Decision ID: 40fa97d9-8d72-4456-9bfc-364d811c5b2c
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1954 geborene
X._
, Vater
zweier
2009 und 2011 geborener Kinder
, reiste am 2
1.
August 20
07
in die Schweiz ein und war
zuletzt
befristet vom
1.
April 2011 bis 31.
Dezember 2011 als Chauf
feur/Gärtner/Hauswart bei der
Y._
AG angestellt
;
letzte
r
effektive
r
Arb
eitstag
war
der 3
0.
Jul
i 2011
(
Urk.
12
/13
,
Urk.
12
/
19
).
Am
5.
Juli 2011 stü
r
zte er be
i der Arbeit auf die Knie, woraufhin er im rechten Knie
zunehmend
Schmerzen beklagte
(
Urk.
12/22/4ff.).
Nach Meldung zur Früherfassung durch die Sozialbehörde der Wohngemeinde (
Urk.
12/4) meldete sich
X._
mit
Datum vom 2
4.
April 201
2
unter Hinweis auf
d
en
vorge
nannten
Berufsunfall bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum
Leis
tungsbezug
an (
Urk.
12
/13). Nach beruflich-erwerblichen Abklärungen sowie
Beizug
der Akten der Krankentaggeld
-
und
Unfall
versicherung (
Urk.
12
/22,
Urk.
12
/24
,
Urk.
12
/28)
teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, es seien
derzeit keine beruflichen Ei
ngli
e
derungsmassnahmen möglich (
Urk.
12
/25).
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Vorbescheid vom 2
1.
November 2012,
Urk.
12
/31; Einw
and vom 2
7.
November 2012, Urk.
12
/35)
verneinte
die
IV-Stelle
einen
Rentenanspruch
mit in Rechtskraft erwachsener V
erfügung vom 1
5.
Januar 2013
(
Urk.
12
/38).
1.2
Mit Datum
vom
4.
Juni 2013 meldete sich der Vers
icherte unter Hinweis auf Knieprobleme
erneut zum Leistungsbezug an (
Urk.
12
/45). Mit Vorbescheid vom 14.
Juni 2013
kündigte
die IV-Stelle
an,
auf das Le
istungsbegehren nicht ein
zutreten
(Urk.
12
/48), wogegen der Versicherte am 1
9.
Juni 2013 Einwand (
Urk.
12
/51
; mit
Einwand
begründung
vom 1
6.
August 2013,
Urk.
12
/59)
erhob.
Nach
weitere
n
medizinischen
Erhebungen (
Urk.
12/60ff.)
,
i
nsbesondere
Veran
lassung einer
orthopädisch/rheumatologische
n
Untersuchung
durch den Reg
io
nalen Ärztlichen Dienst (RAD;
vgl.
Untersuchungsb
ericht vom
6.
Janua
r 2014,
Urk.
12
/67), stellte die IV-Stelle dem Versicherten
m
it Vorbesche
id vom 1
4.
Januar 2014
die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht (
Urk.
12
/70). Dagegen erhob der Versicherte am 1
3.
Februar 2014
unter Beilage weiterer Arztberichte Einwand
(Urk.
12
/72ff
.
,
Urk.
12
/75).
Nach
Beizug
ein
er internen Stellungnahme (Urk.
12
/78)
hielt die IV-Stelle an ihrem Standpunkt fest und wies das Rentenbegehren im angekündigten Sinne mit Verfügung vom
7.
April 2014 ab (
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob der Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Rémy
Wyss
mann
, am 2
0.
Mai 2014 Beschwerde und beantragte, es sei die angefoch
tene Verfügung vom
7.
April 2014 vollumfänglich aufzuheben und ein gericht
liches Gutachten unter
Beizug
der psychiatrischen und rheumatologischen Fachrichtung zum genauen Ausmass der Einschränkung seiner Leistungsfähig
keit
zu erstellen
. Eventualiter sei die Angelegenheit zur weiteren Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen
.
Subeventualiter
seien ihm die gesetz
lichen Leistungen nach Massgabe einer Erwerbsunfähigkeit von mindestens 40
%
(inklusive
berufliche Massnahmen) zuzüglich
Verzugszins von 5
%
ab wann rechtens auszurichten. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerde
führer um
Gewährung einer Nachfrist zur allfälligen Beschwerdeergänzung nach
ebenfalls verlangter
Einsicht
nahme
in die IV-Akten
sowie
um Durchfüh
rung einer öffentlichen Gerichtsverhandlung
(
Urk.
1 S. 2). Nach erteilter Nach
frist (
vgl.
Verfügung vom 2
7.
Mai 2014,
Urk.
5) reichte der Beschwerdeführer die Beschwerdeergänzung vom 1
0.
Juni 2014
ein (
Urk.
7). Zudem legte er
zwei
Berichte
der
Z._
vom 2
0.
Mai 2014, gezeichnet
einmal von
Dr.
phil.
A._
, Fachpsychologi
n für Psychotherapie
FSP,
und
Dr.
med.
B._
, Facharzt FMH für Anästhesiologie
,
sowie einmal von
Dr.
B._
alleine
(
Urk.
8/5-6)
auf
.
Mit Beschwerdeantwort vom
4.
Juli 2014 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
11), was dem Beschwerdeführer am 1
7.
Juli 2014 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
13). Mit
Eingabe
vom 2
2.
August 2014 ersuchte der Beschwerdeführer um Durch
führung einer arbeitsorientierten Evaluation der funktionellen Leistungsfähig
keit (EFL) im Rahmen der bereits beantragten gerichtlichen Begutachtung. Eventualiter sei die Beschwerde gutzuheissen und die Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese im Rahmen einer Begutach
tung selber eine EFL-Abklärung durchführe (
Urk.
14). Zudem legte er das Gesuch um Kostengu
tsprache für eine EFL von
Dr.
B._
vom
4.
August 2014 auf (Urk.
15).
Am
3.
Juni 2015
reichte
der Beschwerdeführer
das
Schreiben von Dr.
phil.
A._
vom 1
7.
Februar 2015,
den Konsiliarbericht von
Dr.
med.
C._
, Leitender Arzt und
Facharzt
FMH für Orthopädische Chirurgie und
Traumatologie des Bewegungsapparates
, S
pital
D._
, vom 8.
April 2015
sowie die Einwilligungserklärung des Beschwerdeführers betreffend Implanta
ti
on einer Knietotalprothese vom 1
5.
Mai
2015
zu den Akten
(
Urk.
16,
Urk.
17/1-3)
.
Mit Nachtrag
vom 8. Jul
i 2015 wies der Beschwerdeführer weitere Unterlagen des Spitals
D._
sowie das Urteil des Versicherungsgericht
s
des Kantons Aargau vom 2
3.
September 2014 ins Recht (
Urk.
18,
Urk.
19/1-9). Diese Eingaben (Urk.
14-19
) wur
den der Beschwerdegegnerin am
1
0.
Juli 2015 zuge
stellt (Urk.
20
).
Nach telefonischer Bestätigung vom 18. August 2015 des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers, es werde am Antrag auf Durchführung einer öffentlichen
Verhandlung festgehalten (Urk. 21), wurden die Parteien am 26. August 2015 zur Hauptverhandlung auf den Donnerstag, den 5. November 2015, vorgeladen (Urk. 23). Mit Eingabe vom 2. September 2015 reichte der Beschwerdeführer weitere Unterlagen des Spitals
D._
zu den Akten (Urk. 25 und Urk. 26/1-2). Mit Erklärung vom 3. September 2015 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf Teilnahme an der Verhandlung (Urk. 27).
Am
2.
Oktober 2015 wurde der Beschwerdegegnerin die Eingabe vom 2. September 2015 samt Beilagen zuge
stellt (Urk. 28). Mit Eingabe vom 6. Oktober 2015
(Urk. 30)
reichte der Beschwerde
führer einen
Konsiliarbericht von
Dr.
C._
, Spital
D._
, vom 23. September 2015 (Urk. 31/22) sowie
den
Interventionsbericht von Dr.
B._
vom 21. Septemb
er 2015 mit Terminvereinbarung (Urk. 31/23-24
)
ein. Sämtliche Unterlagen wurden
der Beschwerdegegnerin am 8. Oktober 2015 zugestellt
(Urk. 32), woraufhin diese mit Eingabe vom 14. Oktober 2015 auf eine Stellungnahme verzichtete (Urk. 34). Davon sowie vom Verzicht der
Beschwer
degegnerin
auf Teilnahme an der Verhandlung wurde der Beschwerdeführer am 23. Oktober 2015 orientiert (Urk. 35). Mit Eingabe vom 2. November 2015
(Urk. 36)
reichte der Beschwerdeführer abermals Unterlagen ein. Dabei handelte es sich um einen Bericht des
E._
vom 27. August 2015, eine Reservation
für eine Sprechstunde in der
Wirbelsäulen
chirurgie
der
F._
für
den 16. Oktober 2015, eine
Patien
tenanmeldung
sowie eine Einverständniserklärung vom 8. Oktober 2015 (Urk. 37/25-28).
Anlässlich der Hauptverhandlung vom
5.
November 2015 präzisierte der Beschwerdeführer seine Anträge
dahingehend, dass
nach
Beizug
der Akten der Unfall- und Kranktaggeldversicherung
im Rahmen einer
bidisziplinären
gerichtlichen Begutachtung der Fragenkatalog des Bundesamtes für Sozialversi
cherung (BSV) gemäss Rundschreiben Nr. 339 vom 9. September 2015
zu beantworten
und
im Anschluss daran
ein strukturiertes Beweisv
erfahren mit
Indikatorenprüfung
durchzuführen
sei. Vorgängig dazu seien berufliche Ein
gliederungsmassnahmen durchzuführen. Über die Wahl der Gutachter sei eine Einigung herbeizuführen
. Eventualiter
sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese eine
bidisziplinäre
Begutachtung unter den genannten Voraussetzungen durchführe (vgl. Protokoll S. 6 respektive Urk. 38 S. 4).
Der
Beschwerdeführer reichte zudem einen Sprechstundenbericht der
F._
vom 1
6.
Oktober 2015 (Urk. 39/2), einen Bericht von PD
Dr.
med.
G._
, Facharzt FMH für Kardiologie, vom 23. Oktober 2015 (Urk. 39/1), eine
Physiotherapie
rechnung vom 26. Oktober 2015 (Urk. 39/3) sowie die anwaltliche Honorarnote (Urk. 40)
zu den Akten.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG).
Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3
der Verordnung über die Invalidenversicherung,
IVV), so ist im
Beschwerdeverfah
ren
zu prüfen, ob im Sinne von
Art.
17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).
1.
3
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.
4
Die
r
egionalen
ä
rztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach
Art.
6 ATSG
massgebende
funkti
onelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art.
59 Abs.
2
bis
IVG).
Nach Art.
49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des
Leistungsan
spruchs
. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizini
schen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundes
amtes frei wählen (Abs.
1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärzt
lich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs.
2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5)
.
Der Beweisw
ert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs.
2 IVV ist mit jenem exter
ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den
praxisgemässen
Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (
BGE 134 V 231
E.
5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika
tionen verfügt (
BGE 137 V 210
E.
1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver
sicherungsinterner ärztlicher Abklärungen
–
zu denen die RAD-Berichte gehö
ren
–
nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuver
lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (
Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014
vom 3.
Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf
BGE 139 V 225
E.
5.2;
135
V
465
E.
4.4
und E. 4.7).
1.5
Für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügung ist für das Sozialversicherungsgericht in der Regel der Sachverhalt massgebend, der zur Zeit des Erlasses des angefochtenen Verwaltungsaktes gegeben war. Tatsa
chen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung bilden (BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis). Sie können indessen, unter Wahrung des rechtlichen Gehörs, berücksichtigt werden, wenn sie kurze Zeit nach dem Erlass des angefochtenen Entscheids eingetreten sind, sich ihre Beachtung aus prozessökonomischen Gründen unbedingt aufdrängt und sie hinreichend klar feststehen (BGE 105
V
156 E. 2d; ZAK 1984 S. 349 E. 1b). Dies ist der Fall, wenn sie mit dem Streitge
genstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurtei
lung im Zeitpunkt des
Entscheiderlasses
zu beeinflussen (BGE 99 V 98 E. 4 mit Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin erwog
in der angefochtenen Verfügung, ihre Abklärun
gen hätten ergeben, dass dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit als Gärtner und Chauffeur noch zu 50
%
zumutbar sei. Eine angepasste Tätig
keit in überwiegend sitzend ausgeübter Arbeit mit leichter Wechselbelastung, teils sitzend, teils ebenerdig gehend, auch mit gelegentlichem
körpernahen
Heben und Tragen von Lasten bis 15 kg
, sei
dem Beschwerdeführer
medizi
nisch-theoretisch weiterhin zu 100
%
zumutbar. Aus dem Einkommensvergleich resultiere ein Invaliditätsgrad von 0
%
, womit kein Rentenanspruch bestehe (
Urk.
2).
2.2
Der Beschwerdeführer wandte demgegenüber im Wesentlichen ein, sein Gesund
heitszustand habe sich seit Februar 2013 stark verschlechtert. Die beste
hen
den
Knieschmerzen hätten sich verstärkt. Zusätzlich seien nun auch starke Rückenschmerzen
sowie
eine rezidivierende depressive Störung
dazu gekommen
(
Urk.
1 S. 4). Ausserdem
rügte der Beschwerdeführer
eine Verletzung von Bun
desre
cht (
Art.
43
Abs.
1 ATSG)
, indem der rechtserhebliche medizinische Sach
verhalt unvollständig abgeklärt worde
n sei (
Urk.
1 S. 5). Mit ergänzender Beschwerdebegründung vom 1
0.
Juni 2014 führte der Beschwerdeführer
weiter
aus, dem nun vor
liegenden Bericht von
Dr.
phil.
A._
vom 2
0.
Mai 2014
könne entnommen werden, dass bei
ihm eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome nach F 33.2
,
fach
ärztlich diagnostiziert
worden sei
. Nach sieben Todesfällen in der
Herkunftsfa
milie
und im engen Freundeskreis zwischen Februar und September 2013, nach eigener Erkrankung, einem Stellenverlust und der Trennung von seiner Familie sei zudem eine Anpassungsstörung nach F43.2 zu diagnostizieren. Er habe 12 kg an Gewicht verloren und sich im letzten Jahr sozial völlig zurückgezogen (
Urk.
7 S. 2).
Die
psychische Komponente
sei
von der Verwaltung bis heute ungenügend abgeklärt worden. Dies obwohl in der Vernehmlassung des RAD vom 26.
November 2013 eine psychische Belastungssituation durch den Verlust beider Eltern erwähnt worden sei
(
Urk.
7 S. 3). Dennoch habe sich die IV-Ärztin auf eine rein orthopädische Untersuchung beschränkt. Weder eine psychiatri
sche noch die von
Dr.
B._
geforderte EFL-Testung seien durchgeführt wor
den (
Urk.
7 S. 4).
2.3
In
ihrer
Beschwerdeantwort
vom 4. Juli 2014
brachte die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen vor, es seien weder weitere medizinische Abklärungen noch eine EFL durchzuführen. Letztere sei schon nur aufgrund der während der Untersuchung durch den RAD festgestellten erheblichen Selbstlimitierung nicht angezeigt. Sodann würde der beschwerdeweise eingereichte Bericht der
Z._
vom 2
0.
Mai 2014 aus somatischer Sicht keine neuen medizini
schen Tatsachen ausweisen. Die erst im Beschwerdeverfahren geltend gemach
ten psychischen Beschwerden basierten auf erheblichen psychosozialen und soziokulturellen Belastungsfaktoren, welche rechtssprechungsgemäss im Rah
men der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung unberücksichtigt bleiben müssten. Schliesslich vermöge auch eine Anpassungsstörung keinen dauerhaften invali
disierenden Gesundheitsschaden zu begründen (
Urk.
11 S. 2).
2.4
In der Ein
gabe vom 22. August 2014 wies
der Besc
hwerdeführer darauf hin
, die
Z._
habe eine EFL-Abklärung empfohlen
, weshalb eine solche auch durchzuführen sei, entweder durch das Gericht oder die Beschwerdegegnerin (Urk. 14).
2.5
In der Replik anlässlich der Hauptverhandlung vom 5. November 2015 brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, es liege ein
syndromales
Beschwer
debild
vor, weshalb eine
Indikatorenprüfung
gemäss der neusten Rechtspre
chung des Bundesgerichts vom 3. Juni 2015 durchzuführen sei (Urk. 38 und Protokoll S. 5 ff.).
3.
3.1
Die Parteien gingen übereinstimmend von einer Verschlechterung des Gesund
heitszustandes seit de
r
rechtskräftigen
Rentenabweisung
vom
1
5.
Januar 2013 (
Urk.
12
/38)
aus
.
Angesichts der
diagnostizierten
A
rthrose
in
beiden
Kniegelen
ken
,
im Grosszehengrundgelenk sowie
in beiden Händen
ist eine Veränderung des Gesundheitszustandes ausgewiesen. Strittig und zu prüfen sind die Auswir
kungen auf die Arbeitsfähigkeit.
3.2
Vorab ist darauf hinzuweisen, dass der Antrag des Beschwerdeführers auf
Bei
zug
der Akten der Unfall- und der Krankentaggeldversicherung (Urk. 38 S. 4) als gegenstandslos abzuschreiben ist. Anlässlich der Verhandlung vom 5. November 2015 ergab sich, dass seit dem
Einspra
cheentscheid
der AXA Winterthur
vom 2
5.
Oktober 2012 (
Urk.
12/28)
und dem
Schreiben der AXA W
interthur
(Krankentaggeldversicherung)
vom 1
3.
Dezember 2012
(
Urk.
12/41)
keine weiteren Anordnungen mehr ergangen sind (Protokoll S. 7)
.
4.
4.1
Mit Schreiben vom 1
4.
August 2013 führte die behandelnde
pract
. med.
