Decision ID: bae7b75f-4027-51c8-af41-b60d345fa134
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass die Beschwerdeführer, serbischsprechende Bosniaken aus X._,  Föderation, eigenen Angaben zufolge am 10. respektive 11. Juli 2005 in die Schweiz einreisten und gleichentags um Asyl ersuchten,
dass sie anlässlich der summarischen Befragung im Transitzentrum Altstätten vom 27. Juli respektive 2. August 2005 und der am 10. August 2005 durchgeführten  durch das BFM im Wesentlichen geltend machten, sie hätten vor dem Krieg in Y._, Republika Srpska gelebt,
dass der Beschwerdeführer im Jahr 2003 an seinen früheren Wohnort in Y._  sei und dort vor seinem Haus von den dort lebenden Serben angegriffen worden sei, worauf er sich nach dem Einschreiten von SFOR-Soldaten in Spitalpflege habe begeben müssen,
dass die Beschwerdeführer an ihrem letzten Wohnort in X._ wegen der  des Beschwerdeführers bei der SDP-Partei von Mitgliedern der SDA-Partei bedroht worden seien, worauf sie am 25. April 2004 ihr Heimatland verlassen hätten und nach Frankreich gereist seien, wo sie ein Asylgesuch gestellt hätten, welches abgelehnt worden sei,
dass die Beschwerdeführer am 30. Mai 2005 nach Tuzla gereist seien,
dass die Beschwerdeführer sowohl in Z._, im Haus des Vaters der Beschwerdeführerin, als auch in X._ von SDA-Mitgliedern erneut beschimpft und tätlich angegriffen worden seien,
dass der Beschwerdeführer hierauf an beiden Orten bei der Polizei vorgesprochen habe, worauf er von der Polizei in X._ des Wahlbetruges bezichtigt worden sei, worauf die Beschwerdeführer ihr Heimatland wieder verlassen und in der Schweiz ein Asylgesuch eingereicht hätten,
dass die Beschwerdeführer zur Stützung ihrer Vorbringen während des erstinstanzlichen Verfahrens diverse Beweismittel eingereicht haben (Vermögensbestätigung vom 27.  2004, Arztbericht vom 15. Januar 2004, Bestätigungen vom 17. März 2005 und 21. Februar 2005, Wohnsitzbestätigung vom 14. Januar 2005),
dass für den weiteren Inhalt der Aussagen auf die Akten verwiesen wird,
dass das BFM mit Verfügung vom 17. November 2006 - eröffnet am 20. November 2006 - in Anwendung von Art. 34 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die Wegweisung der Beschwerdeführer aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,
dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, der Bundesrat habe auf Grund einer Lageanalyse mit Beschluss vom 25. Juni 2003 Bosnien und Herzegowina als verfolgungssicheren Staat im Sinne von Art. 34 Abs. 1 AsylG bezeichnet, weshalb auf Asylgesuche von Staatsangehörigen von Bosnien und Herzegowina nicht  werde, ausser die Anhörung ergebe Hinweise auf eine Verfolgung,
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dass im Falle der Beschwerdeführer aus den Akten keine Hinweise ersichtlich seien, welche die widerlegbare Vermutung der Verfolgungssicherheit umstossen könnten,
dass vielmehr aufgrund der zahlreichen widersprüchlichen, realitätsfremden und  unsubstantiierten Aussagen der beiden Beschwerdeführer von der offensichtlichen Haltlosigkeit der geltend gemachten Vorbringen auszugehen sei,
dass namentlich die Aussagen des Beschwerdeführers zum angeblichen Überfall im Jahr 2003 respektive die Schilderungen der Beschwerdeführer zu ihrem Verhalten in X._ und zu den unsubstantiiert dargelegten Behelligungen durch die  widersprüchlich ausgefallen seien,
dass die Beschwerdeführer zudem trotz der ihnen angeblich drohenden Verfolgung durch die SDA freiwillig in ihr Heimatland zurückgekehrt seien,
dass ferner die Beweiskraft der lediglich in Kopie eingereichten Beweismittel als gering einzuschätzen sei, zumal die inhaltlichen Angaben der Bestätigung vom 17. März 2005 und des Arztzeugnisses vom 15. Januar 2004 den Aussagen des Beschwerdeführers eindeutig widersprechen würden,
dass sich auf Grund dieser offensichtlichen Ungereimtheiten keine Hinweise auf eine Verfolgungssituation der Beschwerdeführer ergeben würden, weshalb es ihnen nicht  sei, die Vermutung fehlender Verfolgung zu widerlegen,
dass die Wegweisung aus der Schweiz in der Regel die Folge eines  darstelle und der Wegweisungsvollzug zulässig, zumutbar und möglich sei,
dass namentlich die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Krankheiten einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz nicht zwingend voraussetzen würden,
dass es den Beschwerdeführern aufgrund der im Heimatland vorhandenen  Einrichtungen zuzumuten sei, die zur Verfügung stehenden Institutionen in  zu nehmen,
dass die Beschwerdeführer mit Eingabe vom 25. November 2006 (Poststempel) gegen diesen Entscheid bei der Schweizerischen Asylrekurskommission (ARK) Beschwerde  und beantragten, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, auf das Asylgesuch einzutreten,
dass die Beschwerdeführer in verfahrensrechtlicher Hinsicht um die Gewährung der  Rechtspflege ersuchten,
dass sie zur Begründung namentlich vortrugen, sie könnten weder in die Republika Srpska noch in die Föderation zurückkehren, weil sie von den Serben verfolgt würden beziehungsweise weil sie SDP-Mitglieder seien,
dass es in ihrem Fall Hinweise auf Verfolgung gebe, weshalb auch die  anlässlich ihrer Direktanhörung einen materiellen Entscheid in der Sache beantragt habe,
dass im Weiteren der Sachverhalt nicht hinreichend erstellt sei, zumal die Vorinstanz keine weiteren Abklärungen zu den vorgetragenen gesundheitlichen Problemen  habe,
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dass die ARK mit Zwischenverfügung vom 29. November 2006 die Beschwerdeführer aufforderte, Arztberichte nachzureichen,
dass gleichzeitig das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege auf einen späteren Zeitpunkt verwiesen und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses  wurde,
dass die Beschwerdeführer mit Eingabe vom 28. Dezember 2006 drei Arztberichte ,
dass das BFM in seiner Vernehmlassung vom 5. Februar 2007 an der angefochtenen Verfügung festhielt und ergänzend ausführte, die nachgereichten Arztberichte  an der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges nichts zu ändern, zumal auf die festgestellten gesundheitlichen Schwierigkeiten mit Medikamenten und therapeutischen Massnahmen eingewirkt werden könne,
dass insbesondere in den grösseren Städten der bosnisch-herzegowinischen Föderation qualifizierte Einrichtungen zur Behandlung der psychischen und somatischen  der Beschwerdeführer vorhanden seien und es den Beschwerdeführern zumutbar sei, die im Heimatland vorhandenen Institutionen in Anspruch zu nehmen,
dass die Beschwerdeführer in ihrer Replikeingabe vom 26. Februar 2007 an ihren  Ausführungen vollumfänglich festhielten,

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.21]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32], Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass das Bundesverwaltungsgericht die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei der ARK hängigen Rechtsmittel übernimmt und dabei das neue Verfahrensrecht anwendet (Art. 53 Abs. 2 VGG),
dass die Beschwerdeführer legitimiert sind, weshalb auf die frist- und formgerecht  Beschwerde einzutreten ist (Art. 108a AsylG sowie Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 und 52 VwVG),
dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung von , die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen  und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass die Beurteilung von Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide auf Grund von Art. 34 AsylG praxisgemäss auf die Überprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorin-
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stanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,
dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschwerdeinstanz somit darauf beschränkt ist, bei Begründetheit des Rechtsmittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. die  weiterhin geltende Praxis der ARK, publiziert in den Entscheidungen und  der Schweizerischen Asylrekurskommission / EMARK 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),
dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung sowie deren Vollzugs materiell geprüft hat, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht einzig diesbezüglich volle Kognition ,
dass die vorliegende Beschwerde - wie sich aus den nachstehenden Erwägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, weshalb der Beschwerdeentscheid lediglich summarisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG; vereinfachtes Verfahren),
dass auf Gesuche oder Beschwerden von Asylsuchenden aus vom Bundesrat  verfolgungssicheren Staaten (sogenannte "Safe Countries") nicht eingetreten wird, ausser es gebe Hinweise auf eine Verfolgung (Art. 34 Abs. 2 AsylG),
dass die von Art. 36 Abs. 1 AsylG geforderte Anhörung nach Art. 29 und 30 AsylG vorab durchgeführt worden ist,
dass der Bundesrat mit Beschluss vom 25. Juni 2003 Bosnien und Herzegowina als  Staat im Sinne von Art. 34 Abs. 1 AsylG bezeichnet hat,
dass demzufolge zu prüfen ist, ob die Ausführungen der Beschwerdeführer Hinweise auf eine Verfolgung enthalten,
dass die Protokolle und eingereichten Beweismittel keine Hinweise enthalten, die in  der heutigen Situation in Bosnien und Herzegowina Zweifel an der  widerlegbaren Vermutung einer Verfolgungssicherheit gemäss Art. 34 AsylG aufkommen lassen,
dass die Vorinstanz zu Recht festgestellt hat, dass die Vorbringen der  Widersprüche und Ungereimtheiten enthalten,
dass namentlich die zeitlichen Angaben des Beschwerdeführers zum angeblichen  vom Frühling/Sommer 2003 mit Widersprüchen behaftet sind (vgl. dazu: A1, S. 5 sowie A8, S. 11 und 15),
dass die Beschwerdeführer ferner unterschiedliche Angaben zu ihrem Verhalten in X._ respektive zu den angeblichen Übergriffen durch die Mitglieder der SDA  haben (vgl. A7, S. 10ff.; A8, S. 10ff.),
dass im Weiteren aus dem Inhalt der Bestätigung vom 17. März 2005 hervorgeht, dass der Übergriff auf den Beschwerdeführer am 4. Januar 2004 stattgefunden haben soll (vgl. A5, Beweismittel 3), was mit den eigenen Angaben des Beschwerdeführers, der diesen Übergriff auf das Frühjahr 2003 (vgl. A8, S. 15) respektive Sommer 2003 (vgl. A1 S. 5) datierte, nicht zu vereinbaren ist,
dass ferner aus der eingereichten Arztbestätigung vom 15. Januar 2004 (vgl. A5,  2) hervorgeht, dass der Beschwerdeführer am 15. Januar 2004 behandelt
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worden sein soll, was ebenfalls mit den Angaben des Beschwerdeführers nicht in  zu bringen ist,
dass die diesbezüglich vorgebrachten Erklärungen des Beschwerdeführers anlässlich der Direktanhörung (vgl. A8, S. 15) respektive in der Rechtsmitteleingabe, wonach ein Schreibfehler der Behörden beziehungsweise des Arztes vorliege, als blosse  qualifiziert werden müssen, die jedenfalls nicht geeignet sind, die  Ungereimtheiten plausibel aufzuklären,
dass nach dem Gesagten das BFM in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 AsylG zu Recht auf das Asylgesuch der Beschwerdeführer nicht eingetreten ist, woran auch die  der Hilfswerksvertretung im Anschluss an die Direktanhörung nichts zu ändern ,
dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend die Beschwerdeführer weder eine  besitzen noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen haben, weshalb die  Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu  ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG, Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 [AsylV 1, SR 142.311], vgl. EMARK 2001 Nr. 21),
dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der Wegweisung , da im Fall eines unzulässigen, unzumutbaren oder unmöglichen Vollzugs das Anwesenheitsverhältnis nach den Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG, SR 142.20) über die vorläufige Aufnahme zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG),
dass der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen völker- und  Bestimmungen zulässig ist, da die Beschwerdeführer keine Verfolgung oder begründete Furcht vor Nachteilen darzulegen vermögen, welche geeignet wäre, ihre Flüchtlingseigenschaft zu begründen, und auch keine Anhaltspunkte für eine andere menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die ihnen in ihrem Heimat- oder Herkunftsstaat droht (Art. 14a Abs. 3 ANAG),
dass den Akten auch keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung der  im Sinne von Art. 14a Abs. 4 ANAG zu entnehmen sind,
dass die Beschwerdeführer zwar gemäss den eingereichten Arztzeugnissen  haben und die Beschwerdeführerin namentlich an einer Epilepsie sowie einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet,
dass auch der Beschwerdeführer gemäss Bericht des Sozial Psychiatrischen Dienstes vom 15. Dezember 2006 an einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet,
dass aufgrund der Prüfung der Vorbringen der Beschwerdeführer zu den Asylgründen festzustellen ist, dass keine glaubhaften Hinweise auf eine begründete Furcht vor  vorliegen, weshalb die diagnostizierten Traumatisierungen respektive  auf andere als die im Asylverfahren geltend gemachten Ursachen  werden müssen,
dass im ärztlichen Bericht vom 15. Dezember 2006 betreffend den Beschwerdeführer die posttraumatische Belastungsstörung denn auch als verzögerte Folge von Traumaer-
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lebnissen während des Bürgerkrieges in Bosnien diagnostiziert wird,
dass auch im Arztzeugnis vom 11. Dezember 2006 betreffend die Beschwerdeführerin die psychischen Probleme auf schwere Traumata im Krieg zurückgeführt werden,
dass auf Grund der Erkenntnisse des Bundesverwaltungsgerichtes Medikamente zur Behandlung von Epilepsie in Bosnien und Herzegowina erhältlich sind und auch die  einer psychotherapeutischen Behandlung den Beschwerdeführern zugemutet werden kann,
dass das BFM in diesem Zusammenhang schliesslich zu Recht in seiner  vom 5. Februar 2007 auf die Möglichkeit der Gewährung medizinischer  im Sinne von Art. 93 Abs. 1 Bst. c AsylG verweist,
dass beide Beschwerdeführer die serbokroatische Sprache als Muttersprache  und beide über Verwandte im Heimatstaat verfügen, weshalb davon auszugehen ist, dass sie nach wie vor über ein familiäres und soziales Beziehungsnetz in der  verfügen,
dass die Beschwerdeführer - als Bosniaken - nicht in ein - serbisch dominiertes –  zurückkehren müssen,
dass nach dem Gesagten nicht davon ausgegangen werden muss, dass die  in Bosnien und Herzegowina in eine existenzbedrohende Situation geraten würden, weshalb die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges gegeben ist,
dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine Hinweise auf das Vorliegen technischer Vollzugshindernisse ergeben, weshalb der Vollzug auch als möglich erscheint (Art. 14a Abs. 2 ANAG),
dass es den Beschwerdeführern demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die  Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt  oder unvollständig feststelle oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 2 und 3 des Reglements vom 11.  2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) grundsätzlich den Beschwerdeführern aufzuerlegen wären (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG),
dass sich die Beschwerdebegehren indessen im Zeitpunkt ihrer Einreichung nicht als aussichtslos erwiesen und auf Grund der eingereichten Fürsorgebestätigung vom 22. November 2006 von der Bedürftigkeit der Beschwerdeführer auszugehen ist, weshalb das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG gutzuheissen und auf die Auferlegung von Verfahrenskosten zu verzichten ist.
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