Decision ID: 2e4da49e-d5a0-576a-91cf-3471de30047b
Year: 2013
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer in seinem ersten Asylgesuch vom 17. No-
vember 2003 geltend gemacht hatte, er sei verdächtigt und beschuldigt
worden worden, am (...) 2000 den (...) Diplomaten (...) in B._ er-
mordet zu haben,
dass einundeinhalb Monate nach seiner Festnahme die Anklage wegen
Mordes fallengelassen und er wegen eines angeblichen Drogendelikts zu
einer mehrmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt worden sei,
dass er am (...) 2001 amnestiert worden sei, da er ein alleinerziehender
Vater gewesen sei,
dass er nach dem Tod seines Vaters im (...) 2001 weitere Nachteile be-
fürchtet habe, weshalb er im Oktober 2003 ausgereist sei,
dass das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF, heute: BFM) mit Verfügung
vom 11. Juni 2004 das Asylgesuch wegen Unglaubhaftigkeit der Angaben
abwies, die Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz ver-
fügte und den Vollzug anordnete,
dass diese Verfügung unangefochten in Rechtskraft erwuchs, und der
Beschwerdeführer ab 9. Juli 2004 unbekannten Aufenthalts war,
dass er am 21. Mai 2005 ein zweites Mal um Asyl nachsuchte und erklär-
te, er habe nach der Ausreise vom 21. Juni 2004 in Schweden ein Asyl-
verfahren erfolglos durchlaufen, sei daraufhin zu seinen Schwestern in
Deutschland zurückgekehrt und dann wieder in die Schweiz gekommen,
dass er die selben Gründe wie im ersten Asylgesuchs geltend machte
und ergänzte, die aserbaidschanischen Behörden hielten ihm vor, dass er
2004 (...) den aserbaidschanischen Präsidenten kritisiert habe, und dass
sein Haus wiederholt durchsucht worden sei und nach ihm gefahndet
werde,
dass das BFM am 31. Mai 2005 die sofort vollstreckbare vorsorgliche
Wegweisung des Beschwerdeführers nach Deutschland verfügte, einer
allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzog und ihn am
1. Juni 2005 an Deutschland überstellen liess,
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dass das BFM das zweite Asylgesuch am 29. Juni 2005 als gegenstands-
los geworden abschrieb, da er trotz Aufforderung seine aktuellen Anschrift
im Ausland nicht gemeldet hatte,
dass die deutschen Behörden auf Anfrage des BFM am 21. Juli 2007 er-
klärten, die schwedischen Behörden hätten einer Rückübernahme des
Beschwerdeführers zugestimmt, worauf er am 5. August 2005 an Schwe-
den überstellt worden sei,
dass er am 4. Oktober 2010 ein drittes Asylgesuch in der Schweiz stellte,
dass das BFM am 22. Februar 2011 von einem Dublin-Verfahren Abstand
nahm, weil auf Anfrage hin Schweden am 4. Februar 2011 erklärte, den
Rekurs des Beschwerdeführers in Sachen Asylgesuch vom 8. Juli 2004
am 12. August 2005 abgelehnt und ihn am 17. August 2005 in sein Hei-
matland zurückgeschafft zu haben,
dass er im Rahmen des dritten Asylverfahrens behauptete, nach Rückzug
seines schwedischen Asylverfahrens im Jahr 2006 auf dem Luftweg in
den Heimatstaat zurückgekehrt zu sein,
dass er dieselben Asylgründe wie bei den vorhergehenden Asylverfahren
geltend machte, und anfügte, beim Aufenthalt in Aserbaidschan keine
Probleme gehabt zu haben, weil er sich zu Hause aufgehalten habe,
dass allerdings ein Vorgesetzter seines (...) nach einem Treffen mit ihm
ins Innenministerium vorgeladen worden sei,
dass das BFM auf das dritte Asylgesuch mit Verfügung vom 31. März
2011 nicht eintrat, die Wegweisung des Beschwerdeführers aus der
Schweiz verfügte und den Vollzug anordnete,
dass die Verfügung vom 31. März 2011 unangefochten in Rechtskraft er-
wuchs, und er am 18. Juni 2011 nach Aserbaidschan ausgereist ist,
dass er am 3. Dezember 2012 ein viertes Mal in der Schweiz um Asyl-
nachsuchte,
dass eine am 4. Dezember 2012 vom BFM vorgenommene daktyloskopi-
sche Abfrage in der EURODAC-Datenbank die Registrierung von zwei
Asylgesuchen in Schweden ([...] 2004 und [...] 2005) und einem Asylge-
such in Deutschland ([...] 2005) ergab,
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dass er seinen eigenen Angaben zufolge mutmasslich am 25. November
2012 mit einer Linienmaschine von Aserbaidschan her kommend Frank-
furt am Main erreicht habe, dort eine Fahrgelegenheit organisiert habe
und am 3. Dezember 2013 in die Schweiz eingereist sei,
dass er am 10. Dezember 2012 im Transitzentrum Kreuzlingen summa-
risch befragt und am 8. Mai 2013, nachdem das BFM das Dublin-
Verfahren am 29. April 2013 für beendet erklärte hatte, zu den Asylgrün-
den angehört wurde,
dass er wiederum auf seine bisherigen Asylangaben hinwies und zusätz-
lich geltend machte, in psychischer Hinsicht Probleme zu haben,
dass er sich in Aserbaidschan vom 18. Juni 2011 bis 24. oder 25. Novem-
ber 2012 an verschiedenen Orten aufgehalten oder versteckt habe,
dass er nach der Rückkehr nach Aserbaidschan auf seinem Beruf, näm-
lich (...), gearbeitet habe und durch die Geschwister in Deutschland un-
terstützt worden sei,
dass er beabsichtige, in der Schweiz den Rest seines Lebens zu verbrin-
gen, eine Familie zu gründen und einer Arbeit nachzugehen,
dass das BFM mit Verfügung vom 15. Mai 2013 – eröffnet am 16. Mai
2013 – auf das vierte Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat,
seine Wegweisung aus der Schweiz verfügte, den Vollzug anordnete und
ihm die editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aushändigte,
dass der Beschwerdeführer mit vom 23. Mai 2013 datierter und am 24. Mai
2013 bei der Post aufgegebener Eingabe gegen diese Verfügung beim
Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und deren Aufhebung so-
wie die Asylerteilung beantragte,
dass er geltend machte, er habe in den vergangenen Asylverfahren seine
Probleme während der Anhörungen nicht jedes Mal genau und ausführ-
lich erzählen können, und dass eine Rückkehr nach Aserbaidschan, wo
ein normales Leben nicht möglich sei, zu gefährlich sei,
dass er beispielsweise noch nicht erzählt habe, dass er seit 2006 aktives
Mitglied der Islamischen Partei in Aserbaidschan sei, sich zwischen 2006
und 2010 an allen Tätigkeiten der Partei beteiligt habe und wegen der
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Teilnahme am Prozess gegen den Präsidenten seiner Partei (...) von der
Polizei inhaftiert worden sei,
dass er nach seiner Rückkehr nach Aserbaidschan (2011) von Polizei und
Geheimdienst vorgeladen worden sei und sich bis Ende Dezember 2012
in (...) aufgehalten habe,
dass er in der Beschwerde auf ein Video in einer Youtube-Datei betref-
fend den genannten Prozess gegen den Parteipräsidenten hinwies,

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls in der Regel
– so auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen
(Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwal-
tungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 des
Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31] i. V. m. Art. 31 ff. des
Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83
Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG,
SR 173.110]),
dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-
men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein
schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-
rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist
(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-
treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG),
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die
Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es
das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu über-
prüfen (Art. 32-35 AsylG), die Beurteilungskompetenz des Bundesverwal-
tungsgerichts grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob das BFM zu
Recht auf das Gesuch nicht eingetreten ist, und das Gericht – sollte es
den Nichteintretensentscheid als unrechtmässig erachten – sich einer
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materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist,
dass daher auf ein sinngemässes Beschwerdebegehren um Anerken-
nung der Flüchtlingseigenschaft und Asylgewährung nicht einzutreten ist,
dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle
Kognition zukommt,
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters entschieden wird
(Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufge-
zeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-
zichtet wurde,
dass auf ein Asylgesuch gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG nicht einge-
treten wird, wenn Asylsuchende in der Schweiz bereits ein Asylverfahren
erfolglos durchlaufen haben oder während des hängigen Asylverfahrens
in den Heimat- oder Herkunftsstaat zurückgekehrt sind, und diese Be-
stimmung keine Anwendung findet, wenn es Hinweise gibt, dass in der
Zwischenzeit Ereignisse eingetreten sind, die geeignet sind, die Flücht-
lingseigenschaft zu begründen oder die für die Gewährung vorüberge-
henden Schutzes relevant sind,
dass der Beschwerdeführer in der Schweiz bereits drei Asylverfahren er-
folglos durchlaufen hat, und sich in seinem vierten Asylgesuch erneut auf
seine früheren Asylangaben beruft, die – wie wiederholt festgestellt wor-
den ist – nicht glaubhaft sind,
dass das BFM auf das vierte Asylgesuch mit der Begründung nicht einge-
treten ist, es gebe keine Hinweise darauf, dass nach dem Abschluss des
dritten Verfahrens Ereignisse eingetreten seien, die geeignet wären, die
Flüchtlingseigenschaft zu begründen, oder die für die Gewährung vorü-
bergehenden Schutzes relevant wären,
dass die Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG eine summarische
materielle Prüfung der Glaubhaftigkeit der Vorbringen voraussetzt, aus
der sich das offensichtliche Fehlen von Hinweisen auf die Erfüllung der
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Flüchtlingseigenschaft beziehungsweise auf die Voraussetzungen der
Gewährung des vorübergehenden Schutzes ergibt, wobei die Anforde-
rungen an das Beweismass tief anzusetzen sind und auf ein Asylgesuch
eingetreten werden muss, wenn sich Hinweise auf eine relevante Verfol-
gung ergeben, die nicht zum Vornherein haltlos sind,
dass die Asylbehörden in den vergangenen Verfahren eine ganze Reihe
von offensichtlichen Ungereimtheiten und Unglaubhaftigkeitselementen in
den Asylvorbringen des Beschwerdeführers festgestellt haben,
dass die Gründe wiederholt beurteilt und offenbar auch von Deutschland
und Schweden als nicht für eine Asylgewährung oder ein Bleiberecht als
ausreichend beurteilt wurden,
dass die Feststellungen des BFM zu bestätigen sind, zumal die diesbe-
züglichen Ausführungen in der Beschwerde, soweit sie überhaupt auf die
Erwägungen des BFM Bezug nehmen oder mit nachgeschobenen Be-
hauptungen aufwarten, unbehelflich sind,
dass somit offensichtlich keine Hinweise bestehen, die für die Zeit nach
Abschluss des rechtskräftig abgeschlossenen dritten Asylverfahrens eine
Flüchtlingseigenschaft begründen oder für eine vorübergehende Schutz-
gewährung relevant sein können,
dass die Vorbringen des vierten Asylgesuchs nach dem Gesagten als
haltlos im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG erscheinen und das BFM
zu Recht gestützt auf diese Bestimmung darauf nicht eingetreten ist,
dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat
(Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilli-
gung erteilt hat und auch kein Anspruch auf Erteilung einer solchen be-
steht (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.1 m.w.H.), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom BFM zu Recht angeordnet wurde,
dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen
Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern regelt, wenn
der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht
möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom
16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG,
SR 142.20]),
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dass bei der Geltendmachung von Wegweisungshindernissen der gleiche
Beweisstandard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie
sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls
wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder
des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entge-
genstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass Wegweisungsvollzug in Beachtung der massgeblichen völker- und
landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdefüh-
rer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzu-
weisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte
Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements keine Anwendung
findet und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behand-
lung i.S. von Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen
Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), von Art. 3 des Über-
einkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausa-
me, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK,
SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4. November
1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK,
SR 0.101) ersichtlich sind, die ihm im Heimatland droht,
dass namentlich seine Behauptung, nach all den Jahren der Behelligun-
gen und Asylgesuchsablehnungen drehe er psychisch fast durch und benö-
tige dringend medizinische Hilfe, zumal er schon 13 Jahre lang auf eine
Gutheissung warte (vgl. Vorakten D21 S. 3 und 5), nicht geeignet ist, die
ernsthafte Gefahr ("real risk") einer unmenschlichen Behandlung im Sinne
der Praxis zu Art. 3 EMRK aufzuzeigen,
dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar
erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situatio-
nen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Not-
lage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),
dass in Aserbaidschan weder Krieg noch eine Situation allgemeiner Ge-
walt herrscht und auch keine medizinischer Notlage besteht,
dass eine allfällige psychische Beeinträchtigung des Beschwerdeführers,
die im Übrigen bloss behauptet, nicht aber durch medizinische Atteste be-
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legt ist, nicht in der Schweiz behandelt werden muss, sondern er nötigen-
falls im Heimatland medizinische Hilfe finden kann,
dass er sich in einem gesundheitlichen Zustand befindet, der ihn sowohl
zur Rückreise befähigt als auch hinsichtlich der Aufnahme einer Arbeitstä-
tigkeit nicht erheblich einschränken wird,
dass er Berufserfahrung als Geschäftsmann – nämlich als (...) – hat, im
Heimatland über Verwandte (u.a. ...) und weitere Bekannte verfügt und
bei einer Rückkehr erneut auf Unterstützungsleistungen seiner (...) Ge-
schwister in Deutschland zählen dürfte, weshalb nicht anzunehmen ist, er
geriete nach der Rückkehr ins Heimatland aus Gründen wirtschaftlicher,
sozialer oder gesundheitlicher Natur in eine existenzbedrohende Situati-
on, weshalb der Vollzug der Wegweisung zumutbar ist (Art. 83 Abs. 4
AuG),
dass der Wegweisungsvollzug auch möglich ist, da keine Vollzugshinder-
nisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG) und es dem Beschwerdeführer, wel-
cher eine (...) eingereicht und über (...) verfügt, obliegt, bei der Beschaf-
fung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Weg-
weisung zu bestätigen ist,
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, in-
wiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtser-
heblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unange-
messen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde, soweit darauf ein-
zutreten ist, abzuweisen ist,
dass bei diesem Prozessausgang die Kosten des Beschwerdeverfahrens
von Fr. 600.– (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die
Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1
VwVG).
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