Decision ID: 8a40ccd4-2e9f-4ac3-9e0b-10d0e8a7d008
Year: 2021
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Die 1988 geborene
X._
war se
it 1. Mai 2018 bei der
Y._
als Pflegehelferin angestellt und dadurch bei der
ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG
obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 29. Oktober 2018
stürzte sie auf
ihr
linkes
Knie, als sie eine Bewohnerin auf den Nachtstuhl
brachte
und
diese beim drohenden Sturz aus dem Stuhl aufzu
fangen versuchte
(Unfallmeldung vom 30. Oktober 2018 [Urk. 8/1])
. Die gleichen
tags aufgesuchte Dr. med. Z._
, Fachärztin FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation,
stellte
ein Hämatom, Kratzspuren
sowie
Druckschmerzen am linken Unterschenkel
fest
und
diagnostizierte
eine Kontusion des linken Unter
schen
kels (Urk. 8/4). In der MRT
-Untersuchung der
A._
vom 16
. Januar 2019 zeigte sich ein subkutanes Ödem im Unterschenkel links bis
Malleolus
medialis
re
ichend.
Bandläsion
en
des unteren und oberen Sprunggelenkes konnte
n
nicht nachgewiesen werden (Urk. 8/10).
Am 19. März 2019
äusserte Dr.
Z._
bei weiterhin bestehenden Schmerzen im linken Unterschenkel den Verdacht auf einen neuropathischen Schmerz und wies auf eine hohe psychosoziale Belastungssituation hin
. Sie verordnete weiterhin Phy
siotherapie sowie neu
die medikamentöse Therapie mit
Pregabalin
(Urk.
8/9).
Die
ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG
erbrachte vorerst die gesetzlichen Versicherungsleistungen.
Nachdem
der beratende Arzt
Dr. med.
B._
,
Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des
Bewegungs
appa
rates
,
am
9. April und
3
.
Mai
2019 Stellungnahme
n
zur Kausalität der Unterschen
kel
beschwerden abgegeben hatte
(Urk.
8/12,
8/16
), stellte die
ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG
die Leistungen mit Verfügung vom
10. Mai
2019 mangels weiterbestehender Unfallfolgen per
Ende Februar
2019 ein
(Urk. 8/18
). Die dagegen erhobene Einsprache (Urk.
8/22 und 8/30
) wies sie
nach Einholung einer weiteren Beurteilung durch Dr.
B._
vom 16. August 2019 (Urk. 8/33)
mit Entscheid vom 2
7
.
September
2019 ab (Urk. 2).
2.
Dagegen erhob
X._
am 5
.
November
2019 Beschwerde mit dem An
trag, die
ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG
sei zu verpflichten,
die gesetzlichen Taggelder und Heilungskosten über den 28. Febr
uar 2019 hinaus bis mindestens zu
m 30. April 2019 zu erbringen.
Eventualiter sei die Sache zur Täti
gung weiterer Abklärungen, insbesondere der Einholung einer versicherungsex
ternen medizinischen Beurteilung, an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen
(Urk. 1 S.
2). Mit Beschwerdeantwort vom 6
.
Dezember
2019 schloss die
ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG
auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7
),
wovon die
Beschwerdeführer
in mit Verfügung vom 10
.
Dezember 2019
in Kennt
nis gesetzt wurde (Urk. 11
).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss Art. 6
des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG)
werden – soweit das Gesetz nichts
anderes
bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Be
rufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch
bei folgenden
Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind (Abs. 2): Knochenbrüche (
lit
. a), Verrenkungen von Gelenken (
lit
. b), Meniskus
risse (
lit
. c), Muskelrisse (
lit
. d), Muskelzerrungen (
lit
. e), Sehnenrisse (
lit
. f), Band
läsionen (
lit
. g) und Trommelfellverletzungen (
lit
. h). Ausserdem erbringt die Ver
sicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).
1.2
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natür
lichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent
sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal
zu
sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg
gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse
Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.3
Die Beweislastregel, wonach der Unfallversicherer und nicht der Versicherte die Beweislast für das überwiegend wahrscheinliche Dahinfallen der natürlichen Un
fallkausalität trägt, greift erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im
Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61
lit
. c des Bundesgesetzes über den
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]) und der Beweis
wür
di
gung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die überwiegende Wahr
schein
lichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b in
fine
S. 264 mit Hinweisen).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).
Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche
rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erschei
nen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/
ee
). Das An
stellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versicherungs
trä
ger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs
inter
nen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete ihren
Einspracheentscheid
(Urk. 2)
im We
sent
lichen
damit,
dass
sich
die Beschwerdeführerin
beim Ereignis vom 29.
Oktober 2018 lediglich eine leichte Unterschenkelkontusion zugezogen
habe
. Eine solche sei regelmässig spätestens nach
vier Monaten ausgeheilt.
Zudem sei weder das Vorliegen eines posttraumatischen neur
opathischen Schmerzes noch
eine
Lymph
ab
flussstörung anzunehmen.
Folglich sei der Kausalzusammenhang für die noch bestehenden Beschwerden gestützt auf die klare und eindeutige Beurteilung des beratenden Arztes Dr.
B._
per 28. Februar 2019 weggefallen.
2.2
Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend,
dass es im Heilungsverlauf zu Komplikationen
und damit Verzögerungen
ge
kommen sei
, weshalb medizinische Erfahrungswerte nicht repräsentativ seien.
Vielmehr bedürfe der Fall einer individuellen Prüfung und Beurteilung.
Die be
handelnde Ärztin habe aufgrund eigener Untersuchungen eine Lymphabfluss
störung festgestellt.
Dr.
B._
habe eine solche als unwahrscheinlich
beurteilt, ohne dies weiter zu begründen. Auch die von Dr.
Z._
diagnostizierten neuro
pathischen Schmerzen seien von Dr.
B._
in Abrede gestellt worden, obschon erst die darauf ausgerichtete medikamentöse Therapie mit
Pregabalin
zu einer deutlichen Verbesserung der Schmerzsituation
per
Ende April 2019 geführt habe.
3.
Der die Beschwerdegegnerin beratende Arzt
Dr.
B._
führte in seiner Stel
lung
nahme vom 3. Mai 2019 (Urk. 8/16) aus, dass
sich
die Beschwerdeführerin beim Ereignis vom 29. Oktober 2018 eine leichte Unterschenkelkontusion zugezogen habe. Im MRI
des linken Unterschenkel
s und des linken OSG
vom 16. Januar 2019 habe sich
lediglich
ein subkutanes Ödem
im Unterschenkel gezeigt
. Ansonsten hätten keine weiteren substanziellen Läsionen bestanden.
Insbesondere sei das OSG unauffällig gewesen.
Eine solche leichte Unterschenkelkontusion sei in der Regel spätestens vier Monate nach dem Ereignis abgeheilt. Die noch angegebenen Beschwerden seien nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit die Folge dieses Ereignisses. Eine Rolle spiele dabei wahrscheinlich auch die beschriebene psychosoziale Belastungssituation.
Weiter
legte
Dr.
B._
in seiner me
dizinischen Beurteilung vom 16.
August 2019
(Urk. 8/33)
dar
, dass
es gemäss der Hausärztin zu einer Verzögerung des Heilver
laufes aufgrund eines neuropathischen Schmerzes und einer Lymphab
fluss
stö
rung gekommen sei. E
in posttraumatischer neuropathischer Schmerz
entstehe
aufgrund einer Nervenschädigung. Es stelle sich
daher
die Frage, welcher Nerv
bei dieser banalen ventralen Unterschenkelkontusion geschädigt worden sei
n solle
.
Eine Lymphabflussstörung sei zudem eher unwahrscheinlich, vielmehr dürfte es sich um eine verzögerte
Ödemrückbildung
gehandelt haben.
4.
4.1
Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin
(Urk. 1 S. 7)
vermag die Einschät
zung des beratenden Arztes Dr.
B._
zu überzeugen, was nachfol
gend darzu
l
egen ist
.
4.2
Dr.
B._
stellte a
uf die in der MRT-Untersuchung
vom 16. Januar 2019 (Urk. 8/10) erhobenen Befunde und gestellten Diagnosen ab und begründete
unter Berücksichtigung der Berichte der behandelnden Ärztin (Urk. 8/4, 8/9 und 8/30)
nachvollziehbar, dass die ab März 2019 noch geltend gemachten Beschwerden nicht auf den Unfall vom 29. Oktober 2018
zurückzuführen sind.
Hierzu
legte
er
schlüssig dar, dass im Anschluss
an das Unfallereignis bildmor
phologisch
ledig
lich ein subkutanes Ödem im Unterschenkel nachgewiesen werden konnte, wäh
rend das
obere und untere Sprung
gelenk unauffällig
war
en und auch sonst keine weiteren substanziellen Läsionen bestanden
. Ein
e solche leichte
Unterschenkel
kontusion ist
seinen Angaben zufolge
rege
l
mässig spätestens nach vier Monaten abgeheilt
(vgl. E. 3)
.
An dieser Einschätzung vermögen
die
Berichte
von
Dr.
Z._
keine Zweifel zu erwecken
. Di
e von ihr aufgeführte Lymphabf
lussstörung sowie die Entwicklung eines neuropathischen Schmerzes
(Urk. 8/30
S. 6
)
blieben
unbelegt und erscheinen
zudem nicht
wahrscheinlich, ist doch
insbesondere
wie von Dr.
B._
aufgezeigt nicht ersichtlich, welcher Nerv anlässlich der leichten Unterschenkelkontusion hätte geschädigt werden sollen (Urk. 8/33).
Wenn Dr.
B._
sodann
eine
v
erzögerte
Ödemrückbildung
für wahrscheinlich
oder mög
lich
erachtet und dennoch an einer Ausheilung innert
vier Monaten festhält, widerspricht er sich
damit entgegen
den Ausführungen
der Beschwerdeführerin
(Urk. 1 S. 7)
nicht
, handelt es sich
bei
seiner Zeita
ngabe
doch um den oberen
Rahmen
des regelmässig auftretenden Heilungsverlaufes
. Zumindest war nach dieser Zeit nicht mehr mit
wesentlichen
Beschwerden zu rechnen
.
Zudem führte auch Dr.
Z._
im März 2019 aus, dass bereits eine deutliche Reduktion der Schmerzmedikation stattgefunden habe und nach erfolgter Kündigung eine Arbeits
aufnahme geplant sei (Urk. 8/9). Auch wenn in diesem Bericht noch auf eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit bei hoher körperlicher Belastung im Pflege
beruf hingewiesen wurde, konnte doch bereits wenige Wochen später eine neue Arbeitsstelle angetreten werden
und attestierte Dr.
Z._
eine vollständige Arbeits
fähigkeit
(Urk. 8/30
S. 6
)
. Diese Tatsache stützt ebenfalls die Einschätzung
von
Dr.
B._
, das
s
bereits einige
Zeit
vor dem Stellenantritt
beziehungsweise im März 2019
eine 100%-
ige
Arbeitsfähigkeit vorgelegen haben muss.
In
diesem Zusam
menhang ist auch
auf
die Erfahrungstatsache
hinzuweisen, dass
Hausärztinnen und Hausärzte
wie überhaupt behandelnde Arztpersone
n beziehungsweise Thera
peuten
mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche
Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).
Ausserdem darf die von Dr.
Z._
erwähnte hohe psychosoziale Belastungssituation (Krankheit Sohn, Ehemann) als unfall
fremder Faktor selbstredend nicht in die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ein
fliessen.
D
ie Tatsache, dass sich die Schmerzsituation verbessert hat,
kann
sodann
nicht
ohne Weiteres
auf die medikamentöse
Therapie mit
Pregabalin
zurückge
führt
werden,
wurde diese Behandlung doch erst im März 2019 aufgenommen. Zu die
sem Zeitpunkt hatte die Ärztin bereits von einer deutlichen Reduktion der Scherzmedikation berichtet (Urk. 8/9). Schliesslich
kommen
für die Sch
m
erzre
duk
tion
mindestens ebenso wahrscheinlich andere Gründe – wie insbesondere der f
rüher oder später natürlich
eintretende Rückgang des Ödems – in Frage.
Ent
gegen dem Dafürhalten der Beschwerdeführerin fehlt es damit an Hinweisen für im Heilungsverlauf aufgetretene Komplikationen.
Bei der Beurteilung durch
Dr.
B._
schadet
im Übrigen
nicht, dass der Versiche
rungsmediziner die
Beschwer
deführer
in
nicht selbst unter
sucht hat, da auch reinen Aktengutachten voller Beweiswert zukommt, sofern – wie im konkreten Fall – ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die Beur
teilung eines an sich feststehen
den medizinischen Sachverhalts geht (Urteil des Bundesgerichts 8C_641/2011 vom 22. Dezember 2011 E. 3.2.2 mit Hinweisen).
4.3
Zusammenfassend ist die Beschwerdegegnerin zu Recht davon ausgegangen, dass
der Kausalzusammenhang für
allfällig noch bestehende
Beschwerden
spätestens per Ende Februar 2019
entfallen
war
. Folglich ist nicht zu beanstanden, dass
sie
die Taggeldleistungen und Heilungskosten
auf diesen Zeitpunkt
eingestellt und keine
weiterführenden Leistungen zugesprochen hat.
Für weitere medi
zi
nische Abklä
rungen besteht kein Anlass, zumal davon
– insbesondere nach inzwischen
vollständig
erfolgter Heilung -
keine anderen
entscheid
rele
van
ten
Erkennt
nisse zu erwar
ten sind (antizipierte Beweiswürdi
gung; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d, 136 I 229 E. 5.3).
5.
Der angefochtene
Einspracheentscheid
vom 27. September 2019 erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.