Decision ID: e7f32115-1404-407b-8710-48d3725398cb
Year: 2008
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
G._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Duri Poltera, Hadwigstrasse 6a, 9000 St. Gallen,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
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Rente
Sachverhalt:
A.
G._ (Jg. 1976) meldete sich am 3. Juli 2003 zum Bezug von IV-Leistungen an. Er gab
im Gesuchsformular an, er habe 1992 bis 1997 eine Lehre als Maschinenmechaniker
absolviert und den Fähigkeitsausweis erworben. Anschliessend habe er durch Mobbing
zwanzig- bis dreissigmal die Arbeitsstelle verloren. Im Maschinenbau herrsche ein
rauhes, kaltes Klima. In einem Beruf mit Kundenkontakten und Fremdspracheneinsatz
sei das anders. Er ersuche nur um eine Umschulung. Dr. med. A._ berichtete der IV-
Stelle am 12./20. September 2003, der Versicherte sei als Maschinenmechaniker seit
August 2002 zu 100% arbeitsunfähig. Die Diagnose laute: posttraumatische
Belastungsstörungen, Knie- und Unterschenkelschmerzen beidseits, Fussprobleme.
Als Maschinenmechaniker sei der Versicherte psychisch den Belastungen nicht
gewachsen. Ausserdem komme es durch die Beinschmerzen zu einer
Bewegungseinschränkung. In einer leichten, körperlich angepassten Arbeit mit sozialer
Komponente sei der Versicherte zu 100% arbeitsfähig. Die IV-Stelle gab eine
Abklärung durch die psychiatrische Klinik Wil in Auftrag. Zusätzlich zu den üblichen
Fragen sollte sich das Gutachten zu den empfehlenswerten Berufen und zur
Arbeitsfähigkeit des Versicherten in einem solchen Beruf äussern. Dr. med. B._ und
Dr. med. C._ berichteten im Gutachten vom 7. April 2004, der Versicherte leide an
einer paranoiden Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F 60.0). Er zeichne sich aus durch
Misstrauen, übertriebene Empfindlichkeit, Bestehen auf eigenen Rechten, Einengung
auf die seiner Meinung nach erlittenen Ungerechtigkeiten und erniedrigte
Frustrationstoleranz. Sinnvoll sei eine Berufsberatung zur Klärung der Frage, welche
Berufe, die Kundenkontakte und die Anwendung von Sprachkenntnissen vereinten,
möglich wären, und anschliessend eine Umschulung und eine Arbeitsvermittlung im
entsprechenden Beruf. Es könne aber nicht vorausgesagt werden, ob sich der
Versicherte im neuen Beruf besser einpassen und unterordnen könne als im bisherigen.
Deshalb sollte dem Versicherten nahegelegt werden, sich einer psychotherapeutischen
Behandlung zu unterziehen, um auf längere Sicht die Verhaltensmuster ändern und
sich so besser an die Arbeitsbedingungen anpassen zu können. Durch eine
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psychotherapeutische Behandlung könnte auch die Arbeitsfähigkeit im bisherigen
Beruf verbessert werden. Allerdings sei der Versicherte aktuell der Meinung, an seinem
Verhalten müsse sich nichts ändern. Deshalb sei er nicht bereit, sich einer
psychotherapeutischen Behandlung zu unterziehen. Eine solche Behandlung würde
lange dauern, bevor entsprechende Ergebnisse zu verzeichnen wären. Derzeit und in
absehbarer Zukunft könne nicht davon ausgegangen werden, dass die Arbeitsfähigkeit
am bisherigen Arbeitsplatz zu verbessern sei. An einem Arbeitsplatz, der
Kundenkontakte und die Anwendung von Sprachkenntnissen vereine, bestehe eine
Arbeitsfähigkeit von 100%, falls es dem Versicherten gelinge, sich dem neuen
Arbeitsfeld genügend anzupassen. Der Berufsberater der IV-Stelle hielt am 8. Juli 2004
fest, der Versicherte habe im Rahmen von Arbeitslosenprojekten verschiedene Kurse
im Gastgewerbe besucht. Es bestehe ein Interesse an einer Umschulung im Bereich
Touristik. Sinnvoll sei eine zweijährige Handelsschule mit der Fachrichtung Touristik.
Mit einer Verfügung vom 30. Juli 2004 bewilligte die IV-Stelle eine entsprechende
Umschulungsmassnahme an der Handels- und Dolmetscherschule, die vom 9. August
2004 bis zum 14. Juni 2006 dauern sollte. Mit einer Verfügung vom 4. Februar 2005
wies die IV-Stelle ein Rentenbegehren des Versicherten mit der Begründung ab, ab
August 2002 habe zwar eine Arbeitsunfähigkeit von 100% im erlernten Beruf als
Maschinenmechaniker bestanden. Bis zur Entstehung eines Anspruchs auf ein
Wartezeittaggeld am 25. Juni 2004 sei er aber in einer leidensangepassten Tätigkeit zu
100% arbeitsfähig gewesen. Der Invaliditätsgrad betrage nur 12%.
B.
Der Berufsberater der IV-Stelle hielt am 23. Februar 2005 fest, nach einem guten Start
des Versicherten in der X._schule seien im November 2004 disziplinarische
Schwierigkeiten aufgetreten. Der Versicherte habe sich bedroht, gemobbt und von den
Mitschülern und der Schulleitung unverstanden gefühlt. Die Situation habe eskaliert,
worauf der Versicherte beschlossen habe, nicht mehr am Schulunterricht teilzunehmen.
Die Persönlichkeitsstörung sei gravierender als zuerst angenommen. Das persönliche
Muster des Versicherten sei an die Oberfläche getreten und habe ihn daran gehindert,
sich auf die Umschulung einzulassen. Aus der Sicht des Versicherten seien alle
anderen schuld an der Situation, angefangen beim Berufsberater, der diese
Umschulung empfohlen habe, bis zum Schulleiter, der nicht für Ruhe und Ordnung
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habe sorgen können. Zunächst müsse nun medizinisch geklärt werden, ob sich dieses
Muster an einer anderen Schule wiederholen würde. Ohne eine Therapie seien
berufliche Massnahmen gefährdet oder gar unmöglich. Die kaufmännische Richtung
der Umschulung sollte beibehalten werden. Dr. med. A._ berichtete der IV-Stelle am
2. März 2005, der Versicherte habe sich entschieden, aktiv seine Muster anzugehen,
d.h. sich einer Psychoanalyse zu unterziehen. Damit sei der erste Schritt dazu
gemacht, dass sich die Muster auflösen könnten. Da der Erstkontakt mit der
Psychotherapeutin noch bevorstehe, seien noch keine Aussagen möglich. Der
Versicherte wolle an einer guten Schule viel lernen. Deshalb sei er unbedingt
eingliederbar. Die Schule sei ein Mittel zur Therapie und zur Veränderung der
Verhaltensmuster. Einem neuen Schulanfang stehe nichts im Weg. In einem mit
'Schadenminderungspflicht' betitelten Schreiben vom 9. März 2005 teilte die IV-Stelle
dem Versicherten mit, dass er eine Psychotherapie in die Wege zu leiten und bis
spätestens 30. März 2005 mitzuteilen habe, in welchen zeitlichen Abständen und bei
welchem Therapeuten die Therapie durchgeführt werde. Andernfalls werde aufgrund
der Akten entschieden, so dass mit einer Abweisung seines Leistungsbegehrens zu
rechnen wäre. Der Versicherte orientierte die IV-Stelle am 30. März 2005 darüber, dass
er am 1. April 2005 ein Erstgespräch mit der Therapeutin habe. Mit einer Verfügung
vom 11. April 2005 verweigerte die IV-Stelle die Übernahme der Kosten medizinischer
Massnahmen. Am 31. Mai 2005 teilte Dr. med. A._ mit, der Versicherte sei psychisch
wieder so weit stabil, dass er zu 100% arbeitsfähig sei und eine Schulausbildung
beginnen könne. Der Berufsberater der IV-Stelle schlug am 21. Juni 2005 den Besuch
der Tageshandelsschule D._ vor. Die Ausbildung sollte sechs Semester dauern. Mit
einer Verfügung vom 11. Juli 2005 bewilligte die IV-Stelle die erste Ausbildungsphase.
Am 31. Oktober 2005 erfuhr sie vom Psychotherapeuten Dr. med. E._, dass der
Versicherte alle Termine immer wieder verschoben habe und noch gar nie erschienen
sei. Mit einem als 'Mahnschreiben: Letzte Aufforderung' betitelten Brief vom 10.
November 2005 forderte die IV-Stelle den Versicherten auf, den nächsten Termin bei
Dr. med. E._ wahrzunehmen, bei der Therapie aktiv mitzuarbeiten und die weiteren
Behandlungstermine einzuhalten, ansonsten das Leistungsgesuch "abgeschlossen"
werde. Dr. med. E._ teilte der IV-Stelle am 1. Dezember 2005 mit, dass der
Versicherte zwar erschienen, aber nicht wirklich an einer Therapie interessiert gewesen
sei. Sollte sich daran nichts ändern, werde die Behandlung nicht aufgenommen. Am 9.
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Januar 2006 teilte Dr. med. E._ telephonisch mit, dass der Versicherte keine
Krankheits- und Therapieeinsicht zeige. Deshalb finde keine Behandlung statt.
C.
Der Berufsberater der IV-Stelle bestätigte dem Versicherten am 18. Januar 2006, dass
die Umschulung bei der D._-Schule invaliditätsbedingt per 31. Januar 2006
abgebrochen werde. In einem internen Bericht vom 9. Februar 2006 hielt er fest, der
Versicherte sei noch zusätzlich durch den Unfalltod seiner Schwester geschwächt
worden. Dadurch hätten sich die bestehenden Schwierigkeiten an der D._-Schule
noch verstärkt und es dem Versicherten verunmöglicht, weiter am Unterricht
teilzunehmen. Der Versicherte sei in die Rolle eines Aussenseiters geraten und von
seinen Mitschülern gemieden worden. Er habe sich von der Schulleitung im Stich
gelassen gefühlt und die Professionalität der Schule und der Lehrkräfte angezweifelt.
Es seien wieder kleine Gründe gewesen, die zum erneuten Scheitern einer Umschulung
geführt hätten. Diese Gründe wögen für den Versicherten so schwer, dass sie die
Teilnahme an der Umschulung verunmöglichten. Die schulischen Leistungen hätten die
Weiterführung der Umschulung eigentlich erlaubt. Die berufsberaterischen
Möglichkeiten seien nun erschöpft. Es gebe keine Ausbildungsinstitution, die den
hohen Ansprüchen des Versicherten genügen würde. Die im Gutachten angegebene
Arbeitsfähigkeit von 100% sei unrealistisch. Der Versicherte sei aufgrund seiner
Persönlichkeitsstörung in der freien Wirtschaft nicht eingliederungsfähig. Die
medizinische Situation müsse weiter abgeklärt werden. Die IV-Stelle forderte am 6.
März 2006 einen Bericht des den Versicherten behandelnden Arztes an. Dr. med. F._
führte am 3. April 2006 aus, der Versicherte leide an einer narzisstischen Persönlichkeit
(Auseinandersetzungen in der Arbeitswelt) und an einer posttraumatischen
Belastungsstörung (sexuelle Übergriffe mit sechs Jahren, Autounfall mit acht Jahren,
zwei Wochen Koma). Als Maschinenmechaniker sei der Versicherte seit dem 12.
Dezember 2000 zu 100% arbeitsunfähig. Er sei generell zu 100% erwerbsunfähig. Dr.
med. H._ vom RAD Ostschweiz hielt dazu am 2. Mai 2006 fest, bereits im
fachärztlichen Gutachten vom 7. April 2004 sei die Diagnose einer posttraumatischen
Belastungsstörung verworfen worden. Die vom Versicherten angegebenen beiden
traumatischen Erlebnisse im Kindesalter lägen über zwanzig Jahre zurück und es
fehlten die typischen Beschwerden wie Flashbacks, Albträume und Schreckhaftigkeit.
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Die Diagnose einer paranoiden Persönlichkeitsstörung sei plausibler als diejenige einer
narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Es sei davon auszugehen, dass es sich bei dem
von Dr. med. F._ angegebenen Gesundheitsschaden immer noch um denjenigen
handle, der durch das Gutachten der psychiatrischen Klinik Wil beurteilt worden sei.
Demnach sei der Versicherte in einer dem psychischen Zustandsbild angepassten
Erwerbstätigkeit zu 100% arbeitsfähig. Dass der Versicherte die geforderte Therapie
nicht akzeptiert habe, verwundere nicht, da ein gewisser Leidensdruck und die Einsicht
in die Notwendigkeit einer Therapie erforderlich seien. Es sei ein Kardinalsymptom der
Persönlichkeitsstörung, dass dies beim Versicherten nicht der Fall sei. Die Auferlegung
einer Psychotherapie im Rahmen der Schadenminderungspflicht mache deshalb
keinen Sinn. Mit einer Verfügung vom 29. Juni 2006 wies die IV-Stelle das
Rentengesuch des Versicherten ab. Sie begründete diesen Entscheid damit, dass der
Versicherte in einer leidensangepassten Erwerbstätigkeit zu 100% arbeitsfähig sei. Da
die Umschulungsversuche nicht erfolgreich gewesen seien, habe sie zur Ermittlung des
zumutbaren Invalideneinkommens auf das mögliche Erwerbseinkommen ohne
Umschulung abgestellt. Dabei handle es sich um eine Hilfstätigkeit. Auszugehen sei
vom Durchschnittslohn der männlichen Hilfsarbeiter. Mit einer zweiten Verfügung vom
29. Juni 2006 schloss die IV-Stelle die Umschulung des Versicherten ab.
D.
D.a Der Versicherte erhob am 31. Juli 2006 Einsprache gegen die Verfügung vom
29. Juni 2006, mit welcher die IV-Stelle das Rentengesuch abgewiesen hatte. Er
machte geltend, im psychiatrischen Gutachten vom 7. April 2004 sei nicht von einer
Arbeitsfähigkeit von 100% in einer anderen als der bisherigen Tätigkeit ausgegangen
worden. Es sei nur um einen Versuch gegangen, dessen Gelingen als
krankheitsbedingt unsicher betrachtet worden sei. Die Gutachterin sei also davon
ausgegangen, dass die Krankheit eine Eingliederung in eine andere als die bisherige
Tätigkeit möglicherweise verhindern werde. Die beiden Umschulungsversuche seien
gescheitert. Das bedeute, dass es keine leidensangepasste Tätigkeit gebe. Die
Schadenminderungspflicht in der Form einer Psychotherapie sei nicht verletzt worden,
da das Scheitern der Therapie krankheitsbedingt gewesen sei. Weil keine berufliche
Eingliederung erfolgen könne, sei eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Die
Verfügung vom 4. Februar 2005 müsse als nichtig betrachtet werden, da sie
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offensichtlich falsch sei. Eventualiter wäre sie in Wiedererwägung oder Revision zu
ziehen, denn die Annahme, es habe damals eine Arbeitsfähigkeit von 100%
vorgelegen, sei unzutreffend gewesen.
D.b Die IV-Stelle wies die Einsprache am 12. Februar 2007 ab. Sie vertrat die
Auffassung, im Gutachten vom 7. April 2004 sei eine andere Tätigkeit als diejenige im
erlernten Beruf als durchaus möglich betrachtet worden, wobei allerdings bedingt
durch die Persönlichkeitsstörung mit Problemen gerechnet worden sei. Die Versicherte
habe verschiedene Gelegenheitsjobs ausgeübt, bei denen es nicht zu nennenswerten
Auseinandersetzungen mit Vorgesetzten oder Mitarbeitern gekommen sei. Wichtig sei
eine flache Betriebshierarchie, die den Versicherten nicht mit Autoritätskonflikten
konfrontiere. Die IV-Stelle vertrat die Auffassung, dass der Versicherte auch ohne
Umschulungsmassnahmen eine passende Stelle finden könne. Als Hilfsarbeiter wäre
ihm dies ohne weiteres möglich. Sie wies abschliessend darauf hin, dass die
Abweisung des Rentengesuches keine Sanktion der Verletzung der
Schadenminderungspflicht sei.
E.
Der Versicherte erhob am 7. März 2007 Beschwerde gegen diesen
Einspracheentscheid. Er beantragte die Zusprache einer ganzen Invalidenrente,
eventualiter die Rückweisung der Sache an die IV-Stelle zur Einholung eines
ergänzenden psychiatrischen Gutachtens und zur anschliessenden Prüfung
medizinischer Eingliederungsmassnahmen. Ausserdem ersuchte er um die Gewährung
der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung. Zur Begründung führte er aus, es sei auf ein
veraltetes psychiatrisches Gutachten abgestellt worden. Im Gutachten der
psychiatrischen Klinik Wil vom 7. April 2004 sei eine Wiedereingliederung als wenig
aussichtsreich bezeichnet worden. Nachdem der Berufsberater festgestellt habe, dass
die Umschulung abzubrechen sei, gehe es nicht an, ohne ergänzende psychiatrische
Begutachtung über die Invalidenrente zu verfügen. Entgegen der Auffassung des RAD
gebe es keine dem psychischen Störungsbild angepassten Erwerbstätigkeiten. Es
stehe medizinisch nicht fest, inwieweit sich die psychische Störung auf andere
Tätigkeitsfelder als den bisherigen Beruf auswirke. Die ganze berufliche Biographie
zeige, dass es nicht möglich und zumutbar sei, eine Erwerbstätigkeit auszuüben. Es
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bestehe ein Widerspruch zwischen der vollständigen Arbeitsunfähigkeit im erlernten
Beruf und der Annahme der IV-Stelle, er könnte zu 100% als Servicemonteur,
Betriebsmechaniker usw. tätig sein. Das immer wieder auftretende Psycho-Muster, das
nicht ohne fremde Hilfe durchbrochen werden könne, habe zur Folge, dass es
überhaupt keine leidensadaptierten Tätigkeiten gebe. Die Psychotherapie habe wegen
eines Streits über die Kostentragung nicht durchgeführt werden können. Zudem sei
nicht geklärt worden, welche Art von Psychotherapie am geeignetsten sei.
F.
Die IV-Stelle beantragte am 14. März 2007 die Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:
1.
1.1 Die Beschwerdegegnerin hat am 29. Juni 2006 jede Möglichkeit, den
Beschwerdeführer in einen anderen Beruf umzuschulen, verneint. Diese Verfügung ist
unangefochten in formelle Rechtskraft erwachsen. Das Gericht könnte also die Frage
nach einer allfälligen Umschulung des Beschwerdeführers selbst dann nicht zum
Gegenstand des Beschwerdeverfahrens machen, wenn sich im Rahmen der Prüfung
der Rentenberechtigung des Beschwerdeführers herausstellen würde, dass die
Beschwerdegegnerin mit der rechtskräftigen Verfügung vom 29. Juni 2006 den
Grundsatz der 'Eingliederung vor Rente' (vgl. dazu etwa Ueli Kieser, ATSG-Kommentar,
Vorbemerkungen N. 33, N. 11 zu Art. 7 ATSG und N. 15 zu Art. 16 ATSG) verletzt hätte.
Trotzdem erweist sich eine - nicht Gegenstand der Beurteilung bildende - rechtliche
Betrachtung des Verwaltungsverfahrens zur beruflichen Eingliederung des
Beschwerdeführers als wertvoll, denn die zu beurteilende Rentenfrage beruht zu einem
grossen Teil auf denselben Sachverhaltswürdigungen wie die Frage nach der
Umschulung des Beschwerdeführers.
1.2 Invalide oder von einer Invalidität unmittelbar bedrohte Versicherte haben einen
Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind,
die Erwerbsfähigkeit wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern (Art. 8 Abs. 1
IVG). Zu den Eingliederungsmassnahmen gehören auch die Massnahmen beruflicher
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Art, u.a. die Umschulung (Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG). Versicherte haben einen Anspruch auf
eine Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge
Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder
verbessert werden kann (Art. 17 Abs. 1 IVG). Ziel der Umschulung ist es also, die
Erwerbsfähigkeit zu verbessern oder vor einer Verschlechterung zu bewahren. Daraus
folgt, dass die umschulungsspezifische, d.h. die einen Umschulungsanspruch
auslösende Invalidität nicht diejenige sein kann, die in Art. 8 ATSG definiert wird, denn
dort wird bereits der Abschluss der Eingliederung vorausgesetzt. In bewusster
Ausserachtlassung des als Folge der Verwendung identischer Begriffe eigentlich
heranzuziehenden systematischen Auslegungselements ist das in Art. 17 Abs. 1 IVG
verwendete Wort 'invalid' ohne Blick auf Art. 8 Abs. 1 ATSG zu interpretieren:
Umschulungsspezifisch invalid ist, wer als Folge einer Gesundheitsbeeinträchtigung
voll oder teilweise unfähig ist, im bisherigen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten. Für eine
versicherte Person, die einen Beruf erlernt hat, kommt als umschulungsspezifische
Invalidität also nur die Arbeitsunfähigkeit in diesem Beruf und nicht die
Arbeitsunfähigkeit in einem anderen Beruf oder in einer Hilfstätigkeit in Betracht.
Gefährdet oder eingeschränkt ist die Erwerbsfähigkeit dieser versicherten Person nur,
wenn die Arbeitsfähigkeit im erlernten Beruf auf Dauer durch eine
Gesundheitsbeeinträchtigung gefährdet, reduziert oder sogar ganz weggefallen ist.
1.3 Die Beschwerdegegnerin ist davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer in
seinem Beruf als Maschinenmechaniker vollständig arbeitsunfähig und damit invalid
i.S. von Art. 17 Abs. 1 IVG sei. Sie hat sich dabei auf die Angaben von Dr. med. A._
vom 20. September 2003 und von Dr. med. B._ und Dr. med. C._ im Gutachten der
psychiatrischen Wil vom 7. April 2004 gestützt. Dr. med. B._ und Dr. med. C._
hatten sinngemäss ausgeführt, der Beschwerdeführer sei in seinem Beruf als
Maschinenmechaniker gegenwärtig zu 100% arbeitsunfähig, weil es an der zur
Teilnahme am Arbeitsleben notwendigen Motivation und an der ebenfalls erforderlichen
Anpassungs- und Leistungsfähigkeit fehle, was immer wieder zu
Auseinandersetzungen am Arbeitsplatz, zu mangelnder Leistung und letztlich zur
Kündigung geführt habe. Da der Beschwerdeführer an seinem Verhaltensmuster nichts
ändern könne, scheine eine Rückkehr in den erlernten Beruf derzeit nicht möglich zu
sein. Zwar sei eine andere Tätigkeit als im erlernten Beruf möglich. Aber aufgrund der
Persönlichkeitsstörung könnten auch hier Probleme auftreten (vgl. Gutachten S. 14 f.).
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In absehbarer Zeit sei eine Wiedereingliederung in den erlernten Beruf nicht möglich.
Jedoch scheine der Beschwerdeführer in der Lage zu sein, in einem anderen
Tätigkeitsgebiet, das ihm besser liege und das seinen Interessen entspreche, einer
regelmässigen Arbeit nachzugehen (vgl. Gutachten S. 15 f.). Damit war mit
überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer in seinem
erlernten Beruf auf unbestimmte Zeit zu 100% arbeitsunfähig und damit
umschulungsspezifisch invalid war.
1.4 Das allein vermochte aber noch keinen Anspruch auf eine Umschulung zu
begründen. Die umschulungsspezifische Invalidität weist nämlich eine zweite
Komponente auf: Die versicherte Person muss umschulungsfähig sein, d.h. es muss
mit ausreichender Wahrscheinlichkeit mit einem Erfolg der Umschulung zu rechnen
sein. Die Frage nach der Umschulungsfähigkeit des Beschwerdeführers ist von Dr.
med. B._ und Dr. med. C._ im Gutachten vom 7. April 2004 nicht eindeutig
beantwortet worden. Sie haben nämlich darauf hingewiesen, dass aufgrund der
Persönlichkeitsstörung auch bei der Umschulung in eine adaptierte Tätigkeit Probleme
auftreten könnten. Aber die Chance, den Beschwerdeführer in einem Beruf
einzugliedern, der seinen Interessen gerecht werde, sei wesentlich höher als in einem
Beruf, an dem der Beschwerdeführer weniger Interesse habe. In diesem Sinn sei eine
Arbeitsfähigkeit von 100% gegeben (vgl. Gutachten S. 15). Unter diesen Umständen
hat die Beschwerdegegnerin zu Recht die Umschulungsfähigkeit des
Beschwerdeführers als zweite Komponente der umschulungsspezifischen Invalidität
bejaht und nacheinander zwei Umschulungsversuche unternommen. Beide Versuche
scheiterten nach kurzer Zeit. Dafür war weder die Wahl einer ungeeigneten
Umschulungsmassnahme noch die Verfolgung eines nicht adaptierten
Umschulungsziels, sondern ausschliesslich die Persönlichkeitsstörung verantwortlich.
Der Berufsberater der Beschwerdegegnerin ist zur Auffassung gelangt, dass die
Einschätzung von Dr. med. B._ und Dr. med. C._ und diejenige von Dr. med. I._,
der Beschwerdeführer sei umschulungsfähig, nicht richtig seien. Der Beschwerdeführer
könne in der freien Wirtschaft nicht eingegliedert werden, so dass weitere
Umschulungsversuche keinen Sinn machten. Der Berufsberater hat allerdings
empfohlen, seine Einschätzung medizinisch überprüfen zu lassen. Das ist unterblieben,
wohl weil angesichts des eindeutig durch die Beeinträchtigung der psychischen
Gesundheit bewirkten Scheiterns der beiden Umschulungsmassnahmen mit
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überwiegender Wahrscheinlichkeit feststand, dass der Beschwerdeführer so lange
nicht umschulungsfähig war, als sich sein psychischer Gesundheitszustand nicht
besserte. Die Beschwerdegegnerin hat deshalb mit der - unangefochten in Rechtskraft
erwachsenen - Verfügung vom 29. Juni 2006 die berufliche Eingliederung des
Beschwerdeführers eingestellt, ohne den Grundsatz der 'Eingliederung vor Rente' zu
verletzen.
2.
2.1 Der Grad der für einen allfälligen Rentenanspruch massgebenden Invalidität ist
gemäss Art. 16 ATSG durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das
Einkommen, das eine versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach der
Durchführung allfälliger notwendiger und zumutbarer Eingliederungsmassnahmen bei
ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung
gesetzt wird zum Einkommen, das die versicherte Person erzielen könnte, wenn sie
nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Grundlage der Bemessung des
zumutbaren Invalideneinkommens - und damit in der Regel ausschlaggebendes
Element der Invaliditätsbemessung - ist die ärztliche Arbeitsfähigkeitsschätzung. Dr.
med. H._ vom RAD Ostschweiz hat am 2. Mai 2006 unter Berufung auf das
Gutachten der psychiatrischen Klinik Wil vom 7. April 2004 angegeben, in einer dem
psychischen Störungsbild angepassten Erwerbstätigkeit sei nach wie vor eine
Arbeitsfähigkeit von 100% ausgewiesen. Die zuständige Sachbearbeiterin der
Beschwerdegegnerin hat dann aber am 11. Mai 2006 auf einen möglichen Widerspruch
zwischen der Meinung des Berufsberaters, der Beschwerdeführer sei in der freien
Wirtschaft nicht eingliederbar, und der weiterhin anzunehmenden Arbeitsfähigkeit von
100% hingewiesen. Gelöst hat die Beschwerdegegnerin dieses Problem dadurch, dass
sie den möglichen Widerspruch ignoriert und einen Arbeitsfähigkeitsgrad von 100%
angenommen hat. Der misslungenen beruflichen Eingliederung hat sie dadurch
Rechnung getragen, dass sie die Arbeitsfähigkeit von 100% auf eine Hilfsarbeit
bezogen, d.h. das zumutbare Invalideneinkommen anhand des Durchschnittslohns
männlicher Hilfsarbeiter ermittelt hat.
2.2 Die Annahme einer Arbeitsfähigkeit von 100% in einer der psychischen
Gesundheitsbeeinträchtigung bestmöglich adaptierten Hilfsarbeit beruht auf einer
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falschen Interpretation der Gutachtens der psychiatrischen Klinik Wil vom 7. April 2004.
Dr. med. B._ und Dr. med. C._ haben zwar angegeben, es bestehe eine
Arbeitsfähigkeit von 100% in einer Erwerbstätigkeit, die Kundenkontakte und den
Einsatz von Fremdsprachenkenntnissen beinhalte und die in einem Betrieb mit einer
flachen Hierarchie ausgeübt werden könne. Dr. med. B._ und Dr. med. C._ haben
diese Arbeitsfähigkeitsschätzung aber, was die Beschwerdegegnerin übersehen hat,
unter die Bedingung gestellt, dass es dem Beschwerdeführer möglich sei, sich in einem
solchen Arbeitsumfeld genügend anzupassen (vgl. Gutachten S. 19). Sie haben dazu
ausgeführt, sie könnten nicht voraussagen, ob sich der Beschwerdeführer in einer
solchen Erwerbstätigkeit besser ein- und unterordnen könne als im bisherigen
Arbeitsumfeld (vgl. Gutachten S. 18). Dies kann nur so interpretiert werden, dass der
Beschwerdeführer nach der Meinung von Dr. med. B._ und Dr. med. C._ als
vollständig arbeitsunfähig zu betrachten wäre, wenn er sich auch in einer adaptierten
Erwerbstätigkeit krankheitsbedingt, d.h. objektiv nicht ein- und unterordnen könnte. Dr.
med. B._ und Dr. med. C._ haben demnach entgegen der Auffassung der
Beschwerdegegnerin keine definitive Arbeitsfähigkeitsschätzung abgegeben. Erst die
"Austestung" des Beschwerdeführers durch einen konkreten langdauernden Einsatz in
einer adaptierten Erwerbstätigkeit hätte eine definitive Arbeitsfähigkeitsschätzung
ermöglicht.
2.3 Dr. med. B._ und Dr. med. C._ haben sich bei ihrer bedingten
Arbeitsfähigkeitsschätzung auf die Annahme gestützt, der Beschwerdeführer habe in
der der Begutachtung vorangegangenen Zeit verschiedene Gelegenheitsjobs ausgeübt,
die Kundenkontakte beinhaltet hätten und bei denen es nicht zu nennenswerten
Auseinandersetzungen mit den Vorgesetzten oder Kollegen gekommen sei. Sie haben
dabei auf die Arbeitszeugnisse des Beschwerdeführers abgestellt. Dabei haben Dr.
med. B._ und Dr. med. C._ aber übersehen, dass ein vom Beschwerdeführer rein
subjektiv als Mobbing empfundenes Verhalten der Vorgesetzten oder Kollegen nicht
Eingang in das Arbeitszeugnis gefunden hätte und dass die Arbeitgeber in aller Regel
davor zurückscheuen, die Schwierigkeiten, die sie mit einem Arbeitnehmer gehabt
haben, im Arbeitszeugnis offen anzugeben. Zudem deutet die ausserordentlich grosse
Zahl von Gelegenheitsjobs, die der Beschwerdeführer innert kurzer Zeit ausgeübt hat,
sogar darauf hin, dass es wohl überhaupt keine Erwerbstätigkeit gibt, die als adaptiert
bezeichnet werden könnte, weil die psychische Gesundheitsbeeinträchtigung des
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Beschwerdeführers so stark ist, dass es in jedem Arbeitsverhältnis bald zu grossen
Schwierigkeiten kommen muss. Die Beschwerdegegnerin hat mit ihren
Umschulungsbemühungen die zweifelhafte bedingte Arbeitsfähigkeitsschätzung von
Dr. med. B._ und Dr. med. C._ nicht "ausgetestet". Sie hat nämlich nur zwei
Versuche unternommen, dem Beschwerdeführer durch eine schulische Ausbildung
neue Berufskenntnisse zu vermitteln. Beide Versuche haben mit einem
krankheitsbedingten Schulabbruch geendet. Als "Tests" waren diese beiden Versuche
zum vornherein nicht brauchbar, weil die Schulsituation nicht adaptiert sein konnte. Sie
zeichnete sich nämlich durch eine stark ausgeprägte hierarchische Struktur und durch
das Fehlen derjenigen Tätigkeiten (z.B. Kundenkontakte) aus, die dem Wesen des
Beschwerdeführers entgegen gekommen wären.
2.4 Selbst wenn die bedingte Arbeitsfähigkeitsschätzung von Dr. med. B._ und Dr.
med. C._ verlässlich wäre, fehlte es also immer noch an einer definitiven Aussage
über die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer adaptierten Erwerbstätigkeit.
Tatsächlich fehlt aber auch dieser bedingten Arbeitsfähigkeitsschätzung jene
Überzeugungskraft, die notwendig wäre, um zusammen mit den Ergebnissen einer
"Austestung" des Beschwerdeführers in konkreten Arbeitssituationen eine Bemessung
des zumutbaren Invalideneinkommens zu erlauben, die dem notwendigen Beweisgrad
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit genügen würde. Es fehlt somit die
Sachverhaltsgrundlage, ohne die ein Einkommensvergleich gemäss Art. 16 ATSG gar
nicht möglich ist. Der angefochtene Einspracheentscheid ist in Verletzung des
Untersuchungsgrundsatzes ergangen und damit als rechtswidrig aufzuheben. Die
Beschwerdegegnerin, an welche der Fall zurückzuweisen ist, wird weitere Abklärungen
vorzunehmen haben. Dazu gehört als erstes eine medizinische Begutachtung zur
Ermittlung der definitiven Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers.
3.
Im Sinne der vorstehenden Ausführungen ist der Einspracheentscheid vom 12. Februar
2007 aufzuheben und die Sache ist zur weiteren Abklärung und zur neuen Verfügung
an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Praxisgemäss ist dieser
Verfahrensausgang im Hinblick auf das Begehren um eine Parteientschädigung als
vollumfängliches Obsiegen zu qualifizieren (vgl. etwa ZAK 1987 S. 266 Erw. 5a). Der
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Beschwerdegegnerin hat deshalb einen Anspruch auf eine ungekürzte
Parteientschädigung. Diese bemisst sich nach der Bedeutung der Streitsache und nach
der Schwierigkeit des Prozesses (Art. 61 lit. g Satz 2 ATSG). Unter Berücksichtigung
dieser Kriterien erweist sich eine Parteientschädigung von Fr. 3500.- (inklusive
Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen. Aufgrund der vollumfänglichen
Gutheissung des Begehrens um eine Parteientschädigung braucht das sinngemäss
eventualiter gestellte Begehren um die Gewährung der unentgeltlichen
Rechtsverbeiständung nicht geprüft zu werden. Das Beschwerdeverfahren ist
kostenlos (lit. a der Übergangsbestimmungen zur Änderung des IVG vom 16.
Dezember 2005).
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG