Decision ID: b5513134-eda4-5d8e-9b6e-248d1f543195
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer am 26. Januar 2004 erstmals in der Schweiz um Asyl nachsuchte,
dass er dabei geltend machte, er habe sein Heimatland Liberia im Alter von zwei Jahren verlassen und habe sich in der Folge in Nigeria, dem Heimatland seiner Mutter, aufgehalten,
dass er im Dezember 2003 vom Ehemann seiner Mutter geschlagen und aus dem Haus vertrieben worden sei, worauf er in die Schweiz  sei,
dass das Bundesamt auf das Asylgesuch mit Verfügung vom 19. März 2004 gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,
dass die damals zuständige Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) auf die dagegen erhobene Beschwerde vom 22. April 2004 mit Urteil vom 15. Juni 2004 nicht eintrat,
dass der Beschwerdeführer ab dem 24. Juni 2004 als verschwunden galt,
dass er am 9. November 2005 ein zweites Asylgesuch stellte,
dass er dabei geltend machte, er habe die Schweiz seit dem  Abschluss des ersten Asylverfahrens nicht verlassen,  habe sich in B._ bei seiner Freundin aufgehalten, mit welcher er aber nun Probleme bekommen habe,
dass er dieselben Asylgründe vorbrachte wie bereits im Rahmen des ersten Asylgesuchs,
dass das BFM auf das zweite Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 17. November 2005 gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,
dass die ARK die dagegen erhobene Beschwerde vom 24. November 2005 mit Urteil vom 29. November 2005 abweis,
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dass für den Inhalt der beiden ersten Asylverfahren auf die Akten zu verweisen ist,
dass der „Nigerian Immigration Service“ den Beschwerdeführer im Rahmen einer vom BFM in Auftrag gegebenen Begutachtung am 18. April 2008 als nigerianischen Bürger anerkannte,
dass der Beschwerdeführer ab dem 20. August 2008 erneut als  galt,
dass er am 28. Juni 2010 im Empfangs- und Verfahrenszentrum C._ ein drittes Mal um Asyl nachsuchte,
dass er nach dem Transfer ins Transitzentrum D._ dort am 7. Juli 2010 summarisch befragt wurde,
dass ihm das BFM gleichentags das rechtliche Gehör zu einem all - fälligen Nichteintretensentscheid gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG gewährte,
dass ihm ausserdem das rechtliche Gehör zu einem allfälligen  gestützt auf Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG (Dublin-Verfahren)  wurde, da erkennungsdienstliche Abklärungen des BFM  hatten, dass der Beschwerdeführer am 5. Juli 2004 in  ein Asylgesuch eingereicht hatte,
dass der Beschwerdeführer anlässlich der Befragung erklärte, er sei zwischen dem zweiten und dem dritten (aktuellen) Asylgesuch nicht ins Heimatland zurückgekehrt, sondern habe sich wiederum bei seiner Freundin in der Nähe von B._ aufgehalten,
dass diese ihn aber nun aus der Wohnung geworfen habe, weshalb er ins Empfangszentrum gekommen sei,
dass der Beschwerdeführer dieselben Asylgründe geltend machte wie bereits im ersten und zweiten Asylgesuch,
dass er erklärte, es hätten sich seither keine neuen Asylgründe  Sachverhalte oder Aspekte ergeben,
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dass er nicht nach Nigeria zurückkehren wolle, weil er dort keine Familie habe und möglicherweise aus den im ersten Asylverfahren  Gründe sterben müsste,
dass eine Ausschaffung nach Deutschland (im Rahmen eines all  Dublin-Verfahrens) für ihn nicht in Frage komme,
dass für den weiteren Inhalt der Aussagen auf die Protokolle bei den Akten zu verweisen ist,
dass der Beschwerdeführer im Verlauf des vorinstanzlichen Verfahrens weder Reise- oder Identitätspapiere noch Beweismittel zur Sache zu den Akten reichte,
dass das BFM mit Verfügung vom 16. Juli 2010 – gleichentags eröffnet – in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf das dritte Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,
dass die Vorinstanz zur Begründung ihres Entscheids im Wesentlichen ausführte, das zweite Asylverfahren des Beschwerdeführers sei am 29. November 2005 (Datum Beschwerdeurteil) rechtskräftig  worden,
dass die Asylgründe des Beschwerdeführers bereits im Rahmen der beiden vorgängigen Asylverfahren geprüft und für unglaubhaft  worden seien,
dass daher sein Vorbringen, wonach er bei einer Rückkehr ins Heimat - land eventuell sterben könnte, nicht geglaubt werden könne,
dass im Weiteren aufgrund des Verhaltens des Beschwerdeführers  auszugehen sei, er verheimliche den Schweizer Behörden  bewusst seine wahre Identität,
dass schliesslich in Bezug auf die Familienverhältnisse Widersprüche beständen zwischen den Angaben des Beschwerdeführers im zweiten und im vorliegenden, dritten Asylgesuch,
dass der Beschwerdeführer ausserdem den Schweizer Behörden gegenüber seinen Deutschlandaufenthalt verschwiegen habe,
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dass insgesamt keine Hinweise auf seit dem letzten Asylverfahren ein - getretene Ereignisse vorlägen, welche geeignet wären, die  zu begründen, oder die für die Gewährung  Schutzes relevant wären,
dass der Vollzug der Wegweisung durchführbar sei,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 19. Juli 2010 () an das Bundesverwaltungsgericht gegen diesen Entscheid Beschwerde erhob und dabei sinngemäss beantragte, die  Verfügung sei aufzuheben und auf das Asylgesuch sei ,
dass für den Inhalt der Beschwerde auf die Beschwerdeschrift zu  ist,
dass die vorinstanzlichen Akten am 20. Juli 2010 beim  eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden  Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM auf dem Gebiet des Asylrechts entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art.  des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG),
dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung  berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der  legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde  ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG),
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dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass die Beurteilung von Beschwerden gegen  praxisgemäss auf die Überprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,
dass sich die Beurteilungszuständigkeit der Beschwerdeinstanz somit darin erschöpft, bei Begründetheit des Rechtsmittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. Entscheidungen und  der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),
dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung sowie deren Vollzugs dagegen bereits materiell geprüft hat, weshalb dem  diesbezüglich volle Kognition zukommt,
dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende in der Schweiz bereits ein Asylverfahren erfolglos durchlaufen haben oder während des hängigen Asylverfahrens in den Heimat- oder  zurückgekehrt sind, ausser es gebe Hinweise auf in der Zwischenzeit eingetretene Ereignisse, die geeignet sind, die  zu begründen, oder die für die Gewährung des  Schutzes relevant sind (Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG),
dass bei der Prüfung, ob Hinweise auf Ereignisse vorliegen, welche geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, vom engen Verfolgungsbegriff im Sinne von Art. 3 AsylG auszugehen ist,
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dass jedoch gleichzeitig ein gegenüber der Glaubhaftmachung  Beweismassstab zur Anwendung kommt, weshalb auf ein Asyl - gesuch bereits dann eingetreten werden muss, wenn sich Hinweise auf eine relevante Verfolgung ergeben, welche nicht von vornherein haltlos sind (vgl. EMARK 2005 Nr. 2 E. 4.3 S. 17),
dass der Beschwerdeführer unbestrittenermassen in der Schweiz  zwei Asylverfahren erfolglos durchlaufen hat,
dass er den Akten zufolge seit der Einreichung seines ersten  im Jahr 2004 nicht mehr in sein Heimatland zurückgekehrt ist,
dass er im vorliegenden, dritten Asylgesuch keine neuen Asylgründe vorbrachte, sondern auf die bereits im ersten (und später auch im zweiten) Asylverfahren geltend gemachten Gründe verwies, welche jedoch in den vorangehenden, rechtskräftig abgeschlossenen  für unglaubhaft befunden worden waren,
dass der Beschwerdeführer ausdrücklich erklärte, es hätten sich seit dem Abschluss des zweiten Asylverfahrens keine neuen Asylgründe oder damit zusammenhängende neue Tatsachen ergeben (vgl. C1 S. 6 und C8 S. 2),
dass er auch in seiner Beschwerdeeingabe keine neuen  darlegte, sondern wiederum auf die bereits im ersten  geltend gemachten Probleme im Heimatland verwies,
dass dem dritten Asylgesuch des Beschwerdeführers nach dem  offensichtlich keine Hinweise auf in der Zwischenzeit  Ereignisse zu entnehmen sind, welche geeignet wären, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, oder die für die Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant wären,
dass das BFM folglich zu Recht in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf das dritte Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,
dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die  aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein  auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21),
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weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist,
dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern , wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),
dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungshindernissen gemäss ständiger Praxis des Bundesverwaltungsgerichts und seiner Vorgängerorganisation ARK der gleiche Beweisstandard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. WALTER STÖCKLI, Asyl, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser, Ausländerrecht, 2. Auflage, Basel 2009, Rz. 11.148),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli - che Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),
dass aufgrund der Aktenlage davon auszugehen ist, der  verfüge über die nigerianische Staatsbürgerschaft, zumal er vom „Nigerian Immigration Service“ am 18. April 2008 als  Staatsangehöriger anerkannt wurde und seinerseits keinerlei Beweismittel für die von ihm behauptete liberianische  vorlegte,
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung der , massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu
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machen, weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des  Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,
dass überdies keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind (Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten [EMRK, SR 0.101]), die dem Beschwerdeführer in Nigeria droht,
dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als  erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),
dass weder die allgemeine Lage im Heimat- oder Herkunftsstaat noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer  schliessen lassen,
dass in Nigeria im heutigen Zeitpunkt keine Situation allgemeiner  herrscht, weshalb der Wegweisungsvollzug dorthin als generell zumutbar zu erachten ist,
dass es sich beim Beschwerdeführer den Akten zufolge um einen alleinstehenden jungen Mann englischer Muttersprache ohne  gesundheitliche Probleme handelt, welcher in Nigeria sechs Jahre lang die Schule besuchte und danach landwirtschaftliche Arbeiten im eigenen Garten verrichtete,
dass es ihm bei dieser Sachlage durchaus zuzumuten ist, im  einer Erwerbstätigkeit nachzugehen und so seinen eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten,
dass aufgrund der Aktenlage davon auszugehen ist, zumindest die Halbgeschwister sowie die Mutter des Beschwerdeführers lebten nach wie vor im Heimatland,
dass es dem Beschwerdeführer zuzumuten ist, diese Verwandten  zu machen, sollte er bei seiner Rückkehr deren Unterstützung benötigen,
dass nach dem Gesagten nicht zu erwarten ist, der Beschwerdeführer würde bei einer Rückkehr in sein Heimatland in eine existenzbe-
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drohende Situation geraten, weshalb der Vollzug der Wegweisung im heutigen Zeitpunkt insgesamt als zumutbar zu erachten ist,
dass der Vollzug der Wegweisung in den Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist,
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 600.– (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
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