Decision ID: a4f6c0b1-a028-4781-8e83-6025fbb04018
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren
1957
,
arbeitet seit
1.
Dezember 2007
in einem 50%-Pensum
bei der
Firma Y._
als kaufmännische Angestellte und ist
in dieser Eigenschaft bei der
Vaudoise
Allgemeine, Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend:
Vaudoise
) gegen die Folgen von Unfällen versichert (
Urk.
9/1).
A
m
7.
Dezember 2012 rutschte sie
abends um 19.30 Uhr
auf Eis aus und stürzte
, wobei sie sich mit dem rechten Arm aufgestützt hat
(
Urk.
9/1
). Sie begab sich am
1
0.
Dezember 2012 für eine Untersuchung
zu
Dr.
med.
Z._
,
FMH
orthopädische Chirurgie und Traumatologie
(
Urk.
9/2). Am 17. De
zember 2012 meldete die Arbeitgeberin
von
X._
der
Vau
doise
das
Unfallereignis vom
7.
Dezem
ber 2012
und
die
Schulterschmerzen der Ver
sicherten
(
Urk.
9/1). Die
Vaudoise
kam für
die Kosten
de
r
Physiothera
piebe
handlung
auf (
Urk.
9/3
-4
).
In der Folge wurde die Versicherte am 7.
Februar 2013 erneut von Dr.
Z._
untersucht (
Urk.
9/6)
.
Aufgrund der
Schmerz
persistenz
subacrominal
rechts veranlasste er
nach der Untersuchung vom
7.
April 2013 (
Urk.
9/7)
das
Arthro
-MRI in der
Klinik
A._
vom 12.
April 2013 (
Urk.
9/8).
Die Versicherte begab sich am 18.
April 2
013 zur Untersuchung und Besprechung des MRI-Befundes zu Dr.
Z._
, wonach dieser festhielt, dass bei der derzeit geringen Symptomatik mit einem aktiven Vorgehen zuge
wartet werden könne (
Urk.
9/9).
Die
Vaudoise
legte das Dossier ihrem beraten
den Arzt
Dr.
med.
B._
zur Beurteilung vor (
Urk.
9/11). Gestützt auf dessen Beurteilung vom
2
4.
Juli 2013
(
Urk.
9/11) stellte sie ihre
Heilbehand
lungs
leistungen
m
it Verfügung vom
9.
August 2013 rückwirkend per
7.
April 2013 ein (
Urk.
9/12). Dagegen erhob die Krankenversiche
rung von
X._
, die Helsana Versicherungen AG
(nachfolgend: Helsana Kranken
kasse)
, am 1
9.
August 2013 Eins
prache (Urk.
9/13).
A
m 2
8.
August 2013
erhob die Versicherte ebenfalls Einsprache
(Urk.
9/14
, mit
Ein
sprache
be
gründung
vom 3
0.
September 2013 [
Urk.
9/16
])
.
Die Helsana Krankenkasse zog ihre Einsprache am
4.
November 2013 wieder zurück
(
Urk.
9/
18)
.
Mit Ein
spracheentscheid vom 2
6.
November 2013 hiess die
Vaudoise
die Einsprache der Versicherten in dem Sinne
teilweise
gut, als sie ihr Heilbehandlungsleistungen bis 1
8.
April 2013 zusprach. Im Übrigen wurde die Einsprache abgewiesen (
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob
X._
am
9.
Januar 2014 Beschwerde
und bean
tragte, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei die
Be
schwerdegegnerin
zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen über den 18. April 2013 hinaus zu erbringen. Eventualiter seien der angefochtene Einspracheentscheid aufzuheben und der Zeitpunkt der Leistungseinstellung nach Einholung eines fachärztlichen
Gutachtens durch das Gericht zu bestimmen.
Subeventualiter
sei der ange
foch
tene Einsprache
ent
scheid aufzuheben und die Sache an die
Beschwer
degegnerin
zurück
zuweisen, damit sie die Frage des Status quo sine
rechts
genüglich
abkläre und alsdann er
neut entscheide. In prozessualer Hinsicht bean
tragte die Beschwerde
führerin, die Helsana Krankenkasse sei zum
Be
schwerde
verfahren
beizuladen. Schliesslich beantragte sie, die Kosten für die Einholung der Stel
lungnahme von Dr.
Z._
vom 7. Januar 2014 (Urk. 3/1/6a) seien von der
Beschwerde
gegnerin
zu übernehmen (Urk. 1 S. 2).
Mit Beschwerdeantwort vom 28. Februar 2014 beantragte die
Beschwerdegeg
nerin
Abweisung der Beschwerde (Urk. 8, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 9/1
22] sowie
der Stellungnahme von Dr. med. C._
, Fach
arzt FMH für orthopä
dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsappa
rates, vom 13. Februar 2014 [Urk. 10]).
Die Parteien hielten
replicando
(
Urk.
14 S. 2) und
duplicando
(
Urk.
17 S. 1) jeweils an ihren Anträgen fest. Mit Mitteilung vom
9.
Mai 2014 wurde der Beschwerdeführerin ein Doppel der Duplik vom
7.
Mai 2014 zur Kenntnisnahme zugestellt (
Urk.
18).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
In prozessualer Hinsicht beantragt die Beschwerdeführerin, die Helsana Kranken
kasse sei zum Beschwerdeverfahren beizuladen (
Urk.
1 S. 2).
1.2
Das Gericht kann von
Amtes
wegen oder auf Antrag Dritte zum Verfahren bei
laden, wenn diese ein schutzwürdiges Interesse am Ausgang des Verfahrens ha
ben oder wenn eine Partei ein schutzwürdiges Interesse an der Beiladung der Dritten geltend macht (
§
14
Abs.
1 des Gesetzes über das
Sozialver
sicherungs
gericht
[
GSVGer
]
)
.
1.3
Die Beschwerdeführerin begründet ihren Antrag auf Beiladung der Helsana Kran
kenkasse nicht
und
legt somit nicht dar, dass ein schutzwürdiges Interesse an der
en
Beiladung besteht. Es kommt hinzu, dass die Helsana Krankenkasse ihre Einsprache vom 1
9.
August 2013 (
Urk.
9/13) gegen die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom
9.
August 2013 (
Urk.
9/12), mit welcher Letztere ihre
Leistungen per
7.
April 2013 einstellte, am
5.
November 2013 wieder zurückge
zogen hat (
Urk.
9/18). Die Helsana Krankenkasse hat ihre Leistungspflicht mit
hin faktisch anerkannt.
Gegen den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 26. November 2013
(
Urk.
2)
hat sie beim hiesigen Gericht
auch
keine Beschwerde erhoben.
Demnach ist der Antrag
der Beschwerdeführerin
auf Beiladung der Helsana Kran
kenkasse abzuweisen.
2.
2
.1
Nach
Art.
10
Abs.
1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfall
folgen, nämlich auf die ambulante Behandlung durch den Arzt, den Zahnarzt oder auf deren Anordnung durch eine medizinische Hilfsperson sowie im
wei
tern
durch den
Chiropraktor
(
lit
. a), die vom Arzt oder Zahnarzt verordneten Arzneimittel und Analysen (
lit
. b), die Behandlung, Verpflegung und Unterkunft in der allgemeinen Abteilung eines Spitals (
lit
. c), die ärztlich verordneten Nach- und Badekuren (
lit
. d) und die der Heilung dienlichen Mittel und Gegen
stände (
lit
. e).
2
.2
Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehen
den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invaliden
rente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fort
setzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheits
zustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl.
Art.
19
Abs.
1
, Art. 24 Abs. 2
UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom
2.
Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).
Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits
fä
higkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Begriffes "namhaft" in
Art.
19
Abs.
1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von
Art.
10
Abs.
1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglich
keit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen
–
wie etwa einer Badekur
–
zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durch
führung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicher
ten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beur
teilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom
2.
Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_6
39/2014 vom
2.
Dezember 2014 E.
3).
2
.3
2
.3.1
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem einge
tretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzu
sammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusam
men
hangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu
sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die allei
nige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge
dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E.
4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund
heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwal
tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie
genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen
Beweis
grad
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglich
keit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungs
anspruches
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
2
.3.2
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusam
menhang dahin, wenn und sobald der
Gesundheits
schaden
nur noch und aus
schliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn ent
weder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem
schicksals
mässigen
Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S.
75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 2
6.
April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von
unfallbe
dingten
Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im
Sozialversiche
rungsrecht
üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nach
gewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/
aa
).
Die
blosse
Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht.
Da es sich
hiebei
um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast
–
anders als bei der Frage, ob ein
leis
tungsbegründender
natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist
–
nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76).
Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche
Leis
tungsarten
massgebend
(
Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 1
1.
März 2014 E.
2.3.1 mit Hinweisen).
Mit dem Erreichen des
status
quo sine
vel
ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der
status
quo sine
vel
ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf
Art.
36
Abs.
1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach
Art.
10 UVG fallen
(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 1
1.
März 2014 E. 2.3.2).
2
.4
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau
salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtser
hebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).
2
.5
2
.5.1
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be
rück
sichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2
.5.2
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar
teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im
Sozialversiche
rungsrecht
zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut
achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S.
572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c).
3
.
3
.1
Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin wegen der Folgen des Unfalls vom
7.
Dezember 2012
über den 18. April 2013 hinaus Leistungen zu er
bringen hat, mithin, ob die nach diesem Zeitpunkt geklagten Beschwerden noch in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis vom
7.
Dezember 2012
stehen.
3
.2
Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 2
6.
November 2013 führte die
Beschwer
degegnerin
im Wesentlichen aus, es bestehe ein Vorzustand beziehungs
weise
bestünden
degenerative Veränderungen.
Dr.
Z._
gehe in seine
m Bericht
vom 1
8.
April 2013 davon aus, dass derzeit eine relativ geringe Symptomatik bestehe. Die Beschwerdeführerin könne in der Nacht schlafen und mit der rechten Schulter im Alltag zurechtkommen. Es könne folglich mit einem aktiven Vorgehen zugewartet werden und auch eine spezifische Physiotherapie sei derzeit nicht indiziert (
Urk.
2 S. 1). Unter diesen Umständen würden die Leistun
gen noch bis 1
8.
April 2013 übernommen. Es sei indes davon auszuge
hen, dass spätestens an diesem Tag (Datum der letzten Behandlung durch
Dr.
Z._
) der Status quo sine eingetreten sei (
Urk.
2 S. 2).
3
.3
Die Beschwerdeführerin stellt sich demgegenüber im Wesentlichen auf den Stand
punkt, dass
die
Diagnosen der
Dres
.
Z._
(t
raumbedingte Schmerzen) und
D._
(Vereinbarkeit mit
PASTA
-Läsion, Einriss der Sehne zu 50
%
) für traumatische Mitursachen oder neu vorhandene Ver
letzun
gen an der rechten Schulter
sprechen würden
. Die vorgängigen bildgebenden Untersuchungen hätten keine solche
n
Verletzung
en
gezeigt.
Dr.
D._
habe angegeben, dass sich der Zustand seit April 2011 verschlechtert habe und dies mit einer Läsion vereinbar sei. Mit der zur Hälfte gerissenen Sehne, welche
bild
gebend
dar
ge
stellt sei, liege eine unfallbedingte Verletzung vor (
Urk.
1 S. 5).
Gemäss der Stellungnahme von
Dr.
Z._
vom
7.
Januar 2014 sei der Status quo sine noch nicht erreicht (
Urk.
1 S. 6).
4.
4.1
Im Bericht vom 1
8.
Januar 2007 stellte
Dr.
Z._
die Diagnose persistie
rende schnürende Oberarmschmerzen rechts bei Verdacht auf leichtes
zerviko-scapuläres
my
o
fasziales
Schmerzsyndrom mit/bei (
Urk.
3/1/2a):
differentialdiagnostisch (DD:) SLAP-Läsion mit Bizeps
longus
-Irritation bei
Sturz nach axialer Schulterkontusion durch Sturz vom Pferd am 1
3.
Juni 2005 mit
initial
subacromialem
Impingementsyndrom
rechts und
rechts
betontem
myofaszialem
Schmerzsyndrom
Status nach therapeutischer Infiltration im Bereich der
Halswirbelsäule (HWS)
rechtsseitig
vom 2
5.
Juni 2002
Status nach
subacromialer
Infiltration rechts, August 2005.
Bei der Beschwerdeführerin bestehe weiterhin ein leichtes
subacromiales
Schmerzsyndrom mit Schmerzproblematik bei brüsken Bewegungen. Sehr wahrscheinlich seien die
Myogel
o
sen
und die
myofaszialen
Schmerzkompo
nente
n
sekundär nach dieser
Impingementproblematik
entstanden (
Urk.
3/1/2a).
Am 2
9.
November 2007 diagnostizierte
Dr.
Z._
ein
subacromiales
Impinge
mentsyndrom
Schulter rechts (
Urk.
3/1/2b). Vor drei bis vier Wochen habe die Beschwerdeführerin intensivere Armbewegungen unter Belastung, vor allem in Abduktion und in den Rotationen gemacht. Danach sei es wieder zu einer
Schmerzexazerbation
der
subacromialen
Schmerzen rechts gekommen (
Urk.
3/1/2b).
Dr.
Z._
diagnostizierte im Bericht vom
6.
Januar 2009 ein posttrauma
tisches
subacromiales
Impingementsyndrom
Schulter rechts
(
Urk.
3/1/2c).
In seinem Schreiben zu
ha
nden der National Versicherung vom
6.
April 2009 führte
Dr.
Z._
aus, aufgrund der Situation seit September 2005 handle es sich überwiegend wahrscheinlich um ein posttraumatisches
subacromiales
Impingementsyndrom
rechts, nach Sturz vom Pferd im Juni 2005 (
Urk.
3/1/2d).
4.2
Nach einem Sturz auf die rechte Schulter am 2
9.
Dezember 2010 mit persi
stieren
den Schmerzen
subacromial
sowie im Bereich des AC-Gelenks wurde
am
8.
April 2011
in der Klinik
A._
eine
MR
-
Arthro
-Untersuchung der Schulter rechts durchgeführt. Bei
dieser
von
Dr.
med.
E._
befundeten
Untersuchung zeigte sich eine massive Ausdünnung der
Subscapularissehne
mit partieller
De
insertion
vom
Tuberculum
minus, keine
transmurale
Ruptur, eine leichte
Unter
flächenausdünnung
der
Supraspinatussehne
, bei sonst normalen übrigen
Rota
toren
und kräftiger Muskulatur. Ferner fand sich eine nach
cranial
hypertrophe und aktivierte AC-Arthrose mit mehreren
Ossikeln
(eventuell post
traumatisch) [
Urk.
9/2bis].
4.3
Im Bericht vom 1
0.
Dezember 2012 führte
Dr.
Z._
die Diagnose Status nach
arthroskopischem
PAST
A
-
Repair
Supraspinatus
sowie
Tenod
e
se
der
Bizeps
ongussehne
Schulter links vom 2
9.
Juni 2011 sowie als weitere Diagno
sen
eine
Fazettengelenksarthrose
mit leichter,
foraminaler
Stenose HWS C4/5 und C5/6, einen Status nach
foraminaler
Infiltration
cervical
C4/5 und C5/6 links, ein posttrauma
tisches
subacromiales
Impingementsyndrom
Schulter rechts, ein Status nach axialem Stosstrauma mit Schulterkontusion rechts nach Sturz vom Pferd am 1
3.
Juni 2005 sowie einen Status nach
subacromialer
Infiltration rechts, August 2005 und November 2007 auf (
Urk.
9/2).
4.4
Neben den im Bericht von 1
0.
Dezember 2012 aufgeführten Diagnosen dia
gnosti
zierte
Dr.
Z._
am
7.
Februar 2013
Myogelosen
M.
Trapezius
und
Per
i
scapularmuskulatur
rechts mit
myofaszialem
Syndrom rechte obere Extre
mität (
Urk.
9/6).
4.5
Nach der Untersuchung vom
9.
April
2013
wurde von
Dr.
Z._
auch die Diagnose Persistenz eines
subacromialen
Schm
erzsyndro
ms rechts post
trauma
tisch nach Stolpersturz mit axialem Stosstrauma im Dezember 2012 festge
hal
ten (
Urk.
9/7).
4.6
Dr.
med.
D._
führte
in ihrer Beurteilung zur MR
-
Arthro
-Untersuchung der Schulter rechts vom 1
1.
April 2012
aus
, dass die Befunde
mit einer PASTA-Läsion der
Supraspinatussehne
Grad II mit Zunahme im Vergleich zur Vor-MRI-Untersuchung vom
8.
April 2011 vereinbar seien. Weiter
hin
b
estehe eine leichte Ausdünnung und partielle
Avulsion
der
Subscapularissehne
vom
Ansatz, ferner Zeichen einer SLAP-Läsion (Typ I – II) mit angrenzende
m
grös
serem Knorpeldefekt am
Glenoid
, unverändert zur Voruntersuchung und stärke
rer Knorpelverschmälerung auch am
Humeruskopf
und schliesslich un
ver
ändert eine aktivierte AC-Gelenksarthrose mit
osteophytären
Aus
ziehungen
vor allem nach kranial hin sowie Typ II
Acromion
(
Urk.
9/8 S. 2).
4.
7
Im Bericht vom 1
8.
April 2013 diagnostizierte
Dr.
Z._
ein
subacromiales
Schmerzsyndrom rechts posttraumatisch bei intervallnaher gelenksseitiger
Supraspinatuspartialläsion
(PASTA-Läsion) sowie
cranialer
Subscapularispar
tialläsion
nach Sto
l
persturz mit axialem Stosstrauma
im
Dezember 2012 (
Urk.
9/9 S. 1). Der Beurteilung von
Dr.
Z._
ist zu entnehmen, dass die belastungsabhän
gig
en Schmerzen durch die PASTA-Läsion, wobei entsprechend
der Bildgebung 50
%
oder mehr der Dicke der
Su
praspinatussehne
abgelöst seien
, erklärt würden
. Bei derzeit relativ geringer Symptomatik könne mit einem aktiven Vorgehen zugewartet werden (
Urk.
9/9 S. 2).
4.8
Dr.
B._
hielt in seiner Beurteilung vom 2
4.
Juli 2013 fest, dass die rechte Schulter der Beschwerdeführerin bereits durch ein axiales Stosstrauma nach Sturz vom Pferd am 1
3.
Juni 2005 verletzt worden sei (
Urk.
9/11 S. 1). Das ak
tuelle MRI zeige im Vergleich zu demjenigen vom
8.
April 2011 in etwa die gleichen degenerativen Veränderungen. Eine eindeutige neue posttraumatische Läsion sei nicht beschrieben. Entsprechend sei die Behandlung der Beschwerde
führerin vier Monate nach dem Bagatellunfall vom
7.
Dezember 2012 abzu
schliessen. Der Status quo sine
vel
ante sei anfangs April 2013 erreicht (
Urk.
9/11 S. 2).
4.9
In seiner Stellungnahme vom
7.
Januar 201
4 führte
Dr.
Z._
aus, dass
die mit Physiotherapie zu behandelnden Beschwerden der Beschwerdeführerin über den April 2013 hinaus mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem kausalen Zusammenhang zum Sturzereignis vom Dezember 2012 stehen würden
. Nach dem Sturz vom Dezember 2012 sei die Schmerzsymptomatik an der rechten Schulter deutlich verstärkt worden. In den bildgebenden Verfahren
habe
sich eine Sehnenläsion der
Supraspinatussehne
gezeigt. Es liege eine richtungs
wei
sende Verschlimmerung des Zustandes vor. Der Status quo sin
e
sei nicht erreicht. Derzeit bestehe eine Phase von geringer Symptomatik
(
Urk.
3/1/6a)
.
4.10
Dr.
C._
sch
r
ieb in seiner Stellungnahme vo
m 1
3.
Februar 2014
,
Dr.
Z._
erwähne eine Verschlimmerung der
Supraspinatussehne
n
läsion
. D
er Vergleich der zwei
Arthro
MRI-Befunde von 2011 und 2013 zeige
indes
, dass es sich
bei der be
schriebenen Verschlimmerung
um die natürliche Entwic
klung eines sol
chen Risses handle. Es werde erwähnt, dass diese Läsion bereits seit 2005 bis 2007 bekannt sei. Es sei möglich, dass es sich um einen posttraumatischen Zustand handle,
welcher
aber sicherlich nicht im Zusammenhang mit dem Sturz vom De
zember 2012, sondern wahrscheinlicher im Zusammenhang mit dem Sturz vom Pferd
im
Juni 200
5
stehe. Der Entscheid
,
die Leistungen spätestens per
7.
April 2013 einzustellen
,
sei richtig (
Urk.
10 S. 2).
5.
Es entspricht einer medizinischen Erfahrungstatsache, dass eine
Rotatorenman
schettenruptur
sowohl traumatische wie auch degenerative Ursachen haben kann, wobei eine traumatische Ruptur, die mit sofort auftretenden akuten Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen einhergeht, seltener ist; die
Rota
torenmanschettenruptur
entsteht vielmehr meist durch degenerative
Vorschädi
gungen
(vgl. Fritz U.
Niethard
/Joachim Pfeil, Orthopädie, 2., überarbeitete und
erweiterte Auflage, Stuttgart 1992, S. 369).
Dem Schreiben von
Dr.
Z._
vom
6.
April 2009 ist
zu
entnehmen, dass
d
ie
Beschwerdeführerin
ihn zum ersten Mal am 2
7.
September 2005 wegen Schulterbeschwerden nach axialer Schulterkontusion durch Sturz vom Pferd am 1
3.
Juni 2005 – gemäss
Dr.
Z._
bestand
damals
ein posttraumatisches
subacromiales
Impinge
mentsyndrom
der rechten Schulter – konsultiert hat
. In den Jahren 2005 bis 2007 wurde die Be
schwerdeführerin mehrmals wegen den Schulterbeschwerden untersucht und namentlich auch mit
subacromialen
Infiltration
en
behandelt. Die nächste Konsultation fand am 6. Januar 2009 statt, anlässlich derer die Be
schwerdeführerin
angab
, dass es auch im Verlauf des Jahres 2008 immer wieder inter
mittierend zu stark belastungsabhängigen
Schulter
schmerzen
gekommen sei (Urk. 3/1/2d
S. 1
). Gemäss Bericht zur MR
-
Arthro
-Unter
suchung vom
8
. April 2011 ist die Beschwerdeführer
in
am 29. Dezember 2010 auf die rech
te Schulter gestürzt;
mit persistierenden Schmerzen
subacromial
sowie im Bereich des
AC
Gelenks (
Urk.
9/2bis
)
.
Bei
dieser
bildgebenden Untersuchung zeigten sich dege
nerative Veränderungen (vgl.
Urk.
9/2bis).
Wie
Dr.
Z._
in seinem Bericht zur Untersuchung vom 10.
Dezember 2012 festgehalten hat,
wurde am 29. Mai 2011 ein
e
arthrosko
pische
PASTA-
Repair
Supraspinatus
sowie
Tenodese
der
Bizepslongussehne
der Schulter links durch
geführt. Des Weiteren wurde am 1
2.
November 2012
die
rechte Schulter
der
Beschwerde
führerin
mittels
einer
subacromialen
Infiltration behandelt, welche
–
wie
Dr.
Z._
unter „Anam
nese“ ausführte
–
keine we
sentliche
Symptomlin
derung
gebracht habe.
Dr.
Z._
berichtete weiter, dass noch
leicht ziehende Schmerzen
parasca
pulär
rechts, besonders bei Ab
duktion und Flexion des rechten Armes
,
bestün
den
(
Urk.
9/2)
.
Bereits vor dem Unfall vom
7.
Dezember 2012
bestanden
mithin
Schulter
schmer
zen
und degenerative Veränderungen in der rechten Schulter. Hinzu kamen Beschwerden in der linken Schulter.
Im echtzeitlichen Bericht von Dr.
Z._
vom 1
0.
Dezember 2012 werden
weder das Unfallereignis vom 7. Dezember 2012 noch aufgrund dieses Sturzes bestehe
nde
akute
Schulter
schmerzen
oder Funktionseinschränkungen der rechten Schulter, welche auf eine trau
matische Einwirkung auf
d
i
e rechte Schulter
schlies
sen lassen würden, erwähn
t
.
Wie es sich damit verhält, kann vorliegend indes offen
bleiben, da
die
Beschwerdegegnerin aufgrund des Unfalles vom
7.
Dezember 201
3
Heilbe
handlungsleistungen
erbrachte und
ihre
Leistungseinstellung per 18. April 201
3
rechtens ist, wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen. Der beratende Arzt der Beschwerdegegnerin,
Dr.
B._
,
weist darauf hin, dass eine ein
deutige neue posttraumatische Läsion nicht beschrieben sei und das aktuelle MRI vom
1
2.
April 2013 im Vergleich zu demjenigen vom
8.
April 2011 in etwa die glei
chen degenerativen Veränderungen zeigen würde (
Urk.
9/
11 S. 2
).
Dem von
Dr.
D._
befundeten
Bericht zu
r MR
-
Arthro
-Untersuchung
vom 12.
April 2013 ist zwar zu ent
nehmen, dass die gelenkseitige partielle Ruptur der
Supra
spinatussehne
im Vergleich zur Voruntersuchung zugenommen habe (
Urk.
9/8 S. 1).
Sie äusserte sich aber nicht dahingehend, dass dies
durch
eine traumati
sche Einwirkung verursacht worden sei.
Dr.
C._
hält
dafür, dass es sich bei dieser Vergrösserung des Risses
seit der Voruntersuchung
um eine natürliche Entwicklung handle
(
Urk.
10 S. 2)
.
Dr.
Z._
begründet seinen Standpunkt,
wonach
der
status
quo sin
e
noch nicht erreicht sei, damit,
dass sich bei der MR
Arthro
-Untersuchung der Schulter rechts vom 1
2.
April 2013
im Vergleich zu den Untersuchungen der Jahre 2005 bis 2007
eine deutlich vergrösserte partielle Ablösung
der gelenkseitigen
Supraspinatus
sehne
zeige
(
Urk.
3/1/6a S.
1)
.
Die
Rechtsfigur „
post
hoc
,
ergo
propter
hoc“, bei der eine Schä
digung bereits des
halb als durch einen Unfall verursacht erachtet wird, weil sie nach diesem auf
getreten ist (vgl. Alfred Maurer, Schweizerisches
Unfall
versiche
rungsrecht
, 2.
Auflage Bern 1989, S.
460, Anm. 1205), genügt nach der Recht
sprechung indes nicht für die An
nahme eines Kausalzusammenhangs (BGE 119 V 335 E.
2b/
bb
).
Es
ist
ferner zu be
rück
sichtigen, dass sich die behan
delnden Ärztin
nen und
Ärzte in erster Linie auf die Behandlung zu konzen
trieren haben, wes
halb ihre Berichte nicht den Zweck einer den
abschliessenden
Entscheid über die Versicherungsansprüche er
lauben
den objektiven Beurteilung des Gesund
heitszustandes verfolgen und deshalb kaum je die materiellen Anfor
derungen an ein Gutachten
gemäss
BGE 125 V 465 E. 3a
erfüllen. Aus diesen Gründen und aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte
und behan
delnde Fach
ärzte
im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc)
,
wird im St
r
eitfall eine direkte
Leistungszusprache
einzig gestützt auf die An
gaben der behandeln
den Ärztinnen und Ärzte denn auch kaum je in Frage kommen (BGE 135 V 465 E. 4.5)
.
Die Berichte von
Dr.
Z._
und insbeson
dere dessen Stellungnahme vom
7.
Januar 2014 (Urk.
3/1/6a) vermögen keinen Zweifel an der
Beurteilung
von
Dr.
B._
vom 2
4.
Juli 2013
, wonach
der Status quo sine
vel
ante
nach dem Sturz
vom 7.
Dezember 2012
anfangs
April
2013
erreicht gewesen
sei (Urk.
9/11 S. 2),
zu
b
egründen. Diese Beurteilung
über
zeug
t, weshalb darauf abzustellen ist
.
Da
Dr.
Z._
am 18.
April 201
3
keine
Behandlungsbe
dürftigkeit
mehr sah
und
er
überdies festhielt
,
dass die Beschwerdeführerin sämtliche Alltags- und Freizeitaktivitäten aus
führen dürfe (
Urk.
9/9 S. 2
),
ist es nicht zu beanstanden, dass die
Be
schwerdegegnerin
davon ausging, der Status quo sine
vel
ante sei an diesem Tag erreicht
worden
.
Damit erübrigen sich weitere medizinische Abklärungen.
Demnach ist die Beschwerde abzuweisen.
6.
Dem Antr
a
g der Beschwerdeführerin auf Über
nahme der Kosten für die Ein
ho
lung der Stellungnahme von Dr.
Z._
vom 7. Januar 2014 (Urk. 3/1/6a) durch die Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2) kann nicht gefolgt werden, da dieser Bericht nach dem Gesagten zur Beurteilung der Beschwerde nicht not
wendig war (vgl. Art. 45 Abs. 1 Satz 2 ATSG; Urteil des Bun
des
gerichts U 143/04 vom 22. Dezember 2004 E. 6.1 mit Hinweisen).