Decision ID: 7724d4ef-7e9b-544a-93ac-c3d264700a28
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
A.a Der Beschwerdeführer, ein aus B._ stammender Kurde, reichte am 26. Januar 2004 ein Asylgesuch in der Schweiz ein,  das BFM mit Verfügung vom 13. April 2005 abwies. Dagegen reichte der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 12. Mai 2005 eine auf den Vollzug der Wegweisung beschränkte Beschwerde ein. Mit neuer Verfügung vom 23. November 2005 hob die Vorinstanz die Ziffern 4 und 5 des Dispositivs ihrer Verfügung vom 13. April 2005 auf und  wegen Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs die vorläufige Aufnahme des Beschwerdeführers in der Schweiz an. Infolge Wegfalls des Anfechtungsgegenstandes der am 12. Mai 2005 eingereichten  wurde diese mit Beschluss der damals zuständigen  Asylrekurskommission (ARK) vom 25. November 2005 als gegenstandslos geworden abgeschrieben.
A.b Mit Entscheid des BFM vom 29. Februar 2008 wurde die mit  vom 23. November 2005 angeordnete vorläufige Aufnahme des Beschwerdeführers aufgehoben und diesem eine Frist bis zum 28.  2008 zum Verlassen der Schweiz angesetzt. Auf die dagegen  Beschwerde vom 31. März 2008 trat das  mit Urteil vom 8. Mai 2008 nicht ein.
Mit Schreiben des BFM vom 13. Mai 2008 wurde dem  eine neue Frist bis zum 27. Mai 2008 zum Verlassen der Schweiz eingeräumt.
B.
B.a Der Beschwerdeführer gelangte am 13. November 2008 mit einer als Gesuch um Wiedererwägung betitelten Eingabe an das BFM. Darin ersuchte er, es sei auf das Gesuch einzutreten und  festzustellen, dass der Vollzug der Wegweisung  sei, und als Folge davon sei der weitere Aufenthalt in der Schweiz in der Form einer vorläufigen Aufnahme zu regeln. Als Begründung wurde vom Beschwerdeführer im Wesentlichen angegeben, dass sich sein Gesundheitszustand massiv verschlechtert habe. Er leide an  Problemen, die seine Einweisung in C._ (...) zur  gehabt habe, nachdem er in suizidaler Absicht (...) sei. Er habe sich
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in der erwähnten Klinik vom (...) bis (...) wegen (...) in stationärer Behandlung befunden. Bei einer allfälligen Rückkehr in den Irak sei eine suizidale Gefährdung anzunehmen.
B.b Mit Schreiben des BFM vom 27. November 2008 wurde der  ersucht, bis zum 15. Januar 2009 einen aktuellen  des behandelnden Spezialarztes einzureichen und gleichzeitig die behandelnden Ärzte mit schriftlicher Erklärung dem BFM  vom Arztgeheimnis zu entbinden.
Mit Eingabe vom 13. Januar 2009 reichte der Beschwerdeführer einen ärztlichen Bericht von D._, vom 12. Januar 2009 sowie eine Entbindungserklärung zu den Akten.
C. Mit Verfügung vom 13. Februar 2009 wies das BFM das  des Beschwerdeführers ab und stellte fest, dass die  vom 29. Februar 2008 rechtskräftig und vollziehbar sei. Ferner wurde dem Beschwerdeführer eine neue Ausreisefrist bis zum 30.  2009 eingeräumt.
D. Mit Eingabe vom 18. März 2009 an das Bundesverwaltungsgericht  der Beschwerdeführer, es sei die Verfügung des BFM vom 13. Februar 2009 aufzuheben und festzustellen, dass die Wegweisung unzulässig sei, und es sei ihm die vorläufige Aufnahme zu gewähren. Eventualiter sei die Verfügung des BFM vom 13. Februar 2009  und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz . Im Weiteren seien die Vollzugsbehörden im Sinne  Massnahmen anzuweisen, von Vollzugshandlungen ab dem 30. April 2009 bis zu einem Entscheid über das vorliegende  abzusehen, und es sei der Beschwerde die  Wirkung zu erteilen. Zudem sei auf die Erhebung eines  zu verzichten und ihm die unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) zu . Auf die Begründung und auf die als Beweismittel  Dokumente wird, soweit entscheidwesentlich, in den Erwägungen eingegangen.
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E. Mit Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. Mai 2009 wurde der Wegweisungsvollzug vorsorglich ausgesetzt.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17.  2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende  im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das  ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden  und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt gemäss bisheriger Praxis letztinstanzlich auch Beschwerden gegen Verfügungen, in denen das Bundesamt es ablehnt, einen früheren Entscheid auf Gesuch hin in Wiedererwägung zu ziehen, zumal die diesbezügliche Rechtslage in der vorliegenden und massgeblichen Konstellation keine Änderung  hat.
1.3 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen  und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
1.4 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht; der  ist legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1, Art. 50 sowie Art. 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist mithin einzutreten.
1.5 Die Abteilungen des Bundesverwaltungsgerichts entscheiden in der Regel in der Besetzung mit drei Richter oder Richterinnen (Spruchkörper; vgl. Art. 21 Abs. 1 VGG). Das Bundesverwaltungsge-
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richt kann auch in solchen Fällen auf die Durchführung des  verzichten (Art. 111a Abs. 1 AsylG).
1.6 Der Beschwerdeführer beantragt in seiner Rechtsmitteleingabe die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung vom 13. Februar 2009  die Feststellung der Unzulässigkeit des Wegweisungsvollzuges. Als Folge davon sei die vorläufige Aufnahme anzuordnen.
Mit dem Beschwerdeantrag wird gleichzeitig der Streitgegenstand im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht bestimmt. Die  Partei legt mit ihrem Begehren fest, in welche Richtung und inwieweit sie das streitige Rechtsverhältnis überprüfen lassen will. Sofern das Rechtsbegehren lediglich auf Aufhebung oder Änderung der angefochtenen Verfügung lautet, muss auf die  zurückgegriffen werden, um zu ermitteln, was nach dem  Willen der Partei Streitgegenstand ist (vgl. ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem , Basel 2008, S. 95 Rz. 2.213). Bei Eingaben  Rechtsanwaltes dürfen in sprachlicher und formeller Hinsicht  Anforderungen gestellt werden (vgl. MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., S. 94 f. Rz. 2.211).
Vorliegend beantragte der bereits im vorinstanzlichen Verfahren von  Rechtsanwalt vertretene Beschwerdeführer in seinem  unmissverständlich die Feststellung der  des Wegweisungsvollzuges. Auf Beschwerdeebene verlangt er  ebenso eindeutig die Feststellung der Unzulässigkeit des . Da es Sache der Parteien ist, den  zu bestimmen und damit gleichzeitig den Rahmen der  Entscheidungsbefugnis festzulegen (Dispositionsmaxime; vgl. FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 203 f.), ist folglich aufgrund des klaren Antrags vorliegend lediglich zu prüfen, ob der Wegweisungsvollzug zulässig ist. Da das  Begehren auf Feststellung der Unzumutbarkeit des  lautete, ist zu Gunsten des Beschwerdeführers wenigstens summarisch zu prüfen, ob diesbezüglich ein Vollzugshindernis besteht.
2. Ein Anspruch auf Wiedererwägung besteht unter anderem dann, wenn sich der rechtserhebliche Sachverhalt seit dem ursprünglichen  beziehungsweise seit dem Urteil der mit Beschwerde angerufe-
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nen Rechtsmittelinstanz (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1995 Nr. 21 E. 1c S. 204) in wesentlicher Weise verändert hat und die ursprüngliche (fehlerfreie) Verfügung an nachträglich eingetretene Veränderungen der Sachlage anzupassen ist (vgl. EMARK 2003 Nr. 7 E. 1 S. 42 f.).
3.
3.1 Das Bundesamt trat auf das Wiedererwägungsgesuch des  ein und lehnte es ab. Zur Begründung wurde im  angeführt, es handle sich beim Beschwerdeführer um einen jungen irakischen Staatsangehörigen, der aufgrund eines  Wegweisungsentscheides die Schweiz zu verlassen und in den Nordirak zurückzukehren habe. Es würden dem BFM verschiedene medizinische Berichte vorliegen, gemäss welchen beim  (Darlegung Diagnose) vorliege. Zudem bestehe eine latent  erhebliche suizidale Gefährdung, weshalb er (...) behandelt worden sei. Es werde darauf hingewiesen, dass aufgrund der bevorstehenden Rückkehr in den Irak auch (...) entstanden sei. Im Bericht von D._ vom 12. Januar 2009 werde dem Beschwerdeführer die bereits im November 2008 festgestellte Diagnose (Darlegung Diagnose) attestiert. Als gegenwärtige Behandlung sei (Darlegung Behandlung) angeordnet worden. Sowohl dem Arztbericht vom 30. Juli 2008 wie auch dem erwähnten Bericht vom 12. Januar 2009 sei zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer angegeben habe, sich bereits (...) selbst verletzt zu haben. Zu diesen vom Beschwerdeführer vorgebrachten Umständen würden keine medizinischen Akten vorliegen. Da das auffällige Verhalten des Beschwerdeführers erst nach dem rechtskräftigen Entscheid bezüglich einer Rückkehr in den Nordirak aktenkundig sei, müsse davon ausgegangen werden, dass die Fremdgefährdung (Darlegung Fremdgefährdung) wie auch die Selbstgefährdung im Zusammenhang mit der bevorstehenden Rückkehr in den Irak zusammenhängen würden. Offenbar würden dem Beschwerdeführer die psychischen Ressourcen fehlen, um sich mit der Tatsache, dass er in sein Heimatland zurückkehren müsse, auseinanderzusetzen.
Es sei unbestritten, dass ein Wegweisungsentscheid und die damit verbundene Rückkehr ins Heimatland eine Lebenskrise auslösen könnten, welche in der Folge psychische Erkrankungen nach sich ziehen und sogar suizidale Gedanken oder Suizidversuche auslösen
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könnten. Suizidalität, die in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Wegweisungsanordnung stehe, spreche nicht gegen einen Wegweisungsvollzug, da diese vor diesem Hintergrund höchstenfalls als krisenbedingt zu qualifizieren sei und zudem gegebenenfalls  im Rahmen einer psychiatrischen Krisenintervention behandelt werden könne. Der Beschwerdeführer befinde sich bereits seit (...) in angemessener medizinischer Behandlung und erhalte auch Einzeltherapie. Ziel dieser aktuellen Behandlung müsse unter anderem auch sein, dass sich der Ausländer mit der Tatsache der Rückkehr in den Irak auseinandersetzen müsse. Aus asylrechtlichen Gründen würden keine Umstände vorliegen, die auf eine Verfolgung beziehungsweise Gefährdung des Betroffenen bei der Rückkehr in den Nordirak hinweisen würden. Für einen Neustart im Heimatland habe der Beschwerdeführer zudem die Möglichkeit, bei der  des Zuweisungskantons um Unterstützung bezüglich , allenfalls finanzielle Hilfe beziehungsweise medizinische Hilfe (Mitgabe von Medikamenten) zu ersuchen. Zusammenfassend sei , dass die geltend gemachten Wiedererwägungsgründe zu keinem anderen Entscheid geführt hätten, falls sie bei Erlass der in Rechtskraft erwachsenen Verfügung bekannt gewesen wären. Daher sei das Wiedererwägungsgesuch abzuweisen. Das BFM sei jedoch ausnahmsweise bereit, eine neue Ausreisefrist anzusetzen. Diese  ermöglichen, die seit (...) begonnene medizinische Behandlung intensiv fortzusetzen und in diesem Rahmen den Ausländer mit der Tatsache einer Rückkehr in den Irak vertraut zu machen.
3.2 Als Wiedererwägungsgrund wird im Wesentlichen der massiv  Gesundheitszustand des Beschwerdeführers geltend . Nachfolgend ist somit zu prüfen, ob infolge der geltend  gesundheitlichen Probleme der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in sein Heimatland als unzulässig respektive - summarisch - als unzumutbar zu betrachten ist.
3.3 Ob die vorgebrachte Veränderung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers rechtswesentlich ist - das heisst, eine veränderte Sachlage darstellt, die eine von den bisherigen Beurteilungen  Würdigung der Frage der Zulässigkeit und Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs zulässt - hat allein das  zu beantworten, da einem behandelnden Arzt oder einem  Gutachter diesbezüglich keine Kompetenz zukommt und er die rechtliche Würdigung dem Gericht weder abnehmen kann noch darf.
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3.4 Vorliegend wurden zusammen mit der Beschwerdeschrift Kopien von ärztlichen Zeugnissen (...) eingereicht, welche im angefochtenen Wiedererwägungsentscheid - bis auf das letztgenannte Zeugnis - ihre Berücksichtigung fanden und entsprechend gewürdigt wurden. Der Rechtsmitteleingabe lag zudem die Verfügung des stellvertretenden Bezirksarztes (...) vom (...) betreffend (...) bei. Weiter wurde mit Eingabe vom 19. März 2009 ein ärztliches Zeugnis gleichen Datums von D._ nachgereicht.
Im Arztzeugnis vom 17. März 2009 wurde folgende Diagnose gestellt: (Darlegung Diagnose). Das Arztzeugnis vom 19. März 2009 nimmt Bezug auf eine letztmals am (...) in C._ vorgenommene . Diese laute wie folgt: (Darlegung Diagnose).
Zur Begründung wurde in der Rechtsmitteleingabe im Wesentlichen auf die eingereichten medizinischen Unterlagen verwiesen und diese wurden inhaltlich zusammengefasst. Der Beschwerdeführer sei wegen seines angeschlagenen psychischen Gesundheitszustandes (...) in C._ hospitalisiert gewesen. (Darlegung der Hospitalisierungen).
Laut dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)  Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) auch Situationen, bei welchen die drohende Unmenschlichkeit in den  Umständen begründet sei. Vorliegend würden konkrete  dafür bestehen, dass sich der Beschwerdeführer bei einer  in den Irak selber gefährde. Aufgrund der eingereichten Arztberichte könne nicht davon ausgegangen werden, es handle sich um bloss vordergründige Androhungen selbstschädigender  und der Beschwerdeführer setze den drohenden Suizid als  gegen Vollzugsmassnahmen ein. Die ärztlichen Berichte würden klar zeigen, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Erkrankung zukünftig kaum in der Lage sein werde, sich so zu beherrschen, dass er sich selbst vor einer Schädigung seiner Gesundheit mit genügender Sicherheit bewahren könne. Eine erzwungene Rückkehr würde ihn  in eine Situation bringen, die zu einer konkreten Gefährdung im Sinne des Gesetzes führte, weshalb der Wegweisungsvollzug als  zu bezeichnen sei.
4.
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4.1 Der Vollzug der Wegweisung ist nicht zulässig, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen  entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG).
4.1.1 So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu  (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]). Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
4.1.2 Da dem Beschwerdeführer mit in Rechtskraft erwachsener  des BFF vom 13. April 2005 die Flüchtlingseigenschaft nicht zuerkannt und folgerichtig das Asylgesuch abgelehnt wurde (vgl. Bst. A.a hiervor), kommt das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren nicht zum Tragen. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers in den Irak erweist sich demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG als rechtmässig.
Sodann ergeben sich weder aus seinen Vorbringen in den  Asyl- und Aufhebungsverfahren noch aus den Akten des  Wiedererwägungsverfahrens Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer für den Fall einer Rückschiebung in den  daselbst mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre. Gemäss konstanter Praxis des EGMR sowie jener des UN- müsste der Beschwerdeführer eine konkrete  ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 E. 6a S. 122, mit weiteren Hinweisen; EGMR [Grosse Kammer], Saadi gegen Italien, Urteil vom 28. Februar
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2008, Beschwerde Nr. 37201/06, §§ 124 bis 127, mit weiteren ). Diese Voraussetzungen sind jedoch in casu als nicht erfüllt zu erachten. Dieser Einschätzung steht auch die gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers, wie sie hiernach unter E. 4.3.2 dargestellt wird, einem Wegweisungsvollzug unter dem Teilaspekt der Zulässigkeit besehen nicht entgegen. Zwar kann gemäss der Praxis des EGMR der Vollzug der Wegweisung eines abgewiesenen Asylsuchenden mit gesundheitlichen Problemen im Einzelfall einen Verstoss gegen Art. 3 EMRK darstellen; hierfür sind jedoch ganz aussergewöhnliche Umstände vorausgesetzt (vgl. EMARK 2005 Nr. 23 E. 5.1. S. 211 f., mit einer Zusammenfassung der Rechtsprechung des EGMR). Vorliegend sind solche ganz aussergewöhnlichen Umstände („very exceptional circumstances“), wie sie der EGMR in seinem Urteil vom 2. Mai 1997 i.S. D. gegen Grossbritannien feststellte, wo neben einer kurzen Lebenserwartung aufseiten des an AIDS erkrankten Auszuweisenden erschwerend die Gefahr eines Todes unter extremen physischen und psychischen Leiden hinzukam, auszuschliessen (vgl. BVGE 2009/2 E. 9.1.3; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts D-6721/2008 vom 5. Januar 2009 und D-6364/2008 vom 4. November 2008 E. 7.1 mit Hinweisen auf die neuste Praxis des EGMR; EMARK 2004 Nr. 6 E. 7b S. 41). Im Übrigen verpflichtet Art. 3 EMRK einen Konventionsstaat grundsätzlich nicht dazu, bei einer Konfrontation mit Suiziddrohungen von einer zu vollziehenden Weg- oder Ausweisung Abstand zu nehmen. Im konkreten Fall besteht Gewähr dafür, dass nötigenfalls geeignete Massnahmen ergriffen werden könnten mit dem Ziel, die Umsetzung allfälliger Suizidabsichten im Zusammenhang mit der Ausschaffung zu verhindern (vgl. EMARK 2005 Nr. 23 E. 5.1. S. 212, mit einem Hinweis auf den Entscheid des EGMR vom 7.  2004 i.S. Dragan u.a. gegen Deutschland [Entscheid Nr. 33743/03]). Alleine aus der allgemeinen Menschenrechtssituation im Nordirak schliesslich lässt sich kein reales Risiko von Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung herleiten. Selbst das Vorliegen einer allgemein schlechten Menschenrechtslage genügt nämlich noch nicht für die Annahme einer drohenden  von Art. 3 EMRK (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 E. 6a S. 122, mit  Hinweisen).
Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
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4.2 Art. 83 Abs. 4 AuG stellt eine Kodifizierung der bisherigen Praxis zur konkreten Gefährdung nach Art. 14a Abs. 4 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (aANAG, BS 1 121) dar (vgl. PETER BOLZLI in MARC SPESCHA/HANSPETER THÜR/ANDREAS ZÜND/PETER BOLZLI, Kommentar Migrationsrecht, Zürich 2008, Nr. 15 zu Art. 83 AuG, mit Hinweisen). Dieser Praxis zufolge wird aus humanitären Gründen, nicht in Erfüllung völkerrechtlicher Pflichten der Schweiz, auf den Vollzug der Wegweisung verzichtet, wenn die Rückkehr in den Heimatstaat für die betroffene Person eine konkrete Gefährdung darstellt. Eine solche Gefährdung kann angesichts der im Heimatland herrschenden allgemeinen politischen Lage, die sich durch Krieg, Bürgerkrieg oder durch eine Situation allgemeiner Gewalt , oder aufgrund anderer Gefahrenmomente, wie  einer notwendigen, aber dort nicht durchführbaren medizinischen Behandlung, angenommen werden. Die beurteilende Behörde hat in jedem Einzelfall eine Gewichtung vorzunehmen zwischen den sich nach einer allfälligen Rückkehr des weggewiesenen Asylbewerbers in sein Heimatland ergebenden humanitären Aspekten einerseits und dem öffentlichen Interesse am Vollzug der rechtskräftig verfügten Wegweisung andererseits.
