Decision ID: eac6baf7-a036-4f9f-a1d6-d604c920645e
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
Mit Eingabe vom 1. Februar 2015
(
Urk.
1)
erhob
X._
gleichzeitig Be
schwerde gegen den Einspracheentscheid der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich vom 13. Januar 2015
(
Urk.
2)
und die Verfügung der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich vom 26. Januar 201
5
(
Urk. 3/2
).
Mit Verfügung vom 1
0.
Februar 2015 trat das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich auf die Beschwerde nicht ein, soweit damit die Verfügung vom 2
6.
Januar 2015
angefochten worden war
, und überwies sie der Arbeitslosen
kasse des Kantons Zü
rich zur Beurteilung
(vgl. dazu das Verfahren AL.2015.00031).
Soweit mit der Eingabe vom
1.
Februar 2015 der Einspracheentscheid vom 1
3.
Januar 2015 angefochten worden war,
führte das Sozialversicherungsgericht das Verfahren weiter und ordnete
einen Schriftenwechsel an (
Urk.
4). Mit Be
schwerdeantwort vom 2
4.
Februar 2015 schloss die Arbeitslosenkasse des Kan
tons Zürich auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6), wovon
X._
Kenntnis gegeben wurde (
Urk.
9).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
Streitig und zu prüfen ist, ob sich
der Einspracheentscheid
vom 1
3.
Januar 2015
als rechtens erweist.
2.
Mit Verfügung vom 2
1.
November 2014
ordnete
die Arbeitslosenkasse
an
, dass der monatlich
Fr.
1‘650.-- übersteigende Betrag an Taggeldern ab der Kontroll
periode September 2014 an das Betreibungsamt
Y._
ausbezahlt werde
(
Urk.
7/34). Dagegen erhob der Beschwerdeführer mit Eing
abe vom 2
4.
November 2014
Eins
prache
mit dem sinngemässen Antrag auf Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Indessen war die Einsprache nicht unterzeichnet. Zudem fehlte es an einer hinreichenden Begründung
(
Urk. 7
/39). Mit Schreiben vom 2
8.
November 2014 setzte die Arbeitslosenkasse dem Beschwerdeführer Frist zur Verbesserung der
Einsprache
an mit der Androhung des Nichteintre
tens
bei Säumnis
(
Urk. 7
/38, vgl. auch
Urk. 7
/
4
8
)
. Nachdem der Beschwerde
führer
in
nert der ihm angesetzten Frist nicht reagiert hatte, erliess die Arbeits
losenkasse den Einspracheentscheid vom 1
3.
Januar 2015, mit dem
sie
auf die E
insprache
nicht eintrat (
Urk.
2).
3.
Gemäss
Art.
52
Abs.
1 Satz 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (
ATSG
)
kann gegen Verfügungen innerhalb von
30 Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erhoben werden. Gemäss
Art.
10
Abs.
1
der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialver
-
sicherungsrechts (
ATSV
)
müssen Einsprachen ein Rechtsbegehren und eine Begründung
sowie – bei schriftlicher Erhebung – die Unterschrift der Einsprache führenden Person enthalten (
Abs.
4)
. Genügt die Einsprache den Anforderungen nach
Abs.
1 nicht oder fehlt die Unterschrift, so setzt der Versicherer eine angemessene Frist zur Behebung der Mängel an und verbindet damit die Androhung, dass sonst auf die Einsprache nicht eingetreten wird (
Art.
10
Abs.
5 ATSV).
4.
Die Einsprache des Beschwerdeführers war
aufgrund der fehlenden Unterschrift und der unzureichenden Begründung
nicht rechtsgenüglich.
Dementsprechend setzte
die Arbeitslosenkasse
dem Beschwerdeführer
Frist zur Verbesseru
ng
der Einsprache
an
,
welche
er nicht vornahm
.
In der Beschwerde wurde nichts Ge
genteiliges vorgebracht. Demgemäss
ist die Arbeitslosenkasse mit dem Ein
spracheentscheid vom 1
3.
Januar 201
5
zu Recht nicht auf die Einsprache ein
getreten. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.