Decision ID: 34b41937-75f5-5e31-aae3-0570f9d4e6d4
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge seinen  am 12. September 2008 auf dem Luftweg verliess, bevor er am 13. September 2008 illegal in die Schweiz einreiste, wo er noch am gleichen Tag im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) B._ um Asyl ersuchte,
dass am 6. Oktober 2008 die Erstbefragung im EVZ C._ erfolgte und am 27. Oktober 2008 die direkte Bundesanhörung stattfand,
dass der Beschwerdeführer dabei im Wesentlichen vorbrachte, er sei nigerianischer Staatsangehöriger mit letztem Wohnsitz in D._, Anambra State,
dass seine Mutter bei seiner Geburt gestorben sei und er bis 1994  1996 bei einer Krankenschwester, E._, gelebt habe, bevor sein Vater ihn zu sich geholt habe,
dass sein Vater bereits seit der Zeit vor seiner Geburt mit dessen , F._, in einen Streit um ein Grundstück verwickelt gewesen sei,
dass sein Onkel, F._, sehr einflussreich sei und seine Familie habe umbringen wollen,
dass sein Bruder G._ im Jahre 2000 in Akwa vom Onkel umgebracht worden sei,
dass kurz darauf sein Vater und seine Schwester H._ von zu Hause verschwunden seien und er alleine zurückgeblieben sei,
dass er ständig von seinem Onkel aufgesucht und von diesem auch angegriffen worden sei, weshalb er im Jahre 2003 sein Zuhause  verlassen und sich am Agoro-See versteckt habe,
dass er rund acht Jahre am Agoro- beziehungsweise Agulu-See gelebt und sich vom Betteln ernährt habe, bevor ein Freund der Familie ihn am 12. September 2008 dort gefunden habe,
dass dieser Freund ihm mitgeteilt habe, dass man ihn töten wolle, ihn
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mit zu sich nach Lagos genommen und dort mit einem Schlepper  gemacht habe,
dass er seinen Heimatstaat mit dem Flugzeug verlassen habe und am 13. September 2008 in die Schweiz eingereist sei,
dass er seinen Onkel nie bei der Polizei angezeigt habe, da dieser sehr einflussreich sei und ein politisches Amt bei der machthabenden Regierungspartei bekleide,
dass er nie eine Identitätskarte oder einen Reisepass besessen oder beantragt und er auch keinen Kontakt zu Personen im Heimatstaat habe,
dass er sich während der ganzen Reise nie habe ausweisen müssen,
dass er den Namen des Freundes nicht kenne und er nicht wisse, wer seine Ausreise finanziert habe,
dass er im Falle eines Wegweisungsvollzugs in den Heimatstaat von seinem Onkel umgebracht werde,
dass das BFM mit Verfügung vom 5. November 2008 – eröffnet am 7. November 2008 – in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des  vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,
dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, der  habe innerhalb der eingeräumten Frist keine Reise- oder Identitätspapiere abgegeben,
dass es dem Beschwerdeführer möglich gewesen sei, sich über den Freund, welcher ihm bei der Ausreise geholfen habe, bei den  Behörden Identitätsdokumente zu beschaffen,
dass dem Beschwerdeführer sodann nicht geglaubt werden könne, er habe die Reise von Nigeria bis in die Schweiz ohne jegliche  und ohne kontrolliert worden zu sein zurückgelegt,
dass seine diesbezüglichen Aussagen stereotypen Vorbringen von
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Asylsuchenden entsprechen würden, welche nicht bereit seien, ihre Identität mit Ausweispapieren zu belegen,
dass keine entschuldbaren Gründe vorliegen würden, die es dem  verunmöglicht hätten, Reise- oder Identitätspapiere einzureichen,
dass der Beschwerdeführer sodann im Verlaufe des Verfahrens zu  Punkten unterschiedliche Angaben gemacht habe,
dass seine Vorbringen den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit  Art. 7 AsylG nicht standhalten würden, so dass ihre Asylrelevanz nicht geprüft werden müsse,
dass weder die im Heimatstaat des Beschwerdeführers  politische Situation noch andere Gründe gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs sprechen würden und der Vollzug  technisch möglich und praktisch durchführbar sei,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 13. November 2008  diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde  und dabei unter anderem beantragte, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren,
dass die vorinstanzlichen Akten am 19. November 2008 beim  eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden  Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM  (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde  ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
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dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte  einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 32-35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der  grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,
dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den  als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen  Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl.  und Mitteilungen der Schweizerischen  [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),
dass indessen im Falle des Nichteintretens auf ein Asylgesuch  Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. BVGE 2007/8 insb. E. 5.6.5 S. 90 f.),
dass dementsprechend in einem diesbezüglichen  ungeachtet der vorzunehmenden Überprüfung eines formellen Nichteintretensentscheides auch die Flüchtlingseigenschaft  bildet (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),
dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs  prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle Kognition zukommt,
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine
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solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG),
dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn  glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), auf Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die  festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG) oder sich auf Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur  der Flüchtlingseigenschaft oder eines  nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),
dass die Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG eine  materielle Prüfung der Glaubwürdigkeit der gesuchstellenden Person voraussetzt, aus der sich das offensichtliche Fehlen von  auf die Erfüllung der Flüchtlingseigenschaft beziehungsweise der Voraussetzungen für die Gewährung vorübergehenden Schutzes ergeben muss (vgl. EMARK 2004 Nr. 22 S. 147 ff.),
dass im Rahmen von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG lediglich – wie von der Vorinstanz korrekt vorgenommen – eine summarische  der Verfolgungsvorbringen vorzunehmen ist,
dass hinsichtlich der zur Begründung des Asylgesuches geltend  Vorbringen des Beschwerdeführers vorweg auf dessen im Rahmen der Erstbefragung vom 6. Oktober 2008 im EVZ C._ protokollierten Aussagen sowie auf das Protokoll der direkten Bundesanhörung vom 27. Oktober 2008 zu verweisen ist,
dass vorliegend die Nichtabgabe von Reise- oder Identitätspapieren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Asylgesuchs nicht bestritten ist,
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dass zunächst zu prüfen ist, ob für das Nichteinreichen von Reise- oder Identitätspapieren entschuldbare Gründe vorliegen,
dass der Beschwerdeführer diesbezüglich vorbrachte, er habe nie Identitäts- oder Reisepapiere besessen und er zu niemandem im  Kontakt habe (vgl. A9/ S. 3),
dass er aussagte, er habe bis 1996 bei einer Krankenschwester  E._ in I._ gelebt (vgl. A9/ S. 5),
dass zudem angenommen werden kann, der Beschwerdeführer  im Heimatstaat Freunde und Bekannte, weshalb vorliegend davon ausgegangen wird, er verfüge dort nach wie vor über Kontakte, welche ihm bei der Beschaffung von Identitätsdokumenten behilflich sein könnten,
dass der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe einwendet, die Beschaffung einer nigerianischen Identitätskarte durch  im Heimatstaat sei nicht möglich, da hierfür seine Fingerabdrücke benötigt würden (vgl. S. 3),
dass es dem Beschwerdeführer schliesslich zumutbar gewesen wäre, sich Identitätsdokumente bei der nigerianischen Vertretung in der Schweiz zu beschaffen, zumal er mit den heimatlichen Behörden nie irgendwelche Probleme hatte,
dass der Beschwerdeführer sodann keine erkennbaren Anstrengungen zur Beschaffung von Identitätsdokumenten unternommen hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht aufgrund der Ausführungen des Beschwerdeführers davon ausgeht, er habe für seine Reise  Identitäts- und Reisepapiere verwendet, welche er jedoch innert 48 Stunden und bis heute in Verletzung seiner gesetzlichen  (vgl. Art. 8 Abs. 1 Bst. b AsylG) den schweizerischen  nicht aushändigte, zumal in der Beschwerde nichts geltend  wird, was diesbezüglich zu einer anderen Beurteilung führen könnte,
dass im Übrigen auf die entsprechenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden kann, ohne diese im Einzelnen zu wiederholen,
dass sich die Vorbringen in der knapp gehaltenen Beschwerdeschrift
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sodann lediglich auf eine Wiederholung der bereits vor der Vorinstanz gemachten Aussagen beschränken, ohne sich jedoch konkret mit den Erwägungen der Verfügung vom 5. November 2008 ,
dass somit keine entschuldbaren Gründe für das Nichtvorlegen von Reise- oder Identitätspapieren ersichtlich sind und die Vorinstanz das Vorliegen solcher Gründe zu Recht verneint hat,
dass mithin zu prüfen bleibt, ob die Vorinstanz aufgrund der Anhörung zu Recht weder die Flüchtlingseigenschaft festgestellt noch  Abklärungen zu deren Feststellung beziehungsweise zur  von Wegweisungsvollzugshindernissen als erforderlich erachtet hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht im Urteil BVGE 2007/8 festhält, dass auf ein Asylgesuch nicht einzutreten sei, wenn bereits auf Grund einer summarischen Prüfung festgestellt werden könne, dass die  Person die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle, wobei sich die Offensichtlichkeit der fehlenden Flüchtlingseigenschaft aus der  der Vorbringen, aber auch aus der fehlenden  ergeben könne,
dass praxisgemäss eine Kausalität zwischen abgeschlossener  und Ausreise verlangt und diese als gegeben erachtet wird, wenn der zeitliche und sachliche Zusammenhang genügend eng ist (vgl. ACHERMANN/ HAUSAMMANN, Handbuch des Asylrechts, 2. vollständig überarbeitete Auflage, Verlag Paul Haupt, Bern/Stuttgart 1991, S. 107),
dass der zeitliche Zusammenhang als zerrissen gilt, wenn zwischen Eingriff und Ausreise ein zu grosser Zeitraum – mehr als sechs bis zwölf Monate – liegt und keine plausiblen Gründe für eine verspätete Ausreise vorliegen (vgl. ACHERMANN/ HAUSAMMANN, a.a.O.),
dass sich die letzten Übergriffe gemäss eigenen Angaben des  im Jahre 2003 ereigneten und somit bereits mehrere Jahre zurückliegen,
dass damit der geforderte zeitliche Zusammenhang zwischen  Verfolgung und Ausreise vorliegend nicht gegeben ist,
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dass sich die Furcht vor zukünftiger Verfolgung angesichts der Tatsache, dass der Beschwerdeführer sich vor seiner Ausreise jahrelang unbehelligt im Heimatstaat aufhalten konnte, objektiv nicht begründen lässt,
dass die Vorbringen des Beschwerdeführers nach dem Gesagten, abgesehen von der seitens der Vorinstanz zu Recht festgestellten Unglaubhaftigkeit der Vorbringen, bereits wegen fehlender  den Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG nicht genügen und auch die Argumentation in der  nichts enthält, was als Indiz für die Erfüllung der  oder die Notwendigkeit zusätzlicher Abklärungen im Sinne von Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG betrachtet werden könnte,
dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,
dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine  erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer  besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte  im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und  vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,
dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern , wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden
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(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen,  das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer im Heimat- oder  droht,
dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als  erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),
dass weder die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete  im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der  der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,
dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den  schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse  (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist,
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
dass die Beschwerde aufgrund der vorstehenden Erwägungen als  zu qualifizieren ist, weshalb das Gesuch um Gewährung der
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unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG  ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
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