Decision ID: 05a8a3d0-4779-56e8-844e-41d99fb22485
Year: 2020
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
A._ (nachfolgend: Beschwerdeführer) wurde am (...) 1952 in der
Türkei geboren, ist österreichischer Staatsangehöriger, verheiratet und hat
zwei Kinder mit den Jahrgängen 1978 und 1983 (vgl. Akten der Schweize-
rischen Ausgleichskasse [nachfolgend: Vorinstanz], Aktennummern [SAK-
act.] 3, 36 und 38). Aufgrund seiner Angaben sowie der vorliegenden Akten
lebte er in der Zeit von April 2005 bis Februar 2014 in der Schweiz und
leistete Beiträge an die obligatorische schweizerische Alters-, Hinterlasse-
nen- und Invalidenversicherung (nachfolgend: AHV/IV), dies in den Jahren
2005 bis 2006 als Erwerbstätiger, in den Jahren 2007 bis 2009 als Bezüger
von Arbeitslosenentschädigung sowie in den Jahren 2010 bis 2014 als
Nichterwerbstätiger (vgl. Auszug aus dem individuellen Konto [nachfol-
gend: IK] in SAK-act. 46 S. 20).
B.
Mit Formular E 202 vom 31. August 2017 meldete sich der Beschwerde-
führer zum Bezug einer schweizerischen Altersrente an (SAK-act. 25). Mit
Verfügung vom 13. November 2017 sprach die Vorinstanz dem Beschwer-
deführer mit Wirkung ab dem 1. September 2017 eine ordentliche Alters-
rente im Betrag von Fr. 241.– zu. Der Rentenberechnung legte sie ein
massgebliches durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 21'150.–,
eine unvollständige Beitragsdauer von 8 Jahren und 11 Monaten sowie die
Rentenskala 08 zu Grunde (SAK-act. 41 S. 5-10). Die vom Beschwerde-
führer hiergegen erhobene Einsprache vom 29. November 2017 (SAK-act.
41 S. 1-4) wies die Vorinstanz mit Einspracheentscheid vom 7. Februar
2018 ab (SAK-act. 44).
C.
Hiergegen erhob der Beschwerdeführer, nunmehr vertreten durch Rechts-
anwalt Dr. Herbert Holzinger, mit Eingabe vom 1. März 2018 Beschwerde
beim Bundesverwaltungsgericht mit dem Antrag, es seien der Einsprache-
entscheid vom 7. Februar 2018 aufzuheben und die ihm zustehende
schweizerische Altersrente neu zu berechnen unter Beachtung der ge-
meinschaftsrechtlichen Verordnungen. Die in der Beschwerdebegründung
dargelegten umfassenden Ausführungen des Beschwerdeführers betreffen
im Wesentlichen die nachfolgenden Punkte: In der Hauptsache führt der
Beschwerdeführer aus, basierend auf die anwendbaren gemeinschafts-
rechtlichen Verordnungen seien ihm für die Berechnung seiner schweize-
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rischen Altersrente nicht nur die schweizerischen, sondern auch die deut-
schen und österreichischen Versicherungszeiten anzurechnen. Ausser-
dem hätte die Vorinstanz die Monate ohne Erwerbseinkommen nicht für die
Berechnung des Durchschnittseinkommens berücksichtigen dürfen. Fer-
ner sei sein IK-Auszug in Bezug auf die Arbeitslosenentschädigung zu kor-
rigieren, nachdem die Arbeitslosenkasse des Kantons B._ sein
AHV-pflichtiges Einkommen aus der Beschäftigung vom 1. Januar 2006 bis
zum 30. September 2006 in der Bescheinigung PDU1 vom 23. Oktober
2017 von 39'691.– auf Fr. 51'604.– erhöht habe. Gleichfalls bemängelt der
Beschwerdeführer, dass die 9 Monate des Jahres 2005 sowie die 2 Monate
des Jahres 2014 zusammen 11 Versicherungsmonate ergäben, welche bei
der Rentenberechnung nicht zu Gunsten der Rentenversicherung ausser
Acht gelassen werden dürften. Schliesslich seien für die Betreuung der
zwei Kinder im europäischen Raum Erziehungsgutschriften zu berücksich-
tigen [BVGer-act.] 1).
D.
In ihrer Vernehmlassung vom 23. April 208 beantragt die Vorinstanz, die
Beschwerde sei abzuweisen und die angefochtene Verfügung sei zu be-
stätigen. Zur Begründung führt sie aus, aufgrund ständiger Rechtspre-
chung des Bundesgerichts sowie Bundesverwaltungsgerichts sei die Be-
rechnung der schweizerischen Altersrente ausschliesslich auf der Grund-
lage der schweizerischen Versicherungszeiten vorzunehmen. Die anwend-
bare Rentenskala bemesse sich nur nach vollen Beitragsjahren. Die elf
"Zusatzmonate" zu den acht vollen Versicherungsjahren könnten daher bei
der Bestimmung der Rentenskala nicht berücksichtigt werden. Die erst mit
der Beschwerde eingereichte Bescheinigung PDU1 der Arbeitslosenkasse
B._ habe die Vorinstanz an die Ausgleichskasse des Kantons
B._ weitergeleitet und diese gebeten, zu überprüfen, ob die Eintra-
gung eines Einkommens von Fr. 39'691.– im Jahr 2006 im IK des Be-
schwerdeführers korrekt sei und ob der Beschwerdeführer im Jahr 2006
Leistungen der Arbeitslosenkasse bezogen sowie ob darauf Beiträge ab-
gerechnet worden seien. Die Antwort sei noch ausstehend. Auf Erzie-
hungsgutschriften habe der Beschwerdeführer keinen Anspruch, da die
beiden Kinder des Beschwerdeführers bereits weit über 16 Jahre alt gewe-
sen zu der Zeit, als der Beschwerdeführer in der Schweiz versichert gewe-
sen sei (BVGer-act. 3).
E.
Mit Schreiben vom 30. April 2018 reichte die Vorinstanz die Antwort der
Ausgleichskasse des Kantons B._ vom 20. April 2018 ein. Hiernach
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Seite 4
sei das im Jahr 2006 aufgeführte Einkommen von Fr. 39'691.– korrekt. Aus-
serdem seien in jenem Jahr keine ALV-Entschädigungen, auf welche AHV-
Beiträge abgerechnet worden seien, ausgerichtet worden (BVGer-act. 5).
F.
Mit seiner Replik vom 4. Juni 2018 insistiert der Beschwerdeführer, die
Vorinstanz habe zu Unrecht die Beiträge für Zeiten der Erwerbslosigkeit
(Beitragstyp 4) von insgesamt 67 Monaten, für welche keine Arbeitnehmer-
beiträge abgerechnet worden seien, in der Verfügung vom 13. November
2017 für die Berechnung des Durchschnitteinkommens berücksichtigt.
Dasselbe gelte für die elf "Zusatzmonate". Damit werde seine Altersrente
fast zur Hälfte gekürzt. Ausserdem widerspreche die Berücksichtigung der
schweizerischen gleichgestellten Versicherungszeiten in der schweizeri-
schen innerstaatlichen Rentenberechnung und in der zwischenstaatlichen
Berechnung der deutschen Rentenversicherung eindeutig den Vorgaben
der internationalen Übereinkommen sowie des AHVG (SR 831.1). Ferner
habe die Vorinstanz zu Unrecht von der Berechnung der anteiligen Ren-
tenleistung aus der zwischenstaatlichen Berechnung (Totalisierungs- und
Proratisierungsmethode) abgesehen. Ziel der anteiligen Leistung sei es,
ihn so zu behandeln, wie wenn er sein gesamtes Versicherungsleben nur
in der Schweiz zurückgelegt hätte. Da die zwischenstaatliche Berechnung
der Rente im Rahmen der vorzunehmenden Vergleichsrechnung höher sei
als die innerstaatliche Rente, sei hierbei auf die erstere abzustellen
(BVGer-act. 8).
G.
Am 25. Juni 2016 dupliziert die Vorinstanz, die von der Arbeitslosenkasse
entrichteten Leistungen gehörten zum massgebenden Lohn, weshalb auch
vom Taggeld der Arbeitslosenversicherung automatisch AHV-Beiträge ab-
gezogen würden. Hierbei sei der Beitragssatz gleich hoch wie bei einem
Arbeitsverhältnis. Der Beschwerdeführer habe in den Monaten August bis
Dezember 2007, Januar bis Dezember 2008 und Januar/Juli 2009 Leistun-
gen der Arbeitslosenkasse erhalten, auf welche für ihn AHV-Beiträge ab-
gerechnet worden seien. Die Vorinstanz habe deshalb diese Zeiten zu
Recht im Rahmen der Rentenberechnung sowohl bei der Bestimmung der
Rentenskala als auch bei der Berechnung des massgebenden durch-
schnittlichen Einkommens berücksichtigt. Zu den weiteren Vorbringen des
Beschwerdeführers habe sie bereits in der Vernehmlassung Stellung ge-
nommen. An ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde hält die
Vorinstanz fest (BVG-act. 10).
C-1309/2018
Seite 5
H.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen
wird – soweit erforderlich und rechtserheblich – in den nachfolgenden Er-
wägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Be-
schwerde zuständig (Art. 85bis Abs. 1 AHVG sowie Art. 31, 32 und 33 Bst.
d VGG [SR 173.32). Der Beschwerdeführer ist als Adressat des angefoch-
tenen Einspracheentscheids durch diesen besonders berührt und hat ein
schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Abänderung, wes-
halb er zur Erhebung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG
[SR 172.021]; siehe auch Art. 59 ATSG [SR 830.1]). Auf die frist- und form-
gerecht eingereichte Beschwerde ist daher einzutreten (Art. 50 Abs. 1 und
Art. 52 Abs. 1 VwVG; siehe auch Art. 60 ATSG).
2.
Anfechtungsobjekt und damit Begrenzung des Streitgegenstands des vor-
liegenden Beschwerdeverfahrens (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.1) bildet der
Einspracheentscheid vom 7. Februar 2018, mit dem die Vorinstanz ihre
Verfügung vom 13. November 2017 respektive die darin mit Wirkung ab
dem 1. September 2017 festgesetzte Altersrente des Beschwerdeführers
bestätigt hat. Streitig und vorliegend zu prüfen ist somit, ob die Vorinstanz
die Altersrente des Beschwerdeführers ab dem 1. September 2017 korrekt
festgesetzt hat.
3.
Die auf den vorliegenden Sachverhalt anwendbaren rechtlichen Grundla-
gen sind im Nachfolgenden wiederzugeben.
3.1 Der Beschwerdeführer ist österreichischer Staatsangehöriger und
wohnt heute in Österreich, weshalb vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft
getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen
Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ih-
rer Mitgliedsstaaten andererseits über die Freizügigkeit (SR
0.142.112.681; nachfolgend: FZA), gleichfalls wie die gemäss Anhang II
des FZA anwendbaren Verordnungen (EG) des Europäischen Parlaments
und des Rates Nr. 883/2004 vom 29. April 2004 (SR 0.831.109.268.1;
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Seite 6
nachfolgend: Koordinierungsverordnung) sowie Nr. 987/2009 vom 16. Sep-
tember 2009 (SR 0.831.109.268.11; nachfolgend: Durchführungsverord-
nung), welche am 1. April 2012 die Verordnungen (EWG) des Rates
Nr. 1408/71 vom 14. Juni 1971 sowie Nr. 574/72 vom 21. März 1972 abge-
löst haben, anwendbar sind. Gemäss Art. 8 Bst. a FZA werden die Systeme
der sozialen Sicherheit koordiniert, um insbesondere die Gleichbehand-
lung aller Angehörigen der Vertragsstaaten zu gewährleisten. Soweit we-
der das FZA und die gestützt darauf anwendbaren gemeinschaftsrechtli-
chen Rechtsakte abweichende Bestimmungen vorsehen noch allgemeine
Rechtsgrundsätze hiergegen sprechen, richtet sich die Ausgestaltung des
Verfahrens und die Prüfung des Rentenanspruchs grundsätzlich alleine
nach der schweizerischen Rechtsordnung (vgl. BGE 130 V 257 E. 2.4),
was sich auch mit dem Inkrafttreten der oben erwähnten Verordnungen am
1. April 2012 nicht geändert hat (vgl. Urteil des BVGer C-6597/2014 vom
28. Mai 2015 E. 3.1).
3.2 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerdever-
fahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Missbrauchs
oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder unvollstän-
dige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie Unangemes-
senheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).
3.3 Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung einer Streit-
sache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen
Verwaltungsverfügung (hier: 7. Februar 2018) eingetretenen Sachverhalt
ab (BGE 132 V 215 E. 3.1.1). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither
verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwal-
tungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b). Diese sind indessen soweit
zu berücksichtigen, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzu-
sammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des
Erlasses der Verfügung zu beeinflussen (vgl. Urteil des Bundesgerichts
9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.1).
3.4 In materiell-rechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechts-
sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden
Tatbestands Geltung hatten (BGE 130 V 445 E. 1.2.1). Vorliegend ist der
Versicherungsfall Alter bei dem am 13. August 1952 geborenen Beschwer-
deführer am 1. September 2017 eingetreten (vgl. anschliessende E. 3.5).
Die Frage, ob die Vorinstanz die Altersrente des Beschwerdeführers richtig
berechnet hat, beurteilt sich somit grundsätzlich nach den per 1. Septem-
ber 2017 gültigen Bestimmungen des AHVG und der AHVV (SR 831.101).
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3.5 Anspruch auf eine Altersrente haben Männer, die das 65. Altersjahr und
Frauen, die das 64. Altersjahr vollendet haben (Art. 21 Abs. 1 AHVG). Der
Anspruch entsteht am ersten Tag des Monats, welcher der Vollendung des
gemäss Abs. 1 massgebenden Altersjahres folgt. Er erlischt mit dem Tod
(Art. 21 Abs. 2 AHVG). Gemäss Art. 40 Abs. 1 AHVG kann eine Altersrente
um ein oder zwei Jahre vorbezogen werden, was jedoch eine entspre-
chende Kürzung der Rente mit sich zieht (vgl. Art. 40 Abs. 2 AHVG).
3.6 Renten der AHV werden gemäss Art. 29bis Abs. 1 AHVG nach Mass-
gabe der Beitragsjahre, der Erwerbseinkommen sowie der Erziehungs-
oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person berechnet. Sie
gelangen nach Art. 29 Abs. 2 AHVG in Form von Vollrenten für Versicherte
mit vollständiger Beitragsdauer oder in Form von Teilrenten für Versicherte
mit unvollständiger Beitragsdauer zur Ausrichtung. Die Teilrente entspricht
dabei einem Bruchteil der Vollrente (Art. 38 Abs. 1 AHVG), für dessen Be-
rechnung das Verhältnis zwischen den vollen Beitragsjahren der Versicher-
ten zu denjenigen ihres Jahrgangs sowie die eingetretenen Veränderungen
der Beitragsansätze berücksichtigt werden (Art. 38 Abs. 2 AHVG). Als voll-
ständig gilt die Beitragsdauer, wenn die rentenberechtigte Person zwi-
schen dem 1. Januar nach der Vollendung des 20. Altersjahres und dem
31. Dezember vor Eintritt des Rentenalters gleich viele Beitragsjahre auf-
weist wie ihr Jahrgang (Art. 29bis Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 29ter Abs. 1
AHVG). Als Beitragsjahre gelten gemäss Art. 29ter Abs. 2 AHVG Zeiten, in
welchen eine Person Beiträge geleistet hat (Bst. a), in welchen der Ehe-
gatte gemäss Artikel 3 Abs. 3 AHVG mindestens den doppelten Mindest-
beitrag entrichtet hat (Bst. b) und für die Erziehungs- oder Betreuungsgut-
schriften angerechnet werden können (Bst. c).
3.7 Versicherten wird für diejenigen Jahre eine Erziehungsgutschrift ange-
rechnet, in welchen ihnen die elterliche Sorge für eines oder mehrere Kin-
der zusteht, die das 16. Altersjahr noch nicht erreicht haben. Dabei werden
Eltern, die gemeinsam Inhaber der elterlichen Sorge sind, jedoch nicht zwei
Gutschriften kumulativ gewährt (Art. 29sexies Abs. 1 AHVG). Die Erziehungs-
gutschrift entspricht dem Betrag der dreifachen minimalen jährlichen Al-
tersrente gemäss Art. 34 AHVG im Zeitpunkt der Entstehung des Renten-
anspruchs (Art. 29sexies Abs. 2 AHVG). Bei verheirateten Personen wird die
Erziehungsgutschrift während der Kalenderjahre der Ehe hälftig aufgeteilt.
Der Teilung unterliegen aber nur die Gutschriften für die Zeit zwischen dem
1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor
Eintritt des Versicherungsfalles beim Ehegatten, welcher zuerst rentenbe-
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Seite 8
rechtigt wird (Art. 29sexies Abs. 3 AHVG). Erziehungsgutschriften werden im-
mer für ganze Kalenderjahre angerechnet. Keine Anrechnung einer Gut-
schrift erfolgt in dem Jahr, in welchem der Anspruch auf Erziehungsgut-
schriften entsteht. Dafür ist eine Gutschrift anzurechnen im Jahr, in dem
der Anspruch erlischt (Art. 52f Abs. 1 AHVV).
3.8 Für die zu berücksichtigenden Jahreseinkommen sowie die Dauer und
Höhe der Beiträge wird grundsätzlich auf das individuelle Konto (IK) abge-
stellt, welches für jeden beitragspflichtigen Versicherten geführt und in wel-
ches die entsprechenden Daten eingetragen werden (vgl. Art. 30ter AHVG;
Art. 137 ff. AHVV). Die ermittelte Einkommenssumme wird mit einem Auf-
wertungsfaktor multipliziert (Art. 30 Abs. 1 AHVG). Die Aufwertungsfakto-
ren werden ermittelt, indem der Rentenindex für die Anpassung der Renten
an die Lohn- und Preisentwicklung durch den mit 1,1 gewichteten Durch-
schnitt der Lohnindizes aller Kalenderjahre von der ersten Eintragung in
das individuelle Konto des Versicherten bis zum Vorjahr des Eintritts des
Versicherungsfalles geteilt wird (Art. 51bis Abs. 2 AHVV).
3.9 Bei verheirateten Personen gilt nachfolgende Regelung: Gemäss Art.
29quinquies Abs. 3 AHVG werden Einkommen, welche die Ehegatten während
der Kalenderjahre der gemeinsamen Ehe erzielt haben, geteilt und je zur
Hälfte den beiden Ehegatten angerechnet („Splitting“). Die Einkommenstei-
lung wird unter anderem vorgenommen, wenn beide Ehegatten rentenbe-
rechtigt sind (Bst. a). Der Teilung und der gegenseitigen Anrechnung un-
terliegen jedoch nur Einkommen aus Zeiten, in denen beide Ehegatten in
der schweizerischen AHV versichert gewesen sind (Art. 29quinquies Abs. 4
Bst. b AHVG).
Da die Ehefrau des Beschwerdeführers unbestrittenermassen nicht bei der
schweizerischen AHV versichert gewesen ist, entfällt vorliegend ein Split-
ting der Altersrente des Beschwerdeführers (Art. 29quinquies Abs. 4 Bst. b
AHVG e contrario).
4.
Der am (...) 1952 geborene Beschwerdeführer hat seit dem 1. (...) 2017
Anspruch auf eine ordentliche Altersrente im Betrag von Fr. 241.– auf der
Basis einer unvollständigen Beitragsdauer von 8 Jahren und 11 Monaten
sowie einem massgebenden Durchschnittseinkommen von Fr. 21'150.–
(Verfügung vom 13. November 2017; SAK-act. 41 S. 5-10).
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Seite 9
4.1 Der Beschwerdeführer macht hiergegen geltend, es seien auf ihn das
Freizügigkeitsabkommen (FZA) sowie die gestützt darauf erlassenen ge-
meinschaftsrechtlichen Verordnungen anzuwenden. Gemäss der Verord-
nung (EG) Nr. 883/2004 (Koordinierungsverordnung) sowie der Verord-
nung (EG) 987/2009 (Durchführungsverordnung) habe er dieselben
Rechte und Pflichten wie schweizerische Staatsangehörige. Gemäss Art. 5
und 6 der Koordinierungsverordnung seien seine früheren Versicherungs-
und Beschäftigungszeiten in Deutschland und Österreich bei der Berech-
nung der Altersrente zu berücksichtigen. Insbesondere sei für die Bestim-
mung der Rentenleistung eine Vergleichsrechnung gemäss Art. 52 der Ko-
ordinierungsverordnung vorzunehmen und auf den höheren Rentenbetrag
abzustellen. Da die zwischenstaatliche Berechnung der Rente (Totalisie-
rungs- und Proratisierungsmethode) höher sei als die innerstaatliche Rente
sei auf die erstere abzustellen.
4.1.1 Der Beschwerdeführer geht zu Recht davon aus, dass das FZA sowie
die am 1. April 2012 in Kraft getretenen Ausführungsverordnungen auf ihn
anwendbar sind. Die Bestimmungen dieser Übereinkommen sehen jedoch
lediglich eine gewisse Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit
vor, ohne grundsätzlichen Einfluss auf die innerstaatliche Ausgestaltung
des Verfahrens sowie auf die Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen ei-
ner Altersrente zu nehmen (vgl. vorangehend E. 3.1). Die schweizerische
Altersrente ist daher ausschliesslich gestützt auf die in der Schweiz zurück-
gelegten Versicherungszeiten und die hier geleisteten Beiträge nach den
schweizerischen Rechtsvorschriften und Berechnungsgrundlagen zu er-
mitteln. Die Berücksichtigung der im Ausland erworbenen Versicherungs-
zeiten fällt somit zum Vornherein ausser Betracht (BGE 130 V 51 E. 4, 5),
was auch unter dem Geltungsbereich der am 1. April 2012 in Kraft getrete-
nen gemeinschaftsrechtlichen Verordnungen, auf welche sich der Be-
schwerdeführer abstützt, nach wie vor zutrifft (Urteil des BVGer
C-2744/2013 vom 18. August 2015 E. 6.3.3 m.w.H.). In Bezug auf die Ver-
sicherungszeiten aus Deutschland hat das Eidgenössische Versicherungs-
gericht sogar mehrfach explizit festgehalten, dass diese bei der Berech-
nung der schweizerischen Altersrente nicht zu berücksichtigen sind (Urteile
des EVG H 205 vom 9. Februar 2005 E. 1 und H 71/2004 vom 2. Dezember
2004 E. 2.1). Dies gilt dementsprechend auch für die vom Beschwerdefüh-
rer geltend gemachten österreichischen Versicherungszeiten. Die
Vorinstanz hat daher für die Berechnung der schweizerischen Altersrente
zu Recht lediglich auf die schweizerischen Versicherungs- respektive Bei-
tragszeiten des Beschwerdeführers abgestellt.
C-1309/2018
Seite 10
4.1.2 Für die beantragte Durchführung einer Vergleichsrechnung unter Ein-
bezug seiner in Deutschland sowie in Österreich erworbenen Versiche-
rungszeiten stützt sich der Beschwerdeführer auf Art. 52 der Koordinie-
rungsverordnung. Dieser Artikel sieht in Abs. 1 Bst. b vor, dass der zustän-
dige Träger eine Vergleichsrechnung vornimmt, bei welcher er einen theo-
retischen Betrag und im Anschluss daran einen tatsächlichen Betrag (an-
teilige Leistung) wie folgt berechnet:
i) Der theoretische Betrag der Leistung entspricht der Leistung, auf die die
betreffende Person Anspruch hätte, wenn alle nach den Rechtsvorschriften
der anderen Mitgliedstaaten zurückgelegten Versicherungs- und oder Wohn-
zeiten nach den für diesen Träger zum Zeitpunkt der Feststellung der Leistung
geltenden Rechtsvorschriften zurückgelegt worden wären. Ist nach diesen
Rechtsvorschriften die Höhe der Leistung von der Dauer der zurückgelegten
Zeiten unabhängig, so gilt dieser Betrag als theoretischer Betrag.
ii) Der zuständige Träger ermittelt sodann den tatsächlichen Betrag der antei-
ligen Leistung auf der Grundlage des theoretischen Betrags nach dem Ver-
hältnis zwischen den nach den für ihn geltenden Rechtvorschriften vor Eintritt
des Versicherungsfalls zurückgelegten Zeiten und den gesamten nach den
Rechtsvorschriften aller beteiligten Mitgliedstaaten vor Eintritt des Versiche-
rungsfalls zurückgelegten Zeiten.
Indessen kann nach Art. 52 Abs. 4 der Koordinierungsverordnung auf diese
Berechnung gemäss der Totalisierungs- und Proratisierungsmethode ver-
zichtet werden, wenn die Berechnung allein nach den nationalen Rechts-
vorschriften zum gleichen oder zu einem besseren Ergebnis führt als die
nach Art. 52 Abs. 1 Bst. b der Koordinierungsverordnung berechnete antei-
lige Leistung; dieser Verzicht auf die Berechnung der anteiligen Leistung
nach dieser Methode steht unter der Bedingung, dass dieser Fall in Anhang
VIII Teil 1 aufgeführt ist (Bst. i), keine Doppelleistungsbestimmungen (im
Sinne von Art. 54 und 55 der VO 88/2004) anwendbar sind (Bst. ii) und Art.
57 in diesem bestimmten Fall nicht auf Zeiten anwendbar ist, die nach den
Rechtsvorschriften eines anderen Mitgliedstaates zurückgelegt wurden
(Bst. iii).
Diese Voraussetzungen für den Verzicht auf die (zusätzliche) Berechnung
nach der Totalisierungs- und Proratisierungsmethode sind vorliegend er-
füllt. So werden im Anhang VIII Teil 1 der Koordinierungsverordnung für die
Schweiz ausdrücklich Anträge auf Ausrichtung einer Altersrente nach dem
AHVG als Fälle aufgeführt, in denen auf die zusätzliche Berechnung ver-
zichtet wird (vgl. hierzu die Begründung in BGE 130 V 51 E. 5.4 [m.w.H.],
wonach die Schweiz die autonome Rentenberechnung beibehalten konnte,
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Seite 11
da sie nicht gegen den EU-Grundsatz verstösst, wonach ein nach den na-
tionalen Vorschriften errechneter Betrag nicht kleiner sein darf als der Be-
trag, der sich aus der Zusammenrechnung der Versicherungszeiten und
der Proratisierungsmethode ergibt). Die weiteren Ausnahmetatbestände
gemäss Bst. ii und Bst. iii gemäss Art. 52 Abs. 4 der Koordinierungsverord-
nung sind sodann vorliegend nicht erfüllt. Der Beschwerdeführer hat dies-
bezüglich in seiner Beschwerde seinerseits ebenfalls keine abweichenden
Ausführungen gemacht. Nachdem die schweizerische AHV-Rente – was
die Beitragsdauer betrifft – gänzlich linear berechnet wird, kann die
Schweiz entsprechend der Ausnahmebestimmung im Anhang VIII Teil 1
generell auf die Durchführung des Totalisierungs- und Proratisierungsver-
fahrens verzichten und die Berechnung autonom vornehmen (vgl. hierzu
Urteil des BVGer C-5851/2013, C-5850/2013 vom 31. Oktober 2014
E.4.3.2). Die Vorinstanz durfte daher auf die vom Beschwerdeführer gefor-
derte Vergleichsrechnung verzichten.
4.2 Der Beschwerdeführer rügt in seiner Beschwerde überdies, die
Vorinstanz habe sein Durchschnittseinkommen im Rahmen der Rentenbe-
rechnung falsch ermittelt. So hätte sie die insgesamt 22 Versicherungsmo-
nate der Jahre 2005, 2006, 2007 und 2009, für welche keine Arbeitnehmer-
beiträge abgerechnet worden seien, bei der Berechnung des durchschnitt-
lichen Jahreseinkommens nicht im Nenner berücksichtigen dürfen. Ge-
mäss seiner Replik handle es sich sogar um insgesamt 67 Monate der Er-
werbslosigkeit (Beitragstyp 4), welche die Vorinstanz zu Unrecht bei der
Berechnung des Durchschnitteinkommens berücksichtigt habe. Dasselbe
gelte für die elf "Zusatzmonate" (das heisst die unvollständigen Beitrags-
jahre 2005 und 2014). Damit werde seine Altersrente fast zur Hälfte ge-
kürzt.
Der Beschwerdeführer verkennt bei seinen Ausführungen, dass es für die
Berechnung des Durchschnittseinkommens unerheblich ist, ob er während
der Zeit, in der er bei der schweizerischen AHV versichert war, ein Erwerbs-
einkommen bezog oder anderweitige Beiträge an die schweizerische AHV
leistete. Das durchschnittliche Jahreseinkommen setzt sich gemäss
Art. 29quater AHVG denn auch aus den Erwerbseinkommen (Bst. a), den Er-
ziehungsgutschriften (Bst. b) und den Betreuungsgutschriften (Bst. c) zu-
sammen. Es werden somit nicht lediglich Einkommen aus Arbeitsverhält-
nissen berücksichtigt. Vielmehr werden einerseits bei einer erwerbstätigen
Person gemäss Art. 29quinquies Abs. 1 AHVG lediglich diejenigen Einkommen
berücksichtigt, auf welche diese effektiv Beiträge geleistet hat. Anderer-
C-1309/2018
Seite 12
seits wird auch bei einer nichterwerbstätigen Person ein fiktives Einkom-
men angerechnet. So werden gemäss Art. 29quinquies Abs. 2 AHVG die Bei-
träge einer nichterwerbstätigen Person mit 100 vervielfacht, durch den dop-
pelten Beitragsansatz gemäss Artikel 5 Absatz 1 geteilt und ihr ebenfalls
als Erwerbseinkommen angerechnet. Damit flossen vorliegend sämtliche
Versicherungsmonate des Beschwerdeführers von April 2005 bis Februar
2014 in die Berechnung des durchschnittlichen Jahreseinkommens hinein.
Diese Summe der Erwerbseinkommen hat die Vorinstanz anschliessend
gemäss Art. 30 Abs. 2 AHV durch die Anzahl der Beitragsjahre geteilt. Da-
mit hat die Vorinstanz, wie in der Gesetzgebung der schweizerischen Al-
tersversicherung vorgeschrieben, das Gesamteinkommen des Beschwer-
deführers an Hand der Beiträge sämtlicher 107 Versicherungsmonate be-
messen und dieses anschliessend durch das Total eben dieser 107 Versi-
cherungsmonate dividiert zur Ermittlung dessen durchschnittlichen Jahres-
einkommens. Mit anderen Worten wurden sämtliche Versicherungsmonate
des Beschwerdeführers für die Berechnung des durchschnittlichen Jahres-
einkommens sowohl im Zähler als auch im Nenner berücksichtigt. Die ent-
sprechenden Einwände des Beschwerdeführers gehen daher fehl.
4.3 Ferner verlangt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde vom
1. März 2018 erstmals eine Korrektur der Einträge in seinem IK, nachdem
die Arbeitslosenkasse des Kantons B._ sein AHV-pflichtiges Ein-
kommen aus der Beschäftigung vom 1. Januar 2006 bis zum 30. Septem-
ber 2006 in der Bescheinigung PDU1 vom 23. Oktober 2017 von Fr.
39'691.– auf Fr. 51'604.– erhöht habe.
4.3.1 Wie bereits in Erwägung 3.9 ausgeführt, wird für die zu berücksichti-
genden Jahreseinkommen sowie die Dauer und Höhe der Beiträge grund-
sätzlich auf das IK abgestellt. Diesbezüglich hat der Versicherte das Recht,
bei jeder Ausgleichskasse, die für ihn ein individuelles Konto führt, einen
Auszug über die darin gemachten Eintragungen unter Angabe allfälliger
Arbeitgeber zu verlangen (Art. 141 Abs. 1 AHVV). Versicherte können in-
nert 30 Tagen seit Zustellung des Kontenauszuges bei der Ausgleichs-
kasse eine Berichtigung verlangen (Art. 141 Abs. 2 AHVV). Wird kein Kon-
tenauszug oder keine Berichtigung verlangt, oder wird das Berichtigungs-
begehren abgelehnt, so kann bei Eintritt des Versicherungsfalles die Be-
richtigung von Eintragungen im individuellen Konto nur verlangt werden,
soweit deren Unrichtigkeit offenkundig ist oder dafür der volle Beweis er-
bracht wird (Art. 141 Abs. 3 AHVV). Das gilt nicht nur für unrichtige, sondern
auch für unvollständige beziehungsweise fehlende Eintragungen im IK
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(BGE 117 V 261 E. 3a). Der geforderte volle Beweis schliesst den Unter-
suchungsgrundsatz nicht aus. Der Mitwirkungspflicht des Betroffenen
kommt jedoch ein erhöhtes Gewicht zu. Im Fall der Beweislosigkeit fällt der
Entscheid zu Ungunsten jener Partei aus, die daraus Rechte ableiten will
(BGE 117 V 261 E. 3b-d mit Hinweisen; vgl. auch Urteile des Eidgenössi-
schen Versicherungsgerichts H 41/04 vom 19. Oktober 2004 E. 4 sowie H
141/03 vom 8. Oktober 2003 E. 3.1).
4.3.2 Der Beschwerdeführer hat gemäss den vorliegenden Akten von sei-
nem Recht zum Bezug eines IK-Auszugs Gebrauch gemacht. So wurde
ihm am 6. Februar 2013 wunschgemäss ein IK-Auszug zugestellt (SAK-
act. 4). Im Begleitschreiben vom 6. Februar 2013 wurde der Beschwerde-
führer ausdrücklich auf die Frist zur Berichtigung der Einträge im IK von 30
Tagen hingewiesen. Innert dieser Frist hat der Beschwerdeführer keine Be-
richtigung seines bereits in jenem IK-Auszug verzeichneten Einkommens
des Jahres 2006 von Fr. 39'691.– verlangt. Damit ist ihm der entspre-
chende Eintrag grundsätzlich entgegenzuhalten, eine offenkundige Unrich-
tigkeit vorbehalten.
4.3.3 Der Beschwerdeführer stützt sich für die (offensichtliche) Unrichtig-
keit des entsprechenden Eintrags auf die der Beschwerde beigelegte Be-
scheinigung PDU1 vom 23. Oktober 2017. Diese Bescheinigung stellt die
Grundlage der Bemessung der Arbeitslosenentschädigung in einem Mit-
gliedstaat der EU dar, wenn ein Versicherter zuvor in einem anderen Mit-
gliedstaat beschäftigt war. Tatsächlich weist die Bescheinigung PDU1 vom
23. Oktober 2017 für die Zeit vom 1. Januar 2006 bis zum 30. September
2006 ein Einkommen aus einer Beschäftigung im Betrag von Fr. 51'604.–
aus. Vorliegend hat der für die Ausstellung dieser Bestätigung verantwort-
liche Mitarbeiter der Arbeitslosenkasse B._ die nachträgliche Erhö-
hung des im Jahr 2006 erzielten Einkommens damit begründet, dass ge-
mäss der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 die Entschädigung aus Mehr-
stunden (Überstunden/Überzeit), abweichend von den gesetzlichen Best-
immungen in der Schweiz, bei der erwähnten Bescheinigung zu berück-
sichtigen seien. Aus dieser Begründung ist zu folgern, dass die Arbeitslo-
senkasse B._ selber davon ausging, dass das erhöhte Einkommen
eben nicht den gesetzlichen Bestimmungen in der Schweiz entspreche.
Somit können aus der erwähnten Bestätigung nicht ohne Weiteres Rück-
schlüsse auf das im IK eingetragene Einkommen gezogen werden. Mit
Schreiben vom 20. April 2018 erklärte denn auch die hierfür zuständige
Ausgleichskasse des Kantons B._ ausdrücklich, dass das im IK ein-
getragene Erwerbseinkommen des Jahres 2016 im Betrag von Fr. 39'691.–
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korrekt sei und dem Beschwerdeführer darüber hinaus keine Arbeitslo-
senentschädigungen ausgerichtet worden seien (Beilage zu BVGer-act. 5).
Unter diesen Umständen hat der Beschwerdeführer keinen vollen Beweis
gegen die Richtigkeit des entsprechenden Eintrags im IK erbracht. Damit
hat die Vorinstanz zu Recht von einer Berichtigung des IK-Eintrags des
Jahres 2016 abgesehen und für die Bestimmung der Jahreseinkommen
des Beschwerdeführers vollumfänglich auf die Einträge in dessen IK abge-
stellt.
4.4 Der Beschwerdeführer bemängelt des Weiteren, dass die 9 Monate
des Jahres 2005 sowie die 2 Monate des Jahres 2014 zusammen 11 Ver-
sicherungsmonate ergäben, welche bei der Rentenberechnung nicht zu
Gunsten der Rentenversicherung ausser Acht gelassen werden dürften.
Wie bereits in Erwägung 4.2 ausführlich dargelegt, wurden die 11 "Zusatz-
monate" für die Berechnung des durchschnittlichen Jahreseinkommens
von der Vorinstanz berücksichtigt. Hingegen können diese für die vorlie-
gend anwendbare Rentenskala nicht berücksichtigt werden. Wie die
Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung zu Recht vermerkt, bemisst sich diese
lediglich nach vollen Beitragsjahren. Ein volles Beitragsjahr liegt gemäss
Art. 50 AHVV nur dann vor, wenn eine Person insgesamt während mehr
als 11 Monaten gemäss Art. 1a oder 2 AHVG obligatorisch oder freiwillig in
der Schweiz versichert war und während dieser Zeit den Mindestbeitrag
bezahlt hat oder gleichwertige Beitragszeiten gemäss Art. 29ter Abs. 2
Bst. b und c AHVG (das heisst Beitragsjahre, in denen der Ehegatte min-
destens den doppelten Mindestbeitrag entrichtet hat, oder für die Erzie-
hungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet werden können; vgl. vo-
rangehend E. 3.6 letzter Satz) aufweist. Diese Voraussetzungen sind beim
Beschwerdeführer in Bezug auf die Jahre 2006 bis 2013 eindeutig gege-
ben. Demgegenüber hat der Beschwerdeführer weder im Jahr 2005 noch
im Jahr 2014 für sich alleine genommen während mehr als 11 Monaten
Beiträge geleistet. Auch wenn die Beitragsmonate der beiden Jahre insge-
samt genau 11 Monate ausmachen, können diese nach dem Gesagten
nicht für die auf den Beschwerdeführer anwendbare Rentenskala berück-
sichtigt werden. Die Vorinstanz hat daher im angefochtenen Einsprache-
entscheid zu Recht auf die Rentenskala 8 abgestellt.
4.5 Schliesslich fordert der Beschwerdeführer, es seien ihm für die im eu-
ropäischen Raum erfolgte Betreuung seiner Kinder Erziehungsgutschriften
anzurechnen. Die Vorinstanz hält dem in ihrer Vernehmlassung zu Recht
entgegen, dass die beiden Kinder des Beschwerdeführers bereits weit über
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16 Jahre waren zu der Zeit, als der Beschwerdeführer in der Schweiz ver-
sichert war. So legt Art. 29sexies Abs. 1 AHVG unmissverständlich fest, dass
Erziehungsgutschrift lediglich für Kinder angerechnet werden können, die
das 16. Altersjahr noch nicht erreicht haben (vgl. vorangehend E. 3.8). Die
beiden Kinder des Beschwerdeführers mit den Jahrgängen 1978 und 1983
erreichten das 16. Altersjahr bereits in den Jahren 1994 respektive 1999,
und damit geraume Zeit bevor der Beschwerdeführer in die Schweiz ein-
gereist respektive bei der schweizerischen AHV versichert war. Die Anrech-
nung von Erziehungsgutschriften setzt indessen voraus, dass der erzie-
hungsberechtigte Elternteil – obligatorisch oder freiwillig – an die schwei-
zerische AHV angeschlossen ist (Art. 52f Abs. 4 f. AHVV; vgl. Art. 1a
AHVG). An dieser Grundvoraussetzung ändern auch das FZA und seine
Ausführungsverordnungen nichts. Dass der Beschwerdeführer zu einem
Zeitpunkt vor der Einreise in die Schweiz seine Kinder im europäischen
Raum erzogen hat, bleibt daher für die Bemessung seiner schweizerischen
Altersrente unbeachtlich. Der vorinstanzliche Einspracheentscheid ist auch
in diesem Punkt zu bestätigen.
5.
Abschliessend ist darauf hinzuweisen, dass das Bundesverwaltungsge-
richt primär die vorgetragenen Rügen prüft und nicht gehalten ist, die an-
gefochtene Verfügung auf alle erdenklichen Rechtsfehler hin zu untersu-
chen (vgl. Urteile des BVGer C-2656/2015 vom 24. Februar 2016 E. 2.2
und C-5053/2013 vom 17. August 2015 E. 4.2 je m.H.). Sämtliche vom Be-
schwerdeführer vorgetragenen Rügen erweisen sich nach dem Gesagten
(E. 4.1 bis 4.5) als unbehelflich. Die in der Vernehmlassung ausführlich be-
gründete Rentenberechnung der SAK ist im Übrigen mit Blick in die Akten
nicht zu beanstanden. Damit erweist sich die Beschwerde vom 1. März
2018 als offensichtlich unbegründet, weshalb sie im einzelrichterlichen Ver-
fahren abzuweisen (Art. 23 Abs. 2 VGG i.V.m. Art. 85bis Abs. 3 AHVG) und
der angefochtene Einspracheentscheid vom 7. Februar 2018 zu bestätigen
ist.
6.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), weshalb keine Ver-
fahrenskosten zu erheben sind. Die obsiegende Vorinstanz hat als Bun-
desbehörde keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des
Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 73.320.2]). Dem unterlie-
genden Beschwerdeführer ist entsprechend dem Verfahrensausgang
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ebenfalls keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG
e contrario).