Decision ID: c5e2fb4d-36e1-4cf5-b66e-55e79d471622
Year: 2015
Language: de
Court: GR_VG
Chamber: GR_VG_001
Canton: GR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

bestmöglich nachgekommen. Für die Feststellung des Sachverhalts im
Verwaltungsverfahren gelte aber die Untersuchungsmaxime. Die
Vorinstanz habe die vom Beschwerdeführer eingereichten Akten zu
Unrecht als nicht aussagekräftig zurückgewiesen. Es sei schwierig, einen
Lebensmittelpunkt einzig aufgrund von Akten zu belegen. Hingegen
könnten die angebotenen Zeugen erklären, dass sich der
Beschwerdeführer mehrheitlich in O.2._ aufhalte.
7. Die vom Beschwerdeführer beantragte aufschiebende Wirkung der
Beschwerde wurde vom Instruktionsrichter mit prozessleitender
Verfügung vom 9. Januar 2014 gewährt.
8. Das DJSG (nachfolgend Beschwerdegegner) schloss in seiner
Vernehmlassung vom 22. Januar 2014 auf Abweisung der Beschwerde.
Der Beschwerdeführer habe im Verwaltungsverfahren unter Berufung auf
die Privatsphäre das Einlegen von Dokumenten verweigert. Erst im
Beschwerdeverfahren vor dem Verwaltungsgericht habe er diesen
Standpunkt aufgegeben und zusätzliche Beweismittel eingelegt.
Gleichzeitig verweise er auf die Schwierigkeit der Beweisführung, welche
er indes selber durch die Verletzung der Mitwirkungspflicht verursacht
habe. Sollten die neuen Beweismittel zu einer anderen Beurteilung der
Situation durch das Verwaltungsgericht führen, so wäre dies in der
Kostenverteilung zu berücksichtigen. Auf die beantragten
Zeugeneinvernahmen sei zu verzichten, da von den Zeugen keine
wesentlichen neuen Erkenntnisse zu erwarten seien, zumal sich von der
Mehrheit der Zeugen bereits eine schriftliche Stellungnahme bei den
Akten befinde. Diese Stellungnahmen seien zudem geprägt von
Ausdrücken wie "öfters", "immer wieder" und "regelmässig", was keinen
Rückschluss auf einen mehrheitlichen Aufenthalt des Beschwerdeführers
im O.4._ zulasse. Die eingelegten Kaufbelege seien kaum
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aussagekräftig. Auch die Stromrechnungen deuteten eher auf die
Nutzung der Wohnung als Ferienhaus hin. Aus den Bankbelegen
schliesslich seien nur sehr selten Bargeldbezüge ersichtlich und während
längerer Perioden gar keine. Wenn der Beschwerdeführer aber seine
Einkäufe nicht mit Bargeld bezahle, so müsse es andere Nachweise
geben, welche aber für den Beschwerdeführer offensichtlich nachteilig
seien, ansonsten er diese hätte einlegen können. Der Beschwerdeführer
habe im Verlaufe des Verfahrens viel behauptet und wenig belegt. Sein
Lebensmittelpunkt sei nicht in O.2._, sondern bei seiner Familie in
Deutschland.
9. Am 24. Februar 2014 hielt der Beschwerdeführer replicando an seinen
Anträgen fest und legte weitere Belege (Einkaufsbelege, Bankbelege etc.)
ein. Hinsichtlich der Zeugen möge es zwar zutreffen, dass diese für sich
allein genommen keinen mehrheitlichen Aufenthalt des
Beschwerdeführers in der Schweiz belegen könnten − ein solcher ergebe
sich indes aus dem Gesamtbild sämtlicher Zeugen. In der von ihm
bewohnten Liegenschaft werde keine separate Heizkostenabrechnung
erstellt. Die wenigen Bargeldbezüge rührten daher, dass er für Einkäufe
eine Kreditkarte verwende, welche über das Geschäft abgerechnet
werde. Seit dem negativen Entscheid des Beschwerdegegners habe er
einige Einkaufsbelege aufbewahrt, welche eindeutig beweisen würden,
dass er sich mehrheitlich in der Schweiz aufhalte.
10. Der Beschwerdegegner weist in seiner Duplik vom 3. März 2014 noch
darauf hin, dass der Beschwerdeführer gemäss eigenen Aussagen seine
Einkäufe mit der Kreditkarte tätige. Folglich müssten Belege vorhanden
sein. Da er diese aber nicht einlege sei anzunehmen, dass sie für den
Beschwerdeführer nachteilig seien.
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Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften
sowie in der angefochtenen Departementsverfügung vom 15., mitgeteilt
am 18. November 2013, wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden
Erwägungen eingegangen.

Das Gericht zieht in Erwägung:
1. a) Gemäss Art. 49 Abs. 1 lit. c des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100) beurteilt das
Verwaltungsgericht Beschwerden gegen Entscheide der kantonalen
Departemente, soweit diese nicht nach kantonalem oder
eidgenössischem Recht endgültig sind oder bei einer anderen Instanz
angefochten werden können. Die angefochtene Departementsverfügung
vom 15., mitgeteilt am 18. November 2013, mit welcher die vormalige
Feststellungsverfügung des AFM vom 10. Juli 2013, wonach die
Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers aufgrund eines
mehrheitlichen Auslandaufenthaltes von Gesetzes wegen erloschen sei,
bestätigt worden ist, ist weder endgültig noch kann sie bei einer anderen
Instanz angefochten werden. Folglich stellt sie ein taugliches
Anfechtungsobjekt für ein Verfahren vor dem Verwaltungsgericht des
Kantons Graubünden dar. Als Adressat der angefochtenen Verfügung ist
der Beschwerdeführer berührt und weist ein schutzwürdiges Interesse an
deren Aufhebung auf (Art. 50 VRG). Auf die zudem frist- und formgerecht
eingereichte Beschwerde ist somit einzutreten.
b) Streitig und zu prüfen ist die Rechtmässigkeit der angefochtenen
Departementsverfügung. Dabei ist insbesondere die Frage zu
beantworten, ob der Beschwerdegegner die vom AFM aufgrund
mehrheitlichen Auslandaufenthaltes festgestellte Erlöschung der
Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers zu Recht bestätigt
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hat, oder ob ein Anspruch des Beschwerdeführers auf Verlängerung der
Kontrollfrist der Niederlassungsbewilligung C beständen hätte.
2. a) In beweisrechtlicher Hinsicht gilt es zunächst festzuhalten, dass der
Beschwerdeführer im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren das
noch vor der Vorinstanz gestellte Begehren, wonach die vom AFM beim
Gemeindesteueramt O.2._ edierten Steuerunterlagen aus dem
Recht zu weisen seien, fallengelassen hat. Folglich erübrigen sich weitere
Ausführungen zur Rechtmässigkeit der Auskunftserteilung durch das
Gemeindesteueramt O.2._ an das AFM.
b) Der Beschwerdeführer beantragt die Einvernahme diverser Freunde und
Nachbarn als Zeugen durch das streitberufene Gericht. Darauf kann
vorliegend indes verzichtet werden. Einerseits ist nicht ersichtlich, welche
neuen Erkenntnisse mittels einer Einvernahme der beantragten Zeugen
erlangt werden könnten, zumal sich von der Mehrheit dieser Zeugen
bereits eine schriftliche Stellungnahme bei den Akten befindet (vgl.
beschwerdegegnerische Akten [Bg-act.] I-7, I-8, I-13, I-14, I-15, I-33).
Anderseits sollten die angebotenen Zeugen gemäss Ausführungen des
Beschwerdeführers in seinen Rechtsschriften bestätigen, dass er sich
relativ oft und auch regelmässig im O.4._ aufhält. Dieser von den
Zeugen zu bestätigende relativ häufige bzw. regelmässige Aufenthalt des
Beschwerdeführers im O.4._ wird indes nicht einmal vom
Beschwerdegegner in Abrede gestellt. Dieser bestreitet lediglich, dass die
"regelmässige" Teilnahme des Beschwerdeführers beispielsweise am
E._, dem F._ oder dem 1. August geeignet sei, Aufschluss über
einen mehrheitlichen Aufenthalt im O.4._ zu geben, zumal die
Verwendung des Ausdrucks "regelmässig" begrifflich einem
"mehrheitlichen" Aufenthalt eher entgegen stehe. Vor diesem Hintergrund
kann in Anwendung der antizipierten Beweiswürdigung (vgl. BGE
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134 I 140 E.5.3, 127 V 491 E.1b, 124 V 90 E.4b, 122 V 157 E.1d) auf die
vom Beschwerdeführer beantragten Zeugeneinvernahmen verzichtet
werden.
3. a) Die Beurteilung der vorliegenden Angelegenheit richtet sich einerseits
nach dem Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer
(Ausländergesetz, AuG; SR 142.20). Als deutscher Staatsangehöriger
kann sich der Beschwerdeführer auch auf das Abkommen zwischen der
Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen
Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die
Freizügigkeit (Freizügigkeitsabkommen, FZA; SR 0.142.112.681) berufen.
Im Anwendungsbereich des FZA hat das AuG gemäss Art. 2 Abs. 2 AuG
nur insoweit Geltung, als das FZA keine abweichende Bestimmung
enthält oder das AuG günstigere Bestimmungen vorsieht. Die
ausländerrechtlichen Bestimmungen des FZA (insbesondere jene im
Anhang I) sind inhaltlich hinreichend bestimmt und klar, um als Grundlage
für den Entscheid im Einzelfall zu dienen, weshalb sie grundsätzlich
unmittelbar anwendbar sind. Auf eine Umsetzung des Abkommens ins
Landesrecht wurde infolgedessen verzichtet. Die entsprechenden
Ausführungsbestimmungen finden sich in der Verordnung über die
Einführung des freien Personenverkehrs (VEP; SR 142.203)
b) Im vorliegenden Fall steht das Erlöschen einer Niederlassungsbewilligung
C EG/EFTA zur Diskussion. Diese Bewilligung ist im FZA nicht geregelt;
dieses hat damit nur insoweit Bedeutung, als die Ausgestaltung des
Landesrechts nicht einen staatsvertraglich gewährleisteten Anspruch
vereiteln darf (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 2C_408/2010 vom
15. Dezember 2010 E.3). Gemäss Art. 5 VEP erhalten EG- und EFTA-
Angehörige eine unbefristete Niederlassungsbewilligung gestützt auf
Art. 34 AuG und die Artikel 60 - 63 der Verordnung über Zulassung,
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Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE; SR 142.201) sowie nach
Massgabe der von der Schweiz abgeschlossenen
Niederlassungsvereinbarungen (BGE 130 II 49 E.4.2. 129 II 249 E.3.3;
vgl. auch ZÜND/ARQUINT HILL, in: UEBERSAX/RUDIN/HUGI YAR/GEISER
[Hrsg.], Ausländerrecht, 2. Aufl., Basel 2009, Rz. 8.15). In Bezug auf das
Erlöschen der Niederlassungsbewilligung kann das FZA nicht gänzlich
vernachlässigt werden (Urteil des Bundesgerichtes 2C_408/2010 vom
15. Dezember 2010 E.3.2). Die Niederlassungsbewilligung EG/EFTA
erlischt gemäss Art. 61 Abs. 2 AuG (welcher in Bezug auf die
Niederlassungsbewilligung Art. 9 Abs. 3 lit. c des früheren
Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer
[aANAG; SR 142.20] entspricht) unter anderem dann, wenn sich der
Ausländer, ohne sich abzumelden, während sechs Monaten tatsächlich
im Ausland aufhält. Diese Regelung steht im Einklang mit dem FZA (vgl.
Art. 6 Abs. 5, Art. 12 Abs. 5 und Art. 24 Abs. 6 Anhang 1 FZA, wonach
Aufenthaltsunterbrechungen, die sechs aufeinander folgende Monate
nicht überschreiten, sowie eine durch Militärdienst gerechtfertigte
Abwesenheit die Gültigkeit der Aufenthaltserlaubnis nicht berühren). Nicht
entscheidend ist dabei, ob der Mittelpunkt der Lebensverhältnisse in der
Schweiz aufgegeben und stattdessen im Ausland ein neuer Wohnsitz
begründet wurde. Massgebend ist vielmehr das formale Kriterium des
sechsmonatigen Aufenthalts im Ausland. Auch das unfreiwillige Verweilen
im Ausland hat deshalb das Erlöschen der Bewilligung zur Folge (vgl.
Urteile des Bundesgerichtes 2C_461/2012 vom 7. November 2012
E.2.4.1, 2A.633/2006 vom 26. Januar 2007 E.3). Eine insgesamt
sechsmonatige Landesabwesenheit mit Unterbrüchen genügt hingegen
regelmässig nicht (BGE 112 Ib 1). Wiederum anders verhält es sich, wenn
der Ausländer während eines grösseren Zeitraums landesabwesend ist,
wobei er aber jeweils vor Ablauf von sechs Monaten für beschränkte Zeit
in die Schweiz zurückkehrt, dies aber bloss zu Geschäfts- oder
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Besuchszwecken tut (vgl. Art. 79 VZAE). Bei solchen Aufenthalten in der
Schweiz kann in der Regel nicht von einer Unterbrechung der
Landesabwesenheit gesprochen werden. Dies gilt unter Umständen
selbst dann, wenn der Ausländer in der Schweiz noch eine Wohnung zur
Verfügung hat. Bei solchen Verhältnissen (wiederholte längere
Aufenthalte im Heimatland über mehrere Jahre hinweg, unterbrochen
durch mehr oder weniger lange Anwesenheiten in der Schweiz) wird −
anders als üblicherweise − die Frage nach dem Lebensmittelpunkt zum
ausschlaggebenden Kriterium (BGE 120 Ib 369 E.2c und d; Urteile des
Bundesgerichtes 2C_831/2010 vom 27. Mai 2011 E.5.1, 2C_408/2010
vom 15. Dezember 2010 E.4, 2C_147/2010 vom 22. Juni 2010 E.5,
2A.31/2006 vom 8. Mai 2006 E.3.2; vgl. auch ZÜND/ARQUINT HILL, a.a.O.,
Rz. 8.9; HUNZIKER, in: CARONI/GÄCHTER /THURNHERR [Hrsg.],
Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG], Bern 2010,
Art. 61 Rz. 21; HUGI YAR, Von Trennungen, Härtefällen und Delikten −
Ausländerrechtliches rund um die Ehe- und Familiengemeinschaft, in:
Jahrbuch für Migrationsrecht 2012/2013,
ACHERMANN/AMARELLE/CARONI/EPINEY/KÄLIN/UEBERSAX [Hrsg.], Bern 2013,
S. 111 f.). Davon ist auch auszugehen, wenn sich ein Ausländer mit
Niederlassungsbewilligung, der in der Schweiz seinen Wohn- und
Arbeitsort hatte, ohne sich hier abzumelden, regelmässig zwischen einem
Ort im nahen Ausland und der Schweiz hin- und herzureisen beginnt, um
in der Schweiz weiterhin einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Andernfalls
wäre es im grenznahen Raum möglich, dass eine Person, welche in Tat
und Wahrheit Grenzgänger ist, ihren Wohnsitz im Sinne von Art. 23 des
Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB; SR 210) in der Schweiz fiktiv
beibehalten könnte (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichtes des Kantons St.
gallen B 2010/65 vom 16. September 2010 E.2.3.2, bestätigt durch das
Urteil des Bundesgerichtes 2C_831/2010 vom 27. Mai 2011).
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c) Bei verheirateten Personen befindet sich der Mittelpunkt der
Lebensbeziehungen üblicherweise am Wohnort der Familie und nicht am
Arbeitsort. Dies gilt auch für Personen, welche am Arbeitsort übernachten
und lediglich am Wochenende nach Hause fahren. Der
Wochenaufenthalts- und Arbeitsort wird zum Wohnsitz, wenn die Familie
bloss noch in grossen oder unregelmässigen Abständen besucht wird.
Lässt die Arbeitszeit häufigere Besuche nicht zu, so genügt eine
Rückkehr pro Monat zur Beibehaltung des Wohnsitzes am Wohnort der
Familie (STAEHELIN, in: HONSELL/VOGT/GEISTER [Hrsg.], Basler
Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 4. Aufl., Basel 2010, Art. 23 Rz. 11).
4. a) Der Beschwerdegegner hat die Beschwerde im vorinstanzlichen
Verfahren im Wesentlichen mit der Begründung abgewiesen, dass die
familiäre Bindung des Beschwerdeführers an seine Ehefrau und die
Kinder, welche in O.5._ in Deutschland lebten und auch dort zur
Schule gingen, schwer wiege. Auch wenn sich diese an gewissen
Wochenenden in O.2._ aufhielten, sei unbestritten, dass deren
Lebensmittelpunkt in Deutschland liege. Bereits dies sei als deutliches
Indiz dafür zu werten, dass auch der Beschwerdeführer selbst seinen
Lebensmittelpunkt in O.5._ in Deutschland habe. Diese
Ausführungen des Beschwerdegegners sind nicht zu beanstanden. Auch
das streitberufene Gericht ist der Ansicht, dass vorliegend aufgrund der
gegebenen Familiensituation darauf geschlossen werden kann, dass sich
der Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers in O.5._ in
Deutschland befindet. Dort leben seine Ehefrau und auch seine vier
Kinder, welche auch dort zur Schule gehen. Eine solche
Familienkonstellation bei gleichzeitigem Fehlen von besonderen Faktoren
wie gerichtliche Trennung, grosser Altersunterschied etc., welche
vorliegend indes nicht vorliegen, wie der Beschwerdeführer im Gesuch
um Verlängerung der Kontrollfrist der Niederlassungsbewilligung vom
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24. Januar 2013 selber bestätigte, indem er seinen Zivilstand mit
"verheiratet" deklarierte, führt zu einer natürlichen Vermutung des
Lebensmittelpunktes des Familienvaters am Wohnsitz seiner Familie.
Selbstverständlich ist diese Vermutung indes widerlegbar. Gemäss
Art. 90 Abs. 1 AuG sind Ausländerinnen und Ausländer verpflichtet, an
der Feststellung des massgebenden Sachverhalts mitzuwirken. Sie
müssen insbesondere zutreffende und vollständige Angaben über die für
die Regelung des Aufenthalts wesentlichen Tatsachen machen (Art. 90
Abs. 1 lit. a AuG) sowie die erforderlichen Beweismittel unverzüglich
einreichen oder sich darum bemühen, sie innerhalb einer angemessenen
Frist zu beschaffen (Art. 90 Abs. 1 lit. b AuG). Das Bundesgericht hat es
bei Personen, die sich zumindest zeitweise im Ausland aufhielten, aber
geltend machten, regelmässig in der Schweiz geweilt zu haben, als
zulässig erachtet, dass die kantonalen Behörden relativ einfach
beizubringende minimale Sachbeweise verlangten und damit
voraussetzten, dass der Standpunkt der ausländischen Person
einigermassen glaubhaft erscheine, bevor der Sachverhalt von Amtes
wegen weiter untersucht und weitere Sachbeweise abgenommen würden
(vgl. Urteil des Bundesgerichtes 2C_471/2012 vom 18. Januar 2013
E.4.2). In diesen Fällen ist es zulässig, aus der fehlenden Mitwirkung
darauf zu schliessen, dass die ausländische Person ihren
Lebensmittelpunkt ins Ausland verlegt hat (vgl. Urteil des
Verwaltungsgerichtes des Kantons Zürich VB.2014.00536 vom
3. Dezember 2014 E.5.3). Gemäss der soeben dargestellten
Gerichtspraxis hat daher in Fällen wie dem hier gegebenen, wo sich der
Beschwerdeführer häufig im Ausland aufhält und gleichzeitig geltend
macht, dass sein Lebensmittelpunkt nach wie vor in der Schweiz liege, in
erster Linie der Beschwerdeführer Belege beizubringen und nicht die
Behörde. Vorliegend hat der Beschwerdeführer indes sowohl im
Verfahren vor Erlass der angefochtenen Feststellungsverfügung des AFM
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vom 10. Juli 2013 als auch im anschliessenden
Verwaltungsbeschwerdeverfahren klar ungenügende Beweise erbracht.
 Im Verfahren, welches mit der Feststellungsverfügung des AFM vom 10. Juli 2013 seinen Abschluss fand, reichte der Beschwerdeführer lediglich Schätzungseröffnungen seiner Liegenschaften in O.2._ sowie drei schriftlich verfasste Aussagen von Freunden und Nachbarn bezüglich seines Aufenthalts in O.2._ ein. Dabei bestätigte die erste Person mit ihrer undatierten Aussage, dass der Beschwerdeführer zum vertrauten und engen Freundeskreis im O.4._ gehöre, sie sich ein- bis zweimal pro Monat sähen und im regen Kontakt stünden. Sie seien öfters gemeinsam mit ihren Familien und Kindern an den Wochenenden im O.4._ unterwegs. Die zweite (nicht unterzeichnete) Aussage vom März 2013 stammt von Nachbarn des Beschwerdeführers, welche bestätigten, dass sie den Beschwerdeführer seit jeher immer wieder in O.2._ anträfen. An Wochenenden sei oft die ganze Familie in O.2._ anwesend, während der Beschwerdeführer aus geschäftlichen Gründen regelmässig auch unter der Woche hier weile. Der Beschwerdeführer sei gut in O.2._ integriert und nehme am Dorfleben teil. Zudem sei er, teilweise auch mit seiner ganzen Familie, an lokalen Veranstaltungen und Sportevents dabei. Schliesslich bestätigte die dritte Person mit ihrer Aussage vom April 2013, dass der Beschwerdeführer zu seinem Freundeskreis zähle und er ihm regelmässig in O.2._ begegne. Da der Beschwerdeführer regelmässig in O.2._ weile, ergäben sich häufig Treffen und Begegnungen zu allen Jahreszeiten und unabhängig von der touristischen Saison. Dass diese drei schriftlichen verfassten Aussagen nicht auf eine mehrheitliche Anwesenheit bzw. einen Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers in O.2._ schliessen lassen, liegt auf der Hand und bedarf keiner weitergehenden Ausführungen.
 Im anschliessenden Verwaltungsbeschwerdeverfahren vor dem DJSG reichte der Beschwerdeführer sodann neben den bereits im Verfahren vor dem AFM eingereichten drei schriftlich verfassten Aussagen bezüglich seines Aufenthalts eine selbst erstellte Aufstellung über seine angeblichen Aufenthalte in O.2._ für die Jahre 2012 und 2013 (Januar bis Juli) sowie eine Kopie seines schweizerischen Führerausweises (aus dem Jahr 1997) mit dem Hinweis auf sein mit dem Kontrollschild GR Z._ eingelöstes Fahrzeug ein. Hinsichtlich der Aufstellung über seine Aufenthalte in O.2._ hat es der Beschwerdeführer indes unterlassen, seine Behauptungen mittels Beweismitteln zu untermauern. Dass der Führerausweis und das
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Kontrollschild nichts Wesentliches über den mehrheitlichen Aufenthalt des Beschwerdeführers aussagen, hat schliesslich bereits der Beschwerdegegner in der angefochtenen Verfügung korrekt dargelegt (vgl. die dortige E.4b in fine [S. 11 f.]). Folglich stellen aber auch die im Verwaltungsbeschwerdeverfahren vor dem DJSG eingereichten Unterlagen keinen Nachweis der mehrheitlichen Anwesenheit des Beschwerdeführers in O.2._ dar.
Trotz mehrfacher Aufforderung sowohl durch das AFM als auch das
DJSG hat es der Beschwerdeführer unterlassen, Unterlagen wie
Steuerveranlagungen, Bank/Postkontoauszüge,
Kreditkartenabrechnungen, Kaufquittungen von Schweizer Geschäften,
Auszüge aus Gesprächsjournalen etc. einzureichen, da sie zu stark in
seine Privatsphäre hineinreichen würden. Eingereicht hat er − wie
gesehen − lediglich Schätzungseröffnungen seiner Liegenschaften in
O.2._, drei (teilweise undatierte bzw. nicht unterzeichnete) schriftlich
verfasste Aussagen bezüglich seines Aufenthalts in O.2._, selbst
erstellte Aufstellungen seiner angeblichen Anwesenheit in O.2._
sowie eine Kopie seines schweizerischen Führerausweises. Diese
Unterlagen lassen indes allesamt nicht auf eine mehrheitliche
Anwesenheit bzw. einen Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers in
O.2._ schliessen. Zudem blieben auch die beschwerdeführerischen
Behauptungen, wonach sein üblicher Arbeitsort sowohl bei seiner bis
Dezember 2011 ausgeübten Tätigkeit bei der D._ GmbH als auch
bei der ab Januar 2012 ausgeübten Tätigkeit für die familieneigene
Gesellschaft A._ & Co. KG in O.2._ gewesen sei, vollkommen
unbewiesen. Insbesondere hat es der Beschwerdeführer unterlassen, mit
Beweismitteln (z.B. Arbeitsverträge, Stellenbeschreibung, Abrechnungen
etc.) zu unterlegen, dass er für die erwähnten, in Deutschland
domizilierten, Gesellschaften hauptsächlich in O.2._ tätig war bzw.
sich mehrheitlich dort aufgehalten hat. Folglich ist der Beschwerdeführer
aber seiner Mitwirkungspflicht im Sinne von Art. 90 AuG in den
vorinstanzlichen Verfahren nicht bzw. nur ungenügend nachgekommen.
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Die Folgen dieser Verletzung der Mitwirkungspflicht hat der
Beschwerdeführer − wie bereits der Beschwerdegegner in der
angefochtenen Verfügung zu Recht ausgeführt hat − selber zu tragen. Die
Behörden haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten selber Belege
gesammelt, um wenigstens in die Nähe eines Gesamtbildes zu kommen.
Was bis zum damaligen Zeitpunkt vorlag, genügte indes klarerweise
nicht, um die erwähnte Vermutung, wonach sich der Lebensmittelpunkt
des Beschwerdeführers aufgrund der gegebenen Familiensituation in
O.5._ in Deutschland befindet, zu widerlegen.
b) Im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren hat der Beschwerdeführer
nun noch einige zusätzliche Beweismittel beigebracht, welche indes − wie
nachfolgend dargestellt − ebenfalls nicht auf eine mehrheitliche
Anwesenheit bzw. einen Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers in
O.2._ schliessen lassen und damit das Gesamtbild nicht
entscheidend zu verändern vermögen. Aus der Gesamtkostenaufstellung
der Heizkosten (beschwerdeführerische Akten [Bf-act.] 3) ist zwar
ersichtlich, dass der Beschwerdeführer als Eigentümer der
Dachgeschosswohnung die höchsten Heizkosten des Hauses aufweist.
Dies muss jedoch − entgegen der beschwerdeführerischen Auffassung −
nicht zwingend heissen, dass die Wohnung tatsächlich auch ganzjährig
bewohnt ist, zumal es einerseits durchaus vorstellbar ist, dass die
Wohnung auch bei Abwesenheit des Beschwerdeführers weiter beheizt
wird und es anderseits in Dachwohnungen erfahrungsgemäss stets mehr
Heizkraft benötigt, um eine angenehme Raumtemperatur zu erzeugen.
Sodann ist der ausgewiesene Stromverbrauch (Bf-act. 4) für eine
Erstwohnung eher gering. Zählt man den Verbrauch zusammen und teilt
das Ergebnis durch die Anzahl Monate, so ergibt dies rund 97 kWh pro
Monat (2'712 kWh / 28 Monate) bzw. 1'164 kWh pro Jahr (12 x 97 kWh).
Der durchschnittliche Stromverbrauch für eine Wohnung in einem
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Mehrfamilienhaus (Einpersonenhaushalt in einer 2 - 4 Zimmerwohnung)
liegt indes bei rund 2'200 kWh pro Jahr (vgl. Typischer Haushalt-
Stromverbrauch, Schlussbericht des Eidgenössischen Departements für
Umwelt, Energie und Kommunikation [UVEK] vom 13. September 2013,
abrufbar unter: http://www.energieeffizienz.ch, zuletzt besucht am
20. März 2015). Folglich spricht aber auch der ausgewiesene
Stromverbrauch nicht für einen Lebensmittelpunkt des
Beschwerdeführers in O.2._. Aus den Rechnungen der Swisscom
AG (Bf-act. 5) ist sodann bloss ersichtlich, dass der Telefonanschluss in
der Wohnung des Beschwerdeführers in O.2._ − wenn überhaupt −
bloss zeitweise benutzt wird. Auffällig ist zudem, dass die meist grösste
Position unter "Verbindungen" eine Anrufumleitung nach Deutschland ist.
Wenn der Beschwerdeführer geltend macht, er telefoniere normalerweise
über das Geschäfts-Mobiltelefon, weil die Telefonrechnungen über das
Geschäft bezahlt würden, so wäre es ihm ohne Weiteres freigestanden,
den entsprechenden Nachweis zu erbringen. Der Beschwerdeführer
verzichtete jedoch darauf und kann daraus dementsprechend nichts zu
seinen Gunsten ableiten. Hinsichtlich der eingereichten Bankbelege (Bf-
act. 6) gilt es festzuhalten, dass der Beschwerdeführer relativ wenige
Bargeldbezüge getätigt hat. So erfolgte beispielsweise zwischen dem
18. Juni und dem 31. Dezember 2013 kein einziger Bargeldbezug. Auch
EC-Belastungen sind auf dem eingereichten Kontoauszug keine vermerkt.
Wenn der Beschwerdeführer ausführt, er verwende für seine täglichen
Bedürfnisse eine Kreditkarte, welche über das Geschäft in Deutschland
abgerechnet werde, ist dies einerseits aufgrund der Vermischung
zwischen Privatem und Geschäftlichem unglaubwürdig. Anderseits wäre
es dem Beschwerdeführer aber auch diesbezüglich ein Leichtes
gewesen, mit einem entsprechenden Kreditkartenauszug aufzuzeigen,
dass er seine täglichen Geschäfte tatsächlich darüber abgewickelt hat.
