Decision ID: 1f4c8800-ef7b-5f6c-b365-9ca070994d1d
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der 1956 geborene portugiesische Staatsangehörige X._ (im Folgenden: Beschwerdeführer) meldete sich am 7. April 2005 bei der portugiesischen Sozialversicherungsbehörde zum Bezug von Leistungen der Schweizerischen Invalidenversicherung (IV) an. In der Folge wurde das Gesuch an die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (im Folgenden: IVSTA) weitergeleitet (Eingang am 30. September 2005). Mit Verfügung vom 2. Mai 2007 wies die IVSTA das Rentengesuch ab mit der Begründung, dass der Beschwerdeführer seinen bisherigen Beruf zwar nicht mehr ausüben könne, dass ihm jedoch eine leichtere, dem Gesundheitszustand angepasste Tätigkeit nach wie vor in rentenausschliessender Weise zuzumuten sei (act. 35).
B. Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer am 28. Mai 2007 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde und machte sinngemäss geltend, er habe Anspruch auf eine Rente, da er aufgrund der  Probleme nicht mehr in der Lage sei zu arbeiten. Er sei auch bereit, für eine medizinische Untersuchung in die Schweiz zu kommen.
C. In ihrer Vernehmlassung vom 11. Oktober 2007 beantragte die IVSTA die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung der  Verfügung. Zur Begründung machte sie insbesondere geltend,  ständiger Rechtsprechung bestehe keine Bindung der  Invalidenversicherung an die Beurteilung ausländischer , Krankenkassen und anderer Behörden. Sämtliche  seien erneut dem ärztlichen Dienst unterbreitet worden, der an den bisherigen Feststellungen festgehalten habe, wonach die physischen Leiden eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit seit dem 12. März 2004 bewirkten, dass aber in leichteren,  Verweisungstätigkeiten unter Beachtung gewisser  eine gänzliche Arbeitsfähigkeit bestehe. Der  Einkommensvergleich habe eine Erwerbseinbusse von 27% , weshalb keine rentenbegründende Invalidität vorliege.  der vorliegenden medizinischen Dokumentation ergebe sich ein umfassendes und präzises Bild der gesundheitlichen Situation des Be-
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schwerdeführers, weshalb von weiteren Abklärungen abgesehen  könne.
D. In der Folge leistete der Beschwerdeführer fristgerecht den  Kostenvorschuss, liess sich aber zu den Ausführungen der IVSTA nicht vernehmen, weshalb der Schriftenwechsel am 11. Januar 2008 geschlossen wurde.
E. Mit Verfügungen vom 11. Januar 2008 sowie 19. Mai 2009 wurde den Parteien die Zusammensetzung des Spruchkörpers bekanntgegeben. Innert den gesetzten Fristen gingen keine Ausstandsbegehren ein.
F. Auf die Ausführungen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird in den folgenden Erwägungen – soweit erforderlich – näher .

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Angefochten ist die Verfügung der IVSTA vom 2. Mai 2007, mit welcher das Gesuch des Beschwerdeführers um Ausrichtung einer Rente der schweizerischen Invalidenversicherung abgewiesen wurde.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172. 021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als  gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Zu diesen gehört auch die IVSTA, die mit Verfügungen über Rentengesuche befindet (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]).
1.2 Nach Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) ist zur Beschwerdeführung vor dem Bundesverwaltungsgericht legitimiert, wer durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzwürdi-
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ges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (vgl. auch Art. 48 Abs. 1 VwVG). Der Beschwerdeführer, der am vorinstanzlichen  teilgenommen hat, ist als Adressat durch die angefochtene  besonders berührt und hat an deren Aufhebung bzw. Änderung ein schutzwürdiges Interesse. Nachdem der Kostenvorschuss  bezahlt worden ist, kann auf die frist- und formgerecht  Beschwerde eingetreten werden.
2. Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich im  nach den Vorschriften des VGG, des VwVG (vgl. Art. 37 VGG) sowie des ATSG. Dabei finden nach den allgemeinen  Regeln diejenigen Rechtssätze Anwendung, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2, vgl. auch Art. 53 Abs. 2 VVG).
