Decision ID: 78753e3a-7d11-423b-ae10-b06fa1377394
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
,
geboren 1959,
war
seit Januar 2003 bei der
Z._
AG als Sachbearbeiterin Treuhand in einem Pensum von 80
%
tätig und damit
bei der Winterthur (heute: Axa) Versicherungen AG obligatorisch unfall
versichert, als sie sich am 2
3.
Februar 2006 beim Skifahren eine Knieverletzung zuzog (
Urk.
10/A1
Ziff.
4-6 und 9)
, deren Behandlung Ende 20
06
abgeschlossen wurde (
Urk.
10/M8
Ziff.
5)
.
Am 1
5.
Juli 2009 meldete die Versicherte einen Rückfall zum Ereignis von 2006 (
Urk.
10/A
6-7
).
Mit
Verfügung vom 2
8.
Oktober 2013
(
Urk.
10/A112) stellte die Axa
die Über
nahme von fachärztlichen Kontrollen
in
Abständen von 3-4 Monaten in Aus
sicht und stellte die Übernahme anderer Heilbehandlungen ein (S. 1), ferner stellte sie
ihre Taggeldleistungen per 3
1.
Oktober 2013 ein (S. 2 Mitte) und sprach der Versicherten eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 20
%
(S. 2) sowie eine Integritätsentschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 10
%
zu, wobei sie eine spätere weitere Evaluation der Integritätseinbusse in Aus
sicht stellte
(S. 4 oben). Die dagegen am 3
1.
Januar 2014 erhobene Einspra
che (
Urk.
10/A121) wies sie mit
Einspracheentscheid
vom 1
1.
Februar 2015 (
Urk.
10/
A130
=
Urk.
2)
ab
.
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom 1
1.
Februar 2015 (
Urk.
2) erhob die Versi
cherte am 1
6.
März 2015 Beschwerde (
Urk.
1) und beantragte, dieser sei aufzu
heben und es sei
en
weitere medizinische Abklärungen durchzuführen und ihr sodann die ihr zustehenden Leistungen auszurichten (
Urk.
1 S. 2 oben
Ziff.
1-2).
Die Axa beantragte mit Beschwerdeantwort vom
3.
Juli 2015 (
Urk.
9) die Ab
weisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2
7.
August 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
12).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10
%
invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des
Bundesgesetz
es
ü
ber die Unfallversicherung, UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungs
rechts
, ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das
Erwerbsein
kommen
, das die ver
sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität
und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Be
ziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).
1.2
Nach Gesetz und Rechtspre
chung ist der Fall unter Einstellung der vorüber
gehenden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine
Integritätsent
schädigung
abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behand
lung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs
massnahmen der Invalidenversicherung abgeschl
ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2
UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.
Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).
1.3
Der Einkommensvergleich (vorstehend E. 1.1) hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffern
mässig mög
lichst genau ermittelt und einander gegenüber
gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die frag
lichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu
schätzen und die so gewonnenen Annä
herungswerte miteinander zu verglei
chen
. Wird eine Schät
zung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffern
mässigen Festlegung von Annäherungswerten be
stehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne Invali
dität er
zielbare hypothe
tische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu be
werten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend klei
neren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der
Inva
li
ditätsgrad
ergibt (so genannter Prozentvergleich; BGE 128 V 29 E. 1, 114 V 310 E. 3a mit Hinweisen; AHI 2000 S. 309 E. 1a mit Hinweisen).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor
-
akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (
Urk.
2) davon aus, es sei auf das von ihr eingeholte Gutachten und die dieses bestätigende Stellung
n
ahme ihres beratenden Arztes abzustellen (S. 4
Ziff.
2.3.1.8) und von einer Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit von 20
%
auszugehen (S. 6
Ziff.
2.3.2.7).
Ergänzend führte sie aus, ein
chronic
regional
pain
syndrome
(CRPS) sei erst
mals im April/
Juni 2011 diagnostiziert worden, womit angesichts der langen Latenzzeit dessen Unfallkausalität grundsätzlich fraglich sei (
Urk.
9 S. 13 f.
Ziff.
28).
2.2
Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (
Urk.
1), die Schlussfolgerungen im genannten Gutachten seien in verschiedener Hinsicht weder schlüssig noch nachvollziehbar (S. 4 f.
Ziff.
1.3). Verschiedenen - einzeln genannten - Arztberichten sei zu entnehmen, dass sie in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei (S. 6 f.
Ziff.
2). Ferner habe sie Anspruch auf eine
Integritäts
entschädigung
(S.
7
Ziff.
3). Ihr Gesundheitszustand und insbesondere das vor
liegende
CRPS
seien ungenügend abgeklärt (S
. 7
Ziff.
4.).
2.3
Strittig
ist zur Hauptsache der Umfang der Arbeitsfähigkeit und im Hinblick darauf die Frage, ob auf das von der Beschwerdegegnerin eingeholte Gutachten abgestellt werden kann
,
oder
ob
weitere medizinische Abklärungen erforderlich sind.
Nicht bestritten ist die Invaliditätsbemessung anhand eines Prozentvergleichs (vgl.
Urk.
2 S. 4 f.
Ziff.
2.3.2.3) und nicht mehr bestritten ist die Höhe des versi
cherten Verdiensts (vgl.
Urk.
2 S. 6 f.
Ziff.
2.3.3).
3.
3.1
Am 2
3.
Februar 2006 stürzte die Beschwerdeführerin beim Skifahren; im Bericht über die gleichentags erfolgte Erstbehandlung wurde als Diagnose ein Verdacht auf Distorsion des lateralen Kollateralbands und ein Verdacht auf Läsion des
vorderen Kreuzbands (VKB) des linken Knies genannt (
Urk.
10/M1
Ziff.
1-2 und 5)
.
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte in seinem Bericht vom 1
7.
Juni 2006 (
Urk.
10/M3) als Diagnose eine vordere Kreuzbandruptur linkes Knie (
Ziff.
1) und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
vom 2
3.
Februar bis 1
4.
Mai 2006 (
Ziff.
4a). Am
5.
September 2006 be
richtete er
unter anderem über die Wiederaufnahme der Arbeit zu 100
%
seit dem 1
5.
Mai 2006 (
Urk.
10/M7
Ziff.
4a).
Sodann bestätigte er den
Behandlungs
abschluss
Ende 2006 (
Urk.
10/M8
Ziff.
5).
3.2
Im April 2008 wurde über eine erneute Untersuchung der Beschwerdeführerin berichtet, die im März 2008 auf das linke Knie gestürzt sei (
Urk.
10/M9). Am 2
7.
Mai 2008 wurde berichtet, durch physiotherapeutische Behandlung hätten sich die Beschwerden des linken Kniegelenkes deutlich verbessert. Die Patientin
sei mit dem Verlauf zufrieden und wünsche eine erneute Verordnung zur Physi
o
therapie (
Urk.
10/M10).
3.3
Dr.
med.
B._
, Facharzt für Chirurgie, berichtete a
m
5.
Juni 2009
über eine eindeutige vordere Kniegelenksinstabilität (links) und riet zu ei
ner Kreuzbandoperation (
Urk.
10/M12).
Am 3
1.
März 2010 nahm er die Operation (
arthroskopische
Teilmeniskektomie
lateral links und
arthroskopisch
assistierte VKB-Plastik mit
ipsilateraler
Quadri
zepssehn
e
in Doppelbündeltechnik) vor
(
Urk.
10/M16,
Urk.
10/M21).
Am 2
5.
August 2010 folgten ein
arthroskopisches
Narbendébridement
, eine
Menis
kusteilresektion
lateral und die Mobilisation des Kniegelenkes in Narkose (
Urk.
10/M30,
Urk.
10/M33)
.
Am
8.
November 2010
attestierte
Dr.
B._
eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
vom 3
1.
März bis 3
0.
November 2010
(
Urk.
10/M39
Ziff.
4a
)
.
Am
1
4.
Dezember 2010
erwähnte er eine Sudeck-Dystrophie, die langsam zu
rück
zugehen scheine; es werde deshalb auf weitere Operationen verzichtet, da die Beweglichkeit ja besser und auch die Beschwerden besser würden. Bis 2
8.
Februar 2011 betrage die Arbeitsunfähigkeit 80
%
(
Urk.
10/M42)
.
Am
8.
März 2011
berichtete er, der Verlauf sei zwar sehr langsam, aber es zeige sich doch eine stetige Verbesserung der Grundsymptomatik. Ab sofort werde die Beschwerdeführerin zu 30
%
arbeiten
(
Urk.
