Decision ID: 6dac841c-08cb-5e53-983c-3bae9cc6f104
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer, eigenen Angaben zufolge ein  Staatsangehöriger der Volksgruppe der Igbo mit letztem  in Lagos, am 4. Dezember 2008 in der Schweiz um Asyl ,
dass das BFM am 11. Dezember 2008 im Empfangs- und  (EVZ) Basel die Personalien des Beschwerdeführers erhob und ihn summarisch zum Reiseweg sowie zu den Gründen für das  des Heimatlandes befragte,
dass Dr. med. B._ am 17. Dezember 2008 beim  eine Knochenanalyse zur Altersbestimmung durchführte und feststellte, das Knochenwachstum der Hand respektive des  sei abgeschlossen, weshalb das Alter bei 19 Jahren oder mehr sei,
dass das BFM dem Beschwerdeführer am 7. Januar 2009 das  Gehör zur Auswertung der Knochenanalyse gewährte und ihn am 16. Januar 2009 einlässlich zu den Asylgründen anhörte,
dass das BFM mit Verfügung vom 21. Januar 2009 in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz verfügte und deren Vollzug anordnete,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 27. Januar 2009 () gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht durch seinen Rechtsvertreter Beschwerde erheben und beantragen liess, es sei der Flüchtlingsstatus, eventualiter die vorläufige Aufnahme zwecks Beschaffung rechtsgenüglicher Identitätspapiere zu gewähren und die Wegweisung zu annullieren bzw. auszusetzen,

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden  Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM  (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
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setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde  ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde  ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 Abs. 1 VwVG),
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 32-35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der  grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,
dass sich demnach die Beschwerdeinstanz - sofern sie den  als unrechtmässig erachtet - einer selbständigen  Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl.  und Mitteilungen der Schweizerischen  [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),
dass indessen im Falle des Nichteintretens auf ein Asylgesuch  Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts [BVGE] 2007/8 insbes. E. 5.6.5 S. 90 f.),
dass dementsprechend in einem diesbezüglichen  ungeachtet der vorzunehmenden Überprüfung eines formellen Nichteintretensentscheides auch die Flüchtlingseigenschaft  bildet (vgl. a.a.O. E. 2.1 S. 73),
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dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs  prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle Kognition zukommt,
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG),
dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn  glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), auf Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die  festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG) oder sich auf Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur  der Flüchtlingseigenschaft oder eines  nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),
dass der Beschwerdeführer es unterliess, im Moment der Einreichung des Asylgesuches im EVZ Basel bzw. in den 48 Stunden nach der diesbezüglichen Aufklärung durch Vorhalt eines Informationsblattes ein Dokument zu seiner zweifelsfreien Identifizierung abzugeben,
dass damit die in Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG statuierte  für ein Nichteintreten wegen fehlender Papiere vorliegend  ist,
dass der Beschwerdeführer als Ursache der Nichtabgabe von Reise- oder Identitätspapieren erklärte, er habe nie einen Pass gehabt und die Identitätskarte habe sein Vater zwar im Jahr 2000 beantragt, aber sie sei nie gekommen (vgl. act. A1/10 S. 4 und 5),
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dass er ohne Dokumente die Reise von Nigeria bis in die Schweiz  habe (vgl. act. A1/10 S. 8),
dass er in Lagos am frühen Morgen von einem weissen unbekannten Mann auf ein Schiff mitgenommen worden und für unbestimmte Zeit damit unterwegs gewesen sei, wahrscheinlich mehrere Wochen, bis er an einem unbekannten Ort, wo er nur Weisse gesehen habe, von  weissen unbekannten Mann in einen Zug gebracht worden sei, mit dem er direkt in die Schweiz gefahren sei (vgl. act. A1/10 S. 7 und 8 und A13/12 S. 3 und 7),
dass er ohne Kontrolle mit dem Zug in die Schweiz eingereist sei (vgl. act. A1/10 S. 8),
dass er für die Reise nichts bezahlt habe, sondern der Freund seines Vater die Reise organisiert und finanziert habe (vgl. act. A13/12 S. 7),
dass das BFM das Vorliegen von entschuldbaren Gründen für das Nichtabgeben von Reise- und Identitätspapieren verneinte, dies mit der Begründung, der Beschwerdeführer müsse sich das Fehlen von Papieren aufgrund seines interkontinentalen Reisewegs, auf dem er Landesgrenzen überquert haben müsse, vorwerfen lassen,
dass es nicht plausibel sei, dass er dabei keine Papiere mitgeführt  soll und demzufolge davon auszugehen sei, er sei nur unter  authentischer Identitäts- und Reisepapiere in die Schweiz gelangt, die er jedoch innert 48 Stunden in Verletzung seiner  Mitwirkungspflicht den schweizerischen Behörden nicht  habe,
dass zudem seine Aussagen zum Reiseweg unrealistisch, stereotyp und unsubstanziiert ausgefallen seien, wenn er angebe, die Ausreise sei von einem Freund seines Vaters organisiert und bezahlt worden,
dass es stereotyp sei, dass eine Drittperson die Reise organisiert und bezahlt habe, insofern als solches regelmässig von Asylgesuchstellern insbesondere aus Nigeria beim BFM vorgebracht werde, unrealistisch sei dabei der Umstand, dass wie auch vorliegend keine Reisepapiere beschafft worden seien, obwohl dies zur Organisation der Ausreise ,
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dass die Angaben des Beschwerdeführers zur Überfahrt und dem  Reiseweg bis in die Schweiz unsubstanziiert seien, habe er doch nichts Konkretes anzugeben vermocht,
dass deshalb keine entschuldbaren Gründe vorliegen würden, die es dem Beschwerdeführer verunmöglichen würden, Reise- oder  einzureichen,
dass in der Eingabe vom 27. Januar 2009 eingewendet wird, es handle sich beim Beschwerdeführer um einen jungen Mann, der sich noch nie in einer auch nur annähernd vergleichbaren Situation befunden habe und allfällige Widersprüche oder Ungenauigkeiten auch unter  dieses Aspekts zu berücksichtigen seien,
dass das BFM die Vorbringen des Beschwerdeführers hinsichtlich der Reise ohne gültige Reise- und Identitätsdokumente bezweifle und  übersehe, dass beispielsweise der Ansturm auf die Insel  vor Sizilien unvermindert anhalte und allein letztes Jahr dort  Medienberichten 30'000 Afrikaner angekommen seien;  ohne Identitätsdokumente,
dass der Rechtsvertreter geltend macht, er habe seinen Mandanten auf die Wichtigkeit derartiger Dokumente aufmerksam gemacht und ihn angewiesen, sich diesbezüglich mit der Botschaft Nigerias in Bern in Verbindung zu setzen,
dass diese Einwendungen im vorliegenden Fall nicht stichhaltig sind, da davon auszugehen ist, der Beschwerdeführer greife bei der  seiner Vorbringen auf selbst Erlebtes zurück, weshalb er in der Lage sein müsste, seine Reise von Lagos in die Schweiz authentisch zu erzählen,
dass gemäss der unsubstanziierten Reisebeschreibung des , wonach er in Lagos ein Schiff bestiegen, während mehreren Wochen damit unterwegs gewesen sei und als er aus dem Schiff gebracht wurde, Weisse gesehen habe (vgl. act. A1/10 S. 7 und 8), zumindest entnommen werden kann, dass er sich dabei an Bord  grösseren Schiffes, welches einen Hafen in Europa anlief,  haben muss, und nicht auf einem kleinen Boot, wie sie  für die Überfahrt von der nordafrikanischen Küste nach  verwendet werden,
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dass deshalb das BFM zu Recht feststellte, die angeblich ohne  erfolgte interkontinentale Reise, erscheine unglaubhaft,
dass im Übrigen auch die Darstellung des Englisch sprechenden , nicht zu wissen, in welchem Land er von Bord  ist, nicht plausibel ist (vgl. act. A1/10 S. 8),
dass das BFM demnach zu Recht davon ausgegangen ist, für das Nichteinreichen von Reise- oder Identitätspapieren innerhalb der Frist von 48 Stunden nach Einreichen des Asylgesuchs würden keine  Gründe vorliegen,
dass ergänzend anzufügen ist, dass es bei der 48-Stunden-Frist von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG nicht um die Beschaffung neuer Papiere, sondern um die Abgabe der schon existierenden, für die Reise in die Schweiz verwendeten Papiere geht (vgl. EMARK 1999 Nr. 16 E. 5c.aa S. 109 f.), weshalb sich an dieser Beurteilung selbst dann nichts  würde, wenn sich der Beschwerdeführer - wie in der Beschwerde ausgeführt - bei der nigerianischen Vertretung in Bern um die  von neuen Reise- oder Identitätspapiere bemühen und diese nachträglich einreichen würde,
dass der Beschwerdeführer zur Begründung des Asylgesuches im  geltend machte, die Regierung habe in Lagos am 3.  2008 sein Haus mit einem Traktor zerstört, darauf habe er den Traktorfahrer angegriffen und ihn mit einer Eisenstange getötet,  er nun von der Regierung gesucht werde (vgl. A1/10 S. 5 und 6),
dass für die weiteren Einzelheiten betreffend den zur Begründung des Asylgesuchs geltend gemachten Sachverhalt auf die Protokolle der Befragung vom 11. Dezember 2008 und der Anhörung vom 16. Januar 2009 sowie auf die Verfügung vom 21. Januar 2009 zu verweisen ist,
dass das BFM in der angefochtenen Verfügung mit zutreffender  dargelegt hat, weshalb die Ausführungen des  zur Begründung seines Asylgesuches einerseits nicht  sind und andererseits der Asylrelevanz entbehren,
dass diesbezüglich auf die Erwägungen in der angefochtenen  zu verweisen ist,
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dass in der Beschwerde nicht substanziiert dargelegt wird, inwiefern das BFM die Asylvorbringen des Beschwerdeführers zu Unrecht als unglaubhaft beurteilt haben soll, sondern lediglich behauptet wird, der Beschwerdeführer sei aufgrund der Vorkommnisse an Leib und Leben gefährdet,
dass selbst, wenn man davon ausginge, der vom Beschwerdeführer zur Begründung seines Asylgesuchs geltend gemachte Sachverhalt habe sich tatsächlich zugetragen, festzuhalten ist, dass seine , wie bereits vom BFM zu Recht festgestellt, nicht asylrelevant sind, zumal angesichts der von ihm begangenen Tat die Suche der  Behörden nach seiner Person aus rechtsstaatlich  Gründen, nämlich zur strafrechtlichen Untersuchung eines Tötungsdelikts, erfolgen würde,
dass vor diesem Hintergrund ohne weitere Erörterungen festgestellt werden kann, dass das Bestehen der Flüchtlingseigenschaft des  ohne weiteres ausgeschlossen werden kann und auch zusätzliche Abklärungen im Sinne von Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG offensichtlich nicht notwendig sind,
dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,
dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die  aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein  auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht  wurde,
dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern , wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin
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oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen,  das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die im Heimat- oder Herkunftsstaat droht,
dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als  erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),
dass weder die allgemeine Lage in Nigeria noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen ,
dass der Beschwerdeführer jung und den Akten zufolge gesund ist, gemäss seinen Aussagen 10 Jahre die Schule besucht (vgl. act. A1/10 S. 3) und sein Geld als Gepäckträger verdient hat (vgl. act. A13/12 S. 3 und 4), in Nigeria über ein familiäres Beziehungsnetz verfügt (vgl. act. A1/10 S. 3 und 4), weshalb es ihm möglich sein sollte, sich im Falle der Rückkehr eine wirtschaftliche Existenzgrundlage aufzubauen,
dass der Vollzug der Wegweisung somit nicht unzumutbar im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG ist,
dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den  auch möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen
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(Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass somit keine Wegweisungshindernisse vorliegen, weshalb die  der vorläufigen Aufnahme nicht in Betracht fällt und der  der Wegweisung zu bestätigen ist,
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
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