Decision ID: 961ca53c-9978-5497-8d16-b8a46d5f435d
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1963
sowie Staatsangehöriger von
Y._
, ist
ohne erlernten Beruf
. Er war
seit seiner Einreise in die Schweiz im Jahr 1981 haupt
sächlich als Gipser bei verschiedenen Arbeitgebern tätig. Zuletzt arbeitete er
seit 1. Juni 2009
als Gipser für die
Z._
GmbH, welche das A
rbeitsv
erhä
ltnis per 31.
Juli 2011
auflöste
(Urk.
16/21). Im Oktober 2011 meldete sich
X._
unter Hinweis auf eine stattgehabte Operation am rechten Hüftgelenk
(Einsatz einer Totalprothese)
bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stel
le, zum Leistungsbezug an (Urk.
16/13). Die IV-Stelle tätigte Abklärungen in erwerblicher Hinsicht und h
olte medizinische Berichte ein. Am 1
9.
März 2012 erteilte
sie
Kostengutsprache für eine berufliche Abklärung
im Arbeitszentrum
A._
vom 2. April bis 29. Juni 20
1
2
(Urk.
16/27
), welche in der Folge durchgeführt,
jedoch
infolge gesundheitlicher Beschwerden
vorzeitig be
endigt wurde (vgl. IV-Abklärungsbericht vom 2. Juli 2012 [Urk.
16/38] sowie Mit
teilung vom 13.
Juli 2012 [Urk. 16/41]
; vgl. auch undatierter IV-
Abklä
rung
s
-
/Zwischenbericht Urk. 16/36
).
Am 2
8
. September 2012 wurde der Be
schwer
deführer an der rechten
Schulter operiert
(vgl. etwa
Urk.
16/63)
. A
m 2
0.
November 2012 teilte die IV-
Stelle
X._
mit, dass zur Klärung der
Leistungsansprüche eine medizinische (rheumatologische) Begutachtung not
wen
dig sei
(Urk.
16/57). Diese wurde am
28.
Januar 2013 durch
Dr.
med.
B._
, Fach
arzt FMH für Rheumatologie und Facharzt
FMH
für Innere Medizin durch
ge
führt
. Gestützt auf das entsprechende
Gutachten vom 1.
Februar 2013
(
Urk.
16/64)
teilte die IV-Stelle dem
Versicherten
mit Vorbesche
id vom 29.
April 2013 mit, dass er
ab
1.
September 2012 Anspruch auf eine ganze Rente habe
,
welche bis zum 31. Januar 2013 zu befristen sei
(
Urk.
16/68 ff.). Dagegen liess
X._
Einwände vorbringe
n (vgl. insbes. Eingabe vom 29.
Mai 2013
;
Urk.
16/81)
. Mit Eingabe vom 13.
August 2013
liess er zudem
ein Gesuch um berufliche Massnahmen in Form eines
Arbeitstrainings stellen (Urk.
16/82).
Mit Mitteilung vom 20.
Januar 2014 erteilte die IV-Stelle in der Folge Kostengut
sprache für ein weiteres Arbeitstraining
im Arbeitszentrum
A._
vom
3.
F
ebruar bis
2.
August 2014 (Urk.
16/100).
Mit Verfügung vom
1
3.
März 2014 sprach die IV-Stelle
X._
wie
angekündigt ab 1.
September 2012
eine ganze Invalidenrente zu, welche sie bis zum 3
1.
Januar 2013 befristete (
Urk.
2).
2.
Dagegen liess der
Versicherte mit Eingabe vom 28. April 2014 (Urk.
1)
, ergänzt
durch Eingabe vom 29. April 2014 (Urk.
4) Beschwerde erheben mit dem
R
echt
s
begehren
, die Verfügung vom 13. März 2014 sei aufzuheben, es seien weitere Abklärungen zu tätigen und dem Beschwerdeführer seien die gesetzli
chen Leis
tungen unter Berücksichtigung eines nach oben korrigierten
Validen
ein
kommens
und eines um 25
% nach unten korrigierten Invalideneinkommens zuzu
sprechen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der
Beschwer
degeg
nerin
(
Urk.
1 S. 2, vgl.
Urk.
4 S. 2)
. Die IV-Stelle beantr
agte mit Ver
nehm
lassung vom 16.
Juni 2014 Abweisung der Besc
hwerde (Urk.
15), was dem Beschwerdeführer
am 23.
Juni 2014 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 17). Mit Eingabe vom 30. September 2014 liess der Beschwerdeführer ergänzende medi
zinische
Berichte
sowie den IV-Abklärungsbericht vom
18.
Juli 2014 über das durchgeführte
zweite
Arbeitstraining einreichen
(Urk. 18 und Urk.
19/1-6),
welche
Unterlagen
der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom
1.
Oktober 2014
unter Ansetzung einer Frist zur allfälligen Stellungnahme
zur Kenntnis gebracht wurden (U
rk.
20). Die
se
reichte
ihre Stellungnahme dazu am 10. Oktober 2014 ein und hielt
an ihren Einschätzungen fest (Urk.
22-23). Dazu äusserte sich der Beschwerdeführer am 21.
Oktober 2014 (Urk.
25).
Am 20. Oktober 2015 liess der Beschwerdeführer einen weiteren medizin
ischen Bericht
vom 2
3.
März 2015 zu den Akten
reichen (Urk.
29)
,
welcher der Beschwerdegegnerin zu
r Kenntnis ge
bracht wurde (Urk.
30).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts;
ATSG).
Sie kann Folge von
Ge
burtsgebrechen
, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung;
IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mi
n
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit
bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
),
in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypo
thetischen
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein
ander gege
n
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der
Invaliditäts
grad
bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE
130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er
werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht
. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na
mentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen
Lohnstrukturerhebun
gen
(LSE) heran
ge
zogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472
E.
4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standar
di
sier
ten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472
E. 4.2.1 mit Hin
weis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus
zugehen ist. Bei
der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, das
s ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu
grunde liegt, wes
halb der
massgebliche
Tabellenlohn auf die entsprechende
be
triebsübliche
Wochen
arbeits
zeit
aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E.
4.3.2, 126 V 75 E.
3b/
bb
, 124 V 321
E.
3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen
. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Ar
beiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur
sprüng
lich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus
wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte da
für bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allge
meinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der
Vergleichsein
kommen
mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
1.4
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stel
len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur
teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie
gen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erle
di
gen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzu
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab
stellt (ZAK 1986 S.
188 E.
2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gut
achtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beant
wor
tung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei
psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
che
rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutach
ten,
3.
Aufl. 1994, S. 24 f.).
2.
2.
1
Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung zur Haupt
sache damit, dass der Beschwerdeführer
in seiner angestammten Tätigkeit
als Gipser
seit
dem
28.
März 2011 erheblich eingeschränkt und ihm gemäss der medizinischen Beurteilung diese Tätigkeit nicht mehr zumutbar sei. Eine ange
passte Tätigkeit sei ihm ab 1
9.
März 2012 in einem Pensum von 80 % zumut
bar. Der Einkommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von
29 %
,
weshalb ab 28. März
2012
kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe.
Aufgrund der Operation vom 28.
September 2012 habe sich der Gesundheitszustand ab diesem Datum vorübergehend verschlechtert, weshalb ihm bis 3
1.
Januar 2013 auch die Ausübung einer angepassten Tätigkeit nicht zumutbar gewesen sei. In diesem Zeitraum habe
Anspruch auf eine ganze Rente bestanden
. Danach könne wieder von derselben Beurteilung wie vorher ausgegangen werden
(
Urk.
2)
.
2.2
Dagegen lässt der Beschwerdefüh
r
er zur Hauptsache vorbringen, dass
die
retro
spektive Einschätzung von
Dr.
B._
nicht nachvollziehbar sei und von den
echt
zeitlichen
Einschätzungen der behandelnden Ärzte abweiche
. Alsdann habe
Dr.
B._
auch die negativen Auswirkungen des
ersten
Arbeits
training
s unbe
rück
sichtig
t
gelassen
.
Es hätte daher nicht
auf das Gutachten
B._
abgeste
llt
,
sondern
hätten
weitere Abklärungen zur Arbeitsfähigkeit in einer
Verweis
tätig
keit
vor
genommen werden müssen. Alsdann seien beim
Valideneinkommen
auch
die
beim letzten Arbeitgeber
regelmässig geleisteten Überstunden zu berück
sichti
gen. Beim Invalideneinkommen sei ein leidensbedingter Abzug von 25
% vor
zunehmen (
Urk.
1 und 4).
Wie sich aus dem nachgereichten
IV-Abklärungs
be
richt
über das zweite Arbeitstraining wie auch dem Bericht der
C._
AG in ergebe,
sei die Arbeitsfähigkeit in einer
Verweis
tätig
keit
nicht n
ur aus rheumatologischen
, sondern auch aus psychischen Gründen
einge
schränkt, was noch abzuklären sei (
Eingabe vom 3
0.
September 2014,
Urk.
18)
.
3.
3.1
Die Akten enthalten zum Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit des Be
schwerdeführers im Wesentlichen
die
folgende
n
medizinischen Berichte
und Unter
lagen
:
3.2
Dr.
med.
D._
, Assistenzarzt an der Universitätsklinik
E._
, Orthopädie, diagnost
i
zierte in seinem
von der IV-Stelle eingeholten
Bericht
vom 1.
Dezem
ber 2011 eine schmerzha
fte Verkürzung der Hüftflexoren
und eine Insuffizienz der Hüftabduktoren recht
s
mit/bei Status nach Hüft-TP MIS vom 1
7.
Mai 2011 bei sekundärer
Coxarthrose
rechts. Er gab im Wesentlichen an,
der Patient sei bis zum 1
9.
November 2011 vollständig arbeitsunfähig
,
die bisherige Tätigkeit
a
uf dem Bau
sei aus medizini
scher Sicht wahrscheinlich
nicht mehr zumutbar
.
D
urch die verminderte Gehfähigkeit sei der Patient stark einge
schränkt, auch sei das Tragen von Gewichten nicht mehr möglich. Mit der Wie
deraufnahme einer Tätigkeit in leichter
e
m Ausmass könne gerechnet werden (
Urk.
16/23 S. 6 f).
3.3
I
m Bericht der Universitätsklinik
E._
, Orthopä
die
,
vom
1.
März 2012
, wo der Versicherte am 2
4.
Februar 2012 auf Zuweisung des Hausarztes wegen geklagter Lumbalg
i
en
untersucht worden war,
diagnost
i
zierte PD
Dr.
F._
ein
Facettensyndrom L4/5 und L5/S1 bei
multisegmenta
ler
Osteochondrose
und be
ginnender Segmentdegeneration L5/S1 mit/bei
ext
raforaminaler
Diskushernie L5/S
1 rechts mit Kompression der L5-
Wurzel, sowie eine
Zervikobrachialgie
beid
seits; als Nebenbefund erhob er eine
Beschwerde
persistenz
bei Status nach Hüft TP (MIF) vom 1
7.
Mai 2011 bei sekundärer
Co
xarthrose
rechts mit
Bein
verkürzung
von 4
cm bei Hüftdysplasie. Er gab im Wesentlichen an, die Lum
balgie könne teilweise e
r
klärt werden aufgrund eines Facettengelenkssyndrom
s
L4/5 und L5/S
1.
Diesbezüglich werde eine Infiltration organisiert. Bei diffusem Bild einer
Zervikobrachialgie
beidseits werde
e
in MRI durchgeführt; eine Nach
kontrolle sei vorgesehen
(
Urk.
16/46 S. 15 f.)
.
3.4
Im Zwischenbericht de
s Arbeitszentrums
A._
, wo der Versicherte am
2.
April 2012 eine
erste
berufliche Abklärung
angetreten hatte, führten die ver
antwortlichen
Personen aus, der Versicherte habe sich motiviert gezeigt und sei mit wenigen Ausnahmen (krankheitsbedingt, Arztbesuche) stets anwesend ge
we
sen. Er habe einen guten Einsatz gezeigt und es sei ihm möglich gewesen
,
ohne zusätzliche Pausen an der Arbeit zu bleiben. Trotz gute
m
Einsatz sei die Leistung nach einem Monat bei 35 Prozent gelegen. Eine Steigerung der Leis
tung sei jedoch ersichtlich gewesen. Mitte Mai habe der Versicherte über zu
nehmende Schmerzen im Schulterbereich geklagt, was auch eine erhöhte Ein
nahme von Schmerzmitteln mit
sich gebracht habe. Nach einer Untersuchung in der Uniklinik
E._
bei
Dr.
G._
habe der Versicherte ein Arztzeugnis gebracht, welches ihm eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis zum 3
0.
Juni 2012 bescheinigt habe. An diesem Datum wäre auch die Abklärung fertig gewesen.
Dr.
G._
habe
anlässlich einer Rücksprache
bestätigt, dass er es als sinn
voll erachte, wenn der Versicherte die verlorenen Tage im Juli nachholen könnte. Aus medizinischer Sicht
stehe dem
nichts im Wege. Der Unterbruch sei nötig gewesen, da der Versicherte
zusätzliche Therapien habe besuchen müssen (
Urk.
16/36). Gemäss Abklärungsbericht vom
2.
Juli 2012 wurde die Situation mit dem Versicherten nochmals besprochen
,
wobei d
ies
er mitgeteilt habe, dass neben den vorhandenen Rückenschmerzen auch noch eine Entzündung in den Hüftgelenken dazugekommen sei, welche seine Bewegungsfähigkeit
zusätzlich verschlechtert habe,
zudem
stehe noch eine Operation an der linken Schulter an. Unter diesen Umständen sei nicht mit einem neuen Arbeitsversuch zu rechnen
(Urk.
16/38).
3.
5
Im Bericht vom
12
.
November
2012
an die IV-
Stelle
stellte
Dr.
med.
H._
, Assis
tenzarz
t
an
der Universitätsklinik
E._
, Orthopädie
,
folgende Diagno
sen:
Rotatorenmanschetten
-Ruptur (
Supraspinatus
,
Infraspinatus
-Vorderrand,
Subscapularis-Oberrand
) rechts,
Bicepstendinopathie
rechts,
AC-
Arthropathie
,
Facettensyndrom L4/
5
und L5/S1 bei multisegmentaler
Osteochondrose
und be
ginnender Segmentdegeneration L5/S1, St
atus nach Hüft
-
TP rechts am 17.
Mai 2011 bei sekundärer
Coxarthrose
rechts; ebenso diagnostizierte er eine arterielle Hypertonie,
Dyslipidämie
sowie Diabetes Mellitus Typ
2.
Er gab im Wesentli
chen an,
der Versicherte sei im März 2012 i
n
die Schultersprechstunde zug
e
wiesen worden bei starken Schmerzen. Im weiteren Verlauf sei eine
Supraspi
natus
-
,
Infraspinatus
-
sowie
Subscapularisläsion
diagnosti
zi
ert worden. A
nläss
lich der Schultersprechstunde vom 2
9.
August 2012 sei die Indikation für eine
Schulterarth
ros
kopie und
Rotatorenmanschetten
-R
ekonstruktion
gestellt wor
den.
Die stationäre Behandlung (wohl: Operation) sei am
2
8.
September 2012
erfolgt
.
Als Gipser sei er seit 1
7.
Mai 2011 bis heute 100% arbeitsunfähig und mit Schmer
zen und eingeschränkter Beweglichkeit vor allem bei
Überkopfar
beiten
deutlich eingeschränkt. Mit der Aufnahme einer leidensangepassten Tä
tigkeit könne frühestens 3 Monate postoperativ gerechnet werden (
Urk.
16/54).
Im Bericht vom 2
1.
Januar 2013 diagnos
ti
zierte der verantwortliche Arzt nach sta
ttgehabter
arthroskopischer
Rotato
renmanschetten
-R
ekonstruktion sowie ge
stützt auf den Untersuch vom 9.
Januar 2013 im Rahmen einer
Verlaufskon
trolle
zusätzlich eine
frozen
shoulder
und
perioperative
Plexusläsion
. Er gab im
Wesentlichen an, es gehe dem Versicherten – nachdem er am 2
8.
November 2012
im Rahmen einer Verlaufskontrolle
wegen ausstrahlender Schmerzen von der
Schulter
bis in den
4.
und
5.
Finger vor
stellig geworden war (
Urk. 16/61
) – etwa
s besser. Die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen seien
regredient
, sie bestünden jedoch weiterhin sowie vor allem eine verminderte Sensibilität der Fin
g
er
4
u
nd 5
ulnarseitig
der rechten Hand.
Aufgrund eine
r
elektrophysi
olo
gischen
Untersuchung der oberen Ex
t
remität rechts habe ein
Kompressions
sy
n
drom
des
N.
Ulnaris
ausgeschlossen werden können, jedoch zeige sich eine
perioperative
Plexusläsion
. Die Physiotherapie und Wasserther
a
pie sei
en
weiter
zuführen. Die Arbeit
s
unfähigkeit werde ver
längert bis zum nächsten Termin
(
Urk.
16/63).
3.6
Am
2
8.
Januar 2013 wurde der Versicherte im Auftrag der IV-Stelle durch
Dr.
B._
untersucht. Dieser erhob in seinem Gutachten vom
1.
Februar 2013 fol
ge
nde Diagnosen
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Urk.
16/64
S.
21):
Persistierende Hüftschmerzen rechts im Sinne einer
Periarthropatia
co
xae
(=PAC) mit Flexionsdefizit mit/bei
St. nach Hüft-TP rechts infolge sekundärer
Coxarth
r
ose
rechts bei
Hüft
dysplasie
am 1
7.
Mai 2011
Frozen
shoulder
rechts, rückläufig, mit/bei
St. nach Schulterarthroskopie rechts,
Biszepstenotomie
,
Rotatoren
manschetten-Rekonstruktion
(
Subscapularis
2
Storzanker
,
Supraspi
natus
und
Infraspinatus
-Vorderrand 2
Storzanker
)
,
subacromiales
De
bridement
,
Acromioplastik
, AC-Resektion am 28.
September 2012 infolge
Rotatorenmanschetten
-Ruptur (
Supraspinatus
,
Infraspinatus
-Vorderrand,
Subscapularis-Oberrand
) rechts,
Bizepstendinopathie
rechts, AC-
Arthropathie
Chronisches
Lumbovertebralsyndrom
mit/bei
DISH (Synonym: Morbus
Forestier
, diffuse idiopathische
skelettale
Hy
pero
s
tose
)
Breitbasig
linksbetonter
Prot
r
usion
L4/5
, minimer
Protrusion
L5/S1, deutlicher
Spondylarthrose
L5/S1 (MRI 24.2.2012).
Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellte er folgende Diagnosen:
Untere
Armplexusläsion
rechts, zugezogen anlässlich der Operation am 2
8.
September 2012
Hyposensibilität
ulnar
Dig
. IV und
Dig
. V rechts
Chronisches leichtes
Zervikovertebralsyndrom
mit/bei
leichten altersentsprechenden Degenerationen
(MRI HWS 01.03.2012)
Arterielle Hypertonie
Diabetes mellitus Ty
p II
Dyslipidämie
Adipositas
Zur Arbeitsfähigkeit führte
Dr.
B._
zur Hauptsache aus,
als Gipser bestehe
seit März 2011 und auch weiterhin
eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%. Alsdann zeige das Profil in einer Verweistätigkeit diverse Einschränkungen. Der Versi
cherte könn
e von Seiten der rechten Schulter nicht über 3 kg heben, stossen oder ziehen, er könne nicht mit dem rechten Arm auf oder über rechter Schul
ter
höhe arbeiten. Eine Tätigkeit, welche er mit dem rechten Arm auf Tischhöhe bewerkstelligen könne,
wo
er den Arm nicht weiter aussenrotieren müsse als dass es ihm möglich sei und bei welcher er diese Schulter nicht über 3 kg mit Heben, Stossen oder Ziehen belasten müsse, sei ihm hingegen zumutbar. Dieses ge
nannte Profil würde z
.B.
einer leichten Sortiertätigkeit auf Tischhöhe entspre
chen. Von Seiten der rechten Hüfte könne er eine vorwiegend sitzende Tätigkeit mit nicht Heben, Stossen oder Ziehen über 10 kg, keinen Arbeiten in Zwangs
stellungen, d.h. repetitiv bückend oder vornüberbeugend tätigen. Eine derartige
Tätigkeit, welche
er vorwiegend sitzend tätigen könne, bei welcher er aber nicht länger als ei
ne Stunde am Stück sitzen müsse
und bei welcher er das rechte Bein leicht ausstrecken könne, d
.
h. bei welchem er nicht mit dem
Oberkörper nach Vorne geneigt z.B. an
eine
r
Tischplatte sitzen müsse, sei ihm hingegen zumut
bar. Von Seiten des Rückens kämen keine zusätzlichen Restriktionen hinzu
,
welche nicht schon von Seiten der Hüfte rechts ausgesprochen worden wären.
Eine Verweistätigkeit, welche die oben genannten Restriktionen berücksichtige, sei dem Exploranden gesamthaft gesehen zu einem 80%igen Pensum zumutbar, d
.
h. es bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 80
% mit den erwähnten Restriktionen.
Diese Arbeitsfähigkeit gelte seit März 2012 mit Blick darauf, dass zu diesem Zeitpunkt zur bestehenden Hüftproblematik die festgestellten Schulterprobleme hinzu
gekommen seien
, aufgrund der Interaktion der diversen Probleme
unterei
nander
(Schulter, Rücken, Hüfte).
Nach der
Schulteroperation am 28. September 2012 sei von einer viermonatigen vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen, dies bei durch
frozen
shoulder
kompliziertem Verlauf, wobei die Beschwerden rückläufig seien. Danach (ab Februar 2013) sei wiederum von einer Arbeitsfä
hig
keit von 80
% in d
er
umschriebenen
Verweistätigkeit
auszugehen (
Urk.
16/64
S. 25 ff.).
3.7
In seinem Bericht vom 2
9.
November 2013 erhob
Dr.
med.
I._
, Ober
arzt am
J._
, Klinik für Rheumatologie, aufgrund seiner
durch den Hausarzt veranlassten
Abk
lärung des Versicherten vom 26.
Novem
ber
2013 im Wesentlichen die nämlichen Diagnosen wie
Dr.
B._
.
In seiner Beur
teilung führte er aus, es könne mit den vorbeurteilenden Ärzten überein
ge
stimmt werden, dass für die angestammte Tätigkeit als Gipser eine dauerhaft aufgehobene Arbeitsfähigkeit bestehe. Ebenso sei aber festzuhalten, dass aus rheu
matologischer Sicht durchaus eine Arbeitsfähigkeit für eine ange
passte Verweistätigkeit bestehe. Über das Niveau
und die genaue
Belastungs
anforde
rung
dieser Tätigkeit könne man allenfalls diskutieren, anzumerken sei aber, dass man der subjektiven Einschätzung des Patienten
,
im aktuellen Zu
stand mit seinen Schmerzen keiner Arbeit nachgehen zu können, objektiv nicht folgen könne. Erstellt sei
,
dass der Patient maximal noch für eine leichte bis al
lenfalls leichte bis mittelschwere wechselbelastende Tätigkeit einsetzbar sei auf
grund einer verminderten Belastungstoleranz sowohl der rechten Hüfte wie auch des unteren Rückens und des Schultergürtels rechts. Tätigkeiten über Schulterhöhe, vor allem rechts, Tätigkeiten längerdauernd sitzend, vorgeneigt stehend oder
stehend mit verdrehtem Oberkörper sowie Arbeiten
,
die ganz
tags stehend/
gehend
oder mit wiederholtem Treppen- und Leitersteigen ausge
führt w
ü
rden
,
seien
nicht mehr möglich. Gleichwohl lasse sich hieraus nicht eine vollständige oder weitgehend aufgehobene Arbeitsfähigkeit in angepasster Tä
tigkeit ableiten. Auf
fallend an der aktuellen Situation sei, dass der Patient den Eindruck hinterlasse, dass er sich praktisch aufgegeben ha
be
und in einem
[r]
egressiven
Zustand von Hilfs- und Hoffnungslosigkeit ver
harre. Diese Verhaltensauffälligkeit begründe allerdings aus medizinischer Sicht noch keine Einschränkung der Arbeitsfähig
keit
,
sofern nicht eine psychische Problematik von erheblicher Tragweite dahin
ter
stecke (was aus fachärztlicher Sicht zu beurteilen wäre). Die Schlussfolgerungen
des
Gutachte
rs
B._
seien aus rhe
u
matologischer Sicht deshalb grundsätzlich nachvollziehbar, wobei aber die Rückenschmerzen
etwas zu optimistisch beur
teilt worden seien. Aktuell überla
gere die
lumbospondylogene
Symptomatik die Residualbeschwerden n
a
ch
H
üft TP
-
Implantation. Aus diesem Grunde wür
d
e er eine Leistungseinbusse von 25
% attestieren, was einer Restarbeitsfähigkeit von 75
% entspreche. Eine noch hö
here Einschränkung der Leistungsfähigkeit könne er aus rheumatologischer Sicht nicht begründen
. Auf die Durchführung eines kompletten
Arbeitsassess
ments
mit
Evalutation
der funktionellen Leistungs
fähig
keit habe er bei der ak
tuellen Situation verzichtet, da er nicht davon aus
gehe, dass sich
hiedurch
noch neue wesentliche Erkenntnisse ergeben würden
(Urk. 16/
117).
3.8
Im Bericht des Arbeitszentrums
A._
vom 1
8.
Juli 2014
über das zweite
vom
3.
Februar bis 3
1.
Juli 2014 durchgeführte
Arbeitstrai
ning führten die ver
antwortlich
zeichnenden Personen aus, der Versicherte habe am
3.
Februar
2014
mit der Abklärung begonnen. Es sei vereinbart gewesen, dass er zuerst halbtags arbeite und nach einem Monat versuchen werde, die Arbeitszeit kontinuierlich
zu steigern. Der Versicherte habe bereits zu Beginn der Abklärung mitgeteilt, dass er konstant starke Schmerzen im Rücken verspüre, die bis in die Füsse aus
strahlten. Er sei trotzdem bereit gewesen
,
alle zugeteilten Arbeiten auszu
führen. Der am 1. April unternommene Versuch, die Arbeitszeit auf 75 % zu steigern, sei aufgrund einer
Schmerzzunahme am 10. April 2014 abgebrochen und das Arbeitstraining bis Ende Juli regelmässig wieder nur am Morgen durchgeführt worden (
Urk.
19/1).
3.9
Am 16.
April und
2.
Mai 2014 wurde der Versicherte im Psychiatriezentrum
K._
auf Zuweisung des Hausarztes
erstmals psychiatrisch untersucht. In ihrem Eintrittsbericht vom
16. Juni 2014 diagnost
i
zierte die verantwortlich zeich
nende Oberärztin
eine seit ca
.
sechs Monaten bestehende
Anpassungsstö
rung
mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.21) sowie
differentialdiag
nostisch
eine mittelgradige depressive Episode mit
/
bei chronischem
Schmerz
syndrom
im
Bereich Hüfte, Rücken und S
chulter
. Angaben zur Ar
beitsfähigkeit machte sie nicht
(
Urk.
19/6).
4.
4.1
Aus den aufgeführten Akten ist ersichtlich, dass vorliegend sämtliche involvier
ten Ärzte in somatischer Hinsicht von den nämlichen
Diagnosen bzw.
die Ar
beits
fähigkeit beeinflussenden
Gesundheits
schäden
(im Bereich der rechten Hüfte
,
der
rechten Schulter sowie des Rückens)
ausgehen. Aufgrund der Akten ausge
wiesen und unbestritten ist alsdann, dass der Beschwerdeführer
seit März 2011
in seiner angestammten Tätigkeit als Gipse
r nicht mehr arbeitsfähig ist. In medizinischer Hinsicht s
treitig und zu prüfen ist hingegen die Arbeitsfähigke
i
t
in einer Verweistätigkeit und
dabei auch die Frage
,
ob die Arbeitsfähigkeit al
len
falls auch aus psychiatrischer Sicht eingeschränkt ist.
4.2
Soweit der Beschwerdeführer geltend machen lässt,
aus
de
n
Akten ergäben sich Anhaltspunkte auf eine im vorliegend
massgeblichen
Zeitraum
(bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung
vom
1
3.
März 2014
) die
Arbeitsfähigkeit beein
trächt
igende psychiatrische Problematik, welche näher abzuklären sei
(
Urk.
18)
, ist ihm nicht zu folgen. So ist echtzeitlich einzig dem
ärztlichen
Bericht von
Dr.
I._
der
Hinweis auf einen regressiven Zustand von Hilfs- und Hoff
nungs
losigkeit
zu entnehmen
(
Urk.
16/117 S.
3
)
, was
jedoch
allein
noch
kein
en
genügenden Anhalt auf
ein
invalid
i
sierende
s
psychiatrische
s
Geschehen
darzu
stellen
vermag
.
So enthalten
die
Akten
im Ü
bri
gen
keinen Hinweis auf
eine vor
handene psychische Erkrankung
und wurde – bis auf
den Hinweis auf die
obige
Feststellung von
Dr.
I._
mit Eingabe vom
1
3.
März 2014 (
Urk.
16/116) - im vorinstanzlichen Verfahren zu keinem Zeitpunkt vorge
bracht
, dass
beim Be
schwerdefüh
r
er
eine
psychi
atrische
(namentlich affektive)
Problematik
bestehe
,
oder gar dass ihn eine solche
zur Inanspruchnahme einer
entsprechenden
(
fach
ärztliche
n
)
(
Depressions
-)T
herapie
veranlasst hätte.
D
och ist
gerade bei mittel
schweren depressiven Störungen
das
Scheitern einer
konse
quent verfolgten
T
he
rapie
-
was das Leiden als resistent ausweis
en würde
-
für
die
Annahme
einer invalidisierenden Wirkung
regelmässig
verlangt
(vgl. etwa
Urteil des Bun
desgerichts 8C_774/2013
vom
3.
April 2014
E.
4.2
)
.
D
aran ändert
daher
mit Blick
auf den vorliegenden Beurteilungszeitraum
auch
nichts,
dass
der
Beschwerde
füh
rer
sich im April 2014
– mi
t
hin
im Nachgang zur Verfügung vom
1
3.
März 2014
-
in psychiatrische
Abklärung
begeben
und die für den Be
richt verant
wort
lich zeichnende
Ä
rztin
auch bezogen auf den vorliegend mass
geblichen Zeitraum
psychi
a
trische Diagnosen
ges
tell
t
hat
,
zumal sich deren
retrospektive
D
iagnosestellung
le
d
i
glich auf die subjektiven Angaben des Be
schwerdeführers zu stützen vermag.
Von
ergänzende
n
Abklärungen
in psychi
atrischer Hinsicht
bezüglich des hier relevanten Zei
t
raums ist daher in antizi
pierter
Beweiswü
r
di
gung
(
vgl. dazu etwa
BGE
124 V 90
E. 4b
)
abzusehen
.
4
.3
I
n somatischer Hinsicht hatte sich die Verwaltung auf das Gutachten
von
Dr.
B._
abgestütz
t, was nicht zu beanstanden ist
,
erfüllt
dieses doch
die
recht
sprechungsgemässen Anforderungen an einen beweiskräftigen ärztlichen Be
richt
vollumfänglich (vgl. vorstehend E.
1.4)
.
Entgegen der
beschwerdeführeri
schen
Auf
fassung ist das Gutachten
insbesondere
auch im Lichte der übrigen Akten nicht zu beanstanden.
So kann namentlich
nicht gesagt werden
, dass die
be
zogen auf eine leidensangepasste Tätigkeit erfolgte
retrospektive Einschät
zung von
Dr.
B._
im Widerspruch zu den echtzeitl
ichen
Berichten
der behan
delnden Ärzte
steh
t
, erachteten diese die Aufnahme einer leidensangepassten Tätigkeit
doch ebenfalls als möglich
(
vgl. etwa
Urk.
16/23 S.
6f.,
Urk.
16/43 S.
5 f.
)
.
Eben
s
owenig
ergibt der Hinweis
darauf
,
dass ihm
Dr.
G._
, Oberarzt an der
Universitätsklinik
E._
,
im Mai
2012
-
während laufendem
bzw
.
nach abge
brochenem
Arbeitstraini
n
g
-
eine 100
%
ige
Arbeitsunfähigkeit auch für diese leichte Tätigkeit
attestiert
hatte (
Urk.
16/46 S.
11)
, etwas
zu seinen Guns
ten. Denn nicht nur erscheint
grundsätzlich fraglich, ob
die
im
Arbeitstraining
au
s
geführten Tätigkeiten
dem
zumutbaren
medizinischen Belastungsprofil
über
haupt
ent
sprach
en
,
musste
der
Versicherte
doch
etwa
über länge
re Zeit stehen und sitzen
(vgl.
Angaben
des Beschwerdeführers
gegenüber
Dr.
G._
,
Urk.
16/46 S. 10
)
, während gemäss dem von
Dr.
B._
definierten
Bela
s
tungspro
fil
eine angepasste
Tätigkeit vorwiegend
– jedoch nicht länger als eine Stunde am Stück -
im
Sitzen ausz
u
üben
ist;
e
benso wenig
geht
aus den
Abklärungsbe
richten
hervor,
ob
die zugewiesenen Tätigkeiten auch an die Prob
lematik an der rechten Schulter
angepasst war
(vgl. denn auch
Urk.
16/36)
.
Festzustellen
gilt in diesem Zusammenhang weiter
,
dass die
von
Dr.
G._
für
Juni 2012
at
te
stierte vollständige Arbeitsunfähigkeit auch in der ausgeübten Tätigkeit
in erster Linie
zwecks
Durchf
ü
hrung
zusätzlicher Therapien
erfolgt
e
und
Dr.
G._
die Fortführung des Ar
beitstrainings anschliessend aus medizi
nische
n
Gründen als möglich
und sinnvoll
erachtete
(
Urk.
16/36 und
Urk.
16/40 S.
1)
.
Festzu
stellen ist
aber insbesondere
, dass auch
Dr.
I._
, welcher den Vers
icherten auf Zuweisung des Haus
arztes untersucht
hatt
e,
die Einschätzung von
Dr.
B._
als nachvollziehbar
bezeichnete
.
D
ass
er die Arbeitsfähigkeit in
lei
densange
passter
Tätigkeit bei etwa gleichem Belastungsprofil minim tie
fer be
zifferte (75 %
statt 80
%
; vgl.
Urk.
16/117 S. 3
)
ändert daran nichts, zumal
Dr.
I._
selber ausgeführt hatte, über das Niveau und das Belastungsprofil lasse sich
allenfalls diskutieren (
Urk.
16/117 S.
3) und im Übrigen
die ärztliche Beurtei
lun
g
der Arbeitsfähigkeit
von der Natur der Sache her unausweichlich
Er
messenszüge
trägt
(
BGE 137 V 210
E. 3.4.2.3
)
.
Vielmehr stützt
die Einschät
zung
von
Dr.
I._
diejenige von
Dr.
B._
,
zumal
auch
Dr.
I._
an
gab,
er könne der subjektiven Einschätzung des Patienten, im aktuellen Zustand mit seinen
Schmerzen keiner Arbeit nachgehen zu können, aus objektiver Sicht nicht folgen
(
Urk.
16/117 S. 3)
.
Zu beachten ist im Übrigen
,
dass
s
ubjektive Schmerzangaben im Rahmen der sozialversicherungsrechtlichen Leistungsprü
fung mit Blick auf die sich stellenden Beweisschwierigkeiten
rechtsprechungs
gemäss
durch damit korrelierende, fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklärbar sein müssen.
4.4
Insgesamt
folgt daraus, dass
das Gutachten
von
Dr.
B._
auch vor dem Hinter
grund der übrigen Akten
eine schlüssige und nachvollziehbare Einschätzung des medizinischen Sachverhalts dar
stellt
, so dass darauf abzustellen ist.
Somit ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seit März 2011 in seiner bis
herigen Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig,
nach Ablauf des Wartejahres (vgl. E.1.2
hievor
) bzw.
seit dem
1
9.
März
2012
i
n einer optimal angepassten Tätig
keit
aber
zu
80% arbeitsfähig
ist
, wobei
ab
September
2012 (
Schulteroperation
)
bis Ende Januar 2013
(
anschliessende Rekonvaleszenz)
vorübergehend
eine
voll
ständige Arbeitsunfähigkeit auch in einer angepassten Tätigkeit bestand.
5.
5.1
5.1.1
Beim
Valideneinkommen
knüpfte die Verwaltung
gestützt auf den
Arbeitgeber
bericht
der
Z._
GmbH
vom
3
1.
Oktober 2011
(
Urk.
16/21)
an das Einkom
men
von
Fr.
5‘100
.
-- (x 13)
an, welches
der Versicherte zuletzt
im Jahr
2011
er
zielt h
a
tte,
was angepasst an die Nominallohnentwicklung per 2012 (allfälliger Rentenbeginn)
ein jährliches Einkommen von
Fr. 66‘963.—
ergab
(
Urk.
2 S. 2)
.
Der Beschwerdeführer
lässt dagegen einwenden, dass beim
Valideneinkommen
zusätzlich
auch die während der Anstellung durchschnittlich erzielten (und auf dem gerichtlichen Weg erstrittenen) Überstundenentschädigungen
einzubezie
hen seien, was unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung für das Jahr 2012
beim
Valideneinkommen
ein
zu veranschlagendes jährliches
Ein
kommen Fr. 71‘092.-- ergebe (
Urk.
4 S. 11).
5.1.2
Überstundenentschädigungen
gehören
zum
Valideneinkommen
, wenn und
so
wei
t die v
ersicherte Person effektiv weiterhin mit solchen Einkünften hätte rech
nen
können (vgl.
etwa
Urteil des Bundesgerichts 9C_159/2010
vom
1.
Juli 2010,
E.
6.4).
Mit Blick auf die Angaben im Arbeitgeber
ber
ic
ht -
wonach dem Be
schwer
deführer
aus
„
wirtschaftlichen
“
Gründen gekündigt worden sei bzw
.
weil es für ihn immer weniger Einsatzmöglichkeiten
ge
gebe
n habe
, da er aus
schliess
lich Gipserarbeiten ausführen könne und er zudem sich immer weniger ins Team eingepasst habe
(
vgl.
Urk.
16/21 S.
1
)
-
erscheint zumindest fraglich, ob der Beschwerdeführer effektiv weiterhin Überstunden
im bisherigen
Umfang ge
leistet hätte. Doch kann diese Frage offen bleiben, da auch unter Berücksich
tigung des vom Beschwerdeführer
geltend gemachten
höheren als dem von der Verwaltung ermittelten
Valideneinkommen
kein rentenbegründender
Invali
di
t
äts
grad
resultiert
(vgl. E.
5.3
hienach
).
5
.2
5.2.1
Für die Ermittlung des Invalideneinkommens ist praxisgemäss auf das Total des Anforderungsniveaus 4 der LSE abzustellen. Der monatliche Bruttolohn (
Zent
ralwert
) männlicher Arbeitskräfte im privaten Sektor für einfache und repetitive Tätigkeiten betrug
im Jahr 2010
im Gesamtdurchschnitt Fr.
4‘9
01
.
-- (LSE 2010 Tabelle TA1 S.
2
6
), was nach Berücksichtigung der durchschnittlichen
betriebs
üblichen
Arbeitszeit
(von
41.7 Stunden im Jahr 2012; vgl. BFS-Statistik der
be
triebsüblichen
Arbeitszeit
unter Total
[online abrufbar]
)
sowie der
Nominallohn
ent
wicklung
(von 1
% [2011] 0.8
% [2012]
;
vgl. BFS Tabelle T39 Entwicklung d
er Nominal
löhne, Konsumentenpreise und Reallöhne, 1976 -2014 [online ab
ruf
bar]
)
bis im Jahr 2012
(allfälliger Rentenbeginn
)
z
u einem
Jahreseinkommen von Fr.
62‘420.--
(12
x Fr. 5‘202
.--
)
führt und bei einem zumutbaren Pensum von 80 % einem Einkommen von
Fr.
49‘936.--
entspricht.
5.2.2
Zu prüfen bleibt, inwieweit davon aufgrund der Anforderungen an einen
behin
derungsangepassten
Arbeitsplatz ein leidensbedingter Abzug vorzunehmen ist. Der
Beschwerdeführer
lässt diesbezüglic
h
geltend machen,
dass aufgrund
der zahlreichen
körperlichen
Einschränkungen bezüglich der noch möglichen Tätig
keit
en
, seines Alters
(bzw
.
der vorzeitigen Alterung)
, der Nationalität
wie auch des nur noch
teilzeitlich
zumutbaren
Arbeits
pensums ein Abzug vorz
u
nehmen sei, welcher insgesamt auf 25
%
zu bemessen sei
(Urk.
4 S. 11
).
Zum behinderungsbedingten Abzug vom Tabellenlohn hielt das Bundesgericht
fest, dass die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere
Arbeit zu verrichten, nicht automatisch zu einer Verminderung des hypo
thetischen Invalidenlohnes führt, weil der Tabellenlohn im
Anforde
rungs
ni
veau
4 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.4).
Allerdings ist
der Beschwerdeführer auf eine l
eichte Tätigkeit angewiesen
, bei wel
ch
er verschiedene
zusätzliche
Anforderungen
(vgl. E. 3.6
hievor
)
erfüllt sein müssen
. Auch wenn die jüngere
bundesgerichtliche
Rechtsprechung mit Blick auf den
allein massgeblichen
ausgeglichenen Arbeitsmarkt
(
Art.
16 ATSG;
BGE
134 V 64
E. 4.2.1)
davon ausgeht,
dass
dieser auch Stellen
umfasst
,
welcher
Ver
s
icherten mit
eingeschränkten Belastungsprofilen
bzw
.
spezifischen
Anfor
de
rungen an einen Arbeitsplatz
gerecht werden
,
weshalb solche
Einschränkun
gen
grundsätzlich
nicht abzugsrelevant
sind
(vgl.
etwa
Urteil des Bundesge
richts 8C_176/2012 vom 3. September 2012 E. 8
[bezüglich einer sitzenden Tä
tigkeit mit Möglichkeit zu gelegentlichen Positionswechseln]
)
,
g
ilt v
orliegend jedoch zu beachten, dass
beim Beschwerdeführer verschiedenste Einschränkun
gen im Be
reich Schulter, Hüfte und Rücken zusammenfallen,
weshalb
in dieser Hinsicht ein leidensbedingter Abzug angezeigt
erscheint
.
Was den
Beschäftigungsgrad
betrifft
,
anerkannte die Rechtsprechung
a
lsdann
zwar bisher
bei Männern, welche aus gesundheitlichen Gründen nur noch
teil
zeit
lich
e
rwerbstätig sein können, unter diesem Titel
einen Abzug vom
Tabel
len
lohn
nach BGE 126 V 75 (Urteil des Bundesgerichts 8C_20/2012 vom 4. April
2012 E. 3.2). Damit sollte dem Umstand Rechnung getragen werden, dass bei Männern statistisch gesehen Teilzeitarbeit vergleichsweise weniger gut
entlöhnt
w
ird
als eine Vollzeittätigkeit (vgl. die nach dem Beschäftigungsgrad diffe
ren
zierenden Tabellen T2* in der LSE 06 S. 16 und T6* in der LSE 04 S.
25; Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3.1.2 mit Hin
weisen). Dies ist
– jedenfalls bei
einem Teilzeitpensum
zwischen 75
% und 89
%
,
wie
e
s
dem Beschwerdeführer zumutbar ist
-
nach den
jüngeren
statistischen Erhe
bungen
allerdings
nicht mehr der Fall (
vgl.
LSE 2012
und
vorliegend anwend
bare LSE
2010
, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Beschäftigungsgrad, berufli
che
r Stellung und Geschlecht [online abrufbar])
, weshalb sich
– entgegen dem Vor
gehen der Verwaltung -
unter diesem Titel kein Abzug mehr rechtfer
tigt
.
Daran ändert
auch
der Hinweis auf
die Medienmitteilung
des Kantons Zü
rich
vom 6.
März 3013
nichts
(Urk. 3
/
3
)
.
Denn
praxisgemäss
sind
die
gesamt
schweize
ri
schen
Erhebungen
massgebend
und
es
sind
überdies
die i
n der fragli
chen Mit
teilung
genannten
durchschnittlichen
Lohneinbussen
(von 15 %)
für
Teilzeit arbeitende
Männer
nicht nach Beschäftigungsgrad differenziert
,
obwohl
Loh
n
ein
bussen
wegen Teilzeitarbeit
in erster Linie
die tieferen
Pensen
betreffen
.
Schliesslich
rechtfertigen
weder
das Alter des Beschwerdeführers
noch
seine
mazedonische
Nationalität
ein
en
Abzug vom Tabellenlohn
.
Er war
im Zeitpunkt der angefoch
tenen Verfügung
vom 13. März 2014
51-jährig
,
womit
noch nicht
von einem
fortgeschritten
en Alter gesprochen werden kann;
überdies
werden di
e
ihm
noch offenstehenden
Hilfsarbeiten auf dem hypothetischen, ausgegli
che
nen Arbeitsmarkt grundsätzlich alt
ersunabhängig nachgefragt
(vgl. etwa
Urteil des
Bundesgerichts
8C_2
61/2011 vom
5.
Juli
2011 E.
7.3
). D
ass das Alter die
Stellen
suche
faktisch negativ beeinflussen kann, muss als
invaliditätsfrem
der
Faktor unberücksichtigt bleiben
.
Ein Abzug aufgrund des Ausländerstatus
– der Be
schwer
deführer verfügt über die
Niederlassungsbewilligung
C (
Urk.
16/3)
-
ist
bei
den in Frage kommenden Tätigkeiten im Anforderungsniveau 4
eben
falls nicht
angebra
cht (vgl. statt vieler Urteil des Bundesgerichts 9C_81/2011
vom 28.
März
2011 E.4.3)
.
5.2.3
In Würdigung der vorliegenden Umstände erscheint
daher
ein leidensbedingter Abzug
vom Tabellenlohn
in der Höhe von 10 % als angemessen
, wobei offen bleiben kann, ob der von der Beschwerdegegnerin gewährte Abzug von 5 % als ermessensmissbräuchlich zu werten ist, was eine Korrektur voraussetzen würde
(
BGE 137 V 71 E.
5.1).
Dies führt
e
zu
einem Invalideneinkommen von
Fr.
44‘942.--
(
Fr.
49‘936.
--
x 0.9)
.
5.3
Die G
egenüberstellung
des vom Beschwerdeführer
als massgeblich erachteten
Valideneinko
mmens
von Fr.
71‘092.
--
mit dem vorstehend ermitte
lten
Invali
deneinkommen
von Fr.
44‘942.
--
ergibt einen Invaliditätsgrad von
rund 37% (
36.78 %
)
w
omit
kein Anspruch auf eine Invalidenrente
besteh
t.
In der Zeit von 28.
September 2012 bis Ende Januar 2013 ist von einer voll
stän
digen Arbeitsunfähigkeit auch in einer Verweistätigkeit auszugehen
.
Da
mit
resultiert
in dieser Zeit ein Invalideneinkommen von
Fr.
0.
--
und somit ein
In
va
liditätsgrad
von 100
%
, w
elcher
Anspruch auf eine ganze Rente
ergibt
.
O
ffen bleiben kann, ob
das
Valideneinkommen
– nachdem die Kündigung
durch d
ie Arbeitgeberin
gemäss
dem
A
r
beitgeberbericht
der
Z._
GmbH vom 3
1.
Okto
ber 2011
aus
„
wirtschaftlichen
“
Gründen erfolgte – nicht allenfalls auf
grund von Tabellenwerten zu ermitteln wäre.
D
iesfalls
wäre
auf
den
LSE-Ta
bellenlohn
des Wirtschaftszweigs „Baugewerbe“
,
sonstiges Ausbaugewerbe
(LSE 20
10
TA1 Ziff. 4
3
)
und dabei
- d
a der Beschwerdeführer zwar
nicht über eine Berufslehre, jedoch über langjährige Berufse
rfahrung verfügt
–
auf das
Anf
or
de
rungsni
v
e
au
3
abzustellen
.
Mithin wäre
von einem monatlichen
Einkommen
von Fr.
5‘
559
.
--
ausz
u
gehen
, was
-
nach Berücksichtigung der
bran
chen
spe
zi
fisch betriebsüblichen
Arbeitszeit von 41,
4
Stunden pro Woche
im Jahr 2012
(vgl.
BFS-Stati
stik unter F 43, vgl. E. 5.2.1 h
iervor)
so
wie der
Nomi
nal
lohnent
wicklung
per 2012
(vgl.
wiederum
E. 5.2.
1
hiervor)
-
einem jähr
li
chen Einkom
men von Fr.
70‘
291
.--
entspräche und in Gegenüberstellung mit dem
Invaliden
einkommen
von Fr. 44‘942.--
ebenfalls einen rentenausschlies
senden
Invalidi
täts
grad
von
36
%
ergäbe.
5.4
Zusammenfassend
hat die Verwaltung
dem Beschwerdeführer
zu Recht mit Wir
kung ab
1. September 2012
eine ganze Rente zugesprochen und diese
per Ende Januar 2013 befristet.
6.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind
nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69
Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus
gang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.