Decision ID: 39c27f01-6260-59af-b013-6b23639b4d01
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Die 1959
geborene
X._
ist
gelernte Zahnarztgehilfin und arbeitet seit März 2006 als Fachangestellte Gesundheit bei
der
A._
bei einem 50%-Pensum (Urk. 8/22/4). Bereits 1993 meldete sich die Versicherte wegen Polyarthritis bei der IV-Stelle zum Bezug von IV-Leistungen
(Hilfsmittel)
an (Urk. 8/22).
Im Laufe der Jahre erteilte die IV-Stelle wiederholt
Kostengut
sprache für Spezialschuhe (Urk. 8/9-10, Urk. 8/16, Urk. 8/19 und Urk. 8/21). Am
1
0.
Januar 2012 ersuchte
X._
um
berufliche Massnahmen bzw. eine Rente
(Urk. 8/22)
.
Sie
machte geltend, sie würde
aus finanziellen Gründen, da ihr Ehemann per Ende Februar 2012 arbeitslos werde, ab März 2012 (ohne Gesundheitsschaden) eine mindestens 80%ige Tätigkeit aufnehmen (Urk. 8/26).
Am
20. Januar 2012
teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass keine berufli
chen Eingliederungsmassnahmen nötig seien (Urk. 8/27). Daraufhin
traf die
IV-Stelle medizinische und
erwerbliche Abklärungen (Urk. 8/28-34).
Am 22. März 2012
führte
med.
pract
.
B._
,
Fachärztin für Orthopädie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) eine orthopädisch-rheumatologische Untersuchung der Versicherten durch (Untersuchungsbericht vom 3. April 2012, Urk. 8/36, und Stellungnahme vom 3. April 2012, Urk. 8/38/3).
Mit Vorbescheid vom 4. April 2012 kündigte die IV-Stelle die Abweisung des Rentenbegehrens bei einem Invaliditätsgrad von 19 % an
, wobei sie davon ausging, dass die Versicherte ohne Gesundheitsschaden zu einem Pensum von 80
%
erwerbstätig und zu 20
%
im Aufgabenbereich Haushalt tätig wäre
(Urk. 8/40). Dagegen
erhob
X._
am 7. Mai
beziehungsweise am 12. Juli 2012 Einwand (Urk. 8/42 und Urk. 8/46).
Am 16. Oktober 2012 verfügte die IV-Stelle die
vor
beschiedene
Abweisung des Rentengesuchs (Urk. 2).
2.
Hiergegen
erhob
X._
am 19. November 2012 Beschwerde und bean
tragte,
es sei ihr unter Aufhebung der Verfügung vom 16. Oktober 2012
spätes
tens per
1.
Mai 2012
eine Invalidenrente zuzusprechen, eventuell sei die Sache zu ergänzenden Abklärungen und zum Neuentscheid zurückzuweisen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 4. Januar 2013 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-56), was der Beschwerdeführerin am 10. Januar 2013 mitgeteilt wurde (
Urk. 9).
Mit Verfügung vom
5. März 2014
(Urk.
10
) wurde die Pensionskasse
der
Z._
beigeladen
und ihr eine Frist zur Stellungnahme gewährt, worauf die Beigeladene mit Schreiben vom 12. März 2014 (Urk. 12) verzichtete.
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird – soweit erfor
derlich – im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1 des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40
%
besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50
%
auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60
%
auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70
%
auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach
Art.
16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga
benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach
Art.
28a
Abs.
2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent
geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (
Art.
28a
Abs.
3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).
Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs
tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozi
alen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel
ten und gewichteten
Teilinvaliditäten
ergibt (BGE 130 V 393 ff. E. 3.3 mit Hin
weisen; vgl. BGE 134 V 9).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die
versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründet die Verneinung des Rentenanspruchs gestützt auf den orthopädisch-rheumatologischen RAD-Untersuchungsbericht vom 3. April 2012 (Urk. 8/36) im Wesentlichen damit, dass der Beschwerdefüh
rerin die angestammte Tätigkeit als
A._
-Mitarbeiterin zwar nur noch zu 50 % möglich sei, ihr hingegen eine behinderungsangepasste Tätigkeit mit ausrei
chend Möglichkeit zu Bewegungspausen, ohne besondere Anforderungen an die Kraft und das manuelle Geschick der Hände, ohne repetitive Belastung der Hand- und Fingergelenke, ohne Vibrations- und Schlagbelastung der Hände zu 100 % zumutbar sei. Dabei qualifizierte die Beschwerdegegner
in die Beschwer
deführerin als mu
tmasslich
zu 80 % im Erwerbsbereich und zu 20 % im Haus
halt tätig und er
mittelte
unter Anwendung der gemischten Methode sowie unter Berücksichtigung eines Leidensabzuges von 5 % im Erwerbsbereich einen
ren
tenausschliessenden
Gesamtinvaliditätsgrad von 18 % (Urk. 2).
2.2
Die Beschwerdeführerin ist demgegenüber
der
Ansicht, auf den RAD-Untersu
chungsbericht könne nicht abgestellt werden
, da
der Sachverhalt nur ungenü
gend abgeklärt worden
sei. So seien
der aktenkundige essentielle Tremor neu
rologisch nicht weiter geprüft und die psychischen Auswirkungen des durch
lebten Raubüberfalls psychiatrisch nicht genauer betrachten worden. Deshalb dräng
t
en sich ergänzende
psychiatrische und neurologische
Abklärungen auf. Im Weiteren
macht die Beschwerdeführerin geltend, aufgrund der veränderten familiären beziehungsweise finanziellen Situation (ihr Ehemann
sei
seit März 2012 arbeitslos) würde sie ohne Gesundheitsschaden zu 100 % einer ausser
häuslichen Erwerbstätigkeit nachgehen, weshalb auch die allgemeine
Berech
nungsmethode
anzuwenden sei
. Ausserdem sei angesichts der leidensbedingten Einschränkungen, den medizinisch angeordneten Pausen, der erhöhten Unfall- und Erkrankungsgefahr sowie des fortgeschrittenen Alters der Beschwerdefüh
rerin ein Leide
n
sabzug in der Höhe von 15 % gerechtfertigt
(Urk. 1 S. 7 ff.).
3.
3.1
Unbestrittermassen
versieht die Beschwerdeführerin nach wie vor ihr 50%iges Arbeitspensum bei der
A._
.
Dass ihr dieses Pensum aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar wäre, macht sie weder selber geltend (vgl. Urk. 1 S. 9), noch sind den medizinischen Akten entsprechende Anhalts
punkte zu entnehmen (vgl.
Bericht vom 1
4.
Februar 2012
von Dr.
med.
C._
, FMH für Innere Medizin
[Urk. 8/31];
Bericht vom
6.
Februar 2012
von Dr.
med
.
D._
,
Leitender Arzt der E._
[Urk. 8/32];
Bericht vom 1
7.
Februar 2012
von Dr.
med.
F._
, Rheumatologie FMH, Rücken- und Gelenkleiden, Ultrasch
all SGUMB,
Gelenkdiagnostik [Urk. 8/33]; RAD-Untersuchungsbericht vom 3. April 2012 von Dr.
B._
[Urk. 8/36]). Im Gegenteil: Dr.
D._
attestierte der Beschwerdeführerin in ihrer bisherigen Tätigkeit als
A._
-Mitarbeiterin
sogar eine
80%ige Arbeitsfähigkeit
.
Ob der Beschwerdeführerin die bisherige oder eine optimal ihren gesundheitli
chen Einschränkungen angepasste Tätigkeit zu einem höheren Pensum zumut
bar wäre, kann mit Blick auf die nachfolgenden Erwägungen offen bleiben.
3.2
Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 1a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).
Dem Protokoll des Ressourcengesprächs vom 20. Januar 2012 ist zu entnehmen, die Beschwerdeführerin habe als Grund für die IV-Anmeldung angegeben, sie müsste aus finanziellen Gründen eine mindestens 80%ige Tätigkeit aufnehmen, da ihr Ehemann per März 2012 arbeitslos werde, könne dies aber aus gesund
heitlichen Gründen nicht (Urk. 8/26/1). Aus dieser Protokollstelle kann nicht geschlossen werden, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit Vollzeit arbeiten würde. Dass das
Ressour
cengespräch
ihre Aussage falsch wiedergegeben hätte, macht die Beschwerde
führerin nicht geltend. Sie führt auch nicht näher aus, weshalb aufgrund der absehbaren Arbeitslosigkeit ihres Ehemanns unter Berücksichtigung allfälliger Taggelder der Arbeitslosenversicherung eine Erhöhung des Pensums auf über 80 % (bereits) per März 2012 finanziell notwendig gewesen wäre. Mit Blick auf die zitierte Rechtsprechung bezüglich der Aussage der ersten Stunde hat es daher bei der von der Beschwerdegegnerin getroffenen Annahme, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall im März 2012 ihr Pensum auf 80 % erhöht hätte, sein Bewenden.
3.3
Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, dass sie im Haushalt einge
schränkt ist. Sie lebt mit ihrem Ehemann und der jüngeren erwachsenen Tochter im eigenen Einfamilienhaus. In ihrer bisherigen, teilweise mittelschweren Tätig
keit (vgl. die Beschreibung der individuellen Tätigkeit im Arbeitgeberfragebogen vom 20. Februar 2012, Urk. 8/34/5) ist sie als mindestens zu 50 % arbeitsfähig zu betrachten. Es daher darf mit der Beschwerdegegnerin davon ausgegangen werden, dass die im Rahmen der Schadenminderungspflicht zu berücksichti
gende zumutbare Mithilfe der im selben Haushalt wohnenden Familienangehö
rigen (
BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_729/2009 vom 3
0.
November 2009 E. 4.1-3)
dazu führt, dass keine
invali
denversicherungsrechtlich
relevante Einschränkung im Haushalt anerkannt werden kann. Mit Blick auf nachfolgende Erwägung kann auch offen bleiben, ob der Beschwerdeführerin, die keine Kinder mehr zu betreuen hat, überhaupt ein Aufgabenbereich im Sinne von Art. 27
bis
der Verordnung über die Invali
denversicherung (IVV) anzurechnen ist oder ob sie als (Nur-)Erwerbstätige mit Teilzeitpensum zu qualifizieren ist (vgl. BGE 131 V 54
Erw
. 5.2; vgl. auch Eva
Siki
, Invalidität und Sozialversicherung, Gedanken aus staats-,
sozialversiche
rungs
- und schadensrechtlicher Sicht,
Diss
. Zürich 2012, S. 181 ff.).
3.4
Wird das
Validen- und Invalideneinkommen auf Grund der gleichen
Zahlenba
sis
berechnet wird,
erübrigt
sich deren genaue Ermittlung und die Festsetzung der heranzuziehenden Angaben (so genannter Prozentvergleich BGE 114 V 307 E. 3a S. 313 mit Hinweisen
;
Urteil des Bundesgerichts 8C_130/2007 vom 3
0.
Oktober 2007 E. 3.2). Der Invaliditätsgrad entspricht dem Grad der Arbeits
unfähigkeit (Urteile I 792/05 vom 1
4.
März 2006
und I 1/03 vom 15. April 2003). Bei einer Qualifikation der Beschwerdeführerin als Erwerbstätige (80 %-Pensum) und im Aufgabenbereich Haushalt tätige (20 %-Pensum) resultiert bei der Annahme, sie sei in der angestammten und bisherigen Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig und im Aufgabenbereich nicht eingeschränkt, eine Invalidität von 30 % (30 % : 80 % x 80 % + 0 % x 20 %). Bei einer Qualifikation als (Nur-)Erwerbstätige ergibt sich eine Invalidität von 37,5 % (30
% :
80 %).
3.5
Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde.
4
.
Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert
zu bemessen
sind (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG), sind auf Fr. 600.-- anzuset
zen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der u
nterliegenden Beschwerdeführerin
aufzuerlegen.