Decision ID: 846560ce-13d1-5515-83ea-0d33a53a1733
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Mit englischsprachiger Eingabe vom 15. Februar 2008 an die Schwei - zer Botschaft in Colombo (Eingang: 25. Februar 2008) suchte der  um Asyl in der Schweiz nach.
Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, er sei Tamile  Glaubens und sei in B._ geboren, habe aber später in C._ gelebt und die Schule besucht. Er stamme aus einer einfachen Familie; der Vater sei (...) Angestellter bei der (...). Als ältestes von (...) Geschwistern habe er zum Familienunterhalt beigetragen, indem er stundenweise (...) gearbeitet habe, der mit (...). Weder er noch andere Familienmitglieder seien politisch in irgendeiner Weise engagiert gewesen. Am (...) sei er auf dem Heimweg von der Arbeit von Unbekannten mit einem Schwert angegriffen und verletzt worden, was einen zehntägigen Spitalaufenthalt erforderlich gemacht habe. Am (...) seien Unbekannte etwa eine Viertelstunde lang um sein Haus geschlichen. Er habe in dieser Sache später erfolglos Anzeige erstattet. Er sei ständig unter Druck gestanden, was den Vater zu Eingaben beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und bei der "Sri Lanka Human Rights Commission" veranlasst habe. Er werde von Unbekannten bedroht, könne seine Ausbildung nicht beenden und müsse in begründeter Weise um sein Leben fürchten. Nach den Vorfällen sei er zu einer Tante nach B._ übersiedelt.
Am (...) hätten ihn Armeeangehörige einmal in Colombo , befragt und nach zwei Stunden wieder freigelassen.
Ansonsten habe er weder mit staatlichen Behörden noch mit  Organisationen wie beispielsweise den Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) Probleme gehabt.
B. Mit Schreiben vom 5. März 2008 bot die Schweizerische Vertretung in Colombo den Beschwerdeführer zu einer mündlichen Befragung auf und forderte ihn auf, alle sachdienlichen Beweismittel, welche  in englischer Sprache verfasst respektive übersetzt sein müssten, zur Anhörung mitzubringen.
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C. Am 19. März 2008 führte die Schweizer Botschaft in Colombo mit dem Beschwerdeführer die Anhörung zu den Asylgründen durch.
Das Befragungsprotokoll einschliesslich einer Zusammenfassung des Sachverhaltes in deutscher Sprache wurde dem Bundesamt am 26. März 2008 übermittelt.
D. Mit Schreiben vom 30. März 2010 teilte die Vorinstanz dem  mit, aufgrund des vollumfänglich festgestellten  beabsichtige sie, seine Einreise in die Schweiz zu  und das Asylgesuch abzulehnen. Dazu gewährte sie ihm das rechtliche Gehör.
Der Beschwerdeführer reichte am 3. Mai 2010 eine Stellungnahme zu den Akten.
E. Mit Verfügung vom 20. Juli 2010 verweigerte das Bundesamt die  des Beschwerdeführers in die Schweiz und lehnte sein  ab.
F. Mit Eingabe vom 18. August 2010 (ein teilweise gleichlautendes Schreiben an die Schweizer Botschaft in Colombo, wurde von dieser am 27. August 2010 an das Bundesverwaltungsgericht weitergeleitet) beantragte der Beschwerdeführer sinngemäss die Aufhebung der  Verfügung, die Bewilligung der Einreise in die Schweiz und die Asylgewährung. Auf die Begründung der Rechtsbegehren wird in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Mit den Eingaben wurden ein Zeitungsbericht und eine CD-ROM zu den Akten gereicht.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17.  2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes
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vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht. Der  ist durch die angefochtene Verfügung besonders  und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung; er ist daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 108 AsylG sowie Art. 37 VGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und Art. 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. Gemäss Art. 111 Bst. e AsylG entscheiden die Richter über  unbegründete Beschwerden mit Zustimmung eines zweiten  als Einzelrichter. Den nachfolgenden Erwägungen ist zu , dass ein solches Verfahren vorliegt, weshalb das Urteil nur summarisch begründet wird (Art. 111a Abs. 2 AsylG).
Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde vorliegend auf die  eines Schriftenwechsels verzichtet.
4. 4.1 Die Schweiz gewährt Flüchtlingen unter Vorbehalt von  auf Gesuch hin Asyl (vgl. Art. 2 Abs. 1 und Art. 49 AsylG). Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen oder zumindest glaubhaft machen (Art. 7 Abs. 1 AsylG). Die  erfüllen Personen, welche in ihrem Heimatstaat oder im Land, wo sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali - tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu
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werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen  psychischen Druck bewirken (Art. 3 AsylG)
4.2 Gemäss Art. 19 Abs. 1 AsylG kann ein Asylgesuch bei einer schweizerischen Vertretung im Ausland gestellt werden. Diese befragt die asylsuchende Person mündlich zu ihrem Asylgesuch, ausser wenn eine Befragung nicht möglich ist; in diesen Fällen ist die asylsuchende Person schriftlich aufzufordern, ihre Asylgründe schriftlich festzuhalten (Art. 10 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über  [AsylV 1, SR 142.311]). Die schweizerische Vertretung  das Gesuch mit einem Bericht dem Bundesamt, welches die Einreise in die Schweiz bewilligt, wenn der asylsuchenden Person nicht zugemutet werden kann, im Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben oder in ein anderes Land auszureisen (Art. 20 Abs. 1 und 2 AsylG).
4.3 Das Bundesamt kann ein im Ausland gestelltes Asylgesuch , wenn die asylsuchenden Personen keine Verfolgung glaubhaft machen können oder ihnen die Aufnahme in einem Drittstaat  werden kann (vgl. Art. 3, Art. 7 und Art. 52 [Abs. 2] AsylG).
4.4 Bei diesem Entscheid sind die Voraussetzungen zur Erteilung einer Einreisebewilligung grundsätzlich restriktiv zu umschreiben,  den Behörden ein weiter Ermessensspielraum zukommt. Neben der erforderlichen Gefährdung im Sinn von Art. 3 AsylG sind nament - lich Art und Intensität der persönlichen Beziehung zur Schweiz, die Möglichkeit der Schutzgewährung durch einen anderen Staat, die Qualität allfälliger Beziehungen zu anderen Staaten, die praktische Möglichkeit und objektive Zumutbarkeit einer anderweitigen  sowie die voraussichtlichen Eingliederungs- und  in Betracht zu ziehen (vgl. die nach wie vor  Praxis in Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 20, S. 130, mit weiteren Hinweisen). Ausschlaggebend für die Erteilung der Einreisebewilligung ist dabei die Schutzbedürftigkeit der betroffenen Person, mithin die Prüfung der Frage, ob eine Gefährdung im Sinn von Art. 3 AsylG glaubhaft gemacht wird und ob der Verbleib am Aufenthaltsort für die Dauer der Sachverhaltsabklärung zugemutet werden kann (a.a.O. S. 131).
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5. 5.1 Die Vorinstanz hat in ihrer Verfügung darauf hingewiesen, dass gemäss ihren Erkenntnissen Übergriffe durch unbekannte  von den srilankischen Sicherheitskräften auf Anzeige hin verfolgt und geahndet würden. Diese Annahme werde vorliegend durch das eingereichte Schreiben der Polizei von C._ bestätigt; dieser  seien im Anschluss an den Vorfall vom (...) Untersuchungen eingeleitet worden.
Soweit der Beschwerdeführer eine kurze Festnahme durch  in Colombo geltend mache, sei festzuhalten, dass die  Behörden immer wieder im Rahmen der Bekämpfung  Aktivitäten allgemeine Sicherheitskontrollen durchführten. Um eine solche habe es sich vorliegend offensichtlich gehandelt,  der Beschwerdeführer – was in solchen Fällen die Regel sei – nach kurzer Zeit wieder freigelassen worden sei. Dies lasse darauf schliessen, dass gegen ihn keine konkreten Verdachtsmomente  hätten. Auch diesem Vorbringen komme folglich keine flücht - lingsrechtliche Relevanz zu.
An diesen Feststellungen vermöchten die eingereichten Dokumente zur Stützung der Vorbringen nichts zu ändern, zumal die  der Schilderungen nicht in Frage gestellt werde.
5.2 5.2.1 In der Beschwerde wiederholt der Beschwerdeführer den  kurz und führt aus, in den vergangenen Jahren sei er mit seiner Familie wegen des Krieges zwischen der LTTE und der srilankischen Regierung sechsmal vertrieben worden. Das gesamte Einkommen, die eigenen Ländereien und damit das Auskommen der Familie, seien durch den Krieg verwüstet worden und sie hätten nur dank der Unter - stützung von Hilfsorganisationen das Nötigste zum Leben gehabt. Er könne nicht mehr in B._ leben, wo es immer wieder zu Zwischenfällen mit bewaffneten Gruppierungen komme.
Aus diesen Gründen habe der Vater mit Hilfe eines engen Freunds seine Reise nach Colombo organisiert. Die Mutter habe die Familie verlassen und dem Vater die alleinige Verantwortung über die Kinder überlassen. Der Beschwerdeführer habe in der Folge in Colombo eine Arbeit bei (...) gefunden, bei der er nach wie vor tätig sei.
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5.2.2 Am (...) sei es während der Arbeitszeit im Eingangsbereich des Gebäudes zu einem bewaffneten Anschlag gekommen. Eine maskierte Bande sei in die (...) eingedrungen und habe mit automatischen Waffen um sich geschossen. Der Beschwerdeführer und weitere Anwesende hätten sich in den oberen Etagen des Gebäudes vor den Angreifern verstecken können. Bevor die Attentäter entkommen seien, hätten sie eine Bombe in die (...) geworfen, worauf diese in Flammen aufgegangen und zerstört worden sei. Bei der Attacke (...) getötet und viele Mitarbeitende verletzt worden.
Nun seien die beim Attentat Anwesenden – darunter auch er selber – in die Ermittlungen verwickelt. Er sei als Zeuge befragt worden und fühle sich von der ganzen Situation sehr betroffen. Da die Angreifer noch nicht gefasst seien, befürchte er gegen ihn gerichtete . Über den Vorfall sei von (...) Medien berichtet worden. Diese Publizität lasse ihn zusätzlich um sein Leben fürchten. Aus diesen Gründen ersuche er um Gewährung politischen Asyls in der Schweiz.
5.3 Das Bundesverwaltungsgericht kommt in Würdigung der  Akten zum Schluss, dass die Vorinstanz im Ergebnis zutref - fend festgestellt hat, der Beschwerdeführer sei keiner aktuellen indivi - duellen Gefährdungssituation ausgesetzt und auf den Schutz der Schweiz nicht angewiesen.
5.3.1 Im Grundsatzurteil BVGE 2008/2 hat das  eine Lageanalyse zu Sri Lanka vorgenommen. Nach Ergehen dieses Urteils am 14. Februar 2008 spitzte sich der bewaffnete Konflikt zwischen der Regierung und den LTTE weiter zu. Dieser endete am 19. Mai 2009 mit der Niederlage der LTTE, woraufhin die Regierung den Sieg über die LTTE und das offizielle Ende des Bürgerkrieges .
Die srilankischen Behörden haben danach ihre  weitergeführt; auch im Raum Colombo werden weiterhin  teils verbunden mit Kurzmitnahmen zu weiteren  vorgenommen, von denen besonders junge alleinstehende Tamilen betroffen sind. Diese so genannten "Anti-Terrormassnahmen" werden als repressives Instrument gegen befürchtete Infiltrationen  Separatisten angewandt. Diesen Massnahmen ist ein  der tamilischen Bevölkerung im ganzen Land und ebenso in  ausgesetzt, indessen kommen diesen aufgrund mangelnder  kein Verfolgungscharakter im Sinn von Art. 3 AsylG zu.
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5.3.2 Nach Lehre und Praxis (vgl. zum Ganzen das Grundsatzurteil EMARK 2006 Nr. 18 mit weiteren Hinweisen) erfüllt die  nicht, wer in seinem Heimatland Schutz vor nichtstaatli - cher Verfolgung finden kann. Schutz vor nichtstaatlicher Verfolgung im Heimatstaat ist als ausreichend zu qualifizieren, wenn die betroffene Person effektiv Zugang zu einer funktionierenden und effizienten Schutz-Infrastruktur hat und ihr die Inanspruchnahme eines solchen innerstaatlichen Schutzsystems individuell zumutbar ist.
5.3.3 Das BFM hat in der angefochtenen Verfügung zu Recht darauf hingewiesen, dass Übergriffe durch unbekannte Drittpersonen von den srilankischen Sicherheitskräften auf Anzeige hin verfolgt und geahndet würden. Diese trifft im srilankischen Kontext umso mehr zu als die unbekannten Personen, welche die vom Beschwerdeführer erlebten Nachteile zu verantworten haben, aus dem regierungsfeindlichen  stammen dürften.
Unter diesem Gesichtspunkt muss sowohl dem persönlichen Angriff auf den Beschwerdeführer vom (...) als auch dem am (...) verübten Attentat die flüchtlingsrechtliche Relevanz abgesprochen werden. Dass der neue Arbeitsplatz des Beschwerdeführers in Colombo von einem terroristischen Anschlag betroffen und er als Zeuge in die anschliessend angehobene behördliche Ermittlungstätigkeit involviert worden ist, führt auch nicht zur Annahme einer begründeten Furcht vor gezielter zukünftiger Verfolgung, zumal von diesem Vorfall zahlreiche Angestellte und weitere anwesende Personen in gleicher Weise betroffen waren. An diesen Feststellungen vermögen auch die vom Beschwerdeführer eingereichten Beweismittel nichts zu ändern.
5.3.4 Bei der kurzen Festnahme durch Sicherheitskräfte in Colombo vom (...) hatte es sich offensichtlich um eine allgemeine  gehandelt, die für den Beschwerdeführer keine konkreten und erheblichen Nachteile mit sich brachte. Auch dieses Er - lebnis vermag, wie von der Vorinstanz korrekt festgestellt, nicht zur Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft zu führen.
5.3.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer in seinem Heimatstaat bisher nicht Opfer einer flüchtlingsrechtlich  Verfolgung war und den Akten auch keine konkreten Hinweise auf solche ihm in Zukunft mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit  Behelligungen zu entnehmen sind.
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5.3.6 Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer weder vor der ersten noch vor der Rekursinstanz besonders nahe Beziehungen zur Schweiz dargetan hat.
5.4 Unter diesen Umständen hat die Vorinstanz zu Recht die Erteilung der Einreisebewilligung verweigert und das Asylgesuch des  abgewiesen.
6. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die Beschwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen.
7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten grundsätzlich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Aus  Gründen ist in Anwendung von Art. 63 Abs. 1 in fine VwVG und Art. 2 und 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  (VGKE, SR 173.320.2) vorliegend allerdings auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten.
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