Decision ID: e1377779-e9f3-5921-a064-38038da6ade7
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. A._ (Beschwerdeführer) erwarb im Jahr 1981 das  Arztdiplom in Polen. Daraufhin schloss er die polnische  der ersten Stufe für Gynäkologen erfolgreich ab und  das "Dyplom Pierwszego Stopnia Specjalizacji" (Diplom nach  der ersten Stufe der Ausbildung zum Facharzt), welches ihn in Polen zum Führen des Titels "lekarz po o nik-ginekolog" (Facharzt fürł ż Geburtshilfe und Gynäkologie) berechtigt. Von 1984 bis 1986 arbeitete der Beschwerdeführer im Regionalspital Chojnice, Polen, in der . Danach zog er aus politischen Gründen aus Polen in die Schweiz. Dort war er im Jahr 1988 im Bezirksspital Aarberg als  in der Chirurgie und ab 1989 als Assistenzarzt in der Gynäkologie im Regionalspital Burgdorf tätig. Seitdem arbeitete er zunächst als , später als Oberarzt und Chefarzt-Stellvertreter in der  Abteilung verschiedener Spitäler. Im Jahr 2000 erwarb er die schweizerische Staatsbürgerschaft und am 4. Mai 2004 den  "Doktor der Medizin" an der Universität Bern. Mit Verfügung vom 2. Juni 2006 anerkannte der leitende Ausschuss für eidgenössische Medizinalprüfungen das polnische allgemeine Arztdiplom des .
B. Mit Gesuch vom 20. Oktober 2005 beantragte der  beim Weiterbildungsausschuss für medizinische Berufe,  für Gesundheit, Sektion Gesundheitsberufe (Vorinstanz), die  seines polnischen Weiterbildungstitels der ersten Stufe für Geburtshilfe und Gynäkologie. Mit Verfügung vom 2. April 2007 wies die Vorinstanz das Gesuch des Beschwerdeführers ab. Zur  führte sie an, das vom Beschwerdeführer in Polen erworbene Facharztdiplom (Ausbildung zum Facharzt für Geburtshilfe und  1. Stufe) stelle keinen anerkennungsfähigen Weiterbildungstitel dar. Nur diejenigen ausländischen Weiterbildungstitel seien , die auf Grund eines Vertrages über die gegenseitige  mit dem betreffenden Staat als gleichwertig gelten. Indessen  das Facharztdiplom des Beschwerdeführers nicht den  der insofern einschlägigen EU-Richtlinie 93/16/EWG (zitiert in E. 2.1) in Verbindung mit dem Abkommen vom 21. Juni 1999  der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten über die Freizügigkeit (, FZA, zitiert in E. 2.1). Deshalb sei die Anerkennung des Diploms ausgeschlossen, allenfalls könnten im Herkunftsland absol-
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vierte Weiterbildungsperioden an eine schweizerische Weiterbildung angerechnet werden.
C. Hiergegen erhebt der Beschwerdeführer am 15. Mai 2007  beim Bundesverwaltungsgericht. Er beantragt, den  der Vorinstanz vom 2. April 2007 aufzuheben und den von ihm in Polen erworbenen Facharzttitel für Geburtshilfe und Gynäkologie als gleichwertig mit einem eidgenössischen Facharzttitel für Gynäkologie und Geburtshilfe anzuerkennen. Zur Begründung macht er geltend, er habe mit der in Polen abgelegten Facharztprüfung den erforderlichen Befähigungsausweis im Sinne der EU-Richtlinie erbracht. Bereits  der in Polen absolvierten Ausbildung zum Facharzt habe er ein umfangreiches Grundlagenwissen und beachtliche praktische  erworben. Ferner sei zu berücksichtigen, dass ihn das in Polen erworbene Diplom berechtige, den Titel "Facharzt für Geburtshilfe und Gynäkologie" zu führen. Der Beschwerdeführer räumt ein, dass er nur den ersten Teil einer zweistufigen Facharztausbildung absolviert habe. Auch sei nicht ausgeschlossen, dass dieser Teil nicht den  der geltenden EU-Richtlinie entspreche. Zu berücksichtigen sei aber, dass es zum vollständigen Erwerb des Weiterbildungstitels einzig noch der Absolvierung einer praktischen Tätigkeit bedurft hätte. Die  Berufspraxis habe er indessen gesammelt, indem er rund 20 Jahre lang in der Schweiz grösstenteils als Facharzt für  tätig gewesen sei. Es dürfe ihm nicht zum Nachteil gereichen, dass er die praktische Erfahrung in der Schweiz und nicht in Polen  habe. Deshalb sei es überspitzt formalistisch, wenn ihm die  die Anerkennung des Diploms mit dem Argument versage, es fehle ein formeller Weiterbildungstitel im Sinne der EU-Richtlinie.
D. Mit Vernehmlassung vom 12. Juni 2007 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Die Beschwerde enthalte keine neuen Begründungselemente gegenüber dem Gesuch. Dehalb halte sie (die Vorinstanz) an ihrem Entscheid vom 2. April 2007 und an dessen Begründung vollumfänglich fest.
E. Mit Instruktionsverfügung vom 27. März 2008 lud das  die Verfahrensbeteiligten ein, sich zur Frage einer  Anrechenbarkeit der in der Schweiz erworbenen  des Beschwerdeführers vernehmen zu lassen bzw. sich zur Frage zu äussern, ob die in der Schweiz erfolgte praktische Tätigkeit des  in qualitativer und zeitlicher Hinsicht den einschlägi-
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gen Vorschriften genügen würde. Weiter erbat es von den  ergänzende Auskünfte über den vom Beschwerdeführer in Polen nicht absolvierten zweiten fachärztlichen Ausbildungs- und .
F. Mit Eingabe vom 28. April bzw. 27. Mai 2008 kamen die Vorinstanz und der Beschwerdeführer diesem Ersuchen nach. Ihre Eingaben wurden auch der jeweiligen Gegenseite zur Kenntnis gebracht.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Der Entscheid der Vorinstanz vom 2. April 2007 stellt eine  im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Bst. c des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) dar. Verfügungen der Vorinstanz unterliegen der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht (Art. 5 Abs. 1 VwVG sowie Art. 31 und 33 Bst. d des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]). Der Beschwerdeführer ist als Adressat der  Verfügung durch diese berührt und hat daher ein  Interesse an ihrer Aufhebung (Art. 48 Abs. 1 Bst. a bis c VwVG). Er ist somit zur Beschwerdeführung legitimiert. Die Eingabefrist sowie die Anforderungen an Form und Inhalt der Beschwerdeschrift sind  (Art. 50 und 52 Abs. 1 VwVG), der Kostenvorschuss wurde  bezahlt und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen liegen vor. Auf die Beschwerde ist demnach einzutreten.
2. Die rechtlichen Vorschriften, welche die Anerkennung von Diplomen für Medizinalberufe regeln, haben sich in den letzten Jahren in  Hinsicht geändert.
2.1 Im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung am 20. Oktober 2005  sich die Anerkennung von ausländischen Diplomen und sonstigen Befähigungsnachweisen als eidgenössische Facharzttitel nach den Vorschriften:
- des Abkommens vom 21. Juni 1999 über die Freizügigkeit  der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten  (nachfolgend: FZA, SR 0.142.112.681),
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- des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1877 betreffend die Freizügigkeit des Medizinalpersonals in der Schweizerischen Eidgenossenschaft (FMPG, BS 4 291; AS 2000 1891 Ziff. III 1, 2002 701 Ziff. I 3, 2006 2197 Anhang Ziff. 88),
- der Richtlinie 93/16/EWG des Rates vom 5. April 1993 zur  der Freizügigkeit für Ärzte und zur gegenseitigen  ihrer Diplome, Prüfungszeugnisse und sonstigen  (Im Folgenden: Richtlinie 93/16/EWG).
2.2 Am 1. September 2007 trat ein neues Bundesgesetz über die  Medizinalberufe (Medizinalberufegesetz, MedBG, SR 811.11) in Kraft, welches das FMPG ablöste. Daher stellt sich die , ob auf den vorliegenden Fall das FMPG oder bereits das MedBG anzuwenden ist.
Die Beurteilung der Frage, welches Recht bei einer Rechtsänderung Anwendung findet, richtet sich nach dem Grundsatz, dass diejenigen materiellen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben, wogegen neue verfahrensrechtliche Regeln  sofort zur Anwendung gelangen (RENÉ A. RHINOW / BEAT KRÄHENMANN, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Basel und Frankfurt a. M. 1990, Nr. 15 B I, S. 44; BGE 126 III 431 E. 2a, 2b, 119 Ib 103 E. 5).  anderes gilt nur dann, wenn eine davon abweichende  Regelung besteht (BGE 107 Ib 133 E. 2b). Vorliegend ist eine solche Regelung nicht ersichtlich und der rechtlich relevante Sachverhalt spielte sich vor dem 1. September 2007 ab. Somit ist die materielle Frage, ob das polnische Facharztdiplom des  anzuerkennen ist, auf der Grundlage des FMPG zu prüfen.
Freilich verhält es sich so, dass die im vorliegenden Fall  Vorschriften des Art. 10 Abs. 1 und 2 FMPG mit den entsprechenden Vorschriften des MedBG (Art. 21 Abs. 1 und 2)  sind und die Rechtsänderung deshalb in materiellrechtlicher  auf die Beurteilung des vorliegenden Falles keinen Einfluss hat.
Die für den vorliegenden Rechtsstreit relevanten Verfahrensfragen sind hingegen, wie eingangs erwähnt, nach den Vorschriften des MedBG zu beurteilen. Insofern ist vor allem zu berücksichtigen, dass nunmehr die Medizinalberufekommission (MEBEKO) für die Anerkennung von aus-
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ländischen Weiterbildungstiteln zuständig ist (Art. 21 Abs. 3 MedBG). Sie übernimmt diese Aufgabe von der Vorinstanz, die nach altem Recht hierfür zuständig war (Art. 10 Abs. 1 des FMPG).
2.3 Im Oktober 2007 sind zahlreiche EU-Richtlinien, welche die  von Diplomen regelten, darunter auch die Richtlinie 93/16/EWG aufgehoben und in einer einzigen neuen Richtlinie 2005/36/EG zusammengefasst worden. Diese Richtlinie ist jedoch  nicht anwendbar, weil die Schweiz sie nicht übernommen hat.
3. Gemäss Art. 10 Abs. 2 FMPG sind den eidgenössischen  jene ausländischen Weiterbildungstitel gleichgestellt, die von der zuständigen schweizerischen Behörde anerkannt werden. Die Anerkennung ausländischer Weiterbildungstitel setzt voraus, dass sie auf Grund eines Vertrages über die gegenseitige Anerkennung mit dem ausstellenden Staat als gleichwertig gelten und dass deren  oder Inhaber eine Landessprache beherrscht (Art. 10 Abs. 1 FMPG bzw. Art. 21 Abs. 1 MedBG).
3.1 Das FZA, welches eine vertragliche Vereinbarung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 des nach dem eingangs Gesagten hier anwendbaren FMPG darstellt, regelt die Anerkennung von Medizinaldiplomen und Weiterbildungstiteln aus EU-Staaten durch Verweis auf die  EU-Richtlinien - für Arztdiplome auf die Richtlinie 93/16/ EWG. Da Polen seit dem 1. Mai 2004 Mitglied der EU und seit dem 1. April 2006 auch dem FZA angeschlossen ist, sind im vorliegenden Verfahren, in welchem über die Anerkennung eines polnischen  zu befinden ist, die Vorschriften der Richtlinie 93/16/EWG anwendbar (vgl. Art. 1 und Anhang III Ziff. 4 des Protokolls vom 26. Oktober 2004 zum Abkommen zwischen der Schweizerischen  einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit im Hinblick auf die Aufnahme der Tschechischen Republik, der Republik Estland, der Republik Zypern, der Republik Lettland, der Republik Litauen, der Republik Ungarn, der Republik Malta, der Republik Polen, der  Slowenien und der Slowakischen Republik als Vertragsparteien  ihres Beitritts zur Europäischen Union [im Folgenden: Protokoll zum FZA, AS 2006 995]).
3.2 Die Richtlinie 93/16/EWG schreibt vor, dass bestimmte, in ihrem Anhang ausdrücklich genannte fachärztliche Diplome, Prüfungszeug-
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nisse und sonstige Befähigungsnachweise eines Mitgliedstaates von anderen Mitgliedsstaaten bzw. der Schweiz anerkannt werden, und dass ihnen die gleiche Wirkung in Bezug auf die Aufnahme und  der Tätigkeiten einer Fachärztin bzw. eines Facharztes  werden muss wie den eigenstaatlichen Ausweisen (Art. 4 f. der Richtlinie 93/16/EWG).
3.3 Die Voraussetzungen für die Anerkennung von Diplomen, die vor der Verbindlichkeit der Richtlinie 93/16/EWG für den betreffenden Staat erworben wurden, sind in deren Art. 9 festgelegt. Danach sind auch Diplome jener Mitgliedstaaten, die am 1. Mai 2004 der EU  sind, zu anerkennen, wenn sie den Abschluss einer Ausbildung belegen, die vor dem 1. Mai 2004 begonnen wurde – selbst dann, wenn diese Ausbildung nicht allen Mindestanforderungen nach den Vorschriften der Richtlinie 93/16/EWG genügt. Entscheidwesentlich ist somit, dass die fragliche Ausbildung abgeschlossen wurde , dass die vom Mitgliedstaat vorgesehene(n) (en) erfolgreich abgelegt wurde(n). In Bezug auf die Diplome, Zeugnisse und sonstigen Befähigungsnachweise des Facharztes kann der Aufnahmestaat verlangen, dass ihnen eine von den zuständigen Behörden oder Stellen des Heimat- oder Herkunftsstaates ausgestellte Bescheinigung darüber beigefügt wird, wonach die betreffende  Tätigkeit während eines in Art. 9 Abs. 2 der Richtlinie 93/16/EWG näher bestimmten Zeitraums ausgeübt wurde.
3.4 Als Diplome, Prüfungszeugnisse und sonstige  des Facharztes im Sinne der Richtlinie 93/16/EWG gelten  Nachweise, die von den in Anhang B der Richtlinie genannten zuständigen Behörden oder Stellen ausgestellt sind und die bezüglich der betreffenden fachärztlichen Weiterbildung den  entsprechen, die in Anhang C der Richtlinie hinsichtlich der Mitgliedstaaten, in denen es diese fachärztliche Weiterbildung gibt,  aufgeführt sind (Art. 5 der Richtlinie 93/16/EWG).
4. Mit der Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen  und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG).
4.1 Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe es zu Unrecht , sein in Polen erworbenes Diplom als gleichwertig mit einem schweizerischen Facharzttitel für Gynäkologie und Geburtshilfe . Insbesondere habe sie zu Unrecht seine langjährige Fach-
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arzttätigkeit in der Schweiz unberücksichtigt gelassen. Es könne nicht darauf ankommen, ob die gemäss Art. 9 Abs. 2 der Richtlinie 93/16/EWG nachgewiesene tatsächliche Ausübung der  im Aufnahmestaat und nicht im Herkunftsstaat erfolgt sei.
4.2 Die Anerkennung des vom Beschwerdeführer in Polen erworbenen Diploms setzt zuallererst voraus, dass dieses Diplom einen  darstellt, der den Bestimmungen der Richtlinie 93/16/EWG entspricht. Der Beschwerdeführer scheint hiervon , währenddem die Vorinstanz die gegenteilige Auffassung .
4.3 Anerkennungsfähige Befähigungsnachweise im Sinne der  93/16/EWG sind Nachweise, die von den in Anhang B der  genannten zuständigen Behörden ausgestellt wurden und die  der fachärztlichen Weiterbildung den Befähigungsnachweisen entsprechen, die in Anhang C der Richtlinie aufgeführt sind (vgl. Art. 5 der Richtlinie 93/16/EWG). Zudem verlangt der klare Wortlaut des hier anzuwendenden Art. 9 Abs. 2 der Richtlinie 93/16/EWG, dass nur  Diplome des Facharztes anerkannt werden können, die "eine  abschliessen". Somit müsste es sich bei dem Diplom des  um einen Nachweis handeln, der erst verliehen wird, nachdem die Ausbildung zum Facharzt vollständig absolviert  sämtliche vom Mitgliedstaat vorgesehene  erfolgreich abgelegt wurden (vgl. vorne E. 3.3).
4.4 Zu prüfen ist, ob das Diplom des Beschwerdeführers diese  erfüllt. Das hier in Rede stehende Facharztdiplom trägt  beglaubigter Übersetzung die Bezeichnung "Diplom nach  der ersten Stufe der Ausbildung zum Facharzt", was darauf hindeutet, dass der Beschwerdeführer einen weiteren, zweiten  hätte absolvieren müssen, um die Ausbildung zum Facharzt in Polen zu beenden. Zudem ergibt sich aus den vom  eingereichten beglaubigten Übersetzungen des polnischen  und des Ausbildungsprogramms (Abschnitt D, S. 6), dass das Diplom zur Tätigkeit als Spital- oder Klinikarzt und als Arzt in einer gynäkologisch-geburtshilflichen Fachberatungsstelle für Frauen, nicht hingegen zu einer selbständigen Ausübung der Facharzttätigkeit . Schliesslich ist auch die Erklärung des polnischen Supreme  Council vom 5. Oktober 2006 zu berücksichtigen, wonach die vom Beschwerdeführer absolvierte Spezialisierung in Polen nur als ein Teil
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der Facharztausbildung angesehen werde und der Beschwerdeführer eine weitere Prüfung hätte ablegen müssen, um die Ausbildung zum Facharzt erfolgreich abzuschliessen. Alle diese Umstände sprechen somit dagegen, dass der Beschwerdeführer einen  Befähigungsnachweis im Sinne der Richtlinie 93/16/EWG  hat.
4.5 Was der Beschwerdeführer hiergegen vorbringt, vermag  nicht zu überzeugen und entkräftet insbesondere nicht die glaubhafte Darlegung der polnischen Fachbehörde, dass er seine  in Polen nicht abgeschlossen hatte. Vielmehr erachtet es das Bundesverwaltungsgericht mit der Vorinstanz als erwiesen, dass der Beschwerdeführer keinen Befähigungsnachweis im Sinne der  93/16/EWG vorweisen kann und bereits aus diesem Grund keinen Anspruch auf Anerkennung der Gleichwertigkeit des in Polen  Diploms hat. Deshalb muss - entgegen der Auffassung des  - auch nicht weiter untersucht werden, wie die , die der Beschwerdeführer nachweislich in der Schweiz  hat, allenfalls einzuordnen wäre. Im Übrigen hat die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung ausdrücklich auf die Möglichkeit einer Anrechnung seiner Weiterbildung und seiner Berufserfahrung beim  eines eidgenössischen Facharzttitels hingewiesen.  ist indessen nicht der Erwerb eines eidgenössischen,  die Anerkennung eines ausländischen Facharzttitels, weshalb sich weitere Ausführungen hierzu erübrigen.
4.6 Die Beschwerde erweist sich daher insgesamt als unbegründet und ist abzuweisen.
5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind dem unterliegenden  die Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Diese sind mit dem vom Beschwerdeführer geleisteten  zu verrechnen. Dem unterliegenden Beschwerdeführer ist keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht, VGKE, SR 173.320.2).
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