Decision ID: 3762ccae-f9aa-5123-86ff-63b583fcf08c
Year: 2007
Language: de
Court: SG_VWEK
Chamber: SG_VWEK_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.- X. und Y. Z. sind für die direkte Bundessteuer 2001 und 2002 rechtskräftig mit
einem steuerbaren Einkommen von Fr. 82'300.-- und Fr. 95'600.-- veranlagt.
B.- Im Mai 2004 teilte die Eidgenössische Steuerverwaltung dem kantonalen Steueramt
eine Liste von Anlegern mit, die Investitionen bei der New Basis AG, Baar, getätigt
hatten. Die Gesellschaft nahm in den Jahren 2001 und 2002 Kundengelder von über
Fr. 100 Mio. entgegen, die sie im Devisenhandel einzusetzen versprach. Sie wies den
Kunden gegenüber monatlich Devisentransaktionen aus und schrieb ihnen auf ihrem
persönlichen Konto Erträge gut. Wohl führte sie über einen Broker in London
Devisentransaktionen aus, jedoch nicht im ausgewiesenen Mass. Ein- und
Auszahlungen gegenüber den rund 1'400 Kunden wickelte sie nach einem
schneeballähnlichen System ab, indem von den Kunden verlangte Auszahlungen aus
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akkumulierten Anlagegeldern und Geldern neu beigetretener Personen finanziert
wurden. Im November 2002 wurde gegen den Inhaber der New Basis AG eine
Strafuntersuchung unter anderem wegen Betrugs und Veruntreuung eröffnet. Am 16.
Januar 2003 beschloss die Generalversammlung die Auflösung der Gesellschaft und
setzte eine Liquidatorin ein. Am 24. November 2003 wurde der Konkurs über die New
Basis AG eröffnet.
Entsprechend der Meldung der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom Mai 2004
leitete die kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer am 8. März 2005
gegenüber X. und Y. Z. ein Nachsteuerverfahren betreffend die Steuerjahre 2001 und
2002 ein. Dabei ergab sich, dass X. und Y. Z. am 17. Oktober 2001 und am 16.
Oktober 2002 mit der New Basis AG als "Devisenhandel Investment Vereinbarung"
bezeichnete Verträge unterschrieben und bei der Gesellschaft Fr. 216'000.-- investiert
hatten, nämlich am 15. Oktober 2001 Fr. 20'000.--, am 5. und 9. November 2001 je
Fr. 10'000.--, am 19. Dezember 2001 Fr. 40'000.--, am 10. Januar 2002 Fr. 10'000.--,
am 23. Januar 2002 Fr. 26'000.--, am 19. April 2002 Fr. 50'000.--, am 7. Mai 2002
Fr. 20'000.-- und am 26. August 2002 Fr. 30'000.--. Es wurden ihnen Erträge von
Fr. 5'932.-- im Jahr 2001 und von Fr. 137'232.-- bis Oktober 2002 gutgeschrieben. X.
und Y. Z. liessen sich von Februar bis und mit September 2002 monatlich Fr. 4'000.--,
insgesamt Fr. 32'000.-- auszahlen. Die Konkursverwaltung der New Basis AG
anerkannte am 25. Februar 2005 im Kollokationsplan die Investitionen von
Fr. 216'000.--, mit welcher sie die Auszahlungen von Fr. 32'000.-- verrechnete, nicht
jedoch die Gewinngutschriften als Forderungen.
Gemäss Nachsteuerverfügung vom 9. Februar 2007 ermittelte die kantonale
Verwaltung für die direkte Bundessteuer nicht deklarierte steuerbare Einkünfte von
Fr. 5'932.-- für das Jahr 2001 (Saldo per 31. Dezember 2001 von Fr. 85'932.--
abzüglich Einzahlungen 2001 von Fr. 80'000.--) und von Fr. 132'912.-- für das Jahr
2002 (Saldo per 18. Oktober 2002 von Fr. 322'844.80 zuzüglich Auszahlungen von
Fr. 32'000.-- abzüglich Einzahlungen von Fr. 136'000.-- und Fr. 80'000.-- und Ertrag
2001 von Fr. 5'932.--). Die Nachsteuer für die direkte Bundessteuer 2001 und 2002
wurde auf Fr. 17'598.65 festgelegt. Die dagegen am 19. Februar 2007 erhobene
Einsprache wies die kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer mit Entscheid
vom 20. März 2007 ab.
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C.- Gegen diesen Einsprache-Entscheid erhoben X. und Y. Z. durch ihren Vertreter mit
Eingabe vom 27. März 2007 Beschwerde bei der Verwaltungsrekurskommission mit
dem Antrag, unter Kosten- und Entschädigungsfolge sei der angefochtene Entscheid
aufzuheben und die angeblichen Einkünfte aus der Kapitalanlage bei der
betrügerischen New Basis AG, Baar, in Konkursliquidation, von Fr. 5'932.80 pro 2001
und Fr. 132'912.-- pro 2002 nicht zu besteuern.
Die Vorinstanz beantragte mit Vernehmlassung vom 30. Mai 2007, die Beschwerde sei
unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführenden abzuweisen. Die Eidgenössische
Steuerverwaltung beantragte mit Eingabe vom 19. Juni 2007, die Beschwerde sei unter
Kostenfolge abzuweisen.
Da das Bundesgericht am 8. August 2007 Beschwerden betreffend die Besteuerung
von Gutschriften der New Basis AG durch die Kantone Zürich und Nidwalden
abgewiesen hatte, wurde die Bearbeitung der Streitsache am 16. August 2007 bis zum
Vorliegen der begründeten Urteile ausgesetzt. Der Vertreter des Beschwerdeführers
reichte am 27. August 2007 ein Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau
betreffend die paulianische Anfechtung von Auszahlungen der New Basis AG und am
5. September 2007 die begründeten Urteile des Bundesgerichts vom 8. August 2007
zu den Akten. Dazu nahmen die Vorinstanz am 17. September 2007 und die
Eidgenössische Steuerverwaltung am 3. Oktober 2007 Stellung. Die Beschwerdeführer
liessen sich dazu mit Schreiben vom 25. Oktober 2007 vernehmen.
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung der Anträge wird,
soweit notwendig, in den Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:
1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Beschwerdeerhebung ist gegeben. Die Beschwerde vom 27. März 2007 ist rechtzeitig
eingereicht worden. Sie erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen
Anforderungen (Art. 140 Abs. 2 Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer, SR
642.11, abgekürzt: DBG; Art. 7 der Verordnung zum Bundesgesetz über die direkte
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Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 41 lit. h Ziff. 1 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf die Beschwerde ist
einzutreten.
2.- Die Verfahrensbeteiligten sind sich einig, dass die Voraussetzungen gemäss Art.
151 Abs. 1 DBG für die Durchführung eines Nachsteuerverfahrens erfüllt sind und eine
Nachsteuer eingefordert werden kann, soweit die mit der umstrittenen Veranlagung
erfassten Gutschriften der New Basis AG zugunsten des Beschwerdeführers von
Fr. 5'932.-- im Jahr 2001 und von Fr. 132'912.-- im Jahr 2002 steuerbar sind. Zu prüfen
ist zunächst, ob es sich bei den Gutschriften um steuerbare Erträge aus beweglichem
Vermögen oder aber (steuerfreie) Kapitalgewinne handelt (vgl. dazu nachfolgend E. 2b).
Soweit es sich um steuerbare Erträge handelt ist zu klären, in welchem Zeitpunkt sie
als zugeflossen gelten (vgl. dazu nachfolgend E. 2c) und ob ihnen
Rückforderungsansprüche entgegenstehen (vgl. dazu nachfolgend E. 2d).
a) Die Beschwerdeführer lassen im Wesentlichen ausführen, die New Basis AG habe
mit dem ihr anvertrauten Geld nicht in dem den Kunden gegenüber in monatlichen
Kontoauszügen mit völlig fiktiven Gewinngutschriften ausgewiesenen Mass
Devisenoperationen durchgeführt, sondern Ein- und Auszahlungen nach dem
"Schneeballsystem" abgewickelt. Im Konkurs hätten die Beschwerdeführer eine
Forderung von Fr. 352'630.-- (Fr. 216'000.-- einbezahltes Kapital, Fr. 152'283.--
Gewinngutschriften abzüglich Auszahlungen von Fr. 32'000.--, Fr. 16'347.--
Verzugszinsen) angemeldet. Im Kollokationsplan sei eine Forderung von Fr. 184'000.--
(Fr. 216'000.-- einbezahltes Kapital abzüglich Fr. 32'000.-- Auszahlungen) anerkannt
worden. Dem Sinn nach seien die Gewinngutschriften mangels ersichtlichen
Rechtsgrundes nicht anerkannt worden. Die Konkursverwaltung habe sinngemäss
erwogen, die seit der Unterzeichnung der "Devisenhandel Investment Vereinbarung"
bis zum Zusammenbruch der Gesellschaft gutgeschriebenen bzw. ausbezahlten
"Gewinne" unterlägen der "paulianischen" Rückforderung durch die Konkursmasse.
Die Beschwerdeführer hätten sich die gutgeschriebenen "Gewinne" zwar mit Erfolg,
aber ohne ersichtlichen Rechtsgrund auszahlen lassen können. Auszahlungen und
Gewinngutschriften seien gleich zu behandeln. Sie hätten die mit den
Gewinngutschriften und -auszahlungen verbundene Rückablieferungspflicht (Art. 62 ff.
des Schweizerischen Obligationenrechts; SR 220, abgekürzt: OR) erfüllt, indem sie
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deren Verrechnung mit Teilen der angemeldeten Forderung akzeptierten. Es entstehe
kein Einkommen, wenn der Fehlbare das, was er unrechtmässig erworben habe,
tatsächlich abliefern oder zurückgeben müsse. Ungerechtfertigte Einkünfte dürften
nur zu steuerbarem Einkommen führen, wenn der Rückerstattungs- bzw.
Herausgabeanspruch nicht erfolgreich geltend gemacht werde. Eine spätere
Rückerstattung neutralisiere den früheren Zufluss. Zentrales Tatbestandsmerkmal des
Einkommens bilde das "Behaltendürfen". Die Verfügung der Konkursverwaltung vom
25. Februar 2005 verkörpere im Sinn der einschlägigen Rechtsprechung einen
steuerlich zu beachtenden Rückerstattungsanspruch, der sich auf den gesamten
fiktiven Vermögenszuwachs beziehe. Gleich wie der Zufluss sei auch der
Einkommensabfluss ein faktischer Vorgang, der mit der Aufgabe der wirtschaftlichen
Verfügungsmacht abgeschlossen werde. Auch hier sei auf den Zeitpunkt der Fälligkeit
abzustellen. Mit der Verfügung der Konkursverwaltung habe sich die Verpflichtung der
Beschwerdeführer zur Hingabe der gutgeschriebenen Erträge von Fr. 152'283.--
verwirklicht. Da es sich zweifellos um eine gesetzliche Rückerstattungsverpflichtung
handle, sei die Frist zur Anfechtung unbenutzt verstrichen. Damit habe sich der Abfluss
des früher zugeflossenen Vermögensertrags verwirklicht. Dieser Sachverhalt sei
steuerlich relevant. Die steuerliche Erfassung hänge auch davon ab, dass die
Rückerstattungspflicht im Sinn von Art. 62 ff. OR vom Entreicherten nicht geltend
gemacht oder mit Erfolg durchgesetzt werde. Werde beim Zufluss auf den "realen
Hintergrund" des Schneeballsystems abgestellt, müsse auch bei den Abflüssen auf
den realen Hintergrund der gegenseitigen Forderungsverrechnung im Konkursverfahren
abgestellt und es dürfe nicht geltend gemacht werden, die Konkursverwaltung habe
sich nicht an der gängigen Rechtsprechung orientiert.
Die Vorinstanz bringt dagegen vor, die New Basis AG habe sich gegenüber den
Beschwerdeführenden vertraglich zu Gewinngutschriften bzw. -auszahlungen
verpflichtet, weshalb nicht von einer ungerechtfertigten Bereicherung die Rede sein
könne. Andernfalls wären jeweils alle Empfänger von Leistungen aus laufenden
Verträgen vor der Konkurseröffnung zur Rückleistung verpflichtet, denn der leistende
Schuldner könnte vor der Konkurseröffnung nie sämtliche Gläubiger befriedigen. Die
Normen über die Rückleistungsverpflichtungen unter Vertragspartnern seien im SchKG
enthalten und würden nicht durch Art. 62 OR geregelt.
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Die Beschwerdebeteiligte führt zur Begründung ihres Antrages auf Abweisung der
Beschwerde aus, Rückzahlungen seien lediglich im Rahmen von Vergleichen erfolgt.
Würden die Betroffenen Widerstand leisten, müsste davon wohl Abstand genommen
werden. Eine gerichtlich bestätigte Praxis liege nicht vor. Es treffe nicht zu, dass sich
die Konkursverwaltung bei ihren Rückforderungen von "ohne Rechtsgrund
ausbezahlten Gewinngutschriften" auf eine gesicherte Rechtspraxis abstütze.
b) Gemäss Art. 16 Abs. 1 DBG unterliegen der Einkommenssteuer alle
wiederkehrenden und einmaligen Einkünfte und insbesondere alle Erträge aus
beweglichem Vermögen. Art. 20 Abs. 1 DBG zählt diese nicht abschliessend
("insbesondere") auf. Es gehören dazu namentlich Zinsen aus Guthaben (lit. a), Erträge
wie Dividenden und Gewinnanteile auf Beteiligungen (lit. c) und Einkünfte auf Anteilen
an Anlagefonds (lit. e). Auch Erträge aus Geldanlagen aufgrund eines
Verwaltungsauftrages bei einem Vermögensverwalter (Portfolio-Manager) oder bei
einem anlagefondsähnlichen Unternehmen sind nach der Rechtsprechung steuerbares
Einkommen. Steuerfrei sind lediglich die Kapitalgewinne bei der Veräusserung von
Privatvermögen (Art. 16 Abs. 3 DBG), doch fehlt es an der Möglichkeit, Kapitalgewinne
(Veräusserungsgewinne) von anlagefondsähnlichen Unternehmen dem Privatvermögen
des Anlegers zuzurechnen, sofern die Anlage, bei deren Veräusserung der Gewinn
erzielt worden ist, nicht im Namen und auf Rechnung oder aufgrund eines
Treuhandverhältnisses auf Rechnung des Anlegers erfolgte (vgl. BGE vom 10. Juli
2001, 2A.114/2001, in: StE 2001 B 21.1 Nr. 10, E. 1, und BGE vom 13. Februar 2003,
2A.146/2002, E. 2.3 je mit Hinweis auf BGE vom 21. Oktober 1996, in: ASA 66 S. 377
E. 2b).
Weil die Steuerfreiheit privater Kapitalgewinne in steuersystematischer Hinsicht eine
Lücke darstellt, ist der Bereich der Steuerfreiheit mit Blick auf das
Leistungsfähigkeitsprinzip möglichst eng zu halten. Dementsprechend sind
insbesondere die Begriffe des Vermögensertrags und der selbständigen
Erwerbstätigkeit weit zu fassen. Jedenfalls ist der Begriff des privaten Kapitalgewinns
nicht ausdehnend zu interpretieren (vgl. M. Reich, in: Kommentar zum Schweizerischen
Steuerrecht, Band I/2a, N 52 zu Art. 16 DBG unter Hinweis auf BGE 115 Ib 238). Zur
Abgrenzung von Vermögensertrag und Kapitalgewinn ist grundsätzlich auf die
wirtschaftliche Verursachung eines Wertzuflusses abzustellen. Ein Wertzufluss, der
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nicht auf die Nutzungsüberlassung von Vermögenswerten, sondern auf deren
Veräusserung zurückzuführen ist, bildet keinen Vermögensertrag. Anlässlich der
Veräusserung wird die Substanz nicht "ausgeliehen", sondern eingetauscht in einen
anderen Vermögenswert. Bei der Veräusserung wird der einkommenssteuerrechtlich
bis anhin unbeachtliche Mehrwert eines Vermögenswertes durch dessen Umwandlung
in ein anderes Vermögensrecht realisiert, wobei der Veräusserungsbegriff mit Blick auf
die Differenzierungsfunktion Vermögensertrag/Kapitalgewinn weit zu fassen ist (vgl.
Reich, a.a.O., N 7 zu Art. 20 DBG).
Angesichts dieser Abgrenzung zwischen (steuerbarem) Vermögensertrag und
(steuerfreiem) privatem Kapitalgewinn ist zwischen den Verfahrensbeteiligten zu Recht
unbestritten, das die den Beschwerdeführern auf ihrem Konto bei der New Basis AG
gutgeschriebenen Beträge nicht privaten Kapitalgewinn darstellen. Die New Basis AG
trat als Vermögensverwalterin auf und ging unbestrittenermassen weitgehend nach
dem "Schneeballsystem" vor. Zwar wurden die ihr von den Anlegern anvertrauten
Mittel in Devisenhandelsgeschäften eingesetzt, mit denen Gewinne und Verluste erzielt
wurden. Die Mittel wurden jedoch auf einigen wenigen Konti (von vier Banken im In-
und Ausland), über welche diese Transaktionen im Namen der New Basis AG und nicht
in jenem der einzelnen Anleger abgewickelt wurden, in einem Pool zusammengefasst.
Es wird nicht geltend gemacht, die New Basis AG habe Vermögenswerte für die
Beschwerdeführer in deren Namen direkt oder aufgrund eines Treuhandverhältnisses
auf deren Rechnung angelegt. Den Akten kann ebensowenig entnommen werden, dass
zwischen den Beschwerdeführern und einem dieser Finanzinstitute eine
Geschäftsbeziehung bestanden hat, nach der das betreffende Institut von den
Beschwerdeführern zur Vornahme von Devisentransaktionen bevollmächtigt worden
ist. Offenbar haben die Beschwerdeführer nie eine Vereinbarung über die Eröffnung
eines auf ihren Namen lautenden Kontos unterzeichnet.
Dementsprechend stellen die Gutschriften der New Basis AG auf dem Konto der
Beschwerdeführer steuerbaren Vermögensertrag und nicht steuerfreien Kapitalgewinn
im Sinn von Art. 16 Abs. 3 DBG dar. Auch das Bundesgericht ist im Übrigen zu keiner
anderen Beurteilung der von der New Basis AG ihren Anlegern gutgeschriebenen
Erträge gelangt (vgl. BGE vom 8. August 2007, 2A.613/2006 und 2A.614/2006, E. 3.2
und 3.3).
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c) Sodann ist zu prüfen, ob und wann diese Erträge realisiert worden sind.
Einkommen gilt grundsätzlich als realisiert, wenn dem Steuerpflichtigen Leistungen
zufliessen oder wenn er einen festen Rechtsanspruch erwirbt, über den er tatsächlich
verfügen kann. In der Regel wird bereits der Forderungserwerb als einkommensbildend
betrachtet, sofern die Erfüllung nicht als unsicher erscheint. Bei Ertrag aus
Kapitalvermögen ist daher grundsätzlich auf den Zeitpunkt abzustellen, da die Leistung
fällig wird (vgl. BGE vom 10. Juli 2001, 2A.114/2001, in: StE 2001 B 21.1 Nr. 10, E. 3
mit Hinweis auf BGE 113 Ib 23 E. 2e). Auch bei "Schneeballsystemen" ist gemäss den
allgemeinen Regeln zum Ertrag auf Kapitalvermögen grundsätzlich auf den Zeitpunkt
abzustellen, da die Leistung fällig wird, nicht auf den späteren Moment einer allfälligen
Konkurseröffnung. Im Zeitpunkt der Fälligkeit verwirklicht sich der Vermögenszuwachs
und können die Anleger darüber verfügen, soweit die Forderung in diesem Zeitpunkt
nicht unsicher erscheint, die Anleger auf den Vermögenszuwachs greifen können und
nicht anzunehmen ist, dass die Auszahlung des Guthabens verweigert worden wäre,
wenn die Anleger Zahlung verlangt hätten. Als Verfügung hat auch zu gelten, wenn die
Anleger ihren Willen erkennbar in dem Sinn betätigen, ihre Ertragsguthaben für weitere
Anlagen stehen zu lassen (vgl. BGE vom 6. Februar 2003, 2P.208/2002, E. 2.2.2). Ob
der Ertrag steuerrechtlich als realisiert anzusehen ist, entscheidet sich danach, ob im
Zeitpunkt der Gutschrift (noch) mit Zahlungen zu rechnen war (vgl. BGE vom 27. Januar
2003, 2A.181/2002, in: StE 2003 B 21.1 Nr. 11, E. 2.4). Es kann grundsätzlich nicht
darauf ankommen, wie ein "Schneeballsystem" nach seinem Zusammenbruch - d.h. im
Nachhinein - beurteilt wird (vgl. ASA 66 S. 377 E. 4d; StE 2003 B 21.1 Nr. 11 E. 2c).
Deshalb kann die Einkommensrealisierung bei gutgeschriebenen, aber nicht
ausbezahlten Erträgen nicht schon mit dem Argument verneint werden, der Betrüger
verfüge nicht über genügend Mittel, um alle Anleger zu befriedigen, wenn diese auf
ihrem Recht auf Auszahlung ihrer Erträge sowie auf Rückerstattung ihrer Einlagen
beharren würden. Denn die Situation, dass die Anleger vollumfänglich und gleichzeitig
ihre Gewinne und Guthaben ausbezahlt bzw. zurückerstattet haben wollen, tritt bei
"Schneeballsystemen" regelmässig erst dann ein, wenn das System schon als solches
entlarvt oder wegen fehlender Liquidität zusammengebrochen ist (vgl. BGE vom 14.
Januar 2005, 2A.589/2003, E. 2.2.2.1). Abgesehen davon können selbst solvente
Schuldner (z.B. Banken) in Liquiditätsschwierigkeiten geraten, wenn sehr viele
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Gläubiger gleichzeitig Zahlung verlangen (vgl. BGE vom 27. Januar 2003, 2A.181/2002,
E. 2.4).
Nach diesen Grundsätzen ist der den Beschwerdeführern gutgeschriebene Zuwachs
beim Vermögen als in den Steuerjahren 2001 und 2002 realisiert anzusehen. Die New
Basis AG bestätigte ihren Anlegern unbestrittenermassen mit monatlichen
"Kontoauszügen" ihr Guthaben, das sich aus dem eingebrachten Kapital und den
ausgewiesenen, jedoch mit weitgehend fiktiven Handelsgeschäften begründeten
Erträgen zusammensetzte. Auf die Zeitpunkte dieser monatlichen Bestätigungen hatte
sich der Zuwachs verwirklicht und konnten die Beschwerdeführer darüber verfügen,
indem sie das gutgeschriebene Geld ganz oder teilweise bezogen oder für weitere
Anlagen im Sinn des mit der New Basis AG abgeschlossenen Vertrags stehen liess.
Dass die Beschwerdeführer über diese Mittel wirtschaftlich verfügen konnten und sie
dementsprechend nicht rein fiktiv waren, sondern auf dem realen Hintergrund des
Umverteilungsprinzips ("Schneeballsystems") bestanden, belegen ihre Bezüge
zwischen Februar und September 2002 von monatlich Fr. 4'000.--, die ohne Weiteres
abgewickelt wurden. Am realen Hintergrund des "Schneeballsystems" vermag auch
nichts zu ändern, dass die auf den monatlichen Auszügen aufgeführten
Devisenhandelsgeschäfte so wohl nicht oder nur teilweise stattgefunden haben. Der
Umstand, dass die Beschwerdeführer der New Basis AG noch am 26. August 2002
weitere Mittel im Umfang von Fr. 30'000.-- anvertrauten, zeigt, dass auch sie selbst
davon ausgingen, die Rückzahlung des investierten Kapitals und die Auszahlung der
gutgeschriebenen Erträge sei gesichert. Für die Beurteilung, ob die Forderung
einbringlich sei, ist von den Verhältnissen auszugehen, wie sie im Zeitpunkt des
Eintritts der Fälligkeit, also jeweils an den Monatsenden, bestanden haben. Nicht
ausschlaggebend ist, ob die New Basis AG in Liquiditätsschwierigkeiten gekommen
wäre, wenn sehr viele Gläubiger tatsächlich Zahlungen verlangt hätten, da dies auch
bei solventen Schuldnern nicht auszuschliessen wäre. Die Forderung erschien im
damaligen Zeitpunkt nicht als unsicher. Insbesondere kann nicht davon ausgegangen
werden, dass die Auszahlung des Guthabens verweigert worden wäre (vgl. dazu BGE
vom 10. Juli 2001, 2A.114/2001, in: StE 2001 B. 21.1 Nr. 10, E. 3; BGE vom 27. Januar
2003, 2P.308/2001, E. 2.4). Vielmehr ist dem Urteil der Steuerabteilung des
Verwaltungsgerichts des Kantons Nidwalden vom 20. Juni 2006 zu entnehmen, dass
die New Basis AG auf entsprechendes Begehren auch in den Monaten August,
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September und Oktober 2002 noch Zahlungen leistete (vgl. auch BGE vom 8. August
2007, 2A.506/2006, E. 3.2). Selbst im November 2002 zahlte die New Basis AG einer
Anlegerin einen Betrag von rund Fr. 400'000.--, umfassend das investierte Kapital und
die gutgeschriebenen Erträge, aus.
Ein genereller Wechsel vom Soll-Prinzip, nach welchem bei Erträgen aus
Kapitalvermögen auf den Zeitpunkt der Fälligkeit abgestellt wird, zur Besteuerung nach
dem Ist-Prinzip im Zeitpunkt der Auszahlung vermag nicht zu überzeugen. Danach
dürften beispielsweise Zinserträge auf Bankkonti erst bei deren Auszahlung besteuert
werden. Dabei könnte der Anleger den Standpunkt vertreten, er habe sich nicht
gutgeschriebene Zinsen, sondern Einlagen auszahlen lassen, so dass Zinserträge unter
Umständen erst bei Auflösung eines Kontos besteuert werden könnten. Eine
Beschränkung des Ist-Prinzips auf "Schneeballsysteme" liesse sich zudem sachlich
nicht begründen, da die Bonität von Schuldnern stufenlos ist und damit die Grenze
zwischen Ist- und Sollprinzip nicht abstrakt festgelegt werden kann. Wie die New Basis
AG zudem zeigt, können durchaus auch "gemischte" Systeme auftreten, bei welchen
ausbezahlte Erträge teilweise entsprechend den vereinbarten Anlagerichtlinien
erwirtschaftet und teilweise durch das Umverteilungsprinzip finanziert werden.
d) Schliesslich bleibt zu prüfen, ob der Besteuerung eine Verpflichtung der
Beschwerdeführer zur Rückerstattung bezogener Gutschriften entgegensteht. Dabei ist
denkbar, dass eine solche Verpflichtung in der Veranlagung selbst oder aber in deren
Revision zu berücksichtigen ist.
aa) Soweit den Beschwerdeführern innerhalb der einjährigen Frist für eine paulianische
Anfechtungsklage gemäss Art. 286 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und
Konkurs (SR 281.1, abgekürzt: SchKG) von einem Jahr vor Eröffnung des Konkurses
über der New Basis AG am 24. November 2003 Erträge gutgeschrieben worden sein
sollten, sind sie in der umstrittenen Nachsteuerveranlagung nicht erfasst worden.
Insoweit hat die Vorinstanz der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Rechnung
getragen, wonach sich allenfalls dann ein Widerspruch ergeben könnte, wenn
Leistungen als Einkommen besteuert werden, welche aufgrund einer paulianischen
Anfechtung der Rückforderung durch die Konkursmasse unterliegen (vgl. BGE vom 27.
Januar 2003, 2A.181/2002, E. 2.3).
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In der Beschwerde wird nicht geltend gemacht, es stehe eine Rückforderung gestützt
auf Art. 287 SchKG (Überschuldungsanfechtung) oder gestützt auf Art. 288 SchKG
(Absichtsanfechtung mit einer Frist von fünf Jahren) in Frage. Vielmehr behandelt auch
das von den Beschwerdeführern ins Recht gelegte Urteil des Obergerichts des
Kantons Thurgau vom 17. Juli 2007 (vgl. E. 2a) die Rückforderung gestützt auf Art. 286
SchKG (Schenkungsanfechtung).
Damit fragt sich, ob den gutgeschriebenen Erträgen generell ein
Rückforderungsanspruch der New Basis AG oder der Konkursmasse entgegensteht.
bb) In der Beschwerde wird die Auffassung vertreten, die Beschwerdeführer seien
durch die betreffenden Gutschriften ungerechtfertigt bereichert worden. Deshalb
bestehe ein Rückforderungsanspruch der Konkursmasse gestützt auf Art. 62 ff. des
Schweizerischen Obligationenrechts (SR 220, abgekürzt: OR).
Den Gutschriften liegen die zwischen den Beschwerdeführern und der New Basis AG
am 17. Oktober 2001 und am 16. Oktober 2002 abgeschlossenen
Vereinbarungen "Devisenhandel Investment" zugrunde. Sie wurden gestützt auf diese
Vereinbarung auf monatlich erstellten Kontoauszügen ausgewiesen. Damit erfolgten die
Gutschriften und allfällige Auszahlungen nicht ohne Rechtsgrund, sondern gestützt auf
einen zweiseitigen Vertrag, der von beiden Parteien gleich verstanden und vollzogen
wurde (vgl. BGE vom 14. Januar 2005, 2P.300/2003, E. 2.42.2). Auch soweit in den
Gutschriften Leistungen erblickt werden, welche der Rückforderung auf dem Weg der
paulianischen Anfechtung gemäss Art. 286 SchKG zugänglich sind, wird die
Auffassung bestätigt, dass die Gutschriften nicht ohne Rechtsgrund erfolgten. Dieser
Schluss ist auch aus der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu ziehen. Danach ist es
unstatthaft, das zwischen der Kapitaleinlage und der Konkurseröffnung Geschehene
als vollumfänglich fiktiv zu erklären und somit gleichsam ungeschehen zu machen. Dies
werde insbesondere am Beispiel derjenigen Anleger deutlich, die noch vor Beginn der
paulianischen Anfechtungsfrist von Art. 286 SchKG ihre vertragliche Beziehung
beendeten und sich nicht nur ihre vertragsgemäss geschuldeten Erträge auszahlen,
sondern auch ihre Kapitaleinlagen rechtzeitig zurückerstatten liessen. Solche Kunden
haben sich aus dem - damals noch real existierenden - "Schneeballsystem" mit einem
tatsächlichen und keineswegs bloss fiktiven Vermögenszuwachs zurückgezogen (vgl.
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BGE vom 14. Januar 2005, 2P.300/2003, E. 2.4.1.1). Dass im vorliegenden Fall gegen
solche Anleger Rückforderungsklagen gemäss Art. 62 ff. des Schweizerischen
Obligationenrechts (SR 220, abgekürzt: OR) erhoben und gar gutgeheissen worden
wären, ist nicht ersichtlich.
Ob die Konkursverwaltung der New Basis AG über eine Forderung aus
ungerechtfertigter Bereicherung verfügte, die sie hätte zur Verrechnung stellen können,
erscheint zumindest als zweifelhaft. Selbst wenn die Konkursverwaltung in einer
späteren Steuerperiode angebliche Gegenforderungen mit der Kapitalschuld zur
Verrechnung stellte, bestritt sie die Kapitalrückzahlungspflicht im Sinn einer
Parteibehauptung und erklärte die Beschwerdeführer für ihr Kapital als verlustig, was
diese akzeptierten. Das Verhalten der Konkursverwaltung hatte für die
Beschwerdeführer mithin einen privaten Kapitalverlust zur Folge. Ein solcher ist aber
bei der Einkommenssteuer nicht absetzbar und für diese Steuer daher unbeachtlich
(vgl. BGE vom 14. Januar 2005, 2P.300/2003, E. 2.4.2.3).
cc) Indem die Konkursverwaltung die den Beschwerdeführern von der New Basis AG
auf ihrem Konto gutgeschriebenen Erträge nicht als Forderungen in den
Kollokationsplan aufgenommen hat, vertritt sie die Auffassung, es fehle dafür ein
Rechtsgrund. Dass sie diese Auffassung aber auch klageweise gegenüber Anlegern,
welche sich die Gutschriften auszahlen liessen, vertritt, ist aus den Akten nicht
ersichtlich. Es liegt lediglich das Muster einer paulianischen Anfechtung gemäss Art.
286 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SR 281.1, abgekürzt:
SchKG) in den Akten. Die paulianische Anfechtung basiert jedoch nicht auf dem Fehlen
einer Rechtsgrundlage der erbrachten Leistung. Zudem hat das Obergericht des
Kantons Thurgau im Urteil vom 17. Juli 2007 entgegen der Darstellung durch den
Beschwerdeführer sich nicht zur Frage der Rückforderung ausserhalb der Jahresfrist
des Art. 286 SchKG geäussert, sondern es im Gegenteil als (noch) nicht bewiesen
erachtet, dass es sich bei den Auszahlungen innerhalb dieser Frist um rückforderbare
Leistungen handelt, da die ausgewiesenen Erträge nicht ausschliesslich durch das
Umlageprinzip finanziert werden mussten, sondern teilweise auf tatsächlich
erfolgreichen Devisentransaktionen beruhten. Schliesslich ist nach bundesgerichtlicher
Rechtsprechung für die steuerrechtliche Beurteilung nicht massgebend, wie die
Anlegerforderungen, soweit sie das ursprünglich hingegebene Kapital überstiegen, im
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 14/14
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St.Galler Gerichte
später durchgeführten Konkurs betrachtet wurden; es braucht auch nicht näher
untersucht zu werden, ob die rechtliche Qualifikation durch die Konkursbehörden
überhaupt richtig war (vgl. BGE vom 14. Januar 2005, 2P.85/2004, E. 2.5 mit Hinweisen
auf ASA 66 S. 377 E. 4d und StE 2003 B 21.1 Nr. 11 E. 2c).
dd) Zu keiner anderen Beurteilung ist schliesslich das Bundesgericht für die
Besteuerung der Gutschriften der New Basis AG ausserhalb der paulianischen
Rückforderungsfrist von einem Jahr gemäss Art. 286 SchKG gekommen (vgl. BGE vom
8. August 2007, 2A.613/2006 und 2A.614/2006, 2A.506/2006).
3.- Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde unbegründet und abzuweisen
ist.
4.- Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten dem
Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von
Fr. 1'200.-- ist angemessen (vgl. Art. 144 Abs. 5 DBG in Verbindung mit Ziff. 362
Gerichtskostentarif, sGS 941.12). Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- ist zu
verrechnen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf Parteientschädigung
(vgl. Art. 144 Abs. 4 DBG in Verbindung mit Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes über
das Verwaltungsverfahren, SR 172.021).