Decision ID: d500519c-1e75-5d71-b653-7fcdfac2e5c9
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. A._, geb. am (...)1953, Schweizer Bürgerin (nachfolgend: Versicherte oder Beschwerdeführerin), lebt seit April 1998 in Indien. Sie war zuletzt von November 1993 bis August 1995 bei der Gemeinde X._ als Leiterin der Sozialberatung zu 80% angestellt und leistete Beiträge an die Alters-, Hinterlassenen- und  (act. IV/5). Diese Stelle gab sie wegen Erschöpfung/ „Burn out“ auf. Da sie sich nicht – wie im Herbst 1995 erhofft – erholte, aus gesundheitlichen Gründen der Wiedereinstig in eine weniger  Erwerbstätigkeit nicht möglich war und ihre Gesundheit sich weiter verschlechterte, meldete sie sich am 6. Juni 2004 bei der  für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: Vorinstanz) zum Bezug von IV-Leistungen für Erwachsene an. Sie machte als  langjährige Rückenschmerzen (seit ca. 1978), , Osteoartritis und Spondilitis, Fibromyalgie (seit 2003), Tinnitus (seit 1990) mit Schwindel sowie Müdigkeit und Reizdarm geltend (act. IV/1 und 2).
B. B.a Die IVSTA liess den Anspruch der Beschwerdeführerin abklären (vgl. act. 19). Insbesondere holte sie in Indien eine rheumatologische und eine psychiatrische medizinische Beurteilung ein (act. IV/20 – 27). Die Beschwerdeführerin reichte weiter einen Bericht eines Schweizer Rheumatologen vom 28. Juli 2005 ein (act. 29, 30).
Der regionalärztliche Dienst (nachfolgend: RAD) Rhône (Dr. B._, Médecine physique et réadaption FMH) nahm am 1. September 2005 zu den eingeholten ärztlichen Unterlagen Stellung (act. IV/31). Darauf gestützt wies die Vorinstanz das Leistungsgesuch mit Verfügung vom 21. September 2005 ab (act. IV/32).
B.b Die Beschwerdeführerin – vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Stalder – erhob am 20. Oktober 2005 Einsprache. Sie beantragte die die Zusprache einer Invalidenrente sowie Akteneinsicht (act. IV/33, 34). In der nachgereichten Begründung vom 29. November 2005 rügte sie die fehlende Begründung der Verfügung, eine ungenügende  sowie die willkürliche Würdigung der Akten durch den RAD. Darauf gestützt beantragte sie zur Klärung des Sachver-
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haltes die Einholung weiterer, insbesondere eines psychiatrischen Gutachtens (act. IV/36).
B.c Der RAD (Dr. C._, Fachrichtung unbekannt) kam am 12. März 2006 zum Schluss, es sei unumgänglich, eine weitere psychiatrische Begutachtung einzuholen, um Klarheit darüber zu erlangen, ob bei der Versicherten ein die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigendes psychiatrisches Leiden vorliege. Die Einholung weiterer Gutachten sei indes nicht notwendig, da zu den somatischen Leiden genügend Unterlagen vorhanden seien (act. 38).
Demnach hiess die Vorinstanz die Einsprache mit Entscheid vom 16. März 2006 in dem Sinne gut, als dass die Angelegenheit zur Ergänzung der Akten an den zuständigen Dienst der IV-Stelle  wurde (act. IV/39).
C. C.a Die IVSTA liess die angeforderte psychiatrische Abklärung auf Antrag der Versicherten in Indien einholen (act. IV/43 – 46). Am 21. August 2006 gab die Versicherte der IVSTA an, ihre  hätten sich massiv verstärkt und reichte diesbezügliche neue Akten ein (act. IV/49).
C.b Der RAD nahm am 18. Oktober 2006 (Dr. D._, Facharzt für allgemeine Medizin FMH) und am 13. Dezember 2006 (Dr. B._) zum eingeholten psychiatrischen Bericht von Dr. E._ (MD DPM, Consultant Psychiatrist) vom 3. Juli 2006 Stellung (act. IV/45, 50, 52). Während Dr. D._ angab, die im Gutachten festgestellten Störungen hätten keinen Einfluss auf die Tätigkeit als Sozialarbeiterin, empfahl Dr. B._, das Dossier Dr. C._ zu unterbreiten, der den psychiatrischen Bericht verlangt habe. Im Übrigen war er der Meinung, die Expertise genüge nicht, um die Frage nach der psychiatrischen Komorbidität rechtsgenüglich zu beantworten, da der eingeholte Bericht von der behandelnden Ärztin verfasst worden sei.
C.c Mit Vorbescheid vom 28. Dezember 2006 teilte die Vorinstanz der Versicherten mit, aus den ergänzten Akten ergebe sich, dass weder eine bleibende Erwerbsfähigkeit noch eine ausreichende  Arbeitsunfähigkeit während eines Jahres vorliege. Deshalb  das Leistungsbegehren abgewiesen werden (act. IV/53).
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C.d Die Versicherte liess am 24. Januar 2007 gegen den Vorbescheid einen Einwand einreichen (act. IV/56). In ihrer Begründung vom 14. März 2007 verlangte sie neben der Zusprechung einer Rente die Einholung eines psychiatrischen oder interdisziplinären Gutachtens eines oder mehrerer unabhängiger Sachverständiger und – vor dem allfälligen Erlass einer Leistungen der IV ablehnenden Verfügung – die Anhörung vor einem Arzt der IV-Stelle. Sie begründete dies  damit, dass die in Indien erstellte Expertise in keiner Weise den gesetzlichen Anforderungen eines Gutachtens entspreche und die  Fragen zur psychischen Komorbidität der Erkrankung aus dem Gutachten nicht beantwortet werden könne. Auch Dr. B._ vom RAD habe festgestellt, dass das Gutachten nicht ausreiche. Deshalb sei – falls nicht direkt eine Rente zugesprochen werden könne – ein den gesetzlichen Anforderungen entsprechendes Gutachten in der Schweiz anzuordnen (act. IV/58).
C.e Gestützt auf die Einwendung legte die Vorinstanz das Dossier dem RAD (Dr. F._, Facharzt FMH für Psychiatrie und ) vor. Dieser stellte fest, aufgrund des nun vorliegenden  Berichts vom 3. Juli 2006 sei evident, dass hier keine Komorbidität vorliege (act. IV/61).
Die IVSTA wies das Leistungsgesuch mit Verfügung vom 7. Mai 2007 mit der Begründung ab, es ergebe sich aufgrund der ergänzten Akten, dass eine ausreichende durchschnittliche Arbeitsfähigkeit während eines Jahres vorliege. Trotz des Gesundheitsschadens sei eine dem Gesundheitszustand angepasste gewinnbringende Tätigkeit noch  in rentenausschliessender Weise zumutbar, weshalb keine  vorliege, die einen Rentenanspruch zu begründen vermöge (act. IV/62).
C.f Gegen diesen Bescheid erhob die Beschwerdeführerin –  vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Stalder – am 6. Juni 2007 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht und beantragte die  der Verfügung vom 7. Mai 2007 betreffend Ablehnung der , die Zusprechung einer Invalidenrente sowie eventualiter die  eines neuen psychiatrischen oder eines interdisziplinären  eines oder mehrerer unabhängiger Sachverständiger unter Zusprechung einer Parteientschädigung (act. 1). Sie rügte in formeller Hinsicht, ihrem Antrag, im Falle einer ablehnenden Verfügung sei sie vorgängig von einem IV-Arzt persönlich anzuhören, sei nicht entspro-
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chen worden. Durch den Verzicht auf eine Anhörung sei ihr rechtliches Gehör genauso verletzt worden, wie auch die Vorinstanz sich mit der ausführlichen Kritik am fraglichen psychiatrischen Bericht vom 3. Juli 2007 nicht auseinandergesetzt habe. Auch sei die Verwaltung ihrer  nicht nachgekommen. In materieller Hinsicht  sie, die Vorinstanz sei ihrer Forderung, es sei ein den  Anforderungen genügendes Gutachten einzuholen, nicht gefolgt. Deshalb sei die behördliche Pflicht zur umfassenden Abklärung des Sachverhalts verletzt worden.
C.g Die Vorinstanz äusserte sich in ihrer Vernehmlassung vom 10. August 2007 einerseits insofern, dass kein Anspruch Versicherter auf Anhörung durch den RAD bestehe. Andererseits müssten  der Massenverwaltung gemäss bundesgerichtlicher  nur soweit begründet werden, dass der Betroffene diese sachgerecht anfechten könne. Diesen Anforderungen sei in der  Verfügung knapp entsprochen worden. Die  habe im Anhörungsverfahren Akteneinsicht erhalten und die  sachgerecht anfechten können. Aus diesen Gründen sei das rechtliche Gehör nicht verletzt worden, beziehungsweise wäre eine Verletzung anzunehmen, sei diese jedenfalls nur sehr leichter Natur und könne im Beschwerdeverfahren geheilt werden.
Hinsichtlich der materiellen Rügen stellt sich die Vorinstanz auf den Standpunkt, die eingeholten Akten würden eine genügende  des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin darlegen. Insbesondere der von der Beschwerdeführerin erst nachträglich als ungenügend kritisierte Bericht würde den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Im Übrigen habe die Beschwerdeführerin die Einholung des psychiatrischen Berichts in Indien gewünscht. Aufgrund  Beweiswürdigung sei vorliegend auf die Einholung weiterer  zu verzichten, die Beschwerde abzuweisen und die  Verfügung zu bestätigen (act. 3).
C.h Mit Replik vom 11. September 2007 nahm die  ausführlich zur Vernehmlassung Stellung und hielt an ihren  fest (act. 6).
C.i In ihrer Duplik vom 21. September 2007 hielt die Vorinstanz  an ihren Anträgen fest (act. 8).
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C.j Mit Verfügung vom 28. September 2007 liess das  der Beschwerdeführerin die Duplik zukommen und schloss den Schriftenwechsel ab (act. 9).
C.k Mit Triplik vom 23. Oktober 2008 reichte die Beschwerdeführerin ein psychiatrisches Gutachten vom 13. Oktober 2008 von Dr. G._, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, V._, ein (act. 11). Der Rechtsvertreter führte dazu aus, es sei nun zweifelsfrei erstellt, dass bei der Beschwerdeführerin ein invaliditätsrelevanter Gesundheitsschaden vorliege und es der Beschwerdeführerin auch nicht möglich sei, ihre schweren  mit einer zumutbaren Willensanstrengung zu überwinden. Deshalb sei sie in ihrem bisherigen Beruf nicht mehr und auf dem gesamten Arbeitsmarkt nur noch zu 20% leidensangepasst . Somit habe sie Anspruch auf eine Rente der .
C.l Die zur Stellungnahme aufgeforderte Vorinstanz legte die  nochmals dem RAD vor (Dr. F._, act. 13.1, 13.2). Dieser kam am 24. November 2008 zum Schluss, das Gutachten sei an sich sehr sorgfältig erstellt und aussagekräftig, auch wenn es von einem behandelnden Arzt stamme. Auf das Gutachten gestützt ändere dies indes an der bisherigen Auffassung, dass keine Komorbidität vorliege, nichts.
Darauf gestützt hielt die Vorinstanz in ihrer Quadruplik vom 28. November 2008 an ihrem Antrag, die Beschwerde sei abzuweisen und die angefochtene Verfügung zu bestätigen, fest (act. 13).
C.m Dr. G._ nahm im Rahmen der Quintuplik und später ergänzend zur Beurteilung des RAD vom 24. November 2008 Stellung. Die Beschwerdeführerin blieb bei ihrer Auffassung, sie habe Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung (act. 15, 17).
C.n Die Vorinstanz hielt ihn ihrer Sextuplik vom 5. März 2009 unter Bezugnahme auf die nochmals eingeholte Stellungnahme des RAD vom 2. März 2009 ebenfalls an ihren Anträgen fest (act. 18).
C.o Mit Verfügung vom 12. März 2009 liess das  der Beschwerdeführerin die Sextuplik vom 5. März 2009  Stellungnahme des RAD zur Kenntnisnahme sowie der Vorinstanz die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 5. März 2009 inkl. Stellung-
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nahme von Dr. G._ vom 27. Februar 2009 zugehen und schloss den Schriftenwechsel ab.
C.p Auf weitere Vorbringen der Parteien wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die  vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) sowie Art. 5 des  über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im . Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist somit zur Behandlung der Beschwerde zuständig.
1.2 Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren ; sie ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 59 des  über den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 [ATSG, SR 830.1]; entsprechend: Art. 48 Abs. 1 VwVG). Sie ist daher zur Beschwerde legitimiert. Sie hat Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler am 21. Mai 2007 mit der Wahrung ihrer Interessen beauftragt (act. 1.1). Der die Beschwerde unterzeichnende Dr. Peter Stadler ist somit rechtsgültig bevollmächtigt.
1.3 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht wurde (Art. 60 ATSG und Art. 52 VwVG) und auch der eingeforderte Kostenvorschuss bezahlt wurde, ist darauf einzutreten.
2. 2.1 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem  nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVG), soweit das VGG nichts anderes bestimmt.
Indes findet das Verwaltungsverfahrensgesetz aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit
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das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des  (ATSG) anwendbar ist. Nach Art. 1 Abs. 1 IVG sind die  des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a – 26bis und 28 – 70) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine  vom ATSG vorsieht.
2.2 Die Beschwerdeführerin ist Schweizer Bürgerin und lebt in Indien. Da sie bis zu ihrer Auswanderung in der Schweiz lebte und  versichert war, ein Anspruch auf eine Schweizer Invalidenrente in Frage steht und im Übrigen kein Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Indien zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung , bestimmt sich der Anspruch der Beschwerdeführerin auf  der schweizerischen Invalidenversicherung nach Schweizer Recht, insbesondere nach dem IVG sowie der Verordnung über die  vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.210).
2.3 Weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen  Tatbestandes Geltung haben, und weil ferner die Gerichte im  der Sozialversicherung bei der Beurteilung eines Falles  auf den im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen , hier der Verfügung vom 7. Mai 2007, eingetretenen  abstellen (BGE 130 V 329, 129 V 4 E. 1.2 mit Hinweisen), sind die ab 1. Januar 2003 geltenden Bestimmungen des ATSG anwendbar. Das IVG ist in der Fassung vom 31. März 2003 [4. IVG-Revision]  (in Kraft seit 1. Januar 2004). Nicht zu berücksichtigen sind demnach die durch die 5. IVG-Revision eingeführten Änderungen,  am 1. Januar 2008 in Kraft getreten sind (AS 2007 5129). Im  werden deshalb die ab 1. Januar 2004 bis Ende 2007 gültig gewesenen Bestimmungen des ATSG, des IVG und der IVV zitiert.
3. 3.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des  die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des  oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie die Unangemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).
3.2 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht unbeschränkt; er findet
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sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157 E. 1a, je mit weiteren Hinweisen).
3.2.1 Im Sozialversicherungsprozess hat das Gericht seinen , sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den  nicht. Das Gericht hat vielmehr jener  zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b, 125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen).
3.2.2 Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend  zu betrachten und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (antizipierte ; UELI KIESER, Das Verwaltungsverfahren in der Sozialversicherung, Zürich 1999, S. 212, Rz 450; vgl. auch BGE 122 V 157 E. 1d, 122 II 464 E. 4a, 120 Ib 224 E. 2b).
4. Im vorliegenden Verfahren ist streitig und vom  zu prüfen, ob die IV-Stelle den Anspruch der Versicherten auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung zu Recht  und zu Recht auf weitere Abklärungen verzichtet hat.
Betreffend die gerügte Verletzung des rechtlichen Gehörs ist auf die Ausführungen in Erwägung 6.7 zu verweisen.
Nachfolgend sind die zur Beurteilung der Streitsache massgebenden gesetzlichen Grundlagen und die von der Rechtsprechung  Grundsätze darzulegen.
4.1 Anspruch auf eine Rente der schweizerischen  hat, wer invalid im Sinn des Gesetzes ist (Art. 7, 8, 16 ATSG; Art. 4, 28, 29 IVG) und beim Versicherungsfall mindestens während eines vollen Jahres Beiträge an die Alters-, Hinterlassenen- und  geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG).
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Die Versicherte hat während mehr als einem Jahr Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung entrichtet, so dass sie die gesetzliche Mindestbeitragsdauer erfüllt. Zu prüfen bleibt, ob sie im Sinne des Gesetzes in rentenbegründendem Ausmass invalid geworden ist.
4.2 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der , geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich  Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).
4.3 Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der , geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht  ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG).  ist, vereinfacht ausgedrückt, gesundheitlich bedingte Unfähigkeit, durch zumutbare Arbeit ein Erwerbseinkommen zu verdienen (vgl. ALFRED MAURER/GUSTAVO SCARTAZZINI/MARC HÜRZELER, , 3. Auflage, Basel 2009, § 6 Rz.16 und § 12 Rz. 16).
4.4 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit  ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Der Zeitpunkt des Eintritts der Invalidität beurteilt sich nach Art. 29 Abs. 1 IVG. Der Rentenanspruch entsteht frühestens in dem Zeitpunkt, in dem der Versicherte mindestens zu 40% bleibend erwerbsunfähig geworden ist (Bst. a: Dauerinvalidität, Art. 7 ATSG) oder während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich  zu 40% arbeitsunfähig war (Bst. b: langdauernde Krankheit, Art. 6 ATSG, vgl. BGE 121 V 264 E. 6).
4.4.1 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG besteht bei einem Invaliditätsgrad von 70% Anspruch auf eine ganze Rente, bei einem Invaliditätsgrad von 60% Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, bei einem  von 50% Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem  von 40% Anspruch auf eine Viertelsrente.
Viertelsrenten werden allerdings gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG nur an Versicherte ausbezahlt, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Sinne von Art. 13 ATSG in der Schweiz haben. Nach der Rechtsprechung
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des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (heute: Bundesgericht) stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift,  eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 264 E. 6c).
4.4.2 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das , das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger  durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei  Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; Art. 16 ATSG).
4.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es dabei, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche  der Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen). Die – arbeitsmedizinische – Aufgabe der  und Ärztinnen besteht darin, sich dazu zu äussern, inwiefern die versicherte Person in ihren körperlichen oder geistigen Funktionen  eingeschränkt ist.
Die Frage, welche konkreten beruflichen Tätigkeiten auf Grund der medizinischen Angaben und unter Berücksichtigung der übrigen  der versicherten Person in Frage kommen, ist demgegenüber nicht von der Ärztin oder dem Arzt, sondern von der Verwaltung bzw. von der Berufsberatung zu beantworten (vgl. Urteil des  Versicherungsgerichts I 457/04 vom 26. Oktober 2004, in: SVR 2006 IV Nr. 10, E. 4.1 mit Verweis auf BGE 107 V 17 E. 2b).
4.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist , ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf  Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden , in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der Zusammenhänge und in der Beurteilung der
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medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertinnen und Experten begründet sind. In Bezug auf Berichte von Hausärzten darf und soll der Richter der Erfahrungstatsache  tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre  Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen. Was Parteigutachten anbelangt, rechtfertigt der Umstand allein, dass eine ärztliche Stellungnahme von einer Partei eingeholt und in das Verfahren eingebracht wird, nicht Zweifel an ihrem Beweiswert (ZAK 1986 S. 189 Erw. 2a in fine). Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt schliesslich Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet  in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre  bestehen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a und 3b, 122 V 160 E. 1c, 123 V 178 E. 3.4 sowie UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. , Zürich 2009, Art. 43 Rz. 35).
5. Auf die folgenden massgeblichen und in ihrer Aussagekraft  ärztlichen Beurteilungen ist einzugehen:
- Fragenkatalog an den Arzt und Bericht, Dr. E._, MD DPM, Consultant Psychiatrist, W._, vom 30. Juni 2005 (act. IV/24);
- Opinion, Dr. H._, MD, Consulting Rheumatologist, W._, vom 12. September 2005 (act. IV/25, 26);
- Dr. I._, Rheumatologie, V._, 28. Juli 2005 (act. IV/29);
- Psychological Examination, Dr. E._, vom 3. Juli 2006 (act. IV/45);
- Psychiatrisches Gutachten, Dr. G._, Psychiatrie und Psychotherapie, V._, vom 13. Oktober 2008 (act. 11.1);
- Stellungnahmen zum Bericht des RAD, Dr. G._, vom 15. Januar 2009 und vom 27. Februar 2009 (act. 15.1, 17.1).
Der RAD hat zum Gesundheitszustand der Bescherdeführerin  Stellung genommen:
- Avis SMR Rhône, Dr. B._, Médecine physique et réadaptation FMH, 17. Mai 2005 (act. IV/19);
- Rapport final SMR Rhône, Dr. B._, 1. September 2005 (act. IV/31);
- Stellungnahme Dr. C._, 12. März 2006 (act. IV/38);
- Stellungnahme Dr. D._, Medicina Generale FMH, 18. Oktober 2006 (act. IV/50);
- Rapport final SMR Rhône, Dr. B._, 13. Dezember 2006 (act. IV/52);
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- Stellungnahme, Dr. F._, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, 25. April 2007 (act. IV/61);
- Stellungnahmen, Dr. F._, 24. November 2008 und 2. März 2009 (act. IV/64 = Beschwerdeakten 13.1, 18.1).
5.1 Die Beschwerdeführerin rügt, der in Indien am 3. Juli 2007  psychiatrische Bericht, auf welchen sich die Vorinstanz vor allem stütze, entspreche nicht einem Gutachten gemäss den rechtlichen . Der Bericht sei unvollständig, ungenau und  begründet. Im Übrigen seien die entscheidenden Fragen nach  allfälligen Erwerbsunfähigkeit sowie der fraglichen Komorbidität der beurteilenden Ärztin gar nicht gestellt worden. Somit habe diese auch keine Aussagen dazu – gemäss Schweizer Rechtsauffassung – machen können. Somit könne von diesem Bericht eine – angeblich nicht vorhandene – Invalidität auch nicht abgeleitet werden. Im  habe die begutachtende Ärztin aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nur 30 Minuten zur Untersuchung zur Verfügung gehabt, auch wenn sie ursprünglich zwei Stunden vorgesehen habe. Entsprechend  entscheidende Aussagen zu den Phobien fehlen, insbesondere dass es Tage gebe, an denen die Beschwerdeführerin das Haus nicht verlassen könne (vgl. act. IV/58 Rz. 20 ff.; act. 1 Rz. 22 ff.).
Weiter führt sie im Rahmen ihrer Quintuplik aus, aufgrund des von Dr. G._ vom 13. Oktober 2008 in der Schweiz erstellten  ergebe sich nun, dass sie an einem IV-relevanten  leide und deshalb Anspruch auf eine Invalidenrente habe (act. 11).
5.2 5.2.1 Die Psychiaterin Dr. E._ diagnostiziert in ihrem ersten „Fragebogen für den Arzt“ inklusive eines einseitigen „Interview with patient“ vom 30. Juni 2005 „Panic Disorder with Agoraphobia (seit dem 12. Altersjahr) und Double Depression (Dysthymia with recurrent major Depression, the chronic fatigue and fibromyalgic symptoms could be explained by the depression) and Tinnitus“. Sie beurteilt die damalige Arbeitsunfähigkeit auf 75%.
5.2.2 Der „Psychological Examination of Mrs. A._“ war von der IVSTA ein Fragekatalog (auf Deutsch, übersetzt durch die Schweizer Vertretung in Mumbai) zu Grunde gelegt (act. 44).
Dem Bericht vom 3. Juli 2006 ist eingangs zu entnehmen, dass die
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Krankengeschichte einzig anhand der Angaben der Patientin erstellt wurde. Angegeben werden eine familiäre Vorbelastung psychischer Krankheiten. Auch bei der Patientin selbst werden ab dem 12.  in Phasen insbesondere wieder mit 17, 21, 27 – 31 Jahren die Entwicklung von Angststörungen mit Vermeidungsstrategien, , sowie Phasen mit schwerer Depression mit Suizidgedanken und Anorexie teilweise unter psychiatrischer Behandlung beschrieben. Mit 32 Jahren habe sie studiert und als Sozialarbeiterin mit leichten Angstsymptomen gearbeitet. Mit 21 Jahren hätten die  begonnen und seit 1991 leide sie an Tinnitus. Seit 1995 habe die Patientin signifikante soziale Ängsten mit periodischer phobischer  und einfachen Phobien für Fliegen und Schwimmen . Die Arbeit habe sie im Jahr 1995 aufgrund „severe anxiety  related dysfunction“ endgültig aufgegeben. Die Panikattacken, die Agoraphobie und die weiteren Phobien hätten sie daran gehindert, wieder zu arbeiten. Seither lebe sie in Indien in relativer Isolation. Die Ärztin stellt fest, dass die Patientin unter Therapie (Psychopharmaka und Psychotherapie) weiterhin unter „Panic Disorder with Agoraphobie und Social Phobia“ leide und deshalb nicht oft ausgehe, die  und die (Gelenk-)Schmerzsymptome hätten sich . Trotzdem bleibe das Angst- und Vermeidungsverhalten in  Situationen mit Konzentrationsverlust, sehr leichter  bei minimaler Arbeit, periodischer Wahrnehmung, relativiertem Selbstgefühl und Funktionsfähigkeit. Schliesslich beurteilt die Ärztin die Arbeitsunfähigkeit (dysfunction) auf 65 – 75%.
5.3 5.3.1 Der RAD (Dr. D._) stellt aufgrund dieses Berichts fest, die bisher bekannten psychiatrischen Störungen würden bestätigt. Die Symptome der Depression hätten sich verbessert. Für die Tätigkeit als Sozialarbeiterin seien diese Störungen ohne Bedeutung. Die von der Psychiaterin bezeichnete „Dysfunktion“ sei nicht nachvollziehbar und könne nicht mit einer funktionellen Behinderung im bisherigen Beruf begründet werden.
5.3.2 Dr. B._ kommt indes am 13. Dezember 2006 zum Schluss, die Expertise sei deshalb zu relativieren, weil die  Ärztin sie verfasst habe, und ein behandelnder Arzt könne nicht ohne Berücksichtigung des Vertrauensverhältnis zur Patientin eine  ausdrücken. Aus medizinischer Sicht fehle eine  Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin als So-
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zialarbeiterin aufgrund der beschriebenen aktuellen psychischen . Er verlangt, das Dossier noch Dr. C._, der das  Gutachten veranlasst habe, vorzulegen und stellt fest, das  genüge nicht, um die Frage nach der psychiatrischen  rechtsgenüglich zu beantworten.
5.3.3 Der Psychiater Dr. F._ stellt in seiner kurzen  am 25. April 2007 fest, die Diagnose sei eindeutig  Schmerzstörung und alle weiteren Diagnosen (Tinnitus, Chronic Fatigue, Vertigo usw.) könnten darunter subsumiert werden. Aufgrund des ausführlichen Berichts vom 3. Juli 2007 werde in dessen  Psychostatus kein einziges pathologisches psychiatrisches  genannt, das nicht wiederum zu der Somatoformen  gerechnet werden könne, weshalb evident sei, dass hier keine Komorbidität vorliege.
5.4 Der Psychiater und Psychotherapeut Dr. G._ stellt in  Gutachten einleitend fest, er habe die Patientin im Rahmen  Sitzungen im August und September 2008 . Er diagnostiziert ein willentlich und objektiv nicht beeinflussbares Schmerzsyndrom seit dem Jahr 2003. Diese Schmerzen könnten durch Schmerzmedikamente nicht beeinflusst werden, eine gewisse Wirkung habe ein Antidepressivum. Die separaten Rückenschmerzen der Patientin seien mit Schmerzmitteln eindeutig günstig beeinflussbar. Die vorbestehenden psychiatrischen Syndrome und Symptome seien heute als komorbid zu betrachten. Gewisse Symptome hätten sich in Abhängigkeit der chronischen Schmerzen eindeutig verschlechtert. Diese Störungszunahme sei dem chronischen Schmerzsyndrom , bzw. als sekundär zu betrachten, d.h. eine Folge des  Haupt- oder Primärleidens. Weiter stellt er als seit Jahren – vor November 2003 – vorhandene psychiatrisch relevante Störungen unter Angabe der entsprechenden ICD-Codes fest: Eine (heute -medikamentös behandelte) rezidivierende depressive Störung, mittelgradige Episoden mit somatischem Syndrom auf dem Boden  Dysthymia, Angst- und depressive Störung gemischt, soziale , Tendenz zu agoraphobischer und hypochondrischer Störung, , wenn auch streng genommen nicht psychiatrisch, Tinnitus,  für die Patientin sehr beeinträchtigend sei.
Nach einer eindrücklichen Familien- und Patientenanamnese mit  (psychischen) Krankheitsphasen seit der Kindheit und Beschrei-
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bung der heutigen Schmerz-Situation inklusive der medikamentösen Behandlung geht er davon aus, dass die Beschwerdeführerin in ihrem Beruf mit den Dauerschmerzen sicher zu 100% arbeitsunfähig sei. Es sei wegen der Dauerschmerzen in den Fingern auch schwierig, zu  und gehe, wenn überhaupt, nur sehr langsam und mühsam. Im Haushalt brauche sie phasenweise Hilfe. Dr. I._ habe im Jahr 2005 eine Restarbeitsfähigkeit von 30% festgestellt. Er schätze die  der Patientin – wenn sie diese zeitlich an ihr Befinden koppeln könne, auf 20% Arbeitsfähigkeit ein. Er schliesst seine  damit, dass die Patientin durch ihre dauernden Schmerzen massiv beeinträchtigt sei. Durch den gestörten Schlaf sei sie . Die vorbestehenden psychiatrischen Störungen würden  und deren Symptome hätten sich seit November 2003  verstärkt. Die Arbeitsunfähigkeit werde sich auf absehbare Zeit nicht verändern.
5.5 In seiner Stellungnahme vom 24. November 2007 stellt Dr. F._ zwar fest, die vielfältigen Schmerzen seien eindringlich beschrieben und nachvollziehbar. Jeder Psychiater spreche sich hier für eine Arbeitsunfähigkeit aus. Auch frühere Berichte würden eine substantielle Arbeitsunfähigkeit bestätigen, aber immer aufgrund der Somatoformen Schmerzstörung. Gemäss bundesgerichtlicher  sei indes die Komorbidität zu beurteilen. Der Bericht sei qualitativ gut. Die eindrückliche Familien- und Patientenanamnese habe die Patientin aber bisher nicht derart gehindert, dass sie  geworden wäre. Die beschriebenen depressiven Stimmungen führt er reaktiv auf die Schmerzstörung zurück. Nach seiner Ansicht sei es der Patientin unter Aufbringung allen guten Willens zumutbar, ihre Schmerzen zu überwinden. Jedenfalls bestehe keine  psychiatrische Komorbidität von einer Schwere, die Krankheitswert habe.
6. 6.1 Das Bundesgericht führt in BGE 130 V 352 zur somatoformen Schmerzstörung aus:
„Das Vorliegen eines fachärztlich ausgewiesenen psychischen Leidens mit Krankheitswert - worunter anhaltende somatoforme  grundsätzlich fallen - ist aus rechtlicher Sicht wohl Voraussetzung, nicht aber hinreichende Basis für die Annahme einer invalidisierenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (...). Namentlich vermag nach der Rechtsprechung eine diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerz-
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störung als solche in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität führende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG zu bewirken (...). Ein Abweichen von diesem Grundsatz fällt nur in  Fällen in Betracht, in denen die festgestellte somatoforme  nach Einschätzung des Arztes eine derartige Schwere aufweist, dass der versicherten Person die Verwertung ihrer verbleibenden  auf dem Arbeitsmarkt bei objektiver Betrachtung (...) sozial-praktisch nicht mehr zumutbar oder dies für die Gesellschaft gar untragbar ist (...). Die - nur in Ausnahmefällen anzunehmende - Unzumutbarkeit einer  Schmerzüberwindung und eines Wiedereinstiegs in den  setzt jedenfalls das Vorliegen einer mitwirkenden, psychisch ausgewiesenen Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität,  und Dauer oder aber das Vorhandensein anderer qualifizierter, mit gewisser Intensität und Konstanz erfüllter Kriterien voraus. So sprechen unter Umständen (1) chronische körperliche Begleiterkrankungen und mehrjähriger Krankheitsverlauf bei unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne längerfristige Remission, (2) ein ausgewiesener  Rückzug in allen Belangen des Lebens, (3) ein verfestigter,  nicht mehr angehbarer innerseelischer Verlauf einer an sich , psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer Krankheitsgewinn ["Flucht in die Krankheit"]; (...) oder schliesslich (4)  Behandlungsergebnisse trotz konsequent durchgeführter ambulanter und/oder stationärer Behandlungsbemühungen (auch mit  therapeutischem Ansatz) und gescheiterte  bei vorhandener Motivation und Eigenanstrengung der versicherten Person für die ausnahmsweise Unüberwindlichkeit der  Schmerzstörung“ (BGE 130 V 352 E. 2.2.3 mit vielen weiteren Hinweisen auf Praxis und Literatur).
Letztlich entscheidend ist stets, ob die betroffene Person, von ihrer psychischen Verfassung her besehen, objektiv an sich die Möglichkeit hat, trotz ihrer subjektiv erlebten Schmerzen einer Arbeit nachzugehen (vgl. BGE 130 V 352 E. 2.2.4; Verweis bei ULRICH MEYER, Die  zur Arbeitsunfähigkeitsschätzung bei somatoformen Schmerzstörungen, in: RENÉ SCHAFFHAUSER/FRANZ SCHLAURI [HRSG.],  und Sozialversicherung im Gespräch, St. Gallen 2006 S. 211, 213).
6.2 Im Vergleich der verschiedenen Beurteilungen ist im vorliegenden Fall festzustellen, dass sowohl die behandelnde Ärztin in Indien wie auch der behandelnde Arzt in der Schweiz übereinstimmend  psychische Erkrankungen beschreiben, die mit  behandelt werden. Allerdings fehlen im eingeholten Bericht von Dr. E._ jegliche ICD-Codes. Anzumerken ist ausserdem, dass die Krankengeschichte auf den Angaben der Patientin beruht,
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jedenfalls finden sich keine Angaben im Bericht, auf welche weiteren Unterlagen sich die Expertin stützt. Bei Dr. E._ stehen die psychischen Störungen im Vordergrund, insbesondere Angststörungen mit starkem Rückzug und Isolation sowie depressive Störungen, die unter Therapie verbessert worden seien. Dr. G._ stellt die Schmerzproblematik – unter Diversifikation zwischen behandelbaren, somatisch unbestritten vorhandenen Schmerzen im Rücken und der in der Fibromyalgie begründeten mit Psychopharmaka ansatzweise behandelbaren Schmerzen (schmerzdistanzierend) – in den Vordergrund, aber im Kontext mit seit Jahren vorhandenen psychiatrisch relevanten Störungen.
6.3 Bei beiden Psychiatern, die den Gesundheitszustand der  beurteilt haben, handelt es sich um behandelnde Ärzte, bei der Ärztin in Indien besteht eine regelmässige Behandlung seit zwölf Monaten.
Insbesondere beim Bericht von Dr. E._ ist festzustellen, dass dieser nicht einem unabhängigen Gutachten mit einer für Schweizer Gutachten üblichen Begründungsdichte entspricht. Dr. B._ vom RAD stellte fest, diese Expertise reiche nicht aus, um  Schlüsse zur psychiatrischen Komorbidität zu ziehen.
6.4 Dr. D._ und Dr. F._ schliessen – aufgrund der Akten – eine vorhandene Komorbidität aus. Dr. F._ übersieht dabei die Vorbehalte von Dr. B._. Auch ist aus seinen Beurteilungen nicht ersichtlich, wie weit er die umfangreich beschriebenen psychiatrischen Krankheiten unter Berücksichtigung der Dauer dieser Erkrankungen und der seit 1995 geltend gemachten faktisch dauerhaft vollständigen Arbeitsunfähigkeit mit verschiedenen Versuchen, wieder eine Tätigkeit aufzunehmen, als solche berücksichtigt. Es erscheint zudem , wenn Dr. F._ gleichzeitig ausführt, das Gutachten von Dr. G._ sei sorgfältig und glaubwürdig und unter diesen Umständen würde jeder Psychiater sich für eine Arbeitsunfähigkeit aussprechen; es handle sich hier aber um ein Parteigutachten. Es fehlt gerade bei Dr. F._ eine Auseinandersetzung des konkreten Gesundheitszustands im Rahmen der obgenannten Kriterien des Bundesgerichts zum Schmerzsyndrom bezüglich Chronifizierung der Erkrankung und Dauer, sozialem Rückzug, therapeutisch angehbarem innerseelischen Verlauf, Ergebnissen bezüglich der . Schliesslich ist nicht nachvollziehbar, wie der RAD bei der
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vorliegend von zwei Psychiatern ausführlich dargelegten  und dem beschriebenen gesundheitlichen Zustand davon ausgeht, der Beschwerdeführerin sei weiterhin vollschichtig die – psychisch und mental anspruchsvolle – Tätigkeit als Sozialarbeiterin zumutbar. Arbeitsmedizinische Ausführungen zu weiteren möglichen Tätigkeiten fehlen. Im Übrigen fehlt in den Beurteilungen des RAD ab Oktober 2006 – nach Einholung des zusätzlichen psychiatrischen  – auch eine Gesamtsicht zu weiteren gesundheitlichen  aufgrund der vorhandenen umfangreichen  Akten, auch dazu, dass die Beschwerdeführerin im August 2006 geltend gemacht hatte, die Rückenprobleme hätten sich verschlechtert und diesbezügliche neue Akten nachreichte (siehe oben Sachverhalt C.a).
6.5 Zusammenfassend stellt das Bundesverwaltungsgericht fest, dass die vorliegenden Stellungnahmen des RAD nicht den vom  aufgestellten Anforderungen an (versicherungsinterne)  Beurteilungen bezüglich Schlüssigkeit, Nachvollziehbarkeit und Begründetheit entsprechen (siehe oben E. 4.6) sowie widersprüchlich und unvollständig sind. Zudem bestehen deutliche Differenzen  den Beurteilungen der RAD-Ärzte selbst und der beiden  Psychiatern. Unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzstörung (siehe oben E. 6.1) ist es dem Bundesverwaltungsgericht ohne die medizinische Fachkenntnis indes nicht möglich, abschliessend zu beurteilen, ob hier eine eigenständige psychiatrische Komorbidität und damit ein  im Sinne dieser Rechtsprechung vorliegt, womit die  Anspruch auf eine Invalidenrente hätte.
Somit ist festzustellen – wie die Beschwerdeführerin mehrfach gerügt hat – dass vorliegend der Sachverhalt nicht entsprechend den  Anforderungen abgeklärt wurde. Insoweit beruft sich die  unzulässigerweise auf die antizipierte Beweiswürdigung (siehe oben E. 3.2.2). Im Übrigen ist anzumerken, dass der RAD gemäss Art. 49 Abs. 2 IVV bei Bedarf selber ärztliche Untersuchungen von  durchführen darf (Bestimmung in Kraft seit 1. Januar 2004, AS 2003 3859). Weshalb diese Möglichkeit nicht wahrgenommen , obwohl die Beschwerdeführerin dies explizit beantragt hatte, kann hier offen bleiben.
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6.6 Die Beschwerde ist somit gutzuheissen und – soweit darin die  der Verfügung und die Rückweisung der Angelegenheit an die Vorinstanz zur Ermittlung des relevanten Sachverhalts beantragt  – die Verfügung vom 7. Mai 2007 aufzuheben. Die Angelegenheit wird zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen und zur  Beurteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen. Dabei ist die  – wie explizit beantragt – in der Deutschschweiz rheumatologisch, orthopädisch, neurologisch und psychiatrisch mit entsprechender Labor- und Bildgebungstechnik sowie – falls im Sinne der Erwägungen notwendig – internistisch umfassend und unabhängig zu begutachten. Aufgrund der erlangten Erkenntnisse zu den  der Erwerbsfähigkeit im bisherigen Beruf und in einer allfälligen (zu bestimmenden) Verweistätigkeit hat die Vorinstanz den Invaliditätsgrad zu berechnen und neu zu verfügen.
6.7 Unter diesen Umständen ist auf die Rügen, das rechtliche Gehör sei ungenügend gewährt und die Verfügung sei nicht gemäss  Voraussetzungen begründet worden, nicht weiter einzugehen.
7. Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige .
7.1 Weder der unterliegenden Vorinstanz noch der obsiegenden Beschwerdeführerin sind Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG). Der Beschwerdeführerin ist der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 400.-- zurückzuerstatten.
7.2 Der obsiegenden Partei kann nach Massgabe ihres Erfolges von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr  notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zugesprochen  (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 ff. des Reglements vom 21.  2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE], SR 173.320.2).
Da keine Honorarnote eingereicht wurde, ist die Höhe der  aufgrund der Akten zu bestimmen (Art. 14 Abs. 2 VGKE). Unter Berücksichtigung des aktenkundigen Aufwands wird die  auf Fr. 2'500.-- festgelegt. Diese ist von der Vorinstanz zu leisten.