Decision ID: 5e0905bc-0751-5bc0-aaee-63f9d4dfa27a
Year: 2016
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil C-1853/2015 vom 17. Juli
2015 dem Beschwerdeführer (geb. 1957, serbischer Staatsangehöriger) in
teilweise Gutheissung seiner Beschwerde eine ganze IV-Rente ab Januar
2014 zusprach und die Sache zur Berechnung der Rentenhöhe und zur
Ausrichtung der Renten an die Vorinstanz zurückwies (IVSTA act. 63),
dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 25. Januar
2016 (Zustellung: 5. Februar 2016, BVGer act. 1 S. 1) eine monatliche
IV-Rente von Fr. 1'117.– ab Januar 2014 zusprach (IVSTA act. 95),
dass der Beschwerdeführer mit Beschwerde vom 29. Februar 2016 (Post-
aufgabe: 3. März 2016; Eingang beim Gericht: 7. März 2016) beantragt, die
Invalidenrente ab dem 1. Juli 2012 zu bezahlen, zumal er den Rentenan-
trag bereits am 17. Dezember 2012 gestellt habe (BVGer act. 1)
dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 31. März 2016 beantragt, es
sei auf die Beschwerde nicht einzutreten, weil der Anspruchsbeginn bereits
rechtskräftig festgelegt worden sei (BVGer act. 4),

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung der vorliegenden Be-
schwerde gegen eine Verfügung der IVSTA zuständig ist (vgl. Art. 31 ff.
VGG sowie 69 Abs. 1 Bst. b IVG [SR 831.20]),
dass die Beschwerde frist- und formgerecht erfolgte (vgl. Art. 60 ATSG
[SR 830.1]; Art. 52 VwVG) und auch die übrigen Prozessvoraussetzungen
erfüllt sind, so dass auf die Beschwerde einzutreten ist,
dass eine Verfügung, mit der – wie hier – ein früherer rechtskräftiger Ent-
scheid vollzogen wird, grundsätzlich nur soweit angefochten werden kann,
als die gerügte Rechtswidrigkeit in der Vollstreckungsverfügung selbst be-
gründet ist (vgl. Urteil des BGer 9C_641/2010 vom 7. September 2010
E. 3.1 sowie BGE 129 I 410 E. 1.1 je m.H.),
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil C-1853/2015 vom 17. Juli
2015 den Rentenbeginn auf den 1. Januar 2014 festgelegt und dies auch
entsprechend begründet hat (vgl. Urteil C-1853/2015 S. 3 f.),
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dass der Beschwerdeführer in keiner Weise auf die Begründung des ihn
betreffenden Urteils C-1853/2015 eingegangen ist,
dass das Urteil C-1853/2015 unangefochten in Rechtskraft erwachsen ist,
dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer in korrekter Vollziehung dieses
rechtskräftigen Urteils eine IV-Rente ab Januar 2014 zugesprochen hat,
dass der Beschwerdeführer einzig den Rentenbeginn beanstandet, nicht
aber beispielsweise die von der Vorinstanz festgelegte Rentenhöhe,
dass der Beschwerdeführer kein Gesuch auf Revision des Urteils
C-1853/2015 gestellt hat (vgl. Art. 61 Bst. i ATSG; Art. 45 ff. VGG; Art. 121
ff. BGG [SR 173.110]; Art. 67 Abs. 3 VwVG; vgl. dazu auch KARIN SCHER-
RER REBER, Praxiskommentar VwVG, 2. Aufl. 2016, Art. 67 N. 8 f.),
dass der Beschwerdeführer ohnehin keine zulässigen Revisionsgründe
vorbringt, zumal sämtliche Einwände bereits mit einer Beschwerde gegen
das Gerichtsurteil hätten geltend gemacht werden können (Art. 46 VGG),
dass der Beschwerdeführer sodann auch kein Gesuch um Wiedererwä-
gung gemäss Art. 53 ATSG gestellt hat (vgl. dazu UELI KIESER, ATSG-Kom-
mentar, 3. Aufl. 2015, Art. 53 N. 42 ff.)
dass die Beschwerde als offensichtlich unbegründet einzustufen und des-
halb im einzelrichterlichen Verfahren abzuweisen ist (vgl. Art. 69 Abs. 2 IVG
i.V.m. Art. 85bis Abs. 3 AHVG sowie Art. 23 Abs. 2 VGG),
dass es sich vorliegend rechtfertigt, auf die Erhebung von Kosten zu ver-
zichten (vgl. Art. 69 Abs. 1bis IVG sowie Art. 6 Bst. b des Reglements vom
21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-
verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass weder der Beschwerdeführer noch die Vorinstanz einen Anspruch auf
eine Parteientschädigung haben (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario und
Art. 7 VGKE).
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