Decision ID: 6f711dcb-201d-4a94-81d3-82e3b91bed80
Year: 2022
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1978, ist im Bereich der Visuellen Gestaltung tätig und der Sozial
versiche
rungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse als
Selbständig
erwerbende
angeschlossen. Die Ausgleichs
kasse setzte mit definitiver Verfügung vom 1
4.
März 2019 die von
X._
zu ent
richtenden persönlichen AHV/IV/EO-Beiträge (inkl. FAK und Verwaltungs
kosten) für das Jahr 2016 gestützt auf ein Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit von
Fr. 61’574.--,
abzüglich Zins auf dem im Betrieb investierten Eigenkapital von
Fr. 0.
–-
und unter Aufrechnung der persön
lichen Beiträge in der Höhe von Fr. 6'576.55, bei einem Beitragssatz von 9,65 % auf Fr. 7'550.30 fest (vgl. Urk. 6/38). Auf Gesuch hin (vgl.
Urk.
6/40) wurde der Beitragspflichtigen im Mai
2019 ein Raten
zahlungsplan bewilligt, der nicht eingehalten wurde (vgl. Urk. 6/56). Am 1
1.
August 2020 wurde die Betrei
bung eingeleitet (
Urk.
6/91).
Am
13. Au
gust 2020
stellte
die Beitragspflichtige
ein
Gesuch um
Erlass
der persön
li
chen Beiträge
für das Jahr 2016 (Urk. 6/92). D
ie Ausgleichs
kasse
wies dieses
mit Ver
fügung vom
2
8.
April 2021 (Urk. 6/121
)
und die dagegen gerichtete Ein
spra
che vom
17. Mai 2021
(
Urk. 6
/
122
)
nach
Beizug
der Lohnunter
lagen des Kinds
vaters (vgl. Urk. 6/127)
mit Entscheid vom
2. Sep
tember 2021
ab (
Urk. 6/129 = Urk.
2).
2.
Dagegen erhob die Beitragspflichtige am 3
0.
September 2021 Beschwerde und bean
tragte sinngemäss, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Schuld sei ihr zu erlassen beziehungsweise diese sei herabzusetzen (Urk. 1).
Mit Beschwerde
antwort vom 2
9.
Oktober 2021 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5, unter Beilage der Kassenakten [Urk. 6/1-135]), was der Be
schwerdeführerin mit Verfügung vom
1.
November 2021 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
Beiträge nach den Art. 6, 8 Abs.
1 oder 10 Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(
AHVG
)
, deren Bezahlung einer obliga
torisch versicherten Person nicht zumutbar ist, können auf begründetes Gesuch
hin für bestimmte oder unbestimmte Zeit angemessen herabgesetzt werden; sie dürfen jedoch nicht geringer sein als der Mindestbeitrag (Art.
11 Abs.
1
AHVG
). Die Voraussetzung der Unzumutbarkeit ist erfüllt, wenn die beitragspflichtige Person bei Bezahlung des vollen Beitrags ihren Notbedarf und denjenigen ihrer Familie nicht befriedigen könnte. Ob eine Notlage besteht, ist aufgrund der gesamten wirtschaftlichen Verhältnisse und nicht allein anhand des Erwerbs
ein
kommens zu beurteilen (BGE 113 V 248 E.
3a
, 104 V 61 E.
1a
, je mit Hinwei
sen). Unter Notbedarf ist das Existenzminimum im Sinne des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) zu verstehen (BGE 120 V 271 E.
5a
mit Hinweis).
Die Herabsetzung geschuldeter Beiträge nach Art. 11 Abs. 1
AHVG
beurteilt sich - unter Vorbehalt von Fällen missbräuchlicher Verzögerung - aufgrund der wirt
schaftlichen Verhältnisse im Zeitpunkt, in welchem der Pflichtige bezahlen müsste, in welchem mithin die Verfügung, der Beschwerdeentscheid oder das Urteil des Bundesgerichts in Rechtskraft erwächst (BGE 120 V 275 E.
5a
/
dd
mit Hinweisen; SVR 2000 AHV Nr.
9 S. 34 E.
4a
). Es können somit weder weit zurück
liegende noch durchschnittliche wirtschaftliche Verhältnisse massgebend sein. Das erstinstanzliche Gericht im Herabsetzungsprozess ist indessen nicht ver
pflichtet, direkt und abschliessend zu überprüfen, ob und allenfalls inwiefern sich die wirtschaftliche Lage seit Erlass der Verfügung über die Beitragsherabsetzung geändert hat. Es kann sich gegebenenfalls auf die Feststellung beschränken, dass der Verwaltungsakt im Eröffnungszeitpunkt richtig war, und es der Partei, die eine wesentliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse behauptet, überlassen, eine neue Verfügung zu verlangen. Es kann aber auch aus prozessökonomischen Gründen und nach Gewährung des rechtlichen Gehörs einem Entscheid den neuen Sachverhalt zugrunde legen (Urteil des Bundesgerichts H 361/01 vom 27. März 2002 E.
3a
mit Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid vom 2. Septem
ber 2021 (Urk. 2), der Erlass des jährlichen Mindestbeitrages könne nur gewährt wer
den, wenn durch die Bezahlung des Mindestbeitrages das betreibungs
recht
liche Existenzminimum nicht gedeckt sei. Aus den vorliegenden Unterlagen gehe her
vor, dass die verfügbaren Mittel mit Fr. 84’656.-- zu veranschlagen seien und der ermittelte Notbedarf Fr. 51’872.-- betrage. Demnach stelle die Bezahlung der Beiträge keine unzumutbare Härte dar.
2.2
Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) sinn
gemäss gel
tend, sie verfüge nicht über die nötigen Mittel um der Forderung nach
zu
kommen. Sie lebe zwar in einem
Konkubinatsverhältnis
, habe jedoch das allei
nige Sorge
recht für das gemeinsame Kind und erhalte auch keine Kinder
beiträge.
Insofern
belaufe sich
ihr Existenzminimum
auf knapp unter
Fr. 3'000.-
-
, wobei ihre momentanen Einnahmen dafür nicht ausreichen würden.
3.
3.1
Für die Beurteilung des Herabsetzungs- resp. Erlassgesuchs sind dem Existenz
minimum die verfügbaren Mittel (Einkommen und Einkünfte sowie anrechen
ba
res Vermögen) gegenüberzustellen.
3.2
Die Beschwerdegegnerin ging von einem errechneten jährlichen Notbedarf von Fr. 51’872.-- aus, wobei sie die Lebens
haltungskosten im Kanton Zürich heranzog (vgl. Berechnungsblatt [Urk. 6/130]) und einen Grundbetrag von Fr. 20'400.-- + 4'800.-
- (für Konkubinat in Hausgemeinschaft mit einem Kind bis 10 Jahre), Wohnkosten von
Fr.
19'440.-- (12 x
Fr.
1'620.-- [vgl.
Urk.
6/117]), Kranken
kassen
prämien von Fr. 3'767.-- + Fr. 2'142.-- + Fr. 752.-- für den Lebens
partner, die Beschwerdeführerin und deren gemeinsame Tochter (vgl. Urk. 6/114, Urk. 6/118) sowie die Kosten der Hausrat- und Haftpflichtversicherung in der Höhe von Fr. 571.-- (vgl.
Urk.
6/115) berücksichtigte. Dies ist aufgrund der vor
liegenden Akten ausgewiesen und angesichts des
sen, dass die Be
schwer
de
füh
rerin mit ihrem Lebenspartner und der gemeinsamen Tochter in einem ge
mein
samen Haus
halt lebt, nicht zu beanstanden. Gemäss bundes
gerichtlicher Recht
sprechung ist ein
Konku
bi
natsver
hält
nis
, aus dem Kinder her
vor
gegangen sind, unter dem Gesichtspunkt der Not
bedarfsermittlung im W
e
sent
lichen gleich zu behandeln
wie ein ehe
liches Familienverhältnis
(BGE 130 III 765 E. 2.2 mit Ver
weis auf BGE 106 III 11 E.
3c
und d; vgl. Urteil des Bundesgerichts
9C_160
/2007). So sehen die von der Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Zürich erlassenen Richtlinien für die Berechnung des betreibungs
rechtlichen Existenzminimums vom 1
6.
September 2009 unter dem Titel II, Monat
li
cher
Grund
betrag, vor, dass selbst bei einer ki
nderlosen, kostensenkenden Wohn
/Lebens
gemeinschaft der Ehegatten-Grundbetrag einzusetzen und dieser in der Regel (maximal) auf die Hälfte herabzusetzen ist. Es ist unstrittig, dass die Beschwerdeführerin und ihr Partner im Konku
bi
nat leben und eine 2014 geborene ge
mein
same Tochter haben. Dies ergibt sich auch aus dem aufgelegten Mietver
trag mit Mietbeginn vom
1.
April 2015 (
Urk.
6/117) sowie der Geburtsurkunde (
Urk.
6/2/1).
Unter Ausklammerung der Krankenkassenprämien ist der Beschwerdeführerin ein Existenzminimum von
Fr.
22'605.-- ([
Fr.
20'400.-- +
Fr.
4'800.-- +
Fr.
19'440.-- +
Fr.
571.--
] :
2) anzurechnen. Hinzu kommen ihre eigenen Kranken
kassen
prämien (
Fr.
2'142.--) sowie die Hälfte derjenigen für die gemeinsame Tochter (Fr. 752.
-- :
2 =
Fr.
376.--), was ein anrechenbares Existenzminimum von Fr. 25'123.-- ergibt.
3.3
Bei den verfügbaren Mitteln errechnete die Verwaltung einen Betrag von Fr. 84’656.--, bestehend aus dem Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 4'342.-- (vgl.
Urk.
6/100/6), dem Einkommen des Lebenspartners in der Höhe von Fr. 76'621.-- (vgl.
Urk.
6/127), den Familien
zu
lagen in der Höhe von Fr. 2’800.-- sowie der individuellen Prämienverbilligung für die Beschwerde
führerin und deren Tochter von Fr. 893.-- (vgl.
Urk.
6/110). Im Rahmen der Beschwerde machte die Beschwerdeführerin sinngemäss geltend, da sie das allei
nige Sorgerecht für das gemeinsame Kind habe und keine Kinder
beiträge erhalte, seien die Einkommensver
hältnisse ihres Lebenspartners nicht zu berück
sichtigen. Richtig ist, dass das Konkubinat im Gegensatz zur Ehe oder zur eingetragenen Partnerschaft zu keinen rechtlichen Unterhalts- und Beistands
ansprüchen zwi
schen den Partnern führt (vgl.
Art.
163 und
Art.
159
Abs.
3 des Schweize
ri
schen Zivilgesetzbuches [ZGB]). Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass die wirt
schaftlichen Verhältnisse des
Konkubinatspartners
bzw. der -partne
rin im Einzel
fall keine Rolle spielen. So sind diese beispielsweise bei der Prüfung bzw. Berech
nung des Anspruches auf
Sozialhilfe
leistungen oder - wie oben ausgeführt - bei der Bemessung des Existenzminimums zu berücksichtigen (BGE
142 III 36 E.
3.4.1).
Dies im Unterschied zur Berechnung im Hinblick auf die Anspruchs
voraussetzungen
für
Ergänzungsleistungen, wo
mit
Art.
9
Abs.
2
des Bundes
gesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden
versicherung (
ELG
)
aber
eine
klare gesetzliche
Grundlage besteht und daher
nach dem Gesetzesw
ortlaut ausschliesslich die anrechenbaren Einkünfte
der Ehegattin oder des Ehegatten in die Berechnung
einzuschliessen
sind, nicht jedoch Ein
künfte von
Konkubinatspartnern
oder -
partnerinnen
. Hervorzuheben ist
ausser
dem
, dass der Anspruch auf Ergänzungsleistungen als Sozialver
siche
rungs
leis
tungen nicht den Sozialhilfeleistungen gleichgestellt werden kann
, zumal
bei der Anspruchsberechnung von Ergänzungsleistungen auch hypothe
tische Erwerbs
einkommen
, auf die verzichtet wird,
sowie Verzichtsvermögen ein
zu
beziehen sind
(vgl.
Art.
9a
Abs.
3 und
Art.
11a
ELG
), was
die Ergänzungs
leis
tungen
grund
legend von der Sozialhilfe unterscheidet.
Dabei scheint es ange
brachter, bei der für die Herabsetzung geschuldeter Sozialversicherungsbeiträge vorzunehmenden
Prüfung der wirtschaftlichen Umstände die für die Sozialhilfe
ansprüche gelten
den
Grundsätze heranzuziehen, wonach die effektiven wirt
schaftlichen Verhält
nisse zu berücksichtigen sind.
Im Gegensatz zur
Berechnung bei der
Prüfung des Erlasses einer Rückerstattungsforderung nach
Art.
25 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) verweist
Art.
11
AHVG
bzw. die dazugehörigen A
usführungsbestimmungen der Verordnung über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(
AHVV
)
denn auch
nicht auf die Bestimmungen des ELG (vgl.
demgegenüber Art.
