Decision ID: e9b9a553-8742-49d7-823a-623d81a63919
Year: 2008
Language: de
Court: GR_KG
Chamber: GR_KG_999
Canton: GR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

hat sich ergeben:
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A. Am 4. Juli 2008 unterzeichneten A. und B. (Mieter) und C. (Vermieter) eine Vereinbarung, in welcher festgehalten wurde, dass nach Abgabe des Einfamilienhauses eine Restschuld von Fr. 1'280.00 per Saldo zu Lasten von C. bestehen bleibe. Der Vermieter sei berechtigt, von dieser Schuld die Kosten der Gemeinde D. für die Grundgebühren betreffend das erwähnte Einfamilienhaus bis am 30. Juni 2008 in Abzug zu bringen.
B. Am 22. Juli 2008 stellte die Gemeinde D. C. die Gebührenrechnung vom 1. Januar 2008 bis 30. Juni 2008 in Höhe von Fr. 202.00 zu. Mit Zahlungsaufforderung vom 23. Juli 2008 ersuchte B. C., ihm die Fr. 1'280.00 abzüglich Fr. 202.00, somit Fr. 1'078.00, auf sein Konto zu überweisen. Mit Schreiben vom 14. August 2008 wurde C. erneut zur Zahlung aufgefordert, andernfalls die Betreibung gegen ihn eingeleitet würde.
C. Mangels Bezahlung des genannten Betrags leitete B. beim Betreibungsamt Fünf Dörfer gegen C. die Betreibung ein. Aus dem am 25. August 2008 ausgestellten Zahlungsbefehl mit der Betreibungs-Nr._ geht eine Forderung von Fr. 1'078.00 nebst Zins zu 5 % seit dem 14. August 2008 hervor. Als Forderungsgrund wurde die „Rückforderung der Mietzinskaution“ angegeben. Der Zahlungsbefehl wurde C. am 27. August 2008 zugestellt, der gleichentags Rechtsvorschlag erhob.
D. Am 23. September 2008 gelangte B. an das Bezirksgerichtspräsidium Landquart und ersuchte um provisorische Rechtsöffnung für den Betrag von Fr. 1'078.00 nebst 5 % Zins seit dem 14. August 2008. Zur Begründung wurde ausgeführt, die Forderung beruhe auf einer durch Unterschrift bekräftigten Schuldanerkennung.
E. Mit Schreiben vom 6. Oktober 2008 anerkannte C. die in Betreibung gesetzte Forderung grundsätzlich. Er habe jedoch erst am 1. Oktober 2008 von der Gebührenrechnung der Gemeinde D. erfahren, werde sich aber an die getroffene Vereinbarung halten und B. den ausstehenden Betrag überweisen.
F. Mit Rechtsöffnungsentscheid vom 10. Oktober 2008, mitgeteilt am 17. Oktober 2008, erkannte das Bezirksgerichtspräsidium Landquart wie folgt:
„1. In Gutheissung des Rechtsöffnungsgesuches wird der von C. in der Betreibung Nr._ des Betreibungsamtes Fünf Dörfer erhobene Rechtsvorschlag im nachgenannten Umfang beseitigt und B. für den Betrag von Fr. 1'078.-- nebst 5 % Verzugszins seit 14. August 2008 die provisorische Rechtsöffnung erteilt.
2. (Kosten/Entschädigung).
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3. Entscheide des Bezirksgerichtspräsidenten in Rechtsöffnungssachen können innert 10 Tagen seit der schriftlichen Mitteilung an das Kantonsgericht Graubünden, Poststrasse 14, 7000 Chur, weitergezogen werden. In der Beschwerdeschrift ist mit kurzer Begründung anzugeben, welche Punkte angefochten und welche Änderungen beantragt werden.
4. (Mitteilung).“
Zur Begründung wurde ausgeführt, die von den Parteien unterzeichnete Vereinbarung stelle eine Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 SchKG dar und der Gesuchsgegner habe keine Einwendungen geltend gemacht, welche diese zu entkräften vermochten.
G. Gegen diesen Rechtsöffnungsentscheid erhob C. am 7. November 2008 Beschwerde beim Kantonsgerichtsausschuss von Graubünden. Erneut wies er darauf hin, dass er die betreffende Gebührenrechnung erst am 1. Oktober 2008 erhalten habe. Zugleich bat er aus zeitlichen Gründen um Aufschub der Gelegenheit um 20 Tage.
H. Ein Vernehmlassungsverfahren wurde nicht durchgeführt.
Auf die weiteren Ausführungen im angefochtenen Entscheid sowie in der Rechtsschrift wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Kantonsgerichtspräsidium zieht in Erwägung:
1.a) Gegen Entscheide des Bezirksgerichtspräsidiums in Rechtsöffnungssachen (Art. 15 Abs. 1 Ziff. 2 der Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs [GVV zum SchKG; BR 220.100]) kann gemäss Art. 236 Abs. 1 der Zivilprozessordnung des Kantons Graubünden (ZPO; BR 320.000) in Verbindung mit Art. 17 Abs. 1 Ziff. 2 und Art. 24 GVV zum SchKG innert zehn Tagen seit der schriftlichen Mitteilung Rechtsöffnungsbeschwerde an den Kantonsgerichtsausschuss von Graubünden erhoben werden. Für das Beschwerdeverfahren in Rechtsöffnungssachen gelten die Bestimmungen der Zivilprozessordnung (Art. 24 GVV zum SchKG, Art. 236 Abs. 3 ZPO). Die Beschwerde hat schriftlich zu erfolgen, wobei mit kurzer Begründung anzugeben ist, welche Punkte des Entscheids angefochten und welche Abänderungen beantragt werden.
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Wie sich aus den nachfolgenden Ausführungen ergeben wird, ist die Beschwerde offensichtlich verspätet, weshalb der Vorsitzende auf sie nicht eintritt (Art. 236 Abs. 2 ZPO).