H._
, Fachärztin FMH für Allgemeinmedizin, aus, der Gesundheitszu
stand des Beschwerdeführers habe sich seit Februar 2013 sehr stark verschlech
tert. Er leide unter grossen Schmerzen in dem mit einer
Totale
ndoprothese
(TEP) versorgten Knie
. Die Muskulatur sei verhärtet und
es bestehe eine massive Sc
honhaltung, die als Folge der
Überlastung Schmerzen im linken Bein verursa
che. Die Lendenwirbelsäule
(LWS)
sei ebenfalls degenerativ verändert
. Auf kei
nen Fall sei der Beschwerdeführer
seit März 2013
mehr als 30
%
arbeitsfähig.
Es bleibe d
ie ausstehende Diagnostik
des
Spital
s
D._
abzuwarten
(
Urk.
12
/58
/3
).
4.2
Dr.
med.
I._
, Leitender Arzt und Facharzt FMH
für Chirurgie
,
Spital
D._
,
stellte mit Konsiliarbericht vom
4.
Oktober 2013 folgende Diagnosen (
Urk.
12
/61/1):
Chronisch persistierende Schmerzen mit Ausstrahlung vom Rücken ent
lang des rechten Beins/Knies bei:
Status nach medialer
Hemiprothese
Knie rechts 3
0.
März 2012 bei medi
aler Gonarthrose rechts
Status nach Kniegelenksarthroskopie sowie
Teilmeniskektomie
August 2012 (
J._
) bei medialer
Meniskushinterhorn
-Läsion
m
edialbetonte
Gonarthrose links
Chronische Rückenschmerzen bei
osteo
-disco-
ligamentärer
Foraminalste
nose
mit leichter Kompression L5 rechts
Die
am
3.
September 2013 im
J._
durchgeführte 3-Pha
sen-Skelett
s
zintigraphie und
„Single-Photon-Emission-
Computed
-
Tomograph
“
-
Computertomografie
(
SPECT-CT
)
am rechten
Knie
(vgl.
Bericht vom
4.
September 2013,
Urk.
12
/73/9) habe erfreulicherweise keine Hinweise auf eine Lockerung der Teilprothese im rechten Kniegelenk gezeigt. Demgegenüber bestehe eine massive aktivierte Geröllzyste
femoropatellär
am medialen
Femur
kondylus
sowie ein
e leichte aktivierte laterale Gona
rthrose mit
synovitischen
Veränderungen und
kleinvolumigem
Erguss rechts. Sodann habe sich eine stark aktivierte mediale Gonarthrose am linken Kniegelenk sowie eine aktivierte Arthrose im linken Grosszehengrundgelenk und in beiden Händen gezeigt
(
Urk.
12/61/1)
.
E
ine neurologische Untersuchung
, einschliesslich
der Prüfung einer allfälligen CT-gesteuerten Infiltrationstherapie
, sei
ausstehen
d. Sodann sei im weiteren Verlauf
eine rheumatologische Abklärung angezeigt. Die
Kniebe
schwerden
seien durch angepasste Schuheinlagen beidseits zu verbessern
(
Urk.
12
/61
/2
).
4.3
Nebst den vorge
nannten
stellte
Dr.
med.
K._
, Fachärztin FMH für Neuro
logie
,
mit Konsiliarbericht vom
5.
November 2013 (
Urk.
12
/73/16) zusätz
lich
folgende Diagnosen
(
Urk.
12/73/16)
:
Chronisches
lumbovertebrales
und
lumbospondylogenes
Schmerzsyn
drom
Magnetic
Resonance
Imaging
(
MRI
) LWS:
For
a
mina
lstenose
L5 rechts mit leichter Kompression der Wurzel
l
eichte
Fusseversionsschwäche
und abgeschwächter
Tibialis
-
posterior
-Reflex rechts
Der rechtsseitige Knieschmerz
mit Ausstrahlung nach distal und proximal stehe – soweit
eruierbar
– im Vordergrund. Die
ebenfalls bestehenden
Schmerzen
vom Rücken aus in den rechten Ob
erschenkel lateral ausstrahlend
seien für den Beschwerdeführer weniger beeinträchtigend. Klinisch-neurologisch zeige sich
–
vereinbar
mit einem L5-
Ausfallsyndrom – eine allenfalls leicht abgeschwächte
Fusseversion
rechts sowie ein
im Seitenvergleich schwächerer
Tibialis
-
Posterior
-Reflex. Die Sensibilitätsstörung sei nicht
dermatombezogen
(zirkulär das ganze rechte Bein umfassend, vor allem im Bereich des rechten Knies). Elektrophysio
logisch seien in den L5-(mit-)innervierten Muskeln
Tibialis
anterior
,
Tib
ialis
posterior
und
Peroneus
lo
ngus
keine Hinweise für eine aktive
Denervation
zu erheben (
Urk.
12
/73/16).
Zusammenfassen
d
bestünden allenfalls diskrete Hin
weise für ein L5-Syndrom rechts. Die Hauptschmerzproblematik des Beschwer
deführers sei damit sicherlich nicht erklärt. Entsprechend ergebe sich derzeit keine Indikation für eine L5-Wurzel-Infiltration (
Urk.
12
/73/18).
4.4
Mit Konsiliarbericht vom 2
4.
Dezember 2013 stellte
Dr.
med.
L._
, Fach
arzt FMH für Innere Medizin, speziell Rheuma-Erkrankungen, nebst den bekannten Diagnosen eine
Dysbalance
der Oberschenkelmuskulatur rechts bei Status nach medialer
Hemiprothese
fest (
Urk.
12
/65/1). Insgesamt bestehe kein entzündliches rheumatisches Geschehen. Die Beschwerden würden hauptsäch
lich aus muskulären
Dysbalancen
bei den bekannten Arthrosen der rechten Hüfte sowie
der
beid
en
Kniegelenke bestehen, überlagert durch die
Rücken
problematik
(
Urk.
12
/65/2).
4.5
Am 3
0.
Dezember 2013 wurde der Beschwerdeführer durch den RAD orthopä
disch/rheumatologisch untersucht. Im Untersuchungsbericht vom 6. Januar 2014
diagnostizierte med.
pract
.
M._
, Fachärztin FMH für ortho
pädische Chirurgie und Traumatologie,
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Urk.
12
/67/8):
Status nach Knie-Totalprothese rechts
m
ediale Gonarthrose links
s
chmerzhafte Bewegungs- und Belastungseinschränkung der
Lendenwir
belsäule
fragliche Hyperästhes
ie rechter Arm und gesam
tes recht
e
s Bein (kein
Der
matomb
ezug
)
Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte sie einen Spreizfuss mit
Hallux
valgus
(
Urk.
12
/67/8).
Im Serumspiegel hätten die angegebenen Medikame
nte respektive Wirkstoffe (
Mefenaz
id
,
Naproxen
[
Vimovo
] sowie
Pregabalin
[
Lyrica
]) nicht nachgewiesen werden können.
Weiter hätten sich deutliche Inkonsistenzen gezeigt und sei das Ausmass der beklagten Beschwerden nicht zu erklären (
Urk.
12
/67/8).
Der
aktuelle
Untersuchungsbefund korrespondiere sowohl mit dem Befund
von
Dr.
L._
gemäss Bericht vom 2
4.
Dezember 2013, worin
vor allem eine mus
kuläre
Dysbalance
festgestellt und eine Prothesenlockerung ausgeschlossen worden
sei
, als auch mit der Befundlage gemäss Bericht von
Dr.
I._
vom 6. August 2013
(
Urk.
12/
67/9).
G
emäss
Arztzeugnis
von
Dr.
med.
N._
,
Oberarzt
und Facharzt FMH für Orthopädie,
J._
, vom 2
6.
Juni 2013 (
Urk.
12
/53)
sei der Beschwerdeführer seit Januar 2013 in seiner bisherigen Tätigkeit als Haus
wart/Chauffeur zu 50
% arbeitsfähig.
In einer – näher umschriebenen - ange
passten Tätigkeit sei
d
er
Beschwerdeführer
seit Januar 2013 zu 100
%
arbeitsfä
hig (
Urk.
12
/67/9).
4.6
Im
einwandweise
eingereichten
Bericht
vom 1
1.
Februar 2014
(
Urk.
12/73/1f.)
hielt Dr.
I._
fest, insgesamt bestehe ein
frustraner
Verlauf ohne Besserung der Beschwerden trotz versuchten Testinfiltrationen am rechten Knie, physio
therapeutischen Massnahmen sowie Anpassung der Schuheinlagen. Nach Anga
ben des Beschwerdeführers hätten die seit vier Wochen konsequent getragenen Schuheinlagen keine Besserung der Beschwerden bewirkt. Die weiterführenden neurologischen und bildgebenden Abklärungen der Lendenwirbelsäule würden die beklagten Beschwerden trotz nachgewiesener
Foraminalstenose
L5 rechts mit leichter Kompression der Wurzel nicht schlüssig erklären. Auch die rheu
matologische Abklärung
habe
die beklagten Beschwerden nicht zu erklären vermocht.
Aus seiner Sicht seien vorerst keine weiteren Therapieoptionen oder Abklärungen anzubieten. Ob durch eine weiterführende
infektiologische
Abklärung die chronischen und im Verlauf an Intensität und Lokalität wech
selnden Beschwerden zu erklären seien, bleibe offen. Des Weiteren wäre noch eine Konsultation/Evaluation in der
Z._
zur Linderun
g der Beschwer
den möglich
.
Zusammenfassend leide der Beschwerdeführer an einer kom
plexen Schmerz
-
krank
heit
, welcher
teils psychologische/psychiatrische, teils
nozizeptive
poly
-
arthrotische
Ursachen zugrunde liegen würden. Eine weitgehen
de
Arbeitsun
-
fähigkeit erschei
ne
glaubhaft. Gleichzeitig seien weitergehende diagnostische und therapeutische Massnahmen erforderlich. Betreffend die körperliche Belast
barkeit im angestammten oder adaptierten Berufsumfeld erscheine zur glaub
haften Beurteilung die Einholung einer EFL an einem anerkannten unabhängi
gen
Zentrum unabdingbar (
Urk.
8/6 S. 4
).
5.
5.1
Gemäss Feststellungblatt zum Beschluss (
Urk.
12/69/4) stützte die Beschwerde
-
geg
nerin
ihren ablehnenden Entscheid vom
7.
April 2014 im Wesentlichen auf den orthopädisch/rheumatologischen Untersuchungsbericht von RAD-Ärztin
M._
vo
m
6.
Januar 2014 (
Urk.
12/67)
.
5.2
Bei der Ärztin des RAD, welche den Beschwerdeführer untersuchte, handelt es sich um eine Fachärztin in orthopädischer Chirurgie und Traumatologie. Ihr Bericht beruht auf der Untersuchung vom 3
0.
Dezember 2013, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der
Vorakten
abgegeben wor
den. Die Beurteilung ist nachvollziehbar und korreliert im Wesentlichen mit den Feststellungen von
Dr.
L._
und
Dr.
I._
.
5.3
5.3.1
Den nachfolgenden Erwägungen
zu den somatischen Beschwerden (E. 5.4)
ist vorauszuschicken,
dass entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers
weder
im Zeitpunkt der Untersuchung durch die RAD-Ärztin
M._
noch im Zeit
punkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung
eine
erhebliche
psychische
Überlagerung der somatischen Beschwerden
zu vermuten
war.
5.3.2
Der Beschwerdeführer hatte bei seiner Neuanmeldung
vom 4. Juni 2013
einzig Knieprobleme als Grund für
s
eine gesundheitliche Beeinträchtigung angeführt (Urk. 12/45). Im
gegen den
Nichteintretensentscheid
gerichteten
Einwand vom 16. August 2013 brachte er
sodann
vor, nebst den bestehenden
Kniebeschwer
den
, welche sich verstärkt hätten, seien auch noch starke Rückenschmerzen hin
zugekommen (Urk. 12/59).
Einschränkungen psychischer Natur erwähnte er also keine, auch nicht g
egenüber der RAD-Ärztin
M._
anlässlich deren Unter
suchung
vom 30. Dezember 2013
(Urk. 12/67).
Aus seinen Erzählungen wurde
zwar
eine schwierige finanzielle und soziale Situation (Bezug von Sozialhilfe und örtliche Trennung von der Familie)
spürbar
(Urk. 12/67/3)
.
Alleine daraus lassen
sich jedoch keine
Einschränkungen
psychischer
Natur ableiten.
Dies gilt auch in Bezug auf die von
Dr.
I._
im
Konsiliarbericht vom 4. Oktober 2013 beschriebene äusserst belastende persönliche und private Lebens- und
Arbeits
situation
(anamnestisch Verlust von Vater und Mutter innerhalb des letzten halben Jahres; Urk. 12/61/2).
Hinzu kommt, dass a
uch
den
übrigen
Arztb
erich
ten
– trotz dokumentierter
teilweise
unklarer Genese der beklagten Schmerzen
–
keine Hinwe
ise auf relevante psychische
Beeinträchtigungen zu entnehmen
sind und der Beschwerdeführer
nicht einmal
im zweiten Einwand vom 13. Februar 2014 (nach Erlass des zweiten Vorb
escheides vom 14. Januar 2014)
eine
depressive
Symptomatik erwähnte (Urk. 12/75).
5.3.3
Vielmehr begab sich
der Beschwerdeführer
erst anlässlich des Beschwerde
-
verfah
rens
, mithin erstmals am
6.
Mai 2014,
im Rahmen der Behandlung in der
Z._
in eine Sprechstunde bei Fachpsycho
login
Dr.
phil.
A._
(vgl.
Urk.
8/5
und Protokoll S. 7
).
Diese
diagnostizierte im beschwerdeweise eingereichten Konsiliarbericht vom 2
0.
Mai 2014 (
mitge
zeichnet
von Dr.
B._
, wobei darauf hinzuweisen ist, dass es sich weder bei
Dr.
phil.
A._
noch bei Dr.
B._
um psychiatrische Fachärzte handelt
) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psy
chotische Symptome (F33.2) sowie eine Anpassungsstörung (F43.2) nach sieben Todesfällen in der Herkunftsfamilie und im engen Freundeskreis zwischen Feb
ruar und September 2013, eigener Erkrankung, Stellenverlust sowie
örtlicher
Trennung von seiner Familie (Urk.
8/5).
Vor
der ersten Konsultation im
Mai 2014, ungefähr ab Februar oder März 2014, beschränkte sich der Kontakt zu
Dr.
phil.
A._
der
Z._
gemäss Angaben des Beschwerde
führers vor allem darauf, dass diese sich regelmässig nach seinem Befinden erkundigte und ihm Hilfe anbot, sollte sich dieser depressiv fühlen (Protokoll S. 7 f.)
.
Die im Konsiliarbericht vom 2
0.
Mai 2014 erwähnte regelmässige wöchentliche psychotherapeutische Therapie beschränkte sich schliesslich auf 6 bis 7 Sitzungen (Protokoll S. 8).
Vor diesem Hintergrund
ist nicht davon auszu
gehen
, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung an einer
relevanten psychi
schen Beeinträchtigung litt. Daran vermag auch die Belastung durch den Verlust
beider Eltern
oder die vorübergehende Trennung von der Familie,
wofür die Invalidenversicherung
grundsätzlich
n
icht einzu
stehen hat (vgl.
BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bun
desgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2), nichts zu ändern.
5.
3.4
In Bezug auf
den
mit Nachtrag vom
3.
Juni 2015 eingereichten Bericht von Dr. phil.
A._
vom 1
7.
Februar 2015 (
Urk.
17/1;
mitgezeichnet
Dr.
B._
),
worin mitunter eine psychische Verschlechterung festgehalten und der Eintritt des Beschwerdeführers in die Tagesklinik der
O._
in Aussicht gestellt wurde,
ist
einerseits
festzuhalten, dass das
Sozial
versi
cherungsgericht
n
ach ständiger Rechtsprechung die Gesetzmässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit des Abschlusses des Ve
rwaltungsverfahrens gegeben war (vgl. E. 1.5
)
, und andererseits darauf hinzuweisen,
dass es nie zu einem Eintritt in die
O._
kam (vgl. Protokoll S. 8 f.).
Davon abgesehen
erscheint
eine relevante Verschlechte
rung mit Blick auf die kaum zwei Monate
nach Berichtsdatum
angetretene Fernreise
nach
P._
(vgl.
Urk.
17/2) doch eher fragwürdig.
5.3
.5
Obwohl
die Ärzte die Schmerzen des Beschwerdeführers aus somatischer Sicht nicht hinreichend erklären konnten, rechtfertigt dies die Anwendung
der neuen Rechtsprechung zu den
somatoformen
Schmerzstörungen, so wie dies der Beschwerdeführer
beantragte
(vgl. Urk. 38),
noch
nicht.
Die Diagnose eines chronischen Schmerzsyndroms
durch fachfremde Fachärzte, das heisst
andere
Fachärzte
als
der Psychiatrie
(vgl. z.B. Urk. 12/65/1 und Urk. 12/73/16)
,
reicht
nicht aus.
Eine psychiatrische Symptomatik war
aber
, wie bereits erwähnt,
weder im Zeitpunkt der RAD-Untersuchung noch im Zeitpunkt der angefochte
nen Verfügung
genügend
ausgewiesen.
Hinzu kommt, dass die RAD-Ärztin
M._
anlässlich ihrer Untersuchung deutliche Inkonsistenzen ausmachte (Urk. 12/67/8), was in Übereinstimmung mit der Beobachtung der Hausärztin des Beschwerdeführers,
Dr.
med.
H._
, vom 16. Dezember 2013 steht, welche diesen ausserhalb ihrer Praxis zufällig mit einem problemlosen flüssigen Gang schnellen Schrittes gesehen habe (Urk. 12/64/12). Ferner konn
ten die vom Beschwerdeführer angegebenen Medikamente (
Naproxen
[
Vimovo
] und
Pregabalin
[
Lyrica
]) gemäss der von der RAD-Ärztin
M._
angeordne
ten Bestimmung der Serumspiegel nicht nachgewiesen werden (Urk. 12/67/8).
Dass
ihr
die Berichte der
Z._
im Zeitpunkt der Untersuchung vom 30. Dezember 2013 nicht vorgelegen haben, was der Beschwerdeführer moniert (Urk. 38 S. 3), trifft zwangsläufig zu; der Beschwerdeführer begab sich erst im März 2014 in die dortige Behandlung (vgl. Urk. 8/5 und Urk. 8/6).
Es ist somit nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdegegnerin den Sachverhalt aus psychiatrischer Sicht nicht genügend abgeklärt hätte.
Nicht ersichtlich ist sodann, inwiefern der Entscheid der AXA Winterthur (vgl. den
Einspracheent
scheid
vom 25. Oktober 2012; Urk. 12/28) ein Indiz für eine psychische Überla
gerung der somatischen Beschwerden darstellen sollte (vgl. Protokoll S. 9).
Selbstredend vermag auch das mit Nachtrag vom
8.
Juli 2015 ins Recht gewie
sene Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Aargaus vom 2
3.
September 2014 (
Urk.
19/9) dem Beweiswert des RAD-Untersuchungsberichtes
– zumindest
aus psychiatrischer Sicht -
keinerlei Abbruch zu tun. Lag doch dem Urteil ein gänzlich anders gelagerter Sachverhalt zugrunde. Insbesondere stand vorliegend anders als dort – entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers (
Urk.
18 S. 2) – (noch) keine psychiatrische Erkrankung zur Diskussion, was bereits aufgezeigt wurde.
Mangels Relevanz für den vorliegend zu beurteilenden Sachverhalt gereicht das
Urteil des Bundesgeri
chts
9C_492/2014
vom 3. Juni 2015 (
BGE 141 V 281
)
dem Beschwerdeführer im vorliegenden Beschwerdeverfahren somit nicht zum Vor
teil.
In diesem Sinne erübrigt sich auch die Einholung eines
psychiatrischen Fachgutachtens
.
5.4
In Bezug
auf die somatischen
Beschwerden
ist festzuhalten, dass die
Abklärun
gen
betreffend die
Rückenproblematik
in der
Z._
, namentlich die
periradikuläre
und
epidurale
Infiltration,
wie von
Dr.
K._
erwartet (E. 4.3) keine
neue
n
Erkenntnisse
zeitigten
.
Dr.
B._
hielt zusammenfassend fest, dass es sich bei der
lumbosakralen
Schmerzsymptomatik um ein somatisch nicht
blockierbares
Geschehen handle
(Urk. 8/6
S. 3
)
.
Die beklagten beidseitigen Kniebeschwerden hätten jedoch durch die Spinalanästhesie komplett unter
drückt werden können, womit hier der Verdacht auf ein
nozizeptives
Geschehen gegeben sei, wahrscheinlich basierend auf den bekannten
gonarthrotischen
Beschwerden (Urk. 8/6 S.
4), welche die
RAD-Ärztin
M._
bereits
in
ihre
Beurteilung einbezogen
hatte
.
Mit Bezug auf die
fraglichen
Schulter- und
Ellen
bogenbeschwerden
ist weiter festzuhalten, dass
die Exploration
durch die RAD-Ärztin
M._
ohne wesentliche
objektive
Befunde
verlief
(
Urk.
12
/67
). Damit im Einklang konnte im Rahmen
der segmentalen Untersuchung der gro
ben Kraft
-
bei eingeschränkter Beurteilbarkeit mangels Compliance
–
auch
keine Reduktion der Kraft in den Kennmuskeln der oberen beids
eitigen Extremitäten festgestellt werden
(Urk.
12
/67/8).
Abschliessend hielt
die
RAD-Ärztin
M._
,
wie bereits erwähnt
,
fest, es
seien deutliche Inkonsistenzen aufgefallen
(Urk.
12
/67/8)
.
Hinsichtlich des Vorwurfs des Beschwerdeführers, die RAD-Ärz
tin
M._
habe
der Diagnose der fortgeschrittenen Stammskelettosteoporose in ihrem Bericht nicht Rechnung getragen
(Urk. 25
S. 2
)
, ist festzuhalten,
dass ihr der Bericht von
Dr.
L._
vom 24. Dezember 2013, in welchem dieser auf eine im Jahr 2011 festge
stellte
Wirb
elsäulen-Osteoporose
hingewiesen hatte (Urk. 12/65/1)
, bekannt war.
Dass RAD-Ärztin
M._
keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit einzig unter Hinweis auf die
diagnostizierte
Osteoporose attestierte, vermag nichts an der Nachvollziehbarkeit ihrer Beurteilung
zu ändern, zumal bei der
Osteoporose
die mit ihr
im Zusammenhang
stehenden Beschwerden
zu beurteilen sind
, was offensichtlich erfolgte
.
Den
Beschwerden im Bewegungsapparat
scheint
im Rahmen
der Arbeitsfähigkeitsbeurtei
lung adä
quat Rechnung getragen worden zu sein
(vgl. das medizinisch
angepasste Belastungsprofil
in E. 5.9
)
.
5.5
Abgesehen von den Berichten der
Z._
vom 20. Mai 2014 (Urk. 8/5-6)
sind die übrigen ins Recht
gelegten Arztberichte mangels Relevanz für das vorliegende Beschwerdeverfahren unbeachtlich (vgl. E. 1.5).
5.6
Zusammen
gefasst
genügt der orthopädisch/rheumatologische Untersuchungsbe
richt der RAD-Ärztin
M._
vom
6.
Januar 2014 den an eine
beweistaugli
che
Entscheidungsgrundlage ge
richteten
Anforderungen
(E. 1.4)
, womit darauf abgestellt werden kann und - e
ntgegen der Auffassung des Beschwerdeführers
–
auch
kein zusätzlicher rheumatologischer Abklärungsbedarf
besteht
(antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom
6.
Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen).
5.
7
Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist e
in EFL-Testverfahren
nicht in jedem Fall durchzuführen, sondern allenfalls in Betracht zu ziehen, wenn sich die beteiligten Fachärzte ausser Stande sehen, eine zuverlässige Einschätzung des leistungsmässig Machbaren vorzunehmen, und deshalb eine konkrete leis
tungsorientierte berufliche Abklärung als zweckmässigste Ma
ssnahme aus
drücklich empfehlen.
Die EFL besteht u.a. aus einem ergonomischen
Assesse
ment
, in dessen Rahmen durch Arbeitssimulationstests (wie Heben und Tragen, Arbeit über Kopfhöhe oder Leitersteigen) das arbeitsbezogene Leistungsvermö
gen generell und mit Blick auf die angestammte berufliche Tätigkeit konkret beurteilt wird. Die EFL misst somit die Fähigkeit, manuelle Tätigkeiten zu ver
richten, und schätzt den Zeitraum, während dessen die Probanden diese im Verlaufe eines ganzen
Tages auszuüben im Stande sind
(Urteil des B
undesge
richts 9
C
_512/2009 vom 2
5.
November 2009
E. 5.1
mit weiteren Hinweisen
).
5.
8
Vorliegend hatten
nicht
mehrere involvierte Ärzte
ausdrücklich
eine EFL befür
wortet
, sondern
hat lediglich
Dr.
B._
im Rechtsmittelverfahren
eine solche angeregt
. I
n Würdigung
der
umfangreichen medizinischen
Abklärungen
aus
diversen
somatischen Fachrichtungen
,
des
überzeugenden
medizinisch
ange
passten
Belastungsprofils
der
RAD
-Ärztin
M._
sowie mit
Blick auf die zweifelhafte Compliance des Beschwerdeführers
ist
nicht davon auszugehen, dass eine EFL neue Erkenntnisse bringen würde.
Sind doch
di
e Testergebnisse
bezüglich zumutbarer Belastbarkeit nur bei guter Leistungsbereitschaft zuver
lässig. Wo eine solche fehlt, kann die Zumutbarkeit einer Arbeitsleistung nicht anders beurteilt werden als ausgehend vom medizinisch-theoretischen Zustand, welcher "bei normaler Leistungsbereitschaft und mittels der bisherigen zumut
baren Behandlungen mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens erreichbar gewesen wäre" (
Oliveri
/Kopp/ Stutz/
Klipstein
/
Zollikofer
, Grundsätze der ärztli
chen Beurteilung der Zumutbarkeit und Arbeitsfähigkeit, Teil 2, in
: Schweiz. Med. Forum 6/2006 S.
450).
Schliesslich wäre
eine EFL
naturgemäss
auch
nicht zielführend, s
oweit der Beschwerdeführer
aktuell eine
d
epressive
Symptomatik
sowie eine weitere Verschlechterung seines somatischen Gesundheitszustandes
geltend macht
.
Dasselbe gilt auch in Bezug auf die beantragten beruflichen Ein
gliederungsmassnahmen (Urk. 38 S. 4).
5.
9
Zusammenfassend steht mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit
fest,
dass de
m Beschwerde
führer
jedenfalls im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung
bei Aufbietung allen guten Willens (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen) und in Nachachtung des im Sozialversicherungsrecht allgemein geltenden Grundsatzes der
Scha
denminderungspflicht
eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer überwiegend sit
zend ausgeübten Tätigkeit mit leichter Wechselbelastung, teils sitzend, teils ebenerdig gehend, mit gelegentlichem
körpernahen
Heben und Tragen von Lasten bis 15 kg, zuzumuten ist.
Soweit der Beschwerdeführer seit Erlass der angefochtenen Verfügung eine Verschlechterung seines psychischen und physischen Zustandes geltend machen will, ist er folglich auf eine Neuanmeldung zu verweisen.
6.
6.1
Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des
Einkommens
vergleichs
gemäss
Art.
28a
Abs.
1 IVG in Verbindung mit
Art.
16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Mass
gabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorge
nommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypotheti
sche Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das
Inva
lideneinkommen
auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog.
Pro
zentvergleich
; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011
E.
10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a).
Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem
Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Mass
gabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die kon
kreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und
Invali
deneinkommen
die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (
Art.
28
Abs.
2 IVG) eindeutig über- oder unterscheitet (Urteil des Bundesgerichts 8C_333/2013 vom 1
1.
Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen).
6
.
2
Vor Eintritt
der gesundheitlichen Beeinträchtigung
war
de
r Beschwerdeführer
in einem befristeten Anstellungsverhältnis
bei der
Y._
AG
als Chauf
feur/Gärtner/Hauswart
tätig.
Diese
Anstellung endigte
aus invaliditäts
fremden Gründen
, weshalb ohne
Weiteres
angenommen werden kann, dass
d
er
Beschwerdeführer
auch
im Gesundheitsfall eine neue Stelle hätte suchen müssen und nicht mehr bei der
Y._
AG
angestellt wäre.
Sein
hypotheti
sches
Valideneinkommen
kann bei dieser Sachlag
e nicht
gestützt auf vergan
gene Erwerbsverhältnisse
ermittelt werden. Hinsichtlich des
Invalideneinkom
mens
ist – wie
schon erwogen
(E. 5.
9
) – davon auszugehen, dass der Be
schwer
deführer in einer seinen
Leiden angepassten Tätigkeit zu 100
% arbeitsfähig ist.
Da
er
über keine
in der Schweiz anerkannte
Ausbildung verfügt, kann zur Bestimmung des Invaliden- und des
Valideneinkommens
auf den Tabellenlohn für einfache und repetitive Hilfsarbeiten gemäss der vom Bundesamt für Statis
tik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) abgestellt werden. Damit erübrigt sich ein ziffernmässiger Einkommensvergleich und es kann mit Verweis auf das unter
E.
6.1 Gesagte eine Gegenüberstellung blosser Pr
ozentzahlen vorgenommen werden
, woraus
ein rentenausschliessender
Invali
ditätsgrad
von 0
%
resultiert.
Selbst
unter
Berücksichtigung
eines
praxisgemäss bis maximal 25
%
zulässigen leidensbedingten Abzugs
vom Tabellenlohn
liesse sich kein rentenbegründender Invaliditätsgrad ermitteln (vgl.
BGE 135 V 297
E.
5.2 S. 301 mit Hinweisen)
.
6.3
Der angefochtene Entscheid erweist sich
damit
als rechtens, womit die Beschwerde abzuweisen ist.
7.
Die Kosten des Verfahrens sind auf
Fr.
1‘000
.-- festzulegen und
ausgangsge
mäss
vom Beschwerdeführer zu tragen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG).