Decision ID: 5aa5b937-4ca4-4008-9448-70e2e8406729
Year: 2011
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.- Am Dienstag, 27. Juli 2010, um 19.56 Uhr, lenkte X den Personenwagen "Audi" mit
dem amtlichen Kennzeichen SG 000 auf der A-Strasse von U in Richtung V. Eine auf
Höhe W mittels Radarmessung durchgeführte Geschwindigkeitskontrolle ergab, dass
er bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h mit einer rechtlich
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relevanten Geschwindigkeit von 110 km/h unterwegs war. Die Staatsanwaltschaft des
Kantons St. Gallen verurteilte X mit Strafbescheid vom 8. September 2010 wegen
grober Verletzung der Verkehrsregeln zu einer Geldstrafe von 22 Tagessätzen zu je
Fr. 100.--.
Der Führerausweis war X wegen einer schweren Widerhandlung gegen die
Strassenverkehrsregeln (Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts um 25 km/h vom
31. Januar 2009) bereits vom 30. Oktober 2009 bis und mit 29. Januar 2010 für drei
Monate entzogen.
B.- Mit Schreiben vom 27. Oktober 2010 informierte das Strassenverkehrs- und
Schifffahrtsamt (nachfolgend Strassenverkehrsamt) X über das
Administrativmassnahmeverfahren und gab ihm Gelegenheit zur Stellungnahme. Mit
Verfügung vom 13. Januar 2011 entzog ihm das Strassenverkehrsamt den
Führerausweis wegen Geschwindigkeitsüberschreitung für die Dauer von 14 Monaten.
C.- Gegen diese Verfügung erhob X am 28. Januar 2011 Rekurs beim
Strassenverkehrsamt, welches die Eingabe am 3. Februar 2011 zuständigkeitshalber
an die Verwaltungsrekurskommission weiterleitete. X beantragte eine Reduktion "des
Strafmasses", allenfalls die Verhängung gemeinnütziger Arbeit. Die Vorinstanz
verzichtete am 21. Februar 2011 auf eine Vernehmlassung.
Auf die Ausführungen des Rekurrenten zur Begründung seiner Anträge und die Akten

wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Erwägungen:
1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Rekurserhebung ist gegeben. Der Rekurs vom 28. Januar 2011 ist rechtzeitig
eingereicht worden und erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen
Anforderungen (Art. 41 lit. g , 45, 47, 48 und 58 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 30 des
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf den
Rekurs ist einzutreten.
bis
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2.- Gemäss Art. 16 Abs. 2 des Strassenverkehrsgesetzes (SR 741.01, abgekürzt: SVG)
wird nach Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsvorschriften, bei denen das
Verfahren nach dem Ordnungsbussengesetz vom 24. Juni 1970 (SR 741.03)
ausgeschlossen ist, der Lernfahr- oder Führerausweis entzogen oder eine Verwarnung
ausgesprochen. Das Gesetz unterscheidet zwischen leichten (Art. 16a SVG),
mittelschweren (Art. 16b SVG) und schweren Widerhandlungen (Art. 16c SVG). Eine
leichte Widerhandlung begeht, wer durch Verletzung von Verkehrsregeln eine geringe
Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft und ihn dabei nur ein leichtes Verschulden
trifft (Art. 16a Abs. 1 lit. a SVG). Ist die Verletzung der Verkehrsregeln grob und wird
dadurch eine ernstliche Gefahr für die Sicherheit anderer hervorgerufen oder in Kauf
genommen, ist die Widerhandlung schwer (Art. 16c Abs. 1 lit. a SVG). Eine
mittelschwere Widerhandlung begeht, wer durch Verletzung von Verkehrsregeln eine
Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt (Art. 16b Abs. 1 lit. a
SVG). Von einer mittelschweren Widerhandlung ist immer dann auszugehen, wenn
nicht alle privilegierenden Elemente einer leichten und nicht alle qualifizierenden einer
schweren Widerhandlung erfüllt sind (vgl. Botschaft, in: BBl 1999 S. 4487).
a) Im Rekurs wird in tatsächlicher Hinsicht zu Recht nicht bestritten, dass der Rekurrent
am 27. Juli 2010 auf der A-Strasse von U in Richtung V mit einem Personenwagen die
allgemeine Höchstgeschwindigkeit ausserorts von 80 km/h um 30 km/h überschritten
hat. Damit hat er Art. 27 Abs. 1 und Art. 32 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 4a Abs. 1 lit. b
und Abs. 3 der Verkehrsregelnverordnung (SR 741.11) schuldhaft verletzt.
b) Ebenso wird im Rekurs zu Recht nicht beanstandet, dass die Vorinstanz von einer
schweren Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften gemäss Art. 16c
Abs. 1 lit. a SVG ausgegangen ist. Die Bestimmung entspricht in Wortlaut und Sinn der
Strafbestimmung von Art. 90 Ziff. 2 SVG (vgl. BGE 132 II 234 E. 3.2). Nach der
bundesgerichtlichen Rechtsprechung begeht ungeachtet der konkreten Umstände
objektiv eine schwere Verkehrsregelverletzung, wer die zulässige
Höchstgeschwindigkeit ausserorts von 80 km/h um 30 km/h oder mehr überschreitet
(vgl. BGE 132 II 234 E. 3.1 mit Hinweisen). In subjektiver Hinsicht verlangen die
Bestimmungen ein rücksichtsloses oder sonst schwerwiegend verkehrswidriges
Verhalten, d.h. ein schweres Verschulden, bei fahrlässigem Handeln mindestens grobe
Fahrlässigkeit. Dies ist immer dann zu bejahen, wenn der Täter sich der allgemeinen
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Gefährlichkeit seiner verkehrswidrigen Fahrweise bewusst ist. Grobe Fahrlässigkeit
kann aber auch vorliegen, wenn der Täter die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer
pflichtwidrig gar nicht in Betracht zieht, also unbewusst fahrlässig handelt. In solchen
Fällen bedarf jedoch die Annahme grober Fahrlässigkeit einer sorgfältigen Prüfung. Sie
wird nur zu bejahen sein, wenn das Nichtbedenken der Gefährdung anderer
Verkehrsteilnehmer ebenfalls auf Rücksichtslosigkeit beruht und daher besonders
vorwerfbar ist (vgl. BGE 118 IV 285 E. 4). Bei einer Überschreitung der zulässigen
Höchstgeschwindigkeit, die in objektiver Hinsicht den Tatbestand von Art. 90 Ziff. 2
bzw. Art. 16c Abs. 1 lit. a SVG erfüllt, ist davon auszugehen, dass dem Lenker eine
solche Überschreitung nicht verborgen bleiben kann und sie zumindest auf grober
Fahrlässigkeit beruht (vgl. R. Schaffhauser, Grundriss des schweizerischen
Strassenverkehrsrechts, Band III: Die Administrativmassnahmen, Bern 1995, Rz. 2305
sowie Urteil der Verwaltungsrekurskommission VRKE IV-2003/63 vom 3. März 2004,
E. 4c/aa, publiziert in: www.gerichte.sg.ch/Rechtsprechung).
Der Rekurrent gibt an, er fühle sich trotz seines getrübten Leumundes nicht als Raser
oder Schwerverbrecher. Er habe selbst schon Massnahmen getroffen, um die
Geschwindigkeit in den Griff zu bekommen. Er habe einen "alten Chepp" gekauft,
welcher nicht so schnell laufe und bei welchem man die Geschwindigkeit sofort merke.
Beim Vorfall sei das Auto in der Werkstatt gewesen, und er habe ein anderes Auto,
einen Audi, nehmen müssen und schon sei es passiert. Er habe die Geschwindigkeit
nicht bemerkt. Er sei am nächsten Tag nochmals die gleiche Strecke gefahren und
könne heute noch nicht glauben, dass er um 30 km/h zu schnell gewesen sei.
Der Rekurrent wusste um die Gefahr, dass er mit einem anderen Auto als dem speziell
erworbenen "alten Chepp" eine Geschwindigkeitsüberschreitung begehen könnte;
daher hätte er besonders aufmerksam auf die Geschwindigkeit achten müssen.
Entsprechend der strafrechtlichen Verurteilung nach Art. 90 Ziff. 2 SVG, hat der
Rekurrent somit eine schwere Widerhandlung im Sinn von Art. 16c Abs. 1 lit. a SVG
zumindest grobfahrlässig begangen.
3.- Gemäss Art. 16 Abs. 3 SVG sind bei der Festsetzung der Dauer des Lernfahr- oder
Führerausweisentzugs die Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen, namentlich die
Gefährdung der Verkehrssicherheit, das Verschulden, der Leumund als
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Motorfahrzeugführer sowie die berufliche Notwendigkeit, ein Motorfahrzeug zu führen.
Die Mindestentzugsdauer darf jedoch nicht unterschritten werden. Sie beträgt gemäss
Art. 16c Abs. 2 lit. c SVG mindestens zwölf Monate, wenn in den vorangegangenen
fünf Jahren der Ausweis einmal wegen einer schweren Widerhandlung oder zweimal
wegen mittelschweren Widerhandlungen entzogen war.
a) Dem Rekurrenten war der Führerausweis zufolge einer schweren Widerhandlung
vom 30. Oktober 2009 bis und mit 29. Januar 2010, d.h. für drei Monate entzogen. Die
vorliegend zu beurteilende schwere Widerhandlung geschah am 27. Juli 2010 und
damit innerhalb der fünfjährigen Frist gemäss Art. 16c Abs. 2 lit. c SVG. Folglich ist eine
Mindestentzugsdauer von zwölf Monaten, welche nicht unterschritten werden darf
(Art. 16 Abs. 3 SVG), Ausgangspunkt für die Bemessung der Entzugsdauer.
b) Nach einer schweren Widerhandlung wird der Führerausweis mindestens für drei
Monate entzogen. Wenn in den vorangegangen fünf Jahren der Ausweis einmal wegen
einer schweren Widerhandlung entzogen war, beträgt die Mindestentzugsdauer
demgegenüber zwölf Monate (Art. 16c Abs. 2 lit. a und c SVG). Mit dieser Erhöhung der
Mindestentzugsdauer hat der Gesetzgeber einem allfälligen Rückfall Rechnung
getragen. Dies bedeutet nun aber nicht, dass sich die konkreten Umstände des
Rückfalls nicht mehr auf die Bemessung der Entzugsdauer auswirken. Vor dem
Hintergrund des Zwecks der Administrativmassnahmen, namentlich der Besserung und
Erziehung eines fehlbaren Lenkers, erscheint eine Massnahmeerhöhung bei Rückfällen
innerhalb der ersten Hälfte der Rückfallfrist als zulässig. Denn der erste
Führerausweisentzug hat den Rekurrenten nicht von der Begehung einer weiteren
schweren Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften abgehalten und
somit den angestrebten erzieherischen Effekt nicht erreicht. Jedenfalls stellt dies keine
unzulässige Doppelverwertung des Rückfalls zu Lasten des Betroffenen dar (Urteil der
Verwaltungsrekurskommission VRKE IV-2009/150 vom 27. Mai 2010, E. 3.b/bb,
publiziert in: www.gerichte.sg.ch/ Rechtsprechung). Die Erhöhung der Entzugsdauer
durch die Vorinstanz um drei Monate auf 15 Monate aufgrund des Rückfalls innerhalb
von wenigen Monaten nach dem dreimonatigen Führerausweisentzug und damit noch
in der ersten Hälfte der Rückfallfrist gemäss Art. 16c Abs. 2 lit. c SVG ist somit nicht zu
beanstanden. Die Vorinstanz reduzierte die Dauer des Führerausweisentzugs aufgrund
des erfolgreichen Besuches des Verkehrsunterrichts um einen Monat auf 14 Monate.
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c) Im Rekurs macht der Rekurrent erstmals geltend, er sei beruflich auf das Auto
angewiesen. Als Geschäftsführer der X AG sowie der X GmbH benötige er das
Motorfahrzeug für Kundenbesuche und –beratung sowie für die Betreuung der
Baustellen in der Deutschschweiz. In dringenden Fällen führe er auch Material,
namentlich Befestigungsmaterial und Formteile, mit. Die Kunden und Baustellen
befänden sich meistens nicht im Zentrum, sondern in den Industriegebieten, weshalb
ihm öffentliche Verkehrsmittel weniger gut zur Verfügung stünden. Er fahre geschäftlich
ungefähr 5'000 – 6'000 km im Monat, privat ungefähr 400 – 600 km. Da viele Termine
kurzfristig seien und er bei Problemen auf den Baustellen sofort handeln müsse, sei es
nicht möglich, dass ein Mitarbeiter oder eine sonstige Drittperson die anfallenden
Fahrten übernehme. Der Arbeitsweg betrage 20 m, die Wohnung befinde sich neben
der Firma.
Bei der beruflichen Notwendigkeit, ein Fahrzeug zu führen, ist dem Grundsatz der
Verhältnismässigkeit Rechnung zu tragen und deshalb zu berücksichtigen, in welchem
Masse ein Fahrzeugführer stärker als der normale Fahrer vom Führerausweisentzug
betroffen ist. Im Einzelfall ist daher zu bestimmen, in welchem Grad der Betroffene auf
den Führerausweis angewiesen ist. Ob und wie weit eine berufliche Angewiesenheit
schliesslich für sich allein oder zusammen mit anderen Beurteilungsmerkmalen (z.B.
einem getrübten automobilistischen Leumund) zu einer Herabsetzung der
Entzugsdauer führt, ist erst im Rahmen einer Gesamtbeurteilung aller wesentlichen
Elemente zu prüfen (vgl. BGE 123 II 572 E. 2c). Eine berufliche Notwendigkeit, ein
Fahrzeug zu führen, wird nach der Praxis des Bundesgerichts grundsätzlich nur
angenommen, wenn die Ausübung des Berufs durch den Führerausweisentzug
materiell verboten wird, wie dies z.B. bei einem Berufschauffeur der Fall ist, der für die
Fahrdienste entschädigt wird. Dasselbe gilt, wenn die Unmöglichkeit, ein Fahrzeug zu
führen, einen solchen Einkommensverlust oder so beachtliche Kosten verursachen
würde, dass diese Massnahme offensichtlich als unverhältnismässig erscheint (Praxis
1990 Nr. 150).
Dem Rekurrenten wird die Berufsausübung durch den Führerausweisentzug nicht
gänzlich verunmöglicht. Es ist offensichtlich, dass er nicht in gleicher Weise wie ein
Berufschauffeur auf das Führen eines Motorfahrzeuges angewiesen ist. Die mit dem
Ausweisentzug verbundenen Unannehmlichkeiten sind als notwendige Folge des
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Verkehrsgefährdungsdelikts und des mit der Administrativmassnahme beabsichtigten
Warneffekts hinzunehmen. Die Ausführungen zur beruflichen Tätigkeit zeigen jedoch,
dass der Rekurrent zur Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit in erheblichem Mass auf
ein Fahrzeug angewiesen ist. Die tägliche Betreuung der zahlreichen Baustellen sowie
der Materialtransport erfordern ein Fahrzeug. Es ist dem Rekurrenten daher eine
mittelgradig erhöhte Sanktionsempfindlichkeit zuzubilligen, weshalb die Entzugsdauer
um einen Monat zu reduzieren ist.
d) Die geplante Teilnahme des Rekurrenten am Kurs für verkehrsauffällige
Fahrzeuglenkende vom 27. Januar 2011 kann bei erfolgreichem Besuch zur vorzeitigen
Rückgabe des Führerausweises gemäss Art. 17 SVG führen (act. 4/4). Die Anmeldung
alleine ist jedoch bei der Bemessung der Entzugsdauer nicht massnahmemindernd zu
berücksichtigen.
4.- Der Rekurrent beantragt die Umwandlung des Führerausweisentzuges in
gemeinnützige Arbeit. Im Administrativmassnahmerecht des SVG sind nur
Führerausweisentzug und Verwarnung, nicht jedoch andere Massnahmearten
vorgesehen (vgl. Art. 16 Abs. 2 SVG), weshalb dieser Antrag abzuweisen ist.
5.- Der Rekurs ist teilweise gutzuheissen. Aufgrund der Reduktion der Entzugsdauer
von 14 auf 13 Monate dringt der Rekurrent mit seinem Begehren um Reduktion durch.
In einem solchen Fall trägt in der Regel der unterliegende Beteiligte die amtlichen
Kosten (Art. 95 Abs. 1 VRP). Gemäss Art. 95 Abs. 2 VRP hat jedoch jeder Beteiligte die
Kosten zu übernehmen, die durch nachträgliches Vorbringen von Begehren, Tatsachen
oder Beweismitteln entstehen und deren rechtzeitige Geltendmachung ihm möglich
und zumutbar gewesen wäre. Der Rekurrent machte die berufliche Angewiesenheit auf
den Führerausweis erst im Rekursverfahren geltend, obwohl ihm dies bereits im
Verfahren vor der Vorinstanz möglich und zumutbar gewesen wäre. Der
Berücksichtigung der beruflichen Angewiesenheit kommt bei der Reduktion der
Entzugsdauer ausschlaggebende Bedeutung zu, weshalb es sachgerecht ist, die
amtlichen Kosten dem Rekurrenten aufzuerlegen. Eine Entscheidgebühr von
Fr. 1'200.-- erscheint angemessen (vgl. Art. 7 Ziff. 122 der Gerichtskostenverordnung,
sGS 941.12). Der Kostenvorschuss von Fr. 1'200.-- ist zu verrechnen.