Decision ID: 5de8d239-08bd-448a-8168-c1eb2603fa6c
Year: 2014
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
A._,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Christof Brack, Brack & Partner AG, Werfte
strasse 2,
6005 Luzern,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
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betreffend
IV-Leistungen
Sachverhalt:
A.
A.a A._, gelernte Psychiatriekrankenschwester, führte zusammen mit ihrem
Ehegatten ein Alters- und Pflegeheim. Am 5. Januar 2001 wurde die Versicherte auf
dem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren. Die erstbehandelnden Ärzte
diagnostizierten multiple Kontusionen der HWS und BWS (vgl. hierzu sowie zum
weiteren Gesundheitsverlauf den Sachverhalt im Urteil des Versicherungsgerichts des
Kantons St. Gallen vom 12. Januar 2010, IV 2008/135, lit. A.a f., act. G 4.1.105-2 f.).
A.b Am 31. August 2005 meldete sich die Versicherte zum Bezug von IV-Leistungen
an (act. G 4.1.1). Die IV-Stelle nahm am 21. März 2007 eine Abklärung im Haushalt der
Versicherten vor. Im Bericht vom 17. April 2007 führte die Abklärungsperson aus, die
Versicherte wäre im Gesundheitsfall (weiterhin) im Rahmen eines Beschäftigungsgrads
von 58% erwerbstätig und in einem Pensum von 42% im Haushalt tätig. Die
Versicherte habe für den Haushaltsbereich eine Einschränkung von 67.72% geltend
gemacht, die durch die bevorstehende medizinische Begutachtung überprüft werde
(act. G 4.1.51).
A.c Im von der IV-Stelle in der C._-Klinik in Auftrag gegebenen psychiatrisch-
rheumatologischen Gutachten vom 26. Juni 2007 gaben die Experten an, aktuell be
stünden primär ein Thorakovertebralsyndrom mit Tendenz zur panvertebralen Aus
weitung und eine massive Dekonditionierung. Radiologisch seien Costotransversal
arthrosen primär Th10 rechtsbetont, geringer auch Th7-Th9 nachgewiesen. Zeichen
einer HWS-Distorsion liessen sich in einem gewissen Umfang nachweisen, allenfalls
handle es sich um Schmerzsymptome im Sinn der panvertebralen Ausweitung des
Thorakovertebralsyndroms. Die in den Vorakten gestellte Diagnose einer Commotio
cerebri müsse hinterfragt werden und somit könne nicht von Beschwerden eines post
commotionellen Syndroms gesprochen werden. Für körperlich wesentlich belastende
Arbeiten bestehe eine 100%ige Einschränkung der Leistungsfähigkeit. Für körperlich
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nicht wesentlich belastende Tätigkeiten bestehe demgegenüber keine Einschränkung.
Die Tätigkeit als Psychiatriekrankenschwester sei ohne wesentliche Einschränkungen
zumutbar. Auch Bürotätigkeiten seien der Versicherten zumutbar (act. G 4.1.59-1 ff.).
A.d Die für die Haushaltsabklärung zuständige Abklärungsperson ermittelte nach der
Durchsicht des Gutachtens für den Haushaltsbereich eine Einschränkung von insge
samt 7.37% (ELAR-Notiz vom 30. August 2007, act. G 4.1.62), was vom RAD bestätigt
wurde (Stellungnahme vom 30. August 2007, act. G 4.1.63). Mit Vorbescheid vom
5. September 2007 stellte die IV-Stelle in Aussicht, das Rentenbegehren abzuweisen
(act. G 4.1.71). Dagegen erhob die Versicherte am 9. November 2007 Einwand (act.
G 4.1.76). Die Gutachter nahmen am 22. Januar 2008 Stellung zu den gegen die
gutachterliche Beurteilung erhobenen Rügen der Versicherten (act. G 4.1.82). Am
7. Februar 2008 verfügte die IV-Stelle die Abweisung des Rentengesuchs (act.
G 4.1.84). Die dagegen von der Versicherten erhobene Beschwerde vom 10. März 2008
(act. G 4.1.91-2 ff.) hiess das Versicherungsgericht mit Entscheid vom 12. Januar 2010,
IV 2008/135, insoweit gut, als es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache
zur Vornahme ergänzender Abklärungen und zu neuer Verfügung im Sinn der

Erwägungen an die IV-Stelle zurückwies. Es gelangte zur Auffassung, dass die
gutachterliche Bescheinigung einer uneingeschränkten Leistungsfähigkeit für
leidensangepasste Tätigkeiten beweiskräftig sei. Demgegenüber lasse die Aktenlage
keine zuverlässige Beurteilung der im Haushaltsbereich bestehenden Einschränkungen
zu, weshalb die IV-Stelle verpflichtet wurde, eine erneute Abklärung an Ort und Stelle
vorzunehmen. Einen (beruflichen) Abklärungsbedarf erkannte das Versicherungsgericht
hinsichtlich der Fragen, ob es sich bei der Tätigkeit als Psychiatriekrankenschwester
um eine leidensangepasste Tätigkeit handle, in welchem Pensum diese Tätigkeit von
der Versicherten zumutbarer Weise ausgeübt werden könne und welche anderen
Berufe/Tätigkeiten dem Zumutbarkeitsprofil der Versicherten entsprechen (act.
G 4.1.105).
A.e In der Stellungnahme vom 4. Februar 2010 vertrat RAD-Arzt Dr. med. B._,
Facharzt für Innere Medizin, Rheumatologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation
FMH, den Standpunkt, die Tätigkeit als Psychiatriekrankenschwester sei in der Regel
eine bereits adaptierte, leichte Tätigkeit. Im Einzelfall sei entscheidend, wo eine Person
genau eingesetzt werde. Handle es sich um eine Gerontopsychiatrie, sei damit zu
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rechnen, dass bei der Pflege auch körperlich schwer gearbeitet werden müsse. Die
angestammte Tätigkeit im eigenen Pflegeheim sei seit dem Unfall vom 5. Januar 2001
nicht mehr zumutbar, weil sie auch schwere Arbeiten beinhaltet habe (act. G 4.1.107).
A.f Am 27. April 2010 nahm die IV-Stelle erneut eine Abklärung im Haushalt durch die
mit dem Fall bereits vertraute Abklärungsperson vor. Diese ermittelte unter
Berücksichtigung der gutachterlichen Einschätzung eine Einschränkung im Haushalt
von 17.69% (act. G 4.1.113). Die Versicherte, der ein Exemplar des Abklärungsberichts
zur Einsichtnahme zugestellt wurde (act. G 4.1.111), führte hierzu im Schreiben vom
26. Mai 2010 aus, es sei den Einschränkungen nach wie vor ungenügend Rechnung
getragen worden (act. G 4.1.112). In der Endversion des Abklärungsberichts vom
4. Juni 2010 nahm die Abklärungsperson zu den Einwänden der Versicherten Stellung
und erhöhte die Einschränkung auf 23.57% (act. G 4.1.113-7 und -13).
A.g Da sich die Versicherte subjektiv nicht in der Lage sehe, einer Erwerbstätigkeit
nachzugehen oder an beruflichen Eingliederungsmassnahmen teilzunehmen (Triage
protokoll vom 1. Oktober 2010, act. G 4.1.120), stellte ihr die IV-Stelle mit Vorbescheid
vom 29. November 2010 die Abweisung des Gesuchs um berufliche Massnahmen
in Aussicht (act. G 4.1.126). Dagegen erhob sie am 11. Januar 2011 Einwand (act.
G 4.1.127). Im Auftrag der IV-Stelle nahm die Versicherte am 26. September sowie vom
24. bis 27. Oktober 2011 an einer beruflichen Abklärung in der BEFAS Appisberg teil.
Die dortigen Abklärungspersonen gaben im Schlussbericht vom 17. November 2011
an, bei bekannter, aktenmässig erwähnter massiver Dekonditionierung, "mit
schmerzgeleitet auch Angabe eines Schonverhaltens im Alltag", sei die Versicherte im
Rahmen der kurzen Beobachtungszeit körperlich chronisch ermüdet und erschöpft
erlebt worden. Zu dieser Problematik passe auch der vorzeitige Abbruch der
Abklärung, bedingt durch eine Verschlechterung des Allgemeinbefindens,
interpretierbar als relative Überlastungssymptomatik, obwohl im Rahmen des kurzen
BEFAS-Aufenthalts keine relevanten körperlichen Belastungen gefordert worden seien.
So kraftlos und erschöpft wie die Versicherte jeweils nach etwa einer Stunde mit
einfachsten Tätigkeiten erlebt worden sei, sei sie in der freien Wirtschaft für keinerlei
Tätigkeiten einsetzbar (act. G 4.1.160).
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A.h Im Triageprotokoll vom 12. Dezember 2011 wurde festgehalten, das Berufsbild der
Psychiatriekrankenschwester existiere nicht mehr. Aus medizinischer Sicht ergebe sich
keine Veränderung, weshalb weiterhin auf die gutachterliche Beurteilung abzustellen
sei. Anlässlich der beruflichen Abklärung hätten praktische Tätigkeiten für den ersten
Arbeitsmarkt aufgrund der Krankheitsüberzeugung der Versicherten nicht evaluiert
werden können. Zusammenfassend sei es nicht möglich, die im Gerichtsurteil der IV-
Stelle auferlegten Aufträge zu erfüllen (act. G 4.1.161). Mit Vorbescheid vom 10. April
2012 stellte die IV-Stelle der Versicherten in Aussicht, den Antrag auf Rentenleistungen
abzuweisen (act. G 4.1.180). Die IV-Stelle orientierte die Versicherte im Vorbescheid
vom 12. April 2012 über die ins Auge gefasste Abweisung des Gesuchs um berufliche
Massnahmen (act. G 4.1.185). Gegen beide Vorbescheide erhob die Versicherte am
15. Mai 2012 Einwand (act. G 4.1.190). Gestützt auf eine RAD-Stellungnahme vom
21. Juni 2012 (act. G 4.1.195) verfügte die IV-Stelle am 8. Mai 2013 die Abweisung der
Gesuche um Rentenleistungen (act. G 4.1.196) und berufliche Massnahmen (act.
G 4.1.197).
B.
B.a Gegen die Verfügungen vom 8. Mai 2013 richtet sich die vorliegende Beschwerde
vom 7. Juni 2013. Die Beschwerdeführerin beantragt darin unter Kosten- und Ent
schädigungsfolge deren Aufhebung und die Ausrichtung einer "vollen" IV-Rente ab
5. Januar 2001. Im Eventualfall sei die Sache zur ordnungsgemässen Sachverhalts
abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Es sei gestützt auf die neuen
Erkenntnisse im Rahmen der BEFAS-Abklärung eine neue medizinische
polydisziplinäre Begutachtung bei einer dafür geeigneten Stelle in Auftrag zu geben.
Allenfalls seien die notwendigen Abklärungen vom Gericht selbst vorzunehmen. Im
Eventualfall sei nach erneuter medizinischer Begutachtung im Umfang einer allfälligen
Restarbeitsfähigkeit eine angemessene Eingliederung durchzuführen. Sofern sie über
eine Restarbeitsfähigkeit verfügen sollte, seien ihr Eingliederungs- und namentlich
Integrationsmassnahmen durch dazu kompetente Personen und Stellen zu gewähren.
Sofern sie gestützt auf die medizinischen Abklärungen über eine theoretische
Restarbeitsfähigkeit verfüge, aber im heutigen Zustand gestützt auf die massive
Dekonditionierung und die chronische Müdigkeit in der freien Wirtschaft nicht mehr
einsetzbar sein sollte und dieser Zustand aber als überwindbar betrachtet werden
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sollte, sei sie im Sinn von Art. 14a IVG in ein Beschäftigungsprogramm aufzunehmen,
mit dem Ziel eine Arbeitsfähigkeit allmählich wieder aufzutrainieren. Im Eventualfall sei
auf den Abbruch der beruflichen Massnahmen zu verzichten und deren Durchführung
sei bis zur rechtsgenüglichen medizinischen Abklärung über den Gesundheitszustand
zu sistieren. Im Eventualfall sei bis zum Zeitpunkt, in dem sie (die Beschwerdeführerin)
allenfalls eine auf dem freien Arbeitsmarkt verwertbare Arbeitsleistung erbringen könne,
eine "volle" Rente zuzusprechen. Im Eventualfall sei nach der Durchführung der
vorgenannten Abklärungen und Eingliederungsmassnahmen ordnungsgemäss über die
Rentenfrage definitiv zu verfügen. Unter dem Vorbehalt einer allfälligen erfolgreichen
Eingliederung sei ihr eine "volle" Rente zuzusprechen. Auf die ausholende
Beschwerdebegründung (die unter anderem die gesamte Sachverhaltsdarstellung des
Urteils des Versicherungsgerichts vom 12. Januar 2010 enthält, act. G 1, S. 5 ff.) wird -
soweit entscheidwesentlich - in den Erwägungen eingegangen (act. G 1).
