Decision ID: d8071059-585e-5b01-a0e5-c04d355ca445
Year: 2012
Language: de
Court: SG_VWEK
Chamber: SG_VWEK_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.- X ist Eigentümer des Grundstücks Nr. 001 an der B-Strasse in der politischen
Gemeinde H. Es ist mit dem Wohnhaus Vers.-Nr. 002 und dem im Jahr 2010 neu
erstellten Holz- und Geräteunterstand Vers.-Nr. 003 überbaut. Der Unterstand wurde
am 18. Januar 2011 mit einem Neuwert von Fr. 30'000.-- amtlich geschätzt. Mit
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Rechnung vom 7. März 2011 erhob die Wasserversorgung H bei X für diesen
Unterstand einen Wasseranschlussbeitrag von Fr. 300.-- (1% von Fr. 30'000.--, darin
enthalten die Mehrwertsteuer). Der Verwaltungsrat der Wasserversorgungskorporation
H wies den gegen diese Veranlagung erhobenen Rekurs am 29. März 2011 ab.
B.- Gegen den Rekursentscheid vom 29. März 2011 erhob X mit Eingabe vom 11. April
2011 (Postaufgabe: 12.04.11) Rekurs bei der Verwaltungsrekurskommission mit dem
Antrag, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und der Unterstand aus der
Gebührenpflicht zu befreien.
Die Vorinstanz beantragte mit Vernehmlassung vom 20. Mai 2011 die Abweisung des
Rekurses. Dazu nahm der Rekurrent durch den mittlerweile beigezogenen
Rechtsvertreter am 31. August 2011 Stellung. Die Vorinstanz äusserte sich dazu mit
Eingabe vom 20. Oktober 2011. Der Rekurrent antwortete darauf mit Eingabe seines
Rechtsvertreters vom 3. November 2011. Die Vorinstanz beantragte am 16. November
2011, die Eingaben des Rechtsvertreters des Rekurrenten vom 31. August und
3. November 2011 seien aus dem Recht zu weisen. Gleichzeitig nahm sie Stellung zur
Eingabe vom 3. November 2011.
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge wird,
soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:
1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Angefochten ist
ein Entscheid des Verwaltungsrats der Wasserversorgungskorporation H. Sie wurde im
Jahr 1992 als örtliche Korporation im Sinn von Art. 26 des damals gültigen
Gemeindegesetzes vom 23. August 1979 (nGS 36-29) gegründet (vgl. Art. 2 der
Korporationsordnung) und stellt auch unter dem geltenden Gemeinderecht (vgl. Art. 88
Abs. 3 der Verfassung des Kantons St. Gallen, sGS 111.1, abgekürzt: KV, in
Verbindung mit Art. 1 Abs. 2 lit. d des Gemeindegesetzes vom 21. April 2009, sGS
151.1, abgekürzt: GG) eine Gemeinde und damit eine öffentlich-rechtliche Körperschaft
dar. Innerhalb der Organisation der Korporation nimmt der Verwaltungsrat die
Aufgaben des obersten Leitungs- und Verwaltungsorgans wahr (vgl. Art. 17 Abs. 2 der
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Korporationsordnung). Er entspricht damit der obersten Verwaltungsbehörde einer
öffentlich-rechtlichen Körperschaft im Sinn von Art. 40 Abs. 1 und von Art. 41 lit. h
Ziff. 5 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (sGS 951.1, abgekürzt: VRP).
Die Verwaltungsrekurskommission ist deshalb zum Sachentscheid zuständig. Die
Befugnis des Rekurrenten zur Erhebung des Rechtsmittels ist gegeben. Der Rekurs
vom 12. April 2011 (Postaufgabe) ist rechtzeitig eingereicht worden. Er erfüllt in
formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen Anforderungen (Art. 45, 47 und 48
VRP). Auf den Rekurs ist einzutreten.
2.- Die Vorinstanz beantragt, die Eingaben des Rekurrenten vom 31. August 2011 –
darin äusserte sich der Rechtsvertreter zur vorinstanzlichen Rekursvernehmlassung
vom 20. Mai 2011 – und vom 3. November 2011 – darin ging der Rechtsvertreter auf
die Antwort der Vorinstanz vom 20. Oktober 2011 zu seiner Eingabe vom 31. August
2011 ein – seien aus dem Recht zu weisen.
Als Teilaspekt eines gerechten Verfahrens im Sinn von Art. 29 Abs. 1 der
Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (SR 101, abgekürzt: BV)
verlangt der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) insbesondere, dass die
Gerichte die rechtserheblichen Vorbringen der Parteien anhören und bei der
Entscheidfindung berücksichtigen (vgl. BGE 124 I 241 E. 2). Der Anspruch umfasst das
Recht, von jeder dem Gericht eingereichten Stellungnahme Kenntnis zu nehmen und
sich dazu äussern zu können (vgl. BGE 133 I 98 E. 2; 133 I 100 E. 4.5 und 4.6; 132 I 42
E. 3.3.3 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für
Menschenrechte). Denn es steht in erster Linie der Partei und nicht dem Richter zu,
darüber zu befinden, ob neu beigebrachte Unterlagen eine Stellungnahme rechtfertigen
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_688/2007 vom 11. Februar 2008 E. 2.2 mit
Hinweisen). In dem Sinn besteht aufgrund von Art. 29 Abs. 2 BV ein eigentliches
Replikrecht, und zwar in sämtlichen Gerichtsverfahren, d.h. selbst in jenen, die nicht in
den Anwendungsbereich von Art. 6 Ziff. 1 der Europäischen Konvention über den
Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (SR 0.101, abgekürzt: EMRK) fallen
(vgl. BGE 133 I 98 E. 2.1).
Für die Wahrung des Rechtsanspruchs muss nicht zwingend ein zweiter
Schriftenwechsel angeordnet oder eine Frist zur Stellungnahme angesetzt werden;
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vielmehr genügt es in der Regel, eine neu eingegangene Eingabe der Partei zur
Kenntnisnahme zu übermitteln und noch eine kurze Weile mit der Entscheidfällung zu
warten, damit diese die Möglichkeit hat, sich nochmals zu äussern, wenn sie das
möchte (vgl. BGE 133 I 98 E. 2.2). Das Gericht verletzt diesen Gehörsanspruch, wenn
es bei der Zustellung einer Vernehmlassung an die beschwerdeführende Partei zum
Ausdruck bringt, der Schriftenwechsel sei abgeschlossen, oder wenn die Eingabe mit
einer Bemerkung übermittelt wird, aus der die Partei schliessen muss, dass sie keine
Stellungnahme mehr abgeben dürfe oder eine ungebetene Stellungnahme unerwünscht
sei (vgl. BGE 133 I 100 E. 4.8; 132 I 42 E. 3.3.2 sowie die Urteile des Bundesgerichts
2C_688/2007 vom 11. Februar 2008 E. 2.2, 1C_3/2009 vom 8. Juni 2009 E. 2.1 und
2C_203/2009 E. 3.2). Eine Gehörsverletzung liegt aber auch dann vor, wenn auf eine
rechtzeitig eingereichte Replik nicht eingetreten wird (vgl. Urteil des Bundesgerichts
2C_356/2010 vom 18. Februar 2011 E. 2.1).
Die vorinstanzliche Rekursvernehmlassung vom 20. Mai 2011 wurde dem Rekurrenten
am 26. Mai 2011 zusammen mit einem Verzeichnis der überwiesenen Vorakten
zugestellt mit der Möglichkeit, sie innert 14 Tagen auf der Kanzlei der
Verwaltungsrekurskommission einzusehen. Daraufhin zog der Rekurrent einen
Rechtsvertreter bei, der am 9. Juni 2011 um Zustellung der Akten ersuchte. Die
Vorakten wurden ihm am 16. Juni 2011 und die Akten des Rekursverfahrens am
13. Juli 2011 zur Einsichtnahme zugestellt. Zur Rücksendung der Akten wurde eine
Frist bis 31. August 2011 angesetzt und angefügt, der Schriftenwechsel sei
abgeschlossen und über die Zulässigkeit einer allfälligen zusätzlichen Eingabe
entscheide das Gericht. Zwar wurde der Schriftenwechsel als abgeschlossen
bezeichnet, gleichzeitig aber die Zulässigkeit einer weiteren Eingabe nicht
ausgeschlossen, sondern der Beurteilung durch das Gericht überlassen. Damit durfte
der rechtskundig vertretene Rekurrent davon ausgehen, dass das Gericht eine weitere
fristgerechte Eingabe zumindest zur Kenntnis nehmen und deren Zulässigkeit prüfen
würde und sie aufgrund der dargelegten bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht
aus dem Recht weisen dürfte. Der Rechtsvertreter sandte denn auch am 31. August
2011 die Akten zusammen mit einer Vernehmlassung und Beweismitteln zurück. Die
Vorinstanz erhielt – wiederum unter dem Vorbehalt des Entscheides des Gerichts über
die Zulässigkeit – Gelegenheit, dazu bis 24. Oktober 2011 Stellung zu nehmen. Die
Vorinstanz reichte am 20. Oktober 2011 die Stellungnahme ein. Sie wurde dem
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Rechtsvertreter am 21. Oktober 2011 zur Kenntnisnahme zugestellt. Der
Rechtsvertreter äusserte sich dazu – unter Einreichung weiterer Beweismittel und einer
Kostennote – mit Eingabe vom 3. November 2011. Die Vorinstanz, der die Eingabe
samt Beilagen am 9. November 2011 zur Kenntnisnahme zugestellt wurde, nahm dazu
am 16. November 2011 Stellung.
Mit Blick auf die dargestellte bundesgerichtliche Rechtsprechung zum Replikrecht in
Gerichtsverfahren erweisen sich die Eingaben des Rechtsvertreters des Rekurrenten
vom 31. August und vom 3. November 2011 ebenso als zulässig wie die Antworten der
Vorinstanz vom 20. Oktober und vom 16. November 2011. Die Eingabe des
Rechtsvertreters vom 31. August 2011 ging innerhalb der zur Rücksendung der Akten
angesetzten Frist ein. Die Antwort der Vorinstanz vom 20. Oktober 2011 ging ebenfalls
innerhalb der dafür angesetzten Frist ein. Die Eingabe vom 20. Oktober 2011 wie auch
alle folgenden Schreiben der Verfahrensbeteiligten wurden der Gegenpartei lediglich
zur Kenntnisnahme zugestellt, ohne dass jedoch eine weitere Stellungnahme
ausgeschlossen wurde. Die weiteren Eingaben datieren vom 3. und vom 16. November
2011. Sie sind innert nützlicher Frist eingereicht worden. Zudem ist seit der letzten
Eingabe der Vorinstanz vom 16. November 2011 über ein Monat verstrichen, so dass
der heutige Entscheid über die Angelegenheit keine Verletzung des rechtlichen Gehörs
des Rekurrenten darstellen kann.
Der Antrag der Vorinstanz, die Eingaben des Rekurrenten vom 31. August und vom
3. November 2011 aus dem Recht zu weisen, ist dementsprechend unbegründet und
abzuweisen.
3.- In der Sache ist umstritten, ob der Rekurrent für die Erstellung des offenen und über
keinen zusätzlichen Wasseranschluss verfügenden Unterstandes Vers.-Nr. 003 auf dem
Grundstück Nr. 001, Grundbuch H, einen Wasseranschlussbeitrag schuldet.
a) Die Veranlagung des Beitrags mit Rechnung vom 7. März 2011 beruht auf einer in
formeller Hinsicht genügenden gesetzlichen Grundlage. Das Wasser-Reglement der
Wasserversorgungs-Korporation H (nachfolgend: Reglement) stützt sich auf Art. 51
Abs. 1 und 3 des Gesetzes über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht
(Baugesetz; sGS 731.1, abgekürzt: BauG), wonach die Gemeinden vom
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Grundeigentümer im Rahmen des ihm zukommenden Sondervorteils Beiträge an die
Erschliessung erheben und Beitragspflicht, Bemessung und Verteilung der Beiträge
sowie das Verfahren der Einschätzung und der Erhebung in Reglementen,
Überbauungs- oder Gestaltungsplänen geregelt werden. Das Reglement wurde vom
Verwaltungsrat am 3. Juli 2007 beschlossen, unterstand vom 24. Juli bis 23. August
2007 dem fakultativen Referendum und wird seit 1. Oktober 2007 angewendet. Zur
Finanzierung der Anlagen sieht das Reglement die Erhebung von Beiträgen an die
Kosten des Baus von Basisanlagen (Art. 10) und von Haupt- und Versorgungsleitungen
(Grob- und Feinerschliessung; Art. 11) einerseits sowie von Anschlussbeiträgen (Art. 36
ff.), Feuerschutzeinkaufsbeiträgen (Art. 46 ff.), Gebühren für den Wasserbezug (Art. 43)
und jährlichen Feuerschutzbeiträgen (Art. 52 f.) anderseits vor.
b) Die Vorinstanz hat die Erhebung eines Beitrages für den Anschluss an das
Verteilnetz der Wasserversorgungskorporation im Sinn von Art. 36 ff. des Reglements
bestätigt. Der Beitrag setzt sich aus einer Grundquote von Fr. 1'000.--, die für jeden
Anschluss erhoben wird (vgl. Art. 37 des Reglements), und einem Gebäudezuschlag
(vgl. Art. 38 des Reglements) zusammen. Bei Objekten, die nicht angeschlossen
werden, beschränkt sich der Anschlussbeitrag dementsprechend auf den
Gebäudezuschlag. Dieser beträgt gemäss Art. 38 Abs. 1 des Reglements für Industrie-
und Gewerbebetriebe, Tankanlagen, Ferienheime, Ferienhäuser, Zweitwohnungen
1,5% (lit. a), für die übrigen Wohnbauten, Schulhäuser, Kirchen, öffentliche Bauten
usw. 1% (lit. b) und für landwirtschaftliche Ökonomiegebäude wie Ställe, Scheunen
und Remisen 0,75% des Neuwertes (lit. c). Die Vorinstanz hat entsprechend dem in der
– unangefochten rechtskräftig gewordenen – amtlichen Schätzung vom 18. Januar
2011 für den selbständig versicherten Unterstand Vers.-Nr. 003 festgesetzten Neuwert
von Fr. 30'000.-- den Gebäudezuschlag auf Fr. 300.-- festgesetzt, d.h. 1%
entsprechend Art. 38 Abs. 1 lit. b des Reglements.
aa) Die Verfahrensbeteiligten sind sich einig darüber, dass der vom Rekurrenten im
Jahr 2010 erstellte Unterstand über keinen Wasseranschluss verfügt und sich der
Anschlussbeitrag dementsprechend nicht auf Art. 36 Abs. 1 des Reglements, der einen
solchen Anschluss an das Leitungsnetz der Wasserversorgungskorporation
voraussetzt, stützen lässt. Für Objekte, die dem Verteilnetz nicht angeschlossen sind,
richtet sich die Pflicht zur Leistung eines Anschlussbeitrags nach Art. 36 Abs. 2 des
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Reglements. Danach hat der Liegenschaftseigentümer für Objekte, die nicht dem
Verteilnetz angeschlossen sind, einen einmaligen Anschlussbeitrag zu entrichten, wenn
sie an einem angeschlossenen Objekt angebaut sind (lit. a) oder mit der
nächstgelegenen Aussenkante nicht mehr als 30 Meter vom angeschlossenen Objekt
entfernt sind (lit. b). Unbestritten ist, dass der Unterstand nicht an das dem Verteilnetz
angeschlossene Wohnhaus Vers.-Nr. 002 angebaut ist. Die Beitragspflicht kann sich
deshalb nicht aus Art. 36 Abs. 2 lit. a des Reglements ergeben. Umstritten ist hingegen,
ob sich aus Art. 36 Abs. 2 lit. b des Reglements eine Beitragspflicht ergibt.
Zunächst wird die Frage aufgeworfen, ob es sich beim Unterstand um ein Objekt im
Sinn von Art. 36 des Reglements (vgl. dazu nachfolgend E. 3b/bb) oder aber um eine
bauliche Erweiterung im Sinn von Art. 40 des Reglements handelt (vgl. dazu
nachfolgend E. 3b/cc). Sodann wird der in Art. 36 Abs. 2 lit. b des Reglements
festgesetzte Abstand von 30 Metern als sachlich nicht gerechtfertigt beanstandet
(vgl. dazu nachfolgend E. 3b/dd). Weiter wendet sich der Rekurrent im Zusammenhang
mit der Berechnung des Beitrags gegen den Gebäudeneuwert als
Bemessungsgrundlage (vgl. dazu nachfolgend E. 3b/ee). Schliesslich wird eine
Verletzung des Gleichbehandlungsgebots in der Anwendung von Art. 36 Abs. 2 lit. b
des Reglements gerügt (vgl. dazu nachfolgend E. 3b/ff).
bb) Im Rekurs wird geltend gemacht, beim Unterstand Vers.-Nr. 003 handle es sich
nicht um ein Objekt im Sinn von Art. 36 des Reglements. Die Vorinstanz erfasste den
Unterstand mit Art. 38 Abs. 1 lit. b des Reglements, der die übrigen Wohnbauten –
Wohnbauten, bei denen es sich nicht Ferienheime, Ferienhäuser oder Zweitwohnungen
handelt (vgl. Art. 38 Abs. 1 lit. a des Reglements) – sowie Schulhäuser, Kirchen,
öffentliche Bauten usw. nennt. Der Rekurrent vertritt die Auffassung, der Unterstand sei
in keiner der Kategorien von Art. 38 des Reglements genannt. Als völlig andere
Gebäudekategorie könne er nicht mit dem in Art. 38 Abs. 1 lit. b des Reglements
genannten Kürzel "usw." erfasst werden. Offene Unterstände seien in Art. 38 Abs. 1
des Reglements nicht aufgeführt, weil mangels Wasseranschlusses kein Bedarf
bestehe, für diese Zuschläge zu erheben.
Ob ein Objekt der Anschlussgebühr untersteht, bestimmt sich nach Auffassung der
Vorinstanz nach Art. 36 und nicht nach Art. 38 des Reglements, der lediglich die Höhe
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des Beitrags festlege. Art. 36 des Reglements verwende nicht das Wort "Gebäude",
sondern jenen des "Objekts". Für die Erhebung der Anschlussgebühr sei es nicht
relevant, dass es sich um eine völlig offene Neubaute ohne Tür und Tor, bestehend aus
zweieinhalb Seiten mit Dach handle. Das Reglement führe keine diesbezüglichen
Ausnahmen auf. Der Unterstand habe einen Wert von Fr. 30'000.--, unterstehe deshalb
der Gebäudeversicherung, sei zu schätzen und erhalte eine Versicherungsnummer.
Der Rekurrent lässt dazu unter Einreichung der Baukostenabrechnung in der Eingabe
vom 3. November 2011 ausführen, der Neuwert des Untertandes belaufe sich auf
Fr. 27'582.15. Nach welchen Kriterien der Gebäudeneuwert zu ermitteln sei, lege das
Reglement nicht fest. Im Reglement finde sich keine Bestimmung, nach der die
Beitragspflicht davon abhänge, ob ein Gebäude eine eigene Versicherungsnummer
erhalte oder ob der Gebäudeneuwert Fr. 30'000.-- übersteige.
Art. 36 des Reglements umschreibt den Begriff des Objektes nicht weiter, bezeichnet
jedoch den für ein Objekt neben der festen Grundquote zu leistenden Zuschlag in
Art. 36 Abs. 4 lit. b als Gebäudezuschlag. Aus Art. 38 Abs. 1 des Reglements ergibt
sich des Weiteren, dass dieser Gebäudezuschlag sich nach dem Neuwert bemisst. Aus
Art. 41 Abs. 1 Satz 3 des Reglements ist schliesslich abzuleiten, dass der Neuwert
jenem der amtlichen Schätzung entspricht.
Schätzungsobjekte sind gemäss Art. 2 lit. b des Gesetzes über die Durchführung der
Grundstückschätzung (sGS 814.1, abgekürzt: GGS) Gebäude, die nach dem Gesetz
über die Gebäudeversicherung (sGS 873.1, abgekürzt: GVG) bei der
Gebäudeversicherungsanstalt zu versichern sind. Gemäss Art. 9 Abs. 1 GVG müssen
die Gebäude auf dem Gebiet des Kantons St. Gallen versichert sein. Gebäude ist
gemäss Art. 10 Abs. 1 der Verordnung zum Gesetz über die Gebäudeversicherung
(sGS 873.11, abgekürzt: Vo zum GVG) jede auf Dauer angelegte nichtbewegliche
Baute, die gedeckten und begehbaren Raum beinhaltet; ausgenommen sind Strassen-
und Eisenbahnunterführungen, Tunnels, Stollen und ähnliche Bauten, gedeckte
Holzbrücken und Foliengewächshäuser, jedoch nicht gebäudeähnliche Einbauten in
solchen Anlagen. Nicht versicherungspflichtig sind Kleingebäude mit einem Neuwert
unter Fr. 20'000.--; sie werden auf Verlangen versichert (vgl. Art. 14 und 15 GVV).
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Der Unterstand auf dem Grundstück Nr. 001, der unter anderem als Autoabstellplatz
genutzt wird, ist auf drei Seiten ganz oder teilweise mit einer halbhohen Betonmauer
und einem auf einer Holzkonstruktion angebrachten Holzrost geschlossen. Das Dach
ruht gegen die offene Seite auf einem Stahlträger und ist mit einer Abflusseinrichtung
für das Meteorwasser versehen. Der Unterstand ist damit auf Dauer angelegt, gedeckt
und begehbar und stellt deshalb ein Gebäude im Sinn der Regelungen zur
Gebäudeversicherung dar. Seine Baukosten beliefen sich unbestrittenermassen auf
mehr als Fr. 20'000.--, so dass er zu Recht versichert und mit einer eigenen
Versicherungsnummer versehen wurde. Im Übrigen wurde die entsprechende
Beurteilung durch den Fachschätzer der Gebäudeversicherungsanstalt mit der
amtlichen Schätzung der Gebäudewerte vom 18. Januar 2011 rechtskräftig.
Da es sich beim Unterstand Vers.-Nr. 003 weder um eine Fahrnisbaute noch um ein
landwirtschaftliches Ökonomiegebäude handelt, sondern dessen Nutzung vielmehr im
engen Zusammenhang mit einer Wohnbaute steht, rechtfertigte sich schliesslich die
Anwendung des für Wohnbauten geltenden Ansatzes von 1% des Neuwertes.
cc) Im Rekurs wird die Auffassung vertreten, wenn schon sei die Überdachung des
Abstellplatzes als nachträgliche bauliche Veränderung, nämlich als Erweiterung des
bestehenden Wohnhauses zu behandeln. Ein Beitrag sei dann nach Art. 38 in
Verbindung mit Art. 40 des Reglements nur zu entrichten, wenn sich der
Gebäudeneuwert um mehr als Fr. 50'000.-- erhöhe. Der Einwand erweist sich als
unbegründet.
Zur Beantwortung der Frage, ob eine bauliche Veränderung bzw. eine Erweiterung
eines bestehenden Gebäudes oder aber eine Neubaute vorliegt, kann nach der
Rechtsprechung hilfsweise auf die Behandlung durch die Gebäudeversicherung
abgestellt werden. Die Anknüpfung am Gebäudeversicherungsrecht ist insbesondere
deshalb angezeigt, weil für die Bemessung der Beiträge auf einen
Gebäudeversicherungswert abgestellt wird. Demgegenüber ist das Baurecht für diese
Abgrenzung weniger geeignet. Gemäss Art. 29 Abs. 1 GVV werden versicherte
Gebäude mit einer Versicherungsnummer identifiziert. Erhält ein neu erstelltes Gebäude
eine eigene Versicherungsnummer, darf daraus abgeleitet werden, dass sich die
baulichen Veränderungen nicht auf ein bestehendes Gebäude beziehen, sondern eine
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Neubaute vorliegt. Umgekehrt ist von einer baulichen Veränderung oder einer Um- und
Erweiterungsbaute auszugehen, wenn die baulichen Massnahmen an einem
bestehenden Objekt keine neue Versicherungsnummer nach sich ziehen (vgl. VRKE I/
2-2008/36 vom 25. Juni 2009 E. 3c/aa mit Hinweis auf VRKE I/2-2003/13 vom 26.
Februar 2004 E. 5b).
Wie bereits ausgeführt, sind sich die Verfahrensbeteiligten einig, dass der Unterstand
nicht an das an das Leitungsnetz angeschlossene Wohnhaus Vers.-Nr. 002 angebaut
ist. Ebenso wurde dargelegt, dass der Unterstand zu Recht von der
Gebäudeversicherungsanstalt versichert und mit einer eigenen Versicherungsnummer
versehen worden ist. Die Anwendung von Art. 40 des Reglements, der den
Anschlussbeitrag für nachträgliche Veränderungen von Bauten und Anlagen regelt, ist
deshalb ausgeschlossen.
dd) Der Rekurrent wendet ein, die Entfernung von höchstens 30 Metern zum nächsten
angeschlossenen Objekt könne kein Kriterium für die Pflicht zur Leistung eines
Anschlussbeitrags sein, da der Sondervorteil des Eigentümers des nicht
angeschlossenen Objektes einzig im Feuerschutz bestehe, der bereits durch jenen für
das angeschlossene Objekt gewährleistet sei. Dieser Einwand erscheint nicht als
stichhaltig.
Die Pflicht zur Leistung eines Anschlussbeitrags im Sinn von Art. 36 ff. des Reglements
steht im Zusammenhang mit der Versorgung eines Objektes mit Trink- und
Brauchwasser und nicht mit dem Feuerschutz. Die Abgaben für die
Löschwasserversorgung, nämlich ein einmaliger Feuerschutzeinkaufsbeitrag und ein
jährlicher Feuerschutzbeitrag, richten sich nach Art. 46 ff. des Reglements. Ein solcher
Beitrag ist nicht Gegenstand dieses Verfahrens. Die Beschränkung der Pflicht zur
Leistung eines Anschlussbeitrags in der Höhe des Gebäudezuschlages bei nicht
angeschlossenen Objekten auf eine Entfernung von 30 Metern von einem
angeschlossenen Objekt erscheint nicht sachfremd. Bei diesen Distanzen handelt es
sich um Entfernungen zwischen Gebäuden, die für den Wassertransport leicht zu
überbrücken sind (vgl. VRKE I/2-2007/26 vom 9. Januar 2008 E. 5). Soweit Objekte
ohne Anschluss von einem angeschlossenen Objekt aus ohne besonderen Aufwand
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mit Wasser versorgt werden können, ist die Erhebung eines – reduzierten –
Anschlussbeitrages gerechtfertigt.
ee) Im Rekurs wird geltend gemacht, dem Reglement könne nicht entnommen werden,
wonach sich der Neuwert richte. Auch dieser Einwand erweist sich als unbegründet.
Aus der Vorschrift in Art. 41 des Reglements, wonach für Neubauten der
Anschlussbeitrag aufgrund der gesetzlichen Bauzeitversicherung provisorisch im
Voraus ermittelt wird und nach "Vorliegen der amtlichen Schätzung des
Anschlussobjektes" definitiv festgesetzt und abgerechnet wird, ergibt sich, dass für die
Bestimmung des Neuwertes auf die amtliche Grundstückschätzung, wie sie im Gesetz
und in der Verordnung über die Durchführung der Grundstückschätzung geregelt wird,
abzustellen ist.
Im Rekurs wird des Weiteren vorgebracht, der Neuwert sei kein sachgerechtes
Kriterium zur Bemessung eines einmaligen Beitrags für den Anschluss an die
Wasserversorgung. Da der Unterstand über keinen Wasseranschluss verfüge, fehle es
von vornherein an der Verpflichtung, den Anschlussbeitrag entrichten zu müssen. Für
den Grundeigentümer entstehe kein Zusatznutzen. Zu einem Mehrbezug von Wasser
komme es alleine durch die Überdachung eines Teiles des Hochraumes auf der
Liegenschaft des Rekurrenten nicht. Der Gebäudeversicherungswert, der
beispielsweise von der Einrichtung oder von baulichen Massnahmen zur
Verschönerung, zur Baugrubensicherung und zur Energieeinsparung abhänge, als
Bemessungsgrundlage zur Einschätzung des Sondernutzens, der dadurch entstehe,
dass eine Liegenschaft an das Netz der Wasserversorgung angeschlossen werde, sei
deshalb eine untaugliche Bemessungsgrundlage.
Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung darf nicht nur bei den als
Vorzugslast ausgestalteten Anschlussbeiträgen, sondern selbst bei – einmaligen –
Anschlussgebühren auf das Mass des Vorteils abgestellt werden, welcher dem
Grundeigentümer durch die entsprechende Infrastruktureinrichtung erwächst. Zur
Ermittlung dieses Vorteils bildet der Gebäudeversicherungswert der angeschlossenen
Liegenschaft in der Regel einen zuverlässigen Massstab. Insbesondere lassen diese
Schätzwerte bei Wohnhäusern tendenziell zugleich auch auf die mutmassliche Menge
des Abwassers, die von der betreffenden Liegenschaft anfallen wird, und damit auch
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auf den Umfang des Frischwasserbezugs schliessen (vgl. für
Kanalisationsanschlussgebühren BGE vom 16. April 2007, 2P.232/2006, E. 3.2, BGE
vom 24. Mai 2006, 2P.343/2006 E. 3.2 sowie BGE vom 9. Februar 2006, 2P.262/2005,
E. 3.1 je mit Hinweisen). Auch nach der ständigen Rechtsprechung des
Verwaltungsgerichts stellt der Gebäudewert ein taugliches Kriterium zur Ermittlung des
Vorteils dar, der dem Grundeigentümer aus der Erstellung der Infrastrukturanlage
erwächst (vgl. VerwGE vom 21. Oktober 2003 in Sachen A.S., E. 3b mit Hinweis unter
anderem auf GVP 1988 Nr. 33). Die st. gallische Rechtsprechung hat zudem bestätigt,
dass bei Nachbelastungen die Werterhöhung der Differenz zwischen dem
aufgewerteten Zeitwert vor und demjenigen nach der baulichen Veränderung entspricht
(vgl. GVP 1991 Nr. 10). Auch die fehlende Anschlusspflicht steht der Erhebung von
Anschlussbeiträgen nicht entgegen (vgl. GVP 1998 Nr. 32 für den
Kanalisationsanschluss).
Im Rekurs wird ausgeführt, die Baukostenabrechnung weise Aufwände von lediglich
Fr. 27'582.15 aus. In der amtlichen Schätzung vom 18. Januar 2011 wurde der
Neuwert auf Fr. 30'000.-- festgelegt. Als Neuwert gilt der Kostenaufwand, der für die
Erstellung eines gleichartigen Gebäudes zur Zeit der Schätzung erforderlich wäre
(vgl. Art. 14 Abs. 2 des Gesetzes über die Gebäudeversicherung, sGS 873.1). Der
Neuwert kann aufgrund einer vollständigen Bauabrechnung des zu schätzenden
Objekts oder vergleichbarer Objekte ermittelt werden. Fehlen entsprechende
Bauabrechnungen, kann der Neuwert auch anhand des umbauten Raumes,
multipliziert mit den erfahrungsgemässen Kosten je m umbauten Raumes, ermittelt
werden (vgl. Schweizerische Vereinigung kantonaler Grundstückbewertungsexperten/
Schweizerische Schätzungsexperten-Kammer/Schweizerischer Verband der
Immobilien-Treuhänder, Das Schweizerisches Schätzerhandbuch, Bewertung von
Immobilien, Chur 2005, S. 55). Die amtliche Schätzung hat sich an diese Vorgaben
gehalten. Die Vorinstanz weist zu Recht darauf hin, dass in der eingereichten
Baukostenabrechnung über Fr. 27'582.15 Aufwendungen für Planung und
Baubegleitung, die im Versicherungsfall ebenfalls erstattet würden, nicht enthalten
sind. Die Schätzung wurde unangefochten rechtskräftig und ist damit für die Ermittlung
des Anschlussbeitrags massgebend. Es bestehen deshalb keine Anhaltspunkte dafür,
dass der Neuwert von Fr. 30'000.-- fehlerhaft ermittelt worden wäre.
2
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ff) Zu prüfen bleibt schliesslich der Einwand der rechtsungleichen Behandlung. Der
Rekurrent beruft sich auf einen gleichartigen Unterstand an der A-Strasse, der keine
eigene Versicherungsnummer erhalten habe und von der Beitragspflicht nicht erfasst
worden sei. Der Unterstand an der A-Strasse stehe – anders als jener des Rekurrenten
– auf einem Frostriegel. Die Höhe von Betonwänden bzw. die Ausgestaltung des
Mauerwerkes könne für eine Anschlussgebühr nicht von Bedeutung sein. Bedeutung
habe allenfalls der Brandschutz. Diesfalls wäre aber der Ersteller eines Betongebäudes
zu entlasten, denn Beton brenne bekanntlich im Gegensatz zu Holz nicht. Nach der
Darstellung der Vorinstanz betrug die Bausumme des Unterstandes – ein Dach auf vier
Pfosten ohne Mauerwerk – an der A-Strasse weniger als Fr. 20'000.--, so dass das
Gebäude vom der Gebäudeversicherungsanstalt nicht habe versichert werden können
und müssen.
Da sich die Erhebung des Anschlussbeitrages für den neu erstellten Unterstand Vers.-
Nr. 003 als rechtmässig erweist, beansprucht der Rekurrent eine Gleichbehandlung im
Unrecht. Ein solcher Anspruch wird nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung
ausnahmsweise anerkannt, nämlich wenn eine ständige gesetzwidrige Praxis einer
rechtsanwendenden Behörde vorliegt und die Behörde zu erkennen gibt, dass sie auch
in Zukunft nicht von dieser Praxis abzuweichen gedenke (vgl. BGE 127 I 1 E. 3a mit
Hinweis auf BGE 122 II 446 E. 4a). Selbst wenn in einem anderen Einzelfall keine Pflicht
zur Leistung eines Anschlussbeitrags angenommen worden sein sollte, kann der
Rekurrent deshalb daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten (vgl. BGE 132 II 485
E. 8.6). Abgesehen davon, dass mangels Kenntnis der Baukosten nicht abschliessend
beurteilt werden kann, ob der Unterstand an der A-Strasse zu Unrecht nicht mit einer
Gebäudeversicherungsnummer erfasst und der Beitragspflicht unterstellt wurde
(vgl. Art. 14 Vo zum GVG, wonach Kleinbauten mit einem Neuwert unter Fr. 20'000.--
nicht versicherungspflichtig sind), sind weder den Akten noch den Vorbringen des
Rekurrenten und der Vorinstanz Anhaltspunkte dafür zu entnehmen, dass die
Wasserkorporation sich in Zukunft nicht an die reglementarischen Bestimmungen
halten würde. Der Einwand erweist sich deshalb als unbegründet.
4.- Zusammenfassend ergibt sich, dass der Rekurs abzuweisen ist. Dem
Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten dem Rekurrenten
aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 900.-- ist angemessen
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 14/14
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St.Galler Gerichte
(vgl. Art. 7 Ziff. 122 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der Kostenvorschuss
von Fr. 900.-- ist zu verrechnen.