Decision ID: 81987b9f-b06e-58f8-8b84-6697ca33a60a
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Am 24. Januar 2007 beantragte D._ (geb. 1983,  Republik) beim Schweizerischen Generalkonsulat in Santo  die Erteilung eines Einreisevisums für die Dauer von drei . Als Zweck der beabsichtigten Reise gab sie an, ihre im Kanton Zürich wohnhafte Mutter B._ (Beschwerdeführerin) besuchen zu wollen. Nach formloser Verweigerung übermittelte die  Vertretung das Gesuch zur Prüfung und zum Entscheid an die Vorinstanz.
B. Nachdem das Migrationsamt des Kantons Zürich bei der Gastgeberin ergänzende Auskünfte eingeholt und an das BFM weitergeleitet hatte, wies die Vorinstanz das Einreisegesuch mit Verfügung vom 20. Juni 2007 mit der Begründung ab, die Gesuchstellerin stamme aus einer Region, aus welcher der Zuwanderungsdruck als Folge der dort  wirtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse  nach wie vor stark anhalte. Der Eingeladenen, die jung, ledig,  und ohne feste Anstellung sei, oblägen im Heimatland weder zwingende berufliche oder gesellschaftliche Verpflichtungen noch  Verantwortlichkeiten, die gegebenenfalls Gewähr für eine  Rückkehr bieten könnten.
C. Mit Eingabe vom 10. Juli 2007 beantragt die Beschwerdeführerin die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und die Erteilung des  Besuchervisums. Zur Begründung bringt sie im  vor, die Vorinstanz habe die konkreten Umstände unzutreffend gewürdigt. Ihre Tochter beabsichtige nicht, aus ihrem angestammten Umfeld zu fliehen, sondern wünsche sich lediglich, sie, die Mutter,  sie seit dem Jahre 2004 nicht mehr gesehen habe, zu besuchen. Ihr selber sei es wegen ihrer Arbeitsstelle derzeit nicht möglich, eine Reise in die Dominikanische Republik zu unternehmen. Entgegen der Feststellung der Vorinstanz verfüge ihre Tochter über eine feste , arbeite sie doch auf der Kaffeeplantage im Familienbetrieb. Da im Oktober bereits wieder die neue Ernte einzuholen sei, müsse die Gesuchstellerin spätestens Ende September wieder in die Heimat . Sowohl die Schwester wie auch die Grossmutter der Ge-
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suchstellerin hätten sie schon in der Schweiz besucht und seien dann anstandslos und fristgerecht wieder ausgereist.
Auf die weiteren Vorbringen wird – soweit entscheiderheblich – in den Erwägungen eingegangen.
D. Die Vorinstanz beantragt in ihrer Vernehmlassung vom 3. August 2007 die Abweisung der Beschwerde.
E. In ihrer Replik vom 22. August 2007 hält die Beschwerdeführerin – nunmehr anwaltlich vertreten – an ihren Anträgen und deren  vollumfänglich fest und betont nochmals, wie unerlässlich die Mitarbeit ihrer Tochter auf dem Landwirtschaftsbetrieb des Onkels sei, insbesondere für die Zeit der Kaffeeernte, welche jedes Jahr im  beginne.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden  Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen wurden. Darunter fallen u.a. Verfügungen des BFM betreffend Verweigerung der , welche vom Bundesverwaltungsgericht endgültig  werden (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Mit Inkraftreten des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) am 1.  2008 wurde das bisher geltende Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (aANAG, BS 1 121) aufgehoben (Art. 125 i.V.m. Anhang I AuG). Das bisherige Recht bleibt jedoch auf Gesuche anwendbar, die vor dem Inkrafttreten des AuG eingereicht wurden (Art. 126 Abs. 1 AuG). Da das der Beschwerde  liegende Gesuch um Einreise am 24. Januar 2007 eingereicht wurde, finden somit die zu diesem Zeitpunkt geltenden Bestimmungen
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des aANAG sowie die gestützt darauf erlassenen  (Art. 25 aANAG) Anwendung.
1.3 Gemäss den Übergangsbestimmungen richtet sich das Verfahren nach dem neuen Recht (Art. 126 Abs. 2 AuG), womit nach Art. 112 Abs. 1 AuG die allgemeinen Bestimmungen der Bundesrechtspflege anwendbar sind. Sofern das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt, richtet sich das Verfahren vor dem  somit nach dem VwVG (Art. 37 VGG).
1.4 Die Beschwerdeführerin ist als Verfügungsadressatin zur  der Verfügung legitimiert. Auf die frist- und formgerecht  Beschwerde ist deshalb einzutreten (Art. 48 ff. VwVG).
2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhaltes sowie die Unangemessenheit gerügt , sofern nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz  hat (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im  das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist  Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht  und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt seines  (vgl. Urteile des Bundesverwaltungsgerichts C-389/2006 vom 4. Juni 2007 E. 2, C-81/2006 vom 13. März 2007 E. 3 [mit Hinweisen]).
3. 3.1 Ausländer und Ausländerinnen sind zur Anwesenheit in der Schweiz berechtigt, wenn sie eine Aufenthalts- oder  besitzen oder keiner solchen bedürfen (Art. 1a aANAG). Gewisse Gruppen von ihnen benötigen für die Einreise in die Schweiz ein Visum (vgl. Art. 3 ff. der Verordnung vom 14. Januar 1998 über  und Anmeldung von Ausländerinnen und Ausländern [aVEA, AS 1998 194]).
3.2 Für die Erteilung von Einreisevisa ist das BFM zuständig (Art. 18 aVEA), welches im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der  mit dem Ausland nach freiem Ermessen entscheidet (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 aANAG, Art. 9 aVEA). Das schweizerische Recht räumt
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somit weder einen Anspruch auf Einreise noch auf Erteilung eines  ein (vgl. PETER UEBERSAX, Einreise und Anwesenheit in: Peter  / Peter Münch / Thomas Geiser / Martin Arnold (Hrsg.), , Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen Recht, , Steuerrecht und Sozialrecht der Schweiz, Basel/Genf/München 2002, S. 143). Dem behördlichen Ermessen steht deshalb im Falle der Erteilung einer Einreisebewilligung ein weiterer Spielraum offen als beispielsweise bei der Verlängerung einer allmählich den  verfestigenden Anwesenheitserlaubnis. Dies gilt namentlich für die Beurteilung von Einreisegesuchen für touristische bzw.  Aufenthalte von bis zu drei Monaten, die bewilligungsfrei sind, aber der Visumspflicht unterliegen (vgl. Art. 2 Abs. 1 aANAG i.V.m. den nachstehenden Visumsbestimmungen).
3.3 Das Visum wird verweigert, wenn die Ausländerin oder der  die Einreisevoraussetzungen nach Art. 1 aVEA nicht erfüllt (vgl. Art. 14 Abs. 1 aVEA). So müssen Personen, die in die Schweiz reisen möchten, unter anderem Gewähr bieten, dass sie fristgerecht wieder ausreisen werden (Art. 1 Abs. 2 Bst. c aVEA).
4. 4.1 Die Gesuchstellerin kann sich auf keine Ausnahmeregelung  und unterliegt aufgrund ihrer Nationalität den  (vgl. Art. 1-5 aVEA). Zur Prüfung des Kriteriums der gesicherten Wiederausreise muss ein zukünftiges Verhalten beurteilt werden. Dazu lassen sich in der Regel keine gesicherten Feststellungen, sondern  Voraussagen machen. Dabei sind sämtliche Umstände des  Einzelfalles zu würdigen.
4.2 Anhaltspunkte zur Beurteilung der fristgerechten Wiederausreise können sich aus der allgemeinen Lage im Herkunftsland der  oder des Besuchers ergeben. Einreisegesuche von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten bzw. Regionen mit politisch oder  vergleichsweise ungünstigen Verhältnissen können darauf , dass die persönliche Interessenlage in solchen Fällen nicht mit dem Ziel und Zweck einer zeitlich befristeten Einreisebewilligung im Einklang steht.
4.3 Nach mehr als zehn Jahren starken Wachstums und grosser  befindet sich die Dominikanische Republik seit Anfang 2003 in einer wirtschaftlich schwierigen Situation. Zur Wirtschaftskrise hat  anderem die Insolvenz einer der grössten Geschäftsbanken beige-
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tragen, deren Verbindlichkeiten von der dominikanischen Zentralbank übernommen wurden. Die Wirtschaftsdaten für 2003 weisen eine  der Staatsverschuldung auf etwa 56% des  auf und die Inflationsrate betrug allein in diesem Jahr 42,7%. Die Wirtschaftskrise hat vor allem die Bevölkerung empfindlich . In diesem Zeitraum stieg der Anteil der unter der Armutsgrenze  dominikanischen Bevölkerung um 582'278 auf 5,71 Mio., bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 9 Mio. Der gesetzliche Mindestlohn pro Monat betrug Ende 2003 zwischen USD 73 (kleine Unternehmen) und USD 119 (grosse Unternehmen) und ist damit im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und betrug im Jahre 2004 18,4%; diese Quote droht durch Massenentlassungen noch weiter zu steigen (Quelle: www.auswaertiges-amt.de, Stand März 2006, besucht am 22. Januar 2008). Vor allem in der jüngeren Bevölkerung ist  der ungünstigen Lebensverhältnisse ein starker Migrationsdruck feststellbar. Dabei gilt auch die Schweiz als Zielland vieler  im erwerbsfähigen Alter, welche sich hier unter besseren  eine (neue) Existenz aufbauen möchten. Diese Tendenz zur Auswanderung wird erfahrungsgemäss dort noch begünstigt, wo bereits ein soziales Beziehungsnetz (Verwandte, Freunde) im Ausland besteht.
4.4 Bei der Risikoanalyse sind aber nicht nur solch allgemeine  und Erfahrungen, sondern auch, wie unter Ziffer 4.1 , sämtliche Gesichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu . Obliegt einem Gesuchsteller oder einer Gesuchstellerin im Heimatstaat beispielsweise eine besondere berufliche,  oder familiäre Verantwortung, kann dieser Umstand durchaus die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise begünstigen.  muss bei Gesuchstellern, die in der Heimat keine der erwähnten Verpflichtungen haben, die sie von einer möglichen Emigration  könnten, aufgrund entsprechender Erfahrungen das Risiko eines fremdenpolizeilich nicht vorschriftsgemässen Verhaltens (nach  Einreise zu einem Besuchsaufenthalt) hoch eingeschätzt .
5. 5.1 Bei der Gesuchstellerin handelt es sich um eine knapp 25-jährige, unverheiratete Frau, welche anlässlich ihrer Gesuchseinreichung keine Angaben zu einer allfälligen Erwerbstätigkeit machen konnte und sich
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selber als Hausfrau ("ama de casa") bezeichnete (vgl. Ziff. 9 des  Einreisegesuches vom 24. Januar 2007). Demgegenüber wies die Rekurrentin gegenüber der kantonalen Migrationsbehörde  auf Beschwerdeebene darauf hin, ihre Tochter sei im  Familienbetrieb tätig, ohne allerdings nähere Angaben zu ihren Erwerbseinkünften bzw. Vermögensverhältnissen zu machen. Der Hinweis in der Replik, wonach ihre Tochter nicht durch eine  Arbeitskraft ersetzt werden könnte, weil dies eine zu teure  wäre, lässt jedenfalls nicht darauf schliessen, die Eingeladene könne für ihre Mithilfe auf dem Gutsbetrieb mit einer marktüblichen Entlöhnung rechnen und sei deshalb von ihrer Familie finanziell . Abgesehen davon lässt bereits der Umstand, dass sie  der behaupteten beruflichen Verpflichtungen die maximal  Aufenthaltsdauer von drei Monaten voll ausschöpfen möchte, nicht auf eine starke Verwurzelung im Berufsleben schliessen.
Die Rekurrentin macht im Weitern geltend, die Gesuchstellerin habe auch (nicht näher bezeichnete) familiäre Verpflichtungen . Dieses Argument vermag nach Ansicht des  schon deshalb nicht zu überzeugen, weil der Umstand, dass gleich eine dreimonatige Landesabwesenheit geplant ist, nicht ohne weiteres darauf schliessen lässt, die Präsenz der Gesuchstellerin sei für Haus und Hof unverzichtbar; aufgrund der Aktenlage ist eher davon auszugehen, die von ihr geleistete Unterstützung auf dem  könne durchaus für längere Zeit auch auf andere Weise  werden. Insofern darf bezweifelt werden, dass der Eingeladenen im Heimatland besondere Verpflichtungen obliegen, die sie ernsthaft von einer Emigration abzuhalten vermöchten, zumal sie mit der  und Beschwerdeführerin, ihrer Mutter, bereits über eine  Bezugsperson in der Schweiz verfügt.
5.2 Berücksichtigt man zudem die oben erwähnte allgemeine  Lage in der Dominikanischen Republik, dürften die  Zukunftsaussichten der Gesuchstellerin zumindest als schwierig einzustufen sein. In Anbetracht feststellbarer Differenzen  Lebensqualität, sozialer Absicherung und des Lohnniveaus könnte nämlich selbst eine feste Arbeitsstelle im Heimatland nicht  vom Entschluss abhalten, aus dem Land zu emigrieren,  wenig zurückbleibende Familienangehörige. Vielmehr könnte die Absicht auszuwandern gar von der Hoffnung getragen sein, die in der Dominikanischen Republik lebenden Angehörigen aus dem Ausland
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wirtschaftlich besser unterstützen zu können. Vor diesem Hintergrund müssen die Vorbringen auf Beschwerdeebene, wonach genügend  für eine fristgerechte Wiederausreise vorhanden seien, als nicht ausschlaggebend bezeichnet werden. Im Übrigen hegte auch die Schweizerische Vertretung in Santo Domingo, welche mit den , wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen im Herkunftsstaat der Ausländerin gut vertraut ist und sich somit durchaus ein Bild der Einreisewilligen machen kann, grosse Bedenken bezüglich der  Wiederausreise und verweigerte formlos die .
5.3 Nach dem Gesagten durfte die Vorinstanz daher zu Recht davon ausgehen, die Wiederausreise der Gesuchstellerin sei im Sinne der massgeblichen Bestimmungen nicht gesichert. Zwar lässt sich diese Einschätzung nicht zu einer gesicherten Feststellung verdichten; sie reicht aber aus, um die Erteilung eines Einreisevisums – auf das, wie erwähnt, kein Rechtsanspruch besteht – abzulehnen. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Rekurrentin die rechtzeitige  ihrer Tochter zusichert; denn eine solche Garantie ist trotz bester und ehrlicher Absichten nicht möglich bzw. rechtlich nicht durchsetzbar (vgl. Verwaltungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 57.24; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-2341/2006 vom 7. August 2007 E. 6).  erübrigt es sich, Auskünfte bezüglich der Glaubwürdigkeit der Beschwerdeführerin bei den im Rekurs genannten Kontaktpersonen einzuholen. Wie bereits mehrfach betont, ist bei der Beurteilung von Einreisebegehren in erster Linie auf das Umfeld bzw. die persönlichen Verhältnisse der eingeladenen Personen – und nicht der Gastgeber – abzustellen. Der (durchaus verständliche) Wunsch der , ihrer Tochter das Lebensumfeld in der Schweiz zeigen zu können, hat demnach in den Hintergrund zu treten. Als  steht ihr durchaus die Möglichkeit offen, die Gesuchstellerin im Heimatland zu besuchen, auch wenn sie behauptet, ihr Arbeitsplatz lasse ihr kaum die Möglichkeit, zu ihrer Tochter zu reisen.
6. Soweit die Rekurrentin schliesslich vorbringt, ihre früheren Gäste aus der Dominikanischen Republik seien fristgerecht in ihr Heimatland , gilt es darauf hinzuweisen, dass sich mangels näherer Angaben einerseits nicht eruieren lässt, unter welchen Umständen diesen Personen (Tochter, Mutter) im Sommer 2002 bzw. Sommer 2006 ein Einreisevisum erteilt wurde. Anderseits weist jeder Einzelfall
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– wie vorliegend belegt – eine ihm eigene und spezifische  auf, so dass er nicht ohne weiteres mit anderen, angeblich gleich gelagerten Fällen verglichen werden kann. Zudem wies die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung auf die Neugestaltung der Visumspraxis hin, um die inzwischen beobachteten Missbrauchsfälle zu verringern.
7. Aus diesen Gründen ist somit nicht zu beanstanden, dass die  das öffentliche Interesse sowie die Beachtung der geltenden  entsprechend gewichtete und der Eingeladenen die  verweigerte. Die angefochtene Verfügung verletzt daher  nicht. Der rechtserhebliche Sachverhalt wurde richtig und  festgestellt, und die Vorinstanz hat das ihr zustehende  pflichtgemäss und zutreffend gehandhabt (Art. 49 VwVG). Die  ist demzufolge abzuweisen.
8. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind der  die Kosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Diese sind auf Fr. 600.- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
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