Decision ID: 4921d06a-53ad-5398-8852-f8ee50093559
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. A._ (geboren [...] 1984), rumänische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Österreich, war gemäss eigenen Angaben vom 21. Dezember 2006 bis 9. August 2007 ohne entsprechende  in St. Gallen wohnhaft, wo sie zusammen mit ihrem  und Arbeitgeber eine Liegenschaft gemietet hatte. Zudem ging sie ohne entsprechende Bewilligung einer Erwerbstätigkeit nach, indem sie für ihren Arbeitgeber im Internet Gebrauchtwagen suchte, diese vor Ort besichtigte, die zugehörigen Papiere kontrollierte und die für die Ausfuhr und den Zoll benötigten Unterlagen bearbeitete. Am 17. August 2007 wurde die Beschwerdeführerin durch das Ausländeramt des Kantons St. Gallen aus der Schweiz weggewiesen, gleichzeitig wurde ihr eine Frist zum Verlassen der Schweiz bis zum 22. August 2007 gesetzt und das rechtliche Gehör zu einer allfälligen Einreisesperre gewährt.
B. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen verurteilte die  mit Bussenverfügung vom 21. September 2007  widerrechtlichen Aufenthalts in der Schweiz sowie Stellenantritts ohne Bewilligung.
C. Das BFM verfügte am 1. November 2007 gegen die  eine Einreisesperre bis zum 31. Oktober 2010 wegen grober  gegen fremdenpolizeiliche Vorschriften. Einer  Beschwerde gegen diese Verfügung wurde vorsorglich die  Wirkung entzogen. Die versuchte Zustellung dieser Verfügung über die Schweizerische Botschaft in Wien blieb erfolglos.
D. Am 3. Juni 2008 wurde die Beschwerdeführerin am Grenzübergang Au bei der Einreise in die Schweiz durch das Grenzwachtkorps Chur kontrolliert und nach Österreich zurückgewiesen. Gleichzeitig wurde sie über die vom BFM am 1. November 2007 verfügte Einreisesperre in Kenntnis gesetzt.
E. Mit Rechtsmitteleingabe an das Bundesverwaltungsgericht vom 3. Ju-
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li 2008 beantragt die Beschwerdeführerin die Aufhebung der . In prozessualer Hinsicht beantragt sie die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde.
F. In ihrer Vernehmlassung vom 18. August 2008 hält die Vorinstanz an der angefochtenen Verfügung fest und beantragt die Abweisung der Beschwerde.
G. Mit Zwischenverfügung vom 27. August 2008 wies das  das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde ab und forderte die Beschwerdeführerin  Fristansetzung zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 600.-- auf. Gleichzeitig wurde der Beschwerdeführerin die vorinstanzliche Vernehmlassung zur Kenntnis gebracht und ihr unter Fristansetzung die Gelegenheit zur Replik geboten. Die Frist zur Einreichung einer Replik liess die Beschwerdeführerin ungenutzt verstreichen.
H. Auf den weiteren Akteninhalt wird, soweit rechtserheblich, in den  eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen im Sinne von Art. 5 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Dazu  auch das BFM, das mit der Anordnung einer Einreisesperre eine Verfügung im erwähnten Sinne und daher ein zulässiges  erlassen hat. Eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor.
1.2 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem  nach dem VwVG, soweit das Gesetz nichts  bestimmt.
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1.3 Die Beschwerdeführerin ist als Adressatin der Verfügung vom 1. November 2007 zur Beschwerde legitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist daher  (Art. 50 ff. VwVG).
1.4 Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhaltes sowie – soweit nicht eine kantonale  als Beschwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist gemäss Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht gebunden und kann die  auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen  oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt seines Entscheides (vgl. E. 1.2 des in BGE 129 II 215 teilweise publizierten Urteils des Bundesgerichts 2A.451/2002 vom 28. März 2003 sowie Urteil des  C-135/2006 vom 20. Dezember 2007 E. 2 mit weiteren ).
3. Mit Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) am 1. Januar 2008 wurde das Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG, BS 1 121) abgelöst (vgl. Art. 125 AuG i.V.m. Ziffer I des Anhangs 2 zum AuG). Auf Verfahren, die vor diesem Zeitpunkt eingeleitet wurden, bleibt grundsätzlich das bisherige materielle Recht anwendbar (Art. 126 Abs. 1 AuG; BVGE 2008/1 E. 2; vgl. hingegen Art. 2 Abs. 4 und 5 AuG i.V.m. Anhang 1 Ziff. 1). Die angefochtene Verfügung erging vor dem Inkrafttreten des AuG; das entsprechende Verfahren wurde folglich vor diesem  eingeleitet. Für die materielle Beurteilung der vorliegenden  ist daher im Wesentlichen auf die altrechtliche Regelung, insbesondere auf Art. 13 Abs. 1 ANAG, abzustellen.
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Mit dem Beitritt von Bulgarien und Rumänien am 1. Januar 2007 hat die EU ihre fünfte Erweiterungsrunde abgeschlossen. Wie bereits bei den am 1. Mai 2004 beigetretenen Staaten macht auch die  des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der  Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen  und ihrer Mitgliedsstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) auf diese beiden Neumitglieder den  eines Protokolls zum FZA (Protokoll II) erforderlich. Das Schweizer Volk hat die Weiterführung des Abkommens nach 2009 und die Ausdehnung auf Bulgarien und Rumänien an der Volksabstimmung vom 8. Februar 2009 angenommen, die Umsetzung dieser  ist aber noch nicht abgeschlossen. Zum heutigen Zeitpunkt kann die Beschwerdeführerin deshalb aus dem FZA keine Rechte für sich ableiten.
4. 4.1 Gemäss Art. 13 Abs. 1 ANAG kann die eidgenössische Behörde über unerwünschte Ausländer die Einreisesperre verhängen. Dies kann sie ferner, jedoch für höchstens drei Jahre, gegenüber  Personen, die sich grobe oder mehrfache Zuwiderhandlungen gegen fremdenpolizeiliche oder andere gesetzliche Bestimmungen und gestützt darauf erlassene behördliche Verfügungen haben  kommen lassen. Während der Einreisesperre ist der  Person jeder Grenzübertritt ohne ausdrückliche Ermächtigung der verfügenden Behörde untersagt.
4.2 Gestützt auf den Tatbestand von Art. 13 Abs. 1 Satz 2 ANAG kann eine Fernhaltemassnahme angeordnet werden, wenn die ausländische Person objektiv gegen fremdenpolizeiliche Vorschriften verstossen hat. Als grober Verstoss im Sinne dieser Norm ist eine Zuwiderhandlung – unabhängig vom Verschulden des Ausländers – immer dann zu qualifizieren, wenn sie zentrale, für das Funktionieren der fremdenpolizeilichen Ordnung wichtige Bereiche berührt (vgl. statt  Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-6231/2007 vom 7.  2008 E. 5.2 mit Hinweisen). Nach ständiger Praxis werden  unter anderem der illegale Aufenthalt sowie die Missachtung der Meldepflicht gezählt (vgl. etwa Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-7543/2007 vom 18. März 2008 E. 5.2 mit Hinweisen).
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5. 5.1 Eine ausländische Person ist zur Anwesenheit in der Schweiz , wenn sie eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung besitzt oder keiner solchen bedarf (Art. 1a ANAG). Ohne behördliche Bewilligung dürfen sich Ausländerinnen und Ausländer während der für sie geltenden Anmeldefrist in der Schweiz aufhalten, sofern sie  eingereist sind (Art. 1 Abs. 1 der ehemaligen Vollziehungsverordnung vom 1. März 1949 zum ANAG [ANAV; AS 1949 I 228]).
5.2 Die Anmeldefrist beträgt bei einem Aufenthalt ohne  grundsätzlich drei Monate. Erfolgt die Einreise zum Zwecke der , hat sich die ausländische Person binnen acht Tagen, auf jeden Fall vor Antritt der Stelle, anzumelden (Art. 2 Abs. 1 ANAG). Als Erwerbstätigkeit gilt dabei jede normalerweise auf Erwerb gerichtete unselbständige oder selbständige Tätigkeit, selbst wenn sie unentgeltlich ausgeübt wird (Art. 6 Abs. 1 der Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer [BVO, AS 1986 1791]). Als Erwerbstätigkeit gelten auch Beschäftigungen, die stunden-, tageweise oder vorübergehend ausgeübt werden. (Art. 6 Abs. 2 Bst. c BVO).
5.3 Die Beschwerdeführerin macht in ihrer Rechtsmitteleingabe , sie sei bei ihrer Wohnsitznahme in St. Gallen einem Rechtsirrtum erlegen. Ihr Lebenspartner, ein österreichischer Staatsangehöriger, habe aus steuerrechtlichen Gründen einen Zweitwohnsitz in einem Drittland nehmen wollen und sei dafür in die Schweiz gezogen. Bei  Abklärungen betreffend Wohnsitznahme in der Schweiz habe  der Liegenschaftsverwalter ihrer gemieteten Wohnung erklärt, eine Anmeldung sei nicht notwendig, wenn sie im Ausland einen festen Wohnsitz hätten. Da dies für sie und ihren Lebenspartner in Österreich zutreffe, hätten sie die Anmeldung in der Schweiz unterlassen. Zudem sei sie der Meinung gewesen, dass sich aufgrund des Beitritts Rumäniens zur Europäische Union (EU) die Wohnsitzbestimmungen geändert hätten, weshalb sie die Aussage  Liegenschaftsverwalters nicht weiter hinterfragt habe. Dass dies eine fahrlässige Unachtsamkeit gewesen sei und sie sich eingehender hätte informieren sollen, sei ihr jetzt klar. Angestellt sei sie während  Aufenthalts in der Schweiz im Geschäft ihres Lebenspartners in Österreich gewesen. Sie sei deshalb davon ausgegangen, dass sie rechtlich gesehen für das Geschäft in Österreich gearbeitet habe,
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selbst wenn sie teilweise in ihrer Wohnung in St. Gallen tätig gewesen sei.
5.4 Für die Verhängung einer Einreisesperre ist kein vorsätzlicher  gegen fremdenpolizeiliche Bestimmungen erforderlich. Es , wenn der ausländischen Person eine Sorgfaltspflichtverletzung zugerechnet werden kann. Unkenntnis oder Fehlinterpretation der - oder Aufenthaltsvorschriften stellen normalerweise keinen  Grund für ein Absehen von einer Fernhaltemassnahme dar. Jeder Ausländerin und jedem Ausländer obliegt, sich über  Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit  Vorschriften ins Bild zu setzen und sich im Falle von Unklarheiten gegebenenfalls bei den zuständigen Stellen zu informieren (vgl. Urteile des Bundesverwaltungsgerichts C-181/2006 vom 20. Februar 2008 E. 3.2 und C-102/2006 vom 16. November 2007 E. 4.2). Die  ist zudem mit Bussenverfügung vom 21. Septem- ber 2007 des widerrechtlichen Aufenthalts in der Schweiz sowie des Stellenantritts ohne Bewilligung für schuldig befunden worden, was eine vorsätzliche Tatbegehung voraussetzt (vgl. Art. 333 Abs. 1 i.V.m. Art. 10 Abs. 3 und Art. 12 Abs. 1 des Schweizerischen  vom 21. Dezember 1937 [StGB, SR 311.0]). Zwar knüpft eine Einreisesperre nicht an die Erfüllung einer Strafnorm, sondern an das Vorliegen einer Polizeigefahr an. Ob eine solche besteht und wie sie zu gewichten ist, hat die Behörde in eigener Kompetenz unter  spezifisch ausländerrechtlicher Kriterien zu beurteilen.  ist sie in der Regel nicht gehalten, den rechtskräftigen  eines Strafverfahrens abzuwarten. Liegt jedoch im Zeitpunkt der Entscheidung über die Einreisesperre bereits ein rechtskräftiges Strafurteil vor, so soll die Behörde im Interesse der Rechtssicherheit und Rechtseinheit nicht ohne Not von den Feststellungen des  in tatsächlicher Hinsicht abweichen. Dieser Grundsatz gilt auch für die rechtliche Qualifikation des Sachverhaltes, wenn sich für den Richter und die Behörde dieselbe Rechtsfrage stellt und ihre  sehr stark von den Tatsachenfeststellungen abhängt (BGE 124 II 103 E. 1.c und d S. 106 f. und BGE 119 Ib 158 E. 3 S. 163 ff. zum Warnungsentzug im Strassenverkehrsrecht).
5.5 Mit ihrem Verhalten hat der Beschwerdeführerin zweifellos gegen ausländerrechtliche Vorschriften verstossen, denen zentrale  beizumessen ist. Sie hat grobe Zuwiderhandlungen im Sinne der
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gesetzlichen Terminologie begangen und damit den Fernhaltegrund von Art. 13 Abs. 1 Satz 2 ANAG gesetzt.
6. 6.1 Waren somit entsprechende Gründe zur Verhängung einer Fernhaltemassnahme gegeben, so bleibt zu prüfen, ob die Einreisesperre von ihrer Dauer her in richtiger Ausübung des Ermessens ergangen ist. Der Grundsatz der Verhältnismässigkeit steht dabei im Vordergrund. Unter diesem Gesichtspunkt ist eine wertende Abwägung vorzunehmen zwischen dem öffentlichen Interesse an der Massnahme einerseits und den von der Massnahme beeinträchtigten privaten Interessen des Betroffenen andererseits. Die Stellung der verletzten oder gefährdeten Rechtsgüter, die Besonderheiten des ordnungswidrigen Verhaltens und die persönlichen Verhältnisse des Verfügungsbelasteten bilden dabei den Ausgangspunkt der Überlegungen (vgl. ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2006, Rz 613 ff.).
6.2 Das öffentliche Interesse an einer uneingeschränkten Einhaltung der fremdenpolizeilichen Ordnung ist ganz allgemein hoch zu . Durch Missachtung von Vorschriften im Zusammenhang mit Einreise, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit wird das ausländerrechtliche System in seinen zentralsten Bereichen in Frage gestellt. Die  wirkt hier einerseits generalpräventiv, indem sie andere  und Ausländer angesichts der nachteiligen Folgen dazu , sich an die Einreise- und Aufenthaltsvorschriften des Gastlandes zu halten. Andererseits ist eine spezialpräventive Zielsetzung der Massnahme darin zu sehen, dass sie die Betroffenen von der  weiterer gleichartiger Regelverletzungen abhält und sie ermahnt, inskünftig den für sie geltenden Vorschriften nachzuleben. Eine  und konsequente Praxis der Verwaltungsbehörden ist , wenn es darum geht, der fremdenpolizeilichen Ordnung  zu verschaffen (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-76/2006 vom 20. Dezember 2007 E. 4.1).
6.3 Wie dargelegt hat die Beschwerdeführerin ausländerrechtliche  verletzt. Das generalpräventiv motivierte öffentliche , die ausländerrechtliche Ordnung durch eine konsequente  gegenüber fehlbaren Ausländerinnen und Ausländern zu schützen, ist gewichtig.
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6.4 Persönliche Interessen macht die Beschwerdeführerin insofern geltend, als sie angibt, sie betreibe seit Anfang 2008 eine Boutique für Kleidung in Dornbirn, Österreich, und sei im Rahmen dieser Tätigkeit auf die Schweiz als Transitland nach Italien angewiesen, wo sie  vornehmen müsse. Bei Gelegenheit habe sie zudem vor, auch Einkäufe in der Schweiz zu tätigen. Diese von der Beschwerdeführerin geschilderten privaten Interessen sind jedoch geringer Natur und  folglich ihre Anwesenheit in der Schweiz nicht zwingend .
6.5 Vor diesem Hintergrund ist die Anordnung der Einreisesperre als solche nicht zu beanstanden und erweist sich deren Dauer von drei Jahren unter Berücksichtigung der Praxis in vergleichbaren Fällen als verhältnismässig und angemessen.
7. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und auch angemessen ist (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist daher abzuweisen.
8. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind der  die Kosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die Verfahrenskosten sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [SR 173.320.2]).
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