Decision ID: e94ad7e5-6adb-463b-811c-9d15b11e4a01
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1959,
arbeitete zuletzt
ab
1. April 2004
als Hilfsarbeiter bei der
Y._
AG in
Z._
(Urk. 6/2 und Urk. 6/12)
. Am 22. Mai 2006
fiel ihm
während seiner Arbeit eine
Re
klame
tafel
auf seinen durch einen Helm geschützten Kopf
(Urk.
6
/39
/156
).
Am 16. Januar 2010 erlitt
er zudem
einen weiteren Un
fall,
als
er wegen einer
Schwindel
episode
die Kellertreppe hinab
stürzte
. Dabei zog er sich
eine erst
malige
traumatische
Schulter
luxation
rechts zu
(Urk. 6/30).
Der zuständige Unfallversicherer er
brachte
für das Ereignis vom 22. Mai 2006 Taggelder
, wobei
er
sämtliche Versicherungsleis
tungen per 17. Januar 200
7
ein
stell
t
e
(Urk. 6/39
/62-63
)
.
1.2
Am 25
.
Juni
2007
meldete sich der Versicherte
unter Hinweis auf chronische Kopf
schmerzen (
postkontusionelles
Syndrom) und chronischen Schwin
del, ein
zervikozephales
und –vertebrales Syndrom sowie
auf
De
pressivität seit 22. Mai 2006
bei der Invalidenversicherung zum
Renten
bezug
an (Urk.
6
/
2 Ziff. 7.2,
Ziff. 7.8
). Die
Sozial
versicherungs
an
stalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle,
holte diverse Arztberichte (U
rk. 6/13, Urk. 6/14, Urk. 6/18
, Urk. 6/34, Urk.
6/
35, Urk. 6/37), einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 6/6) sowie einen Arbeitgeberbericht (Urk. 6/12) ein. Ferner zog sie
die
Akten des
Unfallversiche
rers
(
SUVA;
Urk. 6/39) bei.
In der Folge ver
an
lasste die IV-Stelle ein
e
poly
dis
ziplinäre
Begutachtung durch die
A._
(Gutachten vom 31. Dezember 2011, Urk. 6
/
65) des
B._
. Nach durch
geführtem
Vor
be
scheid
verfahren
(Urk.
6/45
)
verneinte
die IV-Stelle mit Verfügung vom
7
.
Februar
2012 (Urk. 2)
einen Rentenanspruch des Versi
cherten
.
2.
2.1
Dagegen erhob der Versicherte
mit Eingabe vom
9. März 2
012 (Urk. 1) Beschwerde
und beantragte die
Aufhebung der angefochtenen Verfügung
vom 7. Februar 2012 (Urk. 2)
und
die
Zusprache
einer seiner Erwerbsfähigkeit ent
sprechenden Rente, alles unter Kosten- und
Ent
schädigungs
folgen
zulasten der Beschwerdegegnerin. In prozessualer Hinsicht be
antragte er
zudem
die Ge
währung der unentgeltlichen Prozessführung und der un
ent
geltlichen
Rechts
vertretung
durch Rechtsanwältin Ursula
Sintzel
, Zürich, sowie
die Anordnung eines
zweiten Schriftenwechsel
s
(S. 1).
Mit
Beschwerde
antwort
vom
2
.
Mai
2012 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk.
5).
2.2
Replicando
hielt
der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest
und stellte zudem
den ergänzenden
Eventualantrag
, dass ein polydisziplinäres
Ober
gut
achten
einzuholen sei, sofern der Grad der Erwerbsunfähigkeit nicht auf
grund der
übrigen vorhandenen medizinischen Unterlagen bestimmt werden
kön
ne
(Urk. 20)
.
Mit Schreiben vom
18
.
September 2012
verzichtete die
Beschwerde
gegnerin
auf
eine
Duplik (Urk. 1
6
), was
dem Beschwerdeführer
am
19
.
Sep
tember
201
2
(Urk. 17)
zur K
enntnis gebracht wurde
.
3.
Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten ist, soweit für die
Entscheid
findung
erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen
.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei
einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invaliden
ein
kom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Ein
kom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkom
mens
ver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkei
ten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
hielt
in der Verfügung vom 7. Februar 2012
(Urk. 2)
dafür,
dem
Beschwerdeführer
könne
zwar die bisherige körperlich schwere
Tätigkeit seit dem Arbeits
un
fall vom 2
2. Mai 2006 nicht mehr zugemutet wer
den
,
hingegen
sei
en ihm
be
hinderungs
angepasste
Tätig
keit
en
wie zum Beispiel Konfektions-, Kontroll- oder Betriebsarbeiten ab Januar 2007
zu 100 % zumut
bar
.
U
nter Ge
währung eines
leidens
bedingten
Ab
zuges von 10 %
errechnete sie
einen
renten
aus
schliessenden
Invaliditäts
grad
von 14 %.
2.2
D
e
r Beschwerdeführer
stellte sich auf den Standpunkt
(Urk. 1
)
, es sei ihm nicht möglich,
eine behinderungsangepasste Tätigkeit zu 100 % auszuüben
(
S. 3 f. Ziff. 3)
.
Ferner weise das
A._
-Gutachten diverse Mängel auf, weshalb auf die Einschätzung und Beurteilung der langjährigen
Ärzte abzustellen
und mit
L
etzteren von einer reduzierten Leistungsfähigkeit für jegliche Tätigkeit von mindestens 50 % und mehr auszugehen sei
(S. 7 Ziff. 7)
.
Überdies sei auch der von der
Be
schwerde
gegnerin
gewährte leidensbedingte Abzug von 10 % zu tief ange
setzt worden (S. 7 Ziff. 8).
3.
3.1
Die medizinisch
e
Aktenlage präsentiert sich
im Wesentlichen
wie folgt:
3.2
Mit Bericht
vom 28. August 2006 (Urk. 6/14/7-13
,
vgl. dazu auch Urk. 6/14/23
24)
nannten Dr. med.
C._
, Assistenz
arzt, und Dr. med.
D._
, Oberarzt,
Spital E._
, Klinik für Rheuma
tologie und Rehabilita
tion, folgende Diagnosen:
Therapieresistente chronische Kopfschmerzen (
postkontusionelles
Syndrom) bei
zusätzlich
zervikozep
halem
und
zervikovertebralem
Syndrom
Status nach Arbeitsunfall
am 22. Mai 2006
chronischem
Schwindel, HNO-Untersuch ohne klinische Hinweise auf strukturelle Läsion
posttraumatische
n
Läsionen M
agnetresonanztomographie
(MRI)
Schä
del und H
alswirbelsäule (HWS)
bei diskreteren degenerativen HWS
Ver
änderungen
beginnende
r
(reaktive
r
) depressive
n
Episode
Dr.
D._
und Dr.
C._
hielten
bei ihrer
International
Classification
of
Func
tion
(ICF)-Beurteilung
fest, bezüglich längere
m Arbeiten und Heben von schweren Lasten sowie längerem Arbeiten sei der Beschwerdeführer in alltäg
li
chen Funktionen sowie in der Freizeit als auch im Beruf eingeschränkt. Da laut Arbeit
geber eine Arbeit im Magazin in einem 25%-Pensum möglich sei, sei eine rasche Eingliederung in den Arbeitsprozess möglich. Schliesslich attestierten sie dem Beschwerde
führer vom 7. August 2006 bis zum 28. August 2006 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit.
3.3
Am 8. September 2006
(Urk. 6/14/14-15)
hie
lten Dr. med.
F._
, Oberarzt und Psychiater, und Dr.
med.
G._
, Leitender Arzt und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
von
der Psychosomatischen Abteilung
der
H._
im
psychosomatischen
Konsilium fest, eine relevante psychiatrische Störung
habe
nicht festgestellt werden könne
n
und es
habe
auch keine Hin
weise auf vorbestehende psychosoziale Belastungen
gegeben
. Der Beschwerde
führer sei aktuell enttäuscht über den mangelnden Behandlungserfolg
der bis
herigen Therapien
,
einschliesslich der medikamentösen Unwirksamkeit,
wes
halb er
dysphorisch
und unzufrieden über seine Situation sei. Die Be
schwer
den seien überwiegend subjektiver Art, wobei sich im Gespräch keine Hinweise auf Ag
gravation oder Verdeutlichungsverhalten hätten finden lassen. Eine Ein
schrän
kung der Arbeitsfähigkeit allein aus psychiatrischer Sicht bestehe daher nicht.
3.4
Im
Austrittsbericht
der
H._
vom 9. Oktober 2006
über den
Kli
nik
auf
ent
halt
vom 25. August 2006 bis 22. September 2006 (Urk. 6/14/17
22, vgl. dazu auch Urk. 6/14/14-16
)
nannten Dr. med.
I._
, Assistenzärztin, und Dr. med.
J._
, Facharzt Physikalische Medizin und Rehabilitation FMH,
folgende Diagnosen:
Am 22. Mai 2006 fiel zirka 15 kg schwere Reklametafel auf Kopf des Patien
ten (Helm getragen)
anhaltende Spannungskopfschmerzen
zervikovertebrales
Schmerzsyndrom
leichte degenerative Veränderungen der HWS
Maladaptives Umgangs- und Bewältigungsmuster der Schmerzen
Tinea
pedis
,
anbehandelt
Dr.
I._
und Dr.
J._
hielten
in ihrer zusammenfassenden Beur
teilung fest,
k
ernspintomographisch hätten sich keine
posttraumatischen Läsio
nen im Schädel und HWS-Bereich bei diskreten degenerativen HWS-Verände
rungen gefunden. Bei Schwindel habe eine HNO-Untersuchung keine Hinweise auf strukturelle Läsionen ergeben. In der klinischen Untersuchung hätten sich ebenfalls keine Hinweise
auf strukturelle
Läsionen, welche die aus
geprägten Kopfschmerzen, Nackenbeschwerden oder kognitiven Be
schwerden erklären könnten
, finden lassen
. Lediglich im Bereich der Nacken- und
Schulter
musku
latur
hätten
palpatorisch
Druckdolenzen
ausgelöst werden kön
nen. Die Beweg
lichkeit aller grossen Gelenke inklusive der Wirbelsäule sei unauf
fällig gewesen. Auch aus neurologischer Sicht hätten sich keine Hinweise
auf eine Schädigung des zentralen oder peripheren Nervensystems ergeben.
Weiter hielten sie hinsichtlich Funktionsfähigkeit fest
,
aufgrund von
Selbstlimi
tierung
und
mangelnder
Kooperation im
Behand
lungs
pro
gramm
sei
trotz ver
schiedenster Therapieversuche sogar ein Rückgang der Belastbarkeit präsentiert
worden
, wofür es keine medizinische Erklärung gebe. Somatische
Restbe
schwerden
könnten zwar durchaus noch vorliegen,
diese
dürften aber kaum ein Ausmass erreichen, welches eine dauerhafte erhebliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit begründen könnte. Aus medizin
i
sch-theoretischer Sicht müsste eine sukzessive Steigerung der Arbeitsfähigkeit in den nächsten Mona
ten möglich sein.
3.5
Im Bericht vom 25. November 2006 (Urk. 6/39/73-74
)
diagnostizierte der be
handelnde Psychiater Dr. med.
K._
eine mittelgradige reaktive Depression im Rahmen einer protrahierten Anpassungsstörung (ICD-10 F43.21). Die Beur
tei
lung der Arbeitsfähigkeit richte sich primär nach der körperlichen Belast
bar
keit. Wegen der depressiven Antriebshemmung und der psycho
physischen
Er
schöpf
barkeit
bestehe eine psychische Einschränkung der Arbeits
fähigkeit von rund 25
%.
3.
6
Am 22. August 2008 (Urk. 6/24) nannte Dr. med.
L._
, Facharzt für Neuro
logie,
als Diagnose
ein
chronisches, posttraumatisches
zervikoz
ephales
Schmerz
syndrom
bei Status nach axialem Stauchungstrauma der HWS am 22.
Mai 2006.
Dr.
L._
führte in seinem Bericht aus, dass die Beschwerden (Nacken- und Kopf
schmerzen,
Schwankschwindel
, Konzentrations- und
Gedächtnis
schwierig
keiten
sowie Augenflimmern) trotz einer Vielzahl von Physiotherapien weit
ge
hend un
verändert geblieben seien. Das im Anschluss an den Unfall
vom 22. Mai 2006 aufgetretene
zervikoz
ephale
Beschwerde
bild
habe sich weit
gehend
chroni
fiziert
und sich als therapieresistent er
wiesen, verstärkt durch eine depressive Ent
wicklung. Aufgrund der Angaben des Beschwerdeführers sei von einer axia
len Stauchung -
mit
wahrscheinlich zusätz
lich
leichter
Commotio cerebri - aus
zugehen. Relevante Befunde seien eine einge
schränkte Beweglichkeit der
Hals
wirbelsäule
mit verdickter und
druck
dolenter
Nacken- und Schultermuskulatur. Neurologi
sche Ausfälle bestünden
keine
, so dass eine Verletzung am Nerven
system nicht anzunehmen sei. Der Be
schwerde
führer sei zu höchsten
s
50 % arbeitsfähig
, sowohl für leichte als auch mittelschwere Arbeiten;
schwere Arbeiten
kämen
nicht in Frage.
3.
7
Am
17. Januar 2010
(Urk. 6/30)
berichteten Dr. med.
M._
,
Assistenz
ärztin
, und Dr. med.
N._
, Oberarzt, Chirurgische Notfallstation, Spital
O._
,
zu Händen des behandelnden Hausarztes Dr.
P._
und diagnostizierten nach einem
Keller
treppensturz
infolge einer Schwindelepisode eine erstmalige
Schul
ter
luxation
rechts.
Weil spätere Untersuchungen die Diagnosen einer traumati
schen isolierten
Subscapularisruptur
IV mit/bei:
n
ach
anterior
subluxierender langer
Bizepssehne
Status nach traumatischer Schulterluxation rechts am 16. Januar 2012 (mit Reposition)
ergaben, wurde der Beschwerdeführer am 23. März 2010 im
Spital Q._
durch Dr. med.
R._
, Leitender Arzt Traumatologie der Chirurgi
schen Klinik, operiert (Schulterarthroskopie rechts
,
Subscapularis
-Rekonstruk
tion doppelreihig, lange
Bizepssehnen-Tenodese
,
Acromioplastik
; Urk. 6/32/1-
4).
3.
8
Am
14. April 2010
(Urk. 6/34)
attestierte der behandelnde Hausarzt Dr.
P._
de
m
Beschwerdeführer als Hilfsarbeiter
eine 100%ige Arbeits
un
fähigkeit vom 22. Mai 2006 bis auf weiteres und
nannte folgende Diagnosen mit Aus
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
Status nach traumatisierter Schulterluxation rechts seit 16. Januar 2010 nach/mit
Schwindelanfall
kompletter
Subscapularisruptur
Schulteroperation am 23. März 2010
Chronische
s
zervik
ospondylogenes
Syndrom seit Mai 2006 bei
Status nach HWS-Kontusionst
rauma am 22. Mai 2006 und
zervik
oge
nem
Schwindel
Chronisches
lumbospondylogenes
Syndrom bei degenerierter
Lenden
wirbel
säulen
(LWS)-Veränderungen seit 2006
Chronische Depression seit 2006
3.
9
Am 20. April 2010 (Urk. 6/37/6-8
, vgl. dazu auch Urk. 6/32/1-4
,
Urk. 6/34/24-
25
und
Urk. 6/35/6-8
) nannte Dr.
R._
folgende Diagnosen mit Aus
wir
kung auf die Arbeitsfähigkeit:
Chronischer Schwindel
Status nach Arbeitsunfall mit axialem Stosstrauma HWS 05/2006 mit
zervikozephalem
und
zervikovertebralem
Syndrom
unauffällige
m
HNO-Befund 05/2006
MRI Schädel und MRI
HWS 08/2006
E._
: Bis auf dis
krete degenerative HWS-Veränderungen unauffällig
Depression
Status nach traumatischer Schulterluxation rechts am 16. Januar 2010 mit
k
ompletter
Subscapularisruptur
IV
anterior
subluxierende
r
lange
r
Bizepssehne
Hill-Sachs-Läsion an typischer Stelle, ALPSA-Läsion
Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Adi
posi
tas bei einem Body-Mass-Index von 31 kg2.
Der Beschwerdeführer sei aufgrund des Schulterunfalles seit dem Unfall am 16. Januar 2010 100 % arbeitsunfähig. Seines Wissens sei der Beschwerdeführer aber schon wegen des axialen
HWS
Stoss
traumas
arbeitsunfähig gewesen. Von Seiten der Schulter her könnte
eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht werden, es sei jedoch der Verlauf abzu
warten. Ein
schränkend müsse die HWS-Problematik mit dem chronischen Schwindel be
trachtet werden. Geistige oder psychische Einschränkungen bestün
den hin
ge
gen nicht.
Eingliederungsmassnahmen liessen sich frühestens 3 Monate posto
perativ diskutieren.
3.1
0
D
er behandelnde Dr.
S._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
T._
, nannte mit Bericht vom 21. No
vember 2010 (Urk. 6/60/1
5)
folgende Diagnose mit
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
:
N
ichtorganische In
somnie in Verbindung mit einer anhaltenden de
pressi
ven Episode, die aus einer längeren depressiven Reaktion als Aus
druck einer psychogenen
An
pas
sungs
störung
hervorgegangen
ist (I
CD-10 F51.0, F32.8, F43.21) mit/
bei
anhaltende
n
Spannungskopfschmerzen
zervikovertebralem
Schmerzsyndrom
leichte degenerative Veränderung der HWS
Maladaptive
m
Umgangs- und Bewältigungsmuster der Schmerzen
Tinea
pedis
,
anbehandelt
Dr.
S._
hielt fest, dass sowohl die aktuellen Symptome und der aktuelle Zustand als auch der objektive Befund seit der letzten Berichterstattung weitest
gehend unverändert seien.
Für die weitere somatische Diagnostik mit und ohne Auswirkung auf die Arbeits
fähigkeit sowie die medizinisch begründete Arbeits
unfähigkeit verwies er auf den zuweisenden Hausarzt. Die Weiterführung der etablierten Einzelpsychotherapie in der Muttersprache des Beschwerde
führers sowie die Behandlung mit Psychopharmaka seien angezeigt.
3.1
1
Die
A._
-Gutachter stellten am 31. Dezember 2011 (Urk. 6/65
/1-32
) nach Durch
führung einer internistischen, neuro
logi
schen, rheumatologischen und psy
chi
atrischen Unter
suchung folgende Diagnosen (S. 26 Ziff. 6.1
-6.2
):
Diagnosen
m
it Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit:
Chronisches
zervikovertebrales
und
zephales
Schmerzsyndrom (ICD-10 M 54.2, M53
.0
)
inkonstante Einschränkung der unteren HWS
-Beweglichkeit klinisch
diffuse Nackenmuskelverspannungen tiefzervikal
konventionell-radiologisch minime
Osteochondrosen
C4 bis C7 (MRI vom 8. August 2006 und Röntgen vom 13. September 2011)
ohne Anhalt für ein
radikuläres
Reiz- oder Ausfallsyndrom
Residuelle
schmerzhafte mässige Schulterbeweglichkeitseinschränkung (ICD-10 M25.51)
Status nach traumatischer Schulterluxation rechts nach Treppensturz am 16. Januar 2010, reponiert
MR-
arthrographisch
am 22. Januar 2010 vollständige Sehnenruptur der
Subscapularissehne
, Hill-Sachs
-L
äsion, Labrumausriss, partielle Ruptur der
Supraspinatussehne
Status nach
ar
t
hroskopischem
Eingriff mit Rekonstruktion der
Sub
s
ca
pularissehne
,
Bicepssehnenten
odese
,
Acromioplastik
am 23. März 2010
Chronisches
lumbovertebrales
Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.5) mit
nicht-radi
kulärer
Schmerzausstrahlung in beide Beine
konventionell-radiologisch unauffällige Befunde der LWS ohne signi
fi
kante degenerative Veränderungen
(Röntgen vom 13.
Sep
tember 2011)
ohne Anhalt für ein
radikuläres
Reiz- oder Ausfallsyndrom
Diagnosen
ohne Ei
nfluss auf die Arbeitsfähigkeit:
Femoropatelläre
Knieschmerzen beidseits,
dekon
d
itionierungsbedin
g
t
ver
kürzte dorsale Oberschenkelmuskulatur
Arterielle Hypertonie
Status nach axialer HWS-Kontusion durch fallende Last auf den Kopf von 15 kg am 22. Mai 2006
Unspezifischer episodischer Schwindel multifaktorieller Genese
in der klinischen Untersuchung deutliche Zeichen eines phobischen Schwindels
im
Orthostasetest
Hinweis für
orthostatische
Schwindelkomponente
mögliche Teilkomponente eines
zervikogenen
Schwindels
ohne Anhalt für periphere oder
zentralvestibuläre
Störung
Die Gutachter führten aus (S. 27
ff. Ziff. 7.1), i
n der klinis
ch-internistischen Untersuchung
habe sich eine trotz Medikamenteneinnahme unzureichende Blutdruckeinstellung bei arterieller Hypertonie gezeigt. Auffällig sei gewesen, dass der Beschwerdeführer den Weg zum Untersuchungszimmer verlangsamt zurückgelegt und sich bei der Untersuchung im Stehen an Gegenständen habe festhalten müssen, während der Rückweg in deutlich schnellerem
Gehtempo
und mit
sicherem Auftreten erfolgt und
ein Festhalten von Gegenständen nicht mehr notwendig gewesen
sei
. Die Schwindelbeschwerden seien in der
Untersu
chungssituation
bei fehlender beobachtbarer Stand- oder
Gang
unsicherheit
eher demonstrativen Charakters gewesen. Differential
diagnostisch müsse aber auf
grund der berichteten Anam
nese (Auftreten von Beschwerden auch
bei Wechsel von Körperposition) und der arteriellen Hypertonie eine
Kreislauf-Fehlregula
tion
erwogen werden, so dass sie sich entschlossen hätten, zusätzlich einen
Schellong
-Test vorzu
nehmen. Jener habe neben Schwindel
beschwerden auch einen inadäquaten Anstieg der Herz
frequenz beim Aufrichten vom Liegen ins Stehen ergeben, sodass von einer
ortho
statischen
Teil
kom
ponente
auszugehen sei. Jene Beschwerden seien in der Be
völkerung weit ver
breitet. Eine
Behand
lungsnotwendigkeit
bestehe nicht, die Be
schwerden könnten durch die Auf
nahme einer regelmässigen sportlichen Betätigung mit Kräftigung des Herz-Kreislauf-Systems möglicherweise gebessert werden. In der durchgeführten
Labor
untersuchung
hätten sich zudem leicht erhöhte Leberwerte gezeigt, welche häufig mit der Entwicklung einer Adipositas ein
hergingen und ebenfalls keinen Krankheitswert im eigentlichen Sinne hätten. Es liege eine minimale Erhöhung von
Kreatinin
und Harnstoff vor.
Aus internistischer Sicht lägen keine Erkran
kungen mit Einfluss auf die Arbeits
fähig
keit vor.
Von neurologischer Seite her
hätten
sich keine Anhaltspunkte für eine periphere oder
zentralvestibuläre
Ur
sache der Schwindelbeschwerden
finden lassen
, sodass
keine Indikation für eine
neuro
oto
logische
Untersuchung bestanden habe. Auffallend sei aber eine deutliche psy
chische (phobische) Komponente des Schwindels
gewesen, die
in Abhängigkeit
davon
gestanden sei
, ob sich der Be
schwerdeführer hab
e festhalten können oder nicht
.
Neurologische Defizite im Bereich des Bewegungs
apparates seien nicht aufgefallen. Gesamthaft be
stehe aus neurologischer Sicht keine Erkrankung mit Einfluss auf die Arbeits
fähig
keit.
Im Rahmen der rheumatologischen Begutachtung
hätten sie aktuelle Röntgen
auf
nahmen der Hals- und Lendenwirbelsäule aufgenommen. Es hätten sich minime Veränderun
gen der Halswirbelsäule gezeigt. I
m Bereich der
Lenden
wir
bel
säule
hätten keine signifikanten degenerativen Veränderungen be
standen. In der klinischen Untersuchung sei eine
Schulter
schmerz
symptomatik
an
ge
geben worden, welche durch die Operation nur in geringem Masse habe be
ein
flusst werden können. Weiterhin seien vom Be
schwerde
führer auch Schmerzen im Nacken und Lumbalbereich,
in
beiden Waden, Kniebeschwerden und Gefühls
störungen im Fussbereich angegeben worden. Es seien Muskelverspannungen und diffuse
Weichteildolenzen
aufgefunden worden; die Beweglichkeit im Rahmen der Halswirbelsäule sei in der Untersuchungssituation ausgeprägt ein
ge
schränkt gewesen, abgelenkt indes deutlich besser. Die rechte Schulter sei in der Endphase der Aussenrotation sowie im Schürzengriff etwas schmerzhaft einge
schränkt. An den Knien habe sich kein auffälliger Befund finden lassen, das Fussgewölbe sei etwas abgesenkt gewesen.
Insgesamt sei von einer etwas ver
minderten
muskuloskelettären
Leistungsfähigkeit auszugehen, die vom Be
schwerde
führer vorgebrachten hochgradigen Beschwerden könnten aus
musku
lo
skelettärer
Sicht nicht begründet werden. Analog zum Bericht der
Klinik H._
fänden sich ebenfalls Diskrepanzen zwischen dem Ausmass geltend gemachter Schmerzen und abgeleiteter Funktionsfähigkeit und der Eindrück
lichkeit der klinisch und radiomorphologisch zu erhebenden Befunde respektive funktionellen Einschränkungen, weshalb der Verdacht auf relevante
nicht-mus
kuloskelettäre
Faktoren als Hauptursache des Schmerzgeschehens bestehe.
Im psychopathologischen Befund habe sich eine Diskrepanz zwischen den vom Beschwerdeführer angegebenen, starken Beeinträchtigungen des Denk
vermö
gens und den unauffälligen Befunden bei Prüfung des Denkens und der Merk
fähigkeit ergeben. Die Konzentrationsfähigkeit sei nicht beeinträchtigt ge
wesen. Im Affekt sei der Beschwerdeführer
klagsam
. Im Gespräch scheine er gut affek
tiv schwingungsfähig und
euthym
.
Ferner seien
agora
phobische
, teilweise auch hypochondrisch gefärbte Ängste geäussert worden. Weiterhin habe der Beschwerdeführer über häufige innere Unruhe,
Grübel
neigung
sowie das Auf
treten von Einschlafstörungen berichtet.
Bei der Analyse der geschilderten Schwindelbeschwerden sei aufgefallen, dass jene nicht einem charakteristischen Bild hätten zugeordnet werden können, sondern im Zusam
men
hang mit bestimmten Situationen (beispielsweise Menschen
mengen) berichtet würden. Es werde daher wie bereits im neurologischen Gutachten der Verdacht auf einen phobischen
Schwankschwindel
geäussert. Auf
fallend sei ebenfalls, dass der Beschwerdeführer im Verlauf des Gesprächs
stim
mu
ngs
mässig
zunehmend auf
gehellt
, besser schwingungsfähig ge
worden sei und keine Beeinträchtigungen im affektiven Bereich benannt wor
den seien.
Die vom Beschwerdeführer einge
nommenen psychiatrischen Medi
kamente seien mittlerweile nicht mehr empfehlenswert und sollten gemäss aktuellen Leitlinien nicht zur Behandlung von depressiven Störungen oder Angststörungen eingesetzt werden. Es sei wei
terhin davon auszugehen, dass die Medikation zumindest teilweise für die vom Beschwerdeführer erlebten Be
ein
trächtigungen (beispielsweise Erschöpfung, Kraftlosigkeit) verantwortlich sei. Aktuell lasse sich keine nach ICD-10
diagnos
tizierbare
psychische Störung objektivieren, so dass sie davon ausgingen, dass sich im Rahmen der statt
findenden psychiatrischen Behandlung eine erhebliche Verbesserung eingestellt habe. Aus psychiatrischer Sicht
fänden sich keine Ein
schränkungen der Arbeits
fähigkeit.
Gesamt
medizinisch
könnten somit geringe degenerative Veränderungen im Be
reich der Halswirbelsäule und
eine mässige
Schulter
beweglich
keits
ein
schrän
kung
rechts objektiviert werden, so dass dem Beschwerdeführer bleibend keine über
wiegend mittelschweren bis schweren Tätigkeiten mehr zumutbar seien. Die vom Beschwerde
führer geäusserten Schwindelbeschwerden könnten keiner ein
deutigen Genese zugeordnet werden. Aus Sicher
heitsgründen rieten sie von Tätigkeiten mit Absturzgefahr ab. Für sämtliche sonstige
n
Tätigkeiten sei der Beschwerde
führer arbeitsfähig.
B
ei der Tätigkeit als
Bau
hilfs
arbeiter
mit überwiegend mittelschweren bis schwe
ren körperlichen Tätig
keiten bestehe bei vorliegenden, mässigen Ein
schränkungen im Bereich der
Hals
wirbelsäule
und der rechten Schulter bleibend keine Arbeitsfähigkeit mehr
(S. 30 Ziff. 7.2)
.
Für körperlich leichte bis gelegentlich mittelschwere
, angepasste Tätigkeiten bestehe
keine Eins
chränkung der Arbeitsfähigkeit, wobei der
Beschwerdeführer keine Lastenhandhabung über 5 kg, keine gebückte oder über Kopf zu leistende
Tätig
keitsanteile
, keine Tätigkeiten oberhalb von Brusthöhe mit der rechten Hand sowie keine Tätigkeiten mit Notwendigkeit zu repetitivem ausholendem Greifen und Fassen mit dem rechten Arm und der rechten Hand
verrichten sollte. Ebenfalls seien Tätigkeiten mit ausschliesslichem Stehen und Gehen, gebückte, kauernde oder kniende Tätigkeiten ungünstig. Aufgrund der vom Beschwerde
führer angegebenen Schwindelsymptomatik rieten sie von Arbeiten mit Absturzgefahr ab.
Die von ihnen bescheinigte Arbeits
fähigkeit gelte ab dem Gutachtenszeitpunkt (S. 31 Ziff. 7.4).
3
.
12
Im Bericht vom 16. Juli 2012
(Urk. 13) nannten Dr. med.
U._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med.
V._
,
Assistenz
ärztin
Psychi
atrie,
T._
, eine aktuell mittelgradig de
pressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.
1
1; Bestätigung des klinischen Bildes durch testpsychologische Untersuchung).
Unter Psychostatus notierten sie „53-Jähri
ger, älter
wirkender, eher ungepf
l
egter Mann in grossgewachsenem
Allgemein
zustand
und leicht adipösem Ernährungszustand. Es besteht ein er
heb
licher
Lei
densdruck
. Die Konzentrationsfähigkeit und das Kurz
zeitgedächtnis zeigen sich herabgesetzt. Im formalen Denken besteht Grübeln über seine gesund
heitliche Situation, umständlich und auf diese Thematik eingeengt, ver
langsamt. Subjek
tiv werden erhebliche Vergesslichkeit und allgemein ver
minderte Leistungsfä
higkeit beklagt. Aktuell bestehen keine Zwänge, Wahn, Sinnes
täuschungen oder Ich-Störungen. Ein affektiver Rapport kann zum depressiven Patienten herge
stellt werden, die Stimmung ist bedrückt, lustlos, ver
minderte Freude, Störung der Vitalgefühle und innerlich angespannt. Der An
trieb ist vermindert. Des Weiteren besteht ein sozialer Rückzug, Ein- und
Durch
schlafstörungen
, Alb
träume, Müdigkeit und erhöhte Erschöpfbarkeit, Schwindel
gefühle, lichtemp
findlich, Nacken- und Rückenschmerzen, Span
nungs
kopfschmerz,
Libidoverlust
. Der Patient äussert einen deutlichen
Sterbe
wunsch
zu verspüren, kann sich jedoch von suizidalen Tendenzen glaubhaft distanzieren. Aktuell besteht keine Fremdgefährdung.“
Ferner hielten d
ie
Fach
per
sonen
der
T._
in ihrer Beurteilung fest, dass es dem Be
schwerde
führer aus psychiatrischer Sicht eher schlechter gehe.
4.
4.1
Streitig und zu prüfen ist,
ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Rente der Eid
genössischen Invalidenversicherung hat. Dabei steht haupt
sächlich in Frage,
ob der Beschwerdeführer aufgrund somatischer und psy
chischer Gründe in sei
ner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist.
4.2
Vorwegzuschicken ist, dass das
A._
-
Gutachten
vom
3
1. Dezember
20
11
(
E.
3.11 hier
vor
) in sämtlichen Punkten den praxisgemässen Anforderungen an den
Be
weiswert
einer Expertise entspricht
(E. 1.5 hiervor)
. So ist es für die Beant
wor
tung der gestellten Fragen
um
fassend, gibt es doch detailliert Auskunft über die Arbeitsfähigkeit
in
einer Verweistätigkeit
.
D
ie Expertise
basiert ferner
auf
ein
lässlichen klinisch-in
ternistischen, rheumatologischen,
neurologischen
und psychiatri
schen
Unter
suchungen
,
berück
sichtigt die geklagten Beschwer
den und setzt sich mi
t diesen sowie
dem Ver
halten des Beschwerde
führers
ausei
nander. Insbesondere zeigten die
Gutachter
auf,
dass Diskrepanzen zwischen dem Ausmass der geltend gemachten Schmerzen und der daraus abgeleiteten Funktionsunfähigkeit und
den er
hobenen
klinisch und radiomorphologisch zu erhebenden
Befunden
be
st
ehen
.
Auch anlässlich der psychiatrischen Begutach
tung zeigte sich eine Dis
krepanz zwischen den angegebenen, starken Beein
trächtigungen des Denk
ver
mögens und unauffälligen Befunden bei Prüfung des Denkens und der Merk
fähig
keit.
Das
Gutachten wurde weiter in Kennt
nis
der
Vorakten
und in Auseinander
setzung derselben
ab
ge
geben.
Sodann leuchtet d
as Gutachten in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein. Demgemäss sind die Schlussfolgerungen der medi
zi
ni
schen Experten in einer Weise begründet, dass die
rechts
an
wen
dende
Person sie prüfend nachvollziehen kann. Es ist schlüssig dar
gelegt wor
den, dass weder
eine psychische Pathol
ogie
noch ein anderes
,
p
hysisches
Lei
den
, welches den Be
schwerde
führer in einer seinem Belastungsprofil angepassten Verweistätigkeit einschränken würde,
vorliegen
und
bei ihm
aufgrund der
erhobenen Befunde aus polydisziplinärer Sicht in einer körperlich leichten bis
gelegentlich
mittel
schweren
, angepassten Tätigkeit (vgl. dazu Belastungsprofil, S. 30 Ziff. 7.3) ohne Absturzgefahr
keine
quantitative
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit besteht
.
Die Auffassung der
A._
-Gutachter, dass keine psychiatrische Störung objek
tivier
bar gewese
n
sei, wird denn
auch
von
Dr.
F._
und Dr.
G._
der
Klinik H._
bestätigt. So hielten sie
in ihrem psych
osomatischen
Kon
si
lium vom 8. September 2006 (E. 3.3 hiervor) fest, dass keine relevante psy
chi
atrische Störung habe festgestellt werden können und sich auch keine Hin
weise auf vorbestehende psychosoziale Belastungen
hätten
finden l
assen. Die angege
benen Beschwerden seien überwiegend subjektiver Art.
Über
dies gab selbst
der den Beschwerdeführer zunächst behandelnde Psychiater
Dr.
K._
ledig
lich eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 25 % an
(E. 3
.
5).
Augen
fällig ist zudem,
dass der
weiter
behandelnde Psychiater Dr.
S._
die Arbeits
fähig
keit des Beschwerdeführers nicht näher hat spezifizieren wollen und dies
be
züg
lich ein
zig auf die Einschätzungen des
W._
und
auf
den be
handelnden Hausarzt verwies (vgl. dazu Urk. 6/18 und E. 3.10 hier
vor
).
Dr.
C._
und Dr.
D._
(E. 3.2 hiervor) hielten in ihrer Beurteilung zwar fest, dass der
Beschwerdeführer
bezüglich längerem Arbeiten und Heben von schweren Lasten sowie längerem Arbeiten
in
alltäglichen Funktionen sowie in der Freizeit und im Beruf eingeschränkt
sei, attestierten ihm aber einzig eine befristete 100%ige Arbeitsfähigkeit vom 7. August 2006 bis zum 28. August 2006 und erachteten zudem eine rasche Eingliederung in den Arbeitsprozess als möglich.
Ferner bestätigten auch
Dr.
I._
und Dr.
J._
, dass sie weder
kern
spintomographisch
noch klinisch
Läsionen
im Schädel und im HWS-Be
reich
, welche die ausgeprägten Kopfschmerzen, Nackenbeschwerden oder kognitiven Be
schwer
den erklären könnten
, gefunden hätten
und
sich
auch
aus neurologischer Sicht keine Hin
weise auf eine Schädigung des zentralen oder peripheren Nervensystems ergeben
hät
ten
.
Hinsichtlich Funktionsfähigkeit hielten sie denn auch fest, dass
auf
grund von Selbstlimitierung und mangelnder Kooperation im
Behandlungs
pro
gramm
trotz verschiedenster Therapieversuche sogar ein Rückgang der Belast
bar
keit präsentiert worden sei, wofür es aus medi
zinischer Sicht keine Erklärung ge
geben habe
.
Laut Dr.
I._
und Dr.
J._
dürften die
somatischen
Rest
be
schwerden
kaum ein Ausmass erreichen, welches eine dauer
haft erheb
liche Ein
schränkung der Leistungsfähig
keit begründen könnte, wes
halb
sie
eine suk
zes
sive Steigerung der Arbeitsfä
higkeit in den nächsten Monaten
als
möglich
er
achteten
(vgl. dazu auch Zumutbarkeit für andere berufliche Tätigkeiten, Urk. 6/14/18).
Schliesslich hielt denn auch der mit der Schulterproblematik be
fasste Dr.
R._
fest, dass diesbezüglich wieder eine volle Arbeits
fähig
keit erreicht werden könnte, jedoch der Verlauf abzuwarten sei (E. 3.9).
4.3
Die übrigen vorliegenden (fach-)ä
rz
t
lichen Beurteilungen vermögen den
Beweis
wert
des
A._
-Gutachtens vom 31.
Dezember
2011 nicht zu schmälern:
4.3.1
Das gilt zunächst für die Einschätzungen der den Beschwerdeführer behandeln
den (Fach-)
ärzte
.
Die vom Hausarzt Dr.
P._
(E. 3.8 hiervor
, vgl. dazu auch Urk. 6/14/1-4
)
Mitte April 2010 attestierte generelle 100%ige Arbeitsunfähigkeit
in
bis
herige
r
als auch in
be
hinderungs
angepasster
Tätigkeit
vermag
bei der vor
liegenden
Befund
schil
derung
nicht zu überzeugen.
Hinzu kommt, dass Dr.
P._
mit
der in den Raum gestellten Diagnose einer
chronischen
De
pression
seit 2006
sein
ange
stammtes Fachgebiet
verlässt
.
Auch aus den Einschätzung
en
der behandelnden Psychiater
Dr.
S._
(E.
3.10 hiervor)
und Dr.
U._
sowie Dr.
V._
(E. 3.12 hiervor)
kann de
r
Be
schwerde
führer
nichts zu seinen Gunsten ableiten,
zumal sich die be
handelnden Psychiater nicht zur
medizinisch begründeten
Arbeits
un
fähigkeit des Be
schwer
de
führers äusserten. Dr.
S._
verwies dies
bezüglich auf die Ein
schät
zung des zuweisenden Hausarztes
(E. 3.10 hiervor) beziehungsweise des
W._
(vgl. dazu Urk. 6/18)
.
Eine eigene auf seine psychiatrischen Fach
kennt
nis
se beru
hende Einschätzung gibt
er
somit keine ab.
Was die divergierenden psychiatrischen Diagnosen anbelangt, ist
anzumerken, dass die psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen kann.
Sie eröffnet dem begutachtenden Psychiater daher praktisch im
mer einen gewissen Spielraum, innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psy
chiatrische Interpretationen möglich, zulässig und zu respek
tieren sind, sofern der Experte lege
artis
vorgegangen ist (Urteil des Bundes
ge
richts 8C_694/2008 vom 5. März 2009 E. 5.1 mit Hinweis).
Objektiv fest
stellbare Gesichtspunkte, welche im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung durch die
A._
-Gutachter uner
kannt geblieben und geeignet
gewesen wären, zu einer abweichenden Beurtei
lung zu führen, sind nicht ersicht
lich. Daran
vermögen auch die testpsychologischen Auswertungen
nichts zu ändern
, stellt doch zumindest der Becks Depression
Inventory
ein Selbstbeurteilungsinstrument dar, das auf der subjektiven Einschätzung des Beschwerdeführers basiert.
Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kann auch aus der fehlenden Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Bericht von Dr.
V._
und Dr.
U._
vom 16. Juli 2012 – sofern ihre Ein
schätzung überhaupt über den fraglichen Zeitraum Aus
kunft geben kann - nicht
abgeleitet werden, dass sich letztere bezüglich verblei
bender Leistungs
fähigkeit der Einschätzung des Hausarztes anschl
össen
und das Vorliegen einer Restarbeitsfähigkeit verneinten
(Urk. 1
0
S. 3 Ziff. 3)
.
Schliesslich ist auch die durch den behandelnden Neurologen Dr.
L._
attes
tierte Arbeitsfähigkeit von höchstens 50 % aufgrund der Diagnose eines chro
nischen, po
sttraumatischen
zervikoz
ephalen
Schmerzsyndroms bei Status nach axialem Stauchungstraumas der HWS am 22. Mai 2006 bei den erhobenen Befunden einer schmerzbedingten Bewegungseinschränkung der HWS um ins
gesamt 50 % mit
palpatorisch
verdickter und
druckdolenter
Nacken- und Schultermuskulatur nicht ohne weiteres nachvollziehbar.
Im Übrigen darf und soll das Gericht in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten
,
der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher
zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E.
3b/cc).
Analog gilt
dies
a
uch für die behandelnden Fachärzte
.
4.3.2
Auch aus dem
Bericht
von Dr.
R._
(E. 3.9)
kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten a
bleiten. Dr.
R._
hielt zwar fest, dass eine Wiederaufnahme der Tätigkeit wohl wegen dem chronischen Schwindel und der HWS-Problematik nicht mehr möglich sei. Wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit verhält, lässt sich dem Bericht hin
gegen nicht entnehmen.
4.4
Die weiteren
vom
Beschwerdeführer
vorgetragenen
Einwände vermögen den Beweiswert
des
A._
-Gutachtens ebenfalls nicht zu schmälern:
D
er Beschwerdeführer
monierte, dass die in die Schlussbeurteilung einge
flos
sene Ansicht der
A._
-Gutachter, wonach sich die Schwindelproblematik auf die Arbeitsfähigkeit nicht auswirken würde, absolut nicht nachvollziehbar sei, da sich der zweite Unfall vom 16. Januar 2010 allein deshalb ereignet habe, weil es ihm schwindlig und schwarz vor Augen geworden sei (
Urk. 1
S. 5 Ziff. 5
lit
. c).
In Bezug auf diesen Kritikpunkt gilt festzuhalten, dass
sich die
Schwindel
problematik
laut Einschätzung der
A._
-Gutachter zwar nicht in quantitativer Hinsicht auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirkt, aber explizit aufgrund der angegebenen Schwindelproblematik von Arbeiten mit
Absturz
gefahr
abgeraten wurde, weshalb nicht gesagt werden kann, die Beurteilung der
A._
-Gutachter sei absolut nicht nachvollziehbar.
Weiter machte der Beschwerdeführer geltend, es gehe nicht an, dass sein
Zu
standsbild
auf die (nach Ansicht des
A._
-Gutachters) falsche
Medi
kamentation
zurückgeführt und implizit behauptet werde, dass ohne Medi
kation alles zum Besten stehen würde
. Eine solche Schlussfolgerung sei – ohne tatsä
chliche Abklärung der Sachlage
– unzulässig, ja geradezu grotesk
(Urk. 1 S. 6 Ziff. 6
lit
.
a
)
. Was
diesen Einwand
anbelangt, gilt festzuhalten, dass
diese Einschätzung der
A._
-Gutachter
angesichts der anlässlich der psy
chiatrischen Untersuchung gemachten Verhaltensbeobachtungen und des
über
wiegend aus psychiatrischer Sicht unauf
fällig
erhobenen Psychostatus (Urk. 6/65 S. 46 Ziff. 2.2)
als
nicht
grotesk erscheint
. L
aut
Dr. med.
AA._
könne dem Beschwerdeführer
bei Ab
wesenheit von jeglichen psychotischen Symp
tomen eine dauerhafte Ein
nahme eines Neurole
ptikums nicht zugemutet wer
den.
N
ach aktuellen Leitlinien
soll
t
e jene Substanz
ohnehin nicht zur Be
handlung von depressiven Störungen oder Angststörungen eingesetzt werden (Urk. 6/65 S. 48 unten).
Dass sich die
A._
-Gutachter in ihrem Gutachten nicht mit den Förster-Kriterien auseinandersetzten, ist bei dieser Sachlage ebenfalls nicht zu beanstanden.
4.5.
Nach dem Gesagten ist gestützt auf
das
polydisziplinäre
A._
-
Gutachten vom
31.
Dezember 2011
mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt,
dass
d
e
r
Beschwer
de
führer
ab
Gutachtenszeitpunkt
in einer
leidens
an
gepassten
Tätigkeit zu 100
%
arbeits
fähig ist
. Von weiteren medizinischen Abklärungen, wie sie
beschwerde
weise
be
antragt wurden, sind keine massgebenden neuen Erkenntnisse zu erwarten, wes
halb darauf zu verzichten ist
(antizipierte Beweiswürdigung)
.
5.
5.1
Zu prüfen bleib
t
, wie sich die festgestellte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Erwerbsbereich auswirkt.
Der von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Einkommensvergleich
(vgl.
dazu Urk. 6/42)
wurde vom
Beschwerdef
ührer
– mit Ausnahme der
(Rest
)A
r
beits
fähigkeit und de
r Höhe des
gewährten Leidensabzuges -
nicht be
anstandet (vgl. Urk. 1
S. 7 Ziff. 8
).
Soweit der
Beschwerdeführer
monierte
,
dass der gewährte leidensbedingte
Abzug in der Höhe von 10 % zu tief angesetzt worden und aufgrund der zahl
reichen gesundheitlichen Einschränkungen sowie der weiteren
lohn
mindernden
Faktoren wie Alter,
fehlende Sprachkenntnisse und so weiter
mindestens ein leidensbedingter Abzug von 20 % zu berücksichtigen sei
(Urk. 1 S. 7 Ziff. 8)
, ist fest
zuhalten, dass selbst bei einem maximalen leidensbedingten Abzug von 25
% kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultieren würde, womit sich Weiterungen dazu erübrigen.
Nach Lage der Akten (Urk. 2 S. 1 f.
, Urk. 6/42,
Urk. 6/12 Ziff. 2.10)
ist folglich
der ermittelte
Invaliditäts
grad
von 14
%
nicht zu beanstanden
.
5.2
Damit erweist sich die
angefochtene Ver
fügung als rechtens
,
was zur Ab
wei
sung der Beschwerde führt.
6.
6
.1
Zu prüfen i
st schliesslich der Anspruch des Beschwerdeführers
auf unent
geltli
che
Prozessführung und
Rechtsverbeiständung
im
Beschwerde
verfahren
(Urk. 1 S. 2 Ziff.
3
).
6.2
Vorliegend sind die Voraussetzungen gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) erfüllt,
so dass
das
Gesuch
zu bewilligen
ist
(Urk. 1 S. 2 Ziff. 3, vgl. dazu auch Urk. 11, Urk. 12/1-2)
.
D
e
r Beschwerde
führer
ist auf § 16 Abs. 4
GSVGer
hinzuweisen.
6.3
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 9
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus
gang de
s Verfahrens sind die Kosten dem Beschwerdeführer
aufzuerlegen,
infolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.
6.4
Mit Honorarnote
vom
16. September 2013
machte Rechtsanwä
lt
in Ursula
Sintzel
, Zürich
, Auf
wendungen von insgesamt
10,03
Stunden sowie Auslagen von
Fr.
47.20
geltend (Urk.
18
). Unter Berücksichtigung eines Stundenansatzes von Fr. 200.-- (z
uzüglich Mehrwertsteuer) ist ihr
eine Entschädigung von Fr.
2‘
217.45
aus
zu
richten.