Decision ID: a866a01b-0b8b-5901-a854-1b06520aa8dd
Year: 2015
Language: de
Court: BE_VB
Chamber: BE_VB_001
Canton: BE
Region: Espace_Mittelland
Law Area: public_law

I. Sachverhalt
1. Am 28. April 2015 erliess das TBA OIK II eine Verkehrsbeschränkungsverfügung mit
folgendem Inhalt: "Kantonsstrasse Nr. 229 Grosshöchstetten - Walkringen - Gomerkinden,
Verlängerung der bestehenden Höchstgeschwindigkeit 60 km/h beim Schützenhaus bis
nach dem Weiler Furth." Dies begründete die Behörde mit dem Schutz der Bewohner und
des Viehs beim Viehwechsel über die Kantonsstrasse. Das TBA OIK II liess die Verfügung
vom 28. April 2015 im Amtsblatt des Kantons Bern und im Amtsanzeiger des
Verwaltungskreises Bern - Mittelland publizieren.
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2. Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer am 2. Juni 2015 Beschwerde
bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE). Er beantragt
sinngemäss die Aufhebung der Verkehrsbeschränkungsverfügung vom 28. April 2015. Zur
Begründung führt er aus, auf dem betroffenen Strassenabschnitt vom Schützenhaus bis
zum Weiler Furth bestehe freie Sicht, weshalb es nicht gerechtfertigt sei, die
Geschwindigkeit zu reduzieren. In den Wintermonaten fänden zudem keine Viehübergänge
statt. Es gebe andere Massnahmen, welche zum Schutz der Bewohner und des Viehs
beim Viehwechsel viel effektiver seien, etwa eine grössere Warntafel mit genügendem
Abstand, ein elektronisches Signal, ein Absperrband oder Personen mit geeigneten
Hilfsmitteln. Die Publikation sei zudem fehlerhaft. Die bestehende Höchstgeschwindigkeit
von 60 km/h ende nicht beim Schützenhaus, sondern auf Höhe der Liegenschaft Furth Nr.
Y._.
3. Das Rechtsamt der BVE, welches die Beschwerdeverfahren für die BVE leitet1, führte
den Schriftenwechsel durch und holte die Vorakten ein. Mit Schreiben vom 2. Juli 2015
nahm das TBA OIK II zur Beschwerde Stellung. Darin führt das TBA OIK II aus, nach
Erstellung des Gutachtens sei man zum Schluss gekommen, dass eine Verlängerung der
Höchstgeschwindigkeit 60 km/h in Fahrtrichtung Bigenthal von ca. 150 m sinnvoll sei.
Zudem sei auch eine Anpassung der Markierung vorgesehen. Die heute bestehende
Doppellinie solle aufgehoben werden und durch eine Sicherheitslinie ersetzt werden. Diese
Sicherheitslinie solle zudem bis zur Zufahrt Liegenschaft Furth Y._ verlängert
werden und dadurch Überholmanöver unterbinden. Man erachte diese Massnahmen als
zweck- und verhältnismässig und die Voraussetzungen gemäss Art. 108 Abs. 2 lit. a und b
SSV2 seien erfüllt. Die Publikation sei zudem nicht fehlerhaft, aber zu wenig klar. Die heute
bestehende, signalisierte Höchstgeschwindigkeit 60 km/h solle ab Höhe der Liegenschaft
Furth Nr. Y._ in Fahrtrichtung Bigenthal um ca. 150 m verlängert werden. Die
Gemeinde Walkringen liess sich nicht vernehmen.
4. Mit Verfügung vom 6. Juli 2015 erhielt der Beschwerdeführer Gelegenheit, sich zur
Stellungnahme des TBA OIK II zu äussern. Er wurde zudem aufgefordert, schriftlich
1 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (OrV BVE; BSG 155.221.191). 2 Signalisationsverordnung des Bundesrates vom 5. September 1979 (SSV; SR 741.21).
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darzulegen, aus welchen Umständen sich seine Beschwerdeberechtigung ergibt. Dabei
wies das Rechtsamt der BVE den Beschwerdeführer darauf hin, dass nach ständiger
Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern ein geringfügiger Zeitgewinn
noch keine hinreichende Betroffenheit zur Anfechtung einer Geschwindigkeitsreduktion
begründe (unter Zustellung des einschlägigen Entscheids, VGE 2007/23065 vom 31. März
2008). Der Beschwerdeführer reichte am 20. August 2015 eine Stellungnahme ein.
5. Auf die Rechtsschriften wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen
1. Prozessvoraussetzungen
a) Angefochten ist eine Verkehrsbeschränkungsverfügung des Tiefbauamts. Dabei
handelt es sich um eine so genannte Allgemeinverfügung. Allgemeinverfügungen regeln
zwar eine konkrete Situation, richten sich aber an einen grösseren, nicht individuell
bestimmten Personenkreis. Rechtlich werden sie regelmässig wie eine gewöhnliche
Verfügung behandelt. Das gilt insbesondere für das Verfahren und den Rechtsschutz.3 Die
BVE ist daher zur Behandlung der Beschwerde zuständig (Art. 92 SG4 in Verbindung mit
Art. 62 Abs. 1 Bst. a VRPG5).
b) Die Beschwerde ist innert der Rechtsmittelfrist eingereicht worden (Art. 67 VRPG).
Sie enthält einen Antrag und eine Begründung (Art. 32 Abs. 2 VRPG).
2. Streitgegenstand
3 Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl. 2010, N. 923 ff.; BGE 125 I 313 E. 2b. 4 Strassengesetz vom 4. Juni 2008 (SG; BSG 732.11). 5 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21).
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a) Anfechtungsobjekt ist die Verkehrsbeschränkungsverfügung des TBA OIK II. Der
Streitgegenstand braucht sich nicht mit dem Anfechtungsobjekt zu decken, kann aber auch
nicht über dieses hinausgehen.6
b) Nebst der Verlängerung der Höchstgeschwindigkeit 60 km/h beabsichtigt das TBA
OIK II gemäss Stellungnahme vom 2. Juli 2015 zusätzlich, die Markierung anzupassen. Die
heute bestehende Doppellinie soll aufgehoben werden und durch eine Sicherheitslinie
ersetzt werden; diese soll zudem bis zur Zufahrt Liegenschaft Furth Y._ verlängert
werden.
Die Anbringung von Markierungen muss weder verfügt noch veröffentlicht werden (Art. 107
Abs. 3 SSV). Es besteht aber dennoch die Möglichkeit, sie auf ihre Rechtmässigkeit hin
überprüfen zu lassen, wofür die Einsprache gemäss Art. 106 Abs. 1 Bst. b SSV zur
Verfügung steht.7 Diese Einsprache kann grundsätzlich jederzeit eingelegt werden8 und ist
damit auch noch im Anschluss an die Anbringung der Markierung möglich.9
c) Das TBA OIK II musste daher die geplante Anpassung der Markierung nicht
zusammen mit der Verkehrsbeschränkung (Verlängerung der Höchstgeschwindigkeit 60
km/h) veröffentlichen. Die Markierung ist daher auch nicht Teil des vorliegenden
Anfechtungsobjekts und kann damit auch nicht zum Streitgegenstand dieses Verfahrens
gemacht werden; die vom Beschwerdeführer dagegen erhobenen Einwände sind mittels
Einsprache gemäss Art. 106 Abs. 1 Bst. b SSV beim TBA OIK II vorzubringen.
3. Beschwerdelegitimation
a) Nach Art. 65 Abs. 1 VRPG ist zur Beschwerde befugt, wer vor der Vorinstanz am
Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (Bst. a), durch
die angefochtene Verfügung oder den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist
(Bst. b) und ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung der Verfügung
oder des Entscheids hat (Bst. c). Das ist dann der Fall, wenn jemand durch den
6 Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 72 N. 6 bis 8. 7 VGE 100.2013.473 vom 23.01.2014, E. 2.4; Urteil BGer. 2A.70/2007 vom 9.11.2007, E. 3.4. 8 René Schaffhauser, Grundriss des schweizerischen Strassenverkehrsrechts, Band I, Rz. 158. 9 vgl. Urteil BGer 2A.70/2007 vom 9.11.2007, E. 3.4.
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Verwaltungsakt stärker als alle anderen betroffen ist und in einer besonderen,
beachtenswerten, nahen Beziehung zur Streitsache steht. Diese Anforderungen sollen die
Popularbeschwerde ausschliessen. Das geforderte Interesse besteht im praktischen
Nutzen, den die erfolgreiche Beschwerde den Beschwerdeführenden eintragen soll, das
heisst in der Abwendung eines materiellen oder ideellen Nachteils, den der angefochtene
Entscheid für sie zur Folge hätte.10 Nicht zur Beschwerde befugt ist, wer keine eigenen,
sondern nur allgemeine oder öffentliche Interessen geltend machen kann.11
b) Auf dem Gebiet der funktionellen Verkehrsbeschränkungen ist gemäss
bundesgerichtlicher Rechtsprechung das schutzwürdige Interesse von
Verkehrsteilnehmenden betroffen, wenn sie die mit der Beschränkung belegte Strasse
regelmässig benützen müssen. Dies ist insbesondere bei Anwohnerinnen und Anwohnern
oder Pendlerinnen und Pendlern der Fall, die auf das Befahren des fraglichen
Strassenabschnitts angewiesen sind. Demgegenüber genügt das bloss gelegentliche
Befahren der Strasse nicht.12 Die geforderte Regelmässigkeit ist dann gegeben, wenn die
betreffende Person die Fahrten über eine längere Zeitspanne und in gleichmässigen, eher
kurzen zeitlichen Abständen durchführt.13 Bei Personen, die in unmittelbarer Nähe der von
der Verkehrsbeschränkung betroffenen Strasse wohnhaft oder gewerblich tätig sind, wird
vermutet, dass sie diese Strasse mit einer gewissen Regelmässigkeit befahren und
deshalb grundsätzlich zur Beschwerde befugt sind.14 Das allein genügt aber noch nicht zur
Bejahung der Beschwerdelegitimation. Verlangt wird zusätzlich, dass die
beschwerdeführenden Personen durch die umstrittene Verkehrsanordnung besonders
betroffen sind. Das ist in der Regel zu verneinen, wenn die Verkehrsanordnung das Fahren
nicht gerade gänzlich untersagt, sondern nur einen kleinen Umweg oder eine tiefere
Geschwindigkeit vorschreibt oder gar nur das Vortrittsregime umgestaltet. Ein geringfügiger
Zeitgewinn begründet noch keine hinreichende Betroffenheit.15 Nach Praxis des
Bundesgerichts sind regelmässige Benützer eines von einem Strassenprojekt betroffenen
10 Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 65 N. 2, 5 und 8 f.; BGE 139 II 279 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen; BVR 2009 S. 180 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen. 11 vgl. BGE 136 II 539 E. 1.1. 12 vgl. BGE 139 II 145 (BGer 1C_160/2012 vom 10.12.2012), nicht publ. E. 1.2, mit weiteren Hinweisen; 136 II 539 E. 1.1, mit weiteren Hinweisen; BGer 1A.73/2004 vom 6. Juli 2004 E. 2, mit weiteren Hinweisen; Christoph J. Rohner, Erlass und Anfechtung von lokalen Verkehrsanordnungen, S. 197. 13 BGer 1A.73/2004 vom 6.7.2004, in Pra 93/2004 Nr. 157 E. 2.1 f. 14 BVR 2009 S. 180 E. 2.4; VGE 2012/349 vom 14.1.2013, E. 1.2. 15 Christoph J. Rohner, a.a.O., S. 197; VGE 23065 vom 31.3.2008 E. 2.4 (in BVR 2009 S. 180), VGE 22808/22809 vom 11.09.2007 E. 2.4.
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Strassenabschnitts nur legitimiert, wenn glaubhaft erscheint, dass das Projekt für sie unter
Würdigung der gesamten Umstände Beeinträchtigungen von einer gewissen Intensität zur
Folge hat.16
c) Die Rechtsmittelbehörde hat von Amtes wegen zu prüfen, ob die
Beschwerdebefugnis gegeben ist. Die besondere, beachtenswerte Beziehungsnähe ist
aber grundsätzlich von den Beschwerdeführenden selbst darzulegen und nachzuweisen.17
Der Beschwerdeführer hielt in seiner Beschwerde vom 2. Juni 2015 fest, er befahre die
betroffene Strecke mehrmals täglich. Auf Aufforderung des Rechtsamts, seine
Beschwerdeberechtigung näher zu begründen, ergänzte dieser mit Stellungnahme vom 20.
August 2015, durch die Verlängerung der Sicherheitslinie würde den Autofahrern die
Möglichkeit genommen, auf einer übersichtlichen Strecke zu überholen. Die
Überholmöglichkeiten in Richtung Bigenthal würden so verkürzt und gefährlich, weil
danach eine unübersichtliche Kurve komme. Er sei durch die vorgesehene Massnahme in
Fahrtrichtung Walkringen einer höheren Gefährdung durch überholende Fahrzeuge
ausgesetzt.
Mit diesen Ausführungen vermag der Beschwerdeführer nicht darzulegen, in welcher
Hinsicht eine Herabsetzung der Geschwindigkeit auf dieser kurzen Teilstrecke (rund 150
m) um 20 km/h für ihn nachteilig sein soll. Dass er in unmittelbarer Nähe wohnt und die
Strecke mehrmals täglich befährt, reicht nach dem Gesagten nicht aus. Der geringfügige
Zeitgewinn, der ihm bei einer Gutheissung der Beschwerde für das Befahren der Strasse
entstehen würde, genügt nach der dargelegten Praxis zur Bejahung der
Beschwerdebefugnis ebenfalls nicht. Eine grobe Berechnung ergibt, dass die betroffene
Wegstrecke von rund 150 m bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h in rund 7 Sekunden,
bei 60 km/h in rund 9 Sekunden zurückgelegt werden kann. Zur Diskussion steht also ein
Zeitgewinn von rund 2 Sekunden. Der mögliche Zeitgewinn ist bei Aufrechterhaltung der
heutigen Regelung derart gering, dass dieser keine hinreichende Betroffenheit zur
Anfechtung der Beschränkung zu begründen vermag. Ausserdem trifft diese Beschränkung
alle Fahrerinnen und Fahrer auf der Strecke in gleichem Masse.18
16 René Wiederkehr, Die materielle Beschwer von Nachbarinnen und Nachbarn sowie von Immissionsbetroffenen, in ZBl 7/2015, S. 360, mit Hinweis auf Urteil BGer 1C_43/2011 vom 8. April 2011, E. 7. 17 Merkli/Aeschlimann/Herzog, a. a. O., Art. 65 N. 1; Pra 2004 Nr. 157 E. 3. 18 VGE 22808/22809 vom 11.09.2007 E. 2.4; ZBl 2005 S. 597 ff.
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Nicht näher einzugehen ist auf die Bedenken des Beschwerdeführers im Zusammenhang
mit der Verkehrssicherheit aufgrund der verkürzten Strecke, auf welcher überholt werden
darf. Die Verkürzung des zum Überholen zulässigen Strassenabschnitts ist nicht Folge der
hier angefochtenen Verkehrsbeschränkung (Verlängerung der Höchstgeschwindigkeit
60 km/h), sondern resultiert aus der ebenfalls geplanten Verlängerung der Sicherheitslinie.
Letztere gilt als Markierung und kann – wie ausgeführt (E. 2) – im vorliegenden Verfahren
gegen die Verkehrsbeschränkung nicht in Frage gestellt werden. Entsprechend sind diese
Einwände auch bei der Frage, ob der Beschwerdeführer gegen diese
Verkehrsbeschränkungsverfügung beschwerdeberechtigt ist, unbeachtlich.
Andere Gründe, die einen praktischen Nutzen an der Beschwerdeführung erkennen
liessen, nennt der Beschwerdeführer nicht. Er ist daher nicht in hinreichendem Masse in
seinen schutzwürdigen Interessen betroffen. Auf seine Beschwerde kann nicht eingetreten
werden.
4. Publikation
Von Amtes wegen (Art. 20a Abs. 1 VRPG, Art. 40 Abs. 3 BauG) zu prüfen ist, ob die
Publikation der Verkehrsbeschränkung derart fehlerhaft war, dass sie neu publiziert werden
müsste. Dies wäre dann der Fall, wenn sich aus der Umschreibung in der Publikation nicht
eindeutig feststellen liesse, wo die Verkehrsbeschränkung gilt. Dies ist vorliegend nicht der
Fall. Zwar war der Publikationstext – wie das TBA OIK II festhält – unpräzis, indem von der
Verlängerung der bestehenden Höchstgeschwindigkeit 60 km/h "beim Schützenhaus" die
Rede ist, diese Verlängerung jedoch erst auf Höhe der Liegenschaft Furth Nr. Y._
beginnt. Da dies in der angegebenen Fahrtrichtung anders gar nicht möglich ist, lässt sich
der Beginn der angeordneten Verkehrsbeschränkung eindeutig feststellen. Auch das Ende
der angeordneten Verkehrsbeschränkung ("bis nach dem Weiler Furth") ist ausreichend
umschrieben, wird damit doch klar, dass die Verkehrstafel zur Aufhebung der
Höchstgeschwindigkeit 60 km/h unmittelbar nach diesem Weiler angebracht werden soll.
5. Kosten
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Die Verfahrenskosten werden gestützt auf Art. 103 Abs. 2 VRPG sowie Art. 19 und Art. 21
Abs. 1 GebV19 auf Fr. 400.00 bestimmt. Sie werden gestützt auf Art. 108 Abs. 1 VRPG dem
Beschwerdeführer als unterliegende Partei auferlegt. Parteikosten sind keine zu sprechen
(Art. 104 Abs. 3 VRPG).