Decision ID: 6783cdd7-cb94-4802-bf4a-678ebd0c103a
Year: 2008
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1 M._, geboren 1960, war von Mai 2004 bis 31. Mai 2005 bei der A._ AG in B._ als Entsorgungsarbeiter angestellt (Urk. 11/16 Ziff. 1 und 5).
1.2 Am 31. Dezember 2004 erlitt er einen Arbeitsunfall (Urk. 11/11/30 Mitte). In der Folge richtete die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Suva, bis zum 31. Januar 2006 ein Taggeld (Urk. 11/11/50 Mitte, Urk. 11/22 S. 1 unten) sowie eine Integritätsentschädigung von 10 % (Urk. 11/11/1 Ziff. II) aus.
1.3 Am 30. Januar 2006 meldete sich der Versicherte zum Leistungsbezug (berufliche Massnahmen, Rente) bei der Invalidenversicherung an (Urk. 11/8 Ziff. 7.8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte des Hausarztes (Urk. 11/17, Urk. 11/24), einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 11/13) und einen Arbeitgeberbericht (Urk. 11/16) ein und zog Akten der Suva bei (Urk. 11/10-11, Urk. 11/22, Urk. 11/25).
Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 11/29) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 16. November 2006, vom 1. Januar bis 31. März 2006 eine halbe Rente mit entsprechenden Kinderrenten zu (Urk. 11/35, Urk. 11/40 = Urk. 2).
2. Dagegen erhob der Versicherte am 15. Dezember 2006 Beschwerde mit den Rechtsbegehren, die Verfügung vom 16. November 2006 sei aufzuheben und es sei die Sache zur ergänzenden medizinischen Begutachtung und anschliessenden Neuentscheidung an die IV-Stelle zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1).
Mit Beschwerdeantwort vom 31. Januar 2007 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 10), worauf der Schriftenwechsel mit Verfügung vom 26. Februar 2007 geschlossen und dem Versicherten in Bewilligung des Gesuches vom 15. Dezember 2006 (Urk. 1 S. 2) sein Rechtsvertreter als unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt und die unentgeltliche Prozessführung gewährt wurde (Urk. 12). Am 9. Januar 2008 reichte der Versicherte einen Bericht des Universitätsspitals Z._, Z._, vom 19. Oktober 2007 ein (Urk. 13-14).

Das Gericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Am 1. Januar 2008 sind die im Zuge der 5. IV-Revision revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 6. Oktober 2006 und der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 28. September 2007 sowie das Bundesgesetz über die Schaffung und die Änderung von Erlassen zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) vom 6. Oktober 2006 in Kraft getreten. In materiellrechtlicher Hinsicht gilt jedoch der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des angefochtenen Entscheids respektive im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 467 Erw. 1, 126 V 136 Erw. 4b, je mit Hinweisen). Weil die angefochtene Verfügung am 16. November 2006 erging, gelangen die revidierten materiellen Vorschriften des IVG und der IVV im vorliegenden Fall noch nicht zur Anwendung. Bei den im Folgenden zitierten Gesetzes- und Verordnungsbestimmungen handelt es sich deshalb - soweit nichts anderes vermerkt wird - um die Fassungen, wie sie bis Ende 2007 in Kraft gewesen sind.
1.2 Die Beschwerdegegnerin hat die Bestimmungen und Grundsätze zum Invaliditätsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG), zu den Voraussetzungen und zum Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG), zur Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG) in der angefochtenen Verfügung zutreffend dargelegt (Urk. 11/35 S. 1 oben). Darauf wird, mit nachfolgender Ergänzung, verwiesen.
1.3 Die Verfügung über eine befristete Invalidenrente enthält gleichzeitig die Gewährung der Leistung und die Revision derselben (EVGE 1966 S. 130 Erw. 2; ZAK 1984 S. 133 Erw. 3). Wird vom Zeitpunkt des Verfügungserlasses an rückwirkend eine Rente zugesprochen und diese für eine weitere Zeitspanne gleichzeitig herabgesetzt oder aufgehoben, so sind nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes die für die Rentenrevision geltenden Bestimmungen analog anwendbar (BGE 133 V 263 Erw. 6.1 mit Hinweisen). Nach Art. 41 IVG (seit 1. Januar 2003: Art. 17 Abs. 1 ATSG) ist eine Rente für die Zukunft entsprechend zu erhöhen, herabzusetzen oder aufzuheben, wenn sich der Grad der Invalidität der Person, die eine Rente bezieht, in einer für den Anspruch erheblichen Weise ändert. Setzt die Verwaltung bei der Leistungszusprechung die Rente nach Massgabe der Veränderung des Invaliditätsgrades rückwirkend herab oder hebt sie sie auf, richtet sich der Zeitpunkt der Rentenherabsetzung bzw. -aufhebung rechtsprechungsgemäss nach Art. 88a Abs. 1 IVV (BGE 125 V 417 f. Erw. 2d, 109 V 125, 106 V 16). Danach ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit (seit 1. Januar 2004: oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen) oder bei einer Verminderung der Hilflosigkeit (seit 1. März 2004: oder des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes) die anspruchsbeeinflussende Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit andauern wird; sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird (BGE 109 V 126 f. Erw. 4a; AHI 2001 S. 159 f. Erw. 1 und S. 278 Erw. 1a, 1998 S. 121 Erw. 1b, ZAK 1990 S. 518 Erw. 2 mit Hinweis).
2.
2.1 Die Beschwerdegegnerin sprach dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 16. November 2006 für die Zeit vom 1. Januar bis 31. März 2006 eine halbe Rente zu (Urk. 2 S. 1).
2.2 Dagegen brachte der Beschwerdeführer vor, die Beschwerdegegnerin gebe in der angefochtenen Verfügung als Zeitpunkt für die Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit den 1. Februar 2006 an (vgl. Urk. 11/35/2). Bei Berücksichtigung der dreimonatigen Frist von Art. 88a Abs. 1 IVV wäre die Rente daher erst am 1. Mai und nicht am 1. April 2006 aufzuheben gewesen (Urk. 1 S. 6 Ziff. 4). Wesentlicher sei jedoch, dass die medizinischen Abklärungen unvollständig und für die Beurteilung des Rentenanspruchs des Beschwerdeführers ungenügend seien. So hätten die Ärzte der Rehaklinik C._ es unterlassen, die Symptome einer depressiven Episode konkret zu prüfen (Urk. 1 S. 7). Auch seien die bis in den Schulter- und Nackenbereich ausstrahlenden Dauerschmerzen nur ungenügend abgeklärt worden (Urk. 1 S. 7 unten).
2.3 Strittig und zu prüfen ist damit, ob ergänzende Abklärungen notwendig sind. Erweisen sich die medizinischen Akten als ausreichend, ist weiter zu entscheiden, ob und für welchen Zeitraum der Beschwerdeführer Anspruch auf ein Invalidenrente hat und ob die Voraussetzungen für eine revisionsweise Befristung und Herabsetzung beziehungsweise Aufhebung der Rente erfüllt sind.
3.
3.1 Der Beschwerdeführer stürzte am 31. Dezember 2004 bei der Arbeit und zog sich dabei eine Fraktur am linken Handgelenk zu (Urk. 11/11/26 oben, Urk. 11/11/3 oben). Die Erstversorgung erfolgte im Spital D._ (Urk. 11/11/26 oben).
In einem Zwischenbericht vom 18. März 2005 nannte Dr. med. E._, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, als Diagnosen einen Status nach Spickdraht-Osteosynthese links und eine Distorsion der Halswirbelsäule (Urk. 11/11/59 Ziff. 1).
Die Beweglichkeit der linken Hand sei noch deutlich eingeschränkt und die Bildung einer Faust nicht möglich. Daneben sei auch die Beweglichkeit der Halswirbelsäule leicht eingeschränkt (Urk. 11/11/59 Ziff. 2 a). Unfallfremde Faktoren spielten für den Heilungsverlauf keine Rolle (Urk. 11/11/59 Ziff. 2 b). Die Entfernung des Osteosynthese-Materials sei vorgesehen (Urk. 11/11/59 Ziff. 3 b).
