Decision ID: bb5372fb-cc69-5db6-94d3-2276a9f63826
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer am 5. Dezember 2008 in der Schweiz um Asyl nachsuchte,
dass er bei der Erstbefragung vom 15. Dezember 2008 im  B._ sowie anlässlich der am 1. April 2009 in C._ durchgeführten direkten Bundesanhörung geltend machte, er habe bis kurz vor seiner Ausreise aus Gambia zusammen mit seiner Schwester in der Stadt D._ (Gebiet E._) gewohnt und als Chauffeur eines kleinen Busses gearbeitet,
dass er eines Tages zur Mittagszeit seine Schwester zu Hause sehr krank vorgefunden habe, weshalb er sie mit seinem Bus ins nächste Spital gefahren habe,
dass sie auf dem Weg dorthin den Wagen des Präsidenten mitsamt seiner Eskorte gekreuzt hätten,
dass kurz darauf ein Militärfahrzeug hinter ihnen zu hupen angefangen habe und auf seinen Bus aufgefahren sei, woraufhin die Soldaten  seien und ihn beschuldigt hätten, gegen den Präsidenten  Putsch versucht zu haben,
dass er anschliessend von den Soldaten verprügelt und in ein  gebracht worden sei, wo man ihn weiter misshandelt und in  Verschlag gesperrt habe,
dass es ihm in der Nacht gelungen sei, einen Soldaten dazu zu , ihn freizulassen, worauf er in den Busch geflohen sei,
dass er schliesslich an einen Ort gelangt sei, wo sich ein grosses Schiff befunden habe, welches er bestiegen und mit dem er nach Europa gefahren sei,
dass er nach seiner Ankunft in Europa einen Zug bestiegen habe, mit dem er illegal in die Schweiz beziehungsweise nach F._ gereist sei,
dass bezüglich des weiteren Inhalts der Aussagen auf die Protokolle bei den Akten verwiesen wird,
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dass der Beschwerdeführer bei der Einreichung des Asylgesuchs im Transitzentrum B._ schriftlich aufgefordert wurde, innert 48 Stunden ein Reise- oder Identitätspapier einzureichen,
dass das BFM mit Verfügung vom 7. April 2009 - eröffnet am folgenden Tag - in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 des  vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch vom 5. Dezember 2008 nicht eintrat und die Wegweisung sowie den Vollzug verfügte,
dass die Vorinstanz zur Begründung dieses Entscheides im  ausführte, der Beschwerdeführer habe innerhalb der  Frist von 48 Stunden weder ein Reise- noch ein Identitätspapier eingereicht,
dass der Beschwerdeführer angegeben habe, nie Identitätspapiere besessen zu haben,
dass es in Gambia jedoch gesetzlich vorgeschrieben sei, dass jeder Bürger ab 18 Jahren immer eine Identitätskarte auf sich tragen müsse,
dass demjenigen, der nach der Aufforderung keine Identitätskarte  könne, Busse oder Gefängnis drohen würde,
dass der Beschwerdeführer im Weiteren behaupte, ohne Pass und Grenzkontrolle in die Schweiz gelangt zu sein, was der allgemeinen Erfahrung entsprechend als beinahe unmöglich bezeichnet werden müsse,
dass aufgrund dieser tatsachenwidrigen Ausführungen davon  sei, dass der Beschwerdeführer zwar über relevante  verfüge, diese dem Bundesamt aber vorenthalte, weshalb keine entschuldbaren Gründe vorliegen würden, die es dem  verunmöglichen würden, Reise- oder Identitätspapiere ,
dass die Vorbringen des Beschwerdeführers zudem nicht plausibel und in den wesentlichen Punkten unsubstanziiert seien,
dass er beispielsweise angebe, ohne Grund auf der Strasse vom  attackiert, des Putschversuches beschuldigt und eingesperrt wor-
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den zu sein, ihm jedoch ein Soldat kurz darauf nur aufgrund seines Bittens zur Flucht verholfen habe,
dass dieses Vorgehen seitens des Militärs der Logik widerspreche, da es nicht nachvollziehbar sei, weshalb der Beschwerdeführer einerseits völlig grundlos gefangen genommen und andererseits dann sogleich heimlich von einem Soldaten wieder befreit worden sein soll,
dass im Weiteren die Darstellungen des Beschwerdeführers zu wenig begründet seien, da er weder etwas zur Krankheit seiner Schwester noch über die Soldaten oder das Militärlager aussagen könne,
dass auch seine Schliderungen zu seinen Lebensumständen äusserst unsubstanziiert ausgefallen seien,
dass schliesslich auch die Ereignisse während der Ausreise der  Erfahrung völlig widersprechen würden, da der  beispielsweise angebe, in Gambia irgendein Schiff bestiegen zu haben, ohne dazu einen Fahrschein benötigt zu haben, er zudem nicht wisse, wie lange die Reise gedauert habe und er schliesslich irgendwo in Europa ausgestiegen sei, von wo er in einem Zug, ohne  oder kontrolliert worden zu sein, direkt nach F._ gefahren sei,
dass diese Aussagen nicht glaubhaft seien, da es nämlich eine  sei, dass die illegalen Auswanderer aus Afrika für die Schlepper ein extrem einträgliches Geschäft seien, weshalb für den Transport nach Europa mehrere tausend Dollar bezahlt werden müssten, und es zudem keine Zuverbindung gebe, welche den Beschwerdeführer von einem europäischen Hafen direkt nach F._ hätte bringen können,
dass der Beschwerdeführer somit die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 und 7 AsylG nicht erfülle und aufgrund der Aktenlage zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses nicht erforderlich seien,
dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei,
dass für die weitere Begründung auf die vorinstanzliche Verfügung zu verweisen ist,
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dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 16. April 2009 in englischer Sprache gegen diesen Entscheid beim  Beschwerde erhob und dabei beantragte, es sei die  Verfügung aufzuheben, die Flüchtlingseigenschaft anzuerkennen und Asyl zu gewähren, zudem sei festzustellen, dass der Vollzug der Wegweisung unzulässig, unzumutbar und unmöglich sowie die  Aufnahme anzuordnen sei,
dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der  Rechtspflege sowie um Verzicht auf die Erhebung eines  ersuchte, eventualiter sei die aufschiebende Wirkung  und die zuständige Behörde vorsorglich anzuweisen, die Kontaktaufnahme mit den Behörden des Heimat- oder  sowie jegliche Datenweitergabe an dieselben zu unterlassen, eventuell sei bei bereits erfolgter Datenweitergabe die  Person darüber in einer separaten Verfügung zu informieren,
dass mit der Beschwerde eine Fürsorgeabhängigkeitserklärung des Zentrums für Asylsuchende G._ vom 15. April 2009 eingereicht wurde,
dass die vorinstanzlichen Akten am 20. April 2009 beim  des Bundesverwaltungsgerichts eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden  Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM  (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde  ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass in Bezug auf die in englischer Sprache abgefasste Beschwerde angesichts der kurzen gesetzlichen Behandlungsfrist (Art. 109 Abs. 2 AsylG) sowie aus prozessökonomischen Gründen und zufolge ihrer
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Verständlichkeit auf die Ansetzung einer Frist zur  verzichtet wird,
dass es sich um eine sogenannte Laienbeschwerde handelt, an die keine hohen formellen Anforderungen zu stellen sind, weshalb zu Gunsten des Beschwerdeführers auf die insoweit form- und  eingereichte Beschwerde - unter Vorbehalt der nachfolgenden Erwägungen - einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 sowie Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),
dass der Beschwerde aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 55 Abs. 1 VwVG) und die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung einer  Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht entzogen hat (Art. 55 Abs. 2 VwVG),
dass daher auf das Eventualbegehren, die aufschiebende Wirkung sei wiederherzustellen, mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten ist,
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 32 - 35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der  grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,
dass sich die Beschwerdeinstanz - sofern sie den  als unrechtmässig erachtet - einer selbständigen materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl.  und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),
dass indessen im Falle des Nichteintretens auf ein Asylgesuch  Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl.
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Entscheide des Schweizerischen Bundesverwaltungsgerichts BVGE 2007/8 insb. E. 5.6.5 S. 90 f.),
dass dementsprechend in einem diesbezüglichen  ungeachtet der vorzunehmenden Überprüfung eines formellen Nichteintretensentscheides auch die Flüchtlingseigenschaft  bildet (vgl. a.a.O. E. 2.1 S. 73),
dass demnach auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, soweit darin beantragt wird, es sei dem Beschwerdeführer Asyl zu gewähren,
dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs  prüfte, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich  Kognition zukommt,
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG),
dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn  glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), wenn auf Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die  festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG) oder sich auf Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines  nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),
dass für den Inhalt der Beschwerde auf die Beschwerdeschrift zu  ist,
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dass der Beschwerdeführer innert der gesetzlichen Frist von 48  nach Einreichung seines Asylgesuchs keine Papiere eingereicht hat, womit die Grundvoraussetzung für einen Nichteintretensentscheid in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG erfüllt ist,
dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und - nach Prüfung der Akten auch aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichts - überzeugend dargelegt hat, warum für das Nichteinreichen von Reise- oder Identitätspapieren keine entschuldbaren Gründe vorliegen,  zwecks Vermeidung von Wiederholungen vollumfänglich auf die diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz verwiesen wird,
dass mithin zu prüfen bleibt, ob das BFM aufgrund der Anhörung zu Recht weder die Flüchtlingseigenschaft festgestellt noch zusätzliche Abklärungen zu deren Feststellung beziehungsweise derjenigen von Wegweisungsvollzugshindernissen als erforderlich erachtet hat,
dass nach Prüfung der Akten durch das Gericht - in Übereinstimmung mit der Vorinstanz - festzustellen ist, dass der Beschwerdeführer im Verlaufe seiner Anhörungen teilweise unplausible, unsubstanziierte und unglaubhafte Aussagen geltend machte und diesbezüglich auf die vorinstanzlichen Erwägungen zu verweisen ist,
dass die Beschwerdevorbringen nicht geeignet sind, zu einer von der Vorinstanz abweichenden Betrachtungsweise zu führen, zumal der  den vorinstanzlichen Erwägungen nichts  entgegenhält und im Wesentlichen lediglich am Wahrheitsgehalt der im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemachten Vorbringen  beziehungsweise es bei der blossen Wiedergabe des bereits  Sachverhalts bewenden lässt, was aber an der  Unglaubhaftigkeit der behaupteten Verfolgungsvorbringen nichts zu ändern vermag,
dass gestützt auf die Aktenlage und die vorstehenden Erwägungen das Nichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 und 7 AsylG und - wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen zum Vollzug der Wegweisung ergibt - das Fehlen von  offenkundig erscheinen und sich aus den Akten keine  für die Annahme ergeben, das BFM habe eine mehr als bloss summarische materielle Prüfung vorgenommen oder zusätzliche  getroffen,
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dass das BFM demnach im Ergebnis zu Recht gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG i.V.m. Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,
dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die  aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein  auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht  wurde,
dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern , wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen,  das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum  der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMARK, SR 0.101)  sind, die ihm in Gambia droht,
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dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als  erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),
dass die allgemeine Lage in Gambia nicht auf eine konkrete  im Falle einer Rückkehr des Beschwerdeführers schliessen lässt,
dass es sich beim Beschwerdeführer zudem um einen jungen Mann mit Berufserfahrung als Chauffeur handelt, der sein ganzes bisheriges Leben in D._ (Gebiet E._) verbracht hat, weshalb - entgegen den unglaubhaften Behauptungen des Beschwerdeführers - davon auszugehen ist, er verfüge dort über ein familiäres Beziehungsnetz,
dass bezüglich der in der Beschwerdeschrift geltend gemachten  Probleme festzuhalten ist, dass diese nicht belegt sind,
dass aus den Akten auch nicht hervorgeht, der Beschwerdeführer leide unter erheblichen gesundheitlichen Störungen, weswegen davon auszugehen ist, der Beschwerdeführer habe keine nennenswerten gesundheitlichen Probleme, weshalb der Vollzug der Wegweisung als zumutbar zu erachten ist (vgl. dazu EMARK 2003 Nr. 24),
dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den  schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse  (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist,
dass der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe beantragt, die Vollzugsbehörde sei vorsorglich anzuweisen, die Kontaktaufnahme mit dem Heimat- oder Herkunftsstaat sowie jeglichen Datentransfer zu unterlassen, um im Fall einer Rückkehr keine Probleme zu bekommen,
dass mit vorliegendem Urteil die Beschwerde abgewiesen wird und  das Beschwerdeverfahren abgeschlossen ist, weshalb sich der  auf Anordnung vorsorglicher Massnahmen - solche sind ohnehin
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nur für die Dauer des Beschwerdeverfahrens wirksam - als  erweist,
dass im Übrigen aus den dem Gericht vorliegenden Akten nicht , die Vorinstanz habe den Beschwerdeführer betreffende Daten an den Heimatstaat weitergegeben, weshalb auf das , es sei bei bereits erfolgter Datenweitergabe der Beschwerdeführer darüber in einer separaten Verfügung zu informieren, mangels  im Rahmen dieses Verfahrens nicht einzutreten ist,
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist, soweit darauf einzutreten ist,
dass das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines  mit vorliegendem Entscheid in der Hauptsache gegenstandslos wird,
dass das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um Gewährung der  Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist, da die Begehren - wie sich aus den vorliegenden Erwägungen  - als aussichtslos zu bezeichnen waren, weshalb die kumulativen Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nicht erfüllt sind,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG).
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