Decision ID: e44ccc3c-66ea-52f7-a337-fd413096e277
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Am 24. April 2007 beantragte H._ (geb. [...] 1976, Kuba) bei der Schweizerbotschaft in Havanna die Erteilung eines Einreisevisums für die Dauer von drei Monaten. Als Zweck der beabsichtigten Reise gab er an, die im Kanton Aargau wohnhafte Schweizerbürgerin S._ (Beschwerdeführerin) besuchen zu wollen, die er wenige Monate zuvor kennen gelernt hatte. Nach formloser Verweigerung übermittelte die Schweizerische Vertretung das Gesuch zur Prüfung und zum  an die Vorinstanz.
B. Nachdem das Migrationsamt Kanton Aargau bei der Gastgeberin  Auskünfte eingeholt und an das BFM weitergeleitet hatte, wies die Vorinstanz das Einreisegesuch mit Verfügung vom 2. Juni 2007 mit der Begründung ab, der Gesuchsteller stamme aus einer , aus welcher der Zuwanderungsdruck als Folge der dort  wirtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse  nach wie vor stark anhalte. Viele seiner Landsleute versuchten, ihren Aufenthalt in der Schweiz durch Ausschöpfung sämtlicher  Mittel zu verlängern, um sich so in Umgehung der  Begrenzungsmassnahmen eine vermeintlich bessere Zukunft aufzubauen. Dem Eingeladenen oblägen im Heimatland weder  berufliche noch gesellschaftliche Verpflichtungen, die  Gewähr für eine fristgerechte Rückkehr bieten könnten.
C. Mit Eingabe vom 28. Juni 2007 beantragt die Beschwerdeführerin  die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und die  des gewünschten Besuchervisums. Zur Begründung bringt sie im Wesentlichen vor, sie und ihr Freund unterhielten eine  Beziehung, die den Behörden am Wohnsitz des Gesuchstellers bekannt sei. Im Hinblick auf eine gemeinsame Zukunft sei es wichtig, dass der Eingeladene auch ihr Lebensumfeld kennen lerne. Nach  Besuchsaufenthalt in der Schweiz werde er anstandslos und  zu seiner Familie, namentlich zu seiner Mutter und seinen  Kindern, nach Kuba zurückkehren.
D. In ihrer Vernehmlassung vom 13. August 2007 spricht sich die Vorin-
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stanz unter Erläuterung der bisher genannten Gründe und unter  auf die Einschätzung der gegenwärtigen Situation in Kuba durch die Schweizervertretung in Havanna für die Abweisung der  aus.
E. In ihrer Replik vom 19. September 2007 hält die Beschwerdeführerin an ihren Anträgen und deren Begründung vollumfänglich fest und  erneut die Verbundenheit ihres Freundes mit seiner Familie in Kuba, welche für eine fristgerecht Wiederausreise spreche. Im Weitern bezeichnet die Rekurrentin die schweizerische Visumspolitik  kubanischen Staatsangehörigen als diskriminierend.
Nebst Aktenkopien aus dem Gesuchs- bzw. Beschwerdeverfahren  weitere Unterlagen zu den Akten gereicht (Schreiben des , Geburtsurkunden der Söhne, Arbeitsbestätigung, , usw.).

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Verfügungen des BFM betreffend Einreiseverweigerung  der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht (Art. 31, Art. 32 sowie Art. 33 Bst. d des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).
1.2 Gemäss Artikel 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem  nach dem Bundesgesetz über das  vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), sofern dieses Gesetz nichts anderes bestimmt. Das Urteil ist endgültig (Art. 1 Abs. 2 VGG i.V.m. Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.3 Die Beschwerdeführerin ist gemäss Art. 48 VwVG zur Beschwerde legitimiert; auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 49 ff. VwVG).
2. Am 1. Januar 2008 traten das neue Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) sowie die dazu gehörigen Ausführungsverordnungen in Kraft (u.a. die Verord-
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nung vom 24. Oktober 2007 über das Einreise- und Visumverfahren [VEV, SR 142.204]). Gemäss Art. 126 Abs. 1 AuG bleibt auf Gesuche, die vor dem Inkrafttreten des AuG eingereicht worden sind, das  Recht anwendbar. Die Beurteilung erfolgt somit noch nach dem  Recht. Massgebend sind daher das Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (aANAG, BS 1 121, zum vollständigen Quellennachweis vgl. Ziff. I des Anhangs zum AuG) und die Verordnung vom 14. Januar 1998 über die Einreise und Anmeldung von Ausländerinnen und Ausländern (aVEA, AS 1998 194, zum vollständigen Quellennachweis vgl. Art. 39 VEV).
3. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhaltes sowie die Unangemessenheit gerügt , sofern nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz  hat (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im  das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist  Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht  und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt seines  (vgl. Urteile des Bundesverwaltungsgerichts C-389/2006 vom 4. Juni 2007 E. 2, C-81/2006 vom 13. März 2007 E. 3 [mit Hinweisen]).
4. 4.1 Ausländer und Ausländerinnen sind zur Anwesenheit in der Schweiz berechtigt, wenn sie eine Aufenthalts- oder  besitzen oder keiner solchen bedürfen (Art. 1a aANAG). Gewisse Gruppen von ihnen benötigen für die Einreise in die Schweiz ein Visum (vgl. Art. 3 ff. aVEA).
4.2 Für die Erteilung von Einreisevisa ist das BFM zuständig (Art. 18 aVEA), welches im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der  mit dem Ausland nach freiem Ermessen entscheidet (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 aANAG, Art. 9 aVEA). Das schweizerische Recht räumt somit weder einen Anspruch auf Einreise noch auf Erteilung eines  ein (vgl. PETER UEBERSAX, Einreise und Anwesenheit in: Peter Uebersax / Peter Münch / Thomas Geiser / Martin Arnold (Hrsg.), , Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen Recht, Pri-
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vatrecht, Steuerrecht und Sozialrecht der Schweiz, Basel/Genf/ 2002, S. 143). Dem behördlichen Ermessen steht deshalb im  der Erteilung einer Einreisebewilligung ein weiterer Spielraum offen als beispielsweise bei der Verlängerung einer allmählich den  verfestigenden Anwesenheitserlaubnis. Dies gilt namentlich für die Beurteilung von Einreisegesuchen für touristische bzw.  Aufenthalte von bis zu drei Monaten, die bewilligungsfrei sind, aber der Visumspflicht unterliegen (vgl. Art. 2 Abs. 1 aANAG i.V.m. den nachstehenden Visumsbestimmungen).
4.3 Das Visum wird verweigert, wenn die Ausländerin oder der  die Einreisevoraussetzungen nach Art. 1 aVEA nicht erfüllt (vgl. Art. 14 Abs. 1 aVEA). So müssen Personen, die in die Schweiz reisen möchten, unter anderem Gewähr bieten, dass sie fristgerecht wieder ausreisen werden (Art. 1 Abs. 2 Bst. c aVEA).
5. 5.1 Der Gesuchsteller kann sich auf keine Ausnahmeregelung berufen und unterliegt aufgrund seiner Nationalität den Visumsbestimmungen (vgl. Art. 1-5 aVEA). Zur Prüfung des Kriteriums der gesicherten  muss ein zukünftiges Verhalten beurteilt werden. Dazu lassen sich in der Regel keine gesicherten Feststellungen, sondern  Voraussagen machen. Dabei sind sämtliche Umstände des  Einzelfalles zu würdigen.
5.2 Anhaltspunkte zur Beurteilung der fristgerechten Wiederausreise können sich aus der allgemeinen Situation im Herkunftsland der  oder des Besuchers ergeben.
Die aktuelle Lage in Kuba ist – neben den noch immer bestehenden Einschränkungen politischer Freiheitsrechte durch das  Regime – insbesondere durch eine seit dem Ende des kalten Krieges anhaltende, schwierige wirtschaftliche Situation . Eines der Hauptprobleme der kubanischen Volkswirtschaft sind die ungenügenden Leistungsanreize für die arbeitende Bevölkerung. Sie wird überwiegend in der sog. "moneda nacional", der nicht konvertiblen Landeswährung, bezahlt (Durchschnittseinkommen umgerechnet ca. 14 Euro im Monat), mit der der Lebensunterhalt nur zum kleineren Teil bestritten werden kann. Viele, auch elementare Produkte und  sind nur für den "peso convertible" (CUC) erhältlich – zu Preisen, die oft den europäischen entsprechen oder sogar noch höher liegen. Der Lebensstandard einer kubanischen Familie wird heute weit-
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gehend durch den Zugang zu konvertibler Währung (rund 40% der  erhalten Überweisungen ihrer im Ausland lebenden ) und andere Einkommensquellen bestimmt (Quelle: http://www.auswaertiges-amt.de , Länder- und Reiseinformationen > Kuba > Wirtschaft [Stand März 2007, besucht am 7. Februar 2008]).
Die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse widerspiegeln sich in einer anhaltend hohen Emigrationsrate. Jährlich versuchen Tausende von kubanischen Staatsangehörigen, das Land zu verlassen (vgl. etwa Neue Zürcher Zeitung vom 18. Januar 2006: "Immer mehr Kubaner  die Freiheit"). Die Bereitschaft, das Land auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen zu verlassen, wird erfahrungsgemäss dort noch begünstigt, wo bereits Verwandte oder Bekannte im Ausland leben und entsprechend ein minimales Beziehungsnetz besteht.
Eine Rolle bei der Risikoanalyse spielt aber auch der Aspekt, dass  Staatsangehörige, die sich länger als elf Monate im Ausland aufgehalten haben, gemäss dortigem Recht nicht mehr in ihr  zurückkehren können. Diese Regelung lädt Migrationswillige  ein, die Verpflichtung zur Wiederausreise zu missachten oder so weit hinauszuzögern, bis eine zwangsweise Wegweisung durch den Aufenthaltsstaat nicht mehr durchgesetzt werden kann.
5.3 Die Beschwerdeführerin bringt in diesem Zusammenhang vor, die Berufung auf die Zuwanderung aus der Herkunftsregion, die in  Fällen gemachten negativen Erfahrungen aufgrund der  wirtschaftlichen Lage sowie der Hinweis auf die eingeschränkte Rückkehrmöglichkeit nach Kuba führe dazu, dass kubanischen  die Einreise in die Schweiz generell verweigert werde, was einer Diskriminierung gleichkomme. Dazu ist klarzustellen, dass es in der Tat zu schematisch und nicht haltbar wäre, generell und ohne spezifische Anhaltspunkte, ausschliesslich aufgrund der allgemeinen Lage im Herkunftsland auf eine nicht hinreichend gesicherte  zu schliessen. Im Rahmen einer Gesamtwürdigung können jedoch aus der allgemeinen Lage im Herkunftsland und der  Anhaltspunkte zur Beurteilung der fristgerechten  gewonnen werden. Die Berücksichtigung dieser Umstände ergibt sich somit implizit aus Art. 1 Abs. 2 Bst. c aVEA. So können  Einreisegesuche von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten bzw. Regionen mit politisch oder wirtschaftlich vergleichsweise  Verhältnissen darauf hindeuten, dass die persönliche Inter-
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essenlage in solchen Fällen nicht mit dem Ziel und Zweck einer  befristeten Einreisebewilligung in Einklang steht.
5.4 Bei der Risikoanalyse sind aber nicht nur solch allgemeine  und Erfahrungen, sondern auch, wie unter Ziff. 5.1 und Ziff. 5.3 ausgeführt, sämtliche Gesichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. Obliegt einem Gesuchsteller oder einer  im Heimatstaat beispielsweise eine besondere berufliche,  oder familiäre Verantwortung, kann dieser Umstand  die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise begünstigen. So besteht denn auch für kubanische Staatsangehörige die , eine Einreisebewilligung zu erhalten, sofern die persönlichen  auf eine fristgerechte Rückkehr ins Heimatland schliessen lassen. Andererseits muss bei Gesuchstellern, die in der Heimat keine der erwähnten Verpflichtungen haben, die sie von einer möglichen Emigration abhalten könnten, aufgrund entsprechender Erfahrungen das Risiko eines fremdenpolizeilich nicht vorschriftsgemässen  (nach bewilligter Einreise zu einem Besuchsaufenthalt) hoch  werden.
6. 6.1 Beim Eingeladenen handelt es sich um einen knapp 32-jährigen, geschiedenen Mann, welcher zurzeit keiner geregelten  nachgeht und somit beruflich nicht in der Arbeitswelt integriert ist (vgl. Ziff. 9 und 10 des persönlichen Einreisegesuches vom 24. April 2007 sowie den von der Rekurrentin ausgefüllten kantonalen ). Die Beschwerdeführerin verweist hingegen auf das  familiäre Umfeld des eingeladenen Freundes in Kuba und bringt diesbezüglich vor, als einziger Sohn habe dieser familiäre  gegenüber seiner verwitweten Mutter und als Vater in Bezug auf seine beiden minderjährigen Söhne wahrzunehmen. Dieses Argument vermag nach Ansicht des Bundesverwaltungsgerichts schon deshalb nicht zu überzeugen, weil der Umstand, dass gleich eine dreimonatige Landesabwesenheit geplant ist, nicht ohne weiteres darauf schliessen lässt, die Präsenz des Gesuchstellers sei für die Belange seiner  unverzichtbar; aufgrund der Aktenlage ist vielmehr davon , die von ihm geleistete Unterstützung und Betreuung könne  für längere Zeit auch auf andere Weise sichergestellt werden.  darf bezweifelt werden, dass dem Eingeladenen im Heimatland besondere Verpflichtungen obliegen, die ihn ernsthaft von einer  abzuhalten vermöchten, zumal er mit der Rekurrentin, die er
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anlässlich der Gesuchseinreichung als "novia" (Verlobte) bezeichnete, bereits über eine wichtige Bezugsperson in der Schweiz verfügt.
6.2 Berücksichtigt man zudem die oben erwähnte allgemeine  Lage in Kuba, dürften die mittelfristigen Zukunftsaussichten des Gesuchstellers zumindest als schwierig einzustufen sein. In  feststellbarer Differenzen betreffend Lebensqualität, sozialer  und des Lohnniveaus könnte nämlich selbst eine feste  im Heimatland nicht verlässlich vom Entschluss abhalten, aus dem Land zu emigrieren, ebenso wenig zurückbleibende . Vielmehr könnte die Absicht auszuwandern gar von der Hoffnung getragen sein, die in Kuba lebenden Angehörigen aus dem Ausland wirtschaftlich besser unterstützen zu können. Vor diesem  müssen die Vorbringen auf Beschwerdeebene, wonach  Garantien für eine fristgerechte Wiederausreise vorhanden , als nicht ausschlaggebend bezeichnet werden. Im Übrigen hegte auch die Schweizerische Vertretung in Havanna, welche mit den , wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen im Herkunftsstaat des Gesuchstellers gut vertraut ist und sich somit durchaus ein Bild des Einreisewilligen machen kann, grosse Bedenken bezüglich der  Wiederausreise und verweigerte formlos die .
6.3 Nach dem Gesagten durfte die Vorinstanz daher zu Recht davon ausgehen, die Wiederausreise des Gesuchstellers sei im Sinne der massgeblichen Bestimmungen nicht gesichert. Zwar lässt sich diese Einschätzung nicht zu einer gesicherten Feststellung verdichten; sie reicht aber aus, um die Erteilung eines Einreisevisums – auf das, wie erwähnt, kein Rechtsanspruch besteht – abzulehnen. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Rekurrentin die rechtzeitige  ihres Freundes zusichert; denn eine solche Garantie ist trotz  und ehrlicher Absichten nicht möglich bzw. rechtlich nicht  (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-2341/2006 vom 7. August 2007 E. 6). Insofern erübrigt es sich, Auskünfte bezüglich der Glaubwürdigkeit der Beschwerdeführerin bei der im Rekurs  Kontaktperson einzuholen. Wie bereits mehrfach betont, ist bei der Beurteilung von Einreisebegehren in erster Linie auf die  Verhältnisse der eingeladenen Personen – und nicht der Gastgeber – abzustellen. Der (durchaus verständliche) Wunsch der Beschwerdeführerin, ihrem Freund das Lebensumfeld in der Schweiz zeigen zu können, hat demnach in den Hintergrund zu treten. Wie die
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Vorinstanz in der Vernehmlassung zu Recht festgehalten hat, steht ihr als Schweizerbürgerin weiterhin die Möglichkeit offen, den  in dessen Heimatland zu besuchen.
7. Aus diesen Gründen ist somit nicht zu beanstanden, dass die  das öffentliche Interesse sowie die Beachtung der geltenden  entsprechend gewichtete und dem Eingeladenen die  verweigerte. Die angefochtene Verfügung verletzt daher  nicht. Der rechtserhebliche Sachverhalt wurde richtig und  festgestellt, und die Vorinstanz hat das ihr zustehende  pflichtgemäss und zutreffend gehandhabt (Art. 49 VwVG). Die  ist demzufolge abzuweisen.
8. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind der  die Kosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Diese sind auf Fr. 600.- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
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