Decision ID: 36c43e5f-a4ce-418d-9295-2b1db0b4e69d
Year: 2018
Language: de
Court: SG_VG
Chamber: SG_VG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
a. Der im Jahre 1986 geborene und aus dem Kosovo stammende L._ reiste im Juli
2000 zusammen mit seinen Eltern illegal in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch.
Mit Verfügung vom 25. April 2001 lehnte das Bundesamt für Flüchtlinge (heute
Staatssekretariat für Migration, SEM) das Gesuch ab und verfügte die Wegweisung aus
der Schweiz. Gleichzeitig ordnete das Bundesamt jedoch die vorläufige Aufnahme an,
da ein Vollzug der Wegweisung in sein Heimatland nicht zumutbar erschien. Nachdem
L._ wegen verschiedenen Straftaten verurteilt wurde, hob das Bundesamt die
vorläufige Aufnahme mit Verfügung vom 17. März 2005 auf. Da er gegen diesen
Entscheid am Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob, verfügte das Bundesamt
am 29. April 2005, dass er den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten dürfe.
Seit dem 5. Februar 2008 war L._ unbekannten Aufenthalts, weshalb das
Bundesverwaltungsgericht am 23. April 2008 das Verfahren wegen
Gegenstandslosigkeit abschrieb. Am 30. Juni 2008 ordnete das Migrationsamt des
Kantons X._ die Wegweisung und Ausschaffung an. Gleichentags erliess das
Bundesamt ein Einreiseverbot gegen L._.
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b. Obwohl L._ mit einer Einreisesperre belegt war, gelangte er am 28. September
2008 erneut illegal in die Schweiz und wurde anderntags in X._ bei einer
Polizeikontrolle verhaftet. Das Migrationsamt des Kantons X._ verfügte am 1. Oktober
2008 erneut die Wegweisung und Ausschaffung von L._. Am 9. Januar 2009 reiste er
wiederum illegal in die Schweiz ein und hielt sich bis am 22. Januar 2009 hier auf.
c. Anlässlich einer Kontrolle in der Asylunterkunft in Y._ SG vom 17. Mai 2011 wies
sich L._ mit einem italienischen Ausländerausweis aus. Bei der Überprüfung wurde
festgestellt, dass er im Fahndungssystem zur Verhaftung ausgeschrieben war, und so
wurde er zur Verbüssung der Freiheitsstrafen in die Strafanstalt Z._ versetzt. Mit
Verfügung des Amtes für Justizvollzug des Kantons X._ vom 19. Juni 2011 wurde L._
per 10. Oktober 2011 vorzeitig bedingt entlassen. In der Folge ordnete das
Migrationsamt des Kantons X._ mit Verfügung vom 22. September 2011 erneut die
Wegweisung und Ausschaffung an.
d. Am 16. September 2011 heiratete L._ in Y._ M._, geboren 1989. Sie ist gebürtige
Kosovarin/Serbin, reiste im Mai 1991 in die Schweiz ein und wurde am 1. August 2008
in der Schweiz eingebürgert. Im Januar 2009 zog sie nach Italien, wo sie mit L._
zusammenlebte und am 13. August 2010 ein gemeinsames Kind bekam. Im Mai 2011
zogen sie wieder in die Schweiz zurück. Nach der Eheschliessung reichte sie am
8. Oktober 2011 ein Gesuch um Familiennachzug für L._ ein.
e. L._ erhielt am 27. Oktober 2011 eine Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des
Familiennachzugs. Gleichentags wurde er aufgrund seiner Verurteilungen verwarnt und
angehalten, sich zukünftig in jeder Beziehung klaglos zu verhalten (keine
strafrechtlichen Verfehlungen mehr, Nachkommen der finanziellen Verpflichtungen,
Nachgehen einer geregelten Erwerbstätigkeit). Das Migrationsamt des Kantons St.
Gallen verlängerte in den Jahren 2012 bis 2014 die Aufenthaltsbewilligung trotz
Sozialhilfeabhängigkeit.
f. Ab dem Jahr 2013 trat L._ strafrechtlich folgendermassen in Erscheinung:
- Mit Strafbefehl des Untersuchungsamtes Altstätten vom 8. August 2013 wurde er
wegen mehrfachen Führens nicht eingelöster Personenwagen, mehrfachen Führens
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von Personenwagen ohne Haftpflichtversicherung, missbräuchliche Verwendung eines
Kontrollschildes, mehrfacher Übertretungen der Verkehrsregelnverordnung (SR 741.11)
und Übertretung der Verordnung über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen
zum Strassenverkehr (SR 741.51) zu einer Geldstrafe von 25 Tagessätzen à CHF 50
(bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren) und einer Busse von CHF
700 verurteilt.
- Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis vom 5. November 2013 wurde
L._ wegen mehrfachen Fahrens ohne Berechtigung zu einer Geldstrafe von 90
Tagessätzen zu je CHF 30 verurteilt. Die am 8. August 2013 bedingt ausgesprochene
Geldstrafe wurde widerrufen und für vollziehbar erklärt.
- Mit Strafbefehl des Untersuchungsamtes Altstätten vom 10. April 2014 wurde L._
wegen mehrfachen Fahrens ohne Fahrzeugausweis und Kontrollschilder, mehrfachen
Fahrens ohne Haftpflichtversicherung und mehrfache missbräuchliche Verwendung
von Kontrollschildern für schuldig befunden und mit einer Geldstrafe von 35
Tagessätzen zu je CHF 30 (unbedingt) und einer Busse von CHF 500 bestraft.
- Mit Strafbefehl des Untersuchungsamtes Altstätten vom 29. Juli 2014 wurde er
wegen Förderung des rechtswidrigen Aufenthalts mit einer Geldstrafe von 30 Tages-
sätzen zu je CHF 50 (unbedingt) verurteilt.
- Mit Strafbefehl des Untersuchungsamtes Altstätten vom 9. April 2015 wurde er wegen
mehrfachen Führens eines Motorfahrzeugs trotz Verweigerung, Entzug oder
Aberkennung des Ausweises, mehrfacher Übertretung der Verordnung über die
Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr mit einer Geldstrafe
von 180 Tagessätzen zu je CHF 30 (unbedingt) und einer Busse von CHF 300 bestraft.
g. Aufgrund der strafrechtlichen Klagen, der andauernden Sozialhilfeabhängigkeit
sowie der Betreibungen verwarnte das Migrationsamt des Kantons St. Gallen L._ mit
Verfügung vom 10. Juli 2015 zum zweiten Mal und hielt ihn an, sich künftig in jeder
Beziehung klaglos zu verhalten. Ansonsten müsse er damit rechnen, dass die
Aufenthaltsbewilligung nicht mehr verlängert bzw. widerrufen werde.
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h. Mit Strafbefehl des Untersuchungsamtes Altstätten vom 22. Oktober 2015 wurde
L._ wegen mehrfachen Führens eines Motorfahrzeugs trotz Verweigerung, Entzug
oder Aberkennung des Ausweises und Übertretung der Verordnung über die Zulassung
von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr mit einer Geldstrafe von 120
Tagessätzen zu je CHF 30 (unbedingt) und einer Busse von CHF 300 verurteilt.
i. Nach Überprüfung der wirtschaftlichen Situation (Betreibungsregisterauskunft,
Arbeitsbemühungen) und Gewährung des rechtlichen Gehörs verfügte das
Migrationsamt des Kantons St. Gallen am 10. Januar 2017, dass die
Aufenthaltsbewilligung von L._ nicht mehr verlängert werde. Er wurde angewiesen, die
Schweiz spätestens 60 Tage nach Rechtskraft der Verfügung zu verlassen. Der
Entscheid wurde im Wesentlichen damit begründet, dass das Verhalten von L._ trotz
mehrmaliger Verwarnung zu strafrechtlichen sowie finanziellen Klagen Anlass gegeben
habe. Er habe nie Anstrengungen unternommen, einer geregelten Erwerbstätigkeit
nachzugehen und die Prognose für die Zukunft sei somit ungünstig. Das öffentliche
Interesse an der Fernhaltung überwiege das private Interesse. Die Rückkehr in sein
Heimatland oder nach Italien sei ihm zuzumuten. Den gegen diese Verfügung
erhobenen Rekurs wies das Sicherheits- und Justizdepartement mit Entscheid vom
13. Februar 2018 ab.
B. L._ (Beschwerdeführer) reichte mit Eingabe vom 1. März 2018 und Ergänzung vom
2. Mai 2018 durch seine Rechtsvertreterin Beschwerde gegen den Entscheid des
Sicherheits- und Justizdepartements (Vorinstanz) beim Verwaltungsgericht ein. Er
stellte den Antrag auf Aufhebung des Entscheides und Verlängerung der
Aufenthaltsbewilligung unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Zudem beantragte er
die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Rechtsverbeiständung.
Der Präsident des Verwaltungsgerichts bewilligte mit Schreiben vom 3. Mai 2018 die
unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung.
Mit Vernehmlassung vom 14. Mai 2018 schloss die Vorinstanz auf Abweisung der
Beschwerde und verzichtete auf ergänzende Bemerkungen.
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge und die
Akten wird, soweit wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.
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Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. (...).
2. Ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Schweizerinnen und
Schweizern haben Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der
Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Art. 42 Abs. 1 des
Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer, SR 142.20, AuG). Dieser
Anspruch erlischt unter anderem, wenn Widerrufsgründe nach Art. 63 AuG vorliegen
(Art. 51 Abs. 1 lit. b AuG). Zu diesen Widerrufsgründen gehören unter anderem, wenn
eine ausländische Person in schwerwiegender Weise gegen die öffentliche Sicherheit
und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen hat oder diese gefährdet oder
die innere oder die äussere Sicherheit gefährdet oder die ausländische Person, für die
sie oder er zu sorgen hat, dauerhaft und in erheblichem Mass auf Sozialhilfe
angewiesen ist (Art. 63 Abs. 1 lit. b und c AuG).
3. Die von der Vorinstanz ausgeführten Feststellungen hinsichtlich der strafrechtlichen
Verurteilungen und der Sozialhilfeschulden werden vom Beschwerdeführer nicht
bestritten. Ebenso wenig, dass damit im vorliegenden Fall die Widerrufsgründe nach
Art. 63 Abs. 1 lit. b und c AuG erfüllt sind. Streitgegenstand bildet die Frage, ob die
privaten Interessen des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz das öffentliche
Interesse an seiner Wegweisung überwiegen.
4. Die Vorinstanz erwog, dass sich der Beschwerdeführer trotz Einreiseverbot in der
Schweiz widerrechtlich aufgehalten habe und es zu Verurteilungen gekommen sei. Seit
Erteilung der Aufenthaltsbewilligung vor rund sechs Jahren sei er noch nie einer
geregelten Erwerbstätigkeit nachgegangen. Selbst nach der zweiten Verwarnung habe
er sein Verhalten nicht geändert. Er sei wieder straffällig geworden und sei seinen
finanziellen Verpflichtungen nicht nachgekommen, sondern habe Schulden gemacht
und sei zusammen mit der Familie vollumfänglich von der Sozialhilfe abhängig. Der
Versuch, ihn in einem Beschäftigungsprogramm zu integrieren, sei nicht gelungen. Er
zeige kaum Initiative, sich beruflich einzugliedern. Die eingereichten Auflistungen von
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Bewerbungen würden nicht als Beleg für intensive Stellenbemühungen taugen. Sein
Verhalten bzw. seine Untätigkeit würden vielmehr darauf schliessen lassen, dass er
sich in der Sozialhilfe eingerichtet und kein ernsthaftes Interesse habe, um auch nur
geringfügig zum Familienunterhalt etwas beizutragen. Den Familienmitgliedern sei eine
Ausreise kaum zumutbar und so komme es durch die Wegweisung des
Beschwerdeführers zur Trennung der Familie. Angesichts der bisherigen Verwarnungen
hätten sie jedoch seit längerer Zeit damit rechnen müssen, dass die Ehe- und
Familiengemeinschaft nicht ohne weiteres auf Dauer in der Schweiz gelebt werden
könne.
5. Der Beschwerdeführer führt aus, die Vorinstanz gehe zu Recht davon aus, dass es
der Ehefrau und den Kindern nicht zumutbar sei, ihm in den Kosovo zu folgen. Ihn
würde eine solche Trennung jedoch ungemein hart treffen. Die Beziehung zu seinen
Kindern sei sehr eng, er betreue diese gemeinsam mit seiner Frau und die Ehe sei völlig
intakt. Sie würden ihre Erziehungspflichten gleichermassen wahrnehmen, entsprechend
seien beide für die Kinder gleichermassen wichtig. Seine strafrechtlichen Verfehlungen
könnten nicht als schwerwiegend bezeichnet werden, und er habe auch seine Lehren
daraus gezogen. Seit dem Oktober 2015 sei es zu keiner Verfehlung mehr gekommen.
Die Fürsorgeabhängigkeit sei zwar erheblich, er sei aber weiterhin sehr bemüht, eine
Anstellung zu finden. Er bewerbe sich online auf ausgeschriebene Stellen, er gehe aber
auch in Betrieben vorbei oder rufe an.
6.
6.1. Das Vorliegen eines Widerrufsgrunds führt nicht automatisch zum Erlöschen des
Aufenthaltsanspruchs. Rechtmässig ist die Nichtverlängerung einer
Aufenthaltsbewilligung nur, wenn sie sich nach der im Einzelfall vorzunehmenden
Interessenabwägung als verhältnismässig erweist (BGE 135 II 381 E. 4.3). Dabei sind
alle Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen und die öffentlichen und privaten
Interessen sorgfältig gegeneinander abzuwägen (M. Caroni, in: Caroni/Gächter/
Thurnherr [Hrsg.], Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer, Bern 2010, N
3 zu Art. 51).
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6.2. Art. 8 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten
(SR 0.101, EMRK) bzw. der inhaltlich identische Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung
der Schweizerischen Eidgenossenschaft (SR 101, BV) schützt im Zusammenhang der
Bewilligung respektive Beendigung des Aufenthalts in erster Linie die Kernfamilie, d.h.
die Gemeinschaft der Ehegatten mit ihren minderjährigen Kindern (BGE 135 I 143
E. 1.3.2; 129 II 11 E. 2). Der sich im Land aufhaltende Angehörige muss über ein
gefestigtes Anwesenheitsrecht, etwa über das Schweizer Bürgerrecht oder die
Niederlassungsbewilligung, verfügen (BGE 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen; 139 I 330
E. 2.1). Ist es dieser Person ohne Schwierigkeiten möglich bzw. zumutbar, das
Familienleben zusammen mit der von der Wegweisung betroffenen Person andernorts
zu pflegen, liegt kein Eingriff in ein konventionsrechtlich geschütztes Rechtsgut vor
(BGE 139 I 330 E. 2.1 mit Hinweisen). Wird in das durch Art. 8 Ziff. 1 EMRK geschützte
Rechtsgut der Achtung des Privat- und Familienlebens eingegriffen, ist auch eine
Verhältnismässigkeitsprüfung nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK vorzunehmen; diese entspricht
jener nach Art. 96 Abs. 1 AuG und kann grundsätzlich in einem einzigen Schritt
vorgenommen werden (BGer 2C_91/2014 vom 18. Dezember 2014 E. 4.1, VerwGE B
2015/288 vom 15. August 2017 E. 5.1, B 2013/247 vom 24. März 2015 E. 4.1 mit
Hinweisen, www.gerichte.sg.ch).
6.3. Der Beschwerdeführer ist mit einer aus Kosovo/Serbien stammenden Schweizerin
verheiratet und führt mit ihr unbestrittenermassen eine echte Familienbeziehung. Sie
kam bereits im Alter von zwei Jahren in die Schweiz und verbrachte somit praktisch ihr
ganzes Leben in diesem Land. Vor der Ehe hielt sie sich mit ihrem jetzigen Ehemann für
einige Zeit in Italien auf. In der Schweiz steht ihr ein gefestigtes Anwesenheitsrecht zu.
Zumindest beruflich bzw. wirtschaftlich ist die Ehefrau allerdings nicht integriert. Sie
geht trotz Sozialhilfeabhängigkeit der Familie keiner (Teilzeit-)Arbeit nach, sondern
sorgt sich vollzeitlich um die Kinder, obwohl sich auch der arbeitslose
Beschwerdeführer um die Betreuung der Kinder kümmern könnte. Es kann aber nicht
davon ausgegangen werden, dass es der Ehefrau gänzlich ohne Schwierigkeiten
möglich wäre, mit dem Beschwerdeführer auszureisen, nachdem sie praktisch ihr
ganzes Leben in der Schweiz verbracht hat. Wenn deren Ausreise mit offensichtlichen
Schwierigkeiten verbunden ist und nicht von vornherein ohne weiteres zumutbar
erscheint, ist der Schutzbereich der Achtung des Privat- und Familienlebens berührt
und eine Interessenabwägung nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK geboten (BGE 135 I 153 E. 2.1;
http://www.gerichte.sg.ch
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BGer 2C_147/2014 vom 26. September 2014 E. 5.3 und 2C_155/2014 vom 28.
Oktober 2014 E. 5.3; VerwGE B 2014/73 vom 30. Juni 2015 E. 4.3,
www.gerichte.sg.ch). Ebenfalls von der Wegweisung betroffen sind die Kinder des
Beschwerdeführers, welche wie die Mutter auch die Schweizerische
Staatsbürgerschaft besitzen. Grundsätzlich würden sich die Kinder hinsichtlich einer
Ausreise allerdings noch in einem anpassungsfähigen Alter befinden (vgl. VerwGE B
2016/128 vom 28. September 2017 E. 3, B 2012/236 vom 2. Juli 2013 E. 2.1.2,
www.gerichte.sg.ch).
6.4. Die Notwendigkeit einer Interessenabwägung ergibt sich somit auch aus Art. 13
Abs. 1 i.V.m. Art. 36 Abs. 2 und 3 BV sowie Art. 8 EMRK. Nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK ist
ein Eingriff in das durch Ziff. 1 geschützte Rechtsgut statthaft, soweit er einen Akt
bildet, der sich in einer demokratischen Gesellschaft für die nationale Sicherheit, die
öffentliche Ruhe und Ordnung, für das wirtschaftliche Wohl des Landes und zur
Verhinderung von strafbaren Handlungen, zum Schutz der Gesellschaft und Moral
sowie der Rechte und Freiheiten anderer als nötig erweist. Die Konvention verlangt,
dass die individuellen Interessen an der Erteilung bzw. am Erhalt des
Anwesenheitsrechts und die öffentlichen Interessen an dessen Verweigerung
gegeneinander abgewogen werden (vgl. BGE 142 II 35 E. 6.1, 135 I 143 E. 2.1). Das
öffentliche Interesse überwiegt, wenn die Massnahme durch ein „herausragendes
soziales Bedürfnis“ gerechtfertigt und in Bezug auf das rechtmässig verfolgte Ziel
verhältnismässig erscheint bzw. einer „fairen“ Interessenabwägung entspricht (BGE
139 I 330 E. 2.2).
Bei der Interessenabwägung sind namentlich die Schwere eines allenfalls begangenen
Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten des Ausländers während
dieser Periode, die Auswirkungen auf die primär betroffene Person sowie deren
familiäre Situation zu berücksichtigen. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung
und weitere Gesichtspunkte relevant, welche Rückschlüsse auf deren Intensität
zulassen (wie etwa die Geburt und das Alter allfälliger Kinder). Von Bedeutung sind
auch die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen würden,
müssten sie dem Betroffenen in dessen Heimat folgen (zum Ganzen BGE 135 II 377 E.
4.3 S. 381 f.; BGer 2C_229/2014 vom 20. November 2014 E. 2.3). Zu beachten ist auch
die Qualität der sozialen, kulturellen und familiären Beziehungen zum Gast- bzw. zum
http://www.gerichte.sg.ch https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&subcollection_mI2=on&insertion_date=&top_subcollection_aza=any&query_words=2C_260%2F2017&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-II-377%3Ade&number_of_ranks=0#page377
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Heimatland (BGer 2C_780/2013 vom 2. Mai 2014 E. 2.2; siehe zum Ganzen auch Urteil
des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [Nr. 54273/00]). Bei der
Abwägung ist insbesondere auch das Kindeswohl angemessen zu berücksichtigen (vgl.
BGer 2C_1125/2014 vom 9. September 2015 E. 4.2).
6.5. Der Beschwerdeführer wuchs im Kosovo/Serbien auf und verbrachte dort die
ersten vierzehn Jahre seines Lebens. Im Jahr 2000 reiste er illegal in die Schweiz ein
und konnte aufgrund einer vorläufigen Aufnahme bleiben. Im Juni 2008 wurde er aus
der Schweiz weggewiesen, reiste allerdings erneut zweimal illegal in die Schweiz ein.
Im Mai 2011 wies er sich in der Schweiz mit einer gültigen italienischen
Aufenthaltsbewilligung aus. Nach der Heirat im September 2011 erhielt er im Rahmen
des Familiennachzugs die Aufenthaltsbewilligung. Gleichzeitig wurde er aufgrund
seiner Verurteilungen in den Jahren 2013 bis 2015 ein erstes Mal verwarnt und
angehalten, sich strafrechtlich nichts mehr zu Schulden kommen zu lassen, seinen
finanziellen Verpflichtungen nachzukommen und einer geregelten Erwerbstätigkeit
nachzugehen. Im Juli 2015 wurde der Beschwerdeführer aufgrund seiner erneuten
strafrechtlichen Verfehlungen und der anhaltenden Sozialhilfeabhängigkeit ein zweites
Mal verwarnt. Es wurde erneut klargestellt, dass er sich strafrechtlich unauffällig
verhalten, sich intensiv und ernsthaft um eine Arbeitsstelle bemühen müsse und keine
neuen Schulden verursachen dürfe. Trotz der zwei Verwarnungen ist der
Beschwerdeführer nach wie vor von der Sozialhilfe abhängig und übt bis heute keine
Erwerbstätigkeit aus. Die Sozialhilfeschulden belaufen sich auf rund CHF 200‘000 (vgl.
E-Mail des Sozialamtes Y._ vom 13. Dezember 2017; dabei nicht berücksichtigt sind
die ausgerichtete Mutterschaftsentschädigung von CHF 77‘685.45, act. II/13). Im
Schreiben vom 4. Oktober 2016 teilte der Beschwerdeführer mit, dass er sich seit Juli
2015 um Arbeitsstellen bemüht habe, leider erfolglos. Insgesamt führte er im Zeitraum
vom Juli 2015 bis Oktober 2016 acht Bewerbungen auf und gab an, dass er unter
anderem Absagen erhalten habe, da überhaupt keine Arbeitsstelle frei war, er sich auf
Lehrstellen bewarb, er über einen LKW-Führerausweis oder über ein Auto verfügen
müsste. Trotz der Verwarnungen mangelt es bei den angegebenen Arbeitsbemühungen
– Beweise wie Stellenanzeigen, Bewerbungsschreiben sowie Absagen fehlen in den
Akten – sowohl an Ernsthaftigkeit als auch an der Quantität. Der Beschwerdeführer
muss sich demnach vorwerfen lassen, dass er über mehrere Jahre keine besonders
intensiven Bemühungen an den Tag legte, um eine feste Anstellung zu finden. Zwar
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macht der Beschwerdeführer geltend, dass es für ihn ohne Ausbildung nicht einfach
sei, eine Stelle zu finden. Allerdings ist darauf hinzuweisen, dass zumindest für die
Ausübung einer Hilfsarbeitertätigkeit naturgemäss keine oder wenige berufliche
Vorkenntnisse notwendig sind. Auch hinsichtlich der Schulden lässt sich dem Auszug
aus dem Betreibungsregister vom 13. Dezember 2017 keineswegs eine positive
Entwicklung entnehmen (Verlustscheine in der Höhe von CHF 14‘589.25 und offene
Forderungen von etwa CHF 16‘200, act. II/14a). Entgegen der Ansicht des
Beschwerdeführers ist es demnach nicht absehbar, dass sich die prekäre
Einkommenssituation der Familie demnächst dauerhaft verbessern oder auch nur
schon stabilisieren könnte. Im Gegenteil ist von einer negativen Prognose für eine
definitive Befreiung von der Sozialhilfeabhängigkeit auszugehen. Aufgrund der
langandauernden und bedeutsamen Sozialhilfeabhängigkeit des Beschwerdeführers
und seiner Familie besteht ein erhebliches öffentliches Interesse an der Beendigung
seines Aufenthalts (vgl. BGer 2C_900/2014 vom 16. Juli 2015 E. 2.4.5, 2C_949/2017
vom 23. März 2018 E. 4.1 mit Hinweisen).
In Bezug auf die soziale Integration ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer mit
einer aus Kosovo/Serbien ausgewanderten Schweizerin verheiratet ist. Er lebt mit
seiner Ehefrau und den fünf gemeinsamen Kindern (Jahrgänge 2010, 2012, 2014, 2016
und 2017) zusammen. Der Beschwerdeführer weist trotz seiner weitreichenden
Mitwirkungspflicht nicht nach, über ein vertieftes ausserfamiliäres Umfeld zu verfügen.
Vorzuhalten ist ihm, dass ihn auch die familiären Interessen nicht zu einem
ordnungsgemässen Verhalten zu motivieren vermochten. Für ihn spricht einzig die
Tatsache, dass seit Oktober 2015 keine neue strafrechtliche Verurteilung mehr
hinzugekommen ist. Für die Beurteilung ist jedoch das Gesamtverhalten des
Beschwerdeführers und sind somit die zahlreichen Verstösse seit der Einreise
massgebend. Gegen die soziale Integration spricht demnach insbesondere, dass er
sich weder an die Rechtsordnung, an die Auflagen gemäss den ausländerrechtlichen
Verwarnungen, noch an die Administrativmassnahme des Strassenverkehrsamts hält.
Die Respektierung der rechtsstaatlichen Ordnung stellt ebenfalls ein Element der
Integration dar (vgl. Art. 4 Abs. 1 AuG und Art. 4 lit. a der Verordnung über die
Integration von Ausländerinnen und Ausländern; SR 142.205, VIntA). Nach dem
Gesagten kann insgesamt nicht von einer gelungenen Integration und Verwurzelung in
der Schweiz die Rede sein.
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6.6. Spezifische persönliche Umstände, die einer Ausreise des Beschwerdeführers
entgegenstehen würden, werden vom Beschwerdeführer nicht vorgebracht. Mit den
Sitten und Gebräuchen sowie der Sprache in seinem Heimatland dürfte er nach wie vor
vertraut sein, da er immerhin die prägenden Lebensjahre im Kosovo verbracht hat. Die
wirtschaftlichen Verhältnisse bzw. die Arbeitsmöglichkeiten im Kosovo dürften zwar
schwieriger sein als in der Schweiz, doch betrifft das alle dort lebenden Personen in
gleicher Weise und ist kein spezifischer persönlicher Grund, der die Rückkehr als
unzulässig erscheinen lässt (BGer 2C_106/2017 vom 22. August 2017 E. 4.2,
2C_818/2010 vom 4. Juli 2011 E. 4, vgl. VerwGE B 2015/288 vom 15. August 2017 E.
5.2.1., www.gerichte.sg.ch). Schliesslich sind weder in wirtschaftlicher noch sozialer
Hinsicht unüberwindbare Hindernisse für eine Wiedereingliederung im Kosovo
ersichtlich. Ebenfalls wäre ihm eine Rückkehr nach Italien zumutbar, wo er einige Jahre
zusammen mit seiner Ehefrau und dem erstgeborenen Kind verbrachte. Gemäss den
vorliegenden Akten leben auch seine Eltern in Italien, nachdem sie aus der Schweiz
ausgewiesen und mit einem Einreiseverbot belegt wurden.
6.7. Das Verwaltungsgericht verkennt nicht, dass das Verhältnis zwischen dem
Beschwerdeführer und seinen Kindern durch eine Wegweisung stark belastet wird.
Sowohl die Kinder als auch den Beschwerdeführer wird die Wegweisung hart treffen.
Den Ehegatten waren jedoch die in den zwei Verwarnungen des Migrationsamtes vom
27. Oktober 2011 und 10. Juli 2015 angedrohten Folgen seit Jahren bekannt. Sie
durften damit nicht mehr davon ausgehen, dass fortgesetztes Fehlverhalten des
Beschwerdeführers folgenlos sein werde und er längerfristig in der Schweiz bleiben
könne, um hier sein Familienleben in der Sozialhilfeabhängigkeit zu führen. Auch kann
es nicht zu einem überwiegenden privaten Interesse am weiteren Verbleib in der
Schweiz führen, dass das Ehepaar trotz der Verwarnungen und im Wissen um die
Folgen bei einem Verstoss, weitere Kinder zeugte. Wenn die betroffenen Personen
vernünftigerweise nicht davon ausgehen durften, ihr Familienleben künftig im
Konventionsstaat pflegen zu können, bedarf es besonderer Umstände, damit Art. 8
EMRK den einzelnen Staat verpflichten kann, die Anwesenheit von
Familienangehörigen zu dulden(BGer 2C_608/2015 1. Februar 2016 E. 5; BGE 139 I
145 E. 2.4 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung des EGMR). Solche können sich
unter anderem aufgrund einer Gefährdung des Kindeswohls ergeben. Bei der
Abwägung ist insbesondere auch dem grundlegenden Interesse des Kindes Rechnung
http://www.gerichte.sg.ch/
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zu tragen, im engen Kontakt mit beiden Elternteilen aufwachsen zu können. Dies
entspricht dem Leitgedanken von Art. 3 des Übereinkommens über die Rechte des
Kindes (UNO-Kinderrechtskonvention, SR 0.107, KRK), der praxisgemäss im Rahmen
von Art. 8 EMRK mitberücksichtigt wird (vgl. BGer 2C_1125/2014 vom 9. September
2015 E. 4.2, ausführlicher: BGer 2C_648/2014 vom 6. Juli 2015 E. 2.3).Grundsätzlich
verhält es sich bei der Trennung des Beschwerdeführers von den Kindern nicht anders,
als wenn bei einer Scheidung der nicht sorge- bzw. hauptsächlich
betreuungsberechtigte Elternteil die familiäre Beziehung mit seinem Kind in der Regel
so oder anders nur in beschränktem Rahmen leben kann (vgl. BGE 143 I 21 E. 5.3).
Dass das Kindeswohl im Fall einer Trennung der Kernfamilie konkret gefährdet wäre, ist
nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer weder substanziiert aufgezeigt noch
belegt. Die Ehefrau arbeitet nicht und kann sich nach wie vor vollumfänglich um die
Betreuung der Kinder kümmern. In finanzieller Hinsicht ist die Familie ebenfalls nicht
schlechter gestellt, da bereits eine Sozialhilfeabhängigkeit besteht. Ins Gewicht fällt,
dass sich der Beschwerdeführer nach der Geburt seiner Kinder trotz der zwei
Verwarnungen und der darin gestellten Auflagen nicht im Geringsten bemühte, sich
wirtschaftlich und sozial zu integrieren. Mit diesem Verhalten hat er den Fortbestand
seines Familienlebens in der Schweiz selbstverschuldet und mutwillig aufs Spiel
gesetzt sowie das Wohl seiner Kinder in negativer Weise gefährdet. Daher ist es
hinzunehmen, wenn die familiären Beziehungen künftig nur noch unter erschwerten
Bedingungen gelebt werden können. Die Beziehung kann jedoch nach wie vor mittels
gegenseitigen Besuchen und den Mitteln der modernen Telekommunikation
aufrechterhalten werden (VerwGE B 2016/128 Vom 28. September 2017 E. 3,
www.gerichte.sg.ch). Sollten die Kinder aufgrund ihres Alters noch nicht in der Lage
sein, den Kontakt zum Beschwerdeführer selbst wahrzunehmen, können sie durch ihre
Mutter unterstützt werden.
Auf die vom Beschwerdeführer beantragte persönliche Anhörung seines ältesten
Sohnes ist zu verzichten. Nach Art. 12 KRK ist eine persönliche Anhörung des Kindes
nicht zwingen, wenn das Verfahren hauptsächlich schriftlich ist, wie namentlich im
ausländerrechtlichen Verfahren, sofern sein Gesichtspunkt angemessen, d.h. durch
eine schriftliche Erklärung des Kindes selber oder seines Vertreters ausgedrückt
werden kann (BGer 2C_652/2016 vom 30. Januar 2017 E. 2.2, 2C_930/2012 vom 10.
Januar 2013 E. 4.4.1). Im vorliegenden Fall wurden die Interessen des Kindes durch
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den Beschwerdeführer, welcher sein gesetzlicher Vertreter und anwaltlich vertreten ist,
im Verfahren in angemessener Weise vorgebracht, zumal die Interessen der Eltern und
des Kindes in diesem Bereich in aller Regel übereinstimmen (BGer 2C_222/2017 vom
29. November 2017 E. 6.5).
Der Beschwerdeführer kann aus dem Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts
2C_260/2017 vom 2. November 2017 nichts zu seinen Gunsten ableiten. In diesem
Urteil wurde die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung eines Vaters von vier
Kindern gestützt auf den Widerrufsgrund der Sozialhilfeabhängigkeit ebenfalls als
verhältnismässig angesehen. Das Bundesgericht verlangte zwar eine vertiefte
Auseinandersetzung mit den Folgen, welche die Wegweisung für die Ehefrau und die
Kinder hätte, jedoch wurde im Ergebnis die Wegweisung nicht beanstandet. Vorliegend
nahm die Vorinstanz eine Interessenabwägung, soweit dies aufgrund der Aktenlage
möglich war, vor. Der Beschwerdeführer zeigt denn auch nicht substantiiert auf,
inwiefern diese Abwägung nicht korrekt ist. Er weist trotz seiner weitreichenden
Mitwirkungspflicht nicht glaubhaft nach, dass die Trennung von den Kindern und somit
eine Rückkehr ins Heimatland unzumutbar wäre. Gesamthaft betrachtet vermögen die
privaten Interessen des Beschwerdeführers, die mit Blick auf das Zusammenleben mit
den Kindern zwar nicht unbedeutend sind, die erheblichen öffentlichen Interessen an
einer Fernhaltung des Beschwerdeführers nicht zu überwiegen. Die Nichtverlängerung
der Aufenthaltsbewilligung ist demnach verhältnismässig und die Beschwerde folglich
abzuweisen.
7.
7.1. (...).
7.2. (...).