Decision ID: 12e3f25e-b7ce-5fe4-a8da-f6d3f8569946
Year: 2021
Language: de
Court: SG_VG
Chamber: SG_VG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
Die Q._ AG, Elektrizitätswerk (nachfolgend: Q._ AG), ist Eigentümerin der Parzelle
Nr. 000_, Grundbuch X._. Gemäss dem Wasserrechts- und Grundwasserverzeichnis
des Kantons St. Gallen ist sie Inhaberin des anerkannten ehehaften Wasserrechts
Nr. 002_, Kraftnutzung am A._-Bach, X._, auf dem Grundstück Nr. 000_. Am
29. Oktober 2019 reichte sie ein Bau- und Konzessionsgesuch für den Ersatz ihrer
Turbine am A._-Bach ein. Während der öffentlichen Auflage vom 18. November 2019
bis 17. Dezember 2019 erhob die Y._ Wohnbaugenossenschaft (nachfolgend: Y._),
Eigentümerin der Parzelle Nr. 001_, durch ihren Rechtsvertreter Einsprache gegen das
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Konzessionsgesuch wegen Verletzung öffentlicher und privater Interessen. Mit
Verfügung vom 6. April 2020 trat das Baudepartement auf die öffentlich-rechtliche
Einsprache der Y._ nicht ein und verwies sie hinsichtlich ihrer privatrechtlichen
Einsprache auf den Zivilrechtsweg; ergänzend nahm es die Eingabe der Y._ vom
13. Januar 2020 als Anzeige entgegen. Gleichzeitig erteilte es der Q._ AG die
nachgesuchte Wasserrechtskonzession (neu: Wasserrecht Nr. 003_, Ablaufdatum:
31. Dezember 2069) und hob das Wasserrecht Nr. 002_ auf. Am 27./29. April 2020
bewilligte der Gemeinderat X._ der Q._ AG den Ersatz der Turbine am A._-Bach auf
Parzelle Nr. 000_ unter Eröffnung der Verfügung des Baudepartements vom
6. April 2020 als Gesamtentscheid (act. 2, 3.2, act. 16/1, 4 f., act. 18/20, 22, 24,
www.geoportal.ch).
B.
Gegen die Baubewilligung der Politischen Gemeinde X._ (Vorinstanz 1) vom
27. April 2020 und die Verfügung des Baudepartments (Vorinstanz 2) vom 6. April 2020
erhob die Y._ (Beschwerdeführerin) durch ihren Rechtsvertreter am 14. Mai 2020
Beschwerde beim Verwaltungsgericht (act. 1). Mit Eingabe vom 13. Juni 2020
beantragte sie, das Beschwerdeverfahren sei zu sistieren, bis die aufsichtsrechtliche
Beurteilung der Vorinstanz 2 vorliege (act. 6). Mit Stellungnahme vom 23. Juni 2020
beantragte die Q._ AG (Beschwerdegegnerin) durch ihren Rechtsvertreter unter
anderem, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu entziehen (act. 8). Mit
Zwischenverfügung vom 10. Juli 2020 wies der Abteilungspräsident des
Verwaltungsgerichts sowohl das Sistierungsbegehren der Beschwerdeführerin als auch
das Gesuch der Beschwerdegegnerin um Entzug der aufschiebenden Wirkung der
Beschwerde ab (act. 11). Am 26. August 2020 ergänzte die Beschwerdeführerin ihre
Beschwerde mit einer Begründung und dem Rechtsbegehren, der Gesamtentscheid
des Rates der Vorinstanz 1 vom 27. April 2020 und die Verfügung der Vorinstanz 2 vom
6. April 2020 seien unter Kosten- und Entschädigungsfolge aufzuheben. Die
Angelegenheit sei an die Vorinstanzen zur Weiterbearbeitung zurückzuweisen (act. 12).
Mit Vernehmlassung vom 8. September 2020 beantragte die Vorinstanz 1, es sei auf
die Beschwerde gegen ihren Gesamtentscheid nicht einzutreten. Eventualiter sei die
Beschwerde abzuweisen. Die Beschwerde gegen die Verfügung der Vorinstanz 2 sei
abzuweisen (act. 15). Am 21. September 2020 liess sich die Vorinstanz 2 mit dem
Rechtsbegehren vernehmen, es sei auf die Beschwerde unter Kostenfolge nicht
einzutreten. Eventualiter sei sie abzuweisen (act. 17). Mit Beschwerdeantwort vom
14. Oktober 2020 beantragte die Beschwerdegegnerin, auf die Beschwerde sei unter
Kosten- und Entschädigungsfolgen, zuzüglich Mehrwertsteuer, nicht einzutreten.
Eventualiter sei die Beschwerde abzuweisen (act. 22). Mit Eingaben vom
12. November 2020 und 12. März 2021 behielt die Beschwerdeführerin das letzte Wort
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(act. 28 und 34).
Auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids und die Ausführungen der
Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge und die Akten wird, soweit
wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1.
Kraft Art. 132 Abs. 3 Ingress und lit. b Satz 1 des Planungs- und Baugesetzes
(sGS 731.1, PBG) kann der Gesamtentscheid (Art. 133 Ingress und lit. f PBG) beim
Verwaltungsgericht angefochten werden, wenn das zuständige Departement, dem die
federführende kantonale Stelle angehört, entschieden oder am Verfahren mitgewirkt
hat. Der Gesamtentscheid des Rates der Vorinstanz 1 vom 27./29. April 2020
(federführende Stelle des Kantons: Amt für Wasser und Energie [AWE], vgl. Art. 132
Abs. 4 PBG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 und Anhang 2 Ziff. 2.1 der Verordnung
zum Planungs- und Baugesetz; sGS 731.11, PBV) umfasste auch die
Wasserrechtskonzession mitsamt Einspracheentscheid der Vorinstanz 2 vom
6. April 2020 gestützt auf Art. 13 Abs. 1 Ingress und Ziff. 1 und Art. 21 Abs. 1 des
Gesetzes über die Gewässernutzung (sGS 751.1, GNG). Da das Baudepartement damit
im Sinne von Art. 132 Abs. 3 Ingress und lit. b Satz 1 PBG entschieden hat (vgl. dazu
S. Staub, in: Bereuter/Frei/Ritter [Hrsg.], Kommentar zum Planungs- und Baugesetz
des Kantons St. Gallen, Basel 2020, N 16 zu Art. 132 PBG), ist das Verwaltungsgericht
zur Behandlung der gegen den Gesamtentscheid der Vorinstanz 1 vom
27./29. April 2020 erhobenen Beschwerde – in teilweiser Abweichung von Art. 59
Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (sGS 951.1, VRP) – zuständig.
Die Beschwerdeeingabe vom 14. Mai 2020 (act. 1) erfolgte rechtzeitig und erfüllt
zusammen mit der Ergänzung vom 26. August 2020 (act. 12) formell und inhaltlich die
gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1
und 2 VRP). Soweit die Beschwerdeführerin den Nichteintretensentscheid der
Vorinstanz 2 anficht, ist sie ungeachtet ihrer Legitimation in der Sache zur Erhebung
des Rechtsmittels befugt (vgl. dazu BGer 1C_661/2019 vom 13. Mai 2020 E. 1 und
VerwGE B 2017/176 vom 24. September 2018 E. 1 mit Hinweisen). Auf die Beschwerde
ist daher grundsätzlich einzutreten.
1.1.
bis
Tritt die Vorinstanz, wie hier die Vorinstanz 2, auf ein Rechtsmittel nicht ein, ohne mit
1.2.
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einer Eventualbegründung die Sache auch materiell zu beurteilen, ist das Verfahren auf
das Nichteintreten zu beschränken. Ist die Beschwerde begründet, weist das
Verwaltungsgericht die Sache gemäss Art. 64 in Verbindung mit Art. 56 Abs. 2 VRP zu
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück. Andernfalls hat es mit dem
vorinstanzlichen Nichteintretensentscheid sein Bewenden (vgl. hierzu Cavelti/Vögeli,
Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, 2. Aufl. 2003, Rz. 1032). Folglich ist
auf die Beschwerde gegen die Verfügung der Vorinstanz 2 vom 6. April 2020 in der
Sache nicht einzutreten, weshalb sich auch die Prüfung der diesbezüglichen
Beweisanträge der Beschwerdeführerin (act. 12, S. 4 f. Ziff. II/7) erübrigt. Darüber
hinaus ist auf die Beschwerde gemäss den zutreffenden Ausführungen der
Vorinstanzen (act. 15 und 17) und der Beschwerdegegnerin (act. 22, S. 4) mangels
formeller Beschwer (vgl. dazu VerwGE B 2020/58; B 2020/72 vom 22. Oktober 2020
E. 2 mit Hinweisen) nicht einzutreten, soweit sie sich gegen die Baubewilligung der
Vorinstanz 1 vom 27./29. April 2020 richtet. Die Beschwerdeführerin hat während der
koordinierten öffentlichen Auflage des Bau- und Konzessionsgesuchs vom
18. November 2019 bis 17. Dezember 2019 (vgl. dazu E. 3 hiernach) – selbst unter
Berücksichtigung der Einsprachebegründung vom 13. Januar 2020 (vgl. dazu VerwGE
B 2018/80; VerwGE B 2018/82 vom 23. Mai 2019 E. 5.2 mit Hinweis auf VerwGE
B 2018/224 vom 16. Januar 2019 E. 1 mit Hinweisen) – einzig gegen das
Konzessionsgesuch (Art. 16 Abs. 2 Satz 1 GNG), nicht aber gegen das Baugesuch der
Beschwerdegegnerin vom 29. Oktober 2019 (Art. 153 Abs. 1 PBG), Einsprache
erhoben. Damit hat sie sich am erstinstanzlichen Baubewilligungsverfahren nicht
beteiligt. Daran ändert nichts, dass der Beschwerdeführerin mit dem angefochtenen
Gesamtentscheid neben der Verfügung der Vorinstanz 2 vom 6. April 2020 auch die
Baubewilligung der Vorinstanz 1 vom 27./29. April 2020 eröffnet wurde. Die
Beschwerdeführerin hat auf das Stellen eigener Anträge im erstinstanzlichen
Baubewilligungsverfahren verzichtet, weshalb nicht gesagt werden kann, sie sei im
Verfahren vor der Vorinstanz 1 mit ihren Anträgen nicht oder nur teilweise
durchgedrungen. Auch wurden ihr im Gesamtentscheid der Vorinstanz 1 vom
27./29. April 2020 keine Kosten auferlegt. Falls die Vorinstanz 1 die Einsprache der
Beschwerdeführerin gegen das Konzessionsgesuch gestützt auf Art. 153 Abs. 1 PBG
dessen ungeachtet hätte entgegennehmen müssen, hätte im Übrigen auch darauf
mangels Legitimation nicht eingetreten werden können (vgl. dazu E. 5 hiernach).
Die Eingaben der Beschwerdegegnerin vom 23. Juni 2020 und 14. Oktober 2020 sind
sowohl von Rechtsanwalt Dr. iur. Beat Ries als auch von lic. iur. Hansueli Bircher,
LL.M., beide Aarau, unterzeichnet (act. 8 und 22). Der im Aargauer Anwaltsregister
1.3.
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2.
Die Beschwerdeführerin stellt die Beweisanträge (act. 12, S. 4-6, 14 Ziff. II/6, III/1 f., IV/
C/4g, act. 28 Ziff. II/2, act. 34), es seien alle früheren Vorakten über die fragliche
Wassernutzungsanlage beizuziehen; sie sei persönlich anzuhören; es seien eine
öffentliche mündliche Verhandlung und ein Augenschein durchzuführen.
eingetragene Rechtsanwalt Dr. iur. Beat Ries ist fraglos zur berufsmässigen Vertretung
der Beschwerdegegnerin vor Verwaltungsgericht berechtigt (vgl. dazu Art. 10 des
Anwaltsgesetzes; sGS 963.70, AnwG; https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/jb/
dokumente_6/anwaltskommission/anwaltsregister/register_1/Anwaltsregister.pdf). Wie
sich dies in Bezug auf lic. iur. Hansueli Bircher, LL.M., verhält, kann deshalb
dahingestellt bleiben (vgl. dazu VerwGE B 2016/215 vom 22. Februar 2018 E. 1 mit
Hinweis, bestätigt mit BGer 1C_219/2018 vom 9. November 2018).
Gestützt auf Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen
Eidgenossenschaft (SR 101, BV) und Art. 64 in Verbindung mit Art. 55 Abs. 1 VRP
ordnet das Verwaltungsgericht eine öffentliche mündliche Verhandlung an, wenn sie
zur Wahrung der Parteirechte notwendig ist oder zweckmässig erscheint. Nach Art. 6
Ziff. 1 der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und
Grundfreiheiten (SR 0.101, EMRK) besteht ein Anspruch des Einzelnen, seine
Argumente dem Gericht mündlich in einer öffentlichen Sitzung vorzutragen,
insbesondere in Streitigkeiten in Bezug auf zivilrechtliche Ansprüche und
Verpflichtungen (vgl. dazu BGer 1C_581/2018 vom 23. Juli 2019 E. 2,
BGer 2C_608/2017 vom 24. August 2018 E. 4.2, VerwGE B 2019/41 vom
16. Dezember 2019 E. 3.1, VerwGE B 2019/6 vom 1. Juli 2019 E. 2.1, VerwGE
B 2014/182 vom 27. April 2016/25. Mai 2016 E. 3.1 je mit Hinweisen), soweit der
Verwaltungsakt der hoheitlich handelnden Behörde massgeblich in Rechte und
Pflichten privatrechtlicher Natur eingreift (vgl. VerwGE B 2018/73 vom 26. Februar 2019
E. 2.4, VerwGE B 2018/99 vom 13. Januar 2019 E. 2 und VerwGE B 2012/91;
B 2013/132 vom 8. November 2013 E. 3.2 je mit Hinweisen). Unabhängig vom
betroffenen Sachbereich ist ein Anspruch auf öffentliche mündliche Verhandlung indes
unter anderem dann zu verneinen, wenn ausschliesslich prozessuale Fragen zu
behandeln sind (vgl. VerwGE B 2019/19 vom 11. August 2020 E. 2.1.1 mit Hinweisen).
2.1.
Im vorliegenden Verfahren zu prüfen ist, ob die Vorinstanz 2 auf die Einsprache der
Beschwerdeführerin zu Recht nicht eingetreten ist und ob sie bzw. die Vorinstanz 1 den
Anspruch der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör verletzt hat. Damit stellen sich
2.2.
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3.
Die Beschwerdeführerin hält zunächst dafür, die Verfügung der Vorinstanz 2 vom
6. April 2020 sei nichtig. Gemäss der Verfügung des Verwaltungsgerichts vom
10. Juli 2020 sei das Baugesuch nur während 14 Tagen statt, wie gesetzlich verlangt,
30 Tagen öffentlich aufgelegen. Damit seien gleich mehrere Verfahrensvorschriften in
krasser Weise verletzt worden (act. 12, S. 3, 6-8 Ziff. II/5, IV/A, act. 28 Ziff. II/3).
Im Zeitpunkt des Erlasses der Zwischenverfügung vom 10. Juli 2020 lagen dem
Verwaltungsgericht die am 8. und 21. September 2020 (act. 15-18) eingereichten
Vorakten der Vorinstanzen noch nicht vor. Wie sich aus den von der Vorinstanz 1
eingereichten Auszügen der Veröffentlichungen auf der Publikationsplattform des
Kantons St. Gallen (https://publikationen.sg.ch/publikationsplattform/) vom
15. November 2019 (act. 16/4 f.) ersehen lässt, wurde das Baugesuch vom
29. Oktober 2019 betreffend Ersatz Turbine am A._-Bach – entgegen den Angaben im
Gesamtentscheid des Rates der Vorinstanz 1 vom 27./29. April 2020, wonach das
Baugesuch vom 7. bis 20. November 2019 öffentlich auflag (act. 2 E. a) – mit dem
gleichentags eingereichten Konzessionsgesuch zeitlich koordiniert und vom
18. November 2019 bis 17. Dezember 2019 öffentlich aufgelegt. Entgegen der
Auffassung der Beschwerdeführerin kann den Vorinstanzen folglich keine Verletzung
der Verfahrensvorschriften von Art. 25a Abs. 2 Ingress und lit. b des Bundesgesetzes
ausschliesslich prozessuale Fragen, weshalb nach dem Gesagten von vornherein kein
Anspruch auf eine öffentliche mündliche Verhandlung besteht. Im Weiteren ist nicht
ersichtlich und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht weiter dargetan, inwiefern
die Beantwortung der hier zu beurteilenden Frage eines persönlichen Eindrucks der
Vertreter der Beschwerdeführerin bedürfte. Vielmehr ist der Sachverhalt umfassend der
schriftlichen Darstellung zugänglich. Ebenso wenig ist mit Blick auf die nachstehend zu
schildernden Gegebenheiten erkennbar und wird von der Beschwerdeführerin auch
nicht weiter substantiiert, welche neuen entscheidrelevanten Erkenntnisse, die sich
nicht bereits aus den Akten und dem Geoportal (www.geoportal.ch) ergeben, durch die
beantragte mündliche Parteibefragung und durch Beweisaussagen der
Beschwerdeführerin gewonnen werden könnten. Die Durchführung einer öffentlichen
mündlichen Verhandlung ist deshalb weder notwendig noch erscheint sie als
zweckmässig. Der entsprechende Antrag der Beschwerdeführerin ist demzufolge
ebenso abzuweisen wie ihre Begehren um persönliche Anhörung resp. Befragung.
Ebenso kann auf die weiteren beantragten prozessualen Vorkehren, insbesondere auf
die Durchführung eines Augenscheins im Sinne von Art. 12 Abs. 1 VRP, verzichtet
werden, da davon ebenfalls keine entscheidrelevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten
sind (vgl. dazu BGer 1C_13/2018 vom 13. März 2019 E. 3 mit Hinweisen).
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über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz; SR 700, RPG) sowie Art. 139 Abs. 3
Ingress und lit. a PBG in Verbindung mit Art. 16 Abs. 1 GNG vorgeworfen werden (vgl.
dazu auch die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz 1 in der Vernehmlassung vom
8. September 2020, act. 15 Ziff. II/2). Bei dieser Sachlage kann die Verfügung der
Vorinstanz 2 vom 6. April 2020 im Lichte der hierzu ergangenen Rechtsprechung
betrachtet (vgl. zum Ganzen etwa BGer 2C_827/2015, 2C_828/2015 vom 3. Juni 2016
E. 3.3 mit Hinweisen) offensichtlich nicht nichtig sein. Die entsprechende Rüge geht
fehl.
4.
Weiter rügt die Beschwerdeführerin (act. 12, S. 3, 8-10 Ziff. II/5, IV/B), die Vorinstanz 2
habe ihr eine Notfrist von lediglich 24 Stunden für die Einreichung einer Replik
angesetzt. Dieses Vorgehen sei mit den Grundsätzen des rechtlichen Gehörs nicht
vereinbar.
Laut Art. 30 Abs. 1 VRP in Verbindung mit Art. 144 Abs. 2 der Schweizerischen
Zivilprozessordnung (Zivilprozessordnung; SR 272, ZPO) können behördliche Fristen
aus zureichenden Gründen erstreckt werden, wenn die Behörde vor Fristablauf darum
ersucht wird. Die ZPO regelt indes nicht, wie lange und wie oft eine Frist erstreckt
werden kann. Sie gibt auch keinen Rahmen an, in dem sich behördliche Fristen,
werden sie erstmals festgesetzt oder erstreckt, in der Regel bewegen sollen. Der
Behörde räumt sie somit einen weiten Ermessensspielraum ein. Auch wenn das Gesetz
dies nirgends ausdrücklich sagt, müssen aber die Zeitspannen den Verhältnissen
angemessen, d.h. dem Einzelfall angepasst sein. Dies verlangt insbesondere der
Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 4 lit. c der Verfassung des
Kantons St. Gallen; SR 131.225, sGS 111.1, KV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK und Art. 14
Ziff. 1 des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte; SR 0.103.2,
UNO-Pakt II). Eine zu kurze Frist zur Stellungnahme (sog. Replikrecht, vgl.
BGer 1C_240/2017 vom 11. Dezember 2018 mit Hinweisen und BGer 1C_166/2013
vom 27. Juni 2013 E. 2.2 mit Hinweis auf BGE 138 I 484 E. 2.1-2.4 sowie zum
Replikrecht im Rechtsmittelverfahren der internen Verwaltungsrechtspflege VerwGE
B 2013/37 vom 11. März 2014 E. 2.4.1) stellt eine Gehörsverletzung dar. Eine Frist darf
nicht so kurz bemessen werden, dass sie unter Berücksichtigung der üblichen
postalischen übermittlungszeit der gerichtlichen Mitteilung ihren Zweck
realistischerweise nicht erfüllen kann (vgl. dazu B. Merz, in: Brunner/Gasser/
Schwander [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung, Kommentar, 2. Aufl. 2016,
N 15 zu Art. 144 ZPO, sowie Amstutz/Arnold, in: Niggli/ Uebersax/Wiprächtiger/
4.1.
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Kneubühler [Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N 8 zu
Art. 47 BGG). Wird eine Fristerstreckung ausdrücklich als "einmalig" oder "letztmalig"
bezeichnet, muss sich die Gesuchstellerin nach Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 und
Art. 9 BV) darauf einstellen, dass keine weitere Fristerstreckung mehr gewährt werden
wird. Eine weitere Erstreckung fällt in diesem Fall nur noch bei Vorliegen besonders
triftiger, sachlicher Gründe in Betracht. Wenn ein Fristerstreckungsgesuch abgelehnt
und nicht als trölerisch bewertet wird, setzt die Verfahrensleitung nach der
Rechtspraxis in der Regel indes noch eine letzte (Not-)Frist von wenigen Tagen an,
wobei ihr bei der Beurteilung, ob ein Gesuch trölerisch war, ebenfalls ein
Ermessenspielraum zukommt. Im Rahmen dieser Notfrist soll die Partei die
fristgebundene Handlung noch vornehmen können. Wenngleich die Notfrist im VRP
nicht ausdrücklich verankert ist, entspricht dies dem allgemein geltenden
Rechtsgrundsatz, wonach der Rechtsuchende nicht ohne Not um die Beurteilung
seines Rechtsbegehrens gebracht werden soll (vgl. VerwGE B 2012/21 vom
15. Oktober 2012 E. 3.1 f. mit Hinweisen, VerwGE B 2011/225 vom 14. Feburar 2012
E. 4.5.1 und 4.6 mit Hinweisen, in: GVP 2012 Nr. 43, BGer 5A_280/2018 vom
21. September 2018 E. 4.1, BGE 140 III 636 E. 3.5 und BGer 1C_171/2012 vom
13. Juni 2012 E. 2.5 je mit Hinweisen sowie Amstutz/Arnold, in: Niggli/Uebersax/
Wiprächtiger/Kneubühler [Hrsg.], a.a.O., N 2 und 7 f. zu Art. 47 BGG).
Eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs kann
ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält,
sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die
Rechtslage frei überprüfen kann. Unter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus, im
Sinne einer Heilung des Mangels, selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des
Anspruchs auf rechtliches Gehör von einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz
abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und
damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung
gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung
der Sache nicht zu vereinbaren wären (vgl. den zur Publikation vorgesehen
BGer 1C_586/2019 vom 3. August 2020 E. 2.3 mit Hinweis auf BGE 137 I 195 E. 2.3.2).
Mit Zwischenverfügung vom 10. März 2020 gewährte das verfahrensleitende Amt der
Vorinstanz 2 der Beschwerdeführerin deren Gesuch vom 8. März 2020 entsprechend
eine "einmalige" Nachfrist für die Einreichung einer Stellungnahme bis 24. März 2020
(act. 13/7 f.). Am 23. März 2020 ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung einer
Notfrist bis 1. April 2020 (act. 9/9). Mit Zwischenverfügung vom 24. März 2020,
4.2.
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5.
Schliesslich bringt die Beschwerdeführerin vor, die Vorinstanz 2 habe ihr die
Einsprachelegitimation zu Unrecht abgesprochen (act. 12, S. 3, 10-14 Ziff. II/5, IV/C).
zugestellt am 26. März 2020, gewährte ihr das verfahrensleitende Amt der Vorinstanz 2
eine Notfrist bis lediglich Freitag, 27. März 2020 (act. 9/10-12). Offenbleiben kann damit
vorab, ob die für die Gewährung einer Notfrist erforderlichen besonders triftigen,
sachlichen Gründe vorlagen. Zu untersuchen bleibt, ob diese Notfrist zu kurz
bemessen war.
Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin fiel die ihr angesetzte Notfrist zwar
nicht unter die Verordnung über den Stillstand der Fristen in Zivil- und
Verwaltungsverfahren zur Aufrechterhaltung der Justiz im Zusammenhang mit dem
Coronavirus (COVID-19, AS 2020 849, vgl. dazu Art. 1 Abs. 1 und 3 dieser Verordnung
in Verbindung mit Art. 30 Abs. 1 VRP in Verbindung mit Art. 145 Abs. 1 Ingress und
lit. a ZPO sowie Art. 30 Abs. 2 Ingress und lit. a VRP; U. P. Cavelti, in: Rizvi/Schindler/
derselbe [Hrsg.], Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege, Praxiskommentar, Zürich/
St. Gallen, N 155 zu Art. 30-30 VRP). Wie sie allerdings mit Recht geltend gemacht
hat, ist eine Notfrist, wenn sie denn gewährt wird, unter Berücksichtigung der üblichen
postalischen übermittlungszeit der Mitteilung von lediglich einem Tag als zu kurz
bemessen. Dadurch hat die Vorinstanz 2 den Anspruch der Beschwerdeführerin auf
rechtliches Gehör verletzt.
Art. 132 Abs. 3 Satz 2 PBG schreibt ausdrücklich vor, dass in einem Verfahren, in
welchem ein Gesamtentscheid, wie hier (vgl. dazu E. 1.1 hiervor), direkt beim
Verwaltungsgericht angefochten wird, vor Verwaltungsgericht alle Mängel des
angefochtenen Entscheids geltend gemacht werden können. Der umschriebene
Mangel im Verfahren vor der Vorinstanz 2 kann daher ausnahmsweise als nachträglich
geheilt betrachtet werden. Von einer Rückweisung an die Vorinstanz 2 zur korrekten
Verfahrensabwicklung ist daher abzusehen. Die Beschwerde ist aber insofern teilweise
gutzuheissen, als festzustellen ist, dass die Vorinstanz 2 den Anspruch der
Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör verletzt hat.
ter
Art. 111 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz;
SR 173.110, BGG) schreibt in Umsetzung der Rechtsweggarantie (Art. 29a BV) vor,
dass die Beschwerdebefugnis im kantonalen Verfahren (Art. 153 Abs. 2 PBG bzw.
Art. 45 Abs. 1 VRP analog) nicht enger umschrieben werden darf, als dies für die
5.1.
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Beschwerde an das Bundesgericht (Art. 89 Abs. 1 BGG) vorgesehen ist (vgl.
BGer 1C_69/2019 vom 20. August 2019, in: ZBl 2020, S. 681 ff., E. 2.4 mit Hinweis auf
BGE 144 I 43 E. 2.1, in: Pra 2018 Nr. 92). Demnach ist zur Einsprache im Sinne von
Art. 16 Abs. 2 GNG nach den Grundsätzen von Art. 89 Abs. 1 Ingress lit. b und c BGG
legitimiert, wer einen praktischen Nutzen aus der Aufhebung oder Änderung der
angefochtenen Wasserrechtskonzession zieht, d.h. wenn seine tatsächliche oder
rechtliche Situation dadurch unmittelbar beeinflusst werden kann (lit. c, vgl.
BGE 141 II 14 E. 4.4 mit Hinweisen), und er über eine spezifische Beziehungsnähe zur
Streitsache verfügt (lit. b). Die Legitimationsvoraussetzungen sind in einer
Gesamtwürdigung anhand der im konkreten Fall vorliegenden tatsächlichen
Verhältnisse zu prüfen (vgl. VerwGE B 2019/204 vom 17. Oktober 2020 E. 3.1 mit
Hinweisen).
Die Beschwerdeführerin macht keine baurechtliche resp. gewässernutzungsrechtliche
Legitimationsgründe geltend. Sie stellt sich auf den Standpunkt, sie sei in eigenen
schutzwürdigen Interessen betroffen, da keinerlei (kommunale) Vorschriften für die
Stromversorgung bestünden und sie der Beschwerdegegnerin für die drei neuen
Mehrfamilienhäuser auf Parzelle Nr. 001_ Anschlussbeiträge im Betrag von
CHF 48'000 habe zahlen müssen und sie solche auch für den Ersatzneubau des vierten
Gebäudes auf Parzelle Nr. 001_ werde bezahlen müssen. Letztlich verlangt sie, dass
die Modalitäten der Stromversorgung in der Wasserrechtskonzession festgelegt
werden.
Hierzu ist zunächst festzuhalten, dass die dem vorliegenden Verfahren
zugrundeliegende Konzession den Regeln über die Einzelanfechtung im Sinne von
Art. 82 lit. a BGG unterworfen ist und nicht jenen der Erlassanfechtung (Art. 82
lit. b BGG). Ein allfälliges virtuelles Berührtsein in schutzwürdigen tatsächlichen
Interessen der Beschwerdeführerin genügt somit von vornherein nicht (vgl. dazu
Aemisegger/Scherrer Reber bzw. B. Waldmann, in: Niggli/Uebersax/Wiprächtiger/
Kneubühler [Hrsg.], a.a.O., N 54 zu Art. 82 BGG resp. N 10 ff. zu Art. 89 BGG). Soweit
sich die Beschwerde im Rahmen einer Einzelanfechtung gegen die die
Beschwerdegegnerin begünstigende Konzession richtet, ist sie allenfalls als
Stromkonsumentin betroffen. Als solche hätte sie zwar ein Interesse daran, dass keine
gesundheitsgefährdenden oder den gesetzlichen Vorschriften widersprechenden
Tätigkeiten bewilligt werden und entsprechende Produkte auf den Markt kommen. Eine
schutzwürdige Beziehungsnähe käme ihr jedoch nur zu, wenn sie sowohl in Bezug auf
die Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts als auch hinsichtlich der möglichen
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6.
Dem Erfolgsprinzip (Art. 95 Abs. 1 VRP) – Bestätigung des Nichteintretensentscheides
der Vorinstanz 2 in Bezug auf die Konzession sowie dem vorliegenden Nichteintreten
auf die Beschwerde mangels Beteiligung der Beschwerdeführerin am Verfahren vor der
Vorinstanz 1 – und dem Verursacherprinzip (Art. 95 Abs. 2 VRP) – Verletzung
wesentlicher Verfahrensvorschriften durch die Vorinstanz 2 – entsprechend sind die
amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens – eine Entscheidgebühr von CHF 3'500
ist angemessen (Art. 7 Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung; sGS 941.12, GKV) – zu
drei Vierteln der Beschwerdeführerin und zu einem Viertel der Vorinstanz 2
aufzuerlegen. Der Kostenanteil der Beschwerdeführerin für das Beschwerdeverfahren
in der Höhe von CHF 2'625 ist mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss von
CHF 3'500 zu verrechnen. Der Restbetrag von CHF 875 ist ihr zurückzuerstatten. Auf
die Erhebung des Kostenanteils der Vorinstanz 2 in der Höhe von CHF 875 ist nicht zu
verzichten, zumal Grundlage für die Auferlegung der Kosten Art. 95 Abs. 2 – und nicht
Abs. 1 VRP – ist (vgl. dazu VerwGE B 2020/94 vom 17. Februar 2021 E. 7 mit Hinweis).
Der Verlegung der amtlichen Kosten entsprechend haben die Beschwerdeführerin und
die Vorinstanz 2 die obsiegende Beschwerdegegnerin für das Beschwerdeverfahren
ausseramtlich ermessensweise pauschal mit insgesamt CHF 4'000 zuzüglich CHF 160
Barauslagen (vier Prozent von CHF 4'000) zu entschädigen (vgl. dazu Art. 98 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 98 VRP; Art. 30 Ingress und lit. b Ziff. 1 sowie Art. 31 Abs. 1 und
2 AnwG; Art. 6, Art. 19, Art. 22 Abs. 1 Ingress und lit. b, Art. 28 der Honorarordnung,
sGS 963.5, HonO). Sie schulden die Entschädigung zu drei Viertel bzw. einem Viertel
unter solidarischer Haftbarkeit (Art. 98 VRP in Verbindung mit Art. 106 Abs. 3 der
Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zivilprozessordnung; SR 272, ZPO). Da die
Beschwerdegegnerin selbst mehrwertsteuerpflichtig ist (vgl. https://www.uid.admin.ch/
Detail.aspx?uid_id=CHE-100.009.444) und sie deshalb die in der Honorarrechnung
ihres Anwalts belastete Mehrwertsteuer als Vorsteuer von ihrer eigenen Steuerschuld
Schwere der Beeinträchtigung einem nicht unwesentlich höheren Risiko ausgesetzt
wäre als die Allgemeinheit (vgl. dazu B. Waldmann, in: Niggli/Uebersax/Wiprächtiger/
Kneubühler [Hrsg.], a.a.O., N 26 zu Art. 89 BGG). Eine Abhebung gegenüber dem
allgemeinen Interesse der Bürger liegt aber nicht vor. Im Übrigen wären ihre Rügen
mittels eines Rechtsmittels gegen den Anschlussbeitrag zu erheben und zu prüfen. Im
Konzessionsverfahren sind die Anschlussbeiträge nicht Verfahrensgegenstand und
können weder Anfechtungsgegenstand sein noch die Legitimation begründen.
Gesamthaft betrachtet durfte die Vorinstanz 2 somit die Legitimation der
Beschwerdeführerin verneinen und auf deren Einsprache nicht eintreten, ohne Recht zu
verletzen.
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wieder abziehen kann, muss die Mehrwertsteuer bei der Bemessung der
ausseramtlichen Entschädigung nicht zusätzlich berücksichtigt werden (vgl. VerwGE
B 2020/34 vom 14. September 2020 E. 10 mit Hinweisen). Im Übrigen fehlt es
diesbezüglich auch an einer Begründung (Art. 29 HonO).