Decision ID: ba386cdd-6afb-518d-8fed-1212f9bff233
Year: 2022
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer, ein pakistanischer Staatsangehöriger mit letz-
tem Wohnsitz in B._ (Provinz C._), am 26. August 2021 in
die Schweiz einreiste, wo er am 13. September 2021 um Asyl nachsuchte,
dass das SEM mit ihm am 20. September 2021 die Personalienaufnahme
(PA) durchführte und ihn am 11. November 2021 zu seinen Asylgründen
anhörte,
dass der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend machte, er habe Pa-
kistan zusammen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern verlassen
müssen, nachdem seine Mutter im Jahr 2016 eine Beziehung mit einem
der christlichen Religion zugehörigen Mann eingegangen sei und einem
Maulavi (islamischer Gelehrter) eröffnet habe, sie wolle diesen heiraten,
dass der Maulavi mit anderen Maulavi über das Ehevorhaben seiner Mutter
gesprochen habe, worauf diese tagelang vor ihr Haus gekommen seien,
(Todes)Drohungen gegen sie ausgestossen, Steine gegen das Haus ge-
worfen und Schüsse abgefeuert hätten,
dass ein guter Freund seines Grossvaters väterlicherseits – er bezeichnete
ihn als «Onkel» – ihm und seiner Familie nach zirka sieben bis zehn Tagen
der Bedrohung geholfen habe, nach D._ zu einer Freundin seiner
Mutter zu fliehen, bei der sie bis zu ihrer Ausreise in den E._ geblie-
ben seien,
dass der Onkel seine Familie und ihn in den Jahren 2018 und 2019 im
E._ besucht habe, was den anderen Maulavi nicht entgangen sei,
dass der Onkel von den Maulavi bedroht worden sei, weil er sie im
E._ besucht habe, und von diesen ermordet worden sei,
dass das SEM mit Verfügung vom 8. Dezember 2021 – eröffnet am 10. De-
zember 2021 – feststellte, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingsei-
genschaft nicht, das Asylgesuch vom 13. September 2021 ablehnte, und
die Wegweisung verfügte sowie den Vollzug derselben anordnete,
dass das SEM zur Begründung im Wesentlichen anführte, die Vorbringen
des Beschwerdeführers hielten den Anforderungen an die Flüchtlingsei-
genschaft gemäss Art. 3 AsyIG nicht stand,
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dass der Beschwerdeführer durch seinen Rechtsvertreter mit Eingabe vom
10. Januar 2022 gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht
Beschwerde erhob und beantragte, die Verfügung des SEM sei aufzuhe-
ben, es sei seine Flüchtlingseigenschaft festzustellen und das SEM sei an-
zuweisen, ihm Asyl zu gewähren, eventualiter sei das SEM anzuweisen,
die vorläufige Aufnahme anzuordnen, subeventualiter sei die Sache zur
rechtsgenüglichen Sachverhaltsabklärung sowie zur neuen Entscheidung
an das SEM zurückzuweisen,
dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte, sein Verfahren sei mit
jenen seiner Mutter beziehungsweise Geschwister zu koordinieren, es sei
die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen, auf die Erhebung eines
Kostenvorschusses zu verzichten, und es sei ihm in der Person des Unter-
zeichnenden ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen,
dass der Instruktionsrichter die Gesuche um Gewährung der unentgeltli-
chen Rechtspflege, Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses
und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands mit Zwischenverfü-
gung vom 13. Januar 2022 abwies und den Beschwerdeführer aufforderte,
bis zum 28. Januar 2022 einen Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu leisten,
unter der Androhung, bei ungenutzter Frist werde auf die Beschwerde nicht
eingetreten,
dass er zudem bestätigte, die Beschwerdeverfahren D-108/2022,
D-110/2022, D-114/2022 und D-116/2022 würden koordiniert behandelt,
dass der mit Zwischenverfügung vom 13. Januar 2022 erhobene Kosten-
vorschuss am 27. Januar 2022 eingezahlt wurde,

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig
über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entschei-
det, ausser – was vorliegend nicht der Fall ist – bei Vorliegen eines Auslie-
ferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Per-
son Schutz sucht (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31–33 VGG;
Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),
dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-
men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein
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schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-
rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105
AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist
(Art. 108 Abs. 2 AsylG; Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 Abs. 1
VwVG), zumal der erhobene Kostenvorschuss fristgerecht eingezahlt
wurde,
dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen
Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des
Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters entschieden wird
(Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine
solche handelt, weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist
(Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-
zichtet wurde,
dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1
AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im
Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-
tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer
politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-
gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3
Abs. 1 AsylG),
dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft
gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),
dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde
ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält,
dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in wesent-
lichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den
Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder ver-
fälschte Beweismittel abgestützt werden,
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dass das SEM in der angefochtenen Verfügung die Auffassung vertritt, dem
Beschwerdeführer könne angesichts der seit seinem Wegzug aus
B._ verstrichenen Zeit und des Umstands, dass seine Mutter ihren
der christlichen Religion zugehörigen Lebenspartner nicht heiratete, objek-
tiv gesehen keine begründete Furcht vor asylrechtlich relevanter Verfol-
gung zuerkannt werden,
dass er sich zudem an die grundsätzlich schutzwilligen und schutzfähigen
Sicherheitsbehörden seines Heimatlandes wenden könne, sollte er nach
seiner Rückkehr in die Heimat bedroht werden,
dass das SEM des Weiteren nicht davon ausgeht, der Onkel des Be-
schwerdeführers sei ermordet worden, weil er immer noch in Kontakt mit
ihm und seiner Familie gestanden sei, zumal er in dieser Hinsicht nicht
stimmige Aussagen gemacht habe,
dass der Beschwerdeführer mit der Beschwerde ein nicht datiertes und
nicht unterzeichnetes Schreiben des pakistanischen Rechtsanwalts
F._ sowie Kopien von mehreren Einträgen in Reisepässen von
G._ (Onkel) einreichte,
dass das Schreiben von Rechtsanwalt F._ aufgrund der Erwägun-
gen im Urteil vom heutigen Tag im Beschwerdeverfahren der Mutter des
Beschwerdeführers (D-116/2022) in weiten Teilen als Gefälligkeitsschrei-
ben ohne relevanten Beweiswert einzustufen ist, woran auch die Einrei-
chung des angekündigten unterzeichneten Exemplars des Schreibens
nichts ändern könnte,
dass aus den eingereichten Kopien der Reisepässe von G._ her-
vorgeht, dass dieser sich vom (...). August 2017 bis zum (...). September
2017 und vom (...). November 2018 bis zum (...). Dezember 2018 im
E._ aufhielt (vgl. das Urteil im Verfahren D-116/2022),
dass die Angaben des Beschwerdeführers, der Onkel habe sie in den Jah-
ren 2018 und 2019 im E._ besucht (vgl. SEM-act. [...] -21/16 S. 8),
durch die eingereichten Passkopien nicht bestätigt werden,
dass den eingereichten Kopien des «First Information Report (F.I.R.)»
No. (...) entnommen werden kann, dass G._ am späten Abend des
(...) 2019 vor seinem Laden erschossen wurde, wobei vor dem Laden vier
jüngere Männer, die mit zwei Motorrädern gekommen seien, beobachtet
worden seien,
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dass damit auch der vom Beschwerdeführer geltend gemachte Zusam-
menhang zwischen der Reise von G._ in den E._ vom De-
zember 2018 und seiner Ermordung am (...) 2019 als überwiegend un-
wahrscheinlich erscheint,
dass in antizipierter Beweiswürdigung nicht davon auszugehen ist, allfäl-
lige weitere Erkenntnisse aus dem gegen «Unbekannt» geführten Verfah-
ren würden einen Zusammenhang der Ermordung von G._ mit sei-
nen Besuchen im E._ belegen, weshalb deren allfällige Einreichung
nicht abzuwarten ist,
dass die Einschätzung des SEM, der Beschwerdeführer müsse bei einer
Rückkehr nach Pakistan nicht befürchten, von religiösen Extremisten be-
helligt zu werden, aufgrund der Aktenlage zu bestätigen ist,
dass seine Mutter ihren christlichen Lebenspartner nicht heiratete und ih-
ren früheren Wohnort verliess, womit die aufgebrachten Maulavi ihr Ziel
(Verhinderung der Eheschliessung) erreicht haben dürften,
dass nicht davon auszugehen ist, die Maulavi hätten über fünf Jahre nach
der von der Mutter des Beschwerdeführers angekündigten, aber nicht voll-
zogenen Eheschliessung noch ein Verfolgungsinteresse an ihr oder ihren
Kindern,
dass der Beschwerdeführer auch kaum gezwungen sein dürfte, an seinen
letzten Wohnort in B._ zurückzukehren, wo er den Menschen, die
seiner Familie in der Vergangenheit feindlich gegenüberstanden, wieder-
begegnen würde,
dass es ihm aufgrund des geschilderten finanziellen Hintergrundes seiner
Familie und des Umstands, dass er sich zusammen mit seiner Mutter und
seinen Geschwistern von 2017 bis 2021 im E._ und in H._
aufhielt, ohne arbeiten zu müssen, gelingen dürfte, sich ausserhalb des
C._ niederzulassen,
dass in Pakistan auf einer Fläche von über 880 000 qkm nahezu 230 Milli-
onen Menschen leben, weshalb die Wahrscheinlichkeit, dass jemand den
Beschwerdeführer «aufspüren» könnte – das Gericht geht nicht davon aus,
dass dies jemand versuchen wird –, äusserst gering ist,
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dass die mit der Beschwerde eingereichten Kopien eines Affidavits, meh-
rerer Zeitungsberichte und Fotografien an der vorstehenden Einschätzung
nichts zu ändern vermögen,
dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-
schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das
SEM das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat,
dass die Ablehnung eines Asylgesuchs in der Regel die Wegweisung aus
der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der
Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch
auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50
E. 9, je m.w.H.), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den
gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom SEM ebenfalls zu
Recht angeordnet wurde,
dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-
mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-
weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44
AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]),
dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-
mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard
wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu
beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens
glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche
Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des
Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-
hen (Art. 83 Abs. 3 AIG),
dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-
gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem
Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft,
zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1
AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über
die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-
geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es
dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche
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Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in
Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-
ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,
dass sodann keine Anhaltspunkte für eine in Pakistan drohende men-
schenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 BV, von Art. 3
des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere
grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe
(FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,
dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar
erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen
wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-
kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG),
dass weder die allgemeine Lage in Pakistan noch individuelle Gründe auf
eine konkrete Gefährdung des Beschwerdeführers im Falle einer Rückkehr
schliessen lassen,
dass aufgrund der geschilderten bisherigen Lebensumstände des Be-
schwerdeführers auch nichts darauf hindeutet, ihm drohe im Falle einer
Rückkehr nach Pakistan eine existenzielle Notlage, zumal er und seine Fa-
milie über ausreichende Mittel verfügen, um ihre finanziellen Bedürfnisse
zu sichern,
dass er zusammen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern nach Pa-
kistan zurückkehren wird, wobei davon auszugehen ist, er werde mittelfris-
tig in der Lage sein, eine Arbeitstätigkeit aufzunehmen,
dass in diesem Zusammenhang anstelle von Wiederholungen auf die zu-
treffend erscheinenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung ver-
wiesen werden kann, weshalb der Vollzug der Wegweisung nicht als unzu-
mutbar erscheint,
dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-
staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen
(Art. 83 Abs. 2 AIG), und es ihm obliegt, bei der Beschaffung gültiger Rei-
sepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE
2008/34 E. 12),
dass nach dem Gesagten der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung
zu bestätigen ist,
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dass der rechtserhebliche Sachverhalt als erstellt zu erachten ist, weshalb
keine Veranlassung besteht, die Sache zur neuen Entscheidung an das
SEM zurückzuweisen,
dass es sich erübrigt auf die weiteren Ausführungen in der Beschwerde
und die eingereichten Beweismittel im Einzelnen weiter einzugehen, da sie
an der vorgenommenen Würdigung des Sachverhalts nichts zu ändern ver-
mögen,
dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-
erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1
AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-
schwerde abzuweisen ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 500.– (Art. 1–
3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-
gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem
Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und der am
27. Januar 2022 in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Bezah-
lung der Verfahrenskosten zu verwenden ist.
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