Decision ID: e41aa388-8195-5fcc-9457-168351a5ecda
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Gemäss eigenen Angaben verliess der Beschwerdeführer seinen  Heimatstaat Serbien und Montenegro am 3. Juni 2003. Am 5. Juni 2003 reiste er illegal in die Schweiz ein. Gleichentags suchte er in der damaligen Empfangsstelle E._ um Asyl nach. Anlässlich der Kurzbefragung vom 10. Juni 2003 in der Empfangsstelle, der Direktanhörung vom 18. Juni 2003 zu den Asylgründen durch das Bundesamt und der Ergänzungsanhörung vom 25. November 2003, bei welcher Gelegenheit er auch das rechtliche Gehör zu Abklärungen vor Ort erhielt, machte der Beschwerdeführer im Wesentlichen Folgendes geltend:
Er sei ethnischer Albaner, stamme aus dem Dorf F._ (Gemeinde Pejë; damalige serbische Provinz Kosovo und seit anfangs 2007 unabhängiger Staat Kosovo), wo er mit seiner Frau, der rubrizierten Beschwerdeführerin, gelebt habe. Während des  sei er Soldat der zuletzt von Machtkämpfen betroffenen UCK gewesen, welche er aber nach Kriegsende verlassen habe. Im April 2003 habe er die Ermordung eines mit ihm befreundeten und in einen Strafgerichtsprozess involvierten Zeugen durch eine bewaffnete  beobachtet und durch seine Kooperation mit der KFOR die baldige Verhaftung des Mörders – ein ehemaliger UCK-Kommandant – . Aus diesem Grund seien am 19. April 2003 maskierte  der AKSH (Albanische Nationalarmee) in sein Haus eingedrungen. Sie hätten ihn der Verräterschaft beschuldigt, bedroht, geschlagen und von ihm Informationen verlangt. Gleichzeitig hätten sie seine Frau entführt und für deren Freilassung eine grössere Geldzahlung sowie die Herausgabe einer Videokassette verlangt, auf welcher  dokumentiert seien. Aus Angst vor seiner Tötung habe er schliesslich das Land trotz des ungewissen Schicksals seiner Frau . Auch in der Schweiz habe er per Telefon anonyme Drohungen erhalten. Seine Frau sei zwischenzeitlich freigelassen und unter Todesdrohungen zum Verlassen des Landes aufgefordert worden.
Der Beschwerdeführer gab als Beweismittel insbesondere seine , seinen Eheschein und einen Arztbericht betreffend den  vom 19. April 2003 zu den Akten, kam jedoch einer schriftlichen Aufforderung der Vorinstanz vom 10. Oktober 2003 zur Einreichung
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konkreter weiterer Beweismittel betreffend seine  und seinen Gesundheitszustand nicht nach.
Für den detaillierten Inhalt der Aussagen, Beweismittel, Abklärungen, und Beweismassnahmen wird auf die Akten und, soweit wesentlich, auf die nachfolgenden Erwägungen verwiesen.
B. Mit Verfügung vom 3. Dezember 2003 lehnte das BFF (ab 2005 BFM) das Asylbegehren ab und ordnete gleichzeitig die Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz und den Vollzug an. Die  begründete ihre Verfügung damit, dass die Schilderungen des  den Anforderungen von Art. 7 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) an die Glaubhaftmachung eines Asyl begründenden Sachverhalts und jenen von Art. 3 AsylG an die flüchtlingsrechtliche Relevanz nicht genügten, weshalb er die  nicht erfülle. Der Vollzug der Wegweisung sei , zumutbar und möglich. Auf die detaillierte Begründung wird, soweit wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.
C. Am 4. Dezember 2003 ging ein bereits am 25. November 2003  Brief vom 28. November 2003 der damals bei der  anwesenden Hilfswerksvertreterin beim BFF ein, in welchem auf problematische Aspekte der Anhörung und daran  Personen aufmerksam gemacht und die Einholung eines  betreffend den psychischen Zustand des Beschwerdeführers  wird.
Mit Antwortschreiben vom 8. Januar 2004 an die Hilfswerksvertreterin hielt das BFF an der Korrektheit und Rechtskonformität der  vom 25. November 2003 fest.
D. Mit Beschwerdeeingabe vom 5. Januar 2004 (und Ergänzungen vom 12. Januar 2004 und vom 10. Februar 2004) an die damals zuständige Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) beantragte der  die Aufhebung des mit Verfügung des BFF vom 3.  2003 angeordneten Wegweisungsvollzuges und die  der vorläufigen Aufnahme unter Feststellung der Unzulässigkeit und sinngemäss der Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges.  sei die unentgeltliche Rechtspflege für die Verfahrenskosten zu ge-
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währen. Auf die Begründung und die eingereichten Beweismittel wird, soweit wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.
E. Mit Zwischenverfügung der ARK vom 20. Januar 2004 wurde das  um Erlass der Verfahrenskosten nach Art. 65 Abs. 1 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) gutgeheissen.
F. Die Beschwerdeführerin verliess gemäss eigenen Angaben ihren  Heimatstaat Serbien und Montenegro am 24. Januar 2004. Am 26. Januar 2004 reiste sie illegal in die Schweiz ein, wo sie  um Asyl nachsuchte. Ein früherer, mit einem gefälschten  unternommener Einreiseversuch vom 27. Juli 2003 war , und am 29. Juli 2003 wurde die Beschwerdeführerin nach Pristina zurückgeführt. Anlässlich der Kurzbefragung vom 28. Januar 2004 in der Empfangsstelle Vallorbe und der Direktanhörung vom 30. Januar 2004 zu den Asylgründen durch das Bundesamt machte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen Folgendes geltend:
Sie sei ethnische Albanerin und habe zusammen mit ihrem Mann im Dorf F._ gelebt. In der Zeit des Kosovo-Krieges von 1998 bis Juni 1999 habe sie sich jedoch in Albanien aufgehalten, während ihr Mann für die UCK gekämpft habe. Am 19. April 2003 seien maskierte Angehörige der AKSH in ihr Haus eingedrungen. Sie hätten ihren Mann geschlagen und sie selber an einen unbekannten Ort entführt. Die Entführer hätten ein hohes Lösegeld und von ihrem Mann die Aushändigung einer Videokassette verlangt. Im Juli 2003 sei sie freigelassen worden. Aus Angst vor ihrer Tötung habe sie im selben Monat einen ersten erfolglosen Versuch unternommen, ihrem Mann in die Schweiz nachzureisen. Ein zweiter Versuch ein halbes Jahr später sei dann gelungen. Für den detaillierten Inhalt der Aussagen wird auf die Akten und, soweit wesentlich, auf die nachfolgenden Erwägungen verwiesen. Die Beschwerdeführerin gab als Beweismittel ihre Identitätskarte und den Eheschein zu den Akten.
G. Mit Verfügung vom 12. Februar 2004 lehnte das BFF das  der Beschwerdeführerin ab und ordnete gleichzeitig ihre  aus der Schweiz und den Vollzug an. Die Vorinstanz begründete ihre Verfügung damit, dass die Schilderungen der Beschwerdeführerin
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den Anforderungen von Art. 7 AsylG an die Glaubhaftmachung eines Asyl begründenden Sachverhalts und jenen von Art. 3 AsylG an die flüchtlingsrechtliche Relevanz nicht genügten, weshalb sie die  nicht erfülle; der Vollzug der Wegweisung sei , zumutbar und möglich. Auf die detaillierte Begründung wird, soweit wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.
H. Mit Vernehmlassung ebenfalls vom 12. Februar 2004 beantragte das Bundesamt die Abweisung der den Beschwerdeführer betreffenden Beschwerde vom 5. Januar 2004.
Mit Replik vom 4. März 2004 hielt der Beschwerdeführer an seinen  fest.
Auf die Inhalte der Vernehmlassung und der Replik sowie auf den  des Vernehmlassungsverfahrens wird, soweit wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.
I. Mit Beschwerdeeingabe vom 10. und Ergänzung vom 11. März 2004 an die ARK beantragte die Beschwerdeführerin die Aufhebung des mit Verfügung des BFF vom 12. Februar 2004 angeordneten  und die Anordnung der vorläufigen Aufnahme unter Feststellung der Unzulässigkeit und Unzumutbarkeit des . Ferner sei die unentgeltliche Rechtspflege für die  zu gewähren. Auf die Begründung und die eingereichten Beweismittel wird, soweit wesentlich, in den Erwägungen .
J. Mit Zwischenverfügung der ARK vom 17. März 2004 wurde das  der Beschwerdeführerin um Erlass der Verfahrenskosten . Ferner wurde ihr rechtmässiger Aufenthalt bis zum Abschluss des Verfahrens festgestellt und darauf hingewiesen, dass die  der Beschwerdeführenden koordiniert behandelt würden.
K. Am (...) wurde die Tochter C._ geboren.
L. Mit Eingabe vom 15. Februar und Ergänzung vom 4. April 2005 zeigten
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die Beschwerdeführenden die Mandatsübernahme der rubrizierten Rechtsvertretung an. Gleichzeitig gaben sie diverse Beweismittel zu den Akten. Auf deren Inhalte wird, soweit wesentlich, in den  eingegangen.
M. Am (...) wurde die Tochter D._ geboren.
N. Mit Eingaben vom 30. Oktober 2007 und vom 19. März 2009 gaben die Beschwerdeführenden weitere Beweismittel und am 2. Oktober 2009 zudem eine Honorarnote ihrer Rechtsvertreterin zu den Akten. Auf  Inhalte wird, soweit wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine  des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das  ist daher zuständig für die Beurteilung der  Beschwerden; es entscheidet auf dem Gebiet des Asyls endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat am 1. Januar 2007 die  der damals bei der ARK hängigen Rechtsmittel übernommen. Das neue Verfahrensrecht ist anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Die beiden Beschwerden sind frist- und formgerecht eingereicht. Die Beschwerdeführenden sind durch die angefochtenen Verfügungen besonders berührt und haben ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Die Beschwerdeführenden sind daher zur Einreichung der Beschwerden legitimiert (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1, 50 und 52 VwVG). Auf die Beschwerden ist einzutreten.
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1.4 Der Gegenstand der beiden Beschwerden vom 5. Januar 2004 und vom 10. März 2004 ist ausdrücklich auf die Vollzugsanordnungen beschränkt. Die Ziffern als 1-3 der Dispositive der beiden Verfügungen vom 3. Dezember 2003 und vom 12. Februar 2004 (Verneinung der Flüchtlingseigenschaft, Verweigerung des Asyls,  als solche) wurden nicht angefochten und sind daher bereits in Rechtskraft erwachsen.
1.5 Angesichts des engen persönlichen, sachlichen und prozessualen Zusammenhanges der beiden Asyl- und Beschwerdeverfahren, der Geburt zweier gemeinsamer Kinder während der  sowie aus prozessökonomischen Gründen rechtfertigt es sich, über die beiden Beschwerden in einem Urteil zu befinden.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
3.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG). So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land  zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der  [FK, SR 0.142.30]). Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende  oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte
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und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung  werden.
3.2 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Ferner  Art. 3 Abs. 1 des Übereinkommens vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes (SR 0.107) die staatlichen Behörden zur vorrangigen Berücksichtigung des Kindeswohls. Wird eine konkrete Gefährdung im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG – die vorläufige Aufnahme zu  (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
3.3 Der Vollzug ist gemäss Art. 83 Abs. 2 AuG nicht möglich, wenn die Ausländerin oder der Ausländer weder in den Heimat- oder in den  noch in einen Drittstaat ausreisen oder dorthin gebracht werden kann.
3.4 Diese Bedingungen für einen Verzicht auf den Vollzug der  (Unzulässigkeit, Unzumutbarkeit, Unmöglichkeit) sind alternativer Natur: Sobald eine von ihnen erfüllt ist, ist der Vollzug der Wegweisung als undurchführbar zu betrachten und die weitere Anwesenheit in der Schweiz gemäss den Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme zu regeln (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2006 Nr. 6 E. 4.2. S. 54 f., 2001 Nr. 1 E. 6a S. 2).
4.
4.1 Im Zusammenhang mit der erkannten Zulässigkeit der  hält das Bundesamt in der angefochtenen Verfügung vom 3. Dezember 2003 betreffend den Beschwerdeführer fest, dass dieser die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle und dementsprechend das Non-Refoulement-Prinzip nach Art. 5 Abs. 1 AsylG nicht zur  gelange. Ferner drohe ihm im Heimatstaat mangels zureichender gegenteiliger Anhaltspunkte keine durch Art. 3 EMRK verbotene Strafe oder Behandlung, zumal er die angebliche Verfolgung durch  Dritte nicht habe glaubhaft machen können, er nach dem  vom 19. April 2003 noch eineinhalb Wochen unbehelligt im Kosovo
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verblieben und seine Frau nach der Lösegeldzahlung freigelassen  sei. Bezüglich der Zumutbarkeitsfrage hält das Bundesamt fest, dass weder politische noch andere Gründe gegen einen  sprächen und im Kosovo seit Juni 1999 keine Situation allgemeiner Gewalt mehr bestehe. Hindernisse individueller Art seien ebenfalls nicht auszumachen, zumal der Beschwerdeführer  als (...) habe und über ein familiäres Beziehungsnetz verfüge. Ebenso vermöge sein im eingereichten Arztbericht beschriebener  kein anderes Ergebnis herbeizuführen. Im Übrigen sei der Vollzug technisch möglich und praktisch durchführbar.
4.2 In seiner Beschwerdeeingabe vom 5. Januar 2004 (mit  vom 12. Januar 2004 und vom 10. Februar 2004) bekräftigt der Beschwerdeführer den geltend gemachten Sachverhalt und dessen Glaubhaftigkeit, wobei er umfassend Stellung nimmt zu den in der  Verfügung erörterten Unglaubhaftigkeitselementen.  leitet er die Unzulässigkeit eines Wegweisungsvollzuges ab. Im Weiteren macht der Beschwerdeführer unter Hinweis auf ein ärztliches Überweisungsschreiben vom 5. Januar 2004 und einen  Bericht vom 22. Januar 2004 auf seinen angeschlagenen Gesundheitszustand aufmerksam. In letzterem Bericht wird  (...) in Betracht gezogen, wobei eine psychiatrische Behandlung und eine psychopharmakologische Therapie dringend notwendig seien.
4.3 Im Zusammenhang mit der erkannten Zulässigkeit der  hält das Bundesamt in der angefochtenen Verfügung vom 2. Februar 2004 betreffend die Beschwerdeführerin fest, dass diese die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle und dementsprechend das Non-Refoulement-Prinzip nach Art. 5 Abs. 1 AsylG nicht zur  gelange. Ferner drohe ihr im Heimatstaat mangels zureichender gegenteiliger Anhaltspunkte keine durch Art. 3 EMRK verbotene Strafe oder Behandlung, zumal sie die angebliche Verfolgung durch  Dritte nicht habe glaubhaft machen können und sie nach ihrer angeblich durch Lösegeld erwirkten Freilassung vom Juli 2003 noch sechs Monate unbehelligt im Kosovo verblieben sei. Bezüglich der  hält das Bundesamt fest, dass weder politische noch andere Gründe gegen einen Wegweisungsvollzug sprächen und im Kosovo seit Juni 1999 keine Situation allgemeiner Gewalt mehr . Hindernisse individueller Art seien nicht auszumachen, zumal sie jung und gesund sei und über ein familiäres Beziehungsnetz verfü-
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ge. Im Übrigen sei der Vollzug technisch möglich und praktisch .
4.4 In seiner die Abweisung der Beschwerde vom 5. Januar 2004  Vernehmlassung vom 12. Februar 2004 hält das  an seinen bisherigen Erwägungen fest. Der Überweisungsbericht vom 5. Januar 2004 ändere nichts an der Zumutbarkeit des , da die psychischen Probleme des Beschwerdeführers in der Universitätsklinik Pristina und weiteren Regionalspitälern im  behandelbar seien und insbesondere erstere über Fachpersonal und -mittel verfüge. Auch internationale Organisationen hätten den grossen Bedarf an psychologischen und psychiatrischen  erkannt. Der in der Schweiz behandelnde Arzt  den Beschwerdeführer auf die Rückkehr vorbereiten und  Massnahmen im Hinblick auf eine angemessene Fortführung der Behandlung im Kosovo treffen.
Mit Zwischenverfügung der ARK vom 18. Februar 2004 wurde der  mit folgendem Wortlaut zur Replik eingeladen (Zitat): „Die Einladung zur Vernehmlassung erfolgte mit dem Hinweis der ARK, dass zwei Aktenstücke (Schreiben der Hilfswerksvertreterin G._ vom 28. November 2003 an das BFF sowie das  des BFF vom 8. Januar 2004) nicht im Aktenverzeichnis  seien und ersteres actum offenbar auch nicht zur Einsicht  worden sei (vgl. Aktenzustellung vom 15. Dezember 2003 durch das BFF); zudem wurde von der ARK zu Handen des BFF die Frage aufgeworfen, weshalb das von der Hilfswerksvertreterin in Aussicht gestellte Schreiben vor dem Entscheid über das Asylgesuch nicht  wurde. In einer internen Aktennotiz vom 12. Februar 2004 bezeichnet das BFF dies als „simple inadvertance“ ohne nachteilige Auswirkungen auf den Asylentscheid. Die Paginierung der Akten  in der Folge vom BFF vervollständigt. In der Beilage erhalten Sie deshalb ebenso das vervollständigte Aktenverzeichnis sowie die  oben erwähnten Aktenstücke (A23/3 und A24/2) in Kopie. Im  bestätigen wir den Eingang eines ärztlichen Zeugnisses vom 22. Januar 2004 der Psychiatrischen Dienste Region Emmental sowie eine von Ihnen unterzeichnete Erklärung gleichen Datums betreffend Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht. Die Eingabe haben wir zwecks Mitberücksichtigung im Vernehmlassungsverfahren umgehend dem BFF überwiesen, wo sie am 12. Februar 2004 einging. Das BFF hat uns in der Folge die Eingabe zu seiner Entlastung retourniert, mit
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dem Hinweis, dass die Vernehmlassung gleichentags bereits  worden sei.“
In seiner Replik vom 4. März 2004 räumt der Beschwerdeführer die grundsätzliche Verfügbarkeit medizinischer Versorgung in seiner  ein. Dort drohe ihm indessen eine Retraumatisierung. Zudem  er auf die eingereichten Arztberichte. Unter Bezugnahme auf die Aktenstücke A23/3 und A24/2 bedauert der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz die Einwände der neutralen Hilfswerksvertretung  habe. Er hält daran fest, dass die betreffende  weder fair noch korrekt abgelaufen und er vor allem durch die  und den Übersetzer verunsichert und unter Druck gesetzt  sei; dies hätte auch Auswirkungen auf die Protokollierung gehabt. Als ergänzendes Beweismittel gab der Beschwerdeführer ein  des Pfarrers der evangelisch-methodistischen  seiner Wohngemeinde zu den Akten.
4.5 In ihrer Beschwerdeeingabe vom 10. März 2004 (mit Ergänzung vom 11. März 2004) hält die Beschwerdeführerin am geltend  Sachverhalt fest. Ein Vollzug der Wegweisung sei für sie  und unmöglich, da sie seit der beschriebenen Gefangenschaft in schlechter psychischer Verfassung sei und sich aktuell in  Behandlung befinde. Als Beweismittel gab sie einen  Bericht vom 10. März 2004 zu den Akten. Darin wird eine Anpassungsstörung, Angst und depressive Reaktion diagnostiziert, wobei differenzialdiagnostisch eine (...) in Betracht gezogen wird, da der Verdacht auf eine schwerwiegende Traumatisierung bestehe. Eine psychiatrische Behandlung und eine Weiterführung der psychopharmakologischen Therapie seien dringend indiziert.
4.6 Mit gemeinsamer Eingabe vom 15. Februar 2005 und Ergänzung vom 4. April 2005 gaben die Beschwerdeführenden insbesondere zwei weitere Arztberichte zu den Akten: In einem psychiatrieärzlichen  vom 2. Februar 2005 werden eine fortdauernde psychiatrische Behandlung der Beschwerdeführerin sowie die bisherigen Diagnosen bestätigt, wobei sich die anfängliche Verdachtsdiagnose einer (...) als zutreffend herausgestellt habe. Die Reisefähigkeit der Beschwerdeführerin sei aktuell nicht gegeben. Im Bericht wird ferner auf die zunehmend schwierige familiäre Situation der Beschwerdeführenden hingewiesen, seit die Beschwerdeführerin im (...) notfallmässig in der (...) Schwangerschaftswoche durch Sectio
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habe entbunden werden müssen und die Tochter intensiver medizinischer Behandlung bedürfe. In einem Arztbericht vom 27. Januar 2005 werden mehrere schwere gesundheitliche Probleme der frühgeborenen Tochter C._ (...) erwähnt. Das Kind sei aus medizinischer Sicht weiterhin stationär abklärungs- und  und auf unbestimmte Zeit nicht transportfähig. Die  Ärzte sprechen sich für einen „Aufschub des “ aus und beurteilen das Wohl des Kindes im Heimatland als „vital gefährdet“.
