Decision ID: 21e1c239-c47b-41b3-92f9-b1b105106f8a
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_VG
Chamber: ZH_VG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: public_law

hat sich ergeben:
hat sich ergeben:
I. A, eine 1973 geborene Ausländerin, hält sich seit dem Jahr 1993 in der Schweiz auf. Am 3. November 2010 ersuchte sie um Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung. Nach Prüfung der bundes- und kantonalrechtlichen Mindestanforderungen überwies das Gemeindeamt des Kantons Zürich das Einbürgerungsgesuch am 16. Dezember 2010 an die Gemeinde X zum Entscheid über die Aufnahme ins Gemeindebürgerrecht. Die Bürgerrechtskommission der Gemeinde X lehnte das Einbürgerungsgesuch von A mit Beschluss vom 28. Mai 2013 ab.
II.
Mit Rekurs vom 18. Juni 2013 beantragte A dem Bezirksrat W sinngemäss, den Beschluss der Bürgerrechtskommission X vom 28. Mai 2013 aufzuheben und sie ins Gemeindebürgerrecht der Gemeinde X aufzunehmen. Der Bezirksrat hiess den Rekurs mit Beschluss vom 30. Oktober 2013 gut, hob den Beschluss vom 28. Mai 2013 auf und wies die Sache im Sinn seiner Erwägungen an die Gemeinde X zurück. Zwar vermöge sich A zurzeit wirtschaftlich nicht selbst zu erhalten und erfülle damit die Voraussetzungen für eine Einbürgerung nicht, doch sei bei ihr ein Verfahren für den Bezug einer Invalidenrente pendent; bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheids der Sozialversicherung sei das Einbürgerungsverfahren zu sistieren.
III.
A erhob am 25./26. November 2013 Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragte sinngemäss, der Beschluss vom 30. Oktober 2013 sei aufzuheben und sie ins Gemeindebürgerrecht der Gemeinde X aufzunehmen. Der Bezirksrat W liess sich am 15. Januar 2014 mit dem Schluss auf Abweisung der Beschwerde vernehmen. Mit Beschwerdeantwort vom 3./7. Februar 2014 beantragte die Gemeinde X die Abweisung des Rechtsmittels unter "den üblichen Folgen". Am 17. Februar 2014 nahm A dazu Stellung, worauf die Gemeinde X mit Vernehmlassung vom 27./28. Februar 2014 reagierte und für ihre Aufwendungen zusätzlich zu den Gebühren eine Entschädigung von Fr. 500.- verlangte. Am 6. März 2014 liess sich A ein letztes Mal vernehmen; die Gemeinde X verzichtete am 14. März 2014 auf eine weitere Vernehmlassung.

Die Kammer erwägt:
1. 1.1 Das Verwaltungsgericht prüft seine Zuständigkeit nach § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) von Amtes wegen. Gemäss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 Satz 1, 19b Abs. 2 lit. c sowie §§ 42–44 e contrario VRG ist das Verwaltungsgericht für Beschwerden gegen erstinstanzliche Rekursentscheide des Bezirksrats − etwa betreffend die Ablehnung von Einbürgerungsgesuchen durch Gemeindeorgane − zuständig.
1.2 Angefochten ist ein Rückweisungsentscheid, mit welchem die Vorinstanz die Beschwerdegegnerin anwies, das Einbürgerungsverfahren bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheids über eine von der Beschwerdeführerin beantragte Invalidenrente zu sistieren, weil mit Auszahlung einer IV-Rente allenfalls deren wirtschaftliche Selbsterhaltungsfähigkeit bejaht werden könnte.
Der vorinstanzliche Rückweisungsentscheid stellt einen Zwischenentscheid im Sinn von § 19a Abs. 2 VRG in Verbindung mit Art. 93 Abs. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) dar (BGE 138 I 143 E. 1.2, 137 V 314 E. 1; Felix Uhlmann, Basler Kommentar, 2011, Art. 90 BGG N. 9 Abs. 2). Er ist deshalb nach § 19a Abs. 2 VRG in Verbindung mit Art. 93 Abs. 1 BGG nur anfechtbar, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken könnte (lit. a) oder die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b).
Beim nicht wiedergutzumachenden Nachteil muss es sich grundsätzlich um einen Nachteil rechtlicher Natur handeln, welcher auch durch einen für die Beschwerdeführenden günstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden kann (BGE 137 III 380 E. 1.2, 134 I 83 E. 3.1 auch zum Folgenden). Soweit es das materielle Verwaltungsrecht gebietet, können jedoch auch rein tatsächliche Nachteile nicht wiedergutzumachende Nachteile im Sinn von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG darstellen (BGE 135 II 30 E. 1.3.4 mit Hinweisen).
Vorliegend ist ein solcher nicht wiedergutzumachender Nachteil nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht. Ferner würde mit der Gutheissung der Beschwerde kein im Sinn der Rechtsprechung bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren im Sinn der genannten Bestimmung erspart (vgl. hierzu statt vieler BGr, 20. April 2009, 8C_1038/2008, E. 2.2 mit Hinweisen). Allerdings kann gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung bei einer Beschwerde, welche sich − wie hier − gegen die Sistierung eines Verfahrens richtet, vom Erfordernis eines nicht wiedergutzumachenden Nachteils abgesehen werden, wenn eine ungerechtfertigte Verfahrensverzögerung bzw. Rechtsverweigerung geltend gemacht wird (BGE 137 III 261 E. 1.2.2 mit weiteren Hinweisen). Ob dies auch vorliegend der Fall ist, muss indessen nicht abschliessend beantwortet werden. Soweit auf die Beschwerde einzutreten ist, ist sie nämlich abzuweisen, wie im Folgenden gezeigt wird.
Vorliegend ist ein solcher nicht wiedergutzumachender Nachteil nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht. Ferner würde mit der Gutheissung der Beschwerde kein im Sinn der Rechtsprechung bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren im Sinn der genannten Bestimmung erspart (vgl. hierzu statt vieler BGr, 20. April 2009, 8C_1038/2008, E. 2.2 mit Hinweisen). Allerdings kann gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung bei einer Beschwerde, welche sich − wie hier − gegen die Sistierung eines Verfahrens richtet, vom Erfordernis eines nicht wiedergutzumachenden Nachteils abgesehen werden, wenn eine ungerechtfertigte Verfahrensverzögerung bzw. Rechtsverweigerung geltend gemacht wird (BGE 137 III 261 E. 1.2.2 mit weiteren Hinweisen). Ob dies auch vorliegend der Fall ist, muss indessen nicht abschliessend beantwortet werden. Soweit auf die Beschwerde einzutreten ist, ist sie nämlich abzuweisen, wie im Folgenden gezeigt wird.
2. 2.1 Erwerb und Verlust des Kantons- und Gemeindebürgerrechts sind in Art. 20 f. der Verfassung des Kantons Zürich vom 27. Februar 2005 (KV, LS 101), §§ 20–31 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 (GG, LS 131.1) sowie in der (kantonalen) Bürgerrechtsverordnung vom 25. Oktober 1978 (BüV, LS 141.11) geregelt. Darüber hinaus sind die Bestimmungen des Bundes zu beachten.
2.2 Das eidgenössische Bürgerrechtsgesetz vom 29. September 1952 (BüG, SR 141.0) statuiert Mindestanforderungen für den Erwerb des Bürgerrechts. Vor Erteilung einer Bewilligung ist gemäss Art. 14 BüG zu prüfen, ob der Bewerber oder die Bewerberin für die Einbürgerung geeignet, insbesondere in die schweizerischen Verhältnisse eingegliedert (lit. a) und mit den schweizerischen Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuchen vertraut ist (lit. b), die schweizerische Rechtsordnung beachtet (lit. c) und die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz nicht gefährdet (lit. d). Als weitere Voraussetzung gelten gemäss Art. 15 BüG Wohnsitzerfordernisse. Bei diesen Vorgaben handelt es sich um Mindestvorschriften des Bundes gemäss Art. 38 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101; vgl. Niccolò Raselli, Die Einbürgerung zwischen Politik und Justiz − unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesgerichts, ZBl 112/2011, S. 577 ff., 585 f. mit weiteren Hinweisen).
2.3 Das Kantonsbürgerrecht beruht auf dem Gemeindebürgerrecht (Art. 20 Abs. 1 KV; vgl. auch § 20 Abs. 1 GG). Gemäss Art. 20 Abs. 2 KV sind die Voraussetzungen für den Erwerb und Verlust des Kantons- und des Gemeindebürgerrechts durch Gesetz zu bestimmen. In Art. 20 Abs. 3 KV sind sodann die kantonalrechtlichen Mindestanforderungen festgelegt. Demnach müssen Bewerber und Bewerberinnen für das Bürgerrecht über angemessene Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen (lit. a), in der Lage sein, für sich und ihre Familien zu sorgen (lit. b), mit den hiesigen Verhältnissen vertraut sein (lit. c) sowie die schweizerische Rechtsordnung beachten (lit. d). Auf Gesetzesstufe können weitergehende Voraussetzungen statuiert werden (Peter Kottusch in: Isabelle Häner/Markus Rüssli/Evi Schwarzenbach [Hrsg.], Kommentar zur Zürcher Kantonsverfassung, Zürich etc. 2007, Art. 20 N. 6). So sieht § 21 Abs. 1 in Verbindung mit § 22 Abs. 1 GG vor, dass genügende Ausweise über bisherige Heimat- und Familienverhältnisse beigebracht werden müssen, und § 21 Abs. 1 GG und § 3 Abs. 1 in Verbindung mit § 6 BüV verlangen einen unbescholtenen Ruf.
2.4 Zusammenfassend gelten für den Erwerb des Bürgerrechts im Kanton Zürich folgende Anforderungen: Ausländische Personen müssen nebst der Erfüllung der Wohnsitzerfordernisse genügende Ausweise über ihre bisherigen Heimat- und Familienverhältnisse beibringen (§ 21 Abs. 1 in Verbindung mit § 22 Abs. 1 GG), über angemessene Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen (Art. 20 Abs. 3 lit. a KV), in der Lage sein, für sich und ihre Familien aufzukommen (Art. 20 Abs. 3 lit. b KV und § 3 Abs. 1 in Verbindung mit § 5 BüV), mit den hiesigen Verhältnissen vertraut sein (Art. 14 lit. b BüG, Art. 20 Abs. 3 lit. c KV; vgl. auch § 21 Abs. 2 lit. b BüV), die schweizerische Rechtsordnung beachten (Art. 14 lit. c BüG, Art. 20 Abs. 3 lit. d KV; vgl. auch § 21 Abs. 2 lit. c BüV) und gemäss § 21 Abs. 1 GG und § 3 Abs. 1 in Verbindung mit § 6 BüV über einen unbescholtenen Ruf verfügen.
2.5 Im Kanton Zürich müssen die Gemeinden ausländische Personen, die in der Schweiz geborenen sind, in das Bürgerrecht aufnehmen, falls die angeführten Voraussetzungen erfüllt sind. Nicht in der Schweiz geborene ausländische Personen zwischen 16 und 25 Jahren werden den in der Schweiz geborenen in diesem Alter gleichgestellt, sofern sie nachweisen können, dass sie in der Schweiz während mindestens fünf Jahren den Unterricht auf Volks- oder Mittelschulstufe in einer der Landessprachen besucht haben (§ 21 Abs. 2 und 3 in Verbindung mit Abs. 1 GG; § 22 Abs. 1 in Verbindung mit §§ 1 ff. BüV). Es besteht mit anderen Worten unter den entsprechenden Voraussetzungen eine Verpflichtung der Gemeinden, das Gemeindebürgerrecht zu erteilen oder zuzusichern (vgl. auch Raselli, ZBl 112/2011, S. 587 f.).
Unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin die eben erwähnten Voraussetzungen nicht erfüllt: Sie wurde 1973 im Ausland geboren und hat dort auch die Schulen besucht, bevor sie 1993 in die Schweiz kam. Damit kommt ihr in den Gemeinden des Kantons Zürich kein Anspruch auf Einbürgerung zu.
Unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin die eben erwähnten Voraussetzungen nicht erfüllt: Sie wurde 1973 im Ausland geboren und hat dort auch die Schulen besucht, bevor sie 1993 in die Schweiz kam. Damit kommt ihr in den Gemeinden des Kantons Zürich kein Anspruch auf Einbürgerung zu.
3. Besteht − wie vorliegend − kein Anspruch auf Einbürgerung, sind die Gemeinden nicht verpflichtet − hingegen unter Berücksichtigung der in der Bundesgesetzgebung, der Kantonsverfassung und dem Gemeindegesetz beziehungsweise der Bürgerrechtsverordnung statuierten Mindestanforderungen berechtigt −, Personen in ihr Bürgerrecht aufzunehmen (§ 22 Abs. 1 GG). Demgemäss liegt es im Ermessen der Gemeinde, ob sie eine Person in ihr Bürgerrecht aufnehmen will. Daraus folgt, dass die Gemeinde ein Einbürgerungsgesuch auch dann ablehnen darf, wenn die einbürgerungswillige Person die Mindestanforderungen des kantonalen Rechts erfüllt. Zum einen ist es ihr im Ermessensbereich überlassen, ob sie in einem generell-abstrakten Erlass an die Erteilung einer Einbürgerungsbewilligung strengere, über die vom kantonalen Recht festgelegten Mindestvorschriften hinausgehende Anforderungen vorsehen oder die Einbürgerung von weiteren sachlichen Kriterien abhängig machen will (vgl. VGr, 26. Juni 2013, VB.2012.00673, E. 5.4; BGr, 14. November 2013, 1D_2/2013, E. 2.2 − 30. August 2010, 1D_5/2010, E. 3.2.3 − 12. Dezember 2003, 1P.214/2003, E. 3.5.2). Zum anderen kommt ihr gemäss bundesgerichtlicher Praxis im Ermessensbereich ein Beurteilungsspielraum zu, welchen die Rechtsmittelinstanzen zu wahren haben: Die kantonalen Behörden dürfen einzig eingreifen, wenn eine Gemeinde ihr Ermessen nicht pflichtgemäss ausübt, was namentlich der Fall ist, wenn das Einbürgerungsorgan sein Ermessen in Widerspruch zum Sinn und Zweck der Bürgerrechtsgesetzgebung ausübt (vgl. BGr, 30. August 2010, 1D_5/2010 E. 3. 2 mit Hinweisen; ferner BGr, 14. November 2013, 1D_2/2013, E. 2.5; BGE 138 I 305 E. 1.4.5, 137 I 235 E. 2.4).
3. Besteht − wie vorliegend − kein Anspruch auf Einbürgerung, sind die Gemeinden nicht verpflichtet − hingegen unter Berücksichtigung der in der Bundesgesetzgebung, der Kantonsverfassung und dem Gemeindegesetz beziehungsweise der Bürgerrechtsverordnung statuierten Mindestanforderungen berechtigt −, Personen in ihr Bürgerrecht aufzunehmen (§ 22 Abs. 1 GG). Demgemäss liegt es im Ermessen der Gemeinde, ob sie eine Person in ihr Bürgerrecht aufnehmen will. Daraus folgt, dass die Gemeinde ein Einbürgerungsgesuch auch dann ablehnen darf, wenn die einbürgerungswillige Person die Mindestanforderungen des kantonalen Rechts erfüllt. Zum einen ist es ihr im Ermessensbereich überlassen, ob sie in einem generell-abstrakten Erlass an die Erteilung einer Einbürgerungsbewilligung strengere, über die vom kantonalen Recht festgelegten Mindestvorschriften hinausgehende Anforderungen vorsehen oder die Einbürgerung von weiteren sachlichen Kriterien abhängig machen will (vgl. VGr, 26. Juni 2013, VB.2012.00673, E. 5.4; BGr, 14. November 2013, 1D_2/2013, E. 2.2 − 30. August 2010, 1D_5/2010, E. 3.2.3 − 12. Dezember 2003, 1P.214/2003, E. 3.5.2). Zum anderen kommt ihr gemäss bundesgerichtlicher Praxis im Ermessensbereich ein Beurteilungsspielraum zu, welchen die Rechtsmittelinstanzen zu wahren haben: Die kantonalen Behörden dürfen einzig eingreifen, wenn eine Gemeinde ihr Ermessen nicht pflichtgemäss ausübt, was namentlich der Fall ist, wenn das Einbürgerungsorgan sein Ermessen in Widerspruch zum Sinn und Zweck der Bürgerrechtsgesetzgebung ausübt (vgl. BGr, 30. August 2010, 1D_5/2010 E. 3. 2 mit Hinweisen; ferner BGr, 14. November 2013, 1D_2/2013, E. 2.5; BGE 138 I 305 E. 1.4.5, 137 I 235 E. 2.4).
4. Ratio legis von Art. 20 Abs. 3 lit. b KV ist es zu verhindern, dass Fürsorgefälle und Personen, die ein erhebliches Fürsorgerisiko darstellen, eingebürgert werden. In diesem Zusammenhang müssen die finanziellen Verhältnisse des Bewerbers geordnet erscheinen, was anhand der Betreibungs- und Steuerregister zu überprüfen ist (vgl. Kottusch, Art. 20 KV N. 8; VGr, 21. Oktober 2009, VB.2009.00411, E. 6.1). Nach § 5 BüV gilt die wirtschaftliche Erhaltungsfähigkeit als gegeben, wenn die Lebenskosten und Unterhaltsverpflichtungen der Bewerbenden voraussichtlich in angemessenem Umfang durch Einkommen, Vermögen und Rechtsansprüche gegen Dritte gedeckt sind. Zu den Ansprüchen gegenüber Dritten gehören insbesondere Forderungen gegenüber privaten und öffentlichen Versicherungs- und Vorsorgeeinrichtungen, also insbesondere Forderungen aus den Sozialversicherungen wie  Kranken-, Alters- und Hinterbliebenen- sowie Invaliden- und Arbeitslosenversicherung (VGr, 11. Juli 2007, VB.2007.00113, E. 2.2). Was die Kostendeckung in "angemessenen Umfang" anbelangt, sind die Gemeinden gehalten, auf allfällige Betreibungsverfahren und Steuerausstände abzustellen. Laufen gegen den Bewerber keine nennenswerten Betreibungen und sind die Steuern bezahlt oder Ratenzahlungen vereinbart und eingehalten, so ist die wirtschaftliche Erhaltungsfähigkeit grundsätzlich zu bejahen (vgl. Handbuch Einbürgerungen des Amts für Gemeinden und berufliche Vorsorge des Kantons Zürich [Hrsg.], Zürich 2002, Kap. 3 S. 9). Aus § 5 BüV und dem Erfordernis des § 6 Satz 2 BüV, wonach die einbürgerungswillige Person eines unbescholtenen Rufs bedarf, ergibt sich, dass die kantonalrechtlichen Bestimmungen im Hinblick auf die Frage der wirtschaftlichen Erhaltungsfähigkeit eine Einschätzung aufgrund der gesamten wirtschaftlichen Verhältnisse sowie eine Prognose erfordern (vgl. VGr, 20. November 2013, VB.2013.00494 E. 4.4.2 Abs. 2 − 26. Juni 2013, VB.2012.00673, E. 5.4 − 21. Oktober 2009, VB.2009.00411, E. 6.1 am Ende mit Hinweis). Die im Rahmen einer Gesuchsprüfung durchzuführende Einschätzung betrifft die gegenwärtige, die Prognose demgegenüber die voraussichtliche wirtschaftliche Erhaltungsfähigkeit des Bewerbers bzw. der Bewerberin.
4. Ratio legis von Art. 20 Abs. 3 lit. b KV ist es zu verhindern, dass Fürsorgefälle und Personen, die ein erhebliches Fürsorgerisiko darstellen, eingebürgert werden. In diesem Zusammenhang müssen die finanziellen Verhältnisse des Bewerbers geordnet erscheinen, was anhand der Betreibungs- und Steuerregister zu überprüfen ist (vgl. Kottusch, Art. 20 KV N. 8; VGr, 21. Oktober 2009, VB.2009.00411, E. 6.1). Nach § 5 BüV gilt die wirtschaftliche Erhaltungsfähigkeit als gegeben, wenn die Lebenskosten und Unterhaltsverpflichtungen der Bewerbenden voraussichtlich in angemessenem Umfang durch Einkommen, Vermögen und Rechtsansprüche gegen Dritte gedeckt sind. Zu den Ansprüchen gegenüber Dritten gehören insbesondere Forderungen gegenüber privaten und öffentlichen Versicherungs- und Vorsorgeeinrichtungen, also insbesondere Forderungen aus den Sozialversicherungen wie Kranken-, Alters- und Hinterbliebenen- sowie Invaliden- und Arbeitslosenversicherung (VGr, 11. Juli 2007, VB.2007.00113, E. 2.2). Was die Kostendeckung in "angemessenen Umfang" anbelangt, sind die Gemeinden gehalten, auf allfällige Betreibungsverfahren und Steuerausstände abzustellen. Laufen gegen den Bewerber keine nennenswerten Betreibungen und sind die Steuern bezahlt oder Ratenzahlungen vereinbart und eingehalten, so ist die wirtschaftliche Erhaltungsfähigkeit grundsätzlich zu bejahen (vgl. Handbuch Einbürgerungen des Amts für Gemeinden und berufliche Vorsorge des Kantons Zürich [Hrsg.], Zürich 2002, Kap. 3 S. 9). Aus § 5 BüV und dem Erfordernis des § 6 Satz 2 BüV, wonach die einbürgerungswillige Person eines unbescholtenen Rufs bedarf, ergibt sich, dass die kantonalrechtlichen Bestimmungen im Hinblick auf die Frage der wirtschaftlichen Erhaltungsfähigkeit eine Einschätzung aufgrund der gesamten wirtschaftlichen Verhältnisse sowie eine Prognose erfordern (vgl. VGr, 20. November 2013, VB.2013.00494 E. 4.4.2 Abs. 2 − 26. Juni 2013, VB.2012.00673, E. 5.4 − 21. Oktober 2009, VB.2009.00411, E. 6.1 am Ende mit Hinweis). Die im Rahmen einer Gesuchsprüfung durchzuführende Einschätzung betrifft die gegenwärtige, die Prognose demgegenüber die voraussichtliche wirtschaftliche Erhaltungsfähigkeit des Bewerbers bzw. der Bewerberin.
5. Die Beschwerdegegnerin lehnte die Einbürgerung der Beschwerdeführerin aufgrund deren nicht gegebener wirtschaftlicher Erhaltungsfähigkeit ab. Dies bestätigte die Vorinstanz; so sei erstellt, dass die Beschwerdeführerin sich zurzeit nicht selbst zu erhalten vermöge. Ob dies tatsächlich zutrifft, darf mit der Beschwerdeführerin indes bezweifelt werden, ist Letztere doch − wie sie auch stets betont hat − bisher weder auf Sozialhilfe angewiesen noch im Betreibungsregister verzeichnet gewesen. Zudem lebt sie über dem sozialhilferechtlichen Existenzminimum, wie auch die Vorinstanz anerkennen muss.
Die im Sinn einer Prognose über die künftige Erhaltungsfähigkeit der Beschwerdeführerin angestellten Überlegungen der Vorinstanzen, welche darauf hinauslaufen, dass bei der Beschwerdeführerin ein immanentes Fürsorgerisiko besteht, sind indessen − und im Hinblick auf die eingeschränkte Kognition der Rechtsmittelinstanzen (vorn 3) − nicht zu beanstanden. So liegen die Einnahmen der Beschwerdeführerin, welche nach eigenen Angaben aus einer ausländischen Rente von durchschnittlich 686.20 Euro im Monat und einer Pension von durchschnittlich 961.70 Euro im Monat bestehen, nur knapp über dem sozialhilferechtlichen Existenzminimum. Schon geringfügige Änderungen in den finanziellen Verhältnissen könnten sich demnach dergestalt auswirken, dass Sinn und Zweck von Art. 20 Abs. 3 lit. b KV bereits mittelfristig nicht mehr erfüllt wäre, da die Beschwerdeführerin auch nicht über ein hinreichendes Vermögen verfügt. Da es sich bei den geltend gemachten Ansprüchen gegenüber Dritten um Forderungen in einer Fremdwährung (Euro) handelt, würde beispielsweise nur schon ein Erstarken des Schweizerfrankens um etwa 10−15 % gegenüber dem Euro die Beschwerdeführerin an das sozialhilferechtliche Existenzminimum heranführen. In diesem Zusammenhang ist allerdings zu bemerken, dass die Beschwerdeführerin zurzeit von einer geldpolitischen Massnahme der Schweizerischen Nationalbank profitiert, da diese eine Kursuntergrenze im Euro-Franken-Kurs nahe dem derzeitigen Wechselkurs verteidigt. Unabhängig davon zeigt dieses Beispiel aber, dass die negative Prognose der Vorinstanzen hinsichtlich der künftigen Erhaltungsfähigkeit der Beschwerdeführerin durchaus nachvollziehbar erscheint. Da für die Beurteilung der ökonomischen Situation einer einbürgerungswilligen Person sowohl die gegenwärtigen finanziellen Verhältnisse als auch die Aussichten für die Zukunft massgebend sind und vorliegend bereits geringfügige Änderungen in der Kostenstruktur dazu führen können, dass die Beschwerdeführerin von der Fürsorge abhängig wird, haben Beschwerdegegnerin und Vorinstanz ihr Ermessen pflichtgemäss und im Sinn und Zweck der Bürgerrechtsgesetzgebung, insbesondere im Sinn und Zweck von Art. 20 Abs. 3 lit. b KV, ausgeübt.
Aus gleichem Grund ist das Argument der Beschwerdeführerin, ihre Ansprüche gegenüber Dritten reichten aus, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, nicht zu hören, bezieht sich dieses doch nur auf ihre gegenwärtige wirtschaftliche Situation. Über ihre zukünftige Situation äussert sich die Beschwerdeführerin kaum. Sie weist einzig daraufhin, dass ihre Rente zuweilen erhöht werde. Dabei dürfte es sich aber um einen Teuerungsausgleich und nicht etwa um eine regelmässige Erhöhung des Rentenbetrags in Folge einer Neuberechnung der Rente handeln, weshalb dies nichts an der Ausgangslage ändert. Des Weiteren hält sie ihr Gesuch um Leistungen der Invalidenversicherung für "komplett unabhängig" von ihrem Einbürgerungsgesuch. Gerade die Zusprechung von Leistungen aus einer Sozialversicherung hätte aber Auswirkungen auf ihre wirtschaftliche Erhaltungsfähigkeit, was die Beschwerdeführerin offenbar verkennt. Es ist der Vorinstanz darin beizupflichten, dass die Anwendung von § 19 in Verbindung mit § 14 Abs. 2 BüV – danach wird das Verfahren einstweilen eingestellt, wenn einzelne Voraussetzungen für die Einbürgerung nicht oder nur unvollständig gegeben sind, sich aber die Erfüllung in nützlicher Frist erwarten lässt – in vorliegendem Fall angezeigt erscheint und das Einbürgerungsverfahren bis zum rechtskräftigen Entscheid über die beantragte IV-Rente sistiert wird, zumal die Beschwerdeführerin dies auch bereits selbst beantragt hat. Der angefochtene Entscheid ist nach dem Gesagten grundsätzlich nicht zu beanstanden und auch eine Rechtsverzögerung liegt nicht vor.
Letztlich kann offen gelassen werden, ob die Aufnahme der Beschwerdeführerin ins Bürgerrecht der Beschwerdegegnerin auch deshalb abzulehnen gewesen wäre, weil Letztere der Gemeinde für die Jahre 2012, 2013 und 2014 noch Steuern schuldet, obschon die Beschwerdeführerin ihrem Einbürgerungsgesuch vom 3. November 2011 eine Bestätigung des Steueramts X vom 2. November 2010 beigelegt hat, wonach die Schlussrechnungen für die Staats- und Gemeindesteuern und die rechtskräftig veranlagten Bundessteuern ordnungsgemäss bezahlt wurden.
Letztlich kann offen gelassen werden, ob die Aufnahme der Beschwerdeführerin ins Bürgerrecht der Beschwerdegegnerin auch deshalb abzulehnen gewesen wäre, weil Letztere der Gemeinde für die Jahre 2012, 2013 und 2014 noch Steuern schuldet, obschon die Beschwerdeführerin ihrem Einbürgerungsgesuch vom 3. November 2011 eine Bestätigung des Steueramts X vom 2. November 2010 beigelegt hat, wonach die Schlussrechnungen für die Staats- und Gemeindesteuern und die rechtskräftig veranlagten Bundessteuern ordnungsgemäss bezahlt wurden.
6. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
6. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
7. 7.1 Als unterliegende Partei wird die Beschwerdeführerin kostenpflichtig (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG).
7.2 Sodann hat die Beschwerdegegnerin sinngemäss die Zusprechung einer Parteientschädigung verlangt.
Nach § 17 Abs. 2 VRG kann die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen Entschädigung für die Umtriebe ihres Gegners verpflichtet werden, namentlich wenn die rechtsgenügende Darlegung komplizierter Sachverhalte und schwieriger Rechtsfragen besonderen Aufwand erforderte oder den Beizug eines Rechtsbeistandes rechtfertigte (lit. a) oder wenn ihre Rechtsbegehren oder die angefochtene Anordnung offensichtlich unbegründet waren (lit. b).
Gemeinwesen besitzen in der Regel keinen Anspruch auf Parteientschädigung; vor allem grössere und leistungsfähigere haben sich so zu organisieren, dass sie Verwaltungsstreitsachen selbst durchfechten können (vgl. Plüss, § 17 N. 50 ff.). Denn die Erhebung und Beantwortung von Rechtsmitteln gehört zu den angestammten amtlichen Aufgaben bzw. zur üblichen Amtstätigkeit. Der in einem Rechtsmittelverfahren gebotene Behördenaufwand übersteigt vielfach jenen nicht wesentlich, der im vorangehenden nichtstreitigen Verfahren ohnehin erbracht werden musste.
Der im vorliegenden Fall zu leistende Aufwand erscheint nicht als aussergewöhnlich; er liegt vielmehr im Rahmen der ordentlichen Verwaltungstätigkeit, weshalb der Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen ist.
Der im vorliegenden Fall zu leistende Aufwand erscheint nicht als aussergewöhnlich; er liegt vielmehr im Rahmen der ordentlichen Verwaltungstätigkeit, weshalb der Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen ist.