Decision ID: a6881946-ae02-42fa-a024-d4c3c9da08b4
Year: 2018
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

den Rechtsschutz in klaren Fällen (unbestrittener oder sofort beweisbarer Sachverhalt und klare Rechtslage) und auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung im Wesentlichen aus, dass an das Vorliegen einer klaren Rechtslage strenge Anforderungen zu stellen seien. Dies rechtfertige sich aufgrund des Umstandes, dass aus der Gewährung des Rechtsschutzes nach Art. 257 ZPO ein definitives, der materiellen Rechtskraft fähiges Urteil ergehe. Auf den vorliegenden Fall bezogen verneinte das Zivilkreisgericht das Vorliegen einer klaren . Es sei fraglich, ob der Gesuchskläger an der Sicherstellung der Wertschriften noch ein Rechtsschutzinteresse habe, nachdem er es versäumt habe, im Erbteilungsprozess einen entsprechenden Antrag zu stellen. Im Weiteren sei nicht ausgeschlossen, dass das  des Gesuchsklägers rechtsmissbräuchlich sei, weil den Willensvollstreckern bzw. Erben durch die Blockierung sämtlicher Nachlassaktiven verunmöglicht würde, die laufenden  aus dem Nachlass zu erfüllen. Sodann verneinte die Vorinstanz eine klare Rechtslage auch hinsichtlich der Frage, ob ein Erbe die Sicherstellung der Schulden  verlangen könne oder ob die Tatsache, dass die sicherzustellenden  bereits durch Pfandgegenstände (Liegenschaften) gesichert seien, einem Sicherstellungsanspruch unter bestimmten Umständen entgegenstehen könnte. Ohne klare Rechtslage sei dem Gesuchskläger der Rechtsschutz gestützt auf Art. 257 ZPO zu , was das Zivilkreisgerichtspräsidium zum Nichteintreten auf das betreffende Gesuch .
E. Gegen diesen erstinstanzlichen Entscheid vom 1. Februar 2018 erhebt A. _ ( Berufungskläger), vertreten durch Rechtsanwalt PD Dr. Peter Reetz, am 25. März 2018 beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, Berufung und stellt dabei die folgenden Rechtsbegehren:
„ 1. Es sei der Entscheid des Gerichtspräsidenten des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft
West vom 1. Februar 2018 (Dossier-Nr. der Vorinstanz: 170 17 2992 II) aufzuheben und
es sei das Gesuch um Sicherstellung der Nachlassschulden des Berufungsklägers vom
20. Oktober 2017 vollumfänglich gutzuheissen.
2. Eventualiter sei der Entscheid des Gerichtspräsidenten des Zivilkreisgerichts Basel-
Landschaft West vom 1. Februar 2018 (Dossier-Nr. der Vorinstanz: 170 17 2992 II) auf-
zuheben und das Verfahren betreffend die Sicherstellung der Nachlassschulden sei
zwecks Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
3. Es seien die Akten der Vorinstanz beizuziehen.
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, zzgl. MWST auf der Prozessentschädigung,
zu Lasten der Berufungsbeklagten.“
Zur Begründung führte der Berufungskläger zusammengefasst an, die Vorinstanz verkenne im angefochtenen Entscheid, dass ein Sicherstellungsbegehren bis zum Abschluss der  sowohl in einem selbständigen Verfahren als auch im Rahmen eines  jederzeit gestellt werden könne, weshalb der Berufungskläger sein Gesuch um Sicherstellung rechtzeitig gestellt habe. Das Vorliegen eines Rechtsschutzinteresses sei  der klaren Rechtslage zu bejahen. Im Weiteren gehe es ihm tatsächlich um die Sicherstellung der Nachlassschulden, so dass ihm kein rechtsmissbräuchliches Verhalten
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unterstellt werden könne. Auch liege die Vorinstanz falsch, wenn sie die Sicherstellung  auf Art. 610 Abs. 3 ZGB bei pfandgesicherten Forderungen an weitere  knüpfe.
F. In ihrer Stellungnahme vom 20. April 2018 beantragen die Geschwister des  und Miterben, B. _ und C. _ (nachstehend Berufungsbeklagte), vertreten durch Advokat Dr. Stefan Schmiedlin, es sei die Berufung abzuweisen und der  Nichteintretensentscheid zu bestätigen, unter o/e-Kostenfolge zu Lasten des  zuzüglich 7,7% MWSt auf der Prozessentschädigung. Zur Begründung lassen sie im Wesentlichen vorbringen, der Berufungskläger setze sich in seiner Berufung nicht mit den gesetzlichen Voraussetzungen nach Art. 257 ZPO, wie sie im erstinstanzlichen Entscheid dargelegt worden seien, auseinander. Zudem sei eine Sicherstellung gestützt auf Art. 610 Abs. 3 ZGB im Verfahren auf Rechtsschutz in klaren Fällen in der Form einer vollständigen Sperrung sämtlicher liquider Mittel, wie vorliegend beantragt, stets mit einem  verbunden, bei welchem die negativen Konsequenzen einer solchen Blockierung zu berücksichtigen seien. Ermessensentscheide seien jedoch dem Summarverfahren nach Art. 257 ZPO nicht zugänglich. Es bestünde zudem eine Lehrmeinung, welche dem  im vorliegenden Fall einen Sicherstellungsanspruch generell abspreche, da die Gesamtpfandbelastung der bestehenden Hypotheken den Gesamtverkehrswert der  Liegenschaften nicht übersteige. Hinzu komme, dass der Berufungskläger sein  im Erbteilungsprozess so frühzeitig hätte stellen müssen, dass es vor der Entscheidung über die Erbteilung hätte behandelt werden können. Aufgrund des hängigen Erbteilungsprozesses sei die separate Einleitung eines Sicherstellungsverfahrens ohnehin ausgeschlossen. Der Berufungskläger verkenne mit seinem Vorwurf an die Vorinstanz, diese setze sich nicht mit den bestehenden unterschiedlichen Lehrmeinungen auseinander, dass es im Verfahren auf Rechtsschutz in klaren Fällen nicht darum gehe, materiellrechtliche  unter Würdigung verschiedener Lehrmeinungen zu treffen.
G. Am 11. Juni 2018 schloss die Kantonsgerichtspräsidentin den Schriftenwechsel und stellte den Parteien ihren Entscheid gestützt auf die Akten in Aussicht.

Erwägungen
1. Die vorliegende Berufung richtet sich gegen den Entscheid des  Basel-Landschaft West vom 1. Februar 2018 im Verfahren Nr. 170 17 2992 II, mit welchem die Vorinstanz auf das Begehren des Berufungsklägers um Sicherstellung der Nachlassschulden gemäss Art. 610 Abs. 3 ZGB im Verfahren auf Rechtschutz in klaren  gestützt auf Art. 257 ZPO nicht eingetreten ist. Gemäss Art. 308 Abs. 1 lit. a der  Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 (ZPO; SR 272) sind erstinstanzliche End- und Zwischenentscheide mittels des ordentlichen Rechtsmittels der Berufung . Dies gilt auch für die Anfechtung von Entscheiden, die im Verfahren des Rechtsschutzes in klaren Fällen gemäss Art. 257 ZPO ergangen sind (vgl. SUTTER-SOMM/LÖTSCHER, in: ZPO-Komm., Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], 3. Aufl., Zürich Basel Genf
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2016, Art. 257 ZPO N 36). In vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist die Berufung nur zulässig, wenn der Streitwert der zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren mindestens CHF 10'000.00 beträgt. Diese Streitwertgrenze ist im vorliegenden Fall fraglos erreicht. Mit Berufung kann gemäss Art. 310 ZPO unrichtige Rechtsanwendung oder/und unrichtige  des Sachverhalts geltend gemacht werden. Zumal für den Rechtsschutz in klaren Fällen das summarische Verfahren anwendbar ist (Art. 248 lit. b ZPO), ist die Berufung schriftlich und begründet innert 10 Tagen seit Zustellung des begründeten Entscheides  (Art. 314 Abs. 1 ZPO). Die schriftliche Begründung des angefochtenen Entscheids vom 11. Februar 2018 wurde dem Berufungskläger laut Eintrag auf dem Rückschein am 19. März 2018 zugestellt. Die Rechtsmittelfrist ist durch die Postaufgabe der Berufung am 29. März 2018, eingehalten. Der Berufungskläger kritisiert in seiner Rechtsmitteleingabe den erstinstanzlichen Entscheid zusammengefasst dahingehend, dass der Vorderrichter das  einer klaren Rechtslage zu Unrecht verneint habe. Mithin wird eine mehrfache  von Art. 257 ZPO geltend gemacht, was eine zulässige Rüge im Sinne von Art. 310 ZPO darstellt. Sachlich zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Berufung ist laut § 5 Abs. 1 lit. a EG ZPO (SGS 221) das Präsidium der Abteilung Zivilrecht des . Der Kostenvorschuss für das Rechtsmittelverfahren in der Höhe von CHF 5‘000.00 wurde valuta 9. April 2018 fristgerecht geleistet. Zumal auch die übrigen  erfüllt sind (Art. 59 ZPO), ist auf die Berufung einzutreten. Der kantonsgerichtliche Entscheid ergeht in Anwendung von Art. 316 Abs. 1 ZPO aufgrund der Akten.
2.1 Die Vorinstanz führte zutreffend aus, dass Art. 257 ZPO als Voraussetzungen des Rechtsschutzes in klaren Fällen kumulativ das Vorliegen eines liquiden Sachverhalts, d.h. die anspruchsbegründenden Tatsachen müssen unbestritten oder sofort beweisbar sein, sowie den Bestand einer klaren Rechtslage verlangt. Im Weiteren verweist das  auf die einschlägige bundesgerichtliche Rechtsprechung für die vorliegend interessierende Umschreibung, was unter einer klaren Rechtslage zu verstehen sei. Nach dieser sei eine klare Rechtslage gegeben, wenn sich die Rechtsfolge bei der Anwendung des Gesetzes unter Berücksichtigung der Lehre und Rechtsprechung ohne weiteres ergeben würde und somit die Rechtsanwendung zu einem eindeutigen Ergebnis führe. An das  einer klaren Rechtslage seien strenge Anforderungen zu stellen. Bezogen auf den zu beurteilenden Fall verneinte der Vorderrichter eine klare Rechtslage in mehrfacher Hinsicht. Zunächst einmal zweifelte er den Bestand eines Rechtsschutzinteresses des  an einer Sicherstellung der Wertschriften an, nachdem es dieser versäumt habe, im partiellen Erbteilungsprozess einen entsprechenden Antrag zu stellen. Über die Teilung  Wertschriften sei bereits entschieden worden. Zur Frage, ob ein Rechtsschutzinteresse hinsichtlich der Sicherstellung durch eben diese Mittel zum Zeitpunkt des erstinstanzlichen Entscheids nach Art. 257 ZPO noch vorgelegen habe und ob ein solches, nicht gestelltes Begehren in einem weiteren Prozess noch nachgeholt werden könne, finde sich, soweit , weder Lehre noch Rechtsprechung. Das Zivilkreisgericht trat auf das Begehren hinsichtlich der Sicherstellung der Wertschriftendepots mangels Vorliegen einer klaren Rechtslage in der Folge nicht ein.
2.2 Der Berufungskläger widerspricht der zivilkreisgerichtlichen Beurteilung mit der , in der Literatur bestehe einhellig die Ansicht, dass ein Sicherstellungsbegehren
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bis zum Abschluss der Teilung jederzeit gestellt werden könne. Der Umstand, dass auch im Rahmen eines Erbteilungsprozesses um Sicherstellung von Nachlassschulden ersucht  könne, bedeute indessen nicht, dass ein solches Begehren im Teilungsprozess gestellt werden müsse. Vielmehr könne der Anspruch nach Art. 610 Abs. 3 ZGB auch in einem  Verfahren, üblicherweise in einem solchen auf Rechtschutz in klaren Fällen nach Art. 257 ZPO, geltend gemacht werden.
2.3 Die Berufungsbeklagten vertreten sinngemäss die Ansicht, ein später in einem  Verfahren gestelltes Sicherstellungsbegehren sei ausgeschlossen, wenn sich die  bereits in einem rechtshängigen Erbteilungsprozess befinden würden, in welchem auf eine Sicherstellung verzichtet bzw. die Beantragung einer solchen versäumt worden sei. Sie teilen zudem die Meinung der Vorinstanz, dass es zu dieser Frage weder in der Lehre noch in der Praxis eine konkrete Äusserung oder richterliche Entscheidung hierzu geben würde. Fehlt es an einer Lehrmeinung und Rechtsprechung zu einer Rechtsfrage könne auch keine klare Rechtslage im Sinne von Art. 257 ZPO bejaht werden, weshalb das Zivilkreisgericht mit seinem Nichteintretensentscheid, jedenfalls soweit sich dieser auf die Wertschriften beziehe, richtig gelegen sei.
2.4 Die allgemeinen rechtlichen Ausführungen zu Art. 257 ZPO im angefochtenen  wurden seitens der Parteien zu Recht nicht beanstandet und seien  – weil auch für den vorliegenden Berufungsentscheid massgebend –  in Erinnerung gerufen. Der im Summarverfahren nach Art. 248 lit. b ZPO erteilte Rechtsschutz in klaren Fällen gemäss Art. 257 ZPO setzt voraus, dass der Sachverhalt  oder sofort beweisbar (Abs. 1 lit. a) und die Rechtslage klar ist (Abs. 1 lit. b). Fehlt eine dieser beiden Voraussetzungen, ist auf das Gesuch um Gewährung des  in klaren Fällen nicht einzutreten (Art. 257 Abs. 3 ZPO). Ein unbestrittener Sachverhalt liegt vor, wenn die beklagte Partei die anspruchsbegründenden Behauptungen der  Partei nicht bestreitet, sich gar nicht äussert, säumig ist oder diese ausdrücklich . Ein bestrittener Sachverhalt muss sofort, d.h. ohne zeitliche Verzögerung und ohne besonderen Aufwand, beweisbar sein, so dass klare Verhältnisse herrschen (BGE 141 II 23 E. 3.2 und 138 III 620 E. 5.1; stattt vieler: HOFMANN, in: BSK-ZPO, Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], 3. Aufl., Basel 2017, Art. 257 ZPO N 10 und 10a-g). Die zweite Voraussetzung nach Art. 257 ZPO ist erfüllt und eine klare Rechtslage liegt vor, wenn sich die Rechtsfolge bei der Anwendung des Gesetzes unter Berücksichtigung der Lehre und Rechtsprechung ohne  ergibt und damit die Rechtsanwendung zu einem eindeutigen Ergebnis führt (BGer 4A_329/2013 E. 4 und 4A_184/2015 E. 4.2.1; BOTSCHAFT ZPO, BBl 2006 7352 Ziff. 5.18). Von „Klarheit“ ist dann auszugehen, wenn vernünftigerweise nur ein Schluss  werden kann, mithin der Richter, würde er anders entscheiden, in Willkür verfallen würde (GÜNGERICH, in: BE-Komm. ZPO, Bd. I, Bern 2012, Art. 257 ZPO N 10). An anderer Stelle wird die klare Rechtlage dahingehend umschrieben, dass über die Bedeutung der  Rechtsvorschrift keinerlei Zweifel – oder jedenfalls keine begründeten –  dürften (SUTTER-SOMM/LÖTSCHER, in: Kommentar zur Schweizerischen , 3. Aufl. 2016, Art. 257 ZPO N 9; GÖKSU, in: DIKE-Komm. ZPO, Bd. II, 2. Aufl., Zürich/St. Gallen 2016, Art. 257 N 11;). Klares Recht ist dabei nicht zwingend auf Fälle , wo der Wortlaut die genaue Bedeutung einer Norm wiedergibt. Auch ausgelegte
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Bestimmungen können klaren Rechts sein, solange die Gesetzesinterpretation bewährter Lehre und Rechtsprechung entspricht (GÖKSU a.a.O.; HOFMANN, in: BSK-ZPO, Spühler/ Tenchio/Infanger [Hrsg.], 3. Aufl., Basel 2017, Art. 257 ZPO N 11). Hingegen ist die  in der Regel nicht klar, wenn die Anwendung einer Norm einen Ermessens- oder  des Gerichts mit wertender Berücksichtigung der gesamten Umstände , wie dies namentlich bei der Beurteilung von Treu und Glauben zutrifft (HOFMANN a.a.O.; SUTTER-SOMM/LÖTSCHER, in: Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Basel 2016, Art. 257 ZPO N 11). Ist der Sachverhalt nicht unbestritten oder illiquid oder  sich heikle Rechtsfragen, zu welchen keine einschlägige Gerichtspraxis besteht und/oder welche in der Lehre kontrovers diskutiert werden, liegt kein klarer Fall im Sinne von Art. 257 ZPO vor mit der Konsequenz, dass die ansprechende Partei auf den ordentlichen Prozessweg zu verweisen ist (GÖKSU a.a.O.; SUTTER-SOMM/LÖTSCHER a.a.O.). Das  des Rechtsschutzes in klaren Fällen ist somit beschränkt. In der Praxis kommt das Verfahren des Rechtsschutzes in klaren Fällen insbesondere bei der Herausgabe  Sachen (Miet- und Leasinggegenstände, Arbeitsgeräte nach Auflösung eines ), der Ausweisung von Mietern nach ausserordentlicher Kündigung, bei welcher eine Erstreckung ausgeschlossen ist (insb. bei Zahlungsverzug gemäss Art. 257d OR) oder bei Besitzesschutzklagen gegen Entzug (Art. 927 ZGB) oder gegen Störung des Besitzes durch verbotene Eigenmacht (Art. 928 ZGB) zur Anwendung. Auch die Sicherstellung von Nachlassschulden nach Art. 610 Abs. 3 ZGB ist unter den gegebenen Voraussetzungen in einem Verfahren nach Art. 257 ZPO denkbar (WEIBEL, in: Praxiskommentar Erbrecht, Abt/Weibel [Hrsg.] 3. Aufl., Basel 2015, Art. 610 ZGB N 11; WOLF, in: BE-Komm., Wolf/Eggel [Hrsg.], Bern 2014, Art. 610 ZGB N 42).
2.5 Art. 610 Abs. 3 ZGB räumt jedem Miterben einen klagbaren Anspruch ein, dass die Schulden des Erblassers vor der Teilung der Erbschaft getilgt oder sichergestellt werden. Der einer Anwendung der besagten Bestimmung zugrunde zu legende Sachverhalt gestaltet sich im vorliegenden Fall einfach, ist unter den Parteien unumstritten und somit liquid.  als erwiesen gelten die Erbenstellung der Prozessparteien, der Bestand von Nachlassschulden in Form von Hypothekarschulden sowie das Vorliegen von  gemäss den Rechtsbegehren des Berufungsklägers (Wertschriftendepots bei der E. _ Bank und D. _ AG sowie diverse Konti bei der E. Bank _, D. _ AG und F. _ Bank; vgl. S. 2 des erstinstanzlichen Entscheids vom 1. Februar 2018; E. I Ziff. 3). Im Weiteren relevant und unbestritten in sachverhaltlicher Hinsicht ist der Umstand, dass vor der Einleitung des Verfahrens auf Rechtsschutz in klaren Fällen durch den  vor erster Instanz am 20. Oktober 2017 das nämliche Gericht bereits mit Entscheid vom 22. Juni 2017 eine partielle Erbteilungsklage der Berufungsbeklagten gutgeheissen und die D. _ AG sowie die E. _ Bank angewiesen hatte, je 1⁄3 der in den beiden  bei den genannten Banken gehaltenen Wertpapiere auf die klagenden Erben auf Anrechnung an ihre Erbteile zu übertragen. Bei den gemäss Teilungsentscheid  Wertschriften handelte es sich um dieselben beiden Wertschriftendepots, welche im  auf klaren Rechtsschutz nach Art. 257 ZPO just als Sicherstellungssubstrat dienen sollten. Der betreffende Teilungsentscheid war zum Zeitpunkt des vorliegend angefochtenen erstinstanzlichen Entscheids vom 1. Februar 2018 noch nicht rechtskräftig, geschweige denn
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vollstreckt worden, zumal das kantonsgerichtliche Berufungsverfahren zur Erbteilung damals noch nicht entschieden war. Der kantonsgerichtliche Berufungsentscheid, mit welchem die zivilkreisgerichtlich angeordnete partielle Erbteilung bestätigt wurde, datiert erst vom 13. März 2018.
2.6 Die Vorinstanz hat das Rechtsschutzinteresse des Berufungsklägers an einer  mittels Wertschriftendepots angezweifelt und eine klare Rechtslage verneint mit der Begründung, der Berufungskläger habe es versäumt, im Teilungsprozess ein  Begehren zu stellen. Zur Frage, ob ein solches Säumnis nach Rechtshängigkeit eines Erbteilungsprozesses in einem separaten Verfahren überhaupt noch nachgeholt werden könne, finde sich weder Lehre noch Rechtsprechung. Der Zivilkreisgerichtspräsident stufte die Möglichkeit einer Sicherstellung zu einem späteren Zeitpunkt zumindest als fraglich ein, weshalb nicht von einer klaren Rechtslage im Sinne von Art. 257 ZPO ausgegangen werden könne. Der Berufungskläger moniert den erstinstanzlichen Entscheid punkto in Frage  Rechtsschutzinteresse nach Ansicht des Kantonsgerichts zu Recht. Dem  ist entgegenzuhalten, dass bei unmissverständlichem Gesetzeswortlaut genauso klares Recht gegeben sein kann, wie wenn für eine interpretationsbedürftige Bestimmung auf gängige Lehrmeinungen und konstante Gerichtspraxis abgestellt werden kann. Art. 610 Abs. 3 ZGB besagt, dass jeder Miterbe vor der Teilung die Tilgung oder die Sicherstellung der Schulden des Erblassers verlangen kann. Die Bestimmung schreibt nach ihrem  Wortlaut nicht vor, dass die Sicherstellung bei Rechtshängigkeit eines  im selben Verfahren verlangt werden müsste. Demnach kann der Anspruch auf  nicht nur im Erbteilungsprozess (diesfalls als sog. actio duplex bzw. einredeweise) geltend gemacht, sondern auch selbständig in einem separaten Verfahren eingeklagt . Dies deckt sich mit der herrschenden Lehre (WEIBEL, in: Praxiskommentar Erbrecht, Abt/Weibel [Hrsg.], Basel 2015, 3. Aufl. Art. 610 ZGB N 11; WOLF, in: BE-Komm., Wolf/Eggel [Hrsg.], Bern 2014, Art. 610 ZGB N 45). Daraus folgt, dass es einem Erben grundsätzlich frei steht, seinen Anspruch – wie vorliegend erfolgt – in einem separaten Verfahren und jederzeit geltend zu machen unabhängig davon, ob ein Teilungsprozess bereits rechtshängig ist oder nicht (WOLF a.a.O.). In zeitlicher Hinsicht besteht indessen insofern eine Beschränkung, als dass die Sicherstellung nach dem Gesetzeswortlaut „vor der Teilung“ zu verlangen ist.  folgt, dass der Anspruch nach Art. 610 abs. 3 ZGB nicht bereits bei Einreichung einer Teilungsklage untergeht, sondern solange geltend gemacht werden kann, als die Teilung nicht vollzogen ist. Erst der Abschluss der effektiven Erbteilung lässt den  untergehen (WEIBEL, in: Praxiskommentar Erbrecht, Abt/Weibel [Hrsg.], Basel 2015, 3. Aufl. Art. 610 ZGB N 11; WEIBEL/BRÜCKNER, Die erbrechtlichen Klagen, Basel 2012, 3. Aufl., S. 110 N192; WOLF, in: BE-Komm., Wolf/Eggel [Hrsg.], Bern 2014, Art. 610 ZGB N 45; SCHAUFELBERGER/ KELLER LÜSCHER, in: BSK-ZGB II, Honsell/Vogt/Geiser [Hrsg.], Basel 2015, 5. Aufl., Art. 610 ZGB N 22). Besteht nach dem Gesagten keine Pflicht, um Sicherstellung im Erbteilungsprozess zu ersuchen, ist mit dem Verzicht oder Säumnis auf Antragstellung des Berufungsklägers im partiellen Erbteilungsprozess die Möglichkeit nicht unmittelbar verloren gegangen, den Anspruch nach Art. 610 Abs. 3 ZGB zu einem späteren Zeitpunkt geltend zu machen. Aufgrund der Prozessgeschichte lässt sich herleiten, dass die Erbteilung zum Zeitpunkt des vorliegend angefochtenen Entscheids des Zivilkreisgerichts am
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1. Februar 2018 noch nicht vollstreckt gewesen sein konnte, da der Berufungsentscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, zur partiellen Erbteilung erst am 13. März 2018 und somit später ergangen ist (vgl. Lit. C hievor a. E.). Zumal auch im Rechtsmittelverfahren keine Noven über eine allfällige zwischenzeitliche Aufteilung der Wertschriften bekannt wurden, ist das Rechtsschutzinteresse des Berufungsklägers an einer Sicherstellung nicht nur mittels den beantragten Konti, sondern auch durch Blockierung der Wertschriftendepots unverändert vorhanden. Entgegen der Beurteilung durch die Vorinstanz war die Rechtslage diesbezüglich klar.
3.1 Das Zivilkreisgericht verneinte eine klare Rechtslage im Weiteren mit der Begründung, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass dem Berufungskläger mit seinem  der Rechtsschutz verweigert werden müsste, weil sich dasselbe allenfalls als rechtmissbräuchlich herausstellen könnte. Es stimmte diesbezüglich den  zu, dass die Schutzwürdigkeit einer Sperrung sämtlicher liquider Vermögenswerte  erscheine, weil eine solche insbesondere zur Folge hätte, dass die  keine Zahlungen mehr leisten könne. Es stelle sich die Frage, ob der Anspruch eines Erben auf Sicherstellung der Nachlassschulden dazu führen dürfe, dass sämtliche (liquiden) Nachlassaktiven blockiert würden und die Erben/Willensvollstrecker in der Folge die  Verpflichtungen der Erbengemeinschaft nicht mehr erfüllen könnten. Je nach der Dauer des Erbteilungsverfahrens könne sich eine solche Sperrung der Vermögenswerte über  Jahre erstrecken, was zu einer persönlichen und solidarischen Haftpflicht der Erben führen könne. Ob es dem Gesuchskläger tatsächlich um die Sicherstellung der  gehe – was aufgrund der sich im Nachlass befindlichen, nur teilweise belasteten Liegenschaften zumindest fraglich erscheine – oder er vielmehr beabsichtige, den  die ihnen erstinstanzlich zugesprochenen Wertschriften vorzuenthalten  die Willensvollstrecker auszuschalten, brauche an dieser Stelle nicht abschliessend  zu werden.
3.2 Der Berufungskläger bringt in seiner Berufung vor, der Rechtsmissbrauchsvorwurf der Vorinstanz sei haltlos. Zunächst sei zu bedenken, dass im Einverständnis sämtlicher Erben wichtige bzw. notwendige Zahlungen auch nach erfolgter Sicherstellung weiterhin  werden könnten. Es gehe dem Berufungskläger mit seinem  darum, zu vermeiden, dass er infolge allfälliger Insolvenz der Miterben sämtliche  selbst zurückzahlen müsse. Zudem wolle er verhindern, dass die  zu ungünstigen Konditionen verkauft werden müssten.
3.3 In ihrer Berufungsantwort halten die Berufungsbeklagten betreffend der Möglichkeit, Zahlungen im Einverständnis aller Erben vornehmen zu können, dagegen, dass die  in der Kompetenz der Willensvollstrecker liegen müsste, die allein über die Konten und Wertschriften verfügungsberechtigt seien; genau dies beabsichtige der  zu verhindern. Die Vorinstanz sei zu Recht nicht auf das Gesuch des  eingetreten, weil die Rechtsfrage eines Rechtsmissbrauchs sich vorliegend stelle, indessen nicht im Verfahren auf Rechtsschutz in klären Fällen zu entscheiden sei.
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3.4 Das Kantonsgericht erachtet die Sichtweise der Vorinstanz, wonach eine klare  verneint werden müsse, weil beim Vorgehen des Berufungsklägers die Frage des Rechtsmissbrauchs im Raum stehe, als mit Art. 257 ZPO vereinbar. Das Zivilkreisgericht nennt in den Erwägungen des angefochtenen Entscheids die möglichen Gründe, welche das Handeln des Berufungsklägers allenfalls als rechtsmissbräuchlich erscheinen lassen , wobei es einen Entscheid über diese Frage ausdrücklich offengelassen hat. Der  bezeichnet den Vorwurf als haltlos und erklärt, welche Befürchtungen er ohne Sicherstellungen hegt. Die Berufung ist indessen in diesem Zusammenhang in  Hinsicht unbegründet. Prozessthema im Verfahren nach Art. 257 ZPO ist nebst der , ob ein liquider Sachverhalt gegeben ist, die Beurteilung, ob der geltend gemachte  einer klaren Rechtslage entspringt. Dementsprechend wäre vom Berufungskläger nicht nur darzulegen gewesen, weshalb der Vorwurf einer rechtsmissbräuchlichen  nicht gerechtfertigt sei, sondern vielmehr hätte er auch begründet rügen müssen, dass dieser Einwand eines Rechtsmissbrauchs nichts an der klaren Rechtslage ändern . Zu berücksichtigen wäre dabei, dass eine klare Rechtslage nicht schon verneint werden muss, sobald eine rechtmissbräuchliche Rechtsanwendung nur schon behauptet wird (BGer 4_A350/2015 E. 4.2; HOFMANN, in: BSK-ZPO, Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], 3. Aufl., Basel 2017, Art. 257 ZPO N 11). Allerdings geht der Verdacht gegenüber dem , dass er mit seinem Sicherstellungsbegehren zweckwidrige Interessen und Ziele  könnte, deutlich über eine blosse Behauptung hinaus. Es ist nicht auszuschliessen, dass die Gründe, welche er für ein Sicherstellungsinteresse nennt, lediglich vorgeschoben wurden (vgl. E. 3.5 hiernach). Die Frage des Rechtsmissbrauchs müsste mit anderen Worten einer eingehenden Prüfung unterzogen werden, was einer klaren Rechtslage entgegensteht und auch nicht Thema eines Befehlsverfahrens nach Art. 257 ZPO sein kann.
3.5 Im Weiteren sind die Gründe, welche der Berufungskläger zur Rechtfertigung seines Sicherstellungsbegehrens angibt, nicht nachvollziehbar. So befürchtet er, ohne  einen Verlust zu erleiden, weil er als Erbe für allfällige Rückgriffsansprüche gegenüber den Miterben, anders als die Hypothekargläubiger, keine dingliche Sicherheit beanspruchen könne. Dies werde vom Vorderrichter verkannt. Es sei denkbar, dass er zufolge  gemäss Art. 639 Abs. 1 ZGB von einem Hypothekargläubiger belangt und zur  von Hypotheken aufgefordert werde und er aus deren Begleichung Rückforderungen gegenüber seinen Miterben habe. Ohne vorgängige Sicherstellung sämtlicher Schulden, also auch grundpfandrechtlich gesicherter, laufe er deshalb Gefahr, bei Insolvenz der Miterben Verluste einzufahren. Im weiteren sei zu befürchten, dass einzelne Liegenschaften zu schlechten Konditionen verkauft werden müssten, wenn die Schulden bei der Übernahme auf die Miterben auf diese überbunden werden müssten, zumal davon auszugehen sei, dass die Hypotheken aufgrund ihrer Höhe nicht aus dem Privatvermögen der Übernehmenden zurückbezahlt werden könnten. Auf den Wert der Liegenschaften und die Gesamthöhe der Pfandsumme komme es im Übrigen nicht an, da die Miterben nicht von der Pfandsicherheit profitieren könnten. Der Berufungskläger verkennt bei seinen Ausführungen zunächst einmal, dass sich ein  nicht gefallen zu lassen braucht, von einer Hypothekargläubigerin ins Recht gefasst zu werden, bevor sich diese aus der Verwertung der Pfandsache zu befriedigen ver-
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sucht hat. Auf dieses Vorausverwertungsrecht (sog. beneficium excussionis realis) kann sich zudem auch ein Pfandschuldner in Fällen von Drittpfandrechten, d.h. bei Dritteigentum an der Pfandsache, berufen. Der Behauptung, ohne Sicherstellung Liegenschaftsverkäufe zu schlechten Konditionen tätigen müssen, ist zudem zu entgegnen, dass gemäss Art. 615 ZGB einem Erben, der bei der Teilung einen Nachlassgegenstand übernimmt, auch die  Schulden überbunden werden, für welche das betreffende Aktivum verpfändet ist. In der praktischen Umsetzung wird bei einer beabsichtigten Übernahme einer oder mehrerer Liegenschaften durch einen Erben im Rahmen der Erbteilung üblicherweise vorab bei der hypothezierenden Bank abgeklärt, ob diese den Übernehmer künftig als Alleinschuldner  und somit bereit ist, die anderen Erben aus ihrer Solidarschuldpflicht gegenüber der Bank zu entlassen. Stimmt die Bank zu, hat sich die Frage der Mithaftung der Miterben  erledigt. Lehnt es die Bank jedoch ab, die Miterben aus der Solidarschuldpflicht zu entlassen, und hält der Erbe an seinen Übernahmeabsichten fest, hat er der Bank die  zurückzubezahlen, was jedoch sinnvollerweise durch Umschuldung erfolgt, d.h. durch Aufnahme einer neuen Hypothek bei einer anderen Bank. Dass ein Erbe, wie vom  behauptet, gehalten wäre, die Hypothek bei Übernahme stets aus eigenen  abzulösen, trifft somit nicht zu. Ebenso wenig ist demnach die Befürchtung des Rechtsmittelklägers begründet, die Liegenschaft müsse bei Zahlungsschwierigkeiten eines übernehmenden Erben sofort und zu unvorteilhaften Konditionen veräussert werden.  demnach ein Bedürfnis auf Sicherstellung bestehen könnte, ohne welche für den  Verlust drohen würde, ist somit nicht ersichtlich. Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Frage rechsmissbräuchlichen Vorgehens des Berufungsklägers nicht ohne weiteres verneint werden kann, weshalb sich eine Gutheissung seines Anspruchs nach Art. 610 Abs. 3 ZGB i.V.m. Art. 257 ZPO mangels klaren Rechts verbietet. In Abweisung der Berufung ist der erstinstanzliche Entscheid in diesem Punkt demnach zu schützen.
4.1 Die Vorinstanz verneinte eine klare Rechtslage aus einem weiteren Grund und  dementsprechend auf Nichteintreten, weil die Frage, ob ein Erbe die Sicherstellung der Schulden des Erblassers in jedem Fall voraussetzungslos verlangen könne oder ob die , dass die sicherzustellenden Hypothekarschulden bereits durch Pfandgegenstände (Liegenschaften) gesichert seien, daran etwas ändern würde, in der Lehre kontrovers  werde und keine Rechtsprechung hierzu auszumachen sei. Unter dem Aspekt von Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO, so die Vorinstanz weiter, sei zumindest fraglich, ob der  an der Sicherstellung ein schutzwürdiges Interesse haben könne, wenn – wie  – die sicherzustellenden Schulden bereits durch Liegenschaften/Pfandgegenstände gesichert seien, zumal fragwürdig sei, ob die Sicherstellung in einem solchen Fall überhaupt noch vom Sinn und Zweck von Art. 610 Abs. 3 ZGB getragen werde. Von einer klaren Rechtslage könne bei diesen Gegebenheiten jedenfalls nicht gesprochen werden.
4.2 Der Berufungskläger rügt, die Vorinstanz habe es unterlassen, sich mit den zitierten Lehrmeinungen auseinander zu setzen. Die Begründung, dass es verschiedene  gebe und daher ohnehin keine klare Rechtslage bestehe, verfange nicht. Zu beinahe jeder Rechtsfrage lasse sich eine Mindermeinung finden, weshalb das Vorliegen von  Meinungen offensichtlich nicht alleine dazu führen könne, dass von einer  Rechtslage ausgegangen werde. Vorliegend sei auch kein Ermessens- bzw. Billigkeits-
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entscheid der Vorinstanz notwendig, was gegen die Annahme einer klaren Rechtslage  würde. Eine gesetzliche Einschränkung der Zulässigkeit des Begehrens um  der Nachlassschulden nur auf den Fall, in dem die Pfandbelastung höher sei als der Wert des belasteten Erbschaftsgegenstands, sei schlicht nicht vorgesehen. Sodann verweist der Berufungskläger wiederum auf sein angebliches Schutzbedürfnis an einer Sicherstellung zur Reduktion seines Haftungsrisikos sowie zur Verhinderung von Liegenschaftsverkäufen zu ungünstigen Konditionen.
4.3 Die Berufungsbeklagten halten dem Berufungskläger vor, er lasse die prozessualen Vorgaben des Verfahrens auf Rechtsschutz in klaren Fällen ausser Acht, wenn er eine  Beurteilung einer bisher nicht verbindlich entschiedenen Rechtsfrage verlange. Es  zwei gegensätzliche Lehrmeinungen zum Sicherstellungsanspruch bei  bestehen, womit auch keine klare Rechtslage gegeben sei. Es gehöre gerade nicht zum Verfahren nach Art. 257 ZPO, sich materiell mit vom Bundesgericht noch nicht  Lehrmeinungen auseinanderzusetzen und sich dann für die eine oder andere Ansicht zu entscheiden; vielmehr muss in einem solchen Fall auf Nichteintreten erkannt .
4.4 Das Kantonsgericht teilt die Ansicht der Vorinstanz sowie der Berufungsbeklagten, wonach eine richterliche Gewichtung verschiedener Lehrmeinungen nie auf dem Weg des Rechtsschutzes in klaren Fällen vorzunehmen ist. Es kann im Verfahren nach Art. 257 ZPO nie darum gehen, Präjudizien über umstrittene materielle Rechtsfragen zu schaffen. Dies stünde dem Sinn und Zweck dieses Verfahrens diametral entgegen. Bei gegebenen  steht es einer klagenden Partei frei, den Rechtsschutz in klaren Fällen zu  und damit einen Entscheid im summarischen Verfahren zu verlangen, anstatt ein ordentliches oder ggf. ein vereinfachtes Verfahren einzuleiten oder ggf. um provisorische Rechtsöffnung zu ersuchen. Dadurch besteht für eine ansprechende Partei die gesetzliche Möglichkeit, rascher einen rechtskräftigen und vollstreckbaren Entscheid zu erwirken. Der Grundgedanke von Art. 257 ZPO besteht darin, dass ein Urteil im „kurzen Prozess“ ergehen kann, wenn der Fall des Klägers wirklich klar ist (HOFMANN, in: BSK-ZPO, Spühler/ Tenchio/Infanger [Hrsg.], 3. Aufl., Basel 2017, Art. 257 ZPO N 2). Der Berufungskläger stimmt den vorinstanzlichen Erwägungen zu, wonach im Zusammenhang mit der  von Art. 610 Abs. 3 ZGB bei pfandgesicherten Nachlassschulden zwei  Lehrmeinungen bestehen. Dabei geht es um die Frage, ob Art. 615 ZGB allenfalls  auf den Sicherstellungsanspruch eines Erben nach Art. 610 Abs. 3 ZGB einwirkt. Art. 615 ZGB besagt, dass einem Erben bei der Zuweisung einer Erbschaftssache, welche für Schulden des Erblassers verpfändet ist, im Rahmen der Teilung auch die Pfandschuld überbunden wird. Der Autor WOLF verneint jedwelche einschränkende Wirkung und erkennt einem Erben einen voraussetzungslosen Anspruch auf Sicherstellung von Nachlassschulden zu unabhängig vom Bestand einer Pfandhaft überhaupt und, auch bei bestehenden  Schulden, unabhängig von der Höhe der Belehnung des Pfandgegenstands und dessen Wertes. Bei pfandgesicherten Schulden bestehe der Anspruch nach Art. 610 Abs. 3 ZGB weiter auch für den Fall, so der genannte Autor, dass die Pfandsumme den  – d.h. grundsätzlich den Verkehrswert im Zeitpunkt der Teilung (Art. 617 ZGB) – nicht übersteige, denn der massgebende Anrechnungswert stehe nicht von
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vornherein fest. Zudem unterliege dieser Wert allenfalls Veränderungen, womit auch bis zur oder erst nach der Erbteilung eine Unterdeckung eintreten und sich die Haftung aktualisieren könne. Im Weiteren sei eine Anwendung von Art. 610 Abs. 3 ZGB zur Sicherstellung von pfandgesicherten Nachlassschulden nur auf Fälle, in welchen die Pfandbelastung höher als der Wert der belasteten Erbschaftssache sei, nicht vorgesehen (WOLF, in: BE-Komm., Wolf/Eggel [Hrsg.], Bern 2014, Art. 610 ZGB N 42). Demgegenüber vertritt WEIBEL die , dass das Recht auf Sicherstellung im Kontext mit pfandgesicherten Schulden nur  dürfte, wenn die Pfandbelastung den Anrechnungswert (Verkehrswert) der  Erbschaftssache übersteige. Begründet wird dieser Standpunkt damit, dass nur in solchen Fällen überhaupt das Risiko einer Haftung der Nichtübernehmer zu bejahen sein dürfte (WEIBEL, in: Praxiskommentar Erbrecht, Abt/Weibel [Hrsg.] 3. Aufl., Basel 2015, Art 615 ZGB N 10). Im vorliegenden Fall wird die Sicherstellung von Hypothekarschulden verlangt, deren Gesamtpfandsumme deutlich unter dem Gesamtwert der sich in der  befindlichen Liegenschaften liegt (vgl. vorstehend Lit. A). Zumal der Rechtsschutz in klaren Fällen, wie bereits ausgeführt, auf Fälle klaren Rechts beschränkt ist, durfte es die Vorinstanz bei der Wiedergabe der unterschiedlichen Lehrmeinungen belassen verbunden mit der Feststellung, dass zwei divergierende Meinungen für die Beurteilung der vorliegend relevanten Rechtsfrage bestehen. Die zivilkreisgerichtliche Erkenntnis, dass hierzu auch  publizierte Rechtsprechung besteht, wurde vom Berufungskläger nicht angezweifelt und deckt sich im Übrigen auch mit derjenigen des Kantonsgerichts. Aufgrund des Wortlautes von Art. 610 Abs. 3 ZGB, welcher keine Unterscheidung zwischen pfandgesicherten  einerseits und anderen Verbindlichkeiten aus dem Nachlass andererseits macht, für  Sicherstellung ersucht werden kann, ist die vom Berufungskläger im Einklang mit WOLF vertretene Meinung nicht abwegig. Unter Berücksichtigung des Normzwecks von Art. 610 Abs. 3 ZGB, der Ausschaltung des Risikos einer die Teilung überdauernden Erbenhaftung, kann jedoch der zweitgenannte Autor genauso gute Gründe für seinen Standpunkt anfügen. Entgegen dem Berufungskläger ist im vorliegenden Verfahren nach Art. 257 ZPO nun aber keine Würdigung der unterschiedlichen Meinungen angezeigt, so dass die Vorinstanz auch nicht darüber zu befinden hatte, welcher Sichtweise der Vorzug zu geben ist. Die Berufung ist demnach mit derselben Begründung abzuweisen. Besteht keine gängige Lehrmeinung, fehlt es an einer klaren Rechtslage i.S.v. Art. 257 ZPO und der Nichteintretensentscheid der Vorinstanz ist zu schützen, ohne dass materiell eine Beurteilung vorzunehmen wäre.  für diesen Verfahrensausgang ist allein der Befund einer unklaren Rechtslage. Der Berufungskläger suggeriert zwar, dass nur bei Ermessens- oder Billigkeitsentscheiden eine klare Rechtslage ausgeschlossen sei, was indessen nicht zutrifft. Richtigerweise ist zwar in solchen Fällen regelmässig keine klare Rechtslage gegeben (statt vieler: GÖKSU a.a.O.). Dies schliesst andere Fallkonstellationen hingegen nicht eo ipso aus, in welchen, wie in vorliegender Berufungssache, die Anwendung des Gesetzes zu keinem eindeutigen  führt, weil verschiedene Lehrmeinungen bestehen und/oder keine Rechtsprechung einschlägig ist. Der Vollständigkeit halber sei schliesslich angefügt, dass die Erklärungen des Berufungsklägers in seiner Berufungsbegründung über sein angeblich schutzwürdiges  an einer Sicherstellung (Befürchtung seiner Inanspruchnahme oder Veräusserungen von Liegenschaften aus dem Nachlass zu unvorteilhaften Konditionen wegen ungenügender Solvenz der Miterben) im Zusammenhang mit der Anwendung von Art. 610 Abs. 3 ZGB nicht
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nachvollziehbar sind, wenn seiner Meinung zu folgen wäre, dass der  voraussetzungslos bestehen soll. Nicht dargetan wurde zudem, wie sich die Frage schutzwürdigen Interesses mit dem Prozessthema des klaren Rechts in einen  bringen liesse. Abgesehen davon sind diese Befürchtungen, wie unter Ziffer 3.5 der vorstehenden Erwägungen bereits dargelegt, auch in tatsächlicher Hinsicht unbegründet.
5. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass ein Nichteintreten auf das Gesuch des Berufungsklägers im Sinne von Art. 257 ZPO geboten war. Die Begründung des  Entscheids ist zwar nach Ansicht des Kantonsgerichts insofern unzutreffend, als das Zivilkreisgericht mit seiner Beurteilung falsch gelegen hat, wonach ein  an einem Sicherstellungsanspruch nach Art. 610 Abs. 3 ZGB im Verfahren auf Rechtsschutz in klären Fällen gemäss Art. 257 ZPO fraglich erscheine, wenn ein  Begehren im bereits hängigen Erbteilungsprozess unterblieben sei. Hingegen lag die Vorinstanz richtig mit ihrer Ansicht, dass die Frage des rechtsmissbräuchlichen  durch den Berufungskläger im Raum stehe. Ebenso stehe klaren Rechts i.S.v. Art. 257 ZPO entgegen, dass zu den Voraussetzungen einer Sicherstellung pfandgesicherter Nachlassschulden gestützt auf Art. 610 Abs. 3 ZGB keine Rechtsprechung, jedoch  Lehrmeinungen bestehen, so dass die Berufung in Bestätigung des Nichteintretens durch das Zivilkreisgericht vollumfänglich abzuweisen ist. Bei diesem Ausgang kann eine Auseinandersetzung mit den weiteren Ausführungen des Berufungsklägers in seiner  zu den seitens der Berufungsbeklagten vorgetragenen Argumenten, zu welchen die Vorinstanz nicht Stellung genommen habe, unterbleiben.
6. Abschliessend ist über die Verlegung der Prozesskosten des Berufungsverfahrens zu befinden. Massgebend für die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen sind die Bestimmungen der Art. 95 ff. ZPO. Gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Prozesskosten der unterliegenden Partei auferlegt. Der Berufungskläger unterliegt im Rechtsmittelverfahren vollumfänglich, weshalb ihm sämtliche Gerichtskosten aufzuerlegen sind. Zudem hat er der Gegenpartei eine Parteientschädigung zu entrichten. Die Entscheidgebühr für das  wird auf CHF 5'000.00 festgelegt (§ 9 Abs. 1 i.V.m. § 8 Abs. 1 lit. a und § 3 Abs. 1 der Verordnung über die Gebühren der Gerichte [Gebührentarif, GebT, SGS 170.31]). Der Rechtsbeistand der Berufungsbeklagten hat darauf verzichtet, für das  eine Honorarnote einzureichen, weshalb die Parteientschädigung durch das  von Amtes wegen nach Ermessen festzusetzen ist (18 Abs. 1 der Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte [TO, SGS 178.112]). Gemäss § 2 Abs. 1 und 2 TO hat die  des Honorars grundsätzlich nach Streitwert zu erfolgen. Der Streitwert, würde er nach dem Vermögen, das der Sicherstellung dienen sollte (Wertschriftendepots und Bank-Konti), berechnet, oder würde er der Gesamtsumme der sicherzustellenden Schulden gleichgesetzt, liegt im vorliegenden Fall so oder anders bei mindestens CHF 20 Mio. Gemäss § 7 Abs. 1 a. E. i.V.m. § 10 TO würde das Honorar bei Streitwerten von über CHF 2 Mio. CHF 75‘000.00 zuzüglich einem Zuschlag von 2% betragen. Die Zusprechung einer  in dieser Höhe stünde im vorliegenden Berufungsverfahren jedoch in einem krassen Missverhältnis zur Bedeutung der Summarsache gemäss Art. 257 ZPO und den Bemühungen des Rechtsvertreters der Berufungsbeklagten, weshalb das Honorar  herabzusetzen ist (§ 9 TO). Dabei greift allerdings nicht einfach eine Berechnung
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nach Zeitaufwand Platz. Vielmehr hat eine angemessene Reduktion des nach Streitwert  Honorars zu erfolgen (Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, vom 13. März 2018 im Verfahren Nr. 400 17 334 zwischen den rubrizierten  betreffend partielle Erbteilung; E. 8.6). Der geschätzte Zeitaufwand für die Mandatsführung bildet dabei aber immerhin einen der massgeblichen Parameter. Dem Rechtsanwalt der Berufungsbeklagten dürfte für deren Interessenwahrung im  Verfahren ein deutlich tieferer Zeitaufwand als noch im Verfahren vor dem  angefallen sein. Die Vorinstanz ging bei der Festsetzung der Parteientschädigung von 20 Stunden aus. Der Kostenentscheid blieb unangefochten. Für das Berufungsverfahren wird demnach von einem geschätzten Aufwand von 13 Stunden ausgegangen, was für die Instruktion, das Aktenstudium und die Ausarbeitung der Berufungsantwort im vorliegenden Fall realistisch erscheint. Bei einem Honoraransatz von CHF 350.00 pro Stunde zuzüglich geschätzten Auslagen von CHF 50.00 ergäbe dies ein Honorar von CHF 4‘600.00. In  von § 7 Abs. 1 a.E. und § 9 i.V.m. § 10 TO erachtet das Kantonsgericht  eine Parteientschädigung zugunsten der Berufungsbeklagten in der Höhe pauschal von CHF 6‘500.00 (inkl. Auslagen und MWSt) als angemessen.