Decision ID: c2ea884f-3cbd-5839-9745-37fc4b7aa9ba
Year: 2019
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
Der am (...) 1951 geborene und heute in Vietnam wohnhafte Schweizer
Bürger A._ (nachfolgend: Versicherter) entrichtete während seiner
Erwerbstätigkeit in der Schweiz obligatorische Beiträge an die schweizeri-
sche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV; Vorakten
34, 18/2).
B.
Mit Formular vom 26. Februar 2017 beantragte der dannzumal in China
wohnhafte Versicherte bei der Schweizerischen Ausgleichskasse (SAK;
Eingang: 10. März 2017) eine Altersrente für Personen mit Wohnsitz aus-
serhalb der Schweiz (Vorakten 18). Die SAK sprach dem Versicherten mit
Verfügung vom 27. März 2017 eine monatliche ordentliche Altersrente von
Fr. 705.- mit Wirkung ab 1. August 2016 zu (Vorakten 31). Gegen diese
Verfügung erhob der Versicherte bei der SAK mit Schreiben vom 29. März
2017 Einsprache (Vorakten 40; Eingang: 31. März 2017). Er machte gel-
tend, der von der SAK berechnete Rentenbetrag sei zu tief. Die SAK wies
die Einsprache des Versicherten mit Einspracheentscheid vom 31. Mai
2017 ab (Vorakten 45).
C.
Mit Eingabe vom 10. Juli 2017 (BVGer-act. 1) erhob der Versicherte (nach-
folgend: Beschwerdeführer) beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde
(Eingang: 14. Juli 2017) gegen den erwähnten Einspracheentscheid der
SAK (nachfolgend auch: Vorinstanz). Er beantragte sinngemäss die Aufhe-
bung des angefochtenen Einspracheentscheids sowie eine Neuberech-
nung bzw. Anhebung seiner AHV-Rente unter Berücksichtigung von weite-
ren Versicherungszeiten und Betreuungsgutschriften.
D.
Der Beschwerdeführer wurde mit Schreiben des Instruktionsrichters vom
18. Juli 2017 eingeladen, dem Bundesverwaltungsgericht eine schweizeri-
sche Korrespondenzadresse anzugeben (BVGer-act. 2). Mit Eingabe vom
26. August 2017 wiederholte der Beschwerdeführer seine beschwerde-
weise angegebene Korrespondenzadresse in der Schweiz (BVGer-act. 3).
E.
Mit Vernehmlassung vom 27. September 2017 beantragte die Vorinstanz
die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des angefochtenen
Einspracheentscheids (BVGer-act. 5).
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F.
Nachdem der Beschwerdeführer von dem ihm eingeräumten Recht auf
Replik keinen Gebrauch gemacht hatte (BVGer-act. 6), schloss der Instruk-
tionsrichter den Schriftenwechsel mit Verfügung vom 24. November 2017,
wobei weitere Instruktionsmassnahmen vorbehalten blieben (BVGer-
act. 8).
G.
Mit Instruktionsverfügung vom 15. März 2019 wurde der Beschwerdeführer
aufgefordert, für die von ihm geltend gemachten Beschäftigungen sowie
die entsprechenden AHV-Abrechnungen Nachweise vorzulegen (BVGer-
act. 9). Mit Schreiben von gleichem Datum ersuchte der Instruktionsrichter
die Verbandsausgleichskassen C._ (BVGer-act. 10) und
D._ (BVGer-act. 11), die für den Beschwerdeführer erfolgten Lohn-
meldungen einzureichen. Die entsprechenden Rückmeldungen erfolgten
fristgerecht (BVGer-act. 12, 14, 15).
H.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten ist –
soweit für die Entscheidfindung erforderlich – in den nachfolgenden Erwä-
gungen einzugehen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 VGG in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 85bis
Abs. 1 AHVG (SR 831.10) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der SAK. Da
keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt, ist das Bundesverwal-
tungsgericht zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig.
1.2 Aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG findet das VwVG keine Anwendung
in Sozialversicherungsrechtssachen, soweit das ATSG anwendbar ist. Ge-
mäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im
ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar,
soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.
1.3 Der Beschwerdeführer ist durch den angefochtenen Einspracheent-
scheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung
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oder Änderung, so dass er im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegiti-
miert ist.
1.4 Die Beschwerde wurde unbestrittenermassen fristgemäss (BVGer-
act. 1/2, 5) und im Übrigen auch formgerecht eingereicht (vgl. Art. 60 Abs. 1
ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), weshalb auf sie einzutreten ist.
2.
Der Beschwerdeführer ist Schweizer Staatsangehöriger und wohnt heute
in Vietnam. Im Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheids war der
Beschwerdeführer in China wohnhaft. Die Frage, ob die Vorinstanz seine
Altersrente korrekt ermittelt hat, bestimmt sich daher allein nach schweize-
rischem Recht, insbesondere nach dem AHVG und der AHVV (SR
831.101) sowie dem ATSG (vgl. E. 1.2).
3.
3.1 Nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln sind in verfah-
rensrechtlicher Hinsicht in der Regel diejenigen Rechtssätze massgebend,
welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130
V 1 E. 3.2), unter Vorbehalt der spezialgesetzlichen Übergangsbestimmun-
gen. In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechts-
sätze anwendbar, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tat-
bestandes Geltung hatten (BGE 130 V 445 E. 1.2.1; 127 V 466 E. 1; 126
V 134 E. 4b). Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem
Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den
neuen Normen zu prüfen (BGE 130 V 445 E. 1). Der Beschwerdeführer hat
das 65. Altersjahr am (...) 2016 vollendet. Sein Anspruch auf eine ordentli-
che Altersrente ist demnach am 1. August 2016 entstanden (vgl. Art. 21
Abs. 1 Bst. a i.V.m. Abs. 2 AHVG). Massgebend sind somit diejenigen Nor-
men, welche zu diesem Zeitpunkt in Kraft standen.
3.2 Gemäss Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der
Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des
Erlasses des streitigen Entscheides (hier: 31. Mai 2017) eingetretenen
Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 m.H.). Tatsachen, die jenen Sachver-
halt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen
Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b).
3.3 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerdever-
fahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder un-
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vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes sowie Un-
angemessenheit des Entscheides rügen (Art. 49 VwVG).
4.
Zunächst sind die hier massgebenden gesetzlichen Grundlagen und die
dazu von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze darzulegen.
4.1 Nach Art. 1a Abs. 1 Bst. a und b AHVG sind nur natürliche Personen
mit Wohnsitz in der Schweiz oder natürliche Personen, die in der Schweiz
eine Erwerbstätigkeit ausüben, obligatorisch bei der AHV versichert. Bei-
tragspflichtig sind sie insbesondere dann, wenn sie einer Erwerbstätigkeit
nachgehen (Art. 3 Abs. 1 AHVG).
4.2 Männer haben Anspruch auf eine ordentliche Altersrente, sofern sie
das 65. Altersjahr vollendet haben und ihnen für mindestens ein volles Jahr
Einkommen, Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet wer-
den können (Art. 21 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 29 Abs. 1 AHVG). Der Anspruch
auf die Altersrente entsteht am ersten Tag des Monats, welcher der Vollen-
dung des massgebenden Altersjahres folgt, und erlischt mit dem Tod
(Art. 21 Abs. 2 AHVG).
4.3 Für die Bestimmung der Beitragsjahre werden gemäss Art. 29bis AHVG
grundsätzlich nur Zeiten zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des
20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalls
berücksichtigt. Ist aber die Beitragsdauer im Sinne von Art. 29ter AHVG un-
vollständig, so werden Beitragszeiten, die vor dem 1. Januar nach Vollen-
dung des 20. Altersjahres zurückgelegt wurden (sog. Jugendjahre), zur
Auffüllung späterer Beitragslücken angerechnet (vgl. Art. 52b AHVV; vgl.
auch UELI KIESER, Alters- und Hinterlassenenversicherung, in: Ulrich
Meyer [Hrsg.], Soziale Sicherheit, 3. Aufl. 2016, Rz. 579 ff.). Beitragszeiten
aus den Jugendjahren sind anrechenbar, wenn sie vom 1. Januar des der
Vollendung des 17. Altersjahres folgenden Jahres an zurückgelegt wurden
(Wegleitung des Bundesamts für Sozialversicherungen über die Renten in
der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung
[RWL; gültig ab 1. Januar 2003], Rz. 5034). Denn als Beitragsdauer kann
lediglich derjenige Zeitabschnitt gelten, in dem eine Person versichert und
der Beitragspflicht unterstellt gewesen ist (RWL, Rz. 5005 ff.). Ist jemand
nur während eines Teiles eines Jahres versichert und beitragspflichtig,
kann kein volles Beitragsjahr angenommen werden, selbst wenn der für
den anderen Teil des Jahres entrichtete Beitrag den Mindestbeitrag über-
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steigt (UELI KIESER, Rechtsprechung zur Alter- und Hinterlassenenversi-
cherung, 3. Aufl. 2012, Art. 29ter Rz. 3; BGE 99 V 26 E. 1; vgl. auch RWL,
Rz. 5013 mit Verweis auf ZAK 1974 S. 196). Damit ein Jahr als volles Bei-
tragsjahr angerechnet wird, muss eine Beitragsdauer von mehr als elf Mo-
naten vorliegen; dies ist nicht der Fall, wenn eine Beitragsdauer von elf
Monaten ohne einen zusätzlichen Bruchteil eines weiteren Monates be-
steht (UELI KIESER, Rechtsprechung zur AHV, a.a.O., Art. 29ter Rz. 3 m.H.
auf ZAK 1971 S. 323 E. 3). Ausserdem müssen die geschuldeten Beiträge
geleistet sein oder noch entrichtet werden können (Art. 16 Abs. 1 und 2
AHVG), damit ein bestimmter Zeitabschnitt als Beitragsdauer zählen kann
(RWL, Rz. 5006). Wurden Beiträge mangels Erfassung oder wegen Unein-
bringlichkeit nicht geleistet, und ist die Beitragsschuld bei der Entstehung
des Rentenanspruchs verjährt, so ist die entsprechende Beitragsperiode in
der Regel nicht anzurechnen (RWL, Rz. 5009).
4.4 Die ordentlichen Renten werden gemäss Art. 29bis Abs. 1 AHVG nach
Massgabe der Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie der Erziehungs-
oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person berechnet. Sie
gelangen nach Art. 29 Abs. 2 AHVG in Form von Vollrenten für Versicherte
mit vollständiger Beitragsdauer (Bst. a) oder in Form von Teilrenten für Ver-
sicherte mit unvollständiger Beitragsdauer (Bst. b) zur Ausrichtung. Die
Teilrente entspricht dabei einem Bruchteil der Vollrente (Art. 38 Abs. 1
AHVG), für dessen Berechnung das Verhältnis zwischen den vollen Bei-
tragsjahren der Versicherten zu denjenigen ihres Jahrgangs sowie die ein-
getretenen Veränderungen der Beitragsansätze berücksichtigt werden
(Art. 38 Abs. 2 AHVG). Als vollständig gilt die Beitragsdauer, wenn die ren-
tenberechtigte Person zwischen dem 1. Januar nach der Vollendung des
20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Rentenalters gleich
viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (Art. 29bis Abs. 1 AHVG i.V.m.
Art. 29ter Abs. 1 AHVG).
4.5 Innerhalb der anwendbaren Rentenskala bestimmt sich der Rentenbe-
trag nach dem durchschnittlichen Jahreseinkommen. Dieses setzt sich
grundsätzlich zusammen aus den Erwerbseinkommen, den Erziehungs-
gutschriften und den Betreuungsgutschriften (Art. 29quater AHVG). Zur Er-
mittlung des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens wird
die Summe der Erwerbseinkommen entsprechend dem Rentenindex ge-
mäss Artikel 33ter AHVG aufgewertet. Das Bundesamt für Sozialversiche-
rungen (BSV) legt die Aufwertungsfaktoren jährlich fest. Die Summe der
aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie die Erziehungs- oder Betreu-
ungsgutschriften werden durch die Anzahl der Beitragsjahre geteilt (Art. 30
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Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 AHVG, Art. 51bis Abs. 1 AHVV). Gemäss Art. 51bis
Abs. 2 AHVV werden die Aufwertungsfaktoren ermittelt, indem der Renten-
index nach Artikel 33ter Abs. 2 AHVG durch den mit 1,1 gewichteten Durch-
schnitt der Lohnindizes aller Kalenderjahre von der ersten Eintragung in
das individuelle Konto (nachfolgend auch: IK) des Versicherten bis zum
Vorjahr des Eintritts des Versicherungsfalles geteilt wird. Bei unvollständi-
ger Beitragsdauer ist das Kalenderjahr für den Aufwertungsfaktor massge-
bend, in welchem erstmals ein Eintrag im individuellen Konto vorgenom-
men wurde, wobei dieses Jahr zwischen dem der Zurücklegung des 20. Al-
tersjahres folgenden Jahr und dem Eintritt des Versicherungsfalles liegen
muss (vgl. dazu Art. 29bis Abs. 2 AHVG i.V.m. Art. 51bis Abs. 2 AHVV; Urteil
des EVG H 49/05 vom 1. Dezember 2005 E. 2.4; vgl. dazu auch RWL,
Rz. 5305).
4.6 Anspruch auf Anrechnung einer Betreuungsgutschrift haben Versi-
cherte, welche Verwandte in auf- oder absteigender Linie oder Geschwister
mit einem anerkannten Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung der
AHV, der IV, der obligatorischen Unfallversicherung oder der Militärversi-
cherung für mindestens mittlere Hilflosigkeit betreuen, wenn sie die betreu-
ten Personen für die Betreuung leicht erreichen können. Die Versicherten
müssen diesen Anspruch jährlich schriftlich anmelden (Art. 29septies Abs. 1
AHVG). Der Anspruch auf Anrechnung der Betreuungsgutschriften ist bei
der kantonalen Ausgleichskasse am Wohnsitz der betreuten Person anzu-
melden (Art. 52l Abs. 1 Satz 1 AHVV). Wird der Anspruch auf Betreuungs-
gutschrift nicht innert fünf Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres ange-
meldet, in welchem eine Person betreut wurde, so wird die Gutschrift für
das betreffende Jahr nicht mehr im individuellen Konto vermerkt (Art. 29sep-
ties Abs. 5 AHVG).
4.7 Hinsichtlich der Dauer der Beitragsleistung und der Höhe der Beiträge
wird grundsätzlich auf die individuellen Konten abgestellt, welche für jeden
beitragspflichtigen Versicherten geführt werden und in welche die entspre-
chenden Daten eingetragen werden (vgl. Art. 30ter AHVG; Art. 137 ff.
AHVV). Die von einem Arbeitnehmer erzielten Erwerbseinkommen, von
welchen der Arbeitgeber die gesetzlichen Beiträge abgezogen hat, werden
in das individuelle Konto eingetragen, selbst wenn der Arbeitgeber die ent-
sprechenden Beiträge der Ausgleichskasse nicht entrichtet hat (Art. 30ter
Abs. 2 AHVG). Die gleiche Ordnung gilt auch dann, wenn Arbeitgeber und
Arbeitnehmer eine Nettolohnvereinbarung getroffen haben, d.h. wenn der
Arbeitgeber sämtliche Beiträge zu seinen Lasten übernimmt. Diese beiden
Sondertatbestände müssen aber einwandfrei nachgewiesen sein. Ist der
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Nachweis nicht erbracht, dass der Arbeitgeber tatsächlich die Beiträge vom
Lohn seines Arbeitnehmers abgezogen hat, oder lässt sich eine behaup-
tete Nettolohnvereinbarung nicht eindeutig feststellen, so dürfen die ent-
sprechenden Einkommen nicht ins individuelle Konto eingetragen werden
(BGE 117 V 261 E. 3a m.H.).
4.8 Der Versicherte hat das Recht, bei jeder Ausgleichskasse, die für ihn
ein individuelles Konto führt, einen Auszug über die darin gemachten Ein-
tragungen unter Angabe allfälliger Arbeitgeber zu verlangen (Art. 141
Abs. 1 AHVV). Versicherte können innert 30 Tagen seit Zustellung des Kon-
tenauszuges bei der Ausgleichskasse eine Berichtigung verlangen
(Art. 141 Abs. 2 AHVV). Wird kein Kontenauszug oder keine Berichtigung
verlangt, oder wird das Berichtigungsbegehren abgelehnt, so kann bei Ein-
tritt des Versicherungsfalles die Berichtigung von Eintragungen im indivi-
duellen Konto nur verlangt werden, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig
ist oder dafür der volle Beweis erbracht wird (Art. 141 Abs. 3 AHVV). Das
gilt nicht nur für unrichtige, sondern auch für unvollständige bzw. fehlende
Eintragungen im individuellen Konto (BGE 117 V 261 E. 3a). Der geforderte
volle Beweis schliesst den Untersuchungsgrundsatz nicht aus. Der Mitwir-
kungspflicht des Betroffenen kommt jedoch ein erhöhtes Gewicht zu. Im
Fall der Beweislosigkeit fällt der Entscheid zu Ungunsten jener Partei aus,
die daraus Rechte ableiten will (BGE 117 V 261 E. 3b-d m.H.; vgl. auch
Urteile des EVG H 41/04 vom 19. Oktober 2004 E. 4 sowie H 141/03 vom
8. Oktober 2003 E. 3.1).
4.9 Die Beweiskraft der IK-Eintragungen, welche vor Eintritt des Versiche-
rungsfalles unangefochten waren, entspricht somit derjenigen eines öffent-
lichen Registers (vgl. Art. 9 ZGB; UELI KIESER, Rechtsprechung zur AHV,
a.a.O., Art. 30ter Rz. 1 m.H. auf ZAK 1969 72 f. E. 2; AHI-Praxis 2002
S. 240). Beim Auszug aus dem individuellen Konto handelt es sich um eine
(öffentliche) Urkunde (UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. 2015,
Art. 43 Rz. 33). Daraus folgt, dass die unangefochten gebliebenen IK-Aus-
züge und die darin enthaltenen IK-Eintragungen für die durch sie bezeug-
ten Tatsachen vollen Beweis erbringen, solange nicht die Unrichtigkeit ih-
res Inhaltes nachgewiesen ist (vgl. Art. 9 Abs. 1 ZGB).
5.
Der Beschwerdeführer macht zunächst eine Verletzung seines rechtlichen
Gehörs geltend (vgl. BVGer-act. 1 S. 2).
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5.1 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 42 ATSG haben die Parteien An-
spruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der
Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mit-
wirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar. Einen wesentlichen Be-
standteil des in Art. 29 Abs. 2 BV garantierten Anspruchs auf rechtliches
Gehör bildet die Begründungspflicht. Diese soll verhindern, dass sich die
Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und es der betroffenen Per-
son ermöglichen, die Verfügung bzw. den Einspracheentscheid gegebe-
nenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist nur möglich, wenn sich sowohl
die Partei wie auch die Rechtsmittelinstanz über die Tragweite des Ent-
scheides ein Bild machen können. In diesem Sinn müssen wenigstens kurz
die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten
lassen und auf welche sich ihre Verfügung stützt. Dies bedeutet jedoch
nicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung
und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann
sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschrän-
ken (statt vieler: BGE 124 V 180 E. 1a; Urteil des EVG I 3/05 vom 17. Juni
2005 E. 3.1.3 m.H., veröffentlicht in: SVR 2006 IV Nr. 27).
5.2 Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Seine Verletzung
führt demnach ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde (grund-
sätzlich) zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung (BGE 132 V 387
E. 5.1). Bei Missachtung formeller Verfahrensgarantien bildet die Kassa-
tion des vorinstanzlichen Entscheides die Regel, zumal der Rechtsunter-
worfene grundsätzlich Anspruch auf die Einhaltung des Instanzenzuges
hat (Urteil des BGer 9C_136/2009 vom 10. August 2009 E. 2.4.2 m.H.).
Allerdings ist eine Heilung einer nicht besonders schwerwiegenden Verlet-
zung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise möglich, wenn die betroffene
Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äus-
sern, welche bezüglich des Sachverhaltes und der Rechtslage über die-
selbe Kognition verfügt wie die Vorinstanz (BGE 133 I 201 E. 2.3; 127 V
431 E. 3d/aa). Selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtli-
chen Gehörs ist von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung ab-
zusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen
Leerlauf führen würde (BGE 133 I 201 E. 2.2 m.H.).
5.3 Vorliegend ergibt sich aus den Vorakten sowie den entsprechenden
Angaben der Vorinstanz im Beschwerdeverfahren (BVGer-act. 5 S. 3),
dass mit der – dem Einspracheentscheid zugrunde liegenden – Verfügung
vom 27. März 2017 (Vorakten 31) die Berechnungsgrundlagen der zuge-
sprochenen Altersrente, insbesondere auch die für die Rentenberechnung
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Seite 10
berücksichtigten Versicherungszeiten und Einkommen gleichentags an
den Beschwerdeführer via E-Mail und Post versandt wurden (Vorakten 30-
32). Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, diese Beilagen, welche
Bestandteil der Verfügung bilden, nicht erhalten zu haben, sondern bestä-
tigte laut Vorakten vielmehr den Erhalt der Rentenverfügung (Vorakten 32).
Im Nachgang zu einem Telefonat mit der Vorinstanz wurden dem Be-
schwerdeführer am 28. März 2017 ausserdem ein Auszug aus seinem in-
dividuellen Konto sowie das Merkblatt 1.04 (Erläuterungen zum Auszug
aus dem IK) zugestellt (Vorakten 34). Im die Rentenverfügung bestätigen-
den Einspracheentscheid vom 31. Mai 2017 (Vorakten 45) erläuterte die
Vorinstanz dem Beschwerdeführer nochmals die massgeblichen Grundla-
gen und nahm zu seinen im Einspracheverfahren vorgebrachten Einwän-
den Stellung. Die Vorinstanz weist im Übrigen zu Recht darauf hin, dass
der Beschwerdeführer in seiner Einsprache die Anrechnung von Betreu-
ungsgutschriften und „Auslandaufenthaltszeiten“ nicht geltend machte
(BVGer-act. 5 S. 3). Unter den genannten Umständen war es dem Be-
schwerdeführer möglich, den Einspracheentscheid sachgerecht anzufech-
ten. Im vorliegenden Beschwerdeverfahren machte die Vorinstanz in ihrer
Vernehmlassung (BVGer-act. 5) ausserdem zusätzliche Ausführungen zu
den Vorbringen des Beschwerdeführers, namentlich auch zu der geltend
gemachten Betreuung seiner Mutter und den erwähnten Auslandaufenthal-
ten. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass die Rechtsuchenden grund-
sätzlich ein Gesuch einzureichen haben, um Akteneinsicht zu erhalten, wo-
bei vorliegend keine neuen entscheidwesentlichen Akten beigezogen wur-
den, welche der Beschwerdeführer nicht kennt oder nicht hätte kennen
können (vgl. BGE 132 V 387 E. 6.2). Aufgrund des Gesagten ist daher
keine Gehörsverletzung ersichtlich, bzw. es müsste selbst bei Annahme
einer Gehörsverletzung eine solche als im Beschwerdeverfahren geheilt
gelten.
6.
Es ist streitig und im Folgenden zu prüfen, ob die Vorinstanz die dem Be-
schwerdeführer zugesprochene Altersrente korrekt berechnet hat.
6.1
6.1.1 Der Beschwerdeführer beanstandet zunächst, es lasse sich nicht
nachvollziehen, welche Einkommen in die vorinstanzliche Berechnung sei-
ner Altersrente eingeflossen seien (BVGer-act. 1 S. 3).
C-3945/2017
Seite 11
6.1.2 Die Vorinstanz ging bei der Berechnung der Altersrente des Be-
schwerdeführers von einer Beitragszeit von insgesamt 17 Jahren und
7 Monaten (1969-1972, 1975-1976, 1978-1984, 1989-1990, 1994-1997,
2003-2004) sowie von einem Gesamteinkommen von Fr. 671‘329.- aus.
Diese Zahlen sind der aktenkundigen Aufstellung der Vorinstanz der für die
Rentenberechnung berücksichtigten Versicherungszeiten und Einkommen
zu entnehmen (Vorakten 31/5). Sie ergeben sich auch aus den massgebli-
chen und bis zum Eintritt des Versicherungsfalls unbeanstandet gebliebe-
nen IK-Auszügen des Beschwerdeführers, welche die entsprechenden Ar-
beitgeber aufführen (Vorakten 26/2-4). Sowohl die erwähnte Aufstellung als
auch die IK-Auszüge wurden dem Beschwerdeführer unbestrittenermas-
sen zugestellt (vgl. E. 5.3). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers
ist daher durchaus nachvollziehbar, welche Einkommen bei der vorinstanz-
lichen Rentenberechnung berücksichtigt wurden.
6.2
6.2.1 Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, es lasse sich nicht
nachprüfen, „ob die Einzahlungen des E._ Hotels in Z._ von
November und Dezember 2004 und Januar 2005 seitens der Arbeitgeber-
schaft für Arbeitgeberschaft und Arbeitnehmerbeiträge abgerechnet“ wor-
den seien oder nicht (BVGer-act. 1 S. 3).
6.2.2 Aus der bereits erwähnten Aufstellung der Vorinstanz ergibt sich ein-
deutig, dass bei der Rentenberechnung hinsichtlich der Monate November
und Dezember 2004 sowie Januar 2005 keine Beitragszeit und kein Ein-
kommen berücksichtigt wurden. Die massgeblichen IK-Auszüge des Be-
schwerdeführers weisen für diesen Zeitraum denn auch keine Einträge auf.
Der Beschwerdeführer gab in seiner Einsprache entsprechend an, das Ho-
tel E._ habe es unterlassen, ihn bei der AHV anzumelden (Vorakten
40/6). Entgegen der Ansicht der Vorinstanz (BVGer-act. 5 S. 4) gilt Art. 1a
Abs. 2 Bst. c AHVG bzw. die dort vorgesehene Befreiung von der Versiche-
rungsunterstellung und Beitragserhebung (bei kurzzeitiger Erfüllung der
Voraussetzungen gemäss Abs. 1 AHVG) nicht für Personen, die unselbst-
ständig tätig sind und von einem Arbeitgeber in der Schweiz entlöhnt wer-
den (vgl. dazu BBl 2011 546 f.). Anzumerken ist allerdings, dass vom mass-
gebenden Lohn, der je Arbeitgeber den Betrag von Fr. 2‘300.- im Kalender-
jahr nicht übersteigt, Beiträge nur auf Verlangen des Versicherten erhoben
werden (Art. 34d Abs. 1 AHVV). Der Beschwerdeführer reichte – auch auf
entsprechende Nachfrage des Instruktionsrichters hin (BVGer-act. 9) –
keine Belege ein, welche eine entsprechende Beschäftigung beim Hotel
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E._ bestätigen würden. Auch wurden seitens des Beschwerdefüh-
rers keine Abrechnungen vorgelegt, die nachweisen würden, dass dem Be-
schwerdeführer seinerzeit Beiträge vom Lohn abgezogen oder gar solche
Beiträge an die AHV gezahlt worden wären. Die im Beschwerdeverfahren
erfolgte Nachfrage bei der Verbandsausgleichskasse C._ ergab,
dass der Beschwerdeführer seitens des Hotels E._ für den besag-
ten Zeitraum nicht als versicherte Person gemeldet worden war und für ihn
keine Beiträge nacherfasst worden waren (BVGer-act. 12). Was die vom
Beschwerdeführer geltend gemachte Mithilfe im elterlichen Betrieb (Res-
taurant F._) in Y._ in den Jahren 1978/1979 betrifft (Vorak-
ten 40/6), ist festzuhalten, dass sich – laut Auskunft der Ausgleichskasse
D._ – die Einträge im IK des Beschwerdeführers für die Jahre 1978
und 1979 bzw. die eingetragenen Einkommen von Fr. 21‘600.- bzw.
Fr. 12‘000.- auf seine Tätigkeit im Restaurant F._ beziehen (BVGer-
act. 14). Hinsichtlich der kritisierten IK-Eintragungen für die Jahre 1984,
1989, 1990, 1994, 1997, 2003 und 2004 fehlen schliesslich substantiierte
und konkrete Beanstandungen des Beschwerdeführers (vgl. BVGer-act. 1
S. 3).
6.3
6.3.1 Der Beschwerdeführer beanstandet weiter, dass seine Ausland-
aufenthalte, während denen er als Arbeitnehmer für Schweizer Arbeitgeber
wie die G._ Hotels mit Sitz in X._ erwerbstätig gewesen sei,
keinen Eingang in die Rentenberechnung gefunden hätten, obwohl er in
dieser Zeit aufgrund seiner Tätigkeit für eine schweizerische Unterneh-
mung obligatorisch versichert gewesen sei (BVGer-act. 1 S. 3).
6.3.2 Laut dem aktenkundigen Lebenslauf des Beschwerdeführers (Vorak-
ten 7/3) war dieser in der Zeit von Februar 2005 bis Februar 2016 für die
G._ Hotels im Ausland (...) arbeitstätig. In den für die vorinstanzli-
che Rentenberechnung massgeblichen IK-Auszügen des Beschwerdefüh-
rers sind jedoch keine Eintragungen enthalten, welche die G._ Ho-
tels als Arbeitgeber nennen. Selbst wenn die G._ Hotels ihren Sitz
in X._ haben, resultiert daraus entgegen der Ansicht des Beschwer-
deführers nicht ohne weiteres eine obligatorische Versicherung. Die Rege-
lung von Art. 1a Abs. 3 Bst. a AHVG eröffnet einzig die Möglichkeit, die
obligatorische AHV weiterzuführen, wenn die Arbeitgeberin mit Sitz in der
Schweiz, von welcher die betroffene Person entlöhnt wird, das Einver-
ständnis erklärt. Die entsprechende gemeinsame Erklärung haben Arbeit-
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nehmer und Arbeitgeber innert sechs Monaten nach Aufnahme der Tätig-
keit im Ausland der Ausgleichskasse einzureichen (Art. 5b Abs. 1 AHVV).
Ausserdem muss einer Weiterführung eine mindestens fünfjährige Zuge-
hörigkeit zur AHV vorangegangen sein, und zwar unmittelbar vor Auf-
nahme der Tätigkeit im Ausland (Art. 5 AHVV). In den vorliegenden Akten
finden sich keine Hinweise auf eine Weiterführung der AHV des Beschwer-
deführers bzw. entsprechende AHV-Abrechnungen für die Zeiten, in wel-
chen er gemäss eigenen Angaben im Ausland als Arbeitnehmer für einen
Schweizer Arbeitgeber erwerbstätig gewesen sein soll (1985-1988, 1991-
1993, 1998-2002, 2005-2016; BVGer-act. 1 S. 3; vgl. auch BVGer-act. 15).
Substantiierte Vorbringen und Belege des Beschwerdeführers fehlen dazu.
Letztere wurden auch auf Nachfrage des Gerichts hin nicht nachgereicht
(vgl. BVGer-act. 9, 15). Hinzu kommt, dass laut Akten der Beschwerdefüh-
rer unmittelbar vor der Aufnahme seiner geltend gemachten Tätigkeit für
die G._ Hotels im Februar 2005 ohnehin nicht – wie für eine Wei-
terführung der AHV vorausgesetzt – während fünf aufeinander folgenden
Jahren versichert war. Der Beschwerdeführer war in dieser Zeit gemäss
eigenen Angaben zu einem grossen Teil im Ausland für ein ausländisches
Hotel (H._ Hotel) erwerbstätig (vgl. Vorakten 5/3; BVGer-act. 15),
was eine obligatorische Versicherung ausschliesst. Entsprechende Über-
legungen gelten für die vom Beschwerdeführer angeführte Erwerbstätigkeit
im Ausland für das Hotel I._ (1987-1989, 1990-1992; BVGer-
act. 15). Eine freiwillige Versicherung lag unbestrittenermassen zu keinem
Zeitpunkt vor (vgl. Vorakten 40/2 f.). Die vom Beschwerdeführer diesbe-
züglich einspracheweise pauschal gerügte mangelnde Information durch
Schweizer Botschaften (Vorakten 40/2, 40/6) wurde im angefochtenen Ein-
spracheentscheid zu Recht entkräftet. Die Orientierung über die Beitritts-
möglichkeiten und die Auswirkungen der freiwilligen Versicherung gehört
zwar zu den Befugnissen der schweizerischen Auslandvertretungen; eine
förmliche, durch Gesetz oder Verordnung auferlegte Pflicht dazu besteht
jedoch nicht (BGE 97 V 213. E. 2 in fine; Urteil H 1/00 des EVG vom 14. Ap-
ril 2000 E. 4; vgl. auch Art. 3 der Verordnung über die freiwillige Alters-,
Hinterlassenen- und Invalidenversicherung [VFV, SR 831.111]). Ausser-
dem kann nach einem allgemeinen Grundsatz niemand Vorteile aus seiner
eigenen Rechtsunkenntnis ableiten (BGE 124 V 215 E. 2b/aa m.H.). Dass
hinsichtlich der vom Beschwerdeführer im Ausland für die G._ oder
andere Hotels absolvierte Erwerbstätigkeit keine Versicherungszeiten und
Einkommen berücksichtigt wurden, ist daher nicht zu beanstanden.
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6.4
6.4.1 Der Beschwerdeführer moniert, er habe jahrelang für seine pflegebe-
dürftige Mutter J._ gesorgt, weshalb ihm Betreuungsgutschriften
anzurechnen seien (BVGer-act. 1 S. 4). Einspracheweise machte er gel-
tend, seine in W._ wohnhaft gewesene Mutter sei im Jahre 2009 an
Alzheimer erkrankt und am 4. April 2012 verstorben (Vorakten 40/4-5).
6.4.2 In den aktenkundigen IK-Auszügen des Beschwerdeführers sind
keine Betreuungsgutschriften vermerkt. Eine Anmeldung des Anspruchs
auf Anrechnung einer Betreuungsgutschrift bei der zuständigen Aus-
gleichskasse (am Wohnsitz der Mutter) ist laut Akten zu keinem Zeitpunkt
erfolgt und deren Vornahme wird vom Beschwerdeführer auch nicht be-
hauptet. In der Beschwerde werden erstmals Betreuungsgutschriften gel-
tend gemacht. In der Einsprache war seitens des Beschwerdeführers ein-
zig von Betreuungskosten und nicht von Betreuungsarbeit die Rede
(Vorakten 40/5). Da bei Beschwerdeerhebung seit dem Tod der Mutter des
Beschwerdeführers im Jahre 2012 (vgl. BVGer-act. 1/1) mehr als fünf
Jahre vergangen sind, könnten die geltend gemachten Betreuungsgut-
schriften im IK ohnehin nicht mehr eingetragen werden (vgl. E. 4.6). Es ist
daher nicht zu beanstanden, dass bei der vorliegenden Rentenberechnung
– entsprechend den massgeblichen IK-Auszügen – keine Betreuungsgut-
schriften berücksichtigt wurden.
6.5
6.5.1 Schliesslich verlangt der Beschwerdeführer, es sei ihm eine Frist zur
Nachzahlung von Beiträgen für die zuletzt fehlenden Beitragsjahre einzu-
räumen (BVGer-act. 1 S. 4).
6.5.2 Vorliegend besteht keine Rechtsgrundlage, um durch zusätzliche
Beitragszahlungen Beitragszeiten einzukaufen bzw. sich eine solche Bei-
tragszeit anrechnen zu lassen (vgl. dazu auch Urteil des BVGer C-
3870/2014 vom 17. Juni 2015 E. 4.2.2 m.H.): Art. 39 AHVV regelt (gestützt
auf Art. 14 Abs. 4 Bst. c AHVG) lediglich die Nachzahlung geschuldeter
Beiträge und sieht nicht eine nachträgliche Zahlung nicht geschuldeter Bei-
träge zum Leistungseinkauf vor. Wie erwähnt, ist vorliegend hinsichtlich der
Versicherungszeiten und Einkommen auf die aktenkundigen IK-Auszüge
abzustellen. Die bestehenden Beitragslücken lassen sich nicht mit zusätz-
lichen Beitragszahlungen schliessen.
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6.6 Die in der erwähnten vorinstanzlichen Aufstellung enthaltenen Zahlen
sind folglich nicht zu beanstanden. Bei einem pauschalen Aufwertungsfak-
tor von 1.168 (vgl. Vorakten 28/4 sowie Aufwertungsfaktoren 2016 [erster
massgebender IK-Eintrag: 1972]) errechnete die Vorinstanz bei einer Bei-
tragszeit von 17 Jahren und 7 Monaten ein aufgewertetes durchschnittli-
ches (Jahres-)Einkommen von Fr. 44‘594.- (Vorakten 28/4), was korrekt ist.
Die Beitragsdauer des Jahrgangs 1951 bei Beginn des Rentenanspruchs
im Jahre 2016 betrug 44 Jahre (Rententabellen 2015 S. 8). Bei einer voll-
ständigen Beitragsdauer wäre daher die Rentenskala 44 für monatliche
Vollrenten anzuwenden gewesen (Rententabellen 2015 S. 10). Da die Vor-
instanz beim Beschwerdeführer aber von lediglich 17 vollen Beitragsjahren
ausging, wendete sie zu Recht die Rentenskala 17 für monatliche Teilren-
ten an (Rententabellen 2015 S. 10). Das (auf den nächsthöheren Tabellen-
wert aufgerundete) massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen für
die Invaliditätsbemessung betrug gemäss Rentenskala 17 im Jahre 2016
somit Fr. 45‘120.- (vgl. Rententabellen 2015 S. 72; Vorakten 28/4). Für den
Beginn des Anspruchs auf eine Altersrente ab August 2016 errechnete die
Vorinstanz folglich bei Anwendung der Rentenskala 17 (Rententabellen
2015 S. 72) und einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von
Fr. 45‘120.- korrekterweise eine monatliche Teilrente von Fr. 705.- (Vorak-
ten 28/4).
6.7 Der angefochtene Einspracheentscheid vom 31. Mai 2017 erweist sich
demnach als rechtens, weshalb die vom Beschwerdeführer dagegen erho-
bene Beschwerde als unbegründet abzuweisen ist.
7.
Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient-
schädigung.
7.1 Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG),
so dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind.
7.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren
eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig
hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundesbe-
hörde hat die SAK jedoch keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 7
Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR173.320.2]).
Der unterliegende Beschwerdeführer hat ebenfalls keinen Anspruch auf
eine Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).
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