Decision ID: c7fed2ac-d427-5a73-a843-92daceae7a91
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der Beschwerdeführer ist afghanischer Staatsbürger schiitischer  aus der Ethnie der Hazara und stammt aus dem Dorf A._ bei C._ (Bezirk D._, Provinz Ghazni). Gemäss eigenen Angaben verliess er Afghanistan im Jahr 2001 in Richtung Iran, wo er während rund vier Jahren lebte. Im Juni 2005 reiste er aus dem Iran weiter in die Türkei. Am 16. Juli 2005 reiste er  in die Schweiz ein und stellte gleichentags bei der  Vallorbe ein Asylgesuch. Am 11. August 2005 wurde er in der  Chiasso summarisch zu seinen Asylgründen befragt und anschliessend dem Kanton Zürich zugewiesen. Die zuständige  Behörde hörte den Beschwerdeführer am 10. Oktober 2005 zu den Asylgründen an.
B. Im Rahmen der durchgeführten Anhörungen machte der  im Wesentlichen geltend, sein Vater sei mit Bewohnern seines Heimatdorfs wegen eines Stücks Land in Streit gelegen. Aus diesem Grund habe sich sein Vater zunächst der Partei von Gulbuddin  und später – nach deren Machtübernahme – den Taliban . Sein Vater habe den Taliban dabei geholfen, in seiner  die Macht zu festigen, indem er sie über den Waffenbesitz der Einwohner und entsprechende Verstecke informiert habe. Er, der Beschwerdeführer – der damals im Alter von elf bis vierzehn Jahren war –, habe seinem Vater dabei geholfen. Die Taliban hätten seinem Vater als Gegenleistung jenes Stück Land gerichtlich zugesprochen. Aufgrund des Landkonflikts und der Zusammenarbeit mit den Taliban hätten sein Vater wie auch er selbst in ihrem Dorf viele Feinde gehabt. Nach dem Sturz der Taliban im Jahr 2001 seien sie deshalb an Leib und Leben bedroht gewesen und hätten fliehen müssen. Er sei mit seinem Vater zunächst in die Stadt E._ gereist, von wo aus er in Begleitung eines Schleppers alleine in den Iran geschickt worden sei. Aus dem Iran sei er im Juni 2005 schliesslich weitergereist, weil die iranischen Behörden damit begonnen hätten, afghanische Flüchtlinge nach Afghanistan zurückzuschicken.
C. Mit Verfügung vom 21. März 2007 lehnte das BFM das Asylgesuch des Beschwerdeführers ab. Zur Begründung führte das Bundesamt im We-
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sentlichen aus, die Vorbringen des Beschwerdeführers hielten den  an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht stand. Des Weiteren  das BFM die Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz an und erachtete den Vollzug als zulässig, zumutbar und möglich.
D. Mit Eingabe vom 4. April 2007 ersuchte der Beschwerdeführer das BFM durch seinen Rechtsvertreter um Einsicht in die Verfahrensakten. Das Bundesamt kam diesem Begehren mit Schreiben vom 10. April 2007 nach.
E. Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 19. April 2007 beantragte der Beschwerdeführer beim Bundesverwaltungsgericht die Aufhebung der Verfügung des BFM vom 21. März 2007, die Feststellung seiner Flüchtlingseigenschaft sowie die Gewährung des Asyls, eventualiter die Feststellung der Unzulässigkeit beziehungsweise der  des Wegweisungsvollzugs mit der Folge der vorläufigen Aufnahme in der Schweiz. Als Beweismittel reichte der Beschwerdeführer unter anderem einen Auszug aus dem Internet bezüglich der  in Afghanistan ein. Auf die Begründung der Beschwerde wird,  für den Entscheid wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.
F. Mit Zwischenverfügung vom 25. April 2007 forderte der zuständige  den Beschwerdeführer zur Leistung eines  auf, mit Frist bis zum 10. Mai 2007.
G. Mit Überweisung vom 2. Mai 2007 leistete der Beschwerdeführer den verlangten Kostenvorschuss.
H. Mit Vernehmlassung vom 18. Mai 2007 hielt das BFM vollumfänglich an seinen Erwägungen fest und beantragte die Abweisung der .
I. Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 22. Oktober 2007 teilte der Beschwerdeführer mit, sein jüngerer Bruder sei in seinem Heimatort
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wegen Verdachts auf Zusammenarbeit mit den Taliban festgenommen worden. In diesem Zusammenhang reichte er zwei Internetauszüge in mutmasslich persischer Sprache ein.
J. Mit Zwischenverfügung vom 8. November 2007 forderte der  Instruktionsrichter den Beschwerdeführer dazu auf, die beiden  Internetauszüge in eine Amtssprache des Bundes übersetzen zu lassen.
K. Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 23. November 2007  der Beschwerdeführer deutschsprachige Übersetzungen der . Auf deren Inhalt wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Über Beschwerden gegen Verfügungen, die gestützt auf das AsylG durch das BFM erlassen worden sind, entscheidet das  endgültig (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht können die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Missbrauch und  des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige  des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
2. Der Beschwerdeführer ist legitimiert; auf seine frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1, Art. 50 und 52 VwVG).
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3. 3.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz grundsätzlich Flüchtlingen Asyl. Als Flüchtling wird eine Person anerkannt, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, wo sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen  Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten  die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie , die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken (Art. 3 AsylG).
3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Glaubhaft gemacht ist die Flüchtlingseigenschaft, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit  Wahrscheinlichkeit für gegeben hält. Unglaubhaft sind  Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig  oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel  werden (Art. 7 AsylG).
4. 4.1 Das BFM stützt seine Ablehnung des Asylgesuchs auf die , die Vorbringen des Beschwerdeführers zu seinen Asylgründen seien nicht glaubhaft. Es erweist sich, dass dieser Einschätzung im  zu folgen ist.
4.2 Glaubhaftmachung im Sinne des Art. 7 Abs. 2 AsylG bedeutet – im Gegensatz zum strikten Beweis – ein reduziertes Beweismass und lässt durchaus Raum für gewisse Einwände und Zweifel an den  des Gesuchstellers. Entscheidend ist, ob die Gründe, die für die Richtigkeit der gesuchstellerischen Sachverhaltsdarstellung , überwiegen oder nicht (so die ständige Praxis der ARK, welche für die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts einen nach wie vor gültigen Massstab bildet; vgl. etwa Entscheide und  der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1996 Nr. 27 E. 3c/aa). Dabei ist auf eine objektivierte Sichtweise abzustellen. Eine wesentliche Voraussetzung für die Glaubhaftmachung eines  ist eine die eigenen Erlebnisse betreffende, , im Wesentlichen widerspruchsfreie und konkrete Schilderung der dargelegten Vorkommnisse. Die wahrheitsgemässe Schilderung einer
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tatsächlich erlittenen Verfolgung ist gekennzeichnet durch Korrektheit, Originalität, hinreichende Präzision und innere Übereinstimmung.  wird eine Schilderung von Erlebnissen insbesondere bei wechselnden, widersprüchlichen, gesteigerten oder nachgeschobenen Vorbringen. Bei der Beurteilung der Glaubhaftmachung geht es um eine Gesamtbeurteilung aller Elemente (Übereinstimmung bezüglich des wesentlichen Sachverhaltes, Substantiiertheit und Plausibilität der Angaben, persönliche Glaubwürdigkeit usw.), die für oder gegen den Gesuchsteller sprechen. Glaubhaft ist eine Sachverhaltsdarstellung, wenn die positiven Elemente überwiegen. Für die Glaubhaftmachung reicht es demnach nicht aus, wenn der Inhalt der Vorbringen zwar möglich ist, aber in Würdigung der gesamten Aspekte wesentliche und überwiegende Umstände gegen die vorgebrachte  sprechen (EMARK 1996 Nr. 28 E. 3a).
4.3 Wie das Bundesamt insgesamt zu Recht festgestellt hat,  der Beschwerdeführer anlässlich der durchgeführten Anhörungen in Bezug auf wesentliche Fakten, so namentlich den Zeitpunkt der Machtergreifung der Taliban in seiner Herkunftsregion  in seinem Heimatdorf, keine auch nur annähernd detaillierten  zu machen. Auch wenn der Beschwerdeführer im Zeitraum der Machtausübung der Taliban in seiner Heimatregion im Alter von etwa zwölf bis vierzehn Jahren war, so wäre zu erwarten, dass er die im  mit den Taliban behaupteten Erlebnisse zeitlich  einzuordnen wüsste. Gemäss seinen Aussagen soll die Machtübernahme durch die Taliban für seinen Vater wie auch für ihn selbst markante Auswirkungen gehabt haben. So will er mit seinem  zusammen Angehörige der Taliban zu Waffenverstecken geführt haben. Indessen vermochte er auf entsprechende Fragen hin nicht  zu sagen, in welcher Jahreszeit diese Ereignisse erfolgt sein . Dies erscheint umso weniger nachvollziehbar, als der  demgegenüber das Jahr der Vertreibung der Taliban (2001) nennen konnte. Auch sonst sind die Angaben des Beschwerdeführers zu seinen angeblichen Erlebnissen im Zusammenhang mit dem  der Taliban in seinem Heimatdorf nicht substantiiert ausgefallen. Des Weiteren ist aufgrund der Aussagen des Beschwerdeführers auch nicht nachvollziehbar, weshalb er durch seinen Vater nach dem Sturz der Taliban in den Iran geschickt worden sein soll, während der Vater in Afghanistan verblieb, war es doch primär Letzterer, der aufgrund der angeblichen Kollaboration mit den Taliban durch Rache bedroht  wäre. Die Erklärung des Beschwerdeführers, es sei seinem Vater
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aufgrund dessen Verbindung mit den Taliban nicht möglich gewesen, zu fliehen, vermag nicht zu überzeugen. Dabei erscheint es zwar  der gemachten Aussagen zum Aufenthalt im Iran nicht , dass sich der Beschwerdeführer tatsächlich dort aufhielt.  ist nicht glaubhaft, dass der Beschwerdeführer durch seinen Vater aus den geltend gemachten Gründen in den Iran geschickt , sondern dies dürfte wirtschaftlich motiviert gewesen sein.
4.4 Nach dem Gesagten hat das Bundesamt das Asylgesuch des  zu Recht mangels Glaubhaftigkeit der betreffenden Vorbringen abgelehnt.
5. 5.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
5.2 Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung  solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; vgl. auch EMARK 2001 Nr. 21).
6. 6.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländerinnen und Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
6.2 Die erwähnten drei Bedingungen für einen Verzicht auf den  der Wegweisung (Unzulässigkeit, Unzumutbarkeit und ) sind alternativer Natur: Sobald eine von ihnen erfüllt ist, ist der Vollzug der Wegweisung als undurchführbar zu betrachten und die weitere Anwesenheit in der Schweiz gemäss den Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme zu regeln (vgl. EMARK 2006 Nr. 6 E. 4.2 S. 54 ff.).
6.3 Weil sich im vorliegenden Fall der Vollzug der Wegweisung aus den nachfolgend aufgezeigten Gründen als unzumutbar erweist, ist auf
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eine Erörterung der beiden anderen Kriterien – insbesondere der  des Wegweisungsvollzugs – zu verzichten.
7. 7.1 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG – die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
7.2 Im vorliegenden Fall stellt sich die Frage, ob für den  die Rückkehr in einen bestimmten Teil seines Heimatlandes  zumutbar ist. Gemäss geltender Praxis erfordert die  einer zumutbaren innerstaatlichen Aufenthaltsalternative in der Hauptstadt Kabul, wo die allgemeine Situation als relativ stabil zu  ist (vgl. EMARK 2003 Nr. 10 E. 10b/aa S. 67), oder in einer anderen Provinz, in der die allgemeine Situation eine Rückkehr unter bestimmten Umständen als zumutbar erscheinen liesse (vgl. EMARK 2006 Nr. 9), insbesondere die dortige Existenz eines tragfähigen  sowie eine gesicherte Wohnsituation. Von der  wurde nicht in Zweifel gezogen, dass der Beschwerdeführer der Ethnie der Hazara angehört und aus der Provinz Ghazni stammt. Sein Herkunftsort befindet sich folglich nicht in einer der in EMARK 2006 Nr. 9 abschliessend aufgeführten Provinzen, in welche – neben Kabul – der Wegweisungsvollzug unter strengen Bedingungen als zumutbar erachtet wird. Den Akten sind ferner auch keinerlei Hinweise dafür zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer in Kabul oder in einer der in EMARK 2006 Nr. 9 aufgelisteten Provinzen über eine gesicherte Wohnsituation und ein tragfähiges Beziehungsnetz verfügen könnte. Somit fehlen die entscheidenden Zumutbarkeitsfaktoren für die , der Beschwerdeführer könne sich im Grossraum Kabul oder in  der anderen genannten Provinzen eine gesicherte  aufbauen.
7.3 Aus dem Gesagten ergibt sich somit der Schluss, dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Afghanistan als  zu erachten ist.
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8. Nach den angestellten Erwägungen ist die Beschwerde hinsichtlich des Vollzugs der Wegweisung gutzuheissen; im Übrigen ist sie . Nachdem vorliegend auch keine Gründe für die Anwendung von Art. 83 Abs. 7 AuG aktenkundig sind, sind die Ziffern 4 und 5 des Dispositivs der angefochtenen Verfügung aufzuheben, und das BFM ist anzuweisen, den Aufenthalt des Beschwerdeführers nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme zu regeln (Art. 44 Abs. 2 AsylG und Art. 83 Abs. 4 AuG).
9. 9.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind dem Beschwerdeführer um die Hälfte reduzierte Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 300.-- aufzuerlegen (vgl. Art. 2 und 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2] i.V.m. Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG). Dieser Betrag ist mit dem am 2. Mai 2007 geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 600.-- zu verrechnen, womit dem Beschwerdeführer der  von Fr. 300.-- zurückzuerstatten ist.
9.2 Nachdem der Beschwerdeführer hinsichtlich des  – und insofern teilweise – obsiegt hat, ist ihm eine , um die Hälfte reduzierte Parteientschädigung zu entrichten (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 37 VGG; Art. 7 ff. VGKE). Seitens der Rechtsvertretung ist keine Kostennote eingereicht worden. Auf die Nachforderung einer solchen wird indessen verzichtet (vgl. Art. 14 Abs. 2 VGKE), weil im vorliegenden Verfahren der Aufwand des  zuverlässig abgeschätzt werden kann. Gestützt auf die in Betracht zu ziehenden Bemessungsfaktoren (Art. 9-13 VGKE) wird die Parteientschädigung auf Grund der Akten daher auf Fr. 500.-- (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) festgesetzt. Dieser Betrag ist dem  durch das BFM zu entrichten.
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