Decision ID: fd8e50ab-bb70-43ac-8607-e3e25868863f
Year: 2016
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.- X erwarb den Führerausweis der Fahrzeugkategorien A1, B (inkl. B1, F, G und M),
D1, BE und D1E am 19. Mai 1995. Er war ihm vom 21. August bis 20. September 2010
wegen eines mittelschweren Verstosses gegen die Strassenverkehrsvorschriften
(Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit innerorts um 21 km/h) für einen
Monat entzogen. Ein weiterer einmonatiger Führerausweisentzug wegen einer leichten
Widerhandlung (Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit innerorts um 17
km/h) wurde am 14. Juni 2011 verfügt (Vollzugsende: 31. Juli 2011). Während der
Dauer der beiden Administrativmassnahmen war X berechtigt, Fahrzeuge der
Spezialkategorien G (Landwirtschaftliche Motorfahrzeuge bis 40 km/h unter Ausschluss
der Ausnahmefahrzeuge) und M (Motorfahrräder) zu lenken.
B.- Am Montag, 29. Juni 2015, 00.30 Uhr, lenkte X einen landwirtschaftlichen Traktor
mit Anhänger auf der A-Strasse in B (ausserorts), als er infolge eines Sekundenschlafs
auf die Gegenfahrbahn geriet und mit einem entgegenkommenden Personenwagen
kollidierte. Mit Strafbefehl vom 21. Oktober 2015 sprach ihn das Untersuchungsamt
des Verursachens eines Verkehrsunfalls und Führens eines Motorfahrzeugs in nicht
fahrfähigem Zustand (Übermüdung) schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten
Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je Fr. 80.– und einer Busse von Fr. 1‘000.–.
Nachdem der Strafbefehl rechtskräftig geworden war, eröffnete das
Strassenverkehrsamt ein Administrativmassnahmeverfahren gegen X und entzog ihm
mit Verfügung vom 5. Februar 2016 den Führerausweis für die Dauer von sechs
Monaten, wobei es den Entzug auf die Spezialkategorien F, G und M beschränkte.
C.- Mit Eingabe vom 24. Februar 2016 erhob X durch seine Rechtsvertreterin Rekurs.
Er beantragte, die Verfügung des Strassenverkehrsamts vom 5. Februar 2016 sei unter
Kosten- und Entschädigungsfolge aufzuheben, und die Dauer des Entzugs des
Führerausweises der Spezialkategorie G sei von sechs auf drei Monate zu verkürzen.
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Der Antrag auf Durchführung einer mündlichen Verhandlung wurde mit Schreiben vom
11. April 2016 zurückgezogen. Die
Vorinstanz trug mit Vernehmlassung vom 18. März 2016 auf Abweisung des Rekurses
an.
Auf die Ausführungen der Parteien zur Begründung der Anträge wird, soweit

erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Erwägungen:
1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Rekurserhebung ist gegeben. Der Rekurs vom 24. Februar 2016 ist rechtzeitig
eingereicht worden und erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen
Anforderungen (Art. 41 lit. g , 45, 47 und 48 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf den Rekurs ist einzutreten.
2.- Zwischen den Parteien ist nicht streitig, dass es sich beim Ereignis vom 29. Juni
2015 um eine grobe Verkehrsregelverletzung handelte, die von der Strafbehörde nach
Art. 91 Abs. 2 lit. b des Strassenverkehrsgesetzes (SR 741.01, abgekürzt: SVG)
sanktioniert wurde. Im Administrativmassnahmeverfahren entspricht dies einer
schweren Widerhandlung im Sinne von Art. 16c Abs. 1 lit. a SVG (Philippe
Weissenberger, Kommentar SVG und OBG, 2. Aufl. 2015, vor Art. 16a bis c SVG N 4).
Ebenso besteht zu Recht Einigkeit darüber, dass eine schwere Widerhandlung den
Entzug des Lernfahr- oder Führerausweises für mindestens drei Monate zur Folge hat
(Art. 16c Abs. 2 lit. a SVG) und sich die Entzugsdauer auf mindestens sechs Monate
erhöht, wenn der Ausweis in den vorangegangenen fünf Jahren einmal wegen einer
mittelschweren Widerhandlung entzogen war (lit. b). Im Rekurs ist hingegen umstritten,
ob es sich beim Ereignis vom 29. Juni 2015 um einen Rückfall im Sinne von Art. 16c
Abs. 2 lit. b SVG handelte, der mit einem mindestens sechsmonatigen
Führerausweisentzug zu ahnden wäre.
bis
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a) Die Vorinstanz erwog, nach dem Wortlaut der gesetzlichen Kaskadenbestimmungen
in Art. 16b Abs. 2 und Art. 16c Abs. 2 SVG sei die Strafverschärfung davon abhängig,
ob der Führerausweis in den letzten zwei oder fünf Jahren bereits einmal entzogen
worden sei, und zwar unabhängig davon, welche Führerausweiskategorie betroffen
war. Nachdem der Unfall mit einem Fahrzeug der Spezialkategorien verursacht worden
sei, müsse der Führer-ausweis für diese Kategorien entzogen werden. Dem Antrag,
dem Rekurrenten während der Entzugsdauer zu gestatten, Fahrzeuge der
Spezialkategorie G zu lenken, könne deshalb nicht entsprochen werden. Auf eine
Ausdehnung des Entzugs auf den Führerausweis der Kategorien und Unterkategorien
im Sinne von Art. 33 Abs. 4 lit. b der Verordnung über die Zulassung von Personen und
Fahrzeugen zum Strassenverkehr (SR 741.51, abgekürzt: VZV) werde hingegen
verzichtet.
Der Rekurrent hält dem zusammengefasst entgegen, dass sich der Unfall mit einem
Fahrzeug der Spezialkategorie G ereignet habe und ihm der Führerausweis dieser
Kategorie noch nie entzogen worden sei, weshalb sich die früheren
Führerausweisentzüge nicht erschwerend auswirkten; insbesondere hätten sie eine
andere Kategorie betroffen. Die Bemessung der Entzugsdauer richte sich deshalb nach
Art. 16c Abs. 2 lit. a SVG, weshalb sie nur drei und nicht sechs Monate betrage. Dies
gelte umso mehr, als nach Art. 33 Abs. 5 VZV der Ausweisentzug in Härtefällen unter
Einhaltung der gesetzlichen Mindestentzugsdauer je Kategorie, Unterkategorie und
Spezialkategorie für eine unterschiedliche Dauer verfügt werden könne. Als Landwirt
sei er zur Ausübung seines Berufs auf den Traktor angewiesen.
b) Nach einer schweren Widerhandlung wird der Lernfahr- oder Führerausweis für
mindestens drei Monate entzogen (Art. 16c Abs. 2 lit. a SVG). Die Entzugsdauer wird
auf mindestens sechs Monate erhöht, wenn in den vorangegangenen fünf Jahren der
Ausweis einmal wegen einer mittelschweren Widerhandlung entzogen war (lit. b).
Welche Fahrzeugkategorien vom Entzug betroffen sind, ist dem SVG nicht zu
entnehmen. Das Gesetz spricht generell vom Lern- und Führerausweis, der aber je
nach Alter und Qualifikation des Lenkers zum Führen unterschiedlicher
Fahrzeugkategorien berechtigt. In Art. 3 VZV wird unterschieden zwischen den
Kategorien A, B, C, D, BE, CE, DE und den Unterkategorien A1, B1, C1, D1, C1E und
D1E. Hinzu kommen die Spezialkategorien F (Motorfahrzeuge, ausgenommen
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Motorräder, mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h), G (landwirtschaftliche
Motorfahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 30 km/h sowie gewerblich
immatrikulierte Arbeitskarren, Motorkarren und Traktoren mit einer
Höchstgeschwindigkeit bis 30 km/h auf landwirtschaftlichen Fahrten, unter Ausschluss
der Ausnahmefahrzeuge) und M (Motorräder), die gleich wie die Kategorien und
Unterkategorien Bestandteil des Lernfahr- oder Führerausweises sind (Urteil des
Bundesgerichts [BGer] 1C_766/2013 vom 1. Mai 2014 E. 4.2). Nach Art. 33 Abs. 1 VZV
hat der Entzug des Lernfahr- oder Führerausweises einer Kategorie oder
Unterkategorie den Entzug des Lernfahr- und des Führerausweises aller Kategorien,
aller Unterkategorien und der Spezialkategorie F zur Folge. Der Entzug des Lernfahr-
oder des Führerausweises einer Spezialkategorie hat den Entzug des Lernfahr- und
Führerausweises aller Spezialkategorien zur Folge (Art. 33 Abs. 2 VZV). Die
Entzugsbehörde kann mit dem Lernfahr- oder dem Führerausweis einer Kategorie oder
Unterkategorie auch den Führerausweis der Spezialkategorien G und M entziehen
(Abs. 4 lit. a VZV) oder mit dem Lernfahr- oder dem Führerausweis einer
Spezialkategorie auch den Lernfahr- oder den Führerausweis der Kategorien und
Unterkategorien entziehen (lit. b). In Härtefällen kann unter Einhaltung der gesetzlichen
Mindestdauer der Ausweisentzug je Kategorie, Unterkategorie oder Spezialkategorie
für eine unterschiedliche Dauer verfügt werden, sofern der Ausweisinhaber namentlich
die Widerhandlung, die zum Ausweisentzug führte, mit einem Motorfahrzeug begangen
hat, auf dessen Benutzung er beruflich nicht angewiesen ist (Abs. 5 lit. a) und als
Führer eines Motorfahrzeuges der Kategorie, Unterkategorie oder Spezialkategorie, für
welche die Entzugsdauer verkürzt werden soll, unbescholten ist (lit. b).
c) aa) Bei den in den Jahren 2010 und 2011 verfügten Führerausweisentzügen handelte
es sich um Warnungsentzüge, mit denen die Vorinstanz präventive Zwecke verfolgte.
Der Rekurrent sollte von der Begehung weiterer Widerhandlungen im Strassenverkehr
abgehalten werden (BGer 1C_324/2013 vom 9. September 2013 E. 2.2, 1C_106/2011
vom 7. Juni 2011 E. 2.3; Weissenberger, a.a.O., vor Art. 16 ff. SVG N 4 f.). Dass die
Vorinstanz darauf verzichtete, dem Rekurrenten auch das Führen von Fahrzeugen der
Spezialkategorien G und M nach Art. 33 Abs. 4 lit. a VZV zu untersagen, ändert nichts
am präventiven Charakter der beiden Administrativmassnahmen. Es liegt im Ermessen
der Entzugsbehörde, den Entzug des Führerausweises in Anwendung von Art. 33 Abs.
4 VZV auf andere Kategorien, Unterkategorien und Spezialkategorien auszudehnen
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(vgl. BGer 1C_766/2013 vom 1. Mai 2014 E. 4.2; C. Mizel, Droit et pratique illustrée du
retrait du permis de conduire, Bern 2015, S. 602) oder im Sinne einer Härtefallregelung
je Kategorie gar unterschiedliche Entzugsdauern zu verfügen (Art. 33 Abs. 5 VZV).
Damit wurde dem Rekurrenten lediglich ermöglicht, während der Entzugsdauer
weiterhin landwirtschaftliche Fahrzeuge zu lenken und damit seiner beruflichen
Tätigkeit als Landwirt möglichst uneingeschränkt nachzugehen. Ein solch
differenzierter Entzug hat jedoch keinen Einfluss auf die Wirkung der
Rückfallbestimmungen. Deren Wortlaut unterscheidet nicht danach, auf welche
Kategorie sich der frühere Führerausweisentzug bezog (Entscheid der
Verwaltungsrekurskommission [VRKE] IV-2012/2 vom 29. März 2012 E. 5a/cc, unter:
www.gerichte.sg.ch; vgl. Mizel, a.a.O., S. 602). Massgebend ist einzig die Schwere der
alten und neuen Widerhandlungen. Andernfalls hätte der Rekurrent auf ein Fahrzeug
der Spezialkategorien G und M ausweichen können und im Falle einer erneuten, den
gesetzlichen Rückfallmechanismus auslösenden Widerhandlung nicht mit einer
Verschärfung der Massnahme im Sinne der Kaskade rechnen müssen, was die
angestrebte Warnwirkung beeinträchtigt hätte. Entsprechend handhabte das
Bundesgericht den sogenannten differenzierten Führerausweisentzug im alten Recht
(aArt. 34 Abs. 2 VZV) restriktiv. Es bezeichnete als stossend, wenn ein Lenker, der den
Verkehr mit einem Fahrzeug einer bestimmten Kategorie in schwerer Weise gefährdet
habe, den Ausweis für Fahrzeuge einer anderen Kategorie mit einem möglicherweise
noch grösseren Gefährdungspotential behalten könne. Ferner verlangte es, dass der
Entzug für die verschiedenen Ausweiskategorien im gleichen Zeitraum wirksam werde,
da der fehlbare Lenker sonst möglicherweise überhaupt nie ganz auf das Führen von
Motorfahrzeugen verzichten müsse (BGE 128 II 173 E. 3b, mit Hinweisen). Inhaltlich
entspricht aArt. 34 Abs. 2 VZV dem seit 1. Januar 2005 geltenden Art. 33 Abs. 5 VZV,
weshalb davon auszugehen ist, dass die frühere Praxis weiter gilt.
bb) Dem Rekurrenten war der Führerausweis wegen einer mittelschweren
Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften vom 21. August bis
20. September 2010 entzogen. Die schwere Widerhandlung vom 29. Juni 2015
ereignete sich somit innerhalb der fünfjährigen Bewährungsfrist, weshalb die
Rückfallregel zur Anwendung gelangt. Die Rückfallfrist beginnt mit dem ersten Tag, an
dem der Fahrzeuglenker nach einem Führerausweisentzug wieder fahrberechtigt ist
(Weissenberger, a.a.O., vor Art. 16a bis c SVG N 11). Entsprechend ist der
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Führerausweis von Gesetzes wegen (Art. 16c Abs. 2 lit. b SVG) für mindestens sechs
Monate zu entziehen. Die Vorinstanz beschränkte den Ausweisentzug auf die
Spezialkategorien F, G und M, und zwar mit der Begründung, der Vorfall habe sich mit
einem landwirtschaftlichen Fahrzeug der Kategorie G ereignet. Auf die Ausdehnung der
Massnahme auf den Führerausweis der übrigen Kategorien und Unterkategorien könne
deshalb verzichtet werden. Dies ist nicht zu beanstanden. Seit der am 1. April 2003 in
Kraft getretenen Revision des aArt. 34 SVG (AS 2002 3259) sieht das Gesetz eine
Differenzierungsmöglichkeit zwischen dem Entzug des Führerausweises einer
Fahrzeugkategorie und einer Fahrzeugunterkategorie einerseits und demjenigen einer
Spezialkategorie ausdrücklich vor (Art. 33 Abs. 1 und 2 VZV). Damit wurde das
ursprünglich rigide Entzugssystem, das bei Entzug des Führerausweises für eine
bestimmte Kategorie den Entzug des Ausweises für alle Motorfahrzeugkategorien zur
Folge hatte, weiter aufgeweicht (vgl. R. Schaffhauser, Die neuen
Administrativmassnahmen des Strassenverkehrsgesetzes, in: Jahrbuch zum
Strassenverkehrsrecht 2003, S. 212 f.; zum alten Recht: BGE 113 Ib 57). Es liegt im
Ermessen der Entzugsbehörde mit dem Entzug des Lern- oder Führerausweises einer
Spezialkategorie auch den Lernfahr- oder Führerausweis der Kategorien oder
Unterkategorien zu entziehen oder darauf zu verzichten (vgl. Art. 33 Abs. 4 lit. b SVG).
cc) Soweit der Rekurrent vorbringt, er sei beruflich auf das Führen landwirtschaftlicher
Fahrzeuge angewiesen, ist darauf hinzuweisen, dass eine Unterschreitung der
gesetzlichen Mindestentzugsdauer nach dem Willen des Gesetzgebers und der
Rechtsprechung ausgeschlossen ist (BGE 141 II 220 E. 3.3.3; Weissenberger, a.a.O.,
vor Art. 16a bis c SVG N 10; BSK SVG-B. Rütsche/D. Weber, Basel 2014, Art. 16c N
49). Anderes ergibt sich auch aus der vom Rekurrenten angerufenen Härtefallklausel
nicht. Art. 33 Abs. 5 VZV verlangt ausdrücklich die Einhaltung der gesetzlichen
Mindestentzugsdauer. Der Führerausweis ist deshalb für die in Art. 16c Abs. 2 lit. b
SVG vorgeschriebene Mindestdauer von sechs Monaten zu entziehen.
d) Zusammenfassend ergibt sich, dass die Verfügung der Vorinstanz vom 5. Februar
2016 nicht zu beanstanden ist. Der Rekurs ist abzuweisen.
3.- Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten dem Rekurrenten
aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Angemessen erscheint eine Entscheidgebühr von
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Fr. 1'200.– (Art. 7 Ziff. 122 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der
Kostenvorschuss von Fr. 1'200.– ist zu verrechnen.
Bei diesem Verfahrensausgang besteht kein Anspruch auf Entschädigung der
ausseramtlichen Kosten (Art. 98 VRP).