Decision ID: f5d84d07-1a20-44af-a1bc-2f03a58dee22
Year: 2020
Language: de
Court: CH_BGer
Chamber: CH_BGer_005
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: civil_law

Sachverhalt:
Für den Sachverhalt wird auf das Urteil 5A_163/2020 heutigen Datums verwiesen.
Gegen den Beschwerdeentscheid des Kantonsgerichts vom 28. November 2019 wie auch gegen den die unentgeltliche Rechtspflege verweigernden Entscheid gleichen Datums reichte A._ am 25. Februar 2020 eine einzige Beschwerdeschrift ein. Zusammengefasst verlangt sie deren Aufhebung und Rückweisung der Sache an das Kantonsgericht, eventualiter einen Entscheid durch das Bundesgericht (zusammengefasst) dahingehend, dass alle Kosten ihrer Schwester aufzuerlegen seien und diese ihr eine Entschädigung von Fr. 2'000.-- zu leisten habe. Ferner wird für das bundesgerichtliche Verfahren aufschiebende Wirkung und unentgeltliche Rechtspflege verlangt.
Für den die erstinstanzlichen Kosten betreffenden Beschwerdeentscheid wurde das Verfahren 5A_163/2020 und für den die unentgeltliche Rechtspflege betreffenden Entscheid das vorliegend zu beurteilende Verfahren 5A_164/2020 angelegt.

Erwägungen:
1.
Die Beschwerde scheitert bereits daran, dass in Bezug auf den im vorliegenden Verfahren angefochtenen Entscheid kein reformatorisches Rechtsbegehren gestellt wird; ein solches wäre aber nötig, weil das Bundesgericht grundsätzlich reformatorisch entscheidet (Art. 42 Abs. 1 und Art. 107 Abs. 2 BGG; BGE 133 III 489 E. 3.1 S. 490; 137 II 313 E. 1.3 S. 317).
2.
Weiter scheitert die Beschwerde auch daran, dass sie in Bezug auf den die unentgeltliche Rechtspflege verweigernden Entscheid keine Begründung enthält. Mithin wird die Eingabe bereits den allgemeinen Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht gerecht. Im Übrigen wären vorliegend ohnehin substanziierte Verfassungsrügen zu erheben.
3.
Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.
4.
Mit dem Entscheid in der Sache ist das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.
5.
Mangels eines tauglichen Rechtsbegehrens und mangels einer Begründung konnte der Beschwerde von Anfang an kein Erfolg beschieden sein, weshalb es an den materiellen Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege fehlt (Art. 64 Abs. 1 BGG) und das entsprechende Gesuch abzuweisen ist.
6.
Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).