Decision ID: b7f67541-a011-5133-96e3-c6d5ae536b85
Year: 2020
Language: de
Court: SG_VG
Chamber: SG_VG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
Mit Meldung vom 7. September 2019 ersuchte der Verein Z._ die Politische Gemeinde
K._ um Bewilligung eines regionalen Orientierungslaufs (OL) am 13. April 2020
(Ostermontag) im Gebiet um das Kloster S._. Der Verein gab an, mit
400 Teilnehmenden und einer Veranstaltungsdauer von fünf Stunden zu rechnen,
wobei die Posten im Gelände am Morgen bzw. am Vorabend gesetzt würden (vgl.
act. 9/7/3). Am 27. September 2019 forderte das für die Beurteilung einer
bewilligungspflichtigen Veranstaltung zuständige Kantonsforstamt (KFA) verschiedene
kantonale Stellen, die politische Gemeinde sowie P._ und die Sektion St. Gallen des
WWF Schweiz zur Stellungnahme auf (act. 9/7/2). In der Folge teilte unter anderem der
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 3/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
WWF St. Gallen mit, der OL-Perimeter schliesse Naturschutzgebiete, sensible
Lebensräume sowie ein Lebensraumschongebiet ein. Somit seien in Absprache mit der
Wildhut bzw. dem Amt für Natur, Jagd und Fischerei (ANJF) entsprechende
Sperrgebiete auszuscheiden resp. geeignete Postenregionen zu bezeichnen; besser
wäre jedoch, einen weniger problematischen OL-Perimeter zu suchen (act. 9/7/10). Das
ANJF und die betroffenen Förster der Waldregion U._ erhoben ebenfalls Einwände
gegen die Durchführung des Laufes im geplanten OL-Perimeter (vgl. act. 9/7/18, 20).
Am 28. November 2019 verfügte das KFA, der regionale Orientierungslauf vom 13. April
2020 im geplanten Perimeter werde nicht bewilligt (act. 9/1).
B.
Gegen die Verfügung vom 28. November 2019 erhob der Verein Z._ mit Eingabe vom
11. Dezember 2019 Rekurs beim Volkswirtschaftsdepartment des Kantons St. Gallen
(act. 9/2). Das Departement hob mit Entscheid vom 25. Februar 2020 die angefochtene
Verfügung in teilweiser Gutheissung des Rekurses auf und wies die Angelegenheit zu
neuer Entscheidung im Sinn der Erwägungen an das KFA zurück (vgl. act. 2).
C.
Mit Eingabe vom 12. März 2020 und Ergänzung vom 29. April 2020 erhob die Stiftung
WWF Schweiz (Beschwerdeführerin), vertreten durch das WWF-Regiobüro Thurgau-
St. Gallen-Appenzell, gegen den am 27. Februar 2020 zugestellten Entscheid des
Volkswirtschaftsdepartements (Vorinstanz) Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit
dem Antrag, unter Kosten- und Entschädigungsfolge sei der angefochtene Entscheid
aufzuheben und die Angelegenheit unter zusätzlichen Anweisungen im Sinn der
Beschwerdebegründung – die sensiblen Wildlebensräume seien ebenfalls als
Sperrgebiete zu bezeichnen – zur neuen Entscheidung an das KFA zurückzuweisen
(act. 1, 5). Mit Vernehmlassung vom 12. Mai 2020 beantragte die Vorinstanz, auf die
Beschwerde sei nicht einzutreten, allenfalls sei die Beschwerde abzuweisen (act. 8).
Der Verein Z._ (Beschwerdegegner) schloss sich mit Eingabe vom 5. Juni 2020 unter
Kosten- und Entschädigungsfolgen den Anträgen der Vorinstanz an (act. 11). Mit
Eingabe vom 2. Juli 2020 äusserte sich die Beschwerdeführerin zu den
Vernehmlassungen von Vorinstanz und Beschwerdegegner (act. 15); dazu nahm
Letzterer mit Eingabe vom 27. Juli 2020 Stellung, welche den Verfahrensbeteiligten zur
Kenntnis gebracht wurde (act. 19).
Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten, den angefochtenen Entscheid und die
Akten ist – soweit notwendig – in den nachstehenden Erwägungen einzugehen.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 4/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1.
Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59 Abs. 1 des
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege; sGS 951.1, VRP). Die Beschwerde wurde
mit Eingabe vom 12. März 2020 rechtzeitig erhoben und erfüllt zusammen mit der
Ergänzung vom 29. April 2020 formal wie inhaltlich die gesetzlichen Anforderungen
(Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP).
1.1. bis
Der Bundesgesetzgeber hat für verschiedene Gebiete – vorab im Natur-, Heimat- und
Umweltschutz – abstrakte Beschwerderechte für Organisationen geschaffen. Die
Legitimation richtet sich dabei ausschliesslich nach jenen Vorschriften. Die
Voraussetzungen von Art. 45 VRP bzw. Art. 89 des Bundesgesetzes über das
Bundesgericht (SR 173.110, BGG) kommen in diesem Bereich nicht zum Tragen. So
müssen die Organisationen weder ein eigenes schutzwürdiges Interesse noch die
Wahrung der Interessen ihrer Mitglieder geltend machen. Es reicht ein nach Massgabe
der jeweiligen Bestimmung definiertes abstraktes Interesse, das sich aus umwelt- oder
sozialrechtlichen Anliegen ergibt. Daher ist in Fällen wie dem vorliegenden auch von
einer "ideellen" Verbandsbeschwerde die Rede (vgl. Geisser/Zogg, in: Rizvi/Schindler/
Cavelti [Hrsg.], Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege, Praxiskommentar, Zürich/St.
Gallen 2020, N 32 zu Art. 45 VRP; B. Waldmann, in: Niggli/Uebersax/Wiprächtiger/
Kneubühler [Hrsg.], Basler Kommentar Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N 69 zu
Art. 89 BGG).
Gemäss Art. 46 Abs. 3 des Bundesgesetzes über den Wald (Waldgesetz, SR 921.0,
WaG) richtet sich das Beschwerderecht der Kantone, Gemeinden und Vereinigungen
für Natur- und Heimatschutz nach Art. 12-12g des Bundesgesetzes über den Natur-
und Heimatschutz (SR 451, NHG). Demnach steht Organisationen, die sich dem
Naturschutz, dem Heimatschutz, der Denkmalpflege oder verwandten Zielen widmen,
das (Verbands-)Beschwerderecht gegen Verfügungen der kantonalen Behörden oder
der Bundesbehörden zu, wenn sie gesamtschweizerisch tätig sind und ideelle Zwecke
verfolgen; der Rechtsbereich, auf den sich die Rügen beziehen, muss seit mindestens
zehn Jahren Gegenstand ihres statutarischen Zwecks bilden (vgl. Art. 12 Abs. 1 Ingress
und lit. b sowie Abs. 2 NHG). Die Beschwerdeführerin gehört zu den nach dieser
Bestimmung vom Bundesrat bezeichneten, beschwerdeberechtigten Organisation
1.2.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 5/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
(Art. 12 Abs. 3 NHG in Verbindung mit Ziffer 3 des Anhangs zu Art. 1 der Verordnung
über die Bezeichnung der im Bereich des Umweltschutzes sowie des Natur- und
Heimatschutzes beschwerdeberechtigten Organisationen; SR 814.076, VBO). Dass
sich die 1972 als Stiftung im Handelsregister eingetragene Beschwerdeführerin
entsprechend ihrer Zweckumschreibung seit mehr als zehn Jahren für die weltweite
Erhaltung der natürlichen Umwelt und ihrer verschiedenen Erscheinungsformen
einsetzt, ist zu Recht unbestritten (vgl. Handelsregisterauszug, www.zefix.ch; vgl. auch
VerwGE B 2016/2 vom 20. Januar 2017 E. 1.2.1).
Die Vorinstanz hob auf Rekurs des Beschwerdegegners hin die Verfügung des KFA
(Nichterteilung der Bewilligung zur Durchführung eines OL's) in teilweiser Gutheissung
auf und wies die Angelegenheit zu neuer Entscheidung im Sinn der Erwägungen an das
KFA zurück.
1.3.
Bei einem Rückweisungsentscheid wie dem vorliegend angefochtenen handelt es sich
grundsätzlich um einen Vor- bzw. Zwischenentscheid. Dieser ist nur ausnahmsweise
als (anfechtbarer) Endentscheid zu behandeln, nämlich dann, wenn er die im Verfahren
aufgeworfenen Streitfragen entscheidet und verbindliche Weisungen für die
Neubeurteilung erlässt. Ein Rückweisungsentscheid ist aber dann als (noch nicht
mittels Beschwerde anfechtbarer) Zwischenentscheid zu betrachten, wenn die
Angelegenheit zu neuer Entscheidung – d.h. mit offenem Ausgang – zurückgewiesen
wird; ohne dass also bestimmte Streitfragen abschliessend entschieden werden und
der Vorinstanz für ihren Entscheid eine gewisse Entscheidungsfreiheit bleibt (Cavelti/
Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen – dargestellt an den Verfahren
vor dem Verwaltungsgericht, 2. Aufl. 2003, Rz. 1036; T. Kamber, in: Rizvi/Schindler/
Cavelti [Hrsg.], a.a.O., N 23 zu Art. 56 VRP). Auf Bundesebene befasst sich Art. 82 lit. a
in Verbindung mit Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG mit der Anfechtbarkeit von Vor- und
Zwischenentscheiden mit Beschwerde vor Bundesgericht. Mit Blick auf das in Art. 93
Abs. 1 lit. a BGG festgehaltene Erfordernis des nicht wieder gutzumachenden Nachteils
gilt es, ebenfalls die verschiedenen Konstellationen betreffend die Rückweisung zu
unterscheiden: Dient die Rückweisung einzig noch der Umsetzung des vom
vorinstanzlichen Gericht Angeordneten und verbleibt somit kein
Entscheidungsspielraum mehr, handelt es sich materiell nicht – wie bei
Rückweisungsentscheiden sonst grundsätzlich der Fall – um einen Zwischenentscheid,
gegen den ein Rechtsmittel letztinstanzlich bloss unter den Voraussetzungen von
Art. 93 Abs. 1 BGG zulässig ist, sondern um einen von beiden Parteien anfechtbaren
1.3.1.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 6/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Enthält der Rückweisungsentscheid
demgegenüber Anordnungen, die den Beurteilungsspielraum der Verwaltung zwar
nicht gänzlich, aber doch wesentlich einschränken, stellt er einen Zwischenentscheid
dar. Dieser bewirkt in der Regel keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil, weil die
rechtsuchende Person ihn später zusammen mit dem neu zu fällenden Endentscheid
anfechten können wird (vgl. BGer 9C_736/2019 vom 13. Mai 2020 E. 3.4; vgl. zum
Ganzen ausführlich VerwGE B 2018/227 vom 19. August 2019 E. 1.3-1.5 mit weiteren
Hinweisen). Im Lichte des Dargelegten ist zu prüfen, ob der angefochtene
Rückweisungsentscheid anfechtbar und bejahendenfalls einer beschwerdeweisen
Prüfung durch das angerufene Gericht zugänglich ist. Verneinendenfalls wäre auf die
Beschwerde nicht einzutreten.
Im angefochtenen Rückweisungsentscheid führte die Vorinstanz zur Begründung im
Wesentlichen aus, die sich im geplanten OL-Perimeter befindenden sensiblen
Wildlebensräume stünden der Durchführung einer OL-Veranstaltung im vorgesehenen
Zeitpunkt nicht entgegen; der geplante OL könnte – unter Auflagen oder
Bedingungen – grundsätzlich bewilligt werden (E. 5.2 des angefochtenen Entscheids,
act. 2). Dagegen sei die Durchführung der OL-Veranstaltung im Lebensraum
schutzwürdiger Tiere bzw. im Lebensraumschongebiet verboten, weshalb das KFA
dem Beschwerdegegner die Bewilligung diesbezüglich zu Recht nicht erteilt habe. Im
Sinn einer milderen Massnahme könne das Betretungsverbot durchgesetzt werden,
indem im geplanten OL-Perimeter und auf den verwendeten OL-Karten – nebst dem
Naturschutzgebiet – auch der (kommunale) Lebensraum schutzwürdiger Tiere bzw. das
(kommunale) Lebensraumschongebiet mittels Auflage als Sperrgebiet bezeichnet
werde; zudem sei mittels Auflage sicherzustellen, dass die Streckenführung und die
Posten unter Beizug des zuständigen Wildhüters und Regional- bzw. Revierförsters
festzulegen seien (E. 6.3 des angefochtenen Entscheids, act. 2).
1.3.2.
Die Beschwerdeführerin wehrt sich nicht grundsätzlich gegen die Durchführung eines
OL in einem sensiblen Wildlebensraum des Typs A. Sie stellt jedoch in Abrede, dass
der OL im besagten Gebiet auf bestehenden Wegen durchgeführt werde. Wie es sich
damit verhält, oder ob nicht bspw. mittels angepasster Bahnlegung und Festlegung
von die Teilnehmenden lenkenden Postenstandorten, Ausscheidung und Bezeichnung
von Sperrgebieten auf der Karte und im Gelände sichergestellt werden kann, dass die
Teilnehmenden das besagte Gebiet auf Wegen durchqueren werden, hat die Vorinstanz
mit dem angefochtenen Entscheid jedoch nicht abschliessend beurteilt. Dem KFA
1.3.3.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 7/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
verbleibt jedenfalls bei der weiteren Behandlung des Gesuches ein erheblicher
Entscheidungsspielraum, indem es im Zusammenhang mit der Bahnlegung und
Streckenführungen in besagtem Gebiet, dem Bestimmen und Setzen der Posten unter
Beizug des zuständigen Wildhüters sowie des Regional- bzw. Revierförsters unter
Berücksichtigung des Zeitpunktes des OL's im Jahreslauf, der mutmasslichen
Teilnehmerzahl, der vorgesehenen Läuferkategorien, der vom Veranstalter
vorgesehenen organisatorischen und administrativen Vorkehren (bspw. durch
Ausscheidung und grafische Bezeichnungen der Sperrgebiete auf der Karte und/oder
mittels Absperrbändern im Gelände, Hinweise in den Ausschreibungsunterlagen, etc.)
geeignete Auflagen und Bedingungen zu erlassen hat. So ist beispielsweise denkbar,
dass – sofern angezeigt – die Streckenführung derart gelegt werden kann, dass mittels
entsprechender Postensetzung und Organisation sichergestellt wird, dass die
Teilnehmenden den Bereich der sensiblen Wildlebensräume auf bestehenden Wegen
durchqueren. Dabei wird das KFA auch die Jahreszeit, in welcher die Veranstaltung
geplant ist, und die jeweils unterschiedlichen Schutzgrade zu berücksichtigen und die
privaten Interessen der Waldeigentümer bei der Beurteilung miteinzubeziehen haben.
Bei dieser Sachlage wird unschwer klar, dass es sich bei dem vorliegend
angefochtenen Entscheid um einen Zwischenentscheid handelt, der zwar das KFA zum
Erlass einer Verfügung anhält, jedoch in materieller Hinsicht betreffend die Prüfung der
von der Beschwerdeführerin aufgeworfenen Streitfragen keine Bindungswirkung
entfaltet. Entsprechend entsteht der Beschwerdeführerin derzeit auch kein nicht
wiedergutzumachender Nachteil, weil sie dannzumal die mit einer allfälligen (unter
Auflagen und Bedingungen) erteilten Bewilligung zur Durchführung eines OL's (bspw.
Regional) im besagten Perimeter anfechten kann. Dies erscheint umso mehr geboten,
als nicht per se die grundsätzliche Zulässigkeit der Durchführung eines OL's in dem
von der OL-Karte erfassten Gebietsperimeter in Frage steht, sondern wie die
ausgeschiedenen sensiblen Wildlebensräume und Naturschutzgebiete im Rahmen
ihres Schutzzieles vor unerwünschten Beeinträchtigungen durch Waldnutzer
(vorliegend Teilnehmende eines OL's) geschützt werden können.
Zusammenfassend ergibt sich somit, dass kein anfechtbarer Zwischenentscheid
vorliegt, weshalb bereits daher auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.
1.3.4.
Der vorgesehene regionale OL hätte am 13. April 2020 durchgeführt werden sollen. Da
das Datum zwischenzeitlich verstrichen ist und der Anlass aufgrund der Massnahmen
1.4.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 8/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
2.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens – das Nichteintreten mangels
Beschwerdebefugnis kommt einer Abweisung der Beschwerde gleich – bezahlt die
Beschwerdeführerin die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens (Art. 95 Abs. 1
VRP). Eine Entscheidgebühr von CHF 2'000 erscheint angemessen (Art. 7 Ziff. 222 der
Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Sie ist mit dem von der Beschwerdeführerin
in der gleichen Höhe geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen.
Der Beschwerdegegner hat seinen Antrag zwar unter Entschädigungsfolge gestellt. Er
ist jedoch nicht anwaltlich vertreten und die Voraussetzungen für die (ausnahmsweise)
Zusprechung der beantragten Umtriebsentschädigung sind nicht erfüllt (vgl. BGer
5A_20/2017 vom 29. November 2017 E. 10 mit Hinweis auf BGE 110 V 132 E. 4d; vgl.
auch VerwGE B 2018/171 vom 21. Januar 2019 E. 4 mit Hinweis auf VerwGE
B 2013/178 vom 12. Februar 2014 E. 4.4). Ausseramtliche Kosten sind folglich nicht zu
entschädigen (Art. 98 Abs. 1 und Art. 98 VRP).