Decision ID: 700fcd08-666a-4d88-b966-502600cafb6e
Year: 2008
Language: de
Court: SG_VGN
Chamber: SG_VGN_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ Die Kantonspolizei St. Gallen schrieb das Beschaffungsvorhaben für den Ersatz von
bestehenden Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen an sechs verschiedenen
Standorten im Kanton im Amtsblatt Nr. 18 vom 30. April 2007 im offenen Verfahren
aus. In der bis 4. Juli 2007 laufenden Eingabefrist gingen insgesamt fünf Angebote von
drei Anbietern ein. Mit Verfügung vom 3. September 2007 vergab die Kantonspolizei
den Zuschlag an die Firma CES AG, Dübendorf.
B./ Mit Eingabe vom 11. September 2007 erhob die Multanova AG, Uster, Beschwerde
beim Verwaltungsgericht mit folgenden Rechtsbegehren:
"1.) Wir beantragen, beim Verwaltungsgericht unabhängig festzustellen, welches der
Angebote (inkl. den Unternehmervarianten) das wirtschaftlich günstigste ist. Es sind
dabei auch Faktoren wie z.B. die Anzahl der auszuwertenden Bilder sowie den dafür
benötigten zusätzlichen Speicherplatz auf Servern und elektronischen Archivsystemen
miteinzubeziehen.
2.) Wir beantragen, beim Verwaltungsgericht nochmals unabhängig festzustellen, ob
ein Vergabeentscheid aufgrund der Messtechnologie (z.B. Piezo-/Induktionsschlaufen)
zulässig ist. Insbesondere ist dabei zu beachten, dass die Kosten für die Piezosensoren
bereits in unserer Unternehmervariante enthalten sind.
3.) Wir beantragen beim Verwaltungsgericht, dass dieses anordnet, dass die
Ausschlussgründe für den Ausschluss des Angebots (Lasertechnologie, TraffiStar
S550) der MULTANOVA AG, CH-8610 Uster offen gelegt und uns schriftlich mitgeteilt
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werden; und wenn der Ausschlussgrund die sich in Bearbeitung befindliche Zulassung
unseres lasertechnologiebasierenden Messgerätes bei METAS (Bundesamt für
Metrologie, CH-3003 Bern) ist, dass das Verwaltungsgericht diesen Ausschlussgrund
unter Berücksichtigung des exakten Wortlauts in der erwähnten Ausschreibung
beurteilt.
4.) Wir beantragen beim Verwaltungsgericht im Weiteren, dass wenn dieses feststellt,
dass die Ausschlussgründe für einen Ausschluss des Angebots der MULTANOVA AG
nicht genügen, die Verfügung aufgehoben wird und eine Neubeurteilung (unter
Miteinbezug der durch das Verwaltungsgericht behandelten Anträge 1. bis 3.) der
gesamten Ausschreibung bei der ausschreibenden Stelle durch das Verwaltungsgericht
angeordnet wird."
Ein Begehren um aufschiebende Wirkung wurde nicht gestellt.
In ihrer Vernehmlassung vom 25. September 2007 beantragte die Kantonspolizei St.
Gallen die Abweisung der Beschwerde. Sie bestritt insbesondere den von der
Multanova AG geltend gemachten grösseren Speicherbedarf der von ihr gewählten
Messanlage. Der Entscheid für die gewählte Technologie sei aus bautechnischen
Gründen (Einmastkonzept, keine Schleifen in der Fahrbahn) gefällt worden. Zudem
könnten Synergien mit bereits in Betrieb genommenen Messgeräten genutzt werden.
Die Vorinstanz weist zudem darauf hin, dass in den Ausschreibungsunterlagen
Messeinrichtungen verlangt worden seien, die vom Bundesamt für Metrologie (METAS)
zugelassen sind. Systeme, die diese Anforderung nicht erfüllen würden, hätten auch
den gesetzten Zeitplan nicht einhalten können. Die CES AG verzichtete auf eine
Stellungnahme.
Am 29. Oktober 2007 teilte die Kantonspolizei St. Gallen dem Verwaltungsgericht den
Vertragsabschluss mit der CES AG mit. Das Verwaltungsgericht orientierte
gleichentags die Multanova AG über den erfolgten Vertragsschluss und machte sie auf
die Möglichkeit eines Beschwerderückzugs innert 10 Tagen aufmerksam. In der
ebenfalls am 29. Oktober 2007 eingereichten Stellungnahme hielt die Multanova AG an
den in der Beschwerdeschrift gestellten Anträgen fest. Insbesondere versuchte sie,
über verschiedene Berechnungen, den Speichermehrbedarf der ausgewählten
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Konkurrenzprodukte nachzuweisen. Zudem wies sie darauf hin, dass die von ihr in der
ordentlichen Variante angebotenen Messanlagen aus Komponenten bestünden, die
bereits vom METAS zugelassen seien, einzig die Gesamtanlage sei noch nicht
abgenommen gewesen.
In der Vernehmlassung vom 8. November 2007 hielt die Kantonspolizei St. Gallen an
ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest und bestritt wiederum den
Speichermehrbedarf. Im Schreiben vom 22. November 2007 wurden die
Rechtsbegehren mit Hinweis auf weitere technische Unterschiede zwischen den
Messanlagen und den daraus folgenden Infrastrukturkosten erneut bestätigt.
Am 4. Januar 2008 verlangte das Verwaltungsgericht bei der Vorinstanz das
Offertöffnungsprotokoll sowie den detaillierten Bewertungsschlüssel für die
Zuschlagserteilung ein. Diese Akten wurden zur Wahrung des rechtlichen Gehörs am
15. Januar 2008 der Multanova AG und der CES AG zur Stellungnahme übermittelt. Mit
Schreiben vom 28. Januar 2008 äusserte sich die Multanova AG zu verschiedenen
Einzelpunkten der ihr zugestellten Akten. Die CES AG liess sich nicht vernehmen.

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 2 Abs. 1 lit. a
und Art. 5 Abs. 2 des Einführungsgesetzes zur Gesetzgebung über das öffentliche
Beschaffungswesen, sGS 841.1, abgekürzt EGöB). Die Beschwerdeführerin ist als nicht
berücksichtigte Anbieterin zur Beschwerde gegen den Zuschlag an die
Beschwerdegegnerin legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 des
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Die
Beschwerdeeingabe vom 11. September 2007 entspricht zeitlich, formal und inhaltlich
den gesetzlichen Anforderungen (Art. 15 Abs. 3 der Interkantonalen Vereinbarung über
das öffentliche Beschaffungswesen, sGS 841.32, abgekürzt IVöB).
Die Beschwerde hat gemäss Art. 17 Abs. 1 IVöB keine aufschiebende Wirkung. Da
diese nicht beantragt und auch von Amtes wegen nicht erteilt wurde, konnte der
Vertrag
über den Ersatz der Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen während des hängigen
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Beschwerdeverfahrens abgeschlossen werden (Art. 37 Abs. 1 Verordnung über das
öffentliche Beschaffungswesen, sGS 841.11, abgekürzt VöB). Der Vertragsschluss
wurde am 29. Oktober 2007 der Beschwerdeführerin mitgeteilt. Damit entfällt die
Möglichkeit, mit einem Begehren auf Erlass eines Gestaltungsurteils die Aufhebung
oder Änderung des Zuschlags zu verlangen. Im vorliegenden Verfahren kann damit
lediglich noch eine allfällige Rechtswidrigkeit der Zuschlagsverfügung festgestellt
werden (Art. 18 Abs. 2 IVöB). Dementsprechend ist auf das Begehren in Ziff. 4 der
Beschwerde vom 11. September 2007 nicht einzutreten.
2. Nach Art. 16 Abs. 1 IVöB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen,
einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige
und unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden.
Dagegen kann Unangemessenheit nicht geltend gemacht werden (Art. 16 Abs. 2 IVöB).
Diese Vorschriften entsprechen den allgemeinen Grundsätzen des st. gallischen
Verfahrensrechts (Art. 61 Abs. 1 und 2 VRP). Im Beschwerdeverfahren gegen
Verfügungen im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens kann somit nur geprüft
werden, ob die Vorinstanz ihr Ermessen überschritten oder missbraucht hat und damit
rechtswidrig handelte. Zur Ermessenskontrolle ist das Verwaltungsgericht hingegen
nicht befugt. Im Streitfall bedeutet dies, dass das Verwaltungsgericht den
Entscheidungsspielraum der Vorinstanz zu respektieren hat, wenn diese beim Zuschlag
von sachlichen und vernünftigen Überlegungen ausging, die im Einklang mit Sinn und
Zweck des Gesetzes stehen (vgl. statt vieler GVP 2006 Nr. 60 E. 2b mit Hinweisen).
2.1. Nach Art. 41 Abs. 1 VöB sind Verfügungen des Auftraggebers kurz zu begründen.
Namentlich ist in der Zuschlagsverfügung kurz zu begründen, weshalb das
berücksichtigte Angebot mit Bezug auf die Zuschlagskriterien das wirtschaftlich
günstigste ist. Die Begründung enthält insbesondere den Preis des berücksichtigten
Angebots oder die tiefsten und höchsten Preise der in das Vergabeverfahren
einbezogenen Angebote (Art. 41 Abs. 3 VöB).
Das Verwaltungsgericht hat die Anforderungen an die Begründung einer
Zuschlagsverfügung in zahlreichen Urteilen umschrieben und seine Praxis wiederholt
publiziert (vgl. statt vieler GVP 2006 Nr. 59 E. 2 b/aa). Eine Begründung ist
ungenügend, wenn sie lediglich die Aussage umfasst, ein bestimmtes Angebot sei das
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wirtschaftlich günstigste. Die Auftraggeberin muss in der Begründung einer Verfügung -
zwar kurz, aber immerhin - darlegen, weshalb sie das Angebot einer bestimmten
Unternehmung als das wirtschaftlich günstigste qualifiziert. Die Anbieter müssen
aufgrund der Verfügung bzw. deren Begründung darüber in Kenntnis gesetzt werden,
aus welchen Motiven die Vergabebehörde einem Angebot den Zuschlag erteilt hat.
In der angefochtenen Zuschlagsverfügung vom 3. September 2007 wurde festgehalten,
dass das wirtschaftlich günstigste Angebot den Zuschlag erhalten habe und die
Angebote entsprechend den in den Ausschreibungsunterlagen bekannt gegebenen
Zuschlagskriterien geprüft worden seien. Das berücksichtigte Angebot zeichne sich
insbesondere durch eine vollständige Abdeckung der Pflichtenheftanforderungen aus,
zudem sei kein Einbau von Detektionsschlaufen in der Fahrbahn nötig. Dadurch
könnten die Kosten für Tiefbauarbeiten und Unterhalt auf ein Minimum beschränkt
werden. Auch hinsichtlich des Preises sei das gewählte Angebot das Günstigste.
Obwohl aus dieser Begründung nicht hervor geht, wie die einzelnen Angebote bewertet
wurden, kann der Verfügung entnommen werden, auf welche Tatsachen sich die
Zuschlagserteilung im wesentlichen stützt. In technischer Hinsicht war demnach
ausschlaggebend, dass sämtliche gestellten Anforderungen erfüllt werden und für die
gewählte Lösung keine Tiefbauarbeiten erforderlich sind. Zudem sprach der günstige
Preis für das gewählte Angebot. Die Beschwerdeführerin konnte aus der
Zuschlagsverfügung die wesentlichen Gründe ableiten, die zu einer
Nichtberücksichtigung ihres ordentlichen Angebots sowie ihrer Unternehmervariante
geführt haben. Die Beschwerdeführerin war denn auch in der Lage, eine diesbezüglich
ausreichend substantiierte Beschwerde einzureichen. Mithin erweist sich die Verfügung
vom 3. September 2007 in formeller Hinsicht als rechtmässig.
2.2. Art. 34 Abs. 1 VöB bestimmt, dass das wirtschaftlich günstigste Angebot den
Zuschlag erhält. Das wirtschaftlich günstigste Angebot ist nicht identisch mit dem
preisgünstigsten bzw. preislich tiefsten Angebot. Bei der Wirtschaftlichkeit können
neben dem Preis weitere Kriterien berücksichtigt werden (GVP 1999 Nr. 37 mit
Hinweis). Art. 34 Abs. 2 VöB beinhaltet eine (unvollständige) Aufzählung von Kriterien.
Gemäss Art. 34 Abs. 3 VöB sind die Kriterien und allfällige Unterkriterien im Rahmen
der Ausschreibung in der Reihenfolge ihrer Bedeutung oder mit ihrer Gewichtung
bekannt zu geben. Dem Auftraggeber wird mit Art. 34 Abs. 2 VöB ein weiter
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Ermessensspielraum eingeräumt. Die Gewichtung der einzelnen Zuschlagskriterien ist
einer Rechtskontrolle nur beschränkt zugänglich. Wie beispielsweise die Erfahrung
einer Unternehmung gewichtet und in Relation zu einer bestimmten Preisdifferenz
gesetzt wird, ist weitgehend eine Ermessensfrage, in die das Verwaltungsgericht nicht
eingreift. Es kann lediglich einschreiten, wenn einzelne Kriterien in unzulässiger Weise
ausser acht gelassen bzw. fehlerhaft angewendet wurden (vgl. statt vieler GVP 2006
Nr. 58 E. 2a).
2.2.1. In den Ausschreibungsunterlagen (Register A Ziff. 1.3) wurden folgende
Zuschlagskriterien genannt: "Technische Aspekte" bewertet mit max. 400 Punkten,
"Angebotspreis (bereinigt)" mit max. 200 Punkten, "Garantie-/Serviceleistungen" max.
150 Punkte, "Betriebs-/Unterhaltskosten" max. 150 Punkte sowie "Referenzen"
bewertet mit max. 100 Punkten. Von den maximal möglichen 1000 Punkten erhielt das
Angebot der Beschwerdegegnerin 965 Punkte und die Unternehmervariante der
Beschwerdeführerin 818 Punkte, die ordentliche Variante wurde dagegen nicht in die
Bewertung miteinbezogen. Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang, dass der
Vorinstanz, wie die Beschwerdeführerin in der Vernehmlassung vom 28. Januar 2008
zutreffend bemerkt hat, beim Kriterium "Garantie-/Serviceleistungen" ein
Rechnungsfehler unterlaufen ist. Die maximale Punktzahl beläuft sich auf 175 Punkte
(und nicht 150 Punkte); die CES AG hat somit 155 (und nicht wie vermerkt 140) bzw.
insgesamt 980 Punkte und die Multanova AG 135 (und nicht wie vermerkt 120) bzw.
insgesamt 833 Punkte erreicht. Die Beschwerdeführerin verlangt eine erneute
Gesamtüberprüfung der Wirtschaftlichkeit der einzelnen Angebote durch das
Verwaltungsgericht. Wie bereits ausgeführt wurde, ist die Überprüfungsbefugnis des
Verwaltungsgerichts indes auf die Rechtskontrolle beschränkt; die Überprüfung des
Vergabeergebnisses auf die Angemessenheit fällt deshalb ausser Betracht.
2.2.2. Die Beschwerdeführerin veranschlagte für die Lieferung, Montage und den
Unterhalt der sechs Messgehäuse und der drei Rechner-Kameraeinheiten - nach der
Gewährung eines Rabatts von 25 % - einen Preis von Fr. 521'174.80 inkl.
Mehrwertsteuer. Die Beschwerdegegnerin offerierte ihre Geräte samt Installation und
Unterhalt zu einem Preis von Fr. 504'071.70 inkl. Mehrwertsteuer. Nicht
nachvollziehbar ist in diesem Zusammenhang die Aussage der Beschwerdeführerin in
der Eingabe vom 28. Januar 2008, wonach der Angebotspreis der
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Beschwerdegegnerin markant über ihrem Angebot liege. Beide Anbieter erhielten für
das Zuschlagskriterium "Angebotspreis" im Unterkriterium "Offerte bis Fr. 700'000.--"
die maximal möglichen 150 Punkte gutgeschrieben. Die Beschwerdeführerin bringt nun
vor, dass die von ihr angebotene Technologie zwei Beweisbilder weniger benötige als
jene der Beschwerdegegnerin und damit auch zu einem geringeren Speicherbedarf und
geringeren Infrakstrukturkosten führen würde. Aufgrund der dreifachen Speicherung
der Beweisfotos könnten bei 5'000 Vorfällen im Jahr bis zu 69 Gigabytes eingespart
werden (act. 16, Ziff. 2). Dies sei bei der Bewertung der Wirtschaftlichkeit zu
berücksichtigen.
Aufgrund der Akten erscheint es wenig plausibel, dass der verringerte Speicherbedarf
von jährlich 69 Gigabytes zu einer erheblichen Kosteneinsparung führen würde. Dies
umso weniger, als gemäss den Ausführungen der Vorinstanz die entsprechende
Infrastruktur bereits besteht und demnach nur der zusätzliche Abschreibungsaufwand
zu berücksichtigen wäre. Bei der Bewertung der Zuschlagskriterien hat die Vorinstanz
zudem den Preisunterschied von über Fr. 17'000.-- zwischen den beiden Angeboten
nicht berücksichtigt. Dem Angebot der Beschwerdeführerin wurde - trotz des höheren
Preises - die gleiche Punktzahl wie demjenigen der Beschwerdegegnerin zugestanden.
Vor diesem Hintergrund sind Einwendungen der Beschwerdeführerin gegen die zu
ihrem Vorteil ausgefallene Bewertung und Gewichtung der Angebotspreise nicht dazu
geeignet, die Rechtmässigkeit der Zuschlagserteilung in Frage zu stellen.
2.2.3. Für das Kriterium "Technische Aspekte" wurden der Beschwerdegegnerin 395
von 400 möglichen Punkten erteilt. Auf das Angebot der Beschwerdeführerin fielen
dagegen lediglich 298 Punkte. Die Beschwerdeführerin rügt, dass in den
Ausschreibungsunterlagen keine limitierenden Ausführungen betreffend der
Messtechnologie gemacht worden seien. Die verschiedenen Systeme hätten deshalb
auch gleichwertig in die Bewertung einbezogen werden müssen. Der Vergabeentscheid
habe nicht alleine auf die angebotenen Messtechnologien abgestützt werden dürfen.
Ausserdem wird in der Eingabe vom 28. Januar 2008 zusätzlich die Bewertung bei den
Unterkriterien "einfaches Einschubsystem im Wechsel an allen ortsfest installierten
Messanlagen einsetzbar", "Dateneinblendung", "Mast schwenk-/drehbar, Kabine auf
Knick-/Hubmast", "Betriebssicherheit zwischen -25 Grad und +45 Grad
Aussentemperatur gewährleistet", "Rechner/Steuereinheit und Kamera müssen ohne
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Hilfsmittel (wie z.B. Leiter) ausgewechselt werden können" und "Kundensupport/
technische Sachkenntnisse Mitarbeiter der Firma" beanstandet.
Das System der Beschwerdegegnerin zeichnet sich durch eine laserbasierende
Pulslaufzeitmessung aus, die zusammen mit dem Kamerasystem in einer Messkabine
untergebracht werden kann und auf keine weiteren Installationen angewiesen ist. Die
Beschwerdeführerin hat dagegen in ihrer Unternehmervariante ein System offeriert, das
Detektionsschlaufen in der Fahrbahn voraussetzt, die auf mechanischen Kontakt
reagieren. Die Kameraeinrichtungen für die Heck- und Frontaufnahmen müssen zudem
in zwei Messkabinen untergebracht werden, die entweder auf der gleichen oder der
jeweils gegenüberliegenden Fahrbahnseite aufzustellen sind. Es ist zutreffend, dass in
den Ausschreibungsunterlagen keine Einschränkungen hinsichtlich der zu offerierenden
Systeme festgehalten wurden. Dementsprechend hat die Vorinstanz in ihrer Bewertung
auch sämtliche Messmethoden miteinbezogen, sofern diese durch das METAS
zugelassen waren. Daraus folgt aber nicht, dass sämtlichen Systemen die gleiche
Punktzahl zugesprochen werden musste. Vielmehr oblag es der Vorinstanz, die aus
ihrer Sicht zweckmässige und geeignete technische Lösung auszuwählen. Im
Beschwerdeverfahren kann nicht geprüft werden, ob die von der Auftraggeberin
vorgenommene Bewertung der geforderten Leistungsmerkmale zweckmässig ist oder
ob allenfalls auch eine andere Bewertung möglich oder gar vorzuziehen gewesen wäre.
Es bleibt einzig festzustellen, dass die insbesondere aufgrund der verwendeten
Messtechnologie und den zusätzlich erforderlichen Messkabinen erfolgten
Punkteabzüge auf nachvollziehbaren ästhetischen und bautechnischen Gründen sowie
plausiblen Praktikabilitäts- und Kostenüberlegungen beruhen und sich damit nicht als
willkürlich erweisen. Aus den gleichen Überlegungen erweist sich auch der Einwand
der Beschwerdeführerin in der Eingabe vom 28. Januar 2008, wonach sie im Vergleich
mit der Beschwerdegegnerin über ein "technisch besseres" Einschubsystem verfüge,
als nicht stichhaltig. Weder wird geltend gemacht noch ist ersichtlich, dass das
Angebot der Beschwerdegegnerin den technischen Vorgaben nicht genügen würde.
Die Angemessenheit des vorinstanzlichen Entscheides prüft das Verwaltungsgericht,
wie dargelegt, nicht. Unerheblich ist in diesem Zusammenhang sodann auch der
Einwand der Beschwerdeführerin, dass ihre ordentliche Variante auch auf einem
Einmastkonzept beruhe. Diese Variante wurde bereits aufgrund der fehlenden
Zulassung durch das METAS nicht weiter verfolgt und bewertet (vgl. E. 2.4.). Die
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geprüfte Unternehmervariante ist dagegen nicht als Einmastkonzept angeboten
worden. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, sie hätte beim Unterkriterium
"Dateneinblendung" gleich wie die Beschwerdegegnerin bewertet werden müssen bzw.
bei den Unterkriterien "Mast schwenk-/drehbar, Kabine auf Knick-/Hubmast",
"Betriebssicherheit zwischen -25 Grad und +45 Grad Aussentemperatur gewährleistet",
"Rechner/Steuereinheit und Kamera müssen ohne Hilfsmittel (wie z.B. Leiter)" und
"Kundensupport/technische Sachkenntnisse Mitarbeiter der Firma" hätte die
Beschwerdegegnerin schlechter bewertet werden müssen, erübrigen sich weitere
Ausführungen. Selbst wenn die Beschwerdeführerin beim Unterkriterium
"Dateneinblendung" um fünf Punkte besser und die Beschwerdegegnerin bei den
Unterkriterien "Mast schwenk-/drehbar, Kabine auf Knick-/Hubmast",
"Betriebssicherheit zwischen -25 Grad und +45 Grad Aussentemperatur gewährleistet",
"Rechner/Steuereinheit und Kamera müssen ohne Hilfsmittel (wie z.B. Leiter)" und
"Kundensupport/technische Sachkenntnisse Mitarbeiter der Firma" um insgesamt 25
Punkte schlechter bewertet worden wäre, würde dies, wie im folgenden zu zeigen ist,
am Ergebnis nichts ändern.
2.2.4. Beim Zuschlagskriterium "Garantie-/Serviceleistungen" wurden die
Beschwerdeführerin und die Beschwerdegegnerin bis auf das Unterkriterium
"Garantieverlängerung", wo erstere 10 und letzter 30 Punkte erhielt, gleich bewertet.
Die Beschwerdeführerin bringt in diesem Zusammenhang vor, dass bei der
Bestimmung des wirtschaftlich günstigsten Angebotes zu beachten sei, dass sie eine
Garantiezeit von 4 Jahren gewähre.
In den Ausschreibungsunterlagen (Register C Ziff. 9.2) wird eine Garantiezeit von 2
Jahren verlangt. Sowohl das Angebot der Beschwerdegegnerin als auch jenes der
Beschwerdeführerin erfüllen diese Anforderung mit einer Garantiefrist von 2 Jahren
bzw. 4 Jahren. Die Vorinstanz hat deshalb zu Recht beiden Angeboten für dieses
Unterkriterium die volle Punktzahl gewährt. Eine bessere Bewertung der
Beschwerdeführerin aufgrund der längeren Garantiezeit würde mit Blick auf die
Vorgabe in den Ausschreibungsunterlagen zu einer Verletzung der Grundsätze der
Gleichbehandlung und der Nichtdiskriminierung führen. Nicht nachvollziehbar ist
hingegen die unterschiedliche Bewertung der Beschwerdeführerin und der
Beschwerdegegnerin beim Unterkriterium "Garantieverlängerung". Zunächst geht aus
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den Ausschreibungsunterlagen nicht hervor, dass eine Garantieverlängerung
erwünscht ist. Zwar verlangt das Transparenzgebot keine vorgängige Bekanntgabe von
Unterkriterien oder Kategorien, welche bloss der Konkretisierung der publizierten
Zuschlagskriterien dienen (vgl. BGE 2P.172/2002 neues Fenster vom 10. März 2003, E.
2.3), indes ist fraglich, ob eine allfällige Garantieverlängerung einen Aspekt darstellt,
welcher ohne weiteres als Konkretisierung der mit der Ausschreibung bekannt
gegebenen Zuschlagskriterien verstanden werden kann. Wie es sich damit im einzelnen
verhält, kann aber offenbleiben, da auch das Angebot der Beschwerdegegnerin keine
konkreten Aussagen und Zusicherungen zu einer "Garantieverlängerung" enthält.
Namentlich kann dem Angebot nicht entnommen werden, um welchen Zeitraum sich
die Garantie verlängert und welche Leistungen sie umfasst. Indes ist festzuhalten, dass
die um 20 Punkte schlechtere Bewertung der Beschwerdeführerin beim Unterkriterium
"Garantieverlängerung" sachlich nicht begründet ist. Indes wirkt sich diese Bewertung,
wie im folgenden gezeigt wird, nicht auf das
Endergebnis aus.
2.2.5. Der Beschwerdeführerin wurden für das Kriterium "Betriebs-/Unterhaltskosten"
im Unterpunkt "Tiefbauarbeiten" von maximal möglichen 50 Punkten lediglich deren 30
zugeteilt. Die Beschwerdeführerin bringt sinngemäss vor, dass die Kosten für den
Einbau der Detektionsschlaufen in ihrem Angebot bereits enthalten seien und sich
deshalb nicht nachteilig auf die Bewertung ihres Angebots auswirken dürften.
Ein Punkteabzug für den einmaligen Aufwand des Bauherrn für die notwendigen
Tiefbauarbeiten ist nur dann gerechtfertigt, wenn es sich dabei um Kosten handelt, die
nicht durch die Beschwerdeführerin getragen werden. In Pos. 210 der Offerte weist die
Beschwerdeführerin Montagekosten für die Sensoren in Höhe von Fr. 6'800.-- aus. Es
ist aus den vorliegenden Akten dagegen nicht ersichtlich, ob der Punkteabzug
aufgrund dieser Kosten oder gestützt auf zusätzlich anfallende, nicht von der
Beschwerdeführerin abgedeckte Kosten vorgenommen wurde. Die Ausführungen in der
Vernehmlassung vom 25. September 2007 deuten darauf hin, dass die Vorinstanz jene
Kosten berücksichtigt hat, die bereits im Angebotspreis der Beschwerdeführerin
enthalten sind. Es erscheint deshalb zumindest als fragwürdig, ob der Punkteabzug in
diesem Unterkriterium zu Recht erfolgt ist. Wie es sich damit verhält, kann indes
letztlich offengelassen werden, da sich, wie im folgenden ausgeführt wird, der
https://www.swisslex.ch/slwl/search/Document.asp?DocService=DocLink&D=AZAx2Px172x2002&AnchorTarget=
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Vergabeentscheid im Ergebnis selbst dann nicht als rechtswidrig erweist, wenn der
Beschwerdeführerin ebenfalls die maximale Punktzahl von 50 Punkte vergeben worden
wären.
2.2.6. Die Beschwerdeführerin beanstandet in der Eingabe vom 28. Januar 2008 die
Punktevergaben bei den Unterkriterien "Support vor Ort innerhalb 24 Stunden" und
"Anzahl von bereits digitalen Geschwindigkeits-Messanlagen in Betrieb" und verlangt
die gleiche Bewertung wie die Beschwerdegegnerin. Die Beschwerdeführerin wurde
beim Unterkriterium "Support vor Ort innerhalb 24 Stunden" mit 15 und die
Beschwerdegegnerin mit dem Maximum von 25 Punkten bewertet. Beim Unterkriterium
"Anzahl von bereits digitalen Geschwindigkeits-Messanlagen in Betrieb" erhielt die
Beschwerdeführerin 90 und die Beschwerdegegnerin 100 Punkte. Auch auf diese
Rügen braucht indes nicht weiter eingegangen zu werden, da es am Vergabeentscheid
nichts zu ändern vermöchte, wenn die Beschwerdeführerin bei diesen beiden
Unterkriterien mit insgesamt 20 Punkten mehr bewertet worden wäre.
2.3. Aus dem Gesagten folgt, dass die um 20 Punkte schlechtere Bewertung der
Beschwerdeführerin beim Unterkriterium "Garantieverlängerung" nicht nachvollziehbar
ist. Unter Berücksichtigung dieser Korrektur hat die Beschwerdeführerin ausgehend
von 833 Punkten ein Ergebnis von 853 Punkten erreicht. Im übrigen erweisen sich die
Rügen der Beschwerdeführerin, soweit sie überprüft wurden, als unbegründet. Unter
diesen Umständen kann offenbleiben, ob die Beschwerdeführerin beim Unterkriterium
"Dateneinblendung" um 5 Punkte besser und die Beschwerdegegnerin bei den
Unterkriterien "Mast schwenk-/drehbar, Kabine auf Knick-/
Hubmast", "Betriebssicherheit zwischen -25 Grad und +45 Grad Aussentemperatur
gewährleistet", "Rechner/Steuereinheit und Kamera müssen ohne Hilfsmittel (wie z.B.
Leiter)" und "Kundensupport/technische Sachkenntnisse Mitarbeiter der Firma" um
insgesamt 25 Punkte schlechter hätte bewertet werden sollen, wie die
Beschwerdeführerin geltend macht. Dahingestellt bleiben kann auch, ob die
Beschwerdeführerin beim Unterkriterium "Tiefbauarbeiten" um 20 Punkte, beim
Unterkriterium "Support vor Ort innerhalb 24 Stunden" um 10 Punkte und beim
Unterkriterium "Anzahl von bereits digitalen Geschwindigkeits-Messanlagen in Betrieb"
um 10 Punkte zu schlecht bewertet worden ist. Ausgehend von 980 Punkten bei der
Beschwerdegegnerin resultiert unter Berücksichtigung der geltend gemachten Abzüge
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von 25 Punkten ein Endergebnis von 955 Punkten. Die Beschwerdeführerin würde
ausgehend von 853 Punkten unter Berücksichtigung der zusätzlich geltend gemachten
45 Punkte ein Endergebnis von 898 Punkten erzielen. Nachdem somit das Ergebnis,
selbst wenn man der Beschwerdeführerin folgen wollte, nach wie vor deutlich
schlechter als dasjenige der Beschwerdegegnerin ausfällt, kann der Vorinstanz im
Zusammenhang mit der Bewertung der Offerten letztlich keine Rechtsverletzung
vorgeworfen werden.
2.4. Zu prüfen bleibt der Einwand der Beschwerdeführerin, wonach ihre ordentliche
Angebotsvariante von der Vorinstanz zu Unrecht vom Verfahren ausgeschlossen
worden sei. Die Beschwerdeführerin rügt, dass in den Ausschreibungsunterlagen keine
Kopien der Zulassungszertifikate verlangt worden seien. Zudem könne man der
Ausschreibung nicht entnehmen, zu welchem Zeitpunkt die Zulassung habe vorliegen
müssen. Es sei davon auszugehen gewesen, dass die Zulassung bis spätestens zum
Zeitpunkt der mutmasslichen Inbetriebnahme der Anlagen hätte eingereicht werden
müssen. Auch sei zu beachten, dass die angebotenen Geschwindigkeitsmessanlagen
aus verschiedenen Komponenten bestünden, die bereits in baugleichen Anlagen vom
METAS abgenommen worden seien. Es würde einzig noch die Überprüfung der
Interfacebox sowie die ganzheitliche Überprüfung der Anlage ausstehen.
Fest steht, dass einzelne Bestandteile, nicht aber die Gesamtanlagen, wie sie von der
Beschwerdeführerin in der ordentlichen Variante angeboten wurden, im Zeitpunkt der
Angebotseinreichung vom METAS zugelassen waren. Wie sich bereits aus den
Ausschreibungsunterlagen ergibt, stellte die Zulassung des Produkts durch das
METAS ein wesentliches Merkmal für die geforderte Qualität der Anlage dar. Anders als
das gewählte System der Beschwerdegegnerin erfüllte die ordentliche Variante der
Beschwerdeführerin dieses Zuschlagskriterium nicht. Die Vorinstanz hat deshalb zu
Recht auf eine weitere Prüfung dieses Angebots verzichtet. Nicht stichhaltig ist der
Einwand der Beschwerdeführerin, dass aus den Ausschreibungsunterlagen nicht
eindeutig hervor gehen würde, bis zu welchem Zeitpunkt die Zulassung vorgelegt
werden müsse. Die Formulierung in den Unterlagen unter Regeste D, Punkte 1.1, 2.1
und 3.1 ist eindeutig. Zu offerieren sind "Bauartgeprüfte und vom Bundesamt für
Metrologie (METAS) zugelassene" Instrumente und Anlagen. Messgeräte, die sich noch
im Prüfungsverfahren befinden, erfüllen dieses Kriterium nicht. Ein Nachreichen der
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Zulassung als Teil der technischen Dokumentation in einem späteren Stadium des
Verfahrens fällt bereits aufgrund des im Vergaberecht geltenden und in Art. 28 Abs. 1
VöB konkretisierten Grundsatzes, wonach Offerten vollständig einzureichen sind und
nach der Abgabe weder von der Behörde noch vom Anbieter abgeändert werden
dürfen, ausser Betracht (vgl. Galli/Moser/Lang, Praxis des öffentlichen
Beschaffungsrechts, Zürich 2003, Rz. 339). Würde einem Anbieter die Möglichkeit
eingeräumt, im Falle eines ungenügend erfüllten Zuschlagskriteriums seine Offerte
nachzubessern, so würden dadurch die anderen Anbieter diskriminiert. Die
Beschwerdeführerin konnte deshalb nicht damit rechnen, dass sie die ausstehenden
Zulassungen zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen kann. Sie musste vielmehr
bereits bei der Gesuchseinreichung davon ausgehen, dass ihre ordentliche Variante
keine Berücksichtigung finden wird und eine Variante gewählt wird, die sämtliche
Pflichtanforderungen erfüllt.
2.5. Zusammenfassend ergibt sich aus den vorstehenden Erwägungen, dass der
Vorinstanz keine Rechtsverletzung vorgeworfen werden kann, wenn sie die Offerte der
Beschwerdegegnerin besser bewertet hat als die Unternehmervariante der
Beschwerdeführerin. Zudem erweist sich der Nichteinbezug der ordentlichen Variante
der Beschwerdeführerin in die Gesamtbewertung als zweckmässig und sachlich
begründet. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde deshalb
abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
3. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von Fr. 4'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 Gerichtskostentarif,
sGS 941.12). Sie ist mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu
verrechnen.
Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen. Die Beschwerdeführerin ist
unterlegen (Art. 98 VRP), die Vorinstanz hat keinen Anspruch auf Kostenersatz (vgl.
R. Hirt, Die Regelung der Kosten nach st. gallischem Verwaltungsrechtspflegegesetz,
Diss. St. Gallen 2004, S. 176), und die Beschwerdegegnerin hat sich nicht am
Verfahren beteiligt (Art. 98 VRP in Verbindung mit Art. 263 Abs. 3 des
Zivilprozessgesetzes, sGS 961.2.).
bis
ter
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 16/17
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St.Galler Gerichte
Demnach hat das Verwaltungsgericht