Decision ID: 9b9c3af7-f679-484a-ad61-4f151509c746
Year: 2017
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a A._ war von Anfang September 2003 bis Ende Juli 2011 als Schreiner beim
Einzelunternehmer B._ angestellt und in dieser Eigenschaft gegen die Folgen von
Unfällen sowie Berufskrankheiten obligatorisch bei der Schweizerischen
Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) versichert. Nach Beendigung des
Arbeitsverhältnisses und nach Ablauf der dreissigtägigen Nachdeckungsfrist
verlängerte A._ die Versicherungsdeckung bei der Suva mit einer
Abredeversicherung bis zum 30. Januar 2012 (Suva-act. 3).
A.b Am 10. September 2011 verunfallte A._ mit einem Trottinett und zog sich dabei
eine Claviculaschaftfraktur links zu (Suva-act. 1, 13 ff.). Die Suva erbrachte gestützt auf
die Abredeversicherung die gesetzlichen Leistungen (Suva-act. 4 ff.).
A.c A._ war seit dem Jahr 2005 und damit auch zum Zeitpunkt des Unfalls als
Feuerwehrkommandant der Gemeinde C._ tätig (Suva-act. 29, 42, 70-3/11).
Aufgrund dieser Beschäftigung von A._ anerkannte die Zürich Versicherungs-
Gesellschaft AG (nachfolgend: Zürich) als Unfallversicherer der Gemeinde C._ am 18.
September 2012 ihre Leistungspflicht bezüglich des Unfalls vom 10. September 2011
(Suva-act. 60) und erstattete der Suva die aufgelaufenen Kosten. Mit Schreiben vom
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28. Juli 2014 vertrat die Zürich den Standpunkt, die Anerkennung ihrer Leistungspflicht
sei irrtümlich erfolgt. Sie ersuchte die Suva um Rückerstattung der übernommenen
Kosten (Suva-act. 67). Mit Verfügung vom 10. März 2015 verneinte sie ihre
Leistungspflicht (Suva-act. 83). Die von der Suva und A._ dagegen erhobenen
Einsprachen (Suva-act. 84, 87) wies die Zürich mit Entscheid vom 8. April 2015 ab
(Suva-act. 88).
B.
B.a Gegen diesen Einspracheentscheid erhebt die Suva (nachfolgend:
Beschwerdeführerin) am 30. April 2015 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, der
Einspracheentscheid der Zürich (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) vom 8. April 2015
sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, A._ in Bezug auf den
Unfall vom 10. September 2011 die gesetzlichen Leistungen nach UVG zu erbringen
(act. G 1).
B.b In der Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2015 beantragt die Beschwerdegegnerin
die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde (act. G 3).
B.c Am 28. Mai 2015 liess sich A._ als im Verfahren Beigeladener vernehmen, ohne
einen Antrag zu stellen (act. G 5).
B.d Während die Beschwerdeführerin mit Replik vom 9. Juni 2015 vollumfänglich an
ihren Anträgen festhält (act. G 8), verzichtet die Beschwerdegegnerin auf eine Duplik
(act. G 10).
B.e Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt der

übrigen Akten wird, soweit entscheidwesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen
eingegangen.
Erwägungen
1.
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Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die
Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung
(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss den Übergangsbestimmungen zur
Änderung vom 25. September 2015 (1. UVG-Revision) werden Versicherungsleistungen
für Unfälle, die sich vor Inkrafttreten der Änderung (1. Januar 2017) ereignet haben, und
für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem
Recht gewährt. Vorliegend steht ein Ereignis vom 10. September 2011 zur Diskussion.
Es finden daher die bis 31. Dezember 2016 gültigen Bestimmungen Anwendung.
2.
A._ erlitt am 10. September 2011 unstrittig einen Unfall (Nichtberufsunfall) im
Rechtssinne (Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Zu diesem Zeitpunkt war er bei der
Beschwerdeführerin gestützt auf eine Abredeversicherung (vgl. Art. 3 Abs. 3 UVG)
gegen Nichtberufsunfälle versichert. Nicht streitig ist weiter, dass A._ zum
Unfallzeitpunkt als Feuerwehrkommandant der Gemeinde C._ tätig war. Der
Abredeversicherung zwischen der Beschwerdeführerin und A._ kommt
Auffangcharakter zu (vgl. Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit
1. Januar 2007 sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts] vom 16. September
2003, U 286/02, E. 3.1), weshalb die Beschwerdegegnerin unbestrittenermassen
leistungspflichtig ist, wenn A._ über seine Tätigkeit als Feuerwehrkommandant auch
gegen Nichtberufsunfälle bei der Beschwerdegegnerin versichert war. Dies ist
nachfolgend zu prüfen.
2.1 Nach Art. 1a Abs. 1 UVG sind alle in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmer
obligatorisch nach UVG versichert. Als Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer gelten
Personen, die in unselbständiger Stellung Arbeit leisten und dafür massgebenden Lohn
nach dem jeweiligen Einzelgesetz beziehen (Art. 10 ATSG). Gemäss Art. 1 UVV gilt als
Arbeitnehmer, wer eine unselbständige Erwerbstätigkeit im Sinne der
Bundesgesetzgebung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) ausübt.
2.2 Es ist umstritten, ob die Tätigkeit von A._ als Feuerwehrkommandant den
Arbeitnehmerbegriff erfüllt. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu
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betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirtschaftlicher bzw.
arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko
trägt. Aus diesen Grundsätzen lassen sich indessen keine einheitlichen, schematisch
anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben
anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung eines
Erwerbstätigen jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalls zu
beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale sowohl bei selbständiger als auch
unselbständiger Erwerbstätigkeit zutage treten, muss sich der Entscheid oft danach
richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (UELI KIESER, ATSG-
Kommentar, 3. Auflage, 2015, Art. 10 N 18 mit Verweis auf BGE 123 V 163).
2.3 Charakteristische Merkmale einer selbstständigen Erwerbstätigkeit sind die
Tätigung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten, die
Beschäftigung von eigenem Personal sowie Handeln in eigenem Namen und auf eigene
Rechnung. Das spezifische Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass unabhängig
vom Arbeitserfolg Kosten anfallen, die der Versicherte selber zu tragen hat. Für die
Annahme selbstständiger Erwerbstätigkeit spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für
mehrere Gesellschaften oder Personen in eigenem Namen, ohne indessen von diesen
abhängig zu sein. Massgebend ist dabei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von
mehreren Auftraggebern anzunehmen, sondern die tatsächliche Auftragslage. Von
unselbstständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeitsvertrag
typischen Merkmale vorliegen, d.h. wenn der Versicherte Dienst auf Zeit zu leisten hat,
wirtschaftlich vom "Arbeitgeber" abhängig ist und während der Arbeitszeit auch in
dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbstätigkeit ausüben
kann. Indizien dafür sind das Vorliegen eines bestimmten Arbeitsplans, die
Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten, sowie das
Angewiesensein auf die Infrastruktur am Arbeitsort. Das wirtschaftliche Risiko des
Versicherten erschöpft sich diesfalls in der (alleinigen) Abhängigkeit vom persönlichen
Arbeitserfolg oder, bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit, darin, dass bei
Dahinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation eintritt, wie dies beim
Stellenverlust eines Arbeitnehmers der Fall ist (vgl. BGE 122 V 172 f., E. 3c mit
Hinweisen).
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2.4 Gemäss Auskunft der Gemeinderatskanzlei ist A._ als Feuerwehrkommandant
kein Angestellter der Gemeinde C._ (Zürich-act. z51). Es müssten keine
Arbeitsprotokolle erstellt werden, und für die Gemeinde sei nicht erheblich, wieviele
Stunden der Kommandant für sein Amt aufwende. Er könne das Amt nach seinem
Ermessen und Bedürfnis ausüben (Zürich-act. z55). Gestützt auf diese Auskünfte ist
von einer überwiegend autonomen Tätigkeit von A._ als Feuerwehrkommandant
auszugehen. Seine Entscheidungsbefugnis ist weitreichend und es besteht keine
Bindung an einen Arbeitsplan. In arbeitsorganisatorischer Hinsicht ist A._ damit
weitestgehend unabhängig, was gegen die Annahme einer unselbständigen
Erwerbstätigkeit spricht. Auf der anderen Seite ist gestützt auf das Gesetz und die
Verordnung über den Feuerschutz (sGS 871.1, 871.11) auch für den
Feuerwehrkommandanten ein Rahmen gesteckt, der die von der Gemeinde C._
beschriebene Unabhängigkeit des Kommandanten relativiert (vgl. insbesondere die
Obliegenheiten in Art. 72 der Vollzugsverordnung). Die Tätigkeit des Kommandanten ist
somit auch mit vorgegebenen Pflichten verbunden, welche jedoch nicht (nur) von der
Gemeinde C._ gesetzt werden. Weiter besteht für den Feuerwehrkommandanten
kein wirtschaftliches Risiko, er muss keine eigenen Investitionen tätigen, benötigt keine
eigenen Geschäftsräumlichkeiten, beschäftigt kein eigenes Personal und handelt nicht
auf eigene Rechnung. Es kommt dazu, dass die Gemeinde C._ für die Entschädigung
von A._ Prämien für Berufsunfälle bezahlt (Suva-act. 75-3). Diese Punkte sprechen
für ein arbeitnehmerähnliches Verhältnis. Insgesamt kann jedoch – wie sich
nachfolgend zeigt – offenbleiben, welche Merkmale überwiegen bzw. ob vorliegend der
Arbeitnehmerbegriff erfüllt ist.
3.
3.1 Nicht obligatorisch versichert sind selbst bei Qualifikation als
Unselbständigerwerbende u.a. Personen, die Tätigkeiten im öffentlichen Interesse
ausüben, sofern kein Dienstvertrag vorliegt, wie insbesondere Mitglieder von
Parlamenten, Behörden und Kommissionen (Art. 2 Abs. 1 lit. h UVV). Gemäss lit. i
desselben Artikels (in der Fassung ab dem 1. Januar 2013) sind Angehörige der
Milizfeuerwehren von der obligatorischen Versicherungspflicht ausgenommen.
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3.2 Nachfolgend ist zu klären, ob das Amt des Feuerwehrkommandanten der
Gemeinde C._ aufgrund vorstehender Bestimmungen von der Versicherungspflicht
ausgenommen ist. Nachdem Art. 2 Abs. 1 lit. i UVV zur Zeit des Unfalls im September
2011 noch nicht in Kraft war, kann darauf vorliegend nicht abgestellt werden. Zu
erwähnen ist indes, dass auch der Feuerwehrkommandant der Gemeinde C._
Angehöriger der Milizfeurwehr ist und Milizfeuerwehrleute auch vor dem 1. Januar 2013
generell von der obligatorischen Unfallversicherung ausgenommen wurden (act. G 1.1;
vgl. ferner https://www.koordination.ch/fileadmin/files/uvg/information/ bag-
info-12-2012.pdf). Ob auch das Amt des Feuerwehrkommandanten nach Sinn und
Zweck unter die Bestimmung von lit. i fiele, kann jedoch dahingestellt bleiben.
3.3 Zu klären ist die Frage, ob die Tätigkeit des Feuerwehrkommandanten einer
Milizfeuerwehr unter den Geltungsbereich von Art. 2 Abs. 1 lit. h UVV fällt. Unbestritten
ist, dass diese Tätigkeit im öffentlichen Interesse ausgeübt wird. Weiter liegt kein
Arbeits- oder Dienstvertrag zwischen der Gemeinde C._ und A._ im Recht. Ein
Indiz für die Annahme eines vertraglichen Verhältnisses zwischen der Gemeinde C._
und A._ ist die Entlöhnung. Dies allein reicht indes nicht aus, ansonsten
beispielsweise sämtliche Mitglieder von Parlamenten, die für diese Funktion
entschädigt werden, auch nicht unter Art. 2 Abs. 1 lit. h UVV fielen, was zweifelsohne
nicht im Sinne des Verordnungsgebers war. Entscheidend gegen die Annahme eines
Dienstvertrags spricht, dass sich die Rechte und Pflichten des
Feuerwehrkommandanten direkt und überwiegend aus dem kommunalen und
kantonalen Recht ergeben und darin keine vertragliche Anstellung vorgeschrieben ist.
In Würdigung dieser Umstände ist von keinem Dienstvertrag zwischen der Gemeinde
C._ und A._ auszugehen, womit auch diese Voraussetzung von lit. h erfüllt ist.
3.4 Gemäss den Materialien zu Art. 2 Abs. 1 lit. h UVV fallen unter diese Bestimmung
Personen, die aus praktischen und konzeptionellen Überlegungen nicht mit
Arbeitnehmern gleichzustellen sind, obwohl sie AHV-rechtlich als
Unselbständigerwerbende erfasst werden (Erläuterungen zur Änderung der UVV, in:
RKUV 1998 S. 88). Worum es sich bei diesen "praktischen und konzeptionellen
Überlegungen" handelt, wurde in den Materialien nicht erläutert. In lit. h wörtlich
erwähnt werden "insbesondere Mitglieder von Parlamenten, Behörden und
Kommissionen", also öffentliche Ämter oder Kommissionsaufgaben ausübende
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Personen. Diesen Tätigkeiten ist gemeinsam, dass sie grundsätzlich im Milizsystem
organisiert sind und nebenberuflich sowie zeitlich befristet ausgeübt werden (vgl. zum
Milizsystem HANSJÖRG MEYER/RETO PATRICK MÜLLER, St. Galler Kommentar zu
Art. 58 BV, Rz. 11 [3. Aufl. 2014]; PIERRE TSCHANNEN, Staatsrecht der
Schweizerischen Eidgenossenschaft, 3. Aufl. 2011, S. 414 Rz. 17 ff.). Ein Nebenamt
bedingt begriffsnotwendig eine davon zu unterscheidende Haupttätigkeit. Über dieses
Hauptamt bzw. die Haupttätigkeit besteht eine obligatorische
Unfallversicherungsdeckung, so dass bei solchen im öffentlichen Interesse liegenden
Nebenämtern ein Ausschluss vom Obligatorium verständlich ist. Eine
Versicherungslücke entsteht nicht, eine unnötige Doppelversicherung wird vermieden
und dem Finanzierer der im öffentlichen Interesse liegenden Tätigkeit bleibt eine
finanzielle Prämienbelastung erspart. Diese konzeptionellen Eigenheiten des im
öffentlichen Interesse liegenden Nebenamtes muss der Verordnungsgeber bei
Einführung von Art. 2 lit. h UVV als Grund für den Ausschluss von der obligatorischen
Versicherungsdeckung im Kopf gehabt haben. Zusammenfassend kommt lit. h nach
Sinn und Zweck zur Anwendung, wenn die Tätigkeit grundsätzlich nebenberuflich als
öffentliches Milizamt ausgestaltet ist. Alle diese Kriterien treffen auf den
Feuerwehrkommandanten im Milizsystem und damit auf den für vier Jahre vom
Gemeinderat (Zürich-act. z40) gewählten Feuerwehrkommandanten der Feuerwehr
C._ zu, sei es, dass er als Mitglied der Feuerschutzkommission amtet (vgl. Art. 3 des
Feuerschutzreglements der Gemeinde C._ vom 2. Dezember 2009; Zürich-act. z40),
sei es, dass er seine übrigen Aufgaben als Kommandant der kommunalen Feuerwehr
wahrnimmt. Auch der Umstand, dass A._ im Zeitpunkt des Unfalls lediglich als
Feuerwehrkommandant der Gemeinde C._ tätig war und daneben (vorübergehend)
keine Haupttätigkeit ausübte, ändert nichts daran, dass seine Tätigkeit als
Feuerwehrkommandant als Nebenbeschäftigung zu qualifizieren ist. In diesem Sinne
äusset sich auch der Gemeinderatsschreiber von C._ (Zürich act. z62). Die
Voraussetzungen zur Anwendbarkeit von Art. 2 Abs. 1 lit. h UVV sind damit erfüllt,
weshalb eine obligatorische Versicherungsdeckung nach UVG entfällt. Unerheblich ist
dabei, dass die Gemeinde C._ – wie bereits erwähnt – Prämien für Berufsunfälle für
A._ entrichtete (Suva-act. 75-3), zumal A._ seinerseits gemäss Lohnabrechnungen
keine Prämien für Nichtberufsunfälle bezahlte (Suva-act. 78). Die streitige Frage, ob
A._ wöchentlich mindestens acht Stunden als Feuerwehrkommandant gearbeitet hat,
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womit die Voraussetzung für eine obligatorische Versicherung auch gegen
Nichtberufsunfälle erfüllt wäre (vgl. Art. 13 Abs. 1 UVV), bedarf damit keiner
abschliessenden Klärung.
3.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass A._ in seiner Tätigkeit als
Feuerwehrkommandant nicht gegen Nichtberufsunfälle versichert war, womit die
Beschwerdegegnerin für das Unfallereignis vom 10. September 2011
(Nichtberufsunfall) nicht leistungspflichtig ist. Die Beschwerde ist abzuweisen.
4.
Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).