Decision ID: 76142e9a-029a-5154-baf7-4dc538d84395
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Die Beschwerdeführer reisten gemäss eigenen Angaben von C._ am 9. Juni 2007 über D._ aus und durch ihnen unbekannte Länder am 18. Juni 2007 illegal in die Schweiz ein, wo sie gleichentags im Empfangs- und Verfahrenszentrum G._ Asylgesuche einreichten.
Aufgrund starker Zweifel am angegebenen Alter liess das BFM am 21. Juni 2007 radiologische Untersuchungen (Knochenanalysen zur Alterbestimmung) durchführen. Die Werte lauteten bei B._ auf ein Alter von 18 Jahren und bei A._ auf 17 Jahre. Am 2. Juli 2007 erfolgten die summarischen Empfangsstellenbefragungen der beiden Beschwerdeführer. B._ wurde in einer Nachbefragung am 2. Juli 2007 das rechtliche Gehör zu der Knochenanalyse gewährt. Am 13. Juli 2007 erfolgten die direkten Anhörungen der .
Zur Begründung ihrer Asylgesuche machten die Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, sie hätten bei Ihren Eltern in C._ gewohnt. Ihr Vater sei Weinproduzent gewesen, habe in E._ einen Betrieb besessen und Wein nach Russland verkauft. Aufgrund eines Grossauftrages aus Russland habe er sich eine grössere Summe Geld leihen müssen. Er habe zwar auftragsgemäss geliefert, aber seine russischen Auftraggeber hätten wegen des zwischenzeitlichen Verbots georgischen Weins in Russland nach Lieferung die Zahlung verweigert. Da ihr Vater das geliehene Geld nicht habe zurückzahlen können, sei er im Juni 2007 von Geldeintreibern bedroht worden. Einige Männer hätten ihn schliesslich zu Hause aufgesucht, geschlagen und gedroht, seinen Söhnen etwas anzutun. Zwei Tage später habe ihr Vater sie nach D._ gebracht und einem Lastwagenfahrer übergeben, der sie gleichentags aus Georgien gebracht habe.
B. Mit zwei Verfügungen vom 20. Juli 2007 - eröffnet jeweils  - trat das BFM auf die Asylgesuche der beiden Beschwerdeführer vom 18. Juni 2006 in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des  vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht ein und ordnete die Wegweisung der Beschwerdeführer aus der Schweiz sowie deren  an. Zur Begründung des Nichteintretens auf die Asylgesuche hielt es zusammenfassend fest, die Beschwerdeführer hätten innert
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48 Stunden nach Gesuchseinreichung keine Reise- oder  abgegeben und keine entschuldbaren Gründe dafür glaubhaft gemacht, sie erfüllten die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 und 7 AsylG nicht und zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der  oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses seien aufgrund der Aktenlage nicht erforderlich.
C. Mit nahezu identischen Eingaben vom 26. Juli 2007 (Poststempel) erhoben die Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid beim  Beschwerde und beantragten sinngemäss, die  Verfügungen aufzuheben und auf die Asylgesuche . Sie führten aus, im Heimatland verfolgt zu werden und  an, Identitätsnachweise nachzureichen zu wollen, wofür sie  Zeit benötigten.
D. Mit Zwischenverfügung vom 2. August 2007 teilte der  den Beschwerdeführern mit, sie dürften den Abschluss des  in der Schweiz abwarten, vereinigte die beiden Verfahren und verzichtete auf die Erhebung eines Kostenvorschusses.
E. Das Bundesverwaltungsgericht lud das Bundesamt zur  ein und forderte es auf, zur Behauptung der Minderjährigkeit der Beschwerdeführer und zum Umfang der Abklärungspflicht bei der Prüfung der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges der  Stellung zu nehmen. Das BFM kam dem in seiner  vom 21. August 2007 nach, äusserte sich zudem zur Prüfung der Flüchtlingseigenschaft im Rahmen eines  nach Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG und beantragte die Abweisung der Beschwerden.
F. Die Vernehmlassung wurde den Beschwerdeführern zur Replik am 5. September 2007 per Einschreiben mit Rückschein zugestellt und gelangte jeweils per Post am 18. September 2007 (Eingangsstempel Bundesverwaltungsgericht) mit dem Vermerk � nicht abgeholt� an das Gericht zurück.
G. Am 22. August 2007 wurde B._ wegen geringfügigen Ladendiebstahls in F._ angezeigt. Am 24. August 2007 erging eine Strafverfügung des Bezirksamtes G._ die rechtswidriger Einreise des Beschwerdeführers und mehrfachen geringfügigen Ladendiebstahls (am 6. und 11. Juli 2007) betreffend. Am 4. Septem-
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ber 2007 wurden beide Beschwerdeführer nach einem Bericht der Kantonspolizei F._ wegen versuchten geringfügigen Ladendiebstahls angezeigt. Gemäss Bericht der Kantonspolizei F._ wurde der Beschwerdeführer A._ am 7. September 2007 wegen geringfügigen Ladendiebstahls angezeigt. Am 24. September 2007 wurde der B._ wegen bandenmässigen Ladendiebstahls durch die Stadtpolizei H._ verhaftet, und es wurde gegen ihn durch die Sicherheitsdirektion Kanton H._, _, am gleichen Tag eine Ausgrenzung aus dem Gebiet des Kantons H._ verfügt.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden  Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), sofern  Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden. Dazu gehören Verfügungen des BFM, welche gestützt auf das AsylG erlassen wurden; das  entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BGG, SR 173.110]).
