Decision ID: e634ad9e-cfd1-5709-9867-184f53bfdaa8
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der aus Kolumbien stammende N._ (geboren am [...] 1976, nachfolgend: Gesuchsteller bzw. Beschwerdeführer/Rekurrent)  am 15. September 2006 bei der Schweizerischen Botschaft in Bogotá die Erteilung eines Einreisevisums für die Dauer von 30 Tagen. Als Zweck der beabsichtigten Reise gab er an, seine im Kanton  wohnhafte Freundin, die Schweizerbürgerin K._ (: Gastgeberin bzw. Beschwerdeführerin/Rekurrentin) besuchen zu wollen. Nach formloser Verweigerung übermittelte die Schweizerische Vertretung das Gesuch zur Prüfung und zum Entscheid an die .
B. In ihrer (negativen) Stellungnahme vom 24. Oktober 2006 hielt die Migrationsbehörde des Kantons Thurgau gegenüber der Vorinstanz unter anderem fest, der frühere Ehemann der Gastgeberin, ebenfalls aus Kolumbien stammend und nunmehr als Jahresaufenthalter im Kanton Thurgau lebend, sei im Jahre 2003 im Rahmen des  in die Schweiz übersiedelt.
C. Mit Verfügung vom 27. Oktober 2006 wies die Vorinstanz das  mit der Begründung ab, der Gesuchsteller stamme aus einer Region, aus welcher der Zuwanderungsdruck als Folge der dort  wirtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse  nach wie vor stark anhalte. Viele seiner Landsleute versuchten, ihren Aufenthalt in der Schweiz durch Ausschöpfung sämtlicher  Mittel zu verlängern, um sich so in Umgehung der  Begrenzungsmassnahmen eine vermeintlich bessere Zukunft aufzubauen. Dem Gesuchsteller oblägen im Heimatland weder  berufliche oder gesellschaftliche Verpflichtungen, noch familiäre Verantwortlichkeiten, die gegebenenfalls Gewähr für eine fristgerechte Rückkehr bieten könnten.
D. Mit Verwaltungsbeschwerde vom 27. November 2006 an das  Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) lassen die  durch ihre gemeinsame Rechtsvertreterin die  der vorinstanzlichen Verfügung und die Erteilung des gewünsch-
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ten Besuchervisums für einen Aufenthalt von drei Monaten . Zur Begründung wird ausgeführt, der Beschwerdeführer sei zwar Kolumbianer, komme aber nicht vom Festland, sondern von der in der Karibik liegenden Insel San Andrés. Im Gegensatz zu den schwierigen politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen auf dem Festland herrschten dort politisch, gesellschaftlich und sozial geordnete  vor, die jedem Inselbewohner ein gesichertes Leben . Der Rekurrent befinde sich seit vier Jahren in ungekündigter  als Chauffeur eines Motorradtaxi-Unternehmens, welches ihm  dreimonatigen Urlaub gewähre. Zudem unterhalte er sehr enge  Beziehungen zu seinen ebenfalls auf der Insel lebenden Eltern und Geschwistern sowie zu seinem, allerdings auf dem Festland , ausserehelichen Sohn (geb. 1996). Da dieser jeweils seine Ferien auf San Andrés verbringe, sei es zwingend notwendig, dass er (der Beschwerdeführer) in sein Heimatland zurückkehre.
Zur Bekräftigung der Vorbringen wurden zahlreiche sowohl den  als auch die Rekurrentin betreffende Beweismittel in Kopie zu den Akten gereicht.
E. In ihrer Vernehmlassung vom 22. Dezember 2006 spricht sich die  für die Abweisung der Beschwerde aus und hält ergänzend fest, dass angesichts des wirtschaftlichen Umfeldes und der  sozialen Absicherungen im Heimatland selbst ein festes  den jungen und unverheirateten Beschwerdeführer nicht davon abhalten könnte, ins Ausland zu emigrieren.
F. Mit verfahrensleitender Anordnung vom 22. Januar 2007 wurde den Beschwerdeführern die Möglichkeit gewährt, zur Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung zu nehmen. Die hierfür gesetzte Frist blieb .

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Verfügungen des BFM betreffend Einreiseverweigerung  der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht (Art. 31, Art. 32 sowie Art. 33 Bst. d des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).
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1.2 Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der beim Inkrafttreten des  am 1. Januar 2007 bei Eidgenössischen Rekurs- oder  oder bei Beschwerdediensten der Departemente  Rechtsmittel. Für die Beurteilung gilt das neue Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Gemäss Artikel 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem  nach dem Bundesgesetz über das  vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), soweit dieses Gesetz nichts anderes bestimmt. Das Urteil ist endgültig (Art. 1 Abs. 2 VGG i.V.m. Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.4 Nebst dem Beschwerdeführer als Verfügungsbetroffenem ist auch die Beschwerdeführerin gemäss Art. 48 VwVG zur Beschwerde ; auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist  (Art. 49 ff. VwVG).
2. Am 1. Januar 2008 traten das neue Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) sowie die dazu gehörigen Ausführungsverordnungen in Kraft (u.a. die  vom 24. Oktober 2007 über das Einreise- und Visumverfahren [VEV, SR 142.204]). Gemäss Art. 126 Abs. 1 AuG bleibt auf Gesuche, die vor dem Inkrafttreten des AuG eingereicht worden sind, das  Recht anwendbar. Die Beurteilung erfolgt somit noch nach dem  Recht. Massgebend sind daher das Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (aANAG, BS 1 121, zum vollständigen Quellennachweis vgl. Ziff. I des Anhangs zum AuG) und die Verordnung vom 14. Januar 1998 über die Einreise und Anmeldung von Ausländerinnen und Ausländern (aVEA, AS 1998 194, zum vollständigen Quellennachweis vgl. Art. 39 VEV).
3. 3.1 Die Schweizerische Rechtsordnung gewährt grundsätzlich keinen Anspruch auf Bewilligung der Einreise. Der Entscheid darüber ist – vorbehältlich nachfolgend zu erörternder Hinderungsgründe – von der Bewilligungsbehörde in pflichtgemässer Ausübung ihres Ermessens zu fällen (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 aANAG, Art. 9 Abs. 1 aVEA, PETER UEBERSAX, Einreise und Anwesenheit, in: PETER UEBERSAX / PETER MÜNCH / THOMAS GEISER / MARTIN ARNOLD (Hrsg.), Ausländerrecht, Ausländerinnen
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und Ausländer im öffentlichen Recht, Privatrecht, Steuerrecht und  der Schweiz, Basel/Genf/München 2002, S. 143; URS BOLZ, Rechtsschutz im Ausländer- und Asylrecht, Basel und Frankfurt a.M. 1990, S. 29 mit weiteren Hinweisen; PHILIP GRANT, La protection de la vie familiale et de la vie privée en droit des étrangers, Basel usw. 2000, S. 24).
3.2 Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schweiz einen Pass und ein Visum, sofern sie nicht aufgrund  Regelung von diesem Erfordernis ausgenommen sind (Art. 1 bis 5 aVEA). Um ein Visum zu erhalten, müssen Ausländerinnen und  die in Artikel 1 Absatz 2 aVEA aufgeführten Voraussetzungen erfüllen. Sie haben unter anderem Gewähr für eine fristgerechte  zu bieten (Art. 1 Abs. 2 Bst. c aVEA).
4. 4.1 Der Beschwerdeführer bedarf aufgrund seiner Nationalität zur  in die Schweiz nebst dem Pass eines Visums. Die Vorinstanz  die Erteilung eines solchen Visums mit der Begründung, die anstandslose und fristgerechte Wiederausreise erscheine nicht als  gesichert.
4.2 Zur Prüfung des Kriteriums der gesicherten Wiederausreise muss ein zukünftiges Verhalten beurteilt werden. Dazu lassen sich in der  keine gesicherten Feststellungen, sondern lediglich Voraussagen machen. Dabei sind sämtliche Umstände des konkreten Einzelfalles zu würdigen.
4.3 Anhaltspunkte zur Beurteilung der fristgerechten Wiederausreise können sich aus der allgemeinen Lage im Herkunftsland der  oder des Besuchers ergeben.
Kolumbien zählt aufgrund der dort herrschenden politischen,  und damit verbunden auch wirtschaftlichen Verhältnissen zu denjenigen Ländern, deren Staatsangehörige erfahrungsgemäss nach einer Einreise versucht sein können, nicht mehr in ihr Heimatland zurückzukehren. Die Sicherheitslage im lateinamerikanischen Land ist weiterhin prekär, hat doch Kolumbien eine der weltweit höchsten ; Schwerverbrechen wie Mord, Entführungen und  von Lösegeldern sind an der Tagesordnung. Auch wenn  Wirtschaft in den letzten Jahren gewachsen ist, sind nach wie vor breite Bevölkerungsschichten von vergleichsweise schwierigen wirt-
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schaftlichen und sozialen Lebensbedingungen betroffen. So betrug die Höhe der Arbeitslosigkeit im Jahre 2006 rund 12 % und die  über 35 % (Quelle: www.auswaertiges-amt.de , Länder- und Reiseinformationen > Kolumbien > Wirtschaftspolitik [Stand  2007, besucht am 30. April 2008]). Das Bruttoinlandprodukt pro Kopf der Bevölkerung belief sich im Jahre 2007 nur gerade auf 3'144 USD (Quelle: www.seco.admin.ch , Themen > Aussenwirtschaft >  > Kolumbien [Stand Februar 2008, besucht am 30. April 2008]). Entsprechend hoch ist der Anteil jener, die versuchen, ins Ausland zu gelangen, um sich unter günstigeren  eine bessere Existenz sichern zu können. Der Trend zeigt sich  dort besonders stark, wo durch die Anwesenheit von Verwandten oder Bekannten bereits ein minimales soziales  im Ausland besteht. Im Falle der Schweiz führt dies  der restriktiven Zulassungsregelung nicht selten zur Umgehung ausländerrechtlicher Bestimmungen.
4.4 Die schwierigen politischen und sozioökonomischen Bedingungen in Kolumbien werden denn auch von den Beschwerdeführern  nicht in Frage gestellt. Allerdings weisen sie darauf hin, dass der Rekurrent nicht vom Festland stamme, sondern auf der (bloss 27 km2 grossen) Karibik-Insel San Andrés lebe, in der politisch,  und sozial geordnete Verhältnisse herrschten.
Obwohl rund 800 km vom Festland entfernt, ist die fragliche  nicht unabhängig, sondern gehört als Provinz ("Departamento de San Andrés y Providencia") zu Kolumbien. Insbesondere die  Verhältnisse auf dem Festland dürften sich somit auch auf den Lebensstandard der Inselbewohner auswirken, die auf  Raum einen rapiden Bevölkerungszuwachs zu verkraften haben. Nur am Rande sei erwähnt, dass sich der Ex-Ehemann der , ebenfalls aus San Andrés stammend, in der Vergangenheit jedenfalls nicht davon abhalten liess, seine (berufliche) Zukunft in der Schweiz zu suchen.
Allerdings wäre es in der Tat zu schematisch und nicht haltbar,  und ohne spezifische Anhaltspunkte, ausschliesslich aufgrund der politischen und/oder wirtschaftlichen Situation im Herkunftsland auf eine nicht hinreichend gesicherte Wiederausreise zu schliessen. Im Rahmen einer Gesamtwürdigung können jedoch aus der allgemeinen Lage im Herkunftsland und der Zuwanderungssituation Anhaltspunkte
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http://www.auswaertiges-amt.de/ http://www.seco.admin.ch/
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zur Beurteilung der fristgerechten Wiederausreise gewonnen werden. Die Berücksichtigung dieser Umstände ergibt sich somit implizit aus Art. 1 Abs. 2 Bst. c aVEA. So können insbesondere Einreisegesuche von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten bzw. Regionen mit politisch oder wirtschaftlich vergleichsweise ungünstigen Verhältnissen darauf hindeuten, dass die persönliche Interessenlage in solchen Fällen nicht mit dem Ziel und Zweck einer zeitlich befristeten Einreisebewilligung in Einklang steht.
4.5 Bei der Risikoanalyse sind aber nicht nur solch allgemeine  und Erfahrungen, sondern auch, wie oben erwähnt, sämtliche Gesichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. Obliegt einem Gesuchsteller oder einer Gesuchstellerin im Heimatstaat  eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder familiäre Verantwortung, kann dieser Umstand durchaus die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise begünstigen. Andererseits muss bei , die in der Heimat keine der erwähnten Verpflichtungen haben, die sie von einer möglichen Emigration abhalten könnten,  entsprechender Erfahrungen das Risiko eines fremdenpolizeilich nicht vorschriftsgemässen Verhaltens (nach bewilligter Einreise zu  Besuchsaufenthalt) hoch eingeschätzt werden.
5. 5.1 Beim Beschwerdeführer handelt es sich um einen 32-jährigen,  Mann, der sich anlässlich der Gesuchseinreichung als selbständiger Fischer ("Pescador independiente") bezeichnete (vgl. Ziff. 9 des persönlichen Einreisegesuches vom 15. September 2006), jedoch keine näheren Angaben zu seinen Erwerbseinkünften bzw.  machen konnte. Demgegenüber wies die  auf entsprechende Frage gegenüber der kantonalen Migrationsbehörde darauf hin, ihr Freund arbeite als "Moto-Taxi-" (vgl. den ausgefüllten Fragebogen vom 10. Oktober 2006). Auf  wird unter Vorlage entsprechender Dokumente (- und Urlaubsbestätigung, Motorrad-Führerschein,  und Zulassungsschein des Motorrad-Taxis) ausgeführt, der Rekurrent befinde sich seit vier Jahren in ungekündigter Stellung als Chauffeur eines Motorradtaxi-Unternehmens und sei ohne Probleme in der Lage, sich zu ernähren.
Diese nachgereichten Beweismittel, die weder Hinweise zu den  noch zur Höhe des erzielten Erwerbseinkommens
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enthalten, stehen einerseits in klarem Widerspruch zu den  Angaben des Beschwerdeführers. Sollte es sich dabei tatsächlich um Kopien echter Dokumente handeln, ist andererseits nicht , wieso ein allenfalls bestehender Arbeitsvertrag vom  nicht bereits anlässlich seiner Gesuchseinreichung vorgelegt oder zumindest erwähnt wurde. Abgesehen davon lässt der Umstand, dass der Beschwerdeführer ungeachtet der behaupteten beruflichen  die maximal zulässige Aufenthaltsdauer von drei Monaten voll ausschöpfen möchte, zweifellos nicht auf eine starke Verwurzelung im Berufsleben schliessen.
5.2 Auf Beschwerdeebene wird im Weitern geltend gemacht, der  unterhalte sehr enge familiäre Beziehungen zu seinen  auf der Insel lebenden Eltern und Geschwistern sowie zu seinem, allerdings auf dem Festland wohnenden, minderjährigen Sohn,  jeweils seine Ferien auf San Andrés verbringe. Dieses Argument vermag nach Ansicht des Bundesverwaltungsgerichts schon deshalb nicht zu überzeugen, weil der Umstand, dass gleich eine dreimonatige Landesabwesenheit geplant ist, nicht ohne weiteres darauf schliessen lässt, die Präsenz des Beschwerdeführers sei für die Belange seiner Familie unverzichtbar. Insofern darf bezweifelt werden, dass dem  im Heimatland zwingende Verpflichtungen obliegen, die ihn ernsthaft von einer Emigration abzuhalten vermöchten, zumal er mit der Gastgeberin und Beschwerdeführerin, bei der es sich um die  Freundin handeln soll, bereits über eine wichtige  in der Schweiz verfügt.
5.3 Berücksichtigt man zudem die oben erwähnte allgemeine  Lage in Kolumbien, dürften die mittelfristigen  des Beschwerdeführers zumindest als schwierig einzustufen sein. In Anbetracht feststellbarer Differenzen betreffend , sozialer Absicherung und des Lohnniveaus kann nämlich selbst eine regelmässig ausgeübte Erwerbstätigkeit im Heimatland für sich alleine nicht verlässlich vom Entschluss abhalten, aus dem Land zu emigrieren. Eine entsprechende Gewähr kann auch aus der Existenz zurückbleibender Familienangehöriger nicht unbedingt abgeleitet . Vielmehr könnte die Absicht auszuwandern gar von der Hoffnung getragen sein, die im Heimatland lebenden Angehörigen aus dem  wirtschaftlich besser unterstützen zu können. Vor diesem  müssen die Vorbringen auf Beschwerdeebene, wonach  Garantien für eine fristgerechte Wiederausreise vorhanden sei-
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en, als nicht ausschlaggebend bezeichnet werden. Im Übrigen hegte auch die Schweizerische Vertretung in Bogotá, welche mit den sozialen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen im  des Beschwerdeführers gut vertraut ist und sich somit durchaus ein Bild des Einreisewilligen machen kann, grosse Bedenken  der anstandslosen Wiederausreise und verweigerte formlos die Einreisebewilligung.
5.4 Nach dem Gesagten durfte die Vorinstanz daher zu Recht davon ausgehen, die Wiederausreise des Beschwerdeführers sei im Sinne der massgeblichen Bestimmungen nicht gesichert. Zwar lässt sich  Einschätzung nicht zu einer gesicherten Feststellung verdichten; sie reicht aber aus, um die Erteilung eines Einreisevisums – auf das, wie erwähnt, kein Rechtsanspruch besteht – abzulehnen. Gastgeber können zwar für gewisse finanzielle Risiken im Zusammenhang mit dem Besuchsaufenthalt, nicht aber für ein bestimmtes Verhalten des Gastes garantieren. Denn eine Garantie für die rechtzeitige Rückreise ist trotz bester und ehrlicher Absichten nicht möglich bzw. rechtlich nicht durchsetzbar (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-2341/2006 vom 7. August 2007 E. 6). Wie bereits mehrfach betont, ist bei der Beurteilung von Einreisebegehren in erster Linie auf die persönlichen Verhältnisse der eingeladenen Personen – und nicht der Gastgeber – abzustellen. Der durchaus verständliche Wunsch der , ihrem kolumbianischen Freund das Lebensumfeld in der Schweiz zeigen zu können, hat demnach in den Hintergrund zu treten. Als Schweizerbürgerin steht ihr weiterhin die Möglichkeit offen, den Rekurrenten im Heimatland zu besuchen.
6. Aus diesen Gründen ist somit nicht zu beanstanden, dass die  das öffentliche Interesse sowie die Beachtung der geltenden  entsprechend gewichtete und dem Beschwerdeführer die Einreise verweigerte. Die angefochtene Verfügung verletzt daher  nicht. Der rechtserhebliche Sachverhalt wurde richtig und vollständig festgestellt, und die Vorinstanz hat das ihr zustehende  pflichtgemäss und zutreffend gehandhabt (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist demzufolge abzuweisen.
7. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend werden die  Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die Ver-
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fahrenskosten sind auf Fr. 600.- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).