Decision ID: 7a003f70-290a-4875-9fbd-02622658eb48
Year: 2019
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

C. Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch Advokatin Raffaella Biaggi, am 11. Dezember 2017 Beschwerde beim Kantonsgericht des Kantons Basel-Landschaft,  Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Sie beantragte, die Suva sei in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids zu verpflichten, der Beschwerdeführerin weiterhin die gesetzlichen Leistungen auszurichten. Eventualiter sei ein Gerichtsgutachten einzuholen,  sei die Angelegenheit zur ergänzenden Abklärung des medizinischen Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuweisen, unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung liess sie im  vorbringen, dass die Vorinstanz beim Erlass ihr rechtliches Gehör verletzt habe, weil im angefochtenen Einspracheentscheid keine fundierte Auseinandersetzung mit den von ihr zuvor vorgebrachten Rügen stattgefunden habe. Materiell liess sie geltend machen, dass infolge der bildgebend erhobenen Befunde eine traumatisch bedingte und strukturell-objektivierbare  vorliege, womit kein Platz für die Anwendung der Praxis gemäss BGE 117 V 365 bestehe. Die Gutachter der Klinik C._ stünden mit ihrer Schlussfolgerung, wonach es sich bei den erhobenen Hirnverletzungen um keine unfallbedingten Verletzungen handeln würde, alleine. Die Begründung, dass die festgestellten Verletzungen mangels eines dokumentierten  nicht unfallbedingt seien, erweise sich als unhaltbar. Schliesslich sei das Gutachten der Klinik C._ widersprüchlich, weil es aufgrund der Auffälligkeiten im MRI und der  Indizien einerseits von einer zum Unfall konkomittierenden Erkrankung spreche, andererseits aber die Teilursächlichkeit weder bejahe noch diskutiere. Gegen eine  Hirnschädigung spreche, dass keine Progredienz in Bezug auf die Schädigungen im Verlaufs-MRI zu verzeichnen gewesen sei. Ein relevanter Vorzustand sei deshalb zu verneinen.
D. Mit Vernehmlassung vom 15. Februar 2018 schloss die Suva auf Abweisung der . Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs sei nicht gegeben, weil sie sich nicht mit jeder tatbestandlichen Behauptung oder jedem rechtlichen Einwand auseinanderzusetzen . Materiell liess sie zusammenfassend geltend machen, dass anhand insbesondere des Gut-
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achtens der Klinik C._ überwiegend wahrscheinlich sei, dass die noch vorliegenden  nicht unfallkausal seien.
E. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 26. Februar 2018 wurde die Angelegenheit dem Gericht ein erstes Mal zur Beurteilung überwiesen. Anlässlich der Urteilsberatung vom 3. Mai 2018 gelangte das Gericht allerdings zur Auffassung, dass eine Beurteilung der Angelegenheit gestützt auf die vorhandene medizinische Aktenlage nicht möglich sei. Es beschloss daher, den Fall auszustellen und bei der Klinik C._ eine Nachfrage im Zusammenhang mit deren  vom 14. Juni 2017 anzuordnen. Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs sowie nach Eingang weiterer medizinischer Unterlagen durch die Beschwerdeführerin am 16. bzw. am 17. Juli 2018 erging das Aktengutachten der Klinik C._ vom 3. August 2018. Die Suva  mit Stellungnahme vom 12. September 2018, es sei vollumfänglich auf das Gutachten der Klinik C._ vom 14. Juni 2017 sowie auf deren Aktengutachten vom 3. August 2018 . Die Beschwerde sei entsprechend abzuweisen. Die Beschwerdeführerin hielt mit Stellungnahme vom 8. Oktober 2018 an ihren Rechtsbegehren fest. Unter Hinweis auf ein  neurochirurgisches Parteigutachten vom 25. September 2018 vertrat sie die , dass weder dem Gutachten der Klinik C._ vom 14. Juni 2017 noch dem  vom 3. August 2018 ein Beweiswert zukomme. Mit Stellungnahme vom 17. November 2018 hielt die Beschwerdeführerin an ihrer Beschwerde und ihren Rechtsbegehren fest und reichte eine weitere Stellungnahme ihres Hausarztes vom 11. November 2018 ein. Die  ihrerseits hielt in den Stellungnahmen vom 21. Dezember 2018 und vom 9. Januar 2019 am Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 8. Januar 2019 wurde der Fall dem Gericht erneut zur Beurteilung überwiesen.
Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien ist soweit notwendig in den nachfolgenden  einzugehen.

Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g :
1.1 Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen  der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen , in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat.  befindet sich dieser im Kanton Basel-Landschaft, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen  der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und  erhobene – Beschwerde vom 11. Dezember 2017 ist demnach einzutreten.
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1.2 Auf den 1. Januar 2017 sind die mit Bundesgesetz vom 25. September 2015 revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vom 20. März 1984 sowie der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) vom 20. Dezember 1982 in Kraft . Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem Inkrafttreten dieser revidierten Bestimmungen ereignet haben, werden noch nach bisherigem Recht ausgerichtet (vgl.  in Art. 118 Abs. 1 UVG). So verhält es sich auch im vorliegenden Fall,  nachfolgend auf das bisherige Recht und die dazu ergangene Rechtsprechung Bezug zu nehmen ist.
2.1 Die Beschwerdeführerin rügt vorab in formeller Hinsicht eine Verletzung ihres  Gehörs, weil der von der Beschwerdegegnerin verfügte Leistungsstopp in der Verfügung vom 15. September 2017 nicht rechtsgenüglich begründet und zu ihren Vorbringen und ihrer Kritik am Gutachten der Klinik C._ weder in dieser Verfügung noch im angefochtenen  eingegangen worden sei. Die Suva vertritt in ihrer Vernehmlassung  den Standpunkt, dass die Überlegungen, welche zur Einstellung der bisher  Leistungen geführt hätten, aus der dem angefochtenen Einspracheentscheid  Verfügung klar ersichtlich gewesen seien.
2.2 Über Leistungen, Forderungen und Anordnungen, die erheblich sind oder mit denen die betroffene Person nicht einverstanden ist, hat der Versicherungsträger gemäss Art. 49 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 schriftlich Verfügungen zu erlassen. Aus einer mangelhaften Eröffnung einer Verfügung darf der betroffenen Person kein Nachteil erwachsen (Urteil des EVG vom 17. Juni 2005, I 3/05, E. 3). Die Begründungspflicht gemäss Art. 49 Abs. 3 ATSG steht im  mit dem in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen  (BV) vom 18. April 1999 statuierten Anspruch auf rechtliches Gehör. Danach muss der von einem Entscheid Betroffene in die Lage versetzt werden, diesen sachgerecht anfechten zu können (BGE 124 II 149). Die verfügende Behörde muss daher kurz ihre Überlegungen , von denen sie sich leiten liess und auf die sich ihre Entscheidung stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 I 102 E. 2b, 124 V 181 E. 1a; LORENZ KNEUBÜHLER, Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, Christoph /Markus Müller/Benjamin Schindler [Hrsg.], Zürich/St. Gallen 2008, zu Art. 35, S. 511). Die Behörde darf sich aber nicht damit begnügen, die von der betroffenen Person vorgebrachten Einwände tatsächlich zur Kenntnis zu nehmen und zu prüfen; sie hat ihre Überlegungen der betroffenen Person gegenüber auch namhaft zu machen und sich dabei ausdrücklich mit den für den Entscheid wesentlichen Einwänden auseinanderzusetzen oder aber zumindest die Gründe anzugeben, weshalb sie bestimmte Gesichtspunkte nicht berücksichtigen kann (BGE 124 V 182 E. 2b; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG] vom 16. August 2004, U 101/04, E. 2.4). Die Begründung muss nicht zwingend in der Verfügung selbst enthalten sein; die Rechtsprechung hat als genügende Begründung auch den Verweis auf separate Schriftstücke, auf frühere Entscheide oder klare Angaben der Entscheidgründe in
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früheren Schreiben an die Verfügungsadressatinnen oder -adressaten anerkannt (BGE 123 V 31 E. 2c und d). Die Verletzung der Begründungspflicht führt unabhängig davon, ob die  verfahrensrechtlichen Mängel einen Einfluss auf das Ergebnis haben, grundsätzlich zur Aufhebung des angefochtenen Entscheides. Praxisgemäss kann eine derartige  im Rechtsmittelverfahren jedoch geheilt werden, wenn das rechtliche Gehör nachträglich gewährt wurde, die Rechtsmittelinstanz über freie Kognition in Rechts- und Sachverhaltsfragen verfügt, mithin eine Ermessensüberprüfung möglich ist, und dem Betroffenen die gleichen  wie vor erster Instanz zustehen (BGE 127 V 437 E. 3d/aa sowie 126 V 132 E. 2b, je mit Hinweisen). Darüber hinaus ist im Sinne der Heilung eines allfälligen Mangels – selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Gehörsanspruches – von einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem  Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wäre (BGE 133 I 201 E. 2.2, 132 V 387 E. 5.1).
