Decision ID: 33221611-d5e0-51c0-8ab3-cee90d679e74
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Die im Jahr 1949 geborene deutsche Staatsangehörige S._, gelernte Einzelhandelskauffrau, die zuletzt zu 50% als Bürokraft und zu 50% im Haushalt tätig gewesen war, hat während ihrer  in der Schweiz in den Jahren 1968 und 1969 die obligatorischen Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und  entrichtet. Im Februar 2004 stellte S._ über den deutschen Versicherungsträger ein Gesuch um Erhalt einer  (IV-Akt. 1 ff.) an die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (: IV-Stelle).
B. Der IV-Stelle lagen insbesondere die durch den deutschen  veranlassten psychiatrischen Gutachten von Dr. med. D._ vom 3. Januar 2002 (IV-Akt. 32) beziehungsweise von Dr. med. T._ vom 27. September 2003 (IV-Akt. 35) sowie zwei  Gutachten von Dr. med. B._ vom 10. Januar 2002 (IV-Akt. 33) respektive von Dr. med. W._ vom 9. September 2003 (IV-Akt. 34) vor.
Nach dem psychiatrischen Gutachten von Dr. med. D._ vom 3. Januar 2002 leide S._ aus fachärztlicher Sicht seit etwa 1995 an einer Anpassungsstörung mit lang hingezogener depressiver Reaktion sowie an einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung. Zum Zeitpunkt der Untersuchung sei S._ bei der Intensität der psychosomatischen Beschwerden, vor allem wegen , nicht in der Lage, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Durch eine intensive psychosomatische Rehabilitationsbehandlung sei  eine Verbesserung des Gesundheitszustandes zu erwarten, so dass sie beruflich wieder Tritt fassen könnte. Entsprechend gab Dr. med. D._ im Formular zur sozialmedizinischen Leistungsbeurteilung an, dass S._ leichte und mittelschwere Tätigkeiten zu sechs Stunden und mehr ausüben könne.
Dr. med. T._, dem das Gutachten von Dr. med. D._ nicht vorlag, diagnostizierte im Gutachten vom 27. September 2003 aus fachärztlicher Sicht eine mittelschwere anhaltende depressive Episode seit mindestens 2001, eine posttraumatische Belastungsstörung seit 1996 sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung. S._
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sei deshalb für ihre letzte Tätigkeit sowie für leichte körperliche  auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt während mindestens sechs Monaten, d.h. bis März 2004, leistungsunfähig. Entsprechend gab er im Formular zur sozialmedizinischen Leistungsbeurteilung an, dass S._ zum Zeitpunkt der Untersuchung leichte Tätigkeiten aus psychiatrischer Sicht zu weniger als drei Stunden täglich ausführen könne. Der Gutachter legte dar, dass S._, die bisher nicht  therapiert worden sei, unbedingt eine konsequente /psychotherapeutische Behandlung in Anspruch nehmen solle, mit der eine Besserung des Gesundheitszustandes erreicht werden könne.
Dr. med. B._ diagnostizierte in seinem orthopädischen  vom 10. Januar 2002 ein Fibromyalgiesyndrom, ein muskuläres und funktionelles Hals- und Lendenwirbelsäulensyndrom, beidseitige initiale Coxarthrose, Verdacht auf Spondylose in Höhe L5 rechts, Knick-Senk-Spreiz-Füsse, Hinweise auf Periarthropathia  beidseits sowie eine Instabilität des linken . Er attestierte S._ bei diesem Beschwerdebild aus  Sicht eine Arbeitsfähigkeit von sechs Stunden und mehr für leichte Tätigkeiten. Ebenso attestierte Dr. med. W._ in seinem Gutachten vom 9. September 2003 S._ aus orthopädischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von über sechs Stunden ("vollständige ") täglich für körperlich leichte bis mittelschwere .
Auf dieser Basis hielt Dr. med. F._ in seiner Stellungnahme zu Handen der IV-Stelle (IV-Akt. 37) fest, dass der Gesundheitszustand von S._ eine Arbeitsunfähigkeit von 70% rechtfertige. Eine  Einschränkung für Tätigkeiten im Haushalt sei jedoch , so dass er im entsprechenden Formular für die  der Invalidität für im Haushalt tätige Versicherte (IV-Akt. 36)  hinsichtlich der Wohnungspflege eine Einschränkung von 4% . Nach der gemischten Methode wurde somit eine  von 37% eruiert.
Dr. med. A._ attestierte im Rahmen einer zweiten IV-ärztlichen Stellungnahme am 28. April 2005 (IV-Akt. 40) keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit.
C. Auf dieser Basis lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 4. Mai 2005 (IV-Akt. 41) das Leistungsbegehren von S._ ab. Sie begründete
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ihren Entscheid damit, dass gemäss den Akten weder eine bleibende Erwerbsunfähigkeit noch eine gemäss der gesetzlichen Regelung  durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit während eines Jahres vorliege. Trotz des Gesundheitsschadens seien eine dem  angepasste gewinnbringende Teilzeittätigkeit sowie eine Betätigung im bisherigen Aufgabenbereich noch immer in  Weise zumutbar.
D. Gegen diese Verfügung erhob S._ am 23. Mai 2005 Einsprache (IV-Akt. 43) und beantragte sinngemäss die Gewährung einer , da ihr Gesundheitszustand keine Arbeitstätigkeit erlaube. Als Beweismittel reichte sie einen kurzen Bericht von Dr. med. E._ vom 28. Februar 2005 (IV-Akt. 42) ein, wonach sie an einer depressiven Episode sowie an einer posttraumatischen  leide und aufgrund der inzwischen chronifizierten depressiven Symptomatik von einer Leistungsfähigkeit von unter drei Stunden  auszugehen sei.
E. Mit Einspracheverfügung vom 8. August 2006 (IV-Akt. 46) wies die  die Einsprache von S._, (zusätzlich) gestützt auf die  Stellungnahme von Dr. med. A._ vom 7. Juli 2006 (. 45), wonach die Versicherte weiterhin 50% im Büro und 50% im Haushalt tätig sein könne, ab.
F. Mit undatierter Eingabe (eingegangen am 4. September 2006) erhob S._ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) eine äusserst knapp begründete Beschwerde (Akt. 1) bei der Eidgenössischen  AHV/IV für die im Ausland wohnenden Personen und  sinngemäss, namentlich mit Verweis auf einen Bericht der  H._ (Beilage zu Akt. 1), wonach ein schweres Störungsbild vorliege und eine mit Zeit- und Leistungsdruck  berufliche Tätigkeit nicht zumutbar sei, die Gewährung einer .
G. Mit Vernehmlassung vom 17. November 2006 (Akt. 6) beantragte die IV-Stelle mit Verweis auf die IV-ärztliche Stellungnahme von Dr. med. A._ vom 11. November 2006 (IV-Akt. 48) die Abweisung der Beschwerde.
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H. Am 1. Januar 2007 ging das Verfahren auf das  über.
I. Mit Replik vom 21. März 2007 (Akt. 10) hielt die Beschwerdeführerin ihre Rechtsbegehren aufrecht, da ihr auch vom deutschen  eine Rente wegen voller Erwerbsminderung zugesprochen worden sei und gemäss ihrem Schwerbehindertenausweis ein Grad der Behinderung von 70 ausgewiesen sei.
J. Gegen den vom Bundesverwaltungsgericht am 6. März 2007  am 30. Juli 2008 bekanntgegebenen Spruchkörper sind keine Ausstandsbegehren eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen Rekurs- oder Schiedskommissionen oder bei den Beschwerdediensten der Departemente hängigen Rechtsmittel. Die Beurteilung erfolgt  Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das  vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) nach neuem .
1.2 Gemäss Art. 31 VGG in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die  vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) beurteilt das  Beschwerden von Personen im Ausland gegen  der schweizerischen IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VVG liegt nicht vor.
1.3 Aufgrund von Art. 3 Bst. dbis des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet das VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invaliden-
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versicherung (Art. 1a-26bis und 28-70) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.
1.4 Die Beschwerdeführerin ist im Sinne von Art. 59 ATSG .
1.5 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht (Art. 60 ATSG und Art. 52 VwVG) eingereicht wurde, ist darauf einzutreten.
2. In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze , die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden  Geltung hatten (BGE 130 V 329).
Für das vorliegende Verfahrens ist deshalb das per 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG anwendbar. Bei den materiellen Bestimmungen des IVG und der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die  (IVV, SR 831.201) ist auf die Fassung gemäss den am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Änderungen (4. IV-Revision) . Nicht zu berücksichtigen sind die durch die 5. IV-Revision  Änderungen, welche am 1. Januar 2008 in Kraft getreten sind (AS 2007 5129). Im Folgenden werden deshalb die ab 1. Januar 2004 (bis Ende 2007) gültig gewesenen Bestimmungen des IVG und der IVV zitiert.
3. Vorliegend ist streitig und vom Bundesverwaltungsgericht zu prüfen, ob und gegebenenfalls inwiefern die Beschwerdeführerin, welche  zu 50% eine Bürotätigkeit ausgeübt und zu 50% im Haushalt tätig gewesen war, aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkungen in rentenberechtigendem Ausmass invalid ist und somit Anspruch auf Ausrichtung einer Invalidenrente hat.
3.1 Der Invaliditätsgrad bestimmt sich auch nach Inkrafttreten des  vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen  einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedsstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) allein nach schweizerischem Recht. Nach Art. 40 Abs. 4 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf  und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die  der Gemeinschaft zu- und abwandern (nachfolgend: Verord-
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nung Nr. 1408/71; zu deren Anwendbarkeit im vorliegenden Fall vgl. Art. 80a IVG und BGE 130 V 257 E. 2.3 und 3.1) ist nämlich die vom Träger eines Staates getroffene Entscheidung über die Invalidität eines Antragstellers für den Träger eines anderen betroffenen Staates nur dann verbindlich, wenn die in den Rechtsvorschriften dieser Staaten festgelegten Tatbestandsmerkmale der Invalidität in Anhang V dieser Verordnung als übereinstimmend anerkannt sind, was für das  zwischen Deutschland und der Schweiz (ebenso wie für das  zwischen den übrigen EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz) nicht der Fall ist (BGE 130 V 257 E. 2.4). Die Beschwerdeführerin kann deshalb aus der Tatsache, dass sie in Deutschland Leistungen wegen Erwerbsminderung bezieht beziehungsweise gemäss ihrem  einen Grad der Behinderung von 70 aufweise, keine Ansprüche ableiten.
3.2 Falls sich ein Versicherter mehr als zwölf Monate nach Entstehung des Rentenanspruches anmeldet, so werden gemäss Art. 48 Abs. 2 Satz 1 IVG Leistungen der Invalidenversicherung lediglich für die zwölf der Anmeldung vorangehenden Monate ausgerichtet. Folglich können vorliegend Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung  ab Februar 2003 gewährt werden, weshalb bei der Prüfung des Rentenanspruchs nicht über diesen Zeitpunkt zurückzugehen ist.
Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Verwaltungsaktes eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 4 E. 1.2 mit Hinweisen). Die im vorliegenden Verfahren streitige  wurde am 8. August 2006 erlassen, so dass eventuelle nach diesem Zeitpunkt eingetretene Sachverhaltsänderungen grundsätzlich nicht berücksichtigt werden können (BGE 121 V 366 E. 1b).
3.3 Als Invalidität gilt laut Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) die ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit, es sei denn, eine versicherte Person sei vor dem Eintritt der Gesundheitsbeeinträchtigung nicht  gewesen und es habe ihr auch nicht zugemutet werden können, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. In diesem Fall gilt  Art. 8 Abs. 3 ATSG die Unmöglichkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, als Invalidität. Die Invalidität gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG wird durch einen Einkommensvergleich ermittelt (Art. 16 ATSG). Die Methode zur Bemessung der konkreten Unmöglichkeit, sich im Aufga-
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benbereich zu betätigen, wird vom ATSG nicht geregelt. Diese Lücke wird durch Art. 28 Abs. 2bis IVG gefüllt: Es ist darauf abzustellen, in welchem Mass die betreffende Person behindert ist, sich im  zu betätigen. Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Person gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die  der Kinder sowie gemeinnützige und künstlerische Tätigkeiten (Art. 27 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die  [IVV, SR 831.201]). Art. 28 Abs. 2ter IVG regelt die sogenannte gemischte Methode der Invaliditätsbemessung bei Personen, die zum Teil erwerbstätig und zum Teil im Aufgabenbereich tätig sind. In einem solchen "gemischten" Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der  ist entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu .
3.4 Ein Anspruch auf eine ganze Rente besteht gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung, wenn die versicherte Person mindestens zu zwei Dritteln, derjenige auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte und derjenige auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid ist.
Gemäss dem zwischen dem 1. Januar 2004 und dem 31. Dezember 2007 in Kraft stehenden, vorliegend anzuwendenden Art. 28 Abs. 1 IVG besteht bei einem Invaliditätsgrad von 70% ein Anspruch auf eine ganze Rente, auf eine Dreiviertelsrente bei einem Grad der Invalidität von 60%, auf eine halbe Rente bei einem solchen von 50% und auf eine Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von 40%.
3.5 Die Verwaltung – und im Beschwerdefall das Gericht – ist bei der Eruierung der Invalidität auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung gestellt haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und gegebenenfalls  welcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im  sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die  der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten  noch zugemutet werden können (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c).
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichts ist , ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf  Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be-
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rücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Darlegung der medizinischen Situation einleuchtet, und ob die Schlussfolgerungen der Experten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c; AHI 2001 S. 112 f.).
4.
4.1 Im vorliegenden Fall sind sich die orthopädischen Gutachter Dr. med. B._ und Dr. med. W._ in ihren nachvollziehbaren und vollständigen Gutachten vom 10. Januar 2002 beziehungsweise vom 9. September 2003 einig, dass der Beschwerdeführerin aus  Sicht (zumindest) leichte Tätigkeiten im Umfang von täglich sechs Stunden und mehr zumutbar seien.
4.2 Problematischer erweist sich die Eruierung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht:
4.2.1 Der Psychiater Dr. med. D._ legte in seinem Gutachten vom 3. Januar 2002 dar, dass die Beschwerdeführerin, die aus  Sicht an einer Anpassungsstörung mit lang hingezogener depressiver Reaktion sowie an einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung leide, im Zeitpunkt der Untersuchung bei der  der psychosomatischen Beschwerden, vor allem wegen , nicht in der Lage sei, einer beruflichen Tätigkeit . Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin könne jedoch durch eine intensive stationäre psychosomatische  (allenfalls in Verbindung mit beruflichen Massnahmen) so weit verbessert werden, dass sie beruflich wieder Tritt finden dürfte. Entsprechend gab er im Formular des deutschen Versicherungsträgers zur sozialmedizinischen Leistungsbeurteilung als Beilage zu seinem Gutachten in freier Form an, dass die Beschwerdeführerin leichte bis mittelschwere Arbeiten im Umfang von sechs Stunden und mehr  könne.
Der Psychiater Dr. med. T._ legte in seinem Gutachten vom 27. September 2003 dar, dass die Beschwerdeführerin, welche bis zu diesem Zeitpunkt keine konsequente psychiatrische Behandlung  habe, aufgrund ihres Gesundheitszustandes ( anhaltende depressive Episode, posttraumatische , anhaltende somatoforme Schmerzstörung) aus psychiatrischer Sicht für ihre letzte Tätigkeit sowie für leichte körperliche Tätigkeiten
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auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im Gutachtenszeitpunkt während mindestens sechs Monaten zu weniger als drei Stunden arbeitsfähig sei. Jedoch erachtete auch Dr. med. T._ eine Therapie zur  der Arbeitsfähigkeit für dringend indiziert.
4.2.2 Die psychiatrischen Gutachter gehen somit davon aus, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Erstellung der Gutachten nicht (Dr. med. D._) beziehungsweise nur sehr reduziert, zu  drei Stunden täglich (Dr. med. T._), arbeitsfähig sei.  legen sie nicht dar, ob die von ihnen angegebene  (allein) auf die somatische Schmerzstörung (respektive auf das von Dr. med. B._ diagnostizierte Fibromyalgiesyndrom [vgl. hierzu BGE 132 V 65 E. 4.2.2]; gemäss dem nachvollziehbaren  von Dr. med. W._ konnte der Verdacht auf ein  jedoch nicht erhärtet werden.) zurückzuführen sei  ob (ausnahmsweise) entsprechende Umstände vorliegen,  die durch die höchstrichterliche Rechtsprechung etablierte , wonach eine somatoforme Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind, im Einzelfall zu durchbrechen vermögen (hierzu: BGE 130 V 352).
4.2.3 Aus dem Dossier ist zudem nicht ersichtlich, ob die , der die Durchführung einer Therapie nicht angemahnt wurde (vgl. Art. 21 Abs. 4 ATSG), nach der Untersuchung durch Dr. med. T._ konsequent ärztlich behandelt worden ist beziehungsweise ob sich ihr Gesundheitszustand im weiteren vom  zu beurteilenden Zeitverlauf – wie von Dr. med. D._ und von Dr. med. T._ geäussert – verbessert hat. Einzig ergibt sich aus den Akten, dass sie sich am 8. Februar 2005 beim Psychiater Dr. med. E._ vorgestellt hat, welcher in seinem kurzen Bericht ohne Begründung festhielt, dass die Leistungsfähigkeit der  weniger als drei Stunden betrage, so dass die  für die Gewährung einer vollen Erwerbsminderungsrente durch den deutschen Versicherungsträger gegeben sei, und dass sie sodann zwischen dem 11. Mai 2005 und dem 23. Juni 2006 wegen einer  Belastungsstörung in der Behandlung der (nicht über eine psychiatrische Facharztausbildung verfügenden)  H._ stand, welche erwähnt, dass bis dahin keine  Fortschritte hätten erzielt werden können und eine mit Zeit- und Leistungsdruck verbundene berufliche Tätigkeit nicht zumutbar sei.
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4.2.4 Im vorliegenden Fall hatte die Beschwerdeführerin im  für die im Haushalt tätigen Versicherten am 16. Februar 2005 , sie könne den Haushalt in der Vierzimmerwohnung, die sie gemeinsam mit ihrem Mann bewohne, praktisch nicht mehr besorgen. Eine Abklärung der IV-Stelle an Ort und Stelle (vgl. Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der IV [KSIH], Rz. 1058) zur  der Invalidität im Aufgabenbereich an Ort und Stelle ist nicht durchgeführt worden. Weder Dr. med. D._, der zur Zeit der Untersuchung ausdrücklich von einer Leistungsunfähigkeit für  Tätigkeiten ausging, noch Dr. med. T._, welcher  von einer weitgehenden Leistungsunfähigkeit für Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ausging und bei der  ein ausgeprägtes Rückzugsverhalten mit sozialen Ängsten  hatte, äusserten sich zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin für Tätigkeiten im Haushalt. Aus deren allgemeinen Einschätzung,  die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Untersuchung ( beruflicher Tätigkeiten weitgehend) leistungsunfähig sei, der  aber durch medizinische Massnahmen verbessert werden , lassen sich (zumindest für die Zeit nach der Untersuchung durch Dr. med. T._, vgl. hierzu Ziff. 3.2.2) keine mit der erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit zutreffenden Schlüsse hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Aufgabenbereich für den vom Bundesverwaltungsgericht zu beurteilenden Zeitraum ziehen.
Auch die Einschätzung von Dr. med. F._ vom 2. April 2005,  er eine (relevante) Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für  im Haushalt als äusserst unwahrscheinlich erachte und  einzig im Bereich der Wohnungspflege von einer 4-prozentigen Invalidität ausging, ohne diesen Schluss näher zu begründen, ist nach Ansicht des Bundesverwaltungsgerichts nicht mit der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zutreffend, umso mehr, als er diese Folgerung  anhand der ihm zur Verfügung gestellten Akten ziehen konnte und diese von der Selbsteinschätzung der Beschwerdeführerin stark .
5. Das Sozialversicherungsrecht ist vom Untersuchungsgrundsatz . Danach haben die entscheidenden Behörden von Amtes  für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen (vgl. BGE 117 V 282 E. 4a).
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Im vorliegenden Fall bestehen aufgrund der aktenkundigen Unterlagen Anhaltspunkte, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin  ihrer gesundheitlichen Probleme rentenrelevant eingeschränkt sein könnte. Es lässt sich allerdings der (medizinischen)  nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden  entnehmen, ob und allenfalls inwiefern genau die  eingeschränkt ist und ob und gegebenenfalls inwiefern somit ein Invaliditätsgrad in rentenberechtigendem Masse vorliegt. Entsprechend erweist sich folglich der Sachverhalt als nicht  erstellt und verlangt der weiteren Abklärung.
6. Die Beschwerde ist somit insofern gutzuheissen, als die angefochtene Einspracheverfügung vom 8. August 2006 aufgehoben und die Sache zur weiteren Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts,  zur Einholung eines psychiatrischen Berichts, der sich  über die Auswirkungen des Gesundheitszustandes (unter  der nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung nur in Ausnahmefällen anzunehmenden Unzumutbarkeit einer willentlichen Schmerzüberwindung bei bestimmten psychiatrischen ) auf die Arbeitsfähigkeit ausspricht, sowie – sollten  rentenrelevante Auswirkungen vorliegen – zur Berechnung des Invaliditätsgrades, an die IV-Stelle zurückgewiesen wird, welche  eine neue Verfügung zu erlassen hat.
7. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin, die sich nicht anwaltlich vertreten liess und der auch sonst keine  und verhältnismässig hohen Kosten entstanden sind, ist  Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG).
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