Decision ID: 15d93897-5713-4613-a4f8-5b39ce0f69b9
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1967, war von 2002 bis 2008 bei
der
Y._
AG
tätig
(
Urk.
7/1), und machte sich danach selbständig, indem er eine
Reini
gungsfirma
betrieb (
Urk.
7/9
)
.
Am 30. Juni 2010 erlitt er einen Auffahr
unfall (vgl. Urk.
7/63 S.
2 o
ben).
Seit dem
1.
Februar 2012 ist er bei der
Z._
GmbH zu 50
%
als Reinigungsmitarbeiter angestellt (
Urk.
7/18).
Unter Hinweis auf
B
eschwerden
der Halswirbelsäule (HWS)
und
der
Lenden
wirbelsäule
(LWS)
sowie psychischen Folgen
meldete sich
der
Versicherte
am
2
0.
August
2012
bei der Invalidenversicher
ung zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/6
). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medi
zinische un
d erwerbliche Situation ab, und holte beim
A._
ein polydisziplinäres Gutachten ein
, das am
3.
Novem
be
r 2014
erstattet wurde (
Urk.
7/63
).
Nach
durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
7/65-
78)
verneinte
die IV-Stelle
mit Verfügung vom 2
9.
Juni
2015 einen Rentenanspruch (
Urk.
7/79
=
Urk.
2)
.
2.
Der Versicherte erhob am
2
6.
August 2015
Beschwerde (
Urk.
1)
gegen die Ver
fügung vom
2
9.
Juni 2015
(
Urk.
2) und beantragte, diese sei aufzuheben
und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm rückwirkend eine angemessene Invalidenrente zuzusprechen und auszuzahlen
(S. 2
).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom
2
4.
September
2015
(
Urk.
6
) die Abweisung
d
er Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer
am
5.
Oktober 2015
zur Kenntnis gebracht (
Urk.
8
).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG
)
.
Erwerbsunfähigkeit ist
der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund
heit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei
bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be
tracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die
Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs
unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über
wind
bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenver
siche
rung (IVG)
aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede
rungs
massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit
bei ausgeglichener
Arbeits
marktlage
erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
),
in Beziehung ge
setzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie
nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen
Erwerbsein
kommen
ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander ge
gen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der
Invaliditäts
grad
be
stimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be
tä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG)
sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf
eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine
halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine
Drei
viertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (
Urk.
2) gestützt auf die durchgeführte Begutachtung davon aus, dass kein IV-relevanter Gesundheitsschaden vorliege, der eine dauerhafte oder über län
gere Zeit andau
ernde Erwerbsunfähigkeit hervorrufen würde. Aufgrund der anamnestischen An
gaben habe nach dem Unfall am 2
9.
Juni 2010 für höchs
tens zwei Monate
eine
höhergradige
, über 20
%
liegende Arbeitsunfähigkeit bestanden. Somit sei kein Rentenanspruch entstanden.
Aus den
nachträglich einge
reichten medizi
ni
schen Unterlagen
ergäben sich
keine neuen unberücksichtigten me
dizinischen Tatsachen
. Das
A._
-Gutachten
,
auf welches abgestellt werden könne
,
beschreibe die
Knieprob
lematik
ausführlich
. Aus medizinischer Sicht sei der Beschwerde
führer für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit bei einem Reinigungsunternehmen wie auch für jede andere körperlich leichte bis schwere Tätigkeit zu 100
%
arbeits
fähig.
2.2
Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend (Urk. 1),
das psychiatri
sche
Teilgutachten sei mangelhaft, weshalb ihm kein Beweiswert zukomme (S. 5 f.). Ausserdem sei offenkundig, dass er nur schon aufgrund des Knieleidens nicht in der Lage sei, in der Tätigkeit als Reiniger oder auch in einer
leidensan
gepassten
Tätigkeit eine volle Arbeitsleistung zu erbringen. Der
arthrotische
Kniegelenks
er
guss
rechts sei im Gutachten nirgends erwähnt worden (S.
6). Zusammen
fassend komme dem
A._
-Gutachten kein Beweiswert zu, weil die Gutachter sein
en
Gesundheitszustand nicht vollständig abgeklärt hätten und die Beurtei
lungen zudem mangelhaft s
eien
,
so
dass darauf nicht abgestellt werden könne. Die schwere Verletzung des rechten Kniegelenks sei bisher bei der Be
messung der zumutbaren Arbeitsleistung gar nicht berücksichtigt worden (S. 6).
2.3
Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente und somit die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers.
3.
3.1
Dr.
med.
B._
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, be
richtete am 1
4.
Juli 2010 (
Urk.
7/25) und nannte folgende Diagnosen:
HWS-Distorsion am 3
0.
Juni 2010
Verdacht auf depressive Verstimmung
Verdacht auf Tubenmittelohrkatarrh links
pruriginöses
Unterschenkelekzem beidseits
Sie führte aus, dass das HWS-Röntgen keinen pathologischen Befund zeige. Es zeige sich, dass sich der Beschwerdeführer auch psychosozial schlecht fühle, er sei von einer Pechlawine verfolgt. Er sei nach wie vor zu 100
%
arbeitsunfähig.
3.2
Die Ärzte des Spitals
C._
berichteten am
7.
September 2010 (
Urk.
7/23/2) und nannten folgende Diagnosen:
Status nach HWS-Distorsionstrauma am 3
0.
Juni 2010
Verdacht auf depressive Verstimmung
Sie führten aus, dass sich die Schmerzsituation mittlerweile deutlich gebessert habe und auch die Stimmung positiver und optimistischer geworden sei. Der Beschwerdeführer werde ab September wieder zu 50
%
in seiner Firma einstei
gen.
Am 1
5.
Dezember
2010 berichteten die Ärzte des Spitals
C._
erneut (
Urk.
7/23/1
) und nannten folgende Diagnosen:
Status nach HWS-Distorsionstrauma am 3
0.
Juni 2010
lumbale Restbeschwerden, Differentialdiagnose (DD) im Rahmen des HWS-Dis
torsionstraumas, bei allgemeiner
Dekonditionierung
Sie führten aus, dass weiterhin eine deutliche Besserung des Zustandes bestehe, bezüglich der HWS sei der Beschwerdeführer komplett beschwerdefrei. Aktuell stünden mehr diffuse Beschwerden lumbal im Vordergrund. Er arbeite seit dem
1.
Dezember 2010 wieder zu 100
%
in seiner Reinigungsfirma.
3.3
Die Ärzte der
D._
berichteten am 2
6.
Janu
ar 2011 (
Urk.
3/3)
über den stationären Aufenthalt des Beschwerde
führers vom 1
7.
bis 2
5.
Januar 2011
und nannten folgende Diagnosen:
mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)
Status nach HWS-Distorsion am 3
0.
Juni 2010
Sie führten aus, dass der Beschwerdeführer freiwillig aufgrund einer depressiven Krise mit Suizidgedanken komme.
Seit einem unverschu
ldeten Verkehrsunfall am 3
0.
Juni 2010
sei es mit ihm nur noch bergab gegangen. Seine vor drei Jahren gegründete Reinigungsfirma sei nach dem Unfall zusehends in Schwie
rigkeiten geraten (S. 2 oben).
Der psychische Zustand des Beschwerdeführers habe sich in der ersten Woche deutlich stabilisiert (S. 2 unten).
Beim Austritt habe der Beschwerdeführer unauffällige Konzentrations- und mnestische Funk
tionen gezeigt (S. 3).
3.4
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Radiologie, berichtete am
4.
Juli
2011 (
Urk.
7/12) und führte aus, dass der Beschwerdeführer am 2
9.
Juni 2010 einen Verkehrsunfall erlitten hatte, wobei sofort LWS-Schmerzen und daneben auch
Nackenschmerzen aufgetreten seien. Es bestehe eine schmerzbedingte Ein
schrän
kung der LWS, eine
Druckdolenz
am
lumbosakralen
Übergang und bei der LWS-Inklination eine Ausstrahlung der Schmerzen in die Beine. Die Arme und Beine seien aber betreffend Reflexe, Sensibilität und Motorik unauffällig.
3.5
Dr.
B._
führte
am 1
1.
September 2011 aus, dass sie den Beschwerdeführer seit dem 1
7.
Januar 2011 nicht mehr gese
hen habe und daher bezüglich der Arbeitsfähigkeit keine Stellung nehmen könne
(Urk. 7/15)
.
3.6
Med.
pract
.
F._
,
praktischer Arzt,
Oberarzt
G._
, berichtete am
8.
April 2013 (
Urk.
7/21/5-8)
und nannte folgende psy
chiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1):
mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)
einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ICD-10 F90)
Er führte aus, dass diverse körperliche Probleme nach einem Autounfall im Sommer 2010 im Vordergrund stünden, zu denen aus psychiatrischer Sicht nicht kompetent Auskunft gegeben werden könne. Dazu hätten Spezialisten aus der
Somatik
Stellung zu nehmen. Bei Behandlungsbeginn habe der Beschwer
deführer ein schweres depressives Zustandsbild gezeigt, welches inzwischen mittels Medikation und Psychotherapie habe verbessert werden können. Aller
dings bestehe weiterhin eine leicht- bis mittelgradige depressive Symptomatik, die im Sinne einer reaktiven Depression auf die schwierige Lebenssituation des Beschwerdeführers nach dem Unfall zu sehen sei und durch die unklare Zu
kunftsperspektive mit hohen Schulden aufrechterhalten bleibe. Solange diese Belastungsfaktoren bestünden, werde es schwierig sein, die depressive Sympto
matik weiter zu verbessern (S. 2
Ziff.
1.4). Seit April 2012 bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiter (S.
3
Ziff.
1.6). Es l
ä
ge
n
eine rasche Ermüdbarkeit, mittelstarke Einschränkungen im Bereich Gedächtnis, Konzentration und Aufmerksamkeit sowie ein vermin
derter Antrieb vor. Der Beschwerdeführer könne schon mehrere Stunden am Tag ar
beiten, brauche jedoch viele Pausen und längere Erholungszeiten. Die Leis
tungsfähigkeit liege bei 50
%
. Bei genügend Pausen und reduziertem
Arbeits
tempo
könne der Beschwerdeführer eventuell 6-8 Stunden am Tag arbeiten (S. 3
Ziff.
1.7). Die aus psychiatrischer Sicht bestehenden Einschränkungen würden vor allem seine Leistungsfähigkeit betreffen und weniger seine Fähigkeit, ein normales zeitliches Arbeitspensum zu absolvieren (S. 4).
3.7
Die Ärzte des
H._
, Klinik für Neurologie, berichteten am 1
2.
September 2013 (
Urk.
7/49/1-3) und nannten folgende Diagnosen (S.
1):
Verdacht auf sensible distal betonte Polyneuropathie unklarer Ätiologie
belastungsabhängige Myalgien unklarer Ätiologie
Vitamin D-Mangel
Sie führten aus, dass sich klinisch-neurologisch eine diskrete Reflexdifferenz des
Patellasehnenreflexes
(
PSR
)
sowie in den Einzelkraftprüfungen der Beine intermittierend eine
sak
kadierte
Innervation und zeitweise verzögerte
Relaxion
der Muskeln fänden. Die diskre
te Reflexdifferenz des PSR könn
e durch die 2011 im MRI der LWS be
schriebene
lumbale Diskushernie L4/5 erklärt werden.
3.8
Die Ärzte des
A._
erstatteten ihr polydisziplinäres Gutachten am
3.
November 2014 gestützt auf die Akten sowie die Untersuchungen des Beschwerdeführers und die Schlussfolgerungen des interdisziplinären Konsensus (
Urk.
7/63). Sie nannten folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S.
22
Ziff.
5.2):
leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0)
einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ICD-10 F90.0)
chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)
chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom
Status nach HWS-Distorsionstrauma 2
9.
Juni 2010
radiologisch
L5/S1
Spondylarthrose
rechts und links,
Spondylo
lyse
L5 links und fehlende Zeichen der Neurokompression
gute Beweglichkeit sämtlicher Wirbelsäulenabschnitte
Ermüdbarkeit / Muskelschwäche unklarer Ursache,
Wahrscheinlich nicht
organisch, ausgedehnte Abklärung hinsichtlich einer neuromuskulären Erkrankung negativ
Status nach Autounfall, komplexer Mechanismus mit
HWS-Distorsions
trauma
am 2
9.
Juni 2010
Sie führten aus,
dass die Befunde aus allgemein-internistischer Sicht unauffällig und die Laborwerte im Normalbereich gewesen seien. Die Arbeitsfähigkeit sei aus allgemein-internistischer Sicht nicht eingeschränkt (S. 6
Ziff. 3.4
).
Aus psychiatrischer Sicht
sei
die Urteilsbildung intakt und die
Beziehungs
fähigkeit
erhalten gewesen. Der Antrieb sei nicht deutlich gestört gewesen. Die
Selbst
wertregulation
sei nicht deutlich beeinträchtigt ge
wesen (S. 9). Beim Be
schwerdeführer bestehe diagnostisch eine leichte depres
sive Episode, gekenn
zeich
net durch die ICD-Kriterien leichte Verstimmungen, erhöhte Ermüdbarkeit,
Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen. Es be
stehe ein chronischer Ver
lauf
. Es bestehe eine psychiatrisch-psychotherapeuti
sche Behandlung, auch mit antidepressiver Medikation und auch mit einer ADHS-Medikation. Die Behand
lung sei adäquat. Auch durch eine intensivierte psychiatrisch-psychothera
peu
tische Behandlung werde es aber schwierig sein, die deutlich ausgeprägte
Krank
heits
- und Behinderungsüberzeugung in abseh
barer Zeit günstig zu beein
flussen. Eine Arbeitsunfähigkeit könne aus psychiat
rischer Sicht nicht attestiert werden. Die Prognose sei jedoch aufgrund des chronischen Verlaufs ungünstig (S.
10
Ziff.
4.1.4
). Das Antidepressivum sei im Serum nicht nachweisbar ge
we
sen (S. 11
Ziff. 4.1.7 am Ende
).
Aus orthopädischer Sicht zeige sich bei der Untersuchung der Wirbelsäule eine gute Beweglichkeit sämtlicher Abschnitte. Auch an den oberen und unteren Extremitäten bestehe eine freie Beweglichkeit. Der Beschwerdeführer schildere seine Beschwerden sehr abschweifend, schleppend und diffus. Die gesamte aus
führliche Untersuchung im Stehen, Gehen, Sitzen und Liegen könne bei aus
reichender Kooperation insgesamt jedoch problemlos und zu keinem Zeit
punkt
mit
höhergradigem
Leidensdruck durchgeführt werden. Auf radiologi
sch
er Eb
ene sei eine
Diskopathie
L
4/5 ohne Neurokompression dokumen
tiert, welche bei der kürzlich erfolgten Verlaufskontrolle nicht mehr zu s
ehen gewesen sei. Im Seg
ment L
5/S1 bestünden geringe degenerative Verän
derungen bei
Spondylolyse
. Zusammengefasst könne gesagt werden, dass sich die vom Beschwerdeführer generalisierten und stetig zunehmend
g
eklagten Be
schwerden durch die klini
schen und radiologischen Befunde keinesfalls begrün
den liessen. Nachvollzieh
bar sei ein gewisser Leidensdruck lumbal bei
höher
gradiger
Belastung, keines
falls aber die völlig diffus angegebene Symptomatik (S.
15
f.
Ziff. 4.2.4
). Es bestehe
s
owohl für die angestammt
e
wie auch für jede andere körperlich leichte bis schwere Tätigkeit unter Wechselbelastung eine zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit (S. 16
Ziff. 4.2.5
).
Aus neurologischer Sicht könnten im klinisch-neurologischen Status keine Paresen nachgewiesen werden. Der Tonus und die
Trophik
der Muskulatur seien intakt. Hinweise auf das Vorliegen einer
radikulären
Reiz- oder
Ausfallsympto
matik
ergäben sich keine. Das MRI der LWS vom
7.
Juli 2014 zeige degenera
tive Veränderungen auf den untersten beiden Segmenten ohne Irritation neura
ler Strukturen. Im Status fänden si
ch jedoch diskrete, nicht zwang
los organisch unter einen Hut zu bringende Auffälligkeiten. So gebe der Beschwerdeführer eine
Hemihypästhesie
rechts an, ein Befund, der aktenmässig bisher nicht dokumentiert sei. Es bestehe der Verdacht auf eine gewisse funktionelle Überla
gerung, ohne dass Hinweise auf eine Aggravation vorlägen. Zusammengefasst könne aus neurologischer Sicht keine sichere Diagnose gestellt werden. Unter Berücksichtigung des klinischen Befundes und der ausgedehnten bisherigen Ab
klärungen erscheine es aber plausibel, bezüglich der Müdigkeit und
Erschöpf
barkeit
von einem nicht organischen Geschehen auszugehen (S. 21
unten
). Aus neu
rologischer Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Es sei
plau
sibel, dass die körperlich zum Teil schwere Tätigkeit in der Reinigung unter Berücksichtigung der degenerativen Veränderungen der LWS ungünstig sei (S.
22
Ziff. 4.3.5
).
Zusammengefasst sei der Beschwerdeführer aus polydisziplinärer Sicht für die derzeit ausgeübte Tätigkeit bei einem Reinigungsunternehmen wie auch für jede andere körperlich leichte bis schwere Tätigkeit zu 100
%
arbeits- und leis
tungs
fähig (S. 24
Ziff. 6.8
).
3.9
Dr.
med.
I._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, Regionaler Ärzt
li
cher Dienst (RAD), nahm am 1
7.
November 2014 Stellung (
Urk.
7
/
64/
4-
5) und führte aus, dass auf das
A._
-Gutachten abgestellt werden könne.
3.10
Die Ärzte des
H._
, Klinik für Rheumatologie, berichteten am 2
0.
Juli 2015 (
Urk.
3/5) und nannten folgende Diagnosen (S. 1):
rezidivierende immobilisierende Knieschwellung rechts, Erstdiagnose Februar 2015
leichte Bursitis
subacromialis
rechts
panvertebrales
spondylogenes
Schmerzsyndrom
Myalgie-Adynamie-Syndrom
periphere arterielle Verschlusskrankheit Stadium I beidseits
Status nach monatelangen, offenen Wunden Unterschenkel beidseits 2014
Vitamin D-Mangel
Depression
Sie führten aus,
e
s
werde
um ein raschmöglichstes Aufgebot in die ambulante
Knie
sprechstunde
zur Beurteilung und gegebenenfalls operativen Sanierung einer fortgeschrittenen Retropatellararthrose mit konsekutivem
Knochenmarks
ödem
im
Femurcondylus
und horizontalen Einriss des lateralen
Me
niskus
hinter
horns
gebeten
(S. 1).
3.11
RAD- Arzt
Dr.
I._
nahm am 2
6.
Mai 2015 erneut Stellung (
Urk.
7/78/2) und führte aus, dass keine neuen, unberücksichtigten medizinischen Fak
ten/
Tat
sachen vorgebracht würden, die eine Ergänzung der RAD-Stellung
n
ahme vom
1
7.
November
2014 erfordern würden.
Der
arthrotische
Kniegelenkserguss rechts
sei bereits im
A._
-Gutachten beschrieben worden.
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin stellte zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschw
erdeführers insbesondere auf das
A._
-Gutachten
(vgl. vorstehend E. 3
.8
) ab, wonach dem Beschwerdeführer
sowohl die derzeit ausgeübte Tätigkeit bei einem Reinigungsunternehmen wie auch jede andere körperlich leichte bis schwere Tätigkeit
zu 100 % zumutbar sei.
4.2
Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass
das
A._
-Gutachten
(vgl. vorstehend E. 3.
8
)
auf allseitigen Untersuchungen des Beschwerdeführers be
ruht,
die vo
n ihm
geklagten Be
schwer
den in a
ngemessener Weise berücksich
tigt
, in Kenntnis der und in Aus
einandersetzung m
it den
Vorakten
erstattet wurde
und der konkreten medizi
n
ischen Situation Rechnung trägt
.
So
zeigte der psychiatrische Gutachter
unter Bezugnahme auf die ICD-Kriterien (vgl. Kli
nisch-diagnostische Leitlinien der Internationalen Klassifikation psychischer
Störun
gen der Weltgesundheitsorganisation, ICD-10 Kapital V (F),
Dil
ling
/
Mom
bour
/
Schmidt (Herausgeber), 9. Auflage, Bern 2014, S. 169 ff.) nach
voll
zieh
bar auf, weshalb diagnostisch eine leichte depressive Episode vorliege.
Weiter machte er ausdrücklich auf einen chronischen Verlauf aufmerksam, führte je
doch aus, dass ein verfestigter, therapeutisch nicht mehr beinflussbarer
inner
seelischer
Verlauf bei einer zwar entlastenden, aber missglückten
Konfliktbe
wältigung
nicht erw
ie
sen sei. Der psychiatrische Gutachter empfand die aktuelle psy
chiatrisch-psychotherapeutische Behandlung als adäquat
,
erachtete die Prog
nose aufgrund des chronischen Verlaufs
jedoch
als ungünstig. Sodann nahm der psychiatrische Gutachter ausführlich Stellung zu früheren ärztlichen Ein
schät
zungen und führte in nachvollziehbarer Weise aus, dass es bei einer
mittel
gra
digen depressiven Episode nach ICD-10 zu deutlicheren
Konzen
tra
tions
störun
gen
, einem verminderten Appetit, schweren Schlafstörungen
,
Schuld
gedanken
oder einem verminderten Selbstwert mit negativen Zukunftsperspektiven, die allumfassend und nicht nur auf die gesundheitliche und berufliche Situation bezogen seien, kommen würde
(
Urk.
7/63 S. 10).
Weiter setzte sich der ortho
pädi
sche Gutachter differenziert
mit den vom Beschwerdeführer geklagten Beschwer
den auseinander und nahm ausdrücklich Stellung zu den Diskrepanzen zwischen den generalisierten und stetig zunehmend beschriebenen Beschwerden
und den klinischen und radiologischen Befunden (S.
15).
Der neurologische Gutachter
machte schliesslich darauf aufmerksam, dass es unter Berücksichti
gung des klinischen Befundes und der ausgedehnten bisherigen Abklärungen plausibel erscheine, bezüglich der Müdigkeit und Erschöpfbarkeit von einem nicht-organischen Geschehen auszugehen (S. 21).
Das
A._
-Gutachten leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammen
hänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen
zu Gesund
heits
zustand und Arbeitsfähigkeit werden ausführlich und nachvollzieh
bar be
grün
det. So be
gründete
der psychiatrische Gutach
ter einlässlich und sorgfältig, dass
es auch
durch eine intensivierte psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung schwie
ri
g
sei, die deutlich ausgeprägte
Krankheits- und
Behinderungsüberzeu
gung
günstig zu beeinflussen. Eine Arbeitsunfähigkeit könne nicht attestiert werden (S. 10). Überdies zeigte der orthopädische Gutachter in nachvollziehba
rer Weise auf, dass
ein gewisser Leidensdruck lumbal bei
höhergradiger
Belas
tung nach
vollziehbar sei, keinesfalls jedoch die völlig diffus angegebene Symptomatik.
Er wies deutlich darauf hin, dass für die angestammte Tätigkeit
aufgrund der heu
tigen Untersuchung ebenso wie für jede andere körperlich leichte bis schwere Tätigkeit unter Wechselbelastung einschliesslich sämtlicher bislang durchge
führter Verrichtungen eine zeitlich und leistungsmässig unein
geschränkte Arbeitsfähigkeit
bestehe
(S.
15 f.).
Die Gutachter wiesen ausserdem darauf hin, dass aus interdisziplinärer Sicht für die derzeit ausgeübte Tätigkeit bei einer Reinigungsfirma wie auch für jede andere körperlich leichte bis schwere Tätig
keit eine 100%ige Leistungs- und Arbeitsfähigkeit bestehe (S. 24).
Das
A._
-Gutachten erfüllt d
amit die praxisgemässen Kriterien an den
Beweis
wert
eines medizinischen Berichts (vgl. vorstehend E.
1.4) vollumfäng
lich, so dass für die
Entscheidfindung
darauf abgestellt werden kann.
4.3
Demgegenüber kann – entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers – auf die Beurteilung und Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch den behan
deln
den med.
pract
.
F._
(vgl. vorstehend E.
3.6) nicht abgestellt werden.
So führte med.
pract
.
F._
in seiner Beurteilung in erster Linie die
vom
Beschwerdeführer
angegebenen
Beschwerden
beziehungsweise die Diagnose auf
, und er
wähnte zwar die erhobenen Befunde, gab jedoch k
eine nachvoll
ziehbar begrün
dete und durch
diese
Befunde untermauerte medizinisch-theo
re
tische Beurtei
lung der Arbeitsfähigkeit ab.
Aus seiner Beurteilung geht somit nicht klar her
vor,
wie und in welchem Ausmass
die beschriebenen Befunde die Arbeitsfähig
keit einschränken.
Überdies ist fraglich, ob
med.
pract
.
F._
über
haupt die erforderliche Quali
fikation als Facharzt auf dem Gebiet der Psychiat
rie vorweisen kann, da er
weder im
Medizinalberuferegister
des Bundes
(www.medreg.admin.ch) noch im Ärzteverzeichnis der FMH (www.doctorfmh.ch)
in dieser Hinsicht verzeichnet ist. Sodann ist bei Berichten von behandelnden Ärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hin
blick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifel eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinwei
sen).
Zwar kann die einen län
geren Zeitraum ab
deckende und umfassende Betreuung durch behandelnde Ärzte
oft wertvolle Erkenntnisse hervorbringen. Jedoch lässt es die unterschied
liche Natur von Behandlungsauftrag des thera
peutisch tätigen (Fach-)Arztes ei
ner
seits und Begutachtungsauftrag des bestell
ten fachmedizinischen Experten ande
rerseits nicht zu, eine medizinische Administrativ- oder Gerichtsexpertise stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behan
delnden Ärzte zu anderslau
tenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten blei
ben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung auf
drängt, da die behan
delnden Ärzte wichtige - und nicht rein subjektiver ärztli
cher Interpretation entspringende - Aspekte benen
nen, welche im Rahmen der Begutachtung uner
kannt oder ungewürdigt geblie
ben sind (Urteil des Bundes
gerichts 8C_278/2011 vom 26.
Juli
2011 E. 5.3; SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43, I 514/06 E. 2.2.1).
Dies ist vorliegend nicht der Fall.
4.4
Soweit der Beschwerdeführer geltend machte, der medizinische Sachverhalt sei
nicht umfassend abgeklärt worden, und es seien deshalb weitere Abklärungen zu
treffen, vermag dies nicht zu überz
eugen.
So ist festzuhal
ten, dass sowohl der psy
chi
sche als auch der physische Gesundheitszustand sowie die subjektive Be
ein
trächtigung der Arbeitsfähigkeit des Beschwer
deführers in den Beur
teilun
gen gebührend be
rücksichtigt wurden. Der Beschwerdeführer ver
mochte sodann nicht weiter darzutun, inwiefern die Aktenlage unzutreffend beziehungs
weise unvollständig sein soll.
Da der Sachverhalt nach dem Gesagten durch genügende medizinische Ein
schät
zungen von verschiedenen Ärzten abgeklärt wurde, erweisen sich die vor
liegenden medizinischen Akten als ausrei
chend. Daran vermögen auch die vom Beschwerdeführer im vorliegenden Beschwerdeverfahren eingereichten medizi
nischen Berichte
, wonach rezidivierende Kniebeschwerden rechts bestehen, nichts zu ändern. Diesbezüglich bleibt anzumerken, dass diese Knieproblematik erstmals im Bericht der Ärzte des
H._
von Juli 2015
(und somit nach
Verfü
gungserlass
)
erwähnt werden, wobei die Erstdiagnose im Februar 2015 gestellt
worden sei
(vgl. vorstehend E.
3.10)
. Wenn der Beschwerdeführer geltend mach
t, das
A._
-Gutachten sei nicht beweiskräftig, weil es diese Knieproblematik nicht genügend würdige, bleibt festzuhalten, dass die Untersuchungen am
A._
im Juli 2014 stattgefunden hatten.
Zum damaligen Zeitpunkt zeigte sich
de
m
ortho
pä
dische
n
Gutachter
noch
ein Knie ohne Überwärmung, ohne Ergussbil
dung und ohne
Druckdolenz
oder eigentliche Schmerzangabe bei der funktio
nellen Unter
suchung. Es bestand beidseits keine seitliche oder sagittale Instabi
lität (
Urk.
7/6
3 S.
13
unten).
Der Einwand des Beschwerdeführers bezüglich der
Kniepro
ble
matik
kann demnach nicht gehört werden und vermag die Beweis
kraft des
A._
-Gutachtens nicht zu entkräften.
Es bleibt darauf hinzuweisen, dass ein all
fälli
ger – nach Verfügungserlass dokumentierter –
invalidenversi
cherungs
recht
lich
relevanter Gesundheitsschaden mit einer längerdauernden Arbeitsunfähig
keit auf
grund der Knieproblematik im Rahmen einer Neuanmel
dung bei der Inva
li
den
versicherung zu prüfen wäre.
Die Einwände des Beschwerdeführers in Bezug auf die medizinischen Abklärun
gen sind nach dem Gesagten
unbehelflich
. Weitere substantiierte Einwände brachte er nicht vor.
Zusammenfassend wurden somit keine Erkenntnisse vorgebracht, welche die Beur
teilung der Arbeitsfähigkeit durch die
A._
-Gutachter umzustossen ver
möchten. Auf weitere Abklärungen kann deshalb verzichtet werden (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 157).
4.5
Nach der Würdigung der medizinischen Akten ist nicht ersichtlich, dass beim Beschwerdeführer
im Beurteilungszeitpunkt, also bei Verfügungserlass
,
ein
Ge
sundheitsschaden
ausgewiesen ist, der eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit
so
wohl in der angestammten als
auch in einer angepassten Tätigkeit begründen kann. Viel
mehr ist aufgrund der überzeugenden, nachvoll
ziehba
ren und aus
führ
lich be
gründeten Einschätzung der
A._
-Gutachter
davon auszugehen, dass beim Beschwer
deführer eine uneingeschränkte Arbeitsfähig
keit in
der ange
stammten und jeder leichten bis schweren körperlichen
Tätigkeit gemäss beschriebenem Belastungsprofil (vgl. vorstehend E. 3.
8
) vorliegt.
Dementsprechen
d erweist sich die angefochtene
Verfügung als rechtens, was zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt.
5.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts
kosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert fest
zulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 8
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzu
erlegen.