Decision ID: 02a9ed65-160b-4ca6-9660-6b3abf0f97a2
Year: 2020
Language: de
Court: GR_VG
Chamber: GR_VG_005
Canton: GR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

Sachverhalt:
1. Mit Verfügung vom 18. Mai 2020 hat die Gemeinde X._ erkannt (act.
C.1):
"1.A._ wird verpflichtet, dem Bauamt bis 30. Juni 2020 aufzuzeigen, wie der Planungswert eingehalten wird resp. welche emissionsreduzierende Massnahmen gemäss Disp. II Ziffer 2 durchgeführt werden.
2. Versäumt die Pflichtige die gesetzte Frist, wird ihr die Ersatzvornahme durch die Gemeinde auf ihre Kosten angedroht.
3. Die Verfahrenskosten von CHF 300.00 werden der pflichtigen [Grundeigentümerin], A._, zur Bezahlung innert 30 Tagen seit der Rechtskraft dieses Entscheids auferlegt.
4. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, Obere Plessurstrasse 1, 7000 Chur, Beschwerde erhoben werden.
5. Mitteilung an:
- A._, eingeschrieben
- B._ und C._, eingeschrieben
- Bauamt (Ablage)
- Buchhaltung (Rechnungskopien)"
2. Diese Verfügung wurde A._ per A-Post Plus (Tracking-Nr. _) am
19. Mai 2020 versandt (act. C.2 und C.3, wobei auf act. C.2
fälschlicherweise der Poststempel vom 18. Mai 2020 verwendet wurde).
Der Brief wurde gemäss Track&Trace Auszug der Post CH AG am 20. Mai
2020 mittels Einwurf in den Briefkasten von A._ zugestellt.
3. Gegen diese Verfügung hat A._ mit Eingabe vom 20. Juni 2020,
Poststempel vom 22. Juni 2020, Beschwerde beim Verwaltungsgericht
des Kantons Graubünden eingereicht (act. A.1, vgl. aber auch das Couvert
und Track&Trace Auszug der Post CH AG zur Tracking-Nr. _). Sie
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macht darin unter anderem geltend, die angefochtene Verfügung sei bei
ihr aufgrund des Auffahrtsfeiertags erst am 23. Mai 2020 eingetroffen,
weshalb die Beschwerdefrist gewahrt sei.
4. Die Gemeinde hat mit Stellungnahme vom 13. Juli 2020 (act. A.2)
beantragt, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, eventualiter sei sie
abzuweisen, beides unter Kostenfolge. Zur Begründung ihrer Anträge
bringt sie vor, die angefochtene Verfügung sei am 19. Mai 2020 mit A-Post
Plus versandt worden. Es treffe nicht zu, dass der Auffahrtsfeiertag direkt
auf das Versanddatum folgte; Auffahrt sei erst am 21. Mai 2020 gewesen.
Es erscheine wenig wahrscheinlich, dass der Briefträger den Eintrag der
Zustellung (20. Mai 2020 um 10.32 Uhr) drei Tage zu früh erfasste. Die
identische Verfügung sei im Übrigen B._ und C._ zeitgleich
aufgegeben worden und habe diese ebenfalls am 20. Mai 2020 um 10.47
Uhr erreicht. Dass bei der Mitteilung in der Verfügung versehentlich
"eingeschrieben" stehe, spiele für die Beurteilung keine Rolle, seien doch
der Beschwerdeführerin dadurch keine Nachteile erwachsen und habe sie
doch erkannt, dass es sich nicht um eine eingeschriebene Postsendung
handelte. Sie habe sich darüber hinaus juristisch beraten lassen und
verlange deshalb allenfalls eine Parteientschädigung. Schliesslich hätte
die Beschwerdeführerin auch mit einer Verfügung der Gemeinde rechnen
müssen, nachdem die Gemeinde mit Schreiben vom 17. Februar 2020 von
ihr bis 31. März 2020 Lärmschutznachweise verlangt habe, welche die
Beschwerdeführerin nicht geliefert habe. Die Beschwerde erweise sich
insgesamt also als verspätet, weshalb auf sie nicht einzutreten sei.
5. Mit Eingabe vom 3. August 2020 (act. A.3) haben B._ und C._
die Abweisung der Beschwerde (bzw. die Abweisung, soweit darauf
einzutreten sei) unter Kosten- und Entschädigungsfolge beantragt. Sie
führten aus, die angefochtene Verfügung sei den Beteiligten – und somit
auch der Beschwerdeführerin – eingeschrieben zugestellt worden. Es sei
möglicherweise davon auszugehen, dass sie am 20. Mai 2020 abgeholt
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worden sei. Das Gericht habe von Amtes wegen zu prüfen, ob die Frist zur
Beschwerde gewahrt worden sei.
6. Die Beschwerdeführerin hat mit Schreiben vom 11. September 2020 (act.
A.4) die Sistierung des Verfahrens sowie die Anordnung eines
gerichtlichen Gutachtens beantragt.
7. Die Gemeinde hat am 17. September 2020 (act. A.5) und die
Beschwerdegegner haben am 22. September 2020 (act. A.6) die
Abweisung des Gesuchs um Einholung eines gerichtlichen Gutachtens
beantragt und ausgeführt, es sei zuerst über die Frage der Fristwahrung
zu entscheiden.
8. Die Beschwerdeführerin hat am 14. Oktober 2020 auf erneute
Aufforderung zur Beschwerdefristwahrung Stellung genommen (act. A.7).
Sie führt an, die Frist eingehalten zu haben, und argumentiert, mit
Zustellung von "A+" (also A-Post Plus) sei nicht gesichert, dass der
Empfänger die Post erhalten habe. Es könne nur festgehalten werden,
dass der Postbote die Post in den Briefkasten eingeworfen habe. Sie sei
nachweislich eine Woche ortsabwesend gewesen und habe aus diesem
Grund den Briefkasten erst anschliessend wieder leeren. Es gebe diverse
Bundesgerichtsentscheide, wonach der Absender beweisen müsse, dass
der Empfänger den Brief persönlich erhalten habe. Das sei bekanntlich
nicht möglich, da es eine Tatsache sei, dass sie ortsabwesend gewesen
sei.
9. Am 28. Oktober 2020 haben die Beschwerdegegner ihre Honorarnote
eingereicht (act. F.1), mit welcher sie einen Aufwand in Höhe von
CHF 3'474.95 geltend machen, bestehend aus einem Zeitaufwand von
11.95 Stunden à CHF 270.00 zuzüglich 7.7% MWST. Diese ist in der Folge
der Beschwerdeführerin zur Kenntnis zugestellt worden (act. E.13).
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Das Gericht zieht in Erwägung:
1. Strittig ist vorliegend bereits das Einhalten der 30-tägigen Beschwerdefrist
im Sinne von Art. 52 Abs. 1 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege vom 31. August 2006 (VRG; BR 370.100),
welches als Prozessvoraussetzung von Amtes wegen zu prüfen ist.
Ausgangspunkt der diesbezüglichen Prüfung ist der Eröffnungszeitpunkt,
also der Moment, in dem die per A-Post Plus versandte und hier
angefochtene Verfügung der Gemeinde als zugestellt und somit als
eröffnet gilt.
1.1. Das Bundesgericht hat sich bereits mehrmals mit dem Versand per A-Post
Plus und den entsprechenden Regeln für die Fristauslösung befasst. Im
BGE 142 III 599 hielt es in E. 2.2 erklärend fest, dass bei dieser
Versandmethode der Brief ähnlich wie ein eingeschriebener Brief mit einer
Sendungsnummer versehen und konventionell in uneingeschriebener
Form (A-Post) befördert wird. Das System für die elektronische
Sendungsverfolgung Track&Trace der Post CH AG ermöglicht es auch
hier, den Status der Sendung von der Übergabe an die Post CH AG bis
zum Eintreffen im Empfangsbereich der Empfängerin im Internet
einzusehen. Im Unterschied zu den eingeschriebenen
Briefpostsendungen wird aber bei A-Post Plus der Brief direkt in den
Briefkasten oder das Postfach gelegt, ohne dass die Empfängerin eine
Quittung unterschreiben muss. Entsprechend gibt es keine
Empfangsbestätigung der Empfängerin und letztere wird im Falle ihrer
Abwesenheit auch nicht durch Hinterlegung einer Abholungseinladung
avisiert. Die Zustellung wird bei A-Post Plus vielmehr regelmässig
elektronisch im Track&Trace erfasst, sobald die Sendung in das Postfach
oder in den Briefkasten der Empfängerin gelegt wird. Direkt bewiesen wird
mit einem Track&Trace-Auszug allerdings nicht, dass die Sendung
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tatsächlich in den Empfangsbereich der Empfängerin gelangt ist, sondern
bloss, dass durch die Post CH AG ein entsprechender Eintrag in ihrem
Erfassungssystem gemacht wurde. Im Sinne eines Indizes lässt sich indes
aus diesem Eintrag darauf schliessen, dass die Sendung in den
Briefkasten oder in das Postfach des Adressaten gelegt wurde. Dem
Eintrag kommt aber nicht die Eigenschaft einer Empfangsbestätigung zu,
da sich mangels Quittierung dem Track&Trace-Auszug nicht entnehmen
lässt, ob tatsächlich jemand die Sendung behändigt hat und um wen es
sich dabei handelt, geschweige denn, dass sie tatsächlich zur Kenntnis
genommen worden ist.
1.2. Das VRG wie auch die eidgenössischen und kantonalen Erlasse im
Bereich des Bau- und Planungsrechts schreiben den Gemeinden für die
Eröffnung von Verfügungen keine bestimmte Zustellform vor. Zulässig ist
auch der Versand über herkömmliche A- oder B-Post; eine Zustellung auf
dem Weg der eingeschriebenen Sendung ist nicht zwingend erforderlich.
Wird für die Eröffnung einer Verfügung eine Zustellform gewählt, bei
welcher der Eingang bei der Adressatin nicht genau nachweisbar ist,
obliegt es der Behörde, den Beweis dafür zu erbringen, dass und an
welchem Tag ihr Entscheid der Adressatin zugestellt worden ist. Da ein
Fehler bei der Postzustellung nicht ausserhalb jeder Wahrscheinlichkeit
liegt, genügt die Bescheinigung des Versandes allein noch nicht, um das
genaue Datum oder den genauen Zeitraum der Zustellung zu beweisen.
Im Zweifel muss vielmehr auf die Darstellung der Empfängerin abgestellt
werden. Der Nachweis der Zustellung kann aber auch aufgrund von
Indizien oder gestützt auf die gesamten Umstände erbracht werden. Nach
den allgemeinen Grundsätzen gilt eine eingeschriebene Sendung, soweit
die Adressatin bei einer versuchten Zustellung nicht angetroffen und daher
eine Abholungseinladung in ihren Briefkasten oder ihr Postfach gelegt
wird, in jenem Zeitpunkt als zugestellt, in welchem sie auf der Post
abgeholt wird; geschieht dies aber nicht innert der Abholfrist von sieben
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Tagen, so gilt die Sendung (fiktiv) als am letzten Tag dieser Frist zugestellt,
sofern die Adressatin mit der Zustellung hätte rechnen müssen. Bei
uneingeschriebener Briefpost erfolgt die Zustellung einer Sendung
gemäss ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung demgegenüber
bereits dadurch, dass sie in den Briefkasten oder ins Postfach der
Adressatin eingelegt wird und damit in deren Verfügungsbereich gelangt.
Nicht erforderlich ist, dass die Adressatin sie tatsächlich in Empfang
nimmt; es genügt, wenn sie in ihren Machtbereich gelangt und sie
demzufolge von ihr Kenntnis nehmen kann (siehe zum Ganzen die Urteile
des Bundesgerichts 2C_430/2009 vom 14. Januar 2010 E. 2.4 sowie
9C_655/2018 vom 28. Januar 2019 E. 4 und 2C_587/2018 vom 8. März
2019 E. 3.1 je mit Hinweisen). A-Post Plus Sendungen entsprechen
diesbezüglich grundsätzlich A-Post Sendungen (Urteil des
Bundesgerichts 2C_875/2015 vom 2. Oktober 2015 E. 2.2.1).
1.3. Im hier zu beurteilenden Fall ist anhand der Akten klar erstellt, dass die
angefochtene Verfügung den Parteien am 19. Mai 2020 per A-Post Plus
versandt wurde. Gemäss Track&Trace Auszug für den Versand an die
Beschwerdeführerin hat eine von der Post CH AG angestellte Person den
Brief am 20. Mai 2020 um 10.32 Uhr in den Briefkasten der
Beschwerdeführerin eingeworfen. Die Beschwerdeführerin bestreitet zu
Recht nicht die Zulässigkeit des Versands mit A-Post Plus. Sie behauptet
auch nicht, dass die Zustellung später erfolgt sei. Vielmehr macht sie
geltend, sie habe den Brief erst später zur Kenntnis nehmen können, da
sie ortsabwesend gewesen sei. Nach den genannten Regeln ist dies
jedoch nicht ausschlaggebend. Entscheidend ist, dass aufgrund des
Track&Trace-Auszugs als Indiz davon ausgegangen werden darf, dass
der Brief tatsächlich am 20. Mai 2020 in ihren Briefkasten gelangt ist. Da
die Beschwerdeführerin keine dieser These widersprechenden Indizien
oder Beweise liefert, bleibt es dabei.
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1.4. Damit ist der Eröffnungszeitpunkt bestimmt. Nach Art. 7 Abs. 1 VRG
beginnen Fristen, die durch eine Mitteilung ausgelöst werden, am
folgenden Tag zu laufen. Die 30-tägige Beschwerdefrist begann hier also
am 21. Mai 2020 zu laufen und endete am Freitag, 19. Juni 2020. Gemäss
Art. 8 Abs. 1 VRG müssen Eingaben spätestens am letzten Tag der Frist
einer schweizerischen Poststelle, einer schweizerischen diplomatischen
oder konsularischen Vertretung oder innerhalb der Bürozeit der
zuständigen Behörde übergeben werden. Diese allgemeine Regel gilt im
Übrigen auch im Zivil- und Strafprozessrecht (vgl. Art. 143 Abs. 1 der
Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008
[Zivilprozessordnung, ZPO; SR 272] und Art. 91 Abs. 2 der
Schweizerischen Strafprozessordnung vom 5. Oktober 2007
[Strafprozessordnung, StPO; SR 312.0]). Ausschlaggebend ist also nicht
das Datum, das auf der Eingabe steht, sondern regelmässig der
Poststempel. Im vorliegenden Fall datiert die Beschwerde vom 20. Juni
2020 und ist zudem erst am 22. Juni 2020 der Post CH AG übergeben
worden (Poststempeldatum). Somit ist sie klar verspätet.
1.5. Sind Prozessvoraussetzungen nicht gegeben, darf das Gericht nicht auf
die Eingabe eintreten. Da insbesondere die Einhaltung der gesetzlichen
und somit nicht erstreckbaren Beschwerdefrist von 30 Tagen eine
Prozessvoraussetzung darstellt, kann hier auf die Beschwerde nicht
eingetreten werden.
2. Zu regeln ist schliesslich die Kostenverteilung. Die Prozesskosten
bestehen aus den Gerichtskosten und den Parteientschädigungen (Art. 72
ff. und Art. 78 VRG; vgl. auch Art. 95 ZPO). Im Rechtsmittelverfahren hat
in der Regel die unterliegende Partei die Gerichtskosten zu tragen (Art. 73
Abs. 1 VRG) sowie der obsiegenden Partei die durch den Rechtsstreit
verursachten notwendigen Kosten im Sinne einer Parteientschädigung zu
ersetzen (Art. 78 Abs. 1 VRG). Dabei gilt bei Nichteintreten diejenige Partei
als unterliegend, die Beschwerde geführt hat (vgl. Art. 106 Abs. 1 ZPO).
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2.1. Vorliegend hat die unterliegende Beschwerdeführerin die Gerichtskosten
zu tragen, hier bestehend aus einer Staatsgebühr von CHF 500.00 und
den Kanzleiauslagen gemäss Verordnung über die Gebühren und
Barauslagen des Verwaltungsgerichts vom 2. November 2006 (BR
370.110).
2.2. Sie hat zudem die Beschwerdegegner zu entschädigen. Gemeinden wird
indessen gemäss Art. 78 Abs. 2 VRG in der Regel keine
Parteientschädigung zugesprochen, wenn sie in ihrem amtlichen
Wirkungskreis obsiegen, was hier der Fall ist. Um von dieser Regel im
Sinne einer ausnahmsweisen Zusprechung einer Parteientschädigung an
die Gemeinde abzuweichen besteht hier kein Anlass. Es bleibt also nur
noch die Entschädigung zu bestimmen, auf welche die Beschwerdegegner
Anspruch haben.
2.3. Mit Verfügung vom 19. Oktober 2020 hat der Instruktionsrichter die
anwaltlich vertretenen Parteien eingeladen, dem Gericht eine
Honorarvereinbarung und eine Kostennote unter detaillierter Angabe des
Arbeitsaufwandes, des Stundenansatzes sowie der Barauslagen
einzureichen. Er hat zudem ausdrücklich darauf hingewiesen, dass falls
keine Honorarvereinbarung und/oder keine Kostennote eingereicht
würden, das Gericht eine allfällige aussergerichtliche Entschädigung nach
Ermessen festlegen würde.
2.4. Mit Honorarnote vom 28. Oktober 2020 (act. F.1) machen die
Beschwerdegegner einen Aufwand in Höhe von insgesamt CHF 3'474.95
geltend, bestehend aus einem Zeitaufwand von 11.95 Stunden à CHF
270.00 zuzüglich 7.7% MWST. Eine Honorarvereinbarung haben sie nicht
eingereicht und fehlt in den Akten gänzlich. Damit ist in Anwendung der
neueren Praxis des Verwaltungsgerichts der Stundenansatz auf den
normalen Ansatz von CHF 240.00 zu kürzen (siehe die Medienmitteilung
des Verwaltungsgerichts vom 22. November 2017 auf <https://www.justiz-
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gr.ch/gerichte/verwaltungsgericht/aktuelles/infos/> mit Verweis auf die
Urteile des Verwaltungsgerichts R 17 64 vom 28. August 2018 E. 3.1 und
U 16 92 vom 25. Oktober 2017 E. 13.b; für die Praxis des Kantonsgerichts
vgl. unter vielen das Urteil ZK1 10 27 vom 17. Dezember 2010 E. 4 und 7
sowie das aktuellere Urteil ZK1 18 87 vom 30. August 2018 E. 2). Die
Parteientschädigung reduziert sich somit auf insgesamt CHF 3'088.85
(=[11.95 h x CHF 240.00/h] x 1.077).
3. Aufgrund der offensichtlichen Unzulässigkeit der Beschwerde ergeht
dieses Urteil in einzelrichterlicher Kompetenz (Art. 43 Abs. 3 lit. b VRG).