Decision ID: b686e725-86ed-42a1-b557-666c2582d63d
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1962, arbeitete seit dem 1
5.
Mai 2000 in einem 80%-Pen
sum als Sozialberater der
Y._
(
Fragebogen für den Arbeitgeber der
Y._
vom 1
3.
Juni 2003,
Urk.
8/8), und übte seit dem
1.
März 1999 eine ähnliche Tätigkeit zu 20
%
bei der
Z._
, aus (Fragebogen für den Arbeitgeber der
Z._
vom
6.
Februar 2004,
Urk.
8/18). Am 1
8.
April 2002 wurde er in einen Autounfall verwickelt (seitliche Streifkollision bei
Überholvorgang; Polizeirapport vom
4.
September 2002,
Urk.
8/85 S. 8 ff.;
Gutachte
n Dipl.-Ing.
A._
und Dipl.-
Ing. B._
vom 1
9.
August 2004,
Urk.
8/85 S. 20 ff.). Nach gescheiterten Arbeitsversuchen ver
lor der Versicherte
wegen unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit
seine beiden Arbeitsstellen per Ende 2002 bzw. per Ende April 2003 (Kündigung
Y._
vo
m 2
2.
Januar 2003,
Urk.
8/8 S. 6 f.;
Urk.
8/18 S. 1).
1.2
Am 1
4.
Mai 2003
(Eingangsdatum)
meldete sich
der Versicherte
bei der Invaliden
versicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
8
/1). Die
Sozialversiche
rungsanstalt
des Kantons Zür
ich, IV-Stelle, wies den Renten
anspruch
mangels eine
s rentenbegründenden Invalidi
tätsgrades
mit Verfügung vom 1
4.
Juli 2009
ab (
Urk.
8/78
).
Die hiergegen am 1
4.
September 2009 erhobene Beschwerde (
Urk.
8/84 S. 3 ff.) wies das hiesige Gericht mit Urteil
IV.2009.00905
vom
2
2.
Juni 2011 (
Urk.
3) ab
, was das Bundesgericht
mit
Urteil
8C_697/2011
vom 1
4.
Dezember 2011 bestätigte
(
Urk.
8/100)
.
1.3
Der Versicherte stellte am
4.
Oktober 2013 (Eingangsdatum) ein
Gesuch
für
Integ
rationsmassnahmen
nach
Art.
14a
des
Bundesgesetzes über
die
Invali
-
denversi
cherung
(IVG,
Beschäftigungsmassnahmen)
, eventuell
für berufliche Massnah
men
nach
Art.
18a IVG (Arbeitsversuch)
oder
Art.
18b IVG (
Einarbei
-
tungszu
schuss
).
Nach durchgeführtem
Vorbescheid
verfahren
(Vorbescheid vom
1.
April 2014,
Urk.
8/
108) verneinte die IV-Stelle
mit Verfügung vom 2
6.
Mai 2014
(
Urk.
2)
einen Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen.
2.
Hiergegen erhob der Versicherte am 3
0.
Juni 2014 Beschwerde und beantragte, die Verfügung vom 2
6.
Mai 2014 sei aufzuheben und es sei die
Beschwerdegeg
nerin
zu verpflichten, eine angemessene berufliche Eingliederungsmassnahme anzuordnen. Es sei konkret eine Arbeitsvermittlung, ein Arbeitsversuch oder eine Berufsberatung anzuordnen. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerdeführer um unentgeltliche Prozessführung und Bestellung von Rechtsanwalt David Husmann als unentgeltlichen Rechtsbeistand
. Mit Verfü
gung vom
2.
Juli 2014 wurde der Beschwerdegegnerin
die Beschwerdeschrift
zugestellt und
30 Tage Frist für die Beschwerdeantwort
angesetzt. D
em Beschwerdeführer
wurden
gleichzeitig
30 Tage Frist zur Einreichung des For
mulars zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit
angesetzt
unter Andro
hung
, dass bei ungenügender Substantiierung oder fehlenden oder ungenügen
den Belegen zur finanziellen Situation davon ausgegangen werde, dass keine proz
essuale Bedürftigkeit bestehe
(
Urk.
5). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 2
6.
August 2014 (
Urk.
7, unter Beilage ihrer Akten 8/1-110) auf Abweisung der Beschwerde.
Der Beschwerdeführer kam auch nach zweimaliger Fristerstreckung (
Urk.
9 und
Urk.
10) seiner Substantiierungspflicht
betreffend prozessuale Bedürftigkeit
nicht nach
.
D
as Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung und unentgeltliche Prozessführung wurde androhungsgemäss mit Verfügung vom 1
9.
November 2014 (
Urk.
11) abgewiesen. Gleichzeitig wurde dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort (
Urk.
7) zugestellt.
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingere
ichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfo
lgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass kein Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen bestehe, da beim Beschwerdeführer keine gesundheitsbedingte Einschränkung bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt bestehe.
1.2
Der Beschwerdeführer führte in seiner Beschwerde im Wesentlichen aus, dass im vorhergehenden Urteil des hiesigen Gerichts (IV.2009.00905) lediglich die Frage geklärt wurde, ob eine rentenbegründende Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit bestehe.
Es handle sich bei der Prüfung einer Eingliederungsmassnahme um einen unterschiedlichen Invaliditätsbegr
iff. Die Beschwerdegegnerin gehe
vom Begriff der rentenbegründenden Erwerbsunfähigkeit aus und nicht von einem eingliederungsrechtlichen. Daraus folge, dass die Verfügung auf einer falschen Begründung beruhe und damit fehlerhaft sei, wodurch per se eine Rückweisung zur Neubeurteilung gestützt auf
die richtige Anwendung von Art.
8 IVG erfol
gen müsse. Aus dem Urteil des hiesigen Gerichts ergebe sich, dass eine Arbeits
unfähigkeit von 30
%
bestehe (vgl.
Urk.
1
Ziff.
14).
Bezüglich des Anspruches auf eine Arbeitsvermittlung gemäss
Art.
18 IVG
führte er aus, dass er seit einigen Jahren mindestens zu 30
%
arbeitsunfähig sei und diese eine eingliederungsrechtlich drohende Invaliditä
t im Sinne von Art.
18 IVG begründe
. D
er Beschwerdeführer sei subjektiv in objektiver Hinsicht vermittlungsfähig. Die Voraussetzungen für die Gewährung einer Arbeitsver
mittlung seien somit erstellt (vgl.
Urk.
1
Ziff.
22).
Auch habe er Anspruch auf eine Berufsberatung gemäss
Art.
15 IVG, sei dabei lediglich vorausgesetzt, dass eine versicherte Person infolge eines
Gesundheits
schadens
in der bisherigen Tätigkeit oder in der Berufswahl eingeschränkt sei, um eine
n
der Behinderung angepassten Beruf zu wählen (vgl.
Urk.
1
Ziff.
23).
1.3
In der Beschwerdeantwort ergänzte die Beschwerdegegnerin, dass die geforder
ten beruflichen Massnahmen lediglich geschuldet seien, wenn gesundheitlich bedingte Einschränkungen für die Eingliederung an
sich bestünden. Inwie
fern die muskulären Verspannungen, welche innert sechs Monaten behebbar seien, die berufliche Eingliederung des Beschwerdeführers einschränken würden, werde in der Beschwerde nicht dargelegt. Zudem habe das Bundesgericht in sei
nem Entscheid vom 1
4.
Dezember 2011 eine leistungsbegründende Invalidität verneint (
Urk.
7).
2.
2.1
Invalide oder von einer Invalidität (
Art.
8
des Bundesgesetzes über den Allgemei
nen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG
) bedrohte Versicherte haben gemäss
Art.
8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:
a.
diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig
keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und
b.
die
Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (
Abs.
1).
Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus
übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (
Abs.
1
bis
). Nach Massgabe der Artikel 13 und 21 besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich (
Abs.
2). Nach Massgabe von Artikel 16 Absatz 2 Buchstabe c besteht der Anspruch auf Leistungen unabhän
gig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um
die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu erhalten oder zu verbessern (
Abs.
2
bis
).
Die Eingliederungsmassnahmen bestehen in (
Abs.
3):
medizinischen Massnahmen (
lit
. a);
Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliede
rung (
lit
.
a
bis
);
Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbil
dung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe,
lit
. b);
der Abgabe von Hilfsmitteln (
lit
. d).
Drohende Invalidität liegt gemäss
Art.
1
novies
der Verordnung über die Invaliden
versicherung (IVV)
vor, wenn der Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit überwiegend wahrscheinlich ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsunfähig
keit ist unerheblich.
2.2
Arbeitsunfähige (
Art.
6 ATSG) Versicherte, welche eingliederungsfähig sind, haben gemäss
Art.
18
Abs.
1 IVG Anspruch auf aktive Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Arbeitsplatzes (
lit
. a) und auf begleitende Beratung im Hinblick auf die Aufrechterhaltung ihres Arbeitsplatzes (
lit
. b). Die IV-Stelle veranlasst diese Massnahmen unverzüglich, sobald eine summarische Prüfung ergibt, dass die Voraussetzungen dafür erfüllt sind (
Abs.
2).
Seit der
5.
IV-Revision (2008) steht der Anspruch nach dem ausdrücklichen
Geset
zeswortlaut
nunmehr schon den arbeitsunfähigen Versicherten zu, wobei das Gesetz auf
Art.
6 ATSG verweist. Daraus ergibt sich dreierlei:
Zur Begründung des Anspruchs auf Arbeitsvermittlung genügt der Ein
tritt einer Arbeitsunfähigkeit; sie muss sich nicht zur Erwerbsunfähigkeit (
Art.
7 ATSG) oder gar zur Invalidität (
Art.
8 ATSG) verdichtet haben; insofern ist der Arbeitsvermittlungsanspruch gegenüber der IV von der sonst grundsätzlich verlangten Voraussetzung der (leistungsspezifischen) Invalidität losgelöst worden.
Entsprechend der Legaldefinition von
Art.
6 ATSG wird auch eine teil
weise Arbeitsunfähigkeit genügen; doch darf sie nicht bloss vorüberge
hender Natur, sondern sie hat quantitativ, qualitativ und zeitlich so beschaffen zu sein, dass sie den Versicherten bei der Arbeitssuche erheblich behindert. Deshalb wird insofern die bisher ergangene Recht
sprechung weiterhin
mitzuberücksichtigen
sein. Bei der Prüfung der Arbeitsunfähigkeit ist nicht nur der erste, sondern auch der zweite Satz von
Art.
6 ATSG zu beachten.
Wie schon bisher braucht es die Eingliederungsfähigkeit des Versicher
ten, d.h. seine objektive Möglichkeit und subjektive Bereitschaft, von einem durchschnittlichen Arbeitgeber angestellt zu werden.
Bedarf es somit für den Arbeitsvermittlungsanspruch weder der Invalidität noch überhaupt eines Mindestinvaliditätsgrades, müssen die Teilgehalte der Verhält
nismässigkeit (
Art.
8
Abs.
1
lit
. a IVG), insbesondere die Notwendigkeit und die Geeignetheit, erfüllt sein. Ist die fehlende berufliche Eingliederung im Sinne der Verwertung einer bestehenden Arbeitsfähigkeit nicht auf gesundheitlich bedingte Schwierigkeiten bei der Stellensuche zurückzuführen, fällt die Arbeits
vermittlung auch weiterhin nicht in die Zuständigkeit der IV, sondern gegebe
nenfalls in den Bereich der Arbeitslosenversicherung (ALV). Ist die Arbeitsfä
higkeit einzig insoweit eingeschränkt, als dem Versicherten leichte Tätigkeiten voll zumutbar sind, bedarf es zur Begründung des Anspruchs auf Arbeitsver
mittlung zusätzlich einer spezifischen Einschränkung gesundheitlicher
Art.
Daran ist nach Inkrafttreten der
4.
IV-Revision und der
5.
IV-Revi
sion fest
gehalten worden (Meyer/
Reichmuth
, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversich
erung [IVG],
3.
Auflage, Zürich/Basel/
Genf 2014, S. 214,
Ziff.
2 ff. zu
Art.
18 IVG mit Hin
weisen
; Urteil des Bundesgerichts 9C_142/2015 vom
5.
Juni 2015 E. 4.3
).
2.3
Die Invalidenversicherung kann einer versicherten Person versuchsweise einen Arbeitsplatz für längstens 180 Tage zuweisen (Arbeitsversuch), um die tatsächli
che Leistungsfähigkeit der versicherten Person im Arbeitsmarkt abzuklären (
Art.
18a
Abs.
1 IVG).
Gemäss
Art.
15 IVG
haben
Versicherte, die infolge Invali
dität in der Berufswahl oder in der Ausübung ihrer bisherigen
Tätigkeit behin
dert sind,
Anspruch
auf Berufsberatung.
3.
Das Bundesgericht hielt in seinem Entscheid vom 1
4.
Dezember 2011 (
8C_697/2011
E.
3.3.3
,
Urk.
8/100
)
folgendes
fest
:
„Insgesamt zeigen die genannten Unterlagen, dass psychosoziale Faktoren eine erhebliche Rolle der geltend gemachten beruflichen Leistungseinschränkung spielten, ohne dass ein davon psychopathologisch abgrenzbares, verselbstän
digtes Leiden festgestellt werden konnte. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern der Beschwerdeführer mit dieser Feststellung wegen seiner fremden Herkunft gegenüber Schweizer Bürgern benachteiligt wird (Diskriminierungsverbot; vgl.
Art.
8
Abs.
2 BV und BGE 129 I 392 E. 3.2.2 f. S. 398 f.). Es bleibt beim vorinstanzlichen Ergebnis, dass mit den psychopathologischen Befunden keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu begründen ist. Gestützt auf das - im Übrigen in allen wesentlichen Teilen von den ärztlichen Sachverständigen der
C._
bestätigte - Gutachten der
D._
vom
7.
Dezember 2007
ist
mit der Vorinstanz davon auszug
e
h
en, dass der Beschwerdeführer spätestens seit Ablauf eines Jahres nach dem Unfall vom 1
8.
April 2002 im zuletzt ausgeübten Beruf als Sozial- und Rechtsberater, wie auch in jeder anderen, körperlich leichten bis
mittelschweren Erwerbstätigkeit zeitlich und leistungsmässig in der Arbeitsfä
higkeit nicht mehr eingeschränkt war. Damit ist eine leistungsbegründende Invalidität zu verneinen.“
4.
4.1
Aufgrund der entsprechend dem Bundesgericht
fehlenden gesundheitlichen Ein
schränkung kann der Beschwerdeführer seine A
rbeitsfähigkeit voll verwerten -
er
ist
weder
invalid
,
noch erwerbsunfähig noch arbeitsunfähig
.
Dem steht auch das Urteil des hiesigen Gerichts
vom 2
2.
Juni 2011
nicht entgegen
, wurde lediglich festgehalten, dass er für jede leichte bis mittelschwere Tätigkeit im Umfang von
maximal
30
%
eingeschränkt sei. Eine genauere Präzisierung unterblieb, da dies keine rentenbegründende Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit begründete (
Urk.
3, E. 2.4 und E. 3).
E
ine
seither erfolgte
Verschlechterung des Gesundheitszustandes
wird weder substantiiert geltend gemacht, noch sind den Akten entsprechende Anhalts
punkte zu entnehmen,
so dass nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist, dass der Eintritt
ein
er Erwerbsunfähigkeit bzw.
ein
er Invalidität droht.
Der Beschwerdeführer hat somit keinen Anspruc
h auf Eingliederungs
massnahmen im Sinne von
Art.
8 IVG.
4.2
Vollständigkeitshalber ist festzuhalten, dass nur arbeitsunfähige Versicherte Anspruch auf Arbeitsvermittlung haben. Die Arbeitsunfähigkeit muss dabei quantitativ, qualitativ und zeitlich so beschaffen sein, dass der Versicherte erheblich bei der Arbeitssuche behindert ist. Dass der Beschwerdeführer keine schweren Tätigkeiten ausüben kann,
vermag keine erhebliche Behinderung zu begründen, ist er doch insbesondere in seiner angestammten Tätigkeit voll arbeitsfähig
(vgl. E 2.2)
.
Auch e
in Anspruch auf Berufsberatung ist zu vernei
nen, da der Beschwerdeführer
in der bisherigen Tätigkeit nicht eingeschränkt ist
.
Die Beschwerdegegnerin hat den Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen ent
sprechend zu Recht verneint. Die Beschwerde ist abzuweisen.
5.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die G
erichtskosten sind nach dem Ver
fah
rensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
4
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.