Decision ID: 4db2f780-2c41-4e91-915b-67bf86d018bd
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren
1950,
war für die
Y._
GmbH tätig und in dieser Eigenschaft bei der Suva gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 2
9.
Mai
2012
wurde der Suva angezeigt, dass der Versicherte am 1
9.
März 2012 unglück
lich
vom Dreitr
itt
gestiegen und gestolpert se
i (
Urk.
9/1)
. Die
am 2
8.
März 2012
erst
behandelnde
Ärztin
med.
pract
.
Z._
, Fachärztin für Innere Medi
zin, diagnostizierte eine Partialruptur
der
Achillessehne rechts bei Fehl
trit
t im März 2012 (
Urk.
9/5).
Die Suva trat auf den Schaden ein und er
brachte Heilbehandlungs
- und Taggeldleistungen
(
vgl.
Urk.
9/32
und
Urk.
9/116
).
Nach der Besprechung vom
2.
März 2015 (
Urk.
9/1
24) kamen die Parteien mit Vereinbarung vom
2.
März/1
0.
Mai 2015 überein,
dass der Rentensatz für die Invalidenrente auf 20
%
festgelegt werde. Der versicherte Jahresverdienst, auf dem die Berechnung der befristeten Rente beruhe, belaufe sich auf
Fr.
60‘000.-- (
Urk.
9/130). Der Versicherte widerrief die Vereinbarung mit Schreiben vom 2
0.
Mai 201
5 (Eingangsdatum,
Urk.
9/131).
Mit Verfügung vom
1
8.
Juni 2015 (
Urk.
9/133)
verneinte die Suva einen An
spruch auf eine Invalidenrente, da gestützt auf einen Einkommensvergleich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad unter 10
%
resultiere. Da keine erheb
liche Schädigung der körperlichen Integrität vorliege, könne keine
Inte
gritätsentschädigung
ausgerichtet werden (
Urk.
9/133).
Der Versicherte erhob hiergegen am
8.
Juli 2015 Einsprache (
Urk.
9/135; ergänzende Einsprache vom 1
5.
September 2015,
Urk.
9/140), woraufhin die Suva mitteilte, dass sie
einen der zur Einkommensberechnung herangezogenen DAP-Arbeitsplatz aus
tausche, da dieser - wie vom Versicherten vorgebracht - nicht dem erstell
ten Zumutbarkeitsprofil entspreche (Schreiben vom
6.
Januar 2016,
Urk.
9/144).
Nachdem der Versicherte hierzu am 2
2.
Januar 2016 Stellung genommen hatte (
Urk.
9/145) wies die Suva die Einsprache mit
Einspracheentscheid
vom 2
9.
Januar 2016 ab (
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob der Versicherte am
1.
März 2016 Beschwerde (
Urk.
1) und beantragte, es seien die Verfügung vom 1
8.
Juni 2015 sowie der
Einsprache
ent
scheid
vom 2
9.
Januar 2016 aufzuheben und es sei die
Beschwerde
gegnerin
zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen (insbesondere eine Rente ab dem
1.
April 2015 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50
%
sowie eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse
von mindestens 20
%
) zu erbringen. Mit Beschwerdeantwort vom 1
8.
Mai 2016
(
Urk.
8 unter Beilage ihrer Akten,
Urk.
9/1-148) schloss die
Beschwer
de
gegnerin
auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 2
3.
Mai 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
10).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die Beschwerdegegnerin hielt
dafür
(
Urk.
2 und
Urk.
8)
, dass gestützt auf das von Kreisarzt
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Chirurgie, erstellte
Zumut
barkeitsprofil
das Invalideneinkommen zu berechnen sei.
Für die Bemessung des Invalideneinkommens sei nicht auf das effektiv erzielte
Erwerbsein
kommen
abzustellen, da der Beschwerdeführer seine verbliebene Arbeits
fähig
keit in keiner Weise ausschöpfe. Das vorgerückte Alter
des Beschwer
deführers sei
nicht zu berücksichtigen und das Validen- und das
Invaliden
einkommen
sei gestützt auf
Art.
28
Abs.
4
der Verordnung über die Unfall
versicherung (
UVV
)
danach zu bemessen, was der Beschwerdeführer im mittle
ren Alter bei einer entsprechenden Gesundheitsschädigung erzielen könnte. Anhand der
Dokumentation von Arbeitsplätzen (
DAP
) resultiere
ein hypothetisches Invalideneinkommen in Höhe von
Fr.
64‘187.6
0.
Das
Vali
den
ein
kommen
sei gestützt auf die Zusatzvereinbarung Nr. 16 (gültig ab
1.
April
2015) zum Gesamtarbeitsvertrag zwischen dem Verband Schweizeri
scher Hafner- und Plattengeschäfte und den Gewerkschaften
Unia
und
Syna
vom 2
1.
Oktober 1999 in Höhe von
Fr.
67‘470.-- festzusetzen, womit ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 4.9
%
resultiere.
Gestützt auf die Einschätzung von
Dr.
A._
bestehe des Weiteren kein Anspruch auf eine Integritätsentschädigung.
1.2
Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor
(
Urk.
1)
, dass der im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren festgesetzte
Inva
lidi
tätsgrad
von 50
%
auch im vorliegenden UV-Verfahren zu gelten habe. Diese Einschätzung basiere darauf, dass ihm eine angepasste Tätigkeit im
Angestelltenverhältnis nicht mehr zumutbar sei und er durch die Verwertung seiner Restarbeitsfähigkeit im eigenen Geschäft optimal eingegliedert sei. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin werde der
Invaliditäts
grad
bei
Selbständigerwerbenden
anhand eines Betätigungsvergleichs ermitt
elt.
Art.
28
Abs.
4 UVV sei vorliegend nicht heranzuziehen, da die Anwen
dung eine physiologische Altersgebrechlichkeit voraussetze, welche im ge
sam
ten Ursachenspektrum der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit eine im Vergleich zur unfallbedingten Körperschädigung wesentliche Bedeutung zu
kommen müsse
. Um die Zumutbarkeit der Aufgabe der selbständigen Erwerbs
tätigkeit zu prüfen, seien die gesamten subjektiven und objektiven Gegebenh
eiten zu berücksichtigen. Der Beschwerdeführer sei die letzten 35 Jahre selbs
tändig erwerbstätig gewesen,
habe sich einen umfangreichen Kunde
n
stamm au
fbauen und trotz unfallbedingter
Einschränkungen erhalten können, womit ihm ein eingeschränktes Einkommen auch nach dem AHV-Alter sicher sei. Des Weiteren hätten ihn die herangezogenen DAP-Arbeit
geber wenige Monate vor der Pensionierung nicht mehr eingestellt. Da der Invaliditätsgrad vorliegend nicht mittels Einkommensvergleich von
Durch
schnitt
s
löhnen
von
Unselbständigerwerbenden
mittleren Alters bestimmt werden
dürfe,
sei
auch das im
Einspracheentscheid
angenommene
Validen
einkommen
und der daraus resultierende Invaliditätsgrad nicht korrekt.
Die DAP-Arbeitsplätze seien ihm auch in medizinisch-theoretischer Hinsicht nicht möglich, weil sie die Anforderungen an eine wechselbelastende Tätig
keit nicht erfüllten und es ihm nicht zumutbar sei, sich in die feststehenden Arbeitsbedingungen einzuordnen. Da der Beschwerdeführer bis zum 3
1.
März 2015 Taggeldleistungen bezogen habe, sei die unbefristete Rente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 50
%
ab dem
1.
April 2015 geschuldet.
Des Weiteren habe die Beschwerdegegnerin gegen Treu und Glauben ver
stossen, indem sie den Beschwerdeführer zuerst zur Wiederaufnahme der selb
ständigen Tätigkeit ermuntert habe, ihm dann ein unangemessenes
Erledi
gungsangebot
gemacht habe und - als er nicht damit einverstanden gewesen sei - jegliche weitere Leistungen verweigert habe.
Entgegen den Behauptungen der Beschwerdegegnerin lägen auch funktio
nelle
Einschränkungen vor, so dass eine Integritätsentschädigung von mindestens
20
%
entsprechend Suva-Tabelle 2, Funktionsstörungen an den unteren Extre
mitäten, geschuldet sei. Eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung zurückzuweisen, da die kreisärztlichen Ausführungen in Bezug auf die Integritätsentschädigung ungenügend seien.
2.
2.1
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September
2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge
setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall
versicherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen,
die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach
verhalt verwirklicht hat
(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Ände
rung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar
2017 ereignet haben, und für Berufs
krankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).
Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am
1
9.
März 2012
ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
2.2
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter
suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt
nis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün
det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärzt
innen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvoll
ziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versi
che
rungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unpartei
lich
keit des Gutachters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab
anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/
ee
, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).
3.
Die medizinische Aktenlage stellt sich im Wesentlichen folgendermassen dar:
3.1
Med.
pract
.
Z._
behandelte den Beschwerdeführer am 2
8.
März 2012 und diagnostizierte eine Partialruptur Achillessehne rechts bei Fehltritt im März 2012 (
Urk.
9/5). In ihrem Bericht vom
7.
November 2012 führte sie aus, dass der Beschwerdeführer seit dem Fehltritt von der Leiter mit Sturz Schmerzen im Bereich des Achillessehnen-Ansatzes rechts habe. Im Verlauf habe sich keine wesentliche Besserung
unter
Physiotherapie, lokaler NSAR-Salbe und NSAR-Einnahme gezeigt.
Sonographisch
habe sich eine deutlich verdickte Achillessehne mit Strukturunregelmässigkeiten rechts im Seitenvergleich, ver
einbar mit einer Partialruptur, gezeigt. Er trage hohe stützende Schuhe und werde physiotherapeutisch behandelt. Unter Physiotherapie und
Elektro
stosswellen-Therapie
hätten sich die Beschwerden der Achillessehne gebessert
.
3.2
Ab dem 2
0.
November 2012 wurde der Beschwerdeführer in der Uniklinik
B._
, Orthopädie, behandelt (vgl. Bericht vom 2
1.
November
2012,
Urk.
9/7).
Da durch die konservativen Massnahmen nur eine unzureichende Beschwerdelinderung eingetreten sei, wurde der Beschwerdeführer am
6.
Febru
ar 2013 operiert, wobei eine Resektion
der
Haglundexostose
und
des
intratendinöse
n
Sp
o
rn
s und ein
Débridement
und
eine
Refixation
der
Achil
lessehne rechts erfolgte (Operationsbericht vom
6.
Februar 2013,
Urk.
9/44).
Infolgedessen wurde er bis zum 1
1.
Februar 2013 hospitalisiert. Die behand
eln
den Ärzte diagnostizierten im Austrittsbericht vom 1
2.
Februar 2013 eine Achillessehnenpartialruptur rechts März 2012 (traumatisch) mit persistieren
der
Achillodynie
,
Haglundexostose
und leichter Bursitis. Als Nebendiagnose notierten sie eine arterielle Hyper
tonie (
Urk.
9/43).
Im Bericht vom 1
7.
April 2013 über die klinische Verlaufskontrolle
acht
Wochen postoperativ führten die behandelnden Ärzte aus, dass sich der
Beschwerdeführer deutlich beschwerdegebessert zeige. Der
Vacopedstiefel
könne
nun weggelassen werden und er könne normale Schuhe tragen. Eben
so sei nun eine Vollbelastung mög
lich und die Thromboseprophylaxe
könne sistiert werden. Es werde Physiotherapie zum Training der
Unterschenkel
mus
ku
latur
und Lymphdrainage verordnet. Sei würden ihn in
acht
Wochen wieder in der Sprechstunde sehen (
Urk.
9/54).
Anlässlich der Verlaufskontrolle
vier
Monate postoperativ berichtete der Beschwerdeführer
,
weiterhin an Schmerzen im Bereich des
Achillessehnenan
satzes
zu leiden
;
diese bestünden bei vermehrter Belastung. Zudem bestehe eine Schwellungsneigung gegen Abend. Zwischenzeitlich sei die Physiothe
rapie gewechselt worden, aktuell sei er an der Uniklinik
B._
und soweit zufrieden. Die Fortführung der Physiotherapie werde empfohlen und in drei Monaten finde eine klinische Kontrolle statt. Sollten die Beschwerden bis dann nicht
regredient
sein, müsse gegebenenfalls ein FHL-Transfer diskutiert werden (
Urk.
