Decision ID: b9d9fd32-773c-544d-8011-de0d1f4ec076
Year: 2016
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a A._ war als Bezügerin von Arbeitslosenentschädigung obligatorisch bei der
Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen
versichert, als sie am 26. Dezember 2013 in einem Bus kurz nach dem Anfahren bei
einem Bremsmanöver stürzte (Suva-act. 1, 41). Am 27. Dezember 2013 wurde die
Versicherte auf der Zentralen Notfallaufnahme des Kantonsspitals St. Gallen
(nachfolgend: ZNA des KSSG) vorstellig. Sie gab an, am Vortag auf den linken
Daumen, die linke Hüfte und das linke Knie gestürzt zu sein und jetzt zunehmende
Schmerzen im linken Handgelenk, ausstrahlend in den Daumen, zu haben. Mit
Röntgenbefund schlossen die Ärzte der ZNA des KSSG eine ossäre Läsion im Bereich
der linken Hand aus. Sie stellten die Diagnosen Daumendistorsion,
Oberschenkelkontusion und Kniekontusion links nach Sturz am 26. Dezember 2013
und attestierten der Versicherten für den 27. Dezember 2013 eine 100%-ige
Arbeitsunfähigkeit (Suva-act. 13, 44). Ab 30. Dezember 2013 konsultierte die
Versicherte verschiedentlich ihren Hausarzt, Dr. med. B._, Facharzt für Innere
Medizin FMH, der sie weiterhin zu 100% arbeitsunfähig schrieb (Suva-act. 10, 12, 15)
und der Suva am 11. Februar 2014 das Arztzeugnis UVG zukommen liess. Dr. B._
hielt fest, dass die Versicherte bei persistierenden Beschwerden in der linken Hand Dr.
med. C._, FMH Chirurgie und Handchirurgie, überwiesen werde (Suva-act. 14).
Inzwischen, d.h. am 27. und 28. Januar 2014, waren bei der Versicherten auf
Zuweisung von Dr. B._ wegen persistierender Schmerzen auf der linken Körperseite
MRI-Untersuchungen des linken Fusses, des linken Kniegelenks sowie des linken
Hüftgelenks (Suva-act. 30) bzw. eine Röntgenuntersuchung der linken Schulter (Suva-
act. 28) in der Radiologie D._ durchgeführt worden.
A.b Die Suva erbrachte für den Unfall vom 26. Dezember 2013 die gesetzlichen
Leistungen (Heilkosten- und Taggeldleistungen; Suva-act. 3 ff.).
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A.c Mit Schreiben vom 25. Februar 2014 teilte die Suva der Versicherten bezüglich
ihrer Handbeschwerden mit, dass ihr gemäss den medizinischen Unterlagen auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt eine 100%-ige Arbeitsfähigkeit gültig ab 3. März 2014
zumutbar sei (Suva-act. 17). Die Versicherte befand sich weiterhin bei Dr. B._ in
Behandlung, der nach wie vor eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit bejahte (Suva-act. 18,
20, 25).
A.d Wegen persistierender Schmerzen im ganzen Daumen und über dem Scaphoid
folgten sodann auf Zuweisung von Dr. C._ am 3. März 2014 eine MRI-Untersuchung
des linken Handgelenks (Suva-act. 29) und wegen lumbosacraler Schmerzen links am
19. März 2014, wiederum auf Zuweisung von Dr. B._, eine MRI-Untersuchung der
LWS (Suva-act. 31) in der RIS. Am 30. April 2014 wurde bei der Versicherten, ebenfalls
in der RIS, mit Hilfe der CT eine Infiltrationsanästhesie der Wirbelsäule durchgeführt
(Suva-act. 62).
A.e Im ärztlichen Zwischenbericht vom 18. Mai 2014 diagnostizierte Dr. B._
insbesondere ein chronifiziertes multilokuläres Schmerzsyndrom nach Gerbershagen
Stadium III, einen posttraumatischen Reizzustand des Kapselbandapparats, des
Sattelgelenks und der Gelenkkapsel des Daumengrundgelenks links sowie eine
chronische Lumboischialgie und hielt fest, dass die Beschwerden im
Daumengrundgelenk und im Unterarm links trotz regelmässiger Ergo- und
Physiotherapie mit ausgebauter medikamentöser Analgesie nicht stabil hätten
verbessert werden können. Die bereits vorbestehenden, unfallfremden
Schulterschmerzen im Rahmen des chronischen Schmerzsyndroms würden die
Rehabilitation erschweren. Die Versicherte sei erneut an die Schmerzklinik des KSSG
überwiesen worden (Suva-act. 33). Dr. B._ attestierte der Versicherten weiterhin eine
100%-ige Arbeitsunfähigkeit (Suva-act. 32, 34).
A.f Nachdem die Kreisärztin der Suva, med. pract. E._, am 5. bzw. 24. Juni 2014 zur
Auffassung gelangt war, dass die medizinischen Akten für eine Beurteilung zu ergänzen
seien (vgl. Suva-act. 36), ersuchte die Suva Dr. med. F._, Neurologie FMH (Suva-act.
39), und Dr. C._ (Suva-act. 40) um Einreichung eines einfachen Berichts und das
Schmerzzentrum des KSSG um Zustellung sämtlicher Berichte betreffend die linke
Hand (Suva-act. 37). Am 17. Juni 2014 hatte der Aussendienstmitarbeiter der Suva
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ausserdem mit der Versicherten ein Gespräch über das Unfallereignis vom 26.
Dezember 2013, über deren aktuelles Befinden, die durchgeführten und
bevorstehenden ärztlichen Behandlungen und die Krankengeschichte geführt (Suva-
act. 41). Dr. C._ legte der Suva am 24. Juni 2014 einen Auszug aus der
Krankengeschichte der Versicherten vor. Daraus geht hervor, dass sie von der
Versicherten auf Zuweisung von Dr. B._ am 27. Februar 2014 konsultiert worden war.
