Decision ID: c7ad0dcf-48bb-5660-b16b-7d8bc5360712
Year: 2016
Language: de
Court: BE_VB
Chamber: BE_VB_001
Canton: BE
Region: Espace_Mittelland
Law Area: public_law

I. Sachverhalt
1. Die Beschwerdeführerin reichte am 17. Februar 2016 bei der Gemeinde Utzenstorf
ein Baugesuch ein für einen Werbeplakatträger F12 auf der Parzelle Utzenstorf
Grundbuchblatt Nr. B._. Die Parzelle liegt in der Wohn- und Gewerbezone. Gegen
das Bauvorhaben erhoben zwei Personen Einsprache. Sie machten unter anderem
geltend, die Plakatstelle beeinträchtige die Verkehrssicherheit. Die Gemeinde Utzenstorf
holte beim Tiefbauamt des Kantons Bern, Strasseninspektorat Burgdorf, einen Fachbericht
ein. Darin hielt das Strasseninspektorat fest, es erachte den Werbeträger nicht als
verkehrsgefährdend. Mit Entscheid vom 8. Juni 2016 erteilte die Gemeinde Utzenstorf den
Bauabschlag mit der Begründung, sie teile die Auffassung des Strasseninspektorates nicht;
der Werbeträger beeinträchtige die Verkehrssicherheit sehr stark.
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2. Dagegen reichte die Beschwerdeführerin am 9. Juni 2016 Beschwerde bei der Bau-,
Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) ein. Sie beantragt sinngemäss die
Aufhebung des Bauentscheids vom 8. Juni 2016 und die Erteilung der Baubewilligung für
das Bauvorhaben.
3. Das Rechtsamt, welches die Beschwerdeverfahren für die BVE leitet1, edierte die
Vorakten und führte den Schriftenwechsel durch. Danach führte es am 24. August 2016 im
Beisein der Parteien und einer Vertretung des Strasseninspektorates Burgdorf einen
Augenschein mit Instruktionsverhandlung durch. Die Parteien erhielten Gelegenheit, sich
zum Protokoll des Augenscheins zu äussern und Schlussbemerkungen einzureichen.
4. Auf die Rechtsschriften sowie auf das Ergebnis des Augenscheins wird, soweit für
den Entscheid wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen
1. Sachurteilsvoraussetzungen
a) Bauentscheide können nach Art. 40 BauG2 innert 30 Tagen seit Eröffnung mit
Baubeschwerde bei der BVE angefochten werden. Die BVE ist somit für die Beurteilung
der Beschwerde zuständig.
b) Zur Beschwerde befugt sind die Baugesuchsteller, die Einsprecher im Rahmen ihrer
Einsprachegründe und die zuständige Gemeindebehörde (Art. 40 Abs. 2 BauG). Die
Beschwerdeführerin, deren Baugesuch abgewiesen wurde, ist durch den vorinstanzlichen
Bauentscheid formell und materiell beschwert und daher zur Beschwerdeführung
legitimiert. Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.
1 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (OrV BVE; BSG 152.221.191). 2 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721).
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2. Verkehrssicherheit
a) Die Beschwerdeführerin beabsichtigt, auf der Parzelle Utzenstorf Gbbl. Nr.
B._ einen freistehenden, unbeleuchteten, beidseitig nutzbaren Werbeplakatträger
F12 zu erstellen. Der vorgesehene Standort liegt an der C._strasse. Die
Werbeplakatstelle soll quer und mit einem Abstand von 3.00 m zur Strasse platziert
werden. Er hält damit den von Art. 58 Abs. 1 Bst. b SV3 verlangten Strassenabstand ein.
Es ist aber umstritten, ob der Werbeträger die Verkehrssicherheit gefährden könnte. Das
Strasseninspektorat Burgdorf verneinte dies in seinem im vorinstanzlichen Verfahren
erstellten Fachbericht, begründete diese Beurteilung allerdings nicht. Die Vorinstanz teilt
die Auffassung des Strasseninspektorates nicht und beurteilt den Werbeträger als
verkehrsgefährdend. Die Beschwerdeführerin kritisiert dies und erachtet es als unzulässig,
dass die Gemeinde entgegen der Fachmeinung des Strasseninspektorates den
Bauabschlag erteilte.
b) Gemäss Art. 6 SVG4 sind im Bereich der für Motorfahrzeuge oder Fahrräder offenen
Strassen Reklamen untersagt, die zu Verwechslungen mit Signalen oder Markierungen
Anlass geben oder sonst, namentlich durch Ablenkung der Strassenbenützer, die
Verkehrssicherheit beeinträchtigen könnten. Konkretisiert wird diese Vorschrift in den Art.
95 - 100 SSV5. Art. 96 Abs. 1 SSV wiederholt den Grundsatz, wonach Strassenreklamen,
welche die Verkehrssicherheit beeinträchtigen können, nicht zulässig sind und zählt nicht
abschliessend Umstände auf, bei denen typischerweise von einer solchen
Beeinträchtigung auszugehen ist. So sind beispielsweise Reklamen untersagt, die das
Erkennen anderer Verkehrsteilnehmer erschweren, wie im näheren Bereich von
Fussgängerstreifen, Verzweigungen oder Ausfahrten, oder die die Wirkung von Signalen
herabsetzen können. Weiter nennt Art. 96 Abs. 2 SSV jene Konstellationen, bei welchen
Strassenreklamen stets untersagt sind, d.h. eine Bewilligung nicht in Frage kommt. In allen
übrigen Fällen ist anhand der konkreten Umstände und der örtlichen Gegebenheiten im
Einzelfall zu prüfen, ob die Reklame die Verkehrssicherheit beeinträchtigen könnte. Dabei
misst das Bundesgericht bei der Anwendung von Art. 6 Abs. 1 SVG bzw. Art. 96 SSV dem
Aspekt der Verkehrssicherheit im Verhältnis zu wirtschaftlichen Interessen grosses
Gewicht bei. Bereits eine potentielle Beeinträchtigung oder eine entfernte, nicht einmal in
3 Strassenverordnung vom 29. Oktober 2008 (SV; BSG 732.111.1) 4 Strassenverkehrsgesetz des Bundes vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01). 5 Signalisationsverordnung des Bundesrates vom 5. September 1979 (SSV; SR 741.21).
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der Regel eintretende, mittelbare Gefährdung reicht aus, um die Verkehrssicherheit
beeinträchtigen zu können. Laut Bundesgericht sollen die Kantone bei der Bewilligung von
Reklamen einen strengen Massstab anwenden.6 Ob die Verkehrssicherheit gefährdet sein
könnte, ist auf Grund der Umstände und der örtlichen Gegebenheiten von Fall zu Fall zu
prüfen. An verkehrstechnisch heiklen Orten können Reklamen in aller Regel nicht bewilligt
werden.7
Der Begriff der möglichen Beeinträchtigung nach Art. 6 Abs. 1 SVG ist ein unbestimmter
Rechtsbegriff. Ob die rechtsanwendende Baubewilligungsbehörde diesen richtig ausgelegt
hat, ist zwar eine Rechtsfrage, welche die BVE frei zu überprüfen hat; den mit den
örtlichen Verhältnissen vertrauten kommunalen Behörden ist aber ein gewisser
Beurteilungsspielraum zuzubilligen.
c) Anlässlich des Augenscheins vom 24. August 2016 erläuterten Vertreter der
Gemeinde, weshalb sie den umstrittenen Werbeträger als verkehrsgefährdend beurteilen:
Die Verkehrssituation im Bereich des geplanten Standortes der Plakatstelle sei kritisch.
Dies insbesondere aufgrund eines hohen Verkehrsaufkommens, überhöhten
Geschwindigkeiten und eines grossen Anteils an Schwerverkehr. Vor etwa zwei Jahren sei
es im fraglichen Strassenabschnitt zu einem tödlichen Unfall gekommen. Eine Plakatstelle
würde die gefährliche Verkehrssituation zusätzlich verschlechtern. Die Strasse bzw. das
entlangführende Trottoir werde zudem oft von Kindern für ihren Schulweg genutzt und es
seien auch viele Velofahrer unterwegs.
Der Vertreter des Strasseninspektorats Burgdorf führte dagegen aus, es gebe zwar einige
Kriterien, wie die überhöhte Geschwindigkeit der Motorfahrzeuge, ein hoher
durchschnittlicher Tagesverkehr (DTV) sowie eine reduzierte Fahrbahnbreite, die eher für
eine Gefährdung der Verkehrssicherheit sprächen. Zudem hätten freistehende
Reklameträger grundsätzlich einen höheren Ablenkungseffekt als an einer Fassade
befestigte Reklamen. Die übrigen Faktoren, die in einer Checkliste des Kantons aufgelistet
seien, sprächen in diesem Fall aber gegen eine Gefährdung der Verkehrssicherheit. So sei
beispielsweise der nächste Fussgängerstreifen weit entfernt.
6 BGer 1C_4/2014 vom 2.5.2014 E. 3; BGer 2A.112/2007 vom 30.7.2007 E. 3.3 mit Hinweisen; 2A.431/2004 vom 16.12.2004 E. 2.2; 2A.377/2002 vom 29.1.2003 E. 3.1 in: ZBl 104/2003 S. 664 f.; VGE 2013/314 vom 4.12.2013 E. 3.4, VGE 100.2008.23439 vom 12.2.2009 jeweils mit Hinweisen. 7 BGer 2A.249/2000 vom 14.2.2001 E. 3a und 3c
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d) Das Rechtsamt der BVE machte anlässlich des erwähnten Augenscheins folgende
Feststellungen zu den örtlichen Gegebenheiten: Der für den umstrittenen Werbeträger
vorgesehene Standort auf der Parzelle Nr. B._ befindet sich in einem Abstand von
drei Metern östlich der C._strasse. Es handelt sich dabei um eine Kantonsstrasse
mit einem täglichen durchschnittlichen Verkehr (DTV) von rund 6'300. Im
Strassenabschnitt, an dem der Werbeträger erstellt werden soll, beträgt die
Höchstgeschwindigkeit 50 km/h und das Überholen ist erlaubt. Die Strasse verläuft gerade;
die nächstliegende Kurve befindet sich erst etwa 80 Meter entfernt im Norden, wo sich
auch der nächste Fussgängerstreifen befindet (Verzweigung C._strasse /
D._strasse). Rund 10 Meter nördlich des geplanten Standortes des Werbeträgers
mündet von Osten her der E._weg in die C._strasse. Es handelt sich um
eine Gemeindestrasse, die ein Mehrfamilienhaus sowie mehrere Einfamilienhäuser
erschliesst. Südlich befindet sich ebenfalls rund 10 Meter entfernt eine private Hauszufahrt.
Sie erschliesst ein Mehrfamilienhaus, ein Einfamilienhaus sowie einen Gärtnereibetrieb.
Auf der westlichen Seite der C._strasse mündet der F._weg in die
C._strasse. Daneben – direkt gegenüber der Parzelle Nr. B._ – befindet
sich ein Bed & Breakfast mit mehreren Parkplätzen bzw. Einzelgaragen, die über ein
Trottoir senkrecht in die C._strasse münden. Auf dem daran anschliessenden
Grundstück befindet sich ein Restaurant mit mehreren Parkplätzen, die ebenfalls senkrecht
zur C._strasse angelegt sind. Im Grenzbereich der Parzellen des Restaurants und
des Bed & Breakfast befindet sich eine Bushaltestelle.8 Diese wird laut Fahrplan acht Mal
täglich bedient.
Das Rechtsamt stellte am Augenschein weiter fest, dass der umstrittene Werbeträger für
die Verkehrsteilnehmer, die Richtung Süden fahren, ab dem südlichen Ende des
Restaurantgebäudes sichtbar wäre. In Fahrtrichtung Norden käme der Werbeträger etwa
auf der Höhe der Einmündung F._weg/C._strasse ins Sichtfeld der
Verkehrsteilnehmer. Im fraglichen Strassenabschnitt sind bisher keine Werbeträger für
Fremdreklamen vorhanden; es existiert einzig eine Eigenreklame des Gärtnereibetriebes.
Die Vertreter der Gemeinde hielten anlässlich des Augenscheins fest, die
Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h werde auf diesem geraden Strassenstück von vielen
8 Vgl. Baugesuchsplan 1:500 vom 2. Februar 2016 sowie Fotodokumentation zum Augenschein vom 24. August 2016
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Autofahrern nicht eingehalten. Zudem habe es sehr viel Schwerverkehr auf der Strasse.
Beides entsprach dem Eindruck, den die Vertretung des Rechtsamts am Augenschein
ebenfalls erhielt, und wurde von den übrigen Beteiligten nicht bestritten. Ebenfalls
unbestritten ist, dass der Werbeträger die Sichtfelder bei der Einmündung
E._weg/C._strasse sowie bei der Privatzufahrt auf der Parzelle Nr. 1231
nicht tangiert.9
e) Das Strasseninspektorat wies zu Recht darauf hin, dass der geplante Reklameträger
keine stark ablenkenden Spezialeffekte wie eine Beleuchtung oder bewegliche Bilder
aufweist und im relevanten Strassenabschnitt keine Elemente wie Kreisel, Kurven, Kuppen
oder Fussgängerstreifen vorhanden sind, die eine Verkehrssituation in der Regel komplex
machen. Es handelt sich um einen geraden, grundsätzlich recht übersichtlichen
Strassenabschnitt mit Trottoirs auf beiden Seiten. Der gerade Strassenabschnitt ohne
Fussgängerstreifen und Lichtsignalanlage verleitet aber viele Fahrzeuglenker dazu, mit
überhöhter Geschwindigkeit zu fahren. Zudem weist die C._strasse mit einem
DTV von rund 6'300 eher hohe Verkehrszahlen auf und es hat viel Schwerverkehr. Die
grosse Zahl an Lkw schränkt die Übersicht auf der Strasse für die übrigen
Verkehrsteilnehmer ein. Aus diesen Gründen ist die Verkehrssituation nicht einfach. Hinzu
kommt, dass es im Bereich des geplanten Reklamestandortes mehrere Einmündungen hat
und Senkrechtparkplätze vorhanden sind, aus denen Fahrzeuge rückwärts auf die
C._strasse fahren. Es besteht daher eine Situation, die von den Fahrzeuglenkern
eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordert. Die Verkehrsteilnehmer müssen ihre Konzentration
nicht nur auf die stark befahrene Strasse lenken, sondern auch auf mehrere
Einmündungen und Parkplatzausfahrten. Mit der Setzung zusätzlicher Sinnesanreize durch
eine Reklame im Wahrnehmungsbereich der Verkehrsteilnehmer würde deren
Aufmerksamkeit für die Verkehrssituation vermindert. Im vorliegenden Fall ist dabei mit
einer grossen Ablenkung zu rechnen, da der geplante Werbeträger freistehend sowie quer
zur Strasse platziert und prominent sichtbar wäre. Solche Reklamen lenken mehr ab als
Reklamen, die an Gebäudefassaden anliegend sind. Es wäre zudem der einzige solche
Plakatträger auf diesem Strassenabschnitt, was zusätzlich die Aufmerksamkeit der
Verkehrsteilnehmer auf sich ziehen würde. Auch wenn ein Fahrzeuglenker nur kurze Zeit
von einer Reklame abgelenkt wird, kann dies in einer solchen Verkehrssituation
verkehrsgefährdend sein. Bei der auf dem Streckenabschnitt geltenden
9 Vgl. Protokoll des Augenscheins vom 24. August 2016
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Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h fährt man in einer Sekunde fast 14 Meter. In einer
Situation, die ein Anhalten oder eine Verringerung der Fahrgeschwindigkeit erfordert, hat
daher bereits ein geringfügig verzögertes Bremsen grosse Auswirkungen.
f) Die Verkehrssituation im Bereich des geplanten Plakatträgerstandortes erfordert
somit eine erhöhte Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer und eine freistehende
Reklame an dieser Stelle würde zu einer Ablenkung führen. Die Beurteilung der
Vorinstanz, wonach der geplante Reklameträger zu einer potentiellen Beeinträchtigung der
Verkehrssicherheit führen könnte und somit gestützt auf Art. 6 SVG nicht bewilligt werden
kann, ist daher nicht zu beanstanden. Sie ist im Gegenteil nachvollziehbar und
überzeugend und berücksichtigt, dass die bundesgerichtliche Rechtsprechung bei der
Beurteilung von Reklamebewilligungen die Anwendung eines strengen Massstabs verlangt.
Die Vorinstanz durfte daher im Rahmen der freien Beweiswürdigung und unter
Mitberücksichtigung zusätzlicher Gegebenheiten (Schulwegsituation, kürzlich erfolgter
Unfall mit Todesfolgen) von der Fachmeinung des Strasseninspektorates abweichen. Die
Beschwerde ist abzuweisen.
3. Verfahrenskosten
Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegt die Beschwerdeführerin. Sie hat die
Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG10). Die Verfahrenskosten im
Beschwerdeverfahren bestehen aus einer Pauschalgebühr. Für besondere
Untersuchungen, Gutachten und dergleichen können zusätzliche Gebühren erhoben
werden (Art. 103 Abs. 1 VRPG). Die Pauschalgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–
(Art. 103 Abs. 2 VRPG in Verbindung mit Art. 19 Abs. 1 GebV11). Für den Augenschein
vom 24. August 2016 wird in Anwendung von Art. 20 Abs. 1 GebV eine zusätzliche Gebühr
von Fr. 300.– erhoben. Die Verfahrenskosten im Beschwerdeverfahren betragen somit
Fr. 900.– und werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Parteikosten werden keine
gesprochen (Art. 104 Abs. 1 und 4 VRPG).
10 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 11 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; BSG 154.21)
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