Der Begriff der "konkreten Gefährdung" gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG ist eng auszulegen und bezieht sich vorab auf einen schwerwiegenden Eingriff in die körperliche Integrität des Ausländers. Art. 83 Abs. 4 AuG findet insbesondere Anwendung auf Personen, die nach ihrer  einer konkreten Gefahr ausgesetzt wären, weil sie aus objektiver Sicht wegen der vorherrschenden Verhältnisse mit grosser  unwiederbringlich in völlige Armut gestossen würden, dem Hunger und somit einer ernsthaften Verschlechterung ihres , der Invalidität oder gar dem Tod ausgeliefert  (vgl. die zutreffende Rechtsprechung der ARK in EMARK 2006 Nr. 10 E. 5.1, mit weiteren Hinweisen).
4.3
4.3.1 Das Bundesverwaltungsgericht hat sich im Grundsatzurteil vom 14. März 2008 (BVGE 2008/5) ausführlich mit der Sicherheitslage im Nordirak befasst und die Anordnung des Wegweisungsvollzugs für , gesunde und junge kurdische Männer, die ursprünglich aus der Region stammen und dort nach wie vor über ein soziales Netz oder Parteibeziehungen verfügen, grundsätzlich als zumutbar erachtet.
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Nach dem in diesem Urteil festgelegten Massstab erweist sich der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers als zumutbar. Dieser hat von seiner Geburt bis zur Ausreise stets in der Provinz B._ gelebt und verfügt mit seinen in (...) wohnhaften Eltern und seiner Schwester über enge familiäre Bezugspersonen, die ihn im im Fall der Rückkehr unterstützen könnten, etwa durch Aufnahme im  in der ersten Phase nach der Rückkehr. Es kann deshalb mit genügender Sicherheit von einem tragfähigen Beziehungsnetz ausgegangen werden. Des Weiteren hat der Beschwerdeführer in seiner Heimat während mehrerer Jahre (Darlegung Erwerbstätigkeit) und in der Schweiz während einiger Zeit gemäss der eingereichten Arbeitgeberbestätigung (...) gearbeitet. Damit bringt der  in Bezug auf Berufserfahrung gute Voraussetzungen mit, die es ihm ermöglichen sollten, selbst unter den nicht einfachen Bedingungen in seiner Heimat in absehbarer Zeit ein Einkommen zu erzielen und für seinen Unterhalt selber aufzukommen.
4.3.2 Es bleibt zu prüfen, ob die gesundheitliche Situation des  im Speziellen auf ein individuelles Vollzugshindernis schliessen lässt.
Hinsichtlich der angeführten und durch medizinische Unterlagen  Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes des  ist Folgendes zu erwägen: Gründe ausschliesslich  Natur lassen den Wegweisungsvollzug im Allgemeinen nicht als unzumutbar erscheinen, es sei denn, die erforderliche Behandlung sei wesentlich und im Heimatland nicht erhältlich (vgl. EMARK 2003 Nr. 24 E. 5b S. 157 f.). Entsprechen ferner die Behandlungsmöglichkeiten im Herkunftsland nicht dem medizinischen Standard in der Schweiz, so bewirkt dies allein noch nicht die Unzumutbarkeit des Vollzugs. Von  solchen Unzumutbarkeit ist erst dann auszugehen, wenn die  Möglichkeit der Weiterbehandlung eine drastische und  Verschlechterung des Gesundheitszustandes nach sich zieht (vgl. EMARK 2004 Nr. 7 E. 5d S. 50 ff., EMARK 2003 Nr. 24 E. 5b S. 157 f.). Vorliegend sind, entgegen der auf Beschwerdeebene vorgebrachten Ansicht, unter diesen Rahmenbedingungen den Akten keine stichhaltigen Anhaltspunkte für das Vorliegen einer medizinischen Notlage im Heimatstaat im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG zu entnehmen.
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Gemäss den neuesten in den Akten liegenden ärztlichen Zeugnissen der C._ vom 17. März 2009 sowie von D._ vom 19. März 2009 bestehen beim Beschwerdeführer (Darlegung Diagnose).
Laut dem Arztbericht vom 17. März 2009 sei die (...) Aufnahme vom (...) wegen (...) geschehen. Nachdem sich der Beschwerdeführer zunächst nur im Bett aufgehalten habe und dazu habe aufgefordert werden müssen, aufzustehen, habe dieser danach begonnen, an der Tagesstruktur teilzunehmen. In den Gesprächen über die aktuelle Situation und über die Zukunft habe er sich durch "nicht verstehen" und teilweise unverständliches Schimpfen entzogen. Zu diesem  habe dasjenige bei Besuch von Bekannten kontrastiert, zumal der Beschwerdeführer dann aufgeräumt sowie unternehmungslustig gewirkt und im Denken einen geordneten Eindruck gemacht habe. Nachdem der Beschwerdeführer die Möglichkeit gehabt habe, (...), seien die Ängste (...) kein Thema mehr gewesen. (Darlegung Therapieverlauf). Der Beschwerdeführer könne jedoch ausdrücken, dass er mit seiner Behandlung in der Schweiz unzufrieden sei und nicht in den Irak zurückkehren möchte. Es bestünden keine Hinweise, dass die Suizidalität im Zusammenhang mit einer schweren psychiatrischen Erkrankung oder Geistesstörung zusammenhänge. Vielmehr sei sie eine Reaktion auf die mögliche Ausschaffung oder auch ein Druckmittel, um diese zu verhindern. Das Risiko eines Bilanzsuizides bleibe nicht ausgeschlossen. Dabei handle es sich jedoch nicht um ein psychiatrisches Problem, auf das man therapeutisch Einfluss nehmen könne. Somit sei es auch schwierig, eine eindeutige Prognose zu stellen. Die Probleme mit (...) könnten Ursache oder Folge der sozialen Situation des Beschwerdeführers sein und die Reaktionen auf einen negativen Asylentscheid dürften sich im ähnlichen Rahmen wiederholen. Suiziddrohungen stünden im direkten Zusammenhang dazu und seien nicht Ausdruck einer psychiatrischen Erkrankung. Schliesslich wurde im ärztlichen Zeugnis von D._ vom 19. März 2009 darauf hingewiesen, dass im Anschluss an den Austritt des Beschwerdeführers aus C._ nun wieder auch eine latente Selbst- und Fremdgefährdung aus fachärztlicher Sicht festgestellt werden müsse.
Was die in den medizinischen Unterlagen aufgeführten psychischen Probleme des Beschwerdeführers betrifft, so lassen sich diese - ohne die Unzulänglichkeiten des Gesundheitssystems im Nordirak  auch im Bezug auf die Behandelbarkeit psychischer Erkran-
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kungen auszublenden (vgl. BVGE 2008/5 E. 7.5.6 S. 70 f.) - nicht als schweres psychisches Leiden interpretieren, das den  im Falle einer Rückkehr einer konkreten Gefahr aussetzen könnte.
Zunächst ist festzuhalten, dass die im ärztlichen Zeugnis von D._ vom 12. Januar 2009 in Betracht gezogene  (...) weder im ärztlichen Zeugnis der C._ vom 17. März 2009 noch im Zeugnis des D._ vom 19. März 2009 aufgegriffen wird. Es fehlen demnach Anhaltspunkte, um im Rahmen der  Zumutbarkeitsprüfung auf eine (...) abzustellen oder tiefer  Abklärungen in diese Richtung zu treffen. Zudem wird im ärztlichen Bericht der C._ vom 17. März 2009 explizit ausgeführt, dass keine Hinweise bestünden, wonach die Suizidalität im Zusammenhang mit einer schweren psychiatrischen Erkrankung oder Geistesstörung stehe. Vielmehr sei sie eine Reaktion auf die mögliche Ausschaffung oder auch ein Druckmittel, um diese zu verhindern. Das Risiko eines Bilanzsuizides bleibe nicht ausgeschlossen.
Soweit der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe  anführt, aufgrund der Arztberichte könne nicht davon  werden, es handle sich um bloss vordergründige Androhungen selbstschädigender Handlungen und er setze den drohenden Suizid als Druckmittel gegen Vollzugsmassnahmen ein, zumal in den  bei ihm von einer latenten Suizidalität ausgegangen werde und auch ein Bilanzsuizid nicht ausgeschlossen werde, ist immerhin anzuführen, dass die bisherigen Vorkommnisse, die zu einem  geführt hätten - soweit sie aus den Akten (überhaupt)  sind - gerade nicht unter einen Bilanzsuizid, der gemäss den Ausführungen in der Beschwerdeschrift in aller Regel gründlich  und vorbereitet und dessen Gelingen sichergestellt werde,  werden können. So deutet beispielsweise der Umstand, dass der Beschwerdeführer (Darlegung angeblicher Selbstmordversuch), viel eher auf eine Affekthandlung als Reaktion auf eine befürchtete Ausschaffung als auf einen geplanten Suizid hin.
Dass ein unausweichlich bevorstehender Wegweisungsvollzug bei den damit konfrontierten ausländischen Personen zu einer nicht  psychischen Belastung führt, ist nachvollziehbar. Dieser  kommt aber im asyl- und ausländerrechtlichen Kontext  keine Bedeutung zu, weil eine geltend gemachte Gefährdung  Formen aufweisen muss, um zur Unzumutbarkeit des Wegwei-
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sungsvollzugs nach Art. 83 Abs. 4 AuG führen zu können. Indessen kann im Einzelfall eine reaktiv auf einen bevorstehenden  auftretende und ernsthaft gesundheitsgefährdende  Störung lebensbedrohlichen Ausmasses für die Frage der  relevant sein. Vorliegend könnte für die Zeit vor und  der Rückreise in den Heimatsstaat einer allfälligen - und gemäss den medizinischen Unterlagen wohl zu erwartenden - zeitweiligen  des psychischen Zustandes des Beschwerdeführers medikamentös und mit einer persönlichen Betreuung begegnet werden. Ohne die damit verbundene Beeinträchtigung der  zu verkennen, kann somit von den beim Beschwerdeführer vorliegenden gesundheitlichen Beschwerden insgesamt nicht auf eine konkrete Gefährdung in Form einer medizinischen Notlage nach dem Verständnis von Art. 83 Abs. 4 AuG geschlossen werden. In diesem Zusammenhang kann erneut darauf hingewiesen werden, dass der Beschwerdeführer in seiner Heimat auf ein stabiles familiäres Umfeld zählen kann, das ihn bei der Reintegration unterstützen dürfte. Hinsichtlich der Finanzierung einer allfälligen (Weiter-)Behandlung des Beschwerdeführers ist darauf hinzuweisen, dass aufgrund der  Beurteilung des Gesundheitszustandes und der  davon ausgegangen werden kann, der Beschwerdeführer könne bei einer Rückkehr auch in Berücksichtigung der schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Situation eine Erwerbstätigkeit aufnehmen und in Verbindung mit der Möglichkeit des Erhalts einer anfänglichen medizinischen Rückkehrhilfe aus der Schweiz die Kosten für seine Behandlung übernehmen.
5.
5.1 Zusammenfassend ist demnach festzuhalten, dass die Vorinstanz zu Recht das Wiedererwägungsgesuch des Beschwerdeführers  hat.
5.2 Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene  vom 13. Februar 2009 Bundesrecht nicht verletzt, den  Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und  ist (vgl. Art. 106 AsylG). Die Verfügung des Bundesamtes ist  zu bestätigen und die Beschwerde vom 18. März 2009 .
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6.1 Eine Partei, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, wird auf Antrag hin von der Bezahlung der Verfahrenskosten befreit, sofern ihr Begehren nicht aussichtslos erscheint (Art. 65 Abs. 1 VwVG). Da von der Bedürftigkeit des Beschwerdeführers auszugehen ist und die Beschwerde zum Zeitpunkt ihrer Einreichung nicht als aussichtslos zu betrachten war, ist das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG gutzuheissen.  sind dem Beschwerdeführer keine Verfahrenskosten .
6.2 Das Begehren um unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Sinne von Art. 65 Abs. 2 VwVG ist abzuweisen, da das vorliegende Verfahren weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht besonders komplex erscheint und auch das Nichtbeherrschen einer Amtssprache für die Beigabe eines Anwalts nicht ausschlaggebend ist.
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