Decision ID: 369ccc39-bf5e-4e0c-b02b-80ca8f6337b4
Year: 2019
Language: de
Court: BE_SRK
Chamber: BE_SRK_001
Canton: BE
Region: Espace_Mittelland
Law Area: public_law

den Akten entnommen:
A. Die Steuerverwaltung des Kantons Bern, Region _ (Steuerverwaltung), legte mit Einspracheentscheiden vom 4. Dezember 2018 das steuerbare Einkommen von A._
(Rekurrentin) für das Steuerjahr 2016 auf CHF 56'748.-- (kantonale Steuern) bzw. CHF 61'751.-
- (direkte Bundessteuer) und das steuerbare Vermögen auf CHF 182'020.-- fest.
B. Gegen diese Einspracheentscheide hat die B._ AG mit Schreiben vom 15. Januar 2019 (Postaufgabe: 16.1.2019) im Namen der Rekurrentin Rekurs betreffend die
kantonalen Steuern und Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer bei der
Steuerrekurskommission des Kantons Bern (Steuerrekurskommission) erhoben. Die
B._ AG erklärt, dass die Vollmacht bereits mit der Steuererklärung pro 2016
eingereicht worden sei. Zudem seien Rekurs und Beschwerde aufgrund eines Fristenstillstands
vom 18. Dezember 2018 bis zum 2. Januar 2019 rechtzeitig erhoben worden.
C. Die Steuerrekurskommission hat den Eingang des Rekurses sowie der Beschwerde mit Schreiben vom 17. Januar 2019 bestätigt und der B._ AG mitgeteilt, dass sich das
Verfahren vor der Steuerrekurskommission nicht nach dem Zivilprozessrecht richte und somit
kein Fristenstillstand bestanden habe. Zudem ist die B._ AG aufgefordert worden, bis
am 7. Februar 2019 Entschuldigungsgründe für die verspätete Rekurs- und
Beschwerdeeingabe zu nennen sowie einen Gerichtskostenvorschuss von CHF 500.-- zu
leisten.
D. Mit Schreiben vom 6. Februar 2019 hat die B._ AG um eine Fristerstreckung von 30 Tagen zur Einreichung der angeforderten Entschuldigungsgründe ersucht, da die zuständige
Person im Ausland weile.
E. Die beantragte Fristverlängerung ist mit Schreiben vom 7. Februar 2019 bis am 7. März 2019 gewährt worden. Die Steuerrekurskommission hat darauf hingewiesen, dass weitere
Fristverlängerungen ausgeschlossen seien, auch mit Blick darauf, dass bloss
Entschuldigungsgründe genannt werden müssten.
F. Mit Schreiben vom 27. Februar 2019 hat die B._ AG erneut um eine Fristerstreckung bis zum 15. April 2019 ersucht, da die zuständige Person aus medizinischen
Gründen arbeitsunfähig sei. Wie die bisherigen Eingaben ist auch diese von C._
unterzeichnet worden. Das beigelegte Arztzeugnis erklärt C._ für den Zeitraum vom
15. Februar 2019 bis am 15. März 2019 zu 100 % als arbeitsunfähig aufgrund von Krankheit,
enthält jedoch keine weiteren Angaben.
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G. Die Steuerrekurskommission hat die B._ AG mit Schreiben vom 28. Februar 2019 erneut darauf hingewiesen, dass bloss Entschuldigungsgründe genannt und keine
rechtlichen Ausführungen gemacht werden müssten. Detaillierte Kenntnisse des Falls seien
hierfür nicht erforderlich. Zudem genüge das eingereichte ärztliche Zeugnis den Anforderungen
nicht. Ausserdem sei bei Vertretungen durch juristische Personen jeweils sicherzustellen, dass
bei Abwesenheiten ein anderer Mitarbeiter einspringen könne. Damit die B._ AG alles
Notwendige in die Wege leiten könne, werde eine letzte Nachfrist bis am 20. März 2019
gewährt.
H. Weder innerhalb der Nachfrist noch danach sind bei der Steuerrekurskommission weitere Eingaben der B._ AG oder der Rekurrentin eingegangen.

Die Steuerrekurskommission zieht in Erwägung:
1. Einspracheentscheide der Steuerverwaltung betreffend die Einkommens- und Vermögensveranlagung können bei der Steuerrekurskommission durch Rekurs bzw.
Beschwerde angefochten werden (Art. 195 ff. des Steuergesetzes vom 21. Mai 2000 [StG;
BSG 661.11] und Art. 140 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte
Bundessteuer [DBG; SR 642.11] i.V.m. Art. 9 der Verordnung vom 18. Oktober 2000 über den
Vollzug der direkten Bundessteuer [BStV; BSG 668.11]). Die Steuerrekurskommission ist
deshalb sachlich und örtlich zuständig. Die Rekurrentin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit
ihren Anträgen nicht durchgedrungen. Sie ist daher beschwert und zur Anfechtung befugt
(Art. 195 Abs. 2 StG und Art. 140 ff. DBG i.V.m. Art. 3 BStV i.V.m. Art. 86 und 65 des Gesetzes
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]).
1.1 Vorliegend ist indes fraglich, ob die Frist zur Erhebung von Rekurs und Beschwerde eingehalten wurde. Zudem ist unklar, ob zwischen der B._ AG und der Rekurrentin
tatsächlich ein Vertretungsverhältnis besteht.
1.2 Für die kantonalen Steuern bestimmt Art. 196 Abs. 1 StG, dass der Rekurs innert 30 Tagen seit der Eröffnung der Einspracheentscheide bei der Steuerrekurskommission schriftlich
einzureichen ist. Art. 140 Abs. 1 DBG enthält sinngemäss die gleiche Regelung für die direkte
Bundessteuer. Die Rechtsmittelfrist ist eine gesetzliche Frist und kann deshalb nicht verlängert
werden (Art. 161 Abs. 1 StG sowie Art. 119 Abs. 1 DBG). Die Frist beginnt am Tag nach der
Eröffnung zu laufen (Art. 151 StG i.V.m. Art. 41 Abs. 1 VRPG; Art. 133 Abs. 1 DBG). Wird ein
Recht nicht innerhalb dieser Frist geltend gemacht, so geht dieses Recht unter und auf den
Rekurs bzw. die Beschwerde wird nicht eingetreten.
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1.3 Die Einspracheentscheide vom 4. Dezember 2018 wurden der Rekurrentin unbestrittenermassen (spätestens) am 5. Dezember 2018 zugestellt (Rekursschrift vom
15.1.2019, S. 2, "Frist"). Der Fristenlauf beginnt jeweils am Folgetag der Zustellung (Art. 151
StG i.V.m. Art. 41 Abs. 1 VRPG; Art. 133 Abs. 1 DBG). Damit hat die Rechtsmittelfrist am
6. Dezember 2018 begonnen und am Freitag, den 4. Januar 2019, geendet. Das
Rekursschreiben wurde erst am 16. Januar 2019 bei der Post aufgegeben.
1.4 Die B._ AG führt aus, die 30-tägige Rekursfrist sei aufgrund der Gerichtsferien gemäss Art. 145 der Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 (ZPO;
SR 272) vom 18. Dezember 2018 bis zum 2. Januar 2019 stillgestanden und habe damit erst
am 21. Januar 2019 geendet. Demnach seien der Rekurs und die Beschwerde rechtzeitig
erhoben worden.
1.5 Die B._ AG bezieht sich in ihren Ausführungen auf die ZPO. Die darin enthaltenen Bestimmungen sind gemäss Art. 1 ZPO auf das Verfahren der kantonalen
Instanzen der streitigen Zivilsachen (Bst. a), gerichtliche Anordnungen der freiwilligen
Gerichtsbarkeit (Bst. b), gerichtliche Angelegenheiten des Schuldbetreibungs- und
Konkursrechts (Bst. c) sowie die Schiedsgerichtsbarkeit (Bst. d) anwendbar. Auf öffentlich-
rechtliche Gerichtsverfahren findet die ZPO somit keine Anwendung, es sei denn, es werde
explizit darauf verwiesen, wie dies beispielsweise bei einem Gesuch um unentgeltliche
Rechtspflege der Fall ist (Art. 112 Abs. 2 VRPG).
1.6 Die Steuergesetze enthalten eigene Verfahrensbestimmungen. Weder im DBG noch im StG sind Gerichtsferien vorgesehen. Soweit das Bundesrecht nichts Anderes bestimmt, richtet
sich das Verfahren auch bezüglich der direkten Bundessteuer nach dem StG (Art. 104 DBG
i.V.m. Art. 271 StG i.V.m. Art. 3 der Verordnung über den Vollzug der direkten Bundessteuer
vom 18. Oktober 2000 [BStV, BSG 668.11]). Wo das StG nichts Anderes bestimmt, gilt zudem
gemäss Art. 151 StG das VRPG. Auch das VRPG enthält keine Regelung bezüglich
Gerichtsferien, weshalb solche auf das steuerrechtliche Verfahren keine Anwendung finden.
Damit ist die Frist zur Erhebung von Rekurs und Beschwerde vorliegend nicht eingehalten
worden.
1.7 Wird eine gesetzliche Frist verpasst, ist dieses Fristversäumnis ausnahmsweise entschuldbar, wenn die steuerpflichtige Person nachweist, dass sie durch Militärdienst,
Krankheit, Landesabwesenheit oder andere erhebliche Gründe am rechtzeitigen Handeln
verhindert war und gleichzeitig die versäumte Handlung innert 30 Tagen seit Wegfall des
Hindernisses nachholt (Art. 161 Abs. 3 StG und Art. 140 Abs. 4 i.V.m. Art. 133 Abs. 3 DBG).
Trotz mehrfacher Aufforderungen, Entschuldigungsgründe einzureichen (vgl. die Schreiben vom
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17.1.2019 [Bst. C], 7.2.2019 [Bst. E] und 28.2.2019 [Bst. G]) und entsprechender zweimaliger
Fristverlängerungen sind bis zum Ablauf der zweiten Nachfrist am 20. März 2019 (Bst. G und H)
keine Ausführungen hierzu eingereicht worden. Einziges (sinngemässes) Vorbringen der
B._ AG bleibt daher der Irrtum über das Bestehen von Gerichtsferien und somit eines
Fristenstillstands vom 18. Dezember 2018 bis zum 2. Januar 2019. Als Hinderungsgrund nennt
das Gesetz keine abschliessende Aufzählung, sondern lässt auch "andere erhebliche Gründe"
gelten (Art. 133 Abs. 3 DBG; Art. 161 Abs. 3 StG). Gemeint sind damit vom Willen der
steuerpflichtigen Person oder ihres Vertreters unabhängige Umstände, welche ein
zeitgerechtes Handeln verunmöglichen (sog. objektive Unmöglichkeit). Darunter fallen etwa ein
Todesfall in der Familie oder eine unrichtige Rechtsmittelbelehrung, nicht aber zum Beispiel
eine Arbeitsüberlastung, welche eine bloss subjektive Unmöglichkeit darstellt (vgl.
Zweifel/Hunziker, Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die
direkte Bundessteuer [DBG], 3. Aufl., 2017, N. 19 zu Art. 133 DBG). Ein Irrtum über die
Fristberechnung, die Geltung der Gerichtsferien oder ein Rechtsirrtum im Allgemeinen stellt
daher keinen Fristwiederherstellungsgrund dar (vgl. BGer 2A.70/2006 vom 15.2.2006, E. 4 mit
Hinweisen; BGer 2C_407/2012 vom 23.11.2012, E. 3.2). Dementsprechend kann auf den
Rekurs und die Beschwerde nicht eingetreten werden.
1.8 Da auf den Rekurs und die Beschwerde nicht eingetreten werden kann, fallen die vorliegenden Entscheide in die einzelrichterliche Zuständigkeit (Art. 70 Abs. 4 Bst. a des
Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der
Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).
2. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird grundsätzlich die Rekurrentin kostenpflichtig. Sie hat die gesamten Verfahrenskosten zu tragen einschliesslich allfälliger Auslagen für
Gutachten oder andere externe Kosten (Art. 144 Abs. 1 und 5 DBG sowie Art. 200 Abs. 1 StG
i.V.m. Art. 1, 2, 53, 58 und 59 des Dekrets vom 24. März 2010 betreffend die Verfahrenskosten
und die Verwaltungsgebühren der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft
[Verfahrenskostendekret, VKD; BSG 161.12]). Unklar bleibt, ob die B._ AG von der
Rekurrentin tatsächlich rechtsgültig zur Eingabe an die Steuerrekurskommission bevollmächtigt
wurde. Sollte dies nicht zutreffen, könnten der Rekurrentin keine Verfahrenskosten auferlegt
werden.
2.1 Die B._ AG gibt an, eine entsprechende Vollmacht sei mit der Steuererklärung pro 2016 bei der Steuerverwaltung eingereicht worden. Dies trifft indes nicht zu. Auf dem
Formular 1 der Steuererklärung pro 2016 der Rekurrentin wurde lediglich vermerkt, dass
allfällige Rückfragen an die B._ AG zu richten seien. Wie auf diesem Formular
festgehalten ist, werden Verfügungen und Rechnungen weiterhin direkt der steuerpflichtigen
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Person zugestellt, wenn nicht eine separate schriftliche Vertretungsvollmacht beigelegt wird,
was vorliegend nicht geschehen ist. Dementsprechend wurden die Einspracheentscheide direkt
der Rekurrentin eröffnet (siehe Rekursbeilage "Nr. 1+2"), welche die Einsprache auch
persönlich erhoben hatte. Die fehlende Vollmacht ist ein Mangel, zu dessen Behebung
grundsätzlich eine Nachfrist nach Art. 197 Abs. 4 StG und Art. 140 Abs. 2 DBG anzusetzen ist.
Von einer solchen Nachfrist zur Verbesserung konnte vorliegend abgesehen werden, weil zum
einen die B._ AG in der Rekursschrift explizit erklärt hat, dass bereits eine Vollmacht
vorliege und zum anderen auf die Eingabe nach dem hiervor Ausgeführten ohnehin nicht
eingetreten werden kann. Der Rekurrentin ist aus dem Verzicht auf die Nachfrist zur
Verbesserung kein Rechtsnachteil erwachsen, weil auch sie selber nicht innert der
Rechtsmittelfrist gehandelt hat.
2.2 Da der Rekurrentin mangels rechtsgültiger Vertretung keine Verfahrenskosten auferlegt werden können, ist zu prüfen, wer diese zu tragen hat. Die B._ AG ist von der
Steuerrekurskommission bereits mit der Eingangsbestätigung vom 17. Januar 2019 darauf
hingewiesen worden, dass sich das Verfahren nicht nach der ZPO richtet und daher kein
Fristenstillstand zu beachten ist. Gleichzeitig ist die B._ AG darüber informiert worden,
dass ein allfälliger Nichteintretensentscheid die Auferlegung von Verfahrenskosten zur Folge
haben werde. Ungeachtet der offensichtlichen Aussichtslosigkeit der eingelegten Rechtsmittel
hat die B._ AG diese nicht zurückgezogen, sondern im Gegenteil mit zwei
Fristerstreckungsgesuchen vom 6. Februar 2019 und vom 27. Februar 2019 sinngemäss
erklärt, das Verfahren fortsetzen zu wollen.
2.3 Die Auferlegung von Verfahrenskosten nach dem Verursacherprinzip ist in den anwendbaren Normen verankert: So können die Verfahrenskosten ausnahmsweise der
obsiegenden Partei auferlegt werden, wenn sie diese verursacht hat (Art. 200 Abs. 2 StG;
Art. 144 Abs. 2 DBG). Nach Art. 108 Abs. 1 VRPG kann von der Auferlegung der Kosten an die
unterliegende Partei abgesehen werden, sofern das prozessuale Verhalten einer Partei eine
andere Verlegung gebiete. Allerdings enthalten weder die Steuergesetze noch das VRPG eine
allgemeine Bestimmung, wonach unnötige Kosten vom Verursacher (ungeachtet einer
allfälligen Parteistellung) zu bezahlen sind, dies im Gegensatz zu anderen
Verfahrensordnungen (Art. 108 ZPO; Art. 66 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005
über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110]). Im vorliegenden Fall gilt
es jedoch zu berücksichtigen, dass die B._ AG durch ihren ausdrücklichen Verweis auf
die angeblich bereits gegenüber der Steuerverwaltung eingereichte Vollmacht den Anschein
erweckt hat, für eine Partei zu handeln. Im Übrigen stimmen die bernischen Bestimmungen
bezüglich Auferlegung von Verfahrenskosten materiell weitgehend mit denjenigen des
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Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Zürich (VRG-ZH;
Ordnungsnummer 175.2) überein. Dessen § 13 Abs. 2 sieht vor, dass Kosten, die ein Beteiligter
durch Verletzung von Verfahrensvorschriften oder durch nachträgliches Vorbringen solcher
Tatsachen oder Beweismittel verursacht, die er schon früher hätte geltend machen können,
dem Beteiligten ohne Rücksicht auf den Ausgang des Verfahrens zu überbinden sind. Gestützt
auf diese Norm können Verfahrenskosten einem Rechtsvertreter auferlegt werden, der bei
Beachtung elementarster Sorgfalt die Unzulässigkeit des Rechtsmittels hätte erkennen müssen
oder die Beschwerde ohne Vertretungsvollmacht führte (Kaspar Plüss in: Alain Griffel [Hrsg.],
Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 3. Aufl., Zürich 2014,
N. 60 zu § 13 VRG-ZH, mit Hinweisen). Die B._ AG erfüllt im vorliegenden Fall gleich
beide genannten Voraussetzungen. Es ist gerechtfertigt, die Kosten des Verfahrens vor der
Steuerrekurskommission, welche auf eine minimale Pauschalgebühr von CHF 200.-- festgesetzt
werden, der B._ AG aufzuerlegen.
2.4 Da die Rekurrentin im vorliegenden Fall unterliegt, werden keine Parteikosten gesprochen (Art. 200 Abs. 4 StG sowie Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom
20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG;
SR 172.021]).