10/M44)
.
3.4
Dr.
med.
C._
, Facharzt für
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie
des Bewegungsapparates, nannte in seinem Bericht vom
4.
April
2011 (
Urk.
10/M45
=
Urk.
3/6)
nach
der
Untersuchung vom 3
0.
März
2011 (S.
1) als Diagnosen (S. 4 unten) eine
Periarthropathia
genu
links und einen Verdacht
auf
Algodystrophie
/
CRPS Typ I Knie links (Stadium II-III). Er wies darauf hin,
es
sei für die eingeschränkte Kniebelastbarkeit ungünstig
,
dass die Versicherte
an
einem Wochentag
jeweils 8 Arbeitsstunden arbeite
. Möglich wären 2-3 Stunden täglich, was einer Arbeitsfähigkeit von einem Drittel von 100
%
entspräche (S. 5 Mitte).
3.5
Dr.
B._
berichtete am
2
4.
Mai 2011
, klinisch sei das Kniegelenk wiederum besser als bei der letzten Kontrolle, und attestierte unter anderem eine Arbeits
unfähigkeit von 75
%
vom 1
4.
März bis 1
6.
August 2011
(
Urk.
10/M49)
.
Im Bericht vom
8.
Juni 2011 über die Untersuchung vom
1.
Juni 2011 in der Rheumasprechstunde der
Klinik D._
(
Urk.
10/M50
=
Urk.
3/7)
wurde als Diagnose ein CRPS I Knie links genannt (S. 1 Mitte) und eine drei
wöchige stationäre Behandlung zur Diskussion gestellt (S. 2 Mitte).
Dr.
B._
berichtete am
1
7.
August 2011
, ein mehrwöchiger Aufenthalt der Be
schwerdeführerin in
E._
habe ihr wie schon letztes Mal sehr gut getan;
sie würde den vorgeschlagenen stationären Aufenthalt gerne antreten
(
Urk.
10/M51
=
Urk.
3/9)
.
Vom 2
6.
September bis 1
4.
Oktober 2011 weilte die Beschwerdeführerin statio
när in der
Klinik D._
, worüber am
21.
Oktober 2011 (
Urk.
10M/52)
berichtet wurde.
Diagnostiziert wurden unter anderem persistierende chronische Knieschmerzen links, dies mit folgenden Unterdiagnosen (S. 1 Mitte):
Status nach VKB-Plastik März 2010
MRI Knie links vom
7.
Juni 2010:
retropatellärer
Knorpelabbau,
Knochen
marksödem
in der Patella, Flüssigkeitskollektion im Sinne einer Bursitis
präpatellaris
CRPS I Knie links
Status nach
arthroskopischem
Narbendébridement
,
Teilmeniskektomie
la
teral und Mobilisation linkes Kniegelenk in Narkose am 2
5.
August 2010
Es sei eine CRPS-spezifische Therapie begonnen worden (S.
2 oben
Ziff.
1); deren Fortsetzung wurde empfohlen (S. 2 unten
Ziff.
1).
3.6
Am
1.
Dezember 2011
führte
Dr.
med.
F._
, Oberarzt Rheumatologie,
Klinik D._
, auf Nachfrage aus, gemäss den Angaben der Patientin habe der stationäre Aufenthalt retrospektiv keinen positiven Effekt gehabt; weiterhin bestünden sehr starke Schmerzen im Bereich des linken Kniegelenks in Ruhe und auch bei Belastung, die Gehfähigkeit sei eingeschränkt. Aufgrund dieser Tatsache werde die Patientin im Moment als 100
%
arbeitsunfähig beur
teilt
(
Urk.
10/M53
=
Urk.
3/8)
.
Am
1
9.
Februar
2012 äusserten sich die Ärztinnen der
Klinik D._
auf Nachfrage noch einmal zum stat
ionären Aufenthalt im September/
Oktober 2011
(
Urk.
10M56
=
Urk.
3/10)
. Sie führten unter anderem aus,
insgesamt sei die Prognose des CRPS günstig, allerdings sei der Verlauf individuell und oft langwierig. Insgesamt könne aber mit einer Verbesserung der Beschwerden ge
rechnet werden (S.
1 unten). Sie empfahlen eine Fortsetzung der physiothera
peutischen und insbesondere der analgetischen Behandlung (S.
1 f.). die Ar
beits
fähigkeit müsse im Verlauf neu beurteilt werden (S. 2 oben).
3.
7
Am 2
7.
Februar 2013 erstatteten
Dr.
med.
F._
, Facharzt
für Allgemeine
Innere Medizin sowie für Rheumatologie, Oberarzt, und Prof.
Dr.
med.
G._
,
Facharzt für Psychiatrie und Psychoth
erapie, Leitender Arzt Schmerz-/
Gut
achtenzentrum
,
Klinik
H._
, ein Gutachten im Auftrag der
Beschwerde
gegnerin
(
Urk.
10/M60
=
Urk.
3/4)
. Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (S.
2 ff.), die Angaben der Beschwerdeführerin (S.
12 ff.
)
, und die von ihnen am 2
0.
Oktober und 2
8.
November 2012 erhobenen Befunde (S. 21 ff.).
Die Gutachter nannten folgende Diagnosen (S. 29
Ziff.
1.2):
persistierende Schmerzen und Bewegungseinschränkung Kniegelenk link
s
MRI Kniegelenk links vom
7.
Uni 2010:
Retropatellärer
Knorpelabbau, Knochenmarksödem in der Patella, Flüssigkeitskollektion im Sinne einer Bursitis
präpatellaris
bei Nachweis eines CRPS 1, Erstdiagnose Juni 2011 mit
Arthrofibrose
aktuell persistieren leichte Aktivitätszeichen (livide Hautverfärbung, Temperaturdifferenz,
Allodynie
und Hyperalgesie)
Status nach
arthroskopischem
Narbendébridement
,
Teilmeniskektomie
lateral und Mobilisation in Narkose am 25
.
August 2010
Status nach vorderer Kreuzbandplastik mit
ipsilateraler
Quadri
zeps
sehne
in Doppelbündeltechnik und
Teilmeniskektomie
lateral links am 3
1.
März 2010
Status nach Skiunfall mit Ruptur des vorderen Kreuzband
es
am 2
3.
Februar 2006
beginnende symptomatische Gonarthrose rechts
MRI Kniegelenk rechts vom
8.
Mai 2012:
patellofemorale
Arthrose mit tiefen
Knorpeldefekten und
subchondralen
Ödemzonen
, über
greifend auf den medialen
Femurkondylus
vermehrt belastungsabhängige Schultergelenkschmerzen rechts
bei Nachweis einer
Periarthropathia
humeroscapularis
rechts mit late
ralem
Impingement
Januar 2006
Status nach
subacromialer
Infiltration
monoklonale
Gammopathie
unklarer Signifikanz
Cholezystolithiasis
nachgewiesen im Ultraschallabdomen vom 2
6.
September 2011
asymptomatisch
Lebersteatose (Ultraschallabdomen 2
6.
September 2011)
mögliche, leichte
dysphorische
Symptomatik (gemischte affektive Stö
rung; ICD-10 F34.8)
In ihrer Beurteilung
bejahten sie die Frage, ob eine gesicherte Diagnose eines CRPS vorliege (S.
30
Ziff.
1.3), dies basierend auf der Anamnese, den aktuellen
klinischen Untersuchungen und der klinischen Voruntersuchung vom
1.
Juni 2012
, die für die Diagnosestellung massgebenden Budap
est-Kriterien seien da
mals wie a
uch aktuell klar erfüllt (S. 30
Ziff.
1.4).
Zum natürlichen Kausalzusammenhang führten sie aus, der Skiunfall vom 2
3.
Februar 2006 mit in der Folge nachgewiesener traumatischer
Ruptur des vorderen Kreuzbandes des Kniegelenkes links (MRI vom
9.
März
2006) könne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit die erhobenen Befunde erklären. Bei Persistenz eines Instabilitätsgefühls im Bereich des Kniegelenkes links sei die
arthroskopische
Kreuzbandplastik im März 2010 notwendig geworden, dieser Eingriff hätte ohne das Unfallereignis nicht durchgeführt werden müssen. In der Folge habe sich eine
Arthrofibrose
mit massiver Einschränkung der Beweglich
keit des linken Kniegelenkes entwickelt, weshalb am 2
5.
August 2010 erneut eine Arthroskopie mit
Narbend
é
bridement
und Mobilisation des Kniegelenkes in Narkose
durchgeführt worden sei. In der Folge habe sich gemäss Aktenlage, auf
grund der Anamnese
,
aber auch dem am
1.
Juni 2012 erhobenen Befund
,
das CRPS 1 im Bereich des Kniegelenkes links entwickelt. Ohne die vorausgegange
nen Eingriffe hätte sich das CRPS 1 nicht entwickelt, somit könne der Unfall vom 2
3.
Februar 2006 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als Ursache der aktuell bestehenden Befunde angesehen werden (S. 30 f.
Ziff.
2.1).
Zur Arbeitsfähigkeit führten sie aus, was folgt (S. 32
Ziff.
3.1):
Die Patientin ist aktuell noch hauptsächlich eingeschränkt, einerseits
durch die weiterhin belastungsabhängigen Schmerzen im Bereich des Kniegelenkes links aber auch durch die weiterhin persistierende Einschränkung der Beweglichkeit und der Notwendigkeit eines Gehstockes. Dabei ist die Gehstrecke der Patien
tin aktuell eingeschränkt auf maximal 500 Meter, auch das Heben von gewis
sen Lasten
,
wie zum Beispiel beim Wäsche waschen
,
führen zu einer Schmerz
verstärkung im Bereich des Kniegelenkes links. Auch längeres Stehen von maximal 1 Stunde Dauer ist der Patientin aktuell nicht möglich. Zudem ist auch längeres Sitzen mit angewinkelten Beinen von maximal 1⁄2
Stunde bis 1
Stunde mit vermehrt
en
Schmerzen verbunden.
Eine volle Arbeitsfähigkeit sei der Patientin nicht zuzumuten
. Zur zumutbaren Arbeitsfähigkeit führten sie aus, was folgt (S. 32 f.
Ziff.
3.2):
Die Patientin arbeitet aktuell in einem Pensum von 20
%
, das heisst 8 Stunden während einem Tag in der Woche. Danach seien die Schmerzen maximal aus
gebildet, weshalb sie sich unfähig fühlt, an zusätzlichen Tagen in der Woche zu arbeiten.
Aus rein rheumatologischer Sicht ist diese Verteilung der Arbeit nicht ideal. Ganz grundsätzlich sollte die Arbeitsleistung auf mehrere Tage der Woche verteilt werden. Dabei ist insbesondere aufgrund der Schmerzen aber auch aufgrund der verminderten Beweglichkeit eine Einschränkung der Leistungsfä
higkeit anzunehmen. Aus rein rheumatologischer Sicht besteht somit eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 20
%
.
Bezüglich des CRPS I bestehe noch immer Behandlungsbedarf. Der natürliche Verlauf eines CRPS sei schwer einzuschätzen, es könne aber weiterhin ange
nommen werden, dass zumindest teilweise noch eine Verbesserung einerseits der Schmerzen, andererseits aber vielleicht auch der Beweglichkeit im Bereich des linken Kniegelenkes eintreten könne (S. 33
Ziff.
4.1).
Da d
ie Prognose hinsichtlich des weiteren Heilungsverlaufes ungewiss
sei und aufgrund der bisherigen Erfahrungen in der Therapie keine wesentliche Besse
rung habe erreicht werden können, könne weder vertreten werden, dass eine weitere Therapie zu
r
Erhaltung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit nötig sei, noch lasse sich vertreten, dass keine Therapie nötig sei; zumindest sei eine Therapie hinsichtlich der ohnehin eingeschränkten Beweglichkeit des Knies nicht als nachteilig zu bezeichnen (S. 34
Ziff.
4.2).
Die Integritätseinbusse - aufgrund des CRPS - bezifferten sie mit 10
%
(S.
36
Ziff.
5.2).
Zur Prognose führten sie unter anderem aus, diese sei voraussichtlich nicht gut beziehungsweise zumindest ungewiss. Eine rasche und insbesondere auch eine vollständige
Regredienz
der Symptomatik sei kaum mehr zu erwarten. Aller
dings sei auch bekannt, dass auch nach längerer Zeit (also auch bei Verläufen von mehr als 2 Jahr
en) die Symptome eines CRPS durchaus noch
regredient
sein könnten. Es könne zumindest gehofft werden, dass über einen längeren Zeitraum noch eine langsame, aber stetige Verbesserung der Belastbarkeit ein
treten könnte und dass allenfalls auch die Schmerzen langsam
regredient
sein könnten (S. 26
Ziff.
6).
3.
8
Auf Nachfrage der Beschwerdegegnerin bestätigten die Gutachter am
3.
Mai 2013
die von ihnen mit 80
%
bezifferte Arbeitsfähigkeit, was einer Arbeitsunfä
higkeit von 20
%
entspreche
(
Urk.
10/M61)
.
3.
9
Dr.
A._
(vorstehend E. 3.
1
) nahm am
1
5.
Juli 2013
zum Gutachten Stellung
(
Urk.
10/M62
=
Urk.
3/11)
. Er führte einleitend aus, die darin genannte Ar
beitsfähigkeit von 80
%
sei diametral gegensätzlich zur Beurteilung der anderen involvierten und angefragten Ärzte, die eine Arbeitsunfähigkeit von 80
%
, also eine Arbeitsfähigkeit von 20
%
, attestierten (S. 1 Mitte).
Im Gutachten werde im Abschnitt 3.1 unter anderem ausgeführt, die Patientin könne maximal eine Stunde stehen und nicht mehr als eine halbe bis eine Stunde mit angewinkelten Beinen sitzen. Sie könnte also - so
Dr.
A._
- zwei Stunden pro Tag arbeiten, eine sitzend, eine stehend (S.
1 unten). Der Arbeitsweg zu Fuss zur Bahn, in die Bahn, aus der Bahn und zu Fuss zur Arbeit dürfte die im Gutachten genannte Gehstrecke von 500 m überschreiten (S.
2 oben). Wie die Gutachter ohne weitere Ausführungen zu einer Arbeitsfähigkeit von 80
%
kämen, sei absolut schleierhaft, würde dies doch eine Arbeitszeit von fünf Mal sechs Stunden bedeuten, was in absolutem Widerspruch zu den Aus
führungen in Abschnitt 3.1 des Gutachtens stehe (S. 2).
3.10
Am 1
4.
Oktober 2013 nahm
Dr.
med.
I._
, Facharzt für Orthopädi
sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, beratender Arzt der Beschwerdegegnerin, Stellung
(
Urk.
10/M63
=
Urk.
3/5)
.
Er führte unter anderem aus, bei Gehleistungen über das im Gutachten ge
nannte Mass hinaus resultiere eine Verlangsamung. Beim Sitzen ohne
Zwangs
stellung
für das linke Bein sei keine zeitliche
Limite
oder Verlangsamung anzu
nehmen. Wenn man ein im Verlaufe des Tages sich intensivierendes
Schmerz
bild
annehme, erscheine eine zeitliche Reduktion der Präsenzzeit von den landesüblichen rund 8 Stunden um 20
%
vertretbar (S. 2 Mitte).
Sodann wies er darauf hin, dass sich die im Gutachten genannten zeitlichen Grenzen auf das Einnehmen der betreffenden Haltungen ohne Unterbrechung bezögen und nicht ein Maximum pro 24 Stunden ausdrückten, wäre doch sonst die Patientin an ihrem aktuell ausgeübten (einen) achtstündigen Arbeitstag weit jenseits ihrer Ressourcen belastet. Mit einem Aktionsradius von 500 m ohne Unterbruch sei im Grossraum
J._
die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel höchstens in Ausnahmefällen nicht möglich (S. 2).
Die Interpretation von
Dr.
A._
, aus dem Gutachten ergebe sich eine tägli
che Arbeitszeit von lediglich 2 Stunden, sei nicht nachvollziehbar. Vielmehr dürfe von einer täglichen Arbeitszeit in der Grössenordnung von 6 1⁄2 Stunden ausgegangen werden, Rendement je nach Einsatz etwas variabel, bei vorwie
gend sitzend auszuführender Tätigkeit ohne Zwangsstellungen für das linke Bein für diesen Zeitrahmen sogar voll (S. 2 unten).
Ferner führte er aus, die Annahme einer Integritätseinbusse von 10
%
sei als vorläufige Schätzung korrekt; er empfehle eine endgültige Evaluation im Au
gust 2014 (S. 3
Ziff.
2).
4.
4.1
Die Beschwerdeführerin wandte gegen das Gutachten beziehungsweise die von den Gutachtern gezogenen Schlussfolgerungen ein,
den diversen vorliegenden Arztberichten sei eine
(höhere)
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu entneh
men (
Urk.
1 S. 6
Ziff.
2).
Das trifft zwar zu, jedoch stammen vier der angeführten Berichte aus dem Jahr 2011 und einer vom Februar 2012, während das Gutachten
im Februar 2013 erstattet wurde. Gemäss ärztlicher Auskunft ist der Verlauf des CRPS zwar individuell und oft langwierig, die Prognose aber insgesamt günstig (vorstehend E. 3.6). Vor diesem Hintergrund kann nicht schon
aus
in früheren Zeitpunkten at
testierten Arbeitsfähigkeiten geschlossen werden, die im späteren Gutachten at
testierte Arbeitsfähigkeit sei unzutreffend.
Dazu kommt, dass es sich bei
Dr.
F._
-
der im Dezember 2011 berichtete, die Patientin werde aktuell als zu 100
%
arbeitsunfähig beurteilt (vorstehend E.
3.6)
-
und
Dr.
F._
als Mitverfasser des Gutachtens vom Februar 2013 (vorstehend E. 3.7)
um die gleiche Person handelt:
Im
Medizinalberuferegister
(
www.medregom.admin.ch
) s
ind zwei Ärzte namens
F._
eingetragen, einer mit dem Vornamen
K._
und ein
ander
er mit den Vornamen
L._
,
dieser zudem
Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie
mit der Klinik
H._
als Arbeitsort.
Somit wurde die im Gutachten vom Februar 2013 getroffene Feststellung, dass das CRPS die Arbeitsfähigkeit nun
mehr (lediglich noch) um 20
%
einschränkt, in vollem Wissen und persönlicher Kenntnis darum abgegeben, dass die Einschränkung zu früheren Zeitpunkten bedeutend höher einzuschätzen war.
4.2
Der Hausarzt
Dr.
A._
nahm im Juli 2013 zum Gutachten Stellung und machte sinngemäss geltend, die Arbeitsfähigkeit betrage nicht 80 %, sondern 20 %, und legte dar, aus welchen Gründen sich dies seines Erachtens auch aus den Ausführungen im Gutachten ergebe (vorstehend E. 3.9).
Seiner Argumen
tation kann jedoch nicht gefolgt werden. Sollte sie ernst gemeint sein, wäre daraus auf eine gänzliche
Unvertrautheit
mit der
medizinischen
Einschätzung der leidensbedingt verbleibenden Arbeitsfähigkeit und der dabei üblichen Aus
drucksweise zu schliessen.
Die Gutachter führten nämlich unter anderem aus, „längeres Stehen von maxi
mal 1 Stunde Dauer“ sei der Beschwerdeführerin aktuell nicht möglich, und „längeres Sitzen mit angewinkelten Beinen von maximal 1⁄2
bis 1 Stunde“ sei mit vermehrten Schmerzen verbunden (vorstehend E. 3.7). Schon vom gewöhn
lichen Sprachverständnis her, und erst recht in Kenntnis der in der gutachter
lichen Berichterstattung geläufigen Formulierungen, ergibt sich ohne jeden Zweifel, dass damit Maximalzeiten formuliert wurden für das Einnehmen der betreffenden Positionen ohne Unterbruch, mithin postuliert wurde, dass nach längstens einer Stunde Stehen eine andere Position (Sitzen, Gehen) einge
nommen w
erden können sollte, ebenso nach längstens einer Stunde Sitzen mit einer für das betroffene Knie ungünstigen Zwangshaltung, dass also eine ent
spre
chend wechselbelastende Tätigkeit als leidensangepasst charakterisiert wurde.
Aus den genannten Formulierungen hingegen zu schliessen, sie brächten eine maximale tägliche Arbeitszeit von lediglich zwei Stunden zum Ausdruck, erscheint nachgerade absurd.
4.3
Die Beschwerdeführerin wandte gegen das Gutachten auch ein, die Gutachter hätten sich nicht näher mit dem CRPS auseinandergesetzt, wobei sie gleichzeitig verschiedene Stellen im Gutachten mit Ausführungen zum CRPS (S. 27, 30 f., 33, 36) anführte (
Urk.
1 S. 4 f.).
Schon die Angaben der Beschwerdeführerin selber weisen
daraufhin
, dass sich die Gutachter eingehend mit dem CRPS befasst haben. Sie haben dessen
Unfall
kausalit
ät
klar bejaht (S.
30 f.), ausgeführt
,
es könne weiterhin eine Verbesse
rung angenommen werden (S. 33), wobei die Prognose des Heilverlaufs unsicher sei (S.
34)
, sich zur entsprechenden Integritätseinbusse (S. 36
Ziff.
5.2) und zur Prognose (S. 36
Ziff.
6) geäussert.
4.4
Der Vorwurf, die Gutachter hätten sich zu wenig mit dem CRPS auseinanderge
setzt, lässt sich vor diesem Hintergrund offensichtlich nicht halten. Die Be
schwerdeführerin erh
ob
denn auch (zusätzlich) den eher inhaltlichen Einwand, die Gutachter würden die Prognose als unsicher oder gar schlecht bezeichnen, sich aber dennoch zur Arbeitsfähigkeit äussern (S. 5). Dabei versteht sie die Ka
tegorien von Verlauf und Prognose jedoch anders als sie im Gutachten verwen
det werden.
In der in der Beschwerde (S. 4) zitierten Passage des Gutachtens, wonach der Verlauf diesbezüglich sehr ungünstig sei (S. 27), äusserten sich die Gutachter zur bisherigen, vor der Begutachtung eingetretenen Entwicklung, nicht zur Zu
kunft.
Daraus lässt sich somit zur Prognose nichts ableiten. Dort, wo sich die Gutachter zur Prognose sinngemäss oder explizit äusserten
(vorstehend E.
3.7 am Ende)
, taten sie dies anerkanntermassen zurückhaltend und
mit
Vorsicht (was per se keinen Mangel darstellt), jedoch stets mit Bezug auf eine erhoffte, wenn auch nicht zuverlässig zu erwartende Besserung. Hingegen findet sich kein Hinweis, dass die Gutachter auch eine Verschlechterung als möglich er
ach
tet hätten. Sämtliche prognostischen Äusserungen beziehen sich also darauf, wie es sich mit einer noch eintretenden Verbesserung verhalten dürfte. Mit anderen Worten lautete und lautet die gestellte Prognose, dass es im schlech
teren Fall bei
m
Gesundheitszustand im Begutachtungszeitpunkt (und der damit verbunde
nen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 20
%
) bleibt, während
im
besseren Fall noch eine Zurückbildung des CRPS (und der entsprechenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit) eintreten könnte.
Aus diesem Grund ist nicht ersichtlich, inwiefern die von der Beschwerdeführe
rin angeführten weiteren Abklärungen (
Urk.
1 S. 5 unten) zu weiterführenden Erkenntnissen - ausser einer zwischenzeitlich eingetretenen Verbesserung - führen könnten, weshalb sie nicht erforderlich sind.
4.5
Die gegen das Gutachten erhobenen Einwände erweisen sich zusammengefasst als nicht stichhaltig. Da das Gutachten auch den praxisgemässen Kriterien (vor
stehend E. 1.4) vollumfänglich genügt, ist darauf abzustellen.
Demnach besteht in einer Tätigkeit, welche dem gutachterlich formulierten
Anforde
rungsprofil
entspricht, worunter auch die von der Beschwerdeführerin ausgeübte Bürotätigkeit als Sachbearbeiterin Treuhand fällt, eine Arbeitsfähig
keit von 80
%
.
4.6
Damit erweist sich der angefochtene Entscheid, mit welchem der Beschwer
de
füh
rerin eine Rente entsprechend einem Invaliditätsgrad von 20
%
zuge
sprochen wurde, als zutreffend, und die dagegen erhobene Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.
5.
Betreffend Integritätsentschädigung hat die Beschwerdegegnerin ausdrücklich eine spätere Überprüfung der aktuell mit 10
%
veranschlagten Einbusse in Aus
sicht gestellt (
Urk.
10/A122 S. 4 oben). Über diese Überprüfung beziehungsweise
ihr allfälliges Ergebnis wurde noch nicht verfügt und somit auch im angefoch
tenen Entscheid nicht entschieden.
Diesbezüglich fehlt es an Anfechtungsobjekt und Streitgegenstand, so dass auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht einzutreten ist.