Decision ID: 0c25bc45-dacb-5b84-a84b-5ac9ff6d84fb
Year: 2014
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
A._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Fiechter, Poststrasse 6, Postfach 239,
9443 Widnau,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
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Rente (Wiedererwägung)
Sachverhalt:
A.
A.a A._, geboren 19_, stürzte am 18. Juli 1982 während eines Urlaubs in Spanien in
angetrunkenem Zustand aus über zehn Metern Höhe von einem Balkon. Dabei zog er
sich eine Commotio cerebri, eine Mandibulafraktur, Zahnfrakturen im Ober- und
Unterkiefer, einen Serosa-Riss im Mesocolon transversum und Hämatome im
Sigmabereich, eine zentrale Hüftgelenksluxationsfraktur mit lateraler Schenkelhals
fraktur links, eine Beckentrümmerfraktur und eine Calcaneusfraktur links zu (Suva-
act. 10). Gegenüber der Suva gab der Versicherte an, er habe von Dezember 1981 bis
zum Unfall als Hilfsarbeiter bei der Z._AG Magazin-, Verpackungs- und
Versandarbeiten ausgeführt und dafür einen Lohn von 12 × 2’200 Franken erhalten.
Ohne Unfall würde sich sein Verdienst auf 2’600 bis 2’700 Franken belaufen; er sei
beim Antritt der Stelle unterbezahlt gewesen. Aktuell sei er arbeitslos. Das
Arbeitsverhältnis sei per Ende Oktober 1982 gekündigt worden. Der Sachbearbeiter der
Suva vermerkte, dass sich der aktuelle Lohn auf 60 Prozent von 2’200 Franken belaufe
(Suva-act. 35). Am 6. Mai 1983 hielt der Suva-Kreisarzt Dr. B._ fest, der Versicherte
habe im Rahmen der Heilbehandlung einen Pneumothorax rechts und einen infizierten
Pleuraerguss erlitten. Ansonsten sei die Heilung problemlos verlaufen. Als Unfallfolgen
verblieben eine Verkürzung des linken Beines um gut vier Zentimeter, eine
Bewegungseinschränkung im linken Hüftgelenk und Schonungszeichen. Die
Belastbarkeit der linken Hüfte sei stark eingeschränkt. Der Versicherte dürfe keine
schweren Lasten mehr tragen. Der weitere Verlauf sei nicht voraussehbar (Suva-
act. 36). Die ehemalige Arbeitgeberin des Versicherten gab an, der Versicherte hätte,
wenn er die Arbeitsstelle ein halbes Jahr früher angetreten hätte, eine Gratifikation in
der Höhe eines halben Monatslohnes erhalten. Ohne Unfall hätte der Lohn ab Januar
1983 voraussichtlich 2’300 Franken zuzüglich einer Gratifikation in der Höhe eines
halben Monatslohnes betragen (Suva-act. 38). Mit einer Verfügung vom 19. Januar
1984 kürzte die Suva die Versicherungsleistungen (mit Ausnahme der
Krankenpflegekosten ab dem Datum des Inkrafttretens des UVG bzw. ab dem
1. Januar 1984) um 20 Prozent wegen grob fahrlässiger Herbeiführung des
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Versicherungsfalles (Suva-act. 57). Am 4. April 1984 gab der Versicherte an, seit
Februar 1984 in einem Übergangsprogramm für Stellenlose 44 Stunden pro Woche zu
arbeiten. Ihm würden leichtere Malerarbeiten zugewiesen. Er könne schwere Lasten
nicht mehr heben und tragen und sei verlangsamt, weil er hinke. Die Leistungseinbusse
betrage etwa 20 Prozent. Der Stundenlohn belaufe sich auf 13,46 Franken brutto. Der
Vorgesetzte des Versicherten bezifferte die Leistungseinbusse dagegen auf etwa 40
Prozent, weil der Versicherte seiner Ansicht nach die Stelle als Hilfsmaler in einem
leistungsorientierten Privatbetrieb kaum halten könnte (Suva-act. 65). Der Suva-
Kreisarzt führte am 27. April 1984 aus, der Gesundheitszustand habe sich seit der
letzten Untersuchung im Mai 1983 nicht wesentlich geändert (Suva-act. 66). Die Suva
richtete nach der Einstellung der Taggeldleistungen verschiedentlich Rentenvorschüsse
aus (vgl. Suva-act. 37, 41, 43, 46). Mit einer Verfügung vom 28. Juni 1984 sprach sie
dem Versicherten mit Wirkung ab dem 11. Februar 1983 eine Invalidenrente zu. Sie
legte den Invaliditätsgrad auf einen Drittel (33,33 Prozent) fest (Suva-act. 80).
A.b Auf ein Rentenerhöhungsgesuch des Versicherten vom 7. Oktober 2001 hin (Suva-
act. 182) fand am 12. Dezember 2001 eine kreisärztliche Untersuchung statt. Der Suva-
Kreisarzt berichtete, gegenüber der Abschlussuntersuchung vom 5. Mai 1983 sei die
Hüftfunktion links deutlich schlechter geworden, weshalb sich nun die Frage nach einer
Integritätsentschädigung stelle. Dem Versicherten seien leichte körperliche,
wechselbelastende Tätigkeiten ohne länger dauernde gebückte oder kauernde
Stellungen, ohne langes und regelmässiges Treppensteigen und ohne Tragen von
Lasten von mehr als acht bis zehn Kilogramm über grössere Distanzen ganztägig
zumutbar; die Frage der beruflichen Eingliederung müsse bei diesem Versicherten
dringend durch die Invalidenversicherung geprüft werden (Suva-act. 189). Auf eine
Anfrage der Suva hin gab eine Arbeitgeberin an, ein 40 Jahre alter angelernter Lager-/
Werkstattmitarbeiter mit Erfahrung erhalte einen Lohn von zwischen 4’000 und 4’500
Franken pro Monat sowie einen entsprechenden 13. Monatslohn (Suva-act. 200).
Dr. C._ berichtete dem regionalen Arbeitsvermittlungszentrum D._ am 4. Juni 2002,
der Versicherte sei aktuell nicht arbeits- bzw. vermittlungsfähig. Neben den
körperlichen Problemen bestehe eine psychische Minderbelastbarkeit aufgrund der
lange dauernden Unsicherheit bezüglich der Leistungen der Unfall- und der
Invalidenversicherung. Er empfehle dringend die Durchführung einer beruflichen
Abklärung und eine definitive Erledigung der offenen Verfahren. In absehbarer Zeit sei
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mit der Notwendigkeit einer prothetischen Versorgung der Hüfte zu rechnen (Suva-
act. 205). Am 30. Januar 2003 fand eine Besprechung zwischen dem Versicherten und
einer Vertreterin der Suva statt. Diese teilte dem Versicherten mit, dass eine
Rentenerhöhung per 1. Januar 2001 vorgesehen sei. Der Invaliditätsgrad betrage
gemäss den Abklärungen 40 Prozent (Suva-act. 211). Obwohl der Versicherte damit
nicht einverstanden war (Suva-act. 212), verfügte die Suva am 28. Februar 2003
entsprechend (Suva-act. 214).
A.c Bereits am 27. Dezember 2001 hatte sich der Versicherte bei der IV-Stelle des
Kantons St. Gallen für eine Umschulung auf eine neue Tätigkeit, Arbeitsvermittlung und
„eventuell“ besondere medizinische Eingliederungsmassnahmen angemeldet (IV-
act. 1). Auf eine Anfrage der IV-Stelle hin hatte der Hausarzt des Versicherten,
med. pract. E._, am 23. Juli 2002 (IV-act. 15) berichtet, schwere körperliche
Tätigkeiten seien nicht mehr möglich. Empfehlenswert sei eine Arbeit mit einem
wechselnden Bewegungsablauf, wobei zu erwarten sei, dass der Versicherte nur
stundenweise arbeiten könne. Herr E._ hatte im Übrigen auf den Bericht des Suva-
Kreisarztes vom 12. Dezember 2001 und den Bericht von Dr. C._ vom 4. Juni 2002
verwiesen. Am 26. August 2003 (IV-act. 23) gab der Versicherte der zuständigen
Eingliederungsberaterin der IV-Stelle an, er habe sich unterdessen als Maler
selbständig gemacht. Dies ermögliche es ihm, kleinere Aufträge „im relativ gesunden
Rahmen“ zu erledigen. Trotzdem ersuche er um ein persönliches Gespräch betreffend
die berufliche Eingliederung. Am 2. September 2003 (IV-act. 24) stellte sich Dr. F._
vom IV-internen regionalen ärztlichen Dienst (RAD) auf den Standpunkt, die Beurteilung
der Suva, es liege eine Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit von 40 Prozent vor, sei in
Ordnung. Da keine aktuellen Verschlechterungen oder unfallfremde Faktoren ersichtlich
seien, sei der Versicherte auch durch die Invalidenversicherung entsprechend zu
berenten. Am selben Tag fand ein persönliches Gespräch zwischen dem Versicherten
und der Eingliederungsberaterin statt (IV-act. 27–1). Der Versicherte gab dabei an, er
arbeite durchschnittlich an drei Tagen pro Woche während je etwa sieben Stunden. Er
übe nur leichte Tätigkeiten aus. Seit April 2003 habe er durchschnittlich etwa 3’000
Franken pro Monat verdient. Er befürchte aber einen Rückgang der Aufträge während
der Winterzeit. Er habe den Eindruck, die Suva habe die medizinische Situation nicht
richtig eingeschätzt, weshalb er weitere Abklärungen durch die IV-Stelle beantrage. Am
Folgetag teilte ihm die Eingliederungsberaterin telefonisch mit, dass vorerst keine
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weiteren Abklärungen vorgesehen seien. In ihrem Schlussbericht (IV-act. 27–2) führte
sie aus, als Valideneinkommen sei der in der Verfügung der Suva vom 28. Februar 2003
angeführte versicherte Verdienst von 69’600 Franken heranzuziehen. Eine
Eingliederung durch die IV-Stelle sei aktuell nicht angezeigt, da sich der Versicherte
bereits selbst eingegliedert habe. Auf die Zwischenbilanz des Versicherten, in der über
einen Zeitraum von etwa fünf Monaten ein Einkommen von 9’646 Franken ausgewiesen
worden sei, könne für die Ermittlung des zumutbarerweise erzielbaren
Invalideneinkommens nicht abgestellt werden, weil nicht belegbar sei, mit welchem
zeitlichen bzw. arbeitsmässigen Aufwand dieses Einkommen erzielt worden sei. Für die
Ermittlung des Invaliditätsgrades sei deshalb auf die Suva-Verfügung abzustellen,
wonach dieser 40 Prozent betrage. Mit einer Verfügung vom 22. Juli 2004 (IV-act. 31
und 34) sprach die IV-Stelle dem Versicherten eine Viertelsrente mit Wirkung ab dem
1. Januar 2002 zu.
A.d Am 7. März 2005 (IV-act. 38) ersuchte der Versicherte um eine Neubeurteilung
seines Rentenanspruchs. Er machte geltend, aufgrund einer Zunahme seiner Be
schwerden habe er seine Erwerbstätigkeit aufgeben müssen. Sein Hausarzt Dr. G._
bestätigte am 11. April 2005 (IV-act. 45) eine Verschlechterung des
Gesundheitszustandes. Er führte aus, spätestens im November 2004 sei es zu einer
akuten Zuahme der muskulären Dysbalance und als Folge dessen zu vermehrten
Schmerzen gekommen. Die Suva wies mit einer Verfügung vom 12. September 2005
ein an sie gerichtetes Rentenerhöhungsgesuch des Versicherten ab. Die vom Ver
sicherten dagegen erhobene Einsprache wurde mit einem Entscheid vom 1. März 2006
abgewiesen. Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen verneinte mit einem
Enscheid vom 11. Dezember 2006 (UV 2006/47) das Vorliegen einer relevanten
Gesundheitsverschlechterung und wies deshalb die gegen den Einspracheentscheid
der Suva vom 1. März 2006 erhobene Beschwerde ab. Unter Berufung auf den Inhalt
dieses Urteils wies auch die IV-Stelle mit einer Verfügung vom 18. Juni 2007 (IV-act. 58)
das Rentenerhöhungsgesuch des Versicherten vom 7. März 2005 ab.
A.e Am 3. September 2009 (IV-act. 62) liess der nun anwaltlich vertretene Versicherte
wiederum um eine Erhöhung der Invalidenrente ersuchen. Er liess ausführen, dass er
am 25. Juni 2007 Opfer eines Verkehrsunfalls geworden sei und sich dabei unter
anderem eine schwere Knieverletzung zugezogen habe. Am 12. Oktober 2009 (IV-
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act. 77) berichtete Dr. C._, der weitere Verlauf bezüglich der Verletzung des rechten
Knies sei noch ungewiss. Der Versicherte habe bis zum Unfall als selbständiger
Masseur mit einem Pensum von 50 Prozent gearbeitet. Als solcher sei er sicherlich
vermindert leistungsfähig. Die Tätigkeit als Maler sei ihm nicht mehr zumutbar.
Dr. C._ legte einen Bericht von Dr. H._ vom 14. Juli 2009 bei, der ausgeführt hatte,
der Versicherte sei aufgrund der Kniebeschwerden sowohl in der Ausübung seines
Berufs als Masseur als auch im Haushalt eingeschränkt. Am 27. November 2009 (IV-
act. 83) berichtete Dr. H._ der IV-Stelle, die angestammte Tätigkeit sei dem
Versicherten maximal noch während drei Stunden pro Tag zumutbar. Leichtere
Tätigkeiten seien während maximal vier bis fünf Stunden pro Tag zumutbar. Am
22. März 2010 (IV-act. 86) gab Dr. H._ an, zwischenzeitlich sei der Versicherte am
Knie operiert worden. Bezogen auf die vor dem Unfall bestehende Arbeitsunfähigkeit
von 40 Prozent bestehe ab dem 9. März 2010 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit.
Dr. C._ hatte bereits in einem Bericht vom 18. Dezember 2007 (IV-act. 88) die
Auffassung vertreten, der Unfall vom 25. Juni 2007 habe keine längerfristige
Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit zur Folge. Er hatte bezogen auf diesen Unfall ab
dem 3. Dezember 2007 bereits eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert. Auch der Suva-
Kreisarzt hatte die Folgen des Unfalls vom 25. Juni 2007 auf die Arbeitsfähigkeit in
einem Bericht vom 16. Januar 2009 als minimal qualifiziert. Dr. I._ hatte in einem
Bericht vom 20. Oktober 2008 eine Arbeitsfähigkeit von 50 Prozent bezogen auf die
Tätigkeit als selbständiger Maler attesstiert. Die RAD-Ärztin Dr. J._ stellte sich am
5. Mai 2010 (IV-act. 90) gestützt auf diese medizinischen Berichte auf den Standpunkt,
der Unfall vom 25. Juni 2007 habe nicht zu einer rentenrelevanten Verschlechterung
des Gesundheitszustandes geführt. Mit einem Vorbescheid vom 21. Juli 2010 (IV-
act. 100) teilte die IV-Stelle mit, dass vorgesehen sei, das Rentenerhöhungsgesuch
abzuweisen. Dagegen liess der Versicherte am 21. September 2010 (IV-act. 101)
einwenden, gemäss einer Stellungnahme von Dr. H._ vom 18. Mai 2010 (die er seiner
Eingabe beilegte) sei er sowohl als Maler als auch als Masseur lediglich noch zu 40
Prozent arbeitsfähig. Der Unfall vom 25. Juni 2007 habe zudem vielfältige qualitative
Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit zur Folge gehabt, die bleibenden Charakter
hätten. Es bestehe daher Anspruch auf mindestens eine Dreiviertelsrente der
Invalidenversicherung. Auf eine Rückfrage der IV-Stelle hin führte Dr. H._ am
8. November 2010 aus (IV-act. 110), nach dem 9. März 2010 habe er den Versicherten
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nicht mehr untersucht. Er gehe davon aus, dass sich der Gesundheitszustand
zwischenzeitlich nicht wesentlich verändert habe. Nur bezogen auf das Kniegelenk
könnte bei rein sitzenden oder sitzend und stehend zu verrichtenden Tätigkeiten eine
Steigerung der Arbeitsfähigkeit erreicht werden. Im Auftrag der IV-Stelle erstattete
Dr. K._ am 28. Februar 2011 ein orthopädisches Gutachten (IV-act. 119). Er führte
aus, er habe im Wesentlichen eine mässige Spondylarthrose L2–S1 und eine
Osteochondrose, einen Status nach Implantation einer Hüfttotalprothese und eine
Chondropathia Grad II rechts diagnostiziert. Der Versicherte sei aufgrund der damit
verbundenen Beschwerden als selbständiger Maler lediglich noch zu 50 Prozent
arbeitsfähig. Als selbständiger Masseur sei der Versicherte dagegen zu 60 Prozent
arbeitsfähig. Eine körperlich leichte Tätigkeit in temperierten Räumen, die
abwechslungsweise sitzend und stehend ausgeübt werden könne, ohne dass dabei
häufig inklinierte, reklinierte oder rotierte Körperhaltungen oder kniende Positionen
eingenommen werden müssten, und die nicht mit häufigem Laufen auf Treppen,
Leitern, schrägen Ebenen oder unebenem Boden oder Heben und Tragen von Lasten
über fünf Kilogramm verbunden sei, sei vollumfänglich zumutbar. Der
Gesundheitszustand habe sich in den vergangenen Jahren hinsichtlich der
Hüftbeschwerden etwas verbessert. Dieser Verbesserung stehe allerdings eine
Verschlechterung des Zustandes aufgrund der Knieverletzung gegenüber. Die RAD-
Ärztin Dr. J._ hielt am 24. März 2011 fest (IV-act. 120), dass bereits der Kreisarzt der
Suva im Jahr 2001 eine volle Arbeitsfähigkeit für adaptierte Tätigkeiten attestiert habe
und dass aufgrund der Schlussfolgerungen von Dr. K._ davon auszugehen sei, dass
diese Einschätzung nach wie vor gültig sei.
A.f Anlässlich einer internen Besprechung vom 7. April 2011 (IV-act. 126) wurde der
Beschluss gefasst, die leistungszusprechende Verfügung vom 22. Juli 2004 in
Wiedererwägung zu ziehen. Mit einem Vorbescheid vom 2. Mai 2011 (IV-act. 129) teilte
die IV-Stelle mit, dass vorgesehen sei, die Rente wiedererwägungsweise aufzuheben
und auf eine Rückforderung der bereits (zu Unrecht) bezogenen Rentenleistungen
„ausnahmsweise“ zu verzichten. Dagegen liess der Versicherte am 7. Juni 2011
einwenden (IV-act. 131), der Bericht des Suva-Kreisarztes vom 12. Dezember 2001 sei
der IV-Stelle bereits vor der Rentenzusprache bekannt gewesen. Wenn die IV-Stelle
nun gestützt darauf die Rente einstelle, verstosse sie gegen Treu und Glauben. Sie
verletze überdies das schützenswerte Vertrauen des Versicherten in den Bestand der
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rentenzusprechenden Verfügung. Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen
habe zudem in seinem Entscheid vom 11. Dezember 2006 eine Erwerbsunfähigkeit von
40 Prozent bestätigt. Der Gesundheitszustand des Versicherten habe sich durch den
Unfall vom 25. Juni 2007 weiter verschlechtert. Das Gutachten von Dr. K._
überzeuge vor diesem Hintergrund nicht. Die von Dr. K._ definierte leidensadaptierte
Tätigkeit sei ausserdem so eng umschrieben, dass sie realistischerweise nicht
verwertbar sei. Es bestehe daher mindestens Anspruch auf eine Dreiviertelsrente der
Invalidenversicherung. Mit einer Verfügung vom 28. Juli 2011 (IV-act. 134) hob die IV-
Stelle die Verfügung vom 22. Juli 2004 wiedererwägungsweise auf. Sie verzichtete
„ausnahmsweise“ auf eine Rückforderung der zu Unrecht bezogenen
Rentenleistungen.
B.
B.a Dagegen liess der Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 14. September
2011 Beschwerde erheben (act. G 1). Er liess die Aufhebung der
Wiedererwägungsverfügung und die Zusprache mindestens einer Dreiviertelsrente
sowie eventualiter die Einholung eines unabhängigen orthopädischen Gutachtens
beantragen. Zur Begründung liess er im Wesentlichen ausführen, das Gutachten von
Dr. K._ sei nicht verwertbar, weil dieser voreingenommen gewesen sei und weil der
Inhalt des Gutachtens nicht überzeuge. Insbesondere sei die Definition einer
leidensadaptierten Tätigkeit realitätsfremd. Das Versicherungsgericht des Kantons
St. Gallen habe in seinem Entscheid vom 11. Dezember 2006 gestützt auf Berichte der
Suva-Kreisärzte Dr. L._ und Dr. M._ eine Erwerbsunfähigkeit von 40 Prozent
bejaht. Die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers betrage gemäss den
behandelnden Ärzten mindestens 60 Prozent. Mit der Beachtung der Voraussetzungen
für eine Wiedererwägung sei sodann dem Vertrauensschutz noch nicht hinlänglich
Genüge getan. Weil ein schutzwürdiges Vertrauen in den Weiterbestand der
rentenzusprechenden Verfügung gegeben sei, sei die Wiedererwägung unzulässig.
B.b Die Beschwerdegegnerin beantragte am 26. Oktober 2011 die Abweisung der
Beschwerde (act. G 3). Sie führte zur Begründung im Wesentlichen aus, die Voraus
setzungen für eine wiedererwägungsweise Aufhebung der rentenzusprechenden Ver
fügung seien gegeben. Die Rentenzusprache sei aufgrund eines falschen
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Einkommensvergleichs erfolgt, denn es sei bereits zum damaligen Zeitpunkt bekannt
gewesen, dass für eine leidensadaptierte Tätigkeit eine vollständige Arbeitsfähigkeit
bestanden habe. Das Versicherungsgericht habe im Übrigen nicht eine
Erwerbsunfähigkeit von 40 Prozent bestätigt, sondern lediglich festgestellt, dass sich
der Gesundheitszustand nicht verschlechtert habe.
B.c Der Beschwerdeführer liess replicando an seinen Anträgen festhalten (act. G 6).
Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Duplik (act. G 9). Am 20. Dezember 2011
wurde dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt (act. G 8).

Erwägungen:
1.
1.1 Gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG kann auf formell rechtskräftige Verfügungen
zurückgekommen werden, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn ihre
Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist.
1.2 Die Voraussetzung der erheblichen Bedeutung der Berichtigung wird in Streitig
keiten betreffend Rentenleistungen in aller Regel bereits deshalb bejaht, weil die
Korrektur angesichts der zukünftigen Rentenleistungen von erheblicher finanzieller
Bedeutung ist. Vorliegend ist aufgrund des Umstandes, dass ohne Berichtigung der
rentenzusprechenden Verfügung noch während 13 Jahren zu Unrecht eine Viertels
rente von mehreren hundert Franken pro Monat ausgerichtet würde, die erhebliche
Bedeutung der Berichtigung zu bejahen.
1.3 Hinsichtlich der zweifellosen Unrichtigkeit der allenfalls in Wiedererwägung zu
ziehenden Verfügung enthält Art. 53 Abs. 2 ATSG keine näheren Spezifizierungen.
Praxisgemäss liegt eine zweifellose Unrichtigkeit nur bei unvertretbaren Rechtsan
wendungsakten vor (vgl. Ulrich Meyer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG,
2. Aufl. 2010, S. 390, mit weiteren Hinweisen). Unter den Begriff des
Rechtsanwendungsaktes ist sowohl die Rechtsanwendung als auch die
Sachverhaltsermittlung zu subsumieren. Ein unvertretbarer Rechtsanwendungsakt
kann also vorliegen, wenn das Recht fehlerhaft angewendet oder wenn der Sachverhalt
unrichtig ermittelt worden ist. Ein Anwendungsfall einer falschen Rechtsanwendung
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liegt beispielsweise vor, wenn einer versicherten Person bei einem Invaliditätsgrad von
68 Prozent eine ganze Rente zugesprochen wird, denn Art. 28 Abs. 2 IVG sieht bei
einem Invaliditätsgrad von 60–69 Prozent die Zusprache einer Dreiviertelsrente vor.
Eine rechtsfehlerhafte Sachverhaltermittlung liegt dagegen beispielsweise vor, wenn
beim Einkommensvergleich von einem zumutbarerweise erzielbaren
Resterwerbseinkommen von 40’000 Franken ausgegangen wird, die versicherte Person
aber – ohne dies zu melden – effektiv ein Einkommen von 50’000 Franken erzielt. Eine
falsche Rechtsanwendung ist meist als qualifizierter Fehler zu betrachten, weil die
Rechtsanwendung per se kaum je einen Spielraum für die Verwaltung beinhaltet.
Spielraum besteht nur in jenen (seltenen) Fällen, in denen der Verwaltung explizit oder
mittels eines unbestimmten Rechtsbegriffs ein Ermessen eingeräumt wird. Sieht eine
massgebende Norm weder ein Ermessen der Verwaltung vor noch enthält sie einen
unbestimmten Rechtsbegriff, muss der Rechtsanwendungsakt der Verwaltung klar
vorhersehbar sein und bei denselben tatsächlichen Verhältnissen stets gleich ausfallen.
Hat die Verwaltung bezüglich einer bestimmten Rechtsanwendungsfrage keine
Wahlmöglichkeit und trifft sie eine falsche Wahl, so ist der Entscheid demnach als
zweifellos unrichtig zu qualifizieren. Dies gilt selbst dann, wenn es sich um Teilschritte
innerhalb eines komplexen Gefüges handelt. Obwohl etwa die Bestimmung des
massgebenden Invaliditätsgrades als äusserst komplex zu qualifizieren ist, liegt in der
Regel eine zweifellose Unrichtigkeit vor, wenn die Verwaltung hinsichtlich eines
Teilschrittes der Invaliditätsbemessung das Recht falsch anwendet. So erlaubt
beispielsweise Art. 16 ATSG nicht, zwischen mehreren in Frage kommenden
Valideneinkommen zu wählen. Vielmehr setzt die Bestimmung die Berücksichtigung
eines bestimmten Einkommens voraus, weshalb die Verwaltung verpflichtet ist, das
(einzig) richtige Einkommen zu wählen und bei der Festlegung des Invaliditätsgrades zu
berücksichtigen. Das zeigt folgendes Beispiel: Eine versicherte Person hat eine
Universitätsausbildung abgeschlossen und im Anschluss daran eine entsprechend gut
bezahlte Stelle angetreten, ist einige Jahre später arbeitslos geworden, hat zur
Erzielung eines Zwischenverdienstes eine schlecht bezahlte Hilfsarbeit angenommen
und ist schwer erkrankt. In diesem Fall steht es der Verwaltung nicht frei, entweder den
zuletzt erzielten Hilfsarbeiterlohn oder den Lohn für die davor ausgeübte qualifizierte
Arbeit als Valideneinkommen zu berücksichtigen. Beim Einkommensvergleich muss
zwingend der (höhere) erzielbare Lohn in einer qualifizierten Tätigkeit berücksichtigt
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werden. Das Abstellen auf den Hilfsarbeiterlohn wäre zweifellos unrichtig. Der
Umstand, dass diese Frage innerhalb eines komplexen Gefüges weiterer Fragen zu
beantworten ist, ändert nichts daran, dass ein falscher Entscheid in aller Regel als
zweifellos unrichtig zu qualifizieren ist. G._ gilt dagegen in Bezug auf die
rechtsfehlerhafte Sachverhaltsermittlung. Diese ist naturgemäss mit wesentlich mehr
Unsicherheiten und Ungenauigkeiten behaftet. So kann etwa die Frage, auf welche von
mehreren divergierenden medizinischen Arbeitsfähigkeitsschätzungen abzustellen ist
oder ob allenfalls noch weitere medizinische Berichte einzuholen sind, nicht immer
eindeutig beantwortet werden. Bezüglich dieser wie auch anderer tatsächlicher Fragen
gibt es gewisse „Graubereiche“, die es bei der Rechtsanwendung nur selten gibt.
2.
2.1 Die rentenzusprechende Verfügung vom 22. Juli 2004 enthält zwar einen Ein
kommensvergleich, aus dem ein Invaliditätsgrad von 40 Prozent resultiert. Aus den
Akten des entsprechenden Verwaltungsverfahrens geht aber ohne Weiteres hervor,
dass die Beschwerdegegnerin keine eigenständige Bemessung des Invaliditätsgrades
vorgenommen hat. Die zuständige Eingliederungsberaterin hat sich auf den Standpunkt
gestellt, dass die der Verfügung der Suva vom 28. Februar 2003 zugrundeliegenden
Vergleichseinkommen zu übernehmen seien, nachdem der zuständige RAD-Arzt (ohne
Begründung) festgehalten hatte, der Invaliditätsgrad von 40 Prozent sei „in Ordnung“.
Gestützt darauf hat die Beschwerdegegnerin die Verfügung vom 22. Juli 2004 erlassen.
Die Zusprache der Viertelsrente hat sie mit einem „Schein-Einkommensvergleich“
begründet. Der eigentliche Grund für die Zusprache der Viertelsrente ist aber die
Übernahme des Invaliditätsgrades aus der Verfügung der Suva.
2.2 Zwar hatte das Bundesgericht lange die Auffassung vertreten, es bestehe eine
Bindungswirkung zwischen Entscheiden der Invalidenversicherung und solchen der
Unfallversicherung hinsichtlich des Invaliditätsgrades. In BGE 126 V 288 hat es diese
Bindungswirkung hinsichtlich der hier interessierenden Bindung der Invalidenversiche
rung an einen Entscheid der Unfallversicherung wie folgt umschrieben: „Eine Bindung
der Invalidenversicherung an die Invaliditätsbemessung der Unfallversicherung besteht
nur, wenn für letzteren bereits ein rechtskräftiger Entscheid vorliegt“ (Regeste). Bereits
in diesem Entscheid aus dem Jahr 2000 hat das Bundesgericht aber darauf
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hingewiesen, dass die Einheitlichkeit des Invaliditätsbegriffes die verschiedenen
Sozialversicherungsträger nicht davon entbinde, die Invaliditätsbemessung in jedem
einzelnen Fall selbständig durchzuführen. „Keinesfalls dürfen sie sich ohne weitere
eigene Prüfung mit der blossen Übernahme des von einem andern Versicherer
festgelegten Invaliditätsgrades begnügen. Eine derart weitgehende Bindungswirkung
wäre nicht zu rechtfertigen“ (BGE 126 V 288 E. 2d S. 293 f.). Das Konzept der
Bindungswirkung ist in späteren Entscheiden relativiert und schliesslich fallen gelassen
worden (vgl. BGE 131 V 362 und BGE 133 V 549). Im Zeitpunkt der
rentenzusprechenden Verfügung der Beschwerdegegnerin ist es allerdings noch
verbindlich gewesen.
2.3 Aus den Akten der Suva geht weder klar hervor, wie der ursprüngliche
Invaliditätsgrad von einem Drittel ermittelt worden ist, noch wie der hier interessierende
Invaliditätsgrad von 40 Prozent zustande gekommen ist. Obwohl der Suva-Kreisarzt in
seinem Bericht vom 12. Dezember 2001 eine vollständige Arbeitsfähigkeit für
leidensadaptierte Tätigkeiten attestiert hatte, hat die Suva eine Erwerbseinbusse von
40 Prozent angenommen. Woraus diese Erwerbseinbusse resultiert haben soll, lässt
sich den Akten nicht entnehmen. Dieser Invaliditätsgrad taucht erstmals in einem
Protokoll über eine Besprechung mit dem Versicherten vom 30. Januar 2003 betreffend
den vorgesehenen Anpassungsentscheid auf. Eine Herleitung oder Berechnung lässt
sich aber weder diesem Protokoll noch den späteren Akten entnehmen. Weil ihm
gemäss dem Bericht des Kreisarztes vom 12. Dezember 2011 für leidensadaptierte
Hilfsarbeitertätigkeiten eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert worden ist, kann die einzige
mögliche Erklärung für den Invaliditätsgrad von 33 bzw. 40 Prozent eine entsprechende
Divergenz zwischen der Invaliden- und der Validenkarriere sein. Die Suva muss mit
anderen Worten angenommen haben, dass der Beschwerdeführerin ohne Unfall eine
berufliche Ausbildung absolviert und anschliessend einen qualifizierten Beruf ausgeübt
hätte, was ihm die Erzielung eines wesentlich höheren Lohnes als den eines vollständig
arbeitsfähigen Hilfsarbeiters (in einer adaptierten, leichten Tätigkeit) ermöglicht hätte.
Eine solche Annahme ist durchaus vertretbar gewesen, weshalb der von der Suva
ermittelte Invaliditätsgrad nicht als offenkundig rechtswidrig bezeichnet werden kann.
2.4 Die Beschwerdegegnerin muss diesen Invaliditätsgrad unbesehen übernommen
haben. Anders ist nicht zu erklären, dass sie trotz der Kenntnis des Berichtes des
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St.Galler Gerichte
Suva-Kreisarztes vom 12. Dezember 2001 einen Invaliditätsgrad von 40 Prozent
angenommen hat. Sie hat zwar eigene Abklärungen getätigt, die Ergebnisse derselben
aber bei der Entscheidfindung nicht berücksichtigt. Weil im Zeitpunkt des Erlasses der
rentenzusprechenden Verfügung die Rechtsprechung zur Bindungswirkung gemäss
BGE 126 V 288 noch massgebend gewesen ist, ist die Übernahme des nicht
offenkundig falschen Invaliditätsgrades gerechtfertigt gewesen. Der
rentenzusprechenden Verfügung vom 22. Juli 2004 liegt demnach keine falsche
Rechtsanwendung zugrunde, weshalb sie nicht als zweifellos unrichtig zu qualifizieren
und daher nicht wiedererwägungsweise aufzuheben ist.
3.
3.1 Im Ergebnis erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtswidrig, so dass sie
in Gutheissung der Beschwerde ersatzlos aufzuheben ist.
3.2 Die gemäss Art. 69 Abs. 1 IVG zu erhebenden und auf 600 Franken
festzusetzenden Gerichtskosten hat bei diesem Verfahrensausgang die
Beschwerdegegnerin zu bezahlen.
3.3 Die Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdeführer angemessen zu entschädi
gen. Dessen Rechtsvertreter hat eine Honorarnote über 5’054,40 Franken eingereicht
(act. G 11.1). Die Akten sind zwar überdurchschnittlich umfangreich, was aber bloss die
Zusprache eines leicht überdurchschnittlichen Honorars, nicht aber die Zusprache von
gut 5’000 Franken rechtfertigt. Das Honorar ist auf 4’200 Franken festzusetzen. Daran
ändern auch die umfangreichen Eingaben des Rechtsvertreters nichts, zumal sie in
wesentlichem Umfang Wiederholungen enthalten. Die Beschwerdegegnerin hat den
Beschwerdeführer also mit 4’200 Franken (einschliesslich Barauslagen und
Mehrwertsteuer) zu entschädigen.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht