Decision ID: a4ee7437-ae7f-5832-8436-03c89055aa55
Year: 2020
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Die
1971 geborene und zuletzt
vom 12. März 2014 bis 31. Mai 2016
als Service
angestellte tätig gewesene
X._
meldete sich
am 8. März 2018 -
nach einem als Fahrgast in einem
öffentlichen Bus
am 5. Februar 2017
erlebten
Ver
kehrsunfall
-
unter Hinweis auf
verschieden
e ärztliche Behandlungen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/1,
Urk. 8/4/5,
Urk. 8/9
). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und zog insbesondere die Akten des Unfallver
sicherers bei (Urk. 8/4, Urk. 8/14).
Mit Vorbescheid vom 2. Juli 2018 (Urk. 8/17) stellte ihr die IV-Stelle die Ablehnung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Nach erhobenem Einwand vom 8. August 2018 (Urk. 8/18) und Begründung vom
19. September
2018 (Urk. 8/2
2
) veranlasste die IV-Stelle eine Untersuchung durch ihren Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD;
Berichte vom 9. April 2019 [Urk. 8/42 f.])
.
In der Folge verfügte sie
am 12. September 2019 (Urk. 2) im ange
kündigten Sinne
und lehnte zugleich
ein
zwischenzeitlich am 16. Mai 2019 (Urk. 8/45) gegen den Vorbescheid eingereichte
s
Wiedererwägungsgesuch ab.
2.
Dagegen erhob die Versicherte am
11. Oktober 2019 (Urk. 1)
Beschwerde und beantragte,
es sei die angefochtene Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 12. September 2019 aufzuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen der Invalidenversicherung, insbesondere eine ganze Rente
,
zuzusprechen (1.), even
tualiter sei das Dossier an die Vorinstanz zurückzuweisen mit der Auflage,
sie
sei gemäss
Art.
118a BV von einem auf
Halswirbelsäule
-Traumata spezialisierten Komplementärmediziner zu begutachten als auch ein Obergutachten eines aus
gewiesenen Spezialisten in Schmerztherapie erstellen zu lassen; zudem sei
en
die Auswirkungen der
Benzodiazepinabhängigkeit
in Bezug auf
die
Arbeitsfähigkeit
der Beschwerdeführerin
von einem Experten zu begu
tachten
und diese Gutachten in einen neuen Entscheid miteinzubeziehen
(2.),
subeventualiter
sei durch
das
Gericht im Sinne von
Art.
118a BV ein Gutachten
eines auf HWS-Traumata spe
ziali
sierten Komplementärmediziners einzuholen als auch ein
Obergutachten eines ausgewiesenen Spezialisten in
Schmerztherapie zu erstellen, zudem sei
en
die Auswirkungen
der
Benzodiazepinabhängigkeit
in Bezug auf
die
Arbeitsfähig
keit
der Beschwerdeführerin von einem Experten zu begutachten
und diese Gut
achten seien in die Entscheidungsfi
ndu
ng
miteinzubeziehen
(3.), es sei ihr für das bisherige und das vorliegende Verfahren eine angemessene Entschädigung zu gewähren (4.), eventualiter sei ihr für das vorliegende Verfahren die unentgeltli
che Rechtspflege zu gewähren und
die Unterzeichnende (siehe dazu E. 6.4.1)
-
Rech
tsanwältin Katja
Ammann, Zürich -
als unentgeltliche Rechtsvertreterin beizugeben (5.); unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwer
degegnerin (6.; S. 2 f.).
Die IV-Stell
e
schloss am 14. November 2019 (Urk. 7) auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 18. Novem
ber 2019 (Urk. 9) zur Kenntnis gebracht wurde. Mit Schreiben vom 6. Dezem
ber 2019 (Urk. 10) legte die Beschwerdeführerin einen letzten Arztbericht (Urk. 11) auf, welcher der Beschwerdegegnerin am 9. Dezember 20419 (Urk. 12) zur Kenntnisnahme zugestellt wurde.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über den Allge
meinen Teil
des Sozialversicherungsrechts [ATSG]
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei
einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung vom 12. Sep
tember 2019 (Urk. 2) zur Hauptsache, dass eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar sei.
Somit bestehe weiterhin kein
Anspruch auf Leistungen der Invali
denversicherung, weder auf berufliche Eingliederung noch auf eine Invaliden
rente
(S. 2).
2.2
Dagegen wendet die Beschwerdeführerin (Urk. 1) im Wesentlichen ein,
sie leide seit dem Unfall im Jahr 2017 an einer körperlichen und psychischen Beeinträch
tigung der Gesundheit, die den Verlust der Erwerbsmöglichkeit nach sich ziehe. Diese Situation sei gemäss den Ausführungen der behandelnden Ärzte und Thera
peuten bleibend oder zumindest eine längere Zeit dauernd. Es sei daher von einer mindestens 70 % Invalidität auszugehen (S. 22). Auch seien grundsätzlich
U
nge
lernte umschulungsberechtigt, wenn erst der andauernde
und erhebliche
Gesund
heitsschaden ihnen die Ausübung der bisherigen Hilfsarbeit verunmögliche (S. 22
f.).
3.
3.1
Wegen
eines Sturzereignis
ses
in einem
Linienbus der VBZ infolge einer Frontal
kollision
begab sich die Beschwerdeführerin am 5. Februar 2017 notfallmässig
zur
Behandlung
ins
Stadtspital
Y._
. Bei abgesehen von Schmerzen blan
den Befunden und Ausschluss von ossären Läsionen (Bericht vom 5. Feb
ruar 2017; Urk. 8/4/32 f.) e
rkannte
die
behandelnde Ärztin bei nachfolgender ambulanter Behandlung am 8. Februar 2017 (Urk.
8/4/30 f.) ein Halswirbelsäu
len-
Distorsionstrauma bei Status nach Sturz am 5. Februar 2017
.
3.2
3.2.1
Der behandelnde Psychiater
Dr.
med.
Z._
, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, attestierte der Beschwerdeführerin im Bericht vom 5. Juni 2018 (Urk. 8/15) vom 5. Februar 2017 bis 31. Dezember 2017 eine vollständige und ab dem 1. Ja
nuar 2018 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. E
r
hielt fest, es bestünden Schmerzen im linken Bein bis Hüfte und Knieschmerzen beidseits sowie eine depressive Symptomatik mit Schlafstörung (S. 2). Aus psychi
atri
scher Sicht bestünden keine objektiven Befunde. Als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit notierte er eine längere depressive Reaktion im Sinne einer Anpassungsstörung (ICD-10 F43.21; S. 3).
3.2.2
In seiner Stellungnahme vom 23. September 2019 (Urk. 3/5) zuhanden der
beschwerdeführerischen
Rechtsvertreterin
präzisierte er,
z
u Anfang der Behand
lung der
Beschwerdeführerin
kurze Zeit nach ihrem Sturz in einem
Bus der VBZ
habe
sich das Bild einer Anpassungsstörung
gezeigt,
welche sich mit der Zeit
zurückgebildet habe
,
sich
jedoch nach
der
Berichterstattung an die
IV-Stelle
Zürich vom 5.
Juli 2018 wieder verschlimmert habe
, insbesondere da neu Panik
attacken dazugekommen
seien
. Diese
hätten
eine prophylaktische Behand
lung mit dem Tranquilizer
Xanax
nötig
gemacht
, da die bisher versuchten Anti
depres
siva (
Valdoxan
, Cymbalt
a
und Trittico) diesbezüglich keine durchschla
gende Wirkung
gezeigt hätten
. Die körperlichen
Beschwerden
der Beschwerde
führerin
könn
t
en durchaus als Somatisierung im Rahmen
der depressiven Symp
tomatik gesehen werden, zumal der Unfall vom
5.
Februar
2017 subjektiv ein einschnei
dendes Ereignis gewesen
sei. Nach seinem Dafür
halten sei die Beschwer
deführerin nach ihrem Unfall nie wirklich arbeitsfähig gewesen (S. 2). Zusam
men
gefasst
bestehe eine deutliche depressive Symptomatik, welche auch von den Ärzten des RAD umschrieben worden sei, aufgrund derer keine gleich wie geartete Arbeitsfähigkeit möglich sei (S. 3).
3.3
Am 4. September 2018 (Urk. 8/21/3 f.) antwortete Dr. med.
A._
, Chefarzt Manuelle Medizin und Interventionelle Rheumatologie der
Klinik B._
, zuhanden de
r
damaligen
beschwe
r
deführerischen
Rechtsvertretung
, die Beschwerdeführerin klage weiterhin über s
tarke Halswirbelsäulenschmerzen,
die zum Teil in die Schulter und in den linken Arm ausstrahlen könnten. Die
Beschwerdeführer
in sei eingeschränkt in der Beweglichkeit der Halswirbelsäule aber auch im Bereich der Schulter, wo die Rotationsfähigkeit vor allem nach aus
sen aber auch in Elevation schmerzhaft vermindert sei. Begleitet seien diese Schmerzen von Kopfweh und einem Heissgefühl entlang der Halswirbelsäule bis in die Schulter links. Vor dem Unfall seien diese Symptome nicht bekannt gewe
sen. Die
Beschwerdeführer
in sei ein
ge
schränkt in ihrer Arbeitsfähigkeit als Serviceangestellte. Ein kürzlich durchgeführter Arbeitsversuch sei misslungen. Die
Beschwerdeführer
in sei deutlich weniger agil, weniger schnell, könne das Tablett nur mit Schwierigkeiten halten, die Nacken-Schulterschmerzen behinder
ten sie derart stark. Das heisse, die Leistungsfähigkeit momentan
sei im ange
stammten Beruf mindesten
s
zu 75
% eingeschränkt
. Vorgesehen sei ein stationä
rer Aufenthalt.
Chronifizierungsfaktoren
seien vorhanden, dies vor allem auf
grund von Kommunikationsproblemen und
dem
Verständnis ihrer Problematik im Bereich der Halswirbelsäule. Zu einer Schmerzausweitung sei es nicht gekom
men, was für die
Beschwerdeführer
in spreche. Die Rückenschmerzen hätten auch abgenommen, was für eine noch intakte Schmerzbewältigung spreche (S. 2).
3.4
3.4.1
Dr.
med.
C._
, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom RAD der Beschwerdegegnerin untersuc
hte die Beschwerdeführerin am 10. Dezem
ber 201
8.
In ihrem
Untersuchungsbericht vom 9. April 2019 (Urk. 8/42)
stellte sie keine
psychiatrischen
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte sie eine
Störung durch Sedativa oder Hyp
notika, Abhängigkeitssyndrom mit ständigem Substanz
gebrauch (ICD-10 F13.25; S. 8 f.).
3.4.2
Dr.
C._
führte aus,
diagnosebegründende psychopathologische Befunde lägen in den medizinischen Berichten nicht vor. Im letzten vorliegenden Arztbe
richt des behandelnden Psychiaters
Dr.
Z._
vom 5. Juni 2018 (
E. 3.2.1
) sei an Stelle eines Befundes vermerkt: Aus psych
i
atri
scher
Sicht keine obj
ektiven
Befunde. In der Untersuchungssituation habe sich keine eindeutige depressive Symptomatik gezeigt, vielmehr eine Affektlabilität. Daher könne dieser Diagnose nicht gefolgt werden. Wie lange die Benzodiazepine bereits eingenommen wür
den, se
i nicht sicher zu eruieren. Im a
mbulanten Assessment vom 10. Juli 2017 (Urk.
8/4/131-139
) der Rehaklinik
D._
würden bereits Benzodiazepine auf
geführt. Die eingenommene Menge und der Mischkonsum liege über der ärztli
chen Empfehlung als Reservemedikation. Eines der drei derzeit eingenommenen Benzodiazepine (Temesta 1 mg
in Reserve
) werde von dem psychiatrischen Behandler verordnet (Arztbericht
Dr.
