Decision ID: 658e3245-056b-5c5a-86b1-8f7b454d35b8
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
,
geboren 1963, war seit dem 1
1.
Oktober 1998 als
stellver
tretende Betriebsleiterin
bei der
Y._
tätig und über diese bei der Helsana Versicherungen AG
(nachfolgend: Helsana)
gegen Unfälle,
un
fall
ähnliche
Körper
schä
digun
gen
und Berufs
krankheiten versichert, als
sie am 1
6.
De
zember 2003 an ihrem Arbeitsplatz über eine kleine Kiste stolperte und auf den Boden stürzte (
Urk.
12/37). Dabei zog
sie
sich Kontusionen im Bereich des rechten Armes
und Ellenbogens,
des rechten Handgelenks
und
des rechten Kniegelenks
zu
(
Urk.
12/82). Mit Verfügung vom 2
8.
Oktober 2011 (Urk. 12/19) verneinte die Helsana einen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem gegenwärtigen Gesundheitsschaden
der Versicherten
im Bereich
ihres
rechten Knies und dem Unfall
vom
1
6.
Dezember 2003 und stellte die Versicherungs
leistungen ein. Die von der Versicherten dagegen erhobene Einsprache wies
sie
mit in Rechtskraft erwachsene
m
Entscheid vom
8.
Dezember 2011 (
Urk.
12/16) ab.
1.2
Die Versicherte war weiterhin als stellvertretende Betriebsleiterin bei der
Y._
und über diese bei der
Allianz
versichert, als sie am 1
9.
Oktober 2009 als
Motorfahrzeug
lenkerin
an einer Auffahrkollision beteiligt war
(Urk.
8/2/1). In der Folge litt
sie
unter Beschwerden im Bereich des Thorax beziehungsweise der Brustwirbelsäule (BWS;
Urk.
8/2/6;
Urk.
8/2/7).
1.3
Die Versicherte war weiterhin als stellvertretende Betriebsleiterin bei der
Y._
und über diese bei der
Allianz
versichert, als sie am 3
1.
Dezember 2009 an ihrem Arbeitsplatz von einem
Palettenwagen
an ihrem rechten Arm angefahren wurde (
Urk.
8/1/2). In der Folge litt die Versicherte unter Beschwerden im Bereich
ihrer
rechten Schulter und
ihres
rechten Armes (Urk.
8/1/5,
Urk.
8/1/9).
Die Allianz liess die Versicherte am
8.
November 2010 (Bericht vom
9.
November 2010; Urk. 8/1/43) und am
5.
Dezember 2011 (Bericht vom 1
3.
Dezember 2011;
Urk.
8/1/72) durch ihren beratenden Arzt konsiliarisch untersuchen
und ver
neinte mit Verfügung vom
1
8.
April 2012 (
Urk.
8/1/87) infolge Erreichens des Status quo sine einen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 3
1.
Dezember 2009 und den weiterbestehenden Beschwerden der Versicherten und stellte die Versicherungsleistungen auf
diesen Zeitpunkt hin
ein.
Dagegen erhoben die Helsana Versicherungen AG am 2
0.
April 2012 (
Urk.
8/1/89) und die Versicherte am
7.
Mai 2012 (
Urk.
8/
1/92) Einsprache. Am
7.
Mai 2012 zog
die Helsana Versicherungen AG ihre Einsprache zurückzog (
Urk.
8/1/91). Mit Entscheid vom 2
3.
Juli 2012 (
Urk.
8/1/103 =
Urk.
2)
wies die Allianz
die Einsprache der Ver
sicherten ab.
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom
2
3.
Juli 2012
(Urk. 2) erhob
die
Ver
sicherte am
7.
Dezember 2012
Beschwerde und bean
tragte, dieser sei aufzuhe
ben und es seien
ihr
die gesetzlichen Leistungen
über den 31.
Dezember 2011
hinaus
auszurichten; e
ventuell sei
der angefochtene Entscheid nach Durchführung einer ergänzenden orthopädischen und rheumatologischen Abklärung aufzu
heben (
Urk.
1 S. 2).
Mit Beschwerdeantwort vom
2
1.
September 2012
beantragte die
Allianz
die Ab
weisung der Beschwerde
(
Urk.
7 S. 2) sowie den
Beizug
der Akten der Helsana zum Unfall der Versicherten vom 1
6.
Dezember 2003
(Urk.
7 S. 5
).
Mit Verfügung vom
2
9.
November
2012 (Urk.
9
) wurde
n die Akten der Helsana zum Unfall der Versicherten vom 1
6.
Dezember 2003
(
Urk.
12/1-94) beigezogen. Mit Replik vom 2
8.
Januar 2013 nahm die
Beschwerdeführerin
dazu Stellung und hielt an ihren beschwerdeweise gestellten Anträgen fest (
Urk.
15 S. 2). Mit Duplik vom 1
2.
Februar 2013 hielt die
Beschwerdegegnerin
an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest (
Urk.
18 S. 2).
Eine Kopie dieser Eingabe wurde der Beschwerdeführerin am 1
4.
Februar 2013 zugestellt (
Urk.
19).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss dem Bundesgesetz
über die Unfallversicherung
(UVG) setzt zunächst voraus, dass zwischen dem
Unfaller
eignis
und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin
ne des natürlichen Kausal
zusammenhangs sind alle Um
stände, ohne deren Vorhandensein der eingetre
tene Erfolg nicht als einge
treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre
chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürli
chen Kau
sal
zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die al
leinige oder unmittel
bare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä
digende Ereignis zu
sammen mit anderen Bedingungen die kör
perliche oder geistige Inte
grität der versicherten Person beein
trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge
dacht werden kann, ohne dass auch die ein
getretene gesund
heitli
che Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 406 E. 4.3.1, 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 289 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund
heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be
steht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im
Be
schwerdefall
das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden
Be
weis
würdigung
nach dem im Sozialversicherungsrecht übli
chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungs
anspruches
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei
sen).
1.2
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über
haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krank
haften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 2
6.
April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen
Beweis
grad
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/
aa
). Da es sich
hiebei
um eine
anspruchs
aufhebende
Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausal
zusammenhang gegeben ist - nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S.
76).
1.3
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau
salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Im Folgenden ist der für die Beurteilung der Frage nach der Rechtmässigkeit des Fallabschlusses per 3
1.
Dezember
2011 massgebende medizinische Sachverhalt zu prüfen.
2.2.
2.2.1
Dr.
med.
Z._
,
Facharzt für physikalische Medizin FMH, diagnostizierte in seinem Bericht vom 2
9.
März 2004
(
Urk.
12/82)
multiple
Myotendinosen
im Bereich des rechten Ellenbogens bei einem Status nach Kontusion am 1
6.
Dezember 2003 und erwähnte, dass die
Beschwerdeführerin am 1
6.
De
zember 2003 bei der Arbeit auf den harten Boden gestürzt sei und sich dabei Prellungen am rechten Knie und am rechten Ellenbogen zugezogen habe. Während sich der Befund am rechten Knie gebessert habe, leide sie weiterhin unter Schmerzen im Bereich des rechten Ellenbogens.
2.2.2
Dr.
med.
A._
,
Fachärztin FMH für Chirurgie und Handchirurgie, erwähnte in ihrem Bericht vom 2
0.
Oktober 2004 (
Urk.
12/72), dass die Beschwerde
f
ührerin weiterhin unter Schmerzen im rechten Vorderarm und Ellen
bogen leide, die teilweise in den Oberarm, zur Schulter und ins Schulter
blatt ausstrahlten.
2.2.3
Dr.
med.
B._
,
Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin FMH,
stellte mit Bericht vom 2
1.
September 2008 (
Urk.
12/
65)
ein chronisches
Schul
ter
arm
schmerzsyndrom
rechts nach Sturz im Dezember 2003 mit Prellung des rechten Ellenbogens sowie eine Sprengung des rechten
Radioulnargelenks
fest und erwähnte, dass der rechte Arm der Beschwerdeführerin verm
indert belast
bar sei.
2.2.4
Die Ärzte der
C._
,
Team Schulter
/Ellenbogen
, stellten in ihrem Bericht vom 1
9.
November 2008 (
Urk.
12/63) die folgenden Diagnosen:
Brachialgien rechts mit/bei:
Epicondylopathie
humeri
radialis
und
ulnaris
generalisierte
Hyperlaxizität
, asymptomatisch
Zervikobrachialgien
, Myalgien
skapulothorakal
Die Ärzte erwähnten, dass die Beschwerdeführerin im Jahre 2003 auf den rechten Ellenbogen gestürzt sei, und das
s
sie seither an Dauerschmerzen im Bereich des Unterarms, im rechten Ellenbogen und über den gesamten
Humerus
bis in den Schulter- und Nackenbereich leide. Die Schmerzen bestünden auch nachts und schränkten die Beschwerdeführerin im Alltag sowie bei der Arbeit stark ein.
Die
Beschwerdeführerin
arbeite
gegenwärtig vollzeitlich, benötige
aber
regelmässig Analgetika (S. 1). Im Bereich der rechten Hand liessen sich keine pathologischen Befunde feststellen.
