Decision ID: 04b3fd79-5a00-5c3e-927b-d652eb9a2088
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Die im Jahr 1942 geborene deutsche Staatsangehörige N._ lebt in Deutschland. Sie hatte in den Jahren 1960 bis 2005 in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit ausgeübt und Beiträge an die  Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung entrichtet. Sie hat im Oktober 2004 bei der Bundesversicherungsanstalt für  in Berlin ein Gesuch um Bezug einer schweizerischen  gestellt ([Vorinstanz] act. 8 f.).
B. Mit Verfügung vom 3. Juli 2006 (act. 54 ff.) hat die Schweizerische Ausgleichskasse (nachfolgend: SAK) N._ eine monatliche Altersrente in der Höhe von Fr. 1'634.-- mit Beginn ab 1. August 2006 zugesprochen. Der Rentenberechnung legte die SAK die Rentenskala 38, eine anrechenbare Beitragsdauer von 37 Jahren und 2 Monaten sowie ein massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 58'050.-- zugrunde.
C. Gegen die Verfügung vom 3. Juli 2006 hat N._ am 13. Juli 2006 bei der SAK Einsprache erhoben (act. 61) und beantragt, es sei das (bisher unberücksichtigte) Einkommen des Jahres 2005 für die Rentenberechnung beizuziehen sowie die Jahreseinkommen der Jahre 1998, 1999 und 2001 anzupassen und die Verfügung entsprechend zu berichtigen.
Die SAK korrigierte daraufhin das Beitragskonto von N._, berücksichtigte die Beiträge für das Jahr 2005 und passte die Einträge der Jahre 1998, 1999 und 2001 im individuellen Konto an. Mit  vom 21. September 2006 (act. 92 ff.) hat die SAK die Einsprache schliesslich gutgeheissen und die angefochtene  vom 3. Juli 2006 ersetzt. Sie sprach N._ ab 1. August 2006 eine monatliche Altersrente von Fr. 1'677.-- zu. Der  legte sie die Rentenskala 39, eine anrechenbare  von 38 Jahren und 2 Monaten sowie ein massgebendes  Jahreseinkommen von Fr. 58'050.-- zugrunde.
D. Gegen den Einspracheentscheid vom 21. September 2006 erhob
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N._ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit Schreiben vom 19. Oktober 2006 (act. 108) Beschwerde bei der Eidgenössischen  der Alters-, Hinterlassenen- und  für die im Ausland wohnenden Personen (nachfolgend: ) und beantragte sinngemäss die Aufhebung des  und die Zusprechung einer höheren Altersrente. Als Begründung führte sie an, dass nunmehr zwar die Beitragszeiten des Jahres 2005 in die Berechnung einbezogen worden seien, sie jedoch nicht verstehen könne, dass trotz Berücksichtigung eines  Jahres mit Einkommen von Fr. 28'262.-- weiterhin von einem unveränderten massgebenden durchschnittlichen  von Fr. 58'050.-- ausgegangen werde.
E. Per 1. Januar 2007 ist das bei der Rekurskommission anhängig  Verfahren auf das Bundesverwaltungsgericht übergegangen.
F. Mit Vernehmlassung vom 10. Januar 2007 legte die SAK die  ausführlich dar und beantragte die Abweisung der . Sie führte im Wesentlichen aus, das zusätzlich  Einkommen verändere das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen nicht; die Rentenberechnung sei somit nicht zu .
G. Mit Eingabe vom 7. März 2007 liess sich die Beschwerdeführerin  vernehmen und warf die Frage der korrekten Verbuchung der  für die Jahre 1998, 1999 und 2001 auf.
H. Die SAK bestätigte mit Duplik vom 28. März 2007 die korrekte  der fraglichen Einkommen sowie die Richtigkeit der verfügten Rente und beantragte daher sinngemäss die Abweisung der .
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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen Rekurs- oder Schiedskommissionen oder bei den Beschwerdediensten der Departemente hängigen Rechtsmittel. Die Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (vgl. Art. 53 Abs. 2 des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).
1.2 Gemäss Art. 31 VGG in Verbindung mit Art. 33 lit. d VGG und Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10)  das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der Schweizerischen Ausgleichskasse. Es liegt keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vor. Das  ist somit zur Beurteilung der Beschwerde zuständig.
1.3 Aufgrund von Art. 3 lit. dbis des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet das VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungsrechtssachen,  das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung , soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.
1.4 Die Beschwerdeführerin ist durch den angefochtenen  berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung, so dass sie im Sinne von Art. 59 ATSG  ist.
1.5 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht (Art. 60 Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten.
2. Vorliegend ist strittig und zu prüfen, ob die SAK die Altersrente der  korrekt ermittelt hat.
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2.1 Die ordentlichen Renten werden nach Art. 29bis Abs. 1 AHVG nach Massgabe der Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie der - oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person berechnet. Sie gelangen nach Art. 29 Abs. 2 AHVG in Form von  für Versicherte mit vollständiger Beitragsdauer oder in Form von Teilrenten für Versicherte mit unvollständiger Beitragsdauer zur . Die Teilrente entspricht dabei einem Bruchteil der Vollrente (Art. 38 Abs. 1 AHVG), für dessen Berechnung das Verhältnis  den vollen Beitragsjahren der Versicherten zu denjenigen ihres Jahrgangs sowie die eingetretenen Veränderungen der  berücksichtigt werden (Art. 38 Abs. 2 AHVG). Als vollständig gilt die Beitragsdauer, wenn die rentenberechtigte Person zwischen dem 1. Januar nach der Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31.  vor Eintritt des Rentenalters gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (Art. 29bis Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 29ter
Abs. 1 AHVG). Dabei bestimmt sich die Beitragsdauer einer  Person in der Regel nach den Einträgen in ihren individuellen  (Art. 30ter AHVG).
2.2 Die Summe der Erwerbseinkommen wird entsprechend dem  gemäss Art. 33ter aufgewertet. Der Bundesrat lässt die  jährlich feststellen (Art. 30 Abs. 1 AHVG). Die  der aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften werden durch die Anzahl Beitragsjahre geteilt (Art. 30 Abs. 2 AHVG).
3.
3.1 Die Beschwerdeführerin rügt, es sei nicht möglich, dass das  Einkommen des Jahres 2005 keine Veränderung des  durchschnittlichen Jahreseinkommens zur Folge habe.
3.2 Die SAK macht demgegenüber geltend, die Beschwerdeführerin stelle zu Recht fest, dass sich das massgebliche durchschnittliche Jahreseinkommen nicht verändert habe. Es habe sich lediglich durch die Berücksichtigung eines zusätzlichen Beitragsjahres aufgrund der neu anzuwendenden Rentenskala 39 (anstatt 38) eine leichte  der Rente von Fr. 1'634.-- auf Fr. 1'677.-- ergeben.
3.3 Die SAK legt in ihrer Vernehmlassung vom 10. Januar 2007  eines Vergleichs der beiden Berechnungen (der Verfügung  des Einspracheentscheids) ausführlich dar, wie sie die
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Rente der Beschwerdeführerin berechnet hat. Darauf kann verwiesen werden. Aus den Darlegungen der SAK ist ersichtlich, dass diese in der Berechnung des Einspracheentscheids für das Jahr 2005  ein Einkommen von Fr. 28'262.-- berücksichtigt hat. Das im  Konto registrierte Gesamteinkommen von Fr. 1'542'159.--  mit dem Aufwertungsfaktor 1,407 (Aufwertungsfaktoren 2006,  Eintrag [nach den Jugendjahren] im Jahr 1963) aufgewertet, was einem Einkommen von Fr. 2'169'818.-- entspricht. Dieses Einkommen ist durch die Beitragszeit von 38 Jahren und 2 Monaten zu dividieren und schliesslich wieder mit 12 zu multiplizieren, um das  Jahreseinkommen zu ermitteln. Dieses beträgt Fr. 56'851.--. Wird das ermittelte Jahreseinkommen auf den nächsthöheren Tabellenwert aufgerundet, ergibt sich ein massgebendes durchschnittliches  von Fr. 58'050.-- und somit eine Rente von Fr. 1'677.-- (vgl. Rententabellen des Bundesamtes für Sozialversicherungen 2005 [auch gültig für 2006], S. 28). Die Rentenberechnung der SAK ist somit nicht zu beanstanden.
In Bezug auf die Einkommen der Jahre 1998, 1999 und 2001 ist – in Übereinstimmung – mit den Ausführungen der SAK festzustellen, dass diese korrekt verbucht worden sind und sie die Rente der  nicht weiter zu beeinflussen vermögen.
Abschliessend bleibt noch darauf hinzuweisen, dass die Überlegungen der Beschwerdeführerin fehl gehen, wenn sie der Meinung ist,  anrechenbare Einkommen bedeuteten gleichzeitig immer auch eine Erhöhung der Rente. Das Gesamteinkommen wird nämlich – wie vorstehend aufgezeigt – jeweils durch die anrechenbaren Jahre . Somit ergibt sich im Ergebnis bei einer Anrechnung eines (im Vergleich zu den früheren Jahren) eher unterdurchschnittlichen  (vorliegend: Fr. 28'262.-- im Vergleich zum vorherigen Durchschnitt [ohne 2005] von Fr. 57'311.--) im Resultat ein tieferer Schnitt, da das neue Gesamteinkommen durch die Anwendung eines grösseren Dividenden (vorliegend: 38 Jahre 2 Monate anstatt 37 Jahre 2 Monate) verringert wird.
3.4 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die SAK die  der Beschwerdeführerin korrekt ermittelt hat und die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 28. September 2006 somit im einzelrichterlichen Verfahren gemäss Art. 23 Abs. 2 VGG in  mit Art. 85bis Abs. 3 AHVG abzuweisen ist.
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4.
4.1 Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), so dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind.
4.2 Die unterliegende Beschwerdeführerin hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).
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