Decision ID: 075cf7cb-ed0d-4b0b-9395-6059edfdd973
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, gebore
n 1
959, arbeitete
seit dem
1.
Mai
2008
als
Kranführer bei der
Firma Z._
, als er am 10. Oktober 2008 einen Unfall erlitt, als er Material an den Kran anhängen wollte und beim Fortlaufen auf die rechte Seite des Gesässes stürzte (Schadenmeldung UVG vom 20. Oktober 2008, Urk. 8/16/71). Die für die Unfallfolgen zuständige Schweize
rische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) trat auf den Schaden ein und über
nahm die Kosten für die Heilbehan
dlung und entrichtete Taggelder
.
Am 2
8.
Januar 2010 (Eingangsdatum) meldete sich der Versi
cherte wegen
seit dem Jahre 2002 bestehenden, durch den Unfall vom 10. Oktober 2008 verschlimmerten
Rückenbeschwerden (LWS-Bereich) bei der
Sozialver
-
sicherungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (
Urk.
8/6). Die IV-Stelle holte den Bericht von
Dr.
med.
A._
, FMH Allgemeine Innere Medizin, vom
9.
Februar 2010 (
Urk.
8/11)
, einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug vom 1
0.
Februar 2010,
Urk.
8/14) und
den Bericht der Rheumaklinik
und des Instituts für Physikalische Medizin
des
Spitals B._
(
nachfolgend: Rheumaklinik des
Spitals B._
) vom
9. März
2010
(
Urk.
8/15) ein. Weiter zog sie
die Akten der
SUVA
(
Urk.
8/1
6) und
die
Arbeit
geberberichte
der
Firma Z._
vom
2
5.
Februar 2010 (
Urk.
8/20) sowie
der
Firma C._
vom
1
5.
März 2010 (
Urk.
8/24) bei
.
Am
6.
b
zw. 1
1.
August 2010 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass als
Frühinterventionsmassnah
men
die Kosten eines Deutsch-Kurses
vom 2
3.
September bis zum 1
4.
Dezember 2010
bei der
Schule D._
(
Urk.
8/29) und die Kosten für die Ausbildung
zum Taxifahrer vom
1
3.
September bis zum 3
1.
Dezember 2010
bei der Firma
E._
(
Urk.
8/33
) übernommen würden.
Mit Mitteilung vom
2
4.
August 2010
hielt
die IV-Stelle
fest
, dass aktuell keine weiteren beruflichen Eingliederungsmassnahmen angezeigt seien (
Urk.
8/36).
1.2
In der Folge
holte die IV-Stelle
den Bericht von
Dr.
A._
vom 2
6.
August 2010 (
Urk.
8/37) ein und stellte dem Versi
cherten mit Vorbescheid vom 22.
November 2010 (
Urk.
8/41) die Abweisung seines
Rentenbegehrens
in Aus
sicht. Dagegen erhob der Versicherte
am
6.
Januar 2011 Einwand (Urk.
8/45).
Daraufhin nahm
die IV-Stelle den Bericht von
Dr.
med.
F._
, FMH Neurologie,
vom 1
8.
August 2009 (
Urk.
8/63
), den Berich
t zum
Arbeitsassess
ment
der
Rheumaklinik des
Spitals B._
vom
2.
Januar 2007 (
Urk.
8/59)
und den Bericht von
Dr.
med.
G._
, FMH Physikalische Medizin und Rehabi
litation, vom 1
1.
Januar 2012 (
Urk.
8/67)
zu den Akten
und gab beim
Zentrum H._
ein
interdisziplinäres
Gutachten in Auf
trag, das am
2.
März
2012 erstattet wurde (
Urk.
8/69
).
Hierzu liess sich der Versi
cherte am
4.
April 2012 vernehmen (
Urk.
8/71).
Am
1
8.
Juli 2012
(Urk. 8/82)
und
am
2
6.
April 2013
(
Urk.
8/91)
nahmen die Ärzte des
Zentrums H._
zu
Ergänzungs
fragen
Stellung
.
Hierzu liess sich
der Versicherte mit Eingabe
vom
9.
Juli 2013 vernehmen
(
Urk.
8/93).
Mit Verfügung vom 1
8.
September 2013 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch des Versicherten gestützt auf einen
Invalidi
tätsgrad
von 21
%
(
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob der Versicherte am 2
1.
Oktober 2013 Beschwerde und bean
tragte, es sei die Verfügung vom 1
8.
September 2013 aufzuheben und es sei ihm gestützt auf einen Invaliditätsgrad von mindestens 50
%
eine halbe Rente zuzusprechen. Eventualiter sei ein polydisziplinäres Gerichtsgutachten einzu
holen (
Urk.
1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort
vom 2
1.
November 2013
auf Abweisung der Beschwerde
(
Urk.
7)
, was dem Beschwerdeführer am 2
6.
November 2013 angezeigt wurde (
Urk.
9).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invali
denrente.
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.3
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von
Art.
4
Abs.
1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit
Art.
8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkun
gen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätig
keit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychischen Beeinträchti
gung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit (
Art.
7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (
Art.
6 ATSG) sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.4
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.5
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.6
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel
len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur
teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzu
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beant
wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutach
ten,
3.
Aufl. 1994, S. 24 f.).
2.
2.1
Die Ärzte der Rheumaklinik des
Spitals B._
stellten in ihrem
Bericht vom
9.
März 2009 folgende Diagnosen
(
Urk.
8/15/6)
:
e
in
lumbospondylogenes
Syndrom recht
s
p
aramedian rechtsseitige Diskushernie L4/5 mit Kontakt zur Nervenwurzel L5
rec
hts (MRI LWS 1
2.
Dezember 2008), aktenanamnestisch Diskushernie
vorbestehend in MRI LWS November 2005
intermittierend
lumboradikuläre
Reizung L5 rechts möglich
Sturz aufs Gesäss am 1
0.
Oktober 2008 mit
Schmerzexazerbation
Rundrücken thorakal mit Abflachung der Lendenlordose, leichte
Kopfprotrak
tion
Haltungsinsuffizienz, muskuläre
Dysbalance
,
vorwiegend
myofasziale
Befunde
Beckenkamm rechts
Die Ärzte der Rheumaklinik
des
Spitals B._
erklärten, dass an der Beurteilung des
Arbeitsassessments
vom
2.
Januar 2007 festgehalten werden könne. Dement
sprechen
d
sei der Beschwerdeführer für mittelschwere Arbeiten mit
Wechselbe
lastung
und Belastungsreduktio
n zu 100
%
arbeitsfähig
. Die
Bela
stungsreduk
tion
beinhalte Heben von Boden
-
bis
Taillenhöhe bis 20 kg (selten am Tag), Arbeit über Kopf bis 12,5 kg (selten am Tag), Heben horizontal bis 17,5 kg (selten am Tag), Einsch
ränkung
bei
m
Stehen vorgeneigt (mindestens
manch
mal), Arbeit über Kopfhöhe
(mindestens
manchmal;
Urk.
8/15/7).
2.2
Dr.
F._
führte in seinem Bericht vom 1
8.
August 2009 aus, dass die
Rücken
kontusion
vom 1
0.
Oktober 2008 zu einer deutlichen bis heute an
hal
tenden
Exazerbation einer seit Jahren bekannten Lumbalgie geführt habe. Aktuelle Befunde seien Gefühlsstörungen in den Segmenten L5 und S1 rechts, was in der Voruntersuchung vom November 2005 nicht der Fall gewesen sei. Weitere Ausfälle hätten sich keine gefunden. Im EMG hätten sich neurogene Veränderungen
im Leitmuskel L5 rechts ergeben.
Dies würde
auf eine früher durchgemachte Läsion der Wurzel L5 rechts
hinweisen, wobei dieser
Befund bereits in der Untersuchung vom November 2005 vorhanden gewesen
sei
. Hin
weise für eine frische Wurzelläsion L5 rechts würden nicht bestehen. Normal seien die Leitmuskeln L4 rechts und links, L5 links sowie S1 rechts und links (
Urk.
8/60/4).
2.3
Dr.
A._
nannte im Bericht vom 2
6.
August 2010 als Diagnose mit Auswir
kung auf die Arbeitsfähigkeit eine Diskushernie L4/L5 mit chronischen Beschwerden ohne Ausfälle
, bestehend seit 200
5.
Als Diagnose ohne Auswir
kung auf die Arbeitsfähigkeit hielt er eine Depression fest. Er führte aus,
dass
der Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Kranfüh
rer/Bauarbeiter vom
1.
März bis zum
7.
Juli 2009 zu 50
%
arbeitsunfähig gewesen sei. Seit dem
8.
Juli 2009
sei er in dieser Tätigkeit zu 0
% arbeitsunfä
hig (richtig: arbeitsfähig). Theoretisch könnte mit einer Wiederaufnahme einer extrem leichten
Arbeit
in einem Pensum von 40
%
bis 50
%
gerechnet werden
. Der Beschwerdeführer sei aber niemals vermittelbar
(
Urk.
8/37/1
-4).
2.4
Die Ärzte
des
Zentrums H._
stellten im interdisziplinären Gutachten vom
2.
März 2012
,
das
auf
am
2
5.
Oktober und
2.
November 2011
durchgeführten Untersuchungen basierte
,
folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfäh
igkeit (Urk.
8/69
/27):
(1)
chronifizierte
lumbovertebrale
Belastungs- und Bewegungsbeschwerden,
therapieresistent bei:
MRI-dokumentierter rechts paramedian lokalisierte
r
Diskushernie L4/L5
-
aktuell ohne Hinweise für ein
e
radikuläre
Reizsymptomatik
-
zeitweise
facettengelenksfortgeleitete
Missempfindungen in der rechten
unteren Extremität
-
leichte langgezogene Kyphose der BWS bei
wahrscheinlich Status nach
moder
atem Morbus Scheu
ermann im Berei
ch der mittleren BWS
(2)
belastungsabhängige
cervikovertebrale
Missempfindungen bei
Chondr
osen
in den unteren beiden HWS-S
egmenten, ohne
radikuläre
Reiz- oder Ausfalls
s
ymptomatik
Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten
die Ärzte des
Zentrums H._
Übergewicht (
Urk.
8/69/27). Sie
erklärten, dass dem
Beschwerdeführer
aus
rheumatologischer Sicht
schwere monoton wirbelsäulenbelastende Arbeiten aufgrund der Veränderungen am Achsenskelett nicht mehr zumutbar seien.
L
eichte bis zeitweise mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten mit
idealer
weise
Wechsel
n
zwischen sitzender
und stehender Position seien aber zumut
bar. Eine reine Kranführertätigkeit sei zumutbar, wobei einschränkend die monoton sitzende Position und
die
Erschütterung
zu erwähnen sei
en
. In einer wirbelsäulenschonenden Tätigkeit sei im angestammten Beruf als Kranführer
bezogen auf ein 100%-Pensum eine volle Arbeitsfähigkeit
ohne Einschränkung der Leistungsfähigkeit
ausgewiesen.
Auf dem psychiatrischen Fachgebiet sei der Beschwerdeführer als voll arbeits- und l
eistungsfähig einzustufen (Urk.
8/69/31-32).
2.5
Dr.
G._
stellte i
m ärztlichen Zeug
nis vom 1
7.
April 2012 folgende Diagno
sen (
Urk.
8/73):
(1)
ein chronisches
lumbospondylogenes
und rezidivierendes
lumboradikuläres
Reizsyndrom L5 rechts bei Diskushernie L4/5 mit Kontakt zur Nervenwurzel L5
rechts
-
St
atus nach Kontusion der LWS 2008
(2)
ein
chronisches
ce
rvik
overt
e
brales
und rezidivierendes
cervi
k
oradikuläres
Reizsyndrom C6 rechts und C7 links bei
Unkovertr
e
b
r
alarthrosen
und
Neuroforamen
stenosen
C5/6 rechts und C6/7 links
(3)
eine
Unkovertre
bralarthrose
C4/5
Dr.
G._
führte aus, dass
beim Beschwerdeführer neuerdings zunehmende Schmerzen im Nacken- und Schultergürtelbereich mit Ausstrahlungen in beide Arme bestehen würden, verbunden mit
Dysästhesien
linksbetont. Insbesondere im Bereich des Mittelfingers würden anhaltende
Dysästhesien
vorliegen, die eindeutig auf die recht fortgeschrittenen degenerative
n
Veränderung
en
der distalen HWS zurückgeführt werden könnten. Es bestünden auch multiple
Unkoverteb
ralarthrosen
von C4-C7 sowie Sp
ond
y
losen, die zur Einengung des
Ne
u
roforamens
C6 rechts und C7 links führen würden. Die Beschwerden
seien unter Belastung progredient
mit Zunahme der Gefühlsstörungen am linke
n Arm sowie
am rechten Bein, wobei der Beschwerdeführer
nicht in der Lage sei, Arbeiten
in stehender oder sitzender Position über längere Zeit auszuü
ben. Eine r
ückenadaptierte Täti
gkeit sei ihm zu
50
%
zumutbar bei halber Berentung (
Urk.
8/73).
2.6
Mit Schreiben
vom 1
8.
Juli 2012
erklärten die Ärzte des
Zentrums H._
, dass
Dr.
med.
I._
, FMH Innere Medizin, den Beschwerdeführer nicht untersucht, sondern
lediglich
die Qualitätskontrol
le durchgeführt habe (
Urk.
8/82
).
2.7
Bei der Beantwortung der Zusatzfragen mit Schreiben
vom 2
6.
April 2013 leg
ten die Ä
rzte des
Zentrums H._
dar, dass weder bei
der Beurteilung
seitens
der
Rheu
maklinik
des
Spitals B._
vom 9.
März 2009 noch im
Rahmen der rh
eumatologischen Untersuchung im
Zentrum H._
Hinweise für eine
radikuläre
Symptomatik vorgelegen hätten.
Ohne eine
r
adikuläre
Symptomatik würde
die Indikation für eine wie
derholte MRI-Untersuchung fehlen. Aus diesem Grund habe eine konventionelle Röntgenaufnahme der LWS zwecks Darstellung des Ausmasses der degenerati
ven Veränderungen (
Chondrosen
,
Spondylarthrosen
) genügt. Das M
RI aus Por
tugal datiere vom 26.
August 2010 und zeige verglichen mit den
Voraufnah
men
keine Progredienz der pathologische
n Veränderungen
. Die von
Dr.
A._
gestellte Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit würde der vom
Zentrum H._
genannten Diagnose entsprechen
. Dass
Dr.
A._
angegeben habe, der Beschwerdeführer
sei
für leichte Tätigkeiten theoretisch zu 40
%
bis 50
%
arbeitsfähig, aber niemals vermittelbar, sei aufgrund der vorhandenen soma
tisch-pathologischen Veränderungen aus rheumatologischer Sicht nicht nach
vollziehbar. In den Fällen von bewusstseinsnaher Schmerzverdeutlichung und Selbstlimitation sei es sodann wichtig,
die Diskrepanz
en
zwischen dem sponta
n
en Verhalten respektive dem Bewegungsverhalten im abgelenkten Zustand und dem Schmerzverhalten zu dokumentieren.
Wie den
detaillierten Ausfüh
rungen zu den Befunden
der Untersuchung im
Zentrum H._
zu entnehmen sei, sei diese Diskrepanz beim Beschwerdeführer erheblich gewesen. Im Weiteren sei in die
sem Zusammenhang auch auf die subjektiv angegebenen neurologischen Aus
fälle ohne somatisches Korrelat hinzuweisen, welche inkonsistent reproduzier
bar gewesen
seien
und die Lokalisation gewechselt hätten
.
W
eiterführende Tests
seien schliesslich
nicht zwingend und unabdingbar
für die Beurteilung d
er Dif
ferentialdiagnose einer
somatoformen
Schmerzstörung oder dergleichen
(
Urk.
8/91/1-2
).
3.
3.1
Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der
angefochtenen Verfügung vom 18.
September 2013 in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf das
inter
disziplinäre
Gutachten des
Zentrums H._
vom
2.
März 2012 (
Urk.
8/69, vgl. auch
Schrei
ben
vom 1
8.
Juli 2012,
Urk.
8/82, und vom 2
6.
April 2013,
Urk.
8/91).
3.2
3.2.1
Im rheumatologischen
H._
-Teilgutachten legte
Dr.
med. J._
, Facharzt für Rheumatologie FMH,
in Kenntnis der
Vorakten
und
gestützt auf
eine
einge
he
nde klinische Untersuchung sowie
auf
am
2
4.
Oktober 2011 durchgeführte
Röntgenuntersuchungen
(
HWS, BWS, Becken/LWS, Füsse
)
dar,
dass der 52-jäh
rige Beschwerdeführer eine
chronifizierte
, therapieresistente
Schmerzproblema
tik
panvertebral, betont
cervikal
und lumbal präsentiere, die gemäss dessen Angaben limitierend sei. Die Angaben des Beschwerdeführer
s
s
eien allerdings gegenüber dem
spontanen Bewegungsverhalten
und den Untersuchungsbefun
den diskrepant, so dass eine subjektive Schmerzverdeutlichung offensichtlich sei.
Die
Befunde
seien
inkonsistent und das Verhalten entspreche einer
Selbst
limitierung
, das rheumatologisch-somati
sch nicht erklärt werden könne (
Urk.
8/69/
21-
22).
Im Rahmen der interdisziplinären
versicherungsmedizini
schen
Beurteilung kamen die Ärzte des
Zentrums H._
zum Schluss, dass dem Beschwer
deführer aus rheumatologischer Sicht
schwere monoton wirbelsäulenbelastende Arbeiten aufgrund der Veränderungen am Achsenskelett nicht mehr zumutbar seien. Leichte bis zeitweise mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten mit idealerweise Wechseln zwischen sitzender und stehender Position seien aber zumutbar. Eine reine Kranführertätigkeit sei zumutbar, wobei einschränkend die monoton sitzende Position und
die
Erschütterung
zu erwähnen seien
. In einer wirbelsäulenschonenden Tätigkeit sei im angestammten Beruf als Kranführer bezogen auf ein 100%-Pensum eine volle Arbeitsfähigkeit ohne Einschränkung der Leistungsfähigkeit
ausgewiesen
(
Urk.
8/69/31).
Diese Beurteilung
der Ärzte des
Zentrums H._
ist insofern nicht ganz einleuchtend
, als
sie
einerseits angaben, dass
in der angestammten Tätigkeit als Kranführer
bezo
gen auf ein 100%-Pensum eine volle Arbeitsfähigkeit ohne Einschränkung der Leistungsfähigkeit ausgewiesen
sei
, andererseits
allerdings
auch
von
einer Ein
schränkung
in dieser Tätigkeit
aufgrund der monoton sitzenden Position und der Erschütterung
sprachen
.
Angesichts
der genannten Bef
unde und der Erläu
terungen
dazu
nachvollziehbar
ist demgegenüber
aber
die Einschätzung
der
Ärzte des
Zentrums H._
, dass
dem Beschwerdeführer
leichte bis zeitweise mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten mit idealerweise Wechseln zwischen sitzender und stehender Position
bezogen auf ein 100%-Pensum ohne Einschränkung der Leistungsfähigkeit zumutbar sei
en
.
Die
se
Beurteilung
deckt sich
dabei
auch mit der Einschätzung der Ärzte der Rheumaklinik des
Spitals B._
vom
9.
März 2009, wel
che den Beschwerdeführer für
mittelschwere Arbeiten mit Wechselbelastung und Belastungsreduktio
n ebenfalls als zu 100
%
arbeitsfähig erachtet hatten (vgl. E. 2.1).
3.2.2
In der Ergänzung zum Gutachten vom 2
6.
April 2013 erklärten
die Ärzte des
Zentrums H._
, dass weder bei
der Beurteilung seitens der Rheumaklinik des
Spitals B._
vom 9.
März 2009 noch in Rahmen der rh
eumatologischen Untersuchung im
Zentrum H._
Hinweise für eine
radikuläre
Symptomatik vorgelegen hätten. Vonseiten der Rheumaklinik des
Spital
s B._
seien ein
lumbospondylogenes
Syndrom und vom
Zentrum H._
chronifizierte
lumbovertebrale
Belastungs- und Bewegungsbeschwerden ohn
e Hinweise für eine
radikuläre
Reizs
ymptomatik diagnostiziert worden. Ohne eine
radi
kuläre
Symptomatik würde
die Indikation für eine wiederholte MRI-Unter
suchung fehlen. Das letzte LWS-MRI des MRI-Zentrums Schlieren datiere vom Dezember 2008, mit Befund einer
Diskopathie
L4/L
5.
Dieser Befund sei bis zum Zeitpunkt der Begutachtung im
Zentrum H._
nicht progredient gewesen. Aus diesem Grund habe eine konventionelle Röntgenaufnahme der LWS zwecks Darstellung des Ausmasses der degenerativen Veränderungen (
Chondrosen
,
Spondylarthro
sen
) genügt. Das MRI aus Portugal datiere vom 2
6.
August 2010 und zeige ver
glichen mit den Voraufnahmen keine Progredienz der pathologischen Verän
derungen. Die von
Dr.
A._
gestellte Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
(vgl. E. 2.3)
würde der vom
Zentrum H._
genannten Diagnose entspre
chen. Dass
Dr.
A._
angegeben habe, der Beschwerdeführer sei für leichte Tätigkeiten theoretisch zu 40
%
bis 50
%
arbeitsfähig, aber niemals
vermittel
bar
, sei aufgrund der vorhandenen somatisch-pathologischen Veränderungen aus rheumatologischer Sicht nicht nachvollziehbar. In den Fällen von bewusstseinsnaher Schmerzverdeutlichung und Selbstlimitation sei
es sodann wichtig, die Diskrepanz
en
zwischen dem spontanen Verhalten respektive dem Bewegungsverhalten im abgelenkten Zustand und dem Schmerzverhalten zu dokumentieren. Wie den detaillierten Ausführungen zu den Befunden der Un
tersuchung im
Zentrum H._
zu entnehmen sei, sei diese Diskrepanz beim Beschwerde
führer erheblich gewesen. Im Weiteren sei in diesem Zusammenhang auch auf die subjektiv angegebenen neurologischen Ausfälle ohne somatisches Korrelat hinzuweisen, welche inkonsistent reproduzierbar gewesen
seien
und die Loka
lisation gewechselt hätten
.
Weiterführende Tests seien schliesslich nicht zwin
gend und unabdingbar für die Beurteilung der Differentialdiagnose einer
somatoformen
Schmerzstörung oder dergleichen
(
Urk.
8/91/1-2). Auch diese Da
rlegungen sind nachvollziehbar
.
3.2.3
Aufgrund des
ärztlichen Zeugnisses
von
Dr.
G._
vom 1
7.
April 2012
(vgl.
E.
2.5)
,
das lediglich
etwas mehr als fünf Monate nach den Unters
uchun
gen im
Zentrum H._
erstellt wurde, ist keine relevante Verschlechterung des Gesund
heitszustands des Beschwerdeführers und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen.
Die von
Dr.
G._
genannten
angeblich neuer
dings zunehmenden Beschwerden
– insbesondere auch die Schmerzen im Nacken
bereich
mit Ausstrahlungen in beide Arme
sowie der zeitweise ein
schlafende Mittelfinger links
–
waren den
Ärzten des
Zentrum H._
im Wesentlichen
bereits bekannt
(
vgl.
Urk.
8/69/19-20)
und wurden
dementsprechend
auch in deren Beurteilung miteinbezogen
. Bei der Einschätzung von
Dr.
G._
handelt es sich
somit
um eine andere Beurteilung eines
grundsätzlich
unveränderten
medizinischen
Sachverhalts
, wobei
das Gericht in Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten auch der Erfahrungstatsache Rechnung tragen
darf und soll
, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauens
stellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/cc).
Dr.
med.
K._
, Facharzt für Innere Medizin, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD)
gab in seiner Stellungnahme vom 2
0.
Juni 2013 denn auch an, dass neue medizinische Befunde, welche der Einschätzung der Ärzte des
Zentrums H._
widersprechen könnten, nicht vorgelegt wor
den seien und auch sonstige medizinisch plausible Gründe für eine Änderung des Arbeitsp
rofils nicht ersichtlich seien (
Urk.
8/96/7).
3.3
Im psychiatrischen
H._
-Teilgutachten führte
Dr.
med. L._
, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Fachärztin für Psyc
hiatrie und Psychotherapie FMH,
aus, dass
gemäss den ihr vorliegenden Ak
ten eine psychiatrische Erkrankung oder eine psychiatrische Komponente begleitend zu den somatisch geschilderten Beschwerden nie psychiatrisch-fachärztlich dokumentiert oder festgestellt wor
den sei. Eine fachärztliche Abklärung, Therapie oder Medikation habe nie statt
gefunden
. Der behandelnde Hausarzt
Dr.
A._
habe zwar eine Depression erwähnt (vgl. Bericht vom 2
6.
August 2010, E. 2.3), allerdings habe er diese als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt
(
Urk.
8/69/24
). Im Rahmen der gutachterlichen psychiatrischen Untersuchung sei
nun
ein unauffälliger psychischer Befundstatus festgestellt worden. Der Beschwerde
führer habe bei der psychiatrischen Untersuchung auch
selbst
berichtet, dass seine vordergründigen Probleme aufgrund der Rückenschmerzen resultieren würden. Gesamthaft könne
bei ihm
eine psychiatrische Störung mit eigenstän
digem Krankheitswert und dadurch eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit infolge der beklagten Schmerzen
nicht
festgestellt werden
(Urk.
8/69/26
-31
)
. Die Ärzte des
Zentrums H._
kamen
daher
zum Schluss, dass
der Beschwerdeführer
auf dem psychiatrischen Fachgebiet als voll arbeits- und leistungs
fähig einzustufen sei (
Urk.
8/69/
32). Auch diese Beurteilung der Ärzte des
Zentrums H._
erscheint auf
grund der genannten Befunde und der Erläuterungen dazu nachvollziehbar.
3.4
Die Einwände des Beschwerdeführers sich nicht stichhaltig.
Mit Schreiben des
Zentrums H._
vom 3
0.
September 2011 wurde dem Beschwerdeführer ordnungsgemäss mitgeteilt, dass er am 2
4.
Oktober und am
2.
November 2011 von
Dr.
L._
(in allgemeinmedizinischer und psychiatrischer Hinsicht) und von Dr.
J._
(in rheumatologischer Hinsicht) begutachtet werde (
Urk.
8/52). Dr.
I._
, der das
H._
-Gutachten vom
2.
März 2012 nebst
Dr.
L._
und Dr.
J._
ebenfalls unterzeichnete, hat den Beschwerdeführer – wie der Ergän
zung zum Gutachten des
Zentrums H._
vom 1
8.
J
uli 2012 zu entnehmen ist (vgl.
E. 2.6) – nicht untersucht, sondern lediglich die Qualitätskontrolle durchgeführt. Dass er im genannten Schreiben des
Zentrums H._
vom 3
0.
September 2011 nicht namentlich erwähnt wurde, ist daher nicht zu beanstanden.
Eine Verletzung
des
Untersuchungsgrundsatzes (
Art.
43
Abs.
1 ATSG
)
oder
des rechtlichen Gehörs
des Beschwerdeführers
(vgl.
Urk.
1 S.
5 ff.
)
ist
vorliegend
nicht ersichtlich. Mit Schreiben
der Beschwerdegegnerin
vom 14.
März 2012
wurde
dem Beschwerdeführer
Frist
angesetzt, um insbesondere
zum Gutachten des
Zentrums H._
vom
2.
März 2012
Stellung zu nehmen
(
Urk.
8/70), wovon dieser
mit Eingabe vom
4.
April 2012 Gebrauch machte (
Urk.
8/71).
Nachdem die Beschwerdegegnerin den Ärzten des
Zentrums H._
am
5.
Juni 2012
erstmals
Ergän
zungsfragen unterbreitet hatte (
Urk.
8/76)
, welche
diese
mit Schreiben vom 1
8.
Juli 2012
beantworteten
(
Urk.
8/82), zog
die Beschwerdegegnerin
die
mit Schreiben vom 4.
Oktober
2012
(
Urk.
8/83)
unterbreiteten
weiteren
Ergän
zungsfragen
ans
Zentrums H._
auf Intervention
des Beschwerdeführers
hin
zurück (
Urk.
8/85 und
Urk.
8/86)
. Daraufhin setzte
sie
dem Beschwerdeführer
am
31.
Oktober 2012
Frist an
, um
den Ärzten des
Zentrums H._
ebenfalls
Ergänzungsfragen
zu ste
llen
(
Urk.
8/87)
. Der Beschwerdeführer reichte seine
Eingabe vom 8.
November 2012
ein
und hielt
darin
vorab
fest,
dass eine nachträgliche Kor
rektur
dieses
Gutachtens angesichts der Fülle an massiven formellen und mate
riellen Fehlern ohnehin nicht mehr möglich sei. Gleichzeitig stellte er
aber auch
insgesamt 18
Ergänzungsfragen mit jeweils z
ahlreichen Unterfragen
(
Urk.
8/88)
. Am
4.
März 2013
(
Urk.
8/89)
liess
die
Beschwerdegegnerin
den Ärzten des
Zentrums H._
ihren eigenen Fragenkatalog
, den
RAD-Arzt
Dr.
K._
zusammengestellt hatte
(
Urk.
8/96/6
)
,
s
owie
auch
die Einga
be des Beschwerdeführers vom 8.
November 2012 zu
r Stellungnahme zu
kommen
.
Die Ärzte des
Zentrums H._
beschrä
nkten sich in der Stellungnahme
vom 2
6.
April 2013
dann
darauf, die Fragen der
Beschwerdegegnerin
zu beantworten
,
da
auch
sie
– wie RAD-Arzt
Dr.
K._
-
offensichtlich
einzig diese
Ergänzungsfragen
als
aus medizini
scher Sicht wesentlich erachteten
(
Urk.
8/91)
. Dies ist nicht zu beanstanden.
Schliesslich setzte die Beschwerdegegnerin dem
Beschwerdeführer am 2
0.
Juni 2013 erneut Frist zur Stellungnahme an
(
Urk.
8/92)
, wovon dieser mit Eingabe vom
9.
Juli 2013 Gebrauch machte
(
Urk.
8/93)
.
Brasilianisches Portugiesisch ist im Übrigen lediglich eine Varietät des Portugiesi
schen, und die
Unterschiede sind so gering, dass sie für das gegensei
tige Verstehen zwischen Portugiesen und Brasilianern ohne wesentliche Bedeutung sind (
vgl.
http://de.wikibooks.org/wiki/Portugiesisch: _Unterschiede_ zwischen_europ%C3%A4ischem_und_brasilianischem_Portugiesisch
).
Verstän-di
gungsschwierigkeiten
zwischen der vom
Zentrum H._
aufgebotenen brasilianischen Dolmetscherin und dem Beschwerdeführer sind denn auch nicht aktenkundig (vgl.
Urk.
8/69).
3.5
Es ist somit festzuhalten, dass auf die Beurteilung der Ärzte des
Zentrums H._
abgestellt werden kann.
4.
Der von der Beschwerdegegnerin im Rahmen der Invaliditätsbemessung vorge
nommene Einkommensvergleich
, der einen Invaliditätsgrad von 21 % ergab (bei der Berechnung des Invalideneinkommens ging die Beschwerdegegnerin
vom Lohn für Arbeitnehmer des Anforderungsniveaus 4 [einfache und repeti
tive Tätigkeiten]
gemäss
der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung
[LSE 2008
, TA1 S. 26
] und nicht vom Lohn in der angestammten Tätigke
it als Kranführer aus, vgl. E. 3.2.1
und
Urk.
2
),
wurde vom Beschwerdeführer nicht
in Zweifel gezogen. Für eine nähere Prüfung von Amtes wegen besteht kein
Anlass
(BGE
125 V 413 E. 1b und 2c).
Darauf hinzuweisen ist einzig noch, dass selbst bei Gewährung des höchstmöglichen sogenannten Leidensabzuges aufseiten des
Invalideneinkommens von 25
%
(
statt von
10
%
,
wie er von der
Beschwerde
gegnerin
als angemessen erachtet wurde;
vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75)
kein rentenbegründender Invaliditätsgrad von mindestens 40
%
resultieren würde.
Die angefochtene Verfügung erweist sich daher als rechtens und die Beschwerde ist abzuweisen.
5.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht,
ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Ver
fahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus
gang des Verfahrens sind sie dem
u
nterliegenden Beschwerdeführer
aufzuerlegen.