Decision ID: 3eed45e8-7916-513e-81c4-77e0e5ed632b
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Der 1961 geb
orene
X._
, zuletzt als
Versuchsmechaniker bei der
Y._
AG
tätig
(
Urk.
6/150/35,
Urk.
6/151
ff
.
), meldete sich
im September 2011
unter Hinweis auf eine
Psoria
sisarthritis
, Morbus
Bechterew
, Schenkel
halsfraktur, Hirnerschütterung,
Scapulafraktur
Typ A sowie psychische Leiden
bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
, nahm erste Abklärungen vor und erteilte dem
Versicherten Kostengut
sprache für die „Suche eines Einzeleinsatzplatzes“ im Rahmen der Frühintervention sowie für ein Arbeitstr
a
ining via „Arbeitsintegration
Z._
“
(Mitteilung
en
vom 13.
Februar
und 1
0.
April
2012
,
Urk.
6/31
,
Urk.
6/39);
letzteres
mit vorzeitigem
Abbruch per 8
.
Juni 2012
aus gesundheitlichen Gründen (
Mitteilung vom 11
.
Juni 2012
, Urk.
6/51
).
Im Hinblick auf die Rentenprüfung veranlasste die IV-Stelle das polydisziplinäre (Allgemeine Innere Medizin/Psychiatrie und Psy
chotherapie/Neuropsychologie/Rheumatologie) Gutachten der
A._
,
B._
, vom 2
2.
März 2013 (
Urk.
6/67/1-85).
Im
Mai 2013
erkundigte sich der Versicherte
erstmals
nach dem Verfahrensstand und
ers
uchte um Ausstellung eines formellen Rentenentscheids
(
Urk.
6/69
,
Urk.
6/71).
Mit
Schreiben vom
7.
Januar 2014
(Eingangsdatum)
machte er
unter
Hinweis auf eine Entzündung im
rechten
Handgelenk
eine Verschlechterung seiner gesundheitlichen Situation geltend (
Urk.
6/72
-
73).
Ende
Januar 2014 erkundigte sich der Versicherte
erneut
na
ch dem aktuellen Verfahrensstand
. Gleichzeitig stellte er ein Gesuch um berufliche Massnahmen (
Arbeitsvermittlung,
Urk.
6/76). Mit Vorbescheid vom
9.
April 2014 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung sein
es Rentenbegehrens in Aussicht
(
Urk.
6/85), wogegen dieser unt
er Beilage diverser Unterlagen
am 1
2.
Mai 2014 Einwand erho
b (
Urk.
6/91-104
). Mit Mitteilung
vom 2
2.
Mai 2014
schloss die IV-Stelle ihre Bemühungen in Sachen Arbeitsvermittlung
zugunsten entsprechender
Massnahmen
der Region
alen Arbeitsvermittlung
(RAV)
ab (Urk.
6/106).
Zur Prüfung eines Rentenanspruchs
vor dem Hintergrund
der
angezeigten
Gesundheitsverschlechterung
tätigte die IV-Stelle weitere
medizinische Abklärungen
, im Verlauf dere
r
der Versicherte um ein Vorgehen
ohne Verzug ersuchte
, andernfalls eine unzulässige Rechtsverzög
er
ung vorläge (vgl. Schreiben vom 2
7.
August 2014,
Urk.
6/111).
Im weiteren Verlauf
erachtete d
ie
IV-Stelle
eine
zweite
polydisziplinäre (Allgemeine
Innere
Me
dizin/
Rheumatologie/Neurolo
gie/Psychiatrie
) Begutac
htung
als notwendig (
Urk.
5/1 S. 5), was sie dem Versicherten mit Mit
teilung vom 2
0.
Juli 2015 (Urk.
6/140)
zur Kenntnis brachte und
wo
gegen dieser
am 2
8.
Juli
2015
opponierte
(
Urk.
6/141).
Mit Schreiben vom 2
7.
August 2015 hielt die IV-Stelle an der Notwendigkeit einer weiteren Begutachtung fest.
Gleichzeitig
orientierte sie den Versicherten über die Möglichkeit, diesbezüglich eine anfechtbare Zwischenverfügung anzuforde
r
n (
Urk.
6/143), was dieser nach Lage der Akten in der Folge unterliess. Am 2
2.
Dezember 2015 erstatte
te
die mit der Begutachtung beauftragte
C._
,
D._
,
das polydisziplinäre Gutachten vom 2
2.
Dezember 2015 (
Urk.
6/150/1-85).
Mit Schreiben vom 1
6.
Juli 2016 ersuchte der
Versicherte abermals
um
einen Entscheid betreffend sein
Rentenbegehren (
Urk.
6/155).
2.
Mit Datum vom 2
7.
September 2016 erhob
X._
Beschwerde und beantragte, es sei die Beschwerdegegnerin
anzuweisen,
innert einer vom Gericht anzusetzenden Frist über sein Leistungsbegehren zu entscheiden. Eventualiter
sei
die Sache vom
hiesigen
Sozialversicherungsgericht materiell zu entscheiden (
Urk.
1). Ausserdem reichte er diverse Beilagen zu
den
Akten (
Urk.
2/1-8). Mit Beschwerdeantwort vom
2.
November 2016 schloss die Beschwerdegegnerin
unter Hinweis auf die Verfahrensakten (
Urk.
6/1-
1
58) sowie das
Feststellung
s
blatt
vom
2.
November 2016 und das Schreiben an die
C._
vom 2
6.
Oktober 2016 (
Urk.
5/1-2) auf Abweisung der Beschwerde. Eine Kopie der
Einlegerakten
(
Urk.
5/1-2) wurde dem Beschwerdeführer am
1
7.
November 2016 zugestellt (
Urk.
8)
. Mit
Eingabe vom
3
0.
November
2016
reichte
der Beschwerdeführer
s
eine Stellungnahme
ein
(
Urk.
10).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den
Allgemeinen Teil des Sozialver
sicherungsrechts (ATSG) prüft
der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erfor
derlichen Auskünfte ein.
1.2
Gemäss Art. 56 ATSG kann
gegen
Einspracheentscheide
oder Verfügungen, gegen welche eine Einsprache ausgeschlossen ist, Beschwerde erhoben werden (Abs. 1). Beschwerde kann auch erhoben werden, wenn der Versicherungsträger entgegen dem Begehren der betroffenen Person keine Verfügung oder keinen
Einspracheentscheid
erlässt (Abs. 2).
1.3
Eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV) - sowie gegebenenfalls von Art. 6 Ziff. 1 der Europäi
schen Menschenrechtskonvention (EMRK; BGE 130 I 174 mit Hinweisen) - liegt nach der Rechtsprechung unter anderem dann vor, wenn eine Gerichts- oder Verwaltungsbehörde ein Gesuch
, dessen Erledigung in ihre Kompetenz fällt, nicht an die Hand nimmt und behandelt. Ein solches Verhalten einer Behörde wird in der Rechtsprechung als formelle Rechtsverweigerung bezeichnet. Art. 29
Abs.
1 BV ist aber auch verletzt, wenn die zuständige Behörde sich zwar bereit zeigt, einen Entscheid zu treffen, diesen aber nicht binnen der Frist fasst, welche nach der Natur der Sache und nach der Gesamtheit der übrigen Umstände als angemessen erscheint (sog. Rechtsverzögerung).
Für den Rechtsuchenden ist es unerheblich, auf welche Gründe – beispielsweise auf ein Fehlverhalten der Behörden oder auf andere Umstände – die Rechtsver
weigerung oder Rechtsverzögerung zurückzuführen ist; entscheidend ist aus
schliesslich, dass die Behörde nicht oder nicht fristgerecht handelt (SVR 2001
IV
Nr. 24 S. 73 f. E. 3a und b, BGE 124 V 130, 117
Ia
116 E. 3a, 197 E. 1c, 103 V 190 E. 3c).
1.4
Eine Gerichts- oder Verwaltungsbehörde muss jeden Entscheid binnen einer Frist fällen, die nach der Natur der Sache und nach den gesamten übrigen Um
ständen angemessen erscheint (BGE 131 V 407 E. 1.1 mit Hinweisen). Eine unzulässige Rechtsverzögerung liegt vor, wenn die Behörde ihren Entscheid in objektiv nicht gerechtfertigter Weise hinauszögert. Ob dies zutrifft, beurteilt sich auf Grund der konkreten Umstände des Einzelfalls.
Massgebend
sind in diesem Zusammenhang namentlich die besondere Bedeutung und die Art des Verfah
rens, die Komplexität und Schwierigkeit der Sache sowie das prozessuale Ver
halten der Beteiligten. Diese Rechtsprechung lässt nicht zu, dass das Gericht in abstrakter und verbindlicher Form ein für
allemal
festlegen könnte, innerhalb welcher Zeitspanne eine Verwaltungs- oder Gerichtsbehörde einen Entscheid zu fällen hat, ohne sich dem Vorwurf einer Rechtsverzögerung auszusetzen. Die betroffene Behörde oder Organisation hat Anspruch darauf, dass gegen sie er
hobene Vorwürfe in jedem einzelnen Fall anhand der konkreten Umstände geprüft werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_652/2009 vom
7.
Juni 2010 E. 3.1 mit Hinweisen).
2.
2.1
Der Beschwerdeführer machte im Wesentlichen geltend,
obwohl der medizini
sche Sachverhalt nicht besonders kompliziert sei, habe die IV-Stelle sein vor fünf Jahren eingereichtes Gesuch noch
immer
nicht beurteilt. Angesichts der drohenden Verjährung und der vollkommenen Untätigkeit der IV-Stel
l
e seit rund einem Jahr sei er auch mit einer materiellen Entscheidung durch das
Sozi
alversicherungsgericht
einverstanden (
Urk.
1 S. 1).
Mit
Stellungnahme vom
3
0.
November 2016 hielt der Beschwerdeführer an der
Rechtsverzögerungsbe
schwerde
fest und führte
er
ergänzend aus, das Feststellungsblatt vom
2.
November 2016 bestätige die unverhältnismässig lange Verfahrensdauer von mehr als fünf Jahren sowie insbesondere die Untätigkeit der IV-Stelle seit Dezember 2015 (
Urk.
10 S. 1).
2.2
Aus
den
Beilagen zur Beschwerdeantwort
(
Urk.
5/1
-2)
erhellt im Wesentlichen, dass
die Beschwerdegegnerin die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung im
C._
-Gut
achten vom 2
2.
Dezember 2015 als unklar
taxierte
, weshalb sie sich mit ent
sprechenden Rückfragen an die Gutachterstelle wandte (vgl. Schreiben vom 2
6.
Oktober 2016,
Urk.
5/2).
3
.
3
.1
Aufgrund der Akten ist erstellt, dass
der Beschwerdeführer
wiederholt um
einen raschen Verfahrensabschluss
ersuchte (
Urk.
6/69,
Urk.
6/111;
Urk.
6/155)
. Aus formeller Sicht steht die Erhebung der Rechtsverzögerungsbeschwerde vom
2
7.
September 2016
(Urk. 1) daher in Einklang mit Art. 56 Abs. 2 ATSG. Denn diese Bestimmung setzt voraus, dass die versicherte Person - ausdrücklich oder zumindest
sinngemäss
- den Erlass einer anfechtbaren Verfügung verlangt hat (Urteil des Bundesgerichts 9C_24/2010 vom 31. März 2012 E. 2 mit Hinweisen
, vgl. auch E. 1.4
).
3.2
Das mit der Rechtsverzögerungs- oder Rechtsverweigerungsbeschwerde ver
folgte rechtlich geschützte Interesse besteht darin, einen an eine gerichtliche Beschwerdeinstanz weiterziehbaren Entschei
d zu erhalten, weshalb Streitge
gen
stand des Beschwerdeverfahrens allein die Prüfung der beanstandeten Rechts
verweigerung oder Rechtsverzögerung ist, während die
durch die Verfü
gung oder den
Einspracheentscheid
zu regelnden materiellen Rechte und Pflichten nicht zum Streitgegenstand gehören (SVR 2005 IV Nr. 26 S. 102 E. 4.2 mit Hinweisen).
Soweit
beantragt w
ird
, es
sei über den Leistungs
anspruch zu verfü
gen, ist auf die Beschwerde
daher
nicht einzutreten
.
4.
4.1
Unter Hinweis auf die Sachver
haltsdarstellung unter
Ziff.
1
hat
die
Beschwerde
gegnerin
das Verfahren
seit
Eingang des Leistungsbegehren
s
im September 2011
(
Urk.
6/2
)
angemessen
vorangetrieben.
Zwar hat
sie
zwischen
Ende März 2013 (Eingang des
A._
-Gutachtens
vom 2
2.
März 2013
,
Urk.
6/67/1-85
)
und
Anfangs Februar 2014 (Einladung zum
Beratungsgespräch betreffend berufliche Massnahmen
,
Urk.
6/77
)
, mithin während
rund 10 Monate
n,
keine – jedenfalls keine
nach
aussen gerichteten –
verfahrens
vorantreibenden
Anordnungen getroffen
. Allerdings hat sie innert dieser Zeitspanne die internen Stellungnah
men
des
Regionalen Ärztlichen Dienst
es
(RAD)
und
des
Rechtsdienst
es (RD) vom April resp. August 2013 zum
A._
-Gutachten eingeholt
(
Urk.
6/81,
vgl. auch Feststellungsblatt,
Urk.
6/83/4 f.), womit jedenfalls von einer
unzulässigen
Untätigkeit
der Beschwerdegegnerin
nicht die Rede sein kann.
Im weiteren Ver
lauf zog sich das Verfahren
nach negativem Vorbescheid zwangsläufig
zufolge
der eingetretenen Veränderungen in der gesundheitlichen Situation des Beschwerd
eführers, m
itunter operativen Sanierungen des Handgelenks und anschliessender Rekonvaleszenz (vgl.
Urk.
6/72
-
73,
Urk.
6/78 ff.
,
Urk.
6/115
,
Urk.
6/118 f.
)
,
in die Länge.
Daraus resultierte
ein zusätzlicher
medizinische
r Abklärungsbedarf,
in dessen
Rahmen
die Beschwerdegegnerin die
Verlaufsbe
richte
der behandelnden Ärzte ein
holte
(
vgl.
Urk.
6/112 ff.,
Urk.
6/118
f.
, auch Feststellungsblatt,
Urk.
5/1 S. 2
)
und
schliesslich
auf Geheiss des RAD (vgl.
Urk.
5/1 S. 5) die polydiszipli
näre Expertise des
C._
vom 22.
Dezember 2015 (
Urk.
6
/
150/1-85
)
veranlasste
.
Selbst bei der
- dem Beschwerdeführer angekün
digten (vgl.
Urk.
6/110
,
Urk.
6/112,
Urk.
6/116,
Urk.
6/120
) - sechsmonatigen Verfahrenssistierung währe
nd der Dauer der Rekonvaleszenz
, liesse sich u
nter Hinweis auf die Gerichtspraxis, wonach
eine Untätigkeit
des Versicherungsträ
gers
während
neun beziehungsweise zwölf Monaten als rechtsverzögernd betrachtet
wird
(
Kieser
, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. 2015, N 31 zu Art. 56 ATSG mit Hinweisen auf die Rechtsprechung)
, kein rechtswidriges Verhalten der Beschwerdegegnerin begründen.
Kommt hinzu, dass sich
diese Vorgehensweise
objektiv begründen lässt und
medizinisch indiziert war
(
vgl.
Urk.
5/1 S. 2).
S
chliesslich
ist die Beschwerdegegnerin
e
ntgegen dem Beschwerdeführer
auch nach Eingang des
C._
-Gutachten
s
im Dezember 2015 nicht untätig geblieben. Vielmehr hat sie
in der Folge
die Stellungnahmen des RAD vom
7.
und 1
5.
Januar 2016 sowie vom 3
1.
März 2016 (vgl.
Urk.
5/1 S.7 ff.) eingeholt und die Gutachterstelle mit Schreiben vom 2
6.
Oktober 2016 zu einer ergänzenden Stellungnahme aufgefordert (
Urk.
5/2).
Bei dieser Sachlage dauerte d
ie längste Phase, innert welcher die IV-Stelle
nach Lage der Akten
untätig blieb
,
sieben Monate
(Ende März 2016 – Ende Oktober 2016)
. Damit ist
die Beschwerdegegnerin
mit
Blick auf die
weiter oben erläu
terte Gerichtspraxis
sowie der aus ärztlicher Sicht
geäusserten
Komplexität der m
edizinischen
Sachlage
unter den gegebenen Umständen
nie unangemessen lange untätig geblieben, sondern hat
sie
ihre Abklärungen
adäquat
vorangetrie
ben.
4.2
Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass
eine Rechtsverzögerung
a
usnahmsweise
auch in Form einer positiven Anordnung begangen werden
kann
, wobei namentlich Verfahrensverlängerungen durch unnötige
Beweis
massnahmen
oder Einräumung ungehörig langer Fristen in Betracht fallen (Volz, in: Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, 2. Aufl. 2009, N 8 zu § 13
GSVGer
, mit Hinweisen). Darin kann indessen nur in Ausnahmefällen eine ungerechtfertigte Verzögerung erblickt werden, da einer Behörde hinsichtlich Art und Umfang der Ermittlungen ein weiter
Ermessens
spielraum
zusteht.
Aufgrund der eingetretenen
Veränderung in der gesundheit
lichen Situation des Beschwerdeführers
und
der K
omplexität des Krankheitsbil
des
(vgl.
Urk.
5/1 S. 5)
drängten sich
me
dizinische Weiterungen auf
. Wie
die Beschwerdegegnerin
dabei am zweckmässigsten vorzugehen hatte, lag in ihrem Ermessen.
Unter den gegebenen Umständen können der Beschwerdegegnerin jedenfalls keine offensichtlich unnötigen oder rechtsverzögernden Handlungen vorgeworfen werden
.
Die Beschwerde erweist sich demzufolge als unbegründet und ist abzuweisen
.
5.
Bei der Rechtsverzögerungsbeschwerde handelt es sich nicht um eine
Leistungs
streitigkeit
im Sinne von Art. 69 Abs. 1
bis
des Bundesgesetzes über die Invali
denversicherung (IVG), weshalb das vorliegende Verfahren kostenlos ist.