9/69).
Im Bericht vom
8.
Oktober 2013 über die klinische Verlaufskontrolle sieben Monate postoperativ am 1
2.
September 2013 führten die behandelnden Ärzte aus, dass sich ein positiver Verlauf zeige. Der Beschwerdeführer habe noch Schmerzen beim Gehen, aber weniger. Sie hätten eine neue Verordnung für
Physiotherapie mitgegeben, da der Beschwerdeführer
denke, dass dies noch etwas helfe. Am linken Knie präsentiere er einen Gelenkserguss, wahrschein
lich bedingt durch ein degenerativ überlastetes Knie. Deswegen habe er schon
Entzündungsmittel vom Hausarzt bekommen
. E
r solle sein Knie weniger be
las
ten, aber nicht immobilisieren. Er könne auch regelmässig Eis-Applika
tionen durchführen. Für die Achillessehne hätten sie eine Verlaufskontrolle ein Jahr postoperativ geplant, bei Bedarf könne er sich früher melden (
Urk.
9/82).
3.3
Kreisarzt
Dr.
A._
untersuchte den Beschwerdeführer am 2
3.
Dezember 2013 und führte aus, dass über 10 Monate nach dem operativen Eingriff ein Ruheschmerz bestehe, der sich bei Belastung intensiviere.
In d
er klinischen Untersuchung weise der Beschwerdeführer
einen zügigen, flüssigen Barfussgang auf.
Das
Treppabsteigen
sei
jedoch nur im Stellschritt
möglich.
Inspektorisch
imponiere ein verbreitertes und verstrichenes
Achilles
sehnenrelief
rechts. Eine umschrieb
ene stärkere
Druckdolenz
bestehe
am Ansa
tz bzw. an der
Reinsertionsstelle
. Funktionell liege
kein Defi
zit vor. Die
Muskeltrophik
weise keinen signifikanten Unter
schied auf. Gemäss
den
An
ga
ben
des Beschwerdeführer
habe med.
pract
.
Z._
wieder einen
Phy
siotherapiezyklus
verordnet. Aufgrund der am Morgen erhobene
n Befun
de (keine Schwellung) sei
die Indikation
jedoch
unklar, zumal sowohl bezüglich der Funktion als auch der
Muskeltrophi
k
kein Unterschied mehr vorliege. Am 1
3.
Februar
2014 soll
te
in der Fusssprechstunde an der Uniklinik
B._
eine Verlaufsbeurteilung
erfolgen. Therapeutisch könnte s
eines Erachtens ei
ne lokale Infiltration oder ein Versuch mit einer
extrakorporellen
Stosswellen
therapie
durchgeführt werden.
Er überlas
se es jedoch den ärztlichen Kollegen der Fusssprechstund
e,
das
weitere Prozedere festzu
legen
.
Als Ofen- und
Cheminéebauer
bestehe
nach wie vor eine voll
e
Arbeitsun
fähigkeit. Auf
grund der aktuellen Befunde sei
dem
Beschwerdeführer
eine wechselbelastende leichte bis mittelschwere Tätigkeit mit maximal zu han
tie
renden Lasten von 10-15 kg den ganzen Tag
zumutbar
. Die Dauer der stehenden bzw. gehenden Position sollte einen Drittel der Arbeitszeit nicht überschreiten. Die Phasen der stehenden bzw. gehen
den Position seien
etwa auf eine halbe bis dreiviertel Stunden limitiert. Tätigkeiten in der hockenden Position sowie Tätigkeit
en auf Leitern und Gerüsten seien nicht mehr zumut
bar (
Urk.
9/95/3 f.).
3.4
Die behandelnden Ärzte der Uniklinik
B._
notierten in ihrem Bericht vom 2
0.
Februar 2014 (
Urk.
9/100) über die Verlaufskontrolle ein Jahr post
ope
rativ, dass der Beschwerdeführer weiterhin von Restbeschwerden im Be
reich des Achillessehnenansatzes auf der rechten Seite berichte. Insgesamt
seien vier Serien Physiotherapie durchgeführt worden. Die aktuelle Session sei
jedoch sistiert worden, um die heutige Konsultation abzuwarten. Die Arbeits
unfähigkeit
betrage
weiterhin 100
%
. Ab dem
1.
April 2014 sei ein
Arbeits
ver
such
als Ofenbauer vorgesehen.
Sie empfählen
,
die physiotherapeutischen Massnahmen weiterhin durchzu
füh
ren, da diese bisher eine deutliche Beschwerdeverbesserung erzielt hätten. Des Weiteren rezeptierten sie eine
Viscoheel
-Einlage für den
Künzli-Stabil
schuh
, um die Achillessehne zu entlasten. Von einer lokalen Infiltration werde ausdrücklich abgeraten und sie hätten den Beschwerdeführer auch so instruiert. Dem Arbeitsversuch sähen sie zuversichtlich entgegen, empfählen jedoch ein Teilzeitpensum zu Beginn und
eine
Anpassung im Verlauf. Weitere klinische Verlaufskontrollen fänden nach Bedarf statt.
3.5
Dr.
A._
nahm nach Aufforderung durch die Beschwerdegegnerin am 2
8.
August 2014 erneut Stellung und hielt fest, dass der Endzustand nun
erreicht sei.
Eine Integritätsentschädigung sei aufg
rund der klinischen Befunde
sei
nes Berichts vom 2
3.
Dezember 2013 nicht geschuldet, seither sei
–
ge
stützt auf die Befunde des Berichts der Uniklinik
B._
vom 2
0.
Februar 2014 - keine Verschlechterung eingetreten. Eine Abschlussuntersuchung sei nicht notwendig. Medizinische Massnahmen nach
Art.
21 UVG seien keine not
wendig (
Urk.
9/108).
4.
Der Untersuchungsbericht von Dr.
A._
vom
2
3.
Dezember
2013
(E.
3.3
) sowie seine w
eiteren Stellungnahmen (E.
3.5, vgl. auch
Urk.
9/101
) beruhen auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigen die geklagten Beschwerden und wurden in Kenntnis der
Vorakten
abgegeben. Die Darlegung der medizi
nischen Zusammenhänge ist schlüssig und die Beurteilungen der medizini
schen Situation leuchten ein. Auch sind die Schlussfolgerungen ausführlich begründet. Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit des Berichts bzw. der Stel
lungnahmen sprechen, bestehen keine. Der Bericht von Dr.
A._
vom
2
3.
Dezember 2013
sowie seine Stellungnahmen erfüllen daher die recht
sprechungsgemässen Anforderungen an beweistaugliche ärztliche
Entschei
dungs
grundlagen
(vgl. E. 2.1).
Gestützt auf den Untersuchungsbericht von
Dr.
A._
und seine Stellung
nah
men ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass dem Be
schwer
de
führer die Tätigkeit als Ofen- und
Cheminéebauer
nicht mehr unein
geschränkt zumutbar ist. Eine wechselbelastende, leichte bis mittelschwere Tätigkeit mit maximal zu hantierenden Lasten von 10-15 kg ist den ganzen Tag zumutbar. Die Dauer der stehenden bzw. gehenden Position sollte einen Drittel der Arbeitszeit nicht überschreiten, die einzelnen Phasen sind etwa auf eine halbe bis dreiviertel Stunden limitiert. Tätigkeiten in der hockenden Position oder auf Leitern und Gerüsten sind nicht zumutbar. Dies blieb auch seitens des Beschwerdeführers unbestritten.
5.
Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der eingeschränkten Arbeit
s
fähigkeit.
5.1
5.1.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad aufgrund eines
Ein
kommensvergleichs
zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Ein
tritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art 16
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver
sicherungsrechts,
ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der
Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffe
rn
mässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden,
wo
rauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Ein
zelfall bekannten
Umstände zu schätzen und die so gewonne
nen Annäherungswerte mitein
an
d
er zu vergleichen. Lassen sich die beiden hypothetischen
Erwerbsein
komm
en
nicht zuverlässig ermitteln oder schätzen, so ist in Anlehnung an die spezi
fi
sche Methode für Nichterwerbstätige (Art. 27
der Verordnung über die Inva
lidenversicherung,
IVV) ein Betätigungsvergleich anzustellen und der
Invali
ditätsgrad
nach Massgabe der erwerblichen Auswirkungen der verminderten Leistungsfähigkeit in der konkreten erwerb
lichen Situation zu bestimmen.
5.1.2
Nimmt ein Versicherter nach einem Unfall die Erwerbstätigkeit altershalber nicht mehr auf oder wirkt sich das vorgerückte Alter erheblich als Ursache der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit aus, so sind im Bereich der Unfall
versicherung für die Bestimmung des Invaliditätsgrades die
Erwerbsein
komme
n
massgebend
, die ein Versicherter im mittleren Alter bei einer ent
sprechenden Gesundheitsschädigung erzielen könnte (
Art
.
28
Abs
.
4
UVV
).
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts hat die Unfallversicherung nic
ht dafür einzustehen, wenn der Versicherte aus invaliditätsfremden Gründen, zu denen unter anderem auch das Alter gehört, und durch die vor allem die Vermittelbarkeit auf dem realen Arbeitsmarkt beeinträchtigt wird, keine entsprechende Arbeit findet (BGE 122 V
4
18 E.
4
a). Dem Umstand, dass – nebst der grundsätzlich allein versicherten unfallbedingten Invalidität – auch das vorgerückte Alter eine Ursache der Erwerbslosigkeit oder -unfähigkeit bildet, wird im Bereich der Unfallversicherung bei der Invaliditätsbemessung mit der Bestimmung von
Art
.
28
Abs
.
4
UVV
Rechnung getragen. Wenn ein Versicherter nach dem Unfall die Erwerbstätigkeit altershalber nicht mehr aufnimmt (Variante I) oder sich das vorgerückte Alter erheblich als Ursache der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit auswirkt (Variante II), sind
gemäss
Art
.
28
Abs
.
4
UVV
für die Bestimmung des Invaliditätsgrades die
Erwerbs
einkommen
massgebend
, die ein Versicherter im mittleren Alter bei einer ent
sprechenden Gesundheitsschädigung erzielen könnte. Damit wird auch berücksichtigt, dass die Invalidenrenten der Unfallversicherung bis zum Tod der Versicherten zur Ausrichtung gelangen (
Art
. 19
Abs
. 2 UVG), wobei sie – in Abweichung von
Art
. 17
Abs
. 1 ATSG – ab dem Monat, in dem die be
rechtigte Person eine Altersrente der AHV bezieht, spätestens jedoch ab Errei
chen des Rentenalters nach
Art
. 21 AHVG, nicht mehr revidiert werden
können (
Art
. 22 UVG). Mit
Art
.
28
Abs
.
4
UVV
soll demnach verhindert werd
en, dass bei älteren Versicherten zu hohe Invaliditätsgrade resultieren
und Dauerrenten zugesprochen werden, wo sie mit Blick auf die
unfallbe
dingte
Invalidität eher die Funktion von Altersrenten aufweisen (BGE 122 V
4
18 E. 3a mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts U 313/06 vom 1
4
. August 2007 E.
3.3). Das vorgerückte Alter (im Bereich von "rund 60 Jahren", BGE 122 V
4
18 E. 1b) ist in der Unfallversicherung nur im Rahmen von
Art
.
28
Abs
.
4
UVV
zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts U 313/06 vom 1
4
. August
2007 E. 3.
4
). Die Anwendung von
Art
.
28
Abs
.
4
UVV
setzt hin
sichtlich seiner (hier allein in Frage kommenden) Variante II eine physio
lo
gische Altersgebrechlichkeit voraus, welcher im gesamten
Ursachenspek
trum
der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit eine im Vergleich zur
unfallbe
dingten
Körperschädigung wesentliche Bedeutung zukommt (BGE 122 V
4
18 E.
3b
i.f
.; Urteil des Bundesgerichts 8C_59
4
/2013 vom 11. November 2013 E.
4
.2).
Des Weiteren findet
Art
.
28
Abs
.
4
(Variante II)
UVV
dann Anwendung, wenn
das vorgerückte Alter einer versicherten Person das Zumutbarkeitsprofil zwar nicht zusätzlich beeinflusst, mithin keine zusätzlichen Einschränkungen des funktionellen Leistungsvermögens mit sich bringt, aber einer Verwertung der Restarbeitsfähigkeit (auch auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt) trotzdem entgegensteht, weil kein Arbeitgeber einen Angestellten im oder kurz vor dem AHV-Alter mit gesundheitlichen Einschränkungen einstellen würde (Urteil des Bundesgerichts 8C_3
4
6/2013 vom 10. September 2013 E.
4
.2 mit Hinweis auf das Urteil 8C_209/2012 vom 12. Juli 2012 E. 5.3).
5.1.3
Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der
–
kumulativ
–
besonders stabile Arbeitsver
hält
nisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeits
fähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jeden
falls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne
gemäss
den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 4.2.1 mit Hinweisen).
Die DAP ist eine Sammlung von Beschreibungen in der Schweiz tatsächlich existierender Arbeitsplätze. Damit unterscheidet sie sich von der tabella
rischen Darstellung von Durchschnittslöhnen, die im Rahmen der Schweize
rischen Lohnstrukturerhebung (LSE) vom Bundesamt für Statistik
regelmässig
erhoben werden. Neben allgemeinen Angaben und Verdienstmöglichkeiten werden in der DAP die physischen Anforderungen an die Stelleninhaber oder Stelleninhaberinnen festgehalten. Der Raster der körperlichen
Anforderungs
kri
terien
basiert auf dem internationalen medizinischen Standard EFL nach Isernhagen (ergonomische Funktions- und Leistungsprüfung). Die
Suva
ent
schloss sich 1995 zum Aufbau der DAP mit dem Zweck, das
Invaliden
ein
kommen
entsprechend den gerichtlichen Anforderungen so konkret wie mög
lich ermitteln zu können (BGE 139 V 592 E. 6.1 mit Hinweisen).
Bei Heranziehen der DAP hat sich die Ermittlung des Invalideneinkommens auf mindestens fünf zumutbare Arbeitsplätze zu stützen. Zusätzlich sind
Angaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behin
derung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den
Tiefstlohn
sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils ver
wendeten Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe. Damit soll die Über
prü
fung des Auswahlermessens ermöglicht werden, und zwar in dem Sinne, dass die Kenntnis der Gesamtzahl der dem verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Arbeitsplätze sowie des Höchst-, Tiefst- und
Durchschnitts
lohnes
im Bereich des Suchergebnisses eine zuverlässige Beurteilung der von
der Suva verwendeten DAP-Löhne hinsichtlich ihrer Repräsentativität erla
ubt. Das rechtliche Gehör ist dadurch zu wahren, dass
die
Suva
die für die Invaliditätsbemessung im konkreten Fall herangezogenen DAP-Profile mit den erwähnten zusätzlichen Angaben auflegt und die versicherte Person Gelegenheit hat, sich dazu zu
äussern
. Allfällige Einwendungen der versi
cherten Person bezüglich des Auswahlermessens und der Repräsentativität der DAP-Blätter im Einzelfall sind grundsätzlich im
Einspracheverfahren
zu erheben, damit sich die
Suva
im
Einspracheentscheid
damit auseinan
der
setzen kann. Ist die
Suva
nicht in der Lage, im Einzelfall den erwähnten Anforderungen zu genügen, kann im Bestreitungsfall nicht auf den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden; die
Suva
hat
diesfalls
im
Einsprache
ent
scheid
die Invalidität aufgrund der LSE-Löhne zu ermitteln. Im
Beschwerde
verfahren
ist es Sache des angerufenen Gerichts, die Rechtskonformität der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, gegebenenfalls die Sache an den Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-Lohnvergleichs einen
Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE
vorzunehmen (BGE
139 V 592 E. 6.3, 129 V 472 E.
4.7.2).
Rechtsprechungsgemäss
sind im Rahmen des DAP-Systems, bei dem auf
grund der ärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung anhand von Arbeitsplatz
beschreibungen konkrete Verweisungstätigkeiten ermittelt werden, Abzüge grund
sätzlich nicht sachgerecht. Abzüge sind nur vorzunehmen, wenn zeit
liche oder
leistungsmässige
Reduktionen medizinisch begründet sind. Im Übri
gen wird spezifischen Beeinträchtigungen in der Leistungsfähigkeit bei der Auswahl der zumutbaren DAP-Profile Rechnung getragen. Bezüglich der weiteren persönlichen und beruflichen Merkmale (Teilzeitarbeit, Alter, Anzahl Dienstjahre, Aufenthaltsstatus), die bei der Anwendung der LSE zu einem Abzug führen können, ist darauf hinzuweisen, dass auf den DAP-Blättern in der Regel nicht nur ein Durchschnittslohn, sondern ein Minimum und ein Maximum angegeben sind, innerhalb deren Spannbreite auf die kon
kreten Umstände Rück
sicht genommen werden kann (BGE
139 V 592 E. 7
.3, 129 V 472
E.
4.2.3).
5.2
Der Beschwerdeführer ist zwar Angestellter der GmbH und damit grund
sätz
lich als unselbständig Erwerbender einzustufen.
Allerdings ist er
im Handels
register als
einziger
Gesellschafter und
Geschäftsführer eingetragen (online Auszug aus dem Handelsregister des Kantons Zürich, Stand
9.
März 2017
). Es ist deshalb davon auszugehen, dass er einen
massgeblichen
Einfluss
auf die Gesellschaft hat, weshalb die Invaliditätsbemessung faktisch analog den selb
ständig Erwerbenden durchzuführen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_898/
2010 vom 13. April 2011, E. 5.3
).
Der Beschwerdeführer brachte vor, dass der Invaliditätsgrad - wie im
inva
li
denversicherungsrechtlichen
Verfahren - anhand eines
Betätig
ungsver
gleichs
vorzunehmen sei.
Da im konkreten Fall - wie folgend gezeigt wird - die
fraglichen
Erwerbseinkommen ziffernmässig
ermittelt
bzw. geschätzt
werden können,
ist die Vornahme eines Einkommensvergleichs durch die
Beschwer
de
gegnerin
nicht zu beanstanden (vgl. E. 5.1.1).
5.3
Der Beschwerdeführer, geboren am
5.
Dezember 1950 (vgl. Urk. 9/1), war im Zeitpunkt der
rentenverweigernden Verfügung vom 1
8.
Juni 2015 64 Jahre alt
. Von einem vorgerückten Alter nach
Art
.
28
Abs
.
4
UVV
ist – unter Be
rück
sichtigung berufsspezifischer Gewohnheiten und allfälliger Besonderhei
ten des Einzelfalles – in der Regel ab
rund 60 Jahren auszugehen
(E. 5.1.2
).
Die von der Rechtsprechung angenommene altersmässige Voraussetzung für die Anwendung der besagten Bestimmung ist damit zweifellos erfüllt.
Der Beschwerdeführer ist seit 1981 selbständig erwerbend und hat über all die Jahre nie ein Jahreseinkommen von höher als Fr. 39‘100.-- erzielt. In den letzten knapp zehn Jahren vor seinem Unfall begnügte er sich mit jeweils Fr. 30‘000.-- (Urk. 9/110). Ein Wechsel von einer seit Jahren bestenfalls knapp existenzsichernden selbständigen Tätigkeit in eine angepasste Tätig
keit als
Unselbständigerwerbender
, in welcher er rund das Doppelte verdie
nen könnte, wäre ihm daher im Rahmen der Schadenminderungspflicht ohne Weiteres zumutbar. (Es kann daher offen bleiben, ob die Zumutbarkeit der
Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit in Anwendung von Art. 28 Abs. 4
UVV unter der Annahme zu prüfen ist, dass sie [bereits] im mittleren Alter erfolgte). Der Beschwerdeführer
wäre daher gehalten, eine geeignete Arbeit in einer leidensangepassten Tätigkeit aufzunehmen, wobei sich das vorgerückte Alter erheblich als Ursache der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit aus
wirkt, steht einer Verwertung der Restarbeitsfähigkeit in einer
leidensange
passten
Tätigkeit (auch auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt) doch entge
gen,
dass kein Arbeitgeber einen Angestellten im oder kurz vor dem AHV-Alter mit gesundheitlichen Einschränkungen einstellen würde. Im Vergleich zum Element des fortgeschrittenen Alters tritt der Gesundheitsschaden, welcher dem Beschwerdeführer nach wie vor eine vollschichtige angepasste Tätigkeit erlauben würde
(vgl. E. 4)
, in den Hintergrund. Der Anwendung von
Art
.
28
Abs
.
4
(Variante 2)
UVV
steht
somi
t nichts entgegen (vgl. E. 5.1.2
).
5.4
In Anwendung von
Art
.
28
Abs
.
4
UVV
ist sowohl für die Ermittlung des Validen- als auch des Invalideneinkommens auf die Löhne im mittleren Alter abzustellen (vgl. Urteil 8C_815/2015 des Bundesg
erichts vom 8. April 2016 E. 5
). Daran ändert auch nichts, dass der Beschwerdeführer seine berufliche Tätigkeit im Rahmen des Möglichen wieder aufgenommen hat und be
ab
s
ich
tigt, diese über das AHV-Al
ter hinaus fortzuführen (Urk. 1 S. 9
), denn es sind nicht die realen Einkommensverhältnisse zu ermitteln; es ist von einem hypothetischen Einkommen im mittleren Alter auszugehen.
5.5
5.5.1
Die Beschwerdegegnerin hat der Festsetzung des Invalideneinkommens fünf DAP-Blätter zugrunde gelegt (Urk.
9/143-144
; Urk. 2).
Bei den angeführten Arbeitsplätzen handelt es sich um Stellen als Produktionsmitarbeiter (DAP-Nr. 8326 und DAP-Nr. 380711), Montagearbeiter (DAP-Nr. 6104) und Prüfer (DAP-Nr.
2601 und DAP-Nr.
10047). Der Durchschnittslohn d
ieser fünf Arbeits
plätze betrug
für das Jahr 2015
Fr.
64‘187.60 (
Urk.
9/143).
Die Beschwerdegegnerin gab die Gesamtzahl der in Anbetracht der Ein
schrän
kung des Beschwerdeführers in Frage kommenden Arbeitsplätze, deren Minimal- und Maximallohn sowie den Durchschnitt
s
lohn der dem
Behinde
rungsprofil
entsprechenden Gruppe an (Urk. 9/143/1 ff.).
Dem Beschwerde
führer wurde die Aufstellung der DAP-Arbeitsplätze im Rahmen des
Ein
spra
cheverfahrens
zugestellt und er erhielt Gelegenheit, sich dazu zu äussern, womit das rechtlich
e Gehör gewahrt wurde (
Urk.
9/144
).
Die
ausgewählten
Tätigkeiten entsprechen dem von Kreisarzt Dr.
A._
erstellten Zumutbarkeitsprofil: Alle Tätigkeiten sind sehr leicht bis leicht und erfordern
selten bis manchmal das Stehen (bis knapp 3 Stunden) und kein Gehen von über 50 m
.
Keine Tätigkeit erfordert das Hocken oder das Arbei
ten auf Leitern
und Gerüsten
(vgl. Urk.
8/143/9 ff.)
.
5.5.2
Der Beschwerdeführer brachte vor, dass die herangezogenen DAP-Arbeit
geber ihn so kurz vor der Pension sicherlich nicht eingestellt hätten. Ins
be
sondere sei dies bereits aufgrund der Einarbeitungszeit
von
1 bis 3 Mona
te
n
nicht mehr wahrscheinlich. Bei der
C._
AG hätte er gar nicht mehr ein
gestellt werden können, da die Mitarbeiter der
D._
bereits mit 64 Jahren pensioniert würden (
Urk.
1 S. 7 f.). Dem ist entgegenzuhalten, dass nicht das vom Beschwerdeführer effektiv erzielbare Einkommen sondern das hypothe
tische Einkommen im mittleren Alter für den Einkommensvergleich massgeb
lich ist (vgl. E. 5.4). Entsprechend schlagen diese Vorbringen fehl.
Des Weiteren vertrat der Beschwerdeführer die Auffassung, dass die Tätigkeit als Produktionsmitarbeiter bei der
E._
AG gute Feinmotorik und gute Augen voraussetze. Diese Eigenschaften bringe er aber nicht mehr mit, da er insbesondere auf eine Lesebrille angewiesen sei (
Urk.
1 S. 8). Dem ist ent
gegenzuhalten, dass aus den vorliegenden ärztlichen Unterlagen (vgl. E.
3) weder eine Einschränkung der Feinmotorik hervorgeht, noch eine
nicht korrigierbare
Sehschwäche ersichtlich ist, die die entsprechenden Tätigkeiten verhindern würden.
5.5.3
Damit sind vorliegend die rechtsprechungsgemässen Voraussetzungen an einen Einkommensvergleich gestützt auf die DAP-Löhne erfüllt (vgl. E.
5.1.2
). Es ist somit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin dem
Ein
kommensvergleich
den sich aus den fünf DAP-Profilen ergebenden
Durch
schnittslohn
von Fr.
64‘187.60
als Invalideneinkommen zugrunde gelegt hat.
5.6
Die Beschwerdegegnerin
setzte das
Valideneinkommen
unter Berücksichti
gung
des
für die vorliegende freiwillige Unfallversicherung vereinbarten
Jahres
lohn
es
von
Fr.
60‘000.-- und
des
jährlichen Verdienst
es
von
Fr.
67‘470.-
-,
welcher
der Beschwerdeführer
nach der Zusatzvereinbarung Nr. 16 (gültig ab
1.
April
2015) zum Gesamtarbeitsvertrag zwischen dem Verband Schweizeri
scher Hafner- und Plattengeschäfte und den Gewerkschaften
Unia
und
Syna
vom 2
1.
Oktober
199
9 erzielen müsste
, fest
.
Dass
ein Versicherter
im mittle
ren Alter
im Gesundheitsfalle
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein Ein
kommen
zwischen
Fr.
60‘000.-- und
Fr.
67‘470.--
erzielen
würde
, ist auf
grund der Aktenlage plausibel und
jedenfalls keine Annahme
zu Ungunsten des Beschwerdeführers
(
vgl.
Urk.
9/128;
Urk.
9/141;
Urk.
9/110;
Urk.
9/114-115;
Urk.
9/123
).
5.7
Setzt man das anr
echenbare Invalideneinkommen dem
maximalen
Validen
ein
kommen
von
Fr.
67‘470.-- gegenüber, so resultiert eine
Einkommens
ein
busse
in Höhe von
Fr.
3‘282.40 (
Fr.
67‘470.-- -
Fr.
64‘187.60). Der
Invalidi
täts
grad
beträgt entsprechend maximal rund 5
%
(
Fr.
3‘282.40 :
Fr.
67‘470.--),
womit kein Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung besteht.
6
.
6.1
6.1.1
Der Beschwerdeführer hielt dafür, dass ihm zumindest eine angemessene Übergangsfrist von 6 Monaten zur Aufgabe der selbständigen Tätigkeit hätte eingeräumt werden müssen, wobei er in diesem Zeitraum einen
Taggeldan
spruch
gehabt hätte
(
Urk.
1)
.
6.1.2
Arbeitsunfähigkeit ist
gemäss
Art.
6 ATSG die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in
einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt. Steht fest, dass d
ie
versicherte Person unter dem Blickwinkel der Schadenminderungspflicht einen
Berufswechsel vorzunehmen hat, so hat der Versicherungsträger sie dazu aufzufordern und ihr zur Anpassung an die veränderten Verhältnisse sowie zur Stellensuche eine angemessene Übergangsfrist einzuräumen, während welcher das bisherige Taggeld geschuldet bleibt. Diese Übergangsfrist bemisst sich nach den jeweiligen Umständen des Einzelfalles und ist in der Regel auf drei bis fünf Monate festzulegen. Nach deren Ablauf entspricht der für die
Bemessung des Taggeldes
massgebende
Arbeitsunfähigkeitsgrad der Diffe
renz
zwischen dem Einkommen, das ohne Unfall im bisherigen Beruf verdient werden könnte, und dem Einkommen, das im neuen Beruf
zumutbarerweise
zu erzielen wäre (mit weiteren Hinweisen: Urteil des Bundesgerichts 8C_889/2014 vom 2
3.
Februar 2015 E. 3.2).
6.1.3
In
casu
wurde dem Beschwerdeführer bereits anlässlich der Besprechung vom 2
3.
Oktober 2013 mitgeteilt, dass im Falle einer allfälligen Prüfung von Langzeitleistungen die Berechnung gestützt auf ein erzielbares Einkommen in einer den Unfallrestbeschwerden angepassten Tätigkeit im Vergleich zum Lohn ohne Unfall erfolgen würde (
Urk.
9/84/2).
Dies wurde auch anlässlich der Besprechung vom 1
2.
September 2014 erneut festgehalten und der Be
schwerdeführer gab an, dass -
sofern die Prüfung der Langzeitlei
stungen positiv ausfallen würde -
diese sicherlich nicht im Rahmen der attestierten Arbeitsunfähigkeit ausfallen würden. Er sei bezüglich der Praxis der
Renten
beurteilung
bereits informiert worden (
Urk.
9/111/2).
Demnach war dem Beschwerdeführer seit dem 2
3.
Oktober 2013 bzw. spätes
tens nach der kreisärztlichen Untersuchung vom 2
3.
Dezember 2013 und der Besprechung vom 1
2.
September 2014 bewusst, dass ihm bei der
Rentenbe
rechnung
das Einkommen in einer angepassten Tätigkeit angerechnet werden würde. Damit hatte der Beschwerdeführer - der bundesgerichtlichen Recht
sprechung entsprechend - genügend Zeit, sich bis zur leistungsabweisenden Verfügung vom 1
8.
Juni
2015
bzw. bis zur Einstellung des Taggeldes per 3
1.
März
2015 (
Urk.
1 S.
10)
an die veränderten Verhältnisse anzupassen. Dafür spricht auch, dass er bereits im Jahr 2013 bemüht war, eine den Leiden angepasste Stelle zu finden (
Urk.
9/76/2 und
Urk.
9/84/1 f.).
Damit besteht kein Anspruch auf Taggeld über den 3
1.
März 2015 hinaus.
6.2
Einen wie vom Beschwerdeführer vorgebrachten Verstoss gegen Treu und Glauben liegt nicht vor, insbesondere ist nicht mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mündlich eine lebenslange Rente zugesichert und die Vereinbarung dann entgegen diesen Absprachen aufgesetzt hätte (vgl.
Urk.
1 S. 11; Protokoll über das Gespräch vom
2.
März 2015,
Urk.
9/124).
7
.
7
.1
Der Beschwerdeführer brachte vor, dass die IV-Stelle den Rentenanspruch mit dem
Gebrechenscode
938 (übrige Veränderungen an Knochen und
Bewe
gungsorganen
[Bänder, Muskeln und Sehnen]) und dem Funktionsausfall 03
(Funktionsausfall der unteren Extremitäten) begründet habe
(vgl.
Urk.
9
/141/9)
. Der medizinische Endzustand sei im Zeitpunkt der
kreis
ärzt
lichen
Untersuchung am 2
3.
Dezember 2013 noch nicht erreicht gewesen. Ohne ihn noch einmal gesehen zu haben am 2
8.
August 2014 zu behaupten, es bestehe kein Anspruch auf Integritätsentschädigung, sei ungenügend. Auch habe er bereits im Dezember 2013 funktionelle Einschränkungen in Bezug auf das Treppensteigen, hockende Tätigkeiten und Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten festgehalten (
Urk.
1).
7
.2
7
.2.1
Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dau
ern
de erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer
Kapital
leistung
gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge
stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).
Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Ent
schädigung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht.
Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt
, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens minde
stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integri
tät, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträch
tigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der
Integritätsent
schädi
gung
die Richtlinien des Anhanges
3.
Fallen mehrere körperliche oder geisti
ge Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest
gesetzt (Abs. 3).
7
.2.2
Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der Integritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 E.
1b mit Hinweisen) wichtige und typische Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416). Für
die darin genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regel
fall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Ver
dienstes (
Ziff.
1
Abs.
1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufge
führte Integritätsschäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (
Ziff.
1
Abs.
2). Integritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen Anspruch auf Entschädigung (
Ziff.
1
Abs.
3). Die völlige Gebrauchsunfähigkeit eines Organs wird dem Verlust gleichgestellt;
bei teilweisem Verlust und teilweiser Gebrauchsunfähigkeit wird der
Integri
täts
schaden
entsprechend geringer, wobei die Entschädigung jedoch ganz ent
fällt, wenn der Integritätsschaden weniger als
5
%
des
Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ergäbe (
Ziff.
2).
7
.2.3
Die Medizinische Abteilung
der Suva
hat in Weiterentwicklung der
bundes
rätlichen
Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Feinraster) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbind
lich, umso mehr als
Ziff.
1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala angegebene Prozentsatz des Integritätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbe
handlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem An
hang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a).
7
.2.4
In
der Tabelle 2,
Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den unteren Extremitäten
,
wird in Bezug auf die Sprunggelenke und den Mittelfuss folgendes festgehalten:
-
oberes steif im rechten Winkel, 15
%
-
steif in starkem Spitzfuss, 20
%
-
Funktionsbehinderung in den unteren Sprunggelenken, z.B. nach
Calcaneusfraktur
(USG-
Arthrodese
), 5-30
%
-
subtalare
Arthrodese
, 15
%
-
schmerzhafte Funktionsstörung nach Luxationsfrakturen im
Lisfranc
oder Mittelfussfrakturen, 10-20
%
7
.3
Dr.
A._
notierte anlässlich der Untersuchung vom 2
3.
Dezember 2013, dass funktionell kein Defizit bestehe und die
Muskeltrophik
keinen signifi
kanten Unterschied auf
weise
.
Dies zeigte
sich auch deutlich anhand der erhobenen Befunde, in welchen sich die aktive Funktion des oberen Sprung
gelenkes rechts und links identisch darstellte (
Urk.
9/95/3). Auch die Ärzte der Unikli
ni
k
B._
erhoben anlässlich der Sprechstunde vom 1
3.
Februar 2014 keine Funktionseinschränkung des rechten Fusses. Die Kraft bei der Do
r
salextension und
Plantarflexion
sei gut. Die Achillessehne sei im Verlauf gut palpabel, es bestehe jedoch eine
Druckdolenz
im Bereich des
Achilles
seh
nen
ansatzes
. Die Dorsalextension/
Plantarflexion
betrage 10-0-50° (
Urk.
9/100).
Gestützt auf die vorliegenden Befunde liegt keine in der Tabelle 2 auf
geführte Funktionseinschränkung oder eine damit vergleichbare
Integritäts
be
einträchtigung
vor, welche die
Erheblichkeitsgrenze
von 5
%
erreicht.
Entsprechend führte
Dr.
A._
am 2
8.
August 2014
schlüssig und nachv
oll
ziehbar
aus, dass aufgrund der klinischen Befunde vom 2
3.
Dezember 2013
keine Integritätsentschädigung geschuldet sei, eine Verschlechterung sei bis
her nicht eingetreten (
Urk.
9/108).
Daran ändert auch die
attestierte eingeschränkte Arbeitsfähigkeit durch die Beschwerdegegnerin und die Invalidenversicherung
nichts, da die
Integritäts
entschädigung
lediglich
anhand des medizinischen Befundes bemessen wird
und subjektive Faktoren ausser Acht zu lassen sind (vgl. BGE 115 V 147 E. 1)
.
Folglich verneinte die Beschwerdegegnerin zu Recht einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung.
8
.
Nach dem Gesagten erweist sich der
Einspracheentscheid
vom 2
9.
Januar 2016 als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen.