Decision ID: b25dfff8-9e62-43fe-ad69-471f0fb4fdbb
Year: 2018
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a Die B._ AG war seit dem 1. April 2011 als beitragspflichtige Arbeitgeberin bei der
Kantonalen Ausgleichskasse und Familienausgleichskasse St. Gallen angeschlossen.
Seit der Sitzverlegung der Gesellschaft in den Kanton St. Gallen im März 2011 (zuvor
war die Unternehmung seit März 2008 in C._ domiziliert) bis zur Löschung der
Gesellschaft im Handelsregister am 9. März 2015 fungierte A._ als Verwaltungsrätin.
Am 26. März 2014 wurde über die Gesellschaft der Konkurs eröffnet und am 26.
Februar 2015 vom Konkursgericht als geschlossen erklärt (vgl. Online-
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Handelsregisterauszug SG). Am 23. Februar 2015 stellte das Konkursamt, Zweigstelle
D._, der Ausgleichskasse einen Konkursverlustschein über einen ungedeckt
gebliebenen Betrag von Fr. 68'557.25 aus (act. G 3.1/249.1).
A.b Mit Verfügung vom 19. Januar 2016 verpflichtete die Ausgleichskasse A._, ihr
Schadenersatz für entgangene bundesrechtliche Beiträge in Höhe von Fr. 62'360.25
sowie für entgangene kantonalrechtliche Beiträge in Höhe von Fr. 5'772.30, total somit
Fr. 68'132.55, zu leisten. Dabei handelte es sich um entgangene Lohnbeiträge im
Zeitraum von April 2011 bis Oktober 2013 (act. G 3.2/4). Mit dagegen erhobener
Einsprache vom 18. Februar 2016 machte die Einsprecherin geltend, die
Schadenersatzpflicht sei mangels Verschuldens ihrerseits nicht gegeben. Ausserdem
sei die Schadensberechnung unklar (act. G 1.3).
A.c Mit Entscheid vom 15. Juni 2017 wies die Ausgleichskasse die Einsprache ab. Die
Einsprecherin bestreite den Schaden für die unbezahlt gebliebenen Beiträge für das
Jahr 2012 nicht und anerkenne diesen. Sie bestreite nur den Schaden für das Jahr
2013. Entgegen der Ansicht der Einsprecherin seien jedoch auch für 2013 die
definitiven Beiträge auf Grund der Lohnmeldung festgelegt worden. Da die Lohnsumme
tiefer gewesen sei als die Akontorechnungen, sei eine Gutschrift in Höhe von Fr.
10'388.15 (richtig wohl Fr. 10'040.95 [Posten 2014/0002]) angerechnet worden,
weshalb die Akontozahlungen für Oktober 2013 (Posten 2013/0011) teilweise, jene für
November und Dezember 2013 (Posten 2013/0012 und 0013) vollständig getilgt und
entsprechend nicht mehr in die Schadensberechnung eingeflossen seien. Der Schaden
sei rechtsgenüglich ausgewiesen. Als Mitglied des Verwaltungsrats sei die
Beschwerdeführerin verpflichtet gewesen, dafür zu sorgen, dass die Beiträge korrekt
abgerechnet und pünktlich abgeliefert würden. Dies habe sie trotz mehrfacher
Mahnungen unterlassen (act. G 3.2/8).
B.
B.a Gegen diesen Entscheid richtet sich die vorliegende Beschwerde vom 27. Juli
2017. Der angefochtene Einspracheentscheid sei aufzuheben und die Angelegenheit
sei an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Eventualiter sei der
Einspracheentscheid aufzuheben. Weiter wird die gleichzeitige Erledigung dieses
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Verfahrens sowie jener betreffend die weiteren belangten Personen beantragt. Zur
Begründung werden wiederum im Wesentlichen die Schadensberechnung sowie das
fehlende Verschulden angeführt. Vorliegendenfalls seien die definitiven Löhne 2012 und
2013 bekannt. Für das erste Quartal 2014 habe die Beschwerdegegnerin bis zur
Konkurseröffnung Akontorechnungen gestellt. Die Summe der seit 2010 (richtig wohl
2011) in Rechnung gestellten Beiträge könne sie beziffern. Dies ergebe eine Forderung
der Beschwerdegegnerin, von welcher die Zahlungen der B._ AG direkt, über das
Betreibungs- und über das Konkursamt in Abzug zu bringen seien, so dass sich der
Ausstand und damit der Schaden ergebe. Die Beschwerdegegnerin habe nach eigenen
Angaben über das Betreibungsamt Zahlungen in Höhe von Fr. 21'249.45 erhalten. Wie
diese berücksichtigt worden seien, könne den Unterlagen der Beschwerdegegnerin
nicht entnommen werden. Ob die Beschwerdegegnerin im Konkurs der B._ AG eine
Zahlung erhalten habe, sei nicht bekannt. Ein Konkursverlustschein liege nicht vor. Die
Schadenersatzforderung sei damit nicht ausreichend substantiiert. Die Angelegenheit
sei damit zur gehörigen Abrechnung und Bezifferung des Schadens an die
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Die Beschwerdeführerin sei sodann als E._-
Staatsangehörige mit dem schweizerischen Sozialversicherungsrecht nicht vertraut,
weshalb ihr Ehemann F._ G._ als Verwaltungsratspräsidenten eingesetzt und
dessen Treuhandbüro mit der Buchhaltung der Gesellschaft beauftragt habe. Zwar sei
die Beschwerdeführerin als Verwaltungsrätin im Handelsregister eingetragen gewesen.
Damit sei sie aber nicht automatisch materielles Organ der AG gewesen. Auf Grund der
Mandatierung von G._ könne der Beschwerdeführerin nicht die absichtliche
Missachtung der einschlägigen Vorschriften entgegen gehalten werden. Auch grobe
Fahrlässigkeit scheide aus, nachdem sie für die Einhaltung der Vorschriften einen
Fachmann eingesetzt habe (act. G 1).
B.b Mit Beschwerdeantwort vom 11. September 2017 beantragt die Verwaltung
Abweisung der Beschwerde. Zur Schadenshöhe führt sie aus, sie habe keine Zahlung
seitens des Konkursamtes erhalten, weshalb ihr ein entsprechender
Konkursverlustschein in Höhe von Fr. 68'557.25 ausgestellt worden sei. Wie die
Gutschrift von Fr. 10'040.95 aus der definitiven Lohnabrechnung 2013 verwendet
worden sei, sei sodann aus der Korrespondenz und dem Kontoauszug ersichtlich
(Posten 2013/0011 - 0013, 2014/0002). Die Schadensberechnung für das Jahr 2013
basiere somit auf den effektiv geschuldeten Beiträgen. Schliesslich ergebe sich aus
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dem Kontoauszug sehr wohl, an welche offenen Posten die vom Betreibungsamt
erhaltenen Zahlungen angerechnet worden seien. Die Einwände der
Beschwerdeführerin hätten somit alle ohne weiteres entkräftet werden können,
weshalb weiter auf die Schadensaufstellung der Beschwerdegegnerin abgestellt
werden könne. Die Höhe der Beiträge habe die Beschwerdeführerin im Übrigen nicht
bestritten. Zum Verschulden sei auszuführen, dass die Delegation von Kompetenzen
bzw. Verantwortung im Aktienrecht beschränkt sei. Jeder Verwaltungsrat habe
unübertragbare Aufgaben zu erfüllen. Diese könnten nicht an einen Treuhänder oder
Dritte abgegeben werden. Hätte sich die Beschwerdeführerin bei ihrem Treuhänder
oder bei der Beitragsabteilung der Beschwerdegegnerin nach offenen Beiträgen
erkundigt, hätte ihr sofort ein Überblick verschafft werden können. Daraufhin hätte sie
sofort Massnahmen treffen müssen, was sie nicht getan habe. Ausserdem hätte sie
ihren Treuhänder zumindest überwachen und stichprobenmässig die Buchhaltung auf
allfällige Missstände kontrollieren müssen (act. G 3).

Erwägungen
1.
Fügt ein Arbeitgeber durch absichtliche oder grobfahrlässige Missachtung von
Vorschriften der Versicherung einen Schaden zu, so hat er diesen zu ersetzen. Handelt
es sich beim Arbeitgeber um eine juristische Person, so haften subsidiär die Mitglieder
der Verwaltung und alle mit der Geschäftsführung oder Liquidation befassten
Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen Schaden verantwortlich, so haften
sie für den ganzen Schaden solidarisch (Art. 52 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes über
die Alters- und Hinterlassenenversicherung; AHVG, SR 831.10). Die Arbeitgeber sind
verpflichtet, von dem von ihnen ausgerichteten Einkommen aus unselbstständiger
Erwerbstätigkeit die Arbeitnehmerbeiträge in Abzug zu bringen, mit der
Ausgleichskasse abzurechnen sowie die erforderlichen Angaben zu machen, und die
Beiträge zusammen mit dem Arbeitgeberbeitrag periodisch der Ausgleichskasse zu
entrichten (Art. 14 Abs. 1 und Art. 51 AHVG, Art. 34 und 36 der Verordnung über die
Alters- und Hinterlassenenversicherung; AHVV, SR 831.101). Die Missachtung dieser
Pflichten verletzt Vorschriften der Versicherung im Sinne von Art. 52 AHVG. Art. 52
Abs. 1 AHVG sieht eine Verschuldenshaftung nach öffentlichem Recht vor. Damit eine
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Schadenersatzpflicht entstehen kann, müssen alle Haftungsvoraussetzungen gegeben
sein, d.h. es muss ein Schaden eingetreten sein, der auf ein widerrechtliches und
schuldhaftes Verhalten des verantwortlichen Organs zurückzuführen ist. Zudem muss
zwischen dem Verhalten der belangten Person und dem eingetretenen Schaden ein
adäquater Kausalzusammenhang gegeben sein. Diese Haftungsordnung gilt auch für
die Beitragsforderungen der Familienausgleichskasse (Art. 47 des bis Ende 2017 in
Kraft gewesenen Kinderzulagengesetzes [KZG SG; nGS 44-47], Art. 1 Abs. 2 des seit 1.
Januar 2018 gültigen Einführungsgesetzes zur Bundesgesetzgebung über die
Familienzulagen [sGS 371.1], Art. 25 lit. c des Bundesgesetzes über die
Familienzulagen [SR 836.2]. Die Schadenersatzforderung verjährt zwei Jahre, nachdem
die zuständige Ausgleichskasse vom Schaden Kenntnis erhalten hat, spätestens aber
fünf Jahre nach Eintritt des Schadens (Art. 52 Abs. 3 AHVG).
2.
2.1 Die Schadenersatzpflicht des Arbeitgebers bzw. des verantwortlichen Organs setzt
zunächst den Eintritt eines Schadens bei der Ausgleichskasse voraus. Nach der
Rechtsprechung gilt der Schadeneintritt als erfolgt, sobald die Beiträge wegen
Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers nicht mehr im ordentlichen Verfahren erhoben
werden können, beispielsweise bei Erhalt von Pfändungsverlustscheinen oder bei
Konkurseröffnung über eine juristische Person (BGE 112 V 256 E. 3c; 123 V 16 E. 5b).
Der Schaden kann unbezahlt gebliebene paritätische AHV/IV/EO- und ALV-Beiträge,
Verwaltungskostenbeiträge, Mahngebühren, Veranlagungs- und Betreibungskosten
sowie Verzugszinsen für rückständige Beiträge umfassen (THOMAS NUSSBAUMER,
Das Schadenersatzverfahren nach Art. 52 AHVG, in Schaffhauser/Kieser [Hrsg.],
Aktuelle Fragen aus dem Beitragsrecht der AHV, St. Gallen 1998, S. 100).
2.2 Vorliegend wurde am 26. März 2014 der Konkurs über die B._ AG eröffnet. Die
Beiträge konnten ab diesem Zeitpunkt somit nicht mehr im ordentlichen Verfahren
erhoben werden, sodass der Schaden grundsätzlich eingetreten ist. Die
Beschwerdeführerin bestreitet jedoch die Höhe der von der Beschwerdegegnerin
geltend gemachten Schadenersatzsumme von insgesamt Fr. 68'132.55. Die
Beschwerdegegnerin führe aus, dass verschiedene Zahlungen des Betreibungsamtes
die Akontobeiträge November 2012 (Posten 2012/0015), Dezember 2012 (Posten
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2012/0016) sowie die Posten 2012/0011, 0013 und 0017 ausgeglichen hätten. Dem sei
jedoch nicht so. Die Einzelzahlungen des Betreibungsamtes seien nicht bekannt und
die Schadensaufstellung enthalte für 2012 eine Pauschalsumme von Fr. 32'208.15
(richtig: Fr. 35'208.15, bundesrechtliche Beiträge). Den genannten Positionen im
Kontoauszug könnten keine Zahlungen des Betreibungsamtes, aber drei Gutschriften
in Höhe von Fr. 10'040.95, Fr. 3'053.50 und Fr. 10'388.15 sowie eine Abschreibung von
Fr. 40'210.75 entnommen werden. Bereits im Einspracheverfahren machte die
Beschwerdeführerin geltend, die Beschwerdegegnerin habe in den im Zeitraum vom
13. Februar 2013 bis zum 10. April 2013 eingeleiteten Betreibungen Zahlungen in Höhe
von Fr. 21'249.45 erhalten (act. G 1.3). Zwar trifft zu, dass im genannten Zeitraum
Betreibungen in dieser Höhe angehoben wurden. Dass daraus aber Zahlungen in
gleicher Höhe resultiert hätten, ergibt sich nicht aus dem beigelegten Auszug aus dem
Betreibungsregister vom 17. Februar 2016 (AHV 2017/7 act. G 3.2/10.29 ff.). Die
Beschwerdegegnerin hielt denn auch schon in der Stellungnahme zur Einsprache vom
29. März 2016 fest, dass im fraglichen Zeitraum lediglich ein Betrag von Fr. 4'500.50
überwiesen worden sei (act. G 3.2/6). Dies ergibt sich (für den genannten Zeitraum)
auch aus dem Kontoauszug (Posten 2012/0011 "Zahlung Post" vom 7. März 2013, act.
G 3.3). Insgesamt summieren sich die Zahlungen des Betreibungsamtes ("Zahlung
Post") gemäss Kontoauszug und Beitragsübersicht auf Fr. 18'978.25, wovon auch die
Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort vom 2. Juni 2017 ausgeht (act. G 3.3
[Posten 2012/0008, 0011, 0013, 0015, 0016, 0017 und 2013/0000], 3.4 und act. G 3).
Wie aus dem Kontoauszug ersichtlich ist und wie von der Beschwerdegegnerin
ausgeführt, deckten diese die Akontobeiträge August, September, November und
Dezember 2012, sowie einen kleinen Teil des Akontobeitrags Mai 2012 und der
auszugleichenden Beiträge 2012 (act. G 3.3 [Posten 2012/0011, 0013, 0015, 0016,
0017, 0008, 2013/0000 und 0001]). Es ist nicht ersichtlich und wird von der
Beschwerdeführerin nicht näher ausgeführt, weshalb sie von eingegangenen
Zahlungen von Fr. 21'249.45 ausgeht. Weitere als die im Kontoauszug registrierten
Zahlungen des Betreibungsamtes sind somit nicht ausgewiesen.
2.3 Die von der Beschwerdeführerin genannte Schadensaufstellung für 2012 (Fr.
35'208.15 bzw. Fr. 40'210.70 [inkl. kantonalrechtliche Beiträge], Posten 2013/0001, vgl.
act. G 3.2/10.7 im Verfahren AHV 2017/7) bezieht sich sodann auf die grösste
Einzelabschreibung in ebendieser Höhe. Darin enthalten sind die auszugleichenden
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Beiträge 2012 - die im Übrigen auf der Deklaration durch die Arbeitgeberin beruhen
(Lohnsumme 2012 Fr. 602'842.82 [act. G 3.2/109]) - sowie die Monatspauschale für
den Januar 2013, zuzüglich Nebenkosten, abzüglich die bereits früher in Rechnung
gestellten Beiträge 2012 sowie einer Einzahlung des Betreibungsamtes in Höhe von Fr.
1'495.50 (vgl. Posten 2013/0001 und 2013/0000). Auch hier ist nicht ersichtlich,
inwiefern die Abschreibung von Fr. 40'210.70 nicht korrekt berechnet sein sollte. Zu
ergänzen bleibt, dass die Lohnsumme 2012 erheblich grösser war als jene, die den
Akontobeiträgen zu Grunde lag. Deshalb ist auch der Schaden entsprechend grösser
als die von der Beschwerdeführerin behauptete Grösse von rund Fr. 28'000.--, die auf
den Akontobeiträgen beruht.
2.4 Die von der Beschwerdeführerin genannten Gutschriften von Fr. 10'040.95, Fr.
3'053.50 und Fr. 10'388.15 wurden schliesslich nicht an die Beiträge November und
Dezember 2012 (Posten 2012/0015 und 0016) sowie die Posten 2012/0011, 0013 und
0017 angerechnet. Vielmehr resultierten diese Gutschriften im Wesentlichen aus den
auszugleichenden Beiträgen 2013 (abzüglich einer aus nachträglicher Lohnmeldung
vom 15. Januar 2014 resultierenden Nachzahlung für 2012 [Posten 2014/0002 [vgl.
auch act. G 3.1/199]] zuzüglich einer weiteren Gutschrift für 2013 [Posten 2014/0008])
sowie aus den auszugleichenden Beiträgen 2014 (Januar bis April 2014), für welche
Zeit keine Löhne mehr bezahlt wurden (Posten 2014/0007 und 0008). Diese
Gutschriften wurden erst ein Jahr später an die Beiträge Oktober bis Dezember 2013
(Fr. 1'923.55 + Fr. 4'058.70 + Fr. 4'058.70 = Fr. 10'040.95 [Posten 2013/0011 - 0013]),
an die Beitragspauschalen August 2013 und Januar bis März 2014 (Fr. 2'427.65 + Fr.
2'653.50 + Fr. 2'653.50 + 2'653.50 = Fr. 10'388.15 [Posten 2013/0009, 2014/0001,
0004 und 0005]) sowie an die hinfällig gewordene April 2014-Pauschale (Fr. 3'053.50 =
Fr. 3'053.50 [Posten 2014/0006 und 0007] angerechnet (act. G 3.3).
2.5 Auf Grund der vorliegenden Unterlagen (Kontoauszug und Beitragsübersicht vom
28. August 2017, Schadensberechnung der einzelnen Posten und
Konkursverlustschein vom 23. Februar 2015 in Höhe von Fr. 68'557.25 [act. G 3.3 - 3.4
und G 3.1/249.1]) ist die geltend gemachte Schadenersatzforderung genügend
substantiiert. Demgegenüber konnte die Beschwerdeführerin keine Umstände
vorbringen, welche die Schadensberechnung als nicht korrekt erscheinen lassen
könnten. Insbesondere trifft nicht zu, dass die Schadensumme 2012 auf den
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Akontobeiträgen zu berechnen wäre, war doch die definitive Lohnsumme 2012
erheblich grösser. Umgekehrt trifft auch nicht zu, dass die geleisteten zu hohen
Akontozahlungen im Jahr 2013 nicht berücksichtigt worden wären. Vielmehr hat die
Beschwerdegegnerin die daraus resultierenden Gutschriften wie dargelegt an die
Beiträge bzw. an die Schadensumme angerechnet. Der Schaden ist somit in Höhe von
insgesamt Fr. 68'132.55 ausgewiesen.
3.
3.1 Weitere Haftungsvoraussetzung für die vorliegend massgeblichen
Schadenersatzforderungen ist die Widerrechtlichkeit. Art. 14 Abs. 1 AHVG in
Verbindung mit Art. 34 ff. AHVV schreibt vor, dass der Arbeitgeber bei jeder
Lohnzahlung die Arbeitnehmerbeiträge in Abzug zu bringen und zusammen mit den
Arbeitgeberbeiträgen der Ausgleichskasse zu entrichten hat. Bei einer Lohnsumme ab
Fr. 200‘000.-- hat der Arbeitgeber die Beiträge monatlich zu zahlen (Art. 34 Abs. 1 lit. a
AHVV). Die Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers ist eine
gesetzlich vorgeschriebene öffentlich-rechtliche Aufgabe. Dazu hat das Bundesgericht
wiederholt erklärt, dass die Nichterfüllung dieser öffentlich-rechtlichen Aufgabe eine
Missachtung von Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG bedeute und
grundsätzlich die volle Schadensdeckung nach sich ziehe (BGE 118 V 195 E. 2a mit
Hinweisen).
3.2 Aus den Akten ergibt sich, dass die B._ AG ihrer Beitragsablieferungspflicht ab
Juli 2012 nicht mehr vollständig nachgekommen war, nachdem die auszugleichenden
Beiträge sowie die Monatspauschalen bereits ab Anfang 2012 vermehrt gemahnt
werden mussten. Spätestens ab Juli 2012 musste sodann jede Monatspauschale
sowie die auszugleichenden Beiträge gemahnt und betrieben werden (Oktober 2012
nur deshalb nicht, weil es noch eine Gutschrift aus Familienzulagen gab [Posten
2012/0000 und 0014]). Die letzte Zahlung erfolgte am 20. Dezember 2013 (September
2013-Pauschale), ab Januar 2014 wurden keine Löhne mehr ausbezahlt. Die AG bzw.
die Beschwerdeführerin als verantwortliches Organ haben damit die
Beitragszahlungspflicht betreffend die von der Beschwerdegegnerin geltend
gemachten Ausstände missachtet, womit die Widerrechtlichkeit als
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Haftungsvoraussetzung gegeben ist. Ein Rechtfertigungsgrund ist nicht ausgewiesen
und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht substantiiert dargetan.
4.
4.1 Im Weiteren ist zu prüfen, ob die Vorschriften absichtlich oder grobfahrlässig
missachtet wurden.
4.2 Bei der Prüfung der Verschuldensfrage ist zu berücksichtigen, dass sowohl ein
Verschulden der Arbeitgeberin wie des verantwortlichen Organs vorliegen muss. Nach
der Rechtsprechung ist nicht jede Verletzung der öffentlich-rechtlichen Aufgaben durch
die Arbeitgeberin ohne weiteres einem qualifizierten Verschulden ihrer Organe
gleichzusetzen. Vorausgesetzt ist vielmehr ein Normverstoss von einer gewissen
Schwere. Eine Nichtabrechnung oder Nichtbezahlung der Beiträge genügt noch nicht,
um ein qualifiziertes Verschulden anzunehmen. Vielmehr sind die gesamten Umstände
zu würdigen. Die Frage der Dauer des Normverstosses ist dabei ein
Beurteilungskriterium, das im Rahmen der Gesamtwürdigung zu berücksichtigen ist
und im Sinne der Rechtsprechung zu den Entlastungsgründen zur Verneinung der
Schadenersatzpflicht führen kann (BGE 121 V 244 E. 4b mit Hinweisen). Von einem
qualifizierten Verschulden ist in der Regel auszugehen, wenn etwa eine Arbeitgeberin
über längere Zeit ihre Abrechnungs- und/oder Ablieferungspflichten nur schleppend
oder bloss teilweise erfüllt. Gegen ein qualifiziertes Verschulden kann beispielsweise
eine relativ kurze Dauer des Beitragsausstands sprechen oder der Umstand, dass eine
Arbeitgeberin bei ungenügender Liquidität zunächst für das Überleben des
Unternehmens wesentliche andere Forderungen (insbesondere solche der
Arbeitnehmer und Lieferanten) befriedigt, sofern sie auf Grund der objektiven
Umstände und einer seriösen Beurteilung der Lage annehmen darf, sie werde die
geschuldeten Beiträge innert nützlicher Frist nachzahlen können (BGE 121 V 244 E. 4b
mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 9C_330/2010 vom 18. Januar 2011 E. 3.4). Bei
der Verschuldensbeurteilung gilt ein objektiver Verschuldensmassstab, weshalb
subjektive Entschuldbarkeit oder die Gründe für die Mandatsübernahme unbeachtlich
sind (UELI KIESER, Alters- und Hinterlassenenversicherung, in: ULRICH Meyer [Hrsg.],
Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Band XIV, Soziale Sicherheit, 3. Auflage, G
Rz 460 mit Hinweisen). Das Mass der gebotenen Sorgfalt hängt immer von den
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Umständen ab, wozu auch die Grösse der Firma und die Anzahl Verwaltungsräte
gehören. Bei einem einzigen Verwaltungsrat gilt ein strengerer Massstab (Urteil des
Bundesgerichts vom 10. Dezember 2010, 9C_325/2010, E. 5.1).
4.3 Vorliegend resultieren die schliesslich offen gebliebenen Beitragsforderungen im
Wesentlichen aus dem Zeitraum Juli 2012 bis Ende 2013. Zwar hat die Gesellschaft die
Pauschalen in den Jahren 2011 und 2012 mehrheitlich bezahlt, wenn auch ab 2012 in
der Regel erst nach Mahnung oder gar Betreibung. Indessen fällt auf, dass bereits ab
2011 (dem ersten Jahr nach der Sitzverlegung in den Kanton St. Gallen) die
Beitragspauschalen deutlich zu tief angesetzt waren. So waren ab April 2011 AHV/IV/
EO-Pauschalen von jeweils Fr. 1'751.-- zu bezahlen (entsprechend einer
Jahreslohnsumme von Fr. 204'000.-- [1'751.-- x 12 : 10,3 % x 100 % [bzw. Fr.
153'000.-- für neun Monate]]). In der Jahresabrechnung 2011 wurde alsdann eine
Jahreslohnsumme von Fr. 368'152.43 (oder Fr. 309'936.48 für die Monate April bis
Dezember 2011 [vgl. Korrektur um Fr. 58'215.95]) deklariert, welche Summe somit um
80 % höher lag als die den Pauschalen zu Grunde liegende (act. G 3.1/54 ff.). Ab
Februar 2012 wurde jeweils eine AHV/IV/EO-Pauschale von Fr. 3'218.75 in Rechnung
gestellt (entsprechend einer Jahreslohnsumme von Fr. 375'000.-- (Fr. 3'218.75 x 12 :
10,3 % x 100 % [vgl. auch act G 3.1/54.1]). Deklariert wurde für 2012 sodann eine
Jahreslohnsumme von Fr. 602'842.82 (act. G 3.1/109), welche somit um rund 60 %
über den Pauschalen lag. Während die auszugleichenden Beiträge 2011 - wenn auch
erst nach Mahnung und Betreibung - noch bezahlt wurden (Beitragsübersicht und
Kontoauszug [Posten 2012/0002 [act. G 3.3 und 3.4]]), mussten die auszugleichenden
Beiträge 2012 (rund Fr. 40'000.-- [inkl. Januar 2013-Pauschale]) vollständig
abgeschrieben werden (Posten 2013/0001). Ab März 2013 wurden dann auch die
Pauschalen nicht mehr bezahlt und mussten mehrheitlich ebenfalls abgeschrieben
werden. Indem die Gesellschaft somit während längerer Zeit Löhne ausgerichtet hat,
ohne die entsprechenden Sozialversicherungsabgaben vollständig bezahlen zu
können, hat sie gegen Vorschriften der Beitragsablieferungspflicht verstossen. Zudem
wäre sie verpflichtet gewesen, die Pauschalen während des laufenden Jahres
anpassen zu lassen, wenn die voraussichtliche Lohnsumme - wie vorliegend -
wesentlich von jener abweicht, die den Pauschalen zu Grunde liegt (Art. 35 Abs. 2
AHVV). Als wesentliche Änderung gilt eine Abweichung von 10 %, sofern dies
mindestens Fr. 20'000.-- ausmacht (Wegleitung des Bundesamtes für
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Sozialversicherung über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB] Ziff.
2048). Wie schliesslich die Betreibungen und Pfändungsverlustscheine bzw.
Abschreibungen im Kontoauszug zeigen, hat die Gesellschaft den Betrieb während
rund zwei Jahren teilweise auf Kosten der AHV geführt. Wenn sie auch im Jahr 2013
die Lohnsumme gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert und damit einen noch
grösseren Schaden vermieden hat, kann auf Grund der gesamten Umstände ein
grobes Verschulden der Arbeitgeberin nicht zweifelhaft sein.
4.4 Zu prüfen bleibt, ob ein massgebliches Verschulden der Beschwerdeführerin in
ihrer Funktion als Mitglied des Verwaltungsrats gegeben ist. Dazu macht die
Beschwerdegegnerin geltend, die Beschwerdeführerin sei seit 16. (richtig: 24.) März
2011 bis zur Auflösung der Gesellschaft durch Konkurs einzelzeichnungsberechtigtes
Verwaltungsratsmitglied gewesen. In diese Zeit seien auch die nicht abgelieferten
Beiträge gefallen. Als Verwaltungsrätin der B._ AG hätte die Beschwerdeführerin
dafür sorgen müssen, dass die Beiträge korrekt abgerechnet und pünktlich abgeliefert
werden. Dies habe sie trotz mehrfacher Mahnung seitens der Beschwerdegegnerin
offensichtlich unterlassen. Sie habe somit um die Beitragsablieferungspflicht gewusst.
Ausserdem könne von einer Verwaltungsrätin erwartet werden, dass sie sich über die
Rechtslage in einem anderen Land informiere. Ferner seien auch in Österreich
Sozialversicherungsbeiträge vom Lohn abzuziehen (act. G 3.2/8.8 f.). Dem hält die
Beschwerdeführerin lediglich entgegen, sie sei als österreichische Staatsangehörige
mit dem schweizerischen Sozialversicherungsrecht nicht vertraut. Aus diesem Grund
habe sie G._ 2011 als Verwaltungsratspräsidenten eingesetzt und dessen
Treuhandgesellschaft mit der Buchhaltung der B._ AG beauftragt. Diese hätte auch
die Abrechnung mit der Beschwerdegegnerin vornehmen sollen. Die
Beschwerdeführerin sei zwar als Verwaltungsrätin im Handelsregister eingetragen
gewesen. Damit sei sie aber nicht automatisch materielles Organ der Gesellschaft
gewesen. In Bezug auf die Beitragsablieferungspflicht bestreite sie, materielles Organ
gewesen zu sein. Sie habe dieses Amt nur wegen ihres Ehemannes bekleidet und von
Österreich aus keinen Einblick in die Geschäfte der B._ AG gehabt. Auf Grund der
Mandatierung von G._ könne der Beschwerdeführerin keine absichtliche
Missachtung von Vorschriften vorgehalten werden. Auch Grobfahrlässigkeit scheide
aus, nachdem die Beschwerdeführerin für die Einhaltung der Vorschriften einen
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Fachmann eingesetzt habe und sich auf dessen Fachkunde und die Einhaltung der
Vorschriften habe verlassen können (act. G 1).
4.5 Die unübertragbaren und unentziehbaren Aufgaben des Verwaltungsrats sind in
Art. 716a Abs. 1 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des Schweizerischen
Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht [OR, SR 220]) geregelt. Dazu gehört
die Oberaufsicht über die mit der Geschäftsführung betrauten Personen, namentlich im
Hinblick auf die Befolgung der Gesetze, Statuten, Reglemente und Weisungen (Ziff. 5).
Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin trifft diese Pflicht sämtliche Mitglieder
des Verwaltungsrats einer AG. Anderen Personen kommt faktische Organstellung zu,
wenn sie tatsächlich die Funktion von Organen erfüllen, indem sie diesen vorbehaltene
Entscheide treffen oder die eigentliche Geschäftsführung besorgen und so die
Willensbildung der Gesellschaft massgebend mitbestimmen (Urteil 9C_920/2014 vom
19. Mai 2015 E. 2.2.1 und 9C_317/2011 vom 30. September 2011 E. 4.1.1 mit
Hinweisen). Zwar verbietet das Gesetz nicht die Vornahme einer bestimmten Arbeits-
und Kompetenzaufteilung, doch die Überwachungs- und Kontrollpflichten verbleiben
auch dann beim Verwaltungsrat. Deshalb hat jedes Mitglied des Verwaltungsrats sich
periodisch über den Geschäftsgang und die wichtigsten Geschäfte, die nicht zu seinem
primären Aufgabenbereich gehören, zu orientieren, Rapporte zu verlangen, diese
sorgfältig zu studieren und nötigenfalls ergänzende Auskünfte einzuholen, Irrtümer
abzuklären und bei Unregelmässigkeiten einzugreifen (vgl. BGE 114 V 219 E. 4a). Die
Beschwerdeführerin macht weder geltend noch ist ersichtlich, dass sie sich in der
geforderten Weise verhalten hat. Als wirtschaftliche Eigentümerin der Gesellschaft
hätte sie sodann allen Grund gehabt, ihre Kontroll- und Aufsichtspflichten besonders
sorgfältig und umsichtig wahrzunehmen und auf eine Reduktion der ausstehenden
Beiträge, die Bezahlung der laufenden Beiträge sowie auf eine frühere Anpassung der
Lohnsumme hinzuwirken (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_328/2012 vom 11.
Dezember 2012 E. 5.1). Indem die Beschwerdeführerin ihre unübertragbaren
Überwachungspflichten während längerer Zeit vernachlässigt bzw. überhaupt nicht
wahrgenommen hat, ist von einer grobfahrlässigen Verletzung der Pflichten
auszugehen.
5.
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5.1 Schliesslich muss zwischen der schuldhaften Verletzung von Vorschriften und dem
Eintritt des Schadens ein adäquater Kausalzusammenhang bestehen. Ein Ereignis hat
dann als adäquate Ursache eine Schadens zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen
Lauf der Dinge und nach allgemeiner Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg
in der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt des Erfolgs durch das Ereignis
also allgemein als begünstigt erscheint (BGE 125 V 461 E. 5a und 119 V 406 E. 4a, je
mit Hinweisen).
5.2 Vorliegend ist ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen den Unterlassungen
der Beschwerdeführerin und dem eingetretenen Schaden gegeben. Hätte die
Beschwerdeführerin dafür gesorgt, dass die Gesellschaft ihren
Beitragsablieferungspflichten rechtzeitig nachkommt, wäre nach dem gewöhnlichen
Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung kein Schaden in dieser
Höhe entstanden.
6.
Nach dem Gesagten sind die Voraussetzungen für die Leistung von Schadenersatz
erfüllt. Exkulpations- und Rechtfertigungsgründe liegen keine vor. Die
Beschwerdegegnerin hat demnach die Beschwerdeführerin zu Recht verpflichtet,
Schadenersatz für entgangene bundesrechtliche und kantonalrechtliche
Sozialversicherungsbeiträge von Fr. 68'132.55 je einschliesslich Nebenkosten zu
bezahlen. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. Das Beschwerdeverfahren ist
kostenlos (Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts; ATSG, SR 830.1). Ausgangsgemäss hat die
Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.