Decision ID: d713cd44-b3c1-50c0-a6da-dd4675d6fb4f
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Mit Verfügung vom 6. April 2007 ordnete die Stiftung  BVG (nachfolgend die Auffangeinrichtung oder die Vorinstanz) den rückwirkenden Anschluss von X._ als Inhaber des  G._ in Z._/BE (nachfolgend der Arbeitgeber oder der Beschwerdeführer) per 2. März 2004 an, dies unter Auferlegung von Verfügungskosten in der Höhe von Fr. 450.-- sowie der Gebühren von Fr. 375.--. Als Begründung führte die Auffangeinrichtung im Wesentlichen aus, auf Grund der Meldung der bisherigen Vorsorgeeinrichtung (GastroSocial Pensionskasse, Aarau) ergebe sich, dass der Arbeitgeber zum Zeitpunkt der Auflösung des bisherigen Anschlussvertrages per 2. März 2004 dem Obligatorium unterstellte Personen beschäftigte und dass ein Ausnahmetatbestand nicht ersichtlich sei. Der Arbeitgeber habe mit der Auffangeinrichtung korrespondiert, müsse aber auf Grund ihrer Abklärungen zwangsweise angeschlossen werden.
B. Gegen die Anschlussverfügung der Auffangeinrichtung vom 6. April 2007 liess der Arbeitgeber bei der Eidgenössischen  der beruflichen Alters-, Hinterlassenen und Invalidenvorsorge (nachfolgend die Eidg. Beschwerdekommission BVG) Beschwerde  und die Aufhebung der angefochtenen Verfügung unter Kosten- und Entschädigungsfolge beantragen. Dabei machte er im  geltend, dass er im April 2004 mit der Betrieblichen  GastroSuisse eine Anschlussvereinbarung per 2. März 2004 abgeschlossen habe und in der Folge bis zur Betriebsaufgabe Ende Juni 2005 die in Rechnung gestellten Prämien für seine beiden Angestellten eingezahlt habe. Eine der beiden, Y._, sei am 3. April 2004 verunfallt, was von ihm auf Grund einer mündlichen  mit der Vorsorgeeinrichtung dieser bereits in der Lohnliste für März 2004 gemeldet worden sei. Mit Schreiben vom 25. November 2005 habe die GastroSocial Pensionskasse der GastroSuisse ( die Pensionskasse) jedoch den Anschlussvertrag gekündigt, da der Unfall zur Zeit des Vertragsabschlusses nicht gemeldet worden sei, und die einbezahlten Prämien zurückerstattet. Dieses Vorgehen sei nicht korrekt, denn es sei die Pensionskasse gewesen, welche dem Beschwerdeführer geraten habe, Y._ in der Lohnliste für März 2004 als verunfallt zu melden; zudem habe die Pensionskasse die  anstandslos einkassiert, bis der UVG-Versicherer verfügt habe, dass es sich bei Y._ nicht um einen Unfall, sondern um eine Krankheit gehandelt habe, und diese Prämien sodann zurückerstattet, anstatt sie etwa der Auffangeinrichtung weiterzuleiten. Der Beschwer-
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deführer sei bereit, die von der Pesionskasse zurückerstatteten  der Auffangeinrichtung zu überweisen, weigere sich aber, jegliche zusätzlichen Kosten, Gebühren oder Zuschläge wie auch Gebühren für die rückwirkende Rechnungsstellung zu zahlen.
C. Nachdem die Vorinstanz mit Verfügung vom 18. Mai 2007 die  der Beschwerdeinstanz in der Rechtsmittelbelehrung ihrer  vom 6. April 2007 berichtigt hatte (vgl. act. B 4), beantragte sie mit Vernehmlassung vom 29. Mai 2007 beim  - welches das bei der im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung  aufgehobenen Eidg. Beschwerdekommission BVG anhängig  Verfahren übernommen hatte -, die Beschwerde sei ohne - und Entschädigungsfolgen teilweise gutzuheissen. Dabei hielt die Vorinstanz insbesondere fest, dass sie auf die Verfügungs- und  von insgesamt Fr. 825.-- verzichte, nicht jedoch auf die Kosten für die rückwirkende Rechnungsstellung, da diese auch bei  normalen freiwilligen Anschluss fällig geworden wären.
D. Mit Replik vom 4. Juli 2007 nahm der Beschwerdeführer mit  davon Kenntnis, dass die Vorinstanz auf die Kosten und Gebühren der angefochtenen Verfügung verzichte, hielt jedoch an seiner  hinsichtlich anderer Mehrkosten wie den � Kosten für die rückwirkende Rechnungsstellung� fest, zumal sein Geschäftsbetrieb am 30. Juni 2005 geschlossen worden sei. Allfällige Beiträge müssten deshalb sofort wieder an die Begünstigten ausbezahlt werden. Die  Verfügung sei nach wie vor unter Kosten- und  aufzuheben.
E. Mit Duplik vom 8. August 2007 hielt die Vorinstanz an ihrem in der  vom 29. Mai 2007 gestellten Anträgen fest.
F. Mit Verfügung vom 15. Oktober 2007 teilte der zuständige  des Bundesverwaltungsgerichts dem Beschwerdeführer die  des Spruchkörpers mit. Es ist bis heute kein  eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
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(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu den anfechtbaren Verfügungen gehören jene der , zumal diese im Bereiche der beruflichen Vorsorge -rechtliche Aufgaben des Bundes erfüllt und somit zu den  des Bundesverwaltungsgerichts gehört (Art. 33 lit. h VGG). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet angeht, ist in casu nicht  (Art. 32 VGG).
2. Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist der  der Auffangeinrichtung vom 6. April 2007, welcher eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 VwVG darstellt. Die  hat frist- und formgerecht (Art. 50 und 52 VwVG) Beschwerde erhoben. Durch die Verfügung ist sie besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Änderung oder Aufhebung (Art. 48 Abs. 1 lit. b und c VwVG). Um auf das erhobene Rechtsmittel jedoch eintreten zu können, bleiben Bestand und Umfang des  zu prüfen.
3. Der Anfechtungsgegenstand wird durch die angefochtene Verfügung bestimmt. Davon zu unterscheiden ist der Streitgegenstand. Im Bereich der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege ist der  das Rechtsverhältnis, welches � im Rahmen des durch die Verfügung bestimmten Anfechtungsgegenstandes � den auf Grund der Beschwerdebegehren tatsächlich angefochtenen  bildet (BGE 119 Ib 36 E. 1B mit Hinweisen; FRITZ GYGI, , 2. Aufl., Bern 1983, S. 44 ff.)
3.1 Vorliegend hat die Vorinstanz mit der angefochtenen Verfügung vom 6. April 2007 im Wesentlichen einerseits den Zwangsanschluss rückwirkend per 2. März 2004 angeordnet (Dispositivziffer 1) und  die damit zusammenhängenden Kosten und Gebühren in Rechnung gestellt (Dispositivziffer 4).
3.2 Der Beschwerdeführer ficht zwar formell die Verfügung als Ganzes an, weist jedoch darauf hin, dass er bereit sei, die von der ehemaligen Pensionskasse zurückerstatteteten Beiträge bei der Vorinstanz , nicht jedoch irgendwelche Kosten, Gebühren, Mehrkosten und Zuschläge. Daraus kann ohne Weiteres geschlossen werden, dass er materiell lediglich die Dispositivziffer 4 (Auferlegung der Kosten und Gebühren von insgesamt Fr. 825.--, welche in direktem  mit dem Zwangsanschluss stehen) anficht, was auch einzig den Streitgegenstand bilden kann. Auf den darüber hinaus gehenden, spe-
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zifischen Antrag des Beschwerdeführers auf Befreiung von der  von Gebühren für die rückwirkende Rechnungsstellung,  sowie Zuschläge kann demgegenüber nicht eingetreten werden, da solche Gebühren nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügung bilden.
4. Hinsichtlich des nun bezeichneten Streitgegenstandes (Kosten und Gebühren der Verfügung) hat die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung den Antrag gestellt, dass die Beschwerde teilweise gutzuheissen sei, da sie nach nochmaliger Durchsicht der Akten beschlossen habe, von der Erhebung der Verfügungs- und Durchführungskosten von Fr. 825.-- abzusehen. Das Bundesverwaltungsgericht sieht keinen Grund, diesen Antrag nicht gutzuheissen, zumal er jenem des Beschwerdeführers in der Beschwerdeschrift entspricht. Die Beschwerde ist deshalb in  Punkt gutzuheissen.
5.
5.1 Der mehrheitlich unterliegenden Vorinstanz werden entsprechend Art. 63 Abs. 2 VwVG keine Verfahrenskosten auferlegt.
5.2 Gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG kann die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehen eine Entschädigung für erwachsene notwendige und  hohe Kosten zusprechen. Dem teilweise obsiegenden,  vertretenen Beschwerdeführer wird deshalb zulasten der  eine ermässigte Parteientschädigung von Fr. 600.-- .