Decision ID: e66feeab-8a48-554b-a378-e0c918abd0ac
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Mit an die schweizerische Vertretung in Bogotá gerichteter Eingabe vom 5. Juni 2007 ersuchten die Beschwerdeführenden –  Staatsangehörige aus Bogotá (aktueller Wohnsitz im  Z._) – um Gewährung von Asyl in der Schweiz. Zur  machten sie im Wesentlichen geltend, der Beschwerdeführer (A._) habe als [...] für [...] von Bogotá gearbeitet. Als er an einem Auftrag in Y._ (Departement Z._) tätig gewesen sei, seien die FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia) gekommen und hätten Zahlungen für die Durchführung der Arbeiten verlangt. Diese Situation habe der Beschwerdeführer dem Mili tär, der Fiscalía und dem Gaula gemeldet. Daher sei es zu Drohungen gegen seine Person gekommen. Aufgrund dieser habe er seinen Wohnort . Die FARC habe ihn aber auch an seinem neuen  aufgespürt, Schutzgeldforderungen gestellt und Todesdrohungen gegen ihn ausgesprochen. Seit dem 22. Juli 2008 sei er im nationalen Schutzprogramm des Innenministeriums aufgenommen. Zusammen mit ihrem Asylgesuch haben die Beschwerdeführenden diverse  als Beweismittel zu den Akten gereicht.
B. Mit Schreiben vom 29. September 2008 setzte die Schweizer  den Beschwerdeführenden eine 30-tägige Frist zur  von acht Fragen. Das auf den 23. Oktober 2010 datierte Antwort - schreiben der Beschwerdeführenden samt diversen Beilagen traf am 24. Oktober 2008 bei der Schweizer Botschaft ein.
C. Die schweizerische Vertretung in Bogotá übermittelte die Akten am 18. November 2008 zuständigkeitshalber an das BFM; sie führte dabei aus, dass eine persönliche Befragung der Beschwerdeführenden aus Kapazitätsgründen nicht möglich sei.
D. Mit Zwischenverfügung vom 5. Januar 2010 – von der Botschaft am 18. Januar 2010 an die Beschwerdeführenden weitergeleitet – teilte das BFM den Beschwerdeführenden mit, es erachte den  Sachverhalt aufgrund der schriftlichen Begründung des  und der eingereichten ausführlichen Dokumentation als , weshalb eine Anhörung auf der Botschaft nicht notwendig er-
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scheine. Im Weiteren erwäge das Bundesamt – unter Berücksichtigung der Akten, der zu beachtenden Aspekte und des ihm zukommenden weiten Ermessensspielraumes – das Asylgesuch der  abzuweisen und ihnen die Einreise in die Schweiz zu . Insbesondere erachte es die Möglichkeit einer anderweitigen Schutzsuche als gegeben. Das BFM gab den Beschwerdeführenden Gelegenheit, sich innert 30 Tagen ab Erhalt der Zwischenverfügung dazu zu äussern.
E. Mit an die schweizerische Vertretung in Bogotá gerichteter Eingabe vom 26. Januar 2010, welche zuständigkeitshalber an das BFM weiter geleitet wurde (Eingang beim BFM am 8. Februar 2010), machten die Beschwerdeführenden von dem ihnen gewährten rechtlichen Gehör Gebrauch.
F. Mit Verfügung vom 10. Februar 2010 – eröffnet am 22. Februar 2010 – wies das BFM das Asylgesuch der Beschwerdeführenden ab und  ihnen die Einreise in die Schweiz. Zur Begründung führte das Bundesamt zunächst in formeller Hinsicht aus, dass in den vor  Fällen die Voraussetzungen für ein Absehen von einer Anhörung der Beschwerdeführenden gegeben seien. In materieller Hinsicht hielt das BFM im Wesentlichen dafür, eine landesweite Gefährdung der  durch die FARC sei aus den Akten nicht . Da es sich bei den Beschwerdeführenden nicht um landesweit  Personen handle, sei davon auszugehen, dass ihnen  Fluchtalternativen offenstünden, sie sich mithin in einer  Region Kolumbiens niederlassen könnten. Es sei von der  Schutzfähigkeit des kolumbianischen Staates auszugehen, wobei es in der Natur der Sache liege, dass es letztlich faktisch  Staat gelinge, die absolute Sicherheit aller seiner Bürger jederzeit und überall zu garantieren. Ferner sei es den Beschwerdeführenden möglich und zumutbar, gegebenenfalls in einem anderen Land als der Schweiz um Schutz nachzusuchen, beispielsweise in einem der  Kolumbiens, welche sowohl das Abkommen vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) als auch das entsprechende Zusatzprotokoll vom 31. Juli 1967 ratifiziert hätten; besonders nahe Beziehungen zur Schweiz hätten die  in ihren Asylgesuchen nicht geltend gemacht.
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G. Mit Eingabe vom 3. März 2010 an die Schweizer Botschaft, welche mit Schreiben vom 5. März 2010 an das Bundesverwaltungsgericht  wurde, beantragten die Beschwerdeführenden sinngemäss, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und ihnen die Einreise in die Schweiz zu bewilligen beziehungsweise Asyl zu gewähren. Auf die Begründung und die eingereichten Beweismittel (im Wesentlichen eine eingereichte Strafanzeige, ein Gesuch um Polizeischutz, einen  der Polizei für Schutz und Sicherheit, ein Bericht eines Sozialarbeiters, sowie Kopien von Personalausweisen und  oder bereits im erstinstanzlichen Verfahren eingereichte Akten) wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den Erwägungen .

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17.  2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet im Bereich des Asyls endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG).
1.3 Amtssprachen des Bundes sind das Deutsche, Französische und Italienische (vgl. Art. 70 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizeri - schen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV, SR 101]). Die  ist nicht in einer Amtssprache abgefasst. Auf die Ansetzung einer Frist zur Beschwerdeverbesserung kann indessen verzichtet , da der in Spanisch verfassten Beschwerdeeingabe genügend kla-
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re, sinngemässe Rechtsbegehren und deren Begründung zu  sind und ohne Weiteres darüber befunden werden kann.
1.4 Die Beschwerde ist frist- und – mit Ausnahme des genannten sprachlichen Mangels – formgerecht eingereicht (Art. 108 Abs. 1 AsylG, Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG). Die Beschwerdeführenden sind durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und haben ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung; sie sind daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde vorliegend auf die  eines Schriftenwechsels verzichtet.
4. 4.1 In formeller Hinsicht ist zunächst festzuhalten, dass gemäss Art. 19 AsylG ein Asylgesuch im Ausland bei einer schweizerischen Vertretung gestellt werden kann, welche es mit einem Bericht an das Bundesamt überweist (Art. 20 Abs. 1 AsylG). Die schweizerische  führt mit der asylsuchenden Person in der Regel eine  durch (Art. 10 Abs. 1 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]). Ist dies nicht möglich, so wird die asylsuchende Person von der Vertretung aufgefordert, ihre Asylgründe schriftlich festzuhalten (Art. 10 Abs. 2 AsylV 1). Das  hat in Auslegung dieser Bestimmungen in BVGE 2007/30 erkannt, dass sich die Unmöglichkeit einer Befragung aus organisatorischen oder kapazitätsmässigen Gründen bei der  Vertretung, aus faktischen Hindernissen im betreffenden Land oder aus bei der asylsuchenden Person liegenden persönlichen  ergeben kann (vgl. BVGE a.a.O. E. 5.2 und 5.3). Da die Anhörung der Sachverhaltserstellung sowie der Gewährung des rechtlichen  dient (vgl. BVGE a.a.O. E. 5.5), ist die asylsuchende Person bei gegebener Unmöglichkeit einer Anhörung unter Hinweis auf ihre  in einem individualisierten Schreiben mittels konkreter Fragen aufzufordern, ihre Asylgründe schriftlich festzuhalten; ein stan-
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dardisiertes Schreiben vermag diesen Anforderungen damit in aller Regel nicht zu genügen (BVGE a.a.O. E. 5.4). Allerdings kann sich  Befragung beziehungsweise eine schriftliche  erübrigen, wenn der Sachverhalt bereits aufgrund des  Asylgesuchs als entscheidreif erstellt erscheint; der asylsuchenden Person ist aber diesfalls immerhin im Sinne des rechtlichen Gehörs die Gelegenheit zu geben, sich zu einem abzusehenden negativen  zumindest schriftlich zu äussern (BVGE a.a.O. E. 5.7). Schliesslich ist das Bundesamt in jedem Fall gehalten, das Absehen von einer Befragung in der Verfügung über das Asylgesuch zu  (BVGE a.a.O. E. 5.6 sowie 5.7).
4.2 Im vorliegenden Fall wurden die Beschwerdeführenden von der schweizerischen Vertretung in Bogotá zu ihrem Asylgesuch vom 6.  2007 nicht befragt, da die Botschaft dazu gemäss  vom 18. November 2008 aus gerichtsnotorischen und mithin nachvollziehbaren Kapazitätsgründen nicht in der Lage war; den  wurde indessen mit Zwischenverfügung des BFM vom 5. Januar 2010 Gelegenheit zur weiteren Konkretisierung ihrer Asylgründe sowie das rechtliche Gehör im Hinblick auf die vom  in Erwägung gezogene Abweisung des Asylgesuches gewährt; die Beschwerdeführenden haben mit Eingabe vom 26. Januar 2010 von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Aufgrund der einlässlichen Ausführungen der Beschwerdeführenden in ihrem schriftlichen  und den weiteren Eingaben sowie der zahlreichen von ihnen  Beweismittel erscheint sodann der entscheidwesentliche Sachverhalt – wie das BFM in der angefochtenen Verfügung zu Recht ausführt – als genüglich abgeklärt. Schliesslich hat das BFM in seiner Zwischenverfügung vom 5. Januar 2010 sowie der angefochtenen  vom 10. Februar 2010 das Absehen von persönlichen  einlässlich begründet. Bei dieser Sachlage ist festzuhalten, dass das BFM den verfahrensrechtlichen Anforderungen Genüge getan hat.
5. 5.1 Das BFM kann ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen, wenn die asylsuchenden Personen keine Verfolgung glaubhaft machen können oder ihnen die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet  kann (vgl. Art. 3, Art. 7 und Art. 52 Abs. 2 AsylG). Gemäss Art. 20 Abs. 2 AsylG bewilligt das BFM Asylsuchenden die Einreise zur  des Sachverhaltes, wenn ihnen nicht zugemutet werden kann, im
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Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben oder in ein anderes Land auszureisen.
5.2 Bei diesem Entscheid sind die Voraussetzungen zur Erteilung  Einreisebewilligung grundsätzlich restriktiv zu umschreiben, wobei den Behörden ein weiter Ermessensspielraum zukommt. Neben der erforderlichen Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG sind namentlich die Beziehungsnähe zur Schweiz, die Möglichkeit der  durch einen anderen Staat, die Beziehungsnähe zu anderen Staaten, die praktische Möglichkeit und objektive Zumutbarkeit zur  Schutzsuche sowie die voraussichtlichen Eingliederungs- und Assimilationsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen (vgl. die  zutreffende Praxis gemäss Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1997 Nr. 15,  S. 131 ff., welche angesichts bloss redaktioneller Änderungen bei der letzten Totalrevision des Asylgesetzes nach wie vor Gültigkeit hat). Ausschlaggebend für die Erteilung der Einreisebewilligung ist  die Schutzbedürftigkeit der betroffenen Personen (vgl. EMARK 1997 Nr. 15 E. 2c S. 130), mithin die Prüfung der Fragen, ob eine  im Sinne von Art. 3 AsylG glaubhaft gemacht wird und ob der Verbleib am Aufenthaltsort für die Dauer der Sachverhaltsabklärung zugemutet werden kann.
6. 6.1 Nach Prüfung der Akten gelangt das Bundesverwaltungsgericht zunächst zum Schluss, dass die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat, die Beschwerdeführenden hätten in ihrem Gesuch keine besonders nahen Beziehungen zur Schweiz geltend gemacht. Im Weiteren hat das Bundesamt zu Recht erwogen, dass es den  zuzumuten sei, in einem anderen Land um Asylgewährung  (vgl. Art. 52 Abs. 2 AsylG). So sind beispielsweise die  Brasilien, Ecuador, Panama und Peru Vertragsparteien  der FK als auch des betreffenden Zusatzprotokolls vom 31.  1967; Venezuela wiederum hat zwar das Abkommen selbst nicht , wohl aber das Protokoll. Diese Länder verfügen mit Ausnahme Venezuelas über ein eigenes, gesetzlich geregeltes Verfahren zur  von Flüchtlingen. Zudem halten sie sich gemäss den  des Bundesverwaltungsgerichts grundsätzlich an das  des Non-Refoulements von Art. 33 FK, auch wenn als  festgestellt werden muss, dass es in den Grenzgebieten –  denjenigen zu Panama und Venezuela – in den letzten Jahren
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zu unkontrollierten Rückschiebungen durch die Grenzbehörden  ist. Für die praktische Möglichkeit und die Zumutbarkeit der anderweitigen Schutzsuche spricht im Weiteren die Möglichkeit der  Einreise nach Brasilien, Ecuador und Peru sowie der , dass jährlich mehrere tausend kolumbianische Staatsangehöri - ge in den Nachbarländern – namentlich in Ecuador – um Asyl  und dort zu einem beträchtlichen Teil auch tatsächlich als  anerkannt werden. Soweit die Beschwerdeführenden in ihren  vorbringen, sie sähen keine Möglichkeit in ein  südamerikanisches Land auszuwandern, da die FARC den Rückhalt von verschiedenen Ländern habe und es deshalb für sie viel zu riskant sei, sich in einem anderen lateinamerikanischen Staat nie - derzulassen, ist festzuhalten, dass die FARC überwiegend in  tätig ist und die Beschwerdeführenden es gänzlich unter lassen, ein diesbezügliches Gefährdungspotenzial in einem Nachbarland  zu substanziieren. Insgesamt ergeben sich demnach keine Anhaltspunkte, die darauf schliessen liessen, es sei den  praktisch unmöglich oder objektiv unzumutbar, sich in einen anderen Staat, insbesondere einen der Nachbarstaaten Kolumbiens, zu begeben (vgl. EMARK 2004 Nr. 20 sowie 1997 Nr. 15 E. 2f S. 132). Dies gilt umso mehr, als aus den Akten ersichtlich ist, dass es sich bei den Beschwerdeführenden nicht um landesweit bekannte  handelt, die aufgrund ihrer besonders exponierten Stellung auch bei einer Flucht ins nahe Ausland allenfalls befürchten müssten, weiterhin verfolgt zu werden.
6.2 Bei dieser Sachlage kann letztlich offen bleiben, ob sich die  den geltend gemachten Bedrohungen seitens der FARC allenfalls durch eine innerstaatliche Wohnsitzverlegung  entziehen könnten.
6.3 Nach dem Gesagten ist zusammenfassend festzuhalten, dass die Beschwerdeführenden aufgrund der Akten über keine konkrete  zur Schweiz verfügen, hingegen die Möglichkeit der  Schutzsuche haben. Unter diesen Umständen hat die  den Beschwerdeführenden zu Recht die Erteilung der  verweigert und die Asylgesuche abgewiesen.
7. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig
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und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist nach dem Gesagten abzuweisen.
8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten an sich den  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG); aus  Gründen wird indessen in Anwendung von Art. 6 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und  vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) auf das Erheben von Verfahrenskosten verzichtet.
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