Decision ID: a9b853e9-32ec-5db3-b053-51ca42f07ea9
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Am 9. November 2007 beantragte der 1950 geborene X._, Staatsangehöriger von Sri Lanka, bei der Schweizerischen Botschaft in Colombo ein Visum für einen einmonatigen Besuchsaufenthalt bei seiner im Kanton Zürich lebenden Tochter und ihrer Familie. In seinem Gesuch gab er zum einen an, dass er keiner Berufstätigkeit nachgehe, zum anderen, dass seine Tochter für seine Aufenthaltskosten in der Schweiz aufkommen werde. Gleichzeitig mit ihm stellte auch sein neunjähriger Enkel den Antrag auf Erteilung eines Einreisevisums. Nach formloser Verweigerung übermittelte die Vertretung beide Gesuche zum Entscheid an die Vorinstanz.
B. Nachdem das Migrationsamt des Kantons Zürich weitere Abklärungen zum beabsichtigten Besuchsaufenthalt vorgenommen und sich  ausgesprochen hatte, wies die Vorinstanz die Einreisegesuche mit Verfügung vom 18. Februar 2008 ab. Sie begründete ihre Ablehnung damit, dass die Erteilung einer Einreisebewilligung unter anderem dann zu verweigern sei, wenn die anstandslose und fristgerechte  der jeweiligen gesuchstellenden Person nicht als  betrachtet werden könne, sei es als Folge der in ihrem  herrschenden politischen oder sozioökonomischen  oder aufgrund ihrer persönlichen Situation. Wie die in  Fällen gemachte Erfahrung zeige, würden insbesondere - oder Besuchervisa immer wieder von Personen, welche sich  dauerhaft hier niederlassen möchten, missbraucht. Die  stammten immerhin aus einer Region, aus welcher der  nach wie vor stark anhalte. Soweit ersichtlich  X._ in seiner Heimat auch keine zwingenden beruflichen, gesellschaftlichen und familiären Verpflichtungen, welche das  beschriebene Risiko entsprechend gering erscheinen liessen.
C. Gegen diese Verfügung erhob die Gastgeberin und Tochter von X._, Y._, am 17. März 2008 Beschwerde mit dem Begehren um Erteilung der beantragten Einreisebewilligung für ihren Vater. Sie macht geltend, dass dieser noch nie in der Schweiz zu Besuch gewesen sei, dass er gegenüber mehreren in Sri Lanka lebenden Verwandten – zu denen Ehefrau, Kinder und Enkelkinder
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gehörten – Verpflichtungen habe und darüberhinaus ein Lebensmittelgeschäft, in welchem sieben Personen angestellt seien, besitze. Diese Umstände sprächen dafür, dass ihr Vater nach dem Besuchsaufenthalt wieder nach Sri Lanka zurückkehre. Auch sie selbst könne für seine Rückkehr garantieren.
D. In ihrer Vernehmlassung vom 29. April 2008 spricht sich die Vorinstanz unter Erläuterung der bereits genannten Gründe für die Abweisung der Beschwerde aus. Sie führt weiterhin aus, dass der Gesuchsteller aus einem Krisengebiet in Sri Lanka stamme und dass drei seiner Kinder – darunter auch die Gastgeberin – in drei verschiedenen europäischen Ländern lebten. Letzteres habe die Beschwerdeführerin verschwiegen. Zudem werde die Behauptung, wonach ihr Vater ein Geschäft mit mehreren Angestellten führe, nicht belegt.
E. In ihrer darauffolgenden Replik vom 17. Mai 2008 wiederholt die Beschwerdeführerin ihr bisheriges Vorbringen. Im Übrigen macht sie geltend, dass nur sie selbst und eine Schwester im Ausland, andere Geschwister hingegen in Sri Lanka lebten. Was das Einreisegesuch ihres Vaters betreffe, so habe dieser das Formular wegen sprachlicher Schwierigkeiten nicht selbst ausfüllen können, sondern dies von einer anderen Person erledigen lassen. Diese Person habe leider auf  Angaben verzichtet. In einer weiteren Eingabe vom 12. Juni 2008 übersandte die Beschwerdeführerin die in englischer Sprache  und von ihrem Vater unterzeichnete Erklärung zu seiner  und zu seinen heimatlichen familiären Verhältnissen. Bezüglich der Familienverhältnisse trägt diese Erklärung die mit einem Stempel versehene Bestätigung einer Drittperson.
F. Der weitere Akteninhalt wird, soweit rechtserheblich, in den  Berücksichtigung finden.
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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden  Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen wurden. Darunter fallen u.a. Verfügungen des BFM betreffend Verweigerung der , welche vom Bundesverwaltungsgericht endgültig beurteilt werden (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Sofern das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt, richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nach dem VwVG (Art. 37 VGG).
1.3 Die Beschwerdeführerin ist gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG zur  berechtigt. Damit richtet sie sich nur gegen die ihrem Vater (nicht aber gegen die ihrem Neffen) verweigerte Einreisebewilligung. Auf die frist- und formgerechte Beschwerde ist einzutreten (Art. 50– 52 VwVG).
2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhaltes und – sofern nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im  das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist  Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht  und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Rechts- und Sachlage zum Zeitpunkt seines  (vgl. E. 1.2 des in BGE 129 II 215 teilweise publizierten  2A.451/2002 vom 28. März 2003).
3. Das schweizerische Ausländerrecht kennt weder ein allgemeines Recht auf Einreise noch gewährt es einen besonderen Anspruch auf
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Erteilung eines Visums. Die Schweiz ist daher – wie alle anderen Staaten auch – grundsätzlich nicht gehalten, Ausländerinnen und  die Einreise zu gestatten. Vorbehältlich völkerrechtlicher  handelt es sich dabei um einen autonomen Entscheid (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3774; BGE 133 I 185 E. 2.3 S. 189).
4. Am 1. Januar 2008 sind das Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) sowie die dazu gehörigen Ausführungsverordnungen (u.a. die Verordnung vom 24. Oktober 2007 über die Einreise und die Visumserteilung [VEV, SR 142.204]) in Kraft getreten. In der Volksabstimmung vom 5. Juni 2005 wurde dem Bundesbeschluss vom 17. Dezember 2004 über die  und die Umsetzung der bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU über die Assoziierung an Schengen und an Dublin (SR 362) zugestimmt. Die entsprechenden  (darunter das Abkommen vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Europäischen Union und der Europäischen Gemeinschaft über die Assoziierung dieses Staates bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des  [SAA, SR 0.360.268.1]) sind sodann für die Schweiz am 12. Dezember 2008 definitiv in Kraft getreten. Seitdem ist die Schweiz verpflichtet, den übernommenen Schengen-Besitzstand anzuwenden und umzusetzen, wie u.a. die Bestimmungen zur gemeinsamen , auf die verschiedentlich in EG-Rechtsakten verwiesen wird. Durch die Übernahme des Schengen-Besitzstandes wurden im AuG entsprechende Anpassungen notwendig (vgl. u.a. Art. 2 Abs. 4 AuG, wonach die Bestimmungen über das Visumverfahren und über die Ein- und Ausreise nur gelten, sofern das Schengen-Recht keine  Bestimmungen enthält). Im Weiteren ist die VEV total revidiert worden. Art. 57 VEV sieht vor, dass hängige Verfahren nach dem , übergeordneten (Schengen-)Recht fortgeführt werden. Das , dass die Schweiz ungeachtet der übergangsrechtlichen  von Art. 126 Abs. 1 AuG völkerrechtlich verpflichtet ist, auf , die am 12. Dezember 2008 hängig sind, das neue Recht  (zum Vorrang des internationalen Rechts: vgl. BGE 131 II 352 E. 1.3.1 [mit Hinweis auf Rechtsprechung und zitierte Doktrin], 119 V 171 E. 4; RAINER J. SCHWEIZER, Zur Einleitung: Das  im System der öffentlich-rechtlichen Rechtspflege des Bundes,
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in: Bernhard Ehrenzeller/Rainer J. Schweizer (Hrsg.), Das : Stellung und Aufgaben, St. Gallen 2008, S. 24).
5. 5.1 Bezüglich der Einreisevoraussetzungen für einen Aufenthalt von höchstens drei Monaten verweist Art. 2 Abs. 1 VEV auf die Verordnung (EG) Nr. 562/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 über einen Gemeinschaftskodex für das Überschreiten der Grenzen durch Personen (Schengener Grenzkodex [SGK, ABl. L 105 vom 13.04.2006, S. 1–32]). Art. 5 Abs. 1 SGK präzisiert die  für Drittstaatsangehörige. Diese benötigen zur Einreise ein oder mehrere gültige Reisedokumente und – sofern sie der Visumspflicht unterliegen – ein gültiges Visum (Bst. a und b). Sie müssen den Zweck und die Umstände ihres beabsichtigten Aufenthalts belegen und hierfür über ausreichende finanzielle Mittel verfügen (Bst. c). Im Weiteren dürfen sie nicht im Schengener  (SIS) zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben sein und keine Gefahr für die öffentliche Ordnung, die innere Sicherheit, die  Gesundheit oder die internationalen Beziehungen eines  darstellen (Bst. d und e).
5.2 Die Einreisevoraussetzungen gemäss Schengener Grenzkodex entsprechen im Wesentlichen Art. 5 Abs. 1 Bst. a–d AuG. Das in Art. 5 Abs. 1 Bst. c SGK genannte Erfordernis, Zweck und Umstände des  Aufenthalts zu belegen, wird in Art. 5 Abs. 1 AuG nicht explizit erwähnt. Demgegenüber verlangt Art. 5 Abs. 2 AuG, dass im Falle eines nur vorübergehenden Aufenthalts für die gesicherte  Gewähr zu bieten ist. Dies stellt jedoch kein zusätzliches im nationalen Recht verankertes Erfordernis dar und steht daher nicht im Widerspruch zum Schengener Grenzkodex. Die Angabe des  Aufenthaltszwecks stellt nämlich zugleich eine  dar, nach Erfüllung dieses Zwecks wieder ausreisen zu wollen. Erfolgen widersprüchliche oder unglaubwürdige Angaben zum , so kann daraus der Schluss gezogen werden, dass der  Gesuchsteller nicht willens ist, nach Ablauf des geplanten  den Schengenraum fristgerecht zu verlassen. In diesem Sinne äussert sich auch die Gemeinsame Konsularische Instruktion an die diplomatischen Missionen und die konsularischen Vertretungen, die von Berufskonsularbeamten geleitet werden (GKI, ABl. C 326 vom 22.12.2005, S. 1–149), die eine analoge Auslegung vornimmt. Die GKI verlangt hinsichtlich des Entscheids über den Visumsantrag die Ein-
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schätzung des Migrationsrisikos; es muss geprüft werden, "ob der  die Absicht hat, in das Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten mit Hilfe eines zu Touristik-, Studien-, Geschäfts- bzw. zu  ausgestellten Visums einzuwandern und sich dort “ (vgl. ABl. C 326, S. 10). Die laut Art. 5 Abs. 2 SGK zur Glaubhaftmachung des Aufenthaltszwecks in Frage kommenden  werden beispielhaft in Anhang I des Schengener Grenzkodex .
5.3 Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist somit festzuhalten, dass die nach Art. 5 Abs. 1 Bst. c SGK erforderliche Überprüfung des Aufenthaltszwecks dieselbe Fragestellung aufwirft wie die Überprüfung des in Art. 5 Abs. 2 AuG genannten Merkmals der gesicherten . Es kann daher an die bisherige Praxis und Rechtsprechung bezüglich des letztgenannten Merkmals angeknüpft werden.
6. Das Schengen-Recht nimmt eine Differenzierung in Bezug auf die Visumspflicht von Drittstaatsangehörigen vor. Die Verordnung (EG) Nr. 539/2001 des Rates vom 15. März 2001 (ABl. L 81 vom 21.03.2001, S. 1–7) verweist in Art. 1 Abs. 1 und 2 auf die Anhänge I und II, welche jeweils eine Liste von Drittländern enthalten. In  I sind diejenigen Drittstaaten aufgelistet, deren Staatsangehörige beim Überschreiten der Aussengrenzen der Schengen-Mitgliedstaaten im Besitz eines Visums sein müssen; Anhang II dagegen führt  Drittländer auf, deren Staatsangehörige von der Visumspflicht  sind. Als Staatsangehöriger von Sri Lanka unterliegt der  damit der Visumspflicht.
7. Die Wirtschaft Sri Lankas ist 2007 real um 7,4 % gewachsen. Das -Einkommen betrug 1350 USD, das Bruttoinlandprodukt (BIP) 27 Mrd. USD. Für 2008 wird erneut ein hohes Wirtschaftswachstum von über 6 % erwartet. Ein Problem für die weitere wirtschaftliche  ist zunehmend die Inflation, die 2007 mit einer Jahresrate von deutlich über 15 % nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Arbeitslosigkeit beträgt seit längerer Zeit ungefähr 7 %. Die  Entwicklung Sri Lankas weist allerdings grosse regionale Unterschiede auf. Wirtschaftliches Zentrum ist die Region rund um , die fast die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung erbringt.
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Die grundsätzlich ermutigenden wirtschaftlichen Entwicklungen  aber nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass nach wie vor breite Bevölkerungsschichten von vergleichsweise schwierigen  und sozialen Lebensbedingungen betroffen sind. Darüber hinaus hat sich die Sicherheitslage im ganzen Land seit Anfang 2006 wieder verschlechtert, nachdem erneut Kämpfe zwischen dem Militär und der Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) ausgebrochen sind. Davon besonders betroffen sind der Osten und Norden Sri Lankas,  kommen jedoch auch in der Hauptstadt Colombo vor. Zudem hat die Regierung am 3. Januar 2008 das Waffenstillstandsabkommen mit der LTTE offiziell per 16. Januar 2008 gekündigt; die Gefechte im Norden des Landes haben seitdem immer weiter zugenommen (Quellen: <http://www.auswaertiges-amt.de>, Stand: November 2008 und <http://www.eda.admin.ch>, Stand: Juli 2008 bzw. Januar 2009; vgl. auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts E-2775/2007 vom 14. Februar 2008 E. 7.2-7.5).
In den vergangenen Wochen und Monaten ist die sri-lankische Armee in die letzten von den tamilischen Rebellen kontrollierten Gebiete  und hat die LTTE weiter zurückgedrängt. Doch auch wenn der Armeechef in einer jüngsten Fernsehansprache erklärte, das Ende des 25-jährigen Bürgerkriegs sei in greifbare Nähe gerückt, so ist  Ankündigung angesichts der vielen gleichartigen Erklärungen in den vergangenen Monaten zu relativieren. Es ist schwer , über welche Reserven die LTTE noch verfügen. Zudem gibt es seit dem Beginn der jüngsten Offensive im Norden keine  Berichte aus dem Krisengebiet mehr, da Journalisten und  der Zugang dorthin verwehrt wird (zur neuesten Entwicklung vgl. Neue Zürcher Zeitung vom 27. Januar 2009 S. 3).
8. Es wäre jedoch zu schematisch und nicht haltbar, ausschliesslich aufgrund der allgemeinen Lage im Herkunftsland auf eine nicht  gesicherte Ausreise zu schliessen. Die soeben dargelegten Umstände entbinden daher nicht von einer einzelfallbezogenen . Namentlich können berufliche, gesellschaftliche oder familiäre Verpflichtungen die Prognose einer anstandslosen Wiederausreise .
9. Der im Bezirk Jaffna wohnhafte Gesuchsteller, Vater der Beschwerde-
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führerin, ist fast 59 Jahre alt. Laut deren Angaben lebt er seit über 25 Jahren mit seiner Ehefrau, mit der er mehrere (mittlerweile ) Kinder hat, zusammen. Zur genauen Anzahl und den Wohnorten ihrer in Sri Lanka lebenden Geschwister nimmt die  jedoch nicht Stellung.
9.1 Um die beruflichen und familiären Verpflichtungen ihres Vaters zu unterstreichen, macht die Beschwerdeführerin geltend, dieser sei  eines Lebensmittelgeschäfts mit sieben Angestellten. Ob diese Behauptung den wirklichen Tatsachen entspricht, ist jedoch fraglich, da dessen Einreisegesuch keine Angaben zur Berufstätigkeit enthält. Seine Tochter versucht dies damit zu erklären, dass das für ihren Vater unverständliche Gesuchsformular von einer Drittperson ausgefüllt  sei; dennoch erscheint es kaum glaubhaft, dass der Gesuchsteller das Gesuch „blind“ unterschrieben haben soll, ohne mit der anderen Person Rücksprache bezüglich der Richtigkeit der Angaben  zu haben. Abgesehen davon mutet es seltsam an, dass dieser Person der – für die Beurteilung des Visumsantrags wesentliche –  der Berufstätigkeit des Gesuchstellers unbekannt gewesen sein soll; immerhin würde es sich bei einem Lebensmittelgeschäft mit  Angestellten um ein für dortige Verhältnisse grosses Unternehmen handeln.