Z._
, 5. Juni 2018). Eine Indikation für diese Reserveverordnung sei aus den medizinischen Unterlagen nicht ersichtlich. Die Laboruntersuchung habe einen stark erhöhten Benzodiazepin-Spiegel im Urin
v
on 659
ug
/
l
ergeben (Referenz bis 100
ug
/l), so dass im Zusammenhang mit der Dauer
der Anwendung, der Anamnese und dem psychopathologischen Befund von einer
High-Dose-Ab
hängigkeit ausgegangen werden mü
ss
e
. Bei chronischer Einnahme
von Benzodiazepinen
lägen
typischerweise Konzentrationsstörungen,
Vergesslichkeit, affektive Instabilität und Schlafstörungen vor
(S. 8)
.
3.4.3
Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit wies sie darauf hin, dass d
urch die
Benzodiaze
pinabhängigkeit
keine da
uerhafte Arbeitsunfähigkeit vorliege und
psychiatri
scherseits
von keinem Gesundheitsschaden auszugehen sei, der zu IV-Leistungen berechtige. Daher sei die Auferlegung einer Schadenminderungspflicht nicht angebracht (S. 9).
3.5
3.5.1
Im Nachgang zur orth
opädischen Exploration vom 10
. Dezember 2018 diagnos
tizierte med.
pract
.
E._
, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Trau
matologie, vom RAD der Beschwerdegegnerin in ihrem Bericht vom 9. April 2019
(Urk. 8/43) mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
eine
s
chmerzhafte
Bewe
gungs
- und Belastungseinschränkung der HWS nach Distorsion Februar 2017 ohne Hinweise
auf radikuläre
Symptome bei radiologisch ausgewiesener Diskushernie C5/6 links sowie eine
fragliche Hypästhesie linker Arm, Schul
terregion und linke Kopfhälfte
. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeits
fähigkeit nannte sie leichte Spreizfüsse (S. 8).
3.5.2
Die Expertin hielt fest, bei der heutigen Untersuchung hätten sich zahlreiche Inkonsistenzen im Verhalten bei Untersuchung und bei der Spontanbeweglichkeit gezeigt. Die Beschwerde- und Schmerzangaben
seien
diffus
gewesen
. Die gekl
ag
ten vegetativen Symptome mit Ü
berwärmung und Rötung der als
schmerzhaft angegebenen Region
hätten
nicht beobachtet werden
können
.
Auch die S
uva
sei
zu der Beurteilung
gekommen
, dass die geklagten Beschwerden organisch nicht
mehr hinreichend erklärbar
seien
(
2. Mai 2018)
.
Die nachgängig zur Untersu
chung am
11. Januar 2019
durchgeführte Laboruntersuchung
habe
keinen wirk
samen Plasmaspiegel für Paracetamol
ergeben
, jedoch einen Nachweis im
U
rin, was
angesichts der kurzen Plasmahalbwertszeit des Wirkstoffes für die Einnahme am
Untersuchungstag spreche
.
Zusammenfassend fänden sich keine Hinweise auf eine objektivierbare Einschränkung der Funktion der Halswirbelsäule oder der linken Schulter
(S. 9)
.
3.5.3
M
ed.
pract
.
E._
schloss, bei der 47-jährigen Beschwerdeführerin sei anhand der vorliegenden medizinischen Berichterstattung und der körperlichen Untersu
chung vom 10. Dezember 2018 ein somatischer Gesundheitsschaden ausgewie
sen, der die Arbeitsfähigkeit für alle Tätigkeiten mit besonderer Belastung der HWS und des Schultergürtels beeinträchtige. Ausweislich des Arbeitgeberfrage
bogens vom 10. April 2018 habe es sich bei der angestammten Tätigkeit um eine überwiegend leichte Arbeit ohne körperliche Zwangshaltungen wie zum Beispiel Arbeiten über Kopfhöhe gehandelt. In ihrer bisherigen Tätigkeit als Serviceange
stellte bestehe 100 % Arbeitsfähigkeit seit jeher, eine dauerhafte Arbeitsunfähig
keit sei nicht ausgewiesen. In angepasster Tätigkeit mit körperlich leichter wech
selbelastender Tätigkeit, ohne regelmässige Heb
e- und Trag
belastungen über 10
kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne häufiges Treppensteigen, ohne häufige halswirbelsäulenbelastende und schulte
rgürtelbelastende Arbeiten sei eine
100 % Arbeitsfähigkeit gegeben seit jeher (S. 10).
3.6
Mit
weiterem
Bericht vom 4. Juni 2019 (Urk. 8/52) führte Dr.
A._
aus, die Beschwerden bestünden weiterhin unverändert derart stark, dass die Beschwer
deführerin noch immer auf regelmässige Therapien angewiesen sei. Es gebe keine relevante
n
Veränderung
en
seit dem
4. September 2018 (
E. 3.3
).
Für ihn sei der
Ursprung der Beschwerden ganz klar organischer oder somatischer Natur. Er habe die Beschwerdeführerin seit mehreren Wochen nicht mehr gesehen und sei des
halb nicht auf dem neuesten Stand
,
was die Medikamente anbelange. Die Beschwerdeführerin sei weiterhin im angestammten Beruf mindestens 75 % in der Leistungsfähigkeit eingeschränkt, ebenfalls im Haushalt circa 50 % (S. 1).
4.
4.1
Die Fachärztinnen
des RAD der Beschwerdegegnerin, Dr
.
C._
und med.
pract
.
E._
, untersuchten die Beschwerdegegnerin
persönlich
.
Erstere legte
aus psychiatrischer Sicht dar, dass keine diagnosebegründenden Befunde erhoben werden konnten und lediglich ein
Abhängigkeitssyndrom mit ständigem Sub
stanzgebrauch (ICD-10 F13.25
) von Sedativa oder Hyp
notika
vorliegt, welche
s
sich jedoch nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt (
E. 3.4.1
)
.
Aus orthopädischer Sicht erkannte die
zweite
Expertin nebst der bekannten HWS-Problematik keine weiteren die Leistungsfähigkeit beschlagenden Pathologien und schloss auf eine vollständige Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten wechselbelastenden
Tätigkeit, o
hne regelmässige Hebe- und Trag
belastungen über 10 kg, ohne Arbei
ten auf Leitern und Gerüsten, ohne häufiges Treppensteigen, ohne häufige hals
wirbelsäulenbelastende und schultergürtelbelastende Arbeiten
, was auch die bisherige Tätigkeit als Serviceangestellte inkludiert (
E. 3.5.3
).
4.2
Die
Schlussfolgerung
en
der
RAD
-Ärztinnen
vermögen auch die Berichte der behandelnden
medizinischen Fachpersonen und
Ärzte nicht in Frage zu stellen.
Da die Physiotherapeutin Homeyer nicht über eine (fach-) ärztliche Qualifikation verfügt, ist ihre Einschätzung der Arbeitsfähigkeit und ihr Bericht vom
24. Sep
tember 2019 (Urk. 3/4)
aus versicherungsmedizinischer Sicht a priori nicht verwertbar (Urteil des Bundesgerichts 8C_695/2019 vom 18. Dezember 2019 E. 4.3 mit Hinweisen).
Darüber hinaus macht sie geltend, dass die Beschwer
deführerin
offensichtlich an starken Schmerzen leide
, die
ihren
Alltag massiv beeinträchtig
t
en (Urk. 3/4 S. 2). Demnach beruht die Einschätzung der Physio
therapeutin
vordergründig auf den Schmerzangaben der Beschwerdeführerin.
In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass in Bezug auf Schmerzen naturgemäss Beweisschwierigkeiten bestehen, folglich die subjektiven Schmerz
angaben der versicherten Person für die Begründung einer (teilweisen) Arbeitsunfähigkeit allein nicht genügen, sondern die Schmerzangaben durch damit korrelierende, fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklärbar sein müssen (BGE 143 V 124 E. 2.2.2).
Dies trifft denn auch auf das von der Beschwerdefüh
rerin angeführte «
Red
ear
syndrome
» zu (vgl. Urk. 1 S. 19). Abgesehen davon, dass es
dem
, in diesem Zusammenhang in der Beschwerdeschrift erwähnten,
ärzt
lichen Verweisbericht vom 8. Oktober 2019 (Urk. 3/6) bereits einer auf eben sol
chen Befunden beruhenden fachärztlichen Diagnose mangelt, bleibt
auch
unklar, inwiefern
das
Syndrom eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit nach sich ziehen soll.
4.3
Selbiges
gilt für die Berichte des behandelnden Rheumatologen (
E. 3.3
).
Nebst dem Umstand
, dass es den Berichten von Dr.
A._
an
einer nachvollziehba
ren, schlüssigen Herleitung der gestellten Diagnose
sowie den daraus abgeleiteten Funktionseinschränkungen
mangelt, legt
e
er
nebst einer ausgewiesenen s
chmerz
hafte
n
Bewegungs- und Belastungseinschränkung der HWS nach Distorsion Februar 2017 ohne Hinweise radikulärer Symptome bei radiologisch ausgewiese
ner Diskushernie C5/6 links sowie eine
r
fragliche
n
Hypästhesie linker Arm, Schul
terregion und linke Kopfhäl
fte keine objektivierbaren Pathologien für die geklag
ten Schmerzen dar und schloss einzig aufgrund der subjektiven Klagen auf eine Arbeitsunfähigkeit
von 75 %
.
So notierte er, dass
die Beschwerdeführerin weiter
hin über starke Halswirbelsäulenschmerzen, die zum Teil in die Schulter und in den linken Arm ausstrahlen könnten
, klagt, wobei sämtliche Symptome vor dem Unfall nicht bekannt gewesen waren, um anschliessend Einschränkungen zu nennen (
weniger agil, weniger schnell, könne das Tablett nur mit Schwierigkeiten halten, die Nacken-Schulterschmerzen behinderten sie derart stark
), denen weder die eigene Beobachtung zugrunde liegen kann und die auf
keiner weiteren nach
vollziehbaren Begründung beruhen. Namentlich wies Dr.
A._
lediglich darauf hin, dass f
ür ihn der Ursprung der Beschwerden ganz klar organischer oder soma
tischer Natur sei (E.
3.6
), funktionelle Ausfälle dokumentiert er indes keine.
Zudem äussert sich Dr.
A._
ausschliesslich zur Leistungsfähigkei
t in der angestammten Tätigkeit,
definiert
jedoch
kein Leistungsprofil für eine ange
passte Tätigkeit, noch setzt er sich mit jenem des RAD auseinander
.
Nichts anderes ergibt sich aus seinem neuesten Bericht vom 2
0.
November 2019 (
Urk.
11), worin er
eine neue Meinung vertritt beziehungsweise
bezüglich der Restbeschwerden occipital/obere HWS links – mit Literaturhinweisen – eine neue Diagnose stellt. Auch hier fehlt es an Ausführungen zu daraus resultierenden funktionellen Einschränkungen.
4.4
Nichts anderes ergibt sich in psychiatrischer Hinsicht.
Während Dr.
Z._
im Bericht vom 5. Juni 2018 (E.
3.2.1
)
bei blanden Befunden ohne weitere Begründung a
ls mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine längere depressive Reaktion im Sinne einer Anpassun
gsstörung (ICD-10 F43.21; S. 3) diagnostizierte,
ersah
er
am
2
3.
September 2019
(E. 3.2.2)
unter Verweis auf den Untersuchungsbericht des RAD eine deutliche
depressive Symptomatik, welche jegliche
Arbeitstätigkeit verunmögliche. Demnach erschöpfen sich die Ausführungen Dr.
Z._
s in der Wieder
gabe seiner vornehmlich auf den subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin beruhenden Einschätzung, ohne
Befunderhebung oder
nachvollziehbar
e
Darle
gung
, inwiefern die Schlussfolgerungen des RAD fehlerhaft sein sollen
,
bezie
hungsweise
ohne
objektive Anhaltpunkte hierfür aufzuzeigen. Dies gilt umso mehr, als
er im Bericht vom 5. Juni 2018 (E. 3.2.1) noch selber von einer 50%igen Leistungsfähigkeit ausging,
jedoch
mit seiner Feststellung, die Beschwerdeführe
rin sei nach ihrem Unfall nie wirklich arbeitsfähig gewesen (E. 3.2.2), in nicht nachvollziehbarer Weise wieder davon abwich. Zudem handelt
es sich hierbei
lediglich
um eine
u
nterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich
en
Sachverhalts
, weshalb die
Begründung einen erhöhten Detailgrad erheischt hätte.
4.5
Daran vermögen auch die weiteren, nicht unmittelbar mit dem Unfallereignis vom 5. Februar
2017
im Zusammenhang stehenden
Hospitalistaionen
am
15. Februar 2018 (Urk. 4/209 ff.), vom 19.-21. Februar 2018 (Urk. 8/4/202 f.)
und am 5. Mai 2019 (Urk. 8/53) nichts zu ändern. Abgesehen davon, dass die jeweilige Indikation unklar bleibt, zumal die behandelnden Ärzte keine massgeblichen Befunde erho
ben, konnte die Beschwerdeführerin jeweils in gebessertem Allgemeinzustand entlassen werden.
Eine bleibende oder zumindest über längere Zeit dauernde Verschlechterung des Gesundheitszustandes, welche auf eine weitere Reduktion der Leistungsfähigkeit schliessen liesse, ist auch damit nicht erstellt, dies umso weni
ger, als
die Ärztinnen des RAD ihre Einschätzung in Kenntnis der Hospita
li
satio
nen vornahmen.
4.6
Schliesslich
ist darauf hinzuwiesen, dass die Erstellung des Leistungsprofils der Beschwerdeführerin und die daraus abgeleitete Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in ausdrücklicher Nachachtung der erstellten Einschränkungen erfolgte. So ist der Beschwerdeführerin nunmehr eine körperlich leichte wechselbelastende
Tätigkeit, o
hne regelmässige Hebe- und Trag
belastungen über 10 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten
, ohne häufiges Treppensteigen und
ohne hä
ufige
halswir
belsäulen
-
und schultergürtelbelastende Arbeiten
vollzeitlich
zumutbar, wobei die in psychischer Hinsicht durch den Medikamentenabusus hervorgerufenen
Beschwerden keinen wesentlichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit zeitigen. Objektive und unberücksichtigte Anhaltspunkte, welche ein Abweichen von die
ser Schätzung als zwingend erscheinen liesse
n
, vermag die Beschwerdeführerin nicht darzutun.
Dass Arbeitsunfähigkeitsschätzungen ein Ermessensspielraum inhärent
ist
, liegt in der Natur der Sache (Urteil
des Bundesgerichts 9C_28/2019 vom 1
8.
Juni 2019 E. 4.1).
4.7
Zusammenfassend legen weder die Berichte der behandelnden medizinischen Fachpersonen noch die Einwände der Beschwerdeführerin ein Abweichen von der
Einschätzung
des RAD nahe. Da auch von weiteren medizinischen Abklärungen
– wie von der Beschwerdeführerin beantrag
t
– keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten sind, wird in antizipierter Beweiswürdigung (
vgl. BGE 122 V 157 E.
1d mit Hinweisen
) darauf verzichtet.
5.
5.1
Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin in wirt
schaftlicher Hinsicht auswirkt.
5.2
Der für die Invaliditätsbemessung und damit den Rentenanspruch massgebende Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (BGE 130 V 343 E. 3.4.2).
5.3
Vorwegzuschicken ist,
dass
die Aufhebung des Arbeitsverhältnisses mit dem letz
ten Arbeitgeber
nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern
gemäss diesem
aus wirtschaftlichen Motiven
im Rahmen einer Umstrukturierung
erfolgt ist
(Frage
bogen für Arbeitgebende
vom 1
0.
April 2018;
Urk.
8/9
S. 1)
. Als
Valideneinkom
men
fällt der bisher erzielte Lohn demgemäss ausser Betracht. Da der Beschwer
deführerin zudem die bisherige Tätigkeit weiterhin zumutbar wäre, wäre damit ein rechnerischer «Prozentvergleich» durchzuführen. Dieser ergäbe bei einer voll
ständigen Arbeitsfähigkeit in zumindest angepasster Tätigkeit in jedem Fall ein
en rentenausschliessenden
Invaliditätsgrad.
5.4
Bei diesem Ergebnis besteht auch kein Anspruch auf berufliche Eingliederungs
massnahmen.
Wie dargelegt, erfolgte weder die Kündigung aus gesundheitlichen Gründen noch unterscheidet sich eine
angepasste
Tätigkeit – wenn überhaupt – wesentlich von der angestammten Tätigkeit. Sonstige Umstände, die eine Selbst
eingliederung zu verhindern oder erschweren vermöchten, sind nicht ersichtlich.
Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.
6.
6.1
Die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gemä
ss
§
16
Abs.
1 und 2 des Gesetz
es über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) sind
vorliegend erfüllt (vgl. insbesondere
Urk.
3/14). Demzufolge ist der
Beschwer
deführer
in
antragsgemäss (
Urk.
1)
Rechtsanwältin Katja Ammann
, Zürich, als unentgeltliche
Vertreter
in
für das vorliegende Verfahren zu bestellen und aus der Gerichtskasse zu entschädigen.
6.2
Die Kosten des Verfahrens gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG sind auf
Fr.
800.-- fest
zusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.
6.3
Nach
§
34
Abs.
3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss
§
8 in Verbindung mit
§
7
Abs.
1 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht (
GebV
SVGer
) wird - auch im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung - namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.
6.4
6.4.1
Vorab ist festzuhalten, dass
der Anwal
t mit dem Mandat, für eine unbe
mittelte Partei als Rechtsvertreter tätig zu werden, keinen privaten Auftrag übernimmt. Das Mandat kann verbindlich nur durch den Kanton selbst erteilt werden und stellt die Übernahme einer staatlichen Aufgabe dar. Der Anwalt tritt zum Staat in ein Verhältnis ein, das vom kantonalen öffentlichen Recht bestimmt wird. Die Bestellung eines Anw
alts zum unentgeltlichen Rechts
beistand stellt eine Verfü
gung dar, welche das besondere öffentlich-rechtliche Rechtsverhältnis zwischen Anwalt und Staat begründet (BGE 141 I 70 E. 6.1) und der beauftrag
t
e Rechts
vertreter ist grundsätzlich zu
r
persönlichen Erfüllung des Auftrages verpflichtet. Ein Wechse
l des unentgeltlichen Rechtsbei
standes bedarf der richterlichen Bewil
ligung (BGE 141 I 70 E. 6.2).
Daraus folgt, dass ein – anhand der verwendet
en Kürzel feststellbar
– offenbar auf Drittpersonen entfallende
r
Aufwand von gesamthaft gut 23 Stunden (Urk. 3/15 S. 4) von vornherein nicht zu entschädigen ist.
6.4.2
Sodann erscheint auch d
er von Rechtsanwältin Katja Ammann
mit Eingabe vom
1
1. Oktober 2019 (Urk. 3/15
)
geltend gemachte
persönlic
he Aufwand von 17 Stunden und 12
Minuten
und
Fr.
197.10
Barauslagen der Bedeutung der Streit
sache und der Schwierigkeit
des Prozesses nicht angemessen
.
Namentlich erscheint ein Aufwand von
knapp 12.5
Stunden für die Beschwerdeschrift
in Anbetracht eines sich über 14 Seiten erstreckenden jedoch bekannten Sachver
haltes und 11 Seiten (S.
24-35) im Wesentlichen unnötiger
Ausführungen als überhöht.
6.5
Angesichts der zu studierenden gut 60 Aktenstücke der Beschwerdegegnerin, der
vergütbaren
etwa
16seitigen Rechtsschrift, den Aufwendungen im Zusammen
hang mit dem Gesuch um unentgeltliche
Rechtsverbeiständung
sowie der in ähn
lichen Fällen zugesprochenen Beträgen ist die Entschädigung von Rechtsanwältin Katja Ammann bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüg
lich Mehrwertsteuer) auf Fr. 2'6
00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.
Die
Beschwerdeführer
in
ist auf
§
16
Abs.
4
GSVGer
hinzuweisen, wonach
sie
zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern
sie
dazu in der Lage ist.