Decision ID: 5c5faef1-2e0e-4d47-a99a-afb4d840d9de
Year: 2009
Language: de
Court: SG_VGN
Chamber: SG_VGN_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ V.V., geb. 1966, ist italienische Staatsangehörige. Sie lebt seit 1998 in der Schweiz
und verfügt über eine Niederlassungsbewilligung. Sie war bis 2007 mit F.V. verheiratet.
Die Eheleute wurden mit Urteil vom 22. November 2007 geschieden. Die drei
unmündigen Kinder leben bei der Mutter.
Am 10. September 2008 reichte der mazedonische Staatsangehörige H.J., geb. 1977,
bei der Schweizer Vertretung in Skopje ein Einreisegesuch zur Heirat mit V.V. und
Wohnsitznahme bei ihr ein.
Mit Verfügung vom 4. Februar 2009 wies das Ausländeramt das Gesuch von H.J. ab.
Zur Begründung führte es im wesentlichen an, die Ehefrau beziehe für ihren
Lebensunterhalt und den Unterhalt ihrer Kinder Sozialhilfe. Sie verfüge somit nicht über
genügende Mittel für den Familiennachzug. Nach dem eingereichten Arbeitsvertrag
würde ihr Verlobter monatlich einen Nettolohn von Fr. 2'672.15 erzielen, falls er eine
Aufenthaltsbewilligung erhalten würde. Die finanziellen Mittel seien auch unter
Berücksichtigung des künftigen Einkommens des Verlobten ungenügend. Während der
Bedarf nach den massgebenden Richtlinien bei Fr. 5'609.90 liege, betrage das
durchschnittliche monatliche Einkommen der Eheleute gesamthaft lediglich
Fr. 4'410.35. Die Differenz zwischen Bedarf und effektivem Einkommen betrage daher
Fr. 1'199.55 und sei als erheblich zu bezeichnen, weshalb damit zu rechnen sei, dass
weiterhin eine Unterstützung durch das Sozialamt erfolgen müsste.
B./ Gegen die Verfügung des Ausländeramts erhob V.V. mit Eingabe vom 14. Februar
2009 Rekurs, der vom Sicherheits- und Justizdepartement mit Entscheid vom 26. Juni
2009 abgewiesen wurde. Das Sicherheits- und Justizdepartement hielt fest, im
Rekursverfahren habe die Rekurrentin einen Arbeitsvertrag eingereicht, wonach ihr
Verlobter als Serviceangestellter monatlich brutto Fr. 5'000.-- verdienen würde. Dies
entspreche im Vergleich zum Arbeitsvertrag, der im Verfahren vor dem Ausländeramt
eingereicht worden sei, einer Lohnerhöhung von monatlich brutto Fr. 1'000.--. Diese
Erhöhung sei nicht nachvollziehbar. Ein monatlicher Bruttolohn von Fr. 5'000.-- liege
weit über dem durchschnittlichen Lohn, der in der Ostschweiz einem
Serviceangestellten ohne Berufserfahrung ausgerichtet werde. Daher sei davon
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auszugehen, dass es sich bei dem im Rekursverfahren eingereichten Arbeitsvertrag um
eine Gefälligkeit handle. Die geltend gemachte Lohnerhöhung könne daher nicht
berücksichtigt werden.
C./ Mit Eingabe vom 3. Juli 2009 erhob V.V. Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Sie
beantragt sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die Erteilung
einer Aufenthaltsbewilligung für ihren Verlobten. Sie macht geltend, ihre derzeitigen
durchschnittlichen Nettoeinkünfte lägen nicht mehr bei Fr. 1'738.-- pro Monat, sondern
bei Fr. 2'427.--. Dies belegten die Lohnabrechnungen von Oktober 2008 bis und mit
Mai 2009. Diese beträfen ihre feste Anstellung bei der P. Reinigungsservice AG. Hinzu
komme, dass sie seit dem 15. Juni 2009 zusätzlich bei der Firma J., beschäftigt sei und
dort ein zusätzliches Einkommen erziele. Die finanziellen Verhältnisse seien damit
ausreichend.
Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 28. Juli 2009 die Abweisung
der Beschwerde. Sie hält fest, das monatliche Einkommen bei der P. Reinigungsservice
AG sei starken Schwankungen unterworfen. In der Zeit von Juni 2008 bis Mai 2009
habe die Beschwerdeführerin durchschnittlich Fr. 2'094.80 netto pro Monat verdient.
Wie aus der Berechnung des Lebensbedarfs im Falle eines Aufenthalts des Verlobten in
der Schweiz ersichtlich sei, bleibe auch bei Anrechnung dieses monatlichen
Nettoeinkommens eine erhebliche Differenz zum Bedarf. Der Arbeitsvertrag mit der J.
sei erst am 15. Juni 2009 in Kraft getreten. Eine Lohnabrechnung liege noch nicht vor.
Die Beschwerdeführerin sei dieses Arbeitsverhältnis erst im Rahmen des
Beschwerdeverfahrens eingegangen. Es sei daher abzuklären, ob es sich um ein
dauerhaftes und langfristiges Arbeitsverhältnis handle. Bis anhin habe V.V. Sozialhilfe-
unterstützung erhalten. Ob dies bei der geltend gemachten Einkommenssituation
weiterhin der Fall sei, stehe nicht fest. Die Beschwerdeführerin habe daher eine
amtliche Bestätigung über die ausgerichtete Unterstützung einzureichen.
Der Beschwerdeführerin wurde Gelegenheit gegeben, zur vorinstanzlichen
Vernehmlassung Stellung zu nehmen. Innert der angesetzten Frist reichte sie
Lohnabrechnungen der P. Reinigungsservice AG vom Juni 2008 bis Juli 2009,
Lohnabrechnungen einer weiteren Reinigungsstelle sowie zwei Lohnabrechnungen der
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J. ein und veranlasste das Sozialamt zu einer Bescheinigung der ausgerichteten
Leistungen.

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Die
Beschwerdeführerin ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeeingabe vom 3. Juli 2009 wurde
rechtzeitig eingereicht und erfüllt formal und inhaltlich die gesetzlichen Anforderungen
(Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP). Auf die
Beschwerde ist einzutreten.
2. Nach Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer
(SR 142.20, abgekürzt AuG) haben ausländische Ehegatten von Personen mit
Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der
Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Nach einem
ordnungsgemässen und ununterbrochenen Aufenthalt von fünf Jahren haben die
Ehegatten Anspruch auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung.
Nach Art. 51 Abs. 2 lit. b AuG erlöschen die Ansprüche nach Art. 43 AuG, wenn
Widerrufsgründe nach Art. 62 AuG vorliegen. Solche sind bei Sozialhilfebezug
gegeben. Nach Art. 62 lit. e AuG kann die zuständige Behörde Bewilligungen,
ausgenommen die Niederlassungsbewilligung, widerrufen, wenn die Ausländerin bzw.
der Ausländer oder eine Person, für die sie oder er zu sorgen hat, auf Sozialhilfe
angewiesen ist.
2.1. Diese Bestimmungen stehen im Einklang mit Art. 8 Ziff. 1 und 2 der Europäischen
Menschenrechtskonvention (SR 0.101, abgekürzt EMRK). Art. 8 Ziff. 1 EMRK verschafft
einen Anspruch auf Schutz des Familienlebens. Auf diesen können sich Angehörige
von Personen mit einem festen Rechtsanspruch auf Aufenthalt in der Schweiz berufen.
Dieser Anspruch ist allerdings nicht schrankenlos. Das Recht auf Erteilung einer
Aufenthaltsbewilligung für einen Angehörigen einer in der Schweiz niedergelassenen
Person kann gestützt auf Art. 8 Ziff. 2 EMRK u.a. eingeschränkt werden, wenn es für
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das wirtschaftliche Wohl des Landes notwendig ist. Dies kann die Verweigerung bzw.
den Widerruf von Bewilligungen rechtfertigen, wenn die Ausländerin bzw. der
Ausländer oder eine Person, für die sie oder er zu sorgen hat, auf Sozialhilfe
angewiesen ist (vgl. Uebersax/Rudin/ Hugi Yar/Geiser, Ausländerrecht, 2. Aufl., Basel
2009, Rz. 8.30 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung).
2.2. Nach den Abklärungen des Ausländeramts liegt der finanzielle Bedarf im Falle des
Nachzugs des Verlobten der Beschwerdeführerin und der Aufnahme einer
Erwerbstätigkeit durch ihn bei monatlich Fr. 5'609.90 (vgl. Akten des Ausländeramts,
S. 80). Das Ausländeramt ging von einem Grundbedarf für fünf Personen von
Fr. 2'393.--, einem Ergänzungsbedarf von Fr. 852.--, Mietkosten inkl. Nebenkosten von
Fr. 1'350.-- und Krankenversicherungsauslagen (Prämien zuzügl. Anteil
Jahresfranchise) von Fr. 664.90 pro Monat aus. Hinzu wurden Erwerbsunkosten von
Fr. 350.-- gerechnet, was einen Bedarf von Fr. 5'609.90 ergibt. Diesem Bedarf stellte
das Ausländeramt Nettoeinkünfte von Fr. 4'410.-- gegenüber. Dabei stützte es sich auf
den durchschnittlichen Lohn bei der P. Reinigungsservice AG von Fr. 1'515.85, den
Lohn bei der H. von durchschnittlich Fr. 225.35 und den Lohn des Ehemannes von
Fr. 2'672.15. Der Lohn des Ehemannes beruht auf dem von der Beschwerdeführerin
eingereichten Arbeitsvertrag zwischen dem künftigen Ehemann und der Pizzeria X. In
diesem Arbeitsvertrag war ein Lohn von brutto Fr. 4'000.-- bzw. netto und abzüglich
der Quellensteuer von Fr. 2'672.15 vereinbart worden. Im Rekursverfahren reichte die
Beschwerdeführerin einen Arbeitsvertrag ein, nach dem ihr künftiger Ehemann
Fr. 5'000.-- brutto pro Monat erzielen würde. Das Ausländeramt nahm dazu
Abklärungen vor und stellte fest, dass die Löhne der übrigen Service-Mitarbeiter jenes
Arbeitgebers im Jahr 2007 rund Fr. 1'000.-- tiefer lagen als der im zweiten
Arbeitsvertrag mit dem künftigen Ehemann ausgewiesene Lohn. Die Vorinstanz erwog,
in Anbetracht der aktuellen Wirtschaftslage erscheine diese Lohnerhöhung nicht
schlüssig nachvollziehbar. Hinzu komme, dass der Verlobte der Beschwerdeführerin
nie in der Schweiz gelebt habe und im Heimatland arbeitslos sei. Ausserdem liege ein
monatlicher Bruttolohn von Fr. 5'000.-- weit über dem durchschnittlichen Lohn eines
Serviceangestellten in der Schweiz (mit Berufs- und Fachkenntnissen, ohne
Berufserfahrung). Bei dieser Sachlage haben Ausländeramt und Vorinstanz zu Recht
darauf geschlossen, dass es sich bei dem im Rekursverfahren eingereichten
Arbeitsvertrag mit der Pizzeria X. um eine Gefälligkeitsbescheinigung handelt. Der im
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eingereichten Arbeitsvertrag vereinbarte Lohn ist wesentlich höher als ein
marktüblicher Lohn. Die innert kurzer Zeit vorgenommene Lohnerhöhung ist nicht
nachvollziehbar. Es ist naheliegend, dass ein solches überdurchschnittliches Gehalt
nicht während längerer Zeit ausgerichtet würde und die Einreichung des
Arbeitsvertrages mit einem um Fr. 1'000.-- höheren Bruttolohn bezweckte, die
Chancen für die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung an den Verlobten der
Beschwerdeführerin zu erhöhen. Diese Schlussfolgerungen der Vorinstanz sind nicht zu
beanstanden. Zu Recht lehnte es daher die Vorinstanz ab, die behauptete
Lohnerhöhung des Verlobten zu berücksichtigten. Es ist davon auszugehen, dass der
Verlobte in der Schweiz ein monatliches Nettoeinkommen von Fr. 2'672.15 erzielen
könnte.
Die Beschwerdeführerin reichte Lohnabrechnungen der P. Reinigungsservice AG von
Juni 2008 bis Juli 2009 ein. Nach diesen beträgt ihr durchschnittlicher Nettolohn
Fr. 2'175.35 (Fr. 30'454.90 innerhalb von vierzehn Monaten). Bei der J. erzielte sie in
den Monaten Juni und Juli 2009 Nettolöhne von Fr. 601.55 bzw. Fr. 862.30. Dies ergibt
im Monatsdurchschnitt Fr. 731.90. Bei der Praxis H. erzielte sie im Durchschnitt ein
monatliches Nettoeinkommen von Fr. 198.75 (Fr. 3'577.60 in achtzehn Monaten). Dies
ergibt gesamthaft ein Nettoeinkommen von Fr. 3'105.65. Zusammen mit dem
Einkommen des Ehemannes von Fr. 2'672.15 würde sich das gesamte
Nettoeinkommen pro Monat auf Fr. 5'778.-- belaufen.
2.3. Nach diesen Feststellungen würden sich der Bedarf und die voraussichtlichen
Einkünfte ungefähr die Waage halten. Dennoch ist im vorliegenden Fall davon
auszugehen, dass die Beschwerdeführerin auf Sozialhilfe angewiesen ist. Zum einen
werden ihr vom Sozialamt die Krankenkassenprämien bezahlt. Diese betrugen im Jahr
2008 Fr. 438.25 pro Monat. Die Übernahme der Prämien ist ungeachtet des Wegfalls
der Prämienverbilligungsbeiträge als Leistung der Sozialhilfe zu qualifizieren. Der
geschiedene Ehemann der Beschwerdeführerin zahlt keine Unterhaltsbeiträge für die
drei Kinder. Hinzu kommt, dass bei der Bedarfsrechnung nicht berücksichtigt wurde,
dass die Beschwerdeführerin einen Autoabstellplatz gemietet hat, was bedeutet, dass
sie ein Auto besitzt. Die Kosten für das Halten eines Autos belaufen sich
erfahrungsgemäss auf mindestens Fr. 400.-- im Monat, selbst wenn es nur wenig
genutzt wird. Diese zusätzlichen Kosten sind in den Pauschalansätzen zur Ermittlung
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der Lebenshaltungskosten nicht enthalten. Der Lebensbedarf ist also wesentlich höher,
als dies in der Berechnung des Ausländeramts festgestellt wurde, und aufgrund der
Kosten für das Halten eines Autos auf über Fr. 6'000.-- zu veranschlagen. Davon
abgesehen ist fraglich, ob die Einkünfte der Beschwerdeführerin aus drei
verschiedenen Arbeitsstellen als dauerhaft zu betrachten sind. Auffallend ist
insbesondere, dass die Beschwerdeführerin erst höhere Einkünfte erzielte, nachdem ihr
Verlobter ein Einreisegesuch gestellt hatte. Unter diesen Umständen ist anzunehmen,
dass die derzeit geleisteten Pensen nicht dauerhaft sind. Daraus folgt, dass die
Beschwerdeführerin bzw. der nachzuziehende Verlobte weiterhin auf Sozialhilfe
angewiesen sind.
2.4. Wie oben dargelegt hat die Beschwerdeführerin im Rekursverfahren einen
Arbeitsvertrag ihres Verlobten eingereicht, der bezüglich des Lohns offensichtlich eine
simulierte Vereinbarung enthielt. Nach Art. 62 lit. a AuG rechtfertigt sich der Widerruf
der Aufenthaltsbewilligung, wenn der Ausländer oder die Ausländerin im
Bewilligungsverfahren falsche Angaben macht. Im vorliegenden Fall war die Höhe der
Einkünfte von erheblicher Bedeutung für die Bewilligung des Familiennachzugs. Das
Einreichen eines Arbeitsvertrages mit einer offensichtlich überhöhten Lohnangabe
bezweckte, trotz fehlender Voraussetzungen eine Bewilligung für den Ehemann zu
erlangen. Die Beschwerdeführerin machte somit im Bewilligungsverfahren falsche
Angaben. Damit ist ein Widerrufsgrund im Sinn von Art. 62 lit. a AuG gegeben, der
nach Art. 51 Abs. 2 lit. b AuG den Anspruch auf Familiennachzug gemäss Art. 43 AuG
erlöschen lässt.
2.5. Zusammenfassend ist nach wie vor davon auszugehen, dass die
Beschwerdeführerin auf Sozialhilfe angewiesen ist, weshalb die Verweigerung des
Familiennachzugs gemäss Art. 51 Abs. 2 lit. b sowie Art. 62 lit. e AuG rechtmässig ist.
Zudem wurden im Bewilligungs- bzw. im Rechtsmittelverfahren falsche Angaben
gemacht, weshalb die Verweigerung des Familiennachzugs auch nach Art. 51 Abs. 2 lit.
b und Art. 62 lit. a AuG rechtmässig ist. Folglich ist die Beschwerde als unbegründet
abzuweisen.
3. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
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Entscheidgebühr von Fr. 2'000.-- ist angemessen (Art. 13, Ziff. 622 Gerichtskostentarif,
sGS 941.12). Sie ist mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu
verrechnen.
Ausseramtliche Kosten sind nicht zuzusprechen (Art. 98bis VRP).
Demnach hat das Verwaltungsgericht