B.b Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 30. Juli 2013
die Abweisung der Beschwerde (act. G 4).
B.c In der Replik vom 10. Januar 2014 hält die Beschwerdeführerin unverändert an
ihrer Beschwerde fest (act. G 16).
B.d Die Beschwerdegegnerin hat auf eine Duplik verzichtet (act. G 18).
Erwägungen:
1. Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen sind die Ansprüche
auf berufliche Massnahmen und Rente.
1.1 In formeller Hinsicht gilt es zu beachten, dass Gegenstand der angefochtenen
Verfügungen vom 8. Mai 2013 einzig die Ansprüche auf berufliche Massnahmen und
Rentenleistungen bilden (act. G 4.1.196 f.). Nicht von den angefochtenen Verfügungen
erfasst sind die weiteren Eingliederungsmassnahmen (medizinische Massnahmen,
Art. 12 ff., und Integrationsmassnahmen, Art. 14a IVG). Weder aus den Dispositiven der
angefochtenen Verfügungen noch aus deren Begründung kann entnommen oder
darauf geschlossen werden, dass darin über die von der Beschwerdeführerin
beantragten Integrationsmassnahmen (vgl. Ziff. 5.1 und 5.2 der Anträge, act. G 1)
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befunden wurde. Einer Ausdehnung des Beschwerdeverfahrens auf den Anspruch auf
Integrationsmassnahmen steht entgegen, dass sich die Beschwerdegegnerin in der
Beschwerdeantwort nicht mit dem Antrag auf Integrationsmassnahmen
auseinandersetzt (vgl. insbesondere act. G 4, Rz 9 f.). Auf die Anträge Ziff. 5.1 und 5.2
kann daher nicht eingetreten werden.
1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder
teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen
Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Die Invalidität kann Folge von
Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte
und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise
Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen
Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG).
1.3 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben An
spruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die
Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder
herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern, und die Voraussetzungen für den
Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (Art. 8 Abs. 1 IVG). Der Anspruch
auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer
Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die
gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Art. 8
Abs. 1 IVG). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen u.a. in Massnahmen
beruflicher Art. Solche Massnahmen sind: Berufsberatung, erstmalige berufliche
Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung sowie Kapitalhilfe (Art. 8 Abs. 3 lit. a
und lit. b IVG). In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen
Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die
nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren (BGE 110 V 102 E. 2).
Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im
Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 124 V 110 E. 2a mit Hinweisen).
bis
bis
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1.4 Gemäss gutachterlicher Einschätzung verfügt die Beschwerdegegnerin für
leidensangepasste Tätigkeiten über eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (vgl. nachstehende
E. 4). Hinsichtlich der qualitativen Anforderungen an eine leidensangepasste Tätigkeit
wird im Schlussbericht der BEFAS Appisberg vom 17. November 2011 ausgeführt:
Rein aus rheumatologischer Sicht seien medizinisch-theoretisch körperlich leichte und
rückenadaptierte Tätigkeiten zumutbar, bei Möglichkeit des Einnehmens von
Wechselpositionen, unter Vermeidung wiederholter oder längerdauernder
Arbeitseinsätze in stärker belastenden Körperpositionen. Auch müsste bei einer
beruflichen Tätigkeit eine angegebene Kälteempfindlichkeit berücksichtigt werden. Das
Besteigen von Leitern und/oder Gerüsten sowie das repetitive Begehen von Treppen
und das Gehen in unebenem Gelände sollten möglichst nicht notwendig sein.
Zusätzlich wird auf die vom RAD beschriebenen qualitativen Einschränkungen
verwiesen (act. G 4.1.160-6).
1.4.1 Mit diesen im Schlussbericht formulierten qualitativen Anforderungen ist die
Frage nach möglichen leidensangepassten Tätigkeiten zumindest abstrakt geklärt.
1.4.2 Aus dem Umstand, dass die beruflichen Abklärungspersonen betreffend die
Frage nach möglichen zumutbaren leidensangepassten Berufe/Tätigkeiten angaben,
die Beschwerdeführerin sei in der freien Wirtschaft für keinerlei Tätigkeiten einsetzbar
(act. G 4.1.160-7), vermag die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten abzuleiten.
Denn die Schlussfolgerung beruht im Wesentlichen auf der von der
Beschwerdeführerin zum Ausdruck gebrachten eigenen Schmerz- und
Leidenswahrnehmung bzw. vollständigen Leistungsunfähigkeit (so kraftlos und
erschöpft, wie wir die Beschwerdeführerin jeweils nach etwa einer Stunde mit
einfachsten Tätigkeiten erlebten, act. G 4.160-7), ohne dass diesbezüglich eine
kritische, objektive Würdigung seitens der Abklärungspersonen vorgenommen wurde.
1.4.3 Gestützt auf die im BEFAS-Schlussbericht abstrakt beschriebenen qualitativen
Anforderungen können mögliche konkrete Verweistätigkeiten ohne weiteres hergeleitet
werden. Ein weiterer Abklärungsbedarf ist deshalb zu verneinen. Entscheidend ist
weiter, dass es der Beschwerdeführerin betreffend berufliche Massnahmen an einer
Eingliederungsbereitschaft fehlt (vgl. nachstehende E. 1.5), weshalb kein Anlass für
eine konkrete Benennung leidensangepasster Tätigkeiten besteht.
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1.5 Die Beschwerdegegnerin wies einen Anspruch auf berufliche Massnahmen mit der
Begründung ab, die Beschwerdeführerin sei subjektiv nicht eingliederungsfähig
("aufgrund der vorliegenden Selbsteinschätzung der Leistungsfähigkeit", act.
G 4.1.197).
1.5.1 Anlässlich der Abklärung im Haushalt vom 27. April 2010 gab die Beschwerde
führerin an, "es sei weiterhin so, dass jede Belastung, jede grundsätzlich wohltuende
leichte Freizeitaktivität [...] zu einer Schmerzvermehrung im Nachhinein führe, die sich
für die nachfolgenden 1 - 2 Tage zu einer völligen Arbeitsunfähigkeit auswirke
[...]" (act. G 4.1.113-2). Anlässlich des Gesprächs mit der
Eingliederungsverantwortlichen vom 26. August 2010 äusserte die Beschwerdeführerin
den Wunsch nach der Rentenprüfung. Sie sehe sich überhaupt nicht mehr arbeitsfähig
und könne deshalb auch an keiner beruflichen Abklärung teilnehmen (act. G 4.1.121-3).
Eine PACT-Testung - die teilweise Diskrepanzen enthalten habe - ergab ein sehr tiefes
Ergebnis von 36 Punkten (von 200 möglichen Punkten; act. G 4.1.160-6, act.
G 4.1.161-2 und act. G 4.1.195). Im Einwand vom 15. Mai 2012 vertrat die
Beschwerdeführerin den Standpunkt, "offensichtlich (noch) nicht oder zumindest zur
Zeit nicht eingliederungsfähig" zu sein (act. G 4.1.190-21) bzw. auf dem freien
Arbeitsmarkt keine verwertbare Arbeitsleistung mehr erbringen zu können (act.
G 4.190-23).
1.6 Angesichts dieser Umstände und unter Berücksichtigung der anlässlich der beruf
lichen Abklärung gezeigten, der Aufnahme beruflicher Massnahmen entgegenstehen
den Krankheitsüberzeugung der Beschwerdeführerin (vgl. vorstehende E. 1.4.2) durfte
die Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt des Verfügungserlasses vom 8. Mai 2013 von
einer bezogen auf berufliche Massnahmen fehlenden subjektiven
Eingliederungsfähigkeit ausgehen und auf weitere berufliche Abklärungen verzichten.
Diese Betrachtungsweise wird letztlich auch dadurch bestätigt, als die
Beschwerdeführerin in der Beschwerde weder eine Berufsberatung, eine Umschulung,
einen Arbeitsversuch noch eine Arbeitsvermittlung beantragt. Der Vollständigkeit halber
ist zu erwähnen, dass eine bloss verbal erklärte Bereitschaft für die Annahme einer
Eingliederungsbereitschaft für sich allein nicht genügt, weshalb die Beschwerdeführerin
mit ihrem Hinweis, sie habe bereits mehrfach mündlich und schriftlich ihre
Eingliederungsbereitschaft bezeugt (act. G 1, Rz 53), nichts zu ihren Gunsten
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abzuleiten vermag, zumal sich diese Eingliederungsbereitschaft nicht auf berufliche
Massnahmen bezog, sondern auf eine "sanfte Wiedereingliederung" mit Integrations-
und Rehabilitationsmassnahmen, auf die sie angewiesen sei (act. G 1, Rz 53). Die
Beschwerde ist damit bezüglich allfälliger beruflicher Massnahmen als unbegründet
abzuweisen.
2. Bezüglich der beantragten Rente ab Januar 2001 ist hinsichtlich der
massgebenden rechtlichen Grundlagen auf die Erwägungen des Entscheids des
Versicherungsgerichts vom 12. Januar 2010, IV 2008/135, E. 2 ff. (act. G 4.1.105) zu
verweisen. Mit diesem Entscheid wurde die Sache zur Klärung der im Haushaltsbereich
bestehenden Einschränkungen (E. 6) und zur Klärung zurückgewiesen, ob die
angestammte Tätigkeit als Psychiatriekrankenschwester als leidensangepasste
Tätigkeit anzusehen sei bzw. in welchem Pensum diese Tätigkeit von der
Beschwerdeführerin zumutbarerweise ausgeübt werden kann und welche anderen
Berufstätigkeiten dem Zumutbarkeitsprofil entsprechen, wobei je nach Ergebnis die
berufliche Eingliederung erneut neu zu prüfen sei (E. 8).
3. Bezüglich des Statusverhältnisses macht die Beschwerdeführerin in der Be
schwerde neu geltend, nachdem ihre Kinder "heute" ausgezogen seien, könne davon
ausgegangen werden, dass sie ihr Pensum zwischenzeitlich aufgestockt hätte und
wieder im Umfang von 80% ausserhäuslich tätig wäre. Es könne nicht mehr auf das
Pensum des Jahres 2001 abgestellt werden (act. G 1, Rz 55). Dabei übersieht die
Beschwerdeführerin, dass die im Abklärungsbericht vom 4. Juni 2010 von der Ab
klärungsperson (weiterhin) vorgenommene Aufteilung (58% Erwerb, 42% Haushalt)
in der Stellungnahme der Beschwerdeführerin vom 26. Mai 2010 unbestritten blieb
(act. G 4.1.112) und sie im Einwand vom 15. Mai 2012 selbst vorbehaltlos von einem
42%igen Haushaltspensum ausging (act. G 4.1.190-21, Rz 32; vgl. bezüglich der damit
einhergehenden Annahme von 58% Erwerbspensum act. G 4.1.190-22, Rz 35.1). Eine
Veränderung des Statusverhältnisses erscheint damit nicht überwiegend
wahrscheinlich.
4. Betreffend die Invalidität im Erwerbsbereich rügt die Beschwerdeführerin, das
Gutachten vom 26. Juni 2007 sei nicht beweiskräftig und die darin festgelegte
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Arbeitsfähigkeit von 100% für leidensangepasste Tätigkeiten sei unzutreffend (act. G 1,
Rz 7, Rz 19, Rz 21, Rz 27 ff., und G 16).
4.1 Bei ihrer Rüge übersieht die Beschwerdeführerin, dass das Versicherungsgericht
bereits im Entscheid vom 12. Januar 2010 darlegte, aus welchen Gründen das Gericht
das Gutachten der C._-Klinik vom 26. Juni 2006 für beweiskräftig hielt und von einer
100%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten ausging; ein
entscheidender Grund für ein Abweichen von der bisherigen Beurteilung ist weder
ersichtlich noch dargetan. Daran vermag die von der Beschwerdeführerin geltend
gemachte Gehörsverletzung im Zusammenhang mit dem vom Versicherungsgericht im
Entscheid vom 12. Januar 2010 festgestellten Sachverhalt (act. G 1, Rz 7 f.) nichts zu
ändern, da dieser Vorwurf sachlich nicht gerechtfertigt ist, hat doch das
Versicherungsgericht einlässlich unter Berücksichtigung sämtlicher wesentlicher
Aspekte (E. 7.1 ff., act. G 4.105-12 ff.) und namentlich in ausdrücklicher Diskussion der
Einschätzungen von Dr. D._ (E. 7.7, act. G 4.1.105-16) begründet, weshalb es die
gutachterliche Arbeitsfähigkeitsbeurteilung für beweiskräftig hielt. Eine Rechtfertigung
für ein Abweichen dieser Beurteilung betreffend die Restarbeitsfähigkeit kann auch
nicht im Schlussbericht der BEFAS erblickt werden, da die Abklärungspersonen die
schmerzgeleitete Schonung und Dekonditionierung (act. G 4.1.160-6) als Grund für die
gezeigte tiefe Leistung erwähnten, welche indessen bereits im Rahmen der
gutachterlichen Beurteilung gewürdigt wurden (act. G 4.1.59-20). Des Weiteren ist zu
bemerken, dass der Schlussbericht gerade keine Leistungsbeurteilung enthält ("Nicht
Gegenstand der Abklärung ist die Überprüfung der Leistungsfähigkeit", act.
G 4.1.160-6), welche an der gutachterlichen Beurteilung nachträglich Zweifel wecken
könnte.
4.2 Angesichts dessen, dass keine Hinweise in den Akten ersichtlich sind, die auf den
Eintritt einer gesundheitlichen Verschlechterung seit dem vom Entscheid des
Versicherungsgerichts vom 12. Januar 2010 erfassten Sachverhalt (Zeitpunkt des
Erlasses der damals angefochtenen Verfügung vom 7. Februar 2008, act. G 4.1.84)
hindeuten, besteht kein Anlass, die gutachterlich für leidensangepasste Tätigkeiten
bescheinigte 100%ige Arbeitsfähigkeit in Abweichung zum Entscheid vom 12. Januar
2010 zu hinterfragen.
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4.2.1 Daran ändert nichts, dass im Rahmen der Eintrittsuntersuchung in der BEFAS
Appisberg eine Insertionstendinopathie festgestellt wurde (act. G 4.1.160-5; vgl. act.
G 1, Rz 26). Im Schlussbericht der BEFAS vom 17. November 2011 wurde bezüglich
der medizinischen Situation ausgeführt, im Rahmen der klinischen
Eintrittsuntersuchung sei im Vordergrund ein thorakospondylogenes Syndrom links
diagnostiziert worden, mit schmerzhafter Irritation auf Höhe Th10, bei auch auf dieser
Etage bekannter Costotransversalarthrose, bei zudem Fehlstatik mit Hyperkyphose der
BWS und konsekutiver Kopfprotraktionshaltung, einhergehend mit muskulärer
Dysbalance cervical, "inklusive schmerzhafter nuchaler Insertionstendinopathie
M. splenius capitis beidseits" (act. G 4.1.160-5).
4.2.2 Vorab ist darauf hinzuweisen, dass die Insertionstendinopathie nicht als
selbstständige Diagnose erhoben wurde, sondern bloss als Befund zum im Vorder
grund stehenden thorakospondylogenen Syndrom Erwähnung fand, worauf RAD-Arzt
Dr. B._ schlüssig hinwies. Hinzu kommt, dass der RAD-Arzt plausibel dargelegt hat,
entsprechende Muskelverspannungen seien bereits in der gutachterlichen Beurteilung
(vgl. zu den dort aufgeführten Myogelosen act. G 4.1.59-15) beschrieben worden
(Stellungnahme vom 21. Juni 2012, act. G 4.1.195). Schliesslich ergibt sich aus
der medizinischen Beurteilung kein Zusammenhang zwischen der Insertionstendino
pathie und einer dadurch (zusätzlich) verursachten Leistungseinschränkung. Vielmehr
erwähnten die beruflichen Abklärungspersonen als Grund für die gezeigte tiefe
Leistung die mehrjährige, schmerzgeleitete Schonung und Dekonditionierung (act.
G 4.1.160-6). Der Verweis auf den Schlussbericht der BEFAS zielt letztlich auch
deshalb ins Leere, da er gerade keine Leistungsbeurteilung enthält und damit nicht
geeignet ist, eine diesbezügliche Verschlechterung darzutun.
4.2.3 Die von der Beschwerdeführerin ins Feld geführte zwischenzeitliche Chroni
fizierung der Leiden (act. G 1, Rz 37) begründet keinen Anhalt für die Annahme einer
relevanten Verschlechterung, zumal bereits im Entscheid vom 12. Januar 2010 ein
chronisches Leidensbild beurteilt wurde (vgl. lit. A.b, act. G 4.1.105-3; auch im Gut
achten war die Rede von chronischen Schmerzen, act. G 4.1.59-20) und die
Beschwerdeführerin in der Beschwerde selbst einräumt, die Leiden seien bereits am
31. August 2005 "wohl weitestgehend chronifiziert" gewesen (act. G 1, Rz 39).
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4.2.4 In psychischer Hinsicht ist entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin
(act. G 1, Rz 48 ff.) eine gesundheitliche Verschlechterung mit Einfluss auf die
Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten mit dem Beweisgrad der
überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu verneinen, da die Beschwerdeführerin bereits
anlässlich der psychiatrisch-rheumatologischen Begutachtung über eine "deutliche
Reduktion" der Vitalität und rasche Ermüdbarkeit (act. G 4.1.59-13) geklagt hatte. Diese
Sichtweise wird dadurch bestätigt, dass die Beschwerdeführerin keinen ärztlichen
Bericht vorlegt, aus dem eine (selbstständige) psychiatrische Erkrankung mit
Auswirkung auf leidensangepasste Tätigkeiten hervorgeht.
5. Demnach ist auf der Grundlage einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für leidensan
gepasste Tätigkeiten der Invaliditätsgrad für den Erwerbsbereich zu bestimmen.
5.1 Hinsichtlich des Valideneinkommens knüpfte die Beschwerdegegnerin zunächst an
das Valideneinkommen an, auf das im Entscheid vom 12. Januar 2010 hingewiesen
worden war (E. 9, act. G 4.1.105-17). Im Beschwerdeverfahren behauptete die
Beschwerdegegnerin dann neu, die Beschwerdeführerin verfüge über keine
abgeschlossene Ausbildung, weshalb das Valideneinkommen aufgrund der
Tabellenlöhne, Qualifikationsstufe 4, zu bemessen sei (act. G 4, S. 5). Diese
Behauptung ist insoweit aktenwidrig, als die Beschwerdeführerin dies ohne Weiteres
belegen konnte (vgl. Beilage zur Replik, act. G 16.1-209) und im Übrigen zutreffend als
treuwidrig bezeichnet (act. G 16 Rz 9). Die Beschwerdeführerin verlangt ihrerseits die
Berücksichtigung eines wesentlich höheren Valideneinkommens als im
Rückweisungsurteil angenommen (vgl. act. G 1 Rz 63ff.).
5.1.1 Im Entscheid vom 12. Januar 2010 ging das Versicherungsgericht mangels
ausreichend konkreter Grundlagen davon aus, für das Valideneinkommen sei auf die
Durchschnittslöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) abzustellen,
nämlich auf die Tabelle TA1, Wirtschaftszweig Gesundheits- und Sozialwesen, An
forderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt), Frauen. Der ent
sprechende monatliche Durchschnittslohn für eine 40-Stundenwoche betrug im Jahr
2006 Fr. 5'475.-- (E. 9.2, act. G 4.1.105-17 f.). Dieser Tabellenwert erweist sich als
unzureichend, wie die Beschwerdeführerin im Beschwerdeverfahren plausibel darlegen
konnte: Vor der Übernahme des Alters- und Pflegeheims E._ hat die
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Beschwerdeführerin zusammen mit ihrem Ehemann das Altersheim F._ geleitet (von
August 1997 bis April 1999, vgl. IK-Auszug, act. G 4.1.7) und als stellvertretende
Heimleiterin und Pflegedienstleiterin bereits im Jahr 1998 bei einem
Beschäftigungsgrad von 50% brutto Fr. 50'243.05 (act. G 1.2/47,49) erzielt, was
nominallohnbereinigt und bei einer Beschäftigung von 58% im Jahr 2006 ein
Valideneinkommen von Fr. 65'449.-- ergebe. In derselben Grössenordnung stelle sich
das Valideneinkommen bei der nachfolgenden Tätigkeit im Altersheim E._, wenn zum
abgerechneten Jahreslohn im Jahr 2001 von Fr. 25'200.-- (act. G 1.2/48) ein
Gewinnanteil von 58% oder Fr. 35'361.-- aus der gemeinsamen Führung des
Altersheims (bei 158% total oder Fr. 96'328.-- gemäss Bilanz für 2001, act. G 1.2/14)
hinzugerechnet werde. Würde auf die Abklärung im UV-Verfahren betreffend
ortsüblichen Lohn einer Heimleiterin abgestellt, so ergäbe sich für den Kanton St.
Gallen bei einem Beschäftigungsgrad von 58% im Jahr 2006 ein Betrag von Fr.
66'963.-- (act. G 1 Rz 63ff.).
5.1.2 Wie sich aus den vom Versicherungsgericht im unfallversicherungsrechtlichen
Entscheid vom 6. Januar 2010, UV 2008/65, betreffend die Höhe des versicherten
Verdiensts angeordneten Abklärungen nachträglich ergeben hat, beträgt die
Salarierung für die von der Beschwerdeführerin ausgeübte Funktion einer Heimleiterin
gemäss Gehaltserhebung für das Jahr 2005 für ein Vollzeitpensum im
gesamtschweizerischen Durchschnitt Fr. 103'968.-- (vgl. act. G 4.1.190-51). Der
entsprechende Durchschnittslohn im Kanton St. Gallen beträgt Fr. 113'972.-- (act.
G 4.1.190-60). Aus diesen vergleichsweise hohen Beträgen erhellt, dass das
Versicherungsgericht bei der ursprünglichen Festsetzung des Valideneinkommens
(Tabelle TA1, Wirtschaftszweig Gesundheits- und Sozialwesen, Anforderungsniveau 3
[Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt], Frauen) wie offenbar auch die
Unfallversicherung (vgl. Schreiben Allianz vom 12. November 2010, act. G 4.1.190-51)
der Funktion der Heimleitung namentlich bei der Wahl des Anforderungsniveaus keine
Rechnung getragen hat. Mit Blick auf die bis zum Unfall ausgeübte Tätigkeit im
Heimbereich ist diesem Aspekt wie in der Unfallversicherung angemessen Rechnung
zu tragen. Diese ausnahmsweise Neubeurteilung rechtfertigt sich umso mehr, als durch
die nachträgliche abweichende Beurteilung die Rechtssicherheit nicht gefährdet wird
und die Parteien - die im Übrigen eine Bindungswirkung verneinen (ausdrücklich die
Beschwerdegegnerin in act. G 4, Rz 5; zur entsprechenden, zumindest sinngemässen
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Auffassung der Beschwerdeführerin siehe vorstehende E. 5.1) - keine Dispositionen im
Vertrauen auf die ursprüngliche, nicht in Rechtskraft erwachsene Beurteilung getroffen
haben.
5.1.3 Um bei der Bestimmung des Valideneinkommens möglichst den konkreten
Verhältnissen und zugleich dem - bisher vernachlässigten - heimleitungsspezifischen
Gesichtspunkt gerecht zu werden, ist als Grundlage der im Jahr 1998 in
(unselbstständiger Tätigkeit) als stellvertretende Heimleiterin und Pflegedienstleiterin
bei einem 50%igen Beschäftigungsgrad erzielte Bruttoverdienst von Fr. 50'243.--
(siehe Lohnausweis vom 26. Januar 1999, act. G 1.2.49, sowie IK-Auszug, act. G 4.1.7)
und nicht die vom Unfallversicherer ermittelten Durchschnittswerte heranzuziehen.
Nach wie vor rechtfertigt es sich demgegenüber aufgrund der damit verbundenen
Unsicherheiten (siehe hierzu E. 9.2, act. G 4.1.105-18) nicht, auf das erzielte
Einkommen aus dem ab dem Jahr 2000 ausgeübten Familienbetrieb abzustellen. Der
Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass kein allgemeiner
Erfahrungsgrundsatz existiert, wonach Selbstständigerwerbende grundsätzlich besser
verdienen würden als Angestellte (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Januar 2009,
9C_324/08, E. 3.2.2). Angepasst an einen Beschäftigungsgrad von 58% ergibt sich für
das Jahr 1998 ein Einkommen von Fr. 58'282.-- ([Fr. 50'243.-- / 50%] x 58%), womit
unter Berücksichtigung der bis ins Jahr 2004 (zum Rentenbeginn siehe nachstehende
E. 7) eingetretenen Nominallohnentwicklung (Index Frauen, 1998: 2142, 2004: 2360) ein
Valideneinkommen von Fr. 64'214.-- ([Fr. 58'282.-- / 2142] x 2360) resultiert.
5.2 Hinsichtlich des Invalideneinkommens gilt es zu beachten, dass für die zuletzt
ausgeübte Tätigkeit in einem Pflegeheim eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen
ist (act. G 4.1.107). Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die inzwischen
langjährige Arbeitsabwesenheit erscheint fraglich, ob die Beschwerdeführerin
überhaupt noch auf Tätigkeiten im Wirtschaftszweig Gesundheits- und Sozialwesen
verwiesen werden kann. Mit der Beschwerdegegnerin (act. G 4.1.177) erscheint es
vorliegend angemessen, als Grundlage auf den (vergleichsweise tieferen)
Hilfsarbeiterlohn sämtlicher Tätigkeiten abzustellen. Von weiteren Abklärungen sind
keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte
Beweiswürdigung; BGE 136 I 236 E. 5.3). Der Hilfsarbeiterlohn beträgt für das Jahr
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2004, Frauen, Fr. 48'585.--. Angepasst an einen Beschäftigungsgrad von 58%
resultiert ein Betrag von Fr. 28'179.-- (Fr. 48'585.-- x 58%).
5.3 Die Beschwerdegegnerin nahm keinen Tabellenlohnabzug vor (act. G 4.1.177 und
G 4.1.196). Die Beschwerdeführerin hält demgegenüber aufgrund des fortgeschrittenen
Alters, der "krassen Einschränkungen gemäss der BEFAS-Abklärungen" und den
vielschichtigen gesundheitlichen Einschränkungen den höchstzulässigen Abzug von
25% für gerechtfertigt (act. G 1, Rz 67).
5.3.1 Nach der Rechtsprechung hängen die Fragen, ob und in welchem Ausmass
Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen persönlichen und beruflichen Um
ständen des konkreten Einzelfalles ab (etwa leidensbedingte Einschränkung, Alter,
Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), die nach
pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen sind, wobei der maximal zulässige
Abzug auf 25% festzusetzen ist. Eine schematische Vornahme des Tabellenlohnabzugs
ist unzulässig (BGE 126 V 79 E. 5b und 129 V 481 E. 4.2.3 mit Hinweisen).
5.3.2 Die Beschwerdeführerin war im Zeitpunkt des Verfügungserlasses vom 8. Mai
2013 55-jährig. Vor ihr lag noch eine mehr als 8-jährige Aktivitätsdauer, weshalb sich
ihr fortgeschrittenes Alter lediglich geringfügig auf die Lohnhöhe auswirken dürfte. Die
qualitativen Anforderungen an eine leidensangepasste Tätigkeit (act. G 4.1.160-8)
schränken das offenstehende Spektrum zwar ein, allerdings nicht in einem erheblichen
Ausmass. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist gestützt auf die
gutachterliche Einschätzung von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen.
Insgesamt erscheint dem fortgeschrittenen Alter (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom
2. April 2013, 8C_154/2013, E. 3.3.2), der qualitativen Einschränkungen und der
langjährigen Dekonditionierung (act. G 4.1.59-20 und G 4.1.160-5; vgl. Urteil des
Bundesgerichts vom 10. Juli 2009, 9C_360/2009, E. 5.5) ein Abzug von 10%
gerechtfertigt, womit sich ein Invalideneinkommen von Fr. 25'361.-- (Fr. 28'179.--
x 0.9), eine Erwerbseinbusse von Fr. 38'853.-- (Fr. 64'214.-- - Fr. 25'361.--) und ein
Invaliditätsgrad von aufgerundet 61% ([Fr. 38'853.-- / Fr. 64'214.--] x 100) bzw. -
gewichtet ans hypothetische Erwerbspensum - von abgerundet 35% (61% x 58%)
ergibt.
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6. Betreffend den Haushaltsbereich ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad
von aufgerundet 24% (Abklärungsbericht vom 4. Juni 2010; act. G 4.1.113). Die Be
schwerdeführerin hält diese Einschätzung für unzutreffend (act. G 1, Rz 55 ff., und
act. G 16, Rz 12).
6.1 Die Beschwerdeführerin wendet im Wesentlichen ein, die von der Abklärungs
person ermittelte Einschränkung von aufgerundet 24% (act. G 4.1.113-7) sei mit den
Ergebnissen der BEFAS sowie den Einschätzungen in den Vorakten nicht vereinbar
(act. G 1, Rz 57 und Rz 58). Dabei lässt die Beschwerdeführerin ausser Acht, dass
gestützt auf die gutachterliche Einschätzung von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für
leidensangepasste Tätigkeiten auszugehen ist (vgl. vorstehende E. 4.2 und 5). Es ist
daher nicht zu beanstanden, wenn sich die Beschwerdegegnerin bei der Abklärung im
Haushalt primär am beweiskräftigen Gutachten orientierte (act. G 4.1.113-12).
6.2 Die Beschwerdeführerin moniert weiter, die Abklärungsperson sei in Verkennung
der tatsächlichen Verhältnisse davon ausgegangen, dass sie über einen Tumbler ver
füge und dass sie häufig benötigte Gegenstände in der Küche auf Bauchhöhe lagern
könne (act. G 1, Rz 58).
6.2.1 Bei der Verrichtung "Wäsche und Kleiderpflege" ermittelte die
Abklärungsperson eine Einschränkung von 25% ("Mit Blick auf die ärztl. Atteste
bestehen beim Tragen der Wäsche eine Einschränkung [...] sowie bei Aufhängen,
Abnehmen von grosser Wäsche ab Leine sowie beim Versorgen in höheren Lagen,
teilweise beim Glätten aufgrund der Repetierbewegungen", act. G 4.1.113-7). Wäsche
aufhängen könne grösstenteils mit dem Einsatz des Tumblers kompensiert werden
(act. G 4.1.113-12). Auf eine Abklärung, ob der Beschwerdeführerin tatsächlich ein
Tumbler zur Verfügung steht, kann vorliegend verzichtet werden. Denn selbst wenn für
den Bereich Wäsche und Kleiderpflege eine 100%ige Einschränkung bzw. aufgrund
der Gewichtung von 5.13% eine entsprechende Behinderung bei der Berechnung des
Teilinvaliditätsgrads berücksichtigt würde, resultierte keine rentenrelevante
Veränderung des Invaliditätsgrads.
6.2.2 Betreffend den Bereich Ernährung berücksichtigte die Abklärungsperson Ein
schränkungen von 10% im Zusammenhang mit der gründlichen Reinigung am Boden,
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Backofen etc. sowie der periodischen Reinigung von Kästen in der Höhe und im
tieferen Bereich. Einschränkungen bestünden auch beim Versorgen und
Herausnehmen von Geschirr und Produkten in/aus höheren Regalen (act. G 4.1.113-7).
Es fielen beim Kochen keine Gewichte und Töpfe von 5 bis 10 kg an. Selbst
Repetierbewegungen hielten sich in einem Zweipersonenhaushalt in Grenzen. Im
Rahmen der möglichen Selbsteinteilung, Erledigung in Etappen, könne die Belastung
reduziert werden. Zudem sei es zumutbar, häufig benötigte Gegenstände so zu
platzieren, dass möglichst wenige Bewegungen über Kopfhöhe anfielen. Der Haushalt
besteht aus zwei Personen, nämlich der Beschwerdeführerin und deren Ehegatten (act.
G 4.1.113-3). Die Abklärungsperson hat somit - entgegen der Beschwerdeführerin (act.
G 1, Rz 58, Absatz 2) - die im Zusammenhang mit der Bodenreinigung anfallenden
Einschränkungen berücksichtigt. Des Weiteren ist selbst bei einer kleinen Küche davon
auszugehen, dass die für die Zubereitung der Nahrung für einen Zweipersonenhaushalt
regelmässig erforderlichen Gegenstände auf einer den Leiden der Beschwerdeführerin
entsprechenden Höhe (unter Kopfhöhe; act. G 4.1.59-21 und G 4.1.105-16) gelagert
werden können. Schliesslich liegt der Kritik der Beschwerdeführerin die unzutreffende
Annahme zugrunde, die betroffenen Gegenstände könnten nur noch auf Bauchhöhe
positioniert werden.
6.3 Selbst wenn zugunsten der Beschwerdeführerin von den Ergebnissen des Ab
klärungsberichts vom 4. Juni 2010 insoweit abgewichen würde, als für den Bereich
Wäsche und Kleiderpflege von einer 5.13%igen Behinderung ausgegangen würde,
resultiert ein Teilinvaliditätsgrad im Haushaltsbereich von aufgerundet 27%. Bei einem
42%igen Haushaltspensum ist von einem gewichteten Teilinvaliditätsgrad von abge
rundet 11% (27% x 42%) auszugehen.
7. Bei gewichteten Teilinvaliditätsgraden von 35% für den Erwerbsbereich (vgl. vor
stehende E. 5.3.2) und 11% für den Haushaltsbereich (vgl. vorstehende E. 6.3)
resultiert ein Invaliditätsgrad von 46%. Da die Beschwerdeführerin ihre
Restarbeitsfähigkeit nicht verwertet, kann ihr kein Wechselwirkungsabzug zugestanden
werden (Urteil des Bundesgerichts vom 30. November 2009, 8C_729/2009, E. 4.4). Die
Beschwerdeführerin hat damit Anspruch auf eine Viertelsrente. Da seit März 2002 eine
vollständige Arbeitsunfähigkeit für die angestammte Tätigkeit besteht (act. G 4.1.59-22;
zur 100%igen Arbeitsunfähigkeit für die Tätigkeit im eigenen Pflegeheim vgl. auch die
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RAD-Stellungnahme vom 4. Februar 2010, act. G 4.1.107), sich die Beschwerdeführerin
indessen erst am 31. August 2005 zum IV-Leistungsbezug angemeldet hat (act.
G 4.1.1), ist der Rentenbeginn unter Berücksichtigung des vorliegend anwendbaren
aArt. 48 Abs. 2 IVG (in der bis 31. Dezember 2007 gültigen Fassung) auf 1. August
2004 festzusetzen.
8.
8.1 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gegen die Verfügung vom 8. Mai 2013
betreffend berufliche Massnahmen abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
8.2 Die Beschwerde gegen die Rentenverfügung ist teilweise gutzuheissen und der
Beschwerdeführerin ist ab 1. August 2004 eine Viertelsrente zuzusprechen. Zur Fest
setzung der Rentenhöhe ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
8.3 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis
Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1 IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--
erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Hin
sichtlich der Beschwerde gegen die Rentenverfügung gilt es zu beachten, dass gemäss
bundesgerichtlicher Rechtsprechung zur Überklagung in
sozialversicherungsrechtlichen Rentenfällen von einem vollständigen Obsiegen der
Beschwerdeführerin auszugehen ist (Urteil des Bundesgerichts vom 25. Januar 2008,
9C_466/2007, E. 5 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin unterliegt lediglich in einem
relativ untergeordneten Punkt (berufliche Massnahmen), über den im Wesentlichen
aufgrund der Beurteilung des Rentenanspruchs befunden werden konnte, weshalb bei
den Kosten- und Entschädigungsfolgen auch insgesamt von einem vollständigen
Obsiegen der Beschwerdeführerin auszugehen ist und die Beschwerdegegnerin die
gesamten Gerichtskosten von Fr. 600.-- zu bezahlen hat. Der geleistete
Kostenvorschuss ist der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten.
8.4 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei An
spruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom Versicherungs
gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der
bis
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Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG).
In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach
Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO (sGS 963.75) pauschal Fr. 1'000.-- bis Fr. 12'000.--. Im hier
zu beurteilenden Fall erscheint unter Berücksichtigung des durch die
Beschwerdegegnerin verursachten Mehraufwands wegen inkonsistenter Aktenführung
(vgl. zur Rüge der Beschwerdeführerin siehe act. G 1, S. 4 oben) eine
Parteientschädigung von Fr. 4'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als
angemessen. Angesichts der Vorkenntnisse des langjährig betreuenden
Rechtsvertreters rechtfertigt sich keine darüber hinausgehende Entschädigung, zumal
nur der notwendige Aufwand angemessen zu entschädigen ist.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht