Decision ID: 7f1f3151-d3e1-5bb3-a612-4158da819ef2
Year: 2017
Language: de
Court: FR_TC
Chamber: FR_TC_007
Canton: FR
Region: Espace_Mittelland
Law Area: public_law

Sachverhalt
A. A._ (Beschwerdeführer) ist seit 1990 Eigentümer des Grundstücks Art. bbb, C._ in D._ am Neuenburgersee (mit Einfamilienhaus). Mit Schadenanzeige vom 8. Mai 2015 meldete der Beschwerdeführer der Kantonalen Gebäudeversicherung Freiburg (nachfolgend: KGV), dass das Hochwasser vom 2. Mai 2015 (Schadendatum) Schäden am obengenannten Gebäude verursacht habe.
B. Mit Entscheid vom 18. Mai 2015 teilte die KGV dem Beschwerdeführer mit, dass sein Gebäude unterhalb der Grenze von 430.50 m.ü.M. gebaut wurde, weshalb die Schäden, die durch das Hochwasser vom Mai 2015 verursacht wurden, gestützt auf Art. 6 der kantonalen Ausführungsverordnung vom 14. November 1966 zum Gesetz vom 6. Mai 1965 über die Versicherung der Gebäude gegen Brand und andere Schäden (AVGVG; SGF 732.1.11) nicht gedeckt seien.
C. Mit Schreiben vom 26. Mai 2015 erhob der Beschwerdeführer Einsprache gegen diesen Entscheid der KGV.
D. Am 7. September 2015 setzte die KGV dem Beschwerdeführer eine Nachfrist an zur Ergänzung der Begründung seiner Einsprache.
E. Mit Schreiben vom 26. September 2015 beantragte der Beschwerdeführer eine Fristverlängerung von einem Monat zur Einreichung der ergänzten Begründung. Mit Eingabe vom 4. November 2015 ergänzte er seine Einsprache.
F. Mit Einspracheentscheid vom 29. Februar 2016 lehnte die KGV die Einsprache des Beschwerdeführers ab.

G. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der Beschwerdeführer am 8. April 2016 Beschwerde an den II. Verwaltungsgerichtshof des Kantonsgerichts und beantragte primär, es sei festzustellen, dass die Schäden gemäss Schadenanzeige des Beschwerdeführers vom 13. Mai 2015 durch die KGV gedeckt seien. Die Akten seien an die Vorinstanz zurückzuweisen, um die Höhe der Entschädigung festzusetzen. Eventualiter beantragte der Beschwerdeführer, die Akten seien zwecks Ergänzung des Beweisverfahrens im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen.
H. Am 22. April 2016 wurde die KGV aufgefordert, zur Beschwerde vom 8. April 2016 Stellung zu nehmen. Mit Schreiben vom 25. Mai 2015 reichte die KGV ihre Bemerkungen ein.
I. Am 6. September 2016 wurde das Amt für Umwelt des Kantons Freiburg, Sektion Gewässerschutz (nachfolgend: AfU) zur Stellungnahme eingeladen. Es äusserte sich mit Eingabe vom 4. Oktober 2016 zur Beschwerde.
J. Mit Schreiben vom 31. Oktober 2016 wurde den Parteien die Möglichkeit gewährt, zu den Ausführungen des AfU Stellung zu nehmen.
K. Mit Eingabe vom 18. November 2016 unterbreitete der Beschwerdeführer seine Bemerkungen zur Stellungnahme des AfU und beantragte die Klärung einiger Fragen durch das AfU. Die KGV nahm mit Eingabe vom 22. Dezember 2016 zu den Ausführungen des AfU Stellung. Mit Schreiben vom 23. Dezember 2016 äusserte sich das AfU zu den Fragen des Beschwerdeführers.
Kantonsgericht KG Seite 3 von 11
L. Auf die Parteivorbringen und die eingereichten Unterlagen wird – soweit für die Entscheidfindung erforderlich – im Rahmen der Erwägungen eingegangen.
Erwägungen