Decision ID: 4388681c-b4cf-4d0e-ae1d-4aef24148a89
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren
1961,
war
seit dem
14. März 1988
bei
der
Y._
AG
,
Z._
,
als
Zimmermann
tätig, w
obei der letzte Arbeitstag am 20
. Mai 2010
war (
Urk.
6/25
Ziff.
2.1,
Ziff.
2.3 und
Ziff.
2.7-8
).
A
m
1. Feb
ruar 2011
meldete er sich
bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
6/11
). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbl
iche Situation ab und
zog Akten des
Krankentag
geldversicherers
bei (
Urk.
6/18
,
Urk.
6/22,
Urk.
6/29
)
.
Nach
gegen
den Vorbescheid vom 25. August 2011 (
Urk.
6/39) erhobenen Einwän
den (
Urk.
6/41,
Urk.
6/53-55,
Urk.
6/57-58
,
Urk.
6/60-61,
Urk.
6/65-66
)
holte
die IV-Stelle beim Regionalen Ärztlichen Dienst
(
RAD
)
ein
bidisziplinäres
Gutachten
ein
, welches am 1
2.
Juli 2012 erstattet wurde (
Urk.
6/69-70)
.
Nach
erneut
durchgeführtem
Vorbescheid
verfahren
(
Urk.
6/76;
Urk.
6/79
,
Urk.
6/81-82
) sprach die IV-Stelle
mit Verfügung vom 2
2.
März 2013
dem Ver
sicherten bei einem Invaliditätsgrad vo
n 45
%
eine
Viertelsrente
ab 1. August 2011 zu (
Urk.
6/84 und
Urk.
6/91
=
Urk.
2).
2.
Der
Versicherte erhob am 6. Mai 2013
Beschwerde gegen die Verfügung vom
2
2.
März 2013
(
Urk.
2) und beantragte, diese sei a
bzuändern
und es sei ihm
ab 1. August 2011 eine halbe Invalidenrente
zuzusprechen
(
Urk.
1 S. 2
).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom
6. Juni 2013
(
Urk.
5
) die Abweisung der Beschwerde.
Dies wurde dem Beschwerdeführer am 17. Juni 2013 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
7
).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a
Abs.
1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversi
cherung (IVG) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie
derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener
Ar
beitsmarktlage
erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid gewor
den wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.3
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28
Abs.
2 IVG).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete
die
Zusprache
einer
Viertelsrente
in ihr
er Verfügung (
Urk.
2) damit, dem
Beschwerdeführer
sei eine
behinderungsange
passte
Tätigkeit im Umfang von 70
%
zumutbar. Das
Pensum von
70
%
beziehe sich auf eine Präsenzzeit von 100
%
. Aufgerechnet auf
ein Pensum von 100
%
habe er
im Jahr 2011 ein
Valideneinkommen
von
Fr.
79‘137.50 erzielt, wovon auszugehen sei.
Beim
Invalideneinkommen könne ein zusätzlicher
Abzug nicht getätigt werden, da die zusätzliche Paus
engestaltung bereits in dem 30%i
gen Abzug berücksichtig worden sei. Weitere Abzüge kämen nicht in Frage (Verfü
gungsteil 2 S. 2 f.).
2.2
Der Beschwerdeführer machte in seiner Beschwerde (
Urk.
1) geltend, es sei unbe
stritten, dass er in einer angepassten Tätigkeit zu 70
%
arbeitsfähig sei. Dagegen könne der von der Beschwerdegegnerin vorgenommenen
Invaliditäts
bemessung
nicht gefolgt werden (S. 3
Ziff.
2). So sei
das
Valideneinkommen
unter Berücksichtigung des Leistungslohnes
auf
Fr.
80‘137.50 zu beziffern (S. 3
f.
Ziff.
3.1). Bei der Berechnung des Invalideneinkommens sei ein Abzug vom Tabellenlohn in der Höhe von 15
%
zu gewähren, was zu einem massgeblichen Invalideneinkommen von
Fr.
36‘
756.50 führe
und damit zu einem
Invaliditäts
grad
von 54
%
, wo
mit
er
Anspruch auf eine halbe Invalidenrente
habe
(S. 4 f.
Ziff.
3.2).
2.3
S
trittig und zu prüfen ist
die Berechnung des Invaliditätsgrades.
Unbestritten blieb
dagegen
der medizinische Sachverhalt, wonach dem Beschwerdeführer eine behind
erungsangepasste Tätigkeit zu 70
%
bei einer Präsenz von 100
%
zumutbar ist.
3.
3.1
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen
-
ein
kommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des
frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
-
scheinlichkeit
als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom
mens
-
entwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah
rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge
setzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 mit Hinweisen
).
3.2
Für den Einkommensvergleich ist grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeit
punkt des (hypothetischen) Rentenb
eginns, mithin auf das Jahr 2011
abzustel
len (BGE 128 V 174, BGE 129 V 222).
Der Beschwerdeführer machte hinsichtlich des
Valideneinkommens
geltend, die Beschwerdegegnerin habe bei der Berechnung zu Unrecht den
sowohl im Jahr 2010 wie auch im Jahr 2011 ausgerichteten Leistungslohn von
Fr.
1‘000.--
nicht berücksichtigt
(
Urk.
1
S. 3 f.
Ziff.
3.1)
.
Gegenüber der Krankentaggeldversicherung
(
Urk.
6
/18
/1-3 =
Urk.
6/22/1-3
) gab die Arbeitgeberin am 25. Juni 2010 eine
n
Grundlohn von
Fr.
5‘800.-- sowie Lohnzulagen von
Fr.
1‘000.-- pro Jahr an
.
Auch im Arbeitgeberbericht er
wähnte die Arbeitgeberin den Leistungslohn von
Fr.
1‘000.-- und bestätigte ei
ne
n
Lohn von
Fr.
76‘400
.--
im Jahr 2010 und gab für das Jahr 2011 einen Lohn
von
Fr.
80‘137.--
an (
Urk.
6/25
Ziff.
2.10
und
Ziff.
2.12
).
Der Leistungslohn von
Fr.
1‘000.-- wurde sodann explizit in den beigelegten Lohnabrechnungen auf
geführt (
Urk.
6/25/11-12)
.
Anhaltspunkte, weshalb
der Leistungslohn von
Fr.
1‘000.-- nicht zu berück
-
sichti
gen w
äre, liegen keine vor und wurden von der
Beschwerdegegne
rin
auch nicht geltend gemacht.
Es ist demnach dem Beschwerdeführer folgend
der Leistungslohn von
Fr.
1'000.-- zu berücksichtigen und damit
von einem
Valideneinkommen
von
rund
Fr.
80‘137.--
im Jahr 2011 auszugehen
(
Fr.
4‘870.
-- :
8 x 10 x 13 +
Fr.
1‘000.--; vgl.
Urk.
6/25/12)
.
3.3
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er
werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na
mentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen
Lohnstrukturerhebun
gen
(LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu
grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende
be
triebsübliche
Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/
bb
, 124 V 321 E. 3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
Zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf der Grundlage der Schweizeri
schen Lohnstrukturerhebungen des Bundesamtes für Statistik kann - aus
nahmsweise - der Lohn eines einzelnen Sektors ("Produktion" oder "Dienstleis
tungen") oder gar einer bestimmten Branche hergezogen werden, wenn es als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwer
tung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit im betreffenden Be
reich tätig gewesen waren und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage kommt (SVR 2008 IV Nr. 20 S. 63, 9C_237/2007 E. 5.1; Urteil des Bundesgerichts
9C_667/2013 vom 29. April 2014 E. 5.3
).
3.4
Für die Bemessung des Invalideneinkommens ist auf den standardisierten
Durch
schnittlohn
für einfache und repetitive Tätigkeiten, welche für den Be
schwerdeführer einzig in Frage kommen, in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors abzustellen. Gemäss LSE belief sich der durchschnittliche Lohn von Männern für alle einfachen und repetitiven Tätigkeiten auf
Fr.
4'901.-- im
Jahr 2010 (LSE 2010, S. 26 Tabelle TA1, Total, Niveau 4). Dies ergibt bei einer durchschnittli
chen Wochenarbeitszeit von 41.7
Stunden im Ja
hr 2010 (Die Volkswirtschaft 6-2014, S. 8
4 Tabelle B 9.2, Total),
unter Berücksichtigung
der Nominallohnentwicklung von 1.0
%
im Jahr 2011
(Die Volkswirtschaft 6-2014, S. 85 Tabelle B 10.2, Nominal Total) und
des noc
h möglichen Arbeitspensums von 7
0
%
ein In
valideneinkommen von
rund
Fr.
43‘347
.-
- (
Fr.
4‘901.-- x 12 : 40 x 41.7 x 1.010 x 0.7
).
3.5
3.5.1
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen
Durch
-
schnitts
werten
ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur
sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können.
Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann
. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der
Vergleichsein
kommen
mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, ha
t die Beschwerdeinstanz
den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange
messen zu erhöhen (
vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E
.
3
.
2 mit Hinweis auf
SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).
3.5.2
Der Beschwerdeführer berief sich
in seiner Beschwerde
darauf, dass gerade Män
ner
n
in Teilzeitanstellungen einen tieferen Lohn als der Durchschnittslohn ausgerichtet werde und auch seinem Alter Rechnung zu tragen sei. Zusammen mit den spezifischen Anforderungen an einen angepassten Arbeitsplatz sei da
her die Vornahme eines Abzuges von 15
%
ausgewiesen (
Urk.
1 S. 4 f.
Ziff.
3.2).
Unbestritten geblieben ist in medizinischer Hinsicht, dass
beim
Beschwerdefüh
rer gemäss dem Gutachten des
RAD
vom 1
2.
Ju
li 2012
ab August 2011 in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 70
%
besteht
, bei 100%iger Präsenz abzüglich eines Leistungsabzuges von 30
%
für die Pausengestaltung und für
den
Körperlagewechsel (vgl.
Urk.
6/69 S. 6
Ziff.
10).
Zu beachten ist, dass
es
das Bundesgericht
in seiner Praxis
ab
lehnt
, bei
vollzeit
lich
arbeitsfähigen Versicherten mit verminderter Leistungsfähigkeit
im Gegen
satz zu gesundhe
itlich bedingter Teilzeitarbeit
einen Tabellenlohnabzug zu ge
währen (Urteil I 69/
07 vom
2.
November 2007 E. 5.1,
bestätigt mit Urteil 8C_585/2011 vom
5.
April 2012 E. 3.3
und zuletzt mit
Urteil 9C_796/2013 vom 2
8.
Januar 2014 E. 3.1.2 mit Hinweisen
). Damit fällt ein Tabellenlohnabzug aufgrund der eingeschränkten Leistungsfähigkeit im Vollzeitpensum ausser Be
tracht. Dass der Beschwerdeführer wegen
seiner bloss 70
%igen Leistungsfähig
keit effektiv mit einem geringeren Lohn rechnen müsste, ist
auch
nicht
ander
weitig
erstellt.
Der Umstand, dass die versicherte Person
gemäss
den medizinischen Angaben auf eine Tätigkeit angewiesen ist, die im Sitzen verrichtet werden kann und die Möglichkeit zu gelegentlichen Positionswechseln bietet, ihre
Einsatzmöglich
keiten
daher begrenzt sind, ist im Hinblick auf den allein
massgeblichen
ausge
glichenen Arbeitsmarkt (
Art.
16 ATSG;
BGE 134 V 64
E. 4.2.1) nicht
abzugsre
levant
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_176/2012 vom 3. September 2012 E. 8)
, genau so wenig das Alter des Beschwerdeführers.
3.5.3
Mit dem Abstellen auf
den durchschnittlichen Lohn des
Lohnniveaus 4 und ei
nem Abzug von 30
%
für die benötigten Pausen wurde der verminderten Leis
tungsfähigkeit des Beschwerdeführers ausreichend Rechnung getragen, weshalb sich kein zusätzlicher Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt.
3.6
Bei einem
Valideneinkommen
von
rund
Fr.
80‘137.--
und einem
Invalidenein
kommen
von
rund
Fr.
43‘347
.-
-
resultiert eine Einkommenseinbusse von
Fr.
36‘790.--, was
ein
em
Invaliditätsgrad von
rund 46
%
entsprich
t
, bei wel
chem Ergebnis
dem Beschwerdeführer
ab
1.
August
2011
eine
Viertelsrente
der Invalidenversicherung zusteht.
Die angefochtene Verfügung erweist sich somit
im Ergebnis
als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
4.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
6
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden
Be
schwerdeführer aufzuerlegen.