Decision ID: 13c78b4c-6877-4ff8-9645-111ba860af41
Year: 2020
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.- X erwarb den Führerausweis für die Kategorie B am 13. Februar 1981. Am
28. September 2006 wurde er wegen einer leichten Wiederhandlung gegen die
Strassenverkehrsvorschriften (Geschwindigkeitsüberschreitung) verwarnt.
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B.- Mit Strafverfügung vom 26. Juni 2007 wurde X wegen Überscheitens der
allgemeinen Höchstgeschwindigkeit um 24 km/h bei einer zulässigen
Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h zu einer Busse von Fr. 500.– verurteilt. Mit
Strafbefehl vom 14. März 2008 wurde er wegen mehrfacher vorsätzlicher grober
Verletzung der Verkehrsregeln (ungenügender Sicherheitsabstand beim
Hintereinanderfahren; Rechtsüberholen auf einer Autobahn; wiederholtes Unterlassen
der Richtungsanzeige) schuldig gesprochen und mit einer Geldstrafe von
60 Tagessätzen zu Fr. 70.– und einer Busse von Fr. 1'000.– verurteilt. Weiter meldete
die Stadtpolizei St. Gallen einen Verkehrsunfall, bei welchem X als Lenker eines
Personenwagens eine Frau auf dem Fussgängerstreifen angefahren hatte. Das
entsprechende Strafverfahren wurde später eingestellt.
Am 29. Oktober 2007 wurde eine Fahreignungsbegutachtung in der Praxis für Neuro-
und Verkehrspsychologie in St. Gallen durchgeführt. Der Gutachter hielt fest, dass von
einer mittelstarken bis zum Teil deutlichen Beeinträchtigung aufgrund von
Wahrnehmungsproblemen ausgegangen werden müsse. Die Fahreignung sei einerseits
wegen der Leistung und andererseits aus charakterlicher Sicht nicht gegeben. Mit
Verfügung vom 5. November 2007 wurde X das Führen von Motorfahrzeugen aller
Kategorien ab sofort vorsorglich verboten und ihm wurde ein Führerausweisentzug auf
unbestimmte Zeit in Aussicht gestellt. Nach diversen medizinischen Untersuchungen
und nachdem X eine verkehrspsychologische Therapie zur Wiederherstellung der
charakterlichen Fahreignung absolviert hatte, wurde am 23. Juli 2009 erneut eine
Fahreignungsbegutachtung in der Praxis für Neuro- und Verkehrspsychologie in St.
Gallen durchgeführt. Der Gutachter führte aus, dass sich eine Verbesserung im
Leistungsverhalten gezeigt habe. Eine Wiedererteilung des Führerausweises könne
aber nur für die Kategorie F, für ein Fahrzeug mit automatischem Getriebe und
reduzierter Geschwindigkeit, empfohlen werden. Hinsichtlich allfälliger Auflagen sprach
er sich für eine augenärztliche Kontrolle sowie das Weiterführen einer
verkehrspsychologischen Therapie aus. Der Gutachter hielt als abschliessende
Empfehlung fest, dass X eine Chance für die praktische Fahrprobe für die Kategorie F
erhalten solle. Mit Verfügung vom 2. März 2010 entzog das Strassenverkehrsamt X den
Führerausweis der Kategorien B und B121 auf unbestimmte Zeit und verhängte eine
Sperrfrist von drei Monaten. Einem Gesuch um Wiederzulassung als
Motorfahrzeugführer könne erst entsprochen werden, wenn aus
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verkehrspsychologischer Sicht die Fahreignung wieder gegeben sei. Zudem wurde ihm
nach bestandener Kontrollfahrt der Führerausweis der Kategorie F erteilt, mit der
Auflage, die verkehrspsychologische Therapie weiterzuführen.
Gestützt auf entsprechende Arztberichte und ein neues verkehrspsychologisches
Gutachten der Praxis für Neuro- und Verkehrspsychologie vom 12. August 2011
wurden die Auflagen mit Verfügung vom 17. August 2011 wieder aufgehoben. Zudem
wurde ihm mitgeteilt, dass für eine allfällige Wiedererteilung des Führerausweises der
Kategorie B eine erneute verkehrspsychologische Abklärung nötig wäre. Im
verkehrspsychologischen Eignungsgutachten vom 10. April 2012 kam Y,
Fachpsychologe FSP für Verkehrspsychologie, zum Schluss, dass die bereits im
Gutachten vom 24. August 2009 festgestellten Defizite nicht behoben worden seien
und die Fahreignung für die Kategorie B weiterhin nicht gegeben sei. Die Fortsetzung
einer Verkehrstherapie erscheine vor dem Hintergrund des bisherigen Verlaufs nicht
sinnvoll und auch nicht erfolgsversprechend zu sein.
Am 22. September 2014 beantragte X die Wiedererteilung des Führerausweises und
reichte dazu einen psychologischen Untersuchungsbericht der Klinik für Neurologie
des Kantonsspitals St. Gallen (KSSG) ein, worin eine praktische
Fahreignungsuntersuchung unter Aufsicht von einem Verkehrspsychologen empfohlen
wurde. Mit Schreiben vom 26. September 2014 teilte das Strassenverkehrsamt X mit,
dass der Bericht des KSSG im Rahmen der Fahreignungsabklärung nicht
berücksichtigt werden könne, da die Untersuchung bei einem amtlich anerkannten
Gutachter zu erfolgen habe. In der Folge wurde er am 11. Oktober 2014 beim VDZ –
Verkehrspsychologisches Diagnostik Zentrum in Sargans verkehrspsychologisch
begutachtet. Eine nachhaltige Verhaltensänderung wurde verneint und die
Wiedererteilung des Führerausweises nicht befürwortet. Die Gutachterin empfahl,
mithilfe kognitiver Trainingsprogramme an einer Verbesserung der Leistungsfähigkeit
zu arbeiten, und erachtete zur Verbesserung der Selbstkontrolle ein entsprechend
verhaltenstherapeutisch ausgerichtetes Affektkontrolltraining als sinnvoll. Eine mögliche
Verbesserung der Eignungsvoraussetzungen könne anschliessend im Zuge einer
Kontrolluntersuchung überprüft werden.
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Nach einer Psycho- und einer Ergotherapie sowie nach der Einreichung eines Gesuchs
um Wiedererteilung des Führerausweises wurde X am 18. März 2016 beim
psychologischen Institut für Verkehr und Industrie erneut verkehrspsychologisch
begutachtet. Darin wurde seine Fahreignung für Motorfahrzeuge (ausgenommen für die
Kategorie F) als ungenügend beurteilt. Gestützt darauf wies das Strassenverkehrsamt
am 6. Juni 2016 das Gesuch um Wiedererteilung des Führerausweises ab. Nach der
Einreichung eines weiteren ergotherapeutischen Berichts stellte X am 9. Dezember
2016 ein neues Gesuch um Wiedererteilung des Fahrausweises. In der Folge wurde er
in eigenem Auftrag am 5. Mai 2017 von Z, Fachpsychologe FSP für Klinische
Psychologie und Verkehrspsychologie, verkehrspsychologisch begutachtet. Auch
dieser verneinte aus psychologischer Sicht die Fahrtauglichkeit für die Kategorie B. Da
die vielen empfohlenen Verkehrstherapien und Hirnleistungstrainings nicht den
erwünschten Erfolg gebracht hätten, resultiere daraus die Erkenntnis, dass auch
weitere Massnahmen nicht zur Fahrtauglichkeit führen würden.
Im Auftrag des Strassenverkehrsamts wurde X am 24. Juli 2017 durch W,
Fachpsychologin für Verkehrspsychologie FSP, Fachpsychologin für
Rechtspsychologie FSP, verkehrspsychologisch untersucht. Auch sie kam zum
Schluss, dass die Fahreignung aus verkehrspsychologischer Sicht für den
Führerausweis der Kategorie B und B121 nicht gegeben sei. Gestützt auf dieses
Gutachten lehnte das Strassenverkehrsamt die Fahreignung für die Kategorie B mit
Schreiben vom 4. August 2017 erneut ab. Nach einer weiteren Verkehrstherapie zur
Wiederherstellung der charakterlichen Fahreignung stellte X am 21. Februar 2018
erneut ein Gesuch um Wiedererteilung des Führerausweises. Das Strassenverkehrsamt
ordnete ein erneutes verkehrspsychologisches Gutachten bei der VDZ –
Verkehrspsychologisches Diagnostik Zentrum in Sargans an. Die Untersuchung wurde
am 7. April und 5. Mai 2018 durchgeführt. Da eine Wiedererteilung des
Führerausweises aus verkehrspsychologischer Sicht nicht befürwortet wurde, stellte
das Strassenverkehrsamt X mit Schreiben vom 30. Mai 2018 eine Abweisung seines
Gesuchs in Aussicht und gewährte ihm das rechtliche Gehör, welches er mit
Stellungnahme vom 8. Juni 2018 nutzte. Mit Verfügung vom 18. Juni 2018 wies das
Strassenverkehrsamt das Gesuch um Wiedererteilung des Führerausweises ab.
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C.- Mit Schreiben vom 13. November 2018 stellte X erneut ein Gesuch um Erteilung
eines Führerausweises der Kategorien B und D sowie der Unterkategorie B1. Daraufhin
verwies das Strassenverkehrsamt auf die Verfügung vom 18. Juni 2018 und das
verkehrspsychologische Gutachten vom 25. Mai 2018. Aufgrund Nichterfüllens der
medizinischen Mindestanforderungen könne das Gesuch nicht befürwortet werden. Da
gemäss dem verkehrspsychologischen Gutachten keine Behandlungsmöglichkeiten
bestehen, mache eine erneute Fahreignungsabklärung keinen Sinn. Nach einem
Gespräch mit seinem Rechtsvertreter und einem Vertreter des Strassenverkehrsamts
zeigte sich X mit einer erneuten verkehrspsychologischen Untersuchung einverstanden.
In der Folge verfügte das Strassenverkehrsamt am 3. Oktober 2019 die Durchführung
einer verkehrspsychologischen Untersuchung (Leistungstest) zur Abklärung, ob X die
Anforderungen zum Führen von Motorfahrzeugen erfülle.
D.- Dagegen erhob X mit Eingabe vom 14. Oktober 2019 Rekurs bei der
Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen (VRK). Sinngemäss beantragte
er, es sei von einer verkehrspsychologischen Untersuchung abzusehen und ihm sei
eine Testfahrt zu erlauben. Auf seine Ausführungen wird, soweit erforderlich, in den

Erwägungen eingegangen. Das Strassenverkehrsamt verzichtete am 6. November 2019
auf eine Vernehmlassung. Am 19. November 2019 reichte X eine weitere Eingabe ein.
Erwägungen:
1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die VRK ist zum
Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur Rekurserhebung ist gegeben. Der Rekurs
vom 14. Oktober 2019 ist rechtzeitig eingereicht worden und erfüllt in formeller und
inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen Anforderungen (Art. 41 lit. g , 45, 47 und 48 des
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf den
Rekurs ist einzutreten.
2.- Im Rekurs ist umstritten, ob die Vorinstanz zu Recht an der Fahreignung des
Rekurrenten zweifelte und eine verkehrspsychologische Untersuchung (Leistungstest)
anordnete.
bis
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a) Eine Grundvoraussetzung für die Erteilung und die Belassung des Führerausweises
ist die Fahreignung. Dieser Begriff umschreibt die körperlichen und geistigen
Voraussetzungen, um ein Fahrzeug im Strassenverkehr sicher lenken zu können. Die
Fahreignung muss grundsätzlich dauernd vorliegen (BGE 133 II 384 E. 3.1). Über
Fahreignung verfügt, wer das Mindestalter erreicht hat (Art. 14 Abs. 2 lit. a des
Strassenverkehrsgesetzes, SR 741.01, abgekürzt: SVG), die erforderliche körperliche
und psychische Leistungsfähigkeit zum sicheren Führen von Motorfahrzeugen hat
(lit. b), frei von einer Sucht ist, die das sichere Führen von Motorfahrzeugen
beeinträchtigt (lit. c), und nach seinem bisherigen Verhalten Gewähr bietet, als
Motorfahrzeugführer die Vorschriften zu beachten und auf die Mitmenschen Rücksicht
zu nehmen (charakterliche Eignung, lit. d). Fehlt es etwa an der körperlichen und
geistigen Leistungsfähigkeit oder an der charakterlichen Eignung, wird der
Führerausweis dem Betroffenen auf unbestimmte Zeit entzogen (Art. 16d Abs. 1 lit. c
SVG). Der auf unbestimmte Zeit entzogene Lernfahr- oder Führerausweis kann bedingt
und unter Auflagen wiedererteilt werden, wenn eine allfällige gesetzliche oder verfügte
Sperrfrist abgelaufen ist und die betroffene Person die Behebung des Mangels
nachweist, der die Fahreignung ausgeschlossen hat (Art. 17 Abs. 3 SVG).
b) Gestützt auf die Fahreignungsbegutachtung vom 29. Oktober 2007, in welcher dem
Rekurrenten die Fahreignung wegen der Leistung und aus charakterlicher Sicht
abgesprochen wurde, entzog ihm die Vorinstanz mit Verfügung vom 2. März 2010 den
Führerausweis der Kategorie B und B121 auf unbestimmte Zeit. Weiter wurde verfügt,
dass einem Gesuch um Wiederzulassung als Motorfahrzeugführer erst entsprochen
werden könne, sofern aus verkehrspsychologischer Sicht die Fahreignung wieder
gegeben sei. Diese Verfügung erwuchs in Rechtskraft.
c) In der Folge stellte der Rekurrent wiederholt Gesuche um Wiedererteilung des
Führerausweises. In diesem Zusammenhang wurde er auch mehrmals
verkehrspsychologisch begutachtet. Von der ersten Begutachtung vom 29. Oktober
2007 bis zur letzten Begutachtung vom 25. Mai 2018 kamen sämtliche Gutachter
übereinstimmend zum Schluss, dass aus verkehrspsychologischer Sicht die
Fahreignung verneint werden müsse. Überdies hielten zuletzt sowohl V,
Fachpsychologin für Verkehrspsychologie FSP als auch W, Fachpsychologin für
Verkehrspsychologie FSP, Fachpsychologin für Rechtspsychologie FSP, fest, dass die
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in der Vergangenheit in Anspruch genommenen umfangreichen kognitiven Trainings zu
keiner nachhaltigen Verbesserung geführt hätten und dass deshalb von weiteren
Trainingsprogrammen angesichts mangelnder Erfolgsaussichten abgeraten werde. Bei
der aktuellen Ausgangslage bestehe keine Möglichkeit zur Wiederherstellung der
Fahreignung.
d) Obwohl der Rekurrent die von den Gutachtern empfohlenen Therapien jeweils
durchführte, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Diese Therapien zielten
zwar darauf ab, die Fahreignung wiederherzustellen, blieben aber nach einhelliger
Ansicht der Gutachter jeweils ohne den nötigen Erfolg, so dass die Fahreignung aus
verkehrspsychologischer Sicht auch nach der Therapie verneint wurde. Einzig bei der
Untersuchung im KSSG vom 12. Juni 2014 wurde festgehalten, dass eine praktische
Fahreignungsuntersuchung unter Aufsicht von einem Verkehrspsychologen empfohlen
werde. Wie die Vorinstanz in der Folge zu Recht ausführte, kommt diesem Bericht
keine entscheidende Bedeutung zu, da er nicht von einem amtlich anerkannten
Gutachter stammt. Weiter darf gemäss Art. 29 der Verordnung über die Zulassung von
Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr (SR 741.51, VZV) eine ärztlich
begleitete Kontrollfahrt zur Abklärung der Fahreignung nur in Fällen angeordnet
werden, in welchen ein Arzt mit der Anerkennung der Stufe 4 bei der kantonalen
Behörde eine Kontrollfahrt beantragt, um allfällige Zweifel am Untersuchungsergebnis
auszuräumen (Art. 5j Abs. 2 VZV). Aufgrund der vorliegenden Gutachten liegt jedoch
kein Fall vor, bei welchem Zweifel am Untersuchungsergebnis bestehen, weshalb eine
ärztlich begleitete Kontrollfahrt nicht angeordnet werden kann.
3.- Zusammenfassend ist festzuhalten, dass erhebliche Zweifel an der Fahreignung des
Rekurrenten vorliegen und die Vorinstanz zu Recht eine verkehrspsychologische
Untersuchung anordnete, um das Gesuch auf Wiedererteilung des Führerausweises
der Kategorie B zu prüfen. Der Rekurs ist abzuweisen.
Selbstverständlich steht es dem Rekurrenten frei, sich erneut verkehrspsychologisch
untersuchen zu lassen. Aufgrund der eindeutigen und übereinstimmenden Ergebnisse
der vergangenen Untersuchungen ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Fahreignung der
Kategorie B bejaht wird, jedoch als sehr gering einzuschätzen. Weitere
Untersuchungen wären zudem mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Sollte sich
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die Leistungsfähigkeit im Vergleich zum bisherigen Zustand verschlechtern, müsste
auch die Fahreignung für die Kategorie F überprüft werden.
4.- Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten vom Rekurrenten
zu bezahlen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 1'200.– erscheint
angemessen (vgl. Art. 7 Ziff. 122 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der
Kostenvorschuss von Fr. 1'200.– ist damit zu verrechnen.