Decision ID: 9927936d-fbe3-5909-a6dd-8e2b3c65ab88
Year: 2018
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a A._ (nachfolgend: Versicherter) meldete sich erstmals am 12. Mai 2003 aufgrund
der Folgen einer bei der Suva versicherten Handverletzung vom 14. Mai 1998 zum
Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung (IV) bei der IV-Stelle des Kantons St.
Gallen an (IV-act. 2). Zuletzt hatte er von Mai 2001 bis November 2002 bei der B._
AG gearbeitet (IV-act. 16). Im Nachgang zu einem stationären Aufenthalt vom 29.
Januar bis 5. März 2003 hatte die Rehaklinik Bellikon im Austrittsbericht vom 17. März
2003 ausgeführt, nach Stanzmaschinenverletzung mit offener Zwei-Etagen-Fraktur
Metakarpale II links, diaphysär intraartikulär CMC II, bestünden Schmerzen im
Handgelenk, im Bereich der Stellungskorrektur, zervikal sowie im Bereich der Schulter
links, ein Flexionsdefizit des Dig. II im MP-Gelenk sowie ein Flexions-Extensionsdefizit
im Handgelenk und eine Kraftminderung der linken Hand. Die Arbeitsfähigkeit in einer
leichten Tätigkeit betrage ab 10. März 2003 mindestens 50% (Fremdakten 25). Dr.
med. C._, Orthopädie D._, bescheinigte im Bericht vom 13. Juni 2003 die Diagnose
eines Zustands nach osteotendocutaner Verletzung der Mittelhand links im Mai 1998.
Der Versicherte sei aktuell (in einer leichten handwerklichen Tätigkeit) etwa 50%
eingeschränkt (IV-act. 12).
A.b Mit Verfügung vom 5. November 2003 eröffnete die Suva dem Versicherten, es
werde ihm ab November 2003 eine Rente gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit von
17% ausgerichtet. Hinsichtlich der zuletzt ausgeübten Tätigkeit sei eine mindestens
50%-ige Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen. Eine körperlich leichte Tätigkeit ohne Heben
und Tragen von Lasten über fünf Kilogramm sei hingegen ganztags zumutbar. Auf dem
allgemeinen ausgeglichenen Arbeitsmarkt könne er ein Einkommen von Fr. 47'389.--
erzielen. Der Vergleich mit dem Valideneinkommen von Fr. 56'875.-- ergebe eine
Erwerbseinbusse von 17% (IV-act. 25). Diese Verfügung wurde auf Einsprache hin mit
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Entscheid vom 19. Februar 2004 bestätigt (Fremdakten 35). Der Einspracheentscheid
erwuchs in Rechtskraft (Fremdakten 45).
A.c Nach Durchführung von medizinischen Abklärungen (vgl. unter anderem IV-act. 46
[psychiatrisches Gutachten], 61, 73, 85 [polydisziplinäres Gutachten]) stellte die IV-
Stelle dem damaligen Rechtsvertreter des Versicherten mit Vorbescheid vom 22. Mai
2008 die Ablehnung eines Rentenanspruchs in Aussicht. Ausgehend von einer
Arbeitsunfähigkeit von 20% errechnete die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 18% (IV-
act. 92). Gleichentags kündigte sie die Ablehnung des Kostengutsprachegesuchs für
Berufsberatung an, nachdem sich der Versicherte subjektiv nicht arbeitsfähig fühle (IV-
act. 93). Am 31. Juli 2008 verfügte die IV-Stelle im Sinn der Vorbescheide (IV-act. 96 f.).
Die am 15. September 2008 gegen die Rentenabweisung erhobene Beschwerde (IV-
act. 101) wurde mit Entscheid des Versicherungsgerichtes des Kantons St. Gallen vom
8. Juni 2010 teilweise gutgeheissen und die Sache zur weiteren Abklärung und zur
neuen Verfügung an die IV-Stelle zurückgewiesen (IV-act. 110; IV 2008/407).
A.d Die IV-Stelle nahm weitere Abklärungen vor und leitete eine Begutachtung des
Versicherten beim Ärztlichen Begutachtungsinstitut GmbH (ABI), Basel, in die Wege
(IV-act. 119).
A.e Ausgehend von einer im ABI-Gutachten vom 17. Januar 2011 festgelegten
Arbeitsunfähigkeit von 30% (IV-act. 124) ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad
von 31%. Mit Vorbescheid vom 31. Januar 2011 stellte sie die Abweisung des
Rentengesuchs in Aussicht (IV-act. 129). Trotz Einwands des Versicherten (IV-act. 132)
erliess sie am 16. März 2011 eine ablehnende Verfügung (IV-act. 133).
A.f Die am 12. April 2011 gegen die Rentenabweisung erhobene Beschwerde (IV-act.
137) wurde mit Entscheid des Versicherungsgerichtes des Kantons St. Gallen vom 13.
März 2013 rechtskräftig abgewiesen, wobei von einem Invaliditätsgrad von 37.1%
ausgegangen wurde (IV-act. 146; IV 2011/140).
B.
B.a Am 26. Oktober 2015 meldete sich der Versicherte erneut zum Bezug von IV-
Leistungen bei der IV-Stelle an (IV-act. 155).
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B.b Am 4. November 2015 informierte die IV-Stelle den Versicherten dahingehend,
dass mit den von ihm eingereichten Unterlagen eine relevante Änderung des
rechtserheblichen Sachverhalts seit dem Gerichtsurteil vom 13. März 2013 nicht
ausreichend dokumentiert sei. Eine wesentliche Veränderung sei noch nicht glaubhaft
gemacht. Daraufhin legte der Rechtsvertreter des Versicherten am 15. Dezember 2015
und 10. Februar 2016 mehrere Arztberichte vor (IV-act. 163 ff.). Am 4. Mai 2016 reichte
er zusätzlich Arztberichte der Klinik für Hand-, Plastische- und
Wiederherstellungschirurgie des Kantonsspitals St. Gallen (KSSG) ein (IV-act. 173 ff.).
Mit Stellungnahme vom 1. Juni 2016 führte Dr. med. E._ vom regionalen ärztlichen
Dienst (RAD) aus, dass durch die eingereichten Arztberichte eine erhebliche und
arbeitsfähigkeitsrelevante Verschlechterung des Gesundheitszustands im Vergleich zur
medizinischen Referenzsachlage nicht ausgewiesen sei (IV-act. 178). Mit Vorbescheid
vom 2. Juni 2016 stellte die IV-Stelle dem Versicherten in Aussicht, dass auf das
Leistungsbegehren nicht eingetreten werde (IV-act. 181). Am 6. Juli 2016 liess der
Versicherte eine Stellungnahme zum Vorbescheid einreichen (IV-act. 183). Trotzdem
verfügte die IV-Stelle am 8. August 2016, dass auf das Leistungsbegehren um
berufliche Massnahmen und Rentenleistungen nicht eingetreten werde (IV-act. 190).
Zur Begründung führte sie aus, dass mit dem neuen Gesuch nicht glaubhaft dargelegt
worden sei, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung
wesentlich verändert hätten.
B.c Dagegen liess der Versicherte am 12. September 2016 Beschwerde beim
Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen erheben (IV-act. 192), welche diese mit
Entscheid IV 2016/295 vom 20. Dezember 2016 guthiess und die Sache zur materiellen
Behandlung des Leistungsgesuchs im Sinne der Erwägungen an die IV-Stelle
zurückwies (IV-act. 198). Das Gericht befand, dass angesichts der aktuellsten Berichte
der behandelnden Ärzte genügend Anhaltspunkte vorhanden seien, die eine
wesentliche Veränderung des Gesundheitszustands des Versicherten zumindest
glaubhaft machten. Das Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
C.
C.a Auf Anfrage der IV-Stelle erstattete die Hausärztin Dr. med. F._, Praktische Ärztin
FMH, Ende Mai 2017 einen Bericht. Sie diagnostizierte eine Arthrose Mittelhand links,
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einen Zustand nach schwerer Handverletzung 1998 mit Fraktur und Fehlstellung der
Mittelhand II links, einen Zustand nach CMC-Spanarthrodesen mit Stellungskorrektur
des II. Metacarpale 2002, eine partielle Metallentfernung und Stellungskorrektur des
Metacarpale-II diaphysär am 17. März 2014, eine Metallentfernung und
Tendokapsulolyse im Bereich MP-II links am 17. Februar 2015, einen Status nach
Radiotherapie der linken Hand vom 9. bis 21. November 2016 sowie eine Depression
(IV-act. 218-1). Dr. F._ attestierte dem Versicherten eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit
(IV-act. 218-2 f.). Sie stützte sich bei den Diagnosen und deren Auswirkungen
insbesondere auf beigelegte Arztberichte von Dr. med. G._, FMH Orthopädie und
Handchirurgie (IV-act. 218-5 ff.), sowie auf Berichte des KSSG (IV-act. 218-8 ff.) aus
den Jahren 2016 und 2017.
C.b Im Auftrag der IV-Stelle erstattete die Neuroinstitut St. Gallen GmbH, IME –
Interdisziplinäre Medizinische Expertisen (nachfolgend: IME) mit Eingang am 11.
Dezember 2017 ein bidisziplinäres (orthopädisches [durch Dr. med. H._, FMH
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie FMH] und psychiatrisches [durch Prof. Dr.
med. habil. I._, FMH Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie]) Gutachten
mit Untersuchungsdaten je am 21. November 2017 (IV-act. 236). Die Gutachter
diagnostizierten eine endgradige Bewegungseinschränkung im Bereich des linken
Handgelenks sowie des linken Zeigefingers (ICD-10: S62-32) mit / bei Streckdefizit des
linken Handgelenks um 20°, Beugedefizit des linken Handgelenks um 20°, Radial- und
Ulnarabduktionsdefizit des linken Handgelenks von 10°, Streckdefizit des linken
Zeigefingermittelgelenks (PIP) um 20°, knöchern ausgeheilter Fusion zwischen MC-II
Basis und Os trapezoideum, Anschlussarthrose des STT, Status nach
Quetschverletzung der linken Mittelhand am 14. Mai 1998 mit drittgradig offener
Trümmerfraktur des Metacarpale II diaphysär und CMC intraartikulär, Status nach
proximaler Zugschraubenosteosynthese, Mini-Fixateur, volarer Gefäss- und
Nervenrevision und Wundversorgung am 14. Mai 1998, Status nach
stellungskorrigierender Korrekturosteotomie des CMC-II mittels Beckenspanplastik
sowie Tendocapsulolyse des MP-II links am 4. Juni 2002, Status nach Teilentfernung
der implantierten Schrauben mit Tenolyse CMC-II links am 18. März 2014, Status nach
Metallentfernung der implantierten Platte mit partieller Entfernung der verbliebenen
Schrauben sowie Tendo- und Kapsulolyse am 17. Februar 2015 und Status nach
sechsmaliger Bestrahlung des linken Handgelenks im November 2016. Diesen
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Befunden massen die Gutachter Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu (IV-act. 236-2).
Weiter diagnostizierten sie ein chronisches zervikozephales Schmerzsyndrom ohne
Radikulopathie (ICD-10: M35.0) mit moderater Osteochondrose im Segment C4/5 mit
begleitender Unkovertebralarthrose, eine nicht bewegungslimitierende moderate
Periarthropathia humeroscapularis links mit Weichteilkalzifikation in Projektion auf das
Tuberculum majus (ICD-10: M57.4), eine nicht bewegungslimitierende moderate
Epicondylopathia humeri radialis links (ICD-10: M77.1), eine knöchern ausgeheilte
distale Fibulafraktur Typ Weber C rechts, gegenwärtig ohne Beschwerdevortrag sowie
ohne Funktionseinschränkung (ICD-10: Z98.8), eine chronische Schmerzstörung mit
somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41), eine Low-dose
Benzodiazepinabhängigkeit (ICD-10: F13.1) und Schwierigkeiten bei der kulturellen
Eingewöhnung (ICD-10: Z60.3). Diesen Befunden massen die Gutachter keinen Einfluss
auf die Arbeitsfähigkeit zu (IV-act. 236-3.). Aus psychiatrischer Sicht liege im Vergleich
zum Referenzzeitpunkt (17. Januar 2011: Datum des ABI-Gutachtens) ein
unveränderter Gesundheitszustand vor. Unter Berücksichtigung der geltenden
Standardindikatoren würden keine Störungsbilder vorliegen, welche die mittel- und
langfristige Arbeitsfähigkeit des Versicherten um 20% und mehr handicapieren würden.
Aus orthopädischer Sicht sei der Versicherte in der biomechanischen Funktion seines
linken Handgelenks mit einer hieraus unweigerlich resultierenden
Funktionseinschränkung der adominanten linken Hand limitiert. Unter Wahrung der
genannten Schonkriterien bestehe für eine optimal leidensadaptierte Tätigkeit aus
orthopädischer versicherungsmedizinischer Sicht bezogen auf ein volles Pensum eine
quantitativ unlimitierte Arbeitsfähigkeit von 100%. Die bestehenden massgeblichen
arbeitslimitierenden Veränderungen im Bereich des linken Handgelenks würden seit der
Verletzung vom 14. Mai 1998 bestehen. Aufgrund dessen sei der Versicherte seither in
einer handgelenksbelastenden Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig. Abgesehen von den
durch Dr. C._ ausgeführten Korrektureingriffen mit jeweils entsprechender
postoperativer Rekonvaleszenzphase sei der Versicherte seit der ABI-Begutachtung
aus orthopädischer Sicht in leidensadaptierten Tätigkeiten rein quantitativ
uneingeschränkt arbeitsfähig (IV-act. 236-4 f.).
C.c Nach Einholung einer Stellungnahme des RAD (IV-act. 237) stellte die IV-Stelle dem
Versicherten mit Vorbescheid vom 22. Januar 2018 bei einem Invaliditätsgrad von 24%
die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (IV-act. 240). Dagegen liess der
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Versicherte am 26. Februar 2018, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. G. Kramer, St.
Gallen, Einwand erheben. Insbesondere könne auf das Gutachten nicht abgestellt
werden, weil es keine schlüssige Grundlage für die richterliche Konsistenz- und
Plausibilitätsprüfung in Anwendung des BGE 141 V 281 zulasse (IV-act. 241). In der
Folge legte die IV-Stelle dem RAD und dem Rechtsdienst den Einwand zur
Stellungnahme vor (IV-act. 245 f.) und verfügte am 13. April 2018 gemäss Vorbescheid
(IV-act. 247).
C.d Am 30. April 2018 liess der Versicherte durch seinen neuen Rechtsvertreter,
Rechtsanwalt Dr. iur. K. Glavas, Muolen, der IV-Stelle ein Schreiben einreichen. Der
Versicherte habe als Maschinenschlosser die Lehre abgeschlossen und habe als
Maschinen-Gruppenleiter gearbeitet. Er sei auf dem Weg zu einem Maschinen-
Vorarbeiter gewesen. Aus diesem Grund habe die IV-Stelle seit 20 Jahren den
Grundsatz „Eingliederung vor Rente“ unablässlich verletzt. Man fordere die IV-Stelle
auf, das Versäumte nachzuholen (IV-act. 248).
D.
D.a Am 5. Mai 2018 liess der Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer) gegen die
Verfügung vom 13. April 2018 Beschwerde erheben. Sein Rechtsvertreter beantragte
darin die Aufhebung der Verfügung. Die IV-Stelle (nachfolgend: Beschwerdegegnerin)
sei zu verpflichten, vorerst berufliche Massnahmen durchzuführen, bevor über den
Rentenanspruch entschieden werde. Weiter sei die unentgeltliche Rechtspflege und
Verbeiständung zu gewähren, unter Kosten und Entschädigungsfolgen. Offensichtlich
seien berufliche Massnahmen überhaupt nicht thematisiert, geschweige denn
durchgeführt worden. Dies sei nicht nur schade, sondern auch gesetzeswidrig. Die
Tatsache, dass der Beschwerdeführer nicht mehr der Jüngste sei, entlaste die
Beschwerdegegnerin in keiner Art und Weise. Sie müsse den Beschwerdeführer so
stellen, wie wenn berufliche Massnahmen mindestens vor 15 Jahren angefangen
worden wären. Niemand dürfe aus einer Unterlassung Profit schlagen, zumal die
Beschwerdegegnerin eine Fachinstitution sei, die nach den neuesten
Gesetzesrevisionen erst recht dem Grundsatz „Eingliederung vor Rente“ verpflichtet
sei. Das Schreiben vom 30. April 2018 werde zum integrierenden Bestandteil dieser
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Beschwerde erklärt. Die Beschwerdegegnerin habe darauf noch nicht geantwortet (act.
G 1).
D.b Mit Eingabe vom 29. Mai 2018 ergänzte der Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers die Rechtsbegehren in dem Sinne, als das Gericht höflich ersucht
wurde, eine rasche Instruktionsverhandlung durchzuführen, da nach 20 Jahren
Leidenszeit und passiver IV-Grundhaltung der Beschwerdeführer unbedingt den
sinnvollen beruflichen Massnahmen zugeführt werden müsse. Die weiteren
Unterlassungen diesbezüglich seien nicht mehr zu dulden und würden nicht mehr
geduldet. Der Beschwerdeführer werde sein Diplom beschaffen, soweit dies wegen
Kriegswirren noch möglich sei (act. G 4).
D.c Mit Beschwerdeantwort vom 20. Juni 2018 beantragte die Beschwerdegegnerin
die Abweisung der Beschwerde. Der Anfechtungsgegenstand beschlage einzig den
allfälligen Rentenanspruch des Beschwerdeführers. Demnach sei auf seinen Antrag
bezüglich beruflicher Massnahmen nicht einzutreten, zumal der Beschwerdeführer
subjektiv nicht eingliederungsfähig sei, weshalb berufliche Massnahmen von vornherein
keinen Sinn machen würden. Dies ergebe sich aus dem bidisziplinären Gutachten. Die
Haltung des Beschwerdeführers, dass ihm aufgrund der Schmerzen jede berufliche
Aktivität unmöglich sei, nehme er seit seiner Handverletzung vom 14. Mai 1998 ein.
Entsprechend sei der Grundsatz „Eingliederung vor Rente“ nicht verletzt worden. Bei
einem 10%-igen Abzug vom Tabellenlohn resultiere ein Invaliditätsgrad von 28% und
damit kein Anspruch auf eine Rente. Im Übrigen wären die Voraussetzungen für eine
Umschulung und Arbeitsvermittlung nicht erfüllt (act. G 6)
D.d Mit Verfügung vom 25. Juni 2018 wurde dem Gesuch des Beschwerdeführers um
Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege, umfassend die Befreiung von den
Gerichtskosten und Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung,
entsprochen (act. G 7).

Erwägungen
1.
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1.1 Mit dem Antrag auf eine Instruktionsverhandlung will der Beschwerdeführer
offenbar erreichen, dass das Verfahren rasch geführt wird. Mit Blick auf die insgesamt
sehr lange Verfahrensgeschichte wurde das vorliegende Verfahren denn auch
vorgezogen; es ist aber weder begründet worden noch ersichtlich, welchen Nutzen
eine Instruktionsverhandlung bringen sollte, weshalb dieser Antrag abzuweisen ist. Im
Übrigen besteht offenkundig kein Interesse des Beschwerdeführers an einer
öffentlichen mündlichen Verhandlung.
1.2 Der Beschwerdeführer lässt vorerst nur die Durchführung von beruflichen
Massnahmen beantragen (act. G 1). Diesbezüglich ist festzuhalten, dass einzig der
Rentenanspruch Gegenstand der angefochtenen Verfügung bildet. Im Hinblick darauf,
dass der Verfügung kein rentenbegründender Invaliditätsgrad zugrunde gelegt wurde,
ist die Frage betreffend Eingliederungsmassnahmen grundsätzlich auch nicht
notwendigerweise deren Gegenstand. Sollte die Überprüfung aber ergeben, dass der
Invaliditätsgrad über 40% liegt, besteht entsprechend dem Grundsatz "Eingliederung
vor Rente" eine Eingliederungspflicht der Invalidenversicherung und über berufliche
Massnahmen hätte vorab befunden werden müssen. Diesfalls wäre die berufliche
Eingliederung in diesem Verfahren Prozessthema. Liegt der Invaliditätsgrad unter 40%,
könnte materiellrechtlich betreffend berufliche Massnahmen höchstens noch ein
Eingliederungsanspruch des Beschwerdeführers bestehen. In diesem Fall läge kein
Anfechtungsobjekt vor und auf die Beschwerde wäre in diesem Punkt nicht
einzutreten.
2.
Zur Prüfung einer Verletzung der Eingliederungspflicht seitens der Beschwerdegegnerin
ist damit im Folgenden die Höhe des Invaliditätsgrades des Beschwerdeführers zu
ermitteln. Damit einher geht auch die Prüfung eines Anspruchs des Beschwerdeführers
auf eine Rente der Invalidenversicherung. Eine substantiierte Bestreitung in diesem
Punkt fehlt zwar im Beschwerdeverfahren; zumindest im Vorbescheidsverfahren war
aber seitens des Beschwerdeführers auch der Rentenanspruch bzw. eine
rechtsgenügliche medizinische Abklärung Thema (vgl. vorstehende lit. C.c).
3.
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3.1 Gemäss Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) wird unter Invalidität die voraussichtlich
bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit
verstanden. Erwerbsunfähigkeit ist dabei der durch eine Beeinträchtigung der
körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung
und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten
auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).
Der Grad der für einen allfälligen Rentenanspruch massgebenden Invalidität wird
gemäss Art. 16 ATSG durch einen Einkommensvergleich ermittelt, bei dem das
Einkommen, das die versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach der
Durchführung der notwendigen und zumutbaren Eingliederungsmassnahmen bei
ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (zumutbares Invalideneinkommen), in
Beziehung gesetzt wird zum Einkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid
geworden wäre (Valideneinkommen). Nach Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die
Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) besteht Anspruch auf eine ganze
Invalidenrente, wenn die versicherte Person mindestens zu 70%, auf eine
Dreiviertelsrente, wenn sie wenigstens zu 60% invalid ist. Liegt ein Invaliditätsgrad von
mindestens 50% vor, so besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem
Invaliditätsgrad von mindestens 40% auf eine Viertelsrente.
3.2 Im Sozialversicherungsprozess gelten die Grundsätze der Untersuchungspflicht
und der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Demgemäss hat der
Versicherungsträger bzw. im Beschwerdefall das Gericht den rechtserheblichen
Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären, ohne dabei an die Anträge der Parteien
gebunden zu sein. Verwaltungsbehörden und Sozialversicherungsgerichte haben
zusätzliche Abklärungen stets vorzunehmen, wenn hierzu aufgrund der
Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte
hinreichender Anlass besteht (BGE 110 V 53 E. 4a).
3.3 Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen und somit den Invaliditätsgrad
bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf
Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur
Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den
Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang
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und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V
261 E. 4). Das Gericht hat zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine
zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruchs gestatten. Hinsichtlich des
Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten
Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der
medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der medizinischen
Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a). Den im Rahmen des
Verwaltungsverfahrens formgerecht eingeholten Gutachten von externen Spezialärzten,
welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach
Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu
schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft
zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise
sprechen (BGE 137 V 227 E. 1.3.4; vgl. ferner THOMAS FLÜCKIGER, Medizinische,
insbesondere hausärztliche Berichte und ihre Beweiskraft – mit einem Seitenblick auf
die medizinischen Gutachten, in: KIESER/LENDFERS [Hrsg.],
Sozialversicherungsrechtstagung 2013, St. Gallen 2014, S. 138 ff.). Widersprechen
Berichte behandelnder Ärzte dem von der Verwaltung bei externen Spezialärzten
eingeholten Gutachten, ist die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der
therapeutisch tätigen (Fach-)Ärzte einerseits und Begutachtungsauftrag der amtlich
bestellten fachmedizinischen Experten anderseits zu beachten (Urteil des
Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007 sozialrechtliche
Abteilungen des Bundesgerichts] vom 18. April 2006, I 783/05, E. 2.2). Es ist deshalb
nicht zulässig, ein medizinisches Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage
zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden
Ärzte später zu anderslautenden Einschätzungen gelangen oder an vorgängig
geäusserten abweichenden Auffassungen festhalten. Vorbehalten bleiben aber Fälle, in
denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte
wichtige – und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende – Aspekte
benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben
sind (Urteil des Bundegerichts vom 27. Mai 2008, 9C_24/2008, E. 2.3.2).
4.
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4.1 Die angefochtene Verfügung der Beschwerdegegnerin stützt sich in medizinischer
Hinsicht auf das externe bidisziplinäre Administrativgutachten des IME vom 11.
Dezember 2017 (IV-act. 236).
4.2 Bei diesem Gutachten handelt es sich um eine formgerecht eingeholte Expertise
von externen Fachärzten (IV-act. 229 ff.). Das IME-Gutachten ist für die streitigen
Belange umfassend und beantwortet die Frage nach den gesundheitlichen
Beeinträchtigungen und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Es beruht im
Übrigen auf den notwendigen allseitigen Untersuchungen in orthopädischer und
psychiatrischer Hinsicht und berücksichtigt die geklagten Beschwerden. Die Gutachter
schildern ausführlich die vom Beschwerdeführer erwähnten Leiden und
Einschränkungen und setzen sich detailliert damit sowie mit dem Verhalten des
Beschwerdeführers auseinander. Das Gutachten wurde sodann in Kenntnis der
Vorakten abgegeben und es leuchtet in der Darlegung der medizinischen
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. Es entspricht
den Anforderungen der Rechtsprechung vollumfänglich, womit ihm grundsätzlich voller
Beweiswert zuzuerkennen ist. In Bezug auf die orthopädische Beurteilung liegen auch
keine substantiierten Einwendungen vor. Nicht bestritten und nachvollziehbar dargelegt
wurde, dass der neue somatische Gesundheitsschaden (SST-Arthrose) zwar
grundsätzlich die Beschwerden in der linken Hand verstärkt hat, in diesem Sinne eine
Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten ist (IV-act. 236-174, 182),
dies indes keine quantitative und qualitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zur
Folge hat.
4.3
4.3.1 In psychiatrischer Hinsicht liess der Beschwerdeführer im Vorbescheidverfahren
einwenden, dass das Gutachten den Anforderungen an die Rechtsprechung nach BGE
141 V 281 nicht genüge. Die Indikatoren seien nur unvollständig und rudimentär
behandelt worden, womit weiterhin keine schlüssige objektive medizinische
Einschätzung der Ressourcen des Beschwerdeführers vorliege (IV-act. 241).
4.3.2 Der psychiatrische Gutachter diagnostizierte unter anderem eine chronische
Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (F45.41; IV-act. 236-3).
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Zusammenfassend führte er aus, dass im Vergleich zur Beurteilung der ABI-Gutachter
aus dem Jahr 2011 ein unveränderter Gesundheitszustand vorliege. Aus psychiatrisch
gutachterlicher Sicht würden in der Arbeitsfähigkeitsbewertung unter Berücksichtigung
der bundesgerichtlichen Vorgaben für Gutachter (Standardindikatoren) keine
psychiatrischen Störungsbilder vorliegen, welche die mittel- bis langfristige
Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers um 20% oder mehr handicapierten (IV-act.
236-4).
4.3.3 Inwieweit die unbestrittene Diagnose der chronischen Schmerzstörung mit
soma-tischen und psychischen Faktoren im Widerspruch zum IME-Gutachten als
relevant(er) für die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zu berücksichtigen ist, ist,
wie es der Beschwerdeführer richtig ausführen lässt, nach der Rechtsprechung des
Bundesgerichts vom 3. Juni 2015 gemäss BGE 141 V 281 zu beurteilen. Mit diesem
Entscheid hat das Bundesgericht das bisherige Regel-/Ausnahmemodell, welches zur
Zeit der ABI-Begutachtung noch anwendbar war, durch ein strukturiertes, normatives
Prüfungsraster ersetzt. Anhand eines Katalogs von Indikatoren erfolgt nunmehr eine
ergebnisoffene symmetrische Beurteilung des – unter Berücksichtigung
leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von
Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – tatsächlich erreichbaren
Leistungsvermögens (E. 3.6). Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit erwähnten
Indikatoren hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 297 f. E. 4.1.3):
Kategorie "funktioneller Schweregrad" (E. 4.3) mit den Komplexen
"Gesundheitsschädigung" (Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde und
Symptome; Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz; Komorbiditäten [E.
4.3.1]), "Persönlichkeit" (Persönlichkeitsentwicklung und -struktur, grundlegende
psychische Funktionen [E. 4.3.2]) und "sozialer Kontext" (E. 4.3.3) sowie Kategorie
"Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens [E. 4.4]) mit den Faktoren gleichmässige
Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen (E.
4.4.1) und behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener
Leidensdruck (E. 4.4.2).
4.3.4 Was den funktionellen Schweregrad der Störung betrifft und namentlich die im
Komplex "Gesundheitsschädigung" zu prüfende Ausprägung der diagnoserelevanten
Befunde, stehen bei chronischen Schmerzstörungen mit somatischen und psychischen
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Faktoren (ICD-10 F45.41) seit mindestens sechs Monaten bestehende Schmerzen in
einer oder mehreren anatomischen Regionen im Vordergrund, die in klinisch
bedeutsamer Weise Leiden und Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder
anderen wichtigen Funktionsbereichen verursachen. Dieser Diagnose fehlt ein Bezug
zum Schweregrad, weshalb sich die Schwere der Störung in ihrer rechtlichen Relevanz
erst bei deren funktionellen Auswirkungen zeigt (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 30.
November 2017, 8C_130/2017, E. 5.1 und 5.2.2). Der Beschwerdeführer führte
anlässlich der Exploration aus, dass er einen anhaltend drückenden Schmerz im
Bereich der linken Hand verspüre. Er könne die Hand nicht mehr so bewegen wie
früher. Die Schmerzen bestünden jedoch nicht nur an der linken Hand, sondern auch
im Bereich des Ellbogens und der Schulter (IV-act. 236-128). Der Schmerz sei nicht
immer gleich. Manchmal verspüre er nur ein Ziehen in der linken Hand. Zuweilen, wenn
er zu viel gemacht habe, verspüre er aber einen stechenden, brennenden Schmerz, so
dass er seine linke Hand nicht mehr bewegen könne. Der Beschwerdeführer beklagte
einen konstant vorhandenen Ruheschmerz mit einem Punktwert von VAS 6-7; bei
stechendem, brennendem Schmerz beschrieb er einen Schmerz von VAS 8.
Insbesondere bei körperlicher, manueller Tätigkeit verspüre er vermehrt Schmerzen im
Bereich der linken Hand, des linken Ellbogens sowie der linken Schulter. Die
Schmerzen seien bei Kälte verstärkt. Wärmeanwendungen und die zeitweilige
Ruhestellung seines linken Handgelenks in einer Schiene würden ihm guttun (IV-act.
236-129). Diese subjektiv beklagten Beschwerden deuten zwar auf ein relativ schweres
Krankheitsgeschehen hin. Es ist aber zu beachten, dass der Beschwerdeführer
anlässlich der orthopädischen Exploration seine linke Hand immer wieder zu
Hilfszwecken einsetzen konnte und sich im Rahmen des Ent- und Ankleidens eine
uneingeschränkte Mobilität des linken Schultergelenks zeigte (IV-act. 236-177). Die
vom Beschwerdeführer beschriebene Intensität der Schmerzen liess sich damit nicht
uneingeschränkt bestätigen. Konkret kann der Beschwerdeführer zwar viele körperlich
belastende Aktivitäten (insbesondere bezüglich Sport; IV-act. 236-130) aufgrund der
nachvollziehbaren Beschwerden nicht mehr ausüben und ist insoweit auch in seinen
Alltagsfunktionen beeinträchtigt. Dies ist zwar belastend, führt jedoch mit Blick auf
seine Lebensführung (Zubereitung von Mahlzeiten, Haushaltsarbeiten, Spaziergänge,
regelmässiger Besuch bei seiner Schwester, guten Kontakt zu seinen Söhnen, Einkäufe
[auch mit dem Auto seines Sohnes] etc.; IV-act. 236-81 ff.) nicht dazu, von einer
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schweren Ausprägung der Störung auszugehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom
18. November 2015, 9C_125/2015, E. 7.1 und vom 14. Januar 2016, 9C_514/2015, E.
4). In diesem Zusammenhang ist auch von Belang, dass die anlässlich der IME-
Begutachtung durchgeführte Kontrolle des Blutes ergeben hat, dass der
Beschwerdeführer nicht dauerhaft Schmerzmittel einnimmt (IV-act. 236-107), in diesem
Sinne nicht von einem erheblichen Leidensdruck auszugehen ist bzw. die geltend
gemachten Dauerschmerzen (auch im Ruhezustand) zu relativieren sind. An der
Beurteilung des Schweregrads ändern auch der Indikator Behandlungs- und
Eingliederungserfolg resp. -resistenz sowie der Indikator der Komorbidität nichts.
Konsequente Schmerztherapien und/oder psychiatrische Behandlungen, die über das
ambulante Setting hinausgehen, wurden bisher noch keine durchgeführt bzw. vom
Beschwerdeführer abgelehnt (vgl. dazu IV-act. 61-3, 62). Auch diesbezüglich fehlt es
an einem erheblichen Leidensdruck. Solche Therapien wären – gestützt auf das
Gutachten – aufgrund der subjektiven somatischen Krankheitsüberzeugung des
Beschwerdeführers indes auch nicht zielführend (IV-act. 236-101). Entsprechend lässt
sich daraus in Bezug auf den Schweregrad nichts ableiten bzw. es ist nicht von einer
krankheitsbedingten Unfähigkeit zur Therapieadhärenz auszugehen (IV-act. 236-107),
welche allenfalls für eine Behandlungsresistenz und schlechte Prognose sprechen
würde. Bezüglich Komorbiditäten ist festzuhalten, dass es sich bei den weiteren
Diagnosen, welche nebst den Beschwerden des linken Handgelenks gestellt wurden
(IV-act. 236-2 f.), um eher leichte körperliche Erkrankungen, welche nachvollziehbar
nicht als relevant einschränkend bzw. ressourcenhemmend eingestuft wurden, handelt.
In diesem Sinne beschrieb der Beschwerdeführer abgesehen von der
Schmerzproblematik der linken oberen Extremität keine weiteren Beschwerden auf
orthopädisch-chirurgischem Fachgebiet. Die gedrückte Stimmung, welche als leichte
depressive Störung nachvollziehbar in der Diagnose der Schmerzstörung aufgeht (IV-
act. 236-106), fällt nur leicht ressourcenhemmend ins Gewicht (vgl. auch nachstehend).
4.3.5 In Bezug auf die Komplexe "Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik,
persönliche Ressourcen) und "Sozialer Kontext" geht aus dem psychiatrischen
Gutachten hervor, dass die Erhebungen dazu auch nicht geeignet sind, die aus dem
Gesundheitsschaden resultierenden funktionellen Einschränkungen höher zu
gewichten, als dies der psychiatrische Gutachter getan hat. Auf der
Persönlichkeitsebene wurde zwar ressourcenhemmend erwähnt, dass die
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Grundstimmung bei maladaptiver Krankheitsverarbeitung mit Rückzug in die
Krankenrolle bei subjektiv stark narzisstischem Kränkungserleben durch den Unfall
gedrückt sei, die Freudfähigkeit sowie die Interessen bei Resignation eingeschränkt
seien und das Selbstwertempfinden bei komplettem Rückzug in die Krankenrolle
erheblich gemindert sei (IV-act. 236-98). Im Übrigen ergab der Psychostatus nach
AMDP keine Auffälligkeiten (vgl. dazu IV-act. 236-97 ff.; keine quantitativen und
qualitativen Bewusstseinsstörungen; keine Gedächtnisstörungen und Hinweise auf
Amnesie, Konfabulationen oder Paramnesien; keine Störungen der Konzentration und
der Aufmerksamkeit; keine Hinweise für Zwänge, Rituale, Wahn oder Ich-Störungen;
durchschnittliche kognitive Begabung; kein reduzierter Antrieb etc.). Es wurden damit
keine psychopathologischen Symptome festgestellt, welche den Beschwerdeführer im
Alltag relevant beeinträchtigen würden. In sozialer Hinsicht hat sich der
Beschwerdeführer zwar etwas zurückgezogen, dies jedoch nur minim. Er pflegt
weiterhin regelmässige soziale Kontakte, insbesondere mit seinen zwei Söhnen und
seiner Schwester, weshalb davon auszugehen ist, dass der Beschwerdeführer in
seinem sozialen Umfeld mobilisierbare Ressourcen findet, die sich positiv auf sein
funktionelles Leistungsvermögen auswirken. Insgesamt erscheinen damit genügend
Ressourcen vorhanden, um von der Zumutbarkeit bzw. Realisierbarkeit einer
angepassten Arbeitsfähigkeit im Rahmen der gutachterlichen Beurteilung auszugehen.
4.3.6 Soweit der Beschwerdeführer annimmt, er sei aufgrund der körperlichen
Beschwerden überhaupt nicht mehr erwerbsfähig, ist eine ähnlich hohe Einschränkung
in den sonstigen Lebensbereichen anhand der bereits genannten Aktivitäten nicht
ersichtlich. Die Aktivitäten des Beschwerdeführers sind zwar aus verständlichen
Gründen eingeschränkt; er ist aber dennoch weiterhin in der Lage, einen grossen Teil
alltäglicher Aktivitäten auszuführen (vgl. vorstehende E. 4.3.4). Auch dies weist auf
einen nicht allzu hohen Leidensdruck hin. In dem Sinne mangelt es an dem
beweisrechtlich entscheidenden Aspekt der Konsistenz, was darauf schliessen lässt,
dass die Einschränkungen und das Schmerzempfinden im Erwerbsleben nicht derart
wären, wie es der Beschwerdeführer zu befürchten scheint.
4.3.7 Insgesamt lässt das IME-Gutachten eine rechtsgenügliche Beurteilung der
Arbeitsfähigkeit aufgrund der chronischen Schmerzstörung mit somatischen und
psychischen Faktoren im Lichte der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu, selbst
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wenn die konkrete Abhandlung dazu trotz entsprechender Fragestellung eher knapp
ausfällt. Das Gesamtbild lässt dennoch aufgrund des Gesagten nicht auf einen hohen
Schweregrad der funktionellen Auswirkungen der Schmerzstörung schliessen.
Daneben liegt keine gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen
vergleichbaren Lebensbereichen vor. Damit ist unter Berücksichtigung der
bundesgerichtlichen Rechtsprechung nach BGE 141 V 281 (und BGE 143 V 418) mit
überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Schmerzstörung keinen höheren
Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zeitigt, als es im IME-Gutachten veranschlagt wird.
Anders gesagt liegt in Bezug darauf keine Erwerbsunfähigkeit vor, die aus objektiver
Sicht zu mehr als 20% unüberwindbar wäre.
4.4 Zusammengefasst ist festzuhalten, dass dem IME-Gutachten genügend
Beweiswert zukommt. Es besteht kein Anlass, bezüglich der medizinisch-theoretischen
Arbeitsfähigkeit von dessen Einschätzungen abzuweichen. Damit ist der
Beschwerdeführer in Bezug auf die zuletzt als Schlosser und Monteur ausgeübte
Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig. Nicht mehr möglich sind weiter Schwerst- und
Schwerarbeiten sowie ständige mittelschwere Tätigkeiten; Tätigkeiten in
Zwangshaltungen mit Haltungskonstanz; Tätigkeiten mit repetitiver hämmernder sowie
rotierender Bewegungsausführung des linken Handgelenks; repetitive Bewegungen
des Handgelenks mit Heben von Lasten über zwei Kilogramm; Akkordarbeiten unter
Einschluss des linken Handgelenks; das repetitive kraftvolle Bedienen von Maschinen /
Hebeln mit dem linken Handgelenk; Tätigkeiten, welche eine körpersichernde Funktion
der linken Hand bedingen (Körpersicherung an Seilen oder Geländern); Tätigkeiten im
Freien ohne Schutz vor Kälte, Zugluft, Nässe sowie Tätigkeiten auf regen- und
eisglattem Untergrund. Bezüglich einer optimal leidensadaptierten Tätigkeit im oben
beschriebenen Sinne besteht aus orthopädisch-chirurgisch und psychiatrischer Sicht
eine 80%-ige Arbeitsfähigkeit (IV-act. 236-4 f.). Diese Einschätzung überzeugt aufgrund
der zu berücksichtigenden gesundheitlichen Einschränkungen und der trotz der
chronischen Schmerzstörung noch vorhandenen Ressourcen.
5.
Zu bestimmen bleibt der Invaliditätsgrad im Rahmen eines Einkommensvergleichs (vgl.
vorstehende E. 3.1).
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5.1 Bezüglich Valideneinkommen ist auf die Ausführungen im Verfahren IV 2011/140
(vgl. E.
5.2 des Urteils des Versicherungsgerichtes des Kantons St. Gallen vom 13. März 2013)
zu verweisen, wonach für das Jahr 2005 von einem Valideneinkommen von Fr.
57'903.35 (Nominallohnindex 1993-2010, Männer, 114.3, Basis 1993 = 100) und damit
für das Jahr 2016 (Nominallohnindex 2011-2017, Männer, 128.5, Basis 1993 = 100) von
einem solchen von Fr. 65'096.95 auszugehen ist.
5.2 Gestützt auf das Belastungsprofil sind dem Beschwerdeführer als
Verweistätigkeiten leidensangepasste Hilfsarbeitertätigkeiten zuzumuten. Der LSE-
Hilfsarbeiterlohn hat im Jahr 2016 Fr. 67'022.-- betragen (vgl. Anhang 2 der IVG-
Gesetzesausgabe der Informationsstelle AHV/IV, Ausgabe 2018). Eine Parallelisierung
kann vorliegend unterbleiben, da der Unterschied zwischen den Vergleichseinkommen
weniger als 5% beträgt (BGE 135 V 302 f. E. 6.1.2). Bei einem Arbeitsfähigkeitsgrad
von 80% resultiert damit ein Jahreseinkommen von Fr. 53'617.60. Zu prüfen bleibt, ob
von diesem Tabellenlohn ein Abzug vorzunehmen ist. Mit dem Tabellenlohnabzug ist zu
berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten
Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und
entsprechend einsetzbaren arbeitnehmenden Personen lohnmässig benachteiligt sind
und deshalb mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Sodann wird
dem Umstand Rechnung getragen, dass weitere persönliche und berufliche Merkmale
einer versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder
Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben
können (BGE 129 V 481 E. 4.2.3). Die lange Abwesenheit vom Arbeitsmarkt dürfte sich
vorliegend lohnsenkend auswirken (vgl. u.a. Urteile des Bundesgerichts vom 10.
Februar 2011, 9C_617/2010, E. 4.3, vom 15. Juli 2009, 9C_524/2008, E. 4 und 4.2, und
vom 4. Mai 2012, 9C_22/2012, E. 3.2). Dasselbe gilt in Bezug auf den Umstand, dass
auch die leichte Verweistätigkeit mit zusätzlichen Einschränkungen einhergeht. Es ist
aber auch zu beachten, dass die Abwesenheit vom Arbeitsmarkt bei Tätigkeiten mit
Kompetenzniveau 1 sich nur geringfügig auswirkt. Im Übrigen wird wiederum auf das
Urteil des Versicherungsgerichtes des Kantons St. Gallen vom 13. März 2013, E. 5.4,
verwiesen. Insgesamt erweist sich der von der Beschwerdegegnerin gewährte Abzug
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von 10% als angemessen. Das Invalideneinkommen ist daher mit Fr. 48'255.85 (Fr.
53'617.60 x 0.9) zu bemessen.
5.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 65'096.95 und einem Invalideneinkommen
von 48'255.85 ergeben sich eine Erwerbseinbusse von Fr. 16'841.10 (Fr. 65'096.95 -
Fr. 48'255.85) und ein Invaliditätsgrad von aufgerundet 26% (Fr. 16'841.10 / Fr.
65'096.95). Dieser Invaliditätsgrad berechtigt nicht zu einer Rente (vgl. vorstehende E.
3.1). Nur am Rande sei erwähnt, dass selbst bei einem maximal zulässigen
Tabellenlohnabzug von 25% (BGE 126 V 75) ein Invaliditätsgrad von unter 40%
resultierte.
6.
6.1 Zurückkommend auf den Antrag bezüglich beruflicher Massnahmen bedeutet der
ermittelte Invaliditätsgrad von unter 40%, dass keine Eingliederungspflicht seitens der
Beschwerdegegnerin bestand. Die Rentenverfügung erfolgte nicht verfrüht und der
Grundsatz "Eingliederung vor Rente" wurde nicht verletzt. Eingliederungsmassnahmen
bzw. deren implizite Verneinung bildeten damit auch nicht notwendigerweise
Gegenstand der Verfügung vom 13. April 2018 (vgl. vorstehende E. 1.2) und auf die
Beschwerde ist mangels Anfechtungsobjekts in diesem Punkt nicht einzutreten.
6.2 Im Sinne eines obiter dictum sei angemerkt, dass der Antrag betreffend berufliche
Massnahmen – Stand Verfügungszeitpunkt betreffend Rente – auch bei Eintreten und
materieller Beurteilung abzuweisen wäre. Ein Eingliederungsanspruch des
Beschwerdeführers setzt eine subjektive Eingliederungsfähigkeit voraus. Fehlt diese,
besteht von vornherein kein Anspruch auf berufliche Massnahmen (Urteil des
Bundesgerichts vom 27. November 2012, 9C_559/2012, E. 5). Anlässlich des
aktuellsten Gutachtens des IME vom 11. Dezember 2017 führte der Beschwerdeführer
aus, dass er nach dem Unfall vom 14. Mai 1998 wegen anhaltender Schmerzen nicht
mehr habe arbeiten können. Wegen der Schmerzen sei er unruhig und könne sich nicht
konzentrieren. Dies verunmögliche ihm jede berufliche Tätigkeit. Er habe keine
Ressourcen mehr. Der Unfall habe alles kaputt gemacht in seinem Leben, was ihm
etwas bedeutet habe (IV-act. 236-96). Gemäss Bericht der Kreisärztin med. pract.
J._, Fachärztin für Chirurgie, vom 6. Juli 2017 sieht sich der Versicherte nicht in der
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Lage, eine Arbeitstätigkeit aufzunehmen (Fremdakten 177-9). Im ABI-Gutachten vom
17. Januar 2011 wurde vermerkt, dass sich der Beschwerdeführer aufgrund der
Schmerzen nicht mehr arbeitsfähig fühle (IV-act. 124-14, 28). Entsprechend erachteten
die Gutachter angesichts der fixierten Krankheits- und Invaliditätsüberzeugung des
Beschwerdeführers berufliche Massnahmen als nicht sinnvoll durchführbar (IV-act.
124-28). Gemäss dem Gutachten des Medizinischen Zentrums Römerhof (MZR) vom 5.
Mai 2008 sah sich der Beschwerdeführer bei seinem damaligen Zustand nicht in der
Lage, auch nur ein vermindertes Pensum von 50% leisten zu können (IV-act. 85-23).
Gestützt auf das Gesagte besteht seit Jahren bis zum Verfügungszeitpunkt betreffend
Rente – entgegen den fachärztlichen Einschätzungen – eine subjektive Überzeugung
des Beschwerdeführers, er könne überhaupt keiner Arbeitstätigkeit mehr nachgehen.
Damit mangelte es ihm an der vorausgesetzten subjektiven Eingliederungsfähigkeit und
ein Anspruch auf berufliche Massnahmen wäre abzuweisen.
7.
7.1 Nach dem Gesagten ist die Verfügung vom 13. April 2018 nicht zu beanstanden
und die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
7.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr.
1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint
in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem Ausgang des
Verfahrens entsprechend ist sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Zufolge
Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (vgl. act. G 7) ist er von der Bezahlung zu
befreien.
7.3 Der Staat bezahlt zufolge unentgeltlicher Rechtsverbeiständung die Kosten der
Rechtsvertretung des Beschwerdeführers. Die Parteientschädigung wird vom
Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der
Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art.
61 lit. g ATSG). In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor
Versicherungsgericht nach Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung für Rechtsanwälte
und Rechtsagenten (HonO; sGS 963.75) pauschal Fr. 1'000.-- bis Fr. 12'000.--. In der
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vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit erscheint mit Blick darauf, dass sich der
Rechtsvertreter lediglich in Bezug auf berufliche Massnahmen geäussert hat und nur
ein Schriftenwechsel durchgeführt wurde, eine pauschale Parteientschädigung von Fr.
2'000.-- angemessen. Diese ist um einen Fünftel zu kürzen (Art. 31 Abs. 3 AnwG).
Somit entschädigt der Staat den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers pauschal (vgl.
BGE 125 V 201) mit Fr. 1'600.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer).
7.4 Eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, ist zur
Nachzahlung verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage ist (Art. 123 der Schweizerischen
Zivilprozessordnung [ZPO; SR 272] i.V.m. Art. 99 Abs. 2 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]).