Decision ID: 140bc514-ce6a-4a90-9f4c-2956af9e8a0a
Year: 2015
Language: de
Court: SH_OG
Chamber: SH_OG_001
Canton: SH
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
Am 20. Januar 2014 verfügte die kantonale Steuerverwaltung, X. habe den mut-
masslichen Betrag der Nachsteuern, Verzugszinsen und Bussen aus den laufen-
den Nach- und Strafsteuerverfahren sicherzustellen. Sie erliess sodann für ge-
wisse Vermögenswerte von X. Arrestbefehle an die Betreibungsämter Y. und Z.
Diese stellten hierauf die Arresturkunden aus. X. erhob gegen die Sicherstellungs-
verfügung beim Obergericht Rekurs betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern
bzw. Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer. Das Obergericht wies die
Rechtsmittel am 5. Mai 2015 ab. Der Entscheid wurde X. am 7. Mai 2015 zugestellt.
Er blieb unangefochten.
Am 16. Juni 2015 stellte die Steuerverwaltung bei den Betreibungsämtern Y. und
Z. die Begehren um Betreibung auf Sicherheitsleistung für die Sicherstellungs-
forderung. Die Betreibungsämter wiesen die Betreibungsbegehren zurück, weil die
Prosequierungsfrist nicht eingehalten worden sei. Eine hiegegen gerichtete Be-
schwerde der Steuerverwaltung hiess das Obergericht gut.

Aus den Erwägungen
2.1. Die steuerrechtliche Sicherstellungsverfügung gilt als Arrestbefehl nach
Art. 274 SchKG. Der Arrest wird durch das zuständige Betreibungsamt vollzogen
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(Art. 170 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer vom 14. De-
zember 1990 [DBG, SR 642.11]; Art. 190 Abs. 1 des Gesetzes über die direkten
Steuern vom 20. März 2000 [StG, SHR 641.100]).
Auf den Steuerarrest sind daher, soweit das Steuerrecht dazu keine eigene Rege-
lung enthält, die Bestimmungen des Arrests nach Art. 271 ff. SchKG anwendbar
(Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, 3. A., Zü-
rich 2013, § 182 N. 3, S. 1696).
2.2. Hat der Gläubiger nicht schon vor der Bewilligung des Arrests Betreibung
eingeleitet oder Klage eingereicht, so muss er dies innert zehn Tagen nach Zu-
stellung der Arresturkunde tun (Art. 279 Abs. 1 SchKG). Hat der Gläubiger seine
Forderung ohne vorgängige Betreibung gerichtlich eingeklagt, so muss er die Be-
treibung innert zehn Tagen nach Eröffnung des Entscheids einleiten (Art. 279
Abs. 4 SchKG). In diesem Sinn hat die Steuerverwaltung den Arrest zu dessen
Aufrechterhaltung innert zehn Tagen seit Eintritt der Rechtskraft der Sicher-
stellungsverfügung durch Einleitung der Betreibung auf Sicherheitsleistung zu
prosequieren (Art. 279 Abs. 5 Ziff. 1 SchKG analog; Hans Frey in: Zweifel/Athanas
[Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/2b, Bundesgesetz über
die direkte Bundessteuer [DBG], Art. 83–222, 2. A., Basel 2008, Art. 170 N. 29,
S. 682, vgl. auch N. 38, S. 686; Peter Locher, Kommentar zum Bundesgesetz über
die direkte Bundessteuer, III. Teil, Art. 102–222 DBG, Basel 2015, Art. 170 N. 19,
S. 1021).
Strittig ist, wann die Sicherstellungsverfügung formell rechtskräftig geworden und
damit die Arrestprosequierungsfrist für die Betreibung auf Sicherheitsleistung aus-
gelöst worden sei. Die Betreibungsämter gehen davon aus, dass die Prosequie-
rungsfrist mit dem Rechtsmittelentscheid des Obergerichts vom 5. Mai 2015 über
die Sicherstellungsverfügung zu laufen begonnen habe. Demgegenüber ist die
Steuerverwaltung der Auffassung, die Sicherstellungsverfügung sei erst nach Ab-
lauf der bis Montag, 8. Juni 2015, dauernden Frist für die Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht rechtskräftig geworden; die Pro-
sequierungsfrist habe erst dann zu laufen begonnen.
2.3. Die Rechtskraft eines Entscheids wird prinzipiell in der einschlägigen Ver-
fahrensordnung geregelt. Das steuerrechtliche Rechtsmittelverfahren, in welchem
die Sicherstellungsverfügung gerichtlich überprüft wird, richtet sich nach den Ver-
fahrensvorschriften der Steuergesetze in Verbindung mit den kantonalen Be-
stimmungen über das verwaltungsgerichtliche Verfahren (Art. 36b des Gesetzes
über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen vom 20. September 1971 [Verwal-
tungsrechtspflegegesetz, VRG, SHR 172.200]). Diese regeln die Rechtskraft nicht.
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Daher sind hierfür durch Weiterverweis die Vorschriften der Schweizerischen Zivil-
prozessordnung sinngemäss anwendbar (Art. 50 Abs. 1 VRG).
Auch die Zivilprozessordnung definiert die Rechtskraft jedoch nicht. Im Vorentwurf
war noch eine Bestimmung über die Rechtskraft vorgesehen. In der endgültigen
Fassung des Gesetzes wurde darauf verzichtet, weil die "belehrende" Bestimmung
entbehrlich sei und sich die formelle Rechtskraft aus dem System der Rechtsmittel
ergebe (Botschaft zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO] vom 28. Juni
2006, BBl 2006 7345; Daniel Steck, Basler Kommentar, Schweizerische Zivil-
prozessordnung, 2. A., Basel 2013, Art. 236 N. 29, S. 1286 f.).
Auch wenn die Zivilprozessordnung keine eigene Bestimmung zur Regelung der
Rechtskraft enthält, wird der Begriff "Rechtskraft" bzw. "rechtskräftig" darin ver-
schiedentlich verwendet. So bestimmt etwa Art. 336 Abs. 1 ZPO, dass ein Ent-
scheid vollstreckbar ist, wenn er rechtskräftig ist und das Gericht die Vollstreckung
nicht aufgeschoben hat (lit. a) oder wenn er noch nicht rechtskräftig ist, jedoch die
vorzeitige Vollstreckung bewilligt worden ist (lit. b). Formelle Rechtskraft und Voll-
streckbarkeit können somit zeitlich auseinanderfallen. Die beiden Begriffe sind
denn auch zu unterscheiden. Es gibt vollstreckbare Entscheide, die formell rechts-
kräftig sind, und solche, die es nicht sind; und es gibt formell rechtskräftige Ent-
scheide, die vollstreckbar sind, und solche, die es nicht sind (Daniel Staehelin in:
Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen
Zivilprozessordnung [ZPO], 2. A., Zürich/Basel/Genf 2013, Art. 336 N. 10, S. 2427).
Wenn daher das Obergericht am 15. Juni 2015 die Vollstreckbarkeit seines Rechts-
mittelentscheids vom 5. Mai 2015 betreffend Sicherstellung bescheinigt hat (vgl.
Art. 336 Abs. 2 ZPO), so lässt sich daraus nichts zum Zeitpunkt des Eintritts der
formellen Rechtskraft ableiten.
Nach allgemeinem Grundsatz tritt die formelle Rechtskraft ein, wenn der Entscheid
nicht mehr mit einem ordentlichen Rechtsmittel angefochten werden kann. Ein Ent-
scheid, der mit einem ordentlichen Rechtsmittel anfechtbar ist, wird demnach erst
unter anderem mit unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist formell rechtskräftig,
ein Entscheid, der nicht mit einem ordentlichen Rechtsmittel anfechtbar ist, bereits
mit seiner Eröffnung bzw. Zustellung (statt vieler: Spühler/Dolge/Gehri, Schweizeri-
sches Zivilprozessrecht, 9. A., Bern 2010, 9 N. 185 f., S. 157). In der Zivilprozess-
ordnung wird das insoweit klargestellt, dass nach ausdrücklicher Vorschrift die Be-
rufung die Rechtskraft und grundsätzlich auch die Vollstreckbarkeit des angefoch-
tenen Entscheids im Umfang der Anträge hemmt, während die Beschwerde die
Rechtskraft und grundsätzlich auch die Vollstreckbarkeit des angefochtenen Ent-
scheids nicht hemmt (Art. 315 Abs. 1 und Art. 325 Abs. 1 ZPO). Nur für die Voll-
streckung, nicht jedoch für die Rechtskraft kann allenfalls eine abweichende An-
ordnung getroffen werden (Art. 315 Abs. 2 und Art. 325 Abs. 2 ZPO). Die Berufung
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ist demnach im genannten Sinn ein ordentliches Rechtsmittel, die Beschwerde ein
ausserordentliches.
