Decision ID: c4034013-c24d-4448-8ae7-b627d734c22b
Year: 2010
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
S._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Kreso Glavas, Haus zur alten Dorfbank,
9313 Muolen,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
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Rente
Sachverhalt:
A.
A.a Der 1949 geborene S._ beantragte am 6./7. März 2006 bei der
Invalidenversicherung Leistungen (Berufsberatung, Umschulung auf eine neue
Tätigkeit, Arbeitsvermittlung und Rente). Er gab an, in seiner Heimat acht Jahre die
Grundschule besucht und eine Ausbildung als Schlosser absolviert zu haben. 1980 sei
er in die Schweiz gekommen. Von 1993 bis 2005 sei er als Schlosser mit einem
Pensum zu 75 % tätig gewesen, dazu erhalte er eine 25 %-Rente der Suva. Er sei
unfallbedingt am linken Ellbogen und an der rechten Hand behindert (IV-act. 2).
A.b Dr. med. A._, FMH Allgemeine Medizin, gab am 10. März 2006 (IV-act. 6)
folgende Diagnosen an: ein komplexes Beschwerdebild nach Fingeramputationen
rechts (seit 1987), eine posttraumatische Ellbogenarthrose links (seit 1986), eine
depressive Entwicklung (seit Ende 2005), eine Verletzung des linken Handgelenks
(Oktober 2005) und eine Distorsion Fuss links (seit Januar 2006). Der
Gesundheitszustand des Versicherten sei stationär, eine ergänzende medizinische
Abklärung laufe bei der Suva. Die Tätigkeit als Konstruktionsschlosser sei wohl wegen
der Schmerzen beim Zupacken und Heben und bei Vibration sowie wegen der
gestörten Feinmotorik nicht mehr zumutbar. Ab 23. Juni 2003 sei der Versicherte
verschiedentlich zu 100 % oder 50 % arbeitsunfähig gewesen. Der Versicherte arbeite
bereits sehr reduziert und habe wahrscheinlich die Kündigung erhalten. Für Tätigkeiten
ohne Belastung der oberen Extremitäten wäre er wohl zu ca. 50 %, d.h. an vier bis fünf
Stunden pro Tag, in Teilzeit mit reduzierter Leistung arbeitsfähig, was einer
Arbeitsfähigkeit von ca. 20 % entspreche. In der Zusammenfassung der
Krankengeschichte waren unter anderem folgende Verletzungen erwähnt: eine
Humerusfraktur/Ellbogen links von 1985 (Autounfall), eine Verletzung der rechten Hand
vom März 1987 (durch Abkantpresse), ein Rückfall rechte Hand vom Juni 2003 (nach
Lastenheben), eine Handgelenksdistorsion links vom Oktober 2005 (Treppensturz) und
eine Distorsion linker Fuss vom Januar 2006 (Eis). Es seien verschiedene
Versicherungen beteiligt gewesen (IV-act. 6).
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A.c Die Fachstelle für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie (FSP) gab in einem IV-
Arztbericht vom 20. März 2006 als psychiatrische Diagnose eine Anpassungsstörung
mit depressiver Reaktion, bestehend seit dem 27. Februar 2006 (Aufnahme der
Behandlung), an. Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Einschränkung der
Arbeitsfähigkeit. Eine dem somatischen Leiden angepasste Tätigkeit wäre
therapeutisch sinnvoll und zu empfehlen (IV-act. 10).
A.d Am 23. März 2006 gingen die eingeholten Suva-Akten ein. Darunter befand sich
etwa ein Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon vom 15. Juni 2005, wonach sich der
Versicherte vom 27. April bis 1. Juni 2005 stationär dort aufgehalten hatte. Nach dem
Unfall 1987 mit Beeinträchtigungen der dominanten rechten Hand habe der Versicherte
eine Invaliditätsrente von 25 % bezogen und im Übrigen wieder gut als Schlosser
gearbeitet. Nach dem Unfall am 6. Juni 2003 sei es dann zu weiteren Beschwerden an
der rechten Hand mit sukzessiver Ausstrahlung in den gesamten rechten Arm bis zum
Schultergürtel und Nacken und zu einem muskulären Überlastungszustand gekommen.
Für die frühere Tätigkeit als Schlosser sei der Versicherte nicht mehr arbeitsfähig.
Weiterhin zumutbar seien leichte Arbeiten grundsätzlich ganztags mit zusätzlichen
Pausen von 30 Minuten/Tag. Nicht zumutbar seien ein grösserer Kraftaufwand mit der
rechten Hand/dem rechten Arm, insbesondere repetitiv, Tätigkeiten mit Schlägen (z.B.
Hämmern) oder Vibrationen mit der Hand, Tätigkeiten, die eine gute Feinmotorik rechts
erforderten, und Tätigkeiten auf Leitern oder Gerüsten. Auch mit dem linken Arm seien
keine Tätigkeiten mit längerdauerndem grösseren Krafteinsatz zumutbar, zudem keine
Tätigkeiten mit repetitiven Ellbogenbewegungen links. Nach der Rehabilitation, am
6. Oktober 2005, hatte sich ein weiterer Unfall (Treppensturz) ereignet, bei dem sich der
Versicherte eine Partialruptur und ödematöse Schwellung des dorsalen intercarpalen
Ligamentes zugezogen hatte. Dr. med. B._, Plastische, ästhetische und
Wiederherstellungschirurgie, hatte am 23. Februar 2006 angegeben, eine
Arbeitsunfähigkeit bezüglich dieses Unfallereignisses bestehe seit dem 2. November
2005 nicht mehr. Auf den 2. November 2005 hatte der Versicherte einen Arbeitsvertrag
als Allrounder mit einem Pensum von 50 % abgeschlossen. Der Kreisarzt hatte am
27. Februar 2006 dafürgehalten, eine Beurteilung der Integritätsentschädigung
betreffend die Traumatisierung der linken Hand sei noch verfrüht, da noch ein
Reizzustand bestehe, die Zumutbarkeitseinschätzung der Rehaklinik Bellikon werde
sich aber kaum verändern.
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A.e Dr. med. C._, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des
Bewegungsapparates FMH, berichtete der IV-Stelle am 28. April 2006 über die
Diagnose chronischer polylokulärer Schmerzen (im Sinn von Enthesiopathien),
insbesondere an Fuss, Hüfte und Händen. Aufgrund der orthopädischen Untersuchung
sei keine klare Arbeitsunfähigkeit zu definieren, eine entsprechende objektivierbare
Läsion liege nicht vor. Eine ergänzende medizinische Abklärung sei angezeigt.
Aufgrund der Arthrose des linken Ellbogens sei offenbar eine Arbeitsunfähigkeit von
50 % erkannt worden. Bezüglich der Fussdistorsion sei eine Remission eingetreten. Die
Behandlung wegen Hüftbeschwerden sei abgeschlossen. Eine MRI-Abklärung im
Schulterbereich habe pathologisch nur ein Lipom ergeben (IV-act. 20).
A.f Die frühere Arbeitgeberin bestätigte am 18. Mai 2006, der Versicherte sei vom
1. Oktober 1993 bis 30. September 2005 als Chromstahl-Schlosser angestellt
gewesen. Er habe einen Monatslohn von Fr. 4'540.-- (bei 13 Monatslöhnen) verdient.
Ab dem 6. Juni 2005 sei er mit leichten Arbeiten ohne Kraftaufwand der rechten Hand
beschäftigt gewesen. Sie (die Arbeitgeberin) habe das Arbeitsverhältnis gekündigt.
Dem beigelegten Kündigungsschreiben war zu entnehmen, dass es sich stets als
schwierig erwiesen habe, dem Versicherten leichtere Arbeiten zuzuteilen, wie es von
der Rehaklinik Bellikon gefordert worden sei, und dass das keine Dauerlösung habe
sein können (IV-act. 22).
A.g Der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) der Invalidenversicherung empfahl am 11. Juli
2006 eine bidisziplinäre orthopädisch-psychiatrische Begutachtung, eventuell mit ORL-
Konsilium (IV-act. 24).
A.h In einem Bericht vom 6. Juli 2006 über eine kreisärztliche Untersuchung wurden als
Suva-relevante Diagnosen die Abkantpressenverletzung Hand rechts vom 17. März
1987, die Kontusion/Distorsion des Handgelenks links vom 6. Oktober 2005 und
anamnestisch die Retraumatisierung im Januar 2006 bezeichnet. Suva-fremde
Diagnosen am Bewegungsapparat seien (erstens) die Ellbogenarthrose links aus dem
Unfall vom 1. Mai 1984 und (zweitens) das Ganglion im Chopartgelenk am linken Fuss,
die Enthesiopathie Trochanter major links und das Lipom Schulter rechts. Mit
Schreiben vom 30. August 2006 teilte die Suva dem Versicherten mit, der
Gesundheitszustand, wie er vor dem neuen Unfall vom 6. Juni 2006 (recte wohl: 2003)
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vorgelegen habe, sei nun wieder erreicht (Status quo ante). Damals habe der
Versicherte seit 1. Mai 1989 eine Invalidenrente der Suva bezogen. Die medizinische
Zumutbarkeit (sc. der Arbeitsleistung) sei im Vergleich zum Zeitpunkt der damaligen
Berentung unverändert. Ab 1. September 2006 sei der Versicherte - allein von Seiten
der Unfallfolgen - wieder im Rahmen der laufenden Rente (25 %) arbeitsfähig (recte
wohl: arbeitsunfähig).
A.i Im Gutachten des Medizinischen Gutachtenzentrums St. Gallen vom 15. Juni 2007
wurden als (Haupt-)Diagnosen bekanntgegeben:
- SLAP-Läsion und leichte Tendinopathie des Bizepssehnenansatzes sowie Ver-
dacht auf leichtes Impingement bei Acromioclaviculargelenksarthrose und
Chondropathie Grad II glenohumeral links
- Posttraumatische Ellbogenarthrose mit Varus- und Hyperextensionsfehlstellung
links
- Leichte Arthrose des distalen Radioulnargelenks links
- Restbeschwerden bei Status nach Amputation des Zeigefingers auf Höhe des
Mittelgliedes und des Ringfingers auf Höhe des Endgliedes 1987 sowie Gangli
onexzision des Mittelfingers sowie sekundärer Narbenexzision und Ringbandspaltung
2004 rechts
- Mittelgradige depressive Episode.
Aufgrund der Schulter-, Ellbogen- und Handgelenksbeschwerden links sei der
Versicherte in seiner körperlichen Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Seine
Arbeitsfähigkeit als Schlosser betrage bei voller Stundenpräsenz ca. 40 %. Aus
psychiatrischer Sicht bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 75 %. Körperlich leichte
Tätigkeiten in temperierten Räumen, bei denen nicht regelmässig Gegenstände über 10
kg gehoben oder getragen werden müssten und die nicht mit regelmässigen Arbeiten
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über der Horizontalen sowie regelmässiger Kraftanwendung der linken oberen
Extremität und insbesondere forcierten repetitiven Rotationsbewegungen des linken
Vorderarms und Handgelenks verbunden seien und bei denen keine feinen Arbeiten
vorkämen, bei denen sämtliche Fingerspitzen gebraucht würden, könnten dem
Versicherten bei voller Stundenpräsenz zu ca. 80 % zugemutet werden. Die
Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht betrage aber lediglich 75 %. Gesamthaft sei
die Arbeitsfähigkeit anlässlich der gemeinsamen orthopädisch-psychiatrischen
Beurteilung "in bisheriger Tätigkeit bei voller Stundenpräsenz und adaptiert auf 75 %"
festgelegt worden.
A.j Der RAD schlug am 12. September 2007 vor, die Frage der Arbeitsfähigkeit in der
angestammten Tätigkeit und den Beginn der Einschränkung bei der
Begutachtungsstelle zu klären. Diese erklärte mit Schreiben vom 17. September 2007,
beim Versicherten betrage die Arbeitsunfähigkeit angestammt aus orthopädischer Sicht
60 %, aus psychiatrischer Sicht 25 % und aus gemeinsamer orthopädisch-
psychiatrischer Sicht 60 %. Retrospektiv sei es nicht möglich, den Beginn dieser
Arbeitsunfähigkeit festzusetzen, da diese Beurteilung auf den jetzt erhobenen
Befunden basiere (IV-act. 52). - Nach Eingang dieser Erläuterung bezeichnete die RAD-
Ärztin das Begutachtungsergebnis am 3. Oktober 2007 als medizinisch
nachvollziehbar, die Begutachtung selbst als umfassend, kohärent und
widerspruchsfrei. Nach hausärztlicher Dokumentation seien ab November 2004
Arbeitsunfähigkeitszeiten ohne Unterbrechung oder mit Unterbrechungen unter drei
Monaten ausgewiesen. Die Unfall- und Krankenanamnese reiche zudem bis ins Jahr
1985 zurück (IV-act. 54).
A.k Dr. A._ teilte am 14. November 2007 (IV-act. 65) mit, er sei sich sicher, dass
aufgrund der komplexen Situation mit Unfallfolgen und körperlichen und psychischen
Einschränkungen in jeder erdenklichen Arbeit eine Arbeitsfähigkeit von maximal 25 %
bestehe.
A.l Die IV-Eingliederungsberatung stellte am 21. November 2007 fest, da aus der
subjektiven Sicht des Versicherten keine Arbeitsfähigkeit bestehe, sei zurzeit eine
Begleitung und Unterstützung bei einer Eingliederung nicht möglich. Das
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Invalideneinkommen mache 75 % der Tabellenlöhne 2007 aus, wobei ein
Leidensabzug von 10 % vorzunehmen sei (IV-act. 69).
A.m Mit einem Vorbescheid vom 8. Januar 2008 stellte die IV-Stelle des Kantons
St. Gallen dem Rechtsvertreter des Versicherten die Ablehnung dessen Rentenantrags
in Aussicht. Die eigene fachmedizinische Abklärung und jene der Suva hätten ergeben,
dass bei voller Stundenpräsenz eine leidensangepasste Tätigkeit mit einer Leistung von
75 % zumutbarerweise möglich wäre. Bei einem höchstmöglichen Leidensabzug von
10 % resultiere eine Erwerbseinbusse von 32 % (IV-act. 73).
A.n Der Versicherte liess am 30. Januar 2008 einwenden, der ermittelte Invaliditätsgrad
von 32 % sei nicht nachvollziehbar, da doch bereits die Suva für die unfallbedingten
Gründe einen Invaliditätsgrad von 25 % anerkannt habe. Die verschiedenen
Krankheitsfolgen machten doch nicht nur 7 % aus. Im Übrigen teile Dr. A._ die
Beurteilung der IV-Ärzte nicht (IV-act. 76). Am 5. Februar 2008 (IV-act. 77) liess er
ergänzen, das Valideneinkommen sei in mehrfacher Hinsicht falsch bestimmt worden.
Ein Monatslohn von Fr. 4'540.-- ergebe bei 13 Monatslöhnen Fr. 59'020.--. Ausserdem
sei zu berücksichtigen, dass der Versicherte von der Suva eine Rente von 25 %
erhalten habe. Ohne diese Rente (bzw. den dafür verantwortlichen
Gesundheitsschaden) hätte er weit mehr verdienen können. Das angenommene
Invalideneinkommen sei nicht erzielbar. Wenn die Verwaltung anderer Meinung sei,
habe sie berufliche Massnahmen weiterzuverfolgen. Bei Annahme einer
Arbeitsunfähigkeit von 25 %, die allein aus psychiatrischer Sicht postuliert worden sei,
würden die somatischen Einschränkungen nicht ausreichend erfasst. Das sei
anzunehmen, auch wenn keine volle Addition stattfinden müsse.
A.o Mit Stellungnahme vom 28. Februar 2008 konstatierte der RAD eine
ununterbrochene Arbeitsunfähigkeit von zwischen 50 % und 100 % ab 15. Februar
2005. Die Einwände des Rechtsvertreters seien nicht nachvollziehbar und es werde
keine Gesundheitsverschlechterung geltend gemacht. Die Berücksichtigung der
somatischen Einschränkungen schlage sich hier in der Definition der
Rahmenbedingungen des adaptierten Arbeitsplatzes nieder, sodass dadurch eine
Arbeitsfähigkeit von 75 % in einer leidensangepassten Tätigkeit bestehe. Der
Hausarztbericht sei zurückhaltend zu würdigen, insbesondere aufgrund der
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auftragsrechtlichen und teilweise persönlichen Beziehungen zum Patienten. Eine
erhebliche Diskrepanz in der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zwischen dem
behandelnden Psychiater und dem psychiatrischen Gutachten könne dieses
keineswegs zwingend entwerten (IV-act. 79).
A.p Mit Schreiben vom 26. Februar 2008 hatte der Rechtsvertreter des Versicherten
darum ersucht, beim Externen Psychiatrischen Dienst (wohl Psychiatrie-Zentrum,
ehemals FSP) einen aktuellen Bericht einzuholen.
A.q Mit Verfügung vom 4. März 2008 lehnte die IV-Stelle den Rentenanspruch des
Versicherten gemäss dem Vorbescheid ab und begründete die Höhe des
Valideneinkommens mit den Angaben des letzten Arbeitgebers, wonach auch ohne
Behinderung nicht mehr als der aufgeführte Jahreslohn erzielt worden wäre. Auch bei
Abstellen auf die IK-Lohnbetreffnisse der letzten drei Jahre ergäbe sich keine
mindestens 40-prozentige Erwerbseinbusse. Das MEDAS-Gutachten habe in seiner
Beurteilung die gesamte Summe der Behinderungen berücksichtigt und nicht einfach
die Unfallfolgen ausser Acht gelassen. Weitere medizinische Berichte von
behandelnden Fachpersonen würden nicht beigezogen (IV-act. 81).
A.r Mit Mitteilung vom 5. März 2008 erklärte die IV-Stelle (auf einen Vorbescheid vom
9. Januar 2008 hin) die Arbeitsvermittlung für abgeschlossen. In einer
leidensadaptierten Tätigkeit wäre ein Pensum von 75 % zumutbar. Der Versicherte
sehe sich subjektiv nicht arbeitsfähig und wolle die Unterstützung bei der
Arbeitsvermittlung nicht wahrnehmen. Unter diesen Umständen sei eine
erfolgversprechende Eingliederungsberatung nicht möglich. Im Übrigen werde auf die
Begründung der Verfügung vom 4. März 2008 verwiesen (Rentenverfügung). Wenn sich
die Verhältnisse änderten, könne ein neues Gesuch eingereicht werden (IV-act. 82).
B.
Gegen die Verfügung vom 4. März 2008 richtet sich die von Rechtsanwalt Dr. iur. Kreso
Glavas für den Betroffenen am 18. April 2008 erhobene Beschwerde. Der
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers beantragt, die angefochtene Verfügung sei
aufzuheben und dem Beschwerdeführer sei mindestens eine Dreiviertelsrente zu
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gewähren, eventualiter sei die Sache zur medizinischen und erwerblichen Abklärung an
die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, ausserdem sei die unentgeltliche
Rechtspflege und Rechtsverbeiständung zu gewähren. Die angefochtene Verfügung
verstosse gegen den Untersuchungsgrundsatz. Die Behauptung, der Lohn von
Fr. 56'652.-- entspreche dem Validenlohn (ohne Unfälle und ohne Suva-Rente),
widerspreche krass den Akten, habe der Beschwerdeführer doch bereits zwei
Jahrzehnte früher, im Jahr 1987, einen höheren Jahresverdienst, nämlich Fr. 57'100.--
ausgewiesen. Für das Jahr 2008 sei von einem Minimalvalidenlohn von Fr. 75'000.--
(versicherter Verdienst bei der Personalvorsorge im Jahr 2004 von Fr. 50'020.--
zuzüglich Fr. 15'804.-- Suva-Rente im Jahr 2004, mit nomineller Anpassung)
auszugehen. Der Beschwerdeführer müsse mehrere Suva-versicherte Unfälle (benannt
werden könnten bis anhin fünf Nummern) erlitten haben. Es seien sämtliche Suva-
Akten beizuziehen. Das Gutachten sei ungenügend, nicht überzeugend und nicht
schlüssig. Die Gutachter hätten nicht über alle Suva-Akten verfügt, insbesondere nicht
über diejenigen betreffend den Unfall vom 17. März 1987, der sich massiver als der
Unfall vom August 1985 ausgewirkt habe. Es frage sich, wie jemand bei so vielen
Diagnosen und von Einschränkung betroffenen Körperteilen einen Anteil von 75 % des
Validenlohns sollte erwirtschaften können, und in welcher Unternehmung und in
welcher Tätigkeit der Beschwerdeführer die Chance haben sollte, annähernd zu einem
solchen Lohn angestellt zu werden. Das sei ausgeschlossen, schon angesichts der
Kautelen, welche im Gutachten vorgesehen seien. Der Hausarzt, der den
Beschwerdeführer seit Jahren kenne und dem die gesamten Akten bekannt seien,
bescheinige eine Arbeitsfähigkeit von maximal 25 %. Auch der Externe Psychiatrische
Dienst halte dafür, der Entscheid sei mit den wahren Verhältnissen nicht vereinbar. Es
sei dort ein aktueller Bericht einzuholen, zumal der Bericht des psychiatrischen
Gutachters auf einer Untersuchung vom 29. März 2007 basiere und bereits veraltet sei.
Das eingesetzte Invalideneinkommen von Fr. 38'200.-- sei zu hoch und auf dem freien
Markt nicht realisierbar. Nach einer Auseinandersetzung mit allen Akten und der
ganzen Problematik würden die Gutachter auf die - schon unter dem Aspekt des
Zusammenfügens beider Berichte nicht nachvollziehbare - Einschätzung
zurückkommen. Die von der Suva berücksichtigten Minderungen und die erforderlichen
Pausen und Reduktionen seien nicht beachtet worden. Für den Beschwerdeführer, der
an der rechten wie der linken oberen Extremität und psychiatrisch beeinträchtigt sei,
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erscheine eine Erwerbsfähigkeit von 75 % nicht vertretbar. Die blosse stereotype
Behauptung, die behandelnden Ärzte würden die Situation falsch einschätzen, versage
unter solchen Umständen.
C.
Mit Beschwerdeantwort vom 17. Juni 2008 beantragt die Beschwerdegegnerin die
Abweisung der Beschwerde. Die Schlussfolgerungen des Gutachtens seien plausibel
begründet und in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge grundsätzlich
einleuchtend. Den Gutachtern hätten die einschlägigen Suva-Akten vorgelegen und es
könne davon ausgegangen werden, dass sie mit der nötigen Sorgfalt studiert worden
seien. Die Gutachter hätten die Grenze des Zumutbaren deutlich höher angesetzt als
der Hausarzt, der schon lange der andauernden pessimistischen Selbsteinschätzung
des Beschwerdeführers ausgesetzt gewesen sei. Im Gegensatz zu ihm hätten die
Gutachter auch nicht unter dem Druck gestanden, heilen zu müssen, und sie verfügten
über deutlich mehr arbeitsmedizinische Kenntnisse und über gutachterliche Erfahrung.
Dem Hausarzt fehle es im Gegensatz zum bidisziplinären Gutachtergespann am
Spezialwissen, um der Interdependenz zwischen somatischem und psychischem
Leiden des Beschwerdeführers Rechnung zu tragen. Insbesondere scheine er nicht
erkannt zu haben, dass ein Teil der somatischen Beschwerden psychisch überlagert
sei und dass invaliditätsfremde psychosoziale Gründe eine Rolle spielten. Es seien im
Übrigen keine Anhaltspunkte auszumachen, die auf eine Verschlechterung der
psychischen Situation seit der psychiatrischen Begutachtung schliessen liessen. Ein
aktueller Bericht der FSP würde deshalb keine relevanten neuen Erkenntnisse liefern.
Der ausgeglichene Arbeitsmarkt biete Stellen an, die den Rahmenbedingungen
Rechnung tragen würden, auf die der Beschwerdeführer angewiesen sei (einfache
Montagearbeiten, Bedienung und Überwachung von automatischen Maschinen und
Produktionseinheiten, wenig anstrengende Hilfstätigkeiten im Dienstleistungsbereich).
Die verbliebene Arbeitsfähigkeit sei demnach erwerblich verwertbar. Die vom
Beschwerdeführer in der letzten Tätigkeit als Schlosser erzielten Einkommen hätten
insgesamt (bei beträchtlichen Schwankungen) im Bereich des statistischen
Durchschnittslohns für Hilfsarbeiter im privaten Sektor gelegen. Der Unfall im Jahr 1987
mit Beeinträchtigung der rechten Hand, der eine Suva-Rente bei einer
Erwerbsunfähigkeit von 25 % ausgelöst habe, habe den Beschwerdeführer demnach
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nicht massgeblich in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Erst der Unfall im Jahr
2003 habe zur Kündigung der körperlich anstrengenden Stelle als Schlosser geführt.
Aufgrund der Einkommensschwankungen als Schlosser, wohl von unterschiedlich
hohen Überzeitentschädigungen herrührend, rechtfertige es sich, bei der Bestimmung
des Valideneinkommens vom Durchschnitt der im IK verbuchten (je der
Nominallohnentwicklung bis 2005 angepassten) Einkommen der letzten fünf Jahre vor
dem Unfallereignis vom 6. Juni 2003 auszugehen. Das hypothetische
Valideneinkommen betrage somit Fr. 59'884.--. Für die Ermittlung des
Invalideneinkommens sei auf die Tabellenlöhne für Hilfsarbeiter abzustellen (von im
Jahr 2005 Fr. 58'389.--). Bei einer Arbeitsfähigkeit von 75 % und mit einer
leidensbedingten Verdiensteinbusse von 10 % betrage das Invalideneinkommen
Fr. 39'413.--. Die Erwerbseinbusse entspreche einem Invaliditätsgrad von 34 %. Die
angefochtene Verfügung erweise sich somit im Ergebnis als korrekt.
D.
Am 9. Juli 2008 ist dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung vor
Versicherungsgericht bewilligt worden.
E.
Replicando verweist der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers am 15. Oktober 2008
auf die Verfügung der Suva vom 28. Juni 1989, wonach der Beschwerdeführer damals
einen versicherten Jahresverdienst von Fr. 57'100.-- aufgewiesen habe. Der
Betriebsinhaber habe der Suva im August 1992 erklärt, der Beschwerdeführer habe um
die Rente weniger verdient. Die Einschränkung habe sich im ganzen Erwerbsleben des
Beschwerdeführers weiter ausgewirkt. Wäre er gesund geblieben, würde er nun, über
zwanzig Jahre nach den Unfällen, weitaus mehr verdienen können als das damalige
Einkommen. Die berufliche Qualifikation und Erfahrung wären gestiegen. Zum heutigen
Lohn müsste mindestens die hochgerechnete Suva-Rente (mit 20 % Zuschlag)
hinzugezählt werden. Die vielen Unfälle und Krankheiten hätten die Leistungsfähigkeit
eingeschränkt und trotz der verschiedenen Schicksalsschläge sei der
Beschwerdeführer lange im Arbeitsleben verblieben.
F.
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Die Beschwerdegegnerin hat am 24. Oktober 2008 auf die Einreichung einer Duplik
verzichtet.

Erwägungen:
1.
1.1 Am 1. Januar 2008 ist die 5. IV-Revision in Kraft getreten. Die Beschwerdegegnerin
hat die angefochtene Verfügung am 4. März 2008, also unter der Geltung des Rechts
dieser Revision, erlassen. Zu beurteilen ist der Sachverhalt, wie er sich bis zum
Zeitpunkt des Erlasses dieser Verfügung entwickelt hat. Dieser Sachverhalt reicht in
eine Zeit vor Inkrafttreten der 5. IV-Revision zurück. Soll auf bestimmte Sachverhalte
nicht neues Recht Anwendung finden, sondern das aufgehobene Recht massgebend
bleiben, muss eine geltende Norm die Weiteranwendbarkeit aufgehobenen Rechts für
bestimmte Sachverhalte anordnen. Die 5. IV-Revision enthält keine die Rente
betreffende übergangsrechtliche Bestimmung. Das Bundesamt für
Sozialversicherungen unterstellt aber zu Recht eine ausfüllungsbedürftige Lücke (vgl.
das Rundschreiben Nr. 253 vom 12. Dezember 2007). Die Definition der Sachverhalte,
auf die noch altes Recht anwendbar sein soll, sollte durch ein materiell-rechtliches,
unbeeinflussbares Merkmal erfolgen. In Frage kommen der Zeitpunkt der Entstehung
des Auszahlungsanspruchs oder der Eintritt des Versicherungsfalls, beide definiert
nach dem alten, ausser Kraft getretenen Recht (zum Ganzen im Detail der Entscheid
des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen i/S M. vom 28. Oktober 2009, IV
2009/5). Bezüglich des allfälligen Rentenbeginns sind deshalb vorliegend angesichts
der IV-Anmeldung von März 2006 und des Umstands, dass seit vielen Jahren eine
gewisse Arbeitsunfähigkeit besteht und der Rentenfall voraussichtlich unter altem
Recht einträte, die bis zum 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Bestimmungen (im
Folgenden angeführt) anzuwenden. Für die Invaliditätsbemessung hat sich indessen
keine Änderung der Rechtslage ergeben.
1.2 Mit der angefochtenen Verfügung hat die Beschwerdegegnerin das
Leistungsgesuch des Beschwerdeführers um eine Rente abgelehnt. Die
Arbeitsvermittlung bzw. Eingliederungsberatung hat sie als nicht erfolgversprechend
bezeichnet und abgeschlossen. Der Beschwerdeführer beantragt in diesem Verfahren
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zwar einzig Rentenleistungen. Streitig ist daher zunächst ein Rentenanspruch. Ergäbe
sich allerdings, dass ohne Eingliederungsmassnahmen ein solcher Anspruch in Frage
steht, so gehörte zum Streitgegenstand notwendigerweise auch die Frage, ob die
Verwaltung den Grundsatz "Eingliederung vor Rente" beachtet und eine allfällige Pflicht
des Beschwerdeführers zu Massnahmen korrekt in Anspruch genommen habe.
2.
2.1 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn
die versicherte Person mindestens zu 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn
sie mindestens zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 %
besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens
40 % Anspruch auf eine Viertelsrente.
2.2 Für die Invaliditätsbemessung sind zunächst die medizinischen Vorbedingungen
von Bedeutung. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu
beschreiben und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher
Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind in
der Folge eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche
Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V
261 E. 4; ZAK 1982 S. 34). Ob die versicherte Person eine ihr zumutbare Tätigkeit auch
tatsächlich ausübt, ist für die Invaliditätsbemessung hingegen unerheblich (Rz 3046
des vom Bundesamt für Sozialversicherungen erlassenen Kreisschreibens über die
Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung = KSIH).
2.3 Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers wurde im Januar/März 2007
bidisziplinär begutachtet. Gemäss dem Gutachten ist der Beschwerdeführer in einer
adaptierten Tätigkeit zu 75 % arbeitsfähig. Die Tätigkeiten müssen demnach in
temperierten Räumen durchgeführt werden können und körperlich leicht sein und ohne
regelmässiges Heben oder Tragen von Gegenständen über 10 kg, ohne regelmässiges
Arbeiten über der Horizontalen sowie ohne regelmässige Kraftanwendung der linken
oberen Extremität und insbesondere ohne forcierte repetitive Rotationsbewegungen
des linken Vorderarms und Handgelenks ausgeübt werden können. Sie dürfen keine
feinen Arbeiten beinhalten, bei denen sämtliche Fingerspitzen gebraucht werden. Aus
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somatischer Sicht geht das Gutachten von einer Arbeitsfähigkeit bei voller
Stundenpräsenz von ca. 80 % aus, während die Arbeitsfähigkeit psychiatrisch gesehen
aber weiter eingeschränkt sei (bis auf 75 %).
2.4 Das Gutachten basiert auf einer Kenntnisnahme von den Akten. Ausserdem
wurden die Anamnese erhoben und die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers
erfragt. Es erfolgten eine psychiatrische und eine orthopädische Untersuchung und es
wurden verschiedenste Röntgenaufnahmen, eine cervicale Kernspintomographie, ein
MRI der linken Schulter und ein CT des linken Handgelenks erstellt. Das Gutachten
kann als umfassend betrachtet werden. Berücksichtigung fanden bei der Begutachtung
die Beeinträchtigungen der linken Schulter, des linken Ellbogens, des Handgelenks
links und der rechten Hand, ausserdem eine mittelgradige depressive Episode. Das
Ganglion im Chopartgelenk am linken Fuss und die Enthesiopathie des Trochanter
major links, wie sie noch im Juli 2006 vom Kreisarzt als Suva-fremde Diagnosen
beschrieben worden waren, wurden nicht (auch nicht als Nebendiagnosen) erwähnt.
Diesbezüglich hatte sich aber offenbar eine anhaltende Besserung der Beschwerden
eingestellt, hat der Beschwerdeführer dem Kreisarzt doch erklärt, mit dem Zustand der
linken Hüfte sei er zufrieden, und hat Dr. C._ doch festgehalten, bezüglich der
Fussdistorsion sei eine Remission eingetreten und die Behandlung der
Hüftbeschwerden sei abgeschlossen. Das Gutachten ist auch bezüglich der Abklärung
der Auswirkungen des Unfalls vom März 1987 nicht als ungenügend zu betrachten.
2.5 Erheblich abweichend vom Gutachten beurteilt Dr. A._ die Arbeitsfähigkeit des
Beschwerdeführers, nämlich mit maximal 25 %. Dass der Beschwerdeführer schon
orthopädisch in verschiedener Hinsicht beeinträchtigt ist, trifft gewiss zu und stellt ein
Erschwernis dar. Indessen ist davon auszugehen, dass eine richtungweisende
Verschlimmerung durch den Unfall vom Juni 2003 nicht ausgewiesen bzw. der
Vorzustand wieder erreicht ist (vgl. das einschlägige UV-Urteil des
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 19. Mai 2009, UV 2007/14). Im
kreisärztlichen Bericht vom 6. Juli 2006 war im Übrigen auch die
Handgelenksdistorsion links (vom Oktober 2005) bereits erfasst worden. Der
(wiedererreichte) Vorzustand (samt der Arthrose des Ellbogens links bei St. n.
Humerusfraktur 1985) war durch die Rehaklinik Bellikon beurteilt worden. Danach
waren leichte Arbeiten grundsätzlich ganztags mit zusätzlichen Pausen von
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30 Minuten/Tag zumutbar, wenn sie den umschriebenen Voraussetzungen
entsprachen. Unter diesen Umständen erscheint die hausärztliche Einschätzung nicht
geeignet, an der Stichhaltigkeit des Ergebnisses des Gutachtens Zweifel zu begründen,
zumal keine dort nicht berücksichtigten Faktoren ersichtlich sind. Ob sich der
Gutachter bei seiner Einschätzung des Umstands der Berentung als Folge des Unfalls
von 1987 bewusst gewesen ist, wird nicht ersichtlich, berührt den Beweiswert aber
nicht relevant. Dass schon aufgrund jenes Ereignisses von einer Arbeitsunfähigkeit von
25 % ausgegangen worden ist, stellt die Arbeitsfähigkeitsschätzung im Gutachten
ausserdem nicht in Frage, hatte sich dieser Grad doch wohl auf die angestammte
Tätigkeit bezogen. Auch die psychiatrische Teilbegutachtung ist begründet und
schlüssig. Danach führt eine verminderte psychische Belastbarkeit - unter
Ausblendung der Schmerzsymptomatik - zu einer auf 75 % eingeschränkten
Arbeitsfähigkeit. Zusammenfassend ist mit der Beschwerdegegnerin davon
auszugehen, dass der Beschwerdeführer in einer optimal angepassten Tätigkeit zu
75 % arbeitsfähig ist. Dass die bidisziplinäre Gesamtschätzung die somatischen
Einschränkungen vernachlässigt habe, lässt sich nicht bestätigen. Es handelt sich auch
wesentlich um qualitative Einschränkungen.
3.
3.1 Was die erwerblichen Auswirkungen der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
betrifft, wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades nach Art. 16 ATSG das
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei
ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung
gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid
geworden wäre (Valideneinkommen). Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist
rechtsprechungsgemäss entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des
frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden
Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen würde. Die
Einkommensermittlung hat so konkret wie möglich zu erfolgen. Da nach empirischer
Feststellung in der Regel die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall weitergeführt
worden wäre, ist Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des Valideneinkommens
grundsätzlich der letzte vor Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielte, nötigenfalls der
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Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst (vgl.
Bundesgerichtsentscheid i/S. K. vom 23. März 2009, 8C_515/2008).
3.2 Gemäss der Verfügung hatte die Beschwerdegegnerin das Valideneinkommen
aufgrund des auf 2007 angepassten IK-Einkommens aus dem Jahr 2002, dem Jahr vor
dem Unfallereignis vom Juni 2003, auf Fr. 56'652.-- berechnet. Da die Ausgangsgrösse
zur Bestimmung des Invalideneinkommens nach den Tabellenlöhnen höher zu stehen
gekommen wäre, wurden die beiden Grössen gleichgesetzt. In der Beschwerdeantwort
befürwortet die Beschwerdegegnerin ein Valideneinkommen von Fr. 59'884.-- gemäss
dem Durchschnitt des Einkommens während fünf Jahren vor 2003, je angepasst auf
2005.
3.3 Dem IK-Auszug lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer seit der
Erwerbsaufnahme im Jahr 1980 bis 1986 ein stetig ansteigendes Einkommen erzielt
hat. Für jenes Jahr (1986) wurde ein Einkommen von bereits Fr. 52'264.-- abgerechnet.
Es ist davon auszugehen, dass dieses Einkommen über dem damaligen
Durchschnittseinkommen für Hilfsarbeiten lag. Das statistische
Durchschnittseinkommen für einfache und repetitive Tätigkeiten im ersten Jahr, für das
es eine Schweizerische Lohnstrukturerhebung gibt (1994, also acht Jahre später),
betrug nämlich Fr. 51'876.-- (Fr. 4'127.-- gemäss TA 1.1.1; mal 12; angepasst auf die
durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von damals 41.9 statt 40 Stunden pro
Woche). Wie aus der Unfallmeldung UVG vom 24. Juni 2003 hervorgeht, war der
Beschwerdeführer (seit 1993) denn auch als gelernter Mitarbeiter
(Chromstahlschlosser) angestellt.
3.4 Im März 1987 erlitt der Beschwerdeführer den Unfall mit Verletzung der rechten
Hand, der zur Berentung führte. Damals ergab sich gemäss dem IK-Auszug ein
Einkommenseinbruch, der 1990 wieder aufgeholt worden war. Danach fand wieder ein
Rückgang statt, es folgten eine kurze Arbeitslosigkeit und dann die neue Anstellung ab
Oktober 1993. Der Beschwerdeführer erzielte dort Einkommen zwischen Fr. 53'107.--
und Fr. 60'935.--. In den Jahren 2003 und 2004 erreichte er bei einem Monatslohn von
Fr. 4'540.-- Einkommen von Fr. 54'251.-- und Fr. 51'258.--. Die Arbeitgeberin
bescheinigte der Invalidenversicherung im Mai 2006, ohne Gesundheitsschaden hätte
der
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Beschwerdeführer (bei vollzeitlicher Anstellung) den genannten Monatslohn von
Fr. 4'540.-- (mit 13 Monatslöhnen) verdient, somit also pro Jahr Fr. 59'020.--. Der
Geschäftsleiter hatte dem Suva-Aussendienstmitarbeiter am 24. Juni 2005
demgegenüber erklärt, dieser Lohn entspreche dem Leistungslohn im Rahmen der
früheren Suva-Rente, d.h. also 75 %. Dem Lohn bei voller Leistungsfähigkeit hätten
demnach Fr. 78'693.-- entsprochen, bei Aufrechnung der tatsächlich bei diesem
Monatslohn bezogenen Jahreseinkommen (von Fr. 54'251.-- und Fr. 51'258.--)
entsprechend weniger.
3.5 Angesichts der Arbeitgeberbescheinigung und der Aktenlage erscheint nicht
überwiegend wahrscheinlich, dass der Leistung des Beschwerdeführers bei voller
Gesundheit ein Lohn von Fr. 78'693.-- entsprochen hätte. Anderseits kann auch auf ein
Einkommen von Fr. 59'020.-- nicht abgestellt werden, da der Beschwerdeführer -
selbst als bereits gesundheitlich Beeinträchtigter - gemäss IK-Auszug teilweise höhere
Einkommen erzielt hatte. Es rechtfertigt sich unter den gegebenen Umständen, für die
Bestimmung des Valideneinkommens vielmehr auf statistische Durchschnittswerte
zurückzugreifen. Wird der Einkommensvergleich auf das Jahr 2006 bezogen, so kann
von einem Valideneinkommen von Fr. 68'700.-- (Fr. 5'565.-- für Arbeiten des
Anforderungsniveaus 3 im Bereich Metallbe- und -verarbeitung; mal 12; bei einer
betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.15 % [Durchschnitt von 40.8 % und 41.5 %])
ausgegangen werden.
4.
4.1 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-
erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht.
Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ -
besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die
ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und bei der das
Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn erscheint,
gilt grundsätzlich der von ihr tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein
solches effektives Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person
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nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich
zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der
Rechtsprechung statistische Werte (Tabellenlöhne) beigezogen werden (BGE 129 V
472 E. 4.2.1, Bundesgerichtsentscheid i/S C. vom 19. Juni 2008, 9C_81/2008).
4.2 Ab November 2005 hat der Beschwerdeführer vorübergehend eine Anstellung im
Bereich Werbung und Versand zu 50 % gefunden, dabei aber keinen für die
Bestimmung des Invalideneinkommens aussagekräftigen Lohn bezogen. Für die
Bestimmung des Invalideneinkommens ist deshalb grundsätzlich praxisgemäss auf die
Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik abzustellen. Gemäss der Tabelle
TA1, welche heranzuziehen ist (keine regionalen Löhne, vgl. 8C_742/2008), konnten
Männer mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten - nur solche kommen für den
Beschwerdeführer nach Eintritt seiner gesundheitlichen Einschränkungen ohne
berufliche Massnahmen noch in Betracht - im privaten Sektor im Jahr 2006
durchschnittlich (statistisches Mittel, Zentralwert; vgl. AHI 1999 S. 50) Fr. 56'784.--
(12mal Fr. 4'732.--) verdienen. Bezogen auf die betriebsübliche durchschnittliche
Arbeitszeit von im Jahr 2006 41.7 Stunden (statt 40 Stunden, wie sie der Tabelle TA1
zugrunde liegen) macht dies Fr. 59'197.-- aus.
4.3 Der Beschwerdeführer lässt in Frage stellen, ob seine Restarbeitsfähigkeit
angesichts der diversen Einschränkungen realisierbar sei. Dabei kommt es nach der
Rechtsprechung nicht darauf an, ob er unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen
tatsächlich vermittelt werden kann oder nicht. Es kommt einzig darauf an, ob und in
welchem Rahmen er die ihm verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen
könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften
entsprächen (AHI 1998 S. 291 E. 3b). Es wird von einer ausgeglichenen
Arbeitsmarktlage ausgegangen (vgl. Art. 16 ATSG). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt
(eine Fiktion, vgl. BGE 129 V 480 E. 4.2.2) hat rein hypothetischen Charakter und dient
dazu, die Risiken Arbeitslosigkeit und Invalidität voneinander abzugrenzen (vgl.
Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S C. vom 16. Juli 2003,
I 758/02; BGE 110 V 276 E. 4b). Der als ausgeglichen unterstellte Arbeitsmarkt
beinhaltet von seiner Struktur her sowohl bezüglich der beruflichen und intellektuellen
Voraussetzungen als auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes einen Fächer
verschiedenartiger Stellen (Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S
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O. vom 22. November 2006, U 303/06). Allerdings dürfen keine realitätsfremden
Einsatzmöglichkeiten berücksichtigt werden. Insbesondere kann von einer zumutbaren
Tätigkeit im Sinne von Art. 16 ATSG dort nicht gesprochen werden, wo sie nur in so
eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der allgemeine Arbeitsmarkt praktisch nicht
kennt oder dass sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines
durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer entsprechenden
Stelle deshalb von vornherein als ausgeschlossen erscheint (solche Verhältnisse hat
das Eidgenössische Versicherungsgericht etwa im Entscheid i/S G. vom 19. Februar
2001, I 65/00, vorgefunden; vgl. zum Ganzen den Entscheid des Bundesgerichts i/S K.
vom 6. Mai 2008, 8C_319/2007; ZAK 1991 S. 320 f. E. 3b).
4.4 Die Einschränkungen für eine Erwerbstätigkeit liegen beim Beschwerdeführer
darin, dass er körperlich schwere Tätigkeiten in feuchter und kalter Umgebung, bei
denen regelmässig Gewichte über 10 kg gehoben oder getragen werden müssen und
die mit häufigen Arbeiten über der Horizontalen oder Kraftanwendungen der linken
Hand verbunden sind und bei denen häufig Rotationsbewegungen des linken
Vorderarms und Handgelenks vorgenommen werden müssen, ebenso wie feine
Arbeiten, bei denen die Finger beider Hände vollumfänglich gebraucht werden, nicht
mehr uneingeschränkt erledigen kann. Diese Vorgaben lassen aber noch eine
ausreichende Anzahl von möglichen Arbeitsgelegenheiten auf dem ausgeglichenen
Arbeitsmarkt offen.
4.5 Der erforderlichen Rücksichtnahme eines potentiellen Arbeitgebers mit der
entsprechend zu erwartenden Lohnminderung ist hingegen mit einem deutlichen Abzug
vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen. Nach der Rechtsprechung können die
statistischen Löhne um bis zu 25 % gekürzt werden, um dem Umstand Rechnung zu
tragen, dass versicherte Personen mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung in der
Regel das durchschnittliche Lohnniveau nicht erreichen (RKUV 1999 Nr. U242 S. 412 E.
4b/bb) bzw. ihre Restarbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit
unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg zu verwerten in der Lage sind. Dabei
handelt es sich um einen allgemeinen behinderungsbedingten Abzug (BGE 126 V 78
E. 5a/bb). Nach der Rechtsprechung hängt die Frage, ob und in welchem Ausmass
Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen persönlichen und beruflichen
Umständen - auch von invaliditätsfremden Faktoren - des konkreten Sachverhalts ab
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(namentlich leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/
Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), deren Auswirkungen nach
pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen sind. Eine schematische
Vornahme des Leidensabzuges ist unzulässig (BGE 126 V 79 E. 5b; BGE 129 V 481
E. 4.2.3). Die Beschwerdegegnerin hat einen Abzug von 10 % zugestanden. Vorliegend
fällt nebst den oben erwähnten somatischen Einschränkungen auch ins Gewicht, dass
der Beschwerdeführer gegenüber einem gesunden Konkurrenten für einen bestimmten
Arbeitsplatz ein höheres Krankheits- und Absenzrisiko hat. Zudem ist - ohne die
entsprechende Arbeitsunfähigkeit nochmals unter anderem Titel zu veranschlagen - zu
berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer auch in psychischer Hinsicht in der
Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist, was Einfluss auf die betrieblichen
Einsatzmöglichkeiten und die geforderte Flexibilität hat. Insgesamt trägt ein Abzug vom
Tabellenlohn von 15 % den genannten Umständen angemessen Rechnung. Das
durchschnittliche Jahreseinkommen reduziert sich damit auf Fr. 50'317.--. Bei einer
Arbeitsfähigkeit von 75 % ergibt sich ein zumutbares Invalideneinkommen von
Fr. 37'738.--.
4.6 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 68'700.-- und einem massgebenden
Invalideneinkommen von Fr. 37'738.-- ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 45 %, sodass
grundsätzlich Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung besteht.
4.7 Eine Rente ist nur zuzusprechen, wenn nicht von beruflichen Massnahmen eine
rentenausschliessende Eingliederung erwartet werden kann. Der Beschwerdeführer ist
ein ausgebildeter Berufsmann, der in seiner seit je angestammten Tätigkeit
krankheitsbedingt wesentlich eingeschränkt ist. Im Verfügungszeitpunkt war er
allerdings bereits 58 Jahre alt. Es konnte nach Lage der Akten nicht davon
ausgegangen werden, dass er nach Eintritt der verschiedenen Einschränkungen die
Möglichkeit besessen und von ihm hätte erwartet (gegebenenfalls durch Mahn- und
Bedenkzeitverfahren) werden können, eine berufliche Massnahme in diesem Sinne
erfolgreich durchzuführen. - Während der Beschwerdeführer im Einwand gegen den
Vorbescheid für den Eventualfall noch einen diesbezüglichen Antrag gestellt hatte,
beantragt er in diesem Verfahren wie erwähnt einzig Rentenleistungen, so dass ein
blosser Anspruch des Beschwerdeführers nicht zu beurteilen ist.
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4.8 Dem Beschwerdeführer steht demnach eine Viertelsrente zu. Die
Beschwerdegegnerin wird Anspruchsbeginn und -höhe festzulegen haben.
5.
5.1 Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung der
angefochtenen Verfügung vom 4. März 2008 teilweise gutzuheissen und dem
Beschwerdeführer ist eine Viertelsrente zuzusprechen. Zur Festsetzung von
Rentenbeginn und Rentenhöhe ist die Sache an die Beschwerdegegnerin
zurückzuweisen.
5.2 Nach Art. 69 Abs. 1 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die
Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen
Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand
und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200 bis 1000 Franken festgelegt. Nach
Art. 95 Abs. 1 VRP hat in Streitigkeiten jener Beteiligte die Kosten zu tragen, dessen
Begehren ganz oder teilweise abgewiesen werden. Der Beschwerdeführer war dazu
veranlasst, die Verfügung vom 4. März 2008 als rechtswidrig zu beanstanden und ihre
Aufhebung zu beantragen. Insofern ist er mit seinem Antrag vollumfänglich
durchgedrungen. Hierauf ist - in Analogie zur Rechtsprechung zur Verlegung von
Parteientschädigungen (hierzu etwa der Entscheid des Versicherungsgerichts des
Kantons St. Gallen i/S G. vom 9. Mai 2008, IV 2008/3) - abzustellen. Angesichts des in
diesem Sinne vollen Unterliegens der Beschwerdegegnerin rechtfertigt es sich, ihr die
Gerichtskosten gesamthaft aufzuerlegen. Eine Entscheidgebühr von Fr. 600.--
erscheint angemessen. Die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung ist obsolet
geworden.
5.3 Dem Beschwerdeführer ist auch eine volle Parteientschädigung zuzusprechen,
denn das "Überklagen" hat den Vertretungsaufwand nicht beeinflusst (vgl. hierzu der
Entscheid des Bundesgerichts i/S A. vom 25. Januar 2008, 9C_466/2007 E. 5 m.H.). Es
besteht denn auch kein Anlass, in Analogie zum zivilprozessualen Klageverfahren zur
Bestimmung der Parteientschädigung auf das Ausmass des Obsiegens der
Beschwerde führenden versicherten Person abzustellen (nicht veröffentlichter
Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen i/S D. vom 15. Dezember
bis
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2008, IV 2008/200). Die Parteikosten werden vom Gericht ohne Rücksicht auf den
Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des
Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98 ff. VRP). Der Bedeutung der
Streitsache und dem Aufwand angemessen erscheint eine Parteientschädigung von
Fr. 3'500.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer).
Demgemäss hat das Versicherungsgericht