Decision ID: afe75893-bccc-59f2-a9d4-7b3eb53e2a15
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Am 12. Februar 2007 stellte die thailändische Staatsangehörige P._ (nachfolgend: Gesuchstellerin), geboren 1978, bei der Schweizerischen Botschaft in Bangkok einen Visumantrag für einen dreimonatigen Besuchsaufenthalt in der Schweiz bei L._ (nachfolgend: Gastgeber bzw. Beschwerdeführer). Die Schweizerische Vertretung überwies das Gesuch am 15. Februar 2007 zum formellen Entscheid an das Bundesamt für Migration (BFM).
B. Nachdem der Migrationsdienst des Kantons Zürich beim Gastgeber weitere Auskünfte eingeholt hatte, lehnte das BFM das Einreisegesuch mit Verfügung vom 4. Mai 2007 ab. Zur Begründung wurde im  festgehalten, dass die Gesuchstellerin aus einer Region , aus welcher der Zuwanderungsdruck als Folge der dort  wirtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse  nach wie vor stark anhalte. Viele ihrer Landsleute würden , ihren Aufenthalt in unserem Land durch Ausschöpfung  rechtlicher Mittel zu verlängern und sich so in Umgehung der  eine vermeintlich bessere Zukunft . Der Gesuchstellerin würden im Ursprungsland sodann weder  berufliche oder gesellschaftliche Verpflichtungen noch familiäre Verantwortlichkeiten obliegen. Schliesslich würden auch keine Gründe vorliegen, welche eine Einreise trotzdem zwingend notwendig machen würden.
C. Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 6. Juni 2007 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde. Darin  er die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung sowie die  der Einreisebewilligung für einen dreimonatigen . Eventualiter sei das Verfahren zwecks Ermittlung des  und/oder Erhebung weiterer Beweise sowie zur neuen  an die Vorinstanz zurückzuweisen. Zur Begründung wurde im Wesentlichen angeführt, dass die Sachverhaltswürdigung durch das BFM willkürlich erfolgt sei. Zudem habe die Vorinstanz den für die  massgeblichen Sachverhalt nicht einmal ansatzweise . So habe sie es insbesondere unterlassen, irgendwelche  oder Angaben von der Gesuchstellerin (oder dem Beschwerdefüh-
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rer) zu deren familiären, beruflichen und gesellschaftlichen  einzufordern. Im Weiteren sei der allgemein gehaltene Hinweis des BFM auf die in Thailand herrschenden wirtschaftlichen und  Verhältnisse unzutreffend. Die Wirtschaft Thailands  sich positiv und sei stabil. Die Arbeitslosenquote betrage lediglich 2.1% und liege deutlich unter derjenigen in der Schweiz. Lediglich 10% der Bevölkerung lebten unter der Armutsgrenze, wobei die Armut vor allem den landwirtschaftlich geprägten Nordosten des Landes betreffe und nicht die Gegend, aus welcher die Gesuchstellerin stamme.  bedürfe es keiner Erörterungen, dass ihr angebliche  von Landsleuten nicht zur Last gelegt werden dürften. Bezüglich der familiären Situation wurde sodann ausgeführt, dass der  Vater der Gesuchstellerin ein einflussreicher Mann gewesen sei. Sie selber sei alleinerziehende Mutter eines neunjährigen Sohnes. Dieser lebe in ihrem Heimatdorf und werde unter der Woche von der Grossmutter betreut. Er wohne in einem Haus, das die Gesuchstellerin im Jahre 2001 erworben habe. Die Grossmutter sei Inhaberin eines  Supermarkts und die Geschwister der Gesuchstellerin würden sich ebenfalls erfolgreich wirtschaftlich betätigen. Die 37-jährige Schwester betreibe in K._ ein eigenes Beauty- und , während der 35-jährige Bruder in Bangkok wohne, wo er als  einer Juwelierkette arbeite und zudem ein Modegeschäft besitze, in dem die Gesuchstellerin nebenberuflich als Buchhalterin tätig sei. Die Gesuchstellerin sei demnach in ein intaktes familiäres Netz eingebunden, zu dem sie enge Beziehungen unterhalte. Alle  wohnten in Thailand und seien beruflich und familiär etabliert. Eine Auswanderung der Gesuchstellerin könne daher  werden. Auch beruflich sei sie erfolgreich. Sie arbeite als Buchhalterin in einer Autoteile-Handelsfirma in Bangkok und beziehe dort ein monatliches Gehalt von THB 30'000.-, was weit über dem  Durchschnitt liege. Zudem erziele sie durch die Mithilfe im Modegeschäft des Bruders einen Nebenerwerb. In diesem  sei sie aufgrund ihrer Kenntnisse unabdingbar. Die  der Gesuchstellerin unterstütze sodann die geplante Reise und  hierfür einen unbezahlten Urlaub von drei Monaten. Die  sei verpflichtet und willkommen, nach ihrer Reise an den bisherigen Arbeitsplatz zurückzukehren. Zu Weiterbildungszwecken und im Hinblick auf ihren beruflichen Aufstieg besuche sie, die auch noch Aktionärin und Verwaltungsrätin eines kürzlich gegründeten  sei, an einer Universität in Bangkok . Demgegenüber hätte sie aufgrund der von der Schweizerischen
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Botschaft angeführten schlechten Englisch-Kenntnisse keine  Aussichten auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt. Die  habe in Bangkok im Jahre 2006 ferner eine  gekauft und alle ihre Freunde würden in Thailand leben und  beruflich und sozial etabliert. Schliesslich unterhalte sie weder zum Beschwerdeführer, mit dem sie bisher lediglich telefoniert habe, noch zu anderen in der Schweiz lebenden Personen persönliche . Der Kontakt zum Beschwerdeführer sei durch W._, eine Cousine der Gesuchstellerin und Bekannte des Beschwerdeführers zustande gekommen. Diese habe sich im Jahre 2006 für einige  in der Schweiz aufgehalten und das Land danach anstandslos und fristgerecht wieder verlassen. Hintergrund der Einladung des  sei dessen ehemaliges und aktuelles Engagement als Inhaber verschiedener Unternehmungen in der Schweiz und in den Vereinigten Staaten im Tourismusbereich. Auch als Mitglied von "E._ Cultural Exchange" habe er sich dem Kulturaustausch . In diesen Zusammenhang sei auch der geplante Aufenthalt der Gesuchstellerin zu stellen, der nebst dem Kennenlernen der Schweiz dem gegenseitigen Verständnis anderer Kulturen dienen . Der Beschwerdeführer habe die notwendige Garantieerklärung , befinde sich in einer wirtschaftlich komfortablen Situation und stehe für die anstandslose und fristgerechte Wiederausreise der Gesuchstellerin ein.
D. In der Vernehmlassung vom 24. Juli 2007 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Im Rahmen ergänzender Ausführungen räumte das BFM ein, dass die in Bezug auf die persönlichen  gemachten Angaben durchaus zutreffen möchten. Indessen müsse aufgrund des Umstandes, wonach sie jederzeit bereit sei, ihr familiäres und berufliches Umfeld zwecks Besuchs einer ihr bis anhin nicht persönlich bekannten Person zu verlassen, davon ausgegangen werden, dass die persönlichen Verpflichtungen im Heimatland die  Intensität nicht erreichten. Schliesslich stehe es dem , an dessen Integrität zu zweifeln kein Anlass bestehe, frei,  Gast auch im Ausland zu treffen.
E. Mit Replik vom 9. August 2007 hält der Beschwerdeführer an seinen Anträgen und deren Begründung fest. Ergänzend führte er in seiner Stellungnahme aus, dass die Gesuchstellerin weder jederzeit bereit
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sei, ihr familiäres und berufliches Umfeld zu verlassen, noch ein  von mehreren Monaten geplant oder beantragt worden sei, sondern ein solcher von höchstens einigen Wochen. Zudem hätte der Beschwerdeführer, der mit der Cousine der Gesuchstellerin befreundet sei, weder eine Einladung ausgesprochen, noch eine entsprechende Garantie ausgestellt, wenn die Wiederausreise der Gesuchstellerin nicht gesichert erschiene. Der geplante Aufenthalt der Gesuchstellerin in der Schweiz habe nicht primär das Treffen des Beschwerdeführers zum Ziel, sondern das Kennenlernen der Schweiz und den kulturellen Austausch, mithin Ziele, welche sich selbstredend nicht mit einem  im Ausland erreichen liessen. Der von der Vorinstanz für die  statuierten zusätzlichen Voraussetzung der " Notwendigkeit" fehle es schliesslich an einer gesetzlichen .

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden  Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen wurden. Darunter fallen u.a. Verfügungen des BFM betreffend Einreisebewilligungen. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Soweit das VGG nichts anderes bestimmt, richtet sich das  vor dem Bundesverwaltungsgericht nach dem VwVG (Art. 37 VGG).
1.3 Der Beschwerdeführer ist als Gastgeber gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG zur Beschwerde berechtigt. Auf die frist- und formgerechte  ist einzutreten (Art. 50 – 52 VwVG).
2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechts-
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erheblichen Sachverhaltes und – sofern nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im  das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist  Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht  und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Sachlage zum Zeitpunkt seines Entscheides (vgl. E. 1.2 des in BGE 129 II 215 teilweise publizierten Urteils 2A.451/2002 vom 28. März 2003).
3. Am 1. Januar 2008 traten das neue Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) sowie die dazu gehörigen Ausführungsverordnungen in Kraft (u.a. die  vom 24. Oktober 2007 über das Einreise- und Visumverfahren [VEV, SR 142.204]). Gemäss Art. 126 Abs. 1 AuG bleibt auf Gesuche, die vor dem Inkrafttreten des AuG eingereicht worden sind, das  Recht anwendbar. Das Gesuch, auf welches sich die  Verfügung bezieht, erging vor dem Inkrafttreten des AuG. Die  Beurteilung der vorliegenden Beschwerde erfolgt somit nach der altrechtlichen Regelung. Massgebend sind daher insbesondere das Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG, BS 1 121, zum vollständigen Quellennachweis vgl. Ziff. I des Anhangs zum AuG) und die Verordnung vom 14. Januar 1998 über die Einreise und Anmeldung von Ausländerinnen und  (VEA, AS 1998 194, zum vollständigen Quellennachweis vgl. Art. 39 VEV).
4. 4.1 Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schweiz einen Pass und ein Visum, sofern sie nicht aufgrund  Regelung von diesem Erfordernis ausgenommen sind (vgl. Art. 1 – 5 VEA). Die Gesuchstellerin kann sich auf keine  berufen; sie ist aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit .
4.2 Die schweizerische Rechtsordnung gewährt grundsätzlich keinen Anspruch auf Bewilligung der Einreise. Der Entscheid darüber ist von der Bewilligungsbehörde in pflichtgemässer Ausübung ihres  zu fällen (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 ANAG, Art. 9 Abs. 1 VEA; PE-
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TER UEBERSAX, Einreise und Anwesenheit, in: Peter Uebersax/Peter Münch/ Thomas Geiser/Martin Arnold (Hrsg.), Ausländerrecht,  und Ausländer im öffentlichen Recht, Privatrecht, Steuerrecht und Sozialrecht der Schweiz, Basel/Genf/München 2002, S. 143; URS BOLZ, Rechtsschutz im Ausländer- und Asylrecht, Basel und Frankfurt a.M. 1990, S. 29 mit weiteren Hinweisen; PHILIP GRANT, La protection de la vie familiale et de la vie privée en droit des étrangers, Basel/Genf/ München 2000, S. 24).
5. 5.1 Ein Einreisevisum wird verweigert, wenn die in Art. 1 VEA  Voraussetzungen nicht erfüllt sind (vgl. Art. 14 Abs. 1 VEA). Insbesondere müssen gesuchstellende Personen, die in die Schweiz reisen möchten, Gewähr bieten, dass sie fristgerecht wieder ausreisen werden (Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA).
5.2 Zur Prüfung des Kriteriums der gesicherten Wiederausreise muss ein zukünftiges Verhalten beurteilt werden. Dazu lassen sich in der  keine gesicherten Feststellungen, sondern lediglich Voraussagen machen. Dabei rechtfertigt es sich, Einreisegesuchen von Personen aus Staaten mit politisch oder wirtschaftlich vergleichsweise  Verhältnissen mit einer gewissen Zurückhaltung zu begegnen, da die persönliche Interessenlage in solchen Fällen häufig nicht mit dem Ziel und Zweck einer zeitlich befristeten Einreisebewilligung in  steht. Es sind dabei jedoch auch die Umstände des konkreten Einzelfalles zu würdigen. Insbesondere ist zu überprüfen, ob die  unter Berücksichtigung der Verhältnisse im Herkunftsland und der persönlichen Lebensumstände einen ermessensfehlerfreien  getroffen hat.
6. 6.1 Die Wirtschaft Thailands hat sich nach der Asienkrise von 1997 überraschend schnell erholt und verzeichnet seit 2002 wieder gute Wachstumswerte. Auch 2007 lag die Steigerungsrate bei 4,8% (2006: 5,1%), obwohl infolge der innenpolitischen Krise von der  keine Wachstumsimpulse ausgingen. Für 2008 wird ebenfalls ein Wachstum zwischen 4,5% und 5,5% erwartet. Ob diese  erzielt werden können, wird insbesondere von einer positiven  der Binnennachfrage und des Exports abhängen (Quelle: www.auswaertiges-amt.de, Länder, Reisen und Sicherheit > Thailand > Wirtschaft, Stand Juni 2008, besucht am 28. Oktober 2008). Die ermu-
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tigende Entwicklung der letzten Jahre kann jedoch nicht über die  hinwegtäuschen, dass nach wie vor breite  von vergleichsweise schwierigen ökonomischen und sozialen  betroffen sind. Dies betrifft vor allem – aber nicht nur – den Nordosten des Landes. Entsprechend hoch ist der Anteil , die versuchen, nach Europa oder an andere Orte zu gelangen. Im Falle der Schweiz führt dies angesichts der restriktiven  Zulassungsregelung nicht selten zur Umgehung  Bestimmungen. Solche Umstände und Erfahrungen sind beim Visumentscheid zu berücksichtigen. Dies umso mehr, als es um die Beurteilung eines künftigen Verhaltens geht, bezüglich dessen in der Regel keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen.
6.2 Angesichts der nicht einfachen ökonomischen Lage in der Heimat der Gesuchstellerin ist es grundsätzlich nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das Risiko einer nicht fristgerechten Wiederausreise – auch wenn die Gesuchstellerin aus Bangkok und nicht aus dem von den erwähnen Schwierigkeiten besonders betroffenen Nordosten  stammt – allgemein als hoch einschätzte.
7. 7.1 Bei der Risikoanalyse sind allerdings nicht nur solche allgemeinen Umstände und Erfahrungen, sondern auch sämtliche Gesichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. Obliegt dem  oder der Gesuchstellerin beispielsweise eine besondere , gesellschaftliche oder familiäre Verantwortung, so kann dieser Umstand durchaus die Prognose für eine anstandslose  begünstigen. Umgekehrt muss bei Gesuchstellern und , die in ihrer Heimat keine besonderen Verpflichtungen haben, das Risiko, dass sie sich nach einer bewilligten Einreise nicht gemäss den fremdenpolizeilichen Regeln verhalten, als hoch eingeschätzt .
7.2 Aufgrund der vom Beschwerdeführer eingereichten Unterlagen ist davon auszugehen, dass die Gesuchstellerin in Bangkok einer  Arbeit als Buchhalterin in zwei verschiedenen Unternehmen nachgeht und – bezogen auf den Landesdurchschnitt – in eher  wirtschaftlichen Verhältnissen lebt. Zudem hat sie offenbar für  minderjährigen Sohn zu sorgen und gibt an, dass sämtliche  und Bekannten in Thailand leben würden und dort gut etabliert seien. Wie der Beschwerdeführer zu Recht geltend macht,
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sind die geschilderten Lebensumstände bei der Prognose der  Wiederausreise zugunsten der Gesuchstellerin zu .
7.3 Auf der anderen Seite sind hinsichtlich der beruflichen  insofern gewisse Vorbehalte anzubringen, als offenbar beide  bereit sind, die Gesuchstellerin zu einem beliebigen  und zu einem nicht weiter definierten Zweck für 90 Tage . Dies steht in einem gewissen Widerspruch zur Argumentation in der Beschwerde, wo die Gesuchstellerin hinsichtlich ihrer  Kenntnisse als unersetzbar beschrieben wird. Hinsichtlich der  Situation ist sodann in die Beurteilung miteinzubeziehen, dass der Sohn der Beschwerdeführerin bereits im heutigen Zeitpunkt –  unter der Woche – nicht bei der Gesuchstellerin lebt, sondern von ihrer Mutter betreut wird. Vor diesem Hintergrund muss befürchtet werden, dass die Gesuchstellerin nicht bereits deshalb von einer  Auswanderung abgehalten würde, nur weil sie diesfalls ihren Sohn – vorübergehend – im Heimatland zurücklassen müsste.
7.4 Entscheidendes Gewicht kommt im vorliegenden Fall schliesslich dem Umstand zu, dass konkrete Zweifel am Zweck der geplanten  bestehen. Gemäss dem Visumantrag vom 12. Februar 2007 soll diese dem Besuch des Beschwerdeführers in der Schweiz dienen, welchen die Gesuchstellerin offenbar nicht persönlich kennt, sondern mit dem sie – durch Vermittlung einer Cousine – bisher erst  Kontakt hatte. Demgegenüber gibt der Beschwerdeführer auf Rekursebene an, dass der Besuch der Gesuchstellerin in erster Linie dem Kennenlernen der Schweiz und dem Kulturaustausch dienen . Es fehlen indessen weitere Ausführungen dazu, was sich die , welche offenbar kaum Englisch spricht, von dem  Kulturaustausch verspricht und in welcher Form dieser  soll. Sollte der Besuch sodann lediglich touristischen Zwecken dienen, liesse sich ein solcher kaum mit den geltend gemachten  im Heimatland vereinbaren. Dies umso mehr, als die Gesuchstellerin im Visumantrag angegeben hat, sich während drei Monaten in der Schweiz aufhalten zu wollen und nicht ein Aufenthalt von "höchstens einigen Wochen" beantragt war, wie in der Replik fälschlicherweise vorgebracht wird.
7.5 Somit ist anzunehmen, dass die Gesuchstellerin zwar in  Hinsicht über enge Bindungen zu ihrem Heimatland verfügt, wel-
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che eine fristgerechte Wiederausreise begünstigen. Die oben  Einschränkungen hinsichtlich der beruflichen und familiären  sowie der unklare Zweck der Reise erscheinen jedoch , konkrete Zweifel an der gesicherten Wiederausreise der  zu begründen. Diese Einschätzung wird im Ergebnis  nicht nur von der Vorinstanz, sondern auch von der mit den  Verhältnissen gut vertrauten Schweizerischen Vertretung geteilt, welche das Gesuch um Erteilung der Einreisebewilligung ebenfalls  hat.
7.6 Demgegenüber kann dem Umstand, dass sich offenbar bereits W._, eine angebliche Cousine der Gesuchstellerin, auf  des Beschwerdeführers mit einem Besuchervisum in der Schweiz aufgehalten hat, keine ausschlaggebende Bedeutung  werden, zumal die fragliche Cousine den Beschwerdeführer offenbar – im Gegensatz zur Gesuchstellerin – persönlich kennt.  liegen keine weiteren Angaben zur persönlichen Situation der  Cousine vor, welche einen Vergleich mit dem vorliegenden Fall erlauben würden. Diesbezüglich ist schliesslich auch darauf , dass die Behörde gemäss der im Verwaltungsverfahren geltenden Untersuchungsmaxime zwar verpflichtet ist, den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen (Art. 12 VwVG). Dieser  Grundsatz wird indessen relativiert durch die  der Parteien, welche namentlich insoweit greift, als eine Partei das Verfahren durch eigenes Begehren eingeleitet hat (Art. 13 Abs. 1 Bst. a VwVG). Die Mitwirkungspflicht gilt insbesondere für solche , die eine Partei besser kennt als die Behörden und welche  ohne ihre Mitwirkung gar nicht oder nicht ohne vernünftigen  erheben können (BGE 130 II 449 E. 6.6.1 S. 464 und BGE 128 II 139 E. 2b S. 142 f., je mit Hinweis). Im vorliegenden Fall ist es nicht zu beanstanden, dass das BFM darauf verzichtet hat, eigene  zu tätigen, sondern sich auf die Würdigung der von der Gesuchstellerin und dem Beschwerdeführer eingebrachten  beschränkt hat.
7.7 Nach dem Gesagten durfte die Vorinstanz davon ausgehen, dass keine hinreichende Gewähr für eine fristgerechte und anstandslose Wiederausreise der Gesuchstellerin nach dem beabsichtigten  besteht. An dieser Feststellung vermögen die  des Beschwerdeführers nichts zu ändern; diese sind rechtlich nicht verbindlich und faktisch auch nicht durchsetzbar. Als Gastgeber
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kann er zwar für gewisse finanzielle Risiken im Zusammenhang mit dem Besuchsaufenthalt, aber nicht für ein bestimmtes Verhalten  Gastes garantieren (statt vieler Urteil des  C-4153/2007 vom 18. September 2008 E. 5.4).
8. Schliesslich erweist sich auch die Rüge des Beschwerdeführers,  es an einer gesetzlichen Grundlage für die von der Vorinstanz zusätzlich statuierten Voraussetzung der "zwingenden Notwendigkeit" fehle, als nicht stichhaltig. Bei der Feststellung des BFM, wonach im vorliegenden Fall keine zwingenden Gründe für einen Besuch in der Schweiz ersichtlich seien, handelt es sich nicht um ein zusätzliches Tatbestandselement, welches für die Erteilung einer  erforderlich wäre. Die fragliche Erwägung ist lediglich Ausdruck der von der Vorinstanz vorgenommenen, jedoch zu Ungunsten der  ausgefallenen Verhältnismässigkeitsprüfung, ob private Interessen am Besuch in der Schweiz bestehen, welche das  Interesse an der Verweigerung der Einreisebewilligung –  wegen Zweifeln an der gesicherten Wiederausreise – zu  vermögen.
9. Daraus folgt, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht . Der rechtserhebliche Sachverhalt wurde richtig und vollständig festgestellt, und die Vorinstanz hat das ihr zustehend Ermessen pflichtgemäss und zutreffend ausgeübt (vgl. Art. 49 VwVG). Die  ist daher abzuweisen.
10. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind dem Beschwerdeführer die Kosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Diese sind auf Fr. 600.- festzusetzen (vgl. Art. 2 f. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) und mit dem geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen.
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