2.1 Mit der Beschwerde kann gerügt werden, die angefochtene  verletze Bundesrecht (einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs von Ermessen), beruhe auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG).
2.2 Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der  der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die  auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen  oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer  bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212).
2.3 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (MAX KUMMER, Grundriss des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136).
2.3.1 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem  der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den  nicht. Der Richter und die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von allen möglichen  als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 360
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E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen). Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein  Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und weitere Beweismassnahmen könnten an diesem feststehenden  nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (antizipierte Beweiswürdigung; UELI KIESER, Das  in der Sozialversicherung, Zürich 1999, S. 212, Rz. 450; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und  des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 111 und 320; GYGI, a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 469 E. 4a, BGE 120 1b 229 E. 2b, BGE 119 V 344 E. 3c mit Hinweisen).
2.3.2 Der Sozialversicherungsprozess ist vom  beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die  und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet zum einen sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Zum anderen umfasst die behördliche und richterliche Abklärungspflicht nicht  alles, was von einer Partei behauptet oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen des streitigen Rechtsverhältnisses (Streitgegenstand) rechtserheblichen Sachverhalt. Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist (GYGI, a.a.O., S. 43 und 273). In diesem Rahmen haben  und Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklärungen stets vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender  hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit ; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG] I 520/ 99 vom 20. Juli 2000).
2.3.3 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen  zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und  gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die  frei, d.h. ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Gericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob
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die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des  Rechtsanspruchs gestatten. Ein erhöhter Beweiswert kann  ärztlichen Gutachten zukommen, welche für die streitigen  umfassend sind, auf allseitigen Untersuchungen beruhen, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigen, in Kenntnis der Vorakten () abgegeben worden und in der Darlegung der  sowie der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtend sind, und in welchen die Schlussfolgerungen der Experten begründet werden (BGE 125 V 352 E. 3a, BGE 122 V 160 E. 1c mit Hinweisen; AHI 2001 S. 113 E. 3a; RKUV 1999 Nr. U 332 S. 193 E. 2a/bb und RKUV 1998 Nr. U 313 S. 475 E. 2a).
3. In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen  massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen  Tatbestandes Geltung haben. Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen (pro rata ; vgl. BGE 130 V 445).
3.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen zwischen der Schweizerischen  einerseits und der Europäischen Gemeinschaft andererseits über die Freizügigkeit vom 21. Juni 1999 (Freizügigkeitsabkommen, im Folgenden: FZA, SR 0.142.112.681) anwendbar ist (Art. 80a IVG in der Fassung gemäss Ziff. I 4 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 2001 betreffend die Bestimmungen über die Personenfreizügigkeit im Abkommen zur Änderung des Übereinkommens zur Errichtung der EFTA, in Kraft seit 1. Juni 2002). Das Freizügigkeitsabkommen setzt die verschiedenen bis dahin geltenden bilateralen Abkommen  der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den einzelnen  der Europäischen Union insoweit aus, als darin derselbe Sachbereich geregelt wird (Art. 20 FZA). Gemäss Art. 8 Bst. a FZA werden die Systeme der sozialen Sicherheit koordiniert, um  die Gleichbehandlung aller Mitglieder der Vertragsstaaten zu . Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 (SR 0.831.109.268.1) haben die Personen, die im Gebiet eines Mitgliedstaates wohnen, für die diese Verordnung gilt, die gleichen Rechte und Pflichten aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaates wie die Staatsangehörigen dieses Staates
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selbst, soweit besondere Bestimmungen dieser Verordnung nichts  vorsehen. Demnach richtet sich vorliegend der Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung nach dem schweizerischen Recht.
3.2 Im vorliegenden Verfahren finden grundsätzlich jene  Rechtsvorschriften Anwendung, die bei Erlass der Verfügung vom 2. Mai 2007 in Kraft standen; weiter aber auch solche , die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber für die Beurteilung eines allenfalls früher entstandenen  von Belang sind (für das IVG: ab dem 1. Januar 2004 in der Fassung vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-Revision]).
Am 1. Januar 2003 sind das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) sowie die entsprechende Verordnung vom 11. September 2002 (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten, welche für die Beurteilung des vorliegend geltend gemachten Leistungsanspruchs ab diesem Zeitpunkt  sind. Bezüglich der auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG-Normen zur  (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sowie zur Revision der  und anderer Dauerleistungen (Art.17) hat das  Bundesgericht (vormals Eidgenössisches Versicherungsgericht) erkannt, dass es sich bei den in Art. 3 bis Art. 13 ATSG enthaltenen Legaldefinitionen in aller Regel um eine formellgesetzliche Fassung der höchstrichterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden  vor Inkrafttreten des ATSG handelt. Inhaltlich haben sich in  Beziehung keine Änderungen ergeben, so dass die zu den  Begriffen entwickelte Rechtsprechung übernommen und  werden kann (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 3.3).
Die Änderungen des IVG und des ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie der IVV und der ATSV vom 28. September 2007 (5. IV-Revision, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 2008) sind im vorliegenden Verfahren nicht anwendbar, da die angefochtene  vor Inkrafttreten der entsprechenden Bestimmungen ergangen ist (vgl. auch UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl., Zürich Basel Genf 2009, Art. 82 Rz. 5 und 6 [im Folgenden: KIESER, ATSG]).
3.3 Rechts- und Sachverhaltsänderungen, die nach dem  Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Entscheides (2. Mai 2007)
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eintraten, sind im vorliegenden Verfahren grundsätzlich nicht zu  (vgl. BGE 130 V 329, BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen). Allerdings können Tatsachen, die den Sachverhalt seither verändert haben, unter Umständen Gegenstand einer neuen  sein (vgl. BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen).
4. Anspruch auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und beim  der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge an die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV)  hat (Art. 36 Abs. 1 IVG in der bis am 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung). Diese Bedingungen müssen kumulativ gegeben sein; fehlt eine, so entsteht kein Rentenanspruch, selbst wenn die  erfüllt ist.
Der Beschwerdeführer hat unbestrittenermassen während mehr als  Jahr Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung geleistet, so dass die Voraussetzung der  für den Anspruch auf eine ordentliche  zweifellos erfüllt ist. Zu prüfen bleibt damit, ob und gegebenenfalls ab wann und in welchem Umfang der Beschwerdeführer invalid im  des Gesetzes ist.
4.1 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente besteht nach Art. 28 Abs. 1 IVG bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70%, derjenige auf eine Dreiviertels-Rente bei einem solchen von mindestens 60%, derjenige auf eine halbe Rente ab einem Grad der Invalidität von 50% und derjenige auf eine Viertelsrente ab einem solchen von 40%.
Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG werden Renten, die einem  von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte , die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Eine Ausnahme von dieser Regel gilt seit dem 1. Juni 2002 für Schweizer Bürger und Staatsangehörige der  Gemeinschaft, denen bei einem Invaliditätsgrad ab 40% eine Rente auch dann ausgerichtet wird, wenn sie in einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft Wohnsitz haben. Nach der  des Schweizerischen Bundesgerichts stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere  dar (BGE 121 V 275 E. 6c).
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4.2 Der Rentenanspruch nach Art. 28 IVG entsteht frühestens in dem Zeitpunkt, in welchem die versicherte Person mindestens zu 40%  erwerbsunfähig (Art. 7 ATSG) geworden ist oder während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen war (Art. 29 Abs. 1 Bst. a und b IVG in der bis am 31. Dezember 2007 gültig gewesenen ). Vorliegend ist ohne Zweifel ein labiles Krankheitsgeschehen zu beurteilen, so dass die zweite Variante (Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG)  findet.
Meldet sich eine versicherte Person mehr als zwölf Monate nach  des Anspruchs an, so werden die Leistungen lediglich für die zwölf der Anmeldung vorangehenden Monate und die folgende Zeit ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG [in Kraft bis 31. Dezember 2007, AS 2007 5141]). Massgeblich ist das Datum der Einreichung des Gesuchs. Vorliegend wurde das Leistungsbegehren am 7. April 2005 eingereicht, so dass allfällige Leistungen der IV frühestens ab April 2004  werden könnten.
4.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit  ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Nach Art. 4 IVG kann die Invalidität Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung  Art und Schwere erreicht hat (Abs. 2). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen  verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der  und geistigen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise , im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in  anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).
4.4 Der Begriff der Invalidität ist demnach nicht nach medizinischen Kriterien definiert, sondern nach der Unfähigkeit, Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 110 V 275 E. 4a, BGE 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht nur im angestammten Beruf bzw. der
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bisherigen Tätigkeit, sondern – wenn erforderlich – auch in  Verweisungstätigkeiten zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist also grundsätzlich nach wirtschaftlichen und nicht nach medizinischen Grundsätzen zu ermitteln. Bei der Bemessung der Invalidität kommt es somit einzig auf die objektiven wirtschaftlichen Folgen einer  Behinderung an, und nicht allein auf den ärztlich festgelegten Grad der funktionellen Einschränkung (vgl. BGE 110 V 275; ZAK 1985 S. 459).
Trotzdem ist die Verwaltung und im Beschwerdefall auch das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch  Fachleute zur Verfügung gestellt haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu , in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten der  arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche  dem Versicherten noch zugemutet werden können (vgl. BGE 115 V 134 E. 2, BGE 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c). Die rein wirtschaftlichen und rechtlichen Beurteilungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Bestimmung der , obliegen dagegen der Verwaltung und im Beschwerdefall dem Gericht.
Aufgrund des im gesamten Sozialversicherungsrecht geltenden  der Schadenminderungspflicht ist ein dauernd in seiner  eingeschränkter Versicherter gehalten, innert nützlicher Frist Arbeit im angestammten oder einem anderen Berufs- oder  zu suchen und anzunehmen, soweit sie noch möglich und  erscheint (vgl. BGE 113 V 28 E. 4a, BGE 111 V 239 E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Vertrauensarzt der IVSTA, aus medizinischer Sicht zu entscheiden, in welchem Ausmass ein Versicherter seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zumutbarer  und zumutbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt einsetzen kann. Diese Arbeitsmöglichkeit hat sich der Versicherte  zu lassen (leidensangepasste Verweisungstätigkeit; vgl. ZAK 1986 S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er seine  tatsächlich verwertet oder nicht.
4.5 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das , das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
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gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei  Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen, Art. 16 ATSG).
4.5.1 Der Einkommensvergleich bei Erwerbstätigen hat in der Regel so zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander  werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der  bestimmen lässt. Soweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen, und es sind die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu  (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs).  ist, vereinfacht ausgedrückt, die durch einen  verursachte Unfähigkeit, durch zumutbare Arbeit Geld zu  (ALFRED MAURER, Bundessozialversicherungsrecht, Basel 1993, S. 140).
4.5.2 Lassen sich die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen nicht zuverlässig ermitteln oder schätzen, so ist in Anlehnung an die  Methode für Nichterwerbstätige (Art. 27 IVV) ein  anzustellen und der Invaliditätsgrad nach Massgabe der  Auswirkungen der verminderten Leistungsfähigkeit in der  wirtschaftlichen Situation zu bestimmen (vgl. BGE 128 V 30 E. 1).
4.6 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die  Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes  gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so sind nach der Rechtsprechung in der Regel die gesamtschweizerischen  gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch  Lohnstrukturerhebungen (LSE) heranzuziehen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts U 75/03 vom 12. Oktober 2006), allenfalls die Zahlen der Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP; vgl. BGE 129 V 472 E. 4.2.1, BGE 126 V 75 E. 3.b).
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4.7 Der Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG setzt voraus, dass bei der Ermittlung der beiden Vergleichseinkommen gleich  wird, dass also eine gleichartige Vergleichsbasis vorliegt ( der Vergleichseinkommen, vgl. KIESER, ATSG, Art. 16 Rz. 8).
In zeitlicher Hinsicht sind die Verhältnisse bei Entstehen des () Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und  auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum  respektive bis zum Einspracheentscheid zu  sind (vgl. BGE 129 V 222 E. 4.1). Vorliegend ist daher für den Einkommensvergleich die Situation des Beschwerdeführers im  der Verfügung vom 2. Mai 2007 massgeblich.
Die Gleichartigkeit der Vergleichseinkommen setzt aber auch voraus, dass die auf einem vergleichbaren örtlichen Arbeitsmarkt hypothetisch erzielbaren Einkommen verglichen werden. So ist dann, wenn sich das hypothetische Valideneinkommen aufgrund eines tatsächlichen  bestimmt, das der Versicherte vor dem Eintritt der Invalidität über längere Zeit im Ausland erzielt hat, nicht etwa das in der Schweiz erzielbare hypothetische Invalideneinkommen beizuziehen, sondern ein Invalideneinkommen zu ermitteln und dem Valideneinkommen  zu stellen, das der Versicherte auf dem örtlichen  Arbeitsmarkt erzielen könnte. Eine Bestimmung des  aufgrund der schweizerischen Tabellenlöhne kommt nur dann in Betracht, wenn auch auf ein Valideneinkommen in der Schweiz abgestellt wird.
5. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss geltend, er sei überhaupt nicht mehr in der Lage zu arbeiten, weshalb er Anspruch auf eine  habe.
5.1 Nach Prüfung der medizinischen Unterlagen des  nannte Dr. A._ vom ärztlichen Dienst der IVSTA in seiner Beurteilung vom 31. Oktober 2006 (act. 25) unter den Hauptdiagnosen die beidseitige Coxarthrose (Zustand nach Hüfttotalprothese links im Juni 2004) sowie die Periarthropathie der linken Schulter mit . Als Nebendiagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erwähnte er den Diabetes mellitus Typ II. Die Ausübung der bisherigen Tätigkeit des Beschwerdeführers als Zimmermann erachtete der  der IVSTA aufgrund der Hüftprobleme, des Kräfteverlustes in
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den Beinen und der schmerzhaften Behinderung der linken Schulter als nicht mehr zumutbar, dies einerseits wegen der Schmerzen, und andererseits wegen der erhöhten Unfallgefahr. Eine leichtere, eher  Verweisungstätigkeit (beispielsweise als Park- oder , als Kassierer, als Billetverkäufer, oder einfache Tätigkeiten im Verkauf sowie einfache Büroarbeiten) dagegen könne der  noch vollschichtig ausüben. Im Laufe des  Verfahrens reichte der Beschwerdeführer der IVSTA neue  Unterlagen ein, so insbesondere den Bericht vom 19. Februar 2007 von Dr. B._ (act. 33 b) sowie den Bericht vom 14. Februar 2007 von Dr. C._ (act. 33 c). Diese Berichte wurden dem  Dienst unterbreitet und in seinem Schreiben vom 3. April 2007 hielt Dr. A._ fest, dass diese Unterlagen an der bisherigen Beurteilung nichts zu ändern vermöchten, da sie die bereits bekannten orthopädischen Diagnosen bestätigten (vgl. act. 33 a).  wies die IVSTA mit Verfügung vom 2. Mai 2007 das  des Beschwerdeführers ab (act. 35).
5.2 Dieser Entscheid ist vom Bundesverwaltungsgericht nicht zu , hat doch der ärztliche Dienst der IVSTA die medizinischen Unterlagen eingehend und umfassend gewürdigt. Bei der Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit hat die IVSTA den gesundheitlichen  des Beschwerdeführers hinreichend Rechnung getragen und ist aufgrund der Hüftproblematik und der Schulterschmerzen zu Recht von einer 80%igen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Zimmermann ausgegangen. Auch die Einschätzung der  in leichteren, leidensangepassten Tätigkeiten ist nicht zu , sollte doch der Beschwerdeführer trotz der Hüft- und  in der Lage sein, die genannten Verweisungstätigkeiten (vgl. oben E. 5.1) vollschichtig auszuüben. Ebenfalls zu Recht wurde der Diabetes mellitus Typ II als invalidenversicherungsrechtlich nicht relevant eingestuft, da die Krankheit medikamentös gut therapierbar ist, und bis anhin offenbar keine Folgeerscheinungen diagnostiziert wurden. Die im Laufe des vorinstanzlichen Verfahrens nachgereichten medizinischen Unterlagen vermögen diese Beurteilung nicht in Frage zu stellen, da ihnen keine neuen Diagnosen entnommen werden  und sie keine Äusserungen zur Arbeitsfähigkeit enthalten.
5.3 Bezüglich der anlässlich des Beschwerdeverfahrens eingereichten Röntgenbilder ist festzuhalten, dass es sich grösstenteils um ältere Aufnahmen handelt, die noch vor der Hüftoperation (Totalprothese links) erstellt worden waren und damit für die Beurteilung der aktuellen
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gesundheitlichen Situation des Beschwerdeführers wenig  sind. Diejenigen Röntgenbilder, die am 17. Mai 2007 – also nach Erlass der angefochtenen Verfügung – in der Clínica D._ erstellt wurden, sowie der Bericht vom 17. Mai 2007 von Dr. E._ sind nur insofern beachtlich, als sie Aufschluss über den  des Beschwerdeführers im Zeitpunkt des Verfügungserlasses geben könnten. Im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens hat die IVSTA die Unterlagen denn auch geprüft und ist zum Schluss , dass die neuen medizinischen Dokumente lediglich die bisherigen Erkenntnisse bestätigten. Auch diese Schlussfolgerung ist vom Bundesverwaltungsgericht nicht zu beanstanden, beschreibt doch der Bericht vom 17. Mai 2007 des Radiologen Dr. E._ lediglich die bereits bekannte Coxarthrose sowie die ebenfalls bekannte Schulterproblematik. Damit ist die von der IVSTA festgestellte 100%ige Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in leichteren,  Verweisungstätigkeiten zu bestätigen.
Unter diesen Umständen erübrigt sich die Durchführung weiterer  Untersuchungen resp. die Einholung eines Gutachtens. Auf die vom Beschwerdeführer (sinngemäss) beantragte Beweismassnahme ist zu verzichten (vgl. oben E. 2.3.1).
5.4 Der von der IVSTA durchgeführte Einkommensvergleich (act. 26) wird vom Beschwerdeführer nicht gerügt und ist nicht zu beanstanden. Da für die Ermittlung der massgeblichen Vergleichseinkommen von einer gleichartigen Vergleichsbasis auszugehen ist und keine  Statistiken über den portugiesischen Arbeitsmarkt vorliegen, hat die IVSTA zu Recht sowohl für die Bestimmung des Validenlohnes als auch für die Berechnung des Invalidenlohnes auf die  Tabellenlöhne abgestellt. Ausgehend von einem  von CHF 5'585.72 pro Monat (bei einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden) und einem Invalidenlohn von CHF 4'552,08 pro Monat (Durchschnitt der in Frage kommenden Tätigkeiten im Dienstleistungssektor, ausgehend von einer  wöchentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden) sowie unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10% aufgrund der persönlichen und beruflichen Umstände des Beschwerdeführers wurde der Invaliditätsgrad korrekt auf 26,65% bestimmt, was dem Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Rente einräumt. Die Beschwerde ist daher vollumfänglich abzuweisen.
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6. Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteientschädigung.
6.1 Als unterliegende Partei hat der Beschwerdeführer die  zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG), die sich aus der  und den Auslagen zusammensetzen. Sie werden unter  des Umfanges und der Schwierigkeit der Streitsache im  Verfahren auf pauschal Fr. 300.- festgesetzt (Art. 63 Abs. 4bis
VwVG, Art. 1, 2 und 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) und mit dem bereits geleisteten  in gleicher Höhe verrechnet.
6.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf  eine Entschädigung für ihr erwachsene und verhältnismässig hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als  hat IVSTA jedoch keinen Anspruch auf eine  (Art. 7 Abs. 3 VGKE).