach die Freigabe für die Inbetriebnahme der Mobilfunkanlage erst dann erfolge, wenn die für die Abnahmemessung massgebende "Vollzugshilfe des BAFU zu adaptiven Antennen" vorliege, ist nicht weiter einzugehen, zumal diese Auflage von der privaten Rekursgegnerin akzeptiert wurde.
17. Die Rekurrierenden monieren, dass kein QS-System für adaptive Antennen bestehe. Deshalb könne die kantonale NIS-Fachstelle die Einhaltung der Grenzwerte faktisch nicht sicherstellen. Das aktuelle QS-System sei für die Erfassung von adaptiven Antennen untauglich.
https://www.sas.admin.ch/sas/de/home/akkreditiertestellen/akkrstellensuchesas.html https://www.sas.admin.ch/sas/de/home/akkreditiertestellen/akkrstellensuchesas.html
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Das Bundesgericht hat in zahlreichen Urteilen festgehalten, dass die  der Mobilfunkbetreiberinnen die Einhaltung der Grenzwerte bei den schweizerischen Mobilfunk-Antennenanlagen vollumfänglich  (u.a. in BGr 1C_492/2009 vom 20. Juli 2010, E. 4.2). Hinsichtlich adaptiver Antennen ist festzuhalten, dass das BAFU – wie erwähnt die Fachbehörde des Bundes – davon ausgeht, dass der Betrieb adaptiver  in den bestehenden QS-Systemen der Mobilfunkbetreiberinnen und der Datenbank des BAKOM korrekt dargestellt werden können, wenn diese gleich behandelt werden wie konventionelle Antennen (BAFU, Schreiben an die kantonalen und städtischen NIS-Fachstellen vom 31. Januar 2020, S. 2). Vorliegend ist dies wie bereits mehrfach erwähnt der Fall, da die  adaptiver Antennen, d.h. die besagte Variabilität, vorläufig nicht berücksichtigt wird und diese vielmehr wie konventionelle Antennen  werden. Es ist somit davon auszugehen, dass das QS-System der  Rekursgegnerin auch hinsichtlich adaptiver Antennen nicht zu  ist.
18. Die Rekurrierenden führen aus, dass das Bundesgericht festgehalten habe, dass Mobilfunk-Antennenanlagen bewirken könnten, dass Liegenschaften und Wohnungen schwer verkäuflich oder schwer vermietbar würden und Druck auf den Kaufpreis oder den Mietzins entstehe. Dass die Nähe zur Mobilfunk-Antennenanlage nicht nur hypothetisch zu einer  führe, sondern dass dies effektiv der Fall sei, zeigten auch die , die Mobilfunkbetreiber für die Gewährung von Standorten an  von Liegenschaften bezahlen würden.
Was die Rekurrierenden aus diesen allgemein gehaltenen Ausführungen in Bezug auf die angefochtene Bewilligung abzuleiten versuchen, ist unklar. Die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen etwa wäre vor den  geltend zu machen (§ 317 PBG) und könnte deshalb nicht zum Inhalt von Baurekursen gemacht werden. Soweit die Rekurrentinnen indes in den behaupteten Wertverminderungen von Rekurrierenden in der Nähe von Mobilfunk-Antennenanlagen ein Grund für eine Bauverweigerung , kann ihnen nicht gefolgt werden. Es ist nicht erkennbar, welche  Nachbarn vor Wertverminderungen ihrer Liegenschaften schützen und der erteilten Baubewilligung entgegengehalten werden könnten.
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