Decision ID: a2082b95-d456-40e3-a238-69533df7f216
Year: 2015
Language: de
Court: SG_VGN
Chamber: SG_VGN_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
a. A.X. und B.X. liessen gegen den Stadtratsbeschluss vom 9. Juni 2011 betreffend
Offenlegung des Q.-baches durch Rechtsanwalt Dr. Hanspeter Geiser, St. Gallen, am
27. Juni 2011 Rekurs beim Baudepartement des Kantons St. Gallen erheben (vgl. act.
G 2/13 S. 1). Mit Schreiben vom 4. April 2012 teilte das Tiefbauamt dem
Rechtsvertreter mit, das Bachoffenlegungsprojekt sei in der bestehenden Form nicht
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bewilligungsfähig. Sowohl das Wasserbauprojekt wie auch der Baulinienplan müssten
überarbeitet werden. Zu prüfen sei auch, ob für den Fussweg ein
Teilstrassenplanverfahren durchzuführen sei. Auch müsse der Wendehammer anders
geplant werden. Bis zur Erledigung dieser Aufgaben bleibe das Rekursverfahren sistiert
(act. G 2/4). In der Folge verlangte Rechtsanwalt Geiser am 20. Juni 2012 Aufhebung
der Sistierung und Schutz des Rekurses. Die Untätigkeit der beteiligten Behörden sei
nicht verständlich (act. G 2/8). Am 27. Juni 2012 orientierte das Tiefbauamt über den
Stand der Projektanpassungen (act. G 2/9). Im Schreiben vom 16. November 2012 an
die Stadt St. Gallen hielt das Tiefbauamt unter anderem fest, mit den Anpassungen
erfahre das Projekt keine ökologischen und hydraulischen Nachteile; vielmehr würden
diese Aspekte mit der Neugestaltung verbessert. Von den Projektanpassungen und der
Ausscheidung des Gewässerraums sei nur die Bauherrschaft betroffen, weshalb auf
eine öffentliche Auflage derselben verzichtet werden könne. Für die Planänderungen
seien entsprechende Stadtratsbeschlüsse notwendig (act. G 2/10).
b. Mit Beschluss vom 18. Dezember 2012 stimmte der Stadtrat St. Gallen - nach
detaillierter Schilderung des Projektanpassungsverfahrens und der vorgenommenen
Anpassungsarbeiten (Ziff. 4 bis 6) - dem geänderten Bachprojekt und dem
Baulinienplan zu und beauftragte die Direktion Bau und Planung, das geänderte
Bauprojekt und den Baulinienplan dem Baudepartement zur Genehmigung
einzureichen (act. G 2/11). Im Schreiben vom 13. Januar 2013 gab das Tiefbauamt
Rechtsanwalt Geiser bekannt, die Stadt St. Gallen sei nicht bereit, eine ausseramtliche
Entschädigung zu leisten. Bei Festhalten am Rekurs werde dieser voraussichtlich
abgewiesen; praxisgemäss sei dann eine Entscheidgebühr und allenfalls noch eine
ausseramtliche Entschädigung zu bezahlen (act. G 2/12). Am 30. Januar 2014 teilte
Rechtsanwalt Geiser mit, seine Mandanten hätten sich entschlossen, das neue
Bachoffenlegungsprojekt nicht mehr zu bekämpfen. Mit der Gegenstandslosigkeit des
Rekursgegenstand bildenden alten Projekts bzw. Rückzug/Widerruf desselben seien
die Voraussetzungen für eine Kostenauflage an seine Mandanten offensichtlich nicht
erfüllt. Die seinerzeitigen Rekurrenten hätten mit ihrer Intervention gegen das alte
Projekt erst die Voraussetzungen für ein genehmigungsfähiges Projekt geschaffen. Der
von ihnen geleistete Kostenvorschuss sei daher zurückzuerstatten, und es sei eine
ausseramtliche Entschädigung zuzusprechen (act. G 2/13). Mit Verfügung vom 31.
März 2014 eröffnete das Tiefbauamt Rechtsanwalt Geiser, der Rekurs werde zufolge
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Gegenstandslosigkeit abgeschrieben (Ziff. 1). Es würden keine Verfahrenskosten
erhoben und der Kostenvorschuss zurückerstattet (Ziff. 2 und 3). Die ausseramtliche
Entschädigung werde wettgeschlagen (Ziff. 4; act. G 2/1).
B.
a. Gegen diese Verfügung liessen A.X. und B.X. durch ihren Rechtsvertreter
Beschwerde erheben mit dem Antrag, Ziff. 4 der Verfügung sei aufzuheben und es sei
den Beschwerdeführern für das Rekursverfahren 11-3746 eine ausseramtliche
Entschädigung von Fr. 4'500.-- zuzüglich Mehrwertsteuer, eventuell nach Ermessen
und unter Berücksichtigung des mit dem nicht von den Beschwerdeführern zu
verantwortenden unkoordinierten Verfahren verbundenen erheblichen Aufwands
zuzusprechen; dies zulasten der Bauherrschaft, eventuell der Vorinstanz (Ziff. 1).
Eventuell sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen zur willkürfreien Festlegung
der ausseramtlichen Entschädigung an die Beschwerdeführer zulasten der
Bauherrschaft, eventuell der Vorinstanz (Ziff. 2). Alles unter Kosten- und
Entschädigungsfolge (Ziff. 3).
b. Die Vorinstanz verzichtete mit Eingabe vom 28. Mai 2014 auf eine Stellungnahme
und beantragte unter Verweis auf den angefochtenen Entscheid Abweisung der
Beschwerde (act. G 6). Die Beschwerdebeteiligte teilte am 5. Juni 2014 den Verzicht
auf eine Vernehmlassung mit (act. G 8). Die Beschwerdegegnerin liess durch ihren
Rechtsvertreter, Rechtsanwalt Dr. Patrick Stach, St. Gallen, in der Stellungnahme vom
24. Juni 2014 den Antrag auf vollumfängliche Abweisung der Beschwerde stellen, alles
unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zuzüglich Mehrwertsteuer) zu Lasten der
Beschwerdeführer (act. G 9).
c. Am 9. Juli 2014 äusserte sich der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer in einer
weiteren Stellungnahme (act. G 11). Hierzu liess sich der Rechtsvertreter der
Beschwerdegegnerin am 18. Juli 2014 vernehmen (act. G 13).
d. Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten in den Eingaben dieses Verfahrens

wird, soweit für den Entscheid relevant, in den nachstehenden Erwägungen
eingegangen.
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Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. (...).
2.
2.1. Gemäss Art. 95 Abs. 1 und 98bis VRP hat in Streitfällen jene Partei
grundsätzlich die Kosten zu tragen, deren Begehren ganz oder teilweise abgewiesen
werden. Nach Art. 98 Abs. 2 VRP werden im Rekursverfahren ausseramtliche Kosten
entschädigt, soweit sie aufgrund der Sach- oder Rechtslage notwendig und
angemessen erscheinen. Die Vorschriften der Schweizerischen Zivilprozessordnung
(SR 272; ZPO) über die Parteientschädigung finden sachgemäss Anwendung (Art. 98ter
VRP). Bei Gegenstandslosigkeit des Rekurses können die Prozesskosten nach
Ermessen verteilt werden (Art. 98ter VRP in Verbindung mit Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO). -
Vorliegend hat als erstellt zu gelten, dass der Stadtratsbeschluss vom 9. Juni 2011
betreffend Offenlegung des Q.-baches (vgl. dazu auch VerwGE B 2011/213 vom 31.
Mai 2012) durch den - während der Sistierung des laufenden Rekursverfahrens
erlassenen - Stadtratsbeschluss vom 18. Dezember 2012 (act. G 2/11) in
massgebenden Punkten geändert bzw. angepasst und ergänzt wurde; dies ergibt sich
klar aus den Darlegungen in Ziff. 4 bis 6 des letztgenannten Beschlusses. Der neue
Beschluss stellt somit eine lite-pendente-Verfügung während des laufenden
Rekursverfahrens dar, deren Inhalt deutlich macht, dass der Rekurs gegen den
ursprünglichen Stadtratsbeschluss begründet war und (ohne zwischenzeitlichen Erlass
des lite-pendente-Beschlusses) gutzuheissen gewesen wäre. Dies zeigt sich auch
darin, dass der während des laufenden Rekurses erlassene Beschluss den
ursprünglichen Beschluss (vollumfänglich) gegenstandslos machte: Zwei Beschlüsse
zum gleichen Sachverhalt, aber mit unterschiedlichem Inhalt, könnten selbstredend
nicht nebeneinander bestehen; der korrigierte Beschluss ersetzt den ursprünglichen.
Hieran vermag auch das Vorbringen des Rechtsvertreters der Beschwerdegegnerin,
wonach mit dem Neubeschluss nur einigen der Anliegen der Beschwerdeführer
entgegengekommen worden sei (act. G 9 S. 4 f.), nichts zu ändern. Nicht einschlägig
erscheint in diesem Zusammenhang seine Feststellung, wonach sich "der
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Streitgegenstand trotz des Erledigungsereignisses nicht bzw. nicht endgültig
erledigt" (act. G 9 S. 4 unten) habe.
2.2. Die Vorinstanz schrieb das Rekursverfahren nicht schon im Zeitpunkt des
Erlasses des Neubeschlusses zufolge Gegenstandslosigkeit ab, sondern ordnete eine
Verfahrenssistierung an (act. G 2/4). Die Abschreibung des Rekursverfahrens erfolgte
erst mit der vorliegend (nur im Kostenpunkt) angefochtenen Verfügung. Hier stellt sich
die Frage, ob eine Sistierung des Rekursverfahrens bei einem Sachverhalt, bei dem
aufgrund eines Rekurses - wie vorliegend - umfassende Abklärungen und weitere
Arbeiten vorgenommen wurden, gerechtfertigt ist (vgl. act. G 2/6 f.) oder ob nicht
vielmehr der ursprüngliche (offensichtlich mangelhafte bzw. unvollständige) Beschluss
von der Verwaltung sofort aufgehoben und die Sache ins Verwaltungsverfahren hätte
zurückgenommen werden müssen (vgl. dazu in anderem Sachzusammenhang und
bezogen auf das Verwaltungsverfahrensrecht des Bundes BGE 127 V 228 E. 2b/aa mit
Hinweisen). Eine Sistierung bedeutet eine Abweichung vom Beschleunigungsgebot und
bedarf einer Rechtfertigung. Eine Sistierung des Verfahrens ist u.a. anzuordnen, wenn
ein anderes Verfahren anhängig ist, dessen Ausgang von präjudizieller Bedeutung ist
(Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, 2. Aufl. 2003, Rz.
1093 mit Hinweisen). Das Instrument der Verfahrenssistierung dient nicht dazu,
Verwaltungsbeschlüsse, die von Beginn weg und anerkanntermassen in wichtigen
Aspekten mangelhaft bzw. unvollständig sind, mit nachträglichen Abklärungen und
weiteren Vorkehren während eines laufenden Rechtsmittelverfahrens "reparieren" zu
können. Die erwähnte Frage braucht jedoch für die Klärung der vorliegend streitigen
Parteientschädigungsfrage - wie sich aus dem Folgenden ergibt - nicht weiter
untersucht bzw. abschliessend beantwortet zu werden.
2.3. Entgegen der Auffassung des Rechtsvertreters der Beschwerdegegnerin (act.
G 9 S. 4 oben) erfolgte kein Rekursrückzug von Seiten der Beschwerdeführer. Ein
solcher ist denn auch nicht dokumentiert. Vielmehr gab der Rechtsvertreter der
Beschwerdeführer mit Schreiben vom 30. Januar 2014 lediglich bekannt, dass das
neue Bachoffenlegungsprojekt nicht mehr bekämpft werde. Zutreffend hielt er fest,
dass "mit der Gegenstandslosigkeit des Rekursgegenstand bildenden alten Projekts
und damit dem Rückzug resp. dem Widerruf desselben und der nachfolgenden neuen
Vorlage eines geänderten Bachoffenlegungsprojekts" die Voraussetzungen einer
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Kostenauflage an die Rekurrenten bzw. Zusprechung einer Entschädigung an die
Gegenpartei offensichtlich nicht gegeben seien (act. G 2/13 S. 3 f.). Im Schreiben ist
somit nicht von einem Rückzug des Rekurses die Rede, sondern von einem Rückzug/
Widerruf des alten Projekts durch die Beschwerdegegnerin mit anschliessender
Vorlage eines geänderten Projekts. Unzutreffend ist damit die Sichtweise der
Beschwerdegegnerin, wonach eine Abschreibung zufolge Rückzugs hätte stattfinden
sollen (vgl. act. G 9 S. 5). Aufgrund des geschilderten Sachverhalts
(Gegenstandslosigkeit des Rekurses zufolge Verfahrensabschreibung durch die
Vorinstanz nach Erlass eines neuen Beschlusses durch die Beschwerdebeteiligte)
haben die Beschwerdeführer für das Rekursverfahren Anspruch auf eine (volle)
Parteientschädigung. Da die Beschwerdegegnerin durch ihr geändertes Projekt die
Gegenstandslosigkeit des ursprünglichen Beschlusses verursachte, ist sie als
unterliegende Beteiligte zu betrachten (vgl. R. Hirt, Die Regelung der Kosten nach st.
gallischem Verwaltungsrechtspflegegesetz, St. Gallen 2004, S. 101). Die Vorinstanz
anerkennt in der angefochtenen Verfügung denn auch, dass in erster Linie die
Beschwerdegegnerin die Überarbeitungsbedürftigkeit des ursprünglichen Beschlusses
zu vertreten hat (act. G 2/1 lit. C Abs. 2). Der von ihr in diesem Zusammenhang
gestellten (hypothetischen) Frage, ob die Beschwerdeführer nicht nur gegen ein
mangelhaftes Projekt, sondern auch gegen ein genehmigungsfähiges Projekt Rekurs
eingereicht hätten (act. G 2/1 S. 2), kommt dabei keine Bedeutung zu. Die Frage
müsste zudem insofern (faktisch) zugunsten der Beschwerdeführer beantwortet
werden, als sie gegen das genehmigungsfähige (zweite) Projekt nicht mehr
opponierten.
Lediglich der Vollständigkeit halber sei noch Folgendes festgehalten: Selbst wenn
entgegen den vorstehenden Ausführungen ein Rückzug des Rekurses von Seiten der
Beschwerdeführer erfolgt wäre, bliebe der Anspruch auf Parteientschädigung zu prüfen
bzw. die Frage zu beantworten, wer den effektiven (materiellen) Grund für die
Gegenstandslosigkeit des Verfahrens gesetzt bzw. diese zu vertreten hat (vgl. Hirt,
a.a.O., S. 101 und S. 188 dritter Absatz). Zu berücksichtigen wäre mithin, welche Partei
Anlass zum Verfahren gab und wie der mutmassliche Prozessausgang (ohne Rückzug)
gewesen wäre (vgl. A. Urwyler, in: Brunner/Gasser/Schwander Hrsg., Schweizerische
Zivilprozessordnung, Kommentar, St. Gallen 2011, Rz. 8 zu Art. 107 ZPO). Der Rekurs
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gegen den ersten Beschluss der Beschwerdebeteiligten wäre vorliegend (ohne Eintritt
der Gegenstandslosigkeit) gutzuheissen gewesen.
2.4. Die weitere Feststellung der Vorinstanz, dass die ausseramtlichen Kosten
wegen der Zustimmung der Beschwerdeführer zum zweiten Projekt wettzuschlagen
seien (act. G 2/1 S. 2), kann schon deshalb nicht zutreffen, weil sich der Rekurs zu
keinem Zeitpunkt gegen das zweite Projekt gerichtet hatte (vgl. act. G 11 S. 3 oben);
vielmehr erklärten sich die Beschwerdeführer mit dem letzteren einverstanden
(vorstehende E. 2.3). Zum Hinweis der Beschwerdegegnerin, dass bei Gutheissung der
vorliegenden Beschwerde jeder Beliebige vorerst rekurrieren könnte, auch wenn die
Erfolgsaussichten marginal seien (act. G 9 S. 5), ist festzuhalten, dass der Rekurs
gegen das erste Projekt wie dargelegt zu Recht erhoben worden war; inwiefern die
Erfolgsaussichten marginal gewesen sein sollen, blieb ohne Begründung. Damit bleibt
es dabei, dass die Beschwerdeführer für das durch den Neubeschluss gegenstandslos
gewordene Rekursverfahren Anspruch auf ausseramtliche Entschädigung haben.
Unbestritten blieb die Feststellung im angefochtenen Entscheid (act. G 2/1 S. 2), dass
der Beizug eines Rechtsvertreters für das Rekursverfahren gerechtfertigt bzw.
notwendig war (Art. 98 Abs. 2 VRP). Die Festlegung der Parteientschädigung (nach
Ermessen) ist grundsätzlich Sache der Instanz, welche den Entscheid gefällt bzw. das
Rekursvefahren abgeschrieben hat. Dem Verwaltungsgericht liegen die Akten des
Rekursverfahrens auch nicht vor, weshalb es nicht in der Lage ist, den getätigten
Aufwand im Einzelnen abzuschätzen. Die Angelegenheit ist daher zur Festlegung der
ausseramtlichen Entschädigung für das Rekursverfahren zugunsten der
Beschwerdeführer und zulasten der Beschwerdegegnerin an die Vorinstanz
zurückzuweisen.
3.
3.1. Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung
von Dispositiv-Ziffer 4 der angefochtenen Verfügung vom 31. März 2014 gutzuheissen
und die Angelegenheit zur Festlegung der ausseramtlichen Entschädigung der
Beschwerdeführer zulasten der Beschwerdegegnerin für das Rekursverfahren an die
Vorinstanz zurückzuweisen.
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3.2. Aufgrund des Obsiegens der Beschwerdeführer sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP).
Eine Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren von Fr. 1'000.-- erscheint
angemessen (Art. 7 Abs. 1 Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der
Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- wird den Beschwerdeführern zurückerstattet.
3.3. Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführer für die ausseramtlichen
Kosten des Beschwerdeverfahrens zu entschädigen (Art. 98 Abs. 1 in Verbindung mit
Art. 98bis Abs. 1 VRP). Das Honorar in der Verwaltungsrechtspflege wird auf der
Grundlage von Honorarpauschalen nach Ermessen festgesetzt, wenn keine Kostennote
vorliegt (Art. 6 und 19 der Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten, sGS
963.75; HonO). Nach Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO beträgt das Honorar vor
Verwaltungsgericht pauschal Fr. 1'000.-- bis Fr. 12'000.--. Angesichts der konkreten
Verhältnisse erscheint für das vorliegende Beschwerdeverfahren ein Honorar von
pauschal Fr. 2'000.-- zuzüglich Barauslagen (Fr. 80.--) und Mehrwertsteuer
angemessen (Art. 28 Abs. 1 und 29 HonO).