Decision ID: a765a497-dda5-48dc-a680-7b959e28e0d7
Year: 2018
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._, geboren 1962, war seit dem 4. Juli 2002 in einem Teilzeit
pensum als Reinigungsangestellte bei der Y._ AG tätig und dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie am 27. September 2012 am Arbeitsplatz von einer Treppe stürzte und sich am linken Knie verletzte (vgl. Schadenmeldung UVG vom 9. Oktober 2012, Urk. 9/1). Nach Erstbehandlung durch Dr. med. Z._, FMH Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierten die Ärzte der Abteilung für Orthopädie der Universitätsklinik A._ im Bericht vom 7. November 2012 eine Kniedistorsion links mit
Hinter
hornläsion
Meniscus
medialis
und Vorderhornläsion
Meniscus
lateralis
bei Schei
benmeniskus lateral (Urk. 9/11). Die Suva erbrachte Taggeld- und Heilbehand
lungsleistungen. Am 15. Februar 2013 erfolgte in der Universitätsklinik A._ ein operativer Eingriff am linken Knie der Versicherten (Kniearthroskopie, medi
ale [Hinterhorn] und laterale [Reduktion des Scheibenmeniskus]
Teilmeniskekto
mie
, Urk. 9/34). Am 28. Oktober 2013 wurde in der B._ Klinik eine weitere Operation am linken Knie durchgeführt (Kniearthroskopie und laterale Scheibenmeniskusteilresektion, Urk. 9/73). Am 4. Februar 2014 wurde die Versi
cherte von Kreisärztin Dr. med. C._, FMH Chirurgie, untersucht (Urk. 9/88). Vom 7. Mai bis zum 4. Juni 2014 war sie zur ambulanten Rehabili
tation in der Rehaklinik D._ (Urk. 9/114). Mit Schreiben vom 12. Juni 2014 teilte die Suva der Versicherten mit, dass die Taggeldleistungen per 1. August 2014 eingestellt würden (Urk. 9/112). Am 29. Juli 2014 nahm Kreisärztin Dr. C._ eine Beurteilung des Integritätsschadens vor (Urk. 9/122), nachdem am 28. Juli 2014 die kreisärztliche Abschlussuntersuchung erfolgt war (Urk. 9/123). Mit Verfügung vom 9. September 2014 verneinte
die Suva einen Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente und
spr
ach ihr aufgrund einer
Integritätseinbusse
von 5 % eine Integritätsentschädigung in der Höhe von
Fr.
6‘300.
--
zu
(Urk. 9/130). Dagegen erhob die Versicherte am 22. September respektive 23. Oktober 2014 Einsprache (Urk. 9/131 und Urk. 9/136), unter Bei
lage des Berichts der B._ Klinik vom 17. Oktober 2014 (Urk. 9/137). Am 11. November 2014 gab Kreisärztin Dr. C._ zur Frage des Integritätsschadens eine Stellungnahme ab (Urk. 9/139), wozu sich die Versicherte am 10. Dezember 2014 vernehmen
liess
(Urk. 9/141). Mit Entscheid vom 27. Dezember 2016 wies die Suva die Einsprache der Versicherten ab (Urk. 2).
2.
Dagegen erhob die Versicherte am 1. Februar 2017 Beschwerde und beantragte, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen auszurichten (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwer
deantwort vom 8. Mai 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), was der Beschwerdeführerin am 12. Mai 2017 angezeigt wurde (Urk. 10).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset
zes über die
Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversi
cherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen,
die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver
wirklicht hat
(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem
entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Sep
tember 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).
Der
hier zu beurteilende
Unfall
hat sich am 27. September 2012 ereignet
, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in
dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Gemäss
Art. 6 Abs. 1 UVG wer
den – soweit das Gesetz nichts a
nderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfälle
n und Berufskrankheiten gewährt.
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt voraus, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Invalidität,
Integritätseinbusse
) ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusam
menhang besteht (BGE 129 V 181 E. 3.1-2 mit Hinweisen).
1.3
Wird der Versicherte
infolge des Unfalles zu mindestens 10
%
(
Art.
8 des Bun
desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) invalid, so hat er Anspruch auf eine Invalidenrente (
Art.
18
Abs.
1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige
Eingliederungsmassnahmen
der Invalidenversicherung
abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistun
gen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger
Ein
gliederungsmassnahmen
durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte
(Invalideneinkommen)
, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid gewor
den wäre (
Valideneinkommen
;
Art. 16 ATSG).
1.4
1.4.1
Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemes
sene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebli
che Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität erleidet. Die Integri
tätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht über
steigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge
stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).
Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi
gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens minde
stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhän
gig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des
Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest
gesetzt (Abs. 3).
1.4.2
Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der
bundesrätli
chen
Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Feinras
ter) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als Ziff. 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala angegebene Pro
zentsatz des Integritätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a).
1.5
1.5.1
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
1.5.2
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der
befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpartei
lichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin aller
dings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/
ee
, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, dass mit der Rehaklinik D._ bzw. Kreisärztin Dr. C._ davon ausgegangen wer
den könne, dass die Beschwerdeführerin wieder in der Lage sei, ganztags einer angepassten, leichten beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Der Vergleich zwischen dem anhand der Lohnangaben aus der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) zu ermittelnden Invalideneinkommen von Fr. 60'780.-- und dem gestützt auf den zuletzt bei der Y._ AG erzielten Verdienst festzusetzenden
Validen
einkommen
von Fr. 44'501.-- zeige, dass die Beschwerdeführerin kein unfallbe
dingtes Mindereinkommen zu beklagen habe. Damit sei ein Anspruch auf eine Invalidenrente nach UVG zu verneinen. Im Weiteren habe Kreisärztin Dr. C._ eine mässige Arthrose am linken Knie festgestellt und in ihrer Einschätzung vom 29. Juli 2014 zum aktuellen Zeitpunkt eine Einreihung des Schadens in der Mitte der Skala bei 10 % vorgenommen, da vor allem nur das mediale Kompartiment betroffen sei. Aufgrund des unfallfremden Vorzustandes habe Dr. C._ die Ein
busse sodann mit einem Ursachenanteil von 50 % folgerichtig auf 5 % halbiert. Auch auf diese Beurteilung könne abgestellt
werden. Wegen der verbliebenen Beeinträchtigungen aus dem Berufsunfall von Ende September 2012 sei der Beschwerdeführerin daher eine Integritätsentschädigung von 5 % beziehungs
weise von Fr. 6'300.-- zuzusprechen (Urk. 2 S. 6 ff.).
2.2
Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, dass die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Ermittlung des
Valideneinkommens
auf widersprüchlichen Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin basiere. Korrekter
weise sei von einem jährlichen
Valideneinkommen
von Fr. 47'583.25 auszuge
hen. Als Invalideneinkommen ziehe die Beschwerdegegnerin DAP-Löhne heran und ermittle so ein Einkommen in einer adaptierten Tätigkeit von Fr. 60'780.--. Dieser Betrag bleibe bestritten, da die entsprechenden DAP-Blätter ungeeignet seien, einen entsprechenden Invalidenverdienst zu belegen. Im Weiteren habe Dr. Z._ im Bericht vom 9. Mai 2015 nachvollziehbar aufgezeigt, weshalb auf das Zumutbarkeitsprofil der Rehaklinik D._ nicht abgestellt werden könne. Betreffend Integritätsentschädigung sei festzuhalten, dass im Bericht zum MRI vom 1. Oktober 2012 von einer ausschliesslich oberflächlichen
chondralen
Abrasion gesprochen werde. Ein Vorzustand im Sinne einer von Kreisärztin Dr. C._ postulierten Arthrose müsse vor diesem Hintergrund verneint werden. Allenfalls liege eine richtunggebende Verschlimmerung eines bis dahin stillen Zustands vor. Seitens der B._ Klinik sei im Bericht vom 17. Oktober 2014 begründet dargetan worden, weshalb hier eine Integritätsentschädigung von 20 % geschuldet sei (Urk. 1 S. 3 ff.).
3.
3.1
Kreisärztin Dr. C._ diagnostizierte im Bericht vom 5. Februar 2014 zur Untersuchung vom 4. Februar 2014
persistierende Schmerzen im Bereich des lin
ken Kniegelenks bei Status nach zweimaliger Arthroskopie und
Teilmeniskekto
mie
Februar 2013, Oktober 2013; Differentialdiagnose: Symptomausweitung. Dr. C._ gab an, dass das gesamte Beschwerdebild aufgrund der heutigen kli
nischen Untersuchung nicht konklusiv nachvollziehbar sei. Sie empfehle deshalb die Durchführung eines Verlaufs-
Arthro
-MRI des linken Kniegelenks in der Uni
versitätsklinik A._ (Urk. 9/88/5-6).
3.2
Dr. med. E._, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, Oberarzt der Rehaklinik D._, erklärte im Austrittsbericht vom 30. Juni 2014, dass das Ausmass des seitens der Beschwerdeführerin geltend gemachten Beschwerdebildes unter Berücksichtigung der klinischen Befunde und der bishe
rigen Bildgebung sowie der bekannten Diagnosen aus rein somatisch-funktionel
ler Sicht nur in unzureichender Weise nachvollziehbar sei. Das Beschwerdebild werde zusätzlich durch eine mässige Symptomausweitung mit entsprechender Tendenz zu einem Schmerzfixierungs- und Schonverhalten überlagert. Zusam
menfassend habe im Rahmen der ambulanten Rehabilitation vom 7. Mai bis zum 4. Juni 2014 keine wesentliche Verbesserung der Schmerzproblematik erreicht werden können. Die körperliche Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit hätten beim Training auf einem mittleren Niveau deutlich gesteigert werden können. Die Beschwerdeführerin sei bereit gewesen, innerhalb der Klinik auf ihren Unterarm
stock zu verzichten. Bezüglich der Beweglichkeit des linken Knies habe eine leichte Verbesserung erzielt werden können. Dr. E._ kam zum Schluss, dass der Beschwerdeführerin die zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit als Reini
gungsangestellte, bei der es sich um eine ausschliesslich stehende/gehende Tätigkeit mit wiederholtem Treppensteigen und Kauern handle, nicht mehr zumutbar sei. Eine mindestens leichte, wechselbelastende Arbeit (Gehen/Stehen am Stück
max. etwa 30 min) ohne Tätigkeit in der Hocke, auf Knien, mit wieder
holtem Treppensteigen und auf Leitern sei ihr ganztags zumutbar (Urk. 9/114/3-5).
3.3
Kreisärztin Dr. C._ erklärte im Bericht vom 29. Juli 2014 betreffend die tags zuvor durchgeführte Abschlussuntersuchung, dass
sich ins
gesamt
sowohl beim Prüfen der Gangarten wie
auch bei
der Beweglichkeit, der Propriozeption und
der
Stabilisation
seit der letzten kreisärztlichen Untersuchung eine Verbesserung ergeben habe
.
Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit könne
auf das Zumutbarkeitspro
fil, welches im Rahmen der Rehabilitation in
D._
ers
tellt worden sei, abge
stellt werden (Urk. 9/123/5).
3.4
In der Beurteilung des Integritätsschadens vom 29. Juli 2014 diagnostizierte Kreisärztin Dr. C._
Restbeschwerden media
les linkes Kniegelenk bei Status nach
zweimaliger Arthroskopie un
d
Teilmeniskektomie
Februar
und
Oktober 2013 bei beginnender mä
ssiger medialer Gonarthrose linkes Kniegelenk.
Dr. C._ führte aus, dass eine mä
ssige Funktionseinschränkung und
eine
ver
minderte Belastbarkeit des linken Kniegelenkes
bestünden. Die Beschwerden seien
zum Teil unfallbedingt, dauernd und erheblich.
Schätzungsgrundlage sei Tabelle 5.2. Hier gelte
für e
ine mässige
Femorotibial
-A
rthrose ein Wert von 5
bis 15 %. Im vorliegenden Fall sei
vor allem nur das mediale Kom
partiment betrof
fen, so dass
zum aktuellen Zeitpunkt
insgesamt
von 10
%
aus
zu
gehe
n sei
. Da vor dem Unfall bereits eine Arthrose mit im MRI
vom 1. Oktober 2012
ersichtlichen
chondralen
Abrasionen am medial
en
Femurkondylus
nachweisbar gewesen sei, liege
eine vorbestehe
nde Arthrose vor. Im Verlauf sei es gemäss Bilddokumenta
tion zu einer leichten bis mä
ssigen Zunahme der vorbestehenden Knorpeldefekte
gekommen. Dementsprechend könnten
50
%
der vorliegenden medialen Gon
arthr
ose als
Vorzustand gelten, womit
5
%
auf den aktuel
len Zustand zurückzu
führen seien (Urk. 9/122).
3.5
Dr. med. F._, Oberarzt Orthopädie der B._ Klinik, gab im Bericht vom 17. Oktober 2014 zuhanden der Beschwerdeführerin an, dass nach der letzten Operation vom 28. Oktober 2013 insofern ein Endzustand vorliege, als postope
rativ durch rehabilitative Massnahmen höchstwahrscheinlich keine Verbesserun
gen mehr erreicht werden könnten. Es liege jedoch kein Endzustand vor, was die Arthrose angehe, da es sich hier um einen progredienten Prozess handle. Er habe die Beschwerdeführerin das letzte Mal am 10. April 2014 in seiner Sprechstunde gesehen. Damals sei sie sicher noch nicht arbeitsfähig gewesen. Klinisch scheine sich in den letzten Monaten aber keine wesentliche Verbesserung abgezeichnet zu haben, so dass fraglich sei, inwieweit die Beschwerdeführerin tatsächlich arbeitsfähig sein werde. Erfreulicherweise zeige sich in der Rehaklinik D._, dass die Beweglichkeit des linken Knies bei Austritt habe verbessert werden kön
nen. Gemäss der Gliedertabelle der Beschwerdegegnerin sei bei einer mässigen
femorotibialen
Arthrose ein Integritätsschaden von 5 bis 15 % und bei einer schweren Arthrose ein solcher von 15 bis 30 % gegeben. Die
Arthroskopiebilder
von Oktober 2013 würden
medialseitig
bereits
chondromalazische
Veränderun
gen Grad III bis IV zeigen, was einer mässigen bis schweren Arthrose entspreche. Somit würde er eher von einem Integritätsschaden von ca. 20 % ausgehen. Die Frage, inwieweit die Arthrose vorbestehend gewesen sei, sei schwierig zu beur
teilen, da er die Beschwerdeführerin erst Ende 2013 gesehen und das Unfaller
eignis am 27. September 2012 stattgefunden habe (Urk. 9/137).
3.6
Kreisärztin Dr. C._ hielt in der Stellungnahme vom 11. November 2014 fest, dass Dr. F._ von der B._ Klinik die Integritätsentschädigung auf 20 % schätze, ohne das MRI vom 1. Oktober 2012 in seine Beurteilung miteinbezogen zu
haben. Er gebe an, den Vorzustand nicht beurteilen zu können, da er die Beschwerdeführerin erst im Oktober 2013 gesehen habe. Im Verlaufs-MRI vom 18. März 2013 (ca. fünf Monate nach dem ersten MRI) sei der Knorpelschaden unverändert gewesen, so dass durch das Unfallereignis innerhalb von fünf Monaten keine Veränderung sichtbar geworden sei. Sie bleibe daher bei ihrer Einschätzung und Begründung (Urk. 9/139).
3.7
Dr. Z._ erklärte im Bericht vom 9. Mai 2015 zuhanden der Beschwerdefüh
rerin, dass sie diese von Konsultationen mit ihrem Ehegatten vor dem Unfall vom 27. September 2012 kenne. Damals sei die Beschwerdeführerin ohne Probleme gelaufen. Im MRI vom 1. Oktober 2012 habe sich kein Gelenkserguss gefunden, sondern ein Riss im medialen
Meniskushinterhorn
. Zudem sei das Kreuzband ödematös verändert gewesen. Ebenso habe eine Vorderhornläsion lateral bestan
den. Die
Femurkondylen
hätten nur oberflächliche Abrasionen gezeigt (kein Vor
handensein einer Arthrose). Nach intensiver Physiotherapie sei am 15. Februar 2014 in der Universitätsklinik A._ operiert worden und die Beschwerdefüh
rerin sei an Stöcken entlassen worden, die sie lang benötigt habe. Im Bericht der Universitätsklinik A._ vom 18. Februar 2013 sei die Diagnose einer medial beginnenden Gonarthrose erwähnt worden. Da es zu keinerlei Besserung gekom
men sei, sei auf Wunsch ein Wechsel der Behandlung an die B._ Klinik erfolgt. Dort sei das Knie infiltriert worden, jedoch ebenfalls ohne Besserung der Schmerzen. Noch im April 2014 sei die Beschwerdeführerin an einem Stock gegangen (was auch im Bericht der B._ Klinik vom 10. April 2014 erwähnt werde). Sie habe über Schmerzen geklagt und das Knie nicht belasten können. Aktuell fänden sich am linken Knie eine teigige Schwellung und ein Extensions
defizit von ca. 10 Grad gegenüber rechts. Es sei eine Schublade bei Kreuzband-
Auffaserung
vorhanden. Die Beschwerdeführerin könne nicht
lange sitzen, nicht lange gehen und habe zudem wegen des andauernden Hinkens Wirbelsäulen-Probleme. Deshalb sei sie auch für eine leichte Arbeit nicht arbeitsfähig. Aus hausärztlicher Sicht könne sie die Einschätzung der Rehaklinik D._ nicht nachvollziehen, zumal Dr. E._ selbst erklärt habe, dass die Beschwer
deführerin nicht geheilt habe entlassen werden können, nach wie vor stark hinke und auswärts noch einen Stock benütze. Die Gehfähigkeit betrage keinesfalls 30 Minuten (Urk. 9/144).
4.
4.1
Hinsichtlich der Frage der Arbeitsfähigkeit legte Kreisärztin Dr. C._ im Bericht vom 29. Juli 2014 – in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den
Vorakten
– im Wesentlichen dar, dass es der Beschwerdeführerin gemäss eigenen Angaben seit der letzten kreisärztlichen Untersuchung (vom 4. Februar 2014) insoweit besser gehe, als sie mittlerweile aufgrund der Rehabilitation in der Rehaklinik D._
ohne Unterarmgehstock gehen könne. Sie
könne sich jedoch weiterhin nicht so belasten
wie vor dem Unfall. Bei der
heutigen klinischen Untersuchung zeige
sich ein diskret ge
reiztes linkes Kniegelenk mit mä
ssiger Ergussbildung und lokalem Druckschmerz medi
al. Vergleiche man die objek
tiv erhobenen Befunde heute mit denjenigen der letzten krei
särztlichen Untersu
chung, so habe
sich ins
gesamt
sowohl beim Prüfen der Gangarten wie
auch bei
der Beweglichkeit, der Propriozeption und
der
Stabilisation
eine Verbesserung ergeben
.
Es könne somit auf das Zumutbarkeitsprofil der Rehaklinik D._ verwiesen werden, wonach der Beschwerdeführerin eine mindestens leichte, wechselbelastende Arbeit (Gehen/Stehen am Stück max. etwa 30 min) ohne Tätigkeit in der Hocke, auf Knien, mit wiederholtem Treppensteigen und auf Lei
tern ganztags zumutbar sei (Urk. 9/123/5 und Urk. 9/114/3).
4.2
Diese Beurteilung von Kreisärztin Dr. C._, die auf einer eingehenden klini
schen Untersuchung beruht, ist angesichts der genannten Befunde einleuchtend und plausibel. Dies auch vor dem Hintergrund, dass im Rahmen der ambulanten Rehabilitation in der Rehaklinik D._ vom 7. Mai bis zum 4. Juni 2014 die körperliche Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit beim Training auf mittlerem Niveau gesteigert und eine leichte Verbesserung bezüglich der Beweglichkeit des linken Knies erzielt werden konnte (Urk. 9/114/5).
Der Bericht von Dr. Z._ vom 9. Mai 2015 (Urk. 9/144) vermag diese Beur
teilung von Kreisärztin Dr. C._ nicht in Zweifel zu ziehen. Dr. Z._ hat nicht nachvollziehbar begründet, weshalb die Beschwerdeführerin aufgrund der Kniebeschwerden links selbst in einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sein soll und die Gehfähigkeit keinesfalls 30 Minuten betrage. Die Beschwerdeführerin hatte bei Austritt aus der Rehaklinik D._ selber erklärt, sie benötige ihren Stock lediglich noch für eine
Gehdauer
von mehr als 30 Minuten (Urk. 9/114/9). Überdies hat sie anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 28. Juli 2014 bestätigt, dass sich die Gesamtsituation vor allem seit dem Aufenthalt in der Rehaklinik D._ verbessert habe, da sie zur
zeit auch ohne Gehstock gehen könne (Urk. 9/123/2-3).
Dr. F._ von der B._ Klinik konnte sich zur Frage der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin nach dem Austritt aus der Rehaklinik D._ im Übri
gen nicht äussern, weil er sie seither nicht mehr gesehen hat (Urk. 9/137).
4.3
Es ist somit festzuhalten, dass auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit von Kreis
ärztin Dr. C._ bzw. der Rehaklinik D._ abgestellt werden kann.
5.
5.1
Im Weiteren ist zu prüfen, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin in erwerblicher Hinsicht auswirkt.
5.2
Da die Beschwerdeführerin ihre Stelle als Reinigungsangestellte infolge des Unfallereignisses vom 27. September 2012 verloren hat, gingen beide Parteien bei der Ermittlung des
Valideneinkommens
zu Recht vom zuletzt erzielten Ver
dienst bei der Y._ AG aus (BGE 139 V 28 E. 3.3.2). Währenddessen die Beschwerdegegnerin von einem Stundenlohn von Fr. 20.32 (inkl. Anteil 13. Monatslohn und Feiertagsentschädigung) ausging und das
Valideneinkom
men
auf Fr. 44'501.-- bezifferte, errechnete die Beschwerdeführerin gestützt auf einen Stundenlohn von brutto Fr. 21.36 ein auf das Jahr 2014 aufgerechnetes
Valideneinkommen
von Fr. 47'583.25 (Urk. 1 S. 3). Auf welches dieser beiden
Valideneinkommen
abzustellen ist, kann – wie nachfolgend aufgezeigt wird – jedoch offen bleiben.
5.3
Das Invalideneinkommen setzte die Beschwerdegegnerin mittels der
DAP-Methode
auf
Fr.
60‘780.
-- fest (vgl. Urk. 9/129). Auf die von der Beschwerdefüh
rerin in der
Einsprachebegründung
vom 23. Oktober 2014 erhobenen Einwände (Urk. 9/136) gegen die fünf ausgewählten DAP-Stellen ist die Beschwerdegegne
rin im
Einspracheentscheid
ausführlich eingegangen und hat dabei zutreffend dargelegt, dass bei all diesen Stellen in Übereinstimmung mit dem kreisärztlichen Zumutbarkeitsprofil keine Verrichtungen im Stehen oder Gehen von mehr als einer halben Stunde am Stück notwendig seien. Ebenfalls überzeugend sind die Ausführungen der Beschwerdegegnerin dazu, dass es sich bei der in den DAP-Erfassungsblättern angegebenen Ausbildungsanforderung einer Anlehre nicht um eine solche im Sinne des bis zum 31. Dezember 2003 gültigen gewesenen Art. 49 des Bundesgesetzes über die Berufsbildung handle, sondern lediglich um eine in der Regel kurz dauernde
Einarbeitung in den neuen Arbeitsbereich (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 8C_215/2015 vom 17. November 2015 E. 4.7.2).
Schliesslich
wies die Beschwerdegegnerin auch zu Recht darauf hin, dass bei der Bestimmung des Invalideneinkommens - im Rahmen der Ermittlung eines allfäl
ligen Rentenanspruchs - irrelevant ist, ob die Beschwerdeführerin vor dem Unfall nur teilzeitbeschäftigt war
(
Rumo-Jungo
/Holzer, Rechtsprechung des Bundesge
richts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung,
4.
Auflage, Zürich/ Basel/Genf 2012, S. 127).
Auf das von der Beschwerdegegne
rin ermittelte Invalideneinkommen von Fr. 60‘780.-- kann daher abgestellt wer
den.
Bei einem
Valideneinkommen
von Fr.
44'501.-- respektive Fr. 47'583.25 und einem Invalideneinkommen von Fr. 60'780.-- resultiert keine unfallbedingte Erwerbseinbusse bzw. ein Invaliditätsgrad von 0 % (vgl. E. 1.3).
Daran würde im Übrigen auch eine allfällige Parallelisierung der Einkommen, das heisst eine Heraufsetzung des
Valideneinkommens
oder eine Herabsetzung des Invalideneinkommens bis die Abweichung vom branchenüblichen Tabellen
lohn 5 % nicht mehr übersteigt, nichts ändern (vgl.
Rumo-Jungo
/Holzer, a.a.O., S. 129 f.).
5.4
Zieht man zur Ermittlung des Invalideneinkommens alternativ
die Tabellenlöhne
gemäss
der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE)
2012
des Bundesamtes für Statistik
heran
(vgl.
BGE 139 V 592 E. 2.3 mit Hinweisen)
und geht vom
Lohn
einer Hilfsarbeiterin von monatlich Fr. 4‘112.-- aus
(privater Sektor, Tabelle TA1, Total)
, resultiert unter Berücksichtigung der
betriebsübliche
n
wöchentliche
n
Arbeitszeit von 41,7 Stunden
im Jahr 2014
(Bundesamt für Statistik, betriebsüb
liche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, T 03.02.03.01.04.01) und
der
Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2014 (vgl. Bundesamt für Statistik, Schwei
zerischer Lohnindex, Entw
icklung der
Nominallöhne, Frauen, Total
) ein
hypothe
tischer Jahreslohn von Fr. 52‘319.20 (Fr. 4‘112 : 40 x 41,7 x 12 x 1,007 x 1,01).
Auch bei Gegenüberstellung dieses Invalideneinkommens mit dem
Validenein
kommen
von Fr.
44'501.-- respektive Fr. 47'583.25 resultiert keine unfallbe
dingte Erwerbseinbusse bzw. ein Invaliditätsgrad von 0 % (vgl. E. 1.3).
5.5
Die Beschwerdegegnerin hat einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente nach UVG demnach zu Recht verneint.
6.
6.1
Hinsichtlich der Frage des Integritätsschadens sind sich Kreisärztin Dr. C._ und Dr. F._ von der B._ Klinik insofern einig, als beide von einer zumindest teilweise unfallbedingten
Femorotibial
-Arthrose links ausgehen (Urk. 9/122, Urk. 9/137 und Urk. 9/139). Uneinigkeit besteht hingegen betreffend Schweregrad der Arthrose. Während Dr. C._ erklärte, es sei vor allem nur das mediale Kompartiment betroffen, weshalb zum aktuellen Zeitpunkt von einer mässigen Arthrose auszugehen sei (Urk. 9/122), hielt Dr. F._ fest, dass die
Arthroskopiebilder
von Oktober 2013
medialseitig
bereits
chondromalazische
Veränderungen Grad III bis IV zeigen würden, was einer mässigen bis schweren Arthrose entspreche (Urk. 9/137). Auf das Vorbringen von Dr. F._ zum Schwe
regrad der Arthrose selbst ist Dr. C._ in ihrer Stellungnahme vom 11. Novem
ber 2014 sodann nicht eingegangen. Ihre Kritik an dessen Schätzung des Integ
ritätsschadens auf 20 % erschöpfte sich vielmehr darin, dass Dr. F._ im Rah
men seiner Beurteilung das MRI vom 1. Oktober 2012 bzw. den unfallfremden Vorzustand nicht miteinbezogen habe (Urk. 9/139).
Im Weiteren sind sich Kreisärztin
Dr. C._ und Dr. Z._ bezüglich der Frage dieses allfälligen Vorzustandes uneins. Während Dr. C._ in der Beur
teilung vom 29. Juli 2014 angab, vor dem Unfall vom 27. September 2012 sei bereits eine Arthrose mit im MRI vom 1. Oktober 2012 ersichtlichen
chondralen
Abrasionen am medialen
Femurkonylus
nachweisbar gewesen (Urk. 9/122), erklärte Dr. Z._, dass dieses MRI nur oberflächliche Abrasionen gezeigt habe, ohne Vorhandensein einer Arthrose (Urk. 9/144/1).
6.2
Aufgrund dieser begründeten Einwände v
on Dr. F._ und Dr. Z._ beste
hen
somit zumindest geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen Feststellungen von Kreisärztin Dr.
C._ zur Frage der Höhe des Integritätsschadens
(vgl. E. 1.5.2).
Umgekehrt gilt dies jedoch
inso
fern auch
für die Beurteilungen v
on Dr. F._ und Dr. Z._, als Dr. F._ – wie erwähnt – offenbar keine Kenntnis der MRI-Bilder vom 1. Oktober 2012 hatte (Urk. 9/137) und sich Dr.
O._
gar nicht zur Höhe des Integritätsschadens
geäussert
hat (Urk. 9/144).
6.3
Gestützt auf die gegebene medizinische Aktenlage lässt sich somit nicht prüfend nachvollziehen, welchen Schweregrad die
Femorotibial
-Arthrose am linken Knie
gelenk hat.
Ebensowenig
kann beurteilt werden, ob diese nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit teilweise vorbestehend war und bejahen
denfalls in welchem
Ausmass
.
Es sind demzufolge ergänzende medizinische Abklärungen erforderlich.
7.
Der angefochtene
Einspracheentscheid
vom 27. Dezember 2016 (Urk. 2) ist daher insoweit aufzu
heben, als er den Anspruch auf eine 5 % übersteigende Integri
tätsentschädigung für das linke Knie verneint
, und die Sache ist zur ergänzenden medizinischen Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie zur Frage der Höhe des Integritätsschadens eine externe gutachterliche Abklä
rung
veranlasst. Hinsichtlich des Anspruchs auf eine Rente aus UVG ist die Beschwerde abzuweisen. Dies führt zur teilweisen
Gutheissung
der Beschwerde.
8.
Ausgangsgemäss
ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerde
führerin eine reduzierte Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwen
dung von Art. 61
lit
. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr.
800.-- (inkl. Baraus
lagen und
MWSt
) festzusetzen ist.