Decision ID: 39667573-d17d-53a8-8d70-70c1bda06c00
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der Beschwerdeführer (geb. 1959) stammt aus Mazedonien. Am 8.  1984 heiratete er dort die mazedonische Staatsangehörige B._ (geb. 1964). Aus der Ehe sind die Kinder C._ (geb. 1986) und D._ (geb. 1987) hervorgegangen. Nach 12 Jahren Ehedauer liessen sich die Ehegatten am 24. Oktober 1996 in  scheiden. Die Kinder wurden der Mutter zugeteilt.
B. In den Jahren 1993 bis 1996 hielt sich der Beschwerdeführer jeweils mit einer Saisonbewilligung in der Schweiz auf. Wenige Wochen nach der Scheidung seiner ersten Ehe heiratete der Beschwerdeführer am 6. Dezember 1996 in Wohlen/AG die Schweizer Bürgerin E._ (geb. 1964) und erhielt im Rahmen des Familiennachzugs eine ordentliche Aufenthaltsbewilligung im Kanton Aargau.
C. Gestützt auf seine Ehe ersuchte der Beschwerdeführer am 9.  1999 um erleichterte Einbürgerung nach Art. 27 des  vom 29. September 1952 (BüG, SR 141.0).
Zu Handen des Einbürgerungsverfahrens unterzeichneten die  am 7. Juli 2000 eine gemeinsame Erklärung, wonach sie in einer tatsächlichen, ungetrennten, stabilen ehelichen Gemeinschaft an  Adresse zusammenlebten und weder Trennungs- noch  bestünden. Die Ehegatten nahmen ferner  zur Kenntnis, dass die erleichterte Einbürgerung nicht möglich ist, wenn vor oder während des Einbürgerungsverfahrens einer der  die Trennung oder Scheidung beantragt hat oder keine  eheliche Gemeinschaft mehr besteht, und dass die  dieser Umstände zur Nichtigerklärung der Einbürgerung nach Art. 41 BüG führen kann.
Am 21. September 2000 wurde der Beschwerdeführer erleichtert . Nebst dem Schweizer Bürgerrecht erwarb er die  des Kantons Zürich und der Gemeinde Lindau/ZH.
D. Die elterliche Sorge über die Kinder aus seiner erster Ehe wurden im
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Jahr 1999 in Abänderung des Scheidungsurteils auf den  übertragen. Beide Kinder reisten am 7. Februar 2001 in die Schweiz und erhielten von der Migrationsbehörde des Kantons Aargau Aufenthaltsbewilligungen zum Verbleib beim Vater.
E. Die Ehe des Beschwerdeführers mit seiner Schweizer Ehefrau wurde am 19. Februar 2002 vom Bezirksgericht Bremgarten/AG rechtskräftig geschieden. Am 21. März 2002 reiste die geschiedene erste Ehefrau des Beschwerdeführers rechtswidrig in die Schweiz ein, und am 3. Mai 2002 heirateten die beiden in Wohlen/AG erneut.
F. In der Folge stellten die Ehegatten im Kanton Aargau ein Gesuch um Bewilligung des Familiennachzugs. Dieses wurde am 12. September 2002 erstinstanzlich abgewiesen, weil die zuständige  auf offensichtlichen Rechtsmissbrauch beim Erwerb des Schweizer Bürgerrechts schloss. Die negative Verfügung ging mit dem Ersuchen um Aberkennung des Bürgerrechts an die Vorinstanz. In  Einspracheverfahren wurden der Beschwerdeführer, seine  Ehefrau, seine geschiedene Schweizer Ehefrau, seine beiden Kinder und ein Onkel seiner gegenwärtigen Ehefrau als Zeugen . Mit Entscheid vom 8. Mai 2003 wurde die Einsprache ohne materielle Prüfung teilweise gutgeheissen und der Ehefrau des Beschwerdeführers unter Vorbehalt des Ausgangs eines von der  inzwischen eingeleiteten Verfahrens auf Nichtigerklärung der  Einbürgerung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt.
G. Mit Schreiben vom 20. Mai 2003 orientierte die Vorinstanz den  über die Eröffnung eines Verfahrens auf  der erleichterten Einbürgerung nach Art. 41 BüG. Im Rahmen dieses Verfahrens erhielt der Beschwerdeführer Gelegenheit zur . Davon machte er mit Eingaben vom 29. August 2003 und 31. August 2005 Gebrauch, indem er das Vorliegen der  Voraussetzungen für eine Nichtigerklärung der erleichterten  entschieden in Abrede stellte.
H. Am 26. August 2005 erteilte der Kanton Zürich als Heimatkanton des Beschwerdeführers seine Zustimmung zur Nichtigerklärung der  Einbürgerung.
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I. Mit Verfügung vom 16. September 2005 erklärte die Vorinstanz die  Einbürgerung des Beschwerdeführers für nichtig.
J. Mit Rechtsmitteleingabe vom 24. Oktober 2005 gelangte der  an das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD), als die damals zuständige verwaltungsinterne , und ersuchte um ersatzlose Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung.
K. Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 13. Dezember 2005 die Abweisung der Beschwerde.
L. Der Beschwerdeführer hielt mit Replik vom 30. Januar 2006 an seinem Rechtsmittel fest.
M. Auf den weiteren Akteninhalt wird, soweit rechtserheblich, in den  eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Verfügungen des BFM über die Nichtigerklärung einer  Einbürgerung können mit Beschwerde beim  angefochten werden (Art. 51 Abs. 1 BüG i.V.m. Art. 31 ff. des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).
1.2 Zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Verwaltungsgerichtsgesetzes beim EJPD bereits hängige Rechtsmittelverfahren vorliegenden Inhalts wurden vom Bundesverwaltungsgericht übernommen. Die Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 VGG). Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem  nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das  (VwVG, SR 172.021), soweit das  nichts anderes bestimmt (vgl. auch Art. 2 Abs. 4 VwVG).
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1.3 Der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadressat zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert. Auf seine frist- und formgerecht  Beschwerde ist einzutreten (Art. 48 ff. VwVG).
2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhaltes und – soweit nicht eine kantonale Behörde als Rechtsmittelinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im  das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist  Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht  und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt seines  (vgl. E. 1.2 des in BGE 129 II 215 teilweise publizierten  2A.451/2002 vom 28. März 2003).
3. Der entscheidserhebliche Sachverhalt erschliesst sich, wie  zu zeigen sein wird, in genügender Weise aus den Akten. Von Beweiserhebungen, die der Beschwerdeführer auf Rechtsmittelebene beantragt (Parteiauskunft, Zeugeneinvernahmen, Edition von - und Sorgerechtsakten des Amtsgerichts Tetovo), kann daher in antizipierter Beweiswürdigung ohne Verletzung des rechtlichen Gehörs abgesehen werden (vgl. Art. 33 Abs. 1 VwVG; BGE 131 I 153 E. 3 S. 157 mit Hinweisen).
4. 4.1 Gemäss Art. 27 Abs. 1 BüG kann eine ausländische Person nach der Eheschliessung mit einem Schweizer Bürger ein Gesuch um  Einbürgerung stellen, wenn sie insgesamt fünf Jahre in der Schweiz gewohnt hat, seit einem Jahr hier wohnt und seit drei Jahren in ehelicher Gemeinschaft mit dem Schweizer Bürger lebt. Nach dem Wortlaut und Wortsinn der Bestimmung müssen sämtliche  sowohl im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung als auch  der Einbürgerungsverfügung erfüllt sein. Fehlt es insbesondere im Zeitpunkt des Entscheids an der ehelichen Gemeinschaft, darf die  Einbürgerung nicht ausgesprochen werden (BGE 130 II 482 E. 2 S. 484, BGE 129 II 401 E. 2.2 S. 403).
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4.2 Der Begriff der ehelichen Gemeinschaft bedeutet nach der  Rechtsprechung mehr als nur das formelle Bestehen einer Ehe. Verlangt wird eine tatsächliche Lebensgemeinschaft,  vom Willen, die Ehe auch künftig aufrecht zu erhalten (BGE 130 ll 482 E. 2 S. 483 f., BGE 130 ll 169 E. 2.3.1 S. 171 f., BGE 128 ll 97 E. 3a S. 98 f., BGE 121 ll 49 E. 2b S. 52). Denn der Gesetzgeber wollte dem ausländischen Ehegatten einer Schweizer Bürgerin die  Einbürgerung ermöglichen, um die Einheit des Bürgerrechts im  auf ihre gemeinsame Zukunft zu fördern (vgl. Botschaft des  zur Änderung des Bürgerrechtsgesetzes vom 27. August 1987, BBl 1987 III 310). Ein Hinweis auf den fehlenden Willen der Ehegatten, die eheliche Gemeinschaft aufrecht zu erhalten, kann im Umstand , dass kurze Zeit nach der erleichterten Einbürgerung die  erfolgt oder die Scheidung eingeleitet wird (BGE 130 ll 482 E. 2 S. 483 f., BGE 128 ll 97 E. 3a S. 98 f.).
4.3 Die erleichterte Einbürgerung kann mit Zustimmung der Behörde des Heimatkantons innert fünf Jahren für nichtig erklärt werden, wenn sie durch falsche Angaben oder Verheimlichung erheblicher Tatsachen „erschlichen“ (Art. 41 Abs. 1 BüG), d.h. mit einem unlauteren und  Verhalten erwirkt worden ist. Arglist im Sinne des  Betrugstatbestandes wird nicht verlangt. Es genügt, dass der Betroffene bewusst falsche Angaben macht bzw. die Behörde bewusst in einem falschen Glauben lässt und so den Vorwurf auf sich zieht, es unterlassen zu haben, die Behörde über eine erhebliche Tatsache zu informieren (vgl. BGE 132 II 113 E. 3.1 S. 114 f., 130 II 482 E. 2 S. 484, je mit Hinweisen). Weiss der Betroffene, dass die  für die erleichterte Einbürgerung auch im Zeitpunkt der Verfügung vorliegen müssen, so muss er die Behörden unaufgefordert über eine nachträgliche Änderung in seinen Verhältnissen orientieren, von der er weiss oder wissen muss, dass sie einer Einbürgerung entgegensteht. Die Pflicht dazu ergibt sich aus dem Grundsatz von Treu und Glauben und aus der verfahrensrechtlichen Mitwirkungspflicht gemäss Art. 13 Abs. 1 Bst. a VwVG. Die Behörde darf sich ihrerseits darauf verlassen, dass die vormals erteilten Auskünfte bei passivem Verhalten des  nach wie vor der Wirklichkeit entsprechen (vgl. BGE 132 II 113 E. 3.2 S. 115 f.).
5. 5.1 In der Bundesverwaltungsrechtspflege gilt der Grundsatz der  Beweiswürdigung (Art. 19 VwVG i.V.m. Art. 40 des Bundesgesetzes
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vom 4. Dezember 1947 über den Bundeszivilprozess [BZP, SR 273]). Frei ist die Beweiswürdigung darin, dass sie nicht an bestimmte starre Beweisregeln gebunden ist, welche der Behörde genau vorschreiben, wie ein gültiger Beweis zu Stande kommt und welchen Beweiswert die einzelnen Beweismittel im Verhältnis zueinander haben. Freie  ist aber nicht mit freiem Ermessen zu verwechseln (FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl. Bern 1983, S. 278/279; zu den Beweismitteln: BGE 130 ll 169 E. 2.3.2 ff.). Wenn ein Entscheid – wie im vorliegenden Fall – zum Nachteil des Betroffenen in seine Rechte eingreift, liegt die Beweislast bei der Behörde.
5.2 Im Zusammenhang mit der Nichtigerklärung einer erleichterten Einbürgerung ist von der Verwaltung zu untersuchen, ob die Ehe im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung und der Einbürgerung tatsächlich gelebt wurde (BGE 130 ll 169 E. 2.3.1 S. 172). Hierbei geht es im  um innere Vorgänge, die der Behörde oft nicht bekannt und schwierig zu beweisen sind. In derartigen Situationen ist es zulässig, von bekannten Tatsachen (Vermutungsbasis) auf unbekannte () zu schliessen. Solche tatsächlichen Vermutungen können sich in allen Bereichen der Rechtsanwendung ergeben, namentlich auch im öffentlichen Recht. Es handelt sich um , die auf Grund der Lebenserfahrung gezogen werden (ULRICH HÄFELIN, Vermutungen im öffentlichen Recht, in: Festschrift für Kurt , Basel 1982, S. 625 ff., S. 626; vgl. auch PETER SUTTER, Die Beweislastregeln unter besonderer Berücksichtigung des  Streitverfahrens, Diss. Zürich 1988, S. 56 ff. und 178 ff., und GYGI, a.a.O., S. 282 ff; zu Art. 8 ZGB vgl. MAX KUMMER, Berner , N. 362 f.).
5.3 Als Problem der Beweiswürdigung berührt die tatsächliche  weder die Beweislast noch die das Verwaltungsverfahren  Untersuchungsmaxime. Letztere gebietet zwar, dass die  auch nach entlastenden, das heisst die Vermutung  Elementen sucht. Bei Konstellationen im Zusammenhang mit der erleichterten Einbürgerung liegt es aber in der Natur der Sache, dass solche entlastenden Elemente der Verwaltung oft nicht bekannt sein dürften und nur die Betroffenen darüber Bescheid wissen können. Es obliegt daher dem erleichtert Eingebürgerten, der dazu nicht nur aufgrund seiner Mitwirkungspflicht (Art. 13 VwVG) verpflichtet ist,  daran auch ein Eigeninteresse haben muss, die Vermutung durch den Gegenbeweis bzw. erhebliche Zweifel umzustürzen, indem er
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Gründe oder Sachumstände aufzeigt, die es als überzeugend () erscheinen lassen, dass eine angeblich noch wenige  zuvor bestehende, ungetrennte eheliche Gemeinschaft in der Zwischenzeit dergestalt in die Brüche gegangen ist, dass es zur Scheidung kam (BGE 130 II 482 E. 3.2 S. 485 f.).
6. Die erleichterte Einbürgerung des Beschwerdeführers wurde innert der gesetzlichen Frist von fünf Jahren und mit Zustimmung des  Zürich für nichtig erklärt. Die formellen Voraussetzungen des Art. 41 Abs. 1 BüG für eine Nichtigerklärung sind somit erfüllt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_325/2008 vom 30. September 2008 E. 3).
7. 7.1 Aus den Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer im  1996 die Ehe mit einer Schweizer Bürgerin einging, als eine  der schweizerischen Migrationspolitik ihm die Möglichkeit nahm, sich weiter als Saisonnier in der Schweiz aufzuhalten und bei Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen in den Genuss der Umwandlung in eine ordentliche Aufenthaltsbewilligung zu kommen. Nur sechs  vor diesem Eheschluss liess sich der Beschwerdeführer nach 12 Jahren Ehedauer von seiner ersten Ehefrau scheiden, mit der  er zwei gemeinsame Kinder hat. Am 9. November 1999, d.h.  vor der Erfüllung der zeitlichen Minimalvoraussetzungen des Art. 27 Abs. 1 Bst. c BüG ersuchte der Beschwerdeführer um  Einbürgerung. Ebenfalls im Jahr 1999 erwirkte der  in Mazedonien eine Änderung des Scheidungsurteils und  der elterlichen Sorge über die beiden Kinder aus der ersten Ehe auf sich selbst. Aus dem entsprechenden Urteil geht hervor, dass der Wunsch der Eltern, die Kinder in die Schweiz zum Vater ziehen zu lassen, einer der wesentlichen Gründe für diesen Schritt bildeten. Nachdem die Ehegatten am 7. Juli 2000 zu Handen des  die gemeinsame Erklärung zur ehelichen  abgegeben hatten, wurde am 21. September 2000 die  Einbürgerung des Beschwerdeführers verfügt. Am 7. Februar 2001 liess der Beschwerdeführer seine beiden Kinder aus erster Ehe in die Schweiz kommen und im April 2001, d.h. etwas mehr als ein  Jahr nach der erleichterten Einbürgerung, war bereits ein  hängig. Die Scheidung erfolgte am 19. Februar 2002. Einen Monat später, am 21. März 2002, reiste die geschiedene maze-
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donische Ehefrau illegal in die Schweiz und rund eineinhalb Monate später, am 3. Mai 2002, erfolgte die Wiederverheiratung des  mit seiner ersten Ehefrau.
7.2 Die kurze zeitliche Distanz zwischen dem Abschluss des  auf erleichterte Einbürgerung und der Rechtshängigkeit des Scheidungsverfahrens begründet die tatsächliche Vermutung, dass der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt der gemeinsamen Erklärung vom 7. Juli 2000 und der erleichterten Einbürgerung am 21. September 2000 nicht mehr in einer stabilen ehelichen Gemeinschaft lebte. Der äussere Ablauf der Ereignisse, namentlich die enge zeitliche und sachliche Korrelation zwischen dem Bestand der ersten und zweiten Ehe des Beschwerdeführers mit ihrem fremdenpolizeilichen Nutzen sowie die anschliessende Wiederverheiratung mit dem ersten , entspricht darüber hinaus einer Vorgehensweise, die für  typisch ist. Er lässt den Verdacht der Vorinstanz als  erscheinen, dass die Beteiligten von Anfang den Plan , zunächst dem Beschwerdeführer und dann seinen Angehörigen ein Aufenthaltsrecht zu verschaffen. Nachfolgend ist zu prüfen, ob der Beschwerdeführer in der Lage ist, die Vermutung zu widerlegen. Dazu braucht er nicht den Nachweis zu erbringen, dass die Ehe mit der Schweizer Bürgerin zum massgeblichen Zeitpunkt intakt war, denn eine tatsächliche Vermutung führt nicht zur Umkehr der Beweislast. Es genügt, wenn der Beschwerdeführer eine plausible Alternative zu der dargestellten Vermutungsfolge präsentieren kann. Er kann den  erbringen, indem er glaubhaft den Eintritt eines  Ereignisses dartut, das geeignet ist, den raschen Verfall der  Bande zu erklären, oder indem er glaubhaft darlegt, dass er sich der ehelichen Probleme nicht bewusst gewesen war und dass er demzufolge zum Zeitpunkt, als er die Erklärung unterzeichnete, den wirklichen Willen hatte, weiterhin eine stabile eheliche Beziehung  zu halten (vgl. BGE 130 II 482 E. 3.2 S. 486; ferner Urteile des Bundesgerichts 5A.13/2005 vom 6 September 2005 E. 4.2 und 5A.23/2005 vom 22. November 2005 E. 5.2).
7.3 7.3.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, ein solches  Ereignis sei eingetreten, als seine beiden Kinder am 7. Februar 2001 zu ihm in die Schweiz nachgezogen waren. Zur Begründung führt er aus, seine damalige Schweizer Ehefrau habe den Kindernachzug initiiert, weil sie selbst keine Kinder habe bekommen können und ei-
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nen starken Kinderwunsch gehegt habe. Allerdings leide sie seit dem Jahr 1997 an Weichteilrheuma. Anfänglich habe sie noch einer  nachgehen können. Ihre Krankheit habe sich jedoch  verschlimmert, sodass sie im Jahr 2000 ihre damalige  ganz habe aufgeben müssen. Seit Ausbruch der Krankheit habe sie mehrere Operationen über sich ergehen lassen. Es sei klar, dass ein solches Schicksal nicht spurlos am Ehepartner vorbeigehe. So seien zwischen ihm und seiner Schweizer Ehefrau gelegentlich Spannungen aufgetreten, die jedoch stets im Zusammenhang mir ihrer Krankheit gestanden hätten. Deswegen sei ihre Ehe nicht unstabil . Zum Zeitpunkt, als die beiden Kinder bei ihnen angekommen seien, habe die Ehefrau gerade wieder eine Operation hinter sich , und es sei ihr gesundheitlich schlecht gegangen. Als sich auch noch die Beziehung zu den Kindern schwierig gestaltet habe, sei ihr alles zu viel geworden. Die Schwierigkeiten seien einerseits darauf  gewesen, dass die Kinder kein Deutsch gesprochen  und die Ehefrau kein Albanisch verstanden habe. Komme hinzu, dass das ältere der beiden Geschwister gerade in der Trotzphase  sei. Die Ehefrau habe sich jedenfalls völlig falsche  über die Erziehung der Kinder und den Umgang mit ihnen . Sie habe sich auch vorgestellt, dass diese viel kleiner seien, als sie in Wirklichkeit waren. Es sei ihr nicht gelungen, Familie und Krankheit unter einen Hut zu bringen. So sei es nicht verwunderlich, dass sie die eheliche Wohnung von einem Tag auf den anderen  habe. Nach reiflicher Überlegung sei sie zum Schluss gekommen, dass ein weiteres Zusammenleben ihre Gesundheit erheblich  würde. Sie habe sich deshalb zur Scheidung entschlossen. Bis zu den dargestellten Ereignissen sei die Ehe harmonisch verlaufen, und es hätten weder Scheidungs- noch Trennungsabsichten bestanden.
7.3.2 Die Ausführungen des Beschwerdeführers sind nicht geeignet, die Wahrscheinlichkeit eines alternativen Geschehensablaufs  zu machen.
7.3.2.1 Zwischen dem Zuzug der Kinder am 7. Februar 2001 und dem Zeitpunkt, als das Scheidungsverfahren im April 2001 bereits  war, liegen rund zwei Monate. Es erscheint als , dass eine zuvor harmonische Ehe mit einer Ehepartnerin, die den Nachzug der Kinder wegen eines nicht erfüllbaren eigenen  initiierte, gerade wegen der Kinder innerhalb so kurzer Zeit scheiterte, dass der Beschwerdeführer bereits rund zwei Monate spä-
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ter eine Vorladung zur Versöhnungsverhandlung in den Händen hielt. Dies gilt umso mehr, als die gesundheitlichen Probleme mit sich  Tendenz schon seit mehreren Jahren bestanden und die ersten Schritte in Richtung Kindernachzug mit der Übertragung des Sorgerechts auf den Beschwerdeführer im Jahr 1999 eingeleitet . Die Ehegatten hatten daher allen Anlass und jede Gelegenheit, sich über mögliche Auswirkungen des Kindernachzugs auf die  der Ehefrau Rechenschaft zu geben und entsprechende  zu treffen. Doch selbst wenn die schweizerische Ehefrau von den Problemen im Verhältnis zu den Kindern völlig überrascht  wäre, wäre angesichts der Ausgangslage – harmonische Ehe und starker Kinderwunsch – zu erwarten gewesen, dass sie sich  um die Kinder bemüht und die eheliche Beziehung nicht  rasch aufgibt. Davon geht nicht zuletzt der Beschwerdeführer selbst aus, der in der Einvernahme vom 25. Februar 2003 seinem  darüber Ausdruck gab, dass sich seine schweizerische Ehefrau nicht mehr angestrengt habe.
7.3.2.2 Es wurde bereits ausgeführt, dass angesichts der  Lage der damaligen schweizer Ehefrau eine sorgfältige  des Kindernachzugs hätte erwartet werden können. In einem scharfen Kontrast dazu steht das Verhalten des Beschwerdeführers und seiner schweizerischen Ehefrau, das sich durch einen nicht  Grad verantwortungsloser Leichfertigkeit auszeichnet und den gesamten behaupteten Geschehensablauf als unglaubwürdig erscheinen lässt. Der Beschwerdeführer macht etwa geltend, dass die Kinder ausschliesslich auf Wunsch seiner schweizerischen Ehefrau nachgezogen worden seien. Ihr überstarker, von eigener  genährter Kinderwunsch habe sie mögliche Schwierigkeiten  lassen. Zu seiner eigenen Verantwortung als Ehepartner und Vater schweigt sich der Beschwerdeführer aus, als ob ihn der Nachzug der eigenen Kinder nichts anginge. Das Ausmass seiner  wird darin deutlich, dass die Kinder von der Ehe in der Schweiz nichts wussten (Einvernahme der Tochter vom 25. Februar 2003,  auf Frage 5) und über die Krankheit der Stiefmutter nicht  wurden (Einvernahme des Sohnes vom 25. Februar 2003, Antwort auf Frage 16). Der angeblich überwältigende Kinderwunsch der schweizerischen Ehefrau finden denn auch keinen augenfälligen  in deren Einvernahme vom 25. Februar 2003. Zwar gab sie zu Protokoll, dass sie den Kindernachzug angeregt habe (Antwort auf Frage 1). Im Übrigen liess sie kein besonderes Interesse an den Kin-
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dern erkennen. Unter anderem wusste sie nicht, wie alt die Kinder zum Zeitpunkt des Nachzugs waren (Antwort auf Frage 3). Dass sie die Kinder für das Scheitern der Ehe offenkundig nicht als  betrachtete, darauf wird sogleich eingegangen.
7.3.2.3 Dass die Probleme im Verhältnis zwischen der  Ehefrau und den Kindern ausschlaggebend für das Scheitern der Ehe gewesen wären, lässt sich weder den Aussagen der  schweizerischen Ehefrau des Beschwerdeführers noch  seiner beiden Kinder anlässlich der erwähnten Einvernahme vom 25. Februar 2003 entnehmen.
Die geschiedene Ehefrau des Beschwerdeführers stellte das Scheitern der Ehe in einen rein krankheitsbedingten Kontext. So gab sie auf die Frage nach ehelichen Problemen zu Protokoll, die Ehe sei zunächst harmonisch verlaufen. "Gegen den Schluss" aber sei der "Druck" zu gross geworden, sie habe nicht mehr "gemocht" und sich gefragt,  sie, die Ehegatten, überhaupt zusammen bleiben sollten.  fuhr sie fort, die eheliche Beziehung habe unter ihrer Krankheit, die ungefähr drei Jahre zuvor ausgebrochen sei, und den häufigen Spitalaufenthalten sehr gelitten. Als sie nicht mehr habe arbeiten , habe sich die Situation zusehends verschlechtert (Antwort auf Frage 17). Von den Kindern als wesentlicher Mitursache für das  der Ehe war in der Einvernahme keine Rede. Die geschiedene Ehefrau des Beschwerdeführers wusste nicht einmal, wie alt die  zum Zeitpunkt der Einreise waren (Antwort auf Frage 3), und glaubte, die Scheidung kurz danach eingereicht zu haben (Antwort auf Frage 19). Zwar bejahte sie die ausdrückliche Nachfrage nach  im Verhältnis zu den Kindern, jedoch nicht im Sinne eines  Problems und auch nur insoweit, als sie die fehlende  beklagte, sich auf Deutsch zu verständigen (Antwort auf Frage 5), und den Umstand erwähnte, dass die Kinder die Hausaufgaben nur mit ihrem Vater und nicht mit ihr hätten machen wollen (Antwort auf Frage 20).
Die Kinder des Beschwerdeführers ihrerseits wussten anlässlich ihrer Einvernahme von keinen Konflikten mit der Stiefmutter zu berichten. Sie gaben lediglich zu Protokoll, dass ihre Stiefmutter rasch die  verlassen habe. Zuvor sei ein Kontakt wegen sprachlicher Barrieren ohnehin nicht möglich gewesen (Einvernahme des Sohnes, Antworten auf Fragen 14 und 15; Einvernahme der Tochter, Antwort
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auf Frage 6). Dass die Kinder von der Krankheit der Stiefmutter  keine Kenntnis hatten, darauf wurde bereits .
7.3.3 Zweifel an den geltend gemachten Ursachen der Scheidung werden schliesslich durch das prozessuale Verhalten des  genährt. Dieser hat im Rahmen des vorliegenden Verfahrens die Edition von Akten mazedonischer Gerichtsbehörden beantragt. Er hat es jedoch nicht nur versäumt, den naheliegenden Beizug der schweizerischen Scheidungsakten zu verlangen, sondern darüber  eine ausdrückliche, am 20. Mai 2003 ergangene Aufforderung der Vorinstanz ignoriert, seine Zustimmung zum Beizug dieser Akten zu erteilen. Dass die Vorinstanz diesem Verhalten keine Folge gab, ist , muss jedoch nicht weiter erörtert werden. Vor diesem Hintergrund erstaunt es nicht weiter, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 31. August 2005 zwar ein ärztliches Zeugnis als  für den behaupteten schlechten Gesundheitszustand seiner  schweizerischen Ehefrau ankündigte, dieses Beweismittel jedoch nie eingereicht hat.
7.4 Ein weiterer Grund, die Sachverhaltsdarstellung des  generell in Zweifel zu ziehen, bilden die Ungereimtheiten und Widersprüche, von denen die Aussagen seiner Familienangehörigen zu den gegenseitigen Beziehungen, den Lebensverhältnissen in  und dem Kindernachzug geprägt sind.
7.5 Die mazedonische Ehefrau des Beschwerdeführers will mit dem Nachzug der Kinder nichts zu tun gehabt haben. Gemäss ihren  in der Einvernahme vom 25. Februar 2003 habe sie nicht  gewusst, ob sich die Kinder im fraglichen Zeitpunkt in Mazedonien oder ausserhalb des Landes aufhielten (Antwort auf Frage 2). Direkt darauf angesprochen bestritt sie ausdrücklich, dass sie ihre Kinder am 30. Januar 2001 zur schweizerischen Vertretung in Skopje begleitet habe, um dort für sie Visa zu beantragen (Antwort auf Frage 3). Dieser Darstellung steht entgegen, dass die Visumsanträge der Kinder mit dem in kyrillischer Schrift gehaltenen Namenszug der Mutter  sind, wobei neben einer der Unterschriften der erläuternde Hinweis "mother" angebracht ist. Drei Monate später, am 17. April 2001 stellte die mazedonische Ehefrau für sich selbst ein Visum für die Einreise in die Schweiz und erschien zu diesem Zweck am 23. April 2001 persönlich bei der schweizerischen Vertretung in Skopje. Ein Mit-
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arbeiter der Vertretung hielt daraufhin auf dem Gesuchformular als amtlichen Vermerk fest, dass die Gesuchstellerin bereits am 30.  2001 mit ihren beiden Kindern im Zusammenhang mit deren  zum Vater in die Schweiz bei der Vertretung erschienen sei. Gemeinsamkeiten zwischen den zwei Namenszügen auf den  der Kinder und den Unterschriften, die  von der mazedonischen Ehefrau stammen, stützen zusätzlich den Schluss auf Urheberschaft der letzteren. Der Versuch des , den Namenszug auf den Visumsanträgen als  einer Unterschriftsfälschung durch die Tante der Kinder  und Zweifel an der Korrektheit des amtlichen Vermerks zu säen, muss mit der Vorinstanz als offensichtliche Ausflucht bewertet und  werden. Dass es mit der persönlichen Glaubwürdigkeit der mazedonischen Ehefrau des Beschwerdeführers ohnehin nicht zum Besten bestellt ist, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass sie am 12. Dezember 2000 ein erstes Visumsgesuch für die Schweiz stellte, in dem sie sich als verheiratet bezeichnete, wobei sie erklärte, dass ihr Ehemann in Kroatien lebe und ihre beiden Kinder in ihrer Heimatstadt die 7. bzw. 8. Schulklasse besuchten. Anzufügen bleibt, dass in den insgesamt vier Visumsanträgen der Kinder und der mazedonischen Ehefrau die identische Wohnadressen angegeben sind, was ebenfalls gegen die Darstellung der Beteiligten spricht.
7.6 Obwohl die Kinder im Jahre 1996 der Mutter zugesprochen , gab der Sohn des Beschwerdeführers bei seiner Befragung am 25. Februar 2003 zu Protokoll, dass er und seine Schwester nach der Scheidung der Eltern bei den Grosseltern väterlicherseits gelebt . Mit dem Vater hätten die Geschwister telefoniert, und hin und  sei dieser in den Ferien zu Besuch gekommen. Zur Mutter  habe nach der Scheidung kein Kontakt bestanden. Der Sohn  jedoch, dass er zunächst unter der Obhut seiner Mutter  sei (Antworten auf Fragen 4 bis 8). Im Widerspruch dazu gab die Tochter des Beschwerdeführers zu Protokoll, dass sie und ihr  sich bis zur Änderung des Sorgerechts im Jahr 1999 bei der  und anschliessend bei den Grosseltern väterlicherseits aufgehalten hätten. Was die Mutter nach 1999 gemacht habe, wisse sie nicht. Man habe sich ungefährt ein Mal im Monat gesehen. Ansonsten hätten  Kontakte zur Mutter bestanden (Antworten auf Fragen 2 bis 9).
Der Beschwerdeführer brachte in diesem Zusammehang vor,  hätten die Kinder mit ihrer Mutter bis zum Tag der letzten Gerichts-
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verhandlung im Zusammenhang mit der Sorgerechtsänderung im  1999 Kontakt gehabt. Danach hätten sie die Mutter erst wieder , als sie in die Schweiz gekommen sei. Die unterschiedliche und im gegenseitigen Verhältnis widersprüchliche Darstellung der Kinder anlässlich der Einvernahme erklärt er im Falle des Sohnes mit einer Verwechslung der Scheidung mit der Sorgerechtsänderung und im  der Tochter mit mangelhafter Übesetzungsleistung des  Dolmetschers, die zu wiederholten Interventionen seinerseits  gegeben hätten.
Dem Beschwerdeführer ist mit der Vorinstanz entgegenzuhalten, dass die Aussagen der Kinder in Anwesenheit der Rechtsvertreterin des  erfolgten. Sie wurden übersetzt und protokolliert.  wurde die Richtigkeit der beiden Einvernahmeprotokolle vom Sohn und von der Tochter des Beschwerdeführers unterschriftlich bestätigt, ohne dass sich die anwesende Rechtsvertreterin je zum  genötigt gesehen hätte. Inhaltlich sind die protokollierten  der Geschwister in sich stimmig; nichts deutet auf  hin. Da die entgegenstehende Darstellung des Beschwerdeführers in Bezug auf völligen Kontaktabbruch zwischen den Kindern und der Mutter – wie oben dargelegt wurde – ohnehin nicht zutreffen kann, sind seine Einwände als offensichtliche  zurückzuweisen.
8. Dem Beschwerdeführer ist es somit nicht gelungen, die gegen ihn sprechende Vermutung überzeugend in Frage zu stellen, dass zum Zeitpunkt der gemeinsamen Erklärung vom 7. Juli 2000 und der  Einbürgerung am 21. September 2000 zwischen ihm und seiner schweizerischen Ehefrau keine stabile und auf Zukunft  ehelichen Gemeinschaft bestanden hat. Auf Grund der  Umstände muss im Gegenteil davon ausgegangen werden, dass der Ehewille, falls er überhaupt jemals bestand, bereits einige Zeit  erloschen war und an der Ehe schlussendlich nur festgehalten wurde, um dem Beschwerdeführer zum Schweizer Bürgerrecht zu . Indem der Beschwerdeführer in der gemeinsamen Erklärung den Bestand einer intakten und stabilen Ehe versicherte, bzw. eine  des Sachverhalts nicht anzeigte, hat er die Behörden über eine wesentliche Tatsache getäuscht und die erleichterte Einbürgerung im Sinne von Artikel 41 Absatz 1 BüG erschlichen. Die materiellen  für die Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung
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sind somit ebenfalls erfüllt und die angefochtene Verfügung ist soweit zu Recht ergangen.
9. Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtmässig (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist daher abzuweisen.
10. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die  sind auf Fr. 800.-- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
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