Decision ID: 44a5d08c-1a9e-4f52-b2dd-3f5a70bc1704
Year: 2006
Language: de
Court: SG_VGN
Chamber: SG_VGN_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ A.Z., geboren 1981, ist mazedonischer Staatsangehöriger. Er gelangte 1996
zusammen mit seiner Mutter und drei Geschwistern im Rahmen des Familiennachzugs
zu seinem in Rorschach wohnhaften Vater. Das Ausländeramt erteilte ihm nach der
Einreise eine Niederlassungsbewilligung.
Wegen Widerhandlungen gegen das Transportgesetz (Schwarzfahren) wurde A.Z. am
10. Februar 2003 und am 4. September 2003 mit Fr. 400.-- bzw. Fr. 50.-- gebüsst. Am
11. Juni 2004 wurde er wegen Tätlichkeit mit Fr. 300.-- gebüsst. Am 22. November
2004 sprach die Bezirksgerichtskommission Bischofszell A.Z. wegen mehrfacher
Sachbeschädigung, Nötigung, Freiheitsberaubung, mehrfachen Hausfriedensbruchs
und mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind schuldig und verurteilte ihn zu
einer bedingten Gefängnisstrafe von siebzehn Monaten, verbunden mit einer Probezeit
von drei Jahren. Am 6. Juli 2005 bestrafte das Untersuchungsamt St. Gallen A.Z.
wegen Raufhandels mit drei Monaten Gefängnis und einer Busse von Fr. 900.--. Die
Gefängnisstrafe wurde bedingt erlassen und die von der Bezirksgerichtskommission
Bischofszell ausgefällte Probezeit um ein Jahr verlängert. Am 25. Juli 2005 wurde A.Z.
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vom Untersuchungsamt St. Gallen wegen einer SVG-Uebertretung mit Fr. 500.--
gebüsst.
Mit Verfügung vom 9. November 2005 wies das Ausländeramt A.Z. für die Dauer von
fünf Jahren aus der Schweiz aus. Zur Begründung wurde im wesentlichen angeführt,
sein Verhalten habe zu schweren Klagen Anlass gegeben.
B./ Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 24. November 2005 erhob A.Z. Rekurs,
der vom Justiz- und Polizeidepartement mit Entscheid vom 6. Februar 2006
abgewiesen wurde.
C./ Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 20. Februar 2006 erhob A.Z. Beschwerde
beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, der Rekursentscheid sei aufzuheben und es
sei von einer Ausweisung abzusehen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Zur
Begründung wird im wesentlichen vorgebracht, der Beschwerdeführer bestreite nicht,
dass in bezug auf die Verurteilungen die Voraussetzungen für eine Ausweisung
gegeben seien. Die Ausweisung erscheine aber angesichts der gesamten Umstände
unverhältnismässig. Auf die einzelnen Ausführungen in der Beschwerde wird, soweit

wesentlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
Die Vorinstanz schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 9. März 2006 auf Abweisung der
Beschwerde.
Darüber wird in Erwägung gezogen:
1./ Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Der
Beschwerdeführer ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeeingabe vom 20. Februar 2006
entspricht zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 Abs. 1
in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP). Auf die Beschwerde ist
einzutreten.
2./ Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der
Ausländer (SR 142.20, abgekürzt ANAG) kann ein Ausländer aus der Schweiz
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ausgewiesen werden, wenn er wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich
bestraft wurde (lit. a) oder wenn sein Verhalten im allgemeinen und seine Handlungen
darauf schliessen lassen, dass er nicht gewillt oder nicht fähig ist, sich in die im
Gaststaat geltende Ordnung einzufügen (lit. b).
Die Ausweisung kann befristet, aber nicht für weniger als zwei Jahre, oder unbefristet
ausgesprochen werden (Art. 11 Abs. 1 ANAG). Sie soll nur verfügt werden, wenn sie
nach den gesamten Umständen angemessen erscheint (Art. 11 Abs. 3 Satz 1 ANAG).
a) Art. 10 Abs. 1 ANAG ist eine typische "Kann-Bestimmung". Das Gesetz schreibt
beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen nicht zwingend die Anordnung einer
Ausweisung vor, sondern es räumt der Verwaltung diesbezüglich einen
Ermessensspielraum ein. Das Verwaltungsgericht ist zur Ueberprüfung der
Angemessenheit einer Verfügung oder eines Entscheides nicht befugt (Art. 61 Abs. 1
und 2 VRP). Es darf daher auch bei der Prüfung der Angemessenheit im Sinne von Art.
11 Abs. 3 Satz 1 ANAG nicht sein eigenes Ermessen - im Sinne einer Prüfung der
Opportunität bzw. der Zweckmässigkeit der Massnahme - anstelle des Ermessens der
Verwaltung stellen (VerwGE vom 11. November 2003 i.S. M.B.A. mit Hinweis auf
VerwGE vom 17. August 1999 i.S. J. und S.R.; BGE 125 II 107). Es kann nur
überprüfen, ob der Entscheid der Verwaltung auf einer Ueberschreitung bzw. einem
Missbrauch des Ermessens beruht und damit rechtswidrig ist (GVP 1996 Nr. 9 mit
Hinweisen).
Für die Beurteilung der Angemessenheit der Ausweisung im Sinne von Art. 11 Abs. 3
ANAG bzw. der Verhältnismässigkeit sind namentlich die Schwere des Verschuldens
des Ausländers, die Dauer seiner Anwesenheit in der Schweiz sowie die ihm und seiner
Familie drohenden Nachteile zu berücksichtigen (Art. 16 Abs. 3 der Vollzugsverordnung
zum ANAG, SR 142.201).
b) Der Beschwerdeführer wurde von der Bezirksgerichtskommission Bischofszell am
22. November 2004 der mehrfachen Sachbeschädigung, der Nötigung, der
Freiheitsberaubung und des mehrfachen Hausfriedensbruchs sowie der mehrfachen
sexuellen Handlungen mit einem Kind schuldig gesprochen und zu siebzehn Monaten
Gefängnis verurteilt. Insoweit sind die Voraussetzungen für die Anordnung einer
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Ausweisung gestützt auf Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG erfüllt, was in der Beschwerde nicht
bestritten wird.
c) Im folgenden ist zu prüfen, ob die Ausweisung für die Dauer von fünf Jahren
verhältnismässig ist.
aa) Ausgangspunkt und Massstab für die Schwere des Verschuldens und die
fremdenpolizeiliche Interessenabwägung ist die vom Strafrichter verhängte Strafe (BGE
129 II 216).
Wie der Anklageschrift zu entnehmen ist, lag der Verurteilung vom 22. November 2004
die Beziehung zu der am 6. November 1986 geborenen F.S. zugrunde. Der
Beschwerdeführer unterhielt mit dieser zwischen Anfang 2001 und Sommer 2003 eine
intime Beziehung, was angesichts des Altersunterschieds zur Verurteilung wegen
sexueller Handlungen mit einem Kind führte. Im Spätsommer 2003 wollte F.S. die
Beziehung zum Beschwerdeführer auflösen. Dieser stieg am 20. Oktober 2003 über
das Ablaufrohr zum Balkon der Wohnung hoch, in der F.S. mit ihren Eltern wohnte,
drückte mit Körpergewalt die Balkontüre auf und fand in der Wohnung F.S. vor. Diese
hatte die Polizei alarmiert. Der Beschwerdeführer hinderte sie am Weggehen, zerrte sie
ins Kinderzimmer, stiess sie dort rücklings aufs Bett, so dass sie mit dem Kopf an der
Bettstange aufschlug, und wollte immer wieder wissen, weshalb sie die Polizei
alarmiert habe. Dabei schrie er herum und hielt F.S. mehrfach mit Gewalt am rechten
Handgelenk. Schliesslich kniete er auch noch über sie, drückte ihr die Hände aufs Bett
und zog ihr gegen ihren Willen und trotz Gegenwehr die Gehhose aus, wobei er
gleichzeitig den Gurt bei seiner Hose öffnete. Er liess F.S. dann angesichts des
festgestellten Unmuts wieder los, worauf sie ins Elternzimmer ging und eine andere
Hose anzog. Unmittelbar bevor die Polizei in die Wohnung eindrang, konnte sie die
Wohnung verlassen.
Die Vorinstanz hielt fest, das Verhalten des Beschwerdeführers zeige seine
Gewaltbereitschaft gegenüber der physischen und sexuellen Integrität anderer
Personen. Offensichtlich habe der Beschwerdeführer Mühe, die Integrität anderer,
insbesondere Personen weiblichen Geschlechts, zu respektieren. Nur rund vier Monate
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nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft und noch während laufender
Strafuntersuchung habe er an F.S. eine Tätlichkeit begangen.
Als schwerwiegend ist der Umstand zu betrachten, dass der Beschwerdeführer gegen
F.S. gewalttätig wurde, nachdem diese sich von ihm trennen wollte. Dabei blieb es
nicht bei einem einzelnen Vorfall. Wenige Monate nach der Entlassung aus der
Untersuchungshaft beging er an F.S. erneut eine Tätlichkeit. Der Beschwerdeführer
kann sich offenbar nicht damit abfinden, dass sich F.S. von ihm trennen wollte.
Unbegründet ist der Einwand des Beschwerdeführers, die Tätlichkeit sei in den Kontext
der beschriebenen äusserst schwierigen Beziehung zu stellen. Es ist jedenfalls nicht
ersichtlich, inwiefern das Verhalten von F.S. die Handlungsweise des
Beschwerdeführers nachvollziehbar erscheinen lässt. Insbesondere ist nicht dargetan,
dass F.S. den Beschwerdeführer in irgend einer Art und Weise provozierte.
Auch die Bestrafung wegen sexueller Handlungen mit einem Kind bringt letztlich den
fehlenden Respekt vor der sexuellen Integrität von F.S. zum Ausdruck. Er war über
neunzehn Jahre alt, als er die intime Beziehung zu ihr einging, obwohl er ihr Alter
zutreffend auf rund vierzehn Jahre schätzte. Das Einverständnis des Mädchens ändert
nichts daran, dass sich der Beschwerdeführer strafbar gemacht hat. Er hätte als
volljährige Person um das Verbot seines Handelns wissen und sich entsprechend
verhalten müssen.
Erschwerend kommt hinzu, dass der Beschwerdeführer am 16. April 2005 erneut
straffällig wurde. Er war an einer Schlägerei bei der 24-Stunden-Tankstelle am Unteren
Graben beteiligt. Er gehörte zu einer Gruppe von Landsleuten und Personen aus
Serbien und Montenegro, die von einem Gruppenmitglied zusammengerufen wurden,
um den Angriff einer verfeindeten Gruppe zu vergelten. Hintergrund des Angriffs bildete
der Umstand, dass sich einer der Angreifer nicht damit abfinden konnte, dass seine Ex-
Freundin eine neue Beziehung eingegangen war.
Der Beschwerdeführer liess sich zur Vergeltung des Angriffs überreden. Einer der sechs
Mitglieder der Gruppe führte ein Kalaschnikow-Gewehr mit, in dessen Magazin
Patronen eingesetzt waren. Der Beschwerdeführer wurde am 6. Juli 2005 wegen
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Beteiligung an einem Raufhandel mit einer Gefängnisstrafe von drei Monaten und einer
Busse von Fr. 900.-- bestraft. Diese Tat beging der Beschwerdeführer während der
laufenden Probezeit der Verurteilung vom 22. November 2004. Die wiederholten
Straftaten, insbesondere die Gewalttätigkeit bzw. die Gewaltbereitschaft sowie der
Umstand, dass der Beschwerdeführer während einer Probezeit delinquierte, begründen
ein gewichtiges öffentliches Interesse an der Ausweisung. Erschwerend kommt hinzu,
dass der Beschwerdeführer sowohl in einem Beziehungskonflikt als auch in der
Oeffentlichkeit gewalttätig war. Offenbar war es für ihn eine Selbstverständlichkeit, sich
zum Angriff auf eine andere Personengruppe einspannen zu lassen, von Rorschach
nach St. Gallen zu fahren, die Gegner zu suchen und in aller Oeffentlichkeit zu
attackieren. Solche Verhaltensweisen verstossen in hohem Mass gegen die öffentliche
Ordnung.
Die wiederholten Verstösse gegen das Transportgesetz sowie die SVG-Uebertretung
vom 19. April 2005 fallen demgegenüber nur geringfügig ins Gewicht, zumal letztere
offenbar mit dem Fahrzeug des Arbeitgebers begangen wurde.
bb) Der Beschwerdeführer reiste am 9. August 1996 im Alter von knapp fünfzehn
Jahren in die Schweiz ein. Er hält sich somit seit nahezu zehn Jahren in der Schweiz
auf. Die Vorinstanz ging davon aus, es könne in Anbetracht dieser Aufenthaltsdauer
eine gewisse soziale Integration angenommen werden. Von einer weitgehenden
Eingliederung in die schweizerischen Verhältnisse kann allerdings angesichts der
geschilderten Vorkommnisse nicht gesprochen werden. Auch in beruflicher Hinsicht
vermochte sich der Beschwerdeführer nicht zu integrieren. Eine Lehre als
Automechaniker brach er ab. Nach Hilfsarbeiten als Rüster und Lagerist war er vom
September 2002 bis März 2004 arbeitslos. Seit Mitte März 2004 arbeitet er als
Hilfsgärtner. Sein Arbeitgeber äussert sich positiv. Der günstige Bericht des
Arbeitgebers ist zu seinen Gunsten zu berücksichtigen. Das positive Verhalten am
Arbeitsplatz dürfte unter anderem auch darauf zurückzuführen sein, dass der Vater und
ein Onkel des Beschwerdeführers beim selben Arbeitgeber tätig sind. Es ist jedoch
festzuhalten, dass der Beschwerdeführer trotz des geordneten Arbeitsverhältnisses im
April 2005 an einem Raufhandel beteiligt war. Im übrigen hielt zwar der polizeiliche
Berichterstatter fest, der Beschwerdeführer habe anlässlich der mündlichen Befragung
einen guten Eindruck hinterlassen. Der Bericht datiert allerdings vom 7. November
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2003 und ist angesichts der Verurteilungen in den Jahren 2004/05 nicht mehr aktuell.
Zugutezuhalten ist dem Beschwerdeführer allerdings, dass er im Jahr 2005 erhebliche
Anstrengungen zur Schuldentilgung unternahm. Dies dürfte zumindest teilweise auch
auf den durch das hängige Verfahren entstandenen Druck zurückzuführen sein. Beim
Sozialamt waren im November 2005 aber noch Fr. 4'318.-- ausstehend, wobei der
Beschwerdeführer bislang nichts zurückbezahlte.
cc) Der Beschwerdeführer ist unverheiratet und hat keine familiären
Unterstützungspflichten. Er hat den grössten Teil seines Lebens in Mazedonien
verbracht und bewegt sich, soweit aus den Akten ersichtlich ist, vorwiegend in Kreisen
seiner Landsleute. Als junger Mann ohne familiäre Verpflichtungen hat er die
Möglichkeit, sich auch nach einer längeren Abwesenheit wieder in Mazedonien
zurechtzufinden. Sein Einwand, er verfüge nicht mehr über soziale Beziehungen in
Mazedonien, ist nicht stichhaltig. Er hat die Möglichkeit, solche wieder aufzubauen. In
familiärer Hinsicht können jedenfalls keine nennenswerten Umstände zugunsten des
Beschwerdeführers berücksichtigt werden. Auch die geltend gemachte Beziehung zu
einer Frau aus Bosnien vermag diesbezüglich nur wenig zu seinen Gunsten ins Gewicht
zu fallen. Es handelt sich übrigens um jene Frau, deren Wechsel der
Männerbekanntschaften Anlass zur Schlägerei am 16. April 2005 gab. Der
Beschwerdeführer wie auch seine Freundin mussten deshalb damit rechnen, dass sie
ihre Beziehung aufgrund der Verurteilungen des Beschwerdeführers unter Umständen
nicht in der Schweiz leben können. Insbesondere kann aufgrund der persönlichen
Situation nicht ernstlich von einem Härtefall gesprochen werden. Bei einer Rückkehr
nach Mazedonien sind keine überdurchschnittliche Nachteile ersichtlich. Der
Beschwerdeführer befindet sich in derselben Lage wie zahlreiche seiner Landsleute,
die nach einem längeren Aufenthalt in der Schweiz unfreiwillig in das Herkunftsland
zurückkehren. Als junger Mann ohne gesundheitliche Schwierigkeiten wird ihm dies
nicht übermässig schwer fallen.
d) Zusammenfassend kommt das Verwaltungsgericht aufgrund der vorstehenden
Erwägungen zum Schluss, dass die Vorinstanz die massgebenden Aspekte zutreffend
gewichtet und die Verhältnismässigkeit der Ausweisung des Beschwerdeführers für die
Dauer von fünf Jahren zu Recht bejaht hat. Von einem Verstoss gegen Art. 11 Abs. 3
ANAG kann nicht gesprochen werden. Insbesondere wäre die Androhung einer
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Ausweisung nicht zweckmässig, da sich der Beschwerdeführer von einer bedingten
Gefängnisstrafe von siebzehn Monaten nicht wesentlich beeindrucken liess. Folglich ist
die Beschwerde als unbegründet abzuweisen.
3./ Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von Fr. 2'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 Gerichtskostentarif, sGS
941.12). Sie ist mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen.
Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen (Art. 98bis VRP).