Decision ID: a11a772d-9aee-561e-8934-5cf62f01825e
Year: 2013
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
A._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Andreas Wiget, Rosenbergstrasse 42b,
9000 St. Gallen,
gegen
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva),Fluhmattstrasse 1, Postfach
4358, 6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin,
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betreffend
Invalidenrente
Sachverhalt:
A.
A.a A._ war als Elektriker bei der B._ AG beschäftigt und dadurch bei der Suva
obligatorisch gegen Unfälle versichert (UV-act. 1). Am 26. Juli 2002 stürzte er durch ein
Loch in einem Treppenaufgang, von dem ein Gitterrost entfernt worden war, 3.20 m in
die Tiefe und zog sich dabei eine Trimalleolar-Luxationsfraktur (Knöchelbruch) und eine
Olecranon-Trümmerfraktur (Bruch der Oberkante der Elle am Unterarm) zu (UV-act. 1,
4, 8 ff.). Die operative Sanierung und anschliessende Heilung gestalteten sich
anfänglich problemlos (UV-act. 9 f., 15 f.). Der Versicherte war zu 100% arbeitsunfähig
(vgl. UV-act. 29). Die Suva kam für die Heilungskosten und Taggelder auf.
A.b Am 3. Januar 2003 wurde der rechte Ellbogen wegen einer zwischenzeitlich
entstandenen Pseudarthrose erneut operiert (UV-act. 27 f., 42). Das Osteosynthese
material am rechten Fuss wurde am 1. Juli 2003 entfernt (UV-act. 46 f., 51). Die volle
Arbeitsunfähigkeit als Elektriker dauerte an. Eine gänzliche Wiederherstellung der
Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf war laut ärztlicher Einschätzung nicht mehr zu
erreichen. Anlässlich eines stationären Rehabilitationsaufenthalts in der Klinik Bellikon
vom 26. November 2003 bis 9. Januar 2004 wurde unter Einbezug der Invalidenver
sicherung (IV) auch die berufliche Wiedereingliederung abgeklärt (UV-act. 81 f.). Es
folgte ein Praktikum für die Umschulung zum Sozialpädagogen (UV-act. 100, 121, 135)
sowie später Bemühungen, den Versicherten zum Occasions-Autoverkäufer
auszubilden bzw. umzuschulen (UV-act. 155, 177 f., 184). An der Uniklinik Balgrist,
Zürich, wurde der rechte Ellbogen am 16. September 2004 (Revision des Olecranon mit
Materialentfernung; UV-act. 98, 107, 119, 130) und am 12. Juli 2005 reoperiert
(Arthrolyse mit Debridement und Vorverlagerung des Ulnarisnervs; UV-act. 170 ff., 174,
176, 179, 183, 195). Am 4. November 2005 hielt die Suva schriftlich fest, dass der
Versicherte laut ärztlicher Einschätzung zu 50% arbeits- und vermittlungsfähig sei. Für
diesen Teil wurde er zur Anmeldung bei der Arbeitslosenkasse aufgefordert (UV-act.
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196). Kreisarzt Dr. med. C._, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie, erhob nach
zwei Untersuchungen (Standortbestimmung vom 1. Dezember 2005, UV-act. 202 f.;
Untersuchung vom 1. Juni 2006, UV-act. 231 f.) am 30. November 2006 folgendes
Zumutbarkeitsprofil: "Aufgrund der ausschliesslich unfallkausalen strukturell fassbaren
und somato-organisch zuordenbaren Befunde des rechten Sprunggelenks und des
rechten Ellbogens ist dem Versicherten eine ganztägige, angepasste,
wechselbelastende, leichte bis mittelschwere Tätigkeit (gemäss DOT-Kategorien 5 -
10 kg) mit vereinzelten Zusatzbelastungen von 5 - 15 kg bis zur Lendenhöhe
zumutbar, ab Lendenhöhe bis über Kopfhöhe abnehmend um 5 kg. Nicht zumutbar
sind schwere Arbeiten wie Schläge, Vibrationen, repetitive und kraftvolle Stoss-, Zug-
und Drehbewegungen mit dem rechten Vorderarm." Von weiteren medizinischen,
insbesondere operativen Behandlungsmassnahmen sei keine wesentliche
Verbesserung der Befunde mehr zu erwarten (UV-act. 304). Die Integritätseinbusse
erhöhte Kreisarzt Dr. C._ von ursprünglich 20% (Schätzung vom 1. Juni 2006, UV-
act. 232) auf 25% (UV-act. 303).
A.c Bemühungen um die Arbeitsintegration des Versicherten durch die Firma D._ AG
ab Frühsommer 2006 fruchteten nicht und wurden mit Schlussbericht vom
27. November 2006 eingestellt (UV-act. 213 ff., 220, 233, 256, 285). Aufgrund seiner
Arbeitslosigkeit war der Versicherte im Rahmen einer arbeitsmarktlichen Massnahme
ab 23. August bis 31. Oktober 2006 (vorgesehenes Enddatum) bei der E._ im
Recycling von PC-Bestandteilen eingesetzt worden (UV-act. 261 ff.). Diese Arbeit legte
er am 28. September 2006 wegen Beschwerden im rechten Ellbogen nieder und wurde
zu 100% arbeitsunfähig geschrieben (UV-act. 277 ff.). Mit Schreiben vom 6. Dezember
2006 setzte die Suva den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers davon in Kenntnis,
dass eine ärztliche Behandlung nicht mehr notwendig sei und daher die
Heilungskosten und Taggelder per 31. Dezember 2006 eingestellt würden. Per
1. Januar 2007 bzw. per Abschluss der Eingliederungsmassnahmen durch die IV werde
sie den Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung
prüfen und die Integritätsentschädigung verfügen (UV-act. 306). Die IV-Stelle des
Kantons St. Gallen teilte dem Versicherten am 5. Dezember 2006 mit, dass eine
berufliche Abklärung nötig sei und diese in der BEFAS Allschwil durchgeführt werde
(UV-act. 307). Dort kam man zum Schluss, dass eine ganztägige Leistungsfähigkeit von
70% für adaptierte leichte Tätigkeiten bestehe, die mitunter über den Tag verteilt aber
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nicht repetitiv mittelschwer sein könnten. Die Leistungseinschränkung (von 30%) sei
vorwiegend durch körperliche Arbeiten oder durch eine vorwiegend gehend-stehende
Tätigkeit bedingt, weil hier der Klient Entlastungspausen benötige. Bei solchen
adaptierten Tätigkeiten sei mit einer Leistungssteigerung bis 80% zu rechnen (vgl. UV-
act. 323 S. 10, S. 14 ff.). Im Anschluss an die BEFAS-Abklärung nahm der Versicherte
eine zweijährige Umschulung zum Berufsagogen in der F._ in Angriff, beginnend im
Mai 2007 (UV-act. 312 ff.). Ab 1. Juni 2008 setzte er die Ausbildung bei der G._ fort
(UV-act. 321). Anlässlich des Besuchs vom 31. Oktober 2008 berichtete der Case
Manager der Suva, der Versicherte komme mit seiner Ausbildung voran und könne
demnächst auch seine Arbeitsfähigkeit bzw. Präsenzzeit auf ca. 60% steigern.
Allerdings werde der rechte Ellbogen teilweise überbeansprucht, was Beschwerden
und Flüssigkeits-Einlagerungen im Gelenk verursache und weiterhin Behandlungen
nötig mache (UV-act. 334). Am 16. Juni 2009 berichtete der Versicherte über eine
ausgeprägte Wetterfühligkeit am rechten Ellbogen, die jeweils auch das Streckdefizit
verstärke. Er komme auf eine Arbeitsleistung von aktuell ca. 70% (UV-act. 338).
Anlässlich der Schlussbesprechung vom 13. Oktober 2009 in der G._ wurde
festgehalten, dass die Umschulung zum systemischen Berufsagogen am 28. Oktober
2009 mit einem erfolgreichen Abschluss enden werde. 2010 stehe noch die
eidgenössische Berufsprüfung an. Die Taggeldzahlungen der IV würden mit dem
28. Oktober 2009 eingestellt. Auch die Suva prüfe den definitiven Fallabschluss (UV-
act. 344, 348). Das Abschlusszertifikat des Versicherten als systemischer Arbeitsagoge
datiert vom 5. November 2009 (UV-act. 349). Der Berufsberater der IV kam in seinem
Abschlussbericht vom 11. November 2009 zum Schluss, der Versicherte sei mit der
abgeschlossenen Ausbildung zum systemischen Arbeitsagogen rentenausschliessend
eingegliedert. Seitens der IV sollte ihm noch ermöglicht werden, die Berufsprüfung mit
eidgenössischem Diplom nachzuholen, die gemäss geänderter Ausbildungssituation ab
2010 diese Ausbildung regulär abschliesse (UV-act. 350/1 f.). Mit Mitteilung vom
16. November 2009 hielt die IV-Stelle der Sozialversicherungsanstalt (SVA) den
erfolgreichen Abschluss der Umschulung und den fehlenden Rentenanspruch fest (UV-
act. 350).
A.d Per 1. Februar 2010 übernahm der Versicherte eine Aushilfsstelle als Betreuer bei
der H._ (UV-act. 357/15). Ab 1. März 2010 wurde die Anstellung in eine ordentliche
Betreuerstelle mit unbefristetem Vertrag geändert (UV-act. 357/12 ff.). Mit Schreiben
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vom 12. August 2010 reichte der Rechtsvertreter des Versicherten diverse Unterlagen
ein und legte dar, sein Mandant sei in der Funktion als Betreuer nur 70% arbeitsfähig
und es resultiere eine unfallbedingte Erwerbseinbusse von 43% (UV-act. 357 f.). Am
22. September 2010 wurde an der Uniklinik Balgrist am rechten Sprunggelenk eine
Korrekturosteotomie durchgeführt, die wiederum zu voller Arbeitsunfähigkeit vom
21. September 2010 bis Ende 2010 führte (UV-act. 353 ff., 369, 371). Anlässlich der
Kontrolle sechs Monate nach der Operation wurde der Versicherte vom 1. April bis
1. Mai 2011 30% arbeitsunfähig geschrieben (UV-act. 374 f.). Der neue Hausarzt des
Versicherten, Dr. med. I._, Arzt für Allgemein- und Sportmedizin SGSM, sowie die
Ärztinnen und Ärzte an der Uniklinik Balgrist verlängerten diese Arbeitsunfähigkeit
mehrmals (UV-act. 376, 379, 382 ff.) und diagnostizierten sie am 22. September 2011
als bleibend (UV-act. 388; Bericht vom 3. Oktober 2011). Per 30. September 2011
kündigte der Versicherte seine Arbeitsstelle bei der H._ (UV-act. 392, 394).
A.e Mit Gesuch vom 19. Juli 2011 meldete sich der Versicherte bei der
Invalidenversicherung zum Bezug von Leistungen an, weil er mit den Unfallfolgen
eingeschränkt sei und nur eine Arbeitsfähigkeit von 70% erreichen könne.
Zuständigkeitshalber wurde dieses Gesuch an die IV-Stelle des Kantons Appenzell
Ausserrhoden weitergeleitet (IV-act. 1). Diese tätigte verschiedene Abklärungen, die
über den Jahreswechsel 2011/2012 andauerten (vgl. IV-act. 5, 10 ff.).
A.f Dr. med. J._, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des
Bewegungsapparats, hielt im Bericht vom 1. Dezember 2011 über die kreisärztliche
Untersuchung vom 24. November 2011 (UV-act. 391) Einschränkungen des
Versicherten am rechten Ellbogen mit Streckausfall bei unbedeutend eingeschränkter
Beugung und verminderter Kraftentfaltung aufgrund einer mässigen humeroulnaren
Arthrose fest. Sich sehr rasch wiederholende Bewegungen im Ellbogen, Schläge auf
das Gelenk und starke Vibrationen seien zu vermeiden. Bei geeigneter Beanspruchung
könne in zeitlicher Hinsicht ein normaler Einsatz erwartet werden. Wegen der
Einschränkungen im rechten Sprunggelenk sei eine teilweise sitzend auszuführende
Tätigkeit, möglichst intervallweise zu etwa einem Drittel der Arbeitszeit,
wünschenswert. Das Tragen von Lasten sei bei 20 kg zu begrenzen. Bei Einhaltung
dieser Randbedingungen dürfe ein Ganztageseinsatz erwartet werden. Es sei
beachtlich, dass der Patient die geschilderte Arbeit als Pfleger von erheblich
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behinderten Leuten zu 70% zeitlicher Leistung erbracht habe. Eine Steigerung bei
dieser Belastung erwarte er aus medizinischer Sicht nicht. Anlässlich der Besprechung
vom 24. November 2011 nach der kreisärztlichen Untersuchung und schriftlich am
8. Dezember 2011 wurde dem Versicherten und seinem Rechtsvertreter mitgeteilt, dass
die Taggelder per Ende 2011 eingestellt und der Anspruch auf eine allfällige
Invalidenrente der Unfallversicherung ab 1. Januar 2012 geprüft würden (UV-act. 394,
396).
A.g Mit Verfügung vom 30. Dezember 2011 teilte die Suva dem Versicherten mit, er
habe eine Integritätseinbusse von zusammen 25% erlitten und daher Anspruch auf eine
Integritätsentschädigung von insgesamt Fr. 26'700.--. Einen Anspruch auf eine
Invalidenrente verneinte die Unfallversicherung, da der Versicherte auch unter
Berücksichtigung der andauernden körperlichen Einschränkungen als Arbeitsagoge ein
rentenausschliessendes Einkommen erzielen könne (UV-act. 407).
B.
B.a Gegen die Verfügung der Suva vom 30. Dezember 2011 liess der Versicherte
durch seinen Rechtsvertreter am 26. Januar 2012 Einsprache erheben und die
Ausrichtung einer angemessenen Rente beantragen. Gegen die
Integritätsentschädigung machte er keine Einwände geltend (UV-act. 411). Mit
Entscheid vom 20. März 2012 wies die Suva die Einsprache ab, soweit sie darauf
eintrat (UV-act. 415).
B.b Am 4. April 2012 meldete sich der Versicherte telefonisch bei der Suva und
berichtete, Dr. I._ habe ihm empfohlen, die Arbeit niederzulegen aufgrund der
Gelenkentzündung im Sprunggelenk sowie im Ellbogen (UV-act. 417). Mit E-Mail vom
5. April 2012 an den Case Manager der Suva meldete der Rechtsvertreter des
Versicherten einen Rückfall seines Mandanten an (UV-act. 418). Im Zeugnis vom
5. April 2012 hielt Dr. I._ fest, aufgrund der Erkrankungen im Bereich des rechten
Ellbogens und des rechten OSG sei der Versicherte als Arbeitsagoge zu höchstens
50% arbeitsfähig (UV-act. 419).
C.
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C.a Gegen den Einspracheentscheid vom 20. März 2012 richtet sich die Beschwerde
vom 2. Mai 2012 mit den Anträgen:
"1. Das Verfahren sei an die Verwaltung zur Vervollständigung der Akten
zurückzuweisen.
2. In Aufhebung des Einspracheentscheids der Suva vom 20. März 2012 sei dem
Beschwerdeführer die gesetzlich zustehende Rente auszurichten.
3. Eventualiter sei das Verfahren an die Verwaltung zurückzuweisen zum Zweck der
Umschulung des Beschwerdeführers zum Job Coach.
4. Dem Einsprecher seien die Kosten für Arztberichte gemäss Ziff. 8 der Einsprache
vom 26. Januar 2012 zu ersetzen;
unter Kostenfolge." Der Sachverhalt wurde dahingehend ergänzt, dass der
Beschwerdeführer mittlerweile im K._ einen mehrmonatigen Arbeitsversuch
unternehme. Ziel sei die Steigerung der Arbeitsmarktfähigkeit mit Prüfung der
Belastbarkeit und Einsatzfähigkeit sowie die Förderung der Schlüsselfunktionen. Er
habe im K._ die Teilnehmer zu betreuen und zu begleiten, sie anzuleiten und zu
überwachen, Berichte zu erstellen und sich mit internen und externen Partnern zu
vernetzen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Der Stellenbeschrieb sehe unter
anderem eine produktive Mitarbeit unter Einhaltung der Qualitätsstandards und
Sicherheitsvorgaben sowie die Mithilfe bei der Reinigung von Büros, Toiletten usw. und
im Gartenbau (Setzen, Jäten, Schneiden und Umbauten) vor. Das Arbeitspensum habe
sich anfänglich auf 70% belaufen, hätte aber nach Möglichkeit bis 100% gesteigert
werden sollen. Ziemlich rasch habe sich jedoch gezeigt, dass sogar die Zielsetzung
von 70% eher zu hoch gegriffen gewesen sei. Aufgrund der notwendigen Mithilfe bei
Reinigung und Gartenarbeiten hätten sich Fussgelenk und Ellbogen nach nur drei
Wochen verstärkt entzündet und sein Hausarzt habe ihn 50% arbeitsunfähig
geschrieben (act. G 1.3 f.). - Zur Begründung der Beschwerde wurde in formeller
Hinsicht angeführt, die Beschwerdegegnerin habe mit der CD, die lediglich 147
Aktenstücke als entscheidrelevant bezeichnet habe, obwohl im Lauf des Verfahrens
rund 400 gesammelt worden seien, gegen ihre Aktenführungspflicht und die Pflicht,
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Einsicht in die relevanten Daten zu geben, verstossen (Art. 46 ff. des Bundesgesetzes
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] und Art 8
Abs. 2 lit. a des Bundesgesetzes über den Datenschutz [DSG; SR 235.1]). Ebenfalls
habe ihm die Beschwerdegegnerin Mehraufwand von vier Stunden für den Abgleich
der Akten verursacht, für den er unabhängig vom Ausgang des Verfahrens einen Betrag
von CHF 1'080.-- (inkl. MWSt) zuzusprechen beantrage. In materieller Hinsicht habe
der Beschwerdeführer nachgewiesen, dass seine Arbeitsfähigkeit als Arbeitsagoge im
Zeitpunkt der Verfügung und des Einspracheentscheids 70% betragen habe. Mit einer
Grundausbildung als Elektriker werde er als Arbeitsagoge immer im handwerklichen
Gebiet eingesetzt. Es sei unausweichlich, dass ein Betreuer in diesem Bereich selber
Hand anlegen müsse. Die Zumutbarkeitsbeurteilung durch den Kreisarzt basiere daher
auf falschen Voraussetzungen. Das Valideneinkommen liege unbestrittenermassen bei
CHF 85'050.--. Die Anstellung bei der H._ sowie die Auskünfte, die er bei seinen
Bewerbungen erhalten habe, zeigten, dass er nicht mehr als CHF 5'440.-- pro Monat
erzielen könne. Mit auf 70% eingeschränkter Arbeitsfähigkeit könne er lediglich ein
Invalideneinkommen von CHF 49'500.-- (CHF 5'440.-- x 13 x 70%) erzielen. Es
resultiere ein Invaliditätsgrad von gerundet 42%. Bezüglich des versicherten Verdiensts
ergebe sich, dass er bei der B._ AG eine Festanstellung angestrebt gehabt habe. Bei
der Berechnung seines damaligen Verdiensts sei daher Art. 22 Abs. 4 Satz 3 der
Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) nicht anwendbar und es
müsse auf ein ganzes Jahr umgerechnet werden. Die Kosten für Arztberichte von
insgesamt CHF 560.-- seien dem Beschwerdeführer aufgrund von Art. 45 Abs. 1 ATSG
zu ersetzen. Die Beschwerdegegnerin sei im angefochtenen Einspracheentscheid nicht
darauf eingetreten, obwohl sie diese Kosten irrtümlich in der Verfügung vom
30. Dezember 2011 nicht aufgeführt gehabt habe.
C.b Die Suva beantragte mit Beschwerdeantwort vom 24. Mai 2012 die Abweisung
der Beschwerde. Zur Begründung führte sie an, es könne nicht die Rede von einer
Verletzung der Pflicht zur korrekten Aktenführung bzw. des rechtlichen Gehörs sein.
Dem Beschwerdeführer und seinem Rechtsvertreter hätte das Aktendossier mit zuletzt
423 Aktenstücken zur Verfügung gestanden. Es sei offensichtlich, dass die CD mit 147
Aktenstücken nur einen Teil der Akten beinhalte. Der Nichteintretens-Entscheid
bezüglich Ersatz von Kosten für Arztberichte sei in Rechtskraft erwachsen;
diesbezüglich hätte der Beschwerdeführer die Aufhebung des Nichteintretens-Ent
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scheids beantragen müssen. Auf (Eventual-)Antrag 3 der Beschwerde, Rückweisung an
die Verwaltung zwecks Umschulung des Beschwerdeführers zum Job Coach, sei nicht
einzutreten, weil solches nicht Gegenstand des Einspracheverfahrens gewesen sei. Die
Tätigkeit eines Arbeitsagogen bewege sich in den administrativen Bereichen der
Führung, Beratung, Begleitung, Unterstützung und sei mit keinerlei körperlichen
Belastungen verbunden. Soweit der Beschwerdeführer nicht leidensadaptierte, d.h. zu
stark körperbelastende Tätigkeiten ausübe, sei dies für die Bemessung der Invalidität
nicht massgebend, weil er dabei seine verbliebene Arbeitsfähigkeit nicht in zumutbarer
Weise voll ausschöpfe. Werde die allfällige Erwerbseinbusse richtig berechnet,
resultiere eine solche von 8,3% oder 0%, was (gemäss Art. 18 Abs. 1 des
Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]) einen Rentenanspruch
in jedem Fall ausschliesse.
C.c Mit der Replik vom 3. Juli 2012 liess der Beschwerdeführer nur noch folgende
Anträge stellen:
"1. In Aufhebung des Einspracheentscheids der Suva vom 20. März 2012 sei dem
Beschwerdeführer die gesetzlich zustehende Rente auszurichten.
2. Dem Einsprecher seien die Kosten für Arztberichte gemäss Ziff. 8 der Einsprache
vom 26. Januar 2012 zu ersetzen;
unter Kostenfolge." Zur Begründung wurde angeführt, am Rechtsbegehren Ziff. 3 der
Beschwerde werde aus denjenigen Gründen nicht festgehalten, die die
Beschwerdegegnerin in Ziff. 5.3 der Beschwerdeantwort anführe. Mit dem Einreichen
der UV-act. 1 - 423 sei die Suva dem Antrag des Beschwerdeführers nachgekommen.
Die bisherige Ziff. 1 des Rechtsbegehrens sei damit gegenstandslos geworden. Das
rechtliche Gehör sei aber insoweit verletzt, als die Verfügung und der
Einspracheentscheid auf Akten basierten, die dem Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers vorher nie gezeigt worden seien. Wie der Bericht von PD Dr. med.
L._, Schulter-Ellbogen an der Uniklinik Balgrist zeige, sei der Beschwerdeführer in
seiner derzeitigen Tätigkeit im K._ weiterhin zu 30% in seiner Arbeitsfähigkeit
eingeschränkt. Die Beschwerdegegnerin gehe zu Unrecht davon aus, als Arbeitsagoge
mit handwerklicher Grundausbildung könne er ohne Ausübung körperlich belastender
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Arbeiten tätig sein. Als Invalideneinkommen dürfe nicht auf den Lohn eines
Kadermitglieds abgestellt werden. Derjenige eines Berufseinsteigers müsse
entsprechend tiefer angesetzt werden. Werde auf Tabellenlöhne abgestellt, dürfe nicht
das Anforderungsniveau 2 berücksichtigt werden und sei aufgrund der konkreten
Verhältnisse des Beschwerdeführers ein Abzug zu machen. Bezüglich der Kosten für
Arztberichte sei die vorliegende Beschwerde als Rechtsverweigerungsbeschwerde
entgegenzunehmen, sollte das Versicherungsgericht aus formellen Gründen den
materiellen Anspruch nicht beurteilen können. Mit der Replik reichte der
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers eine Kostennote über insgesamt CHF 5'054.40
ein, inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer.
C.d Die Beschwerdegegnerin hat die Frist zur Einreichung einer Duplik ungenutzt
verstreichen lassen und damit darauf verzichtet (act. G 8). Mit Schreiben vom 6. Sep
tember 2012 wurde der Schriftenwechsel abgeschlossen (act. G 9).
D.
D.a Mit Schreiben vom 14. September 2012 reichte der Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers dem Versicherungsgericht den Bericht des Regionalen Ärztlichen
Diensts (RAD) Ostschweiz vom 5. September 2012 ein. Darin kam Dr. med. M._ zum
Schluss, die jetzige Agogentätigkeit Gartenbau sei nicht ideal. Er empfehle eine
Umplatzierung in die Industrie (act. G 10.2). Diese Unterlagen wurden der
Beschwerdegegnerin am 19. September 2012 zur Kenntnis gebracht (act. G 11).
D.b Am 21. September 2012 reichte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers den
IV-Bericht von N._, Leiter des K._, vom 17. September 2012 nach (act. G 12.2).
Dieser stellte dem Beschwerdeführer ein gutes Zeugnis aus. Bezüglich Belastung
wurde festgehalten, der Arbeitsbereich (Haus und Garten) verlange beim Anleiten und
Begleiten von Klienten ein gewisses Mass an körperlicher Fitness. Aufgrund der
körperlichen Beeinträchtigung habe ein Arbeitspensum von 70% als angemessen
erschienen. Damit seien auch die Erholungsphasen gewährleitstet gewesen. - Die
Beschwerdegegnerin nahm die Möglichkeit zur Stellungnahme wahr (act. G 13 f.). Mit
Eingabe vom 1. Oktober 2012 hielt sie fest, der IV-Bericht vom 17. September 2012 (bf.
Bel. 13) belege, dass der Beschwerdeführer im K._ hauptsächlich Garten- und
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Reinigungsarbeiten und damit keine leidensadaptierten, sondern zu stark
körperbelastende Tätigkeiten ausgeübt habe. Aus diesem Grund habe Dr. M._ in bf.
Bel. 12 denn auch eine Umplatzierung in die Industrie empfohlen. Der reduzierte
Arbeitsfähigkeitsgrad von 70% sei auf die fehlende Leidensadaptation zurückzuführen
und für die Bemessung der Invalidität irrelevant. Sie halte daher an den Ausführungen
in der Beschwerdeantwort vollumfänglich fest und erneuere den Antrag auf Abweisung
der Beschwerde (act. G 14).
D.c Am 16. Oktober 2012 liess der Beschwerdeführer seinerseits Stellung nehmen und
festhalten, Dr. M._ beziffere seine Arbeitsfähigkeit - entgegen der Interpretation
durch die Suva - bei "idealer" Adaptation auf 70%. Der Arbeitsfähigkeitsgrad von 70%
beruhe auch nicht auf der "eigenen, subjektiven Sicht" des Beschwerdeführers,
sondern stütze sich auf die deutlichen Berichte der Uniklinik Balgrist vom 8. Juni 2012
(B-act. 10) und insbesondere auf den Bericht von Dr. I._ vom 5. April 2012 (B-act. 4),
wo von lediglich 50% Arbeitsfähigkeit gesprochen werde. Rückblickend betrachtet
müsse die Umschulung zum Arbeitsagogen wohl als Fehler betrachtet werden. Aus
den Ausführungen in den bisherigen Rechtsschriften und aus dem Berufsprofil des
Arbeitsagogen des Vereins Arbeitsagogik Schweiz, insbesondere aus dessen Anhang,
ergebe sich, dass der Beschwerdeführer auch als Arbeitsagoge weiterhin nicht ohne
körperliche Belastung auskommen würde - und dies ungeachtet der Branche (act.
G 16, G 16.1). Diese Eingabe wurde der Beschwerdegegnerin am 17. Oktober 2012 zur
Kenntnis zugestellt (act. G 17).
D.d Mit Eingabe vom 6. November 2012 liess der Beschwerdeführer dem
Versicherungsgericht die Mitteilung der IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden zukommen,
wonach ihm Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche gewährt würden (act.
G 18, G 18.2). Darin wird unter anderem festgehalten, medizinisch sei ihm eine seinem
Gesundheitsschaden angepasste Tätigkeit zu einem Pensum von 70% zumutbar, was
der Beschwerdeführer im Begleitschreiben betonen lässt. Die Beschwerdegegnerin
nahm die Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen, nicht wahr (act. G 19).
D.e Am 7. Februar 2013 forderte das Versicherungsgericht die IV-Stelle Appenzell
Ausserrhoden auf, ihm die gesamten IV-Akten zur Verfügung zu stellen (act. G 20). Am
13. Februar 2013 liess der Beschwerdeführer dem Gericht die Mitteilung der IV-Stelle
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einreichen, wonach diese die Kosten für die Nachqualifizierung zum Arbeitsagogen
HFP mit Praktikum beim O._ und Coaching durch P._ übernehme (act. G 21,
G 21.2). Der Beschwerdeführer liess auf eine Stellungnahme zu den IV-Akten
verzichten (act. G 24 ff.). Die Beschwerdegegnerin liess sich am 5. April 2013 zu den
IV-Akten und zur Eingabe vom 13. Februar 2013 vernehmen (act. G 29). Sie hielt fest,
dass der Beschwerdeführer als ausgebildeter Arbeitsagoge eine vollzeitige,
leidensadaptierte Betätigung finden könnte, welche ihm die Erzielung eines
rentenausschliessenden Einkommens erlauben würde. Das sei auch ohne
Nachqualifizierung zum Arbeitsagogen HFP möglich, weshalb an der Ablehnung eines
Rentenanspruchs festgehalten werde.
E.
Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt der übrigen
Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen.

Erwägungen:
1.
1.1 Der Beschwerdeführer wohnt im Ausland. Laut Angabe seines Rechtsvertreters
hatte er vor dem Wegzug Wohnsitz im Kanton St. Gallen. Im Handelsregister des
Kantons St. Gallen ist die B._ AG, Arbeitgeberin des Beschwerdeführers im Zeitpunkt
des Unfalls verzeichnet. Aufgrund von Art. 58 Abs. 2 ATSG ist das
Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen örtlich zuständig für die Beurteilung der
Beschwerde vom 2. Mai 2012.
1.2 Auch die sachliche Zuständigkeit des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen
ist gegeben (vgl. Art. 57 ATSG in Verbindung mit Art. 42 des st. gallischen Gesetzes
über die Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]).
2.
Formeller Natur und vorab zu prüfen ist die Frage, ob die Beschwerdegegnerin
bezüglich Entschädigung des Beschwerdeführers für die Bezahlung der Rechnungen
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für ärztliche Berichte im angefochtenen Einspracheentscheid zu Recht einen
Nichteintretensentscheid gefällt hat und ob die Opposition des Beschwerdeführers
dagegen vom Gericht als Rechtsverweigerungsbeschwerde entgegenzunehmen ist.
Rechtsanwalt Wiget hatte die Kosten von Fr. 300.-- für seine Besprechung mit Dr. med.
Q._, Orthopädie, bereits am 24. August 2006 geltend gemacht (UV-act. 270) und am
12. August 2010 gemahnt (UV-act. 358). Mit gleichem Schreiben (vom 12. August 2010)
ersuchte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers die Suva, ihm auch die Kosten
der von ihm eingeholten Berichte von R._, S._, T._ und der Uniklinik Balgrist im
Gesamtbetrag von Fr. 235.20 (vgl. UV-act. 357 bis 357/11; in der Beschwerde [Ziff. 10
S. 10] werden lediglich Fr. 230.-- geltend gemacht); total Fr. 535.20 (in der Beschwerde
werden Fr. 560.-- erwähnt) zu ersetzen. Die Beschwerdegegnerin setzte am 25. August
2010 die Antwort an Rechtsanwalt Wiget ausdrücklich bis zum definitiven
Fallabschluss aus, da wegen der bevorstehenden weiteren Operation am rechten Fuss
ein Spitaleintritt in der Uniklinik Balgrist auf den 21. September 2010 geplant und damit
verschiedene Argumentationen bereits wieder überholt seien (UV-act. 359). Mit der
Verfügung vom 30. Dezember 2011 nahm die Beschwerdegegnerin den definitiven
Fallabschluss vor (UV-act. 407). Die Stellungnahme zum Kostenersatz vergass sie
dabei. Es trifft zu, dass der Entscheid der Beschwerdegegnerin über die Kosten für die
genannte Arztbesprechung und die diversen Berichte nicht Gegenstand der Verfügung
vom 30. Dezember 2011 war und daher im Einspracheverfahren nicht materiell darüber
entschieden werden konnte (vgl. E. 1 des angefochtenen Einspracheentscheids, S. 4).
Nachdem die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer zugesagt hatte, über alle
offenen, in der Eingabe vom 12. August 2010 geltend gemachten Argumente bei
Fallabschluss zu entscheiden (vgl. UV-act. 358 f.), und der Entscheid über den
Auslagenersatz in der Verfügung vom 30. Dezember 2011 vergessen ging, hätte sie
nach Kenntnisnahme der in der Einsprache vorgebrachten Rüge über die Erstattung
eine Verfügung erlassen müssen. Dies ist, wie ausgeführt, nicht geschehen. Daher
nimmt das Versicherungsgericht die Beschwerde gegen das entsprechende
Nichteintreten im Einspracheentscheid als Rechtsverweigerungsbeschwerde entgegen.
Soweit die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid vom 20. März
2012 bezüglich Kostenvergütung einen Nichteintretensentscheid gefällt hat, wird dieser
aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie
materiell über den Ersatz der Kosten von Fr. 300.-- für die Besprechung mit Dr. Q._
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und die Berichte von R._, S._, T._ und der Uniklinik Balgrist im Gesamtbetrag
von Fr. 235.20 (laut Beschwerde Fr. 230.-- bzw. Fr. 260.-- [Fr. 560.-- abzüglich
Fr. 300.--]) entscheide.
3.
3.1 Soweit der Beschwerdeführer bezüglich Aktenführung und besonders Einsicht in
die Akten der Beschwerdegegnerin eine Verletzung des rechtlichen Gehörs rügt, ist
dieser Einwand ebenfalls formeller Natur und vorab zu prüfen. Mit der Replik hat er die
entsprechende Rüge auf die mangelnde Einsicht in Aktenstücke reduziert, die
Grundlage für die Berechnung des Valideneinkommens und (damit) einer allfälligen
Erwerbseinbusse bildeten, insbesondere in UV-act. 399.
3.2 Gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV; SR 101) und Art. 42 ATSG
haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient
einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes
Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung des
Einzelnen eingreift. Dazu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor
Erlass eines solchen Entscheides zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise
beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört
zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich
zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid
zu beeinflussen. Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst als Mitwirkungsrecht alle
Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren
Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (vgl. BGE 135 I 282 E. 2.3, BGE 135 II
293 E. 5.1, BGE 132 V 370 E. 3.1 mit Hinweisen sowie Urteil des Bundesgerichts vom
14. Juni 2011, 8C_125/2011, E. 3).
3.3 Die Beschwerdegegnerin hatte dem Beschwerdeführer und seinem Rechtsvertreter
in ihre abschliessenden Detailabklärungen zum Validen- und Invalideneinkommen
sowie zum versicherten Verdienst nicht in Papierform Einblick verschafft. Vielmehr
hatte sie dem Rechtsvertreter, offenbar im Zusammenhang mit der Verfügung vom
30. Dezember 2011 (UV-act. 407), eine am 8. Dezember 2011 erstellte CD zukommen
lassen (B-act. 8 bzw. act. G 7.3), auf der eine Auswahl (147 von über 400) der ihr
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entscheidwesentlich erscheinenden Aktenstücke gespeichert waren. Die CD war ohne
Erläuterungen und ohne Vermerk im physischen Aktendossier erstellt und versandt
worden (und wurde vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers in der Einsprache
vom 26. Januar 2012 [UV-act. 411] erstmals erwähnt). Obwohl sie bei korrekter
Aktenführung und einwandfreier Akteneinsicht dem Beschwerdeführer und seinem
Rechtsvertreter gegenüber unabhängig von der Form (papieren oder elektronisch auf
Datenträger) stets das gleiche Set an Dokumenten mit den gleichen Laufnummern
auszuhändigen und neuere Aktenstücke anzuhängen gehabt hätte (vgl. Urteil des
Bundesgerichts vom 15. Dezember 2010, 8C_319/2010, E. 2.2 f.; Art. 46 f. ATSG), wich
die Beschwerdegegnerin unnötig von diesen Regeln ab. Die CD mit den wichtigsten
Akten stiftete Verwirrung und führte beim Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zu
Mehrarbeit. Eine klärende Rückfrage seinerseits bei der Beschwerdegegnerin nach
dem Schicksal des papierenen Aktendossiers bzw. zur Übereinstimmung der auf CD
ausgehändigten Akten mit den papierenen ist nicht dokumentiert. Zwischen Verfügung
und Einsprache ersuchte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers auch nicht
ausdrücklich um Akteneinsicht. Das Einbringen ausgewählter Akten auf CD veranlasste
ihn vielmehr zu einer entsprechenden formellen Rüge in der Einsprache vom 26. Januar
2012 (UV-act. 411 Ziff. II/3 S. 2). Auf diese ging die Beschwerdegegnerin im
angefochtenen Einspracheentscheid vom 20. März 2012 nicht ein.
3.4 Indem die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer vor Erlass der (mit
Einsprache anfechtbaren) Verfügung vom 30. Dezember 2011 (UV-act. 407) nicht von
sich aus alle Unterlagen zugänglich machte, hat sie dessen Anspruch auf das
rechtliche Gehör nicht verletzt. Gemäss Art. 42 Satz 2 ATSG war dieses Vorgehen
vertretbar (vgl. auch Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. Zürich 2009, N 21 ff. zu
Art. 42), zumal sie das vom Beschwerdeführer ausdrücklich angeführte Dokument (UV-
act. 399) lediglich indirekt als Beleg benutzte. Ob ihr Stillschweigen im
Einspracheentscheid auf die formelle Rüge in der Einsprache eine Gehörsverletzung
darstellt, kann letztlich offen bleiben, denn eine solche wäre nicht als schwerwiegend
zu gewichten, daher rechtsprechungsgemäss heilbar und führte nicht zur Aufhebung
des angefochtenen Einspracheentscheids (vgl. Kieser, a.a.O., N 9 f. zu Art. 4, sowie
BGE 132 V 390 E. 5.1 mit Hinweisen).
4.
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4.1 Streitig und zu prüfen bleibt hauptsächlich, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht
von einer vollen (bzw. rentenausschliessenden) Erwerbsfähigkeit des
Beschwerdeführers ausgegangen ist und gestützt darauf einen Anspruch auf eine
Invalidenrente der Unfallversicherung verneint hat.
4.2 Die Beschwerdegegnerin hat im angefochtenen Einspracheentscheid die recht
lichen Grundlagen für den Anspruch versicherter Personen auf eine Rente der
obligatorischen Unfallversicherung und zur Ermittlung einer allfälligen Erwerbseinbusse
bzw. des Invaliditätsgrads zutreffend dargestellt (E. 2). Darauf kann verwiesen werden.
Zu ergänzen ist, dass versicherte Personen gemäss Art. 19 Abs. 3 UVG in Verbindung
mit Art. 30 Abs. 1 UVV Anspruch auf eine Übergangsrente der Unfallversicherung
haben, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte
Besserung ihres Gesundheitszustands mehr zu erwarten ist, der Entscheid der IV über
die berufliche Eingliederung jedoch erst später gefällt wird. Der Anspruch auf eine
mögliche Übergangsrente beruht auf der Überlegung, dass die Unfallversicherung die
künftige Erwerbsunfähigkeit erst mit ausreichender Zuverlässigkeit schätzen kann,
wenn allfällige Eingliederungsmassnahmen zu Ende geführt sind (vgl. Alfred Maurer,
Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl. Bern 1989, S. 371). Die
Übergangsrente wird daher aufgrund der Erwerbsunfähigkeit im Zeitpunkt ihrer
Festlegung, mithin für eine noch nicht eingegliederte versicherte Person, ebenfalls
durch Einkommensvergleich ermittelt (vgl. BGE 129 V 284 E. 4.1, BGE 116 V 252 E. 3a
sowie Kommentar des Bundesamts für Sozialversicherungen [BSV] zur Änderung der
UVV in: RKUV 1998 S. 93). Peter Omlin bezeichnet Übergangsrenten als befristete
Renten besonderer Art und hält fest, ihnen komme weitgehend Taggeldcharakter zu,
d.h. sie orientierten sich wie das Taggeld an der Arbeitsfähigkeit in der angestammten
Tätigkeit (Dauerrenten - Zeitrenten - terminierte Renten, in: René Schaffhauser / Franz
Schlauri (Hrsg.): Die Revision von Dauerleistungen in der Sozialversicherung, St. Gallen
1999, S. 137, bzw. Die Invalidität in der obligatorischen Unfallversicherung, Freiburg
1995, S. 72). Der Anspruch auf eine Übergangsrente erlischt beim Beginn des
Anspruchs auf ein Taggeld der IV (Art. 30 Abs. 1 lit. a UVV), mit dem negativen
Entscheid der IV über die berufliche Eingliederung (Art. 30 Abs. 1 lit. b UVV; vgl. auch
BGE 129 V 286 f. E. 4.4) oder mit der Festsetzung der definitiven Rente (Art. 30 Abs. 1
lit. c UVV).
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4.3 Die Beschwerdegegnerin hatte bei der Prüfung des Rentenanspruchs des
Beschwerdeführers per 1. Januar 2012 und dessen Festlegung übersehen, dass ein
wesentliches Element für den Beginn der ordentlichen Rente gemäss Art. 19 Abs. 1
UVG, der Abschluss allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch die IV, nicht erfüllt
war. Zwar war die - rückwirkend betrachtet - erste Phase der Umschulung bzw. die
Grundausbildung zum systemischen Arbeitsagogen bereits im November 2009
abgeschlossen worden (vgl. UV-act. 349 f.). Ab 1. Januar 2010 war jedoch für das
Eidgenössische Diplom als systemischer Arbeitsagoge eine höhere Berufsprüfung
nötig. Entsprechend hatte der Berufsberater der IV schon im Abschlussbericht vom
11. November 2009 festgehalten, dem Versicherten sollte ermöglicht werden, diese
Prüfung noch nachzuholen (UV-act. 350/1 f.). Seit Herbst 2011 liefen neue Abklärungen
der IV betreffend berufliche Massnahmen zugunsten des Beschwerdeführers, die Ende
2011 noch nicht abgeschlossen waren (act. G 22.1/5, G 22.1/10 ff.). Nach einem
Assessment am 26. September 2011 (act. G 22.1/10) und Eingang des aktuellen
ärztlichen Berichts der Fusssprechstunde an der Universitätsklinik Balgrist vom
3. Oktober 2011 (UV-act. 388) berichtete der Beschwerdeführer dem zuständigen
Eingliederungsberater der IV am 7. Dezember 2011 über die durchgeführte
kreisärztliche Untersuchung und die Tatsache, dass die Suva beabsichtige, den Fall
per 31. Dezember 2011 abzuschliessen (act. G 22.1/14). Zu Lasten der IV wurden ihm
mit Mitteilung vom 22. März 2012 Arbeitsvermittlung mit Beratung und Unterstützung
bei der Stellensuche (act. G 22.1/20) und mit solcher vom 30. April 2012 ein
Arbeitsversuch als Arbeitsagoge vom 19. März 2012 bis 21. September 2012 beim
K._ zugesprochen (act. G 22.1/23 sowie G 22.1/16 und G 22.1/18). Nach Abschluss
des Arbeitsversuchs (vgl. act. G 22.1/33, G 22.1/39), wurde dem Beschwerdeführer von
der IV das Nachholen des HFP-Abschlusses als Arbeitsagoge mit Praktikum im O._
und mit externer fachlicher Begleitung durch P._ als Umschulungsmassnahme
bewilligt (act. G 22.1/51 ff.). Per 1. Januar 2012 und damit auf den Zeitpunkt des
Beginns einer allfälligen Invalidenrente der Unfallversicherung waren damit die
neuerlichen Eingliederungsmassnahmen der IV noch nicht abgeschlossen. Auf diesen
Zeitpunkt hin, der als solcher von den Parteien nicht in Frage gestellt wurde und der als
zutreffend anzusehen ist, konnte die Beschwerdegegnerin daher nicht über eine
ordentliche Invalidenrente, sondern lediglich über eine allfällige Übergangsrente,
entscheiden.
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4.4
4.4.1 Als Folge des Unfalls blieben unbestritten eine mässige humeroulnare Arthrose
mit Streckausfall am rechten Ellbogen des rechtshändigen Beschwerdeführers, eine
unbedeutend eingeschränkte Beugung desselben und eine verminderte Kraftentfaltung
zurück. Aufgrund dieser Einschränkungen empfahl Dr. J._ im Bericht vom
1. Dezember 2011 über die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 24. November
2011 (UV-act. 391) sich sehr rasch wiederholende Bewegungen im Ellbogen, Schläge
auf das Gelenk und starke Vibrationen zu vermeiden. Gewichte von 10-15 kg könnten
manchmal, solche von 5-10 kg oft gehoben werden. Bei geeigneter Beanspruchung
könne in zeitlicher Hinsicht ein normaler Einsatz erwartet werden. Wegen der
Einschränkungen im rechten Sprunggelenk mit ebenfalls mässiger Arthrose sei die
Gehfähigkeit eingeschränkt und eine teilweise sitzend auszuführende Tätigkeit,
möglichst intervallweise zu etwa einem Drittel der Arbeitszeit, wünschenswert. Das
Tragen von Lasten sei bei 20 kg zu begrenzen. Bei Einhaltung dieser Randbedingungen
dürfe ein Ganztageseinsatz erwartet werden.
4.4.2 Der Kreisarzt-Stellvertreter hielt im genannten Bericht vom 1. Dezember 2011
zutreffend fest, dass die Arbeit als Betreuer von erheblich behinderten Leuten (der
Beschwerdeführer hatte diese bis Ende September 2011 bei der H._ ausgeübt [vgl.
UV-act. 392, 394]) mehr derjenigen als Pfleger denn als Arbeitsagoge entspreche.
(Gleiche Hinweise hatte auch schon Dr. med. T._, Praxis für Traditionelle Chinesische
Medizin, im Bericht vom 19. April 2010 gemacht [vgl. UV-act. 357/5].) Bei der
tatsächlich ausgeübten Tätigkeit beurteilte Dr. J._ die erbrachte Leistung von 70% (in
zeitlicher Hinsicht) aus medizinischer Sicht als kaum steigerbar (UV-act. 391 S. 9
unten). Dies geschah in Übereinstimmung mit den Beurteilungen durch die Ärztinnen
und Ärzte an der Uniklinik Balgrist (vgl. UV-act. 375, 383, 388). Für den Zeitpunkt der
Verfügung vom 30. Dezember 2011 (UV-act. 407) und vor allem des
Einspracheentscheids vom 20. März 2012 machte der Beschwerdeführer eine weiterhin
um mindestens 30% eingeschränkte Arbeitsfähigkeit geltend (vgl. UV-act. 416 ff.). Ab
19. März 2012 (bis 21. September 2012) absolvierte er im K._ den von der IV
unterstützten Arbeitsversuch als Arbeitsagoge. Erklärtes Ziel desselben war - neben
der Schaffung einer Tagesstruktur, der Steigerung der Arbeitsmarktfähigkeit und der
Förderung der Schlüsselfunktionen - festzustellen, welcher Umfang der Arbeitsfähigkeit
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ihm bei (gegenüber der Tätigkeit als Betreuer bei der H._) geringerer körperlicher
Belastung zugemutet werden könne (act. G 22.1/16, G 22.1/18). Die zugeteilte Arbeit
mit Begleitung und Förderung psychisch beeinträchtigter Personen umfasste
insbesondere Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten im Haus sowie Gartenarbeiten. Diese
waren körperlich anspruchsvoll und erlaubten es dem Beschwerdeführer nicht, sein
Arbeitspensum über 70% zu steigern (vgl. act. G 12.2, IV-Bericht von N._ vom
17. September 2012). Sein Hausarzt, Dr. I._, hatte ihm dafür am 5. April 2012 eine
Arbeitsfähigkeit von lediglich 50% attestiert (UV-act. 419). Er bestätigte am 20. Juni
2012, dass der Beschwerdeführer die Arbeitstätigkeit nur unter Einnahme von
Schmerzmitteln und mit monatlichen Schmerzspritzen ausführen konnte (B-act. 11
bzw. act. G 7.6). Die Beschränkung der Arbeitsfähigkeit auf 70% für die konkrete
Tätigkeit wurde von den Ärzten der Uniklinik Balgrist anlässlich der Kontrollen vom
4. Juni 2012 (Bericht PD Dr. med. L._, Schulter-Ellbogen, vom 8. Juni 2012, B-act. 10
bzw. act. G 7.5) und vom 19. Juli 2012 (Bericht Dr. med. U._, Fuss-Team, vom
4. September 2012, act. G 22.1/32) attestiert und von Dr. med. M._, RAD der IV, in
seiner Beurteilung vom 5. September 2012 (act. G 22.1/35) bestätigt. Letzterer
bezeichnete die aktuelle Agogentätigkeit Gartenbau als nicht ideal und empfahl eine
Umplatzierung in die Industrie.
4.4.3 Aus den genannten ärztlichen Berichten und Erhebungen geht hervor, dass die
Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zum massgebenden Zeitpunkt des
angefochtenen Einspracheentscheids (und darüber hinaus anhaltend) aufgrund der
Unfallfolgen und bei Arbeitstätigkeiten, die körperlich belastender waren, als es das
kreisärztliche Zumutbarkeitsprofil vorsah, um 30% eingeschränkt war. Es ist daher zu
prüfen, ob für ihn als noch nicht abschliessend Eingegliederter auch eine
versicherungsrechtlich relevante Erwerbseinbusse resultierte und gestützt darauf ein
Anspruch auf eine Übergangsrente der Beschwerdegegnerin ab 1. Januar 2012
bestand. - Der Beschwerdeführer hatte im massgebenden Zeitpunkt des
Einspracheentscheids (und schon zu Beginn der Übergangsrente per 1. Januar 2012)
die höhere Berufsprüfung für die Tätigkeit als Arbeitsagoge noch nicht abgelegt. Damit
fehlte ihm - neben Berufspraxis als Arbeitsagoge - die Qualifikation zur Ausübung
leitender Tätigkeiten bzw. solcher Tätigkeiten, bei denen er nicht aufgrund seiner
Grundausbildung als Elektriker den betreuten Personen konkrete Arbeitsanleitungen
geben, Arbeitsabläufe vorzeigen und selbst Hand anlegen musste und die zu einem
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höheren Anteil als dem zumutbaren intervallweise zu absolvierenden Drittel stehend
auszuführen waren und/oder seinen rechten Ellbogen über das zumutbare Mass
belasteten. Er verfügte mit andern Worten noch nicht über diejenigen fachlichen
Voraussetzungen, die es ihm als Arbeitsagoge erlauben würden, eine Erwerbstätigkeit
auszuüben, die dem Zumutbarkeitsprofil entsprach und ihn die theoretische volle
Arbeitsfähigkeit umsetzen liessen. Nachdem der Beschwerdeführer ein entsprechendes
Pensum - wohl unter Zuhilfenahme von Medikamenten - dann tatsächlich auch
bewältigte, ist für die Bemessung der Erwerbseinbusse als Grundlage der
Übergangsrente somit von der Tätigkeit als Arbeitsagoge in untergeordneter Funktion
mit einer Arbeitsfähigkeit von 70% auszugehen.
4.5 Das Valideneinkommen des Beschwerdeführers wurde im angefochtenen
Einspracheentscheid auf Fr. 85'050.70 festgelegt (E. 5 S. 8 f.), was nicht zu
beanstanden ist, und in der Beschwerde auch unbestritten blieb. Von diesem Betrag ist
vorliegend auszugehen.
4.6
4.6.1 Die Beschwerdegegnerin hatte, angelehnt an die Angaben der G._ ein
Invalideneinkommen von mindestens Fr. 78'000.-- (13 x Fr. 6'000.--) und aufgrund der
Lohnstrukturerhebungen des Bundesamts für Statistik, bezüglich Arbeitszeit und
Teuerung bereinigt, ein solches von Fr. 78'761.15 erhoben. Sie war dabei von einem
vollen Arbeitspensum und davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer
entsprechend dem für ihn ermittelten Zumutbarkeitsprofil (vgl. E. 4.4.1 bzw. UV-act.
391) eine leidensadaptierte Stelle als Arbeitsagoge finden könne (E. 5b des
angefochtenen Einspracheentscheids). In der Verfügung vom 30. Dezember 2011 (UV-
act. 407) hatte sie für die Bemessung des Invalideneinkommens zusätzlich auf die
Lohnangaben des Lohnbuchs 2011 Bezug genommen (Das Lohnbuch 2011,
herausgegeben vom Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich; UV-act. 405),
auf die dortigen gesamtschweizerischen Lohnempfehlungen von Fr. 6'197.-- pro Monat
für einen Arbeitsagogen ohne zusätzliche Aufgaben oder erhöhte (Führungs-)
Verantwortung verwiesen und die Annahme eines Jahreseinkommens von Fr. 78'000.--
(bzw. Fr. 6'000.-- pro Monat x 13) als realistisch gerechtfertigt.
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4.6.2 Der Beschwerdeführer lässt demgegenüber ein Invalideneinkommen von
Fr. 49'500.-- (Fr. 5'440 x 13 x 70%) geltend machen. Zur Begründung lässt er anführen,
sowohl bei den verschiedenen Bewerbungen als auch konkret bei der H._ seien
weder per Anfang 2010 (Bewerbungen nach Abschluss der Grund-Umschulung zum
Arbeitsagogen im November 2009 [UV-act. 349]) noch Ende 2011/Anfang 2012 höhere
Löhne angeboten worden. Selbst wenn vom Tabellenlohn ausgegangen werde, müsse
ihm ein Leidensabzug von wenigstens 15% zugestanden werden, da seine
Arbeitsfähigkeit lediglich 70% betrage und er keine schweren Arbeiten mehr verrichten
könne. Wie der Werkstätteleiter der G._ dem Beschwerdeführer am 10. August 2010
per Mail bestätigte (UV-act. 357/17 bzw. 410 f. Beilage 3 zur Einsprache mit Anfrage
auf der Rückseite), war er bei seinen Lohnangaben am 17. Oktober 2009 (UV-act. 348)
von einer Stelle als Abteilungsleiter in der G._ ausgegangen. Würde der
Beschwerdeführer ohne Leitungsfunktionen als Betreuer angestellt, würde er bei der
G._ in der Lohnklasse 11 als Anlaufklasse beginnen und danach in die Lohnklasse 12
aufsteigen. Der entsprechende Verdienst je in der Stufe 6.5 würde 13 x Fr. 5'439.--
bzw. 13 x Fr. 5'744.-- betragen.
4.6.3 Das von der Beschwerdegegnerin angenommene Invalideneinkommen von
Fr. 78'000.-- (13 x Fr. 6'000.--) bzw. Fr. 78'761.15 aufgrund der Lohnstatistik und ohne
Leidensabzug erweist sich für den Beschwerdeführer als erst teilweise Umgeschulter
sowie zu 70% Arbeitsfähiger als zu hoch. Zwar hatte der Werkstätteleiter der G._
anlässlich beider Bestätigungen an die Beschwerdegegnerin (vom 17. Oktober 2009
und 9. Dezember 2011; UV-act. 348, 399) Löhne der Gehaltsklassen 13 (1. Jahr) und 14
und Beträge von über Fr. 6'000.-- pro Monat genannt (zwischen Fr. 6'090.20
[Fr. 6'072.-- zuzüglich Teuerung von 0.3% für 2010 gemäss UV-act. 399] und
Fr. 6'710.-- x 13). Diese bezogen sich jedoch jeweils auf die Funktion eines
Abteilungsleiters mit Führungsfunktion und damit auf zu hohe hierarchische Positionen,
wie der Beschwerdeführer zutreffend kritisiert. Die gleiche Ansprechperson bei der
G._ führte gegenüber dem Versicherten aus (UV-act. 357/17 bzw. 410 f. Beilage 3 zur
Einsprache), ohne Führungsfunktion und damit ohne unterstellte Betreuer oder
Betreuerinnen, würde er als Betreuer eine Arbeits- bzw. Beschäftigungsgruppe mit
erwachsenen Personen mit einer Behinderung nach Massgabe der Abteilungsleitung
betreuen, begleiten, anleiten, ausbilden und überwachen (vgl. Detailbeschreibung
gemäss UV-act. 399/1). Dafür würde er anfänglich in der Gehaltsklasse 11, später 12,
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eingereiht und hätte - ohne Berücksichtigung der mittlerweile erworbenen, eineinhalb-
jährigen Berufspraxis als Behindertenbetreuer - 2011 (inklusive Teuerungszuschlag von
0.3% gegenüber 2010 gemäss UV-act. 399) mindestens Fr. 70'918.90 (13 x
Fr. 5'455.30) in der Gehaltsklasse 11 und maximal Fr. 74'896.25 (13 x Fr. 5'761.55) in
der Gehaltsklasse 12 verdient. Für ein Invalideneinkommen unter Fr. 6'000.-- pro
Monat (x 13; bei voller Arbeitsfähigkeit) spricht auch die Auskunft, die der Case
Manager der Beschwerdegegnerin zum wahrscheinlichen Anfangslohn von Fr. 5'871.--
(x 13) des neuen Leiters der Abteilung Recycling der V._ am 23. Januar 2012 erhalten
hatte; einer Stelle, für die der Beschwerdeführer die Anforderungen vollumfänglich
erfüllt hätte (vgl. UV-act. 408). Da die konkreten Lohnauskünfte erheblich divergieren
und der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Rentenbeginns am 1. Januar 2012
stellenlos war, rechtfertigt es sich, vom Tabellenlohn von Fr. 78'761.15 auszugehen.
Die Arbeitsfähigkeit des noch nicht umfassend eingegliederten Beschwerdeführers war
auf 70% beschränkt, die unfallbedingten Einschränkungen verunmöglichten ihm
schwere Arbeiten und er war gehalten, rund einen Drittel seiner Tätigkeit intervallweise
im Sitzen auszuführen. Daher rechtfertigt sich ein leidensbedingter Abzug von 10% auf
dem Tabellenlohn. Das zu berücksichtigende Invalideneinkommen beläuft sich damit
auf Fr. 49'619.55 (Fr. 78'761.15 abzüglich Fr. 7'876.10 [bzw. 10%] x 70%).
4.7 Der Vergleich zwischen dem Valideneinkommen von Fr. 85'050.70 (vgl. E. 4.5) und
dem Invalideneinkommen von Fr. Fr. 49'619.55 (vgl. E. 4.6.3) ergibt eine
Erwerbseinbusse und einen Invaliditätsgrad von gerundet 42%. Gestützt auf diesen ist
dem Beschwerdeführer eine Übergangsrente auszurichten.
4.8 Streitig ist weiter der versicherte Verdienst, der gemäss Art. 15 Abs. 2 und Art. 20
UVG Grundlage bildet für die Berechnung der (Übergangs-) Rente.
4.8.1 Die Beschwerdegegnerin war von einer befristeten Anstellung bei der B._ AG
ausgegangen. Gestützt auf die Sonderregelung von Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV
beschränkte sie die Umrechnung des Lohns für die befristete Anstellung auf die
befristete Zeit. Gemäss Art. 24 Abs. 2 UVV ermittelte sie für das Jahr 2011 (ein Jahr vor
Rentenbeginn) in der Verfügung vom 30. Dezember 2011 einen versicherten Verdienst
von Fr. 40'597.-- (vgl. UV-act. 406 f.). Diesen Betrag bestätigte sie im
Einspracheentscheid vom 20. März 2012 (UV-act. 415 E. 6). Sie verwies auf die
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ausdrücklichen Bestätigungen der B._ AG gegenüber der IV und der
Arbeitslosenversicherung (UV-act. 241 f.) und hielt fest, auch aus der
Erwerbsbiographie des Beschwerdeführers lasse sich nicht schliessen, er sei im
Zeitpunkt des Unfalls nur deshalb befristet angestellt gewesen, weil er keine
unbefristete Stelle gefunden habe.
4.8.2 Der Beschwerdeführer lässt dazu geltend machen, aus seiner Argumentation und
den Beweisen bzw. Beweisanträgen in der Einsprache (UV-act. 411 E. 6b) ergebe sich,
dass er eine Festanstellung angestrebt hätte. Die Bestätigungen seiner ehemaligen
Arbeitgeberin im IV-Verfahren könnten zur Beurteilung dieser Frage im vorliegenden
Verfahren nicht beigezogen werden, da die B._ AG dort andere Interessen verfolgt
habe und Haftpflichtansprüche von seiner Seite wegen mangelnder
Vorsorgeversicherung gedroht hätten.
4.8.3 Die B._ AG hatte auf der Unfallmeldung vom 12. August 2002 (UV-act. 1) nicht
vermerkt, dass das Arbeitsverhältnis des Beschwerdeführers von vornherein befristet
war. Anlässlich der telefonischen Rückfrage des Sachbearbeiters der
Unfallversicherung bei der Arbeitgeberin wurde am 14. August 2002 ausgeführt, der
Versicherte habe eine befristete Anstellung bis Ende August. Die Stelle sei
ausgeschrieben worden und er hätte sich bewerben können, was aber bis zum
aktuellen Tag nicht geschehen sei. Vielleicht hätten sie ihm den Vertrag auch verlängert
(UV-act. 4). Der Beschwerdeführer äusserte tags darauf die Meinung, er denke, die
Firma hätte seinen Vertrag bestimmt verlängert (Telefonnotiz vom 15. August 2002; UV-
act. 4). Daraus ergibt sich, dass er sich zwar mit dem Gedanken getragen haben mag,
seine Anstellung bei der B._ AG zu verlängern bzw. sich für die neue Stelle zu
bewerben. Konkrete Anhaltspunkte dafür sind jedoch nicht mit dem Beweisgrad der
überwiegenden Wahrscheinlichkeit dargetan. Auch seine Ausführungen in der
Einsprache (E. 6b/cc S. 8), es hätten im Hinblick auf eine Festanstellung
Lohnverhandlungen mit dem damaligen Leiter Betriebsunterhalt bei der B._ AG
stattgefunden, seien aber an seinen Lohnforderungen gescheitert, vermögen an der
dargelegten Beweislage nichts zu ändern, selbst wenn solche vom genannten Zeugen
bestätigt worden wären. Der Beschwerdeführer übte neben seinen Anstellungen auch
verschiedene, offenbar nicht nach UVG versicherte, selbständige Tätigkeiten aus, die
ihm jährlich nach eigenen Angaben einen Nebenverdienst von Fr. 52'000.-- einbrachten
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und für die er seit März 1996 über einen Gewerbeschein verfügte (UV-act. 410 f.
Beilagen 8 f. zur Einsprache vom 26. Januar 2012). Auch diese Fakten weisen darauf
hin, dass er sich auf eine Mischung von unselbständiger mit selbständiger
Erwerbstätigkeit eingerichtet hatte und im Sommer 2002 nicht überwiegend
wahrscheinlich eine weitere (unbefristete) Anstellung bei der B._ AG (oder einer
anderen Arbeitgeberin) suchte. Auch seine Erwerbsbiographie (als unselbständig
Erwerbender), die mit den Einträgen in seinen individuellen Konten in der Schweiz und
im Ausland dokumentiert ist, zeigt auf, dass er in der Zeit bis zum Unfall zahlreiche
befristete und in der Regel unterjährige Tätigkeiten ausübte (vgl. UV-act. 410 Beilage 7
zur Einsprache vom 26. Januar 2012, act. G 22.1/6 sowie sein Lebenslauf, UV-act. 19).
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass beim Beschwerdeführer - entgegen dem in
BGE 138 V 106 beurteilten Fall und anders als von ihm geltend gemacht - von einer
befristeten Beschäftigung als unselbständig Erwerbender auszugehen und Art. 22
Abs. 4 Satz 3 UVV für die Bemessung seines versicherten Verdiensts anwendbar ist.
4.8.4 Die Beschwerdegegnerin hatte den konkreten Verdienst des Beschwerdeführers
vom 18. März 2002 bis zum Unfalltag (26. Juli 2002) mit Fr. 28'249.50 ermittelt und in
Anwendung von Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV auf die Dauer des befristeten
Arbeitsverhältnisses (18. März 2002 bis 31. August 2002) hochgerechnet. Das ergab
einen Betrag von Fr. 36'290.-- (vgl. UV-act. 248). In Anwendung von Art. 24 Abs. 2 UVV
addierte sie auf diesen Betrag die Teuerung bis 2011 und ermittelte so den
versicherten Verdienst im Jahr vor Beginn der (Übergangs-) Rente mit Fr. 40'597.--
(UV-act. 402). Dieser Betrag, dessen Berechnung als solche unbestritten blieb, ist
korrekt ermittelt. Für die Berechnung der (Übergangs-) Rente ist somit von einem
versicherten Verdienst von Fr. 40'597.-- auszugehen.
4.9 Die Übergangsrente des Beschwerdeführers, auf die er ab 1. Januar 2012
Anspruch hat, ist in Anwendung von Art. 20 Abs. 1 UVG wie folgt zu berechnen:
Fr. 40'597.-- x 80% x 42% = Fr. 13'640.60 pro Jahr bzw. (gerundet) Fr. 1'137.-- pro
Monat. Bei deren Auszahlung ist zu beachten, dass der Beschwerdeführer während
seiner Tätigkeit beim K._ vom 19. März 2012 bis 21. September 2012 (und wieder ab
1. Januar 2013 bzw. zusätzlich für die Wartezeit im Dezember 2012; vgl. act.
G 22.1/26, G 22.1/53) Anspruch auf Taggelder der IV hatte und dadurch der Anspruch
auf die Übergangsrente in Anwendung von Art. 30 Abs. 1 lit. a UVV erlosch.
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5.
5.1 Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist der Einspracheentscheids vom 20. März
2012 aufzuheben. Bezüglich des Ersatzes von Kosten (vgl. E. 2) wird die Streitsache an
die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie darüber entscheide. Im Übrigen
wird die Beschwerde dahingehend gutgeheissen, dass dem Beschwerdeführer ab 1.
Januar 2012 eine Übergangsrente aufgrund eines Invaliditätsgrads von 42% und eines
versicherten Verdiensts von Fr. 40'597.-- zuzusprechen ist.
5.2 Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Hingegen hat der
(weitgehend) obsiegende Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung für
die Kosten der Vertretung und Prozessführung (Art. 61 lit. g ATSG). Diese ist aufgrund
der Komplexität des Falles und des Mehraufwands für die Aktenbearbeitung auf
pauschal Fr. 5'000.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39
VRP entschieden:
1. Die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 20. März 2012 wird
dahingehend gutgeheissen, dass dieser aufgehoben und die Sache bezüglich des
Ersatzes der Kosten im Sinn von Erwägung 2 an die Beschwerdegegnerin
zurückgewiesen wird, damit sie diesbezüglich materiell entscheide.
2. Im Übrigen wird die Beschwerde dahingehend gutgeheissen, dass dem
Beschwerdeführer ab 1. Januar 2012 eine Übergangsrente aufgrund eines
Invaliditätsgrads von 42% und eines versicherten Verdiensts von Fr. 40'597.--
zugesprochen wird.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Die Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdeführer mit pauschal Fr. 5'000.--
(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.
Publikationsplattform St.Galler Gerichte Entscheid Versicherungsgericht, 03.07.2013 Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 42 und 46 f. ATSG: Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch die Art der Aktenführung bzw. Akteneinsicht. Art. 19 Abs. 3 UVG, Art. 30 Abs. 1 UVV: Anspruch auf eine Übergangsrente. Art. 15 Abs. 2 UVG, Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV: Versicherter Verdienst für die Rente aufgrund einer (klassischen) befristeten Anstellung im Zeitpunkt des Unfalls. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. Juli 2013, UV 2012/35).
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