Decision ID: 24be32a7-62fb-40f9-974a-a30d51f73352
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_VG
Chamber: ZH_VG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: public_law

hat sich ergeben:
hat sich ergeben:
I. A war ab 1. August 2015 befristet bis 31. Juli 2016 als kantonal besoldete Fachlehrperson mit einem wöchentlichen Teilpensum von acht bzw. ab 31. August 2015 zwölf Lektionen an der Primarschule der Gemeinde B angestellt (acht Lektionen als Lehrperson ohne eigene Klasse und vier Lektionen als Lehrperson für die integrierte Sonderschulung in der Verantwortung der Regelschule [ISR]). Ab 1. August 2015 ebenfalls befristet bis 31. Juli 2016 war er zudem als kommunal besoldete Lehrperson für Deutsch als Zweitsprache (DaZ) mit einem wöchentlichen Pensum von drei Lektionen angestellt. Zusätzlich war A ab 1. Oktober 2015 unbefristet als Schulleiter mit einem Arbeitspensum von 40 % für die Primarschule B tätig.
Die Gemeinde B kündigte A als Lehrperson als Lehrperson mit Verfügung vom 7. Dezember 2015 während der Probezeit auf 18. Dezember 2015 und nannte als Rechtsmittel einen bei der Bildungsdirektion zu erhebenden Rekurs.
Die Anstellung als Schulleiter kündigte A selber per 31. Januar 2016, nachdem ihm die Schulpflege auch die Kündigung dieses Arbeitsverhältnisses in Aussicht gestellt hatte.
II.
Gegen die Kündigung vom 7. Dezember 2015 rekurrierte A bei der Bildungsdirektion und beantragte eine Entschädigung von neun Monatslöhnen. Die Bildungsdirektion wies das Rechtsmittel mit Verfügung vom 8. November 2016 ab.
III.
A gelangte am 8./9. Dezember 2016 mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 8. November 2016.
Die Bildungsdirektion liess sich am 14./15. Dezember mit dem Schluss auf Abweisung des Rechtsmittels vernehmen. Die Gemeinde B erstattete am 20./22. Dezember 2016 eine Beschwerdeantwort.

Die Kammer erwägt:
Die Kammer erwägt:
1. Das Verwaltungsgericht ist für Beschwerden gegen erstinstanzliche Rekursentscheide der Bildungsdirektion über Anordnungen einer Gemeinde etwa betreffend die Auflösung eines Anstellungsverhältnisses nach §§ 41–44 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 Satz 1 sowie 19a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) und § 10 des Lehrpersonalgesetzes vom 10. Mai 1999 (LPG, LS 412.31) zuständig.
Weil auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.
Weil auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.
2. Der Streitwert beträgt neun Monatslöhne, was einem Betrag von Fr. 43'477.65 entspricht (für das wöchentliche Arbeitspensum von zwölf Lektionen als kantonal besoldete Fachlehrperson betrug der Monatslohn [inklusive 13. Monatslohn] des Beschwerdeführers Fr. 3'864.60; für die zusätzlichen drei Lektionen als kommunal besoldete Lehrperson für DaZ erhielt er einen Monatslohn [inkl. 13. Monatslohn] von Fr. 966.25). Die Beschwerde ist demnach durch die Kammer zu behandeln (§ 38 Abs. 1 in Verbindung mit § 38b Abs. 1 lit. c e contrario VRG).
2. Der Streitwert beträgt neun Monatslöhne, was einem Betrag von Fr. 43'477.65 entspricht (für das wöchentliche Arbeitspensum von zwölf Lektionen als kantonal besoldete Fachlehrperson betrug der Monatslohn [inklusive 13. Monatslohn] des Beschwerdeführers Fr. 3'864.60; für die zusätzlichen drei Lektionen als kommunal besoldete Lehrperson für DaZ erhielt er einen Monatslohn [inkl. 13. Monatslohn] von Fr. 966.25). Die Beschwerde ist demnach durch die Kammer zu behandeln (§ 38 Abs. 1 in Verbindung mit § 38b Abs. 1 lit. c e contrario VRG).
3. 3.1 Gemäss § 1 Abs. 1 LPG unterstehen diesem Gesetz die an der Volksschule tätigen Lehrpersonen, die im Lehrplan vorgesehene Fächer unterrichten; sie werden von den Gemeinden gemäss kantonalem Recht beschäftigt.
Die Anstellung des Beschwerdeführers als Lehrperson ohne eigene Klasse und als Lehrperson für die integrierte Sonderschulung in der Verantwortung der Regelschule untersteht dem kantonalen Lehrpersonalgesetz. Als DaZ-Lehrer unterrichtete der Beschwerdeführer indes kein durch den Lehrplan vorgesehenes Fach im Sinn der genannten Bestimmung. Die Bestrebungen, DaZ-Lehrpersonen ebenfalls in diese Bestimmung aufzunehmen, scheiterten im Gesetzgebungsprozess (vgl. ABl 2011, 665 und 670; Prot. KR 2011–15, S. 1669 ff., 1684–1687). Was die Entlassung des Beschwerdeführers als DaZ-Lehrer betrifft, durfte also nicht die Bildungsdirektion gemäss § 10 LPG als Rekursinstanz fungieren, sondern muss es nach § 19b Abs. 2 lit. c VRG ein Bezirksrat (hier der in C) tun.