Decision ID: b1777e08-0b83-4a7b-bbde-6d6dd4ca6eec
Year: 2010
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
FM._,
Rekurrentin,
vertreten durch MM._,
gegen
Sozialamt der Stadt St. Gallen, Stationäre und Besondere Sozialhilfe, Brühlgasse 1,
Postfach 563, 9004 St. Gallen,
Vorinstanz,
betreffend
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Mutterschaftsbeiträge
Sachverhalt:
A.
A.a FM._, verheiratet mit MM._, brachte am 16. April 2009 Sohn A._ und am 14.
April 2010 Sohn B._ zur Welt (act. G 4.1/2). Die Städtische Stelle für
Mutterschaftsbeiträge, St. Gallen, stellte am 31. Mai 2010 im Namen von FM._ zwei
Gesuche um Ausrichtung von Mutterschaftsbeiträgen für die beiden Söhne A._ und
B._ (act. G 4.1/1 und 2).
A.b Mit Verfügung vom 8. Juli 2010 teilte das Sozialamt, Stationäre und Besondere
Sozialhilfe, St. Gallen, mit, dass dem Gesuch um Mutterschaftsbeiträge für A._
aufgrund des zu spät eingereichten Gesuchs nicht entsprochen werden könne (act. G
4.1/3). In einer weiteren Verfügung vom 8. Juli 2010 entsprach das Sozialamt hingegen
dem Gesuch um Mutterschaftsbeiträge für B._. Es wurde festgehalten, dass FM._
für den Monat Mai 2010 ca. Fr. 894.60 und für die restlichen fünf Monate ca. Fr. 944.60
pro Monat, je nach Abrechnung der Mutterschaftsentschädigung,
Mutterschaftsbeiträge erhalte. Für die Zeit Mai bis Dezember 2010 übernehme das
Sozialamt die Krankenkassenprämien der Grundversicherung sowie die
Selbstbehaltrechnungen für FM._ und ihren Sohn B._ (act. G 4.1/4).
B.
B.a Gegen diese beiden Verfügungen vom 8. Juli 2010 richtet sich der von MM._ im
Namen von FM._ erhobene Rekurs vom 9. August 2010 (Postaufgabe: 10. August
2010) mit den sinngemässen Anträgen, die Verfügungen seien aufzuheben, es seien
der Rekurrentin Mutterschaftsbeiträge für ihren Sohn A._ zu erbringen und für beide
Söhne seien die Mutterschaftsbeiträge neu zu berechnen und entsprechend höhere
Beträge auszubezahlen. Der Vertreter der Rekurrentin habe am 15. April 2010 mit dem
Sozialdienst des Kantonsspitals St. Gallen Kontakt aufgenommen und gleichzeitig die
Unterlagen für die Mutterschaftsbeiträge erhalten. Noch am selben Tag habe er auf die
erwähnte Telefonnummer angerufen, um ein Gesuch um Mutterschaftsbeiträge für
beide Söhne geltend zu machen. Es sei allerdings niemand erreichbar gewesen,
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weshalb er erst am nächsten Montag, 19. April 2010, habe Kontakt aufnehmen und
sein Gesuch geltend machen können. Somit habe er die Pflicht erfüllt, innerhalb eines
Jahres das Gesuch zu stellen. Er hätte die Informationen um Mutterschaftsbeiträge
schon bei der Geburt von A._ am 16. April 2009 im Kantonsspital erhalten. Er habe
jedoch kein Gesuch gestellt, da er dem Staat nicht habe zur Last fallen wollen. Als
Student verdiene er nichts und seine Ehefrau verdiene auch nur wenig, da neben der
Familie nur wenig Zeit für die Arbeit übrig bleibe. Bei den Berechnungen seien die
Wohnungskosten von Freiburg in der Höhe von Fr. 1'165.-- und die laufenden
Nebenkosten (Wasser, Strom, TV, Radio, Internet) nicht berücksichtigt worden. Sie
würden einen Betrag von ca. Fr. 1'400.-- pro Monat ausmachen (act. G 1).
B.b In der Vernehmlassung vom 8. September 2010 beantragt die Vorinstanz
Abweisung des Rekurses. Das Gesuch um Mutterschaftsbeiträge (für die Kinder A._
und B._) sei von der Städtischen Stelle für Mutterschaftsbeiträge beim Sozialamt St.
Gallen am 1. Juni 2010 eingegangen. Wann genau die Rekurrentin ihr Gesuch bei der
Städtischen Stelle für Mutterschaftsbeiträge eingereicht habe, lasse sich nicht mehr
nachvollziehen, sei jedoch für den Eingang beim Sozialamt St. Gallen auch nicht
relevant. Das Gesuch betreffend die Mutterschaftsbeiträge für den Sohn A._ sei
somit eindeutig zu spät eingereicht worden, weshalb der Anspruch verwirkt sei. Bei der
Berechnung der Mutterschaftsbeiträge seien die Mietkosten der Rekurrentin und deren
Kinder in St. Gallen in der Höhe von Fr. 550.-- (Mai 2010) bzw. Fr. 600.-- (ab Juni 2010)
sowie die Hälfte der Mietkosten in der Höhe von Fr. 1'165.-- (inkl. Nebenkosten) für die
vom Ehemann der Rekurrentin bewohnte 21⁄2-Zimmerwohnung also Fr. 582.50,
berücksichtigt worden. Zusammen mit der Einschreibegebühr, den Prüfungsgebühren,
den persönlichen AHV-Beiträgen sowie dem Anteil für Bücher, EDV etc. sei bei der
Berechnung der Mutterschaftsbeiträge unter diversen Kosten ein Betrag von Fr. 750.--
enthalten. Es wäre dem Ehemann der Rekurrentin möglich, ein Zimmer für Fr. 582.50
pro Monat zu bewohnen bzw. seine für zwei Personen bewohnbare Wohnung mit
einem weiteren Studenten zu teilen. Die von ihm nicht belegten Fr. 1'400.-- pro Monat
für die Wohnung seien nicht vollumfänglich an die Lebenskosten anzurechnen (act. G
4).
B.c Mit Replik vom 19. September 2010 führt der Vertreter der Rekurrentin im
Wesentlichen aus, dass er aufgrund der Besuche der Rekurrentin und ihrer Kinder
gezwungen sei, eine 2-Zimmerwohnung zu mieten (act. G 6).
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B.d Mit Duplik vom 14. Oktober 2010 hält die Vorinstanz am Antrag auf Abweisung des
Rekurses fest (act. G 8).
C.
Am 5. November 2010 hat das Versicherungsgericht beim Sozialamt der Stadt St.
Gallen die Endabrechnungen der Mutterschaftsbeiträge einverlangt. Die angeforderten
Unterlagen sind am 11. November 2010 eingegangen (act. G 10).

Erwägungen:
1.
Der Rekurs der Rekurrentin richtet sich sinngemäss gegen beide Verfügungen der
Vorinstanz vom 8. Juli 2010. Diese bilden somit den Anfechtungsgegenstand im
vorliegenden Rekursverfahren. Zu prüfen gilt es, ob die Vorinstanz zu Recht den
Anspruch der Rekurrentin auf Mutterschaftsbeiträge für ihren Sohn A._ verneint hat
sowie die Richtigkeit der Berechnung der Mutterschaftsbeiträge für den Sohn B._.
2.
Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Gesetzes über Mutterschaftsbeiträge (GMB; sGS 372.1) hat
die Mutter bei der Geburt eines Kindes Anspruch auf Mutterschaftsbeiträge ihrer
Wohnsitzgemeinde, wenn sie sich persönlich der Pflege und der Erziehung des
Kindes widmet (lit. a) und der Lebensbedarf das anrechenbare Einkommen übersteigt
(lit. b). Die gesamten Beiträge entsprechen dem Unterschied zwischen dem
Lebensbedarf gemäss Art. 2 GMB und dem anrechenbaren Einkommen gemäss Art. 3
GMB (Art. 6 Abs. 1 GMB). Massgebend sind Lebensbedarf und anrechenbares
Einkommen während der gesamten Bemessungsperiode (Art. 6 Abs. 2 GMB). Die
Beiträge werden monatlich ausbezahlt (Art. 6 Abs. 3 GMB), in der Regel für die Dauer
von sechs Monaten nach der Geburt (Art. 7 Abs. 1 GMB).
3.
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3.1 Die Rekurrentin ist der Ansicht, dass sie das Gesuch um Mutterschaftsbeiträge für
ihren Sohn A._ rechtzeitig gestellt habe. Der Ehemann der Rekurrentin habe am
15. April 2010 versucht, mit der Städtischen Stelle für Mutterschaftsbeiträge telefonisch
Kontakt aufzunehmen, um das Gesuch zu stellen. Da niemand erreichbar gewesen sei,
habe er erst am folgenden Montag (19. April 2010) das Gesuch einreichen können.
3.2 Die Mutter hat den Anspruch spätestens ein Jahr nach der Geburt anzumelden
(Art. 9 Abs. 1 GMB). Die Zuständigkeit liegt bei der Wohnsitzgemeinde. Die politische
Gemeinde kann diese Aufgabe einer öffentlichen oder privaten sozialen Beratungsstelle
übertragen (Art. 8 GMB). In der Stadt St. Gallen ist das Gesuch bei der Städtischen
Stelle für Mutterschaftsbeiträge einzureichen. Die Rekurrentin hätte somit für ihren
Sohn A._ (Geburtsdatum 16. April 2009) das Gesuch bis spätestens 16. April 2010
einreichen müssen (vgl. zum Ablauf von Fristen Art. 30 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1] i.V.m. Art. 83 GerG). Aufgrund der
vorliegenden Akten ist nicht nachvollziehbar, ob der Ehemann tatsächlich am 15. April
2010 die Städtische Stelle für Mutterschaftsbeiträge telefonisch kontaktiert hat oder
nicht. Dies ist allerdings insofern nicht relevant, als es der Rekurrentin möglich
gewesen wäre, das Gesuch schriftlich zu stellen. Gemäss eigenen Angaben war sie
bzw. ihr Ehemann am 15. April 2010 im Besitz der Unterlagen über die
Mutterschaftsbeiträge und hätte somit das Gesuch gleichentags oder auch noch am
Freitag, den 16. April 2010, postalisch einreichen können. Wann genau die Rekurrentin
die Mutterschaftsbeiträge bei der Städtischen Stelle für Mutterschaftsbeiträge
beantragt hat, ist den vorliegenden Akten nicht zu entnehmen. Grundsätzlich wäre die
Städtische Stelle für Mutterschaftsbeiträge aus Beweisgründen gehalten, aktenmässig
festzuhalten, wann bei ihr Gesuche gestellt wurden oder eingehen; erstellt ist lediglich,
dass sie dem Sozialamt die Gesuche am 31. Mai 2010 übermittelt hat. Aufgrund der
vorliegenden Akten, insbesondere aufgrund der eigenen Darstellung der Rekurrentin,
ist allerdings mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass sie bis am 16. April
2010 das Gesuch bei der Städtischen Stelle für Mutterschaftsbeiträge nicht eingereicht
hat. Indem es die Rekurrentin unterlassen hat, innert der einjährigen Frist ab Geburt ein
Gesuch um Mutterschaftsbeiträge einzureichen, hat die Vorinstanz im Ergebnis zu
Recht den diesbezüglichen Anspruch für den Sohn A._ verneint. Ein Gesuch um
Wiederherstellung der Frist wurde von der Rekurrentin nicht eingereicht. Selbst wenn
jedoch ein solches gestellt worden wäre, könnte die Frist nicht wiederhergestellt
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werden, da die Rekurrentin kein unverschuldetes Hindernis als Ursache der Säumnis
glaubhaft machen kann (Art. 30 VRP i.V.m. Art. 85 Abs. 1 GerG). Gemäss eigenen
Angaben wurde sie bereits bei der Geburt ihres Sohns A._ über den Anspruch auf
Mutterschaftsbeiträge informiert.
4.
4.1 Bei der Berechnung der Mutterschaftsbeiträge für ihren Sohn B._ bemängelt die
Rekurrentin hauptsächlich, dass beim Lebensbedarf die Wohnungskosten des
Ehemanns im Kanton Freiburg sowie die laufenden Nebenkosten nicht berücksichtigt
worden seien.
4.2 Der Lebensbedarf entspricht bei der verheirateten Mutter dem Betrag des für
Ehepaare massgebenden allgemeinen Lebensbedarfs für ordentliche
Ergänzungsleistungen. Leben Kinder, für die eine Unterhaltspflicht der Eltern besteht,
mit der Mutter im gleichen Haushalt, wird der Lebensbedarf für das erste Kind um
einen Viertel und für das zweite Kind um einen Fünftel des Betrages des um einen
Zwanzigstel erhöhten allgemeinen Lebensbedarfs für Alleinstehende für ordentliche
Ergänzungsleistungen erweitert. Dem Lebensbedarf werden sodann unter anderem
Mietzinsausgaben für die Wohnung, Prämien für die Kranken- und Unfallversicherung
sowie weitere ungedeckte Krankheitskosten hinzugerechnet (Art. 2 GMB).
4.3 Die Vorinstanz hat bei der Ermittlung des Lebensbedarfs die Mietkosten der
Wohnung des Ehemanns der Rekurrentin nicht unter die Miet- und Wohnkosten
subsumiert, sondern die Hälfte der Mietkosten bei den Aus- und Weiterbildungskosten
berücksichtigt. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden. Die Miet- und Wohnkosten
beziehen sich ausschliesslich auf die als gemeinsame Familienwohnung benutzte
Wohnung. Die zusätzlichen Mietkosten einer Wohnung, welche aufgrund eines
Studiums anfallen, gehören nicht dazu. Ebenfalls zu Recht hat die Vorinstanz lediglich
die Hälfte der Mietkosten (Fr. 582.50) an die Aus- und Weiterbildungskosten
angerechnet. Dem Ehemann der Rekurrentin wäre es zumutbar, die Wohnung mit
einem weiteren Mitbewohner zu teilen oder sich eine günstigere Wohnung zu suchen.
Die von ihm im Rekurs dagegen vorgebrachten Argumente sind nicht stichhaltig. Für
gelegentliche Besuche seiner Familie wäre eine kleinere Wohnung immer noch
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ausreichend, zumal die Kinder noch sehr klein und nicht auf ein eigenes Zimmer
angewiesen sind.
4.4 Die Rekurrentin macht weiter geltend, die Auslagen für Wasser, Strom, TV, Radio
und Internet seien ebenfalls beim allgemeinen Lebensbedarf zu berücksichtigen. Diese
Kosten sind allerdings bereits im Pauschalbetrag bei den Grundkosten enthalten,
weshalb sie nicht zusätzlich berücksichtigt werden können (Ralph Jöhl,
Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, Rz 86, in: Ulrich Meyer (Hrsg.), Schweizerisches
Bundesverwaltungsrecht, Band XIV, Soziale Sicherheit, 2. Aufl. 1997).
4.5 Zusammenfassend sind die Berechnungen des Lebensbedarfs und die
Festsetzung der Mutterschaftsbeiträge durch die Vorinstanz nicht zu beanstanden. Der
monatliche Grundbedarf, bestehend aus Fr. 2'340.-- für das Ehepaar, Fr. 410.-- für das
erste und Fr. 328.-- für das zweite Kind (zur Höhe des allgemeinen Lebensbedarfs vgl.
Art. 10 Abs. 1 lit. a Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-,
Hinterlassenen- und Invalidenversicherung [ELG; SR 831.30]) sowie die Miet- und
Wohnkosten von Fr. 550.-(ab Juni 2010 Fr. 600.--) und die diversen Kosten (u.a. Aus-
und Weiterbildungskosten) von Fr. 750.-- ergeben den monatlichen massgebenden
Lebensbedarf von Fr. 4'378.--. Aus der Gegenüberstellung mit dem anrechenbaren
monatlichen Einkommen von Fr. 3'483.40 (Mutterschaftsentschädigung Fr. 750.--,
Kinder- und Familienzulagen Fr. 400.-- und Stipendium Fr. 2'333.40) ergibt sich für den
Monat Mai ein Anspruch auf Mutterschaftsbeiträge von Fr. 894.60 sowie für die fünf
Monate ab Juni 2010 von Fr. 944.60.
4.6 Der angefochtenen Verfügung vom 8. Juli 2010 ist zu entnehmen, dass die
Vorinstanz bei der Berechnung des anrechenbaren Einkommens von einer
Mutterschaftsentschädigung von Fr. 4'500.-- ausgegangen ist. Die
Berechnungsanzeige der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen vom 24.
Juni 2010 weist effektiv eine Mutterschaftsentschädigung von Fr. 4'198.50 aus (act. G
4.1/2). Aus den von der Vorinstanz eingereichten Endabrechnungen der
Mutterschaftsbeiträge (act. G 10) ist ersichtlich, dass die Differenz von Fr. 301.50 der
Rekurrentin ausbezahlt wurde und die angefochtene Verfügung auch diesbezüglich
nicht zu beanstanden ist.
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5.1 Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist der Rekurs abzuweisen.
5.2 Gemäss Art. 95 Abs. 1 VRP hat in Streitigkeiten grundsätzlich jener Beteiligte die
Kosten zu tragen, dessen Begehren ganz oder zum Teil abgewiesen werden. Die
Rekurrentin ist im vorliegenden Verfahren vollständig unterlegen und hätte demnach für
die Gerichtskosten aufzukommen. Unter Berücksichtigung der finanziellen Verhältnisse
der Rekurrentin rechtfertigt es sich jedoch, in Anwendung von Art. 97 VRP auf die
Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG