Decision ID: db383d12-2643-5586-91dd-df9edc29fcbe
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der Beschwerdeführer, ein afghanischer Staatsangehöriger  Ethnie aus B._ (Provinz Baghlan), verliess seine Heimat gemäss eigenen Angaben am 29. März 2008 und gelangte mit verschiedenen Transportmitteln durch ihm unbekannte Länder am 20. Mai 2008 illegal in die Schweiz, wo er am gleichen Tag um Asyl nachsuchte. Am 23. Mai 2008 wurde der Beschwerdeführer im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) C._ summarisch zu seiner Person und seinem Asylgesuch befragt und am 2. Juni 2008 vom BFM eingehend angehört.
B. Im Wesentlichen machte der Beschwerdeführer zur Begründung  Asylgesuches geltend, er habe in seiner Heimat bei seinen Eltern zusammen mit seinem Halbbruder D._ und dessen Familie . Sein Halbbruder habe für die amerikanische Firma "E._" gearbeitet, bei der er für die Sicherheit der beim Strassenbau tätigen Ingenieure verantwortlich gewesen sei. D._ sei deshalb als Spion der Amerikaner angesehn worden. Am 21. November 2007 sei sein Halbbruder im Distrikt Kaylan in der Provinz Ghazni zusammen mit sechs weiteren Personen von den Taliban, unter der Führung Mullah Anwars, festgenommen worden. Zirka 20 Tage danach sei er, zusammen mit drei Weissbärtigen, zu Mullah Anwar gereist, um Verhandlungen bezüglich der Freilassung von D._ zu führen. Mullah Anwar habe für die Freilassung seines Halbbruders 100'000.- US-Dollar gefordert. Am 9. Januar 2008 sei D._ von den Taliban getötet worden. Darüber sei er von einem Regierungsbeamten beziehungsweise von einem Mitarbeiter von "E._" informiert worden. Sein Halbbruder sei daraufhin in B._ bestattet worden. An diesem Begräbnis hätten auch Mitarbeiter von "E._" teilgenommen, was die Taliban mitbekommen hätten. Diese hätten anschliessend verkündet, dass sie alle Personen töten würden, die mit den Amerikanern zusammenarbeiten würden. In der Folge hätten die Taliban versucht, ihn durch zwei Angriffe bei seinem Wohnhaus zu töten, da diese ihn für einen Spion der Amerikaner gehalten hätten. Beim ersten Angriff sei eine Landmine vor dem Haus detoniert, beim zweiten Angriff sei das Haus beschossen worden. Er habe diese  jeweils der Polizei von B._ gemeldet, worauf diese Untersuchungen aufgenommen habe. Nach dem Beschuss des
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Wohnhauses durch die Taliban habe er vom Distriktvorsteher ein Schreiben erhalten, worin ihm mitgeteilt worden sei, dass er seitens der Taliban höchst gefährdet sei, weshalb ihm zur Flucht geraten werde. Deswegen habe er sein Heimatland verlassen.
Der Beschwerdeführer gab zum Beleg seiner Identität dem BFM im Verlauf des erstinstanzlichen Verfahrens eine "Taskara" ab.
C. Mit Verfügung vom 16. Juni 2008 - eröffnet am folgenden Tag - stellte das BFM fest, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, und lehnte das Asylgesuch ab. Gleichzeitig verfügte es die  aus der Schweiz und ordnete den Vollzug durch den Kanton F._ an.
D. Mit Eingabe vom 15. Juli 2008 (Poststempel: 16. Juli 2008) erhob der Beschwerdeführer gegen diese Verfügung beim  Beschwerde und beantragte, die Verfügung des BFM sei  und es sei ihm Asyl zu gewähren. Zudem seien die  festzustellen und als Folge davon für den  die vorläufige Aufnahme anzuordnen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und um Erlass des Kostenvorschusses. Der Beschwerdeführer legte der Beschwerde Farbkopien zweier Arbeitsausweise seines , eine handschriftliche Bestätigung des Innenministeriums der Provinz Baghlan und ein Schreiben des Distriktvorstehers im Orginal sowie eine Bestätigung seiner Fürsorgeabhängigkeit bei.
E. Mit Zwischenverfügung des Instruktionsrichters des  vom 22. Juli 2008 wurde dem Beschwerdeführer , dass er den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten könne. Gleichzeitig wies der Instruktionsrichter die Gesuche des  um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses ab und , dass der Beschwerdeführer einen Kostenvorschuss von Fr. 600.- bis zum 6. August 2008 zu bezahlen habe. Der auferlegte  ging am 5. August 2008 bei der Gerichtskasse des  ein.
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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Der  ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Der Beschwerdeführer ist daher zur Einreichung der  legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1, 50 und 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3.
3.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen
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Druck bewirken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 AsylG).
3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
4.
4.1 Das BFM lehnte das Asylgesuch mit der Begründung ab, die  des Beschwerdeführers würden den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG nicht standhalten, so dass ihre Asylrelevanz nicht geprüft werden müsse.
Im Einzelnen führte es aus, der Beschwerdeführer sei in der  vom 2. Juni 2008 gefragt worden, wann der erste Angriff  der Taliban auf ihn erfolgt sei. Der Beschwerdeführer habe , dies sei zirka im Februar/März 2008 gewesen, etwa einen Monat nach dem Tod D._s. Gleich nach dieser Aussage habe er sich jedoch korrigiert und ausgesagt, er habe soeben nicht über die erste, sondern über die zweite Attacke der Taliban Angaben gemacht. Auf die Frage, wann der erste Angriff denn nun tatsächlich erfolgt sei, habe er mit Januar/Februar 2008 geantwortet, um sich dann sogleich wieder zu korrigieren und auszusagen, der erste Angriff sei im Oktober/ 2007 erfolgt. Zudem seien die Antworten des  auf die Frage, ob der erste Angriff beziehungsweise der erste  seitens der Taliban auf ihn vor oder nach der Entführung des Halbbruders erfolgt sei, auffällig ausweichend ausgefallen. Angesichts dieser aufgezeigten Ungereimtheiten in den Aussagen des  könnten ihm die Vorbringen, dass die Taliban in seiner  auch ihn gezielt verfolgt hätten, nicht geglaubt werden.
Überdies habe sich der Beschwerdeführer bei der mündlichen  seines Asylgesuches in weitere Widersprüche verstrickt:  der Anhörung vom 2. Juni 2008 habe er vorgebracht, er sei von  Angestellten der Firma "E._" über den Tod D._s informiert worden. Demgegenüber habe der Beschwerdeführer bei der
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Befragung am 23. Mai 2008 angegeben, er sei von einem Regierungsbeamten über den Tod D._s benachrichtigt worden.
Zudem sei die Schilderung seiner geltend gemachten Begegnung  Verhandlung mit den Taliban in der Bundesanhörung vom 2. Juni 2008 von Stereotypien geprägt. Überdies falle auf, dass er in seiner Schilderung die Rolle der ihn begleitenden Weissbärtigen und seine eigene Funktion als Vertreter der Verwandtschaft von , die von den Taliban ebenfalls festgehalten worden seien, völlig ausgeblendet habe.
Schliesslich sei festzuhalten, dass die Identität des Beschwerdeführers nicht feststehe. Bei der von ihm abgegebenen "Taskara" handle es sich lediglich um eine fotokopierte Formularvorlage, auf die  Vermerke eingetragen worden seien. Von den Behörden würden indessen üblicherweise gedruckte Formulare verwendet. Die  "Taskara" könne deshalb nicht als rechtsgenüglich qualifiziert werden.
4.2 Der Beschwerdeführer machte demgegenüber in seiner  im Wesentlichen geltend, er habe bei der Befragung  Anhörung keine genauen Daten nennen können, da er ein Landwirt und nicht sehr gebildet sei. Das Leben in Afghanistan sei so schwer und es gebe so häufig Explosionen, dass man darüber kein Protokoll schreibe und die Daten aufliste. Die wichtigsten zwei Daten, nämlich wann sein Bruder entführt und getötet worden sei, habe er nicht vergessen können. Es sei gut möglich, dass der erste  vor seinem Wohnhaus eigentlich seinem Bruder gegolten habe, man habe seinen Bruder und dessen Angehörige damit entweder  oder umbringen wollen.
Zudem führte der Beschwerdeführer aus, er habe bezüglich der Frage, wie er vom Tod seines Bruders erfahren habe, sowohl bei der  am 23. Mai 2008 als auch bei der Anhörung am 2. Juni 2008 dasselbe ausgesagt. Er habe bei der Anhörung lediglich detaillierter erzählen können, wie er zu den Informationen gekommen sei.  sei es wissenschaftlich bewiesen, dass niemand ein Geschehen bei mündlicher Wiederholung genau gleich schildern und es in der gleichen Reihenfolge nacherzählen könne.
Im Weiteren beharrte der Beschwerdeführer in seiner  auf der Echtheit seiner eingereichten "Taskara". Er habe bei der
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Anhörung am 2. Juni 2008 versucht zu erklären, dass im Moment in Afghanistan alle ID-Karten so aussehen würden. Die eingereichten zwei Fotokopien der Ausweise seines Bruders würden zudem zeigen, dass dieser bei der ausländischen Firma angestellt gewesen sei. Ebenso bestätige die als Beweismittel der Beschwerde beigelegte handschriftliche Bestätigung des Innenministeriums der Provinz  den Bericht seines Vaters über den Mord an seinem Bruder und zwei weiterer Personen.
Auf die weiteren Ausführungen in der Beschwerde wird - soweit  - in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
5.
5.1 Grundsätzlich sind Vorbringen dann glaubhaft gemacht, wenn sie genügend substanziiert, in sich schlüssig und plausibel sind. Sie  sich nicht in vagen Schilderungen erschöpfen, in wesentlichen Punkten nicht widersprüchlich sein, der inneren Logik entbehren oder den Tatsachen oder der allgemeinen Erfahrung widersprechen.  hinaus muss der Gesuchsteller persönlich glaubwürdig , was insbesondere dann nicht der Fall ist, wenn er wichtige  unterdrückt oder bewusst falsch darstellt, im Laufe des  Vorbringen auswechselt, steigert oder unbegründet nachschiebt oder die nötige Mitwirkung am Verfahren verweigert.  bedeutet ferner - im Gegensatz zum strikten Beweis - ein  Beweismass und lässt durchaus Raum für gewisse Einwände und Zweifel an den Vorbringen des Gesuchstellers. Entscheidend ist, ob die Gründe, welche für die Richtigkeit der Sachverhaltsdarstellung sprechen, überwiegen oder nicht. Dabei ist auf eine objektivierte  abzustellen (vgl. Art. 7 AsylG; Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1996 Nr. 27 E. 3c.aa S. 263 f.; EMARK Nr. 28 E. 3a S. 270).
5.2 Wie die Vorinstanz zutreffend in ihrer Verfügung ausführte,  der Beschwerdeführer in der Anhörung vom 2. Juni 2008 grosse Unsicherheiten hinsichtlich der Frage, wann die angeblich auf sein Wohnhaus verübten Anschläge stattgefunden haben. So bekundete der Beschwerdeführer insbesondere grosse Mühe, das Datum des ersten Anschlages zu nennen (act. A 11/11, S. 4). Erhebliche Zweifel an den Vorbringen des Beschwerdeführers erweckt zudem auch die Tatsache, dass er die Frage, ob die Entführung von D._ vor oder nach dem ersten Angriff auf sein Wohnhaus erfolgt sei, nicht
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beantworten konnte. Der Behauptung des Beschwerdeführers in der Beschwerdeschrift, wonach er sich aufgrund seiner mangelnden Bildung Daten nur sehr schlecht merken könne, vermag nicht zu überzeugen. Die Erfahrung zeigt, dass die Schilderung von Erlebnissen nicht von einer verstandesmässigen Leistung abhängt, sofern sich diese real ereignet haben. Tatsächlich Verfolgte sind unabhängig von Herkunft und Bildung durchaus in der Lage, ihre Verfolgungssituation zu substanziieren, in schlüssiger Weise  beziehungsweise in zeitlicher Hinsicht einzuordnen.
Wie die Vorinstanz in ihrer Verfügung zutreffend festhielt, verstrickte sich der Beschwerdeführer bei der Schilderung, von wem er über den Tod seines Halbbruders orientiert worden sei, in Widersprüche. So führte er anlässlich der Befragung vom 23. Mai 2008 aus, er sei durch einen Regierungsangestellten telefonisch benachrichtigt worden (act. A 1/11, S. 5). Bei der Anhörung vom 2. Juni 2008 erklärte er , ein Angestellter der Firma "E._" habe ihn über D._s Tod informiert (act. A 11/11, S. 6 f.). Die Behauptung des Beschwerdeführers in der Rechtsmittelschrift, wonach er sowohl bei der Befragung als auch bei der Anhörung dasselbe gesagt habe, ist somit aktenwidrig. Widersprüchlich fielen auch die Aussagen des Beschwerdeführers hinsichtlich der Personen aus, die ihm nach den angeblichen Anschlägen geraten haben sollen, das Land zu verlassen. In der Befragung vom 23. Mai 2008 erklärte der Beschwerdeführer, es seien seine Eltern gewesen, in der Anhörung vom 2. Juni 2008 führte er demgegenüber aus, es seien Regierungsvertreter gewesen.
Im Weiteren ist festzuhalten, dass die Schilderungen des  bezüglich seiner Begegnung beziehungsweise Verhandlung mit den Taliban unsubstanziiert und vage ausgefallen sind. In Anbetracht dessen, dass es sich beim Treffen mit den Taliban um ein  Erlebnis gehandelt hat, ist davon auszugehen, dass der  das angeblich Erlebte, seine eigene Funktion und die Rolle der Weissbärtigen viel eingehender und detailreicher hätte  können, wenn er es tatsächlich selber erlebt hätte (act. A 11/11, S. 6). Deshalb ist der Schluss zu ziehen, er habe das Geschilderte .
Übereinstimmend mit der Vorinstanz ist überdies festzuhalten, dass die Identität des Beschwerdeführers nach wie vor nicht feststeht, da es sich bei der von ihm zum Beweis seiner Identität eingereichten "Taska-
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ra" lediglich um eine fotokopierte Formularvorlage handelt, in die  Einträge vorgenommen worden sind (vgl. BVGE 2007/7). Die eingereichten Beweismittel können demzufolge, unabhängig von der Frage der Echtheit, nicht zweifelsfrei dem Beschwerdeführer  werden und sind demnach nicht geeignet, seine Vorbringen zu stützen.
Das Gericht gelangt daher nach Prüfung der Akten übereinstimmend mit dem BFM zur Auffassung, dass die vom Beschwerdeführer zur  seines Asylgesuches geltend gemachten Vorbringen den umschriebenen Anforderungen an die Glaubhaftmachung nicht , und das BFM diese zu Recht und mit zutreffender Begründung als unglaubhaft beurteilt hat. Der Beschwerdeführer erfüllt somit die Voraussetzungen zur Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft nicht, weshalb die Vorinstanz das Asylbegehren zu Recht ohne weitere  abgelehnt hat. Es erübrigt sich deshalb, auf die weiteren Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe näher einzugehen, da sie an obiger Erkenntnis nichts zu ändern vermögen.
6.
6.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
6.2 Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung  solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; EMARK 2001 Nr. 21).
7.
7.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
7.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Auslän-
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ders in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie  läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4.  1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
7.3 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. MARIO GATTIKER, Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich  Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non- im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers in den Heimatstaat ist demnach  dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
7.4 Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall einer Ausschaffung in seinen Heimatstaat dort mit beachtlicher  einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Folterausschusses müsste der Beschwerdeführer eine konkrete Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren Hinweisen). Dies ist ihm nach den vorstehenden Erwägungen
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nicht gelungen. Auch die allgemeine Menschenrechtssituation in Afghanistan lässt den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt als zulässig erscheinen. Nach dem Gesagten ist der Vollzug der  sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
7.5 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist - unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG - die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
7.6 In ihrer Rechtsprechung hatte sich die Schweizerische  (ARK) in EMARK 2003 Nr. 10 eingehend zur Lage in  geäussert und die Unterschiede zwischen der Stadt Kabul und  Regionen Afghanistans dargestellt. Infolge der vergleichsweise günstigeren Situation hatte sie den Wegweisungsvollzug nach Kabul unter bestimmten strengen Voraussetzungen, inbesondere einem  Beziehungsnetz, der Möglichkeit der Sicherung des  und einer gesicherten Wohnsituation, als zumutbar . In EMARK 2006 Nr. 9 bestätigte die ARK ihre Rechtsprechung aus dem Jahr 2003. Zusätzlich zu Kabul erachtete sie den  in weitere, abschliessend aufgeführte Provinzen (, Baghlan, Takhar, Badakhshan, Kanduz, Balkh, Sari Pul, Herat und die Gegen von Samangan, die nicht zum Hazarajat zu zählen ist) unter den in EMARK 2003 Nr. 10 erwogenen strengen Bedingungen als zumutbar. In den übrigen Provinzen bestehe hingegen weiterhin eine allgemeine Gewaltsituation, weshalb der Wegweisungsvollzug dorthin nach wie vor als unzumutbar zu betrachten sei (vgl. EMARK 2006 Nr. 9 E. 7.5.3 und 7.8). Diese Lageanalyse und Praxis der ARK in EMARK 2003 Nr. 10 und EMARK 2006 Nr. 9, die vom  übernommen wird, kann auch im heutigen Zeitpunkt nach wie vor als gültig angesehen werden (vgl. auch das Urteil des  vom 1. Juli 2008 D-4485/2006 E. 5.2.2), sodass insbesondere der Wegweisungsvollzug in die Provinz Baghlan bei  Voraussetzungen zumutbar ist. Die Vorbringen des  in der Rechtsmitteleingabe bezüglich der Unzumut-
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barkeit der Wegweisung vermögen an dieser Einschätzung nichts zu ändern.
7.7 Der - soweit aktenkundig - gesunde, alleinstehende  stammt aus B._ (Provinz Baghlan), wo er eigenen Angaben zufolge bis zu seiner Ausreise am 29. März 2008 bei seinen Eltern gelebt und als Landwirt auf eigenem Land gearbeitet hat. Zudem leben seine Eltern sowie seine Halbschwester noch immer in B._, weshalb er dort über ein verwandtschaftliches Beziehungsnetz verfügt. Da seine Eltern nach wie vor im selben Haus wie früher wohnen, verfügt der Beschwerdeführer überdies über die Möglichkeit, wieder bei ihnen einzuziehen. Angesichts seines Alters (geb. (...)), seiner früheren beruflichen Tätigkeit und der Tatsache, dass er in seiner Heimat eigens Land besitzt, ist überdies davon auszugehen, dass er in seiner Heimat über die Möglichkeit verfügt, sich eine eigene Existenzgrundlage zu schaffen. Aus diesen Gründen ist der Vollzug der Wegweisung - übereinstimmend mit dem BFM - als zumutbar zu bezeichnen.
7.8 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der  Vertretung seines Heimatstaates die für eine Rückkehr  Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG),  der Vollzug der Wegweisung aus als möglich zu bezeichnen ist.
7.9 Die Vorinstanz hat den Vollzug der Wegweisung somit zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
8. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist nach dem Gesagten ohne Durchführung eines  (vgl. Art. 111a Abs. 1 AsylG) abzuweisen.
9. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG), auf insgesamt Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1-3 des Reglements über die Kosten und  vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 21. Februar
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2008 [VGKE, SR 173.320.2]) und mit dem am 5. August 2008 in  Höhe geleisteten Vorschuss zu verrechnen.
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