Decision ID: 71493f28-61fb-5fc9-ba93-59573b6228fb
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der Beschwerdeführer (geb. 1977) ist ägyptischer Staatsangehöriger. Am 13. Dezember 2006 verheiratete er sich in seinem Heimatland mit P._, einer 1960 geborenen dominikanischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz (Niederlassungsbewilligung) im Fürstentum . Einem in der Folge von der Ehefrau gestellten Gesuch um  des Beschwerdeführers im Rahmen des  gab das Ausländer- und Passamt des Fürstentums  nicht statt (Entscheid vom 23. März 2007).
B. Am 29. Mai 2007 beantragte der Beschwerdeführer bei der  Botschaft in Kairo ein Visum für einen Besuchsaufenthalt bei seiner Ehefrau in M._ (FL). Die Schweizer Vertretung lehnte es ab, ein Visum in eigener Kompetenz zu erteilen und leitete das  zur Prüfung und zum Entscheid an die Vorinstanz weiter.
C. Nachdem sich das Ausländer- und Passamt des Fürstentums  gegen einen Besuchsaufenthalt des Beschwerdeführers  hatte, lehnte es die Vorinstanz in einer Verfügung vom 17. Juli 2007 ab, das beantragte Visum zu erteilen. Dies im  mit der Begründung, dass die anstandslose und fristgerechte Wiederausreise nach einem Besuchsaufenthalt nicht als gesichert  werden könne, und die erforderlichen finanziellen Garantien nicht vorhanden seien.
D. Mit Rechtsmitteleingabe vom 1. August 2007 beantragt der  durch seine Rechtsvertreterin beim , die vorinstanzliche Verfügung sei aufzuheben und das  Besuchsvisum sei zu erteilen, eventualiter sei die Sache zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen. Zur Begründung bringt er im Wesentlichen vor, die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, dass seine anstandslose und fristgerechte Wiederausreise nach einem  nicht gesichert wäre. Mit der verweigernden Verfügung werde zudem der in Art. 8 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) normierte Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens ver-
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letzt. Was die Garantiefähigkeit betreffe, so sei er (der ) als Inhaber eines eigenen Geschäfts durchaus in der Lage, für die Reise und die Kosten des Besuchsaufenthalts aufzukommen.
E. Die Vorinstanz schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 22. November 2007 auf Abweisung der Beschwerde.
F. Der Beschwerdeführer machte von dem ihm eingeräumten Recht auf Replik keinen Gebrauch.
G. Auf den weiteren Akteninhalt wird, soweit rechtserheblich, in den  eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden  Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen wurden. Darunter fallen u.a. Verfügungen des BFM, mit denen die Erteilung eines  verweigert wird. In dieser rechtlichen Materie entscheidet das Bundesverwaltungsgericht endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Sofern das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt, richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nach dem VwVG (Art. 37 VGG).
1.3 Der Beschwerdeführer ist gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG zur  berechtigt. Auf die im Übrigen frist- und formgerechte  ist einzutreten (Art. 50–52 VwVG).
2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des
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Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhaltes und – sofern nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im  das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist  Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht  und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Rechts- und Sachlage zum Zeitpunkt seines  (vgl. E. 1.2 des in BGE 129 II 215 teilweise publizierten  2A.451/2002 vom 28. März 2003).
3. 3.1 In casu ist das BFM zuständig für die Visumerteilung (Art. 27 Abs. 1 der Verordnung vom 22. Oktober 2008 über die Einreise und die  (VEV, SR 142.204). Bezüglich des Fürstentums  ergibt sich die Zuständigkeit des BFM aus Artikel 1 der  zwischen der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein über die Handhabung der Fremdenpolizei für Drittausländer im Fürstentum Liechtenstein und über die fremdenpolizeiliche Zusammenarbeit vom 6. November 1963 (SR 0.142.115.143).
3.2 Das solchermassen zur Anwendung gelangende schweizerische Ausländerrecht kennt weder ein allgemeines Recht auf Einreise noch gewährt es einen besonderen Anspruch auf Erteilung eines Visums. Die Schweiz ist daher – wie andere Staaten auch – grundsätzlich nicht gehalten, Ausländerinnen und Ausländern die Einreise zu gestatten. Vorbehältlich völkerrechtlicher Verpflichtungen handelt es sich dabei um einen autonomen Entscheid (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3774; BGE 133 I 185 E. 2.3 S. 189).
4. 4.1 Der Bundesbeschluss vom 17. Dezember 2004 über die  und die Umsetzung der bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU über die Assoziierung an Schengen und an  (SR 362) wurde in der Volksabstimmung vom 5. Juni 2005 . Die entsprechenden Assoziierungsabkommen (darunter das Abkommen vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen , der Europäischen Union und der Europäischen  über die Assoziierung dieses Staates bei der Umsetzung,
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Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands [SAA, SR 0.360.268.1]) sind sodann für die Schweiz am 12. Dezember 2008  in Kraft getreten. Durch die Übernahme des Schengen- wurden im Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) entsprechende  notwendig (vgl. u.a. Art. 2 Abs. 4 AuG, wonach die  über das Visumverfahren und über die Ein- und Ausreise nur gelten, sofern das Schengen-Recht keine abweichenden  enthält). Im Weiteren ist die Verordnung vom 24. Oktober 2007 über das Einreise- und Visumverfahren (VEV, AS 2007 5537) total  worden. Art. 57 VEV sieht vor, dass hängige Verfahren nach dem neuen, übergeordneten (Schengen-)Recht fortgeführt werden.
4.2 Das Fürstentum Liechtenstein wird sein Schengen- voraussichtlich frühestens im Herbst 2009 in Kraft setzen. Bis zu diesem Zeitpunkt stellt Liechtenstein keine eigenen Kurzzeitvisa aus, anerkennt aber unilateral Schengenvisa.
5. Bezüglich der Einreisevoraussetzungen für einen Aufenthalt von höchstens drei Monaten verweist Art. 2 Abs. 1 VEV auf die Verordnung (EG) Nr. 562/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 über einen Gemeinschaftskodex für das Überschreiten der Grenzen durch Personen (Schengener Grenzkodex [SGK, ABl. L 105 vom 13.04.2006, S. 1–32]). Art. 5 Abs. 1 SGK präzisiert die  für Drittstaatsangehörige und entspricht im  Art. 5 Abs. 1 und Abs. 2 AuG. Insbesondere wirft die nach Art. 5 Abs. 1 Bst. c SGK erforderliche Überprüfung des  dieselbe Fragestellung auf wie die Überprüfung des in Art. 5 Abs. 2 AuG genannten Merkmals der gesicherten Wiederausreise (bezüglich einer detailierten Ausführung vgl. anstelle vieler: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-2988/2008 vom 20. Mai 2009 E. 5).
6. 6.1 Die Verordnung (EG) Nr. 539/2001 des Rates vom 15. März 2001 (ABl. L 81 vom 21.03.2001, S. 1–7) verweist in Art. 1 Abs. 1 und 2 auf die Anhänge I und II. In Anhang I sind diejenigen Drittstaaten , deren Staatsangehörige beim Überschreiten der Aussengrenzen der Sengen-Mitgliedstaaten im Besitz eines Visums sein müssen. Als ägyptischer Staatsangehöriger unterliegt der Beschwerdeführer der .
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6.2 Nach dem bisher Gesagten benötigt der Beschwerdeführer für den gewünschten Besuchsaufenthalt im Fürstentum Liechtenstein ein Schengenvisum. Als weitere Einreisevoraussetzung muss er sowohl gemäss dem Liechtensteinischen Ausländergesetz (Art. 7 Abs. 1 Bst. b des Gesetzes vom 17. September 2008 über die Ausländer) als auch nach schweizerischem Recht (Art. 5 Abs. 1 Bst. b AuG i.V.m Art. 1Abs. 2 VEV sowie Art. 5 Abs. 1 Bst. c SGK) über für den Aufenthalt  finanzielle Mittel verfügen.
7. 7.1 Die Vorinstanz verweigerte vorliegend die Ausstellung eines  mit der Begründung, die fristgerechte und anstandslose  nach einem Besuchsaufenthalt könne nicht als gesichert  werden. Der Beschwerdeführer lebe in einer Region, aus der als Folge der dort herrschenden wirtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse ein anhaltend starker Zuwanderungsdruck festzustellen sei. Bei ihm selbst seien weder zwingende berufliche Verpflichtungen noch gesellschaftliche oder familiäre Verantwortlichkeiten erkennbar, die trotz dieser Verhältnisse besondere Gewähr für eine  bieten könnten. Das Risiko einer nicht fristgerechten  sei auch deshalb als hoch einzuschätzen, weil zuvor ein  gestellt worden sei, welchem die zuständige  im Fürstentum Liechtenstein nicht entsprochen habe. Komme hinzu, dass vorliegend die finanziellen Garantien ungenügend seien.
7.2 Der Beschwerdeführer wendet gegen die vorinstanzliche  ein, ihm werde zu Unrecht unterstellt, dass er das Fürstentum Liechtenstein nach einem Besuchsaufenthalt nicht wieder verlassen werde. Die Vorinstanz stütze ihre Einschätzung auf reine . Er habe keineswegs die Absicht, länger als drei Monate im  Liechtenstein zu bleiben. Mit ihrem Entscheid verletze die  zudem das in Art. 8 EMRK verankerte Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens. Falls ein Ehepaar beispielsweise aufgrund wirtschaftlicher Umstände nicht dauernd zusammen leben könne,  die Ehepartner Anspruch darauf, sich zu sehen und zu treffen. Weiter führt der Beschwerdeführer aus, er betreibe in Kairo ein  Geschäft, weshalb er in der Lage sei, für seinen Aufenthalt in Liechtenstein selbst aufzukommen.
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8. 8.1 Wenn es zu beurteilen gilt, ob das Kriterium der gesicherten  erfüllt ist, muss ein zukünftiges Verhalten beurteilt werden. Dazu lassen sich in der Regel keine verbindlichen Feststellungen,  lediglich Prognosen treffen. Dabei rechtfertigt es sich,  von Personen aus Staaten mit politisch oder wirtschaftlich  ungünstigen Verhältnissen mit einer gewissen  zu begegnen, da die persönliche Interessenlage in solchen Fällen häufig nicht mit dem Ziel und Zweck einer zeitlich befristeten  in Einklang steht.
8.2 Ägypten hat den Übergang von einer staatlich gelenkten oder  staatlich dominierten Wirtschaftsordnung zu einer  noch nicht abgeschlossen. Trotz mehrheitlich guter  Makrodaten des Haushaltjahres 2007/08 (über 7 Prozent Wachstum und eine Vervielfachung der ausländischen  in nur vier Jahren) steckt die reformorientierte Regierung  derzeit in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation. Die  ist im August 2008 auf 25,6 Prozent angestiegen, der  Rate seit über 50 Jahren. Bereits seit Ende 2007 waren infolge der Entwicklung auf dem Weltmarkt in Ägypten die Preise für  stark angestiegen. Dies hat grosse Teile der Bevölkerung, die über die Hälfte ihres verfügbaren Einkommens für Lebensmittel ausgeben, an den Rand des Existenzminimums gebracht. Zudem hat die Weltwirtschaftskrise Ägypten zum Jahreswechsel 2008/09 voll . Das Wirtschaftswachstum ging im 3. und 4. Quartal 2008  als erwartet auf 5,8 bzw. 4,1 Prozent zurück. Die ägyptische  wird in den kommenden Jahren – nebst der Bekämpfung der  – auch mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze vor grosse  gestellt werden. Bei einem Bevölkerungswachstum von immer noch fast 2 Prozent kommen jedes Jahr rund 800'000 Schulabgänger neu auf den Arbeitsmarkt, von denen aber nur etwa 250'000 den Weg in geregelte Beschäftigungsverhältnisse finden (Quelle: Website des Auswärtigen Amtes, Länder- und  > Ägypten > Wirtschaft, <http://www.auswaertiges-amt.de>; Stand: April 2009, besucht am 4. Juni 2009).
Aufgrund der geschilderten Rahmenbedingungen sind breite  unzweifelhaft von vergleichsweise schwierigen  und sozialen Lebensbedingungen betroffen. Entsprechend hoch ist daher auch der Anteil jener, die versuchen, ins Ausland zu ge-
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langen, um sich unter günstigeren Lebensbedingungen eine bessere Existenz aufbauen zu können. Der Trend zeigt sich erfahrungsgemäss besonders stark bei jüngeren und ungebundenen Personen, die durch die Anwesenheit von Verwandten oder Bekannten bereits über ein  soziales Beziehungsnetz im Ausland verfügen. Im Falle der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein führt dies angesichts der restriktiven Zulassungsregelung nicht selten zur Umgehung  Bestimmungen.
9. 9.1 Bei der Risikoanalyse betreffend die gesicherte Wiederausreise sind aber nicht nur solch allgemeine Umstände zu berücksichtigen, sondern sämtliche Gesichtspunkte des konkreten Einzelfalles. Obliegt einer Person im Heimatstaat beispielsweise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder familiäre Verantwortung, kann dieser Umstand die Prognose durchaus begünstigen. Umgekehrt muss bei Personen, die in ihrem Heimatland keine besonderen Verpflichtungen haben, das Risiko, dass sie sich nach einer bewilligten Einreise nicht an die  deklarierten Absichten halten könnten, als hoch  werden.
9.2 Beim Beschwerdeführer handelt es sich um einen 32-jährigen Mann. Seit Mitte Dezember 2006 ist er mit einer im Fürstentum  lebenden dominikanischen Staatsangehörigen verheiratet. Die nach der Heirat von der Ehegattin unternommenen Bemühungen um Regelung des Aufenthalts des Beschwerdeführers im Fürstentum Liechtenstein blieben zwar erfolglos, dennoch muss davon  werden, dass ein solcher Nachzug immer noch das Ziel der  ist. Auf der anderen Seite sind keine Verhältnisse zu erkennen, die auf starke Bindungen des Beschwerdeführers an sein Heimatland schliessen liessen. In familiärer Hinsicht ist über dessen  überhaupt nichts bekannt. Beruflich soll er zwar ein eigenes - und Exportgeschäft führen. Genauere Angaben zu diesem  wie auch jegliche Belege, die Rückschlüsse auf die Art der  und die dabei erwirtschafteten Umsätze zuliessen, hat der  aber weder im erstinstanzlichen noch im  eingereicht. Letzteres erstaunt umso mehr, als die  in ihrer Vernehmlassung auf dieses Manko ausdrücklich  gemacht hat. Gestützt auf die bestehende Aktenlage kann somit nicht davon ausgegangen werden, der Beschwerdeführer lebe in
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seiner Heimat in besonders vorteilhaften wirtschaftlichen .
9.3 Tritt hinzu, dass die Beziehung des Beschwerdeführers zu seiner Ehefrau gemäss den Feststellungen der Vorinstanz in deren  Besonderheiten aufweist. So soll die Bekanntschaft durch das Internet bzw. durch eine Drittperson (aus den Akten zu schliessen durch einen in der Schweiz lebenden Onkel des Beschwerdeführers) vermittelt worden sein. Die spätere Ehefrau sei am 7. Dezember 2006 zum ersten Mal nach Ägypten gereist und habe den Beschwerdeführer dort nur sechs Tage später geheiratet. Die Ehegatten könnten nicht miteinander kommunizieren, zumal die Ehefrau nur spanisch und  deutsch, der Beschwerdeführer ausschliesslich arabisch . Eine weitere Auffälligkeit sah die Vorinstanz darin, dass in der von den Ehegatten erstellten Heiratsurkunde als eheliches Domizil die  des Beschwerdeführers in Ägypten bezeichnet worden sei.
Wenn auch nicht offen ausgesprochen, so hat die Vorinstanz mit ihren Hinweisen doch gewisse Zweifel daran geäussert, ob mit der Heirat die Begründung einer tatsächlichen ehelichen Gemeinschaft  wurde. Der Beschwerdeführer hat auf diese Ausführungen trotz entsprechender Einladung nicht repliziert.
9.4 Die Zweifel der Vorinstanz an den wahren Absichten der  scheinen umso mehr begründet, als sich die Ehefrau des  offenbar schon seit Jahren in prekären finanziellen Verhältnissen befand und der zwischen den Beteiligten bestehende  nach Sitten und Gebräuchen, insbesondere in der  des Beschwerdeführers, das Eingehen einer Lebensgemeinschaft eher ausschliesst: Die Ehefrau ist 17 Jahre älter als der  und kam im Zeitpunkt der Heirat für eine Familiengründung schon rein altersmässig nicht mehr in Frage.
9.5 Nicht zuletzt auch aufgrund der vorstehend aufgezeigten  versteht es sich von selbst, dass vorliegend das Risiko einer nicht fristgerechten und anstandslosen Wiederausreise als hoch  ist. Dies auch deshalb, weil in der Beschwerde nicht dargelegt wurde, ob und inwiefern sich die Eheleute bezüglich ihrer  nach Abweisung des Gesuchs um Aufenthaltsregelung des Beschwerdeführers im Fürstentum Liechtenstein neu orientiert . Aufgrund der bekannten Umstände kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Beschwerdeführer, einmal im Fürstentum Liechten-
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stein, versucht sein könnte, seinen Aufenthalt dort zu verlängern oder gar auf eine andere rechtliche Basis zu stellen.
9.6 Hat die Vorinstanz somit zu Recht einen Hinderungsgrund in Form fehlender Gewähr für eine fristgerechte Wiederausreise nach dem  Besuchsaufenthalt angenommen, so erübrigt sich an dieser Stelle, auf den von ihr angenommenen weiteren Mangel  finanzieller Garantiefähigkeit einzugehen.
9.7 Zu Unrecht rügt der Beschwerdeführer schliesslich eine Verletzung des Anspruchs auf Führung eines effektiven Ehe- bzw. Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK. Zum einen wären solche Ansprüche im  um Aufenthaltsregelung geltend zu machen. Zum andern  die angerufene Norm zwar das Recht auf Familienleben. Sie  jedoch keinen Anspruch auf Verwirklichung dieses Familienlebens in einem bestimmten Staat. Von einem rechtfertigungsbedürftigen Grundrechtseingriff könnte in der vorliegenden Konstellation – wenn überhaupt – nur dann ausgegangen werden, wenn die Wahrnehmung familiärer Kontakte in zumutbarer Weise nur durch Besuche des  im Fürstentum Liechtenstein zu verwirklichen wäre, was zu Recht nicht behauptet wird.
10. Aus vorstehenden Erwägungen folgt, dass die angefochtene Verfügung im Lichte von Art. 49 VwVG nicht zu beanstanden ist. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.
11. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die  sind auf Fr. 700.- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und  vor dem Bundesverwaltungsgericht [SR 173.320.2]).
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