Decision ID: 5422d716-a9e2-4650-9d05-2917e0d9fe3f
Year: 2016
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a A._ (nachfolgend: Versicherter) war seit 8. Juni 1998 bei der B._ GmbH als
Bodenleger angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt
(Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als am 12. Juni 2012 sein rechter Arm
beim Reinigen eines Betonmischers von dem sich ohne manuelle Betätigung des
Startknopfs in Bewegung gesetzten Mischarm erfasst wurde (Suva-act. 3, 10, 39). Der
Versicherte begab sich notfallmässig ins Spital C._, wo die Ärzte eine
Décollementverletzung des rechten Vorderarms dorsal mit multiplen röntgendichten
Fremdkörpern sowie einer Verletzung des Musculus abductor pollicis longus
diagnostizierten und noch am Unfalltag ein Débridement mit Wundspülung
durchführten, die multiplen Metallsplitter entfernten und eine Muskel- sowie
Subcutanadaptation vornahmen. Grössere neurale Strukturen waren laut
Operationsbericht vom 3. Juli 2012 keine verletzt. Nach dem Spitalaustritt am 13. Juni
2012 mit Attestierung einer 100%-igen Arbeitsunfähigkeit und einer Ruhigstellung mit
einer Vorderarmgipsschiene bis zur gesicherten Wundheilung erfolgte eine
engmaschige Kontrolle im Wundambulatorium (Suva-act. 9, 10, 24). Die Suva
anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilkosten
und Taggelder; Suva-act. 4, 5).
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A.b Anlässlich der Kontrolluntersuchung im Spital C._ vom 4. September 2012
zeigte sich die Wunde geheilt, doch klagte der Versicherte über anhaltende
Bewegungseinschränkungen im Bereich der Hand, über einschiessende,
elektrisierende Schmerzen bei Palmarflexion und Schulterabduktion über 90° im
Bereich der Narbe am dorsalen Unterarm sowie über Kribbelparästhesien beim
Herunterhängen der Hand dorsal und palmar (Suva-act. 24). Auf Zuweisung des Spitals
C._ erfolgte am 25. Oktober 2012 eine klinisch neurologische sowie
elektrophysiologische Untersuchung des Versicherten durch Prof. Dr. med. D._,
Facharzt FMH Neurologie. Laut dessen Untersuchungsbericht vom 2. November 2012
liess sich auf neurologischem Gebiet für die Beschwerden des Versicherten keine
Begründung finden. Prof. Dr. D._ stellte fest, dass die angegebenen
Sensibilitätsstörungen weit über ein Nervenversorgungsgebiet oder Dermatom
hinausgingen. In der Neurographie fand sich ein allenfalls mildes Karpaltunnelsyndrom
auf der rechten Seite, das jedoch von Prof. Dr. D._ nicht als krankheitsrelevant
eingestuft wurde. Hinweise für eine Neuropathie im Bereich des Unterarms gab es gar
keine. Auch der sympathische Hautreflex lag mit seinen Latenzen beidseits im
Normbereich, so dass der Neurologe ein zumindest elektrophysiologisch messbares,
komplexes, regionales Schmerzsyndrom als nicht vorliegend betrachtete. Die Diagnose
des Neurologen lautete schliesslich: Persistierende Schmerzen rechter Arm nach
Décollementverletzung rechter Vorderarm am 12. Juni 2012 bei Status nach operativer
Sanierung am 12. Juni 2012 und ohne Hinweise auf eine höhergradige Neuropathie
(Suva-act. 30). Auf Ersuchen der Suva (Suva-act. 25) wurde sodann am 4. Dezember
2012 das rechte Handgelenk, aber auch der rechte Ellbogen, die rechte Schulter und
der rechte Oberarm des Versicherten durch den Handchirurgen Prof. Dr. E._, Arzt der
Klinik für Hand-, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie des Kantonsspitals St.
Gallen (nachfolgend: KSSG), untersucht. In der Röntgenuntersuchung des Ellbogens
kamen abgerundete freie Gelenkskörper anterior sowie ein anguliertes Radiusköpfchen
zur Darstellung. Im handchirurgischen Status fiel vor allem ein Krepitieren ulnarseits mit
Verdacht auf eine TFCC-Läsion auf. Der Bewegungsumfang war aktiv und passiv
deutlich eingeschränkt, mit Schmerzen. Der Oberarm war inspektorisch unauffällig,
zeigte jedoch eine möglicherweise diffuse, proximal der Décollementverletzung
liegende Hyposensibilität. Prof. Dr. E._ regte eine orthopädische Untersuchung der
ganzen oberen Extremität sowie eine MRT-Untersuchung des rechten Handgelenks an
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(Suva-act. 36). Letztere fand am 7. Februar 2013 im Institut für Radiologie des KSSG
unter der Fragestellung nach dem Vorliegen eines ulnolunären Impaction-Syndroms
statt, welches sich beim Befund einer Ulna-Plusvariante mit fortgeschrittenem
Knorpelverlust lunär, radial und ulnar sowie verschiedener Bandrupturen bzw. -risse
und einer fokalen Zerrung/Tendinose der Sehne des Musculus extensor carpi ulnaris
bestätigte (Suva-act. 60). Bei einer weiteren neurologischen Untersuchung vom 14.
Februar 2013 durch die Ärzte der Klinik für Neurologie des KSSG entsprach das
Verteilungsmuster der klinisch angegebenen Hypästhesie keinem peripheren Nerven.
Anlässlich der ergänzenden elektrophysiologischen Untersuchung bestätigte sich das
leichte Karpaltunnelsyndrom mit ansonsten unauffälligen motorischen und sensiblen
Neurographien des rechten Arms. Unter Zusammenschau aller Befunde wurde
festgehalten, dass sich abgesehen von dem leichten Karpaltunnelsyndrom keine
Nervenläsionen im Bereich des rechten Arms feststellen liessen (Suva-act. 49; vgl.
auch Suva-act. 50). Am 21. März und 19. April 2013 fanden orthopädische
Untersuchungen der rechten Schulter und des rechten Ellbogens in der Klinik für
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates des KSSG statt.
Die untersuchenden Ärzte diagnostizierten in den entsprechenden Untersuchungs
berichten vom 23. März bzw. 22. April 2013 einen Status nach Trauma mit/bei
ausgedehnter Décollementverletzung am Vorderarm mit Entfernung der Fremdkörper,
Muskeladaptation und sekundärer Wundheilung, Beweglichkeitseinschränkung
Schulter rechts, möglicher posttraumatischer (DD vorbestehender) Ellbogenarthrose
mit freien Gelenkskörpern rechts und leichtem sensomotorischen Karpaltunnelsyndrom
rechts (Suva-act. 51, 52). Die in der Zwischenzeit am 15. April 2013 im Institut für
Radiologie des KSSG durchgeführte MRT-Untersuchung des rechten Schultergelenks
brachte einen interstitiellen Riss sowie eine Tendinose der Supraspinatussehne und
eine moderate Tendinose der Sehne des Musculus infraspinatus, eine mässige
adhäsive Capsulitis sowie eine fortgeschrittene AC-Arthrose hervor (Suva-act. 57). Die
gleichentags erfolgte CT-Untersuchung des rechten Ellbogengelenks zeigte multitope
hochgradige Chondropathien humeral, radial und ulnar bei moderat ausgeprägter
Arthrose und bestätigte das von Prof. Dr. E._ festgehaltene Röntgenergebnis mit
freien Gelenkskörpern (Suva-act. 56; vgl. Suva-act. 36).
A.c Vom 2. Juli bis 27. August 2013 hielt sich der Versicherte in der Rehaklinik
Bellikon auf, wo eine diagnostische Beurteilung, eine Arbeitsfähigkeitsbeurteilung
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sowie therapeutische Massnahmen vorgenommen wurden. Gestützt auf die bereits
vorliegenden Untersuchungsergebnisse sowie eigene klinische Untersuchungen der
rechten Schulter, des rechten Ellbogens/Unterarms sowie der rechten Hand, welche
allesamt schmerzhafte Bewegungseinschränkungen zeigten, diagnostizierten die
verantwortlichen Ärzte im Austrittsbericht vom 2. September 2013 einen Unfall vom 12.
Juni 2012 mit/bei: Rotatorenmanschettenläsion, aktuell Frozen Shoulder rechts in
Regredienz; Décollement-Verletzung rechter Vorderarm dorsal mit multiplen
Fremdkörpern mit/bei Ulna-Plus-Variante mit ulnalunärem Impaktionssyndrom mit
fortgeschrittenem Knorpelverlust lunär, radial und ulnar sowie Bandläsionen im
Handwurzelbereich und fokaler Zerrung/Tendinose der Sehne des Musculus extensor
carpi ulnaris sowie Ellbogenarthrose mit freien Gelenkskörpern und ein leichtes,
sensomotorisches Karpaltunnelsyndrom rechts. Beim Versicherten wurde sodann eine
erhebliche Symptomausweitung beobachtet. Die Beschreibung der Schmerzen sei
undifferenziert und das Schmerzverhalten nicht adäquat gewesen. Das Ausmass der
von ihm demonstrierten physischen Einschränkungen lasse sich mit den
objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersuchung sowie den
Diagnosen aus somatischer Sicht nicht erklären. Hinsichtlich Arbeitsfähigkeit hielten die
zuständigen Ärzte fest, dem Versicherten sei die angestammte Tätigkeit als Bodenleger
nicht mehr zumutbar, hingegen seien ihm leichte bis mittelschwere Arbeiten ohne
Tätigkeiten mit wiederholtem Krafteinsatz des rechten Arms, rechts über Brusthöhe,
häufiger Zwangshaltung bezüglich der rechten Hand und ohne Tätigkeiten mit
Vibrationsbelastung und Schlägen bezüglich der rechten oberen Extremität ganztags
zumutbar (Suva-act. 73; vgl. auch Suva-act. 69).
A.d Anlässlich der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 21. Oktober 2013
teilte Dr. med. E._, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des
Bewegungsapparates FMH, die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung der Rehaklinik Bellikon.
Inzwischen habe sich der Endzustand eingestellt, d.h. es würden sich keine
Behandlungsmassnahmen mehr anbieten, die den derzeitigen Zustand weiter
verbessern würden. Als dauernde und erhebliche Unfallrestfolgen lägen ein Status
nach Berufsunfall am 12. Juni 2012 mit Décollementverletzung am rechten Vorderarm
dorsal und Rotatorenmanschettenläsion rechts (Supraspinatus-, Infraspinatussehne),
ein Status nach Débridement und Muskeladaptation am 12. Juni 2012, eine Periarthritis
humero-scapularis rechts nach Frozen Shoulder mit verminderter Beweglichkeit der
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rechten Schulter und verminderter Kraft des rechten Arms sowie eine
Symptomausweitung vor. Als unfallfremd bezeichnete er die Diagnosen leichtes
sensomotorisches Karpaltunnelsyndrom rechts, Ellbogenarthrose rechts mit freien
Gelenkskörpern und Ulnaplus Variante Handgelenk rechts mit ulnalunärem
Impaktionssyndrom und fortgeschrittenem Knorpelverlust lunär (Suva-act. 75). Dr.
E._ beurteilte zudem den Integritätsschaden des Versicherten. Gemäss Tabelle 1
"Integritätsentschädigung gemäss UVG" betrage dieser bei einer Periarthrosis humero-
scapularis mässigen Grades 10% (Suva-act. 74).
A.e Gestützt auf die kreisärztliche Abschlussuntersuchung von Dr. E._ teilte die
Suva dem Versicherten mit Schreiben vom 22. Oktober 2013 die Einstellung der
Taggeldleistungen per 1. Dezember 2013 mit. Für die Kosten der noch notwendigen
Behandlung werde weiterhin aufgekommen (Suva-act. 77).
A.f Mit Verfügung vom 15. November 2013 wurde dem Versicherten eine
Invalidenrente ab 1. Dezember 2013 auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 12%
sowie eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Integritätseinbusse von 10%
zugesprochen (Suva-act. 84).
B.
B.a Gegen diese Verfügung liess der Versicherte durch Rechtsanwalt Mag. iur. A.
Falkner, Vaduz (FL), mit Eingabe vom 17. Dezember 2013 Einsprache erheben (Suva-
act. 91). Rechtsanwalt Falkner brachte insbesondere vor, dass der Versicherte seine
dominante, rechte Gebrauchshand so gut wie nicht mehr brauchbar einsetzen könne.
Nach Anhang 3 zur Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) sei die
völlige Gebrauchsunfähigkeit dem Verlust eines Organs gleichzusetzen. Bei teilweiser
Gebrauchsunfähigkeit sei eine Reduktion des Prozentsatzes vorzunehmen. Der Verlust
eines Arms gebe Anspruch auf eine Integritätsentschädigung von 50%. Der Versicherte
weise erhebliche Einschränkungen in der Gebrauchsfähigkeit auf. Damit sei von einem
Integritätsschaden von mindestens 35 bis 50% auszugehen. Dr. E._ würden für die
Beurteilung der hier relevanten Einschränkungen des rechten Arms bzw. der rechten
Hand die notwendigen Fachkenntnisse fehlen, weshalb ein Facharzt für Handchirurgie
heranzuziehen sei. Es sei abzuklären, in welcher Bandbreite der Einsatz der rechten
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Gebrauchshand aufgrund der Unfallfolgen möglich bzw. nicht mehr möglich sei. Im
Weiteren folgten Ausführungen zum Valideneinkommen und zu den von der Suva für
die Bemessung des Invalideneinkommens verwendeten DAP (Dokumentation von
Arbeitsplätzen)-Zahlen bzw. DAP-Arbeitsplätzen (Suva-act. 91).
B.b Angesichts des einspracheweise vorgetragenen Standpunktes betreffend
Integritätsschaden liess die Suva Dr. E._ am 1. April 2014 nochmals zur
Einschätzung des Integritätsschadens ohne Anerkennung von Restfolgen im Bereich
von Vorderarm und Hand rechts, sondern einzig in Bezug auf das rechte
Schultergelenk, Stellung nehmen. Dr. E._ erläuterte, dass der beim fraglichen Unfall
verletzte Musculus abductor pollicis longus offensichtlich seine Funktion
uneingeschränkt wieder aufgenommen habe, sodass anlässlich der kreisärztlichen
Abschlussuntersuchung vom 21. Oktober 2013 eine freie maximale Abspreizdistanz
habe festgestellt werden können. Somit sei die Muskelverletzung vollständig
ausgeheilt. Die übrigen Funktionseinschränkungen im Bereich der Hand seien nicht als
unfallkausal zu beurteilen. Zu verweisen sei insbesondere auf das Ergebnis der
neurologischen Untersuchung vom 25. Oktober 2012 (vgl. Suva-act. 30), bei der
höhergradige Neuropathien im Bereich des rechten Vorderarms ausgeschlossen
worden seien. Das milde Karpaltunnelsyndrom rechts sei laut Prof. Dr. D._ ohne
Krankheitswert. Das erhebliche Schmerzbild sei auf eine somatoforme
Schmerzausweitung zurückzuführen (Suva-act. 96). Weiter wechselte die Suva den
DAP-Arbeitsplatz Nr. 5263 durch den DAP-Arbeitsplatz Nr. 5436 aus (Suva-act. 97, 98).
Am 4. April 2014 berichtete der Hausarzt des Versicherten, Dr. med. G._, Allgemeine
Medizin FMH, dass es beim Versicherten durch die Ausübung der Arbeit im Rahmen
eines RAV-Einsatzprogrammes (täglich 8 Stunden Computer entsorgen und mit einer
Schere Kabel abschneiden) - zur Schonung der rechten Hand einhändig links - zu einer
massiven Überlastung der linken Hand und des linken Arms mit reaktivem
Cervikalsyndrom gekommen sei. Die fragliche Tätigkeit sei dem Versicherten nicht
zumutbar (Suva-act. 99/1 f.). Am 15. April 2014 nahm Dr. E._ zum Bericht von Dr.
G._ Stellung (Suva-act. 100). Am 28. April 2014 telefonierte er zudem mit ihm (Suva-
act. 103). Mit Schreiben vom 3. April 2014 stellte die Suva dem Rechtsvertreter des
Versicherten die neuen Akten zur Kenntnis- und allfälligen Stellungnahme zu (Suva-act.
98). Dieser liess sich am 29. April 2014 vernehmen (Suva-act. 104).
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B.c Mit Einspracheentscheid vom 5. Mai 2014 wies die Suva die Einsprache des
Rechtsvertreters des Versicherten vom 17. Dezember 2013 gegen die Verfügung vom
15. November 2013 ab (Suva-act. 106).
C.
C.a Dagegen erhob der Rechtsvertreter des Versicherten (nachfolgend:
Beschwerdeführer) am 5. Juni 2014 Beschwerde und beantragte, die Suva
(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer eine
seinem IV-Grad entsprechende Invalidenrente sowie eine dem Anhang 3 zur UVV
entsprechende Integritätsentschädigung von zumindest 35% auszurichten. Eventualiter
sei der bekämpfte Einspracheentscheid aufzuheben und die Rechtssache an die
Beschwerdegegnerin zur neuerlichen Entscheidung über das Rentengesuch des
Beschwerdeführers zurückzuleiten, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten
der Beschwerdegegnerin. Dem Beschwerdeführer sei ausserdem im vorliegenden
Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren (act. G 1).
C.b Die Verfahrensleitung des Versicherungsgerichts bewilligte am 26. Juni 2014 das
Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung für das Gerichtsverfahren (act. G 5).
C.c Mit Beschwerdeantwort vom 30. Juli 2014 beantragte die Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. St. Mattmann, Luzern, die Abweisung der
Beschwerde sowie die Bestätigung des Einspracheentscheids vom 5. Mai 2014 und
der Verfügung vom 15. November 2013 (act. G 8).
C.d Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat auf die Einreichung einer Replik
verzichtet (act. G 9, 10).
C.e Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie die weiteren
Ausführungen in den medizinischen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den

nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Erwägungen
1.
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Streitig und zu prüfen ist die Höhe des Invalidenrenten- und
Integritätsentschädigungsanspruchs des Beschwerdeführers. Unbestritten geblieben
ist, dass spätestens per 1. Dezember 2013 (vgl. dazu Suva-act. 73/2, 75/5) der
gesundheitliche Endzustand erreicht und daher ein Renten- und
Integritätsentschädigungsanspruch ab bzw. in diesem Zeitpunkt zu prüfen war. Die von
der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 22. Oktober 2013 zugesicherten, weiter
ausgerichteten Heilkostenleistungen werden offensichtlich im Rahmen von Art. 21 des
Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) gewährt und bilden
nicht Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens.
2.
2.1 Ist der Versicherte infolge des Unfalls zu mindestens 10 Prozent invalid (Art. 8
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG;
SR 830.1]), so hat er Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet der
Versicherte durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen,
geistigen oder psychischen Integrität, so hat er Anspruch auf eine angemessene
Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). Der Unfallversicherer ist demnach nur
für Gesundheitsschäden leistungspflichtig, die natürlich und adäquat-kausal mit einem
versicherten Unfallereignis zusammenhängen (vgl. dazu BGE 129 V 181 f. E. 3.1 f.; A.
Rumo-Jungo/A.P. Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum
Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/
Basel/Genf 2012, S. 53 ff.). Für die Beantwortung der Tatfrage nach dem Bestehen
natürlicher Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin ist das Gericht bisweilen auf
Angaben ärztlicher Experten angewiesen. Die Frage nach dem adäquaten
Kausalzusammenhang ist demgegenüber eine Rechtsfrage, die vom Gericht nach den
von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln zu beurteilen ist (BGE 129 V 181 E. 3.1,
123 III 110, 112 V 30; PVG 1984 Nr. 82, 174). Bei physischen Unfallfolgen spielt
indessen die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der aus dem natürlichen
Kausalzusammenhang sich ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine
Rolle (BGE 117 V 365 mit Hinweisen; SVR 2000 Nr. 14 S. 45).
2.2 Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch
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die beklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese)
abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Situation einleuchtet und
ob die Schlussfolgerungen des Experten oder der Expertin begründet sind.
Ausschlaggebend für den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich
weder dessen Herkunft noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a). Den
Berichten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kann rechtsprechungsgemäss
gleichfalls Beweiswert beigemessen werden, sofern sie schlüssig erscheinen,
nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien
gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (RKUV 1991 Nr. U 133 S. 311 ff.).
2.3 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht.
Danach haben die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht von Amtes wegen für
die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen.
Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt, er findet sein Korrelat in den
Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit
Hinweisen; vgl. auch BGE 130 I 183 f. E. 3.2). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst
die Beweislast im Sinn der Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Im
Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien die Beweislast nur insofern, als
im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus
dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Bei der zu
erfüllenden Anspruchsvoraussetzung eines natürlichen Kausalzusammenhangs handelt
es sich um eine anspruchsbegründende Tatsache. Die diesbezüglichen Konsequenzen
bei Beweislosigkeit trägt damit die versicherte Person (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 E.
3b; Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 4). Die Verwaltung als verfügende Instanz und - im
Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen,
wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das
Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nichts Abweichendes vorsieht, nach dem
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit
eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht
(BGE 129 V 181 E. 3.1, BGE 119 V 338 E. 1, BGE 118 V 289 E. 1b, BGE 117 V 360 E.
4a mit Hinweisen).
3.
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Vorab ist mithin zu prüfen, welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen des
Beschwerdeführers als unfallkausal zu betrachten und damit für die Festlegung der
strittigen Ansprüche - Invalidenrente und Integritätsentschädigung - relevant sind.
3.1 Der Beschwerdeführer beklagt einen rechtsseitigen Schulter-, Arm- und
Handschmerz, der unter Belastung zunimmt, eine anhaltend verminderte
Schulterbeweglichkeit sowie ein ständiges Ameisenlaufen im Bereich von Hand und
Vorderarm dorsal und volar (vgl. Suva-act. 69, 73/2, 75/3).
3.1.1 Hinsichtlich der im Sachverhalt angeführten medizinischen Aktenlage ist
zunächst festzustellen, dass die Diagnosen (unfallkausal und unfallfremd) von Dr. E._,
der Ärzte der Rehaklinik Bellikon und der Klinik für Orthopädische Chirurgie und
Traumatologie des Bewegungsapparates des KSSG übereinstimmen und vor allem in
umfangreichen sowie umfassenden fachspezifischen klinischen und apparativen
(elektrophysiologischen und radiologischen) Untersuchungen, die sich gleichfalls ohne
Unstimmigkeiten zeigten, ihre Stütze finden. Stattgefunden hat insbesondere auch eine
handchirurgische Untersuchung, die keine abweichenden Ergebnisse zeitigte (vgl.
Suva-act. 36). Es besteht somit kein Anlass, nicht von diesen Diagnosen auszugehen.
Dass Dr. E._ einzig in Bezug auf das rechte Schultergelenk bzw. die diesbezüglich
gestellten Diagnosen relevante Unfallrestfolgen annimmt (vgl. dazu auch Erwägung
3.1.4), erscheint schlüssig und überzeugend. Eine unfallbedingte neurologische Läsion
im Bereich des Vorderarms liess sich - wie von Dr. E._ festgestellt - wiederholt nicht
erheben, womit die Ursache der vom Beschwerdeführer geklagten neurologischen
Symptome zumindest nicht im Unfall zu suchen ist. Schmerzen im Handgelenk und in
der Hohlhand, ausstrahlend in die radialen Finger, nicht selten in den ganzen Arm,
vermögen zwar laut medizinischer Literatur auf ein – beim Beschwerdeführer
grundsätzlich diagnostiziertes - Karpaltunnelsyndrom hinzuweisen (vgl. dazu Alfred M.
Debrunner, Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, Studienausgabe 2005 der 4. Aufl.
Bern, S. 752; Leitlinie der Orthopädie, Hrsg. von der Deutschen Gesellschaft für
Orthopädie und Orthopädische Chirurgie und dem Berufsverband der Ärzte für
Orthopädie, 2. Aufl. Köln 2002, S. 93; Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl. München 2003,
S. 978; Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch 2013, 264. Aufl. Berlin 2012, S. 1056),
doch wurde dieses zum einen von Dr. E._ als unfallfremd gewertet und zum anderen
in den neurologischen Untersuchungen ohnehin übereinstimmend als nicht weiter
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krankheitsrelevant bzw. leicht gemessen. Den medizinischen Akten sind sodann keine
Hinweise auf Untersuchungsergebnisse zu entnehmen, welche die klinische
Feststellung von Dr. E._ einer beim Unfall erlittenen, inzwischen aber vollständig
verheilten Muskelverletzung in Zweifel zu ziehen und damit fortdauernde, unfallkausale
Restbeschwerden im Bereich des Vorderarms und der Hand zu begründen
vermöchten.
3.1.2 Die Ärzte der Rehaklinik Bellikon gehen von einer erheblichen
Symptomausweitung aus und betrachten das Ausmass der demonstrierten physischen
Einschränkungen mit den objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen
Untersuchung nicht erklärbar (Suva-act. 73). An eine somatoforme Schmerzausweitung
hatte bereits Prof. Dr. D._ anlässlich seiner Untersuchung vom 25. Oktober 2012
gedacht (Suva-act. 30). Dr. E._ schloss sich dieser Beurteilung am 1. April 2014
augenscheinlich an (Suva-act. 75 [Diagnose "Symptomausweitung"], 96). Damit
übereinstimmend beschrieb auch Dr. G._ anlässlich seines Telefongesprächs mit Dr.
E._ vom 28. April 2014 eine schwere psychische Fehlentwicklung mit einem
unverständlichen Schonverhalten bezüglich des rechten Arms und der rechten Hand,
die überhaupt nicht mehr eingesetzt werde (Suva-act. 103). In der dargelegten,
einheitlichen Sachlage ist gerade eine massgebliche unfallfremde Komponente für die
geklagten Beschwerden zu sehen (vgl. nachfolgende Erwägung 3.1.4).
3.1.3 Schmerzen im Ellbogen, aber auch im ganzen Arm sowie im Handgelenk, sind
sodann Symptome der beim Beschwerdeführer radiologisch festgestellten
Ellbogenarthrose rechts mit freien Gelenkskörpern und des ulnalunären
Impaktionssyndroms (vgl. dazu Debrunner, a.a.O., S. 738 ff., http://www.berlin-
handchirurgie.com/de/krankheitsbilder/erkrankungen/ellenseitiger-
handgelenksschmerz, abgerufen am 24. November 2015). Auch diese Diagnosen
wurden jedoch von Dr. E._ unter den unfallfremden Diagnosen eingeordnet bzw. als
anatomische Variante bezeichnet (vgl. Suva-act. 100/1). Nachdem Arthrosen höchstens
sekundär auftreten, d.h. als Spätfolge einer primären Verletzung (beispielsweise einer
Fraktur oder Ruptur) im Bereich oder mit Auswirkung auf das fragliche Gelenk (vgl.
dazu Debrunner, a.a.O, S. 580 f.; Pschyrembel, a.a.O., S. 172), vorliegend jedoch in
Bezug auf den Ellbogen radiologisch keine primäre Unfallverletzung dokumentiert ist,
steht dieser Einordnung nichts entgegen. Der Umstand, dass die Ellbogenarthrose von
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den Ärzten der Klinik für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des
Bewegungsapparats des KSSG als posttraumatisch und nur differentialdiagnostisch
als vorbestehend bezeichnet wurde, vermag ebenfalls keine unfallkausale Restfolge zu
begründen. Der Begriff "posttraumatisch" beschreibt einzig einen zeitlichen Aspekt
bzw. bedeutet, dass eine gesundheitliche Schädigung nach dem Unfall aufgetreten ist
(vgl. dazu Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. Zürich 2015, N 68 f. zu Art. 4; Alfred
Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl. Bern 1989, S. 460 N 1205
[= Beweisführung nach der Formel "post hoc ergo propter hoc"]; SVR 2009 UV Nr. 13
[8C_590/2007], S. 52 E. 7.2.4 mit weiteren Hinweisen; BGE 119 V 340 E. 2b/bb). Der
Nachweis einer überwiegend wahrscheinlichen Unfallkausalität ist damit jedoch nicht
erbracht. Eine posttraumatische Arthrose steht also nur im zeitlichen Sinn definitiv im
Gegensatz zu einem (degenerativen) Vorzustand. Da der Beschwerdeführer nicht über
Gelenksblockaden berichtete und die Schmerzen auch etwas diffus angegeben worden
waren, hielten die Ärzte im Übrigen fest, dass die geklagten Schmerzen im Ellbogen
nicht sicher arthrotischer Natur seien (Suva-act. 52). Ein Kausalzusammenhang
zwischen der von Dr. E._ als anatomisch- bzw. anlagebedingt bezeichneten Ulna-
Plus-Variante mit nachgewiesenen Spätveränderungen (u.a. Impaktionssyndrom) und
dem Unfallereignis vom 12. Juni 2012 wird vom Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers schliesslich zu Recht nicht geltend gemacht. Auch eine solche ist
als Unfallfolge höchstens sekundär (beispielsweise infolge eines Speichenbruchs)
möglich (vgl. dazu medizinische Literatur: http://berlin.immanuel.de/abteilungen/
orthopaedie-obere-extremitaet-hand-und-mikrochirurgie /leistungen/hand/
krankheitsbilder/ulna-plusvariante/, http://www.bgu-ludwigshafen.de/en/health-abc/
gesundheits-abc/d/diskusverletzungen/info-fuer-fachpublikum-handgelenks-
arthroskopie.html, beide abgerufen am 24. November 2015).
3.1.4 Zusammenfassend ist mithin festzuhalten, dass sich aufgrund der schlüssigen
und überzeugenden Darlegungen von Dr. E._ die unfallverursachten Restfolgen
einzig auf das rechte Schultergelenk des Beschwerdeführers in Form der auch von der
Rehaklinik Bellikon und der Klinik für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des
Bewegungsapparates des KSSG diagnostizierten Frozen Shoulder bzw. Periarthritis
humero-scapularis rechts und Capsulitis mit verminderter Beweglichkeit der rechten
Schulter und verminderter Kraft des rechten Arms beschränken. Dies wohl als Folge
der beim Unfall erlittenen Unterarm- bzw. Muskelverletzung mit Wechselwirkung
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zwischen Unterarm und Schultergelenk (vgl. dazu Debrunner, a.a.O., S. 721, 733). Den
diesbezüglich von Dr. E._ gestellten unfallbedingten Statusdiagnosen - Status nach
Berufsunfall am 12. Juni 2012 mit Décollementverletzung am rechten Vorderarm dorsal
und Status nach Débridement und Muskeladaptation am 12. Juni 2012 - kommt keine
Bedeutung im Sinne von leistungsbeeinflussenden Unfallrestfolgen zu. Sie sagen
lediglich aus, auf welchen Umstand der heutige Zustand des Beschwerdeführers
zurückzuführen ist, d.h. beschreiben einen sich in der Vergangenheit zugetragenen
Sachverhalt. Über Unfallrestfolgen im Sinne traumatisch bedingter
Gesundheitsstörungen wird damit jedoch nichts Konkretes gesagt. Fortdauernde
Unfallrestfolgen im Bereich des rechten Handgelenks und des rechten Unterarms sind
in den medizinischen Akten nicht belegt. Die Einordnung der radiologisch erhobenen
Rotatorenmanschettenläsionen als Unfallfolgen ist sodann zwar ohne
Schulterverletzung nicht ohne Weiteres nachvollziehbar. Nachdem jedoch die
Pathologien im Bereich der rechten Schulter, abgesehen von der Capsulitis, von den
Ärzten der Klinik für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des
Bewegungsapparates des KSSG im Untersuchungsbericht vom 22. April 2013 nicht als
wesentlich bezeichnet und keine grösseren Rotatorenmanschettenrupturen festgestellt
worden sind, bedarf es hierzu keiner weiteren Überlegungen. Die Symptomausweitung
stellt schliesslich auch keine somatisch bedingte Unfallrestfolge dar, sondern kann
höchstens als Symptom einer psychischen Fehlentwicklung gewertet werden, für
welche die Beschwerdegegnerin nicht leistungspflichtig ist (vgl. nachfolgende
Erwägung 3.4). Dem Einwand des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers, dieser
weise angesichts der von Dr. E._ über mehr als fünf Zeilen genannten Unfallfolgen
umfangreiche und dauerhafte Beeinträchtigungen auf, kann somit insofern nicht gefolgt
werden, als diese nicht den bei der Festsetzung der Leistungsansprüche zu
berücksichtigenden Unfallrestfolgen gleichzusetzen sind.
3.2 Nicht zu berücksichtigen sind im Rahmen der Festlegung der strittigen
Ansprüche auch die von Dr. G._ in seinem Schreiben vom 4. April 2014
diagnostizierten linksseitigen Beschwerden im Bereich der HWS und der linken Hand,
sodass der Beschwerdeführer 100% arbeitsunfähig sei (Suva-act. 99/1 f.). Laut
Hausarzt handelt es sich dabei um Folge- bzw. Begleiterscheinungen einer
Überanstrengung der linken Hand und des linken Arms, die wiederum in der Schonung
der rechten Hand begründet ist. Eine indirekte Unfallfolge im Sinne einer Überlastung
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kann jedoch im konkreten Fall nur dann vorliegen, wenn eine Verletzung der rechten
Hand deren Schonung tatsächlich verlangte und damit den vermehrten Einsatz der
linken Hand erforderlich machte. Angesichts der Ausführungen in den Erwägungen
3.1.3 und 3.1.4 und den nachfolgenden Erwägungen 6.1.1 f. ist dies nicht der Fall.
Betreffend Kausalität der linksseitigen Beschwerden verwies Dr. E._ in seiner
ärztlichen Beurteilung vom 15. April 2014 nochmals auf seine Beurteilung vom 1. April
2014 (Suva-act. 96), laut welcher die Vorderarmverletzung rechts vollständig ohne
erfassbare Funktionseinschränkung der rechten Hand ausgeheilt sei. Die Klinik der
rechten Hand anlässlich seiner Untersuchung vom 21. Oktober 2013 (Suva-act. 75)
habe Handfunktionen gezeigt, die einer Tätigkeit, wie sie der Hausarzt in seinem
Bericht erwähne, durchaus genügten. Insofern hält Dr. E._ nachvollziehbar und
schlüssig fest, dass bezüglich der Nackenbeschwerden bzw. der Beschwerden in der
linken Hand kein zumindest wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zum Unfallereignis
vom 12. Juni 2012 vorliege. Eine direkte Unfallverletzung oder Berufskrankheit der
linken Hand schliesst Dr. G._ ferner aus, was auch unbestritten ist. Bezüglich der
rechten Hand weist Dr. E._ schliesslich zutreffend darauf hin, dass Dr. G._ in
seinem Schreiben keinen unfallverursachten Befund festhält. Wie bereits erwähnt, kann
eine Statusdiagnose nicht Unfallrestfolgen gleichgesetzt werden. Dasselbe gilt für die
Diagnosen eines chronischen Schmerzsyndroms und einer chronischen
Funktionseinschränkung. Das Vorliegen von Schmerzsyndromen bedeutet keinesfalls
automatisch auch das Vorliegen unfallkausaler struktureller Gesundheitsschädigungen.
Eine Chronifizierung spricht sodann gerade nicht für ein unfallkausales Geschehen. Im
Verlauf einer solchen wird das ursprünglich erlittene Verletzungsmuster für das
Ausmass der erlebten Behinderung immer bedeutungsloser. Andere Faktoren, wie zum
Beispiel das Individuum selber, die Arbeitsumstände, das soziale Umfeld, das
medizinische und legale System sowie ökonomische Umstände spielen eine
massgebende Rolle (vgl. Bär/Kiener, Prellung, Verstauchung oder Zerrung der
Wirbelsäule, in: Medizinische Mitteilungen der Suva Nr. 67 [1994], S. 45 ff.).
3.3 Laut Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon vom 2. September 2013 liegt beim
Beschwerdeführer keine psychische Störung vor, welche eine arbeitsrelevante
Leistungsminderung begründen könnte. Hingegen stellten deren Ärzte eine erhebliche
Symptomausweitung fest (Suva-act. 73/2). Zudem berichtete Dr. G._ anlässlich
seines Telefongesprächs mit Dr. E._ vom 28. April 2014 von einer psychischen
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Fehlentwicklung des Beschwerdeführers infolge "der ganzen Misere", worauf sich auch
eine familiäre Problematik mit Existenzängsten entwickelt habe (Suva-act. 103).
Angesichts dieser Sachlage lässt sich eine psychische Komponente nicht ohne
weiteres ausschliessen. Die Durchführung einer psychosomatischen Abklärung des
Beschwerdeführers ist nicht aktenkundig. Ob die Notwendigkeit einer psychiatrischen
Begutachtung zur Klärung des Vorliegens unfallkausaler psychischer
Gesundheitsstörungen gegeben ist, ist davon abhängig, ob auch der kumulativ
erforderliche adäquate Kausalzusammenhang gegeben ist. Die Adäquanzbeurteilung
ist dabei anhand der sogenannten Psycho-Praxis (BGE 115 V 133 E. 6c/aa)
vorzunehmen.
3.4
3.4.1 Dabei ist zunächst zu prüfen, ob dem Unfall eine massgebende Bedeutung für
die Entstehung der psychischen Beschwerden zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er
eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Für
die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei - ausgehend
vom augenfälligen Geschehensablauf - zwischen banalen bzw. leichten Unfällen
einerseits, schweren Unfällen andererseits und schliesslich dem dazwischen liegenden
mittleren Bereich unterschieden wird. Während der adäquate Kausalzusammenhang in
der Regel bei schweren Unfällen ohne weiteres bejaht und bei leichten Unfällen
verneint werden kann, lässt sich die Frage der Adäquanz bei Unfällen aus dem
mittleren Bereich nicht aufgrund des Unfallgeschehens allein schlüssig beantworten. Es
sind weitere, objektiv fassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall in
Zusammenhang stehen oder als direkte bzw. indirekte Folgen davon erscheinen, in
eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Dabei müssen rechtsprechungsgemäss (vgl.
BGE 115 V 140 f. E. 6c/bb; SVR 1999 UV Nr. 10 S. 31 E. 2, 2001 UV Nr. 8 S. 32 E. 3, je
mit Hinweisen) die weiteren unfallbezogenen Kriterien in gehäufter oder auffallender
Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Als in die
Adäquanzbeurteilung einzubeziehende Kriterien nennt die Rechtsprechung (BGE 115 V
140 E. 6c/aa): besonders dramatische Begleitumstände oder besondere
Eindrücklichkeit des Unfalls; die Schwere oder besondere Art der erlittenen
Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische
Fehlentwicklungen auszulösen; ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung;
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körperliche Dauerschmerzen; ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen
erheblich verschlimmert hat; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche
Komplikationen sowie Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit. Bei
der Beurteilung der Frage, ob diese Kriterien erfüllt sind, ist die psychisch bedingte
Beeinträchtigung auszuklammern und nur der somatische Anteil zu berücksichtigen
(Urteil des Bundesgerichts vom 9. April 2009, 8C_825/2008, E. 4.6).
3.4.2 Der Beschwerdeführer erlitt am 12. Juni 2012 einen Unfall, wobei sein rechter
Arm beim Reinigen eines Betonmischers von dem sich ohne manuelle Betätigung des
Startknopfs in Bewegung gesetzten Mischarm erfasst wurde (Suva-act. 3, 10, 39).
Dieser Unfall ist aufgrund einer objektivierten Betrachtungsweise nach dem
augenfälligen Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kräften höchstens
als mittelschwer im engeren Sinn zu qualifizieren (Urteil des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts [EVG] vom 22. April 2002, U 82/00, Sachverhalt A und E. 3.1;
Urteil des Bundesgerichts vom 4. Juni 2009, 8C_77/2009, Sachverhalt A und E. 4.1.3).
Von einem mittelschweren Ereignis im Grenzbereich zu den schweren Ereignissen oder
gar schweren Ereignis kann mit Blick auf diese Präjudizien nicht ausgegangen werden.
Die adäquate Unfallkausalität des Gesundheitsschadens kann somit nur bejaht werden,
wenn drei der sieben Adäquanzkriterien erfüllt sind oder eines besonders ausgeprägt
vorliegt (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Januar 2010, 8C_897/2009, E. 4.5).
3.4.3 Besonders dramatische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit
sind im vorliegenden Unfallereignis nicht zu erblicken und werden vom
Beschwerdeführer auch in keiner Weise geltend gemacht.
3.4.4 Die beim Unfall vom 12. Juni 2012 erlittene Décollementverletzung des rechten
Vorderarms mit multiplen röntgendichten Fremdkörpern und die Verletzung des
Musculus abductor pollicis longus können zwar punktuell gesehen, d.h. mit Bezug auf
den Arm, nicht als leicht, aber auch nicht als ausgesprochen schwer bezeichnet
werden. Die Décollementverletzung war zwar ausgedehnt und musste notfallmässig
operativ versorgt werden (Suva-act. 9), doch heilte sie einschliesslich der
Muskelverletzung vollständig aus. Ein gewisser körperlicher Restschaden ist nur
bezüglich der linken Schulter nachgewiesen: eine Frozen Shoulder bzw. Periarthritis
humero-scapularis rechts und Capsulitis mit verminderter Beweglichkeit der rechten
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Schulter und verminderter Kraft des rechten Arms. Hierbei kann nicht von schweren
Unfallrestfolgen gesprochen werden. Unfallrestfolgen im Bereich der Schulter können
erfahrungsgemäss ohnehin nicht als geeignet bezeichnet werden, psychische
Fehlentwicklungen auszulösen. Weitere Unfallfolgen konnten nicht objektiviert werden.
Zwischen den geklagten Schmerzen und dem Ameisenlaufen im Bereich von Hand und
Vorderarm sowie den linksseitigen Nackenschmerzen und Handbeschwerden und dem
Unfallereignis vom 12. Juni 2012 ist ein natürlicher Kausalzusammenhang mit
überwiegender Wahrscheinlichkeit zu verneinen. Unfallfremde
Gesundheitsbeeinträchtigungen sowie psychische Einflüsse sind, wie bereits erwähnt,
bei der Beurteilung einer Adäquanzbeurteilung ausser Acht zu lassen, selbst wenn
letztere als körperlich imponieren (vgl. Erwägung 3.3; Urteil des Bundesgerichts vom 9.
April 2009, 8C_825/2008, E. 4.6).
3.4.5 Der Beschwerdeführer musste sich noch am Unfalltag einer Operation
unterziehen (Suva-act. 9), wobei er bereits am Folgetag wieder entlassen werden
konnte. Darauf folgte bis zur gesicherten Wundheilung eine engmaschige ambulante
ärztliche Kontrolle. Erforderlich waren weiter das Tragen einer Vorderarmgipsschiene
sowie die Einnahme von Antibiotika. Am 4. September 2012 wurde die Wunde als
geheilt bezeichnet (Suva-act. 10, 24). Nachfolgend bestand die ärztliche Behandlung in
der Vergabe von Medikamenten, physiotherapeutischen Massnahmen und einer
Infiltration vom 3. Mai 2013, d.h. in nicht ausgesprochen belastenden Therapieformen
(vgl. Suva-act. 8, 10, 24, 32, 55). Im Weiteren erfolgte ein rund zweimonatiger
stationärer Aufenthalt in der Rehaklinik Bellikon. Sodann wurde eine umfassende
Anzahl von fachärztlichen Untersuchungen und Abklärungen durchgeführt, welche
allerdings nicht als ärztliche Behandlungen gelten können (Urteil des Bundesgerichts
vom 27. Februar 2008, U 11/07, E. 5.3.1 mit Hinweisen). Die Dauer der ärztlichen
Behandlung und die geklagten Beschwerden deuten im Übrigen nicht schon auf einen
schwierigen Heilungsverlauf hin. Es erfordert besondere Gründe, welche die Heilung
beeinträchtigt und verzögert haben (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 7. Februar
2008, U 590/06, E. 4.3.2, und vom 10. Juli 200, 8C_61/2008, E. 7.6). Solche Gründe
sind jedoch im konkreten Fall nicht ersichtlich. Angesichts des Gesagten können somit
auch die Zusatzkriterien - schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen
sowie ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung - zumindest nicht in der
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geforderten Schwere (schwierig, erheblich, ungewöhnlich lange) als erfüllt betrachtet
werden.
3.4.6 In Übereinstimmung mit der Beschwerdegegnerin ist festzustellen, dass in den
Akten jegliche Anhaltspunkte für eine Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen
verschlimmert haben sollen, fehlen. Der Umstand, dass Unfallrestfolgen zurückbleiben,
ist nicht als Fehlbehandlung zu bezeichnen.
3.4.7 Das Schmerzempfinden des Beschwerdeführers im Bereich des rechten
Vorderarms und der rechten Hand im späteren Verlauf war mit überwiegender
Wahrscheinlichkeit durch psychische Einflüsse und/oder unfallfremde physische
Pathologien beeinflusst (vgl. vorstehende Erwägung 3.1.4). Als körperlich unfallbedingt
sind hingegen die Schmerzen im Zusammenhang mit der Frozen Shoulder bzw.
Perarthritis humero-scapularis und Capsulitis zu betrachten. Der Beschwerdeführer
beschreibt die Schmerzen als Dauerschmerzen, auch nachtsüber, erklärt aber auch,
dass die Schmerzen unter Belastung zunehmen würden. Nachdem die Diagnose in den
medizinischen Akten insbesondere im Zusammenhang mit einer
Beweglichkeitseinschränkung bzw. einer verminderten Beweglichkeit definiert wird (vgl.
Suva-act. 51, 75), darf davon ausgegangen werden, dass das Kriterium
Dauerschmerzen zumindest nicht in besonders ausgeprägter Weise als erfüllt zu
betrachten ist.
3.4.8 Selbst für den Fall, dass das Kriterium des Grades und der Dauer der physisch
bedingten Arbeitsunfähigkeit - wenn gleichfalls nicht in besonders ausgeprägter Weise
(vgl. nachfolgende Erwägung 5.1) - als erfüllt zu betrachten wäre, würde mithin auch
dies zur Adäquanzbejahung praxisgemäss nicht ausreichen. Die fehlende Adäquanz
hat zur Folge, dass der Unfall zwar unter Umständen eine natürlich kausale Teilursache
einer zusätzlich aufgetretenen und Schmerzen verstärkt wahrnehmenden psychischen
Gesundheitsstörung darstellt, diese ihm rechtlich aber nicht zugerechnet werden kann,
womit sich eine weitere medizinische Abklärung der psychischen Komponente erübrigt.
An dieser Stelle bleibt zu bemerken, dass sich der Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers zur Adäquanzfrage in keiner Weise verlauten liess.
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3.5 Zusammenfassend ist mithin festzuhalten, dass im Rahmen der nachfolgenden
Bemessung der unfallbedingten Invalidität sowie des unfallbedingten
Integritätsschadens lediglich die unfallbedingte Beeinträchtigung in somatischer
Hinsicht, diejenige der rechten Schulter in Form einer Frozen Shoulder bzw. einer
Periarthritis humero-scapularis und Capsulitis, miteinbezogen werden kann.
4.
Im Folgenden gilt es zu prüfen, ob der Beschwerdeführer wegen seiner Unfallrestfolgen
Anspruch auf eine Invalidenrente im Sinn von Art. 18 ff. UVG hat. Hierbei ist der
Invaliditätsgrad nach Art. 16 ATSG durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln ist.
Verglichen werden das Einkommen, das die versicherte Person nach dem Eintritt der
Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger
Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener
Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen) und das Erwerbseinkommen,
das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen).
5.
5.1 Für die Festlegung des Valideneinkommens 2013 (Rentenbeginn am 1.
Dezember 2013) ging die Beschwerdegegnerin von den Angaben der Arbeitgeberin
bzw. deren Administrators (vgl. dazu Suva-act. 48) vom 18. September 2013 aus,
wonach der Stundenlohn des Beschwerdeführers im fraglichen Jahr Fr. 24.-- betragen
hätte. Ausserdem hätte ihm eine Gratifikation von Fr. 3'000.-- zugestanden. Sein
Ferienanspruch hätte 30 Tage und seine Jahresarbeitszeit voraussichtlich 2'112
Stunden betragen (Suva-act. 72). Gestützt auf diese Entscheidungsgrundlagen
errechnete die Beschwerdegegnerin ein Valideneinkommen von Fr. 53'688.--
(Berechnung: Fr. 24.-- x 2112 + Fr. 3'000.--).
5.2 In Übereinstimmung mit dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ist für die
Ermittlung des Valideneinkommens im Sinn von Art. 16 ATSG rechtsprechungsgemäss
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen
Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als
Gesunde verdienen würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte (BGE 135 V
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59 E. 3.1). Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und
der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es der
Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden
fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
erstellt sein. Entscheidend ist, was die versicherte Person verdient hätte und nicht, von
welchem Lohn sie gestützt auf den guten Glauben allenfalls hätte ausgehen können
(BGE 134 V 325 f. E. 4.1, Urteil des EVG vom 20. Mai 2005, U 423/04, E. 2.3; Rumo-
Jungo/Holzer, a.a.O., S. 126 f.). Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers verweist
somit richtig auf die zeitlich direkt vor dem Unfall vom 12. Juni 2012 erstellten
Lohnunterlagen des Beschwerdeführers bzw. seiner Arbeitgeberin und hält
entsprechend fest, es sei an den zuletzt erzielten Verdienst vor Eintritt der
Arbeitsunfähigkeit anzuknüpfen. Dies, zumal als überwiegend wahrscheinlich gelte,
dass der Beschwerdeführer seine Tätigkeit fortgesetzt hätte, wäre er nicht verunfallt.
Der zuletzt erzielte Jahresverdienst sei nicht anhand theoretisch geleisteter
Jahresstunden zu berechnen. Heranzuziehen sei vielmehr der anhand der Akten
feststellbare, tatsächlich erzielte Jahresverdienst (vgl. act. G 1, S. 3 Ziff. 3.1). Dieser
Argumentation ist zu folgen. Den Angaben der Arbeitgeberin lässt sich keine
Begründung dafür entnehmen, weshalb nun plötzlich im Jahr 2013 die von ihr
angegebenen Eckwerte, insbesondere eine Jahresarbeitszeit von 2'112 Stunden,
gelten sollen.
5.3 Laut Lohnbuchauszug vom 4. März 2013 erzielte der Beschwerdeführer ein Jahr
vor dem Unfall vom 12. Juni 2012, d.h. vom 12. Juni 2011 bis 11. Juni 2012, ein
Bruttojahreseinkommen von Fr. 56'673.-- (inklusive der offensichtlich arbeitsvertraglich
vereinbarten Gratifikation von Fr. 3‘000.-- [vgl. Frank Vischer/Roland M. Müller, Der
Arbeitsvertrag, 4. erweiterte Aufl. Basel Juli 2014, § 10 Rz 80 ff.]; exklusive
Kinderzulagen von insgesamt Fr. 4‘800.--; Suva-act. 48/1). Nominallohnindexiert auf
das Jahr 2013 (Lohnentwicklung des Bundesamtes für Statistik, Tabelle T39, Index
Männer: 2013: 0.8%) ergibt dies ein Valideneinkommen von Fr. 57‘126.--.
5.4 Das durchschnittliche Jahreseinkommen gemäss LSE 2012 (Tabelle TA1,
privater Sektor, Produktion, Baugewerbe, Männer Kompetenzniveau 1) beträgt Fr.
5'430.-- bzw. jährlich Fr. 65'160.--. Aufgerechnet auf die in der Branche Baugewerbe
betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.5 Stunden und angepasst an die
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Nominallohnentwicklung 2013 (+ 0.8%) ergibt sich ein Jahreseinkommen von Fr.
68‘144.--. Dieser Wert liegt 16.17% über dem tatsächlich erzielten Verdienst. Der
Umstand, dass der Beschwerdeführer eine Tätigkeit mit unterdurchschnittlicher
Entlöhnung ausübte, war überwiegend wahrscheinlich nicht darauf zurückzuführen,
dass er sich freiwillig mit einem tieferen Lohn begnügen wollte, sondern dürfte
invaliditätsfremde Ursachen gehabt haben, weshalb eine Parallelisierung (BGE 135 V
297) geboten erscheint. Bei der Parallelisierung sind die gesamtschweizerischen
Zahlen massgeblich (Urteil des Bundesgerichts vom 25. April 2012, 8C_744/2011, E. 5).
Die Parallelisierung der Einkommen kann praxisgemäss entweder auf Seiten des
Valideneinkommens durch eine entsprechende Heraufsetzung des effektiv erzielten
Einkommens oder durch Abstellen auf die statistischen Werte (vgl. SVR 2008 IV Nr. 2
S. 3, I 697/05, und Urteil des EVG vom 5. April 2006, I 750/04, E. 5.5) oder aber auf
Seiten des Invalideneinkommens durch eine entsprechende Herabsetzung des
statistischen Werts (vgl. Urteil des EVG vom 6. September 2006, U 454/05, E. 6.3.3 mit
Hinweisen) erfolgen (BGE 134 V 322 E. 4.1). Bei einer Parallelisierung auf Seiten des
Valideneinkommens ist dieses mithin um 11.17% (16.17% abzüglich 5% [BGE 135 V
297 E. 6.1.3]) heraufzusetzen, was letztlich ein Valideneinkommen von Fr. 63‘507.--
ergibt.
6.
6.1 Grundlage der Bemessung des Invalideneinkommens bilden die
Arbeitsfähigkeitsgradschätzung und die Umschreibung der trotz der
Gesundheitsbeeinträchtigung noch möglichen und zumutbaren Tätigkeiten. Um das
Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen zu können, ist die Verwaltung und im
Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und
gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des
Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung
zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte
Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4).
6.1.1 Die Parteien sind sich darüber einig, dass dem Beschwerdeführer die
angestammte Tätigkeit im Baugewerbe als Bodenleger mit wiederholtem Hantieren mit
schweren Lasten wegen der verbleibenden Unfallfolgen im Bereich der rechten
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Schulter nicht mehr zugemutet werden kann. Hingegen erachtet die
Beschwerdegegnerin gestützt auf die Beurteilungen der Rehaklinik Bellikon und von Dr.
E._ eine Arbeitsfähigkeit von 100% in einer adaptierten Tätigkeit als zumutbar. Laut
Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon vom 2. September 2013 sind dem
Beschwerdeführer allgemein nur noch leichte bis
mittelschwere Tätigkeiten zumutbar. Diesbezüglich sind zudem spezielle schulter-,
arm- und handbezogene Einschränkungen zu berücksichtigen: Tätigkeiten mit
wiederholtem Krafteinsatz des rechten Arms, Tätigkeiten rechts über Brusthöhe sowie
häufige Zwangshaltungen bezüglich der rechten Hand können nicht mehr ausgeübt
werden. Zu vermeiden sind ausserdem Vibrationsbelastungen sowie Schläge bezüglich
der rechten oberen Extremität (Suva-act. 73/2). Dr. E._ übernimmt in seinem Bericht
vom 21. Oktober 2013 über die gleichentags erfolgte kreisärztliche
Abschlussuntersuchung die Arbeitsfähigkeitsschätzung bzw. das Zumutbarkeitsprofil
der rechtsseitig adaptierten Tätigkeit der Rehaklinik Bellikon uneingeschränkt (Suva-
act. 75/5). Die Arbeitsfähigkeitsschätzung bzw. das Zumutbarkeitsprofil der Rehaklinik
Bellikon bezüglich der rechtsseitig adaptierten Tätigkeit erscheint ohne weiteres
schlüssig und überzeugend. Mit dem definierten Zumutbarkeitsprofil wird offensichtlich
der Schultergelenksproblematik mit einer Frozen Shoulder bzw. einer Periarthritis
humero-scapularis rechts und Capsulitis mit verminderter Beweglichkeit der rechten
Schulter und verminderter Kraft des rechten Arms umfassend Rechnung getragen. Die
Einwirkung auf das Schultergelenk durch Belastung, d.h. durch direkte (keine
wiederholten Arbeiten über Schulterhöhe) und indirekte (Schläge und Vibrationen)
Bewegung, wird weitgehend reduziert. Hinsichtlich des rechten Arms und des rechten
Handgelenks an sich konnten zwar keine somatischen Unfallrestfolgen objektiviert und
Funktionseinschränkungen erfasst werden. Berücksichtigt wurde von den Ärzten der
Rehaklinik aber dennoch, dass der Einsatz des Arms durch die Unfallrestfolgen im
Bereich des Schultergelenks eingeschränkt ist (keine Tätigkeiten mit wiederholtem
Krafteinsatz des rechten Arms) und der Einsatz von Arm und Handgelenk
Auswirkungen auf das Schultergelenk hat (keine häufige Zwangshaltung bezüglich der
rechten Hand). Die Schmerzkomponente sollte im Übrigen mit der Einnahme von
Schmerzmitteln therapiert werden. Das Anrecht darauf hat die Beschwerdegegnerin im
Rahmen von Art. 21 UVG anerkannt (Suva-act. 75/6, 77). Auf die klinisch erhobenen
Befunde, die Schmerzangaben und Bewegungsdefizite des Beschwerdeführers konnte
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jedoch infolge des nicht objektivierbaren Ausmasses der demonstrierten physischen
Einschränkungen nur teilweise abgestellt werden.
6.1.2 Dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ist darin zuzustimmen, dass die
Ursache der im Rahmen der Rehaklinik Bellikon formulierten eingeschränkten
Einsetzbarkeit des rechten Schultergelenks, Arms und Handgelenks in den
somatischen Unfallrestfolgen liegt und nicht in einer psychischen Fehlentwicklung zu
suchen ist (vgl. act. G 1, S. 4, Ziff. 3.2). Zu widersprechen ist ihm jedoch insoweit, als er
beim Beschwerdeführer von einer funktionellen Einarmigkeit ausgeht, weil er seine
dominante Gebrauchshand nur mehr sehr eingeschränkt verwenden und einsetzen
könne (vgl. act. G 1, S. 5, Ziff. 3.2). Die Beschwerdegegnerin hält im angefochtenen
Einspracheentscheid angesichts des Zumutbarkeitsprofils der Rehaklinik Bellikon
zutreffend fest, dass der rechte Arm und die rechte Hand für gewisse Tätigkeiten
immer noch eingesetzt werden können. Wenn der Beschwerdeführer dies nicht mehr
tue, sei die Ursache dafür in einer psychischen Fehlentwicklung und den krankhaften
Veränderungen zu suchen (vgl. Suva-act. 106/9 und 10, Erwägung 6.b.). Die funktionell
zu berücksichtigende Einschränkung bezüglich des rechten Arms und der rechten
Hand im Sinne einer Einwirkung auf die rechte Schulter beschränkt sich auf die
Vermeidung eines wiederholten Krafteinsatzes des rechten Arms und einer häufigen
Zwangshaltung bezüglich der rechten Hand. Nur in diesem Sinn und Umfang ist dem
Beschwerdeführer ein beidhändiges Arbeiten bedingt und ein uneingeschränkter
beidhändiger Einsatz nicht mehr möglich. Leidensangepasst ist jedoch der rechte Arm
des Beschwerdeführers einsatzfähig. Nicht ausdrücklich erfasst wird zwar vom
Zumutbarkeitsprofil der Rehaklinik Bellikon ein Ausschluss feinmotorischer Tätigkeiten.
Dennoch erscheint ein solcher in Übereinstimmung mit dem Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers - jedenfalls wenn feinmotorisches Handtieren sehr oft gefordert ist
- durch die Vermeidung von häufigen Zwangshaltungen bezüglich der rechten Hand
eine logische, indirekte Folge oder ist zumindest als sinnvoll zu erwägen (vgl. dazu
nachfolgende Erwägung 6.2.1). Dem Umstand, dass dem Beschwerdeführer bei
Ausübung einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit nicht das ganze
Tätigkeitsspektrum einer uneingeschränkt zweihändigen Person offensteht und sein
rechtes Schultergelenk, der rechte Arm und die rechte Hand gesundheitlich bedingt nur
eingeschränkt eingesetzt werden können, ist selbstverständlich Rechnung zu tragen,
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dies jedoch erst bei der Bemessung des zumutbaren Invalideneinkommens (vgl.
nachstehende Erwägung 6.2.3).
6.1.3 Die Ärzte der Rehaklinik Bellikon und Dr. E._ sehen sodann die Arbeitsfähigkeit
des Beschwerdeführers nur in qualitativer Hinsicht eingeschränkt. Unter den
erwähnten, limitierenden Bedingungen ist denn auch eine volle Arbeitsfähigkeit als
gegeben zu erachten. Eine Schmerzhaftigkeit steht in einem wesentlichen
Zusammenhang mit der Belastung und Bewegung des entsprechenden Körperteils und
kann demzufolge durch eine entsprechende Verminderung der Belastung sowie durch
eine Anpassung des Bewegungsumfangs gemildert werden. Bezüglich des rechten
Schultergelenks (und indirekt des rechten Arms und der rechten Hand) ist mithin im
Folgenden von dem von der Rehaklinik im Austrittsbericht beschriebenen
Zumutbarkeitsprofil auszugehen.
6.2 Im Folgenden gilt es gestützt auf die Restarbeitsfähigkeit des
Beschwerdeführers von 100% in einer adaptierten Tätigkeit das zumutbare
Invalideneinkommen zu ermitteln.
6.2.1 Gemäss Urteil des Bundesgerichts vom 25. April 2012, 8C_744/2011, E. 6.1, hat
die Ermittlung des Invalideneinkommens in den Fällen, bei denen zufolge
Unterdurchschnittlichkeit des Valideneinkommens ein statistischer
(gesamtschweizerischer) Wert anstelle des effektiv erzielten Verdienstes herangezogen
wird, grundsätzlich gestützt auf den LSE-Tabellenlohn zu erfolgen. Die
Beschwerdegegnerin hat im vorliegenden Fall bei der Ermittlung des
Invalideneinkommens auf DAP-Profile abgestellt. Das Bundesgericht hat
Invaliditätsbemessungen unter Beizug von DAP-Profilen, bei welchen es sich nicht um
statistische Werte handelt (BGE 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1 und 4.2.2), auch in
Fällen mit statistisch (gesamtschweizerisch) gesehen unterdurchschnittlichen
Valideneinkommen dann geschützt, wenn der herangezogene DAP-Lohn (Durchschnitt
der fünf ausgewählten Arbeitsplätze; BGE 129 V 472) erheblich unter dem Durchschnitt
aller den Suchkriterien entsprechenden DAP-Einkommen oder deutlich unter dem
statistischen (gesamtschweizerischen) Durchschnittslohn lag (Urteile des
Bundesgerichts vom 1. Dezember 2008, 8C_445/2008, E. 5.3.2, vom 26. August 2010,
8C_413/2010, E. 7 und vom 25. April 2012, 8C_744/2011, E. 7.1). Zumindest ersteres
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ist vorliegend nicht der Fall (Fr. 56'194.20 [Durchschnitt der fünf ausgewählten
Arbeitsplätze; vor Austausch des Arbeitsplatzes Arbeitsplatz Nr. 5263 durch
Arbeitsplatz Nr. 5436] / Fr. 54'574.-- [Durchschnitt aller 90 gemäss dem
Zumutbarkeitsprofil des Beschwerdeführers nach Auffassung der Beschwerdegegnerin
in Frage kommenden DAP-Profile]; vgl. Suva-act. 80/1). Hinzu kommt, dass auf die
DAP-Arbeitsplätze Nr. 6150 und Nr. 6481 nicht bedenkenlos abgestellt werden kann.
Während beim Arbeitsplatz Nr. 6150 sehr oft feinmotorischesHantieren mit
Gegenständen und zusätzlich Beidhändigkeit notwendig ist (Suva-act. 80/6), ist beim
Arbeitsplatz Nr. 6481 Beidhändigkeit zwar nur bedingt notwendig, feinmotorisches
Arbeiten jedoch ebenfalls sehr oft gefordert (vgl. dazu Erwägung 6.1.2). Die
Unfallrestfolgen betreffen zwar einen paarigen und damit grundsätzlich teilweise
kompensierbaren Körperteil. Dennoch kann bei einem Rechtshänder, wie dem
Beschwerdeführer, wohl kaum davon ausgegangen werden, dass er bei geforderter
Beidhändigkeit die feinmotorischen Tätigkeiten alle linksseitig vornimmt. Insgesamt ist
im vorliegenden Fall mithin eine Ermittlung des Invalideneinkommens gestützt auf einen
LSE-Tabellenlohn gerechtfertigt.
6.2.2 Abzustellen ist auf die Tabelle TA1, privater Sektor, Total, Männer
Kompetenzniveau 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art) der LSE
2012. Insbesondere im Produktions- und Dienstleistungsbereich dürften Kontroll- oder
Überwachungstätigkeiten oder Tätigkeiten im Kurierdienst, wie sie der
Beschwerdeführer ohne Weiteres auszuüben vermöchte, vorhanden sein. Im Jahr 2013
betrug der durchschnittliche Jahreslohn für Hilfsarbeiter bei der betriebsüblichen
Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden Fr. 65‘654.-- (vgl. Anhang 2: Lohnentwicklung,
IVG-Gesetzesausgabe der Informationsstelle AHV/IV, Ausgabe 2015).
6.2.3 Nach der Rechtsprechung ist ein Abzug vom Tabellenlohn gerechtfertigt, wenn
im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ein Versicherter, der
gesundheitsbedingt lediglich noch leichte Hilfsarbeiten ausführen kann, seine
Restarbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem
erwerblichem Erfolg zu verwerten in der Lage ist. Zudem können weitere persönliche
und berufliche Merkmale (Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder
Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad) Auswirkungen auf die Lohnhöhe
haben (BGE 126 V 78 E. 5a mit Hinweisen). Im konkreten Fall gilt es zunächst zu
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berücksichtigen, dass hinsichtlich der körperlichen Anforderungen (schwer,
mittelschwer, leicht) zwischen der angestammten Tätigkeit des Beschwerdeführers und
der ihm nach Eintritt des Gesundheitsschadens an der linken Schulter noch
zumutbaren Tätigkeiten ein Unterschied besteht. Während der Beschwerdeführer vor
dem Unfall im Baugewerbe mit schwereren Arbeiten beschäftigt war, sind ihm nun nur
noch leichte bis mittelschwere schulteradaptierte Tätigkeiten zumutbar und dies
bezüglich des dominanten Arms, immerhin jedoch zu einem Vollpensum. Das
Spektrum der Tätigkeiten, welche der Beschwerdeführer noch verrichten kann, hat sich
dadurch verringert. Die Tatsache, dass der Durchschnittslohn der Männer seit der LSE
2012 im Kompetenzniveau 1 im Verhältnis zur Nominallohnentwicklung spürbar höher
ist als derjenige der Männer in der LSE 2010 im Anforderungsniveau 4, ist offenbar mit
einer erhöhten Gewichtung von Schwerarbeiterlöhnen bzw. von körperlich
herausfordernden Arbeiten über alle Sektoren zu begründen (vgl. in TA1 2012 die
Legende zur Definition von Tätigkeiten des Kompetenzniveaus 1 „Einfache Tätigkeiten
körperlicher oder handwerklicher Art“). Nachdem der Beschwerdeführer gerade keine
körperlich schweren Arbeiten mehr ausüben kann, ist dem vorgenannten Umstand bei
der Festlegung des Tabellenlohnabzugs Rechnung zu tragen. Zu berücksichtigen ist
schliesslich, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Unfalls bereits seit rund 15
Jahren bei seiner Arbeitgeberin angestellt war (zur langen Betriebszugehörigkeit als
möglicher Abzugsgrund siehe Urteil des Bundesgerichts vom 29. November 2012,
9C_655/2012, E. 3). Nach dem Gesagten erscheint ein Abzug von 15% angemessen.
Es bestehen keine weiteren Aspekte, die eine Erhöhung des Abzugs rechtfertigen.
Damit resultiert für das Jahr 2013 ein Invalideneinkommen von Fr. 55‘806.-- (Fr.
65‘654.-- x 0.85).
6.3 Aus der Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 63‘507.-- und des
Invalideneinkommens von Fr. 55‘806.-- resultiert ein Invaliditätsgrad von 12 %. Dies
entspricht im Ergebnis dem von der Beschwerdegegnerin ermittelten Invaliditätsgrad.
7.
Letztlich bleibt noch die Höhe der Integritätsentschädigung zu prüfen.
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7.1 Die Beschwerdegegnerin legte im angefochtenen Einspracheentscheid
(Erwägung 7) die rechtlichen Voraussetzungen der Bemessung der
Integritätsentschädigung zutreffend dar; darauf ist zu verweisen.
7.2 Die im vorliegenden Fall zugesprochene Integritätsentschädigung von 10%
basiert auf der Beurteilung von Dr. E._ vom 21. Oktober 2013 (Suva-act. 74). Die
Höhe der Integritätsentschädigung ist lediglich in Bezug auf die (insbesondere
bildgebend) objektivierbaren, natürlich und adäquat kausalen Unfallrestfolgen zu
bemessen (vgl. Erwägung 3; vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 14. September 2011,
8C_101/2011, E. 5). Dr. E._ berücksichtigt damit ohne weiteres nachvollziehbar und
überzeugend (nur) eine Periarthrosis humero scapularis und legt den diesbezüglichen
Integritätsschaden gemäss Feinrastertabelle der Suva Nr. 1 (Integritätsschaden bei
Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten) ebenfalls schlüssig und ohne Hinweis
darauf, dass der Schweregrad in Zweifel zu ziehen wäre, entsprechend einer
Periarthrosis humero scapularis mässigen Grades auf 10% fest. Eine Periarthrosis
humero scapularis stellt eine schmerzbedingte Bewegungseinschränkung im Bereich
der rechten Schulter dar, im Falle des Beschwerdeführers mit verminderter Kraft des
rechten Arms. Die von der fraglichen Gesundheitsstörung betroffene rechte Schulter,
und damit verbunden der ebenfalls betroffene rechte Arm, können noch eingesetzt
werden, wenn auch nur unter gewissen Bedingungen. Wenn der Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers für die Integritätsschadenschätzung bei einer völligen
Gebrauchsunfähigkeit ansetzt und vom dafür festgehaltenen Wert von 50% ausgeht,
entbehrt dies jeglicher Rechtfertigung (vgl. dazu auch die von Dr. E._ am 21. Oktober
2013 erhobenen Befunde [Suva-act. 75] unter Berücksichtigung der Feststellung der
Ärzte der Rehaklinik Bellikon im Austrittsbericht vom 2. September 2013 betreffend
Vergleich des Ausmasses der demonstrierten physischen Einschränkungen mit den
objektivierbaren pathologischen Befunden, der klinischen Untersuchung und den
Diagnosen aus somatischer Sicht [Suva-act. 73]). Dies insbesondere deshalb, weil der
unfallkausale Gesundheitsschaden des Beschwerdeführers in der Feinrastertabelle der
Suva Nr. 1 für Integritätsschäden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten
ausdrücklich aufgelistet ist und der konkrete Wert damit ausgehend vom dafür
festgehaltenen Wert zu ermitteln ist. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der
Antrag des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers auf eine Erhöhung der
Integritätsentschädigung abgewiesen werden muss.
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8.
8.1 Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde vom 5. Juni 2014
unter Bestätigung des Einspracheentscheids vom 5. Mai 2014 abzuweisen.
Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).
8.2 Dem Beschwerdeführer wurde die unentgeltliche Rechtsverbeiständung am 26.
Juni 2014 bewilligt (act. G 5). Der Staat ist mithin zu verpflichten, für die Kosten seiner
Rechtsvertretung aufzukommen. Die Parteientschädigung wird vom
Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der
Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art.
61 lit. g ATSG). In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor
Versicherungsgericht nach Art. 22 Abs. 1 lit. b Honorarordnung (HonO; sGS 963.75)
pauschal Fr. 1‘000.-- bis Fr. 12‘000.--. In der vorliegend zu beurteilenden
Angelegenheit erscheint mit Blick auf die Anforderungen und Komplexität der
Streitsache eine pauschale Parteientschädigung von Fr. 4‘000.-- angemessen. Diese ist
um einen Fünftel zu kürzen (Art. 31 Abs. 3 des Anwaltsgesetzes [AnwG; sGS 963.70]).
Somit hat der Staat den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers pauschal mit Fr.
3‘200.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.
8.3 Eine Partei, der die unentgeltliche Rechtsverbeiständung gewährt wurde, ist zur
Nachzahlung verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage ist (Art. 123 der Schweizerischen
Zivilprozessordnung [ZPO; SR 272] i.V.m. Art. 99 Abs. 2 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]).