Decision ID: f9afc619-8f71-5c4e-9262-f5b895beb861
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Eigenen Angaben zufolge verliess der Beschwerdeführer seinen  am 24. Februar 2009 und gelangte am 2. März 2009 illegal in die Schweiz, wo er gleichentags im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) B._ um Asyl nachsuchte. Dazu wurde er am 11. März 2009 im EVZ B._ befragt (Kurzbefragung) und am 31. März 2009 wiederum in B._ angehört (Anhörung).
Der Beschwerdeführer machte zur Begründung seines Asylgesuches im Wesentlichen geltend, er sei türkischer Ethnie und stamme aus C._ (Provinz Adiyaman), wo er bis zirka ein Jahr vor seiner Ausreise aus der Türkei gelebt und ein eigenes Coiffeur-Geschäft geführt habe. Zu seinen Kunden hätten auch Kurden gezählt und mit der Zeit habe er als linksgerichteter Türke angefangen, mit ihren Problemen und ihrer Suche nach Gleichberechtigung zu sympathisieren. Deshalb habe er im Jahre 2005 begonnen, die PKK (Arbeiterpartei Kurdistans, Partiya Karkerên Kurdistan) sowohl finanziell als auch logistisch zu unterstützen. So habe er die PKK von 2005 bis Anfang 2008 mit zirka YTL 40'000.-- unterstützt, zudem sei er zwischendurch mit seinem Traktor in die Berge gefahren und habe dort die PKK-Kämpfer rasiert. Aufgrund dieses Engagements sei sein Geschäft von der Sicherheitspolizei beschattet und er selbst von der Polizei viermal verhaftet worden, zuletzt am 8. Februar 2008. Er sei beim ersten Mal für zwei Tage, ansonsten für einen Tag festgehalten, befragt und misshandelt worden. Bei der letzten Verhaftung sei er zudem mit einem Messer am Fuss verletzt worden. Nach der letzten Festnahme sei er nach D._ gegangen, wo er während dreier Monate bei seiner Tante gewohnt habe. Anschliessend sei er nach Istanbul umgezogen, wo er bei einem Onkel gelebt habe. Da er auch in Istanbul keine Arbeit habe finden können, weswegen er finanzielle Probleme bekommen habe, habe er beschlossen, in die Schweiz zu fliehen. Deshalb sei er am 24. Februar 2009 mit der Hilfe eines Schleppers per LKW durch ihm unbekannte Länder in die Schweiz gereist.
Am 24. März 2009 traf beim BFM per Post die Identitätskarte des  ein, ausgestellt am 9. September 2008.
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B. Mit Verfügung vom 8. Mai 2009 - eröffnet am 12. Mai 2009 - stellte das BFM fest, die Asylvorbringen des Beschwerdeführers hielten den  an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht stand. Demzufolge  es die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers, lehnte das Asylgesuch ab und verfügte die Wegweisung aus der Schweiz und deren Vollzug.
Das BFM lehnte das Asylgesuch im Wesentlichen mit der Begründung ab, der Beschwerdeführer habe sich in zahlreiche Ungereimtheiten verstrickt. So widerspreche es der allgemeinen Lebenserfahrung, dass sich ein Türke für die PKK engagiere. Erstaunlich sei auch das  der angeblichen Unterstützung, wolle doch der  als Coiffeur in ländlicher Umgebung seit 2005 die beachtliche  von rund YTL 40'000.-- für die PKK gespendet haben. Die Zweifel an diesen Hilfeleistungen würde noch durch den Umstand bestärkt, dass der Beschwerdeführer überhaupt nichts von der PKK wisse und keine Ziele dieser Organisation kenne. Auch seine Aussage, diese  hätten ihn überhaupt nicht interessiert, liessen sich mit einem  sei Jahren dauernden intensiven Engagement für die PKK und seinem Interesse für die Kurdenproblematik nicht in Einklang bringen. Ferner sei erfahrungswidrig, dass die türkischen Sicherheitsbehörden den Beschwerdeführer jeweils nach einem Tag wieder freigelassen und auf die Einleitung eines Verfahrens gegen ihn verzichtet haben sollen, obwohl sie gewusst hätten, dass er sich für die PKK engagiert habe. Bezeichnenderweise sei er auch nicht imstande, Einzelheiten zu den anlässlich der Verhöre gestellten Fragen zu schildern. Zudem  nicht nachvollzogen werden, wie es ihm möglich gewesen sein soll, regelmässig mit dem Traktor in die Berge zu den Leuten der PKK zu fahren, ohne dabei von den Sicherheitskräften, die ihn beobachtet  sollen, erwischt zu werden. Bezeichnenderweise sei es dem  auch nicht möglich, den Ablauf und die örtlichen  der Treffen mit den Leuten der PKK detailreich zu . Ausserdem könne nicht nachvollzogen werden, warum er sich trotz der angeblichen Suche nach ihm und der erlittenen  anlässlich den Festnahmen weiterhin rund ein Jahr lang in der Türkei aufgehalten habe, hätte er sich doch damit dem erhöhten  einer Festnahme ausgesetzt, zumal er sich seinen Angaben zufolge bei Verwandten aufgehalten habe, wo er leicht auffindbar gewesen wäre. Überdies sei der Vollzug als zulässig, zumutbar und möglich zu
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bezeichnen. Für die weitere Begründung wird auf die vorinstanzliche Verfügung verwiesen.
C. Mit Beschwerde vom 11. Juni 2009 (Poststempel) an das  liess der Beschwerdeführer (sinngemäss) beantragen, der Entscheid der Beschwerdegegnerin vom 8. Mai 2009 sei  und ihm sei die Flüchtlingseigenschaft zuzuerkennen. Eventualiter sei der Entscheid aufzuheben und die Sache zur ergänzenden  sowie Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. In  Hinsicht wurde um Gewährung der unentgeltlichen Rechtpflege sowie um Beiordnung des unterzeichnenden Rechtsvertreters als  Rechtsbeistand ersucht.
Zur Begründung wurde im Wesentlichen vorgebracht, der  sei nur während ganz kurzer Zeit befragt worden. Die  seien einzig aus diesem Grund zu wenig präzise, weshalb sie dem Beschwerdeführer nicht entgegengehalten werden könnten. Er wäre durchaus in der Lage gewesen, detaillierte und präzisere  zu machen, wenn er dazu befragt worden wäre und ihm die Zeit gereicht hätte. Überdies gehöre der Beschwerdeführer der  der Aleviten an. Da er sich in einem freien  Kurdistan mehr Rechte für die Aleviten erhofft habe, habe er die PKK unterstützt. Es sei zudem verständlich, dass der  die politischen Anliegen der PKK nicht oder zu wenig kenne, da er nicht selber Mitglied der PKK sei, sondern lediglich Sympathisant. Ausserdem sei seine geltend gemachte finanzielle Unterstützung sehr wohl glaubhaft, habe er der PKK doch nicht nur Geld gespendet,  diese auch mit Kleider, Essen, Wolldecken etc. versorgt. Es sei überdies sehr wohl möglich gewesen, regelmässig mit dem Traktor in die Berge zu fahren, ohne in höherem Masse von den  beobachtet und verhaftet zu werden, zumal er gezielt nur an  gegangen sei und die Treffpunkte versteckt gewesen seien. Es sei somit erstellt, dass der Beschwerdeführer politisch verfolgt werde. Seine Flüchtlingseigenschaft sei daher ausgewiesen, allenfalls sei er noch ergänzend zu befragen, was auch der Hilfswerkvertreter  der Anhörung angeregt habe. Für die weitere Begründung wird auf die Beschwerdeschrift verwiesen.
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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Der  ist durch die angefochtene Verfügung besonders  und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung. Der Beschwerdeführer ist daher zur  der Beschwerde legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1, Art. 50 und 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist somit einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachstehend aufgezeigt, handelt es sich vorliegend um eine solche, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG).
Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde vorliegend auf die  des Schriftenwechsels verzichtet.
4. 4.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt
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wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken (Art. 3 AsylG).
4.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
5. 5.1 Nach Prüfung der Akten durch das Gericht ist - in  mit der Vorinstanz - festzustellen, dass die Vorbringen des  den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG nicht standzuhalten vermögen, weshalb diesbezüglich vorab auf die zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen zu verweisen ist (vgl. Ziffer I; Bst. B vorstehend). Die Behauptung des  in der Rechtsmittelschrift, dass es ihm nicht möglich gewesen sei, anlässlich der Befragungen detaillierte und präzisere Angaben zu machen, da er nicht genügend befragt worden sei und nicht  Zeit zur Beantwortung der Fragen gehabt habe, ist nicht . Aus den Befragungsprotokollen ist ersichtlich, dass der  während der Kurzbefragung beziehungsweise der  in ausreichendem Masse befragt wurde und er zudem  Zeit hatte, sich zu äussern. Es ist festzustellen, dass der  zu vielen gestellten Fragen keine oder nur  Antwort hat geben können beziehungsweise sich nur kurz geäussert hat (vgl. dazu beispielsweise A 1/9, S 4 unten, ). Abgesehen davon hängt die Qualität eines Protokolls  einer Befragung nicht von deren Dauer ab. Im Weiteren ist die vom Beschwerdeführer in der Beschwerde geltend gemachte Aussage, wonach er die PKK deshalb unterstützt habe, weil er der Religionsgemeinschaft der Aleviten angehöre und sich in einem freien demokratischen Kurdistan mehr Rechte für die Aleviten erhofft habe,
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als nachgeschoben und somit unglaubhaft zu beurteilen, da er in den Befragungen seine Motivation zur Unterstützung der PKK nicht mit seiner Religionszugehörigkeit begründet hat. Nicht nachvollziehbar ist zudem die Äusserung des Beschwerdeführers in der Beschwerde, wonach es verständlich sei, dass er die politischen Anliegen der PKK nicht oder zu wenig kenne, da er nicht selber Mitglied der PKK sei, sondern lediglich deren Sympathisant. Ist doch zu erwarten, dass auch ein Sympathisant der PKK über deren Ziele Auskunft geben kann, besonders wenn er die PKK in einem solchen Ausmass unterstützt hat, wie dies der Beschwerdeführer getan haben will, und dabei ein erhebliches persönliches Risiko eingeht. Überdies ist zu bemerken, dass die Behauptung des Beschwerdeführers in der Beschwerde,  er die PKK auch mit Kleidern, Essen Wolldecken usw. unterstützt habe, seinen in der Anhörung gemachten Aussagen widerspricht, machte er doch diesbezüglich lediglich geltend, er habe die PKK-Leute rasiert und finanziell unterstützt (act. A 10/15, S. 6). Schliesslich ist festzuhalten, dass die Begründung des Beschwerdeführers in der Rechtsmittelschrift, wonach er bei seinen Fahrten mit seinem Traktor in die Berge zu den PKK-Leuten deshalb von den Sicherheitskräften nicht verhaftet worden sei, weil er gezielt nur an Sonntagen gefahren sei und die Treffpunkte versteckt gewesen seien, unrealistisch ist, da nicht davon auszugehen ist, die Sicherheitskräfte hätten an den Sonntagen jeweils verzichtet, den Beschwerdeführer zu beschatten.
Aufgrund des soeben ausgeführten ist davon auszugehen, es handle sich bei der Behauptung des Beschwerdeführers, wonach er als  die PKK unterstützt habe, weshalb er von den türkischen  verhaftet und misshandelt worden sei, um ein , weswegen auch nicht geglaubt werden kann, dass er bei einer Rückkehr in die Türkei von den Sicherheitskräften  und gefoltert würde, wie dies von ihm anlässlich der  geltend gemacht wurde.
5.2 Zusammenfassend ist festzustellen, dass es dem  nicht gelungen ist, nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu , dass er in der Heimat ernsthafte Nachteile erlitten hat oder  bei der Ausreise zu befürchten hatte oder im Falle der Rückkehr in die Türkei befürchten müsste. Der rechtserhebliche Sachverhalt ist  in der Befragung vom 11. März 2009 und in der Anhörung des Beschwerdeführers vom 31. März 2009 vollständig und richtig erhoben und in der angefochtenen Verfügung durch das BFM gewürdigt wor-
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den. Es besteht deshalb kein Anlass, die Sache zur ergänzenden  sowie Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen sowie den Beschwerdeführer ergänzend zu befragen, weshalb die  Anträge abzuweisen sind. Nach dem Gesagten erübrigt es sich, auf die Ausführungen und Einwände in der Beschwerde im Einzelnen weiter einzugehen, da sie am Ergebnis nichts ändern können. Das BFM hat das Asylgesuch des Beschwerdeführers demnach zu Recht abgelehnt.
6. 6.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
6.2 Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung  solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; Entscheidungen und Mitteilungen der  Asylrekurskommission [EMARK] 2001 Nr. 21).
7. 7.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
7.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie  läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
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Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4.  1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
7.3 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. MARIO GATTIKER, Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich  Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non- im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers in die Türkei ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall  Ausschaffung in die Türkei dort mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder  ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des Europäischen  für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti- müsste der Beschwerdeführer eine konkrete Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren Hinweisen; EGMR,  gegen Grossbritannien, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Dies ist ihm nach den  Erwägungen nicht gelungen. Auch die allgemeine  in der Türkei lässt den Wegweisungsvollzug zum  Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen. Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
7.4 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner
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Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist - unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG - die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
7.5 Weder die allgemeine Lage in der Türkei noch die persönliche  des Beschwerdeführers lassen auf eine konkrete Gefährdung schliessen. Angesichts der heutigen Lage in der Türkei kann nicht von einer Situation allgemeiner Gewalt oder von kriegerischen oder  Verhältnissen gesprochen werden, welche für den Beschwerdeführer bei einer Rückkehr eine konkrete Gefährdung  würden. Sodann bestehen auch keine anderen Hinweise, dass der Beschwerdeführer bei einer Rückkehr in den Heimatstaat in eine konkrete, seine Existenz bedrohende Situation geraten könnte. Der - soweit aktenkundig - gesunde Beschwerdeführer verfügt in seiner  über ein familiäres Beziehungsnetz, leben doch seine Eltern sowie seine vier Geschwister nach wie vor in der Türkei (vgl. act. A 1/9, S. 3). Zudem hat er eine jahrelange Berufserfahrung als Coiffeur, weshalb davon ausgegangen werden kann, er könne sich in seiner Heimat eine neue Existenz aufbauen. Angesichts der gesamten Umstände kann der Vollzug der Wegweisung daher auch als zumutbar bezeichnet .
7.6 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der  Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr  Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AuG).
8. Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu . Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig,  und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
9. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist nach dem Gesagten abzuweisen.
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10. Zusammen mit der Beschwerde hat der Beschwerdeführer ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes in der Person seines  eingereicht. Gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG befreit die  nach Einreichung der Beschwerde eine Partei, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, auf Antrag von der Bezahlung der , sofern ihr Begehren nicht aussichtslos erscheint. Der bedürftigen Partei wird in einem für sie nicht aussichtslosen Verfahren von der Beschwerdeinstanz ein Anwalt bestellt, wenn es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist (vgl. Art. 65 Abs. 2 VwVG). Vorliegend  aus den vorstehenden Erwägungen, dass es den vom  gestellten Begehren im Moment der Beantragung der  Rechtspflege mit Blick auf die Erfolgsaussichten an der  Ernsthaftigkeit gefehlt hat (vgl. BGE 125 II 265 E. 4b S. 275). Die Begehren erschienen mit anderen Worten in jenem massgeblichen Zeitpunkt als aussichtslos. Das Gesuch um Gewährung der  Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG ist  ohne Erörterung der Fragen der prozessualen Bedürftigkeit und der sachlichen Notwendigkeit einer Rechtsverbeiständung (vgl. dazu BGE 122 I 8 E. 2c S. 51 ff; BGE 120 Ia 43 E. 2 S. 44 ff.) abzuweisen.
11. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG) und auf  Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1-3 des Reglements vom 21.  2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]).
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