9.2 Bezüglich dieses Lebensmittelgeschäfts hat Y._ eine von ihrem Vater unterzeichnete Erklärung, welche ihre eigenen Angaben bestätigt, nachgereicht. Festzustellen ist jedoch, dass diese Erklärung – ebenso wie das Einreisegesuch – in englischer Sprache (und damit für ihn selbst unverständlich) abgefasst wurde und ihr als nicht offiziellem Dokument ein nur geringer Beweiswert zukommt. Die privatschriftliche Erklärung ist zwar zusätzlich mit einer anderen  und dem Stempel eines sogenannten „Grama Officer“ versehen. Die vorstehenden Angaben von X._ werden dadurch aber nur insoweit bestätigt, als sie seinen gemeinsamen Haushalt mit einer Tochter, einem Schwiegersohn und zwei Enkelkindern betreffen.
9.3 Es bleibt somit äusserst fraglich, ob der Gesuchsteller in seinem Heimatland tatsächlich die von der Beschwerdeführerin behaupteten beruflichen Verpflichtungen hat oder ob diese Angaben vielmehr nur dazu dienen sollten, dessen Rückkehrbereitschaft plausibel zu . Dass die Beschwerdeführerin gegenüber dem Gastgeberkanton die Existenz weiterer Geschwister im europäischen Ausland ver-
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schwiegen hat (vgl. ihr Schreiben an das Migrationsamt des Kantons Zürich vom 21. Dezember 2007) könnte immerhin dafür sprechen, dass ihr Vater künftig bei einem dieser Kinder leben möchte. Laut Abklärungen der Schweizerischen Vertretung in Colombo halten sich drei Kinder des Gesuchstellers in der Schweiz, in Grossbritannien und in Deutschland auf; auf entsprechenden Vorhalt der vorinstanzlichen Vernehmlassung hat die Beschwerdeführerin eingeräumt, dass auch eine Schwester von ihr im Ausland lebe. Ein weiterer Widerspruch besteht darin, dass der Gesuchsteller einen Besuchsaufenthalt von einem Monat beantragt hat, die Beschwerdeführerin hingegen von einer dreimonatigen Besuchsdauer ausgeht (vgl. das soeben zitierte Schreiben an das Migrationsamt).
10. Insgesamt betrachtet wecken die widersprüchlichen Angaben zur , die zum Teil falschen und korrigierten, zum Teil  Angaben der Beschwerdeführerin zum familiären Umfeld,  aber auch ihre Ausführungen zur Berufstätigkeit ihres Vaters  Zweifel am Wahrheitsgehalt. Der Umstand, dass ein Grossteil der Verwandten des Gesuchstellers, darunter auch die Ehefrau, in Sri Lanka lebt, könnte zwar ein Indiz für dessen Rückkehr nach Ablauf der Besuchsdauer sein; angesichts der soeben dargelegten  überwiegen jedoch die Zweifel und lassen keine günstige  an einer fristgerechten Wiederausreise zu. Dabei gilt es auch zu bedenken, dass der Gesuchsteller aus dem Krisengebiet der  stammt und dass aufgrund des immer noch nicht absehbaren Endes des Bürgerkrieges viele Personen, denen sich die Möglichkeit einer Auslandsreise bietet, eine Emigration in Betracht ziehen ( auch in der Hoffnung, anderswo eine neue  zu erreichen). Die von der Beschwerdeführerin  Wiederausreise ihres Vaters kann angesichts dieser  zu keinem anderen Ergebnis führen.
11. Die Vorinstanz durfte unter den gegebenen Umständen zu Recht  ausgehen, die fristgerechte Wiederausreise des Gesuchstellers sei nicht gewährleistet. Zwar lässt sich diese Einschätzung nicht zu einer gesicherten Feststellung verdichten; sie reicht aber aus, um die Erteilung einer Einreisebewilligung – auf welche, wie erwähnt, ohnehin kein Rechtsanspruch besteht – abzulehnen.
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12. Aus diesen Darlegungen folgt, dass die angefochtene Verfügung im  rechtmässig ist (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist demzufolge abzuweisen.
13. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem  aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 1 und Art. 3 des Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 21. Februar 2008 [VGKE, SR 173.320.2]).
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