Decision ID: c19133c6-4dd8-5bfe-a56c-232bdca67e6d
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
A.a Der am 5. Februar 1950 geborene, verheiratete, in seinem  wohnhafte kosovarische Staatsangehörige X._, der 1976 und 1980 während insgesamt 14 Monaten als Saisonnier in der Schweiz gearbeitet und während dieser Zeit angeblich obligatorische Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und  (AHV/IV) entrichtet hatte, meldete sich am 13. März 2006 bei der IV-Stelle für Versicherte im Ausland zum Bezug einer  Invalidenrente an (act. 6).
A.b In der Folge zog die IV-Stelle verschiedene Unterlagen wirtschaftlichen und medizinischen Inhalts zu den Akten, insbesondere:
- das vom Gesuchsteller am 20. Februar 2006 ausgefüllte  zum Bezug von IV-Leistungen, dem zu entnehmen ist, dass er zuletzt 1998 in seiner Heimat als Hilfsgärtner und  tätig gewesen und seither arbeitsunfähig sei (act. 5);
- den Bericht von Prof. Dr. R. Greiner vom 27. März 2000, wonach dem Gesuchsteller in der Mundhöhle ein Tumor ausgeräumt  sei, wobei sich weder ein Primärtumor noch  nachweisen liessen (act. 9);
- den von Dr. Sami Macula, Internist, am 14. Februar 2006  Fragebogen, dem sich entnehmen lässt, dass der  unter anderem wegen Bluthochdruck und Diabetes in ambulanter Behandlung sei und für keinerlei Tätigkeiten je  arbeitsfähig sein werde (act. 15 f.);
- den medizinischen Bericht von Dr. L. Brada, wonach beim  im Dezember 1989 eine Schilddrüsenvergrösserung operativ behandelt worden sei (act. 18 f.);
- das Arztzeugnis von Dr. R. Bajrami vom 31. Januar 2005  die Kropfentfernung (act. 20 f.);
Seite 2
C-3976/2007
- den Bericht von Prof. Dr. Gazmend Shaqiri, dem sich entnehmen lässt, dass dem Gesuchsteller am 11. März 2005 Krampfadern am linken Bein entfernt worden seien (act. 22 f.);
- den von Dr. Ajet R. Bunjaku, Psychiater, am 13. Februar 2006 ausgefüllten Fragebogen, wonach der medikamentös und  gegen Depressionen behandelte Gesuchsteller im Alltag auf fremde Hilfe angewiesen sei und nie mehr  sein werde (act. 26 ff.);
A.c Nach Einsicht in diese Unterlagen hielt der IV-Stellenarzt Dr. Michel Ribordy in seinem Bericht vom 23. November 2006 dafür, dass die  medizinischen Dokumente frühere, in der Zwischenzeit , medizinische Beeinträchtigungen widergäben, die nur am  erwähnte Depression überhaupt nicht dokumentiert sei und die  des Gesuchstellers mit einer normalen Aktivität vereinbar sei (act. 30).
B. Nach Erlass des Vorbescheids am 27. November 2006 (act. 31) und unter Berücksichtigung des aufgrund nachgereichter medizinischer Unterlagen von IV-Stellenarzt Dr. Michel Ribordy am 1. Mai 2007  Berichtes (act. 43), in welchem sich dieser u.a. zu einer neu erwähnten Fussdeformation und Bluthochdruck (HTA) äussert, wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 7. Mai 2007 ab. Dabei führte sie im Wesentlichen aus, dass weder eine bleibende Erwerbsunfähigkeit noch die erforderliche Arbeitsunfähigkeit während eines Jahres vorliege. Trotz des Gesundheitsschadens sei eine dem Gesundheitszustand angepasste gewinnbringende Tätigkeit immer noch in rentenausschliessender Weise zumutbar. Im Übrigen  die nach dem Vorbescheid eingereichten Unterlagen lediglich die bekannten Gesundheitsbeeinträchtigungen und enthielten keine neuen Elemente (act. 44).
C. Gegen die Verfügung vom 7. Mai 2007 erhob X._ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 11. Juni 2007 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Er beantragte, die angefochtene Verfügung aufzuheben und ihm unter Kostenfolge eine ganze Invalidenrente . Eventualiter seien weitere Abklärungen vorzunehmen. Zur Begründung machte der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend,
Seite 3
C-3976/2007
dass der Grad der Arbeitsunfähigkeit beim Zusammentreffen  Gesundheitsbeeinträchtigungen aufgrund einer sämtliche  umfassenden ärztlichen Gesamtbeurteilung zu  sei. Anhand der medizinischen Akten stehe zweifelsohne fest, dass er zu 100% erwerbsunfähig sei. Auch sei aufgrund seines  Alters, der fehlenden Berufsausbildung und der hohen  in seiner Heimat eine berufliche Wiedereingliederung . Im Übrigen hätten die – sich gegenseitig beeinflussenden – körperlichen Beschwerden und die Depression in der Zwischenzeit weiter zugenommen.
D. Mit Eingabe vom 11. Juni 2007 stellte der Beschwerdeführer dem  neben verschiedenen medizinischen Beilagen auch einen Rentenbescheid zu, wonach er im Kosovo als Person mit eingeschränkten Möglichkeiten eine monatliche Pension erhalte.
E. Mit Vernehmlassung vom 29. November 2007 beantragte die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: Vorinstanz) die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung der angefochtenen Verfügung. Dabei führte sie im Wesentlichen aus, dass sie den streitigen  mehrmals dem medizinischen Dienst vorgelegt habe und dieser auch bei der letzten Unterbreitung am 27. November 2007 (act. 46), unter Einbezug der neu erwähnten stabilen Angina pectoris mit einer kompensierten Herzkrankheit infolge Minderdurchblutung, wiederholt zur Schlussfolgerung gekommen sei, dass die vorgetragenen Leiden keine Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Beruf als Hilfsgärtner und Chauffeur zu begründen vermöchten. Im Übrigen bestehe weder eine Bindung der schweizerischen Invalidenversicherung an die Beurteilung ausländischer Versicherungsträger, noch dürften invaliditätsfremde Gründe wie das Alter des Versicherten oder eine ungünstige  bei der Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit berücksichtigt werden.
F. Mit Replik vom 13. Februar 2008 brachte der Beschwerdeführer unter Einreichung weiterer medizinischer Unterlagen vor, dass der  Dienst der Vorinstanz nicht genügend auf seine Arztzeugnisse eingegangen sei und die ihn behandelnden Ärzte die befundene  mit Erstaunen zur Kenntnis nähmen, sei doch bislang
Seite 4
C-3976/2007
keine Therapie erfolgreich gewesen. Im Übrigen erkläre er sich bereit, sich einer medizinischen Untersuchung in der Schweiz zu unterziehen.
G. Mit Duplik vom 3. April 2008 hielt die Vorinstanz an ihrem Begehren auf Abweisung der Beschwerde fest. Zur Begründung verwies sie auf die erneute Stellungnahme des medizinischen Dienstes vom 26. März 2008 (act. 48), wonach die der Replik beigelegten Dokumente zum Teil die bereits beurteilten Diagnosen und Befunde erneut wiedergeben würden. Zusätzlich werde von einer seit acht Jahren behandelten  Episode berichtet, was nicht glaubhaft wirke, sei doch bisher weder die Krankheit noch deren Behandlung beschrieben worden. Auch stelle eine nur schwach dosierte antidepressive Therapie für die angeblich nicht auf die Behandlung ansprechende Depression keine adäquate Therapie dar. Im Übrigen falle die Beschreibung eines  Blutdruckabfalles auf, sei doch bisher genau im Gegenteil stets von Bluthochdruck die Rede gewesen.
H. Mit Zwischenverfügung vom 9. Juli 2008 wies das  das am 21. Juni 2007 gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab. Den vom Instruktionsrichter geforderten  von Fr. 300.- überwies der Beschwerdeführer fristgemäss.
I. Die Duplik der Vorinstanz vom 3. April 2008 inklusive Stellungnahme des medizinischen Dienstes vom 26. März 2008 wurde dem  am 19. Dezember 2008 zur Kenntnis zugestellt.
J. Mit Verfügung vom 31. März 2009 gab das Bundesverwaltungsgericht den Parteien den Spruchkörper bekannt und wies auf einen Wechsel desselben hin.
Seite 5
C-3976/2007

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu den anfechtbaren Verfügungen gehören jene der IV-Stelle für  im Ausland, die zu den Vorinstanzen des  gehört (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet angeht, ist vorliegend nicht gegeben (Art. 32 VGG).
1.2 Das VwVG findet keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist (Art. 3 Bst. dbis VwVG).
1.3 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die  der IV-Stelle für Versicherte im Ausland vom 7. Mai 2007. Der Beschwerdeführer hat frist- und formgerecht (Art. 60 ATSG)  erhoben. Durch die Verfügung ist er besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Änderung oder Aufhebung (Art. 59 ATSG). Nachdem auch der eingeforderte Kostenvorschuss  wurde, ist auf das ergriffene Rechtsmittel einzutreten.
1.4 Gemäss Art. 19 Abs. 3 VGG sind die Richterinnen und Richter des Bundesverwaltungsgerichts zur Aushilfe in anderen Abteilungen . Vorliegend ist der Vorsitz im Beschwerdeverfahren Mitte März 2009 auf die Abteilung II übergegangen. Der Spruchkörper setzt sich neu zusammen aus Richter David Aschmann und Richter  Baechler der Abteilung II und Richter Beat Weber der Abteilung III.
2. Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des , die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb-
Seite 6
C-3976/2007
lichen Sachverhalts und die Unangemessenheit, wenn nicht eine  Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat (Art. 49 VwVG).
3. Nach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien blieben zunächst die Bestimmungen des Abkommens vom 8. Juni 1962  der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien über Sozialversicherung (SR 0.831.109. 818.1; im Folgenden: Abkommen) für alle Staatsangehörigen des  Jugoslawiens anwendbar (BGE 126 V 198 E. 2b, BGE 122 V 381 E. 1 mit Hinweis). Zwischenzeitlich hat die Schweiz mit gewissen Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens (Kroatien, Slowenien, Mazedonien), nicht aber mit der Republik Kosovo, neue Abkommen über Soziale Sicherheit abgeschlossen. Für den Antragsteller als  Staatsangehörigen findet demnach weiterhin das -jugoslawische Abkommen Anwendung. Nach Art. 2 des im  des Erlasses der streitigen Verfügung vom 7. Mai 2007  Abkommens stehen die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten in ihren Rechten und Pflichten unter den in Art. 1 des Abkommens  Rechtsvorschriften, zu welchen die schweizerische  über die Invalidenversicherung gehört, einander gleich, soweit nichts anderes bestimmt ist. Bestimmungen, die hinsichtlich der Voraussetzungen des Anspruchs auf eine schweizerische  sowie der anwendbaren Verfahrensvorschriften von dem in Art. 2 des Abkommens aufgestellten Grundsatz der Gleichstellung , finden sich weder im Abkommen selbst noch in anderen, auf die Republik Kosovo anwendbaren völkerrechtlichen Vereinbarungen.
Nach dem Gesagten bestimmt sich vorliegend der Anspruch des  auf Leistungen der Invalidenversicherung nach dem schweizerischen Recht, insbesondere dem IVG, der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201), dem ATSG sowie der entsprechenden Verordnung vom 11. September 2002 (ATSV, SR 830.11).
4.
4.1 Zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine  Invalidenrente hat. Weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben, und weil nach ständiger Praxis der Sozialversicherungsgerichte in der Regel auf den
Seite 7
C-3976/2007
bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Verwaltungsakts (hier: 7. Mai 2007) eingetretenen Sachverhalt abgestellt wird (BGE 132 V 2 E. 1, 129 V 4 E. 1.2 mit Hinweisen), sind im  Fall die auf den 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Bestimmungen der 4. IV-Revision anwendbar, nicht aber diejenigen der 5. IV-Revision.
4.2 Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG-Normen zur  (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) hat das  Bundesgericht (vormals Eidgenössisches  [EVG]) erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG  Legaldefinitionen in aller Regel um eine formellgesetzliche  der höchstrichterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor Inkrafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit keine Änderung ergibt, weshalb die hierzu entwickelte Rechtsprechung übernommen und weitergeführt werden kann (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 3.3). Auch die Normierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu einer Modifizierung der bisherigen Judikatur zur  bei erwerbstätigen Versicherten, welche weiterhin nach der  Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (BGE 129 V 224 E. 4.3, 131 V 53 E. 5.1.2).
5.
5.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit , ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Nach Art. 4 IVG kann die Invalidität Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung  Art und Schwere erreicht hat (Abs. 2).
5.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in  Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit kann indessen nicht ohne weiteres einer Invalidität gleichgesetzt werden.  ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab erfolgte Beurteilung, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres  die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch -praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar ist (BGE 127 V
Seite 8
C-3976/2007
294 E. 4c). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten  der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte (BGE 131 V 49 E. 1.2, vgl. auch BGE 102 V 165; AHI-Praxis 2001 S. 228 E. 2b mit Hinweisen).
5.3 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente besteht gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente bei einem solchen von mindestens 60%, derjenige auf eine halbe Rente ab einem Grad der Invalidität von 50% und derjenige auf eine Viertelsrente ab einem solchen von 40%.  Abs. 1ter dieser Norm werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50% entsprechen, jedoch nur an Versicherte , die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Nach der Rechtsprechung des EVG stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG keine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c).
5.4 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das , das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger  durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei  Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der  zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander  werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der  bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 30 E. 1, 104 V 136 E. 2a und b; ZAK 1990 S. 518 E. 2).
5.5 Der Begriff der Invalidität ist demnach nicht nach dem Ausmass der gesundheitlichen Beeinträchtigung definiert, sondern nach der  folgenden Unfähigkeit, Erwerbseinkommen zu erzielen (BGE 110 V 275 E. 4a, 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu
Seite 9
C-3976/2007
betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht nur im angestammten Beruf bzw. der bisherigen Tätigkeit, sondern – wenn erforderlich – auch in zumutbaren anderen beruflichen Tätigkeiten (Verweistätigkeiten) zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist also  nach wirtschaftlichen und nicht nach medizinischen Grundsätzen zu ermitteln. Das heisst, dass es bei der Bemessung der Invalidität einzig und allein auf die objektiven wirtschaftlichen Folgen der  Behinderung ankommt, welche nicht unbedingt mit dem vom Arzt festgelegten Grad der funktionellen Einschränkung  müssen (BGE 110 V 275; ZAK 1985 S. 459). Trotzdem sind die Verwaltung und im Beschwerdefall auch das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung gestellt haben.
Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten noch zugemutet werden können (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c). Die rein wirtschaftlichen und rechtlichen , insbesondere im Zusammenhang mit der Bestimmung der Erwerbsfähigkeit, obliegt dagegen der Verwaltung und im  dem Gericht.
5.6 Der Sachverhalt muss im Sozialversicherungsrecht mit dem  der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt werden.  Grad übersteigt einerseits die Annahme einer blossen Möglichkeit beziehungsweise einer Hypothese und liegt andererseits unter  der strikten Annahme der zu beweisenden Tatsache. Die  ist insoweit überwiegend, wenn der begründeten  keine konkreten Einwände entgegenstehen. Gilt es, zwischen zwei oder mehreren Möglichkeiten zu entscheiden, ist diejenige  wahrscheinlich, welche sich am ehesten zugetragen hat (zum Ganzen: Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, Zürich 2003, Art. 43, Rz. 23, mit Hinweisen).
5.7 Hinsichtlich der Entstehung des Anspruchs auf eine Invalidenrente schreibt Art. 29 Abs. 1 IVG (in der bis zum 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung) vor, dass der Rentenanspruch nach Art. 28 IVG frühestens in dem Zeitpunkt entsteht, in dem die versicherte Person
Seite 10
C-3976/2007
mindestens zu 40% (bei einer im Ausland wohnenden Person wie  50%) bleibend erwerbsunfähig bzw. bleibend invalid (vgl. THOMAS LOCHER, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, Bern 2003, §52 N13) geworden ist (Bst. a: Dauerinvalidität) oder während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch zu mindestens 40% (im Ausland 50%) arbeitsunfähig gewesen war (Bst. b: langdauernde Krankheit).
Für die Annahme bleibender Invalidität im Sinne von Art. 29 Abs. 1 Bst. a IVG und Art. 29 IVV ist nach ständiger Rechtsprechung des EVG die überwiegende Wahrscheinlichkeit erforderlich, dass ein  stabilisierter, im Wesentlichen irreversibler  vorliegt, welcher die Erwerbsfähigkeit der versicherten Person  dauernd in rentenbegründendem Ausmass  wird. Als relativ stabilisiert kann ein ausgesprochen labil  Leiden nur dann betrachtet werden, wenn sich sein Charakter deutlich in der Weise geändert hat, dass vorausgesehen werden kann, in absehbarer Zeit werde keine praktisch erhebliche Wandlung mehr erfolgen (BGE 119 V 102 E. 4a mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung führt dazu, dass die Annahme bleibender Invalidität im Rahmen von Art. 29 IVG Seltenheitswert hat; in Betracht fällt sie etwa bei  (ULRICH MEYER-BLASER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Zürich 1997, S. 232 f., mit weiteren Hinweisen). Fehlen die  restriktiven Kriterien, so ist die Frage, wann ein allfälliger Rentenanspruch entsteht und mithin der Versicherungsfall eintritt, stets nach Massgabe von Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG zu prüfen. Mit der in dieser Bestimmung vorgesehenen Wartezeit von einem Jahr wird eine Abgrenzung zwischen den Aufgaben der Invalidenversicherung und denjenigen der sozialen Kranken- und Unfallversicherung ; letztere haben während der Wartezeit in erster Linie für den Erwerbsausfall bei Krankheit oder Unfall aufzukommen (BGE 111 V 23 E. 3a). Nach Art. 29ter IVV liegt ein wesentlicher Unterbruch der  im Sinne von Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG vor, wenn die versicherte Person an mindestens 30 aufeinanderfolgenden Tagen voll arbeitsfähig war.
6. Der Beschwerdeführer arbeitete 1976 und 1980 insgesamt 14 Monate als Saisonnier bei einer Bauunternehmung in der Schweiz. Nach  Rückkehr in den Kosovo war er von 1981 bis 1998 bei einer  als Hilfsgärtner und Chauffeur angestellt und  nicht mehr arbeitstätig. Unter diesen Umständen ist für die Zeit
Seite 11
C-3976/2007
ab Gesuchseinreichung (resp. ein Jahr zuvor, also März 2005 [vgl. Art. 48 IVG in der bis zum 31. Dezember 2007 gültig gewesenen ]) aufgrund der ärztlichen Angaben zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht davon ausgegangen ist, dass beim Beschwerdeführer bis zum 7. Mai 2007 keine rentenbegründende Invalidität vorgelegen habe.
7. Als erstes ist zu prüfen, ob die Vorinstanz den Sachverhalt genügend abgeklärt hat, da der Fall widrigenfalls materiell nicht beurteilt werden kann und unter Umständen an die Vorinstanz zur Vervollständigung des Sachverhalts und Erlass einer neuen Verfügung zurückzuweisen wäre.
7.1 Den Akten ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer an  gesundheitlichen Beeinträchtigungen gelitten habe bzw. immer noch leide. So wurden bei ihm im Jahr 1989 eine  operativ behandelt, im Jahr 2000 in der Mundhöhle ein Tumor ausgeräumt und im Jahr 2005 Krampfadern am linken Bein . Die Operationen sowie der Krieg sollen beim Beschwerdeführer zu einer nicht auf Behandlung ansprechenden Depression beigetragen haben, gegen die er seit 1998 medikamentös und psychotherapeutisch behandelt werde. Ferner leide er an einer stabilen Angina pectoris mit einer kompensierten Herzkrankheit infolge Minderdurchblutung sowie an einer Fussdeformation. Im Übrigen befindet sich der  wegen erhöhtem Blutdruck und Diabetes in ambulanter .
7.2 Hinsichtlich des Einflusses dieser Leiden auf die Arbeitsfähigkeit geht die Vorinstanz gestützt auf die medizinischen Akten davon aus, dass der Beschwerdeführer in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Hilfsgärtner und Chauffeur nicht eingeschränkt sei. Gemäss dem  Dienst geben die eingereichten Dokumente zum Teil , in der Zwischenzeit geheilte, gesundheitliche Beeinträchtigungen wieder. Auch sei die nur am Rande erwähnte – angeblich nicht auf die Behandlung ansprechende – depressive Episode kaum dokumentiert, und stelle eine nur schwach dosierte antidepressive Therapie für diese Art von Depression keine adäquate Heilbehandlung dar, weshalb es sich bei den psychischen Problemen des Beschwerdeführers nicht um eine therapieresistente Depression handeln könne. Ferner seien die Angaben bezüglich des Blutdrucks widersprüchlich. So sei die Diag-
Seite 12
C-3976/2007
nose eines Bluthochdrucks ohne Angabe der Werte und der Therapie erfolgt und deute ein lagebedingter Blutdruckabfall (Orthostase) genau auf das Gegenteil eines Bluthochdrucks hin. Des Weiteren sei die  pectoris, für welche weder eine Abklärung mit objektivierten  noch eine Therapie verordnet worden sei, stabil und die  infolge Minderdurchblutung kompensiert. Für eine mögliche Arbeitsunfähigkeit käme einzig die nicht näher präzisierte,  Fussdeformität in Frage, bei der es sich eventuell um ein von  Venenentzündung stammendes Ödem handle. Wahrscheinlich sei die Anomalie jedoch nicht neu und der Beschwerdeführer habe bis ins Jahr 1998 trotz Schmerzen berufstätig sein können. Spätere  seien keine bekannt.
7.3 Beizupflichten ist der Vorinstanz darin, dass sich die  Unterlagen zum Teil, nämlich mit Bezug auf die  beim Beschwerdeführer (Operation im Jahre 1989) und den Tumor in der Mundhöhle des Beschwerdeführers (operative  im Jahre 2000), auf frühere und geheilte Leiden des  beziehen, welche für Beurteilung des  des Beschwerdeführers deshalb unwesentlich sind.
Aufgrund der Aktenlage nachvollziehbar ist die Einschätzung der , bei den Herzbeschwerden (Angina pectoris, Ischämie) des Beschwerdeführers könne von einem stabilen Beschwerdebild  werden und es lägen insoweit keine Einschränkungen der  vor. Dasselbe gilt mit Bezug auf den Diabetes, der  therapiert wird.
Anders liegt der Fall hinsichtlich der Einschätzung der psychischen Gesundheit des Beschwerdeführers und deren Auswirkungen. Den  ist zu entnehmen, dass die im Jahre 2006 diagnostizierte  seit 1998 also ca. seit dem Zeitpunkt, in dem der  seine Arbeit aufgegeben hat, besteht (act. 26 bis 28). Unzutreffend ist deshalb die Aussage des ärztlichen Dienstes der Vorinstanz in  Stellungnahme vom 26. März 2008 (act. 48), eine vorbestehende Depression werde erstmals in der Replik des Beschwerdeführers (vgl. Arztebericht vom 5. Februar 2008 als Beschwerdebeilage act. 11.6: ICD 10: F 32.2) geltend gemacht, und es sei deshalb nicht glaubhaft, dass diese vorgelegen habe. Der sich unter den Vorakten befindende Arztbericht vom 13. Februar 2006 (act. 26 bis 28) zeigt auf, dass eine Depression schon im Verfahren vor der Vorinstanz geltend gemacht
Seite 13
C-3976/2007
worden ist. Vor diesem Hintergrund ist die Behauptung des ärztlichen Dienstes der Vorinstanz, die Depression beim Beschwerdeführer sei kaum erwähnt worden und nicht weiter dokumentiert, widerlegt. Der von der Vorinstanz gezogene Schluss „aufgrund der Aktenlage sei  Invalidisierung gegeben“ (act. 30) scheint insoweit unzulässig, da grundsätzlich auch psychische Erkrankungen eine Invalidität zur Folge haben können (vgl. E. 5.4 hiervor). Aufgrund der Aktenlage bleibt  unklar, ob die Arbeitsaufgabe durch den Beschwerdeführer im Jahre 1998 im Zusammenhang mit einer Depression beim  gestanden hat. Wenig sachgerecht ist bei näherem Zusehen schliesslich der vom ärztlichen Dienst der Vorinstanz gezogene , aufgrund der Angabe einer bloss schwach dosierten Therapie in den medizinischen Unterlagen könne kaum eine Depression  haben (act. 48). Denn im Kontext mit der in jüngerer  im Kosovo mitunter schwierigen politischen und wirtschaftlichen Situation ist es namentlich für den vorliegend interessierenden  denkbar, dass ernstzunehmende psychische Erkrankungen in Ermangelung genügender Medikamente sowie ausreichend  Personals bloss unzulänglich behandelt werden konnten. Der Sachverhalt bedarf insoweit also einer Vervollständigung und aktuellen Bestandesaufnahme.
Bezüglich der schmerzhaften Fussdeformität einschliesslich  Syndrom (act. 40) und den Durchblutungsstörungen im linken Bein (letztere wurde mit einer Varizenoperation behandelt) ist  festzuhalten. Diese gesundheitlichen Probleme können  einen Einfluss auf die Tätigkeit als Hilfsgärtner und Chauffeur , da namentlich die Arbeit als Gärtner zu einem grossen Teil im Stehen oder kniend ausgeübt wird. Der ärztliche Dienst der Vorinstanz macht zwar geltend, die medizinischen Angaben bezüglich der  seien vage und dieselbe sei wahrscheinlich auf frühere Schwierigkeiten zurückzuführen (act. 43, 46). Der Beschwerdeführer habe mit den Schmerzen, die aus der Fussdeformation resultieren, vermutlich bis zur Arbeitsaufgabe arbeiten können und danach seien keine Veränderungen bekannt. Nach der einschlägigen  Rechtsprechung wäre es aber Sache der medizinischen Dienste der Vorinstanz, Unklarheiten dieser Art mittels Nachinstruktion . Gemäss Urteil des Bundesgerichts 9C_581/2007 vom 14. Juli 2008 E. 3.1 f. muss der IV-ärztliche Dienst bei widersprüchlichen  Unterlagen in einem Fall Stellung nehmen, welcher der  Auffassungen zu folgen ist und weshalb oder allenfalls
Seite 14
C-3976/2007
eine Nachinstruktion vornehmen. Die Aktenlage erweist sich auch  als ungenügend abgeklärt.
Unklar ist die medizinische Situation aufgrund der Aktenlage auch, was das Leiden des Beschwerdeführers an Bluthochdruck  Blutdruckabfall (Orthostase) anbelangt. Zwar trifft es zu, dass die medizinischen Unterlagen dazu widersprüchliche Aussagen , jedoch begnügt sich die Vorinstanz auch hier in unzulässigerweise Weise damit, auf diesen Umstand hinzuweisen ohne eine Klärung  beziehungsweise ohne mittels weiterer Abklärungen  hinsichtlich der Erkrankung und ihrer Auswirkungen auf die  zu schaffen.
Im Arztbericht des behandelnden Neurologen vom 4. Februar 2008 (Beschwerdebeilagen act. 11.3) wird eine Diskopathie () im Bereich L5/S1 und sehr wahrscheinlich eine  (in das Bein ausstrahlende Rückenschmerzen) (Beweismittel schwer lesbar) diagnostiziert. Zu beiden Diagnosen hat sich der  Dienst der Vorinstanz in seiner Stellungnahme vom 26. März 2008 (act. 48) nicht geäussert. Auch der Orthopäde des  scheint in seinem Bericht vom 4. Februar 2008 arthrotische Veränderungen beim Beschwerdeführer zu diagnostizieren ( act. 11.4) (Beweismittel schwer lesbar). Die Frage, ob diese Erkrankungen auf einen Zeitpunkt vor Ergehen des angefochtenen Entscheids zurückgehen, und damit für die Beurteilung des  im vorliegenden Beschwerdeverfahren zu berücksichtigen sind (vgl. E. 4.1), bedarf weiterer Klärung.
7.4 Im Ergebnis bedarf der Sachverhalt im vorliegenden Fall also in mehreren in E. 7.3 erwähnten Punkten weiterer Abklärungen, um den Rentenanspruch des Beschwerdeführers nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit beurteilen zu können.
8.
8.1 Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung hat das Gericht, das den Sachverhalt als ungenügend abgeklärt erachtet, die Wahl, die  zur weiteren Beweiserhebung an die Verwaltung zurückzuweisen oder selber die nötigen Instruktionen vorzunehmen (ZAK 1987 S. 264 E. 2a). Bei festgestellter Abklärungsbedürftigkeit verletzt die  der Sache an die Verwaltung als solche weder den  noch das Gebot eines einfachen und raschen Verfah-
Seite 15
C-3976/2007
rens. Anders verhielte es sich nur dann, wenn die Rückweisung an die Verwaltung einer Verweigerung des gerichtlichen Rechtsschutzes gleichkäme (beispielsweise dann, wenn aufgrund besonderer  nur ein Gerichtsgutachten bzw. andere gerichtliche  geeignet wären, zur Abklärung des Sachverhalts ), oder wenn die Rückweisung nach den konkreten Umständen als unverhältnismässig bezeichnet werden müsste (BGE 122 V 163 E. 1d). Vorliegend sind keine Gründe ersichtlich, die der Rückweisung der Sache zur weiteren Abklärung an die IV-Stelle entgegenstehen würden.
8.2 Die Beschwerde ist somit insofern teilweise gutzuheissen, als die angefochtene Verfügung vom 7. Mai 2007 aufzuheben und die Sache zur weiteren Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuweisen ist. Die Vorinstanz wird dabei angewiesen, den Beschwerdeführer zu einer multidisziplinären medizinischen  mit Blick auf die Fachrichtungen Orthopädie, Neurologie,  und Innere Medizin in die Schweiz einzuladen. Nach Vorlage der entsprechenden Arztberichte an den ärztlichen Dienst der  hat diese eine Neubeurteilung einschliesslich Durchführung eines Einkommensvergleichs vorzunehmen. Anschliessend ist eine neue Verfügung über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers zu .
9.
9.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 63 VwVG) und der vom Beschwerdeführer  Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 300.- ist ihm .
9.2 Dem vertretenen Beschwerdeführer ist eine Parteientschädigung von Fr. 600.- (inkl. allfällige MWST) zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG).