Decision ID: 2254579f-5ad2-4ec5-a877-95ef86f59ca1
Year: 2009
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
P._,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Sabrina Schneider, St. Leonhard-Strasse 20,
Postfach, 9001 St. Gallen,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
Rente
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Sachverhalt:
A.
A.a Die 1964 geborene P._ meldete sich am 16./19. Januar 2005 zum Bezug von
Leistungen der Invalidenversicherung an und beantragte namentlich eine Rente. Sie sei
1992 in die Schweiz gekommen, habe sich damals verheiratet und habe zwei
minderjährige Kinder (geb. 1992 und 1995; nebst zwei volljährigen). Zuletzt habe sie
von Februar 2000 bis Juli 2002 als Packerin und von August 2002 bis Januar 2003 in
der Kettenmontage gearbeitet. Nun sei sie seit November 2003 als Raumpflegerin
beschäftigt und beziehe im Übrigen Arbeitslosenentschädigung. Seit November 2002
leide sie an andauernden Schmerzen im rechten Unterarm mit Ausstrahlung in die
Schulter und den Nackenbereich und an Verlust von Kraft und Ausdauer bei geringster
Tätigkeit.
A.b Der Arbeitgeberbescheinigung der A._ AG vom 31. Januar 2005 (act. 9) war zu
entnehmen, dass die Versicherte vom 22. Februar 2000 bis 31. Juli 2002 als Teilzeit-
Mitarbeiterin im Paketservice (3.5 Stunden pro Tag an fünf Tagen pro Woche)
angestellt gewesen sei. Im Jahr 2000 habe sie Fr. 16'773.60, im Jahr 2001
Fr. 32'546.50 und im Jahr 2002 Fr. 23'481.95 verdient. Sie habe das Arbeitsverhältnis
aufgelöst.
A.c Die B._ AG bescheinigte am 4. Februar 2005 (act. 11), die Versicherte stehe seit
dem 1. November 2003 in einem Arbeitsverhältnis als Raumpflegerin an 1.5 Stunden
pro Tag an sechs Tagen pro Woche. Sie habe einen Stundenlohn von Fr. 17.-- und im
Jahr 2004 Fr. 7'225.-- verdient.
A.d Die C._ gab in ihrer Arbeitgeberbescheinigung vom 10. Februar 2005 (act. 12) an,
die Versicherte habe vom 5. August 2002 bis 31. Januar 2003 in einem befristeten
Arbeitsvertrag als Maschinenbedienerin gestanden. Ihr letzter effektiver Arbeitstag sei
der 31. Oktober 2002 gewesen. Sie habe im Jahr 2002 Fr. 18'881.05 verdient.
A.e Dr. med. D._, Allgemeinmedizin FMH, gab in seinem Arztbericht vom 15. Februar
2005 (act. 13) als (Haupt-) Diagnosen bekannt, es lägen ein Schulter-Arm-Syndrom
rechts und chronische Handgelenks- und Vorderarmschmerzen volar rechts vor. Die
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Versicherte stehe seit dem 3. Oktober 2002 in seiner Behandlung. Das rechte
Handgelenk sei nach Überdehnung erstmals im Jahr 2000 schmerzhaft geworden und
es seien im distalen volaren rechten Unterarm Schmerzen aufgetreten. Ein Konsilium
vom Februar 2002 habe eine mässiggradige Tendovaginitis stenosans Strahl III rechts
und einen Verdacht auf ein CTS rechts ergeben. Gemäss der Neurologie am
Kantonsspital St. Gallen habe kein CTS, aber der Verdacht auf
Überlastungstendopathien vorgelegen. Bei einer Beurteilung vom Februar 2004 habe
Dr. med. E._, FMH Physikalische Medizin, gemäss dem beigelegten Bericht vom
17. Februar 2004 ein CVS mit myofascialen Schmerzen im Schultergürtel rechtsbetont,
eine PHS rechts und eine Tendovaginose der Beugesehnenscheide proximal vom
rechten Handgelenk festgestellt. Die derzeitigen myofascialen Schmerzen ohne
objektivierbare Ausfälle oder Befunde träten anstrengungsabhängig auf. Die
Versicherte mache den Haushalt ohne Hilfe. Beschwerden habe sie beim Bügeln und
Staubsaugen. Die Stelle bei der C._ habe sie wegen allzu starker Beschwerden
gekündigt. Die Reinigungsarbeiten, die sie über das Regionale
Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) aufgenommen habe, habe sie zeitweise wieder fallen
lassen müssen. Zuhanden des RAV seien folgende Arbeitsunfähigkeiten bestätigt
worden: 100 % vom 4. bis 11. November 2002, 50 % am 12. November 2002, 100 %
vom 13. November 2002 bis 8. Januar 2003, 50 % vom 9. Januar 2003 bis 30. Juni
2003 und 100 % vom 28. Januar bis 8. Februar 2004. Seither sei die Versicherte
bezogen auf die frühere Schichtarbeit wahrscheinlich etwa zu 50 % arbeitsunfähig.
Psychiatrisch werde die Versicherte von Dr. med. F._, Spezialärztin FMH für
Psychiatrie und Psychotherapie, betreut. Zu erwägen sei eine Begutachtung durch die
BEFAS. Die Arbeit bei der C._ wäre tageweise möglich, tageweise schmerzbedingt
aber auch nicht; sie sei seines Erachtens nicht mehr zumutbar. Die Versicherte könnte
aber ganztags leichtere Arbeit machen, wobei insbesondere der rechte Arm keinen
grösseren Belastungen ausgesetzt sein dürfte. Allerdings betreue sie noch einen
Haushalt mit vier Kindern. Reinigungsarbeiten würden wohl immer wieder zu
Armbeschwerden führen.
A.f Dr. F._ führte in ihrem Arztbericht vom 29. März 2005 (act. 15) als Diagnosen eine
leichte depressive Episode (bestehend seit ca. Oktober 2004) und ein
Schmerzsyndrom an. Sie habe die Versicherte bereits einmal von Februar 2000 bis zum
Abklingen der Symptomatik im April 2000 behandelt gehabt. Im Oktober 2004 habe sie
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sich wieder gemeldet. Auslösendes Motiv für die depressive Störung sei erneut die
soziale Desintegration des Sohnes gewesen. Über kurze Zeit habe sie (die Ärztin) ein
Antidepressivum eingesetzt. Der Verlauf sei wiederum günstig gewesen und die
Behandlung werde bald abgeschlossen. Aus der psychiatrischen Störung allein ergebe
sich nur zeitweise eine leichte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Die Schmerzen im
Rücken-, Nacken- und Schulterbereich mit Ausstrahlung in beide Arme würden die
Versicherte jedoch bei der Arbeit in für sie unklarem Ausmass behindern.
A.g Dr. D._ gab im Verlaufsbericht vom 30. Mai 2005 bekannt, er habe die
Versicherte in der Zwischenzeit nur einmal wegen einer Pollinosis gesehen und könne
sich zur gegenwärtig zumutbaren Arbeitsfähigkeit nicht äussern. Im Februar 2005 habe
eine Abklärung bei Dr. med. G._, Facharzt für Neurologie, wegen eines
unsystematischen Schwindels bei depressivem Syndrom stattgefunden.
A.h Die B._ AG bescheinigte am 24. Januar 2006 (act. 22), dass die Versicherte das
Arbeitsverhältnis auf Ende März 2005 ohne Angabe eines Grundes gekündigt habe.
Ohne Gesundheitsschaden betrüge ihr Stundenlohn gegenwärtig Fr. 18.10.
A.i Am 12. Januar 2006 fand eine Abklärung an Ort und Stelle im Haushalt statt
(act. 23). Im Bericht wurde festgehalten, die Versicherte habe erklärt, sie mache zurzeit
an zwei Tagen pro Woche je drei Stunden Reinigungsarbeiten und stehe damit an ihrer
Belastungsgrenze. Ohne gesundheitliche Beeinträchtigung wäre sie zu 80 %
erwerbstätig. Als Packerin habe sie teilweise fast im Vollpensum gearbeitet und auch
die Stelle als Maschinenbedienerin habe ein volles Pensum umfasst. In der
Haushalttätigkeit wurde eine Einschränkung von 8.95 % ermittelt.
A.j Am 7. Februar 2006 teilte die Versicherte mit, seit ca. zwei Wochen leide sie wieder
verstärkt an Schmerzen, die nun auch ins rechte Bein ausstrahlten. Sie nehme wieder
Schmerz- und Muskelentspannungsmittel ein. Die Behandlung bei Dr. D._ habe sie
aber bisher nicht wieder aufgenommen.
A.k Auf Vorschlag des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) der Invalidenversicherung
wurde am 15. Februar 2006 eine bidisziplinäre Begutachtung veranlasst. Dr. med.
H._, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen, gab im
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Gutachten vom 19. April 2006 (act. 32) als Gesamtbeurteilung im Konsens unter
Berücksichtigung der psychiatrischen Beurteilung durch Dr. med. I._, Spezialarzt
FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. April 2006 (act. 34) bekannt, es lägen
vor (erstens) eine leichte thorakolumbale Skoliose 6 Grad mit beginnender Spondylose
und muskulärer Dysbalance, belastungsschmerzanfällig und (zweitens) ein
myofasciales Schulter-/Armschmerzsyndrom seit 2000, ursprünglich als Überlastungs-
Tendinopathie, im Verlauf sich zu einer somatoformen Schmerzstörung cervikobrachial
rechts, auf Schultergürtel und BWS ausweitend. Des weiteren bestehe (drittens) eine
leichte depressive Episode, die ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sei. Die
Versicherte sei nicht mehr in der Lage, die stark beanspruchende Arbeitsleistung in der
Raumpflege (wie im allgemeinen Grossreinigungsdienst) zu erbringen. In adaptierter
leichter Tätigkeit sei sie unter Einhaltung der Vorgaben mit einer Arbeitspräsenzzeit von
75 %, infolge eingestreuter Kurzpausen im Umfang von 60 % verwertbar, arbeitsfähig.
Die Arbeit sei auf fünf Tage pro Woche zu verteilen, bevorzugt auf Vor- und
Nachmittagsarbeit. Zumutbar seien leichte Büroreinigung ohne Handhabung schwerer
Reinigungsmaschinen, leichte Tätigkeiten im Hausdienst von Heimen (nicht aber im
Service von Speiserestaurants) oder in der industriellen Fertigung (wie z.B. der
Kleinmontage, Kontrolle, Sortierung und Verpackung von Kleinteilen). Eine adaptierte
Arbeit habe in einer teils sitzenden, teils stehenden und gehenden Arbeitsposition in
Wechselhaltung zu erfolgen, nicht monoton zu sein und dürfe nicht ständig vorgebeugt
oder stark gebückt verrichtet werden müssen. Es bestehe eine Grenze beim
Lastenheben bis Tischhöhe repetitiv bei 3 kg, einmalig bei 5 kg, bis Schulterhöhe
repetitiv bei 1 kg, einmalig bei 2 kg. Die bei der Haushaltabklärung festgestellte
Einschränkung entspreche der medizinischen Einschätzung.
A.l Der IV-Fachmitarbeiter stellte am 6. Juni 2006 (act. 37) einen Vergleich zwischen
einem Valideneinkommen von Fr. 37'968.-- (gemäss Tabellenlöhnen 2006, Ostschweiz,
privater Sektor, Niveau 4, bei einem Pensum von 80 %) und einem
Invalideneinkommen von Fr. 24'204.-- (Tabellenlohn bei 60 % Arbeitsfähigkeit und
einem Leidensabzug von 15 %) an. Gemäss einer Arbeitgeberbescheinigung vom
8. Februar 2006 (act. 31) hatte die Versicherte am 1. März 2005 wieder eine
Beschäftigung als Raumpflegerin aufgenommen.
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A.m Mit Verfügung vom 26. Juni 2006 (act. 40) wies die Sozialversicherungsanstalt/IV-
Stelle des Kantons St. Gallen das Leistungsgesuch der Versicherten ab. Im
Haushaltanteil von 20 % liege eine Einschränkung von 9 % vor, was zu einem
Teilinvaliditätsgrad von 1.8 % führe. Die Einschränkung im Erwerbsanteil von 80 %
betrage 36 % und der Teilinvaliditätsgrad somit 28.8 %. Insgesamt ergebe sich ein
Invaliditätsgrad von 30.6 %.
A.n Gegen diese Verfügung liess die Versicherte am 28. August 2006 Einsprache
erheben mit dem Antrag, ihr eine ganze Rente zuzusprechen. Sie werde in Kürze von
Dr. med. K._, Rheumatologie FMH, untersucht werden, denn die Schmerzen würden
immer stärker. Sie sei nicht in der Lage, einer Arbeit nachzugehen. Am 15. November
2006 liess sie die Sistierung des Einspracheverfahrens bis zur Beendigung eines
stationären Aufenthalts in der RehaClinic Zurzach beantragen. Gemäss der
Einsprachebegründung vom 18. Mai 2007 (act. 54) beantragte sie die Zusprechung
einer Viertelsrente und berufliche Massnahmen. Dr. K._ habe in einem beigelegten
Bericht (vom 24. Oktober 2006, act. 56) eine chronische, therapierefraktäre
Cervicobrachialgie rechts, ein mögliches Thoracic outlet Syndrom rechts, ein
panvertebrales Schmerzsyndrom, eine segmentale Dysfunktion, eine (Torsions-)
Skoliose rechts und eine lumbale Hyperlordose diagnostiziert. Die RehaClinic Zurzach,
wo die Versicherte während eines Monats gewesen sei, habe ihr in einem ebenfalls
beigelegten Bericht (vom 29. März 2007, act. 55) für Service und Raumpflege keine
Arbeitsfähigkeit mehr, für leichte wechselbelastende Tätigkeiten ohne einseitige
Belastung eine hälftige Arbeitsfähigkeit attestiert. Dr. H._ habe unter anderem die
Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung erwähnt. Das Gutachten von Dr. I._
genüge den Anforderungen nicht. Es begründe nicht, weshalb die depressive Episode
lediglich leicht sei, und setzte sich nicht mit den Angaben von Dr. F._ und mit der
Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung auseinander. Es sei eine
erneute psychiatrische Begutachtung durchzuführen. Rechne man den Stundenlohn
von Fr. 17.-- auf das Jahr 2006 um, ergebe sich ein Einkommen von Fr. 43'851.--, bei
80 % also ein Valideneinkommen von Fr. 35'081.--. Es sei ein ausserordentlicher
Abzug zu machen, weil die Versicherte um rund 10 % unterdurchschnittlich verdient
habe. Das Invalideneinkommen betrage, ausgehend von einem Einkommen von
Fr. 47'460.--, bei einem leidensbedingten Abzug von 25 % Fr. 21'357.--. Die
Einschränkung mache daher 39 % aus, gewichtet also 31.2 %, und zusammen mit
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dem Teilinvaliditätsgrad aus dem Haushaltanteil 33 %. Allerdings sei das Gutachten
von Dr. I._ nicht beweistauglich. Der Anspruch auf berufliche Massnahmen sei bis
anhin nicht geprüft worden. Die Versicherte habe Anspruch auf Berufsberatung,
Arbeitsvermittlung und Umschulung.
A.o Die IV-Eingliederungsberaterin berichtete am 12. September 2007 (act. 63), die
Versicherte habe die Beschäftigung als Raumpflegerin im Februar 2007 aus
gesundheitlichen Gründen abgebrochen. Im September 2007 habe sie einen halben
Praktikumstag in einem Produktionsbetrieb mit Fliessbandarbeit ohne nennenswerte
Gewichtsbelastung absolviert. Nach zwei Stunden habe der Versuch wegen starker
Zunahme der Beschwerden abgebrochen werden müssen, ebenso nach kurzer Zeit ein
Versuch, zwei Kleinkinder zu betreuen. Die Versicherte habe dann dafürgehalten, dass
eine Arbeitsaufnahme nicht mit den Beschwerden vereinbar sei und die
Arbeitsvermittlung abgeschlossen werden könne.
A.p Am 8. Oktober 2007 (act. 65) liess die Versicherte mitteilen, ihr Gesundheitszustand
habe sich in den vergangenen fünf Monaten massiv verschlechtert. Mittlerweile sei
auch der linke Arm von den starken Schmerzen betroffen. Die Schultern schmerzten
bei jeder Bewegung. Sie könne die Hände kaum schliessen oder beugen. Heben und
Tragen von 5 kg Gewicht sei nicht mehr möglich. Ein Arztbericht werde folgen.
A.q Der RAD hielt am 25. Oktober 2007 dafür, eine weitere Begutachtung sei nicht
angezeigt; weitere Abklärungen würden die Einstellung der Versicherten eher
unterstützen als abbauen.
A.r Am 26. November 2007 liess die Versicherte den Bericht von Dr. D._ vom
6. November 2007 einreichen. Die Versicherte könne die Haushaltarbeiten nicht mehr
ausüben bzw. es gelinge ihr nicht alles und sie benötige den ganzen Tag und sie sei im
Alltag enorm eingeschränkt. Die Hände und das rechte Bein schmerzten
ununterbrochen. Dazu kämen Schmerzen am Fussknöchel und in beiden Schultern. Die
IV-Eingliederungsberaterin habe mitgeteilt, sie habe während eines Arbeitsversuchs
gemerkt, wie schlecht es der Versicherten gehe, und dass sie den
Eingliederungsversuch deshalb habe abschliessen müssen. Dr. D._ schreibe nun,
dass neue Schmerzen im Bereich des linken Vorderarms, des linken Deltamuskels an
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der Schulter und am rechten Unterschenkel bestünden. Die Versicherte sei an Dr. K._
gelangt, der sie bei Dr. F._ angemeldet habe. Ein Bericht werde nachgereicht.
Dr. D._ gehe von einem zumutbaren Leistungsumfang von allerhöchstens 50 % für
leichte, ganztägige Arbeit aus. Dabei seien die allfälligen psychischen Beschwerden
und Beschwerden am Knöchel nicht berücksichtigt. Die Frage der somatoformen
Schmerzstörung könne noch nicht abschliessend beurteilt werden.
A.s Am 18. Januar 2008 liess die Versicherte einen Arztbericht von Dr. F._ vom
15. Dezember 2007 einreichen. Dr. F._ bestätige, dass die Versicherte starke
Schmerzen verspüre, und sage (telefonisch), dass man ihr die Schmerzen ansehe. Die
bescheinigte Arbeitsfähigkeit von 50 % für leichte Tätigkeiten beziehe sich allein auf die
psychische Gesundheit.
A.t Mit Entscheid vom 25. Januar 2008 wies der Rechtsdienst der
Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle die Einsprache der Versicherten ab. Dr. I._ habe
keine invalidisierende psychiatrische Diagnose gestellt, weil er keine erheblichen
psychopathologischen Befunde erhoben habe. Seine Diagnose einer leichten
depressiven Episode stimme mit dem Arztbericht von Dr. F._ überein. Eine solche sei
nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht invalidisierend. Auch Dr. F._
habe lediglich zeitweise eine leichte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert. Das
Gutachten von Dr. I._ sei nicht mangelhaft, sondern schlüssig. Der zweite Bericht von
Dr. F._ sei ziemlich rudimentär, stelle vorwiegend auf die Schilderungen der
Versicherten ab und berücksichtige die schwierige psychosoziale Situation, während
solche Faktoren aber keine Invalidität begründeten. Auf die Arbeitsfähigkeitsschätzung
der RehaClinic Zurzach könne nicht abgestellt werden, weil der Fokus des Aufenthalts
der Versicherten auf die Schmerztherapie gerichtet gewesen sei. Die Versicherte sei
allein aus somatischen Gründen in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Das
Valideneinkommen 2001 der Versicherten stimme mit ihrem IK-Einkommen von
Fr. 32'546.-- aus einem Pensum von 80 % überein. Das Invalideneinkommen sei
anhand der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik zu bestimmen. Weil
der Wert von Fr. 46'911.-- des Jahres 2001 höher sei als das auf 100 % berechnete
Valideneinkommen (Fr. 40'683.--), sei das Einkommen zur Bemessung des
Invalideneinkommens entsprechend zu reduzieren. Weil die Versicherte nur noch
leichte Hilfstätigkeiten ausführen könne, sei ein Leidensabzug von 10 % vorzunehmen.
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Ein Teilzeitabzug sei nicht erforderlich und ein Abzug wegen tiefer Qualifikation oder
mangelnder Sprachkenntnisse sei nicht am Platz, weil es sich um invaliditätsfremde
Faktoren handle. Das Invalideneinkommen mache somit (bei 60 % Arbeitsfähigkeit)
Fr. 21'969.-- aus und die Einschränkung 32.5 %, der Teilinvaliditätsgrad gewichtet mit
80 % damit 26 %. Bei einem Gesamtinvaliditätsgrad von aufgerundet 28 % bestehe
kein Rentenanspruch. Die Versicherte wünsche zurzeit keine Unterstützung bei der
Stellensuche, könne sich aber bei Bedarf für Eingliederungsmassnahmen anmelden.
B.
B.a Gegen diesen Einspracheentscheid richtet sich die von Rechtsanwältin lic. iur.
Sabrina Schneider für die Betroffene am 27. Februar 2008 erhobene Beschwerde. Die
Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin beantragt, der angefochtene
Einspracheentscheid sei aufzuheben und der Beschwerdeführerin sei mindestens eine
Viertelsrente zuzusprechen, eventualiter sei die Sache zur neuen Beurteilung an die
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Dr. I._ habe sich nicht mit dem Bericht von
Dr. F._ auseinander gesetzt. Auch wenn die Diagnosen übereinstimmten, was
bestritten werde, gehe Dr. F._ davon aus, dass die leichte depressive Episode und
das Schmerzsyndrom Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hätte, auch wenn sie sich
nicht konkret mit einer Prozentzahl äussere. Ihr zweiter Bericht belege klar eine
Verschlechterung seit 2006/2007. Zumutbar sei der Versicherten höchstens eine leichte
Tätigkeit zu maximal 50 %. Dr. F._ kenne die Beschwerdeführerin ausserdem besser
und vermöge sie besser einzuschätzen als Dr. I._, der sie nur einmal zum Untersuch
gesehen habe. Ihr Bericht sei ausserdem jünger, was seinen Beweiswert im Vergleich
zum Gutachten erhöhe. Die Annahme einer Arbeitsfähigkeit von 60 % stehe den
Einschätzungen von Dr. D._, der RehaClinic Zurzach und von Dr. F._ entgegen, die
alle übereinstimmend von einer Arbeitsfähigkeit von maximal 50 % ausgingen und eine
markante Verschlechterung belegten. Weshalb dem Gutachten überragende
Bedeutung zukommen sollte, müsste begründet werden. Der Beschwerdeführerin
stehe angesichts diverser Einschränkungen ein Abzug von mindestens 20 % zu,
ausserdem ein Teilzeitabzug.
B.b In ihrer Beschwerdeergänzung vom 17. April 2008 beantragt die Rechtsvertreterin
der Beschwerdeführerin neu die Zusprechung mindestens einer Dreiviertelsrente. Die
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Dres. H._ und I._ würden von den Einschätzungen der übrigen Ärzte abweichen,
indem sie der Beschwerdeführerin eine höhere Arbeitsfähigkeit zumuteten. Die
RehaClinic Zurzach, welche neu eine Chronifizierung des zervikospondylogenen
Schmerzsyndroms, ein vaskuläres TOS rechts und den klinischen Verdacht auf eine
Rhizarthrose rechts festgestellt habe, und Dr. D._ würden eine Arbeitsfähigkeit von
50 % annehmen. Dr. H._ gehe somit als Einziger der Ärzte aus somatischer Sicht von
einer so hohen Arbeitsfähigkeit aus. Falls dem Gutachten ein im Vergleich zu den
anderen Einschätzungen höherer Stellenwert zukommen sollte, bedürfte das einer
eingehenden Begründung. An seiner Objektivität sei zu zweifeln, da er als RAD-Arzt
abhängig sei und keinen einschlägigen Facharzt-Titel besitze und deshalb nicht in der
Lage gewesen sei, die später in der RehaClinic Zurzach erhobenen Diagnosen zu
stellen. Aus psychiatrischer Sicht sei zwischen 2006 und Ende 2007 eine klare
Verschlechterung eingetreten, wie dem Bericht von Dr. F._ zu entnehmen sei. Auf
das Gutachten von Dr. I._ könne nicht abgestellt werden. Er habe sich nicht mit der
Beurteilung von Dr. F._ auseinandergesetzt. Ausserdem habe er keinen Dolmetscher
beigezogen, obwohl die Beschwerdeführerin der deutschen Sprache nicht problemlos
mächtig sei. Dr. D._ und Dr. F._ kennten die Beschwerdeführerin besser als die
Gutachter und auch der Behandlungszeitraum der RehaClinic Zurzach sei länger, was
den Beweiswert erhöhe. Die Berichte dieser drei seien zudem jüngeren Datums. Die
Annahme, die Beschwerdeführerin wäre zu 80 % erwerbstätig, widerspreche der
damaligen tatsächlichen Erwerbstätigkeit, denn sie sei vor November 2002 mehrheitlich
zu 100 % erwerbstätig gewesen. Erst ab ca. 2003, mit dem zunehmenden körperlichen
und dann psychischen Leiden, habe die Beschwerdeführerin ihr Pensum reduzieren
müssen. Es sei wahrscheinlich, dass die Beschwerdeführerin, deren jüngstes Kind
12.5 Jahre alt sei und die sich sorge, ihre finanzielle Autonomie zu verlieren und ihre in
ihrer Heimat lebenden Geschwister nicht mehr unterstützen zu können, weiterhin in
einem Vollpensum arbeiten würde. Sie habe stets Freude an der Arbeit gehabt und sei
auch durchwegs als sorgfältige, korrekte und freundliche Arbeitnehmerin geschätzt
worden. Ausserdem wäre die Haushaltabklärung vom Januar 2006 nicht bzw. infolge
der Verschlechterung jedenfalls nicht mehr beweistauglich. Die Beschwerdeführerin
könne im Haushalt kaum noch mithelfen. Was den Einkommensvergleich betreffe, habe
sich das Pensum im Jahr 2001 von anfänglich 3.5 Stunden an fünf Tagen bis zu 100 %
erhöht, weshalb nicht klar sei, aus welchem Durchschnittspensum sich der Lohn
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ergeben habe. Das Valideneinkommen sei daher aufgrund statistischer Werte
festzusetzen, und zwar für 2006 bei Fr. 48'228.--. Beim Invalideneinkommen sei vom
selben Tabellenlohn auszugehen. Die Beschwerdeführerin sei gegenwärtig maximal zu
50 % arbeitsfähig. Die gescheiterten Arbeitsversuche zeigten, dass ihr auch leichtere
Tätigkeiten nicht mehr zumutbar seien. Es sei ein Teilzeitabzug von mindestens 10 %
zu machen. Der zusätzliche Leidensabzug sei wegen des Altes, der fehlenden
Ausbildung, der ausgeprägten Beschwerden, der langen Leidensdauer und der vielen
Erwerbsjahre mit mindestens 20 % zu veranschlagen. Das Invalideneinkommen
betrage somit maximal Fr. 16'880.--. Der Invaliditätsgrad mache somit mindestens
65 % aus.
C.
Die Beschwerdegegnerin hat am 24. April 2008 die Abweisung der Beschwerde
beantragt und im Übrigen auf die Erstattung einer Beschwerdeantwort verzichtet.

Erwägungen:
1.
1.1 Der Sachverhalt ist zu beurteilen, wie er sich bis zum Zeitpunkt des Erlasses des
angefochtenen Einspracheentscheids am 25. Januar 2008 entwickelt hat. Es
rechtfertigt sich, bei der Beurteilung für die Zeit vor dem Inkrafttreten der 5. IV-Revision
am 1. Januar 2008 (bezüglich des allfälligen Rentenbeginns, bei Anmeldung im Januar
2005 und beim Eintritt der längeren ununterbrochenen Arbeitsunfähigkeiten im Oktober
2002 und Januar 2004; vgl. hierzu den Bundesgerichtsentscheid i/S P. vom 9. März
2009, 8C_491/08, und das Rundschreiben Nr. 253 des Bundesamtes für
Sozialversicherungen vom 12. Dezember 2007) die dannzumal gültig gewesenen
Rechtssätze (im Folgenden angeführt) anzuwenden, für die Zeit ab 1. Januar 2008
hingegen das neue Recht.
1.2 Mit dem angefochtenen Entscheid hat die Beschwerdegegnerin die Einsprache
gegen ihre Verfügung abgewiesen, mit welcher sie einen Rentenanspruch der
Beschwerdeführerin abgelehnt hatte. Der Anspruch auf Arbeitsvermittlung sei fallen
gelassen worden. In diesem gerichtlichen Verfahren werden einzig Rentenleistungen
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beantragt. Sollten - abweichend vom angefochtenen Entscheid - Rentenleistungen in
Frage stehen, wäre die Frage beruflicher Massnahmen ebenfalls zu klären. Denn wie
sich aus Art. 16 ATSG ergibt, ist der Einkommensvergleich zur Bemessung des
Invaliditätsgrades erst nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger
Eingliederungsmassnahmen vorzunehmen ("Eingliederung vor Rente") und hat die
versicherte Person, wenn ohne berufliche Massnahmen ein Rentenanspruch in Frage
kommt, die Pflicht, sich geeigneten und zumutbaren Eingliederungsmassnahmen zu
unterziehen.
2.
2.1 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn
die versicherte Person mindestens zu 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn
sie mindestens zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 %
besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens
40 % Anspruch auf eine Viertelsrente.
2.2 Nach dem hier anwendbaren Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG entsteht ein Rentenanspruch
(frühestens) in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person während eines Jahres
ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig
gewesen war. Unter Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG ist die
durch den Gesundheitsschaden bedingte qualitative und/oder quantitative Einbusse an
funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu
verstehen (BGE 130 V 99 E. 3.2). Im Rahmen des Art. 29 Abs. 1 IVG nicht anwendbar
ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts der Grundsatz, dass bei
langdauernder Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf - oder sobald klar wird, dass
die Wiederaufnahme der bisher ausgeübten Tätigkeit nicht mehr in Frage kommt - nach
Ablauf einer gewissen Übergangsfrist auch zumutbare Tätigkeiten in einem andern
Beruf zu berücksichtigen sind. Bei der Anwendung dieser Bestimmung ist
ausschliesslich die Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit zu betrachten
(Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S S. vom 23. Oktober 2003,
I 392/02, vgl. BGE 130 V 99 E. 3.2, bereits unter Hinweis auf den künftigen Art. 6
ATSG). Die einjährige Wartezeit gilt als eröffnet, sobald eine Arbeitsunfähigkeit von
mindestens 20 % vorliegt (AHI 1998 S. 124 E. 3c). Ein wesentlicher Unterbruch der
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Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person an mindestens dreissig
aufeinanderfolgenden Tagen voll arbeitsfähig war (Art. 29 IVV). Auch vor der
Anmeldung liegende Zeiten von Arbeitsunfähigkeit sind zu berücksichtigen (ZAK 1966
S. 58; Ulrich Meyer, a.a.O., S. 238; BGE 117 V 26 E. 3b; BGE 121 V 264; Entscheid des
Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S C. vom 2. März 2000 [I 307/99]).
3.
3.1 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird nach Art. 16 ATSG das
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei
ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung
gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid
geworden wäre (Valideneinkommen; sog. allgemeine Methode). Versicherte Personen
mit vollendetem 20. Altersjahr (Art. 5 Abs. 1 IVG), die vor der Beeinträchtigung ihrer
körperlichen oder geistigen Gesundheit nicht erwerbstätig waren und denen eine
Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, gelten gemäss Art. 8 Abs. 3 ATSG als
invalid, wenn eine Unmöglichkeit vorliegt, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu
betätigen (vgl. auch Art. 28 Abs. 2 IVG; spezifische Methode, namentlich für im
Haushalt tätige versicherte Personen). Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig
sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten,
wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben
auch im Aufgabenbereich nach Art. 8 Abs. 3 ATSG tätig, so wird die Invalidität für diese
Tätigkeit nach Art. 28 Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Falle sind die Anteile der
Erwerbstätigkeit beziehungsweise der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des
Ehegatten oder der Ehegattin und der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und es
ist der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu
bemessen (Art. 28 Abs. 2 IVV; gemischte Methode).
3.2 Die Beschwerdegegnerin hat die Invalidität der Beschwerdeführerin anhand der
gemischten Methode mit einer Aufteilung in 80 % Erwerbstätigkeit und 20 %
Haushalttätigkeit bemessen. Die Beschwerdeführerin lässt in diesem Verfahren
einwenden, sie sei als voll Erwerbstätige zu betrachten.
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3.3 Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig Erwerbstätige oder als
Nichterwerbstätige einzustufen ist - was je zur Anwendung einer andern Methode führt
-, ergibt sich aus der Prüfung, was sie bei im Übrigen unveränderten Umständen täte,
wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Abgestellt wird dabei nach der
Rechtsprechung des Bundesgerichts - einzig - auf den Beweis der hypothetischen
Erwerbsverhältnisse im Gesundheitsfall, ohne die Zumutbarkeit als zusätzliches
Kriterium zu betrachten (Bundesgerichtsentscheid i/S Y. vom 25. November 2008,
9C_650/2008), obwohl diese auszublenden im Licht von Art. 8 Abs. 3 ATSG und Art. 5
Abs. 1 IVG problematisch erscheint (vgl. Franz Schlauri, Das Rechnen mit der
Arbeitsunfähigkeit in Beruf und Haushalt in der gemischten Methode der
Invaliditätsbemessung in: Schaffhauser/Schlauri, Schmerz und Arbeitsunfähigkeit,
St. Gallen 2003, S. 343 f.; vgl. etwa die Entscheide des Versicherungsgerichts des
Kantons St. Gallen i/S M. vom 17. Februar 2009, IV 2007/425, und i/S S. vom 23. April
2009, IV 2008/86). Massgeblich sind die gesamten (persönlichen, familiären, sozialen
und erwerblichen) Umstände (Bundesgerichtsentscheid 9C_650/2008). Nebst dem
früheren Arbeitsverhalten sind im Wesentlichen die Absicht der versicherten Person
und ihre Vorstellungen und Pläne zum Alltag ohne Gesundheitsschaden zu
berücksichtigen (vgl. Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S A. vom
20. Juni 2003, I 635/02). Von Bedeutung sind vor allem auch die Verdienstverhältnisse
(Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S A. vom 4. Januar 2002,
I 715/00). Die konkrete Situation und die Vorbringen der Versicherten sind nach
Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen (Bundesgerichtsentscheid i/S
K. vom 19. März 2007, I 185/06).
3.4 Zwar wurde im Bericht über die Haushaltabklärung festgehalten, die
Beschwerdeführerin habe erklärt, sie wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung im
Rahmen von 80 % erwerbstätig. Die objektiven Umstände sprechen indessen für die
Annahme, dass die Beschwerdeführerin ohne Eintritt einer Gesundheitsschädigung
vollzeitlich einer Erwerbstätigkeit nachgegangen wäre. Sie hat nach ihrer Einreise in die
Schweiz bereits 1994, als das jüngste Kind erst eineinhalbjährig und das älteste
elfjährig war, eine Erwerbstätigkeit aufgenommen. Wie aus den als Mitarbeiterin im
Paketservice erzielten Einkommen zu ersehen ist, ist es im Lauf der Anstellung (bei
Schwankungen, insgesamt) zu einem erheblichen Ausbau des Pensums gekommen,
und es lässt sich schliessen, dass das Pensum zeitweise nahe bei 100 % lag oder
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dieses Ausmass erreichte. In der Folge nahm die Beschwerdeführerin ein (befristetes)
vollzeitliches Arbeitsverhältnis auf, währenddessen die langdauernde Arbeitsunfähigkeit
eintrat. Unter diesen Umständen erscheint ihre Darstellung plausibel, dass sie bei guter
Gesundheit beim Vollpensum geblieben wäre. Hierfür verweist sie auf individuelle
finanzielle Gründe und auf ihre Freude am ausserhäuslich Erwerbstätig-Sein. Die im
Abklärungsbericht als Auskunft der Beschwerdeführerin erwähnte Angabe, im
hypothetischen Fall ein Pensum von 80 % zu erfüllen, steht dagegen ohne weiteren
Anhaltspunkt im Raum und lässt sich durch nichts nachvollziehen. Ihre Invalidität ist
daher mit dem reinen Einkommensvergleich zu bemessen.
4.
4.1 Für die Invaliditätsbemessung, welche das Mass der Zurücksetzung des
erwerblichen Potentials infolge gesundheitlicher Beeinträchtigung ergeben soll, sind
zunächst die medizinischen Vorbedingungen von Bedeutung. Aufgabe des Arztes oder
der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beschreiben und dazu Stellung zu
nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person
arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind in der Folge eine wichtige Grundlage
für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch
zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4; ZAK 1982 S. 34; Rz 3047 f. des vom
Bundesamt für Sozialversicherungen erlassenen Kreisschreibens über die Invalidität
und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung = KSIH).
4.2 Bei der Beschwerdeführerin waren nach der Aktenlage erstmals im Jahr 2000
Handgelenks- und Unterarmbeschwerden aufgetreten. Ausserdem hat sich ein
Schulter-Arm-Syndrom entwickelt. In der Zeit ab Oktober 2002
(Arbeitgeberbescheinigung, act. 12) bzw. November 2002 (Arztbericht Dr. D._) waren
wechselnd Arbeitsunfähigkeiten von 50 % und 100 % aufgetreten. Keine
Arbeitsunfähigkeit war ihr für die Zeit vom Juli bis Dezember 2003 attestiert worden.
Dr. D._ hielt am 15. Februar 2005 dafür, seit der Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom
28. Januar bis 8. Februar 2004 sei die Beschwerdeführerin wahrscheinlich für die
frühere Schichtarbeit zu etwa 50 % arbeitsfähig, sei aber in der Lage, ganztags
körperlich leichte Arbeit zu machen, welche den rechten Arm nicht grösseren
Belastungen aussetze. Er stimmt darin mit Dr. E._ überein, welcher am 17. Februar
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2004 dafürgehalten hatte, es liege kein invalidisierender Befund vor, doch seien
Reinigungsarbeiten oder anderweitige gleichförmige Tätigkeiten mit dem rechten Arm
für die Beschwerdeführerin nicht geeignet. Leichte wechselbelastende Tätigkeiten hielt
Dr. E._ aber für (voll) zumutbar. Dr. F._ stellte am 29. März 2005 fest, aus der
psychiatrischen Störung allein (der leichten depressiven Episode) ergebe sich nur
zeitweise - also gerade nicht anhaltend, langdauernd - eine leichte Einschränkung der
Arbeitsfähigkeit. Aus diesen Grundlagen ergibt sich, dass bei der Beschwerdeführerin
für eine adaptierte Tätigkeit volle Arbeitsfähigkeit bestand, bevor eine Wartezeit mit
einer durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit von wenigstens 40 % abgelaufen wäre.
Zurzeit der Abklärung an Ort und Stelle vom Januar 2006 gab sie an, nicht an
psychischen Beschwerden zu leiden, Dr. D._ vor ca. vier Monaten zuletzt aufgesucht
zu haben und keine Therapien (mit Ausnahme des Einsatzes von Brufen oder Irfen bei
Bedarf, was die Schmerzen für einige Stunden zum Bessern bringe) zu machen, weil
diese nicht geholfen hätten. Sie berichtete davon, dass die Schmerzen teilweise eher
schlimmer gewesen seien, wenn sie nicht gearbeitet habe.
4.3 Im Februar 2006 meldete die Beschwerdeführerin eine Verschlechterung des
Gesundheitszustandes. Die Begutachtung durch die Dres. H._ und I._ vom April
2006 ergab, dass die Beschwerdeführerin in einer den verschiedenen Vorgaben
entsprechenden, adaptierten leichten Tätigkeit zu 60 % arbeitsfähig sei. Dr. H._ hielt
dafür, die Schmerzpersistenz und -ausweitung nach der Berufsaufgabe müsse als
Hinweis auf eine beginnende anhaltende somatoforme Schmerzstörung beurteilt
werden. Der leichten depressiven Episode wurde kein Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
zugemessen. Das Gutachten kann sowohl in somatischer wie psychiatrischer Sicht als
nachvollziehbar betrachtet werden. Die RehaClinic Zurzach attestierte der
Beschwerdeführerin nach einem stationären Aufenthalt von vier Wochen mit Teilnahme
an einem Behandlungsprogramm für Patienten mit chronischen Schmerzen am
29. März 2007 für eine leichte, wechselbelastende Arbeit ohne einseitige Belastung
eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Klinik
den selben Gesundheitszustand wie die Gutachter beschrieben und beurteilten. Die
Gutachter, beides Fachärzte, haben den Sachverhalt umfassend abgeklärt und konnten
sich ferner noch auf eine Kenntnis der Akten stützen. Dem überzeugend begründeten
Ergebnis der bidisziplinären Begutachtung kann daher der Vorzug vor der
Arbeitsfähigkeitsschätzung der Klinik gegeben werden, welche zwar aus einer längeren
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Beobachtung resultiert, aber ohne Aktenkenntnis und aus der Sicht der behandelnden
Stelle abgegeben wurde. Es kann von einer Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin
von 60 % für eine adaptierte Tätigkeit ausgegangen werden. Es rechtfertigt sich, von
einem Eintritt dieser Arbeitsunfähigkeit für angepasste Tätigkeiten von 40 % im
Meldemonat Februar 2006 auszugehen. In ihren angestammten Tätigkeiten bestand
hingegen (seit Januar 2004) immer noch eine ununterbrochene vollständige
Arbeitsunfähigkeit, sodass der Eintritt des Rentenfalls einzig noch vom Erreichen eines
rentenbegründenden Ausmasses an Erwerbsunfähigkeit abhängt.
4.4 Für das Valideneinkommen ist entscheidend, was die versicherte Person im
massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden
Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen würde (Bundesgerichtsentscheid
i/S J. vom 15. Juni 2007, I 575/06; vgl. BGE 134 V 325 E. 4.1). Da nach empirischer
Feststellung in der Regel die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall weitergeführt
worden wäre, ist Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des Valideneinkommens
grundsätzlich der letzte vor Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielte, nötigenfalls der
Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst (BGE 134 V
322 E. 4.1). In der Anstellung als Maschinenbedienerin hatte die Beschwerdeführerin in
sechs Monaten 2002/2003 (ohne Gratifikation) Fr. 21'660.70 verdient, was pro Jahr
Fr. 43'321.40 ergeben hätte. Wird die Gratifikation eingeschlossen, ergäbe sich ein
Jahreslohn von Fr. 46'451.--. An der vorherigen Stelle im Paketservice erzielte sie im
Jahr 2002 mit 1'038.25 Arbeitsstunden (ohne Gratifikation) Fr. 23'481.95, bei einem
Vollpensum von ca. 1'950 Stunden (52x 5 Tage abzüglich 20 Ferien- und 9 Feiertage;
bei einer aus der Wochenarbeitszeit umgerechneten Tagesarbeitszeit von
8.44 Stunden) wären das Fr. 44'103.-- gewesen. Der durchschnittliche Jahreslohn von
Frauen gemäss der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik machte im
Jahr 2002 Fr. 47'788.-- aus (vgl. Textausgabe Invalidenversicherung, ATSG, Anhang 2).
Es kann vorliegend davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführerin sich
nicht aus freien Stücken mit einem unterdurchschnittlichen Verdienst hatte begnügen
wollen, sondern dass es invaliditätsfremde Gründe waren, weshalb sie an ihren
zufälligen, konkreten Stellen unterdurchschnittlich verdiente. Aus diesen Gründen ist
auch beim Invalideneinkommen damit zu rechnen, dass es von vornherein (schon ohne
Berücksichtigung der Arbeitsunfähigkeit und allfälliger gesundheitlich bedingter
Lohnnachteile) nicht ganz den Tabellenwert erreichen wird. Es rechtfertigt sich daher
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vorliegend, diese invaliditätsfremden Gründe dadurch ausser Acht zu lassen, dass als
Valideneinkommen der Beschwerdeführerin der entsprechende Tabellenlohn gewählt
wird.
4.5 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung
primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher eine versicherte
Person konkret steht. Die Beschwerdeführerin hat zunächst noch Reinigungsarbeiten
gemacht, dabei aber ihre Arbeitsfähigkeit in wohl teilweise ungeeigneter Tätigkeit
eingesetzt, und seit März 2007 keine Tätigkeit mehr ausgeübt (vgl. act. 61-8/8), sodass
nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne beigezogen werden dürfen (vgl. BGE 124 V
321 E. 3b/aa), was im Grundsatz unbestritten ist. Angesichts der Annahme in Bezug
auf das Valideneinkommen ist als Ausgangspunkt für die Bestimmung des zumutbaren
Invalideneinkommens der Beschwerdeführerin dasselbe durchschnittliche Lohnniveau
(Fr. 47'788.--) zu wählen, ohne eine Herabsetzung vorzunehmen. Weil die
Beschwerdeführerin medizinisch auf eine wechselbelastende Tätigkeit ohne monotone
Bewegungen angewiesen und einer restriktiven Gewichtsbeschränkung unterworfen
ist, und weil die statistischen Daten von gesunden Arbeitnehmern erhoben werden,
wird die Beschwerdeführerin mit einem Lohnnachteil zu rechnen haben, der mit 10 %
zu veranschlagen ist. Die Anforderungen, welche sie leidensbedingt an einen
geeigneten Arbeitsplatz stellen muss, sind aber nicht so einschränkend, dass nur noch
von realitätsfremden Arbeitsmöglichkeiten zu sprechen wäre. Auf einem
hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt sind ausreichend viele Stellen mit
geeignetem Arbeitsprofil zu erwarten. Das für die Beschwerdeführerin erreichbare
Lohnniveau beträgt nach dem angemessenen Abzug Fr. 43'009.--. Mit einer
Arbeitsfähigkeit von 60 % vermag sie zumutbarerweise somit ein Invalideneinkommen
von Fr. 25'805.-- zu erzielen. Der Invaliditätsgrad beträgt daher 46 %. Ab 1. Februar
2006 hat die Beschwerdeführerin demnach grundsätzlich Anspruch auf eine
Viertelsrente.
4.6 Dass die Beschwerdegegnerin von beruflichen Massnahmen im Sinne einer
Umschulung abgesehen hat, lässt sich nicht beanstanden. Von
Eingliederungsmassnahmen konnte kein den Invaliditätsgrad senkender Erfolg erwartet
werden.
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4.7 Im Oktober 2007 meldete die Beschwerdeführerin erneut eine Verschlechterung
des Zustands seit fünf Monaten, d.h. ab Mai 2007. Mit dem Arztbericht von Dr. D._
vom 6. November 2007 lässt sich indessen eine Verschlechterung im Sachverhalt nicht
belegen, geht der Arzt doch von einer ganztags zumutbaren Arbeitsfähigkeit in
leichteren Tätigkeiten aus, nach Angaben der Rechtsvertreterin im Umfang von 50 %,
wie sie die RehaClinic erhoben habe. Aus dem Arztbericht von Dr. F._ vom
15. Dezember 2007 ist zu schliessen, dass bei der Beschwerdeführerin eine dritte
Phase einer depressiven Störung aufgetreten ist. Die Fixierung und Ausweitung der
Schmerzen im letzten Jahr belaste die Beschwerdeführerin schwer. Der
Gesundheitszustand sei reduziert, körperlich und psychisch. Die Ärztin beschreibt eine
Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit. Wie sich aus dem Bericht vom März 2005 ergibt,
tritt diese episodisch auf. Eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bei leichten Tätigkeiten hielt
Dr. F._ für die Beschwerdeführerin aber auch im jüngeren Bericht für zumutbar. Es ist
davon auszugehen, dass (wieder) eine depressive Störung - in Form einer
mittelgradigen Episode - aufgetreten ist. Die Beschwerdeführerin war erst im
November 2007 in Behandlung gekommen. Dass sich bis zum vorliegend
massgeblichen Zeitpunkt vom 25. Januar 2008 eine anhaltende Verschlechterung des
Gesundheitszustandes mit dauerhaften, zusätzlichen psychischen Auswirkungen auf
die Arbeitsfähigkeit - und nicht eine erneute lediglich vorübergehende depressive
Episode - ergeben hätte, muss nach der Aktenlage nicht angenommen werden. Bis
zum vorliegend zu beurteilenden Zeitpunkt ist demnach vielmehr weiterhin von einer
Arbeitsfähigkeit von 60 % und einem Invaliditätsgrad von 46 % auszugehen. Sollte sich
allerdings danach eine dauernde Verschlechterung ergeben haben, wäre sie in einem
nachfolgenden Verfahren geltend zu machen.
5.
5.1 Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung des
angefochtenen Einspracheentscheids vom 25. Januar 2008 teilweise gutzuheissen. Der
Beschwerdeführerin ist im Sinne der Erwägungen ab 1. Februar 2006 eine Viertelsrente
zuzusprechen.
5.2 Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG; vgl. lit. a der
Übergangsbestimmungen der Änderung des IVG vom 16. Dezember 2005). Hingegen
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hat die Beschwerdeführerin bei diesem Ausgang des Verfahrens gegen die
Beschwerdegegnerin Anspruch auf Ersatz der Parteikosten, die vom Gericht ohne
Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der
Schwierigkeit des Prozesses bemessen werden (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98 ff.
VRP/SG, sGS 951.1). Der Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand angemessen
erscheint eine Parteientschädigung von Fr. 3'500.-- (einschliesslich Barauslagen und
Mehrwertsteuer). Es rechtfertigt sich, da der Einspracheentscheid zu Recht
angefochten wurde, die Parteientschädigung voll zuzusprechen (vgl. Entscheid des
Bundesgerichts i/S A. vom 25. Januar 2008, 9C_466/2007 E. 5; Entscheid des
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen i/S D. vom 15. Dezember 2008, IV
2008/200).
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG