Decision ID: c97d589f-90af-4107-a248-f5edfddf8f25
Year: 2021
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

der Umschulung prüfen müssen. Daher dürfe er diesen Aspekt auch erneut rügen. Die  habe den diesbezüglichen Sachverhalt ungenügend abgeklärt bzw. gar nicht . Er sei erst 44-jährig und könne unbestrittenermassen in seinem bisherigen Beruf nicht mehr arbeiten und ohne zusätzliche berufliche Unterstützung auch keine Bürotätigkeit ausüben. Da eine anderweitige Hilfsarbeit zumeist körperlicher Natur sei, komme nur noch eine Bürotätigkeit in Frage. Er habe sein ganzes berufliches Leben als Automechaniker gearbeitet und sei nicht am Computer ausgebildet worden. Durch eine Umschulung könne seine Erwerbsfähigkeit erhalten oder verbessert werden, sodass die Voraussetzungen für den Umschulungsanspruch erfüllt seien. Ein Invaliditätsgrad von 20 % als Voraussetzung für eine Umschulung bilde nur eine  und keine starre Grenze. Darüber hinaus habe die Beschwerdegegnerin den  auch falsch ermittelt, da sie den Invalidenlohn zu hoch veranschlagt und seine  gar nicht genau habe abklären lassen. Es sei mehr als fraglich, ob er in einer Hilfstätigkeit noch zu 100 % arbeitsfähig sei. In jedem Fall hätte ihm die Beschwerdegegnerin einen  Abzug von 10 % zugestehen müssen, da Einschränkungen hinsichtlich der  Tätigkeit bestünden und eine reduzierte Leistungsfähigkeit bzw. ein vermehrter  zu berücksichtigen sei. Auch bei einer Hilfsarbeit sei er eingeschränkt, weshalb er im Vergleich zu voll leistungsfähigen Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sei, was zu einer Lohneinbusse führe. Bei Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 10 % resultiere ein Invaliditätsgrad von mehr als 20 % und damit ein Anspruch auf Umschulung.
C. Mit Vernehmlassung vom 5. Mai 2021 beantragte die Beschwerdegegnerin die  der Beschwerde und verwies auf die Ausführungen in der angefochtenen Verfügung und der Verfügung vom 6. Januar 2020. Es sei zu berücksichtigen, dass die vom Regionalen  Dienst beider Basel (RAD) umschriebene Verweistätigkeit derjenigen einer leichten  entspreche. Für eine berufliche Neuorientierung bedürfe es deshalb keiner  Kenntnisse, da dem Beschwerdeführer eine Vielzahl von behinderungsangepassten  offenstehe und ihm die notwendigen Schritte zur Eingliederung überantwortet werden könnten. Daran würden auch die gescheiterten Eingliederungsbemühungen nichts . Tatsache sei, dass er in der angestammten Tätigkeit als Automechaniker weiterhin zu 50 % arbeitsfähig sei, in einer seinen Leiden angepassten Tätigkeit jedoch eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe. Die Einschätzungen des RAD würden durch die diversen Arztberichte der behandelnden Ärztin gestützt. Insofern erweise sich die Beurteilung des RAD als plausibel und nachvollziehbar. Der relevante medizinische Sachverhalt sei rechtsgenüglich abgeklärt worden. Gemäss  Rechtsprechung bilde der Umstand, dass aus medizinisch-theoretischer Sicht nur leichte, wechselbelastende Tätigkeiten ohne Wirbelsäulenzwangshaltungen, ohne wiederholtes Bücken, ohne Rumpfrotationsbewegungen, ohne Arbeiten über Kopf, ohne Arbeiten in Kälte, Nässe und Zugluft zumutbar seien, kein Grund für einen leidensbedingten Abzug, weil der  im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasse.
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Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g :
1. Gemäss § 16 Abs. 2 des Gesetzes über die Verfassungs- und  (VPO) vom 16. Dezember 1993 hat das Kantonsgericht von Amtes wegen, d.h. unabhängig von allfälligen Parteianträgen, zu prüfen, ob auf das Rechtsmittel eingetreten werden kann. Die Beschwerde vom 23. April 2021 wurde beim örtlich und sachlich zuständigen Kantonsgericht frist- und formgerecht erhoben. Zu prüfen ist, ob auf den Antrag des Beschwerdeführers betreffend Umschulungsanspruch gemäss Art. 17 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 19. Juni 1959 einzutreten ist.
2.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur jene  zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den  weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem  und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine  ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1, 125 V 413 E. 1a mit Hinweisen).
2.2 Nachdem die Bemühungen um Integration am Arbeitsplatz in eine leidensangepasste Tätigkeit im Werkstattbüro des Arbeitgebers gescheitert waren, machte der Beschwerdeführer im Rahmen des Rentenverfahrens mit Einwand vom 5. Februar 2021 erneut den Anspruch auf  geltend (IV-act. 119). Damit beantragte er für einen noch nicht beurteilten Zeitraum Leistungen, weshalb sein erneutes Umschulungsgesuch als Neuanmeldung zu betrachten ist.
2.3 Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 17. Januar 1961 legt fest, dass eine Neuanmeldung nach vorangegangener Ablehnung eines Leistungsgesuchs zu prüfen ist, wenn eine leistungsrelevante Änderung der tatsächlichen Verhältnisse glaubhaft gemacht wurde. Diese Bestimmung, die explizit für Dauerleistungen wie Rente, Hilflosenentschädigung und Assistenzbeitrag vorgesehen ist, ist gemäss ständiger Praxis des Bundesgerichts auch auf andere Leistungen wie die Eingliederungsmassnahmen . Ziel der Rechtsprechung ist, dass sich die IV-Stellen nicht immer wieder mit gleichlautenden und nicht näher begründeten, d.h. keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden  befassen müssen (Urteil des Bundesgerichts vom 22. September 2020, 9C_287/2020, E. 1.3.1 mit zahlreichen Hinweisen). Demnach ist, wenn eine Eingliederungsleistung verweigert wurde, eine neue Anmeldung von der IV-Stelle nur zu prüfen, wenn die versicherte Person  macht, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert haben. Tritt die IV-Stelle auf eine Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des rechtserheblichen Sachverhalts auch tatsächlich eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 4b). Die Praxis lässt es genügen, wenn die im Anschluss an die Verweigerungsverfügung gemachte Erfahrung in der Eingliederung trotz gleichgebliebenem Gesundheitsschaden ein neues Bild ergibt (UELI KIESER, Das Verwaltungsverfahren in der Sozialversicherung, Zürich 1999, Rz. 398 mit Hinweis auf ZAK 1966 280). Stellt die IV-Stelle fest, dass seit Erlass der  rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung eingetreten ist, weist sie das neue Gesuch ab.
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Andernfalls hat sie zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr einen  zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a).
2.4 Obwohl der Beschwerdeführer in seinem Einwand vom 5. Februar 2021 fast  die Umschulung thematisiert hatte, erliess die IV-Stelle diesbezüglich keine separate . In der Verfügung vom 9. März 2021 griff sie die Umschulung nur am Rande auf und wies lediglich darauf hin, dass die Erwerbseinbusse des Versicherten aufgrund seines  unter 20 % liege, weshalb kein Umschulungsanspruch bestehe, was bereits mit  vom 6. Januar 2020 festgestellt worden sei. Da diese Verfügung in Rechtskraft erwachsen sei, ziele der Einwand des Versicherten in die Leere. Implizit trat die Beschwerdegegnerin damit nicht auf das Umschulungsbegehren ein, womit der Anspruch auf Umschulung Gegenstand der angefochtenen Verfügung wurde. Der Beschwerdeführer rügt nun dieses implizite Nichteintreten als unzulässig, weshalb auf die Beschwerde, auch soweit es um den Anspruch auf Umschulung geht, einzutreten ist.
3.1 Zu prüfen ist in einem ersten Schritt, ob der Beschwerdeführer glaubhaft machen konnte, dass seit der leistungsablehnenden rechtskräftigen Verfügung vom 6. Januar 2020 eine  bzw. anspruchsrelevante Änderung des Gesundheitszustands oder des Sachverhalts  ist, weshalb die Beschwerdegegnerin auf das neue Begehren hätte eintreten müssen.
3.2.1 Vorab ist auf die gesetzlichen Bestimmungen hinzuweisen:
3.2.2 Gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG haben invalide oder von einer Invalidität unmittelbar bedrohte versicherte Personen Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wiederherzustellen, zu erhalten oder zu verbessern (lit. a) und die Voraussetzungen für den  der einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Die Eingliederungsmassnahmen umfassen gemäss Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG Massnahmen beruflicher Art wie Berufsberatung (Art. 15 IVG), erstmalige berufliche Ausbildung (Art. 16 IVG), Umschulung (Art. 17 IVG), Arbeitsvermittlung (Art. 18 Abs. 1 IVG) und Kapitalhilfe (Art. 18d IVG). Ausgangspunkt jedes Anspruchs auf berufliche Massnahmen der Invalidenversicherung ist das Vorhandensein eines (drohenden)  Gesundheitsschadens. Als Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG gilt die voraussichtliche bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall. Unter  ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen  verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG).
3.2.3 Die versicherte Person hat gemäss Art. 17 Abs. 1 IVG Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Unter Umschulung
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ist dabei rechtsprechungsgemäss grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen  Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der "annähernden " nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die  lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 130 V 488 E. 4.2).
3.3.1 Der Sachverhalt zeigt sich wie folgt:
3.3.2 Nachdem der Beschwerdeführer im September 2019 ein neues Umschulungsgesuch gestellt hatte, gelangte die Beschwerdegegnerin nach Abklärung der erwerblichen und  Verhältnisse im Abschlussbericht der Eingliederungsmassnahme vom 5. November 2019 zum Ergebnis, dass das Dossier auf der IV-Berufsberatung geschlossen und an die  weitergegeben werde (IV-act. 50). Gemäss den medizinischen Abklärungen sei der Versicherte in der angestammten Tätigkeit als Automechaniker zu mehr als 20 % . Ohne Gesundheitsschaden könne er in seinem angestammten Beruf ein  von Fr. 79'300.-- erzielen. Ohne Umschulung könne er in einer angepassten  ein jährliches Invalideneinkommen von Fr. 66'453.-- erreichen. Aus dem  resultiere eine Lohneinbusse von 16.2 %, weshalb die Anspruchsvoraussetzungen für eine Umschulung nicht erfüllt seien und das Umschulungsgesuch abgelehnt werde. Mit Vorbescheid vom 13. November 2019 eröffnete die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer, dass er  Anspruch auf eine Umschulung gemäss Art. 17 IVG habe (IV-act. 51). Gleichentags teilte sie ihm mit einem anderen Schreiben mit, dass die Voraussetzungen für den Anspruch auf  erfüllt seien und wies ihn darauf hin, dass diese Mitteilung das Verfahren nicht  und allfällige weitere Leistungsansprüche noch geprüft würden (IV-act. 52). Mit  vom 15. November 2019 lud sie ihn zur Arbeitsvermittlung ein (IV-act. 53). Der  teilte mit Schreiben vom 12. Dezember 2019 mit, dass er mit dem Vorbescheid vom 13. November 2019 nicht einverstanden sei (IV-act. 59). In der Folge hielt die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 6. Januar 2020 an der Ablehnung des Umschulungsanspruchs fest.
In medizinischer Hinsicht lagen der Verfügung vom 6. Januar 2020 die Beurteilungen von Dr. med. B._, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des  FMH, RAD, vom 3. Oktober 2019 (IV-act. 47) und vom 18. Dezember 2019 (IV-act. 62) zugrunde. In seinem Bericht vom 3. Oktober 2019 diagnostizierte Dr. B._ mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine eingeschränkte Funktion des Achsenorgans lumbal bei chronischem Lumbovertebralsyndrom, Erstmanifestation 1999, bei linksskoliotischer Fehlhaltung der LWS, bei multisegmentalen lumbalen Diskopathien und bei Status nach Dekompression und Nucleotomie MIS rechts am 1. September 2017 ohne Schmerzverbesserung. Die Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Automechaniker betrage mehr als 20 %. In einer angepassten Tätigkeit bestehe eine 100 %-ige Arbeitsfähigkeit, wobei dem Versicherten eine körperlich leichte
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bis intermittierend mittelschwere Arbeit in spontaner Wechselbelastung unter rückengerechten Bedingungen zumutbar sei. Einseitige Belastungen seien zu vermeiden. In seinem Bericht vom 18. Dezember 2019 bestätigte Dr. B._ die volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit und verwies für das Zumutbarkeitsprofil auf seine Einschätzung vom 3. Oktober 2019. Dr. med. Cc._, Stv. Oberärztin Rheumatologie der Klinik D._ und behandelnde Ärztin des , hielt im IV-Bericht vom 5. November 2019 (IV-act. 56) fest, dass der Patient unter Berücksichtigung seines Gesundheitsschadens in einer wechselbelastenden Tätigkeit acht Stunden pro Tag und somit bis 100 % arbeiten könne. Angesichts der bestehenden Diskopathie L4/5 sei der Beruf als Automechaniker mit 90 % gebückter Zwangshaltung längerfristig nicht mehr zumutbar, da der Eintritt einer kompletten Arbeitsunfähigkeit drohe.
3.3.3 In der leistungsablehnenden Verfügung vom 6. Januar 2020 sicherte die  dem Beschwerdeführer weitere Hilfe bei der Suche nach einer leidensangepassten  auf dem ersten Arbeitsmarkt zu. Dementsprechend sprach sie ihm in der Folge  zu mit dem Ziel einer Umschulung in eine administrative Büroarbeit an seiner  Arbeitsstelle. Trotz ungebrochener Motivation des Beschwerdeführers scheiterte dieses Unterfangen, einerseits wegen ungenügender Kooperation des Arbeitgebers, andererseits auch aufgrund der Coronakrise. Der Beschwerdeführer wurde darüber informiert, dass ein allfälliger Anspruch auf eine Rente abgeklärt werde (IV-act. 90 und 91).
In der Folge holte die Beschwerdegegnerin aktuelle ärztliche Beurteilungen ein. Dr. C._  in ihrem Bericht vom 10. November 2020 (IV-act. 108) die bereits bekannte Diagnose und attestierte ihrem Patienten in der angestammten Tätigkeit seit 4. Dezember 2019 eine  von 50 % mit dem Hinweis, dass längerfristig allerdings eine weitere Einschränkung zu erwarten sei und die hohe Gefahr der kompletten Arbeitsunfähigkeit drohe. Weiter wies sie darauf hin, dass ein Versuch der Umschulung auf 50 % Bürotätigkeit betriebsintern gescheitert sei. Für eine angepasste Tätigkeit attestierte Dr. C._ eine volle Arbeitsfähigkeit. Dr. med. E._, Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin, RAD, attestierte dem Beschwerdeführer mit Bericht vom 15. Dezember 2020 (IV-act. 112) in der angestammten Tätigkeit als  ebenfalls eine Arbeitsfähigkeit von 50 % und in einer leidensangepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100 %. Zumutbar seien dem Versicherten leichte, wechselbelastende  ohne Wirbelsäulen-Zwangshaltungen, ohne wiederholtes Bücken, ohne , ohne Arbeiten über Kopf und ohne Arbeiten in Kälte, Nässe und Zugluft.  sei davon auszugehen, dass die Arbeitsfähigkeit als Automechaniker mit altersbedingtem Fortschreiten der lumbalen Degeneration weiter abnehmen werde. Aus medizinischer Sicht  es daher Sinn, dass sich der Versicherte auf eine leidensangepasste Tätigkeit umorientiere.
3.4 Der vorstehende Auszug aus den Akten zeigt, dass seit Januar 2020 insofern eine  eintrat, als eine weitere berufliche Massnahme – die versuchte Integration an der  Arbeitsstelle – scheiterte. Eine weitere Änderung besteht darin, dass von ärztlicher Seite eine progressive Verschlechterung des gesundheitlichen Zustands des Beschwerdeführers  wurde, verbunden mit der Prognose, dass eine weitere Beeinträchtigung der  zu erwarten sei. In quantitativer Hinsicht wurde zwar noch keine weitere Reduktion der Arbeitsfähigkeit festgestellt. In qualitativer Hinsicht verschlechterte sich die Arbeitsfähigkeit aber
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insoweit, als gemäss bisher definiertem Anforderungsprofil noch leichte bis intermittierend  wechselbelastende Tätigkeiten zumutbar waren, während aktuell nur noch leichte  Tätigkeiten möglich sind. Neu sind auch leichte Tätigkeiten bei Kälte, Nässe und Zugluft nicht mehr zumutbar, womit ausserdem sämtliche Tätigkeiten im Freien nun  sind. Diese tatsächlichen Änderungen können Auswirkungen auf die Beurteilung des  auf Umschulung haben, da das Zumutbarkeitsprofil des Beschwerdeführers weiter  wurde. Hinzu kommt, dass für den Beschwerdeführer im Januar 2020 kein Anlass bestand, die Verweigerung der Umschulung anzufechten, nachdem ihm die Beschwerdegegnerin in der Verfügung ihre Hilfe bei weiteren beruflichen Massnahmen, namentlich bei der Integration im ersten Arbeitsmarkt, versprochen hatte. So wurden in der Folge Unterstützung bei der  auf teilzeitlich kaufmännische Tätigkeiten an der bestehenden Arbeitsstelle sowie  zugesprochen, was damals für den Beschwerdeführer die berufliche Massnahme der  Wahl war. Nachdem diese Massnahme ohne das geringste Verschulden des  gescheitert war, stand er unvermittelt plötzlich wieder auf Feld 1. Da der  glaubhaft wesentliche Änderungen des Sachverhalts geltend machen konnte, hätte die  namentlich unter Berücksichtigung der gesetzgeberischen Vorgabe " vor Rente" auf die Neuanmeldung eintreten und die Frage der Umschulung und die  Voraussetzungen materiell prüfen müssen. Die Rechtskraft der Verfügung vom 6.  2020 kann dem Beschwerdeführer bei dieser Sachlage nicht entgegengehalten werden.
4.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die Abweisung des Anspruchs auf Umschulung einzig damit, dass die Erwerbseinbusse des Beschwerdeführers unter 20 % liege.
4.2 Der Umschulungsanspruch setzt grundsätzlich eine Mindesterwerbseinbusse von rund 20 % in den für die versicherte Person ohne zusätzliche Ausbildung offenstehenden, noch  Erwerbstätigkeiten voraus. Bei der Erheblichkeitsschwelle von 20 % – die im Übrigen durch einen Einkommensvergleich im Sinne von Art. 16 ATSG ermittelt wird – handelt es sich um einen von der Rechtsprechung entwickelten Richtwert. Davon kann namentlich bei jungen  Personen mit entsprechend langer verbleibender Aktivitätsdauer abgewichen werden, wenn es sich bei den ohne Umschulung zumutbaren angepassten Tätigkeiten um unqualifizierte Hilfsarbeiten handelt, die im Vergleich zur erlernten Tätigkeit qualitativ nicht als annähernd  bezeichnet werden können (Urteile des Bundesgerichts vom 8. März 2021, 9C_623/2020, E. 2 und vom 11. Januar 2018, 8C_808/2017, E. 3 mit weiteren Hinweisen). Regelmässig  wird zudem die zu erwartende zukünftige Einkommensentwicklung in der ursprünglich  und einer allfälligen Hilfstätigkeit (Urteil des Bundesgerichts vom 8. März 2021, 9C_623/2020, E. 4.2). Für die Bewertung der Gleichwertigkeit darf es daher nicht bei einer Momentaufnahme und einem Einkommensvergleich bleiben (vgl. auch Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 17. September 2019, IV.2019.00099, E. 1.2).
4.3 Der Beschwerdeführer ist heute 44 Jahre alt. Es liegt auf der Hand, dass er ohne  während 21 Jahren eine unqualifizierte Hilfsarbeit ausüben muss, die – verglichen mit seinem Beruf als Automechaniker – in qualitativer Hinsicht nicht annähernd als gleichwertig  werden kann. Es rechtfertigt sich deshalb, vorliegend von der starren 20 % Grenze . Selbst wenn an der starren Grenze festgehalten würde, wirft die Einschränkung des
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Anforderungsprofils durch Dr. E._ die Frage nach einem leidensbedingten Abzug und damit einem geringeren Invalideneinkommen auf, wie auch vom Beschwerdeführer geltend gemacht.
4.4.1 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten  wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwerarbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen  Abzug, wobei die Rechtsprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der , Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad  auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu  und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (BGE 134 V 322 E. 5.2 mit Hinweis auf BGE 126 V 75).
4.4.2 Die Beschwerdegegnerin nahm weder in der Verfügung vom 6. Januar 2020 noch in der vorliegend angefochtenen einen leidensbedingten Abzug vor. In der Vernehmlassung vom 5. Mai 2021 wies sie darauf hin, dass die Beschränkung auf leichte Arbeiten bei einer 100 %-igen  gemäss bundesgerichtlicher Praxis noch keinen Abzug rechtfertige. Dies mag zwar zutreffend sein. Das Bundesgericht hielt aber auch fest, dass die erforderliche Wechselbelastung der Tätigkeit als lohnsenkender Faktor berücksichtigt werden müsse (Urteil des Bundesgerichts vom 23. Dezember 2010, 8C_548/2010, E. 5.2.2). Im Unterschied zum Sachverhalt, der dem von der Beschwerdegegnerin zitierten Urteil des Bundesgerichts vom 8. Oktober 2019 (9C_447/2019) zugrunde lag, sind dem Beschwerdeführer zusätzlich Tätigkeiten in Kälte, Nässe und Zugluft nicht mehr zumutbar. Es ist deshalb davon auszugehen, dass er das durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht mehr erreichen kann, weshalb die Beschwerdegegnerin den  nochmals neu unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs hätte berechnen müssen. Im Übrigen darf nicht übersehen werden, dass das Invalideneinkommen nur deshalb so hoch und der Invaliditätsgrad so tief ausfällt, weil der Medianlohn für Hilfsarbeiter durch die  Löhne für körperlich anstrengende Tätigkeiten angehoben wird (vgl. dazu auch GABRIELA RIEMER-KAFKA/URBAN SCHWEGLER, Der Weg zu einem invaliditätskonformeren Tabellenlohn, in Schweizerische Zeitschrift für Sozialversicherung und berufliche Vorsorge SZS, 6/2021, S. 288).
4.4.3 Ausgehend von den in der angefochtenen Verfügung berechneten  (Valideneinkommen = Fr. 80'956.--; Invalideneinkommen = Fr. 67'766.--) genügt bereits ein leidensbedingter Abzug von 5 %, um die Erheblichkeitsschwelle von 20 % zu erreichen.
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5. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin zu Unrecht nicht auf das erneute Umschulungsgesuch eintrat. Stattdessen hätte sie den Anspruch auf Umschulung  der seit der erstmaligen Ablehnung des Anspruchs vom 6. Januar 2020 eingetretenen  und anspruchswirksamen Verhältnisse neu prüfen müssen. Dabei hätte sie feststellen müssen, dass die erforderliche Voraussetzung des Erreichens des Mindestinvaliditätsgrads für den Umschulungsanspruch gemäss Art. 17 IVG erfüllt ist. Ob die weiteren Voraussetzungen für die Gewährung einer Umschulung erfüllt sind, ist derzeit offen und wird von der  zu prüfen sein. Der in der angefochtenen Verfügung abgelehnte Rentenanspruch wurde vom Beschwerdeführer, mit Ausnahme der Berechnung des Invalideneinkommens bzw. des  Abzugs, nicht explizit moniert, weshalb von diesbezüglichen Weiterungen  ist. Die Angelegenheit ist somit an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie die erforderlichen Schritte im Hinblick auf eine Umschulung des Beschwerdeführers in die Wege . Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen.
6.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das  bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden die  in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt. Vorliegend ist die  unterliegende Partei, weshalb ihr die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.--  sind. Der vom Beschwerdeführer geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.-- wird ihm rückerstattet.
6.2 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Da der Beschwerdeführer obsiegende Partei ist, ist ihm eine  zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. Der Rechtsvertreter des  hat in seiner Honorarnote vom 25. Mai 2021 einen Aufwand von 7,1667 Stunden à Fr. 230.-- sowie Auslagen von Fr. 6.30 zuzüglich 7,7 % Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt, was angemessen ist. Die Beschwerdegegnerin hat demnach dem Beschwerdeführer eine  in der Höhe von Fr. 1'782.05 (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) auszurichten.
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