Decision ID: 4320b71b-8eae-43da-a5fe-72bd18cf8f49
Year: 2007
Language: de
Court: SG_VGN
Chamber: SG_VGN_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ a) B. K., geboren 1964, ist Staatsangehöriger von Serbien (Kosovo). Zwischen 1986
und 1990 hielt er sich als Saisonnier in der Schweiz auf. Am 15. November 1990 wurde
ihm eine Jahresaufenthaltsbewilligung erteilt. Am 28. April 1995 bewilligte das
Ausländeramt einen Besuchsaufenthalt von maximal 90 Tagen ohne
Verlängerungsmöglichkeit für seine Ehefrau und seine fünf Kinder. Vor Ablauf der
Rückreisefrist stellte B. K. ein Begehren um Familiennachzug für die Ehefrau und die
Kinder. Am 15. Oktober 1995 erteilte das Ausländeramt der Ehefrau und den Kindern
Aufenthaltsbewilligungen. 1997 und 2000 gebar die Ehefrau zwei weitere Kinder. Die
beiden ältesten Töchter verfügen derzeit über eine Niederlassungsbewilligung; die
Ehefrau und die anderen fünf Kinder verfügen über Aufenthaltsbewilligungen.
b) Am 29. August 1996 wurde B. K. als Hilfspfleger des Kantonsspitals St. Gallen
fristlos entlassen, da er eine Krankheit vortäuschte und ungerechtfertigt Lohn im Betrag
von Fr. 9'411.-- bezog.
Mit Verfügung vom 14. April 2003 verwarnte das Ausländeramt B. K. und verlängerte
seine Aufenthaltsbewilligung nur auf Zusehen und Wohlverhalten hin. Die Verlängerung
wurde unter der Bedingung ausgesprochen, dass sich B. K. künftig in jeder Beziehung
klaglos verhält (keine weitere Fürsorgeabhängigkeit, Rückzahlung der offenen
Fürsorgeausstände und Tilgung der bestehenden Schulden im Rahmen seiner
Möglichkeiten, kein Verursachen von neuen Schulden und keine sonstigen Klagen).
Am 14. Januar 2003 sprach die Stadtpolizei St. Gallen gegen B. K. eine Wegweisung
aus der Familienwohnung sowie ein Rückkehrverbot aus. Am 6. Juni 2003 musste die
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Stadtpolizei St. Gallen erneut wegen häuslicher Gewalt intervenieren und verfügte
wiederum eine Wegweisung und ein Rückkehrverbot.
Am 24. Juni 2004 ersuchte B. K. um ein Rückreisevisum, um seine kranke Mutter in
Kosovo zu besuchen. Dieses wurde ihm ausgestellt, worauf er sich in seinen
Herkunftsstaat begab. Erst am 27. September 2005 kehrte er wieder in die Schweiz
zurück.
Mit Eheschutzentscheid vom 6. September 2006 bewilligte das Kreisgericht St. Gallen
der Ehefrau die Berechtigung zum Getrenntleben. Die fünf minderjährigen Kinder
wurden unter die Obhut der Mutter gestellt. B. K. wurde weder ein Kontakt- noch ein
Ferienrecht für die Kinder gewährt. Ausserdem wurde ein Kontaktverbot gegenüber der
Ehefrau und den Kindern erlassen, und die im Jahr 2003 angeordnete
Erziehungsbeistandschaft wurde weitergeführt.
Mit Strafbescheid vom 11. September 2006 wurde B. K. wegen Widerhandlung gegen
das Ausländergesetz, sexueller Belästigung, mehrfachen Tätlichkeiten und mehrfacher
Nötigung sowie Drohung schuldig gesprochen und zu drei Monaten Gefängnis bedingt
und Fr. 600.-- Busse verurteilt. Gegen diesen Strafbescheid erhob der Verurteilte
Einsprache.
Mit Verfügung vom 29. November 2006 verweigerte das Ausländeramt die
Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von B. K. und entzog einem allfälligen Rekurs
die aufschiebende Wirkung. Zur Begründung wurde angeführt, der Betroffene habe
sein Gastrecht in der Schweiz wiederholt und in schwerwiegender Weise missbraucht
und verschiedentlich zu berechtigten Klagen Anlass gegeben.
B./ Gegen die Verweigerung der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung erhob B. K.
durch seinen Rechtsvertreter Rekurs, der vom Justiz- und Polizeidepartement mit
Entscheid vom 18. April 2007 abgewiesen wurde.
C./ Mit Eingaben seines Rechtsvertreters vom 24. April und 30. Mai 2007 erhob B. K.
Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, der Rekursentscheid vom 18.
April 2007 sei aufzuheben und die Vorinstanz sei anzuweisen, die
Aufenthaltsbewilligung zu verlängern, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Die zur
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Begründung vorgebrachten Ausführungen werden, soweit wesentlich, in den

nachstehenden Erwägungen dargelegt und gewürdigt.
Die Vorinstanz schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 1. Juni 2007 unter Hinweis auf
den angefochtenen Entscheid auf Abweisung der Beschwerde.
Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Der
Beschwerdeführer ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeeingaben vom 24. April und 30.
Mai 2007 entsprechen zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen
(Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). Auf die
Beschwerde ist einzutreten.
2. Nach Art. 4 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer
(SR 142.20, abgekürzt ANAG) entscheidet die Behörde im Rahmen der gesetzlichen
Vorschriften und der Verträge mit dem Ausland nach freiem Ermessen über die
Bewilligung von Aufenthalt oder Niederlassung.
2.1. Der Beschwerdeführer ist bzw. war Inhaber einer Jahresaufenthaltsbewilligung.
Diese war letztmals bis 30. Mai 2004 verlängert worden. Zu prüfen ist im vorliegenden
Fall, inwiefern die Verweigerung der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung auf einer
Ueberschreitung bzw. einem Missbrauch des Ermessens beruht und damit
rechtswidrig ist. Der Beschwerdeführer hat als Jahresaufenthalter keinen
Rechtsanspruch auf Erteilung oder Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, zumal
auch die Ehefrau und die minderjährigen Kinder lediglich über
Jahresaufenthaltsbewilligungen verfügen. Die Erteilung bzw. Verlängerung der
Aufenthaltsbewilligung stand somit im Ermessen des Ausländeramts bzw. der
Vorinstanz. Dem Verwaltungsgericht ist es verwehrt, Entscheide der
Verwaltungsbehörden im Bereich der Ermessensausübung zu überprüfen. Es kann nur
prüfen, ob die Vorinstanz ihr Ermessen überschritten oder missbraucht hat, als sie die
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Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung verweigerte (vgl. statt vieler GVP 1996 Nr. 9
und 1998 Nr. 71).
2.2. Nach Art. 9 Abs. 2 lit. b ANAG kann die Aufenthaltsbewilligung widerrufen werden,
wenn das Verhalten des Ausländers Anlass zu schweren Klagen gibt. Sodann können
insbesondere auch Ausweisungsgründe nach Art. 10 Abs. 1 lit. a bis d ANAG einen
Widerruf bzw. eine Verweigerung der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung
rechtfertigen. Beim Entscheid über die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung sind
die bei der Ausweisung massgebenden Kriterien analog anzuwenden (GVP 1996 Nr. 9
mit Hinweisen). Dabei sind namentlich die Schwere des Verschuldens, die Dauer der
Anwesenheit in der Schweiz und die dem Ausländer und seiner Familie drohenden
Nachteile zu berücksichtigen (BGE 125 II 523; Art. 16 Abs. 3 der
Vollziehungsverordnung zum ANAG, SR 142.201).
2.3. Fest steht, dass der Beschwerdeführer zwischen 1997 und 2006 mehrmals wegen
Verstössen gegen das SVG und das ANAG bestraft wurde. Insgesamt wurden sechs
Bussen zwischen Fr. 100.-- und Fr. 470.-- ausgefällt (Rekursentscheid E. A.b. und B.)
Fest steht weiter, dass der Beschwerdeführer mit Strafbescheid vom 11. September
2006 wegen Widerhandlung gegen das ANAG, sexueller Belästigung, mehrfachen
Tätlichkeiten und mehrfacher Nötigung sowie Drohung schuldig gesprochen und zu
drei Monaten Gefängnis bedingt und Fr. 600.-- Busse verurteilt wurde. Der
Beschwerdeführer erhob Einsprache gegen diesen Strafbescheid, soweit er die
Verurteilungen wegen sexueller Belästigung, mehrfacher Nötigung und Drohung betraf.
Vorinstanz und Ausländeramt sind bezüglich dieser Tatbestände zu Recht nicht von
einer rechtskräftigen Verurteilung des Beschwerdeführers ausgegangen. Die Vorinstanz
berücksichtigte den Umstand, dass der Beschwerdeführer nur gegen einen Teil der ihm
vorgeworfenen Tatbestände Einsprache erhob und nicht alle Verurteilungen
rechtskräftig sind. Im übrigen durften sich aber Ausländeramt und Vorinstanz auf die
Akten der Strafuntersuchung stützen. Die Ausländerbehörden sind auch nicht gehalten,
vor ihrem Entscheid die Rechtskraft eines Strafverfahrens abzuwarten. Bei der
Beurteilung der verschiedenen Beweismittel ist allerdings dem Umstand Rechnung zu
tragen, ob eine rechtskräftige Verurteilung vorliegt oder nicht. Hinzu kommt, dass
gewisse Verhaltensweisen in fremdenpolizeilicher Hinsicht beachtlich sein können,
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selbst wenn sie keine Straftatbestände erfüllen. Namentlich durfte sich die Vorinstanz
insoweit auf die Akten des Strafverfahrens stützen, als in diesen Tatsachen zur
finanziellen und familiären Situation des Beschwerdeführers erhoben wurden. Auch
durfte sie dem Umstand Rechnung tragen, dass die Verurteilung wegen Tätlichkeiten
nicht angefochten wurde.
2.4. Aufgrund der wiederholten Interventionen der Polizei wegen häuslicher Gewalt
sowie der verschiedenen Aussagen der Ehefrau und der Kinder ist als erwiesen
anzunehmen, dass der Beschwerdeführer seine Kinder jahrelang regelmässig schlug.
Am 14. Januar 2003 ordnete die Stadtpolizei die Wegweisung des Beschwerdeführers
aus der Familienwohnung und ein Rückkehrverbot für zehn Tage an (Vorakten act.
515), nachdem er gegen drei seiner Töchter massiv tätlich geworden war und diese mit
den Fäusten und einem Holzstuhl attackiert hatte. Am 6. Juni 2003 ordnete die
Stadtpolizei erneut die Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Familienwohnung
und ein Rückkehrverbot für zehn Tage an (Vorakten act. 560), nachdem er gegen zwei
seiner Töchter tätlich geworden war. Diesen Ausbruch häuslicher Gewalt liess sich der
Beschwerdeführer nur wenige Wochen nach der förmlichen Verwarnung des
Ausländeramts zuschulden kommen. Am 14. August 2006 erstattete die Ehefrau
Anzeige gegen den Beschwerdeführer, u.a. wegen Tätlichkeiten. Am 6. September
2006 ordnete das Kreisgericht St. Gallen als Eheschutzmassnahme u.a. gegen den
Beschwerdeführer ein Betretungsverbot für die von der Ehefrau und den Kindern
bewohnte Liegenschaft, ein Quartierverbot für das Wohnquartier der Familie sowie ein
totales Kontaktverbot zu den Kindern an (Vorakten act. 986). Unbestritten ist, dass der
Beschwerdeführer das Kontaktverbot gegenüber der Ehefrau am 7. März 2007
missachtete.
Weiter steht fest, dass der Beschwerdeführer und seine Familie hohe
Sozialhilfeleistungen bezogen. Im November 2006 waren beim Sozialamt St. Gallen
Sozialhilfeleistungen von Fr. 225'501.70 ausgewiesen. Gemäss Auszug aus dem
Betreibungsregister vom 19. Januar 2007 bestanden zu jenem Zeitpunkt offene
Verlustscheine von Fr. 90'568.80. Die Ehefrau des Beschwerdeführers arbeitete
regelmässig, vermochte aber die Familie verständlicherweise nicht allein zu
unterhalten. Demgegenüber ist die Erwerbs- bzw. Einkommenssituation des
Beschwerdeführers undurchsichtig. Er arbeitete nach der fristlosen Entlassung durch
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das Kantonsspital verschiedentlich als Vermittler und Verkäufer von Versicherungen
und Krediten und in einem Reisebüro. Obwohl er zeitweise ein relativ hohes
Einkommen erzielte, ist nicht ausgewiesen, inwiefern er seine Familie angemessen
unterhielt. Gegenüber der Eheschutzrichterin erklärte er (Vorakten act. 980), er habe ein
Einkommen. Er könne ja auch nichts dafür, wenn das Sozialamt seine Familie
unterstütze. Er sei immer für sie aufgekommen. Er sei bei verschiedenen Firmen
angestellt und erziele ein Einkommen zwischen Fr. 5'000.-- und Fr. 15'000.-- pro
Monat. Belege für sein Einkommen habe er keine; es habe ihn ja in der Vergangenheit
niemand um einen Nachweis seiner Finanzen angehalten, und ausserdem sei das Geld
für Ferien etc. ausgegeben worden.
Trotz der geltend gemachten Einkünfte und der Behauptung des Beschwerdeführers,
für die Familie aufzukommen, stieg jedenfalls die Verschuldung beim Sozialamt
kontinuierlich an. Der Einwand des Beschwerdeführers, dies sei nicht
selbstverschuldet, da er aus gesundheitlichen Gründen stark in seiner Arbeitsfähigkeit
eingeschränkt sei, ist nicht überzeugend. Der Beschwerdeführer bezeichnete sich
wiederholt als gesund (Vorakten act. 628, 872). Auch bei der psychiatrischen
Begutachtung wurde keine Krankheit, sondern lediglich eine auffällige Persönlichkeit
festgestellt (Vorakten act. 1015). Zudem ging die Gutachterin von einer
Fremdgefährlichkeit des Beschwerdeführers gegenüber seiner Ehefrau und den
erwachsenen Töchtern aus (Vorakten act. 1014). Demgegenüber ist im Zeugnis des
Amtsarztes (Vorakten act. 671) nicht näher ausgeführt, aus welchen Gründen beim
Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit vorliegt. Eine solche kann daher nicht als
erwiesen angenommen werden.
Aufgrund seines Verhaltens gegenüber seinen Familienangehörigen, der wiederholten
Verstösse gegen Vorschriften des SVG und des ANAG sowie seines finanziellen
Gebarens ging die Vorinstanz zu Recht davon aus, dass sich der Beschwerdeführer
nicht in die hier geltende Ordnung einzufügen vermag und zu schweren Klagen Anlass
gab. Erschwerend kommt hinzu, dass sich der Beschwerdeführer von der vom
Ausländeramt am 14. April 2003 ausgesprochenen Verwarnung offenbar nicht
beeindrucken liess und weder in bezug auf die Verschuldung noch in bezug auf das
Verhalten gegenüber seinen Familienangehörigen und das Verhalten im
Strassenverkehr eine Besserung ersichtlich ist.
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2.5. Dem Beschwerdeführer wurde 1990 eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Zuvor hielt
er sich vier Jahre als Saisonnier in der Schweiz auf. Der relativ lange Aufenthalt in der
Schweiz ist daher zu seinen Gunsten zu berücksichtigen. Allerdings wird die lange
Aufenthaltsdauer dadurch relativiert, dass das Verhalten des Beschwerdeführers
bereits seit rund zehn Jahren zu Klagen Anlass gibt.
2.6. Aus der Anwesenheit der Ehefrau und der Kinder in der Schweiz vermag der
Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Die Eheleute leben getrennt,
und im Eheschutzverfahren wurde dem Beschwerdeführer ein Kontaktverbot zu seinen
Familienangehörigen auferlegt. Der Umstand, dass er eine Aenderung des
Eheschutzentscheides beantragte, vermag daran nichts zu ändern. Nach eigenen
Angaben hatte der Beschwerdeführer zudem regelmässig aussereheliche Beziehungen.
Hinzu kommt, dass er sich 2004/05 während rund eines Jahres in Kosovo aufhielt und
dort verschiedene Verwandte von ihm leben, namentlich seine Mutter sowie drei
Brüder und drei Schwestern. Daher ist für den Beschwerdeführer eine Rückkehr nach
Kosovo nicht mit überdurchschnittlichen Problemen verbunden. Auch dürfte eine
Verweigerung des künftigen Aufenthalts im Interesse der Ehefrau und der Kinder liegen.
2.7. Aufgrund der dargelegten Umstände ist nicht ersichtlich, inwiefern die
Verweigerung der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung auf einem Missbrauch bzw.
einer Ueberschreitung des Ermessens beruht. Die Vorinstanz hat die massgebenden
Tatsachen ausführlich und zutreffend gewürdigt, weshalb vollumfänglich auf die
entsprechenden Erwägungen verwiesen werden kann (Rekursentscheid E. 3, 4). Der
Umstand, dass der Beschwerdeführer bislang nie wegen schweren Straftaten verurteilt
wurde, ist im Lichte seines Verhaltens gegenüber seinen Familienangehörigen sowie
seines finanziellen Gebarens belanglos. In der Verweigerung des weiteren Aufenthalts
liegt jedenfalls keine Rechtsverletzung, weshalb die Beschwerde als unbegründet
abzuweisen ist.
3. Dem Verfahrensausgang entsprechend gehen die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens zu Lasten des Beschwerdeführers (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von Fr. 2'000.-- ist angemessen (Ziff. 381 Gerichtskostentarif, sGS
941.12). Sie ist mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen.
Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen (Art. 98bis VRP).
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