Decision ID: 29db1adc-5419-4a45-bec3-6bc35870a509
Year: 2013
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
A._,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
Rente
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Sachverhalt:
A.
A.a A._ meldete sich nach einem Früherfassungsgespräch (IV-act. 1 f.) am 9. März
2009 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung bei der IV-Stelle des
Kantons St. Gallen an (IV-act. 4).
A.b Am 14. April 2009 führte Dr. med. B._ vom IV-internen regionalen ärztlichen
Dienst (RAD) ein Telefonat mit Dr. med. C._ vom Psychiatriezentrum D._. Dr. C._
führte aus, es bestehe der Verdacht auf eine paranoid-halluzinatorische Schizophrenie.
Zudem lägen Teilleistungsschwächen bei grenzwertiger Normalintelligenz vor. Es sei im
Jahr 2008 zu einer ersten psychotischen Episode gekommen, welche im Rahmen eines
gut dreimonatigen stationären Aufenthalts behandelt worden sei. Nach Rückgang der
psychotischen Symptome hätten sich vorbestehende Teilleistungsstörungen mit
unrealistischer Selbstüberschätzung und ausgeprägtem Frustrationsverhalten gezeigt.
Dies habe bereits in der Vergangenheit zu Problemen am Arbeitsplatz geführt. Die
Berufsausbildung zur Hotelleriefachangestellten sei wohlwollend durch die Lehrherren
zum Abschluss geführt worden. Eine Tätigkeit in diesem Bereich sollte sich auf
einfache und überschaubare Arbeiten ohne allzu viel Kundenkontakt und Tragen von
Verantwortung beschränken. Aktuell werde ausserhalb des geschützten Rahmens
keine realistische Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit gesehen. Dr. C._ unterzeichnete
das Gesprächsprotokoll am 29. April 2009 (IV-act. 22).
A.c In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine berufliche Abklärung im E._, welche im
Zeitraum vom 13. Juli bis zum 30. Oktober 2009 (mit einer dreiwöchigen
Unterbrechung im September 2009 wegen Ferien) durchgeführt wurde. Die Abklärung
ergab, dass die Versicherte unter bestimmten Bedingungen im ersten Arbeitsmarkt
erwerbstätig sein könnte. Es sollte sich um einen kleinen familiären Betrieb mit klarer
Führung und einfühlsamem sozialem Umfeld handeln. Der Aufgabenbereich dürfe am
Anfang kaum Führungs- und Organisationsverantwortung beinhalten. Die
Arbeitsleistung liege bei etwa 70 % (IV-act. 33).
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A.d Im Rahmen eines vom 3. Mai bis 31. Oktober 2010 durchgeführten
Arbeitstrainings im Zentrum F._ ergab sich eine Arbeitsleistung von lediglich 50 %,
was die Verantwortlichen zum Schluss veranlasste, eine Arbeitsstelle im ersten
Arbeitsmarkt würde wahrscheinlich bereits in der Probezeit wieder gekündigt werden.
Die Versicherte müsse eng geführt werden und müsse die vorgesetzte Stelle
akzeptieren, damit sie Kritik annehmen könne. Der Versicherten dürfe nicht zu viel
Verantwortung übertragen werden, da sie diese nicht wahrnehmen könne (IV-act. 53).
A.e In ihrem Bericht vom 7. Dezember 2010 hielt die Eingliederungsverantwortliche der
IV-Stelle fest, die Versicherte sei in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Die Tätigkeit
als Hotellerieangestellte sei leidensadaptiert. Für eine zusätzliche Qualifikation würden
ihr die kognitiven Ressourcen fehlen, weshalb eine berufliche Integration einzig über
eine berufliche Tätigkeit zu einem reduzierten Leistungslohn erfolgen könne (IV-act. 55).
Am 9. Dezember 2010 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass die beruflichen
Massnahmen abgeschlossen würden (IV-act. 58).
A.f Am 31. Januar 2011 erstattete Dr. C._ einen Arztbericht. Er hielt fest, als
Etagengouvernante sei die Versicherte seit dem 26. September 2008 zu 100 % arbeits
unfähig. Eine angepasste Tätigkeit sei ihr jedoch seit dem 3. Januar 2011 zu 80 % zu
mutbar. Seit Anfang Januar 2011 absolviere die Versicherte ein Praktikum in einem
Altersheim; die ersten Rückmeldungen der Vorgesetzten seien nach Angaben der Ver
sicherten positiv (IV-act. 61).
A.g Am 5. August 2011 ging der IV-Stelle eine Kopie eines befristeten Arbeitsvertrages
zwischen dem Alters- und Pflegeheim J._ und der Versicherten zu, wonach die Ver
sicherte vom 1. April bis 31. Dezember 2011 befristet zu 80 % als Betriebsangestellte
beschäftigt wurde (IV-act. 65).
A.h Am 15. Dezember 2011 erstattete Dr. med. G._, Oberarzt der Psychiatrischen
Klinik H._, einen Arztbericht. Er hielt fest, die Versicherte habe im August 2011 eine
weitere akute psychotische Symptomatik mit katatonen Symptomen gezeigt, weshalb
sie erneut habe stationär behandelt werden müssen. Unter adäquater Medikation habe
die Symptomatik relativ rasch gebessert, die Prognose sei günstig. Als
Hotelfachassistentin sei die Versicherte vom 13. August bis zum 1. November 2011 zu
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100 %, vom 2. November bis zum 4. Dezember 2011 zu 70 % und ab dem
4. November 2011 (recte wohl: 5. Dezember 2011) zu 50 % arbeitsunfähig gewesen
(IV-act. 74).
A.i In seiner Stellungnahme vom 11. Januar 2012 hielt der RAD-Arzt Dr. B._ fest, die
Berichte der behandelnden Mediziner und der beruflichen Abklärungsstellen ergäben
ein stimmiges Bild. Für adaptierte Tätigkeiten könne von einer Leistungsfähigkeit von
67–80 % ausgegangen werden (IV-act. 75).
A.j Mit Vorbescheid vom 2. Februar 2012 teilte die IV-Stelle mit, dass bei einem
Invaliditätsgrad von 27 % die Abweisung des Rentengesuchs vorgesehen sei (IV-
act. 78). Am 15. März 2012 verfügte die IV-Stelle entsprechend (IV-act. 79).
B.
B.a Dagegen richtet sich die am 26. April 2012 erhobene Beschwerde, mit der die
Überprüfung des Abklärungsergebnisses und des Einkommensvergleichs beantragt
und zur Begründung im Wesentlichen ausgeführt wird, anhand der Akten ergäbe sich
eher eine Leistungsfähigkeit von 50 % denn eine solche von 70 % (act. G 1).
B.b Die Beschwerdegegnerin schliesst auf Abweisung der Beschwerde. In ihrer
Beschwerdeantwort vom 15. Juni 2012 führte sie zur Begründung im Wesentlichen
aus, es seien keine Gründe auszumachen, die gegen die Zuverlässigkeit der
Beurteilung des RAD-Arztes Dr. B._ sprechen würden, weshalb darauf abzustellen
sei (act. G 4).
B.c Mit Replik vom 27. August 2012 liess die Beschwerdeführerin an ihrem Antrag
festhalten. Ihrer Replik legte sie ein Schreiben des Vereins I._ bei, in welchem
ausgeführt wird, der Einsatz im Altersheim J._ sei mit Unterstützung des Vereins und
des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums vermittelt worden. Trotz intensiver Be
treuung während der Anstellungsdauer sei die Leistung der Beschwerdeführerin massiv
reduziert geblieben. Der Arbeitsvertrag sei daher nicht verlängert worden (act. G 6.1).
Weiter lagen der Replik je ein Bericht des Kunst- und Craniosacraltherapeuten K._
(act. G 6.2) und des Psychiaters L._ (act. G 6.3) bei.
B.d Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Duplik.
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Erwägungen:
1.
1.1 Die Beantwortung der Frage, ob ein Rentenanspruch besteht, setzt die
Bemessung des Arbeitsunfähigkeits- und Invaliditätsgrades voraus. Dafür sind
Verwaltung und Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe der ärztlichen
Sachverständigen ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu
nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person
arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261 mit Hinweisen). Hinsichtlich des
Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten
Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der
medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten
begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352).
1.2 Aus dem Grundsatz der Waffengleichheit folgt das Recht der versicherten Person,
mittels eigener Beweismittel die Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit allfälliger ärztlicher
Feststellungen versicherungsinterner Fachpersonen in Zweifel zu ziehen. Wecken die
von der versicherten Person aufgelegten Berichte auch nur geringe Zweifel an der Zu
verlässigkeit und Schlüssigkeit der Feststellungen versicherungsinterner Ärzte, ist ein
versicherungsexternes Gutachten zur Klärung der strittigen medizinischen Fragen ein
zuholen (BGE 135 V 465 E. 4.5 f. S. 470 f.).
2.
2.1 Die angefochtene Verfügung stützt sich in medizinischer Hinsicht auf die Stellung
nahme des RAD-Arztes Dr. B._ vom 11. Januar 2012 (IV-act. 75). Dr. B._ hat
ausgeführt, typisch für schizophrene Erkrankungen seien Schwankungen mit Phasen,
in denen sich ein akutes Krankheitsbild, welches sich nicht mit einer Arbeitsfähigkeit
vereinbaren lasse, zeige, und Phasen, in denen eine Restarbeitsfähigkeit gegeben sei.
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Im Wesentlichen hänge die psychische Stabilität und damit die Arbeitsfähigkeit von
der Balance zwischen Entlastung und Anforderung ab. Bei Überforderung sei in der
Regel mit einer Dekompensation zu rechnen. Bei der Beschwerdeführerin sei die De
kompensation Mitte 2011 mit stationärer Behandlungsbedürftigkeit als Folge einer (zu
vermutenden beruflichen) Überforderung zu verstehen bzw. interpretierbar. Grund
sätzlich sei davon auszugehen, dass nach erfolgter Behandlung der Vorzustand wieder
erreicht sei und gegenwärtig wieder von einem stabilen Gesundheitszustand ausge
gangen werden könne. In Bezug auf die angestammte Tätigkeit könne gemäss Bericht
von Dr. G._ und den Ergebnissen des Arbeitstrainings von einer 50%igen Arbeits
fähigkeit ausgegangen werden. In adaptierten Tätigkeiten sei die Arbeitsfähigkeit
höher, nämlich etwa 67–80 %. Hierzu verwies Dr. B._ insbesondere auf den Bericht
von Dr. C._ vom 31. Januar 2011 und den Bericht von Dr. G._ vom 15. Dezember
2011. Dr. C._ hatte in seinem Bericht vom 31. Januar 2011 eine Arbeitsfähigkeit von
80 % für adaptierte Tätigkeiten angegeben, wobei allerdings davon auszugehen ist,
dass er diesbezüglich auf das Pensum des damals gerade erst begonnenen
Praktikums im Altersheim abgestellt hatte (vgl. IV-act. 61). Dr. G._ hatte in seinem
Bericht vom 15. Dezember 2011 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % angegeben und hin
sichtlich adaptierter Tätigkeiten ausgeführt, die Versicherte brauche etwa einen Drittel
bis zur Hälfte mehr Zeit, um ihre Arbeit zu bewältigen (IV-act. 74). Die adaptierten Tätig
keiten wurden (in Abgrenzung zur angestammten Tätigkeit) allerdings nicht näher
umschrieben. Die Beschwerdegegnerin hat in der Folge auf den Mittelwert des von
Dr. B._ angegebenen Spektrums (67–80 %) abgestellt und entsprechend eine
Leistungsfähigkeit von 73,5 % bzw. 70 % angenommen.
