Decision ID: 539de6cc-8ee5-5d53-aa0a-03a071f9f278
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass die Beschwerdeführer am 23. Juni 2003 (Eltern)  am 6. April 2006 (Sohn C._) und 24. September 2007 (Tochter D._) in der Schweiz um Asyl nachsuchten,
dass der Beschwerdeführer (Vater) bei der Erhebung seiner  angab, er sei in der Volksrepublik China zur Welt gekommen, dort jedoch niemals registriert und im Alter von fünf Jahren zusammen mit seinem Vater in die Mongolei ausgeschafft worden, in deren  Ulaan Bataar er bis zur Ausreise am 13. Juni 2003 mit seiner Familie gelebt habe,
dass er zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, sein ehemaliger Geschäftspartner und dessen Entourage  ihn wegen Meinungsverschiedenheiten über geschuldete  verschiedentlich zusammengeschlagen oder mit einem Messer verletzt und daneben auch gegen seine Lebenspartnerin Gewalt  und diese mit Drohungen in Angst versetzt,
dass er des Weiteren vorbrachte, er leide als Folge der wiederholten Gewalteinwirkungen gegen seine Person an verschiedenen  Störungen wie namentlich Kopfschmerzen und nervösen  an beiden Augen,
dass die Beschwerdeführerin (Mutter) zur Begründung ihres  den von ihrem Lebenspartner geltend gemachten Sachverhalt in den wesentlichen Zügen bestätigte, ihrem Wunsch nach einer  der Lebensgemeinschaft Ausdruck gab und für sich selbst , sie sei wegen der erlittenen Übergriffe gesundheitlich ,
dass das BFF (Bundesamt für Flüchtlinge, seit 1. Januar 2005  des BFM) mit Verfügung vom 6. Oktober 2004 in Bezug auf die Beschwerdeführer (Eltern) das Nichterfüllen der  feststellte, die Asylgesuche ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,
dass das BFF zur Begründung der Zumutbarkeit des  zusammenfassend ausführte, gemäss den beiden  ärztlichen Berichten vom 12. August 2004 beziehungsweise dem
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Spitalbericht vom 12. Mai 2004 stünden einer Rückkehr der  in die Mongolei keine medizinischen Gründe entgegen,
dass die Beschwerdeführer (Eltern) diese Verfügung in allen Punkten mit Beschwerde vom 1. November 2004 bei der damals zuständigen Schweizerischen Asylrekurskommission (ARK) anfochten,
dass der zuständige Instruktionsrichter der ARK mit  vom 10. Dezember 2004 ein im Nachgang zur Beschwerde  sinngemässes Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Gesuch um Genehmigung der Bezahlung des  in Raten) abwies und in der Begründung , die Beschwerde präsentiere sich unter anderem deshalb als aussichtslos, weil die Folgerungen des BFF betreffend die , Zumutbarkeit und Möglichkeit des Wegweisungsvollzugs  zu bestätigen sein dürften, nachdem auch der behandelnde Arzt in seinen Berichten vom 12. August 2004 in den geltend gemachten gesundheitlichen Beschwerden keine Vollzugshindernisse zu erblicken scheine,
dass der zuständige Einzelrichter der ARK mit Urteil vom 24. Januar 2005 wegen Nichtbezahlens des Kostenvorschusses auf die  vom 1. November 2004 nicht eintrat,
das die beiden minderjährigen Kinder sich zur Begründung ihrer  jeweils hauptsächlich auf die Schwierigkeiten ihres Vaters  und darüber hinaus geltend machten, sie seien nach der  Flucht aus der Mongolei im Unterschied zu ihren Eltern in Moskau verblieben und dort von einem profitsüchtigen Arbeitgeber wie Sklaven gehalten worden,
dass das BFM auch die Asylgesuche der beiden Kinder mit  vom 2. August 2007 (Sohn C._) und vom 25. Januar 2008 (Tochter D._) ablehnte und jeweils die Wegweisung sowie deren Vollzug anordnete,
dass die dagegen erhobenen Beschwerden durch Urteile des  vom 20. Februar 2008 (Sohn C._) und vom 28. Februar 2008 (Tochter D._) vollumfänglich abgewiesen wurden,
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dass das BFM in der Folge den Beschwerdeführern unter Hinweis auf die in Rechtskraft erwachsenen Wegweisungen eine bis zum 31. März 2008 (Tochter D._, in Koordination mit ihrer volljährigen Schwester E._ und deren Tochter F._ [separates Urteil des Bundesverwaltungsgerichts BVGE D-5917/2007 vom 28. Februar 2008]) beziehungsweise bis zum 2. Mai 2008 (Eltern und C._) laufende Frist zum Verlassen der Schweiz ansetzte,
dass die Beschwerdeführer am 14. Mai 2008 beim BFM ein nicht  bezeichnetes Schreiben einreichten, in welchem sie unter  auf drei gleichzeitig vorgelegte Beweismittel (Austrittsbericht der Privatklinik G._ vom 30. April 2008 zuhanden von Dr. med. A. S. [Psychiatrie und Psychotherapie FMH] und Informationsschreiben  Klinik vom 14. Mai 2008 an das BFM, jeweils den Vater ; Aufgebot des Berner Inselspitals vom 9. Mai 2008, das  F._ betreffend) um "Erneuerung unserer " ersuchten und geltend machten, der Beschwerdeführer (Vater) befinde sich seit dem 2. Mai 2008 in stationärer  und psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung, sei auf die therapeutischen Massnahmen in der Schweiz wegen der  einer Weiterbehandlung in der Mongolei angewiesen und habe aufgrund seiner schwierigen Lage auch schon Suizidversuche ,
dass die Beschwerdeführer als zusätzliches Argument vorbrachten, das Enkelkind F._ erwarte eine logopädische Behandlung im Inselspital in Bern,
dass das BFM das Schreiben vom 14. Mai 2008 einschliesslich der erwähnten Beweismittel als Gesuch der Beschwerdeführer um  der sie betreffenden erstinstanzlichen Verfügungen vom 7. September 2004 (recte: 6. Oktober 2004, eröffnet am 9. Oktober 2004), 2. August 2007 und 25. Januar 2008 im Umfang des dort  Wegweisungsvollzugs behandelte und dieses mit Verfügung vom 23. Mai 2008 - eröffnet am 27. Mai 2008 - nach materieller  abwies,
dass das BFM gleichzeitig im Verfügungsdispositiv die Rechtskraft und Vollstreckbarkeit der ursprünglichen Verfügungen vom 6. Oktober 2004, 2. August 2007 und 25. Januar 2008 bestätigte und feststellte, einer allfälligen Beschwerde komme keine aufschiebende Wirkung zu,
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dass die Beschwerdeführer am 4. Juni 2008 (Poststempel) durch ihren Rechtsvertreter beim Bundesverwaltungsgericht eine als "Beschwerde bzw. Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen gegen den  des BFM vom 23. Mai 2008" bezeichnete Rechtsschrift  liessen,
dass sie darin das alleinige Rechtsbegehren stellten, es sei im Sinne einer vorsorglichen Massnahme das BFM anzuweisen, mit dem  der Verfügungen vom 6. Oktober 2004, 2. August 2007 und 25.  2008 zuzuwarten bis zum Entscheid des  über die demnächst einzureichende Beschwerde,
dass sie zusammen mit der Rechtsschrift zwei die gesundheitliche Verfassung des Beschwerdeführers (Vater) betreffende Beweismittel (Arztzeugnis der Privatklinik G._ vom 30. Mai 2008, Bericht von Dr. med. H.-P. A. [Neurologie FMH] vom 7. Mai 2008 zuhanden der  Ärztin in der Privatklinik G._) zu den Akten ,
dass der zuständige Instruktionsrichter mit vorsorglicher Massnahme vom 11. Juni 2008 den Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführer bis zu anders lautender Verfügung aussetzte,
dass die Beschwerdeführer mit Folgeeingabe vom 24. Juni 2008 das weitere Rechtsbegehren stellten, es sei ihnen zu erlauben, solange in der Schweiz zu bleiben, bis der Beschwerdeführer (Vater)  soweit wieder hergestellt sei, dass ihm eine Ausreise zugemutet werden könne,
dass sie zur Begründung dieses Begehrens vollumfänglich auf die Ausführungen in der Eingabe vom 4. Juni 2008 verwiesen,

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden  Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM auf dem Gebiet des Asyls entscheidet (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31] i.V.m. Art. 31, 32 e contrario und 33 Bst. d des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
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dass vorliegend der Entscheid vom 23. Mai 2008, mit welchem das am 14. Mai 2008 eingereichte Gesuch der Beschwerdeführer um  der ursprünglichen Verfügungen des BFF beziehungsweise des BFM vom 6. Oktober 2004, 2. August 2007 und 25. Januar 2008, soweit dort jeweils nach Ablehnung eines Asylgesuchs der Vollzug der Wegweisung angeordnet worden war, abgewiesen wurde, eine  des BFM auf dem Sachgebiet des Asyls darstellt, die mit  an das letztinstanzlich zuständige  weitergezogen werden kann,
dass die Beschwerdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenommen haben, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt sind und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung haben (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG), womit sie zur Einreichung einer dagegen gerichteten Beschwerde legitimiert sind,
dass die Beschwerde von ihnen innert der gesetzlichen Frist von 30 Tagen in gültiger Form eingereicht wurde, weshalb auf diese  ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 50 und 52 VwVG),
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass nach Art. 29 Abs. 1 und 2 der Bundesverfassung der  Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101; zur  der unter Art. 4 aBV entwickelten Rechtsprechung des  vgl. BGE 127 I 133 E. 6 S. 137) ein verfassungsmässiger Anspruch auf Wiedererwägung besteht, wenn erhebliche Tatsachen oder Beweismittel geltend gemacht werden, die im früheren Verfahren
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nicht bekannt waren oder damals noch nicht eingebracht werden , oder wenn sich die Umstände seit der letzten Beurteilung  geändert haben und mithin der ursprüngliche (fehlerfreie)  an nachträglich eingetretene Veränderungen der Sach- oder Rechtslage anzupassen ist (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2003 Nr. 7 E. 1 S. 42 f.; BGE 124 II 1 E. 3a S. 6, 120 Ib 42 E. 2b S. 46, 113 Ia 146 E. 3a S. 150 ff.),
dass ungeachtet dieses verfassungsmässigen Anspruchs ein  nicht dazu dienen darf, die Verbindlichkeit eines nicht mehr anfechtbaren Verwaltungsentscheides fortlaufend in Frage zu stellen (vgl. EMARK 2003 Nr. 17 E. 2b S. 104),
dass im vorliegenden Fall zur Begründung des  vom 14. Mai 2008 in erster Linie akute psychische Probleme des Beschwerdeführers (Vater) mit Suizidalität geltend gemacht , die eine stationäre Behandlung in der Privatklinik G._ ("Zentrum für seelische Gesundheit") in der Periode vom 1. bis 29.  2008 und wiederum ab dem 2. Mai 2008 nötig gemacht hätten und gegenwärtig sowie in Zukunft weitere therapeutische Massnahmen , wie sie in der Mongolei nicht zur Verfügung stünden,
dass diesbezüglich in den mit der Gesuchsschrift eingereichten  der Klinik (Austrittbericht vom 30. April 2008,  vom 14. Mai 2008) konkreter ausgeführt wird, beim  sei eine schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F32.3) diagnostiziert worden, auf welche man mit einer umfassenden medikamentösen und psychiatrisch- Behandlung reagiert habe,
dass in dem im Beschwerdeverfahren nachgereichten Arztzeugnis der Klinik vom 30. Mai 2008 ergänzend festgehalten wird, nach einer  von Schnittverletzungen am Unterarm und der  in die Klinik am 2. Mai 2008 habe sich der Zustand des  mittlerweile wieder stabilisiert, gleichwohl sei die  depressive Erkrankung ungeachtet des bisherigen  einer längeren psychiatrischen Erkrankung als chronifiziertes Leiden anzusehen, welches mit einer Tendenz zur Resignation  und im Rahmen einer bevorstehenden Ausschaffung aus der Schweiz mit grosser Wahrscheinlichkeit einen oder mehrere  zur Folge haben werde,
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dass sodann unter Hinweis auf die erwähnten medizinischen  geltend gemacht wird, es sei beim Beschwerdeführer neben der psychiatrischen Problematik ein so genanntes Meige-Syndrom ( der Kaumuskeln und Muskeln der unteren Gesichtshälfte) festgestellt worden, zu dessen Abklärung nach Einschätzung des am 6. Mai 2008 konsultierten Facharztes (Dr. med. H.-P. A. [Neurologie FMH]) weitere neurologische Untersuchungen wie als erstes eine  beim Leiter der Bewegungssprechstunde im Inselspital Bern angezeigt seien,
dass das BFM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen  über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht möglich, nicht zulässig oder nicht zumutbar ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16.  2005 über Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),
dass der Wegweisungsvollzug für eine ausländische Person  sein kann, wenn diese im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und  Notlage konkret gefährdet ist (Art. 83 Abs. 4 AuG),
dass Art. 83 Abs. 4 AuG eine Kodifizierung der bisherigen Praxis zur konkreten Gefährdung nach Art. 14a Abs. 4 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (aANAG, BS 1 121) darstellt (vgl. PETER BOLZLI IN MARC SPESCHA/HANSPETER THÜR/ANDREAS ZÜND/PETER BOLZLI, Kommentar Migrationsrecht, Zürich 2008, Nr. 15 zu Art. 83 AuG, mit Hinweisen), welcher zufolge aus humanitären Gründen, nicht in Erfüllung völkerrechtlicher Pflichten der Schweiz, auf den Vollzug der Wegweisung verzichtet wird, wenn die Rückkehr in den Heimatstaat für die betroffene Person eine konkrete Gefährdung zur Folge hat, die wiederum angesichts der im Heimatland herrschenden allgemeinen politischen Lage, die sich durch Krieg, Bürgerkrieg oder durch eine Situation allgemeiner Gewalt kennzeichnet, oder aufgrund anderer Gefahrenmomente, wie beispielsweise einer notwendigen, aber dort nicht durchführbaren medizinischen Behandlung, anzunehmen ist,
dass unter Berücksichtigung der gegenwärtigen allgemeinen  in der Mongolei unverändert keine Anhaltspunkte für die  einer konkreten Gefährdung der Beschwerdeführer vorliegen,
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dass eine gänzlich unsichere, von bewaffneten Konflikten oder  unberechenbaren Unruhen dominierte Lage im Land, aufgrund  die Beschwerdeführer sich bei einer Rückkehr unweigerlich einer konkreten Gefährdung ausgesetzt sehen würden, auch nach den jüngsten Unruhen in der Hauptstadt Ulaan Bataar nicht anzunehmen ist,
dass Gründe ausschliesslich medizinischer Natur den  im Allgemeinen nicht als unzumutbar erscheinen lassen, es sei denn, die erforderliche Behandlung sei wesentlich und im Heimatland nicht erhältlich (vgl. EMARK 2003 Nr. 24 E. 5b S. 157 f.),
dass, entsprechen die Behandlungsmöglichkeiten im Herkunftsland nicht dem medizinischen Standard in der Schweiz, dies allein noch nicht die Unzumutbarkeit des Vollzugs bewirkt, sondern von einer  erst dann auszugehen ist, wenn die ungenügende Möglichkeit der Weiterbehandlung eine drastische und lebensbedrohende  des Gesundheitszustandes nach sich zieht (vgl. EMARK 2004 Nr. 7 E. 5d S. 50 ff., 2003 Nr. 24 E. 5b S. 157 f.),
dass unter diesen Rahmenbedingungen im vorliegenden Fall den  im Wiedererwägungsgesuch und in der Beschwerde sowie den Einschätzungen in den eingereichten Beweismitteln keine ausreichend stichhaltigen Anhaltspunkte für die Annahme zu entnehmen sind, der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers (Vater) habe sich im  seit Eintritt der Rechtskraft der Verfügung vom 6. Oktober 2004 durch den Nichteintretensentscheid vom 24. Januar 2005 in einem  Ausmass verschlechtert,
dass letztlich auch aus den Ausführungen im Artzeugnis der  G._ vom 30. Mai 2008 keine genügend deutlichen  hervorgehen, um bei einer objektivierten Betrachtung ernsthaft befürchten zu lassen, der Beschwerdeführer würde im Falle der  als Folge seiner bestehenden Leiden und der medizinischen  im Herkunftsstaat einer konkret und unmittelbar drohenden Gefahr für seine Existenz ausgesetzt,
dass die unter Zugrundlegung von Berichten des mongolischen  und des britischen Innenministeriums  Feststellung in der angefochtenen Verfügung, wonach in der  die Möglichkeit der Behandlung grundlegender psychischer Be-
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schwerden in Spitälern und mittels Medikamenten bestehe, durch die Entgegnungen in der Beschwerde nicht entkräftet wird,
dass es im Übrigen nachvollziehbar und notorisch ist, wenn ein  bevorstehender Wegweisungsvollzug bei den damit  ausländischen Personen zu einer nicht unerheblichen  Belastung führt,
dass dieser Belastung aber im asyl- und ausländerrechtlichen Kontext grundsätzlich keine Bedeutung zukommt, weil eine geltend gemachte Gefährdung konkrete Formen aufweisen muss, um zur Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs nach Art. 83 Abs. 4 AuG führen zu können,
dass andererseits einer reaktiv auf einen bevorstehenden  auftretenden und ernsthaft gesundheitsgefährdenden psychischen Störung lebensbedrohlichen Ausmasses im Einzelfall Relevanz für die Frage der Zumutbarkeit zukommen kann,
dass vorliegend für die Zeit vor und während der Rückreise in den  einer allfälligen zeitweiligen Verschlechterung des  Zustandes des Beschwerdeführers medikamentös und mit einer angepassten persönlichen Betreuung begegnet werden kann,
dass auch von den weiteren gesundheitlichen Problemen des  (fortgeschrittenes Meige-Syndrom) - ohne die damit verbundene Beeinträchtigung der Lebensqualität und nachteilige  der psychischen Erkrankung zu verkennen - nicht auf eine konkrete Gefährdung in Form einer medizinischen Notlage nach dem Verständnis von Art. 83 Abs. 4 AuG geschlossen werden kann,
dass die unerlässliche ärztliche, medikamentöse oder psychiatrische Behandlung des Beschwerdeführers unter Inanspruchnahme einer zu beantragenden individuellen medizinischen Rückkehrhilfe (Art. 93 Abs. 1 Bst. c AsylG i.V.m. Art. 75 der Asylverordnung 2 vom 11. August 1999 über Finanzierungsfragen [AsylV 2, SR 142.312]) - auch unter dem Aspekt der Finanzierbarkeit über einen bestimmten Zeitraum - im Herkunftsstaat gewährleistet ist,
dass die vorgesehene logopädische Behandlung des Enkelkindes F._ in der Schweiz ebenfalls kein Vollzugshindernis darstellt und hierzu auf die Entscheidgründe der Vorinstanz zu verweisen ist, welche von den Beschwerdeführern nicht beanstandet werden,
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dass das BFF in der Verfügung vom 6. Oktober 2004 neben der  der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs auch zur  gelangt ist, dem Beschwerdeführer und dessen Lebenspartnerin drohten im Falle einer Rückkehr in den Herkunfts- beziehungsweise Heimatstaat keine durch Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (Europäische Menschenrechtskonvention, EMRK, SR 0.101) verpönte Strafe oder Behandlung,
dass die Beschwerdeführer seither eingetretene Sachumstände, die eine andere Einschätzung rechtfertigen könnten, nicht namhaft ,
dass im vorliegenden Fall - ohne das Ausmass der psychischen und physischen Leiden des Beschwerdeführers zu verharmlosen - ganz aussergewöhnliche Umstände („circonstances très exceptionelles“), wie sie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)  in seinem Urteil vom 27. Mai 2008 i.S. N. gegen Grossbritannien (Entscheid Nr. 26565/05) mit ausführlicher Begründung als Leitprinzip seiner Praxis zur Vereinbarkeit der Abschiebung schwer erkrankter Personen mit den Garantien von Art. 3 EMRK bestätigt hat (vgl. a.a.O., § 42-45), ausgeschlossen werden können,
dass im Übrigen nach Art. 3 EMRK keine Verpflichtung des  besteht, bei einer Konfrontation mit Suiziddrohungen von einer zu vollziehenden Weg- oder Ausweisung Abstand zu nehmen, und vorliegend hinreichende Gewähr dafür besteht (vgl. vorstehende Erwägungen zur Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs), dass  geeignete Massnahmen ergriffen werden könnten mit dem Ziel, die Umsetzung allfälliger Suizidabsichten im Zusammenhang mit der Ausschaffung zu verhindern (vgl. EMARK 2005 Nr. 23 E. 5.1. S. 212, mit einem Hinweis auf den Entscheid des EGMR vom 7.  2004 i.S. Dragan u.a. gegen Deutschland [Nr. 33743/03]),
dass die Beschwerdeführer mit ihren Vorbringen im  und in der Beschwerde sowie mit den eingereichten  keine gegenüber der Situation bei Eintritt der Rechtskraft der ursprünglichen Verfügungen mit Bezug auf den Aspekt des  entscheidrelevant veränderte Sachlage in fundierter Weise darzutun vermögen,
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dass das BFM nach dem Gesagten das Wiedererwägungsgesuch vom 14. Mai 2008 zu Recht abgewiesen hat,
dass es den Beschwerdeführern demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
dass entsprechend dem Ausgang des Verfahrens die auf Fr. 1'200.-- zu bestimmenden Kosten (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]) im gesamten Umfang den  aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG),
dass mit Ergehen des vorliegenden verfahrensabschliessenden  die am 11. Juni 2008 durch den Instruktionsrichter  vorsorgliche Massnahme betreffend Aussetzung des  dahinfällt.
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