Decision ID: e10a44c2-8e42-5425-b6f8-05b03f70e430
Year: 2021
Language: de
Court: BE_VG
Chamber: BE_VG_001
Canton: BE
Region: Espace_Mittelland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
Die Erbinnen und Erben von D._, darunter B._ und C._, haben Notar A._ im Januar 2019 mit der Erstellung des Erbschaftsinventars betraut. Mit Datum vom 16. Oktober 2019 stellte A._ Rechnung für «Erbschaftsinventar, Erbenbesprechungen und - beratungen» von total Fr. 6'784.95 (Anteil Gebühren [exkl. MWSt]: Fr. 4'070.--, Anteil Honorar [exkl. MWSt]: Fr. 2'050.--, Anteil Auslagen [exkl. MWSt]: Fr. 180.--). Mit Schreiben vom 6. November 2019 beanstandete B._ diese Rechnung. Er bat um eine Korrektur resp. für den Fall des Festhaltens an der Rechnungsstellung um eine detaillierte und begründete Aufstellung der erbrachten Leistungen. Am 8. November 2019 sandte Notar A._ die «detaillierte Aufstellung über die Gebühren und Honorare» an B._. Am 15. November 2019 reichten B._ und C._ bei der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern (JGK; heute: Direktion für Inneres und Justiz [DIJ]) ein Gesuch um  Festsetzung der Gebühren und Auslagen betreffend Erbschaft D._ ein. Die DIJ setzte die Gebühren und Auslagen im Zusammenhang mit dem Nachlass von D._ mit Entscheid vom 23. April 2020 auf Fr. 2'628.-- (exkl. MWSt) fest und bestimmte das Total inkl. MWSt und Fremdkosten (Fr. 989.05) und abzüglich der geleisteten Anzahlung (Fr. 1'000.--) auf Fr. 2'819.40.
B.
Dagegen hat A._ am 22. Mai 2020 (Postaufgabe am 25. Mai 2020) Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben. Er beantragt, der Entscheid der DIJ vom 23. April 2020 sei aufzuheben und die Gebühren seien auf «Fr. 4'385.-- plus Auslagen von Fr. 180.-- plus MWSt» festzusetzen.  sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
Die DIJ beantragt in ihrer Vernehmlassung vom 3. Juli 2020 die , eventuell seien die Gebühr nach Zeitaufwand um Fr. 180.--
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auf Fr. 295.-- zu erhöhen und die Notariatsgebühren mit dieser Änderung amtlich festzusetzen. B._ und C._ beantragen mit Beschwerdeantwort vom 23. Juli 2020, die Beschwerde sei abzuweisen, eventuell sei die Beschwerde betreffend die Gebühr für die Eröffnung des Erbschaftsinventars gutzuheissen und soweit weitergehend abzuweisen. Am 4. August 2020 hat A._ eine weitere Stellungnahme eingereicht. B._ und C._ haben sich mit Eingabe vom 27. August 2020 erneut geäussert. Die DIJ hält in ihrer Eingabe vom 31. August 2020 an ihren Rechtsbegehren fest.

Erwägungen:
1.
1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig (vgl. auch Art. 40 Abs. 1 des Notariatsgesetzes vom 22.  2005 [NG; BSG 169.11]). Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Die Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten (Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
1.2 Die im Streit liegende Rechnung des Beschwerdeführers richtete sich an die Erbengemeinschaft. Das Gesuch um amtliche Festsetzung der  und Auslagen wurde indes nicht von der Erbengemeinschaft als Gesamtheit, sondern nur von einer Erbin und einem Erben (der ) eingereicht. Die Erbengemeinschaft stellt ein  und damit prozessual eine notwendige Streitgenossenschaft dar (Art. 13 VRPG i.V.m. Art. 70 der Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 [Zivilprozessordnung, ZPO; SR 272] und Art. 602 des
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Schweizerischen Zivilgesetzbuches [ZGB; SR 210]). Die Rechtsprechung macht jedoch vom Grundsatz der Notwendigkeit der gemeinschaftlichen  eine Ausnahme, wenn sich die Beschwerde gegen eine  oder pflichtbegründende Anordnung richtet und die Durchsetzung des Rechtsstandpunkts Einzelner nicht geeignet erscheint, die Interessen der Gemeinschaft oder der übrigen Mitglieder zu beeinträchtigen (vgl. VGE 2011/285 vom 31.5.2012 E. 1.2, 2011/67 vom 23.6.2011 E. 1.2; je mit ; Michel Daum, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 11 N. 11, Art. 13 N. 7). Die Vorinstanz hat somit zu Recht festgestellt, dass die Beschwerdegegnerschaft auch ohne Mitwirkung der Miterben zur Gesuchseinreichung legitimiert war (vgl. angefochtener Entscheid E. 1.2). Gleiches gilt im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht.
1.3 Der Streitwert liegt unter Fr. 20'000.--, weshalb die Beurteilung der Angelegenheit in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).
1.4 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).
2.
Vorab sind die rechtlichen Grundlagen und der Gegenstand der amtlichen Festsetzung der Notariatsgebühren zu erörtern.
2.1 Das Notariatsrecht unterscheidet zwischen haupt- und  Tätigkeiten von Notarinnen und Notaren. Die Abgrenzung erfolgt  der gesetzlichen Urkundspflicht. Die hauptberufliche Tätigkeit umfasst die Vornahme derjenigen Verrichtungen, für welche ausschliesslich  und Notare zuständig sind und welche somit notwendigerweise von  erbracht werden müssen (vgl. Art. 20 Abs. 1 und 2 NG; Müller/Genna, in Stephan Wolf [Hrsg.], Kommentar zum Notariatsrecht des Kantons Bern, 2009, Art. 51 NG N. 2). Unter Vorbehalt der Bestimmungen über die  sind Notarinnen und Notare berechtigt, neben der  Tätigkeit Aufträge für Rechtsberatung, Vermögensverwaltung, Treu-
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handfunktionen und ähnliche Verrichtungen zu übernehmen (Art. 29 Abs. 1 NG; Müller/Genna, a.a.O., Art. 51 NG N. 4 ff.). Die nebenberufliche Tätigkeit unterliegt dem Privatrecht (Art. 29 Abs. 2 NG).
2.2 Für die hauptberufliche Tätigkeit haben Notarinnen und Notare  auf eine Gebühr und auf Auslagenersatz (Art. 50 Abs. 1 NG). Ist die Höhe dieser Beträge umstritten, setzt die DIJ sie auf Gesuch hin amtlich fest (Art. 54 Abs. 1 i.V.m. Art. 38 Abs. 2 Bst. d NG). Streitigkeiten betreffend das für die nebenberufliche Tätigkeit in Rechnung gestellte Honorar und die  Auslagen hat hingegen das Zivilgericht zu beurteilen. Solche Rechnungspositionen bleiben der amtlichen Festsetzung vorenthalten (/Genna, a.a.O., Art. 54/55 NG N. 1). Gemäss Art. 52 Abs. 2 und Abs. 4 Bst. a NG i.V.m. Art. 10 Abs. 1 der Verordnung vom 26. April 2006 über die Notariatsgebühren (GebVN; BSG 169.81) richtet sich die Gebühr für die  eines Steuer-, Erbschafts- oder öffentlichen Inventars nach dem  im Anhang 2 zu dieser Verordnung. Dieser ist als gestaffelter Rahmentarif ausgestaltet. Bemessungsgrundlage ist der Geschäftswert, d.h. das  Rohvermögen. Dieses umfasst das gesamte Vermögen jeder Art, mit dem sich Notarinnen und Notare bei der Errichtung des Inventars  haben (Art. 10 Abs. 2 GebVN). Die Bemessung der Gebühr erfolgt demnach nicht in erster Linie nach dem Aufwand, sondern nach dem Geschäftswert. Im amtlichen Festsetzungsverfahren kann bei der  der Gebühr nach einem gestaffelten Rahmentarif nicht auf den Franken genau moderiert werden. Den Notarinnen und Notaren ist daher ein  zuzubilligen (Vortrag des Regierungsrats betreffend das NG, in Tagblatt des Grossen Rates 2005, Beilage 30, S. 5). Dies gilt ebenso im Verfahren vor Verwaltungsgericht, weshalb sich dieses bei der Überprüfung der Gebührenbemessung innerhalb des Rahmentarifs eine gewisse  auferlegt (vgl. zum Ganzen VGE 2012/296 vom 14.6.2013 E. 5.2). Zusätzlich zur Notariatsgebühr gemäss Rahmentarif kann der Notar oder die Notarin für das Ausstellen weiterer Ausfertigungen und die Erfüllung weiterer gesetzlicher Verpflichtungen eine Gebühr nach Zeitaufwand erheben (aArt. 51 Abs. 2 NG in der hier noch anwendbaren Fassung vom 22.11.2005 [BAG 06-40] i.V.m. aArt. 31 und aArt. 30 Abs. 3 GebVN in der hier noch  Fassung vom 26.4.2006 [BAG 06-58]).
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2.3 Der Beschwerdeführer macht geltend, die DIJ habe nur ungenügend zwischen haupt- und nebenamtlicher Tätigkeit unterschieden und  sein Honorar gekürzt, was eine Kompetenzüberschreitung . Die DIJ kann lediglich die Gebühren und Auslagen für die  Tätigkeit amtlich festsetzen, während die Beurteilung des Honorars für die nebenamtliche Tätigkeit dem Privatrecht untersteht und in die  des Zivilgerichts fällt (vgl. Art. 29 Abs. 2 und Art. 54 Abs. 1 NG; E. 2.1 f. hiervor). Die Überprüfung der Gebühr beinhaltet indes entgegen der  des Beschwerdeführers auch die Frage der korrekten Erfassung der einzelnen Kostenpunkte bzw. der geleisteten Arbeiten als haupt- oder nebenamtlich. Mit anderen Worten kann auch die Abgrenzung zwischen den beiden Kategorien bei der amtlichen Festsetzung der Gebühren und  relevant sein und insoweit überprüft werden. Das gleiche gilt hinsichtlich einer allfälligen doppelten Verrechnung einer Tätigkeit mittels Gebühr und Honorar, da andernfalls die «amtliche Festsetzung von Notariatsgebühren durch simple Selbstqualifikationen von Arbeitsschritten ausgehebelt werden könnte», wie die DIJ in ihrer Vernehmlassung zutreffend ausführt (Ziff. 2 S. 5). Letztere durfte mithin abklären, ob als Honorar geltend gemachte  bereits von der für die hauptberufliche Tätigkeit geschuldeten Gebühr gedeckt waren (und umgekehrt; vgl. angefochtener Entscheid E. 3.1; zum Gegenstand des Verfahrens der amtlichen Festsetzung vgl. Müller/Genna, a.a.O., Art. 54/55 NG N. 6 ff., 8). Indem sie im Entscheiddispositiv förmlich festgehalten hat, dass «ein Anteil am Honorar im Umfang von Fr. 725.--  durch die Gebühr abgedeckt und somit nicht geschuldet» sei, hat sie ihre Zuständigkeit hingegen überschritten (vgl. E. 2.2 hiervor). Die  ist insoweit gutzuheissen und Dispositivziffer 2 des angefochtenen Entscheids ist aufzuheben.
2.4 Der Beschwerdeführer hat mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ein neues «Listenblatt» eingereicht (vgl. act. 1C), worin er seine  «detaillierte Aufstellung über die Gebühren und Honorare» elektronisch erfasst und teilweise ergänzt bzw. präzisiert hat. Unabhängig der von der Vorinstanz aufgeworfenen Frage, ob diese Aufstellung den formellen und materiellen Anforderungen an eine detaillierte Rechnung genügt, ist das «Listenblatt» als Beweismittel entgegenzunehmen und zu würdigen (Art. 25 VRPG; vgl. hinten E. 4.6). Die Vorinstanz hat in ihrer Vernehmlassung aus-
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geführt, sie hätte «voraussichtlich» drei Positionen «nicht aus den  Arbeiten gekürzt», wenn ihr das Beweismittel im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids vorgelegen hätte (Ziff. 9 S. 10). Dass sie  von den insgesamt acht zum Abzug gebrachten, «von der  erfasst[en]» Positionen drei nicht mehr abziehen würde, hat indes keinen Einfluss auf die Festsetzung der Gebühren und Auslagen. Der Beschwerdeführer rügt in Bezug auf die beim Honorar zum Abzug  Positionen nur, die Vorinstanz hätte sich dazu gar nicht äussern dürfen (vgl. E. 2.3 hiervor; zur Frage des Stundenansatzes siehe hinten E. 4.2.2). Auf die Frage, ob und welche dieser Positionen als Honorar verrechnet  dürfen, ist nach dem Gesagten nicht weiter einzugehen.
3.
In der Sache sind verschiedene Aspekte der amtlichen Festsetzung der  strittig.
3.1 Der Streitigkeit liegt folgender (grundsätzlich unbestrittener)  zugrunde (vgl. auch hinten E. 4.1):
3.1.1 Am 28. Januar 2008 verstarb E._, die Mutter der Beschwerdegegnerschaft und ihrer zwei weiteren Geschwister. Bereits im Jahr 2002 hatten sie und ihr Ehemann D._ je eine Liegenschaft an ihre beiden Söhne verkauft. Nach dem Tod der Mutter im Jahr 2008 erbten die beiden Töchter je eine Einfamilienhaushälfte einer weiteren . Im Rahmen der Erbteilung ersuchte die Erbengemeinschaft E._, bestehend aus deren Ehemann und den vier Kindern, um Parzellierung des betreffenden Grundstücks, wobei die entstandenen drei Grundstücke je einem Kind zu Eigentum zugewiesen wurden, während D._ an der von ihm bereits bewohnten Wohnung ein lebenslanges, unentgeltliches Wohnrecht eingeräumt wurde. Gleichzeitig wurden sämtliche Erbvorbezüge und Erbansprüche der Kinder ausgeglichen. Die Parteien erklärten sich «in Bezug auf den Nachlass von E._ als vollständig auseinandergesetzt, ebenso in Bezug auf die bisher von D._ an die beiden Söhne [...] übertragenen Liegenschaften sowie für allfällige weitere
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ausgerichtete Vorempfänge und übrige Zuwendungen von den Eltern an die Kinder [...]» (vgl. Parzellierungsgesuch mit partieller Erbteilung und Dienstbarkeitserrichtungen vom 15.12.2011, Vorakten DIJ [act. 5C] Beilage 5 S. 8 f. und 24). Nach der Bewilligung der Parzellierung (Entscheid des Regierungsstatthalters Bern-Mittelland vom 28.12.2011, Vorakten DIJ [act. 5C] Beilage 2) verkaufte eine Tochter im Jahr 2012 ihre Einfamilienhaushälfte an den Beschwerdegegner. Daraufhin wurde die Erbengemeinschaft E._ aufgelöst (vgl. Vorakten DIJ [act. 5B] pag. 44 f.).
3.1.2 Am 14. Dezember 2018 verstarb D._, worauf dessen  und Erben den Beschwerdeführer mit der Erstellung des  betrauten. Am 2. Juli 2019 beurkundete der Beschwerdeführer das von ihm erstellte Erbschaftsinventar (vgl. Vorakten DIJ [act. 5C] Beilage 12). Mit Datum vom 16. Oktober 2019 stellte er hierfür Rechnung (Vorakten DIJ [act. 5B] pag. 46 ff.). Nachdem der Beschwerdegegner diese Rechnung  hatte, liess ihm der Beschwerdeführer am 8. November 2019 die «detaillierte Aufstellung über die Gebühren und Honorare» zukommen (vgl. Vorakten DIJ [act. 5B] pag. 55 sowie 56 ff.). Am 15. November 2019  die Beschwerdegegnerschaft die Vorinstanz um amtliche  der Gebühren und Auslagen. Die DIJ setzte in der Folge mit Entscheid vom 23. April 2020 die Gebühren und Auslagen wie folgt fest:
Gebühr Erbschaftsinventar Fr. 2'373.--
Gebühr nach Zeitaufwand (Art. 31 GebVN) Fr. 115.--
Auslagen Fr. 140.--
Zwischentotal Gebühren und Auslagen Fr. 2'628.--
7,7% Mehrwertsteuer Fr. 202.35
Fremdkosten Fr. 989.05
Geleistete Anzahlung Fr. -1'000.--
Total Gebühren und Auslagen Fr. 2'819.40
Zur Begründung führte sie aus, der Beschwerdeführer habe der  lediglich das Leistungskontoblatt zugestellt, was den  an eine detaillierte Rechnung nicht genüge. Mit dem bereits  geteilten Nachlass der vorverstorbenen Mutter habe sich der  nicht mehr auseinandersetzen müssen. Die entsprechenden
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Vorempfänge seien sowohl erb- als auch steuerrechtlich nicht mehr relevant gewesen. Es sei daher stossend, die Erbvorbezüge dennoch zum  hinzuzurechnen. Als gebührenrelevantes Rohvermögen seien daher lediglich die Aktiven im Umfang von Fr. 515'782.-- heranzuziehen (vgl.  Entscheid E. 4.2.1 ff.). Hingegen erscheine der gebotene  gestützt auf die Akten als überdurchschnittlich, weshalb  die Maximalgebühr gemäss Rahmentarif anwendbar sei (vgl. angefochtener Entscheid E. 4.2.3). Die in Rechnung gestellte Gebühr von Fr. 120.-- für vier Ausfertigungen des Erbschaftsinventars sei nicht . Solche Ausfertigungen seien nur auf Verlangen zu erstellen, vorliegend sei aber nicht belegt, dass die Beteiligten eine Ausfertigung gewünscht  (vgl. angefochtener Entscheid E. 4.3). Beim Versand des Inventars an das zuständige Regierungsstatthalteramt handle es sich dagegen um eine besondere gesetzliche Verpflichtung, wofür eine zusätzliche Gebühr nach Zeitaufwand geschuldet sei. Unter Berücksichtigung des  erscheine hierfür insgesamt eine Gebühr von Fr. 115.-- angemessen (30 Min. à Fr. 230.--; vgl. angefochtener Entscheid E. 4.4). Die Auslagen seien sodann um die auf die vier Ausfertigungen entfallenden Fr. 40.-- zu kürzen (vgl. angefochtener Entscheid E. 5).
3.2 Der Beschwerdeführer bringt vor, seine «handschriftliche » möge zwar nicht gerade einer modernen, elektronischen Leistungs- und Zeiterfassung entsprechen, sie sei aber keineswegs rechtsungenügend oder falsch. Bei der Erstellung des Inventars habe er auch «allfällige für die Erben wichtige Informationen wie Ausgleichungspflichten, Erbvorbezüge, Anrechnungswerte, nutzniessungsbelastete Grundstücke, dingliche Rechte wie Wohnrechte und Weiteres» berücksichtigen müssen, und es sei der Wunsch der Erbberechtigten gewesen, dass «alle diese erbrechtlich  Tatsachen» ins Erbschaftsinventar aufgenommen würden. Er habe sich mithin auch mit den Vorbezügen auseinandersetzen müssen, weshalb diese zum gebührenrelevanten Rohvermögen zu addieren seien (vgl. Beschwerde Ziff. 3). Im Rahmen seiner Rechtsbelehrungspflicht sei er gehalten gewesen, die Erbberechtigten über den Abschluss des Erbschaftinventars in Kenntnis zu setzen. Dazu sei die Ausfertigung des Inventars vorgesehen. Die  müssten sich nicht (wie beim Steuerinventar üblich) mit einer  Kopie begnügen. Sie hätten denn in ihrer Rückmeldung zum
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Inventarentwurf auch nicht bemängelt, dass der Beschwerdeführer , ihnen eine Ausfertigung des Inventars auszustellen. Die Kosten für die vier Ausfertigungen seien deshalb rechtens (vgl. Beschwerde Ziff. 2). Die DIJ sei sodann willkürlich von einem Stundenansatz von Fr. 180.-- . Er verrechne die «vom Notar erbrachten Leistungen» mit einem Stundenansatz von Fr. 240.-- und diejenigen, die «üblicherweise vom Notar und einer [a]ngestellten [Person]» zu erbringen seien, mit einem () Stundenansatz von Fr. 180.-- (vgl. Beschwerde Ziff. 5).