Decision ID: eb97a41f-d700-4e73-a979-c5f8dbce739f
Year: 2010
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
B._,
Beschwerdeführerin,
gegen
Progrès Versicherungen AG, Versicherungsrecht, Postfach, 8081 Zürich,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
Versicherungsleistungen
Sachverhalt:
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A.
A.a B._ (nachfolgend: Versicherte) ist bei der Progrès Versicherungen AG
(nachfolgend: Krankenversicherung) obligatorisch krankenpflegeversichert. Seit März
2007 bezahlte sie die Prämien für diese Versicherung auch nach Durchführung des
Mahn- und Betreibungsverfahrens nicht, weshalb die Krankenversicherung in den
Betreibungen für die Prämienforderungen von März 2007 bis Mai 2008 beim
Betreibungsamt A._ jeweils das Fortsetzungsbegehren stellte und in der Folge am 3.
Dezember 2007 sowie am 25. März, 17. Juni und 21. Oktober 2008
Leistungsaufschübe verfügte (act. G 5.1/1-10). Die vier Leistungsaufschubs-
Verfügungen erwuchsen in Rechtskraft. Das Betreibungsverfahren endete am 9.
Dezember 2008 mit der Ausstellung eines Konkursverlustscheins (Privatkonkurs). Die
Forderungen blieben in der Folge unbeglichen (vgl. act. G 5.1/11 sowie 5.1/15 Beilage).
A.b Nach Abschluss des Konkursverfahrens reichte die Versicherte der
Krankenversicherung verschiedene Rechnungen ein, worauf letztere in den Schreiben
vom 25. März, 26. Mai und 2. Juni 2009 mit Hinweis auf den Leistungsaufschub die
Kostenerstattung verweigerte (act. G 5.1/12-14). Mit Schreiben vom 21. April 2009
erachtete der Ombudsmann der sozialen Krankenversicherung mit Hinweis auf ein
entsprechendes Begehren der Versicherten den Erlass einer anfechtbaren Verfügung
betreffend Verweigerung der Leistungsübernahmen als erforderlich (act. G 5.1/15). Mit
Schreiben vom 28. April 2009 an den Ombudsmann und vom 15. Juli 2009 an die
Versicherte wies die Krankenversicherung darauf hin, dass der Leistungsaufschub
rechtskräftig verfügt worden sei, womit bis zur Begleichung der Prämienausstände alle
künftigen Leistungen aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung
aufgeschoben seien. Entsprechend müsse nicht in jedem Einzelfall eine Verfügung
betreffend die fehlende Leistungspflicht erlassen werden (act. G 5.1/16 und 21).
A.c Mit Eingabe vom 17. August 2009 erhob die Versicherte gegen die
Krankenversicherung Rechtsverweigerungsbeschwerde. Zur Begründung legte die
Beschwerdeführerin dar, dass am 29. Juli 2008 über sie der Konkurs eröffnet und am
3. Dezember 2008 abgeschlossen worden sei. Nach Konkursabschluss habe sie immer
alle Prämien bezahlt. Sie lebe von ihrem Mann getrennt. Dieser sei für ihre Situation
verantwortlich. Die Beschwerdegegnerin habe es trotz Intervention des
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Ombudsmannes der sozialen Krankenversicherung abgelehnt, den Leistungsaufschub
aufzuheben (act. G 5.1/22). Mit Entscheid vom 23. November 2009 (KV 2009/15) hiess
das Versicherungsgericht die Rechtsverweigerungsbeschwerde in dem Sinn gut, dass
die Beschwerdegegnerin angewiesen wurde, über die Frage der Aufhebung des
Leistungsaufschubs eine Verfügung zu erlassen (act. G 5.1/28). Dieser Entscheid wurde
in der Folge rechtskräftig (act. G 5.1/29). Mit Verfügung vom 3. Februar 2010 eröffnete
die Krankenversicherung der Versicherten, die rechtskräftig verfügten
Leistungsaufschübe in den Betreibungen Nr. 07/12572, 07/18554, 800518, 805703 und
813146 des Betreibungsamtes A._ würden nicht aufgehoben. Die Leistungen der
obligatorischen Krankenpflegeversicherung blieben damit bis zur Begleichung der
ausstehenden Prämien, Kostenbeteiligungen, Verzugszinsen und Betreibungskosten
aufgeschoben (act. G 5.1/30). Da die Empfängerin von der Post an der angegebenen
Adresse nicht ermittelt werden konnte (act. G 5.1/31), erliess die Krankenversicherung
am 8. Februar 2010 eine gleichlautende Verfügung (act. G 5.1/32). Die dagegen
erhobene Einsprache (act. G 5.1/34) wies die Krankenversicherung mit
Einspracheentscheid vom 1. April 2010 ab (act. G 5.1/35).
B.
B.a Gegen diesen Einspracheentscheid erhob die Versicherte mit Eingabe vom 16.
April 2010 Beschwerde mit den Anträgen, der Entscheid sei aufzuheben und die
Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr den Leistungsaufschub nicht mehr
entgegenzuhalten und die eingereichten Arztrechnungen im Rahmen der bestehenden
Grundversicherung abzurechnen. Zur Begründung führte sie unter anderem aus, der
Privatkonkurs ermögliche einem Schuldner, wirtschaftlich wieder Fuss zu fassen.
Dieses System würde unterlaufen, wenn die Krankenversicherung gestützt auf unter
den Privatkonkurs fallende Ausstände die Leistungen verweigern könnte. Mit der
Regelung des Leistungsaufschubs auf Gesetzesstufe habe der Gesetzgeber nicht
beabsichtigt, die Rechtswohltat des Privatkonkurses auszuhebeln. Es könne nicht sein,
dass sie als Schuldnerin, der die Rechtswohltat des Privatkonkurses zugestanden
worden sei, nun keine Krankenkassenleistungen mehr erhalte, obwohl hohe
Behandlungskosten anstehen würden. Zugleich könne sie ja auch die Kasse nicht
wechseln.
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B.b In der Beschwerdeantwort vom 26. Mai 2010 beantragte die Beschwerdegegnerin
Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung verwies sie auf die Darlegungen im
angefochtenen Einspracheentscheid.
B.c Mit Eingabe vom 2. Juni 2010 wies die Beschwerdeführerin darauf hin, dass sie
seit August 2008 ihre Krankenkassenprämien pünktlich bezahle, die
Beschwerdegegnerin jedoch die von ihr eingereichten Rechnungen für Behandlungen
wieder zurückschicke. Ihr sei es nicht möglich, die anfallenden Behandlungskosten
selbst zu bezahlen (act. G 7).

Erwägungen:
1.
1.1 Bezahlt die versicherte Person Ausstände trotz Mahnung nicht und wurde im
Betreibungsverfahren ein Fortsetzungsbegehren bereits gestellt, so schiebt der
Versicherer die Übernahme der Kosten für die Leistungen auf, bis die ausstehenden
Prämien, Kostenbeteiligungen, Verzugszinsen und Betreibungskosten vollständig
bezahlt sind. Gleichzeitig benachrichtigt der Versicherer die für die Einhaltung der
Versicherungspflicht zuständige kantonale Stelle über den Leistungsaufschub.
Vorbehalten bleiben kantonale Vorschriften über eine Meldung an andere Stellen (Art.
64a Abs. 2 KVG, SR 832.10; Art. 105c Abs. 1 KVV, SR 832.102). Der Aufschub beginnt
am Tag seiner Mitteilung. Er gilt für jene Rechnungen, die dem Versicherer während
des Aufschubs zur Rückerstattung von Kosten oder zur Vergütung von Leistungen
zukommen (Art. 105c Abs. 2 KVV). Sind die ausstehenden Prämien,
Kostenbeteiligungen, Verzugszinsen und Betreibungskosten vollständig bezahlt, so hat
der Versicherer die Kosten für die Leistungen während der Zeit des Aufschubs zu
übernehmen (Art. 64a Abs. 3 KVG). Der Aufschub endet, sobald die Prämien und
Kostenbeteiligungen, die Gegenstand des Fortsetzungsbegehrens waren, sowie die
angefallenen Verzugszinsen und Betreibungskosten bezahlt sind (Art. 105c Abs. 3
KVV). Der Versicherer muss die für die Einhaltung der Versicherungspflicht zuständige
kantonale Stelle über die Verlustscheine benachrichtigen, die ihm zugestellt werden.
