Decision ID: 420c3599-621e-446c-a634-3f3947c5822c
Year: 2022
Language: de
Court: ZH_OG
Chamber: ZH_OG_002
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: penal_law

betreffend mehrfache Veruntreuung etc. (Rückweisung der Strafrechtlichen Abteilung des Schweiz. Bundesgerichts)
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, vom 18. Juli 2018 (DG180030)
Urteil der I. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich vom 3. Juni 2020 (SB180384)
Urteil der strafrechtlichen Abteilung des Schweiz. Bundesgerichts vom 6. Dezember 2021 (6B_969/2020)
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Anklage:
Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 17. Januar
2018 ist diesem Urteil beigeheftet (Urk. 001001008).
Urteil der Vorinstanz: (Urk. 126 S. 264 ff.)
"Es wird erkannt:
1. Die Beschuldigte A._ ist schuldig
− der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB
(betreffend Anklageziffer B zum Nachteil des Privatklägers 2);
− der mehrfachen ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1
Abs. 3 StGB (betreffend Anklageziffer B zum Nachteil des Privatklägers 1);
− der ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1
StGB (betreffend Anklageziffer C);
− der Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB;
− der Unterlassung der Buchführung im Sinne von Art. 166 StGB;
− der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19
Abs. 1 lit. b und lit. d BetmG.
2. Der Beschuldigte B._ ist schuldig
− der mehrfachen Gehilfenschaft zur Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1
Abs. 2 StGB in Verbindung mit Art. 25 StGB (betreffend Anklageziffern
B.2.1.2, B.2.1.3, B.2.1.5 und B.2.2.5);
− der mehrfachen Gehilfenschaft zur ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne
von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB in Verbindung mit Art. 25 StGB (betreffend
Anklageziffern B.2.1.2, B.2.1.3 und B.2.1.5);
− der mehrfachen Widerhandlung gegen das Revisionsaufsichtsgesetz im Sin-
ne von Art. 40 Abs. 1 lit. a RAG;
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− der Übertretung der Revisionsaufsichtsverordnung im Sinne von Art. 45
Abs. 1 lit. b RAV;
− der mehrfachen Falschbeurkundung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 Abs. 2
StGB.
3. Der Beschuldigte B._ wird freigesprochen vom Vorwurf
− der Gehilfenschaft zur Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB
in Verbindung mit Art. 25 StGB (betreffend Anklageziffer B.2.2.7).
4. Die Beschuldigte A._ wird bestraft mit 3 Jahren und 8 Monaten Freiheitsstrafe,
wovon 237 Tage durch Haft erstanden sind, sowie mit einer Geldstrafe von
120 Tagessätzen zu CHF 50. Es wird davon Vormerk genommen, dass sich die
Beschuldigte A._ seit dem 13. Juni 2017 im vorzeitigen Strafvollzug befindet.
5. Die Freiheitsstrafe der Beschuldigten A._ wird vollzogen. Der Vollzug der
Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt.
6. Der Beschuldigte B._ wird bestraft mit einer Geldstrafe von 360 Tagessätzen
zu CHF 100, wovon 161 Tagessätze als durch Haft geleistet gelten, sowie mit einer
Busse von CHF 700.
7. Der Vollzug der Geldstrafe des Beschuldigten B._ wird aufgeschoben und die
Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. Die Busse ist zu bezahlen.
8. Bezahlt der Beschuldigte B._ die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stel-
le eine Ersatzfreiheitsstrafe von 7 Tagen.
9. Auf das Schadenersatzbegehren des Privatklägers 1 (C._) wird nicht eingetre-
ten.
10. Der Privatkläger 2 (D._) wird mit seinem Schadenersatzbegehren auf den Weg
des Zivilprozesses verwiesen.
11. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 6. Dezember
2017 beschlagnahmten Betäubungsmittel, lagernd bei der Stadtpolizei Zürich,
KA-FA-PLE-BMA (Lagernummer S03363-2016), werden eingezogen und der La-
gerbehörde zur Vernichtung überlassen.
