Decision ID: 974ed5ba-f8a7-5703-96fd-a68cb99c689e
Year: 2022
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
Der mauretanische oder senegalesische Staatsangehörige A._
(geboren 1980) suchte am 15. August 2014 in Deutschland um Asyl nach
(Akten der Vorinstanz, Dublin-Wegweisung [SEM-act.] 4]). Seinen eigenen
Angaben zufolge gelangte er am 1. Juni 2021 in die Schweiz, wo er glei-
chentags in Polizeigewahrsam genommen wurde. Am 2. Juni 2021 ge-
währte ihm die Zürcher Stadtpolizei das rechtliche Gehör zum Erlass von
Entfernungs- und Wegweisungsmassnahmen sowie zur Anordnung aus-
länderrechtlicher Zwangsmassnahmen. Zudem wurde er wegen Verdachts
des Verstosses gegen ausländerrechtliche Vorschriften einvernommen.
Hierbei erklärte er unter anderem, in Deutschland eine Duldung zu haben
und dort zweieinhalb Jahre inhaftiert gewesen zu sein. Deutschland wolle
ihn zurückschaffen, weshalb er in die Schweiz gereist sei (Akten des Mig-
rationsamtes des Kantons Zürich [ZH-act.] 5 ff.). Mit Strafbefehl vom 2. Juni
2021 sprach ihn die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl der rechtswidrigen Ein-
reise für schuldig (ZH-act. 10). Nach Entlassung aus der Haft wies das
Migrationsamt des Kantons Zürich den Beschwerdeführer unter Ansetzung
einer siebentägigen Ausreisefrist am 3. Juni 2021 aus der Schweiz und
dem Schengen-Raum weg (ZH-act. 13). Die Vorinstanz belegte den Be-
schwerdeführer am 3. Juni 2021 mit einem zweijährigen Einreiseverbot mit
Wirkung für den gesamten Schengen-Raum (ZH-act. 11).
B.
Am 16. September 2021 wurde der Beschwerdeführer in Genf angehalten.
Die Eidgenössische Zollverwaltung und die Migrationsbehörde des Kan-
tons Genf gewährten ihm am 16. September 2021, beziehungsweise am
27. September 2021 rechtliches Gehör zum Erlass von Entfernungsmass-
nahmen (Akten des Zentralen Migrationsinformationssystems [ZEMIS-
act.] 5/29 ff. und 5/51 ff.). Mit Strafbefehl vom 28. September 2021 wurde
der Beschwerdeführer wegen illegalen Aufenthalts in der Schweiz verurteilt
(ZEMIS-act. 5/62 ff.).
C.
Die Genfer Flughafenpolizei hielt den Beschwerdeführer am 9. November
2021 an. Wegen illegalen Aufenthalts wurde er am 11. November 2021 von
der Genfer Staatsanwaltschaft erneut zu einer Geldstrafe verurteilt (ZH-
act. 18). In der Folge wurde er dem Zürcher Migrationsamt zugeführt, wel-
ches mit Verfügung vom 12. November 2021 eine Dublin-Vorbereitungshaft
anordnete (ZH-act. 22).
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D.
Am 16. November 2021 ersuchte das Migrationsamt des Kantons Zürich
die Kantonspolizei Zürich um Einleitung eines Dublin-Verfahrens (ZH-
act. 24). Die Kantonspolizei bat die Vorinstanz am 19. November 2021 um
eine Abfrage des "Eurodac"-Systems und für den Fall eines Treffers um
Einleitung eines Dublin-Verfahrens (ZH-act. 33). Am 19. November 2021
gewährte die Kantonspolizei dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör,
sowohl zur Einleitung eines Dublin-Verfahrens, als auch zu einer allfälligen
Wegweisung nach Deutschland. Der Beschwerdeführer erklärte sich dabei
mit einem Abgleich seiner Fingerabdrücke mit der "Eurodac"-Datenbank
einverstanden. Er gab jedoch an, nicht nach Deutschland zurückkehren zu
wollen, weil er von den dortigen Behörden selbst nach sieben Jahren keine
Papiere erhalten habe. Sollte er freigelassen werden, werde er die Schweiz
selbständig Richtung Frankreich verlassen (ZH-act. 32).
E.
Die Vorinstanz ersuchte die deutschen Behörden am 23. November 2021
um Wiederaufnahme des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 18 Abs. 1
Bst. b der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments
und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfah-
ren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von ei-
nem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat ge-
stellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist (nachfolgend:
Dublin-III-VO) (SEM-act. 5). Deutschland hiess das Wiederaufnahmege-
such am 24. November 2021 gestützt auf Art. 18 Abs. 1 Bst. d Dublin-III-
VO gut (SEM-act. 8).
F.
Mit Verfügung vom 25. November 2021 wies die Vorinstanz den Beschwer-
deführer in Anwendung von Art. 64a Abs. 1 AIG (SR 142.20) nach Deutsch-
land weg und forderte ihn unter Androhung von Zwangsmitteln im Unter-
lassungsfall auf, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der Be-
schwerdefrist zu verlassen. Mit dem Vollzug der Wegweisung wurde der
Kanton Zürich beauftragt (SEM-act. 9). Die Verfügung eröffnete die Vor-
instanz dem Beschwerdeführer am 3. Dezember 2021. Gleichentags un-
terzeichnete dieser eine "Beschwerdeverzichtserklärung" (SEM-act. 10).
G.
Gegen die vorinstanzliche Wegweisungsverfügung vom 25. November
2021 erhob der Beschwerdeführer am 10. Dezember 2021 Beschwerde
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beim Bundesverwaltungsgericht. Er beantragte, die Wegweisungsverfü-
gung des SEM vom 25. November 2021 sei aufzuheben. Die Vorinstanz
sei anzuweisen, ihm die Gelegenheit zu geben, ein Asylgesuch in der
Schweiz zu stellen. Eventualiter sei die Sache zur korrekten Verfahrens-
durchführung, vertiefter Abklärung und Neubeurteilung an die Vorinstanz
zurückzuweisen. Im Weiteren ersuchte er um Gewährung der unentgeltli-
chen Rechtspflege und Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschus-
ses (Akten des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer-act.] 1).
H.
Am 13. Dezember 2021 setzte der Instruktionsrichter den Vollzug der Über-
stellung des Beschwerdeführers nach Deutschland im Sinne einer vorsorg-
lichen Massnahme einstweilen aus (BVGer-act. 2). Der Beschwerdeführer
wurde am 17. Dezember 2021 aus der Dublin-Haft entlassen und stellte
gleichentags ein Asylgesuch (Akten der Vorinstanz, Asyl [SEM-A-act.] 1;
BVGer-act. 8). Am 21. Dezember 2021 erkannte der Instruktionsrichter der
Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu. Ein Nichteintreten auf die Be-
schwerde blieb vorbehalten (BVGer-act. 5).
I.
Im nach wie vor pendenten Asylverfahren gewährte die Vorinstanz dem
Beschwerdeführer am 4. Januar 2022 das rechtliche Gehör zur Zuständig-
keit Deutschlands für die Durchführung des Asyl- und Wegweisungsverfah-
rens, zum beabsichtigten Nichteintretensentscheid, zur Wegweisung nach
Deutschland sowie zu seinem Gesundheitszustand (SEM-A-act. 15).
J.
Die Vorinstanz liess sich am 5. Januar 2022 vernehmen. Sinngemäss be-
antragte sie die Abweisung der Beschwerde. Sie erklärte, dem Beschwer-
deführer werde im Rahmen des Asylverfahrens das rechtliche Gehör zur
Zuständigkeit Deutschlands sowie zur Wegweisung in diesen Staat ge-
mäss Dublin-III-VO gewährt werden. Unter Berücksichtigung der Sachlage
und den Bestimmungen des Asylgesetzes werde über das Asylgesuch ent-
schieden werden (BVGer-act. 10).
K.
Am 14. Februar 2022 reichte der Beschwerdeführer eine Replik ein
(BVGer-act. 13).
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Seite 5
L.
Aus organisatorischen Gründen hat die vorsitzende Richterin das Verfah-
ren vom bisherigen Instruktionsrichter übernommen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Behandlung von Beschwerden
gegen Verfügungen zuständig, mit denen die Vorinstanz gestützt auf die
Dublin-Assoziierungsabkommen eine Wegweisung (Art. 64a AIG) ausge-
sprochen hat (Art. 31 ff. VGG i.V.m. Art. 5 VwVG; Art. 112 Abs. 1 AIG).
1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG und das
AIG nichts anderes bestimmen (Art. 37 VGG; Art. 112 Abs. 1 AIG).
2.
Der Beschwerdeführer erklärte am 3. Dezember 2021 unterschriftlich, auf
die Ausübung des mit Verfügung vom 25. November 2021 eingeräumten
Beschwerderechts zu verzichten.
2.1 Ein solcher Verzicht auf ein Rechtsmittel ist grundsätzlich gültig, wenn
er nach Eröffnung, frei und unbeeinflusst sowie in voller Kenntnis der vom
Verzicht betroffenen Verfügung erfolgt. Er ist nur widerrufbar, wenn er unter
Willensmängeln, insbesondere aufgrund irreführender Angaben der Be-
hörde, zustande gekommen ist (vgl. BGE 143 III 157 E. 1.2.1; 86 I 150 E. 2;
Urteile des BGer 2C_865/2017 vom 22. März 2019 E. 2.4; 2C_277/2013
vom 7. Mai 2013 E. 1.4; BVGE 2019 I/4 E. 3.1 und E. 3.2; 2009/11 E. 2.1.2;
OLIVER ZIBUNG, in: Bernhard Waldmann/Philippe Weissenberger [Hrsg.],
Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 2. Aufl. 2016 [nachfol-
gend: Praxiskommentar VwVG], Art. 50 N. 16).
2.2 Vorliegend erfolgte der Beschwerdeverzicht nach Eröffnung der vor-
instanzlichen Verfügung sowie in voller Kenntnis deren Inhalts. Zwar trägt
der Beschwerdeführer vor, es sei "davon auszugehen", dass er "die Folgen
seiner Unterschrift nicht verstanden" habe. Diese nachgeschobene Be-
hauptung begründet er indes nicht weiter. Gründe dafür, weshalb er an-
lässlich der Unterzeichnung des Verzichts Willensmängeln unterlegen,
oder inwiefern die Vorinstanz irreführende Angaben gemacht haben soll,
führt er keine an. Gegenüber der Genfer Polizei gab er am 27. September
2021 zu Protokoll, in [...] Geologie studiert zu haben (ZEMIS-act. 5/54).
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Seit 2014 lebte er in Deutschland. Er dürfte daher sowohl intellektuell, als
auch sprachlich in der Lage gewesen sein, die Konsequenzen des von ihm
unterzeichneten Beschwerdeverzichts einzuschätzen. Diese lagen denn
auch relativ klar auf der Hand. Anlässlich des ihm am 19. November 2021
gewährten rechtlichen Gehörs zur Wegweisung gestützt auf die Dublin-III-
VO führte er aus, nicht nach Deutschland zurückkehren, die Schweiz aber
selbständig Richtung Frankreich verlassen zu wollen (vgl. SEM-act. 3).
Dies schliesst jedoch nicht aus, dass er sich im Zeitpunkt der Unterzeich-
nung der Verzichtserklärung einer Überstellung nach Deutschland nicht
doch hat unterziehen wollen. Hinweise dafür, dass er am 3. Dezember
2021 bei der Unterzeichnung einem Irrtum unterlegen hätte, sind jedenfalls
keine ersichtlich.
2.3 An dieser Einschätzung vermag auch nichts zu ändern, dass der Be-
schwerdeführer am 17. Dezember 2021 in der Schweiz um Asyl nach-
suchte. Ein Asylgesuch hätte er ohne Weiteres zu einem früheren Zeitpunkt
einreichen können. Rückschlüsse auf den tatsächlichen Willen und seine
Absichten bei der Unterzeichnung der Beschwerdeverzichtserklärung lässt
das Ersuchen um Asyl daher nicht zu, zumal er im Dublin-Gespräch vom
4. Januar 2022 erklärte, es sei ihm egal, in seine Heimat zurückzukehren
oder in ein anderes Land zu gehen, wenn er wieder gesund und in der
Schweiz medizinisch behandelt worden sei. Sorgen über eine Rückkehr
nach Deutschland mache er sich keine (SEM-A-act. 15).
2.4 Ins Leere zielt sodann die Rüge des Beschwerdeführers, die Be-
schwerdeverzichtserklärung sei unbeachtlich, weil seine Rechtsvertretung
hiervon nicht in Kenntnis gesetzt worden sei und weil er mit ihr keine Rück-
sprache habe nehmen können. Zum einen kommunizierten trotz Kenntnis
von der Einleitung des Dublin-Wegweisungsverfahrens weder die Rechts-
vertretung noch der Beschwerdeführer selbst für die Vorinstanz hinrei-
chend ersichtlich, dass er für dieses Verfahren von einer Rechtsvertretung
unterstützt werden soll (vgl. Urteil des BVGer F-4276/2018 vom 13. No-
vember 2020 E. 5.2; A-6432/2012 vom 28. März 2013 E. 2.1.3;
A-1645/2012 vom 18. Dezember 2012 E. 3.1.3; VERA MARANTELLI/SAID HU-
BER, Praxiskommentar VwVG, Art. 11 N. 21). Zum andern bleibt es auch
einer vertretenen Partei unbenommen, ihre Interessen im Dublin-Wegwei-
sungsverfahren selber wahrzunehmen (vgl. RES NYFFENEGGER, in: Chris-
toph Auer/Markus Müller/Benjamin Schindler [Hrsg.], Kommentar zum
Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, 2. Aufl. 2019, Art. 11 N. 9).
Auf eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör kann sich der
Beschwerdeführer bei dieser Ausgangslage nicht berufen.
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Seite 7
2.5 Die Erklärung des Beschwerdeführers vom 3. Dezember 2021 darf
deshalb ihrem Wortlaut zufolge sowie unter Berücksichtigung der gesam-
ten Umstände nach Treu und Glauben als rechtsgültiger Verzicht auf eine
Beschwerde gegen die Verfügung vom 25. November 2021 ausgelegt wer-
den (vgl. zum Ganzen BGE 143 III 157 E. 1.2.2). Auf die Beschwerde vom
10. Dezember 2021 ist daher nicht einzutreten.
3.
Mangels gegebenen Beschwerdevoraussetzungen bildet das während lau-
fendem Beschwerdeverfahren gestellte Asylgesuch vom 17. Dezember
2021 nicht Gegenstand des vorliegenden ausländerrechtlichen Verfahrens.
Vielmehr handelt es sich dabei um einen allfällig nachträglich eingetrete-
nen Grund für eine Wiedererwägung der Wegweisung vom 25. November
2021 (BGE 138 I 61 E. 4.3; 136 II 177 E. 2.1). Die Beschwerdevorausset-
zungen müssen im Zeitpunkt der Einreichung der Beschwerde vorliegen,
was aber vorliegend aufgrund des rechtsgültigen Beschwerdeverzichts
nicht der Fall war (vgl. BGE 141 II 14 E. 4.4; 137 I 23 E. 1.3.1; 127 II 32 E.
2h). Es ist darauf hinzuweisen, dass sich der Beschwerdeführer nach De-
ponierung des Asylgesuchs bis zum Abschluss des Asylverfahrens in der
Schweiz aufhalten darf (vgl. Art. 42 AsylG [SR 142.31]), was auch während
des Zuständigkeitsverfahrens nach der Dublin-III-VO gilt (BVGE 2017 VI/9
E. 4.1.3). Eine ausländerrechtliche Wegweisung während hängigem Asyl-
verfahren ist grundsätzlich unzulässig (vgl. CONSTANTIN HRUSCHKA, in:
Marc Spescha et al. [Hrsg.], Kommentar zum Migrationsrecht, 5. Aufl.
2019, Art. 42 N. 1). Diesbezüglich ist der Beschwerdeführer jedoch wie er-
wähnt auf die Einleitung eines Wiedererwägungsverfahrens zu verweisen.
Die Vorinstanz wird sich daher im bereits eingeleiteten, und offenbar infor-
mell sistierten Dublin-Zuständigkeitsverfahren mit der Rüge des bei den
deutschen Behörden verspätet eingeleiteten Wiederaufnahmeverfahrens
zu befassen haben.
4.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist abzuwei-
sen. Wie sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt, sind die Begeh-
ren als aussichtslos zu bezeichnen. Die Verfahrenskosten sind dem Be-
schwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt
Fr. 750.– festzusetzen (Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht
[VGKE, SR 173.320.2]).
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5.
Dieses Urteil ist endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 4 BGG).
(Dispositiv nächste Seite)
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