Decision ID: 19f2c3b0-1dd3-5c92-9761-8d097eec3d73
Year: 2008
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
Z._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Simon Kehl, Poststrasse 22, Postfach 118,
9410 Heiden,
gegen
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358,
6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
Versicherungsleistungen
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Sachverhalt:
A.
A.a Der 1959 geborene Z._ arbeitete als Schlosser in der Blechabteilung der A._
und war in dieser Funktion bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva)
obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als er
am 10. Oktober 2003 während eines Ferienaufenthalts in seinem Heimatland einen
Motorradunfall erlitt. Dabei verletzte er sich gemäss Bericht von Hausarzt Dr. med.
A._ vom 22. Oktober 2003 am rechten Knie und am rechten oberen Sprunggelenk
(UV act. 4). Vom 20. bis 25. Oktober 2003 hielt sich der Versicherte im Kantonalen
Spital Altstätten auf, wo eine Arthroskopie des rechten Knies mit Teilmeniskektomie
lateral und Plicaresektion durchgeführt wurde (UV act. 6 und 8). Mit Verfügung vom 2.
Dezember 2003 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass sie die Taggeldleistungen
wegen grobfahrlässigen Herbeiführens des Unfalls während der Dauer von zwei Jahren
um 10% kürze. Das gekürzte Taggeld betrage Fr. 154.20 und beginne am 13. Oktober
2003 zu laufen (UV act. 12). Diese Verfügung ist unangefochten in Rechtskraft
erwachsen.
A.b Am 18. Dezember 2003 berichtete das Kantonale Spital Altstätten, bei der
Nachkontrolle des operierten Knies hätten sich erfreuliche Verhältnisse gezeigt. Eine
zumindest teilweise Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit sei in vier bis acht Wochen
zu erwarten (UV act. 13). Der Versicherte nahm seine angestammte Tätigkeit am 12.
Januar 2004 im Umfang von 50% und ab 1. März 2004 im Umfang von 75% wieder auf
(UV act. 17). Ab 1. April 2004 bestand wieder volle Arbeitsfähigkeit (UV act. 18). Dr.
A._ erklärte die Behandlung als abgeschlossen (UV act. 20).
B.
B.a Gestützt auf die am 23. August 2004 durchgeführten MRI-Abklärungen des
rechten Knies und der rechten Schulter (UV act. 25 und 26) erstattete das Kantonale
Spital Altstätten am 26. August 2004 einen Bericht. Darin führte es unter anderem aus,
dass im rechten Knie in letzter Zeit wieder vermehrt Schmerzen auftreten würden. Es
bestehe eine unklare Druckschmerzhaftigkeit, bei normaler Beweglichkeit, ohne Erguss
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und bei nahezu gleichseitiger Quadricepsentwicklung. Die Durchführung von
Physiotherapien sei zu empfehlen. In der rechten Schulter würden Beschwerden im
Sinn eines Impingementsyndroms bestehen, die manchmal auch in der Nacht auftreten
würden. Die rechte Schulter habe beim Unfall ebenfalls einen Schlag erhalten. Es
würden hier vor allem Trapeziusverhärtungen und Schmerzen über dem Verlauf der
Bicepssehne vorne bestehen. Auch hier seien vorerst Physiotherapien durchzuführen
(UV act. 24). Eine erneute Arbeitsunfähigkeit trat nicht ein.
B.b Im Arztbericht vom 31. Dezember 2004 hielt Dr. A._ eine Arbeitsunfähigkeit von
50% ab 26. November 2004 fest. Wegen der zunehmenden Schmerzen im Knie habe
eine erneute orthopädische Untersuchung stattgefunden. Dabei sei eine Re-
Arthroskopie empfohlen worden (UV act. 33 und 34). Diese wurde am 16. Februar 2005
im Spital Altstätten vorgenommen (UV act. 36).
B.c Nachdem der Versicherte offenbar an weiteren körperlichen Einschränkungen litt,
wurden am 18. Februar 2005 zusätzliche MRI-Untersuchungen der Halswirbelsäule
(HWS) und des Schädels durchgeführt. Gemäss der Beurteilung des Spitals Altstätten
vom 23. Februar 2005 zeigte sich keine Ursache für die geklagte Schwäche auf der
rechten Körperseite. Insbesondere könnten eine Myelopathie oder Syrinomyelie bzw.
ältere Blutungen oder Ähnliches im Cerebrum ausgeschlossen werden. Es sei somit
eine neurologische Abklärung erforderlich. Diese wurde am 24. Februar und 17. März
2005 von Dr. med. B._, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, durchgeführt.
Wegen schwieriger Anamneseerhebung musste die Untersuchung unter Mitwirkung der
Ehefrau des Versicherten erfolgen. Dr. B._ berichtete am 22. März 2005, die Ursache
des Hemisyndroms sei nicht sicher geklärt. Da die Hemiparese einige Woche nach
dem Unfall verspürt worden sei, könne das Syndrom anamnestisch posttraumatischen
Ursprungs sein. Beim Unfall sei es höchstwahrscheinlich nicht zu einer cerebralen
Schädigung gekommen, da es an Anzeichen für eine Contusio oder Commotio cerebri
fehle. Ob der Versicherte beim Unfall ein Schleudertrauma erlitten habe, lasse sich
nicht beurteilen. Die MRI-Untersuchungen von Schädel und HWS im Februar 2005
hätten keine cerebralen oder spinalen Läsionen ergeben. Die leichten
Bandscheibenvorfälle im Bereich der Halswirbelkörper 4/5 und 5/6 würden das Myelon
nicht komprimieren (UV act. 40). Am 6. April 2005 erfolgte eine weitere
Nachuntersuchung im Spital Altstätten. Die Ärzte wiesen darauf hin, dass der
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Versicherte heute, sechs Wochen nach dem arthroskopischen Eingriff an zwei Stöcken,
das rechte Bein vollständig entlastend in die Sprechstunde gekommen sei. Periartikulär
finde sich nur eine geringe Schwellung und kein artikulärer Erguss. Die passive
Beweglichkeit sei frei, endphasig werde bei muskulärem Gegenspann Schmerzen
angegeben. Der Halt der Bänder sei stabil. Es könne zur Vollbelastung übergegangen
werden. Der Wiedereinstieg in die Arbeit solle schrittweise mit einem Anfangspensum
von 50% zu erfolgen (UV act. 41). Bei der Verlaufskontrolle am 18. Mai 2005 klagte der
Versicherte weiter über deutliche Beschwerden im rechten Knie, insbesondere beim
Beugen. Er arbeite (seit 3. Mai 2005) mit einem Pensum von 30% (UV act. 43 und 44).
Ab 13. Juni 2005 betrug die Arbeitsfähigkeit 40% (UV act. 48).
B.d Vom 13. Juli bis 23. August 2005 hielt sich der Versicherte in der Rehaklink Bellikon
auf. Die Fachärzte berichteten, es bestünden vor allem bei Belastung sich verstärkende
Knieschmerzen rechts mit objektivierbaren Reizerscheinungen, welche den
Versicherten bei der Ausübung der bisherigen Tätigkeit im Betrieb deutlich
einschränkten. Zwar sei ihm diese Tätigkeit weiter zumutbar, es würden aber Zweifel
bestehen, ob er sie je wieder im Vollpensum ausüben könne. Da es sich beim
Versicherten um einen sehr leistungsbereiten, gewissenhaften und beliebten Mitarbeiter
handle, dürfe von einem maximalen Entgegenkommen des Arbeitgebers ausgegangen
werden. Die Schulterbeschwerden stünden eher im Hintergrund und würden den
Versicherten bei seiner angestammten Tätigkeit nicht behindern. Für die
Hemisymptomatik habe keine Ursache gefunden werden können. Ein Zusammenhang
mit dem Unfall scheine nicht vorzuliegen. Diese Symptomatik stehe ebenfalls eher im
Hintergrund und stelle derzeit keine wesentliche zusätzliche Einschränkung bei der
angestammten Tätigkeit dar. Eine psychiatrische Erkrankung mit Krankheitswert liege
nicht vor. Eine körperlich leichte wechselbelastende, vorwiegend sitzend auszuübende
Tätigkeit ohne länger dauernde Arbeit über Kopfhöhe wäre ganztags zumutbar. Die
bisherige Tätigkeit sei auf längere Sicht nicht optimal. Sollte bei günstigem Verlauf
keine schrittweise Steigerung auf ein Ganztagspensum erreicht werden können, so
wären dem körperlichen Leiden angepasste Tätigkeiten zu prüfen (Austrittsbericht vom
20. August 2005, UV act. 58).
B.e Ab 24. August 2005 nahm der Versicherte seine bisherige Tätigkeit wieder im
Umfang von 30% auf. Die ab 3. Oktober 2005 geplante Erhöhung der Arbeitszeit
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konnte schmerzbedingt nicht durchgehalten werden. Dr. A._ bestätigte am 25.
Oktober 2005 rückwirkend ab 15. September 2005 eine Arbeitsfähigkeit von nur 20%
(UV act. 62). Eine Steigerung über eine Arbeitszeit von 4 Stunden pro Tag konnte in der
Folge nicht erreicht werden. Gemäss den Ausführungen des Versicherten vom 4.
November 2005 würden die Schmerzen nun auch in Ruhe auftreten, und das Knie sei
bereits am Morgen leicht geschwollen. Bei der Arbeit würden die Schmerzen
zunehmen. Ab 1. November 2005 konnte bei einer Präsenzzeit von 50% und einer
Leistung von 70% wieder von einer Arbeitsfähigkeit von 30% ausgegangen werden. Ab
Anfang 2006 und nach einer 6-wöchigen arbeitsfreien Periode im November/Dezember
2005 wurde eine Ausdehnung der Arbeitszeit um täglich eine Stunde geplant (UV act.
63). Ab 9. Januar 2006 richtete die Suva ein Taggeld für eine Arbeitsunfähigkeit von
55% aus. Gegenüber dem Aussendienstmitarbeiter der Suva beschrieb der Versicherte
den Zustand des Knies am 20. Februar 2006 als mehr oder weniger unverändert.
Während der 6-wöchigen Ferienpause habe das Knie weniger geschmerzt und sei auch
weniger geschwollen und gerötet gewesen. Nach Wiederaufnahme der Arbeit seien
trotz zusätzlicher Pausen erneut die früheren Beschwerden aufgetreten. Eine weitere
Ausdehnung der Präsenzzeit erscheine nicht möglich (UV act. 67).
B.f Nach einer im Auftrag der Suva (UV act. 70) durchgeführten weiteren ambulanten
Untersuchung im Spital Altstätten berichteten die Ärzte am 23. März 2006 von
verschiedenen Bewegungseinschränkungen an Knie und Schulter. Es wurde eine
adäquate Schmerztherapie und eine selbständige Physiotherapie durch den
Versicherten empfohlen (UV act. 74). Am 3. April 2006 fand erneut eine neurologische
Abklärung durch Dr. B._ statt. Der Facharzt fand hinsichtlich des sensomotorischen
Hemisyndroms im Vergleich zu früheren Untersuchungen praktisch unveränderte
Verhältnisse. Die Schmerzen im Knie hätten bisher therapeutisch nicht verbessert
werden können. Es seien Schmerzmittel einzunehmen (UV act. 77).
B.g Nach der Abschlussuntersuchung vom 9. Mai 2006 verwies Kreisarzt Dr. med.
C._, Facharzt für Chirurgie, speziell Allgemein- und Unfallchirurgie, auf die
Zumutbarkeitsbeurteilung im Bericht der Rehaklinik Bellikon (UV act. 58), die, aufgrund
der vom Versicherten als unverändert empfundenen Situation, weiterhin zutreffe.
Sowohl hinsichtlich der rechten Schulter als auch des Knies sei eine Korrelation
zwischen den subjektiven Beschwerden und den objektivierbaren Befunden im
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gezeigten Ausmass nicht herzustellen. Auch die Frage, inwiefern die gezeigten
funktionellen Störungen und die festgestellten unfallfremden Veränderungen in den
Grosshirnhemisphären die klinische Untersuchung der Unfallfolgen überlagere, müsse
offen gelassen werden. Die Interpretation der reinen Unfallfolgen in Schulter und Knie
werde durch diese Überlagerung indessen erschwert. In der Rehaklink sei eine
Anpassungsstörung sowie eine längere depressive Reaktion bei chronischem
Schmerzsyndrom diagnostiziert worden. Auch heute mache der Versicherte einen
latent depressiven Eindruck (UV act. 83). Den Integritätsschaden schätzte Dr. C._
anhand Tabelle 5 bei objektivierbarer mässiger Gonarthrose unter Berücksichtigung
struktureller Folgen auf 15%, worin eine weitere Verschlimmerung nicht berücksichtigt
sei (UV act. 82). Am 5. Juli 2006 präzisierte Dr. C._, aus der in der Rehaklinik
festgestellten, nahezu vollumfänglich erhaltenen Schulterbeweglichkeit und der als
zweitrangig zu bezeichnenden Schulterbeschwerden ergebe sich eine theoretische
Einschränkung für repetitive Überkopfarbeit. Die Beurteilung der Rehaklinik, wonach
dem Versicherten wechselbelastende, vorwiegend sitzende Tätigkeiten zumutbar seien,
sei in dem Sinn zu ergänzen, als ihm wegen der organischen strukturellen Unfallfolgen
das Tragen leichter Gewichte uneingeschränkt und das Tragen mittelschwerer Lasten
nur gelegentlich möglich sei. Weiter seien Zwangshaltungen sowie kniende Tätigkeiten,
repetitives Treppensteigen und Gehen in unebenem Gelände, auf Leitern und auf
ungesicherten Gerüsten zu vermeiden. Die Abgrenzung der unfallfremden Anteile zu
den Unfallfolgen sei vorliegend schwierig (UV act. 90).
C.
Mit Verfügung vom 17. November 2006 sprach die Suva dem Versicherten ab 1.
November 2006 eine Invalidenrente für eine Erwerbsunfähigkeit von 28% und eine
Integritätsentschädigung von 15% zu. Dagegen erhoben sowohl die Swica als
Krankenversicherer des Versicherten am 22. November 2006 als auch der Versicherte
am 18. Dezember 2006 Einsprache. Nach Einsicht in die Akten zog die Swica die
Einsprache am 8. Februar 2007 zurück. Mit Entscheid vom 22. Juni 2007 wies die Suva
die Einsprache des Versicherten ab.
D.
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Dagegen richtet sich die von Rechtsanwalt Simon Kehl, Heiden, für den Versicherten
eingereichte Beschwerde vom 22. August 2007 mit den Anträgen auf
Weiterausrichtung der Taggelder; eventualiter sei ihm eine Übergangsrente
auszurichten. Sodann sei die Integritätsentschädigung zu erhöhen. Die
Beschwerdegegnerin sei im Weiteren zu veranlassen, die bisherigen Taggeldleistungen
auf der Grundlage eines versicherten Verdienstes von Fr. 80'311.-- neu zu berechnen
und eine Nachzahlung vorzunehmen. Dr. D._ gehe im Austrittsbericht der Rehaklinik
Bellikon davon aus, dass es sich bei der Tätigkeit des Beschwerdeführers um eine
leichte Arbeit handle. Weshalb er bei der Beurteilung der Zumutbarkeit zwischen der
bisherigen Tätigkeit und einer ebenfalls leichten Tätigkeit differenziere, sei nicht
nachvollziehbar. Zudem würden dem Beschwerdeführer sitzende Tätigkeiten eher
grössere Schmerzen bereiten als wechselbelastende. Während der Arbeitgeber stets
Rücksicht auf die Behinderungen des langjährigen Mitarbeiters genommen und, als
sich zeigte, dass eine Steigerung des Arbeitspensums nicht mehr erwartet werden
könne, mit ihm einen neuen Arbeitsvertrag abgeschlossen habe, sei von der
Beschwerdegegnerin aus unerfindlichen Gründen eine Auflösung des
Arbeitsverhältnisses betrieben worden. Den Validenlohn habe die
Beschwerdegegnerin, statt so konkret wie möglich, lediglich durch eine abstrakte
Berechnung aufgrund des Arbeitsvertrags bestimmt. Im relevanten Zeitraum habe der
Beschwerdeführer aber 44,61 Stunden pro Woche gearbeitet, womit das
Valideneinkommen einschliesslich Gratifikation Fr. 80'311.-- betrage. Der
Beschwerdeführer erziele bei seinem Arbeitgeber heute ein monatliches Einkommen
von Fr. 2'365.-- oder jährlich Fr. 30'754.--. Im Jahr 2006 habe das Einkommen Fr.
30'604.-- betragen. Nach der Rechtsprechung gelte das effektiv noch erzielte
Einkommen als Invalideneinkommen, wenn ein besonders stabiles Arbeitsverhältnis
bestehe, die verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausgeschöpft
werde und die ausgerichtete Entschädigung nicht als Soziallohn zu gelten habe. Der
Beschwerdeführer arbeite auch nach dem Unfall weiterhin bei seinem ehemaligen
Arbeitgeber. Es könne von ihm vernünftigerweise nicht verlangt werden, dass er die
Stelle wechsle, bevor die Invalidenversicherung über Eingliederungsmassnahmen
entschieden habe. Nachdem die Invalidenversicherung darüber noch nicht befunden
habe, fehle es auch an einem wesentlichen Element für die Bestimmung des
Invaliditätsgrads. In diesem Fall sei eine Übergangsrente auszurichten, wobei das
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Invalideneinkommen aufgrund der in diesem Zeitpunkt bestehenden
Erwerbsunfähigkeit festzusetzen sei. Unter Berufung auf die Schadenminderungspflicht
und mit dem Abstellen auf eine zumutbare Ersatzbeschäftigung verlange die
Beschwerdegegnerin vom Beschwerdeführer, dass er seine langjährige Stelle während
des Heilungsprozesses und noch bevor Eingliederungsmassnahmen der
Invalidenversicherung geprüft worden seien, aufgebe und auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt selbständig eine neue Stelle suche. Aufgrund des Gesundheitszustandes
wäre der Beschwerdeführer allerdings ohnehin nicht in der Lage, einer vollzeitigen
Beschäftigung nachzugehen. Aus dem Vergleich der beiden Einkommen (Fr. 80'311.--
und Fr. 30'604.--) ergebe sich eine Überbrückungsrente von 62%. Bisher habe die
Beschwerdegegnerin das Taggeld auf der Basis eines Valideneinkommens von Fr.
78'880.-- erbracht. Nachdem dieses jedoch wie dargelegt Fr. 80'311.-- betrage, müsse
das Taggeld rückwirkend korrigiert werden. Gemäss den neu aufgelegten
Beurteilungen von Dr. med. E._ und Dr. med. B._ betrage der unfallbedingte
Integritätsschaden sodann nicht 15%, sondern 50%.
E.
In der Beschwerdeantwort vom 23. Oktober 2007 beantragt die Beschwerdegegnerin
Abweisung der Beschwerde. Die Abteilung Versicherungsmedizin habe im Oktober
2007 neurologische und orthopädische Abschlussbeurteilungen vorgenommen.
Dr. med. G._ komme im Bericht vom 5. Oktober 2007 zum Schluss, dass kein
unfallkausaler neurologischer Schaden vorliege. Dass insbesondere kein
unfallbedingtes Hemisyndrom bestehe, ergebe sich auch aus dem Bericht von Dr.
B._ vom 22. März 2005 (UV act. 40), dem Austrittsbericht der Rehaklink Bellikon vom
20. August 2005 (UV act. 58) und der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 9.
Mai 2006 (UV act. 83). Gemäss dem orthopädischen Bericht von Dr. med. F._ vom
10. Oktober 2007 stehe ausschliesslich der Schaden am rechten Knie in einem
natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall. Alle anderen Beschwerden seien
unfallfremd. Dies gelte insbesondere auch für die Beschwerden in der rechten Schulter.
Der im Sinn des Gesetzes massgebende medizinische Endzustand sei im Zeitpunkt
des Rentenbeginns zweifellos erreicht gewesen. Damit entfalle auch der Anspruch auf
das Taggeld. Die vorliegende Invaliditätsbemessung basiere auf der Beurteilung der
zumutbaren Erwerbstätigkeit durch die Fachärzte der Rehaklinik Bellikon, die vom
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Kreisarzt bestätigt worden sei. Der eigentlich unfallfremde Schulterschaden bewirke
keine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und eine leichte Tätigkeit, wie sie
der Berechnung des Invalideneinkommens zugrunde gelegt worden sei, enthalte auch
keine nennenswerte Belastung der Schulter. In einer dem Leiden angepassten Tätigkeit
könne der Beschwerdeführer mehr verdienen als mit der gegenwärtigen
Teilzeitbeschäftigung. Mit der gegenwärtigen Tätigkeit schöpfe er die verbleibende
Arbeitsfähigkeit nicht in zumutbarer Weise aus. Der dabei erzielte Lohn könne daher
nicht als Invalideneinkommen angerechnet werden. Ein entsprechender Wechsel der
Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer zumutbar. Ob eine ordentliche Rente oder eine
Übergangsrente zur Diskussion stehe, ändere an der Bemessungsmethode nichts. Die
ausgewählten DAP-Arbeitsplätze seien auch ohne Eingliederungsmassnahmen der
Invalidenversicherung zumutbar. Der effektiv erzielte Verdienst könne auch nicht
berücksichtigt werden, weil der Beschwerdeführer zusätzlich an unfallfremden
Gesundheitsschäden leide, welche die Arbeitsfähigkeit beeinflussen würden. Aus den
Lohndaten der Jahre 2002 und 2003 könnten mit dem Beweisgrad der überwiegenden
Wahrscheinlichkeit keine Schlussfolgerungen über die künftige
Überstundenentschädigung gezogen werden. Der Vergleich des Invalidenlohns mit
dem Validenlohn führe zum korrekten Invaliditätsgrad von 28%. Selbst wenn im
Übrigen ein Validenlohn von Fr. 80'311.-- angenommen würde, ergäbe sich lediglich
ein um einen Prozent höherer Invaliditätsgrad, was nach der Rechtsprechung ein
richterliches Eingreifen nicht rechtfertige. Der unfallbedingte Integritätsschaden im Knie
betrage gemäss der Beurteilung des Kreisarztes 15%. Der Schaden an der Schulter,
soweit überhaupt unfallbedingt, sei leicht und daher nicht entschädigungspflichtig. Alle
andern Gesundheitsschädigungen seien nicht unfallkausal und würden keine
Integritätsentschädigung auslösen.
F.
Der Beschwerdeführer lässt replicando an seinen Anträgen festhalten. Gemeinsam mit
der IlZ-Beraterin des RAV Heerbrugg sei versucht worden, für den Beschwerdeführer
eine Stelle zu finden. Dies sei trotz umfangreicher Bemühungen wegen des
Gesundheitszustandes nicht gelungen. Der Beschwerdeführer sei auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt nicht vermittelbar. Die Invalidenversicherung habe mittlerweile ein
polydisziplinäres Gutachten angefordert. Geleistete Mehr- oder Überstunden seien
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dem Beschwerdeführer jeweils mit dem Lohn ausbezahlt worden. Er habe zudem
derart viele Überstunden geleistet, dass eine zeitliche Kompensation nicht im Interesse
des Arbeitgebers gewesen sei. Das Valideneinkommen müsse auf der Basis des im
Jahr vor dem Unfallereignis erzielten Durchschnittslohns berechnet werden, weil das
Valideneinkommen wegen der Überstundenzahlungen starken Schwankungen
unterlegen habe. Das Invalideneinkommen könne erst nach Durchführung der
erforderlichen Eingliederungsmassnahmen bestimmt werden. Bis dahin habe die
Beschwerdegegnerin ihre Leistungen gestützt auf das Valideneinkommen zu erbringen.
Würde anders vorgegangen, so könnten auch hinsichtlich der unfallbedingten
Einschränkungen widersprüchliche Rentenentscheide der Beschwerdegegnerin und
der Invalidenversicherung entstehen. Vorliegend bestehe im Sinn der Ausführungen der
Beschwerdegegnerin keine Schadenminderungspflicht. Das Invalideneinkommen
könne noch nicht aufgrund einer anderen Tätigkeit bestimmt werden. Würde
hinsichtlich des geltend gemachten Anspruchs auf eine Überbrückungsrente der
Auffassung der Beschwerdegegnerin gefolgt, hätte diese Leistung ihren
Anwendungsbereich verloren. Zum Vorwurf der Verletzung der
Schadenminderungspflicht sei zu sagen, dass die erheblichen Anstrengungen, eine
besser geeignete Stelle oder einen zusätzlichen Nebenverdienst zu finden, gescheitert
seien. Die Beschwerdegegnerin könne nicht darlegen, inwiefern die heutigen
Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit auf unfallfremde Faktoren zurückzuführen seien.
Die Rentenberechnung stütze sich auf einen aktuell unzulässigen
Einkommensvergleich. Somit seien weiterhin Taggelder oder eine Überbrückungsrente
auszurichten. Hinsichtlich des sensomotorischen Hemisyndroms sei darauf
hinzuweisen, dass Dr. B._ dieses Leiden bereits am 22. März 2005 als unfallkausal
beurteilt habe. Zusammen mit Dr. E._ habe er diese Diagnose auch im Bericht vom 3.
Juli 2007 bestätigt. Da das Unfallereignis schwer und der Beschwerdeführer vor dem
Unfall beschwerdefrei gewesen sei, seien auch die weiteren Gesundheitsstörungen als
unfallbedingt zu entschädigen.
G.
In der Duplik vom 12. Dezember 2007 hält die Beschwerdegegnerin an ihrem Antrag
auf Abweisung der Beschwerde fest. Ergänzend bringt sie vor, da lediglich die
unfallkausalen Beschwerden zu berücksichtigen seien und von einem (fiktiv)
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ausgeglichenen Arbeitsmarkt auszugehen sei, vermöge die Beurteilung des RAV an der
angenommenen Vermittlungsfähigkeit des Beschwerdeführers nichts zu ändern. Das
von der Invalidenversicherung in Auftrag gegebene medizinische Gutachten werde
keinen entscheidwesentlichen Beitrag zum vorliegend massgebenden unfallbedingten
medizinischen Sachverhalt geben können. Dieser sei aufgrund der vorhanden
Arztberichte bereits erstellt. Eine Übergangsrente könne vorliegend nicht zugesprochen
werden, weil die Invalidenversicherung keine berufliche Eingliederung plane und die
Bemessung der Übergangsrente ohnehin gleich zu erfolgen habe wie bei der
ordentlichen Rente.

Erwägungen:
1.
Streitig ist einerseits, ob die Beschwerdegegnerin berechtigt war, den Rentenanspruch
des Beschwerdeführers ab 1. November 2006 zu berechnen und damit davon
auszugehen, dass von weiteren ärztlichen Behandlungen keine namhafte Besserung
des unfallbedingten Gesundheitszustandes im rechten Knie mehr zu erwarten sei. Zu
prüfen ist im Weiteren, ob die Beschwerdegegnerin den Invaliditätsgrad richtig
berechnet hat, indem sie annahm, dass es dem Beschwerdeführer trotz der
vorhandenen gesundheitlichen Folgen des Unfalls vom 10. Oktober 2003 im rechten
Knie spätestens ab 1. November 2006 zumutbar war, bei einer körperlich leichten,
wechselbelastenden, vorwiegend sitzend auszuübenden und knieschonenden Tätigkeit
bei einem vollen Arbeitspensum ein Einkommen von Fr. 56'860.-- im Jahr zu erzielen.
Der Beschwerdeführer macht geltend, wegen seiner nach dem Unfall aufgetretenen
Gesundheitsstörungen nicht in der Lage zu sein, im vorgesehen Pensum erwerbstätig
zu sein. Zudem sei es ihm nicht zumutbar, seine angestammte Tätigkeit aufzugeben,
bevor Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung durchgeführt würden.
Dagegen stellt die Beschwerdegegnerin auf die vorhandenen ärztlichen
Leistungsbeurteilungen ab, insbesondere jene von Dr. C._ vom 9. Mai 2005 und 5.
Juli 2006, und geht aufgrund des unfallbedingten Schadens im rechten Knie von der
Zumutbarkeit einer ganztägigen Erwerbstätigkeit in einer dem Leiden angepassten
Tätigkeit aus, woraus sie einen Invaliditätsgrad von 28% errechnete. Zu prüfen ist
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schliesslich die Rechtmässigkeit des von der Beschwerdegegnerin auf 15%
festgesetzten Integritätsschadens.
2.
2.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind nur Rechtsverhältnisse zu
überprüfen und zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig
verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die
Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt
fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer
Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 125
V 414 Erw. 1a mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts (EVG; seit 1. Januar 2007: sozialrechtliche Abteilungen des
Bundesgerichts) kann das verwaltungsgerichtliche Verfahren aus
prozessökonomischen Gründen auf eine ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes,
d.h. ausserhalb des durch die angefochtene Verfügung bestimmten
Rechtsverhältnisses liegende spruchreife Frage ausgedehnt werden, wenn diese mit
dem Anfechtungsgegenstand derart eng zusammenhängt, dass von einer
Tatbestandsgesamtheit gesprochen werden kann, und wenn sich die Verwaltung zu
dieser Streitfrage mindestens in Form einer Prozesserklärung geäussert hat (BGE 122 V
36 Erw. 2a mit Hinweisen). Das Verwaltungsjustizverfahren darf weder auf Parteiantrag
hin noch von Amtes wegen auf Streitpunkte ausgedehnt werden, welche mit dem in
der Verfügung geregelten Rechtsverhältnis keinen engen Sachzusammenhang im Sinn
einer Tatbestandsgemeinschaft aufweisen (RKUV 1998 S. 454, Erw. 2b mit Hinweisen).
2.2 Anfechtungsgegenstand ist vorliegend der Einspracheentscheid vom 22. Juni
2007, welcher an die Stelle der Verfügung vom 17. November 2006 getreten ist (BGE
119 V 350 Wer. 1b mit Hinweisen). In dieser Verfügung wie auch im
Einspracheentscheid hat sich die Beschwerdegegnerin nur zum Anspruch auf eine
Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung geäussert. Mit der Höhe des für die
Bemessung des Taggeldes massgebenden versicherten Verdienstes hat sie sich nicht
beschäftigt. In diesem Bereich fehlt es daher im vorliegenden Verfahren an einem
überprüfbaren Anfechtungsgegenstand. Da dieser Streitpunkt auch in keinem engen
Sachzusammenhang mit dem im angefochtenen Entscheid geregelten Rechtsverhältnis
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steht, ist auf das Rechtsbegehren insoweit nicht einzutreten, als der Beschwerdeführer
darin auch die Überprüfung der Taggeldhöhe bzw. die Verpflichtung der
Beschwerdegegnerin zur Neuberechnung des Taggelds beantragen lässt. Es kann an
dieser Stelle aber darauf hingewiesen werden, dass das damals um zusätzliche 10%
gekürzte Taggeld Fr. 154.20 betrug (UV act. 12). Dieses Taggeld basierte auf einem
versicherten Jahresverdienst von Fr. 80'404.30 (Fr. 154.20:70x100x365 Tage), welcher
höher ist als der versicherte Verdienst von Fr. 80'311.--, den der Beschwerdeführer der
Neuberechnung des Taggeldes zugrunde gelegt haben will.
3.
Die obligatorische Unfallversicherung stellt gemäss Art. 18 des Bundesgesetzes über
die Unfallversicherung (UVG, SR 832.20) auf den Invaliditätsbegriff von Art. 8 des
Allgemeinen Teils des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) ab und bemisst die
Invalidität nach Massgabe von Art. 16 ATSG. Dabei muss berücksichtigt werden, dass
in der obligatorischen Unfallversicherung lediglich die unfallbedingte Invalidität
Berücksichtigung findet; nach Art. 6 UVG werden Versicherungsleistungen nämlich nur
bei Unfällen (sowie Berufskrankheiten) gewährt. Die Unfallversicherung ist bei der
Invaliditätsfestsetzung nicht an Entscheide anderer Sozialversicherungen gebunden;
nach der Rechtsprechung hat aber die Unfallversicherung bereits abgeschlossene
Invaliditätsfestlegungen mit zu berücksichtigen (BGE 126 V 288, 131 V 365 Erw. 2). Die
Rente der Unfallversicherung setzt ein, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen
Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr erwartet
werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung
abgeschlossen sind (Art. 19 Abs. 1 UVG). Entsprechend erlischt der Anspruch auf das
Taggeld unter anderem mit dem Beginn einer Rente (Art. 16 Abs. 2 UVG).
4.
4.1 Massgebend sind allein die rechtserheblichen Tatsachen, wie sie sich bis zum
Erlass des Einspracheentscheids vom 22. Juni 2007 entwickelt haben (BGE 131 V 243
Erw. 2.1 mit Hinweisen). Spätere Arztberichte sind nicht in die Beurteilung mit
einzubeziehen, soweit sie keine Rückschlüsse auf die im Zeitpunkt des Abschlusses
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des Verwaltungsverfahrens bestehende Situation erlauben (vgl. BGE 121 V 366 Erw. 1
b in fine).
4.2 Die ärztlichen Beurteilungen der Abteilung Versicherungsmedizin der Suva von
Dr. med. G._, Facharzt für Neurologie, vom 5. Oktober 2007 und von Dr. med. F._,
Facharzt für Orthopädische Chirurgie, vom 10. Oktober 2007 (UV act. 123 und 124)
wurden während des laufenden Beschwerdeverfahrens und damit lite pendente
verfasst. Die Beschwerde an das kantonale Versicherungsgericht hat Devolutiveffekt,
das heisst, die Behandlung der Streitsache geht mit Einreichung der Beschwerde an
das Gericht über. Damit ist es dem Versicherungsträger grundsätzlich verwehrt, weitere
oder zusätzliche Abklärungen vorzunehmen. Es sind lediglich punktuelle Abklärungen
zugelassen (vgl. BGE 127 V 232; Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, Zürich 2003, Art. 61
Rz. 65). Die während des hängigen Beschwerdeverfahrens von der
Beschwerdegegnerin getätigten Abklärungen bei zwei Fachärzten gehen weit über das
Einholen einer Bestätigung oder einer Rückfrage hinaus. Allerdings sah sie sich
aufgrund der mit der Beschwerde eingereichten Arztberichte von Dr. E._ vom 28.
Juni 2007 und Dr. B._ vom 3. Juli 2007 (vgl. act. G 1.3) dazu veranlasst, den
medizinischen Sachverhalt auch ihrerseits nochmals fachärztlich beurteilen zu lassen.
Dies ist ihr zuzugestehen, zumal auffällt, dass sich der Gesundheitszustand des
Beschwerdeführers gemäss den neu aufgelegten Beurteilungen in letzter Zeit deutlich
verschlechtert hat und sich die Beschwerden auf weitere Körperbereiche ausgedehnt
haben. Es muss dem Versicherungsträger möglich sein, solche, von der versicherten
Person im Verfahren neu aufgelegte medizinische Akten fachärztlich würdigen zu
lassen. Der Beschwerdeführer erhob denn auch gegen die Verwendung der Berichte
der Versicherungsmediziner keine verfahrensrechtlichen Einwände, weshalb sie auch
aus prozessökonomischen Gründen vorliegend zu berücksichtigen sind.
5.
5.1 Nachdem in den echtzeitlichen Akten keine Hinweise auf das Vorliegen eines
Hemisyndroms zu finden und entsprechende Unfallverletzungen trotz wiederholter
neurologischer Abklärungen nicht objektivierbar sind, ist nicht davon auszugehen, dass
diese Beschwerden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 10.
Oktober 2003 zurückzuführen sind. Etwas anderes ist auch den beiden in diesem
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Punkt widersprüchlichen Beurteilungen von Dr. E._ und Dr. B._ nicht zu
entnehmen. Während die Ärzte des Spitals Altstätten, der Rehaklinik Bellikon (UV act.
58), der Kreisarzt (UV act. 83) sowie anfänglich auch Dr. B._ (Bericht vom 22. März
2005, UV act. 40) keine unfallbedingte Ursache des Hemisyndroms feststellten und Dr.
E._ in seinem Bericht vom 28. Juni 2007 von einer rückläufigen Hemiparese ausging,
beurteilte Dr. B._ im Bericht vom 3. Juli 2007 das sensomotorische Hemisyndrom
aus neurologischer Sicht als unfallbedingten Integritätsschaden. Die Tatsache allein,
dass das Hemisyndrom und die von Dr. B._ zusätzlich diagnostizierte depressive
Entwicklung erst nach dem Unfall aufgetreten sind, reicht allerdings nicht aus, um
diese Beschwerden als durch den Unfall verursacht zu betrachten (Untauglichkeit der
Formel "post hoc ergo propter hoc"; vgl. BGE 119 V 340 Erw. 2b/bb). Nachdem auch
in den von Seiten des Beschwerdeführers zusätzlich aufgelegten Arztberichten keine
auf das fragliche Syndrom zurückzuführende Einschränkung der erwerblichen
Leistungsfähigkeit ausgewiesen ist, erübrigen sich - unter Hinweis auf die
neurologische Beurteilung von Dr. G._ vom 5. Oktober 2007 (UV act. 123) - weitere
diesbezügliche Erwägungen.
5.2 Was sodann das von Dr. E._ im Bericht vom 28. Juni 2007 diagnostizierte
cervicospondylogene Syndrom betrifft, fehlt es ebenfalls an echtzeitlichen Hinweisen
darauf. Objektivierbare organische Folgen des Unfalls liegen in diesem Bereich auch
weiterhin nicht vor. Insbesondere fehlt jeder Nachweis für das direkt nach einer
derartigen Verletzung auftretende typische Beschwerdebild (vgl. insbesondere die
Berichte von Dr. B._ vom 22. März 2005 und 4. April 2006 [UV act. 40+77] von Dr.
F._ vom 10. Oktober 2007 und von Dr. G._ vom 5. Oktober 2007 [UV act. 123 und
124]). Die von Dr. E._ zusätzlich diagnostizierten Hüftbeschwerden und das
lumbospondylogene Syndrom können mangels echtzeitlicher medizinischer Unterlagen
ebenfalls nicht als traumatischen Ursprungs betrachtet werden. Solche Beschwerden
wurden erstmals im Bericht vom 28. Juni 2007 (act G 1.3) erwähnt, was nicht auf einen
natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall schliessen lässt. Soweit der
Beschwerdeführer bezüglich der erwähnten Beschwerden weitere medizinische
Abklärungen beantragt, ist darauf zu verzichten, da solche am feststehenden Ergebnis
nichts ändern könnten (antizipierte Beweiswürdigung: BGE 122 V 162 Erw. 1d mit
Hinweisen). Zu prüfen bleibt die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin wegen der
Schmerzen im rechten Knie und in der rechten Schulter.
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6.
6.1 Insoweit der Beschwerdeführer die Weiterausrichtung der Taggelder beantragen
lässt, ist darauf hinzuweisen, dass der Unfallversicherer einen Fall unter Einstellung der
vorübergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf eine
Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung abzuschliessen hat, wenn - sofern
allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind -
von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des
Gesundheitszustandes erwartet werden kann (Art. 19 Abs. 1 UVG; vgl. BGE 133 V 64
Erw. 6.6, 128 V 171 Erw. 1b mit Hinweisen). Da die soziale Unfallversicherung nach
ihrer Konzeption auf erwerbstätige Personen ausgerichtet ist, fällt eine namhafte
Besserung des Gesundheitszustandes so lange in Betracht, als von weiterer
Heilbehandlung eine ins Gewicht fallende Steigerung oder Wiederherstellung der
Arbeitsfähigkeit erwartet werden kann (vgl. Urteil der I. sozialrechtlichen Abteilung des
Bundesgerichts vom 19. Februar 2008, i. S. A., Erw. 4.3, U 394/06). Nachdem aufgrund
der vorliegenden medizinischen Akten von weiteren medizinischen Massnahmen keine
Verbesserung der unfallbedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen beim
Beschwerdeführer mehr erwartet werden kann und zur Aufnahme einer dem Leiden
angepassten wechselbelastenden Tätigkeit keine Eingliederungsmassnahmen der
Invalidenversicherung notwendig sind, ist die vorliegende Prüfung auf den Anspruch
auf eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung zu beschränken.
6.2 Was den geltend gemachten Anspruch auf eine Übergangsrente betrifft, ist
darauf hinzuweisen, dass dem Beschwerdeführer zahlreiche Tätigkeiten offen stehen,
die keine besonderen Anforderungen stellen und die er ohne vorgängige berufliche
Massnahmen ausüben könnte. In Betracht fallen beispielsweise einfach Montage- und
Kontrollarbeiten in der industriellen Produktion - wie sie auch den von der Suva
aufgelegten DAP-Profilen zugrunde liegen - die er ohne weiteres zu verrichten
vermöchte. Die Belastungsbegrenzung durch das rechte Knie und die leichte
Bewegungseinschränkung der rechten Schulter setzen der Verwertung der
Restarbeitsfähigkeit gemäss den ärztlichen Feststellungen keine derart engen Grenzen,
dass sie praktisch ausgeschlossen oder nur unter einem nicht realistischen
Entgegenkommen des Arbeitgebers möglich wäre. Schliesslich ist darauf hinzuweisen,
dass es unerheblich ist, ob die Rente als Invalidenrente gemäss Art. 18 UVG oder als
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Übergangsrente nach Art. 30 UVV berechnet wird, denn in beiden Fällen wird der
Invaliditätsgrad nach der Einkommensvergleichsmethode ermittelt und in beiden Fällen
ist bei der Ermittlung des hypothetischen Invalideneinkommens eine zumutbare
Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarklage zu berücksichtigen. Nur wenn davon
auszugehen wäre, dass die versicherte Person nach einer Umschulung im selben
Betrieb weiterarbeiten könnte, wäre der Invaliditätsgrad im Sinn einer Übergangsrente
aufgrund der Erwerbsfähigkeit in diesem Betrieb zu schätzen (Alexandra Rumo-Jungo,
Rechtsprechung vom Unfallversicherungsrecht, 3. Auflage, 2003, S. 146), was
vorliegend, auch weil die Verwertung der Restarbeitsfähigkeit ohne berufliche
Umschulungsmassnahmen zumutbar ist, unbestrittenermassen nicht in Betracht zu
ziehen ist.
7.
7.1 Gemäss den Beurteilungen von Kreisarzt Dr. C._ vom 9. Mai 2006 und 5. Juli
2006 leidet der Beschwerdeführer in Folge des Unfalls vom 10. Oktober 2003 unter
einer leichten residuellen Problematik in der rechten Schulter, die theoretisch eine
Einschränkung für Arbeiten über Kopfhöhe bewirkt. Strukturelle Unfallfolgen sind nicht
vorhanden, sodass das Ausmass der angegeben Beschwerden und
Bewegungseinschränkungen der Schulter nicht erklärbar ist. Bei ebenfalls
inkonsistenten Befunden sind im rechten Knie Gonarthrosezeichen sowohl retropatellär
als auch am femorotibial-medialen Kompartiment sichtbar. Zudem besteht eine
mässige Instabilität des hinteren Kreuzbandes. Sowohl Dr. C._ als auch die Ärzte der
Rehaklinik Bellikon gehen davon aus, dass dem Beschwerdeführer wegen der
Entwicklung einer posttraumatischen Gonarthrose und der Notwendigkeit, regelmässig
Gewichte zu heben, die vorwiegend stehend auszuübende angestammte Tätigkeit in
der Blechabteilung nicht mehr vollzeitlich zumutbar ist. Eine wechselbelastende
vorwiegend sitzende Tätigkeit, die sein Knieleiden berücksichtigt, ist indessen ganztags
zumutbar. Auf diese Arbeitsfähigkeitsschätzung ist abzustellen. In den Akten finden
sich keine Anhaltspunkte, die an dieser Beurteilung zweifeln liessen. Die gegenteiligen
Vorbringen des Beschwerdeführers, insbesondere unter Hinweis auf die von ihm
eingereichten Arztberichte vom 28. Juni 2007 und 3. Juli 2007, bleiben ohne
nachvollziehbare Begründung. Den Arztberichten der Versicherungsmediziner Dr. G._
vom 5. Oktober 2007 und Dr. F._ vom 10. Oktober 2007 kann keine massgebliche
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Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten, knieschonenden
Tätigkeit entnommen werden. Dr. F._ führte vielmehr nachvollziehbar aus, dass eine
das Knie belastende Tätigkeit mit Schlägen dem Folgezustand am rechten Knie nicht
angepasst sei. Dazu erklärte er, Schläge oder abrupte Belastungen seien in erster Linie
bei heftigem und unkontrolliertem Auftreten auf den Boden, beim Abspringen, bei
längerem Abwärtsgehen aber auch beim Heben und Tragen von schweren Lasten zu
erwarten. Die von der Suva ausgewählten DAP-Arbeitsplätze würden praktisch keine
mechanischen Ansprüche an das Kniegelenk stellen, sodass sie zumutbar seien (UV
act. 124). Auszugehen ist somit von einer Arbeitsfähigkeit von 100% in einer dem
Knieleiden angepassten, körperlich leichten Tätigkeit, die wegen der Problematik in der
rechten Schulter nicht dauernd über Kopfhöhe auszuüben ist.
7.2 Die in der Klinik Bellikon diagnostizierte Anpassungsstörung mit längerer
depressiver Reaktion bei chronischem Schmerzsyndrom, die auch Dr. C._ im Sinn
eines latent depressiven Eindrucks erwähnte, steht in keinem Kausalzusammenhang
mit dem Unfall. Abgesehen davon, dass in den vorhandenen medizinischen Akten
jegliche Angaben zu einer diesbezüglich begründeten Einschränkung der
Leistungsfähigkeit fehlen, die Ärzte der Rehaklinik Bellikon vielmehr eine
arbeitsrelevante Leistungsminderung ausdrücklich ausschliessen, ist angesichts der
Tatsache, dass der Beschwerdeführer seine Tätigkeit nach dem Unfall schrittweise
steigern konnte und ab 1. April 2004 wieder zu 100% arbeitsfähig wurde (UV act. 18),
nicht von einer durch den Unfall adäquat-kausal verursachten dauernden psychischen
Störung auszugehen. Auch wenn nach dem Unfall gewisse Beschwerden im rechten
Knie persistierten, war dieser nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der
allgemeinen Lebenserfahrung nicht geeignet, einen leistungseinschränkenden
psychischen Gesundheitsschaden herbeizuführen (vgl. BGE 115 V 135 Erw. 4b; SVR
1999 UV Nr. 10 S. 31).
8.
8.1 Weiter sind die für den Rentenanspruch massgebenden Vergleichseinkommen zu
prüfen. Der Beschwerdeführer rügt das von der Beschwerdegegnerin verwendete
Valideneinkommen. Er deklariert in der Unfallmeldung vom 14. September 2004 einen
Stundenlohn von Fr. 32.-- bei wöchentlich 433⁄4 Arbeitsstunden und eine Gratifikation
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von Fr. 6'080.--. Gemäss den Angaben der Arbeitgeberin vom 20. Februar 2006 hätte
der Beschwerdeführer im Jahr 2006 ohne gesundheitliche Einschränkungen bei
gleicher wöchentlichen Arbeitszeit den gleichen Lohn verdient (UV act. 23 und 67/2).
Entgegen dem Beschwerdeführer ist für die Bestimmung des hier interessierenden
Invaliditätsgrades nicht der versicherte Verdienst, sondern mit Blick auf das
Valideneinkommen jener Lohn massgebend, den er ohne Unfall tatsächlich hätte
erzielen können. Die Beschwerdegegnerin ging von den von der Arbeitgeberin
gemachten Angaben aus und errechnete einen relevanten Validenlohn von Fr. 78'880.--
(Fr. 32.-- x 433⁄4h x 52 Wochen+ Fr. 6'080.-- Gratifikation), was nicht zu beanstanden
ist. Wie zu zeigen sein wird, würde sich die Höhe des Invaliditätsgrads auch bei
Anrechnung des vom Beschwerdeführer geltend gemachten Valideneinkommens von
Fr. 80'311.-- nicht wesentlich ändern.
8.2 Der Beschwerdeführer beanstandet sodann die Ermittlung des
Invalideneinkommens. Er verlangt das Abstellen auf das effektiv erzielte
Jahreseinkommen von Fr. 30'604.-- in der angestammten Tätigkeit als angelernter
Schlosser bei einer orthopädisch bedingten Arbeitsunfähigkeit von 50 bzw. 55%.
Demgegenüber stützt sich die Beschwerdegegnerin auf fünf
Arbeitsplatzbeschreibungen aus ihrer Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) und
geht aufgrund der ärztlichen Beurteilungen von einer vollzeitlichen Arbeitsfähigkeit in
dem Leiden angepassten Tätigkeiten aus.
8.3 Nach Art. 16 ATSG ist beim Einkommensvergleich als Invalideneinkommen
dasjenige Erwerbseinkommen einzusetzen, das der Beschwerdeführer nach Eintritt der
Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine
ihm zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarklage erzielen könnte. Wie das
EVG wiederholt betont hat, bildet der von einer invaliden Person erzielte Verdienst für
sich allein betrachtet kein genügendes Kriterium für die Bestimmung der
Erwerbsunfähigkeit, das heisst des Invaliditätsgrads. Das Mass der tatsächlichen
Erwerbseinbusse stimmt mit dem Umfang der Invalidität vielmehr nur dann überein,
wenn - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse eine Bezugnahme auf den
allgemeinen Arbeitsmarkt praktisch erübrigen, die versicherte Person eine Tätigkeit
ausübt, bei der anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in
zumutbarer Weise voll ausschöpft, und das Einkommen aus der Arbeitsleistung als
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angemessen und nicht als Soziallohn erscheint (BGE 126 V 75, 117 V 8, 129 V 475 Erw.
4.2.1 mit Hinweisen).
8.4 Der Beschwerdeführer arbeitet seit 1993 als Schlosser beim gleichen
Arbeitgeber. Während er bis zum Unfall ein Vollpensum ausführte, besteht seit 1.
November 2006 ein neuer Arbeitsvertrag, wonach er ein Pensum von 13,15 Stunden
pro Woche (30% von 433⁄4 h) (13,15 x 52 Wochen = 683,8 Stunden pro Jahr : 12
Monate = 57 Stunden pro Monat) zu leisten hat. Der Bruttolohn beträgt Fr. 32.-- pro
Stunde, dazu kommt ein 13. Monatslohn, der anhand der monatlichen
Durchschnittstunden berechnet wird (act. G 1.3/3). Ohne Zweifel kann bei dieser
Sachlage von einem stabilen Arbeitsverhältnis ausgegangen werden. Der
Beschwerdeführer übte die Tätigkeit zwischen Januar bis Juni 2007 an durchschnittlich
rund 60 Stunden je Monat aus, was dem vereinbarten Pensum von 30% entspricht.
Dagegen stellt sich die Beschwerdegegnerin auf den Standpunkt, der
Beschwerdeführer nutze mit der angestammten Tätigkeit die verbleibende
Arbeitsfähigkeit nicht, wie zumutbar, voll aus, weshalb der effektiv erzielte Lohn nicht
als Invalidenlohn anzurechnen sei. Wie aus den bisherigen Darlegungen klar hervorgeht
und vom Beschwerdeführer nicht grundsätzlich bestritten wird, ist die bisherige
Tätigkeit dem Leiden nicht angepasst. Der Beschwerdeführer ist wegen der hohen
körperlichen Belastung, insbesondere der fehlenden Möglichkeit, das rechte Knie zu
schonen, nicht in der Lage, diese Tätigkeit während des ganzen Tages auszuüben.
Hingegen wäre er bei einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne
zeitliche Einschränkung einsetzbar. Damit schöpft er mit der angestammten Tätigkeit
die verbleibenden Fähigkeiten nicht voll aus und das dabei erzielte Einkommen kann
nicht als Invalideneinkommen gelten. Dass es sich bei der angestammten Tätigkeit um
eine seit vielen Jahren ausgeübte Verrichtung handelt, ändert nichts daran, dass der
Beschwerdeführer damit nicht nur aus wirtschaftlicher, sondern auch aus
medizinischer Sicht nicht optimal eingegliedert ist, da es wegen der übermässigen
Belastung zu einer beschleunigten Verschlechterung des Zustandes kommen könnte
(vgl. UV act. 124). Die geltend gemachten vergeblichen Anstrengungen, zusammen mit
dem RAV Heerbrugg eine besser geeignete Arbeit zu finden, bleiben unbeachtlich, weil
vorliegend nur die Folgen des am 10. Oktober 2003 erlittenen Unfalls einzubeziehen
sind, der Beschwerdeführer aber auch an verschiedenen nicht unfallbedingten
körperlichen Störungen leidet (vgl. oben Erw. 5). Aus dem gleichen Grund drängt sich
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auch ein Warten auf die Ergebnisse der von der Invalidenversicherung in die Wege
geleiteten medizinischen Begutachtung nicht auf.
8.5 In BGE 129 V 472ff. hat sich das Eidgenössische Versicherungsgericht mit der
Invaliditätsbemessung auf Grund von Arbeitsplatzbeschreibungen aus der von der
Suva geschaffenen und teilweise auch in der Invalidenversicherung zur Anwendung
gelangenden Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) näher befasst und festgestellt,
dass die für die Invaliditätsbemessung herangezogenen DAP-Profile, um im konkreten
Einzelfall repräsentativ zu sein, neben qualitativen Erfordernissen auch gewissen, für
die Prüfung des Auswahlermessens der Suva erforderlichen Voraussetzungen genügen
müssten. Der Beschwerdeführer macht gegen die für die Bemessung des
Invalideneinkommens verwendeten DAP-Profile (UV act. 107) keine inhaltlichen
Einwände geltend bzw. vermag solche nicht zu belegen. Dr. F._ kann sich nicht
vorstellen, dass diese Arbeitsplätze nicht zumutbar sein sollten, da sie praktisch keine
mechanischen Ansprüche an das Kniegelenk stellen würden (UV act. 124). Da die von
der Suva vorliegend herangezogenen DAP-Profile die praxisgemäss erforderlichen
Voraussetzungen erfüllen und damit überprüfbar sind, ist das Invalideneinkommen
gestützt auf die vorliegenden DAP-Profile zu ermitteln (vgl. zum Ermessen bei der
Auswahl der Arbeitsplätze: Urteil der I. sozialrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts
i.S. W. vom 14. März 2007, U 486/06 Erw. 4.2.3). Auszugehen ist somit von einem
Invalideneinkommen von Fr. 56'860.--. Im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr.
78'880.-- resultiert ein Invaliditätsgrad von 27,9%. Der Entscheid der Suva, mit
welchem dem Beschwerdeführer eine Rente auf Grund eines Invaliditätsgrad von 28%
zugesprochen wurde, ist daher nicht zu beanstanden.
9.
9.1 Zu prüfen bleibt die Höhe der geschuldeten Integritätsentschädigung, welche von
der Beschwerdegegnerin auf 15% festgesetzt wurde. Sie stützte sich dabei auf die
Beurteilung ihres Kreisarztes, der in seinem Bericht vom 11. Mai 2006 festgestellt hat,
dass im rechten Knie des Beschwerdeführers gesamthaft eine mässige Gonarthrose
objektivierbar sei, sodass mit Berücksichtigung struktureller Folgen beim Wert der
Tabelle 5 von 10 bis 30% bei mässiger Gonarthrose eine Integritätsentschädigung von
15% gerechtfertigt erscheine (UV act. 82), was auch von Dr. E._ und Dr. F._ als
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angemessen bestätigt wurde (act. G 1.3 und UV act. 124). Hinsichtlich eines
Entschädigungsanspruchs für den Zustand in der rechten Schulter hatte der Kreisarzt
bereits im Abschlussbericht vom 9. Mai 2006 erwähnt, dass es hier an strukturellen
Unfallfolgen fehle und dass auch mit Rücksicht auf die nur leichte residuelle
Problematik kein massgebender Integritätsschaden bestehe. Wie oben anhand der
medizinischen Berichte bereits dargelegt (Erw. 5), ist nur hinsichtlich des Zustands im
rechten Knie von einer relevanten Unfallfolge auszugehen. Insbesondere die von Dr.
E._ im Bericht vom 28. Juni 2007 aufgezählten zusätzlichen Leiden an
Halswirbelsäule und Hüften bzw. die Funktionsstörung im rechten Bein müssen daher
als nicht durch den Unfall verursacht auch bei der Bemessung des Integritätsschadens
unbeachtlich bleiben.
9.2 Erleidet eine versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche
Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität, so hat sie Anspruch auf eine
angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). Der Anspruch auf eine
Integritätsentschädigung hängt nach Art. 24 Abs. 1 UVG unter anderem von einer
dauernden Schädigung der Integrität ab. Was unter diesem Erfordernis zu verstehen
ist, umschreibt Art. 36 Abs. 1 Satz 1 UVV in dem Sinn, dass ein Integritätsschaden als
dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens mindestens im
gleichen Umfang besteht (BGE 124 V 36 Erw. 4). Für die Bemessung der
Integritätsentschädigung gelten die Richtlinien des Anhangs 3 zur UVV (Art. 36 Abs. 2
UVV). Der ärztliche Dienst der Suva hat in der Folge, basierend auf der Grundlage der
erwähnten Skala und unter Berücksichtigung dieser absolut verbindlichen Werte,
weitere Schätzungsgrundlagen in tabellarischer Form erarbeitet (Mitteilungen der
Medizinischen Abteilung der Suva Nr. 57 bis 59, Tabellen 1 bis 16). Diese von der
Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für
die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als Ziffer 1 des Anhangs 3 UVV bestimmt,
dass der in der Skala angegebene Prozentsatz des Integritätsschadens für den
Regelfall gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben
ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich als Richtwerte angesehen werden, mit denen
die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit Anhang
3 UVV vereinbar (BGE 113 V 219 Erw. 2b mit Hinweis). Insbesondere die Einordnung
von Nichtlisten- und kombinierten Fällen öffnet dem Arzt einen grossen
Ermessensspielraum, in welchen die Verwaltung bzw. das Sozialversicherungsgericht
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nicht ohne Not bzw. nur dann eingreifen soll, wenn die unfallmedizinische Beurteilung
im Hinblick auf die Liste in Anhang 3 UVV sachlich nicht gerechtfertigt ist und zu
stossenden Ungleichheiten führen würde. Mit der Integritätsentschädigung werden
konkrete, objektivierbare gesundheitliche Schäden und nicht die im Einzelfall als Folge
davon auftretenden (subjektiven) Beschwerden oder individuellen Besonderheiten
berücksichtigt, und der Integritätsschaden wird bei gleichem medizinischen Befund für
alle Versicherten abstrakt und egalitär bemessen (BGE 113 V 221 Erw. 4b, 124 V 35
Erw. 3c).
9.3 Dr. C._ hat der Bemessung des Integritätsschadens die Suva-Feinrastertabelle
5 (Arthrosen) zugrunde gelegt. Dabei hat er wegen der mässigen Gonarthrose den
Integritätsschaden auf 15% festgesetzt. Dazu erwähnt er, eine Progredienz der
degenerativen Veränderung sei noch nicht berücksichtigt und die diesbezüglichen
Rechte blieben dem Beschwerdeführer gewahrt. Es sind keine Hinweise ersichtlich, die
gegen die Zuverlässigkeit der von Dr. C._ getroffenen Beurteilung sprechen würden.
Die im Einspracheentscheid vom 22. Juni 2007 zugesprochene Inte
gritätsentschädigung von 15% ist somit ebenfalls nicht zu beanstanden.
10.
Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf
einzutreten ist. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG