Decision ID: a6b21839-e762-4f32-a39f-cac8a09d7c68
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1960, ist Vater von zwei 2006 und 2011 gebore
nen Kindern und lebt getrennt von seiner Ehefrau. Er ist gelernter Maler
(vgl.
Urk.
6/1-5,
Urk.
6/6/1-2)
und
war
für die
Y._
GmbH tätig (Urk. 6/12/4), als er im Januar 2015 stürzte und sich eine
Thoraxkontusion
mit Rippenfrakturen
zuzog (vgl. dazu die Akten
der
Unfallversicherung;
Urk.
6/13). Überdies wurde eine rasch progrediente
chronisch
obstruktive
Lungenerkrankung im Sinne eines
COPD
(
chronic
obstructive
pulmonary
disease
) diagnostiziert
(
Urk.
6/
15
).
Am
2.
Juni 2015 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf die Folgen des Unfalls und das Lungenleiden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/6). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
holte Unterlagen zu den erwerblichen Verhältnissen des Versicherten und
zu seinem Gesundheitszustand
ein
und zog
Akten der Unfallversicherung
bei
(vgl. u.a
.
Urk.
6/12 f.,
Urk.
6/15, Urk.
6/17,
Urk.
6/19,
Urk.
6/21,
Urk.
6/24). In der Folge
prüfte die
IV-Stelle
Eingliederungsmöglichkeiten und
liess
den Ver
sicherten
für die Dauer von
zwei
Monat
en
ab dem
1.
Juli 2016
an
ein
em
Arbeits
training
teilnehmen
(
vgl.
Urk.
6/26 f.,
Urk. 6/29
,
Urk.
6/31 f.,
Urk.
6/34,
Urk.
6/41
).
Hernach
holte
die IV-Stelle
weitere Arztberichte und ergänzende Unterlagen bei der Unfallversicherung ein (Urk. 6/48 f.,
Urk.
6/5
1). Am 2
3.
Januar 2017 erliess s
ie
einen
Vorbescheid, mit dem sie dem Versicherten die Zusprechu
ng einer halben Rente ab dem 1.
September 2016 in Aussicht stellte (Urk. 6/57).
Nachdem der Versicherte am 1
4.
Februar 2017 dagegen zunä
chst Einwand erho
ben und diesen am 2
6.
Juni 2017 wieder zurückgezogen hatte (
Urk.
6/64,
Urk.
6/83)
,
entschied die IV-Stelle am 3
0.
Juni 2017 im Sinne des Vorbescheides (Urk. 6/86). Die Rentenverfügung der Ausgleichskasse erging am 1
7.
Juli 2017 (Urk.
2
/1
= Urk
. 6/103), ebenso die Verfügung
zu den Kinderrenten für die Kinder
Z._
und
A._
(
Urk.
2/2 =
Urk. 6/96).
2.
Gegen die Rentenverfügung
en
erhob der Versicherte am 1
4.
September 2017 Beschwerde mit dem Antrag, es sei der angefochtene Entscheid insoweit aufzu
heben, als ihm Leistungen verweigert worden seien. Es seien ihm die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen, insbesondere eine Invalidenrente (Urk. 1). In der Beschwerdeantwort vom 2
7.
Oktober 2017 beantragte die IV-Stelle eine
reformatio
in
peius
in dem Sinne, dass von der Zusprechung einer Rente abzu
sehen sei (Urk. 5). Mit Beschluss vom 1
7.
November 2017 erhielt der Versicherte die Gelegenheit, sich zu einer möglichen Schlechterstellung zu äussern und um gegebenenfalls die Beschwerde zurückzuziehen (Urk. 7).
In der Eingabe vom
9.
März 2018 hielt der Versicherte an der Beschwerde fest
und reichte einen
Arzt
bericht
ein
(Urk. 15
f.
).
Die Stellungnahme einschliesslich der Beilage wurde der IV-Stelle am 1
4.
März
2018
zur Kenntnis gebracht (Urk. 17).
Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des
Bundesgesetz
es
über den Allge
meinen Teil
des Sozialversicherungsrechts;
ATSG)
. Sie kann Folge von Geburts
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des
Bundesgesetz
es
über die Inval
idenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu
Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.4
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen,
besonders
wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
). Gemäss stän
diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver
fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie
rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der
ent
scheidrelevante
Sach
verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).
