Decision ID: 59d40ef5-1bc0-4c3f-b977-e961b51f5859
Year: 2005
Language: de
Court: SG_VGN
Chamber: SG_VGN_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ Q.J., geboren 1955, ist Staatsangehöriger von Serbien und Montenegro (Kosovo).
Er reiste 1991 in die Schweiz ein und erhielt eine Jahresaufenthaltsbewilligung. Q.J.ist
verheiratet. Seine Ehefrau Bahrije J.und seine Kinder, die Söhne Valmir und Valon,
geboren 1981 und 1982, sowie die Tochter Labinote, geboren 15. Januar 1987, leben
in Kosovo. Am 10. November 1998 stellte Q.J.ein Familiennachzugsbegehren für seine
Angehörigen. Mit Verfügungen vom 3. März 1999 lehnte das Ausländeramt die
Gesuche ab. Das Justiz- und Polizeidepartement wies den dagegen erhobenen Rekurs
mit Entscheid vom 13. März 2000 ab.
Am 29. Mai 2002 erteilte das Ausländeramt Q.J.die Niederlassungsbewilligung.
Am 26. März 2004 stellte Q.J.ein Gesuch um Familiennachzug für seine Ehefrau und
seine Tochter Labinote. Am 25. Juni 2004 teilte ihm das Ausländeramt mit, es
beabsichtige, den Nachzug der Ehegattin zu bewilligen, das Gesuch in bezug auf die
Tochter jedoch abzuweisen. Mit Verfügung vom 14. September 2004 wies das
Ausländeramt das Gesuch um Nachzug von Labinote J.ab mit der Begründung, es
stehe nicht die Familienzusammenführung im Vordergrund, sondern die Verschaffung
des Aufenthalts in der Schweiz unter Umgehung der Kontingentierungsvorschriften.
B./ Mit Eingabe vom 27. September 2004 erhob Q.J.Rekurs, der vom Justiz- und
Polizeidepartement mit Entscheid vom 22. Juli 2005 abgewiesen wurde.
C./ Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 15. August 2005 erhob Q.J.Beschwerde
beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, der Rekursentscheid sei aufzuheben und der
Familiennachzug seiner Tochter Labinote J.sei zu bewilligen, unter Kosten- und
Entschädigungsfolge. Weiter wurde vermerkt, eine ausführliche Begründung der
Beschwerde erfolge bis zum 31. August 2005.
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Mit verfahrensleitender Verfügung vom 17. August 2005 forderte das
Verwaltungsgericht den Vertreter des Beschwerdeführers auf, bis 31. August 2005 die
Beschwerde zu ergänzen und einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- zu leisten.
Ausserdem verwies es auf Art. 10 des Anwaltsgesetzes (sGS 963.70, abgekürzt AnwG),
wonach die berufsmässige Vertretung vor Gericht den Rechtsanwälten mit
Anwaltspatent vorbehalten sei. Dem Vertreter wurde Gelegenheit gegeben, bis 31.
August 2005 eine Vollmacht einzureichen, aus der hervorgeht, dass die Vertretung
unentgeltlich erfolge. Im Säumnisfall wurde angedroht, es würde aufgrund der Akten
entschieden.
Innert angesetzter bzw. erstreckter Frist reichte der Vertreter eine
Beschwerdeergänzung und eine Vollmacht ein, und der Kostenvorschuss von Fr.
2'000.-- wurde rechtzeitig geleistet. Auf die einzelnen Vorbringen in der
Beschwerdebegründung sowie auf den Inhalt der Vollmacht wird, soweit wesentlich, in

den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
Die Vorinstanz schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 9. September 2005 unter Hinweis
auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids auf Abweisung der Beschwerde.
Darüber wird in Erwägung gezogen:
1./ a) Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs.
1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Der
Beschwerdeführer ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeeingaben wurden rechtzeitig
eingereicht und enthalten einen Antrag und - zumindest formal - eine Begründung (Art.
64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). Insoweit sind
die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt.
b) Nach Art. 10 Abs. 1 AnwG ist die berufsmässige Vertretung vor Gericht den
Rechtsanwälten mit Anwaltspatent vorbehalten, soweit das Gesetz nichts anderes
bestimmt. Berufsmässig ist die Tätigkeit mit der Bereitschaft, von unbestimmt vielen
Personen Aufträge zu übernehmen. Berufsmässigkeit wird vermutet, wenn ein Entgelt
verlangt oder entgegengenommen wird (Art. 10 Abs. 2 AnwG).
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Der Vertreter des Beschwerdeführers führt ein Beratungszentrum für Migranten und
Migrantinnen in Frauenfeld. Er ist nicht Rechtsanwalt mit Anwaltspatent und weder im
Anwaltsregister des Kantons Thurgau noch in jenem des Kantons St. Gallen
eingetragen. Zur berufsmässigen Vertretung vor Gerichten im Kanton St. Gallen ist er
daher nicht befugt. Zur Vertretung des Beschwerdeführers wäre er lediglich dann
berechtigt, wenn er diesen nicht berufsmässig vertritt (Art. 10 Abs. 2 AnwG). Der
Vertreter wurde daher aufgefordert, eine Vollmacht einzureichen, in der die
Unentgeltlichkeit der Vertretung bescheinigt wird. In der mit der Beschwerdeergänzung
vom 2. September 2005 eingereichten Vollmacht vom 13. August 2005 fehlt aber eine
entsprechende Erklärung. Die Vollmacht ist identisch mit jener, die mit der
Beschwerdeerklärung eingereicht wurde. Am 22. September 2005 reichte der
Beschwerdeführer jedoch eine Vollmacht ein, in der er die unentgeltliche Vertretung
bestätigte.
c) Wie erwähnt, wurde dem Beschwerdeführer Gelegenheit gegeben, die
Beschwerdeerklärung vom 15. August 2005 hinsichtlich der Darstellung des
Sachverhalts und der Begründung zu ergänzen.
In der Begründung der Beschwerde ist darzutun, inwiefern der angefochtene Entscheid
auf einem fehlerhaft festgestellten Sachverhalt oder einer unrichtigen
Rechtsanwendung beruht. Es ist darzulegen, in welchen Punkten der Sachverhalt
unrichtig oder unvollständig festgestellt wurde und inwieweit Rechtsnormen oder
allgemeine Rechtsgrundsätze verletzt wurden. An eine Begründung werden keine
hohen Anforderungen gestellt. Insbesondere ist nicht erforderlich, dass eine
Begründung richtig oder vollständig ist. Es ist ausreichend, wenn Argumente
vorgetragen werden, welche den Entscheid als fehlerhaft erscheinen lassen, weil der
Sachverhalt unzutreffend festgestellt oder das Recht unrichtig angewendet wurden.
Wenn sich die Ausführungen in der Beschwerde aber nicht auf den angefochtenen
Entscheid bzw. dessen Motive beziehen, genügt die Begründung den Anforderungen
nicht (vgl. Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, St. Gallen
2003, Rz. 922 mit Hinweisen).
Die Vorinstanz hat im Rekursentscheid unter Hinweis auf die gesetzlichen
Bestimmungen und die Rechtsprechung des Bundesgerichts ausführlich dargelegt,
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weshalb sie zum Schluss kam, das Familiennachzugsbegehren für die knapp vor der
Volljährigkeit stehende Tochter sei rechtsmissbräuchlich. Der Beschwerdeführer hat
sich in der Beschwerdeergänzung vom 2. September 2005 mit dem angefochtenen
Entscheid bzw. dessen Begründung nur am Rand auseinandergesetzt. Er hat zur
Hauptsache allgemeine Ausführungen zur Problematik der Integration von
ausländischen Personen in der Schweiz, zu möglichen Motiven des Familiennachzugs
sowie zum allgemeinen Rechtsanspruch auf Familienleben gemacht und ausgeführt,
das Ziel der Stabilisierung der Zahl der ausländischen Wohnbevölkerung dürfe nicht in
die Entscheidfindung einbezogen werden; zudem würden Nachzugsbegehren von
Personen aus dem ehemaligen Jugoslawien uneinheitlich und nach nicht
nachvollziehbaren Kriterien beurteilt.
In der Beschwerde wird namentlich ausgeführt, die Probleme bei der Integration von
Kindern, welche erst kurz vor dem Erreichen des achtzehnten Lebensjahres in die
Schweiz gelangten, seien nicht geringer als bei Menschen, die durch Eheschliessung in
einem noch späteren Zeitpunkt in die Schweiz gelangen würden. Dies mag zutreffen,
geht aber an der Sache vorbei. Während eine Eheschliessung mit einem Schweizer
oder einem Niedergelassenen in der Regel dem ausländischen Ehegatten einen
Rechtsanspruch auf Aufenthalt in der Schweiz verschafft, ist beim Nachzug von
Kindern kurz vor Erreichen des achtzehnten Altersjahres zu prüfen, ob die
Familienzusammenführung im Vordergrund steht und nicht das Verschaffen einer
Arbeitsstelle bzw. die besseren Lebenschancen und Erwerbsmöglichkeiten in der
Schweiz. Auch in diesem Punkt macht der Beschwerdeführer allgemeine Ausführungen
zur Problematik der Integration ausländischer Personen in der Schweiz; er setzt sich
aber mit dem konkreten Entscheid bzw. dessen Begründung nicht auseinander. Fehl
geht auch die Berufung auf Art. 38 f. der Verordnung über die Begrenzung der Zahl der
Ausländer (SR 823.21, abgekürzt BVO). Der Familiennachzug von Kindern unter
achtzehn Jahren ist nicht in Art. 38 f. BVO geregelt, sondern in Art. 17 Abs. 2 ANAG. Im
übrigen verschafft Art. 38 f. BVO keine Rechtsansprüche auf Aufenthalt in der Schweiz,
wo das ANAG solche nicht vorsieht. In der Beschwerde wird denn auch nicht
dargelegt, inwiefern im angefochtenen Entscheid Art. 38 f. BVO zu Unrecht nicht
angewendet bzw. aus der genannten Bestimmung ein Rechtsanspruch auf
Familiennachzug begründet wird. Fehl geht im übrigen auch das Argument, das
Stabilisierungsziel sei kein taugliches Argument für die Bewilligungsverweigerung. Nach
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Art. 16 ANAG ist beim Entscheid über die ermessensweise Erteilung einer Bewilligung
der Grad der Ueberfremdung in Betracht zu ziehen, und ausserdem hat die Behörde
dem ausgewogenen Verhältnis zwischen der ausländischen und der schweizerischen
Wohnbevölkerung Rechnung zu tragen (Art. 1 BVO). Die Vorinstanz hat diese Aspekte
nicht bei der Beurteilung der Rechtsmissbräuchlichkeit des
Familiennachzugsbegehrens in Betracht gezogen, sondern bei der Ueberprüfung des
ausländerrechtlichen Ermessens im Sinne von Art. 4 ANAG.
Die Ausführungen zur angeblichen Zielsetzung des Bundesgesetzgebers, das Los
verheirateter Jahresaufenthalter zu verbessern, gehen ebenfalls an der Sache vorbei,
da vorliegend nicht der Familiennachzug eines Jahresaufenthalters streitig ist, sondern
jener der Tochter eines Niedergelassenen. Unbegründet ist schliesslich das Argument,
die Bewilligungspraxis der Vorinstanz mit Bezug auf Personen aus dem ehemaligen
Jugoslawien sei völlig uneinheitlich und nicht nachvollziehbar. In der Beschwerde
werden überhaupt keine konkreten Fälle genannt, bei denen Gesuche nach nicht
nachvollziehbaren Kriterien oder in einer die Rechtsgleichheit verletzenden Art und
Weise unterschiedlich behandelt wurden.
2./ Materiell einzutreten ist nach dem Gesagten nur auf jene Vorbringen des
Beschwerdeführers, in denen er sich konkret mit dem angefochtenen Entscheid bzw.
dessen Begründung auseinandersetzt.
a) Nach Art. 17 Abs. 2 ANAG haben ledige Kinder unter 18 Jahren eines
niedergelassenen Ausländers Anspruch auf Einbezug in die Niederlassungsbewilligung,
wenn sie mit ihren Eltern zusammenwohnen. Der Beschwerdeführer verfügt über die
Niederlassungsbewilligung und seine Tochter war bei der Gesuchseinreichung weniger
als 18 Jahr alt.
Zweck des Familiennachzugs ist es, das Leben in der Familiengemeinschaft zu
ermöglichen. Angestrebt wird die rechtliche Absicherung des Zusammenlebens der
Gesamtfamilie. Verlangt wird ausdrücklich, dass die Kinder mit ihren Eltern
zusammenwohnen werden. Innerhalb der allgemeinen Schranken von Art. 17 Abs. 2
Satz 3 ANAG ist der Nachzug der gemeinsamen Kinder grundsätzlich jederzeit
zulässig. Vorbehalten bleibt einzig das Rechtsmissbrauchsverbot (vgl. BGE 129 II 14
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mit Hinweis). Dabei ist davon auszugehen, dass je länger mit dem Nachzug ohne
sachlichen Grund zugewartet wird und je näher das Alter des Kindes an der Grenze zur
Mündigkeit liegt, desto weniger das familiäre Zusammenleben im Vordergrund stehen
dürfte, sondern vielmehr die Ansprüche von Art. 17 Abs. 2 Satz 3 ANAG zweckwidrig
und damit rechtsmissbräuchlich geltend gemacht werden (vgl. BGE 126 II 333). So wird
der Zweck, das familiäre Zusammenleben zu ermöglichen, dann nicht erreicht, wenn
der in der Schweiz niedergelassene Ausländer jahrelang von seinem Kind getrennt lebt
und dieses erst kurz vor dem Erreichen des 18. Altersjahres in die Schweiz holt. Eine
Ausnahme kann nur gelten, wenn es gute Gründe gibt, aus denen die
Familiengemeinschaft in der Schweiz erst nach Jahren hergestellt wird. Solche Gründe
müssen sich aus den Umständen des Einzelfalls ergeben. Ein Rechtsmissbrauch liegt
auch dann vor, wenn ausschliesslich oder überwiegend wirtschaftliche Interessen für
den Familiennachzug ausschlaggebend sind. Ob ein solcher Rechtsmissbrauch
gegeben ist, kann in der Regel nur durch Indizien belegt werden (vgl. BGE 122 II 289 E.
2a/b).
Sodann verschafft der durch Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (SR
0.101) gewährleistete Anspruch auf Schutz des Familienlebens kein vorbehaltloses
Recht auf Nachzug von Kindern, namentlich dann nicht, wenn ein Ausländer selbst die
Entscheidung getroffen hat, von seiner Familie getrennt in einem anderen Land zu
leben (vgl. statt vieler BGE 124 II 366 mit Hinweisen). Auch die Kinderrechtekonvention
(SR 0.107) verschafft keinen Rechtsanspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung
(BGE 126 II 390 ff.).
b) Dem Beschwerdeführer wurde am 29. Mai 2002 die Niederlassungsbewilligung
erteilt. Obwohl er damit einen Rechtsanspruch auf Familiennachzug erlangte - zuvor
stand die Gewährung des Familiennachzugs im freien Ermessen der Verwaltung -
stellte er erst am 26. März 2004 ein Gesuch um Nachzug seiner Ehefrau und seiner
Tochter. Er wartete somit nach der Erteilung der Niederlassung nahezu zwei Jahre, bis
er ein Gesuch um Nachzug der Tochter stellte. Diese war im Zeitpunkt des Gesuchs
bereits 17 Jahre und zwei Monate alt. Bei dieser Sachlage prüfte die Vorinstanz zu
Recht, ob das Nachzugsbegehren missbräuchlich war. Sie hat schlüssig dargelegt,
weshalb sie das Nachzugsbegehren als missbräuchlich qualifizierte. Es kann auf die
zutreffenden Erwägungen (E. 2 b und c) des angefochtenen Entscheids verwiesen
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werden. Der Beschwerdeführer wendet dagegen lediglich ein, er habe deshalb zwei
Jahre bis zum Nachzugsgesuch verstreichen lassen, weil er keine Wohnung gefunden
habe. Für diese Behauptung hat er allerdings keine Beweismittel beigebracht oder
bezeichnet. Er verfügte jedenfalls bereits 1999 über eine Viereinhalbzimmerwohnung.
Ueber irgendwelche Bemühungen für eine Wohnungssuche in der Zeit nach der
Erteilung der Niederlassungsbewilligung hat er keine Angaben gemacht und keine
Beweismittel beigebracht oder bezeichnet. Somit hat die Vorinstanz zu Recht
festgestellt, dass er nahezu zwei Jahre verstreichen liess, ehe er als Niedergelassener
den Familiennachzug beantragte. Dass er in dieser Zeit wiederholt bei seiner Familie in
Kosovo weilte, ändert daran nichts, dass er die Trennung von der Familie offensichtlich
während längerer Zeit freiwillig beibehielt. Plausible Gründe, weshalb er bis kurze Zeit
vor der Volljährigkeit der Tochter mit dem Nachzugsbegehren zuwartete, sind nicht
ersichtlich.
Zusammenfassend ergibt sich, dass der Beschwerdeführer nicht darlegt, inwiefern der
angefochtene Entscheid auf einem fehlerhaft festgestellten Sachverhalt oder einer
unrichtigen Rechtsanwendung beruht. Folglich ist die Beschwerde abzuweisen, soweit
darauf einzutreten ist.
3./ Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von Fr. 2'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 Gerichtskostentarif, sGS
941.12). Sie ist mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen.
Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen (Art. 98bis VRP).