Decision ID: 2bea00a6-e506-5588-a930-1a44a9bdcee6
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Die A._ AG (nachfolgend auch: Gesellschaft) hat ihren Sitz in X._ und bezweckt gemäss Handelsregistereintrag  den Betrieb eines Installationsgeschäftes für Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsanlagen sowie verwandter Einrichtungen.
B. Die Hauptabteilung (HA) Mehrwertsteuer der Eidgenössischen  führte bei der Gesellschaft am 14. April 2004 sowie am 10. und 11. Mai 2004 eine amtliche Kontrolle durch. Mit Schreiben vom 26. November 2004 teilte die HA Mehrwertsteuer, Abteilung , der Abteilung Inspektorat Direkte Bundessteuer (heute: Aufsicht Kantone) sowie der Abteilung Revisorat Verrechnungssteuer/ (heute: Externe Prüfung) mit, man habe bei der Gesellschaft bezüglich des Geschäftsjahres 2003 nicht verbuchte  der B._ AG im Umfang von Fr. 13'147.-- festgestellt.
C. Am 25. Januar 2005 nahm die Steuerverwaltung des Kantons Z._ bei der Gesellschaft auf Ankündigung hin eine  vor. In ihrem darüber abgefassten Bericht hielt sie fest, dass die von der HA Mehrwertsteuer in der Prüfperiode 1999-2003  Bareinnahmen im Rahmen der direkten Steuern ohne Zuschlag aufgerechnet würden. Es handle sich um Gewinnvorwegnahmen bei der Gesellschaft und damit um Vermögensertrag.
D. Auf Grund der Meldung vom 26. November 2004 der HA  erfolgte am 22. Juni 2005 auch eine Buchprüfung durch die HA Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben der  Steuerverwaltung (ESTV). Diese ergab, dass nebst der bereits festgestellten Umsatzrückvergütung ein Privatanteil am  sowie weitere Privataufwendungen aufzurechnen waren, die  die Jahre 2002 und 2003 betrafen. Die ESTV setzte deren Betrag auf pauschal Fr. 2'000.-- pro Jahr fest. Die Gesellschaft habe somit  Aktionär C._ geldwerte Leistungen im Umfang von Fr. 17'147.-- erbracht (Fr. 13'147.-- + 2 x Fr. 2'000.--). Entsprechend  die ESTV die Nachzahlung von Verrechnungssteuern in der  von Fr. 6'001.-- (35% von Fr. 17'147.--).
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E. Die A._ AG liess daraufhin mitteilen, die geldwerten Leistungen seien bei der Veranlagung der Steuerperiode 2002 durch die  des Kantons Z._ sowohl bei der Gesellschaft wie auch beim Aktionär C._ berücksichtigt worden. Für das Jahr 2003 seien die geldwerten Leistungen zur Besteuerung vorgemerkt. Damit habe sie ihre Steuerpflicht erfüllt. Wenn die ESTV am Bezug der Verrechnungssteuer festhalte, führe dies zu einer unzulässigen .
F. Nach diversen Korrespondenzen setzte die ESTV die nichtbezahlten Verrechnungssteuern in Betreibung und erliess am 22. August 2006  formelle Bezugsverfügung, welche sie auf Grund von  am 4. Dezember 2006 durch eine neue, im Wesentlichen gleich lautende Verfügung ersetzte. Die ESTV verfügte darin die Zahlung von Verrechnungssteuern in der Höhe von Fr. 6'001.-- sowie Verzugszinse zu 5% ab Fälligkeitsdatum und Betreibungskosten in der Höhe von Fr. 70.--. Gleichzeitig beseitigte sie den in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes X._ erhobenen Rechtsvorschlag.
G. Eine hiergegen erhobene Einsprache wies die ESTV mit  vom 14. März 2007 ab. Zur Begründung führte sie aus, als Eigenkapitalerträge gälten auch verdeckte Gewinnausschüttungen. In den Geschäftsjahren 2002 und 2003 seien zu Lasten der  der Gesellschaft geldwerte Leistungen in der Höhe von total Fr. 17'147.-- an deren Aktionär C._ geflossen. Das Vorbringen, die Angelegenheit sei bereits am 25. Januar 2005 mit der  des Kantons Z._ geregelt worden, wies die ESTV , da die Verrechnungssteuer keinen Ersatz für die direkten Steuern darstelle. Die Gesellschaft habe die Verrechnungssteuer zwingend  müssen; eine Erfüllung der Verrechnungssteuerpflicht mittels Meldung falle vorliegend nicht in Betracht.
H. Gegen den Einspracheentscheid der ESTV lässt die A._ AG mit Eingabe vom 13. April 2007 Beschwerde beim  erheben. Sie beantragt sinngemäss, der Entscheid sei unter Kostenfolge aufzuheben und die Betreibung löschen zu lassen. So-
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dann ersucht sie um Erstattung der Kosten, die ihr und ihrer Vertreterin durch das Verfahren entstanden seien.
I. Die ESTV schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 7. Juni 2007 auf  Abweisung der Beschwerde.
J. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien wird, soweit , in den Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt Beschwerden gegen  nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021; vgl. Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das  [Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32]).
Da vorliegend keine Ausnahme des Art. 32 VGG einschlägig ist und die ESTV eine Vorinstanz im Sinne von Art. 33 VGG bildet, ist auf die form- und fristgerecht erhobene Beschwerde einzutreten.
1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht bestimmt sich gemäss Art. 37 VVG grundsätzlich nach dem VwVG. Gemäss Art. 49 VwVG kann die Beschwerdeführerin die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige bzw. unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit des angefochtenen  rügen.
1.3 Nach Art. 63 Abs. 1 VwVG auferlegt die Beschwerdeinstanz die Verfahrenskosten in der Entscheidungsformel. Wer die Kosten trägt, beurteilt sich grundsätzlich nach Obsiegen und Unterliegen. Gleiches gilt – mutatis mutandis – hinsichtlich der Parteikosten (Art. 64 VwVG).
Die von der Beschwerdeführerin und ihrer Vertreterin geltend  «Verantwortlichkeitsentschädigung» wird als Antrag auf eine  zu ihren Gunsten entgegengenommen und im Rahmen
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der Kostenerwägung beurteilt und in der Entscheidungsformel .
2. Der Bund erhebt eine Verrechnungssteuer auf dem Ertrag beweglichen Kapitalvermögens (Art. 132 Abs. 2 der Bundesverfassung der  Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV, SR 101]; Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 13. Oktober 1965 über die  [Verrechnungssteuergesetz, VStG, SR 642.21]).
2.1 Die Verrechnungssteuer wird bei inländischen Sachverhalten grundsätzlich nicht zum Zweck erhoben, den Bürger mit ihr zu  und unmittelbar den Finanzbedarf des Bundes decken zu helfen. Sie ist in erster Linie als steuertechnisches Mittel gedacht, um die  der Kantons- und Gemeindesteuern auf beweglichem  und seinem Ertrag durch die der schweizerischen  unterworfenen Steuerpflichtigen einzudämmen (Botschaft des Bundesrates vom 18. Oktober 1963 betreffend den Entwurf zu einem Bundesgesetz über die Verrechnungssteuer [Botschaft VStG], BBl 1963 II 953, 955). Entsprechend wird die Verrechnungssteuer nach Massgabe des Verrechnungssteuergesetzes zurückerstattet (Art. 1 Abs. 2 VStG) und stellt im Inland in aller Regel nur für Defraudanten eine endgültige Belastung dar (Botschaft VStG, BBl 1963 II 953, 954; vgl. Art. 23 VStG).
2.2 Steuerpflichtig ist der Schuldner der steuerbaren Leistung (Art. 10 Abs. 1 VStG). Die steuerbare Leistung ist bei der Auszahlung, , Gutschrift oder Verrechnung ohne Rücksicht auf die Person des Gläubigers um den Steuerbetrag zu kürzen, bei Kapitalerträgen um 35% (Art. 13 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 14 Abs. 1 VStG). Bei  entsteht die Steuerforderung im Zeitpunkt, in dem die  Leistung fällig wird (Art. 12 Abs. 1 VStG).
3. Gegenstand der Verrechnungssteuer sind unter anderem Erträge der von einem Inländer ausgegebenen Aktien (Art. 4 Abs. 1 Bst. b VStG). Zu den steuerbaren Erträgen gehört jede geldwerte Leistung der  an die Inhaber gesellschaftlicher Beteiligungsrechte (Art. 20 Abs. 1 der Vollziehungsverordnung vom 19. Dezember 1966 zum  über die Verrechnungssteuer [, VStV, SR 642.211]). Die Gesetzmässigkeit der genannten Ver-
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ordnungsbestimmung wurde vom Bundesgericht wiederholt bestätigt (BGE 115 Ib 274 E. 9a; BGE 110 Ib 321 E. 3 je mit Hinweisen).
3.1 Als geldwerte Leistungen gelten auch sogenannte . Hierbei handelt es sich um verdeckte Kapitalentnahmen, die bei der Gesellschaft zu einer entsprechenden Kürzung des in der  ausgewiesenen Gewinnes führen. Das ist dann der Fall, wenn die Gesellschaft auf ihr zustehende Einnahmen ganz oder  verzichtet und die entsprechenden Erträge direkt dem Aktionär oder ihr nahe stehenden Personen zufliessen bzw. wenn diese nicht jene Gegenleistung erbringen, welche die Gesellschaft von einem  Dritten fordern würde (Urteile des Bundesgerichts 2A.590/2002 vom 22. Mai 2003 E. 2.1 und 2A.602/2002 vom 23. Juli 2003 E. 2.1 je mit weiteren Hinweisen auf Literatur und ).
3.2 Geldwert sind mit andern Worten auch Leistungen, die nicht durch die Generalversammlung auf dem zivilrechtlich dafür vorgezeichneten Weg beschlossen worden sind (MICHAEL BEUSCH, in: Martin Zweifel/Peter Athanas/Maja Bauer-Balmelli [Hrsg.], Kommentar zum  Steuerrecht II/2, Basel 2005 [hiernach: Kommentar VStG], N. 41 zu Art. 12 VStG; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 2A.72/2006 vom vom 9. Juni 2006 E. 2.1). Diese auch als «verdeckte » bezeichneten Leistungen beruhen in der Regel nicht auf einem rechtlich verbindlichen Verpflichtungsgeschäft, sondern stellen rein tatsächliche Vornahmen dar. Haben sie eine steuerbare Leistung zum Inhalt, wird die Leistung verrechnungssteuerrechtlich mit der  fällig. In diesem Zeitpunkt entsteht auch die Steuerforderung (Art. 21 Abs. 3 VStV; Entscheid der Eidgenössischen  vom 3. Februar 2004, veröffentlicht in Verwaltungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 68.99 E. 2a; BEUSCH, a.a.O., N. 41 zu Art. 12 VStG mit Hinweisen).
4. Die Verrechnungssteuerpflicht ist entweder durch Entrichtung der Steuer oder durch Meldung der steuerbaren Leistung zu erfüllen (Art. 11 Abs. 1 VStG). Es ist der ESTV verwehrt, andere Arten der  anzuordnen oder zuzulassen (TONI HESS, Kommentar VStG, N. 1 zu Art. 11 VStG). Die Erfüllung der Steuerpflicht durch Meldung kann gestattet werden, wenn die Steuerentrichtung zu unnötigen Umtrieben oder zu einer offenbaren Härte führen würde (Art. 20 VStG).
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4.1 Die Fälle, in welchen an Stelle der Entrichtung eine Meldung  ist, müssen in der Verordnung ausdrücklich vorgesehen sein (vgl. Art. 20 Abs. 2 VStG; IVO P. BAUMGARTNER, Kommentar VStG, N. 3 zu Art. 20 VStG mit Hinweisen). Unter anderem kann nach Art. 24 Abs. 1 Bst. a VStV der Gesellschaft auf Gesuch hin gestattet werden, ihre Steuerpflicht durch Meldung zu erfüllen, wenn die anlässlich einer amtlichen Kontrolle oder Buchprüfung geltend gemachte Steuer eine Leistung betrifft, die in einem Vorjahre fällig geworden ist.
4.2 Mit den Vorjahren sind jene Kalenderjahre gemeint, welche vor dem Jahr liegen, in welchem das Kontrollverfahren beendet worden ist. Wenn die der Verrechnungssteuer unterliegende Leistung in einem der so umschriebenen Vorjahre fällig geworden ist, könnten die  sofort einen Rückerstattungsantrag stellen. Die ESTV  dann von der Gesellschaft Verrechnungssteuern verlangen, welche die Empfänger der geldwerten Leistung sogleich zurückfordern . Eine gewisse «Doppelspurigkeit» (Erhebung der Steuer beim Schuldner der geldwerten Leistung; Rückerstattung desselben  an die Empfänger der geldwerten Leistung) gehört jedoch zum System der Verrechnungssteuer und bezweckt die , die Einnahmensicherung sowie die Bezugssicherung ( der Eidgenössischen Steuerrekurskommission [SRK] vom 7. Juni 2004 E.2c/d/bb).
4.3 Das Meldeverfahren ist aber in jedem Fall nur zulässig, wenn , dass der Leistungsempfänger Anspruch auf Rückerstattung der Steuer hat (Art. 24 Abs. 2 VStV; BGE 115 Ib 274 E. 20, vgl. auch IVO P. BAUMGARTNER, a.a.O., N. 60 ff. zu Art. 20 VStG mit Hinweisen). Lässt sich der Rückerstattungsanspruch jedoch nicht ohne weiteres , weil eine Verwirkung der Rückerstattungsansprüche ernstlich in Betracht fällt, so ist die Bewilligung des Meldeverfahrens  (BGE 115 Ib 274 E. 20c; BGE 110 Ib 324 E. 6b).
Keinen Rückerstattungsanspruch hat, wer mit der Verrechnungssteuer belastete Einkünfte oder Vermögen, woraus solche Einkünfte fliessen, entgegen gesetzlicher Vorschrift nicht deklariert (Art. 23 VStG). In  Fall wird die Verrechnungssteuer zur Defraudantensteuer ( ZWAHLEN, Kommentar VStG, N. 1 zu Art. 23 VStG). Erst durch  Klausel wird der Sicherungsgedanke, welcher dem  grundlegend als Basis gilt, durchgesetzt (BERNHARD , a.a.O., N. 1 zu Art. 23 VStG).
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4.4 Weiter setzt das Meldeverfahren voraus, dass eine Meldung auch tatsächlich erfolgt ist. Das Gesuch ist schriftlich zu stellen (Art. 25 Abs. 1 VStV). Die Meldung ersetzt nur die Entrichtung der Steuer, nicht aber die Deklaration der steuerpflichtigen Leistung (P. BAUMGARTNER, Kommentar VStG, N. 84 zu Art. 20 VStG; W. ROBERT PFUND, Die  Verrechnungssteuer, I. Teil, Basel 1971, Rz. 14.1 ff. zu Art. 20 VStG).
5. Auf Grund der Tatsache, dass die Verrechnungssteuer im inländischen Verhältnis in der Regel zurückzuerstatten ist, wird in der Lehre denn auch die Frage diskutiert, ob die Verrechnungssteuer überhaupt eine Steuer sei (MAJA BAUER-BALMELLI/MARKUS REICH, Kommentar VStG,  N. 52 ff.; PFUND, a.a.O., VStG Einl. N. 5 ff.). Der Charakter der Verrechnungssteuer entscheide sich erst im Verlauf der für die  der formellen Rückerstattungsbedingungen vorgesehen Frist (BAUER-BALMELLI/REICH, a.a.O., Vorbemerkungen N. 54). Im Zeitpunkt der Entstehung der Steuerforderung habe die Verrechnungssteuer  den Charakter einer suspensiv bedingten Steuer.
Sie werde zur echten Steuer, wenn der inländische Steuerpflichtige seiner Deklarations- und Verbuchungspflicht nicht ordnungsgemäss nachkomme, wenn er mit anderen Worten bezüglich der allgemeinen Einkommens- und Vermögenssteuern eine versuchte oder vollendete Steuerhinterziehung begehe (BAUER-BALMELLI/REICH, a.a.O,  N. 55). Eine Steuer mit Strafcharakter sei die  in all jenen Fällen, in denen die Hinterziehung der allgemeinen Einkommens- und Vermögenssteuern in Bezug auf die  Erträge und dem diese produzierenden Vermögen festgestellt und entsprechend den gesetzlich vorgesehenen  geahndet werde. Die Verrechnungssteuer bleibe nämlich trotz Nacherhebung der allgemeinen Einkommens- und Vermögenssteuern als zusätzliche Steuer definitiv bestehen (vgl. hiervor Punkt 4.3; /REICH, a.a.O, Vorbemerkungen N. 55 mit weiteren Hinweisen).
6. 6.1 Vorliegendenfalls hat die Beschwerdeführerin ihrem Aktionär C._ in den Jahren 2002 und 2003 geldwerte Leistungen im Umfang von Total Fr. 17'147.-- ausgerichtet. Bestand und Höhe dieser Leistungen werden von der Beschwerdeführerin vor dem Bundesver-
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waltungsgericht nicht bestritten. Unbestritten ist auch, dass die  Leistungen durch die Hauptabteilung Mehrwertsteuer  einer in den Monaten April und Mai des Jahres 2004  amtlichen Kontrolle entdeckt worden sind. Darauf folgte eine  durch die Steuerverwaltung des Kantons Z._ (am 25. Januar 2005) sowie eine weitere (am 22. Juni 2005) durch die ESTV selber.
6.2 Hingegen stellt sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, es liege eine Doppelbesteuerung vor. Sie macht geltend, es könne nicht sein, dass auf eine Leistung, die bei der Staats- und direkten Bundessteuer bereits berücksichtigt worden sei, nachträglich noch Verrechnungssteuern erhoben würden. Die Buchprüfung der ESTV  stattgefunden, nachdem die «ordentliche Besteuerung» der  bereits rechtskräftig geworden sei. Indem die Steuerverwaltung des Kantons Z._ die geldwerten Leistungen anlässlich der Buchprüfung erfasst habe, sei für die Gesellschaft der Fall  gewesen.
6.2.1 Ob die Gesellschaft im Juni 2005 – und damit im Zeitpunkt der Buchprüfung durch die ESTV – für die Jahre 2002 und 2003 bereits rechtskräftig veranlagt war, ist nicht von Belang. Die  übersieht nämlich, dass die Verrechnungssteuer nicht zum Zweck hat, die Gesellschaft definitiv zu belasten. Die Verrechnungssteuer stellt sicher, dass Leistungen an die Aktionäre von eben diesen  und damit der Besteuerung zugeführt werden. Es ist denn auch nicht vorgesehen, dass die Gesellschaft die Verrechnungssteuer  trägt. Vielmehr hat sie die Verrechnungssteuer von Gesetzes  auf die Begünstigten zu überwälzen (Art. 14 Abs. 1 VStG; oben Punkt 2.2), da nur so der Sicherungszweck erfüllt werden kann. Die Verrechnungssteuer ist folglich keine Kompensation für die von der Gesellschaft dem Kanton Z._ bzw. dem Bund geschuldeten und – möglicherweise – bereits geleisteten direkten Steuern.
6.2.2 Daraus folgt, dass zu keiner Zeit ein Wahlrecht zwischen  der Verrechnungssteuer und Begleichen der Staats- und direkten Bundessteuer bestand. Davon aber geht die Beschwerdeführerin aus, wenn sie behauptet, mit der Berücksichtigung und Aufrechnung der an den Aktionär C._ erfolgten geldwerten Leistungen durch die Steuerverwaltung des Kantons Z._ sei die  erfüllt gewesen. Es handelt sich bei den Staats- und direkten
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Bundessteuern einerseits und der Verrechnungssteuer andererseits nicht um gleichartige Steuern. Das Vorliegen einer Doppelbesteuerung ist schon aus diesem Grund zu verneinen.
6.3 Richtet die Gesellschaft geldwerte Leistungen an ihre Aktionäre aus, kann sie auch nicht mit der Behauptung, die Aktionäre hätten die entsprechenden Leistungen deklariert und dem Sicherungszweck sei damit Genüge getan, um Verzicht auf Erhebung von  ersuchen. Wie unter Punkt 4 dargestellt, hat die Gesellschaft die Steuer entweder zu entrichten oder kann – in den dafür  Fällen – Meldung erstatten. Weitere Möglichkeiten zur Erfüllung der Steuerpflicht kann und darf die ESTV von Gesetzes wegen nicht zulassen.
Nach der Vorstellung der Beschwerdeführerin aber könnte die  auf eine weitere Art erfüllt werden, nämlich durch den Nachweis, die Leistung sei ihm Rahmen der Veranlagung des  Aktionärs berücksichtigt worden und daraus resultierende (direkte) Steuern wären beglichen. Was die Beschwerdeführerin , ist in der Konsequenz ein Dispens vom gesetzlich vorgesehenen System von Abzug, Überwälzung und Rückerstattung. Darin kann ihr nicht gefolgt werden.
6.4 Immerhin wäre vorliegendenfalls das Erfüllen der  im Meldeverfahren nicht von vornherein ausgeschlossen gewesen. Dies trotz der Tatsache, dass die geldwerten Leistungen an den Aktionär erst anlässlich einer amtlichen Kontrolle der ESTV bzw. anlässlich von Buchprüfungen bei der Gesellschaft entdeckt worden sind. Die Beschwerdeführerin macht denn auch geltend, sie habe ihre Verrechnungssteuerpflicht durch Meldung erfüllt und will diese  anlässlich eines Revisionsgesprächs vom 25. Juni 2005  Emissionsabgaben gegenüber einem Mitarbeiter der ESTV  haben. Diese Behauptung findet allerdings in den Akten keine Stütze. Die Verordnung verlangt im Übrigen ausdrücklich die  Meldung.
6.5 Sodann bestand auf Seiten des Empfängers der steuerbaren , das heisst beim Aktionär C._, kein Anspruch auf  der Verrechnungssteuer. Dies aber wäre eine weitere  gewesen, damit das Meldeverfahren hätte zugelassen werden können. C._ hat es nämlich unterlassen, die Umsatzrückvergü-
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tungen der B._ AG sowie weitere Privatbezüge in seinen  Steuererklärungen für das Jahr 2002 bzw. 2003 zu deklarieren (vi. act. 2 und 3). Ihm sind Leistungen zugeflossen, die der  zugestanden hätten und bei dieser ertragswirksam, bei ihm  hätten berücksichtigt werden müssen. Die Korrektur erfolgte erst aufgrund einer Meldung der ESTV. Wie die Vorinstanz zu Recht festgestellt hat, verhindert die fehlende Deklaration in der  des Empfängers das Durchführen eines Meldeverfahrens.
6.6 Dass die Beschwerdeführerin im vorliegenden Fall die  begleichen muss, behaftet mit dem Risiko, dass der begünstigte Aktionär diese mit an Sicherheit grenzender  nicht zurückfordern kann, ist nicht von Belang. Wie unter Punkt 5 dargelegt, kann die Verrechnungssteuer durchaus zu einer echten Steuer, allenfalls sogar zu einer Steuer mit Strafcharakter . Dies dann, wenn – wie im vorliegenden Fall – der steuerpflichtige Aktionär geldwerte Leistungen bezogen, aber nicht deklariert hat.
7. Dem Gesagten zufolge ist die Beschwerde abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang sind der Beschwerdeführerin als unterliegende Partei sämtliche Verfahrenskosten für das Beschwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Diese werden nach Art. 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) auf Fr. 1'300.-- festgesetzt und mit dem  Kostenvorschuss in derselben Höhe verrechnet. Eine  ist entgegen dem ausdrücklichen, aber unbegründeten  der Beschwerdeführerin, nicht zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 VGKE e contrario).
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