Decision ID: 1efc0d1e-8ee3-4adc-bba7-c98177456941
Year: 2008
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
K._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Walter Solenthaler, Obere Bahnhofstrasse 58,
Postfach 1144, 8640 Rapperswil,
gegen
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358,
6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
Invalidenrente
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Sachverhalt:
A.
A.a Der 1946 geborene K._ war seit 1. Februar 2001 bei der A._ tätig und
dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen
von Betriebs- und Nichtbetriebsunfällen versichert. Am 21. August 2001 liess er der
Suva durch seine Arbeitgeberin einen Bagatellunfall vom 16. August 2001 (recte: 16.
April 2001, Ostermontag [Suva-act. 19]) melden (Suva-act. 1). Der Versicherte hatte zu
Hause auf dem Sofa gelegen und gleichzeitig stark husten und niesen müssen, wobei
er einen "Zwick" in der linken Rumpfseite verspürte (Suva-act. 7, 40). Am 7. Februar
2004 meldete der Hausarzt des Versicherten, Dr. med. C._, der Suva, dass dieser
Beschwerden beim Lastenheben habe (Suva-act. 5). Am 8. April 2004 diagnostizierten
die Ärzte der Klinik für Chirurgie des Kantonsspitals St. Gallen beim Versicherten
insbesondere eine grossvolumige Hernie zwischen der 6. und 7. Rippe links (Suva-act.
11). Die Suva anerkannte das am 21. August 2001 gemeldete Ereignis vom 16. April
2001 als Unfall und bejahte ihre Leistungspflicht hinsichtlich der darauf
zurückzuführenden Thoraxhernie (Suva-act. 12, 13).
A.b Mit Verfügung vom 13. März 2006 sprach die IV-Stelle des Kantons St. Gallen
dem Versicherten gestützt auf das Gutachten des Zentrums für Medizinische
Begutachtung (ZMB), Basel, vom 27. Oktober 2005 (Suva-act. 40) mit Wirkung ab 1.
Dezember 2004 eine halbe Invalidenrente auf der Basis eines IV-Grades von 51% zu,
wobei sie von einem Valideneinkommen von Fr. 67'937.-- (13 x Fr. 4'900.--, der
Teuerung und der realen Einkommensentwicklung seit 2002 angepasst) und einem
Invalideneinkommen von Fr. 33'216.-- ausging (Suva-act. 35).
A.c Nach Beizug von Dokumentationen über Arbeitsplätze (sog. DAP-Zahlen; Suva-
act. 57) sowie lohnmässigen Abklärungen bei der A._ (Suva-act. 43, 56) lehnte es die
Suva mit Verfügung vom 15. Oktober 2007 ab, Rentenleistungen sowie eine
Integritätsentschädigung auszurichten (Suva-act. 60). Die von Rechtsanwalt Dr. iur. W.
Solenthaler, Rapperswil, für den Versicherten am 16. November 2007 erhobene
Einsprache mit den Anträgen, dem Versicherten sei eine Invalidenrente von mindestens
12% zuzusprechen und im Weiteren sei die Anspruchsberechtigung betreffend
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Integritätsentschädigung zu überprüfen, hiess die Suva mit Einspracheentscheid vom
13. Dezember 2007 teilweise gut und beauftragte die Suva Linth zu prüfen, ob ein
Anspruch auf eine Integritätsentschädigung bestehe. Im Übrigen wies sie die
Einsprache ab (Suva-act. 66). Die Helsana Versicherungen AG hatte eine am 17.
Oktober 2007 vorsorglich erhobene Einsprache am 22. November 2007 wieder
zurückgezogen (Suva-act. 61, 64).
A.d Mit Verfügung vom 9. Januar 2008 legte die Suva den Integritätsschaden gestützt
auf die medizinische Beurteilung des Kreisarztes der Suva, Dr. med. B._, vom
17. Februar 2007 (Suva-act.68), auf 15 % fest und sprach dem Versicherten
dementsprechend aufgrund eines massgebenden Jahresverdienstes von Fr. 106'800.--
eine Integritätsentschädigung von Fr. 16'020.-- zu (Suva-act. 71).
B.
B.a Gegen den Einspracheentscheid vom 13. Dezember 2007 richtet sich die von
Rechtsanwalt Dr. Solenthaler für den Betroffenen am 28. Januar 2008 erhobene
Beschwerde mit dem Antrag, der angefochtene Einspracheentscheid sei bezüglich der
Abweisung des Invalidenrentenanspruchs aufzuheben und dem Beschwerdeführer sei
eine Invalidenrente zuzusprechen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Zur
Begründung wird geltend gemacht, dass die von der Beschwerdegegnerin
vorgenommene Bemessung des Valideneinkommens nicht massgebend sei. Die IV-
Stelle habe ein Valideneinkommen von Fr. 67'937.-- ermittelt (13 x Fr. 4'900.--
zuzüglich Teuerung seit 2002). Die entsprechende Verfügung der IV-Stelle vom 13.
März 2006 sei in Rechtskraft erwachsen, nachdem gegen den Entscheid des
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 18. Januar 2007 keine Beschwerde
erhoben worden sei. Da die Beschwerdegegnerin gegen die Verfügung der IV-Stelle
keine Einsprache erhoben habe, obwohl sie dazu aktivlegitimiert gewesen wäre, sei
das ermittelte Valideneinkommen auch für den Rentenentscheid der
Beschwerdegegnerin verbindlich.
B.b In der Beschwerdeantwort vom 21. Februar 2008 beantragte die
Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde.
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B.c Mit Replik vom 31. März 2008 hielt der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers
unverändert an seinem Antrag und seinen Standpunkten fest. Mit Duplik vom 17. April
2008 erneuerte die Beschwerdegegnerin ihren Antrag auf Abweisung der Beschwerde.
- Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie die weiteren
Ausführungen in den medizinischen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den

nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Erwägungen:
1.
Streitig ist vorliegend die Höhe des Invaliditätsgrads bzw. des Rentenanspruchs des
Beschwerdeführers. Die Beschwerdegegnerin weist im angefochtenen
Einspracheentscheid vom 13. Dezember 2007 einen Anspruch das Beschwerdeführers
auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung vollumfänglich ab. Dessen
Rechtsvertreter verlangt die diesbezügliche Aufhebung des Einspracheentscheids,
wobei er einzig das von der Beschwerdegegnerin für die Bestimmung des
Invaliditätsgrades im Einspracheverfahren angenommene Valideneinkommen von Fr.
58'500.-- rügt. Es sei von demselben Valideneinkommen auszugehen, welches die IV-
Stelle in ihrer Rentenverfügung vom 13. März 2006 angenommen habe, d.h. von einem
solchen von Fr. 67'937.-- (13 x Fr. 4'900.-- zuzüglich Teuerung seit 2002; Suva-act. 33,
35). Das von der IV-Stelle ermittelte Valideneinkommen sei für den Rentenentscheid
der Beschwerdegegnerin verbindlich.
2.
2.1 Das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG; seit 1. Januar 2007:
Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts) hat in BGE 131 V 362 festgestellt
und in BGE 133 V 549 bestätigt, dass die Invaliditätsschätzung der
Invalidenversicherung bzw. das hierbei ermittelte Validen- und Invalideneinkommen
gegenüber dem Unfallversicherer keine Bindungswirkung entfaltet.
2.2 Das Valideneinkommen als eine der Vergleichsgrössen des für die Bestimmung
des Invaliditätsgrades durchzuführenden Einkommensvergleichs bildet nach Art. 16
ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person erzielen könnte, wenn sie
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nicht invalid geworden wäre. Der Gesetzeswortlaut bringt klar zum Ausdruck, dass es
sich beim Valideneinkommen um eine hypothetische Grösse handelt. Es ist nicht nach
dem zur Zeit des Unfalls aktuellen Verdienst zu fragen; vielmehr ist entscheidend, was
die versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt, d.h. im Zeitpunkt des
Rentenbeginns ohne versicherte gesundheitliche Beeinträchtigung bei sonst gleichen
Verhältnissen wahrscheinlich verdienen würde. Dennoch spielen die
Verdienstverhältnisse zur Zeit des Unfalls bei der Bemessung des Rentenbetreffnisses
eine massgebende Rolle; Bemessungsgrundlage bildet in der Regel das tatsächlich im
Jahr vor dem Unfall erzielte Einkommen. Bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades
hingegen sind sie lediglich ein, wenn auch sehr wichtiger Anhalts- und Ausgangspunkt.
Denn die Beurteilung des Valideneinkommens wird primär durch die Verhältnisse im
Zeitpunkt des Unfalls, also durch die letzten realen Verhältnisse bestimmt. Dabei ist auf
konkrete Lohnauskünfte des bisherigen oder früheren Arbeitgebers, nötigenfalls der
Teuerung sowie der realen Einkommensentwicklung angepasst, abzustellen, wenn
angenommen werden kann, dass die versicherte Person, wäre sie nicht invalid
geworden, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit weiterhin beim selben Arbeitgeber
tätig wäre (RKUV 2005 Nr. U 538 S. 112, RKUV 2000 Nr. U 400 S. 381). Die Beurteilung
des Valideneinkommens orientiert sich aber auch an der ganzen Biographie der
versicherten Person. Aufgrund der damaligen Situation und der Vergangenheit ist die
hypothetische Entwicklung bis zum Rentenbeginn abzuschätzen. Welches Einkommen
die versicherte Person ohne Gesundheitsschaden verdienen könnte, ist mit anderen
Worten nach ihrer Ausbildung, ihren beruflichen Fähigkeiten und ihrer Stellung vor
Eintritt der Invalidität unter Berücksichtigung der ohne Unfall zu erwartenden
Entwicklung zu beurteilen (P. Omlin, Die Invalidität in der obligatorischen
Unfallversicherung, Diss. Freiburg 1995, S. 168 f.).
3.
3.1 Gemäss Arbeitsvertrag zwischen dem Beschwerdeführer und seiner ehemaligen
Arbeitgeberin, der A._ (act. G 1.2/7), sowie deren Aussage vom 16. Mai 2007 (Suva-
act. 43) verdiente der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Unfalls Fr. 4'900.--
monatlich. Bei der Ermittlung des Valideneinkommens stellte die Beschwerdegegnerin
hingegen auf die Lohnauskünfte der Arbeitgeberin vom 16. Mai bzw. 6. September
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2007 (Suva-act. 43, 56) ab, wonach der Beschwerdeführer angeblich heute (2007) bei
der A._ nur noch einen Monatslohn von Fr. 4'500.-- verdienen könnte.
3.2 Dazu ist zunächst festzuhalten, dass die A._ dem Beschwerdeführer
offensichtlich nicht infolge des Unfalls vom 16. April 2001 bzw. dessen
gesundheitlichen Folgen kündigte. Die vom Beschwerdeführer ausgeübte Tätigkeit war
zumindest der unfallkausalen Thoraxhernie angepasst und hätte von ihm ohne
Kündigung weiterhin ausgeübt werden können. Während die Arbeitgeberin im
Kündigungsschreiben vom 18. März 2002 sowie im Arbeitszeugnis vom 31. Mai 2002
die konjunkturelle Entwicklung bzw. Restrukturierungsmassnahmen als
Kündigungsgrund anführte, legte sie am 16. Mai 2007 gegenüber der
Beschwerdegegnerin telefonisch dar, sie habe dem Beschwerdeführer kündigen
müssen, weil er für die Arbeit, die er aufgrund seiner fachlichen Qualitäten tatsächlich
habe ausführen können, einen viel zu hohen Lohn bezogen habe. Auf diesem Lohn
habe er beharrt. Dies habe nichts mit dem Unfall oder mit Krankheit zu tun. Sie habe
den Beschwerdeführer ursprünglich eingestellt, weil er gesagt habe, gelernter
Automechaniker zu sein, was jedoch nicht der Fall gewesen sei. Es wäre vorgesehen
gewesen, dass er den Betriebsunterhalt mache und bei der Montage von Maschinen in
der Werkstatt tätig sei. Es habe sich aber herausgestellt, dass er bei diesen Arbeiten
überfordert gewesen sei. Tatsächlich habe er nur Rasenmäher reparieren können und
habe in der Werkstatt zusätzlich Bohrarbeiten oder sonstige leichte Schlosserarbeiten
ausgeführt (Suva-act. 43). Aufgrund der eben geschilderten Umstände hatte die
Arbeitgeberin dem Beschwerdeführer damals offenbar eine Lohnreduktion von Fr.
4'900.-- auf Fr. 4'500.-- vorgeschlagen (Suva-act. 56). - Im vorliegenden Fall stellt sich
mithin die Frage des Abstellens auf konkrete Lohnauskünfte der Arbeitgeberin nicht in
dem Sinn, ob der Beschwerdeführer ohne seinen Unfall vom 16. April 2001 mit
überwiegender Wahrscheinlichkeit weiterhin bei der A._ tätig gewesen wäre. Streitig
und zu prüfen ist allerdings, welcher Lohn - zur Diskussion stehen insbesondere die
Löhne von Fr. 4'900.-- und Fr. 4'500.-- - der erwerblichen Leistungsfähigkeit des
Beschwerdeführers ohne Unfall entsprochen hätte. Wie bereits erwähnt, orientiert sich
dieser an seiner ganzen Biographie. Lohnbestandteile, die nicht der erwerblichen
Leistungsfähigkeit entsprechen, müssen bei der Bemessung des Valideneinkommens
ausgeschieden werden.
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Entsprechend den Aussagen der Arbeitgeberin vom 16. Mai und 6. September 2007
wäre grundsätzlich von einem Monatslohn von Fr. 4'500.-- auszugehen. In den Akten
finden sich hingegen verschiedene echtzeitliche Belege, die gegen die neuen Aussagen
der Arbeitgeberin sprechen. Laut Arbeitsvertrag zwischen ihr und dem
Beschwerdeführer (act. G 1.2/7) wurde dieser als Mechaniker eingestellt und ein
entsprechender Lohn vereinbart. Dieser Lohn wurde immerhin während des ganzen,
mehr als ein Jahr dauernden Arbeitsverhältnisses (Februar 2001 bis Mai 2002)
ausgerichtet. Offenbar wurde dem Beschwerdeführer sogar der 13. Monatslohn
anstandslos bezahlt (Suva-act. 43), obwohl ein solcher laut Arbeitsvertrag eine
freiwillige Leistung darstellte. Im Kündigungsschreiben vom 18. März 2002 (act. G
1.2/8) sowie im Arbeitszeugnis vom 31. Mai 2002 (G 1.2/9) wurden sodann als
Kündigungsgrund die konjunkturelle Entwicklung bzw. die Durchführung grösserer
Restrukturierungsmassnahmen, nicht jedoch mangelnde berufliche Fähigkeiten des
Beschwerdeführers bzw. eine damit zusammenhängend geplante Lohnreduktion,
angeführt. Im Arbeitszeugnis wurde ausserdem bestätigt, dass der Beschwerdeführer
über sehr gute Fachkenntnisse verfüge und die ihm übertragenen Aufgaben
selbständig, effizient und zur vollen Zufriedenheit, in qualitativer wie quantitativer
Hinsicht, erledigt habe. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers bestreitet sodann
die aktuellen Aussagen der Arbeitgeberin.
Die Fakten bzw. echtzeitlichen Dokumente widersprechen damit eindeutig den neuen
Aussagen der Arbeitgeberin. Hinsichtlich der letzteren ist im übrigen auf die
Rechtsprechung zu verweisen, wonach eine formlos eingeholte und in einer Aktennotiz
festgehaltene mündliche oder telefonische Auskunft nur insoweit zulässig ist, als damit
blosse Nebenpunkte, namentlich Indizien oder Hilfstatsachen, festgestellt werden.
Dagegen kommt grundsätzlich nur die Form einer schriftlichen Anfrage und Auskunft in
Betracht, wenn Auskünfte zu wesentlichen Punkten des rechtserheblichen
Sachverhalts einzuholen sind (BGE 117 V 285 E. 4c mit Hinweise). Hält ein Mitarbeiter
eines Versicherers den Inhalt eines Telefongesprächs schriftlich fest und bestätigt die
befragte Person mit ihrer Unterschrift ausdrücklich, dass die Wiedergabe des
Gesprächs korrekt ist, ist diesem Schriftstück unter Umständen Beweiswert
zuzuerkennen (RKUV 2003 Nr. U 473 S. 49 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. Art. 43 Abs. 1
ATSG). Nachdem den erwähnten Aussagen der A._ mit Blick auf diese
Rechtsprechung insbesondere auch aus formalen Gründen kein genügender
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Beweiswert zuerkannt werden kann, geht es nicht an, auf die rund fünf Jahre nach
Beendigung des Arbeitsverhältnisses von der Beschwerdegegnerin eingeholten
Lohnauskünfte (Suva-act. 43, 56), die den seinerzeitigen Lohn als viel zu hoch und den
"effektiven" Validenlohn für das Jahr 2007 mit Fr. 4'500.-- beziffern, abzustellen. Sie
stehen in klarem Widerspruch mit den echtzeitlichen Dokumenten und vermögen diese
nicht zu widerlegen. Zusammenfassend ist damit festzuhalten, dass das
Valideneinkommen auf der Basis eines monatlichen Einkommens von Fr. 4'900.-- (im
Jahr 2001) zu berechnen ist. Unter Berücksichtigung der bis 2007 (Jahr der
Rentenprüfung) eingetretenen Lohnentwicklung im Bereich "Erzeugung und
Bearbeitung von Metall, Herstellung von Metallerzeugnissen" gemäss
Nominallohnindex des Bundesamtes für Statistik errechnet sich ein Valideneinkommen
von Fr. 67'210.--. Im Vergleich zu dem von der Beschwerdegegnerin errechneten,
unbestritten gebliebenen und aufgrund der medizinischen Akten belegten
Invalideneinkommen von Fr. 57'200.-- (Suva-act. 66 S. 5) ergibt sich ein IV-Grad von
15 %.
3.3 Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen
Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten
Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der
Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die
Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). - Konkret
wurden nach Lage der Akten von Seiten der IV keine Eingliederungsmassnahmen
durchgeführt. Im Bericht betreffend die ärztliche Abschlussuntersuchung vom 19. Juli
2004 bestätigte Kreisarzt Dr. med. P. Frei den Behandlungsabschluss und erklärte, es
sei die Rentenfrage zu prüfen (Suva-act. 19 S. 2). Unter diesen Umständen erscheint es
gerechtfertigt, von einem Rentenbeginn per 1. August 2004 auszugehen.
4.
4.1 Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung des
Einspracheentscheids vom 13. Dezember 2007, soweit die IV-Rente betreffend,
aufzuheben und dem Beschwerdeführer ab 1. August 2004 eine Invalidenrente auf der
Basis eines Invaliditätsgrades von 15% auszurichten.
4.2 Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).
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4.3 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Partei
Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Parteientschädigung ist in Ermangelung
einer Kostennote pauschal auf Fr. 4'000.-- , einschliesslich Barauslagen und
Mehrwertsteuer, festzulegen.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht