Decision ID: f3a2259e-e488-5def-b245-ac0088899105
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1978,
ist gelernter Zentralheizungs- und Lüftungs
bauer (
Urk.
7/20/2). Seit
dem
1.
September
2011
war er
bei der
Y._
AG beschäftigt und über diese bei der Suva
gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen
versichert, als er am 2
7.
Februar
2013 einen Auffahrunfall erlitt
(
Urk.
7/11/329
Ziff.
1-6).
Die Suva stellte die von ihr bis dahin erbrachten Versicherungsleistungen mit Verfügung vom 2
2.
Novem
ber
2013 per 3
0.
Novemb
er
2013 ein (
Urk.
7/11/144-145).
Eine vom Versicherten gegen die Verfügung
der Suva
vom 2
2.
November
2013 erhobene Einsprache (
Urk.
7/11/68-103)
wurde mit
Einspracheentscheid
vom
1
8.
Juli
2014 ab
gewiesen
(
Urk.
6 S. 14 Dispositiv
Ziff.
1).
Am 1
0.
September 2014 erhob der Versicherte
dagegen
beim hiesigen Gericht
Beschwerde
(
Urk.
22 S. 2
Ziff.
2).
1.2
Am 30. Januar
2014 meldete sich der Versicherte bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erteilte am 3
0.
Mär
z
2015 Kostengutsprache für ein
Praktikum
des Versicherten
zur Vor
be
reitung auf eine Umschulung zum Projektleiter Gebäudetechnik (
Urk.
7/49).
Mit Verfügung
vom
7.
April
2015 (
Urk.
7/57
=
Urk.
2/1)
sprach die IV-Stelle dem Versicherten für die Zeit vom
1.
März
bis
6.
April 2015 ein Wartezeittag
geld
von
Fr.
184.-- zu. Mit Verfügungen vom
7.
April 2015 (
Urk.
7/58-60 =
Urk.
2/2-4) sprach sie ihm
vom
7.
April
bis
2
1.
August 2015
ein Taggeld in gleicher Höhe zu.
2.
2.1
Der Versicherte erhob
am
8.
Mai 2015 Beschwerde gegen die Verfügu
ngen vom
7.
April 2015 (
Urk.
2/2
-4) und beantragte, diese seien dahingehend abzuändern,
dass
ihm für den Zeitraum vom
7.
April bis 2
1.
August 2015 Taggelder in der Höhe von mindestens
Fr.
198.-- zuzusprechen sei
en
(
Urk.
1 S. 2
Ziff.
1).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1
9.
Juni 2015 (
Urk.
5) die Sistier
ung des Verfahrens. Mit Gerichtsverfügung vom
4.
August 2015 wurde das
vorliegende
Verfahren bis zur rechtskräftigen Erledigung des UV-Verfahrens in Sachen des Beschwerdeführers (Prozess Nr. UV.2014.00203) sistiert und
ihm
eine Kopie der Beschwerdeantwort zugestellt (
Urk.
8 Dispositiv
Ziff.
1-2).
2.2
Am 1
7.
September
2015 erteilte die Beschwerdegegnerin Kostengutsprache für eine Umschulung
des Beschwerdeführers
zum Projektplaner Gebäudetechnik (
Urk.
10/6/86
).
Mit V
erfügungen vom
7.
September und vom
2.
Oktober
2015 (
Urk.
10/2/1-2) sprach
die Beschwerdegegnerin
ihm
im Zusammenhang mit
der
beruflichen Umschulung
für die
Verfügungsperiode
vom 2
2.
August
bis 3
1.
Dezember
2015
wiederum ein Taggeld in Höhe von
Fr.
184.-- zu. Der Beschwerdeführer erhob am
8.
Oktober
2015
auch
dagegen
Beschwerde
und ersuchte um Ausrichtung eines
Tagg
eldes von mindestens
Fr.
198.--
(
Urk.
10/1 S. 2
Ziff.
1)
. Mit
Gerichts
verfügung
vom 2
4.
November
2015 wurde der Prozess Nr. IV.2015.01043 in Sa
chen der Parteien mit dem vorliegenden Prozess vereinigt und unter dieser Pro
zessnummer weitergeführt. Der Prozess Nr. IV.2015.01043 wurde als dadurch erledigt abgeschrieben (
Urk.
11 Dispositiv
Ziff.
1).
2.3
Mit Verfügung vom
4.
Januar
2016 (
Urk.
13/2) sprach
die Beschwerdegegnerin
dem
Beschwerdeführer
auch
für die
Verfügungsperiode
vom
1.
Januar bis 3
0.
Mai
2016 ein Taggeld von
Fr.
184.-- zu. Der Beschwerdeführer erhob dage
gen am
4.
Februar
2016 mit gleichlautenden Rechtsbegehren
wie im Hauptver
fahren
Beschwerde (
Urk.
13/1). Mit Gerichtsverfügung vom 1
7.
März
2016 wur
de auch der Prozess Nr. IV.2016.00184 mit dem vorliegenden Prozess verei
nigt und unter dieser Prozessnummer weitergeführt. Der Prozess Nr. IV.2016.00184 wurde als dadurch erledigt abgeschrieben (
Urk.
14 Dispositiv
Ziff.
1).
2.4
Mit Verfügung vom 1
3.
Juni
2016 (
Urk.
16/2) setzte die Beschwerdegegnerin für die
Verfügungsperiode
vom 3
1.
Mai bis 3
0.
September
2016 wiederum ein Tag
geld von
Fr.
184.-- fest. Der Beschwerdeführer erhob
dagegen
am 1
7.
August 2016 mit gleichlautenden Rechtsbegehren
Beschwerde
(
Urk.
16/1)
. Mit Gerichts
verfügung vom 2
7.
September 2016 wurde der
Prozess Nr. IV.2016.00861 mit dem vorliegenden Prozess vereinigt und unter dieser Prozessnummer weiterge
führt. Der Prozess Nr. IV.2016.00861 wurde als dadurch erledigt abgeschrieben (
Urk.
17 Dispositiv
Ziff.
1).
2.5
Mit Verfügung vom 1
5.
Dezember
2016 (
Urk.
20/2) setzte die Beschwerdegegne
rin
auch
für die
Verfügungsperiode
vom
1.
Januar bis 2
6.
Februar
2017 ein Taggeld in Höhe von
Fr.
184.-- fest. Der Beschwerdeführer erhob dagegen am 3
1.
Januar
2017
mit gleichlautenden Rechtsbegehren
Beschwerde (
Urk.
20/1). Mit Gerichtsverfügung vom
2.
März
2017 wurde auch der Prozess Nr. IV.2017.00125 in Sachen der Parteien mit dem vorliegenden Prozess vereinigt und unter dieser Prozessnummer weitergeführt. Der Prozess Nr. IV.2017.0012 wurde als dadurch erledigt abgeschrieben (
Urk.
19 Dispositiv
Ziff.
1).
Mit Urteil vom
9.
Januar 2017
wies das hiesige Gericht die Beschwerde im UV-Verfahren vom 1
0.
September 2014 ab (
Urk.
22 S. 21 Dispositiv
Ziff.
1).
Mit Gerichtsverfügung vom 2
3.
Mai 2017 wurde das sistierte Verfahren wieder aufgenommen und den Parteien Frist angesetzt, um zum Urteil des hiesigen Gerichts vom
9.
Januar 2017 Stellung zu nehmen
(
Urk.
23 Dispositiv
Ziff.
1-2)
. Die Beschwerdegegnerin beantragte am 2
0.
Juni 2017 die Abweisung der Be
schwerde (
Urk.
25).
Der Beschwerdeführer nahm am 2
1.
August 2017 Stellung (
Urk.
27).
Der Einzelrichter

zieht in Erwägung:
1.
Da der Streitwert
Fr.
20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der
Beschwerde
in die einzelrichterliche Zuständigkeit (
§
11
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).
2.
2
.1
Versicherte haben gemäss
Art.
22
des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche
rung (
IVG
)
während der Durchführung von Eingliederungs
massnahmen nach
Art.
8
Abs.
3 Anspruch auf ein Taggeld, wenn sie an we
nigstens drei aufeinander folgenden Tagen wegen der Massnahmen verhindert sind, einer Arbeit nachzugehen, oder in ihrer gewohnten Tätigkeit zu mindes
tens 50 % arbeitsunfähig (
Art.
6
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG) sind (
Abs.
1). Das Taggeld besteht aus einer Grundentschädigung, auf die alle Versicherten Anspruch haben, und einem Kindergeld für Versicherte mit Kindern (
Abs.
2). Das Taggeld wird frühestens ab dem ersten Tag des Monats gewährt, welcher der Vollendung des 1
8.
Altersjahres folgt. Der Anspruch erlischt spätestens am Ende des Monats, in welchem vom Rentenvorbezug nach
Art.
40
Abs.
1 AHVG Gebrauch gemacht oder in welchem das Rentenalter erreicht wird (
Abs.
4).
2
.2
Der Höchstbetrag des Taggeldes entspricht dem Höchstbetrag des versicherten Ver
dienstes nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG,
Art.
24
Abs.
1 IVG).
Gemäss
Art.
24
Abs.
4 IVG
entspricht das Taggeld mindestens dem bisher be
zogenen
Taggeld der Unfallversicherun
g, falls
bis zur Eingliederung Anspruch auf ein Taggeld nach dem UVG bestand.
3
.
3
.1
Die Beschwerdegegnerin verfügte am
7.
April 2015 (
Urk.
2/1) für die Zeit vom
1.
März bis
6.
April
2015 ein Wartezeittaggeld in Höhe von
Fr.
184.--.
Diese Verfügung wurde nicht angefochten.
Mit Verfügungen
vom
7.
April
, vom
7.
September,
vom
2.
Oktober 2015, vom
4.
Januar
, vom 1
3.
Jun
i
und vom 1
5.
Dezem
ber
2016
setzte die Beschwerdegegnerin für die Dauer der Umschu
lung, mithin
für den
Zeitraum vom
7.
April 2015 bis 3
0.
September 2016 sowie vom
1.
Januar bis 2
6.
Februar
2017, ein Taggeld in Höhe von
Fr.
184.-- fest (
Urk.
2/2-4,
Urk.
10/2/1-2,
Urk.
13/2,
Urk.
16/2,
Urk.
20/2).
Die Beschwerdegegnerin legte in der Stellungnahme vom 2
0.
Juni
2017 dar, es sei rechtskräftig entschieden worden, dass der Beschwerdeführer nicht bis zum Beginn der beruflichen Eingliederungsmassnahmen Anspruch auf ein Taggeld in Höhe des vormaligen UV-Taggeldes habe. Die Beschwerde sei daher abzuweisen (
Urk.
25).
3
.2
Der Beschwerdeführer beantragte für den Zeitraum der Umschulung die Aus
rich
tung eines Taggeld
es
von mindestens
Fr.
198.-- entsprec
hend der Höhe des UV-Taggeldes (
Urk.
1 S. 2
Ziff.
1).
Er führte aus,
Art.
24
Abs.
4 IVG sehe eine Besitzstandsgarantie hinsichtlich der bis zur Eingliederung bezogenen Tag
gelder der Unfallversicherung vor. Diese Koordinationsregel gehe den allgemei
nen ko
or
dinationsrechtlichen
Bestimmungen beim Zusammentreffen von meh
reren Leis
tungen vor. Massgebend sei nicht der effektive Bezug von Unfallversi
che
rungstaggeldern, sondern ob die versicherte Person bis zur Eingliederung Anspruch auf ein Taggeld gemäss dem Bundesgesetz über die Unfallversiche
rung (UVG) gehabt habe. Die Besitzstandsgarantie von
Art.
24
Abs.
4 IVG könne daher ausnahmsweise
auch
dann zur Anwendung gelangen, wenn - wie im vorliegenden Fall - der Taggeldanspruch der Invalidenversicherung nicht lü
ckenlos an den Bezug des UV-Taggeldes anschliesse (
Urk.
1 S. 7 f.).
Dass zwi
schen den Taggeldleistungen des Unfallversicherers und denjenigen der Invali
denversicherung ein relevanter Konnex bestehe, werde auch dadurch belegt, dass die IV-Anmeldung relativ zeitnah zur Leistungseinstellung der Suva per 3
0.
November 2013 erfolgt sei (
Urk.
1 S. 8 oben).
3
.3
Streitig und zu prüfen ist,
ob der Beschwerdeführer für den Zeitraum vom
7.
April
2015 bis 3
0.
September
2016 und vom
1.
Januar bis 2
6.
Februar
2017
Anspruch auf ein höheres Taggeldes als
die ihm zugesprochenen
Fr.
184.-- hat.
4
.
4
.1
Der Beschwerdeführer erlitt am 2
7.
Februar
2013 einen Auffahrunfall (
Urk.
7/11/329
Ziff.
4-6). Die Suva richtete ihm
für die Folgen des Unfalles ein
UV-Taggeld in Höhe von
Fr.
198.-- aus (vgl.
Urk.
7/11/2-10)
.
4
.2
Art.
24
Abs.
4 (bis zur
4.
IV-Revision:
Art.
25
bis
) IVG
sieht eine Besitz
standsgaran
tie hinsichtlich der bis zur Eingliederung bezogenen
Taggelder der UV vor. Diese Koordinationsregel geht den allgemeinen koordinationsrecht
lichen Bestimmungen beim Zusammentreffen von mehreren Leistungen der In
validenversicherung vor, namentlich bleibt für eine Anwendung der IV-rechtli
chen internen Kürzungsregeln kein Raum. Massgebend ist nicht der effektive Bezug von UV-Taggeld, sondern ob die versicherte Person „bis zur Eingliede
rung“ Anspruch a
uf ein Taggeld gemäss UVG hatte;
die Besitzstandsgarantie kann daher ausnahmsweise auch dann zur Anwendung gelangen, wenn der Taggeldanspruch nicht lückenlos an den Bezug des UV-Taggeldes anschliesst (Meyer/
Reichmuth
, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG,
Art.
24 N
1).
Mit der Bestimmung von
Art.
24
Abs.
4 IVG soll verhindert werden, dass der Be
züger eines UV-Taggeldes nach Antritt einer von der Invalidenversicherung übernommenen
Eingliederung mit entsprechendem Taggeld
eine leistungsmäs
sige Einbusse erleidet. Im Sinne einer Besitzstandsgarantie soll dem Anspruchs
berechtigten in der Invalidenversicherung der leistungsmässige Status als
Un
fallversicherter
gewahrt bleiben (BGE 129 V 305 E. 4.2
mit Hinweisen
).
4
.3
Der
Beschwerdeführer
meldete sich
am 3
0.
Januar 2014 bei der Invalidenversi
cherung
zum Leistungsbezug
an (
Urk.
7/3).
Die Anmeldung für die Früherfas
sung erfolgte bereits am 2
6.
Januar
2014 (
Urk.
7/4
Ziff.
5).
Dass ihm
nach der Anmeldung
erst
ab dem
7.
April
2015 für
Dauer der
Umschulung
ein Taggeld der Invalidenversicherung zugesprochen wurde,
schliesst die Besitzstandsgaran
tie gemäss
Art.
24
Abs.
4 IVG nicht aus, da diese nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts auch dann zur Anwendung gelangen kann, wenn der Taggeld
anspruch
gegenüber der
Invalidenversicherung nicht lückenlos an den Bezug des Taggeldes der Unfallversicherung anschliesst.
Wie
in
BGE 129 V 305
hätte auch vorliegend nach den gesamten Umständen Anlass bestanden,
nach der
Aufhebung des Taggeldanspruches
durch den
Un
fallversicherer aus Sicht der Beschwerdegegnerin
die
Leistungen der Invalid
en
versicherung
mit jenen des Unfallversicherers
zu koordinieren
beziehungsweise auf die Höhe des UV-Taggeldes abzustellen.
Dies, da
die
IV-Anmeldung
im Janu
ar
2014
praktisch zur gleichen Zeit erfolgte
als die Leistungen des Unfallver
sicherers eingestellt wurden
.
Dass nach der Anmeldung des Beschwerdeführers noch über Jahr bis zur Gewährung einer Umschulung
verstrichen ist,
kann nicht
dem Beschwerdeführer angelastet werden. Es liegt daher ein vergleichbarer Sachverhalt wie im
genannten
Entscheid des Bundesgerichts vor
.
Der Beschwer
deführer wies zu Recht
auf den
Konnex
der Taggelder der Invalidenversicherung
zu den Leistungen des Unfallversicherers hin
(
Urk.
1 S. 8 oben). Auch vorlie
gend hätte Anlass bestanden,
die betreffenden Leistungen zu koordinieren
Ge
stützt auf die
Besitzstandsgarantie von
Art.
24
Abs.
4 IVG ergibt sich daher
, dass die Beschwerdegegnerin gehalten gewesen wäre,
für die Dauer der berufli
chen Massnahme
auf das
zuvor ausgerichtete höhere UV-Taggeld abzustellen.
Im Urteil des hiesigen Gerichts vom
9.
Januar 2017 wurde einzig über die Recht
mässigkeit der Einstellung der Versicherungsleistungen der Suva entschie
den. Auch wenn die Versicherungsleistungen per 3
0.
November 2013 eingestellt wurden,
hätte Anlass zur Koordination der Leistungen bestanden.
4
.4
Zusammenfassend
hat der Beschwerdeführer
für
den gesamten verfügten und strittigen Zeitraum der Umschulung
vom
7.
April 2015 bis 3
0.
September
2016 und vom
1.
Januar b
is 2
6.
Februar
2017 Anspruch auf ein Taggeld in Höhe von
Fr.
198.-- anstelle von
Fr.
184.--.
Die Beschwerde ist daher gutzuheissen.
5
.
5
.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens
aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG). Vorliegend sind die Kosten auf
Fr.
1‘0
00.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
5
.2
Nach
§
34
Abs.
1
GSVGer
hat die obsiegende Beschwerde führende Person An
spruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streit
wert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (
§
34
Abs.
3
GSVGer
).
Vorliegend ist dem anwaltlich vertretenen obsiegenden Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von
Fr.
2‘600
.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barausla
gen) zuzusprechen.