Decision ID: 3324e9c9-51b3-4793-a730-cba4d06b21e2
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
,
geboren 1981, war
seit 1.
Dezember 20
0
1
als
Casserolier
im Hotel
Y._
angestellt. Er war
über die Arbeitge
berin
bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Zürich) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert,
als er
sich
am 9. De
zember 2001 am rechten Knie verletzte (
Urk.
11/10/2
Ziff.
1-6
und 9
,
Urk.
11/10/6
Ziff.
2 und 5
).
Am 5. Ok
tober 2004 wurde der Zürich ein
Rückfall
zum Ereignis vom 9. Dezember 2001
gemeldet (
Urk.
11/10/4).
Der Versicherte meldete sich am 3. November 2005 bei der Invalidenversiche
rung zum Leistungsbezug an (
Urk.
11/2).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte
medizinische Berichte (
Urk.
11/12-15
,
Urk.
11/18-19
,
Urk.
11/32,
Urk.
11/38-39,
Urk.
11/49
),
Arbeitgeberbericht
e
(
Urk.
11/8
,
Urk.
11/11
) und Auszüge
aus de
m individuellen Konto (IK-Ausz
ug
,
Urk.
11/9
,
Urk.
11/96
,
Urk.
11/125
)
ein und zog Akten der Zürich (
Urk.
11/10,
Urk.
11/23-24,
Urk.
11/31,
Urk.
11/34,
Urk.
11/36,
Urk.
11/41,
Urk.
11/58,
Urk.
11/67
,
Urk.
11/71,
Urk.
11/82
) bei.
Der Versicherte
war
ab dem 1
2.
Oktober 2009 als Service-Facharbeiter bei der
Z._
tätig
(
Urk.
11/82/7-10).
1.2
Mit Verfügung vom 2
2.
Juli 2010 stellte die Zürich die übernommenen
Heilbe
handlung
skosten
per 14. September 2009 und die
ausgerichteten
Unfalltaggel
der
per 28. Februar 2009 ein und sprach dem Versicherten eine
Integritätsent
schädigung
zu (
Urk.
11/67 S. 3 Dispositiv
Ziff.
1-3).
1.3
Am 23. August 2011 (
Urk.
11/88) stellte die IV-Stelle dem Versicherten d
en Vor
bescheid (
Urk.
11/90) und am 25. September 2012 (
Urk.
11/136) einen korri
gierten Vorbescheid (
Urk.
11/135) zu, wogegen der Versicherte am 30. Oktober 2012 Einwände
vorbrachte (
Urk.
11/137)
.
Mit Verfügung vom 1
2.
April 2013 (
Urk.
11/150,
Urk.
11/142 =
Urk.
2) sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab dem 1. Januar 2006 befristet bis Ende No
vember 2008 eine ganze Rente zu. Ab dem 1. Dezember 2008 verneinte sie ei
nen Rentenanspruch.
2.
Gegen die Verfügung vom 1
2.
April 2013 (
Urk.
2)
erhob der Versicherte am
23. Mai 2013 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, die Verf
ügung vom 1
2.
April 2013 sei wie folgt abzuändern: E
s sei ihm vom 1. Januar 2006 bis
30. Novem
ber 2008 eine ganze und ab dem 1. Dezember 2008 eine halbe Rente zuzuspre
chen. Des Weiteren habe die IV-Stelle im Rahmen der verbleibenden Erwerbsfähigkeit die mit einer Umschulung zu einer neuen Erwerbstätigkeit
verbundenen Leistungen zu erbringen. Eventuell sei die Angelegenheit an die IV-Stelle zurückzuweisen und es diese
sei
anzuweisen, eine auf in der Be
schwerde bezeichnete und allenfalls zusätzlich einzuholende medizinische Be
funde gründende neue Verfügung zu erlassen (
Urk.
1 S. 2
Ziff.
1-2 oben).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1
2.
August 2013 (
Urk.
10) die Abweisung der Beschwerde. Dieses Schreiben wurde dem Versicherten am
2.
September 2013 zugestellt (
Urk.
12).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4
Abs.
1 des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:
a.
diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig
keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu er
halten oder zu verbessern; und
b.
die
Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen er
füllt sind (
Abs.
1).
Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus
übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (
Abs.
1
bis
).
Die Eingliederungsmassnahmen bestehen unter anderem in Massnahmen berufli
cher Art (Art. 8
Abs.
3
lit
. b in Verbindung mit Art. 15 ff. IVG). Diese werden in Form von Berufsberatung (Art. 15 IVG), erstmaliger beruflicher Aus
bildung (Art. 16 IVG), Umschulung (Art. 17 IVG), Arbeitsvermittlung (Art. 18 IVG) oder Kapitalhilfe (Art. 18d IVG) gewährt.
1.3
Der Anspruch auf Umschulung setzt voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumut
baren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde
Erwerbsein
busse
von etwa 20 Prozent erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen; vgl
. auch BGE 130 V 488 E. 4.2; AHI 2000 S. 27 E. 2b und S. 62 E. 1 je mit Hinweisen). Hieran hat sich mit In-Kraft-Treten der 4. IV-Revision und der damit erfolgten Anpassung von Art. 17 IVG sowie Art. 6
Abs.
1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) auf den 1. Januar 2004 nichts geändert (Urteile des Bundesgerichts
I 826/05 vom 28. Februar 2006, E. 4.1 und I 159/09 vom 16. März 2006,
E. 3.2.2).
1.4
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28
Abs.
2 IVG).
1.
5
Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a IVV fest
zusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/
dd
mit Hinweis). Ob eine für den Ren
tenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit
der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der
Rentenzuspre
chung
oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bzw. Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273
E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird
be
schwerdeweise
einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 f. E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).
1.6
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin stellte sich
mit Verweis auf die medizinischen Abklärun
gen auf den Standpunkt,
dem Beschwerdeführer
sei
seit
dem 15. Au
gust 2008 eine behinderungsangepasste, das rechte Knie schonende leichte bis knapp mittelschwere, vorwiegend sitzende Tätigkei
t im Ausmass von 100 % zumutbar
(
Urk.
2, Verfügungsteil 2 S. 1).
Weiter seien ihm
b
erufliche Massnah
men
angeboten worden, die er zu diesem Zeitpunkt nicht habe in Anspruch nehmen wollen
. Falls er Arbeitsvermittlung wünsche, könne er ein separates Gesuch einreichen (
Urk.
2, Verfügungsteil 2 S. 4 oben).
2.2
Der Beschwerdeführer brachte vor, die
2001
erlittene Verletzung habe zu einem irreparablen Schaden am Knie geführt (
Urk.
1 S. 3
Ziff.
2 unten).
Zu ergänzen sei, dass sich der Schaden am rechten Knie durch die rund zweieinhalbjährige Tätigkeit als Kanalreiniger stark verschlimmert
habe
und
ein
Schaden am an
deren Knie überhaupt erst entstanden sei (
Urk.
1 S. 6
Ziff.
6).
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer
ab
dem 1. Dezember 2008
weiterhin
Anspr
uch auf eine Invalide
nrente hat. Strittig ist zudem der Anspruch auf eine Umschulung.
3.
3.1
Der Beschwerdeführer
zog
sich am 9. Dezember 2001
am rechten Kniegelenk
ein Distorsionstraum
a
zu (
Urk.
11/10/2
Ziff.
4
, 6
und 9,
Urk.
11/10/6
Ziff.
2 und 5).
Am 5. Oktober 2004 wurde dem Unfallversicherer ein Rückfall zum Ereignis vom 9. Dezember 2001 gemeldet (
Urk.
11/10/4).
3.2
Dr.
med.
A._
attestierte
dem Beschwerdeführer
in einem Bericht vom 20. Dezember 2005 für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit seit Januar 2005 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (
Urk.
11/15
lit
. B).
3.3
Dr.
med.
B._
,
Klinik C._
,
antwortete
in einem Bericht vom
10. Februar 2006 auf die Frage des Unfallversicherers
, in der bisherigen Tätigkeit bestehe anhaltend eine volle Arbeitsunfähigkeit. Eine Umschulung auf eine sitzende Tätigkeit mit allfälliger Wechselbelastung sei aufgrund des niedri
gen Ausbildungsstandes des Beschwerdeführers wohl nicht möglich (
Urk.
11/18 S. 2
Ziff.
5.2).
3.4
Der Unfallversicherer gab
in der Folge
bei
Dr.
med.
D._
,
Fach
a
rzt FMH für Chirurgie, Chefarzt
Spital E._
,
ein medizinisches Gutachten in Auftrag, welches am 28. März 2007 (
Urk.
11/31/10-14) erstattet wurde.
Dr.
D._
führte
aus, eine sitzende Tätigkeit sei
dem Beschwerdeführer
sofort möglich. Gemäss
den Informationen des Gutachters
müsse ein
Casserolier
hauptsächlich stehend arbeiten. Dies sei dem Beschwerdeführer im Moment si
cher nicht möglich. Für diese Tätigkeit bestehe während der Heilphase
eine Ar
beitsunfähigkeit von 100
%. Eine Umschulung in einen sitzenden Beruf sei ab
solut erfolgsversprechend.
Der Beschwerdeführer
sei i
n einer sitzenden Tätigkeit voll arbeitsfähig
(S. 3 f.
Ziff.
7.1-7.3, 8.2).
3.
5
PD
Dr.
med.
F._
,
Klinik G._
,
führte in einem Bericht vom 8. August 2008
(
Urk.
11/49)
aus, längerfristig sei
möglichst vollzeitig
eine sitzende
Tätigkeit
, zum Beispiel
als Chauffeur
,
geplant (S. 1). E
s bestünden gut nachvollziehbar
wechselnde laterale Knieschmerzen bei massiver posttraumati
scher lateraler
Gonarthrose
. Der Beschwerdeführer sei arbeitswillig und traue sich zu, mit der aktuellen Beschwerdesituation eine sitzende Tätigkeit auszu
üben. In Absprache mit dem Beschwerdeführer und der Versicherung werde ab dem 15. August 2008 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % attestiert
. Sofern die angestrebte
Tätigkeit ausgeübt werden könne, sei die Arbeitsfähigkeit in zirka einem Monat durch den Hausarzt auf 100 % zu erhöhen (S. 2).
3.
6
Dr.
B._
,
Klinik C._
,
führte
i
n einem Schreiben vom
28. Oktober 2008 (
Urk.
11/58/34) zuha
nden des Unfallversicherers
aus, der Be
schwerdeführer klage zusätzlich über Hüftgelenks- und Rückenbeschwerden, welche am ehesten auf
ein
veränderte
s
Gangbild
zurückzuführen seien. Arbeiten in kniender oder kauernder Posten sowie auf Leitern un
d Gerüsten seien nicht,
Arbeiten mit Gehstrecken bis zu 250 m selten möglich. Heben und Tragen von Gewichten von über 15 kg sei
nicht möglich. Unter Berücksichtigung dieser Einschränkungen sei dem Beschwerdeführer ein ganztägiger Arbeitseinsatz zu
mutbar.
Zusammenfassend bestehe eine Arbeitsfähigkeit für eine leichte bis mittelschwere wechselbelastende Tätigkeit, in welcher der sitzende Anteil 80 % oder mehr der Arbeitszeit betrage. Der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit als Hilfskraft im Gastgewerbe arbeitsunfähig.
3.
7
Der Unfallversicherer gab in der Folge beim
H._
ein Gutachten
mit Evaluation der
arbeitsbe
zogenen
, funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) in Auftrag
. Das Gutachten da
tiert vom 15. Januar 2009 (
Urk.
11/58/15-33) und ist von
Dr.
med.
I._
,
FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation und Rheumatologie,
Dr.
med.
J._
,
FMH Innere Medizin und Manuelle Medizin, und
K._
,
Physiotherapeutin, unterzeichnet (S. 5).
Die Gutachter nannten als Diagnosen (S. 1 f.
Ziff.
1):
chronische Knieschmerzen recht
s
mit/bei:
Hyperextensionstrauma am 1
2.
Dezember 2001
KAS mit Meniskusteilresektion
anterolateral
am 18. Dezember 2001
KAS mit Knorpelglättung bei
Chondromal
a
zie
Grad II
femoral
und
tibiola
teral
Knie rechts am 21. August 2002
KAS mit
Teilmeniskektomie
des lateralen Vorderhorns am 18. Dezember 2004
Status nach
suprakondylärer
zuklappender
Varisationsosteotomie
bei be
ginnender
Valgusgonarthrose
am 19. Januar 2005
Status nach partieller Metallentfernung des distalen
Femur
im April 2006
KAS mit
Débridement
und
Microfacturierung
tibiolateral
, Exzision der al
ten Narbe und Revision, Schraubenentfernung am 8. Oktober 2007
s
chwere posttraumatische lateralbetonte Arthrose mit leicht zunehmen
dem tiefem Knorpelschaden vor allem laterales
Tibiaplateau
(MRI Knie rechts vom 7. August 2008)
Adipositas
Dekonditionierung
Die Gutachter führten weiter aus, nach einer ersten Kniearthroskopie am
18. Dezember 2001 seien in den folgenden Jahren verschiedene Knieeingriffe meist
arthroskopisch
mit Knorpelglättungen bei
Chondroma
l
azie
Grad II durchgeführt worden.
Trotz be
gleitender physiotherapeutischer
Massnahmen sei im Verlauf keine wesentliche Besserung erreicht worden.
Anlässlich de
r heutigen Unt
ersu
chung gebe der Beschwerdeführer Dauerschmerzen im Knie rechts
ventralbe
tont
, jedoch auch medial und lateral vorkommend
an
. Insbesondere
würden
bereits nach kurzzeitigem Herumgehen
rasch Schmerzen auftreten
. Auch Sitzen sei nur mit Positionswechsel möglich (S. 2 Mitte). Das arbeitsbezogen relevante Problem bestehe in einer schmerzhaft verminderten Belastungstoleranz des rechten Knies. Allgemein zeige der Beschwerdeführer ein auf den Schmerz fo
kussiertes Verhalten. Die Beobachtungen bei den Tests würden auf eine
Selbst
limitierung
hinweisen. Die Konsistenz bei den Tests sei schlecht gewesen. Die Belastbarkeit liege allgemein im Minimum im Bereich einer leichten, wechsel
belastenden Tätigkeit mit vorwiegend sitzendem Anteil. Infolge
Symptomaus
weitung
, Selbstlimitierung und Inkonsistenz seien die Resultate der
Belastbar
keitstests
für die Beurteilung nur teilweise verwertbar
. Es sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer bei gutem
Effort
mehr leisten könne, als was er bei den Leistungstests gezeigt habe
(S. 3
Ziff.
3.1).
Die funktionelle Leistungsfähigkeit liege bezüglich der angestammten Tätigkeit als
Casserolier
unter den Belastungsanforderungen. Mühe bereiteten
ihm
vor allem das Gehen und Stehen über den ganzen Tag (S. 3
Ziff.
3.2). Aufgrund der erreichten Testresultate sollte dem Beschwerdeführer eine leichte,
wechselbelas
tende
Tätigkeit mit vorwiegend sitzendem Anteil ganztags möglich sein (S. 4
Ziff.
3.3).
3.
8
Dr.
med.
L._
,
Arzt für Allgemeine Medizin, FMH, Regionalärztlicher Dienst der Beschwerdegegnerin (RAD), hielt in einer Stellungnahme vom
16. November 2010
(
Urk.
11/87 S. 7)
fest, im Bericht vom 8. August 2008
(vgl. E. 3.
5
)
werde
erstmals
für eine angepasste Tätigkeit
eine Arbeitsfähigkeit von 50 %
angegeben
. Die in diesem Bericht erwähnte Erhöhung der Arbeitsfähigkeit sei keine Frage der medizinischen Befunde, sondern ob der Beschwerdeführer die angestrebte Tätigkeit ausüben könne. Es könne
also
schon ab dem 15. August 2008 von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer angepassten Tätigkeit aus
gegangen werden.
3.
9
Dr.
B._
gab
in einem Schreiben vom
14. März 2012 (
Urk.
11/114) an
,
er habe den Beschwerdeführer zuletzt im Dezember 2011 wegen linksseitiger
Knie
beschwerden
gesehen. D
ie klinische Untersuchung und ein MRI bestätigten eine
laterale Meniskusläsion, weshalb klar die Indikation für eine
Kniegelenksarth
roskopie
bestehe. Der Beschwerdeführer gebe an, dass er seit Dezember wegen Rückenbeschwerden nicht mehr arbeite. Unter Berücksichtigung der zusätzlich bestehenden posttraumatischen
Gonarthrose
rechts halte er
ihn für
in
der
Ar
beitsfähigkeit stark eingeschränkt.
3.
10
Dr.
med.
M._
,
Klinik
N._
,
stellte in einem Bericht vom 6. Juli 2012 (
Urk.
11/130) neu die Diagnose einer lateralen Me
niskusläsion links (
Ziff.
1.1).
Dr
.
M._
führte weiter aus, es bestehe eine schlechte Belastbar
keit der Kniegelenke. Längere stehende respektive längere sitzende sowie kör
perliche Arbeiten seien nicht möglich (
Ziff.
1.7).
Dr.
M._
gab weiter an, dass rein sitzende oder rein stehende
Tätigkeit
en
nur je vier Stunden pro Tag möglich seien
, wechselbelastende Tätigkeiten seien ohne
Zeitlimite
zumutbar
(S. 4).
3.11
RAD-Arzt
Dr.
L._
hielt in einer weiteren Stellungnahme vom 30. Juli 2012 (
Urk.
11/133 S. 4) mit Verweis auf den Bericht von
Dr.
M._
vom 6. Juli 2012 fest, es sei nicht nachvollziehbar, dass eine sitzende Tätigkeit, welche ja keine Belastung für die Knie bedeute, nicht zu 100 % möglich sein sollte. Für die an
gestammte Tätigkeit als
Casserolier
und die später ausgeübte Tätigkeit als Ar
beiter im Kanalreinigungsdienst, welche körperlich belastend gewesen seien, sei eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % anerkannt. Für eine gut angepasste, mehr
heitlich sitzende Tätigkeit ohne Belastungen von über 10 kg werde weiterhin eine Arbeitsfähigkeit von 100 % attestiert.
3.12
Dr.
med.
O._
,
Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, führte in einem Bericht vom 2
2.
November 2012 (
Urk.
11/139/1) aus, er erachte eine
suprakondyläre
Osteotomie zur
Varisierung
nicht für sinnvoll, da das Korrekturpotenzial zu gering sei. Grundsätzlich komme nur noch die Implantation einer
unikondylären
lateralen
Schlittenpro
these
in Frage. Dadurch bestünde eine relevante Chance auf eine schmerzfreie Funktion. Er glaube nicht, dass de
m
Beschwerdeführer auch nach einer erfolg
reichen Operation wieder eine körperlich belastende Tätigkeit möglich sei. Die berufliche Situation sollte dringend geklärt werden und eine möglichst sitzende Tätigkeit angestrebt werden.
4.
4.
1
Dem
Beschwerdeführer
ist
ein
e körperlich belastende Arbeit
als Küchenhilfe wie auch die zuletzt ausgeübte Arbeit als Kanalreiniger
unbestritten
nicht mehr möglich
.
Nach Einschätzung
der Ärzte
wäre
er
auch nach Einsetzen einer
Kniep
rothese für
körperlich
belastende Arbeiten
mutmasslich
nicht mehr ar
beitsfähig.
4.2
Nach dem
Gutachten
des
H._
vom 15. Januar 2009
und dem Bericht von PD
Dr.
F._
vom 8. August 2008
besteht
dagegen
in einer
behinderungsange
passte
n
Tätigkeit
eine zumutbare
Arbeitsfähigkeit von
100
%. Einzig
Dr.
M._
nannte
auch für eine
rein
sitzende Tätigkeit eine eingeschränkte Arbeitsfähig
keit von 4 Stunden pro
Tag
, befand aber eine wechselbelastende Arbeit eben
falls als uneingeschränkt zumutbar
(vgl. E. 3.10)
.
Dass dem Beschwerdeführer aufgrund der Kniebeschwerden eine
überwiegend
sitzende Tätigkeit nur einge
schränkt möglich
ist
,
vermag nicht zu überzeugen
, wie der RAD der
Beschwer
degegnerin
nachvollziehbar darlegte.
Der medizinische Sachverhalt ist demzufolge als dahingehend erstellt zu erach
ten, dass in einer behinderungsangepassten
körperlich leichten,
wechselbelas
tenden
Tätigkeit
mit vorwiegend sitzendem Anteil
ab dem 15. August 2008
be
ziehungsweise
nach Ablauf von drei Monaten gemäss Art. 88a
Abs.
1 IVV ab dem 1. Dezember 2008
eine Arbeitsfähigkeit von 100 % besteht.
5.
5.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
Bei der Ermittlung des ohne invalidisierenden Gesundheitsschaden erzielbaren Einkommens (
Valideneinkommen
) ist entscheidend, was die versicherte Person aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umständen
mit über
wiegender Wahrscheinlichkeit ohne den Gesundheitsschaden, aber sonst bei un
veränderten Verhältnissen verdienen würde (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 E. 3b mit Hinweisen).
Da nach
empirischer Feststellung in der Regel die bisherige Tä
tigkeit im Gesundheitsfall weitergeführt worden wäre, ist Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des
Valideneinkommens
grundsätzlich der zuletzt erzielte, der Teuerung sowie der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 101 E. 3b am Ende, ZAK 1990 S. 519 E 3c).
5.2
Die Beschwerdegegnerin
ging
im angefochtenen Entscheid
von
ein
em
Validen
-
ein
kommen
von
Fr.
48‘298.-- aus
(
Urk.
2, Verfügungsteil 2 S.
2
).
Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ist
davon auszugehen, dass der
Be
-
schwer
deführer
ohne
den
im Dezember 2001 erlittenen Unfall
weiterhin als Küchenhilfe
tätig wäre
.
Da
infolge der langen Zeitdauer
nicht mehr auf den zum Zeitpunkt des Unfalles erzielten Verdienst abgestellt werden kann,
ist das
Valideneinkommen
anhand von Tabellenlöhnen zu bestimmen
.
Demnach hätte der Beschwerdeführer im Jahr 2008
im Gastgewerbe für einfache und repetitive Tätigkeiten
durchschnittlich
ein Einkommen
von
Fr.
3‘729.--
pro Monat e
rzielen können
(LSE 2008, S. 28 Tabelle TA3
Ziff.
55).
Angepasst an eine
durchschnitt
liche
wöchentliche
Arbeitszeit
im Gastgewerbe im Jahr 2008
von 4
2
.
0
Stunden (Die Volkswirtschaft, 11-2013, S. 86 Tabelle B9.2
lit
. 1
) resultiert ein Einkom
men von
Fr.
46‘
985
.-- (
Fr.
3‘729.-- x
12 :
40 x 4
2
.
0
). Als
Valideneinkommen
sind daher
Fr.
46‘
985
.-- zu veranschlagen.
5.3
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er
werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na
mentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen
Lohnstrukturerhebun
gen
(LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu
grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende
be
triebsübliche
Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/
bb
, 124 V 321 E. 3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen
Durch
-
schnitts
werten
ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur
sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens
25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der
Vergleichsein
kommen
mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
5.4
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens sind ebenfalls Tabellenlöhne zu verwenden. Da dem Beschwerdeführer eine
vorwiegend sitzende, körperlich leichte
Tätigkeit zu 100 % zumutbar ist, ist auf das Total aller Wirtschafts
zweige abzustellen, was zu
einem Tabellenlohn von
Fr.
4‘868
.-- f
ührt (LSE 2008 S. 28 Tabelle TA3
). In Anbetracht des von ärztlicher Seite attestierten
Belas
tungsprofils
erweist sich ein Abzug vom Tabellenlohn von 10 % als angemes
sen.
Dies führt zu einem zumutbaren
Invalidene
i
nkommen von
Fr.
54‘677.-- (
Fr.
4‘868
.-- x
12 :
40 x 41.6 x 0.9). Da das Invalideneinkommen über dem
Va
lideneinkommen
von
Fr.
46‘
985
.-- liegt, result
iert ein Invaliditätsgrad von 0
%.
5.5
Wollte man
das
Valideneinkommen
nach
den
Vorbringen des Beschwe
rdefüh
rers
gemäss der
zuletzt ausgeübten
Tätigkeit als Kanalreiniger bestimmen, wäre auf
Ziff.
90-93 (sonstige öffentliche und persönliche Dienstleistungen) von TA3 und damit auf einen Tabellenlohn von
Fr.
4‘308.-- abzustellen. In diesem Fall ergäbe sich
unter Berücksichtigung der durchschnittlichen wöchentlichen Ar
beitszeit bei der Erbringung von sonstigen Dienstleistungen im Jahr 2008 von 41.9 Stunden
ein
Valideneinkommen
von
Fr.
5
4
‘
152
.--(
Fr.
4‘308.-- x
12 :
40 x 41.
9
). Auch in diesem Fall ergäbe sich ein Invaliditätsgrad von 0 %.
5.
6
Zusammenfassend
ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer bei einer Arbeitsfä
higkeit von 100 % in einer behinderungsangepassten Tätigkeit ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen kann. Die Beschwerdegegnerin hat einen Rentenanspruch ab dem
1.
Dezember 2008 daher zu Recht verneint. Da der Invaliditätsgrad
klar
unter 20 % liegt, besteht auch kein Anspruch auf eine Umschulung.
Die angefochtene Verfügung
erweist sich
nach dem Gesagten
als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
6.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG). Vorliegend sind die Kosten auf
Fr.
700.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.