1.2 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht,  Missbrauch und Überschreitung des Ermessens, die  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen  und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
2.
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2.1 Die Beschwerden richten sich gegen Verfügungen, laut deren  (Ziffer 1) das BFM auf die Asylgesuche nicht eingetreten ist. Die Verfügung bildet als Anfechtungsgegenstand in der  den äusseren Rahmen, innerhalb welchem die  der Rechtsmittelinstanz ein Rechtsverhältnis zur Beurteilung  können. Der durch die Parteibegehren definierte  darf nicht über den Anfechtungsgegenstand hinaus reichen. Gegenstand des Beschwerdeverfahrens kann grundsätzlich nur sein, was Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens war oder nach  Gesetzesauslegung hätte sein sollen (vgl. CHRISTOPH AUER,  und Rügeprinzip im Spannungsfeld der  Prozessmaximen, Bern 1997, S. 63; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, S. 149). Werden Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM der Form nach ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 32-35 AsylG), mit Beschwerde angefochten, so ist dementsprechend einzig zu beurteilen, ob die  zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist. Die  der Beschwerdeinstanz ist mit anderen Worten darauf beschränkt, im Fall der Begründetheit des Rechtsmittels die  Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.).
Mit dem am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Nichteintretensgrund von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG hat der Gesetzgeber indes ein Summarverfahren geschaffen, in welchem über das Bestehen  Nichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft  materiell zu entscheiden ist, soweit dies im Rahmen einer  Prüfung möglich ist (vgl. BVGE 2007/8 insbes. E. 5.6.5 S. 90 ff.). Dementsprechend ist im Beschwerdeverfahren auch die Flüchtlingseigenschaft Prozessgegenstand (vgl. BVGE a.a.O. E. 2.1). Nicht beschränkt ist die Beurteilungszuständigkeit des  zudem in der Frage der Wegweisung und deren , weil das BFM sich diesbezüglich gemäss Art. 44 AsylG in  mit Art. 14a des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG, SR 142.20)  zur Sache zu äussern hat.
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2.2 Die Beschwerdeführerer haben am Verfahren vor dem Bundesamt teilgenommen, sind durch die angefochtene Verfügung besonders  und haben ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung. Damit sind sie zur Einreichung der  legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG).
2.3 Vorab ist die Frage der Prozessfähigkeit der Beschwerdeführer als Sachurteilsvoraussetzung von Amtes wegen zu prüfen (FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 73). Als  Korrelat der Handlungsfähigkeit ist sie nach den  zivilrechtlichen Vorschriften zu beurteilen (vgl. EMARK 1996 Nr. 3 E. 2b S. 19). Sie setzt demnach Urteilsfähigkeit, Mündigkeit und das Fehlen einer Entmündigung voraus (Art. 13, 16 und 17 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches vom 10. Dezember 1907 [ZGB, SR 210] sowie Art. 35 i.V.m. Art. 20 Abs. 1 Bst. a des Bundesgesetzes vom 18. Dezember 1987 über das Internationale Privatrecht [IPRG, SR 291]).
Beide Beschwerdeführer gaben an, minderjährig zu sein.  Dokumente, die die Altersangaben hätten bestätigen können, reichten sie jedoch nicht ein (vgl. EMARK 2004 Nr. 30 E. 6.1. S. 210). Stellte man auf diese Angaben ab, wären die Beschwerdeführer als unmündig zu betrachten (vgl. Art. 14 ZGB). Ob das von ihnen  Geburtsdatum den Tatsachen entspricht beziehungsweise die Minderjährigkeit als glaubhaft zu erachten ist (vgl. EMARK 2004 Nr. 30 E. 5.3.3. S. 209 f.), braucht im Rahmen der vorliegenden Prüfung der Eintretensvoraussetzungen nicht geklärt zu werden. Sofern die Altersangaben der Wahrheit entsprechen, konnten und können sich die Beschwerdeführer grundsätzlich nur mit Zustimmung des  Vertreters durch ihre Handlungen verpflichten (Art. 19 Abs. 1 ZGB). Soweit urteilsfähig, vermögen sie jedoch ohne  des gesetzlichen Vertreters selbständig Rechte auszuüben, die ihnen um ihrer Persönlichkeit willen zustehen (Art. 19 Abs. 2 ZGB). Das Einreichen eines Asylgesuches wie auch die Ergreifung von damit zusammenhängenden Rechtsmitteln sind so genannte "" Rechte, die ein nicht mündiger, aber urteilsfähiger Gesuchsteller ohne Zustimmung seines gesetzlichen Vertreters ausüben kann (vgl. EMARK 1996 Nr. 5). Urteilsfähig ist jeder, dem es nicht wegen seines Kindesalters oder infolge anderer Umstände an der Fähigkeit mangelt, vernunftgemäss zu handeln (Art. 16 ZGB). Vorliegend bestehen  der Akten keinerlei Anhaltspunkte, die zu Zweifeln an der Ur-
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teilsfähigkeit des Beschwerdeführers in Bezug auf das vorliegende  Anlass geben würden. Insbesondere führen die Befragungsprotokolle zum Schluss, die Beschwerdeführer seien sich über den Sinngehalt der an sie gerichteten Fragen im Klaren gewesen, hätten sachbezogen darauf geantwortet und sich bei der Darlegung  Asylgründe und persönlichen wie familiären Verhältnisse jederzeit von vernünftigen Überlegungen leiten lassen. Das von der  wahrgenommene Desinteresse des Beschwerdeführers B._ an seiner Befragung lässt allein keine Zweifel an der Urteilsfähigkeit des nach eigenen Angaben 16-jährigen  aufkommen. Infolgedessen ist von der Urteilsfähigkeit und damit von der Prozessfähigkeit der Beschwerdeführer auszugehen.
2.4 Grundsätzlich sind einem urteilsfähigen, unbegleiteten und nicht vertretenen unbegleiteten Minderjährigen, d.h. unter 18-Jährigen (vgl. Art. 1 Bst. d der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über  [AsylV 1, SR 142.311] i.V.m. Art. 14 ZGB und Art. 1 des Übereinkommens vom 20. November 1989 über die Rechte des  [KRK, SR 0.107 KRK]), dem kein Vormund oder Beistand ernannt worden ist und wo entsprechende vormundschaftliche Massnahmen seitens der zuständigen kantonalen Behörden auch nicht innert  Frist zu erwarten sind, für die Dauer des Asylverfahrens eine rechtskundige Vertrauensperson beizuordnen, und zwar bevor die  Anhörung zu den Asylgründen (Art. 29 AsylG bzw. Art. 36 Abs. 1 AsylG) durchgeführt wird (vgl. Art. 17 Abs. 3 AsylG; Art. 7 Abs. 3 und 5 AsylV 1; Art. 12 und 22 KRK; EMARK 1998 Nr. 13; EMARK 1999 Nr. 18; EMARK 2003 Nr. 1).
Dem Beschwerdeführer B._, der bei Einreichung seines Asylgesuches angegeben hatte, er sei am 26. Januar 1991 geboren und somit sechzehneinhalb Jahre alt, wurde - im Gegensatz zu seinem Bruder - für die Dauer des Asylverfahrens keine Vertrauensperson beigeordnet. In seinem Fall wurde vorfrageweise vor der  Befragung im Empfangszentrum und der direkten  über die Frage der Glaubhaftigkeit der geltend gemachten Minderjährigkeit entschieden und der Beschwerdeführer für volljährig befunden, weshalb ihm vor der ersten gemäss Art. 36 Abs. 1 AsylG  Anhörung zu den Asylgründen im Sinne von Art. 29 und 30 AsylG keine Vertrauensperson beigeordnet worden ist. Fraglich ist, ob diese fehlende Beiordnung einer Vertrauensperson im Vorfeld einen prozessualen Mangel darstellt (vgl. EMARK 2004 Nr. 30 E. 6.4.5.
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S. 214). Das BFM legt explizit dar, weshalb es das vom  B._ behauptete Alter als unglaubhaft erachtet hat und in Anwendung von Art. 8 ZGB insoweit von einer Beweislosigkeit und in der Folge von der Unglaubhaftigkeit der Minderjährigkeit ausgegangen ist (vgl. hierzu EMARK 2004 Nr. 30 E. 5.5.3. S. 209 f. sowie E. 6.4.5. S. 214).
2.5 Fraglich ist damit zunächst, ob die Vorinstanz bei ihrer  Prüfung des Alters zu Recht davon ausgegangen ist, der  B._ sei nicht minderjährig.
2.5.1 Die Vorinstanz begründete ihren Befund, der Beschwerdeführer sei nicht als minderjährig zu betrachten, im Wesentlichen wie folgt: Es lägen konkrete Indizien vor, die ernsthafte Zweifel an der geltend  Minderjährigkeit begründeten. Zum einen liesse das äussere Erscheinungsbild mit bereits markanten männlichen Gesichtszügen (physische Reifemerkmale) darauf schliessen, zum anderen habe das Resultat der Handknochenaltersanalyse die Behauptung der  nicht stützen können. Bezeichnenderweise habe der  auch keine rechtsgenüglichen Identitätspapiere . Ferner habe er im Rahmen einer mündlichen Stellungnahme dem Resultat der Abklärungen nichts Substanzielles . Die vom Beschwerdeführer behauptete, aber vom BFM  Minderjährigkeit sei somit unbewiesen geblieben, weshalb er die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen habe.
2.5.2 Der Beschwerdeführer hielt sowohl in der Nachbefragung, in welchem ihm das rechtliche Gehör zum Resultat der Untersuchung gegeben wurde, als auch in der Beschwerde fest, er sei 16 Jahre alt.
2.5.3 In der Vernehmlassung äusserte sich das BFM unter Hinweis auf seine Verfügung dahingehend, dass nicht allein auf Grund der  der Handknochenanalyse, sondern aufgrund weiterer  Elemente auf die Volljährigkeit des Beschwerdeführers  worden sei. Im Übrigen sei auf die Verurteilung wegen zweifachen Diebstahles zu verweisen, und es bestehe der Verdacht, dass weitere Diebstahlsdelikte begangen worden seien.
2.5.4 Die Vorinstanz ist im Ergebnis im Rahmen einer  aller Elemente, die für oder gegen den Beschwerdeführer , zu Recht von der Unglaubhaftigkeit der geltend gemachten Min-
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derjährigkeit ausgegangen (zum Beweismass vgl. EMARK 2000 Nr. 19 E. 8b S. 188).