2.3 In der dem angefochtenen Einspracheentscheid vorangehenden Verfügung vom 15. September 2017 wird der strittige Leistungsstopp damit begründet, dass die heute noch geklagten Beschwerden insbesondere gestützt auf das Gutachten der Klinik C._ vom 14. Juni 2017 organisch nicht hinreichend nachweisbar seien und deshalb der adäquate  zwischen dem Unfall und den weiterhin geklagten Beschwerden zu  sei. Die Adäquanz sei nach Prüfung der massgebenden Kriterien zu verneinen, weshalb mangels Vorliegens adäquater Unfallfolgen die Versicherungsleistungen per 31. Oktober 2017 eingestellt würden. Aus diesen Erwägungen erhellt zweifelsohne, dass und weshalb die Suva keine Leistungen mehr ausgerichtet hat. Der Versicherten bzw. ihrer Rechtsvertreterin war es somit auch ohne weiteres möglich zu erkennen, welche tatsächlichen und rechtlichen  der Suva zur Einstellung der bisherigen Leistungen geführt haben. Der  ist zwar beizupflichten, dass sich in der leistungseinstellenden Verfügung keine detaillierte Auseinandersetzung mit den gegen das Gutachten der Klinik C._ im Schreiben der  vom 27. Juli 2017 (Suva-Dok 226) vorgebrachten Argumenten finden lässt. Zumal sich die Verwaltung bei der Begründung ihrer Verfügung aber auf die wesentlichen Gesichtspunkte beschränken darf, kann deshalb alleine jedoch nicht vom Fehlen eines wesentlichen Aspekts in der Begründung gesprochen werden. Auch wenn die Suva auf die im Schreiben der  vom 27. Juli 2017 beantragten Zusatzabklärungen verzichtet und stattdessen – wenn auch nur pauschal – weiterhin auf das fragliche Gutachten der Klinik C._ vom 14. Juni 2017  hat, war die Betroffene mit anderen Worten dennoch in der Lage, bereits die dem  angefochtenen Einspracheentscheid vorausgegangene Verfügung sachgerecht  (Suva-Dok 250; KGE SV vom 22. Juni 2008 i.S. N., in BLKGE 2008 III Nr. 51 S. 306 ff., E. .4.3 f.). Ob trotz der ausführlichen und kritischen Stellungnahme der Versicherten vom 27. Juli 2017 noch einmal eine ergänzende Vorlage an den Kreisarzt der Suva hätte erfolgen müssen, betrifft mit anderen Worten nicht die Frage der Verletzung des rechtlichen Gehörs im formellen Sinne, sondern beschlägt vielmehr die materiell-rechtliche Frage einer rechtsgenügenden  der medizinischen Verhältnisse im Einzelfall. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt unter diesen Umständen daher nicht vor. Es tritt hinzu, dass die Versicherte ihre Einwände und Argumente nicht nur bereits im Rahmen des dieser Beschwerde vorangehenden Ein-
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spracheverfahrens (Suva-Dok 250), sondern auch im Rahmen der vorliegenden Beschwerde umfassend dargestellt hat. Soweit in der Vorgehensweise der Suva eine Verletzung des  Gehörs zu erkennen wäre, würde sie im vorliegenden Verfahren demnach entgegen der von der Beschwerdeführerin vertretenen Auffassung ohnehin geheilt. Von einer Rückweisung der Angelegenheit an die Vorinstanz aus formellen Gründen ist daher abzusehen, zumal eine Rückweisung der Angelegenheit zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die letztlich auch mit dem Interesse der Versicherten an einer förderlichen Streiterledigung nicht zu vereinbaren wäre.
3. Materiell strittig ist die Frage, ob die Beschwerdegegnerin die gesetzlichen Leistungen zu Recht per 31. Oktober 2017 eingestellt hat.
3.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen , soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei , Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld.
3.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, , Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht (BGE 129 V 181 E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann.  dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher  ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene  Störung entfiele. Für die Bejahung der natürlichen Unfallkausalität eines Beschwerdebilds genügt eine Teilursächlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5), wobei sich die Leistungspflicht des  Unfallversicherers auch auf mittelbare bzw. indirekte Unfallfolgen erstreckt (Urteil des Bundesgerichts vom 24. März 2016, 8C_620/2015, E. 3.1). Ob zwischen einem  Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde – die Verwaltung oder im Streitfall das Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im  üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines  nicht (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen).
3.3 Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest bzw. ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit , entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die natür-
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liche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo ), erreicht ist (Kranken- und Unfallversicherung - Rechtsprechung und Verwaltungspraxis [RKUV] 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b, je mit Hinweisen). Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden  (BGE 134 V 125 f. E. 9.5 mit Hinweisen) nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit  gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich  um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (Sozialversicherungsrecht -  [SVR] 2009 UV Nr. 3 E. 2.2; RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45 E. 2, 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b). Der Beweis des Wegfalls des  muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein  mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei.  ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale  verloren haben, also dahingefallen sind (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Januar 2009, 8C_847/2008, E. 2 mit Hinweisen).
3.4 Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden (SVR 2010 UV Nr. 31 S. 125, 8C_816/2009 E. 4.3 mit ). Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der  gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch  und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen. Dies gilt selbst dann, wenn sich die Gesundheitsschädigung bei einer Gewichtung der konkurrierenden Ursachen zum stark überwiegenden Teil als Krankheitsfolge darstellt. Dies bedeutet unter Umständen, dass die versicherte Person Anspruch auf einen  Eingriff mit anschliessender zweckmässiger Behandlung selbst dann hat, wenn diese im Gesamtkontext gesehen letztlich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit der (vorzeitigen)  der vom Unfall zumindest mitverursachten Beschwerden diente, und nicht gesagt werden kann, die Operation sei auch ohne den durch den Unfall bewirkten Beschwerdeschub  wahrscheinlich im selben Zeitpunkt notwendig geworden (Urteil des Bundesgerichts vom 24. Juni 2008, 8C_326/2008). Art. 36 UVG setzt voraus, dass der Unfall und der Vorzustand derart zusammenwirken, dass von einer gemeinsamen Verursachung des  zu sprechen ist. Keine gemeinsame Verursachung liegt vor, wenn die beiden  einander nicht beeinflussende Schäden verursacht haben, so etwa wenn der Unfall und der Vorzustand verschiedene Körperteile betreffen und sich damit die Krankheitsbilder nicht  (BGE 126 V 116 E. 3a; BGE 121 V 326 E. 3). Mithin wird mit Art. 36 UVG das  teilweise durchbrochen; der Unfallversicherer hat für Pflegeleistungen und Kos-
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tenvergütungen sowie Taggelder und Hilflosenentschädigungen ohne Einschränkung  (Art. 36 Abs. 1 UVG). Liegt eine gemeinsame Schadenverursachung vor, kann  auch keine Aufteilung der Leistungen nach Kausalitätsanteilen erfolgen (BGE 121 V 326 E. 3c).
4.1 Das Administrativverfahren und der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die Verwaltung und das Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Die  dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 8C_163/2007, E. 3.2). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage.
4.2.1 Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte – wie der Beurteilung des  und der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person oder der Feststellung natürlicher  im Bereich der Medizin – ist die rechtsanwendende Behörde regelmässig auf Unterlagen angewiesen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind (BGE 122 V 158 f. E. 1b mit zahlreichen weiteren Hinweisen). Das Gericht hat diese  Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines  ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf  Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen  und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die  der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c).
4.2.2 Dennoch hat es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar erachtet, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusammenstellung  Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen). Zunächst kann auch reinen Aktengutachten voller Beweiswert zukommen, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (RKUV 1993 Nr. U 167 S. 95; nicht publizierte Erwägung 5b des Urteils BGE 114 V 109, veröffentlicht in RKUV 1988 Nr. U 56 S. 366; vgl. auch Urteile U 181/06 vom 21. Juni 2007, E. 2.3, und U 223/06 vom 8. Februar 2007, E. 5.1.2). Aktengutachten sind  dann von Belang, wenn die relevanten Befunde mehrfach und ohne wesentlichen Wi-
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derspruch bereits erhoben worden sind, aber die Zuordnung zu einer Diagnose oder der  und das Ausmass der Behinderung verschieden bewertet werden. In diesen Fällen kann sehr wohl in einem Aktengutachten das Für und Wider der verschiedenen  erwogen und die überwiegende Wahrscheinlichkeit für eine bestimmte Beurteilung deutlich gemacht werden (HANS KIND, So entsteht ein medizinisches Gutachten, in: René /Franz Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der medizinischen Begutachtung in der , Veröffentlichungen des Schweizerischen Instituts für Verwaltungskurse an der Universität St. Gallen/Band 42, St. Gallen 1997, S. 52).
4.2.3 Sodann weicht das Gericht bei Gerichtsgutachten praxisgemäss nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung des medizinischen Experten ab, dessen Aufgabe es ist, seine Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen. Ein allfälliger Grund für ein Abweichen kann dann vorliegen, wenn die Gerichtsexpertise widersprüchlich ist oder wenn gegensätzliche Meinungen anderer  dem Gericht als triftig genug erscheinen, die Schlüssigkeit des Gerichtsgutachtens in Frage zu stellen (vgl. BGE 125 V 352 f. E. 3b/aa mit Hinweisen). In Bezug auf Berichte von  Ärzten darf und soll das Gericht allerdings der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen. Der Umstand allein, dass eine Einschätzung vom behandelnden Mediziner stammt, darf jedoch nicht dazu führen, sie als von vornherein unbeachtlich einzustufen; die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Betreuung durch behandelnde Ärzte bringt oft wertvolle Erkenntnisse hervor. Auf der anderen Seite lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (vgl. BGE 124 I 170 E. 4 S. 175; Urteil des EVG I 506/00 vom 13. Juni 2001, E. 2b) nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu  Einschätzungen gelangen (Urteil des Bundesgerichts vom 25. Mai 2007, I 514/06, E. 2.2.1, mit Hinweisen).
5.1 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang . Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen  an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 181 E. 3.2 mit Hinweis). Der Voraussetzung des adäquaten  kommt dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu (BGE 125 V 462 E. 5c, 123 V 102 E. 3b mit Hinweisen). Ob bei Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhanges zwischen dem versicherten Ereignis und der eingetretenen gesundheitlichen Schädigung auch der erforderliche adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalzusammenhang besteht, ist eine Rechtsfrage, die nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln vom Gericht zu  ist (BGE 112 V 33 E. 1b).
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5.2 Im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen spielt die Adäquanz als  Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der  Kausalität deckt (BGE 134 V 111 f. E. 2.1, 127 V 103 E. 5b/bb). Als objektivierbar  Untersuchungsergebnisse, die reproduzierbar und von der Person des Untersuchenden und den Angaben des Patienten unabhängig sind. Würde lediglich auf Ergebnisse klinischer  abgestellt, so würde fast in allen Fällen ein organisches Substrat namhaft gemacht, welches eine Adäquanzprüfung als nicht erforderlich erscheinen liesse. Nach konstanter  Rechtsprechung kann deshalb von organisch objektiv ausgewiesenen  erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit /bildgebenden Abklärungen bestätigt werden (für viele: Urteil des Bundesgerichts vom 7. August 2008, 8C_806/2007, E. 8.2 mit zahlreichen Hinweisen). Diese  müssen wissenschaftlich anerkannt sein (BGE 134 V 231 ff. mit Hinweisen).
6. Zur Beurteilung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin sowie der zwischen den Parteien strittigen Kausalitätsfrage liegen zahlreiche medizinische Unterlagen vor, die vom Gericht allesamt gewürdigt wurden. Im Folgenden werden indessen lediglich diejenigen Akten wiedergegeben, welche sich für den vorliegenden Entscheid als zentral erweisen.
6.1 Hinsichtlich der strittigen Kausalitätsfrage im Zusammenhang mit den weiterhin  Beschwerden der Versicherten ist vorab zunächst auf das interdisziplinäre Gutachten der Klinik C._ vom 14. Juni 2017 einzugehen. Dieses Gutachten äussert sich in  Hinsicht zu den Folgen des Unfallereignisses vom 30. Dezember 2013 und beurteilt eine daraus allenfalls resultierende Schädigung am zentralen und peripheren Nervensystem der Versicherten insbesondere in Form von cerebralen Schäden und neuropsychologischen . Dem Gutachten ist zu entnehmen, dass im Schädel-MRI der Versicherten vom 27. Mai 2014 sowie vom 22. September 2015 multiple Suszeptibilitäten in den blutungssensitiven  unklarer Zuordnung, differentialdiagnostisch eine Amyloidangiopathie oder eine Cavernomatose, ein Verdacht auf Kopfschmerz bei Schmerzmittelübergebrauch,  chronische Spannungstypkopfschmerzen, ein zervikozephales Schmerzsyndrom, leichte bis mittelschwere neuropsychologische Defizite unklarer Ätiologie, ein Status nach  occipal vom 19. August 2016 mit anamnestisch erhobener Commotio cerebri ohne Residuen, eine Neurasthenie sowie ein anamnestisch unklarer Bewusstseinsverlust während mehr als einer halben Stunde im März 2015 bei neurologischer Abklärung ohne Nachweis einer spezifischen Ätiologie zu diagnostizieren seien. Der zusammenfassenden Beurteilung in diesem Gutachten (a.a.O., S. 119 ff.) ist zu entnehmen, dass die im Hinblick auf die Beurteilung  genaue Erfassung sowohl des Unfallereignisses als auch der initialen Beschwerden nur unzureichend habe geklärt werden können. Insbesondere hätten die unmittelbaren  nicht mit erforderlicher Genauigkeit exploriert werden können, weil die Patientin  habe, sich an vieles nicht mehr erinnern zu können. In keinem der initial erstellten  Dokumente seien sichere Symptome einer hirntraumatischen Beteiligung angegeben worden. Insbesondere seien keine Symptome dokumentiert worden, die gehäuft nach einer traumatischen Hirnschädigung auftreten könnten. Aufgrund dessen sei es beim Unfall nicht zu einer traumatischen Hirnbeteiligung gekommen. Somit bestehe aus psychiatrischer und neuro-
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logischer Sicht keine Grundlage für die Entwicklung organisch bedingter Beeinträchtigungen kognitiver Natur oder von Beschwerden, die im Verlauf nach einem postcommotionellen  manifest werden könnten (a.a.O., S. 122). Der zuvor untersuchende Neurologe habe  seines Berichts vom 25. Juli 2014 unberücksichtigt gelassen, dass keine Elemente in der zeitechten Dokumentation für eine traumatische Hirnverletzung sprechen würden (a.a.O., S. 127). Ein Grossteil der in diesem Bericht festgehaltenen Beschwerden seien im Nachgang zum erlittenen Unfallereignis nicht dokumentiert worden, was auf eine Symptomausweitung hindeute (a.a.O., S. 128).
Was die psychischen Beschwerden der Explorandin betreffe, seien seit der stationären  in der Zeit zwischen dem 24. Juni 2015 und 29. Juli 2015 keine neuen Aspekte . Bereits im entsprechenden Bericht betreffend diesen stationären Aufenthalt sei  worden, dass die Patientin psychisch stabil wirke. Auch in der aktuellen Untersuchung habe sie angegeben, dass sie keine psychischen Beschwerden habe. Es lasse sich keine  erfassen, welche eine psychiatrische Diagnose rechtfertigen würde. Rein  könne einzig die Diagnose einer Neurasthenie gestellt werden. Die Symptome dieser Störung könnten durchaus im Zusammenhang mit einer subtilen hirnorganischen Störung  werden. Dabei handle es sich um eine unspezifische Störung, welche in der Regel bei mannigfaltigen Konflikten manifest werden könne. Dabei könne darauf hingewiesen werden, dass bereits im Jahr 2008 vergleichbare Symptome wie im Verlauf nach dem erlittenen Unfall dokumentiert worden seien und diese im Zusammenhang mit einer subjektiven Belastung  seien, welche durchaus zu einer emotionalen Störung beitragen könne, wie sie damals auch diagnostiziert worden sei (a.a.O., S. 129 f.).
In Bezug auf die neurologischen Verhältnisse würden die Insignien einer höhergradigen  fehlen. Wären die im MRI gesicherten Signalauffälligkeiten wirklich durch eine  im Rahmen des erlittenen Unfalls entstanden, wäre ein derartiger Verlauf nicht  gewesen. Jene Verletzungen würden quasi immer zu einem Syndrom mit schwerwiegenden kognitiven Einschränkungen, teils mit andauerndem Koma und Verhaltensauffälligkeiten mit derilanten Phänomenen, und deshalb meist zu einem Spitalaufenthalt mit intensivmedizinischer Betreuung führen. Dies sei hier nicht der Fall gewesen. Auch fehle der typisch zeitliche Verlauf einer Hirnverletzung mit zeitnah zum Ereignis schweren Defiziten und oft neuro-psychiatrischen Auffälligkeiten in der Akutphase mit einer Erholung in den darauffolgenden Monaten. Hier aber hätten sich in den neuropsychologischen Untersuchungen jeweils Defizite in unverändertem, leichtem bis mittelschwerem Ausmass gezeigt. Dies sei auch in der aktuellen Untersuchung der Fall gewesen (a.a.O., S. 131). Eine ätiologische Einordnung der neuropsychologischen Defizite sei nicht ganz einfach und könne nicht abschliessend gelingen. Es könne einzig gesagt werden, dass der erlittene Unfall mit den neuropsychologischen Defiziten nicht kausal verknüpft werden könne. Unwahrscheinlich sei auch, dass ein vorangehender Unfall mit einer Hirnverletzung  verantwortlich sei. Aufgrund der Phänomenologie der MRI-Auffälligkeiten müsse an erster Stelle an das Vorliegen einer Amyloidangiopathie gedacht werden. Zusätzlich lasse sich im  mit der ersichtlichen leichten Hippocampusatrophie rechts eine beginnende  Erkrankung wie beispielsweise ein Morbus Alzheimer nicht ausschliessen.  hierfür sei allerdings das Alter der Patientin. Des Weiteren beinhalte die Symptompräsen-
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tation der Patientin auch die Aspekte einer psychogenen Störung mit Anklängen an eine „belle difference“ (a.a.O., S. 131 f.). Dennoch bestünden aufgrund der MR-Auffälligkeiten und des neuropsychologischen Profils Hinweise, dass eine zum Unfall konkomittierende Erkrankung bestehen könnte. Daneben bestehe auch eine iatrogene Komponente mit einer Verortung als Hirnverletzte. Trotz fehlender Hinweise auf eine Hirnverletzung sei nach Sichtung des  Befunds in Form von „shearing injuries“ kurzschlussartig auf eine stattgehabte schwere Hirnverletzung getippt worden. Eine schwere globale Hirnverletzung in Form von „shearing “ sei aber sehr unwahrscheinlich. Als Zuordnungen der zweifellos vorhandenen  seien nebst diesen „shearing injuries“ eine Cavernomatose oder eine  in Betracht zu ziehen. Abschliessend lasse sich die Frage nach der Zuordnung der  aber nicht beantworten. Eine Amyloidangiopathie sowie ein rechts temporales Cavernom sei aber das Wahrscheinlichste. Weniger wahrscheinlich sei eine Cavernose.  sei, dass die Signalauffälligkeiten „shearing injuries“ entsprechen würden. Diese seien weder prätraumatisch noch wie mehrfach ausgeführt durch den Unfall vom 30. Dezember 2013 entstanden. Der Vollständigkeit halber sei anzufügen, dass sich die Explorandin im  Neurostatus unauffällig präsentiert habe (a.a.O., S. 133 f.).
Neuropsychologisch verfüge die Explorandin über ein insgesamt im unteren Normbereich , allgemeines kognitives Leistungsvermögen. Homogen und konkordant mit dem  Intelligenz- und Bildungsniveau habe die neuropsychologische Untersuchung in der  der geprüften kognitiven Funktionsdomänen normgerechte bzw. unauffällige Testwerte . Relevante Minderleistungen hätten sich allerdings in einzelnen Teilbereichen der  Frontalhirnfunktionen und im mnestischen Bereich objektivieren lassen. Insgesamt erfülle das Ausmass der Symptomatik die Kriterien einer leichten bis mittelgradigen kognitiven Störung und stimme mit der Beurteilung der letzten Untersuchung im März 2015 überein (a.a.O., S. 135 ff.).
Aus wirbelsäulen-orthopädischer Sicht leide die Patientin an konstanten Kopfschmerzen mit teils fluktuierender Exazerbation. Klinisch weise sie eine regelrechte Form und Funktion der Wirbelsäule auf, sensomotorische Defizite bestünden keine. Es zeigten sich für die  weder im konventionellen Röntgen noch MR-tomographisch morphologische Korrelate. Hinweise auf eine durch den Unfall bedingte Schädigung der Wirbelsäule würden sich keine ergeben. Aus knieorthopädischer Sicht habe die Explorandin eine Kontusion im Bereich des linken Kniegelenks erlitten, die folgenlos abgeheilt sei (a.a.O., S. 139 f.).
Zusammenfassend liessen sich keine strukturellen Folgen am Nervensystem oder am  nachweisen, die durch den erlittenen Unfall bedingt wären. Auch würden sich keine Hinweise auf eine daraus resultierende psychische Erkrankung finden lassen.  lasse sich eine leichte bis mittelschwere kognitive Störung und eine Neurasthenie erheben. Die Ätiologie der kognitiven Störung müsse aktuell unklar bleiben,  gingen die Überlegungen in Richtung einer cerebralen Amyloidangiopathie mit assoziierter Neurodegeneration, die für einen Teil der Defizite verantwortlich sein könnte (a.a.O., S. 140 f).
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Den Antworten zum Fragenkatalog im Gutachten der Klinik C._ kann schliesslich  werden, dass die leichte bis mittelschwere kognitive Störung zumindest teilweise auf  organischen Substrat beruhe, indessen keine organischen Gesundheitsschäden mit  überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem kausalen Zusammenhang mit dem Unfall vom 30. Dezember 2013 stehen würden. Es stünden keine der gestellten Diagnosen in einem kausalen Zusammenhang zu diesem Unfall. Insbesondere liege bei der Patientin auch keine unfallkausale psychische Störung vor. Unfallbedingt würden sich keine Restriktionen bezüglich der Tätigkeiten und der Verrichtungen der Explorandin ergeben. Ein durch den Unfall bedingter Integritätsschaden liege nicht vor (a.a.O., S. 140 ff.).
6.2 Bereits in seinem Beschluss vom 3. Mai 2018 hat das Kantonsgericht festgehalten, dass das Gutachten der Klinik C._ vom 14. Juni 2017 mit Blick auf die Frage des Wegfalls jeglicher unfallkausaler Folgen nicht in allen Belangen überzeugt. Aufgrund der gutachterlichen Aussage, wonach aufgrund der MR-Auffälligkeiten und des neuropsychologischen Profils  bestünden, es könnte eine zum Unfall konkomittierende Erkrankung bestehen, war die Frage einer allfälligen Teilursächlichkeit letztlich unklar beantwortet. Das Gericht beschloss  bei der Klinik C._ nachzufragen. Die Antwort erging in Form eines gerichtlichen  vom 3. August 2018 und berücksichtigt nebst den zur Sache bisher ergangenen Akten eine zusätzliche MRI-Bildgebung vom 7. Juli 2017 sowie neuere Konsultationsberichte der behandelnden Neurologin vom 6. und vom 12. Juli 2018. Aus diesem gerichtlichen  der Klinik C._ geht hervor, dass anhand eines Vergleichs der MRI-Bilder im  zwischen dem 22. September 2015 und dem 7. Juli 2017 zumindest sechs neue  festgestellt worden seien. Es scheine in der Zwischenzeit wahrscheinlicher geworden zu sein, dass sich bei der Versicherten eine Epilepsie entwickelt habe. Diese sei allerdings nicht restlos gesichert. Nach dem zur Debatte stehenden Unfall sei es zu einer Zunahme von  gekommen, die vormals fälschlicherweise als durch den Unfall vom 30.  2013 verursachte Scherverletzungen interpretiert worden seien. Dass es sich um  radiologische Zeichen von Scherverletzungen handle, sei bereits im vorangehenden  der Klinik C._ vom 14. Juni 2017 dargelegt worden. Zudem sei dort nachzulesen, dass sich auch in den Akten keine Angaben finden liessen, die auf eine stattgehabte  im Sinne von solchen „shearing injuries“ hindeuten würden. Die Zunahme der  könne sowohl auf eine Amyloidangiopathie (eher wahrscheinlich) als auch auf eine Cavernomatose (eher weniger wahrscheinlich) hinweisen. Dass sich noch Jahre später de novo unfallbedingte „shearing injuries“ bilden würden, sei ausgeschlossen. Dass die behandelnde Neurologin diesen Umstand in ihrem Bericht nicht diskutiert habe, sei unverständlich. Zudem sei darauf hinzuweisen, dass bei Patienten mit multiplen Cavernomen das Risiko der  einer Epilepsie deutlich erhöht sei. Dass eine hirnorganische Schädigung krankhafter  bereits vor dem Unfall vorbestanden habe und durch den erlittenen Unfall erst  geworden sei, könne nicht angenommen werden. Der Unfall, die zur Verfügung gestellten Akten und auch das neue Bildmaterial würden klar dagegen sprechen. Da keine unfallbedingte Hirnverletzung angenommen werden könne, könne auch keine unfallbedingte Verschlechterung eines zerebralen Vorzustandes konstatiert werden. Es sei auch nicht anzunehmen, dass die im MRI vom 27. Mai 2014 dokumentierten Gesundheitsschäden vorbestehend gewesen und erst durch den erlittenen Unfall verschlimmert worden seien. Die in diesem Zusammenhang im Gut-
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achten vom 14. Juni 2017 auf Seite 133 getroffene Aussage, dass eine zum Unfall  Erkrankung bestehen könnte, sei dahingehend zu verstehen, dass die Patientin  entweder in Form einer Amyloidangiopathie oder einer Cavernomatose aufweise, die unfallunabhängig seien. Die bildgebenden MRI-Befunde vom 27. Mai 2014 seien  auf eine vorbestehende Erkrankung zurückzuführen. Erstmals detektierte  im MRI vom 27. Mai 2014 und eine objektive Zunahme derselben unfallfern im  zwischen dem 22. September 2015 und dem 7. Juli 2017 würden auf einen  Hirnprozess hindeuten. Theoretisch könne sich eine Hirnschädigung auch ohne  Kopfanprall ereignen, so beispielsweise bei Hochgeschwindigkeitstraumata mit der Folge starker Beschleunigungskräfte. Dies sei bei dem erlittenen Unfall aber klarerweise nicht . Im hier vorliegenden Fall mit einer niedrigen Geschwindigkeitsveränderung im Umfang von 10 bis 15 km/h müsse sich zwingend ein Kopfanprall ereignen, um eine Hirnverletzung zu verursachen. Dass eine hirnorganisch bedingte Gedächtnislücke mit einer angenommenen, leichten traumatischen Hirnverletzung ohne Kopfanprall vereinbar sei, sei unwahrscheinlich. Das Vorliegen einer Amnesie sei isoliert betrachtet nicht ausschlaggebend für die Beurteilung. Eine hirntraumatische Ätiologie sei mit den ursprünglich missinterpretierten, nach dem Unfall progredienten Scherverletzungen deutlich unwahrscheinlicher geworden. Es könne mit  Wahrscheinlichkeit gesagt werden, dass die beschriebenen Veränderungen nicht durch den Unfall bedingt seien. Der Umstand, dass der Zustand der Versicherten nach frappant einmaliger Verschlechterung über Jahre auf gleichem Niveau verweile, sei generell nicht selten der Fall. Zudem müsse angenommen werden, dass sich die Symptomatik in casu erst mit einer Latenz nach dem Unfall vom 30. Dezember 2013 eingestellt habe, um dann auf einem Niveau zu verharren.
6.3 Im Zentrum der medizinischen Aktenlage steht sodann das von der  dem Gericht am 8. Oktober 2018 eingereichte neurochirurgische Fachgutachten von Prof. Dr. D._ vom 25. September 2018. Dieses basiert auf denselben Fragestellungen, wie sie im Rahmen der gerichtlichen Nachfrage auch der Klinik C._ unterbreitet worden waren. Der Beurteilung von Prof. D._ ist zu entnehmen, dass die Suszeptilitätsartefakte an einer typischen Stelle für ein diffuses axonales Schädel-Hirntrauma liegen würden. Der  in Form eines Beschleunigungstraumas sei typisch für ein solches diffuses axonales Trauma, welches insbesondere ohne Anprall des Kopfes stattfinden könne. Ebenso würden die geklagten HWS-Beschwerden für ein Trauma nach plötzlicher Beschleunigung bzw. Abbremsen im Sitzen ohne Kopfstütze sprechen. Der Unfallmechanismus, die Beschwerden und der  liessen sich alle dem erlittenen Tram-Unfall und einem Schädel-Hirn-Trauma zuordnen. Insofern sei es unwahrscheinlich, dass ein vorbestehendes Leiden durch den Unfall  geworden sei. Die Zuordnung des MRI-Befundes der Explorandin zu einem diffusen  Schädel-Hirn-Trauma sei nicht etwa kurzschlussartig, sondern nach einer  Abwägung erfolgt. Gegebenenfalls sollte hier ein neuroradiologisches  erfolgen. Eine posttraumatische Epilepsie könne sich statistisch in 4 bis 53% der Fälle entwickeln, der Fokus sei dabei variabel. Eine Zuordnung eines Epilepsie-Fokus zu einem Cavernom sei gemäss den vorliegenden Befunden indessen unmöglich. Die bildgebend in den MRI dargestellten Veränderungen müssten überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall bezogen werden. Eine Befundverschlechterung in den MRI zwischen den Jahren 2014 und 2018 sei
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nicht nachvollziehbar. Bezüglich eines Vergleichs von MRI-Aufnahmen müssten immer das Gerät, unterschiedliche Aufnahmeparameter und die Angulierung der Sequenzen berücksichtigt werden. Auch hier könne allenfalls ein neuroradiologisches Zusatzgutachten hilfreich sein. Im Zusammenhang mit der Frage, ob die in den Akten umstrittene Frage einer Amnesie ohne Kopfanprall mit einer leichten traumatischen Hirnschädigung vereinbar sei, geht aus der  von Prof. D._ hervor, dass eine Gewaltübertragung auf den Kopf auch ohne Anprall durch ein Beschleunigungstrauma stattfinden könne, welches gerade typischerweise zu einem diffusen axonalen Schaden wie im hier zu begutachtenden Fall führen könne. Die Dauer der Amnesie werde sich ex post vorliegend aber nicht mehr klären lassen und sei nach dem Unfall leider auch nicht erfragt worden. Kognitive Defizite seien für die Lokalisation einer  spezifisch, nicht jedoch dafür, ob die Blutung durch ein Schädel-Hirn-Trauma oder durch eine Amyloidangiopathie ausgelöst worden sei. Nach einem Schädel-Hirn-Trauma könne es zu einer Besserung der Defizite kommen; diese könnten aber auch als Residualzustand . Bei der Amyloidangiopathie oder einer Cavernomatose würde es sich unter Umständen um weiter fortschreitende Erkrankungen handeln, deren zeitlicher Verlauf extrem variabel sei. Eine Amyloidangiopathie sei aufgrund der Altersverteilung und der Darstellung im MRI aber unwahrscheinlich.
6.4 Im Zusammenhang mit der im Zentrum stehenden Frage der Unfallkausalität der  erhobenen Befunde hat die Beschwerdeführerin schliesslich am 17. November 2018 ein Kurzgutachten ihres behandelnden Hausarztes Dr. med. E._, vom 11. November 2018 einreichen lassen, welches dieser zusammen mit Dr. F._, Facharzt für Neurochirurgie,  hat. Daraus geht hervor, dass die klinisch-neurologische Untersuchung der Patientin  unauffällig ausgefallen sei. Eine Progression der neuropsychologischen Defizite sei seit dem Unfall weder klinisch noch neuropsychologisch ersichtlich. Anamnestisch würden  und Stürze sowie seit dem Unfall immer wieder Kopfschmerzen und  beklagt. Diese Symptome würden auch die Arbeitsfähigkeit substantiell , welche vor dem Unfall unbeeinträchtigt gewesen sei. Zusammenfassend könne infolge fehlender neuroradiologischer Befunde vor allem auch klinisch eine Amyloidangiopathie  werden, insbesondere weil während der Dauer von fünf Jahren keine Progredienz habe gefunden werden können. Das Gutachten von Prof. D._ sei in sich kohärent und schlüssig, während das Aktengutachten der Klinik C._ vom 3. August 2018 formal aber auch bezüglich der Argumentationskette nicht genüge. In diesem Zusammenhang sei festzuhalten, dass neuroradiologische Befunde immer im Zusammenhang mit den klinischen Befunden zu erfolgen habe, was im fraglichen Aktengutachten der Klinik C._ aber nicht erfolgt sei. Selbst wenn neuroradiologisch keine traumaassoziierten Veränderungen nachgewiesen worden , liesse dies nicht zwangsläufig den Schluss zu, dass keine solchen Veränderungen .
7.1 Die zwischen den Parteien strittige Differenz betrifft zu Recht die Frage, ob  Befunde vorliegen, welche zumindest teilweise auf das erlittene Unfallereignis  sind. Bejahendenfalls wäre von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen , und eine Adäquanzprüfung der geklagten Beschwerden würde sich  erübrigen (oben, Erwägung 5.2). Gestützt auf das gerichtliche Aktengutachten der Klinik
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C._ ist ein organisch objektivierter Gesundheitsschaden bei der Beschwerdeführerin jedoch nicht mit der im Sozialversicherungsrecht erforderlichen, überwiegenden Wahrscheinlichkeit dargetan. Das zitierte Gerichtsgutachten der Klinik C._ erfüllt alle  Voraussetzungen an eine taugliche medizinische Beurteilungsgrundlage. Weder weist es formale noch inhaltliche Mängel auf und ist – wie dies vom Bundesgericht verlangt wird (oben, Erwägung 4.2.1 ff.) – für die streitigen Belange umfassend. Daran ändert nichts, dass das  Aktengutachten auf dem zuvor im Verwaltungsverfahren ergangenen polydisziplinären Gutachten der Klinik C._ vom 14. Juni 2017 beruht. Bereits jenes Gutachten war in Kenntnis aller relevanten Vorakten abgegeben worden. Es beruhte auf allseitigen und detaillierten  der Versicherten und berücksichtigte alle von ihr geklagten Beschwerden.  mit dem gerichtlichen Aktengutachten vom 3. August 2018 räumt es die gemäss Beschluss des Kantonsgerichts vom 3. Mai 2018 aufgeworfenen Zweifel hinsichtlich einer allfälligen  der bildgebenden Befunde nunmehr aus. Dabei leuchtet es in seiner Gesamtheit auch in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge bzw. der Beurteilung dieser  ein. Der gerichtliche Gutachter der Klinik C._ setzt sich in seinem Aktengutachten vom 3. August 2018 mit den bei den medizinischen Unterlagen liegenden, teils abweichenden  Einschätzungen auseinander. Seine abschliessende Beurteilung basiert ausserdem auf ergänzenden Bildgebungen neueren Datums. Dabei vermag er durch einen Vergleich dieser MRI-Bilder letztlich schlüssig zu begründen, dass infolge der Zunahme ursprünglich  MRI-Auffälligkeiten in Form gehäufter Suszeptilitäten das Vorliegen traumatisch bedingter Scherverletzungen und damit auch eine Teilkausalität der bildgebenden MRI-Befunde auszuschliessen ist. Hintergrund bildet seine in den übrigen medizinischen Akten im Grundsatz unwidersprochen gebliebene Aussage, dass sich Jahre nach einem erlittenen Unfall keine  „shearing injuries“ bilden können. Der gerichtliche Gutachter weist zu Recht darauf hin, dass die behandelnde Neurologin diesen Umstand gemäss den vorliegenden medizinischen Akten tatsächlich nicht diskutiert hat. Insoweit ist die Schlussfolgerung des Gerichtsgutachters,  eine erst nach längerer Latenz erhobene Zunahme der ursprünglich im MRI vom 27. Mai 2014 erhobenen Suszeptilitäten für einen unfallunabhängigen Hirnprozess spreche, aber schlüssig. Mit der Zunahme solcher Einblutungen liegt nun jener Befund vor, dessen  auch die Versicherte in ihrer Einsprache vom 11. Oktober 2017 noch als Argument für eine traumatische Beeinträchtigung vorgebracht hatte (a.a.O., S. 3, oben). Entgegen der von ihr  vertretenen Auffassung resultiert deshalb, dass die ursprünglich bereits im Mai 2014 bildgebend dokumentierten Auffälligkeiten nicht durch den erlittenen Unfall bedingt sind,  ausschliesslich auf eine vorbestehende Erkrankung – entweder in Form einer  oder einer Cavernomatose – zurückzuführen sind. Durch diese Präzisierung im  mit einer allenfalls konkomittierenden Erkrankung verneint der gerichtliche  der Klinik C._ mithin nachvollziehbar nunmehr auch eine allfällige Teilkausalität der Beschwerden der Versicherten.
7.2 Die Beschwerdeführerin stellt diese Schlussfolgerungen unter Hinweis insbesondere des von ihr eingereichten Gutachtens von Prof. D._ in Frage. Sie wendet ein, die  hätten nicht zugenommen, was für das Vorliegen der Unfallkausalität spreche. Es ist ihr zwar zuzustimmen, dass Prof. D._ in ihrem neurochirurgischen Fachgutachten vom 25. September 2018 eine Befundverschlechterung in den MRI-Aufnahmen zwischen den Jah-
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ren 2014 und 2018 als nicht nachvollziehbar taxiert. Sie begründet diese Auffassung aber nicht, sondern hält in diesem Zusammenhang einzig fest, dass bezüglich eines Vergleichs von  immer das Gerät, unterschiedliche Aufnahmeparameter und die Angulierung der Sequenzen berücksichtigt werden müssten. Ob diese Vorgaben im vorliegenden Fall  worden sind, ist ihrer Kritik gerade nicht zu entnehmen. Demgegenüber hält der gerichtliche Gutachter der Klinik C._ in seinem Aktengutachten fest, dass die festgestellte Zunahme der umstrittenen Suszeptibilitäten auf einem 1:1-Vergleich beruhen (a.a.O., S. 5 ad II. ), und die zu vergleichenden MRI-Bilder mit demselben Hirnscanner, mit der  Feldstärke und mittels identischer Methodik aufgenommen worden sind. Damit läuft die Argumentation von Prof. D._ letztlich ins Leere. Ein eigentlicher Widerspruch, der gegen die Schlussfolgerungen im gerichtlichen Aktengutachten sprechen würde, kann unter diesen  jedenfalls nicht ausgemacht werden. Generell handelt es sich beim Gutachten von Prof. D._ vom 25. September 2018 um ein Parteigutachten, welchem  generell weniger Beweiskraft zuzuerkennen ist, als einem gerichtlichen (Akten-)  (oben, Erwägung 4.2.3). Unbesehen dessen vermag es aber auch inhaltlich nicht zu . Es weist nicht die genügende Tiefe auf, um ernsthafte Zweifel an der Beurteilung der Klinik C._ hervorzurufen. Prof. D._ bejaht die Unfallkausalität im Wesentlichen damit, dass der erlittene Unfallmechanismus für das ohne Kopfanprall erlittene Trauma typisch sei. In diesem Zusammenhang bleiben ihre Ausführungen jedoch vage und setzen sich auch in  Punkt nicht mit den entsprechenden, detaillierten Überlegungen im gerichtlichen  der Klinik C._ auseinander. Auch der Gerichtsgutachter schliesst nicht aus, dass sich eine Hirnschädigung theoretisch ohne einen direkten Kopfanprall hätte ereignen können. Während das konkrete Unfallgeschehen im Parteigutachten von Prof. D._ keine  findet, begründet der Gerichtsgutachter der Klinik C._ das Fehlen einer  aber damit, dass der erlittene Unfall nachweislich bei einer nur geringen  stattgefunden hat. Wenn er infolge dieses zutreffenden Umstands zum Schluss gelangt, dass die festgestellten kognitiven Defizite in Form insbesondere von  nur unwahrscheinlich mit einer traumatisch erlittenen Hirnverletzung zu vereinbaren sind, decken sich seine Überlegungen mit den unfallanalytischen Daten (Gutachten der Klinik C._ vom 14. Juni 2017, S. 122). Sie sind deshalb im Gegensatz zu den in diesem  nur allgemein gehaltenen Erläuterungen von Prof. D._ schlüssig und  begründet. Dass die Auffälligkeiten im MRI Ende Mai 2014 ursprünglich durch den Kreisarzt der Beschwerdegegnerin als traumatisch bedingte Scherverletzungen interpretiert worden waren (Suva-Dok 106), vermag daran nichts zu ändern. Die nunmehr durch den  für einen Vergleich herangezogenen MRI-Bilder insbesondere vom 7. Juli 2017 haben dazumal noch nicht zur Verfügung gestanden. Mit anderen Worten vermag deshalb auch die weiterführende Kritik von Prof. D._ nicht zu überzeugen, dass die damalige Zuordnung dieser Befunde als traumatisch bedingte Unfallfolge nach einer sorgfältigen,  Abwägung erfolgt sei. Tatsache ist, dass erst die nunmehr ergänzenden  insbesondere vom Juli 2017 eine Zunahme hirnorganischer Schäden belegen, welche mit einer derart langen Latenz nach dem Unfall offenbar nur krankheitsbedingt sein können. Ob die erhobenen Befunde dabei auf eine krankhaft vorbestehende Entwicklung entweder einer  oder einer Cavernomatose zurückzuführen sind, kann bei diesem Ergebnis  bleiben. Immerhin ist in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass sich die
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Ausführungen von Prof. D._ und jene des gerichtlichen Gutachters der Klinik C._  einer letztlich nicht zu klärenden krankhaften Ätiologie als kongruent erweisen. Wie Prof. D._, welche davon spricht, dass der zeitlich Verlauf sowohl bei einer  als auch bei einer Cavernomatose extrem variabel sei, geht nämlich auch der  der Klinik C._ davon aus, dass ein krankhafter Zustand nach frappanter einmaliger Verschlechterung über Jahre hinweg vorerst auf identischem Niveau verharren kann. Daraus lässt sich so oder anders aber nichts über die Wahrscheinlichkeit einer traumatischen Genese ableiten. Auch Prof. D._ vertritt letztlich die Meinung, dass aus dem Vorliegen kognitiver Defizite alleine, unter welchen die Versicherte nachweisbar leidet, weder auf das Vorliegen  traumatischen noch einer krankhaften Ursache geschlossen werden kann. Damit liegen keine zwingenden Gründe vor, welche ein Abweichen von den Schlussfolgerungen im  Aktengutachten der Klinik C._ rechtfertigen würden.
7.3 Wie bereits ausgeführt (oben, Erwägung 4.2.3), weicht das Gericht bei einem  nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung der medizinischen  ab, deren Aufgabe es ist, ihre Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen. Solche zwingenden Gründe liegen im vorliegenden Fall auch mit Blick auf das Kurzgutachten des Hausarztes der Versicherten vom 11. November 2018 nicht vor. Vorab kann dessen Kritik, das gerichtliche Aktengutachten erweise sich formal als ungenügend, angesichts der umfangreichen und polydisziplinären  der Klinik C._ klarerweise nicht gefolgt werden. Auch inhaltlich vermag es nicht zu überzeugen. Zum einen scheinen den Dres. E._ und F._ die für den massgebenden Vergleich bildgebender Befunde vorausgesetzten MRI-Aufnahmen vom Juli 2017 nicht zur  gestanden zu haben; jedenfalls ist ihrem Kurzgutachten hierzu keine Aussage zu . Andererseits geht ihr Hinweis, wonach neuroradiologische Befunde stets im  mit den klinischen Erhebungen zu bewerten seien, und selbst beim Fehlen  Veränderungen nicht ausgeschlossen werden könne, dass dennoch unfallbedingte Schäden hirnorganischer Natur vorliegen würden, mit Blick auf die hier massgebende Frage, ob organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen vorliegen, letztlich ins Leere. Die Klinik der  vermag den Beweis objektivierbarer Befunde weder zu erbringen noch zu ersetzen. Zumal gemäss den Ausführungen sowohl der Klinik C._ als auch von Prof. D._ aus dem Vorliegen kognitiver Defizite alleine weder auf das Vorliegen einer traumatischen noch einer krankhaften Ursache geschlossen werden kann, ist es mit Blick auf die eingangs massgebende Fragestellung (oben, Erwägung 7.1) deshalb auch nicht relevant, ob eine Progression der  Defizite seit dem Unfall klinisch ersichtlich ist. Ebenso wenig vermag dem bereits Gesagten zufolge (oben, Erwägung 7.2 a. E.) die Aussage zu überzeugen, dass eine Amyloidangiopathie deshalb ausgeschlossen werden könne, weil während fünf Jahren keine Progredienz habe erhoben werden können.
7.4 Es ist daran zu erinnern, dass es die Natur des Begutachtungsauftrags eines amtlich bestellten fachmedizinischen Experten nicht zulässt, dessen Administrativ- oder  nur deshalb in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, weil andere Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen (oben, Erwägung 4.2.3). So verhält es sich auch hier: Es liegt in der Natur des Begutachtungsauftrags, die medizinischen Verhält-
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nisse nicht nur zu erheben, sondern in ihrer Gesamtheit erneut und damit allenfalls auch  im Vergleich zu den übrigen medizinischen Unterlagen zu bewerten. Der Umstand, dass der Gerichtsgutachter der Klinik C._ im Vergleich zu Prof. D._ und zu den Dres. E._ und F._ zu einer abweichenden Einschätzung der Unfallkausalität gelangt, ist einer  Beurteilung gesundheitlicher Verhältnisse geradezu inhärent. Er stellt für sich allein  keinen Grund für die Nichtverwertbarkeit des gerichtlichen Gutachtens dar.  ist vielmehr, ob das fragliche Gutachten den rechtsprechungsgemässen Kriterien zufolge überzeugend ausgefallen ist. Dies ist hier wie soeben dargelegt der Fall. Die Gutachter der  C._ haben die Versicherte umfassend untersucht und gelangen zum nachvollziehbaren Ergebnis, dass keine bildgebend nachweisbaren Schädigungen des Gehirns bestehen, welche auf das erlittene Unfallereignis zurückzuführen wären. Diese Beurteilung steht letztlich auch im Einklang mit neurologischen Akten, welche noch vor den im Mai 2017 erneut getätigten  ergangen sind. Bereits dem neurologischen Konsilium vom 24. September 2015 kann entnommen werden, dass die erhobenen Einblutungen nicht traumatisch bedingt, sondern unfallfremd sind (Suva-Dok 159). Zusammenfassend liegen demnach keine hinreichend  nachweisbaren Schädigungen vor, die mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das  Unfallereignis zurückgeführt werden können. Ein natürlicher Kausalzusammenhang ist diesbezüglich zu verneinen.
7.5 Gelangt das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, dass die vorhandenen Unterlagen ein zuverlässiges Bild des relevanten Sachverhaltes ergeben und  demnach hinreichend abgeklärt ist, kann auf weitere Abklärungen verzichtet werden. Die damit verbundene antizipierte Beweiswürdigung ist nach konstanter bundesgerichtlicher  zulässig (BGE 124 V 94 E. 4b, 122 V 162 E. 1d, 119 V 344 E. 3c in fine mit ). Im vorliegenden Fall bestehen dem Gesagten zufolge keine Anhaltspunkte für organisch nachweisbare Unfallfolgen, welche die noch geklagten Restbeschwerden der Versicherten  würden. Gestützt auf diese Aktenlage sind von zusätzlichen Untersuchungen keine zweckdienlichen Ergebnisse mehr zu erwarten. Von ergänzenden Untersuchungen ist deshalb abzusehen (Urteile des Bundesgerichts 8C_321/2010 vom 29. Juni 2010, E. 4.5; 8C_31/2008 vom 2. Juli 2008, E. 4.2).
8.1 Damit ist zu prüfen, wie es sich mit den von der Versicherten geklagten Beschwerden verhält, die letztlich keinem organischen Substrat zuzuordnen sind. Fehlt es am Nachweis  Funktionsausfälle, ist die Unfallkausalität grundsätzlich nach der für  der HWS und Schädelhirntraumen ohne nachweisbare Funktionsausfälle geltenden Rechtsprechung zu beurteilen. Massgebliche Grundlage für die Beurteilung bilden auch in  Fall die medizinischen Fakten wie die fachärztlichen Erhebungen über Anamnese,  Befund, Diagnose, Verletzungsfolgen, unfallfremde Faktoren, Vorzustand usw. Das  eines Schleudertraumas und seine Folgen müssen somit durch zuverlässige ärztliche  gesichert sein (BGE 119 V 340 E. 2b/aa). Ärztlichen Berichten, welche in der Frühphase nach dem Unfallereignis erstellt wurden, kommt eine besondere Bedeutung zu. Spätere,  Beschreibungen der Initialsymptome (Beschwerden, die innerhalb von drei Tagen ) können unzuverlässig sein (vgl. Bericht der Kommission "Whiplash-associated ", Beschwerdebild nach kraniozervikalem Beschleunigungstrauma ["whiplash-associated
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discorder"], in: Schweizerische Ärztezeitung Band 81 [2000] S. 2218 ff.). Auch diesbezüglich wäre in der Prüfungsabfolge zunächst die natürliche Kausalität dieser Beeinträchtigungen zum Unfallereignis zu untersuchen. Zu beachten ist indessen, dass es zulässig ist, die Frage, ob ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis und den geklagten Beschwerden besteht, mit der Begründung offen zu lassen, ein allfälliger natürlicher Kausalzusammenhang wäre nicht adäquat und damit nicht rechtsgenüglich (BGE 135 V 472 E. 5.1). Die Frage nach dem natürlichen Kausalzusammenhang kann daher in jenen Fällen offen bleiben, in welchen der für die Bejahung einer Leistungspflicht erforderliche adäquate Kausalzusammenhang  verneint werden muss, was auch vorliegend der Fall ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_182/2010 vom 2. Juli 2010, E. 3.2; SVR 1995 U 23 S. 68 E. 3c).
8.2 Liegen wie im vorliegenden Fall keine organisch (hinreichend) nachweisbaren  vor, hat eine besondere Adäquanzprüfung zu erfolgen. Dabei ist  (BGE 127 V 103 E. 5b/bb mit Hinweisen) wie folgt zu differenzieren: Hat die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule, einen äquivalenten Verletzungsmechanismus oder ein Schädel-Hirntrauma, dessen Folgen sich mit jenen eines Schleudertraumas vergleichen lassen (BGE 117 V 382 E. 4b), erlitten und liegt in der Folge das für diese Verletzung typische bunte Beschwerdebild vor (diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung usw., vgl. BGE 119 V 338 E. 1), so ist die Adäquanz nach Massgabe der in BGE 117 V 359 ff. entwickelten und mit BGE 134 V 109 ff. modifizierten (vgl. die nachfolgende E. 7) Grundsätze zu prüfen. Liegt kein Unfall mit einem Schleudertrauma oder einer adäquanzrechtlich äquivalenten Verletzung vor oder fehlt es nach einer solchen Verletzung an dem hierfür typischen bunten Beschwerdebild, so hat die Adäquanzbeurteilung psychischer Folgeschäden des Unfalls nach den in BGE 115 V 133 ff. entwickelten Kriterien zu erfolgen. Der Unterschied besteht darin, dass bei Unfällen mit einem Schleudertrauma der HWS oder einer äquivalenten Verletzung auf eine  zwischen physischen und psychischen Unfallfolgen verzichtet wird (BGE 134 V 117 E. 6.2.1, 117 V 367 E. 6a in fine), währenddessen bei den übrigen Unfällen für die Beurteilung der Adäquanz psychischer Fehlentwicklungen lediglich das Unfallereignis als solches und die dabei erlittenen körperlichen Gesundheitsschäden sowie deren objektive  massgebend sind (BGE 115 V 140 E. 6c/aa).
8.3 Unklar ist zunächst, ob es sich bei der anlässlich der ärztlichen Erstkonsultation am 13. Januar 2014 initial diagnostizierten Commotio cerebri überhaupt um eine mit einer  vergleichbare Gesundheitsschädigung handelt. Jedenfalls ist eine  Verletzung und der hierfür typische Verletzungsmechanismus als fraglich zu bezeichnen. Es ist in diesem Zusammenhang daran zu erinnern, dass für den Schluss auf das Vorliegen von entsprechenden Verletzungen rechtsprechungsgemäss hohe Anforderungen zu stellen sind (BGE 134 V 109). Fest steht, dass im Bericht der behandelnden Hausärztin vom 27. Januar 2014 (Suva-Dok 15) als Erstbefund ein zervikales Syndrom beidseits, Myogelosen  lumbal sowie ein Hämatom am Knie festgehalten worden sind. Zumal auch im Bericht des erstbehandelnden Orthopäden vom 20. Januar 2017 (Suva-Dok 14) lediglich eine  erhoben worden ist, lässt sich eine eigentliche Commotio cerebri aus den Echtzeitakten nur
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schwerlich ableiten (Gutachten der Klinik C._ vom 14. Juni 2017, S. 120). Es bestanden offenbar keine Symptome eines postcommotionellen Syndroms, weil sich die anfängliche  auf die orthopädische Behandlung des linken Knies und auf die chiropraktorische  von Kreuzschmerzen fokussiert hat (Suva-Dok 14 und 16). Andererseits ist , dass anlässlich der Erstbehandlung durch ihren Chiropraktor bei der Versicherten initiale Kopf- und Nackenschmerzen sowie ein sofort aufgetretener Schwindel erhoben worden ist (Suva-Dok 16). Wiederum sind innert der rechtsprechungsgemäss massgebenden Latenzzeit keine weiteren Symptome mehr dokumentiert, welche dem sogenannten "bunten " entsprechen würden. Damit wäre die Adäquanzbeurteilung nicht nach Massgabe der in BGE 117 V 359 ff. entwickelten und mit BGE 134 V 109 ff. modifizierten Grundsätzen, sondern nach den in BGE 115 V 133 ff. entwickelten Kriterien vorzunehmen. Wie es sich damit im Detail verhält, kann letztlich aber offen bleiben. Wie nachfolgend zu zeigen ist, ist der adäquate  zwischen dem Unfallereignis und den nach wie vor geklagten Beschwerden der Versicherten so oder anders zu verneinen (Urteil des Bundesgerichts vom 3. Juni 2009, 8C_951/2008, E. 3.4.2).
8.4 Im bereits mehrfach erwähnten BGE 134 V 109 ff. hat sich das Bundesgericht  mit der bisherigen Praxis zur Kausalitätsprüfung bei Unfall mit Schleudertrauma,  Verletzung der HWS oder Schädel-Hirntrauma ohne organisch objektiv ausgewiesene  (so genannte Schleudertrauma-Praxis nach BGE 117 V 359 ff.) befasst. Dabei hat es entschieden, dass am Erfordernis einer besonderen Adäquanzprüfung bei Unfällen mit  Verletzungen festzuhalten sei (S. 118 ff. E. 7-9). Auch bestehe keine Veranlassung, die bewährten Grundsätze über die bei dieser Prüfung vorzunehmende Einteilung der Unfälle nach deren Schweregrad und den abhängig von der Unfallschwere gegebenenfalls erforderlichen Einbezug weiterer Kriterien in die Adäquanzbeurteilung zu ändern (S. 126 f. E. 10.1). Demnach ist für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs im Einzelfall nach wie vor zu , dass dem Unfall eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Für die Beurteilung dieser Frage ist an das  anzuknüpfen, wobei - ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf - zwischen banalen bzw. leichten Unfällen einerseits, schweren Unfällen anderseits und schliesslich dem dazwischen liegenden mittleren Bereich unterschieden wird. Während der adäquate  in der Regel bei schweren Unfällen ohne weiteres bejaht und bei leichten  verneint werden kann, lässt sich die Frage der Adäquanz bei Unfällen aus dem mittleren Bereich nicht aufgrund des Unfallgeschehens allein schlüssig beantworten. Diesfalls sind , objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehen oder als direkte bzw. indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung  (S. 126 f. E. 10.1 mit Hinweisen).
8.5 Ausgangspunkt für die Beurteilung der Unfallschwere ist somit der augenfällige  mit den sich dabei entwickelnden Kräften (vgl. Kranken- und Unfallversicherung - Rechtsprechung und Verwaltungspraxis [RKUV] 1999 Nr. U 335 S. 207 E. bb), nicht jedoch die Folgen des Unfalles oder die Begleitumstände, die nicht direkt dem Unfallgeschehen  werden können. Derartigen, dem eigentlichen Unfallgeschehen nicht zuzuordnenden
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Faktoren ist gegebenenfalls bei den Adäquanzkriterien Rechnung zu tragen. Dies gilt für die Verletzungen, welche sich die versicherte Person zuzieht, aber auch für die unter dem  der besonders dramatischen Begleitumstände oder der besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls zu prüfenden, äusseren Umstände, wie eine allfällige Dunkelheit im Unfallzeitpunkt oder Verletzungs- resp. gar Todesfolgen, die der Unfall für andere Personen nach sich zieht. Dieser Grundsatz gilt sowohl in Bezug auf die Adäquanzbeurteilung bei psychischen  nach Unfall (Sozialversicherungsrecht - Rechtsprechung [SVR] 2008 UV Nr. 8 S. 27 E. 5.3.1) als auch bei Anwendung der Schleudertrauma-Praxis (Urteil I. des Bundesgerichts vom 11. Juni 2008, 8C_536/2007, E. 6.1).
8.6 Die Suva hat das erlittene Unfallereignis in den Erwägungen des angefochtenen  den Unfällen des mittleren Bereichs an der Grenze zu den leichten Unfällen zugeordnet. Ihre hierzu ergangenen Erwägungen sind unbestritten geblieben und zutreffend. Es bestehen keine Anhaltspunkte, diese in Zweifel zu ziehen. Darauf kann daher integral  werden. Anzufügen bleibt einzig, dass das erlittene Unfallereignis aufgrund des  Geschehensablaufs im Rahmen der für die Belange der Adäquanzbeurteilung  Katalogisierung eher den leichten Unfällen zuzuordnen wäre. Gemäss der verfügbaren Dokumentation hat die Versicherte beim erlittenen Unfall vom 30. Dezember 2013 keinen  erlitten (Suva-Dok 16; Suva-Dok 109, S. 5). Eine Bewusstseinsstörung oder  eine Gedächtnisstörung ist in den echtzeitlichen Akten nicht dargetan (Suva-Dok 15 ff.). Gegen beim Unfall stark einwirkende Kräfte spricht aber auch, dass die Versicherte nach dem Unfall in der Lage war, selbständig wieder nach Hause zu gehen, und eine chiropraktorische Erstbehandlung erst mit einer zeitlichen Latenz von knapp zwei Wochen nach dem erlittenen Unfall stattgefunden hat (Suva-Dok 16). Gegen einen mittelschweren Unfall spricht ausserdem, dass bildgebend keine strukturellen Schädigungen nachgewiesen werden konnten, welche mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf die erlittene Tramkollision zurückzuführen wären. Dem Gesagten zufolge sind traumatisch bedingte Strukturveränderungen gemäss dem gerichtlichen Aktengutachten der Klinik C._ vielmehr auszuschliessen. Das damalige Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG; seit 1. Januar 2008: Bundesgericht, Sozialrechtliche Abteilungen) hat in BGE 115 V 139 E. 6a einen gewöhnlichen Sturz und ein Ausrutschen als Beispiele für ein leichtes Unfallereignis aufgeführt. Leichte Unfälle wurden auch angenommen bei einem  auf das Gesäss mit initial einem Verdacht auf einen Handgelenksbruch und erst später festgestelltem Steissbeinbruch (Urteil des EVG vom 7. April 2005, U 221/04), bei einem Sturz auf einer Eisfläche mit Kopfanprall (Urteil des EVG vom 25. Februar 2003, U 78/02) sowie bei einem Sturz bei Eisregen mit Schenkelhalsbruch (Urteil des EVG vom 2. Dezember 2002, U 145/02) sowie bei einem Sturz in der Badewanne, bei welchem sich die Versicherte an der rechten Schulter verletzt hatte (Urteil des EVG vom 4. August 2003, U 237/02). Vor dem  dieser gefestigten Praxis und aufgrund des Umstands, dass die Intensität und mithin die Schwere auch des vorliegend strittigen Unfalls letztlich nicht über jene banalen Kollisionen , wie sie im Alltag leider immer wieder auftreten können (Suva-Dok 109), handelt es sich auch im vorliegenden Fall daher letztlich um einen nur leichten Unfall, bei welchem auf Grund der allgemeinen Lebenserfahrung und unter Einbezug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden muss, dass er nicht geeignet war, einen erheblichen  zu verursachen. Der adäquate Kausalzusammenhang kann daher ohne weiteres ver-
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neint werden. Im Ergebnis ist der angefochtene Einspracheentscheid demnach nicht zu  und die Beschwerde ist abzuweisen.
9.1 Abschliessend bleibt über die Kosten des Verfahrens zu befinden. Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass der Prozess vor dem kantonalen Gericht für die Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind demnach für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben.
9.2 Nach Art. 45 Abs. 1 ATSG hat der Versicherungsträger die Kosten der Abklärung zu übernehmen, soweit er die Massnahmen angeordnet hat. Hat er keine Massnahmen , so übernimmt er deren Kosten dennoch, wenn die Massnahmen für die Beurteilung des Anspruchs unerlässlich waren oder Bestandteil nachträglich zugesprochener Leistungen bilden. Wie das Bundesgericht in BGE 137 V 210 ff. entschieden hat, sind in den Fällen, in denen zur Durchführung der vom Gericht als notwendig erachteten Beweismassnahme an sich eine Rückweisung in Frage käme, eine solche indessen mit Blick auf die Wahrung der  entfällt, die Kosten der durch das Gericht in Auftrag gegebenen Begutachtung den  zu auferlegen. Dies sei, so das Bundesgericht weiter, mit der zitierten  von Art. 45 Abs. 1 ATSG durchaus vereinbar (BGE 137 V 265 f. E. 4.4.2). Vorliegend war das Kantonsgericht anlässlich seiner Urteilsberatung vom 3. Mai 2018 zum Ergebnis , dass die Aussagen im Gutachten der Klinik C._ vom 14. Juni 2017 im  mit einer allfälligen Teilursächlichkeit nicht genügen. Da auch die übrigen vorhandenen medizinischen Akten ebenfalls keine abschliessende Beurteilung des Leistungsanspruchs der Versicherten zugelassen haben, erwies sich eine ergänzende Nachfrage bei der Klinik C._ für eine abschliessende Beurteilung des Leistungsanspruches der Versicherten mithin als . Im Lichte der geschilderten bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind die Kosten für die gerichtliche Begutachtung in der Höhe von insgesamt Fr. 2‘600.-- (Rechnung vom 4. Oktober 2018) demnach der Beschwerdegegnerin zu auferlegen.
9.3.1 Gemäss Art. 61 lit. g Satz 1 ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz ihrer Parteikosten. Stellt man vorliegend einzig auf den Prozessausgang ab, so steht der Beschwerdeführerin als unterliegender Partei keine Parteientschädigung zu. Die anwaltlich vertretene Beschwerdegegnerin wiederum kann trotz Obsiegens ebenfalls keine Parteientschädigung beanspruchen, schränkt die genannte Bestimmung den Anspruch auf  der Parteikosten doch ausdrücklich auf die Beschwerde führende Person ein. Aus dem Gesagten folgt deshalb, dass die ausserordentlichen Kosten des vorliegenden  grundsätzlich wettzuschlagen sind, wenn man sie ausschliesslich gestützt auf den  verlegt.
9.3.2 Nun gilt es allerdings zu beachten, dass das damalige EVG in ständiger  zum Parteientschädigungsrecht im Rahmen der bundesrechtlichen Vorschriften über die Parteientschädigung im kantonalen Beschwerdeverfahren - wie etwa die damaligen  von Art. 108 Abs. 1 lit. g UVG und Art. 85 Abs. 2 lit. f des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 - das  anerkannt hat. Danach hat unnötige Kosten zu bezahlen, wer sie verursacht hat (BGE 125 V 375 E. 2b). Dementsprechend kann keine Parteientschädigung beanspruchen, wer
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zwar im Prozess obsiegt, sich aber den Vorwurf gefallen lassen muss, er habe es wegen  der Mitwirkungspflicht selber zu verantworten, dass ein unnötiger Prozess geführt  sei (Sozialversicherungsrecht - Rechtsprechung [SVR] 2004 ALV Nr. 8 E. 3.1 mit  Hinweisen). Andererseits kann das Verursacherprinzip aber auch dazu führen, dass die Behörde einer unterliegenden Partei die Parteikosten zu ersetzen hat, wenn sie das Verfahren durch einen Fehler veranlasst oder wenn sie der Beschwerde führenden Partei - unter  Optik - zumindest berechtigten Anlass zur Ergreifung des Rechtsmittels gegeben hat (vgl. zum Ganzen: MARTIN BERNET, Die Parteientschädigung in der schweizerischen , Zürich 1986, S. 136 ff.). Diese im Rahmen von altArt. 85 Abs. 2 lit. f AHVG sowie altArt. 108 Abs. 1 lit. g UVG entwickelten Grundsätze zum Anspruch auf Parteientschädigung im kantonalen Beschwerdeverfahren haben unter der Herrschaft des ATSG weiterhin Geltung und sind demnach für die Auslegung von Art. 61 lit. g Satz 1 ATSG massgebend (SVR 2004 ALV Nr. 8 E. 3.1).
9.3.3 Wie vorab geschildert entschied das Kantonsgericht anlässlich seiner ersten  vom 3. Mai 2018, den Fall auszustellen und zur Klärung des medizinischen Sachverhalts eine gerichtliche Nachfrage bei der Klinik C._ in Auftrag zu geben. Der entsprechende  des Kantonsgerichts macht deutlich, dass die Erhebung der Beschwerde durch die Versicherte insoweit begründet war, als sie darin in zutreffender Weise die vorinstanzliche  und Würdigung des medizinischen Sachverhalts im Zusammenhang mit einer allfälligen Teilkausalität beanstandet hatte. Dies wiederum zeigt, dass die Versicherte – unter damaliger Optik – ausreichende Veranlassung hatte, den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 17. November 2017 beim Kantonsgericht anzufechten. Vor diesem Hintergrund rechtfertigt es sich, der Beschwerdeführerin für die von ihrer Rechtsvertreterin im Zeitraum ab Zustellung des Einspracheentscheids vom 17. November 2017 bis und mit der Urteilsberatung vom 3. Mai 2018 erbrachten notwendigen Bemühungen eine angemessene Parteientschädigung zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. Für diese Lösung spricht auch der Umstand, dass die Versicherte in gleicher Weise Anspruch auf eine angemessene Parteientschädigung zu Lasten der Beschwerdegegnerin gehabt hätte, wenn das Kantonsgericht anlässlich seiner  vom 3. Mai 2018 den Fall nicht ausgestellt und eine gerichtliche Nachfrage veranlasst, sondern stattdessen den angefochtenen Einspracheentscheid aufgehoben und die  zur weiteren Abklärung des medizinischen Sachverhalts an die Beschwerdegegnerin  hätte (BGE 137 V 61 f. E. 2.1 und 2.2, BGE 132 V 235 E. 6.2, je mit Hinweisen).
9.3.4 Die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin hat in ihrer Honorarnote vom 9. Januar 2019 für den Zeitraum seit der Zustellung des angefochtenen Einspracheentscheids bis und mit der Urteilsberatung vom 3. Mai 2018 einen Aufwand von insgesamt 19 Stunden und 35 Minuten geltend gemacht. Hiervon entfallen 18 Stunden noch auf das Jahr 2017, eine Stunde und 35 Minuten fällt auf das Jahr 2018. Dieser Aufwand ist zwar hoch, erscheint jedoch insbesondere in Anbetracht des umfassenden Gutachtens der Klinik C._ und des damit verbundenen Aufwands noch knapp als angemessen. Keinen Anlass zur Beanstandung geben die in dieser Periode noch für das Jahr 2017 ausgewiesenen Auslagen im Umfang von Fr. 130.80. Der  ist deshalb für die von ihrer Rechtsvertreterin im vorliegenden  bis zur Urteilsberatung vom 3. Mai 2018 erbrachten Bemühungen eine reduzierte
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Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 5‘427.55 (18 Stunden à Fr. 250.-- + Auslagen von Fr. 130.80 zuzüglich 8 % Mehrwertsteuer sowie eine Stunde und 35 Minuten à Fr. 250.--  7,7 % Mehrwertsteuer) zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. Die nach der ersten Urteilsberatung vom 3. Mai 2018 angefallenen ausserordentlichen Kosten sind dem  entsprechend sodann wettzuschlagen. Soweit die Beschwerdeführerin in ihrer Honorarnote vom 9. Januar 2019 in diesem Zusammenhang insbesondere den Auslagenersatz des von ihr privat eingeholten Gutachtens von Prof. D._ geltend gemacht hat, ist darauf , dass der obsiegenden Beschwerde führenden Partei unter dem Titel der  die Kosten eines privat eingeholten Gutachtens nur dann vergütet werden können, wenn ihre Parteiexpertise für die Entscheidfindung unerlässlich war (BGE 115 V 63 E. 5c; Urteil des Bundesgerichts vom 24. April 2007, I 1008/06, E. 3.1 mit weiteren Hinweisen). Dieser Grundsatz ist für das Verwaltungsverfahren ausdrücklich in Art. 45 Abs. 1 ATSG festgehalten (UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2015, Art. 45 Rz. 18).  ist dem Parteigutachten von Prof. D._ im Hinblick auf den Prozessausgang jedoch keine massgebende Bedeutung zugekommen, da es nicht geeignet ist, Zweifel an der  der Klinik C._ hervorzurufen. Da dem Gesagten zufolge ohnehin nur die bis zur ersten Urteilsberatung angefallenen ausserordentlichen Kosten der Beschwerdeführerin zu  sind, sind die Voraussetzungen für eine Kostenvergütung ihrer Parteiexpertise zu Lasten der Beschwerdegegnerin somit nicht gegeben.