Dr. C._ hatte damals eine röntgenologische Untersuchung der linken Hand
durchgeführt und „momentan“ die hausärztlich attestierte 100%-ige Arbeitsunfähigkeit
bestätigt (Suva-act. 45). Am 1. Juli 2014 berichtete Dr. C._ sodann über eine
Konsultation der Versicherten vom 26. Juni 2014 (Suva-act. 49). Die zuständige Ärztin
des Schmerzzentrums des KSSG hatte der Suva mit Schreiben vom 27. Juni 2014
mitgeteilt, dass bei ihren Terminen Beschwerden im Bereich der linken Hand kein
Thema gewesen seien (Suva-act. 55). Von Dr. F._ ging am 2. Juli 2014 ein
elektrophysiologischer Untersuchungsbericht vom 24. Juni 2014 ein (Suva-act. 50). Am
8. Juli 2014 besuchte die Versicherte die Sprechstunde von Prof. Dr. med. G._,
Facharzt FMH für Neurochirurgie, Wirbelsäulenzentrum H._, der hierüber ebenfalls
einen Bericht abgab (Suva-act. 54). Am 18. Juli 2014 reichte das Schmerzzentrum des
KSSG der Suva einen Bericht vom 10. September 2013 über eine am 28. August 2013,
d.h. vor dem Unfall vom 26. Dezember 2013, durchgeführte Untersuchung der
Versicherten ein (Suva-act. 57).
A.g Nach Einholung einer kreisärztlichen Beurteilung von med. pract. E._ mit der
Fragestellung, ob die geklagten Beschwerden der Versicherten gestützt auf den neuen
medizinischen Aktenstand auf das Ereignis vom 26. Dezember 2013 zurückzuführen
seien (Suva-act. 58), eröffnete die Suva der Versicherten mit Verfügung vom 22. Juli
2014, dass sie lediglich für die direkten Unfallfolgen, d.h. die Prellung der linken Hand
vom 26. Dezember 2013, aufzukommen habe. Es sei davon auszugehen, dass diese
unfallbedingten Beschwerden spätestens 8 Wochen nach dem Unfall abgeklungen
gewesen seien. Die übrigen behandlungsbedürftigen Leiden seien entweder
vorbestehend und seien bereits vor dem Unfall behandlungsbedürftig gewesen oder es
handle sich um keine wahrscheinlichen Folgen des Unfalls vom 26. Dezember 2013.
Die Suva schliesse demnach den Fall, was die Unfallfolgen angehe, per 24. Juli 2014
ab und lehne den Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen ab. Die bisherigen
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Versicherungsleistungen (Taggeld- und Heilkostenleistungen) würden auf diesen
Zeitpunkt eingestellt (Suva-act. 59).
A.h Am Tag vor Verfügungserlass, d.h. am 21. Juli 2014, war bei der Versicherten bei
Diagnose eines lokalen Lumbalsyndroms durch Prof. Dr. G._ eine
bildwandlergesteuerte transforaminale Wurzelblockade S1 links und
Fazettgelenksblockade S5/S1 beidseits durchgeführt worden (Suva-act. 61; vgl. dazu
auch Suva-act. 52 und 63). Nachdem diese konservativ-therapeutische Massnahme
nicht zum gewünschten Erfolg geführt hatte, teilte Prof. Dr. G._ Dr. B._ mit
Schreiben vom 14. August 2014 mit, dass nun eine Operation im Sinne einer Fusion
des Segments L5/S1 bei bestehendem Instabilitätsschmerz aufgrund einer massiven
Diskopathie L5/S1 indiziert sei. Die Operation finde voraussichtlich am 22. September
2014 statt (Suva-act. 65).
B.
B.a Ebenfalls am 14. August 2014 erhob die Versicherte unter Beilage des
Unfallscheins UVG, worin Dr. B._ seit dem Unfall ununterbrochen eine 100%-ige
Arbeitsunfähigkeit attestiert hatte, Einsprache gegen die Verfügung vom 22. Juli 2014
(Suva-act. 63).
B.b Am 3. November 2014 legte die Suva den Schadenfall nochmals med. pract. E._
zur Beurteilung vor (Suva-act. 69). Deren Stellungnahme datiert vom 10. November
2014 (Suva-act. 70).
B.c Mit Einspracheentscheid vom 13. November 2014 wies die Suva die Einsprache
der Versicherten ab. Zusammenfassend zeige sich, dass ein kausaler Zusammenhang
zwischen dem Vorfall vom 26. Dezember 2013 und den danach geklagten
Beschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit über den 24. Juli 2014
hinaus bestehe. Vor diesem Hintergrund sei die Verfügung vom 22. Juli 2014 nicht zu
beanstanden (Suva-act. 72).
C.
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C.a Gegen diesen Einspracheentscheid erhob die Versicherte (nachfolgend:
Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom 12. Dezember 2014 Beschwerde, sinngemäss
mit dem Antrag, der Einspracheentscheid vom 13. November 2014 sei aufzuheben und
die Suva (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) sei zu verpflichten, über den 24. Juli
2014 hinaus die gesetzlichen Leistungen zu erbringen (act. G 1). Mit der Beschwerde
reichte die Beschwerdeführerin insbesondere eine Terminbestätigung der Klinik I._
für einen stationären Eintritt am 14. Oktober 2014 (act. G 1.3) sowie ein
Kostenbeteiligungsgesuch von Dr. med. J._, Facharzt FMH für Neurochirurgie, vom
20. Oktober 2014 für eine medizinisch indizierte Haushaltshilfe für zwei Monate nach
einer Rückenoperation bei der Beschwerdeführerin ein (act. G 1.2).
C.b Mit Beschwerdeantwort vom 2. Februar 2015 beantragte die Beschwerdegegnerin
die Abweisung der Beschwerde (act. G 6).
C.c Die Beschwerdeführerin verzichtete auf eine Replik (act. G 8).
C.d Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften und die Ausführungen in
den medizinischen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den nachfolgenden
Erwägungen eingegangen.

Erwägungen
1.
1.1 Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR
832.20) werden die Versicherungsleistungen, soweit das Gesetz nichts anderes
bestimmt, bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt.
Gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) gilt als Unfall die plötzliche, nicht
beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den
menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen
Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. Gestützt auf Art. 6 Abs. 1 UVG hat der
Unfallversicherer sodann bei Vorliegen eines Unfalls für einen Gesundheitsschaden nur
insoweit Leistungen zu erbringen, als dieser in einem natürlichen sowie adäquaten
Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis steht (BGE 129 V 181 E. 3.1 ff. mit
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Hinweisen). Für die Beantwortung der Tatfrage nach dem Bestehen natürlicher
Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin ist das Gericht in der Regel auf
Angaben ärztlicher Experten und Expertinnen angewiesen. Die Frage nach dem
adäquaten Kausalzusammenhang ist demgegenüber eine Rechtsfrage, die vom Gericht
nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln zu beurteilen ist (BGE 129 V 181
E. 3.1, 123 III 110, 112 V 30). Bei physischen Unfallfolgen hat allerdings die Adäquanz
gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige
Bedeutung (BGE 118 V 291 f. E. 3a). Die Frage, ob die übrigen Voraussetzungen für
eine Zusprechung der konkreten Leistungsarten erfüllt sind (der angefochtene
Einspracheentscheid enthält grundsätzlich die Ablehnung eines Gesuchs auf
Heilbehandlung und Taggeld und begründet diese mit der Verneinung der Kausalität
zwischen den geklagten bzw. ärztlich behandelten Beschwerden und dem
Unfallereignis vom 26. Dezember 2013) und ob die Akten überhaupt eine genügende
Beweisgrundlage dafür bilden, stellt sich erst bzw. überhaupt nur, wenn das Vorliegen
eines Unfallereignisses sowie das Bestehen kausaler Unfallrestfolgen bejaht werden
können.
1.2 Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch
die beklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese)
abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Situation einleuchtet und
ob die Schlussfolgerungen des Experten oder der Expertin begründet sind.
Ausschlaggebend für den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich
weder die Herkunft noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen
Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a). Auch den Berichten
und Gutachten versicherungsinterner Ärzte oder Ärztinnen kommt
rechtsprechungsgemäss Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen,
nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien
gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (Urteile des Bundesgerichts vom 18. Juni 2014,
9C_196/2014, E. 5.1.2, und 27. Mai 2010, 8C_21/2010, E. 3.3). Auch reine
Beurteilungen aufgrund der Akten, wie sie vorliegend von med. pract. E._ am 22. Juli
2014 (Suva-act. 58) und 11. November 2014 (Suva-act. 70) erstellt wurden, können
beweiskräftig sein, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur
um die fachärztliche Beurteilung eines an sich fest stehenden medizinischen
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Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in
den Hintergrund rückt (Urteil des Bundesgerichts vom 18. Juni 2014, 9C_196/2014, E.
5.1.1).
1.3 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Der
Unfallversicherer und im Streitfall das Gericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen
zu ermitteln, bzw. die notwendigen Beweise zu erheben. Indessen ist die
leistungsansprechende Person gesetzlich verpflichtet, dabei mitzuwirken (BGE 125 V
195 E. 2, 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 I 183 f. E. 3.2). Sie
muss die Umstände des Unfalls glaubhaft machen. Unvollständige, ungenaue oder
widersprüchliche Angaben genügen diesem Erfordernis nicht (RKUV 1990 NR. U 86 S.
50; Alexandra RUMO-JUNGO/ANDRÉ PIERRE HOLZER, Rechtsprechung des
Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die
Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2012, S. 29). Der
Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinn der Beweisführungslast
begriffsnotwendig aus. Die Parteien tragen aber eine Beweislast insofern, als im Fall
der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem
unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel kommt
zur Anwendung, wenn im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes kein
wahrscheinlicher Sachverhalt ermittelt werden kann. Wird also auf dem Weg der
Beweiserhebung das Vorliegen eines Unfallereignisses nicht wenigstens mit
Wahrscheinlichkeit erstellt - die blosse Möglichkeit genügt nicht (Urteil des
Bundesgerichts vom 31. Januar 2011, 8C_709/2010, E. 2.2) - so hat dieses als
unbewiesen zu gelten, was sich zu Lasten der versicherten Person auswirkt, die
Anspruch auf Versicherungsleistungen erhebt (BGE 121 V 47 E. 2a mit Hinweisen;
RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 3b; RUMO-JUNGO/ HOLZER, a.a.O., S. 4, 29 f.;
THOMAS LOCHER, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 4. Aufl. Bern 2014, § 70
N. 56 f.).
2.
2.1 Im konkreten Fall ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin am 26. Dezember
2013 einen Unfall erlitten hat, wobei sie nach eigenen Angaben auf den linken Daumen,
die linke Hüfte, das linke Knie und zuletzt noch auf die linke Schulter gestürzt ist (vgl.
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Suva-act. 13, 41, 44). Die erstbehandelnden Ärzte der ZNA des KSSG diagnostizierten
am Unfalltag eine Daumendistorsion, eine Oberschenkelkontusion sowie eine
Kniekontusion links (Suva-act. 44, vgl. auch Suva-act. 13). Während die
Beschwerdeführerin in der Einsprache vom 14. August 2014 Hüft- und Beinprobleme
erwähnt hatte (Suva-act. 63), sprach sie in der Beschwerde vom 12. Dezember 2014
einerseits über einen „Rechtehandunfall“ bzw. Beschwerden in der rechten Hand sowie
andererseits über die „Diagnose L5/S1“, über eine Operation in diesem Bereich und
damit diesbezüglich offensichtlich über LWS-Beschwerden (act. G 1). Die
medizinischen Akten zeigen sodann, dass bei der Beschwerdeführerin nach dem Unfall
insbesondere radiologische Untersuchungen wegen persistierender Schmerzen im
Bereich des linken Handgelenks, des linken Fusses, des linken Kniegelenks, des linken
Hüftgelenks, der linken Schulter und der LWS durchgeführt worden sind (Suva-act. 28
ff.). Fest steht schliesslich, dass die Beschwerdeführerin im Oktober 2014 durch Dr.
J._ an der Wirbelsäule bzw. den Rückenmarksegmenten L5/S1 operiert worden ist
(vgl. dazu act. G 1.2 f., Suva-act. 65). Angesichts des Gesagten steht bezüglich
verschiedener Körperteile bzw. gesundheitlicher Störungen der Beschwerdeführerin ein
Anspruch auf Versicherungsleistungen der Unfallversicherung zur Diskussion.
2.2 Die Beschwerdegegnerin hat grundsätzlich ihre Leistungspflicht in Bezug auf den
Unfall vom 26. Dezember 2013 anerkannt und Versicherungsleistungen (Taggeld- und
Heilbehandlungsleistungen) erbracht. Dies jedoch laut Verfügung vom 22. Juli 2014
(Suva-act. 59) einzig für die Prellung der linken Hand bzw. die Daumenkontusion.
Nachdem die Beschwerdeführerin laut Bericht des ZNA des KSSG vom 27. Dezember
2013 beim Unfall zusätzlich eine Oberschenkeldistorsion und Kniekontusion erlitten
hat, darf jedoch angenommen werden, dass auch hinsichtlich dieser Verletzungen eine
Anerkennung der Leistungspflicht vorliegt, soweit sie eine ärztliche Behandlung
erforderlich gemacht oder einen Anteil an der Arbeitsunfähigkeit gehabt haben.
Jedenfalls bezeichnet die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid
(Ziff. 2.a.) auch bezüglich der linken Hüfte und dem linken Bein ihre Leistungspflicht
über das Datum der Leistungseinstellung hinaus als umstritten. Bezüglich dieser
Verletzungen ist also streitig und zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin das Bestehen
eines Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 26. Dezember 2013 und den
fortdauernd geklagten Beschwerden ab 24. Juli 2014 zu Recht verneint hat (vgl.
nachfolgende Erwägung 4).
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2.3
2.3.1 Bezüglich der weiteren (möglichen) gesundheitlichen Störungen der
Beschwerdeführerin im Bereich der Wirbelsäule und des linken Handgelenks lehnt die
Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid eine Leistungspflicht mit
der Begründung ab, dass beim Unfall bzw. Sturz vom 26. Dezember 2013 nicht von
einem Geschehen auszugehen sei, bei welchem eine schädigende Einwirkung auf die
fraglichen Körperteile stattgefunden habe (vgl. dazu nachfolgende Erwägung 3.3, 4.2).
Die linke Schulter erwähnt die Beschwerdegegnerin überhaupt nur im Zusammenhang
mit den im angefochtenen Einspracheentscheid wiedergegebenen Ausführungen von
med. pract. E._ im Bericht vom 10. November 2014 betreffend die im RIS
durchgeführte Röntgenuntersuchung (Ziff. 2.c.; vgl. nachfolgende Erwägung 3.2).
2.3.2 Die Beschwerdeführerin ist am 26. Dezember 2013 unbestrittenermassen auf
den linken Daumen, den linken Oberschenkel und das linke Knie gestürzt. Sie verspürte
sofortige Schmerzen und anlässlich der Erstbehandlung am Unfalltag auf der ZNA des
KSSG wurden verschiedene entsprechende Befunde erhoben (vgl. Suva-act. 13 f., 44).
Das Ereignis erfüllt unstreitig die Merkmale des Unfallbegriffs, insbesondere dasjenige
des ungewöhnlichen äusseren Faktors mit schädigender Einwirkung auf den
menschlichen Körper (vgl. Art. 4 ATSG; vgl. dazu RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., S.
40; ALFRED MAURER, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl. Bern 1989,
S. 176). Allerdings erscheint es fraglich, ob durch den Sturz vom 26. Dezember 2013
auch die LWS, das (erst beschwerdeweise angeführte) rechte Handgelenk und die linke
Schulter traumatisch beeinträchtigt worden sind. Dies wäre allenfalls zu bejahen, wenn
die besagten Körperteile ebenfalls vom Sturz betroffen gewesen wären.
3.
Nachfolgend gilt es mithin bezüglich der verschiedenen von gesundheitlichen
Störungen betroffenen Körperteile (vgl. Erwägung 2.1) die Frage der Unfallbeteiligung
(vgl. Erwägung 2.3) und der Kausalität zu prüfen (vgl. Erwägung 2.2).
3.1 Das rechte Handgelenk bzw. ein Sturz auf dasselbe erscheint namentlich in keiner
in den Akten enthaltenen Unfallumschreibungen (Suva-act. 1, 13 f., 44). Unerwähnt
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blieb ein solcher Sturz insbesondere auch von der Beschwerdeführerin anlässlich ihrer
Besprechung mit der Beschwerdegegnerin vom 17. Juni 2014 (Suva-act. 41). Die in der
Beschwerde vom 12. Dezember 2014 erwähnten Leiden in der rechten Hand bezieht
die Beschwerdeführerin offensichtlich nicht auf den Unfall vom 26. Dezember 2013
(act. G 1: damals "Rechtehandunfall"). Keinerlei Erwähnung findet die rechte Hand
sodann aber auch in den medizinischen Akten, dies in Form von ärztlich erhobenen
Befunden und Diagnosen oder von durchgeführten Untersuchungen und Therapien.
Angesichts des Gesagten ist in Übereinstimmung mit der Beschwerdegegnerin nicht
mit Wahrscheinlichkeit erstellt, dass am 26. Dezember 2013 ein Unfallereignis mit
Beeinträchtigung des rechten Handgelenks stattgefunden hat. Bezüglich Beschwerden
in diesem Bereich ist die Beschwerdegegnerin damit nicht leistungspflichtig.
3.2 Erstmals am 17. Juni 2014, d.h. rund ein halbes Jahr nach dem Unfall, gab die
Beschwerdeführerin an, am 26. Dezember 2013 auch auf die linke Schulter gestürzt zu
sein (Suva-act. 41). Die echtzeitlichen medizinischen Akten der ZNA des KSSG
dokumentieren jedoch weder unter den Rubriken „Angaben des Patienten“ bzw.
„Anamnese“ eine Unfallbeteiligung der linken Schulter und spezifisch schulterbezogen
durchgeführte Untersuchungen noch führen sie Befunde oder Diagnosen mit Hinweis
auf eine erlittene Schulterverletzung auf (vgl. Suva-act. 13, 44). Auch im Arztzeugnis
UVG von Dr. B._ vom 11. Februar 2014 findet die linke Schulter keinerlei Erwähnung
(Suva-act. 14). Die wegen persistierender linksseitiger Schmerzen am 28. Januar 2014
in der RIS durchgeführte Röntgenuntersuchung der linken Schulter brachte keine
traumatischen Läsionen, insbesondere keine Fraktur, keine Luxation und keinen
knöchernen Bandausriss zur Darstellung (Suva-act. 28). Allerdings wurde bei der
Beschwerdeführerin laut Bericht des Schmerzzentrums des KSSG vom 10. September
2013 bereits vor dem Unfall vom 26. Dezember 2013 ein chronifiziertes multilokuläres
Schmerzsyndrom nach Gerbershagen Stadium III diagnostiziert und wurden in dessen
Rahmen Schmerzen im Schulter-Nackenbereich angeführt (Suva-act. 57). Dr. B._
hielt dazu im ärztlichen Zwischenbericht vom 18. Mai 2014 fest, dass die bereits
vorbestehenden, unfallfremden Schulterschmerzen im Rahmen des chronischen
Schmerzsyndroms die Rehabilitation erschweren würden (Suva-act. 33). Aus der
dargelegten Aktenlage ergeben sich keine Hinweise für eine beim Unfallereignis vom
26. Dezember 2013 erlittene Schulterverletzung links. Die im Verlauf aufgetretenen
Schulterschmerzen links (vgl. dazu Suva-act. 28) sind auf eine vorbestehende Ursache
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zurückzuführen und damit als unfallfremd zu bezeichnen (vgl. dazu auch nachfolgende
Erwägung 4.5). Bezüglich Beschwerden im Bereich der linken Schulter ist die
Beschwerdegegnerin damit nicht leistungspflichtig.
3.3
3.3.1 Auch was die LWS-Beschwerden betrifft, die letztlich zur operativen
Behandlung durch Dr. J._ geführt haben, ist festzuhalten, dass in den echtzeitlichen
Akten keine Traumatisierung des Rückens dokumentiert ist, womit eine unfallkausale
Gesundheitsschädigung in diesem Bereich ebenfalls zum Vornherein ausser Betracht
fällt. Rückenschmerzen sind in den Akten erstmals im Zusammenhang mit der MRI-
Untersuchung der LWS vom 19. März 2014 und damit rund drei Monate nach dem
Unfall erwähnt (Suva-act. 31). Es kann zwar nicht ausgeschlossen werden, dass eine
strukturelle Verletzung keine unmittelbaren Schmerzen zeitigt und deshalb vom Arzt
erst in einem späteren Zeitpunkt bemerkt wird. Im Regelfall tritt jedoch eine ernsthafte
Verletzung unfallnah mit den entsprechenden Schmerzen und
Funktionseinschränkungen zutage und wird von ärztlicher Seite erkannt. Dass nach
einer dreimonatigen Latenzzeit neu auftretende Schmerzen im Bereich der LWS Folge
eines vorangegangenen Unfalls sind, erscheint umso unwahrscheinlicher, als gerade
Rückenschmerzen im Regelfall degenerativ bedingt sind (vgl. ALFRED M.
DEBRUNNER, Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, 4. Aufl. Bern 2005, S. 848 ff.;
PSCHYREMBEL, Klinisches Wörterbuch, 266. Aufl. Berlin 2014, S. 1246
„Lumboischialgie“).
3.3.2 Die radiologischen Untersuchungsergebnisse der LWS weisen ebenfalls nicht
auf eine Unfallbeteiligung der LWS bzw. auf (fortdauernde) kausale Unfallfolgen im
Bereich derselben hin. Im MRI-Befund fand sich eine leichtgradige Kompression
respektive Tangierung der S1-Nervenwurzeln beidseits recessal bei medio birecessal
diskret nach caudal luxierter und osteophytär abgestützter Diskushernie auf Höhe
LWK5/SWK1 ohne signifikante Neuroforamenstenose in gleicher Höhe im Rahmen der
erosiven Osteochondrose Typ Modic III. Zur Darstellung kamen ausserdem diskrete,
minimal aktivierte Facettengelenksarthrosen in gleicher Höhe. Im Weiteren zeigte sich
eine flache Bandscheibenprotrusion auf Höhe LWK 4/5, allerdings keine Neuroforamen
oder Recessusstenosen, insbesondere keine Nervenwurzelkompression. Ansonsten lag
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ein altersentsprechend regelhafter MRI-Befund des lumbalen Achsenskelettes vor,
insbesondere keine Spinalkanalstenose (Suva-act. 31). Mit diesem MRI-Befund sind im
Bereich der LWS zweifelsohne verschiedene organische Substrate ausgewiesen
(Diskushernie bzw. Bandscheibenprotrusion, Arthrose, Osteochondrose, Osteophyten),
die jedoch nicht auf neue unfallbedingte strukturelle Schäden hindeuten.
3.3.3 Die Beschwerdegegnerin weist in der Beschwerdeantwort vom 2. Februar
2015 (act. G 6) zutreffend auf die Rechtsprechung hin, gemäss welcher es einer
medizinischen Erfahrungstatsache im Bereich des Unfallversicherungsrechts
entspricht, dass Diskus¬hernien in aller Regel degenerative Erkrankungen darstellen.
Ein Bandscheibenvorfall kann nur dann als weitgehend durch eine äussere Einwirkung
entstanden betrachtet werden, wenn die dabei wirkende Kraft ausserordentlich hoch,
der Unfall mithin geeignet war, eine prätraumatisch vollständig unauffällige
Bandscheibe zu zerreissen. Die Annahme einer ausnahmsweisen Unfallkausalität setzt
ausserdem voraus, dass die Symptome der Diskushernie (vertebrales oder radikuläres
Syndrom) unmittelbar nach dem Unfall auftreten (Urteile des Bundesgerichts vom 3.
September 2014, 8C_209/2014, E. 5.2 mit Hinweisen, und 4. Juni 2014, 8C_326/2013,
E. 2.2; Medizinische Mitteilungen der Suva Nr. 68, S. 17). Die Voraussetzungen für eine
unfallkausale Diskushernie sind vorliegend nicht überwiegend wahrscheinlich erfüllt.
Wie bereits erwähnt, ist eine Krafteinwirkung auf die LWS anlässlich des
Unfallereignisses vom 26. Dezember 2013 nicht nachgewiesen. Entsprechend sind in
den echtzeitlichen medizinischen Akten auch keine Diskusherniensymptome
dokumentiert. Bei der Arthrose, der Osteochondrose bzw. den Osteophyten handelt es
sich sodann ebenfalls um häufige degenerative, also nicht traumatisch bedingte
Veränderungen an der Wirbelsäule, die miteinander zusammenhängende Folge- oder
Begleiterscheinung einer Diskushernie bilden können (vgl. dazu DEBRUNNER, a.a.O.,
S. 852 ff.; 58; PSCHYREMBEL, a.a.O., S. 1557, 1562, 1998).
3.3.4 Med. pract. E._ nimmt in ihrer ärztlichen Beurteilung vom 10. November
2014 betreffend Unfallkausalität der LWS-Beschwerden die Erwägungen 3.3.1 und
3.3.3 umfassend auf (vgl. Suva-act. 70/7 f.) und ergänzt, dass im MRI-Befund der LWS
insbesondere keine Weichteilödeme und auch keine Knochenmarködeme festgehalten
seien, die als offensichtliche Symptome einer erlittenen LWS-Kontusion betrachtet
werden könnten (vgl. dazu DEBRUNNER, a.a.O., S. 655, 1112).
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3.3.5 Med. pract. E._ zieht sodann die angesichts der vorliegenden medizinischen
Akten überzeugende und nachvollziehbare Schlussfolgerung, dass die Diskushernie
überwiegend wahrscheinlich einem degenerativ bedingten Vorzustand entspreche.
Gemäss Bericht des Schmerzzentrums des KSSG vom 10. September 2013 schloss
das bei der Beschwerdeführerin von den Ärztinnen des Schmerzzentrums des KSSG
bereits vor dem Unfall diagnostizierte chronifizierte multilokuläre Schmerzsyndrom
nach Gerbershagen Stadium III auch lumbal ausstrahlende Schmerzen mit ein (Suva-
act. 57). Die behandelnden Ärztinnen hielten fest, dass das chronifizierte
Schmerzsyndrom nach Gerbershagen Stadium III ursächlich am ehesten auf
degenerative Veränderungen der Wirbelsäule zurückzuführen sei. Als solche sind in der
Diagnosenliste auch die im MRI vom 19. März 2014 erhobene Spondylarthrose bzw.
Facettengelenksarthrose und mediale Diskushernie L5/S1 aufgeführt. Die
posttraumatische gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin im Bereich der
LWS stimmt also im Wesentlichen mit derjenigen vor dem Unfall überein. Aufgrund
dieser Sachlage und insbesondere auch angesichts der nicht überwiegend
wahrscheinlichen Traumatisierung der LWS ist nicht ersichtlich, inwiefern hinsichtlich
der LWS-Beschwerden von einer (Teil-)Unfallkausalität - insbesondere auch von einer
richtungsweisenden oder vorübergehenden Verschlimmerung des Vorzustandes (vgl.
dazu RKUV 2000 Nr. U 378 S. 190 und Nr. U 379 S. 193 E. 2a; Urteil des
Bundesgerichts vom 28. Februar 2007, U 357/06, E. 4.6; E. MORSCHER, in: BAUR/
NIGST [Hrsg.], Versicherungsmedizin, 2. Aufl. Bern 1985, S. 191) - auszugehen wäre.
Die Aussagen der Beschwerdeführerin gegenüber der Beschwerdegegnerin vom 17.
Juni 2014 (Suva-act. 41), in der Einsprache vom 14. August 2014 (Suva-act. 63) und in
der Beschwerde vom 12. Dezember 2014 (act. G 1), sie habe vor dem Unfall nicht unter
einem chronischen Schmerzsyndrom gelitten, sie sei vor dem Unfall kerngesund
gewesen bzw. es sei ihr vor dem Unfall viel besser gegangen, erweisen sich mit Blick
auf die wiedergegebene Aktenlage in Übereinstimmung mit der Beschwerdegegnerin
als unglaubwürdig.
3.3.6 Den Akten sind keine ärztlichen Aussagen zu entnehmen, welche in
Widerspruch zur Verneinung der Unfallkausalität in Bezug auf die LWS-Beschwerden
stehen oder überhaupt eine Beteiligung der LWS am Unfallereignis vom 26. Dezember
2013 nahelegen würden. Die Ärztinnen des Schmerzzentrums des KSSG sprachen in
ihrem Bericht vom 10. September 2013, wie bereits erwähnt, von lumbalen Schmerzen,
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welche ursächlich am ehesten auf degenerative Veränderungen der Wirbelsäule
zurückzuführen seien (Suva-act. 57). Dr. B._ diagnostizierte sodann im ärztlichen
Zwischenbericht vom 18. Mai 2014 basierend auf dem Ergebnis der MRI-Untersuchung
der LWS vom 19. März 2014 (Suva-act. 31) eine chronische Lumboischialgie (Suva-act.
33). Mit der Diagnose „Lumboischialgie“ wird von den Ärzten im Regelfall das
Beschwerdebild fassbar gemacht. Rückenschmerzen können ganz unterschiedliche,
eben besonders auch degenerative Ursachen haben. Gerade eine Lumboischialgie ist
eine typische Diagnose für eine im Regelfall degenerativ bedingte Diskushernie bzw.
die bei der Beschwerdeführerin weiteren erhobenen Degenerationen im Bereich der
LWS (vgl. dazu DEBRUNNER, a.a.O., S. 860 f.). Eine Chronifizierung spricht gleichfalls
nicht für ein unfallkausales organisches Substrat, sagt doch diese für sich allein nichts
über deren Ursachen aus. Schliesslich sprach auch Prof. Dr. G._ im
Sprechstundenbericht vom 8. Juli 2014 (Suva-act. 54) in Bezug auf den MRI-Befund
vom 19. März 2014 von einer deutlichen degenerativen Diskopathie L5/S1 und erhob
den Befund entsprechend zur Diagnose. Er bestätigte, dass die Beschwerden der
Beschwerdeführerin mit den degenerativen Veränderungen im Segment L5/S1
korrelieren würden. Auch bei der klinischen Untersuchung habe sich das Segment L5/
S1 als hauptsächlicher Schmerzgenerator gezeigt. Mit dem Begriff „Degeneration“
übereinstimmend sprach Prof. Dr. G._ sodann am 8. August 2014 im
Aufklärungsprotokoll für die chirurgische LWS-Behandlung (Suva-act. 63) von einer
Bandscheibenabnützung im Segment L5/S1 (vgl. DEBRUNNER, a.a.O., S. 849).
3.3.7 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die LWS wahrscheinlich nicht vom
Unfallereignis 26. Dezember 2013 betroffen war, weshalb keine natürlich und adäquat
kausale Schädigung der LWS stattfinden konnte. Die Beschwerdegegnerin hat ihre
Leistungspflicht für die geltend gemachten LWS-Beschwerden und die im Oktober
2014 von Dr. J._ durchgeführte Rückenoperation zu Recht verneint. Auch eine
Verschlimmerung von vorbestandenen Rückenbeschwerden fällt aus diesen Gründen
ausser Betracht.
4.
4.1 Ist - wie hinsichtlich der am 26. Dezember 2013 erlittenen Distorsionen bzw.
Kontusionen im Bereich der linken Hand, des linken Knies sowie des linken
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Oberschenkels bzw. linken Hüftgelenks - der Kausalzusammenhang einmal gegeben
und anerkannt (vgl. Erwägung 2.2), bleibt der Versicherer - anders als beim Beweis
eines Unfallereignisses wie auch bezüglich der überhaupt jemals gegebenen
natürlichen Unfallkausalität des Gesundheitsschadens - leistungspflichtig, sofern sich
nicht hinreichend nachweisen lässt, dass der Kausalzusammenhang zu einem späteren
Zeitpunkt dahingefallen ist (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45, 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 3b).
War bei einem Körperteil schon vor dem Unfall ein krankhafter bzw. degenerativer
Vorzustand (vgl. SVR 2009 UV Nr. 3 S. 9, 8C_354/2007, E. 2.2 mit Hinweisen)
vorhanden, fällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers dahin, wenn der (krankhafte)
Gesundheitszustand erreicht ist, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat
(Status quo ante) oder wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines
krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status
quo sine; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b mit Hinweisen). Das Dahinfallen jeder
kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss
mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein
(KIESER, a.a.O., Art. 43 N 46). Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende
Tatfrage handelt, liegt die entsprechende Beweislast beim Unfallversicherer (RUMO-
JUNGO/HOLZER, a.a.O., S. 54).
4.2
4.2.1 Hinsichtlich der von der Beschwerdeführerin am 17. Juni 2014 gegenüber der
Beschwerdegegnerin beschriebenen (Suva-act. 41) und durch Dr. C._ am 26. Juni
2014 behandelten (Suva-act. 49) Handgelenksschmerzen bzw. Schulter-Arm-
Schmerzen links, hält die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid
unzutreffend fest, dass zu einem Sturz auf die linke Hand mit Handgelenksschmerzen
keinerlei echtzeitliche Akten oder Berichte vorliegen würden. Sowohl im Bericht sowie
im Arztzeugnis UVG der ZNA des KSSG vom 27. Dezember 2013 bzw. 6. Februar 2014
(Suva-act. 44, 13) als auch im Arztzeugnis UVG von Dr. B._ vom 11. Februar 2014
(Suva-act. 14) ist zwar (nur) von einem Sturz auf den Daumen die Rede und wurde die
Diagnose Daumendistorsion gestellt, doch gab die Beschwerdeführerin Schmerzen im
Handgelenk, ausstrahlend in den Daumen, an und liess sich eine Druckdolenz in der
Metacarpale I, aber auch im Handgelenk erheben. In der ZNA des KSSG wurde
ausserdem eine Röntgenuntersuchung der linken Hand durchgeführt (Suva-act. 13 f.,
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44). Am 27. Februar 2014 konsultierte die Beschwerdeführerin Dr. C._, die als
Befunde eine schmerzhaft eingeschränkte Beweglichkeit des Sattelgelenks und eine
Druckdolenz im Scaphoid palmar- und dorsalseitig erhob (Suva-act. 45). Aufgrund des
aufgezeigten Sachverhalts ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon
auszugehen, dass das linke Handgelenk am Unfall beteiligt war. Laut ihrem Schreiben
vom 25. Februar 2014 ging damals offenbar auch die Beschwerdegegnerin davon aus,
dass sie Taggelder für Handgelenksbeschwerden links ausgerichtet habe (vgl. Suva-
act. 17). Infolge persistierender Schmerzen im ganzen Daumen erfolgte sodann am 3.
März 2014 eine MRI-Untersuchung des linken Handgelenks inklusive
Daumensattelgelenk und Daumengrundgelenk (Suva-act. 29).
4.2.2 Die Röntgenuntersuchung der linken Hand in der ZNA des KSSG vom 27.
Dezember 2013 zeigte keine ossären Läsionen (Suva-act. 44). Die MRI-Untersuchung
vom 3. März 2014 brachte einen entzündlichen Reizzustand des radialseitigen Kapsel-
Bandapparates im Daumensattelgelenk mit subchondraler Zystenbildung an der Basis
Os metacarpale I und minimaler perifokaler Osteodystrophie, nur geringgradige
degenerative Knorpelveränderungen, einen entzündlichen Reizzustand der
Gelenkkapsel im Daumengrundgelenk und ein lobuliertes Ganglion (5 x 13 mm), am
ehesten ausgehend von der palmarseitigen Gelenkkapsel, angrenzend an das
Ligamentum radio-scaphocapitatum, zur Darstellung. Ansonsten zeigte sich das MRI
des linken Handgelenks normal (Suva-act. 29). Dr. B._ diagnostizierte hierauf im
ärztlichen Zwischenbericht vom 18. Mai 2014 einen posttraumatischen Reizzustand
des Kapselbandapparates im Daumensattelgelenk und in der Gelenkkapsel des
Daumengrundgelenks links (Suva-act. 33/1). In der elektrophysiologischen
Untersuchung der linksseitigen Armnerven durch Dr. F._ vom 24. Juni 2014 zeigte
sich ein normaler Nervus ulnaris und Nervus radialis und beim Nervus medianus
sensibel-antidrom eine leichtgradige Verlangsamung der distalen sensibel-antidromen
Nervenleitgeschwindigkeit bei normaler sensibel-antidromer Nervenleitgeschwindigkeit
im Unterarm. Insgesamt interpretierte Dr. F._ diese Befunde zusammen mit der Klinik
als leichtgradiges, rein sensibles posttraumatisches Karpaltunnelsyndrom links (Suva-
act. 50). Dr. C._ hielt hierauf im Bericht vom 1. Juli 2014 über die Konsultation bei ihr
vom 26. Juni 2014 fest, die Beschwerdeführerin klage zunehmend über diffuse
Schmerzen im Sinne eines Schulter-Arm-Syndroms. Im EMG habe ein leichtes
posttraumatisches CTS nachgewiesen werden können (Suva-act. 49). Gestützt auf
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diese Aktenlage hielt med. pract. E._ in ihrer Beurteilung vom 22. Juli 2014 schlüssig
und überzeugend fest, dass kein Hinweis auf strukturelle Unfallfolgen vorliege. Die
Medianusproblematik sei als nicht überwiegend wahrscheinlich unfallkausal zu
betrachten (Suva-act. 58).
4.2.3 Es bestehen keine Anhaltspunkte dafür, an der Schlussfolgerung von med.
pract. E._ zu zweifeln. Das Karpaltunnelsyndrom wird zwar in der medizinischen
Literatur auch als indirekter unfallbedingter Gesundheitsschaden bzw. sekundärer
Folgeschaden einer primären Verletzung (Knochenbruch, Luxation, Radiusfraktur)
beschrieben, stellt jedoch in der Regel ein Krankheitsgeschehen im Sinne einer
chronischen Kompression des Nervus medianus - u.a. anatomisch bedingt, durch
Überlastungen, rheumatische Erkrankungen oder durch knöcherne Veränderungen
(Arthrose) verursacht - dar (vgl. dazu DEBRUNNER, a.a.O., S. 752; ROCHE LEXIKON,
Medizin, 5. Aufl. München 2003, S. 978; PSCHYREMBEL, a.a.O., S. 1071).
Entzündliche Reizzustände vermögen sodann einzig als sekundäre Begleit- bzw.
Folgeerscheinung einer primären Unfallverletzung aufzutreten und werden in der
medizinischen Literatur grundsätzlich als Krankheit beschrieben (vgl. ROCHE
LEXIKON, a.a.O., S. 534 f.; PSCHYREMBEL, a.a.O., S. 600 f.). Die in Erwägung 4.2.2
aufgezeigten bildgebend bzw. apparativ erhobenen Untersuchungsergebnisse weisen
ausserdem keine unfallkausale Körperverletzung nach. Auch Dr. B._, Dr. C._ sowie
Dr. F._ formulierten bzw. diskutierten in ihren Berichten keine konkrete primäre
Unfallläsion oder brachten die vorliegenden gesundheitlichen Störungen mit keiner
solchen in Zusammenhang. Mit dem von Dr. C._ und Dr. F._ verwendeten Begriff
„posttraumatisch“ wird einzig eine zeitliche Einordnung vorgenommen. Dass vor dem
Unfall keine entsprechenden Beschwerden geklagt worden sind, bildet für sich allein
nach konstanter bundesgerichtlicher Praxis keinen Beweis für eine Unfallkausalität. Der
zeitliche Aspekt besitzt keine wissenschaftlich genügende Erklärungskraft. Andernfalls
würde man sich mit dem blossen Anschein des Beweises bzw. mit der blossen
Möglichkeit begnügen und davon ausgehen, dass eine gesundheitliche Schädigung
schon deshalb durch den Unfall verursacht sei, weil sie nach diesem auftrat (KIESER,
a.a.O., Art. 4 N 69; MAURER, a.a.O., S. 460 N 1205 [= Beweisführung nach der Formel
„post hoc ergo propter hoc“]; SVR 2009 UV Nr. 13 [8C_590/2007], S. 52 E. 7.2.4 mit
weiteren Hinweisen; BGE 119 V 340 E. 2b/bb).
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4.3 Auch die MRI-Untersuchungen des linken Kniegelenks und des linken Hüftgelenks
vom 27. Januar 2014 in der RIS (Suva-act. 30) zeigten keine strukturellen
Unfallverletzungen, insbesondere keine Frakturzeichen, welche für einen über den
Zeitpunkt der Leistungseinstellung hinaus fortdauernden Gesundheitsschaden
sprechen würden.
4.4 Als echtzeitliche Unfalldiagnosen wurden schliesslich von den Ärzten der ZNA des
KSSG in Bezug auf die linke Hand und die linke Hüfte einzig eine Daumendistorsion
bzw. eine Oberschenkelkontusion gestellt (Suva-act. 13, 44). Bei der Distorsion und
Kontusion handelt es sich um Gesundheitsschädigungen, deren Geschehen sich zwar
beispielsweise durch den Unfallmechanismus (stumpfe Krafteinwirkung auf einen
Körperteil oder Dehnung eines Körperteils durch Sturz) annehmen oder anhand (wie
auch im vorliegenden Fall) klinisch erhobener Befunde - wie Hämatome, Schwellungen,
Druckschmerzen, Bewegungseinschränkungen, Muskelverhärtungen - objektivieren
lassen, die aber nicht von einer strukturellen Läsion bzw. schlecht verheilten,
strukturellen Läsion mit fortdauernden gesundheitlichen Störungen begleitet sein
müssen. In diesem Sinn ist auf die medizinische Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass
Prellungen (Kontusionen), Verstauchungen oder Zerrungen (Distorsionen) ohne
strukturelle Läsionen normalerweise innert kurzer Zeit folgenlos abheilen (vgl.
DEBRUNNER, a.a.O., S. 412). Angesichts der dargelegten Sachlage darf - wie von
med. pract. E._ angenommen und schlüssig begründet - mit dem Beweisgrad der
überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass der Status quo
sine bzw. ante im Zeitpunkt der Leistungseinstellung (24. Juli 2014) erreicht war. Med.
pract. E._ weist in ihrer Beurteilung vom 10. November 2014 (Suva-act. 70) auf den
Vorzustand der Beschwerdeführerin - das chronifizierte multilokuläre Schmerzsyndrom
nach Gerbershagen Stadium III - hin, welcher bereits vor dem Unfall auch lumbale
Schmerzen mit Ausstrahlung in den linken dorsalen Oberschenkel umfasste und in den
Zusammenhang mit der unfallfremden Diskushernie und der Spondylarthrose (vgl.
Erwägung 3.3) gestellt wurde (Suva-act. 57). Die unfallfremde Rückenproblematik
verursacht offensichtlich Schmerzen in der linken Hüfte und im linken Bein. Diese
Symptomatik wird auch in der medizinischen Literatur beschrieben (vgl. dazu
DEBRUNNER, a.a.O., S. 881 f.; LEITLINIE DER ORTHOPÄDIE, Hrsg.: Deutsche
Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie und Berufsverband der Ärzte
für Orthopädie, 2. erweiterte Aufl. Köln 2002, S. 5). Nachdem med. pract. E._ in ihrer
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Beurteilung vom 22. Juli 2014 von einer Heilungsdauer von nur sechs bis acht Wochen
ausging (Suva-act. 58), erscheint eine Leistungseinstellung nach erst rund sieben
Monaten - wie sie von der Beschwerdegegnerin im angefochtenen
Einspracheentscheid vorgenommen wurde - nicht als verfrüht.
4.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Nachweis für das Dahinfallen der
Kausalität zwischen dem Unfall vom 26. Dezember 2013 und den direkten Unfallfolgen
im Bereich der linken Hand, des linken Knies und der linken Hüfte bzw. des linken
Oberschenkels per 24. Juli 2014 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dargetan und
davon auszugehen ist, dass fortdauernde Beschwerden auf unfallfremde Faktoren
zurückzuführen sind. Die Einstellung der bisherigen Leistungen auf dieses Datum hin
und die Verneinung weiterer Leistungsansprüche erweist sich damit als gerechtfertigt.
5.
Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des
angefochtenen Einspracheentscheids vom 13. November 2014 abzuweisen.
Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).