Decision ID: ca12457b-b175-5958-bb74-32f2ed0ff06c
Year: 2017
Language: de
Court: SG_VWEK
Chamber: SG_VWEK_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.- X erwarb den Führerausweis auf Probe der Fahrzeugkategorie B am 24. April 2015.
Am 26. Juni 2015 überschritt sie in A innerorts die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von
50 km/h um 21 km/h. Das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons St.
Gallen verfügte daraufhin am 11. September 2015 einen Führerausweisentzug wegen
mittelschwerer Widerhandlung für einen Monat. Zudem wurde die Probezeit um ein
Jahr verlängert. Die Massnahme wurde vom 5. Oktober bis 4. November 2015
vollzogen.
B.- Am Montag, 19. Dezember 2016, 01.00 Uhr, lenkte X ihren Personenwagen von B
in Richtung C. Sie fuhr gemäss eigenen Angaben mit einer Geschwindigkeit von ca. 60
km/h auf der verschneiten D-strasse. Auf Höhe E-strasse kam ihr in einer Rechtskurve
ein anderes Fahrzeug entgegen und sie lenkte ihren Personenwagen nach rechts. Das
Heck ihres Fahrzeuges brach nach links aus, schleuderte über die Gegenfahrbahn und
kollidierte frontal mit einem Metallzaun, der parallel zur Strasse verlief. Anschliessend
prallte das Fahrzeug mit der rechten Frontseite gegen einen Kandelaber und kam auf
der angrenzenden Wiese zum Stillstand. Am Metallzaun, Kandelaber und
Personenwagen entstand Sachschaden.
Mit Strafbefehl des Untersuchungsamtes Gossau vom 25. Januar 2017 wurde X wegen
(einfacher) Verletzung der Verkehrsregeln (Nichtanpassen der Geschwindigkeit an
winterliche Strassenverhältnisse) schuldig gesprochen und zu einer Busse von Fr.
500.– verurteilt. Der Strafbefehl erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
C.- Am 13. Januar 2017 teilte das Strassenverkehrsamt X mit, wegen des Vorfalls vom
19. Dezember 2016 sei eine Annullierung des Führerausweises auf Probe vorgesehen.
Gleichzeitig verfügte es einen vorsorglichen Führerausweisentzug. Einen dagegen
erhobenen Rekurs zog X am 9. Februar 2017 zurück (VRKE IV-2017/26 P). Nach
Gewährung des rechtlichen Gehörs annullierte das Strassenverkehrsamt mit Verfügung
vom 15. März 2017 den Führerausweis auf Probe und entzog einem allfälligen Rekurs
die aufschiebende Wirkung.
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D.- Dagegen erhob X mit Eingabe ihres Rechtsvertreters vom 30. März 2017 Rekurs bei
der Verwaltungsrekurskommission mit den Anträgen, die Verfügung des
Strassenverkehrsamtes vom 15. März 2017 sei aufzuheben und der Führerausweis auf
Probe wiederzuerteilen; eventualiter sei ihr der Führerausweis für die Kategorien A1
und M zu belassen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. Die Vorinstanz
verzichtete mit Schreiben vom 30. Mai 2017 auf eine Vernehmlassung. Mit Verfügung
vom 6. Juli 2017 wies der Verfahrensleiter das Gesuch um Erteilung der
aufschiebenden Wirkung ab (ZV-2017/80).
Auf die Ausführungen der Rekurrentin zur Begründung ihrer Anträge wird, soweit
erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:
1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Rekurserhebung ist gegeben. Der Rekurs vom 30. März 2017 ist rechtzeitig eingereicht
worden. Er erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen Anforderungen
(Art. 41 lit. g , 45, 47 und 48 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege; sGS
951.1, abgekürzt: VRP). Auf den Rekurs ist einzutreten.
2.- Im Unterschied zur Auffassung der Strafbehörden ist für die Rekurrentin nicht eine
unangepasste Geschwindigkeit, sondern ein Fehlverhalten eines Dritten ursächlich für
den Verkehrsunfall. Vorab ist deshalb zu klären, auf welche tatsächlichen
Feststellungen abzustellen ist.
a) Im Strafverfahren wurde in tatsächlicher Hinsicht festgehalten, dass die Rekurrentin
nachts mit einem Personenwagen in Richtung Brunnadern gefahren sei. Infolge
Nichtanpassens der Geschwindigkeit an die winterlichen Verhältnisse (schneebedeckte
Fahrbahn) sei das Fahrzeugheck ausgebrochen, die Rekurrentin ins Rutschen geraten,
über die Gegenfahrbahn geschleudert und mit einem Metallzaun und einem Kandelaber
kollidiert (act. 10/30).
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b) Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung vermag ein Strafurteil die
Verwaltungsbehörde grundsätzlich nicht zu binden. Allerdings gebietet der Grundsatz
der Einheit der Rechtsordnung, widersprüchliche Entscheide im Rahmen des
Möglichen zu vermeiden. Die Verwaltungsbehörde darf deshalb beim Entscheid über
die Massnahme von den tatsächlichen Feststellungen des Strafrichters nur abweichen,
wenn sie Tatsachen feststellt und ihrem Entscheid zugrunde legt, die dem Strafrichter
unbekannt waren, wenn sie zusätzliche Beweise erhebt oder wenn der Strafrichter bei
der Rechtsanwendung auf den Sachverhalt nicht alle Rechtsfragen abgeklärt,
namentlich die Verletzung bestimmter Verkehrsregeln übersehen hat. In der rechtlichen
Würdigung des Sachverhalts – insbesondere auch des Verschuldens – ist die
Verwaltungsbehörde demgegenüber frei, ausser die rechtliche Qualifikation hängt stark
von der Würdigung von Tatsachen ab, die der Strafrichter besser kennt, etwa weil er
die Beschuldigte persönlich einvernommen hat (Urteil des Bundesgerichts [BGer]
1C_169/2014 vom 18. Februar 2015 E. 2.2).
Unfallzeitpunkt war gemäss Polizeirapport 19. Dezember 2016, 01.00 Uhr. Im Rekurs
wird vorgebracht, der Strassenzustand sei dannzumal einwandfrei gewesen;
insbesondere habe kein Schnee auf der Fahrbahn gelegen (act. 1 S. 3). Diese
Darstellung widerspricht zunächst der polizeilichen Feststellung, wonach sich der
Unfall auf der verschneiten D-strasse ereignet habe (act. 10/7). Gegenüber der Polizei
anerkannte die Rekurrentin den Vorhalt des Nichtanpassens der Geschwindigkeit an
die Strassenverhältnisse (act. 10/8). Erst später, und zwar am 29. Januar und 9.
Februar 2017 machte sie gegenüber der Vorinstanz geltend, dass es erst fünf Minuten
vor dem Unfall zu schneien begonnen habe und die Strasse bis zum Unfallort sicher
gewesen sei. Immerhin räumte sie aber ein, dass die Strasse leicht verschneit gewesen
sei (act. 10/20 und 10/25). Dass die Strafbehörden ihrem Entscheid unter diesen
Umständen winterliche Verhältnisse und eine schneebedeckte Fahrbahn zu Grunde
legten, ist nachvollziehbar (act. 10/30). Es besteht kein Anlass, im
Administrativmassnahmeverfahren von dieser tatsächlichen Feststellung abzuweichen.
c) Im Weiteren macht die Rekurrentin geltend, dass für den Unfall und das Schleudern
ihres Fahrzeugs nicht eine unangepasste Geschwindigkeit, sondern ein
entgegenkommender Fahrzeuglenker, der das Rechtsfahrgebot verletzt, die Kurve
geschnitten und sie zu einem abrupten Ausweichmanöver gezwungen habe,
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verantwortlich sei. Diese Darstellung stimmt nicht mit den Angaben gegenüber der
Polizei überein. Unmittelbar nach dem Unfall erklärte sie, dass sie einem
entgegenkommenden Personenwagen genug Platz habe machen wollen und deshalb
das Fahrzeug in der Rechtskurve etwas weiter nach rechts gelenkt habe. Insbesondere
bezichtigte sie den entgegenkommenden Fahrzeuglenker keiner
Verkehrsregelverletzung, sondern anerkannte den polizeilichen Vorhalt des
Nichtanpassens der Geschwindigkeit (act. 10/8). Im Strafbefehl wurde ein
Fehlverhalten eines anderen Verkehrsteilnehmers ebenfalls nicht erwähnt. Diesen
Einwand, der an den Grundfesten der Strafbarkeit rührt, hätte sie rechtzeitig im
Strafverfahren vorbringen müssen (BGer 6A.32/2002 vom 21. Juni 2002 E. 2.1). Es geht
nicht an, dass der Sachverhalt aufgrund dieses Versäumnisses nachträglich im
Rahmen des Administrativmassnahmeverfahrens nochmals überprüft wird; darauf hat
sie keinen Anspruch. Auf die entsprechenden Ausführungen im Rekurs ist deshalb
nicht weiter einzugehen. Aus demselben Grund ist auch davon abzusehen, einen
Augenschein durchzuführen, ein Gutachten über die damaligen Wetterverhältnisse
einzuholen und die Rekurrentin zu befragen.
3.- a) Gemäss Art. 16 Abs. 2 des Strassenverkehrsgesetzes (SR 741.01, abgekürzt:
SVG) wird nach Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsvorschriften, bei denen
das Verfahren nach dem Ordnungsbussengesetz vom 24. Juni 1970 ausgeschlossen
ist, der Lernfahr- oder Führerausweis entzogen oder eine Verwarnung ausgesprochen.
Das Gesetz unterscheidet zwischen leichten (Art. 16a SVG), mittelschweren (Art. 16b
SVG) und schweren Widerhandlungen (Art. 16c SVG). Eine leichte Widerhandlung
begeht, wer durch Verletzung von Verkehrsregeln eine geringe Gefahr für die Sicherheit
anderer hervorruft und ihn dabei nur ein leichtes Verschulden trifft (Art. 16a Abs. 1 lit. a
SVG). Ein besonders leichter Fall liegt dann vor, wenn die Verletzung von
Verkehrsregeln eine besonders geringe Gefahr für die Sicherheit anderer geschaffen
hat und den fehlbaren Fahrzeuglenker nur ein besonders leichtes Verschulden trifft (vgl.
BGer 6A.52/2005 vom 2. Dezember 2005 E. 2.2.3; Ph. Weissenberger, Kommentar
SVG und OBG, 2. Aufl., Zürich/St. Gallen 2015, Art. 16a N 22). Die Auslegung des
besonders leichten Falls orientiert sich an den Verkehrsregelverletzungen, die nach
dem Ordnungsbussengesetz erledigt werden und keine Administrativmassnahmen
nach sich ziehen (vgl. BGer 1C_406/2010 vom 29. November 2010 E. 4.2). Ist die
Verletzung der Verkehrsregeln grob und wird dadurch eine ernstliche Gefahr für die
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Sicherheit anderer hervorgerufen oder in Kauf genommen, ist die Widerhandlung
schwer (Art. 16c Abs. 1 lit. a SVG). Eine mittelschwere Widerhandlung begeht, wer
durch Verletzung von Verkehrsregeln eine Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft
oder in Kauf nimmt (Art. 16b Abs. 1 lit. a SVG). Von einer mittelschweren
Widerhandlung ist immer dann auszugehen, wenn nicht alle privilegierenden Elemente
einer leichten und nicht alle qualifizierenden Bestandteile einer schweren
Widerhandlung erfüllt sind (vgl. Botschaft, in: BBl 1999 S. 4487).
b) Das Untersuchungsamt Gossau sprach die Rekurrentin der einfachen
Verkehrsregelverletzung gemäss Art. 90 Abs. 1 SVG schuldig. Die Sanktionensysteme
im Straf- und Administrativmassnahmenrecht sind nicht deckungsgleich. So umfasst
eine strafrechtliche Verurteilung wegen Art. 90 Abs. 1 SVG administrativrechtlich
sowohl mittelschwere als auch leichte Widerhandlungen. Ob die Rekurrentin eine
leichte oder mittelschwere Widerhandlung beging, spielt letztlich keine Rolle. Denn
selbst bei einer leichten Widerhandlung müsste der Führerausweis auf Probe annulliert
werden. Isoliert betrachtet führt eine leichte Widerhandlung zwar zu einer Verwarnung
(Art. 16a Abs. 3 SVG). Wenn in den vorangegangenen zwei Jahren der Ausweis jedoch
entzogen war oder eine andere Administrativmassnahme verfügt wurde, ist der
Führerausweis für mindestens einen Monat zu entziehen (Art. 16a Abs. 2 SVG). Der
Gesetzgeber trägt dem Umstand Rechnung, dass von einem Inhaber des
Führerausweises auf Probe, dem nach einer Widerhandlung gegen das SVG bereits der
Ausweis entzogen und die Probezeit verlängert werden musste, ein besonderes Mass
an Verantwortungsbewusstsein und sorgfältigem künftigem Fahrverhalten erwartet
werden darf und muss (BGE 136 I 345 E. 6.5). Der Führerausweis der Rekurrentin war
bereits vom 5. Oktober bis 4. November 2015 wegen einer mittelschweren
Widerhandlung gemäss Art. 16b Abs. 1 lit. a SVG entzogen. Vom Vollzugsende bis zum
Verkehrsunfall vom 19. Dezember 2016 dauerte es weniger als zwei Jahre. Im
Zusammenhang mit dem Ereignis vom 19. Dezember 2016 ist der Rekurrentin allemal
eine leichte Widerhandlung vorzuwerfen. Eine solche setzt kumulativ ein leichtes
Verschulden und eine geringe Gefährdung voraus.
Sie geriet nachts bei Schneefall auf der schneebedeckten D-strasse in einer
Rechtskurve ins Schleudern. Das Heck ihres Fahrzeuges brach aus. Mit Gegenlenken
versuchte sie, es wieder unter ihre Kontrolle zu bringen, was ihr jedoch nicht gelang.
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Sie geriet in der Folge auf die Gegenfahrbahn, kollidierte mit einem Metallzaun und
prallte anschliessend gegen einen Kandelaber. Die Rekurrentin fuhr mit einer
Geschwindigkeit von ca. 60 km/h. Das war zwar weniger schnell als die zulässige
Höchstgeschwindigkeit an der fraglichen Stelle, aber gleichwohl nicht den winterlichen
Strassenverhältnissen angepasst. Das Verschulden der Rekurrentin war mindestens
leicht und die Gefährdung wenigstens gering, womit die Voraussetzungen der leichten
Widerhandlung gemäss Art. 16a Abs. 1 lit. a SVG erfüllt sind und der Führerausweis
während der Probezeit zum zweiten Mal zu entziehen wäre (Art. 16a Abs. 2 SVG).
Entsprechend hat sich die Rekurrentin in der Probezeit als Neulenkerin nicht bewährt.
Dies führt zur Annullierung des Führerausweises auf Probe. Die allfällige Erteilung eines
neuen Lernfahrausweises und Führerausweises auf Probe richtet sich nach Art. 15a
Abs. 5 und 6 SVG.
4.- Die Rekurrentin beantragt für den Fall des Unterliegens im Hauptpunkt, ihr den
Führerausweis für die Kategorien A1 und M zu belassen. Soweit aus den Akten
ersichtlich war sie nie im Besitz des Führerausweises der Unterkategorie A1 (vgl. Art. 3
Abs. 2 der Verkehrszulassungsverordnung, SR 741.51, abgekürzt: VZV), weshalb ein
solcher mit der angefochtenen Verfügung auch nicht annulliert werden konnte und sie
diesbezüglich nicht beschwert ist. Im Weiteren wies die Vorinstanz die Rekurrentin in
der angefochtenen Verfügung ausdrücklich darauf hin, dass für die belassenen
Spezialkategorien F, G und M ein neuer Führerausweis zugestellt werde. Ein
Anwendungsbereich von Art. 33 Abs. 5 VZV, wie im Rekurs vorgetragen, ist nicht
ersichtlich. Vielmehr ist die Rekurrentin in diesem Punkt ebenfalls nicht beschwert,
weshalb auf den Rekurs im Eventualstandpunkt nicht einzutreten ist.
5.- Mit der Annullierung des Führerausweises auf Probe soll sichergestellt werden,
dass die Rekurrentin ohne Nachweis ihrer Fahreignung zum Schutz der Sicherheit der
übrigen Verkehrsteilnehmer keine Motorfahrzeuge lenkt. Dieser Zweck wäre gefährdet,
würde ihr der Führerausweis während eines Beschwerdeverfahrens wiedererteilt. Einer
allfälligen Beschwerde ist deshalb die vom Gesetz vorgesehene aufschiebende
Wirkung zu entziehen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 51 VRP).
6.- Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten der Rekurrentin
aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 1'200.–, worunter die
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Kosten für die Zwischenverfügung zur aufschiebenden Wirkung vom 6. Juli 2017
(ZV-2017/80) von Fr. 200.–, erscheint angemessen (vgl. Art. 7 Ziff. 111 und 122 der
Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der Kostenvorschuss von Fr. 1'200.– ist zu
verrechnen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine ausseramtliche
Entschädigung (Art. 98 VRP).