Decision ID: b3b80e11-bffa-463b-8d23-fa5469e07e47
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1964, war vo
m
8.
September 2008 bis zum 28.
Februar 2013 als Kommissionierer bei der
Y._
angestellt (
Urk.
11/14). Am 1
6.
Januar 2013 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf eine Diskushernie bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (
Urk.
11/1).
Am 1
9.
Februar 2013 wurde der Versicherte am Rücken operiert (Dekompression der Nervenwur
zeln L4, L5, S1 rechts,
posteriore
Spondylodese
von L4 bis S1, Entnahme von
autologem
Knochen aus dem Beckenkamm rechts, Implantation eines
epiduralen
Schmerzkatheters zur postop
erativen Schmerzanalgesie, Urk.
11/13/11
-12
).
Die IV-Stelle nahm beruflich-erwerbliche und medizinische Abklä
rungen vor. Mit Verfügung vom 1
5.
Oktober 2013 verneinte
sie
einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente
bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 0
%
(
Urk.
11/26).
1.2
Am
4.
Dezember 2017 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte
wiederum unter Hinweis auf eine Diskushernie
bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (
Urk.
11/34)
, unter Beilage von Berichten des
Z._
vom 1
6.
Oktober und
vom
1
7.
November 2017 (
Urk.
11/32
)
. Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Vorbescheid vom 1
1.
Dezember 2017,
Urk.
11/39, und Einwand des Versicherten vom
9.
Januar 2018,
Urk.
11/41) trat die IV-Stelle auf das
neue
Leistungsbegehren mit Verfügung vom 1
8.
Januar 2018 (
Urk.
2) nicht ein.
2.
Dagegen erhob der Versicherte am 1
8.
Februar 2018 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, auf das Gesuch vom
4.
Dezember 2017 einzutreten, den
Fall rechts
genügend abzuklären und über die Rente neu zu entscheiden. In pro
zessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozess
führung (
Urk.
1)
. Die Beschwerdegegnerin beantragte
mit Beschwe
rde
antwort vom 2
8.
März 2018 die
Abweisung der Beschwerde (
Urk.
10), was dem Beschwer
de
führer am
5.
April 2018 angezeigt wurde (
Urk.
12).
Mit Eingabe vom
1.
April 2019 (
Urk.
13) reichte der Beschwerdeführer den Bericht des
Z._
vom 1
9.
März 2019 (
Urk.
14) nach,
was
der Beschwerde
gegnerin am
3.
April 2019 zu
r Kenntnis gebracht wurde (Urk.
15).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Ge
burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG). Erwerbsunfähig
keit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden aus
geglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor
liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol
gen der gesundheit
lichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun
fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind.
Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung demnach zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anforderungen stellen. Insofern steht ihr ein gewisser Beur
teilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat (BGE 109 V 108 E. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 71 E. 2.2 mit Hin
weisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass mit Verfügung vom 1
5.
Oktober 2013 ein Anspruch auf ein
e Invalidenrente verneint worden sei, da
dem Beschwerdeführer
eine angepasste Tätigkeit vollzeitig zumut
bar sei.
Mit den
eingereichten
Bericht
en
des
Z._
vom 1
6.
Oktober und
vom
1
7.
November 2017
habe
der Beschwer
deführer keine erhebliche Änderung seines Gesundheitszustands glaubhaft gemacht.
Die in diesen
Bericht
en
erwähnte mittelgradige depressi
ve Episode werde nicht behandelt. Eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Erkran
kung liege nicht vor
(
Urk.
2
).
2.2
Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass
seit dem Entscheid
vom 1
5.
Oktober
2013
b
ald fünf Jahre vergangen seien. S
ein Gesundheitszustand
habe sich zwischenzeitlich
erheblich verschlechtert
. Es sei
eine mittelgradige depressive Episode festgestellt worden.
Die psychischen Beschwerden seien im Jahr 2013 noch kein Thema gewesen.
Zudem leide er an
starken Wirbelschmerzen und neurologischen Ausfällen.
Sieben Fachärzte des
Z._
hätten diese Verschlechterung bestätigt und ihm eine 100%ige Arbeitsunfähigk
eit attestiert
(
Urk.
1).
3.
3.1
Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht auf die Neuan
meldung vom
4.
Dezember 2017
(
Eingangsdatum, Urk. 11/34
)
nicht
eingetreten ist. Dabei stellt sich die Frage, ob der Beschwerdeführer
glaubhaft
gemacht hat, dass sich sein Gesundheitszustand seit Erlass der Verfügung vom
1
5.
Oktober 2013
(Urk.
11/26
)
erheblich verschlechtert hat.
3.2
3.2.1
Der rentenverneinenden Verfügun
g der Beschwerdegegnerin vom 1
5.
Oktober 2013 (
Urk.
11/26)
lagen im Wesentlichen folgende medizinischen
Berichte
zugrunde:
3.2.2
Dr.
med. A._
,
B._
,
stellte im Bericht vom 5.
April 2013 als Diagnosen mit Auswirkung
auf die Arbeitsfähigkeit (1)
lumbo
spondylogenes
lumboradikuläres
Schmerzsyndrom bei
Bandscheibenprotrusion
L4/5 rechts
foramina
l
, seit September 2012, und (2)
Verdacht auf eine beginnende
Coxarthrose
rechts.
Dr.
A._
gab an
, dass
Ende Februar 2013 bei Prof.
Dr.
med.
C._
, FMH Orthopädie und Traumatologie, eine Wirbel
säulenoperation durchgeführt worden sei. De
r Beschwerdeführer
sei
in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Mitarbeiter
bei d
er
D._
(richtig:
Y._
) seit dem
4.
September 2012
bis jetzt
(mit kurzen Pausen)
zu 50
%
bis 100
%
ar
beitsunfä
hig
(
Urk.
11/13/1-2
).
3.2.3
Dr.
med.
E._
,
B._
, erklärte im Bericht vom
9.
Juli 2013 zuhanden der
Swica
Krankenversicherung AG (Krankentag
geld
ver
sicherung), dass
der Beschwerdeführer ab dem 1
7.
Juni 201
3 zu 100
%
arbeits
fähig sei,
bei
folgenden
Restriktionen: Nicht zumutbar seien Tätigkeiten mit Heben und Tragen von mehr als 10 kg und Tätigkeiten, die auf
einer Leiter
aus
zuführen seien (
Urk.
11/20/1).
3.3
3.3.1
Im Rahmen des vorliegenden Neuanmeldungsverfahrens sind folgende ärztlichen Beurteilungen aktenkundig:
3.3.2
Die Ärzte des
Z._
stellten
im
an
Dr.
med.
F._
, FMH Innere Medizin, gerichteten
Bericht vom
1
6.
Oktober 2017 folgende Diagnosen (
Urk.
11/32/1
):
(
1)
r
ezidi
vierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode
(ICD-10
F33.1)
(2)
l
umboradikuläres
Reiz- und S
chmerzsyndrom (
G._
2
8.
Januar 2013)
mit/bei
-
r
echtslaterale
r
foraminaler
Diskushern
ie L4/L5 mit möglicher Kompression der
Nervenwurzel L4 rechts (MRI vom 1
7.
Juni 20
11)
-
a
ktivierte
r
F
acettengelenksarthrose L4/5 rechts
-
Status nach Operation Disk
ushernie L4/5
1
9.
Februar 2013
(
H._
)
-
neuroforaminale
r
Stenose L4/L5 rechts und L5/S1 rechts
(
I._
2
2.
März 2013)
-
k
ein
em
Hinweis auf eine
Rezidivhernie
auf Höhe L4/5 rechts
bei hier gegenüber
der Voruntersuchung
leicht zunehmender
dorsaler
Spondylophytenbildung
mit
mässiggradiger
, überwiegend
ossär
bedingter Einengung des
Foramen
intervertebrale rechts
und möglicher
foraminaler
Af
fektion der L4-
Nerven
-
wurzel
rechts (2
5.
November 20
16 MRI
Lendenwirbelsäule [
LWS
]
inkl.
thorako
-
lumbaler und
lumbosakraler
Ü
bergang,
J._
2
5.
November 20
16)
(3)
Status nach Leiste
n
bruch-Operation rechts 2011
(4)
Nikotina
busus (
Dr.
med. K._
, 1
6.
Mai 20
17)
-
Verdacht auf
C
hronic
Obstructive
Pulmonary
Disease
-
Verdacht auf
Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom
(5)
Verdacht auf
Reflux
/GERD (
Dr.
K._
, 1
6.
Mai 20
17)
-
unter NSAR
-
unter PPI
(6)
Thoraxw
andschmerz
rechts paras
ternal (
Dr.
K._
, 1
6.
Mai 20
17)
(7)
Vitamin D-Mangel
(8)
Hyperli
pi
dämie
(
Dr.
K._
, 1
6.
Mai 20
17)
-
kontrollbedürftig
(9)
Überge
wicht (
Dr.
K._
, 1
6.
Mai 20
17)
-
BMI: 29.6 kg/m2
Die Ärzte des
Z._
gaben an, dass der Beschwerdeführer aus somatischer und psychiatrischer Sicht auch für angepasste Tätigkeiten zu 100
%
arbeitsunfähig sei (
Urk.
11/32/10).
3.3.3
Im Bericht vom 1
7.
November 2017
erklärten die
Fachpersonen
des
Z._
, dass seit 2013 eine deutliche Verschlechterung
des Gesundheitszustands
eingetreten sei. Aktuell sei sicher eine mittelgradige depressive Episode gegeben. Der psychiatrische Zustand sei vor 2013 nicht dokumentiert worden (
Urk.
11/32/15).
4.
4.1
Der angefochtenen Verfügung vom
1
8.
Januar 2018
(Urk. 2), mit der die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers vom
4.
De
zember 2017 (
Eingangsdatum,
Urk.
11/34) nicht eintrat,
lag im Wesentlichen
die Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes
(RAD)
vom
8.
Dezember 2017 zugrunde (
Urk.
11/38/2).
4.2
Aus dieser Stellungnahme geht hervor, dass
seitens des
Z._
am
1
6.
Oktober 2017
von einer
Bewegungseinschränkung der Wirbelsäule mit erheblicher Schmerzangabe berichtet
werde
. Neurologische Aus
fälle
seien
mit Ausnahme einer Reflexabschwächung nicht gefunden
worden
. Der Rheumatologe
Dr.
med.
L._
dokumentiere
eine ausgeprägte Schmerzaus
weitun
g mit positiven
Waddell
-Zeichen. Es lägen
Schmerzen über die anatomi
schen Grenzen hinaus, Schmerzen d
er Haut bei leichter Berührung und
bei Scheinmanövern, ein veränderter
Befund bei Ablenkung,
eine nicht
durch neu
roanatomische Zusammenhänge erklärbar
e Muskelschwäche und
übertriebe
ne Schmerzreaktionen
vor
. Im Weiteren bestehe ein Status nach
Op
eration
der LWS.
D
ie Belastb
arkeitseinschränkung der LWS sei
bereits
bekannt.
Aus psychiatri
scher Sicht
habe
Dr.
med.
M._
am 1
7.
November 20
17 erklärt
, dass sich der Gesundheitszustand seit 2013 verschlechtert habe.
Er
habe
eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode
(ICD-10
F
33.1
)
,
seit
2011
(Tabelle S. 2)
, diagnostiziert,
die anfänglich noch Besserungen gezeigt habe. Aufgrund welcher Informa
tionen
Dr.
M._
diese Diagnose stelle, bleibe unklar.
Er
berichte
selbst, dass die psychiatrische Problematik bishe
r nicht dokumentiert worden sei.
Unter der Rubrik
durchgeführte Behandlungen führe
das
Z._
die
Operation
von
2013, die Einnahme von Schmerzmittel
n
(
Dafalgan
,
Inflamac
,
Mephadolor
) ohne Angabe von Menge und Häufigkeit sowie Physiotherapie einmal pro Woche auf. Als psychosomati
sche
Intervent
ion
werde
eine psychologisch-psychiatrische Behandlung seit
Dezember 2016
erwähnt. Angaben zur
Behandlungsfrequenz
, zur Dosierung des aufgeführten
Duloxetin
und zum
Effekt
der Behandlung
würden jedoch fehlen
. Zusammenfassend sei
kein Hinweis auf einen dauerhaften psychischen Gesund
heitsschaden
gegeben
(
Urk.
11/38/2
).
4.3
Diese Stellungnahme des RAD
ist einleuchtend und plausibel.
Wie dem Bericht
von
Dr.
A._
vom
5.
April 2013 (
Urk.
11/13/1-3)
zu entnehmen ist, bestand
en
bereits zum
Zeitpunkt des Erlasses der rentenverneinenden Verfü
gung vom 1
3.
Oktober 2013
(
Urk.
11/26)
LWS-Beschwerden
mit Ausstrahlung ins rechte Bein
und in diesem Zusammenhang eine
eingeschränkte Belastbarkeit
des Rückens
.
Die Beschwerdegegnerin war
in der Verfügung vom 1
5.
Oktober 2013
denn auch zum Schluss gekommen, dass dem Beschwerdeführer die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Kommissionierer nicht mehr zumutbar sei, sondern ledig
lich noch angepasste
nicht rückenbelastende
Tätigkeit
en
ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg
, welche nicht auf einer Leiter auszuführen sei
en.
Inwiefern es
hinsichtlich
d
er
LWS-B
eschwerden seither zu einer erhebliche
n Verschlechte
rung gekommen sein soll
– die Ärzte des
Z._
haben dem Beschwerdeführer im Bericht vom 1
6.
Oktober 2017 auch aus rein somatischer Sicht eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten attestiert -
,
haben diese
nicht nachvollziehbar begründet
(
Urk.
11/32/1-12)
.
Über
dies
wird
in diesem Bericht
des
Z._
ausdrück
lich
erwähnt
, dass
im MRI
LWS vom 2
5.
November 2016
kein Hinweis auf eine
Rezidivhernie
auf Höhe L4/5 rechts
ersichtlich gewesen sei
(
Urk.
11/32/1
).
Was die geklagten psychischen Beschwerden anbelangt, findet
Dr.
M._
s
Fest
stellung
, wonach bereits 2011 erstmals eine depressive Episode vorgelegen habe
, in den
übrigen
Akten
keine Stütze.
Zudem ist dem Bericht von
Dr.
M._
vom 1
7.
November 2017 nicht zu entnehmen, ob und in welchen Abständen seit 2011 eine psychotherapeutische und/oder medikamentöse Behandlung erfolgt bzw. erfolgte. Jedenfalls attestierte die psychiatrische Fachärztin des
Z._
laut Bericht des
Z._
vom 1
6.
Oktober 2017 (
Urk.
11/32 S. 11) bereits seit 2012 eine volle Arbeitsunfähigkeit (aus somatischen wie psychosomatischen Gründen), womit im Vergleich zur rentenabweisenden Verfügung vom Oktober 2013 ebenfalls keine
massgebliche Verschlechterung dargestellt wird.
Schliesslich
ist darauf hinzuwei
sen, dass
in den
Berichten des
Z._
vom 1
6.
Oktober und
vom
1
7.
November 2017
angegeben
wurde
, dass der Beschwer
deführer Freunde treffe, S
paziergänge unternehme,
einkaufe,
koche, in Serbien
fische und
mit der Familie
in die Ferien reise (Urk.
11/32
). Dieses
Aktivitätenni
veau
spricht gegen das
Vorliegen
eine
r
invalidisierenden depressiven Sympto
matik.
4.4
Relevante Anhaltspunkte für eine wesentliche Verschlechterung des Gesund
heits
zustands des Beschwerdeführers mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seit Erlass der Verfügung vom
1
5.
Oktob
er 2013 (Urk. 11/26
) sind unter diesen Umständen nicht gegeben.
Aus dem erst mit Eingabe vom
1.
April 2019
(
Urk.
13)
im Rahmen des vor
liegenden Beschwerdeverfahrens
eingereichten Bericht des
Z._
vom 1
9.
März 2019 (
Urk.
14) kann der Beschwerdeführer im Übrigen ebenfalls nichts zu seinen Gunsten ableiten.
5.
Die angefochtene Verfügung (Urk. 2), mit der die Beschwerdegegnerin auf das neue Leistungsbegehren mangels Glaubhaftmachung einer Verschlechterung des Gesundheitszustands nicht eingetreten ist, erweist sich damit als rechtens. Die Bes
chwerde ist deshalb abzuweisen.
6.
6.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens
aufwand und unabhängig vom Streitwer
t festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus
gang des Verfahrens sind sie dem
u
nterliegenden Beschwerdeführer
aufzuerlegen.
6.2
Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werde
n. Des Weiteren ist der
Besc
hwerdeführer
bedürftig (Urk. 8-9
).
Antr
agsge
mäss
(Urk. 1
) ist ihm
daher die unentgeltliche Proze
ssführung zu bewilligen. Die dem Beschwerdeführer
auferlegten Gerichtskosten sind demnach einstweilen auf die Gerichtskasse z
u nehmen.
Eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, ist zur Nach
zahlung verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage ist
(§ 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
).