Decision ID: 5bfa8ded-78d9-5a25-94aa-24a800299c5d
Year: 2020
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
I.
dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 20. Juli 2018 feststellte, der Be-
schwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, sein Asylgesuch
vom 5. November 2015 ablehnte, die Wegweisung aus der Schweiz ver-
fügte und den Vollzug der Wegweisung anordnete,
dass das Bundesverwaltungsgericht die gegen diese Verfügung erhobene
Beschwerde vom 23. August 2018 mit Urteil E-4839/2018 vom 25. Oktober
2019 abwies,
dass mit dem Abschluss des ordentlichen Beschwerdeverfahrens die Ver-
fügung des SEM vom 20. Juli 2018 vollumfänglich in Rechtskraft erwuchs
und mithin die gesamten Vorbringen zum Asylgesuch und zu allfälligen bis
dahin geltend gemachten Hindernissen des Vollzuges der Wegweisung als
res iudicata zu gelten haben,
II.
dass der Beschwerdeführer mit als "Wiedererwägungsgesuch" bezeichne-
ter Eingabe vom 3. März 2020 an die Vorinstanz gelangte und im Wesent-
lichen geltend machte, ein neuer Arztbericht vom 23. Januar 2020 würde
bestätigen, dass er schwer traumatisiert und es ihm daher nicht möglich
(gewesen) sei, detailreich und kongruent über seine Erlebnisse in Sri
Lanka zu berichten,
dass deshalb die Einschätzung der Glaubhaftigkeit der geltend gemachten
asylrelevanten Verfolgung im Lichte der gestellten Diagnosen und Symp-
tome neu evaluiert werden müsse,
dass weiter nach wie vor ungefähr jeden Monat oder alle zwei Monate Be-
amte des CID (Criminal Investigation Department) bei seiner Ehefrau und
seinen Kindern vorbeigehen und nach ihm fragen würden,
dass der eingereichte ärztliche Bericht vom 23. Januar 2020 auf ein erhöh-
tes Suizidrisiko bei einer allfälligen Rückschaffung nach Sri Lanka verwei-
sen würde,
dass daher im Falle einer Rückschaffung davon ausgegangen werden
müsse, dass sich sein gesundheitlicher Zustand verschlechtern und das
Suizidrisiko steigen würde,
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dass das SEM mit Verfügung vom 3. April 2020 die Eingabe vom 3. März
2020 als Mehrfachgesuch behandelte und auf dieses und, insoweit die Ein-
gabe sinngemäss Revisionsgründe tangierte, gleichzeitig auch auf das Re-
visionsgesuch mangels funktioneller Zuständigkeit nicht eintrat und die
Wegweisung aus der Schweiz verfügte sowie den Vollzug der Wegweisung
anordnete,
dass das Bundesverwaltungsgericht die dagegen erhobene Beschwerde
vom 15. April 2020 mit Urteil E-2034/2020 vom 4. Juni 2020 abwies, womit
der Entscheid des SEM in Rechtskraft erwuchs,
III.
dass der Beschwerdeführer mit als «Qualifiziertes Wiedererwägungsge-
such, eventualiter Mehrfachgesuch, subeventualiter Revisionsgesuch» be-
zeichneter Eingabe vom 21. September 2020 an das SEM gelangte,
dass das SEM die Eingabe als (qualifiziertes) Wiedererwägungsgesuch
entgegennahm,
dass das SEM mit Verfügung vom 30. September 2020 auf das Wiederer-
wägungsgesuch nicht eintrat und darauf erkannte, einer allfälligen Be-
schwerde komme keine aufschiebende Wirkung zu,
dass bezüglich der mit dem Wiedererwägungsgesuch geltend gemachten
Vorbringen im Einzelnen auf die Akten und die entsprechenden Ausführun-
gen in der angefochtenen Verfügung des SEM sowie, soweit vorliegend
notwendig, auf die nachfolgenden Erwägungen zu verweisen ist,
dass der Beschwerdeführer gegen die Verfügung des SEM durch seinen
Rechtsvertreter mit Eingabe vom 6. Oktober 2020 beim Bundesverwal-
tungsgericht fristgerecht Beschwerde erhob und beantragen liess, (1.) es
sei die vorinstanzliche Verfügung vom 30. September 2020 aufzuheben
und (2.) ihm die Asyleigenschaft in der Schweiz anzuerkennen,
dass (3.) eventualiter die Unzulässigkeit und/oder die Unzumutbarkeit des
Wegweisungsvollzuges festzustellen und die vorläufige Aufnahme zu ver-
fügen sei,
dass der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und der Kan-
ton (...) anzuweisen sei, bis zum Entscheid über die Ziffern 1, 2 und 3 hier-
vor den Wegweisungsvollzug zu stoppen, und ihm zu gestatten sei, den
Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abzuwarten,
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dass ihm die integrale unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen sei, unter
Beiordnung des unterzeichneten Rechtsanwalts als unentgeltlicher
Rechtsbeistand,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 7. Oktober 2020
dem Beschwerdeführer den Eingang der Beschwerde bestätigte und die
zuständige kantonale Behörde mit Kopie dieses Schreibens vom Eingang
der Beschwerde in Kenntnis setzte,
dass die Instruktionsrichterin des Bundesverwaltungsgerichts mit Zwi-
schenverfügung vom 14. Oktober 2020 das Gesuch um Herstellung der
aufschiebenden Wirkung der Beschwerde sowie die Gesuche um Gewäh-
rung der unentgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Verbei-
ständung abwies,
dass dem Beschwerdeführer zur Leistung eines Kostenvorschusses Frist
angesetzt wurde,
dass der eingeforderte Kostenvorschuss innert Frist geleistet wurde,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 30. Oktober 2020 einen ärzt-
lichen Bericht vom 29. Oktober 2020 als Nachtrag zum im vorinstanzlichen
Verfahren eingereichten ärztlichen Bericht vom 17. September 2020 zu
den Akten geben liess,
dass der Rechtsvertreter in der Eingabe darauf hinwies, die behandelnde
Ärztin bestätige abermals, dass der Beschwerdeführer einer medizinischen
Behandlung bedürfe, die ihm in Sri Lanka nicht gewährt werden könne,
womit verdeutlicht werde, dass eine Rückführung des Beschwerdeführers
nach Sri Lanka aus medizinischer Sicht weder zumutbar noch zulässig
wäre,

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen
nach Art. 5 VwVG beurteilt, das SEM zu den Behörden nach Art. 33 VGG
gehört und daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts ist sowie
eine das Sachgebiet betreffende Zuständigkeitsausnahme im Sinne von
Art. 32 VGG nicht vorliegt,
dass nach Lehre und Praxis Wiedererwägungsentscheide grundsätzlich
wie die ursprüngliche Verfügung auf dem ordentlichen Rechtsmittelweg
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weitergezogen werden können, weshalb das Bundesverwaltungsgericht
für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig ist und darüber
– in der Regel und auch vorliegend – endgültig entscheidet (Art. 105 AsylG
[SR 142.31], Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),
dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet,
soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG),
dass der Beschwerdeführer zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist
und auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist
(Art. 108 Abs. 6 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters entschieden wird
(Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend um eine solche handelt, wes-
halb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a
Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften-
wechsel verzichtet wurde,
dass der Beschwerdeführer in der Eingabe vom 21. September 2020 im
Wesentlichen geltend machte, seine Ehefrau, seine Tochter und seine
Söhne seien am 21. Juli 2020 erneut von uniformierten Militärs besucht
und nach seinem Aufenthalt befragt worden,
dass im August 2020 seine Ehefrau und Kinder abermals Besuch erhalten
hätten und von Angehörigen des CID in ziviler Kleidung nach seinem Auf-
enthaltsort befragt worden seien,
dass der Beschwerdeführer zur Stützung seiner Vorbringen zwei Fotos im
Original zu den Akten reichte, die die entsprechende Befragung durch das
Militär dokumentieren sollen,
dass das SEM die vorliegend zu beurteilende Eingabe vom 21. September
2020 zutreffend als (qualifiziertes) Wiedererwägungsgesuch entgegen-
nahm und nach den Bestimmungen von Art. 111b AsylG prüfte,
dass, soweit hinsichtlich des Rechtsbegehrens, dem Beschwerdeführer sei
die Asyleigenschaft zuzuerkennen, im Wiedererwägungsgesuch (und in
der Beschwerde) Sachverhalte vorgebracht werden, die bereits im Rah-
men der vorangegangen Verfahren beurteilt wurden, selbstredend nichts
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erheblich Neues dargetan wird, das das Eintreten auf ein Wiedererwä-
gungsgesuch rechtfertigen würde,
dass das SEM in der angefochtenen Verfügung in schlüssigen Erwägun-
gen dargelegt hat, der Beschwerdeführer vermöge keine wiedererwä-
gungsrechtlich relevanten Gründe aufzuzeigen,
dass das SEM die eingereichten Beweismittel zutreffend als offenkundig
ungeeignet bezeichnete, den geltend gemachten Sachverhalt nachzuwei-
sen,
dass das SEM zu Recht darauf erkannte, aus diesen gehe nicht hervor,
wann und wo diese Aufnahmen entstanden seien, und die Fotos ausser-
dem keine Rückschlüsse auf den Kontext der darauf abgebildeten Szene
ermöglichen würden,
dass in der Beschwerdeschrift zu Recht eingeräumt wird, es liege in der
Natur der Sache, dass (mit den beiden Fotos) keine "direkten Beweise"
vorhanden seien, mit welchen der genaue Inhalt der aufgenommenen
Szene wiedergegeben werden könne,
dass aber die Folgerung in der Beschwerde, mangels anderer Anhalts-
punkte sei jedoch von der geschilderten Version des Beschwerdeführers
auszugehen, in entscheidwesentlicher Hinsicht nicht stichhaltig erscheint,
dass – in flüchtlingsrechtlich thematischer Hinsicht – sehr wohl andere An-
haltspunkte gegeben sind, wenn bereits im Urteil des Bundesverwaltungs-
gerichts E-4839/2018 vom 25. Oktober 2019 festgestellt wurde, der Be-
schwerdeführer habe keine asylrechtlich relevanten, im Zeitpunkt der Aus-
reise aktuell bestehenden Verfolgungsgründe glaubhaft machen können
(E. 5.2.9),
dass auch nicht davon auszugehen sei, dem Beschwerdeführer würden im
Fall einer Rückkehr nach Sri Lanka ernsthafte Nachteile im Sinne von
Art. 3 AsylG drohen, da er gemäss den Akten in Sri Lanka nie einer Straftat
angeklagt worden und damit offenbar nicht im Strafregister registriert sei
und er weiter kein politisches Profil aufweise und keine Familienmitglieder
habe, die den LTTE angehören würden (E. 5.3.2),
dass unter diesen Vorgaben keine Grundlage ersichtlich ist, weshalb sich
das sri-lankische Militär oder Angehörige des CID knapp fünf Jahre nach
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der Ausreise des Beschwerdeführers aus seinem Heimatland in flüchtlings-
rechtlich relevanter Absicht bei seinen Familienangehörigen nach ihm er-
kundigen sollten,
dass jedenfalls die eingereichten Fotos in der Tat in objektiver Hinsicht of-
fensichtlich nicht tauglich sind, einen in flüchtlingsrechtlich relevanter Hin-
sicht neuen Sachverhalt aufzuzeigen,
dass mit der Eingabe vom 21. September 2020 ein Arztbericht des
B._ vom 17. September 2020 eingereicht wurde,
dass das SEM in der angefochtenen Verfügung zu Recht ausführte, der
nun neu eingereichte ärztliche Bericht vom 17. September 2020 halte be-
züglich der Einschätzung der Suizidalität im Wesentlichen fest, dass im
Falle einer Ausschaffung von einer Verschlechterung des psychischen Zu-
standsbildes und von einem stark erhöhten und ernst zu nehmenden Sui-
zidrisiko ausgegangen werden müsse,
dass das SEM daraus in rechtskonformer Weise gefolgert hat, der Gesund-
heitszustand des Beschwerdeführers stehe einer Rückführung nach Sri
Lanka nicht entgegen, wenn es zutreffend auf das Urteil des Bundesver-
waltungsgerichts E-2034/2020 vom 4. Juni 2020 verwies,
dass mit dem Urteil E-2034/2020 in vorliegend vornehmlich entscheidwe-
sentlicher Hinsicht in Nachachtung der gefestigten konstanten Rechtspre-
chung des Gerichts festgehalten wurde, dass einer allfälligen drohenden
Suizidalität im Rahmen des Wegweisungsvollzuges angemessen Rech-
nung getragen werden könne und die psychische Erkrankung des Be-
schwerdeführers demnach kein Wegweisungsvollzugshindernis darstelle
(E. 8.3.2),
dass diese Rechtsprechung im Übrigen auch der gefestigten Praxis des
Schweizerischen Bundesgerichts entspricht und etwa im Urteil
2C_221/2020 vom 19. Juni 2020 E. 2 festgehalten wird, die wegweisungs-
oder krankheitsbedingte Gefahr, dass die betroffene Person bei einer Auf-
enthaltsbeendigung ihrem Leben ein Ende setzen wolle, genüge für sich
allein nicht, um die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung als unverhält-
nismässig oder unzulässig erscheinen zu lassen, die Behörden im Rahmen
von konkreten Rückkehrmassnahmen jedoch gehalten seien, alles ihnen
Zumutbare vorzukehren, um medizinisch und betreuungsmässig sicherzu-
stellen, dass das Leben und die Gesundheit der rückkehrpflichtigen Person
möglichst nicht beeinträchtigt werde,
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dass das Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe, die psychische Erkran-
kung gründe primär in der bevorstehenden zwangsweisen beziehungs-
weise drohenden Rückführung nach Sri Lanka und das Suizidrisiko würde
sich in diesem Falle abermals stark erhöhen und die drohende Rückfüh-
rung selbst sei ursächlich für die Suizidalität, weshalb der Beschwerdefüh-
rer in Sri Lanka keineswegs angemessen behandelt werden könnte, in
rechtserheblicher Hinsicht nichts zu ändern vermag,
dass mit dem Urteil E-2034/2020 denn auch festgestellt wurde, bereits zum
Zeitpunkt des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts E-4839/2018 vom
25. Oktober 2019 sei bekannt gewesen, dass der Beschwerdeführer an
einer posttraumatischen Belastungsstörung und einer rezidivierenden de-
pressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, leide, und das Ge-
richt ausführlich dargelegt habe, dass Sri Lanka über ein funktionierendes
Gesundheitswesen verfüge und der Beschwerdeführer dort die notwendige
Behandlung erhalten könne,
dass demnach die Rechtsfolgerung des SEM in der angefochtenen Verfü-
gung nicht zu beanstanden ist, wonach dem vorliegenden Wiedererwä-
gungsgesuch diesbezüglich keine wesentlich veränderte Sachlage zu ent-
nehmen sei,
dass der Hinweis in der Eingabe vom 30. Oktober 2020 auf den ärztlichen
Bericht vom 29. Oktober 2020, wonach gemäss der behandelnden Ärztin
eine medizinische Behandlung in Sri Lanka nicht gewährt werden könne,
in Berücksichtigung der gefestigten anderweitigen Rechtsprechung un-
behelflich erscheinen muss,
dass sich demnach auch die Folgerung des Beschwerdeführers bezie-
hungsweise seines Rechtsvertreters, eine Rückführung des Beschwerde-
führers sei aus medizinischer Sicht weder zumutbar noch zulässig, nicht
auf eine massgebliche Grundlage zu stützen vermag und wiedererwä-
gungsrechtlich ohnehin unbegründet erscheint,
dass – zusammenfassend – mit dem Wiedererwägungsgesuch und den
hierzu eingereichten Beweismitteln sowie auch mit der Rechtsmittelein-
gabe offenkundig nicht dargetan wird, inwiefern seit dem rechtskräftigen
Urteil E-2034/2020 neu Sachverhalte respektive nachträglich veränderte
Sachlagen entstanden sein sollten, die entgegen dem rechtskräftigen Urteil
ein völker- oder landesrechtliches Wegweisungsvollzugshindernis des Be-
schwerdeführers bewirken würden,
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dass der Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren keine Gründe im
Sinne von Art. 83 Abs. 1 – 4 AIG (SR 142.20) darlegen konnte, die den
Vollzug der Wegweisung nach Sri Lanka als unzulässig, unzumutbar oder
unmöglich erscheinen lassen würden, und eine vorläufige Aufnahme in der
Schweiz ausser Betracht fällt,
dass demnach der Beschwerdeführer mit der Rechtsmitteleingabe nicht
darzulegen vermag, inwiefern die Vorinstanz das Vorliegen eines Wieder-
erwägungsgrundes zu Unrecht verneint haben sollte,
dass die angefochtene Verfügung weder in formeller noch in materieller
Hinsicht zu beanstanden ist,
dass die Vorinstanz das Wiedererwägungsgesuch zu Recht als unzu-
reichend begründet eingestuft hat und folglich gestützt auf Art. 111b Abs. 2
AsylG i.V.m. Art. 13 Abs. 2 VwVG nicht darauf eingetreten ist (vgl. auch
BVGE 2014/39 E. 7),
dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-
erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1
AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-
schwerde, wie dargelegt, als offensichtlich unbegründet abzuweisen ist,
dass bei dieser Sachlage die Kosten des Verfahrens von Fr. 1500.– (Art. 1–
3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-
gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem
Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und der ge-
leistete Kostenvorschuss zur Begleichung dieser Kosten zu verwenden ist.
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