2.
2.1
In der B
egründung zu
den
Rente
nverfügung
en
führte die Beschwerdegegnerin aus,
s
eit Mitte Januar
2015
sei der Beschwerdeführer
in seiner Tätigkeit als Maler erheblich eingeschränkt.
Dieser Beruf sei nicht mehr zumutbar. Eine angepasste leichte und wechselbelastende Tätigkeit könnte der Beschwerdeführer im Umfang von 50
%
ausüben. In der Zeit vom
1.
Jun
i bis zum 3
1.
August 2016 habe
er
erfolgreich
ein
Arbeitstraining
absolviert
. Das Pensum von 50
%
habe
im Verlauf der Massnahme
nicht gesteigert werden können.
Während der Dauer des Arbeits
trainings
sei ein
Taggeld
ausgerichtet worden
.
Der Anspruch auf eine Rente sei hernach entstanden.
Aus dem Vergleich
von Validen- und Invalidene
inkommen resultiere ein Invaliditätsgrad von 51
%
. Der Anspru
ch auf eine halbe Rente bestehe
seit dem
1.
September 2016
(Urk. 2
/3
S. 1 f.
).
In der Beschwerdeantwort stellt sich die Beschwerdegegnerin
nunmehr
auf den Standpunkt,
aufg
rund der gestellten Diagnose leu
chte eine Einschränkung
der Arbeitsfähigkeit
auch
in einer angepassten Tätigkeit nicht ohne Weiteres ein.
Tat
sächlich bestehe in
einer optimal angepassten Tätigkeit
eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit
. Diese Schlussfolgerung ergebe sich aus
den
ärztlichen
Berichten
und
Beurteilungen. Dem
zufolge sei eine angepasste, insbesondere sitzend auszu
übende Tätigkeit mit kurzem Arbeitsweg ohne Einschränkung möglich. Ausge
hend von diesem Anforderungsprofil ergebe sich aus dem Einkommensvergleich kein rentenbegründender Invaliditätsgrad
(Urk. 5 S. 1 f.).
2.2
Der Beschwerdeführer
führte
in der Beschwerdeschrift
a
us
,
d
as Arbeitstraining habe gezeigt, dass nach einer Arbeitsphase von 1,5 Stunden Dauer
während min
destens 2 Stunden
eine Pause
erforderlich
sei. Mit dem im Rahmen
des Arbeits
trainings ausgeübten
Pensum von 50
%
sei
die Grenze des Möglichen jeweils deutlich erreicht
worden
. Hinzu komme die
ungünstig
e
Prognose. Bereits ein Infekt der Atemwege könne zu einer respiratorischen Verschlechterung führen. Das insgesamt deutlich eingeschränkte Tätigkeitsprofil und das vergleichsweise hohe Alter
liessen
eine Verwertung der Restarbeitsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt nicht mehr zu.
Werde
alternativ
doch
von einer Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt ausgegangen, sei
die Berech
nung des
Valideneinkommens
zu beanstanden
. Es sei nicht g
e
rechtfertigt, auf den versicherten Verdienst bei der Arbeitslosenversicherung abzustellen. Aufgrund der bereits zuvor bestehenden Arbeitslosigkeit falle das Einkommen bei dieser Berechnung zu tief aus. Hinzu komme, dass sich die Erkrankung
schon früher
lohnmindernd ausgewirkt habe. Das massgebende Einkommen aus dem Jahr
2014 betrage hochgerechnet Fr.
69
'065.1
5.
Davon sei auszugehen
. Beim Invalidenein
kommen rechtfertige sich
sodann
ein leidensbedingter Abzug von insgesamt 25
%
. Dergestalt resultiere aus dem Vergleich der beiden Einkommen ein Invaliditätsgrad von 62
%
, was Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
gebe
(Urk. 1 S.
3
ff.).
In der Stellungnahme vom
9.
März 2018
ergänzte
der Beschwerdeführer,
laut
dem aktuellen Arztbericht
der behandelnden Ärztin,
Dr.
med.
B._
,
Fach
ärztin für Innere Medizin und
Pneumologie,
vom
2.
Februar 2018 (vgl.
Urk.
1
6)
,
habe sich die Lungenerkrankung zwischenzeitlich weiter verschlechtert. Das for
cierte exspiratorische Volume
n in der ersten Ausatmungssekunde liege bei 27
%. B
ereits b
ei weniger als 59
%
liege eine schwerste
Beeinträchtigung vor
.
Hinzu komme, dass es im Rahmen von Hustenanfällen immer wieder zu Rippenserien
brüchen komme. Ursache hierfür sei, dass während Jahren eine Behandlung mit Kortison stattgefunden habe, wodurch es zu einer Osteoporose gekommen sei. An eine geregelte Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt sei nicht mehr zu denken. Dies sei auch im Bericht der Integrationsberatung festgestellt worden
(Urk. 15 S. 1 f.).
3.
3.1
Im Bericht vom
1.
Juli 2015 nannte
Dr.
B._
als Diagnosen einen Status nach Sturz mit
Rippenserienfraktur links mit
fo
rtbestehenden Schmerze
n, eine schwere chronisch obstruktive
Lungenerkrankung
(Status IV), einen Status nach
Sarkoi
dose
und eine arterielle Hypertonie (Urk. 6/15/1) und hielt fest, im Januar 2015 sei es zu einem Stolpersturz mit
Thoraxkontusion
links gekommen. Es
habe
eine Schmerzmedikation
stattgefunden
.
Im weiteren Verlauf sei es bei bekannter chro
nisch obstruktiver
Lungenerkrankung
zu einer respiratorischen Verschlechterung gekommen, was
gegen Ende Januar 2015
eine Hospitalisierung
mit anschliessen
der Rehabilitation
nötig gemacht habe.
Es
sei zu einer
langsamen
Besserung gekommen.
Ende Februar
2015
habe der Beschwerdeführer in die ambulante Nachbehandlung entlassen werden können. Er sei allerdings noch sehr schmerz
geplagt gewesen und es sei auch nach wie
vor eine Sauerstoffabg
abe nötig gewesen.
Erst verzögert sei die auf dem Röntgenbild nicht sichtbare Rippen
serienfraktur festgestellt worden. Gleichzeitig sei b
e
i
körperlicher
Belastung wei
terhin eine Dyspnoe aufgetreten. Die Prognose bezüglich der
Thoraxschmerzen
nach dem Abheilen der Fraktur
en sei
gut. Bezüglich der Lungenerkrankung im fortgeschrittenen Stadium sei die Prognose schlecht. Bei inzwischen sistiertem Nikotinabusus bestehe allerdings die Hoffnung, dass eine stabile
Situation
erreicht werden könne.
Allerdings könne
jeder Infekt zu einer respiratorischen Verschlechterung führen.
Aktuell sei unfall
bedingt und auch bedingt durch die Belastungsdyspnoe die anstrengende Arbeit auf dem Bau nicht mehr möglich. Es bestehe bis auf weiteres eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. In welchem Umfang eine angepasste Tätigkeit möglich sein werde
,
sei noch offen. Wenn die Schmer
zen besserten
,
sei von Seiten der Lungenerkrankung in den nächsten Wochen oder Monaten eine körperlich leichte Arbeit möglich (Urk. 6/15/2 f.).
Im Verlaufsbericht vom 2
4.
November 2015 bestätigte
Dr.
B._
die vollstän
dige Arbeitsunfähigkeit für Arbeiten auf dem Bau. Als angepasst umschrieb sie körperlich leichte Tätigkeiten und kam zum Schluss, ab dem
1.
Januar 2016 sei eine solche Tätigkeit versuchsweise während zwei Stunden pro Tag möglich (Urk. 6/19/1 u. 3).
Am 1
9.
Oktober 2016 erstattete
Dr.
B._
einen weiteren Bericht.
Darin erwähnte sie, die
Thoraxbeschwerden
hätten in der Zwischenzeit gebessert. Es seien nur noch selten Schmerzmedikamente nötig.
Weiterhin
aber bestehe eine Dyspnoe bei körperlicher Belastung. Neu leide der Beschwerdeführer unter
rezidi
vierende
n
linksseitigen Schulterbeschwerden. Die Prognose in Bezug auf das
Lun
genleiden sei schlecht. Die körperlich anstrengende Tätigkeit auf dem Bau sei
nicht mehr zumutbar. Eine körperlich leichte Tätigkeit hingegen sei möglich (Urk. 6/49/1-3).
In der vom Beschwerdeführer eingereichten Stellungnahme vom
2.
Februar 2018 hielt
Dr.
B._
fest,
das Lungenleiden habe sich
im Verlauf seit 2016
verschlech
tert. Aktuell bestehe eine schwerste Obstruktion und Überblähung,
passend zu einem
COPD Status 4 D mit Emphysem. Es bestehe eine eingeschränkte Belast
barkeit mit Kurzatmigkeit bereits bei kleinsten körpe
rlichen Anstrengungen.
Selbst
auf dem kurzen Weg von der Bushaltestelle zur Praxis (5 Minuten) müsse der Beschwerdeführer zweimal
ausruhen
. Zusätzlich bestünden chronische Schmerzen links thorakal mit rezidivierenden
Schmerzexazerbationen
ausgelöst durch Husten bei Status nach Rippenserienfraktur. Auch in einer angepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer, wenn sich der Zustand wieder stabilisiere, nur teilweise arbeitsfähig. Es seien immer wieder körperliche Erholungspausen nötig (Urk. 16 S. 2).
3.2
Die Ärzte der Klinik für Pneumologie des
C._
führ
ten i
m Bericht vom 2
2.
Dezember 2015 aus, die obstruktive Lungenerkrankung im Sinne ei
nes COPD GOLD der Risikoklasse C
habe eine schwere, nicht
signifi
kant
reversible Ventilationsstörung zur Folge. Aufgrund der Ventilationsstörung sei die bisherige Tätigkeit als Maler nicht mehr geeignet und es bestehe in einer solchen eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. In einer sitzenden Tätigkeit sei der Beschwerdeführer hingegen arbeitsfähig. Das Lungenleiden sei chr
onisch. Es könne mit keiner B
esserung gerechnet werden (Urk. 6/21/4).
3.3
Dr.
med.
D._
, Fachärztin FMH für Rhe
umatologie und Innere
Medizin, verfasste zu
Handen
der Beschwerdegegnerin am
9.
Oktober 2016 einen Bericht. Darin
führte sie aus,
der Beschwerdeführer
leide
an einer chronischen
Periarthro
pathia
humeroscapularis
calcarea
links, einer fortgeschrittenen distalen
Tendino
pathie
am
Supraspinatus
mit
intr
a
tendinöser
Verkalkung und einer chronischen schwartenartigen
Bursaverdickung
,
an einem Rundrücken und einer AC-Arthrose. Seit kurzem sei der Beschwerdeführer in Bezug auf die Schulterproble
matik beschwerdefrei. Nur bei ganz wenigen Bewegungen trete noch ein leichtes Ziehen am lateralen Oberarm links auf. Kraftanwendungen über der Schulterhöhe seien zur Schonung des AC-Gelenks zu vermeiden. Eine weitere Behandlung sei
derz
eit nicht nötig und eine Arbeitsunfähigkeit als Maler sei im Zusammenhang mit den genannten Aspekten keine attestiert worden.
Zeige das
Impingement
Symptome
,
könne der Beschwerdeführer linksseitig nicht über Schulterhöhe arbeiten
. Längerfristig müsse im Zusammenhang mit der Schulterproblematik mit einem operativen Vorgehen gerechnet werden
(Urk. 6/48/
1-4
).
4.
4.1
Um den Einstieg in eine
dem Gesundheitszustand angepasste
berufliche Tätigkeit zu fördern,
führte die
Beschwerdegegnerin
eine Eingliederungsberatung und ein Arbeitstraining durch
(vgl.
Urk.
6/
26 ff.
).
Gemäss dem Bericht der Arbeitsintegra
tion der Stadt Winterthur
vom
6.
Juli 2016 erfolgte in der Zeit vom
1.
Februar bis zum 3
1.
März 2016 ein Assessment, insbesondere zur beruflichen Standort
bes
timmung und Neuorientierung,
zur
Abklärung
des
Eingliederungspotential
s
und
zur Verbesserung der
Vermittelbarkeit.
Zu Beginn sei der Beschwerdeführer bezüglich seiner beruflichen Neuorientierung sehr verunsichert
gewesen
und es sei ihm nur langsam gelungen, sich gedanklich mit einer neuen beruflichen Aus
richtung auseinanderzuset
zen. D
ie Probearbeitswoche sei für den Prozess der beruflichen Neuorientierung wichtig gewesen. Mit der Erkenntnis, nicht mehr
im handwe
r
klichen Beruf des Malers tätig sein zu können, habe er sich auf die Erar
beitung neuer Einsatzbereiche besser einlassen können. Aufgrund der perma
nen
ten Beeinträchtigungen
sei zwar
zunehmend eine Niederge
schlagenheit bemerk
bar geworden, d
er Wille
zu
m
beruflichen Wiedereinstieg
aber
sei während des Assessment
s ungebrochen gewesen
(Urk. 6/34/1 ff.).
4.2
Ab dem
1.
Juli bis zum 3
1.
August 2016 absolvierte der Beschwerdeführer ein Arbeitstraining als Bauleiter
beim früheren Arbeitgeber. Der Verlauf und die Ergebnisse sind im
Schlussbericht der Arbeitsintegration der Stadt Winterthur vom
8.
September 2016 zusammengefasst. Dem Bericht ist zu entnehmen, der Einsatz als Bauleiter beim früheren Arbeitgeber sei erfolgt, weil d
ie
Akquisition eines
Trainingsplatzes im Bereich Hauswartung, technischer Dienst oder Produk
tion aufgrund der zu geringen körperlichen Belastbarkeit negativ
verlaufen sei
.
Der Beschwerdeführer habe seine
Aufgaben
als Bauleiter
d
ank seiner langjährigen Erfahru
ng als Kundenmaler mit Projektleitungsaufgaben routiniert ausgeführt. Der Aufgabenbereich habe
die
Koordination,
die
Organisation der Bauaufträge,
die
Planung und
die
Durchführung der Besprechungen mit den involvierten
Stel
len
umfasst. Der Beschwerdeführer habe mehrere Baustellen betreut.
Der frühere Arbeitgeber habe
das Arbeitstraining ausgesprochen wohlwollen
d
begleitet
und
sei mit der Arbeitsleistung zufrieden gewesen. Der Vorgesetzte habe den Beschwerdeführer aber während des gesamten Arbeitstrainings als angestrengt, unruhig und gesundheitlich mitgenommen wahrgenommen.
Bei einer ganztäg
i
gen Präsenz an 5 Tage pro Woche
habe der Beschwerdeführer während 4 bis 5 Stunden verteilt über den ganzen Tag arbeiten können, was einer Arbeitsleistung von 40 bis 50
%
entsprochen habe. Nach einer Arbeitszeit von 1,5 Stunden sei jeweils eine Pause nötig geworden. Eine Steigerung des Arbeitsvolumens habe nicht erreicht werden können. Psychisch sei der Beschwerdeführer sehr belastet gewesen, wodurch sich seine Atemschwierigkeiten noch verstärkt hätten. Zum
Ende des Trainings habe
der Beschwerdeführer
gesamthaft einen müden und mit
genommenen Eindruck gemacht. Dem Beschwerdeführer
f
alle es nach wie vor schwer, nicht mehr als Maler arbeiten
zu
könne
n
. Er fühle sich insgesam
t orien
tierungslos
und er könne sich nicht vorstellen, wo er trotz seiner
körperlichen Beeinträchtigung arbeiten könne. Im Ergebnis zeige sich, dass der Beschwerde
führer
auf dem ersten Arbeitsmarkt auch
längerfristig nicht mehr vermittelbar sei (Urk.
6/41/1-3
).
5.
5.1
Beim Erlass der angefochtenen Verfügung war die Beschwerdegegnerin gestützt auf die Beurteilung
der
Ärztin
des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD),
dipl.
med.
E._
,
davon ausgegangen, dem Beschwerdeführer sei eine angepasste, das heisst körperlich leichte und wechselbelast
ende Tätigkeit im Umfang von 50
% zumutbar. Ebenso nahm die Beschwerdegegnerin auf den Umstand
Bezug, dass im Laufe des Arbeitstrainings das Pensum von 50
%
nicht gesteigert werden konnte.
In der Beschwerdeantwort vertrit
t die Beschwerdegegnerin
nunmehr
die Auffassung, tatsächlich sei von einer voll verwertbaren Restarbeitsfähigkeit auszugehen
. Als beweisbildend erachtet
sie
die Darlegungen von
Dr.
B._
und eine frühere Be
urteilung des RAD
im Rahmen der Eingliederungsberatung
(Urk. 5 S. 1 f.
Ziff.
2
).
5.2
Gemäss Protokoll der
Sachbearbeiterin der Eingliederungsberatung (
F._
)
äusserte
RAD-Arzt
Dr.
G._
am 1
2.
Januar 2016 die Auffassung, dem Beschwerdeführer seien vollzeitlich leichte und wechselbelastende Tätigkeiten, vorwiegend in sitzender Position und ohne Heb
en und Tragen von Lasten über 5
kg zumutbar. Erforderlich sei auch ein kurzer Arbeitsweg. Der Einstieg habe mit einem Pensum von 50
%
zu erfolgen
(Urk. 6/26/5).
Grundlage dieser Beurteilung bildete gemäss Protokoll die Einschätzung
von
Dr.
med. univ.
H._
vom
C._
(Urk. 6/26/
4
).
Im
Bericht
vom 2
2.
Dezember 2015
wiesen
Dr.
H._
,
Assistenzarzt
, und
Dr.
med.
I._
, Leitender Arzt der Klinik für Pneumologie des
C._
,
darauf hin
, das Lungenleiden sei progredient, weswegen mit keiner Besserung gerechnet werden könne.
Die Ärzte
hielten
ferner
fest, es bestehe
eine vollständige Arbeitsunfähigkeit im Beruf als Maler
und generell für körperlich aktive Tätigkeiten. In sitzender Tätigkeit hingegen sei der Beschwerdeführer arbeitsfähig
. Es seien Umschulungsmass
nahmen angezeigt
(Urk. 6/21/4).
Die Einschätzung allein, der Beschwerdeführer sei für angepasste Tätigkeiten
grundsätzlich
arbeitsfähig, reicht noch nicht aus, um von einer uneingeschränk
ten Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auszugehen, zumal sich die
Dres
.
I._
und
H._
weder dazu äusserten, was als angepasste Tätigkeit gelten kann, noch welche
Eingliederungsmassnahme in Betracht
zu ziehen sei.
Nachvollzieh
bar ist daher alle
in die Schlussfolgerung von Dr.
G._
, angepasst sei eine körperlich nicht belastendende Tätigkeit.
Dies gibt die ärztliche Beurteilung im Bericht des
C._
vom 2
2.
Dezember 2015 wieder.
Offen zu bleiben hat das zumutbare Pensum.
Dazu äusserten sich die Ärzte des
C._
nicht. Dr.
G._
selber untersuchte den Beschwerdeführer nicht und es ist auch nicht aktenkundig, ob
er
über die erforderliche Fachausbildung verfügt, um
selbst eine derartige Beurteilung
auf dem Gebiet der P
neumologie vornehmen zu können.
5.3
Die
behandel
nde
Pneumologin
Dr.
B._
wies wie
Dr.
I._
und
Dr.
H._
auf die schwere Ausprägung und die Progredienz des Lungenleidens hin und schloss die weitere Ausübung der bisherigen Tätigkeit im Malerberuf aus. Auch nach ihrer Einschätzung kommen
ausschliesslich
körperlich nicht belastende Tätigkeiten in Frage. Allerdings äusserte sie sich in keinem ihrer Berichte
konkret
zum zumut
baren Umfang einer solchen Tätigkeit.
Am
1.
Juli 2015 hielt sie fest, wenn die Schmerzen im Zusammenhang mit der unfallbedingten
Thoraxverletzung
besser
ten, sei eine körperlich leichte Tätigkeit von Seiten des Lungenleidens möglich (Urk. 6/15/3).
Der Verlauf der
Thoraxbeschwerden
ist
indessen
nicht
weiter dokumentiert
.
Im
jüngsten Bericht
erwähnte
Dr.
B._
sodann
eine Verschlech
terung des Gesundheitszustandes
im Zusammenhang mit dem Lungenleiden
(Urk. 16)
. Ebenso erwähnte sie
eine
teilweise
Arbeitsfähigkeit nach erfolgter Stabilisierung
.
Eine
nähere
Quantifizierung der Restarbeitsfähigkeit fehlt
aber, e
benso eine Prognose, ab wann mit einer Stabilisierung
gerechnet werden konnte
.
Aus den Darlegungen von Dr.
B._
erschliesst sich auch nicht, wann die Ver
schlechterung eingetreten ist.
In Betracht fällt jeder Zeitpunkt zwischen dem Bericht vom
19.
Oktober 2016 und der Stellungnahme vom
2.
Februar 2018 und
somit auch
ein Zeitpunkt
vor Erl
ass der angefochtenen Verfügung.
5.
4
Für eine bloss in beschränktem
Umfang ve
r
wertbare Restarbeitsfähigkeit
sprechen die Erfahrungen im Verlauf des Arbeitstrainings im Juli und August 2016
(Urk.
6/41/1-3)
. Zwar fielen bereits anlässlich der Eingliederungsberatung im Vorfeld der Massnahme eine Rat- und Orientierungslosigkeit
des Beschwerde
führers
in Bezug auf neu in Frage
kommende Tätigkeitsfelder auf. Jedoch wurden
seine
Arbeitsmotivation und
die
Einsatzbereitschaft
als intakt bezeichnet
(vgl.
Urk.
6/34). Ungünstig beeinflusst hat den Verlauf der Massnahme in erster Linie der gesundheitlich deutlich angeschlagene Zustand des Beschwerdeführers. Er kam leistungsmässig
stets
an Grenzen und eine Steigerung des Arbeitspens
ums
über 50
%
war nicht möglich. Aufgrund der Darlegungen von
Dr.
B._
ist
sodann
von
eine
r
Zustandsverschlechterung in der Zeit ab Oktober 2016
- das heisst in der Zeit
nach Abschluss der Eingliederungsmassnahme
-
auszugehen
(vgl. vorstehend E. 5.3)
.
All dies
steht der Annahme einer uneingeschränkten Ver
wertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit entgegen. Nicht geklärt ist allerdings, inwie
fern es sich beim Arbeitst
raining als Bauleiter um eine optimal angepasste Tätig
keit
handelte
(vgl.
Urk.
6/41/
2 f.
).
Richtig ist,
dass die Tätigkeit als Bauleiter nicht der angestammten
Tä
tigkeit entspricht (vgl.
Urk.
15 S. 2), dennoch fällt
unter anderem
auf, dass der Beschwerdeführer Baustellen im
ganzen
Land zu betreuen hatte. War es jeweils erforderlich, die
verschiedenen
Baustellen aufzusuchen, kann nicht von
einer vorwiegend sitzenden
Tätigkeit
und einer solchen
mit kur
zem Arbeitsweg
gesprochen werden. Die
Beschwerdegegnerin
geht
gestützt auf die ärztlichen Darlegungen
jedenfalls von einem solchen Anforderungsprofil aus
(vgl.
Urk.
5 S. 1
Ziff.
2).
5.5
Zusammengefasst fallen die folgenden Aspekte ins Gewicht: K
einer der Ärzte, die den Beschwerdeführer
persönlich untersuchte
n,
hat
konkrete Angaben zum
Aus
mass der verbliebenen Restarbeitsfähigkeit gemacht
. D
as durchgeführte
Arbeits
training
fusste
nicht
restlos
n
achvollziehbar auf einer dem angepassten
Anforde
rungsprofil entsprechenden Tätigkeit
, weswegen die Schlussfolgerung im Abschluss
bericht, es bestehe auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Arbeitsfähigkeit mehr (Urk.
6/41/3
), nicht überzeugt.
Sodann ist
nicht auszuschliessen, dass die von
Dr.
B._
erwähnte Zustandsverschlechterung bereits
vor Erlass der
ange
fochtenen
Verfügung eingetreten
ist
. Der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, es sei von einer uneingeschränkten Verwertbarkeit der R
estarbeitsfähigkeit auszu
gehen,
ist vor diesem Hintergrund nicht gerechtfertigt.
Es
sind verschiedene
der für den Anspruch relevanten
Aspekte
vor
Erlass der Verfügungen
nicht hin
reichend geklärt worden.
Es lag keine
zuverlässige
ärztliche Beurteilung der Rest
arbeitsfähigkeit vor. Die Beschwerde
gegn
erin hat ihren Entscheid
somit
getroffen, ohne über die erforderlichen Entscheid
ungs
grundlagen zu verfügen.
Auf die mit einer Rückweisung im Endergebnis möglicherweise verbunden
e
Verschlechterung wurde der Beschwerdeführer mit Beschluss vom 1
7.
November 2017 hingewiesen, er konnte dazu Stellung nehmen und er hatte die Gelegenheit, die Beschwerde gegebenenfalls zurückzuziehen (Urk. 7). Von letzterem hat er keinen Gebrauch gemacht.
Nötig sind in erster Linie medizinische Abklärungen
. Diese haben durch unab
hängige Experten zu erfolgen
. Hierbei im Vordergrund steht das progrediente Lungenleiden und dessen Verlauf seit 2015
und insbesondere auch die geltend
gemachte erneute Verschlechterung
.
Zu berücksichtigen sind aber auch die übri
gen rheumatologisch-orthopädischen Aspekte
(Schulterleiden,
Thoraxbeschwer
den
, Osteoporose
)
.
In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.
6.
6.1
Gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von
Art.
61
lit
. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhän
gig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis
Fr.
1'000.-- festgesetzt. Vorlie
gend erweist sich eine Kostenpauschale von
Fr.
700
.-- als angemessen.
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2).
Ausgangsgemäss sind die Kosten
somit
der Beschwerdegegnerin
aufzuerlegen.
6.2
D
er
vertretene
Beschwerdeführer
hat bei diesem Ausgang entsprechend seinem Antrag (
§
34
Abs.
1
GSVGer
) Anspruch auf eine Prozessentschädigung
. Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses
festzusetzen (
§
34
Abs.
3
GSVGer
). Mit Honorarnote vom
9.
März 2018
(
Urk.
13)
macht der Rechtsvertreter Rechtsanwalt Thomas Wyss, Zürich,
einen
Aufwand von 12 Stunden
geltend
und
stellt einen Entschädigungsansatz von
Fr.
250.--
i
n Rechnung. Nebst dem vertretbaren Aufwand von sechs Stunden für das Studium der Akten und das Verfassen der Beschwerdeschrift sowie von einer Stunde für die Redaktion der Stellungnahme vom
9.
März 2018 listet der Rechts
vertreter detailliert den Aufwand für die Kommunikation mit dem Klienten und die Einholung der Stellungnahme von
Dr.
B._
auf. Obschon
der Aufwand für einzelne Arbeitsschritte eher grosszügig bemessen
ist
(beispielsweise Studium von 10 Minuten für die Gerichtsverfügung vom 2
2.
September 2017;
Urk.
4) hält e
r sich insgesamt im Rahmen des V
ertretbaren. Indessen berücksichtigt das Sozial
versicherungsgericht einen Stundenansatz von
Fr.
220.-- und nicht einen solchen von
Fr.
250.--. Auf die Zeit bis Ende 2017 entfällt ein Aufwand von
9,16 Stunden, was ausgehend vom Stundenansatz von
Fr.
220.-- eine Teilentschädigung von
Fr.
2'015.20
respektive von
Fr.
2'075.65 zuzüglich Spesen im Umfang von 3
%
ergibt. Hinzu kommt die Mehrwertsteuer von 8
%
, das heisst
Fr.
166.--
. Auf die Zeit
ab
1.
Januar 2018
entfällt ein Aufwand von
2,83
Stunden, was ausgehend vom Stundenansatz von
Fr.
220.-- eine Teilentschädigung von
Fr.
62
2.60
respek
tive von
Fr.
641.30
zuzüglich Spesen im Umfang von 3
%
ergibt
. Hinzu kommt
die Mehrwertsteuer von
7,7
%
, das heisst
Fr.
49.4
0.
Damit ergibt sich eine
E
nt
schädigung von
Fr.
2'932
.
3
5.