Decision ID: 97f0eb08-c31f-5972-a097-3b61713e5c39
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Am 20. Februar 2007 beantragte die Beschwerdeführerin  für das Wortzeichen STENCILMASTER für Waren, welche den Klassen 1, 7 und 9 zuzuordnen sind. Die mit Schreiben der  vom 3. Juli 2007 von formellen Mängel bereinigte  lautet:
Klasse 1: Chemische Erzeugnisse für gewerbliche Zwecke.
Klasse 7: Maschinen für grafisches Gewerbe, , Druckvorstufe und verwandte .
Klasse 9: Digitale Belichtungssysteme, soweit nicht in anderen Klassen enthalten, für grafisches Gewerbe, Druckindustrie, Druckvorstufe und verwandte Betriebe.
B. Mit Schreiben vom 15. März 2007 beanstandete das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE, Vorinstanz) das  und machte geltend, dass das Zeichen abgesehen von „ Erzeugnissen für gewerbliche Zwecke“ in Klasse 1 bezüglich der vorgesehenen Ware beschreibend und daher nicht  sei.
C. Mit Stellungnahme vom 23. April 2007 bestritt die Beschwerdeführerin den Gemeingutcharakter des Zeichens, ergebe doch eine wie auch  geartete Übersetzung einen Bedeutungsinhalt, welcher in keinem Wörterbuch aufgefunden werden könne und damit ausserhalb des  liege. Im Übrigen begründeten einschlägige Schweizer  einen Anspruch auf Gleichbehandlung und gelte es den Statusvermerk der gleichzeitig hinterlegten Gemeinschaftsmarke Nr. 005684791 STENCILMASTER, wonach diese die Prüfung auf  Eintragungshindernisse erfolgreich bestanden habe, als Indiz für die Registrierungsfähigkeit hierzulande zu berücksichtigen.
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D. Mit Schreiben vom 20. Juni 2007 hielt die Vorinstanz an der teilweisen Zurückweisung des Zeichens fest. Die Kombination der aus zwei dem englischen Grundwortschatz angehörenden Begriffen werde von dem sich vorallem aus spezialisierten Fachkreisen zusammensetzenden Abnehmerkreis im Sinne von „Schablonenmeister“ verstanden und weise somit im Zusammenhang mit den konkreten Waren der  7 und 9 eindeutig auf deren Eigenschaften hin. Im Übrigen seien die geltend gemachten Schweizer Markeneintragungen nicht  und handle es sich um einen rechtlich klaren Fall, weshalb der Voreintragung im Ausland keine Indizienwirkung zukomme.
E. Mit Stellungnahme vom 31. Juli 2007 hielt die Beschwerdeführerin an ihrer Auffassung, wonach das Zeichen STENCILMASTER nicht direkt beschreibend sei, fest. Der sprachregelwidrig gebildeten  könne die Bedeutung von „Schablonenmeister“ nicht spontan  werden, zumal das das Wort „stencil“ nicht zum englischen Grundwortschatz gehöre. Auch sei das Zeichen nicht . Im Übrigen berief sie sich weiterhin auf den Grundsatz der  sowie auf die Gemeinschaftsmarke Nr. 005684791 .
F. Mit Verfügung vom 24. September 2007 gewährte die Vorinstanz dem Markeneintragungsgesuch für Waren der Klasse 1 die Eintragung.  verweigerte sie dem Zeichen für die weiteren in Frage  Waren der Klassen 7 und 9 mangels Kennzeichnungskraft den Schutz. Zur Begründung führte sie aus, dass „stencil“ mit „Schablone, Matrize, Schablonenzeichnung, -muster, Matrizenabzug“ übersetzt werde und dass es sich bei Schablonen- bzw. Siebdruck um ein weit verbreitetes Druckverfahren handle, welches in Fachkreisen auch  dem Begriff „stencil printing“ bekannt sei. Das angemeldete  weise demzufolge eindeutig auf die Eigenschaften der Waren in Klasse 7 und 9 hin. Im Übrigen könnten weder die von der  aufgeführten Schweizer Markeneintragungen zum Vergleich herangezogen werden, noch komme, handle es sich doch um einen klaren Fall, der ausländischen Eintragung Indizienwirkung zu.
G. Mit Eingabe vom 23. Oktober 2007 reichte die Beschwerdeführerin beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde ein. Sie beantragte, Zif-
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fer 2 der Verfügung vom 24. September 2007 unter Kosten- und  aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, die Markenanmeldung auch für die beanspruchten Waren der Klassen 7 und 9 einzutragen. Zur Begründung führte sie aus, dass das Zeichen STENCILMASTER vom Sinngehalt her nicht mit dem Begriff „stencil printing“ gleichgesetzt werden könne. Auch handle es sich beim  „Schablonenmeister“ weder um einen Fachbegriff noch um eine Qualitätsangabe. Ferner hätten die Hintergründe oder Motive der Markenhinterlegung unberücksichtigt zu bleiben. So hielten „ Gewerbe, Druckindustrie, Druckvorstufe und verwandte “ lediglich einen Einsatzbereich der beanspruchten Waren „ und maschinelle Geräte“ bzw. „digitale Belichtungssysteme“ im Register fest. Der Begriffsinhalt „Schablone“ sei weder für Maschinen noch für Belichtungssysteme beschreibend. Die Abnehmer könnten daher keine direkte Gedankenverbindung zwischen STENCILMASTER und den damit gekennzeichneten Waren erkennen. Des Weiteren , da es sich um keine Bezeichnung für die beanspruchten Waren handle, auch kein Freihaltebedürfnis. Zusätzlich berief sich die  unter Hinweis auf die Schweizer Marken Nr. 491001 und Nr. 492553 BETON MASTER (fig.), Nr. 472273 MAGIC MASTER, Nr. 553784 PROTEOMASTER, Nr. 553027 PEOPLE-MASTER-TRUST, Nr. 543672 MASTERPLAN (fig.), Nr. 505414 E.B.MASTER (fig.) sowie auf die in der Schweiz geschützte internationale Registrierung Nr. 836963 REGINA STENCIL (fig.) auf den . Im Übrigen dürfe der vorläufige Eintragungsentscheid des  für den Binnenmarkt betreffend Marke Nr. 005684791 STENCILMASTER als Indiz für die Schutzfähigkeit hierzulande berücksichtigt werden, zumal das Zeichen zumindest im Sinne eines Grenzfalles originär kennzeichnungskräftig sei.
H. Mit Vernehmlassung vom 10. Dezember 2007 verzichtete die  auf die Einreichung einer Stellungnahme und beantragte, unter Hinweis auf die Begründung der angefochtenen Verfügung, die  unter Kostenfolge abzulehnen.
I. Mit Schreiben vom 11. März 2008 reichte die Beschwerdeführerin eine Kopie der Registrierungsbestätigung der Marke Nr. 3,379,949  des United States Patent and Trademark Office ein und machte geltend, dass diese Eintragung als ein weiteres Indiz für die Schutzfähigkeit des Zeichens in der Schweiz zu würdigen sei.
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J. Mit Stellungnahme vom 1. April 2008 bekräftigte die Vorinstanz, dass es sich vorliegendenfalls um keinen Grenzfall handle, weshalb der  in den USA keine Indizienwirkung zukommen könne. Im  könne alleine aus dem Umstand, dass ein Zeichen in einem  Land zum Markenschutz zugelassen worden sei, kein Rückschluss auf die Gründe der Eintragung gezogen werden. So  beispielsweise die Möglichkeit einer Fehlregistrierung oder einer Eintragung aufgrund Verkehrsdurchsetzung.
K. Eine Parteiverhandlung wurde nicht durchgeführt.
Auf die Argumente der Parteien wird, soweit sie für den Entscheid  erscheinen, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Der Entscheid der Vorinstanz vom 24. September 2007 stellt eine  im Sinne des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren dar (VwVG, SR 172.021; Art. 5 Abs. 1 Bst. c). Diese Verfügung kann im Rahmen der allgemeinen  der Bundesverwaltungsrechtspflege beim  angefochten werden (Art. 44 ff. VwVG i.V.m. Art. 31 ff. des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).
2. Die Beschwerdeführerin ist als Adressatin der angefochtenen  durch diese beschwert und hat ein schutzwürdiges Interesse an ihrer Aufhebung oder Änderung. Sie ist daher zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Eingabefrist und -form sind gewahrt (Art. 50 Abs. 1 und 52 Abs. 1 VwVG), der Kostenvorschuss wurde  bezahlt (Art. 63 Abs. 4 VwVG), und die übrigen  liegen vor (Art. 48 ff. VwVG).
Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.
3. Nach der Legaldefinition von Art. 1 Abs. 1 des Markenschutzgesetzes vom 28. August 1992 (MSchG, SR 232.11) ist die Marke ein Zeichen,
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das geeignet ist, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von solchen anderer Unternehmen zu unterscheiden. Art. 1 Abs. 2 MSchG zählt Beispiele von Markenformen auf. Danach können Marken aus Wörtern, Buchstaben, Zahlen, bildlichen Darstellungen, dreidimensionale Formen oder Verbindungen solcher Elemente  oder mit Farben bestehen.
4. Gemäss Art. 2 lit. a MSchG sind Zeichen, die Gemeingut sind, vom Markenschutz ausgeschlossen, sofern sie sich nicht im Verkehr als Marke für bestimmte Waren oder Dienstleistungen durchgesetzt . Als Gemeingut gelten nach ständiger Praxis Hinweise auf , die Beschaffenheit, die Zusammensetzung, die  oder die Wirkung der Ware oder Dienstleistung, welche die Marke kennzeichnet. Dass die Marke Gedankenassoziationen weckt oder Anspielungen enthält, die nur entfernt auf die Ware oder  hindeuten, reicht freilich nicht aus, sie zur  werden zu lassen. Der gedankliche Zusammenhang mit der Ware oder Dienstleistung muss vielmehr derart sein, dass der  Charakter der Marke ohne besonderen Aufwand an Fantasie zu  ist. Dabei genügt, dass das Zeichen in einem einzigen  der Schweiz als beschreibend verstanden wird (BGE 127 III 160 E. 2b aa Securitas/Securicall).
5. Die Vorinstanz verneinte die Eintragungsfähigkeit des Zeichens  für „Maschinen für grafisches Gewerbe, Druckindustrie, Druckvorstufe und verwandte Betriebe“ in Klasse 7 und „digitale , soweit nicht in anderen Klassen enthalten, für  Gewerbe, Druckindustrie, Druckvorstufe und verwandte “ in Klasse 9 im Wesentlichen mit der Begründung, dass das aus zwei, dem Grundwortschatz angehörenden, englischen Wörtern  Zeichen von dem aus spezialisierten Fachkreisen im Druckgewerbe bestehenden Abnehmerkreis im Sinne von „“ verstanden werde und somit eindeutig auf die  der entsprechenden Waren rsp. Maschinen hinweise.  vertritt die Beschwerdeführerin im Wesentlichen die Auffassung, dass die Marke nicht direkt beschreibend sei, könne doch der  keine direkte Gedankenverbindung zwischen STENCILMASTER und der damit gekennzeichneten Waren erkennen. Einerseits bestreite sie, dass das Wort „stencil“ zum englischen Grundwortschatz gehöre. Andererseits sei der Begriffsinhalt „Schablonenmeister“ weder für Ma-
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schinen noch für Belichtungssysteme beschreibend. Dagegen hätten deren Einsatzbereiche „grafisches Gewerbe, Druckindustrie,  und verwandte Betriebe“ als blosse Hintergründe oder Motive der Markenhinterlegung unberücksichtigt zu bleiben. Im Übrigen bestehe auch kein Freihaltebedürfnis an der Bezeichnung STENCILMASTER.
6. Als Folge des Spezialit tsprinzips ist eine Marke nicht abstrakt sch tzä ü  bar. Sie kann nur f r ü bestimmte Waren und/oder Dienstleistungen ge sch tzt werden. Art.ü 11 Abs. 1 der Markenschutzverordnung vom 23. Dezember 1992 (MSchV, SR 232.111) schreibt entsprechend vor, dass die Waren und/oder Dienstleistungen, f r welche die Marke beü  ansprucht wird, pr zise zu bezeichnen sind. Die Schweiz ist als Mitä  glied des Abkommens von Nizza verpflichtet, die Waren und Dienst leistungen gem ss der Klassifikation von Nizza zu klassieren. Insbeä  sondere m ssen die entsprechenden Klassennummern verwendet undü nach M glichkeit die in der Klassifikation von Nizza enthaltenen Beö  griffe bernommen werden (Art.ü 11 Abs. 2 MSchV; vgl. Teil 1 Ziffer 4.1 der Richtlinien in Markensachen, Bern 2008).
Die Beschwerdef hrerin hinterlegte dass Zeichen STENCILMASTERü unter anderem f r Maschinen und Belichtungssysteme des grafischenü Gewerbes bzw. der Druckindustrie. Diese sind den Klassen 7 bzw. 9 zuzuordnen. Aus dem Umstand, dass auch andere Maschinen bzw. Belichtungsapparate in diese Klassen einzuteilen sind, darf die Be schwerdef hrerin jedoch nicht schliessen, dass es sich beim Einsatzü  bereich ihrer Instrumente um blosse Hintergr nde oder Motive derü Markenhinterlegung handle, welche unber cksichtigt zu bleiben haü  ben. So sind Druckmaschinen beispielsweise nicht mit den ebenfalls in die Klasse 7 einzuordnenden Werkzeugsmaschinen substituierbar. Ebenfalls nicht austauschbar sind Belichtungssysteme der grafischen Industrie und solche der Fotografie, auch wenn beide der Klasse 9 zu zurechnen sind. Im brigen h tte es der Beschwerdef hrerin freigeÜ ä ü  standen, f r einen gr sseren Warenkreis Markenschutz zu beanspruü ö  chen. Diesbez glich sei jedoch angemerkt, dass ein Zeichen bereitsü dann vom Schutz ausgeschlossen ist, wenn es nur f r einen Teil derü unter einen beanspruchten Oberbegriff fallenden Waren beschreibend ist (RKGE in sic! 2004, 223 smartModule/smartCore mit Hinweis auf RKGE in SMI 1995, 305 LoadLeveler und RKGE in sic! 1998, 477 Sourcesafe).
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Es l sst sich festhalten, dass die Einsatzgebiete „ä grafisches Gewerbe, Druckindustrie, Druckvorstufe und verwandte Betriebe“ der Maschinen bzw. Belichtungssysteme keine Hintergr nde oder Motive der Markenü  hinterlegung darstellen, welche bei der Pr fung der Eintragungsf higü ä  keit des Zeichens unber cksichtigt zu bleiben h tten. ü ä
7. Die Marke STENCILMASTER setzt sich aus den beiden englischen Begriffen „stencil“ und „master“ zusammen. Ersterer l sst sich insbeä  sondere mit Schablone, Matrize und letzterer mit Meister, Herr, Gebie ter bersetzen (vgl. Langenscheidt Handw rterbuch Englisch, 2005ü ö Berlin und M nchen). Das Wort „master“ ist – unter anderem auch weü  gen den ber denselben Wortstamm verf genden bersetzungenü ü Ü „Meister“, „maitre“, „maestro“ – in den meisten Schweizer Bev lkeö  rungskreisen verst ndlich und muss klarerweise zum englischenä Grundwortschatz gez hlt werden, was die Beschwerdef hrerin dennä ü auch nicht bestreitet. Demgegen ber trifft dies entgegen der Auffasü  sung der Vorinstanz auf die Bezeichnung „stencil“ nicht zu. Es handelt sich dabei – anders als etwa bei „print“ f r drucken bzw. Druck – umü einen zu spezifischen resp. zu technischen Begriff, als dass er dem Durchschnittschweizer bekannt sein d rfte. Andererseits richten sichü die Waren in erster Linie an ein Fachpublikum, was auch nicht strittig ist. Es darf mit der Vorinstanz davon ausgegangen werden, dass die im Druckbereich spezialisierten Fachkreise bez glich ihres Berufsgeü  biets ber erh hte Englischkenntnisse verf gen. Einem nennenswerü ö ü  ten Teil von ihnen sollte dass Wort „stencil“ aufgrund des auch unter „stencil printing“ bzw. „Schablonendruck“ bekannten Verfahrens des Siebdrucks ein Begriff sein. Bei dieser Methode der Drucktechnik dient meist ein auf ein Rahmen gespanntes, feinmaschiges Gewebe, das an den „bildfreien“ Stellen abgedeckt ist, als Druckform bzw. Schablone, wobei die Druckfarbe durch die offenen Stellen dieser Siebschablone mit Hilfe einer Rakel oder Rolle auf den Drucktr ger bertragen wirdä ü (Meyers Grosses Universallexikon in 15 B nden, Mannheim, Wien,ä Z rich 198186, Bd.ü 13, S. 29). Im brigen ist auch das AneinanderÜ  schreiben der beiden englischen Begriffe nicht geeignet, den Sinnge halt des Zeichens zu kaschieren, zumal dies akustisch gar nicht wahr nehmbar ist. So verleiht der Zusammenzug von Wortelementen einem an sich gemeinfreien Zeichen keinen unterscheidungskr ftigen Geä  samteindruck (RKGE in sic! 2004, 222 smartModule und smartCore).
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Es darf somit davon ausgegangen werden, dass ein beachtlicher Teil der angesprochenen Fachkreise das Zeichen STENCILMASTER im Sinne von „Schablonenmeister“ versteht.
8. Im Folgenden ist demnach zu prüfen, ob der Sinngehalt „“ für die hinterlegten Waren der Klassen 7 und 9 beschreibend ist. Die Beschwerdeführerin bringt vor, dass es sich dabei weder um einen Fachbegriff noch um eine Qualitätsangabe handle. Dem lässt sich entgegnen, dass auch Wortneuschöpfungen Gemeingut sein , wenn ihr Sinn für die Kreise, an die sie sich richten, auf der Hand liegt (RKGE in sic! 2004, 775 Ready2Snack). Schablonen stellen  Stempeln die ältesten Vervielfältigungsinstrumente und somit ein naheliegendes Symbol für das grafische Gewerbe bzw. die  dar, woran auch die Existenz von Schablonen als  nichts ändert. Demgegenüber wird nicht nur der Begriff „“ als Qualitätshinweis aufgefasst, sondern selbst der englische  „Master“ in der Werbung oft als Schlagwort zur Anpreisung von Waren oder Dienstleistungen als Spitzenprodukte verwendet (RKGE in sic! 1998, 302 MASTERBANKING). Folglich wird der Sinngehalt „Schablonenmeister“ von den angesprochenen Fachkreisen ohne  Aufwand als Anspielung auf meisterhafte Waren oder Dienstleistungen im Bereich der Druckindustrie bzw. des grafischen Gewerbes verstanden. Gemäss konstanter Praxis gehören , welche die Natur oder die Qualität der Waren oder , auf die sie sich beziehen, beschreiben, zum Gemeingut und sind nach Art. 2 Bst. a MSchG vom Markenschutz ausgeschlossen (RKGE in sic! 2003, 427 MASTERPIECE). Hingegen ist ein  an der Marke nicht erforderlich, verfügt der  des Gemeinguts doch über eine doppelte Funktion. Nicht eintragungsfähig sind neben Zeichen, denen wegen ihres  Gehalts die Unterscheidungskraft abgeht, auch solche, die für den Wirtschaftsverkehr unentbehrlich und daher freihaltebedürftig sind, wobei die beiden Betrachtungsweisen nicht zwingend zu  Ergebnissen führen müssen (RKGE in sic! 2004, 216 GRIMSELSTROM).
Das Zeichen STENCILMASTER ist – mangels Kennzeichnungskraft bezüglich der in Frage stehenden Waren – zum Gemeingut gemäss Art. 2 Bst. a MSchG zu zählen.
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9. Die Beschwerdeführerin berief sich im Übrigen unter Hinweis auf eine Reihe von Schweizer Markeneintragungen, die den Bestandteil „“ enthalten, auf den Gleichbehandlungsgrundsatz sowie auf den vorläufigen Eintragungsentscheid des Harmonisierungsamtes für den Binnenmarkt betreffend Marke Nr. 005684791 STENCILMASTER und die Registrierungsbestätigung der Marke Nr. 3,379,949  des United States Patent and Trademark Office.
Das Bundesverwaltungsgericht anerkennt die Gleichbehandlung von Sachverhalten, die ohne weiteres vergleichbar sind und sich nicht in rechtlicher Hinsicht wesentlich unterscheiden. Wegen der Problematik einer erneuten Beurteilung der Eintragungsfähigkeit einer Marke, die seit Jahren im Markenregister eingetragen ist, muss das  Kriterium, wonach Sachverhalte „ohne weiteres“ vergleichbar sein müssen, restriktiv angewendet werden (RKGE in sic! 2003, 803 We keep our promises), zumal bereits geringfügige Unterschiede im  auf die Beurteilung der Schutzfähigkeit eines Zeichens von  Bedeutung sein können (RKGE in sic! 1998, 303 Masterbanking). Die von der Beschwerdeführerin zum Vergleich herangezogenen  sind abgesehen von der unter anderem für „Reagenzien für  für den Gebrauch in der molekularbiologischen “ in Klasse 1 eingetragenen Schweizer Marke Nr. 553784  nicht mit dem hinterlegten Zeichen vergleichbar. Es  sich einerseits um Wort-/Bildmarken und anderseits um , die neben dem Begriff „master“ über Wortelemente verfügen,  sich nicht auf die jeweiligen Waren bzw. Dienstleistungen . Demgegenüber ist der Begriff „proteo“ zweideutig und stellt  einem Hinweis auf Protein auch einen von der griechisch- Gestalt Proteus stammenden männlichen Vorname dar.  bestünde gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nur  ein Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht, nämlich dann, wenn eine ständige gesetzwidrige Praxis einer  Behörde vorliegt und die Behörde zu erkennen gibt, dass sie auch in Zukunft nicht von dieser Praxis abzuweichen gedenkt (BGE 127 I 1 E. 3a).
Ausländische Entscheide haben nach ständiger Praxis keine  Wirkung (E. MARBACH, SIWR III, Basel 1996, 30). In Zweifelsfällen kann jedoch die Eintragung in Ländern mit ähnlicher Prüfungspraxis ein Indiz für die Eintragungsfähigkeit sein (RKGE in sic! 2003, 903 Proroot). Auch wenn es sich beim Zeichen STENCILMASTER um eine
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Wortneuschöpfung handelt, so erkennt in ihm doch ein beachtlicher Teil des sich aus Fachleuten des Druckbereichs zusammensetzenden Abnehmerkreises den Sinngehalt „Schablonenmeister“ (vgl. E. 7). Da Schablonen zu den ältesten Vervielfältigungsinstrumenten gehören und somit ein naheliegendes Symbol für das grafische Gewerbe bzw. die Druckindustrie darstellen, steht bezüglich der umstrittenen Waren der Gemeingutcharakter der Marke nach schweizerischer  ausser Zweifel (vgl. E. 8). Es liegt somit kein Grenzfall vor, der nach bundesgerichtlicher Praxis einzutragen wäre bzw. der es nahe  würde, die ausländischen Voreintragungen als Indizien für die  zu berücksichtigen.
10. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz dem  Nr. 51904/2007 STENCILMASTER für „Maschinen für grafisches Gewerbe, Druckindustrie, Druckvorstufe und verwandte “ in Klasse 7 und „digitale Belichtungssysteme, soweit nicht in anderen Klassen enthalten, für grafisches Gewerbe, Druckindustrie, Druckvorstufe und verwandte Betriebe“ in Klasse 9 zurecht nicht  hat. Die Beschwerde ist daher als unbegründet abzuweisen.
11. Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und mit dem geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen. Die Gerichtsgebühren sind nach Umfang und Schwierigkeit der Streitsache, Art der  und finanzieller Lage der Parteien festzulegen (Art. 63 Abs. 4bis VwVG, Art. 2 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]). Bei Markeneintragungen geht es um . Die Gerichtsgebühr bemisst sich folglich nach dem Streitwert (Art. 4 VGKE). Die Schätzung des Streitwertes hat sich nach Lehre und Rechtsprechung an Erfahrungswerten aus der Praxis zu , wobei bei einem eher unbedeutenden Zeichen grundsätzlich ein Streitwert zwischen Fr. 50'000.- und Fr. 100'000.- angenommen werden darf (Urteil des Bundesgerichts 4A.116/2007 vom 27. Juni 2007 E. 3.3 mit Hinweisen). Von diesem Erfahrungswert ist auch im vorliegenden Verfahren auszugehen. Es sprechen keine konkreten  für einen höheren oder niedrigeren Wert der strittigen Marke.
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12. Eine Parteientschädigung ist der unterliegenden Beschwerdeführerin nicht zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 ff. VGKE).