Decision ID: 833f7267-8396-4880-8dd8-691f748d1bd8
Year: 2010
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
A._,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
Rente
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Sachverhalt:
A.
A.a A._, geboren 1946, meldete sich am 26. Juni 2008 zum Bezug einer
Invalidenrente an. Er gab an, gelernter Landwirt zu sein. Seit 1. Januar 1986 arbeite er
(selbstständig) als Geschäftsleiter und Chauffeur. Am 16. März 2007 habe er einen
Unfall erlitten (IV-act. 47 und 39 - 2/2). In der Folge holte die IV-Stelle verschiedene
Arztberichte ein (vgl. IV-act. 33 und 14), gemäss denen der Versicherte wegen einer
Rotorenmanschettenruptur links vom 16. März bis 13. Mai 2007 zu 50%, vom 14. Mai
bis 16. Dezember 2007 zu 100% und ab 17. Dezember 2007 bis auf weiteres zu 75%
arbeitsunfähig (gewesen) sei.
A.b Nach Einholung der Buchhaltungsunterlagen betreffend die Jahre 2003 bis und mit
2007 (vgl. IV-act. 30), führte die IV-Stelle am 21. Oktober 2008 eine Abklärung an Ort
und Stelle durch. Im entsprechenden Bericht hielt die Abklärungsperson im
Wesentlichen fest, der Versicherte habe wegen seines Ausfalls einen zweiten Chauffeur
(seinen jüngeren Sohn) einstellen müssen. Selber fahre der Versicherte bei grosser
Nachfrage von Seiten des Kunden ausnahmsweise mit dem Ersatzfahrzeug noch ca.
30'000 km als reiner Chauffeur. Dabei sei er darauf angewiesen, dass die Ehefrau
mitfahre oder einer der beiden Chauffeure ebenfalls im Rahmen seiner Tour beim
Kunden vorbeikomme, um die praktische Arbeit beim Abladen auszuführen. Im
Weiteren pflege der Versicherte zusammen mit dem Lieferanten Kundenkontakte (ca.
zwei Tage pro Monat). Im Rahmen eines Betätigungsvergleichs ermittelte die
Abklärungsperson eine 67%ige Einschränkung. Ein Einkommensvergleich ergab einen
Invaliditätsgrad von (gerundet) 12% (IV-act. 12).
B.
Mit Vorbescheid vom 20. Mai 2009 und Verfügung vom 6. Juli 2009 lehnte die IV-Stelle
das Rentenbegehren ab (IV-act. 10 und 6). Zur Begründung führte sie an, der
Versicherte decke seit anfangs 2008 ca. 25% der früheren Fahrten ab, den Bereich
Kundenbetreuung und Kundenkontakte habe er zeitlich verdoppelt, weil er diesen nicht
mehr im gleichen Mass wie früher mit Transportfahrten verbinden könne. Insgesamt
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betrage die Einschränkung des Versicherten seit 16. März 2007 rund 67%. Aus dem
Ausfall des Versicherten resultiere ein Mehrbedarf an Chauffeurpersonal im Ausmass
von 75% eines Vollpensums. Abgestellt auf das Einkommen, dass der Versicherte dem
an seiner statt eingestellten Sohn bezahle, resultierten Lohnmehrkosten von
Fr. 49'680.-- pro Jahr. Dass der Versicherte zudem während rund 200 Stunden jährlich
von seiner Ehefrau begleitet werden müsse, werde zusätzlich gestützt auf die
Lohnstatistik mit Fr. 6'622.-- abgegolten. Damit würden die gesundheitsbedingten
Mehrkosten Fr. 56'302.-- im Jahr betragen. Eine Analyse der Betriebsrechnung habe
gezeigt, dass der Versicherte im Jahr 2008 ein Valideneinkommen von Fr. 452'800.--
hätte erzielen können. Nach einer Senkung der im Jahr 2008 vorgenommenen
Abschreibungen um Fr. 106'000.-- auf das Niveau der Vorjahre und der Addition der
gesundheitsbedingten Mehrkosten von Fr. 56'302.-- resultiere im Jahr 2008 ein
Betriebserfolg von Fr. 452'800.-anstelle des ausgewiesenen von Fr. 291'516.--. Für das
Invalideneinkommen sei dieses Ergebnis um die behinderungsbedingt notwendigen
Personalmehrkosten von Fr. 56'302.-- zu reduzieren. Ein in der Folge durchgeführter
Einkommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von rund 12% (Fr. 452'800 -
Fr. 396'500.-- / Fr. 452'800.--), weshalb kein Rentenanspruch gegeben sei.
C.
C.a Gegen diese Verfügung richtet sich die vom Versicherten am 31. Juli 2009 beim
Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen angehobene Beschwerde mit dem
Antrag, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm zumindest eine
Teilrente zuzusprechen. Gemäss ärztlichem Zeugnis sei er stark eingeschränkt und
dabei auch oft auf das Wohlwollen seiner Kundenbetriebe und auf die Mithilfe seiner
Ehefrau angewiesen. Es sei unverständlich, weshalb lediglich aufgrund des guten
Betriebsergebnisses trotz seiner Einschränkungen ein so geringer Invaliditätsgrad
resultiere. Eine Verdoppelung der Kundenbetreuung, wie von der Beschwerdegegnerin
angeführt, sei unnötig, da er praktisch nur einen Grosskunden habe. Zudem hätte er
bei voller Erwerbstätigkeit weit mehr als die errechnete Erwerbseinbusse von
Fr. 56'300.-- erzielen können. Insgesamt werde mit ungleichen Ellen gemessen (act.
G 1).
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C.b Dagegen bringt die Beschwerdegegnerin am 23. Oktober 2009 vor, dass eine
Invalidenrente der Entschädigung eines invaliditätsbedingten Erwerbsausfalls diene.
Ein solcher liege nicht vor, wenn eine Gesundheitsschädigung nicht zu einer
Einkommenseinbusse führe, was bei Selbstständigerwerbenden des Öfteren zu
beobachten sei, weil durch betriebliche Umstellungen und sinnvolle Verlagerung der
Arbeit die erwerblichen Auswirkungen eines Gesundheitsschadens deutlich verringert
oder sogar ganz abgewendet werden könnten. Aus der Unternehmensbuchhaltung sei
ersichtlich, dass die gesundheitlichen Einschränkungen des Beschwerdeführers in der
Chauffeurtätigkeit zu keiner nennenswerten Verschlechterung des Betriebsergebnisses
und des sich daraus ergebenden Einkommens des Beschwerdeführers geführt hätten.
Unter diesen Umständen bestehe kein Anspruch auf eine IV-Rente (act. G 5).
C.c Ein weiterer Schriftenwechsel fand nicht statt (act. G 7).

Erwägungen:
1.
Aus den medizinischen Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer aufgrund seines
Sturzes im März 2007 und der daraus resultierenden Schulterverletzung in seiner
angestammten Tätigkeit als Lastwagenchauffeur im Umfang von 75% arbeitsunfähig ist
(IV-act. 14 - 1/4; 33 - 1/14, 10/14, 12/14) und dass diese Arbeitsunfähigkeit konkret auf
seinen Betrieb bezogen zu einer 67%igen Einschränkung führt (IV-act. 12). Ob die
Schulterverletzung links die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in seiner
angestammten Tätigkeit tatsächlich um 75% bzw. gemäss Betätigungsvergleich zu
67% einschränkt, erscheint fraglich. Abgesehen davon, dass keine erwerbliche
Gewichtung stattgefunden hat, sind auch nicht alle Arbeitsbereiche einbezogen. Wie
aus einem Bericht von Dr. B._ vom 11. Februar 2008 hervorgeht, führt der
Beschwerdeführer auch Werkbank-Arbeiten aus (vgl. IV-act. 33-10). Solche Arbeiten
sind aber im Betätigungsvergleich nicht aufgeführt. Es scheint auch fraglich, dass für
den Beschwerdeführer als Geschäftsinhaber überhaupt kein Anteil an der
Betriebsführung angerechnet wird. Diese Frage können indessen, wie nachfolgend zu
zeigen ist, offen gelassen werden.
2.
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2.1 Unter Invalidität wird die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde
ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 des Bundesgesetzes über
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR
830.1]). Erwerbsunfähigkeit ist dabei der durch eine Beeinträchtigung der körperlichen,
geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung
und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten
auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).
Nach Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR
831.20) besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte Person
mindestens zu 70%, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie wenigstens zu 60% invalid ist.
Liegt ein Invaliditätsgrad von mindestens 50% vor, so besteht Anspruch auf eine halbe
Rente und bei einem IV-Grad von mindestens 40% auf eine Viertelsrente.
2.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad auf Grund eines
Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die
versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger
Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das
sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). Der
Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden
hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und
einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der
Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen
ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im
Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und sind die so gewonnenen
Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Lassen sich die beiden hypothetischen
Erwerbseinkommen nicht zuverlässig ermitteln oder schätzen, so ist in Anlehnung an
die spezifische Methode für Nichterwerbstätige (Art. 27 der Verordnung über die
Invalidenversicherung [IVV; SR 831.20]) bei selbstständig Erwerbenden ein
Betätigungsvergleich anzustellen und der Invaliditätsgrad nach Massgabe der
erwerblichen Auswirkungen der verminderten Leistungsfähigkeit in der konkreten
erwerblichen Situation zu bestimmen. Der grundsätzliche Unterschied des
ausserordentlichen Bemessungsverfahrens zur spezifischen Methode für
Nichterwerbstätige besteht darin, dass die Invalidität nicht unmittelbar nach Massgabe
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des Betätigungsvergleichs als solchem bemessen wird. Vielmehr ist zunächst anhand
des Betätigungsvergleichs die leidensbedingte Behinderung festzustellen; sodann aber
ist diese im Hinblick auf ihre erwerbliche Auswirkung besonders zu gewichten. Eine
bestimmte Einschränkung im funktionellen Leistungsvermögen einer erwerbstätigen
Person kann zwar, braucht aber nicht notwendigerweise eine Erwerbseinbusse
gleichen Umfangs zur Folge zu haben (vgl. BGE 128 V 29 E. 1 mit Hinweisen).
3.
3.1 Der Beschwerdeführer bemängelt die von der Beschwerdegegnerin
vorgenommene Invaliditätsbemessung an sich nicht. Es ist für ihn jedoch nicht
nachvollziehbar, dass aufgrund einer 67%igen Einschränkung lediglich ein
Invaliditätsgrad von 12% resultierte. So brachte er in der Beschwerdeschrift u.a. vor:
"Ich frage mich deshalb, ob ich [...] nun einfach nicht für eine gewisse IV-Rente
berechtigt sein soll, weil das Betriebsergebnis eine gewisse Höhe erreicht hat".
3.2 Abgesehen davon, dass eine 67%ige Einschränkung fraglich erscheint (vgl. vorne
E. 1), verkennt der Beschwerdeführer, dass der Invaliditätsgrad der wirtschaftlichen
Leistungsfähigkeit einer versicherten Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens
verglichen mit derjenigen vor Eintritt des Gesundheitsschadens entspricht. Es ist
deshalb grundsätzlich unzulässig, von der Höhe der Arbeitsunfähigkeit bzw.
Einschränkung auf den Invaliditätsgrad zu schliessen. Zudem hat die
Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch nicht deshalb abgelehnt, weil das
Betriebsergebnis "eine gewisse Höhe" erreicht hat, sondern weil das Betriebsergebnis
nach Eintritt des Gesundheitsschadens im Vergleich zu den Betriebsergebnissen vor
Eintritt des Gesundheitsschadens im Verhältnis nicht in einem so hohen Mass tiefer
ausgefallen ist, dass daraus ein Rentenanspruch resultiert hätte. Bei Erwerbstätigen
setzt der Anspruch auf eine Invalidenrente zwingend eine Erwerbseinbusse von
mindestens 40% voraus; dies unabhängig davon, in welchem Ausmass
gesundheitliche Einschränkungen bestehen.
