Decision ID: f363606c-da9f-552e-9b99-8e886fe90d1b
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Nach Eröffnung einer Rahmenfrist für den Leistungsbezug für den Zeitraum vom
1
5.
Januar 2010 bis zum 1
4.
Januar 201
2
(
Urk.
10) und Bezu
g von Arbeitslosenentschädigung bis
zum
1
2.
April 2010
(Zeitpunkt der Abmeldung)
stellte
X._
, geboren 1971,
am 2
1.
Dezember 2010 für die Zeit ab 1
7.
Dezember 2010 erneut Antrag auf Arbeitslosenentschädigung.
In der Folge wurde sein Leistungsanspruch
in zwei Prozessverfahren
a
ufgrund
einer
arbeit
geberähnlichen
Stellung
im Umfang von 50
%
des anrechenbaren Arbeitsaus
falls einer Vollzeitbeschäftigung verneint
, mit entsprechenden Auswirkungen für den Zeitraum vom 1
7.
Dezember 2010 bis zum 1
6.
November 2011
(
Urteile des Bundesgerichts
8C_13/2013 vom 2
3.
März 2013 und
8C_143/2012 vom 1
9.
Sep
tember 2012 sowie
Urteile des Sozialversicherungsgerichts
AL.2011.00303 vom 3
0.
November 2012
und AL.2011.00105 vom 3
0.
Dezember
2011,
Urk.
11-12).
Ein Begehren des Versicherten vom 2
2.
April 2013
(
Urk.
6/10/1) um Neubeurteilung der Anspruchsberechtigung für die Monate November 2011 bis Januar 2012 wies das
Amt für Wirtschaft und Arbeit (
AWA
)
mit Verfügung vom 2
5.
September 2013 ab und verneinte erneut einen
Leis
tungsanspruch
im Umfang von 50
%
des anrechenbaren Arbeitsausfalls einer Vollzeitbeschäftigung (
Urk.
3/3). Daran hielt es auf Einsprache hin (
Urk.
6/1/1) mit Entscheid vom 2
2.
Oktober 2013 fest (
Urk.
2).
Gleichzeitig verneinte
es
einen Anspruch
des Versicherten auf
eine
Parteientschädigung
.
2.
Dagegen erhob der Versicherte am 1
7.
November 2013 Beschwerde, wobei er seinen Antrag um Neubeurteilung der An
spruchsberechtigung für die Mona
te November 2011 bis Januar 2012
erneuerte (
Urk.
1). In der
Beschwerdeantwort vom 1
2.
Dezember 2013 schloss das AWA auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
5). Am 1
8.
Februar 2014 reichte der Versicherte eine weitere Eingabe ein (
Urk.
8).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Die Einzelrichterin

zieht in Erwägung:
1.
Da der Streitwert
Fr.
20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der
Beschwerde
in die einzelrichterliche Zuständigkeit (
§
11
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht
,
G
SVGer
).
2.
Streitig ist,
ob
der aufgrund
einer
arbeitgeberähnlichen Stellung festgelegte
Leis
tungsanspruch
des Beschwerdeführers im Umfang von 50
%
des anrechen
baren Arbeitsausfalls einer Vollzeitbeschäftigung für
den Zeitraum
vom 1
7.
November 2011 bis Januar 2012 neu
zu beurteilen ist
.
Die
Ausführungen
des Beschwerdeführers in seiner Beschwerde (
Urk.
1) und
in der
Eingabe vom 1
8.
Februar 2014 (
Urk.
8) beziehen sich jedoch vor allem auf den Zeitraum vor
dem
1
7.
November 201
1.
Über den Zeitraum vom 1
7.
Dezember 2010 bis zum 1
6.
November 2011 hat das Bundesgericht mit den Urteilen 8C_143/2012 vom 1
9.
September 2012 und 8C_13/2013 vom 2
3.
März 2013 rechtskräftig ent
schieden und eine arbeitgeberähnliche Stellung im Umfang von 50
%
bejaht. Soweit der Beschwerdeführer eine Neubeurteilung für die Zeit vor dem 1
7.
November 2011 beantragt, ist deshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten.
Zu prüfen bleibt die Streitfrage somit noch für den Zeitraum vom 1
7.
November 2011 bis zum 1
4.
Januar 201
2
(dem Ende der Rahmenfrist für den
Leistungsbe
zug
,
Urk.
10
). In rechtlicher Hinsicht kann diesbezüglich zur Vermeidung von Wiederholungen auf die
erwähnten
Urteile
des Bundesgerichts
8C_143/2012 vom 1
9.
September 2012 und 8C_13/2013 vom 2
3.
März 2013 respektive
die
darin enthaltenen Verweisungen auf die Urteile des hiesigen Gerichts
verw
i
e
sen werden (
Urk.
11
12)
.
Nach dem 1
6.
November 2011
bestand bezüglich der in Betracht kommenden Firmen im Wesentlichen die gleiche Konstellation, wie sie bereits im vorange
gangenen Prozessverfahren (Urteil des Bundesgerichts 8C_13/2013 vom 2
3.
März 2013) vorlag, was vom Versicherten nicht bestritten w
i
rd (
Urk.
2,
Urk.
1,
Urk.
8
;
Handelsregistereinträge der
Y._
GmbH und der
Z._
GmbH,
Urk.
6/2/1,
Urk.
6/3/1
). Damit bleibt
es
auch für die Zeit ab dem 1
7.
November 2011
bei
de
r
arbeitgeberähnlichen Stellung im Umfang von
50
%
des anrechenbaren Arbeitsausfalls einer Vollzeitbeschäftigung
.
Daran änder
t
auch die Tätigkeit
des Beschwerdeführers
bei der
A._
(heute
B._
AG,
Urk.
14) im Umfang von 30
%
(
Urk.
6/1/1,
Urk.
2,
Urk.
1) nichts,
denn die Ausübung einer (Teilzeit-)Tätigkeit in einem Drittbetrieb schliesst die arbeitgeberähnliche Stellung in den eigenen Firmen nicht aus. Es besteht des
halb kein Anlass für eine andere Beurteilung des anrechenbaren Arbeitsausfalls nach dem 1
7.
Novemb
er 2011, weshalb die Beschwerde
, soweit auf sei einzu
treten ist, abzuweisen ist.
3.
Ausgangsgemäss
steht dem unterliegenden
Beschwerdeführer
kein Anspruch auf
eine Prozesse
ntschädigung für das vorliegende Verfahren
zu (
Art.
61
lit
. g ATSG und
§
34
G
SVGer
). Ein Anspruch auf eine Parteientschädigung für
das
Einspracheverfahren
besteht ebenfalls nicht
, da der Beschwerdeführer auch im
Einspracheverfahren
vollumfänglich unterlag.