5 der Verordnung über den All
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSV
)
.
Die angemes
sene Berück
sichtigung des Einkommens und Vermögens des nicht
sozialhilfe
berechtigten
Konkubinatspartners
im Sozialhilfebudget der entsprechend berech
tigten
Konku
binatspartnerin
in einem stabilen Konkubinat ist nicht willkürlich und verletzt das Rechtsgleichheitsgebot nicht (BGE 141 I 153; Urteil des Bundes
gerichts
8C_138
/2016 vom
6.
September 2016)
, was nach diesen Erwägungen auch für die Voraussetzungen der Unzumutbarkeit nach
Art.
11
AHVG
zu gelten hat
. Nach den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (
SKOS
-Richtlinien), Kapitel
D4.4
(in der seit
1.
Januar 2021 geltenden Version), gilt ein Konkubinat als stabil, wenn es mindestens zwei Jahre andauert oder die Partner mit einem gemeinsamen Kind zusammenleben, wobei diese Vermutung wider
leg
bar ist. Analog dieser Richtlinien ist es zulässig, bei der Bedarfsrechnung im Sinne von
Art.
11
Abs.
1
AHVG
einen
Konkubinatsbeitrag
zu berücksichtigen, wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse des
Konkubinatspartners
dies zulassen. Zur Prüfung dieser Frage ist jedoch nicht auf das Existenzminimum des
Konku
binatspartners
abzustellen, sondern ein erweiterter Lebensbedarf zu berücksich
tigen (vgl. Erläuterungen zu den
SKOS
-Richtlinien, Kapitel 17 Ansprüche gegen
über Dritten [
WSH
], Unterkapitel 17.5
Konkubinatsbeitrag
, vom
1.
März 2021). Somit ist - entgegen der Berechnung der Beschwerdegegnerin - zu berücksich
tigen, dass der
Konkubinatspartner
nebst dem Grundbetrag (
Fr.
22'605.-- s. oben), den eigenen Krankenkassenbeiträgen
,
derjenigen für seine Tochter (
Fr.
3'767.-- +
Fr.
376.-- [anteilsmässig]) und den Versicherungen (
Fr.
285.50) für weitere zu berücksichti
gende Auslagen
,
wie beispielsweise die Fahrtkosten zum Arbeitsplatz und die Steuern, selber aufzukommen hat und nicht auf das Existenzminimum behaftet werden kann. Selbst wenn jedoch für solche Ausgaben zusätzlich rund
Fr.
15'000.-- pro Jahr angerechnet würden, verbliebe ein Freibetrag, der den wirt
schaftlichen Verhältnissen der Beschwerdeführerin analog eines
Konku
bi
nats
beitrages
zuzurechnen ist und womit es ihr möglich wäre, die von ihr ge
schul
de
ten und noch offenen Sozialversicherungsbeiträge 2016 (gemäss Abrech
nung vom
7.
Mai 2019 [
Urk.
6/50]
Fr.
6'192.65) - allenfalls in Raten - zu begleichen. Die Beschwerdeführerin gab zwar an, keine Unter
halts
beiträge zu erhalten und
für den Lebensunterhalt der Tochter haupt
sächlich auf
zu
kommen (vgl.
Urk.
8/100/9). Vor dem Hintergrund, dass ihr Ein
kom
men im Jahr 2019 jedoch lediglich Fr. 4'342.-- betragen hat, erscheint dies nicht plausi
bel. Mass
geblich ist schliesslich die tatsächliche Leistungs
fähig
keit der Beschwer
de
führe
rin. Diese ist in dem Umfang grösser, als sich ihr Lebens
partner an den Kosten des ge
mein
sa
men Haushalts beteiligen kann und es effektiv offensichtlich auch tut (vgl. hierzu auch die Überweisungen auf das
Postfinance
-Konto der Be
schwer
de
füh
rerin,
Urk.
6/116). Inso
fern ist ein Einnahmen
über
schuss ausgewiesen und der Nach
weis, dass die verfügbaren Mittel den Notbedarf nicht decken oder gar eine grosse Härte im Sinne von Art. 11 Abs. 2
AHVG
vorliegt, nicht gelungen.
4.
Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der Einspracheentscheid vom 2. Sep
tember 2021 zur Zeit seiner Eröffnung im Ergebnis nicht zu beanstanden und die Be
schwerde abzuweisen ist.