Decision ID: 3bca6b49-2c0e-4079-8757-50f6fd966c6f
Year: 2018
Language: de
Court: CH_BGer
Chamber: CH_BGer_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: public_law

Sachverhalt:
A.
Am 13. August 2018 hiess das Bundesgericht eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten des Bundesamts für Raumentwicklung gut. Es hob das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 14. Dezember 2017 auf und wies die Sache zur Anordnung der Details der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes an das Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau zurück. Die Gerichtskosten von Fr. 3'000.-- für das bundesgerichtliche Verfahren auferlegte es A._ und B._ unter solidarischer Haftung.
B.
Am 20. August 2018 reichte das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau beim Bundesgericht ein Erläuterungs- bzw. Berichtigungsbegehren ein. Es macht geltend, das Urteil des Bundesgerichts vom 13. August 2018 enthalte weder im Dispositiv noch in der Begründung eine Aussage zu den Kosten des kantonalen Verfahrens. Mit der vollständigen Aufhebung des verwaltungsgerichtlichen Urteils durch das Bundesgericht entfalle die Rechtsgrundlage, A._, B._ sowie C._ die kantonalen Verfahrenskosten aufzuerlegen. Da die Kostenauflage im kantonalen Verfahren aber im Ergebnis nach wie vor richtig erscheine, werde um Erläuterung bzw. Berichtigung des bundesgerichtlichen Entscheids ersucht.

Erwägungen:
1.
Gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG nimmt das Bundesgericht auf schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen die Erläuterung oder Berichtigung vor, wenn das Dispositiv eines bundesgerichtlichen Entscheids unklar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Widerspruch stehen oder es Redaktions- oder Rechnungsfehler enthält.
Die Erläuterung eines Rückweisungsentscheids ist nur zulässig, solange die Vorinstanz nicht den neuen Entscheid getroffen hat (Art. 129 Abs. 2 BGG). Diese Voraussetzung ist vorliegend erfüllt.
2.
Im bundesgerichtlichen Urteilsdispositiv vom 13. August 2018 fehlt tatsächlich eine Bestimmung über die Verteilung der kantonalen Verfahrenskosten. Da die Kosten nicht vom Bundesgericht selbst neu verlegt wurden, hätte es sich dazu äussern müssen.
3.
Das Berichtigungsgesuch ist somit gutzuheissen und das Dispositiv des bundesgerichtlichen Urteils 1C_61/2018 antragsgemäss zu berichtigen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Gerichtskosten zu erheben. Das in seinem amtlichen Wirkungskreis handelnde Verwaltungsgericht hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 68 Abs. 3 BGG).