Decision ID: 357944c5-09c9-4f7f-a84f-6e792a018c44
Year: 2014
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

Vorbescheidverfahrens wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 17. Oktober 2013 das Gesuch um Kostengutsprache ab. In der Begründung wurde angeführt, dass der medizinische Sachverhalt nach Auffassung des Regionalen Ärztlichen Dienstes beider Basel (RAD) ausreichend  worden sei. Die medizinischen Unterlagen betreffend Anamnese, klinischem und  Befund würden für einen gesunden Rücken respektive eine gesunde Wirbelsäule . Es seien keine medizinischen Befunde ausgewiesen, welche die Leistungsfähigkeit als Malerin einschränken würden. Dies werde auch durch die angestrebte neue Tätigkeit als  unterstützt, welche ein annähernd gleiches Leistungsbild für mittelschwere körperliche Tätigkeiten fordere. Es bestehe somit keine Invalidität im Sinne des Gesetzes, welche Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen ergeben würden.
B. Gegen diese Verfügung erhob A._ mit Eingabe vom 14. November 2013  beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und beantragte sinngemäss die Erteilung der Kostengutsprache für die Umschulung zur Tierpflegerin. Zur  führte sie aus, dass sie die Ausbildung zur Malerin im Jahr 2010 abgeschlossen . Bereits nach wenigen Jahren seien Rückenschmerzen aufgetreten. Da sie noch jung sei und ihren Beruf nicht mehr ohne Schmerzen ausüben könne, habe sie ein Gesuch um  gestellt. Ihre Ärzte seien der Meinung, dass der Rücken nicht in Ordnung sei. Trotz  durch den Chiropraktor und Physiotherapiemassnahmen leide sie unter .
C. In ihrer Vernehmlassung vom 5. Dezember 2013 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde. Es seien keine medizinischen Befunde gegeben, die die  der Beschwerdeführerin als Malerin oder in einer entsprechenden  einschränken würden. Daher seien weder die Anspruchsvoraussetzungen für  noch diejenigen für berufliche Massnahmen erfüllt.
D. Mit Eingabe vom 11. Februar 2014 teilte Rechtsanwalt Daniel Altermatt mit, dass ihn die Beschwerdeführerin mit der Wahrung ihrer rechtlichen Interessen beauftragt habe und  die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels. Mit Replik vom 12. März 2014 wurde unter o/e-Kostenfolge die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Anweisung der , die Umschulung zur Tierpflegerin zu bewilligen, beantragt. Gleichzeitig liess die Beschwerdeführerin den Bericht von Dr. med. B._, Chiropraktikerin SCG/ECU, vom 27. Juni 2013 einreichen. In der Begründung wurde zusammenfassend ausgeführt, dass der  von Dr. med. C._, Facharzt für Orthopädie und Facharzt für Physikalische und  Medizin, RAD, ein reiner Aktenbericht sei. Ein Aktengutachten sei nur dann , wenn die Akten ein vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status ergeben würden und die Daten unbestritten seien. Der Untersuchungsbefund müsse lückenlos sein, damit sich der Experte ein vollständiges Bild verschaffen könne. Diese Voraussetzungen seien vorliegend nicht erfüllt. Der Bericht sei insbesondere nicht beweistauglich, weil er die  Berichte nicht korrekt wiedergebe, Fakten unterschlage und dem Hausarzt zu Unrecht widersprüchliche Aussagen vorwerfe. Dr. C._ zitiere auch den Bericht des behandelnden Rheumatologen unvollständig. Alle behandelnden und untersuchenden Ärzte hätten sich für eine Umschulung ausgesprochen. Dr. med. D._, Facharzt für Rheumatologie, habe noch
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einen Vorbehalt betreffend Therapie gemacht. Diese sei inzwischen erfolgt, habe aber keine Besserung der Beschwerden erbracht. Schliesslich sei der Hinweis von Dr. C._, dass in einer Verweistätigkeit keine Einschränkung bestünde, irrelevant. Für den Anspruch auf eine Umschulung sei nur vorausgesetzt, dass die versicherte Person durch die Unmöglichkeit, den erlernten Beruf auszuüben, eine Einkommenseinbusse erleide. Praxisgemäss sei damit eine Einbusse von 20 % gemeint. Gemäss Praxis des Bundesgerichts sei es aber so, dass auch Einbussen von unter 20 % einen Anspruch auf Umschulung geben würden. Dann nämlich, wenn bei jungen Versicherten mit entsprechend langer verbleibender Aktivitätsdauer es sich bei den ohne Umschulung zumutbaren angepassten Tätigkeiten um unqualifizierte Hilfsarbeiten handle, die im Vergleich zur erlernten Tätigkeit qualitativ nicht als annähernd gleichwertig  werden könnten. Nicht belegt sei sodann die Behauptung von Dr. C._, dass die Beschwerdeführerin bei der von ihr gewünschten Umschulung den gleichen körperlichen  ausgesetzt wäre wie als Malerin. Es bestünden mannigfaltige Einsatzmöglichkeiten, die viel geringere körperliche Anforderungen stellen würden als der Beruf als Malerin. Selbst wenn der Beruf als Tierpflegerin aus medizinischer Sicht ungeeignet wäre, wäre dies kein Grund,  Umschulungsanspruch grundsätzlich zu verneinen. Vielmehr wäre dann mit Berufsberatung abzuklären, auf welche Tätigkeit die Beschwerdeführerin umgeschult werden könnte.
E. Die Beschwerdegegnerin hielt in ihrer Duplik vom 27. März 2014 unter Hinweis auf eine weitere Stellungnahme von Dr. C._ an ihrem Abweisungsantrag fest.
F. Mit Eingabe vom 1. Mai 2014 liess die Beschwerdeführerin Belege zur  Behandlung einreichen.

Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g :
1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem  am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche  des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993  das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur  der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und formgerecht erhobene – Beschwerde vom 14. November 2013 ist demnach einzutreten.
2. Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf berufliche  hat.
3.1 Gemäss Art. 8 Abs. 1 Satz 1 IVG haben invalide oder von einer Invalidität unmittelbar bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen,
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wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern. Die Eingliederungsmassnahmen  gemäss Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG insbesondere Massnahmen beruflicher Art wie  (Art. 15 IVG), erstmalige berufliche Ausbildung (Art. 16 IVG), Umschulung (Art. 17 IVG) und Arbeitsvermittlung (Art. 18 Abs. 1 IVG).
3.2 Die versicherte Person hat nach Art. 17 Abs. 1 IVG Anspruch auf Umschulung in eine neue Erwerbstätigkeit, wenn diese infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die  voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Laut Art. 6 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 17. Januar 1961 gelten als Umschulung , die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen. Nach der  wiederum ist unter Umschulung grundsätzlich die Summe der  berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der " Gleichwertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen , nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Dies deshalb, weil die Eingliederung nach dem Willen des Gesetzgebers lediglich so weit  ist, als dies im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 130 V 489 f. E. 4.2). Im Einzelfall kann jedoch auch eine Ausbildung, die eine – verglichen mit der Arbeit vor  – anspruchsvollere Tätigkeit erlaubt, übernommen werden, wenn Art und Ausmass der Invalidität und deren berufliche Auswirkungen so schwerwiegend sind, dass die  nur auf dieser höheren Berufsstufe optimal verwertet werden kann (Urteil des  vom 5. Juni 2013, 9C_122/2012, E. 5.2.1 mit Hinweis; vgl. Art. 6 Abs. 1
bis IVV).
Schliesslich setzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens in den für sie ohne zusätzliche berufliche  noch offen stehenden zumutbaren Tätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 489 f. E. 4.2 mit Hinweisen; vgl. auch Sozialversicherungsrecht – Rechtsprechung [SVR] 2006 IV Nr. 15 E. 2). Die Beschwerdeführerin weist in diesem Zusammenhang auf das Urteil des Bundesgerichts vom 31. Januar 2011, 9C_704/2010, hin. Darin hält das  fest, dass prinzipiell eine Erheblichkeitsschwelle von 20 % gefordert werde. Davon sei  namentlich bei jungen Versicherten mit entsprechend langer verbleibender Aktivitätsdauer abzuweichen, wenn es sich bei den ohne Umschulung zumutbaren angepassten Tätigkeiten um unqualifizierte Hilfsarbeiten handle, die im Vergleich zur erlernten Tätigkeit qualitativ nicht als annähernd gleichwertig bezeichnet werden könnten (Urteil des Bundesgerichts vom 31. Januar 2011, 9C_704/2010, E. 3.1).
3.3 Ausgangspunkt jedes Anspruchs auf berufliche Massnahmen der Invalidenversicherung ist das Vorhandensein eines (drohenden) invalidisierenden Gesundheitsschadens. Als Invalidi-
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tät im Sinne von Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG gilt die  bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall. Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG).
4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes einer versicherten Person ist die rechtsanwendende Behörde – die Verwaltung und im Streitfall das Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Im Weiteren ist es Aufgabe der Ärztin bzw. des Arztes, dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und  welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) ist (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen).
4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den  gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle  Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle , unabhängig von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs . Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe , warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten  berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der  der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines  noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c).
Dennoch erachtet es die Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen) mit dem Grundsatz der freien  als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstellungen dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit  Hinweisen). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und  sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der  zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft , solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE
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125 V 353 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen und (Akten-)Berichten von Sachverständigen, die nicht im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholt werden, erkennt die Rechtsprechung zwar ebenfalls Beweiswert zu. Es ist allerdings zu betonen, dass ihnen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft wie einem  oder einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger in Auftrag gegebenen Gutachten zukommt (BGE 135 V 469 E. 4.4 mit Hinweis auf BGE 125 V 353. E. 3b/ee). Sie sind aber soweit zu berücksichtigen, als auch nicht geringe Zweifel an der  ihrer Schlussfolgerungen bestehen (BGE 135 V 471 E. 4.7).
4.3 Schliesslich ist in verfahrensrechtlicher Hinsicht noch darauf hinzuweisen, dass der  vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht ist. Danach haben der  und das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht ; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157 E. 1a, je mit weiteren Hinweisen). Wegen der Massgeblichkeit des  entfällt im Sozialversicherungsrecht eine Beweisführungslast. Immerhin tragen die Parteien im Sozialversicherungsverfahren eine dahingehende Beweislast, als im  der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem  gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten will (BGE 121 V 208 E. 6a, 115 V 133 E. 8a).
5.1 Für die Beurteilung der Frage der Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit der  liegen folgende medizinischen Berichte vor:
5.2 Dr. D._ diagnostiziert in seinem Bericht vom 27. Januar 2012 zuhanden Dr. med. E._, Allgemeine Medizin FMH, ein Thorakovertebralsyndrom mechanischer Genese bei/mit Status nach Rückentrauma im Januar 2007, Mamma-Hyperplasie und radiologisch  Verhältnissen der gesamten Wirbelsäule. Anamnestisch bestünden seit einem direkten Rückentrauma im Januar 2007 verstärkte, nach Beginn einer Lehre als Malerin im August 2007 zunehmende Zervikothorakalgien mit Ausbreitung über den gesamten Rücken. Die Schmerzen würden sich hauptsächlich im thorakalen Rückenabschnitt manifestieren. Sie seien verstärkt morgens beim Aufstehen und dann im Laufe des Tages bei der Arbeit als Flachmalerin , insbesondere bei Arbeiten über Kopfhöhe. Heute würden sie sich regelmässig nach ein bis zwei Stunden einstellen, während sie vor Jahren nur sporadisch aufgetreten seien. Es komme zu schmerzbedingten Arbeitsabsenzen in der Regel von vier bis fünf Tagen pro Jahr. Weiter hält Dr. D._ fest, dass die Anamnese, der klinische und der radiologische Befund für einen gesunden Rücken sprechen würden resp. für eine gesunde Wirbelsäule. Der Sturz auf den  im Januar 2007 scheine, was die ossären Strukturen anbelange, keinen Schaden  zu haben. Die von der Patientin in den letzten Jahren vermehrt verspürten  seien mit hoher Wahrscheinlichkeit muskulärer Genese und dürften am ehesten im Zusammenhang mit Fehl- und Überbelastungen des Rückens im weitesten Sinne stehen.  Überlastungen vor allem bei Arbeiten über Kopf auf der einen Seite und die Mamma-Hyperplasie auf der anderen Seite dürften dabei die Hauptrolle spielen, wobei eine Bemessung dieser einzelnen Faktoren unmöglich sei. Damit müsse aus rheumatologischer Sicht offen gelassen werden, in welchem Ausmass sich das Beschwerdebild durch eine
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Mamma-Reduktionsplastik günstig beeinflussen lassen würde. Zum heutigen Zeitpunkt  die Prüfung von Umschulungsmassnahmen durch die IV verfrüht. Er empfehle Massnahmen zur Kräftigung der Rumpf- und Extremitätenmuskulatur, wie sie die Patientin demnächst an die Hand zu nehmen gedenke.
5.3 Dr. med. F._, Facharzt Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie FMH, hält in seinem Bericht vom 29. März 2012 zuhanden des Hausarztes als Befund eine  und Hypertrophie beidseits fest. Die Patientin würde von einer Reduktionsplastik sicherlich profitieren.
5.4 In ihrem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 20. Februar 2013 diagnostiziert die Psychotherapeutin G._ eine Anpassungsstörung sowie eine längere depressive Reaktion, die ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit bleiben würden.
5.5 Dr. med. H._, Innere Medizin FMH, diagnostiziert in ihrem IV-Arztbericht vom 18. Februar 2013 mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit durch einen Unfall aggravierte  Rückenschmerzen. Als Malerin habe eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit vom 1.  2012 bis 12. November 2012 bestanden. Bei immobilisierenden Schmerzen erhalte die Patientin NSAID für wenige Tage. Die Patientin nehme intensive chiroprakische und  Behandlungen in Anspruch. Betreffend Umschulung könne sie keine Aussagen machen. Sie ersuche um Aufgebot der Patientin zur eingehenden Abklärung.
5.6 Mit Bericht vom 5. März 2013 diagnostiziert Dr. E._ ein Thorakalsyndrom  Genese bei/mit: Status nach Rippentrauma im Januar 2007. Die Mammahyperplasie  ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. In Bezug auf die bisherige Tätigkeit hält er fest, dass bei der körperlichen Arbeit als Malerin vor allem bei Überkopfarbeiten immer wieder stärkste Schmerzen auftreten würden, die nach kürzerer Zeit wieder physiotherapeutisch  werden müssten. Die bisherige Tätigkeit sei aber zu 100 % noch zumutbar. Dabei  aber eine verminderte Leistungsfähigkeit, da die Patientin den Beruf als Malerin bei  nicht mehr ausüben könne. Dies gelte ab sofort. Eine Umschulung müsse  diskutiert werden. Dadurch könne bewirkt werden, dass die Patientin wieder zu 100 % arbeitsfähig wäre. Bei der Umschulung müsste auf eine körperlich leichtere Arbeit () geschaut werden. Im Beiblatt hält Dr. E._ fest, dass seit 2012 für das Tragen und  eine Gewichtslimite von 5 kg bestehe. Die Rotation im Sitzen/Stehen sei sodann reduziert. Überkopfarbeiten seien nie zumutbar. Wechselbelastende Tätigkeiten seien am besten.
5.7 Dr. C._ hält in seiner Stellungnahme vom 25. April 2013 fest, dass auf die  von Dr. D._ aus dem Jahr 2012 abgestellt werden könne. Die behandelnden Ärzte würden die Anpassungsstörung, die depressive Reaktion und die Mammahyperplasie als  ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit einstufen. Es würden keine belastbaren  Befunde vorliegen, die die Leistungsfähigkeit seitens der zuletzt ausgeübten  Tätigkeit als Malerin oder in einer Verweistätigkeit einschränken würden. Für die von der versicherten Person angesprochene Tätigkeit als Tierpflegerin liege ein annähernd gleiches Leistungsbild (mittelschwere körperliche Tätigkeit) vor.
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5.8 Dr. B._ hält in ihrem Bericht vom 27. Juni 2013 zuhanden der Hausärztin fest, dass eine chronische panvertebrale muskuloskeletale Dysfunktion vorliege. In der Anamnese führt sie aus, dass die Patientin seit ihrem Unfall Rückenbeschwerden habe. Die Schmerzintensität liege allgemein bei 4-5, könne aber auch schlimmer sein. Die Patientin gehe regelmässig in die Physiotherapie. Eine richtige Besserung sei aber nicht eingetreten. Stress, viel Arbeit und  in gleicher Position würden die Schmerzen verstärken. Im Gehen gehe es besser. Die  sei elfmal in Behandlung gewesen. Die Behandlung habe in sorgfältiger  Therapie, weichteilentspannenden Techniken und Triggerpunktbehandlungen . Es sei zu einer Verbesserung gekommen. Die Schmerzen seien zwar weiterhin , es gehe aber allgemein besser als am Anfang. Die kombinierte Behandlung  und Physiotherapie bringe der Patientin eine gewisse Linderung. Seit dem 12. April 2013 finde keine Behandlung mehr statt.
5.9 Dr. C._ geht in seiner Stellungnahme vom 27. März 2014 zur Replik der  erneut davon aus, dass die geklagten Beschwerden funktioneller Natur seien.  Veränderungen seien zu keinem Zeitpunkt nachweisbar gewesen. Die muskuläre  und die funktionellen Störungen seien funktionell behandelbar, eine Restitutio ad integrum sei möglich. Es liege eine Gesundheitsstörung, aber kein Gesundheitsschaden vor. Eine  Komorbidität mit erheblicher Schwere oder eine Diagnose mit Auswirkung auf die  aus dem psychiatrischen Fachbereich würden nicht vorliegen. Inwieweit sich die Rückenbeschwerden durch eine Mammareduktionsplastik verbessern liessen, werde von den involvierten Ärzten kontrovers diskutiert. Auch hier liege kein Gesundheitsschaden vor.
5.10 Es liegen fünf Physiotherapie-Verordnungen für jeweils neun Sitzungen vor (Dezember 2011, August 2012, Oktober 2012, November 2012, Januar 2013).
6.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit der Versicherten vollumfänglich auf die von Dr. C._ verfasste  ab. Sie ging davon aus, dass die medizinischen Unterlagen keine medizinischen  ausweisen würden, die die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit als Flachmalerin einschränken würden.
6.2 Die Würdigung der vorliegenden ärztlichen Berichte zeigt, dass der behandelnde  Dr. D._ grundsätzlich einen gesunden Rücken beschreibt. Dennoch weist er und auf gesundheitliche Einschränkungen hin, die sich negativ auf die Arbeitsfähigkeit der  in ihrem angestammten Beruf als Flachmalerin auswirken. Dr. D._ führt die Rückenbeschwerden auf Fehl- und Überbelastungen während der Arbeit zurück, zieht aber auch die von Prof. F._ klar diagnostizierte Mamma-Hyperplasie als mögliche Ursache der Beschwerden in Betracht. Auch Dr. E._ hält Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit als Flachmalerin fest. Dr. E._ befürwortet zudem klar eine Umschulungsmassnahme. Auch von Dr. D._ wird eine IV-Anmeldung nicht kategorisch ausgeschlossen. Er regt aber vor diesem Schritt zuerst weitere therapeutische Massnahmen an, die das Beschwerdebild günstig  könnten. Den Unterlagen ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin diesen The-
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rapievorschlägen nachgekommen ist. Sie hat regelmässig Physiotherapie gemacht und hat sich von Dr. B._ behandeln lassen. Gemäss Dr. B._ führten diese Therapien zu einer  Besserung der Beschwerden. Unklar ist aber, ob die teilweise Besserung mitunter darauf zurückzuführen ist, dass die Beschwerdeführerin nicht mehr als Flachmalerin gearbeitet und dementsprechend keine rückenbelastenden Tätigkeiten mehr ausgeführt hat. Zur  äussert sich Dr. B._ nicht. Auch der Bericht von Dr. H._ ist diesbezüglich zu wenig aussagekräftig, denn sie lässt die Frage der Arbeitsfähigkeit offen und bittet um fachliche  des medizinischen Sachverhalts. Somit fehlt eine verlässliche Beurteilung der  nach Durchführung der von Dr. D._ im Januar 2012 empfohlenen Therapie. Hinzu kommt, dass keine aktuelle psychiatrische Beurteilung des Gesundheitszustands vorliegt,  die Akten konkrete Hinweise dafür liefern, dass die Arbeitsfähigkeit möglicherweise durch ein psychisches Leiden eingeschränkt sein könnte. Der Bericht der Psychotherapeutin ist  zu wenig aussagekräftig und ist ausserdem nicht von einer psychiatrischen  bzw. von einem psychiatrischen Facharzt erstellt worden. Inwiefern die Arbeitsfähigkeit durch ein psychiatrisches Leiden negativ beeinflusst wird, kann deshalb gestützt auf die  Unterlagen ebenfalls nicht schlüssig beurteilt werden. Der Sachverhalt ist daher  abklärungsbedürftig.
6.3 Daran können auch die Stellungnahmen von Dr. C._ nichts ändern. Dr. C._ stützt sich insbesondere auf den Bericht von Dr. D._. Er selbst äussert sich aber nicht zu den Auswirkungen der Beschwerden auf die Tätigkeit als Flachmalerin, sondern weist lediglich  hin, dass die Ausführungen seiner Arztkollegen und -innen insgesamt nicht schlüssig seien. Hinzu kommt, dass Dr. C._ nicht diskutiert, inwiefern ein Zusammenhang zwischen der Mammahyperplasie und den Beschwerden besteht, obwohl Prof. F._ darauf hinweist, dass die Beschwerdeführerin von einer Reduktion profitieren würde. Er weist lediglich darauf hin, dass diese Frage sehr kontrovers diskutiert werde. Ob die Operation aus  Sicht eine Pflichtleistung darstellt, kann bei der Beurteilung der Frage, ob die Beschwerdeführerin von einer Invalidität unmittelbar betroffen ist, keine Rolle spielen. Entgegen der Auffassungen der Parteien kann daher gestützt auf die vorliegenden ärztlichen Berichte nicht zuverlässig beurteilt werden, ob die Beschwerdeführerin in den Tätigkeiten, die sie als Flachmalerin regelmässig ausüben muss, dauernd und im erforderlichen Mass erheblich  ist.
7.1 Gemäss Bundesgericht stellt sich, wenn das Gutachten einer versicherungsinternen oder -externen Stelle nicht schlüssig ist und wenn die offene Tatfrage nicht anhand anderer Beweismittel geklärt werden kann, die Frage, inwieweit die mit der Streitsache befasste  noch die Wahl haben soll zwischen einer Rückweisung der Sache an die , damit diese eine neue oder ergänzende Expertise veranlasst, und der Einholung eines Gerichtsgutachtens (BGE 137 V 210 E. 4.4.1). Bereits zuvor hat das Bundesgericht , dass den kantonalen Gerichten die Kompetenz zur vollen Tatsachenüberprüfung zufällt, die sie nötigenfalls durch Einholung gerichtlicher Expertisen auszuschöpfen haben (BGE 136 V 376 E. 4.2.3). Schliesslich hat das Bundesgericht die bisherige ständige Rechtsprechung, wonach das kantonale Gericht prinzipiell die freie Wahl hatte, bei festgestellter Abklärungsbedürftigkeit die Sache an den Versicherungsträger zurückzuweisen oder aber selber zur Herstellung der
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Spruchreife zu schreiten (BGE 137 V 210 E. 4.4.1.3), geändert. So hat es erkannt, dass es zwar nicht angebracht ist, in jedem Beschwerdefall auf der Grundlage eines Gerichtsgutachtens zu urteilen, doch drängt es sich auf, dass die Beschwerdeinstanz im Regelfall ein  einholt, wenn sie einen medizinischen Sachverhalt überhaupt für gutachterlich  hält oder wenn eine Administrativexpertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Eine Rückweisung an den Versicherungsträger bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage  ist. Ausserdem bleibt es dem kantonalen Gericht unbenommen, eine Sache , wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen  erforderlich ist (BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4). Zu beachten sind zudem die  des Bundesgerichts im hiervor zitierten BGE 137 V 210 ff., wonach eine weitgehende  der Expertentätigkeit von der administrativen auf die gerichtliche Ebene sachlich nicht wünschbar ist. Die Rechtsstaatlichkeit der Versicherungsdurchführung litte empfindlich und  von einem Substanzverlust bedroht, so das Bundesgericht, wenn die Verwaltung von  darauf bauen könnte, dass ihre Arbeit in jedem verfügungsweise abgeschlossenen  auf Beschwerde hin gleichsam gerichtlicher Nachbesserung unterliege (BGE 137 V 210 ff. E. 4.2).
7.2 Vorliegend erscheint eine Rückweisung der Streitsache an die Beschwerdegegnerin im Lichte der Praxis des Bundesgerichts als gerechtfertigt. Die Beschwerdegegnerin ist ihrer Pflicht zur Abklärung des medizinischen Sachverhalts nicht genügend nachgekommen. Ungeklärt ist nach wie vor insbesondere, ob Krankheiten vorliegen, die die Arbeitsfähigkeit in der  Tätigkeit einschränken und bejahendenfalls, welche Einschränkungen gegeben sind. Diese Fragen wurden von der Beschwerdegegnerin beurteilt, ohne eine Disziplinen  fachärztliche Beurteilung mit vorgängiger persönlicher Untersuchung der  einzuholen. Gerade in Anbetracht des noch jugendlichen Alters der Beschwerdeführerin, die eine Berufsausbildung abgeschlossen hat, ist eine vertiefte Abklärung medizinischer und anschliessend erwerblicher Art angezeigt. Die angefochtene Verfügung ist deshalb aufzuheben und die Angelegenheit ist zur erneuten medizinischen Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Diese wird bei versicherungsexternen Fachärzten oder Fachärztinnen ein  Gutachten (internistisch, rheumatologisch und psychiatrisch) einzuholen haben. Gestützt auf die Ergebnisse des Gutachtens wird die Beschwerdegegnerin über den Anspruch der Beschwerdeführerin auf berufliche Massnahmen neu zu befinden haben. Die vorliegende Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen.
8.1 Es verbleibt, über die Kosten zu befinden. Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG sind  um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen  kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten werden gestützt auf § 20 Abs. 3 des  Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 in der Regel in angemessenem Ausmass der unterliegenden Partei . In casu hätte deshalb die Beschwerdegegnerin als unterliegende Partei grundsätzlich die Verfahrenskosten zu tragen. In diesem Zusammenhang ist allerdings zu beachten, dass laut § 20 Abs. 3 Satz 3 VPO den Vorinstanzen – vorbehältlich des hier nicht interessierenden § 20 Abs. 4 VPO – keine Verfahrenskosten auferlegt werden. Dies hat zur Folge, dass für den vor-
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liegenden Prozess keine Verfahrenskosten erhoben werden. Der Beschwerdeführerin ist der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 600.-- zurückzuerstatten.
8.2 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Der Beschwerdeführerin als obsiegende Partei ist demnach eine  zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. Der in der Honorarnote vom 14. Mai 2014 für das vorliegende Verfahren geltend gemachte Zeitaufwand von 8.25  erweist sich in Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen als . Nicht zu beanstanden sind sodann die in der Honorarnote ausgewiesenen Auslagen in der Höhe von Fr. 50.20. Der Beschwerdeführerin ist deshalb eine Parteientschädigung von Fr. 2‘281.70 (8.25 Stunden à Fr. 250.-- + Auslagen von Fr. 50.20 zuzüglich 8 % ) zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen.
9.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide sind – mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über  (vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten , wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid  und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges  ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen  handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen , mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 E. 4.2).