Decision ID: fc3fdda4-0f7a-4b07-9d2c-999d4dbd385a
Year: 2020
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1985,
diplomierte
Landwirtin, arbeitete seit dem 1
5.
Juli 2013 als Verkäuferin
/Büromitarbeiterin
bei der
Y._
(
Urk.
7/20/
1-
4
). Am
2.
Mai 2017 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte
unter Hinweis auf
ein Asthma bronchiale, eine körperliche Erschöp
fung, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Schwindel und Gelenk
schmerzen
bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/2).
Die IV-Stelle zog die Akten der Krankentaggeld
versicherung ÖKK
bei (
Urk.
7/9)
.
Am
6.
Juli 2017 teilte sie
der Versicherten mit, dass ihr Beratung und Unterstützung beim Erhalt
des
derzeitigen Arbeitsplatzes gewährt werde (
Urk.
7/14).
Per 3
1.
Dezember 2017 löste die
Y._
das Arbeitsverhältnis mit der Versicherten auf (
Urk.
7/20/4). Am
8.
März 2018 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass die Unterstützung beim Arbeitsplatzerhalt abgeschlossen werde (
Urk.
7/25).
In der Folge holte
sie
den Bericht von
Dr.
med. Z._
, FMH Allgemeine Innere Medizin, vom 1
7.
M
ai 2018
(
Urk.
7/36) ein und zog weitere
Akten der
ÖKK (
Urk.
7/37) bei. Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Vorbescheid vom
9.
August 2018,
Urk.
7/45, und Einwand vom
7.
September 2018,
Urk.
7/49; vgl
. auch
Einwand
ergänzung
vom 11.
Oktober 2018,
Urk.
7/52) verneinte die
IV-Stelle mit Verfü
gung vom 29.
November 2018 (
Urk.
2) einen
Leistungsanspruch
der Versicherten.
2.
Dagegen erhob die Versicherte am
10. bzw.
1
1.
Januar 2019 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Beschwerde
gegnerin zu verpflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen der Invalidenversiche
rung auszurichten; insbesondere sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, Eingliederung
smassnahmen zu gewähren (
Urk.
1/1
S. 2
; vgl. auch
Urk.
1/2
). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 2
3.
Januar 2019 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6),
was der Beschwerdeführerin am 2
4.
Januar 2019 angezeigt wurde (
Urk.
8).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund
heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei
bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei
lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche
rung (
IVG
)
aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkom
men ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invali
ditätsgrad bestim
men lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.3
Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:
a.
diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen,
wieder herzustellen
, zu erhalten oder zu verbessern; und
b.
die Voraussetzungen
für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind.
Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus
übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Abs. 1
bis
). Nach Massgabe der Art. 13 und 21 IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich (Abs. 2). Nach Massgabe von Art. 16 Abs. 2
lit
. c IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbs
fähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu erhalten oder zu verbessern (Abs. 2
bis
).
Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass
nahmen (
lit
. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung (
lit
.
a
bis
), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe;
lit
. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln (
lit
. d).
1.4
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).
1.6
Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG
massgebende
funkti
onelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2
bis
IVG). Sie können bei Bedarf selber ärztliche Untersuchungen von Versicherten durchführen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Art. 49 Abs. 2
der Verordnung über die Invalidenversicherung [
IVV
]
). RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV kommt ebenfalls Beweiswert zu, sofern sie den von der Rechtsprechung umschriebenen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten genügen (BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Selbst eine Aktenbeurteilung ohne eigene Untersuchung kann beweiskräftig sein, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fach
ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten P
erson in den Hintergrund rückt
(Urteile des Bundesgerichts 9C_335/2015 vom 1. September 2015 E. 3.1 und 9C_196/2014 vom 18. Juni 2014 E. 5.1.1 mit Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass
aus medizinischer Sicht keine langandauernde gesundheitliche Einschränkung der Beschwerdeführerin habe festgestellt werden können. Weitere medizinische Abklärungen seien nicht angezeigt. Es bestehe kein Anspruch auf berufliche Mass
nahmen oder
auf
eine Rente (
Urk.
2).
2.2
Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, dass
sie aufgrund eines Asthma bronchiale und einer ausgeprägten
Fatigue
unklarer Ätiologie seit dem 1
4.
November 2016
erheblich in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei.
Die Ausübung einer Tätigkeit in i
hrem erlernten Beruf als Landwirtin und
im Verkauf von lan
dwirtschaftlichen Produkten sei
ihr
ni
cht mehr möglich.
Im
Rahmen der bishe
rigen Ab
klärungen
sei
kein
Belastungsprofil erstellt worden
u
nd damit nach wie vor unklar
, in welchen Bereichen sie
noch
eingesetzt werden
könne.
Die Beschwerdegegnerin habe einen Leistungsanspruch verneint,
ohne den medizi
nischen Sachverhalt
rechtsgenüglich
a
bgeklärt zu haben
.
Die Beschwerdeführerin sei weder vom
RAD
untersucht
worden noch
sei ihr
Gesundheitszustand
gut
achterlich ab
geklärt worden
.
Insbesondere
in Bezug auf die ausgeprägte
Fatigue
seien
weitere Abklärungen
notwendig (
Urk.
1 S. 4 ff.
).
3.
3.1
Dr.
Z._
gab im ärztlichen Zeugnis zuhand
en der Arbeitslosenkasse vom 7.
Februar 2018 an, dass die Beschwerdeführerin wegen ihres aktuellen Gesund
heitszustands keine körperlich anstrengenden oder monoton
en Arbeiten ausüben sollte.
Der
Kontakt mit
Staub
, Rauch
und Kälte
sei zu vermeiden.
Ein Arbeitsweg sollte 20 bis
30 Autominuten nicht überschreite
n. Besonders geeignet wäre eine Arbeitsstelle mit der Möglichkeit zum Home-Office (
Urk.
7/34/9).
3.2
Im
Bericht vom 1
7.
Mai 2018
stellte
Dr.
Z._
folgende Diagnosen mit Aus
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Urk.
7/36/3):
(1)
arterielle Hypertonie
(2)
Asthma bronchiale
(3)
chronischer Erschöpfungszustand
(4)
Herzklappeninsuffizienz
Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte
Dr.
Z._
nicht. Er erklär
te, dass die Beschwerdeführerin
seit dem
1.
Januar
2017 zwischen 50
%
und 100
%
arbeitsunfähig sei
. Prognostisch betrage die Arbeitsfähi
gkeit
50
%
(
Urk.
7/36/2
-3
).
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung in medizi
nischer Hinsicht auf die Stellungnahme von RAD-Arzt
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Innere Medizin, vom 1
3.
Juli 2018 (
Urk.
7/44/6).
4.2
RAD-Arzt
Dr.
A._
legte
in dieser Stellungnahme
dar
, dass die Beschwerde
führerin unter einem seit der Kindheit bestehenden Asthma bronchiale leide. In der Spirometrie (Lungenfunktionstest) mit CO-Diffusionskapazität hätten si
ch keine Hinweise auf
eine obstruktive Komponente gezeigt.
Die
Diffusionskapazität der Lunge für CO
sei
mit 97
%
im Normbereich
gewesen
. Im Weiteren sei kein Anhalt
für ein obstruktives Schlafapnoesyndrom
gegeben. Hinsichtlich der
Fati
gue
unklarer Ätiologie sei darauf hinzuweisen, dass die Laborwerte im Normbe
reich
gelegen hätten
. Hinweise auf eine
rheumatologisch-entzündliche Grunder
krankung seien nicht gegeben.
Festgestellt worden sei sodann
ein
Lown
-
Ganong
-Le
vine-Syndrom
. Im EKG habe sich ein Wechsel zwischen
ekopem
und
atrialem
Rhythmus und Sinusrhythmus gezeigt. Das Belastungs-EKG vom 1
8.
Oktober 2017 habe bei Ausbelastung Normwerte ergeben. RAD-Arzt
Dr.
A._
kam zum Schluss, dass
der Beschwerdeführerin körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten in Wechselbelastung zumutbar seien. Vermieden werden sollten Tätigkeiten bei ungünstig
en Witterungsbedingungen und in
Allergenexposition. In der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit bestehe keine andauernde Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (
Urk.
7/44/6).
4.3
Diese Beurteilung
von RAD-Arzt
Dr.
A._
, die auch ein detailliertes Belas
tungsprofil umfasst,
ist
nachvollziehbar
. Sie
findet in den
vorliegenden medizi
nischen
Vorakten
, aufgrund derer der medizinische Sachverhalt als erstellt gelten kann,
ihre Stütze.
Im Zusammenhang mit der geklagten
Fatigue
wurde die Beschwerdeführerin in der Klinik für Rheumatologie des
B._
eingeh
end untersucht. Im Bericht vom
5.
Oktober 2017 hielten die zuständigen Ärztinnen fest, dass das Beschwerdebild weiterhin unklar sei. Hinweise für eine rheumato
logisch-entzündliche Grunderkra
nkung lägen nicht vor (
Urk.
7/37/27
).
Hinsichtlich des Asthmas bronchiale erklärten die Ärztinnen der Klinik für Pneumologie des
B._
im Bericht vom 1
7.
Januar 2018, dass sich in der Spiro
metrie mit CO-Diffusion kein Anhalt für eine obstruktive Ventilationsstörung
vor Inhalation
finde. Die
forcierte Vitalkapazität
ersch
eine leicht gemindert, die
gemessene
Diffusionskapazität der Lunge für CO
sei
allerdings normwertig (
Urk. 7/31). Dem Verlaufsbericht vom 5. Februar 2018 lässt sich entnehmen, dass das Asthma bronchiale aktuell teilweise kontrolliert sei; der
Prednisonstoss
über 7 Tage habe zu einer Besserung der Symptome geführt. Die Patientin berichte noch über Atembeschwerden nachts. Der Befund der Spirometrie sei im Vergleich zur letzten Untersuchung unverändert. Mit der Patientin sei besprochen worden, dass die angegebene Abgeschlagenheit nur teilweise durch die pulmonale Ein
schränkung zu erklären sei. Vorbestehend sei eine
Fatigue
, welche die Beschwer
den nach Ansicht der untersuchenden Ärzte (PD Dr. med.
C._
und Dr. med.
D._)
sehr viel besser erkläre (Urk. 7/30).
Was die
Herzklappeninsuffi
z
enz
und das
Lown
-
Ganong
-Levine-Syndrom
betrifft,
erklärte
Dr.
med.
E._
, FMH Kardiologie,
im Bericht vom 30.
November 2013
,
dass
sich
im Rahmen
ihrer
Untersuchungen
eine maximal leichte Aorten- und
Trikuspidalklappeninsuffi
z
enz
gezeigt habe
,
welche
als kli
nisch irrelevant zu werten sei
(
Urk.
7/37/44
).
Aus dem Bericht von
Dr.
med.
F._
, Fachärztin für Allgemeine Innere
Medizin und Kardiologie,
vom 1
8.
Oktober 2017
geht sodann hervor
, dass diesbezüglich keine Veränderung ein
getreten sei.
Zudem stellte
Dr.
F._
lediglich verdachtsweise ein
Lown
-
Ganong
-Levine-Syndrom fest.
Sie empfahl der Beschwerdeführerin, sich wieder zu mel
den, sofern neue Beschwerden, insbesondere ein symptomatisches Herzrasen und
Palpitation
en
, auftreten würden (Urk. 7/19
).
Hinsichtlich der von
Dr.
Z._
attestierten Arbeitsunfähigkeiten
(
Urk.
7/36/2
)
ist
im Übrigen auf die
Erfahrungs
tatsache hinzuweisen, dass Haus
ärzte und behandelnde Ärzte
mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).
Auf die Beurteilung von RAD-Arzt
Dr.
A._
kann demnach abgestellt werden.
Von weiteren medizinischen
Abklärungen
sind keine
entscheidrelevanten
neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abgesehen werden kann (
antizipierte
Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 E. 4b, 122 V 157 E. 1d).
4.4
Demgemäss kann davon ausgegangen werden, dass
der Beschwerdeführer
in
die bisherige Tätigkeit als Verkäuferin
/Büromitarbeiterin, welche sich mit dem
von
RAD-Arzt
Dr.
A._
umschriebenen Belastungsprofil
vereinbaren lässt,
nach wie vor zumutbar ist.
4.5
Mangels eines invalidisierenden
bzw. drohenden invalidisierenden Gesundheits
schadens
hat die Beschwerdegegnerin einen
Anspruch auf
berufliche Massnah
men oder auf
eine Rente
zu Recht verneint (vgl. E. 1.3-4
)
.
5.
Die angefochtene Verfügung erweist sich
damit
als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
6.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens
aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus
gang des Verfahrens sind sie der
unterliegenden Beschwerdeführerin
aufzuerlegen.