Decision ID: 0d634572-84f3-5e00-ad7c-9bd11ba5f58c
Year: 2018
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
A.a Die Ausgleichskasse des Kantons B._ meldete der Stiftung
Auffangeinrichtung BVG (nachfolgend: Auffangeinrichtung) mit Schreiben
vom 20. Juli 2017 unter Beilage diverser Lohnbescheinigungen, die
A._ habe es trotz entsprechender Mahnung unterlassen, einen An-
schluss an eine Vorsorgeeinrichtung für die Jahre 1985, 1989, 1990, 1997,
1998, 2010, 2011 und 2013 nachzuweisen.
A.b Auf Anfrage vom 28. Juli 2017 übermittelte die Ausgleichskasse der
Auffangeinrichtung zudem die Lohnbescheinigungen für die Jahre 1986 bis
1988, 1991 bis 1996, 1999 bis 2009, 2012 sowie 2014 bis 2016.
A.c Die A._ reichte der Auffangeinrichtung mit undatiertem Schrei-
ben eine Bestätigung der C._ AG vom 24. Januar 2017 ein, wonach
ihre Mitarbeitenden vom 1. Januar 1999 bis zum 31. Dezember 2008 bei
vorgenannter Sammelstiftung im Rahmen der beruflichen Vorsorge versi-
chert gewesen seien. Weiter fügte sie an, keine Kenntnis von Einzahlungen
in den Jahren 2010, 2011 und 2013 zu haben; ihrer Ansicht nach sei in
diesem Zeitraum kein Personal beschäftigt worden, welches der berufli-
chen Vorsorge unterstellt gewesen sei.
A.d Mit Schreiben vom 11. und 16. August 2017 forderte die Auffangein-
richtung die A._ unter Fristansetzung auf, ihr eine Kopie der rechts-
gültig unterzeichneten, per 1. Januar 1989 geltenden Anschlussvereinba-
rung zukommen zu lassen oder die fehlende Anschlussverpflichtung nach-
zuweisen.
A.e Daraufhin teilte die A._ der Auffangeinrichtung mit undatiertem
Schreiben mit, dass sie sicherlich seit 1985 Mitarbeitende im Teil- oder
Stundenpensum beschäftigt habe. Ob einzelne dieser Mitarbeitenden im
Rahmen der beruflichen Vorsorge zu versichern gewesen wären, könne
nicht mehr überprüft werden. Im Jahr 2016 sei jedenfalls kein Personal be-
schäftigt worden, welches der beruflichen Vorsorge unterstellt gewesen
sei. Sie bat die Auffangeinrichtung, ihre Lage neu zu beurteilen und die
entsprechenden Massnahmen einzuleiten.
A.f Die Auffangeinrichtung antwortete der A._ mit Schreiben vom
11. Januar 2018, sie habe Vorsorgelücken für die Zeit vom 1. Januar 1989
bis zum 31. Dezember 1998 und ab dem 1. Januar 2010 festgestellt. Für
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diese Periode sei ein Anschluss nötig. Sie ersuchte die A._ um ent-
sprechenden Nachweis, ansonsten sie für die vorgenannte Periode bei ihr
anzuschliessen sei.
A.g In der Folge nahm die A._ erneut Stellung und teilte der Auf-
fangeinrichtung mit, dass sie für die Jahre 1989, 1990, 1997, 1998, 2010,
2011 und 2013 einer Vorsorgeeinrichtung angeschlossen hätte sein müs-
sen, von 1999 bis 2008 wie bestätigt bei der C._ AG angeschlossen
gewesen sei (vgl. vorne Sachverhalt Bst. A.c), sowie dass für die Jahre
2012, 2014 bis 2016 kein Anschluss nötig sei. Weiter bat sie um Anschluss
für das Jahr 2017.
B.
Mit Verfügung vom 9. Februar 2018 stellte die Auffangeinrichtung den
zwangsweisen Anschluss der A._ als Arbeitgeberin vom 1. Januar
1989 bis zum 31. Dezember 1998 und ab dem 1. Januar 2010 fest (Ziff. I
des Dispositivs). In Ziff. II des Dispositivs wurde sodann festgehalten, dass
sich die Rechte und Pflichten aus dem Zwangsanschluss aus den im An-
hang beschriebenen Anschlussbedingungen ergäben, welche zusammen
mit dem Kostenreglement zur Deckung ausserordentlicher administrativer
Umtriebe integrierende Bestandteile der Verfügung bildeten.
C.
C.a Mit an die Auffangeinrichtung adressiertem Schreiben vom 26. Feb-
ruar 2018 erhob die A._ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) „Ein-
sprache gegen die Verfügung vom 9. Februar 2018“. Es treffe zu, dass ihre
langjährige Geschäftsführerin ausschliesslich vom 1. Januar 1998 bis zum
31. Dezember 2008 bei der C._ AG versichert gewesen sei und für
die Jahre 1989 bis 1998 kein Anschluss bestanden habe. Weiter ersuchte
sie die Auffangeinrichtung unter Hinweis auf ihren Antrag vom September
2017 um Mitteilung, welchen Beitrag sie nach Abzug des Koordinationsbe-
trags entrichten müssten, unter den Prämissen, dass vom 1. Januar 2010
bis zum 31. Dezember 2016 kein der beruflichen Vorsorge unterstelltes
Personal beschäftigt worden sei, jedoch ab 2017 ein Anschluss für zwei
Mitarbeitende benötigt werde.
C.b Die Auffangeinrichtung teilte der Beschwerdeführerin mit Schreiben
vom 2. März 2018 unter Beilage der entsprechenden Lohnbescheinigun-
gen für die Jahre 1989 bis 1998 und ab 2010 mit, gemäss Information der
zuständigen Ausgleichskasse hätte sie seit dem 1. Januar 1989 im Rah-
men der beruflichen Vorsorge zu versicherndes Personal beschäftigt.
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C.c Der Wirtschaftsprüfer der Beschwerdeführerin wandte sich mit Schrei-
ben vom 12. März 2018 an die Auffangeinrichtung, führte die koordinierten
Löhne auf und korrigierte die Anstellungsdauer einiger Mitarbeitender.
C.d In der Folge informierte ihn die Auffangeinrichtung telefonisch dar-
über, dass als Eintrittsschwelle für die Versicherungspflicht im Rahmen der
beruflichen Vorsorge nicht der koordinierte, sondern der aufgerechnete
Jahreslohn relevant sei und die Eingabe der Beschwerdeführerin ans Bun-
desverwaltungsgericht weitergeleitet werde.
C.e Mit Schreiben vom 20. März 2018 gelangte der Wirtschaftsprüfer der
Beschwerdeführerin an die Ausgleichskasse des Kantons B._ und
bat um Korrektur der Anstellungsdauer einiger Mitarbeitenden.
C.f Die Auffangeinrichtung (nachfolgend: Vorinstanz) überwies dem Bun-
desverwaltungsgericht das Schreiben vom 26. Februar 2018 mit Eingabe
vom 20. März 2018 zuständigkeitshalber.
C.g Auf Anfrage übermittelte die zuständige Ausgleichskasse der Vor-
instanz mit E-Mail vom 22. Mai 2018 die korrigierten Lohnlisten der Be-
schwerdeführerin sowie Kopien der Lohnabrechnungen für die Jahre 2010,
2012, 2013 und 2016. Am 29. Mai 2018 stellte sie ihr zudem die Lohnbe-
scheinigungen 2017 zu.
D.
Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 31. Mai 2018, die Be-
schwerde vom 26. Februar 2018 sei unter Kostenfolge zulasten der Be-
schwerdeführerin abzuweisen. Sie weist darauf hin, dass zusätzlich zu den
Angaben gemäss Schreiben vom 2. März 2018 (vgl. vorne Sachverhalt
Bst. C.b) eine weitere Arbeitnehmerin im Jahr 2014 einen versicherungs-
pflichtigen Lohn von Fr. 35‘985.– und im Jahr 2015 einen solchen von
Fr. 33‘125.– erzielt habe.
E.
Die Beschwerdeführerin nimmt mit Schreiben vom 13. Juni 2018 Stellung
und erklärt, die Voraussetzungen für den Zwangsanschluss würden nicht
bestritten und seien auch nie in Frage gestellt worden. Unklar sei ihr einzig
gewesen, wer für welchen Betrag beitragspflichtig sei. Nachdem sie der
Vorinstanz die Lohnausweise von Frau D._ sowie von Herrn
E._ je vom Jahr 2016 unterbreitet und die Vorinstanz auf eine Um-
rechnung dieser Löhne auf ein jährliches Einkommen verzichtet und die
Liste der zu versichernden Personen mit ihrer Vernehmlassung korrigiert
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habe, sei die Angelegenheit für sie in Ordnung. Frau F._ beziehe
sodann seit dem Jahr 2006 eine Altersrente (Jahrgang 1942), weshalb sie
nicht mehr im Rahmen der beruflichen Vorsorge beitragspflichtig sei.
F.
Auf weitere Ausführungen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen
wird – soweit entscheidwesentlich – im Rahmen der nachfolgenden Erwä-
gungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom
20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach
Art. 32 VGG gegeben ist. Eine solche liegt im vorliegenden Fall nicht vor
und die Vorinstanz ist eine Behörde im Sinne von Art. 33 VGG, zumal sie
öffentlich-rechtliche Aufgaben des Bundes erfüllt (Art. 33 Bst. h VGG i.V.m.
Art. 60 Abs. 2bis BVG [SR 831.40]). Die Zuständigkeit des Bundesverwal-
tungsgerichts zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde ist somit ge-
geben.
1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach
dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Die
Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allge-
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1), insbeson-
dere dessen 2. Abschnitt über das Sozialversicherungsverfahren, sind für
den Bereich des BVG mangels eines entsprechenden Verweises nicht an-
wendbar (Art. 2 ATSG e contrario).
1.3 Die Beschwerdeführerin ist als Adressatin der angefochtenen Verfü-
gung durch diese besonders berührt und damit grundsätzlich nach Art. 48
Abs. 1 VwVG zur Beschwerde legitimiert. Ob sie – nachdem sie mitgeteilt
hat, die Voraussetzungen für den Zwangsanschluss nicht zu bestreiten und
dass die Angelegenheit für sie nach der Korrektur der Liste ihres zu versi-
chernden Personals für sie nun in Ordnung sei (vgl. vorne Sachverhalt
Bst. E) – noch über ein aktuelles schutzwürdiges Interesse an der Aufhe-
bung der angefochtenen Verfügung hat, braucht aufgrund nachfolgender
Erwägungen nicht weiter erläutert zu werden.
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1.4 Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde
(Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG) ist demnach einzutreten.
2.
Das Bundesverwaltungsgericht kann den angefochtenen Entscheid in vol-
lem Umfang überprüfen (vgl. Art. 49 VwVG). Streitgegenstand in der nach-
träglichen Verwaltungsrechtspflege ist das Rechtsverhältnis, welches Ge-
genstand der angefochtenen Verfügung bildet, soweit es umstritten ist. Im
Lauf des Beschwerdeverfahrens darf der Streitgegenstand weder erweitert
noch qualitativ verändert werden; er kann sich höchstens um nicht mehr
streitige Punkte reduzieren (MOSER et al., Prozessieren vor dem Bundes-
verwaltungsgericht, 2. Aufl. 2013, Rz. 2.8 und Rz. 2.213 mit Hinweisen).
Die Voraussetzungen des befristeten Zwangsanschlusses für die Zeit vom
1. Januar 1989 bis zum 31. Dezember 1998 werden vorliegend nicht be-
stritten; die Beschwerdeführerin macht lediglich geltend, vom 1. Januar
2010 bis zum 31. Dezember 2016 kein der beruflichen Vorsorge unterstell-
tes Personal beschäftigt zu haben, sondern erst ab 2017 wieder einen An-
schluss zu benötigen (vgl. vorne Sachverhalt Bst. C.a). Zu prüfen bleibt
demnach lediglich, ob der unbefristete Zwangsanschluss ab dem 1. Januar
2010 zu Recht festgestellt wurde (vgl. vorne Sachverhalt Bst. B).
3.
3.1 Grundsätzlich der obligatorischen Versicherung des BVG unterstellt
sind die bei der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) versicherten
Arbeitnehmenden (Art. 5 Abs. 1 BVG), die das 17. Altersjahr überschritten
haben und bei einem Arbeitgeber mehr als den gesetzlichen Jahresmin-
destlohn (nachfolgend: Grenzbetrag) gemäss Art. 2 Abs. 1 BVG in Verbin-
dung mit Art. 5 der Verordnung vom 18. April 1984 über die berufliche Al-
ters-, Hinterlassenen und Invalidenvorsorge (BVV 2, SR 831.441.1) erzie-
len (vgl. statt vieler Urteil des BVGer A-777/2018 vom 9. August 2018
E. 2.1 mit Hinweisen). Ist ein Arbeitnehmer weniger als ein Jahr lang bei
einer Arbeitgeberin beschäftigt, so gilt derjenige Lohn, den er bei ganzjäh-
riger Beschäftigung erzielen würde, als Jahreslohn (Art. 2 Abs. 2 BVG).
Gemäss Art. 7 Abs. 2 BVG entspricht der massgebende Lohn für die Un-
terstellung unter die BVG-Pflicht dem massgebenden Lohn nach dem Bun-
desgesetz vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenen-
versicherung (AHVG, SR 831.10), wobei der Bundesrat Abweichungen zu-
lassen kann. Die Vorinstanz ist demnach grundsätzlich an die Lohnbe-
scheinigungen der Ausgleichskasse gebunden und hat darauf abzustellen
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(statt vieler Urteil des BVGer A-5243/2017 vom 16. August 2018 E. 3.1.1
mit Hinweis).
3.2
3.2.1 Beschäftigt eine Arbeitgeberin Arbeitnehmer, die obligatorisch zu
versichern sind, muss sie eine in das Register für die berufliche Vorsorge
eingetragene Vorsorgeeinrichtung errichten oder sich einer solchen an-
schliessen (Art. 11 Abs. 1 BVG). Der Anschluss erfolgt jeweils rückwirkend
auf das Datum des Stellenantrittes der zu versichernden Person (Art. 11
Abs. 3 BVG i.V.m. Art. 10 Abs. 1 BVG).
3.2.2 Gemäss Art. 11 Abs. 4 BVG überprüft die Ausgleichskasse, ob die
von ihr erfassten Arbeitgeber einer registrierten Vorsorgeeinrichtung ange-
schlossen sind. Sie fordert Arbeitgeber, die ihrer Anschlusspflicht nicht
nachkommen, auf, sich innerhalb von zwei Monaten einer registrierten Vor-
sorgeeinrichtung anzuschliessen (Art. 11 Abs. 5 BVG). Kommt der Arbeit-
geber der Aufforderung der Ausgleichskasse nicht fristgemäss nach, so
meldet ihn diese der Auffangeinrichtung rückwirkend zum Anschluss
(Art. 11 Abs. 6 BVG).
3.2.3 Die Auffangeinrichtung ist eine Vorsorgeeinrichtung (Art. 60 Abs. 1
BVG) und verpflichtet, Arbeitgeber, die ihrer Anschlusspflicht nicht nach-
kommen, anzuschliessen (Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG). Gemäss Art. 60
Abs. 2bis BVG kann die Auffangeinrichtung zur Erfüllung ihrer Aufgaben
nach Art. 60 Abs. 2 Bst. a und b BVG Verfügungen erlassen. Wie der
rechtsgestaltende Zwangsanschluss nach Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG erfolgt
der Anschluss ex lege nach Art. 60 Abs. 2 Bst. d BVG i.V.m. Art. 2 Abs. 1
der Verordnung vom 28. August 1985 über die Ansprüche der Auffangein-
richtung der beruflichen Vorsorge (SR 831.434), der feststellenden Cha-
rakter hat und den Fall betrifft, in welchem ein gesetzlicher Anspruch ei-
nes Arbeitnehmers auf Versicherungs- oder Freizügigkeitsleistung zu ei-
nem Zeitpunkt entsteht, an dem seine Arbeitgeberin noch keiner Vorsorge-
einrichtung angeschlossen ist, rückwirkend auf den Zeitpunkt, in welchem
zu versicherndes Personal erstmals seine Stelle antritt (vgl. ausführlich Ur-
teil des BVGer A-6709/2017 vom 20. Juni 2018 gesamte E. 3.3 mit Hinwei-
sen). Der Zwangsanschluss erfolgt in der Regel unbefristet. Ein befristeter
Anschluss wird in der Praxis (nur) dann verfügt, wenn sich eine Arbeitge-
berin zwar einer Vorsorgeeinrichtung angeschlossen hat, für eine be-
stimmte Zeitspanne aber eine Lücke besteht (vgl. statt vieler Urteil des
BVGer A-777/2018 vom 9. August 2018 E. 2.3.1 mit weiteren Hinweisen).
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3.3 Die Grenzbeträge beliefen sich für die fraglichen Jahre auf
Fr. 20‘520.– (2010), Fr. 20‘880.– (2011, 2012), Fr. 21‘060.– (2013),
Fr. 21‘150.– (2016, 2017; Art. 5 BVV 2 in der jeweils geltenden Fassung;
AS 2008 4725, AS 2010 4587, AS 2012 6347 und AS 2014 3343; vgl. auch
vorne E. 3.1). Ausgehend von den seitens der zuständigen Ausgleichs-
kasse korrigierten Lohnlisten der Beschwerdeführerin (vgl. vorne Sachver-
halt Bst. C.g) erklärt die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung, die Arbeitneh-
merin G._ habe 2009 und 2010 nicht der BVG-Versicherungspflicht
unterstanden. Selbst wenn nun deren Versicherungspflicht entfällt und mit
der Beschwerdeführerin davon auszugehen wäre, dass dies auch bei
F._ der Fall wäre (vgl. vorne Sachverhalt Bst. E), so hat die Be-
schwerdeführerin ab dem 1. Januar 2010 eine weitere Mitarbeiterin zu ei-
nem jährlichen Lohn von Fr. 21‘288.– und damit zumindest eine versiche-
rungspflichtige Person beschäftigt, womit ab vorgenanntem Zeitpunkt eine
Anschlusspflicht zu bejahen ist (vgl. vorne E. 3.2.1). In den darauffolgen-
den Jahren wurden aktenkundig und unbestrittenermassen teilweise eben-
falls versicherungspflichtige Arbeitnehmer beschäftigt, so z.B. 2013, 2016
und 2017. Ausnahmen von der Versicherungspflicht nach Art. 1j BVV 2
sind nicht ersichtlich. Die Beschwerdeführerin war jedoch lediglich vom
1. Januar 1999 bis zum 31. Dezember 2008 einer Vorsorgeeinrichtung an-
geschlossen (vgl. vorne Sachverhalt Bst. A.c, A.g. und C.a). Diverse Ar-
beitnehmer haben die Beschwerdeführerin sodann aktenkundig bereits
wieder verlassen und damit Anspruch auf eine Freizügigkeitsleistung er-
worben (vgl. auch vorangehende E. 3.2.3).
Eine weitergehende Sachverhaltsabklärung kann unterbleiben: Auch wenn
die Beschwerdeführerin in den Jahren 2012, 2014 und 2015 kein obligato-
risch zu versicherndes Personal beschäftigt hätte, so bestünde der An-
schluss ohne Kündigung seitens der Vorinstanz bzw. ohne neuen An-
schluss der Beschwerdeführerin an eine andere Vorsorgeeinrichtung wei-
ter, wobei in dieser Zeit keine Beiträge zu entrichten wären (vgl. statt vieler
Urteil des BGer 9C_141/2013 vom 7. April 2013 E. 2 und Urteil des BVGer
C-3460/2011 vom 17. September 2013 E. 3.3.2 mit weiteren Hinweisen).
3.4 Somit wurde der Zwangsanschluss auch für die Periode ab 1. Januar
2010 zu Recht festgestellt. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen.
4.
Ausgangsgemäss hat die Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten vor
dem Bundesverwaltungsgericht zu tragen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG),
Diese sind auf Fr. 600.– festzusetzen (vgl. Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 4 des
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Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE; SR 173.320.2]). Dieser Betrag
ist dem Kostenvorschuss zu entnehmen und der Restbetrag von Fr. 200.–
der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten.
Entsprechend dem Prozessausgang ist der ohnehin nicht anwaltlich ver-
tretenen Beschwerdeführerin keine Parteientschädigung zuzusprechen
(Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 VGKE e contrario). Die Vorinstanz
hat gemäss Art. 7 Abs. 2 VGKE sodann keinen Anspruch auf Entrichtung
einer Parteientschädigung.