In diesem Zusammenhang hat sich die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen
Verfügung zu Recht auf den Abklärungsbericht vom 21. Oktober 2008 (IV-act. 12)
gestützt. Darin wurde plausibel und nachvollziehbar dargelegt, mit der neuen
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personellen Situation (Anstellung des jüngeren Sohns, während der ältere Sohn bereits
zuvor für den Betrieb des Beschwerdeführers arbeitete) habe der Umsatz etwas
gesteigert werden können. Die beiden Söhne organisierten und führen äusserst
speditiv. Der Beschwerdeführer selber könne heute vermehrt den Kundenkontakt
pflegen, was er früher nebenbei im Rahmen der Anlieferung gemacht habe. Alles in
allem seien gemäss Beschwerdeführer drei Viertel der Lohnkosten für den jüngeren
Sohn als "behinderungsbedingt" anzurechnen. Dazu dürften rund 200 Stunden für die
Ehefrau als Mitfahrerin zu berücksichtigen sein, die nicht separat entlöhnt würden. Der
Umsatz habe von 2006 mit Fr. 1.009 Mio. im Jahr 2007 auf Fr. 1.211 Mio. und im Jahr
2008 auf Fr. 1.153 Mio. gesteigert werden können. Die Lohnkosten hätten sich von ca.
Fr. 92'000.-- im Jahr 2006 auf Fr. 156'500.-- (im Jahr 2008) erhöht. Der Cashflow habe
sich im Vergleich zu 2006 nur um Fr. 22'000.-reduziert. Die Position Abschreibung
weise 2008 mit Fr. 127'000.-- rund Fr. 106'000.-- mehr aus als im Jahr 2006 bzw. 2007
(infolge Kauf eines neuen Lastwagens). Dies beeinflusse den Betriebserfolg um die
Differenz und ergebe Fr. 291'500.-- anstelle von ca. 397'000.-- (mit vorjähriger
Abschreibungsquote). 2005 habe der Beschwerdeführer einen Erfolg von Fr. 278'500.--
ausgewiesen, 2006 einen solchen von Fr. 461'900.-- und im Unfalljahr 2007 von Fr.
424'300.--. Im Jahr 2008 ergebe sich unter Berücksichtigung einer Abschreibung von
Fr. 20'000.-- ein Gewinn von rund Fr. 396'500.--. Die Lohnmehrkosten 2008 betrügen
im Vergleich zu 2006 rund Fr. 65'000.-- und seien teilweise umsatzsteigernd gewesen.
Vor diesem Hintergrund vermag der von der Beschwerdegegnerin angestellte
Einkommensvergleich zu überzeugen. Ausgehend von dem oben ermittelten Gewinn
von Fr. 396'500.-- im Jahr 2008 errechnete sie unter Berücksichtigung der
anrechenbaren Lohnkosten für den jüngeren Sohn und die Ehefrau des
Beschwerdeführers einen Invaliditätsgrad von (gerundet) 12%, wobei die
Erwerbseinbusse den Personalmehrkosten entsprach. Zwar mag der Einwand des
Beschwerdeführers zutreffen, wonach er im Gesundheitsfall mehr Einkommen erzielt
hätte als der an seiner Stelle angestellte Sohn, doch kann mit überwiegender
Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass dieses Mehreinkommen nicht
derart hoch ausgefallen wäre, dass ein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiert
hätte. Dies ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Wertschöpfung des
Betriebs des Beschwerdeführers hauptsächlich in der Kundenpflege begründet liegt. In
diesem Bereich ist der Beschwerdeführer durch seine Behinderung nicht
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eingeschränkt, so dass die Einkommenseinbusse entsprechend tief ausfällt bzw. durch
die Mehrarbeit der Ehefrau und des jüngeren Sohns, die für den Beschwerdeführer
Fahrten unternehmen und ihm dadurch die Weiterführung der Kundenpflege
ermöglichen, praktisch kompensiert wird. Mangels rentenbegründender
Erwerbseinbusse entsteht damit kein Anspruch auf eine Invalidenrente, weshalb sich
die angefochtene Verfügung als korrekt erweist.
4.
4.1 Im Sinn der obigen Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen.
4.2 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht,
ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 IVG in
der seit dem 1. Juli 2006 in Kraft stehenden Fassung) und ermessensweise auf Fr.
600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem
Beschwerdeführer aufzuerlegen. Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist
daran anzurechnen.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht