Decision ID: 020966d6-b93e-50e7-b447-7f51e69662d7
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass die Gesuchsteller am 22. September 2003 gemeinsam mit ihrem Ehemann beziehungsweise Vater, E._, geboren (...), in der Schweiz um Asyl nachsuchten,
dass das BFM mit Verfügung vom 30. Januar 2006 den Ehemann  Vater der Gesuchsteller in Anwendung von Art. 1 F Bst. b des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) von der Flüchtlingseigenschaft  und gleichzeitig feststellte, die Gesuchsteller erfüllten die Flüchtlingseigenschaft nicht,
dass das BFM mit derselben Verfügung die Asylgesuche der  und ihres Ehemanns beziehungsweise Vaters ablehnte, ihre Wegweisung aus der Schweiz anordnete und ihnen infolge  Unzulässigkeit des Vollzugs der Wegweisung die vorläufige  in der Schweiz gewährte,
dass die Gesuchsteller gegen diesen Entscheid mit Eingabe vom 22. Februar 2006 durch ihren Rechtsvertreter bei der damals  Schweizerischen Asylrekurskommission (ARK) Beschwerde  liessen,
dass sie die Begehren formulierten, die vorinstanzliche Verfügung sei insoweit aufzuheben als ihnen das Asyl verweigert und sie aus der Schweiz weggewiesen worden seien, und es sei ihnen das Asyl zu erteilen,
dass sie daneben beantragten, es sei die Rechtskraft der Ziffern 5 und 6 des Dispositivs der vorinstanzlichen Verfügung vom 30. Januar 2006 festzustellen und das BFM dementsprechend mit vorsorglicher  anzuweisen, ihre vorläufige Aufnahme zu vollziehen,
dass sie diese Begehren unter Kostenfolge stellten und eventualiter um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) ersuchten,
dass die Instruktionsrichterin der ARK mit Zwischenverfügung vom 1. März 2006 das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechts-
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pflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG guthiess, dasjenige um  Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 2 VwVG hingegen abwies,
dass das BFM in seiner Vernehmlassung vom 17. März 2006, welche den Gesuchstellern am 24. März 2006 durch die Instruktionsrichterin der ARK ohne Einräumung des Replikrechts zur Kenntnis gebracht wurde, die Abweisung der Beschwerde beantragte,
dass das Bundesverwaltungsgericht am 1. Januar 2007 die  der Beschwerde übernahm und diese mit Urteil vom 3. Dezember 2009 guthiess, wobei es mit Bezug auf die Gesuchstellerin (Mutter) und ihre Töchter B._ und D._ die angefochtene Verfügung aufhob und Asyl gewährte,
dass es mit Bezug auf den Sohn C._ die angefochtene Verfügung aufhob, die Flüchtlingseigenschaft feststellte und hinsichtlich der Frage, ob der Gesuchsteller nach Art. 53 AsylG vom Asyl auszuschliessen sei, die Sache zu vollständiger Abklärung des Sachverhalts und zu entsprechender Beurteilung an das BFM zurückwies,
dass es diesem Ausgang des Verfahrens entsprechend unter Hinweis auf Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG auf eine Auferlegung von  verzichtete,
dass es gleichzeitig den Gesuchstellern eine - vom BFM  - Parteientschädigung von Fr. 600.-- zusprach, wobei es zur  ausführte, obsiegende Parteien hätten nach Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und  vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) Anspruch auf eine Parteientschädigung für die ihnen erwachsenen notwendigen Kosten,
dass es diesbezüglich weiter erwog, der Rechtsvertreter der  habe keine Kostennote eingereicht, der notwendige  lasse sich aufgrund der Aktenlage hinreichend  abschätzen, und die von der Vorinstanz zu entrichtende  sei unter Berücksichtigung der massgeblichen  in Anwendung von Art. 14 Abs. 2 VGKE auf Fr. 600.-- festzusetzen (vgl. Dispositivziffer 5),
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dass die Gesuchsteller am 9. Dezember 2009 beim  eine Honorarnote ihres Rechtsvertreters vom 9.  2009 über einen Betrag von Fr. 3'216.45 einreichten und unter  darauf um eine Parteientschädigung „gemäss Aufwand“ ,
dass sie für den Falle der Eröffnung eines förmlichen  beantragten, es sei Ziffer 5 des Dispositivs des Urteils vom 3.  2009 revisionsweise unter Bewilligung der unentgeltlichen  aufzuheben,
dass die Gesuchsteller in ihrer Eingabe vom 9. Dezember 2009 , das Bundesverwaltungsgericht habe in seinem Urteil vom 3.  2009 eine willkürliche Schätzung der ihnen auszurichtenden Parteientschädigung vorgenommen, nachdem es in Abweichung von der gegenüber ihrem Rechtsvertreter gehandhabten Praxis von einer Anzeige des bevorstehenden Fallabschlusses und einer Aufforderung zur Einreichung der Honorarnote abgesehen habe,

und zieht in Erwägung,
dass es sich beim beanstandeten Urteil vom 3. Dezember 2009 um einen Entscheid über eine Beschwerde handelt, die von den  gestützt auf Art. 31, Art. 32 (e contrario) und Art. 33 Bst. d des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) gegen eine auf dem Gebiet des Asyls vom BFM erlassene Verfügung nach Art. 5 VwVG erhoben worden war,
dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht (Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]) auf dem Gebiet des Asyls nicht zulässig ist (vgl. Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),
dass das Bundesverwaltungsgericht somit in seinem Urteil vom 3.  2009 endgültig über die Sache befunden hat,
dass mit dem ausserordentlichen Rechtsmittel der Revision die  und Massgeblichkeit eines rechtskräftigen  angefochten wird, im Hinblick darauf, dass die Rechtskraft beseitigt wird und über die Sache neu entschieden werden kann (vgl. PIERRE TSCHANNEN/ULRICH ZIMMERLI, Allgemeines Verwaltungsrecht, 2. Aufl., Bern 2005, S. 269),
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dass zu prüfen bleibt, ob die Gesuchsteller in ihrer Eingabe vom 9.  2009 Gründe geltend machen, die unter dem Blickwinkel der Revision eine Aufhebung beziehungsweise Änderung des  vom 3. Dezember 2009 im Entschädigungspunkt zu bewirken vermögen,
dass das Bundesverwaltungsgericht für die Beurteilung von Gesuchen um Revision seiner Urteile selber zuständig ist und dabei die Art.  BGG sinngemäss anwendet (Art. 45 VGG; Entscheide des Schweizerischen Bundesverwaltungsgerichts [BVGE] 2007/21 E. 2.1 S. 242 f.),
dass die Gründe, aus denen das Bundesverwaltungsgericht seine  auf Gesuch hin in Revision zieht, in Art. 121-123 BGG aufgeführt sind,
dass Gründe, welche von einer um Revision ersuchenden Partei  mit ordentlicher Beschwerde gegen eine Verfügung des BFM auf dem Gebiet des Asyls vor Bundesverwaltungsgericht hätten geltend gemacht werden können, nicht als Revisionsgründe gelten (vgl. Art. 46 VGG in analogiam),
dass das Bundesverwaltungsgericht in der Besetzung mit drei Richtern oder Richterinnen (Art. 21 Abs. 1 VGG) entscheidet, sofern das  nicht - was vorliegend nicht in Betracht kommt - in die  des Einzelrichters beziehungsweise der Einzelrichterin fällt (vgl. Art. 23 VGG),
dass die Aufwandentschädigung bei der vertraglichen Vertretung - im Gegensatz zu jener für die unentgeltliche Verbeiständung nach Art. 65 Abs. 2 VwVG - der Partei und nicht ihrem Vertreter zugesprochen wird (vgl. MARCEL MAILLARD, in: Praxiskommentar VwVG, Waldmann/ [Hrsg.], Zürich 2009, Art. 64 N 15; ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, Basel 2008, S. 222 Rz. 4.88),
dass die Gesuchsteller damit ein schutzwürdiges Interesse an der  beziehungsweise Abänderung des Beschwerdeurteils vom 3. Dezember 2009 im Entschädigungspunkt haben und zur  eines darauf abzielenden Revisionsgesuches legitimiert sind (Art. 48 Abs. 1 Bst. c VwVG in analogiam; vgl. URSINA BEERLI-BONORAND,
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Die ausserordentlichen Rechtsmittel in der Verwaltungsrechtspflege des Bundes und der Kantone, Zürich 1985, S. 65 ff.),
dass auf Inhalt, Form, Verbesserung und Ergänzung des  Art. 67 Abs. 3 VwVG Anwendung findet (Art. 47 VGG), welcher für dieselben vier Bereiche seinerseits auf die Bestimmungen von Art. 52 und 53 VwVG verweist und darüber hinaus vorschreibt, dass die Begründung insbesondere den Revisionsgrund und die  des Revisionsbegehrens darzutun und letzteres auch bereits die Begehren für den Fall eines neuen Beschwerdeentscheides zu  hat,
dass die Begründung eines Revisionsgesuches somit erhöhten  zu genügen hat,
dass die Gesuchsteller explizit Art. 121 Bst. c BGG als Grundlage für ihr Revisionsgesuch benennen und dazu ausführen, ihr im  Beschwerdeverfahren eingebrachter Antrag auf Zusprechung  Parteientschädigung sei nur deshalb unbeurteilt geblieben, weil das Gericht durch den Verzicht auf eine weitere Verfahrenshandlung zur Bezifferung des Antrages auf Parteientschädigung seine eigene Praxis verletzt habe,
dass die Gesuchsteller einen gesetzlichen Revisionsgrund anrufen und mit hinreichender Begründung darlegen, warum nach ihrer  ebendieser Revisionsgrund verwirklicht ist,
dass sich aus ihrer Gesuchsbegründung ohne weiteres auch eine  Substanziierung bezüglich der Wahrung der massgeblichen 30-tägigen Frist von Art. 124 Abs. 1 Bst. b BGG ergibt, zumal das  vom 3. Dezember 2009 am 8. Dezember 2009 versandt wurde und die Revisionseingabe sowie auch die Honorarnote des  der Gesuchsteller vom 9. Dezember 2009 datieren,
dass unter diesen Umständen auf das im Übrigen frist- und  eingereichte Revisionsgesuch einzutreten ist,
dass nach der von den Gesuchstellern angerufenen Bestimmung von Art. 121 Bst. c BGG ein Revisionsgrund vorliegt, wenn das Gericht über einen gestellten Antrag im Entscheid nicht - auch nicht  - befindet,
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dass die Bestimmung in erster Linie auf die Anträge in der Sache selbst (Rechtsbegehren) abzielt, von ihr aber unter anderem auch  zu den Kosten- und Entschädigungsfolgen eines Verfahrens  werden (vgl. ELISABETH ESCHER, in: Bundesgerichtsgesetz, Marcel Alexander Niggli/Peter Uebersax/Hans Wiprächtiger [Hrsg.], Basel 2008, Art. 121 N 8; HANSJÖRG SEILER/NICOLAS VON WERDT/ANDREAS GÜNGERICH, Bundesgerichtsgesetz, Handkommentar, Bern 2007, zu Art. 121 Rz. 22-24),
dass vorliegend das Bundesverwaltungsgericht im Urteil vom 3.  2009 die Gesuchsteller als obsiegende Partei im Sinne von Art. 7 Abs. 1 VGKE erachtete und ihnen deshalb eine - ungekürzte (vgl. Art. 7 Abs. 2 VGKE) - Parteientschädigung von Fr. 600.-- zusprach (Ziffer 5 des Dispositivs), wobei es in den zugehörigen Erwägungen (E. 16.2) ausführte, der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin habe keine Kostennote eingereicht, der notwendige Vertretungsaufwand  sich aufgrund der Aktenlage hinreichend zuverlässig abschätzen, und die vom BFM auszurichtende Parteieentschädigung sei unter  der massgeblichen Bemessungsfaktoren auf einen  von Fr. 600.-- festzusetzen,
dass sich die Festsetzung einer Parteientschädigung im  vor dem Bundesverwaltungsgericht nach Art. 14 VGKE ,
dass gemäss dieser Bestimmung die Anspruch auf eine  erhebenden Parteien dem Gericht vor dem Entscheid eine  Kostennote einzureichen haben (Abs. 1), auf deren Basis das Gericht sodann die Entschädigung festsetzt (Abs. 2 Satz 1),
dass bei Nichteinreichung einer Kostennote das Gericht die  aufgrund der Akten festsetzt (Art. 14 Abs. 2 VGKE Satz 2: „Wird keine Kostennote eingereicht, so setzt das Gericht die  auf Grund der Akten fest.“),
dass angesichts des klaren Wortlauts von Art. 14 VGKE eine  des Bundesverwaltungsgerichts, die Parteien ausdrücklich zur Einreichung einer Kostennote aufzufordern, nicht besteht (vgl. MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O, S. 221 Rz. 4.84),
dass zwar das Bundesverwaltungsgericht bei absehbarer  vor Erlass des Endentscheides dem professionell tätigen
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Rechtsvertreter Frist zur Einreichung einer Honorarnote ansetzen kann,
dass davon aber namentlich dann abgewichen werden kann, wenn sich der zu entschädigende Aufwand aufgrund der Akten mit  Genauigkeit abschätzen lässt oder die Einholung der  in speziellen Verfahren zu einer ungebührlichen Verzögerung führen würde,
dass in casu das Bundesverwaltungsgericht gemäss seinen  zur Erkenntnis gelangte, der notwendige  lasse sich aufgrund der Aktenlage hinreichend zuverlässig ,
dass das Bundesverwaltungsgericht sich damit im Rahmen von Art. 14 VGKE und der diesbezüglich geübten Praxis bewegte, zumal sich den Akten zufolge die vom Rechtsvertreter im Namen der Gesuchsteller unternommenen Prozesshandlungen im Beschwerdeverfahren auf die alleinige Ausarbeitung und Einreichung der Rechtsmitteleingabe an die ARK beschränkten,
dass entgegen der Argumentation in der Eingabe vom 9. Dezember 2009 die Gesuchsteller nicht „in guten Treuen“ davon ausgehen , ihr Rechtsvertreter würde „praxisgemäss“ aufgefordert, die  nachträglich noch einzureichen,
dass nach dem Erwogenen keine Rede davon sein kann, das  habe als Folge der „Verletzung seiner eigenen Praxis“ den Antrag auf Ausrichtung einer Parteientschädigung „nach tatsächlichem Aufwand“ unbeurteilt gelassen,
dass in diesem Punkt entgegen der Auffassung der Gesuchsteller  kein Verfahrensmangel im Sinne von Art. 121 Bst. c BGG vorliegt,
dass die Gesuchsteller ferner die Anpassung der Parteientschädigung an den in der Honorarnote vom 9. Dezember 2009 ausgewiesenen  von Fr. 3'216.45 beantragen,
dass die im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht zuzusprechende Parteientschädigung die Kosten der Vertretung sowie
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allfällige weitere notwendige Auslagen der Partei zu umfassen hat (vgl. Art. 8 VGKE),
dass vorliegend die mittels Honorarnote ausgewiesenen  mehr als das Fünffache der im Beschwerdeverfahren als  zugesprochenen Summe ausmachen,
dass bei dieser markanten Differenz grundsätzlich denkbar sein , das Bundesverwaltungsgericht habe einzelne prozessuale  des Rechtsvertreters übersehen, und somit eine Prüfung der Frage angezeigt erscheint, ob der Tatbestand von Art. 121 Bst. d BGG (versehentliche Nichtberücksichtigung in den Akten liegender ) erfüllt ist,
dass das Übersehen einer wesentlichen prozessualen Handlung des Rechtsvertreters durch das Gericht hinlänglich ausgeschlossen werden kann, nachdem wie erwähnt in den Akten lediglich die  (Beschwerdeschrift vom 22. Februar 2006, 9 Textseiten) als  erkennbar ist und in der Eingabe vom 9. Dezember 2009 keine prozessualen Verrichtungen benannt werden, die keinen Niederschlag im Beschwerdedossier gefunden hätten und bei der ausgefällten  übergangen worden sein könnten,
dass dahin gestellt bleiben kann, ob der geschätzte Vertretungsaufwand dem fraglichen Beschwerdeverfahren angemessen erscheint,
dass nämlich selbst dann, wenn festgestellt werden könnte, die vom  vorgenommene Schätzung sei deutlich zu tief ausgefallen, dies einer Überprüfung durch die Revisionsinstanz entzogen bliebe, solange von ihm - wie vorliegend der Fall - keine wesentliche  beziehungsweise Aufwendung übersehen wurde,
dass aus ebendiesem Grund die Gesuchsteller aus dem Hinweis auf das Bundesgerichtsurteil vom 14. August 2008 (5D_88/2008 E. 4.3) im fallspezifischen Kontext nichts zu ihren Gunsten herleiten können,
dass das Bundesgericht in jenem Verfahren eine subsidiäre  gemäss Art. 113 BGG zu beurteilen und dabei zu prüfen hatte, ob ein Entscheid einer letzten kantonalen Instanz gegen verfassungsmässige Rechte verstösst (vgl. Art. 116 BGG), wobei die  Partei insbesondere eine Verletzung des Willkürver-
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bots von Art. 9 der Bundesverfassung der Schweizerischen  vom 18. April 1999 (BV, SR 101) gerügt hatte,
dass im Gegensatz dazu im vorliegenden Verfahren das  sich als Revisionsinstanz einer Prüfung der Frage zu enthalten hat, ob ein eigener Entscheid willkürlich ausgefallen ist,
dass nach dem Gesagten von den Gesuchstellern kein  relevanter Sachverhalt dargetan werden konnte, weshalb das  um Revision des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. Dezember 2009 abzuweisen ist,
dass aus den soeben dargelegten Gründen dem Revisionsbegehren keine ernsthaften Erfolgsaussichten beschieden waren, weshalb das gleichzeitig eingereichte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG unabhängig von der Frage der prozessualen Bedürftigkeit der Gesuchsteller abzuweisen ist,
dass vorliegend jedoch auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu  ist (vgl. Art. 6 Bst. b VGKE).
(Dispositiv nächste Seite)
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