Decision ID: b4c701b7-4736-4bd2-87e1-4f68450b2192
Year: 2016
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a A._ meldete sich erstmals im September/November 2005 zum Bezug von IV-
Leistungen und beantragte Arbeitsvermittlung (IV-act. 1). Er machte geltend, nach
mehreren Unfällen an deren Spätfolgen und diversen Beschwerden zu leiden (linke
Schulter, rechtes Handgelenk, Gedächtnis-/Konzentrationsprobleme) (IV-act. 2). Sein
Hausarzt Dr. B._, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, berichtete am 18. April
2006, der Versicherte leide an einem Status nach Schädel/Gesichtstrauma (nach
Hufschlag), Status n. Kniearthroskopie beidseits, Status n. Sturz aus einem
anfahrenden Zug: Schultertrauma links, Handgelenkstrauma rechts. Seit dem
Hufschlag beklage er Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen. Zudem leide er an
Bewegungseinschränkungen der linken Schulter (IV-act. 27-1 f.).
A.b Am 15. und 20. März 2007 sowie am 25. April 2007 wurde der Versicherte in der
Klinik Valens rheumatologisch, neuropsychologisch und psychiatrisch untersucht und
begutachtet. Zusätzlich wurde am 11. und 12. April 2007 eine Evaluation der
funktionellen Leistungsfähigkeit durchgeführt (IV-act. 34). Die Gutachter hielten
zusammenfassend fest, dem Versicherten sei eine wechselbelastende leichte bis
mittelschwere Arbeit bis 17.5 kg zumutbar. Überkopfarbeiten sollten nur selten
vorkommen. Aus psychiatrischer Sicht bestehe für weitere 2 bis 3 Monate eine 50%ige
Arbeitsunfähigkeit. Anschliessend sollte eine mindestens 80%ige Tätigkeit zumutbar
sein (IV-act. 34-37). Im Bericht über die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit
war festgehalten worden, es falle eine aktive Bewegungseinschränkung und
verminderte Belastbarkeit des linken Schultergelenks und eine Dekonditionierung auf.
Die Leistungsbereitschaft sei im Wesentlichen zuverlässig, die Konsistenz bei den
Tests aber nicht immer gegeben gewesen (IV-act. 34-40). Der Psychiater empfahl zur
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Behandlung der Anpassungsstörung eine psychiatrisch-psychotherapeutische
Behandlung (IV-act. 34-67, 34-69).
A.c Die IV-Eingliederungsberaterin informierte den Versicherten an einem Gespräch
am 15. August 2007 darüber, dass er als anfänglich zu 50% und nach 3 Monaten als zu
80% arbeitsfähig betrachtet werde. Am 30. August 2007 teilte der Versicherte nach
einem Arzttermin mit, dass er aufgrund seiner Schulterschmerzen einen Spezialisten
aufsuchen müsse und es ihm gar nicht gut gehe (IV-act. 48, 54). Am 27. September
2007 wurde dem Versicherten mitgeteilt, dass die Arbeitsvermittlung abgeschlossen
werde, da ihm sowohl die bisherige Tätigkeit als auch eine andere körperlich leichte bis
mittelschwere Tätigkeit mit Wechselbelastung im Rahmen von 80% zumutbar sei. Da
er sich subjektiv aber nicht arbeitsfähig fühle, könne eine Arbeitsvermittlung nicht
erfolgsversprechend durchgeführt werden (IV-act. 60). Gleichentags wurde ihm mittels
Vorbescheid in Aussicht gestellt, dass er keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe
(IV-act. 62).
A.d Am 16. Oktober 2007 wandte der Versicherte ein, die IV-Stelle habe einen Vor
bescheid erlassen, obwohl er noch operiert werden müsse. Er erwarte berufliche und
medizinische Unterstützung der IV (IV-act. 64). Gleichzeitig wandte sich der Versicherte
direkt an die Abteilung Arbeitsvermittlung der IV-Stelle und teilte mit, dass er gemäss
Hausarzt ab dem 1. Oktober 2007 wieder vermittelbar sei. Er könne aufgrund seiner
Gesundheitsbeschwerden nicht mehr alle Arbeiten erledigen und erwarte daher
professionelle Unterstützung durch die IV (IV-act. 65).
