Decision ID: 909496ba-2c00-4a8e-98ad-bfe6833087cc
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Zur Durchsetzung der Versicherungspflicht im Bereich der obligatorischen Kran
kenpflegeversicherung wies das Departement Soziales der Stadt Winterthur X._, geboren 1987, mit Verfügung vom 14. Oktober 2016 (Urk. 15/2/1) per 27. Juli 2016 der SWICA Krankenversicherung AG (nachfolgend: SWICA) als Versicherte zu. Am
10. November 2016
erhob die SWICA gegen diesen Entscheid Beschwerde und beantragte, dieser sei ersatzlos aufzuheben (Urk. 15/1). Das Departement Soziales beantragte in der Vernehmlassung vom 16. März 2017 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 15/10). Die Abweisung der Beschwerde bean
tragte auch die beigeladene Versicherte X._ in ihrer Stellungnahme vom 24. Mai 2017 (Urk. 15/16). Mit Beschluss vom 29. September 2017 trat das Gericht auf die Beschwerde nicht ein und überwies die Sache an das Departement Soziales der Stadt Winterthur zur Durchführung des
Einspracheverfahrens
(Urk. 15/23).
2.
Das Departement Soziales der Stadt Winterthur prüfte in der Folge die mit der Eingabe der SWICA vom 10. November 2016 erhobenen Einwände und erliess am 14. Mai 2018 einen
Einspracheentscheid
. Mit diesem hielt das Departement Soziales an seinem Standpunkt fest, die Zwangszuweisung sei zu Recht erfolgt und wies demgemäss die Einsprache ab (Urk. 2). Dagegen erhob die SWICA am 17. Mai 2018 Beschwerde und beantragte, es sei der angefochtene Entscheid ersatzlos aufzuheben (Urk. 1). Mit der Beschwerdeantwort vom 27. August 2018 beantragte das Departement Soziales die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Am 27. Oktober 2018 wurde die Versicherte X._ zum Prozess beigeladen (Urk. 18). Ihr Rechtsvertreter erklärte mit Eingabe vom 1. November 2018, auf eine Stellungnahme zu verzichten (Urk. 19). Je eine Kopie dieser Eingabe wurde den übrigen Parteien zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 20).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die beigeladene Versicherte ist Staatsbürgerin von Mazedonien, im Februar 2019 umbenannt in „
Nordmazedonien
“ (Urk. 8/12).
Nordmazedonien
ist kein Mitglied
staat der EU und gehört auch dem Schengen-Raum nicht an, zählt jedoch zu den Kandidatenländern, die sich im Prozess der Umsetzung oder Integration der EU-Rechtsvorschriften in nationales Recht befinden. Zwischen der Schweiz und
Nordmazedonien
gilt deshalb im Verhältnis der Rechtsordnungen der beiden Staaten im Bereich der Sozialversicherungen zueinander nach wie vor das Abkommen über Soziale Sicherheit, in Kraft getreten am 1. Januar 2002 (SR 0.831.109.520.1; nachfolgend: Abkommen). Gemäss dem in Art. 4 Abs. 1 des Abkommens formulierten Grundsatz sind die Staatsangehörigen des einen Vertragsstaates sowie deren Familienangehörige und Hinterlassene in ihren Rech
ten und Pflichten aus den Rechtsvorschriften des anderen Vertragsstaates den Staatsangehörigen dieses Vertragsstaates beziehungsweise deren Familienange
hörigen und Hinterlassenen gleichgestellt, wobei abweichende Bestimmungen im Abkommen selber vorbehalten bleiben.
Allerdings bezweckt das in Sozialversicherungsabkommen regelmässig enthal
tene, in Bezug auf das Abkommen mit
Nordmazedonien
in Art. 4 statuierte Gleichbehandlungsgebot nur, aber immerhin, eine formelle Gleichstellung in dem Sinne, dass im Rahmen der von ihm erfassten landesrechtlichen Bestimmungen die Staatsangehörigen der einen Vertragspartei behandelt werden sollen wie die Angehörigen des anderen vertragsschliessenden Teils. Die aus staatsvertraglicher Gleichbehandlungsklausel abgeleitete Rechtsgleichheit knüpft damit immer an die anwendbaren innerstaatlichen Leistungsvoraussetzungen an. Ob und unter welchen Voraussetzungen nordmazedonische Staatsangehörige in der Schweiz Aufenthalt oder Wohnsitz begründen können, was wiederum sozialversiche
rungsrechtliche Rechte und Pflichten auslösen kann, richtet sich somit primär nicht nach dem Abkommen, sondern nach dem einschlägigen schweizerischen Recht, welches - wie das Recht aller Staaten - in Bezug auf Aufenthalt und Wohn
sitz zwischen eigenen und ausländischen Staatsangehörigen unterscheidet. Ungleichbehandlungen, die sich aus ausländerrechtlichen Regelungen ergeben, werden durch Art. 4 des Abkommens nicht ausgeschlossen (Urteil des Bundesge
richts I 190/06 vom 16. Mai 2007 E. 5.3).
1.2
Gemäss Art. 3 Abs. 1 des
Bundesgesetz
es
über die Krankenversicherung (KVG)
muss sich jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz innert drei Monaten nach der
Wohnsitznahme
in der Schweiz für Krankenpflege versichern. Versicherungs
pflichtig sind gemäss Art. 1 Abs. 2
lit
. a der
Verordnung über die Krankenver
sicherung (KVV)
zudem Ausländer und Ausländerinnen mit einer Kurzaufent
halts- oder Aufenthaltsbewilligung nach Art. 32 und 33 des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (
AuG
), die mindestens drei Monate gültig ist. Keiner Versicherungspflicht unterstehen Personen,
die sich ausschliesslich zur ärztlichen Behandlung oder zur Kur in der Schweiz aufhalten
(Art. 2 Abs. 1
lit
. b KVV).
2.
2.1
Der Beschwerdegegner führte im
Einspracheentscheid
aus, die Beigeladene sei am 27. Juli 2016 von Mazedonien in die Schweiz eingereist. Sie habe sich nicht zum Zwecke einer medizinischen Behandlung hier aufgehalten. Die Behandlungs
bedürftigkeit sei unerwartet aufgetreten. Ab dem 30. August 2016 habe sie sich notfallmässig im Y._ behandeln lassen müssen. Die Beigeladene habe über eine Aufenthaltsbewilligung des Kantons Zürich verfügt und sie sei per 27. Juli 2016 bei der Einwohnerkontrolle der Stadt Winterthur angemeldet worden. Sie habe somit seit diesem Zeitpunkt ihren Wohnsitz in Winterthur gehabt. Bei dieser Sachlage bestehe eine Versicherungspflicht. Da die Beigeladene nicht von sich aus einen Versicherungsnachweis erbracht habe, sei die Zuweisung erfolgt (Urk. 2 S. 1 f.).
An diesen Standpunkten hielt der Beschwerdegegner in der Beschwerdeantwort fest und ergänzte, der Aufenthalt der Beigeladenen sei mittels einer Kurzaufent
haltsbewilligung geregelt worden, wobei diese am 24. Oktober 2016 ausgestellt und ab dann gültig gewesen sei (Urk. 6).
2.2
Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Beigeladene sei in Mazedonien wohnhaft und habe im Sommer 2016 ihren in der Schweiz lebenden Bruder und die Schwägerin besucht. Sie habe über ein Rückflugticket für den 30. August 2016 verfügt. An diesem Tag habe sie notfallmässig ins Y._ eintreten müssen. Sie sei zur Leistung eines Depots für die Heilungskosten aufgefordert worden, wozu sie allerdings nicht in der Lage gewesen sei. Das Y._ habe in der Folge beim Migrationsamt eine Aufenthaltsbewilligung beantragt. Eine solche befinde sich aber nicht in den Akten. Vom kantonalen Sozialamt sei die Anmeldung bei der Einwohnerkontrolle und der
Abschluss einer Krankenversicherung empfohlen worden. Aus dem Umstand, dass die Beigeladene ab dem 30. August 2016 not
fallmässig im Y._ habe behandelt werden müssen und rückwirkend per 27. Juli 2016 bei der Einwohnerkontrolle angemeldet worden sei, leite der Beschwerde
gegner die Begründung eines Wohnsitzes ab. Dabei werde übersehen, dass die Hinterlegung der Schriften lediglich ein Indiz für die Begründung eines Wohn
sitzes sei. Tatsächlich beurteile sich dieser nach dem Ort, an dem sich die betref
fende Person mit der Absicht des dauernden Verbleibens aufhalte. Dies sei bei der Beigeladenen die Gemeinde
O._
in Mazedonien. Dort lebe sie mit ihrer Familie. Die betreffende Gemeinde habe die Beigeladene gegenüber dem Migrationsamt auch als Wohnsitz angegeben. Der Aufenthalt in einer Heilanstalt vermöge keinen Wohnsitz zu begründen. Hätte die Beigeladene das Depot für ihre Behandlung im Y._ leisten können, so wäre es nicht zu dieser Zwangszuweisung gekommen, denn für Touristen oder andere Besucher bestehe keine Versiche
rungspflicht. Die Zwangszuweisung verstosse ferner gegen das Verbot der Doppelversicherung. Die Beigeladene sei in ihrem Heimatland versichert. Ob und in welchem Umfang sich diese Versicherung an Behandlungen im Ausland betei
lige, sei nicht geklärt worden. Im Übrigen sei zu beachten, dass
Personen, die sich ausschliesslich zur ärztlichen Behandlung o
der zur Kur in der Schweiz aufhie
lten
, gemäss Art. 2 Abs. 1
lit
. b KVV nicht der Versicherungspflicht unterstünden (Urk. 1 S. 2 ff.).
2.3
Die Beigeladene äusserte sich in diesem Verfahren nicht zur Sache (Urk. 19). Im vorangehenden Verfahren KV.2016.00095 hatte sie sich in ihrer Stellungnahme vom 24. Mai 2017 (Urk. 15/16) den Standpunkten des Beschwerdegegners in des
sen Beschwerdeantwort vom 16. März 2017 (Urk. 15/10) angeschlossen.
3.
3.1
Die Beigeladene reiste am 27. Juli 2016 zum Zweck eines Verwandtenbesuchs in die Schweiz und verfügte bereits über ein Rückflugticket für den 30. August 2016 (vgl. Urk. 8/1 S. 1, Urk. 8/12, Urk. 8/16 S. 2, Urk. 8/18). Beabsichtigt war somit ein vorübergehender Aufenthalt in der Schweiz als Touristin. Von diesem Sach
verhalt geht die Beschwerdeführerin zu Recht aus (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 1 u. S. 3 f. Ziff. 5 f.). Etwas Anderes legen die Akten nicht nahe.
Der Aufenthalt der Beigeladenen verlängerte sich ungewollt durch die plötzliche Erkrankung in Form eines fulminanten septischen Schocks bei
Fasziitis
am linken Arm
und Bein. Die Erkrankung hatte einen mehrmonatigen stationären Klinikau
fenthalt zur Folge (Urk. 15/3/13, Urk. 15/3/15). In diesem Zusammenhang ersuchte das Y._ das Migrationsamt am 27. September 2016 um die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung (vgl. Urk. 8/1) und im Oktober 2016 erfolgte eine Anmeldung bei der Einwohnerkontrolle (Urk. 8/16/2 S. 2). Ein bloss vorüberge
hender Aufenthalt schliesst eine
Wohnsitznahme
aus. Gemäss Art. 23 Abs. 1 des Schweizerischen
Zivilgesetzbuch
es
(ZGB)
setzt die
Wohnsitznahme
einer Person die
Absicht
des
dauernden Verbleibens
voraus (vgl. auch
BGE 133 V 309 E. 3.1, 125 V 76 E. 2a; Kieser, ATSG Kommentar,
3.
Auflage, Zürich 2015, N 15 zu Art.
13 ATSG
). Die Anmeldung und die Hinterlegung der Schriften sind indessen, ebenso wie
die Ausübung der politischen Rec
hte, die Bezahlung der Steuern oder
fremdenpolizeiliche Bewilligungen
, kein Beweis für eine
Wohnsitznahme
, son
dern lediglich ein Indiz dafür (
Urteil des Bundesgerichts K 34/04 vom
2.
August 2005 E. 3
).
Auch
der Aufenthalt zum Zweck der Ausbildung oder die Unterbringung einer Person in einer Erziehungs- oder Pflegeeinrichtung, einem Spital oder einer Straf
anstalt
begründet gemäss Art. 23 Abs. 1 ZGB
für sich allein keinen Wohnsitz.
Nach der Erkrankung der Beigeladenen diente der weitere Aufenthalt der ärzt
lichen Behandlung. Andere Aufenthaltsgründe sind weder aktenkundig noch ersichtlich. Von einer
Wohnsitznahme
in der Schweiz ist demnach nicht auszu
gehen, weswegen eine Versicherungspflicht im Sinne von Art. 3 Abs. 1 KVG zu verneinen ist.
3.2
Keine Versicherungspflicht besteht gemäss Art. 2 Abs. 1
lit
. b KVV sodann für Personen, die sich ausschliesslich zur ärztlichen Behandlung oder zur Kur in der Schweiz aufhalten. Die Einreise und der Aufenthalt der Beigeladenden hatten den Besuch von Verwandten in der Schweiz zum Zweck. Die nachträgliche Notwen
digkeit einer ärztlichen Behandlung, die notfallmässig erforderlich geworden war, und der dadurch verlängerte Aufenthalt in der Schweiz ändern daran nichts, was die Anwendung von Art. 2 Abs. 1
lit
. b KVV ausschliesst. Auch die weiteren Aus
nahmegründe gemäss Art. 2 Abs. 1
lit
. a und
lit
. c-g sind nicht einschlägig.
3.3
Gemäss Art. 1 Abs. 2
lit
. a KVV unterstehen
Ausländer und Ausländerinnen mit einer Kurzaufenthalts- oder Aufenthaltsbewilligung nach den Artikeln 32 und 33
AuG
, die mindestens drei Monate gültig ist
, dem
Versicherungsobligatorium
.
Sowohl im
Einspracheentscheid
vom 14. Mai 2018 als auch in der Beschwerde
antwort vom 27. August 2018 verwies der Beschwerdegegner zur Begründung seines Standpunktes auf eine der Beigeladenen durch die Migrationsbehörden im Oktober
2016 erteilte Kurzaufenthaltsbewilligung (Urk. 1 S. 2, Urk. 6 S. 2). In den Akten findet sich dieses Dokument indessen nicht, sondern nur ein Antrag des Y._ vom 27. September 2016 um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung und eine E-Mail des Migrationsamtes vom 11. November 2016 an den Beschwerde
gegner, worin ausgeführt wird, der Versicherten sei eine entsprechende, ab dem 24. Oktober 2016 gültige Bewilligung erteilt worden (Urk. 8/1, Urk. 8/20). Sodann ist einem Schreiben des Migrationsamtes an die Beigeladene zu entnehmen, dass die Aufenthaltsbewilligung bis 12. April 2017 befristet gewesen sei (Urk. 8/8). Die Aufenthaltsbewilligung selber ist indes nicht aktenkundig, was der Beschwerde
gegner zu Recht bemängelt (Urk. 1 S. 2 Ziff. 2). Die Bestätigung des Migrations
amtes per E-Mail genügt als Nachweis nicht. Da das Dokument selber sowie auch alle bedeutsamen Einzelheiten (Art der Bewilligung, Dauer, Eröffnung) nicht bekannt respektive ausgewiesen sind, sind in diesem Zusammengang weitere Sachverhaltsabklärungen erforderlich.
Abzuklären ist, welche ausländerrechtliche Bewilligung der Versicherten gestützt auf welche Gesetzesbestimmungen, wann und für welche Zeit erteilt worden ist. In diesem Zusammenhang sind auch die Meldeverhältnisse der Beigeladenen in der betreffenden Zeit zu klären und es ist festzustellen, wie lange die Behandlung der Beigeladenen im Y._ dauerte und wann sie das Land wieder verlassen hat.
3.4
Die Beschwerdeführerin macht ferner geltend, eine Zuweisung der Beigeladenen in die Grundversicherung führe zu einer unzulässigen Doppelversicherung (Urk. 1 S. 4 f. Ziff. 7).
Das Stichwort Doppelversicherung betrifft in erster Linie die innerstaatliche Ebene. Mehrfachversicherungen entsprechen nicht der Konzeption des KVG. Allerdings liegt der Fokus weniger auf dem Verbot einer doppelten Versicherung, sondern auf der Vermeidung von Versicherungslücken. Es gilt der Grundsatz, dass das bisherige durch ein neues Versicherungsverhältnis unmittelbar abgelöst wird (Art. 7 Abs. 5 KVG; vgl. auch BGE 130 V 448 E. 4.2).
Vorliegend stellt sich die Frage der Versicherung der Beigeladenen an ihrem aus
ländischen Wohnort. Über eine Krankenversicherung in
Nordmazedonien
ist nichts Konkretes bekannt. Seitens des Y._ wurde festgehalten, es gebe Hinweise darauf, dass die Beigeladene und ihre Familie in
Nordmazedonien
über eine Ver
sicherung verfügten, wobei nicht bekannt sei, was diese abdecke (vgl. Urk. 8/14 S. 1). Aktenkundig ist allein eine Reiseversicherung, die die Beigeladene im Hin
blick auf ihren Aufenthalt in der Schweiz abgeschlossen hatte, deren Gültigkeit aber bis zum 31. Juli
2016 beschränkt war (Urk. 8/14 S. 3). Welche Leistungen diese Versicherung umfasste, ist ebenfalls nicht aktenkundig.
Zu beachten ist, dass eine bestehende Krankenversicherung im Ausland grund
sätzlich keine Befreiung vom
Versicherungsobligatorium
rechtfertigt. Eine Befrei
ung ist nur bei Vorliegen weniger, im Gesetz vorgesehener Gründe und auf Gesuch hin möglich (vgl. Art. 2 Abs. 2-8 KVV). Ein entsprechendes Gesuch ist nicht aktenkundig und wird auch von der Beschwerdeführerin nicht behauptet. Die Prüfung von Befreiungsgründen drängt sich somit nicht auf.
4.
Zusammenfassend ergibt sich, dass der Sachverhalt weiter abklärungsbedürftig ist. Die weiteren Abklärungen sind vom Beschwerdegegner vorzunehmen, an den die Sache in Anwendung von § 26 Abs. 1 des
Gesetz
es
über das Sozialversiche
rungsgericht (
GSVGer
)
zurückzuweisen ist.
5.
Die Rückweisung der Angelegenheit gilt praxisgemäss als Obsiegen
(BGE 137 V 57 E. 2.2)
und die Beschwerdeführerin beantragte eine Prozessentschädigung (Urk. 1 S. 2).
Der Beschwerdeführerin ist indessen keine Prozessentschädigung zuzusprechen, da ihr Arbeitsaufwand und ihre Umtriebe im vorliegenden Verfah
ren nicht den Rahmen dessen überschritten, was der Einzelne
zumutbarerweise
nebenbei zur Besorgung seiner persönlichen Angelegenheiten auf sich zu nehmen hat
. Die Beigeladene sodann stellte weder einen Antrag in der Sache noch einen solchen auf eine Prozessentschädigung (Urk. 19).