Decision ID: 3af8ac31-11ef-5a95-9be7-667d03bf465c
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._,
geboren 1952,
absolvierte eine KV-Lehre und war an verschiedenen Stellen tätig, zuletzt bis Mitte 2004
im Umfang von 80
%
als Verantwortliche der Personaladministration bei der
Y._
.
Hernach stand sie in einer kürzeren befristeten Anstellung und bezog Taggelder der Ar
beitslosenversicherung. Am 18. April 2006 meldete sie sich
unter anderem mit Verweis
auf Depressionen, Schlafstörungen
sowie
verminderte Belastbarkeit bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
8/2
Ziff.
6.2,
Ziff.
6.3 und
Ziff.
7.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr nach durchgeführten Abklärungen mit Verfügung vom 15. März 2007 (
Urk.
8/36 und
Urk.
8/31) mit Wirkung ab 1. Januar 2007 gestützt auf ei
nen Invaliditätsgrad von 100
%
eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu.
1.2
Im Rahmen eines im Januar 2008 (
Urk.
8/43) eingeleiteten Revisionsverfahrens
tätigte die IV-Stelle wiederum Abklärungen und bestätigte den Anspruch auf eine unveränderte ganze Invalidenrente mit Mitteilung vom 25. August 2008 (
Urk.
8/54) gestützt auf einen Invaliditätsgrad von indes
nurmehr
70
%
(auf
grund der Berücksichtigung des inzwischen erzielten Einkommens
in einem 40%-Pensum bei einer Qualifikation 80
%
Erwerbs- und 20
%
Haushalttätigkeit,
Urk.
8/53/2-3
).
1.3
Im September 2008 (
Urk.
8/56) zeigte die Versicherte
der IV-Stelle
eine
gesund
heitsbedingte
Reduktion ihres
(
zwischenzeitlich
)
gesteigerten
Arbeitspensums von 50
%
auf 45
%
an (
Urk.
8/51/4-6 und
Urk.
8/55/1-3), worauf die IV-Stelle eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt durchführte
(
Urk.
8/59).
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
8/62)
setzte die IV-Stelle die laufende ganze Rente mit Verfügung vom
16. Juli 2009
(
Urk.
8/66-67) auf eine
Dreiviertelsrente
herab, ausgehend von den neu ermit
telten Einkommenszahlen (basierend auf dem innegehabten 45%-Pensum).
1.4
Am 3. Oktober 2011 (
Urk.
8/73)
beantwortete die Versicherte Fragen der IV-Stelle im Rahmen eines neuerlichen Revisionsverfahrens. Die IV-Stelle traf so
dann medizinische und erwerbliche Abklärungen und führte erneut eine
Haus
haltabklärung
durch (
Urk.
8/79). Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
8/82-87) setzte sie die Rente mit Verfügung vom 31. Juli 2012 (
Urk.
2) bei einem Invaliditätsgrad von
nurmehr
51
%
auf eine halbe herab, dies ausgehe
nd vom aktuellen
Lohn.
2.
Gegen die Verfügung vom 31. Juli 2012 erhob die Versicherte am 1
2.
September 2012 (
Urk.
1) Beschwerde und beantragte die Weiterausrichtung der
Dreiviertelsrente
. Die IV-Stelle schloss am 11. Oktober 2012 (
Urk.
7) auf Abweisung der Beschwerde, was der Versicherten am 15. Oktober 2012 (
Urk.
9) zur Kenntnis gebracht wurde. Diese äusserte sich am 26. Oktober 2012 (
Urk.
10) erneut, wozu sich die IV-Stelle nicht mehr vernehmen liess (
Urk.
14).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchs
-
erhebli
chen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechts
kräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Einspracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit
rechts
konformer
Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesge
richts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).
1.2
Kann eine rentenberechtigte Person neu ein Erwerbseinkommen erzielen oder ein bestehendes Erwerbseinkommen erhöhen, so wird die Rente nur dann im Sinne von Art. 17
Abs.
1 ATSG revidiert, wenn die Einkommensverbesserung jährlich mehr als Fr. 1‘500.-- beträgt (Art. 31
Abs.
1 in der seit 1. Januar 2008 anwendbaren Fassung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG).
Laut dem zwischen 1.
Januar
2008 und 31. Dezember 2011 anwendbar gewese
nen
Abs.
2 von Art. 31 IVG wurden für die Revision der Rente vom Betrag, der Fr. 1‘500.-- übersteigt, nur zwei Drittel berücksichtigt.
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete die Herabsetzung der Rente - bei unverän
derter Anwendung der gemischten Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. hierzu BGE 130 V 393 ff. E. 3.3) und einer Gewichtung 80
%
Erwerb sowie 20
%
Haushalt - damit, dass angesichts des im Jahr 2011 erzielten Einkommens von Fr. 29‘577.40 und einem ohne Behinderung erzielbaren Einkommen von Fr. 76‘926.-- eine Einschränkung von 62
%
resultiere. Gewichtet mit 80
%
er
gebe sich ein Teilinvaliditätsgrad von 49,6
%
und zusammen mit der gewichte
ten Einschränkung im Haushalt von 1,8
%
(
8,8
%
von
20
%
) ein gesamthafter Invaliditätsgrad von 51,4
%
, bei welchem
nurmehr
Anrecht auf eine halbe Rente bestehe
(
Urk.
2 S. 3)
.
Die bei der letzten Revision
gültigen Regeln betreffend
privilegierte Berücksichti
gung des tatsächlichen Einkommens (lediglich zwei Drittel) sei
en
nicht mehr anwendbar
. Sodann
sei der Freibetrag von Fr. 1‘500.-- nicht generell in Abzug zu bringen, sondern lege lediglich die Schwelle fest, ab welcher
ein Mehrverdienst überhaupt berücksichtig werde (
Urk.
2 S. 2).
2.2
Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend (
Urk.
1), es seien keine wesentlichen Veränderungen in den Verhältnissen eingetreten, weshalb die Rentenherabsetzung mangels eines Revisionsgrundes nicht zulässig sei (S. 2 f.). Sodann sei ihr Einkommen seit der letzten Rentenrevision im Jahr 200
9 (Basis Einkommen 2008)
lediglich teuerungsbedingt angestiegen, und dies nicht ein
mal im Umfang des vollen Nominallohnindexes (S. 3). Gemäss Art. 86
ter
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) sei bei einer Revision nur diejenige Einkommensverbesserung zu berücksichtigen, die nicht
teuerungsbe
dingt
sei (S. 4).
Schliesslich finde sich in den
Übergangsbestimmungen
zur Revision 6a keine Regelung betreffend neuer Invaliditätsberech
n
ung bei unveränderten Verhält
nissen bei bislang privilegierter Anrechnung von erzieltem Mehrverdienst. Sol
ches würde zu dem stossenden Ergebnis führen, dass zahlreiche Versicherte, welche eben noch mit der Einführung der privilegierten Anrechnung von
Ein
kommensverbesserungen
d
azu motiviert worden seien, ihr
Arbeitspensum zu steigern, ohne Vorankündigung und ohne Übergangsfrist nun mit der Revision 6a für ihren Einsatz bestraft würden (S. 4 f.).
3.
3.1
Vergleichszeitpunkt für eine massgebliche Änderung der Verhältnisse ist die Rentenherabsetzung vom 16. Juli 2009 (
Urk.
8/66-67).
Die Parteien gingen - angesichts des zuletzt bei der
Y._
bis ins Jahr 2004 inngehabten Pen
sums - übereinstimmend von einer Qualifikation 80
%
Erwerb und 20
%
Haus
halt aus.
In medizinscher Hinsicht lag der Bericht von
Dr.
med
.
Z._
,
Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 28.
Februar
2008 (
Urk.
8/48)
vor
, welche bei der Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung eine voll
umfängliche Arbeitsunfähigkeit attestierte und auf die seit 2007 ausgeübte Tä
tigkeit zu 50
%
in geschütztem Rahmen verwies (
Ziff.
2.1,
Ziff.
3 und
Ziff.
4.3).
In der Folge trat die Beschwerdeführerin am 1. Juli 2008 (bei der gleichen Arbeit
geberin,
Stif
tung A._
), eine nicht mehr ge
schützte Tätigkeit als Sachbearbeiterin Kreditoren/Sekretariat in Teilzeit an (
Urk.
8/51), welches Pensum ab 1. Oktober 2008 auf 45
%
festgelegt wurde (
Urk.
8/55). Das Einkommen von Fr. 28‘906.15 (gemäss Arbeitsvertrag 13
x
Fr. 2‘223.55,
Urk.
8/55
Ziff.
4.1) rechnete die Beschwerdegegnerin unter Abzug des Freibetrages von Fr. 1‘500.-- zu zwei Dritteln an und errechnete ein
Invaliden
einkommen
von Fr.
18‘271.-- (
Urk.
8/66 S. 2). Verglichen mit dem unbestritte
nen
Valideneinkommen
von Fr. 68‘900.--
(ausgehend vom letzten Lohn bei der
Y._
[
Urk.
8/16], welcher indes nicht der Nominallohnentwicklung an
gepasst wurde) ergab sich ein Invaliditätsgrad von 73
%
und gewichtet zu 80
%
ein solcher von 58,4
%
. Zusammen mit der - ebenfalls unbestrittenen (vgl. den Haushalt
abklärungs
bericht vom 3. Dezember 2008,
Urk.
8/59) - Einschränkung im Haushalt von 6,3
%
(und gewichtet zu 20
%
von 1,3
%
) ergab sich ein ge
rundeter Gesamtinvaliditätsgrad von 60
%
.
3.2
Die Parteien sind sich einig, dass sich
bis zum Zeitpunkt der nunmehr zu beurtei
lenden Rentenherabsetzung in
me
dizinischer Hinsicht keine Änderungen ergeben haben. So bestätigte
Dr.
Z._
am 15. Dezember 2011 (
Urk.
8/77) eine unveränderte 55%igen Arbeitsunfähigkeit ab 1. September 2008 (
Ziff.
1.6). Die Situation im Haushalt ist ebenfalls praktisch identisch, ging doch die
Abklä
rungsperson
von einer bloss leicht gestiegenen Einschränkung im Haushalt aus (8,8
%
statt 6,3
%
, vgl. Haushaltabklärungsbericht vom 27. April 2010,
Urk.
8/79).
Damit ist jedenfalls nicht von einer verbesserten
medizinischen Situ
ation auszugehen.
3.3
3.3.1
Strittig und zu prüfen
sind
dagegen die
erwerblichen Veränderungen, nament
lich der Lohnzuwachs bis ins
Jahr 2012.
Den Akten ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin im massgebenden Vergleichsjahr 2009 (beziehungsweise in dem den Berechnungen zugrunde lie
genden Jahr 2008
)
ab 1.
Oktober 2008 einen Verdienst von jährlich
Fr.
28‘906.15 für das ausgeübte 45%-Pensum erzielte (
Urk.
8/55
Ziff.
4.1).
Im Jahr 2012 erzielte die Beschwerdeführerin an
der selben
Arbeitsstelle und im selben Pensum von 45
%
einen Lohn von
Fr.
29‘807.70 (
Fr.
2‘292.90 x 13,
Urk.
8/76
Ziff.
2.10).
3.3.2
Gemäss Art. 31
Abs.
1 IVG führt die Erhöhung eines bestehenden
Erwerbsein
kommens
nur dann zu einer Revision im Sinne von Art. 17
Abs.
1 ATSG, wenn die Einkommensverbesserung jährlich mehr als
Fr.
1‘500.-- beträgt. Diese Vor
aussetzung ist hier zweifellos nicht erfüllt.
Zudem gilt zu berücksichtigen, dass der
zwischen dem Jahr 2009 und 2012 er
zielte
Lohnzuwachs der Beschwerdeführer
in
3,12
%
betrug
. Die
Nominallohn
entwicklung
betrug in dieser Zeit 3,06
%
(Index 2552 auf Index 2630, Die Volkswirtschaft 9-2013 S. 95 Tabelle B10.3 Nominal Total Frauen). Diese Werte entsprechen sich
(
gerundet
auf eine Kommastelle
)
exakt, weshalb der
Lohnzu
wachs
im Sinne von Art. 86
ter
IVV als teuerungsbedingt zu werten ist.
Damit fällt eine Berücksichtigung ausser Betracht, weshalb von unveränderten Ver
hältnissen auszugehen ist.
3.
4
3.
4
.1
Die Beschwerdegegnerin liess sich zu diesem Vorbringen der Beschwerdeführe
rin nicht vernehmen und schloss damit implizit, dass auch bei Fehlens von me
dizinischen oder erwerblichen
Änderungen
eine Revision durchzuführen ist, welche als einzige Veränderung die vollumfängliche Anrechnung des aktuellen Verdienstes anstelle der bisher privilegierten Werte umfasst.
3.
4
.2
Für eine solche Interpretation besteht angesichts der eindeutigen gesetzlichen Regeln kein Raum. Soweit im massgebenden Zeitraum (
1.
Januar 2008 bis 3
1.
Dezember 2011) eine Rentenrevision erfolgt
e
und dabei auf privilegierte Werte abgestellt wurde, handelt es sich dabei nicht um die Festlegung des
Inva
lideneinkommens
auf den (tieferen) privilegierten Betrag. Im Gegenteil
ist die
vier Jahre
lang
anwendbar gewesene Bestimmung lediglich
als e
ine Festlegung der rechtlichen Relevanz eines konkreten Mehrverdienstes eines
IV-Renten-
Be
zügers
zu qualifizieren
.
Das Gesetz legte fest, in welcher Höhe ein
Mehrver
dienst
zu berücksichtigen ist. Der effektiv erzielte Verdienst als
Sachverhalts
element
gemäss Art. 31
Abs.
1 IVG
wurde davon nicht betroffen.
Wenn nun nach Ablauf dieser vierjährigen Zeitspanne eine erneute Revision stattfindet und sich die Verhältnisse nicht verändert haben, widerspräche eine Rentenherabsetzung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 17
Abs.
1 ATSG, wonach Anlass zur Rentenrevision jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen
gibt, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und da
mit den Rentenanspruch zu beeinflussen (vgl. E. 1.1). Eine veränderte rechtlich festgelegte Anrechnung eines Mehrverdienstes ist gerade nicht als Änderung der tatsächlichen, sondern bloss der rechtlichen Verhältnisse zu werten und damit unbeachtlich.
3.
4
.3
Die Auffassung der Beschwerdegegnerin scheitert
bei diesem Ergebnis auch da
ran, dass sich die (neu wieder anwendbare) nicht privilegierte Anrechnung eines Mehrverdienstes auf den letzten Vergleichszeitpunkt zu beziehen hat und damit vorliegend nur den Zeitpunkt zwischen den Jahren 2009 und 2012 betreffen kann. Wollte man einen Mehrverdienst durch Vergleich mit einem früheren Zeitpunkt errechnen, beispielsweise bei
der
Bestätigung der ganzen Rente im Jahr 2008 (
Urk.
8/54) oder bei der ursprünglichen
Rentenzusprache
im Jahr 2007 (
Urk.
8/36 und
Urk.
8/31), so misslingt dieses Unterfangen deshalb, weil bei Revisionen frühere Festlegungen ausser Betracht zu bleiben haben und strikt auf den Zeitpunkt der letzten rechtskräftige
n
Verfügung abzustellen ist (E. 1.1). Dieser lag der effektive Verdienst von
Fr.
28‘906.15 zugrunde und nicht ein tieferer aus vergangenen Zeiten.
3.
5
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass
sich
im massgebenden Zeitraum zwi
s
c
hen 20
09 und 2012 weder eine Veränderung der gesundheitlichen noch der erwerblichen Situation ergeben hat.
Allein d
er Wegfall der privilegierten An
rechnung von Mehrverdiensten per
1.
Januar 2012 führt nicht dazu, dass die gesetzlichen Regeln und die Rechtsprechung zur Rentenrevision ausser Kraft gesetzt würden und keine Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse mehr vorliegen müsste.
Ist zu konstatieren, dass vorliegend keine Veränderung der tatsächlichen Verhält
nisse eingetreten ist, sind die Voraussetzungen für eine Rentenrevision nicht gegeben. Der angefochtene Entscheid ist damit aufzuheben unter der Feststellung, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anrecht auf eine
Dreivier
telsrente
der Invalidenversicherung hat.
4.
4.1
Die Verfahrenskosten gemäss
Art. 69
Abs.
1
bis
IVG sind auf
Fr.
600.-- festzule
gen und ausgangsgemäss der
Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
4.
2
Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die vertretene Beschwerdeführerin An
spruch auf eine Prozessentschädigung
, welche
ohne Rücksicht auf den Streit
wert nach Bedeutung der Streitsache und dem Schwierigkeitsgrad des Prozesses festzusetzen
(
§
34
Abs.
1 und
3 des Gesetzes über das
Sozialversicherungsge
richt
,
GSVGer
)
und auf
Fr.
1‘200.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) festzusetzen ist.