Decision ID: ec628956-f7c5-562b-bc86-7e48d57fe4ed
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der Beschwerdeführer, ein ethnischer Kurde mit letztem Wohnsitz in B._, verliess die Türkei eigenen Angaben gemäss am 29. November 2005 und gelangte am 3. Dezember 2005 in die Schweiz, wo er am 5. Dezember 2005 um Asyl nachsuchte.
A.a Am 7. Dezember 2005 erhob das BFM im Empfangszentrum Basel die Personalien des Beschwerdeführers und befragte ihn  zum Reiseweg und zu den Gründen für das Verlassen der Heimat. Dabei erklärte der Beschwerdeführer, sein Bruder C._ sei bei den Lokalwahlen von 1999 als unabhängiger Kandidat . Sein Wahlerfolg habe den bisherigen Machthabern nicht , weshalb diese ihn angezeigt hätten. Die Wahlen seien annulliert und nach seinem Bruder sei gefahndet worden, worauf dieser in die Schweiz geflohen sei und um Asyl nachgesucht habe. Nach der Flucht von C._ hätten die Behörden grossen Druck auf die Familie ausgeübt. Er (der Beschwerdeführer) habe am 18. Mai 2000 seinen Militärdienst angetreten. Während seiner Abwesenheit sei sein Bruder D._ festgenommen und gefoltert worden. Nach seiner Rückkehr aus dem Dienst habe ihm sein Schwager vorgeschlagen, er solle nach B._ ziehen und dort mit ihm ein Restaurant betreiben. Der  sei gut gelaufen, doch sie hätten ständig Drohanrufe erhalten. Man habe von ihm verlangt, dass er Leute der PKK (Partiya Karkaren Kurdistan), die in seinem Restaurant verkehrten, ausspioniere. Er  seinen Anwalt über die Drohungen informiert. Bei einem der Anrufe habe man ihm gesagt, man werde sein Geschäft ruinieren und ihn , falls er nicht auf die gestellten Forderungen eingehe. Er gehe davon aus, dass Polizisten hinter den Drohungen gestanden hätten. Zirka 15 bis 20 Tage vor dem 4. Juni 2005 hätten einige seiner Gäste eine Lebensmittelvergiftung erlitten. Zwei Tage darauf habe man ihm am Telefon gesagt, dies sei eine Warnung gewesen. Am 4. Juni 2005 hätten rund 100 Personen eine Lebensmittelvergiftung erlitten.  offiziellen Berichten sei Rattengift in die Lebensmittel gemischt worden. Am 13. Juni 2005 sei er zusammen mit seinem Schwager und dem Chefkoch verhaftet worden. Er sei drei Monate lang inhaftiert , ohne richtig verhört worden zu sein. Das eingeleitete Verfahren sei noch hängig. Er habe das Geschäft seinem Schwager überlassen und sei in die Provinz F._ gezogen. Da die Lage dort unsicher sei, habe er sich zur Ausreise aus der Türkei entschlossen.
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A.b Am 21. März 2006 hörte die zuständige kantonale Behörde den Beschwerdeführer zu den Asylgründen an. Dabei machte dieser im Wesentlichen geltend, er habe in B._ zusammen mit seinem Schwager ein Restaurant betrieben, in dem 25 ihrer Verwandten  gewesen seien. Ihre Geschäfte seien sehr gut gelaufen, was Neid hervorgerufen habe. In ihrem Restaurant hätten viele Leute aus der Region F._ verkehrt. Er sei oft bedroht worden, man habe ihm vorgeworfen, PKK-Leute zu bewirten. Man habe ihm , als Spitzel tätig zu werden, was er jedoch abgelehnt habe.  seien sie auch von mafiösen Gruppen bedroht worden. Er habe sich davor gefürchtet, Opfer eines Anschlags zu werden. Sieben oder acht Tage vor dem 4. Juni 2005 seien in ihrem Restaurant 20 Personen vergiftet worden. Nach diesem Vorfall sei er angerufen worden, man habe ihm gesagt, dies sei die „gelbe Karte“ gewesen. Am 4. Juni 2005 seien 120 Personen, die in ihrem Restaurant gegessen hätten, vergiftet worden, darunter hätten sich 12 Angestellte befunden. Im Rahmen der folgenden Untersuchungen habe man , dass sich im Blut der Opfer eine chemische Substanz befunden habe. Die Polizei habe ihm verboten, über das Ereignis zu sprechen, und sie habe die vergifteten Gäste dazu bewegen wollen, Anzeige zu erstatten. Keiner der Gäste habe dies jedoch getan, sie seien von  sogar unterstützt worden. Einige regionale kurdische Zeitungen hätten mit ihm einen Termin vereinbaren wollen. Das Lokal sei  und er sei festgenommen worden. Er habe sich zusammen mit seinen Anwälten am 13. Juni 2005 der Polizei gestellt, da er aus der Zeitung erfahren habe, dass man ihn festnehmen wolle. Seine  hätten eine Haftbeschwerde eingereicht, die abgewiesen worden sei. Auch sein Schwager, der seit Jahren für eine staatliche  gearbeitet habe, und der Koch seien festgenommen worden. Während seiner Haftzeit von drei Monaten sei er nie einem Richter vorgeführt worden. Er habe sich nach der Freilassung am 6.  2005 entschlossen, mit seiner Familie nach F._ . Da er sich gefährdet gefühlt habe, habe er beschlossen, seine Heimat zu verlassen. Sein in der Schweiz lebender Bruder habe sich früher in der Türkei politisch betätigt. Er glaube nicht, dass andere  politisch aktiv seien. Das Restaurant sei wieder eröffnet , sie beabsichtigen, es zu verkaufen. Vor dem geschilderten Vorfall habe er nie Probleme mit der Polizei oder der Armee gehabt. Zur Stützung seiner Vorbringen gab der Beschwerdeführer mehrere  ab (vgl. Ziffn. 1 - 9 Beweismittelumschlag, act. A18).
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A.c Mit Eingabe vom 22. Mai 2006 liess der Beschwerdeführer durch seinen damaligen Rechtsvertreter ein Schreiben seines türkischen , E._, vom 25. April 2006 mit Übersetzung einreichen (vgl. Ziff. 10 Beweismittelumschlag, act. A18).
A.d Das BFM übermittelte dem Beschwerdeführer am 25. Januar 2007 Kopien der von ihm eingereichten Ausweisschriften und . Ausserdem wurden ihm die eingereichten Originalausschnitte aus verschiedenen Zeitungen zugestellt. Dem Beschwerdeführer  Frist zur Nachreichung von Übersetzungen der eingereichten  angesetzt.
A.e Am 19. März 2007 sandte der Beschwerdeführer die Beweismittel mit Übersetzungen an das BFM zurück.
A.f Am 12. November 2007 hörte das BFM den Beschwerdeführer  an. Dieser führte aus, gegen sein Geschäft habe es ein  gegeben. Er sei bedingt aus dem Gefängnis entlassen worden und habe eine Zeit lang die Identitätskarte eines Freundes benutzt. Sein Leben sei in Gefahr gewesen. Am 27. Mai 1997 habe er in B._ zusammen mit seinem Schwager ein Restaurant eröffnet. Da sein Schwager Beamter gewesen sei, habe er die Führung des  übernommen. Seitdem sein Bruder C._ bei den Wahlen kandidiert habe, sei der Erfolg seiner Familie noch mehr aufgefallen. Viele Agenten und Spitzel hätten über seine Familie belastende  gemacht. Im Mai 2000 habe er seinen Militärdienst angetreten; den Vorschlag seines Bruders C._, mit ihm die Türkei zu verlassen, habe er damals abgelehnt. Während eines Militärurlaubs habe er seinen Bruder D._ im Gefängnis besucht. Diesem sei Unterstützung der PKK vorgeworfen worden. Aufgrund einer  sei er freigelassen worden. Er habe bereits vor seinem Militärdienst bemerkt, dass er von der Polizei beobachtet worden sei. Er vertraue mittlerweile seinem türkischen Anwalt, E._, nicht mehr, da sich dieser mangelhaft für ihn einsetze und für die AKP (Adalet ve Kalkinma Partisi; Deutsch: Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung) kandidiert habe. Er (der Beschwerdeführer) habe , dass man sich im Restaurant vor etwa 15 Tagen nach ihm erkundigt habe. Die Leute hätten gesagt, sie seien von der  in B._. Sein Schwager habe seine Stelle beim Elektrizitätswerk etwa ein Jahr nach seiner Ausreise aufgegeben, da er die Führung des Restaurants übernommen habe. Ein weiterer
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Schwager, der früher Kellner in ihrem Lokal gewesen sei, habe ebenfalls eine Führungsposition inne. Das gegen ihn (den Beschwerdeführer) eingeleitete Verfahren sei immer noch hängig. Sein Schwager und der Koch seien ebenfalls angeklagt worden. Er sei vor den Vorfällen im Restaurant von Leuten der JITEM (Jandarma Istihbarat ve Teörle Mücadele; Bezeichung für die Abteilung "Nachrichtendienst und Kampf gegen Terrorismus" der Gendarmerie) angesprochen worden, die von ihm Informationen hätten haben wollen. Mehreren Zeitungsartikeln könne entnommen werden, dass gegen kurdische Geschäftsleute in ähnlicher Weise vorgegangen worden sei. Die beiden Vorfälle hätten sich an Wochenenden zugetragen, an denen der Geschäftsbetrieb besonders gut laufe. Beide Male seien auch viele Polizisten und Militärangehörige vergiftet worden. Nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis habe er die Identitätskarte eines Freundes benutzt. Zwei Tage später sei er nach F._ gezogen, wo er sich zirka 30 bis 40 Tage aufgehalten habe. In dieser Zeit sei nichts vorgefallen. Im November 2005 habe man ihm einen Reisepass ausgestellt.
A.g Mit Verfügung vom 23. November 2007 forderte das BFM den Beschwerdeführer auf, Übersetzungen der eingereichten Beweismittel nachzureichen. Gleichzeitig bot es ihm Gelegenheit, weitere  einzureichen, wovon dieser mit Eingabe vom 21. Dezember 2007 Gebrauch machte (vgl. Ziffn. 13 - 15, Beweismittelumschlag [act. A18] und 16 - 20 Beweismittelumschlag [act. A25]).
B. Mit Verfügung vom 14. Januar 2008 – eröffnet am 15. Januar 2008 – stellte das BFM fest, der Beschwerdeführer erfülle die  nicht, und lehnte das Asylgesuch ab. Gleichzeitig verfügte es die Wegweisung aus der Schweiz und ordnete deren Vollzug an.
C. Mit Eingabe an das Bundesverwaltungsgericht vom 14. Februar 2008 liess der Beschwerdeführer durch seinen Rechtsvertreter beantragen, es sei ihm vollständige Einsicht in die gesamten Asylakten zu ; insbesondere sei ihm Einsicht in die Akte A11/1 sowie in die eingereichten Beweismittel (Akten A18 und A25) zu gewähren.  mit der Gewährung dieser Akteneinsicht sei ihm eine  Frist zur Einreichung einer Beschwerde zu gewähren. Das  seines Bruders sei beizuziehen und ihm sei dazu – soweit ent-
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scheidrelevant – angemessen das rechtliche Gehör zu gewähren. Die Verfügung vom 14. Januar 2008 sei aufzuheben und die Sache dem BFM zur vollständigen Feststellung und Abklärung des richtigen  zurückzuweisen. Eventuell sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und ihm Asyl zu gewähren. Eventuell sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Unzulässigkeit des  festzustellen. Eventuell sei die angefochtene Verfügung  und die Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs festzustellen. Dem unterzeichnenden Anwalt sei vor Gutheissung der Beschwerde eine angemessene Frist zur Einreichung einer detaillierten Kostennote einzuräumen. Der Eingabe lagen eine den Beschwerdeführer  Notiz, eine Anklageschrift vom 18. Dezember 2007 und eine  Verfügung vom 10. Januar 2008 bei.
D. Mit Verfügung vom 22. Februar 2008 wies der Instruktionsrichter des Bundesverwaltungsgerichts das BFM an, dem Beschwerdeführer in angemessener Weise Einsicht in die Akte A11/1 und vollumfängliche Einsicht in die von ihm eingereichten Beweismittel zu gewähren. Gleichzeitig setzte er dem Beschwerdeführer Frist zur Einreichung einer Ergänzung der Beschwerdeschrift an. Schliesslich forderte er den Beschwerdeführer auf, einen Kostenvorschuss einzuzahlen.
E. Am 26. Februar 2008 übermittelte das BFM dem Beschwerdeführer die fehlenden Akten.
F. F.a Mit Eingabe vom 6. März 2008 liess der Beschwerdeführer die  der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das  (VwVG, SR 172.021) und den Verzicht auf den erhobenen  beantragen.
F.b Der Instruktionsrichter entsprach diesen Anträgen mit Verfügung vom 10. März 2008.
G. Am 14. März 2008 reichte der Beschwerdeführer eine  ein. Dieser lagen folgende Beweismittel bei: ein Bericht aus dem Internet vom 27. August 2008, die Kopie einer Vorladung auf die Polizeiwache, die Kopie einer Verfügung des (...)Strafamtsgerichts von
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B._ und die Kopie einer Anklageschrift vom 18. Dezember 2007.
H. H.a Der Instruktionsrichter gab dem BFM mit Verfügung vom 20. März 2008 die Gelegenheit zur Einreichung einer Vernehmlassung.
H.b Das BFM beantragte in seiner Vernehmlassung vom 7. April 2008 die Abweisung der Beschwerde.
H.c Die Vernehmlassung wurde dem Beschwerdeführer vom  am 8. April 2008 zur Kenntnis gebracht.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende  im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das  ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden  und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Der  ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung bzw. Änderung. Er ist daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1, 50 Abs. 1 und 52 Abs. 1 VwVG). Auf die  ist einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
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3. 3.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder  sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken (vgl. Art. 3 AsylG).
3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
4. 4.1 Das BFM führte zur Begründung seines Asylentscheides aus, aufgrund der eingereichten Beweismittel könne vom Bestehen eines gegen den Beschwerdeführer eingeleiteten Verfahrens wegen  in seinem Restaurant ausgegangen werden. Auch die  Verfolgungsmassnahmen gegen seine Brüder würden nicht . Es könne aber nicht geglaubt werden, dass die türkischen  ihn mit der eingeleiteten Untersuchung aus politischen  und im Zusammenhang mit seinen Brüdern verfolgten. Er sei nicht in der Lage gewesen, widerspruchsfreie und konkrete Angaben zu den angeführten Drohanrufen zu machen. Bei der Erstbefragung habe er gesagt, er habe ständig Anrufe erhalten; er hätte für die Behörden als Spitzel arbeiten sollen und vermute, diese steckten dahinter. Bei der kantonalen Anhörung habe er angegeben, neben den Drohanrufen wegen Spitzeltätigkeiten sei er auch von Mafia-Gruppen bedroht . Anlässlich der Anhörung beim BFM habe er ausgeführt, es seien Anrufe der JITEM gewesen, mit anderen Geschäftsleuten und  habe er keine Probleme gehabt. Seine Erklärungen bei der  durch das BFM seien nicht geeignet, die Widersprüche zu  und aufzulösen. Seine Aussagen zum Inhalt der Anrufe und zur
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JITEM seien trotz mehrmaliger Aufforderung, diese zu konkretisieren, sehr pauschal geblieben. Der Beschwerdeführer habe gesagt, in seinem Restaurant hätten auch Behördenmitglieder gespiesen, was mit seiner Behauptung, die Behörden hätten die Vergiftungen in seinem Restaurant verursacht, nicht zu vereinbaren sei. Da es sich bei der verwendeten Substanz, Endosulfan, um eine tödliche Substanz gehandelt haben solle, hätten die türkischen Behörden eine derartige Vergiftung von Behördenmitgliedern und Angestellten nicht in Kauf . Es sei nicht nachvollziehbar, dass die türkischen Behörden ihm nach der Haftentlassung einen Pass ausgestellt hätten, wenn sie ihn tatsächlich aus politischen Gründen verfolgten oder ihn als Spitzel hätten gewinnen wollen. Es falle auf, dass aus den eingereichten  nicht hervorgehe, dass er bedroht worden sei. Gemäss eigenen Angaben habe er seinen Anwalt über alles informiert. Der frühere Einwand des Beschwerdeführers, sein Anwalt habe etwas gegen ihn, erscheine aufgrund der eingereichten vier Schreiben eine Schutzbehauptung zu sein. Auch weitere Aussagen des  enthielten Unstimmigkeiten. Bei der Erstbefragung habe er ausgeführt, sein Bruder D._ sei wegen seines Bruders C._ und wegen ihm während acht Monaten inhaftiert worden. Bei der kantonalen Anhörung habe er angegeben, D._ sei nach der Flucht von C._ ins Gefängnis gebracht worden. In der ergänzenden Anhörung habe er gemeint, D._ sei wegen C._ drangenommen worden. Er sei in den Dokumenten seiner Brüder nicht erwähnt, weil er im Militärdienst gewesen sei. Einerseits seien seine Aussagen widersprüchlich, andererseits sei nicht einzusehen, weshalb die Behörden nicht bereits in den Jahren 1999 oder 2000 ein Verfahren gegen ihn eingeleitet hätten. Der Umstand, wonach er damals in der Armee gedient habe, hätte jedenfalls nicht gegen die Eröffnung eines Verfahrens gesprochen. Aus dem Verhalten der Behörden könne geschlossen werden, dass nichts gegen ihn vorgelegen habe bzw. vorliege. Da C._ die Türkei im Jahr 2000 verlassen habe und D._ weiterhin im Dorf lebe, stelle sich die Frage, welche Informationen sich die Behörden vom politisch inaktiven Beschwerdeführer, der in B._ ein Restaurant geführt habe, in dem auch Behördenmitglieder Gäste gewesen seien, sich erhofft hätten. Die Vorbringen wiesen weitere Unstimmigkeiten auf: So beispielsweise zu den Umzügen, zum Verbleib des Passes oder hinsichtlich des Nachschiebens des Vorfalls mit der Fahne. Dem Beschwerdeführer könne nicht geglaubt werden, dass die türkischen Behörden ihn im Zusammenhang mit den Vergiftungen in seinem
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Restaurant und mit seinen Brüdern aus politischen Gründen verfolgten.
In Anbetracht der gesamten Aktenlage sei davon auszugehen, dass es bei der eingeleiteten behördlichen Untersuchung um die Aufklärung eines Straftatbestandes gehe. Ein solches Vorgehen der Behörden erscheine rechtsstaatlich legitim und sei deshalb nicht asylrelevant.
Der Beschwerdeführer habe nicht glaubhaft machen können, dass er von Reflexverfolgungsmassnahmen betroffen gewesen sei. Es bestehe kein Grund zur Annahme, dass er wegen seines familiären Umfelds mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit und in absehbarer Zukunft  ernsthaften Ausmasses erleiden könnte. In diesem Zusammenhang sei zu erwähnen, dass die Frau und die  seines Bruders C._, die in der Schweiz über  verfügten, wiederholt in die Türkei gereist seien und dabei keine nennenswerten Schwierigkeiten gehabt hätten. An dieser  vermöge auch die gegen ihn eingeleitete Untersuchung nichts zu ändern. Es sei ihm ein Pass ausgestellt worden, weshalb davon auszugehen sei, dass keine Einwände gegen seine Ausreise bestanden hätten.
4.2 In der Beschwerde vom 14. Februar 2008 wird geltend gemacht, das gegen den Beschwerdeführer eingeleitete Verfahren sei nach wie vor hängig. Zum Beweis würden eine Anklageschrift und eine  Verfügung des Strafgerichts eingereicht. Über die  Folgen des Vergiftungsanschlags könnten demnach noch keine endgültigen Schlüsse gezogen werden. Der Sachverhalt sei vorliegend durch zahlreiche hieb- und stichfeste Beweismittel belegt. Es falle auf, dass die Aussagen des Beschwerdeführers sehr gut substanziiert seien. Beim Nachweis der asylrelevanten Verfolgung durch die  Behörden dürfe kein strengerer Massstab als bei anderen  angesetzt werden. Der Massstab dürfe bei ihm nicht  sein, nur weil er diesen mit den Beweismitteln für sein eigenes Asylgesuch sehr hoch gelegt habe. Die Frage nach einem Politmalus könne vorliegend noch nicht definitiv negativ beantwortet werden, sie könne erst nach Abschluss des Verfahrens beurteilt werden. Vor dem Hintergrund dieser Frage erscheine es, dass sich das BFM mit seinen Abklärungen und Argumentationen bereits im Bereich der  Wahrscheinlichkeit und der „bewiesenen Sicherheit“ befunden . Es sei zweitrangig, wer für den Giftanschlag verantwortlich ge-
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wesen sei, massgeblich seien dessen Folgen für ihn. Die Frage des Politmalus würde sich auch dann stellen, wenn er den Anschlag selbst ausgeführt hätte. Eine asylrelevante Verfolgung sei auch dann , wenn der Anschlag nicht eine politisch motivierte Gewalttat gewesen sein sollte. Solange der Vorwurf der Täterschaft des  noch im Raum stehe, könne die Frage der  der – vordergründig legitimen – Strafverfolgung nicht  beurteilt werden. Das BFM gehe nicht davon aus, dass er für den Anschlag verantwortlich sei. In Diskrepanz dazu gingen die türkischen Behörden von seiner Täterschaft aus, weshalb sich zwingend die  stelle, inwieweit diese Diskrepanz im Rahmen der Frage der  zu berücksichtigen und gewichten sei.
Die Verfügung des BFM erwecke den Eindruck, dass nur der belegte Sachverhalt nicht in Frage gestellt worden sei. Dabei handle es sich um einen gewichtigen Mangel in der Logik der angefochtenen . Die Tatsache, dass sich seine Vorbringen weitgehend mit den Beweismitteln deckten, spreche für seine Glaubwürdigkeit, auch  des nicht bewiesenen Teils. Das BFM habe durch das nicht detaillierte Bezeichnen und Benennen der eingereichten Beweismittel Art. 12 VwVG verletzt. Das BFM hätte sämtliche Beweismittel unter Angabe der Aktennummern erwähnen und behandeln müssen.
Es sei klar, dass eine definitive Ablehnung des Asylgesuchs während der Hängigkeit des Strafverfahrens nicht möglich sei. Sollten seine , wonach er von den Behörden bedroht worden sei, als  erachtet werden, wäre ihm bereits jetzt zwingend Asyl zu erteilen. Sollte an der Glaubhaftigkeit der entsprechenden Vorbringen  werden, müssten zwingend weitere Abklärungen getroffen werden. Das BFM werde eine Botschaftsanfrage durchführen müssen.
Gestützt auf die vorliegenden Akten seien die Schlussfolgerungen des BFM nicht stichhaltig. Der Beschwerdeführer habe bei der  darauf hingewiesen, dass die Drohungen in Zusammenhang mit dem „Vordringen der PKK an die Schwarzmeerküste“ gestanden habe. Seine Aussagen deckten sich diesbezüglich. Es sei nicht unglaubhaft, dass ein florierendes Geschäft auch von Mafia-Gruppen kontaktiert werde. Die einen Drohanrufe schlössen die anderen nicht aus.  arbeiteten auch mit dem Staat oder der Armee zusammen. Dass er die Verfolgung durch die Mafia bei der ergänzenden Anhörung nicht mehr erwähnt habe, könne nicht zu seinen Ungunsten gewertet
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werden. Aus seinen Aussagen ergebe sich, dass sich die Anrufer durch den Inhalt ihrer Aussagen als Personen der Sicherheitsdirektion zu erkennen gegeben hätten. Trotz der Nachfragen der Befragerin habe er darauf bestanden, dass die Anrufer stets sofort zur Sache  seien. Er habe die Details der Anrufe so gut geschildert, wie sie ihm in Erinnerung geblieben seien. Der Widerspruch, falls es denn einer wäre, zum Zeitpunkt des Telefonanrufs nach dem ersten  sei nicht gravierend. Hinsichtlich der Unglaubhaftigkeit der  von Militärangehörigen durch die türkischen  habe sich das BFM vom Grundsatz entfernt, dass nicht  Verhaltensweisen Dritter nicht der Glaubhaftigkeit desjenigen anzulasten seien, der diese benenne. Die Tatsache, dass gegen ihn 1999 oder 2000 kein Verfahren eingeleitet worden sei, lege keinesfalls nahe, dass ihm nach über acht Jahren keine Verfolgung drohen könne.
Das Gefährdungspotenzial des Beschwerdeführers ergebe sich aus den Ereignissen im Jahr 2005 und aus der Vorgeschichte seiner . Dass die Ehefrau und die Kinder von C._ in die Türkei zurückgereist seien, vermöge an der Einschätzung seiner Gefährdung nichts zu ändern. Er habe ausdrücklich erklärt, dass dabei spezielle Vorsichtsmassnahmen getroffen würden. Zudem gehe es vor allem um die Gefährdung von Männern.
4.3 In der Beschwerdeergänzung vom 14. März 2008 wird darauf , der Beschwerdeführer versuche über seine türkischen  die verschiedenen Einvernahmeprotokolle und weitere  der türkischen Polizei zu erhalten. Diese Akten seien relevant, weil gestützt darauf die Frage des Politmalus näher abgeklärt werden könne. Der Beschwerdeführer habe ursprünglich beabsichtigt, im gegen ihn geführten Strafverfahren eine mögliche staatliche (Mit-)Täterschaft geltend zu machen. Auf Anraten seines Anwalts habe er auf eine solche Thematisierung verzichtet. Aus den bisher nicht  Akten könnten sich durchaus Hinweise auf eine staatliche oder parastaatliche Täterschaft ergeben. Die Erwähnung der  eines staatlichen Komplotts hätte für Personen, welche diese , erhebliche Konsequenzen. Der Beschwerdeführer habe darauf hingewiesen, dass das Restaurant wieder erfolgreich betrieben werde; die Schikanen und Telefonanrufe hätten aufgehört, seit er aus der  verschwunden sei. Er leite daraus ab, dass es darum gegangen sei, ihn aufgrund seiner politischen Verwandten zu diskreditieren und aus der Türkei zu vertreiben. Vor etwa einem Monat sei eine poli-
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zeiliche Vorladung zugestellt worden, da die Polizei den Auftrag habe, die finanziellen Verhältnisse eines Beschuldigten zu prüfen. Mit einem eingereichten Zeitungsartikel versuche er zu belegen, dass  gegen Kurden in B._ und auch in der  an der Tagesordnung gewesen seien. Sein Schwager sei nicht in gleichem Umfang in das Verfahren involviert wie er; dieser füge sich den Weisungen der türkischen Behörden und sei deshalb nicht mit Schwierigkeiten konfrontiert. Die beiden anderen Angeklagten seien nur pro forma in dieses Verfahren aufgenommen worden, seien aber während des Verfahrens und nachher nicht mit Schwierigkeiten  gewesen. Auch aus diesen Umständen schliesse er, dass sich die ganze Aktion ausschliesslich gegen ihn gerichtet habe. Er habe sich die Frage gestellt, ob er von der Schweiz aus seine Annahme, beim Giftanschlag habe es sich um ein staatlich organisiertes  gehandelt, in das Verfahren einbringen solle. Seine Anwälte und seine Familie hätten ihn gebeten, er solle solche Schritte unterlassen, da sie ansonsten akut gefährdet wären. Im Rahmen einer  werde ohne weiteres festgestellt werden können, dass sich dies so verhalte. Alleine dieser Umstand belege, wie brisant und  die Angelegenheit sei. Ein Angeschuldigter, der sich nicht  verteidigen könne, weil sonst weitere Personen mit staatlicher Verfolgung rechnen müssten, erweise sich als aus politischen Gründen verfolgt.
5. 5.1 Der Beschwerdeführer machte im Rahmen der Befragungen , seine Familie sei nach der Flucht seines Bruders C._ unter Druck gesetzt worden. Er sei damals nicht direkt angegangen worden, da er seinen Militärdienst geleistet habe. C._ reiste gemäss der eingereichten Kopie seines C-Ausweises (vgl. act. A18, Ziff. 12) am 4. September 2000 in die Schweiz. Gleichzeitig erklärte der Beschwerdeführer, er habe bis zu den Vorfällen vom April bzw. Juni 2005 mit den türkischen Behörden keine ernsthaften Probleme gehabt (vgl. act. A9/28, S. 18 und act. A24/25, S. 11). Unter diesen Umständen sowie angesichts der Tatsache, dass der Beschwerdeführer auch nicht geltend machte, er habe sich gemeinsam mit seinem Bruder C._ politisch aktiv betätigt, ist von vornherein nicht ersichtlich, inwiefern sich aus den Asylakten von C._ irgendwelche Rückschlüsse für das gegen den Beschwerdeführer in der Türkei eingeleitete Strafverfahren ergeben könnten. Ein Beizug der Akten des Bruders C._ erweist sich für
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die Beurteilung des vorliegenden Verfahrens mithin als nicht , weshalb der Antrag auf Beizug derselben abzuweisen ist. Damit ist auch gesagt, dass das BFM ebenso wenig gehalten war, die Akten von C._ zur Beurteilung des Asylgesuches beizuziehen.
5.2 Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung war das BFM nicht gehalten, in seiner Verfügung sämtliche im Rahmen des vorinstanzlichen Verfahrens eingereichten Beweismittel einzeln zu  und abzuhandeln. Es genügte vorliegend, dass es sich zu den wesentlichen Beweismitteln äusserte. Die Behörde muss sich in der Regel nicht zu Beweismitteln äussern, die einen Sachverhalt belegen, der von ihr nicht bezweifelt wird. Das BFM hielt in der angefochtenen Verfügung fest, aufgrund der eingereichten Beweismittel sei davon auszugehen, dass gegen den Beschwerdeführer eine Untersuchung wegen Vergiftungen eingeleitet worden sei. Es zweifelte auch die  gemachte Verfolgung der Brüder des Beschwerdeführers nicht an. Aus diesen Gründen erwies sich eine detaillierte Bezeichnung und  der in diesem Zusammenhang eingereichten Beweismittel als nicht notwendig.
5.3 Das Bundesverwaltungsgericht teilt die in den  gemachten Äusserungen, wonach der rechtserhebliche  nicht als erstellt erachtet werden könne bzw. die Sache noch nicht entscheidreif sei, nicht. Der Beschwerdeführer hat zum gegen ihn eingeleiteten Strafverfahren zahlreiche Beweismittel eingereicht, an deren Authentizität keine Zweifel bestehen. Die mit der Eingabe vom 14. März 2008 in Aussicht gestellten weiteren Beweismittel (Polizei- und Gerichtsprotokolle) sind bis heute nicht nachgereicht worden. Es besteht keine Veranlassung, weiterhin auf die Nachreichung derselben zu warten. Aufgrund der heutigen Aktenlage drängen sich keine  Sachverhaltsabklärungen und insbesondere keine  auf, da nicht davon auszugehen ist, die Schweizerische  erhalte mehr Informationen über ein hängiges Strafverfahren als die vom Beschwerdeführer eingeschalteten Anwälte. Ebenso wenig  eine Kontaktierung der ihn vertretenden Anwälte angebracht. Da der rechtserhebliche Sachverhalt als erstellt zu erachten ist, ist der Antrag auf Rückweisung der Angelegenheit an die Vorinstanz .
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6. 6.1 Aufgrund der Aussagen des Beschwerdeführers und der  Beweismittel ergibt sich im Wesentlichen, dass bei der  Polizei am 4. Juni 2005 um 13 Uhr eine Meldung einging,  sich in einem Restaurant eine Nahrungsmittelvergiftung  habe. Dabei seien 90 Personen vergiftet worden, 25 bis 30 von ihnen lebensgefährlich. Nachdem die Beweise gesichert worden seien, sei das Restaurant von den Beamten der zuständigen Stadtbehörden geschlossen worden. Der Geschäftsinhaber (der Schwager des ) und der Koch seien auf die Polizeiwache geführt, auf Anweisung des Staatsanwalts verhört und anschliessend freigelassen worden. In der Folge wurde gegen den Beschwerdeführer wegen  Haftbefehl erlassen. Gemäss den  wurden in den sichergestellten Nahrungsmittelproben und in einer Blutprobe der toxische Stoff Endosulfan festgestellt. Die  Stadtbehörde reichte bei der Staatsanwaltschaft aus diesem Grund Klage ein. Der Beschwerdeführer stellte sich am 13. Juni 2005 der Polizei und wurde in Haft genommen. Eine von den Anwälten des Beschwerdeführers eingereichte Haftbeschwerde vom 2. August 2005 wurde vom zuständigen Gericht am 16. August 2005 abgewiesen. Einem Schreiben des Anwalts des Beschwerdeführers vom 9. September 2005 ist zu entnehmen, dass dieser von der  verhört und am 6. September 2005 aus der  entlassen worden sei. Eine Gerichtsverhandlung habe nicht  und das Gericht habe nach jeweils 30 Tagen eine  durchgeführt. Gemäss einem Schreiben des Anwalts vom 7. März 2007 war im damaligen Zeitpunkt gegen den  noch nicht Anklage erhoben worden. Mit der Beschwerde wurde die Kopie einer Anklageschrift der Staatsanwaltschaft von B._ vom 18. Dezember 2007 eingereicht, in welcher gegen den Schwager des Beschwerdeführers, gegen diesen selbst, gegen den Koch des Restaurants und gegen eine weitere Person Anklage erhoben wurde. Der eingereichten Verfügung des (...) Strafamtsgerichts von B._ vom 10. Januar 2008 ist zu entnehmen, dass die Verhandlung auf den 4. April 2008 vertagt wurde.
6.2 Vorliegend steht aufgrund der Aktenlage fest, dass der  Geschäftsführer eines Restaurants war, in dem sich am 4. Juni 2005 zahlreiche Personen eine Vergiftung zugezogen haben. Die zuständigen Behörden leiteten gegen den Beschwerdeführer, seinen Schwager und den Koch des Restaurants eine Untersuchung
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ein und versetzten diese in Untersuchungshaft. Der Beschwerdeführer und der Koch waren während rund zweieinhalb Monaten, der  des Beschwerdeführers während rund eineinhalb Monaten in Haft.
6.2.1 Die auf Beschwerdeebene geäusserte Behauptung, das  sei gegen den Beschwerdeführer eingeleitet worden, um ihn  seiner politisch aktiven Verwandtschaft zu diskreditieren und aus der Türkei zu vertreiben bzw. zwei andere Angeklagte seien nur pro forma in das Verfahren einbezogen worden, vermag nicht zu . Sein Bruder C._ verliess die Türkei im Jahr 2000 und er (der Beschwerdeführer) machte bei seinen Befragungen nicht , von den türkischen Behörden im Zusammenhang mit den  Aktivitäten von C._ behelligt worden zu sein. Angesichts des Umstandes, dass die Ehefrau von C._ zusammen mit den Kindern mehrmals in die Türkei gereist und wieder in die Schweiz zurückgekehrt ist, ist davon auszugehen, dass den türkischen Behörden dessen Aufenthaltsort bekannt ist. Es bestand für sie - objektiv gesehen - keine Veranlassung, den Beschwerdeführer im Jahre 2005 aufgrund zurückliegender Aktivitäten seines Bruders zu diskreditieren oder gar aus der Türkei zu vertreiben, zumal er keinerlei staatskritische Aktivitäten ausübte, was den lokalen Behörden nicht entgangen sein konnte. Der Bruder D._ wurde zwar im Jahr 2000 ebenfalls festgenommen und befand sich einige Monate in Haft, dem Beschwerdeführer erwuchsen daraus in der Folge indessen keine Nachteile. Auch hinsichtlich dieses Bruders, der für die Behörden greifbar war, da er zusammen mit seiner Familie in der Türkei lebt, bestand für die Behörden keine Veranlassung, den Beschwerdeführer zu behelligen. Neben ihm wurden auch sein Schwager und der Koch in Untersuchungshaft versetzt. Der Beschwerdeführer führt in seiner Eingabe vom 14. März 2008 aus, sein Schwager und der Koch hätten in der Folge keine Schwierigkeiten mehr gehabt und könnten ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen; sie seien vom eingeleiteten Verfahren weniger betroffen als er. Er scheint dabei zu übersehen, dass das  Verfahren sowohl ihn, als auch die anderen Angeklagten . Der Umstand, dass die übrigen Angeklagten nach der  keine Schwierigkeiten mehr gehabt haben und das  wieder hat eröffnet werden können, deutet nicht darauf hin, dass das Verfahren den vom Beschwerdeführer behaupteten politischen Hintergrund aufweist. Dieser verliess die Türkei knapp drei Monate nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft und machte nicht , dass er bis zu seiner Ausreise nochmals in Kontakt mit den Be-
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hörden gekommen sei. Für seine Darstellung, er wäre im hängigen Verfahren schlechter gestellt, als die übrigen Angeklagten, bzw., das Verfahren habe allein bezüglich seiner Person eine politische , bestehen keine hinreichend konkreten Anzeichen. Bei der  Anhörung erklärte er, in seinem Restaurant hätten auch  und Polizisten sowie der Sicherheitsdirektor gegessen. Wäre der Beschwerdeführer aus Sicht der Sicherheitsbehörden tatsächlich eine (politisch) unliebsame Person gewesen, hätten wohl kaum – zum Teil sogar hochrangige – Vertreter derselben in seinem Lokal verkehrt. Schliesslich spricht auch der vom Beschwerdeführer genannte , dass ihm im November 2005 ein Reisepass ausgestellt wurde, gegen eine asylrechtlich relevante Verfolgungsabsicht der türkischen Behörden.
6.2.2 Das BFM hat in der angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hingewiesen, dass der Beschwerdeführer sich zu den angeblich erhaltenen Drohanrufen nicht übereinstimmend äusserte. So sagte er bei der Erstbefragung im Empfangszentrum aus, er vermute, dass Polizeibeamte hinter den Drohungen gestanden hätten (vgl. act. A1/8, S.5). Bei der Anhörung durch das BFM machte er geltend, er sei vor dem ersten Vorfall oft von der JITEM angesprochen worden (vgl. act. A24/25, S. 11). Die Anrufer hätten offen gesagt, dass sie vom Staat seien und Informationen wollten (vgl. act. A24/25, S. 12). Sie hätten im Namen der Sicherheitsdirektion gesprochen. Einmal habe er die Tonbandanzeige der Polizei am Telefon gehört. Sie hätten offen , sie seien von der Polizei oder der JITEM (vgl. act. A24/25, S. 13). Der Umstand, dass der Beschwerdeführer bei der Erstbefragung bloss die Vermutung äusserte, Polizeibeamte hätten hinter den Drohanrufen gestanden, während er seinen späteren Erklärungen beim BFM  von Anfang an gewusst haben soll, dass die Anrufer Angehörige der Polizei bzw. der JITEM sind, erweckt erhebliche Zweifel an der Glaubhaftigkeit des geltend gemachten politischen Hintergrunds der von ihm geltend gemachten Vorkommnisse.
6.2.3 Die in der Beschwerde geäusserte Ansicht, der Massstab der Glaubhaftmachung einer asylrechtlich relevanten Verfolgung dürfe beim Beschwerdeführer nicht höher angesetzt werden, weil er in der Lage gewesen sei, einen Teil seiner Vorbringen zu beweisen, ist . Dieser Massstab wurde vom BFM denn auch nicht höher . In der Verfügung hat es nachvollziehbar dargelegt, aus  Gründen es dem Beschwerdeführer nicht gelungen sei, einen
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politischen Hintergrund des gegen ihn eingeleiteten Strafverfahrens als wahrscheinlich erscheinen zu lassen. Entgegen der in der  vertretenen Auffassung können aus dem Umstand, dass er beweisen konnte, dass gegen ihn in der Türkei ein Strafverfahren hängig ist, keine zwingenden Schlüsse für die Glaubhaftigkeit des  gemachten Hintergrunds der Straftat gezogen werden. Denn gerade diesen Hintergrund vermochte der Beschwerdeführer – wie aus den vorstehenden Erwägungen hervorgeht – nicht plausibel zu machen. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass der  unter Hinweis auf eingereichte Zeitungsartikel bzw.  darauf hingewiesen hat, dass sich an der Schwarzmeerküste und in benachbarten Provinzen ähnliche Vorfälle zugetragen haben.
6.2.4 Soweit in der Beschwerde ausgeführt wird, das BFM gehe in seiner Verfügung im Gegensatz zu den türkischen Behörden nicht  aus, dass der Beschwerdeführer die Tat begangen habe, weshalb sich die Frage stelle, inwieweit diese Diskrepanz im Rahmen der Frage der Asylrelevanz der staatlichen Verfolgung zu berücksichtigen und zu gewichten sei, ist festzuhalten, dass die Frage der Täterschaft nicht durch die schweizerischen Asylbehörden zu beurteilen ist. Dies wird Aufgabe des zuständigen türkischen Strafgerichts sein. Aufgrund des bisherigen Verfahrensgangs besteht im Übrigen kein Grund, welcher auch nur den Verdacht erwecken würde, die Angeklagten und mithin der Beschwerdeführer könnten nicht mit einem korrekten Verfahren rechnen.
6.2.5 Der Vollständigkeit halber ist hinsichtlich der in der Beschwerde geäusserte Auffassung, eine asylrelevante Verfolgung wäre sogar dann zu bejahen, wenn der Beschwerdeführer selber Täter des  gewesen wäre, da sich unter den Opfern mehrere  befunden hätten, festzuhalten, dass aufgrund der Akten nichts darauf hindeutet, die türkischen Behörden wären bei der Aufklärung der Vorfälle anders vorgegangen, als wenn sich keine Mitglieder der Sicherheitsbehörden unter den Opfern befunden hätten.
6.3 Das Bundesverwaltungsgericht geht in Anbetracht der gesamten Aktenlage nicht davon aus, dass das gegen den Beschwerdeführer eingeleitete Strafverfahren politisch motiviert ist bzw. der  im hängigen Verfahren mit einem Politmalus zu rechnen hätte. Es bestehen keine konkreten Anzeichen dafür, dass er aufgrund der politischen Vergangenheit von Familienangehörigen durch Vertreter
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der Sicherheitsbehörden in ein Verfahren verwickelt wurde. Die  Ausführungen in den Beschwerdeeingaben vermögen nicht zu überzeugen. Das Bundesverwaltungsgericht teilt auch die in der Beschwerde geäusserte Auffassung nicht, der Ausgang des in der  hängigen Strafverfahrens müsse für einen definitiven Entscheid über die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers zwingend  werden. Dem Beschwerdeführer kann aus den oben  Gründen weder in Anbetracht des gegen ihn eingeleiteten  noch aufgrund der politischen Vergangenheit von  begründete Furcht vor asylrechtlich relevanter Verfolgung zuerkannt werden.
6.4 Aufgrund der vorstehenden Erwägungen erübrigt es sich, auf die weiteren Ausführungen in den Eingaben des Beschwerdeführers und die eingereichten Beweismittel im Einzelnen einzugehen, da sie an der Würdigung des Sachverhalts nichts zu ändern vermögen.  ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer keine Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG glaubhaft machen konnte und nicht als Flüchtling anerkannt werden kann. Die Vorinstanz hat somit zu Recht die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers verneint und sein Asylgesuch abgelehnt.
7. 7.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
7.2 Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; Entscheidungen und Mitteilungen der  Asylrekurskommission [EMARK] 2001 Nr. 21).
8. 8.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
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8.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4.  1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
8.3 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. MARIO GATTIKER, Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich  Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen  im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers in den Heimatstaat ist  unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall einer Ausschaffung in die Türkei dort mit beachtlicher  einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des Europäischen  für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN- müsste er eine konkrete Gefahr ("real risk")  oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EMARK
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2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren Hinweisen; EGMR, Bensaid gegen Grossbritannien, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Dies ist ihm unter Hinweis auf die  Ausführungen zum Asylpunkt nicht gelungen. Gegen ihn ist zwar wohl ein Strafverfahren hängig, und es ist davon auszugehen, dass er sich den Fragen der Ermittlungsbehörden und des Gerichts zu stellen haben wird, es kann indessen unter Hinweis auf die Aktenlage nicht davon ausgegangen werden, dass er nicht  behandelt wird. Der Beschwerdeführer sagte bei der  Befragung aus, es habe im Rahmen der Untersuchungshaft keine Übergriffe auf ihn gegeben. Seinen Angaben gemäss wurden auch die Mitangeklagten – abgesehen vom gegen alle eingeleiteten Verfahren – nicht weiter behelligt. Es kann deshalb nicht darauf  werden, dem Beschwerdeführer drohe bei einer Rückkehr in die Türkei eine unmenschliche Behandlung. Auch die allgemeine Menschenrechtssituation in der Türkei lässt den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt klarerweise nicht als unzulässig erscheinen. Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
8.4 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG – die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
8.4.1 Eine Situation, welche den Beschwerdeführer als "Gewalt- oder de-facto-Flüchtling" qualifizieren würde, lässt sich aufgrund der  Situation in der Türkei nicht bejahen. Das  erachtet den Wegweisungsvollzug in die Türkei gestützt auf die allgemeine Lage als generell zumutbar.
8.4.2 Ferner sind auch keine individuellen Gründe ersichtlich, die die Rückkehr des Beschwerdeführers in die Türkei als unzumutbar  lassen würden. Er verfügt über eine gute Schulbildung und einige Berufserfahrung sowie über ein intaktes familiäres . Es ist ihm daher möglich, sich bei einer Rückkehr eine  zu schaffen. Auch die Tatsache, dass gegen ihn im Heimat-
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land ein Strafverfahren hängig ist, vermag in Anbetracht der  Umstände (vgl. die Erwägungen zum Asylpunkt und zur  des Wegweisungsvollzugs) nicht zur Annahme einer konkreten Gefährdung des Beschwerdeführers im Sinne der zu beachtenden Bestimmungen zu führen. Nach dem Gesagten erweist sich Vollzug der Wegweisung auch als zumutbar.
8.5 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der  Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr  Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AuG).
9. Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu . Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig,  und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine  der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
10. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die Beschwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen.
11. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten dem  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG). Da ihm mit Verfügung vom 10. März 2008 die unentgeltliche Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG gewährt wurde, sind ihm keine Verfahrenskosten aufzuerlegen.
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