Decision ID: 52099c53-0d48-4adc-8091-aff6b476ed50
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
,
geboren 1960
,
arbeitete zuletzt seit November 2009 in einem Teilzeitpensum
bei der
Y._
(
Urk.
8/4/3 und
Urk.
8/36/3
). Am 2
1.
März 2012 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte
unter anderem
wegen der Amputation von zwei Zehen und Schmerzen im rechten Bein bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug
(Berufliche Integration/Rente)
an (
Urk.
8/34). Die IV-Stelle liess einen Aus
-
zug
aus dem individuellen Konto erstellen (IK-Aus
zug vom
2.
April 2012,
Urk.
8/36
) und holte den Bericht von
Dr.
med.
Z._
vom
5.
April 2012 (Urk.
8/37
), die Berichte
der
A._
vom 1
2.
April 2012 (Urk.
8/38)
,
2.
Juni 2012 (
Urk.
8/44) und
1
3.
Dezember 2012 (
Urk.
8/49) so
-
wie den Bericht von
Dr.
Z._
vom
7.
Februar 2013 (
Urk.
8/50) ein. Mit den
Vorbescheiden vom 2
6.
März 2013 (
Urk.
8/54) und 2
7.
März 2013
(
Urk.
8/55) stellte
sie
dem Versicherte
n die Abweisung seiner Begehren
um Arbeitsvermitt
lung und um eine
Invalidenrente
in Aussicht. Dagegen erhob der Versicherte am 2
6.
April 2013 (
Urk.
8/56) bzw.
5.
Juni 2013
(
Urk.
8/60) Einwand. Wie angekündigt,
verneinte die IV-Stelle mit
Verfügung
vom 15.
August 2013
einen Anspruch des Versicherten auf Arbeitsvermittlung
und begründete dies damit, dass
bei ihm
keine gesundheitsbedingte Ein
-
s
chränkung
bei der Stellensuche bestehe
(
Urk.
2/1)
. Mit Verfügung vom
1
6.
August 2013 wies die IV-Stelle - ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 28
%
-
a
uch das Rentenbeg
ehren des Versicherten ab (Urk.
2/2).
2.
Dagegen
erhob der Versicherte am 2
7.
August 2013 Beschwerde und bean
tragte, es seien die
beiden
angefochtenen Verfügungen aufzuh
eben und es sei ihm ab März 2012
eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter
sei
en
ihm eine Teilrente auszurichten und berufliche Massnahmen zu gewähren. In prozessualer Hinsicht beantragte er die Gewährung der unentgeltlichen
Pro
zessführung
(
Urk.
1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 3
0.
September 2013 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
7), was dem Beschwerdeführer am
2.
Okt
ober 2013 angezeigt wurde (Urk.
9).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf berufliche Massnahmen und eine Invalidenrente.
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.3
Anspruch auf
Eingliederungsmassnahmen
der Invalidenversicherung haben nach
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) invalide oder von einer Invalidität bedrohte (
Art.
8 ATSG) Versicherte, soweit:
a.
diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit,
sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder
zu verbessern; und
b.
die
Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen
Massnahmen
erfüllt sind.
1.4
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG
)
.
1.5
Nach
Art.
49
Abs.
1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) beur
teilen die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) die medizinischen Voraussetzun
gen des Leistun
gsanspruchs.
Gemäss
Art.
49
Abs.
2 IVV führen die RAD für die Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs nur bei Bedarf selber ärztliche Untersuchungen durch. In den übrigen Fällen stützen sie ihre Beurteilung auf die vorhandenen ärztlichen Unterlagen ab. Das Absehen von eigenen Untersuchungen ist somit nicht an sich ein Grund, um einen
RAD-Bericht in Frage zu stellen. Dies gilt insbesondere, wenn es im
Wesent
-
lichen
um die Beurteilung eines feststehenden medizinischen Sachverhalts geht und die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteile des Bundesgerichts 9C_58/2011 vom 2
5.
März 2011 E. 2.2 mit Hinweisen; 9C_9
04/2009 vom 7. Juni 2010 E. 2.2
). Den
RAD-
Berich
-
ten
, die zu den sogenannten versicherungsinternen Beurteilungen gehören, kann
Beweis
wert
beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen
(
Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014
vom 3.
Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf
BGE 139 V 225
E.
5.2;
135 V 465
E.
4.4
und E.
4.7).
1.
6
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (
§
26
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
).
2.
2.1
Dr.
Z._
stellte in seinem Bericht vom
5.
April 2012 als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (1) eine
Claudicatio
radicularis
4 rechts bei Diskushernie mit Kompression Nervenwurzel L4, Status nach
periduraler
Infilt
ration am 1
0.
Februar 2012 (ohne Erfolg), (2) ein diabetisches Fusssyndrom mit
transmetatarsaler
Amputation
Dig
. III und IV am 2
1.
März
2011
und (3) ein Diabetes mellitus Typ II (Erstdiagnose März 2011 mit Polyneuropathie, erektiler Dysfunktion). Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er
einen schweren Vitamin-D-Mangel.
Dr
.
Z._
erklärte, dass der Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Täti
gkeit als Verkäufer seit dem 1.
Januar 2012
bis auf
Weiteres
zu 100
%
arbeitsunfähig sei. Eine
behinde
rungsangepasste
Tätigkeit sei ihm ein bis zwei Stunden pro Tag zumutbar
. Rein sitzende Tätigkeiten seien i
hm
dabei
wegen der Rückenschmerzen
zu 30
%
bis 40
%
, rein stehende Tätigkeiten aufgrund der Rücken- und Fussschmerzen zu
20
%
und eine Rotation im Sitzen
/Stehen
wegen der Rückenschme
rzen
zu 30
%
möglich
.
Auch diese Angaben würden ab
Januar 2012 gelten
(
Urk.
8/37).
2
.2
Dr.
med.
B._
,
Team
leiter technische Orthopädie
d
er
A._
,
diagnostizierte im Bericht vom 1
2.
April 2012 (1) eine Charcot-
Arthropathie
Fuss links bei Status nach
transmetatarsaler
Amputation
Dig
. III und IV am 2
1.
März 2011 (
Spital
C._
)
bei infiziertem
Malum
perforans
, (2)
ein Diabetes mellitus Typ II (Erstdiagnose März 2011 mit Polyneuropathie), (3) kardiovasku
läre Risikofaktoren:
Nikotinabusus
, Adipositas,
Dyslipidämie
und (4) eine
Coxarthrose
rechts. Er erklärte
,
dass sich vonseiten des Charcot-Fusses links klinisch ein erfreulicher Verlauf mit aktuell kaum mehr Schwellung, Rötung und Überwärmung zeige. In drei bis vier Wochen würde ein Röntgen mit MRI des linken Fusses durchgeführt, um die Deformität und die Ausheilung des Charcot-Fusses beurteilen zu können. Bei stabilen Verhältnissen könne dann auf eine orthopädische Massschuhversorgung links mit halbhohem Schaft über
gegangen werden (
Urk.
8/38/6-7)
. Im Bericht vom 2.
Juni 2012 ergänzte
Dr.
med.
D._
,
Oberarzt an der
A._
,
dass dem Beschwer
deführer rein sitzende
und
wechselbelastende Tätigkeiten
sowie
eine Rotation im Sitzen/Stehen
zumutbar seien. Diese Angaben würden ab März 2012 gelten (
Urk.
8/44/4).
2
.3
Im Berich
t vom 1
3.
Dezember 2012 gab
Dr.
D._
von der
A._
an
, dass die Arbeitsunfähigkeit
bisher vom Hausarzt
Dr.
Z._
geregelt wor
den
sei. Er habe den Beschwerdeführer letztmals am
5.
Juni 2012 gesehen, wes
halb er sich zu dessen aktueller Arbeitsfähigkeit nicht äussern könne
(Urk.
8/49/5-6).
2
.4
Dr.
Z._
erklärte im Bericht vom
7.
Februar 2013
, dass der Beschwerde
führer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Verkäufer nach wie vor zu 100
%
arbeitsunfähig sei.
Rein sitzende Tätigkeit
en seien ihm
zu 30
%,
wechselbelas
tende
Tätigkeiten wegen der Rücken- und Oberschenkelschmerzen zu 20
%
und eine Rotation im Sitzen/Stehen zu 30
%
zumutbar.
Diese Angaben würden ab
Januar 2013 gelten
(
Urk.
8/50
).
3.
3.1
Die Beschwerdegegnerin stützte sich in den
angefochtenen Verfügung
en
vom
1
5.
und 1
6.
August 2013
in
medizinischer Hinsicht
im Wesentlichen auf die
Stellungnahme
n
von RAD-
Arzt
Dr.
med.
E._
,
Facharzt für Orthopä
dische Chirurgie und Traumatologie
, vom
1
2.
März 2013
(
Urk.
8/52/3-4) und
vom 1
0.
Juli 2013 (
Urk.
8/61/2)
.
In seiner Stellung
nahme vom 1
2.
März 2013 führte
RAD-Arzt
Dr.
E._
aus
, dass
aufgrund
der vorliegenden Arztberichte ein somatischer
Gesundheitsscha
den
des Beschwerdeführers (eine
Charcot-
Arthropathie
des linken Fusses bei Zustand nach
tra
nsmetatarsaler
Amputation
Dig
. III und IV
im März 2011 bei
infiziertem
Malum
perforans
,
eine
Claudicatio
radicularis
L4 rechts und
eine
Coxarthrose
rechts
), der die funktionelle Leistungsfähigkeit einschränke, aus
gewiesen sei.
Hinsichtlich der bestehenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähig
keit würden nur die Angaben des Hausarztes
Dr.
Z._
vorliegen, welche aber durchaus plausibel seien. Demnach sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in seiner bisherigen Tätigkeit als Verkäufer spätestens seit dem
1.
Januar 2012 und mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf Dauer zu 100
%
arbeitsunfähig sei
(im Hinblick auf die bestehende Charcot-
Ar
thropathie
des linken Fusses wäre
medizinisch-theoretisch auch ein früherer Beginn der vollständigen Arbeitsunfähigkeit nach März 2011 n
achvollziehbar, wobei sich allerdings
in keinem Arztbericht ein entsprechender Hinweis darauf finde)
. Eine angepasste Tätigkeit sei
dem Beschwerdeführer
ab
dem
1.
Januar 2012 zunächst
ebenfalls
nicht mehr zumutbar gewesen. Seit
dem
1.
Januar 2013 seien ihm
körperlich leichte, rein sitzende und wechselbelastende Tätigkeiten ohne Heben und Tragen von Lasten über 5 bis 10 kg, ohne Gehen auf unebenem Gelände,
ohne Kauern, Knien und häufigem
Treppensteigen/Steigen auf Leitern und Gerüsten allerdings
wieder in einem 80%-Pensum
möglich
(vollzeitige Präsenz mit 20
%
Leistungsminderung durch die Notwendig
keit h
äufigerer Pausen;
Urk.
8/52/3-4).
Am
1
0.
Juli 2013 ergänzte
RAD-Arzt
Dr.
E._
, dass eine Addierung der verschiedenen prozentualen Leistungsangaben von
Dr.
Z._
- 30
%
rein sitzende Tätigkeiten, 20
%
wechselbelastende Tätigkeiten, 30
%
Rotation im
Sitzen/Stehen – exakt die in seiner
Stellung
nahme vom 1
2.
März 2013 angegebene und angesichts des ausgewiesenen Gesundheits
-
schadens auch plausible Arbeitsfähigkeit
in einer angepassten Tätigkeit
von 80
%
ergebe (Urk.
8/61/2).
3.2
Wie der Beschwerdeführer zu Recht geltend machte
(
Urk.
1 S.
4
f.
)
, vermag die
-
se Beurteilung von RAD-Arzt
Dr.
E._
nicht zu überzeugen.
Zum einen sind vorliegend entgegen der Aussage von RAD-Arzt
Dr.
E._
mehrere ärztliche Zeugnisse von
Dr.
D._
und
Dr.
Z._
aktenkundig, wonach der
Be
-
schwerdeführer
in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit
als Verkäufer
bereits
im Jahr 2011 – nach
der Amputation der beiden Zehen im
März 2011 – arbeits
-
unfähig
war (vgl.
Urk.
8/33). Zum anderen hat sich
Dr.
Z._
in seinem Bericht vom
7.
Februar 2013 zwar dazu geäussert, welche einzelnen Tätigkeiten dem Beschwerdeführer
ab
Januar 2013
noch zumutbar
waren
(30
%
rein sitzende Tätigkeiten, 20
%
wechselbelastende Tätigkeiten, 30
%
Rotation im
Sitzen/Stehen
, vgl. E. 2.4
)
.
Er hat sich in diesem Bericht
aber
– wiederum entgegen der Aussage von RAD-Arzt
Dr.
E._
-
nicht darüber ausgesprochen
,
in welchem Umfang
ihm
eine behinderungsangepasste Tätigkeit
unter diesen Umständen
ab Januar 2013
noch
zumutbar
war
(
vgl.
Urk.
8/50/3)
.
Im Bericht vom
5.
April 2012 hatte
Dr.
Z._
im Übrigen
erklärt, dass
dem Beschwerdeführer
rein
sitzende
Tätigkeiten zu 30
%
bis 40
%
, rein
stehende
Tätigkeiten zu 20
%
und eine Rotation i
m Sitzen/Stehen zu 30
%
möglich
sei
en
,
und
war
zum Schluss
gekommen
, dass
ihm
eine
behinderungsangepasste Tätig
keit lediglich
noch während
ein bis zwei Stunden
pro Tag zumu
tbar sei (vgl. E. 2.1
).
Die
nachträgliche
Begründung
von RAD-Arzt
Dr.
E._
, wonach
die ver
schiedenen prozentualen Leistungsangaben von
Dr.
Z._
im Bericht vom
7.
Februar 2013
einfach
addiert werden könnten,
weshalb
letztlich
eine Arbeitsfähigkeit
in
einer behinderungsangepassten Tätigkeit
von 80
%
resul
tiere, war
daher kaum
im Sinne von
Dr.
Z._
.
Auf die Stellungna
hmen von RAD-Arzt
Dr.
E._
vom 1
2.
März und vom
10.
Juli 2013
kann deshalb
nicht abgestellt werden.
3.3
Die
Einschätzung
betreffend
die
Zumutbarkeit einzelner Tätigkeiten
von
Dr.
D._
von der
A._
im Bericht vom
2.
Juni 2012
bezog sich
schliesslich
offenbar
einzig auf die Auswirkungen der
Ch
arcot-Erkrankung des
linken Fuss
es
(vgl
.
Urk.
8/38 und
Urk.
8/44
).
4.
Es
ist somit festzuhalten, dass eine zuverlässige Beurtei
lung des Gesundheitszu
stands des Beschwerdeführers
und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähig
keit aufgrund der vorliegenden Akten nicht möglich
ist
und sich der medizini
sche Sachverhalt als
abklär
ungsbedürftig erweist.
Die Sache ist deshalb in Aufhebung der angefochtenen Verfügung
en
an die Besch
werdegegnerin zurückzuweisen
, damit diese selber abklärt oder gut
achterlich abkläre
n lässt, ob beim Beschwerdeführer ein
invalidenversiche
rungsrecht
lich
relevanter Gesundheitsscha
den vorliegt.
Danach hat si
e über das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers
neu zu entscheiden.
In diesem Sinne ist die Beschwerde
gutzuheissen
.
5.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
600.--
anzusetzen.
Ausgangsgemäss
sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
Das Gesuch des Beschwerdeführers vom 2
7.
August 2013 (
Urk.
1) um Gewäh
rung der unentgeltlichen Prozessführung erweist sich da
mit
als gegenstandslos.