Decision ID: c981f01b-1caf-5ab2-90c7-7ad4f1937785
Year: 2021
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
A.a Die Beschwerdeführenden suchten am 1. Januar 2018 im Flughafen
Zürich um Asyl nach. Mit Verfügung vom 17. Januar 2018 trat das SEM
gestützt auf Art. 31 Abs. 1 Bst. c AsylG (SR 142.31) auf ihre Asylgesuche
nicht ein und ordnete ihre Wegweisung nach C._ an. Mit Urteil vom
16. Februar 2018 hiess das Bundesverwaltungsgericht die dagegen erho-
bene Beschwerde gut, hob die angefochtene Verfügung auf und wies
die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurück (E-579/2018). Am
22. Februar 2018 bewilligte das SEM den Beschwerdeführenden die Ein-
reise in die Schweiz zur Durchführung des Asylverfahrens in der Schweiz.
Am 29. September, 27. Oktober und 28. Oktober 2020 wurden sie zu ihren
Asylgründen angehört.
A.b Mit Verfügung vom 26. März 2021 stellte das SEM fest, die Beschwer-
deführenden erfüllten die Flüchtlingseigenschaft nicht, lehnte ihre Asylge-
suche ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug
an.
B.
B.a Mit Eingabe vom 8. April 2021 gelangten die Beschwerdeführenden an
das SEM und beantragten den Erlass einer anfechtbaren Verfügung be-
treffend Änderung ihrer Personendaten im ZEMIS. Sie hätten bereits mit
Eingaben vom 30. Januar und 3. Juli 2020 sowie der Beschwerdeführer
mündlich anlässlich seiner ersten Anhörung vom 29. September 2020 um
Änderung ihrer Personendaten ersucht. Auch nach dem mündlich gestell-
ten Gesuch bei der Anhörung seien ihre Daten im ZEMIS bisher nicht ge-
ändert und ihr Antrag nicht behandelt worden. Der Asylentscheid vom
26. März 2021 enthalte ebenfalls keine anfechtbare Dispositivziffer zu ih-
ren Personendaten im ZEMIS.
B.b Mit Antwortschreiben vom 4. Mai 2021 teilte das SEM dem Rechtsver-
treter mit, die Beschwerdeführenden seien unter drei Identitäten und zwei
Nationalitäten (Mosambik, D._) erfasst. Die Personendaten im
ZEMIS basierten auf verschiedenen Identitätsdokumenten, die auf ihre
Echtheit hin geprüft worden seien. Sie würden keine Fälschungsmerkmale
aufweisen. Es betrachte die Beschwerdeführenden deshalb als Doppelbür-
ger von E._ (recte: Mosambik) und D._. Die Informationen
im ZEMIS beruhten auf authentischen Identitätspapieren im Dossier, wes-
halb keine Veranlassung bestehe, in dieser Angelegenheit eine anfecht-
bare Verfügung zu erlassen.
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C.
C.a Mit Rechtsmitteleingabe vom 30. April 2021 gelangten die Beschwer-
deführenden durch ihren Rechtsvertreter an das Bundesverwaltungsge-
richt (vgl. Beschwerdeverfahren unter der Nummer E-2034/2021). Sie be-
antragen damit, die SEM-Verfügung vom 26. März 2021 (vgl. oben Bst.
A.b) sei aufzuheben, sie seien als Flüchtlinge anzuerkennen und ihnen sei
Asyl zu gewähren, eventualiter sei die SEM-Verfügung aufzuheben und sie
seien wegen Unzulässigkeit und Zumutbarkeit (recte: Unzumutbarkeit) des
Wegweisungsvollzugs vorläufig in der Schweiz aufzunehmen. Subeventu-
aliter sei die SEM-Verfügung aufzuheben und die Sache zur Neubeurtei-
lung an die Vorinstanz zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht beantrag-
ten sie den Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses und die
Bestellung ihres Rechtsvertreters als amtlichen Rechtsbeistand. Als Beila-
gen reichten sie eine Fürsorgebestätigung ein.
C.b Mit Zwischenverfügung vom 26. Mai 2021 im Verfahren E-2034/2021
stellte die Instruktionsrichterin das Anwesenheitsrecht der Beschwerdefüh-
renden für die Dauer des Verfahrens in der Schweiz fest, wies das Gesuch
um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses und das sinnge-
mässe um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung nach einer
summarischen Aktenprüfung ab und forderte sie auf, bis zum 10. Juni 2021
einen Kostenvorschuss von Fr. 750.– zu bezahlen.
D.
Mit Rechtsverweigerungs- respektive Rechtsverzögerungsbeschwerde
vom 11. Mai 2021 gelangten die Beschwerdeführenden durch ihren
Rechtsvertreter an das Bundesverwaltungsgericht und beantragen, die Be-
schwerde sei gutzuheissen und das SEM anzuweisen, einen Entscheid
über das Gesuch vom 30. Januar 2020 um Änderung ihrer Personendaten
im ZEMIS zu fällen. Eventualiter sei die Beschwerde für den Fall, dass das
Antwortschreiben vom 4. Mai 2021 als anfechtbare Verfügung qualifiziert
werde, gutzuheissen, die anfechtbare Verfügung aufzuheben und die Sa-
che zu neuem Entscheid an das SEM zurückzuweisen. In verfahrensrecht-
licher Hinsicht beantragen sie unter Verzicht auf die Erhebung eines Kos-
tenvorschusses sinngemäss die Gewährung der unentgeltlichen Prozess-
führung gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG und ihre unentgeltliche Rechtsver-
beiständung im Sinne von Art. 65 Abs. 2 VwVG. Als Beilagen reichten sie
Kopien des Antwortschreibens vom 4. Mai 2021 und ihrer vorangegange-
nen Korrespondenz an das SEM ein.
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E.
Am 20. Mai 2021 bestätigte das Gericht dem Rechtsvertreter den Eingang
der Beschwerde.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG, welche von einer Vor-
instanz im Sinne von Art. 33 VGG erlassen wurden, sofern keine das Sach-
gebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt. Gegen
das unrechtmässige Verweigern oder Verzögern einer anfechtbaren Verfü-
gung kann bei der Beschwerdeinstanz, die für die Behandlung einer Be-
schwerde gegen eine ordnungsgemäss ergangene Verfügung zuständig
wäre, Beschwerde geführt werden (Art. 46a VwVG; vgl. dazu MARKUS MÜL-
LER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über
das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Rz. 3 zu Art. 46a).
Das SEM gehört zu den in Art. 33 VGG umschriebenen Vorinstanzen des
Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme
liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist damit zur Beurteilung der
Rechtsverweigerungs- respektive Rechtsverzögerungsbeschwerde zu-
ständig.
1.2 Rechtsverweigerungsbeschwerden richten sich gegen den Nichterlass
einer anfechtbaren Verfügung. Die Beschwerdelegitimation setzt voraus,
dass bei der zuständigen Behörde zuvor ein Begehren um Erlass einer
Verfügung gestellt wurde und Anspruch darauf besteht. Ein Anspruch ist
anzunehmen, wenn die Behörde verpflichtet ist, in Verfügungsform zu han-
deln, und dem Rechtssuchenden nach Art. 6 i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG
Parteistellung zukommt (vgl. BVGE 2008/15 E. 3.2 m.w.H.).
Die Beschwerdeführenden haben das SEM um Erlass einer anfechtbaren
Verfügung betreffend ihre Personendaten im ZEMIS ersucht. Sie sind zur
Beschwerdeführung legitimiert.
1.3 Gegen das unrechtmässige Verweigern einer Verfügung kann jederzeit
Beschwerde geführt werden (Art. 50 Abs. 2 VwVG). Die Grenze bildet der
Grundsatz von Treu und Glauben. Bietet eine bestimmte behördliche
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Handlung oder Äusserung objektiv begründeten Anlass für eine Rechtsver-
weigerungsbeschwerde, darf nicht beliebig lange mit der Einreichung einer
Beschwerde zugewartet werden. Vielmehr muss die Beschwerde innert an-
gemessener Frist erhoben werden (vgl. ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/
LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht,
2. Aufl. 2013, Rz. 5.22 f. m.w.H.).
Vorliegend ist der Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung nicht zu beanstan-
den. In ihrer Eingabe vom 8. April 2021 an das SEM erneuerten die Be-
schwerdeführenden innerhalb der gegen den ablehnenden Asylentscheid
vom 26. März 2021 vorgesehenen Beschwerdefrist von dreissig Tagen ih-
ren Antrag auf Erlass einer anfechtbaren Verfügung betreffend Änderung
ihrer Personendaten im ZEMIS und hielten fest, dass auch in der ange-
fochtenen Verfügung keine entsprechende Dispositivziffer enthalten sei.
Des Weiteren stellten sie aufgrund der bisherigen Untätigkeit der Vo-
rinstanz eine Rechtsverweigerungsbeschwerde in Aussicht.
1.4 Schliesslich wurde die Beschwerde vom 11. Mai 2021 formgerecht ein-
gereicht (Art. 52 Abs. 1 VwVG).
1.5 Auf das Rechtsbegehren betreffend Feststellung einer Rechtsverwei-
gerung respektive Rechtsverzögerung ist einzutreten.
2.
Die Prüfungsbefugnis des Bundesverwaltungsgerichts beschränkt sich auf
die Frage, ob das Gebot des Rechtsschutzes in angemessener Zeit im
konkreten Fall verletzt worden ist oder nicht. Im Falle einer Gutheissung
der Beschwerde weist das Gericht die Sache mit verbindlichen Weisungen
an die Vorinstanz zurück (Art. 61 Abs. 1 VwVG). Eine andere Möglichkeit,
den rechtmässigen Zustand herzustellen, gibt es nicht; insbesondere hat
sich das Gericht jeglicher Andeutung, wie der unrechtmässig verzögerte
oder verweigerte Entscheid inhaltlich ausfallen soll, zu enthalten, da es un-
ter Vorbehalt von speziellen Konstellationen nicht anstelle der untätigen
Behörde entscheiden darf, andernfalls der Instanzenzug verkürzt und mög-
licherweise Rechte der Verfahrensbeteiligten verletzt würden (vgl. BVGE
2008/15 E. 3.1.2 m.w.H.).
3.
3.1 Das Verbot der Rechtsverweigerung ergibt sich als Teilgehalt aus der
allgemeinen Verfahrensgarantie von Art. 29 Abs. 1 BV. Danach hat jede
Person vor Gerichts- und Verfahrensinstanzen Anspruch auf gleiche und
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gerechte Behandlung sowie auf Beurteilung innert angemessener Frist
(sog. Beschleunigungsgebot). Eine Rechtsverweigerung liegt vor, wenn
eine Behörde sich weigert, eine Verfügung zu erlassen, obwohl sie dazu
aufgrund der einschlägigen Rechtsnormen verpflichtet wäre.
3.2 Die Vorinstanz führt zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben das
ZEMIS, welches der Bearbeitung von Personendaten aus dem Ausländer-
und dem Asylbereich dient (Art. 1 Abs. 1 i.V.m. Art. 2 des Bundesgesetzes
über das Informationssystem für den Ausländer- und den Asylbereich vom
20. Juni 2003 [BGIAA, SR 142.51]) und in der Verordnung über das Zent-
rale Migrationsinformationssystem vom 12. April 2006 (SR 142.513;
ZEMIS-Verordnung) näher geregelt ist. Nach Art. 19 Abs. 1 ZEMIS-Verord-
nung richten sich die Rechte der Betroffenen, insbesondere deren Aus-
kunfts-, Berichtigungs- und Löschungsrecht sowie das Recht auf Informa-
tionen über die Beschaffung besonders schützenswerter Personendaten,
nach dem Datenschutzgesetz (DSG, SR 235.1) und dem VwVG.
Wer Personendaten bearbeitet, hat sich über deren Richtigkeit zu verge-
wissern (Art. 5 Abs. 1 DSG). Werden Personendaten von Bundesorganen
bearbeitet, kann jede betroffene Person insbesondere verlangen, dass un-
richtige Personendaten berichtigt werden (Art. 5 Abs. 2 i.V.m. Art. 25 Abs. 3
Bst. a DSG). Auf die Berichtigung besteht in einem solchen Fall ein abso-
luter und uneingeschränkter Anspruch (vgl. die Urteile des BVGer
A-4256/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 3.2 und A-4313/2015 vom
14. Dezember 2015 E. 3.2, je m.w.H.; vgl. ferner Urteil des Bundesgerichts
[BGer] 1C_224/2014 vom 25. September 2014 E. 3.1). Die ZEMIS-Verord-
nung sieht im Übrigen in Art. 19 Abs. 3 ausdrücklich vor, dass unrichtige
Daten von Amtes wegen zu berichtigen sind.
3.3 Die Beschwerdeführenden ersuchten erstmals in ihrer Eingabe vom
30. Januar 2020 an das SEM unter Verweis auf gleichzeitig eingereichte
ruandische Identitätskarten um Berichtigung ihrer Personendaten im
ZEMIS. Mit Eingabe vom 3. Juli 2020 reichten sie weitere Beweismittel ein
und erneuerten ihr Gesuch um Änderung ihrer Personendaten im ZEMIS.
Bei der Anhörung des Beschwerdeführers vom 29. September 2020 for-
derte der Rechtsvertreter das SEM auf, die Namen der Beschwerdeführen-
den gemäss den nachgereichten ruandischen Identitätsdokumenten im
ZEMIS zu ändern. In der Eingabe vom 8. April 2021 beantragten die Be-
schwerdeführenden explizit den Erlass einer anfechtbaren Verfügung im
Sinne von Art. 5 VwVG. Im Antwortschreiben vom 4. Mai 2021 teilte ihnen
das SEM mit, es bestehe keine Veranlassung, einen Entscheid zu fällen.
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3.4 Damit steht fest, dass die Beschwerdeführenden bei der Vorinstanz
eine separate Verfügung betreffend Änderung ihrer Personendaten im
ZEMIS beantragt haben (Art. 6 des Bundesgesetzes über das Informati-
onssystem für den Ausländer- und den Asylbereich vom 20. Juni 2003
[BGIAA, SR 142.51]; Art. 19 Abs. 2 ZEMIS-Verordnung, SR 142.513). Eine
Verweigerung der Berichtigung seitens des SEM hat im Rahmen einer an-
fechtbaren Verfügung zu erfolgen, die wiederum Gegenstand einer Be-
schwerde beim Bundesverwaltungsgericht bilden kann (vgl. Urteil des
BVGer E-2999/2018 vom 14. September 2018 E. 3 ff.). Das SEM wäre
deshalb verpflichtet gewesen, gestützt auf die Datenschutzgesetzgebung
(bzw. die einschlägigen Bestimmungen des BGIAA, der ZEMIS-Verord-
nung, des DSG und des VwVG) eine diesbezügliche separate Verfügung
zu erlassen (vgl. unter anderen auch die Urteile des BVGer E-1630/2020
vom 3. April 2020 S. 5 und D-1170/2021 vom 28. Mai 2021 E. 3.4 sowie
die Weisung des SEM zur Erfassung und Änderung von Personendaten im
ZEMIS vom 1. Juli 2020 Ziff. 4.3). Die Vorinstanz hat dadurch, dass sie dies
nicht getan hat, eine Rechtsverweigerung begangen.
3.5 Die Rechtsverweigerungsbeschwerde ist gutzuheissen. Das SEM ist
anzuweisen, unverzüglich eine anfechtbare Verfügung betreffend Ände-
rung der Personendaten der Beschwerdeführenden im ZEMIS zu erlassen.
4.
Mit vorliegendem Urteil wird der Antrag auf Verzicht auf die Erhebung eines
Kostenvorschusses hinfällig.
5.
5.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Kosten zu erheben
(Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG). Damit wird der Antrag auf Gewährung der
unentgeltlichen Prozessführung gegenstandslos.
5.2 Den vertretenen Beschwerdeführenden ist angesichts ihres Obsiegens
in Anwendung von Art. 64 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom
21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-
verwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) eine Entschädigung für die
ihnen notwendigerweise erwachsenen Parteikosten zuzusprechen. Damit
wird auch der Antrag auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung hinfällig. Es
wurde keine Kostennote eingereicht, weshalb die notwendigen Parteikos-
ten aufgrund der Akten zu bestimmen sind (Art. 14 Abs. 2 in fine VGKE).
Gestützt auf die in Betracht zu ziehenden Bemessungsfaktoren (Art. 9–13
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VGKE) ist den Beschwerdeführenden zulasten der Vorinstanz eine Partei-
entschädigung von insgesamt Fr. 500.– zuzusprechen.
6.
Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiet des Daten-
schutzes sind gemäss Art. 35 Abs. 2 der Verordnung vom 14. Juni 1993
zum Bundesgesetz über den Datenschutz (VDSG, SR 235.11) dem Eidge-
nössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) bekannt
zu geben.
(Dispositiv nächste Seite)
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