4.7 Mit Eingaben vom 30. Oktober 2007 und vom 19. März 2009  die Beschwerdeführenden weitere Beweismittel zu den Akten: In einem psychiatrisch-/psychotherapeutischen Bericht vom 15. Oktober 2007 werden die bisherigen Diagnosen für beide Eltern bestätigt und bei der Beschwerdeführerin ausgeprägte Somatisierungstendenzen festgestellt. Beide bedürften langfristiger Behandlung, äusserer  und stabiler Rahmenbedingungen. Erschwerend wird die  Situation und Prognose der Familie bezeichnet, da das Kind C._ kontinuierlicher medizinischer Betreuung bedürfe und die Beschwerdeführerin erneut schwanger sei. In einem weiteren psychotherapeutischen Bericht vom 24. November 2008 werden die Fortdauer der Psychotherapie der Beschwerdeführerin bestätigt und in der sozialen und familiären Situation der Beschwerdeführenden ein erhebliches Erschwernis erkannt. Betreffend die Tochter C._ wurde ein entwicklungsneurologischer Bericht vom 30. April 2008 vorgelegt, gemäss welchem bei der Patientin (...) bestehe, allesamt mit multiplen Erscheinungsformen; der Therapieverlauf wird als befriedigend bezeichnet. In einem heilpädagogischen Bericht vom 16. Januar 2009 und einem audiopädagogischen Bericht (undatiert) äussern sich die betreffenden Pädagogen zur (...) und zu den (eingeschränkten) (...) von C._, wobei die Tendenzen wenig positiv beurteilt werden und eine längerfristige, fachkompetente heil- und audiopädagogische Förderung als unerlässlich angesehen wird.
5.
5.1 Die in beiden angefochtenen Verfügungen festgestellte  der Flüchtlingseigenschaft der Beschwerdeführenden und die  ihrer Asylgesuche sind – wie oben (E. 1.4) erwähnt – mangels Anfechtung in Rechtskraft erwachsen. Zwar können nur Elemente des
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Dispositivs, nicht jedoch solche des Sachverhalts oder der  in Rechtskraft erwachsen. Aus dem Umstand, dass die  abschlägigen Verfahrensausgänge betreffend  und Asyl in erster Linie auf Unglaubhaftigkeitselemente  wurden, lässt sich jedoch nicht zugleich die unbestrittene  jener Sachverhaltsteile ableiten, die auch für die  des Wegweisungsvollzuges erheblich sind. Der  beanstandet umfassend die Unglaubhaftigkeitserkenntnisse der Vorinstanz und leitet daraus die Unzulässigkeit des  ab. Dieses Vorgehen ist durchaus statthaft und opportun. Im selben Zusammenhang mit der Glaubhaftigkeitsprüfung wenden sich die Hilfswerksvertretung und der Beschwerdeführer gegen die  Verwertbarkeit des Protokolls der Ergänzungsanhörung und sinngemäss wird die Rüge einer Verletzung des rechtlichen Gehörs . Die Einwände erscheinen prima vista durchaus prüfenswert und das Verhalten der Vorinstanz im Zusammenhang mit der  und vor allem im Anschluss an diese (umgehende  ohne den angekündigten Bericht der  abzuwarten) wäre zumindest unter dem Aspekt des Anspruchs auf rechtliches Gehör diskussionswürdig. Selbst wenn jedoch eine  Prüfung dieser beiden Aspekte (Glaubhaftigkeitsprüfung und Prüfung der Verletzung von Verfahrensbestimmungen) zu einem für die Beschwerdeführenden positiven Ergebnis führen würde, könnte dies bestenfalls die Anordnung der vorläufigen Aufnahme unter  der Unzulässigkeit des Wegweisungsvollzuges bewirken. Aus nachfolgenden Erwägungen ergibt sich indessen ein vom Bestand und Inhalt der Ergänzungsanhörung unabhängiger Anspruch der  auf Feststellung der Unzumutbarkeit des . In Anbetracht der bereits oben in E. 3.4 erwogenen  Natur der Bedingungen für einen Verzicht auf den Vollzug der Wegweisung (Unzulässigkeit, Unzumutbarkeit, Unmöglichkeit) kann daher vorliegend auf eine detaillierte Prüfung der aufgeworfenen Fragen (Glaubhaftigkeit, Verfahrensverletzungen, Zulässigkeit des Wegweisungsvollzuges) verzichtet werden.
5.2 Die bei den Beschwerdeführenden diagnostizierten psychischen beziehungsweise psychosomatischen Gesundheitsstörungen sind  verschiedener Beweismittel belegt. Die betreffenden Arztberichte erkennen die Ursachen dieser Beeinträchtigungen mehrheitlich in den von den Beschwerdeführenden geltend gemachten . Deren Glaubhaftigkeit ist zwar nicht erstellt (vgl. E. 5.1 zuvor). In
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Bezug auf die Zumutbarkeitsprüfung ist indessen die Tatsache einer erheblichen psychischen Gesundheitsstörung gegenüber deren  und Auslöser von überwiegender Bedeutung. Die sich aus den  präsentierenden psychischen und somatischen Krankheitsbilder der Beschwerdeführenden sind vielfältig und geprägt durch eine  dauernde, nach wie vor aktuelle und in ihrem künftigen Verlauf kaum prognostizierbare Therapierung. Teile dieser gesundheitlichen Probleme sind zwar im Kosovo grundsätzlich behandelbar, und die dortige medizinische Infrastruktur und Versorgungslage hat sich seit der vom BFF in seiner Vernehmlassung vom Jahre 2004 geäusserten Darlegung weiter verbessert. Das durch die Vorinstanz gezeichnete Zustandsbild im Bereich der Behandelbarkeit psychischer  psychosomatischer Krankheiten wird indessen in der  Form auch im heutigen Zeitpunkt den vielschichtigen  Problemen der Beschwerdeführenden nicht gerecht: Nach wie vor bestehen erhebliche Mängel und Defizite bei der Behandlung  Erkrankungen, und die therapeutischen Kapazitäten sind . Das therapeutische Angebot bei (...) ist in den Spitälern, Gesundheitshäusern und Mental Health Centren nach wie vor auf Medikamente beschränkt; reguläre Psychotherapie wird nicht angeboten. Stationäre Plätze für Frauen gibt es zudem nur im Universitätsspital Pristina. Behandlung und Medikamente müssen mangels einer staatlichen Krankenversicherung grundsätzlich selber bezahlt werden (vgl. zu den Behandlungsmöglichkeiten bei psychischen Erkrankungen: SFH Kosovo, Zur Lage der medizinischen Versorgung, Update Rainer Mattern vom 7. Juni 2007, Ziff. 4.3 S. 8 ff.). Eine der Situation der Beschwerdeführenden adäquate medizinische Behandlung ist somit wenig realistisch. Erschwerend kommt vorliegend hinzu, dass bei beiden Elternteilen erhebliche  Beeinträchtigungen und entsprechende langfristige  bestehen.
Weiter ist das multiple Krankheitsbild der frühgeborenen Tochter C._ zu berücksichtigen. Die in der Schweiz seit der Geburt auf verschiedenen Ebenen (insbesondere neonatologisch, entwicklungsneurologisch und pädagogisch) durchgeführten und nach wie vor erforderlichen Behandlungen werden in den vorliegenden Berichten sowohl einzeln wie auch in ihrem Zusammenwirken als zwingend notwendig beschrieben, um die negativen körperlichen, geistigen Retardierungsauswirkungen der Frühgeburt möglichst in Grenzen zu halten. Bislang sind entsprechende Behandlungen und
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Betreuungen in Kosovo weder einzeln noch koordiniert möglich, selbst wenn praxisgemäss bei der Zumutbarkeitsfrage keineswegs der in der Schweiz bestehende Pro-fessionalisierungs- und Infrastrukturstandart als Massstab heranzu-ziehen ist. In diesem Zusammenhang ist auch zu beachten, dass bei der Zumutbarkeitsprüfung das Kindeswohl einen Gesichtspunkt von gewichtiger Bedeutung darstell. Dies ergibt sich nicht zuletzt aus einer völkerrechtskonformen Auslegung von Art. 83 Abs. 4 AuG im Lichte von Art. 3 Abs. 1 KRK. Unter dem Aspekt des Kindeswohls sind demnach sämtliche Umstände einzubeziehen und zu würdigen, die im Hinblick auf einen Wegweisungsvollzug  erscheinen. Dabei können namentlich folgende Kriterien im Rahmen einer gesamtheitlichen Beurteilung von Bedeutung sein: Alter, Reife, Abhängigkeiten, Art (Nähe, Intensität, Tragfähigkeit) seiner , Eigenschaften seiner Bezugspersonen (insbesondere  und -fähigkeit), Stand und Prognose  Entwicklung/Ausbildung, sowie der Grad der erfolgten Integration bei einem längeren Aufenthalt in der Schweiz. Das nach solchen  ausgestaltete Kindeswohl würde vorliegend eine Rückführung des Kindes nach Kosovo aufgrund der erwähnten Überlegungen und vorab angesichts seiner vielschichtigen Behandlungs- und  jedenfalls zumindest höchst fragwürdig erscheinen lassen.
Als zusätzlich vollzugserschwerend sind die in den vorliegenden  ebenfalls angesprochene angespannte psychosoziale und  Situation der Beschwerdeführenden sowie die einer allfälligen Reintegration abträgliche Tatsache einer rund sechsjährigen  zu berücksichtigen, wobei die beiden Kinder in der Schweiz geboren wurden.
Das Bundesverwaltungsgericht gelangt zur Auffassung, dass das  aus verschiedenen vollzugshinderlichen Komponenten  kumulative Gesamtbild die Annahme einer Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges aufdrängt, selbst wenn ihre Einzelteile je per se diesen Schluss noch nicht zwingend zulassen sollten. Die  sind im Falle einer Rückkehr in ihr Heimatland mit zureichender Wahrscheinlichkeit einer konkreten Gefährdung im Sinne des Gesetzes ausgesetzt.
Nach dem Gesagten erweist sich ein Vollzug der Wegweisung der  entgegen der Auffassung der Vorinstanz als nicht zumutbar. Der vorläufigen Aufnahme allfällig entgegenstehende Grün-
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de im Sinne von Art. 83 Abs. 3 AuG sind aus den Akten nicht .
6. Aus obigen Erwägungen ergibt sich, dass die beiden angefochtenen Verfügungen betreffend den Vollzug der Wegweisung Bundesrecht  und unangemessen sind (Art. 106 AsylG). Die beiden  sind gutzuheissen und das Bundesamt ist anzuweisen, den Beschwerdeführenden infolge Unzumutbarkeit des  die vorläufige Aufnahme zu gewähren.
7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind den Beschwerdeführenden keine Kosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
Gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG kann die Beschwerdeinstanz der  Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine  für die ihr erwachsenen notwendigen und verhältnismässig  Kosten zusprechen. Die Rechtsvertreterin der  präsentiert in ihrer Honorarnote vom 2. Oktober 2009 den Betrag von insgesamt Fr. 3'090.--, wobei sie für beide Beschwerdeverfahren zusammen einen Zeitaufwand von zwölf Stunden zu Fr. 230.-- seit der Beschwerdeerhebung vom 5. Januar 2004 (betreffend den ) ausweist. Das Gericht stellt indessen fest, dass die  der rubrizierten Rechtsberatungsstelle gemäss aktenkundiger Vollmacht am 16. März 2005 beziehungsweise die erste (noch ) Rechtsschrift der Rechtsvertretung am 15. Februar 2005 erfolgte. Zu diesem Zeitpunkt waren die wesentlichen und den  verursachenden Prozessschritte (Beschwerdeerhebungen mit Ergänzungen, Vernehmlassung, Replik) bereits erfolgt. Diese  wurden bis zum Februar 2005 stets von den  selber und im eigenen Namen getätigt. Demgegenüber  die seitherige Hauptleistung der Rechtsvertretung in der  von Beweismitteln (insb. Arztberichten) mit entsprechenden Begleitschreiben, freilich unter Mitveranschlagung hierzu notwendiger Aktenstudien und Besprechungen. Unter Berücksichtigung der  der Art. 7 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  (VGKE, SR 173.320.2) ist den Beschwerdeführenden vorliegend eine angemessene und vom BFM zu entrichtende  von total Fr. 1'100.-- (inklusive Auslagen) zuzusprechen.
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