Decision ID: 6f13239a-4a1a-5fc3-9b4b-ab7d02d409d7
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Die Beschwerdeführerin verliess gemäss eigenen Angaben die  am 9. April 2003 und gelangte über Ghana und Italien am 13. April 2003 in die Schweiz, wo sie am gleichen Tag um Asyl . Nach einer Kurzbefragung in der Empfangsstelle (heute: - und Verfahrenszentrum; EVZ) B._ vom 16. April 2004 wurde die Beschwerdeführerin für die Dauer des Verfahrens dem  C._ zugewiesen. Die zuständige kantonale Behörde hörte sie am 23. Juli 2003 zu ihren Asylgründen an. Anlässlich der beiden Befragungen machte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, sie stamme aus der Elfenbeinküste, wo sie seit ihrer Geburt in Abidjan gelebt habe. Ihr Zwillingsbruder sei 1999 an den Folgen einer Krankheit verstorben, ihre Mutter im Jahre 2001. Im Juli 2002 sei ihr Vater in seinen Geburtsort gereist, habe jedoch an ihrem Geburtstag wieder zurück sein wollen. Er sei jedoch nicht zurückgekehrt, worauf sie sich zu ihrem Onkel begeben habe, um seinen Rat einzuholen. Dieser sei in der Folge ebenfalls in dieses Dorf gereist, um etwas über den Verbleib ihres Vaters herauszufinden. Der Onkel sei jedoch im Februar 2003 ohne Neuigkeiten zurückgekehrt. Am 9. April 2003 habe ihr Onkel sie im Schulheim, wo sie gewohnt habe, angerufen und ihr erklärt, sie werde von den „Escadrons de la Mort“ gesucht. Er habe ihr zur sofortigen Flucht aus der Elfenbeinküste geraten, ihre Ausreise organisiert und auch bezahlt. Für den Inhalt der weiteren Aussagen wird auf die Akten verwiesen. Das BFF verzichtete auf weitere Abklärungen.
B. Mit Verfügung vom 4. November 2003 – eröffnet am 5. November 2003 – lehnte das BFF das Asylgesuch der Beschwerdeführerin ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug an. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, ihre Vorbringen hielten den Anforderungen an die Glaubhaftmachung gemäss Art. 7 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht stand. Der Vollzug der Wegweisung in die Elfenbeinküste sei aufgrund der derzeit dort herrschenden politischen Situation und ungeachtet der Minderjährigkeit der Beschwerdeführerin zulässig, zumutbar und .
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C. Mit Beschwerde vom 4. Dezember 2003 an die Schweizerische  (ARK) beantragte die Beschwerdeführerin durch ihre Rechtsvertreterin unter Kosten- und Entschädigungsfolge, die Ziffern 4 und 5 der angefochtenen Verfügung seien aufzuheben. Es sei , dass der Wegweisungsvollzug unzumutbar sei und es sei die Vorinstanz anzuweisen, die Beschwerdeführerin in der Schweiz  aufzunehmen. Eventualiter sei der Fall zur erneuten Abklärung des Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuweisen. In  Hinsicht sei der Beschwerdeführerin die unentgeltliche  im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) zu gewähren und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu . Auf die Begründung wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.
D. Mit Zwischenverfügung vom 10. Dezember 2003 stellte die ARK die Rechtskraft der Ziffern 1 und 2 des Dispositivs der Verfügung des BFF vom 4. November 2003 (Verneinung der Flüchtlingseigenschaft,  des Asyls) fest und erklärte, dass damit auch die  als solche (Ziffer 3 des Dispositivs) grundsätzlich nicht mehr zu überprüfen sei. Gleichzeitig hiess der damals zuständige  das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gut und verzichtete auf die Erhebung eines Kostenvorschusses.
E. Das BFF beantragte in seiner Vernehmlassung vom 18. Dezember 2003 die Abweisung der Beschwerde.
F. Am 8. April 2009 wird die Kostennote zu den Akten gereicht.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vor-
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instanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet  Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das  ist daher zuständig für die Beurteilung der  Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat am 1. Januar 2007 die  der bei der ARK hängigen Rechtsmittel übernommen. Das neue Verfahrensrecht ist anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Gestützt auf Art. 37 VGG i.V.m. Art. 33a Abs. 2 VwVG ergeht das Urteil in deutscher Sprache (vgl. Anhang Ziff. 10 VGG).
1.4 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Die  ist durch die angefochtene Verfügung besonders  und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung. Die Beschwerdeführerin ist daher zur  der Beschwerde legitimiert (Art. 108 Abs. 1 und 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. Die Beschwerdeführerin war gemäss eigenen Angaben zum Zeitpunkt der Einreichung des Asylgesuchs und der Beschwerde sowie den  noch unmündig. Hierzu ist festzuhalten, dass die  das prozessuale Gegenstück der materiellrechtlichen  darstellt und grundsätzlich an die gleichen  wie letztere geknüpft ist (vgl. F. GYGI, , 2. Aufl., Bern 1983, S. 180; Entscheidungen und  der ARK [EMARK] 1996 Nr. 3 E. 2b S. 19). Die Anwendbarkeit des Schweizerischen Rechts ergibt sich in diesem Zusammenhang aus Art. 35 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 20 des Bundesgesetzes vom 18. Dezember 1987 über das Internationale Privatrecht (IPRG, SR 291). Prozessfähigkeit setzt wie Handlungsfähigkeit grundsätzlich Mündigkeit und Urteilsfähigkeit voraus (vgl. Art. 13 des  Zivilgesetzbuchs vom 10. Dezember 1907 [ZGB, SR 210]).  ist, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat (Art. 14 Abs. 1 ZGB). Ur-
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teilsfähig ist jeder, dem es nicht wegen seines Kindesalters oder  anderer Umstände an der Fähigkeit mangelt, vernunftgemäss zu handeln (Art. 16 ZGB). Urteilsfähige Unmündige können sich zwar grundsätzlich nur mit der Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter durch ihre Handlungen verpflichten (Art. 19 Abs. 1 ZGB); ohne diese Zustimmung vermögen sie indessen Rechte auszuüben, welche ihnen um ihrer Persönlichkeit willen zustehen (Art. 19 Abs. 2 ZGB). Nach Lehre und Praxis gelten sowohl die Einreichung eines Asylgesuchs als auch die Ergreifung von in diesem Kontext stehenden Rechtsmitteln als solche "höchstpersönliche" Rechte (vgl. EMARK 1996 Nr. 4 E. 2d S. 28 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin war zwar im Zeitpunkt beider erwähnten Rechtshandlungen unmündig; sie hat ihr Heimatland verlassen und ist unbegleitet ohne ihren gesetzlichen Vertreter in die Schweiz gekommen. Sie hat ein Asylgesuch gestellt und die Gründe dargelegt, die sie zum Verlassen ihrer Heimat bewogen haben. Ihren Aussagen können keine Anhaltspunkte entnommen werden, die auf das Vorliegen der Urteilsunfähigkeit schliessen lassen würden. Weder die an der kantonalen Befragung anwesende Hilfswerkvertreterin noch die ebenfalls anwesende Vertrauensperson haben Einwände erhoben. In Anbetracht dieser Umstände ist insgesamt von der Urteilsfähigkeit der Beschwerdeführerin sowohl im Zeitpunkt der Befragungen als auch im Zeitpunkt der Einreichung des Asylgesuches und der  auszugehen. Bei dieser Sachlage ist auch die  der Beschwerdeführerin aufgrund der Ausnahmeregelung von Art. 19 Abs. 2 ZGB zu bejahen. Ebenso wurden im vorliegenden Fall die formalen Leitplanken zur Befragung unbegleiteter Minderjähriger  (vgl. zum Ganzen EMARK 1998 Nr. 13 S. 84 ff.).
4. Die Verneinung der Flüchtlingseigenschaft, die Ablehnung des  sowie die Wegweisung blieben vorliegend unangefochten und sind mit Ablauf der Beschwerdefrist in Rechtskraft erwachsen.  des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet somit einzig die Frage des Vollzugs der Wegweisung (vgl. Art. 44 AsylG).
5. 5.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
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desgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
5.2 Die drei Bedingungen für einen Verzicht auf den Vollzug der  (Unzulässigkeit, Unzumutbarkeit, Unmöglichkeit) sind  Natur: Sobald eine von ihnen erfüllt ist, ist der Vollzug der  als undurchführbar zu betrachten und die weitere  in der Schweiz gemäss den Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme zu regeln (vgl. EMARK 2006 Nr. 6 E. 4.2 S. 54 f., EMARK 2001 Nr. 1 E. 6a S. 2). Gegen eine allfällige Aufhebung der vorläufigen Aufnahme durch das BFM steht dem weggewiesenen Asylsuchenden wiederum die Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht offen (vgl. Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 44 Abs. 2 AsylG). In diesem Verfahren wäre dann der Wegweisungsvollzug vor dem Hintergrund sämtlicher Vollzugshindernisse von Amtes wegen nach Massgabe der in diesem Zeitpunkt herrschenden Verhältnisse (vgl. EMARK 1997 Nr. 27 S. 205 ff.) zu prüfen.
5.3 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG – die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
5.3.1 Das Bundesverwaltungsgerichts hat im Urteil D-4477/2006 vom 28. Januar 2008 eine umfassende Analyse der Lage an der Côte d'Ivoire vorgenommen und ist zur Auffassung gelangt, dass dort zum heutigen Zeitpunkt kein Krieg, Bürgerkrieg oder eine Situation  flächendeckender Gewalt herrscht, aufgrund derer die zivile Bevölkerung generell gefährdet wäre (vgl. E. 8.2 und 8.3 S. 10 ff.).  erachtet das Gericht den Vollzug der Wegweisung nach Abidjan für junge Männer ohne gesundheitliche Probleme, welche  vor ihrer Ausreise dort gelebt haben oder dort über ein familiäres Netz verfügen, als zumutbar (vgl. E. 8.3 S. 15). In diesem  allenfalls e contrario den Schluss ziehen zu wollen, ein Vollzug der Wegweisung nach Abidjan sei für Menschen weiblichen  generell unzumutbar, erwiese sich jedoch als verfehlt  nicht sachgerecht.
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5.3.2 Im vorliegend zu beurteilenden Einzelfall gilt zu berücksichtigen, dass die aus Abidjan stammende Beschwerdeführerin bei ihrer  in die Schweiz im Jahr 2003 noch minderjährig war. Gemäss ihren Aussagen kamen die Eltern für ihren Lebensunterhalt auf. Sie  dort die Schule (Primar- und Sekundarschule), welche sie auch nach dem Tod ihrer Mutter fortsetzte und in der sie fortan bis zur  übernachtete. Ihr Vater verschwand im Juli 2002 und dessen  konnte durch die Suche ihres Onkels mütterlicherseits  den besten Freund ihres Vaters nicht ausfindig  werden (vgl. A1 S. 4 und 5 sowie A10 S. 3, 7 und 8). Ob die  vor diesem Hintergrund auf ein tragfähiges soziales Beziehungsnetz in ihrem Heimatstaat zurückgreifen kann, erscheint fraglich. Inwiefern und ob überhaupt der sogenannte "Onkel" (noch) als Bezugsperson – nicht zuletzt vor dem Hintergrund ihrer  Landesabwesenheit – gelten könnte, ist aus den Akten nicht . Vielmehr ist diesen zu entnehmen, dass sich dessen zu Gunsten der Beschwerdeführerin getroffenen Vorkehrungen letztlich darin erschöpften, sie ausser Landes zu bringen. Spekulativ respektiv als reine und nicht weiter zu verfolgende Hypothese erweist sich die Annahme, die Beschwerdeführerin hätte sich namentlich während  Schulzeit ein gewisses soziales Beziehungsnetz aufbauen können. Ferner ergeben sich gemäss Akten keine konkreten Anhaltspunkte, aufgrund derer allenfalls geschlossen werden könnte, die heute  Beschwerdeführerin hätte während ihres Aufenthalts in der Schweiz die erforderlichen Erfahrungen sammeln und sich aneignen können, die ihr im Falle einer Rückkehr in ihren Heimatstaat ein  Fortkommen gewährleisten könnten. Nicht ausser Acht gelassen werden darf, dass gemäss allgemein zugänglichen Quellen Gewalt an Frauen, die in der ivorischen Gesellschaft diskriminiert , verbreitet ist und kaum geahndet wird (u.a. U.S. Departement of State, Côte d'Ivoire, Country Reports on Human Rights Practices 2007 und 2008; Human Rights Watch, Côte d'Ivoire, Country Summary,  2009; United Nations, Côte d'Ivoire, Critical Humanitarian Needs 2009), was erschwerend für die alleinstehende, in eine ungewisse  zurückkehrende Beschwerdeführerin hinzukäme. Von nicht zu  Bedeutung erweist sich schliesslich in diesem  auch der Umstand, dass die immer wieder verzögerte,  für November 2008 vorgesehene Präsidentschaftswahl erneut verschoben wurde (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts D-4477/2006 vom 28. Januar 2008, a.a.O., E. 8.2 sowie Human Rights Watch, Côte d'Ivoire, Country Summary, January 2009). Unter Berück-
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sichtigung all dieser wenig begünstigenden Faktoren erachtet das Bundesverwaltungsgericht den Vollzug der Wegweisung der  zum heutigen Zeitpunkt insgesamt als unzumutbar im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG.
6. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen. Die Verfügung der Vorinstanz vom 4. November 2003 ist infolge festgestellter  hinsichtlich des Vollzuges der Wegweisung (Ziff. 4 und 5 des Dispositivs der angefochtenen Verfügung) aufzuheben und das BFM ist anzuweisen, der Beschwerdeführerin die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Art. 44 Abs. 2 AsylG und Art. 83 Abs. 1 AuG). Einer solchen stehen im Übrigen vorliegend auch keine einschränkenden gesetzlichen Tatbestände entgegen (vgl. Art. 83 Abs. 7 AuG). Auf die übrigen Beschwerdevorbringen braucht bei dieser Sachlage nicht  zu werden.
7. 7.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind – unabhängig von der der Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 10. Dezember 2003 gewährten unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG – keine Kosten aufzuerlegen (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 63 Abs. 1 VwVG).
7.2 Obsiegende Parteien haben Anspruch auf eine  für die ihnen erwachsenen notwendigen Kosten (Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Gemäss der nicht detaillierten Kostennote vom 8. April 2009 wird für das Rechtsmittelverfahren ein  von 61⁄2 Stunden à Fr. 230.– geltend gemacht, was insgesamt  Betrag von Fr. 1'495.– ergibt (nicht der Mehrwertsteuerpflicht ). In Berücksichtigung von Umfang und Schwierigkeit des vorliegenden Verfahrens und im Vergleich mit ähnlich gelagerten  erweist sich der ausgewiesene Arbeitsaufwand als zu hoch und ist um 11/2 Stunden zu kürzen. Der Beschwerdeführerin ist demnach eine auf Fr. 1'150.– festzusetzende, von der Vorinstanz zu entrichtende  zuzusprechen (vgl. Art. 10 und Art. 14 Abs. 2 VGKE).
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