Decision ID: f8bff9a4-967e-5953-ac03-166747f8b693
Year: 2017
Language: de
Court: BE_VG
Chamber: BE_VG_001
Canton: BE
Region: Espace_Mittelland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
A._ reichte am 9. April 2015 bei der Einwohnergemeinde (EG) Safnern ein Baugesuch für die Installation einer Luft/Wasser-Wärmepumpe in Split-Ausführung (mit Innen- und Aussengerät) auf der Parzelle Safnern Gbbl. Nr. 1_ ein. Diese liegt in der Wohnzone W1 und ist der  (ES) II zugeordnet. Gegen das Bauvorhaben erhoben unter anderen B._ und C._ Einsprache. Am 2. Juli 2015 erteilte die EG Safnern die Baubewilligung inkl. Ausnahmebewilligung für das Unterschreiten des Strassenabstands durch das an der Nordfassade der Garage vorgesehene Aussengerät (Verdampfer). Bereits am 14. Juli 2015 widerrief sie diese Bewilligung wieder, weil die  fehlte. Hierauf schrieb die Bau-, Verkehrs- und  des Kantons Bern (BVE) das gegen die Baubewilligung  Beschwerdeverfahren am 19. August 2015 als gegenstandslos geworden ab. Nachdem das Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern (AWA) am 17. Juli 2015 die fehlende Gewässerschutzbewilligung  hatte, erteilte die EG Safnern am 10. September 2015 die  Baubewilligung inkl. Ausnahmebewilligung für das Unterschreiten des Strassenabstands. Am 25. September 2015 teilte sie A._ ausserdem mit, dass sein Gesuch um vorzeitigen Baubeginn an der  vom 22. September 2015 genehmigt worden sei. Hierauf liess A._ die Wärmepumpe installieren.
B.
Am 6. Oktober 2015 reichten B._ und C._ gegen den Bauentscheid vom 10. September 2015 bei der BVE Beschwerde ein. Diese hiess das Rechtsmittel mit Entscheid vom 3. März 2016 gut, hob den Bauentscheid der EG Safnern vom 10. September 2015 auf und verweigerte die Baubewilligung. Zur Begründung führte sie im  aus, dass das Aussengerät der Wärmepumpe den erforderlichen Strassenabstand gemäss kommunaler Strassenbaulinie nicht einhalte und
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mangels besonderer Verhältnisse dafür keine Ausnahmebewilligung  sei.
C.
Dagegen hat A._ am 21. März 2016  erhoben mit den Rechtsbegehren, der Entscheid der BVE vom 3. März 2016 sei aufzuheben und es sei ihm die Baubewilligung für die Wärmepumpe zu erteilen; eventualiter sei der Entscheid der BVE vom 3. März 2016 aufzuheben und ihm die Ausnahme- und Baubewilligung für die Wärmepumpe zu erteilen. Unter Hinweis darauf, dass die Gemeinde eine Baureglementsänderung betreffend Aufhebung von Baulinien und Strassenalignementen öffentlich aufgelegt habe, beantragt er die Sistierung des Verfahrens bis mindestens 30 Tage nach Erlass der  des Amtes für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern (AGR).
B._ und C._ beantragen mit Beschwerdeantwort vom 19. April 2016, die Beschwerde und das Sistierungsgesuch seien abzuweisen. Die BVE schliesst mit Vernehmlassung vom 31. März 2016 ebenfalls auf Abweisung des Rechtsmittels, zum Sistierungsantrag äussert sie sich nicht. Die EG Safnern stellt in ihrer Stellungnahme vom 4. April 2016 keine ausdrücklichen Anträge, hält jedoch fest, dass sich «die  der Bauherrschaft» grundsätzlich mit ihrer Meinung .
Mit prozessleitender Verfügung vom 8. Juli 2016 hat die  das Verfahren sistiert bis zum Inkrafttreten der am 8. Juni 2016 von der Gemeindeversammlung beschlossenen Änderung des Baureglements der EG Safnern vom 18. September 2013 (GBR) betreffend die Aufhebung der Baulinien und Strassenalignemente. Mit Schreiben vom 24. Januar 2017 hat die EG Safnern mitgeteilt, dass das Regierungsstatthalteramt Biel/Bienne die Beschwerde von B._ gegen den  am 13. September 2016 abgewiesen, das AGR mit Verfügung vom 8. Dezember 2016 die Änderung des GBR genehmigt
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und der Gemeinderat deren Inkraftsetzung per 1. Januar 2017 beschlossen habe. Daraufhin hat die Instruktionsrichterin das Verfahren mit Verfügung vom 26. Januar 2017 wieder aufgenommen und den Beteiligten  gegeben, sich zu dessen Fortgang zu äussern. A._ hat mit Eingabe vom 2. Februar 2017 den Eventualantrag zurückgezogen. Die BVE beantragt mit Stellungnahme vom 6. Februar 2017, die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens und zu neuer Entscheidung an die EG Safnern zurückzuweisen. Die EG Safnern bestätigt mit Stellungnahme vom 14.  2017 ihre bisherige Haltung. B._ und C._ haben sich nicht mehr vernehmen lassen.

Erwägungen:
1.
1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid  berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Auf die form- und fristgerecht  Beschwerde ist einzutreten.
1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG).
2.
Streitig ist zunächst, ob für die Installation der Wärmepumpe eine  nötig ist.
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2.1 Baubewilligungspflichtig sind alle künstlich geschaffenen und auf Dauer angelegten Bauten, Anlagen und Einrichtungen (Bauvorhaben), die in fester Beziehung zum Erdboden stehen und geeignet sind, die  zu beeinflussen, indem sie zum Beispiel den Raum  erheblich verändern, die Erschliessung belasten oder die Umwelt  (Art. 1a Abs. 1 des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 [BauG; BSG 721.0]). Keiner Baubewilligung bedürfen insbesondere der Unterhalt von Bauten und Anlagen, für eine kurze Dauer erstellte Bauten und  sowie andere geringfügige Bauvorhaben (Art. 1b Abs. 1 BauG).  Art. 6 Abs. 1 Bst. f des Dekrets vom 22. März 1994 über das  (Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1) fallen darunter Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energie, wenn sie an  angebracht werden oder als kleine Nebenanlagen zu Gebäuden installiert werden und den kantonalen Richtlinien entsprechen. Vorbehalten bleibt Art. 7 BewD. Die Befreiung von der Bewilligungspflicht entbindet  nicht von der Einhaltung der anwendbaren Vorschriften und der  anderer Bewilligungen (Art. 1b Abs. 2 BauG).
2.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, dass sein Vorhaben gestützt auf Art. 6 Abs. 1 Bst. f BewD keiner Bewilligung bedürfe, zumal die für sein Projekt geltenden öffentlich-rechtlichen Vorschriften eingehalten würden. So verfüge er über eine Gewässerschutzbewilligung und die Abstände, das Lichtraumprofil sowie die Lärmgrenzwerte würden eingehalten (vgl.  S. 4 ff.). Die Vorinstanz ist in ihrem Entscheid nicht ausdrücklich auf die Frage der Baubewilligungspflicht eingegangen, setzt diese jedoch implizit voraus (vgl. angefochtener Entscheid E. 3e, 4b, 5c und 6a).
2.3 Als bewilligungsfrei erklärt der bernische Gesetzgeber in Art. 6 BewD Bauvorhaben, von denen er annimmt, sie beeinflussten die  und die Umwelt nicht derart, dass ein vorgängiges  durchgeführt werden muss (Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I, 4. Aufl. 2013, Art. 1b N. 1). In diesem Sinn sind gemäss den Richtlinien «Baubewilligungsfreie Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien» (im Folgenden: Richtlinien; einsehbar unter: <http://www.jgk.be.ch>, Rubriken «Baubewilligungen/») des Regierungsrats vom Januar 2015 nur Wärmepumpen inner-
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halb von Gebäuden von der Baubewilligungspflicht ausgenommen;  ausserhalb von Gebäuden gelten demgegenüber als  im Sinn von Art. 1a Abs. 1 BauG. Die Baubewilligungspflicht gilt auch für Split-Wärmepumpen mit Aussen- und Innengerät (Richtlinien Ziff. 3.5). Grund für die unterschiedliche Behandlung sind die , die durch den Betrieb von Anlageteilen ausserhalb von Gebäuden entstehen.
2.4 Das Aussengerät (Verdampfer) der umstrittenen Wärmepumpe liegt ausserhalb des Gebäudes des Beschwerdeführers an der Nordfassade der Garage. Aus diesem Grund bedarf die Anlage einer Baubewilligung  Art. 1a Abs. 1 BauG (vgl. VGE 2015/231 vom 31.10.2016 E. 3.2 ff., 2014/197 vom 27.5.2015 E. 2.1). Ob durch die vom Beschwerdeführer  Berichte und Bewilligungen den Anforderungen von Art. 1b Abs. 2 BauG Genüge getan worden ist, ist entgegen seiner Auffassung nicht von Bedeutung, da das umstrittene Bauvorhaben so oder anders  ist.
3.
Die Vorinstanz hat die Baubewilligung aufgehoben, weil das Aussengerät der Wärmepumpe den Strassenabstand gemäss Strassenbaulinie nicht einhalte und keine Ausnahmebewilligung erteilt werden könne (vgl.  Entscheid E. 5e, 5f und 6a).
3.1 Gemäss Art. 36 Abs. 1 BauG sind Bauvorhaben grundsätzlich nach dem zur Zeit der Einreichung des Baugesuchs geltenden Recht zu . Während des Verfahrens in Kraft tretendes neues Recht ist jedoch anzuwenden, wenn dieses für die gesuchstellende Person günstiger ist, weil durch den Rückzug des Gesuchs und dessen Neueinreichung ohne weiteres die Anwendung neuen Rechts erwirkt werden könnte (BVR 2006 S. 444 E. 4.1, 1997 S. 355 E. 1a; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 36 N. 2d). Nachdem die Gemeinde die Baulinien und Strassenalignemente  hat (vgl. Bst. C vorne), ist ab äusserstem Rand des öffentlichen  ein Strassenabstand von 4 m (Basiserschliessung) bzw. 3 m
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(übrige Gemeindestrassen) einzuhalten (Art. 24 Abs. 2 GBR). Der Abstand zwischen Aussengerät und Gemeindestrasse beträgt 4,23 m ( Entscheid E. 5c und Schreiben des Beschwerdeführers vom 13.4.2015 [act. 3B, Register 1]) bzw. 4,26 m (Beschwerde S. 6); das Vorhaben ist insofern reglementskonform. Mit der Begründung der Vorinstanz lässt sich der Bauabschlag somit nicht mehr halten.
3.2 Damit steht die Bewilligungsfähigkeit der Anlage aber – anders als der Beschwerdeführer meint – noch nicht fest. Denn die BVE hat auch festgestellt, dass sowohl das Baugesuchsformular vom 9. April 2015 als auch der Situationsplan vom 27. April 2015 – wohl im Zuge des  vom 14. Juli 2015 (vgl. Bst. A vorne) – als «ungültig»  worden seien. Im nachfolgenden Baubewilligungsverfahren seien offenbar ein neues Baugesuch mit neuen Planunterlagen weder verlangt noch eingereicht worden. Dadurch seien die gemäss Bauentscheid vom 10. September 2015 als integrierende Bestandteile der Baubewilligung  «mit dem Genehmigungswerk der Gemeinde versehenen » gar nicht vorhanden. Hinzu komme, dass für die im  enthaltene Empfehlung an die Bauherrschaft, einen vom Fundament der Garage unabhängigen Sockel für das Aussengerät zu erstellen, keine Pläne vorhanden seien. Es sei daher unklar, was überhaupt bewilligt  sei. Die BVE beantragt deshalb, die Sache sei zur Fortsetzung des Verfahrens und zu neuer Entscheidung an die EG Safnern zurückzuweisen (Stellungnahme vom 6.2.2017 [act. 14]).
3.3 Eine Baubewilligung setzt formell ein gültiges Baugesuch voraus (Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 38/39 N. 11). Das Baugesuch ist der  auf dem amtlichen Formular einzureichen und hat das  in allen für die Beurteilung wesentlichen Punkten zu beschreiben. Lage, Einordnung, Gestaltung und Konstruktion sind überdies mittels  und Projektplänen darzustellen (Art. 34 Abs. 1 BauG und Art. 10-14 BewD; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 34 N. 4; VGE 23435 vom 21.1.2009 E. 4.2). Von Amtes wegen werden keine Baubewilligungen . Das Fehlen eines schriftlichen Baugesuchs führt zwar nicht  zur Nichtigkeit einer trotzdem erteilten Baubewilligung (Zaugg/Ludwig, a.a.O., Vorbemerkungen zu den Art. 32-44 N. 1a; BVR
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2010 S. 433 E. 2.11 [bestätigt durch BGer 1C_497/2009 und 1C_499/2009 vom 8.6.2010], 2007 S. 58 E. 6.3). Es fehlt aber eine grundlegende  für die nachgesuchte Baubewilligung, weshalb diese – anders als der Beschwerdeführer meint – nicht erteilt werden kann. Vielmehr sind zunächst die festgestellten formellen Mängel zu beheben, was nicht Sache des Verwaltungsgerichts ist.
3.4 Ebenfalls offen gelassen hat die BVE den Hauptstreitpunkt, nämlich ob die Wärmepumpe unzulässige Lärmimmissionen verursacht. Als neue ortsfeste Anlage muss die Wärmepumpe die Planungswerte gemäss Art. 25 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 7. Oktober 1983 über den  (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01) i.V.m. Art. 7 Abs. 1 Bst. b und Anhang 6 der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41) einhalten. Darüber hinaus müssen die Lärmemissionen im Rahmen der Vorsorge so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 Bst. a LSV). Auch wenn die Planungswerte eingehalten sind, ist somit stets anhand der in Art. 11 Abs. 2 USG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 Bst. a LSV genannten Kriterien im Einzelfall zu prüfen, ob im Rahmen des Vorsorgeprinzips zusätzliche Emissionsbegrenzungen erforderlich sind. Als verhältnismässig gelten weitergehende Emissionsbeschränkungen dabei, wenn mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche Reduktion der Emissionen erreicht werden kann (BGE 141 II 476 E. 3.2, 124 II 517 E. 4b; BGer 1C_204/2015 vom 18.1.2016 E. 3.7, 1C_393/2014 vom 3.3.2016 E. 6.2, 1C_10/2011 vom 28.9.2011 E. 4.1). Das gilt auch, wenn es sich um geringfügige Emissionen handelt (BGE 140 II 33 E. 4.1, 133 II 169 E. 3.2; Griffel/Rausch, Kommentar USG, Ergänzungsband, Art. 11 N. 14 mit  Hinweisen).
3.5 Die Anlage hält die für die ES II massgeblichen Planungswerte von 55 dB(A) am Tag (7.00 Uhr bis 19.00 Uhr) und 45 dB(A) in der Nacht (19.00 Uhr bis 7.00 Uhr; Anhang 6 Ziff. 1 Abs. 1 Bst. e i.V.m. Ziff. 2 LSV) unbestrittenermassen ein. Gemäss der Praxis des Amtes für Berner  (beco) wird dem Vorsorgeprinzip sodann genügend Rechnung , wenn die von ihm festgelegten, unterhalb der Planungswerte  sog. Vorsorgewerte eingehalten sind. Diese betragen für die ES II
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43 dB(A) am Tag und 33 dB(A) in der Nacht und sind ebenfalls eingehalten (vgl. Merkblatt «Schallpegelbegrenzung bei Einzelanlagen, Vorsorgewerte» vom 19.7.2016, einsehbar unter: <http://www.vol.be.ch>, Rubriken «Luft & Immissionen/Lärm/Heizung, Lüftung & Klima»; Fachbericht  vom 18.8.2015 [act. 3B Register 20 B4]). Mit Blick auf das  (vgl. E. 3.4 hiervor) greift die Schlussfolgerung, dass damit dem  Genüge getan ist, jedenfalls dann zu kurz, wenn – wie hier – weder Alternativstandorte für die Wärmepumpe (z.B. im Untergeschoss der Garage oder auf der Südseite des Hauses) noch Schallschutzmassnahmen am gewählten Standort (z.B. Ummantelung oder Abschirmung) auf ihre technische und betriebliche Umsetzbarkeit sowie ihre wirtschaftliche  hin geprüft wurden, d.h. eine Einzelfallprüfung gänzlich unterblieben ist (vgl. hierzu auch Vollzugshilfe 6.21 «Lärmtechnische Beurteilung von Luft/Wasser-Wärmepumpen» der Vereinigung kantonaler , cercle bruit, vom 28.5.2015, einsehbar unter: <http://www.cerclebruit.ch>, Rubriken «Vollzugsordner/Industrie- und »). Die Akten sind auch aus diesem Grund zur Fortsetzung des Baubewilligungsverfahrens an die EG Safnern zurückzuweisen.
4.
4.1 Die Beschwerde ist somit insoweit gutzuheissen, als der  Entscheid aufzuheben und die Sache zur Fortsetzung des  im Sinn der Erwägungen an die EG Safnern  ist.
4.2 Bei diesem Ergebnis dringt der Beschwerdeführer mit seinem Rechtsmittel nur teilweise durch. Praxisgemäss ist indes im Kostenpunkt von einem vollumfänglichen Obsiegen auszugehen, sofern bei Vorliegen eines reformatorischen (Haupt-)Antrags ein Rückweisungsentscheid ergeht und die infolge Rückweisung vorzunehmende Neubeurteilung – wie hier – noch zu einer vollständigen Gutheissung des Begehrens führen kann. Demnach ist der Beschwerdeführer für die Kostenverlegung als vollständig obsiegend zu betrachten und wird die unterliegende  kostenpflichtig. Sie hat die Verfahrenskosten zu tragen und dem
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Beschwerdeführer die Parteikosten zu ersetzen (BVR 2016 S. 222 E. 4.1; Art. 108 Abs. 1 sowie Abs. 3 i.V.m. Art. 104 Abs. 1 VRPG).
4.3 Üblicherweise sind die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens nach denselben Grundsätzen neu zu verlegen. Vorliegend haben sich  zwischen dem erstinstanzlichen und dem verwaltungsgerichtlichen Verfahren die rechtlichen Verhältnisse geändert. Dass das Aussengerät einer Ausnahmebewilligung bedurfte, weil es über die Strassenbaulinie hinausragt, war unbestritten. Eine solche war aber schon deshalb nicht erhältlich, weil Alternativstandorte nicht (ernsthaft) geprüft worden waren und somit auch keine besonderen Verhältnisse im Sinn von Art. 26 BauG erkennbar waren (angefochtener Entscheid E. 5e). Da die Lärmemissionen namentlich nachbarliche Interessen beeinträchtigen, fiel auch eine  Ausnahmebewilligung gemäss Art. 28 BauG ausser Betracht ( Entscheid E. 5f). Eine summarische Prüfung ergibt, dass diese Beurteilung aufgrund der damaligen Rechtslage nicht zu beanstanden  wäre. Der vorinstanzliche Kostenschluss ist somit zu bestätigen (BVR 2008 S. 193 E. 9.2; VGE 2014/162 vom 24.4.2015 E. 4.3).