Decision ID: 060e322c-c49e-49dd-92c4-aa10e5f29a50
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BGer
Chamber: CH_BGer_006
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: penal_law

Sachverhalt:
Sachverhalt:
A. Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilte X._ am 16. März 2000 wegen mehrfacher Vergewaltigung, mehrfacher sexueller Nötigung, mehrfachen Raubes und weiterer Delikte zu 9 Jahren Zuchthaus, wobei es die Strafe zugunsten einer Verwahrungsmassnahme nach Art. 43 Ziff. 1 Abs. 2 StGB (in der damals geltenden Fassung vom 18. März 1971) aufschob.
Am 17. Mai 2006 verweigerte das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich die probeweise Entlassung X._s.
Die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich wies den Rekurs X._s gegen diese Verfügung am 13. Juli 2006 ab.
Auf Beschwerde X._s hin hob der Einzelrichter des Verwaltungsgerichts Zürich am 30. März 2007 die Entscheide des Amts für Justizvollzug und der Direktion der Justiz und des Innern insoweit auf, "als darin die Begutachtung des Beschwerdeführers durch eine unabhängige sachverständige Fachperson nicht angeordnet wird. Die Sache wird an den Beschwerdegegner zurückgewiesen, um die Frage der bedingten Entlassung nach den Vorschriften des seit 1. Januar 2007 geltenden Strafrechts, insbesondere Art. 64b Abs. 2 StGB, zu prüfen". Im Übrigen wies er die Beschwerde ab, soweit er darauf eintrat. Die Verfahrenskosten auferlegte er zur Hälfte X._.
Auf Beschwerde X._s hin hob der Einzelrichter des Verwaltungsgerichts Zürich am 30. März 2007 die Entscheide des Amts für Justizvollzug und der Direktion der Justiz und des Innern insoweit auf, "als darin die Begutachtung des Beschwerdeführers durch eine unabhängige sachverständige Fachperson nicht angeordnet wird. Die Sache wird an den Beschwerdegegner zurückgewiesen, um die Frage der bedingten Entlassung nach den Vorschriften des seit 1. Januar 2007 geltenden Strafrechts, insbesondere Art. 64b Abs. 2 StGB, zu prüfen". Im Übrigen wies er die Beschwerde ab, soweit er darauf eintrat. Die Verfahrenskosten auferlegte er zur Hälfte X._.
B. B.a Verfahren 6B_137/2007:
Mit Beschwerde in Strafsachen beantragt das Amt für Justizvollzug, den Entscheid des Verwaltungsgerichts, soweit er die Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Herrn X._ gutheisse, aufzuheben, im Übrigen aber zu bestätigen.
B.b Verfahren 6B_145/2007:
Mit Beschwerde in Strafsachen beantragt X._ sinngemäss, ihn bedingt zu entlassen. Ausserdem ersucht er um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung.
Mit Beschwerde in Strafsachen beantragt X._ sinngemäss, ihn bedingt zu entlassen. Ausserdem ersucht er um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung.
C. Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid über den Vollzug einer Massnahme, gegen den die Beschwerde in Strafsachen gegeben ist (Art. 78, Art. 80 Abs. 1 BGG).
1.1 Das Bundesgericht hat im zur Veröffentlichung bestimmten Entscheid 6B_56/2007 vom 4. Mai 2007, an welchem das Amt für Justizvollzug als Beschwerdeführer beteiligt war und welcher am 21. Mai 2007 versandt wurde, entschieden, dass das Amt für Justizvollzug nicht beschwerdeberechtigt ist. Es kann auf die Erwägungen dieses Entscheids verwiesen werden. Auf die Beschwerde des Amts für Justizvollzug ist nicht einzutreten.
1.2 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich sodann um einen Rückweisungsentscheid, der das Verfahren nicht abschliesst. Es handelt sich um einen Zwischenentscheid, der nur anfechtbar wäre, wenn dem Beschwerdeführer ein nicht wieder gutzumachender Nachteil drohen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG). Mit dem angefochtenen Entscheid wird das Amt für Justizvollzug verpflichtet, die Fragen der bedingten Entlassung des Beschwerdeführers X._ nach neuem Recht sowie dessen unentgeltliche Verbeiständung zu prüfen. Dadurch wird das Verfahren zwar verlängert, ein nicht wieder gutzumachender Nachteil erwächst dem Beschwerdeführer X._ daraus indessen nicht. Auf seine Beschwerde ist somit mangels eines tauglichen Anfechtungsobjekts nicht einzutreten.
1.2 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich sodann um einen Rückweisungsentscheid, der das Verfahren nicht abschliesst. Es handelt sich um einen Zwischenentscheid, der nur anfechtbar wäre, wenn dem Beschwerdeführer ein nicht wieder gutzumachender Nachteil drohen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG). Mit dem angefochtenen Entscheid wird das Amt für Justizvollzug verpflichtet, die Fragen der bedingten Entlassung des Beschwerdeführers X._ nach neuem Recht sowie dessen unentgeltliche Verbeiständung zu prüfen. Dadurch wird das Verfahren zwar verlängert, ein nicht wieder gutzumachender Nachteil erwächst dem Beschwerdeführer X._ daraus indessen nicht. Auf seine Beschwerde ist somit mangels eines tauglichen Anfechtungsobjekts nicht einzutreten.
2. Auf die beiden Beschwerden ist somit nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind vom Amt für Justizvollzug keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 4 BGG), und es rechtfertigt sich, mit dem Beschwerdeführer X._ ebenso zu verfahren (Art. 66 Abs. 1 BGG). Damit wird dessen Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos. Sein Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung für das bundesgerichtliche Verfahren ist abzuweisen, da die Beschwerdeführung aussichtslos war und auch mit anwaltlicher Unterstützung nicht hätte zu Erfolg führen können.