Die formelle Rechtskraft eines letztinstanzlichen kantonalen Entscheids beurteilt
sich nicht nur nach den aus dem Rechtsmittelsystem der Zivilprozessordnung ab-
geleiteten Grundsätzen. Vielmehr ist im Hinblick auf den möglichen Weiterzug des
Entscheids ans Bundesgericht auch die Regelung des Bundesgerichtsgesetzes zu
beachten (Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 [Bundes-
gerichtsgesetz, BGG, SR 173.110]). Die Beschwerde ans Bundesgericht hat in der
Regel keine aufschiebende Wirkung (Art. 103 Abs. 1 BGG). Die Frage, ob sie als
ordentliches oder als ausserordentliches Rechtsmittel gelten müsse, ist umstritten
(Lorenz Droese, Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2. A.,
Basel 2013, Art. 336 N. 10, S. 1880, mit Hinweisen). Soweit die dabei angespro-
chene Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 ff. BGG) als ordentliches Rechtsmittel
betrachtet wird mit der Konsequenz, dass die fehlende aufschiebende Wirkung nur
die Vollstreckbarkeit, nicht auch die Rechtskraft betrifft, steht dem allerdings das
Problem entgegen, dass Entscheide, die im kantonalen Verfahren nur der Be-
schwerde unterstehen, schon mit der erstinstanzlichen Eröffnung formell rechts-
kräftig werden. Dabei bleibt es, wenn mit dem zweitinstanzlichen Entscheid die
Beschwerde abgewiesen wird. Wird dieser Entscheid mit Beschwerde in Zivil-
sachen ans Bundesgericht weitergezogen (vgl. etwa die Fälle des Ausnahme-
katalogs von Art. 309 ZPO), kann kaum noch der Eintritt der Rechtskraft gehemmt
werden (Urs H. Hoffmann-Nowotny in: Kunz/Hoffmann-Nowotny/Stauber [Hrsg.],
ZPO-Rechtsmittel Berufung und Beschwerde, Kommentar zu den Art. 308–327a
ZPO, Basel 2013, Art. 315 N. 12, S. 137). Es liegt daher nahe, dass jedenfalls in
solchen Fällen die Beschwerde in Zivilsachen die Rechtskraft des angefochtenen
Entscheids nicht hemmt (vgl. BGer 5A_606/2014 vom 19. November 2014, E. 6.1,
mit Hinweisen, wonach die erteilte aufschiebende Wirkung nur die Vollstreckbar-
keit, nicht aber die Rechtskraft des vom Obergericht ausgesprochenen Konkurs-
dekrets betroffen habe und daher kein neues Konkursdatum festzusetzen sei; eine
Feststellung, die nicht hätte getroffen werden können, wenn das Bundesgericht
angenommen hätte, die Rechtskraft sei durch die Beschwerdeerhebung als solche
gehemmt worden).
Die Frage der Auswirkungen der Beschwerde in Zivilsachen kann jedoch insoweit
offengelassen werden, als es im vorliegenden Verfahren nicht um die Rechtskraft
eines zivilgerichtlichen, sondern eines verwaltungsgerichtlichen Entscheids geht
und die zivilprozessualen Grundsätze nur sinngemäss anzuwenden sind.
2.4. Die Rechtsmittel, mit denen das Obergericht verwaltungsinterne steuer-
rechtliche Entscheide als erste gerichtliche Instanz überprüft, haben prinzipiell auf-
schiebende Wirkung (Art. 36b i.V.m. Art. 41 Satz 1 VRG). Diese hemmt nicht nur
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die Vollstreckbarkeit (soweit nichts anderes geregelt ist), sondern schiebt grund-
sätzlich sämtliche Rechtswirkungen des betreffenden Verwaltungsakts bis zum Ab-
schluss des Rechtsmittelverfahrens auf (Arnold Marti, Die Verwaltungsgerichtsbar-
keit im Kanton Schaffhausen, Diss. Zürich 1986, S. 203). Es handelt sich somit um
ordentliche Rechtsmittel, die insbesondere auch den Eintritt der formellen Rechts-
kraft hemmen (für die allgemeine Beschwerde nach DBG: Ulrich Cavelty in: Zwei-
fel/Athanas [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/2b, Bundes-
gesetz über die direkte Bundessteuer [DBG], Art. 83–222, 2. A., Basel 2008,
Art. 140 N. 2, S. 400).
Die Sicherstellungsverfügung der Steuerverwaltung ist sofort vollstreckbar. Da-
gegen gerichtete Rechtsmittel haben abweichend vom genannten Grundsatz keine
aufschiebende Wirkung. Im kantonalen Steuerrecht wird dazu ausdrücklich ge-
regelt, dass (nur) die Vollstreckung der Sicherstellungsverfügung nicht gehemmt
werde (Art. 169 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 4 DBG; Art. 189 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 4
StG). Der Eintritt der formellen Rechtskraft wird demnach entsprechend dem all-
gemeinen Grundsatz gehemmt. Das gilt auch für die bundesrechtliche Beschwerde
(vgl. Frey, Art. 169 N. 66, S. 658). Damit hatten insbesondere auch im vorliegenden
Fall die Rechtsmittel ans Obergericht, die mit dessen Entscheid vom 5. Mai 2015
erledigt worden sind, analog zur zivilprozessualen Berufung die Rechtskraft ge-
hemmt.
Der Rechtsmittelentscheid des Obergerichts vom 5. Mai 2015 konnte mit Be-
schwerde in öffentlichrechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht weiter-
gezogen werden (Art. 82 ff. BGG). Die Frage, wann der Entscheid vom 5. Mai 2015
rechtskräftig geworden sei, richtet sich wiederum danach, ob die zur Verfügung
stehende Beschwerde ans Bundesgericht im hier massgeblichen Sinn ein ordent-
liches Rechtsmittel sei, welches den Eintritt der formellen Rechtskraft hemme. Da-
zu hat das Bundesgericht in einem veröffentlichten Entscheid in einer Steuersache
Stellung genommen. Demnach ist die Beschwerde in öffentlichrechtlichen An-
gelegenheiten ein ordentliches, devolutives und grundsätzlich reformatorisches
Rechtsmittel. Die Rechtskraft tritt daher erst mit dem bundesgerichtlichen Urteil ein.
Der Beschwerde in öffentlichrechtlichen Angelegenheiten kommt zwar in der Regel
keine aufschiebende Wirkung zu (Art. 103 Abs. 1 BGG). Doch wirkt diese nur der
sofortigen Vollstreckbarkeit des angefochtenen Entscheids entgegen. Auf den Ein-
tritt der Rechtskraft hat eine Verfügung über die aufschiebende Wirkung grundsätz-
lich keinen Einfluss, ausser es ist ausdrücklich angeordnet worden oder ergibt sich
aus der Natur der Sache (BGE 138 II 169 E. 3.3 S. 171 f. mit Hinweisen, unter
anderem auf Meyer/Dormann, Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. A.,
Basel 2011, Art. 103 N. 5 f., S. 1354; Heinz Aemisegger in: Spühler/Aemisegger/
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Dolge/Vock, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Praxiskommentar, 2. A., Zürich/St. Gal-
len 2013, Vorbemerkungen zu Art. 82–89 N. 2, S. 349, mit weiteren Hinweisen).
Aufgrund der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hemmt demnach die Be-
schwerde in öffentlichrechtlichen Angelegenheiten, die der früheren Verwaltungs-
gerichtsbeschwerde ans Bundesgericht nachempfunden worden ist (Aemisegger,
Vorbemerkungen zu Art. 82–89 N. 1, S. 349), den Eintritt der formellen Rechtskraft
des angefochtenen Entscheids. Diese tritt somit – wenn der Entscheid nicht weiter-
gezogen wird – nach allgemeinem Grundsatz erst nach unbenütztem Ablauf der
Beschwerdefrist ein (vgl. oben, E. 2.3).
2.5. Der Rechtsmittelentscheid des Obergerichts vom 5. Mai 2015 ist demnach
am ersten Tag nach Ablauf der Frist für eine allfällige Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten, d.h. am 9. Juni 2015, formell rechtskräftig geworden.
Die zehntägige Frist zur Prosequierung der Arreste mittels Betreibung auf Sicher-
heitsleistung begann an diesem Tag zu laufen. Mit den Betreibungsbegehren vom
16. Juni 2015 haben die Beschwerdeführer die Arrestprosequierungsfrist somit ein-
gehalten.
Die Beschwerden erweisen sich damit als begründet. Die angefochtenen Rück-
weisungsverfügungen (einschliesslich Kostenregelung) sind aufzuheben.