Decision ID: f48e7266-a27e-4a99-94fd-8effa7c3daff
Year: 2009
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
G._,
Rekurrent,
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Ausgleichskasse des Kantons St.
Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Vorinstanz,
betreffend
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individuelle Prämienverbilligung 2009
Sachverhalt:
A.
A.a G._ meldete sich am 13. Februar 2009 bei der Sozialversicherungsanstalt des
Kantons St. Gallen (SVA) zum Bezug von individueller Prämienverbilligung (IPV) für das
Jahr 2009 an (act. G 3.1.1). Dabei korrigierte er die vorgedruckten Angaben auf dem
Berechtigungsschein dahingehend, dass er in Scheidung stehe, welche voraussichtlich
Mitte April 2009 vollzogen werde, gab die neuen ab dem 1. April 2009 gültigen
Adressen an und bezeichnete einen neuen Krankenversicherer.
A.b Mit Verfügung vom 8. Mai 2009 wies die SVA das Gesuch mit der Begründung ab,
dass die wirtschaftlichen Verhältnisse (Reineinkommen 2007 von CHF 45'215.--) das
massgebende Einkommen übersteigen würden (act. G 3.1.2).
A.c Daraufhin teilte der Versicherte der SVA mit Einsprache vom 3. Juni 2009 mit, er
habe sich im April 2009 rechtskräftig scheiden lassen und befinde sich nun, aufgrund
seiner späten Erstausbildung, in einer prekären finanziellen Lage. Das Steueramt
St. Gallen habe sein vermindertes Einkommen nach Rekurs gegen die vorläufige
Steuerrechnung bereits im letzten Jahr gewürdigt und die Steuerbeträge für die
Steuerperiode 2007 definitiv herabgesetzt (act. G 3.1.3). Als Beilage reichte er die
Veranlagungsverfügungen für das Jahr 2007 ein (act. G 3.1.3.1 und 3.1.3.2). Mit
Einspracheentscheid vom 17. Juni 2009 wies die SVA die Einsprache aufgrund einer
fehlenden dauerhaften Veränderung ab (act. G 3.1.4). Am 1. Juli 2009 sandte die SVA
dem Versicherten eine Kopie des Einspracheentscheids vom 17. Juni 2009 (act. G
3.1.5).
B.
B.a Gegen diesen Einspracheentscheid richtet sich der vom Versicherten erhobene
Rekurs vom 11. Juli 2009 (act. G 3.1.6). Darin beantragt er, das Vorgehen in der
Bekanntgabe des Einspracheentscheids sei zu beanstanden und es sei ihm eine
entsprechende Verlängerung der Rekursfrist einzuräumen. Zudem sei der
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Einspracheentscheid zurückzuweisen und ihm eine Prämienverbilligung für das Jahr
2009 zuzugestehen. Dies begründet er damit, dass er das Originalschreiben vom 17.
Juni 2009 nie erhalten habe. Erst am 2. Juli 2009 habe ihn die Kopie des Schreibens
erreicht, um welche er jedoch nicht gebeten habe. Die Scheidung habe ihn in eine
prekäre finanzielle Situation gebracht, da er in der Ausbildung stehe. Als ehemaliger
Kriegsflüchtling aus dem A._ habe er keine Gelegenheit für eine Berufsausbildung
gehabt. Deshalb möchte er dies mit einer Erstausbildung nachholen. Dabei verdiene er
vom 1. bis zum 4. Lehrjahr von CHF 450.-- bis CHF 950.-- monatlich. Die Steuerämter
St. Gallen und Frauenfeld hätten seine finanzielle Situation sowie die Scheidung bereits
im vergangenen Jahr berücksichtigt. Aufgrund der bestehenden geringen Einkommen
sei er deshalb auch dringend im vorliegenden Jahr auf eine Prämienverbilligung
angewiesen. Ausserdem habe er bereits zu Beginn des Jahres 2009 in Trennung von
seiner Ehefrau gelebt und sich sodann am 20. April 2009 scheiden lassen.
B.b In der Vernehmlassung vom 3. August 2009 beantragt die Vorinstanz die
Abweisung des Rekurses. Sie gibt an, die Scheidung des Rekurrenten sei erst im Laufe
des Bezugsjahres 2009 erfolgt, zuvor sei keine offizielle Trennung beim Einwohneramt
der Stadt St. Gallen gemeldet worden. Deshalb seien die Zahlen der letzten definitiven
Steuerveranlagung massgebend und somit das Vermögen inklusive Einkommen der
Ehefrau. Die Ehefrau habe zudem Ergänzungsleistungen bis und mit März 2009
bezogen. In dieser Berechnung sei der Rekurrent mit berücksichtigt worden.
B.c Der Rekurrent hat auf das Einreichen einer Replik verzichtet (act. G 5).

Erwägungen:
1.
1.1 Mit Einspracheentscheid vom 17. Juni 2009 setzte die Vorinstanz dem
Rekurrenten eine Rechtsmittelfrist von 14 Tagen an (vgl. Art. 47 Abs. 1 des Gesetzes
über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1; VRP). Diese gesetzliche Frist kann nicht
erstreckt werden (Art. 77 Abs. 1 Gerichtsgesetz, sGS 941.1; GerG). Gemäss Art. 82
Abs. 1 GerG beginnt die Frist am Tag, der ihrer schriftlichen Eröffnung folgt.
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1.2 Für den Zeitpunkt der Zustellung einer Verfügung trägt grundsätzlich die
Verwaltung die Beweislast. Dies betrifft nicht nur die aus dem im
Sozialversicherungsrecht geltenden Untersuchungsgrundsatz fliessende
Beweisführungslast, sondern in diesem Fall auch den Nachteil der Beweislosigkeit.
Wird die Tatsache oder das Datum der Zustellung einer uneingeschriebenen Sendung
bestritten, muss daher nach der Rechtsprechung im Zweifel auf die Darstellung des
Empfängers abgestellt werden (BGE 124 V 402 E. 2a; BGE 103 V 66 E. 2; Entscheid
des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 16. September 2005, C 171/05
E. 4.2). Dabei genügt nach der Rechtsprechung bezüglich Tatsachen, die für die
Zustellung von Verfügungen erheblich sind, der Beweisgrad der überwiegenden
Wahrscheinlichkeit (Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 16.
September 2005, C 171/05 E. 4.2; m.w.H. Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl.,
2009, Rz. 6 zu Art. 39).
1.3 Vorliegend wird vom Rekurrenten bestritten, dass ihm der Einspracheentscheid
vom 17. Juni 2009 zugestellt wurde. Mit Rekurs gab er an, das Originalschreiben nie
erhalten zu haben. Erst am 2. Juli 2009 sei ihm eine Kopie des Einspracheentscheids
zugestellt worden. In den Unterlagen der SVA sowie in der Vernehmlassung finden sich
keine Hinweise auf eine frühere, als die vom Rekurrenten geltend gemachte Zustellung.
Diese wird von der Vorinstanz auch nicht bestritten. Daher ist rechtsprechungsgemäss
der Darstellung des Empfängers zu folgen. Die Rechtsmittelfrist begann damit am Tag
nach der Zustellung des Einspracheentscheids am 2. Juli 2009. Die Frist wurde folglich
mit Eingang des Rekursschreibens beim Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen
am 14. Juli 2009 eingehalten.
2.
2.1 Nach Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung
(SR 832.10; KVG) haben die Kantone den Versicherten in bescheidenen
wirtschaftlichen Verhältnissen Prämienverbilligungen zu gewähren. Dazu haben sie
nach Art. 97 Abs. 1 KVG Ausführungsbestimmungen zu erlassen, bei deren
Ausgestaltung die Bedingungen von Art. 66 KVG sowie Art. 65 Abs. 3 KVG zu beachten
sind (Art. 65 Abs. 2 KVG). Der Kanton St. Gallen ist dieser Verpflichtung durch die Art.
9-16 des Einführungsgesetzes zur Bundesgesetzgebung über die Krankenversicherung
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(sGS 331.11; EG-KVG) und die dazugehörigen Vollzugsvorschriften in Art. 9-38 der
Verordnung zum Einführungsgesetz zur Bundesgesetzgebung über die
Krankenversicherung (sGS 331.111; VO EG-KVG) nachgekommen, wobei er
insbesondere die persönlichen (Art. 10 EG-KVG) und die einkommensmässigen (Art. 11
EG-KVG) Voraussetzungen sowie die Höhe der Prämienverbilligung (Art. 12 EG-KVG)
festgesetzt hat.
2.2 Eine Prämienverbilligung wird nach Art. 10 Abs. 1 EG-KVG Personen gewährt, die
im Kanton St. Gallen steuerrechtlichen Wohnsitz haben (lit. a) und ein die
Prämienverbilligung auslösendes Einkommen erzielen (lit. b). In Bezug auf die
einkommensmässigen Voraussetzungen bestimmt Art. 11 EG-KVG, dass das die
Prämienverbilligung auslösende Einkommen unter teilweiser Berücksichtigung des
steuerbaren Vermögens von der Regierung durch Verordnung festgesetzt wird (Abs. 1).
Grundlage bildet in der Regel die letzte definitive Steuerveranlagung (Abs. 2).
Entspricht das ermittelte Einkommen offensichtlich nicht der wirtschaftlichen
Leistungsfähigkeit, wird auf diese abgestellt (Abs. 3). Nach Art. 9 Abs. 1 VO EG-KVG
sind für die Anspruchsberechtigung auf Prämienverbilligung für Personen mit
zivilrechtlichem Wohnsitz oder einer fremdenpolizeilichen Bewilligung zum
Jahresaufenthalt im Kanton die persönlichen und familiären Verhältnisse am 1. Januar
des Jahres massgebend, für das die Prämienverbilligung beansprucht wird.
2.3 Für das massgebende Einkommen wird gemäss Art. 12 Abs. 4 VO EG-KVG
grundsätzlich auf die Steuererklärung bzw. auf die die Steuerperiode betreffende
definitive Veranlagung des vorletzten Jahres abgestellt. Ändert eine Person ihren
Zivilstand im Jahr vor dem Bezugsjahr, ist das Reineinkommen des Jahres vor dem
Bezugsjahr massgebend (Art. 12a Abs. 2 VO EG-KVG). Ist die Veranlagung
rechtskräftig, kann die anspruchsberechtigte Person innert 30 Tagen die
Neuberechnung der Prämienverbilligung verlangen (Art. 12 Abs. 5 VO EG-KVG).
3.
Die Vorinstanz hat bei der Anspruchsberechnung für die Prämienverbilligung für das
Jahr 2009 auf die rechtskräftig veranlagten Steuerdaten aus dem Jahr 2007 abgestellt.
Der Rekurrent macht dazu geltend, die seither aufgrund der Trennung und Scheidung
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eingetretene Reduktion seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sei bei der
Anspruchsprüfung für eine Prämienverbilligung für das Jahr 2009 zu berücksichtigen.
Streitig ist somit die Frage, ob die Trennung und Scheidung der Ehe im Laufe des
Jahres 2009 und die daraus resultierende Veränderung der wirtschaftlichen
Verhältnisse bei der Festlegung der individuellen Prämienverbilligung für das Jahr 2009
zu berücksichtigen ist.
4.
4.1 Gemäss Art. 65 Abs. 3 KVG sorgen die Kantone dafür, dass bei der Überprüfung
der Anspruchsvoraussetzungen, insbesondere auf Antrag der versicherten Person, die
aktuellsten Einkommens- und Familienverhältnisse berücksichtigt werden. Nach der
Feststellung der Bezugsberechtigung haben die Kantone zudem dafür zu sorgen, dass
die Auszahlung der Prämienverbilligung so erfolgt, dass die anspruchsberechtigten
Personen ihrer Prämienzahlungspflicht nicht vorschussweise nachkommen müssen.
Wenn die Verhältnisse einer Person am 1. Januar des Jahres massgebend sind, für
welches die Prämienverbilligung beansprucht wird, so handelt es sich dabei in der
Regel um die aktuellsten Daten. Art. 65 Abs. 3 KVG ist vor dem Hintergrund zu
beurteilen, dass zahlreiche Kantone in früheren Jahren aufgrund des Systems der
Vergangenheitsbemessung bei den Staats- und Gemeindesteuern keine aktuellen
Steuerdaten zur Verfügung hatten (vgl. Botschaft des Bundesrates zur Teilrevision des
KVG, BBl 1999, S. 844 f.). Einzig bei der Geburt eines Kindes wird das massgebende
Einkommen ab dem Geburtsmonat neu festgelegt (Art. 13 Abs. 1 VO EG-KVG). Die
Berücksichtigung von Einkommensänderungen während des Anspruchsjahres würde
hingegen einem Verzicht auf die Massgeblichkeit der Steuerdaten gleichkommen.
Einen solchen wollte der Bundesgesetzgeber aber gerade nicht vornehmen (vgl. BBl
1999, S. 844). Würde auf den Beizug der Steuerdaten und auf die Massgeblichkeit der
persönlichen und familiären Verhältnisse zu Beginn des Anspruchsjahres verzichtet,
müsste ein gesondertes Veranlagungsverfahren durchgeführt werden. Hätte der
Gesetzgeber dies gewollt, hätte er eine Regelung für die Festlegung der
Anspruchsvoraussetzungen erlassen und insbesondere auch die Ausrichtung von
Zulagen während der schwebenden Anspruchsberechtigung sowie die Revision
rechtskräftiger Verfügungen geregelt (vgl. Entscheid des Verwaltungsgerichts des
Kantons St. Gallen vom 10. Mai 2005, B 2005/23 E. 2b).
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4.2 Vorliegend befand sich der Rekurrent am 1. Januar 2009 in Ausbildung zum
Kältemonteur und war verheiratet. Im Gesuch um Prämienverbilligung gab er damals
an, sich voraussichtlich im April 2009 scheiden zu lassen. Dem Einwohneramt der
Stadt St. Gallen lag am 1. Januar 2009 aber keine offizielle Trennung vor. Damit
bestand zu diesem Zeitpunkt noch keine Änderung des Zivilstands. Massgebend für
die Anspruchsberechtigung auf Prämienverbilligung sind die unveränderten familiären
Verhältnisse des Rekurrenten am 1. Januar des Anspruchsjahres (Art. 9 Abs. 1 VO EG-
KVG). Daher muss auf das gemäss Art. 12 VO EG-KVG massgebliche Einkommen der
definitiven Steuerveranlagung des vorletzten Jahres abgestellt werden. Da der
Bundesgesetzgeber die Steuerfaktoren als Entscheidungsgrundlage für die
Prämienverbilligung beibehalten wollte und das System der einjährigen
Postnumerandobesteuerung mit Gegenwartsbemessung vorherrschend ist, erweisen
sich die Berücksichtigung der familiären und persönlichen Verhältnisse am 1. Januar
des Anspruchsjahres und das Abstellen auf die am Ende des vorletzten Jahres
geltenden Steuerfaktoren als konform mit Art. 65 Abs. 3 KVG (vgl. Entscheid des
Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 10. Mai 2005, B 2005/23 E. 2c).
4.3 Da vorliegend die im laufenden Bezugsjahr erfolgte Scheidung gemäss Art. 9
Abs. 1 VO EG-KVG für die Anspruchsberechtigung auf Prämienverbilligung im Jahr
2009 nicht massgebend ist, hat die Vorinstanz bei der Berechnung des massgebenden
Einkommens des Rekurrenten zu Recht auf das ermittelte Reineinkommen der
Steuerperiode des Jahres 2007 abgestellt. Gemäss Art. 12a Abs. 2 VO EG-KVG ist bei
einer Zivilstandsänderung im Jahr vor dem Bezugsjahr, das Reineinkommen des
Jahres vor dem Bezugsjahr massgebend. Dies bedeutet, dass eine Änderung des
Zivilstands im darauffolgenden Jahr Berücksichtigung findet.
4.4 Letztlich stellt sich noch die Frage, ob die am 1. Januar des Anspruchsjahres
bestehende Ausbildung des Rekurrenten ein Abweichen vom Grundsatz des nach Art.
12 VO EG-KVG geltenden massgebenden Einkommens begründet. Da vorliegend
davon auszugehen ist, dass der Rekurrent seine Lehre im Jahr 2007 begonnen hat,
stellt die im Jahr 2009 weiterhin zu absolvierende Lehre keine wesentliche Neuerung im
Vergleich zu den beiden Vorjahren dar. Somit ergibt sich im Jahr 2009 auch aus der
vom Rekurrenten zu absolvierenden Erstausbildung kein Anspruch auf eine individuelle
Prämienverbilligung.
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5.
5.1 Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist der Rekurs gegen den
Einspracheentscheid vom 17. Juni 2009 abzuweisen.
5.2 Gemäss Art. 95 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRP;
sGS 951.1) hat in Streitigkeiten grundsätzlich jener Beteiligte die Kosten zu tragen,
dessen Begehren ganz oder zum Teil abgewiesen werden. Der Rekurrent ist im
vorliegenden Verfahren vollständig unterlegen und hätte demnach für die
Gerichtskosten aufzukommen. In Anbetracht der Umstände (bescheidene
wirtschaftliche Verhältnisse im Sinn von Art. 9 EG-KVG) rechtfertigt es sich jedoch, in
Anwendung von Art. 97 VRP auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG