Decision ID: 90169218-c788-479a-8530-aa93bddeea11
Year: 2017
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a A._ beantragte am 5. Februar 2016 bei der Arbeitslosenkasse des Kantons St.
Gallen Insolvenzentschädigung für im Konkurs der Arbeitgeberin B._ vom 4. Januar
2016 offen gebliebene Lohnforderungen. Als zu entschädigende Lohnbetreffnisse
machte er den Monatslohn Dezember 2015 sowie den 13. Monatslohn 2015 in Höhe
von je Fr. 4'400.--, den halben Monatslohn Januar 2016 (1. bis 14. Januar) in Höhe von
Fr. 2'200.-- sowie einen Anteil am 13. Monatslohn 2016 (Fr. 183.25), den 13.
Monatslohn 2014 (Fr. 4'400.--), im Jahr 2015 nicht bezogene Ferien (Fr. 5'000.--) sowie
"Zulagen" in Höhe von Fr. 11'600.--, total somit Fr. 32'183.25 geltend (act. G 3.1/17 f.).
Bei letzteren handle es sich um abgezogene, aber nicht weitergeleitete
Lohnpfändungen (act. G 3.1/53). Auf entsprechende Aufforderung führte A._ am 9.
März 2016 aus, er habe B._ das ganze Jahr 2015 auf die Lohnausstände
hingewiesen, was dieser auch bestätige (act. G 3.1/31 f). Anlässlich einer weiteren
Eingabe vom 31. März 2016 führte der Ansprecher sinngemäss aus, es treffe nicht zu,
dass er zur Durchsetzung seiner Ansprüche zu wenig unternommen habe, räumte aber
ein, dass die Insolvenzentschädigung nur Forderungen aus den letzten vier Monaten
des Arbeitsverhältnisses umfasse (act. G 3.1/29 f.).
A.b Mit Verfügung vom 6. April 2016 wies die Arbeitslosenkasse den Antrag auf
Insolvenzentschädigung ab, da der Antragsteller die offenen Lohnforderungen ab
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Dezember 2015 sowie den 13. Monatslohn 2014 nicht rechtzeitig geltend gemacht und
den Arbeitgeber nicht schriftlich in unmissverständlicher Weise aufgefordert habe, den
ausstehenden Lohn zu bezahlen (act. G 3.1/45). Mit Einsprache vom 2. Mai 2016
beantragt der Einsprecher, es seien die Lohnansprüche für die Monate Dezember 2015
(Fr. 4'400.--) und 1. Hälfte Januar 2016 (Fr. 1'987.10) zuzüglich anteilige 13.
Monatslöhne (Fr. 1'466.65 [4 Monate pro rata]) sowie offene Ferienguthaben (Fr.
1'666.65 [4 Monate pro rata]), total Fr. 9'520.40 durch die Insolvenzentschädigung zu
übernehmen. Er habe wie alle anderen Mitarbeiter seine Ansprüche Ende Januar/
Anfang Februar 2016 geltend gemacht. Vor der Konkurseröffnung vom 4. Januar 2016
habe er gar keine Möglichkeit gehabt, die geltend gemachten Löhne einzufordern. Das
Arbeitsverhältnis habe am 14. Januar 2016 geendet (act. G 3.1/9 f.). Mit Entscheid vom
30. Mai 2016 wies die Kasse die Einsprache ab. Aus den Unterlagen gehe hervor, dass
offene Lohnforderungen vom 1. Januar 2015 bis zum 14. Januar 2016 beständen. Der
Einsprecher habe sich durch mündliche Versprechungen des Arbeitgebers hinhalten
lassen, ohne jemals eine ernsthafte Garantie für die Lohnausstände zu verlangen. Er
habe in der Zeit vom 1. Januar 2015 bis zum Konkurs nie etwas in eindeutiger und
unmissverständlicher Weise gegen die Lohnausstände unternommen. Um den 13.
Monatslohn 2014 einzufordern, hätte er ein ganzes Jahr zur Verfügung gehabt.
Insgesamt sei er der Schadenminderungspflicht nicht in genügender Weise
nachgekommen (act. G 3.1/14 f.).
B.
B.a Gegen diesen Entscheid richtet sich die vorliegende Beschwerde vom 29. Juni
2016 (Datum Postaufgabe). Der Beschwerdeführer wiederholt den Antrag gemäss
seiner Einsprache vom 2. Mai 2016, wonach Lohnausfälle von insgesamt Fr. 9'520.40
durch die Insolvenzentschädigung zu entschädigen seien, ebenso die Begründung,
wonach vor der Konkurseröffnung vom 4. Januar 2016 keine Möglichkeit bestanden
habe, die offenen Löhne einzufordern (act. G 1).
B.b Mit Beschwerdeantwort vom 9. August 2016 beantragt die Verwaltung Abweisung
der Beschwerde. Bei der Prüfung der Schadenminderungspflicht seien auch sämtliche
Forderungen, die weiter als vier Monate zurücklägen, zu berücksichtigen, ansonsten
eine unzulässige Umgehung der Schadenminderungspflicht vorliegen würde. Es möge
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zutreffen, dass der Beschwerdeführer keine Möglichkeit gehabt habe, etwas gegen die
Lohnausstände seit Dezember 2015 zu unternehmen. Betreffend den ausstehenden 13.
Monatslohn 2014 sowie die nicht weitergeleiteten Lohnpfändungsbeträge stimme der
Einwand jedoch in keiner Weise. Indem der Beschwerdeführer nichts Taugliches
unternommen habe, um seinen ausstehenden 13. Monatslohn für das Jahr 2014
einzufordern, sei er seiner Schadenminderungspflicht nur ungenügend
nachgekommen. Der Arbeitgeber bestätige mit Schreiben vom 24. Februar 2016
zudem, dass der Beschwerdeführer für den Dezember 2015 keine Lohnausstände
habe, da er diese in bar erhalten habe. Somit verblieben als offene Lohnausstände die
13. Monatslöhne für die Jahre 2014 und 2015 sowie ausstehende Ferien- und
Überzeitguthaben (act. G 3).
B.c Mit Replik vom 6. September 2016 macht der Beschwerdeführer geltend, dass die
Ansprüche gemäss reduzierter Forderung in der Einsprache berechtigt seien. Auf die
"alten" Lohnforderungen habe er in der Beschwerde vom 28. Juni 2016 verzichtet, was
sein gutes Recht sei. Die Beschwerdegegnerin bestätige in der Beschwerdeantwort
selber, dass es in Bezug auf die Lohnausstände seit Dezember 2015 keine taugliche
Möglichkeit zu deren Durchsetzung gegeben habe. Der Arbeitgeber habe sodann im
Schreiben vom 24. Februar 2016 nicht explizit erklärt, dass der Beschwerdeführer den
Lohn für Dezember 2015 schon erhalten habe. Der Eigentümer der Arbeitgeberfirma
könne jederzeit bestätigen, dass der Dezemberlohn 2015 nie ausbezahlt worden sei
(act. G 5). Die Beschwerdegegnerin verzichtet auf eine Duplik (act. G 7).
B.d Am 27. Juni 2017 holt das Versicherungsgericht beim Konkursamt C._ weitere
Unterlagen ein (act. G 8 und 9). Den Parteien wurden diese in Kopie zugestellt (act. G
10).

Erwägungen
1.
1.1 Beitragspflichtige Arbeitnehmende von Arbeitgebern, die in der Schweiz der
Zwangsvollstreckung unterliegen oder in der Schweiz Arbeitnehmende beschäftigen,
haben unter anderem Anspruch auf Insolvenzentschädigung, wenn gegen ihren
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Arbeitgeber der Konkurs eröffnet wird und ihnen in diesem Zeitpunkt Lohnforderungen
für geleistete, aber nicht bezahlte Arbeit zustehen (Art. 51 Abs. 1 lit. a des
Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die
Insolvenzentschädigung [AVIG; SR 837.0]). Die Insolvenzentschädigung deckt die
Lohnforderungen grundsätzlich für die letzten vier Monate des Arbeitsverhältnisses vor
der Konkurseröffnung, für jeden Monat jedoch nur bis zum Höchstbetrag nach Art. 3
Abs. 2 AVIG (Art. 52 Abs. 1 Satz 1 AVIG). Ausnahmsweise deckt die
Insolvenzentschädigung Lohnforderungen nach der Konkurseröffnung, wenn die
versicherte Person in guten Treuen nicht wissen konnte, dass der Konkurs eröffnet
worden war, und es sich nicht um Masseschulden handelt (Art. 52
Abs. 1bis AVIG).
1.2 Die Arbeitnehmenden müssen im Konkurs- oder Pfändungsverfahren alles
unternehmen, um ihre Ansprüche gegenüber dem Arbeitgeber zu wahren, bis die
Kasse ihnen mitteilt, dass sie an ihrer Stelle in das Verfahren eingetreten ist (Art. 55
Abs. 1 Satz 1 AVIG). Gemäss der Rechtsprechung des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts (EVG; seit 1. Januar 2007: Sozialrechtliche Abteilungen des
Bundesgerichts) müssen versicherte Personen nicht nur im Konkurs- oder
Pfändungsverfahren und nach Auflösung des Arbeitsverhältnisses die Lohnansprüche
innert nützlicher Frist geltend machen, sondern es obliegt ihnen bereits vor Auflösung
des Arbeitsverhältnisses eine Schadenminderungspflicht, wenn die Arbeitgeberschaft
der Lohnzahlungspflicht nicht oder nur teilweise nachkommt und die Arbeitnehmenden
mit einem Verlust rechnen müssen (ARV 2002 Nr. 30 S. 192 E. 1b).
2.
2.1 Vorliegend verneint die Beschwerdegegnerin den Anspruch auf
Insolvenzentschädigung im Wesentlichen mit der Begründung, der Beschwerdeführer
habe gegenüber dem Arbeitgeber nicht genügend unternommen, um den 13.
Monatslohn 2014 einbringlich zu machen. Zwar hat der Beschwerdeführer
diesbezüglich - soweit ersichtlich - ausser den wiederholten, und vom Arbeitgeber
bestätigten (mündlichen) Mahnungen keine weitergehenden Schritte unternommen (vgl.
act. G 3.1/31). Nachdem es sich dabei aber nicht um erhebliche oder ständig
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anwachsende Lohnausstände gehandelt hatte und zudem die Löhne von Januar bis
November 2015 wiederum bezahlt worden waren, war der Beschwerdeführer vorerst
nicht gehalten, bereits während des Arbeitsverhältnisses weitergehende Schritte
(Betreibung, Klage) einzuleiten. In der Folge blieben die Lohnzahlungen erst ab
Dezember 2015 erneut aus. Bei einer angenommenen Fälligkeit des Dezember-Lohnes
und des 13. Monatslohnes Ende Dezember 2015 ist jedoch mit dem Beschwerdeführer
festzustellen, dass nicht erkennbar ist, was er in der kurzen Zeit bis zur
Konkurseröffnung am 4. Januar 2016 zur Durchsetzung seiner Ansprüche noch hätte
unternehmen können, zumal der Handlungsspielraum durch die Weihnachts- und
Neujahrszeit Ende Dezember 2015 weiter eingeengt wurde. In dieser Zeit können von
den Rechtsunterworfenen in der Regel keine umfangreichen Rechtshandlungen
(schriftliche Mahnungen, Betreibungen, Einreichen einer Lohnklage) zur Durchsetzung
ihrer Ansprüche verlangt werden, was sich analog etwa in der Regelung der
Gerichtsferien manifestiert (18. Dezember bis 2. Januar [Art. 38 Abs. 4 lit. c ATSG]).
Sieben Tage vor und sieben Tage nach Weihnachten gelten zudem Betreibungsferien
(vgl. Art. 56 SchKG). Die Beschwerdegegnerin räumt denn in ihrer Beschwerdeantwort
auch ein, dass in Bezug auf die Lohnbetreffnisse ab Dezember 2015 wohl keine
Möglichkeit bestanden hat, vor der Konkurseröffnung gegen die Ausstände vorzugehen
(act. G 3 S. 2). In Bezug auf die nicht weitergeleitete Pfändungsquote erscheint zudem
glaubhaft, dass der Beschwerdeführer davon erst im Nachhinein erfahren hat (vgl. act.
G 3.1/32). Unter diesen Umständen kann dem Beschwerdeführer in Bezug auf die
offenen Lohnansprüche ab Dezember 2015 (bzw. ab diesem Zeitpunkt fällig
gewordenen Ansprüche) keine, in Bezug auf die Geltendmachung des 13. Monatslohns
2014 zumindest keine gravierende - und damit leistungsausschliessende - Verletzung
der Schadenminderungspflicht vorgeworfen werden (vgl. Urteile des Bundesgerichts
vom 20. Oktober 2010 [8C_534/2010] E. 3.1 und vom 19. Oktober 2006 [C 144/06] E.
3.1, wonach die ursprüngliche Leistungsverweigerung wegen Verletzung der
Schadenminderungspflicht ein schweres Verschulden, also ein vorsätzliches oder
grobfahrlässiges Handeln oder Unterlassen voraussetzt). Der Anspruch auf
Insolvenzentschädigung ist demzufolge grundsätzlich gegeben.
2.2 In masslicher Hinsicht verzichtete der Beschwerdeführer bereits gegenüber der
Beschwerdegegnerin auf die Geltendmachung des (nicht mehr in den
entschädigungsberechtigten Zeitraum von vier Monaten vor Konkurseröffnung
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fallenden) 13. Monatslohns 2014 sowie der gepfändeten, aber nicht weitergeleiteten
Lohnabzüge (act. G 3.1/9 und 29). Auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren werden
diese Positionen nicht mehr geltend gemacht. Indessen verlangt der Beschwerdeführer
noch Insolvenzentschädigung für den Monatslohn Dezember 2015 (Fr. 4'400.--) und die
1. Hälfte Januar 2016 (1. bis 14. Januar [Fr. 1'987.10]) zuzüglich anteilige 13.
Monatslöhne (Fr. 1'466.65; 4 Monate pro rata) sowie für offene Ferienguthaben (Fr.
1'666.65; 4 Monate pro rata), total somit Fr. 9'520.40 (act. G 1 S. 2). Wie sich aus den
vom Gericht eingeholten Akten des Konkursamtes C._ ergibt, wurden diese - und
weitere - Forderungen im Kollokationsplan vom 22. Juli 2016 kolloziert (insgesamt Fr.
37'782.35 in der ersten und Fr. 4'400.-- in der dritten Klasse [act. G 9.6 f.]). Aus den
Verlustscheinen vom 3. März 2017 geht sodann hervor, dass der Beschwerdeführer für
die 1. Klasse-Forderungen Konkursdividenden von Fr. 4'061.20 (abzüglich
Sozialversicherungsbeiträge) und Fr. 1'799.30 erhalten hatte und dementsprechend
Beträge von Fr. 22'121.15 und Fr. 9'800.70 ungedeckt blieben. Die Forderung 3. Klasse
blieb gänzlich ungedeckt (13. Monatslohn 2014 [act. G 9.11 - 9.13]). Die im
vorliegenden Verfahren geltend gemachten und offen gebliebenen Lohnbetreffnisse
sind damit grundsätzlich ausgewiesen. Nicht entschädigungsberechtigt ist jedoch die
Ferienentschädigung, da der Beschwerdeführer im Monatslohn angestellt war (vgl. act.
G 3.1/33 - 44) und bei fortbestehendem Arbeitsverhältnis nicht mit der Auszahlung
eines Ferienlohnzuschlags rechnen konnte (vgl. BGE 137 V 96 E. 6). Ebenfalls nicht
entschädigungsberechtigt ist der Lohn, welcher für die Zeit nach der Konkurseröffnung
geltend gemacht wird, da der Beschwerdeführer ab diesem Zeitpunkt keine Arbeit für
den Arbeitgeber mehr geleistet hat - er war offenbar bis Ende Januar 2016 krank - und
damit kein Anwendungsfall von Art. 52 Abs. 1bis AVIG vorliegt. Zusammengefasst sind
der unbezahlt gebliebene Lohn vom 1. Dezember 2015 bis zum 3. Januar 2016 sowie
der 13. Monatslohn vom 4. September 2015 bis zum 3. Januar 2016 (4 Monate)
entschädigungsberechtigt. Als Zwischenergebnis ergibt sich damit ein Anspruch auf
Insolvenzentschädigung in Höhe von Fr. 6'292.45 (Dezember 2015 Fr. 4'400.--; 1. - 3.
Januar Fr. 425.80 [Fr. 4'400.-- : 31 x 3]; 13. Monatslohn 2015 Fr. 1'466.65 [Fr. 4'400.-- :
12 x 4]).
2.3 Nachdem die Forderungen des Beschwerdeführers in verschiedenen
Konkursklassen kolloziert wurden, ist sodann davon auszugehen, dass die für die
vorliegend anspruchsberechtigten Lohnbestandteile der 1. Klasse (vgl. auch Ziff. 9.1 im
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Kollokationsplan [act. G 9.6]) ausgeschüttete Dividende von Fr. 4'061.20 (= 15,51 %
von Fr. 26'182.35) anteilsmässig an die jeweiligen privilegierten Lohnbetreffnisse - und
nicht auf die ältesten Forderungen aus dem Jahr 2014 - anzurechnen ist (vgl. Basler
Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs II, 2. Aufl., Lorandi,
Ziff. 2 zu Art. 220 SchKG [demnach haben Forderungen derselben Klasse unter sich
gleiches Recht, was bedeutet, dass sie anteilsmässig gleich behandelt werden, so
dass sie dieselbe Divende erhalten]). Die Insolvenzentschädigung beträgt damit Fr.
5'316.50 (Dezember 2015 [Fr. 4'400.-- - Fr. 682.45]; Januar 2016 [Fr. 425.80 - Fr.
66.05]; 13. Monatslohn 2015 [Fr. 1'466.65 - Fr. 227.50]).
3.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde unter Aufhebung des angefochtenen
Einspracheentscheids teilweise gutzuheissen und die Insolvenzentschädigung auf Fr.
5'316.50 festzusetzen. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).