In einer Telefonnotiz vom 15. Juli 2005 hielt Dr. med. F._, Suva Kreisarzt, fest, Dr. med. G._, Facharzt für Chirurgie und Co-Chefarzt, Spital D._, habe ihm mitgeteilt, dass er die Fraktur in recht guter Stellung habe spicken können. Die Metallentfernung sei etwas verzögert erfolgt, worauf eine Algodystrophie aufgetreten sei. Gemäss Dr. G._ sei der Beschwerdeführer seit dem 27. Juni 2005 wieder zu 50 % arbeitsfähig (Urk. 11/11/45).
3.2 In der Folge war der Beschwerdeführer vom 28. September bis 9. November 2005 in der Rehaklinik C._ hospitalisiert (Urk. 11/11/22 oben).
Im Austrittsbericht vom 22. November 2005 stellten Dr. med. H._, Oberassistenzärztin, und Dr. med. I._, Spezialarzt FMH für plastische und Wiederherstellungschirurgie, speziell Handchirurgie, folgende Diagnosen (Urk. 11/11/22):
A. 31. Dezember 2004 stark dislozierte extraartikuläre Querfraktur mit dorsaler Stauchungszone und distalem Radius links
-
Spickdrahtosteosynthese am selben Tag
-
Spickdrahtentfernung am 3. März 2005
-
Sudeck’sche Dystrophie (CRPS) im Verlauf
-
Hand-Arm-Schulter-Schmerzsyndrom
B. Gastritis, seit März 2005
C. Dyspnoe, seit März 2005
Die Untersuchung der Wirbelsäule habe weder Klopfschmerzen noch Myogelosen ergeben. Es sei eine palpatorische Druckdolenz über dem linken Handgelenk mit intermittierender Pelzigkeit der linken Hand festgestellt worden. Der Beschwerdeführer habe angegeben, dass ihm das Heben einer Tasse mit der linken Hand nicht immer möglich sei und ihm diese manchmal entgleite (Urk. 11/11/27 Mitte).
Die Fraktur am linken Handgelenk sei nach gut zehn Monaten mit geringer Radiusverkürzung und Dorsalneigung der Gelenksfläche verheilt. Die im Verlauf aufgetretene Sudeck’sche Dystrophie der linken Hand sei nahezu abgeklungen (Urk. 11/11/24 unten). Allerdings klage der Beschwerdeführer nach wie vor über Schmerzen im Bereich des Handgelenks mit Ausstrahlung durch den Arm bis zum Hinterkopf. Die Beschwerden würden bei Bewegungen und Belastungen der Hand und bei Wetterverschlechterung verstärkt wahrgenommen. Bei starken Schmerzen käme es zu Begleitphänomenen wie Seh- und Hörstörungen und einem Geräusch im Hinterkopf. Passend dazu fänden sich Druckdolenzen im Bereich der Nacken- und der linken Schultergürtelmuskulatur. Die Beweglichkeit der linken Hand sei leicht bis mässig eingeschränkt. Bei den Tests habe der Beschwerdeführer die Finger mit einem geringen Kraftwert von bestenfalls 10 kg schliessen können, während er bei raschem Griffwechsel einen Wert von 21 kg erreicht habe. Die Beschwerden seien zur Zeit nicht mehr nennenswert zu verbessern. Für ein Belastbarkeitstraining bestehe beim Beschwerdeführer keine Motivation (Urk. 11/11/24 f.).
Der Beschwerdeführer habe sich zu Beginn seines Aufenthalts in der Rehaklinik motiviert und einsatzfreudig gezeigt. Die Beweglichkeit der linken Hand habe leicht verbessert und die Belastbarkeit bei den Kräftigungsübungen für die linke Hand etwas gesteigert werden können (Urk. 11/11/24 Mitte). In der berufsorientierten Ergotherapie seien dem Beschwerdeführer praktische Arbeiten wie Reinigungsarbeiten aufgetragen worden. Als die Arbeitsdauer von anfangs anderthalb auf drei Stunden hätte ausgedehnt werden sollen, habe sich der Beschwerdeführer beklagt, er sei nicht in die Klinik gekommen, um zu arbeiten, sondern um geheilt zu werden. Seine Motivation habe in der Folge abgenommen. Die Leistungen seien unbefriedigend geworden und die Belastbarkeit habe sich nicht mehr steigern lassen. In den verschiedenen Tests hätten sich eine mangelnde Leistungsbereitschaft und Inkonsistenzen gezeigt. Im Basistest der funktionellen Leistungsfähigkeit habe der Beschwerdeführer horizontal nur 5 kg heben können, vom Boden- zur Taillenhöhe hingegen 10 kg. Normalerweise sei horizontal eine höhere Leistung als beim Heben vom Boden- zur Taillenhöhe möglich. Den Test habe der Beschwerdeführer unökonomisch und mit wiederholten Schmerzäusserungen ausgeführt (Urk. 11/11/24 Mitte).
Infolge einer erheblichen Selbstlimitierung und wegen Inkonsistenzen seien die Resultate der ergonomischen Tests für die Beurteilung der zumutbaren Belastbarkeit nur zum Teil verwertbar. Das Ausmass der demonstrierten physischen Einschränkungen lasse sich mit den objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersuchung, den bildgebenden Abklärungen und der Diagnose nur zum Teil erklären. Die Beurteilung der Zumutbarkeit stütze sich daher wesentlich auf medizinisch-theoretische Überlegungen, ergänzt durch die Beobachtungen bei den Leistungstests und im Behandlungsprogramm. Eine weitergehende Einschränkung der Belastbarkeit lasse sich medizinisch-theoretisch nicht begründen (Urk. 11/11/23 oben). Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Entsorgungsmitarbeiter sei ihm nicht mehr, eine leichte bis mittelschwere Arbeit dagegen ganztags zumutbar. Nicht möglich seien repetitive Bewegungen mit der linken Hand oder eine Arbeit auf Leitern oder Gerüsten. Zu vermeiden seien zudem Schläge oder Vibrationen auf die linke Hand. Bei Berücksichtigung der genannten Einschränkungen bestehe ab dem 10. November 2005 während eines Monats eine Arbeitsfähigkeit von mindestens 50 % (Urk. 11/11/23 Mitte). Anschliessend sei er in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 11/11/23 Mitte).
3.3 Am 13. Oktober 2005 erstattete Dr. med. J._, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberarzt Rehaklinik C._, seinen Bericht über ein am 12. Oktober 2005 stattgefundenes psychosomatisches Konsilium (Urk. 11/11/30).
Beim Beschwerdeführer bestünden nach der Kündigung der Arbeitsstelle und bei anhaltenden Beschwerden Zeichen einer depressiven Entwicklung (Urk. 11/11/30 unten). Im Gespräch habe der Beschwerdeführer Schmerzen im Bereich des Handgelenks mit Ausstrahlung bis in die Schulter und in den Nackenbereich und Beschwerden im Rücken und in der Brust angegeben. All dies mache ihn sehr nervös. Insgesamt fühle er sich unwohl und unzufrieden. Zudem leide er darunter, dass er seine Arbeitsstelle nach sechs Monaten Krankheit verloren habe. Er sei nie psychisch angeschlagen gewesen. Nun wisse er nicht, wie es weitergehen solle (Urk. 11/11/31 oben).
Die psychischen Grundfunktionen seien beim Beschwerdeführer intakt (Urk. 11/11/30 unten). Die Schlafstörungen, über die er klage, stünden in klarem Zusammenhang mit den Beschwerden des linken Armes. In Anbetracht der Kündigung seiner Arbeitsstelle sei er mutlos und bedrückt (Urk. 11/11/31 oben). Eine schwerwiegende psychische Störung mit Krankheitswert habe nicht festgestellt werden können. Der Beschwerdeführer leide unter dem Zustand einer langwierigen Verletzungsgeschichte und der vor Kurzem erfolgten Kündigung, wodurch er seine Familie existenziell bedroht sehe (Urk. 11/11/31 unten).
3.4 Gemäss einem Bericht vom 21. Dezember 2005 gab der Beschwerdeführer in einer Befragung vom 15. Dezember 2005 gegenüber der Suva an, er habe auf der Basis eines Zwischenverdienstes seit dem 1. Dezember 2005 mit einem Pensum von 50 % in einem Reinigungsbetrieb gearbeitet. Da er die linke Hand bei der Arbeit habe einsetzen müssen, was ihm Probleme bereitet habe, habe er die Stelle nach wenigen Tagen wieder verloren (Urk. 11/11/20 Mitte).
3.5 In einem Bericht vom 20. Januar 2006 zur kreisärztlichen Untersuchung, welche gleichentags stattfand, hielt Dr. F._ fest, der Beschwerdeführer verspüre bald dreizehn Monate nach dem Unfall stets einen brennenden und schlagenden Schmerz im Bereich des linken Handgelenks mit Ausstrahlung in die Umgebung. Die linke Hand sei weitgehend unauffällig. Dystrophiezeichen seien nicht mehr festzustellen. Die Untersuchung habe eine seitengleiche Beweglichkeit der Langfinger und des Daumens ergeben. Die Beweglichkeit des linken Handgelenks sei nicht invalidisierend eingeschränkt (Urk. 11/11/4 unten).
3.6 Dr. E._ attestierte dem Beschwerdeführer in einem Bericht vom 12. Februar 2006 für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Hilfsarbeiter vom 1. Januar bis 9. November 2005 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % und vom 10. November 2005 bis 28. Februar 2006 eine solche von 50 % (Urk. 11/17 S. 1 lit. B). In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei er seit dem 10. November 2005 zu 50 % und seit dem 1. März 2006 ganztags arbeitsfähig (Urk. 11/17 S. 4).
In einem weiteren Bericht vom 17. Mai 2006 bezeichnete Dr. E._ den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers als besserungsfähig (Urk. 11/24 S. 2 lit. C.1). Dieser habe weiterhin belastungsabhängige Schmerzen und es bestehe eine leichte Einschränkung in der Beweglichkeit der linken Hand (Urk. 11/35 S. 2). Abweichend zu seiner Einschätzung vom 12. Februar 2006 attestierte er dem Beschwerdeführer für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit vom 10. November 2005 bis 31. Januar 2006 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % (Urk. 11/24 S. 1 lit. B).
3.7 Am 9. Januar 2008 (vgl. Urk. 13) reichte der Beschwerdeführer nachträglich einen Bericht von PD Dr. med. K._, Leitender Arzt, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, Z._, vom 19. Oktober 2007 ein (Urk. 14).
Darin führte PD Dr. K._ aus, der Beschwerdeführer habe über Schmerzen in der linken Hand berichtet, die über mehrere Tage angedauert hätten und die auf der Visuellen Analogen Skala (VAS) mit einer Intensität von 6/10 zu beurteilen seien. Der Bereich des linken Handgelenks zeige Zonen mit Hyperästhesie und Allodynie. Der Beschwerdeführer könne die linke Hand bei stark verminderter Kraft kaum gebrauchen. Bei der klinisch rheumatologisch symptomorientierten Untersuchung sei die linke Handfläche marmoriert und im Vergleich zur Gegenseite feuchter gewesen. Die Greifkraft sei links stark vermindert.
Aufgrund der Anamnese und des klinischen Befundes handle es sich um ein komplexes regionales Schmerzsyndrom mit Zeichen einer Allodynie und Hyperästhesie und einer vegetativen Symptomatik. Ein durchgeführter Neuropad-Test habe keine Auffälligkeiten ergeben. Ob ein „sympathically maintained pain“ (SMP) vorliege, lasse sich nicht sagen. Wie PD Dr. K._ weiter anmerkte, habe er zur weiteren Verifizierung der Diagnose Röntgenaufnahmen beider Hände, eine Skelettszintigraphie und eine Knochendichtemessung der distalen Unterarme im Seitenvergleich angeordnet (Urk. 14 S. 1 f.). Je nach dem Stadium der Demineralisation sollte eine Therapie mit Biphosphonaten erfolgen. Gegebenenfalls käme auch eine systemische Betablocker-Therapie in Frage (Urk. 14 S. 2 oben). Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers äusserte sich PD Dr. K._ nicht.
4.
4.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 Erw. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 Erw. 4b.cc).
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c).
4.2 Dr. J._ ging im Bericht zum psychosomatischen Konsilium möglichen Anzeichen einer depressiven Entwicklung beim Beschwerdeführer nach. Dabei stellte er fest, dass dieser zwar unter dem Zustand einer langwierigen Verletzungsgeschichte leide und er seine Familie wegen der erfolgten Kündigung der Arbeitsstelle existenziell bedroht sehe, dass eine schwerwiegende psychische Störung mit Krankheitswert indes zu verneinen sei (Urk. 11/11/31 unten). Auch die vom Beschwerdeführer genannten Schlafstörungen stünden in klarem Zusammenhang mit den Beschwerden des linken Armes (Urk. 11/11/31 oben). Mit Dr. J._ kann in Anbetracht der in seinem Bericht erwähnten eher leichten Bedrücktheit und der Mutlosigkeit des Beschwerdeführers als Folge der Kündigung nicht von einer schwerwiegenden psychischen Störung mit Krankheitswert gesprochen werden. Dafür, dass aus psychiatrischer Sicht seit der Untersuchung in der Rehaklinik C._ eine nennenswerte Verschlechterung eingetreten wäre, liegen keine Anhaltspunkte vor. Auch der Beschwerdeführer erwähnte keine solche. Auf weitere diesbezügliche Abklärungen ist daher zu verzichten.
4.3 Der Beschwerdeführer wurde in der Rehaklinik C._ in somatischer und psychosomatischer Hinsicht umfassend (inklusive Abklärung der funktionellen Leistungsfähigkeit, vgl. Urk. 11/11/29) abgeklärt. Dabei berücksichtigten die behandelnden Ärzte auch die Beschwerden im Schulter- und Nackenbereich (Urk. 11/11/22 Mitte Urk. 11/11/28 unten). Hinsichtlich der allein von Dr. E._ im Zwischenbericht vom 18. März 2005 diagnostizierten Distorsion der Halswirbelsäule ist festzuhalten, dass selbst Dr. E._ in den nachfolgenden Berichten vom Februar und Mai 2006 einzig noch eine leichte Bewegungseinschränkung und belastungsabhängige Schmerzen im linken Handgelenk erwähnte (Urk. 11/17 S. 1 lit. A, Urk. 11/24 S. 1 lit. A und S. 2). Da die medizinischen Unterlagen ansonsten keine Hinweise auf die genannte Diagnose enthalten, ist nicht näher darauf einzugehen, sondern vielmehr von den anlässlich des Aufenthaltes in der Rehaklinik C._ sowie der kreisärztlichen Untersuchung vom 20. Januar 2006 erhobenen Befinden auszugehen.
4.4 Zu dem nachgereichten Bericht von PD Dr. K._ vom 19. Oktober 2007 ist wie folgt Stellung zu nehmen. Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243; 121 V 362 E. 1b S. 366).
Besagtem Bericht ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer über Schmerzen der linken Hand berichtet habe und angab, die linke Hand kaum noch gebrauchen zu können. Die linke Handfläche habe sich bei der klinisch rheumatologisch symptomorientierten Untersuchung marmoriert und feuchter im Vergleich zur Gegenseite gezeigt. Die Greifkraft links sei sehr stark herabgesetzt (Urk. 14 S. 1). Nachdem die Untersuchung vom 20. Januar 2006 durch Dr. F._ einen weitgehend unauffälligen Befund der linken oberen Extremität und keine Dystrophiezeichen mehr ergeben hatte, eine seitengleiche Beweglichkeit der Langfinger und des Daumens bestanden hatte und Dr. F._ die Beweglichkeit des linken Handgelenks nicht als invalidisierend eingeschränkt erachtet hatte (Urk. 11/11/4), ist nicht gänzlich auszuschliessen, dass seit Erlass der Verfügung vom 16. November 2006 eine allfällige Verschlechterung im Gesundheitszustand des Beschwerdeführers eingetreten ist. Indessen lässt sich aus dem Bericht von PD Dr. K._ vom 19. Oktober 2007 nichts zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses schliessen. Für das vorliegende Verfahren ist vielmehr auf die überzeugende und umfassende Beurteilung der Ärzte der Rehaklinik C._ und auf die Einschätzung durch Dr. F._ abzustellen. Die Ergebnisse der noch laufenden Abklärung im Z._ hat die Beschwerdegegnerin im Rahmen einer allfälligen Neuanmeldung zu berücksichtigen.
5.
5.1 Die Ärzte der Rehaklinik C._ attestierten dem Beschwerdeführer ab dem 10. November 2005 in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 % und nach Ablauf eines Monats mithin spätestens ab dem 1. Januar 2006, eine volle Arbeitsfähigkeit (Urk. 11/11/23 Mitte).
Nach dem Unfall vom 31. Dezember 2004 und der dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Januar 2005 attestierten 100%igen Arbeitsunfähigkeit lief die Wartefrist von Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG am 1. Januar 2006 ab (vgl. Urk. 11/17 S. 1 lit. B). Ein allfälliger Rentenanspruch ist daher frühestens am 1. Januar 2006 und nicht schon am 10. November 2005 entstanden.
5.2 Die Beschwerdegegnerin ging von einem Valideneinkommen von Fr. 57'070.-- und bei einer zwischenzeitlichen Restarbeitsfähigkeit von 50 % von einem Invalideneinkommen von Fr. 24'578.18 aus und ermittelte somit einen Invaliditätsgrad von 57 % (Urk. 11/35 S. 2 oben).
Gestützt auf den Bericht des Arbeitgebers hätte der Beschwerdeführer 2006 ohne gesundheitliche Beeinträchtigung als Entsorgungsarbeiter Fr. 57'070.-- (Fr. 4'390.-- x 13) verdienen können (Urk. 11/16 Ziff. 16). Das von der Beschwerdegegnerin berechnete Valideneinkommen erweist sich daher als korrekt.
5.3 Nach Einschätzung der Ärzte der Rehaklinik C._ hat der Beschwerdeführer Tätigkeiten mit repetitiver Betätigung der linken Hand sowie solche mit Schlägen oder Vibrationen auf die linke Hand zu vermeiden. Nicht in Frage kommen sodann Arbeiten auf Leitern oder Gerüsten (Urk. 11/11/23 Mitte). Wie die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung ausführte, sind dem Beschwerdeführer bei Berücksichtigung der genannten Einschränkungen Kontroll-, leichte Verpackungs- oder Montagearbeiten zumutbar (Urk. 11/35 S. 1 unten).
Nach der Rechtsprechung können für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschadens zumutbarerweise noch realisierbaren Invalideneinkommens Tabellenlöhne beigezogen werden; dies gilt insbesondere dann, wenn die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat (ZAK 1991 S. 321 Erw. 3c, 1989 S. 458 Erw. 3b). Demnach hätte der Beschwerdeführer in einer einfachen und repetitiven Tätigkeit 2004 durchschnittlich Fr. 4'588.-- pro Monat beziehungsweise bei einem Pensum von 50 % Fr. 2'294.-- (Fr. 4'588.-- x 0.5) verdienen können (Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2004, Bundesamt für Statistik, Neuchâtel 2006, Tabelle TA1, total). Unter Berücksichtigung der 2005 und 2006 eingetretenen Lohnentwicklung von 1 % beziehungsweise 1.2 % (Die Volkswirtschaft, 12/2007, S. 99, Tabelle B10.2) und einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden im Jahr 2006 (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 98, Tabelle B9.2) ergibt sich ein Einkommen von Fr. 29'333.-- (Fr. 4'588.-- x 0.5 x 12 : 40 x 41.7 x 1.01 x 1.012). Die Beschwerdegegnerin gewährte dem Beschwerdeführer einen Abzug vom Tabellenlohn von 15 % (vgl. Urk. 11/35/1 unten). Angesichts der medizinischen Einschränkungen erweist sich dieser als gerechtfertigt, weshalb nach Vornahme eines Abzugs von 15 % ein Invalideneinkommen von Fr. 24'933.-- (Fr. 29'333.-- x 0.85) resultiert.
Bei einem Valideneinkommen von Fr. 57'070.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 24'933.-- errechnet sich ein Invaliditätsgrad von 56 %, der dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Januar 2006 Anspruch auf eine halbe Rente verleiht.
6.
6.1 Zu prüfen bleibt, ab wann die Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit zu berücksichtigen ist.
Nach Einschätzung der Ärzte der Rehaklinik C._ besteht seit dem 10. Dezember 2005 beziehungsweise seit dem 1. Januar 2006 eine Restarbeitsfähigkeit von 100 %.
Nach der Gerichtspraxis ist eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit beziehungsweise ein Wegfall der Rente nach Art. 88a Abs. 1 IVV im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung zu berücksichtigen. Eine Aufhebung der Rente auf das Ende des laufenden Monats ist nur dann - ausnahmsweise - zulässig, wenn die Änderung als dauerhaft und damit stabilisiert erscheint, was sich grundsätzlich nach demselben Massstab beurteilt, welcher auch bei der Prüfung des Vorliegens einer bleibenden Erwerbsunfähigkeit nach Art. 29 Abs. 1 lit. a IVG und Art. 29 IVV gilt (vgl. Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Sachen C. vom 20. November 2006, I 569/06, Erw. 3.3).
Da dem Beschwerdeführer seit dem 1. Januar 2006 eine halbe Rente zusteht, ergibt sich nach Art. 88a Abs. 1 Satz 2 IVV als massgeblicher Zeitpunkt für die allfällige Aufhebung der 1. April 2006. Die von der Beschwerdegegnerin berechnete Frist erweist sich somit als korrekt (Urk. 2), obschon in der Begründung zur angefochtenen Verfügung fälschlicherweise auch der 1. Februar 2006 genannt wurde (Urk. 11/35 S. 2 oben). Demgegenüber begründete Dr. E._ nicht, weshalb auf den 1. März 2006 als massgeblichen Zeitpunkt abgestellt werden sollte (Urk. 11/17 S. 4).
6.2 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 57'070.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 49'866.-- (Fr. 4'588.-- x 12 : 40 x 41.7 x 1.01 x 1.012 x 0.85; vgl. auch Erw. 5.3) ergibt sich eine Erwerbseinbusse von Fr. 7'204.--, was einem Invaliditätsgrad von rund 13 % entspricht. Da der Invaliditätsgrad unter 40 % liegt, ist die Rente mit Wirkung ab 1. April 2006 aufzuheben.
6.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer für die Zeit vom 1. Januar bis 31. März 2006 eine halbe Rente zusteht, während ab dem 1. April 2006 kein Rentenanspruch mehr besteht. Da sich die Verfügung vom 16. November 2006 als rechtmässig erweist, ist die Beschwerde abzuweisen.
Dem Beschwerdeführer bleibt es unbenommen, sich wieder bei der Beschwerdegegnerin zu melden und eine allfällige Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend zu machen.
7. Der unentgeltliche Rechtsbeistand des Beschwerdeführers ist nach Einsicht in die Kostennote vom 11. Januar 2008 (Urk. 16) beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) mit Fr. 1'706.15 (Honorar und Auslagenersatz inkl. Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.
8. Die Gerichtskosten sind auf Fr. 800.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.