Decision ID: 20264e21-b1b0-4dd3-8ef5-f8ab4c5c40ff
Year: 2019
Language: de
Court: CH_BSTG
Chamber: CH_BSTG_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: penal_law

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- mit Beschluss BB.2019-32-33 vom 25. Februar 2019 die  des Bundesstrafgerichts die Beschwerde vom 19. Februar 2019 von A. und der B. AG gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der  vom 7. Februar 2019 abwies;
- A. und die B. AG mit Schreiben vom 5. März 2019 erneut an die Beschwer-
dekammer gelangen; sie den Antrag stellen, die mit Beschluss vom 25.  2019 bereits beurteilte Beschwerde vom 19. Februar 2019 sei zu  (act. 1);
- auf die Durchführung eines Schriftenwechsels verzichtet wird (Art. 390
Abs. 2 StPO e contrario).

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- aufgrund dessen, dass die StPO eine Wiedererwägung nicht kennt (Be-
schluss des Bundesstrafgerichts BB.2016.89 vom 9. Mai 2016 m.w.H.), das Ersuchen um nochmalige Beurteilung der Beschwerde vom 19.  2019 als sinngemässes Gesuch um Revision im Sinne von Art. 410 StPO entgegenzunehmen ist;
- gemäss Art. 410 Abs. 1 StPO die Revision verlangen kann, wer durch ein
rechtskräftiges Urteil, einen Strafbefehl, einen nachträglichen richterlichen Entscheid oder einen Entscheid im selbständigen Massnahmenverfahren beschwert ist;
- die Revision gegen Entscheide in der Form eines Beschlusses oder einer
Verfügung nicht zulässig ist (BGE 141 IV 269 E. 2.2.2; TPF 2011 115 E. 2);
- es sich bei dem mit dem Gesuch um Neubeurteilung anvisierten Entscheid
der Beschwerdekammer nicht um ein Urteil, sondern um einen Beschluss handelt (siehe zur Unterscheidung Art. 80 Abs. 1 StPO), wofür die Revision eben nicht möglich ist (s. auch Beschluss des Bundesstrafgerichts BB.2018.176 vom 9. Oktober 2018);
- damit auch auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist;
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- A. und die B. AG in ihrem Schreiben vom 5. März 2019 zudem explizit , den Beschluss vom 25. Februar 2019 anzufechten;
- daher angezeigt ist, mit Bezug auf diesen Antrag eine Kopie der Eingabe der
Gesuchsteller dem Bundesgericht zur gutscheinenden Prüfung ;
- bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gesuchsteller die Gerichtskosten
zu tragen haben (Art. 428 Abs. 1 StPO); die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- festzusetzen ist (Art. 73 StBOG i.V.m. Art. 5 und 8 Abs. 1 BStKR).
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