Decision ID: 28f7fefd-16ac-42f7-8993-e50ab25ccdb2
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
,
geboren 1974,
arbeitet
e vom
1
7.
August 2006
bis Ende 2007
als Geschäftsführer bei
der
Y._
(
Urk.
7/7
Ziff.
2.1
; Urk.
7/
28/1
).
Am
1
7.
Oktober 2007 meldete sich der Versicherte wegen Tuber
kulose bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte
einen
Arzt
bericht
(
Urk.
7/9)
, einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versicherten (IK-Auszug;
Urk.
7/5)
und einen Arbeitgeberbericht (
Urk.
7/7) ein.
Mit Verfügung vom 1
0.
Dezember 2008 sprach die IV-Stelle
nach durchgeführ
tem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
7/12)
dem Versicherten ab 1.
Januar 2008 eine ganze Invalidenrente zu (
Urk.
7/18).
1.2
Im Rahmen eines im März 2009 durchgeführten Revisionsverfahrens (
Urk.
7/26) holte die IV-Stelle
einen Arztbericht (
Urk.
7/27), einen IK-Auszug (
Urk.
7/28) und ein Gutachten, welches am 2
8.
Januar 2010 erstattet wurde (
Urk.
7/39
=
Urk.
7/40
), ein.
Nach
Erlass des
Vorbescheid
s
(
Urk.
7/48)
setzte
die IV-Stelle
bei einem
Invalidi
tätsgrad
von 65
%
die bisherige ganze Rente
mit Verfügung vom 22.
Dezember 2010
per
1.
Februar 2011
auf
eine
Dreiviertelsrente
herab
(Urk.
7/54).
1.3
Di
e IV-Stelle führte im August 2011
erneut ein Revisionsverfahren durch (Urk.
7/55) und holte einen IK-Auszug (
Urk.
7/
56), einen Arbeitgeberbericht (
Urk.
7/60) und ein
Verlaufsg
utachten, welches am 2
7.
August 2012 erstattet wurde (
Urk.
7/65), ein
.
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
7/69-72) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 1
8.
Dezember 2012 (
Urk.
7/73) die
Dreiviertelsrente
auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf, ersetzte diese Verfügung jedoch infolge fehlender Gewährung des rechtlichen Gehörs mit einer weiteren Verfügung vom 2
0.
Februar 2013 und richtete damit dem Versi
cherten weiterhin eine
Dreiviertelsrente
aus (
Urk.
7/83).
Die IV-Stelle holte
sodann
weitere Arztberichte (
Urk.
7/88,
Urk.
7/90
) ein. Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
7/93,
Urk.
7/95
) stellte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1
1.
Dezember 2013 die Invalidenrente per Ende Januar 2014 ein (
Urk.
7/98 =
Urk.
2).
2.
Gegen die Verfügung vom 1
1.
Dezember 2013 (
Urk.
2) erhob der Versicherte am 2
7.
J
anuar 2014 Beschwerde (
Urk.
1) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen (S. 2
Ziff.
1), eventuell sei
die Sache zur Durchführung von weiteren medizini
schen Abklärungen zurückzuweisen (S. 2
Ziff.
2). Gleichzeitig stellte er ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (S. 2
Ziff.
3).
Mit Beschwerdeantwort vom 2
7.
Februar 2014 (
Urk.
6) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abwei
sung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 1
4.
März 2014 zur Kennt
nis gebracht wurde (
Urk.
8).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von
Art.
4
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
in Verbindung mit
Art.
8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschrän
kungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwen
den könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychischen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit (
Art.
7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (
Art.
6 ATSG) sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hin
weisen).
1.3
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
desgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
spracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.
3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
begründete
in ihrer Verfügung vom 1
1.
Dezember 2013 (
Urk.
2)
die Einstellung der
Dreiviertelsrente
damit,
dass sich seit der letzten Abklärung im Jahr 2010 der Gesundheitszustand des Beschwer
deführers weiterhin verbessert habe.
Gemäss dem aktuellen Gutachten seien keine somatischen Befunde mehr gegeben, welche eine dauerhafte Einschrän
kung der
Arbeitsfähigkeit zur Folge hätten.
Eine leichte bis mittelschwere Tätig
keit sei dem Beschwerdeführer
in
einem Pensum von 100
%
zumutbar (S. 2 oben).
Mit Blick auf die zwischen Trauma und psychischer Dekompensation liegende lange Zeitspanne genügten die subjektiven Angaben des Beschwerde
führers allein zum vornherein nicht, um ein schweres, zur - um viele Jahre ver
zögerten - Auslösung einer posttraumatischen Belastungsstörung geeignetes Trauma als überwiegend wahrscheinlich erscheinen zu lassen. Damit sei bereits die Annahme einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht
rechtsgenüglich
dargetan.
2.2
Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (
Urk.
1),
die Beschwerdegegnerin habe
ihren Entscheid vollumfänglich auf die rein somatische Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit durch das
Z._
gestützt und die Berichte der
Ärzte der
A._
nicht berücksichtigt (S. 5
Ziff.
1). Den Akten sei zu entnehmen, dass er keineswegs bis zur aktuellen psychischen Erkrankung bestens funktioniert habe (S. 7
Ziff.
4). Bereits in früheren
Arztbe
richten
würden sich Hinweise auf eine p
sychische Erkr
a
n
kung finden
(S.
7
Ziff.
6). In den Berichten der Ärzte des
A._
werde nachvollziehbar geschildert, dass die protrahierte Diagnose einer intestinalen Tuberkulose und die damalige Prognose des baldigen Todes einschneidende Lebensereignisse waren, die dazu geführt
hätten
, dass er sich mit der Verga
ngenheit auseinander
gesetzt habe
. Die von seiner Lebenspartnerin geschilderten Störungen
hätten
durch die klinischen Befunde und Testergebnisse bestätigt werden können (S. 8
Ziff.
7). Die Beschwerdegegnerin habe
sich darauf beschränkt, die fachärztlichen Feststel
lungen der
A._
zu bestreiten. Sie habe es unterlassen, sich damit auseinander
zusetzen oder sie durch einen anderen Facharzt überprüfen zu lassen. Die Ansicht der Beschwerde
gegnerin
, wonach die Diagnose der posttraumatischen Belastungsstörung nicht zutreffe, widerspreche somit der Aktenlage und ent
behre einer medizinisch nachvollziehbaren und schlüssigen Grundlage (S. 8
Ziff.
8). Es sei die Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese weitere (psychiatrische) Abklärungen durchführen lasse (S. 9
Ziff.
9).
2.3
Strittig und zu prüfen ist damit, ob sich seit dem Zeitpunkt der Verfügung vom 2
2.
Dezember 2010 (
Urk.
7/54), welche auf einer materiellen Prüfung des Rechtsanspruches mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung,
Beweiswürdi
gung
und Invaliditätsbemessung beruhte (vgl. E. 1.
3
), eine erhebliche Verände
rung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers eingetreten ist und ihm infolgedessen ein
Rentena
nspruch zusteht. Dabei sind die Verhältnisse im Zeit
punkt der Verfügung vom 2
2.
Dezember 2010 mit den Verhältnissen im Zeit
punkt der angefochtenen Verfügung vom
1
1.
Dezember 2013 zu vergleichen.
3.
3.1
Prof.
Dr.
med.
B._
,
Innere Medizin FMH, und
Dr.
med.
C._
,
Innere Medizin
FMH,
Z._
,
erstatte
ten ihr Gutachten am 2
8.
Januar 2010 (
Urk.
3/3 =
Urk.
7/39 =
Urk.
7/40) gestützt auf die Untersuchung vom 1
1.
Januar 2010 (S. 1)
und die
Vorakten
(S.
2
Ziff.
2)
.
Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits
fähigkeit (
Ziff.
5.1):
Tuberkulose des Pankreas
Nachweis vom Mykobakterium
tuberculosis
Komplex DNA bei
Fein
na
delpunktion
(
FNP
)
des Pankreas
vom
1
9.
April 2007
fehlendes Therapieansprechen auf
tuberkulostatische
Standardthera
pie
April bis Oktober 2007
von Oktober 2008 bis Oktober 2009 unter
tuberkulostatischer
Vierer
therapie
Ferner nannten sie als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
5.2):
Thalassämia
minor
Status nach Tendinitis im proximalen Bereich des
Musculus
biceps
rechts
-
s
onographisch
Verdacht auf Partialruptur
Aktuell würden harte Kriterien fehlen, um den aktuellen Gesundheitszustand sowie den Verlauf der Erkrankung sicher beurteilen zu können. Hierzu brauche es eine umfassend
e
Labordiagnostik, eine ausführliche Bildgebung und wahr
scheinlich auch eine erneute Biopsie des Resttumors.
Das Fortbestehen einer Aktivität der Tuberkulose im Bauchraum könne ohne solche Untersuchungen nicht ausgeschlossen werden.
Differentialdiagnostisch könn
t
e
n
die
g
eklagten Beschwerden so
wohl im Rahmen der Tuberkulose
interpretiert werden als auch im Rahmen einer funktionellen Störung. Der
Beschwerdeführer
habe sich in gutem
Allgemeinzustand
präsentiert
.
T
rotz der medizinischen Unklarheiten
sei
de
r
Beginn einer schrittweisen beruflichen Reintegration ab dem aktuellen Zeit
punkt möglich
(S. 4 oben).
Für körperlich leichte Tätigkeiten im angestammten Beruf bestehe aktuell eine Arbeitsfähigkeit von insgesamt 40
%. Dabei könne von einer 50%igen Präsenz am Arbeitsplatz mit vermindertem Leistungsvermö
gen ausgegangen werden. Dies gelte auch für die
Arbeitstätig
keit
in anderen Berufen (
Ziff.
6.2,
Ziff.
6.3). Die attestierte Restarbeitsfähigkeit gelte ab Datum des Gutachtens (
Ziff.
6.4).
Die aktuelle medizinische Situation sei aus inter
nistischer Sicht nicht klar. D
as
Vorliegen einer psychischen Auffäl
ligkeit
sei
diffe
rentialdiagno
stisch
möglich (
Ziff.
6.8).
3.2
Gestützt auf dieses Gutachten ging die Beschwerdegegnerin in ihrer Verfügung vom 2
2.
Dezember 2010 von einer
Resta
rbeitsfähigkeit von 40
%
des Beschwer
deführers aus und reduzierte die ganze Invalidenrente auf eine
Dreiviertelsrente
(
Urk.
7/54/4-6).
4.
4.1
In ihrem
Verlaufsg
utachten vom 2
7.
August 2012 (
Urk.
3/5 =
Urk.
7/65) nann
ten Prof.
Dr.
B._
und
Dr.
C._
,
Z._
,
folgende Diagnosen
ohne
Auswir
kungen auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
6.1):
intermittierende Oberbauchschmerzen: Differentialdiagnose (DD) obsti
pie
rende Form eines
Colon
irritabile
, rein funktionell
Status
nach
Tuberkulose des Pankreas
Nachweis vom Mykobakterium
tuberculosis
Komplex DNA bei FNP des Pankreas
vom
1
9.
April 2007
fehlendes Therapieansprechen auf
tuberkulostatische
Standardthera
pie
April bis Oktober 2007
von Oktober 2008 bis Oktober 2009 unter
tuberkulostatischer
Vierer
therapie
seit September 2008 weitgehend
grössenregrediente
oder verschwun
dene Raumforderung im Bereich des Pankreas
Thalassämia
minor
Status nach Tendinitis im proximalen Bereich des
Musculus
biceps
rechts
-
s
onographisch
Verdacht auf Partialruptur
Sie führten aus, über drei Jahre nach der Durchführung einer
tuberkulostati
schen
Therapie während zwölf Monaten bestehe nun in
der Bildgebung eine weitgehend stabile Situation ohne Nachweis eines Weichteilimpuls
es
im Bereich des Pankreaskopfs oder sonstige Hinweise für eine Aktivität einer Tuberkulose oder ein Tuberkuloserezidiv. Der Allgemeinzustand des Beschwerdeführers sei nach wie vor gut, die klinische Untersuchung s
ei
unauffällig und die
Laborpa
rameter
praktisch normal. Die geklagten Oberbauchschmerzen
seien
entweder im Rahmen eines obstipierenden
Colon
irritabile
mit
Besserung
auf die Ein
nahme von
Laxantiensirup
oder als rein funktionell bedingt
zu
interpre
tieren. Im internistischen Fachgebiet liesse
n
sich keine Befunde erheben, welche momentan eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zur Folge hätte
n
. Dem Beschwerdeführer sei es möglich, sämtliche körperlich leichten bis mittel
schweren Erwerbstätigkeiten in einem vollen Pensum auszuführen (S. 5
Ziff.
7.1
).
Sie attestierte
n
dem Beschwerdeführer für körperlich leichte bis mit
telschwere Tätigkeiten in seinem angestammten Beruf
sowie in einer adaptierten Tätigkeit
eine volle Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
7.2
,
Ziff.
7.3
)
und d
ie aktuell attes
tierte Arbeitsfähigkeit bestehe seit Januar 2012 (
Ziff.
7.3).
4.2
Dr.
med.
D._
,
Oberarzt, und
lic
.
p
hil.
E._
,
Psychologin,
A._
,
Spezialstation für
Traumafolgen
,
nannten in ihrem Bericht vom 1
3.
März 201
3
(
Urk.
3/7 =
Urk.
7/88) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
1.1):
posttraumatische Belastungsstörung (F43.1)
bestehend seit 2011
Ferner nannten sie als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
1.1):
abdominale Tuberkulose (TBC)
, Erstdiagnose
2007, aktuell Remission
Abdomen-MRI vom
4.
Februar 2013: unauffällig
Thalassämia
minor
Der Beschwerdeführer sei vom 1
9.
November 2012 bis 2
7.
Februar 2013 sta
tionär behandelt worden (
Ziff.
1.3).
Er
sei in seiner Kindheit Zeuge von inner- und ausserfamiliärer sexueller Gewalt gegen die eigene Mutter geworden
.
I
m Alter von 11 Jahren
sei er
Opfer
von sexueller und körperlicher Gewalt massiven Ausmasses durch mehrere Männer
gewesen
. Er sei dennoch bis 2011 psychi
atrisch unauffällig gewesen.
Die protrahierte Diagnose einer intestinalen Tuber
kulose im Jahr 2007 und vor allem die damalige Prognose des baldigen Todes seien einschneidende Lebensereignisse gewesen. 2011 seien kognitive Beein
trächtigungen aufgefallen, indem der Beschwerdeführer Zustände von Verwirrt
heit, Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörungen beschrieben und im Jahr 2012 drei kleinere Auffahrunfälle verursacht habe. Aufgrund des normalen bildgebenden Befundes sei von einer psychogenen Ursache auszugehen, wahr
scheinlich im Rahmen von Flashbacks. Nach der Ankündigung der Remission der Tuberkulose habe der Beschwerdeführer begonnen, sich mit seiner Vergan
genheit auseinander zu setzen. Es sei zu einer Zunahme intrusiven Erlebens in Form von bildhaften und gedanklichen Erinnerungen, Filmsequenzen und
Kör
perflashbacks
der erlebten sexuellen Gewalt gekommen. Neben den Intrusionen beschreibe er Vermeidungsverhalten (Vermeidung von Gesprächen, Unterdrü
ckung von Gedanken, emotionale Taubheit) sowie Übererregung (
Kon
zen
tra
tionsstörung
, Ein- und Durchschlafstörungen, Gereiztheit, Wutausbrüche), was von seiner Lebenspartnerin bestätigt werde. Weitere Symptome seien eine erhöhte Ermüdbarkeit sowie ein teils übermässiges Schlafbedürfnis und teil
weise Ein- und Durchschlafstörungen mit Albträumen. Die Vernachlässigung
sozialer Anliegen während den letzten Monaten und vielleicht Jahren sei ein wesentlicher Teil des Gesamtbilds (S. 2 unten f.). Der Befund bei Klinikeintritt habe Symptome aus allen Clustern der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) ergeben. Testpsychologisch seien alle Kriterien gemäss DSM-IV für die Diagnose einer PTBS erfüllt (S. 3), die entsprechende Testung spreche zudem für eine mittelgradige depressive Episode (S. 4 Mitte). Der Wiedereintritt auf die Spezialstation für
Traumafolgestörungen
sei für April oder Mai vorgesehen; der Beschwerdeführer habe infolge Besuchs seines Bruders aus
F._
einen vorübergehenden Klinikaustritt gewünscht (S. 5).
Während des Klinikaufenthaltes habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
bestanden. Aktuell sei die Leistungsfähigkeit stark reduziert. Auf dem primären Arbeitsmarkt sei momentan keine Tätigkeit vorstellbar. Eine Tätigkeit in geschütztem Rahmen sei zu etwa 30
%
möglich. Die Einschränkungen wirkten sich dergestalt aus, dass der Beschwerdeführer sich kaum in der Lage zeige, soziale und finanzielle Anliegen zu verwalten, so dass eine Beistandschaft ein
geleitet worden sei. Ähnliche Probleme dürften auch an einem Arbeitsplatz vor
kommen. Die Desorientierung zeige sich, indem der Beschwerdeführer vergesse, rechtzeitig auszusteigen. Er wisse dann nicht mehr, wo er sei. Es käme auch vor, dass er telefoniere und vergesse, dass er am Telefonieren sei. Körperliche Flash
backs würden von starken Schmerzen begleitet, die vorübergehend zu einer Zunahme der Defizite führten (S. 6). Es sei eine Neubeurteilung nach der zwei
ten
Hospitalisation
vorzunehmen (S. 7).
4.3
Im Bericht vom 2
4.
Juli 2013 (
Urk.
3/8 =
Urk.
7/90) nannte
n
die behandelnden Ärzte des
A._
,
Dr.
D._
und
lic
. phil.
E._
,
dieselben Diagnosen wie i
m Bericht vom 1
3.
März 2013 (vorstehend
E. 4.2).
Der Beschwerdeführer sei vom 2
3.
April bis 2
0.
Juni 2013 stationär behandelt worden (
Ziff.
1.3).
Der Befund bei Eintritt habe unter anderem einen vermin
derten Antrieb,
Hyperarousal
, Intrusionen, Flashbacks und fragliche dissoziative
Fugues
ergeben. Bei Austritt seien Gedächtnisstörungen in Form von sich auf
drängenden Erinnerungen an ein Kindheitstrauma aufgetreten, die jedoch inzwischen besser kontrollierbar gewesen seien (S. 3). Es sei schwierig, eine Prognose abzugeben: Einerseits sei der Klinikaustritt auf Wunsch des Beschwer
deführers vor dem Abschluss der eigentlichen
Traumatherapie
erfolgt, so dass an der Nachhaltigkeit der reduzierten posttraumatischen Symptomatik zu zwei
feln sei. Andererseits komme es erfahrungsgemäss zu einer weiteren Reduktion der Symptomatik während drei bis sechs Monaten nach erfolgter Exposition. Insgesamt sei es zu einer Verbesserung des Zustandsbildes gekommen, indem die bedrückte Grundstimmung aufgehellt und das Empfinden von Freude wieder
möglich geworden sei. Es seien weitere Sitzungen vorgesehen gewesen; der Beschwerdeführer habe sich jedoch für einen Arbeitsversuch bei seinem ehema
ligen Arbeitgeber entschieden (S. 4.). Erste Rückmeldungen über den Arbeits
versuch in einem Pensum von 30
%
bei voller Krankschreibung wiesen auf eine Überforderung, was aber nach längerer Arbeitsunfähigkeit zu erwarten sei (S. 1). Eine leitende Tätigkeit mit Verantwortung für Personal und/oder Finanzen sei aktuell nicht vorstellbar. Sollte der Wiedereinstieg in den primären Arbeitsmarkt scheitern, sei eine Tätigkeit in einem geschützten Rahmen mit einen
Anfangs
pensum
von 30
%
zu empfehlen, was ab sofort zumutbar sei (S. 6).
4.4
Dr.
med.
G._
,
Facharzt für Neurologie
FMH
;
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
FMH
, Regionalärztlicher Dienst (RAD)
,
führte in seiner Stellungnahme vom 1
8.
Oktober 2013 (
Urk.
7/92 S. 4
Mitte
) aus,
der genaue Beginn der psychiatrischen Diagnose sei nicht bekannt und deshalb könne diese Diagnose erst ab Klinikeintritt angenommen werden. Damit sei eine Ver
schlechterung des Gesundheitszustandes ab November 2012 aufgrund des psy
chischen Leidens anzunehmen. Bei der posttraumatischen Belastungsstörung handle es sich jedoch in der Regel nicht um eine la
nganhaltende Störung und
sie
werde i
nvalidenrechtlich zu den ätiologisch-
pathogenetisch
unklaren
synd
romalen
Zustandsbildern ohne nachweisbare organische Grundlage gerechnet. Eine zusätzliche psychische
Komorbidität
von erheblicher Dauer und Schwere bestehe nicht.
5.
5.1
Unbestritten und durch die medizinischen Akten ausgewiesen ist, dass sich der somatische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im Vergleich zur Situa
tion im Dezember 2010 verbessert hat und diesbezüglich von einer vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen ist. Die Ärzte des
Z._
vermochten in ihrem
Ver
laufsgutachten
vom 2
7.
August 2012 (vgl. vorstehend E. 4.1) keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mehr zu stellen.
Hingegen ist in psychischer Hinsicht eine Veränderung eingetreten, indem die Ärzte der Spezialstation für
Traumafolgen
des
A._
eine seit 2011 manifeste PTBS aufgrund von traumatischen Erlebnissen in der Kindheit
diagnostizierten, welche Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers habe.
5.2
Die Diagnosestellung einer posttraumatischen Belastungsstörung soll nach den Leitlinien der ICD nur erfolgen, wenn sie nach einem traumatischen Ereignis von aussergewöhnlicher Schwere auftritt
(vgl. Internationale Klassifikation psy
chischer Störungen, ICD-10 Kapitel V (F),
9.
Auflage 2014, F43.1)
.
Rechtspre
chungsgemäss
wird daher eine posttraumatische Belastungsstörung nur dann als invalidisierend anerkannt, wenn sie nach einem Ereignis mit extremem Belastungsfaktor auftritt (Urteil des Bundesgerichts 8C_248/2007 vom
4.
August 2008, E. 5.6.1). Auf eine posttraumatische Belastungsstörung ist gemäss ICD weiter
grundsätzlich
nur zu erkennen, wenn die Störung innerhalb von sechs Monaten nach einem traumatischen Ereignis aufgetreten ist (
vgl. dazu das
Urteil des Bundesgerichts I 715/05 vom 2
7.
Januar 2006, E. 6.2). Zwar kann auch bei einem grösseren zeitlichen Abstand zwischen dem traumatisierenden Ereignis und dem Auftreten der Beschwerden eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert werden, wenn die klinischen Merkmale typisch sind und keine andere Diagnose (wie Angst- oder Zwangsstörung oder depressive Episode) gestellt werden kann (Urteil des Bundesgerichts I 715/05 vom 2
7.
Januar 20
06 E. 6.2). Solche Fälle kommen, wenn auch
selten
,
vor (Urteil des Bundesgerichts I 750/06 vom 2
2.
August 2007 E. 3.2.1). Eine diagnostizierte posttraumatische Belastungsstörung gilt zudem nicht per se als invalidisierend, sondern es muss dargelegt werden, inwiefern sie nicht durch zumutbare Willensanstrengung überwunden werden kann (Urteil des Bundesgerichts I 203/06 vom 2
8.
De
zember 2006, E. 4.5).
5.3
Die Fachärzte des
A._
führten aus, der Beschwerdeführer habe im Anschluss an die Remission der Tuberkulose begonnen, sich mit seiner Vergangenheit ausei
nander zu setzen, worauf es zu einer Zunahme des typischen intrusiven Erle
bens gekommen sei. Sie stellten bei Klinikeintritt des Beschwerdeführers alle Symptome aus allen Clustern der PTBS fest, und testpsychologisch seien alle Kriterien gemäss DSM-IV erfüllt. In einer geschützten Tätigkeit sei von einer Arbeitsfähigkeit von 30
%
auszugehen.
Diese Einschätzung erging gestützt auf die genaue Erhebung von Anamnese und Befunden und wurde grundsätzlich nachvollziehbar begründet. So legten die Ärzte dar, dass seit 2011 kognitive Beeinträchtigungen aufgetreten seien, die psychogene Ursachen hätten. Den medizinischen Akten sind denn auch Hin
weise zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer bereits früher an psychischen Beeinträchtigungen, die möglicherweise in Zusammenhang mit einer PTBS ste
hen könnten, litt: Hausärztlich wurden im Januar 2007 Wesensveränderungen (vgl.
Urk.
7/9/10)
und im Februar 2008 eine mentale Minderbelastbarkeit fest
gestellt; zudem habe die damalige Ehefrau von Ziellosigkeit im Betrieb und Inkompetenz zu Hause dem Baby und sich selbst gegenüber berichtet (vgl.
Urk.
7/9/2-3). Anlässlich der internistischen Begutachtung 2010 hielten die Gutachter des
Z._
eine psychische Auffälligkeit differentialdiagnostisch für möglich (vgl. vorstehend E. 3.1). 2012 berichtete der Beschwerdeführer den Gutachtern des
Z._
von Tagesmüdigkeit und gleichzeitig Einschlafstörungen
am Abend; er liege oft wegen „Stress“ wach im Bett (vgl.
Urk.
7/65/3 unten). Die Bauchschmerzen wurden als möglicherweise rein funktionell bedingt beur
teilt (vgl.
Urk.
7/65/5 Mitte).
5.4
Bei Traumata, die in der Kindheit erlitten wurden, erscheint es als nicht ausge
schlossen, dass sich die PTBS erst im Erwachsenenalter manifestieren kann. Da der Beschwerdeführer seine Kindheit in
H._
verbrachte, lassen sich die genauen Umstände der erlittenen Erlebnisse und deren mögliche Folgen wohl nicht verifizieren. Dies ist jedoch auch bei vergleichbaren Fällen in der Schweiz oft schwierig oder ausgeschlossen und steht einer wie vorliegend ausführlich
begründeten
Diagnosestellung nicht entgegen. Ein starres Festhalten an der kur
zen Latenzzeit nach ICD würde bedeuten, dass in ähnlichen Konstellationen, wo ein Kind möglicherweise die traumatischen Erlebnisse bis ins Jugend- oder Erwachsenenalter verschweigt oder verdrängt, die Diagnose einer PTBS ausge
schlossen ist, wenn sie nicht innert sechs Monaten nach dem erlittenen Trauma auftritt. Ob es sich beim Beschwerdeführer so verhält, wurde nicht klar beant
wortet. Diese Frage bedarf der vertieften Abklärung durch einen spezialisierten Psychiater, welcher nicht an der Behandlung des Beschwerdeführers beteiligt ist. Ebenso wird die Frage abzuklären sein, ob die psychische Beeinträchtigung
und eine solche ist gestützt auf die Berichte des
A._
als ausgewiesen zu betrachten - mit zumutbarer Willensanstrengung überwunden werden kann. Ärztli
che Angaben dazu fehlen, weshalb es nicht angeht, ohne diese Angaben von einer Überwindbarkeit auszugehen.
Im Übrigen gehören
Störungsbilder, bei denen
wie vorliegend
eine Diagnose anhand klinischer psychiatrischer Untersuchungen klar gestellt werden kann, nicht zu den
patho
-genetisch-ätiologisch unklaren
syndromalen
Beschwerdebil
dern
(
vgl.
Rz
1003 des Kreisschreibens über die Schlussbestimmungen der Änderung vom 1
8.
März 2011 des IVG;
KSSB), weshalb die Förster-Kriterien bei der Frage der zumutbaren Willensanstrengung entgegen der Beurteilung durch den RAD (vgl. vorstehend E. 4.4) keine Anwendung finden.
5.5
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und eine allenfalls dadurch bedingte Beeinträchtigung seiner Arbeitsfähigkeit wie auch die Frage der Überwindbarkeit nicht genügend abge
klärt wurden. Es lässt sich deshalb nicht überprüfen, ob eine revisionsrelevante Veränderung eingetreten ist.
Damit fehlt es an der Grundlage für einen Entscheid.
6.
6.1
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vor
instanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (
§
26
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
). In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abge
lehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der
entscheidrelevante
Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. SVR 1995 ALV Nr. 27 S. 69).
6.2
Nach dem Gesagten ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie im Sinne der Erwägungen den Sachverhalt in geeigneter Weise abkläre und hernac
h über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers
erneut verfüge.
In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.
7
.
7
.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf
Fr.
8
00
.-- anzusetzen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 1
0.
Februar 2004 U
199/02, E
. 6 mit Hinweis auf BGE 110 V 54
E. 3a; SVR 1999 V Nr. 10 S. 28 E.
3), weshalb die Gerichtskosten entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind.
7
.2
Bei diesem Ausgang steht dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung zu, welche beim praxisgemässen Stundenansatz von
Fr.
200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf
Fr.
2
'
5
00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bemessen ist.
Das
gestellte Gesuch um unentgeltliche Vertretung und Prozessführung (
Urk.
1 S. 2
Ziff.
2
)
erweist sich damit als
gegenstandslos.