Decision ID: fdec0e58-28c3-5590-adcb-e706ac5f656c
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Eigenen Angaben zufolge verliessen die Beschwerdeführenden ihren Heimatort C._ am 23. Juli 2002 und passierten ungefähr eine Woche später die türkische Grenze. Nach einem Aufenthalt von 22 oder 23 Tagen in Istanbul reisten sie am 21. August 2002 über den Flughafen Genf illegal in die Schweiz ein, bevor sie am 22. August 2002 in der ehemaligen Empfangsstelle D._ um Asyl nachsuchten. Am 2. September 2002 fand in der Empfangsstelle E._ die Kurzbefragung statt, am 20. März 2003 erfolgte die Anhörung durch den Migrationsdienst des Kantons F._ und am 2. Februar 2004 führte das BFF eine ergänzende Anhörung durch. Dabei brachte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen vor, sie sei iranische Staatsbürgerin mit letztem Wohnsitz in C._. Ihr Vater habe – gegen den Willen ihrer Mutter – die Hochzeit mit G._ arrangiert. In den ersten zwei Ehejahren habe sie bemerkt, dass ihr Ehemann wenig sprach und viel Zeitung las. Bald schon sei es zu ersten Streitigkeiten gekommen. Er habe sie ständig kritisiert und sie hätten sich oft gestritten. Nach zwei Jahren sei ihr gemeinsamer Sohn, B._, zur Welt gekommen. Der letzte gewalttätige Streit liege rund eineinhalb Jahre zurück. Damals habe er einen alten Teller ihrer Mutter zerschlagen, worauf sie sich aus Protest die Venen aufgeschnitten habe. Er habe immer einen Vorwand gesucht, um zu streiten. Sie habe zudem ein Foto einer anderen Frau in seiner Brieftasche gefunden. Da sei ihr klar geworden, dass ihr Ehegatte eine Geliebte habe. Ihre Mutter habe ihr in der Folge geraten, sich scheiden zu lassen, doch habe sie das abgelehnt, weil sie dadurch das Sorgerecht für ihren Sohn verloren hätte. Sie sei eine intime Beziehung mit einem langjährigen Freund ihres Mannes eingegangen. Dieser habe ihre Situation gekannt und habe sie sogar heiraten wollen. Sie habe dies jedoch abgelehnt, um ihren Sohn nicht zu verlieren. Mit der Einreichung der Scheidung habe sie zuwarten wollen, bis ihr Sohn erwachsen gewesen wäre. Schliesslich hätten ihr Ehegatte und ihre Verwandtschaft von ihrer Beziehung erfahren. Diese hätten sie unter Kontrolle gehabt und am 19. Mai 2002 sei sie wegen ihrer ausserehelichen Beziehung vom Emdad-Komitee zu Hause  mit ihrem Liebhaber verhaftet und abgeführt worden. Sie sei zunächst zur Bezirkspolizei gebracht worden, wo man ihre Personalien aufgenommen habe, bevor sie am folgenden Tag auf das  H._ gebracht worden sei. Danach sei sie während fünf
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Tagen auf dem Polizeipräsidium festgehalten und mehrfach  worden. Wegen starker Blutungen sei sie am am fünften Tag ins Spital des (...)-Gefängnisses gebracht worden, wo sie sechs Tage zugebracht habe. Danach sei sie in eine Gemeinschaftszelle für Frauen im selben Gefängnis verlegt worden, und sei dort bis zum 23. Juli 2002 inhaftiert gewesen. Ein Gerichtstermin sei für den 15. September 2002 angesetzt worden. In der Nacht auf den 23. Juli 2002 sei ihre Mutter verstorben und am gleichen Tag sei ihr Onkel  mit einer Bestätigung der Gerichtsmedizin und dem  ihrer Mutter ins Gefängnis gekommen. Sie habe in der Folge 48 Stunden Hafturlaub erhalten, um an der Beerdigung ihrer Mutter  zu können. Ihr Onkel habe sodann die Besitzesurkunde  Hauses als Kaution hinterlegt. Zusammen mit ihrem Onkel und  Sohn sei sie noch am gleichen Tag mit dem Auto nach Teheran gereist. Dort habe sie im Schutze der Dunkelheit am Zoll I._ zusammen mit ihrem Sohn den Frachtcontainer eines Lastwagens . Vier oder fünf Tage später seien sie in Istanbul eingetroffen, wo sie bis zu ihrer Ausreise beim Schlepper J._, einem engen Freund ihres Onkels, gewohnt hätten. Dieser habe sie schliesslich mit einem Familienpass durch die Passkontrolle geschleust und gemeinsam seien sie am 21. August 2002 über den Flughafen von Istanbul nach Genf ausgereist. Sie befürchte, im Falle einer Rückkehr in den Heimatstaat von den iranischen Behörden zum Tode verurteilt zu werden.
Für die weiteren Aussagen wird auf die Akten verwiesen.
Trotz wiederholter Aufforderung hat die Beschwerdeführerin bis heute weder Identitätspapiere abgegeben, noch erkennbare Anstrengungen zu deren Beschaffung unternommen.
B. Mit Verfügung vom 27. September 2004 lehnte das BFF die  der Beschwerdeführenden ab und verfügte die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug. Zur Begründung wurde ausgeführt, die Vorbringen der Beschwerdeführerin genügten den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit nicht, weshalb es sich erübrige, diese auf ihre  hin zu überprüfen.
C. Gegen diesen Entscheid erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe
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vom 28. Oktober 2004 – Datum Poststempel – Beschwerde bei der vormals zuständigen Schweizerischen Asylrekurskommission (ARK) und beantragte, es sei ihr in der Schweiz Asyl zu gewähren. In  Hinsicht beantragte sie die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Zur Untermauerung ihrer Vorbringen reichte sie einen ärztlichen Bericht von Dr. K._ vom 27. Oktober 2004 sowie eine Fürsorgebestätigung zu den Akten. Gleichzeitig stellte sie weitere Beweismittel, insbesondere bezüglich des Gefängnisaufenthalts und des Gerichtstermins, in Aussicht.
D. Mit Eingabe vom 2. November 2004 reichte die Beschwerdeführerin ein Rezept für Stilnox von Dr. L._ vom 1. November 2004 zu den Akten.
E. Mit Zwischenverfügung vom 18. November 2004 verzichtete die  zuständige Instruktionsrichterin der ARK auf die Erhebung eines Kostenvorschusses, verlegte den Entscheid über das Gesuch um  der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das  (VwVG, SR 172.021) auf einen späteren Zeitpunkt und forderte die Beschwerdeführerin auf, innert Frist einen aktuellen Arztbericht  einer Erklärung über die Entbindung von der ärztlichen  sowie die in Aussicht gestellten Beweismittel betreffend den geltend gemachten Gefängnisaufenthalt und den angesetzten  einzureichen.
F. In einer Eingabe vom 17. Januar 2005 – Datum Poststempel – reichte die Beschwerdeführerin ein Schreiben von Dr. L._, Arzt an der Frauenklinik des Spitalzentrums M._, vom 14. Januar 2005 zu den Akten. Darin bestätigt diese, dass die Beschwerdeführerin wegen Schlafstörungen bei ihr in Behandlung sei und regelmässig Schlafmittel einnehme.
G. Am 24. Januar 2005 reichte die Beschwerdeführerin ein angebliches Hochzeitsfoto zu den Akten und stellte ein aktuelles Arztzeugnis in Aussicht, das in der Folge aber nicht eingereicht wurde.
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H. In seiner Vernehmlassung vom 31. Januar 2005, welche der  am 2. Februar 2009 zur Kenntnis gebracht wurde, beantragte das Bundesamt die Abweisung der Beschwerde.
I. Im November 2006 orientierte die ARK die Beschwerdeführenden, dass ihr Verfahren nach dem 31. Dezember 2006 vom  weitergeführt werde und dass die Verfahrensakten an  übergeben würden.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine  des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das  ist daher zuständig für die Beurteilung der  Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat am 1. Januar 2007 die  der bei der ARK hängigen Rechtsmittel übernommen und wendet dabei das neue Verfahrensrecht an (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Die  sind durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und haben ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Sie sind daher zur Einreichung der  legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und 50 und 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige
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oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3.
3.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 AsylG).
3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
4.
4.1 Zur Begründung seines ablehnenden Entscheids führte das BFF im Wesentlichen aus, die Beschwerdeführerin habe – obschon sie sich angeblich mit dem Gedanken einer Scheidung auseinandergesetzt habe – keine hinreichend detaillierten Kenntnisse der im iranischen Recht mit einer Scheidung verbundenen Rechtsfolgen betreffend das Sorgerecht gemeinsamer Kinder. Die Beschwerdeführerin habe es  unterlassen, den Asylbehörden eine Kopie ihres Ehevertrages einzureichen, weshalb eine Überprüfung nicht möglich sei, ob es ihr aus den vorgebrachten Gründen nicht möglich gewesen sei, eine Scheidung zu beantragen, obschon ihr aufgrund des geschilderten Verhaltens ihres Ehegatten ein Rechtsanspruch auf Scheidung  hätte. Zudem erlaube es das Nichteinreichen von gültigen Identitätspapieren, insbesondere der Geburtsurkunde der , dem BFF nicht, sich mit Sicherheit zu ihrem Zivilstand zu
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äussern und die Situation unter diesem Blickwinkel vollumfänglich zu würdigen.
Bezüglich des zentralen Elements ihrer Vorbringen, der  zum besten Freund ihres Ehegatten, sei festzustellen, dass diese Schilderungen im Widerspruch zu den Ausführungen zu ihrem  seit dem Jahre 1989 stehen würden. In diesem Zusammenhang sei hervorzuheben, dass die Beschwerdeführerin wiederholt vorgebracht habe, wie besitzergreifend, eifersüchtig, misstrauisch und intolerant ihr Ehegatte gewesen sei und er sie in seiner Abwesenheit sogar durch seine Brüder habe überwachen lassen. Seit Beginn ihres ehelichen Zusammenlebens sei es ihr nicht möglich gewesen, sich mit Freunden zu treffen, ohne beaufsichtigt zu werden, das Haus zu verlassen oder irgendwelche Freiheiten im Umgang mit ihrer Mutter zu geniessen. Demgegenüber versuche die Beschwerdeführerin glaubhaft zu machen, dass ihr Ehegatte sie mit einem Freund in einem Raum alleine gelassen habe und es diesem in Abwesenheit ihres Ehegatten sogar gelungen sei, sie über ein Jahr lang wöchentlich zu Hause zu besuchen und dort eine sexuelle Beziehung zu unterhalten, ohne dadurch den Verdacht ihres Ehegatten zu erwecken. Zum Verhältnis zwischen ihrem Ehegatten und ihrem Liebhaber habe die Beschwerdeführerin ausgeführt, diese würden beide bei der N._ arbeiten. Bezüglich der Natur der Arbeit ihres Ehegatten und ihres Liebhabers oder betreffend die genannte Behörde habe die Beschwerdeführerin sodann nur konfuse Angaben zu machen vermocht, weshalb ausgeschlossen werden könne, sie habe während mehr als zehn Jahren mit einem Agenten dieses Organs zusammengelebt. Im Übrigen sei es angesichts der geschilderten ehelichen Situation der Beschwerdeführerin und der im Iran mit Ehebruch verbundenen Risiken unwahrscheinlich, dass die Beschwerdeführerin keine Vorsichtsmassnahmen getroffen habe, wenn sie mit ihrem Liebhaber eine sexuelle Beziehung unterhalten und diesen mehrmals in ihrer eigenen Wohnung empfangen habe.
4.2 Aufgrund dieser Ausführungen geht das BFF davon aus, dass die Vorbringen der Beschwerdeführerin betreffend die Umstände, unter welchen sie eine intime Beziehung mit dem besten Freund ihres  geknüpft und der Art und Weise, wie sie diese gelebt habe, zu viele Unglaubhaftigkeitselemente enthalte. In der Folge könnten auch die von ihr geltend gemachten Verfolgungsmassnahmen nicht als glaubhaft qualifiziert werden. Diese Einschätzung werde sodann durch
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das Fehlen jeglicher Beweise bezüglich der angeblich von den  gegen die Beschwerdeführerin eingeleiteten rechtlichen , sowie der Weigerung derselben, irgendwelche Anstrengungen zur Beschaffung entsprechender Beweismittel zu unternehmen –  dies vernünftigerweise von ihr habe verlangt werden können – bestärkt. Die Vorbringen zur unerwarteten Ausreise ihres Onkels nach Kanada und der damit verbundenen Unmöglichkeit der Beschaffung von Dokumenten aus dem Heimatstaat, könnten angesichts ihres konfusen Charakters nicht geglaubt werden.
Nach Abwägung sämtlicher Argumente gelangte das BFF zum Schluss, dass die Unglaubhaftigkeitselemente in den Vorbringen der Beschwerdeführerin überwiegen würden und diese ihren Heimatstaat aus anderen als den von ihr angegebenen Motiven verlassen habe.
4.3 Angesichts der Unglaubhaftigkeit der Vorbringen der  verzichtete das BFF auf eine Prüfung hinsichtlich deren . Bezüglich des Gesuchs des Beschwerdeführers hielt das BFF fest, dass es der Beschwerdeführerin und Mutter des  die Flüchtlingseigenschaft nicht zuerkannt habe, weshalb die Voraussetzungen gemäss Art. 51 Abs. 1 AsylG nicht erfüllt seien. Somit würden beide Beschwerdeführenden die Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllen und die Asylgesuche seien abzulehnen. Sodann würden weder die politische Situation im Heimatstaat noch andere Gründe  einen Wegweisungsvollzug sprechen und dieser sei technisch möglich und praktisch durchführbar.
5. In ihrer Beschwerde vom 27. Oktober 2004 machte die  geltend, das BFF habe in seinem Argumentarium im  Entscheid kein wirklich stichhaltiges Argument gegen ihre Asylvorbringen genannt. Bezüglich der Frage der Scheidung und der Zuteilung der Kinder führte sie aus, dass Knaben ab sieben Jahren in der Regel dem Vater zugesprochen und Frauen nur in Ausnahmefällen das Sorgerecht erhalten würden. Ihr Sohn sei zwölf Jahre alt und wäre somit seinem Vater zugesprochen worden, da sie sich in der  Position befunden habe und keine speziellen Gründe hätte  machen können, damit das Kind in ihrer Obhut geblieben wäre. Bezüglich ihrer ausserehelichen Liebesbeziehung legte sie dar, nicht rational gehandelt zu haben, sie habe sich nach jemandem gesehnt, der sie geliebt und respektiert habe, weshalb sie eine Beziehung mit
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dem besten Freund ihres Ehegatten eingegangen sei. Sie habe sich erhofft, dass ihr Mann sich von ihr scheiden lassen würde, da dieser die Absicht geäussert habe, sich eine zweite Frau zu nehmen, sie  damit nicht einverstanden gewesen sei. Ihr Liebhaber sei ein  Freund der Familie gewesen, weshalb ihr Mann lange nicht an eine Beziehung gedacht habe. Erst, als sie nicht mehr so depressiv gewirkt habe, müsse ihr Mann wohl Verdacht geschöpft und sie genauer  haben. Über die N._ wisse sie nur wenig, da sie weder mit ihrem Mann noch mit ihrem Liebhaber darüber gesprochen habe. Zudem machte sie geltend, es sei sehr schwierig, sich Dokumente aus dem Iran zu beschaffen. Sie habe keinerlei Dokumente mitnehmen können und habe diese im Haus ihres Mannes zurückgelassen. Auch sei es ihrer Familie nicht möglich, diese Papiere zu beschaffen. Schliesslich würden andere Indizien für die Glaubhaftigkeit ihrer  sprechen. Sie verweise diesbezüglich auf ihre Narben an den Pulsadern, welche auf ihre Selbstmordversuche hindeuten würden. Ein Arzt könne sodann feststellen, dass ihr (von ihrem Mann) zwei Rippen gebrochen worden seien. Sie werde auch Kontakt zu ihrer Familie , um sich weitere Dokumente - insbesondere bezüglich des Gefängnisaufenthalts und des Gerichtstermins - zukommen zu lassen. Das BFF habe schliesslich keine sorgfältige Prüfung ihrer  vorgenommen. Aus dem Protokoll der kantonalen Befragung  ersichtlich, dass ihre Vorbringen voller Details, Querverweisen und Überlegungen seien, welche sich in einer erfundenen Geschichte nicht finden liessen. Die Beschwerdeinstanz wurde deshalb ersucht, die Protokolle auf Realkriterien hin zu prüfen. Sie befinde sich ausserdem in einem schlechten physischen und psychischen Zustand ( Probleme und Schafprobleme). Zur Untermauerung ihrer  Situation reichte sie Unterlagen der Frauenklinik des Spitalzentrums M._ zu den Akten. Zudem stellt sie ein Arztzeugnis in Aussicht, welches Auskunft gebe über ihren Zustand.
6. In seiner Vernehmlassung vom 31. Januar 2005 führte das Bundesamt aus, die Beschwerde enthalte keine erheblichen neuen Tatsachen oder Beweismittel, welche eine Änderung seines Standpunktes  könnten. Es halte deshalb vollumfänglich an seinen Erwägungen im angefochtenen Entscheid fest und beantrage die Abweisung der Beschwerde.
7.
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7.1.1 In Übereinstimmung mit der Vorinstanz stellt das  zunächst fest, dass die Beschwerdeführerin den  Asylbehörden trotz wiederholter Aufforderung bis heute  Reise- oder Identitätspapiere abgegeben und auch keine  Anstrengungen zu deren Beschaffung unternommen hat, obschon es ihr zumutbar gewesen wäre, sich über ihren Onkel entsprechende Papiere – zum Beispiel das Familienbüchlein ihrer Eltern oder ihre  – aus dem Heimatstaat zu besorgen. Mangels  der Beschwerdeführerin steht weder deren Identität noch  ihres Sohnes zweifelsfrei fest.
7.1.2 Wie die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zudem  festgestellt hat und nachfolgend aufgezeigt wird, enthalten die Vorbringen der Beschwerdeführerin in zentralen Punkten verschiedene Ungereimtheiten und Widersprüche: Beispielsweise war die  anlässlich der kantonalen Anhörung vom 20. März 2003  in der Lage widerspruchsfrei anzugeben, wann genau die  erfolgt, noch wann ihr einziger Sohn geboren worden sei. So gab sie beim Kanton zunächst an, sie habe mit fünfundzwanzig (Jahren) geheiratet und mit siebenundzwanzig (Jahren) sei sie Mutter geworden (vgl. Protokoll der kantonalen Anhörung S. 4). Ausgehend vom angegebenen Geburtsdatum (...) erfolgte die Eheschliessung somit im Jahre 1990 und die Geburt ihres Sohnes im Jahre 1992. Als konkretes Datum der Eheschliessung nannte sie sodann den (...) Juli 1994 (vgl. a.a.O. S. 4). Kurz darauf korrigierte sie ihre Aussage und gab als Hochzeitsdatum den (...) Juli 1979 an (vgl. a.a.O. S. 4). Im Verlaufe der Anhörung änderte sie das Datum erneut und bezeichnete 1989 als Jahr ihrer Hochzeit (vgl. a.a.O. S. 8). Als Geburtsdatum ihres Sohnes gab sie zuerst (...) 1992 an (vgl. a.a.O. S. 4), bevor sie wenig später von 1994 sprach (vgl. a.a.O. S. 4). Auf die Frage, in welchem Jahr sie zwanzig Jahre alt geworden sei, gab die Beschwerdeführerin – nach schriftlicher Berechnung − das Jahr 1984 zu Protokoll, nachdem sie zuvor (...) 1965 als Geburtsdatum bezeichnet hatte (vgl. a.a.O. S. 6, Protokoll der Kurzbefragung S. 1). Ähnlich widersprüchlich äusserte sie sich hinsichtlich der Adresse ihrer Eltern im Iran. Während der kantonalen Anhörung bezeichnete sie diese mit O._ (vgl. Protokoll der kantonalen Anhörung S. 5) und bei der ergänzenden Anhörung durch die Vorinstanz vom 2. Februar 2004 mit P._ (vgl. Protokoll der direkten Anhörung S. 19). Bezüglich ihres Onkels sagte sie aus, dieser wohne an der Q._ (vgl. Protokoll der kantonalen Anhörung S. 3) und bei der ergänzenden Anhörung
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gab sie an, dieser wohne an der gleichen Strasse wie ihre Eltern, im Haus Nr. 12 (vgl. Protokoll der direkten Anhörung S. 19). Bezüglich allfälliger Kontakte mit Angehörigen im Heimatstaat machte sie , sie habe Angst und möchte nicht, dass ihre Familienangehörigen erfahren würden, dass sie sich in der Schweiz aufhalte (vgl. Protokoll der kantonalen Anhörung S. 5). Zum Vater könne sie keinen Kontakt aufnehmen, da dieser sonst die Familie ihres Ehemannes  würde und dessen Brüder sie möglicherweise in der Schweiz aufsuchen würden (vgl. Protokoll der direkten Anhörung S. 2). Beim Kanton machte sie diesbezüglich geltend, ihre Familie zu , sobald sie in der Schweiz einen B-Ausweis erhalten habe (vgl. Protokoll der kantonalen Anhörung S. 5). Zu ihrer Flucht aus dem  brachte die Beschwerdeführerin vor, ihr Onkel habe für sie eine Bürgschaft geleistet und die Besitzesurkunde seines Hauses als Kaution hinterlegt, damit sie Hafturlaub erhalten habe (vgl. a.a.O., S. 8). Wegen ihrer Flucht werde der Staat das Haus nun gestützt auf die Kaution in Besitz nehmen (vgl. a.a.O., S. 13). Unter diesen Umständen ist für das Bundesverwaltungsgericht nicht nachvollziehbar, weshalb die Beschwerdeführerin ihrem Onkel nach ihrer Ankunft in der Schweiz eine Ankunftsbestätigung an dessen Adresse geschickt haben will (vgl. a.a.O., S. 9), zumal sich das Haus - unter der Voraussetzung dass die Vorbringen der Beschwerdeführerin zutreffen würden - Wochen nach ihrer Flucht wahrscheinlich bereits in Staatsbesitz befunden, ihr Onkel den Brief folglich nicht erhalten und dem Schlepper den noch  Betrag nicht überwiesen hätte. Angesichts der der  drohenden Sanktion für die begangenen Vergehen und der damit verbundenen Fluchtgefahr kann schliesslich nicht geglaubt , dass die iranischen Behörden der Beschwerdeführerin  Hafturlaub gewährt hätten.
Aufgrund dieser diversen Widersprüche kann im Weiteren zur  von Wiederholungen auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden. Es  sich zudem, auf die weiteren Vorbringen auf Beschwerdeebene oder die eingereichten Beweismittel (Hochzeitsfoto, Bestätigungen von Ärzten) einzugehen, da diese am Ergebnis nichts ändern können.
7.2 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorbringen der  den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG nicht standhalten, weshalb das Bundesamt die  zu Recht abgelehnt hat (Art. 3 und 7 i.V.m. Art. 51 AsylG).
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8.
8.1 Lehnt das Bundesamt ein Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
8.2 Die Beschwerdeführenden verfügen weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf  einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht  (Art. 44 Abs. 1 AsylG; Entscheide und Mitteilungen der ARK [EMARK] 2001 Nr. 21).
9.
9.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
9.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie  läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK darf niemand der  oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
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9.3 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen. Da es den  nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche  nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr der Beschwerdeführenden in den Heimatstaat ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen der  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass sie für den Fall einer Ausschaffung in den Heimatstaat dort mit beachtlicher  einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wären. Gemäss Praxis des  Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Folterausschusses müssten die Beschwerdeführenden eine konkrete Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihnen im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche  drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren ; EGMR, Bensaid gegen Grossbritannien, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Auch die  Menschenrechtssituation im Heimatstaat lässt den  zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen. Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
9.4 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung im Sinne von Art. 3 EMRK festgestellt, ist - unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG - die vorläufige Aufnahme zu  (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
9.5 Die Beschwerdeführenden leben seit August 2002 in der Schweiz. Die bald (...) Jahre alte Beschwerdeführerin ist alleinerziehend, verfügt – gemäss eigenen Angaben – über eine 12-jährige Schulbildung und Ausbildung als Coiffeuse. Nach dem Eheschluss habe ihr Ehemann ihr untersagt, berufstätig zu sein. In der Schweiz ist es ihr nicht gelungen,
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eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen, welche es ihr ermöglichen würde, den Lebensunterhalt für sich und ihren minderjährigen Sohn zu . In ihrer Rechtsmitteleingabe hat die Beschwerdeführerin  gemacht und belegt, unter gesundheitlichen Problemen ( und Schlafprobleme) zu leiden. Für den Fall einer Rückkehr in den Heimatstaat verfügt sie dort – gemäss Aktenlage – über kein  und -williges soziales Beziehungsnetz. Als  Mutter und alleinstehende Frau würde sie bei einer  in den Heimatstaat sodann einer enormen sozialen  ausgesetzt. Für alleinstehende Frauen ist es im Iran auch bei  Ausbildung äusserst schwer, ihren eigenen Lebensunterhalt zu . Selbst Frauen, die von ihrer Familie in ausreichendem Masse unterstützt werden, haben wegen moralischer Bedenken der  kaum eine Chance, eine Wohnung zu finden (vgl. SFH Update Iran vom 2. August 2006 S. 7).
Sind – wie vorliegend – von einem allfälligen Wegweisungsvollzug  betroffen, so bildet im Rahmen der Zumutbarkeitsprüfung das  einen Gesichtspunkt von gewichtiger Bedeutung. Dies ergibt sich nicht zuletzt aus einer völkerrechtskonformen Auslegung des Art. 83 AuG im Licht von Art. 3 Abs. 1 des Übereinkommens vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes (KRK, SR 0.107). Unter dem Aspekt des Kindeswohls sind demnach sämtliche Umstände  und zu würdigen, die im Hinblick auf eine Wegweisung  erscheinen (vgl. EMARK 1998 Nr. 13 E. 5e.aa S. 98 f.), : Alter, Reife, Abhängigkeiten, Art (Nähe, Intensität, ) seiner Beziehungen, Eigenschaften seiner Bezugspersonen ( Unterstützungsbereitschaft und -fähigkeit), Stand und  bezüglich Entwicklung/Ausbildung, Grad der erfolgten Integration bei einem längeren Aufenthalt in der Schweiz usw. Der bald (...)- jährige Beschwerdeführer hält sich seit seinem (...) Lebensjahr in der Schweiz auf und hat einen wesentlichen Teil seiner Jugend und  hier verbracht und während mehreren Jahren die Schule . Ein Wegweisungsvollzug in den Heimatstaat würde für ihn eine Rückkehr in einen nach sieben Jahren Abwesenheit relativ fremd  Kulturkreis beziehungsweise in ein ihm fremdes soziales Umfeld und in diesem Sinne eine erneute Entwurzelung bedeuten.  Mutter, gemäss Akten offenbar einzige Bezugsperson, ist - wie  erwähnt - weder in der Schweiz noch im Iran in der Lage, für sich und ihren Sohn finanziell zu sorgen.
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Unter Würdigung der gesamten Umstände ist ein Wegweisungsvollzug in den Iran als nicht zumutbar zu bezeichnen. Es erübrigt sich sodann, auf allfällige medizinische Probleme der Beschwerdeführenden näher einzugehen beziehungsweise diese abzuklären.
9.6 Zusammenfassend ist der Vollzug der Wegweisung der  im gegenwärtigen Zeitpunkt und entgegen der von der Vorinstanz vertretenen Meinung als unzumutbar zu erachten. Aus den Akten gehen keine Hinweise hervor, dass ein Ausschlussgrund  Art. 83 Abs. 7 AuG erfüllt wäre.
10. Demzufolge ist die Beschwerde hinsichtlich des Vollzugs der  gutzuheissen; im Übrigen ist sie abzuweisen. Die Ziffern 4 und 5 des Dispositivs der vorinstanzlichen Verfügung 27. September 2004 sind aufzuheben und das Bundesamt ist anzuweisen, die  in der Schweiz vorläufig aufzunehmen (vgl. Art. 44 Abs. 2 AsylG und Art. 83 Abs. 4 AuG).
11. Da die Beschwerdeführenden mit ihren Begehren nur teilweise  sind, wären ihnen praxisgemäss die um die Hälfte  Verfahrenskosten von Fr. 300.-- aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG). Das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG ist  gutzuheissen, da die Begehren nicht als von vornherein  erschienen und aufgrund der Akten von der Bedürftigkeit der Beschwerdeführenden auszugehen ist. Es sind den  daher keine Verfahrenskosten aufzuerlegen.
12. Gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG kann die Beschwerdeinstanz der  obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine  für die ihr erwachsenen notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten zusprechen. Den nicht rechtsvertretenen  sind gemäss Aktenlage keine notwendigen und  hohen Kosten erwachsen, weshalb vorliegend auf die  einer Parteientschädigung zu verzichten ist.
(Dispositiv nächste Seite)
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