Decision ID: 37fce2f3-40c5-4d57-b497-8ac29199a18c
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1
X._
, geboren 1953, lebt seit dem 21. November 2000 mehrheitlich in der Schweiz, wobei
sie
jährlich einige Monate in ihrer Heimat
Y._
verbringt. In der Schweiz verfügt sie über keinen festen Wohnsitz und lebt jeweils bei Freunden und Bekannten. Sie verfügt über ein Klavierkonzert
-
und
ein
Dirig
entendiplom
.
Zudem schloss sie ein Studium in
Literaturwissen
schaften ab
(
Urk.
8
/1, Urk.
8
/2,
Urk.
8
/3
,
Urk.
8
/27
)
.
1.2
In der Schweiz ging die Versicherte keiner
belegten
regelmässigen Erwerbstätig
keit nach
.
Vom
21.
Oktober 2003 bis am 20.
Oktober 2005
bezog sie
Leistungen der Arbeitslosen
versicherung
, wobei sie eine Vermittlungsfähigkeit von 50
%
angegeben hatte
(
Urk.
8
/1,
Urk.
8
/5,
Urk.
8
/13
,
8
/17,
8
/18
)
. Aufgrund
einer Aus
einandersetzung
am 26. Oktober 2008
auf dem
Parkplatz des
Z._
stü
r
zte die Versicherte
und zog sich eine Fraktur des linken Handgelenks zu
(
Urk.
8
/8/9)
.
Am 30.
Januar 2009 meldete sich die Versicherte
wegen dieser Verletzung
bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung
für
Massnahmen für die berufliche Wiedereingliederung sowie
zum
Rentenbezug
an
, wobei sie an
gab
,
eine selbständige Erwerbstätigkeit ausgeübt zu haben
(Urk.
8/2).
Die
Sozi
alversicherungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm erwerbliche und medizinische Abklärungen vor (
Urk.
8
/5,
Urk.
8
/6,
Urk.
8
/8/14,
Urk.
8
/13, Urk.
8
/17,
Urk.
8
/18, Urk.
8
/20, Urk.
8
/24/3-4
). Zudem veranlasste
sie
eine Ab
klärung durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), welche am 6.
März 2012 durch Dr.
med.
A._
, Facharzt
für
Psychiatrie und Psychologie, sowie durch Dr.
med.
B._
, Facharzt
für
Orthopädische Chirurgie und Traumatolo
gie, durchgeführt wurde (
Urk.
8
/43,
Urk.
8
/45). Weiter fand am
16. Februar 2010 durch den Abklärungsdienst der IV-Stelle
eine Haushaltsabklärung
statt (
Urk.
8
/48)
. Mit Vorbescheid vom
27.
Juni 2012 teilte die IV-Stelle mit, dass die Versicherte ab 1.
Oktober 2009 Anspruch auf eine bis 31.
Januar 2011 befristete halbe I
nvaliden
rente habe (Urk.
8
/51).
Dagegen erhob die Versicherte mit Schreiben vom 30. Juni 2012 sowie vom 26.
August 2012 Einwand (Urk.
8
/55, Urk.
8
/61). Mit Verfügung vom 13.
Oktober 2012 entschied die IV-Stelle im Sinne ihres Vorbescheids (Urk.
2).
2.
Gegen die Verfügung vom 13.
Oktober 2012 liess die Versicherte,
vertreten
durch Rechtsanwalt
Dr.
iur
. Thomas
Hiestand
, am 15.
November 2012 Beschwerde erheben
und beantragen,
es
s
ei
ihr
ab 1.
September 2009 eine un
befristete
ganze
Invaliden
ren
te zuzusprechen, eventualiter sei
die Sache zur weiteren Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Weiter liess sie beantragen, ihr s
ei
die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und Rechts
anwalt
Hiestand
als unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen (Urk.
1). In ihrer
Beschwerdeantwort vom 3.
Januar 2013 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (
Urk.
7
). Mit Schreiben vom 28.
Februar 2013 zog Rechtsanwalt
Hiestand
das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung zurück, wobei er mitteilte, dass die Rechtsschutzversicherung der Beschwerdeführerin für allfällige Kosten aufkommen werde (Urk.
10). Mit Verfügung vom 12.
März 2013 wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk.
11). Mit Replik vom 21. Mai 2013
reichte
die Beschwerdeführerin einen Arztbericht von Dr.
med.
C._
, Leitender Arzt Orthopädie/Handchirurgie
der
D._
, vom 17.
April 2013 ein (Urk.
14, Urk.
15). Zudem liess
sie
am 21.
Mai 2013 Unterlagen betreffend berufliche Tätigkeiten einreichen (Urk.
16, Urk.
17/1-4)
.
Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Eingabe vom 9.
Juli 2013 auf eine Duplik (Urk.
19). Diese Eingabe wurde der Beschwerde
führerin mit Schreiben vom 11.
Juli 2013 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
20).
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.
1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art.
8 Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [
ATSG
]
). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art.
4 Abs.
1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung [
IVG
]
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art.
7 Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art.
7 Abs.
2 ATSG).
1.
2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art.
28 Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art.
28 Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 1
6
ATSG in Verbindung mit Art. 28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
).
Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig und daneben im Aufgabenbe
reich tätig sind, wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a
Abs.
2 IVG festgelegt. Danach wird darauf abgestellt, in welchem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (Art. 28
Abs.
3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).
Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Er
werbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch,
das heisst
ohne
Gesund
heitsschaden
, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (Art.
27
bis
der Verordnung über die Invalidenversicherung
[
IVV
]
). Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der
Ver
waltungsverfügung
entwickelt haben. Dabei sind die konkrete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenser
fahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesun
dheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbs
tätigkeit ist der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (
BGE 137 V 334
E.
3.2,
130 V 393
E.
3.3,
125 V 146
E.
2c, je mit Hinweisen
)
.
1.
4
Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete Invalidenrente um
fasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E.
6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Her
absetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E.
1b mit Hinweisen) Art. 88a IVV festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E.
6b/
dd
mit Hin
weis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des
Invaliditätsgra
des
eingetreten und damit der für die Befristung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhe
bung der Rente (BGE 125 V 413 E.
2d am Ende, 113 V 273 E.
1a, 109 V 262 E.
4a, je mit Hinweis
en; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5).
2.
2.1
Die IV-Stelle führte in der Verfügung vom 13.
Oktober 2012
zusammengefasst
aus,
die Versicherte würde ohne Gesundheitsschaden weiterhin ihrer Tätigkeit als Dirigentin zu einem Pensum von 50
% nachgehen, während die restlichen 50
%
auf
den Aufgabenbereich entfielen. Die Versicherte sei seit ihrer Einreise in die Schweiz im Jahr 2000 keiner geregelten Erwerbstätigkeit nachgegangen und habe kein nennenswertes Einkommen erzielen können. Im Erwerbsbereich sei sie nach Ablauf der einjährigen Warte
zeit
am
1.
Oktober 2009
bis zum
31
.
Oktober
2010 zu 100
% eingeschränkt gewesen und im Haushaltsbereich zu 18
%. Das ergebe für diese Zeitperiode einen Gesamtinvaliditätsgrad von 59
% und somit Anspruch auf eine halbe
Invaliden
rente. Seit dem 1.
November 2010 habe sich der Gesundheitszustand der Versicherten gebessert und
es
sei ihr eine behinderungsangepasste Tätigkeit
zum Beispiel als Lektorin, Übersetzerin oder in administrativer Tätigkeit
zu 100
% zumutbar, wobei nach wie vor von einer 50%igen Erwerbstätigkeit
auszugehen sei
. Beim
Invalidene
inkommen sei ein behind
erungs
bedingter Abzug von 10
% zu berücksichtigen. Es ergebe sich ein Gesamtinvaliditätsgrad von 14
%, weshalb die Versicherte ab 1.
Februar 2011 keinen Anspruch
mehr
auf eine Invalid
en
rente habe
respektive die halbe
Invali
den
rente bis zum 31.
Januar 2011
zu befristen sei
(Urk.
2)
.
2.2
Die Beschwerdeführerin l
ässt
insbesondere
ausführen,
die Qualifizierung als Teilerwerbstätige sei falsch, weil der Beruf der Dirigentin und Pianistin nicht in einem Teilzeitpensum ausgeübt werden könne und sie ohne Gesundheitsschaden weiterhin vollzeitlich als Musikerin tätig wäre. Gemäss der Beurteilung von
Dr.
C._
vom 1.
November 2010 (
Urk.
8/33/1) bleibe die Beweglichkeit des linken Handgelenks lebenslang schmerzhaft eingeschränkt, weshalb sie in ihrer angestammten und in jeder
anderen
manuellen Tätigkeit zu 50
% eingeschränkt
sei. Ein beruflicher Wechsel sei ihr aufgrund des Alters und der sozialen Stel
lung nicht mehr zumutbar.
Werde sie - richtigerweise - als Vollerwerbstätige qualifiziert, so resultiere so
wohl für die Zeit vom 1.
Oktober 2009 bis Ende Januar 2011, in der sie als Diri
gentin und Pianistin unbestrittenermassen zu 100
% arbeitsunfähig gewesen sei, als auch für die Zeit ab Februar 2011 bei einer 50%igen Einschränkung und ei
nem leidensbedingten Abzug von 25
% ein Anspruch auf eine ganze Invali
denrente
(Urk.
1)
.
3.
3.1
Zunächst ist zu klären, welche Methode der Invaliditätsbemessung anzuwenden ist.
Die Beschwerdeführerin
lässt dazu
ausführen, das Einstudieren von Werken und das tägliche Üben erfordere in ihrem Beruf eine 100%ige Beschäftigung. Dies sei auch dann der Fall, wenn kein lukratives Engagement und keine Proben an
stünden, um das Niveau bei der grossen Konkurrenz halten zu können (Urk. 1 S. 4). Gegenüber dem Abklärungsdienst der IV-Stelle gab die Versicherte am 1
6.
Februar 2010 an, sie habe in der Schweiz unregelmässig einige Male als Pianistin und Dirigentin Konzerte gegeben. Nach ihrer Scheidung habe sie sich im Jahr 2003 bei der Arbeitslosenkasse angemeldet und weil sie gesundheitlich angeschlagen gewesen sei, nur eine 50%ige Vermittlungsfähigkeit angegeben.
Sie habe vor allem Stellen als
Dolmetscherin,
Dirigentin und Pianistin gesucht, sich aber auch für andere Stellen beworben
. Falls sie gesund wäre, wäre sie in einem Pensum zu 100
%
erwerbstätig, sowohl aus finanziellen Gründen als auch um ihren Ruf beziehungsweise ihre persönliche Identität wiederherzustel
len. In anderen Aufgabenbereichen (zum Beispiel gemeinnützige Tätigkeiten) sei sie nicht tätig (Urk. 8/48).
3.
2
Die Beschwerdeführerin ist geschieden, lebt alleine und hat keine Betreuungs
-
auf
gaben
für Kinder
wahrzunehmen
.
In der Schweiz lebt sie bei Freunden oder im Hotel, nur hin und wieder verfügt sie über eine Wohnung. Während rund vier Monaten im Jahr hält sie sich in
Y._
auf, wo sie offenbar ein Haus besitzt (
Urk.
8/48/3 f.).
D
en Auszügen des Individuellen Kontos
lässt sich
entnehmen, dass sie in den letzten Jahren keiner regelmässigen Erwerbstä
tigkeit nachging (Urk. 8/5
,
Urk. 8/17, Urk. 8/18)
,
und
auch die eingereichten Belege
betreffend Berufstätigkeit (Urk. 17/1-4)
weisen
keine regelmässige Er
werbstätigkeit
aus
. Es wurde jedoch von der Beschwerdegegnerin nicht darge
tan, weshalb die alleinlebende Beschwerdeführerin im Aufgabenbereich des Haushalts tätig sein sollte. Zudem
gab
die Beschwerdeführerin klar
an
, dass sie
schon aus finanziellen Gründen
zu 100 % erwerbstätig sein möchte, falls dies
gesundheitlich möglich wäre
.
Zu
beachten
ist ferner
, dass eine Erwerbstätigkeit im Musikbereich nicht einem Vollzeitpensum von 40 Wochenstunden entspre
chen kann, weil das Vorbereiten und Üben einen wesentlichen Teil der Zeit in Anspruch nimmt
.
Es ist somit
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen
, dass
die
Beschwerdeführerin
einer vollen Erwerbstätigkeit nachgehen würde
,
und ihr
In
validitätsgrad
ist
aufgrund eines Einkom
mensvergleichs festzulegen.
4
.
4.1
Die Beschwerdeführerin zog sich am 2
6.
Oktober 2008 eine mehrfragmentäre intraartikuläre Radiusfraktur und eine Fraktur des
Os
navikulare
links zu (Urk. 8/8/6).
A
m 17.
Februar 2009
wurde
vom Departement für Chirur
gie, Klinik für Unfallchi
rurgie des
E._
,
die Diagnose eines Morbus
Sudeck
gestellt
(Urk.
8
/6).
Die
se
Diagnose
wurde
sowohl
von
Dr.
med.
F._
, Facharzt für Allgemeinmedizin,
am
24.
Februar 2009
als auch
im
Austrittsbe
richt
der
G._
vom 9.
April 2009
bestätigt
(Urk.
8
/7/20
, Urk.
8/19
).
Weiter wurde
im
Austrittsbericht der
G._
festgehal
ten,
dass
die Beschwerdeführerin
für
erweitere Alltagsaktivitäten wie das Ein
kaufen und Haushaltsaktivitäten Hilfe benötige und im Hinblick auf ihre bishe
rige berufliche Tätigkeit als Pianistin
und
Dirigentin nicht abschätzbar sei, wann s
ie
wieder einsetzbar sein werde
. D
ie Verdachtsdiagnose
einer
psychi
sche
n
Erkrankung
bestätigte sich
in einer Untersuchung durch
Dr.
A._
vom RAD vom 6.
März 2012 nicht
(Urk.
8
/19
,
Urk.
8/43
).
4
.
2
Die Beschwerdeführerin reichte der IV-Stelle eine Bestätigung von Dr.
C._
vom 1.
November 2010 ein
,
gemäss welcher lebenslang eine Einschränkung der Beweglichkeit im Handgelenk sowie
leichtgradige
Beschwerden bestehen blei
ben.
Dr.
C._
führte weiter aus, es
bestehe langfristig eine Einschränkung
im Umfang
von 50
% als Pianistin und auch für manuelle Tätigkeiten, s
ei
dies
belastungsfrei oder belastend
(Urk.
8
/33/1).
Im Konsultationsbericht vom 27.
Oktober 2010 hielt
Dr.
C._
fest, es zeige sich eine Stabilisierung der Situation mit nur noch
geringgradigen
Beschwerden. Langfristig bleibe sicher
lich eine Einschränkung sowohl der
Umwendbewegung
als
auch in der
Frontal
ebene
bestehen. Da aus handchirurgischer Sicht aktuell keine Verbesserungen mehr herbeigeführt werden könnten, werde ein Behandlungsabschluss verein
bart (Urk.
8/33/2).
Im von der Beschwerdeführerin zuhanden des Gerichts ein
gereichten Schreiben von
Dr.
C._
vom 17.
April 2013 bestätigte
dieser
er
neut
eine lebenslange deutliche Einschränkung der Beweglichkeit im Handge
lenk. Sowohl für die Arbeit als Musikerin als auch für häusliche Tätigkeiten mit
Belastung werde eine deutliche Beeinträchtigung lebenslang bestehen bleiben (Urk.
15).
4
.
3
Dr.
B._
vom RAD untersuchte die Versicherte am 6.
März 2012
(Bericht vom 1
4.
Mai 2012)
.
Dabei gab die Versicherte an
, sie
sei
bis im Sommer 2011 in der Lebensführung
noch deutlich eingeschränkt gewesen
, dann sei es ein bisschen besser geworden.
Vom Oktober 2008 bis Juni 2009 sei sie sehr unselbständig gewesen und habe sich bei allen möglichen Verrichtungen helfen lassen müs
sen.
Im Winter 2009/2010 sei sie das e
rste Mal
wieder
Skigefahren
und im Sommer
2010
habe sie a
uch wieder an Segelregatten teilgenommen. Das Diri
gieren sei seit Dezember 2011 wieder möglich, wobei sie
beim
Klavierspielen
wegen der
eingeschränkte
n
Beweglichkeit und
de
r
Schmerzen immer noch deutlich
beeinträchtigt
sei. Dr.
B._
hielt in seinem Bericht fest, die
endgra
dig
schmerzhaft
e
Beweglichkeit
seinschränkung
der linken Hand bestehe fort
,
und
kam zum Schluss, die
Versicherte sei vom 26.
Oktober 2008 bis 31.
Oktober 2010 in ihrer bisherigen Arbeitstätigkeit als Pianistin und Dirigentin nicht arbeitsfähig gewesen. Seit dem 1.
November 2010 sei sie in ihrer bisherigen Tätigkeit zu 50
% arbeitsfähig. In einer angepassten
körperlich leichten
Tätig
keit ohne regelmässige Hebe- und Tragebelastung über 5
Kilogramm
, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne repetitive das linke Handgelenk belas
tende Tätigkeiten sowie ohne das volle Bewegungsausmass der linken Hand erfordernde Tätigkeiten bestehe seit dem 1.
November 2010 volle Arbeitsfähig
keit
(
Urk.
8
/45/1-7)
.
5
.
5
.1
Während die
Beschwerdegegnerin
für die Beurteilung der
Arbeitsfähigkeit auf den Bericht von Dr.
B._
abstellte und ab
1.
November 2010 von
einer
100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit
ausging
(Urk.
2
), be
antragte die Beschwerdeführerin, es sei gestützt
a
uf den Bericht von Dr.
C._
von einer Arbeitsfähigkeit im Umfang von 50
% auszugehen
oder andernfalls
seien
weitere Abklärungen
vorzunehmen
(
Urk.
1)
.
5
.
2
Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass d
ie
RAD-Untersuchungs
-
be
richt
e
vom
7.
März
und
14
.
Mai
20
12
(
Urk.
8/43,
Urk.
8
/45)
auf für die strittigen Belange umfassenden und allseitigen Untersuchungen beruh
en
und die vo
n der
Beschwerdeführer
in
geklagten Beschwerden in ange
messener Weise berücksichtig
en
. Sodann wurde
n
sie
in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
erstellt und tr
agen
der konkreten medi
zinischen Situation Rechnung. D
ie
Untersuchungsbericht
e
leuchte
n
in der Dar
legung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vorgenommenen Schluss
-
folgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit werden aus
führlich
begründet. So zeigte Dr.
B._
in nachvollziehbarer Weise auf,
in welcher Weise die Ein
schränkung
der Beweglichkeit der linken Hand der Beschwerdeführerin fortbesteht und welche Tätigkeiten ihr deshalb nicht zu
mutbar sind
.
5
.
3
Die Aussagen von
Dr.
C._
widersprechen denjenigen von
Dr.
B._
nicht.
Beide beschrieben eine fortbestehende schmerzhafte Einschränkung der Beweglichkeit und attestierten für die Tätigkeit als Pianistin eine 50%ige Ar
beitsunfähigkeit
.
Soweit
Dr.
C._
wegen der Beweglichkeitseinschränkung auch für andere manuelle Tätigkeiten eine Arbeitsunfähigkeit von 50
%
bescheinigte steht dies zur Beurteilung von
Dr.
B._
, der eine leidensangepasste Tätigkeit ausdrück
lich als eine solche ohne repetitive belastende oder das volle
Bewegungsaus
mass
ausschöpfende Tätigkeit definierte (
Urk.
8/45/7) nicht im Widerspruch. Zur Zumutbarkeit einer derartigen Tätigkeit äusserte sich Dr.
C._
nicht.
5.4
Die Beschwerdeführerin kann
gemäss eigenen Angaben seit dem Jahr 2010
wie
der Skifahren, an Segelregatten teilnehmen und Eislaufen.
Zudem gab sie
am
6.
März 2012
an,
ein Studium der Rechtswissenschaften aufgenommen
zu haben (
Urk.
8/43). Um ein Studium zu absolvieren
,
sind zwingend
gewisse
Schreibtätigkeiten erford
erlich, sei dies
im Zusammenhang mit
Notizen anläss
lich der Vorlesungen,
mit dem
Verfassen von schriftlichen Arbeiten oder
mit
schriftliche
n
Prüfungen.
Zumindest für die schriftlichen Arbeiten ist dabei die Bedienung eines Computers unumgänglich. Auch aufgrund dieser Angaben
ist von einer gewissen Belastungstoleranz des linken Handgelenks auszugehen
.
5
.
5
Zusammenfassen
d
ist festzuhalten
, dass basierend auf den medizinischen Unterla
gen sowie den Äusserungen der Beschwerdeführerin
selbst
von einer 100
%ig
en Arbeitsunfähigkeit bis am 31.
Oktober 2010 und
einer
100
%
igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab am 1.
November 2010 auszu
gehen
ist
.
6
.
6
.1
Die
Versicherte
lässt
weiter geltend machen, dass
wegen ihres
Alter
s
von 59 Jahren kein beruflicher Wechsel mehr in Betracht komme. In einem anderen Bereich Fuss zu fassen
,
sei aufgrund der fehlenden Berufserfahrung trotz des Hochschulabschlusses in Literaturwissenschaften nicht realistisch. Sie habe nie als Lektorin oder in nennenswerter Weise als Übersetzerin gearbeitet oder
eine sonstige administrative Tätigkeit ausgeübt. Sie habe somit keine hinreichende berufliche Erfahrung in diesen Bereichen.
Auch
subjektiv
sei es ihr
nicht zuzu
muten, in ein anderes Tätigkeitsfeld zu wechseln, welches zudem noch mit einem tieferen sozialen Status verbunden sei. Objektiv sei es ihr nicht möglich
,
administrativen Tätigkeiten nachzugehen, zumal sicherlich der Computer als Arbeitsmittel eingesetzt und damit für das Schreiben beide Hände beansprucht würden (Urk.
1 S. 4-5).
6
.
2
Ob der versicherten Person im Rahmen der Pflicht zur Selbsteingliederung (
BGE 113 V 22
E.
4a; vgl. auch
BGE 130 V 97
E. 3.2) die Aufgabe
der aktuellen und die Ausübung einer anderen erwerblichen Beschäftigung zuzumuten ist, beur
teilt sich aufgrund einer Interessenabwägung. Dabei sind die gesamten objekti
ven und subjektiven Umstände in Betracht zu ziehen, wie
Alter,
Ausbildung und berufliche Karriere, Aussichten im konkreten Beruf, ferner Art und Schwere der gesundheitlichen Beeinträchtigung sowie die noch zu erwartende
Aktivitäts
dauer
(AHI 2001 S.
277, I 11/00 E.
5a/
bb
; Urteil
des Bundesgerichts
I 953/06 vom 5.
April 2007 E.
4.1.2 mit Hinweis).
Das fortgeschrittene Alter, auf welches sich d
ie
Beschwerdeführer
in
im
Wesentlichen beruft, wird, obgleich an sich invaliditätsfremder Faktor, in der
Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, wel
ches zusammen mit weiteren
persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer
versicherten Person verbliebene
Resterwerbsfähig
keit
auf dem ausgeglichenen
Arbeitsmarkt
realistischerweise
nicht mehr nach
gefragt wird, und dass ihr deren
Verwertung auch gestützt auf die
Selbste
in
gliederungspflicht
nicht mehr
zumutbar ist (Urteil
des Bundesgerichts
9C_918/2008 vom 2
8.
Mai 20
09 E. 4.2.2 mit Hinweisen). Der
Einfluss des Lebensalters auf d
ie Möglichkeit, das verbliebene
Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeit
smarkt zu verwerten, lässt sich
nicht nach einer allgemei
nen Regel bem
essen, sondern hängt ab von den
Umständen, die mit Blick auf die Anforderu
ngen der Verweisungstätigkeiten
massgebend sind
. Zu berück
sichtigen sind
beispielsweise Art und Beschaf
fenheit des Gesundheitsschadens
und seiner Folgen
,
der absehbare
Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand
und in
diesem Zusammenhang auch
die
Persönlichkeitsstru
ktur, vorhandene Bega
bungen und
Fertigkeiten,
die
Ausbildung,
der
berufliche W
erdegang oder
die
Anwendbarkeit von
Berufserfahrung aus dem angestammten Berei
ch
(
vgl. das bereits angeführte
Urteil
des Bundesgerichts
9C_918/2008
vom 2
8.
Mai 20
09
E. 4.2.2 mit Hinweisen
).
Die Hürden für die Unverwertbarkeit der
(Rest-)Arbeitsfä
higkeit älterer Menschen, welche das Bundesgericht entwickelt hat, sind relativ hoch und Funktionswechsel werden für Menschen
im Alter von
über 60 Jahren vom Bundesgericht teilweise durchaus noch als zumutbar beurteilt (vgl. Urteil des Bundesgericht
s
8C_482/2010 vom 27.
September 2010, E. 4.2-3).
Für den Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der Verwertbarkeit der (Rest-)Arbeitsfä
higkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, ist auf das Feststehen der me
dizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit abzustellen (zum Ganzen: BGE 138 V 457 E.
3 mit Hinweisen).
6
.3
Massgeblich bei der Beurteilung der Frage nach der
zumutbaren
Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit
in einem anderen Tätigkeitsfeld
ist hiermit der
14
.
Mai
2012
, als
Dr.
B._
eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig
keit attestierte (
Urk. 8/45)
.
Damals stand
die
Beschwerdeführerin rund
zwei Wochen
vor der Vollendung ihres 5
8.
Lebensjahres. Bis zur Pensionierung wäre somit eine Erwerbsdauer von immerhin
rund
fünf Jahren verblieben, was für sich allein die Verwertbarkeit noch nicht ausschliesst (vgl.
Urteil des Bundesge
richts 9C_954/2012 vom 1
0.
Mai 2013 E.
3.2.1). Für die Verwertbarkeit spricht zudem, dass die Beschwerdeführerin
bereits über ein Hochschulstudium i
m
Bereich Literatur
wissenschaften
sowie über erste Arbeitserfahrungen im Bereich Übersetzung
verfügt
, so dass für die vorgesehenen Tätigkeiten keine Umschu
lung notwendig wäre. Zudem
sind bezüglich
ihrer bisherigen Tätigkeit
als Pianistin respektive
Dirigentin
in den letzten Jahren
nur wenige Engagements belegt
, weshalb bei einem Berufswechsel
in die vorgeschlagenen Bereiche
nicht von einem sozialen Abstieg
ausgegangen werden kann
.
Sodann
existieren durchaus administrative Tätigkeiten
, welche nicht mit einer
ständigen
Schreib
tätigkeit
verbunden und für das Handgelenk
nicht besonders belastend sind
. Tätigkeiten als Lektorin oder Übersetzerin würden das linke Handgelenk
sowieso
nicht allzu sehr belasten, da das Schreiben hier nicht in allzu schnellem Tempo ausgeführt und auch nicht während der gesamten Arbeits
zeit
geschrieben wer
den muss, sondern auch andere Tätigkeiten wie lesen
oder
recherchieren not
wendig sind.
6
.4
D
ie Tätigkeiten als Lektorin oder Übersetzerin
wären der Beschwerdeführerin
zumutbar. Auch eine administrative Tätigkeit wäre ihr unter der Bedingung zumutbar, dass
das linke Handgelenk
durch repetitive Bewegungen
nicht
zu stark belastet wird. Das Alter der Beschwerdeführerin führt nicht zur Unzumut
barkeit dieses Funktionswechsels.
Stellt man die persönlichen und beruflichen Gegebenheiten den objektiven Anforderungen eines ausgeglichenen Arbeits
marktes gegenüber, kommt man zum Schluss, dass sie Auftraggeber nicht da
von abhalten würden, der 59jährigen Beschwerdeführerin ab Mai 2012 Aufträge in Sachen Lektorat, Übersetzung oder administrativer Tätigkeit zu erteilen. Die erwerbliche Verwertbarkeit der 100%igen Arbeitsfähigkeit der Beschwerdefüh
rerin in einer leidensangepassten Tätigkeit ist folglich zu bejahen.
7
.
7.1
Die Beschwerdeführerin
war
zwischen dem 1. Oktober 2009 (Ablauf der Warte
zeit) und dem 31. Oktober 2010 zu 100
%
arbeitsunfähig (Urk. 8/45). Da von ei
ner 100%igen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfalle ausgegangen wird (vgl. E.
3
), beträgt der Invaliditätsgrad für diese Zeitspanne 100
%
, weshalb die Be
schwerdeführerin
für die Zeit vom 1.
Oktober 2009 bis 31.
Januar 2011
An
spruch auf eine ganze Rente hat.
7
.
2
Für die Zeit ab dem 1.
Februar 2011 ist
im Rahmen eines V
ergleichs zwischen
Valideneinkommen
und Invalideneinkommen der massgebliche Invaliditätsgrad festzustellen.
Voranzustellen ist die
Anmerkung
, dass sich der von der Beschwerdeführerin zur
Diskussion
gestellte Betätigungsvergleich erübrigt, da festgestellt wurde, dass ihr ein Tätigkeitswechsel
in eine unselbständige Er
werbstätigkeit
zumutbar ist (vgl. E.
6
).
Die IV-Stelle ging in
der
Verfügung vom 13.
Oktober 2012
(Urk. 2)
zur Feststellung des Validen- wie
auch
des
Invaliden
einkommens
angesichts der unregelmässigen Erwerbstätigkeit
(vgl. Auszüge aus dem Individuellen Konto; Urk. 8/5, Urk. 8/17, Urk. 8/18)
zu Recht von statisti
schen Werten aus, wobei sie sowohl für die bisherige als auch für die
leidensan
gepasste
Tätigkeit den statistischen Lohn für freiberufliche, wissenschaftliche und technisc
he Tätigkeiten berücksichtigte
.
Dies ist auch unbestritten.
Aufgrund
der Einschränkung des Tätigkeitsspektrums
nahm die IV-Stelle
eine
n
leidensbedingten Abzug
vo
n 10
%
vor
(
Urk.
2)
.
Demgegenüber
lässt
die Be
schwerdeführerin geltend machen, es sei ein Abzug von 25
% vorzunehmen
, wobei insbesondere ihr fortgeschrittenes Alter zu berücksichtigen sei
(
Urk.
1)
.
Es kann offen bleiben, wie hoch der leidensbedingte Abzug
tatsächlich
anzusetzen ist, da
die Beschwerdeführerin
selbst
beim
höchstmögl
ichen Abzug
von 25
%
m
it einem Invaliditätsgrad von 25
% kein
en
Anspruch auf eine Invalidenrente
hätte
.
7
.
3
Es ist
somit
festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin ab dem 1.
Februar 2011 keinen Anspruch auf eine Invalidenrente hat
.
8
.
Die
Beschwerde ist
teilweise
gutzuheissen
. D
ie Verfügung vom 13. Oktober 2012
ist
dahingehend abzuändern, dass die Beschwerdeführerin für die Zeit vom
1.
Oktober 2009 bis 31.
Januar 2011 Anspruch auf eine
ganze
anstelle einer halben Invali
denr
ente hat.
Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.
9
.
9
.1
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts
kosten sind nach dem Verfahrensaufwand
sowie
unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art.
69 Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
75
0.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind
sie
den beiden Parteien
anteilig
aufzuerlegen
, wobei die Beschwerdeführerin zwei Drittel der Kosten und die
Beschwerdegeg
nerin
einen Drittel der Kosten zu tragen hat
.
9
.2
Die Prozessentschädigung bemisst sich gemäss Art.
61
lit
.
g ATSG in Verbin
dung mit
§
34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) ohne Rücksicht auf den Streitwert nach Bedeutung der Streitsache, nach der Schwie
rigkeit des Prozess
es
, dem Zeitaufwand und dem Mass des Obsiegens.
Die Beschwerdeführerin obsiegt nur teilweise
. Dadurch, dass
sie
auch für die Zeit ab dem 1.
Februar 2011 eine Rente
beantragte
, wurde das vorliegende Verfahren deutlich aufwändiger, als wenn sie lediglich eine Erhöhung der Rente für die Zeit vor dem 1.
Februar 2011
beantrag
t hätte.
Die Beschwerdegegnerin hat ihr daher eine auf einen Drittel reduzierte Prozessentschädigung von
Fr.
900.-- zu bezahlen.
Das Gericht
erkennt
:
1.
In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die
Verfügung
der Sozial
-
versicherungs
anstalt
des Kantons Zürich
, IV-Stelle,
vom 1
3.
Oktober 2012
inso
weit
abgeändert, als festgestellt wird
, dass
d
ie
Beschwerdeführerin für die Zeit vom 1.
Oktober 2009 bis
3
1.
Januar 2011
Anspruch auf eine ganze
Invalid
en
rente
hat
.
Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.
2
.
Die Gerichtskosten von
Fr.
75
0.-- werden de
r
Beschwerdeführer
in
zu zwei Drittel
n
und der Beschwerdegegnerin zu einem Drittel
auferlegt. Rechnung und Einzahlungs
schein werden de
n
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft
zugestellt.
3
.
Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine
reduzierte
Prozessentschädigung von
Fr.
900.--
(
inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer
) zu be
zahlen.
4
.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
Rechtsanwalt
Dr.
iur
.
Thomas
Hiestand
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Bun
desamt für Sozialversicherungen
sowie an
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5
.