Decision ID: 4aa09cdf-2ff6-5400-9a98-04a3103ee879
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.
1
Die
1964
geborene,
zuletzt als Raumpflegerin
in einem Pensum von 37,5 %
teil
erwerbstätig gewesen
e
X._
(
vgl. Urk.
7/10
)
meldete sich im August 1996
bei der Invalidenversicherung zu
m Bezug von Leistungen an (Urk. 7/1)
. Die Sozialversicherun
gsanstalt des Kantons Zürich
, IV-Stelle,
klärte die medizi
ni
schen und erwerblichen Verhältnisse ab und
sprach
X._
,
welche
sie ab Februar
1997 als Vollerwerbstätige qualifizierte
(
vgl. Feststellungsblatt v
om
8. Oktober 1997 [Urk. 7/17] und
Haushaltabklä
rungsbericht
vom
28.
Au
gust 1997 [
Urk.
7/15
]
)
,
mit Verfügung vom 20. März 1998 rückwirkend per 1. Januar 1998
– ausgehend von einer
(Rest-)
Arbeitsfä
higkeit in angepasster,
körperlich leichter Tätigkeit von 50 %
-
eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 7/
30, vgl. auch
Urk. 7/32
).
1.2
Im Rahmen einer
amtlichen Revision
im Jahr 2001
(Urk. 7/35
) wurde die bis
herige halbe Rente
aufgrund einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes
mit
seit eini
ger Zeit
verminderter Restarbeitsfähigkeit
in angepasster Tätigkeit
von
30 %
(vgl.
Gutachtenergänzung von Prof.
Dr.
med.
Y._
, Spezial
arzt für Neurologie, vom 22. Juni 2001 [Urk.
7/50
]
und
versicherungsinterne
Stellung
nahme von Dr. med.
Z._
vom 28. Juni 2001 [Urk. 7/52])
per 1. Feb
ruar
2001 auf
eine ganze Rente erhöht (
Invaliditätsgrad: 69 %;
vgl.
Mitteilung vom
3. Dezember 2001 [Urk. 7/62
/3
]
und
V
erfügung vom 21. Dezember 2001 [
Urk. 7/68
]
)
.
1.3
Eine im März 2004 anhand genommene
weitere
amtliche Revision (Urk. 7/70) er
gab ei
nen Invaliditätsgrad von 68 %.
Aufgrund der am 1.
Januar 2004 in Kraft
getrete
nen Bestimmungen der 4.
Revision des Bundesgesetzes über die Invali
den
versi
cherung (IVG)
wurde
X._
ab 1. Januar 2004
neu
mit Verfügung vom 13. Januar 2005 (Urk. 7/83)
eine
Dreiviertelsrente
zugesprochen (vgl.
auch
Urk. 7/78 u
nd „Verfügungsteil 2“ [Urk. 7/79])
.
1.
4
Im Oktober 2008
leitete die IV-Stelle erneut eine revisionsweise Überprüfung de
s Rentenanspruchs ein (Urk. 7/87
).
Die IV-Stelle holte unter anderem ein in
terdisziplinäres Gutachten des
A._
vom 5. Juni 2010 ein (
Urk. 7/95) ein und
bestätigte
de
n
Rent
enanspruch
von
X._
mit Verfügung vom
13.
Dezember 2010
(Urk. 7/109
)
mangels eines
Re
visionsgrundes
(
unveränderte
Rente be
i einem Invaliditätsgrad von 68
%; vgl. auch
Feststellungsblatt
vom 13.
Dezember 2010 [Urk.
7/108
]
sowie Stellung
nahme des Rechtsdienstes
der IV-Stelle
vom 9.
Dezember 2010 [Urk. 7/110]
)
.
1.5
Im
April 2012
schritt die IV-Stelle zu einer weiteren Revision (Urk. 7/
112
). Sie
veranlasste insbesondere ein
e rheumatologisch-psychiatrische Begutachtung (in
ter
nis
tisch-rheumatologisches Gutachten von Dr. med.
B._
, Fachärztin FMH
f
ür
Innere Medizin, vom 10. November 2012
[
Urk. 7/119
]
und ps
ychiatri
sches Gutachten von Dr.
med.
C._
, Facharzt für Psychiat
rie und Psychothe
rapie,
vom 19. November 2012 [Urk.
7/
1
20
]
mit
bidiszi
plinäre
r
Zusammenfas
sung vom
19.
November 2012
[Urk. 7/121])
. Gestützt darauf und nach durch
geführtem
Vorbescheidverfahren
(vgl.
Urk. 7/125,
7/126)
verfügte die IV-Stelle am
11.
Feb
ru
ar 2013
die Einstellung der bisherigen Invalidenrente auf das Ende des der
Ver
füg
ungszustellung
folg
enden Monats (Invaliditätsgrad:
0 %,
Urk. 7/129 = 2
; vgl.
auch Fest
stellungsblätt
er
vom 29. November 2012
[Urk. 7/123
]
und vom 11.
Feb
ruar 2013 [Urk.
7/128
]).
2.
2.1
Dagegen erhob die
Versicherte mit Eingabe vom
28. Februar 2013
Beschwerde und beantragte
sinngemäss
, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr wei
terhin
eine Invalidenr
ente auszurichten
(Urk.
1)
. Mit
Beschwerdeant
wort
vom
18
.
April 2013
schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk.
6).
Am
6.
November 2013 nahm die Beschwerdeführerin Einsicht in die
Verfahrensak
ten
(vgl.
Urk.
9) und reichte das
„Faktenblatt 6. IV-Revision, erstes
Massnah
menpaket
“ (Urk. 10)
ein.
2.2
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit er
forderlich
, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8 Abs. 1
des
Bundesgesetzes über den All
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4 Abs. 1 des Bun
desge
setzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Be
einträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zu
dem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von
Art.
4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit
Art.
8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi
schen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit (
Art.
7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (
Art.
6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.3
Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (
Art.
28 Abs. 2 IVG).
1.4
1.4.1
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen
Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.
3.5 mit Hin
weisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleic
h gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in sei
nen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
des
gerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswir
kungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszustandes
auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im
Sinne von
Art.
17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurtei
lung
einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
spracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit
rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und
Invaliditätsbe
messun
g
beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin
weisen).
1.4.2
Lit
. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen der Änderung des IVG vom 1
8.
März 201
1 (
6.
IV-Revision) lautet wie folgt: Renten, die bei
pathogenetisch
-ätiolo
gisch un
klaren
syndromalen
Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grund
lage
gesprochen wurden, werden innerhalb von drei Jahren nach Inkraft
treten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach
Art.
7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, auch wenn die Voraus
setz
ung
en nach
Art.
17
Abs.
1 ATSG nicht erfüllt sind.
1.5
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Be
schwerdefall
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gut
achtens ist ent
scheidend, ob es
für die Beant
wor
tung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderli
chen
allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berück
sichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person aus
einander
setzt
was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist
, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den
Vorakten
ab
gegeben wor
den ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammen
hänge
ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Ex
per
ten in einer Weise
begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räu
mende Unsicherheiten und
Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder verun
mög
li
chen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a,
122 V 157 E. 1c; U. Meyer
Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialver
si
cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gut
ach
ten, 3. Aufl.
1994, S. 24 f.; zum Beweiswert von Expertisen der MEDAS das in BGE 137 V 210
publizierte Grundsatzurteil 9C_243/2010 vom 28. Juni 2011).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete die Einstellung der Rente
der Beschwerde
führerin
– unter Hinweis auf das
internistisch-rheumatologische Gutachten von Dr.
B._
vom 10. November 2012 (Urk. 7/119) und das psychiatrische Gut
achten von Dr.
C._
vom 19. November 2012 (Urk. 7/120)
-
damit, dass sich der
Gesundheitszustand d
er Beschwerdeführerin seit März
2010 dahingehend verbessert habe, dass ihr seit diesem Zeitpunkt eine behinderungsangepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar sei.
Die Beschwerdegegnerin qualifizierte die Be
schwerdeführerin
unverändert
als Vollerwerbstätige
(vgl.
Feststellungsblatt vom 29.
November 2012,
Urk
. 7/123/4)
und ermittelte
gestützt auf einen
Tabellen
lohn
- beziehungsweise Prozentvergleich
einen Invaliditätsgrad von 0
%, wes
halb kein Rentenanspruch mehr best
and
(Urk.
2).
2.2
Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin im Wesentlichen auf den Standpunkt,
ihr Gesundheitszustand habe s
ich nicht verändert und sie sei
aus physischen und psychischen Gründen
vollständig
arbeitsunfähig
(Urk.
1).
3
.
Vorweg ist festzuhalten, dass –
entgegen der Annahme
der Beschwerdeführerin, welche das
„Faktenblatt 6.
IV-Revision, erstes Massnahmenpaket
“ (Urk.
10)
ein
reichte
– die Beschwerdegegnerin die laufende Rente nicht gestützt auf das erste Massnahmenpaket der 6.
IV-Revis
ion (Überprüfung von laufenden Renten auf
grund
pathogenetisch
-ätiologisch unklaren
syndromalen
Beschwerdebild
ern
ohn
e
nach
weisbare organische Grund
lage)
aufhob, sondern zufolge Verände
rung der tat
sächlichen Verh
ältnisse (Revision
nach
Art.
17
Abs.
1
ATSG).
4
.
4
.1
Dr. med.
D._
, Facharzt für Neurologie,
diagnostizierte in seinem Bericht vom
19.
November 1997
residuelle
lumbo-spondylogene
und
lumbo-radikuläre
Schmer
zen S1 links bei Status nach kaudal luxierter, 1995 operierter medio-la
te
raler Diskushernie L4/L5 links (Urk. 7/25/3).
Dr.
D._
führte aus
(Urk. 7/25/4)
, die Beschwerdeführerin zeige einen protrahierten Verlauf nach operierter
Dis
kus
hernie
199
5.
Die Be
schwerdeführerin sei
in ihrer
Bewegungs
freiheit
und Belastbarkeit eingeschränkt. Die Arbeitswiederaufnahme als Putz
frau sei nicht re
a
listisch; in der
bisherigen Tätigkeit betrage die Arbeitsunfähig
keit 100 %. Die
dauernde Invalidität betrage wenigstens 50 % (vgl. auch An
gabe einer Ar
beits
fähigkeit in angepasster Tätigkeit von 50 % in der Stellung
nahme des IV-Arztes vom 26. Januar 1998, Urk. 7/26).
4
.2
Der neurologische Gutachter Prof. Dr.
Y._
hielt in seinem Gutachten
vom 15
. Juni 2001
insbesondere
fest
(vgl.
Urk. 7/48
/4)
,
die Beschwerdeführerin habe
seit Anfang der 90er Jahr
e
die typischen Symptome einer lumbalen
Dis
kus
hernie
aufgewiesen, die
sich
etwa im Juli 199
5
zu einer luxierten
Diskusher
nie
L4/L5 links mit
Sequesterbildung
und Läsion der sakralen Wurzeln links ausgeweitet habe. Dies sei operativ bestätigt.
Seither habe die Beschwerdeführe
rin ein chronisches lumbales Schmer
zsyndrom und weise ausserdem
Zeichen ei
ner immer noch vorhandenen Schädigung der
Cauda
equina
mit Ausfall der sakralen Sensibili
t
ät links
auf. Eine
körperlich nicht belastende Tätigkeit sei im
Ausmass von etwa 30 % denkbar
(vgl. auch Gutachtenerg
änzung
vom 22. Juni 2001
[Urk. 7/50] und versicherungsinterne Stellungnahme von Dr.
Z._
vom 28. Juni 2001 [Urk. 7/52]).
4
.3
Im
interdisziplinären (internistischen, rheumatologischen, neurologischen und psychiatrischen)
Gutachten des
A._
vom 5. Juni 2010 wurden
folgende
Diag
nosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
f
estgehalten (Urk. 7/95/43 Ziff.
6.1):
chronisches
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom mit/bei
Fehlhaltung
muskulärer
Dysbalance
/
myostatischer
Insuffizienz
fortgeschrittener
Osteochondrose
LWK 4/5 ohne Affektion neuraler Strukturen (MRI vom 21. November 2007)
aktuell ohne
radikuläre
Symptomatik
Status nach
interlaminärer
Fenestration
LWK 4/5 rechts und
Dis
kushernien-Exstirpation
LWK 4/5 am
2.
August 1995 wegen grosser medianer Diskushernie LWK 4/5 mit beginnendem
Cauda
equina
-Syndrom
r
esidueller
Wurzelkompression S1 links
Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit wurden genannt
(Urk. 7/95/44
Ziff.
6.2)
:
cervikocephales
und recht
s
seitiges
cervikobrachiales
Schmerzsyndrom bei
Fehlhaltung und Fehlstatik
muskulärer
Dysbalance
bzw.
myostatischer
Insuffizienz
Karpaltunnelsyndrom rechts
initiale
Fingerpolyarthrose
Adipositas Grad II nach WHO bei
Body Mass Index von 35 kg/m
2
a
rterielle
r
Hypertonie
g
emischter
Hyperlipidämie
In ihrer Stellungnahme zu den spezifischen Auswirkungen der gesundheitlichen Störung auf die Funktions- und Arbeitsfähigkeit
hielten die
A._
-Gutachter zu
sammenfassend fest
(Urk. 7/95/49
Ziff.
7.4), die Beschwerdeführerin
sei
so
wohl aus
rheumatologischer als auch aus neurologischer Sicht für die zuletzt aus
ge
übte Tätigkeit als Raumpflegerin nicht mehr arbeitsfähig. Dagegen sei die Be
schwer
deführerin in einer optimal angepassten, sehr leichten bis leichten,
wech
sel
belastenden
Tätigkeit ohne repetitive, stereotype Bewegungsabläufe, ohne
kör
perfernes
Tragen und Heben, ohne Einnehmen von Zwangshaltungen sowie ohne mehr als gelegentliche Arbeiten über der Armhorizontalen unein
ge
schränkt arbeitsfähig. Aus internistischer beziehungsweise psychiatrischer Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit.
4
.
4
In ihrer
bidisziplinären
(rheumatologisch-psychiatrischen)
Gutachten-
Zusam
men
fassung vom 19. November 2012 nannten die
Dres
.
B._
und
C._
fol
gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
(Urk. 7/121)
:
keine psychiatrische Diagnose
l
umbospondylogenes
Syndrom links bei
Status nach lumbaler ch
irurgischer Dekompression am 2.
Juni 1995 we
gen einer grossen medianen Diskushernie L4
/L5 links mit begin
nendem
Cauda
equina
-Syndrom mit
residuellem
S1-Syndrom links und
degenerativen Veränderungen der LWS ohne signifikante Einengung des Spinalkanals und ohne Kompression
von Nervenwurzeln (MRI 11/2012)
In ihrer
bidisziplinären
Stellungnahme zur Arbei
tsfähigkeit erklärten die
Dres
.
B._
und
C._
(Urk. 7/121)
, die Arbeitsfähigkeit werde durch die rheumatologische Diagnose bestimmt. Aus
rheumatologischer Sicht könne d
ie
Be
schwerdeführerin
in einer adaptierten, rückenschonenden Tätigkeit
mit Han
tieren von Lasten bis 10 kg zu 100
% beziehungsweise ganztags arbeiten
.
Zum Beginn der Arbeitsunfähigkeit
wurde ausgeführt
, aus den Unterlagen gehe nicht eindeutig hervor, wann sich der klinische Befund gebessert habe.
In ihrer rheumatologischen Beurteilung
hielt
die Teilgutachte
rin
Dr.
B._
folgende rheumatologischen Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig
keit fest (Urk. 7/119/60
Ziff.
7.2):
ausgedehnte chronische Schmerzen
Adipositas Grad II (35,5 kg/m2)
arterielle Hypertonie mit inadäquater Medikamenten-Compliance
Carpaltunnel-Syndrom rechts (Erstdiagnose Oktober 2002)
Vitamin D-Mangel (50
nmol
/l)
erhöhte Entzündungszeichen unklarer Ätiologie seit Jahren
Dr.
B._
führte
aus (Urk. 7/119/61
Ziff.
8
),
bei der 48-jährigen Beschwerde
führerin sei eine grosse Diskushernie L4/L5 links aufgetreten, die zu einem be
ginnenden
Cauda
equina
-Syndrom geführt habe. Sie sei deshalb
im
Juni 1995 lumbal operiert worden. Klinisch persistiere ein
residuelles
S1-Syndrom links. Die Beschwerdeführerin klage jedoch weiterhin über starke Rückenschmerzen. Ausserdem sei es zu einer Ausweitung der Schmerzen praktisch auf den ganzen Körper gekommen. In der klinischen Untersu
chung seien die Adipositas Grad
II, der fehlende Achilles-Sehnenreflex links und die Sensibilitätsminderung im
Der
matom
S1 links die wesentlichsten Befunde. Der
Lasègue
sei beidseits
nor
mal. D
ie
Beschwerdeführerin habe sogar spontan den
Langsitz
auf der
Untersu
chungsliege
eingenommen, was eine wesentliche lumbale
Nervenwurzelkom
pression
ausschliesse.
Im Vergleich zur Beurteilung von
Neu
rologe
Prof.
Dr.
Y._
im
Juni 2001 seien deutliche Verbesserungen des klinischen Befunds eingetreten. Während bei
der
Untersuchung
von
Prof.
Dr.
Y._
der
Lasègue
links ab 60° pathologisch gewesen sei, habe die Beschwerdeführerin nun spontan den
Langsitz
auf der Untersuchungsliege eingenommen und ihn minutenlang gehalten. Damals sei die
Plantarflexion
des l
inken Fusses reduziert gewesen
. Unterdessen habe sich das
Gangbild
normalisiert. Während im Januar 2006 noch ein unvollständiges
Duchen
ne
-Hinken vorhanden gewesen sei, habe dies in den folgenden Begutachtungen nicht mehr festgestellt we
rden können.
Der maximale Unterschenkelumfang sei im Juni 2001 links noch einen Zenti
meter kleiner gewesen als rechts. Unterdessen sei der Unterschenkelumfang links sogar einen halben Zentimeter grösser als rechts.
Ausserdem habe die Be
schwerdeführerin am 30. Mai 2001 dem Neurologen Dr.
D._
berichtet, dass sie nicht auf der linken Seite liegen könne. Dies sei bei der aktuellen Untersu
chung problemlos möglich gewesen. Es sei daher auch diesbezüglich eine Bes
serung aufgetreten.
Schliessich hielt die rheumatologische Teilgutachterin Dr.
B._
fest (Urk. 7/119/65
Ziff.
11), seit der Begutachtung von
Dr.
Y._
im Juni 2001
habe sich der Gesundheitszustand der Versicherten eindrücklich gebessert. Es handle sich bei ihrer Beurteilung nicht um eine andere Beurteilung des glei
chen Sachverhalts
,
sondern aus klinischer Sicht um eine deutliche Besserung.
5
.
5
.1
Das
bidisziplinäre
G
utachten der
Dr
es
.
B._
und
C._
erfüllt die von der Rechtsprechung an medizinische Berichte und Gutachten gestellten Anforderun
gen (vgl. E.
1.5 hiervor). Das Gutachten berücksichtigt die geklagten Beschwer
den
, wurde in Kenntnis der medizinischen (Vor-)Akten erstattet, beruht auf aus
gedehnten (klinischen und radiologischen) Untersuchungen und ist
präzise
be
gründet.
Die rheumatologische
Beeinträchtigung der Beschwerdeführerin, wel
ch
e zur
Zusprache
der
fraglichen
R
ente geführt hat, wurde von
der
Rheumatologin
Dr.
B._
fachärztlich abgeklärt
. Ihre
Be
urteilung, wonach in rheumatolo
gischer
Hinsicht
eine wesentliche V
erbesserung
der Arbeitsfähigkeit
eingetreten ist
, erweist sich als plausibel.
In diesem Zusammenhang darf
auch
berücksich
tigt werden, dass die Beschwe
rdeführerin in ihrer Beschwerde
angab
,
sie
könne
insbesondere
„
nicht
eine ganze Stunde
“
in der gleichen Position ausharren, we
der sitzend noch stehend
(Urk.
1), was
eine abwechselnd sitzende oder stehende,
wechselbelastende
Tätigkeit
nicht ausschliesst.
Nichts anderes ergibt sich aus
dem eingereichten Bericht des
seit 1982
behandelnde
n
med.
pract
.
E._
vom
20. Juni 2012
(Urk. 7/132/82-84)
,
in welchem
dieser
fest
hielt,
der Beschwer
de
führerin sei
die bisherige (
im fraglichen Bericht
nicht ge
nannte) Tätigkeit
aus
medizinischer Sicht
- im Rahmen der Rente –
zumutbar
, der
Gesu
nd
heits
schade
n
wirke sich aber
limitierend auf die Arbeitszeit (ver
mehrte Pausen, reduzierte Dauer) und Schwere der Arbeit aus
(
Urk. 7/132/84
Ziff.
1.7
; vgl. betreffend
die nicht [mehr] genannte bisherige
Tätigkeit
der Beschwerdeführerin die
frühere
n und
ältere
n
Schreiben von
med.
pract
.
E._
vom 29. Mai 1996
[Urk. 7/132/18],
vom
28. Mai 2001 [Urk. 7/132/34]
sowie das
Ärztliche
Zeugnis in Urk. 7/132/103).
Soweit
die Be
schwer
deführerin
verstärkte
psychische Beschwerden gel
tend macht
(
Urk.
1)
, ist
festzuhalten,
dass
der psychiatrische Gutachter Dr.
C._
den
psychischen Ge
sund
heitszustand
sorgfältig abklärte und
psy
chiatrische Diagnosen (mit oder ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit)
ver
neinte
(vgl. Urk. 7/120/7)
und dass
auch der behandelnde med.
pract
.
E._
, auf welchen die Beschwerdeführerin
hinwies (vgl.
Fragebogen vom 17. April 2012 [Urk. 7/112]
)
, in seinem
erwähn
ten
B
ericht vom 20.
Juni 2012
keine psy
chiatrische
n
Erkrankungen nannte.
5
.2
Vorliegend
ist
eine wesentliche Änderung der Arbeitsfähigkeit
(vgl.
E.
1
.4
.1
hie
r
vor
)
erstellt und spätestens ab der rheumatologisch-psychiatrischen Begut
ach
tung
durch
Dr
es
.
B._
und
C._
vom
29. Oktober 2012
(
Urk. 7/119/2)
beziehungs
weise vom 13. November 2012 (Urk. 7/120/1)
von einer verbesserten Arbeitsfä
higkeit in angep
asster Tätigkeit von (nunmehr) 10
0 % auszugehen.
6
.
6
.1
Das Bundesgericht geht in ständiger Rechtsprechung vom Regelfall aus, dass eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung verwertbar ist (Meyer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 2. Auflage, S. 383). Praktisch bedeutet dies, dass aus einer medizinisch attestierten Verbesserung der Arbeitsfähigkeit unmittelbar auf
eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit geschlossen und damit ein entsprechen
der Einkommensvergleich (mit dem Ergebnis eines tieferen Invaliditätsgrades) vor
genommen werden kann. In ganz besonderen Ausnahmefällen hat die Recht
sprechung dennoch nach langjährigem Rentenbezug trotz medizinisch (wieder)
ausgewiesener Leistungsfähigkeit vorderhand weiterhin eine Rente zu
gesproch
en
, bis mit Hilfe von medizinisch-rehabilitativen und/oder beruflich-erwerblichen Massnahmen das theoretische Leistungspotential ausgeschöpft werden kann. Es können im Einzelfall Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer me
dizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch möglichen
Leis
tungs
entfaltung
entgegen stehen, wenn aus den Akten einwand
frei hervorgeht,
dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotentials ohne vorgängige Durc
h
führung befähigender Massnahmen allein vermittels
Eigen
anstrengung
der versicherten Person nicht möglich ist (Urteil des Bundesge
richts 9C_163/200
9 vom 10. September 2010 E. 4.2.2).
Diese Rechtsprechung hat das Bundesgericht im Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 dahingehend präzisiert, dass die revisions- oder
wiedererwä
gungs
weise
Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicherten Per
so
nen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Verwaltung zuvor die Not
wendigkeit von Eingliederungsmassnahmen geprüft hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass diese Personen aufgrund ihres fortge
schrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden lang
jährigen
Arbeitsab
sti
nenz
in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selbständig wieder einzugliedern. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien bedeutet jedoch nicht, dass die Betroffenen einen
Be
sitzstandsanspruch
geltend machen können. Es wird ihnen lediglich, aber immer
hin zugestanden, dass die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (vgl. erwähntes Urteil 9C_228/2010 E. 3.5).
6
.2
Vorliegend hängt die ausgewiesene Leistungsfähigkeit – entgegen dem
Vorbrin
gen
der Beschwerdefüh
rerin - trotz des
15jährigen Rentenbezugs nicht von wei
teren Eingliederungsvorkehren ab, denn es darf und muss berücksichtigt wer
den,
dass die Beschwerdeführerin schon
die
bereits zuvor vorhandene
Res
t
arbeits
fähigkeit
von
50 % (vorne E. 4.1) beziehungsweise
30 %
(vorne E. 4.2
)
nicht verwertet hat
(vgl. etwa Urteil des Bundesge
richts 9C_726/2011 vom
1.
Februar 2012 E. 5.2). Zu
prüfen bleibt damit die er
werbliche Seite.
7
.
7
.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in
Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG (bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 2 IVG
) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das
Er
werbs
ein
kommen
, das die versicherte Person nach Eintritt der Inva
lidität und nach Durch
führung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein
gliede
rungs
massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche
ner
Ar
beits
mark
t
lage
erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid gewor
den
wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der
Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen
Erwerbsein
kommen
ziffern
mässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüberge
stellt werden, wo
rauf
sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (all
gemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hin
weisen).
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er
werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht
. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na
mentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt
für Statistik periodisch herausgegebenen
Lohnstrukturer
hebun
gen
(LSE) heran
gezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E.
4.2.1)
.
7
.2
7
.2.1
Die Beschwerdegegnerin qualifizierte die
Beschwerdeführer
in
(
weiterhin
)
als
im
Gesundheitsfall Vollerwerbstätige (vgl. Feststellungsblatt vom 29. November 2012
, Urk. 7/123/4). Mangels verlässlicher Angaben rechtfertigt es sich, für die Be
stimmung des
Valideneinkommens
auf die Tabellenlöhne der LSE abzustellen. Dabei ist die Beschwerdeführerin als Hilfsarbeiterin einzustufen (entsprechend der Kategorie 4 der LSE). Das Vergleichseinkommen „Invalideneinkommen“ in angepasster Tätigkeit ist, da die Beschwerdeführerin nach Verbesserung ihrer Arbeitsfähigkeit keine neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, ebenfalls an
hand der LSE – und wiederum unter Einstufung der Beschwerdeführerin als Hilfsarbeiterin – zu ermitteln. Damit kann rechnerisch ein Prozentvergleich vor
genommen werden.
7
.2.2
Bei einem zumutbaren
vollen Leistungspensum
ist der
Invaliditätsgrad auf
0
%
zu veranschlagen
. Selbst wenn von einem tieferen
Invalideneinkommen mit ei
nem
– vorliegend nicht gerechtfertigten -
behi
nderungsbedingten
(Maximal-)
Ab
zug
von 25 %
auf den LSE-Tabellenlohn auszugehen wäre (zum Ganzen vgl. BGE 126 V 75), führte dies
offensichtlich
zu einem rentenausschliess
enden
In
validitätsgrad
.
Demzufolg
e erweist sich die angefochtene
Verfügung als rechtens, was zur Ab
weisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt.
8
.
Die in Anwendung von Art. 69 Abs. 1
bis
IVG auszufällende Gericht
skostenpau
schale
ist auf Fr. 7
00.--
festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerde
füh
rerin aufzuerlegen
.