A.e Am 31. Oktober 2007 verfügte die IV-Stelle, der Versicherte habe keinen
Rentenanspruch. Bei entsprechender Bereitschaft könne das RAV bei der Stellensuche
behilflich sein (IV-act. 68). Mit Schreiben vom 1. November 2007 wurde dem
Versicherten erneut mitgeteilt, dass eine erfolgsversprechende Arbeitsvermittlung nicht
möglich sei (IV-act. 69).
A.f Daraufhin meldete der Versicherte mit Schreiben vom 30. November 2007 erneut, er
wolle unbedingt wieder arbeiten. Er bat darum, sein Dossier wieder zu öffnen und ihn
aktiv bei der Suche nach einem Arbeitsplatz zu unterstützen. Seit dem 1. Oktober 2007
sei er beim RAV gemeldet. Zudem habe er keinen Antrag auf Invalidenrente gestellt,
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sondern wolle nur eine Berufsumschulung oder eine langfristige Stelle mit
Unterstützung der IV finden (IV-act. 71).
A.g Im Anschluss daran wurde der Versicherte am 14. Januar 2008 zu einem Gespräch
mit der Eingliederungsberaterin eingeladen (IV-act. 73 f.). Dem Schlussbericht der
Eingliederungsberatung vom 30. Juni 2008 ist zu entnehmen, dass der Versicherte ab
Dezember 2007 über das RAV einen Zwischenverdienst bei C._ gefunden hatte (IV-
act. 79). Am 5. Februar 2009 erlitt er einen Unfall; beim Holzen im Garten schnitt er sich
mit der Motorsäge in die Hand und war voraussichtlich für 3-6 Monate 100%
arbeitsunfähig (IV-act. 80; Unfallmeldung Arbeitslosenkasse vom 6. Februar 2009, act.
G 3.2 Fremdakten). Am 23. März 2009 wurde der Versicherte darüber informiert, dass
eine Arbeitsvermittlung aktuell nicht möglich sei und er sich melden könne, sobald ein
stabiler Gesundheitszustand vorliege und er in der Lage sei, eine berufliche Tätigkeit
aufzunehmen (IV-act. 81).
A.h Daraufhin teilte der Versicherte mit, es sei eine weitere Operation geplant. Er wolle
aber eine dauerhafte Arbeitsstelle und benötige dazu die Unterstützung der IV-Stelle
(IV-act. 82). Die IV-Stelle bat den Versicherten mit Schreiben vom 2. April 2009 den
Operationstermin bekannt zu geben (IV-act. 83). Nachdem der Versicherte sich nicht
mehr gemeldet hatte, fragte die IV-Stelle am 28. Mai 2009 nochmals nach (IV-act. 85).
Am 3. Juni 2009 informierte der Versicherte telefonisch, dass er am 27. Mai 2009 im
Kantonsspital St. Gallen in der Handchirurgie operiert worden sei (IV-act. 86). Nach
einer weiteren Anfrage des Versicherten (Schreiben vom 17. September 2009, IV-
act. 90) teilte ihm die IV-Stelle am 25. September 2009 mit, dass sie ihn aufgrund des
andauernd instabilen Gesundheitszustandes bis anhin nicht bei der Stellensuche habe
unterstützen können. Da die SUVA eine Untersuchung bei einem Handspezialisten in
die Wege geleitet habe, könne erst nach Vorliegen der Resultate über das weitere
Vorgehen entschieden werden (IV-act. 91). Nach einer weiteren Anfrage des
Versicherten am 6. Januar 2010 (IV-act. 95) teilte die IV-Stelle mit, dass sie zusammen
mit der SUVA die Eingliederungsberatung wieder aufnehmen werde, sobald eine
Arbeitsfähigkeit ausgewiesen sei. Das Gesuch um IV-Leistungen sei nicht
abgeschlossen (IV-act. 96).
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A.i Im Rahmen einer Standortbestimmung hielt der Kreisarzt der SUVA, Dr. med. D._,
Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie, mit Bericht vom 1. Dezember 2010
aufgrund seiner Untersuchung fest, der Versicherte sei ab 6. Dezember 2010 zu 75%
und ab 3. Januar 2011 für die aktuell ausgeübte Tätigkeit zu 100% arbeitsfähig
(act. G 8.2, Fremdakten). Die SUVA teilte der IV mit, dass sie eine
Arbeitsvermittlungsfirma beauftragt habe (IV-act. 99). Per 1. Juni 2011 fand der
Versicherte eine Festanstellung bei der E._ (IV-act. 103, 112).