Allerdings lässt sich entgegen der Ansicht der Vorinstanz aus der  (vgl. EMARK 2000 Nr. 19) im vorliegenden Fall  ein Indiz für die Volljährigkeit noch für die Minderjährigkeit des  ableiten, da es sich zwischen dem angegebenen  des Beschwerdeführers (16 Jahre) und der Knochenaltersanalyse (18 Jahre) lediglich um eine Abweichung von zweieinhalb Jahren und damit um eine Abweichung innerhalb des Normalbereiches ohne  handelt (vgl. hierzu EMARK 2000 Nr. 19).
Auch dem vom BFM angeführten äusseren Erscheinungsbild des  (vgl. Art. 12 Bst. d VwVG), kommt in der vorliegenden Alterskategorie Jugendlicher beziehungsweise junger Erwachsener (15 - 25 Jahre) insofern kaum praktische Bedeutung zu, weil in diesem Alterbereich nach "Augenschein" eine einigermassen zuverlässige Schätzung, ob der Betreffende weniger oder mehr als 18 Jahre alt ist, nicht möglich ist (EMARK 2004 Nr. 30 E. 6.3 S. 211).
Angesichts des geringen Beweiswertes der wissenschaftlichen  und des äusseren Erscheinungsbildes kommt den Angaben des Beschwerdeführers (als Parteiauskünfte im Sinne von Art. 12 Bst. b VwVG) zu ihrem Alter und zur unterbliebenen Abgabe von Identitätspapieren in aller Regel entscheidende Bedeutung zu. Reicht wie im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer keinerlei  ein, welche die Behauptung, minderjährig zu sein, stützen könnten, darf allein daraus noch nicht der Schluss gezogen werden, dem Gesuchsteller sei es nicht gelungen, seine Minderjährigkeit glaubhaft zu machen, sondern es sind zuvor die angegebenen Gründe für dieses Versäumnis auf deren Plausibilität zu prüfen (vgl. EMARK 2001 Nr. 22 E. 3b S. 182). Der Beschwerdeführer erklärte, ohne  von Georgien in die Schweiz gereist zu sein (vgl. E-5088/2007 act. A1 S. 7). Er führte aus, nie einen Reisepass oder eine Identitätskarte gehabt zu haben (vgl. E-5088/2007 act. A1 S. 4, 5). Sowohl die in Zweifel zu ziehenden Angabe zum Nichtbesitz von Identitätskarte und Reisepass als auch die sich auf realitätsfremde  stützende Behauptung, ohne Identitätspapiere von  in die Schweiz gereist zu sein, sind, wie bereits von der  in der angefochtenen Verfügung richtig erkannt, als klar  zu betrachten. Weiter spricht gegen die geltend gemachte Minder-
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jährigkeit die vage und unrealistische Beschreibung des Reiseweges, führt die Vorinstanz doch zu Recht den Widerspruch auf, der  wolle einerseits sein Heimatland am 9. Juni 2007 verlassen haben und am 18. Juni 2007 in die Schweiz eingereist sein, andererseits aber fünf Tage lang gereist sein (vgl. E-5088/2007 act. A1, S. 7, 8). Auch dass B._ die Länder, durch die er gereist ist, nicht zu nennen vermag und weder Grenzkontrollen noch den Ankunftshafen bemerkt haben will, spricht gegen die behauptete Minderjährigkeit (vgl. E-5088/2007 act. A1, S. 7).
In der Nachbefragung vermag B._ nichts vorzubringen, was die unbewiesene Minderjährigkeit nachträglich glaubhaft gemacht hätte, und auch im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht hält er in der Beschwerdeschrift lediglich an seiner Altersangabe fest, von seinem Replikrecht macht er keinerlei Gebrauch. Das Verhalten des Beschwerdeführers muss insgesamt als Interessenlosigkeit an der Erstellung seiner Identität und damit auch an seinem Altersnachweis gewertet werden und deutet auf eine Verschleierung dieser  Angaben hin.
Im Weiteren hat der Beschwerdeführer ohne überzeugenden Grund keine Anstrengungen unternommen, sich aus dem Heimatstaat  zukommen zu lassen. Auch die Diebstahlsdelikte deuten auf  Motive des Beschwerdeführers hin und lassen Zweifel an dessen Glaubwürdigkeit aufkommen. In Würdigung des gesamten Verhaltens des Beschwerdeführers ist somit festzustellen, dass dieser  nicht nur keine plausiblen und damit entschuldbaren Gründe  kann, warum er keine Identitätspapiere eingereicht hat,  offenkundig nicht gewillt ist, solche zu beschaffen. Damit vermag der Beschwerdeführer seine geltend gemachte Minderjährigkeit nicht glaubhaft zu machen.
Die Einschätzung der Vorinstanz ist damit zu bestätigen, dass der  B._ mangels Glaubhaftmachung seiner Minderjährigkeit als volljährig anzusehen ist und ihm daher vor der Anhörung zu den Asylgründen am 13. Juli 2007 keine  beigeordnet werden musste.
2.6 Die Beschwerden wurden innert der gesetzlichen Frist von fünf Arbeitstagen in gültiger Form eingereicht (Art. 108a AsylG sowie
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Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG). Demzufolge ist auf diese .
3. Nachfolgend ist zu prüfen, ob das BFM zu Recht gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf die Asylgesuche nicht eingetreten ist. Gemäss dieser Bestimmung wird auf ein Asylgesuch nicht eingetreten, wenn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Gesuches "Reise- oder Identitätspapiere" . Keine Anwendung findet diese Bestimmung, wenn  entschuldbare Gründe für ein Unvermögen, innerhalb von 48  nach Gesuchseinreichung "Reise- oder Identitätspapieren" , glaubhaft machen können (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), wenn auf Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG), oder wenn sich auf Grund der Anhörung die Notwendigkeit  Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG).
3.1 Der Begriff "Reise- oder Identitätspapiere", wie er in der  Bestimmung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG verwendet wird, ist mit Rücksicht auf die Zielsetzung der zum 1. Januar 2007 in Kraft  Gesetzesänderung in einem engen Sinne zu verstehen. Es fallen darunter diejenigen Dokumente, welche sowohl eine zweifelsfreie Identifizierung als auch die Rückschaffung ohne (grossen)  Aufwand ermöglichen (vgl. zum Ganzen BVGE 2007/7 E. 4-6 S. 58 ff.).
3.2 Der unveränderte Begriff der "entschuldbaren Gründe" im Sinne von Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ist im Sinne der Praxis zum bisherigen Recht zu verstehen (vgl. BVGE 2007/8 E. 3.2 S. 74 f., EMARK 1999 Nr. 16 E. 5c.aa S. 109 f.).
3.3 Nicht nur in Bezug auf die Qualität der abzugebenden , sondern auch hinsichtlich der Beweismassanforderungen und des zulässigen Prüfungsumfangs wurde mit der Neuformulierung des Nichteintretensgrundes der Papierlosigkeit eine Verschärfung . Der Gesetzgeber hat mit der Bestimmung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG ein Summarverfahren geschaffen, in welchem über das Bestehen beziehungsweise das Nichtbestehen der  abschliessend materiell befunden wird, soweit dies im
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Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist. Einzutreten ist auf das Asylgesuch dann, wenn bereits auf Grund einer summarischen Prüfung festgestellt werden kann, dass die asylsuchende Person die Flüchtlingseigenschaft im Sinne der Definition von Art. 3 AsylG  erfüllt (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG). Demgegenüber ist auf das Asylgesuch nicht einzutreten, wenn bereits auf Grund einer ebenso summarischen Prüfung festgestellt werden kann, dass die  Person die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht erfüllt. Die  der fehlenden Flüchtlingseigenschaft kann sich dabei sowohl aus der Unglaubhaftigkeit der Vorbringen, als auch aus der  Asylrelevanz ergeben. Kann auf Grund einer summarischen Prüfung nicht abschliessend festgestellt werden, ob die asylsuchende Person offensichtlich Flüchtling ist oder offensichtlich nicht Flüchtling ist, ist auf das Asylgesuch zwecks weiterer im ordentlichen Verfahren vorzunehmender Abklärungen zur Feststellung der  einzutreten (vgl. zum Ganzen BVGE 2007/8 E. 3-5 S. 74 ff.).
4. Die Beschwerdeführer reichten zur Bestätigung ihrer angegebenen Identität keinerlei Dokumente zu den Akten.
Entschuldbare Gründe für das Nichteinreichen eines Reise- oder  innerhalb von 48 Stunden seit der Gesuchseinreichung werden von den Beschwerdeführerern nicht vorgebracht. In den  Befragungen vom 2. Juli 2007 liessen sie verlauten, sie  keine Identitätskarte und keinen Reisepass und hätten bei den Behörden ihres Heimatlandes niemals die Ausstellung eines  Dokumentes beantragt (vgl. E-5087/2007, E-5088/2007, jeweils act A1, S. 4, 5 ). Ein solches Desinteresse, ein Dokument für den  Nachweis der Identität zu besitzen, erscheint grundsätzlich wenig plausibel. Beide Beschwerdeführer gaben an, vergeblich  zu haben, den Vater (E-5088/2007, act. A15, S. 2)  einen Nachbarn (E-5087/2007, act. A1, S. 5, A15, S. 2) zu , um sich einen Identitätsnachweis zuschicken zu lassen. Der  des Nachbarn sei abgeschaltet (vgl. E-5087/2007, act. A15, S. 2), und der Vater habe im Moment kein Telefon (vgl. E-5088/2007, act. A15, S. 2). Dem BFM ist zuzustimmen, dass es sich hierbei um reine Schutzbehauptungen handelt, zumal erwartet werden konnte, dass die Beschwerdeführer sich per Telefon, Internet oder Post an andere Personen ihres Freundes- und Verwandtenkreises hätten wenden können, um sich ihre angeblich zu Hause befindenden  zusenden zu lassen.
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Unrealistisch ist zudem, dass beide Beschwerdeführer auf der ganzen Reise nie etwas von einer Grenzkontrolle gemerkt haben wollen und nicht angeben konnten, durch welche Staaten die Ausreise erfolgt ist (vgl. E-5088/2007 act. A1, S. 7; E-5087/2007 act. A1, S. 7; siehe  unter 2.5.4) und dass der Beschwerdeführer A._ nicht einmal gemerkt haben will, dass sich der LKW zwischenzeitlich auf einem Transportschiff befunden haben soll (E-5087/2007 act. A1, S. 8). Mit diesen jeglicher Substanz entbehrenden Aussagen der Beschwerdeführer werden mithin keine entschulbaren Gründe für ihr Versäumnis, Identitätsdokumente einzureichen, vorgetragen. Mit ihrem gesamten Aussageverhalten vermitteln sie den auch im  nicht widerlegten Eindruck, sie versuchten ihre Identität und genaue Herkunft zu verschleiern (siehe oben unter 2.5.4).
