Decision ID: 61e24103-e354-5f89-b115-38d25baa2583
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer am 14. Januar 2009 in der Schweiz um Asyl nachsuchte,
dass er bei der Erstbefragung vom 23. Januar 2009 im Empfangs- und Verfahrenszentrum B._ sowie anlässlich der am 5. Juni 2009 in Bern-Wabern gestützt auf Art. 29 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) durchgeführten direkten  geltend machte, er sei georgischer Staatsangehöriger und als Kind einer Georgierin und eines Abchasen in C._ (Abchasien) geboren,
dass er Ende (Jahr) oder anfangs (Jahr) mit seinen Eltern in die im (...) Georgiens gelegene Stadt D._ (Region E._) gezogen sei,
dass sein Vater, welcher einen russischen Pass besitze, nunmehr seit vielen Jahren als (Beruf) in F._ (Russland) lebe, während seine Mutter nach wie vor in D._ wohnhaft sei,
dass er - der Beschwerdeführer - seit dem Jahre 2000 überwiegend bei seinem Vater in Russland gewohnt habe, zwischendurch jedoch  nach Georgien zurückgekehrt sei,
dass er sich manchmal auch ohne Visum in Russland aufgehalten und seinem Vater bei der Arbeit geholfen habe,
dass er seit Eintritt der Volljährigkeit wiederholt von den georgischen Behörden zur Leistung des Militärdienstes aufgefordert worden sei,
dass er - da er sich als Abchase fühle und sich davor gefürchtet habe, als georgischer Soldat nach Abchasien geschickt und dort im Kampf gegen die Russen eingesetzt zu werden - diesen Aufforderungen keine Folge geleistet habe,
dass er daher im Jahre 2007 von Russland aus via G._ in die H._ gereist sei und dort - mit der Begründung, in Georgien nicht in den Militärdienst einrücken zu wollen - ein Asylgesuch eingereicht habe,
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dass er wenig später in I._ angehalten und in  genommen worden sei,
dass er in der Folge zwecks Weiterführung des Asylverfahrens in die H._ zurückgeschickt worden sei,
dass er jedoch bereits wenige Tage später die H._ verlassen habe und nach Georgien zurückgekehrt sei,
dass er sich ab November 2007 an verschiedenen Orten in Georgien aufgehalten habe,
dass er im Oktober 2008 von zwei oder drei Militärpersonen auf der Strasse angehalten worden sei,
dass diese Männer versucht hätten, ihn festzunehmen und in den  zu schicken,
dass er sich jedoch habe losreissen können und im Dezember 2008 Georgien erneut verlassen habe,
dass er auf dem Landweg nach J._ und dann mit seinem mit  Schengen-Visum versehenen Pass auf dem Luftweg nach K._ gereist sei,
dass ihm am Flughafen von K._ seine Tasche mit sämtlichen Ausweisen gestohlen worden sei,
dass er per Bus und Zug nach L._ und schliesslich am 13.  2009 zu Fuss unter Umgehung der Grenzkontrollen in die Schweiz gereist sei,
dass bezüglich des weiteren Inhalts der Aussagen auf die Protokolle bei den Akten verwiesen wird,
dass der Beschwerdeführer vom BFM für den weiteren Aufenthalt  der Dauer des Asylverfahrens dem Kanton M._ zugewiesen wurde,
dass das BFM mit Verfügung vom 10. Juni 2009 - eröffnet am 17. Juni 2009 - in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch vom 14. Januar 2009 nicht eintrat und die Wegwei-
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sung des Beschwerdeführers aus der Schweiz sowie den  anordnete, wobei dieser die Schweiz am Tag nach Eintritt der Rechtskraft zu verlassen habe,
dass die Vorinstanz zur Begründung dieses Entscheids ausführte, der Beschwerdeführer habe den Asylbehörden trotz entsprechender schriftlicher Aufforderung innerhalb der eingeräumten Frist von 48 Stunden ohne entschuldbare Gründe keine Reise- oder  zu den Akten gegeben,
dass die Behauptung des Beschwerdeführers, sein Pass und seine Identitätskarte seien am Flughafen in N._ gestohlen worden, nicht glaubhaft erscheine, da nicht nur die diesbezüglichen Angaben oberflächlich und unsubstanziiert seien, sondern auch seine Aussage nicht plausibel erscheine, er habe sich trotz Visum für den Schengenraum nach Entdecken des Diebstahls nicht an die Flughafenpolizei gewendet, sondern sei nach L._ weitergereist,
dass sodann auch die weitere Behauptung des Beschwerdeführers, er sei - ohne den Asylentscheid der (...) Behörden abzuwarten - nach Georgien zurückgereist, nicht nachvollziehbar erscheine, was zur Annahme führe, er habe sich in Wirklichkeit weiterhin in Zentraleuropa aufgehalten, wofür der Umstand, dass er - obwohl er sich seit Januar 2009 in der Schweiz aufhalte - keine Ersatzdokumente habe  könne, ein weiteres Indiz darstelle,
dass sodann militärische Aufgebote als staatliche Massnahmen der Durchsetzung staatsbürgerlicher Pflichten nicht geeignet seien, die Flüchtlingseigenschaft im Sinne von Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG zu ,
dass im Übrigen der angebliche Vorfall mit den Militärangehörigen vom Oktober 2008 vom Beschwerdeführer ausweichend und unfundiert  worden sei, wobei auch nicht nachvollziehbar sei, wieso der Beschwerdeführer aus der H._ nach Georgien zurückgekehrt sei, obschon er dort noch die gleichen Probleme gehabt habe,
dass der Beschwerdeführer die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle und aufgrund der Aktenlage zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses nicht erforderlich seien,
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dass der Vollzug der Wegweisung nach Georgien zulässig, zumutbar und möglich sei,
dass für die weitere Begründung auf die vorinstanzliche Verfügung zu verweisen ist,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 24. Juni 2009 beim  gegen die Verfügung des BFM vom 10. Juni 2009 Beschwerde erhob und dabei beantragte, es sei der  Entscheid aufzuheben und das Asylgesuch materiell zu prüfen, eventualiter sei die Verfügung des BFM vom 10. Juni 2009 aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, subeventualiter sei die Verfügung nur im Wegweisungspunkt  und die vorläufige Aufnahme in der Schweiz anzuordnen,
dass er - in verfahrensrechtlicher Hinsicht - um Gewährung der  Prozessführung und um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses ersuchte,
dass sodann von Amtes wegen sämtliche das erstinstanzliche  betreffenden Verfahrensakten des Beschwerdeführers  seien und ein Schriftenwechsel mit Replikrecht des  zu allfälligen Stellungnahmen der Vorinstanz anzuordnen sei,
dass die vorinstanzlichen Akten am 26. Juni 2009 vollständig beim Bundesverwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden  Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM  (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass der Beschwerdeführer vor der Vorinstanz am Verfahren  hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise
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Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass die Beschwerde innert der gesetzlichen Frist von fünf  in gültiger Form eingereicht wurde (Art. 108 Abs. 2 und Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG), weshalb auf diese einzutreten ist,
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass die Beschwerdeinstanz bei der Entscheidfindung sämtliche Akten des erstinstanzlichen Verfahrens von Amtes wegen beizieht (vgl.  S. 2, Antrag 6)
dass das BFM den Nichteintretensentscheid gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG getroffen hat,
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 32-35 AsylG), die Beurteilungszuständigkeit der  grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,
dass dementsprechend die Beschwerdeinstanz, sofern sie das  auf das Asylgesuch als unrechtmässig erachtet, sich einer selbständigen materiellen Prüfung enthält, die angefochtene  aufhebt und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 24 E. 2.1. S. 240 f.),
dass in der Frage der Wegweisung und deren Vollzugs die  des Bundesverwaltungsgerichts nicht beschränkt ist, weil das BFM sich diesbezüglich gemäss Art. 44 AsylG in  mit Art. 83 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) auch materiell zur Sache zu äussern hatte,
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters bezie-
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hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG - und in Ablehnung des in der Rechtsmitteleingabe gestellten Begehrens (vgl. Beschwerde S. 2,  7) - vorliegend auf einen Schriftenwechsel verzichtet wurde,
dass gemäss der revidierten, am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Bestimmung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder  abgeben,
dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn  glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), wenn auf Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die  festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG), oder wenn sich auf Grund der Anhörung die Notwendigkeit zusätzlicher  zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines  ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),
dass mithin nach erfolgter Gesetzesrevision neu seit dem 1. Januar 2007 auch die Flüchtlingseigenschaft Prozessgegenstand bildet, wobei im Rahmen der summarischen Prüfung das offenkundige Fehlen der Flüchtlingseigenschaft - sei es, weil die Vorbringen offensichtlich  sind, oder sei es, weil sie offensichtlich keine  Relevanz nach Art. 3 AsylG aufweisen - und das  Fehlen von Wegweisungsvollzugshindernissen zu beurteilen sind (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),
dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und - nach Prüfung der Akten auch aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichts - überzeugend dargelegt hat, weshalb für das Nichteinreichen von - und Identitätspapieren keine entschuldbaren Gründe vorliegen,  der Beschwerdeführer diesen Erwägungen nichts entgegenhält, das zu einer anderen Würdigung führen könnte,
dass die Vorinstanz vorab zutreffend ausführte, wieso es die  im Zusammenhang mit dem Verlust beziehungsweise Diebstahl
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der die Reisepapiere enthaltenden Tasche des Beschwerdeführers als nicht glaubhaft erachtete,
dass - wie in der angefochtenen Verfügung ebenfalls zu Recht bemerkt wurde - auch nicht nachvollziehbar erscheint, dass der  angesichts der von ihm geltend gemachten Probleme nach  zurückgereist sein will, ohne den Asylentscheid der (...) Behörden abzuwarten,
dass das BFM sodann angesichts der Tatsache, dass der  - obwohl seit Januar 2009 in der Schweiz - den Schweizer  keine Ersatzdokumente nachreichte, berechtigterweise den Verdacht äusserte, der Beschwerdeführer versuche, seine  Aufenthalte in Zentraleuropa zu verschleiern,
dass der Beschwerdeführer somit keine entschuldbaren Gründe für die Nichtabgabe eines beweistauglichen Identitätsdokuments (vgl. BVGE 2007/7 E. 4-6) innerhalb der Frist von 48 Stunden nach Einreichen des Asylgesuches glaubhaft zu machen vermag (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG; vgl. BVGE 2007/8 E. 3.2),
dass an dieser Feststellung auch die knappen Ausführungen in der Beschwerdeschrift (im Wesentlichen wird darin dargelegt, nachdem der Beschwerdeführer bereits zweimal beim Versuch, in die Schweiz zu gelangen, von der Polizei angehalten und für zwei Monate in I._ inhaftiert worden sei, habe er Bedenken gehabt, sich wegen seiner nach der Ankunft am Flughafen K._ verschwundenen Tasche an die dortige Polizei zu wenden) nichts zu ändern vermögen,
dass sodann - mit Bezug auf die Frage der Flüchtlingseigenschaft - der Auffassung der Vorinstanz gefolgt werden kann, militärische Aufgebote stellten staatliche Massnahmen zur Durchsetzung staatsbürgerlicher Pflichten dar und seien nicht geeignet, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, überdies seien die vom Beschwerdeführer diesbezüglich gemachten Angaben ausweichend, unfundiert und auch nicht nachvollziehbar, weshalb von zusätzlichen Abklärungen im Sinne von Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ohne Weiteres abgesehen werden konnte,
dass es sich angesichts der klaren Sachlage erübrigt, auf die weiteren, zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz näher einzugehen, zumal aus der Rechtsmittelschrift keine neuen Vorbringen ersichtlich sind, welche an den Erkenntnissen des BFM etwas zu ändern vermöchten,
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dass das BFM demnach zu Recht gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,
dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die  aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Beschwerdeführer weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat (Art. 32 Bst. A AsylV 1; vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung vom  zu Recht angeordnet wurde,
dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern , wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG, SR 142.20),
dass der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, weil keine Hinweise auf Verfolgung vorliegen und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die dem  im Heimat-, Herkunfts- oder einem Drittstaat droht (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass auch der Umstand, dass die georgischen Behörden den  nach seiner Rückkehr erneut zur Leistung des  auffordern könnten, den Vollzug der Wegweisung nicht als  erscheinen lässt, zumal in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen ist, dass die georgische Armee sich im August 2008 aus ihren letzten in Abchasien verbliebenen Stellungen in der oberen -Schlucht zurückgezogen hat,
dass die Sicherheitslage in Abchasien zwar weiterhin angespannt ist, es dem über die georgische Staatsangehörigkeit verfügenden  jedoch unbenommen ist, sich ausserhalb von  in Georgien niederzulassen, zumal er dort gemäss seinen Angaben seit seinem (...) Lebensjahr gewohnt hat (vgl. A1 S. 2), wo unter den heute bestehenden Verhältnissen nicht von Krieg, Bürgerkrieg oder von einer Situation allgemeiner Gewalt, welche für den  bei der Rückkehr in seine Heimat eine konkrete Gefahr  würde, gesprochen werden kann,
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dass der Beschwerdeführer jung und - soweit aktenkundig - gesund ist und über eine (...-)jährige Schulbildung sowie über ein  Netz in D._ (insbesondere [...]; vgl. A1 S. 3) verfügt, weshalb nicht davon auszugehen ist, er würde bei einer  in eine Situation geraten, die als konkrete Gefährdung im Sinne der zu beachtenden Bestimmungen zu werten wäre (Art. 83 Abs. 4 AuG),
dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach  schliesslich auch möglich ist (Art. 83 Abs. 2 AuG), da keine  Hindernisse erkennbar sind, die einer Rückkehr  könnten, und er verpflichtet ist, sich bei der dortigen Vertretung  benötigte neue Reisepapiere zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten somit keine Wegweisungshindernisse  und der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu  ist,
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
dass mit vorliegendem Urteil ohne vorgängige Instruktion das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses  geworden ist,
dass schliesslich das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen  (Art. 65 Abs. 1 VwVG) ungeachtet der lediglich  Bedürftigkeit abzuweisen ist, da die Beschwerdebegehren nach dem Gesagten als aussichtslos zu bezeichnen sind,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
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