Decision ID: e0eef90b-911b-5bd4-a9c5-22e0f6016a60
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Mit Verfügung vom 28. August 2006 (Verfügung 1) genehmigte die  die Jahresrechnung und die Vollzugskostenjahresrechnung des Rechnungsjahres 2005. Ausgenommen von der Genehmigung waren Vollzugskosten in der Höhe von Fr. 37'414.40. Diese setzten sich  aus Miet- und Nebenkostenanteilen von Fr. 30'647.- und  von Fr. 6'767.40. Zur Begründung führte die  aus, seit dem 30. Juni 2004 stünden zunächst an Dritte  Büroräumlichkeiten im RAV Suhr mit einer Bruttofläche von 154 m2 leer. Soweit ersichtlich seien diesbezüglich seit dem 1. Juli 2004 keine kostensenkenden Massnahmen monetär wirksam . Da die leerstehenden Räume nicht dem AVIG-Vollzug dienen würden, seien diese Kosten nicht vom Ausgleichsfonds zu tragen. Auch bezüglich der Arbeitsplatzmessungen fehle dieser , weshalb auch diese Kosten nicht als Vollzugskosten zu  seien.
B. Mit Beschwerde vom 27. September 2006 (Beschwerde 1) gelangte der Beschwerdeführer an die Rekurskommission des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (REKO/EVD) und beantragte, Ziff. 2 des angefochtenen Entscheids unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz aufzuheben und die Jahresrechnung sowie die Vollzugskostenjahresrechnung 2005 vorbehaltlos zu genehmigen. Zur Begründung machte er im Wesentlichen geltend, der RAV-Standort in Suhr liesse sich aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes und aus  Aspekten nicht gemeinsam mit einem Dritten . Eine Trennung der Zugänge zu den ehemals vermieteten Flächen und den RAV-Räumlichkeiten sei nur mit grossen Investitionen möglich und deshalb nicht verhältnismässig. Die Räume im 4. OG seien aber für diverse Weiterbildungsveranstaltungen verwendet worden, was Kosten für die Anmietung externer Kursräume eingespart habe. Im  sei das Budget im Bereich der RAV in den letzten Jahren nie ausgeschöpft worden, und es sei aufgrund der Dynamik des  realitätsfremd, wenn die Vorinstanz eine jederzeitige  aller Räumlichkeiten verlange. Je nach Arbeitsmarktlage  die Mitarbeiterzahlen stark schwanken und kurzfristig miet- und kündbare Flächen seien auf dem Liegenschaftsmarkt nur mit hohen Kosten erhältlich.
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Bezüglich der Kosten der Arbeitsplatzmessungen bringt der  vor, aufgrund der durchgeführten Messungen habe der  die Heizung und die Lüftung vorzeitig saniert, was zu einem merklichen Rückgang der krankheitsbedingten Abwesenheiten geführt habe. Das kantonale Personalgesetz verlange zudem, dass der  die erforderlichen Massnahmen zum Schutz von Leben und  der Mitarbeiter treffe.
C. Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 8.  2006 die Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und  und führte aus, der Ausgleichsfonds vergüte den  unter anderem die Kosten aus dem Betrieb der RAV. Gemäss den Finanzanweisungen gehörten zu diesen Kosten die Mietkosten ohne Mietnebenkosten. Als Nutzfläche gälten Büroräume, Sitzungszimmer, Empfang, Aufenthalts- und Pausenraum, Toiletten, Archive sowie . Bei der freistehenden Bürofläche handle es sich um keine dieser Nutzflächen, weshalb diese nicht anrechenbar sei. Als Folge der  der Mietkosten seien auch die auf diesen Teil  Nebenkosten nicht anrechenbar. Am Ganzen ändere auch die Einhaltung des Budgets durch den Kanton sowie die erreichten  durch die Zusammenlegung von zwei Standorten nichts.
Betreffend die Arbeitsplatzmessungen brachte die Vorinstanz vor, der geltend gemachte Aufwand sei nach ihren Finanzanweisungen nicht anrechenbar. Ein Mehrwert, der eine Anrechenbarkeit rechtfertigen würde, sei nicht entstanden. Schliesslich habe der Kanton die , die notwendigen Schutzmassnahmen für alle seine  zu treffen. Es sei deshalb nicht nachvollziehbar, weshalb der Ausgleichsfonds die Kosten der Messungen zu finanzieren habe.
D. Am 10. November 2006 verfügte die REKO/EVD den Abschluss des Schriftenwechsels. Mit Schreiben vom 2. Mai 2007 teilte das  die Übernahme des bei der REKO/EVD hängigen Verfahrens mit.
E. Mit Verfügung vom 21. August 2007 (Verfügung 2) genehmigte die  die Jahresrechnung und die Vollzugskostenjahresrechnung des Rechnungsjahres 2006. Miet- und Nebenkosten von Fr. 30'647.- für
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154 m2 ungenutzten Büroraums im RAV Suhr waren von der  wieder ausgenommen.
F. Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer am 18.  2007 nunmehr beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde ( 2) und beantragte, Ziff. 2 des vorinstanzlichen Entscheids unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz  und die Jahresrechnung sowie die  2006 vorbehaltlos zu genehmigen. Neben den bereits in der  1 gemachten Ausführungen brachte der Beschwerdeführer zusätzlich vor, im Jahre 2006 seien der Plenarraum (77 m2) 24 mal und die 3 Gruppenräume (2 x 21 m2, 1 x 35 m2) mindestens einmal pro Woche genutzt worden. Allein die temporäre Zumietung vergleichbarer Räumlichkeiten hätte rund Fr. 25'000.- gekostet. Im Übrigen handle es sich um eine relativ kleine Fläche, die als Reserve für eine , umsichtige und massvolle Planung notwendig sei. So könnten bei einem Anstieg der Arbeitslosigkeit und einem damit  steigenden Mitarbeiterbedarf einzelne Sitzungszimmer innert nützlicher Frist wiederum als Büros genutzt werden. Schliesslich  auch die Finanzanweisungen festhalten, dass u.a.  anrechenbare Nutzflächen seien.
G. Mit Vernehmlassung vom 30. November 2007 beantragte die , die Beschwerdeverfahren 1 und 2 miteinander zu vereinigen. Im Übrigen verwies sie auf ihre Ausführungen in der Vernehmlassung vom 8. November 2006.
H. Mit Verfügung vom 7. Dezember 2008 vereinigte das  die Verfahren B-7819/2006 (Beschwerde 1) und B-7951/2007 (Beschwerde 2) und teilte zugleich mit, dass im Rahmen der Entlastungsmassnahmen zugunsten der Abteilung III des  das Verfahren von der Abteilung II übernommen werde.
I. Mit Schreiben vom 9. April 2008 stellte der Beschwerdeführer dem Bundesverwaltungsgericht weitere Beweisurkunden zu. Die Vorinstanz reichte beim Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 24. April 2008 ihrerseits weitere Beweisurkunden ein.
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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Die Entscheide der Vorinstanz vom 28. August 2006 (Beschwerde 1) und vom 21. August 2007 (Beschwerde 2) sind Verfügungen im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Bst. c des Bundesgesetzes über das  vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021).
1.1 Diese Verfügungen können nach Art. 101 Abs. 1 des  vom 25. Juni 1982 (AVIG, SR 837.0) und im Rahmen der allgemeinen Bestimmungen über die  (Art. 31 ff. und Art. 37 ff. des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]) mit Beschwerde beim  angefochten werden. Die bei Inkrafttreten des Verwaltungsgerichtsgesetzes am 1. Januar 2007 bei den  Rekurs- oder Schiedskommissionen hängigen Verfahren  das Bundesverwaltungsgericht (Art. 53 Abs. 2 VGG). Das  ist damit zur Beurteilung der Beschwerde 1 wie auch der Beschwerde 2 zuständig.
1.2 Der Beschwerdeführer hat an den vorinstanzlichen Verfahren , ist durch die angefochtenen Entscheide besonders  und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung. Er ist damit beschwerdeberechtigt (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Die Eingabefristen sowie die Anforderungen an Form und Inhalt der Beschwerdeschriften sind gewahrt (Art. 50 und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Die Kostenvorschüsse wurden fristgerecht bezahlt (Art. 63 Abs. 4 VwVG).
Auf die Beschwerden ist damit einzutreten.
1.3 Die Beschwerden 1 und 2 betreffen jeweils dieselben Parteien und richten sich gegen zwei Verfügungen, die zeitlich wohl verschiedenen, thematisch wie auch in Bezug auf die sich stellenden Rechtsfragen praktisch identisch sind. Es rechtfertigt sich deshalb, die beiden  zu vereinigen, die Beschwerden gemeinsam zu würdigen und dieselben in einem einzigen Urteil zu entscheiden (BGE 131 V 461 E. 1.2; vgl. auch die im vorliegenden Verfahren ergangene Verfügung vom 7. Dezember 2007).
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2. Gemäss Art. 76 Abs. 1 Bst. c AVIG sind mit der Durchführung der  die von den Kantonen bezeichneten  Durchführungsorgane beauftragt. Als solche gelten die kantonale Amtsstelle, die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und die Logistikstelle für arbeitsmarktliche Massnahmen (LAM-Stelle). Nach Art. 85b Abs. 1 AVIG richten die Kantone RAV ein. Die  der Arbeitslosenversicherung, namentlich das SECO (Art. 83 Abs. 3 AVIG), entscheidet über die Anrechenbarkeit von Verwaltungskosten der kantonalen Amtsstelle, der RAV und der LAM-Stellen (Art. 83 Abs. 1 Bst. m AVIG). Die kantonalen Amtsstellen legen nach den  der Ausgleichsstelle und zuhanden der Aufsichtskommission periodisch Rechnung ab über die Verwaltungskosten der kantonalen Amtsstelle, der RAV und der LAM-Stellen (Art. 85 Abs. 1 Bst. k AVIG).
2.1 Laut Art. 92 Abs. 7 AVIG vergütet der Ausgleichsfonds den  die anrechenbaren Kosten, die ihnen bei der Durchführung der  Arbeitsvermittlung, bei der Erfüllung ihrer Aufgaben nach Art. 83 Abs. 1 Bst. nbis und Art. 85 Abs. 1 Bst. d, e und g-k AVIG sowie aus dem Betrieb der RAV nach Art. 85b AVIG und der LAM-Stellen nach Art. 85c AVIG entstehen (Satz 1). Der Bundesrat bestimmt auf Vorschlag der Aufsichtskommission die anrechenbaren Kosten (Satz 2). Er berücksichtigt angemessen die Bereitschaftskosten zur Überbrückung von Schwankungen des Arbeitsmarktes, das  (Art. 85g AVIG) sowie die vorübergehenden Mehrkosten, die auf Grund der interkantonalen (Art. 85e AVIG) und der interinstitutionellen (Art. 85f AVIG) Zusammenarbeit entstehen (Satz 3). Die  Kosten werden in Abhängigkeit zur Wirkung der erbrachten  vergütet (Satz 4). Das EVD kann mit den Kantonen  abschliessen (Satz 5). Art. 92 Abs. 7 AVIG hat in  heutigen Fassung seit seinem Inkrafttreten am 1. Juli (AS 2003 1749, 1755) eine Änderung erfahren: Mit dem Bundesbeschluss vom 17. Dezember 2004 über die Genehmigung und Umsetzung des  über die Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens auf die  EU-Mitgliedstaaten zwischen der Schweizerischen  einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren  andererseits sowie über die Genehmigung der Revision der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit (AS 2006 979 ff.) wurde Art. 83 Abs. 1 Bst. nbis neu geschaffen und Art. 92 Abs. 7 AVIG mit dem Verweis auf die neue Aufgabe der Ausgleichskasse  dem neuen Absatz von Art. 83 ergänzt (AS 2006 991 f.). Diese
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Änderung ist am 1. April 2006 in Kraft gesetzt worden, für den  Entscheid materiell aber nicht von Bedeutung.
2.2 Gestützt auf Art. 109 AVIG hat der Bundesrat die  vom 31. August 1983 (AVIV, SR 837.02) . Gemäss Art. 119a Abs. 1 und 2 AVIV erlässt die Ausgleichsstelle Weisungen über die Errichtung und den Betrieb der RAV. Sie sorgt für die Koordination auf nationaler Ebene sowie die Wahrnehmung  Aufgaben von gesamtschweizerischer Bedeutung. Planung,  und Koordination der RAV obliegen der kantonalen Amtsstelle. Sie übt die Aufsicht über die RAV aus. Art. 122a Abs. 1 AVIV bestimmt unter dem Titel „Anrechenbare Kosten der RAV, der LAM-Stelle und der kantonalen Amtsstelle“, dass Betriebskosten und  anrechenbar sind. Nach Art. 122a Abs. 7 AVIV reicht der Kanton bis spätestens Ende Januar der Ausgleichsstelle eine detaillierte  über die effektiv entstandenen Kosten des Vorjahres ein.  Art. 122a Abs. 8 AVIV prüft die Ausgleichsstelle die Abrechnung nach den Vorgaben der AVIG- vom 29. Juni 2001 (SR 837.023.3).
2.3 Die Entschädigung für die Vollzugsaufgaben nach Art. 1 der  bemisst sich nach den  Betriebskosten und den anrechenbaren ; Einnahmen werden von der Entschädigung abgezogen (Art. 2 AVIG-Vollzugskostenentschädigungsverordnung). Entschädigt werden die effektiv angefallenen, anrechenbaren Betriebskosten (Art. 4 Abs. 3 AVIG-Vollzugskostenentschädigungsverordnung). Die Begriffe „ Betriebskosten“ und „anrechenbare Investitionskosten“  indessen in diesem Erlass – ebenso wenig wie in den weiter oben genannten Bestimmungen des AVIG und der AVIV – nicht näher . Art. 9 der AVIG-Vollzugskostenentschädigungsverordnung erteilt der Ausgleichstelle namentlich die Kompetenz, Weisungen über die Unterscheidung zwischen Investitions- und Betriebskosten (Bst. a) sowie die Anrechenbarkeit der Kosten zu erlassen (Bst. b). Auf diesen Artikel stützen sich die Finanzweisungen Nr. 1/2005 des SECO vom 1. September 2004 betreffend Voranschlag 2005 AVIG- Kantone (RAV/LAM/KAST) und die Finanzweisungen des SECO Nr. 1/2006 vom 30. September 2005 betreffend  2006 AVIG-Vollzugskostenentschädigung Kantone (RAV/LAM/KAST), welche nähere Angaben zu den anrechenbaren Kosten enthalten (nachfolgend: Finanzanweisungen Nr. 1/2005 und
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Nr. 1/2006; alle Finanzanweisungen sind online auf dem Extranet des SECO [http://tcnet.seco.admin.ch] > Publikationen > Weisungen –  (Rundschreiben) – Kreisschreiben – AVIG-Praxis > , zuletzt besucht am 25. April 2008, abrufbar).
3. Streitig ist zum einen, ob die in den  der Rechnungsjahre 2005 und 2006 enthaltenen Beträge von je Fr. 30'647.- für einen Teil der Miet- und Nebenkosten des RAV Suhr für den Bund bzw. dessen Ausgleichsfonds anrechenbare Vollzugskosten darstellen (E. 4. ff.). Zum anderen ist zu entscheiden, ob die  im Betrag von Fr. 6'767.40 aus dem Rechnungsjahr 2005 zu den anrechenbaren Vollzugskosten zu zählen sind (E. 5. ff.).
4. Zunächst ist zu prüfen, ob die Miet- und Nebenkosenanteile der  2005 und 2006 als anrechenbare Vollzugskosten gelten und vom Ausgleichsfonds zu übernehmen sind.
4.1 Die Vorinstanz und der Beschwerdeführer gehen übereinstimmend davon aus, dass es sich bei der Fläche von 154 m2 um Büroflächen handle. Ebenso stimmen die Vorinstanz wie auch der  darin überein, dass diese Räume bis zum 30. Juni 2004 vermietet und seither nicht weitervermietet worden sind. Hieraus zieht die  den Schluss, diese Büros stünden seither ungenutzt leer, seien daher keine anrechenbaren Nutzflächen im Sinne der  und stünden in keinem direkten Zusammenhang mit dem AVIG-Vollzug.
Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, es sprächen , persönlichkeitsschutzrechtliche und planerische  gegen eine weitere Vermietung der Räumlichkeiten im 4. OG. Zudem würden die nicht mehr vermieteten Räume als Sitzungszimmer regelmässig für Beratungen und Sitzungen mit internen und externen Stellen gebraucht.
4.2 Für die Anrechenbarkeit von Miet- und Nebenkosten sehen die gestützt auf Art. 9 der AVIG-Vollzugskostenentschädigungsverordnung erlassenen Finanzweisungen des SECO Nr. 1/2005 und Nr. 1/2006 in deren Ziff. 2 b11 „Miete“ vor, dass sich der Mietwert an den kantonalen Richtlinien orientiert und die Mietkosten ohne Nebenkosten unter  Kostenart aufzuführen sind. Als zur Nutzfläche gehörend  die Finanzweisungen des SECO Nr. 1/2005 und Nr. 1/2006 neben
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Büroräumlichkeiten, Aufenthalts- und Pausenraum, Toiletten, Empfang, Archive und Korridore ausdrücklich auch Sitzungszimmer. Anteile an Raumkosten bzw. an Nutzflächen durch Dritte sind zu berücksichtigen. Den Finanzanweisungen des SECO Nr. 2/2005 vom 30. November 2004 betreffend Kontierungsrichtlinien 2005 Kantone (RAV/LAM/KAST) und den Finanzanweisungen des SECO Nr. 2/2006 vom 31. Oktober 2005 betreffend Kontierungsrichtlinien 2006 Kantone (RAV/LAM/KAST; nachfolgend: Kontierungsrichtlinien des SECO Nr. 2/2005 und Nr. 2/2006) lässt sich präzisierend entnehmen, dass das Konto Nr. 431.210 nur Mieten ohne Nebenkosten umfasst. Der Mietwert richtet sich nach den kantonalen Richtlinien bzw. nach den ortsüblichen Mieten für vergleichbare Büroräume oder Wohnungen. Nebenkosten für Energie (Konto Nr. 431.220) sowie Reinigung und Unterhalt (Konto Nr. 431.230) werden dabei separat verbucht.  aus Untervermietung sind schliesslich unter „Übrige “ (Konto Nr. 733.000) zu erfassen.
4.3 Den Präzisierungen in den Finanzanweisungen des SECO Nr. 1/2005 und Nr. 1/2006 sowie in den Kontierungsrichtlinien des SECO Nr. 2/2005 und Nr. 2/2006 lässt sich nicht entnehmen, dass  vermietete Büroräumlichkeiten nicht wieder als anrechenbare Nutzflächen gelten könnten. Eine ehemals bestehende  sagt auch nichts darüber aus, welchem Zweck die Räume heute gewidmet sind und wozu sie im konkreten Fall verwendet werden.
Aus den Beweisurkunden geht indessen hervor, dass der geringere Mietaufwand (Fr. 100'205.20) bis Ende Juni 2004 für das RAV Suhr zu einer geringeren Belastung des Ausgleichsfonds geführt hat (vgl.  Nr. 431.210 aus dem Jahr 2004). Seit dem 1. Juli 2004 ist dem  Nr. 431.210 der volle, mietvertraglich festgelegte Zins (Fr. 106'205.20) belastet worden. Die Vorinstanz hat mit Genehmigung der Vollzugskostenrechnung 2004 unter anderem auch diese Kosten als anrechenbar anerkannt. Insofern ist nicht nachvollziehbar, weshalb die seit dem 1. Juli 2004 nicht mehr vermieteten Räume im  2004 zu keinerlei Beanstandungen mit Blick auf die  geführt haben, hingegen in den Folgejahren ( 2005 und 2006) als anrechenbare Flächen von einer  ausgenommen worden sind. Da die in den Rechnungsjahren 2005 und 2006 nicht anerkannten Nutzflächen noch im Jahr 2004  denselben Gegebenheiten anerkannt worden sind, kann allein  der bis 30. Juni 2004 bestehenden Drittbewirtschaftung der
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Räume im 4. OG jedenfalls nicht geschlossen werden, dass ein  auf Anrechenbarkeit an die Vollzugskosten entfallen ist. Laut den Finanzanweisungen und den Kontierungsrichtlinien des SECO knüpft die Anrechenbarkeit von Miet- und Nebenkosten vielmehr an andere Voraussetzungen an (vgl. nachstehende E. 4.4).
4.4 Voraussetzung für die Anrechenbarkeit ist gemäss den  des SECO Nr. 1/2005 und Nr. 1/2006 und den  des SECO Nr. 2/2005 und Nr. 2/2006 (vgl. E. 4.2), dass die anrechenbaren Mietkosten zum einen mit dem Mietaufwand für , die dem AVIG-Vollzug dienen, zusammenhängen und zum  im Rahmen der kantonalen Richtlinien über Mietwerte liegen oder sich nach den ortsüblichen Mieten für vergleichbare Büroräume oder Wohnungen richten.
Der Beschwerdeführer führt aus, das 1.-3. OG im RAV Suhr sei  im Jahre 2006 vollständig durch Mitarbeiterbüros belegt . Die freien Räume im 4. OG seien als Gruppen- und  verwendet worden. Aus den vom Beschwerdeführer  Belegungsplänen für das Jahr 2005 sowie für das 1.  2006 geht hervor, dass die Räume im 4. OG mehrmals in der  für RAV-Veranstaltungen benutzt worden sind. Die Räume im 4. OG haben damit nicht ungenutzt leer gestanden. Da bereits den  zu entnehmen ist, dass Sitzungszimmer  Nutzflächen darstellen, kann es hier nur noch darum gehen, ob diese in einem unverhältnismässig grossen Umfang vorhanden sind und allenfalls aus diesem Grund als nicht anrechenbare  gelten. Zumindest ist unzweifelhaft, dass Sitzungszimmer  zu den anrechenbaren Vollzugskosten zählen.
Die eher kleine Grundfläche von 154 m2 für einen Plenarraum und drei Sitzungszimmer spricht grundsätzlich für eine angemessene  dieser Gemeinschaftsräume. In die gleiche Richtung deutet die Anzahl Räume im Verhältnis zur Gesamtzahl der Beschäftigten und dem häufigen Gebrauch der Sitzungszimmer. Darüber hinaus bringt der Beschwerdeführer zu Recht vor, eine Raumreserve sei auch in planerischer Hinsicht gerechtfertigt, weil eine Rückbildung der  in Standardbüros ohne Weiteres vorgenommen werden könnte, sollte dies eine wiederum ansteigende Arbeitslosenquote . In diesem Kontext ist auch daran zu erinnern, dass die , Errichtung und Koordination der RAV gemäss Art. 119a Abs. 2
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AVIV der kantonalen Amtsstelle obliegt. Es ist somit primär Sache des Kantons, das Betriebsmanagement seiner RAV zu übernehmen und diese zu verwalten. Hierzu ist zweifelsohne auch eine umsichtige und zukunftsorientierte Raumorganisation unabdingbar, ist doch nur so , dass auf sich schnell vollziehende Änderungen auf dem Arbeitsmarkt rechtzeitig reagiert werden kann. Dies alles spricht somit dafür, dass auch die Miet- und Nebenkosten der Sitzungszimmer in der 4. Etage des RAV als anrechenbare Vollzugskosten gelten und vom Ausgleichsfonds zu übernehmen sind.
4.5 Es liegt jedoch nicht am Bundesverwaltungsgericht, als erste  die Frage der richtigen Bemessung der grundsätzlich  Mietkosten von Sitzungszimmern im RAV Suhr zu beurteilen, zumal dem Gericht dazu der nötige Einblick in alle entscheidrelevanten Gegebenheiten fehlt. Darüber erstmals zu befinden, ist Aufgabe der Vorinstanz, die auch über die nötigen Erfahrungswerte und  verfügt, um einen angemessenen Entscheid zu fällen (ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, S. 694, 1006; FRITZ GYGI, , 2. Aufl., Bern 1983, S. 233 f.).
5. Es bleibt weiter zu klären, wie es sich mit der Anrechenbarkeit der  an die Vollzugskosten im Gegenwert von Fr. 6'767.40 verhält.
5.1 Der Umstand, dass das Gesetz von „anrechenbaren Kosten“ spricht (Art. 92 Abs. 7 Satz 1 AVIG), deutet darauf hin, dass nicht sämtliche irgendwie anfallenden Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Vollzug der dem Kanton übertragenen Aufgaben vom Bund übernommen werden können. Vielmehr will der Gesetzgeber dadurch eine Beschränkung der Kosten erreichen. Zu erstatten ist demnach  der übliche Vollzugsaufwand.
Dass nicht alle dem Kanton anfallenden Kosten vom Bund zu  sind, ergibt sich auch aus der Entstehungsgeschichte des  Art. 92 Abs. 7 AVIG. Das AVIG kannte in seiner ursprünglichen Fassung keine Entschädigung für die Vollzugskosten der Kantone (BBl 1980 III 489, 630 und 678; AS 1982 2184, 2214). Erst mit Änderung vom 6. Oktober 1989 (im Rahmen des Bundesgesetzes über die  und den Personalverleih vom 6 Oktober 1989 [SR 823.11]) erhielten die Kantone für die Durchführung der den öffentli-
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chen Arbeitsvermittlungsstellen übertragenen Aufgaben Kostenersatz (Art. 92 Abs. 6 AVIG; BBl 1985 III 556 585 und 656; AS 1991 392, 406). Bereits damals wurde der Begriff „anrechenbare Kosten“ , dessen genauere Bestimmung jedoch dem Bundesrat überlassen ist. Abs. 7 von Art. 92 AVIG wurde mit Änderung vom 23. Juni 1995  (BBl 1994 I 340, 365 und 382; AS 1995 S. 273, 290). Dabei ging es gemäss Botschaft um die Erstattung der Mehrkosten infolge andauernder erheblicher Arbeitslosigkeit; das Gesetz regelte hingegen die Entschädigung der Kosten im Rahmen der neu zu schaffenden RAV generell. Mit Änderung vom 23. Juni 2000 (BBl 2000 1673, 1686 und 1692; AS 2000 3093, 3095) wurden die bisherigen Abs. 6 und 7 von Art 92 AVIG in einem neuen Abs. 7 zusammengefasst, wie er im Wesentlichen bis heute gilt.
Eine Beschränkung des Kostenbeitrags ist denn auch mit Blick auf die Gleichbehandlung der Kantone als Beitragsempfänger notwendig.  würden Kantone, die umfangreicherere und insbesondere nicht direkt mit dem Vollzug zusammenhängende Kosten auf den  überwälzen möchten, gegenüber anderen Kantonen, die sich eher auf den effektiv nötigen Aufwand beschränken, bevorteilt.
Art. 122a Abs. 4 bis 8 AVIV umschreibt schliesslich das Verfahren zur Bestimmung der anrechenbaren Kosten. Die Kantone haben eine  vorzulegen. Es findet eine Überprüfung der von den  geltend gemachten Aufwendungen durch die Ausgleichsstelle statt. Der Umstand, dass dieses Verfahren zwingend vorgeschrieben ist, lässt ebenfalls darauf schliessen, dass nicht sämtliche, den  anfallenden Kosten vom Ausgleichsfonds übernommen werden. Andernfalls wäre ein derartiges Verfahren nicht erforderlich.
Vor diesem Hintergrund ist somit festzuhalten, dass dem AVIG-Vollzug wesensfremde Aufwendungen nicht zu den anrechenbaren Kosten zählen. Was aber „anrechenbare Kosten“ im Sinne des Gesetzes , ist dem Rechtsanwender zur Konkretisierung überlassen (vgl. zum Ganzen BGE 133 V 587 E. 4.2 ff.).
5.2 Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Aufwendungen stehen im Zusammenhang mit Gebäudemessungen aufgrund einer akut erhöhten Anzahl krankheitsbedingter Abwesenheiten einerseits und allgemeinen Klagen über Übelkeit, Spannungskopfschmerzen etc. am Arbeitsplatz andererseits. Im Ergebnis führten diese Messungen zu einer vorzeitigen Überholung der Lüftungs- und Heizungstechnik im
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RAV Suhr. Sie sind im weitesten Sinne Umbau- oder  und damit als Investitionskosten zu betrachten.
5.2.1 Nach den hier massgeblichen Finanzanweisungen des SECO Nr. 1/2005 vergütet der Ausgleichsfonds den Kantonen Umbauten auf Immobilien. Darunter fallen einerseits Aufwendungen für Umbauten und Renovationen, die zu einem Mehrwert für das Gebäude geführt haben (Finanzanweisungen des SECO Nr. 1/2005, Ziff. 2 T6) und  Abschreibungen, die auf die Kostenart T6 getätigt wurden sowie Abschreibungen auf nichtinventarisierte Umbauten auf  (Finanzanweisungen des SECO Nr. 1/2005, Ziff. 2 b12).
5.2.2 Gemäss den einschlägigen Finanzweisungen des SECO Nr. 1/2005 fallen die Arbeitsplatzmessungen nicht unter die  Kosten für Umbauten auf Immobilien. Hierzu fehlt es an der zur Anrechenbarkeit des Aufwands vorausgesetzten Wertsteigerung  oder dem Abschreibungscharakter der Massnahme andererseits. Zudem sind die durchgeführten Messungen nicht mit dem RAV- Betrieb oder Unterhalt verbunden, sondern als  Aufwand für den Unterhalt von gemieteten Räumlichkeiten , der nicht in einem genügenden Sachzusammenhang zum  steht.
5.2.3 Insofern hätte es am Beschwerdeführer gelegen, sich mit dem Eigentümer bzw. dem Vermieter darüber zu verständigen, ob und in welchem Umfang er sich an diesen ausserordentlichen Kosten . Denn es liegt grundsätzlich am Vermieter bzw. Eigentümer, das Mietobjekt zum vereinbarten Zeitpunkt in einem zum vorausgesetzten Gebrauch tauglichen Zustand zu übergeben und in demselben zu  (Art. 254 des Obligationenrechts vom 30. März 1911 [OR, SR 220]) und Mängel, die während der Mietdauer entstehen und die der Mieter weder zu verantworten noch auf eigene Kosten zu beseitigen hat, zu beheben (Art. 259a OR). Es kann nicht Aufgabe des  sein, jegliche Kosten anstandslos zu übernehmen oder für allfällige Versäumnisse der Kantone aufzukommen.
Schliesslich hätte die Möglichkeit bestanden, sich vorgängig mit der Vorinstanz über eine allfällige Kostenübernahme zu verständigen. Eine Verbuchung hätte über das Konto Nr. 449.000 „Andere Kosten“  werden können. Gemäss den Kontierungsrichtlinien des SECO Nr. 2/2005 ist dieses Konto aber nur in Ausnahmefällen zu  und zudem von einer Bewilligung des SECO abhängig.
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Nach dem Gesagten lassen sich jedenfalls die hier im Streit liegenden Arbeitsplatzmessungen nicht als Vollzugskosten qualifizieren; dazu sind sie den normalerweise anfallenden Vollzugskosten zu .
5.3 Daran vermag auch der Verweis des Beschwerdeführers auf § 14 Abs. 2 des Gesetzes über die Grundzüge des Personalrechts vom 16. Mai 2000 (Personalgesetz, PersG, Systematische Sammlung des Aargauischen Rechts [SAR] 165.100) nichts zu ändern. Gerade aus dieser Bestimmung ergibt sich, dass es sich um eine allgemeine  des Kantons gegenüber allen seinen Angestellten handelt. Begründet wird diese Pflicht mit einem Anstellungsverhältnis beim Kanton, unabhängig davon, in welchem Rahmen der einzelne  beschäftigt ist oder welche Aufgaben er dabei zu erfüllen hat. Allein das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses mit dem Kanton ist ausschlaggebend; ein besonderer Bezug zum AVIG-Vollzug fehlt . Es handelt sich bei den Arbeitsplatzmessungen somit nicht um anrechenbare Kosten. Sie stehen in keinem direkten Zusammenhang mit dem Aufgabenvollzug, für dessen Kosten der Ausgleichsfonds  hat.
Die Beschwerde gegen die Nichtgenehmigung der  ist daher abzuweisen.
6. Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass Ziff. 2 der Verfügung 1 – soweit die Nichtgenehmigung der Miet- und Nebenkostenanteile  – aufzuheben und zur erneuten Beurteilung im Sinne der  an die Vorinstanz zurückzuweisen ist. Im Übrigen ist der vorinstanzliche Entscheid zu bestätigen.
Ziff. 2 der Verfügung 2 ist vollständig aufzuheben und zur erneuten  im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen.
7. Gestützt auf Art. 63 Abs. 1 VwVG auferlegt das  die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei.  diese nur teilweise, so werden die Verfahrenskosten ermässigt. Keine Verfahrenskosten werden Vorinstanzen oder  und unterliegenden Bundesbehörden auferlegt; anderen als Bundesbehörden, die Beschwerde führen und unterliegen, werden Verfahrenskosten auferlegt, soweit sich der Streit um vermögensrecht-
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B-7951/2007
liche Interessen von Körperschaften oder autonomen Anstalten dreht (Abs. 2).
Vorliegend obsiegt der Beschwerdeführer nur teilweise. Er handelt im Übrigen im eigenen Vermögensinteresse und hat daher die  teilweise zu tragen (vgl. Urteil C 263/06 des Bundesgerichts vom 3. September 2007, E. 8). Die Verfahrenskosten werden mit den am 5. Oktober 2006 resp. am 16. Oktober 2007 geleisteten  von je Fr. 1'200.- (insgesamt Fr. 2'400.-) verrechnet (vgl. die Verfügung vom 7. Dezember 2007). Der Betrag von Fr. 1'400.- ist dem Beschwerdeführer von der Gerichtskasse zurückzuerstatten.
8. Da der Beschwerdeführer seine gesetzlichen Aufgaben erfüllt, sind ihm keine Vertretungskosten im Sinne von Art. 64 Abs. 1 VwVG . Er hat somit keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.