4.1 Aus den Akten ist ferner zu schliessen, dass die  einerseits die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG  nicht erfüllen und ebenso offensichtlich - wie sich auch aus den nachfolgenden Erwägungen zum Vollzug der Wegweisung ergibt - keine Wegweisungsvollzugshindernisse bestehen. Hinsichtlich der  Widersprüche und anderer Unglaubhaftigkeitsindizien ist zur Vermeidung von Wiederholungen vorab auf die Erwägungen des BFM in der angefochtenen Verfügung zu verweisen, in welchen das BFM zu Recht festgestellt hat, bei den Verfolgungsvorbringen handle es sich auf den ersten Blick erkennbar um ein Konstrukt.
Den Aussagen der Beschwerdeführer mangelt es nicht nur an  und Differenziertheit bei der Schilderung des angeblichen Übergriffes, auffällig sind auch die zahlreichen Widersprüche. So gibt A._ beispielsweise an, drei Geldeintreiber hätten am 6. oder 7. Juni 2007 seinen Vater blutig geschlagen und die beiden Söhne an den Haaren gezerrt (E-5087/2007 act. A1, S. 6). Der Vorfall habe sich im elterlichen Haus ereignet (E-5087/2007 act. A15, S. 3), die beiden Beschwerdeführer hätten sich in einem Nebenzimmer befunden (E-5087/2007 act. A1, S. 6). Der Beschwerdeführer B._ macht hingegen geltend, sein Vater sei am 7. Juni 2007 von vier Geldeintreibern geohrfeigt und bedroht worden (E-5088/2007 vgl. act. A1, S. 6; A15, S. 4). Er erwähnt hingegen nicht, dass die Verfolger ihn und seinen Bruder an den Haaren gezogen hätten. Gemäss seinen Schilderungen hat sich der Übergriff im Hof des Hauses ereignet (E-5088/2007 vgl. act. A15, S. 4), und beide Beschwerdeführer hätten sich auch dort aufgehalten. Der Beschwerdeführer A._ ändert
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aber auf Vorhalt der Aussage seines Bruders seine Aussage , es sei ein Durchgang im elterlichen Haus gewesen (E-5087/2007 act. A 15, S. 3).
Das BFM hat demnach zu Recht festgestellt, die Beschwerdeführer  die Flüchtlingseigenschaft nicht. Gleichzeitig weist in den  des BFM nichts darauf hin, dass das Nichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft und das Fehlen von  nicht offensichtlich gewesen wären, mit der Konsequenz, dass das BFM in dieser Hinsicht eine nicht bloss summarische  Prüfung hätte vornehmen oder einen zu grossen  hätte betreiben müssen. Ebenso wenig bestehen Anzeichen , dass das BFM zusätzliche sachliche oder rechtliche Abklärungen hätte treffen müssen, um zur Erkenntnis zu gelangen, dass die  die Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllen und keine Wegweisungsvollzugshindernisse bestehen.
5. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass in den  Fällen die Voraussetzungen für ein Nichteintreten auf die  in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG  waren. Das BFM ist demnach zu Recht auf die Asylgesuche der Beschwerdeführer nicht eingetreten.
6.
6.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; dabei ist der Grundsatz der Einheit der Familie zu berücksichtigen (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
6.2 Zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der  entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzumutbaren oder unmöglichen Vollzuges das Anwesenheitsverhältnis nach den Bestimmungen des ANAG über die vorläufige Aufnahme zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG).
6.3 Der Vollzug ist nicht möglich, wenn der Ausländer weder in den Herkunfts- oder in den Heimatstaat noch in einen Drittstaat verbracht werden kann. Er ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise des Ausländers in seinen Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen. Der Vollzug kann ins-
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besondere nicht zumutbar sein, wenn er für den Ausländer eine  Gefährdung darstellt (Art. 14a Abs. 2 - 4 ANAG).
6.4 Niemand darf in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem sein Leib, sein Leben oder seine Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet sind oder in dem die Gefahr besteht, dass er zur Ausreise in ein solches Land gezwungen wird (Art. 5 Abs. 1 AsylG).
6.5 Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der  Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten vom 4. November 1950 (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
7. Die Beschwerdeführer verfügten weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung einer solchen. Die Wegweisungen wurden demnach zu Recht  (Art. 44 Abs. 1 AsylG; EMARK 2001 Nr. 21).
8.
8.1 Die Vorinstanz wies in ihren angefochtenen Verfügungen  darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur  schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. M. MARIO GATTIKER, Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Da es den Beschwerdeführern nicht gelungen ist, eine  erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu , kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des  Non-refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen der  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass sie im Fall  Ausschaffung in ihren Heimatstaat dort mit beachtlicher  einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wären. Gemäss Praxis des  Gerichtshofes für Menschenrechte sowie jener des UN- müssten die Beschwerdeführer eine konkrete Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihnen im
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Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung  würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16, S. 122, mit weiteren Hinweisen). Die allgemeine Menschenrechtssituation in ihrem Heimatstaat lässt den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt klarerweise nicht als unzulässig erscheinen. Nach Ansicht der Vorinstanz kann sich der  Beschwerdeführer A._ nicht auf die KRK berufen. Der Vorinstanz ist im Ergebnis Recht zu geben, dass der nach dem massgebenden schweizerischen Recht minderjährige  (vgl. EMARK 1994 Nr. 11 S. 92 E. 4d) aus der KRK keine  Wegweisungsvollzug entgegegenstehenden völkerrechtlichen Verpflichtungen ableiten kann. Bereits Art. 22 KRK gelangt nicht zur Anwendung, wonach die Vertragsstaaten geeignete Massnahmen treffen, um sicherzustellen, dass ein Kind, das die Rechtsstellung  Flüchtlings begehrt oder nach Massgabe der anzuwendenden  und Verfahren des Völkerrechts oder des innerstaatlichen Rechts als Flüchtling angesehen wird, angemessenen Schutz und humanitäre Hilfe bei der Wahrnehmung der Rechte erhält. Diese Bestimmung  sich allerdings nur auf minderjährige Asylsuchende und , nicht aber auf ausländische Minderjährige - wie den  - , deren Asylgesuch abgelehnt worden ist. Demnach bestehen keine völkerrechtlichen Verpflichtungen, im Vorfeld des  eines im Asylverfahren abgewiesenen Kindes Abklärungen über den Aufenthaltsort seiner Angehörigen vorzunehmen.
8.2 Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisungen sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
8.3 Aus humanitären Gründen, nicht in Erfüllung völkerrechtlicher Pflichten der Schweiz, wird auf den Vollzug der Wegweisung auch , wenn die Rückkehr in den Heimatstaat für den Betroffenen eine konkrete Gefährdung darstellt. Eine solche Gefährdung kann  der im Heimatland herrschenden allgemeinen politischen Lage, die sich durch Krieg, Bürgerkrieg oder durch eine Situation  Gewalt kennzeichnet, oder aufgrund anderer , wie beispielsweise einer notwendigen medizinischen , angenommen werden (vgl. Botschaft zum Bundesbeschluss über das Asylverfahren vom 22. Juni 1990, BBl 1990 II 668).
8.4 Eine Situation, welche die Beschwerdeführer als "Gewalt- oder De-facto-Flüchtlinge" qualifizieren würde, lässt sich aufgrund der  Situation in Georgien nicht ausmachen. Der am 7. November 2007
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vom Präsidenten Saakaschwili nach der gewaltsamen Auflösung von Massenprotesten in (...) C._ verhängte Notstand wurde am 16. November 2007 aufgehoben und die von der Opposition geforderten vorgezogenen Parlamentswahlen für Januar 2008 angekündigt. Es kann nicht von einer Situation allgemeiner Gewalt im Heimatland der Beschwerdeführer gesprochen werden. Auch die sozialen und  Schwierigkeiten, von welchen die ansässige Bevölkerung betroffen ist, stellen praxisgemäss keine existenzbedrohende Situation im Sinne von Art. 14a Abs. 4 ANAG dar (vgl. EMARK 1994 Nr. 19 E. 6b S. 149).
8.5 Das BFM führt in seinen Verfügungen und in der Vernehmlassung hisichtlich bestehender individueller Wegweisungshindernisse aus, dass die Beschwerdeführer die Schweizer Behörden über ihre Identität und ihr tatsächliches familiäres Beziehungsnetz zu täuschen versucht hätten. Bestätigt werde diese Annahme hisichtlich des  A._ durch die Unglaubhaftigkeit der Asylvorbingen. In der ihn betreffenden Verfügung wird geltend gemacht, dass nicht geglaubt werden könne, die Eltern des Beschwerdeführers hätten ihren Wohnsitz in Georgien mit den Beschwerdeführern unbekanntem Ziel verlassen. In den Verfügungen wird angemerkt, dass sich die Beschwerdeführer bezeichnenderweise in ihren Aussagen über ihre Verwandtschaft in Widersprüche verstrickt hätten. Es sei dem BFM  nicht möglich, sich in voller Kenntnis der tatsächlichen  und familiären Situation der Beschwerdeführer zur Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges zu äussern. Auch wenn die Prüfung der Wegweisungsvollzugshindernisse grundsätzlich von Amtes wegen zu erfolgen habe, finde die Untersuchungspflicht ihre Grenzen in der - und Wahrheitspflicht der Beschwerdeführer, auch im Fall der Minderjährigkeit. Es sei nicht Aufgabe der Asylbehörden, bei fehlenden Hinweisen der Beschwerdeführer nach allfälligen  zu forschen, falls diese, wie vorliegend, ihrer Mitwirkungs- und Wahrheitspflicht im Rahmen der Sachverhaltsermittlung offensichtlich nicht nachkämen und die Asylbehörden zu täuschen versuchten. Es sei dem minderjährigen Beschwerdeführer zuzumuten, in Begleitung seines volljährigen Bruders in sein Heimatland zurückzukehren.
8.6 Im Rahmen einer Zumutbarkeitsprüfung nach Art. 14a Abs. 4 ANAG ist das Kindeswohl des minderjährigen Beschwerdeführers A._ als gewichtiger Aspekt zu berücksichtigen. Entsprechend der nach wie vor geltenden Rechtsprechung der ARK (siehe EMARK
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1998 Nr. 13 E. 5e. aa, s. 198 f.) sind die Asylbehörden grundsätzlich verpflichtet, die diesbezüglich notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vorzunehmen.
Das BFM hat es vorliegend unterlassen, Abklärungen über ein  oder soziales Familiennetz im Heimatland der  zu veranlassen; allerdings war dies unter Berücksichtigung der  des Falles auch nicht geboten. Die  hat ihre Grenzen. Die behördliche Aufklärungspflicht wird durch die Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden begrenzt, wobei der  Massstab einzelfallgerecht in Beziehung zum Alter und zur Selbständigkeit des Minderjährigen zu setzen ist (EMARK 1999 Nr. 2 E. 6d). Demnach hat auch der unbegleitete Minderjährige die Pflicht, an der Feststellung des erheblichen Sachverhaltes mitzuwirken (Art. 8 Abs. 1 AsylG) und nach der Bestimmung von Art. 8 ZGB bei pflichtwidriger Unterlassung der zumutbaren Mitwirkung die Folgen der Beweislosigkeit in Bezug auf die unter dem Aspekt des Kindeswohls gegebenenfalls zu berücksichtigenden Tatsachen zu tragen. Sowohl der Beschwerdeführer B._, als auch sein Bruder A._, der ausweislich der Akten ein selbständiges und kein kindliches  an den Tag gelegt hat, sind jedoch der von ihnen zu  Mitwirkungspflicht vor den schweizerischen Asylbehörden in  Weise nachgekommen, was sich auch in den widersprüchlichen Angaben zu Familienangehörigen zeigt. Der Beschwerdeführer B._ gibt an, sie hätten eine Tante väterlicherseits mit Namen I._, die in Russland lebe (vgl. E-5088/2007 act. A1, S. 3), während laut A._ die Tante väterlicherseits J._ heisst und in Georgien lebt (vgl. E-5087/2007 act. A1, S. 3). Auf Vorhalt der Aussage seines Bruders sagt B._ aus, die Tante mütterlicherseits heisse J._ mit Vornamen und mit Nachnamen _, die Tante väterlicherseits aber I._ (vgl. E-5088/2007 act. A15, S. 3). Bei der Befragung im Empfangszentrum sagte er jedoch aus, seine Mutter sei ein Einzelkind (vgl. E-5088/2007 act. A1, S. 3). Der Grossvater väterlicherseits ist nach seinen Aussagen vor etwa zwei Jahren gestorben (vgl. E-5088/2007 act. A1, 1, S. 4), während dieser nach Angaben von A._ verstorben sei, als der Beschwerdeführer ein Kind gewesen sei (vgl. E-5087/2007 act. A1, S. 4). Nach seinen Angaben hätten die verstorbenen Grosseltern mütterlicherseits - die Grossmutter sei vor etwa drei bis vier Jahren gestorben, der Grossvater noch davor - mit der Familie zusammen in C._ gewohnt (vgl. E-5087/2007 act. A1, S. 4). Nach Angaben
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von B._ jedoch ist die Grossmutter vor dem Grossvater gestorben, und der Tod des Grossvaters habe sich vor etwa sechs, sieben Jahren ereignet. Die Grosseltern mütterlicherseits hätten in L._ gewohnt (vgl. E-5088/2007, act. A1, S. 4). Ferner  es die Beschwerdeführer, sich - wie gesetzlich vorgeschrieben - um die Beibringung von Identitätspapieren zu bemühen (siehe vorstehend unter 4.), obwohl sie dazu angesichts der Kenntnis der Telefonnummer ihres Vaters (vgl. E-5088 /2007 act. A15, S. 2) und derjenigen des Nachbarn und des Verbleibs von Geburtsurkunden im Heimatland in der Lage gewesen sein sollten. Die Identität der  steht damit nicht zweifelsfrei fest, was aber für die Überprüfung von Vollzugshindernissen grundsätzlich Voraussetzung ist. Vor diesem Hintergrund war es den Asylbehörden im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 12 VwVG) mangels Offenlegung ihrer wirklichen Herkunft von vornherein nicht möglich, im Heimatland der Beschwerdeführer Abklärungen - auch in Bezug auf die im Rahmen des Kindeswohls zu berücksichtigenden Aspekte - vorzunehmen. Die Vorinstanz konnte daher davon auszugehen, dass die  in ihrem Heimatstaat über ein bestehendes Beziehungsnetz, von welchem sie im Falle der Rückkehr getragen würden, verfügen, zumal der Wegzug der Eltern an einen den Kindern unbekannten Ort nicht geglaubt werden kann. Hervorzuheben ist auch, dass der  Beschwerdeführer A._ mit seinem für volljährig erachteten Bruder zusammen in das Heimatland zurückkehrt.
8.7 Unter Würdigung aller Umstände des vorliegenden Falles ist der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführer nach Georgien auch unter Berücksichtigung des Kindeswohls als zumutbar zu erachten, und es ist nicht Sache der Schweizerischen Asylbehörden, nach  Wegweisungshindernissen zu forschen, zumal sich aus den Akten auch sonst keine individuellen Anhaltspunkte für eine konkrete Gefährdung in ihrem Heimatland ergeben.
8.8 Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführern, sich bei der  Vertretung ihres Heimatstaates die für eine Rückkehr  Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG),  der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist.
8.9 Insgesamt sind die durch die Vorinstanz verfügten Wegweisungen zu bestätigen. Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine Anord-
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nung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 14a Abs. 1 - 4 ANAG).
9. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtenen  Bundesrecht nicht verletzten, den rechtserheblichen  richtig und vollständig feststellen und angemessen sind (Art. 106 AsylG). Die Beschwerden sind nach dem Gesagten abzuweisen.
10. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten den  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf  Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 2 und 3 des Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 11. Dezember 2006 [VGKE]).
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