A.j Mit Vorbescheid vom 11. Januar 2012 kündigte die IV-Stelle an, sie werde das
Leistungsbegehren des Versicherten bei einem IV-Grad von 17% abweisen. Der
Versicherte habe ab Juni 2011 eine neue Stelle gefunden und erziele ein
rentenausschliessendes Einkommen (IV-act. 116).
A.k Dagegen wandte der Versicherte am 13. Februar 2012 ein, er sei täglich bei seiner
Arbeit durch seine gesundheitlichen Probleme beeinträchtigt und laufe Gefahr, seine
Stelle erneut zu verlieren; wie es in den vergangenen 20 Jahren immer wieder
vorgekommen sei. Aufgrund seiner gesundheitlichen Beschwerden stehe ihm eine
Rente zu (IV-act. 117).
A.l Im Anschluss daran versuchte die IV-Stelle beim Hausarzt des Versicherten einen
Arztbericht einzuholen. In der Zwischenzeit meldete sich der Versicherte wiederholt bei
der IV-Stelle und gab an, an welchen Beschwerden er leide (IV-act. 124 ff.). Am 7. Mai
2013 gab der Beschwerdeführer bekannt, dass er seine Stelle erneut aus
gesundheitlichen Gründen per 31. Mai 2013 verloren habe (IV-act. 134-1). In der Folge
war der Beschwerdeführer nach seinen Angaben weiterhin zu 10% fest angestellt und
darüber hinaus im Stundenlohn beschäftigt (vgl. IV-act. 149-2, 154-3).
A.m Am 4. März 2014 teilte der Versicherte erneut mit, er wünsche keine Rente,
sondern Unterstützung bei der Arbeitssuche, da er wegen seinen gesundheitlichen
Problemen die geforderte Leistung nicht erbringen könne und daher seine Stellen
dauernd verliere (IV-act. 147).
A.n Am 1. April 2014 berichtete der neue Hausarzt des Versicherten, Dr. med. F._,
Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, der Versicherte leide aufgrund seiner diversen
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Unfälle an verschiedenen Beschwerden. Er sei aber in der Lage einer leichten Arbeit
mit wechselnder Belastung nachzugehen. Er habe eine Tätigkeit in einer Z._
gefunden, wo er die Telefonate entgegen nehme. Da er dort nur eine Anstellung von
10% habe und die restlichen Stunden im Stundenlohn arbeite, wünsche er
Unterstützung durch die IV und das RAV bei der Suche nach einer Festanstellung (IV-
act. 149).
A.o Am 16. Juni 2014 würdigte Dr. med. G._, Facharzt für Chirurgie, Arzt des
Regionalen Ärztlichen Dienstes Ostschweiz (RAD), die eingeholten medizinischen Akten
und hielt fest, die Kriterien der Klinik Valens seien zu beachten. Gleichzeitig müsse die
Tätigkeit knieschonend (keine Tätigkeiten in kniender oder gebückter Haltung) sein.
Zudem bestehe eine relevante Funktionseinschränkung der linken Hand, so dass diese
nur als Zudienhand eingesetzt werden könne. Unter Beachtung aller Kriterien sei davon
auszugehen, dass der Versicherte zu mindestens 80% arbeitsfähig sein sollte (IV-
act. 161-3).
A.p Am 18. August 2014 führte ein Eingliederungsberater der IV-Stelle ein Gespräch
mit dem Versicherten. Dieser gab an, zu 100% zu arbeiten, sich aber nur zu 50-60%
arbeitsfähig zu fühlen. Da er sehr abgeschieden wohne, müsse er morgens bei
Schneefall bis zu 1 1⁄2 Stunden schneeräumen. Gesundheitlich sei er damit aber
überfordert. Der Eingliederungsverantwortliche stellte fest, die Wohnlage sei eine der
grössten Einschränkungen für arbeitstätige Menschen. Er habe dem Versicherten
mitgeteilt, dass die IV darauf keine Rücksicht nehmen könne und der Versicherte mit
einer Veränderung der Wohnsituation eine massiv verbesserte Ausgangslage schaffen
könnte. Der Versicherte sei nicht sehr motiviert für ein Gespräch beim aktuellen
Arbeitgeber aus Angst vor einem Stellenverlust. Momentan könne er daher praktisch
nichts für den Versicherten tun (IV-act. 168-3). Am 22. August 2014 orientierte der
Eingliederungsberater den Versicherten darüber, dass er seine Situation intern
besprochen habe. Mit einer Arbeitsvermittlung könne keine Verbesserung der Situation
erreicht werden, da seine Vermittelbarkeit durch die Wohnsituation massiv
eingeschränkt sei (IV-act. 169). Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 5. September
2014 mit, es seien keine beruflichen Massnahmen angezeigt (IV-act. 172).
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A.q Mit Vorbescheid vom 2. Oktober 2014 kündigte die IV-Stelle an, sie werde das
Rentenbegehren des Versicherten bei einem IV-Grad von 30% abweisen. Aus
medizinscher Sicht sei es ihm zumutbar, eine leidensangepasste Tätigkeit in einem
Pensum von 80% auszuüben (IV-act. 175).
A.r Am 1. November 2014 wandte der Versicherte ein, er sei mit dem Vorbescheid und
der Abweisung von Eingliederungsmassnahmen nicht einverstanden. Der IV-Grad sei
lediglich aufgrund eines Einkommensvergleiches erstellt worden. Dabei seien seine
täglichen Einschränkungen und der Leistungsmangel nicht berücksichtigt worden (IV-
act. 176).
A.s Mit Verfügung vom 6. November 2014 wies die IV-Stelle das „Leistungsbegehren“
ab. Sie zweifle nicht daran, dass der Versicherte an gesundheitlichen Einschränkungen
leide, dennoch sei ihm die Ausübung einer Tätigkeit im Umfang von 80% zumutbar (IV-
act. 177).
B.
B.a Dagegen liess der Versicherte am 2. Dezember 2014 Beschwerde erheben und die
Zusprache einer mindestens halben Rente verlangen. Eventualiter beantragt der
Rechtsvertreter eine weitere medizinische Abklärung (act. G 1). Am 2. Februar 2015
reichte der Rechtsvertreter eine ergänzende Begründung ein. Er führt aus, der
angeblich fehlende Wille des Beschwerdeführers seinen Wohnort aufzugeben und die
Angst, Nachfragen beim Arbeitgeber könnten zu Stellenverlust führen, rechtfertigten
die Einstellung der Eingliederungsmassnahmen nicht. Wenn die IV-Stelle sinngemäss
geltend mache, der Beschwerdeführer sei seiner Schadenminderungs- und
Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen, hätte sie ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren
durchführen müssen. Zudem habe die Klinik Valens am 25. August 2014 an den
vertrauensärztlichen Dienst ein Kostengutsprachegesuch für eine stationäre
dreiwöchige Rehabilitation eingereicht. Deshalb sei davon auszugehen, dass der
gesundheitliche Endzustand nicht erreicht sei, weshalb die IV-Stelle zu früh über den
Rentenanspruch entschieden habe. Von Seiten der IV-Stelle seien lediglich die
somatischen Beschwerden berücksichtigt worden und es sei keine Begutachtung
durch einen Orthopäden oder Rheumatologen erfolgt. Die RAD-Ärzte hätten den
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Beschwerdeführer nie persönlich untersucht. Insbesondere sei keine psychiatrische
Begutachtung erfolgt. Seit dem 28. August 2014 sei der Beschwerdeführer in
psychotherapeutischer Behandlung. Der Psychotherapeut schätze die Arbeitsfähigkeit
aus psychologischer Sicht auf 50% und erachte eine psychiatrische Untersuchung als
angezeigt. Da der medizinische Sachverhalt daher nach wie vor ungenügend abgeklärt
sei und kein rheumatologisches und psychiatrisches Gutachten vorliege, sei die
Angelegenheit an die Vorinstanz zurückzuweisen oder ein gerichtliches Gutachten in
die Wege zu leiten. Da der Beschwerdeführer nur noch zu 50% arbeitsfähig sei, habe
er bei einem IV-Grad von 56% einen Anspruch auf eine halbe Rente (act. G 4).
B.b Der Rechtsvertreter teilt am 16. Februar 2015 mit, der stationäre Aufenthalt des
Beschwerdeführers habe nicht stattfinden können, da keine Betreuungsmöglichkeit für
das Kind habe gefunden werden können (act. G 6).
B.c Am 5. März 2015 beantragt die Beschwerdegegnerin die Abweisung der
Beschwerde (act. G 8). Zur Begründung führt sie an, der Beschwerdeführer arbeite seit
Juni 2011 bei der E._ in einem Vollzeitpensum. Dort werde er im Büro eingesetzt,
leiste Wachdienst und begleite Werttransporte. Gemäss Auszug aus dem individuellen
Konto (IK) erziele er aktuell ein monatliches Einkommen von Fr. 4‘650.--. Eine IV-Rente
stelle funktional betrachtet eine reine Erwerbsausfall- und keine
Gesundheitsbeeinträchtigungsrente dar. Für die Festlegung des Invaliditätsgrades
komme somit dem tatsächlich nach Eintritt des Gesundheitsschadens erzielten
Erwerbseinkommen ausschlaggebende Bedeutung zu. Beim Beschwerdeführer liege
kein Erwerbsausfall vor. Er habe sich mit seiner Tätigkeit bei der E._ erfolgreich
selbst eingegliedert und sei so seiner Selbsteingliederungs- und
Schadenminderungspflicht nachgekommen. In Übereinstimmung mit der
medizinischen Aktenlage hätten ihm die Ärzte in einer adaptierten Tätigkeit zu Recht
eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert. Der RAD habe dem Beschwerdeführer in einer
ausführlichen, fundierten Würdigung der medizinischen Akten eine Arbeitsfähigkeit von
mindestens 80% in einer angepassten Tätigkeit attestiert; was angesichts des vom
Beschwerdeführer ausgeübten Vollzeitpensums noch zu pessimistisch sei. Es gebe
keine Hinweise darauf, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit
Erlass der angefochtenen Verfügung verschlechtert habe. Bei Versicherten mit
übersteigerter Schmerzwahrnehmung gehöre eine medizinische Dauerbehandlung zum
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üblichen Beschwerdebild, weshalb der geplante Rehabilitationsaufenthalt keine
Verschlechterung des Gesundheitszustandes belege. Die Arbeitsfähigkeitsschätzung
des Psychologen von 50% überzeuge nicht, da dieser mit seiner Einschätzung auf die
Schilderungen des Beschwerdeführers abgestellt habe. Die vom Beschwerdeführer
geltend gemachten Einschränkungen seien bereits ausführlich abgeklärt worden und
eine weitere medizinische Abklärung sei daher nicht angezeigt. Da der
Beschwerdeführer in einem Vollzeitpensum erwerbstätig sei, habe er keinen Anspruch
auf Arbeitsvermittlung. Da er auch keine Kontaktaufnahme mit dem Arbeitgeber
gewünscht habe, seien die Eingliederungsmassnahmen nicht zu früh beendet worden.
B.d Mit Replik vom 27. April 2015 führt der Rechtsvertreter an, der gesundheitliche
Endzustand sei noch nicht eingetreten, weshalb zu früh verfügt worden sei. Der
Beschwerdeführer habe sich am 7. April 2014 (richtig wohl: 2015) einer Operation des
rechten Knies unterziehen müssen. Bei einem kürzlich durchgeführten MRI sei
festgestellt worden, dass der Meniskus zweimal gerissen sei. Ferner leide der
Beschwerdeführer an einer hochgradigen Chondropathie in der gesamten
Belastungszone des medialen Femurcondylus und es sei eine Arthrose diagnostiziert
worden. Der Beschwerdeführer könne bei seiner aktuellen Tätigkeit nicht als erfolgreich
eingegliedert betrachtet werden, da er zunehmend Probleme am Arbeitsplatz habe.
Daher müsse zwingend eine Begutachtung in die Wege geleitet werden. Der IV-Grad
des Beschwerdeführers betrage immerhin 30%, weshalb er Anspruch auf eine
Umschulung in eine neue Tätigkeit habe (act. G 10). Der Replik beigelegt war eine
Information des Spitals H._ zu einem bevorstehenden stationären Spitalaufenthalt ab
dem 7. April 2015 (act. G 10.1).
B.e Die Beschwerdegegnerin hat auf die Einreichung einer Duplik verzichtet
(act. G 12).
B.f Am 28. September 2015 reicht der Rechtsvertreter einen Operationsbericht (Knie-
Arthroskopie, Teilmeniskektomie medial) des Spitals H._ vom 13. April 2015 (act. G
13.1) und einen Bericht der Klinik Valens über eine ambulante Kur vom 22. Juni bis
3. Juli 2015 ein. Die Klinik Valens attestierte dem Beschwerdeführer bis am 19. August
2015 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (act. G 13.2). In zwei weiteren Zeugnissen wurde
er bis zum 21. Oktober 2015 zu 100% arbeitsunfähig geschrieben (act. G 13.4, 13.5).
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Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers weist erneut darauf hin, dass der
gesundheitliche Endzustand noch nicht eingetreten sei und die Beschwerdegegnerin
daher zu früh verfügt habe (act. G 13).
B.g Am 12. November 2015 teilt der Rechtsvertreter mit, dass die Arbeitgeberin des
Beschwerdeführers das Arbeitsverhältnis per Ende November 2015 aufgelöst habe
(act. G 17, 17.1).

Erwägungen
1.
Streitig und zu prüfen ist vorliegend der Anspruch des Beschwerdeführers auf
Leistungen der Invalidenversicherung (berufliche Massnahmen, Rente).
1.1 Der Beschwerdeführer hatte im vorangehenden Einwandverfahren sowohl die in
Aussicht gestellte Abweisung der Rente als auch den Abschluss der Arbeitsvermittlung
beanstandet. Auch wenn die Verfügung mit „kein Anspruch auf eine Invalidenrente“
betitelt ist, wurde im Dispositiv doch förmlich verfügt, das Leistungsbegehren werde
abgewiesen. Da der Einwand als Begehren um Erlass einer Verfügung betreffend
berufliche Massnahmen zu betrachten ist, ist davon auszugehen, dass die Verfügung
auch die Abweisung von Eingliederungsmassnahmen erfasst.
1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder
teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen
Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Die Invalidität kann Folge von
Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte
und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise
Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf
eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte Person mindestens zu 70%, derjenige
auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60% invalid ist. Bei einem
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Invaliditätsgrad von mindestens 50% besteht ein Anspruch auf eine halbe Rente und
bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein Anspruch auf eine Viertelsrente.
1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und
gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des
Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung
zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte
Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen
Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche
Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V
261 E. 4 mit Hinweisen). Für das gesamte Verwaltungs- und
Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien
Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgericht
die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und
pflichtgemäss zu würdigen. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist
entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen
Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und
ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit
Hinweisen).
1.4 Invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1
IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (lit. a) diese notwendig und
geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu
betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern, und (lit. b) die
Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. Die
versicherte Person hat in der Regel nur Anspruch auf die dem jeweiligen
Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die
nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Das Gesetz will die
Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber
auch genügend ist (BGE 132 V 225 E. 4.3.1 und 131 V 19 E. 3.6.1 mit Hinweisen).
2.
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2.1 In den Akten ist eine langjährige Krankengeschichte des Beschwerdeführers
dokumentiert. Insbesondere erlitt er am 5. Februar 2009 einen Unfall. Er hatte sich mit
einer Motorsäge in die linke Hand geschnitten, woraufhin er zu 100% arbeitsunfähig
war. Der SUVA-Kreisarzt Dr. D._ hielt im Rahmen einer Standortbestimmung mit
Bericht von 1. Dezember 2010 fest, der Beschwerdeführer sei ab dem 3. Januar 2011
wieder zu 100% arbeitsfähig. Unbestrittenermassen richtete die Suva vom 5. Februar
2009 bis 10. Januar 2011 Taggelder für eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit und vom 11.
Januar 2011 bis 31. Januar 2011 Taggelder für eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit aus (IV-
act. 123). Wie der Beschwerdeführer zu Recht geltend macht (act. G 4, S. 4), entsteht
aufgrund einer langdauernden vollen Arbeitsunfähigkeit ein Rentenanspruch der
Invalidenversicherung. Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b nach
Ablauf des Wartejahres ab 1. Februar 2010. Gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung
ist eine ganze Rente geschuldet. In Nachachtung der Dreimonatsfrist von Art. 88a
Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) endet der
Anspruch auf eine ganze Rente dementsprechend per Ende April 2011, soweit
nachfolgend kein weiterer Rentenanspruch ausgewiesen ist (vgl. E. 2 f.).
2.2 Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, sein gesundheitlicher
Endzustand sei noch nicht erreicht, weshalb die Beschwerdegegnerin zu früh verfügt
habe.
2.2.1 Die Klinik Valens hatte zuletzt am 22. Februar 2013 im Rahmen einer
rheumatologischen Untersuchung vom 21. Februar 2013 im Ergebnis festgehalten, es
lägen keine somatischen Befunde vor, die eine längere Arbeitsunfähigkeit des
Beschwerdeführers rechtfertigten (act. G 8.2, Fremdakten).
2.2.2 Auch der neue Hausarzt des Beschwerdeführers hat den Beschwerdeführer in
seinem Bericht vom 1. April 2014 als für eine leichte Tätigkeit arbeitsfähig eingeschätzt
(IV-act. 149).
2.2.3 RAD-Arzt Dr. G._ würdigte alle vorhandenen medizinischen Akten ausführlich
in seiner Stellungnahme vom 29. April 2014 und wies darauf hin, dass für eine
umfassende Beurteilung diverse weitere Berichte eingeholt werden müssen (IV-act.
150). In seiner Stellungnahme vom 16. Juni 2014 würdigte er auch diese neuen Akten
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und kam zum Schluss, die von der Klinik Valens im Jahr 2007 für eine adaptierte
Tätigkeit festgelegten Kriterien seien auf jeden Fall zu beachten. Dementsprechend sei
dem Beschwerdeführer eine wechselbelastende leichte bis mittelschwere Arbeit (selten
max. 17.5 kg) zumutbar. Arbeiten über Kopf sollten allerdings nur manchmal (zu 6-33%
eines 8-stündigen Arbeitstages) vorkommen. Seit der Beurteilung in der Klinik Valens
sei zudem eine Operation am rechten Kniegelenk durchgeführt worden. Die Tätigkeit
müsse folglich knieschonend sein (keine Tätigkeiten in kniender oder gebückter
Haltung, von selten abgesehen). Weiter sei auch die Funktionseinschränkung der linken
Hand zu berücksichtigen, so dass diese nur als Zudienhand eingesetzt werden könne.
Unter Berücksichtigung aller Kriterien sei davon auszugehen, dass der
Beschwerdeführer in einer adaptierten Tätigkeit zu mindestens 80% arbeitsfähig sei. Es
sei festzustellen, dass aufgrund der vorliegenden Unterlagen als Folge der
Sprunggelenksfraktur keine signifikanten strukturellen und funktionellen Veränderungen
dokumentiert seien. Auch der Autounfall vom Dezember 2012 habe zu keinen
relevanten objektivierbaren Veränderungen geführt (IV-act. 161).
2.2.4 Die Stellungnahmen des RAD-Arztes sind ausführlich und beruhen auf einer
sorgfältigen Würdigung aller relevanten medizinischen Akten. Insgesamt verbleiben
damit keine Zweifel an der Einschätzung des RAD-Arztes und es ist davon auszugehen,
dass beim Beschwerdeführer in einer leichten, gemäss den formulierten
Anpassungskriterien auszuübender Tätigkeit, zum Zeitpunkt des Erlasses der
Verfügung am 6. November 2014 mindestens eine Arbeitsfähigkeit von 80% vorlag.
2.3 Der Rechtsvertreter reicht mit der Beschwerdebegründung einen Bericht eines
Psychologen vom 15. Januar 2015 ein, bei welchem der Beschwerdeführer offenbar
vom 28. August bis 14. Oktober 2014 in Behandlung stand. Am 5. Januar 2015 führte
der Psychologe eine Abklärung durch und berichtete dem Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers darüber (act. G 4.2). In diesem Bericht wird eine psychiatrische
Begutachtung zwecks einer ausführlichen psychopathologischen, psychiatrischen und
medizinisch-somatischen Abklärung für notwendig erachtet. Aus psychologischer Sicht
sei der Beschwerdeführer zu 50% arbeitsfähig, womit der Beschwerdeführer
einverstanden sei.
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2.4 Eine fachärztliche psychiatrische Einschätzung fehlt, auch scheint die
psychologische Betreuung nur vorübergehend kurz vor Verfügungserlass in Anspruch
genommen worden zu sein. Es darf deshalb davon ausgegangen werden, dass der
Beschwerdeführer jedenfalls bis zum Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung aus
psychiatrischer Sicht nicht relevant eingeschränkt gewesen war. Es liegen denn auch in
den Akten seit 2007 keine weiteren Hinweise dafür vor.
2.5 Ferner ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des
Erlasses der Verfügung eine 100%ige Arbeitstätigkeit ausübte. Es gibt keine Hinweise
darauf, dass er bei dieser Stelle – jedenfalls bis zum massgeblichen Zeitpunkt des
Verfügungserlasses – nicht erfolgreich eingegliedert gewesen wäre. Der
Beschwerdeführer wünschte selber keine Kontaktaufnahme mit dem Arbeitgeber.
Damit erübrigten sich beruflichen Massnahmen.
3.
3.1 Der Grad der für einen allfälligen Rentenanspruch massgebenden Invalidität wird
gemäss Art. 16 ATSG durch einen Einkommensvergleich ermittelt, bei dem das
Einkommen, das die versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach der
Durchführung der notwendigen und zumutbaren Eingliederungsmassnahmen bei
ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (zumutbares Invalideneinkommen), in
Beziehung gesetzt wird zum Einkommen, das die versicherte Person erzielen könnte,
wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen).
3.2 Die Beschwerdegegnerin hat aufgrund der Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin
I._ AG gegenüber der SUVA (vgl. act. G 8.2, Fremdakten) ein Valideneinkommen von
Fr. 70'200.-- berücksichtigt. Gestützt auf den Tabellenlohn der Lohnstrukturerhebung
(LSE), Anforderungsniveau 4, Männer für 2011 (= Fr. 61'776.--) und einer
Arbeitsfähigkeit von 80% hat sie ein Invalideneinkommen von Fr. 49'421.-- errechnet.
Daraus resultierte ein Invaliditätsgrad von 30% (Fr. 70'200.-- ./. Fr. 49'421.-- =
[Fr. 20'779.-- x 100] /
Fr. 70'200.--). Sowohl das Validen- als auch das Invalideneinkommen sind unbestritten
geblieben. Selbst wenn noch ein Tabellenlohnabzug von maximal 10% zugebilligt
würde, ergäbe sich kein rentenbegründender Invaliditätsgrad (70'200 - [0.9 x 49'421] =
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[25'721 x 100] / 70'200 = 37%). Hinzu kommt, dass das zugrunde gelegte
Valideneinkommen mit Blick auf den IK-Auszug eher hoch erscheint (vgl. IV-act. 130).
3.3 Abschliessend ist festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer für die Zeit von
1. Februar 2010 bis 30. April 2011 eine ganze Rente zusteht. Im Übrigen hat die
Beschwerdegegnerin das Rentenbegehren zu Recht abgewiesen.
4.
4.1 Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers teilt mit, es sei ein stationärer
Rehabilitationsaufenthalt des Beschwerdeführers in der Klinik Valens geplant. Zudem
müsse sich der Beschwerdeführer einer weiteren Knieoperation unterziehen. Nach den
Operationen sei dem Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert
worden und das Arbeitsverhältnis des Beschwerdeführers sei per Ende November
2015 aufgelöst worden.
4.2 Dazu ist festzuhalten, dass die richterliche Überprüfung einer
Verwaltungsverfügung auf den Zeitraum bis zum Erlass dieser Verfügung (vorliegend 6.
November 2014; IV-act. 177) beschränkt ist. Nachträgliche Sachverhalts- und
Rechtsänderungen können nicht berücksichtigt werden (vgl. BGE 129 V 4 E. 1.2 mit
Hinweis). Der vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ins Feld geführte, seit der
Verfügung veränderte Sachverhalt hat daher im vorliegenden Beschwerdeverfahren
ausser Acht zu bleiben.
4.3 Sollte der Beschwerdeführer der Ansicht sein, dass sich sein Gesundheitszustand
nach Erlass der Verfügung massgeblich verschlechtert hat oder dass er seine Stelle
aus gesundheitlichen Gründen verloren hat, so steht es ihm offen, dies im Rahmen
einer Wiederanmeldung bei der IV-Stelle geltend zu machen.
4.4 Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde insoweit
gutzuheissen, als dem Beschwerdeführer für die Zeit von 1. Februar 2010 bis 30. April
2011 eine ganze Rente zuzusprechen ist. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.
4.5 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr.
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1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint
als angemessen. Diese ist dem mehrheitlich unterliegenden Beschwerdeführer zu 2/3
aufzuerlegen. Das heisst er hat unter Anrechnung des von ihm geleisteten
Kostenvorschusses von Fr. 600.-- eine Gerichtsgebühr von 400.-- zu bezahlen. Die
restliche Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- hat die Beschwerdegegnerin zu übernehmen.
4.6 Bei diesem Verfahrensausgang hat der teilweise obsiegende Beschwerdeführer
Anspruch auf eine gekürzte Parteientschädigung. Diese ist vom Gericht
ermessensweise festzusetzen, wobei insbesondere der Bedeutung der Streitsache und
dem Aufwand Rechnung zu tragen ist (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98 ff. VRP/SG,
sGS 951.1). Wird ermessensweise von einer Parteientschädigung bei vollem Obsiegen
von Fr. 3'600.-- ausgegangen, so ist dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung
von pauschal Fr. 1'200.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer)
zuzusprechen.