Decision ID: 8a897098-cc76-5980-addb-b067efc101bc
Year: 2021
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1973, war ab
1.
März 2016 als Mitarbeiterin in einem befristeten Projekt zur Bereinigung von Datenbanken beim
A
mt
Y._
angestellt, als sie am
7.
März 2016 einen Unfall erlitt (Schadenmeldung vom
9.
März 2016 [
Urk.
15/A1] und Austrittsverfügung der Finanzdirektion [
Urk.
15/A19]). Als obligatorischer Unfallversicherer teilte die AXA Versicherungen AG (AXA) der Versicherten am 2
8.
September 2016 mit, dass sie die Übernahme der unfallbedingten Versicherungsleistungen mangels natürlicher und adäquater Unfallfolgen per 3
1.
Oktober 2016 einstellen werde (
Urk.
15/A32). Auf Einwand der Versicherten hin (vgl.
Urk.
15/A36) verfügte die AXA am 2
1.
Dezember 2016 die Leistungseinstellung aus der obligatorischen Unfall
versicherung per
8.
Januar 2017 (
Urk.
15/A79). Die dagegen am 2
3.
Januar 2017 erhobene Einsprache (
Urk.
15/A90, wies die AXA mit
Einspracheentscheid
vom 1
1.
August 2017 ab (
Urk.
15/A102).
1.2
Mit Schr
eiben vom 1
5.
April 2019 (
Urk.
15
/
A
113) teilte die Versicherte der AXA mit, sie habe nun den Rentenbescheid der Deutschen Rentenversicherung erhal
ten. Aus diesem gehe hervor, dass sie eine Rente wegen voller Erwerbsminderung erhalte und die Rente stehe ihr rückwirkend für die Zeit ab dem
1.
Juli 2017 in voller Höhe zu. Mit Bezug auf diesen Bescheid b
eantrage sie eine Ausgleichs
zah
lung für den erlittenen Schaden und die Beeinträchtigungen. Der Renten
bescheid bestätige, dass die Arbeitsunfähigkeit unmittelbar mit dem Unfall vom
7.
März 2016 i
n
Zusammenhang stehe. S
ie bitte den Antrag zu prüfen. Am
3
0.
April 2019 (
Urk.
15/A116
) hielt die AXA fest,
mit
Ein
spracheentscheid
vom 1
1.
August 2017
sei das Leistungsbegehren
abgewiesen worden
und dieser Ent
scheid
sei in Rechtskraft erwachsen
, weshalb sie
auf
die Leistungseinst
ellung nicht zurückkomme. Die
d
agegen erhob
ene Beschwerde
vom
7.
Mai 2019
mit dem sinngemässen Rechtsbegehren
, der Entscheid der AXA vom 3
0.
April 2019 sei aufzuheben und es seien ihr Leistungen «Entschädigung/Genugtuung bzw
. Zah
lung eines Schadenersatzes» zuzusprechen
,
wurde mit Urteil des hiesigen Gerich
ts vom
2.
Juli 2019 Prozess Nr.
UV.2019.00118 abgewiesen (
Urk.
15/A117)
.
Auf die dagegen gerichtete Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 8C_493/2019 vom 1
8.
September 2019 nicht ein (
Urk.
15/A121).
1.3
Mit Schreiben vom 3
0.
Januar 2020 ersuchte die Versicherte die
AXA
erneut um Ausrichtung einer Invalidenrente aus der Unfallversicherung (
Urk.
15/A124). Die
AXA
, welche das Gesuch als Revisionsbegehren entgegengenommen hatte, trat darauf mit Verfügung vom 2
7.
Mai 2020
nicht ein (
Urk.
15/A132). Die dagegen
erhobene Einsprache (
Urk.
15/A135), wies die
AXA
mit
Einspracheentscheid
vom
8.
Juli 2020 (
Urk.
15/A154 =
Urk.
2) ab.
2.
Da
gegen erhob die Versicherte am 1
1.
Juli 2020 (
Urk.
1) Beschwerde.
Auf ge
richtliche
Aufforderung
hin
,
die Beschwerde zu verbessern (Verfügung vom 1
7.
Juli 2020 [
Urk.
7])
,
stellte
die Beschwerdeführerin am 2
6.
Juli 2020
folgendes Rechtsbegehren
(
Urk.
8
S. 1
)
:
«
Ich erhebe Beschwerde gegen den
Einspracheentscheid
der AXA Winterthur vom 0
8.
Juli 2020 (UVG 12.292.016/1099), erhebe Klage ge
gen die Beschwerdegegnerin und beantrage die Beschwerdegegnerin zu verurteilen, an die Beschwerdeführerin
CHF 145'320.
51 nebst Zinsen in Höhe von 5
%
über dem Basiszins
s
atz seit dem 08.01.2017 zu zahlen. Weiterhin in alle vertraglichen Versicherungsleistungen wie bspw. zu
künftige Heilungskosten (Spezialtherapien, Medikamente, medizinische Hilfsmittel) und Invalidenrente
einzutreten. »
Mit Beschwerdeantwort vom 1
1.
November
20
20
beantr
agte die Beschwerde
gegnerin
die
Abweisung der
Beschwerde
(
Urk.
13), was der Beschwerdeführerin am 1
6.
November 2020 zur Kenntnis gebracht wurde
(
Urk.
16)
.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
Gemäss Art. 53 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über den Allgemeinen Teil des Sozial
versicherungsrechts (ATSG)
müssen formell rechtskräftige Verfügungen und
Ein
spracheentscheide
in Revision gezogen werden, wenn die versicherte Person oder der Versicherungsträger nach deren Erlass erhebliche neue Tatsachen entdeckt oder Beweismittel auffindet, deren Beibringung zuvor nicht möglich war (so
genannte prozessuale Revision; BGE 143 V
105 E. 2.1, 138 V 324 E. 3.2).
Der Begriff «
neue Tatsachen oder Beweismittel
»
ist bei der (prozessualen) Revision eines Verwaltungsentscheides nach Art. 53 Abs. 1 ATSG gleich auszulegen wie bei der Revision eines kantonalen Gerichtsentscheides gemäss
Art.
61
lit
. i ATSG oder bei der Revision eines Bundesgerichtsurteils gemäss Art. 123 Abs. 2
lit
. a
des
Bundesgesetz
es
über das Bu
ndesgericht, BGG
(BGE 144 V 245 E. 5.1 mit Hinweisen, 143 V 105 E. 2.3).
Im Rahmen von Art. 53 Abs. 1 ATSG sind Tatsachen neu, wenn sie sich bis zum Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung oder des
Einspracheentscheides
verwirklicht haben, jedoch dem Revisionsgesuchsteller trotz hinreichender Sorgfalt nicht be
kannt waren. Die neuen Tatsachen müssen ferner erheblich sein, das heisst sie
müssen geeignet sein, die
tatbeständliche
Grundlage des zur Revision beantragten Entscheids zu verändern und bei zutreffender rechtlicher Würdigung zu einer an
deren Entscheidung zu führen (
BGE 144 V 245 E.
5.2 und Urteil des Bun
des
gerichts 8C_210/2017 vom 22. August 2017 E.
7.1
). Neue Beweismittel haben entweder dem Beweis der die Revision begründenden neuen erheblichen Tat
sachen oder dem Beweis von Tatsachen zu dienen, die zwar im früheren Verfah
ren bekannt gewesen, aber zum Nachteil des Gesuchstellers unbewiesen geblieben sind. Erheblich ist ein Beweismittel, wenn anzunehmen ist, es hätte zu einem anderen Entscheid geführt, falls die Verwaltung im früheren Verfahren davon Kenntnis gehabt hätte. Ausschlaggebend ist, dass das Beweismittel nicht bloss der Sachverhaltswürdigung, sondern der Sachverhaltsfeststellung dient. Es bedarf dazu neuer Elemente tatsächlicher Natur, welche die Entscheidungsgrundlagen als objektiv mangelhaft erscheinen lassen (vgl. BGE 143 V 105 E. 2.3, 138 V 324 E. 3.2, je mit Hinweisen).
Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung hat im (prozessualen) Revisions
verfahren der Gesuchsteller die erhebliche neue Tatsache nachzuweisen (BGE 127 V 353 E. 5b; statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_291/2015 vom 12. Juni 2015 E. 3.2 mit Hinweisen).
Neue Tatsachen und Beweismittel im Sinne von Art. 53 Abs. 1 ATSG sind innert 90 Tagen nach ihrer Entdeckung geltend zu machen; nebst dieser relativen Frist gilt eine absolute 10-jährige Frist, die mit der Eröffnung der Verfügung resp. des
Einspracheentscheides
zu laufen beginnt (BGE 143 V 105 E. 2.1 mit Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid vom
8.
Juli 2020 damit (
Urk.
2 S. 3), dass
der
Einspracheentscheid
vom 1
1.
August 2017 rechtskräftig geworden sei und für ein Zurückkommen die Voraussetzungen der prozessualen Revision
erfüllt sein müssten
.
M
it dem damaligen
Einspracheentscheid
sei die Adäquanz verneint worden. D
amit
seien
alle nicht bildgebend objektivierbaren Beschwerden und alle psychiatrischen Leiden von der Leistungspflicht des Un
fallversicherers ausgeschlossen worden
.
Der von der Beschwerdeführerin angeführte Revisionsgrund liege einzig in der Erwähnung einer dissoziativen Störung gemäss
einem Gutachten,
welches die IV Ende 2019 veranl
asst
habe. Dabei handle es sich klar um ein psychiatrisches Krankheitsbild ohne jeglichen Zusammenhang mit bildgebend objektivierbaren Befunden.
Diese rein psychiatrische Diagnose sei nicht geeignet, einen Revisions
tatbestand zu begründen. Hinzu komme, dass die Beschwerdeführerin das
Gut
achten
nicht einmal zugestellt und damit den Revisionsgrund nicht einmal glaub
haft gemacht habe (S. 6).
2.2
Demgegenüber stellt sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (
Urk.
1 S. 3 f.), die Leistungspflicht der Unfallversicherung
sei
bestehe so lange
, bis die frühere
Arbeitsfähigkeit wieder erlangt
sei
oder bis eine entsprechende Invali
den
rente des Unfallversicherers ausgerichtet werde
.
Dies sei beides
bis zum heutigen Tage nich
t gegeben. Die Taggeldzahlungen
hätten nur dann einstellt werden dür
fen, wenn der Unfallversicherer den Wegfall
des zuvor anerkannten
Kausal
zusammenhangs zwischen dem Gesundheit
sschaden und dem Unfall mit dem
Beweisgrad der überwiegen
den Wahrscheinlichkeit nachweise. Dies sei nicht geschehen.
Der Bericht des beratenden Arztes
Dr.
Z._
sei
ohne
sie zu
befragen o
der zu untersuchen
lediglich aufgrund von ausgewählten Untersuchungs
ergebnissen erstellt
worden
.
Die Unfallversicherung müsse
den Nachweis, dass
kein Kausalzusammenhang bestehe
, medizi
nisch hinreichend begründen und
nachweisen, dass die Unfallursachen vollständig weggefallen
sei
en
und da
ss der
jenige Gesundheitszustand wieder erreicht sei
, wie er vor dem Unfall bestand
en habe
.
Dies
sei
nicht gegeben. Der
von der
Beschwerdegegnerin vorgelegte Bericht stelle
kein entsprechendes Gutachten dar.
Darüber hinaus
sei
nachweislich ein krankheitsbedingter Erwerbsausfa
ll entstanden und ohne das Unfallereignis wäre sie
mit
sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch immer beschäftigt. Auch die Zahn
verletzung sowie die
anteriore
Position des linken Kieferdiskus stünden im Zu
sammenhang mit dem Unfallereignis
,
wozu ein weiterer Befund einer Unter
suchung sowie
eine
Stellungnahme von 1
1.
Januar 2017 eingereicht werde.
3.
3.1
M
it
Einspracheentscheid
vom
1
1.
August 2017
wurde
rechtskräftig über das Leistungsbegehren der Beschwerde
führerin entschieden. Folglich ist zu prüfen, ob seither
neue Tatsa
chen oder Beweismittel
entdeckt
wurden
, aus welchen sich d
ie Unrichtigkeit dieses
Entscheides
ergibt
und
ob
solche
Tatsachen und Beweismittel innert
Frist von
90 Tagen nach ihrer Entdeckung geltend
gemacht
wurden
. Dabei hat die
Beschwerdeführerin
die erhebliche
n
neue
n
Tatsache
n
nachzuweisen
(vgl. E.
1).
3.2
Diesbezüglich führte die Beschwerdeführerin Folgendes aus
(
Urk.
8 S. 4)
:
«Sowohl Prof.
Dr.
A._
(09.09.2016 und 25.11.2016) als auch die Ärzte des
Spitals B._
Prof.
Dr.
C._
u
nd
Dr.
D._
(16.09.2016)
haben in ihren Untersuchungsergebnissen ein Trauma und die
Schwere des Sturzes be
stätigt
.
Auch der Kausalzusammenhang
von Dr.
E._
(30.09.2016 und 04.01.2017) bestätigt diese Befunde nochmals. Selbst wenn sich die Residuen des Traumas im März 2016 in
Grössenregredienz
befinden, ist dies nur eine Unfall
folge. Alle anderen direkt damit im Zusammenhang bestehenden Erkrankungen sind allerdings noch nicht ausgeheilt und auch weiterhin behandlungsbedürftig. Zusätzlich ist es zu mehreren vermeidba
ren Folgeerkrankungen gekommen [
siehe Begutachtung Rentenversicherung
]
. Darüber hinaus entstand mir nachweislich ein krankheitsbedingter Erwerbsausfall. Da ich bei Krankheitseintritt noch in einem Arbeitsverhältnis stand, gilt die Vermutung, dass ich ohne Krankheitsfall weiterhin Lohn erhalten hätte. Ich habe meine Ans
tellung beim Y._
ja nur verloren, weil ich nicht arbeitsfähig war. Ohne das Unfallereignis wäre ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch immer beschäftigt. Die Zahnverletzung sowie die
anteriore
Position des linken Kieferdiskus stehen im Zusammenhang mit dem Unfallereignis. Zusätzlich übersende ich Ihnen einen weiteren Befund einer Untersuchung sowie Stellungnahme von 11.01.2017 von Frau
Dr.
F._
[siehe Anlage
]. »
Die vorgebrachten neuen Beweise hätten zum Zeitpunkt der Verfügung der AXA im Jahr 2016 noch nicht zur Verfügung gestanden, da die Untersuchungen und Behandlungen weder abgeschlossen, ja teilweise noch nicht einmal gestartet
ge
wesen seien
(
Urk.
1 S. 4).
Die entsprechenden Berichte legte die Beschwerde
führerin auf (
Urk.
9/H-I,
Urk.
9/U).
3
.3
Wie die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort vom 1
1.
November 2020 (
Urk.
13) zu Recht ausführte, lagen die von der Beschwerdeführerin als neue Tatsachen und Beweismittel aufgeführten Berichte im Zeitpunkt des
Einsprache
entscheides
vom 1
1.
August 2017 bereits wie folgt vor:
-
Bericht
e
von Prof.
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Radiologie,
vom
27.
Juli 2016 (
Urk.
14/M13),
9.
September
2016 (
Urk.
14/
M11) und vom
2
5.
November
2016 (
Urk.
14/
M41)
-
Bericht des
Spitals B._
von Prof.
Dr.
med.
C._
und
Dr.
med.
D._
vom 2
7.
September
2016 (
Urk.
14/
M10)
-
Bericht
e
von
pract
. med.
E._
vom 3
0.
September
2016 (
Urk.
14/
M14) und
2.
Januar
2017 (
Urk.
14/
M44
, S. 2
)
-
Bericht der Zahnärztin
Dr.
F._
, Fachzahnarzt für
Oralchirurgie
vom 1
6.
Januar
2017 (
Urk.
15/
A90/B4)
Da die von der Beschwerdeführerin genannten Berichte bei Erlass des
Einsprache
entscheides
vom 1
1.
August 2017 bereits in den Akten lagen, ist nicht einzu
sehen, inwiefern es sich dabei um neue Beweismittel handeln sollte. Im Übrigen
ergibt sich bereits aus den von der Beschwerdeführerin aufgeführten Daten, dass die Berichte vor Erlass des
Einspracheentscheids
erstellt wurden, weshalb sich diese nicht als neue Beweismittel im Sinne von
Art.
53
Abs.
1 ATSG eignen.
Die Beschwerdeführerin legte zudem psychiatrische Berichte sowie einen Bericht einer Fachärztin für Innere Medizin auf (Urk. 9/Q-S,
Urk.
9/U). Diese Berichte da
tieren vom Jahr 2019, und damit nach
Entscheiderlass
. Die Fachärzte äusserten sich darin zu den von der Beschwerdeführerin beklagten Beschwerden sowie zu den von ihnen gestellten Diagnosen. Eine Stellungnahme zu einem allfälligen Zusammenhang mit dem im Jahr 2016 erlittenen Unfall findet sich darin jedoch nicht. In einem Bericht wird sogar explizit darauf hingewiesen, es sei mit der Patientin besprochen worden, dass nicht beurteilt werden könne, ob und in wel
chem Ausmass es durch den Sturz zu einer hirnorganischen Schädigung ge
kommen sei bzw. welcher Anteil der Störung psychogen sei (Urk. 9/R). Daher lässt sich aus diesen Berichten nichts zu Gunsten der Beschwerdeführerin herleiten. Gleiches gilt für die Aussage von
Dr.
A._
vom
2.
August 2019 (
Urk.
6/3), wonach er der Beschwerdeführerin eine Abklärung in einem spezialisierten
Traumazentrum
empfahl. Dies geschah vor dem Hintergrund geklagter Beschwerden und unter dem Hinweis, dass die Bilder aus dem Jahr 2016 ein Blut
gerinnsel in einer Windungsfurche, indes keine anderweitigen
Traumafolgen
ge
zeigt hatten. Hieraus lässt sich (noch) nicht auf einen neu bewiesenen Sachverhalt schliessen.
3.4
Nach dem Gesagten hat die
Beschwerdeführerin
keine
Revisionsgründe im Sinne
neue
r
Tatsachen oder Beweismittel
gemäss
Art.
53
Abs.
1 ATSG b
ei
gebracht. Die
prozessuale Revision des
Einspracheentscheid
es
vom 1
1.
August 2017
, mit dem der Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin aus der Unfallversicherung bereits rechtskräftig abgeurteilt wurde,
ist damit ausgeschlossen
.
Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.