Decision ID: cd709e29-4e69-59be-8656-6405ceb6ecbc
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 19. Juni 2008 gegen  Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und beantragte, es sei seine Flüchtlingseigenschaft festzustellen und ihm sei Asyl zu gewähren, eventualiter sei die Angelegenheit zur weiteren Abklärung des wesentlichen Sachverhaltes an das BFM ,
dass der Beschwerdeführer in prozessualer Hinsicht beantragte, es sei auf die Erhebung eines Kostenvorschusses und die Auferlegung von Verfahrenskosten zu verzichten, da er bedürftig und seine Beschwerde nicht aussichtslos sei,
dass er zur Begründung seiner Anträge ausführte, seine Angaben  sehr wohl glaubhaft,
dass er und sein Bruder die Drohungen nicht ernst genommen und sich weiterhin einzig auf ihre Arbeit konzentriert hätten, weshalb er sich nicht mehr genau erinnern könne, ob die Terroristen zwei- oder dreimal gekommen seien,
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dass zwar der Modetrend, die Bärte nach westlichem Muster zu schneiden, nach dem Sturz Saddam Husseins eingesetzt habe, er und sein Bruder jedoch erst vor rund zwei Jahren damit begonnen hätten, die Bärte ihrer Kunden so zu schneiden,
dass er schliesslich seine Familie um weitere Beweismittel angefragt habe, welche er einreichen werde,
dass ihm die Familie insbesondere eine Kopie seiner Coiffeurlizenz  lassen und sich bei den umliegenden Geschäftsinhabern und bei anderen Coiffeurgeschäften nach den neusten Informationen  werde,
dass auf weitere Vorbringen in der Beschwerde, soweit für einen  wesentlich, in den Erwägungen näher einzugehen ist,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 30. Juni 2008 das Gesuch um Kostenbefreiung und jenes um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses abwies,
dass es zur Begründung ausführte, eine summarische Prüfung der vorliegenden Akten und der Beschwerdeeingabe liesse die in der  Verfügung vorgenommene Qualifizierung der Vorbringen des Beschwerdeführers als unglaubhaft als zutreffend erscheinen, und die Rechtsmitteleingabe erweise sich als aussichtslos im Sinne des Gesetzes,
dass sich der Beschwerdeführer insbesondere im Zusammenhang mit dem Grund, aus welchem er durch die Terroristen bedroht sein wolle, krass widerspreche und er diesen Widerspruch auf Beschwerdeebene nicht zu lösen vermöge,
dass sich aber auch zahlreiche weitere Unglaubhaftigkeitskriterien  liessen, welche mit den Vorbringen in der Beschwerde nicht  werden könnten,
dass der mit Zwischenverfügung vom 30. Juni 2008 verlangte  am 7. Juli 2008 fristgerecht geleistet wurde,
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und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden  Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 VGG und Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),
dass der Beschwerdeführer vor der Vorinstanz am Verfahren  hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde  ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 50 ff. VwVG),
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass sich der Verfahrensgegenstand im vorliegenden  auf die Dispositivziffern 1 bis 3 (Flüchtlingseigenschaft,  von Asyl und Wegweisung) beschränkt, wurde der  doch in Folge Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs  in der Schweiz aufgenommen und hat die entsprechenden  (4 bis 6) nicht angefochten,
dass der Beschwerdeführer seinen Antrag, die Angelegenheit sei zur hinreichenden Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes an die Vorinstanz zurückzuweisen, nicht begründet hat und sich der  als hinreichend erstellt erweist, weshalb auf das Begehren nicht weiter einzugehen ist,
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dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 AsylG), wobei als Flüchtling eine ausländische Person  wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG),
dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest  gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),
dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die  ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für  hält,
dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in  Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf  oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden,
dass das Bundesverwaltungsgericht zwar nicht erkennen kann,  der Beschwerdeführer zur Anzahl der Bedrohungen durch die  und bezüglich deren zeitlicher Einordnung wesentlich  Angaben gemacht habe, aber insgesamt mit dem BFM zum Schluss kommt, der Beschwerdeführer habe die geltend  Vorbringen nicht glaubhaft dargetan,
dass zur Begründung - um Wiederholungen zu vermeiden - auf die im Wesentlichen zutreffenden Erwägungen in der angefochtenen  verwiesen werden kann,
dass eine Würdigung der auf Beschwerdestufe vorgebrachten  keine andere Gewichtung herbeizuführen vermag,
dass etwa das Vorbringen des Beschwerdeführers, er wisse nicht, ob zwischen den Leuten, die sie im Coiffeurgeschäft jeweils bedroht , und der Entführung seines Bruders überhaupt ein Zusammenhang bestehe (Beschwerdeeingabe, S. 3), gerade dem widerspricht, was er im Verlaufe des erstinstanzlichen Verfahrens geltend gemacht hatte,
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dass es sich erübrigt, auf weitere Argumente in der Beschwerde , da sie nichts zu Gunsten der Glaubwürdigkeit des  zu bewirken vermögen,
dass nicht ersichtlich ist, inwiefern die vom Beschwerdeführer  Beweismittel etwas zu seinen Gunsten bewirken könnten, der Sachverhalt sich wie erwähnt als vollständig erweist und es sich erübrigt, zu deren Einreichung Frist anzusetzen,
dass ergänzend auf die Erwägungen in der Zwischenverfügung vom 30. Juni 2008 verwiesen werden kann,
dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die  nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen,  das Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat,
dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine  erteilt hat (Art. 32 Bst. a AsylV 1) und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht, weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom BFM zu Recht angeordnet wurde,
dass es dem Beschwerdeführer insgesamt nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten dem  aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG), zumal das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG mit Zwischenverfügung vom 30. Juni 2008 abgewiesen wurde,
dass die Verfahrenskosten auf einen Betrag von Fr. 600.-- zu bestimmen sind (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 1-3 VGKE),
dass die Verfahrenskosten durch den am 7. Juli 2008 einbezahlten Kostenvorschuss im selben Betrag gedeckt sind.
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