Vorbehalten bleiben kantonale Bestimmungen, die eine Meldung an eine andere Stelle
vorsehen (Art. 105c Abs. 4 KVV). Während eines Aufschubs der Kostenübernahme darf
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der Versicherer die Versicherungsleistungen nicht mit geschuldeten Prämien oder
Kostenbeteiligungen verrechnen (Art. 105c Abs. 5 KVV). Garantiert der Kanton die
Übernahme oder die pauschale Abgeltung uneinbringlicher Prämien,
Kostenbeteiligungen, Verzugszinsen und Betreibungskosten, so kann er mit einem oder
mit mehreren Versicherern vereinbaren, unter welchen Voraussetzungen diese auf den
Aufschub der Übernahme der Kosten verzichten (Art. 105c Abs. 6 KVV). Nach
kantonalem Recht leistet die politische Gemeinde für unerhebbare Prämien und
Kostenbeteiligungen im Ausmass des Bundesrechts Ersatz, wenn die
Zahlungsunfähigkeit einer versicherungspflichtigen Person mit zivilrechtlichem
Wohnsitz oder einer fremdenpolizeilichen Bewilligung zum Aufenthalt im Kanton
nachgewiesen ist (Art. 14 Abs. 1 lit. b des Einführungsgesetzes zur
Bundesgesetzgebung über die Krankenversicherung [sGS 331.11]). Zuständig ist dabei
jene politische Gemeinde, in der die Person im Zeitpunkt der Einreichung des
Verlustscheins ihren zivilrechtlichen Wohnsitz hat (Art. 38 Abs. 1 der Verordnung zum
Einführungsgesetz zur Bundesgesetzgebung über die Krankenversicherung [sGS
331.111; VO zum EGKVG]).
1.2 Nachdem das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG; seit 1. Januar 2007:
Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts) in einem Urteil vom 2. Dezember
2004 i/S R. (K 139/03), Erw. 2.2.3, - im Rahmen der Prüfung des mutmasslichen
Verfahrensausgangs zur Kostenverlegung - auf seine bisherige Rechtsprechung
verwiesen hatte, wonach eine über den Abschluss des Konkursverfahrens hinaus
andauernde Leistungssperre mit Art. 265 Abs. 2 SchKG (Betreibung der im
Verlustschein verbrieften Forderung nur bei neuem Vermögen) nicht vereinbar sei, hielt
es fest, dass sich diese Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im konkreten
Verfahren nicht abschliessend beurteilen lasse. In einem kurz darauf ergangenen Urteil
vom 28. Januar 2005 i/S D. (K 117/04), Erw. 3.4 (publiziert in RKUV 2005, 92),
bestätigte es die Anwendbarkeit der erwähnten bisherigen Rechtsprechung. Die
Beschwerdegegnerin stellt sich auf den Standpunkt, dass die vorerwähnte
Rechtsprechung unter Geltung von inzwischen aufgehobenen
Verordnungsbestimmungen (Art. 90 KVV) ergangen sei und nichts daran zu ändern
vermöge, dass der Leistungsaufschub unabhängig vom Vorliegen eines
Konkursverlustscheins weiter bestehe. Sie begründet ihren Standpunkt, dass der
Abschluss des Konkursverfahrens bzw. die Ausstellung eines Konkursverlustscheins
bis
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keinen Grund für die Aufhebung des Leistungsaufschubs bzw. für die Anpassung der
(ursprünglich richtigen) Aufschubsverfügungen an geänderte Verhältnisse darstelle, mit
dem Hinweis darauf, dass die sich widersprechenden Art. 265 Abs. 2 SchKG und Art.
64a Abs. 3 KVG als bundesgesetzliche Regelungen auf gleicher Stufe stehen würden.
Es sei davon auszugehen, dass Art. 64a Abs. 3 KVG als spezialgesetzliche Regelung
der SchKG-Gesetzgebung vorgehe (act. G 5.1/35 S. 4).
1.3 Der Privatkonkurs stellt aus konkursrechtlicher Sicht eine Rechtswohltat dar,
aufgrund welcher die betroffene Person finanziell wieder neu beginnen kann; es wird
gewissermassen ein Schlussstrich unter die finanzielle Vergangenheit gezogen (vgl.
Ammonn/Walther, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, Bern 2008,
321 Ziffer 3). Für die Auffassung der Beschwerdegegnerin, dass der Gesetzgeber beim
Erlass von Art. 64a KVG bewusst eine Abweichung von der Rechtswohltat des
Konkurses gemäss Art. 265 Abs. 2 SchKG gewollt habe (act. G 5.1/35 S. 4), finden sich
in der Botschaft des Bundesrates vom 26. Mai 2004 (BBl 2004, 4327ff) keine
Anhaltspunkte. Dort wurde zu Art. 64a Abs. 2 KVG festgehalten, diese Bestimmung
gewährleiste die Durchführung des Vollstreckungsverfahrens und das Inkasso fälliger
Prämien oder Kostenbeteiligungen durch den Versicherer. Es solle damit Druck auf den
zahlungsfähigen, aber schlechten Zahler ausgeübt werden. Diese Bestimmung diene
zudem dem Schutz der versicherten Person (BBl 2004, 4340f). Im konkreten Fall war
die Beschwerdeführerin im Nachgang zum Abschluss ihres Privatkonkurses nach Lage
der Akten aus finanziellen Gründen nicht in der Lage, die "alten", vor Konkursabschluss
entstandenen Krankenversicherungsprämien zu bezahlen. Eine Zahlungsunwilligkeit ist
weder behauptet, noch aus den Akten ersichtlich. Zum Standpunkt der
Beschwerdegegnerin, dass sich Art. 265 Abs. 2 SchKG und Art. 64a Abs. 2 KVG
inhaltlich widersprechen würden (act. G 5.1/35 S. 4), ist festzuhalten, dass Art. 64a
Abs. 2 KVG ausschliesslich den Leistungsaufschub nach Stellung des
Fortsetzungsbegehrens bei laufendem Betreibungsverfahren zum Gegenstand hat und
den Fall, in welchem ein Privatkonkurs bereits abgeschlossen ist, nicht regelt. Der
letztgenannte Sachverhalt bildet Gegenstand von Art. 265 Abs. 2 SchKG. Dort wird bei
Vorliegen eines Konkursverlustscheines für eine neue Betreibung vorausgesetzt, dass
der Schuldner zu neuem Vermögen gekommen ist (vgl. Ammonn/Walther, a.a.O., 445
Ziffer 31ff). Ein inhaltlicher Widerspruch zwischen Art. 64a Abs. 2 KVG und Art. 265
Abs. 2 SchKG ist insofern nicht ersichtlich; vielmehr betreffen die beiden
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Bestimmungen unterschiedliche zeitliche Anwendungsbereiche. Es ist kein sachlicher
Grund erkennbar, aus welchem mit Hinweis auf KVG-Prämien, welche vor dem
Konkursabschluss entstanden sind und die ebenfalls Gegenstand des
Konkursverlustscheins bilden, ein Leistungsaufschub weiterhin aufrecht erhalten
werden könnte.
1.4 Nach Art. 38bis Abs. 2 VO EGKVG kann der Nachweis der Zahlungsunfähigkeit
mit einem definitiven oder provisorischen Pfändungsverlustschein ohne pfändbaren
Überschuss erbracht werden. Konkursverlustscheine reichen hierfür nicht aus bzw.
werden nicht übernommen (vgl. auch Handbuch des Gesundheitsdepartements des
Kantons St. Gallen zu den Ersatzleistungen im Krankenversicherungswesen vom 23.
Dezember 2009, S. 9). Diese Regelung wurde im Nachgang zur Inkraftsetzung von Art.
64a KVG eingeführt und steht, wie sich aus den vorangehend in Erw. 1.3 ausgeführten
Überlegungen ergibt, im Ergebnis mit dem einschlägigen Bundesrecht in Einklang.
Konkret entfällt damit eine Übernahme der vor Konkursabschluss entstandenen
Prämienschuld der Beschwerdeführerin durch den Kanton St. Gallen. Somit lässt sich
auch aus diesem Grund eine Privilegierung der erwähnten Prämienforderung in dem
Sinn, dass der Krankenversicherer gestützt darauf auch nach Abschluss des
Privatkonkurses die Leistungssperre aufrecht erhalten könnte, nicht rechtfertigen.
Entsprechend hält Gebhard Eugster (Krankenversicherung, in: Schweizerisches
Bundesverwaltungsrecht, Soziale Sicherheit, 2. A. 2007, Rz 1038) fest, dass der
Grundsatz, wonach ein über den Abschluss des Konkursverfahrens hinaus dauernder
Leistungsaufschub mit Art. 265 Abs. 2 SchKG nicht vereinbar sei, auch unter Art. 64a
KVG gelte. Unter diesen Umständen können die vor Abschluss des Konkursverfahrens
verfügten Leistungsaufschübe nach Beendigung des Konkursverfahrens über die
Beschwerdeführerin am 9. Dezember 2008 (ABl 2008, 3934) nicht aufrechterhalten
werden.
2.
Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde in dem Sinn gutzuheissen,
dass die Leistungsaufschübe mit der Beendigung des Privatkonkursverfahrens über die
Beschwerdeführerin am 9. Dezember 2008 aufgehoben werden und die
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Beschwerdegegnerin verpflichtet wird, ab diesem Zeitpunkt wieder Leistungen zu
erbringen. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG