Decision ID: e91cfa1c-917e-597f-9146-be276ed04024
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
A.a Die am 7. April 1944 geborene, verheiratete, in ihrem Heimatstaat wohnhafte serbische Staatsangehörige A._, die von 1972 bis 1985 in der Schweiz gearbeitet und während dieser Zeit angeblich obligatorische Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) entrichtet hatte, meldete sich am 24. Januar 2005 beim serbischen Versicherungsträger zuhanden der IV-Stelle zum Bezug einer schweizerischen Invalidenrente an.
A.b In der Folge zog die IV-Stelle verschiedene Unterlagen wirtschaftlichen und medizinischen Inhalts zu den Akten, insbesondere:
- die von der Gesuchstellerin am 14. Dezember 2005 ausgefüllten Fragebögen, denen zu entnehmen ist, dass sie seit ihrer Rückkehr nach Serbien im Jahre 1985 nur noch im Haushalt tätig gewesen sei und dass sie unter Knie-, Rücken- und Schulterschmerzen leide und nur mit starken Schmerzmitteln einigermassen leben könne;
- die in den Jahren 2004 bis 2006 erstellten ärztlichen Unterlagen, aus denen hervorgeht, dass die Versicherte an Schlaflosigkeit, Depressionen, Verknöcherung der Wirbelsäule sowie an Herzproblemen leide.
A.c Nach Einsicht in diese Unterlagen hielt der IV-Stellenarzt Dr. med. B._ in seinem Bericht vom 22. August 2006 dafür, dass die Versicherte an keinen schwerwiegenden psychischen Probleme leide und eine Arbeitsunfähigkeit nicht mit aussermedizinischen Gründen gerechtfertigt werden könne. Ebenso wenig werde sie durch die geltend gemachten Schlafstörungen in der Haushaltsführung behindert. Mangels Krankheitsbild, das geeignet sei eine längerfristige Arbeitsunfähigkeit herbeizuführen, empfehle er sämtliche Versicherungsleistungen abzulehnen (act. 39).
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B. Nach Erlass des Vorbescheids am 4. September 2006 (act. 41) und unter Berücksichtigung des aufgrund nachgereichter medizinischen Unterlagen von IV-Stellearzt Dr. med. B._ am 5. Januar 2007 verfassten Berichtes (act. 49) wies die IV-Stelle das  mit Verfügung vom 2. März 2007 ab. Dabei führte sie im  aus, dass bei der nicht erwerbstätigen Versicherten keine Unmöglichkeit vorliege, sich im bisherigen Aufgabenbereich, der Führung des Haushaltes, zu betätigen. Im Übrigen würden die von ihr nach dem Vorbescheid eingereichten medizinischen Unterlagen nur die bekannten Gesundheitsbeeinträchtigungen bestätigen und keine neuen Elemente enthalten (act. 50).
C. Gegen die Verfügung vom 2. März 2007 erhob A._ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom 12. April 2007 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Unter Einreichung  medizinischer Unterlagen beantragte die Beschwerdeführerin , die angefochtene Verfügung aufzuheben und ihr eine  zuzusprechen oder eventualiter ihren Gesundheitszustand erneut abklären zu lassen. Zur Begründung machte die  im Wesentlichen geltend, dass aus den eingereichten  Unterlagen eine mindestens 50 % Arbeitsunfähigkeit für  Tätigkeit hervorgehe. Ausserdem sei trotz verschiedenen  Beschwerden nur die Beurteilung durch einen IV-Stellenarzt anstelle derjenigen durch eine Fachgruppe eingeholt worden.
D. Mit Vernehmlassung vom 20. Juli 2007 beantragte die IV-Stelle (: Vorinstanz) die Abweisung der Beschwerde und die  der angefochtenen Verfügung. Dabei führte sie im Wesentlichen aus, dass der beurteilende Arzt nach erneutem Aktenstudium unter Einbezug der beschwerdeweise eingereichten ärztlichen Berichten zur Schlussfolgerung gelange, dass die bestehenden Leiden keine  Behinderung im Haushalt verursachten. Im Übrigen  keine Bindung der schweizerischen Invalidenversicherung an die Beurteilung ausländischer Versicherungsträger, Krankenkassen,  Behörden und Ärzte.
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E. Mit Eingabe vom 26. Juli 2007 brachte die Beschwerdeführerin zum erneuten Bericht des IV-Stellenarztes im Wesentlichen vor, dass die Beurteilung wiederum nur von einem Einzelarzt anstelle von einer Fachgruppe vorgenommen worden sei. Auch hätten mehrere , medizinische Unterlagen mangels Lesbarkeit nicht  und deshalb nicht beurteilt werden können. Im Übrigen sei die Beschwerdeführerin bereit, sich in der Schweiz multidisziplinär  zu lassen.
F. Die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 26. Juli 2007 wurde der  am 2. August 2007 zur Kenntnisnahme zugestellt.
G. Der mit Zwischenverfügung vom 2. August 2007 vom zuständigen Instruktionsrichter geforderte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 400.- ist beim Bundesverwaltungsgericht am 17. August 2007 eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu den anfechtbaren Verfügungen gehören jene der  für Versicherte im Ausland, die zu den Vorinstanzen des  gehört (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die  [IVG, SR 831.20]). Eine Ausnahme, was das  angeht, ist in casu nicht gegeben (Art. 32 VGG).
1.2 Das VwVG findet keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist (Art. 3 Bst. dbis VwVG).
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1.3 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die  der IV-Stelle für Versicherte im Ausland vom 2. März 2007. Die Beschwerdeführerin hat frist- und formgerecht (Art. 60 ATSG)  erhoben. Durch die Verfügung ist sie besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Änderung oder Aufhebung (Art. 59 ATSG). Nachdem auch der eingeforderte Kostenvorschuss  wurde, ist auf das ergriffene Rechtsmittel einzutreten.
1.4 Gemäss Art. 19 Abs. 3 VGG sind die Richter und Richterinnen des Bundesverwaltungsgerichts zur Aushilfe in anderen Abteilungen . Vorliegend ist der Vorsitz im Beschwerdeverfahren Mitte März 2009 auf die Abteilung II übergegangen. Der Spruchkörper setzt sich neu zusammen aus Richter Hans Urech und Richterin Vera  der Abteilung II und Richter Michael Peterli der Abteilung III.
2. Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des , die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhalts und die Unangemessenheit, wenn nicht eine  Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat (Art. 49 VwVG).
3. Nach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien blieben zunächst die Bestimmungen des Abkommens vom 8. Juni 1962  der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien über Sozialversicherung (SR 0.831.109. 818.1; im Folgenden: Abkommen) für alle Staatsangehörigen des  Jugoslawiens anwendbar (BGE 126 V 198 E. 2b, BGE 122 V 381 E. 1 mit Hinweis). Zwischenzeitlich hat die Schweiz mit gewissen Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens (Kroatien, Slowenien, Mazedonien), nicht aber mit Serbien, neue Abkommen über Soziale Sicherheit abgeschlossen. Für die Antragstellerin als serbische  findet demnach weiterhin das schweizerisch-jugoslawische Abkommen Anwendung. Nach Art. 2 des im Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung vom 2. März 2007 anwendbaren Abkommens stehen die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten in ihren Rechten und Pflichten unter den in Art. 1 des Abkommens genannten , zu welchen die schweizerische Bundesgesetzgebung über die Invalidenversicherung gehört, einander gleich, soweit nichts anderes bestimmt ist. Bestimmungen, die hinsichtlich der Vorausset-
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zungen des Anspruchs auf eine schweizerische Invalidenrente sowie der anwendbaren Verfahrensvorschriften von dem in Art. 2 des  aufgestellten Grundsatz der Gleichstellung abweichen, finden sich weder im Abkommen selbst noch in anderen, auf Serbien  völkerrechtlichen Vereinbarungen.
Nach dem Gesagten bestimmt sich vorliegend der Anspruch der  auf Leistungen der Invalidenversicherung nach dem schweizerischen Recht, insbesondere dem IVG, der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201), dem ATSG sowie der entsprechenden Verordnung vom 11. September 2002 (ATSV, SR 830.11).
4.
4.1 Zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine schweizerische Invalidenrente hat. Weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben, und weil nach ständiger Praxis der Sozialversicherungsgerichte in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Verwaltungsaktes (hier: 2. März 2007) eingetretenen Sachverhalt abgestellt wird (BGE 132 V 2 E. 1, 129 V 4 E. 1.2 mit Hinweisen), sind im vorliegenden Fall die auf den 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Bestimmungen der 4. IV-Revision anwendbar. Nicht zu berücksichtigen sind damit die durch die 5. IV-Revision eingeführten Änderungen, welche am 1. Januar 2008 in Kraft getreten sind (AS 2007 5129). Im Folgenden werden deshalb jeweils die ab 1. Januar 2004 bis Ende 2007 gültigen Bestimmungen des IVG und der IVV zitiert (AS 2003 3837).
4.2 Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG-Normen zur  (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) hat das  Bundesgericht (vormals Eidgenössisches  [EVG]) erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG  Legaldefinitionen in aller Regel um eine formellgesetzliche  der höchstrichterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor Inkrafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit keine Änderung ergibt, weshalb die hierzu entwickelte Rechtsprechung übernommen und weitergeführt werden kann (vgl. BGE 130 V 343
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E. 3.1, 3.2 und 3.3). Auch die Normierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu einer Modifizierung der bisherigen Judikatur zur  bei erwerbstätigen Versicherten, welche weiterhin nach der angestammten Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (BGE 129 V 224 E. 4.3, 131 V 53 E. 5.1.2).
5.
5.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit , ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Nach Art. 4 IVG kann die Invalidität Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung  Art und Schwere erreicht hat (Abs. 2).
5.2 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente besteht gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente bei einem solchen von mindestens 60 %, derjenige auf eine halbe Rente ab einem Grad der Invalidität von 50 % und derjenige auf eine Viertelsrente ab einem solchen von 40 %.  Abs. 1ter dieser Norm werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50 % entsprechen, jedoch nur an Versicherte , die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Nach der Rechtsprechung des EVG stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c).
5.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das , das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger  durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei  Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der  zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander  werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der  bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen (allgemeine Methode
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des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 30 E. 1, 104 V 136 E. 2a und b; ZAK 1990 S. 518 E. 2). Dagegen gelten gemäss Art. 8 Abs. 3 ATSG Volljährige, die vor der Beeinträchtigung ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit nicht erwerbstätig waren und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden, als invalid, wenn eine Unmöglichkeit vorliegt, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu . Zum Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten  nach Art. 27 IVV insbesondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnützige und künstlerische . Bei nichterwerbestätigen Personen ist somit ein  anzustellen und der Invaliditätsgrad nach Massgabe der  Leistungsfähigkeit zu bestimmen.
5.4 Der Begriff der Invalidität ist demnach nicht nach dem Ausmass der gesundheitlichen Beeinträchtigung definiert, sondern nach der  folgenden Unfähigkeit, Erwerbseinkommen zu erzielen (BGE 110 V 275 E. 4a, 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht nur im angestammten Beruf bzw. der bisherigen Tätigkeit, sondern – wenn erforderlich – auch in zumutbaren anderen beruflichen Tätigkeiten (Verweistätigkeiten) zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist also  nach wirtschaftlichen und nicht nach medizinischen Grundsätzen zu ermitteln. Das heisst, dass es bei der Bemessung der Invalidität einzig und allein auf die objektiven wirtschaftlichen Folgen der  Behinderung ankommt, welche nicht unbedingt mit dem vom Arzt festgelegten Grad der funktionellen Einschränkung  müssen (BGE 110 V 275; ZAK 1985 S. 459). Trotzdem ist die  und im Beschwerdefall auch das Gericht auf Unterlagen , die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung gestellt haben.
Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten noch zugemutet werden können (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c). Die rein wirtschaftlichen und rechtlichen , insbesondere im Zusammenhang mit der Bestimmung der Erwerbsfähigkeit, obliegt dagegen der Verwaltung und im  dem Gericht.
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5.5 Hinsichtlich der Entstehung des Anspruchs auf eine Invalidenrente schreibt Art. 29 Abs. 1 IVG (in der bis zum 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung) vor, dass der Rentenanspruch nach Art. 28 IVG frühestens in dem Zeitpunkt entsteht, in dem die versicherte Person mindestens zu 40 % (bei einer im Ausland wohnenden Person wie  50 %) bleibend erwerbsunfähig bzw. bleibend invalid (vgl. THOMAS LOCHER, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, Bern 2003, §52 N13) geworden ist (Bst. a: Dauerinvalidität) oder während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch zu mindestens 40 % (im  50 %) arbeitsunfähig gewesen war (Bst. b: langdauernde ).
Für die Annahme bleibender Invalidität im Sinne von Art. 29 Abs. 1 Bst. a IVG und Art. 29 IVV ist nach ständiger Rechtsprechung des EVG die überwiegende Wahrscheinlichkeit erforderlich, dass ein  stabilisierter, im Wesentlichen irreversibler  vorliegt, welcher die Erwerbsfähigkeit der versicherten Person  dauernd in rentenbegründendem Ausmass  wird. Als relativ stabilisiert kann ein ausgesprochen labil  Leiden nur dann betrachtet werden, wenn sich sein Charakter deutlich in der Weise geändert hat, dass vorausgesehen werden kann, in absehbarer Zeit werde keine praktisch erhebliche Wandlung mehr erfolgen (BGE 119 V 102 E. 4a mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung führt dazu, dass die Annahme bleibender Invalidität im Rahmen von Art. 29 IVG Seltenheitswert hat; in Betracht fällt sie etwa bei  (ULRICH MEYER-BLASER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Zürich 1997, S. 232 f., mit weiteren Hinweisen). Fehlen die  restriktiven Kriterien, so ist die Frage, wann ein allfälliger Rentenanspruch entsteht und mithin der Versicherungsfall eintritt, stets nach Massgabe von Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG zu prüfen. Mit der in dieser Bestimmung vorgesehenen Wartezeit von einem Jahr wird eine Abgrenzung zwischen den Aufgaben der Invalidenversicherung und denjenigen der sozialen Kranken- und Unfallversicherung ; letztere haben während der Wartezeit in erster Linie für den Erwerbsausfall bei Krankheit oder Unfall aufzukommen (BGE 111 V 23 E. 3a). Nach Art. 29ter IVV liegt ein wesentlicher Unterbruch der  im Sinne von Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG vor, wenn die versicherte Person an mindestens 30 aufeinanderfolgenden Tagen voll arbeitsfähig war.
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6. Die Bescherdeführerin arbeitete bis 1985 in der Schweiz und war seit ihrer Rückkehr nach Serbien im selben Jahr nur noch im Haushalt tätig gewesen. Unter diesen Umständen ist für die Zeit ab  (resp. ein Jahr zuvor, also Januar 2004 [vgl. Art. 48 IVG in der bis zum 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung]) allein  der ärztlichen Angaben zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin bis zum 2. März 2007 eine rentenbegründende Invalidität erlitten hat.
7.
7.1 Den Akten zu entnehmen ist, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheides an Schlaflosigkeit, , Verknöcherung der Wirbelsäule sowie an Herzproblemen litt und immer noch leidet.
7.2 Da die Beschwerdeführerin in den letzten Jahren ausschliesslich im Haushalt tätig war, gilt es festzustellen, in welchem Masse sie durch ihre Leiden behindert wird, sich in diesem Aufgabenbereich zu .
8.
8.1 Erforderlich ist im Sozialversicherungsrecht grundsätzlich der  der überwiegenden Wahrscheinlichkeit. Dieser Grad  einerseits die Annahme einer blossen Möglichkeit bzw. einer  und liegt anderseits unter demjenigen der strikten Annahme der zu beweisenden Tatsache. Die Wahrscheinlichkeit ist insoweit überwiegend, als der begründeten Überzeugung keine konkreten  entgegenstehen (UELI KIESER, ATSG-Kommentar, Zürich 2003, Art. 43 Rz. 23; THOMAS LOCHER, Grundriss des , Bern 2003, § 68, Rz. 43 ff.).
8.2 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist , ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf  Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden , in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind. Zudem sind Gutachten von externen Spezialärzten, welche auf Grund
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eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach  in die Akten erstellt wurden, grundsätzlich volle Beweiskraft , solange nicht konkrete Indizien gegen deren Zuverlässigkeit sprechen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich  die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der  oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3A, BGE 122 V 157 E. 1c).
8.3 Der beigezogene IV-Stellenarzt, auf dessen Berichte sich die  abstützt, hat sich am 22. August 2006, am 5. Januar 2007  am 10. Juli 2007 sehr klar dahingehend geäussert, dass das von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Krankheitsbild sie nicht in der Haushaltsführung behindere. So seien im EKG keine Anzeichen für eine Ischämie oder einen Infarkt erkennbar. Die Depression sei nur von moderater Stärke und werde auch behandelt. Im Übrigen sei die Verknöcherung der Wirbelsäule bei einer über sechzigjährigen Person ein absolut normales Phänomen.
8.4 Im vorliegenden Fall sind die Befunde des beigezogenen IV- klar und schlüssig, wonach die Beschwerdeführerin durch ihre Leiden nicht beeinträchtigt werde, sich in ihrem Aufgabenbereich zu betätigen. Für das Bundesverwaltungsgericht gibt es keine  Gründe, davon abzuweichen, die medizinischen Unterlagen  IV-Stellenärzten zu unterbreiten oder eine Begutachtung in der Schweiz anzuordnen. Zumal die Beschwerdeführerin am 14.  2005 im sich an im Haushalt tätige Versicherte richtende  unter anderem angab, sie sei imstande, die Fenster zu putzen, die Betten zu machen sowie zu waschen und zu bügeln (act. 13). Die für die Zusprechung einer schweizerischen Invalidenrente massgebliche Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 50 % für  im Ausland (vgl. E. 5.2) lag gemäss dem massgeblichen  der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 E. 5b) zum massgeblichen Zeitpunkt des angefochtenen Entscheides vom 2. März 2007 ganz offensichtlich nicht vor, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.
8.5 Zu ergänzen bleibt, dass die Kriterien ausländischer Ärzte oder Versicherungsträger für die Annahme einer Arbeitsunfähigkeit die schweizerischen Behörden in keiner Weise binden (vgl. ZAK 1989 S. 320 E. 2). Insbesondere können der sich nach Erlass der  Verfügung allenfalls verschlechternde Gesundheitszustand so-
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wie aussermedizinische Gründe, wie etwa das Alter der , nicht berücksichtigt werden.
9.
9.1 Die Verfahrenskosten sind bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen nach dem  und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200 - 1'000 Franken festzulegen (Art. 69 Abs. 1bis i.V.m. Abs. 2 IVG). Für das  Verfahren sind die Verfahrenskosten auf Fr 400.- festzusetzen und der Beschwerdeführerin als der unterliegenden Partei  (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die Verfahrenskosten sind mit dem  Kostenvorschuss zu verrechnen.
9.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf  eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und  hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundesbehörde hat die IV-Stelle jedoch keinen Anspruch auf  (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]). Die unterliegende Beschwerdeführerin hat keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).