Decision ID: 873c35df-72c8-4e43-9dd4-44da3ead5e77
Year: 2011
Language: de
Court: CH_BSTG
Chamber: CH_BSTG_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: penal_law

Die I. Beschwerdekammer hält fest, dass:
- das Bundesamt für Kommunikation (nachfolgend „BAKOM“) im Rahmen der wegen Verdachts auf Widerhandlung gegen das Fernmeldegesetz (FMG, SR 784.10) gegen A. gerichteten Strafuntersuchung am 24. März 2011 eine Hausdurchsuchung durchgeführt und dabei drei , ein Aktenordner, handschriftliche Notizen, ein SWR-Meter und eine UHF-GP Antenne beschlagnahmt wurden (act. 1.2, act. 2.1 und act. 3);
- das BAKOM die von A. hiergegen erhobene Beschwerde vom
25. März 2011 (act. 1) am 1. April 2011 zusammen mit seiner  an die I. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts weiterleitete (act. 3);
- die I. Beschwerdekammer A. mit Schreiben vom 5. April 2011 aufforderte,
bis am 15. April 2011 einen Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 1'500.-- zu leisten (act. 4);
- A. mit Schreiben vom 15. April 2011 eine Fristverlängerung von mindestens
zehn Tagen beantragte (act. 7), worauf die I. Beschwerdekammer die Frist bis zum 28. April 2011 erstreckte (act. 8);
- innerhalb dieser Frist kein entsprechender Zahlungseingang verzeichnet
werden konnte, weshalb A. am 4. Mai 2011 eine Nachfrist bis 16. Mai 2011 zur Bezahlung des verlangten Kostenvorschusses anberaumt wurde,  auf seine Beschwerde nicht eingetreten werde (act. 11);
- auch innerhalb dieser Nachfrist kein entsprechender Zahlungseingang ver-
zeichnet werden konnte.

Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- sich die Kostenpflicht im Beschwerdeverfahren vor der I.  nach Art. 73 StBOG bestimmt (Art. 25 Abs. 4 VStrR);
- Art. 73 StBOG auf das Reglement des Bundesstrafgerichts vom 31. Au-
gust 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in  (BStKR; SR 173.713.162) verweist;
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- Art. 73 StBOG und dem BStKR jedoch keine Regelung über Erhebung,  und Verteilung von Gerichtskosten entnommen werden kann, weshalb diesbezüglich ergänzend die Regeln des BGG anzuwenden sind, was der bisherigen gesetzlichen Regelung entspricht (vgl. zu dieser  die Entscheide des Bundesstrafgerichts BP.2011.1 vom 7.  2011; BV.2010.78 vom 28. Januar 2011, E. 3);
- der Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin des Beschwerdeverfah-
rens eine angemessene Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses setzt und er oder sie der Partei eine Nachfrist ansetzt, wenn Erstere unbenutzt abläuft (Art. 62 Abs. 3 Satz 1 und 2 BGG analog);
- die I. Beschwerdekammer auf die Beschwerde nicht eintritt, wenn der Kos-
tenvorschuss auch innerhalb dieser Nachfrist nicht geleistet wird (Art. 62 Abs. 3 Satz 3 BGG analog);
- der Beschwerdeführer im vorliegenden Fall auch die ihm zur Leistung des
Kostenvorschusses anberaumte Nachfrist unbenutzt verstreichen liess, weshalb auf seine Beschwerde androhungsgemäss nicht einzutreten ist;
- bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführer als unterlie-
gende Partei die Kosten für das Beschwerdeverfahren zu tragen hat (Art. 66 Abs. 1 BGG analog);
- die Gerichtsgebühr auf das Minimum von Fr. 200.-- festgesetzt wird (Art. 5
und 8 Abs. 1 BStKR).
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