Decision ID: fdfa52d1-8a38-425a-a98f-8d13cc13fe33
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1959,
Hausfrau und Mutter von fünf Kindern mit Jahrgang 1983, 1984, 1986, 1988 und 1992, meldete sich am 2
8.
September 2010 unter Hinweis auf eine Nervenkrankheit,
eine
Beeinträchtigung im Kopf und Kopfschmerzen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle zum Leistungsbezug (Invalidenrente) an (
Urk.
11/4).
Die IV-Stelle zog einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK;
Urk.
11/9)
sowie
medizi
nische Akten (
Urk.
11/11,
Urk.
11/15,
Urk.
11/17-19)
bei
und führte eine Haushaltsabklärung (
Urk.
11/21) durch.
Mit Verfügung vom 1
1.
Januar 2012 (
Urk.
11/35) wies
sie
das Leistungsbegehren ab.
Den
neu eingereichten
B
ericht
des
behandelnden
Dr.
med.
Y._
, FMH Psychiat
rie und Psychotherapie,
vom 1
6.
Mai 2016 (
Urk.
11/36/1-5)
behan
delte
die IV-Stelle mit Zustimmung der Versicherten als Zusatzgesuch (
Urk.
11/39-40). Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
11/42
)
trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 2
9.
August 2016 nicht auf das neue Leis
tungsbegehren ein (Urk. 2).
2.
Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 30. September 2016 (Urk. 1) Beschwerde. Sie beantragte, die angefochtene Verfügung vom 2
9.
August 2016 sei aufzuheben und es sei auf ihre Wiederanmeldung materiell einzu
treten und es seien zusätzliche tatsächliche und medizinische Abklärungen zu treffen.
In prozessualer Hinsicht ersuchte
sie unter anderem
um Ge
wäh
rung der unentgeltlichen Prozessführung
und Bestellung von Rechtsanwältin
Dr.
iur
. Barbara Wyler als unentgeltliche Rechtsvertreterin
(Urk. 1
S. 2).
Mit Eingabe vom 2
1.
Oktober 2016 (
Urk.
7) ergänzte sie ihre Beschwerde und reichte einen weiteren medizinischen Bericht von
Dr.
Y._
ein (
Urk.
8/4).
Die IV-Stelle schloss
in ihrer Beschwerdeantwort vom 2
.
November
201
6
auf
Abweisung der Beschwerde (Urk.
10
). Davon wurde
der
Beschwerde
führer
in
am
1
. Februar 201
7
Kenntnis gegeben (Urk. 1
7
).
Mit Schreiben vo
m 1
6.
Februar 2017 reichte die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin ihre Honorarnote ein (
Urk.
19).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach
Art.
87
Abs.
3
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaub
haft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch
erheblichen Weise geändert hat.
1.2
Zum Bedeutungsgehalt dieser Bestimmung
hat das Bundesgericht in BGE 130 V 64 E. 5.2.5 festgehalten, dass die versicherte Person mit
dem Revisionsge
such oder der
Neuanmeldung die massgebliche Tatsachenänderung glaubhaft machen
muss, ihr mithin ausnahmsweise eine Beweisführungslast zukommt.
1.3
Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens
im Sinne des
Art.
87
Abs.
2 und 3 IVV
sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tat
sa
chenänderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üb
lichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E.
5b) er
stellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend ge
machten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhalts
punkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen).
Auf
grund des Zwecks der
Eintre
tens
voraussetzung
ist
eine Sachverhaltsänderung
bereits erheblich
, wenn an
ge
nommen werden kann, der Anspruch auf eine (hö
here) Invalidenrente sei be
gründet, falls sich die geltend gemachten Um
stände als richtig erweisen soll
ten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom
5.
Juni 2013 E. 2.3 mit Hin
weisen auf 8C_1009/2010 vom
7.
April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2
8.
Februar 2012
E. 3.3.2)
.
Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände
rung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Einspracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materi
ellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sach
verhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid dafür, mit dem neuen Gesuch s
ei
nicht glaubhaft dargelegt worden,
dass sich die tatsächli
chen Verhältnisse seit der letzten Verfügung wesentlich verändert hätten
. Gemäss medizinischer Beurteilung liege keine wesentliche Veränderung des psychischen Gesundheitszustandes vor. Die erwähnten
ekzematösen
Verän
derungen der Haut seien behandelbar und hätten keinen dauerhaften Einfluss auf die Leistungsfähigkeit im Haushalt (
Urk.
2).
2.2
Dagegen machte die Beschwerdeführerin geltend, s
eit 2011 bestehe eine sich laufend verschlechternde depressive Entwicklung. Seit dem Jahr sei eine
Zwangskrankheit
(tägliches, stundenlanges Putzen) hinzugekommen, welche sich ebenfalls stetig akzentuiere und kurativ nicht behandelbar sei. Zudem bestehe eine
ekzematöse
Veränderung der Haut, welche durch ihren Putz
zwang verursacht sei
.
Da diesbezüglich nicht klar sei, ob sich nicht bereits eine eigendynamische Chronizität des Ekzems entwickelt habe, bedürfe es ei
ner dermatologischen Spezialabklärung (
Urk.
1 S. 3 f.;
Urk.
7 S. 2). Durch das ständige Reinigen der immer gleichen Stellen habe sie keine Zeit mehr, um weiteren Haushaltsarbeiten nachzugehen. Die
Beschwerdegegnerin
habe da
her das Ausmass der Zwangsstörung im Haushalt abzuklären und auch medi
zinisch den Einfluss der Zwangsstörung in Verbindung mit der schweren de
pressiven Episode auf ihre Arbeitsfähigkeit zu prüfen (
Urk.
1 S. 6).
3.
3.1
Vergleichsbasis im vorliegenden Neuanmeldeverfahren bildet die in Rechts
kraft
erwachsene Verfügung vom 11. Januar 2012 (
Urk.
11/35), welche sich in medizinischer Hinsicht
auf folgende Akten stützt:
3.1.1
Dr.
med.
Z._
, FMH Allgemeine Innere Medizin, gab in seinem Bericht
vom
8.
März 2011 (
Urk.
11/17)
an, dass die Beschwerdeführerin s
eit zehn Jahren
unter
Weichteilschmerzen und
Depressionen
leide
,
sei
t
zwei Jahren
sogar
verstärkt. D
ie
Prognose
sei
schlec
ht (S. 1 f.).
3.1.2
Die Ärzte vom Sanatorium
A._
, Privatklink für Psychiatrie und Psycho
therapie,
wo die Beschwerdeführerin seit 2
8.
Januar 2011 in ambu
lanter Behandlung stand,
nannten
in ihrem Bericht
v
om 1
5.
April 2011 (
Urk.
11/19)
als Diagnose
einen
Verdacht auf
eine
schwere depressive Epi
sode,
eventuell
sogar
eine
chronische Depression
mit
möglicherweise
ps
y
chotischen Symptomen (ICD-10 F32.3), welche
anamnestisch seit mehreren Jahren
bestehe
(S.
1).
Sie hielten fest, dass bis anhin k
eine ausreichende
anti
depressive oder antipsychotische
Therapie
stattgefunden habe. Der Be
schwerdeführerin sei eine stationäre Therapie vorgeschlagen worden, um ei
nerseits eine vernünftige Abklärung mit Diagnosestellung durchzuführen und andererseits eine medikamentöse Einstellung zu initiieren. Dies sei von ihr aber abgelehnt worden. Ein ausreichender Therapieversuch habe nicht statt
gefunden, obwohl es sich um eine chronische psychiatrische Erkrankung
zu handeln scheine (S. 3
).
Sie bescheinigten bis auf Weiteres eine 100%ige Ar
beitsunfähigkeit im Haushalts- und Erwerbsbereich, bestehend seit dem 2
8.
Januar 2011
(
S. 3 und 5
).
3.1.3
Anlässlich der am 1
7.
August 2011 durchgeführten
Haushaltsabklärung
bezüg
lich
Einschränkungen im Haushaltsbereich
(
Abklärungsbericht vom 1
9.
August 2011
,
Urk.
11/21)
wurde
die Beschwerdeführerin
von der
Abklä
rungsperson
als zu 100 %
im Haushalt tätig qualifiziert
;
diese
ermitt
elte
im
Haushaltsbereich
eine 36.5
%
ige Einschränkung
.
Gestützt darauf errechnete die Beschwerdegegnerin
ein
en
Invaliditätsgrad von
37
%
(vgl.
Urk.
11/22/5 und
Urk.
11/24)
.
3.2
Mit der angefochtenen Verfügung vom 29. August 2016 (Urk. 2) trat die Be
schwerdegegnerin
auf das neue Leistungsbegehren nicht ein
.
Diesbezüglich
ist der
Bericht
des
behandelnden
Dr.
med.
Y._
, FMH Psychiatrie und Psy
chotherapie, vom 1
6.
Mai
2016 (
Urk.
11/36/1-5)
zu
würdigen
.
Dr.
Y._
diagnostizierte eine depressive Ep
isode schweren Grades (ICD-10 F
32.2), bestehend seit 2011
- mit einer Verschlechterung
ab 2
012 -
und eine Zwangsstörung (ICD-10 F42.1;
S.
1).
Er behandle die Beschwerdeführerin alle drei Wochen (S. 2). Weiter führte er
aus, dass offenbar seit L
angem Zwangs
handlungen bestünden, die sich vorwiegend in stundenlangen Reinigungsri
tualen äusserten. Deshalb liege auch eine
ekzematöse
Veränderung der Haut vor. Aus Scham habe die Beschwerdeführerin die Symptomatik
wäh
-
rend
Jahren dissimuliert
.
Sie verbringe mehrere Stunden täglich mit dieser „Tätig
keit“. Weiter
bestünden
seit Jahren eine gedrückte S
timmung,
ein Interessen-,
Freuden
- und Antriebsverlust, eine
Apathie
und
gesunkene kognitive Leis
tungen.
Die
Beschwerdeführerin
habe ein Gefühl von Wertlosigkeit und
äussere passive Todeswünsche
.
Eine t
agesklinische Behandlung sei geschei
tert, da sie als nicht gruppenfähig eingestuft worden sei (S. 5).
In
dem von der Beschwerdeführerin im Beschwerdeverfahren eingereichten Bericht vom 2
0.
Oktober 2016 (
Urk.
8/4)
nannte
Dr.
Y._
neben
der
depressi
ven Episode schweren Grades
neu - anstelle der Zwangsstörung -
eine Zwangskrankheit (ICD-10 F42.2)
und
ein
en
Verdacht auf eine einfach struk
turierte Persönlichkeit
sowie
die
Differentialdiagnose einer Minderbegabung
.
Er hielt fest, dass jede der Diagnosen die Arbeitsfähigkeit zu reduzieren ver
möge.
Das
komorbide
Vorkommen verringere die Chancen einer eff
izienten Behandlung. Seit vielen Jahren dürfte
nunmehr eine 100%ige Arbeitsunfä
higkeit vorliegen
(S. 1).
4.
De
m
medizinischen Bericht von
Dr.
Y._
vom 2
9.
August 2016
sind
durchaus substantielle
Hinweise für eine mögliche Veränderung im
Sinne einer Ver
schlechterung des Gesundheitszustandes zu
entnehmen, da er
insbesondere neu eine
Zwangsstörung bzw. Zwangskrankheit
beschreibt
und
zudem
Ekzeme an beiden Händen
bescheinigt.
Aufgrund der Zwangskrankheit verbringt die Beschwerdeführerin täglich mehrere Stunden mit Putzen
(E. 3.2
hievor
)
. Dass dies zur Vernachlässigung weiterer Arbeiten im Haushalt
und somit zu einer Änderung
der
Einschränkungen im Haushaltsbereich
(vgl. 3.1.3
hievor
[Ab
klärungsbericht]
)
führen kann
- wie die Beschwerdeführerin geltend machte (vgl.
Urk.
1 S.
5
f.)
-
,
kann nicht ohne weiteres ausgeschlossen werden
.
Weiter
ist unbestritten, dass
an den Händen
der
Beschwerdeführerin
(neu)
eine
ekzematöse
Veränderung der Haut
vorliegt
.
So erwähnte auch
di
e
Be
schwerdegegnerin
die von Dr.
Y._
beschriebenen Ekzeme an beiden Händen
,
verneint
e
dann aber einen daraus folgenden negativen Einfluss auf die Leis
tungsfähigkeit im Haushalt
(
Urk.
2)
,
obschon diesbezüglich keine
medizini
sche Abklärung durchgeführt
worden ist
. Z
ur verfügungsweise angesproche
nen Behandelbarkeit und zum Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
kann
daher
nichts gesagt werden.
Demnach
hat die Beschwerdeführerin - z
umindest
in dermatologischer Hin
sicht
-
glaubhaft gemacht
, dass es zu einer Verschlechterung der gesundheit
lichen Situation gekommen sein könnte, so dass auf die Neuanmeldung ein
zutreten und der
Sachverhalt
umfassend
abzuklären ist
.
D
ies
führt
in Aufhebung der angefochtenen Verfügung zur Gutheissung der Beschwerde und Rückweisung der Sache an die Beschwerde
gegnerin, damit sie die erneute Anmeldung inhaltlich prüfe und hernach darüber
materiell be
finde.
5.
5.1
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzule
gen (Art. 69 Abs. 1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]
) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver
fahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
5
.2
5
.2.1
Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss § 8 in Ver
bindung mit § 7 Abs. 1 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Ent
schädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht (
GebV
SVGer
) wird na
mentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.
5
.2.2
Der von Rechtsanwä
lt
in
Dr.
Barbara Wyler
mit Eingabe vom
30
.
September
2016
geltend gemachte Aufwand von
13.99
Stunden
und
Fr.
200.--
Baraus
lagen (
Urk. 19
)
ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses
nicht angemessen,
insbesondere aufgrund der Tatsache, dass vor
liegend ein Dossier von eher geringem Umfang
mit einfacher Fragestellung
zu bearbei
ten war
,
und
die
Korrespondenz mit
Dritten
grundsätzlich nicht
in diesem Verfahren
zu entschädigen
ist
. Die Beschwerdegegnerin hat der Rechtsvertreterin das gesamte Dossier in Kopie zur Verfügung gestellt (
Urk.
11/47), so dass der für Fotokopien geltend gemachte Betrag von
Fr.
161.-- bei
Fr.
-.
50 pro Kopie nicht nachvollziehbar ist.
Auch erscheint der
ab
9.
November 2016
geltend gemachte Aufwand im Zusammenhang mit dem Gesuch um unentgeltliche
Rechtsverbeiständung
von rund vier Stunden
als überhöht.
Angesichts der zu
studierenden
gut
44
Aktenstüc
ke der Beschwerdegegnerin,
der etwa
fünf
seitigen Beschwerdeschrift
(
Urk.
1)
und de
r
weiteren
ein
seitigen
Eingabe
(
Urk. 7
)
, des im Zusammenhang mit dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege getätigten Aufwandes
sowie der in ähnlichen Fällen zugespro
chenen
Beträge ist die Entschädigung
von Dr.
Barbara Wyler
bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer)
auf Fr.
2
‘
2
00
.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen
und ausgangs
ge
mäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 2 und 6) erweist sich bei diesem Verfahrensausgang als gegenstandslos.