Decision ID: 077161cf-8df4-5c00-9030-fc7443862304
Year: 2008
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
B._,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Werner Rechsteiner, Unterer Graben 1,
9001 St. Gallen,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
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Rente
Sachverhalt:
A.
A.a Die 1946 geborene B._ meldete sich am 3. November 2004 bei der IV-Stelle und
beantragte namentlich eine Rente. Sie gab an, nach dem Besuch der Primar- und
Sekundarschulen eine Ausbildung als Konfektionsschneiderin gemacht zu haben. Seit
1978 habe sie als selbständige Bäuerin und Hausfrau gearbeitet. Am 5. September
2002 sei sie von einer Kuh überrannt worden und habe zwei Wirbelfrakturen (BWK 11
und LWK 1) erlitten. Seither leide sie an ständigen Schmerzen, was sie bei der
Bewältigung des gesamten Alltags stark einschränke.
A.b Dr. med. A._, Innere Medizin FMH, teilte mit Arztbericht vom 11. Februar 2005
(act. G 4.1/16) mit, die Versicherte leide an chronischen Rückenschmerzen bei Status
nach BWK 11 und LWK 1 Impressionsfraktur am 5. September 2002. Vom
5. September bis 30. November 2002 sei sie zu 100%, vom 1. Dezember 2002 bis
16. März 2003 zu 75% und vom 17. März 2003 bis 30. April 2004 zu 50%
arbeitsunfähig gewesen. Seit dem 1. Mai 2004 betrage die Arbeitsunfähigkeit 30%. Die
Versicherte fühle sich auch zum jetzigen Zeitpunkt in ihrer täglichen Arbeit als
Bauersfrau wegen den Rückenschmerzen noch zu 50% eingeschränkt, als Hausfrau
betrage die Einschränkung etwa 30%. Es bestünden nach wie vor Restbeschwerden
mit Schmerzen in der oberen LWS, sie habe Mühe beim Aufstehen und beim Bücken,
beim Wäsche aufhängen, beim Putzen der Badewanne in gebückter Stellung, beim
Heben von schwereren Lasten und bei gröberen Putzarbeiten. Sie habe praktisch
täglich Beschwerden und müsse nach Bedarf Medikamente einnehmen. Der
Gesundheitszustand sei mehr oder weniger stationär. Als Bauersfrau sei die
Versicherte wegen des Rückenleidens stark eingeschränkt. Da der Ehemann der
Versicherten aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen (auch der Versicherten)
sein Bauerngut verkauft habe, falle die Arbeit als Bauersfrau weg. Schwerere Arbeiten
könne die Versicherte nicht mehr ausführen, leichte und mittelschwere Arbeiten seien
ihr zumutbar, wobei die Leistung wahrscheinlich reduziert sei. Auch eine Teilzeitarbeit
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mit voller Leistung sei denkbar, wobei aber wegen der Rückenschmerzen Pausen
eingeschaltet werden müssten.
A.c Am 13. Februar 2006 führte die IV-Stelle eine Abklärung an Ort und Stelle durch.
Dem Abklärungsbericht vom 6. März 2006 (act. G 4.1/30) ist zu entnehmen, dass die
Versicherte am 5. September 2002 von einer Kuh von hinten überrannt worden sei. Sie
sei mit der Ambulanz notfallmässig ins Spital C._ eingeliefert worden und ca. eine
Woche stationär hospitalisiert gewesen. Sie habe grosse Schmerzen an der rechten
Schulter, im Brust- und Kopfbereich und am Rücken gehabt, zwei Rückenwirbel seien
gebrochen gewesen. Während sieben Wochen habe sie ein Korsett tragen müssen.
Trotz der Behandlungen seien starke Rückenbeschwerden zurückgeblieben, ihre
Tätigkeit als Bäuerin habe sie nicht mehr aufnehmen können, da sie viele schwere,
mittelschwere und rückenbelastende Tätigkeiten wie Emden, Heuen, Obsten, Eier
einsammeln, nicht mehr machen könne. Da ihr Ehemann ebenfalls gesundheitlich
angeschlagen und auf dem Hof auf ihre bisherige Mithilfe angewiesen gewesen sei,
hätten sie den Hof aufgeben müssen. Im Haushalt habe sie grosse Mühe, vor allem bei
schweren und rückenbelastenden Tätigkeiten wie Staubsaugen, Böden aufnehmen,
Fenster putzen, etc. Sie leide zusätzlich noch an einer Gelenksarthrose, welche sich in
den letzten Jahren verschlechtert habe und sie bei den Haushaltsarbeiten ebenfalls
stark behindere. Der Anteil der Tätigkeit als Bäuerin habe 60% betragen, zu 40% sei
sie im Haushalt tätig gewesen. Der Abklärungsbericht stützt sich auf die
Wohnverhältnisse auf dem Bauernhof, da die Versicherte ohne Gesundheitsschaden
weiterhin dort leben würde. Bei der Haushaltführung und beim Einkauf und weiteren
Besorgungen sei die Versicherte nicht eingeschränkt. Im Bereich Ernährung betrage die
Einschränkung 20%, sie müsse jeweils eine halbe Stunde früher mit der Arbeit
beginnen, benötige wegen der Arthrose beim Rüsten die doppelte Zeit und habe
danach heftige Schmerzen in den Gelenken. Sie habe wegen der Arthrose grosse
Mühe, Flaschen und Büchsen zu öffnen. Bei den Aufräumarbeiten und der Reinigung
sei sie nicht wesentlich eingeschränkt, für eine gründliche Reinigung der Küche sei sie
auf Mithilfe angewiesen. Im Bereich Wohnungspflege betrage die Einschränkung 70%,
da diese Arbeiten alle stark rückenbelastend sind und sie die Arthrose zusätzlich
einschränke. Leichtere Reinigungsarbeiten seien ihr noch möglich. Die Grossreinigung
sei nur noch mit grosser Hilfe der Schwägerin möglich. Staubsaugen und Böden
aufnehmen erledige zu zwei Dritteln der Ehemann. Bei der Wäsche und Kleiderpflege
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benötige sie etwa einen Drittel mehr an Zeit, da ihr alles langsamer von der Hand gehe.
Die Einschränkung wurde auf 10% beziffert. Im Bereich Verschiedenes betrage die
Einschränkung 50%. Als gelernte Konfektionsschneiderin habe sie vor dem Unfall viele
Kleider selbst angefertigt, seither habe sie diese Tätigkeit um 50% reduzieren müssen.
Wegen der Arthrose sei sie dabei zusätzlich verlangsamt und habe danach oft
Schmerzen. Insgesamt wurde für den 40% Anteil der Tätigkeit als Hausfrau eine
Einschränkung von 30.5% ermittelt.
A.d Bei der Abklärung an Ort und Stelle erwähnte die Versicherte, dass sie nebst dem
Rückenleiden auch an einer Gelenksarthrose leide. Da diese im Kurzaustrittsbericht
des Spitals C._ vom 13. September 2002 (act. G 4.1/16) erwähnt wurde, empfahl der
Regionale Ärztliche Dienst (RAD) Ostschweiz auf Anfrage hin am 20. Februar 2006
(act. G 4.1/28), die Versicherte von Dr. med. D._, Innere Medizin/Rheumatologie
FMH, bei dem sie vor einiger Zeit auch in Behandlung war, untersuchen zu lassen.
A.e Dr. med. D._ hielt in seinem Arztbericht vom 7. Juni 2006 (act. G 4.1/31) fest, die
Versicherte leide seit dem 5. September 2002 an einem Thorako-
Lumbovertebralsyndrom bei Fehlhaltung, einer Fehlform, osteodegenerativen
Veränderungen, einem St. n. traumatischer BWK 11- und LWK 1-Fraktur sowie
muskulärer Dysbalance, intermittierenden segmentalen Dysfunktionen der mittleren
und oberen BWS, einem cervicovertebralen, intermittierend cervico-cephalen
Schmerzsyndrom bei Fehlhaltung, mässigen osteodegenerativen Veränderungen,
muskulärer Dysbalance und einem St. n. distorsionellem Trauma. Zudem leide sie an
einer Periarthropathia coxae links mehr als rechts bei beginnender Coxarthrose und an
Finger-Polyarthrose. Diese Diagnosen hätten Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien die arterielle essentielle Hypertonie, die
Varicosis und die statischen Vorfussbeschwerden bei Spreizfüssen. Der
Gesundheitszustand der Versicherten sei stationär. Langfristig sei sowohl von Seiten
des Rückens als auch der Polyarthrose mit einer trendmässigen Verschlechterung der
Befunde zu rechnen. Die bisherige Tätigkeit als Bäuerin sei der Versicherten bis auf das
Führen der Buchhaltung, was einem Arbeitspensum von ca. 5% des bisherigen
Pensums entspreche, nicht mehr zumutbar. Wegen den belastungsabhängigen
Rückenbeschwerden seien längeres Stehen und Gehen wie auch Heben, Bücken und
Tragen von Lasten nicht mehr möglich. Auch Sitzen in vornübergebeugter Haltung
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führe zu vermehrten thorako-lumbovertebralen Beschwerden. Die Gehstrecke sei auf
30 - 60 Minuten limitiert. Andere Tätigkeiten seien der Versicherten zumutbar, jedoch
sei längeres Sitzen in vornübergebeugter Haltung nicht möglich und von Seiten der
Finger bestehe eine klar verminderte Belastbarkeit, eine Kraftminderung und eine
Limitation der Feinmotorik. Eine extra-leichte Tätigkeit in wechselnder Position ohne
schweres Heben, Bücken und Tragen in klimatisierten Räumen sei maximal mit einem
Arbeitspensum von zwei mal zwei Stunden pro Tag zumutbar, wobei die
Leistungsfähigkeit dabei um mindestens einen Drittel eingeschränkt sein dürfte. Die
Minderung der Arbeitsfähigkeit durch die Finger-Polyarthrose und die eher leichte
beginnende Coxarthrose sei klar sekundärer Art, im ursprünglich erlernten Beruf als
Schneiderin wirke sich die Finger-Polyarthrose jedoch klar limitierend aus.
Grundsätzlich müsste man von einer verminderten Leistungsfähigkeit von gegen 50%
ausgehen, von Seiten ihrer Rückenprobleme sei die Versicherte aber auch im Beruf als
Schneiderin klar höhergradig behindert.
A.f Im Einkommensvergleich vom 12. Juli 2006 (act. G 4.1/34) hielt der Fachmitarbeiter
der IV-Stelle fest, die Versicherte sei zu 40% als Hausfrau und zu 60% als Bäuerin
einzustufen. Die Einschränkung im Haushalt betrage rund 30%. Für eine leichte
adaptierte Tätigkeit bestehe eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von 33%. Wegen der
Einschränkungen an den Fingern sei ein erhöhter Leidensabzug von 15%
gerechtfertigt. Aufgrund des Alters der Versicherten und der bisherigen Tätigkeit dürfte
es unmöglich sein, die Versicherte in der freien Wirtschaft zu vermitteln. Beim
Einkommensvergleich stützte sich der Fachmitarbeiter für die Ermittlung sowohl des
Validen- wie auch des Invalideneinkommens auf die vom Bundesamt für Statistik
herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) für das Jahr 2006. Bei
einem anrechenbaren Pensum von 60% wurde ein Valideneinkommen von
Fr. 28'476.-- angenommen, als Invalideneinkommen wurde bei einer Arbeitsfähigkeit
von 33% und unter Gewährung eines Leidensabzuges von 15% ein Betrag von
Fr. 13'312.-- ermittelt.
A.g Mit Vorbescheid vom 11. August 2006 (act. G 4.1/41) teilte die IV-Stelle der
Versicherten mit, dass sie bei einem Invaliditätsgrad von 44% ab dem 1. November
2003 Anspruch auf eine Viertelsrente habe.
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A.h Mit Stellungnahme vom 12. Oktober 2006 (act. G 4.1/49) beantragte Rechtsanwalt
lic. iur. W. Rechsteiner für die Versicherte, es sei ihr ab 1. November 2003 mindestens
eine halbe Rente zuzusprechen. Aus dem Abklärungsbericht ergebe sich eine
Invalidität im Haushalt von 12%. Im angestammten Beruf als Bäuerin könne sie
lediglich noch Buchhaltungsarbeiten ausführen, weshalb diesbezüglich eine Invalidität
von 55% bestehe. Für eine andere Tätigkeit sei sie gemäss Bericht des
Fachmitarbeiters aufgrund ihres Alters und ihrer bisherigen Tätigkeit nicht mehr
vermittelbar. Die Berechnung des Invalideneinkommens sei falsch. Gemäss
medizinischen Einschätzungen bestehe für eine leichte adaptierte Tätigkeit noch eine
Arbeitsfähigkeit von 50% mit einer um einen Drittel eingeschränkten Leistungsfähigkeit.
Die Versicherte sei zu 60% als Bäuerin tätig gewesen. Bei einer Arbeitsfähigkeit von
50% und einer um einen Drittel reduzierten Leistung resultiere eine theoretische
Erwerbsfähigkeit von 19.8%, wovon noch ein Leidensabzug von 15% vorzunehmen
sei. Bei dieser Berechnung ergebe sich, dass die Versicherte mindestens Anspruch auf
eine halbe IV-Rente habe.
A.i Mit Verfügung vom 25. Januar 2007 (act. G 4.1/52) sprach die IV-Stelle der
Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 44% ab 1. November 2003 eine
Viertelsrente zu. Zu den Ausführungen des Rechtsvertreters der Versicherten in der
Stellungnahme hielt sie fest, der Bauernhof sei auch aus gesundheitlichen Gründen des
Ehemannes aufgegeben worden, weshalb die Einschränkung im Erwerb nicht nur
aufgrund der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Bäuerin, sondern unter
Einbezug der wirtschaftlichen Erwerbsmöglichkeiten auf einem ausgeglichenen
Arbeitsmarkt zu ermitteln sei. Dabei könnten die invaliditätsfremden Faktoren wie Alter
und aktueller Stellenmarkt nicht berücksichtigt werden. Die von Dr. D._ angegebene
zumutbare Arbeitsfähigkeit von 50% bei einer um einen Drittel verminderten
Leistungsfähigkeit sei ins Verhältnis zu einem 60%-, nicht zu einem 100%-Pensum zu
setzen, womit im erwerblichen Teil eine Erwerbseinbusse von 53% resultiere.
B.
Gegen diese Verfügung richtet sich die von Rechtsanwalt lic. iur. W. Rechsteiner für die
Betroffene am 26. Februar 2007 (act. G 1) erhobene Beschwerde mit den Anträgen, die
Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen vom 25. Juni (recte:
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Januar) 2007 aufzuheben und der Beschwerdeführerin ab 1. November 2003 bei einem
Invaliditätsgrad von mindestens 55% eine halbe IV-Rente auszurichten. Es sei
unbestritten, dass die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen
mindestens zu 60% erwerbstätig und höchstens zu 40% im Haushalt beschäftigt wäre
und die Invaliditätsbemessung daher nach der gemischten Methode zu erfolgen habe.
Für die Ermittlung des Invaliditätsgrades im erwerblichen Bereich rechtfertige sich der
Beizug der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen
Lohnstrukturerhebung für den Einkommensvergleich. Damit ergebe sich bei einem
60%-Pensum unbestritten ein Valideneinkommen von Fr. 28'476.--. Falsch berechnet
worden sei von der Beschwerdegegnerin jedoch das Invalideneinkommen. Aus dem
Bericht von Dr. med. D._ sei ersichtlich, dass sich die attestierte effektive
Arbeitsfähigkeit von 33% nur auf die Erwerbstätigkeit beziehe und daher nicht auf ein
100%-Pensum, sondern nur auf das tatsächlich anrechenbare Arbeitspensum von
60% zu beziehen sei. Das Invalideneinkommen belaufe sich demnach bei einer
zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 33% und unter Berücksichtigung eines
Leidensabzuges von 15% auf lediglich Fr. 7'987.-- (hypothetisches Einkommen von
Fr. 47'460.-- x 0.6 x 0.33 x 0.85), woraus eine Einschränkung im erwerblichen Bereich
von 72%, bzw. gewichtet ein Teilinvaliditätsgrad von 43% resultiere. Im
Aufgabenbereich bestehe unbestritten ein Teilinvaliditätsgrad von 12%. Die beiden
Teilinvaliditätsgrade ergäben einen massgeblichen Invaliditätsgrad von 55%, weshalb
die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine halbe Rente habe. Zudem sei darauf
hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin gemäss dem Bericht von Dr. med. D._ in
ihrer angestammten Tätigkeit lediglich noch zu 5% arbeitsfähig sei und sie gemäss
dem Bericht des Fachmitarbeiters aufgrund ihres Alters und der bisherigen Tätigkeit
nicht mehr vermittelbar sei. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 5% im angestammten Beruf
betrüge der Teilinvaliditätsgrad 57%. Zusammen mit dem Teilinvaliditätsgrad von 12%
im Aufgabenbereich würde dies zu einem Invaliditätsgrad von 69% führen.
C.
Mit Beschwerdeantwort vom 10. April 2007 (act. G 4) beantragt die
Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde. Die Qualifikation der
Beschwerdeführerin (40% Hausfrau/60% Erwerbstätige) und die Anwendung der
gemischten Methode, die ermittelte Einschränkung im Haushalt (30.5%), das zugrunde
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gelegte Valideneinkommen (Fr. 28'476.--), die Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten
Tätigkeit (33%) sowie der Rentenbeginn (1. November 2003) seien nicht bestritten.
Bestritten seien die Ermittlung des Invalideneinkommens und der ermittelte IV-Grad.
Für die Ermittlung des Invalideneinkommens sei allein die Arbeitsfähigkeit in einer dem
Leiden angepassten Tätigkeit relevant, die Arbeitsfähigkeit in der angestammten
Tätigkeit sei in diesem Zusammenhang nicht von Belang. Das Invalideneinkommen sei
auf der Basis einer 33%-igen Beschäftigung berechnet worden, welche die
Beschwerdeführerin gemäss Bericht von Dr. D._ im Gegensatz zur früher möglichen
60%-igen Beschäftigung noch ausüben könne. Diese Reduktion im
Beschäftigungsgrad zusammen mit der zusätzlichen Berücksichtigung des
Leidensabzuges und folglich die aus beiden Faktoren zusammen resultierende
Lohneinbusse seien, bezogen auf den Erwerbsteil von 60%, als Einschränkung im
Erwerbsbereich anzusehen. Diese werde dann nach dem Anteil der Erwerbstätigkeit
noch gewichtet, d.h. um 40% reduziert. Würde der Invalidenlohn, wie die
Beschwerdeführerin geltend macht, zusätzlich um 40% reduziert, wäre der Anteil
doppelt berücksichtigt.
D.
Mit Replik vom 23. Mai 2007 (act. G 10) beantragt der Rechtsvertreter der
Beschwerdeführerin, die Verfügung vom 25. Juni (recte: Januar) 2007 sei aufzuheben
und der Beschwerdeführerin sei ab 1. November 2003 eine volle, eventualiter
mindestens eine halbe IV-Rente auszurichten. Die Beschwerdeführerin sei zum
Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung 60 Jahre alt gewesen. In ihrem
gelernten Beruf als Schneiderin habe sie seit 1978 nicht mehr gearbeitet.
Feinmotorische Tätigkeiten könne sie aufgrund ihres Gesundheitszustandes nur
schwerlich ausführen und gemäss Dr. med. D._ sei längeres Sitzen in
vornübergebeugter Haltung nicht möglich. Sowohl das Alter der Beschwerdeführerin
als auch die persönlichen und beruflichen Gegebenheiten schmälerten ihre Chancen,
eine neue Stelle zu finden, enorm. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit würde sie
keinen Arbeitgeber mehr finden, der sie für eine geeignete extra-leichte Tätigkeit
einstellen würde. Dr. med. D._ habe zu Recht festgehalten, dass aufgrund der
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zahlreichen Auflagen eine solche Tätigkeit wohl eher theoretischer Art sei. Auch der
Fachmitarbeiter der Beschwerdegegnerin habe in seinem Bericht vom 12. Juli 2006
festgehalten, dass es aufgrund des Alters und der bisherigen Tätigkeit der
Beschwerdeführerin unmöglich sein dürfte, sie in der freien Wirtschaft zu vermitteln.
Die Beschwerdegegnerin habe denn auch keine Wiedereingliederungsmassnahmen
veranlasst. Es sei festzuhalten, dass bei Gesamtwürdigung der massgebenden
Umstände die der Beschwerdeführerin verbliebene Restarbeitsfähigkeit auf dem
ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt werde und ihr
deren Verwertung auch nicht mehr zugemutet werden könne. Sei die
Restarbeitsfähigkeit wirtschaftlich nicht mehr verwertbar, liege eine vollständige
Erwerbsunfähigkeit vor, was bedeute, dass die Beschwerdeführerin im Erwerbsbereich
zu 100% eingeschränkt sei. Es ergebe sich damit ein Teilinvaliditätsgrad von 60%. Mit
dem Teilinvaliditätsgrad von 12% im Aufgabenbereich resultiere ein massgeblicher
Invaliditätsgrad von 72%, womit der Beschwerdeführerin ab 1. November 2003 eine
ganze Rente auszurichten sei. Gehe man trotzdem von der Verwertbarkeit der
Restarbeitsfähigkeit aus, betrage der massgebliche Invaliditätsgrad 55% und die
Beschwerdeführerin habe Anspruch auf mindestens eine halbe Rente. Das
Invalideneinkommen belaufe sich bei einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 33% bei
einer Teilerwerbstätigkeit von 60% und einem leidensbedingten Abzug von 15% auf
Fr. 7'987.--. Es ergebe sich beim Einkommensvergleich somit eine Einschränkung von
72%. Gewichtet mit dem Anteil des erwerblichen Bereichs resultiere ein
Teilinvaliditätsgrad von 43%. Zusammen mit dem Teilinvaliditätsgrad von 12% im
Aufgabenbereich ergebe sich ein massgeblicher Invaliditätsgrad von 55%.
E.
Mit Schreiben vom 5. Juni 2007 (act. G 12) erklärt die Beschwerdegegnerin, an ihren
Ausführungen in der Beschwerdeantwort und an ihrem Antrag vollumfänglich
festzuhalten. Im Übrigen hat sie aber auf die Erstattung einer Duplik verzichtet.

Erwägungen:
1.
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Am 1. Januar 2008 ist die 5. IV-Revision in Kraft getreten. Dadurch sind im
Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) verschiedene
Änderungen erfolgt. Da die streitige Verfügung am 25. Januar 2007, mithin vor dem
1. Januar 2008, erging, sind vorliegend noch die bis zum 31. Dezember 2007 geltenden
materiellen Bestimmungen anwendbar (BGE 127 V 467 E. 1 und BGE 121 V 366 E. 1b).
2.
2.1 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn
die versicherte Person mindestens zu 70%, und derjenige auf eine Dreiviertelsrente,
wenn sie mindestens zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens
50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von
mindestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente. Unter Invalidität wird die
voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise
Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch
eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachte und
nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise
Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen
Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). Ist die versicherte Person vor dem Eintritt der
Gesundheitsbeeinträchtigung nicht erwerbstätig gewesen, gilt nach Art. 8 Abs. 3 ATSG
die Unmöglichkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, als Invalidität.
2.2 Die Invaliditätsbemessung soll das Mass der Zurücksetzung der erwerblichen
Leistungsfähigkeit infolge gesundheitlicher Beeinträchtigung ergeben. Um den
Invaliditätsgrad festlegen zu können, sind daher medizinische Grundlagen wesentlich.
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beschreiben und
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die
versicherte Person arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind in der Folge eine
wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der
versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4; ZAK 1982
S. 34; Rz 3047 f des vom Bundesamt für Sozialversicherungen erlassenen
Kreisschreibens über die Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung =
KSIH). Die IV-Stelle hat zu prüfen, wie sich die invaliditätsbedingten Faktoren auf die
Vermittlungsfähigkeit und die Erwerbsmöglichkeiten auswirken (Rz 3049 KSIH). Ob die
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versicherte Person eine ihr zumutbare Tätigkeit auch tatsächlich ausübt, ist für die
Invaliditätsbemessung hingegen unerheblich (Rz 3046 KSIH).
3.
3.1 Vorliegend ist nicht strittig, dass die Beschwerdeführerin zu 60% als Erwerbstätige
und zu 40% als Hausfrau einzustufen und die Invalidität daher mit der gemischten
Methode zu ermitteln ist. Ebenfalls unbestritten ist die für den Bereich der
Haushalttätigkeit ermittelte Einschränkung. Strittig ist hingegen die Frage, ob die
Beschwerdeführerin die ihr verbleibende zumutbare Arbeitsfähigkeit von 33%
verwerten kann oder nicht.
3.2 Die Beschwerdegegnerin geht davon aus, dass die Beschwerdeführerin die ihr
zumutbare Arbeitsfähigkeit von 33% realisieren könnte. Die Beschwerdeführerin ist
demgegenüber der Ansicht, aufgrund ihres Alters und ihrer gesundheitlichen
Einschränkungen könne sie ihre Restarbeitsfähigkeit nicht mehr verwerten und sei
daher im Erwerbsbereich zu 100% arbeitsunfähig.
3.3 Dieser Ansicht kann nicht gefolgt werden. Für die Invaliditätsbemessung ist von
einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt auszugehen, es kommt nicht darauf an, wie die
Beschäftigungslage tatsächlich ist. Auf diesem ausgeglichenen Arbeitsmarkt sind
Arbeitsgelegenheiten zu finden, die den medizinisch-theoretischen Bedingungen
entsprechen, die der Bericht von Dr. med. D._ bezeichnet. Auch wenn die
Beschwerdeführerin zu Recht darauf hinweist, dass ihr Alter und ihre gesundheitlichen
Probleme ihre Chancen, eine Stelle zu finden, schmälern, schränken ihre persönlichen
und beruflichen Gegebenheiten ihre Möglichkeiten dennoch nicht derart ein, dass es ihr
unmöglich wäre, auf dem hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt eine
Arbeitsstelle zu finden bzw. sie auf das nicht realistische Entgegenkommen eines
durchschnittlichen Arbeitgebers angewiesen wäre (vgl. BGE 9C_471/2007 E. 5;
Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S S. vom 21. August 2006
[I 831/05] E. 4). In Frage kämen beispielsweise, da die Beschwerdeführerin für ihren
Landwirtschaftsbetrieb die Buchhaltung führte, leichtere administrative Arbeiten in
einem Kleinbetrieb, die oft nur ein geringes Teilzeitpensum erfordern. Es ist somit
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davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin die ihr zumutbare
Restarbeitsfähigkeit von 33% verwerten kann.
4.
4.1 Ebenfalls strittig ist vorliegend der mittels Einkommensvergleich ermittelte
Invaliditätsgrad im Erwerbsbereich. Während die Beschwerdeführerin das unter Beizug
der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen
Lohnstrukturerhebung (LSE) ermittelte Valideneinkommen anerkennt, lässt sie geltend
machen, die Beschwerdegegnerin habe das Invalideneinkommen falsch ermittelt.
Folglich seien sowohl der Teilinvaliditätsgrad für den Erwerbsbereich von 53% als auch
der Gesamtinvaliditätsgrad von 44% unrichtig.
4.2 Die Parteien stützten sich sowohl für die Ermittlung des Validen- als auch des
Invalideneinkommens auf die LSE. Da somit die Berechnungsbasis identisch ist, kann
vorliegend der Invaliditätsgrad mit einem reinen Prozentvergleich ermittelt werden.
Gemäss dem Arztbericht von Dr. med. D._ vom 7. Juni 2006 ist die
Beschwerdeführerin in adaptierter Tätigkeit im Rahmen von zwei mal zwei Stunden pro
Tag arbeitsfähig, was einem Arbeitspensum von rund 50% entspricht. Dabei sei die
Leistungsfähigkeit noch um einen Drittel reduziert, weshalb von einer effektiven
Arbeitsfähigkeit von 33% auszugehen ist, was einer täglichen Arbeitszeit von etwa
2.7 Stunden entspricht. Die Beschwerdeführerin lässt demgegenüber vorbringen, ihre
effektive Arbeitsfähigkeit betrage lediglich 19.8%, nämlich 33% eines 60%-Pensums.
Bei einem 60%-Pensum beträgt die tägliche Arbeitszeit 4.8 Stunden. Eine
Arbeitsfähigkeit von 19.8%, wie sie die Beschwerdeführerin geltend macht, würde
somit einer täglichen Arbeitszeit von ca. 1.6 Stunden entsprechen. Dies entspricht nicht
der ärztlichen Einschätzung, weshalb der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht gefolgt
werden kann.
4.3 Vor dem Eintritt des Gesundheitsschadens war die Beschwerdeführerin in einem
60%-Pensum erwerbstätig. Nach dem Eintritt des Gesundheitsschadens kann sie
effektiv nur noch ein Pensum von 33% erfüllen. Von diesen 33% ist noch ein
(unbestrittener) Leidensabzug von 15% vorzunehmen, womit sich das effektiv
zumutbare Pensum auf rund 28% verringert. Gegenüber der Situation vor Eintritt des
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Gesundheitsschadens resultiert eine Einbusse von rund 32%. Nach der konstanten
Rechtsprechung des Bundesgerichts zur gemischten Methode ergibt sich zusammen
mit dem nicht bestrittenen Teilinvaliditätsgrad von 12% im Bereich des Haushalts somit
ein Gesamtinvaliditätsgrad von 44%.
4.4 Zu prüfen bleibt noch, ob sich die Belastungen in den beiden Teilbereichen
gegenseitig beeinflussen und damit die Einschränkungen in den Teilbereichen erhöhen.
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist bei der Prüfung der Frage, ob die in
den beiden Tätigkeitsbereichen vorhandenen Belastungen einander wechselseitig
beeinflussen (können), namentlich deren unterschiedlichen Gegebenheiten Rechnung
zu tragen. Wechselwirkungen sind nur dann zusätzlich zu berücksichtigen, wenn aus
den Akten erhellt, dass die Arzt- und (Haushalts-) Abklärungsberichte nicht bereits in
Kenntnis der im jeweils anderen Aufgabenbereich vorhandenen Belastungssituation
erstellt worden sind, und konkrete Anhaltspunkte bestehen, dass eine wechselseitige
Verminderung der Leistungsfähigkeit vorliegt, die in den vorhandenen Berichten nicht
hinreichend gewürdigt worden ist (BGE 134 V 9, 12 ff.). Nach dieser Rechtsprechung
sind allfällige Wechselwirkungen stets vom anteilsmässig bedeutenderen zum weniger
bedeutenden Bereich zu berücksichtigen und auf maximal 15% zu limitieren. Die
Frage, ob eine solche Wechselwirkung anzunehmen ist, kann vorliegend jedoch
offenbleiben, da selbst die Berücksichtigung einer Wechselwirkung mit dem
Maximalsatz von 15% nicht zu einem Invaliditätsgrad führen würde, welcher der
Beschwerdeführerin Anspruch auf eine halbe IV-Rente gäbe.
5.
Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Die
Gerichtskosten sind auf Fr. 600.-- festzusetzen. Dem Ausgang des Verfahrens gemäss
sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und mit dem von ihr geleisteten
Kostenvorschuss von Fr. 600.-- zu verrechnen.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG