Decision ID: 0e93ce3f-4a46-59ea-82a0-9a8b0ca13d42
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Am 29. April 2004 (Eingang 11. Mai 2004) übermittelte der deutsche Versicherungsträger, die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (in der Folge: BfA), der Schweizerischen Ausgleichskasse mit  E-204-D (Bearbeitung eines Antrags auf Invaliditätsrente) und E-207 (Angaben über den Beschäftigungsverlauf der Versicherten) ein Gesuch vom 22. November 2003 von X._, geboren am 30. Juni 1948, deutsche Staatsangehörige, Eurhythmistin, um Bezug von  der schweizerischen Invalidenversicherung (IV-Akt. 5-7). Die  X._ hat im Jahr 1966 und in den Jahren 1970 bis 1971 in der Schweiz gearbeitet und dabei die obligatorischen Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung entrichtet. In der Folge zog die Versicherte den am 22. November 2003 eingereichten Rentenantrag bei der BfA zurück (IV-Akt. 14, 15). Auf die Anfrage der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (in der Folge: IVSTA) vom 5. November 2004, ob der Rückzug auch für den Leistungsantrag an die schweizerische Invalidenversicherung gelte (IV-Akt. 15),  X._ am 13. November 2004, sie habe den Rentenantrag für die deutsche Erwerbsminderungsrente am 28. Oktober 2004  (IV-Akt. 16).
B. Auf Ersuchen der IVSTA ergänzte X._ ihr Leistungsgesuch mit folgenden Unterlagen:
• Einem Fragebogen für den Versicherten vom 14. Dezember 2004, wonach die Beschwerdeführerin unter chronischer , Engwinkelglaukom, Rheumatismus, Morbus , Kopfschmerzen und Ticks leide (IV-Akt. 21);
• einem Fragebogen für den Arbeitgeber vom 9. Dezember 2004, der Y._, wonach die Beschwerdeführerin 10 Stunden pro Woche als Eurhythmistin tätig ist (IV-Akt. 23).
C. Auf Ersuchen der IVSTA übermittelte die BfA eine Kopie ihres  vom 6. Dezember 2004, mit welchem sie die Zusprache einer deutschen Erwerbsminderungsrente wegen Erwerbsminderung bzw. Berufsunfähigkeit abwies (IV-Akt. 20), einen Formularbericht vom
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16. Januar 2003 von Dr. med. A._ (IV-Akt. 27), einen  vom 13. Januar 2003 zum Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation (IV-Akt. 29) und einen  vom 5. August 2003 der Rehabilitationsklinik Z._ (IV-Akt. 30).
D. Am 17. Oktober 2005 übermittelte die BfA der Schweizerischen  ein Gutachten vom 6. März 2005 von Dr. med. B._ (IV-Akt. 38, 39), und ein Gutachten vom 28. Februar 2005 von Dr. med. C._ (IV-Akt. 37).
E. Der IV-Stellenarzt, Dr. med. D._, erachtete die  – nach Einsicht in die beiden vorerwähnten Gutachten – als voll arbeitsfähig (IV-Akt. 32).
F. Mit Verfügung vom 21. November 2005 wies die IVSTA das  von X._ mangels einer rentenbegründenden Invalidität ab (IV-Akt. 46), woran sie mit Einspracheentscheid vom 8. März 2007 festhielt (IV-Akt. 53).
G. Am 22. März 2007 reichte X._ Beschwerde gegen diesen Einspracheentscheid ein (IV-Akt. 54). Der Beschwerde waren diverse medizinische Unterlagen beigelegt (IV-Akt. 52, 55).
H. Das Bundesverwaltungsgericht teilte mit Verfügung vom 23. Mai 2007 den Parteien den Spruchkörper mit. Ausstandsgründe wurden keine geltend gemacht.
I. Am 5. August 2007 nahm der IV-Stellenarzt Dr. med. E._ zu den neu eingereichten Akten Stellung. Er gelangte zum Schluss, dass eine dauerhafte Teileinschränkung nach 2005 nicht ganz sicher von der Hand zu weisen sei (IV-Akt. 60).
J. Am 19. September 2007 übermittelte die Deutsche Rentenver-
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sicherung der Schweizerischen Ausgleichskasse diverse medizinische Unterlagen (IV-Akt. 62), u.a. das Gutachten vom 24. Februar 2006 von Dr. med. F._, das Gutachten vom 2. Mai 2006 von Dr. univ. med. G._, das Gutachten vom 20. April 2007 von Dr. med. H._, den Entlassbrief des P.-Krankenhauses vom 14. Juni 2007 und das Gutachten vom 1. August 2007 von Dr. med. I._ (. 62).
K. Am 29. Oktober 2007 nahm der IV-Stellenarzt, Dr. med. E._, erneut Stellung zu den vervollständigten Akten. Er verneinte das Vorliegen einer rentenbegründenden Invalidität, wobei er im wesentlichen auf die Diskrepanz der subjektiven Befindlichkeit und den objektivierbaren Befunden verwies (IV-Akt. 65).
L. Die Vorinstanz reichte am 6. November 2007 ihre Vernehmlassung ein und beantragte die Abweisung der Beschwerde.
M. Replikando hielt die Beschwerdeführerin am 6. Dezember 2007 an  Antrag auf Zusprache einer Rente fest. Sie begründete dies im Wesentlichen mit der Tatsache, dass ihr Rentengesuch in Österreich gutgeheissen worden sei. Der Eingabe lag ein Arztbericht von Dr. med. J._ vom 28. März 2006 bei.
N. In ihrer Duplik vom 25. Februar 2008 verwies die Vorinstanz auf den Bericht ihres ärztlichen Dienstes vom 17. Februar 2008 und beantragte weiterhin die Abweisung der Beschwerde.
O. Am 24. August 2009 teilte das Bundesverwaltungsgericht den Parteien den Wechsel des Spruchkörpers mit. Ausstandsbegehren wurden  Frist nicht geltend gemacht.
P. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
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1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20) sowie Art. 5 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der Vorinstanz. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.
Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem  nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes . Indes findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG  Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das  vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des  (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Nach Art. 2 des ATSG sind die Bestimmungen des ATSG anwendbar, soweit die  Sozialversicherungsgesetze des Bundes dies vorsehen. Nach Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die  (Art. 1a-26bis und 28-70) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.
1.2 Die Beschwerdeführerin ist im Sinne von Art. 59 ATSG und Art. 48 Abs. 1 VwVG beschwerdelegitimiert, da sie als Adressatin des  Entscheids besonders berührt ist und an dessen Aufhebung bzw. Änderung ein schutzwürdiges Interesse hat.
1.3 Weil die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht (Art. 60 ATSG und Art. 52 VwVG) eingereicht wurde, ist darauf einzutreten
1.4 Gemäss Art. 19 Abs. 3 VGG sind die Richter und Richterinnen des Bundesverwaltungsgerichts zur Aushilfe in anderen Abteilungen . Vorliegend ist der Vorsitz im Beschwerdeverfahren Mitte März 2009 auf die Abteilung II übergegangen. Der Spruchkörper setzt sich neu zusammen aus Richter Frank Seethaler und Richter Hans Urech der Abteilung II sowie Richter Beat Weber der Abteilung III.
2. Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des , die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb-
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lichen Sachverhalts und die Unangemessenheit, wenn nicht eine  Behörde verfügt hat (Art. 49 VwVG).
2.1 In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 329). Ein  Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel  der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen  zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445). Im vorliegenden Verfahren finden demnach grundsätzlich jene Vorschriften Anwendung, die bei Erlass des Einspracheentscheids vom 8. März 2007 in Kraft standen; weiter aber auch solche Vorschriften, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber für die Beurteilung eines allenfalls früher entstandenen Rentenanspruchs von Belang sind (für das IVG: ab dem 1. Januar 2003 in der Fassung vom 6. Oktober 2000 [AS 2002 3371 und 3453] und ab dem 1. Januar 2004 in der Fassung vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-Revision]).
Für die Prüfung des Rentenanspruchs ab 2003 ist sodann das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts anwendbar. Da die im ATSG  Formulierungen der Arbeitsunfähigkeit, der , der Invalidität und der Einkommensvergleichsmethode den  von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen in der  entsprechen und die von der Rechtsprechung dazu herausgebildeten Grundsätze unter der Herrschaft des ATSG weiterhin Geltung haben (BGE 130 V 343), wird im Folgenden auf die  des ATSG verwiesen.
2.2 Die Beschwerdeführerin ist deutsche Staatsangehörige mit  in Deutschland, so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der  Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen  und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang II betreffend die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit, anzuwenden ist (Art. 80a IVG). Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 (SR 0.831.109.268.1) zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern, haben die in den persönlichen An-
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wendungsbereich der Verordnung fallenden, in einem Mitgliedstaat wohnenden Personen aufgrund der Rechtsvorschriften eines  grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten wie die  dieses Staates. Soweit das FZA bzw. die auf dieser Grundlage anwendbaren gemeinschaftsrechtlichen Rechtsakte keine abweichenden Bestimmungen vorsehen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens sowie die Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen einer schweizerischen Invalidenrente grundsätzlich nach der  Rechtsordnung (BGE 130 V 253 E. 2.4). Demnach  sich vorliegend der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung ausschliesslich nach dem innerstaatlichen schweizerischen Recht, insbesondere nach dem IVG sowie der IVV.
3. 3.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit  ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder  sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch  der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung  ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG, in der bis Ende 2007 gültigen Fassung). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder  Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im  Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen  oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).
3.2 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente besteht gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung) bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70%, derjenige auf eine  bei einem solchen von mindestens 60%, derjenige auf eine  Rente ab einem Grad der Invalidität von 50% und derjenige auf eine Viertelsrente ab einem solchen von 40%. Laut Abs. 1ter dieser Norm werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50% entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren  und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz , soweit nicht völkerrechtliche Vereinbarungen eine abweichende Regelung vorsehen. Eine solche Ausnahme gilt seit dem 1. Juni 2002
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für die Staatsangehörigen eines Mitgliedstaates der Europäischen  und der Schweiz, sofern sie in einem Mitgliedstaat der  Gemeinschaft Wohnsitz haben (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.3 und E. 3.1).
3.3 Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG  in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person mindestens zu 40% bleibend erwerbsunfähig geworden ist (Bst. a) oder während  Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40% arbeitsunfähig gewesen war (Bst. b).
3.4 Anspruch auf eine ordentliche Rente haben Versicherte, die im Sinne des Gesetzes invalid sind und bei Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge geleistet haben (Art. 36 Abs. 1 IVG). Meldet sich ein Versicherter mehr als zwölf Monate nach Entstehen des Anspruchs an, so werden die Leistungen in  von Art. 24 Abs. 1 ATSG lediglich für die zwölf der Anmeldung vorangehenden Monate ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG). Die  leistete 1966 und von 1970-1971 Beiträge an die schweizerische AHV/IV und erfüllt damit die Voraussetzungen der minimalen Beitragsdauer. Es bleibt zu prüfen, ob die  invalid im Sinne des IVG ist.
3.5 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das , das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger  durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei  Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der  zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander  werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der  bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen (BGE 128 V 29 E. 1, 104 V 135 E. 2a und b; Zeitschrift für Ausgleichskassen [ZAK] 1990 S. 518 E. 2).
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3.6 Der Begriff der Invalidität ist demnach nicht nach dem Ausmass der gesundheitlichen Beeinträchtigung definiert, sondern nach der  folgenden Unfähigkeit, Erwerbseinkommen zu erzielen (BGE 110 V 273 E. 4a, BGE 102 V 165) oder sich im bisherigen  zu betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht nur im angestammten Beruf bzw. der bisherigen Tätigkeit,  – wenn erforderlich – auch in zumutbaren anderen beruflichen Tätigkeiten (Verweisungstätigkeiten) zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist also grundsätzlich nach wirtschaftlichen und nicht nach medizinischen Grundsätzen zu ermitteln. Das heisst, dass es bei der Bemessung der Invalidität einzig und allein auf die objektiven wirtschaftlichen Folgen der funktionellen Behinderung ankommt, welche nicht unbedingt mit dem vom Arzt festgelegten Grad der funktionellen Einschränkung übereinstimmen müssen (BGE 110 V 273; ZAK 1985 S. 459).
3.7 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den  zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person  ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine  Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; Rechtsprechung und Verwaltungspraxis in den Bereichen AHV, IV etc. [AHI]-Praxis 2002 S. 62 E. 4b/cc).  des medizinischen Dienstes ist es, zu Handen der Verwaltung den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen. Dazu gehört auch, bei sich widersprechenden medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Diesen Berichten kann nicht jegliche Aussen- oder Beweiswirkung abgesprochen werden. Vielmehr sind sie  Aktenstücke (Urteile des Bundesgerichts 9C.341/2007 vom 16. November 2007 E. 4.1 mit Hinweisen und I 143/07 vom 14.  2007 E. 3.3). Für das vorliegende Beschwerdeverfahren  dies, dass alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen sind. Danach ist zu prüfen, ob die  Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen  gestatten, und, wenn dies der Fall ist, aufgrund des als massgeblich befundenen Ergebnisses zu entscheiden. Hinsichtlich des
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Beweiswertes eines Arztberichtes ist ausschlaggebend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen  beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in  der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen  einleuchtet, und ob die Schlussfolgerungen der Expertinnen und Experten begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; AHI 2001 S. 112 f.). Wird im Wesentlichen oder sogar ausschliesslich  auf vom Versicherungsträger intern eingeholte medizinische  entschieden, sind an die Beweiswürdigung strenge  in dem Sinne zu stellen, dass bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind (BGE 122 V 157 E. 1d; Urteil des Bundesgerichts U 365/06 vom 26. Januar 2007 E. 4.1, mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung weicht das Gericht bei  nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung des medizinischen Experten ab, dessen Aufgabe es ist, seine  der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen  Sachverhalt medizinisch zu erfassen. In Bezug auf die  von Berichten von Hausärzten und Hausärztinnen darf und soll der Erfahrungstatsache Rechnung getragen werden, dass diese  im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in  eher zugunsten ihrer Patienten und Patientinnen aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc). Im Sozialversicherungsrecht hat das  seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts  den Beweisanforderungen nicht. Der Richter und die Richterin  jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von allen  Geschehensabläufen als die Wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 353 E. 5b, 125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen).
4. Im vorliegenden Verfahren ist streitig und vom  zu prüfen, ob die Vorinstanz das Leistungsgesuch der  vom 22. November 2003 zu Recht abgewiesen und einen Anspruch auf eine Invalidenrente verneint hat.
4.1 Für die Würdigung sind namentlich folgende Arztberichte :
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- Im Befundbericht zum Rehabilitationsantrag vom 16. Januar 2003 zuhanden der BfA hielt der damalige Hausarzt, Dr. med. A._, folgende Diagnosen fest: Psychosomatische  (chronisch progredient), psychisches Belastungssyndrom (chronisch progredient) und rezidivierende Gelenkbeschwerden (z.Z. erscheinungsfrei). Die Beschwerdeführerin leide an einer psychovegetativen Erschöpfung sowie an multiplen  Beschwerden mit rezidivierenden Infekten, , Gelenkschmerzen beider Hände und Fussschmerzen, Zuckungen im Gesicht, Zähneknirschen, Schlafstörungen und Rückenschmerzen. In den letzten 6 bis 8 Monaten habe sich der Erschöpfungszustand bei beruflicher Überlastung verstärkt. Auch nach Reduktion der beruflichen Belastung (eine Arbeitsstelle sei aufgegeben worden) seien die Beschwerden gleich geblieben. Die Beschwerdeführerin sei beruflich belastet durch sehr , psychisch belastende Arbeit mit Kindern an  Arbeitsstellen in Österreich und der Schweiz (IV-Akt. 27);
- Vom 8. Juli bis 5. August 2003 weilte die Beschwerdeführerin zur stationären Rehabilitation in der Rehabilitationsklinik Z._. Im Entlassungsbericht vom 5. August 2003 figurierten folgende Diagnosen: Psychovegetatives Erschöpfungssyndrom, Glaukom, Arthralgien an Händen und Füssen, Zervikobrachialsyndrom und Prellung am 3. Finger rechts. Zur Arbeitsfähigkeit wurde , dass die Beschwerdeführerin mit einer Lehrerstelle von 20 bis 22 Stunden pro Woche beschäftigt gewesen sei, was  Vollpensum entsprochen habe. Dieser Zeitumfang sei der Beschwerdeführerin aufgrund der nervlichen/psychischen  derzeit nicht zumutbar. Sie könne maximal 3 Stunden pro Tag als Eurhythmielehrerin in der Schule arbeiten (IV-Akt. 30);
- Dem Befundbericht zum Rentenantrag von Dr. med. A._ vom 18. November 2004 zufolge wurden bei der  ein psychovegetatives Erschöpfungssyndrom, nervöse Ticks, Arthralgien an Händen und Füssen und ein  diagnostiziert. Als Beschwerden wurden ein  Erschöpfungszustand mit psychovegetativen Symptomen, Herzbeschwerden, Zuckungen im Gesicht, Kopfwackeln, ein  Schwächezustand, Gelenkschmerzen beider Hände
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und Füsse, Zähneknirschen, Rückenschmerzen im HWS-Bereich und Kopfschmerzen aufgeführt. Die Patientin sei chronisch / überfordert und könne durch die obgenannten  ihren Beruf nicht mehr ausüben, der in einer psychisch sehr anstrengenden Arbeit mit Kindern bestehe. Zur Anamnese führte Dr. med. A._ aus, die Patientin sei seit Mai 2002 in seiner Behandlung; seither habe sie ständige Probleme an ihren  mit verschiedenen Arbeitsorten in Österreich, in der Schweiz und in Deutschland. Ein Kuraufenthalt im August 2003 habe keinen dauerhaften Erfolg gebracht. Arbeitsunfähigkeit  nicht; im Juni 2003 habe sich der Zustand verschlechtert (IV-Akt. 17);
- Mit Schreiben vom 10. Januar 2005 gelangte Dr. med. K._ an die BfA. Er führte aus, die Beschwerdeführerin nach ihrem Aufenthalt im Sommer 2003 in der Reha-Klinik Z._  zu haben. Entgegen seiner Empfehlung habe die  ihr Pensum als Schul- und Heileurhythmistin nach und nach wieder aufgegriffen, so dass es zu einer  gekommen sei. Er diagnostizierte Polyarthrosen an Händen und Füssen, ein Zervikobrachialsyndrom, ein , einen Morbus Raynaud, eine Pityriasis Rosea Gibert am Rücken, Spannungskopfschmerzen, eine Dyspepsie, eine  Dystonie/Erschöpfung, einen Verdacht auf Burnout- und anamnestisch eine TBC mit 21 Jahren. Trotz einer  antirheumatischen und gastrointestinalen Therapie bei guter Compliance habe sich der Gesundheitszustand der  wieder eindeutig verschlechtert. Diese  habe auch durch die kürzlich verschriebene  und durch die laufende Psychotherapie nicht  werden können. Beruflich sei die Patientin überfordert, aus welchem Grund sie um Entlastung nachgesucht habe und sich eine drastische Reduktion ihres Arbeitspensums mit den Kindern ab Sommer 2005 überlege. Die Gesamtsituation  diagnostisch als Burnout-Syndrom. Er habe der  dringend zu einer Pensumreduktion geraten; sie sei nicht voll, sondern höchstens 50-60% arbeitsfähig. Mit einem  Pensum könnte die Arbeit, unter Beibehalten der Therapien, höchstwahrscheinlich nach einer Rehabilitationszeit wieder  werden (IV-Akt. 33);
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- Im Februar 2005 wurde die Beschwerdeführerin von Dr. med. B._ im Auftrag der BfA begutachtet. Die  klagte über Bewegungsschmerzen im gesamten , insbesondere im Bereich der HWS und LWS, aber auch in den Fingergelenken, Schultergelenken und in beiden Füssen. Die kursorische neurologische Untersuchung ergab keine  für eine zervikale oder lumbale Nervenwurzelkompression; die Arm- und Beinreflexe waren seitengleich, sensible Störungen oder Paresen konnten nicht ausgemacht werden. Aufgrund einer ergänzenden, radiologischen/sonographischen Untersuchung  Dr. med. B._ zu folgenden Diagnosen:  psycho-vegetativer Dysfunktion ICD-10: F45.9,  und -brachialgie bei HWS-Fehlhaltung ICD-10: M53 1,  lumbales Facettensyndrom bei lumbaler  und Osteochondrose L4/L5/S1 ICD-10: M47.2,  patellae ICD-10: M22.4, muskuläre Dysfunktion, initiale  vara bds. ICD-10: M21.1B. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sei aufgrund der orthopädischen Befunde weiterhin zumutbar. Die wesentlichen Einschränkungen ergäben sich aus der Stress bedingten psychischen Dekompensation, welche im Rahmen  neurologisch-psychiatrischen Gutachtens weiter abgeklärt werden sollte (IV-Akt. 39);
- Im Februar 2005 wurde die Beschwerdeführerin gleichfalls im Rahmen des Widerspruchsverfahrens auftrags der BfA durch Dr. med. C._ begutachtet, welcher ein neurotisches  (ICD-10: F48.0), derzeit am ehesten psychogene, choreo-atheoid anmutende dystone Bewegungsstörungen (ICD-10: G25.9) und ein somatoformes Syndrom (ICD-10: F45.9) diagnostizierte. Zur Begründung führte er aus, die  habe durch psychische Traumatisierung in der Kindheit infolge andauernder Erkrankung wie auch  der Mutter frühzeitig psychosomatische,  Symptome in Form von Nägelkauen und eines  entwickelt. In ihrer Persönlichkeit habe sie sich wenig belastbar und selbstunsicher gefunden. Sie habe sich wiederholt anthroposophischen Reha-Massnahmen 1979, 1982 und 1987 unterzogen. Trotz persönlicher Identifizierung mit ihrer Tätigkeit als Eurhythmistin finde sich die Beschwerdeführerin seit der Übernahme einer Schul-Eurhythmistinnentätigkeit 1995  infolge unzureichender Abgrenzungs- und Durchsetzungs-
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fähigkeit gegenüber den Kindern überfordert, erschöpft, leide  zunehmenden, unwillkürlichen Bewegungsstörungen, die  das Auftreten vor der Klasse beeinträchtigten, , nächtlichen Tachykardieattacken, nächtlichen  der Finger, Spannungskopfschmerzen, Schwindel,  sowie Zervikal- und Lumbalsyndrom. Trotz der  weitgefächerten Beschwerden, die bereits im Bericht der Reha-Klinik Z._ erwähnt würden, habe die  – wohl aus weltanschaulichen Gründen – in den  Jahren keine nervenärztlich-psychotherapeutische  in Anspruch genommen. Die ambulanten  seien nicht ansatzweise ausgeschöpft. Die berufliche Belastbarkeit der Beschwerdeführerin sei hochgefährdet. Von der Persönlichkeitsstruktur her identifiziere sie sich mit ihrer  als Eurhythmistin. Sie könne diese Tätigkeit auch gut in Kureinrichtungen, Kindergärten etc. durchführen. Als Lehrerin  sie jedoch wenig geeignet. Aktuell bestehe jedoch für das Berufsbild der Eurhythmistin vollschichtige Belastbarkeit. Im Hinblick auf das positive und negative Leistungsbild könnten leichte Tätigkeiten ohne besondere Ansprüche an die manuellen Fertigkeiten bei Beugefehlstellung des linken Daumens, ohne langdauernde Zwangshaltung, ohne besondere Ansprüche an die geistig-psychische Belastbarkeit, im Wechsel von Gehen, Stehen und Sitzen in temperierten Räumen in Tagesschicht, Früh-/Spätschicht vollschichtig wahrgenommen werden. Sowohl die letzte berufliche Tätigkeit als auch eine Tätigkeit  dem positiven und negativen Leistungsbild sei der  vollschichtig zumutbar (IV-Akt. 37);
- Der IV-Stellenarzt Dr. med. D._ hielt in seiner Beurteilung vom 11. November 2005 fest, dass die vom Orthopäden und /Neurologen eingehend untersuchte Beschwerdeführerin derzeit nicht für arbeitsunfähig gehalten werde und ihr  in Deutschland abgewiesen worden sei; die aktualisierten Unterlagen ermöglichten jetzt keine andere Beurteilung (IV-Akt. 31, 32);
- Am 24. Februar 2006 erstattete Dr. med. F._ auftrags des Sozialgerichts Augsburg ein psychiatrisches Gutachten. Aufgrund einer ambulanten Untersuchung und der Vorakten erachtete Dr. med. F._ den psychopathologischen Befund nicht als
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grob auffällig. Insbesondere fanden sich keine Hinweise für eine ausgeprägte depressive Symptomatik oder dementielle . Als im Vordergrund stehend erachtete er die von der  mitgeteilten multiplen somatischen  und die mit wenig Nachdruck beklagte nachlassende  Belastbarkeit. Die Beschwerden hätten einen  Charakter und bestünden offenbar seit Kindertagen.  ihrer habituell reduzierten psychophysischen Belastbarkeit beklagte die Probandin aktuell eine gesteigerte  und Kraftlosigkeit sowie ohne grossen Nachdruck,  Klagsamkeit oder Aggravationstendenzen verschiedene  wie Kopfschmerzen, Herzklopfen beim , akrale Durchblutungsstörungen an Händen und Füssen sowie eine in den letzten Jahren geringer gewordene berufliche Stresstoleranz und Kompensationsfähigkeit. Ein solches  werde auch nach zeitgenössischen psychiatrischen  Gepflogenheiten dann dem Oberbegriff  subsumiert, wenn keine Anhaltspunkte dafür vorlägen, dass die gesteigerte chronische Erschöpfbarkeit zusammen mit den körperlichen Befindlichkeitsstörungen im Rahmen eines andern, besser definierten psychiatrischen Störungsbildes aufträten. Für die Annahme einer psychiatrischen Komorbidität ergäben sich bei der Probandin keine Anhaltspunkte: Eine  könne deshalb nicht diagnostiziert werden, weil die  Persönlichkeitszüge einen Teil der Identität der Probandin ausmachten und weder mit einem erkennbaren subjektiven  noch mit einer Beeinträchtigung ihres psychosozialen Funktionsniveaus verbunden seien. Die Annahme einer  somatoformen Störung sei nach gutachterlicher  trotz des grossen Überschneidungsbereichs dieser  mit dem vorliegenden Krankheitsbild deshalb nicht gut , weil bei der Probandin das hierfür typische Insistieren auf dem somatischen Charakter der Störung fehle und weil  durchaus ein Psychogeneseverständnis vorliege und  Neigung zu extrem häufiger Beanspruchung medizinischer Untersuchungen und Therapien ("doctor-Shopping") festzustellen sei. Hinweise auf eine hirnorganische Verursachung des  ergäben sich nicht. Die Probandin habe im  der psychiatrischen Untersuchung keine Beeinträchtigung ihrer kognitiven Funktionen gezeigt, wie sie in einem solchen Fall zu erwarten wären. Zudem spreche der habituelle Charakter des
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klinischen Bildes und der bisherige Verlauf gegen eine solche Annahme. Auch der von der Probandin vorgelegte MRI-Befund könne nicht als pathogenetisch bedeutsam für das vorliegende Krankheitsbild angesehen werden. Zusammenfassend seien bei der Probandin die diagnostischen Kriterien für die Diagnose  Neurasthenie gemäss ICD-10: F48.0 erfüllt. Der Begriff des Erschöpfungssyndroms wie er vom Vorgutachter, Dr. med. C._, verwendet worden sei, sei praktisch ein Synonym des Begriffs Neurasthenie. Das Krankheitsbild sei nur leicht . Bezüglich einer hieraus resultierenden etwaigen  sei festzustellen, dass sich weder aus den Angaben der Probandin zur Zwischenanamnese noch aus ihrer Beschreibung des aktuellen Tagesablaufes Hinweise auf eine gravierende krankheitsbedingt qualitative  ergebe. Wenn auch in einem eingeschränkten zeitlichen Umfang gehe die Probandin ihrer erlernten Berufstätigkeit als Eurhythmielehrerin mit Interesse und Engagement nach. Aktuell sei weder von ärztlicher Seite eine Arbeitsunfähigkeit festgestellt worden noch fühle sich die Probandin subjektiv im engeren Sinn krank. Die Probandin sei bereits durch Eigeninitiative im Stande gewesen, ihre seelische Störung zu überwinden. Die im  (Dr. med. C._) gestellte psychiatrische  sei zutreffend gewesen. Für die zuvor gestellte Diagnose  somatoformen Syndroms (ICD-10: F45.9) habe sich bei der Untersuchung kein Anhalt gefunden; ebenso wenig hätten -atheoid anmutende dystone Bewegungsstörungen  werden können. Gegenüber dem gutachtlich am 23. Februar 2005 erhobenen nervenärztlichen Befund habe sich der  der Probandin gebessert. Insbesondere seien die vorbeschriebenen Bewegungsstörungen nicht mehr feststellbar gewesen und die Merkmale einer somatoformen Störung lägen nicht vor. Das diagnostizierte psychische Krankheitsbild sei nur leicht ausgeprägt. Psychische Beeinträchtigungen ergäben sich in den Bereichen Stresstoleranz und emotionale sowie kognitive Flexibilität krankheitsbedingt nur dort, wo berufliche  im Hinblick auf Eigenverantwortlichkeit und/oder hohen  Kontakt vorlägen. Unter solchen  müsse bei der Probandin eine Beeinträchtigung ihrer " Belastbarkeit sowie ihres Umstellungs- und " angenommen werden. Die Probandin könne auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt 6 und mehr Stunden täglich erwerbstä-
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tig sein. Eine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit der  in ihrem Beruf als Eurhythmistin/Heileurhythmistin auf  als 6 Stunden täglich sei nicht nachweisbar.  ergäben sich jedoch im Hinblick auf Arbeitsbereiche, in  eine stabile Stresstoleranz und gelassene Flexibilität  seien, d.h. insbesondere im schulischen Bereich. Unter strukturierten Rahmenbedingungen, d.h. vorzugsweise im  der Erwachsenenbildung, sei die Probandin trotz ihrer krankheitsbedingten Beeinträchtigungen weiterhin in der Lage, ihrer Berufstätigkeit als Eurhythmistin nachzugehen, mit der sie sich weiterhin hochgradig positiv identifiziere. Weitere berufliche Untersuchungen zur Abklärung des beruflichen  der Probandin seien nicht erforderlich. Obwohl das  der Probandin eine erhebliche Chronifizierung aufweise, bestehe die begründete Aussicht darauf, dass durch eine  stationäre Rehabilitationsmassnahme in einer  orientierten psychosomatischen Klinik zumindest eine wesentliche Verschlechterung der gefährdeten  abgewendet werden könne. Die Probandin habe unter  gestellt, dass sie imstande sei, im Rahmen einer selbst  Arbeitszeitlimitierung ihre krankheitsbedingte  zu überwinden (IV-Akt. 62);
- Am 2. Mai 2006 erstattete Dr. univ. med. G._ im Auftrag des Landesgerichts Innsbruck sein Gutachten. Gestützt auf eine persönliche orthopädische Untersuchung und das beigestellte Aktenmaterial gelangte Dr. univ. med. G._ zu folgenden Diagnosen: Milde Impingementsymptomatik beider Schultern bei Tendinitis SSP, aktuell unauffällige Sonographie beidseits;  im IP-Gelenk Dig. I linksseitig nach ; leichtgradige degenerative Veränderungen im Bereich der LWS (Segment L4/5); leichtgradige degenerative Veränderungen im Bereich der HWS (Segment C5/6), sowie angedeutete  C7. Die Beschwerdeführerin könne leichte, mittelschwere und fallweise schwere Arbeiten verrichten. Diese könnten im Gehen, Stehen und Sitzen bzw. im Wechsel dieser Körperhaltungen verrichtet werden. Unter Beachtung obiger  könne sich die tägliche Arbeitszeit nach den  Bedingungen eines normalen ganztägigen  mit der gesetzlich vorgeschriebenen Mittagspause richten. Zu vermeiden seien Arbeiten auf Leitern oder Gerüsten, Arbeiten
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über Kopf und feinmotorische Arbeiten. Es bestünden keine  hinsichtlich des Anmarschweges zur Arbeitsstätte. Aufgrund oben diagnostizierter orthopädischer  seien Krankenstände im Ausmass von 7 oder mehr  mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu erwarten (IV-Akt. 62);
- Vom 15. November bis 13. Dezember 2006 weilte die  erneut in der Reha-Klinik Z._. Im  vom 21. Dezember 2006 wurden folgende Diagnosen : Psychovegetatives Erschöpfungssyndrom, HWS-/ bei degenerativen Wirbelsäulenveränderungen,  linkes Knie, periarthrotisches Humero-scapularis-. Im Hinblick auf die stark reduzierte Belastbarkeit wurde die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit als maximal 2-3 Stunden pro Tag arbeitsfähig erachtet (IV-Akt. 51);
- Vom 5. April bis 18. April 2007 war die Beschwerdeführerin  einer Lobärpneumonie im P._-Krankenhaus . Im Bericht vom 18. April 2007 wird erwähnt, dass initial Temperaturen über 38° C, trockener Husten sowie starke  und Abgeschlagenheit bestanden hätten. Eine  habe auf eine floride Bronchitis hingewiesen. Die  Temperaturen hätten nicht behoben werden können. Für eine frische Virusinfektion habe es keinen Anhalt gegeben. Mit Sicherheit liege ein schweres Erschöpfungssyndrom mit nicht , depressiven Komponenten vor. Die  sei momentan nicht arbeitsfähig, es sei eine erneute  und die Berentung in Erwägung zu ziehen (IV-Akt. 62);
- Am 20. April 2007 erstattete Dr. med. H._ im Auftrag des Sozialgerichts Augsburg ein nervenärztlich-sozialmedizinisches Gutachten. Laut seinem Gutachten war der internistische und neurologische Befund vollständig unauffällig. Für eine  Störung fand sich kein Hinweis. Die psychiatrische Untersuchung ergab keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer schweren psychischen Erkrankung wie einer tiefergehenden  Verstimmung oder Psychose. Zusammenfassend , so der Gutachter, bei der Explorandin primär eine  (IC-10: F48.0). Darunter würden subjektive Klagen über gesteigerte Ermüdbarkeit nach geistiger Anstrengung oder  Schwäche nach geringsten Anstrengungen verstanden,
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ohne dass sich ein organisches Korrelat dafür ergebe. Die von der Explorandin geschilderten körperlichen Missempfindungen und Befindlichkeitsstörungen seien allenfalls i.S. einer  Somatisierungsstörung (IC-10: F45.1) zu werten. Darüber hinaus bestünden keine wesentlichen objektivierbaren . Die Wirbelsäule und die HWS seien völlig frei beweglich ohne jede radikuläre Symptomatik. Für die früher beschriebene Polyarthrose habe sich klinisch kein Hinweis , ebenso wenig für den Morbus Raynaud. Eine zeitliche  im derzeit ausgeübten Beruf sowie auf dem  Arbeitsmarkt lasse sich nicht begründen (IV-Akt. 62);
- Am 1. August 2007 erstattete Dr. med. I._ im Auftrag des Sozialversicherungsgerichts Augsburg ein Gutachten. Laut  klagte die Beschwerdeführerin über seit ca. 10-15 Jahren bestehende Schmerzen in den Fingergelenken, in den Füssen und im Bereich der ISG, eine Belastungsschwäche und Ticks. Nach eingehender allgemeiner, rheumatologischer, technischer/laborchemischer Untersuchung gelangte Dr. med. I._ zu folgenden Diagnosen: Primäres Raynaud-Syndrom, kein Hinweis für eine Kollagenose oder eine entzündlich  Systemerkrankung; chronisch rezidivierendes HWS- und LWS-Syndrom ohne radikuläre Symptomatik bei mässigen  Veränderungen (Röntgenbefunde vom März 2006, Dr. J._); Zustand nach zweimaliger Daumenoperation an der linken Hand nach Glasscherbenverletzung, Versteifung des  Daumens in Beugestellung; Zustand nach Lobärpneumonie rechts April 2007, Zustand nach Bronchoskopie Juli 2007 wegen eines Rundherds (gutartiger Befund); kleine Hiatushernie (Fremdbefund 26.01.2006) sowie Zustand nach Polypektomie am Colon sigmoideum Februar 2007, Diagnosen: Gestieltes  Adenom des Colon sigmoideum mit hochgradiger  Neoplasie (Dysplasie); multiple vegetative  bei Neurasthenie, undifferenzierte Somatisierungsstörung. Zur Begründung wurde ausgeführt, die Explorandin leide seit  14. Lebensjahr an einem Raynaud-Syndrom. Es fänden sich keine Hautveränderungen wie bei einer Sklerodermie, und  habe sich kein Hinweis für eine so genannte  ergeben, so dass von einem primären Raynaud-Syndrom bzw. idiopathischem Raynaud-Syndrom auszugehen sei. Eine symptomatische Therapie sei möglich. Die geklagten rezidivie-
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renden Nacken- und Kopfschmerzen seien nicht progredient und träten überwiegend nach längerem Sitzen und einseitiger  auf. Aus den Röntgenbefunden vom März 2006 gingen nur minimale degenerative Veränderungen im Bereich der HWS und der LWS hervor. Eine radikuläre Symptomatik liege nicht vor, auch sei die Beweglichkeit der Wirbelsäule nicht wesentlich . Die Beugestellung am linken Daumen nach  Operation scheine die Beschwerdeführerin nicht allzu sehr zu stören. Die im April 2007 im P._-Krankenhaus  Lobärpneumonie sei ausgeheilt. Der später im CT  und bronchoskopisch abgeklärte Rundherd habe sich als  herausgestellt. Die jetzt durchgeführte Lungenfunktion sei normal gewesen und habe keinen Hinweis für eine obstruktive oder restriktive Ventilationsstörung ergeben. Auf  Gebiet sei eine Hiatushernie festgestellt worden,  ohne nennenswert geklagten Reflux. Die im Februar 2007 durchgeführte Koloskopie habe einen Polypen im Colon  zu Tage gefördert, dessen Verlauf kontrolliert werde. Die wesentlichen Gesundheitsstörungen lägen auf psychiatrischem Gebiet. Es werde auf das Gutachten von Dr. med. H._ vom 20. April 2004 (richtig 2007) verwiesen, mit dessen  Übereinstimmung bestehe. Die Explorandin beklage multiple vegetative Symptome und fühle sich nicht belastbar. Die im  gestellten Diagnosen seien zutreffend gewesen,  könne sie dem orthopädischen Gutachten von Dr. med. B._ vom 22. Februar 2005 nicht zustimmen. In der  Leistungsbeurteilung werde ein Leistungsprofil von 2 Stunden bis unter halbschichtig in dem letzten Beruf sowie eine Leistungsbeurteilung von halb- bis unter vollschichtig in  Tätigkeit entsprechend dem positiven und negativen  angegeben. In seiner Diagnose gebe er eine  einer psychovegetativen Dysfunktion, eine  und Zephalgie bei lumbaler Fehlhaltung und  L4-S1, eine Chondropathia patellae und eine muskuläre  an. Es bestehe ein Widerspruch zwischen den klinischen und radiologischen Befunden und der Leistungsbeurteilung. Die damals vorhandenen Impairments rechtfertigten nicht diese  Beeinträchtigung des Leistungsbildes. Die Befunde  sich nicht geändert, eine Verschlechterung sei nicht . Aufgrund des Lebensalters der Explorandin seien  und mittelschwere Arbeiten unzumutbar, auch sollten auf-
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grund der Schmerzsymptomatik im Bereich der Wirbelsäule  mit überwiegendem Heben und Tragen von Lasten ohne mechanische Hilfsmittel über 20 kg, überwiegendem Bücken  kyphotischer Zwangshaltung vermieden werden. Unzumutbar seien auch Tätigkeiten unter Zeitdruck wie Tätigkeiten von - und Gruppenakkord, Fliessband, sowie taktgebundene  und Tätigkeiten mit Wechselschicht und Nachschicht.  seien ferner Tätigkeiten mit besonderer Anforderung an die nervliche Belastbarkeit. Die Explorandin könne auf dem  Arbeitsmarkt seit der Rentenantragsstellung 6 Stunden und mehr erwerbstätig sein. Auch sei die Erwerbsfähigkeit der Explorandin als Eurhythmistin/Heileurhythmistin nicht auf weniger als 6 Stunden gesunken. Die Explorandin sei weiterhin in ihrem Beruf als Eurhythmistin tätig, wobei sie verschiedene  betreue und unter der Woche normalerweise nicht in Lindau wohne. Diesen Beruf könne sie auch weiterhin ohne zeitliche Einschränkung ausüben. Die Explorandin habe einen sehr  sozialen Werdegang, indem sie an sehr vielen  Institutionen und in verschiedenen Städten gearbeitet habe. Ursprünglich habe sie die Ausbildung zur  gemacht, dann noch eine Umschulung zur Werklehrerin im Sozialbereich, so dass auch denkbar sei, dass sie diese  vollschichtig ausüben könnte. Die noch zumutbaren Arbeiten könnten unter Einhaltung der üblichen Arbeitspausen erbracht werden. Die Durchführung von stationären Heilmassnahmen sei nicht indiziert, auch könnte dadurch keine Verbesserung der  erzielt werden. Ambulante Massnahmen reichten völlig aus (IV-Akt. 62).
4.2 Die Würdigung der verwaltungsexternen und Gerichtsgutachten ergibt, dass bei der Beschwerdeführerin ein neurotisches  bzw. eine Neurasthenie vorliegt, welche keinen Einfluss auf die Arbeits-/Erwerbsfähigkeit hat (psychiatrisch-neurologische Gutachten von Dr. med. H._ vom 28. Februar 2005, IV-Akt. 37, von Dr. med. F._ vom 24. Februar 2006, IV-Akt. 62, und von Dr. med. H._ vom 20. April 2007, IV-Akt. 62). Einzig im  Gutachten von Dr. med. B._ vom 6. März 2005 wird die Beschwerdeführerin aufgrund einer Somatisierung psychovegetativer Dysfunktion (F45.9) als nunmehr zu 3 bis 6 Stunden täglich  erachtet (IV-Akt. 39). Diese Einschätzung wird aber zu Recht als fachfremd kritisiert (Gutachten von Dr. med. I._, IV-Akt. 62;
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Gutachten von Dr. med. H._ vom 20. April 2007, IV-Akt. 62). Aus somatischer Sicht wird die Beschwerdeführerin in den  und externen Gutachten als voll erwerbsfähig bei nur  degenerativen Veränderungen an der Wirbelsäule und  Raynaud-Syndrom beurteilt (orthopädisches Gutachten vom 2. Mai 2006 von Dr. univ. med. G._, IV-Akt. 62;  Gutachten vom 1. August 2007 von Dr. med. I._; IV-Akt. 62; orthopädisches Gutachten vom 6. März 2005 von Dr. med. B._, welcher die postulierte Einschränkung der  der Beschwerdeführerin – wie erwähnt – auf die Stress bedingte Dekompensation zurückführt, für welche Beurteilung er als Orthopäde nicht zuständig ist, IV-Akt. 39). Zwar wird in den beiden Berichten der Reha-Klinik Z._ von einer maximal drei- bis vierstündigen  der Beschwerdeführerin als Eurhythmistin  (IV-Akt. 30, 51). Diese Berichte vermögen aber eine solch  Leistungseinschränkung nicht ausreichend zu begründen und stehen in diametralem Gegensatz zu den Gerichts- und  Gutachten, welche schlüssig und nachvollziehbar sind und sich insbesondere mit den Vorakten auseinandersetzen. Nicht zu  vermag die Gutachten auch der Befundbericht zum  vom 18. November 2004 von Dr. med. A._, da dieser nur in sehr allgemein gehaltener Weise ausführt, dass die  seit Mai 2002 ständige Probleme bei ihrer Arbeitsstelle habe, dennoch aber derzeit nicht arbeitsunfähig sei (IV-Akt. 17).
5. 5.1 Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin sind keine  Gründe ersichtlich, weshalb den zahlreichen  und orthopädischen/rheumatologischen Gutachten der  abzusprechen wäre. Die Ärzte setzen sich eingehend sowohl mit den medizinischen Vorakten und der Anamnese als auch mit den  der Beschwerdeführerin auseinander und stützen ihre  Diagnosen und Ergebnisse auf ihre Abklärungen in rheumatologischer/orthopädischer und psychiatrischer Hinsicht,  ausführlich Niederschlag in den Gutachten gefunden haben. So liegen bei der Beschwerdeführerin weder gravierende somatische noch gravierende psychische Befunde vor, sondern im Wesentlichen eine Neurasthenie (IC-10 F48.0).
5.2 Die ärztlichen Beurteilungen stimmen darin überein, dass für die gefundenen körperlichen Beschwerden – namentlich die erhebliche
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Erschöpfbarkeit – keine organische, strukturelle Ursache  ist. In Ermangelung einer nachvollziehbaren organischen  der Beschwerden wurden ein neurotisches Erschöpfungssyndrom (IC-10 F48.0), derzeit am ehesten psychogene choreo-atheoid  dystone Bewegungsstörungen (IC-10 G25.9), ein somatoformes Syndrom (IC-10 F45.9) (IV-Akt. 37), eine Somatisierung psycho- Dysfunktion (IC-10 F45.9) (IV-Akt. 39), ein psychovegetatives Erschöpfungssyndrom (IC-10 F43.8) (IV-Akt. 51), multiple vegetative Symptome bei Neurasthenie, eine undifferenzierte  (IV-Akt. 62) und eine Neurasthenie (IC-10 F48.0) diagnostiziert.
5.3 Die Frage nach der korrekten Diagnosestellung eines  nach Art. 4 Abs. 1 IVG (in der seit 1. Januar 2003  Fassung) und – seit 1. Januar 2003 – nach Art. 8 ATSG hat als solche keinen Einfluss auf den für die Invaliditätsbemessung , allein auf Grund der Auswirkungen des Leidens ermittelten Grad der Arbeitsunfähigkeit. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung des Leistungsvermögens unabhängig von der Diagnose und  unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein (BGE 127 V 298 E. 4c mit Hinweisen; Urteil des  Versicherungsgerichts I 131/05 vom 26. April 2005, E. 4.2). Daraus erhellt, dass für die Ermittlung der Invalidität letztlich nicht massgeblich ist, ob die Beschwerdeführerin an Neurasthenie,  psychovegetativen Erschöpfungssyndrom oder an einer  leidet, sondern einzig die durch das Krankheitsbild hervorgerufene, nicht durch zumutbare Willensanstrengung  Einschränkung des Leistungsvermögens zählt (Urteile des  I 954/05 vom 24. Mai 2006, I 470/06 vom 8. Mai 2007, I 326/03 vom 29. Dezember 2003 und I 339/05 vom 19. Oktober 2005).
5.4 Die im Vordergrund stehende Neurasthenie ist den somatoformen Störungen zuzurechnen und gehört in den gleichen  wie Konversionsstörungen, Somatisierungsstörung,  und Hypochondrie. Es steht daher nichts entgegen, die von der Rechtsprechung im Bereich der somatoformen Schmerzstörungen entwickelten Grundsätze (BGE 130 V 352 und seitherige) auf  analog zur Anwendung zu bringen (Urteil des Bundesgerichts I 70/07 vom 14. April 2008). Unter gewissen Umständen können auch somatoforme Schmerzstörungen bzw. Neurasthenien eine  verursachen. Sie fallen unter die Kategorie der psychischen Leiden (zu deren invalidisierendem Charakter generell BGE 102 V
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165; AHI 2001 S. 228 E. 2b mit Hinweisen; siehe auch BGE 127 V 298 ff. E. 4c und 5), für die grundsätzlich ein psychiatrisches Gutachten erforderlich ist, wenn es darum geht, über das Ausmass der durch sie bewirkten Arbeitsunfähigkeit zu befinden (AHI 2000 S. 159 E. 4b mit Hinweisen; Urteile des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 53/02 E. 2.2 vom 2. Dezember 2002, I 275/01 E. 3a/bb und 3b vom 6. Mai 2002 sowie I 783/01 E. 3a vom 8. August 2002 ). In Anbetracht der sich mit Bezug auf Schmerzen naturgemäss ergebenden  genügen mithin die subjektiven Schmerzangaben der versicherten Person für die Begründung einer (teilweisen) Invalidität allein nicht; vielmehr muss im Rahmen der  Leistungsprüfung verlangt werden, dass die Schmerzangaben durch damit korrelierende, fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklärbar sind, andernfalls sich eine rechtsgleiche  der Rentenansprüche nicht gewährleisten liesse (Urteile des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 53/02 E. 2.2 vom 2.  2002 und I 382/00 E. 2b vom 9. Oktober 2001). Namentlich  nach der Rechtsprechung eine diagnostizierte anhaltende  Schmerzstörung bzw. Neurasthenie als solche in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität führende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG zu bewirken. Ein  von diesem Grundsatz fällt nur in jenen Fällen in Betracht, in denen die festgestellte somatoforme Schmerzstörung bzw.  nach Einschätzung des Arztes eine derartige Schwere aufweist, dass der versicherten Person die Verwertung ihrer verbleibenden  auf dem Arbeitsmarkt bei objektiver Betrachtung – und unter Ausschluss von Einschränkungen der Leistungsfähigkeit, die auf  Verhalten zurückzuführen sind (vgl. AHI 2002 S. 150 Erw. 2b; Urteile des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 518/01 E. 3b/bb vom 24. Mai 2002 und I. 53/02 E. 2.2 vom 2. Dezember 2002) – sozial-praktisch nicht mehr zumutbar oder dies für die Gesellschaft gar untragbar ist BGE 102 V 165; AHI 2001 S. 228 E. 2b mit ; vgl. auch BGE 127 V 298 E. 4c in fine; hinsichtlich somatoformer Störungen siehe insb. Urteile des Eidgenössischen  I 53/02 E. 2.2 vom 2. Dezember 2002 , I 266/00 E. 1c vom 5. Juni 2001, I 650/99 E. 2c vom 2. März 2001, I 529/00 E. 3c vom 8.  2001 und I 410/00 E. 2b vom 19. Oktober 2000). Die – nur in Ausnahmefällen anzunehmende – Unzumutbarkeit einer willentlichen Schmerzüberwindung und eines Wiedereinstiegs in den  setzt jedenfalls das Vorliegen einer mitwirkenden, psychisch  Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprä-
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gung und Dauer oder aber das Vorhandensein anderer qualifizierter, mit gewisser Intensität und Konstanz erfüllter Kriterien voraus. So sprechen unter Umständen (1) chronische körperliche  und mehrjähriger Krankheitsverlauf bei unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne längerfristige Remission, (2) ein ausgewiesener sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens, (3) ein verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseelischer Verlauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden  (primärer Krankheitsgewinn ["Flucht in die Krankheit"]) oder schliesslich (4) unbefriedigende  trotz konsequent durchgeführter ambulanter und/oder  Behandlungsbemühungen (auch mit unterschiedlichem  Ansatz) und gescheiterte Rehabilitationsmassnahmen bei  Motivation und Eigenanstrengung der versicherten Person für die ausnahmsweise Unüberwindlichkeit der somatoformen Schmerzstörung (BGE 130 V 352 E. 2.2.2 und 2.2.3).
5.5 Eine nebst der Grundproblematik bestehende Depression von  Ausprägung oder eine andere eigenständige psychische Krankheit wurden nicht diagnostiziert (vgl. Gutachten von Dr. med. F._ vom 24. Februar 2006, IV-Akt. 62, S. 15). Mangels  einer allfälligen erheblichen psychischen Komorbidität ist somit die Zumutbarkeit einer willentlichen Überwindung und eines  in den Arbeitsprozess zu bejahen. Bei den alternativ in Frage kommenden, in einer Gesamtwürdigung zu prüfenden Kriterien entfällt vorliegend dasjenige der zusätzlichen gravierenden somatischen . Ein chronifizierter Verlauf liegt zwar vor, allerdings betrifft er gerade die organisch nicht objektivierbare und vorliegend zu  Problematik. Für einen allfälligen vollständigen sozialen  gibt es ebenfalls keine Anzeichen (vgl. Gutachten vom 24. Februar 2006 von Dr. med. F._, S. 9, wonach die Beschwerdeführerin nicht einsam, sondern gut in der "Waldorfszene" integriert sei).  sind hingegen die Feststellungen zum sekundären  (Rente zur Absicherung des Lebensunterhaltes). Schliesslich ist zur Therapieresistenz trotz guter Compliance als weiterem Kriterium zu bemerken, dass letztere eher fraglich erscheint. Hier ist  bemerkenswert, dass die Beschwerdeführerin offenbar aus  Gründen trotz der andauernden Beschwerden keine bzw. nur kurz eine nervenärztlich-psychotherapeutische Behandlung in Anspruch genommen hat (IV-Akt. 37; Gutachten vom 20. April 2007 von Dr. med. H._, S. 11, IV-Akt. 62). Hinzu kommt, dass sich
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die Beschwerdeführerin aus weltanschaulichen Gründen zur  homöopathisch behandeln lässt (IV-Akt. 30). Die Würdigung all dieser Umstände führt zum Schluss, dass es der Beschwerdeführerin zuzumuten ist, die nötige Willensanstrengung aufzubringen, um ihrer angestammten oder einer anderen Tätigkeit in vollem Umfang .
5.6 Somit ist zusammenfassend festzuhalten, dass die Vorinstanz zu Recht angenommen hat, dass keine versicherungsrechtlich  Erwerbsunfähigkeit vorliegt. Der angefochtene Entscheid ist deshalb zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen.
6. 6.1 Nach der Praxis des Bundesverwaltungsgerichts ist das Verfahren kostenlos (Übergangsbestimmungen zur Änderung des IVG vom 16. Dezember 2005 [AS 2006 2004], lit. c in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG).
6.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf  eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und  hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundesbehörde hat die IV-Stelle jedoch keinen Anspruch auf  (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]). Die unterliegende Beschwerdeführerin hat keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art 64 Abs. 1 VwVG e contrario).