Decision ID: 191b0502-d2fa-5e0a-a3c9-a20dae12b548
Year: 2019
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a A._ war bei der B._ AG als Informatiker beschäftigt und dadurch bei der
Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) gegen die Folgen von
Unfällen und Berufskrankheiten obligatorisch versichert, als er am 7. September 2012
beim Motorradfahren frontal mit einem Personenwagen kollidierte (Suva-act. 1). Die
behandelnden Ärzte des KSSG, wo sich der Versicherte vom Unfalltag bis zum 12.
Oktober 2012 stationär befunden hatte, listeten in ihrem Austrittsbericht vom 19.
Oktober 2012 als Diagnosen eine drittgradig offene dislozierte mehrfragmentäre distale
Femurfraktur links, eine drittgradig offene dislozierte mehrfragmentäre
Unterschenkelfraktur links, eine Commotio cerebri, eine Tripodfraktur links mit
linksseitigem leichtgradigem Exophthalmus, Haematosinus und ausgedehntem
Galeahämatom frontal links sowie eine Rissquetschwunde (RQW), eine RQW an der
Schulter links sowie eine Kontusion am Handgelenk rechts auf (Suva-act. 28). Am
Unfalltag hatte sich der Versicherte einer Reposition und Anlage eines
gelenksüberbrückenden Fixateurs externe am Unterschenkel/oberen Sprunggelenk
(OSG) links, einer Reposition und Anlage eines Fixateurs externe am Oberschenkel
links, einer Faszienspaltung am Unterschenkel links sowie einer Wundversorgung der
RQW über der Augenbraue unterzogen (Suva-act. 3, 11 f., 28, 340). Während des
stationären Aufenthalts waren weitere Operationen durchgeführt worden, unter
anderem am 13. September 2012 eine Entfernung des Oberschenkel-Fixateurs links
sowie eine offene Reposition und Plattenosteosynthese am Femur links (vgl. Suva-act.
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28, 39). Die Suva kam für die Kosten der Heilbehandlung auf und entrichtete Taggelder
(Suva-act. 4).
A.b Aufgrund rezidivierender starker Kopfschmerzen wurde in der Radiologie C._ am
10. Januar 2013 eine cranio-zerebrale Kernspintomographie durchgeführt. Diese war
altersentsprechend normal, insbesondere ohne Nachweis von posttraumatischen
Veränderungen bzw. einer intrakraniellen Raumforderung (Suva-act. 54).
A.c Am 14. Januar 2013 unterzog sich der Versicherte im KSSG einer partiellen
Metallentfernung: Entfernung des Fixateurs externe, Wundausschneidung und
Wundversorgung am Unterschenkel links. Es wurde eine Unterschenkel-Gipsschiene
angepasst. Die behandelnden Ärzte attestierten ihm vom 14. Januar bis zum 22.
Februar 2013 eine Arbeitsunfähigkeit von 100% (Suva-act. 60 f., bzgl.
Arbeitsunfähigkeit bis zum Eingriff vgl. Suva-act. 28, 44).
A.d Ab dem 25. Februar 2013 arbeitete der Versicherte versuchsweise etwa zwei Mal
pro Woche für rund zwei bis drei Stunden wieder als Informatiker bei seiner damaligen
Arbeitgeberin (vgl. Suva-act. 65, 69).
A.e Dr. med. D._, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, berichtete am
20. März 2013 über ein schweres depressives Zustandsbild bei posttraumatischer
Belastungsstörung (ICD-10: F43.1). Dieses habe sich in den letzten Wochen vor dem
Hintergrund des schlechten Heilungsverlaufes der Beinfraktur, der erneut
bevorstehenden Operation und der ungewissen Zukunft mit bisherigen schweren
Defiziten entwickelt (Suva-act. 86).
A.f Aufgrund persistierender Schmerzen wurden am 10. April 2013 im KSSG eine
Spongiosa-Entnahme am linken Beckenkamm, eine Dekortikation und Spongiosa-
Anlagerung der hypotrophen Pseudarthrose der Tibia links, eine Osteosynthese der
Tibia links sowie eine Metallentfernung an der Tibia links durchgeführt. Der Versicherte
befand sich vom 9. bis 18. April 2013 stationär im KSSG und der behandelnde Arzt, Dr.
med. E._, attestierte ihm eine Arbeitsunfähigkeit für acht Wochen postoperativ (Suva-
act. 80, 82).
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A.g Ärzte der Klinik für Neurologie des KSSG äusserten am 13. Juni 2013 einen
Verdacht auf einen posttraumatischen Kopfschmerz (ICD-10: G44.3) bei Status nach
Motorradunfall vom 7. September 2012, insbesondere bei Status nach Commotio
cerebri (Suva-act. 116). Dr. phil. F._, Psychologin FSP/Fachpsychologin für
Neuropsychologie FSP, Klinik für Neurologie des KSSG, beurteilte am 20. Juni 2013,
aus neuropsychologischer Sicht zeigten sich mittelschwere bis vereinzelt schwere
kognitive Funktionsstörungen (Suva-act. 113).
A.h Aufgrund plötzlich einsetzender akuter Schmerzen mit einem Plattenbruch im
Bereich des linken Femurs unterzog sich der Versicherte am 25. Juni 2013 im KSSG
einer Osteosynthesematerialentfernung (OSME) sowie einer Biopsie einschliesslich
einer Fixateur externe Anlage am Femur links (Suva-act. 115). Am 10. Juli 2013 wurden
eine OSME im Bereich der Fibula links (TEN) und eine Narbenmobilisation des distalen
Unterschenkels links durchgeführt. Gleichentags unterzog sich der Versicherte einer
Beckenkamm-Spongiosaentnahme rechts, einer Fixateur-Entfernung am Oberschenkel
links sowie einer Oberschenkel-Reosteosynthese links und einer Pseudarthrose-
Revision mit Biopsiegewinnung, Dekortikation und Spongiosa-Plastik mit Inductos-
Applikation links (Suva-act. 118). Die behandelnden Ärzte attestierten dem Versicherten
eine Arbeitsunfähigkeit von 100% vom 24. Juni bis 21. August 2013 (Suva-act. 119).
A.i Nach einer weiteren Untersuchung befand Dr. phil. F._ am 12. September 2013,
aus neuropsychologischer Sicht bestünden leichte kognitive Funktionsstörungen. Im
Vergleich zur Voruntersuchung vom 18. Juni 2013 zeigten sich hochsignifikante
Besserungen in den kognitiven Funktionen, eine bessere psychophysische
Belastbarkeit und ein deutlich tieferes Schmerzerleben (Suva-act. 138). Eine MR-
Untersuchung des Neurocraniums vom 2. Dezember 2013 im Röntgeninstitut G._
ergab in den Hämosiderin sensitiven Sequenzen den Nachweis von zwei winzigen
Mikroblutungen hochfrontal links (Suva-act. 155).
A.j Nachdem die Fraktur am linken Unterschenkel vollständig konsolidiert war (vgl.
Suva-act. 190), wurde am 25. Februar 2014 eine OSME am Unterschenkel links, eine
diagnostische Kniearthroskopie links sowie eine Narbenkorrektur prätibial links
durchgeführt (Suva-act. 176, vgl. Suva-act. 189).
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A.k Dr. D._ berichtete am 20. Mai 2014, die psychische Verfassung des Versicherten
sei sehr labil. Der Erhalt des Arbeitsplatzes sei äusserst wichtig und trage zur
Stabilisierung des psychischen Zustandsbildes bei (Suva-act. 205). Er erachtete den
Versicherten als zu 30% arbeitsfähig (Bericht vom 4. Juni 2014; Suva-act. 211).
A.l Ärzte der Klinik H._ befanden nach einer Untersuchung des Versicherten am 30.
Mai 2014, dieser könne seine Tätigkeit als Informatiker aus rein orthopädischer Sicht
gut durchführen. Es bestehe jedoch ein Konzentrationsproblem bei Status nach
Schädel-Hirntrauma im Rahmen des Motorradunfalls (Suva-act. 210).
A.m Da der Versicherte die geforderte Steigerung des Arbeitspensums auf 80% nicht
erreicht hatte, wurde sein Arbeitsverhältnis per 30. November 2014 aufgelöst (vgl.
Suva-act. 218, 225, 230).
A.n Vom 20. Oktober bis 21. November 2014 befand sich der Versicherte stationär in
der Rehaklinik I._. Die behandelnden medizinischen Fachpersonen hielten als
Diagnose unter anderem ein organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirntrauma
(ICD-10: F07.2) fest und erachteten ihn bis zum 31. Dezember 2014 als zu 100%
arbeitsunfähig (Suva-act. 255). Am 24. November 2014 wurden im KSSG eine
Narbenkorrektur mit OSME am Femur links, eine Narbenexzision mit intracutaner Naht
am Beckenkamm links sowie eine Narbenmobilisation am ventralen OSG links und eine
Exostosenabtragung der distalen Fibulapseudarthrose links durchgeführt (Suva-act.
253, vgl. Suva-act. 260).
A.o Ab 5. Januar 2015 war der Versicherte in einem Pensum von 50% als Informatiker
bei der J._ GmbH beschäftigt (Suva-act. 258).
A.p Aufgrund einer posttraumatischen Arthrose am linken Kniegelenk wurde dem
Versicherten am 12. März 2015 im Spital K._ eine patellofemorale Prothese links
implantiert. Die behandelnden Ärzte attestierten ihm vom 12. März bis 12. April 2015
eine Arbeitsunfähigkeit von 100% (Suva-act. 296).
A.q Am 22. September 2015 führte Dr. med. L._, Klinik für Neuroradiologie des
Universitätsspitals Zürich, ein MRT des Gehirns durch. Er beurteilte am 24. September
2015, im Vergleich zur MR-Untersuchung vom 2. Dezember 2013 liege weiterhin eine
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unveränderte Darstellung von zwei winzigen Mikroblutungen frontal links vor.
Ansonsten sei das Hirnparenchym unauffällig, insbesondere bestünden keine
gliotischen Veränderungen und kein Hydrocephalus (Suva-act. 328).
A.r In seiner Beurteilung vom 31. März 2016 befand Dr. med. M._, Facharzt für
Neurologie FMH, Kompetenzzentrum für Versicherungsmedizin der Suva, auf
neurologischem Fachgebiet lägen keine Unfallfolgen mit Einfluss auf die
Resterwerbsfähigkeit oder die zumutbare Leistungsfähigkeit vor. Die Voraussetzungen
für eine Integritätsentschädigung seien aus neurologischer Sicht nicht erfüllt und es
seien keine Behandlungen nach Fallabschluss indiziert (Suva-act. 342). Suva-
Kreisärztin med. pract. N._, Fachärztin für Chirurgie, untersuchte den Versicherten
am 18. Mai 2016. Gleichentags beurteilte sie, es lägen noch Restbeschwerden mit
diskreter Bewegungseinschränkung des Kniegelenks und des OSG links vor. Es sei von
einem Endzustand auszugehen. Rein aus orthopädischer Sicht sei eine ganztägige
Beschäftigung in angestammter sowie einer adaptierten Tätigkeit zumutbar (Suva-act.
351). Den Integritätsschaden schätzte sie auf 30% (Suva-act. 362).
A.s Am 25. August 2016 stellte die Suva die Heilkosten- und Taggeldleistungen per
31. August 2016 ein (Suva-act. 361). Mit Verfügung vom 9. September 2016 sprach sie
dem Versicherten eine Integritätsentschädigung von Fr. 37'800.-- basierend auf einer
Integritätseinbusse von 30% zu und verneinte einen Rentenanspruch bei einem
Invaliditätsgrad von rund 3% (Suva-act. 366).
B.
B.a Gegen die Verfügung vom 9. September 2016 erhob der Versicherte, vertreten
durch Rechtsanwalt Dr. iur. H. Henzen, Gossau, am 11. Oktober 2016 Einsprache
(Suva-act. 375). Er liess unter anderem einen Bericht von Dr. D._ vom 30. August
2016 einreichen (vgl. Suva-act. 382).
B.b Am 6. Dezember 2016 äusserte sich Dr. med. O._, Spezialarzt FMH für
Psychiatrie und Psychotherapie, im Auftrag der AXA Winterthur, des zuständigen
Haftpflichtversicherers, zu allfälligen noch vorhandenen psychischen Beschwerden
(Suva-act. 392-9 ff.).
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B.c Mit Entscheid vom 28. Juni 2017 wies die Suva die Einsprache ab (Suva-act. 395).
C.
C.a Gegen den Einspracheentscheid vom 28. Juni 2017 erhob der Versicherte (nach
folgend: Beschwerdeführer), vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Henzen, die vorliegende
Beschwerde vom 18. August 2017. Er beantragte darin, der Einspracheentscheid sowie
die zugrundeliegende Verfügung seien, insoweit sie ihm eine Invalidenrente
absprächen, aufzuheben und es sei ihm eine Invalidenrente ab dem 1. September 2016
zuzusprechen. Weiter seien der Einspracheentscheid und die Verfügung bezüglich der
zugesprochenen Integritätsentschädigung dahingehend abzuändern, dass ihm
zusätzlich eine Integritätsentschädigung von Fr. 25'200.-- zu bezahlen sei. Eventualiter
sei die Angelegenheit zur ergänzenden medizinischen Abklärung an die Suva
(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) zurückzuweisen; alles unter Kosten- und
Entschädigungsfolge (act. G1).
C.b Mit Beschwerdeantwort vom 21. September 2017 beantragte die
Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des
Einspracheentscheids vom 28. Juni 2017 (act. G3).
C.c In seiner Replik vom 15. November 2017 liess der Beschwerdeführer an seinen
Anträgen festhalten (act. G7). Er liess unter anderem einen Bericht von Dr. D._ vom
16. Januar 2017 einreichen (act. G7.1 f.).
C.d Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 18. Dezember 2017 auf die Einreichung
einer umfassenden Duplik (act. G9).

Erwägungen
1.
Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die
Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung
(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur
Änderung vom 25. September 2015 werden Versicherungsleistungen für Unfälle, die
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sich vor deren Inkrafttreten ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem
Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. Vorliegend finden
daher, nachdem ein Ereignis aus dem Jahr 2012 zur Diskussion steht, die bis 31.
Dezember 2016 gültigen Bestimmungen Anwendung.
2.
Zwischen den Parteien umstritten und vorliegend zu prüfen ist der Anspruch des
Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente sowie auf eine höhere
Integritätsentschädigung als von der Beschwerdegegnerin bereits zugesprochen.
2.1 Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art.
6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts
[ATSG; SR 830.1]), so hat sie Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG). Sie hat
zudem Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Art. 10 UVG). Ist
die versicherte Person infolge des Unfalls mindestens zu 10 Prozent invalid, so hat sie
Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person
durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder
psychischen Integrität, so hat sie Anspruch auf eine angemessene
Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). Die vorübergehenden Leistungen
(Heilbehandlung, Taggeld) sind einzustellen und der Anspruch auf eine Invalidenrente
zu prüfen, wenn allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV)
abgeschlossen sind und von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine
namhafte Besserung des Gesundheitszustands der versicherten Person mehr erwartet
werden kann (Art. 19 Abs. 1 UVG). Die Integritätsentschädigung wird mit der
Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung
der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG). Das Erreichen des
medizinischen Endzustands bildet demgemäss in Nachachtung des
Eingliederungsgrundsatzes die Voraussetzung für die Prüfung der Rentenfrage und der
Integritätsentschädigung.
2.2 Angesichts der in Erwägung 2.1 ausgeführten gesetzlichen Bestimmungen besteht
ausserdem eine Leistungspflicht des Unfallversicherers nur für Gesundheitsschäden,
die natürlich und adäquat kausal mit einem versicherten Unfallereignis
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zusammenhängen (vgl. Art. 6 Abs. 1 UVG; BGE 129 V 181, E. 3; Alexandra Rumo-
Jungo/André Pierre Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum
Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/
Basel/Genf 2012, S. 53 ff.).
2.3
2.3.1 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers endet, wenn der Unfall nicht mehr eine
natürliche und adäquate Ursache der fortdauernden Beschwerden darstellt, d.h. wenn
die Beschwerden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruhen.
Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das
Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines
Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der
überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit gänzlich
fehlender Auswirkungen des Unfalls genügt nicht (Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 4;
Thomas Locher/Thomas Gächter, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 4. Aufl.
Bern 2014, § 70 N. 58). Da es sich dabei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage
handelt, liegt die Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender
natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht bei der versicherten Person,
sondern beim Unfallversicherer (Urteil des Bundesgerichts vom 25. April 2017,
8C_766/2016, E. 2.2). Allerdings greift die vorgenannte Beweisregel erst dann Platz,
wenn die Verwaltung und - im Beschwerdefall - das Gericht dem
Untersuchungsgrundsatz rechtsgenüglich nachgekommen sind bzw. es sich als
unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer
Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die überwiegende
Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (Rumo-Jungo/Holzer,
a.a.O., S. 55; BGE 117 V 264 E. 3b mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 E. 1).
2.3.2 Der Beweis des natürlichen Kausalzusammenhangs bzw. dessen Wegfall ist in
erster Linie mit den Angaben medizinischer Fachpersonen zu führen (Urteil des
Bundesgerichts vom 21. August 2015, 8C_331/2015, E. 2.2.3.1). Die Frage nach dem
adäquaten Kausalzusammenhang ist demgegenüber eine Rechtsfrage, die vom Gericht
nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln zu beurteilen ist (BGE 129 V 181
E. 3.1, 123 III 110, 112 V 30). Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist
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entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen
Untersuchungen beruht, auch die beklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis
der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und
ob die Schlussfolgerungen des Experten oder der Expertin begründet sind.
Ausschlaggebend für den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich
weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder
in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 232 E.
5.1, 125 V 352 E. 3a mit Hinweis). Insofern sind auch Berichte und Gutachten, welche
die Versicherungen während des Administrativverfahrens von ihren eigenen Ärzten und
Ärztinnen einholen, beweistauglich. Bestehen indessen auch nur geringe Zweifel an der
Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen,
so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 470 E. 4.4 mit Hinweis;
bestätigt in Urteil des Bundesgerichts vom 23. November 2012, 8C_592/2012, E. 5.3;
BGE 125 V 352 E. 3; RKUV 1991 Nr. U 133 S. 311 ff.).
2.3.3 Bei Unfällen mit klar ausgewiesenen organischen Unfallfolgen spielt die Adäquanz
als rechtliche Eingrenzung der aus dem natürlichen Kausalzusammenhang sich
ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine Rolle. Sie ist bei
ausgewiesener natürlicher Kausalität ohne weiteres sowohl bezüglich vorübergehender
als auch dauerhafter Gesundheitsschäden zu bejahen (BGE 134 V 111 f. E. 2.1, 127 V
103 E. 5b/bb; SVR 2000 UV Nr. 14 S. 45). Sind dagegen die Unfallfolgen organisch
nicht (hinreichend) nachweisbar, ist betreffend Dauerschäden (Invalidität und
Integritätsschaden) eine eigenständige Adäquanzbeurteilung durchzuführen, bei
welcher wie folgt zu differenzieren ist: Es ist zunächst abzuklären, ob die versicherte
Person beim Unfall ein Schleudertrauma der HWS, eine dem Schleudertrauma
äquivalente Verletzung oder ein Schädel-Hirntrauma (vgl. dazu Urteil des
Bundesgerichts vom 1. Juni 2016, 8C_12/2016, E. 7.1 mit Hinweisen; SVR 1995 UV Nr.
23 S. 67 E. 2) erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gemäss
BGE 115 V 140 E. 6c/aa (sogenannte "Psycho-Praxis") zur Anwendung. Ergeben die
Abklärungen dagegen, dass eine versicherte Person eine der erwähnten Verletzungen
erlitten hat, muss geprüft werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen
Verletzung gehörenden Beeinträchtigungen zwar (teilweise) vorliegen, im Vergleich zur
psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind für die
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Adäquanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 115 V 140 E. 6c/aa für Unfälle mit
psychischen Unfallfolgen aufgestellten Grundsätze massgebend (BGE 123 V 99 E. 2a),
andernfalls erfolgt die Beurteilung der Adäquanz gemäss den in BGE 117 V 359
festgelegten und in BGE 134 V 109 präzisierten Kriterien (sogenannte
"Schleudertrauma-Praxis").
3.
Vorerst ist zu prüfen, ob zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 31. August 2016
noch organisch objektivierbare Unfallfolgen vorhanden waren, welche die fortdauernd
geklagten Beschwerden verursachen konnten.
3.1 Für die Annahme unfallkausaler somatischer Restfolgen wird grundsätzlich eine
strukturelle Läsion bzw. eine schlecht verheilte strukturelle Läsion als objektivierbares
Korrelat verlangt. Objektivierbar sind Ergebnisse, die reproduzierbar und von der
Person des Untersuchenden und den Angaben des Patienten bzw. der Patientin
unabhängig sind. Folglich kann von objektiv ausgewiesenen organisch-strukturellen
Unfallfolgen dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit -
wissenschaftlich anerkannten - apparativen/bildgebenden Abklärungen (wie Röntgen,
MRT, CT, EEG) bestätigt werden (vgl. BGE 134 V 121 E. 9, 134 V 232 E. 5.1 mit
Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts vom 28. Oktober 2009, 8C_216/2009, E. 2; SVR
2007 UV Nr. 25 S. 81 E. 5.4 mit Hinweisen [U 479/05]).
3.2 Der Beschwerdeführer erlitt beim Unfall vom 7. September 2012 unter anderem
eine drittgradig offene dislozierte mehrfragmentäre distale Femurfraktur links, eine
drittgradig offene dislozierte mehrfragmentäre Unterschenkelfraktur links, eine
Tripodfraktur links mit linksseitigem leichtgradigem Exophthalmus, Haematosinus und
ausgedehntem Galeahämatom frontal links sowie eine RQW, eine RQW an der Schulter
links sowie eine Kontusion am Handgelenk rechts (vgl. Suva-act. 28). Bezüglich dieser
Verletzungen hielt med. pract. N._ am 18. Mai 2016 noch Restbeschwerden mit
diskreter Bewegungseinschränkung des Kniegelenks und des OSG links fest. Sie hielt
den Beschwerdeführer aus orthopädischer Sicht jedoch in der angestammten sowie
einer adaptierten Tätigkeit für ganztägig arbeitsfähig (Suva-act. 351, vgl. auch den
Bericht der Klinik H._ vom 30. April 2014, in dem betreffend das linke Bein bereits
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davon ausgegangen worden war, dass der Beschwerdeführer die Tätigkeit als
Informatiker aus orthopädischer Sicht durchführen könne, Suva-act. 210-2). Weiter
befand die Kreisärztin, es sei von einem Endzustand auszugehen, durch fortgesetzte
Massnahmen, Therapie und Behandlung sei keine namhafte Besserung des
unfallbedingten Gesundheitszustandes mehr zu erzielen (Suva-act. 351). Diese
überzeugende Beurteilung blieb unbestritten.
3.3 Der Beschwerdeführer klagte im Zeitpunkt der Leistungseinstellung über
Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen. Im Austrittsbericht des KSSG vom 19.
Oktober 2012 ist als Diagnose eine Commotio cerebri aufgeführt (vgl. Suva-act. 28, die
Diagnose findet sich auch in weiteren ärztlichen Berichten; vgl. u.a. Suva-act. 92, 116).
Die kraniale Computertomographie vom Unfalltag ergab keine Hinweise auf eine
intrakranielle Blutung und es wurde kein Hirnödem beschrieben (Suva-act. 147). Die
cranio-zerebrale Kernspintomographie vom 10. Januar 2013 war altersentsprechend
normal, insbesondere ohne Nachweis posttraumatischer Veränderungen bzw. einer
intrakraniellen Raumforderung (Suva-act. 54). Ein am 2. Dezember 2013, mithin mehr
als ein Jahr nach dem Unfall vom 7. September 2012, durchgeführtes MRT des
Neurocraniums ergab erstmals den Nachweis von zwei winzigen Mikroblutungen
hochfrontal links (Suva-act. 155). Bei der am 22. September 2015 durchgeführten MR-
Untersuchung zeigte sich weiterhin eine unveränderte Darstellung von zwei winzigen
Mikroblutungen frontal links bei ansonsten unauffälligem Befund (Suva-act. 328). Dr.
M._ beurteilte überzeugend, die beschriebenen Beschwerden könnten aufgrund der
nur leichten traumatischen Hirnverletzung, fehlender längerer qualitativer und
quantitativer Bewusstseinsstörungen (vgl. dazu nachfolgend E. 4.1.2) und des
Nachweises von zwei lediglich kleinen singulären Suszeptibilitätsartefakten nur im
Rahmen des Möglichen kausal auf den Unfall vom 7. September 2012 zurückgeführt
werden. Die in den MRT vom 2. Dezember 2013 und 22. September 2015
beschriebenen Suszeptibilitätsartefakte links hochfrontal stünden unter
Berücksichtigung der klinischen und bilddiagnostischen Informationen zeitnah zum
Unfall nur in einem möglichen Kausalzusammenhang zum Unfall.
Differenzialdiagnostisch seien krankheitsbedingte spontane Mikroblutungen im Sinn
eines klinisch nicht relevanten Zufallsbefundes zu berücksichtigen. Auch ein
posttraumatischer Kopfschmerz könne nur im Rahmen des Möglichen diagnostiziert
werden, da relevante unfallbedingte kognitive Gesundheitsbeeinträchtigungen auf
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neurologischem Fachgebiet nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad angenommen
werden könnten (Suva-act. 342-12 f.). Gegen eine organisch objektivierbare Ursache
der Beschwerden spricht auch die Beurteilung von Dr. F._, welche am 12.
September 2013 zwar leichte kognitive Funktionsstörungen feststellte. Dr. F._
berichtete jedoch im Vergleich zur Voruntersuchung vom 18. Juni 2013 über eine
hochsignifikante Verbesserung der kognitiven Funktionen, eine bessere
psychophysische Belastbarkeit und ein deutlich tieferes Schmerzerleben. Sie hielt fest,
aufgrund der raschen Besserung erhärte sich der (bereits am 20. Juni 2013 geäusserte)
Verdacht, dass die damaligen kognitiven Funktionsstörungen in grossem Ausmass
schmerz-, psychisch und medikamentös bedingt gewesen seien. Die aktuell
objektivierten leichten kognitiven Funktionsstörungen seien von ihrer Art mit dem
Läsionsort vereinbar, könnten aber auch im Zusammenhang mit Schmerzen auftreten
(Suva-act. 138, vgl. Suva-act. 113).
3.4 Die diagnostizierte Commotio cerebri (entspricht einem leichten Schädel-
Hirntrauma) stellt unstreitig eine organische Körperschädigung dar. Bei einer Commotio
cerebri zeigt sich indes kein morphologisch fassbares Substrat, das heisst keine
anatomische Veränderung. Es entspricht der medizinischen Erfahrung, dass eine
Hirnfunktionsstörung infolge eines leichten Schädel-Hirntraumas voll reversibel ist
(Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 267. Aufl. Berlin/Boston 2017, S. 351). Dass es
zu keiner Besserung kommt, ist für eine traumatische Genese untypisch und weist auf
andere Ursächlichkeiten hin (Gerhard Jenzer, Klinische Aspekte bei HWS-Belastungen
durch Kopfanprall oder Beschleunigungsmechanismus; Grenzbereich zum leichten
Schädel-Hirntrauma, SZS 1996, S. 469 mit Hinweis auf S. 463). Der vorgenannte
Erfahrungssatz darf im Rahmen des Wahrscheinlichkeitsbeweises berücksichtigt
werden (Locher/Gächter, a.a.O., § 70 N. 58 f.). Dies hat insbesondere für den Nachweis
des Dahinfallens natürlich kausaler Unfallfolgen zu gelten, bei dem es sich um einen
hypothetischen Zustand handelt, welcher sich häufig nur mit Erfahrungswerten
bestimmen lässt (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG] vom 18.
September 2002, U 60/02, E. 2.2). Bezüglich einer Commotio cerebri wird von Seiten
der medizinischen Forschung festgehalten, dass der typische posttraumatische Verlauf
nach einer solchen Verletzung einer Erholung innert sechs bis zwölf Wochen
entspreche (Jenzer, a.a.O., S. 462 ff., 467). Medizinische Erfahrungssätze beziehen
sich auf den Regelfall, das heisst auf medizinische Sachverhalte, die sich im konkreten
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Fall gleich dargestellt haben. Eine Ausnahme von der Regel ist grundsätzlich nicht
ausgeschlossen, doch muss sie sich eben als solche präsentieren. In den vorliegenden
Akten finden sich keine Hinweise, welche bezüglich des Heilungsverlaufs der vom
Beschwerdeführer erlittenen Commotio cerebri auf einen Ausnahmefall hindeuten. Die
im Zeitpunkt der Leistungseinstellung - rund vier Jahre nach dem Unfall - geltend
gemachten Beschwerden waren damit überwiegend wahrscheinlich nicht mehr auf die
Commotio cerebri zurückzuführen.
3.5 Insgesamt sind die geklagten Beschwerden (Kopfschmerzen und
Konzentrationsstörungen) entsprechend den Beurteilungen von Dr. M._ und med.
pract. N._ (vgl. Suva-act. 342, 351) spätestens seit dem Zeitpunkt der
Leistungseinstellung nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit durch einen klar
ausgewiesenen organischen Unfallschaden im Sinn einer nachweisbaren strukturellen
Veränderung erklärbar.
4.
Weiter bleibt zu prüfen, ob der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Leistungseinstellung
allenfalls noch unter natürlich und adäquat kausalen organisch nicht objektivierbaren
Unfallfolgen litt. Dazu gehören rechtsprechungsgemäss nebst psychischen
Beeinträchtigungen auch neuropsychologische Funktionsstörungen ohne organische
Befunde (vgl. Suva-act. 138, Urteil des EVG vom 25. April 2007, U 321/06, E. 4.1).
4.1
4.1.1 Nach den Ergebnissen der medizinischen Forschung ist bekannt, dass bei
Schleudertrauma- sowie äquivalenten Verletzungen wie einer HWS-Distorsion oder
einem Schädel-Hirntrauma auch ohne nachweisbare pathologische bzw. organische
Befunde noch Jahre nach dem Unfall funktionelle Ausfälle verschiedenster Art auftreten
können. Der Umstand, dass die für ein Schleudertrauma oder eine äquivalente
Verletzung typischen Beschwerden nicht mit entsprechenden Untersuchungsmethoden
(wie Röntgen, MRT, CT, EEG) objektivierbar sind, rechtfertigt für sich allein nicht, die
diesbezüglichen Beschwerden in Abrede zu stellen (BGE 117 V 363 f. E. 5d/aa). Ist ein
Schleudertrauma oder eine dem Schleudertrauma äquivalente Verletzung diagnostiziert
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und liegt ein für diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von
Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und
Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit und Visusstörungen, Reizbarkeit,
Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung usw. vor, so ist der natürliche
Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und der danach eingetretenen Arbeits-
und Erwerbsunfähigkeit in der Regel anzunehmen (BGE 117 V 360 E. 4b; vgl. auch
BGE 117 V 379 f. E. 3e). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts muss bei
einem Schleudertrauma bzw. einer äquivalenten Verletzung das typische
Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden nicht in seiner umfassenden
Ausprägung innerhalb von 24 bis höchstens 72 Stunden nach dem Unfall auftreten.
Vielmehr genügt es, wenn sich in diesem Zeitraum Beschwerden in der Halsregion oder
an der HWS – bei einem Schädel-Hirntrauma in Form von Kopfschmerzen –
manifestieren. Die andern im Rahmen eines Schleudertraumas oder einer äquivalenten
Verletzung typischerweise auftretenden Beschwerden müssen sich jedoch immerhin in
einem Zeitraum manifestieren, der es erlaubt, vom Vorhandensein eines natürlichen
Kausalzusammenhangs auszugehen (vgl. u.a. Urteil des Bundesgerichts vom 15. März
2007, U 258/06, E. 4.3).
4.1.2 Die erstbehandelnden Ärzte des KSSG diagnostizierten beim Beschwerdeführer
eine Commotio cerebri (Suva-act. 28, 341-2). Die innerhalb einer Latenzzeit von 24 bis
höchstens 72 Stunden und auch später aktenkundige Beschwerdesymptomatik spricht
allerdings gegen das Vorliegen einer durch den Unfall überwiegend wahrscheinlich
verursachten schleudertraumaähnlichen Verletzung, insbesondere einer solchen mit
Langzeitfolgen. Wie Dr. M._ am 31. März 2016 überzeugend beurteilte, ergeben sich
aus dem Bericht über die Behandlung auf der Intensivmedizin im KSSG vom 7. bis 11.
September 2012 keine neurologischen Defizite und keine Bewusstseinsstörung (Suva-
act. 341-4 ff., 342-11). Der Punktewert nach der Glasgow-Coma-Scale (GCS) wurde
regelmässig überprüft und es wurden zwischen 14 und 15 von bestmöglichen 15
Punkten festgehalten (vgl. Suva-act. 341-24 ff.). Obwohl der Beschwerdeführer
Kopfverletzungen, insbesondere eine Tripodfraktur links, erlitten hatte, sind dem
Austrittsbericht des KSSG vom 19. Oktober 2012 abgesehen von der Wundversorgung
der RQW über der Augenbraue keine diesbezüglichen speziellen diagnostischen oder
therapeutischen Massnahmen zu entnehmen und es fand kein neurologisches Konsil
statt. Offenbar wurde nicht einmal ein CT des Schädels als erforderlich erachtet. Aus
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dem Austrittsbericht ergeben sich keine Hinweise auf die Folgen der Commotio cerebri
(vgl. Suva-act. 28). Der Beschwerdeführer berichtete gegenüber der
Beschwerdegegnerin am 25. Oktober 2012, also über einen Monat nach dem Unfall,
erstmals über Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen und Augenflimmern (vgl. Suva-
act. 30). Am 11. Dezember 2012 teilte er der Beschwerdegegnerin sodann mit, die
Kopfschmerzen seien für ihn aktuell das Hauptproblem (Suva-act. 50). Erstmals
ärztlicherseits erwähnt wurden Kopfschmerzen im Bericht von Dr. E._ vom 3. Januar
2013. Dieser hielt fest, beim Beschwerdeführer bestünden Kopfschmerzen und
Konzentrationsstörungen nach Schädel-Hirntrauma mit Commotio cerebri (Suva-act.
92). Die abklärenden Ärzte der Klinik für Neurologie des KSSG äusserten am 13. Juni
2013 den Verdacht auf posttraumatische Kopfschmerzen bei Status nach
Motorradunfall vom 7. September 2012, insbesondere Status nach Commotio cerebri.
Als anamnestische Angabe hielten sie fest, die Kopfschmerzen seien etwa zwei Monate
nach dem Unfall aufgetreten. Die Kopfschmerzen seien nicht von trigeminoautonomen
Symptomen begleitet, es trete keine Licht- oder Lärmempfindlichkeit, keine Übelkeit,
kein Erbrechen und keine Bewegungsintoleranz auf. Der Beschwerdeführer habe
während des Unfallereignisses das Bewusstsein nicht verloren, dennoch bestehe eine
anamnestische Lücke für das Ereignis selbst sowie den Transport. Er könne sich erst
an Ereignisse auf der Intensivstation wieder erinnern. Die Ärzte beurteilten, es handle
sich am ehesten um einen posttraumatischen Kopfschmerz, für die endgültige
Diagnosestellung seien jedoch nicht alle Kriterien sicher erfüllt. Insbesondere das
Kriterium des Auftretens der Schmerzen innerhalb von sieben Tagen nach dem Trauma
sei nicht sicher erfüllt (Suva-act. 116). Der behandelnde Neurologe der Klinik P._
berichtete am 3. März 2014 über einen Status nach Motorradunfall mit leichtem
Schädel-Hirntrauma und einen posttraumatischen Kopfschmerz linksbetont. Er stellte
fest, es lägen keine Beeinträchtigungen der kognitiven Leistungsfähigkeit im Alltag und
bei der Arbeit vor, weshalb kein gezieltes kognitives Training durchgeführt worden sei
(Suva-act. 181-2 ff.).
4.1.3 Insgesamt sind den Akten keine Hinweise für eine schleudertraumaähnliche
Verletzung zu entnehmen, es wurde nur die isolierte Diagnose eines leichten Schädel-
Hirntraumas bzw. einer Commotio cerebri gestellt. Typische Beschwerdesymptome in
Form von Konzentrationsproblemen, Kopfschmerzen und Augenflimmern, welche an
sich einer entsprechenden Verletzung zugeordnet werden könnten, sind erst über einen
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Monat nach dem Unfall aktenkundig. Weitere charakteristische Beschwerden einer
schleudertraumaähnlichen Verletzung (vgl. E. 4.1.1) traten sodann gar nicht in
Erscheinung. Eine psychische Problematik ist nicht unbedingt als Teil einer
unfallbedingten HWS-Verletzung zu betrachten (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 14.
April 2008, 8C_42/2007, E. 2.3). Dr. D._ führte das depressive Zustandsbild am 20.
März 2013 auch nicht direkt auf den Unfall zurück, sondern befand, die psychische
Erkrankung habe sich vor dem Hintergrund des schlechten Heilungsverlaufs der
Beinfraktur, der erneut bevorstehenden Operation und der ungewissen Zukunft
entwickelt (Suva-act. 86). Die genannten Beschwerden können vor dem Hintergrund
der Ausführungen in E. 4.1.1 nicht überwiegend wahrscheinlich dem Unfall vom 7.
September 2012 zugeordnet werden. Angesichts der überzeugenden Beurteilung von
Dr. M._ ist der Kopfschmerz nur möglicherweise auf den Unfall zurückzuführen (vgl.
Suva-act. 342-13). Es lag damit von Anfang an kein Beschwerdebild vor, welches den
Schluss zulässt, dass der Beschwerdeführer anlässlich des Unfalls vom 7. September
2012 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine schleudertraumaähnliche Verletzung
erlitten hat. Diesbezügliche Versicherungsleistungen über den
Leistungseinstellungszeitpunkt hinaus fallen damit von Vornherein ausser Betracht.
4.2 Schliesslich ist die natürliche Unfallkausalität der geltend gemachten psychischen
Beschwerden im Leistungseinstellungszeitpunkt zu prüfen. Dabei ist darauf
hinzuweisen, dass sich auch eine psychische oder neuropsychologische
Gesundheitsstörung in körperlichen Beschwerden, beispielsweise Kopfschmerzen und
Konzentrationsstörungen, zeigen kann.
4.2.1 Dr. D._ diagnostizierte bereits am 20. März 2013 ein schweres depressives
Zustandsbild bei posttraumatischer Belastungsstörung (ICD-10: F43.1). Er berichtete,
in den letzten Wochen habe sich vor dem Hintergrund des schlechten Heilungsverlaufs
der Beinfraktur, der erneut bevorstehenden Operation und der ungewissen Zukunft
zunehmend ein depressives Zustandsbild entwickelt (Suva-act. 86). Die Entwicklung
einer solchen schwer ausgeprägten Depression in nur rund einem halben Jahr nach
dem Unfall ist nicht ohne weiteres nachvollziehbar. Nachdem Dr. D._ am 20. Mai
2014 weiterhin über ein schweres depressives Zustandsbild bei posttraumatischer
Belastungsstörung berichtet hatte (Suva-act. 205), hielt er in seinem Bericht vom 4.
Juni 2014 ein rezidivierendes mittelgradig depressives Zustandsbild bei
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posttraumatischer Belastungsstörung (ICD-10: F33.11) sowie chronische
Kopfschmerzen, vor allem bei längerer Konzentration, fest. Inwiefern es im Vergleich
zur vorherigen, nur rund zwei Wochen zurückliegenden, Beurteilung zu einer
Verbesserung des Zustandsbilds gekommen sein soll, lässt sich dem Bericht nicht
entnehmen (Suva-act. 211). Am 30. August 2016 berichtete Dr. D._ sodann über eine
andauernde Persönlichkeitsänderung (ICD-10: F62) nach Unfall vom 7. September
2012, einen Status nach posttraumatischer Belastungsstörung (ICD-10: F43.1), ein
chronifiziertes mittelgradig depressives Zustandsbild (ICD-10: F33.11) und chronische
Kopfschmerzen. Es sei ein grosses Wunder, dass der Beschwerdeführer die
Leistungsfähigkeit von 50% bei seiner Anstellung aufrechterhalten könne, eine
Steigerung sei nicht mehr möglich. Weiter führte Dr. D._ aus, der Beschwerdeführer
könne aufgrund seines lädierten linken Knies kaum mehr Sport treiben. Sogar in den
Ferien könne er die Zeit kaum geniessen. Nach wenigen Stunden müsse er sich wieder
ausruhen, Tagesausflüge seien nicht mehr möglich. Er hadere stark mit seinem
Schicksal und trauere der Zeit vor dem Unfall nach (Suva-act. 382). Dem widerspricht
jedoch die Einschätzung von Dr. O._ vom 6. Dezember 2016. Dieser war vom
Haftpflichtversicherer mit einem Beratungsauftrag betraut worden, nachdem der
Beschwerdeführer den am 5. September 2016 erfolgten Diebstahl seines Motorrads in
Österreich gemeldet hatte. Dr. O._ erachtete mit Verweis auf die Fähigkeit des
Beschwerdeführers, einen mehrtägigen Motorradausflug mit seinen Kollegen zu
unternehmen, eine psychiatrisch bedingte Arbeitsunfähigkeit als nicht mehr
nachvollziehbar. Dr. O._ beurteilte, die Motorradreise stehe so im Widerspruch zu all
den geklagten kognitiven und schmerzbedingten Einschränkungen, dass die
Arbeitsfähigkeit seit längerem wesentlich höher sein müsse als 50%. Weiter äusserte
Dr. O._ Zweifel an den Angaben des Beschwerdeführers gegenüber Dr. D._ (Suva-
act. 392).
4.2.2 Die Einschätzung von Dr. O._ einzig gestützt auf (allenfalls unvollständig
vorgelegte) Akten und wesentlich beeinflusst von der Tatsache der gemachten
Motorradreise reicht zur Beurteilung der psychischen Beschwerden im Zeitpunkt der
Leistungseinstellung nicht aus. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass Dr. Q._
am 9. Juni 2016 für die Beurteilung des versicherungsmedizinischen Fallabschlusses
aus psychiatrischer Sicht diverse weitere Abklärungen und zusätzliche Informationen
als notwendig erachtete (vgl. Suva-act. 354). Mit Dr. O._ sind aber durchaus gewisse
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Zweifel an der Beurteilung von Dr. D._ angebracht (Suva-act. 392). Dr. D._
begründete seine Diagnosen nicht nachvollziehbar und äusserte sich nicht zur
Behandlungsmethode. Zudem ist darauf hinzuweisen, dass die Beurteilungen von Dr.
D._ gerichtsnotorisch stark zugunsten von Versicherten tendieren und seine
Objektivität zumindest fraglich erscheint (vgl. Entscheide des Versicherungsgerichts
vom 17. September 2018, KV-Z 2016/6, E. 3.2.1, und vom 24. Juni 2019, KV-Z
2017/10, E. 3.4). Daran ändert auch das Schreiben von Dr. D._ vom 16. Januar 2017
nichts, in welchem er sich kritisch zur Einschätzung von Dr. O._ äusserte (act. G7.1).
Die von Dr. O._ aufgeworfenen Zweifel lassen sich damit nicht beseitigen. Insgesamt
ist es damit fraglich, ob zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung noch psychische
Beeinträchtigungen vorlagen. Dies kann jedoch insofern offenbleiben, als sich
nachfolgend ergibt, dass allfällige Beschwerden nicht adäquat kausal auf den Unfall
vom 7. September 2012 zurückzuführen sind. Folglich erübrigen sich auch weitere
Ausführungen dazu, ob und in welchem Ausmass noch andere, insbesondere
neuropsychologische, organisch nicht objektivierbare Beschwerden vorhanden waren.
Weitere Abklärungen, wie vom Beschwerdeführer beantragt (act. G1), fallen damit
ausser Betracht.
5.
Vorliegend hat die Adäquanzprüfung anhand der Psycho-Praxis zu erfolgen. Gemäss
bundesgerichtlicher Rechtsprechung genügt das vorliegend in Frage stehende leichte
Schädelhirntrauma, welches höchstens den Schweregrad einer Commotio cerebri
(Gehirnerschütterung, Schädel-Hirntrauma 1. Grades) erreicht, grundsätzlich nicht für
die Anwendung der Schleudertrauma-Praxis (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 4.
August 2008, E. 4 [publ. in: SVR 2008 UV Nr. 35 S. 133] und vom 14. August 2014,
8C_358/2014, E. 2.4.1; Urteil des EVG vom 13. Juni 2005, U 276/04, E. 2.2). Dazu
kommt, dass aufgrund der Aktenlage beim Beschwerdeführer im Zeitpunkt der
Leistungseinstellung die Beschwerden von psychischen Problemen überlagert worden
sind (insoweit überhaupt noch natürlich unfallkausale Beschwerden vorlagen, vgl. dazu
E. 4.1.3).
5.1 Ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen den Beschwerden und dem Unfall
besteht, wenn dem Unfall eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der
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Beschwerden zukommt. In objektivierter Betrachtungsweise werden die Unfälle nach
ihrer erfahrungsgemässen Eignung, psychische Beschwerden zu bewirken, eingeteilt in
banale und leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle andererseits und in einen
dazwischen liegenden Bereich der mittelschweren Unfälle. Bei banalen Unfällen kann
der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und psychischen
Gesundheitsstörungen in der Regel ohne weiteres verneint werden, weil auf Grund der
allgemeinen Lebenserfahrung davon ausgegangen werden kann, dass ein solcher
Unfall nicht geeignet ist, einen invalidisierenden psychischen Gesundheitsschaden zu
verursachen. Bei schweren Unfällen dagegen ist der adäquate Kausalzusammenhang
in der Regel zu bejahen, denn nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der
allgemeinen Lebenserfahrung sind solche Unfälle geeignet, invalidisierende psychische
Gesundheitsschäden zu bewirken. Dabei gelten als schwer nur solche Unfälle, bei
denen sämtliche Umstände, insbesondere die Dramatik des Unfallereignisses und die
Dauer desselben wie auch die somatischen Unfallfolgen eine für die versicherte Person
aussergewöhnliche Eindrücklichkeit aufweisen.
5.2 Bei Unfällen im mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen dem Unfall und
der psychisch bedingten Erwerbsunfähigkeit ein adäquater Kausalzusammenhang
besteht, nicht aufgrund des Unfalls allein schlüssig beantworten. Vielmehr sind weitere,
objektiv fassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang
stehen oder als direkte bzw. indirekte Folge davon erscheinen, in eine
Gesamtwürdigung einzubeziehen. Die wichtigsten Kriterien sind dabei besonders
dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls; die
Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung, insbesondere ihre
erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; eine
ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; körperliche Dauerschmerzen;
eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; ein
schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen sowie der Grad und die
Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 115 V 133 E. 6). Um die
adäquate Kausalität bejahen zu können, müssen nicht alle Umstände gegeben sein.
Vielmehr genügt ein Kriterium, wenn es sich um einen schweren Unfall im mittleren
Bereich handelt. Falls keinem Kriterium besonderes Gewicht zukommt, müssen
mehrere unfallbezogene Kriterien bejaht werden können. Dabei gilt, dass je leichter der
Unfall ist, desto mehr Kriterien erfüllt sein müssen. Diese Würdigung führt zur Bejahung
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oder Verneinung des adäquaten Kausalzusammenhangs, ohne dass nach weiteren
Ursachen geforscht werden muss, die eine psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit
begünstigt haben könnten (SVR 1999 UV Nr. 10 S. 32). Mit Urteil vom 29. Januar 2010
(8C_897/2009 E. 4.5) hat das Bundesgericht die Rechtsprechung zur Anzahl der zu
erfüllenden Adäquanzkriterien bei mittelschweren Unfällen insofern präzisiert, als bei
mittelschweren Unfällen im engeren Sinn drei Adäquanzkriterien genügen, auch wenn
sie nicht in besonders ausgeprägter oder auffallender Weise vorliegen (vgl. auch Urteil
des Bundesgerichts vom 7. Dezember 2009, 8C_487/2009, E. 5 mit Hinweis).
5.3 Vorliegend fuhr der Beschwerdeführer gemäss Polizeirapport am 7. September
2012 auf seinem Motorrad mit ca. 45 km/h innerorts. Die Lenkerin eines
entgegenkommenden Personenwagens geriet bei einer Geschwindigkeit von ca. 50km/
h auf die Fahrbahn des Beschwerdeführers, wo sie zuerst einen Lieferwagen streifte
und dann frontal mit dem nachfolgenden Beschwerdeführer kollidierte. Bei der Kollision
verfing sich der linke Schuh des Beschwerdeführers in der Stossstange des
Personenwagens. Der Beschwerdeführer prallte mit dem Körper auf die Motorhaube
bzw. Windschutzscheibe und mit dem Kopf gegen die linke A-Säule des
Personenwagens. In der Folge wurde er zu Boden geschleudert und kam auf dem
Trottoir zum Liegen. Der Personenwagen der unfallverursachenden Lenkerin kollidierte
darauf frontal mit einem weiteren, dem Beschwerdeführer nachfolgenden
Personenwagen (Suva-act. 339-4 ff.). Weitere Abklärungen zum Unfallhergang und den
Kräften, die sich dabei entwickelt hatten, insbesondere eine biomechanische
Beurteilung, sind nicht aktenkundig. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist
bei der vorliegenden Frontalkollision ohne besondere erschwerende Umstände mit der
Beschwerdegegnerin von einem mittelschweren Ereignis im engeren Sinn auszugehen
(vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 10. Juni 2016, 8C_174/2016, und vom 28.
Oktober 2013, 8C_372/2013).
5.4 Folglich müssen für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs
mindestens drei der relevanten Kriterien oder ein einzelnes Kriterium in besonders
ausgeprägter Weise erfüllt sein. Bei der Prüfung dieser Kriterien sind psychische
Aspekte ausser Acht zu lassen (BGE 115 V 133 E. 6c/aa).
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5.4.1 Bei der Beurteilung des Kriteriums der dramatischen Begleitumstände oder der
besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls sind objektive Massstäbe anzuwenden. Nicht
was in der einzelnen betroffenen Person beim Unfall psychisch vorgeht, soll
entscheidend sein, sondern die objektive Eignung solcher Begleitumstände, bei ihr
psychische Vorgänge auszulösen (RKUV 1999 Nr. U 335 S. 209 E. 3b/cc). Zu beachten
ist auch, dass jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit
eigen ist, die noch nicht für die Bejahung dieses Adäquanzkriteriums ausreichen kann
(vgl. SVR 2009 UV Nr. 41 S. 142). Es bestehen keine Hinweise auf besonders
dramatische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit des Unfalls vom 7.
September 2012. Dr. D._ berichtete zwar über Flashbacks des Beschwerdeführers
(vgl. Suva-act. 382). Dieser gab jedoch am 13. Juni 2013 gegenüber den behandelnden
Ärzten des KSSG an, er habe eine Gedächtnislücke für das Unfallereignis selbst und
den Transport in das Spital (Suva-act. 116). Auch der Umstand, dass der
Beschwerdeführer durch die Rega ins Spital transportiert werden musste (vgl. Suva-
act. 23), spricht für sich alleine nicht für einen besonders dramatischen Unfall. Das
Kriterium ist damit nicht erfüllt.
5.4.2 Beim Unfall erlitt der Beschwerdeführer unbestritten erhebliche Verletzungen,
insbesondere drittgradig offene dislozierte mehrfragmentäre distale Frakturen des
Femurs und des Unterschenkels links sowie eine Tripodfraktur (vgl. Suva-act. 28). Der
Beschwerdeführer macht geltend, er habe in Lebensgefahr geschwebt und es hätten
schwerwiegende Komplikationen gedroht (act. G1). Dr. H._ führte in seinem Bericht
vom 3. Januar 2013 zwar aus, es habe sich um schwere Verletzungen gehandelt und
lebenswichtige Strukturen seien sehr nahe von diesen entfernt gewesen. Insbesondere
das Schädel-Hirntrauma hätte weitreichende Konsequenzen haben können. Die
Frakturen im Ober- und Unterschenkelbereich seien nahe der Hauptgefässe gelegen.
Es habe ein grosses Infektrisiko mit möglicher späterer Amputation des linken
Unterschenkels bestanden (Suva-act. 92). Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht
vorbringt, handelt es sich dabei jedoch lediglich um mögliche Szenarien, welche
glücklicherweise nicht eintrafen (vgl. act. G3). Das Kriterium der schweren oder
besonderen Art der erlittenen Verletzung ist damit zu verneinen.
5.4.3 Zur Beantwortung der Frage der Dauer der ärztlichen Behandlung ist nicht allein
der zeitliche Massstab massgeblich. Ebenfalls in die Prüfung einzubeziehen sind die Art
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und Intensität der Behandlung sowie die Frage, inwieweit davon noch eine Besserung
des Gesundheitszustands zu erwarten war (Urteil des EVG vom 20. Oktober 2006, U
488/05 E. 3.2.3, BGE 134 V 128 E. 10.2.3). Eine Behandlung, die lediglich noch der
Erhaltung des Gesundheitszustands und nicht der Heilung dient, ist im Rahmen der
Adäquanzprüfung grundsätzlich nicht relevant. Abklärungsmassnahmen und blossen
ärztlichen Kontrollen kommt nicht die Qualität einer regelmässigen, zielgerichteten
Behandlung zu (Urteil des Bundesgerichts vom 27. Februar 2008, U11/07 E. 5.3.1 mit
Hinweisen). Der Beschwerdeführer befand sich nach dem Unfall vom 7. September bis
12. Oktober 2012 stationär im KSSG, wo er sich mehreren Operationen unterziehen
musste (vgl. Suva-act. 3, 11 f., 28, 39, 340). Am 14. Januar 2013 erfolgte sodann eine
partielle Metallentfernung mit Entfernung des Fixateurs externe am Unterschenkel links
(Suva-act. 60 f.). Vom 9. bis 18. April 2013 war der Beschwerdeführer erneut im KSSG
hospitalisiert und wurde operiert (Suva-act. 80). Am 25. Juni 2013, 10. Juli 2013 und
25. Februar 2014 wurden weitere operative Eingriffe durchgeführt (Suva-act. 115, 118,
176). Vom 20. Oktober bis 21. November 2014 war er stationär in der Rehaklinik I._,
wo aber neben somatischer Therapie auch neuropsychologische Abklärungen
durchgeführt wurden (Suva-act. 255). Am 24. November 2014 wurde das
Osteosynthesematerial am Femur links entfernt (Suva-act. 253). Schliesslich wurde
dem Beschwerdeführer am 12. März 2015 eine patellofemorale Prothese links
implantiert (Suva-act. 296). Der letzte unfallbedingte operative Eingriff fand damit erst
rund zweieinhalb Jahre nach dem Unfall statt. Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht
vorbringt (vgl. act. G3), beschränkten sich die Behandlungen zwischen den
Operationen sowie im Zeitraum zwischen der letzten Operation und dem Fallabschluss
aus somatischer Sicht jedoch im Wesentlichen auf Physiotherapie und
Kontrolluntersuchungen (vgl. u.a. Suva-act. 85, 101, 121, 131, 143, 154, 166, 208, 246,
277). Das Kriterium ist insgesamt zwar als erfüllt zu betrachten, unter Berücksichtigung
der wiederholten längeren Behandlungspausen jedoch nicht in besonders
ausgeprägter Weise. Zudem ist darauf hinzuweisen, dass Dr. D._ bereits ein halbes
Jahr nach dem Unfall über ein schwer depressives Zustandsbild berichtete. Es kam
laut seiner Einschätzung mithin schon früh zu einer psychischen Problematik (vgl.
diesbezüglich E. 4.2).
5.4.4 Der Beschwerdeführer klagte zwar zeitweise über Schmerzen am linken Bein, das
Kriterium der körperlichen Dauerschmerzen ist jedoch zu verneinen. Nach initial starken
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Schmerzen (vgl. Suva-act. 40) berichtete Dr. E._ am 30. November 2012 über
rückläufige Schmerzen unter zunehmender Vollbelastung des linken Beins und eine
schmerzfreie Bewegung im Kniegelenk (Suva-act. 49). In der Folge kam es zu einer
schwankenden Schmerzintensität, dies teilweise auch operationsbedingt (Suva-act. 51,
55, 76, 85). Der behandelnde Arzt des KSSG hielt sodann am 24. Juli 2013
anamnestisch einen sehr guten Allgemeinzustand fest (Suva-act. 121). Am 27. August
2013 berichtete der behandelnde Arzt des KSSG über leichtgradige
Bewegungsschmerzen unter physiotherapeutischer Beübung, am 21. November 2013
über Schmerzen bei grösserer Belastung (Suva-act. 131). Den folgenden ärztlichen
Berichten sind nur noch diskrete bzw. residuelle Schmerzen zu entnehmen (Suva-act.
208, 246, 255). Am 4. Dezember 2014 hielt der behandelnde Arzt des KSSG
schmerzhafte Einschränkungen beim normalen Gehen und beim Treppensteigen fest,
wobei es in diesen Bewegungsumfängen zu einer ausgeprägten Überlastung im
Bereich des arthrotisch veränderten Kniegelenks komme (Suva-act. 256). Aufgrund
zunehmender Schmerzen im Knie links (vgl. Suva-act. 277) wurde sodann am 12. März
2015 die patellofemorale Prothese implantiert (Suva-act. 296). Am 4. Mai 2015 hielten
die behandelnden Ärzte des Spitals K._ schliesslich fest, die Schmerzen bzw.
Beschwerden, die der Beschwerdeführer vor dem Einsetzen der Knieprothese gehabt
habe, seien vollständig regredient. Er sei mit dem Verlauf sehr zufrieden (Suva-act.
307). Auch den folgenden ärztlichen Berichten lassen sich keine wesentlichen
somatischen Schmerzen mehr entnehmen (vgl. Suva-act. 317, 345).
5.4.5 Es bestehen keine Hinweise auf eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die
Unfallfolgen erheblich verschlimmert hätte.
5.4.6 Die Dauer der ärztlichen Behandlung und die geklagten Beschwerden deuten
alleine nicht schon auf einen schwierigen Heilungsverlauf hin. Das entsprechende
Kriterium erfordert besondere Gründe, welche die Heilung beeinträchtigt und verzögert
haben (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 7. Februar 2008, U 590/06, E. 4.3.2, und
vom 10. Juli 2008, 8C_61/2008, E. 7.6). Dr. M._ beurteilte, der Heilverlauf habe sich
kompliziert gestaltet (Suva-act. 342-11). Nach den Operationen kurz nach dem Unfall
(vgl. Suva-act. 3, 11 f., 28, 39, 340) wurde am 21. Januar 2013 eine partielle
Metallentfernung (Entfernung des Fixateurs externe) am Unterschenkel links
durchgeführt (Suva-act. 60 f.). Aufgrund persistierender Schmerzen und fehlender
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Konsolidation des Bruchs im Unterschenkel musste sich der Beschwerdeführer am 10.
April 2013 einer Spongiosa-Entnahme am linken Beckenkamm, einer Dekortikation und
einer Spongiosa-Anlagerung der hypothrophen Pseudarthrose der Tibia links, einer
Osteosynthese der Tibia links sowie einer Metallentfernung der Tibia links unterziehen
(Suva-act. 80, 82). Im Mai 2013 kam es zu einem Bluterguss im Operationsgebiet,
welcher jedoch zu keinen weiteren Problemen führte (vgl. Suva-act. 85, bzgl. der
vorübergehenden Infektion an einer Pineintrittsstelle im Dezember 2012 vgl. Suva-act.
52). Da es zu einem Plattenbruch im Bereich des linken Femurs kam, wurde dem
Beschwerdeführer am 25. Juni 2013 unter anderem erneut ein Fixateur externe
angelegt (Suva-act. 115). Dieser konnte am 10. Juli 2013 jedoch wieder entfernt
werden. Gleichentags erfolgten weitere operative Eingriffe, unter anderem eine OSME
im Bereich der Fibula links und eine Oberschenkel-Reosteosynthese links (Suva-act.
118). Nach diesen initialen Komplikationen bzw. Verzögerungen im Heilverlauf
konsolidierte die Fraktur am Unterschenkel vollständig und das Osteosynthesematerial
konnte am 25. Februar 2014 entfernt werden (Suva-act. 176). Am 24. November 2014
erfolgte die OSME am Femur links (Suva-act. 253). In der Folge war der Heilverlauf
regelrecht, bis am 12. März 2015 die Implantation der patellofemoralen Prothese
notwendig wurde (Suva-act. 296). Danach sind bis zum Fallabschluss keine
Auffälligkeiten mehr bekannt. Das Kriterium ist insgesamt zwar als erfüllt zu betrachten,
jedoch nicht in besonders ausgeprägter Weise.
5.4.7 Der Beschwerdeführer war initial sowie in den Phasen der Rekonvaleszenz nach
den operativen Eingriffen jeweils aus somatischen Gründen zu 100% arbeitsunfähig
(vgl. Suva-act. 28, 44, 60 f., 82). Ab dem 25. Februar 2013 arbeitete der
Beschwerdeführer bereits versuchsweise wieder zwei Mal pro Woche für rund zwei bis
drei Stunden als Informatiker bei seiner damaligen Arbeitgeberin (Suva-act. 65, 69). Dr.
E._ befand am 19. Juni 2013, der Beschwerdeführer sei aus orthopädischer Sicht als
Informatiker bei Bürotätigkeit wieder zu 100% arbeitsfähig (Suva-act. 117). Aufgrund
der OSME vom 10. Juli 2013 kam es jedoch zu einer erneuten 100%igen
Arbeitsunfähigkeit bis 21. August 2013 (Suva-act. 119). Der Beschwerdeführer
arbeitete danach wieder stundenweise als Informatiker (vgl. u.a. Suva-act. 134, 159).
Die Beschwerdegegnerin legte die Arbeitsfähigkeit am 16. Januar 2014 auf 25% fest
(Suva-act. 169). Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit war jedoch vor allem auf
Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen, mithin organisch nicht
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objektivierbare Beschwerden, zurückzuführen (vgl. Suva-act. 134, 138, 142, 151, 154,
167). Dies ergibt sich auch aus dem Bericht der Klinik P._ vom 3. März 2014 (Suva-
act. 181-3). Nachfolgend attestierte Arbeitsunfähigkeiten bezogen sich - von
postoperativen Zeiten der Rekonvaleszenz abgesehen - ebenfalls auf vorliegend nicht
zu berücksichtigende neuropsychologische und psychiatrische Einschränkungen (vgl.
Suva-act. 177, 180, 205, 211). Die behandelnden Ärzte der Klinik H._ befanden am
30. Mai 2014, der Beschwerdeführer könne seine Tätigkeit als Informatiker aus rein
orthopädischer Sicht gut durchführen (Suva-act. 210). Da der Beschwerdeführer seine
Arbeitsfähigkeit nicht wie von seiner Arbeitgeberin gefordert auf 80% steigern konnte
(vgl. Suva-act. 186), wurde das Arbeitsverhältnis per 30. November 2014 aufgelöst
(Suva-act. 218, 225, 230). Nach einem Aufenthalt in der Rehaklinik I._ (Suva-act.
225), trat er am 1. Januar 2015 eine neue Stelle als Informatiker zu einem Pensum von
50% an (Suva-act. 258). Auch diese Einschränkung war jedoch nicht auf organisch
objektivierbare Beschwerden zurückführbar. Abgesehen von einer Arbeitsunfähigkeit
von 100% nach der Implantierung der patellofemoralen Prothese links vom 12. März
bis 12. April 2015 (Suva-act. 296) ergibt sich aus den Akten keine somatisch bedingte
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr. Am 31. März bzw. 18. Mai 2016 erachteten
Dr. M._ und med. pract. N._ den Beschwerdeführer aus neurologischer bzw.
orthopädischer Sicht als zu 100% arbeitsfähig in der angestammten sowie einer
adaptierten Tätigkeit (Suva-act. 342, 351). Sie äusserten sich nicht retrospektiv zur
Arbeitsfähigkeit, aus den vorherigen Ausführungen ergibt sich jedoch, dass der
Beschwerdeführer abgesehen von vorübergehenden Arbeitsunfähigkeiten allenfalls
bereits seit August 2013, jedenfalls aber seit Anfang 2014, also rund eineinhalb Jahre
nach dem Unfall, aus somatischer Sicht nicht mehr relevant in seiner Arbeitsfähigkeit
eingeschränkt war. Das Kriterium ist damit zu verneinen.
5.4.8 Da somit zwei der zu berücksichtigenden Kriterien erfüllt sind, keines jedoch in
besonders ausgeprägter Weise, ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem
Unfall vom 7. September 2012 und den geklagten organisch nicht objektivierbaren
Beschwerden zu verneinen.
6.
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Damit sind bei der Festlegung des Invaliditätsgrades und der Integritätsentschädigung
nur die von med. pract. N._ erhobenen Restbeschwerden mit diskreter
Bewegungseinschränkung des Kniegelenks links und des OSG links relevant (vgl.
Suva-act. 351-6). Diesbezüglich kann auf die Verfügung vom 9. September 2016 bzw.
den Einspracheentscheid vom 28. Juni 2017 verwiesen werden. Der betreffend diese
Beschwerden von der Beschwerdegegnerin errechnete Invaliditätsgrad von rund 3%
und die Integritätseinbusse von 30% (vgl. Suva-act. 366, 395) wurde vom
Beschwerdeführer im Übrigen nicht bestritten. Ein rentenbegründender Invaliditätsgrad
und eine höhere Integritätsentschädigung als bereits zugesprochen fallen mangels
weiterer unfallkausaler Beschwerden ausser Betracht.
7.
7.1 Nach dem Gesagten ist der angefochtene Einspracheentscheide vom 28. Juni 2017
nicht zu beanstanden und die Beschwerde ist abzuweisen.
7.2 Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).
7.3 Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine
Parteientschädigung.