Decision ID: 21d9a7b9-3925-5a17-81d0-5d59040590b7
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Die 1989 geborene kenianische Staatsangehörige K._ (nachfolgend: Gesuchstellerin bzw. Eingeladene) beantragte am 9. Juni 2008 bei der Schweizerischen Botschaft in Nairobi die Erteilung eines Einreisevisums für die Dauer von drei Monaten. Als Zweck der beabsichtigten Reise gab sie an, ihre in der Stadt Zug wohnhafte Tante J._ und deren Ehemann H._ (nachfolgend: die Gastgeber bzw. die Beschwerdeführer) besuchen zu wollen. Nach formloser Verweigerung leitete die Schweizerische Vertretung das  an die Vorinstanz zur Prüfung und zum Entscheid weiter.
B. Nachdem die Migrationsbehörde des Kantons Zug bei den Gastgebern ergänzende Auskünfte eingeholt und an das BFM weitergeleitet hatte, wies die Vorinstanz das Einreisegesuch mit Verfügung vom 28. August 2008 ab. Dies im Wesentlichen mit der Begründung, die anstandslose und fristgerechte Wiederausreise nach einem Besuchsaufenthalt  nicht als gesichert betrachtet werden. Die Gesuchstellerin lebe in einer Region, aus der als Folge der dort herrschenden wirtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse ein anhaltend starker  festzustellen sei. Viele ihrer Landsleute versuchten – einmal in der Schweiz – ihren Aufenthalt durch Ausschöpfung sämtlicher  Mittel zu verlängern, um sich so in Umgehung der  Begrenzungsmassnahmen eine vermeintlich bessere Zukunft aufzubauen. Der Gesuchstellerin oblägen im Heimatland weder  berufliche oder gesellschaftliche Verpflichtungen noch familiäre Verantwortlichkeiten, die gegebenenfalls Gewähr für eine fristgerechte Rückkehr bieten könnten.
C. Mit Rechtsmitteleingabe vom 10. September 2008 erheben die  beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde und beantragen sinngemäss, die vorinstanzliche Verfügung sei aufzuheben und das  zum Besuchsaufenthalt sei zu erteilen. Zur Begründung rügen sie im Wesentlichen, die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, die  wäre nicht gesichert. Die Gesuchstellerin habe in ihrem Heimatland durchaus Verpflichtungen. So kümmere sie sich sehr  und aufopfernd um ihre gesundheitlich angeschlagene Grossmut-
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ter. Ausserdem spreche sie Kikuyu, die Sprache ihres Stammes, was ihre kulturelle Identität und Heimat zeige.
Der Beschwerde beigelegt waren unter anderem eine Visumstatistik des BFM sowie Kopien des Schriftenwechsels zwischen den  und der Vorinstanz.
D. Die Vorinstanz beantragt in ihrer Vernehmlassung vom 27. Oktober 2008 die Abweisung der Beschwerde und weist erneut darauf hin, dass der Gesuchstellerin in ihrem Ursprungsland keine, über das  Mass hinausgehenden persönlichen, familiären, beruflichen oder gesellschaftlichen Verpflichtungen oblägen. Ein Umstand, wie er sich ohne weiteres auch schon aus der jederzeitigen Reisebereitschaft und der Möglichkeit, das persönliche Umfeld für mehrere Monate verlassen zu können, ergäbe.
E. In ihrer Replik vom 17. November 2008 halten die Beschwerdeführer an ihren Anträgen und deren Begründung vollumfänglich fest. Die  unterstelle in ihrer Vernehmlassung der Eingeladenen  Absichten und die Bereitschaft, eine Verletzung der  Aufenthaltsbestimmungen in Erwägung zu ziehen oder in Kauf zu nehmen. Die beigelegten Abschlusszeugnisse der besuchten - bzw. Sekundarschule zeichneten jedoch ein durchaus positives Bild der Persönlichkeit und des Charakters der Gesuchstellerin.
F. In der Folge zog das Bundesverwaltungsgericht die kantonalen Akten der Gesuchstellerin sowie der Gastgeberin bei.
G. In einer ergänzenden Eingabe vom 14. Oktober 2009 weist der  unter anderem darauf hin, dass die Gesuchstellerin mittlerweile ihre Ausbildung als Krankenschwester begonnen habe.
H. Auf den weiteren Akteninhalt wird, soweit rechtserheblich, in den  eingegangen.
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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden  Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen wurden. Darunter fallen u.a. Verfügungen des BFM betreffend Verweigerung der , welche vom Bundesverwaltungsgericht endgültig  werden (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Sofern das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt, richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nach dem VwVG (Art. 37 VGG).
1.3 Die Beschwerdeführer sind gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG zur  berechtigt. Auf die frist- und formgerechte Beschwerde ist einzutreten (Art. 50 und 52 VwVG).
2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhaltes und – sofern nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im  das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist  Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht  und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Rechts- und Sachlage zum Zeitpunkt seines  (vgl. E. 1.2 des in BGE 129 II 215 teilweise publizierten  2A.451/2002 vom 28. März 2003).
3. Das schweizerische Ausländerrecht kennt weder ein allgemeines Recht auf Einreise noch gewährt es einen besonderen Anspruch auf Erteilung eines Visums. Die Schweiz ist daher – wie alle anderen  auch – grundsätzlich nicht gehalten, Ausländerinnen und Auslän-
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dern die Einreise zu gestatten. Vorbehältlich völkerrechtlicher  handelt es sich dabei um einen autonomen Entscheid (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und  vom 8. März 2002, BBl 2002 3774; BGE 133 I 185 E. 2.3 S. 189).
4. 4.1 Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schweiz bzw. den Schengenraum für einen Aufenthalt von höchstens drei Monaten gültige Reisedokumente, die zum Grenzübertritt , und ein Visum, sofern dieses erforderlich ist (vgl. Art. 5 Abs. 1 Bst. a des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die  und Ausländer [AuG, SR 142.20], Art. 2 Abs. 1 der  vom 22. Oktober 2008 über die Einreise und die Visumerteilung [VEV, SR 142.204] i.V.m. Art. 5 Abs. 1 Bst. a und b der Verordnung [EG] Nr. 562/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 über einen Gemeinschaftskodex für das Überschreiten der Grenzen durch Personen [nachfolgend: Schengener Grenzkodex, SGK, ABl. L 105 vom 13.04.2006, S. 1-32]).
4.2 Im Weiteren müssen sie den Zweck und die Umstände ihres  Aufenthalts belegen und hierfür über ausreichende  Mittel verfügen (Art. 5 Abs. 1 Bst. c SGK, Art. 5 Abs. 1 Bst. b AuG); sie dürfen zudem nicht im Schengener Informationssystem (SIS) zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben sein und keine Gefahr für die öffentliche Ordnung, die innere Sicherheit, die öffentliche Gesundheit oder die internationalen Beziehungen eines Mitgliedstaats darstellen (Art. 5 Abs. 1 Bst. d und e SGK, Art. 5 Abs. 1 Bst. c AuG). Namentlich müssen Ausländerinnen und Ausländer für die gesicherte  Gewähr bieten, wenn nur ein vorübergehender Aufenthalt  ist (Art. 5 Abs. 2 AuG, vgl. dazu Urteile des  C-1509/2008 vom 13. Februar 2009 E. 5.2 und E. 5.3 sowie C-3013/2008 vom 14. Februar 2009 E. 5.2 und E. 5.3). Hinsichtlich der in Frage kommenden Belege zur Glaubhaftmachung des  verweist Art. 5 Abs. 2 SGK auf den Anhang I. Art. 5 Abs. 3 SGK sowie Art. 2 Abs. 2 und Art. 7–11 VEV regeln ausführlich das Einreiseerfordernis der ausreichenden finanziellen Mittel.
5. Gemäss Anhang I zur Verordnung (EG) Nr. 539/2001 des Rates vom
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15. März 2001 (ABl. L 81 vom 21.03.2001, S. 1–7) unterliegt die  der Visumspflicht.
6. Verfahren, die am 12. Dezember 2008 (Datum der Inkraftsetzung des Abkommens vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Europäischen Union und der Europäischen Gemeinschaft über die Assoziierung dieses Staates bei der , Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands [SAA, SR 0.360.268.1]) hängig sind, werden nach neuem Recht fortgeführt (Art. 57 VEV).
7. 7.1 Zur Prüfung des Kriteriums der gesicherten Wiederausreise muss ein zukünftiges Verhalten beurteilt werden. Dazu lassen sich in der  keine gesicherten Feststellungen, sondern lediglich Voraussagen machen. Dabei sind sämtliche Umstände des konkreten Einzelfalles zu würdigen.
7.2 Anhaltspunkte zur Beurteilung der fristgerechten Wiederausreise können sich aus der allgemeinen Lage im Herkunftsland der  oder des Besuchers ergeben. Einreisegesuche von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten bzw. Regionen mit politisch oder  vergleichsweise ungünstigen Verhältnissen können darauf , dass die persönliche Interessenlage in solchen Fällen nicht mit dem Ziel und Zweck einer zeitlich befristeten Einreisebewilligung in Einklang steht.
7.3 Kenia ist ein typisches Entwicklungsland im subsaharischen , nimmt aber dennoch eine herausragende Stellung innerhalb der ostafrikanischen Region ein. Das Wirtschaftswachstum betrug im  2008 4,1% (2007: 6,3%). Knapp 60% der Bevölkerung leben  unterhalb der Armutsgrenze (ca. 25% verfügen über weniger als 1 USD pro Tag); 60% der Bevölkerung der Hauptstadt Nairobi leben in Slums. Kenias Budget ist zwar zu 95% geberunabhängig, die  ist aber 2008 weiter angestiegen. Die nach den Wahlen im  2007 eingetretene politische Krise hat die wirtschaftliche  Kenias im ersten Halbjahr 2008 stark gehemmt. Der , die grösste Devisenquelle, wird noch längere Zeit am Imageschaden Kenias als Reiseland zu leiden haben (Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes > Länder, Reisen und  > Kenia > Wirtschaftspolitik, www.auswaertiges-amt.de,
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Stand: Mai 2009, besucht im Oktober 2009). In Kenia sind nach wie vor viele – vornehmlich junge Menschen – arbeitslos oder in  Verhältnissen beschäftigt. Entsprechend hoch ist der Anteil jener, die versuchen, nach Westeuropa – unter anderem auch in die Schweiz – zu gelangen, um sich unter günstigeren  eine bessere Existenz aufzubauen. Diese Tendenz zur  zeigt sich erfahrungsgemäss besonders stark bei jüngeren und ungebundenen Personen, die bereits über ein minimales soziales  im Ausland (Verwandte oder Freunde) verfügen. Im Falle der Schweiz führt dies angesichts der restriktiven fremdenpolizeilichen Zulassungsregelung nicht selten zur Umgehung ausländerrechtlicher Bestimmungen.
Es wäre jedoch zu schematisch und nicht haltbar, generell und ohne spezifische Anhaltspunkte ausschliesslich aufgrund der allgemeinen Lage in der Herkunftsregion auf eine nicht hinreichend gesicherte  zu schliessen. Die eben genannten Umstände entbinden die Vorinstanz daher nicht von einer einzelfallbezogenen Beurteilung. Namentlich können berufliche, gesellschaftliche oder familiäre  die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise .
8. 8.1 Bei der Eingeladenen handelt es sich um eine 20-jährige,  und kinderlose Frau. Gemäss den Angaben der  lebt sie bei ihren Eltern in Muranga, zeitweise bei ihrer  im 100 km entfernten Nairobi. Die Beschwerdeführer betonen in diesem Zusammenhang, dass die Gesuchstellerin sich sehr intensiv und aufopfernd um ihre seit einem Unfall gesundheitlich  Grossmutter kümmere und überdies verschiedene (nicht näher ) Rollen und Verantwortungen gegenüber ihren beiden  und einem Pflegekind wahrzunehmen habe. Dieses  vermag nach Ansicht des Bundesverwaltungsgerichts schon  nicht zu überzeugen, weil der Umstand, dass gleich eine  Landesabwesenheit geplant ist, nicht ohne weiteres darauf schliessen lässt, die Präsenz der Gesuchstellerin sei für die Belange ihrer Familie unverzichtbar; aufgrund der Aktenlage ist eher davon auszugehen, die Betreuung der Grossmutter sowie gegebenenfalls weiterer Personen könne durchaus für längere Zeit auch auf andere Weise sichergestellt werden.
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Nach dem bisher Gesagten kann nicht davon ausgegangen werden, dass der Gesuchstellerin in ihrem Heimatland familiäre Verpflichtungen obliegen, die besondere Gewähr für eine Wiederausreise bieten . Tritt hinzu, dass in Situationen angespannter wirtschaftlicher  regelmässig selbst zurückbleibende nahe Angehörige nicht verlässlich davon abhalten können, den Entscheid für eine Emigration zu fällen. Dass sich die Eingeladene und wohl auch ihre  nicht in besonders vorteilhaften wirtschaftlichen Verhältnissen befinden, davon muss ausgegangen werden. Die Beschwerdeführer machen denn auch geltend, sie unterstützten die Gesuchstellerin schon seit Jahren finanziell, damit sie die Sekundarschule besuchen konnte. Auch während ihrer Berufsausbildung dürfe sie weiterhin mit ihrer Unterstützung rechnen.
8.2 Im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung war die Gesuchstellerin nicht erwerbstätig. Auf ihrem Visumantrag gab sie an, Studentin am "X._ College" in Nairobi zu sein. In den Gesuchsakten findet sich diesbezüglich eine Bestätigung des besagten Institutes vom 8. Mai 2008, wonach die Eingeladene ihren zweijährigen Lehrgang in Computer- und Informatiktechnologie voraussichtlich im Februar 2010 abschliessen werde. Die Beschwerdeführer nahmen zu dieser  keine Stellung, sondern hielten gegenüber der kantonalen  auf entsprechende Frage hin vielmehr fest, die  habe im Oktober/November 2007 die Sekundarschule  und werde sich um einen Ausbildungsplatz als  bemühen. Mit Eingabe vom 14. Oktober 2009 weisen die Beschwerdeführer denn auch darauf hin, dass die Eingeladene  die entsprechende Berufsausbildung begonnen habe. Vor dem Hintergrund der schwierigen Verhältnisse vor Ort versteht es sich  von selbst und bedarf keiner weiteren Erläuterung, dass die  einer laufenden Berufsausbildung allein nicht schon den Schluss auf intakte Zukunftsaussichten und damit auf fehlenden  zulässt.
9. 9.1 Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen durfte die Vorinstanz zu Recht davon ausgehen, die fristgerechte Wiederausreise sei nicht hinreichend gewährleistet. Zwar lässt sich diese Prognose nicht zu  gesicherten Feststellung verdichten; sie genügt indessen, um die Erteilung einer Einreisebewilligung, auf welche ohnehin kein  besteht, abzulehnen.
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An dieser Risikoeinschätzung vermag auch der Hinweis auf die  kurz bevorstehende (erleichterte) Einbürgerung der  nichts zu ändern. Die Integrität der Beschwerdeführer in ihrer Eigenschaft als Gastgeber wird auch gar nicht in Zweifel gezogen.  sind bei der Abwägung des Risikos einer nicht fristgerechten Wiederausreise nicht so sehr die Einstellung und die Absichten der Gastgeber, sondern in erster Linie das mögliche Verhalten des Gastes selbst von Bedeutung. Nur Letzterer ist in der Lage, hinreichend  für eine fristgerechte und anstandslose Wiederausreise zu . Die Gastgeber können – wie dies in casu mit der Unterzeichnung der Verpflichtungserklärung am 10. Juli 2008 geschehen ist – zwar für gewisse finanzielle Risiken (Lebensunterhaltskosten während des , allfällige Kosten für Unfall und Krankheit sowie Rückreisekosten) Garantie leisten, nicht aber – mangels rechtlicher und faktischer Durchsetzbarkeit – für ein bestimmtes Verhalten des Gastes (vgl. anstelle vieler: Urteile des Bundesverwaltungsgerichts C-204/2008 vom 5. März 2009 E. 8.4 und C-2618/2008 vom 26.  2009 E.11, mit weiteren Hinweisen). Insofern bezieht sich die  Stellungnahme der Einwohnerkontrolle der Stadt Zug vom 18. Juli 2008 (vgl. Ziff. 3 der Verpflichtungserklärung), auf welche die Beschwerdeführer in ihrem ans BFM gerichteten Telefax vom 2.  2008 offenbar Bezug nehmen, allein auf die Garantiefähigkeit der Gastgeber in finanzieller Hinsicht. Hingegen handelt es sich dabei nicht um eine (ohnehin die Vorinstanz bzw. das  nicht bindende) vorbehaltlose Beurteilung des Einreisegesuches durch die kantonale Migrationsbehörde (vgl. das  des Amtes für Migration des Kantons Zug an das BFM vom 24. Juli 2008).
9.2 Soweit die Beschwerdeführer vorbringen, sämtliche bisherigen Gäste aus Kenia seien stets fristgerecht in ihr Heimatland , gilt es darauf hinzuweisen, dass sich mangels näherer Angaben einerseits nicht eruieren lässt, unter welchen Umständen diesen  (Mutter, Schwester sowie beste Freundin der ) in der Vergangenheit ein Einreisevisum erteilt wurde. Andererseits weist jeder Einzelfall – wie vorliegend belegt – eine ihm eigene und spezifische Konstellation auf, so dass er nicht ohne weiteres mit , angeblich gleich gelagerten Fällen verglichen werden kann.
Der (durchaus verständliche) Wunsch der Beschwerdeführer, der  als Belohnung für die erfolgreiche Absolvierung der Sekun-
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darschule ihr Lebensumfeld in der Schweiz zeigen zu können, hat demnach in den Hintergrund zu treten. Auch die weiteren Vorbringen, insbesondere die Bemerkungen zur Visum-Statistik des BFM, sind nicht geeignet, zu einer von der Vorinstanz abweichenden rechtlichen Würdigung zu gelangen. Den Beschwerdeführern steht weiterhin die Möglichkeit offen, die Gesuchstellerin im Rahmen ihrer alljährlichen Ferienaufenthalte in Kenia zu besuchen. Die Pflege der  Kontakte zwischen den Beteiligten dürfte somit  sein.
10. Vor dem aufgezeigten Hintergrund erweist sich die angefochtene  als rechtmässig (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist daher .
11. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend werden die  Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die  sind auf Fr. 600.- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und  vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
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