Decision ID: 9287e2c1-1afa-59ea-8845-d48f582451c8
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Die Beschwerdeführer reichten am 24. Oktober 2001 in der Schweiz ein  ein, wurden am 5. November 2001 summarisch befragt und am 28.  2002 vom Bundesamt für Migration (BFM, zuvor Bundesamt für Flüchtlinge [BFF]) gestützt auf Art. 29 Abs. 4 AsylG zu ihren Asylgründen angehört.
Die Beschwerdeführer machten im Wesentlichen geltend, sei seien Angehörige der goranischen Ethnie aus _ bei _ im Kosovo, wo der  vor dem Krieg eine Bäckerei geführt habe. Während des Krieges habe er mehrmals paramilitärischen Einheiten helfen müssen, sei Reserveoffizier gewesen und im März 1999 für die jugoslawische Armee mobilisiert worden. Als  habe er bis zum Kriegsende im Juni 1999 mit seiner Truppe in _ die Grenze zu Albanien bewacht. Nach dem Krieg habe er wegen Probleme mit  seine Bäckerei nicht mehr betreiben können. Im April 2001 sei ein  auf seine Bäckerei verübt worden und am 16. Oktober 2001 sei er brieflich mit dem Tod bedroht worden, falls er den Kosovo nicht verlasse. Den Anschlag auf die Bäckerei habe die Behörde der United Nations Mission in Kosovo (UNMIK) . Die Beschwerdeführerin sei wegen der Probleme ihres Ehemannes . Es sei schwierig gewesen, unter den damaligen Bedingungen zu leben. Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse hätten die Beschwerdeführer Luboviste verlassen und seien nach _ gezogen, von wo aus sie über Bosnien in die Schweiz gereist seien. Für die weiteren Aussagen wird auf die Akten verwiesen. Die Beschwerdeführer reichten Identitätskarten zu den Akten.
Mit Verfügung vom 5. Dezember 2001 wurden die Asylgesuche der  von der Vorinstanz infolge fehlender Flüchtlingseigenschaft abgewiesen und die Wegweisung aus der Schweiz angeordnet. Infolge Unzumutbarkeit des  wurden die Beschwerdeführer und ihre Kinder vorläufig . Zur Begründung legte die Vorinstanz im Wesentlichen dar, dass die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Probleme als Übergriffe von Drittpersonen zu qualifizieren seien. Da vom Schutzwillen und der weitgehenden Schutzfähigkeit der Kosovo-Streitkräfte (KFOR) und der UNMIK auszugehen sei, seien diese Übergriffe vorliegend nicht asylrelevant.
Am 10. Februar 2002 wurde in der Schweiz die Tochter _ geboren.
Die Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) trat auf die dagegen erhobene Beschwerde vom 3. Januar 2002 mit Urteil vom 25. Februar 2002 wegen  des Kostenvorschusses nicht ein.
Für den weiteren Inhalt dieses Verfahrens ist auf die Akten zu verweisen.
B. Mit Schreiben vom 21. August 2002 kündigte die Vorinstanz den Beschwerdefüh-
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rern an, dass die ihnen gewährte vorläufige Aufnahme nach einer sorgfältigen  aufgehoben werde, und räumte ihnen die Möglichkeit einer  innert Frist ein.
Mit Eingabe vom 10. September 2002 (Datum des Eingangs) ersuchten die  sinngemäss um eine Verlängerung ihres Aufenthaltes in der Schweiz.
Mit Verfügung vom 26. November 2002 hob die Vorinstanz die mit Verfügung vom 5. Dezember 2001 gewährte vorläufige Aufnahme auf und ordnete den Vollzug der Wegweisung an. Zur Begründung wurde im Wesentlichen dargelegt, dass der Wegweisungsvollzug aufgrund der aktuellen Lageanalyse als zulässig, zumutbar und möglich zu betrachten sei. Dank dem Einsatz der KFOR-Truppen habe sich die Sicherheitslage im Kosovo stabilisiert und die von den Beschwerdeführern  Provinz _ gelte als sicher. Die Befürchtung des Beschwerdeführers, er werde wegen seines Dienstes als Leutnant der jugoslawischen Armee verfolgt, sei nicht substanziiert ausgefallen. Angesichts des jungen Alters der , der soliden Berufsausbildung und des bestehenden Beziehungsnetzes im Herkunftsort sei der Wiederaufbau der eigenen wirtschaftlichen Existenz möglich.
Gegen diese Verfügung reichten die Beschwerdeführer bei der ARK am 16.  2002 Beschwerde ein und machten geltend, die Spannungen zwischen den Albanern und Goranern in ihrem Dorf hätten sich verschärft, der  werde von der örtlichen Polizei gesucht und leide inzwischen an . Es wurde ein kurzes ärztliches Attest nachgereicht.
In ihrer Vernehmlassung vom 2. März 2004 hielt die Vorinstanz vollumfänglich an ihren Erwägungen fest und beantragte die Abweisung der Beschwerde. Eine  Gefährdung von Angehörigen der Minderheit, welcher die Beschwerdeführer angehörten, könne mittlerweile im ganzen Kosovo weitgehend ausgeschlossen werden. Zudem gehe aus dem ärztlichen Attest nicht hervor, dass der  nicht reisefähig sei oder seine Krankheit im Heimatstaat nicht behandelt werden könne. Ebenso wenig sei ersichtlich, dass er auf bestimmte Medikamente, welche im Kosovo nicht erhältlich seien, angewiesen sei.
Mit Vernehmlassung vom 5. Oktober 2006 verneinte die Vorinstanz zudem das Vorliegen einer schwerwiegenden persönlichen Notlage. Dazu nahmen die  mit Eingabe vom 19. Oktober 2006 Stellung.
Mit Urteil vom 21. November 2006 wies die ARK die Beschwerde ab. Zur  legte sie im Wesentlichen dar, dass – in Übereinstimmung mit der Vorinstanz – die Ausführungen des Beschwerdeführers bezüglich seiner Befürchtung, er  wegen seines Dienstes als Leutnant in der jugoslawischen Armee verfolgt, als unsubstanziiert zu betrachten seien. Die Beschwerdeführer hätten für den Fall  Rückschiebung weder drohende Folter noch unmenschliche Behandlung glaubhaft dargestellt, weshalb der Wegweisungsvollzug als zulässig zu betrachten sei. Gestützt auf die geltende Praxis, welche auch die Lagebrichte des Amtes des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) aus den Jahren
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2004 und 2005 berücksichtigten, sei die Wegweisung von Bosniaken grundsätzlich als zumutbar zu erachten. Die Beschwerdeführer würden kein Profil aufweisen, das ein Abweichen von der grundsätzlichen Zumutbarkeit des  nach sich zu ziehen vermöchte. Zudem sprächen auch keine individuellen Gründe gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges. Darüber hinaus sah die ARK die Voraussetzungen für die Annahme einer  persönlichen Notlage nicht als erfüllt.
C. Mit Eingabe vom 18. Januar 2007 reichten die Beschwerdeführer bei der  ein Wiedererwägungsgesuch ein und ersuchten um die Gewährung der vorläufigen Aufnahme, um die Aussetzung des Wegweisungsvollzuges bis zum Entscheid über das vorliegende Gesuch und um die Gewährung der  Rechtspflege. Zur Begründung brachten sie vor, dass die bekannte  den Beschwerdeführer bei seiner Arbeit beeinträchtige und er  auch in psychiatrischer Behandlung sei, weshalb er sein Arbeitspensum  müsse. Das Resultat der medizinisch-psychiatrischen Abklärung müsse abgewartet werden, da es Auswirkungen auf die Arbeitsleistung des  haben werde und es deshalb mehr als fraglich sei, ob er in seinem  für sich und seine Familie eine wirtschaftliche Grundlage erarbeiten könne. Zudem habe er als Militärkader auf der Seite der Serben im Krieg von 1999  geleistet, weshalb er für die albanische Bevölkerung eine wandelnde  darstelle. An der Glaubhaftigkeit der Vorbringen seien keine Zweifel  worden und überdies durch die Nachreichung weiterer Beweismittel erhärtet. Ferner sei der Sohn _ der Beschwerdeführer seit Mai 2003 in psychiatrischer Behandlung, weil er an Schlafstörungen, Albträumen und Angstzuständen leide, wie der ärztliche Bericht vom 21. Dezember 2006 zeige. Der Wegweisungsvollzug sei weder zumutbar noch zulässig, da sich die Frage stelle, ob der Heimatstaat mit seiner Untätigkeit gegenüber Armut und Krankheit nicht die völkerrechtlichen Regeln verletze. Die Beschwerdeführer seien offensichtlich bedürftig, weshalb um amtliche Übersetzung der eingereichten Beweismittel ersucht werde. Der Eingabe lagen ein Bericht des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes des Kantons _ vom 21. Dezember 2006 sowie verschiedene fremdsprachige Beweismittel und die Kopie einer Arbeitsbestätigung vom 12. Oktober 2006 bei.
D. Mit Verfügung vom 6. Februar 2007 – eröffnet am 19. Februar 2007 – wies das BFM das Wiedererwägungsgesuch ab, soweit es darauf eintrat, erklärte seine  vom 26. November 2002 als rechtskräftig und vollstreckbar und hielt fest, dass einer allfälligen Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zukomme. Zur  wurde ausgeführt, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Befürchtungen, wegen seines Dienstes als Leutnant der jugoslawischen Armee verfolgt zu werden, bereits in der Verfügung vom 26. November 2002 und im Urteil der ARK vom 21. November 2006 einlässlich gewürdigt worden seien. Die aus dem Jahr 1999 stammenden Beweismittel seien nicht geeignet, die geltend  Befürchtungen zu belegen, da die entsprechenden Ausführungen nicht
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substanziiert ausgefallen seien. Allfällige Revisionsgründe müssten beim  geltend gemacht werden. Die geltend gemachte psychiatrische Behandlung des Beschwerdeführers sei nicht durch Beweismittel belegt, weshalb davon auszugehen sei, dass diese einem Vollzug der Wegweisung nicht . Die erst im Wiedererwägungsgesuch vorgebrachten psychischen Probleme des Sohnes _ müssten im Zusammenhang mit dem psychischen Zustand der Eltern, welche Angst vor einer Rückkehr in den Kosovo hätten, gesehen werden, weshalb davon auszugehen sei, dass sich diese im Heimatland nach einer gewissen Anpassungszeit bessern würden. Den Beschwerdeführern sei es zuzumuten, für ihren Sohn medizinische Einrichtungen im Heimatland in Anspruch zu nehmen. Zudem könnten sie medizinische Rückkehrhilfe beantragen. Somit sei das Wiedererwägungsgesuch abzuweisen.
E. Mit Eingabe vom 21. Februar 2007 an das Bundesverwaltungsgericht beantragten die Beschwerdeführer die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, die  der vorläufigen Aufnahme, die Aussetzung des Wegweisungsvollzuges für die Dauer des Beschwerdeverfahrens, einen zweiten Schriftenwechsel, die  der unentgeltlichen Rechtspflege unter Erlass eines Kostenvorschusses und die Ausrichtung einer Parteientschädigung. Zur Begründung wurde im  vorgebracht, dass die Beschwerdeführer die nachträglich eingereichten Beweismittel, welche ihre Vorbringen belegten, erst jetzt erhalten hätten. Der  sei im Fall einer Rückkehr in sein Heimatland allgemein bekannt und gehöre zu einer Gruppe von Menschen, die diskriminiert werde. Auch wenn Angehörige der Gorani in _ überleben könnten, gelte dies für den Beschwerdeführer nicht, weil seine Lebensgeschichte Elemente einer zusätzlichen Gefährdung aufweise. Es stelle sich auch die Frage, ob er wegen der Diskriminierung ein hinreichendes Auskommen für seine Familie erwirtschaften könne. In diesem Zusammenhang stelle sich ebenso die Rechtsfrage, ob der Heimatstaat mit seiner Untätigkeit gegenüber der existenzbedrohenden Armut und der Verweigerung einer ausreichenden Gesundheitsversorgung nicht die völkerrechtliche Regel des Verbots von unmenschlicher Behandlung verletze. Die Vermutung der Vorinstanz, die Verhaltensstörungen des Sohnes _ würden sich nach einer gewissen Anpassungszeit im Heimatland verbessern, finde in den Akten keine Stütze und stelle somit ein Abweichen von der Einschätzung des Sachverständigen dar, was nur im Ausnahmefall zulässig sei. Ein solcher werde indessen von der Vorinstanz nicht geltend gemacht. Zudem seien die medizinischen Einrichtungen im Heimatland der Beschwerdeführer hilflos überfüllt und nicht in der Lage, das Kind ausreichend zu behandeln. Als Angehörige einer Minderheit wären die Beschwerdeführer auch bezüglich der Ausbildung benachteiligt. Eine Wegweisung verstosse somit gegen die . Zudem habe sich inzwischen herausgestellt, dass auch die Beschwerdeführerin der medizinischen Behandlung bedürfe. Ein entsprechender Arztbericht werde nachgereicht. Schliesslich sei die Situation im Kosovo nach wie vor sehr angespannt, da die Statusfrage gelöst werden müsse, was zu  Demonstrationen geführt habe und weitere befürchten lasse. Viele  von Minderheiten hätten bei ihrer Rückkehr Probleme. Inzwischen habe
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der Beschwerdeführer den Arbeitsplatz verlassen müssen, weshalb die Familie nur noch Nothilfe bekomme und offensichtlich bedürftig sei. Der Beschwerde lag die Kopie eines Arzttermines vom 2. März und eines Zeitungsausschnittes mit  Übersetzung bei.
F. Mit Zwischenverfügung vom 16. März 2007 wurde der Vollzug der Wegweisung ausgesetzt und den Beschwerdeführern mitgeteilt, dass sie den Ausgang des  in der Schweiz abwarten dürften. Die kantonalen Behörden wurden angewiesen, vorderhand keine Vollzugsmassnahmen anzuordnen. Die  des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtet. Die Beschwerdeführer wurden aufgefordert, innert Frist eine Fürsorgebestätigung und aktuelle ärztliche Berichte als Beleg für allfällig bestehende  medizinischer Natur nachzureichen, verbunden mit der Androhung, im Unterlassungsfall werde aufgrund der übrigen Akten entschieden. Die  wurde nachgereicht. Ärztliche Berichte indessen wurden bis zum  Zeitpunkt nicht zu den Akten gegeben.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das  (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG . Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden. Dazu gehören Verfügungen des BFM gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31); das Bundesverwaltungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder  Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die  gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
2. Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht; die Beschwerdeführer sind legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und 50 und 52 VwVG). Auf die  ist mithin einzutreten.
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3. Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einem vereinfachten  entschieden. Die vorliegende Beschwerde hat sich – wie nachfolgend  wird – infolge der Nichteinreichung von Arztberichten nachträglich als  unbegründet herausgestellt, weshalb auf einen Schriftenwechsel  werden kann und der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG).
4.
4.1 Ein Anspruch auf Wiedererwägung besteht namentlich dann, wenn sich der  Sachverhalt seit dem ursprünglichen Entscheid beziehungsweise seit dem Urteil der mit Beschwerde angerufenen Rechtsmittelinstanz (vgl.  und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1995 Nr. 21 E. 1c S. 204) in wesentlicher Weise verändert hat und mithin die  (fehlerfreie) Verfügung an nachträglich eingetretene Veränderungen der Sachlage anzupassen ist (vgl. EMARK 2003 Nr. 7 E. 1 S. 42 f.). Die zitierte Rechtsprechung der ARK gilt vorliegend auch für das Bundesverwaltungsgericht.
4.2 Werden Revisionsgründe geltend gemacht, können sie nur dann zu einer  führen, wenn eine unangefochten gebliebene, formell rechtskräftig  Verfügung vorliegt (vgl. EMARK 2003 Nr. 17 E. 2a S. 103 f.) oder, wenn zwar vorgängig ein Rechtsmittel ergriffen worden war, die Revisionsgründe sich  nicht auf das Zustandekommen des im betreffenden Beschwerdeverfahren ergangenen Prozessurteils der ARK, sondern auf die mit Beschwerde  Verfügung des Bundesamtes beziehen (vgl. EMARK 1998 Nr. 8 E 3 S. 53 f.). Eine Wiedererwägung fällt hingegen dann nicht in Betracht, wenn lediglich eine neue Würdigung der beim früheren Entscheid bereits bekannten Tatsachen  werden soll oder Gründe angeführt werden, die bereits in einem  Beschwerdeverfahren gegen die frühere Verfügung hätten geltend gemacht werden können (vgl. EMARK 2003 Nr. 17 E. 2b S. 104).
4.3 Den Anspruch auf Behandlung des Wiedererwägungsgesuches hat die Vorinstanz vorliegend nicht in Abrede gestellt: Sie ist im Wesentlichen darauf eingetreten und hat es nach materieller Prüfung abgewiesen. Unter diesen Voraussetzungen hat das Bundesverwaltungsgericht zu prüfen, ob die Vorinstanz das Gesuch zu Recht abgelehnt hat.
5.
5.1 Als Wiedererwägungsgrund wird im Wesentlichen der Gesundheitszustand der  geltend gemacht. Nachfolgend ist somit zu prüfen, ob infolge der geltend gemachten gesundheitlichen Probleme der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführer in ihr Heimatland als unzulässig respektive unzumutbar zu  ist.
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5.2 Ob die vorgebrachte Veränderung des Gesundheitszustandes der  rechtswesentlich ist – das heisst, eine veränderte Sachlage darstellt, die eine von den bisherigen Beurteilungen abweichende Würdigung der Frage der  des Wegweisungsvollzugs zulässt – hat allein das  zu beantworten, da einem behandelnden Arzt oder einem ärztlichen  diesbezüglich keine Kompetenz zukommt und er die rechtliche Würdigung dem Gericht weder abnehmen kann noch darf.
5.3 Vorliegend wurden im Beschwerdeverfahren gegen den ablehnenden  keine aktuellen Arztberichte nachgereicht, obwohl die  mit Zwischenverfügung vom 16. März 2007 – welche dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführer am 26. März 2007 eröffnet wurde – aufgefordert wurden, allfällig bestehende gesundheitliche Probleme mittels akuteller Arztberichte zu  und eine Erklärung über die Entbindung der behandelnden Ärzte von der Schweigepflicht gegenüber den Asylbehörden nachzureichen. Daran vermag die nachgereichte Kopie eines Arzttermins – ohne die Erwähnung des Jahres und des Namens der betroffenen Person – nichts zu ändern. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass Verfahren vor den Asylbehörden zwar vom  geprägt sind, dieser indessen dort an Grenzen stösst, wo  gestützt auf Art. 8 AsylG zur Mitwirkung verpflichtet sind. Dies hat umso mehr Geltung im ausserordentlichen Verfahren, wo die entsprechenden Gründe substanziiert darzulegen sind. Vorliegend wurde diese Mitwirkungspflicht verletzt, indem die Beschwerdeführer die verlangten – für die Urteilsfindung benötigten – Arztberichte nicht nachreichten. Unter diesen Umständen haben sie – von einem Rechtsvertreter beraten – die sich daraus ergebenden Konsequenzen in Kauf zu nehmen. Wie ihnen nämlich in der erwähnten Zwischenverfügung angekündigt wurde, ist infolge fehlender aktueller Arztberichte die Beurteilung des  gestützt auf die bestehenden Akten vorzunehmen.
5.4 Über den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers äusserte sich die ARK in ihrem Urteil vom 21. November 2006, indem sie ausführte, dass sich der  gestützt auf das ärztliche Zeugnis vom 19. Dezember 2002 zwar einer Operation habe unterziehen müssen, diese indessen gut verlaufen sei und er seither keine weiteren Arztberichte zu den Akten gereicht habe, weshalb davon auszugehen sei, gesundheitliche Gründe würden nicht gegen den Vollzug der Wegweisung sprechen. Der Beschwerdeführer machte im Rahmen des  zwar geltend, er benötige in der Zwischenzeit auch eine psychiatrische Behandlung und sein Gesundheitszustand habe dazu geführt, dass er in seiner Arbeitstätigkeit eingeschränkt sei, womit er sinngemäss eine  seines Gesundheitszustandes vorbringt. Indessen wurden diese Vorbringen – trotz Aufforderung in der Zwischenverfügung vom 16. März 2007 – weder belegt noch näher substanziiert dargelegt. Somit ist davon auszugehen, dass diesbezüglich keine wesentlich veränderte Sachlage vorliegt. Das  schliesst sich deshalb der Argumentation der Vorinstanz  an, die geltend gemachten gesundheitlichen Probleme würden einem Wegweisungsvollzug nicht entgegenstehen.
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5.5 In der Beschwerde gegen den ablehnenden Wiedererwägungsentscheid der Vorinstanz legte auch die Beschwerdeführerin dar, ihr Gesundheitszustand sei  schlechter geworden, weshalb sie sich in Behandlung befinde. Sie  ausserdem die Einreichung eines entsprechenden Arztberichts an. Indessen fehlt diesbezüglich – trotz Aufforderung in der Zwischenverfügung vom 16. März 2007 – der in Aussicht gestellte Arztbericht, weshalb nicht davon auszugehen ist, der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin stehe einem  entgegen.
5.6 Gemäss dem eingereichten Arztbericht des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes des Kantons _ vom 21. Dezember 2006 wurde der Sohn _ der Beschwerdeführer zwischen Mai 2003 und Juni 2004 sowie zwischen Oktober 2004 und September 2005 psychiatrisch behandelt, weil er  zeigte sowie von Ängsten und Aggressionen geplagt war. Gemäss dem  hängen die Verhaltensstörungen des Sohnes _ mit den Problemen seiner Eltern zusammen, wobei im Vordergrund die Angst der Eltern vor einer Rückweisung in ihr Heimatland stehe. Gemäss dem Arztbericht ist _ reisefähig; indessen raten die Psychologin und der Oberarzt von einer Wegweisung aufgrund der unstabilen Lage im Kosovo ab.
5.6.1 Gründe, weshalb die Beschwerdeführer, trotz der von ihnen zu verlangenden , nicht hätten in der Lage sein sollen, medizinische Berichte in Bezug auf den Sohn _ in das dem Urteil vom 21. November 2006 vorangegangenen  vor der ARK einzubringen, sind nicht erkennbar. Die  haben sich dieses Versäumnis im ordentlichen Verfahren somit selber als fehlende Sorgfalt in der Prozessführung vorzuwerfen. "Wegen des  Charakters des Non-refoulement-Gebotes gemäss Art. 33 Abs. 1 des  vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (, FK, SR 0.142.30) und Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (Europäische , EMRK, SR 0.101) ist im Wiedererwägungsverfahren der im  geltende Grundsatz analog anzuwenden, wonach ein  Urteil auch dann in Revision zu ziehen ist, wenn die neuen Vorbringen zwar (im Sinne von Art. 66 Abs. 3 VwVG) verspätet sind, jedoch offensichtlich machen, dass dem Gesuchsteller Verfolgung oder menschenrechtswidrige Behandlung droht und damit ein völkerrechtliches Wegweisungshindernis besteht" (vgl. EMARK 1998 Nr. 3). Dies ist in casu nicht der Fall (zur Frage der Zulässigkeit des  bei Personen mit gesundheitlichen Problemen vgl. EMARK 2005 Nr. 23). Allfällige, im Zeitpunkt des Vollzugs der Wegweisung nach wie vor , gesundheitliche Probleme von _ sind auch im Heimatland der Beschwerdeführer behandelbar. Die gegenteilige Behauptung in der Beschwerde, die medizinischen Einrichtungen im Heimatland der Beschwerdeführer seien alle hoffnungslos überfüllt und nicht in der Lage, das Kind, abgesehen von der Therapie mit Medikamenten, ausreichend zu behandeln, ist nicht belegt und demzufolge nicht zu hören. Die Beschwerdeführer sind somit nicht notwendigerweise auf eine Behandlung des Sohnes in der Schweiz angewiesen. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass, entsprechen die Behandlungsmöglichkeiten im Herkunftsland nicht dem medizinischen Standard der Schweiz, dies allein noch
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nicht die Unzumutbarkeit des Vollzugs bewirkt, sondern von einer solchen erst dann auszugehen ist, wenn die ungenügende Möglichkeit der Weiterbehandlung eine drastische und lebensbedrohende Verschlechterung des Gesundheitszustandes nach sich zieht (vgl. EMARK 2004 Nr. 7 E. 5d S. 50 ff., 2003 Nr. 24 E. 5b S. 157 f.). Dies wird von den Beschwerdeführern nicht geltend gemacht und ist aus den Akten auch nicht ersichtlich. Aus den dargelegten Gründen ist der Arztbericht vom 21. Dezember 2006 nicht geeignet, eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Sohnes _ im Sinne eines im Rahmen eines Wiedererwägungsgesuches zu beachtenden Vollzugshindernisses zu belegen.
5.6.2 Auf den Vorhalt, der Zugang der Kinder der Beschwerdeführer zur grundlegenden Ausbildung als Angehörige einer Minderheit sei überdurchschnittlich erschwert und aus diesen Gründen sei die Wegweisung nach Art. 22 der Konvention der Veinten Nationen über die Rechte der Kinder vom 20. November 1989 (, KRK; AS 1998 2055) rechtlich nicht zulässig, ist nicht weiter einzugehen, zumal die Beschwerdeführer es unterlassen, eine substanziierte Begründung nachzuliefern.
5.7 Im Übrigen sind die Erwägungen in der angefochtenen Verfügung zu bestätigen, weshalb – um unnötige Wiederholungen zu vermeiden – auf diese verwiesen wird (vgl. Art. 109 Abs. 3 BGG i.V.m. Art. 6 AsylG). Insbesondere ist von einem  Beziehungsnetz auszugehen, das die Familie bei ihrer Rückkehr  kann. Insbesondere stellen blosse soziale und wirtschaftliche , wie namentlich der Mangel an Wohnungen und Arbeitsstellen, nach  Rechtsprechung keine existenzbedrohende Situation dar, welche den  der Wegweisung in den Heimatstaat eines betroffenen Ausländers als  erscheinen liesse (vgl. EMARK 2002 Nr. 22 E. 4d.bb S. 181). Zudem kann bezüglich der Sicherheitslage im Kosovo auf das Urteil der ARK vom 21.  2006 verwiesen werden, da die Beschwerdeführer diesbezüglich keine neue Sachlage zu belegen vermochten. Weder die eingereichte Kopie des  noch die Argumentation im Arztbericht vom 21. Dezember 2006 vermögen an dieser – nach Ansicht des Bundesverwaltungsgerichts immer noch gültigen –  etwas zu ändern.
5.8 Insgesamt stehen somit dem Vollzug der Wegweisung weder medizinisch  noch andere Hindernisse entgegen. Aufgrund der fehlenden Einreichung der verlangten Arztberichte hat sich die Beschwerde überdies als von vornherein  erwiesen, weshalb das Gesuch um Durchführung eines weiteren  abzuweisen ist. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es den  nicht gelungen ist, eine wiedererwägungsweise relevante,  Sachlage darzutun. Gestützt auf die vorangehenden Erwägungen liegen  Gründe vor, die den Wegweisungsvollzug als undurchführbar erscheinen .
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6. Somit ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und  ist (Art. 106 AsylG). Die Rechtsmitteleingabe ist nach dem Gesagten  und die Verfügung der Vorinstanz zu bestätigen.
7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist das Gesuch um Gewährung der  Rechtspflege - unabhängig von der Frage der prozessualen Bedürftigkeit der Beschwerdeführer - abzuweisen. Die Kosten des Verfahrens von Fr. 1'200.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 1, 2 und 3 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) sind den Beschwerdeführern aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG).
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