Decision ID: 3ed42890-19ff-4920-99c4-b1443c42decd
Year: 2021
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
Der
1991
geborene
X._
war vom
5. Juli
bis
1. Dezember 2017
bei der
Y._
AG
angestellt
und
im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses bei der
Suva
ge
gen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Schadenmeldung UVG vom
17. August 2017
liess er der
Suva
mitteilen, dass er am
9. August 2017
bei der Arbeit mit der
Vibriermaschine
seinen Ellenbogen angeschlagen
habe (Urk.
8/1
f.
, Urk. 8/44/7
, Urk. 8/48
)
.
Der am
11. August 2017
konsultierte erstbe
handelnde Dr. med.
Z._
,
Allgemeine Medizin
FMH, stellte als vorläufige Diagnose
eine Kontusion Ellenbogen rechts mit peripherer Neuropathie
(Bericht vom
9. Oktober 2017
; Urk.
8/16
). Die
Suva
erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld;
Urk. 8/4
f.
).
Mit
Schadenmeldung UVG vom 29. September
2017 liess
der Versicherte
einen Rückfall
vom 6. September 2017
melden (
Urk.
8/7).
Die Suva erbrachte wiederum die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld; Urk. 8/36 ff.).
1.2
Mit Schreiben vom
29. November 2018 (Urk. 8/152
) teilte die Suva dem Ver
sicherten
die Einstellung der Taggeldleistungen
per
11. September 2018
sowie die Einstellung der Heilkostenleistungen per sofort
mit der Begründung mit,
von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung könne keine namhafte Besserung der Unfallfolgen mehr erwartet werden und
dem Versicherten sei
eine angepasste Tätigkeit
wieder voll zumutbar
(S. 1).
Die Ausrichtung einer Invalidenrente lehnte die Suva mangels Vorliegen
s
einer erheblichen Erwerbseinbusse ab (S. 2).
Am 27. Dezember 2018 (Urk. 8/161) verfügte
sie
nach Stellungnahme des Beschwer
deführers vom 13. Dezember 2018 (Urk. 8/159) im angekündigten Sinne
und ver
neinte
einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung
unter Hinweis auf eine erneute Prüfung im Sommer 2019
.
1.3
Am
6. Mai 2019 (Urk. 8/164) legte der
Versicherte
neue medizinische Berichte auf und ersuchte um weitere Abklärungen in psychiatrischer Hinsicht. In der Folge lehnte die Suva mit Verfügung vom 5. Juli 2019 (Urk. 8/174
)
einen Anspruch auf Versicherungsleistungen
auch unter Berücksichtigung psychischer Beschwerden ab
.
Auf die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache vom
9.
September 2019 (
Urk.
8/180) trat die Suva zufolge verpasster
Einsprachefrist
mit
Entscheid
vom 21.
Februar
2020 (
Urk.
8/204) nicht ein.
1.4
Nach weiteren medizinischen Abklärungen im Sinne der Verfügung vom 27. Dezember 2018 lehnte die Suva mit Verfügung vom 11. Dezember 2019
(Urk.
8/198)
auch einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung ab.
Die vom Versicherten dagegen erhobene Einsprache vom 27. Januar 2020 (Urk. 8/199) wies die Suva mit
Einspracheentscheid
vom 25. Februar 2020 (Urk. 2) ab.
2.
Dagegen erhob der Versicherte am 25. März 2020 (Urk. 1) Beschwerde und be
antrag
t
e, der
Einspracheentscheid
vom 25. Februar 2020 sei aufzuheben
und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen zu ge
währen, insbesondere eine Integritätsentschädigung auszurichten; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (
inklusive
7.7 % Mehrwertsteuer).
Die Suva schloss am 17. Juni 2020 (Urk. 7) auf Abweisung der Beschwerde. Mit
Replik vom 17. August 2020 (Urk. 10) hielt der Beschwerdeführer
an seinen
An
trägen fest.
D
ie Beschwerdegegnerin
verzichtete mit Eingabe
vom 1.
Septem
ber
2020 (Urk. 13)
auf Duplik
, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2. September 2020 (Urk. 14) zur Kenntnis gebracht wurde.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schä
digung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie An
spruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1
des
Bun
desgesetz
es über die Unfallversicherung [UVG]
). Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird ent
sprechend der Schwere des Integritätsschadens abgestuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).
Nach Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädigung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36
der
Verordnung über die Unfallversicherung (UVV)
Gebrauch gemacht. Abs. 1 bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dau
ernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens mindestens in gleichem Umfang besteht; er ist erheblich, wenn die körperliche, geistige oder
psychische Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark
beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritäts
ent
schädigung die Richtlinien des Anhangs
3.
Fallen mehrere körperliche, geistige
oder psychische Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung festge
setzt. Die Gesamtentschädigung darf den Höchstbetrag des versicherten Jahres
verdienstes nicht übersteigen und bereits nach dem Gesetz bezogene Entschä
digungen werden prozentual angerechnet (Abs. 3). Voraussehbare Verschlimme
rungen des Integritätsschadens werden angemessen berücksichtigt. Revisionen sind nur im Ausnahmefall möglich, wenn die Verschlimmerung von grosser Trag
weite ist und nicht voraussehbar war (Abs. 4).
1.2
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sam
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen
Einspracheentscheid
vom 25. Februar 2020 (Urk. 2) zum Unfallereignis vom 9. August 2017 zur Haupt
sache,
es bestehe kein Anlass, die umfassend und schlüssig begründete Ein
schätzung der erfahrenen Versicherun
gsmedizinerin Dr. med.
A._
,
Fachärztin für Chirurgie
, in Frage zu stellen, weshalb darauf ohne Weiteres abgestellt werden könne.
De
nn ausser einer
Sensibilitätsstörung
im Versorgungsgebiet
des
Nervus
cutaneus
antebrachii
posterior
habe kein weiteres neurologisches Korrelat zu den
vom
Beschwerdeführer
angegebenen Beschwerden objektiviert werden können (S. 8
; vgl. auch Urk. 7
).
2.2
Dagegen wendet der
Beschwerdeführer
(Urk. 1) im Wesentlichen ein,
aus sämt
lichen Akten ergebe sich, dass er im Gebrauch seiner Hand mehrfach einge
schränkt sei. Die Einschränkungen verunmöglichten eine Weiterführung der be
ruflichen Tätigkeit in der angestammten Tätigkeit. Dies weil schwere Belastungen des Armes nicht mehr möglich seien. Aus den Akten ergebe sich somit, dass eine e
rhebliche Beeinträchtigung der Armf
unktion bestehe. Der Gesamtverlust des Armes werde mit 50 % bewertet. Unter Berücksichtigung, dass ein doch erheb
licher Teil der Funktion des Armes nicht mehr bestehe, rechtfertige sich eine Integritätsentschädigung von 15-20 %. Dies in Übereinstimmung mit der Beur
teilung von Dr. med.
B._
,
Facharzt FMH für Neurologie
, vom 14. Januar
2020
(Urk.
Urk. 8/199/3 f.
; S. 8). Zusammengefasst ergebe sich, dass die versicherungs
internen Berichte von Dr.
A._
keine ausreichende Grundlage für einen Leis
tungsentscheid bilde
te
n (S. 10
; vgl
.
auch Urk. 10
).
2.3
Vorwegzuschicken ist, dass
vorliegend
der
Einspracheentscheid
der Beschwer
de
gegnerin vom
25. Februar 2020 beschwerdeweise zu überprüfen ist. Dieser
hat
ausschliesslich
die
Frage eines Anspruc
hes auf Integritätsentschädigung
zum Inhalt
. Weitere Versicherungsleistungen wie eine Rente
bilden
nicht Gegenstand
dieses
Einspracheentscheides
(Art. 56 ATSG) und sind somit auch einer Über
prü
fung in vorliegendem Beschwerdeverfahren nicht zugänglich (Urteil des Bundes
gerichts 8C_756/2019 vom 11. Februar 2020 E. 2.2).
3.
3.1
Am
12. Februar 2018 (Urk. 8/80)
diagnostizierte
Kreisärztin Dr.
A._
persistie
rende Beschwerden bei Status nach Kontusion rechter Ellbogen/proximaler Unter
arm mit Gefühlsstörung im Versorgungsgebiet
Nervus
cutaneus
antebrachii
posterior
/Versorgungsgebiet
Ramus
superficialis
des
Nervus
radialis
,
erholt sowie einen Status nach Hundebissverletzung Ellenbeuge rechts als Kind und führte aus,
klinisch zeige sich ein reizloses Ellbogengelenk, nur ein
e
endgradige
Be
wegungseinschränkung im Seitenvergleich,
palpatorisch
leichte
Druckdolenzen
, im Verlauf der Extensoren, der Ansatz
sei
jedoch frei. Die demonstrierte Kraft
minderung sei aufgrund der bildgebenden Diagnostik sowie der neurologischen Untersuchung aus medizinischer pathophysiologischer Sicht nicht erklärbar. Die erhobenen Umfangmassen zeigten im Bereich der Oberarme eine Verminderung der Muskelmasse rechts, der Umfang des Unterar
mbereichs sei 2 cm vermehrt im Seitenvergleich. Diese Veränderung sei auf die Hundebissverletzung zurückzu
führen. Zwar gebe der
Beschwerdeführer
an, dass er bis zum Unfall mit Prellung des Unterarms keine Beschwerden gehabt habe, jedoch sei aufgrund der ausge
dehnten Narbenbildung nach Hauttransplantat, Wei
chteilplus und Narbenstränge aus
chirurgischer Sicht nicht wirklich plausibel, dass bisher keine Sensibili
täts
störung vorhanden gewesen sein solle. Aus chirurgischer Sicht seien die derzei
tigen Beschwerden nicht wirklich erklärbar – Kr
aftlosigkeit. Dr.
B._
habe eine traumatische
Epikondylitis
postuliert. Diese könne klinisch nicht repro
du
ziert werden, da einerseits kein lokaler Druckschmerz im Bereich des Ansatzes der Extensoren vorliege und andererseits auch in der vorliegenden bildgebenden Diagnostik, MRI Ellbogen rechts, zwei Monate nach Unfallereignis, sich die Extensoren lateral und
Epikondylus
völlig unauffällig zeigten (S. 5).
3.2
Im Austrittsbericht der Rehaklinik
C._
vom 1
0
. April 2018 (Urk. 8/100) ge
langten die verantwortlichen
Ä
rzte zur Beurteilung, motorische Ausfälle an Hand und Arm bestünden keine, der klinische Befund der rechten Hand sei unauffällig. Das MRI rechts vom 4. Oktober 2017 habe einen unauffälligen Untersu
chungs
befund des rechten Ellenbogens ohne Korrelat für die klinische Beschwerdesymp
tomatik (Taubheitsgefühl im Bereich des radialen Unterarms) gezeigt.
Insbeson
dere kein Nachweis einer muskulären Verletzung, keine Kontusionsödeme.
Bei Status nach Hundebissverletzung im Kindesalter sei gut sichtbar, dass damals wahrscheinlich eine Defektdeckung mittels Lappenplastik vorgenommen worden sei. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit müsse angenommen werden, dass der Nerv schon damals betroffen gewesen sei und es sich damit um einen Vorzustand handle.
Die vom
Beschwerdeführer
beklagte Kraftminderung sei mit strukturellen Unfallfolgen nicht erklärbar
, in der Testung habe der
Beschwerdeführer
Gewichte bis 20 kg bewältigt (S. 2 f.).
3.3
In seiner Beurteilung vom 20. Juni 2018 (Urk. 8/122) wies Dr.
B._
darauf hin, dass bei Status nach stumpfer Traumatisierung des rechten Vorderarms am 9. August 2017 noch immer eine Gefühlsstörung im Versorgungsgebiet des
Nervus
cutaneus
antebrachii
posterior
bestehe.
Ein weiteres Problem sei
en
die seit dem genannten
Unfall bestehenden, belastungs
abhängigen Schmerzen am rech
ten Vorderarm. Eine neurologische Ursache
habe
sich nicht eruieren
lassen
, es müsse sich somit um Weichteilbeschwerden handeln. Die ergänzend durchge
führten Neurographien des
Nervus
radialis
und des
Nervus
medianus
rechts hätten normale Befunde ergeben (S. 2).
3.4
Dem Bericht des
Dr.
med.
D._
, Neurologie FMH, des
Z
entrums
E._
vom 14. November 2019 (Urk. 8/194) ist zu entnehmen, dass der
Be
schwerdeführer
diffuse Angaben machte und unpräzise Antworten bei der Unter
suchung der Sensibilität gab. Zunächst falle eine ausgedehnte alte Narbe von einer früheren Verletzung auf, die über dem Ellenbogen von medial über den
Musculus
brachioradialis
bis nach lateral in Richtung
Epicondylus
radialis
ziehe. Der
Beschwerdeführer
gebe eine Sensibilitätsstörung an, die ab dem Ellenbogen nach distal bis zum Handgelenk herabreiche, am stärksten ausgeprägt sei es auf der Rückseite (im Areal
des
N
ervus
cutaneus
antebrachii
posterior
)
,
allerdings gebe er auch eine Sensibilitätsstörung im Areal des
Nervus
cutaneus
antebrachii
medialis
an, welche allerding
s geringer ausgeprägt sei. Die H
and sei von der Sensibilitätsstörung nicht betroffen. Eine motorische Beeinträchtigung lasse sich nicht nachweisen bei guter Kraft, keine Muskelatrophien. Keine trophischen Störungen. Die Reflexe seien seitengleich auszulösen inklusive
Trömner
-Reflex (S. 1).
Es
sei eine Schädigung des
Nervus
cutaneus
antebrachii
posterior
objektiv
nachzuweisen. Allerdings könne aufgrund des lokalen Befundes der alten Narbe, die im Verlauf des
Nerv
s liege, nicht unterschieden werden, ob es sich um eine Schädigung durch den Unfall handle oder ob es sich um eine ganz alte Schädi
gung im Rahmen der früheren Verletzung handle. Die v
o
m
Beschwerdeführer
darüber hinaus angegebene
Sensibilitätsstörung weiterer Unterarmnerven könne nicht objektiviert werden, wobei im Kontakt mit dem
Beschwerdeführer
die ausgesprochen diffusen Angaben aufgefallen seien (S. 2).
3.5
Am 5. Dezember 2019 (Urk. 8/196) führte
Dr.
A._
in Würdigung der medi
zinischen Aktenlage aus, aufgrund der vorliegenden bildgebenden Diagnostik,
der
kreisärztlichen Untersuchung vom 9. Februar 2018,
des
Austrittsbericht
s der
Rehaklinik
C._
vom 10. April 2018 sowie
des aktuellen
neurologischen Bericht
s von
Dr.
D._
sei die
Erheblichkeitsgrenze
nicht erreicht.
Entspre
chen
d
Tabelle 1.2 liege keine Funktionsstörung/Bewegungseinschränkung im Bereich des Ellbogengelenks vor, welche entschädigungspflichtig wäre und auf das Ereignis zurückzuführen wäre (S. 1).
Tabelle 5.2: Entsprechend der vorliegenden
b
ildgebenden Diagnostik liege keine Arthrose im Ellbogengelenk vor, welche entschädigungspflichtig wäre (S. 1).
Tabelle 6.2: Entsprechend der klinischen Untersuchung liege keine Gelenksin
stabilität im Bereich des Ellbogengelenks weder
ulnar
noch radial am Kapsel
bandapparat vor, welche
e
ntschädigungspflichtig wäre (S.
2).
Tabelle 18.2: Schädigung der Haut, die vorliegenden Narben im Bereich des Ell
bogens rechts seien auf die Verletzung in der Kindheit zurückzuführen und nicht auf das Ereignis vom 9. August 2017 (S. 2).
In Zusammenschau der konsultierten Tabellen liege einerseits kein entschädi
gungspflichtiger Schaden vor, andererseits sei aufgrund der bildgebenden Diag
nostik auch keine Verletzung der Bänder/Gelenke nachweisbar, welche für die Entwicklung einer unfallbedingten Arthrose/Instabilität sprechen würde, sodass davon auszugehen sei, dass bezüglich dem rechten Ellbogen der
Stauts
quo sine erreicht sei (S. 2).
3.6
In seiner Stellungnahme vom 14. Januar 2020 (Urk. 8/199/3 f.)
diagnostizierte
Dr.
B._
persistierende Gefühlsstörungen im Versorgungsgebiet des
Nervus
cutaneus
antebrachii
posterior
und belastungsabhängige Schmerzen im rechten Vorderarm, bei Status nach stumpfer Traumatisierung des rechten Vorderarms am 9. August 2017 und be
schrieb
einen 28-jährigen Rechtshänder mit unverän
dertem Status mit umschriebener Hypästhesie an der Dorsalseite des rechten Vor
derarmes, entsprechend dem Versorgungsgebiet des
Nervus
cutaneus
ante
brachii
posterior
. Am Handrücken gebe der Beschwerdeführer wiederum eine normale
Sensibilität an, auch im Versorgungsgebiet des
Ramus
superficialis
des
Nervus
radialis
rechts. Die motorische Funktion des rechten Armes sei eingeschränkt, wegen belastungsabhängigen Schmerzen, bei forcierter Vorderarmflexion
auf
grund des Fehlens des
Musculus
brachioradialis
. Die Arm
eigen
reflexe seien sym
metrisch auslösbar, ebenso die Beineigenreflexe, ferner keine Pyramidenzeichen und normaler Hirnnervenbefund (S. 1). Geblieben von der stumpfen Trauma
ti
sierung des rechten Vorderarms am
9.
August 2017 seien einerseits Gefühlstö
rungen im Versorgungsgebiet des
Nervus
cutaneus
antebrachii
posterior
und be
lastungsabhängige Schmerzen, die Flexion des rechten Vorderarms sei im Ver
gleich zur gesunden linken Seite deutlich weniger kräftig. Er schätze den Inte
gritätsschade
n auf 10 %. Die Gefühlsstörung
im Versorgungsgebiet des
Nervus
cutaneus
antebrachii
posterior
(ein sensibler
Endast
des
Nervus
musculocutaneus
) ergebe gemäss Suva-Tabelle 10 %, darin seien auch zu berücksichtigen die Schmerzen und die Krafteinbusse bei der Flexion des rechten Vorderarms. Am rechten Ellbogen bestehe ein Vorschaden, im
11. Lebensjahr habe der
Beschwer
deführer
einen Hundebiss am rechten Ellbogen erlitten, versorgt worden sei diese Verletzung mittel
s
Hauttransplantation. Eine Nervenläsion sei soweit bekannt bei dieser Verletzung nicht entstanden (S. 2).
3.7
Kreisärztin Dr.
A._
stellte am 3. Februar 2020 (Urk. 8/202) fest, vergleiche man die klinischen Befunde anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 9. Februar 2018 sowie der neurologisc
hen Untersuchung von Dr.
D._
vom 14. November 2019
mit dem aktuellen
Bericht vom Dr.
B._
vom 14. Janu
ar 2020, seien die Befunde
gleichgeblieben
.
Dr.
B._
komme zu einer anderen Einschätzung des Integritätsschadens bezüglich der Gefühlsstörung
i
m Versorgungsgebiet des
Nervus
cutaneus
antebrachii
posterior
. Er empfehle 10 % und verweise auf Suva-Tabellen. Leider gebe Dr.
B._
in seiner Beurteilung
die Tabellennummern
nicht
an. Nach nochmaliger Durchsicht der Tabellen komme
eigentlich nur Tabelle 1.2 zur Anwendung: Lähmung oberer Plexus, unterer Plexus, völlige
Plexuslähmung
,
Axilliarislähmung
, Lähmung des
Nervus
thora
cius
longus
, Lähmung des
Nervus
accessorius
,
Ulnarislähmung
proximal distal,
Radialislähmung
proximal distal,
Medianuslähmung
proximal distal. Dies sei im vorliegenden Fall nicht gegeben, denn der
Nervus
cutaneus
antebrachii
posterior
sei ein sensibler
Endast
, welcher gemäss vorliegenden Suva-Tabellen nicht ent
schädigungspflichtig sei.
Des Weiteren gehe Dr.
B._
von einer eingeschrän
kten motorischen Funktion des Armes aus bei Läsion des
Nervus
muscu
locu
taneus
. Dies
e
Einschätzung könne nicht geteilt werden, denn bei seiten
gleichen
Bizepssehnenreflexen
sei eine Schädigung des
Nervus
musculocutaneus
auszu
schliessen. Der Reflexbogen werde über den
Nervus
musculocutaneus
und die
Rückenmarksegmente C5/C6 vermittelt und seitengleiche Muskeleigenreflexe seien bei der kreisärztlichen Untersuchung dokumentiert worden und auch Dr.
B._
gebe si
e
in seinem Schreiben vom 13. Januar 2020 an
(S. 1)
.
4.
4.1
4.1.1
Die Bemessung der Integritätsentschädigung richtet sich laut Art. 25 Abs. 1 UVG nach der Schwere des Integritätsschadens. Diese beurteilt sich nach dem medi
zinischen Befund. Bei gleichem medizinischem Befund ist der Integritätsschaden für alle Versicherten gleich; er wird abstrakt und egalitär bemessen. Die Integritätsentschädigung der Unfallversicherung unterscheidet sich daher von der privatrechtlichen Genugtuung, mit welcher der immaterielle Nachteil individuell unter Würdigung der besonderen Umstände bemessen wird. Es lassen sich im Gegensatz zur Bemessung der Genugtuungssumme im Zivilrecht (vgl. BGE 112 II 131 E. 2) ähnliche Unfallfolgen miteinander vergleichen und auf medizinischer Grundlage allgemein gültige Regeln zur Bemessung des Integritätsschadens auf
stellen; spezielle Behinderungen der Betroffenen durch den Integritätsschaden bleiben dabei unberücksichtigt. Die Bemessung des Integritätsschadens hängt somit nicht von den besonderen Umständen des Einzelfalles ab; auch geht es bei ihr nicht um die Schätzung erlittener Unbill, sondern um die medizinisch-theo
retische Ermittlung der Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Inte
grität, wobei subjektive Faktoren ausser Acht zu lassen sind (BGE 115 V 147 E. 1, 113 V 218 E. 4b mit Hinweisen; RKUV 2001 Nr. U 445 S. 555 ff.).
4.1.2
Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der Inte
gritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht ab
schliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und typische Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S.
416). Für die darin genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regelfall dem an
gegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes (
Ziff.
1
Abs.
1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integritätsschäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (
Ziff.
1
Abs.
2). Integritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen An
spruch auf Entschädigung (
Ziff.
1
Abs.
3). Die völlige Gebrauchsunfähigkeit eines Organs wird dem Verlust gleichgestellt; bei teilweisem Verlust und teilweiser Gebrauchsunfähigkeit wird der Integritätsschaden entsprechend geringer, wobei die Entschädigung jedoch ganz entfällt, wenn der Integritätsschaden weniger als 5 % des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ergäbe (
Ziff.
2).
4.1.3
Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der
bundes
rätlichen
Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Fein
raster) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für das Gericht nicht verbindlich, umso weniger als Ziff. 1 Abs. 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, der in der Skala angegebene Prozentsatz des Integritätsschadens gelte im Regelfall, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versi
cher
ten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a).
4.2
Vorwegzuschicken ist,
dass die Kreisärzte der Suva nach ihrer Funktion und beruflichen Stellung Fachärzte im Bereich der Unfallmedizin sind und unab
hängig von ihrem ursprünglich erworbenen Facharzttitel über besonders ausge
prägte
traumatologische
Kenntnisse und Erfahrungen verfügen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_510/2007 vom
3.
Oktober 2008 E. 7.5.4, Urteil des Bundes
gerichts 8C_316/2019 vom 2
4.
Oktober 2019 E. 5.4
). Soweit der Beschwerdeführer also einwendet, indem die Beschwerdegegnerin ihre Beurteilung ausschliesslich auf die fachfremde Einschätzung von Dr.
A._
als Fachärztin für Chirurgie und somit auf keine ausreichende medizinische Grun
dla
ge abstütze (Urk. 1 S. 4 f.), ist dies nicht stichhaltig.
4.3
D
ie Beschwerdegegnerin
verneinte
in ihrem
Einspracheentscheid
gestützt auf die kreisärztlichen E
inschätzungen durch Dr.
A._
einen Anspruch des Beschwer
deführers auf eine Integritätsentschädigung. Dagegen macht der Beschwerde
führer (Urk. 1)
in erster Linie
geltend, dass die versicherungsinternen Berichte von Dr.
A._
keine ausreichende
Grundlage
für einen Leistungsentscheid bildeten (S. 10).
Dr.
A._
untersuchte den Beschwerdeführer am
12
. Februar 2018 (E.
3.1
) nicht nur selber, sondern setzte
sich
auch eingehend mit den
Vorakten
auseinander (Urk. 8/80 S.
1 f.) und
nahm ihre Verlaufsbeurteilungen jeweils in Nachachtung der neu aufgelegten medizinischen Unterlagen vor (Urk. 8/196 S. 1; Urk. 8/202 S. 1). Hierbei
legte
Dr.
A._
die medizinischen Zusammenhänge sowie
ihre
Schlussfolgerungen einleuchtend und überzeugend dar.
Namentlich zeigte sie
unter Diagnostizierung
einer Gefühlsstörung im Versorgungsgebiet
Nervus
cuta
neus
antebrachii
posterior
rechts
auf,
dass die vom Beschwerdeführer
darüber hinaus
demonstrierten Einschränkungen basierend auf den objekti
vierbaren Pathologien nicht
erklärbar sind (
E.
3.1
)
und demnach keine Funktions
stö
rung/
Bewegungseinschränkung vorliegt, welche entschädigungspflichtig wäre
(E
. 3.5
)
sowie
,
das
s
vorliegend nicht eine motorische Lähmung von Muskeln
gegeben
,
sondern
vielmehr ein sensibler
Endast
eines Nervs betroffen ist, welcher gemäss den Suva-Tabellen nicht entschädigungspflichtig ist. Zudem ist nachvollziehbar, dass bei seitengleicher
Bizepssehnenreflexauslösung
eine Einsch
r
änkung der motorischen Funktion des rechten Armes auszuschliessen ist (
E. 3.7
).
Die Ein
schätzung
der Dr.
A._
entspricht somit den praxisgemässen Anforderungen an eine beweiswertige Expertise
(
E. 1.2
)
.
4.4
In der Gesamtschau erhellt denn auch ohne Weiteres, dass Kreisärztin Dr.
A._
ihrer Beurteilung eines Integritätsschadens
eine Schädigung des
Nervus
cutaneus
antebrachii
posterior
und die dadurch bedingte Gefühl
s
störung in dessen Ver
sor
gungsgebiet
im Bereich des rechten Unterarms
zugrunde legte. Soweit der Be
schwerdeführer unter Verweis auf den Bericht von Dr.
B._
vom 14. Janu
ar
2020 (E.
3.6
) einwendet, dass zusätzlich belastungsabhängige Schmerzen am rechten Vorderarm bestünden, dessen motorischen Funktionen eingeschränkt seien und zudem eine deutliche Krafteinschränkung bei der Flexion bestehe (Urk. 1 S. 7)
,
ist zu bemerken, dass Dr.
B._
seine
Feststellung
nicht
in nach
vollziehbarer, schlüssiger Weise
herleitet. So lässt genannter Bericht
bei
diagnos
tizierte
r
persistierender Gefühlsstörung
im Versorgungsgebiet des
Nervus
cuta
neus
antebrachii
po
sterior
und belastungsabhängigen
Schmerzen im rechten Vorderarm, bei Status nach stumpfer Traumatisierung des rechten Vorderarms am 9. August 2017
bei –
abgesehen von bekannter
und unbestrittener
Sensibili
tätsstörung
– u
nauffälliger Befunderhebung
weder die Überprüfung der Kraft
minderung noch ein objektives Korrelat zu den vom Beschwerdeführer beklagten
Unter
armschmerzen ersehen.
Dies gilt umso mehr
,
als
sich
bereits beim Untersuch vom 1
2.
Februar 2018
(E. 3.1)
durch
Dr.
A._
ein weitestgehend
blandes
Be
fundbild präsentierte bei lediglich
endgradiger
Bewegungseinschränkung im Sei
tenvergleich und
palpatorisch
leichten
Druckdolenzen
im Verlauf der Exten
soren, wobei Dr.
B._
noch
in seinem Bericht vom 20. Juni 2018
(E.
3.3
)
selber
keine motorischen Ausfälle
wie eine Bewegungseinschränkung
der rechten Hand be
ziehungsweise des rechten Armes dokumentierte und festhielt, dass sich für die belastungsabhängigen Schmerzen am rechten Vorderarm keine neurologische Ursache eruieren lies
s.
Ferner fehlt eine Auseinandersetzung mit Dr.
A._
s Beurteilungen
,
aber auch mit der übrigen medizinischen Aktenlage.
Auch wenn
die von Dr.
A._
festgestellte Umfangverminderung der Muskelmasse im Be
reich des rechten Oberarms auf einen eingeschränkten Gebrauch diese
s
Armes hingedeutet haben könnte
(E. 3.1)
, liessen sich bei der Untersuchung durch den zuständigen Neurologen des
Z
entrums
E._
(Bericht vom 14. Novem
ber 2019;
E. 3.4
)
k
eine Muskelatrophien mehr nachweisen.
Insgesamt
zeigte sowohl
die Untersuchung im
Z
entrum
E._
als auch
diejenige
in der Rehaklinik
C._
(Austritt
s
bericht vom 13. April 2018; E. 3.2)
abgesehen von der erstellten Schädigung des
Nervus
cutaneus
antebrachii
poste
rior
gänzlich unauffällige Befunde.
Dr.
B._
diagnostizierte zwar belas
tungs
abhängige Schmerzen, nannte indes keine entsprechenden Befunde
,
welche diese objektiv erklären würden. S
ubjektive Schmerzangaben der versicherten Person
genügen indes
für die Begründung eines
Leistun
sanspruches
allein nicht
, sondern
müssen
durch damit korrelierende, fachärztlich schlüssig feststellbare Be
funde hin
rei
chend
erklärbar sein (BGE 143 V 124 E. 2.2.2). Zudem ist zu beachten, dass behandelnde Arztpersonen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Ver
trau
ensstellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen, wes
halb
ihre Berichte mit Vorbehalt zu würdigen sind (BGE 135 V 465 E. 4.5 S.
470
f.). Schliesslich entbehrt auch Dr.
B._
s Hinweis auf eine «Tabelle
Mumenthaler
»
einer wei
teren Begründung, weshalb unklar bleibt, inwiefern ein darin bezeich
ne
ter Inva
liditätsgrad Einfluss auf die Berechnung eines Integri
täts
schadens neh
men soll.
Soweit die genannten Werte als Integritätsschädigung (statt wie be
zeich
net Inva
liditätsgrad) zu fassen sein sollten, kommt ihnen kein
e
Verbindlichkeit zu.
Nach dem Ausgeführten
l
iegt
keine m
edizinische Einschätzung vor, welche die
Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Feststellungen von
Dr.
A._
in Zweifel zu ziehen vermöchte
.
4.5
Was schliesslich die Festsetzung der Integritätsentschädigung betrifft,
ist dem
Beschwerdeführer zwar darin beizupflichten, dass die
von der
Suva
heraus
ge
gebenen Tabellen keine Rechtssätze dar
stellen und
für das Gericht nicht verbind
lich
sind
(
E. 4.1.3
)
.
Entgegen seinen Ausführungen
ist eine
erhebliche Beein
trächtigung der Funktion des Armes
indes
gerade nicht objektivierbar
. Dem G
esagten zufolge
bildet allein
die Schädigung des
Nervus
cutaneus
antebrachii
posterior
und die daraus resultierende Sensibilitätsstörung an der Dorsalseite des rechten Vorderarmes Grundlage für die weitere Beurteilung.
So
liegt beim
Be
schwerdeführer weder eine Einschränkung der Beweglichkeit des Ellbogens, des Vorderarms oder der Hand noch eine
Lähmung jedweder Art vor, welche gemäss der
Suva-Tabelle 1 (Revision 2000)
einen Anspruch auf eine Integritäts
ent
schädigung begründen würden. Inwiefern demnach bei einer
ausschliesslich
ver
bleibenden Gefühlsstörung in Form einer allgemein
herabgesetzte
n
Empfindlich
keit der Berührungs-
und Drucksensibilität der Haut (Hypästhesie
; E. 3.6
)
die körperliche Integrität des Beschwerdeführers augenfällig oder stark beeinträchtigt sein soll
(
E. 1.1)
,
ist nicht ersichtlich. Vielmehr ist mit Kreisärztin Dr.
A._
und der Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass keine
relevante Funktions
stö
rung besteht,
weshalb es an der Erheblichkeit
mangelt
.
Im Übrigen ist darauf
hinzuweisen, dass weder das
vom
Beschwerdeführer
geltend gemachte Kraft
defizit eine
n
Anspruch auf eine Integritätsentschädigung zu begründen ver
möchte noch
grundsätzlich
nach Suva-Tabelle 1
Raum für eine Berücksichtigung von Schmerzen besteht.
4.6
Zusammenfassend besteht
weder
Anlass, die kreisärztliche
n
Beurteilung
en
durch
Dr.
A._
, wonach keine Integritäts
entschädigung gesc
huldet sei, in Frage zu stellen,
noch
von der Anwendung der Suva-Tabelle 1 abzuweichen.
Bei diesem Ergebnis kann die Frage der Kausalität beziehungsweise des Einflusses der vorbestehenden Verletzung durch einen Hundebiss (E.
3.1
) offenbleiben.
Demnach ist
der
angefochtene
Einspracheentscheid
vom 25. Februar 2020 nicht zu beanstanden, was zur Abweisung der Beschwerde führt.