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12. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 19. April 2017
beschlagnahmten Bargelder in der Höhe von CHF 17'000, EUR 3'380 und Süd-
afrikanischen Rand 15'460 werden zur Deckung der dem Beschuldigten B._
auferlegten Verfahrenskosten herangezogen, betreffend die CHF 17'000 und
EUR 3'380 unter Herausgabe eines allfälligen Überschusses zuhanden des
Betreibungsamtes Wädenswil.
13. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 19. April 2017
beschlagnahmten Uhren (Maurice LaCroix, Flyback; A. Lange und Söhne, inkl. Zer-
tifikat; Hublot, rosé mit Diamantsplitter), lagernd bei der Kasse des Bezirksgerichts
Zürich, werden verwertet und der Erlös wird zur Deckung der dem Beschuldigten
B._ auferlegten Verfahrenskosten herangezogen, unter Herausgabe eines all-
fälligen Überschusses zuhanden des Betreibungsamtes Wädenswil.
14. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 6. Dezember
2017 beschlagnahmten Mobiltelefone (zwei Mobiltelefone von Nokia und ein Mobil-
telefon von Samsung) werden der Beschuldigten A._ nach Eintritt der Rechts-
kraft auf erstes Verlangen herausgegeben. Bei Nichtabholung innert drei Monaten
nach Eintritt der Rechtskraft werden die Mobiltelefone der Kasse des
Bezirksgerichts Zürich zur Vernichtung überlassen.
15. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 6. Dezember
2017 beschlagnahmte Laptop, lagernd bei der Stadtpolizei Zürich, Digitale Forensik
& Ermittlungen (Lagernummer 01-NB-Laptop), wird der Beschuldigten A._
nach Eintritt der Rechtskraft auf erstes Verlangen herausgegeben. Bei Nichtabho-
lung innert drei Monaten nach Eintritt der Rechtskraft wird der Laptop verwertet und
der Erlös wird zur Deckung der der Beschuldigten A._ auferlegten Verfahrens-
kosten herangezogen.
16. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 6. Dezember
2017 beschlagnahmte QNAP NAS, lagernd bei der Stadtpolizei Zürich, Digitale
Forensik & Ermittlungen (Lagernummer 03-QNAP), wird dem Beschuldigten
B._ nach Eintritt der Rechtskraft auf erstes Verlangen herausgegeben. Bei
Nichtabholung innert drei Monaten nach Eintritt der Rechtskraft wird das c verwertet
und der Erlös wird zur Deckung der dem Beschuldigten B._ auferlegten Ver-
fahrenskosten herangezogen.
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17. Die übrigen mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom
6. Dezember 2017 als Beweismittel beschlagnahmten Gegenstände und Aufzeich-
nungen werden bei den Akten belassen.
18. Der andere Verfahrensbeteiligte E._ wird verpflichtet, dem Staat als Ersatz für
nicht mehr vorhandenen, widerrechtlich erlangten Vermögensvorteil CHF 150'000
zu bezahlen.
19. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
CHF 25'000.00 ; die weiteren Kosten betragen:
CHF 30'000.00 Gebühr Anklagebehörde (A._)
CHF 200.00 Gebühr Entsiegelungsverfahren G.Nr. GM160027-L
CHF 2'505.98 Auslagen Untersuchung (A._)
CHF 369.40 Auslagen Gutachten (A._)
CHF 190.00 Kosten Kantonspolizei (Gebühr Akteneinsicht, A._)
CHF 28'900.00 Akontozahlung amtliche Verteidigung (A._)
CHF 48'792.35 amtliche Verteidigung (A._)
CHF 30'000.00 Gebühr Anklagebehörde (B._)
CHF 2'438.07 Auslagen Untersuchung (B._)
CHF 140.00 Kosten Kantonspolizei (Gebühr Akteneinsicht, B._)
CHF 54'871.40 amtliche Verteidigung (B._)
CHF 17'800.00 Akontozahlung unentgeltlicher Rechtsbeistand Privatkläger 1
CHF 19'685.15 unentgeltlicher Rechtsbeistand Privatkläger 1
Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten.
20. Die separat ausgewiesenen Kosten der Untersuchung werden den jeweiligen
Beschuldigten auferlegt.
21. Der Beschuldigten A._ werden die Gerichtskosten des Entsie-
gelungsverfahrens (Geschäfts-Nr. GM160027) auferlegt.
22. Die Kosten des gerichtlichen Verfahrens, ausgenommen diejenigen der amtlichen
Verteidigungen, werden der Beschuldigten A._ zu 7/10 und dem
Beschuldigten B._ zu 3/10 auferlegt.
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23. Die Kosten der amtlichen Verteidigungen und der unentgeltlichen Rechtsver-
beiständung werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine
Nachforderung für die Beschuldigten hinsichtlich der Kosten ihrer eigenen amt-
lichen Verteidigung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.
24. Rechtsanwalt lic. iur. X1._ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidi-
ger der Beschuldigten A._ mit CHF 77'692.35 (inkl. MwSt. und Akontozahlun-
gen von CHF 28'900) aus der Gerichtskasse entschädigt.
25. Rechtsanwalt lic. iur. X2._ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidi-
ger des Beschuldigten B._ mit CHF 54'871.40 (inkl. MwSt.) aus der Gerichts-
kasse entschädigt.
26. Rechtsanwalt lic. iur. Y1._ wird für seine Aufwendungen als unentgeltlicher
Rechtsbeistand des Privatklägers 1 (C._) mit CHF 37'485.15 (inkl. MwSt. und
Akontozahlung von CHF 17'800) aus der Gerichtskasse entschädigt.
27. Die Beschuldigte A._ wird verpflichtet, dem Privatkläger 2 (D._) für das
gesamte Verfahren eine Prozessentschädigung von CHF 42'108.30 (inkl. MwSt.) zu
bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Begehren abgewiesen.
28. (Mitteilungen
29. (Rechtsmittel)"

Erwägungen:
I. Verfahrensgang und Prozessuales
1. Zum Verfahrensgang bis und mit dem oben erwähnten obergerichtlichen
Entscheid der hiesigen Kammer vom 3. Juni 2020 kann grundsätzlich auf die
Ausführungen im genannten Entscheid verwiesen werden (Urk. 232 S. 9 ff. mit
weiterem Verweis auf Urk. 126 S. 10 ff.). Hervorzuheben ist, dass die Mitbeschul-
digte A._ ihre Berufung am 25. September 2018, der Privatkläger C._
seine Berufung am 27. März 2019 und der Beschuldigte B._ seine Berufung
am 2. Juni 2020 zurückgezogen hatten, womit auch die Anschlussberufung der
Staatsanwaltschaft dahin gefallen ist. Im besagten obergerichtlichen Entscheid
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wurde deshalb festgehalten, dass sämtliche Dispositiv-Ziffern des vorinstanzli-
chen Urteils vom 18. Juli 2018 – mit Ausnahme von Dispositiv-Ziffer 18 – akzep-
tiert bzw. nicht angefochten wurden und damit in Rechtskraft erwachsen seien
(Urk. 232 S. 12). Zur Disposition stand damit einzig noch Dispositiv-Ziffer 18 be-
treffend Ersatzforderung an den Staat. Mit obergerichtlichem Entscheid vom 3.
Juni 2020 wurde von einer entsprechenden Ersatzforderung gegen den Verfah-
rensbeteiligten E._ abgesehen (Urk. 232 S. 26).
2. Gegen diesen Entscheid des Obergerichts vom 3. Juni 2020 reichte die
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich am 25. August 2020 Beschwerde in
Strafsachen beim Bundesgericht ein (Urk. 235, Urk 236/2). Sie beantragte, der
Verfahrensbeteiligte E._ sei unter Aufhebung der Urteilsdispositiv-Ziffern 1
und 4 des obergerichtlichen Urteils zu verpflichten, dem Staat Fr. 193'794.25 als
Ersatzforderung für den unrechtmässig erlangten Vermögensvorteil zu bezahlen,
eventualiter seien die erwähnten Urteilsdispositiv-Ziffern 1 und 4 aufzuheben und
zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen
(Urk. 236/2). Mit Urteil vom 6. Dezember 2021 hiess das Bundesgericht die
Beschwerde der Oberstaatsanwaltschaft gut, hob das Urteil vom 3. Juni 2020 auf
und wies die Sache zur neuen Entscheidung an das Obergericht zurück
(Urk. 247).
3. Mit Präsidialverfügung vom 13. Januar 2022 wurde das vorliegende
Berufungsverfahren im Einverständnis mit den Parteien schriftlich fortgesetzt und
dem Verfahrensbeteiligten E._ Frist angesetzt, um schriftlich die Berufungs-
anträge zu stellen und zu begründen sowie letztmals Beweisanträge zu stellen
(Urk. 250/1-2, Urk. 251). Noch innerhalb dieser Frist liess der Verfahrensbeteiligte
E._ mit Eingabe vom 7. Februar 2022 die Berufung gegen das Urteil des Be-
zirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, vom 18. Juli 2018 zurückziehen (Urk. 253).
4. Gemäss Art. 386 Abs. 2 StPO kann, wer ein Rechtsmittel ergriffen hat, die-
ses zurückziehen a) bei mündlichen Verfahren bis zum Abschluss der Parteiver-
handlungen b) bei schriftlichen Verfahren bis zum Abschluss des Schriftenwech-
sels und allfälliger Beweis- oder Aktenergänzungen. Der Rückzug des Verfah-
rensbeteiligten E._ erfolgte somit rechtzeitig. Das erstinstanzliche Urteil des
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Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, vom 18. Juli 2018 ist demzufolge auch in Be-
zug auf Urteilsdispositiv-Ziffer 18 in Rechtskraft erwachsen. Daher ist vorab mit
Beschluss festzustellen, dass das besagte erstinstanzliche Urteil vollumfänglich in
Rechtskraft erwachsen ist.
II. Kosten- und Entschädigungsfolgen
1. Kosten- und Entschädigungsfolgen des ersten Berufungsverfahrens
1.1. Die Kostenfestsetzung gemäss Entscheid des Obergerichts vom 3. Juni
2020, Dispositiv-Ziffer 2 (Urk. 232 S. 26), ist zu bestätigen.
1.2. Die Kosten des Berufungsverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe
ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO).
1.3. Im Gegensatz zu den Berufungsklägern A._ und C._ zog der Be-
schuldigte B._ seine Berufung erst am Tag vor der Berufungsverhandlung
am 2. Juni 2020 zurück (Urk. 220), wodurch er mit seinen Berufungsanträgen
vollständig unterlag (Urk. 232 S. 18). In Übereinstimmung mit den Erwägungen im
ersten Berufungsentscheid ist zu beachten, dass er dem Gericht mit seinen
Anträgen einen hohen Aufwand verursacht hatte (ebd.). Der Verfahrensbeteiligte
E._ zog seine Berufung noch später, nämlich am 7. Februar 2022, zurück
(Urk. 253) und unterliegt somit ebenfalls, wenn auch - angesichts des Aufwands
für das Gericht - in viel geringerem Ausmass. Es rechtfertigt sich daher, die Kos-
ten des ersten Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen
Verteidigung (B._) und der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers 1, zu
neun Zehnteln dem Beschuldigten B._ und zu einem Zehntel dem Verfah-
rensbeteiligten E._ aufzuerlegen. Im Umfang der Kosten der amtlichen Ver-
teidigung (bereits ausbezahlt) bleibt die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten
B._ vorbehalten (Art. 135 Abs. 4 StPO). Die Kosten der unentgeltlichen
Rechtsverbeiständung des Privatklägers 1 im Umfang von Fr. 1'812.60 (ebenfalls
bereits ausbezahlt) sind in Übereinstimmung mit dem Berufungsentscheid vom
3. Juni 2020 definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen (Urk. 232 S. 26).
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2. Kosten- und Entschädigungsfolgen des zweiten Berufungsverfahrens
Dass infolge Rückweisung durch das Bundesgericht ein zweites Berufungsver-
fahren durchgeführt werden musste, hat weder der Beschuldigte noch der Ver-
fahrensbeteiligte E._ zu vertreten. Demnach fallen die Gerichtsgebühren für
das zweite Berufungsverfahren ausser Ansatz.