Decision ID: 56257d0e-8e0e-59f3-96d8-b95911c2cc1e
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Mit Eingabe vom 1. November 2009 an die schweizerische Botschaft _ (Eingang Botschaft: 10. November 2009) ersuchte die  um Bewilligung der Einreise in die Schweiz für sich sowie die beiden Kinder und um Gewährung von Asyl. Mit Schreiben vom 25. November 2009 forderte die Botschaft die  auf, ihre Asylbegründung zu ergänzen und Dokumente . Daraufhin reichte die Beschwerdeführerin am 8. Januar 2010 (Eingang Botschaft) eine präzisierende Eingabe ein. Am 11. März 2010 fand _ die Befragung statt.
In ihren Eingaben und anlässlich der Anhörung machte die  im Wesentlichen geltend, tamilischer Ethnie zu sein und aus _ zu stammen. Im Jahre 2005 habe sie ein Kadermitglied der LTTE geheiratet. Kurz danach sei sie von der LTTE unter Drohungen dazu angehalten worden, ihren Mann in der Bewegung zu belassen. Im Januar 2007 sei sie durch Unbekannte gesucht und mit einem Fahrzeug verfolgt worden. Anschliessend seien sie und auch Angehörige immer wieder Opfer von Bedrohung und Einschüchterung geworden. Aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzungen habe sie ihren Aufenthaltsort unter prekären Bedingungen oftmals wechseln müssen und sei von ihrem Gatten getrennt worden. Anlässlich einer Kontrolle der Sicherheitskräfte sei sie als Ehefrau eines vormaligen LTTE-Kaders identifiziert worden. Da sie durch den CID gesucht worden sei, habe sie das ihr zugewiesene IDP-Camp verlassen. Am 18. Mai 2009 sei sie im Spital von _ von ihrer Tochter entbunden worden. Wegen ihrer Flucht aus dem Camp habe der CID in ihrem Elternhaus vorgesprochen. Nach Aufenthalten bei Verwandten respektive Bekannten sei sie schliesslich im September 2009 ins Elternhaus nach _ zurückgekehrt. Dort werde sie seither mehrmals in der Woche durch den CID bedroht, welcher sie über ihren Gatten ausfrage. Pressionen gingen ferner auch von Mitgliedern der Karuna-Fraktion aus. Sie sei polizeilich registriert und habe wiederholt auf dem Posten vorsprechen müssen. Bei der Registrierung vom 5. September 2009 habe man ihr gesagt, dass verschiedene Personen nach ihr suchen würden und man ihre Sicherheit nicht garantieren könne. Auch durch einen Freund ihres Mannes sei sie gewarnt und unter Druck gesetzt worden. Kurz vor der Anhörung _ seien Unbekannte zuhause aufgetaucht und hätten
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sie über einen vormaligen Mitarbeiter ihres Gatten ausgefragt. Nach dem Gesagten hätten sie und ihre Kinder in Sri Lanka keine Lebenssicherheit.
Für weitere Einzelheiten des dargelegten Sachverhalts und die im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Beweismittel wird auf die Akten verwiesen.
B. Mit Begleitschreiben vom 12. März 2010 übermittelte die  Botschaft _ dem BFM das Befragungsprotokoll.
C. Mit Verfügung vom 29. März 2010 verweigerte das BFM die  zur Einreise in die Schweiz und lehnte das Asylgesuch ab. Zur Begründung führte es aus, die geltend gemachte Suche und  vom Januar 2007 könne aufgrund des Zeitablaufs nicht als einreiserelevant qualifiziert werden. Im Weiteren bestünden aufgrund von Unglaubhaftigkeitselementen in den Aussagen der  keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür, dass ein relevantes Gefährdungspotenzial vorliege.
D. Mit Eingabe an die Botschaft _ vom 16. April 2010 (Eingang Botschaft) beantragten die Beschwerdeführenden sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Entscheids, die Bewilligung zur  in die Schweiz und die Asylgewährung. Zur Begründung machte die Beschwerdeführerin geltend, nach wie vor Opfer von Drohungen und Einschüchterungen zu sein. Der Eingabe lagen zwei Auflistungen (Telefon- respektive Fahrzeugnummern) bei.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17.  2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt
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nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
2. 2.1 Der Zeitpunkt der Eröffnung der angefochtenen Verfügung steht mangels Vorliegens einer Empfangsbestätigung nicht fest. Aufgrund
der zeitlichen Abfolge (Erlass des vorinstanzlichen Entscheids am
29. März 2010; Beschwerdeeingang am 16. April 2010) ist die Be-
schwerde aber offensichtlich rechtzeitig eingereicht worden. Allerdings
ist festzuhalten, dass die Beschwerde inhaltlich und auch betreffend
Formulierungen mit einem bereits am 18. März 2010 eingereichten
Schriftstück übereinstimmt (vgl. Beweismittel 3 im Beweismittelver-
zeichnis der Vorinstanz). Es stellt sich mithin die Frage, ob die an die
Botschaft _ adressierte Eingabe vom 16. April 2010 überhaupt
als Beschwerde gegen den vorinstanzlichen Entscheid oder allenfalls
noch vor dessen Eröffnung verfasst wurde. Da aber bis zum heutigen
Datum dem Bundesverwaltungsgericht keine weiteren Eingaben mehr
übermittelt wurden, ist im Folgenden zugunsten der Be-
schwerdeführenden von einer tatsächlich erfolgten Beschwerde-
erhebung auszugehen.
2.2 Die Beschwerdeführenden haben am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, sind durch die angefochtene Verfügung besonders be-
rührt, haben ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise Änderung und sind daher zur Einreichung der Be-
schwerde legitimiert. Auf die form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde ist somit einzutreten (Art. 108 AsylG sowie Art. 105 AsylG
i.V.m. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 und Art. 52 VwVG).
3. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
4. Amtssprachen des Bundes sind das Deutsche, Französische und Italienische (vgl. Art. 70 Abs. 1 der Bundesverfassung der  Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV, SR 101]). Aus prozessökonomischen Gründen ist vorliegend indes auf die Nach-
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forderung einer Übersetzung der englischsprachigen Eingabe zu .
5. Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde vorliegend auf die  des Schriftenwechsels verzichtet.
6. 6.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie  wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder  sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken (vgl. Art. 3 AsylG).
6.2 Das Bundesamt kann ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ab-
lehnen, wenn die asylsuchenden Personen keine Verfolgung glaubhaft
machen können oder ihnen die Aufnahme in einem Drittstaat zu-
gemutet werden kann. Glaubhaft machen heisst, wenn die Behörde ihr
Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben
hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen
Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den
Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder
verfälschte Beweismittel abgestützt werden (vgl. Art. 3, Art. 7 und
Art. 52 Abs. 2 AsylG).
6.3 Gemäss Art. 20 Abs. 2 AsylG bewilligt das BFM Asylsuchenden
die Einreise zur Abklärung des Sachverhaltes, wenn ihnen nicht zu-
gemutet werden kann, im Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben
oder in ein anderes Land auszureisen. Gestützt auf Art. 20 Abs. 3
AsylG kann das eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement
(EJPD) schweizerische Vertretungen ermächtigen, Asylsuchenden die
Einreise zu bewilligen, die glaubhaft machen, dass eine unmittelbare
Gefahr für Leib und Leben oder für die Freiheit aus einem Grund nach
Art. 3 Abs. 1 AsylG bestehe.
6.4 Bei diesem Entscheid gelten restriktive Voraussetzungen für die
Erteilung einer Einreisebewilligung, wobei den Behörden ein weiter Er-
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messensspielraum zukommt. Neben der erforderlichen Gefährdung im
Sinne von Art. 3 AsylG sind namentlich die Beziehungsnähe zur
Schweiz, die Möglichkeit der Schutzgewährung durch einen anderen
Staat, die Beziehungsnähe zu anderen Staaten, die praktische Mög-
lichkeit und objektive Zumutbarkeit zur anderweitigen Schutzsuche so-
wie die voraussichtlichen Eingliederungs- und Assimilationsmöglich-
keiten in Betracht zu ziehen (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der
Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1997 Nr. 15 E. 2.e-g
S. 131 ff.; die dort akzentuierte Praxis hat nach bloss redaktionellen
Änderungen bei der letzten Totalrevision des Asylgesetzes nach wie
vor Gültigkeit).
7. 7.1 Aufgrund der angegeben Herkunft der Beschwerdeführerin dürfte
ein Teil der Vorbringen durchaus der Realität entsprechen. Dass sie
wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen sowohl gewissen
Pressionen der Sicherheitskräfte, der LTTE oder auch unbekannter
Dritter ausgesetzt gewesen ist, kann jedenfalls nicht als durchwegs
unglaubhaft bezeichnet werden. Auch nach Beendigung des Krieges
und der geltend gemachten polizeilichen Registrierung ist denkbar,
dass sie das eine oder andere Mal verhört wurde und eventuell sogar
Unbekannte – aus welchen Gründen auch immer – Drohungen aus-
gestossen haben. Hingegen ist mit dem BFM davon auszugehen, dass
sie aktuell nicht unmittelbar an Leib und Leben gefährdet erscheint.
Den Akten ist zu entnehmen, dass sie bisher mutmasslich keine
ernsthaften Nachteile im Sinne des Asylgesetzes erlitten hat. Dass ihr
solche in Zukunft mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit widerfahren
könnten, vermochte sie nicht glaubhaft zu machen. Die Vorinstanz
weist zurecht auf erhebliche Zweifel, wonach ihr Gatte tatsächlich ein
Kadermitglied der LTTE gewesen sein soll, hin. Namentlich die Flucht
der Beschwerdeführerin aus dem Camp via das Spital von _
und die spätere Rückkehr dorthin vermögen nicht zu überzeugen und
entsprechen nicht dem zu erwartenden Verhalten einer engen An-
gehörigen eines angeblichen Kadermitglieds. Fragen kann man sich
auch, weshalb die LTTE die Heirat nicht verhinderten, obwohl die Be-
schwerdeführerin eigenen Angaben zufolge nichts mit der Bewegung
zu tun hatte. Entsprechend dürften die Behörden an ihrer Person ent-
gegen ihren Darlegungen nicht besonders interessiert sein. Ihre Aus-
sagen, wonach Vertreter des CID in der geltend gemachten Häufigkeit
zuhause vorgesprochen hätten, wirkt mithin schon in diesem Lichte
besehen unglaubhaft. Dies umso mehr, als sie diese angeblichen
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häufigen Behelligungen über einen längeren Zeitpunkt doch eher vage
schilderte (vgl. S. 8 des Protokolls). Mit der Beschwerde hat sie nun
zwar zwei Listen von Telefonnummern respektive Nummern von
Fahrzeug-Kontrollschildern von Personen, die sie angeblich verfolgen,
eingereicht. Die in der Eingabe so geltend gemachte "Folter" wirkt
aber auch durch die blosse Auflistung der erwähnten Nummern nicht
glaubhaft, zumal in der Beschwerde eine Auseinandersetzung mit der
vorinstanzlichen Argumentation unterbleibt. Anzufügen ist, dass die
vorinstanzliche Würdigung der eingereichten Beweismittel zwar knapp,
aber rechtsgenüglich und zutreffend ausgefallen ist. Schliesslich ist
festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin offenbar unbehelligt nach
_ zur Befragung reisen konnte und eines ihrer Kinder vor Ort
regelmässig von ihr oder ihrer Mutter in den Kindergarten begleitet
wird (S. 9 f. des Protokolls). Auch in Berücksichtigung dieser Faktoren
entsteht nicht das Bild einer Person, welche wegen einer akuten
Gefährdung auf den Schutz der Schweiz angewiesen ist.
7.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat sodann im Grundsatzurteil
BVGE 2008/2 eine Lageanalyse betreffend Sri Lanka vorgenommen
und gelangte dabei zum Schluss, dass sich die allgemeine Sicher-
heitslage seit Januar 2006 insgesamt, insbesondere aber in Colombo
kontinuierlich verschlechtert habe. Seit Ergehen dieses Urteils am
14. Februar 2008 hatte sich der bewaffnete Konflikt zwischen der Re-
gierung und der LTTE weiter zugespitzt. Nach der Rückeroberung des
letzten von der LTTE kontrollierten Gebietes im Raum Mullaitivu wurde
am 18. Mai 2009 seitens der Regierung der endgültige Sieg über die
LTTE verkündet und der Bürgerkrieg offiziell für beendet erklärt. Nach
dieser Niederlage der LTTE haben die srilankischen Behörden –
namentlich im Grossraum Colombo – die Sicherheitsmassnahmen
nicht gelockert. Daher laufen gerade junge Männer Gefahr, überall und
jederzeit von srilankischem Sicherheitspersonal einer minuziösen
Personenkontrolle unterzogen und öfters auch für eingehendere Ab-
klärungen auf den Posten mitgenommen oder in ein Armeecamp be-
ordert zu werden. Die sogenannten „Anti-Terrormassnahmen“ werden
im Raum Colombo – unbesehen der Rügen des Supreme Courts – als
repressives Instrument gegen befürchtete Infiltrationen tamilischer
Separatisten angewandt. Diesen Massnahmen, denen ein Grossteil
der tamilischen Bevölkerung im ganzen Land und ebenso auch in
Colombo ausgesetzt sind, kommt indes aufgrund mangelnder Intensi-
tät kein Verfolgungscharakter im Sinne von Art. 3 AsylG zu.
Entsprechend vermögen die weiteren Ausführungen der Beschwerde-
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führenden in den Eingaben zur generellen Gefährdungssituation nicht
zur Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft zu führen. Sie konnten
mithin nicht substanziiert dartun, inwiefern das BFM zu Unrecht ge-
schlossen habe, sie seien nicht schutzbedürftig im Sinne des AsylG.
8. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Beschwerdeführenden keine Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG glaubhaft machen konnten und nicht als Flüchtling anerkannt werden können. Aufgrund der  Erwägungen erübrigt es sich, auf die weiteren  einzugehen, da sie am festgestellten Ergebnis nichts zu ändern vermögen. Das BFM hat demnach zu Recht die Einreise in die Schweiz nicht bewilligt und das Asylgesuch abgelehnt.
9. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist daher abzuweisen.
10. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten grundsätzlich den Beschwerdeführenden aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Aus verwaltungsökonomischen Gründen sowie in Anwendung von Art. 63 Abs. 1 in fine VwVG und Art. 2 und 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  (VGKE, SR 173.320.2) ist vorliegend jedoch auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten.
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