Betreffend den Ellenbogen bestehe der Verdacht auf eine
Epikk
ondylopathie
humeri
radialis
und
ulnaris
. Betreffend die rechte Schulter bestünden bis auf eine asymptomatische
Hyperlaxizität
keine pathologischen Befunde (S. 2).
2.2.5
Die Ärzte der
C._
,
Team Wirbelsäule,
führ
t
en in ihrem Bericht vom 2
2.
April 2009 (
Urk.
12/61) aus, dass die Beschwerden mit Aus
strahlung in den Nacken auf die Problematik im Bereich der Schulter und des Ellenbogens mit Verspannung des
Musculus
trapezius
zurückzuführen seien. Zum Ausschluss einer degenerativen Veränderung sei die Durchführung einer MRI-Untersuchung der HWS angezeigt (S. 2).
Am 2
2.
April 2009 erwähnten die Ärzte der
C._
,
Team Wirbel
säule, dass eine am 1
3.
Februar 2009 durchgeführte MRI-Untersuchung der HWS altersentsprechende Befunde ergeben habe (
Urk.
12/60 S. 2).
2.3
2.3.1
Dr.
B._
erwähnte in ihrem Bericht vom 2
3.
Oktober 2009 (
Urk.
8/2/6), dass die Beschwerdeführerin sei
t
dem Auffahrunfall vom 1
9.
Oktober 2009 unter einem Druckgefühl im Thorax und
unter
einem Hustenreiz leide.
Mit Bericht vom 1
7.
November 2009 (
Urk.
8/2/7) diagnostizierte
Dr.
B._
ein
kraniozervikales
Beschleunigungstrauma ohne Hinweise auf neurologische Ausfälle. Die Beschwerdeführerin habe am 1
9.
Oktober 2009 ein kurzes Beschleunigungs
t
ra
uma erlitten und anschlies
send unter einem Druckgefühl thorakal, jedoch weder unter Kopfschme
rzen, noch unter Schwindel oder
abge
sehen von
den vorbestehenden Armschmerzen -
unter zusätzlichen
Arm
schmerzen
gelitten. Vom 1
9.
Oktober bis
1.
November 2009 habe eine voll
ständige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Am
2.
November 2009 habe die Beschwer
de
führerin ihre Arbeit wieder aufgenommen.
Die Heilbehandlung der Folgen des Unfalls vom 1
9.
Oktober 2009 sei am 1
1.
November 2011 abge
schlossen worden.
2.3.2
Dr.
med.
D._
,
Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH, erwähnte in seinem Bericht vom 2
9.
November 2011 (
Urk.
8/2/15), dass die
Beschwerdeführerin seit der HWS-Distorsion vom 1
9.
Oktober 2009 unter wiederkehrenden Schmerzen im Bereich der HWS mit blockierter Beweglichkeit leide und diagnostizierte ein akutes
Zervikalsyndrom
rechts bei Status nach HWS-Distorsion am 1
9.
Oktober 2009 (S. 1). Bezüglich der
Rezidivbeschwerden
im Bereich der HWS sei die Behandlung abgeschlossen (S. 2).
2.4
2.4.1
Die Ärzte der
C._
,
Team Schulter
/Ellenbogen, erwähnten mit Bericht vom 1
7.
Mai 2010 (
Urk.
8/1/18), dass die Beschwerdeführerin gemäss ihren
Angaben am 2
9.
Dezember 2009 an ihrem
Arbeitsplatz ein Anpralltrauma am rechten Oberarm erlitten und
danach
unter stärksten Schulterschmerzen
mit Bewegungseinschränkungen gelitten habe (S. 1). Zur Abklärung des Verdachts auf eine
Supraspinatusteilruptur
sei eine Untersuchung mittels
Arthro
-MRI vorgesehen (S. 2).
Am
2.
Juli 2010 erwähnten die Ärzte der
C._
,
Team Schul
ter/Ellenbogen, dass eine
Arthro
-MRI-Untersuchung der Schulter der Beschwer
de
führerin eine intakte
Rotatorenmanschette
, keine Knorpelläsionen und keine
Bizepstendi
n
opathie
ergeben habe
. Die Beschwerden würden primär durch eine
Skapuladyskinesie
(
Urk.
8/1/21 S. 1) und in geringem Umfang durch eine
subakromiales
Impingement
und eine
Gelenksa
r
thropathie
verursacht
. Als Logistikarbeiterin bestehe vorläufig eine Arbeitsunfähigkeit von 50
%
(S. 2).
2.4.2
Der beratende Arzt der Beschwerdegegnerin,
Dr.
med.
E._
,
Fach
arzt FMH für Orthopädische Chirurgie, erwähnte in seiner Stellungnahme vom
4.
August 2010 (
Urk.
8/1/29), dass neben den Unfallfolgen ein krankhafter
Vor
zustand
im Sinne einer
Skapuladyskinesie
(S. 1)
bestehe
und stellte fest, dass der Status quo sine am
3.
Juni 2010 erreicht worden sei (S. 2).
2.4.3
Mit Bericht vom 1
9.
August 2010 (
Urk.
8/1/34) stellten die Ärzte der
C._
,
Team Schulter/Ellenbogen, ein
subakromiales
Impingement
, eine AC-
Arthropathie
u
nd eine
Skapuladyskinesie
fest (S. 1). Es sei
en
eine
suba
kro
miale
Infiltration und eine AC
Gelenksinfiltration angezeigt. Bis 3
1.
August 2010 bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 50
%
(S. 2).
2.4.4
Dr.
E._
erwähnte in seinem Untersuchungsbericht vom
9.
November 2010 (
Urk.
8/1/43), dass die Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt des Unfalls vom 3
1.
Dezember 2009 vollständig gesund gewesen sei und vorher nie über Beschwerden im Bereich der rechten Schulter geklagt habe und dass der Status quo sine
(noch)
nicht erreicht
worden
sei. Die von der Beschwerdeführerin geäusserten Beschwerden seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das
Ereignis vom 3
1.
Dezember 2009 zurückzuführen (S. 6). Gegenwärtig sei eine dreiwöchige Kur angezeigt (S. 7).
2.4.5
Die Ärzte der
C._
,
Team Schulter/Ellenbogen, stellten in ihrem Bericht vom 3
0.
November 2010 (
Urk.
8/1/4) fest, dass die
diffus ange
gebenen Schmerzen nicht mit einer Pathologie der Schulter assoziiert werden könnten. Die Schulter sei diffus
druckdolent
mit Schmerzen vor allem über der Musku
latur. Die Schmerzen würden am
e
hesten durch eine muskuläre
Imba
lance
verursacht. Eine Bäderkur sei nicht indiziert. Da die Ursache der Schmer
zen nicht in einer Pathologie der Schulter liege,
hätten sie
die Behandlung sistiert und
den
Fall abgeschlossen. Eine Arbeitsunfähigkeit
hätten sie
der Beschwerde
führerin nicht attestiert.
Am 2
4.
Januar 2011 (
Urk.
8/1/52) stellten die Ärzte der
C._
,
Team Schulter/Ellenbogen,
eine Arbeitsfähigkeit von 100
%
für körper
lich leichte Tätigkeiten
fest
(S. 2).
2.4.6
Die Ärzte der
F._
erwähnten im Austrittsbericht vom 2
2.
Februar 2011 (
Urk.
8/1/53), dass die Beschwerdeführerin vom
1.
bis 1
8.
Fe
bruar 2011 hospitalisiert gewesen sei (S. 1) und
führen aus
,
dass nach zwei
Wochen intensivster Behandlung keine Besserung
eingetreten sei
. Eine
sono
graphische
Untersuchung habe keine Hinweise auf eine
Rotatoren
manschetten
läsion
ergeben. Für Tätigkeiten mit nur leichter Belastung der rechten Schulter bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S .2).
2.4.7
Dr.
D._
erwähnte am 2
1.
Juni 2011 (
Urk.
8/1/60), dass die Beschwerde
führerin weiterhin über anhaltende Schmerzen im Bereich der rechten Schulter
mit
einer Schmerzausstrahlung im Sinne einer Kettenreaktion in den Ellenbogen und in das rechte Handgelenk
klage
. Die
Situation
sei
chronifiziert
.
2.4.8
Dr.
E._
stellte
in seinem Bericht vom 1
3.
Dezember 2011 betreffend die konsiliarische Schlussuntersuchung der Beschwerdeführerin (
Urk.
8/1/72)
fest
, dass er anlässlich des
vorgängigen
Konsiliums vom
9.
November 2010
den Gesund
heitszustand der Beschwerdeführerin
falsch eingeschätzt habe.
In Anbetracht der Umstände, dass
sowohl die Ärzte der
C._
als auch die Ärzte der
F._
unabhängig voneinander eine unfallbedingte Schulterpathologie verneint hätten, und da
ss
die Beschwer
de
führerin in repetitiver Form diffuse Schmerzen im Bereich der HWS bis zur rechten Hand, jedoch ohne präzise Lokalisation angegeben habe, sei von einem Verdacht auf Schmerzausweitung bei
somatoformer
Schmerzstörung und massiver Dystonie auszugehen (S. 5). In Bezug auf den Unfall vom 3
1.
De
zember 2009
sei von einem Erreichen des
Status quo
sine
am 3
1.
Dezember 2011 auszugehen.
Bezüglich des Ereignisses
vom 3
1.
Dezember 2009 bestehe ein krankheitsbedingter Vorzustand im Sinne leichter degenerativer Verän
derungen im Bereich der rechten Schulter (S. 6).
2.4.9
Die Ärzte der
C._
,
Radiologie, erwähnten im MRI-Bericht vom 2
4.
Februar 2012 (
Urk.
8/1/79), eine
gleichentags durchgeführte
Arthro
-MRI-Untersuchung der rechten Schulter der Beschwerdeführerin
habe
eine Bursitis
subakromialis
/
subdeltoidea
, eine mässige AC-Gelenksarthrose, eine
Ten
di
no
pathie
der
Supraspinatussehne
und der
Infraspinatussehne
ohne
Partial
rupturen
, jedoch keine Hinweise auf eine
Omarthrose
oder eine
Cap
sulitis
adhäsiva
ergeben
.
2.4.10
Dr.
med.
G._
,
Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH, stellte in seiner Stellungnahme vom 2
9.
Februar 2012 (
Urk.
8/1/80) fest, dass die MRI
Untersuchung der rechten Schulter der Beschwerdeführerin vom 2
4.
Fe
bruar 2012 eine Bursitis
subakromialis
, eine mässige AC-Gelenksarthrose und eine
Tendinopathie
der
Supraspinatussehne
ergeben habe, und vertrat die Meinung, dass dieser Befund eine
Impingement
-Problematik erklären könne.
2.4.11
Dr.
E._
führte in seiner Stellungnahme vom 1
1.
April 2012 (
Urk.
8/1/86) aus, dass
auf Grund des Befundes
der
Arthro
-MRI-Untersuchung der rechten Schulter vom 2
4.
Februar 2012
davon auszugehen sei
, dass im Bereic
h der rechten Schulter der Beschwerdeführerin
keine
posttraumatischen Verände
rungen
mehr vorlägen
, und dass die festgestellten Veränderungen ausschliess
lich degenerativer Art seien. Eine unfallbedingte Schulterpathologie liege nicht mehr vor.
2.4.12
Die Ärzte der
H._
diagnostizierten
mit
Bericht vom
7.
Mai 2012 (
Urk.
8/1/94) ein
myofasziales
Schmerzsyndrom im Bereich des rechten Schul
ter
gürtels und des rechten Arms bei einem Status nach Schulterkontusion am 3
1.
Dezember 200
9.
Eine anatomisch fassbare Ursache der persistierenden Schmer
zen
der Beschwerdeführerin
sei auf Grund der MRI-Befunde und der klinischen Untersuchung nicht zu erkennen. Eine operative Behandlung sei nicht angezeigt (S. 2).
3.
3.1
Den erwähnten medizinischen Akten zu dem bei der Helsana versicherten Unfall vom 2003 ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin infolge dieses Unfalls unter in den Oberarm und in die Schulter ausstrahlenden Schmerzen litt (vorstehende E. 2.2.2).
Während
Dr.
B._
am 21.
Sep
tember 2008 ein chronisches
Schulterarm
schmerzsyndrom
im Bereich der rechten Schulter und des rechten Armes diagnostizierte (vorstehende E.
2.2.3
), gingen die
Ärzte der
C._
,
Team Schulter/Ellenbogen,
davon aus, dass im Bereich der rechten Schulter
bis auf eine asymptomatische
Hyper
laxizität
keine pathologischen Befunde
festzustellen seien
(
vorstehende E. 2.2.4
).
Demgegen
über führten die Ärzte der
C._
,
Team Wirbelsäule,
am
2
2.
April 2009 die Beschwerden
im Bereich der rechten Schulter
mit Aus
strahlung in den Nacken
auf eine
Verspannung des
Musculus
trapezius
zurück
(vorstehende E. 2.2.5).
Dr.
B._
stellte schliesslich in
ihrem
Bericht
vom
1
7.
November 2009 fest, dass die Beschwerdeführerin auch nach dem
Auffahrunfall vom 1
9.
Oktober 2009
weiterhin im
gleichem
Umfang wie vor
diesem
Unfall unter Schmerzen im Bereich ihres rechten Armes
ge
litt
en habe
(vorstehende E, 2.3.1).
Gestützt auf die erwähnten medizinischen Akten steht daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass die Bes
chwerdeführerin zum Zeitpunkt des bei der Beschwerdegegnerin versicherten Unfalls vom
3
1.
Dezember 2009 im Bereich ihres rechten Armes und ihrer rechten Schulter unter einem erheblichen gesund
heitlichen Vorzustand
im Sinne eines chronischen
Schulterarm
schmerzsyndroms
litt
.
3.
2
Gemäss den medizinischen Akten zu dem bei der Beschwerdegegnerin ver
sicher
ten Unfall vom 1
9.
Oktober 2009 hat die Beschwerdeführerin unmittelbar nach dem Auffahrunfall unter einem Druckgefühl im Thorax gelitten. Obwohl
Dr.
B._
in ihrem Bericht vom 1
7.
November 2009 ein
kraniozervikales
Beschleunigungstrauma diagnostizierte,
stellte sie neben einem Druckgefühl im Thorax keine weiteren Beschwerden und insbesondere weder Kopfschmerzen noch Schwindel
fest
(vorstehend
e
E. 2.3.1).
Auf Grund der erwähnten Akten
ist daher davon auszugehen
, dass die Beschwerdeführerin unmittelbar nach dem Unfallereignis vom 1
9.
Oktober 2009
zwar
unter einem Druckgefühl im Thorax
, jedoch
nicht unter einer Häufung von zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS oder eines
Schädel
hirn
traumas
gehörenden Beeinträch
tigungen wie
diffuse Kopf
schmer
zen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüd
barkeit,
Visusstörungen
, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression,
Wesens
verän
derung
und Ähnliches (vgl. BGE 119 V 337 E. 1, 117 V 359 E. 4b) gelitten
hat, weshalb
es sich bei
den
Folgen des Unfalls der Beschwerdeführerin vom 1
9.
Oktober 2009 nich
t
um
Folgen eines
Schleudertrauma
s
der HWS im
Rechts
sinne
handelte
.
3.3
Den medizinischen Akten zu dem bei der Beschwerdegegnerin versicherten Unfallereignis vom
3
1.
Dezember 2009 ist zu entnehmen, dass die Beschwerde
führerin unmittelbar nach dem Unfall unter stärksten Schulterschmerzen mit Bewegungseinschränkungen litt
(vorstehende E. 2.4.1)
.
Während die
Ärzte der
C._
,
Team Schulter/Ellenbogen,
am
2.
Juli 2010 vorerst feststellten, dass die Schulterbeschwerden der Beschwerdeführerin
primär durch eine
Skapuladyskinesie
und in geringem Umfang durch ein
subakromiales
Impingement
und ei
ne
Gelenksathropathie
verursacht worden seien (vor
ste
hende E. 2.4.2), gingen sie in ihrem Bericht vom 3
0.
November 2010 davon aus, dass die diffus angegebenen Schmerzen der Beschwerdeführerin nicht mit einer Pathologie der Schulter assoziiert werden könnten
, sondern allenfalls
durch eine muskuläre
Imbalance
verursacht worden seien (E.
2.4.5).
In Überein
stimmung mit der Beurteilung durch die Ärzte der
C._
vom 3
0.
November 2010
gingen die Ärzte der
H._
in
ihrem Bericht vom
7.
Mai 2012 davon aus, dass eine anatomisch fassbare Ursache der persistierenden Schmerzen der Beschwerdeführerin im Bereich ihrer rechten Schul
ter nicht zu erkennen sei (vorstehende E. 2.4.12).
Während die Ärzte der
C._
,
Radiologie, im MRI-Bericht vom 2
4.
Februar 2012 eine Bursitis
subakromialis
/
subdeltoidea
, eine mässige AC-Gelenksarthrose sowie eine
Tendinopathie
der
Supraspinatussehne
und der
Infra
spinatussehne
feststellten (vorstehende E. 2.4.9), vertrat
Dr.
G._
am 2
9.
Fe
bruar 2012 d
ie Meinu
ng, dass dieser Befund eine
Impingement
-Proble
matik erklären könn
t
e (vorstehende E
.
2.4.10).
Demgegenüber stellte
Dr
.
E._
am
4.
August 2010
fest
, dass es sich bei der
Skapuladyskinesie
um
ein
en krankhaften
Vorzustand
h
andle (vorstehende E. 2.4.2). In seinen Beur
teilungen vom 1
3.
Dezember 2011 und vom 1
1.
April 2012 ging
Dr.
E._
sodann davon aus, dass im Bereich der rechten Schulter
der Beschwerdeführerin
keine unfallbedingten Veränderungen mehr
vorliegen würden
, und dass die fest
gestellten Veränderungen ausschliesslich degenerativer Art seien (vor
ste
hende E. 2.4.11)
. Sodann
sei
in Bezug auf den Unfall vom 3
1.
Dezember 2009
am 3
1.
Dezember 2011
der Status quo sine erreicht worden (vorstehende E.
2.4.8).
3.4
In Bezug auf die Beurteilungen durch
Dr.
E._
vom 1
3.
Dezember 2011 und vom 1
1.
April 2012 fällt ins Gewicht, dass dieser über eine für die vorliegend in Frage kommende Gesundheitsbeeinträchtigung angezeigte fachärztliche Spe
ziali
sierung in orthopädischer Chirurgie verfügt, und dass er in seinen Beur
teilungen sowohl die geklag
ten Beschwerden, als auch sämtliche medizinischen
Vorakten
, insbesondere den Bericht der
Ärzte der
C._
,
Radio
logie, betreffend die am 2
4.
Februar 2012 durchgeführte
Arthro
-MRI-Unter
suchung der rechten Schulter der Beschwerdeführerin
, sowie die Ergebnisse eigener fach
ärztlicher Untersuchungen mitberücksichtigte. Seine Schluss
folgerung, wonach ein natür
licher Kausalzusammenhang zwischen der aktuellen Pathologie im Bereich
der rechten Schulter
und dem Unfall vom
3
1.
Dezember 2009
zu verneinen sei, begründete Dr.
E._
in nachvoll
ziehbarer Weise, weshalb darauf abgestellt werden kann.
Die Beurteilung durch
Dr.
E._
vermag auch insofern zu überzeugen, als dieser in Übereinstimmung mit der Beurteilung durch die Ärzte der
C._
,
Team Schulter/Ellenbogen, vom 3
0.
November 2010, welche die diffus angegebenen Schulterschmerzen nicht mit einer Pathologie der Schulter assoziieren konnten,
und der Ärzte der
H._
vom
7.
Mai 2012, wonach eine anatomisch fassbare Ursache der persistierenden Schmerzen nicht zu erkennen sei, sowie
der Beurteilung durch die Ärzte der
F._
vom 2
2.
Februar 2011
,
eine unfallbedingte Schulterpathologie verneinte
, und dass er in Bezug auf den durch die Ärzte der
C._
,
Radiologie, anlässlich der
Arthro
-MRI-Untersuchung der rechten Schulter vom 2
4.
Februar 2012 erhobenen Befund einer Bursitis
subakromialis
/
subdeltoidea
, einer mässige AC-Gelenksarthrose und einer
Ten
dinopathie
der
Supraspinatussehne
und der
Infraspinatussehne
davon ausging, dass es sich dabei um unfallfremde Veränderungen degenerativer Art handle.
3.
5
Auf die Beurteilung durch
Dr.
E._
kann vorliegend indes insofern nicht abgestellt werden, als dieser in seinem Bericht vom 1
3.
Dezember 2011
auf Grund der Umstände, dass
die Beschwerdeführerin
diffuse Schmerzen ohne präzise Lokalisation angegeben
und eine unfallbedingte Schulterpathologie vorgelegen habe,
die
Verdacht
sdiagnose eine
r
Schmerzausweitung bei
somato
former
Schmerzstörung
stellte (vorstehende E.
2.4.8). Denn nach der Recht
sprechung fallen die
somatoforme
n
Schmerzstörungen unter die Kategorie der psychischen Leiden (BGE 130 V 352 E. 2.2.2).
Da
Dr.
E._
als Facharzt für orthopädische Chirurgie nicht über eine für die Beurteilung eines psychischen Gesundheitsschadens angezeigte fachärztliche Spezialisierung als Facharzt für Psychiatrie verfügt, kann diesbezüglich auf seine Beurteilung daher nicht abgestellt werden.
Hinweise für eine psychische Gesundheitsbeeinträchtigung der Beschwerdeführerin sind in den Akten vielmehr nicht zu erkennen.
Nicht abgestellt werden kann vorliegend sodann auf die Beurteilung durch
Dr.
G._
vom 2
9.
Februar 2012 (vorstehende E. 2.4.10). Denn insofern dieser darin die Meinung vertrat, dass
mit dem
anlässlich der MRI-Untersuchung der
rechten Schulter vom 2
4.
Februar 2012 festgestellte
n
Befund einer Bursitis
subakromialis
, einer mässige
n
AC-Gelenksarthrose und einer
Tendinopathie
der
Supraspinatus
sehne
eine
(
unfallbedingte
)
Impingement
-Problematik
zu
erklären
sei
, fehlt es seiner Beurteilung
an
eine
r
nachvollziehbare
n
Begründung der darin in Betracht gezogenen Unfallkausalität.
In Bezug auf
Dr.
G._
gilt es zudem die Erfahrungstatsache zu berücksichtigen, dass behan
delnde Ärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung mitun
ter eher zugunsten ihrer Pati
enten aussagen d
ürften (BGE 125 V 353 E. 3b/cc), weshalb auf seine Beurteilung nicht abgestellt werden kann.
4.
4.1
Zu prüfen bleibt, ob ein Fallabschluss per 31. Dezember 2011 gerechtfertigt war. Voraussetzung dafür ist, dass von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
k
eine namhafte Besserung des Gesund
heitszustandes zu erwarten war (Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 134 V 109 E. 4.3 und 133 V 57 E. 6.6.2, je mit Hinweisen).
Was unter einer nam
haften Besseru
ng des Gesundheitszustandes
zu verstehen ist, umschreibt das Gesetz nicht näher. Mit Blick da
rauf, dass die soziale Unfall
versicherung auf die erwerbstätigen Perso
nen aus
gerichtet ist, bestimmt sich dies gemäss der Rechtsprechung nach Mass
gabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähig
keit, wobei die durch weitere Heilbe
handlung zu erwartende Be
sserung ins Gewicht fallen muss;
unbedeu
tende Verbesserungen genügen
nicht
(BGE 134 V 109 E. 4.3 mit Hinweisen).
4.2
Sowohl
Dr.
E._
wie auch
die Ärzte der
C._
in ihrem Bericht vom 2
4.
Januar 2011 und
Dr.
G._
stellten eine uneingeschränkte
Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit der Beschwerdeführerin fest. Unter
diesen Umständen ist nicht zu bean
standen, dass die Beschwerdegegnerin davon ausging, dass
eine namhafte Bes
serung des
unfallbedingten
Gesund
heitszustandes
nach dem 31. Januar 2011 nicht mehr zu erwarten war und die vorübergehenden Leistungen der Heilbe
handlung und des Taggeldes auf diesen Zeitpunkt hin einstellte. Denn der
Fall
abschluss
setzt lediglich voraus, dass von weiteren medizinischen Massnahmen keine erheb
liche Verbesserung mehr erwartet werden kann, nicht aber, dass eine ärztliche Be
handlung nicht
länger erforderlich ist (Urteile des Bundesgericht
8C_727/2012 vom 2
1.
Dezember 2012 E. 3.2.2 und 8C_
792/2012 vom 4. April 2013 E. 5
).
4.3
Gestützt auf die überzeugenden Beurteilungen durch
Dr.
E._
vom 13.
De
zember 2011 und vom 1
1.
April 2012 sowie der Ärzte der
C._
vom 3
0.
November 2010 hat demnach als erstellt zu gelten, dass
es infolge des
Unfall
s
vom 3
1.
Dezember 2009
zwar
während einer gewissen Zeit zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des unfallfremden
Vorzu
standes
im Bereich der rechten Schulter
der Beschwerdeführerin
gekommen ist, dass dies
bezüglich
indes
spätestens am 3
1.
Dezember 2011 der Status quo sine erreicht
wurde
.
4.4
Die Einwendungen der Beschwerdeführerin vermögen an diesem Ergebnis nichts
zu ändern, weshalb es - entgegen
ihren
diesbezüglichen
Ev
e
ntualv
orbringen (Urk. 1 S.
2
)
- angesichts der schlüssigen medizi
nischen Aktenlage keiner zusätzli
chen
medizinischen
Ab
klä
rung bedarf. Von ergänzenden
Beweis
mass
nahmen
oder einer
Rückwei
sung
der
Sache an die
Beschwerdegeg
nerin
zur Durch
führung ergänzender Ab
klärungen ist daher abzusehen (antizi
pierte
Be
weiswürdigung
; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157
E. 1d mit Hin
weis; RKUV 2006 Nr. U 578 S. 176 E. 3.6; SVR 2001 IV Nr. 10 E. 4b S. 28).
5.
Nach Gesagtem ist
daher
nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit Verfü
gung vom 1
8.
April 2012 (Urk. 8/1/87) beziehungsweise mit dem diese bestätigenden
Einspracheentscheid
vom 2
3.
Juli 2012 (Urk. 2) einen natürli
chen Kausalzusammenhang zwischen der nach dem 3
1.
Dezember 2011 weiterbe
stehenden gesundheitlichen Beeinträchtigung der Beschwerdeführerin und dem versicherten Unfall vom 3
1.
Dezember 2009 verneinte und die Versicherungs
leistungen per 3
1.
Dezember 2011 einstellt
e.
Demnach ist die
Beschwerde abzuweisen.