Decision ID: 38d2af00-c5ce-4d1d-943d-58089ca70bec
Year: 2019
Language: de
Court: CH_BGer
Chamber: CH_BGer_005
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: civil_law

Sachverhalt:
Auf den Grundstücken U._-GBB-xxx (Eigentümer C._) und -yyy (Eigentümer A.A._ und B.A._) stehen aneinander gebaute Einfamilienhäuser mit Blick auf den Vierwaldstättersee.
Klageweise verlangte C._, die Ehegatten A._ seien zum Rückschnitt der Thujahecke und der daran anschliessenden Sträucher zu verpflichten. Jene verlangten widerklageweise, C._ sei zur Kürzung seines Lorbeerbaumes zu verpflichten.
Mit Urteil vom 5. Dezember 2014 verpflichtete das Kantonsgericht Nidwalden das Ehepaar A._ zum jährlichen Rückschnitt der Thujahecke und des anschliessenden Strauches auf maximal 1,5 m ab gewachsenem Terrain. Dies bestätigte das Obergericht Nidwalden mit Entscheid vom 24. November 2015. Überdies verpflichtete es C._ widerklageweise zur Kürzung des Lorbeerbaumes auf maximal 1,5 m ab gewachsenem Terrain. Die hiergegen erhobene Beschwerde des Ehepaares A._ wies das Bundesgericht mit Urteil 5A_85/2016 vom 23. August 2016 ab, soweit es darauf eintrat.
Im Folgesommer reichte das Ehepaar A._ ein Vollstreckungsgesuch ein. Nachdem C._ die zwischenzeitlich erfolgte bzw. in Auftrag gegebene Kürzung des Lorbeerbaumes geltend gemacht und das Ehepaar A._ dies bestätigt hatte, schrieb das Kantonsgericht das Verfahren mit Entscheid vom 21. November 2017 ab. Die Gerichtskosten von Fr. 3'200.-- auferlegte es den Parteien je zur Hälfte; ausserdem verpflichtete es C._ zu einer Entschädigung von Fr. 238.20 an das Ehepaar A._.
In Bezug auf die Kostenverlegung erhob das Ehepaar A._ am 4. Dezember 2017 Beschwerde. Mit unaufgeforderter Eingabe vom 30. Dezember 2017 reichten sie "eine Reihe von Beweisfotos" nach, worauf das Obergericht mit Schreiben vom 3. Januar 2018 auf das Novenverbot hinwies. Mit Entscheid vom 19. Februar 2019 wies das Obergericht die Beschwerde ab.
Gegen diesen Entscheid hat das Ehepaar A._ am 25. März 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht, im Wesentlichen mit den Begehren um dessen Aufhebung und Beschaffung der möglicherweise beim Gericht unterschlagenen Fotos sowie der Neubeurteilung der Sache.

Erwägungen:
1.
Angefochten ist das kantonal letztinstanzliche Urteil über die Kostenregelung in einem erstinstanzlichen Zivilverfahren. Der diesbezügliche Streitwert liegt weit unter der gemäss Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG für eine Beschwerde in Zivilsachen erforderlichen Mindestsumme von Fr. 30'000.--.
2.
Es steht mithin einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen (Art. 113 ff. BGG). Mit dieser kann, wie es schon ihr Name sagt, ausschliesslich die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG), wobei hierfür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG).
3.
Die Beschwerdeführer rufen keine verfassungsmässigen Rechte als verletzt an; schon daran scheitert die Beschwerde. Die Ausführungen, mit welchen in appellatorischer Weise die eigene Sicht der Dinge im Zusammenhang mit dem Rückschnitt und der Kostenverlegung geschildert wird, würde aber auch inhaltlich den im Bereich des Rügeprinzips geltenden Begründungsanforderungen nicht genügen (vgl. dazu BGE 142 III 364 E. 2.4 S. 368).
4.
Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).
5.
Die Gerichtskosten sind den Beschwerdeführern aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).