Decision ID: 1835abfd-deb4-56f7-ae44-ecbd71d9c9d6
Year: 2012
Language: de
Court: SG_VG
Chamber: SG_VG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ X. Y. führt einen Landwirtschaftsbetrieb in C. Am 17. September 2010 nahm die
Grenzpolizei eine ausländerrechtliche Kontrolle bei ihm vor. Dabei traf sie drei
brasilianische Staatsangehörige bei Stallarbeiten an, für die keine Arbeitsbewilligungen
vorgewiesen werden konnten. Bei den brasilianischen Staatsangehörigen handelte es
sich um D. E. sowie I. F. und G. F. Sowohl X. Y. als auch die drei Gastarbeiter wurden
noch am gleichen Tag auf der Polizeistation polizeilich befragt.
B./ Mit Bussenverfügung vom 7. Dezember 2010 erklärte das Untersuchungsamt H. X.
Y. der Förderung des rechtswidrigen Aufenthalts und der Beschäftigung von
Ausländern und Ausländerinnen ohne Bewilligung für schuldig. Es verurteilte ihn zu
einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je Fr. 50.-— sowie einer Busse von Fr.
3'000.--; der Vollzug der Geldstrafe wurde unter Ansetzung einer Probezeit von drei
Jahren aufgeschoben. Die Bussenverfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
C./ Am 15. Oktober 2010 erliess sodann das Kantonale Steueramt gegenüber X. Y.
insgesamt 18 Nachzahlungsverfügungen für die Quellensteuer auf den von D. E. sowie
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G. und I. F. erzielten Erwerbseinkünften. Mit jeder Verfügung wurde ein Beiblatt
abgegeben mit Angabe der steuerpflichtigen Person, der Leistungsperiode, der
steuerbaren Leistung und der Höhe der Quellensteuer. Danach wurde D. E. für den
Zeitraum vom 13. Mai 2006 bis 26. Mai 2008 und vom 9. Oktober 2008 bis zum 17.
September 2010, G. F. für den Zeitraum vom 10. Mai 2008 bis 31. August 2009 und
vom 23. März 2010 bis 17. September 2010 und I. F. für den Zeitraum vom 19. August
2009 bis 17. September 2010 der Quellensteuerpflicht unterworfen.
D./ Mit Schreiben vom 10. November 2010 gelangte X. Y. an das Kantonale Steueramt
und verlangte eine Berichtigung der Rechnungen mit der Begründung, D. E. sei erst
seit Dezember 2009, I. F. seit März 2010 und G. F. seit April 2010 bei ihm beschäftigt
gewesen; er sei bereit, die Quellensteuer für diese Zeit abzurechnen. Das kantonale
Steueramt nahm die Eingabe als Einsprache entgegen und trat darauf mit Entscheid
vom 29. November 2010 nicht ein. Zur Begründung gab es an, die Rechnungen seien
aufgrund des Polizeiberichts vom 28. September 2010 zugestellt worden und würden
sowohl die Leistungsperiode als auch die steuerbare Leistung betreffen.
E./ Dagegen liess X. Y. über seinen zwischenzeitlich beigezogenen Rechtsvertreter mit
Beschwerdeeingabe vom 23. Dezember 2010 sowie -ergänzung vom 15. Februar 2011
Rekurs bei der Verwaltungsrekurskommission erheben. Dabei liess er den Antrag
stellen, der Einspracheentscheid sei aufzuheben und die Quellensteuerrechnungen
seien insofern abzuändern, als von X. Y. bloss Quellensteuern für D. E. ab 1.
September 2009 bis 17. September 2010, für I. F. ab 1. Dezember 2009 bis 17.
September 2010 sowie für G. F. ab 1. Mai 2010 bis 17. September 2010 zu erheben
seien; eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz
zurückzuweisen.
Die Verwaltungsrekurskommission wies den Rekurs mit Entscheid vom 20. Oktober
2011 ab.
F./ Gegen den Rekursentscheid liess X. Y. mit Eingabe vom 24. November 2011
Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben und um eine Nachfrist zur
Beschwerdeergänzung ersuchen. Die Beschwerdeergänzung erfolgte (innert zweifach
erstreckter Frist) am 30. Januar 2012. Darin wurden folgende Anträge gestellt:
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"1. Der Rekursentscheid der Abteilung I - 1. Kammer der
Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen vom 20. Oktober 2011
betreffend den Einspracheentscheid des Kantonalen Steueramts vom 29. November
2010 und die Verfügungen vom 15. Oktober 2010 (Rechnungen Nr. 810756.1000 – Nr.
810756.1017) betreffend ermessensweise Festsetzung der Quellensteuer sei
aufzuheben.
2. Der Einspracheentscheid des Kantonalen Steueramts vom 29. November 2010
betreffend die Verfügungen vom 15. Oktober 2010 (Rechnungen Nr. 810756.1000 – Nr.
810756.1017) betreffend ermessensweise Festsetzung der Quellensteuer sei
aufzuheben.
3. Der angefochtene Rekursentscheid und als Folge davon die Verfügungen des
Kantonalen Steueramts vom 15.10.2010 (Rechnungen Nr. 810756.1000 – Nr.
810756.1017) betreffend ermessensweise Festsetzung der Quellensteuer seien insofern
abzuändern, als dass der Beschwerdeführer dazu zu verpflichten ist, die ausstehenden
Quellensteuern für I. F. für den Zeitraum zwischen dem 01. Dezember 2009 und dem
17. Dezember 2010, für G. F. für den Zeitraum zwischen dem 01. Mai 2010 und dem
17. Dezember 2010 und für D. E. für den Zeitraum zwischen dem 01. September 2009
und dem 16. September 2010 zu begleichen.
4. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen des
Verwaltungsgerichts an die Vorinstanz zurückzuweisen.
5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Kantons St. Gallen."
Die Verwaltungsrekurskommission liess sich am 7. Februar 2012 vernehmen. Sie stellte
Antrag auf Abweisung der Beschwerde unter Hinweis auf die Erwägungen im
angefochtenen Entscheid. Der Beschwerdegegner beantragte in seiner
Vernehmlassung vom 27. Februar 2012 ebenfalls Abweisung der Beschwerde.
Am 28. Februar 2012 wurden die Vernehmlassungen der
Verwaltungsrekurskommission und des kantonalen Steueramts an den Rechtsvertreter
des Beschwerdeführers weitergeleitet. Gleichzeitig wurde ihm eine Frist von 14 Tagen
angesetzt, um zu den in den Vernehmlassungen allfällig vorgebrachten neuen
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tatsächlichen und rechtlichen Argumenten eine ergänzende Stellungnahme
einzureichen. Der Beschwerdeführer liess sich (innert zweifach erstreckter Frist) mit
Eingabe vom 7. Mai 2012 ergänzend vernehmen.
Auf die Begründungen der Verfahrensbeteiligten sowie auf die Ausführungen im
angefochtenen Entscheid wird, soweit erforderlich, in den folgenden Erwägungen
eingegangen.

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. (...).
2. Streitgegenstand bilden die vom Beschwerdegegner verfügten Nachzahlungen für
Quellensteuern auf den Erwerbseinkünften der drei brasilianischen Staatsangehörigen,
D. E. sowie G. und I. F. Strittig ist dabei einzig die Dauer, während der diese Personen
für den Beschwerdeführer tätig waren, was natürlich Einfluss auf die Höhe der
geschuldeten Quellensteuern hat. Unbestritten blieb demgegenüber, dass die
entsprechenden Einkünfte der Quellensteuer unterliegen. Nicht im Streit liegen sodann
der angewandte Quellensteuersatz und der (aus Bar- und Naturalleistungen
zusammengesetzte) Monatslohn. Einigkeit besteht zwischen den Parteien des Weiteren
darin, dass die Nachzahlungsverfügungen – trotz gegenteiligem Hinweis im
Einspracheentscheid vom 29. November 2010 – keine Ermessensveranlagungen
darstellen. Dies zu Recht, fehlten doch die formellen Voraussetzungen für die
Vornahme von Veranlagungen nach pflichtgemässem Ermessen; zudem legte der
Beschwerdegegner die Dauer der Erwerbstätigkeiten auf den Tag genau fest.
2.1. Die anlässlich der polizeilichen Befragung vom 17. September 2010 gemachten
Aussagen der drei brasilianischen Staatsangehörigen zur Dauer ihrer Beschäftigung
stimmten nicht mit denjenigen des Beschwerdeführers überein. Der
Beschwerdegegner stellte im Rahmen seiner Nachzahlungsverfügungen auf die von
den Arbeitnehmenden gemachten Aussagen ab. Der Beschwerdeführer bestreitet
deren Richtigkeit. Um dies nachweisen zu können, verlangt er die Einvernahme von D.
E. sowie G. und I. F. als Zeugen.
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2.1.1. Abgesehen von Ausnahmen im Steuerstrafrecht, das den Zeugenbeweis
ausdrücklich vorsieht (vgl. Art. 188 Abs. 2 DBG und Art. 259 Abs. 1 StG), kennt weder
das Bundessteuerrecht noch das kantonale Steuerverfahrensrecht eine Zeugnispflicht.
Somit fehlt es an einer gesetzlichen Grundlage für eine Befragung unter der
Strafandrohung von Art. 307 des Strafgesetzbuchs (SR 311.0). Das Verwaltungsgericht
entschied zudem, dass für eine Anwendung des im VRP vorgesehenen
Zeugenbeweises im Steuerverfahren kein Raum bleibt (GVP 1993 Nr. 19). Dieser
Entscheid erging zwar noch unter der Herrschaft des alten Steuergesetzes (nGS
29-70), doch ist nicht ersichtlich, dass mit dem StG insoweit eine Änderung einherging.
Die Mitwirkungspflichten der Steuerpflichtigen sowie Dritter beziehungsweise die
zulässigen Beweismittel sind auch im StG abschliessend geregelt. Das
Harmonisierungsrecht enthält sodann keine diesbezüglichen Vorgaben, sondern es
steht den Kantonen frei, die zulässigen Beweismittel in ihren Steuergesetzen zu ordnen
(vgl. dazu M. Zweifel, in: Zweifel/Athanas [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen
Steuerrecht, Band I/1, 2. Auflage, N 15 zu Art. 41 StHG).
2.1.2. Die Einvernahme der drei brasilianischen Staatsangehörigen als Zeugen entfällt
noch aus einem weiteren Grund. Zwar richten sich die gestützt auf Art. 138 Abs. 1 DBG
und Art. 188 Abs. 1 StG erlassenen Nachzahlungsverfügungen an X. Y. als Schuldner
der steuerbaren Leistung. Dies ist Folge seiner Haftung für die nicht abgezogenen
Quellensteuern, die sich aus Art. 88 Abs. 3 DBG sowie Art. 125 Abs. 1 StG ergibt. Die
Erhebung der Steuern beim Beschwerdeführer ändert jedoch nichts daran, dass D. E.
sowie G. und I. F. als Empfänger der steuerbaren Leistung Steuersubjekt bleiben. So
wirkt sich die Höhe der Nachzahlungsverpflichtung denn auch unmittelbar auf ihre
Steuerschuld aus. Vor diesem Hintergrund scheiden sie aber als Zeugen von
Vornherein aus (vgl. etwa Heinrich Andreas Müller, in: Brunner/Gasser/Schwander
[Hrsg.], Kommentar zur schweizerischen Zivilprozessordnung, N 2 zu Art. 169). Selbst
wenn also die Auffassung vertreten würde, die Bestimmungen von Art. 12 Abs. 1 und
Art. 13 VRP seien auch im Steuerverfahren anwendbar, wäre eine Einvernahme der
ausländischen Hilfskräfte als Zeugen ausgeschlossen.
2.1.3. Der Vollständigkeit halber sei zudem erwähnt, dass das Recht auf
Beweisabnahme ein rechtsgenügliches Beweisangebot voraussetzt. So sind
beispielsweise Zeugen so zu bezeichnen, dass sie ohne weitere Erhebungen
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vorgeladen werden können. Auch daran fehlt es hier, wurden doch lediglich die Namen
der Zeugen ohne jede Adressangaben genannt (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,
Kommentar zum harmonisierten Zürcher Steuergesetz, 2. Auflage, N 72 zu § 132, mit
Hinweisen).
2.2. Die Einvernahme der ausländischen Hilfskräfte als Zeugen scheidet somit aus den
vorgenannten Gründen aus. Aus den (weitgehend) gleichen Gründen entfällt auch eine
Zeugeneinvernahme der Ehefrau von X. Y. Nicht ersichtlich ist schliesslich, inwiefern
eine erneute persönliche Befragung der drei brasilianischen Staatsangehörigen oder
des Beschwerdeführers zu neuen Erkenntnissen führen beziehungsweise weshalb
diese von ihren in der polizeilichen Befragung vom 17. September 2010 gemachten
Aussagen nun plötzlich abrücken sollten. Davon kann deshalb ebenfalls abgesehen
werden.
2.3. Die Verwaltungsrekurskommission erwog im angefochtenen Entscheid, es sei nicht
zu beanstanden, dass der Beschwerdegegner auf die Aussagen abgestellt habe,
welche die Arbeitnehmenden gegenüber der Polizei zur Dauer ihrer Erwerbstätigkeit
gemacht hätten. Der Beschwerdeführer wirft der Verwaltungsrekurskommission in
diesem Zusammenhang eine willkürliche Beweiswürdigung vor. Dem kann nicht gefolgt
werden:
Die Rekursinstanz hat die Aussagen der ausländischen Hilfskräfte eingehend und
zutreffend gewürdigt. Die Aussagen sind schlüssig und weisen keine Widersprüche auf.
Dies gilt im Übrigen nicht nur mit Bezug auf die Beschäftigungsdauer, sondern
insgesamt – also beispielsweise auch mit Bezug auf Ferien- und Freitage oder
Arbeitszeiten. Die jeweilige Beschäftigungsdauer deckt sich zudem
unbestrittenermassen mit den Einträgen über die Ein- und Ausreise in den Pässen. Der
Beschwerdeführer konnte demgegenüber anlässlich der polizeilichen Befragung keine
genauen Angaben über die Beschäftigungsdauer der brasilianischen Hilfskräfte
machen. In Betracht fällt weiter, dass die Hilfskräfte noch am gleichen Morgen,
nachdem sie aufgegriffen worden waren, polizeilich befragt wurden, womit keine Zeit
für (präzise) Absprachen bestand. Der Beschwerdeführer brachte zudem keine
Anhaltspunkte vor, welche Zweifel an der Richtigkeit der Aussagen begründeten,
geschweige denn auf eine willkürliche Beweiswürdigung schliessen liessen. Der
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Umstand allein, dass D. E. sowie die Geschwister F. bei Angabe von längeren
Beschäftigungsdauern in Form von AHV-Beiträgen profitierten, vermag daran nichts zu
ändern. Es erscheint vielmehr abwegig, dass ausländische Staatsangehörige, die in der
Schweiz illegal einer Erwerbstätigkeit nachgehen, im Rahmen der polizeilichen
Befragung nach erfolgter Festnahme unabhängig voneinander falsche Angaben über
ihre Beschäftigungsdauer machen, um dadurch (in ferner Zukunft einmal) in den
Genuss von höheren Leistungen aus der 1. Säule zu kommen. Dies gilt umso mehr, als
der Beschwerdeführer selbst ausführt, die Befragungen hätten hauptsächlich der
Feststellung von ausländerrechtlichen Verfehlungen gedient. Auch ist nicht ersichtlich,
dass die ausländischen Hilfskräfte andere Arbeitgeber schützen wollten. I. F. zeigte
vielmehr sogar von sich aus einen Arbeitgeber an, bei dem er früher einmal beschäftigt
war (vgl. act. 11/1, Befragung von I. F., S. 5).
2.4. Aus dem Gesagten folgt, dass die Aussagen, welche die ausländischen Hilfskräfte
mit Bezug auf ihre Beschäftigungsdauer beim Beschwerdeführer machten, von den
Vorinstanzen zu Recht nicht angezweifelt wurden. Es bestand diesbezüglich keine
Veranlassung zu weiteren Untersuchungen, sondern der Beschwerdegegner konnte
ohne Weiteres darauf abstellen. Eine Verletzung der Untersuchungspflicht seitens der
Vorinstanzen liegt somit nicht vor.
2.5. Nicht weiter hilft es dem Beschwerdeführer sodann, wenn er geltend macht, es sei
ihm vom Beschwerdegegner das rechtliche Gehör verweigert worden. Die
Gehörsverweigerung erblickt der Beschwerdeführer offensichtlich darin, dass die
Nachzahlungsverfügungen ergingen, ohne dass ihm vorher Gelegenheit zur
Stellungnahme gewährt worden war. Es trifft zwar zu, dass der Anspruch auf
rechtliches Gehör geboten hätte, dem Beschwerdeführer eine vorgängige
Äusserungsmöglichkeit zu verschaffen, doch wiegt diese Gehörsverletzung nicht so
schwer, dass sie in den nachfolgenden Verfahren nicht hätte geheilt werden können.
So ist die Einsprache als Wiedererwägung konzipiert; ausserdem verfügen sowohl die
Einsprache- als auch die Rekursinstanz über uneingeschränkte Überprüfungsbefugnis
(M. Zweifel, in: Zweifel/Athanas [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht,
Band I/2b, 2. Auflage, N 10 zu Art. 114 DBG; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,
Handkommentar zum DBG, 2. Auflage, N 14 zu Art. 114).
3. (...).
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Demnach hat das Verwaltungsgericht