Decision ID: b8fe21d0-7595-4472-b8f9-61f168f8d497
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1953,
war zuletzt von 2003 bis 2005 bei der
Y._
AG als Hilfsarbeiter im Transportdienst tätig
.
Danach
bezog er Arbeitslosentaggelder (
Urk.
8/16)
und in der Zeit vom
7.
September 2006 bis 5.
September 2008
Krankentaggelder
aus eine
r
Einzelkrankentaggeldversiche
rung
(
Urk.
8/18).
Am
2
0.
März 2008 meldete er sich bei der Invalidenversiche
rung
wegen Arthrose und
psychische
r
Beschwerden
zum Leistungsbezug an (
Urk.
8/5).
Mit Verfügung vom 20.
November 2009 (
Urk.
8/36) verneinte die
So
zial
versicherungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen Rentenanspruch, wobei sie sich in Bezug auf den psychischen Gesundheitszustand auf ein
Gut
achten von
Dr.
med.
Z._
, FMH Psychiatrie und Psychotherapie,
vom 1
3.
Juli 2009
abs
t
ützte,
in welchem dem
Versicherten
aus psychiatrischer Sicht sowohl
für die zuletzt ausgeübte
als auch für eine angepasste
Tätigkeit eine v
oll
e
Ar
beits
fähigkeit attestiert wurde
(
Urk.
8/33
)
.
Die
g
egen die rentenableh
n
ende
Ver
fü
gung
ge
führte
Beschwerde
de
s
Versicherte
n
wiesen das hiesige
Gericht (Ur
teil vom 3
1.
Mai 2011,
Urk.
8/59,
Verfahren
IV.2009.01164)
und
das
Bundes
ge
ri
cht
ab
(Urteil
8C_549/2011
vom 4.
November 2011,
Urk.
8/63
/1-9
).
Im Ver
fah
r
en vor Bundesgericht reichte
er
einen Bericht von
med.
pract
.
A._
,
Fach
arzt für
Psychiatrie und Psy
c
ho
therapie
FMH
, vom 1
9.
Oktober 2011
ein
(
Urk.
8/66
),
der im Urteil als unzulässiges
Novum bezeichnet wurde
unter
dem
Hinweis
,
d
er
Be
richt
könne
allenfalls Grundlage für eine Neuanmeldung bilden (
Urk.
8/63
/
3
E.
2).
1.2
Am 2
1.
März 2012
ersuchte der Versicherte
die IV-Stelle
,
den Fall
wiederum auf
zunehmen (
Urk.
8/
67), da der Bericht von
med.
pract
.
A._
vom 19.
Oktober 2011
(
Urk.
8/66)
zeige, dass sich sein Zustand deutlich verschlech
tert habe. Nach
durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
8/70
-71
,
Urk.
8/74 und
Urk.
8/77)
trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 2
0.
Juli 2012
(
Urk.
2)
auf
das neue
Leis
tungs
begehren
nicht ein.
2.
Gegen die Verfügung vom 2
0.
Juli 2012 (
Urk.
2) liess der Versicherte am 16.
Au
gust 2012 Beschwerde (
Urk.
1)
erheben
mit dem Antrag, es sei auf das
Leis
tungs
gesuch
vom 2
1.
März 2012 einzutreten.
Mit der Beschwerde
reichte er
ein
en
Verlaufsbericht von
med.
pract
.
A._
vom 1
0.
August 2012
ein (Urk.
3/4). In ihrer
Vernehmlassung vom 2
0.
September 2012 (
Urk.
7) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Am 2
7.
September 2012
nahm der
Beschwer
de
führer
zu diesen Vorbringen Stellung
(
Urk.
10)
.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades
verweigert, so wird
nach
Art.
87
Abs.
3
der Verordnung über die Invalidenversicherung (
IVV
)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 dieser
Be
stimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, das
s sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An
spruch erheblichen Weise geändert hat.
1.
2
Mit
Art.
87
Abs.
3
i.V.m
.
Abs.
2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Ver
wal
tung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsverweigerung immer wieder
mit gleich lautenden und
nicht näher begründeten, d.
h. keine Verände
rung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a, 264 E. 3).
1.3
Glaubhaftmachen im Sinne des Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV erfordert nicht den Be
weis nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 125 V 195 E. 2, 119 V 9 E. 3c/
aa
, je mit Hinweisen).
Die Beweisanforderungen sind vielmehr herabgesetzt (
Gygi
,
Bundesverwaltungs
rechtspflege
, 2. Aufl
age
, Bern 1983, S. 272), indem nicht im Sinne eines "vollen Beweises" (ZAK 1971 S. 525 E. 2) die Überzeugung der Verwaltung begründet zu werden braucht, dass seit der letzten rechtskräftigen Entscheidung tat
säch
lich eine relevante Änderung eingetreten ist. Vielmehr genügt es, dass für den geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstand wenigstens gewisse Anhalts
punkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist,
bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Sachverhaltsänderung nicht
erstellen lassen (BGE 130 V 67 ff. E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2).
2.
2.1
Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung vo
m
2
1.
März 2012 zu Recht nicht eingetreten ist.
Prozessthema bildet die Frage, ob
i
m Sinne von
Art.
87
Abs.
2 IVV
glaubhaft
dargelegt ist, dass
sich die tat
säch
li
chen Verhältnisse geändert haben
könnten
. In zeitlicher Hinsicht ist der Zeit
raum zwi
schen dem 2
0.
November 2009 (ablehnende Rentenverfügung) und dem
2
0.
Juli 2012 (angefochtene Verfügung) massgeblich.
2.2
Während d
er Beschwerdeführer
eine massive
Verschlechterung des Gesundheits
zustandes
geltend macht
e
und sich dabei auf die Berichte des Psychiaters
med.
pract
.
A._
vom 1
9.
Oktober 2011 und 1
0.
August 2012
berief
(
Urk.
1
Ziff.
4
ff.),
in
denen
die Diagnosen einer mittelgradigen
(
Urk.
8
/
66
)
und in der Folge
schweren depressiven Episode (
Urk.
3/4) aufgeführt werden, ging die
Be
schwer
degegnerin
davon aus, eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes sei nicht glaubhaft
gemacht
. Im Arztbericht
vom
19.
Oktober 2011 werde eine Ver
schlechterung gegenüber dem Zeitpunkt der Begutachtung durch
Dr.
Z._
nicht mit einem Verlauf
dargelegt
und
Solches
auch nicht
geltend gemacht
.
Dr.
Z._
habe ferner im Gutachten
begründet
, weshalb die Diagnose einer
mittelgradigen depressiven Episode – auf die der Psychiater
A._
zurück
grei
f
e
– nicht habe gestellt werden können (
Urk.
2).
Schliesslich bemerkte die
Be
schwer
degegnerin
zum neuen Bericht vom 1
0.
August 2012, dieser
betreffe einen Zeit
raum nach dem Verfügungszeitpunkt und habe deshalb im vorliegenden Ver
fah
ren
unbe
achtet
zu bleiben (
Urk.
7)
, was den
Beschwerdeführer zur Bemerkung veran
lasste
,
es handle sich um einen
Verlaufsbericht
,
der
sich
somit nicht
(nur)
auf
einen Zeitraum nach dem Verfügungszeitpunkt
bzw. nach dem Bericht vom 19. Oktober 2011
beziehe
(
Urk.
10 S. 3).
3.
Im Urteil vom 31. Mai 2011 legte das Sozialversicherungsgericht die im Zeit
punkt
d
es Erlasses der Verfügung vom 20. November 2009 (Urk. 8/59) vorgelegene me
dizinische Aktenlage ausführlich dar (E. 3.1), so dass darauf verwiesen werden kann.
Das Gericht erwog, dass der Beschwerdeführer in Bezug auf die somatischen Be
schwerden in einer angepassten Tätigkeit als zu 100 % arbeitsfähig einzustufen
sei (E. 3.2.1). In Bezug auf die psychischen Beschwerden stellte es auf das über
zeugende Gutachten von Dr.
Z._
vom 13. Juli 2009 ab und schloss, die Ar
beitsfähigkeit sei nicht eingeschränkt (E. 3.2.2). Diese Beweiswürdigung schützte das Bundesgericht mit Urteil vom 4. November 2011 (Urk. 8/63 E. 8.1
3).
4.
Der Neuanmeldung vom 2
1.
März 2012 (
Urk.
8/67) legte der Beschwerdeführer
einen
Bericht von med.
pract
.
A._
vom 1
9.
Oktober 2011 (
Urk.
8/66) bei.
Med.
pract
.
A._
diagnostizierte eine mittel
gradige depressive Episode (ICD-
10
F32.1) und stellte fest, der Versicherte sei derzeit aus rein psychiatrischer Sicht zu mindestens 80
%
arbeitsunfähig in seiner angestammte
n und in ange
passter Tätigkeit.
Med.
pract
.
A._
berichtete ferner, a
uf
s
ymptomatologischer
Ebene bestehe
ei
n
Stimmungstief, eine Verminderung der Konzentration und
Aufmerksamkeit, rasche
Erschöpfbarkeit, verminderte Aktivität, Lustlosigkeit, schwere Ein- und Durchschlafstörungen, Affektausbrüche und eine verminderte Impulskontrolle,
Li
bi
doverlust
, Interessenverlust
sowie
vor allem ein schwerer sozialer Rückzug.
Zudem habe der Patient chronische Schmerzen.
Unter der Überschrift
„P
sychopathologischer Befund unter
B._
mutter
sprachlicher Exploration
“ hielt
med.
pract
.
A._
unter anderem
fest, während
der Anamneseerhebung
hätten sich
immer wieder Aufmerksamkeitslücken
ge
zeigt.
Zudem
bestehe eine leichte Merkfähigkeits- und Gedächtnisstörung
. Die eigene Biographie sowie die Arbeitsanamnese könne nur sehr lückenhaft und unter mehrmaligem Nachfragen wiedergegeben werden.
Im formalen Denken sei der Beschwerdeführer leicht gehemmt und leicht verlangsamt sowie grübelnd.
Er
sei
„
hinsichtlich Befürchtung misstrauisch
sowie mit
generalisierte
n
Angst
zu
s
tände
n“
. In der Affektivität sei
der Beschwerdeführer
affektarm, de
pri
miert, hoff
nungslos und ängstlic
h. Ferner sei er leicht gereizt und antriebsarm. Zudem
bestünden
ein sozialer Rückzug, schwere Ein- und Durchschlafstörungen,
eine
Appetitverminderung und
eine
Sexualitätsverminderung.
Schliesslich
führte med.
pract
.
A._
aus, i
m Gegensatz zum Gutachten
könne
er durch die muttersprachliche fachärztliche Beurteilung ganz klar ein depress
i
ves
Syndrom diagnostizieren
. I
m Gutachten komme die Diagnose Angst- und de
pressive Störung gemischt in der differenzialdiagnostischen Erhebung zur de
pressiven Störung
deutlich zu kurz. Zudem liege
gemäss der
Testdiagnostik
BDI
deutlich eine
schwere Depression vor, ebenso
werde
diese nicht genügend kri
tisch
gewürdigt. Insgesamt müsse in einem Gutachten eine detaillierte
sympto
mato
logische
Beschreibung sowie die kritische Würdigung und Diskussion aus
ge
prägter ausfallen, gerade hinsichtlich der gestellten Diagnosen gegenüber der differentialdiagnostischen Diskussion.
5.
5.1
Der
mit der Neuanmeldung eingereichte
Bericht von med.
pract
.
A._
vom 1
9.
Oktober 2011 ist nicht geeignet
,
eine wesentliche Verschlechterung des Ge
sundheitszustandes glaubhaft zu machen
.
5.2
Med.
pract
.
A._
kritisierte zur Hauptsache
das
Gutachten von
Dr.
Z._
, was
indes mit Blick auf das Urteil des Bundesgerichts ohne Belang ist
.
Bei seiner
Auseinandersetzung mit dem Gutachten
kam med.
pract
.
A._
auch
nicht zum Schluss, dass sich der
Gesundheitszustan
d
gegenüber dem Zeitpunkt der
Begut
achtung
verschlechtert habe
.
Er nahm vielmehr eine andere
Würdigung vor
.
Dies
macht bereits der Hinweis
„
Im
Gegensatz zum Gutachten
kann ich ganz klar durch die
muttersprachliche fachärztliche Beurteilung
des Patienten
ein de
press
ives Syndrom diagnostizieren
.“
deutlich.
Med.
pract
.
A._
hielt
ferner
fest
, die bisherigen Behandlungsversuche mit ei
ner psychiatrischen-psychotherapeutischen Behandlung im zweiwöchigen Setting
von einer Stunde sowie die psychopharmakologische Behandlung mit
Cipralex
20 mg 1-0-0 sowie
Imovane
als Schlafme
dikation hätten nur eine
ge
ringg
radige
Verbesserung des Zustandsbildes gebracht.
Die einzige Anmerkung zum Verlauf weist
somit
auf eine
– wenn auch nur
leichte
–
Verbesserung hin.
Schliessl
ich zeigt der Vergleich mit den
im Zeitpunkt der rentenablehnenden Ver
fügung
vorhandenen
medizinischen
Unterlagen
, dass die von med.
pract
.
A._
erhobenen Befunde nicht neu sind.
Die meisten Be
funde wurden in den bis
he
ri
gen Berichten ebenfall
s
thematisiert.
Ein grosser Teil der von med.
pract
.
A._
aufgeführten Symptome deckt sich ferner mit den
von Dr
.
Z._
unter der
Über
schrift „Subjektive Angaben der
versicherten Person
“
aufgeführten Schilde
rung
en
,
wo etwa die Vergesslichkeit
und
– entge
gen dem Vorbringen des Be
schwer
de
führers – auch Schlafstörungen
,
wie nächtliche Angs
t
zustände, un
ruhiger Schlaf
und grübeln
erwähnt werden. Dr.
Z._
berichtete
an dieser Stelle
auch
davon, dass der Versicherte s
ein Denken als verändert erlebe, dass er sich ein
sam
fühle, keine Kollegen und nur seine berufstätigen Kinder habe und mit nie
man
dem sprechen könne
(
Urk.
8/33 S. 4 ff.)
.
Angaben
des
Beschwerdeführers
zu
einem
gestörten Essverhalten wurden
ebenfalls
bereits im Gutachten vo
n
Dr.
Z._
diskutiert (S. 7).
Gemäss Ein
schätzung von med.
pract
.
A._
zeig
ten
bereits die von
Dr.
Z._
erhobenen Testresultate der BDI Testdiagnostik deut
lich,
dass eine schwere Depression vor
liege.
Dr.
Z._
nahm
indessen
eine an
dere Würdigung der psychischen Ge
sundheit des Versicherten vor.
So nahm er den
Beschwerdeführer
als an
gespannt, ernst, mit skeptischer und pedantischer Grundhaltung wahr
,
aber auch als ruhig und gut moduliert sowie nur leicht be
drückt (S. 6).
Er verwarf
zudem
die
bereits
von der Psychotherapeutin
C._
aufgeführte Diagnose einer mittelgradigen de
pressiven Episode
(damals: mit so
ma
tischem Syndrom gemäss
ICD-10 F32.11)
.
Auf diese Würdigung kann
nicht mehr zurückgekommen werden.
5.3
Anhaltspunkte für andere, den Invaliditätsgrad beeinflussende Veränderungen in
den tatsächlichen Verhältnissen sind ebenfalls nicht ersichtlich und wurden auch nicht geltend gemacht.
5.4
A
nzumerken bleibt, dass nach Erlass des angefochtenen Entscheides einge
reich
te
medizinische Unterlagen
eintretensrechtlich
nicht massgeblich sind. Die versi
cher
te Person muss die
relevante
Tatsachenänderung mit der Neuanmel
dung glaub
haft machen. Der Untersuchungsgrundsatz, wonach das Gericht von Amtes
wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblic
hen Sach
verhalts zu sorgen hat
, spielt insoweit nicht
(BGE 130 V 64 E. 5.2.5)
.
Angesichts
dieser
Rechtsprechung ist der
erst im Beschwerdeverfahren
einge
reich
te
Verlaufsbericht von med.
pract
.
A._
vom 1
0.
August 2012
(Urk.
3/
4
)
in Bezug auf die hier strittige Frage, ob auf die Neuanmeldung hätte eingetreten werden müssen,
nicht massgeblich.
6
.
Zusammenfassend ist
festzuhalten, dass der Beschwerdeführer eine invaliden
versicherungsrechtlich erhebliche Verschlechterung seines Gesundheitszustan
des
seit
der rentenablehnenden Verfügung vom
2
0.
November 2009 (
Urk.
8/36)
nicht rechts
genügend glaubhaft gemacht hat, weshalb die Beschwerdegegnerin nicht
verpflichtet war, auf die Neuanmeldung einzutreten und diese materiell zu prü
fen.
Die
Beschwerde
ist demnach ab
zuweisen
.
7
.
Gestützt auf Art. 69 Abs. 1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.--) auf Fr. 600.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerde
führer aufzuerlegen.