2.2 Obwohl die Ausführungen von Dr. B._ theoretisch überzeugend scheinen und in
gewissem Rahmen Übereinstimmung zwischen seiner Einschätzung und den Ein
schätzungen sowohl der behandelnden Fachärzte als auch der beruflichen Abklärungs
stellen vorliegt, bestehen Zweifel an der Zuverlässigkeit des letztlich angegebenen
Arbeitsfähigkeitsgrades von 70 %. Die Schätzungen sowohl der behandelnden Fach
ärzte als auch der beruflichen Abklärungsstellen bewegen sich – teilweise bereits unter
Berücksichtigung adaptierter Arbeitsbedingungen – eher im Bereich von 50 %. Einzig
Dr. C._ attestierte eine wesentlich höhere Arbeitsfähigkeit. Seine Schätzung
überzeugt aber nicht, weil er sich augenscheinlich an den damaligen tatsächlichen Ver
hältnissen orientierte und auf das mit dem Altersheim vereinbarte Pensum abstellte,
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obwohl das Arbeitsverhältnis gerade erst begonnen hatte und daher nicht sicher war,
ob die Beschwerdeführerin die entsprechende Leistung über einen längeren Zeitraum
hinweg würde erbringen können. Tatsächlich führte die berufliche Belastung im
Rahmen dieser Tätigkeit zu einer zweiten Dekompensation, und dies obwohl die
Beschwerdeführerin intensiv begleitet und unterstützt wurde, unter anderem durch eine
persönliche Ansprechperson des Vereins I._. Auch Dr. G._ hat primär eine 50%ige
Arbeitsfähigkeit attestiert. Der Passus, die Beschwerdeführerin würde in einer adap
tierten Tätigkeit einen Drittel bis zur Hälfte mehr Zeit benötigen, um ihre Arbeit aus
zuführen, rechtfertigt es für sich alleine nicht, von einer Arbeitsfähigkeit von 67 % aus
zugehen, zumal sich Dr. G._ offenbar auch noch nicht definitiv festlegen wollte. Vor
diesem Hintergrund erscheint die zusammenfassende Beurteilung des RAD-Arztes
Dr. B._ zu optimistisch. Zu bemängeln ist zudem, dass sich weder dem Bericht von
Dr. B._ noch den anderen medizinischen Berichten nähere Ausführungen zu leidens
adaptierten Tätigkeiten entnehmen lassen. Die Ärzte nahmen zwar Bezug auf solche
adaptierte Tätigkeiten, umschrieben aber nicht näher, wodurch sich diese von der
angestammten Tätigkeit abgrenzen würden.
2.3 Die Ergebnisse des Arbeitstrainings sowie das Scheitern des Arbeitsversuchs im
Altersheim wecken zusätzliche Zweifel an der optimistischen Einschätzung des RAD-
Arztes Dr. B._. Die Beschwerdeführerin konnte zudem ihren Berufsabschluss, den sie
nach lediglich zweijähriger Ausbildung erhielt, offenbar nur mit Wohlwollen seitens ihrer
Ausbildner erlangen. Anschlussstellen hat sie in der Folge jeweils relativ rasch wieder
verloren (vgl. IV-act. 4–5). Wäre die Beschwerdeführerin tatsächlich in der Lage, über
einen längeren Zeitraum hinweg mehr oder weniger konstant eine Leistung von knapp
75 % zu erbringen, hätte das Praktikum im Altersheim nicht nach so kurzer Zeit zu
einer Dekompensation führen dürfen, zumal die Beschwerdeführerin während des
Praktikums intensiv betreut worden war. Die Zweifel an der Arbeitsfähigkeitsschätzung
werden auch durch die im Beschwerdeverfahren eingereichten Berichte (act. G 6.1 und
G 6.2) genährt.
2.4 Gesamthaft rechtfertigt es sich nicht, auf den Bericht des RAD-Arztes Dr. B._
abzustellen. Die Beschwerdegegnerin hat ein versicherungsexternes fachärztliches
Gutachten einzuholen, das sich zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ins
besondere in leidensangepassten Tätigkeiten und zur Frage, wodurch sich solche
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Tätigkeiten auszuzeichnen haben, äussert. Gestützt darauf werden auch berufliche
Massnahmen nochmals zu prüfen sein.
3.
3.1 Die angefochtene Verfügung ist mithin in Gutheissung der Beschwerde
aufzuheben und die Angelegenheit zur Durchführung weiterer Abklärungen und
anschliessender Neuverfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
3.2 Die gemäss Art. 69 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung
(IVG; SR 831.20) zu erhebenden und angesichts des durchschnittlichen Aufwands auf
Fr. 600.-- festzusetzenden Gerichtskosten sind ausgangsgemäss der unterliegenden
Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Der Beschwerdeführerin wird der von ihr geleistete
Kostenvorschuss im gleichen Betrag zurückerstattet.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP