Decision ID: 293d5aba-2a4b-44a9-bf52-2b8de4c6d2cb
Year: 2016
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a A._ meldete sich am 23. Juli 2010 zum Bezug von Leistungen der
Invalidenversicherung (Massnahmen für die berufliche Eingliederung) an (IV-act. 1). Er
gab an, an einer Supraumbilikalhernie zu leiden und arbeitsunfähig zu sein (IV-act. 1, 21
und 26). Er war seit 26. Juni 2006 bei der Schlosserei B._ als Schlosser und
Hilfsarbeiter angestellt (Auflösung des Arbeitsverhältnisses per 30. April 2011, act. G
9.1, IV-act. 13; Krankmeldung, bei den Fremdakten der Helsana).
A.b Am 9. Februar 2010 war die Supraumbilikalhernie im Spital C._ operiert worden
(Bericht vom 19. Februar 2010, IV-act. 19, S. 1 f.; Operationsbericht, IV-act. 28, S. 19).
Am 16. September 2010 wurde im Spital D._ eine Rezidivumbilikalhernie
laparoskopisch reponiert (Operationsbericht, IV-act. 21, S. 5; Arztbericht vom 23.
September 2010, IV-act. 25, S. 8 f.; Austrittsbericht vom 18. September 2010, IV-act.
25, S. 3; Bericht vom 20. Oktober 2010 über die Hospitalisation vom 24. September bis
6. Oktober 2010 im Spital C._ auf Grund eines Bauchdeckenabszesses und von
Phlegmonen, IV-act. 25, S. 18 ff., Bericht des Spitals C._ vom 18. Oktober 2010 über
eine Revision bei Bauchdeckenabszess rechts paraumbilikal, IV-act. 28, S. 5 ff.).
A.c Am 7. Februar 2011 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass er keinen
Anspruch auf berufliche Massnahmen habe, da solche auf Grund des instabilen
Gesundheitszustands nicht möglich seien. Es werde der Anspruch auf eine Rente
geprüft (Mitteilung, IV-act. 32). Der Versicherte machte daraufhin in einem als Einwand
bezeichneten Schreiben vom 21. März 2011 geltend, dass er eine Lehre als Schlosser
abgeschlossen habe und in diesem Beruf nicht mehr arbeiten könne (IV-act. 35, S. 1).
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A.d Die seit 28. Januar 2011 behandelnde Dr. med. E._, Fachärztin für Psychiatrie
und Psychotherapie diagnostizierte (mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit) eine
Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10: F43.21) seit Herbst
2010 sowie ein Rezidiv einer Umbilikalhernie bei Status nach operativem Vorgehen und
Bauchdeckenabszess mit Phlegmonen. Sie attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100
% seit 28. Januar 2011 in der angestammten Tätigkeit als Schlosser und in jeglicher
behinderungsangepassten Tätigkeit (Bericht vom 21./24. März 2011, IV-act. 36).
A.e Ende März 2011 konsultierte der Versicherte wegen seit Monaten verspürter
belastungsabhängiger Schmerzen in beiden Schultern Dr. med. F._, Facharzt für
Orthopädische Chirurgie FMH und Sportmedizin. Dieser diagnostizierte eine
Supraspinatussehnenruptur mit Impingement bei Acromioclaviculargelenksarthrose
rechts, eine subtotale Supraspinatussehnenruptur und Teilruptur der
Subscapularissehne sowie eine SLAP-Läsion II und eine
Acromioclaviculargelenksarthrose links (Bericht vom 28. März 2011, IV-act. 48, S. 5;
vgl. auch IV-act. 48, S. 6, und Bericht vom 5. April 2012, IV-act. 53).
A.f Zur Behandlung einer atypischen Depression mit vorwiegend depressiven und
somatischen Symptomen im mittelgradigen Ausmass (ICD-10: F32.8) wurde der
Versicherte vom 14. November bis 16. Dezember 2011 in der Klinik G._ behandelt
(Bericht vom 23. Dezember 2011, IV-act. 48, S. 1 ff.). In der zuletzt ausgeübten
Tätigkeit als Schlosser sei der Versicherte ab 27. September 2011 zu 60 %
arbeitsfähig. In adaptierter Tätigkeit ohne Schicht-, Akkord- und Fliessbandarbeit sowie
ohne starke äussere Reize sei er "ab sofort" zu 60 % arbeitsfähig (Bericht vom 13. Juni
2012, IV-act. 56). Dr. E._ diagnostizierte u.a. eine mittelgradige chronifizierte
depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.11) im Sinne einer
chronifizierten depressiven Erkrankung bei Komorbidität einer Persönlichkeitsstörung
(Merkmal einer Persönlichkeitsstörung Cluster-Gruppe B) mit schlechter Prognose
(Bericht vom 19. März 2012, IV-act. 51; vgl. auch Verlaufsbericht von Dr. med. H._,
Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 27. Februar 2012, IV-act. 52).
A.g Im Auftrag der IV-Stelle wurde der Versicherte einer polydisziplinären
medizinischen Untersuchung (allgemeine innere Medizin, orthopädische Chirurgie und
Traumatologie des Bewegungsapparates, Psychiatrie und Psychotherapie sowie
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Rheumatologie) durch das Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB), Basel,
unterzogen (vgl. Mitteilung vom 24. Juli 2012, IV-act. 58; IV-act. 61; Mitteilung vom 2.
Oktober 2012, IV-act. 63, und Schreiben vom 18. Oktober 2012, IV-act. 64). In der
polydisziplinären Gesamtbeurteilung diagnostizierten die Gutachter (mit Auswirkung auf
die Arbeitsfähigkeit) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelschwere
Episode mit somatischem Syndrom und Somatisierungstendenzen, ein chronisches
beidseitiges Schulterschmerzsyndrom nach chronischer Überlastung mit
Funktionseinschränkung, ein chronisches cervical und lumbal betontes
Panvertebralsyndrom sowie eine Inguinalhernie links. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit
als Mitarbeiter in einer Schlosserei sei ihm seit Februar 2010 nicht mehr zumutbar. Aus
rein somatischer Sicht sei ihm eine adaptierte Tätigkeit ohne repetitives Heben von
Lasten über 5 kg bis zur Bauchhöhe, ohne Einnahme körperlicher Zwangshaltungen
von HWS und LWS und ohne Überkopfarbeiten weitgehend möglich, mit einer
Einschränkung von 30 % auf Grund der Schmerzproblematik. Aus psychiatrischer
Sicht bestehe auf Grund der reduzierten psychischen Belastbarkeit, der verminderten
Flexibilität, Durchsetzungsfähigkeit und Ausdauer eine Einschränkung von 40 % ab
Datum des Gutachtens (21. Mai 2013; vgl. Gutachten, IV-act. 72, insbesondere S. 40
ff.). Beim Einkommensvergleich ermittelte die IV-Stelle eine invaliditätsbedingte
Erwerbseinbusse von 41,79 % (IV-act. 77). Mit Vorbescheid vom 27. September 2013
stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Zusprache einer ganzen Rente vom 1. Februar
2011 bis 30. April 2013 und einer Viertelsrente ab 1. Mai 2013 in Aussicht (IV-act. 79),
worauf der Versicherte am 16. Oktober 2013 Einwand gegen die Zusprache lediglich
einer Viertelsrente ab 1. Mai 2013 erhob (IV-act. 80). Am 10. März 2014 verfügte die IV-
Stelle gemäss Vorbescheid (IV-act. 84 f.).
B.
B.a Gegen die Verfügung vom 10. März 2014 richtet sich die vorliegende Beschwerde
vom 14. April 2014 (act. G 1). Der Beschwerdeführer beantragt darin unter Kosten- und
Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin die teilweise Aufhebung der
Verfügung vom 10. März 2014 für die Zeit ab 1. Mai 2013 und die Zusprache von
beruflichen Massnahmen, insbesondere Umschulung, allenfalls die
Wiedereingliederung nach Durchführung des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens.
Eventualiter beantragt er die teilweise Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die
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Zusprechung einer ganzen Rente ab 1. Mai 2013 nach Durchführung der beruflichen
Massnahmen. Es sei nicht nachvollziehbar, warum die ganze Rente ab 1. Mai 2013 auf
eine Viertelsrente reduziert worden sei, nachdem sich der medizinische Zustand nicht
nachhaltig gebessert habe. Die chronischen beidseitigen Schulterschmerzen, die
starken Rückenschmerzen sowie die rezidivierende depressive Störung mit
somatischem Syndrom würden sich nachhaltig ungünstig auf jede potentielle Tätigkeit
auswirken. Im Weiteren bezeichnete er es als sinnvoll, das Rentenverfahren allenfalls zu
sistieren, bis die beruflichen Massnahmen durchgeführt worden seien.
B.b Mit Beschwerdeantwort vom 28. Mai 2014 (act. G 4) beantragt die
Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde und die Feststellung, dass der
Beschwerdeführer ab Februar 2011 Anspruch auf eine Viertelsrente habe. Begründet
wird dies damit, die angefochtene Verfügung sei rechtsfehlerhaft, soweit dem
Beschwerdeführer mehr als eine Viertelsrente zugesprochen worden sei, da er im
Zeitpunkt der IV-Anmeldung vom 19. Juli 2010 in angepasster Tätigkeit zu 60 %
arbeitsfähig gewesen sei. Einen Umschulungsanspruch verneinte sie; eine
Wiedereingliederung setze keine beruflichen Massnahmen voraus, weil eine Hilfsarbeit
ohne Ausbildung aufgenommen werden könne. Ausserdem sei der Beschwerdeführer
subjektiv nicht eingliederungsfähig. Die Schwierigkeiten des Beschwerdeführers bei der
Stellensuche seien nicht auf gesundheitlich bedingte Einschränkungen zurückzuführen,
womit die Arbeitsvermittlung nicht in die Zuständigkeit der Invalidenversicherung,
sondern allenfalls der Arbeitslosenversicherung falle.
B.c Mit Replik vom 21. Juli 2014 (act. G 9) hält der Beschwerdeführer an den in der
Beschwerde gestellten Anträgen fest und weist insbesondere darauf hin, dass die
beruflichen Massnahmen vor dem Entscheid über die Invalidenrente vorzunehmen
seien.
B.d Seitens des Gerichts wurde am 14. August 2014 festgehalten, dass die
Beschwerdegegnerin keine beruflichen Massnahmen durchführe, weshalb sich die in
der Beschwerde beantragte Verfahrenssistierung erübrige (act. G 10).
B.e Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf die Einreichung einer Duplik (act. G 11).

Erwägungen
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1.
1.1 Im vorliegenden Verfahren beantragt der Beschwerdeführer die Zusprache von
beruflichen Massnahmen, insbesondere einer Umschulung, allenfalls einer
Wiedereingliederung nach Durchführung des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens und
lediglich eventualiter die Weiterausrichtung einer ganzen Rente der
Invalidenversicherung ab 1. Mai 2013. Die angefochtene Verfügung äussert sich
betreffend berufliche Massnahmen insoweit, als festgehalten wird, solche seien nur
dann erfolgsversprechend, wenn die betroffene Person sich subjektiv arbeitsfähig
fühle. Da der Beschwerdeführer auch für die Zeit ab 1. Mai 2013 eine ganze Rente
verlange, sei davon auszugehen, dass er nicht bereit sei, die medizinisch
ausgewiesene Arbeitsfähigkeit von 60 % umzusetzen. Mit Blick auf den Grundsatz
Eingliederung vor Rente bildet die Frage beruflicher Massnahmen jedenfalls
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens (vgl. auch Urteil des Versicherungsgerichts
des Kantons St. Gallen IV 2006/10 vom 26. September 2006 E. 1).
1.2 Die rückwirkende Zusprache der Invalidenrente ist von der Beschwerdegegnerin
auf zwei Verfügungen, beide datiert mit 10. März 2014, aufgeteilt worden. Diese
Aufteilung erfolgt in der Praxis offenbar aus computertechnischen Gründen. Die
rückwirkende abgestufte Rentenzusprache darf jedoch nicht für bestimmte Perioden je
getrennt verfügt werden (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.3). Beide Verfügungen vom 10. März
2014 bilden deshalb nur Teile ein und derselben Rentenverfügung. Die einzelnen
Verfügungsteile sind für sich allein nicht rechtskraftfähig und damit auch nicht für sich
allein anfechtbar. Obwohl der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ausdrücklich nur
die Verfügung betreffend Invalidenrente ab 1. Mai 2013 angefochten hat, ist im
vorliegenden Verfahren grundsätzlich auch der Rentenanspruch in der davor liegenden
Zeit zu überprüfen (vgl. m.w.H. den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons
St. Gallen IV 2013/185 vom 28. April 2015 E. 1).
2.
2.1 Invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte haben nach Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) Anspruch auf
Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die
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Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder
herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern, und die Voraussetzungen für den
Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. Der Anspruch auf
Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer
Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die
gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Art. 8 Abs.
1bis IVG). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen in medizinischen Massnahmen,
Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung,
Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung,
Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe) sowie der Abgabe von Hilfsmitteln (Art. 8
Abs. 3 IVG).
2.2 Eine Eingliederungspflicht der Beschwerdegegnerin besteht dann, wenn mittels
beruflicher Massnahmen der Invaliditätsgrad rentenrelevant gesenkt werden könnte.
Eingliederungsmassnahmen müssen bezwecken, die Erwerbsfähigkeit oder die
Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder
zu verbessern (Art. 8 Abs. 1 lit. a IVG), was bedeutet, dass sie eingliederungswirksam
sein müssen. Die versicherte Person hat nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung in
der Regel nur Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen,
notwendigen und verhältnismässigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den
gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren (vgl. BGE 133 V 624 E. 2.3.2). Da
sich vorliegend das Valideneinkommen des Beschwerdeführers (Fr. 63'680.50, vgl.
nachstehende Erwägung 6.1) in der Grössenordnung des Tabellenlohns für
Hilfsarbeiter bewegt, würde nur eine höherwertige Ausbildung bzw. das damit
verbundene höhere Einkommensniveau eine Reduktion des Invaliditätsgrads bewirken
können. Dass eine solche höherwertige Ausbildung mit verhältnismässigem Aufwand
erreichbar wäre, ist auszuschliessen, wobei die mangelnden Kenntnisse der deutschen
Sprache, die eher knappe Grundausbildung im Heimatland ohne spätere
Weiterbildungen, das Alter des Beschwerdeführers sowie die Tatsache, dass er bisher
immer körperlich schwere Arbeiten durchgeführt hat, zu beachten sind. Andere
eingliederungswirksame berufliche Massnahmen, welche den Invaliditätsgrad unter die
rentenbegründende Grenze von 40% senken könnten, sind nicht ersichtlich. Die
Beschwerdegegnerin hat folglich keine Eingliederungspflicht verletzt. Vor diesem
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Hintergrund hatte sie auch keine Veranlassung zur Durchführung eines Mahn- und
Bedenkzeitverfahrens.
2.3 Ein Eingliederungsanspruch des Beschwerdeführers setzt zentral eine subjektive
Eingliederungsfähigkeit voraus. Der Versicherte beantragt berufliche Massnahmen,
insbesondere eine Umschulung, ohne diesen Antrag näher zu spezifizieren. Betreffend
den Anspruch auf berufliche Massnahmen hat die Beschwerdegegnerin mit Mitteilung
vom 7. Februar 2011 abschlägig entschieden und dies damit begründet, der
Beschwerdeführer sei "zurzeit" zu 100 % arbeitsunfähig. Auf Grund des instabilen
Gesundheitszustands seien "zurzeit" keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen
möglich und der Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung werde geprüft (IV-
act. 32; vgl. betreffend Gesundheitszustand im Zeitpunkt der Mitteilung vom 7. Februar
2011 IV-act. 23 und 27, S. 4). Unter Zugrundelegung des polydisziplinären Gutachtens
vom 21. Mai 2013 (IV-act. 72, insbesondere die auf S. 13 erwähnte subjektive
Krankheitsüberzeugung des Beschwerdeführers) durfte die Beschwerdegegnerin im
Zeitpunkt des Verfügungserlasses am 10. März 2014 von einer bezogen auf berufliche
Massnahmen fehlenden subjektiven Eingliederungsfähigkeit ausgehen und auf weitere
berufliche Abklärungen verzichten. Diese Betrachtungsweise wird auch dadurch
bestätigt, als der Beschwerdeführer nach Verneinung eines Anspruchs auf berufliche
Massnahmen bzw. Ankündigung der Prüfung des Rentenanspruchs mit Mitteilung vom
7. Februar 2011 keinerlei berufliche Massnahmen beantragt hat, sondern sich den
medizinischen Abklärungen betreffend Rentenzusprache ohne Weiteres unterzogen
hat. Schliesslich macht der Beschwerdeführer für die Zeit ab 1. Mai 2013 einen
Anspruch auf eine ganze Rente geltend und geht damit implizit davon aus, dass er über
keine Arbeitsfähigkeit verfügt. Bei dieser Aktenlage ist davon auszugehen, dass die
Beschwerdegegnerin einen Anspruch auch auf niederschwellige Massnahmen,
insbesondere Arbeitsvermittlung, zu Recht verneint hat.
3.
3.1 Im Eventualantrag beantragt der Beschwerdeführer sodann die Zusprache einer
ganzen Rente auch für die Zeit ab 1. Mai 2013. Die Beschwerdegegnerin hat dem
Beschwerdeführer eine ganze Rente für die Zeit vom 1. Februar 2011 bis 30. April 2013
und eine Viertelsrente ab 1. Mai 2013 zugesprochen. In der Beschwerdeantwort
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beantragt sie, es sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer bereits ab 1. Februar
2011 lediglich einen Anspruch auf eine Viertelsrente habe.
3.2 Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung haben gemäss Art. 28 Abs. 1
IVG versicherte Personen, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im
Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wiederherstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines Jahres ohne
wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen
sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c). Unter
Invalidität wird die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder
teilweise Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte
und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise
Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer
Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen
Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor,
wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
3.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrads wird das Erwerbseinkommen, das die
versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der
medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung
gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid
geworden wäre (Art. 16 ATSG).
3.4 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die
versicherte Person mindestens zu 70 % und auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie
mindestens zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 %
besteht ein Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von
mindestens 40 % ein Anspruch auf eine Viertelsrente.
3.5 Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen und somit den Invaliditätsgrad
bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf
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Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur
Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den
Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang
und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V
256 E. 4 mit Hinweisen). Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen
festzustellen und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine
zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruchs gestatten. Hinsichtlich des
Beweiswertes eines ärztlichen Berichts ist entscheidend, ob der Bericht für die
streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter¬suchungen beruht, auch die
geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese)
abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in
der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen
in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a). Das im Rahmen des
Verwaltungsverfahrens eingeholte Gutachten von externen Spezialärzten, die auf Grund
eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten
Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen
gelangen, besitzt bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft, solange nicht konkrete
Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee).
4.
Vorab ist die Frage zu beantworten, ob die medizinische Aktenlage eine
rechtsgenügliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf Grund einer fachärztlich
einwandfrei diagnostizierten Beeinträchtigung ermöglicht. Die Beschwerdegegnerin
stützt ihre Verfügungen vom 10. März 2014 auf das polydisziplinäre Gutachten des
ZMB vom 21. Mai 2013 sowie auf die RAD-Stellungnahme vom 28. Mai 2013, die von
einer Arbeitsfähigkeit von 60 % in leidensangepasster Tätigkeit ausgehen. Der
Beschwerdeführer bestreitet implizit, dass diesen Stellungnahmen Beweiswert
zukommt, und beruft sich auf die Berichte der behandelnden Ärztinnen Dr. E._ und
Dr. H._, die eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit attestieren.
4.1 Das polydisziplinäre Gutachten stellt in der Konsensbeurteilung die Diagnosen (mit
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit) einer rezidivierenden depressiven Störung,
gegenwärtig mittelschwere Episode, mit somatischem Syndrom und
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Somatisierungstendenzen, eines chronischen beidseitigen Schulterschmerzsyndroms
nach chronischer Überlastung mit Funktionseinschränkung, eines chronischen cervical
und lumbal betonten Panvertebralsyndroms und einer Inguinalhernie links (IV-act. 72,
S. 40). Das Vorliegen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sei auf Grund
der gleichzeitig anzutreffenden rezidivierenden depressiven Störung eher zu verneinen
(S. 43). Unter Berücksichtigung der somatischen und psychiatrischen Aspekte sei der
Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit als Mitarbeiter einer Schlosserei seit
Februar 2010 auf Grund der Schulter- und der Wirbelsäulenprobleme nicht mehr
arbeitsfähig. Aus rein somatischer Sicht sei eine adaptierte Tätigkeit weitgehend
möglich, mit einer Einschränkung von 30 % auf Grund der Schmerzproblematik. Aus
psychiatrischer Sicht sei auf Grund der reduzierten psychischen Belastbarkeit, der
verminderten Flexibilität, Durchsetzungsfähigkeit und Ausdauer eine Einschränkung
von 40 % ab Gutachtensdatum (21. Mai 2013) gerechtfertigt. Auf Grund der
subjektiven Krankheitsüberzeugung und der erheblichen Chronizität sowie der
zusätzlichen Interferenz mit psychischen Faktoren sei die Prognose eher ungünstig
(Gutachten, S. 44 f.).
4.2 Die seit 18. Januar 1999 behandelnde Dr. I._, praktische Ärztin, diagnostizierte
am 12. Januar 2011 bei bekanntem somatischem Status eine Depression und schätzte
die Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit auf Grund der Bauchschmerzen und der
psychischen Belastung auf 0 %. Zur Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit äusserte
sie sich nicht (vgl. IV-act. 26). Dr. E._ diagnostizierte am 21. März 2011 eine seit
Herbst 2010 bestehende Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion
(ICD-10: F43.21). Sie attestierte dem Beschwerdeführer eine seit 28. Januar 2011
bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit; aktuell
sei auch eine behinderungsangepasste Tätigkeit nicht möglich. Nach Beendigung der
somatischen Behandlung sei damit zu rechnen, dass sich die depressive Problematik
deutlich verbessern und eine leichte körperliche Arbeit möglich sein werde (IV-act. 36,
S. 3). Zur Begründung führte Dr. E._ an, der Beschwerdeführer habe verschiedene
Lebensbelastungen, wie Migration, Kriegsereignisse und Vertreibung seiner Familie aus
dem Heimatort sowie den Tod seiner Eltern, ohne grössere psychische Probleme
durchlebt. Ausser einem konservativ behandelten Magengeschwür "vor ca. 14 Jahren"
habe er - so äusserte sich der Beschwerdeführer gegenüber Dr. E._ - bis zur
Cholezystektomie im August 2007 keine gesundheitlichen Probleme gehabt. Nach
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dieser Operation habe sein Leidensweg begonnen. Die operative Versorgung des
Rezidivs der Umbilikalhernie habe er als äusserst traumatisierend erlebt. Der
postoperative Verlauf mit Bauchdeckenabszess mit täglichem Verbandwechsel durch
die Spitex habe ihn in eine Depression gebracht. Von seinem Arbeitgeber, der ihn
überhaupt nicht besucht habe, habe er am 23. Februar 2011 die Kündigung erhalten.
Da er ständig Bauchschmerzen habe, fühle er sich nicht imstande zu arbeiten. Auf
Grund der Schmerzen sei er sehr traurig und niedergeschlagen; er sei reizbar
geworden mit hypochondrischem Grübeln, Interessen- und Freudverlust (IV-act. 36;
vgl. auch Bericht der Klinik G._ über die ambulante Rehabilitationsbehandlung vom
14. November bis 16. Dezember 2011, IV-act. 48, wonach nach positivem Verlauf nach
den geplanten - aber nicht durchgeführten - Operationen an Schulter und Leiste (vgl.
IV-act. 47 und 48, S. 4) Anfang Sommer 2012 eine leidensangepasste Arbeit
thematisiert werde). Dr. H._ diagnostizierte sodann ebenfalls eine Depression bei
bekanntem Status und attestierte am 27. Februar 2012 eine vollständige
Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit, ohne diese Einschätzung jedoch zu begründen
(IV-act. 52). Am 19. März 2012 diagnostizierte Dr. E._ ferner eine mittelgradige
depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.11) und wies darauf hin,
dass der Beschwerdeführer auf Grund von Schmerzen, der Depression und einer
Persönlichkeitsstörung noch nicht imstande sei, irgendeiner Tätigkeit nachzugehen (IV-
act. 51). Dr. med. J._, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Oberarzt
der Klinik G._, und deren Chefarzt, Dr. med. K._, Facharzt für Psychiatrie und
Psychotherapie FMH, diagnostizierten gemäss Bericht vom 13. Juni 2012 eine
atypische Depression mit vorwiegend depressiven und somatischen Symptomen,
gegenwärtig in mittelgradigem Ausmass. Auf Grund von Konzentrationsstörungen,
rascher Ermüdbarkeit, niedriger Stresstoleranz und niedriger psychischer Belastbarkeit
sowie reduzierter Ausdauer betrage die Arbeitsfähigkeit in behinderungsangepasster
Tätigkeit ohne Schicht-, Akkord- und Fliessbandarbeit sowie ohne starke äussere Reize
60 % (vgl. Bericht vom 13. Juni 2012, IV-act. 56).
4.3 Gesamthaft gesehen erscheint das polydisziplinäre Gutachten vom 21. Mai 2013
schlüssig und widerspruchsfrei. Einzig zu bemängeln ist, dass es die Zeit vor dem
Gutachten nicht plausibel würdigt, worauf noch zurückzukommen sein wird. Dennoch
ist ihm für die Zeit ab Mai 2013 volle Beweiskraft zuzuerkennen. Es legt den
Zusammenhang zwischen den geklagten Beschwerden und den objektiv erhobenen
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Befunden einleuchtend dar und seine Schlussfolgerungen sind überzeugend. Es setzt
sich mit den bestehenden medizinischen Stellungnahmen auseinander und lässt keine
objektiven Gesichtspunkte ausser Acht, die nach Aktenlage zwingend zu beachten
sind. Dr. H._ und Dr. E._ erklären demgegenüber nicht, weshalb der
Beschwerdeführer zumindest für eine leichte Tätigkeit nicht teilweise arbeitsfähig sein
soll. Sie äussern sich zur Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit nicht oder nur
unzureichend bzw. ohne eine plausible Begründung für ihre Einschätzung, während
das polydisziplinäre Gutachten eine kritische Ressourcenprüfung tätigt und darlegt,
warum dem Beschwerdeführer eine Arbeitsfähigkeit von 60 % in einer dem Leiden
angepassten Tätigkeit zuzumuten ist. Eine kritische Auseinandersetzung mit den
Angaben des Beschwerdeführers haben die behandelnden Ärztinnen nicht erkennbar
vorgenommen, was womöglich damit zu erklären ist, dass ihr Behandlungsauftrag sich
relevant vom Begutachtungsauftrag des ZMB unterscheidet. Ins Gewicht fällt
ausserdem, dass RAD-Ärztin Dr. L._ die gutachterliche Einschätzung der
Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten sowie in leidensangepasster Tätigkeit teilt
(vgl. Stellungnahme vom 28. Mai 2013, IV-act. 73). Sie stimmt im Übrigen auch mit der
Beurteilung der behandelnden Ärzte der Klinik G._ überein (IV-act. 56). Mit dem im
Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden
Wahrscheinlichkeit steht demnach fest, dass der Beschwerdeführer trotz der geltend
gemachten gesundheitlichen Leiden in einer leidensangepassten Tätigkeit ab Zeitpunkt
der Begutachtung bzw. der konkreten Untersuchungen des Beschwerdeführers im
Januar 2013 (IV-act. 72, S. 2) zu 60 % arbeitsfähig ist.
4.4 Zur gesundheitlichen Situation und zur Arbeitsfähigkeit in der Zeit vom Auftreten
der Beschwerden bis zur Begutachtung äussert sich das Gutachten nicht. Die
Beschwerdegegnerin ging davon aus, dass "vom 08.02.2010 bis zum Gutachten am
24.01.2013" [...] "mehrheitlich eine volle Arbeitsunfähigkeit angestammt und adaptiert"
bestanden habe (IV-act. 76 S. 2).
4.4.1 Die initial somatisch bedingte Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit
ist im Februar 2010 eingetreten (Nabelhernienoperation, vgl. IV-act. 19 S. 1). Zwischen
20. April und 13. September 2010 schrieb Dr. H._ den Beschwerdeführer zu 50%
arbeitsfähig (IV-act. 26). Im September 2010 kam es zu einem behandlungsbedürftigen
Rezidiv und schliesslich zu einem Bauchdeckenabszess (vgl. IV-act. 25 S. 4 ff, 21 S. 5).
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Ende November 2010 meldete sich der Beschwerdeführer erneut im Spital C._
wegen unklarer Mittelbauchbeschwerden links. Dabei wurde eine vollständig abgeheilte
Wunde im Operationsbereich ohne Rötung und ohne Infektzeichen festgestellt. Bei der
Konsultation im Spital C._ am 13. Dezember 2010 wurde ein verbesserter Zustand
mit rückläufigen Schmerzen festgehalten. Im Abdomen-CT habe sich als Nebenbefund
eine Inguinalhernie links gezeigt, die klinisch nicht sicher nachweisbar gewesen sei.
Ebenfalls sei die Druckdolenz im linken Hemiabdomen rückläufig gewesen. Die
Bauchdeckensituation sei unauffällig, so dass von dieser Seite keine Arbeitsunfähigkeit
bestehe (IV-act. 34). Dr. med. M._, Chefarzt Chirurgie am Spital C._, verneinte im
Bericht vom 19. Juli 2011 die klinische Nachweisbarkeit einer Inguinalhernie, empfahl
aber trotzdem eine Operation (IV-act. 46 S. 3). Soweit ersichtlich, hat diese jedoch
nicht stattgefunden. Die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende Beschwerden durch diese
Hernie sind nicht ausgewiesen (vgl. auch die Einordnung der Erkrankung unter den
Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit durch Dr. E._, IV-act. 36 S. 1).
Betreffend Schulterschmerzen untersuchte Dr. F._ den Beschwerdeführer erstmals
im März 2011 und empfahl rechts eine Operation (IV-act. 48 S. 5). Darauf kam er im
September 2011 zurück und hielt fest, er denke mittlerweile, der Beschwerdeführer sei
kein geeigneter Kandidat für eine Operation (IV-act. 48 S. 4). Aus diesen echtzeitlichen
Berichten ergeben sich keine Anhaltspunkte dafür, dass die Arbeitsfähigkeit in einer
schulteradaptierten Tätigkeit wegen der Schulterbeschwerden um mehr als 30% - wie
im ZMB-Gutachten festgestellt - eingeschränkt gewesen sein könnte. Auch andere
somatische Gründe für eine 30% übersteigende Arbeitsunfähigkeit zwischen Februar
2011 und Januar 2013 ergeben sich nicht aus den Akten. Bei der im Frühjahr 2011
behandelten Prostataentzündung (IV-act. 56 S. 3; 51 S. 2; 48 S. 2 oben) handelte es
sich offensichtlich um eine vorübergehende Problematik, aus der keine anhaltende
gesundheitliche Verschlechterung bzw. höhere Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
abgeleitet werden kann.
4.4.2 In psychiatrischer Hinsicht wurde erwähnt, dass der Beschwerdeführer im Jahr
2011 wegen der möglichen Operationen an Leiste und Schulter Misstrauen und Ängste
entwickelte (Bericht der Klinik G._ vom 23. Dezember 2011, IV-act. 48 S. 2). Die
behandelnde Psychiaterin Dr. E._ thematisierte zwar die mögliche
Leistenhernienoperation ebenfalls, erwähnte diesbezüglich jedoch keine Ängste. Dass
sie erst nach Abschluss der somatischen Behandlung wieder eine Arbeitsfähigkeit
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prognostizierte, begründete sie mit dem erwarteten Rückgang der depressiven
Symptomatik (Bericht vom 21. März 2011, IV-act. 36 S. 3). Ohne zeitliche Eingrenzung,
aber offensichtlich bezogen auf die Zeit vor der Rehabilitation in G._ (November/
Dezember 2011) erwähnte Dr. E._ im Bericht vom 19. März 2012 zunehmendes
Misstrauen mit paranoider Verarbeitung und Ich-Störungen im Sinn von
Depersonalisations- und Derealisationsphänomenen, dies jedoch nur als Begründung
dafür, weshalb ein Medikament nicht höher habe dosiert werden können (Bericht vom
19. März 2012, IV-act. 51 S. 2). Auf eine manifeste Verschlechterung der psychischen
Situation lässt sich daraus nicht schliessen, zumal Dr. E._ im selben Bericht lediglich
die psychiatrische Diagnose der mittelgradigen depressiven Episode nennt und seitens
der Klinik G._ Wahn- oder Ich-Störungen psychotischen Ausmasses verneint wurden
(IV-act. 48 S. 2). Gewisse akzentuierte, neurotisch-narzisstische und paranoide
Persönlichkeitszüge wurden ferner auch vom psychiatrischen ZMB-Gutachter
festgestellt und in seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit miteinbezogen (IV-act. 72 S.
38). Seitens der Klinik G._ wurde zwar für die Zeit nach Beendigung der ambulanten
Rehabilitation (14. November bis 16. Dezember 2011) keine Arbeitsfähigkeit attestiert,
dies jedoch offenbar im Zusammenhang mit den - noch immer erwarteten -
Operationen (IV-act. 48-2, S.2). Eine andere Begründung für die volle Arbeitsunfähigkeit
findet sich im Bericht vom 23. Dezember 2011 jedenfalls nicht. Im Bericht vom 13. Juni
2012 gaben die Ärzte der Klinik G._ eine grundsätzlich mögliche Arbeitsfähigkeit von
60% in adaptierten Tätigkeiten an. Die letzte Kontrolle des Beschwerdeführers hatte
zuvor am 2. April 2012 stattgefunden. Eine Verbesserung der psychischen Situation
seit dem Bericht vom 23. Dezember 2011 wird nicht beschrieben (IV-act. 56). Bei
dieser Aktenlage ist nicht ausgewiesen, dass seit dem hier interessierenden Zeitpunkt
des Ablaufs des Wartejahrs im Februar 2011 eine 40 % übersteigende
Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen bestand. Indizien dafür, dass es dem
Beschwerdeführer zwischen Februar 2011 und der psychiatrischen Begutachtung im
Januar 2013 schlechter gegangen sein könnte als bei jener Begutachtung, liegen nicht
vor. Folglich ist ab Februar 2011 insgesamt nur eine Arbeitsunfähigkeit von 40%
ausgewiesen.
4.4.3 In der Gesamtbetrachtung ist bei der vorliegenden Aktenlage eine
Arbeitsunfähigkeit in der Zeit vom Februar 2011 bis zum Zeitpunkt der Begutachtung
von mehr als 40 % für adaptierte Tätigkeiten nicht ausgewiesen. Demnach ist die
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befristete Zusprache einer ganzen Rente vom 1. Februar 2011 bis 30. April 2013 nicht
überzeugend.
5.
Zu prüfen ist sodann, ob die aus der gutachterlich bescheinigten Gesundheitsstörung
resultierende Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit zu einer Beeinträchtigung der
Erwerbsfähigkeit im Sinn von Art. 7 Abs. 1 und 2 ATSG führt. Hinweise darauf, dass die
gutachterlich attestierte Arbeitsunfähigkeit von 40 % invalidenversicherungsrechtlich
nicht relevant bzw. nicht invalidisierend sein könnte, liegen nicht vor. Die Gutachter
konnten zwar das Ausmass der geklagten Beschwerden nicht vollständig somatisch
objektivieren, sie stellten aber keine relevanten Inkonsistenzen im Verhalten des
Beschwerdeführers fest. Sie gingen von funktioneller Überlagerung und
Selbstlimitierung aus und nahmen auch eine gewisse Verdeutlichung an. Dennoch
bezeichneten sie die Beschwerden als initial somatisch erklärbar und schrieben dem
depressiven Leiden eine funktionell verstärkende Wirkung zu. Dass die depressive
Erkrankung rein reaktiven Charakter haben könnte, ist nicht anzunehmen. Vielmehr
lassen die Ausführungen des psychiatrischen Teilgutachters auf eine
Verselbständigung und damit auf einen IV-rechtlich relevanten Krankheitswert
schliessen. Teil der Problematik bilden zudem die festgestellten akzentuierten,
neurotisch-narzisstischen und paranoiden Persönlichkeitszüge bzw. die "gewisse
narzisstische Dekompensation", die die Depression nach nachvollziehbarer Beurteilung
des begutachtenden Psychiaters weiter unterhält (Gutachten, S. 37). Hinweise auf
relevante Ressourcen, die es dem Beschwerdeführer ermöglichen würden, seine
Leistungsfähigkeit zumutbarerweise zu erhöhen, finden sich in den Akten ferner nicht.
In der Gesamtbetrachtung ist es in diesem konkreten Fall nicht statthaft, vom
Schreibtisch aus die medizinisch nachvollziehbar attestierte Einschränkung der
Arbeitsfähigkeit von 40% wegzudiskutieren.
6.
Es ist in der Folge im Rahmen eines Einkommensvergleichs basierend auf einer
Arbeitsunfähigkeit von 40 % der Invaliditätsgrad zu bestimmen. Der Beschwerdeführer
macht ein Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 63'681.- (4'898.53 x 13) geltend. Zur
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Höhe des Invalideneinkommens äussert sich der Beschwerdeführer nicht explizit; er
weist lediglich darauf hin, es sei "vollkommen unwahrscheinlich", dass er in den ihm
offenstehenden Hilfstätigkeiten über die Hälfte des Validenlohns verdienen könnte. Dies
und weitere Umstände führten zu einem "kräftigen" Abzug beim Invalidenlohn.
Wahrscheinlich müsse einer Einkommensparallelisierung Rechnung getragen werden,
weil er - der derart wenig verdient habe - sich wegen seinen Einschränkungen nunmehr
mit weitaus weniger Resteinkommen werde begnügen müssen (act. G 1, Ziff. 4 f.). Die
Beschwerdegegnerin hat der Bestimmung des Invaliditätsgrads ein Valideneinkommen
von Fr. 63'050.- (Fr. 4'850.- x 13) und ein Invalideneinkommen von Fr. 61'414.-
zugrunde gelegt (act. G 4).
6.1 Gemäss Art. 16 ATSG richtet sich das Valideneinkommen danach, welches
Einkommen eine versicherte Person erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden
wäre. Grundsätzlich wird am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen
Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da erfahrungsgemäss die
bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre (BGE 139 V 28
E. 3.3.2; 125 V 58 E. 3.1; Urteile des Bundesgerichts 8C_590/2014 vom 18. März 2015
E. 5.1; 8C_196/2013 vom 21. August 2013 E. 3.1). Dies rechtfertigt sich auch hier,
zumal das Einkommen des Jahres 2010 zuverlässig bekannt ist (Fr. 4'850.- ab 1.
Januar 2010 mit Anspruch auf 13. Monatslohn, Jahreslohn Fr. 63'050.-; vgl.
Bestätigung des Arbeitgebers, IV-act. 13, und FI-Triageprotokoll vom 12. August 2010,
IV-act. 10) und davon auszugehen ist, dass der Beschwerdeführer die bisherige
Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden weiterhin ausgeübt hätte, wenn er nicht invalid
geworden wäre. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung (Bundesamt für
Statistik, Lohnentwicklung Männer 2011: + 1.0 %) ergibt sich für das Jahr 2011 ein
mutmassliches Jahreseinkommen von Fr. 63'680.50 (Fr. 63'050.- x 1.01).
6.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-
erwerblichen Situation auszugehen, in der die versicherte Person konkret steht, sofern
kumulativ besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist,
dass die versicherte Person die ihr verbleibende Leistungsfähigkeit in zumutbarer
Weise voll ausschöpft und das Einkommen aus der Arbeitsleistung angemessen und
nicht als Soziallohn erscheint. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Einkommen
gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des
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Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine an sich zumutbare neue
Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so ist auf Erwerbstätigkeiten abzustellen, die der
versicherten Person nach zumutbarer Behandlung und allfälliger Eingliederung
angesichts ihrer Ausbildung und ihrer physischen sowie intellektuellen Eignung
zugänglich wären. Rechtsprechungsgemäss werden hierzu die Tabellenlöhne gemäss
der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebung
(LSE) herangezogen (BGE 129 V 472 E. 4.2.1).
6.2.1 Der Beschwerdeführer ist nicht mehr arbeitstätig. Damit schöpft er die ihm
zumutbare Leistungsfähigkeit von 60 % gemäss gutachterlicher Feststellung nicht aus,
weshalb als Grundlage für die Bemessung des Invalideneinkommens auf den
statistischen Hilfsarbeiterlohn abzustellen ist. Dieser beträgt für das Jahr 2011 bei einer
durchschnittlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden/Woche Fr. 61'910.- (Tabelle TA1, vgl.
Anhang 2 der IVG-Ausgabe der Informationsstelle AHV/IV, Ausgabe 2015).
6.2.2 Der Tatsache, dass persönliche und berufliche Merkmale wie etwa Art und
Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität
oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des
Lohnes einer versicherten Person haben können, wird praxisgemäss durch einen
Tabellenlohnabzug Rechnung getragen. Ein solcher Abzug kann aber nur
vorgenommen werden, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die
versicherte Person wegen eines oder mehrerer der genannten Kriterien ihre
gesundheitlich bedingte (Rest-) Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen
Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Erfolg erwerblich wird verwerten können
(Urteil des Bundesgerichts 8C_280/2015 vom 28. August 2015 E. 3.2). Ob und in
welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, ist nach pflichtgemässem
Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei der maximal zulässige Abzug auf 25 %
festzusetzen ist. Eine schematische Vornahme des Tabellenlohnabzugs ist unzulässig
(BGE 126 V 75 E. 5b; 129 V 472 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer
(Jahrgang 1958) befindet sich in einem eher fortgeschrittenen Alter; im Weiteren
kommen für ihn nach medizinischer Lage nur Teilzeitarbeiten in Frage. Zwar steht ihm
eine Vielzahl von Hilfsarbeitertätigkeiten offen, die keine besondere Ausbildung oder
Berufserfahrung voraussetzen. Unter Mitberücksichtigung der Tatsache, dass der
Beschwerdeführer offenbar stets körperlich belastende Arbeiten ausgeführt hat und
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nun nur noch sehr leichte Arbeiten erledigen kann (kein repetitives Heben von Lasten
über 5 kg bis zur Bauchhöhe, keine Einnahme körperlicher Zwangshaltungen von HWS
und LWS sowie keine Überkopfarbeiten) und zusätzlich wegen der psychiatrischen
Erkrankung Belastbarkeit, Durchsetzungsfähigkeit und Ausdauer deutlich
eingeschränkt sind, erscheint ein Abzug von 15 % als gerechtfertigt. Bei einer
Restarbeitsfähigkeit von 60 % und einem Tabellenlohnabzug von 15 % resultiert somit
ein Invalideneinkommen von Fr. 31'574.10 (Fr. 61'910.- x 0.6 x 0.85).
6.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 63'680.50 und einem Invalideneinkommen
von Fr. 31'574.10 ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 50.42% und damit ab Ablauf des
Wartejahrs bzw. ab 1. Februar 2010 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente.
7.
7.1 Nach dem Gesagten erweisen sich die Verfügungen vom 10. März 2014 als
rechtswidrig und sind in teilweiser Gutheissung der Beschwerde aufzuheben. Dem
Beschwerdeführer ist mit Wirkung ab 1. Februar 2011 eine halbe Rente zuzusprechen.
Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. Zur Festsetzung und Ausrichtung der
Rentenleistung ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
7.2 Bei diesem Verfahrensausgang erleidet der Beschwerdeführer zwar bezogen auf
die von der Beschwerdegegnerin gewährte ganze Rente zwischen 1. Februar 2011 und
30. April 2013 eine Schlechterstellung, mit der gerichtlichen Zusprache einer halben
Rente ab 1. Februar 2011 statt einer Viertelsrente ab 1. April 2013 jedoch eine diese
übersteigende Besserstellung. Insgesamt liegt damit keine reformatio in peius im Sinn
von Art. 61 lit. d ATSG vor, sodass der Beschwerdeführer nicht auf die Möglichkeit des
Beschwerderückzugs hingewiesen werden muss.
7.3 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.- bis Fr.
1'000.- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.- erscheint in
der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem Ausgang des
Verfahrens entsprechend ist sie vollumfänglich der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
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Der bereits geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.- ist dem Beschwerdeführer
zurückzuerstatten.
7.4 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei
Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom
Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der
Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art.
61 lit. g ATSG). In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor
Versicherungsgericht nach Art. 22. Abs. 1 lit. b HonO (sGS 963.75) pauschal Fr. 1'000.-
bis Fr. 12'000.-. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat auf die Einreichung
einer Honorarnote verzichtet. Im vorliegenden Fall erscheint eine pauschale
Parteientschädigung von Fr. 3'500.- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer)
als angemessen.