Decision ID: fab28fd5-4cd9-4abb-962e-7e3e7a1586af
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1954 geborene
X._
war
als selbstän
diger Hafner-Plattenleger tä
tig, als er
am 15. Septemb
er 1990 über ein Holzstück fiel
und sich dabei am lin
ken Knie verletzte.
Nachdem er dieses Ereignis am 19. September 1990 mit
Un
fallmeldung
UVG der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) ge
meldet hatte (Urk. 8/1), lehnte diese ihre Leistungspflicht – unter Hinweis da
rauf, dass die (zwischenzeitlich per 22. Oktober 199
0
abgeschlossene [Urk. 8/4])
freiwillige Versicherung
im Zeitpunkt des Unfalls noch nicht bestanden habe – mit Verfügung vom 8. November 1990 (Urk. 8/6) ab.
1.2
Am 1
8
. November 1996 teilte der Versicherte der SUVA mit, er sei am 7. April 1996 bei der Arbeit über eine Treppe gerutscht und habe sich dabei am linken Knie eine Bänderverletzung zugezogen
(Urk. 9/1). In der Folge wurden eine In
suffizienz des vorderen Kreuzbandes (VKB)
sowie
eine Korbhenkelläsion des medialen Menisk
us diagnostiziert
und -
i
m Rahmen des am 16. Dezember 1996 durchgeführten operativen Eingriffs (
arthr
oskopische
Teilmeniskektomie
)
-
eine vollständige Ruptur des VKB festgestellt
(Urk. 9/7).
Am 6. Januar 1997 nahm der Versicherte die Arbeit wieder zu 100 % auf (Urk. 9/10).
1.3
Ab
dem
1. April 1998
wa
r
X._
als Plattenleger bei der
Y._
angestellt und
damit
weiterhin (nun obligatorisch)
bei der
SUVA versi
chert (Urk. 7/1, Urk.
7/71
).
Am 8. Juli 1998 rutschte er beim Verlegen von Wandplatten aus
,
stürzte
und verletzte sich dabei am linken Knie
(Urk. 7/1).
Aufgrund der in der Folge diagnostizierten (erneuten) Meniskusläsion
wurde am 17. August 1998 eine
arthroskopische
Teilmeniskektomie
durchgeführt (Urk. 7/4). Anlässlich der Verlaufskontrolle vom 6. April 2000 hielten die Ärzte der
Klinik Z._
, Orthopädische Chirurgie, fest, trotz der klinisch nach
weisbaren vermehrten
Laxität
beziehungsweise
der
milden Instabilität des lin
ken Kniegelenks
bestehe
angesichts der anhaltenden subjektiven
Beschwerde
freiheit
und
der
vollen Arbeitsfähigkeit als Plattenleger
keine Indikation zum Kreuzbandersatz (Urk. 7/22 S. 2).
1.4
Am
3. Mai 2000 liess
X._
der
SUVA
im Sinne einer
Rückfall
meldung
mitteilen, dass er sich am 1
2
. April 2000 beim Arbeiten das linke Knie verdreht habe
(Urk. 7/
2
5)
. Am 2. November 2000 gaben die Ärzte der
Klinik Z._,
Orthopädische Chirurgie,
an, der Versicherte habe sich wieder gut erholt; sub
jektiv verursache das linke Knie keine wesentlichen Beschwerden.
De
r
Versi
cherte
kompensiere d
ie Insuffizien
z des
VKB
sehr
gut
und sei – schon aufgrund
der beruflichen Situation – nicht motiviert für einen operativen Eingriff. Es sei ihm weiterhin ein konservatives Verhalten empfohlen worden (Urk. 7/29).
1.
5
Vom
1. August 2006
bis 3
0
. April 2010
war
der Versicherte bei der
A._
als Hafner-Plattenleger angestellt und damit
weiterhin
obligatorisch bei der
SUVA versichert (Urk. 7/32
, Urk. 7/50 S. 4
, Urk. 7/97 S. 2
). Mit
Scha
denmeldung
UVG vom 1. Dezember 2008 (Urk. 7/32) liess er dieser
einen Rückfall zum 1998 erlittenen Unfall melden (vgl. auch Urk. 7/33 S. 1, Urk. 7/38 S. 1)
. Das MRI des linken Knies vom 6. Januar 2009 ergab einen beträchtlichen Knorpelschaden mit stark verkürztem
medialem
Meniskus sowie eine verdickte und verlängert
Plica
mediopatellaris
(Urk. 7/34 S. 4).
Am 6. Februar 2009 aner
kannte die SUVA ihre Leistungspflicht für die – auf die Unfälle in den Jahren 1990, 1996 und 1998 zurückzuführenden - Beschwerden im linken Kniegelenk. Die Übernahme der Behandlungskosten im Zusammenhang mit der zudem be
stehenden Rücken- und rechtsseitigen Kniesymptomatik lehnte sie
– unter Hin
weis auf deren
unfallfremde Natur
- ab
(Urk. 7/38 S. 1 = Urk. 7/40 S. 2).
Am 21. April 2009
liess sie
X._
von Dr. med.
B._
,
Facharzt FMH für Chirurgie, kreisärztlich untersuchen. Dieser gelangte zum Schluss, dass dem Versicherten die Tätigkeit als Hafner-Plattenleger nicht weiter zumutbar sei. In einer leidensangepassten Tätigkeit bestehe
indes
eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/46 S. 7
= Urk. 7/67 S. 8
). Der Schaden am linken Kniegelenk (mässige
Pangonarthrose
, Knieinstabilität bei Kreuzbandläsion) bedeute eine
Integritäts
einbusse
von 15 % (Urk. 7/47).
In der Folge empfahl die SUVA dem Versicher
ten am 24. April 2009 die Anmeldung bei der Eidgenössischen Invalidenversi
cherung (
IV;
Urk. 7/49) und beauftragte
ein
h
ierfür
spezialisiertes
Unternehmen
, ihn bei der
berufliche
n
Integration
zu unterstützen
(Urk. 7/48).
1.6
Am 13. August 2009 liess der Versicherte, der zwischenzeitlich trotz Beschwer
den seine bisherige Tätigkeit weiterge
führt
hatte
(vgl. Urk. 7/62), der SUVA mitteilen, dass er sich am 29. Juli 2009 beim Spazieren das linke Knie verrenkt habe und deshalb
seither
zu 100 % arbeitsunfähig
sei
(Urk. 7/64).
Die SUVA er
brachte in der Folge Taggeldleistungen und kam (weiterhin) für die Behand
lungskosten im Zusammenhang mit dem l
inken Knie auf (vgl. Urk. 7/72). Im September 2009 nahm der Versicherte - zuerst zu 50 % bei adaptierter Tätigkeit (vgl. Urk. 7/75) und dann
vollzeitlich
(Urk. 7/78 S. 4) – die Arbeit wieder auf. Nach einer erneuten kreisärztlichen Untersuchung am 16. November 2009 hielt Dr.
B._
am 17. November 2009 fest, dass an der Beurteilung des
Integritäts
schadens
und der
Arbeitsfähigkeit vom 21. April 2009 (Urk. 7/4
6
f.) festgehalten werden könne. Die bisherigen Bemühungen betreffend eine neue berufliche Tä
tigkeit seien indes erfolglos verlaufen (Urk. 7/78 S. 4). Auf dessen entsprechen
den Wunsch hin (Urk. 7/79
S. 1
) bestätigte die SUVA dem Versicherten am 19. November 2009, dass sie ab 1. Oktober 2009 von einer 50%igen Arbeitsfä
higkeit als Plattenleger (
Arbeit halbtags mit voller
Leistung) ausgehe (Urk. 7/80).
Am 16. Februar 2010
beauftragte
die SUVA erneut eine externe Gesellschaft mit der beruflichen Wiedereingliederung des Versicherten (Urk. 7/94 S. 2). Am 22. Februar 2010 gewährte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, Kostengutsprache
für einen
Grundkur
s
Logistik mit integriertem
Lo
gistikpraktikum
vom 19. April bis 19. Juni 2010 (Urk. 7/96).
Mit Schreiben vom 3. März 2010 (Urk. 7/98) teilte die SUVA dem Versicherten
mit, dass die Taggel
der per 18.
April und die Heilbehandlungsleistungen per 30. April 2010 einge
stellt würden. Ab dem 19. April 2010 werde ihm die IV Taggelder ausrichten. Nach Abschluss
sowohl
der Umschulungsmassnahmen der IV
als auch
der Stel
lenvermittlung werde dann geprüft, ob Anspruch auf langfristige Versiche
rungsleistungen bestehe (Urk. 7/98 S. 1).
Unfallbeding
t sei ihm eine
leidensan
gepasste
Tätigkeit vollzeitlich zumutbar
;
s
ofern er nach Abschluss der
Um
schulungsmassnahmen
keine passende
Stelle
finde, sei eine Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung angezeigt (Urk. 7/98 S. 2).
Auf entsprechendes Gesuch des Versicherten hin (Urk. 7/102) verfügte die SUVA in der Folge bereits am 31. März 2010 eine Integritätsentschädigung von 15 % (je 7,50 % für die Folgen der Unfälle vom 7. April 1996 und vom 8. Juli 1998); der Rentenanspruch werde zu gegebener Zeit geprüft (Urk. 7/103).
Nach
dem der Versicherte die Logistikausbildung erfolgreich abgeschlossen hatte (Urk. 7/120), erteilte
die IV-Stelle am 7. Juli 2010 Kostengutsprache für eine LKW-Ausbildung/Kat. C (Urk. 7/108)
. Am
16. Juli 2010
teilte
X._
der SUVA
mit, dass
er
ab 1. August 2010
vorübergehend
als Schreiner bei seinem Sohn arbeiten
werde
; die Stellenvermittlung könne daher derzeit sistiert werden
(Urk. 7/112; vgl. auch Arbeitsvertrag vom 22. Juli 2010 [Urk. 7/115
/1-5
])
. Die zuständige Mitarbeiterin der SUVA informierte ihn daraufhin darüber, dass die Tätigkeit als Schreiner nicht dem von Kreisarzt Dr.
B._
aufgestellten
Zumut
barkeitsprofil
entspreche und
die SUVA
dementsprechend im Falle einer Ver
schlechterung des Gesundheitszustandes auch keine Leistungen erbr
ingen werde
(Urk. 7/112).
Der Versicherte nahm
in der Folge sowohl
die Tätigkeit als Schrei
ner
als auch die
Ausbildung zum LKW-Fahrer
auf
(vgl. Urk. 7/117
f.
), brach letztere indes im Januar 2011 ab, weshalb die IV-Stelle das Gesuch um Durch
führung beruflicher Massnahmen am 19. Januar 2011 als erledigt abschrieb (Urk. 7/120).
Nach
weiteren
medizinischen und erwerblichen Abklärungen
verneinte
die SUVA
mit Verfügung vom 24. Oktober 2011 (Urk. 7/142)
den Rentenanspruch,
da der Versicherte
in der - (
anders als die
Arbeit als Schreiner)
dem von Dr
.
B._
definierten
Zumutbarkeitsprofil entsprechenden - T
ätigkeit als
La
gerlogistik-Stap
l
er
fahrer
ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen in der Lage sei.
Seine gegen diesen Entscheid erhobene Einsprache (Urk. 7/144
/3-4
) wies sie am 22. Dezember 2011 ab (Urk. 2). Kurz zuvor hatte die IV-Stelle den Rentenanspruch – unter Hinweis auf einen Invaliditätsgrad von 0 % - mit Vorbescheid vom 12. Dezember 2011 (Urk. 7/147) ebenfalls
negiert
.
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
der SUVA vom 22. Dezember 2011 (Urk. 2) liess
X._
am 1. Februar 2012 mit folgenden Anträgen Beschwerde erheben (Urk. 1 S. 2):
„Es sei dem Beschwerdeführer eine mindestens 50%ige Invalidenrente zu
zusprechen;
Eventualiter sei die Angelegenheit an die Vorinstanz zurückzuweisen, um ein umfassendes medizinisches Gutachten in Auftrag zu geben;
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der
Beschwerde
gegnerin
.“
Die SUVA schloss am 9. März 2012 auf Abweisung der Beschwerde (vgl.
Be
schwerdeantwort
, Urk. 6)
, wovon dem Beschwerdeführer am 1
4.
März 2012 Kenntnis gegeben wurde (
Urk.
11).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die
Entscheidfindung
erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen ein
zugehen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die Verfügung vom
31. März 2010 (Urk. 7/103)
betreffend
Integritätsentschädi
gung
ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Strittig und
vorliegend
zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers
.
1.2
1.2.1
Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungs
rechts
[ATSG]), so hat sie gemäss Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) Anspruch auf eine Invalidenrente. Invalidität ist die
voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Er
werbsunfähigkeit (Art. 8 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie
derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tä
tigkeit bei ausgeglichener
Ar
beitsmarktlage
erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG; vgl. BGE 130 V 121).
1.2.2
Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst ge
nau er
mittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der
Ein
kom
mensdifferenz
der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen
Er
werbseinkommen
ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annä
herungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schät
zung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegen
überstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne Invalidität erzielbare hy
pothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend klei
neren Prozentsatz veran
schlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (so genannter Prozentvergleich; BGE 128 V 29 E. 1, 114 V 310 E. 3a mit Hin
weisen; AHI 2000 S. 309 E. 1a mit Hinweisen).
1.2.3
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na
mentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen
Lohnstrukturerhebun
gen
(LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu
grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende
be
triebsübliche
Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/
bb
, 124 V 321 E. 3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
1.2.4
Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behand
lung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abge
schlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die
Tag
geldleistungen
dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).
2.
2.1
Die SUVA begründete ihren
Einspracheentscheid
vom 22. Dezember 2011 (Urk. 2) damit, dass der Beschwerdeführer
aufgrund der linksseitigen
Kniebe
schwerden
in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig
und in der Lage sei, ein höchstens 9,22 % unter dem
Valideneinkommen
liegen
des und damit rentenausschliessendes Salär zu erzielen.
Übte der Beschwerde
führer die umgeschulte Tätigkeit als Logistikmitarbeiter aus, hätte er eine
Lohn
einbusse
von lediglich 5,52 % zu gewärtigen, und unter Berücksichtigung des
tatsächlich erzielte
n
Einkommen
s
als Schreinergehilfe resultiere gar ein
Invali
ditätsgrad
von
nur
3,1 % (Urk. 2 S. 5
, Urk. 6 S. 3 f.)
2.2
Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, er er
bringe in der derzeit ausgeübten Tätigkeit als Hilfsschreiner lediglich eine Leis
tung von 50 % (Urk. 1 S. 2). Die SUVA sei zu Unrecht von einer 100%igen Ar
beitsfähigkeit als Logistik-Staplerfahrer ausgegangen
, sei ihm diese Tätigkeit
, die das Heben von Lasten erfordere,
doch aufgrund der progredienten Schäden am linken Knie gar
nicht mehr zumutbar. Daher habe er sich denn auch zum LKW-Chauffeur umschulen lassen wollen. Allerdings habe sich dann herausge
stellt, dass er aufgrund der Kniebeschwerden nicht oder nur unter Schmerzen
in der Lage sei, eine LKW-Kupp
lung zu betätigen.
Aufgrund der seit der letzten kreisärztlichen Untersuchung am 21. April 2009
[richtig: 16. November 2009 (vgl. Urk. 7/78)]
noch schlimmer gewordenen Symptomatik sei ihm höchstens noch eine Lagertätigkeit im Pensum von 50 % zumutbar. Insofern habe er durchaus Anspruch auf eine Rente (Urk. 1 S. 3).
3.
3.1
Nach Lage der Akten sind
die
nebst der linksseitigen Knieverletzung bestehen
den gesundheitlichen Beeinträchtigungen (
lumbovertebrales
Schmerzsyndrom, Schaden am rechten Knie [vgl. etwa Urk. 7/67 S. 1]) unfallfremder Genese
(vgl.
Urk. 7/37, Urk. 7/46
S. 6 und S. 7)
.
Hinsichtlich der aufgrund der
– unbestritte
nermassen unfallkausalen (Urk. 2, Urk. 6)
-
linksseitigen
Knie
beschwerden ver
bleibenden Einschränkung des Leistungsvermögens geht aus den medizinischen Beurteilungen Folgendes hervor:
Dr. med.
C._
, Facharzt FMH für Rheumatologie und Innere Medizin, stellte am 8. Januar 2009 folgende Diagnosen (Urk. 7/34 S. 1):
Kniebeschwerden beidseits bei nicht entzündlichem Erguss linksbetont
Status nach Knieverletzung links 1996 mit Ausriss des vorderen Kreuz
bandes und Instabilität sowie Meniskusläsion (Resektion,
Teil
meniskektomie
medial),
Chondropathia
femoropatellar
Grad I (Arth
roskopie vom 16. Dezember 1996); anamnestisch schon 1990 klinisch Verdacht auf vordere Kreuzbandruptur
Status nach Knieverletzung links am 8. Juli 1998 bei Sturz mit erneu
ter Meniskusläsion (Resektion;
Teilmeniskektomie
medial); damals Nachweis einer schweren
femoropatellären
Chondropathie
(Arthro
skopie vom 17. August 1998)
im August 1999 Abklärung
Klinik Z._
mit Verzicht auf opera
tive Massnahmen hinsichtlich der vorderen Kreuzbandläsion mit In
suffizienz
Status nach Arthroskopie rechts mit
Teilmeniskektomie
, Resektion der
Plica
mediopatellaris
und Resektion der Bursa
präpatellaris
Februar 2004
MRI linksseitig: beträchtlicher Knorpelschaden
,
betont medial
femoro
tibial
, stark verkürzter medialer Meniskus, verdickte und verlängerte
Plica
mediopatellaris
, umschriebenes Knochenmarksödem des media
len
Patellapols
(möglicherweise indirektes Zeichen einer Einklem
mung der
Plica
mediopatellaris
), narbige Veränderungen der Subkutis bei Plattenleger
MRI rechtsseitig: Status nach
Teilmeniskektomie
,
femoropatellarer
Knor
pelschaden
,
Patellalateralisation
, Dysplasie des
femoropatellären
Gleitlagers; Ganglion oder
synoviale
Zyste an der Spitze des
Hoffa’schen
Fettkö
r
pers, Arthrose des proximalen
fibulotibialen
Ge
lenkes mit kleinen
subchondralen
Zysten, narbige Veränderungen der Subkutis bei Plattenleger
Lumbovertebrales
Schmerzsyndrom bei
Hyperlordose der Lendenwirbelsäule (Lot von L3 vor
Promontorium
), Skoliose bei Beckentiefstand von 2 cm rechtsseitig
im Verlauf seit 2004 progrediente
Osteocho
ndrose
L5/S1 und
Interver
tebral
gel
e
nksarthrosen
Die bildgebend festgestellten erheblichen Knorpelveränderungen mit begleiten
den
su
b
chondralen
Reaktionen, betont am linken Knie, vermöchten die vorwie
gend belastungsabhängige Symptomatik doch zu erklären (Urk. 7/34 S. 1).
Au
s
diese
n
strukturellen
Befunden resultierten auch Einschränkungen auf der
beruf
lichen Ebene. So
erbringe der
Beschwerdeführer
als Plattenleger keine volle
Leistung; dass er diese Tätigkeit – mit Anpassungen – dennoch weiter ausüben könne, sei der Kulanz seines Vorgesetzten zuzuschreiben. Es seien berufliche Massnahmen indiziert (Urk. 7/34 S. 2).
3.2
Anlässlich der
am
21. April 2009
durchgeführten Untersuchung
stellte Kreisarzt Dr.
B._
betreffend das linke Kniegelenk eine erhebliche Belastungsintoleranz ohne wesentliche Bewegungseinschränkung, reizlose Einstichstellen nach
Me
niskektomie
, eine – muskulär kompensierte – Insuffizienz des VKB, eine erhal
tene Seitenbandstabilität, eine prä- und
subpatelläre
Hautbeschwi
e
lung
ohne wesentliche Verdickung der Bursa sowie – bildgebend nachgewiesen
-
massive
chondropathische
Veränderungen
femorotibial
und
femoropatellär
fest
. Der Beschwerdeführer
klage
über belastungs- und bewegungsabhängige Schmerzen. Die
vorhandenen Schäden seien je hälftig auf die beiden 1996 beziehungsweise 1998 erlittenen Unfälle zurückzuführen (Urk. 7/
46
S. 6).
Bis anhin sei der Be
schwerdeführer seiner Arbeit trotz der Beschwerden fast immer zu 100 % nach
gegangen
, habe dabei
indes eine verminderte Leistung erbracht und sei auf das Wohlwollen seines Arbeitgebers angewiesen gewesen.
Die Tätigkeit als Platten
leger sei ihm
wohl nicht weiter zumutbar.
Die bisherigen Bemühungen
, eine ge
eignetere Stelle zu finden, seien erfolglos
verlaufen
. Noch
– vollzeitlich –
zu
mutbar seien
dem Beschwerdeführer
wechselbelastende Tätigkeiten mit verein
zelten Zusatzbelastungen (statisch 10 bis 15 kg,
kurzstreckig
gehend unter 10 kg), Stehen ohne ausschliessliche Belastung des linken Beines (und – aus unfallfremden Gründen - auch des rechten Beines),
Gehen
einige hundert Meter mehrmals pro Arbeitszeit
und
Sitzen mit
der Möglichkeit, aufzustehen und her
umzugehen. Nicht zumutbar seien Zwangshaltungen für das linke Bein (und auch das rechte), kraftvolle Stoss-, Zug- und Dre
hbewegungen, aus
schliesslich
bondennahe
, kauernde
und kniende Tätigkeiten, repetitives Treppensteigen, Ar
beiten auf Leitern und Gerüsten, Gehen ausschliesslich auf unebenem Unter
grund, schwere Arbeiten wie Pickeln, Schaufeln, Bohren,
ebenso
Arbeiten, bei denen es Vibrationen und Schläge gebe, sowie – wegen der (nicht
unfallbe
dingten
) Rückenbeschwerden – Tätigkeiten in ausschliesslich vorgeneigten
Kör
perpositionen
(Urk. 7/
46
S. 7). Sinnvoll erscheine die Aufnahme einer möglichst berufsnahen neuen Tätigkeit, etwa im Beratungs-, Verkaufs- oder
Begutach
tungssektor
; in Betracht fielen allenfalls auch Lagertätigkeiten mit aus dem bis
herigen Tätigkeitsbereich bekannten Materialen (Urk. 7/
46
S. 8).
Angesichts der bestehenden Funktionseinschränkungen (unwesentliche
Bewegungseinschrän
kung
, leichte Insuffizienz des VKB) und der massiven strukturellen Veränderun
gen sei der Integritätsschaden
betreffend das
linke Knie
gelenk
mit 15 % zu be
ziffern (Urk. 7/47).
3.3
Dr.
C._
bestätigte am 17. Juli 2009 die am 8. Januar 2009 gestellten Diagno
sen (Urk. 7/34 S. 1) und hielt fest,
bei
eine
r
– schon aufgrund der links
seitigen Kniebeschwerden indizierte
n
– berufliche
n
Umstellung auf eine körper
lich leicht
e
Tätigkeit beziehungsweise
bei
eine
r
Reduktion des Pensums in der aktuellen Tätigkeit als Plattenleger
sei auch eine
Verminderung der Rücken
schmerzen
zu erwarten
(Urk. 7/55 S. 1 f.).
3.4
In seinem Schreiben vom
25. September 2009
an die SUVA (Urk. 7/75)
gab Dr
.
C._
an, die zwischenzeitlich
exazerbierten
linksseitigen Knieschmerzen seien nun tendenziell
regredient
, wobei weiterhin ein
Giving
way
und
belas
tungsabhängige
Beschwerden bestünden.
Die im Betrieb im Pensum von 50 % aufgenommene adaptierte Tätigkeit beinhalte zeitweise auch
das
Heben bezie
hungsweise Tragen schwerer Lasten; der Beschwerdeführer könne die
s
aller
dings nach eigenen Angaben mit dem reduzierte
n Pensum tolerieren; eine Stei
gerung
des Arbeitspensums
könne er sich aber nicht vorstellen.
Wenn einmal ei
ne
E
ntscheidung be
t
reffend berufliche
Massnahmen
gefallen sei
, könn
e
der
Beschwerdeführer auch hinsichtlich seiner
weitere
n
beruflichen Tätigkeit besser geführt werden.
3.5
Nachdem er den Beschwerdeführer am 16. November 2009 erneut kreisärztlich untersucht hatte, hielt Dr.
B._
in
seinem Bericht vom 17. November 2009 fest, die aktuellen Befunde entsprächen vollumfänglich den am 21. April 2009 erhobenen. Insofern bestehe auch
unverändert eine
100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit; betreffend das Zumutbarkeitsprofil könn
e auf die Beurteilung vom 21. April 2009 (Urk. 7/46) verwiesen werden. Tatsäch
lich gehe der Beschwerdeführer nach wie vor vollzeitlich der angestammten Tä
tigkeit nach, was die geklagten Beschwerden eindeutig erkläre. Gebe es keine berufliche Veränderung, werde er früher oder später
dekompensieren
(Urk. 7/78 S. 4).
3.6
Das MRI des linken Knies vom 27. April 2011 ergab eine – verglic
hen zur Untersu
chung vom 6. Januar 2009 – progrediente schwere mediale
Femoro
tibialarthrose
mit zunehmenden
Nekrosezonen
tibial
, erheblichen
Knorpelschä
den
und ausgeprägter Meniskusdegeneration. Überdies wurden – vorbestehend – zwei freie Gelenkskörper in einem
posterioren
Gelenksrezessus
festgestellt (Urk. 7/126 S. 3).
3.7
Dr
.
C._
hielt
am 10. Mai 2011 fest, der Beschwerdeführer
klage
über
seit zwei
Jahren zunehmende
beidseitige Kniebeschwerden und Rückenschmerzen. Die im Rahmen beruflicher Massnahmen aufgenommene Tätigkeit
als
Logistik
arbeiter
habe das H
eben grösserer Gewichte erfordert
als
als
Plattenleger
, und die Arbeit
als Chauffeur habe beim Kuppeln Probleme gemacht. Derzeit arbeite der Beschwerdeführer ganztags als Hilfsschreiner bei seinem Sohn und erbringe
dabei nach eigenen Angaben eine Leistung von knapp 50 %. Angesichts der progredienten Schäden am linken Bein und der ebenfalls zunehmenden Symp
tomatik am rechten Knie sowie lumbal stünden erneut berufliche Massnahmen und allenfalls eine Rente zur Diskussion. Therapeutisch falle betreffend das linke Knie wahrscheinlich nur noch eine prothetische Versorgung in Betracht (Urk. 7/1
26
S. 2).
3.8
Nach Kenntnisnahme des Berichts von Dr.
C._
vom 10. Mai 2011 (Urk. 7/1
26
) hielt Dr.
B._
am 6. Juni 2011 fest, die Situation
sei im Wesentli
chen unverändert;
weiterhin
verursache die
linkssei
tige
Gonarthrose
Beschwer
den
. Am bereits definierten
und weiterhin gültigen
Zumutbarkeitsprofil werde sich auch in Zukunft nichts mehr änder
n
.
Weder die Tätigkeit als Chauffeur noch die Arbeit als Hilfsschreiner entspreche
diesem
Zumutbarkeitsprofil (Urk. 7/127).
4.
4.1
Aus den zitierten medizinischen Berichten geht einhellig hervor, dass der Beschwerdeführer unfallbedingt einen Schaden am linken Knie aufweist und deshalb in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Fest steht überdies, dass die angestammte, per 30. April 2010 schliesslich auch tatsächlich aufgegebene
Tätigkeit als Plattenleger
nicht mehr zumutbar ist
(vgl. etwa Urk. 7/34 S. 2, Urk. 7/46 S. 7, Urk. 7/55 S. 2, Urk. 7/78 S. 4, Urk. 7/127)
. Was die Arbeitsfähig
keit in einer leidensangepassten Tätigkeit anbelangt, gelangte der Kreisarzt
Dr.
B._
gestützt auf die Ergebnisse seiner am 21. April 2009 (Urk. 7/46) und am 17. November 2009 (Urk. 7/78) durchgeführten Untersuchungen mit über
zeugender Begründung zum Schluss, dass der Beschwerdeführer in einer der linksseitigen Kniesymptomatik angemessen Rechnung tragenden Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 7/46 S. 7, Urk. 7/78 S. 4,
Urk. 7/127
).
Entgegen der Darstellung in der Beschwerde (
Urk.
1 S. 3) gibt es in den Akten keine Anhalts
punkte, dass der Beschwerdeführer aufgrund des Schadens am linken Knie und der damit in Zusammenhang stehenden Beeinträchtigung in einer geeigneten, dem von
Dr
.
B._
definierten Zumutbarkeitsprofil (
Urk.
7/46 S. 6) entspre
chenden Tätigkeit unfallbedingt lediglich zu 50
%
arbeitsfähig wäre. Nament
lich hielt auch der behandelnde Dr.
C._
eine b
erufliche Umstellung auf eine körperlich leichtere Tätigkeit zwar für angezeigt (
Urk.
7/55 S. 2), doch äusserte er sich nicht dahingehend, dass er die Arbeitsfähigkeit in einer
leidensange
passten
Tätigkeit aus medizinischer Sicht als eingeschränkt erachtete. Vielmehr
erschöpft sich seine Schilderung in den subjektiven Angaben des Beschwerde
führers, er erbringe als Hilfsschreiner bloss eine Leistung von knapp 50
%
(
Urk.
7/126/2). Selbst wenn mit
Dr.
C._
angenommen würde, die Tätigkeit als Logistikarbeiter sei auch nicht zumutbar (Urk. 7/126 S. 2), so
steht dem Be
schwerdeführer
a
ngesichts
seiner Arbeitsfähigkeit von 100
%
in
einer
behinde
rungsangepassten
Tätigkeit
dennoch e
ine breite Palette von Tätigkeiten offen.
In Anbetracht dieser Aktenlage besteht daher weder Anlass zu weiteren medizi
nischen Abklärungen, noch sind vom beantragten
Beizug
der IV-Akten (
Urk.
1 S. 2 f.) neue Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzusehen ist.
Hinzu
weisen
bleibt
darauf, dass Schmerzen an sich noch keine Arbeitsunfähigkeit be
gründen und der Beschwerdeführer tatsächlich weiterhin
der -
mit dem
von
Dr.
B._
umschriebenen
Zumutbarkeitsprofil in keiner Weise vereinbaren – Tätigkeit als Schreinergehilfe nachgeht und dabei
(
entgegen
seinen Angaben [
Urk. 1 S. 3
, Urk. 7/126 S. 2
]
) eine volle Leistungsfähigkeit zeigt
(vgl. Auskunft
des
Arbeitgeber
s
vom 9. August 2011
[Urk. 7/136]
).
4.2
Der von der Beschwerdegegnerin durchgeführte Einkommensvergleich blieb beschwerdeweise unbestritten und ist nicht zu beanstanden.
Bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades ging die SUVA gestützt auf die entsprechenden Angaben der früheren Arbeitgeberin des Beschwerdeführers (Urk. 7/101)
für das Jahr 201
0
von einem Einkommen von Fr.
74‘305.--
aus (
Urk. 7/138,
Urk.
7/140
S. 3
, Urk. 2 S. 5
). Bei der Berechnung des Invalideneinkommens von Fr.
67‘454.--
stellte sie auf die
Tabellenlöhne ab. Dabei ging sie vom nicht nach Branchen differenzierten standardisierten monatlichen Bruttolohn (inklusive 13. Monatslohn, basierend auf einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) für männliche Arbeitskräfte an
dem Mi
ttelwert von Anforderungsniveau 3 und 4
entsprechenden Arbeitsplätzen
von Fr. 5‘405.-- aus (Tabelle TA1 der LSE 2010, S. 24) und rechnete diese
n
auf die durchschnittliche betriebsübliche Ar
beitszeit von 41,6 Stunden pro Woche im Jahr 2010
(vgl. Bundesamt für Statis
tik, Statistik der betriebsüblichen Arbeitszeit [BUA])
auf und gelangte
so zu ei
nem Invaliditätsgrad von
9,22 %
. Zu Recht merkte sie an
, dass sich unter Be
rücksichtigung des Einkommens als ausgebildeter Logistikmitarbeiter von Fr. 70‘200.
--
(
Urk.
7/134)
ein Invaliditätsgrad von lediglich 5,52 % und gestützt auf das tatsächlich erzielte Salär als Schreinergehilfe
von Fr. 72‘000.-- (Urk. 7/135 f.)
ein
-
gar noch geringer
er
-
Invaliditätsgrad von 3,1 % ergäbe (Urk. 2 S. 5). Da der Beschwerdeführer demnach jedenfalls keinen
anspruchsbe
gründenden
Invaliditätsgrad aufweist,
ist
die Rentenverweigerung
zu Recht er
folgt
, was zur Abweisung der Beschwerde führt.