Decision ID: 8a6202f5-817d-59ab-ae34-4a51b5754d7c
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der am (...) 1942 geborene deutsche Staatsangehörige H._ lebt in Deutschland. Er war in den Jahren 1961 bis 1969 in der Schweiz erwerbstätig und hat dabei Beiträge an die obligatorische Alters- und Hinterlassenenversicherung entrichtet (act. 16 f. und 61 ff.). Er hat am 19. April 2007 bei der Deutschen Rentenversicherung Bund einen Antrag auf Ausrichtung einer Altersrente gestellt. Sein Antrag wurde mit dem entsprechenden Formular dem schweizerischen Versicherungsträger übermittelt (act. 42 ff.).
B. Mit Verfügung vom 26. September 2007 (act. 70 ff.) hat die  Ausgleichskasse (nachfolgend: SAK) H._ eine monatliche Altersrente in der Höhe von Fr. 100.-- mit Beginn ab 1. Oktober 2007 zugesprochen. Der Rentenberechnung legte die SAK die  4, eine anrechenbare Beitragsdauer von 4 Jahren und 8  sowie ein massgebliches durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 13'260.-- zugrunde.
C. Gegen die Verfügung vom 26. September 2007 hat H._ am 8. Oktober 2007 Einsprache bei der SAK erhoben (act. 78). Er , es seien die Berechnungsgrundlagen seiner Rente noch einmal zu überprüfen und ihm die Berechnung detailliert darzulegen.  die berücksichtigte Beitragsdauer von 56 Monaten sei seines Erachtens falsch, da er nur 51 Monate in der Schweiz gearbeitet habe. Ferner sei auch das berücksichtigte durchschnittliche  nicht korrekt.
D. Mit Einspracheentscheid vom 23. November 2007 (act. 85 ff.) hat die SAK die Berechnungsgrundlagen der Rente dargelegt und die  von H._ abgewiesen, da die Berechnung der  korrekt sei.
E. Gegen den Einspracheentscheid vom 23. November 2007 hat H._ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Schreiben vom 10. Dezember 2007 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht
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erhoben. Er reichte einige Arbeitszeugnisse ein und beantragte die Überprüfung der Berechnungsgrundlagen, da er – gemäss seiner Aufstellung – nur 43,2 Monate in der Schweiz gearbeitet habe und das massgebliche Durchschnittseinkommen bei etwa Fr. 17'000.-- liegen müsste.
F. Mit Vernehmlassung vom 3. März 2008 legte die SAK die  ausführlich dar und beantragte die Abweisung der . Sie führte im Wesentlichen aus, die anrechenbare  sei – gemäss ihrer nochmaligen Überprüfung – auf 55 Monate zu korrigieren. Das durchschnittliche Jahreseinkommen betrage  Fr. 12'278.--, was (gemäss Tabelle) zu einem massgeblichen durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 13'260.-- führe. Im  sei aber die Rentenberechnung somit nicht zu beanstanden.
G. Der Beschwerdeführer liess sich nicht mehr vernehmen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 lit. d VGG und Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10)  das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der Schweizerischen Ausgleichskasse. Es liegt keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vor. Das  ist somit zur Beurteilung der Beschwerde zuständig.
1.2 Aufgrund von Art. 3 lit. dbis des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet das VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungsrechtssachen,  das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung an-
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wendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.
1.3 Der Beschwerdeführer ist durch den angefochtenen  berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung, so dass er im Sinne von Art. 59 ATSG  ist.
1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht (Art. 60 Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten.
2. Vorliegend ist strittig und zu prüfen, ob die SAK die Altersrente des Beschwerdeführers korrekt ermittelt hat.
2.1 Die ordentlichen Renten werden nach Art. 29bis Abs. 1 AHVG nach Massgabe der Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie der - oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person berechnet. Sie gelangen nach Art. 29 Abs. 2 AHVG in Form von  für Versicherte mit vollständiger Beitragsdauer oder in Form von Teilrenten für Versicherte mit unvollständiger Beitragsdauer zur . Die Teilrente entspricht dabei einem Bruchteil der Vollrente (Art. 38 Abs. 1 AHVG), für dessen Berechnung das Verhältnis  den vollen Beitragsjahren der Versicherten zu denjenigen ihres Jahrgangs sowie die eingetretenen Veränderungen der  berücksichtigt werden (Art. 38 Abs. 2 AHVG). Als vollständig gilt die Beitragsdauer, wenn die rentenberechtigte Person zwischen dem 1. Januar nach der Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31.  vor Eintritt des Rentenalters gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (Art. 29bis Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 29ter
Abs. 1 AHVG).
Für jeden beitragspflichtigen Versicherten werden individuelle Konten geführt, in welche die für die Berechnung der ordentlichen Renten  Angaben eingetragen werden. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten (Art. 30ter Abs. 1 AHVG). Für die Jahre 1948 bis 1968 wurden nur die Kalenderjahre der Beitragsleistung in die individuellen Konten eingetragen, so dass die Beitragsdauer in Monaten daraus nicht hervorgeht. Deshalb ist gemäss bundesgerichtlicher  in Fällen, in denen Belege mit näheren Angaben über die  für die Jahre 1948 bis 1968 (z.B. Wohnsitzbescheinigun-
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gen, Arbeitszeugnisse, zusätzliche Angaben der kontenführenden ) fehlen, auf die eigens zur Ermittlung der  Beitragsdauer publizierten Tabellen des Bundesamtes für  abzustellen (BGE 107 V 16 Erw. 3b).
Gemäss Art. 29quater AHVG werden die Renten nach Massgabe des durchschnittlichen Jahreseinkommens berechnet. Dieses wird , indem die Summe der Erwerbseinkommen, von denen die  Person Beiträge geleistet hat, durch die Zahl der Beitragsjahre geteilt wird.
2.2 Bei der Entstehung des Anspruchs auf eine Altersrente hat die Beitragsdauer des Jahrgangs des Beschwerdeführers (1942) 44 Jahre betragen (Rententabellen 2007, S. 7). Gemäss den Einträgen in  individuellen Beitragskonten hat der Beschwerdeführer in den  1961 bis 1969 (mit Unterbrüchen) Beiträge an die AHV entrichtet. Gestützt auf die Einträge in den individuellen Konten und unter  der Tabellen zur Ermittlung der mutmasslichen Beitragsdauer sowie auf die eingereichten Arbeitszeugnisse ist die SAK zu Recht von einer Beitragsdauer von 55 Monaten (4 Jahre und 7 Monate) . Den vom Beschwerdeführer eingereichten Zeugnissen lässt sich keine davon abweichende Beitragsdauer entnehmen. Der  geht fehl in der Annahme, unvollständige Monate  nur in Bruchteilen angerechnet. Im Übrigen hat der  in seiner Aufstellung die Einkommen, welche in den Konten  waren und keinem der mit Zeugnissen belegten Einsätzen  war, zu Unrecht unberücksichtigt gelassen. Die anwendbare Rentenskala, welche sich nach den vollen Beitragsjahren bemisst, ist daher – wie von der SAK zutreffend festgestellt – Rentenskala 4.
Zu Gunsten des Beschwerdeführers sind in den individuellen Konten Einkommen in der Höhe von insgesamt Fr. 39'517.-- registriert. Die diesbezügliche Feststellung der SAK ist nicht zu beanstanden. Der  bestreitet dies daher auch zu Recht nicht. Dieses  ist zwecks Ausgleichung der Inflation entsprechend dem Rentenindex gemäss Art. 33ter AHVG aufzuwerten (Art. 30 Abs. 1 AHVG). Der Aufwertungsfaktor beträgt vorliegend 1,424 ( 2007, S. 15, erster Eintrag im individuellen Konto nach Vollendung des 20. Altersjahres im Jahr 1962), so dass sich das aufgewertete  auf Fr. 56'273.-- beläuft. Geteilt durch die Anzahl der festgestellten Beitragsmonate und multipliziert mit 12 ergibt dies ein
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durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 12'278.-- (Fr. 56'273.-- : 55 x 12). Dieser Betrag ist auf den nächsthöheren  des massgeblichen durchschnittlichen Jahreseinkommens aufzurunden. Gemäss den Rententabellen 2007 beträgt dieser Wert in der Skala 4 Fr. 13'260.--, was eine monatliche Rente von Fr. 100.-- .
2.3 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die SAK die  des Beschwerdeführers korrekt ermittelt hat und die Beschwerde somit im einzelrichterlichen Verfahren gemäss Art. 23 Abs. 2 VGG in Verbindung mit Art. 85bis Abs. 3 AHVG abzuweisen ist.
3.
3.1 Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), so dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind.
3.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf  eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und  hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundesbehörde hat die SAK jedoch keine Anspruch auf  (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 73.320.2]).
Der unterliegende Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).
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