Decision ID: f1ca6011-6173-5f03-92d1-5d7f4ed3bc03
Year: 2019
Language: de
Court: BE_VG
Chamber: BE_VG_001
Canton: BE
Region: Espace_Mittelland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
Im Herbst 2015 und Frühjahr 2016 ersteigerte B._ von der  C._ rund 1'000 m3 Holz, das er selber schlug und von A._ mittels Seilbahn aus dem Wald abtransportieren liess. Da die Baumstämme über den Boden schleiften, entstanden Schäden am Hochmoor von nationaler Bedeutung Nr. 1_ «D._» und am Flachmoor von nationaler Bedeutung Nr. 2_ «D._». Die Abteilung Naturförderung (ANF) des Amtes für Landwirtschaft und Natur des Kantons Bern (LANAT) erliess am 27. Juli 2016 eine Wiederherstellungsverfügung; damit verpflichtete sie die Berggenossenschaft C._ als Grundeigentümerin, den rechtmässigen Zustand des Flachmoors und des Hochmoors bis zum 15. August 2016 wiederherzustellen. Die Arbeiten wurden durch die ANF in Zusammenarbeit mit der Berggenossenschaft ausgeführt bzw. in Auftrag gegeben, die Wiederherstellungskosten beliefen sich auf Fr. 31'307.90.
Auf Begehren der Berggenossenschaft erliess die ANF am 11. Juli 2017 eine Verfügung über die Verteilung der Wiederherstellungskosten. Sie  diese Kosten zu je einem Drittel (ausmachend Fr. 10'435.95) B._, A._ und der Berggenossenschaft C._, zuzüglich 5 % Schadenszins.
B.
Gegen diese Verfügung erhoben A._ am 28. Juli 2017 und die Berggenossenschaft C._ am 10. August 2017 Beschwerde bei der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern (VOL). Diese vereinigte die beiden Verfahren und wies die Beschwerden mit Entscheid vom 15. März 2018 ab.
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13.11.2019, Nr. 100.2018.118U, Seite 3
C.
Dagegen hat A._ am 19. April 2018  erhoben (Postaufgabe 18.4.2018; innert Frist verbesserte  3.5.2018). Er stellt folgende Rechtsbegehren:
«1. Die Kostenverfügung der ANF vom 11. Juli 2017 sei aufzuheben.
2. Die Kosten von CHF 9'344.15, die seitens des Amts für  und Natur des Kt. Bern im Zusammenhang mit der  der geschützten Moore auf der C._ entstanden sind, seien unter Berücksichtigung der Haftung des Kantons Bern von diesem zu tragen.
3. Die übrigen Kosten von CHF 21'963.75 seien unter  der Haftung des Kantons Bern, eventualiter des Forstbetriebs Sigriswil, und der weiteren Verursacher aufzuteilen. Dabei seien für die Aufteilung unter den privaten Verursachern auch die  Verhältnisse unter diesen zu berücksichtigen. Eventualiter sei festzuhalten, dass die Kostenaufteilung allfällige privatrechtlich  Rückgriffsansprüche nicht präjudiziert.
4. Alles unter ordentlichen und ausserordentlichen Kosten- und .»
Mit Beschwerdeantwort vom 22. Juni 2018 beantragt die VOL namens des Kantons Bern die Abweisung der Beschwerde. B._ beantragt mit Beschwerdeantwort vom 19. Juni 2018, soweit ihn betreffend, sei die  abzuweisen. Die Berggenossenschaft C._ hat mit Eingabe vom 13. Juni 2018 mitgeteilt, sie verzichte auf eine Stellungnahme und auf die Teilnahme am Verfahren vor dem Verwaltungsgericht. A._ hat am 18. Juli 2018 zu den Beschwerdeantworten Stellung genommen.
Mit Verfügung vom 17. Juli 2018 hat die Instruktionsrichterin die  C._ als notwendige Partei am Verfahren beteiligt. Diese hat mit Beschwerdeantwort vom 30. August 2018 beantragt, sie sei von der Teilnahme am Verfahren zu befreien und es sei festzustellen, dass die Kostenverfügung der ANF, soweit sie betreffend, in Rechtskraft erwachsen sei. Eventuell sei die Beschwerde, soweit sie betreffend, abzuweisen und die Verfügung der ANF sei zu bestätigen; jedenfalls sei sie nur zu ihren Gunsten, nicht aber zu ihren Ungunsten zu ändern.  sei die Verfügung aufzuheben und die Kosten von Fr. 31'307.90  5 % Zins seien B._ und A._, eventuell dem Kanton Bern, aufzuerlegen.
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13.11.2019, Nr. 100.2018.118U, Seite 4
B._ hat sich mit Eingabe vom 19. September 2018 zur  von A._ und zur Beschwerdeantwort der  C._ geäussert; er beantragt sinngemäss, soweit ihn betreffend, sei auf die Anträge Letzterer nicht einzutreten, eventuell seien sie abzuweisen. A._ hat am 21. September 2018 zur  der Berggenossenschaft C._ ebenfalls Stellung genommen.
Die Instruktionsrichterin hat beim Obergericht des Kantons Bern die Akten des hängigen Strafverfahrens gegen B._ eingeholt und Auszüge davon zu den Akten erkannt. A._, die Berggenossenschaft C._ und B._ haben mit Schlussbemerkungen vom 21., 20. bzw. 24. Juni 2019 an ihren Anträgen festgehalten. Die VOL hat mit Eingabe vom 20. Juni 2019 auf weitere Ausführungen verzichtet.

Erwägungen:
1.
1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid  berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Er hat die Beschwerde innert  Frist verbessert und damit form- und fristgerecht eingereicht (Art. 81 Abs. 1 sowie Art. 32 und 33 VRPG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
1.2 Aus dem Verbot übertriebener Formstrenge ergibt sich, dass  nach ihrem erkennbaren, wirklichen Sinn auszulegen sind (BVR 2015 S. 193 E. 2.5; Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 32 N. 11). Anfechtungsgegenstand bildet der Beschwerdeentscheid der VOL; dieser ist an die Stelle der Verfügung der
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ANF getreten (Devolutiveffekt der Beschwerde; vgl. BGE 134 II 142 E. 1.4; BVR 2010 S. 411 E. 1.4; Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 60 N. 7). Der Beschwerdeführer beantragt die Aufhebung der Verfügung der ANF; aus der Begründung ergibt sich indessen, dass sich die Beschwerde (auch) gegen den Entscheid der VOL richtet. Das Rechtsbegehren ist  umzudeuten. Die umständlich und unklar formulierten  Nrn. 2 und 3 sind so auszulegen, dass der Beschwerdeführer , er sei von der Kostenübernahme zu befreien. Dies entspricht auch seinem Antrag in der Beschwerde an die VOL.
1.3 Bei einem Streitwert von Fr. 10'435.95 (vgl. dazu hinten E. 2.2) fällt der Entscheid an sich in die einzelrichterliche Zuständigkeit (Art. 57 Abs. 1 des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der  und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]). Da die Streitigkeit von grundsätzlicher Bedeutung ist, urteilt das Verwaltungsgericht indes in Fünferbesetzung (Art. 56 Abs. 2 Bst. a GSOG).
1.4 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).
2.
2.1 Das Verfahren betrifft die Verteilung der Wiederherstellungskosten für die Schäden aus dem Holztransport; der Beschwerdeführer wehrt sich gegen seinen Kostenanteil. Wird dieser Kostenanteil geändert, wirkt sich dies zwangsläufig auf den Anteil mindestens einer der als Mitverursacherin bzw. Mitverursacher ins Recht gefassten Personen aus. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin 3 besteht keine Ausfallhaftung des Kantons, wenn sich eine Verursacherin oder ein Verursacher von ihrer bzw. seiner Kostenpflicht befreien kann (vgl. BGE 144 II 332 E. 5.2 betreffend Altlastenrecht). Eine solche Ausfallhaftung ist im hier anwendbaren Art. 24e des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451) nicht vorgesehen; anders im Altlastenrecht, wenn eine  oder ein Verursacher nicht ermittelt werden kann oder  ist (Art. 32d Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 7. Oktober 1983
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über den Umweltschutz [Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01]), oder beispielsweise auch bei Grundeigentümerbeiträgen (Art. 28 Abs. 4 des Dekrets vom 12. Februar 1985 über die Beiträge der Grundeigentümer an Erschliessungsanlagen und an weitere öffentliche Werke und Massnahmen [Grundeigentümerbeitragsdekret, GBD; BSG 732.123.44]). Dies  nicht dem Verursacherprinzip (vgl. hinten E. 3.3), denn es geht , die Kostenanteile der einzelnen Verursacherinnen und Verursacher erst festzulegen. Die übrigen Kostenanteile können also nicht unabhängig von demjenigen des Beschwerdeführers in Rechtskraft erwachsen sein. Vielmehr muss der Entscheid über die Kostenanteile auch für die übrigen ins Recht gefassten Personen Wirkung entfalten. Diese Personen sind durch den Entscheid direkt betroffen und können sich der  nicht entziehen, auch nicht durch den Verzicht auf eigene . Verzichten können sie nur auf das Ausüben ihrer Parteirechte (Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., 1997, Art. 12 N. 5 und 20). Die  3 kann daher von der Teilnahme am Verfahren nicht befreit werden. Weil sie durch die Kostenverteilung unmittelbar in eigenen Rechten berührt ist, ist sie nicht Beigeladene, sondern Hauptpartei (vgl. etwa BVR 2008 S. 332 [VGE 22595/22596U1 vom 25.2.2008] nicht publ. E. 1.2.2 am Ende; VGE 2016/199 vom 4.4.2019 E. 1.2, 2016/68 vom 27.2.2017 E. 1.1).
2.2 Der Entscheid in der Sache ist ebenso wie das Verfahren  auf den Streitgegenstand beschränkt. Dieser bezeichnet im  den Umfang, in dem das Rechtsverhältnis umstritten ist, welches mit der angefochtenen Verfügung bzw. dem angefochtenen Entscheid (Anfechtungsobjekt) geregelt wird. Innerhalb des  bezeichnen die Parteien in ihren Rechtsmitteleingaben den ; dieser wird durch die Beschwerdeanträge und die  umschrieben (BVR 2011 S. 391 E. 2.1; Merkli//Herzog, a.a.O., Art. 72 N. 6). Die Gegenpartei, die selber kein Rechtsmittel eingelegt hat, muss sich auf die Verteidigung beschränken. Ihre Anträge dürfen nicht über den Streitgegenstand hinausgehen, den die beschwerdeführende Partei bezeichnet hat (Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 12 N. 17, Art. 72 N. 7). Eine Anschlussbeschwerde ist im VRPG nicht vorgesehen (BVR 2012 S. 558 [VGE 2011/324 vom 16.5.2012] nicht
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publ. E. 1.4; Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 74 N. 8). Vorbehältlich besonderer gesetzlicher Vorschrift darf das Verwaltungsgericht in seinem Urteil nicht über die Parteibegehren hinausgehen (, Art. 84 Abs. 2 VRPG). – Streitgegenstand im Verfahren vor dem  bildet der Kostenanteil von einem Drittel bzw. Fr. 10'435.95, der dem Beschwerdeführer auferlegt worden ist und gegen den er sich zur Wehr setzt. Da der Beschwerdegegner 2 und die  3 selber keine Beschwerde erhoben haben, darf dieser Kostenanteil aufgrund des Verschlechterungsverbots nicht erhöht werden. Soweit die Beschwerdegegnerin 3 in der Beschwerdeantwort ihre eigene Kostenpflicht grundsätzlich in Frage stellt (zu Lasten des  und des Beschwerdegegners 2), ist darauf nicht weiter einzugehen. Dass sich eine (teilweise) Gutheissung der Beschwerde zu Lasten der  auswirken würde, ist verfahrensbedingt und vom Verschlechterungsverbot nicht erfasst (vgl. BVR 2004 S. 446 E. 1.4 mit Hinweis auf BGer 1A.191/2000 vom 12.2.2001). Da keine Ausfallhaftung des Kantons besteht (vorne E. 2.1), könnte andernfalls der Kostenanteil des Beschwerdeführers im Beschwerdeverfahren nicht mehr geändert  (jedenfalls wenn keine zusätzlichen Verursacherinnen oder  ins Recht zu fassen wären). Der Rechtsmittelverzicht der  3 kann die Überprüfung des angefochtenen Entscheids nicht verhindern (vgl. VGE 2016/68 vom 27.2.2017 E. 1.1).
2.3 Der Beschwerdeführer bestreitet die Höhe seines Kostenanteils unter anderem mit der Begründung, dass der Kanton Bern eine  trage und in die Kostenverteilung einzubeziehen sei, was die VOL abgelehnt hat. Der Kanton Bern ist daher nicht nur als Vorinstanz, sondern als Beschwerdegegner am Verfahren zu beteiligen. Inwiefern den  der Einwohnergemeinde Sigriswil eine Mitverantwortung treffen sollte (vgl. Rechtsbegehren Ziff. 3), wird hingegen in der Beschwerde nicht näher ausgeführt und ist auch den Akten nicht zu entnehmen. Die  Sigriswil ist daher nicht in das Verfahren einzubeziehen.
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3.
3.1 Moore und Moorlandschaften von besonderer Schönheit und  Bedeutung sind geschützt. Es dürfen darin weder Anlagen gebaut noch Bodenveränderungen vorgenommen werden (Art. 78 Abs. 5 der Bundesverfassung [BV; SR 101]). Für den Schutz der Hoch- und Flachmoore von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung  die Bestimmungen betreffend die Biotope von nationaler Bedeutung (Art. 23a i.V.m. Art. 18a ff. NHG). Diese Moore müssen ungeschmälert  werden (Art. 4 der Verordnung vom 21. Januar 1991 über den Schutz der Hoch- und Übergangsmoore von nationaler Bedeutung [, nachfolgend: HMV; SR 451.32] und Art. 4 der  vom 7. September 1994 über den Schutz der Flachmoore von  Bedeutung [Flachmoorverordnung, nachfolgend: FMV; SR 451.33]). Wer ein geschütztes Biotop beschädigt, kann gemäss Art. 24e NHG  von einem Strafverfahren verpflichtet werden, die widerrechtlich getroffenen Massnahmen rückgängig zu machen (Bst. a), die Kosten zu übernehmen, die aus der Beseitigung des Schadens entstehen (Bst. b), und angemessenen Ersatz zu leisten, wenn die Wiederherstellung nicht möglich ist (Bst. c). Gemäss Art. 5 Abs. 1 Bst. d HMV und Art. 5 Abs. 1 Bst. f FMV sorgen die Kantone dafür, dass dem Schutzziel  Bodenveränderungen zu Lasten derjenigen, die sie ausgeführt oder verursacht haben, rückgängig gemacht werden.
3.2 Art. 24e Bst. b NHG ermächtigt die Behörden, der  oder dem Schadensverursacher die Kosten von  zu überbinden (Botschaft des Bundesrats zur  der Bestimmungen über den Biotopschutz im NHG, in BBl 1985 II 1466; Karl Ludwig Fahrländer, in Keller/Zufferey/Fahrländer [Hrsg.],  NHG, 2. Aufl. 2019, Art. 24e N. 14 und 20; Griffel/Rausch,  USG, Ergänzungsband zur 2. Aufl. 2011, Art. 59abis N. 40; vgl. auch Thierry Largey, Le cadre juridique des atteintes licites et illicites à la nature et au paysage, in RDAF 2014 I S. 535 ff., 579). Art. 24e Bst. b NHG  nicht danach, ob die Kosten bei der Behörde selber angefallen sind oder bei Privaten, die gemäss Art. 24e Bst. a NHG zur  verpflichtet worden sind. Dies im Unterschied zu Art. 59 USG und
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Art. 54 des Bundesgesetzes vom 24. Januar 1991 über den Schutz der Gewässer (Gewässerschutzgesetz, GSchG; SR 814.20), gemäss welchen (nur) die Kosten von Massnahmen, welche die Behörden treffen, der  oder dem Verursacher überbunden werden. Der Unterschied erklärt sich damit, dass es um die Abwehr unmittelbar drohender Gefahr geht (sog. antizipierte Ersatzvornahme) und jedenfalls im Fall von Art. 54 GSchG Massnahmen in Frage stehen, welche von vornherein technisch und rechtlich nur von den polizeilichen Organen und den ihnen  Spezialdiensten vorgenommen oder angeordnet werden können (Feuerwehr, Ölwehr, Abwasserreinigung); Art. 59 USG ist der  von Art. 54 GSchG nachempfunden (Beatrice Wagner Pfeifer, in Hettich/Jansen/Norer [Hrsg.], Kommentar zum GSchG/WBG, 2016, Art. 54 N. 6 ff.; Hans Rudolf Trüeb, in Kommentar USG, 1998, Art. 59 N. 7 f.). Demgegenüber ist im Altlastenrecht grundsätzlich die Inhaberin oder der Inhaber belasteter Standorte zu deren Sanierung verpflichtet (Art. 32c Abs. 3 USG, Art. 20 der Verordnung vom 26. August 1998 über die Sanierung von belasteten Standorten [Altlasten-Verordnung, AltlV; SR 814.680]); sie bzw. er kann für die dabei entstehenden Kosten eine  verlangen (Art. 32d Abs. 4 USG). – In Art. 24e Bst. b NHG ist der Anspruch auf Erlass einer Kostenverteilungsverfügung zwar nicht ausdrücklich vorgesehen. Doch werden nach Art. 24e Bst. a NHG grundsätzlich ebenfalls Private zur Wiederherstellung verpflichtet. Könnten die Kosten, die den ins Recht Gefassten dabei anfallen, nicht  Verfügung auf mehrere Verursachende verteilt werden, würden die Personen, die ihrer Wiederherstellungspflicht nachkommen, benachteiligt gegenüber denjenigen, für die der Staat tätig werden muss: Sie müssten einen Kostenersatz von weiteren Verursacherinnen und Verursachern  erstreiten, während ihnen die Kosten, die dem Staat für die  Wiederherstellung entstehen, nur entsprechend ihrem Anteil an der Schädigung auferlegt würden (vgl. dazu etwa Alain Griffel, Grundprinzipien des schweizerischen Umweltrechts, 2001, S. 222; Martin Frick, Das Verursacherprinzip in Verfassung und Gesetz, Diss. Bern 2003, S. 85; Denis Oliver Adler, Das Verhältnis zwischen Verursacherprinzip und Haftpflicht im Umweltrecht, Diss. Zürich 2010, S. 27). Eine  gestützt auf Art. 24e Bst. b NHG kann deshalb auch dieje-
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nigen Kosten umfassen, die bei der Wiederherstellung durch Private – hier die Beschwerdegegnerin 3 – bei diesen angefallen sind.
3.3 Die Kostenverteilung nach Art. 24e Bst. b NHG richtet sich nach dem Verursacherprinzip (Alain Griffel, a.a.O., S. 238). Dieses ist für das Umweltrecht als grundlegendes Prinzip auf Verfassungs- und  verankert (Art. 74 Abs. 2 BV; Art. 2 USG; BVR 2010 S. 260 E. 3.3). Die Rechtsprechung knüpft für die Umschreibung des Verursacherbegriffs an den polizeirechtlichen Störerbegriff an und unterscheidet zwischen - und Zustandsstörerin oder -störer bzw. -verursacherin oder -: Verhaltensverursacherin oder Verhaltensverursacher ist, wer den Schaden oder die Gefahr selbst oder durch das unter ihrer oder seiner Verantwortung erfolgte Verhalten Dritter unmittelbar verursacht (bzw. ) hat. Als Zustandsverursacherin oder -verursacher wird , wer über die Sache, die den ordnungswidrigen Zustand , rechtliche oder tatsächliche Gewalt hat (BGE 144 II 332 E. 3.1, 139 II 106 E. 3.1.1, 131 II 743 E. 3.1 je mit Hinweisen; vgl. auch BVR 2004 S. 446 E. 3.2 f.).
3.4 Der Begriff des Verhaltens ist weit zu verstehen: Er erfasst neben dem Tun auch das Unterlassen. Ein Unterlassen begründet indes nur dann eine Verhaltenshaftung, wenn eine Rechtspflicht zu sicherheits- oder  Handeln besteht. Unerheblich für die Qualifikation als Verhaltensverursacherin oder -verursacher ist, ob das Verhalten gegen eine Rechtsnorm verstösst oder nicht. Rechtswidriges Verhalten ist keine haftungsbegründende Voraussetzung. Auch auf das Verschulden kommt es nicht an. Die Verhaltenshaftung setzt nicht voraus, dass die betreffende Person die Gefahrenträchtigkeit ihres Handelns erkannt hat oder hätte  können. Sie wird vielmehr durch das gefahrenträchtige respektive störende Verhalten als solches begründet. Juristische Personen haften für das Verhalten der für sie handelnden Organe, Arbeitgeberinnen und  für dasjenige ihrer Angestellten und Hilfspersonen. Eine  Haftung der schuldhaft handelnden Organe wird dadurch nicht  (BVR 2004 S. 446 E. 3.3.1 mit Hinweisen).
3.5 Die Kosten sind von allen Verursacherinnen und Verursachern einer Gefährdung oder Störung nach allgemeinen Haftungsgrundsätzen gemäss
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ihrem Anteil an der Störung oder Gefährdung gemeinsam zu tragen. Der zivilrechtliche Grundsatz der Haftungssolidarität kommt nicht zum Tragen. Die Kosten sind in jedem Einzelfall analog den Grundsätzen zu verlegen, wie sie für das Innenverhältnis im Haftpflichtrecht gelten; dabei sind der Hergang möglichst genau zu klären und alle objektiven und subjektiven Umstände zu würdigen. Die Kostenanteile sind insbesondere nach dem Mass der Verantwortung festzulegen; dieses bestimmt sich nach der Art sowie dem Gewicht der Verursachung. Dabei dürfte in der Regel die schuldhafte Verhaltensverursacherin bzw. der schuldhafte  in erster Linie zu belangen und die schuldlose  bzw. der schuldlose Zustandsverursacher in letzter Linie  sein (BGE 102 Ib 203 E. 5c; BGer 2C_1096/2016 vom 18.5.2018 E. 2.6; BVR 2004 S. 446 E. 3.6 mit zahlreichen Hinweisen). Das  ist zwar keine Voraussetzung, um einem Verursacher oder einer  Kosten aufzuerlegen; es spielt jedoch eine zentrale Rolle, um die Anteile der einzelnen Verursacherinnen und Verursacher zu bestimmen (Denis Oliver Adler, a.a.O., S. 189; Martin Frick, a.a.O., S. 87; Alain Griffel, a.a.O., S. 216 f.). Neben dem Mass der Verantwortung können bei der  des Kostenanteils auch Billigkeitsgesichtspunkte, wie die  Interessenlage und die wirtschaftliche Zumutbarkeit,  werden (BGE 139 II 106 E. 5.5). Bei der Festsetzung der  steht den zuständigen Behörden ein pflichtgemäss auszuübendes Ermessen zu. Als Rechtsverletzung gelten ein Ermessensmissbrauch  eine Ermessensunterschreitung oder -überschreitung (BGE 142 II 232 E. 5.3, 139 II 106 E. 6).
4.
4.1 Der angefochtene Entscheid beruht auf dem folgenden  Sachverhalt: Die Beschwerdegegnerin 3, eine Alpgenossenschaft  Art. 20 Abs. 1 des Gesetzes vom 28. Mai 1911 betreffend die  des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (EG ZGB; BSG 211.1), ist Eigentümerin des Grundstücks Sigriswil Gbbl. Nr. 3_, auf dem sich Wald und Weideflächen befinden. Teile des Grundstücks sind bundesrechtlich geschützt als Hochmoor von nationaler Bedeutung
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Nr. 1_ «D._» und als Flachmoor von nationaler  Nr. 2_ «D._» (Art. 1 i.V.m. Anhang 1 HMV, Art. 1 i.V.m. Anhang 1 FMV). Zur Erhaltung der schützenswerten Feuchtgebiete hat der Kanton Bern mit der Beschwerdegegnerin 3 einen Bewirtschaftungsvertrag abgeschlossen (Vorakten ANF pag. 1 ff.). Der Beschwerdegegner 2 ist Landwirt und Forstwart. Er war als Bannwart und Vorstandsmitglied der Beschwerdegegnerin 3 zuständig für den Wald (act. 29 pag. 331). Im September 2015 und im März 2016 ersteigerte er von der Beschwerdegegnerin 3 insgesamt rund 1'000 m3 Holz, das er selber schlug (Vorakten ANF pag. 107 f.; act. 9A pag. 93). Er beauftragte den Beschwerdeführer, das Holz mittels Seilbahn aus dem Wald zu  (act. 29 pag. 332; act. 9A pag. 96). Der kürzeste Transport hätte talwärts über das Land und die Strasse einer anderen Alpgenossenschaft geführt, was Wegzoll gekostet hätte. Der Beschwerdegegner 2 und die Beschwerdegegnerin 3 beschlossen darum, das Holz zur Strasse der  3 oberhalb des Waldstücks zu transportieren (act. 9A pag. 96, 100, 104). Der Transport erfolgte nacheinander in zwei Seillinien mit derselben Seilbahn. Über die erste Seillinie wurde von Mitte bis Ende Mai Holz transportiert, über die zweite Linie von Mitte bis Ende Juni (act. 9A pag. 113 f., act. 29 pag. 337). Die erste Seillinie führte an zwei Stellen über das Flachmoor von nationaler Bedeutung Nr. 2_; die zweite Seillinie durchquerte sowohl das Hochmoor von nationaler Bedeutung Nr. 1_ als auch das Flachmoor (act. 29 pag. 10). Die Baumstämme schleiften beim Transport über den Boden und rissen bis zu 1,5 m tiefe Gräben in die Moorflächen (act. 29 pag. 5 ff., Vorakten ANF pag. 21). Diese mussten wieder aufgefüllt werden, da vor allem das Hochmoor sonst entwässert worden wäre (Vorakten ANF pag. 24 f.). Die ANF beschaffte für das Hochmoor Torf aus Andermatt. Die Wiederherstellungskosten beliefen sich auf Fr. 31'307.90; darin enthalten sind auch die Kosten für den Aufwand der ANF und für den Transport des Torfs (Vorakten ANF pag. 61 ff.).
4.2 Der Beschwerdeführer hat den Holztransport im Auftrag des  2 ausgeführt bzw. durch seine Mitarbeiter ausführen lassen. Er ist daher grundsätzlich Verursacher im Sinn von Art. 24e NHG, unabhängig davon, ob ihn ein Verschulden trifft. Allerdings ist er nicht als
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alleiniger Verursacher ins Recht gefasst worden; die Höhe seines  hängt vom Verschulden ab, wie die VOL zutreffend erkannt hat (vorne E. 3.5). Der Beschwerdeführer macht sinngemäss geltend, ihm könne kein Verschulden vorgeworfen werden. Er sei weder vom Kanton Bern noch vom Beschwerdegegner 2 darüber informiert worden, dass die Seillinien geschützte Moorflächen überquerten. Der Beschwerdegegner 2 habe ihn mit dem Transport mit Bodenkontakt beauftragt, obwohl diese Methode für die Durchquerung eines geschützten Gebiets ungeeignet sei. Es habe stark geregnet und der Boden sei sehr aufgeweicht gewesen. Er habe bereits Transporte über geschützte Flächen durchgeführt, bei denen kein Schaden entstanden sei.
4.3 Die VOL hat erwogen, der Beschwerdeführer sei nach eigenen  seit 25 Jahren als Forstunternehmer im Geschäft und damit ein  Fachmann. Er sei für den Moorschutz im Zusammenhang mit Holzschlag durchaus sensibilisiert, wie aus den Unterlagen über einen  Holzschlag hervorgehe, den er in einem Hochmoorgebiet ausgeführt habe. Umso weniger verständlich erscheine, dass er sich mit den  seines Auftraggebers zufrieden gegeben und keine eigenen  angestellt oder Auskünfte zum betroffenen Gebiet eingeholt habe. Es sei auch kaum vorstellbar, dass der Beschwerdeführer als  Forstunternehmer einen Auftrag mit einem zuvor vom Auftraggeber bestimmten Bringverfahren angenommen und die Entschädigung festgelegt habe, ohne einen allfälligen Schutzstatus des Gebiets zu kennen. Sein Vorbringen, er habe den Schutzstatus des Gebiets nicht gekannt, sei . Ebenso wie der Beschwerdegegner 2 hätte er Anlass gehabt und wäre es ihm ein Leichtes gewesen, sich zu informieren und für eine schonende Holzbringung die nötigen Vorkehren zu treffen, zumal die  Informationen im Internet kostenlos zur Verfügung stünden und  abrufbar seien. Der Hinweis auf das Kartenportal des Kantons Bern sei auf der Rückseite der Holzschlagbewilligungen jeweils ausdrücklich . Der Beschwerdeführer und der Beschwerdegegner 2 hätten es  bei der Ausführung an der nötigen Sorgfalt mangeln lassen. Sie hätten die entstehenden Gräben und die Wasseransammlungen am Boden nur der nassen Witterung zugeschrieben. Als Forstfachleuten hätte ihnen je-
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doch bewusst sein müssen, dass die tiefen Gräben auch mit der  bzw. der Art der Biotope zusammenhingen.
4.4 Gegen den Beschwerdegegner 2 ist wegen des Schadens an den Mooren ein Strafverfahren beim Obergericht des Kantons Bern hängig; der Beschwerdeführer hingegen wurde strafrechtlich nicht belangt. Dies steht der Wiederherstellung und Kostenverteilung aber grundsätzlich nicht  (Art. 24e NHG; vgl. BGer 1C_67/2012 vom 25.7.2012, in URP 2013 S. 52 E. 4.4). Das Strafurteil des Regionalgerichts Oberland vom 10. Oktober 2018 ist noch nicht rechtskräftig; die strafrechtliche Würdigung ist für das Verwaltungsgericht auch nicht bindend. Hingegen haben die Polizei, der Staatsanwalt und das Strafgericht Einvernahmen durchgeführt, die als Beweismittel herangezogen werden können (zum Verhältnis von Strafverfahren und Verwaltungsverfahren vgl. BVR 2004 S. 446 E. 4.2). Daraus ergibt sich Folgendes:
4.4.1 Der Beschwerdeführer hat am 21. September 2016 vor der Polizei ausgesagt, er habe den Auftrag für den Transport mittels Seilbahn vom Beschwerdegegner 2 erhalten; er habe mit niemand anderem zu tun . Sie hätten zusammen die Seillinien abgesteckt; dabei sei ihm eine abgezäunte Weide aufgefallen. Er habe den Beschwerdegegner 2 darauf angesprochen und gefragt, ob es spezielle Auflagen gebe. Dieser habe von nichts wissen wollen. Er habe dem Beschwerdegegner 2 gesagt, er solle noch den Förster fragen. Der Beschwerdeführer hat weiter erklärt, es hätte andere Transportmöglichkeiten gegeben: Man hätte die Stämme auf 4-5 m halbieren können, so dass sie den Boden nicht berührt hätten, oder Stämme quer zur Seilbahnlinie auslegen, dann hätten die transportierten Stämme den Boden auch nicht beschädigt. Er habe dies schon in anderen Naturschutzgebieten so gemacht. Man hätte die Stämme auch mit zwei Seilkranlaufwagen, d.h. vorne und hinten aufgebunden, transportieren . Ihm habe aber niemand gesagt, dass dort geschützter Boden sei. Der Transport mit Bodenkontakt sei gemacht worden, weil nichts anderes  gewesen sei. Es sei das normale Verfahren; alle anderen,  Varianten kosteten einfach mehr. Die gewählte Variante habe Fr. 40.-- pro m3 gekostet, die anderen Verfahren wären pro m3 ca. Fr. 10.-- teurer gewesen. Im Normalfall sei der Transport mit Boden-
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kontakt kein Problem, da im Wald meist nicht so tiefe Gräben entstünden. Am Tag bevor sie mit der Holzbringung fertig gewesen seien, sei offenbar der Naturschutzaufseher erschienen und habe seine Mitarbeiter auf den Schaden angesprochen. Sie hätten an diesem Tag noch fertig gemacht und am nächsten Tag abgeräumt (act. 9A pag. 95 ff.). Der  hat seine Aussagen am 10. Oktober 2018 als Auskunftsperson vor dem Regionalgericht Oberland bestätigt. Er hat erklärt, man habe nach der  Seillinie nichts geändert, weil nichts bemängelt worden sei. Der  sei bei der Aufstellung der zweiten Linie vor Ort gewesen und habe nichts gesagt. Er (der Beschwerdeführer) habe den  2 auf den Schaden bei der ersten Seillinie angesprochen und dieser habe gesagt, die Berggenossenschaft werde das wieder herrichten (act. 29 pag. 344 ff.).
4.4.2 Der Beschwerdegegner 2 hat im Strafverfahren ausgesagt, er habe die Seilkran-Variante an einer Vorstandssitzung der Alpgenossenschaft vorgestellt und empfohlen. Er habe gewusst, dass dort «Moosgebiet» sei, aber nicht, dass es geschützt sei. Andere Varianten wären für die  nicht mehr gewinnbringend gewesen. Dort, wo das Seil nur knapp über dem Boden verlaufe, würden die Bäume zwangsläufig über den Boden geschleift. Anders sei das technisch nicht zu bewerkstelligen, wenn es noch finanzierbar sein solle. Nach Feststellung des Schadens habe man nichts geändert, da es ja keine andere Variante gegeben habe. Es sei  vorher entschieden worden, dass der Bergvogt der  die Schäden am Boden beheben würde. Der Beschwerdegegner 2 hat bestätigt, dass er mit dem Beschwerdeführer die beiden Seillinien  hat. Das sei gewesen, bevor der Revierförster die Bäume  habe. Der Plan mit den Seilbahnlinien sei mit dem Gesuch (um Beiträge) eingereicht und bewilligt worden (Aussagen bei der Polizei vom 14.9.2016, act. 9A pag. 91 ff.). Er habe den Vorstand der  darauf aufmerksam gemacht, dass bei der ersten Seillinie eine  verlaufe, weil er gewusst habe, dass es eine Schleifspur geben werde. Am Tag, an dem die erste Seilbahn aufgestellt wurde, habe der Bergvogt die Wasserleitung markiert. Am 6. Juni 2016 habe eine  Berggemeinde stattgefunden; diese habe beschlossen, dass die Berggenossenschaft die Schäden beheben werde. Der Bergvogt habe
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gesagt, wenn es bei der zweiten Linie auch eine solche Schleifspur gebe, könne das Ganze dann nicht in zwei Tagen wiederhergestellt werden. Er selber sei seit rund vier Jahren Bannwart und Vorstandsmitglied, aber nicht Mitglied der Berggenossenschaft. Den Bewirtschaftungsvertrag kenne er nicht. Der Beschwerdeführer habe ihm nicht gesagt, dass er den Förster kontaktieren solle. Hingegen habe er ihn nach den Auflagen gefragt. Es habe drei gegeben: Das Häckseln und Räumen der Äste, dass die  betreffend Schaden am Unteren Mäscher beim Käufer liege und dass auf das Bauprogramm untere Hütte Rücksicht zu nehmen sei. Die Seillinie sei nicht durch die abgezäunte Weide gegangen. Ihm sei keine andere Art des Transports empfohlen worden. Seiner Ansicht nach sei das die einzige Art gewesen; ausser man hätte mit einem Helikopter das Holz geflogen, was aber defizitär gewesen wäre. Der Beschwerdeführer habe nie etwas von einer anderen Variante gesagt (Aussagen vor dem  vom 25.1.2017, act. 9A pag. 112 ff.). Der Beschwerdeführer und seine Mitarbeiter hätten entschieden, wie das Holz über die Seilbahn  werde. Der Mitarbeiter des Beschwerdeführers habe ihn gefragt, ob er den Graben verschliessen müsse oder ob die Berggenossenschaft dies mache. Dies sei dann an der ausserordentlichen Berggemeinde  worden. Er sei bei der ersten Seillinie, kurz bevor der Transport fertig gewesen sei, mit dem Präsidenten der Beschwerdegegnerin 3 vor Ort , und dann auch bei der zweiten Linie. Es sei alles bestens gewesen. Der Präsident der Beschwerdegegnerin 3 habe gesagt, der Bergvogt «mache das dann wieder» (Aussagen vor dem Regionalgericht vom 10.10.2018, act. 29 pag. 331 ff.).
4.4.3 Der Präsident der Beschwerdegegnerin 3 hat ausgesagt, er habe das Beitragsgesuch um Förderung des Seilkraneinsatzes eingereicht; dies müsse die Waldbesitzerin tun, da sie die Beiträge erhalte. Den Auftrag an den Beschwerdeführer habe der Beschwerdegegner 2 erteilt. Er sei für den Holzschlag verantwortlich gewesen, die Berggenossenschaft habe damit nichts zu tun gehabt. Für das Gebiet bestehe ein Bewirtschaftungsplan; alle wüssten eigentlich, was zulässig sei. Er sei davon ausgegangen, dass der Beschwerdegegner 2 als Bannwart wisse, was die Berggenossenschaft für Gebiete habe und was geschützt sei. Hätte man die Bäume halbiert oder anders angehängt, wäre es vermutlich nicht zu solchen Schäden gekom-
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men. Offenbar habe der Beschwerdegegner 2 nicht mehr bezahlen wollen und seinen Gewinn schmelzen sehen (Aussagen bei der Polizei vom 22.9.2016, act. 9A pag. 103 ff.). Am 9. Mai 2016 hätten sie eine  gehabt. Damals habe es noch keine Schäden gegeben, weil die Holzbringung mit der Seilbahnlinie noch gar nicht angefangen hatte. Der Beschwerdegegner 2 habe aber gewusst, dass Schäden entstehen , und habe sich betreffend mögliche Schäden erkundigt. Es sei auch die Wasserleitung thematisiert worden. Den Seilbahntransport habe der  2 vorgeschlagen, die Berggenossenschaft habe dem . Inhaltlich sei nicht besprochen worden, wie der Transport  werde; der Beschwerdeführer und der Beschwerdegegner 2 seien «Profis». Die Berggenossenschaft sei davon ausgegangen, dass der  2 von den geschützten Flächen wisse; er komme seit 20 Jahren mit seinem Vater auf die Alp C._ und sei 2013 als  gewählt worden. Bei der ersten Seillinie sei ein Bodenkontakt nicht vermeidbar gewesen, deshalb habe sich der Beschwerdegegner 2 ja  der Wasserleitung erkundigt. Dieser Schaden sei einfach zu beheben gewesen. Der Schaden bei der zweiten Linie sei massiv grösser; er  nicht, wieso dort keine Querhölzer eingelegt worden seien. Er verstehe auch nicht, weshalb der Schaden nicht mit der Landbesitzerin besprochen worden sei. Der Beschwerdegegner 2 hätte nicht sagen dürfen, dass die Berggenossenschaft die Schäden behebe, da er nicht Mitglied sei ( vor dem Regionalgericht vom 10.10.2018, act. 29 pag. 337 ff.).
4.4.4 Der Revierförster wurde im Strafverfahren ebenfalls befragt. Er hat angegeben, er habe den Holzschlag zusammen mit dem  2 und dem Präsidenten der Beschwerdegegnerin 3 angezeichnet. Das geschützte Moorgebiet sei beim Anzeichnen der Bäume kurz besprochen worden. Er habe gefragt, «ob man hoch genug bauen könne», um über das Moor zu gelangen. Sie hätten erklärt, das werde schon gehen. Technisch wäre es auf jeden Fall möglich gewesen, eine Seillinie so zu bauen, dass die Bäume den Boden nicht streiften. Es sei aber alles eine Frage des Preises. Hier habe man offensichtlich gewinnorientiert arbeiten wollen. Er sei davon ausgegangen, dass die Berggenossenschaft wisse, wie sie mit ihren Moorflächen umgehen müsse. Bei der ersten Seillinie sei er einmal vor Ort gewesen, da habe es «normale» kleinere Schleifspuren gehabt.
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Später sei er im Spital gewesen und nicht mehr vor Ort (Aussagen bei der Polizei vom 22.9.2016, act. 9A pag. 99 ff.). An der Hauptverhandlung vor dem Regionalgericht Oberland bestätigte der Revierförster seine Aussage, dass das Moor beim Anzeichnen der Bäume thematisiert worden sei und er gefragt habe, ob die Anlage hoch genug gebaut werden könne, «nach dem Motto ‹Ihr müsst über die Fläche und nicht durch diese Fläche›». Der , der das Holz gebracht habe, sei in diesem Gebiet auch tätig und kenne die Problematik mit den Mooren. Bei ihm hätten eigentlich alle «Lämpchen leuchten müssen». Er selber sei einmal noch oben gewesen, während des Baus der zweiten Seillinie. Er habe den Mitarbeiter des  darauf angesprochen, dass unten ein Moor sei, und , ob sie hoch genug bauen könnten. Es sei sehr schlechtes Wetter gewesen und er gehe davon aus, dass der Schaden sehr schnell  sei; wohl innerhalb von einem oder zwei Tagen. Es sei schwierig zu reagieren, wenn ein Schaden so schnell entstehe. Bei der ersten Linie habe es einen gewissen Schaden gegeben, der sei aber nicht so tief und einfach wiederherstellbar gewesen (Aussagen vom 10.10.2018, act. 29 pag. 340 ff.).
4.4.5 Der Bergvogt der Beschwerdegegnerin 3 hat an der  erklärt, es gebe den Bewirtschaftungsvertrag von 2012, und 2015 habe man einen Bewirtschaftungsplan erstellt. Es sei ein Hin und Her , bis man sich einig gewesen sei; dieser Plan sei immer bei den  aufgelegen, bei denen der Beschwerdegegner 2 dabei gewesen sei. Es gehe beim Plan spezifisch um Flachmoore. Der Bergvogt hat bestätigt, dass der Beschwerdegegner 2 ihn darauf angesprochen habe, die Wasserleitung abzustecken, für den Fall, dass es Schleifspuren gebe, damit man die Leitung mit Querbalken schützen könne (Aussage vom 10.10.2018, act. 29 pag. 347 f.). Ein Mitarbeiter des  hat eine schriftliche Stellungnahme abgegeben, wonach der Präsident der Berggenossenschaft, der Revierförster sowie der Beschwerdegegner 2 als Auftraggeber mehrmals vor Ort gewesen seien. Er habe dabei nie , dass einer der Herren auf den Schutzstatus der Alp C._ hingewiesen oder die Arbeitsmethode mit Bodenkontakt oder die  der ersten Seillinie beanstandet habe. Da es im Mai und Juni 2016 extrem viel geregnet habe, hätten sie in Betracht gezogen, die Arbeit tage-
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weise auszusetzen, um den Boden zu schonen. Der Beschwerdegegner 2 habe ihn daraufhin zweimal angerufen und sich beschwert, es sei keine Zeit zu verlieren. Er habe gesagt, um die Schleifspuren würde sich die Berggenossenschaft dann schon kümmern (act. 16A Beilage 9).
4.5 Der Beschwerdeführer hatte unbestrittenermassen keinen Kontakt zur Grundeigentümerin, sondern nur zum Beschwerdegegner 2, der ihm den Auftrag erteilt hatte. Da der Beschwerdegegner 2 angibt, er habe den Schutzstatus des Gebiets nicht gekannt, ist davon auszugehen, dass er den Beschwerdeführer nicht darüber informiert hat. Er bestreitet zwar, dass ihn der Beschwerdeführer betreffend Schutzgebiet gefragt habe, bestätigt aber, dass sich der Beschwerdeführer nach Auflagen erkundigte. Die  des Beschwerdeführers, dass er nach Schutzgebieten gefragt habe, erscheinen glaubhaft, zumal er bereits mindestens einen Transport über eine geschützte Moorfläche ausgeführt hat (act. 9A pag. 107 ff.). Das Moor ist im Gelände zwar nicht gekennzeichnet, der für Moorflächen typische feuchte, weiche Boden ist aber erkennbar (vgl. etwa Vorakten ANF pag. 15). Dem Beschwerdeführer ist zugute zu halten, dass er sich beim Auftraggeber nach Schutzgebieten erkundigte; er hätte es jedoch nicht  bewenden lassen dürfen. Als langjährigem Forstunternehmer musste ihm bekannt sein, wo er sich über mögliche Schutzgebiete informieren konnte. Wenn er den Beschwerdegegner 2 aufgefordert hat, noch den Förster zu fragen, ist nicht nachvollziehbar, dass er sich anschliessend nie nach dessen Antwort erkundigt hat. Zur fachgerechten Ausführung seines Auftrags hätte es gehört, sich zuverlässig über geschützte Flächen zu ; so hätte er eine andere Transportart vorschlagen (bzw. den  ablehnen) können. Ihn trifft damit ein Mitverschulden am entstandenen Schaden, wie die VOL grundsätzlich zutreffend erwogen hat.
4.6 Bei der Bemessung des Kostenanteils des Beschwerdeführers sind jedoch auch die Interessenlage und das Verschulden der weiteren ins Recht gefassten Personen zu berücksichtigen (vorne E. 3.5). Dazu ist  festzuhalten:
4.6.1 Wie sich aus den Aussagen im Strafverfahren schliessen lässt, wurde der Beschwerdeführer vom Beschwerdegegner 2 ausdrücklich mit einem Transport mit Bodenkontakt beauftragt. Nach den insoweit wider-
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sprüchlichen Aussagen des Beschwerdegegners 2 und des Präsidenten der Beschwerdegegnerin 3 profitierten davon Ersterer oder Letztere , aber jedenfalls nicht der Beschwerdeführer (vorne E. 4.4.2 f.). Dieser hätte vielmehr ein Interesse daran gehabt, den Auftrag in einem , aber teureren Verfahren auszuführen. Dies im Gegensatz zur Grundeigentümerin und dem Auftraggeber, die an einem günstigen Transport interessiert waren.
4.6.2 Weiter ist von Bedeutung, dass die Vertreter der Grundeigentümerin den Schutzstatus des Gebiets kennen mussten: einerseits sind die  in der Karte zum Bewirtschaftungsvertrag vom 24. November 2012 eingezeichnet und im Vertrag erwähnt (Vorakten ANF pag. 3 und 6),  wurde im Jahr 2015 ein Bewirtschaftungsplan ausgearbeitet, der auf die Moorflächen Bezug nimmt (Auszug in act. 29 pag. 355 ff.). Aufgrund dieses Plans erachten es der Präsident und der Bergvogt der  3 auch als nicht glaubhaft, dass der Beschwerdegegner 2 den Schutzstatus des Gebiets nicht gekannt haben will. Zum selben Schluss kam das Regionalgericht im Urteil vom 10. Oktober 2018 (act. 29 pag. 375 ff., 400). Beim Anzeichnen der zu fällenden Bäume wurde das Moorgebiet nach Angaben des Revierförsters kurz thematisiert; anwesend waren dabei der Beschwerdegegner 2 sowie der Präsident der  3, hingegen nicht der Beschwerdeführer (vorne E. 4.4.4).
4.6.3 Der Beschwerdegegner 2 ist ausgebildeter Forstwart, er wohnt in der Einwohnergemeinde Sigriswil und hat seine Lehre dort absolviert (act. 9A pag. 115). Er wusste, dass der von ihm in Auftrag gegebene Transport mit Bodenkontakt Schäden verursachen konnte; daher wurde die Wasserleitung bei der ersten Seillinie markiert, um sie mit Querhölzern schützen zu können. Dass der Bergvogt die Wasserleitung anzeichnete, zeigt, dass sowohl die Beschwerdegegnerin 3 als auch der  2 mit Schleifspuren rechneten. Sie nahmen offensichtlich Schäden in Kauf und vereinbarten schon vorgängig, den Bergvogt mit deren  zu beauftragen. Nach Angaben des Beschwerdeführers ist der Transport mit Bodenkontakt das normale Verfahren. Dass die Vertreter der Beschwerdegegnerin 3 als Landeigentümerin und der Beschwerdegegner 2
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als Forstwart alternative Transportmöglichkeiten nicht gekannt haben , erscheint aber nicht glaubwürdig.
4.6.4 Der Beschwerdegegner 2 teilte dem Beschwerdeführer mit, dass die Beschwerdegegnerin 3 die Schäden beheben werde. Auch durch das  der Wasserleitung war für den Beschwerdeführer erkennbar, dass der Beschwerdegegner 2 und die Beschwerdegegnerin 3 Schleifspuren in Kauf nahmen. Es ist deshalb nachvollziehbar, dass er weder den Transport abbrach noch die Ausführung anpasste, als er die Schäden der ersten  bemerkte. Sowohl die Schäden der ersten als auch diejenigen der zweiten Seillinie betrafen geschützte Moorflächen; im Gelände  waren die Schäden jedoch nicht gleich, wie der Präsident der  und der Revierförster übereinstimmend ausgesagt haben. So betraf nur die zweite Seillinie das Hochmoor, das aufwändig mit Torf aus Andermatt aufgefüllt werden musste. Bei der ersten Seillinie wurde zunächst der Bergvogt der Berggenossenschaft mit der Wiederherstellung beauftragt; gegenüber dem Beschwerdeführer hat niemand die Gräben kritisiert. Der Schaden durch die zweite Seillinie wiederum ist nach  des Revierförsters in sehr kurzer Zeit (innert 1-2 Tagen) entstanden, da es stark geregnet habe. Der Mitarbeiter des Beschwerdeführers hat , dass es sehr nass gewesen sei, der Beschwerdegegner 2 ihn aber trotzdem aufgefordert habe, die Arbeit zu Ende zu bringen.
4.7 Insgesamt ist dem Beschwerdeführer vorzuwerfen, dass er sich ausschliesslich auf die Angaben des Beschwerdegegners 2 verlassen und sich nicht selber über die Schutzgebiete informiert hat. Hingegen ist er nur in untergeordnetem Mass dafür verantwortlich, dass keine andere  gewählt wurde bzw. die Arbeiten nicht spätestens abgebrochen wurden, als die Schäden erkennbar waren. Sein Verschulden ist insgesamt deutlich geringer als dasjenige der Beschwerdegegnerin 3 als  und des Beschwerdegegners 2 als Bannwart und . Die beiden Letzteren mussten aufgrund des Bewirtschaftungsvertrags und des Bewirtschaftungsplans um die geschützten Moorflächen wissen. Sie wussten auch, dass die Seilbahntransporte Schäden verursachen ; der Beschwerdegegner 2 hat die Beschwerdegegnerin 3 über die  Transportmethode und (im Zusammenhang mit der Wasserleitung)
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über zu erwartende Schleifspuren informiert. Es wäre daher vor allem in ihrer Verantwortung gelegen, die Schäden zu verhindern. Der  hatte zudem kein wirtschaftliches Interesse an der gewählten Transportart. Diesen Umständen ist bei der Kostenverteilung Rechnung zu tragen; der Kostenanteil des Beschwerdeführers hat dementsprechend geringer auszufallen als die Anteile des Beschwerdegegners 2 und der Beschwerdegegnerin 3. Der angefochtene Entscheid, der von gleichen Kostenanteilen aller Verursachenden ausgeht, trägt den  (vorne E. 3.5) nicht Rechnung; die VOL hat damit ihren Ermessensspielraum überschritten. Ziff. 1 des angefochtenen Entscheids erweist sich daher als rechtsfehlerhaft und ist aufzuheben.
5.
5.1 Die Höhe der Wiederherstellungskosten wird vor Verwaltungsgericht von keiner Seite mehr beanstandet. Um den Kostenanteil des  neu zu bestimmen, ist vorab zu prüfen, ob ein Anteil der Kosten dem Kanton Bern aufzuerlegen ist. Als Verhaltensverursacher fällt unter Umständen auch das (hoheitlich auftretende) Gemeinwesen in Betracht. Ein Unterlassen, wie es hier dem Kanton vorgeworfen wird, begründet eine Verhaltenshaftung allerdings nur, wenn eine besondere Rechtspflicht zu sicherheits- oder ordnungswahrendem Handeln besteht; eine rechtswidrige Verletzung der Aufsichtstätigkeit begründet eine Haftung nur dann, wenn eine wesentliche Aufsichtspflicht verletzt, eine zwingend vorgeschriebene konkrete Aufsichtsmassnahme unterlassen oder der Ermessensspielraum fehlerhaft oder in Missachtung allgemeiner Rechtsgrundsätze ausgeübt wurde. Eine Haftung des Kantons kommt demnach nur in Frage, wenn  seine Aufsichtspflicht qualifiziert verletzt hat (BVR 2004 S. 446 E. 4.4.3 mit Hinweisen). – Der Beschwerdeführer, der Beschwerdegegner 2 und die Beschwerdegegnerin 3 werfen dem Kanton Bern vor, er habe den Schaden mitverursacht, indem er sie nicht auf die geschützten Moorflächen  habe. Die Holzschlagbewilligungen vom 19. August und vom 5. November 2015 enthielten keinen Hinweis auf die Moore (Vorakten ANF pag. 7); der Holzschlag fand jedoch ausserhalb des Schutzgebiets statt (Auszug aus der Naturschutzkarte des Kantons Bern mit den beiden Seilli-
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nien, act. 29 pag. 18). Die Zustimmung der Waldabteilung zum Gesuch um Förderung des Seilkraneinsatzes erfolgte ebenfalls ohne Hinweis auf die Moorflächen (Vorakten ANF pag. 8). Ein ausdrücklicher Hinweis auf die Moorflächen in der Holzschlag- oder Seilkranbewilligung hätte diese  den Empfängerinnen und Empfängern bewusst machen können – doch gingen die Bewilligungen allesamt nur an die Beschwerdegegnerin 3 als Grundeigentümerin. Diese musste den Schutzstatus der Moorflächen aus dem Bewirtschaftungsvertrag und dem Bewirtschaftungsplan bereits kennen. Der Beschwerdegegner 2 bestreitet, die Bewilligungen gesehen zu haben; demnach ist davon auszugehen, dass auch der Beschwerdeführer sie nicht erhalten hat. Ein Hinweis in diesen Bewilligungen hätte daher am Vorhaben kaum etwas geändert. Dass die Bewilligungen keinen Hinweis auf die Schutzgebiete enthielten, bedeutet weder eine wesentliche  der Aufsichtspflicht noch ein Unterlassen einer zwingend  konkreten Aufsichtsmassnahme. Der Kanton Bern haftet  nicht für den entstandenen Schaden.
5.2 Die Kostenanteile des Beschwerdeführers sowie des  2 und der Beschwerdegegnerin 3 sind daher ohne Einbezug des Kantons neu zu bestimmen. Wie in E. 4.7 dargelegt, trifft den  ein geringeres Verschulden als die anderen Beteiligten. Sein Kostenanteil ist deshalb zu ihren Lasten zu verringern (vorne E. 2.1 f.). Zu den Anteilen des Beschwerdegegners 2 und der Beschwerdegegnerin 3 ergibt sich Folgendes: Der Beschwerdegegner 2 hat den Transport in  gegeben; als Bannwart und Vorstandsmitglied der  3 musste er vom Schutzgebiet wissen. Dennoch hat er trotz nassem Boden darauf gedrängt, dass der Transport mit der zweiten Linie  werde, obwohl schon bei der ersten Linie Schäden entstanden waren. Die entsprechenden Angaben des Mitarbeiters des Beschwerdeführers hat der Beschwerdegegner 2 nicht bestritten. Die Beschwerdegegnerin 3 ist als Landeigentümerin einerseits Zustandsverursacherin, andererseits ist sie aber auch Verhaltensverursacherin: Sie hat dem Seilbahntransport  und war (im Zusammenhang mit der Wasserleitung) informiert, dass es Schäden geben könnte. Aufgrund des Bewirtschaftungsvertrags musste sie die Moorflächen kennen und wissen, dass diese nicht entwässert  dürfen (Vorakten ANF pag. 3). Sowohl die Beschwerdegegnerin 3 als
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auch der Beschwerdegegner 2 hätten eine Transportart ohne Bodenkontakt verlangen können und müssen, auch wenn diese teurer gewesen wäre. Es ist davon auszugehen, dass sie die Alternativen kannten, selbst wenn der Beschwerdeführer diese nicht ausdrücklich vorgeschlagen haben sollte. Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, trifft den Beschwerdegegner 2 und die Beschwerdegegnerin 3 im selben Ausmass ein Verschulden am Schaden. Der Kostenanteil des Beschwerdeführers ist daher auf 20 %, die Anteile des Beschwerdegegners 2 und der Beschwerdegegnerin 3 auf je 40 % festzulegen. Demzufolge beträgt der Anteil des Beschwerdeführers Fr. 6'261.60, die Anteile des Beschwerdegegners 2 und der  3 je Fr. 12'523.15. Ziff. 3.1 der Kostenverteilungsverfügung der ANF vom 11. Juli 2017 ist entsprechend zu ändern. Die Beschwerde ist somit teilweise gutzuheissen.
6.
6.1 Gemäss Art. 108 Abs. 1 VRPG werden die Verfahrenskosten der unterliegenden Partei auferlegt, es sei denn, das prozessuale Verhalten einer Partei gebiete eine andere Verlegung oder die besonderen Umstände rechtfertigten, keine Verfahrenskosten zu erheben. Die unterliegende Partei hat der Gegenpartei die Parteikosten zu ersetzen, sofern nicht deren  Verhalten oder die besonderen Umstände eine andere Teilung oder die Wettschlagung gebieten oder die Auflage der Parteikosten an das Gemeinwesen als gerechtfertigt erscheint (Art. 108 Abs. 3 VRPG).
6.2 Gemessen an seinen Anträgen ist der Beschwerdeführer im  vor dem Verwaltungsgericht als zur Hälfte obsiegend zu betrachten. Er hat daher die Hälfte der Verfahrenskosten zu tragen. Dem Kanton Bern können keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 108 Abs. 1 und 2 i.V.m. Art. 2 Abs. 1 Bst. a VRPG); die verbleibenden Verfahrenskosten sind je zur Hälfte dem Beschwerdegegner 2 und der Beschwerdegegnerin 3 aufzuerlegen. Der Beschwerdeführer wurde im Verfahren zwar durch eine Rechtsanwältin unterstützt; diese ist jedoch nicht im Anwaltsregister  und daher nicht zur berufsmässigen Parteivertretung vor dem  befugt (Art. 15 Abs. 4 VRPG; Art. 7 des Kantonalen An-
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waltsgesetzes vom 28. März 2006 [KAG; BSG 168.11]). Der  hat deshalb keinen Anspruch auf Parteikostenersatz (Art. 104 Abs. 1 VRPG). Hingegen hat er dem Beschwerdegegner 2 und der  3 einen Anteil ihrer Parteikosten zu ersetzen. Dabei liegen  besondere Umstände vor, als der Beschwerdegegner 2 und die  3 ebenfalls gegenläufige Interessen verfolgen und deren Rechtsvertreter sich nicht nur zur Beschwerde, sondern zu den Rollen aller Beteiligter einschliesslich des Kantons Bern geäussert haben; es entfällt somit nur ein Teil des Aufwands auf den Beschwerdegegenstand. Der Parteikostenersatz für den Beschwerdegegner 2 und die  3 wird daher je auf pauschal Fr. 1'000.-- (inkl. Auslagen und MWSt) festgesetzt.
6.3 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind auch die Kosten des Verfahrens vor der VOL neu zu verlegen; Ziff. 3 und 4 des  Entscheids sind ebenfalls aufzuheben. In jenem Verfahren ist die  3 allerdings als Beschwerdeführerin unterlegen; daran ändert sich durch das vorliegende Urteil nichts. Sie hat daher unverändert die Hälfte der vorinstanzlichen Verfahrenskosten zu tragen (ausmachend Fr. 500.--) und dem Beschwerdegegner 2 die Hälfte seiner Parteikosten (inkl. Auslagen und MWSt) zu ersetzen (ausmachend Fr. 2'727.35).  ist der Kostenanteil des Beschwerdeführers entsprechend dem  des Verfahrens zu reduzieren: Er hat einen Viertel der  Verfahrenskosten zu tragen (ausmachend Fr. 250.--) und dem  2 einen Viertel von dessen Parteikosten zu ersetzen (ausmachend Fr. 1'363.65). Der Beschwerdegegner 2 hat den  Viertel der Verfahrenskosten zu tragen (ausmachend Fr. 250.--) und hat in diesem Umfang keinen Anspruch auf Parteikostenersatz. Der  war vor der Vorinstanz nicht anwaltlich vertreten und hat daher keinen Anspruch auf Ersatz von Parteikosten.
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