Auch dies hat er indes unterlassen. Die selbst erstellten Aufstellungen
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über die angeblichen Aufenthalte des Beschwerdeführers in O.2._
(Bf-act. 7 und 8) sind beweisrechtlich nicht verwertbar, zumal es der
Beschwerdeführer auch im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren
nach wie vor unterlassen hat, seine diesbezüglichen Behauptungen
mittels geeigneten Beweismitteln zu untermauern. Schliesslich haben
auch die wenigen eingereichten Kaufquittungen (Bf-act. 2 und 9) keinerlei
Aussagekraft, zumal sie bloss den kurzen Zeitraum vom 29. November
2013 bis 14. Februar 2014 betreffen. Vor dem Hintergrund der
vorstehenden Ausführungen ist es dem Beschwerdeführer auch im
vorliegenden Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren nicht gelungen
nachzuweisen, dass sich sein Lebensmittelpunkt tatsächlich in O.2._
befindet. Vielmehr führt eine Gesamtwürdigung der bei den Akten
liegenden Unterlagen und Beweismittel unter Berücksichtigung der
Tatsache, dass die Familie des Beschwerdeführers ihren
Lebensmittelpunkt unbestrittenermassen in O.5._ in Deutschland
hat, zum Schluss, dass der Beschwerdeführer seinen Lebensmittelpunkt
ebenfalls in Deutschland bei seiner Familie hat. Dass sich der
Beschwerdeführer relativ oft und auch regelmässig im O.4._ aufhält,
wie dies von einem Teil der aufgerufenen Zeugen bereits schriftlich
bestätigt wurde und auch vom Beschwerdegegner nicht bestritten wird,
vermag an dieser Tatsache nichts zu Ändern.
c) Hinzu kommt, dass die ursprüngliche Behauptung des
Beschwerdeführers, er habe per 1. Januar 2012 eine selbständige
Tätigkeit aufgenommen (vgl. Formular Verlängerung der Kontrollfrist der
Niederlassungsbewilligung vom 24. Januar 2013 [Bg-act. I-23]; Schreiben
des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers an das AFM vom 19. April
2013 [Bg-act. I-30] sowie vom 20. Juni 2013 [Bg-act. I-37]) im
Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren von ihm selbst widerlegt
wurde. So gibt er in seiner Beschwerdeschrift selber an, seit dem
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1. Januar 2012 Geschäftsführer der A._ GmbH & Co. KG in
O.6._ (D) zu sein (vgl. Beschwerde vom 3. Januar 2014 Ziff. III. 4.,
S. 3). Konsequenterweise bezieht er gemäss eigenen Angaben von der
A._ GmbH & Co. KG auch ein Gehalt (vgl. Beschwerde vom
3. Januar 2014 Ziff. III. 18., S. 7). Dies aber macht den Beschwerdeführer
zu einem unselbständigen Angestellten einer in Deutschland domizilierten
Gesellschaft. Eine sich aufgrund dieser beruflichen Tätigkeit ergebende
zwingende Anwesenheit des Beschwerdeführers in O.2._ wird von
diesem nicht nachvollziehbar dargelegt und ist überdies auch nicht
ersichtlich, zumal die Verwaltung der drei (bzw. mit derjenigen des
Bruders vier) Wohneinheiten in O.2._ − wovon eine vom
Beschwerdeführer selber bewohnt wird − keine erwähnenswerte Präsenz
vor Ort bedingt.
5. a) Zusammenfassend ergibt sich somit, dass der Beschwerdegegner mit
Recht angenommen hat, dass sich der Lebensmittelpunkt des
Beschwerdeführers aufgrund der gegebenen Familiensituation in
O.5._ in Deutschland befindet, wo seine Ehefrau und die
gemeinsamen Kinder leben. Dem Beschwerdeführer ist es weder in den
vorinstanzlichen Verfahren noch im
Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gelungen, genügend glaubhaft
zu machen, dass sein Lebensmittelpunkt nach wie vor in O.2._ in der
Schweiz liegt. Folglich ist aber davon auszugehen, dass sich der
beschwerdeführerische Lebensmittelpunkt am Wohnort der Familie in
Deutschland und nicht an seinem Arbeitsort in O.2._ befindet. Die
Niederlassungsbewilligung ist damit von Gesetzes wegen erloschen. Die
angefochtene Departementsverfügung vom 15., mitgeteilt am
18. November 2013, erweist sich somit als rechtens, was zur
umfassenden Bestätigung derselben und zur Abweisung der dagegen
erhobenen Beschwerde führt.
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b) Bei diesem Ausgang des Verfahrens gehen die Gerichtskosten gestützt
auf Art. 73 Abs. 1 VRG zulasten des Beschwerdeführers. Bund, Kanton
und Gemeinden sowie mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauten
Organisationen wird gemäss Art. 78 Abs. 2 VRG in der Regel keine
Parteientschädigung zugesprochen, wenn sie in ihrem amtlichen
Wirkungskreis obsiegen. Davon abzuweichen besteht vorliegend kein
Anlass, weshalb dem obsiegenden Beschwerdegegner keine
Parteientschädigung zusteht.