Decision ID: 8ff264f8-5122-4aad-ac6c-7c236826cc86
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1985, war seit April 2007 zunächst als Produktionsmit
arbeiter und später als Teamleiter
Produktion
bei der
Y._
AG angestellt (
Urk.
12/20/2 oben,
Urk.
12/20/4 oben). Unter Hinweis auf ein Burnout meldete er sich am 1
6.
August 2013 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
12/5
Ziff.
6.5
).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erteilte in der Folge Kostengutsprachen für ein Belastbarkeits- und für ein Aufbautraining (
Urk.
12/31,
Urk.
12/45). Mit Verfügungen vom 1
3.
Januar und
vom
2
9.
April 2014 (
Urk.
12/34/1-2,
Urk.
12/47/1) sprach sie dem Versicherten für die Dauer der Massnahmen ein Taggeld in Höhe von
Fr.
177.60 zu.
Am 1
6.
Oktober 2014 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Arbeitstrai
ning (
Urk.
12/58). Mit Verfügung vom
5.
November 2011 (
Urk.
12/61/1-2) sprach sie dem Versicherten wiederum ein Taggeld von
Fr.
177.60 zu. Der Versicherte erhielt per
1.
Mai 2015 eine Anstellung als Maschinist bei der
Z._
AG. Das vertraglich vereinbarte Arbeitspensum betrug 80 % (
Urk.
12/70 S. 1
Ziff.
1-3 und 7).
Am 1
3.
August 2015 (
Urk.
12/77) schloss d
ie IV-Stelle die beruflichen Massnah
men
ab.
Mit
Verfügung vom 1
3.
Oktober 2015 (
Urk.
12/82) verneinte sie einen Rentenanspruch.
1.2
Am 2
8.
November 2016 wurde der IV-Stelle eine gesundheitliche Verschlechte
rung des Versicherten gemeldet (
Urk.
12/93,
Urk.
12/105).
Die IV-Stelle erteilte am
8.
Dezember 2017 Kostengutsprache für ein Aufbautrai
ning (
Urk.
12/129). Mit Verfügung vom 1
9.
Januar 2018 (
Urk.
12/136 =
Urk.
2) sprach sie dem Versicherten für die Zeit vom
3.
Januar bis
1.
Juli 2018 ein Tag
geld in Höhe von
Fr.
117.60 zu.
2.
2.1
Der Versicherte erhob am 3
0.
Januar 2018 (
Urk.
1) Beschwerde gegen die Verfü
gung vom 1
9.
Januar 2018 (
Urk.
2). In der Ergänzung der Beschwerde beantragte er
am 24. Februar 2018
, es sei ihm ein Taggeld von
Fr.
222.-- zu gewähren (
Urk.
5 S. 3 oben).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1
8.
Juni 2018 (
Urk.
10) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Gerichtsverfügung vom 2
3.
Juli 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
13).
2.2
Mit Verfügung vom 1
7.
Juli 2018 (
Urk.
14/2) setzte die Beschwerdegegnerin für die Zeit vom
2.
Juli bis 3
1.
Dezember 2018
während der laufenden Massnahme
erneut ein Taggeld von
Fr.
117.60 fest, wogegen der Beschwerdeführer mit Post
stempel vom
8.
August 2018 mit gleichlautendem Rechtsbegehren Beschwerde erhob (
Urk.
14/1; angelegt unter Prozess-Nr. IV.2018.00649). Mit Verfügung vom 2
4.
September 2018 vereinigte das hiesige Gericht den unter Prozess-Nr. IV.2018.00649 angelegten Prozess mit dem vorliegenden Verfahren und führte ihn unter dieser Prozessnummer weiter. Das Verfahren IV.2018.00694 wurde als erledigt abgeschrieben (
Urk.
15 Dispositiv
Ziff.
1).
2.3
Mit Verfügung vom
9.
Januar 2019 (
Urk.
25/2) sprach die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer für die vom
1.
Januar bis 3
1.
März 2019 laufenden Ein
gliederungsmassnahmen erneut ein Taggeld in Höhe von
Fr.
117.60 zu. Der Be
schwerdeführer erhob dagegen am 2
7.
Januar 2019 mit gleichlautendem Rechts
begehren Beschwerde (
Urk.
25/1; das Verfahren wurde unter der Prozess-Nr. IV.2019.0071 angelegt).
Das Gericht zog sodann die Akten der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, in Sachen des Versicherten (
Urk.
24/1-90) zum Verfah
ren
bei
. Die Ausgleichskasse nahm am
7.
März 2019 (
Urk.
23) Stellung zur Be
rechnung des Taggeldes.
Mit Gerichtsverfügung vom 1
3.
Juni 2019 vereinigte das Gericht den unter Pro
zess-Nr. IV.2019.00071 angelegten Prozess mit dem vorliegenden Verfahren und führte ihn unter dieser Prozessnummer weiter. Das Verfahren IV.2019.00071 wurde als erledigt abgeschrieben. Zudem stellte es dem Beschwerdeführer Kopien der Stellungnahmen der Beschwerdegegnerin vom
8.
März 2019 (
Urk.
22) und der Ausgleichskasse
vom
7.
März 2019 (
Urk.
23) zu (
Urk.
26 Dispositiv
Ziff.
1-2).
Die Einzelrichterin

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Da der Streitwert
Fr.
20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der
Beschwerde
in die einzelrichterliche Zuständigkeit (
§
11
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).
1.2
Versicherte haben gemäss
Art.
22
des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche
rung (
IVG
)
während der Durchführung von Ein
gliederungsmassnahmen nach Art. 8 Abs.
3 Anspruch auf ein Taggeld, wenn sie an wenigstens drei aufeinander folgenden Tagen wegen der Massnahmen verhindert sind, einer Arbeit nachzu
gehen, oder in ihrer gewohnten Tätigkeit zu mindestens 50 % arbeitsu
nfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs
rechts, ATSG) sind (Abs.
1).
Versicherte in der erstmaligen beruflichen Ausbil
dung und Versicherte, die das 20. Altersjahr noch nicht vollendet haben und noch nicht erwerbstätig gewesen sind, haben Anspruch auf ein Taggeld, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit ganz oder teilweise einbüssen (Abs. 1
bis
).
Das Taggeld besteht aus einer Grundentschädigung, auf die alle Versicherten Anspruch haben, und einem Kindergeld für Ver
sicherte mit Kindern (Abs.
2). Anspruch auf ein Kinder
geld besteht für jed
es eigene Kind, welches das 18.
Altersjahr noch nicht vollen
det hat. Für Kinder, die noch in Ausbildung sind, dauert der Anspruch bis zum Abschluss der Ausbildung, längstens aber bis zum vollendeten 2
5.
Altersjahr. Pflegekinder, die unentgeltlich zu dauernder Pflege und Erziehung aufgenommen wurden, sind den eigenen Kindern gleichgestellt. Der Anspruch auf ein Kinder
geld besteht nicht für Kinder, für die gleichzeitig gesetzliche Kinder- und Ausbil
dungszu
lagen ausgerichtet werden (Abs.
3). Das Taggeld wird frühestens ab dem ersten Tag des Monats gewährt,
welcher der Vollendung des 18.
Altersjahres folgt. Der Anspruch erlischt spätestens am Ende des Monats, in welchem vom Rentenvorbezug
nach Art. 40 Abs.
1 AHVG Gebrauch gemacht oder in welchem das
Rentenalter erreicht wird (Abs.
4). Für Massnahmen nach Art. 16 Abs. 2
lit
. c besteht kein Anspruch auf ein Taggeld (Abs. 5). Bezieht eine versicherte Person eine Rente, so wird ihr diese während der Durchführung von Integrationsmass
nahmen nach Art. 14a und von Massnahmen zur Wiedereingliederung nach Art. 8a anstelle eines Taggeldes weiter ausgerichtet (Abs. 5
bis
). Erleidet sie infolge der Durchführung einer Massnahme einen Erwerbsausfall oder verliert sie das Taggeld einer anderen Versicherung, so richtet die Versicherung zusätzlich zur Rente ein Taggeld aus (Abs. 5
ter
). Der Bundesrat bestimmt, unter welchen Voraus
setzungen Taggelder ausgerichtet werden für nicht aufeinanderfolgende Tage, für Abklärungs- und
Wartezeiten, für Arbeitsversuche und Unterbrüche von Einglie
derungsmassnahmen wegen Krankheit, Unfall oder Mutterschaft (Abs. 6).
1.3
Gemäss
Art.
23
Abs.
1 IVG beträgt die Grundentschädigung 80 Prozent des letz
ten ohne gesundheitliche Einschränkung erzielten Erwerbseinkommens, jedoch nicht mehr als 80 Prozent des Höchstbetrages des versicherten Tagesverdienstes nach
Art.
24
Abs.
1 IVG.
1.4
Gemäss
Art.
21
Abs.
3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) gilt, hat die versicherte Person vor mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Er
werbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübt, so ist auf das Er
werbseinkommen abzustellen, das sie durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre.
1.5
Rz
3044 des Kreisschreibens über die Taggelder der Invalidenversicherung (KSTI) sieht vor, liegt die von der versicherten Person zuletzt voll ausgeübte Tätigkeit (unselbständige oder selbständige) mehr als zwei Jahre zurück, so ist auf das Er
werbseinkommen abzustellen, das diese, wenn sie nicht invalid geworden wäre, durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte (
Art.
21
Abs.
3 IVV).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin stellte in der angefochtenen Verfügung vom 1
9.
Januar 2018 auf ein Jahreseinkommen von
Fr.
53'486.65 ab und ermittelte
entsprechend einer
Grundentschädigung von 80
%
von
Fr.
147.--
ein Taggeld von
Fr.
117.60 (
Urk.
2 S. 1).
Der Verantwortliche der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Aus
gleichskasse, führte in der Stellungnahme vom
7.
März 2019
zur Berechnung des Taggeldes
aus, es sei ihnen eine Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers ab dem 2
6.
Juni 2016 angegeben worden. Aus diesem Grund sei als Berechnungsgrund
lage das Erwerbseinkommen des Jahres 2015 gemäss Auszug aus dem individu
ellen Konto (IK-Auszug) übernommen worden. Der Beschwerdeführer sei zuvor wieder voll arbeitsfähig gewesen und habe ein rentenausschliessendes Einkom
men erzielt (
Urk.
23 S. 1 unten).
2.2
Der Beschwerdeführer brachte vor, aufgrund der Eingliederungsbemühungen der Beschwerdegegnerin habe er ab dem
1.
Mai 2015 bei der
Z._
AG eine Festanstellung
als Maschinenführer erhalten, ohne Führungsfunktion. Damals sei er wieder bei einer Arbeitsfähigkeit von 80
%
angelangt gewesen. Die Beschwerdegegnerin habe in der Folge noch Einarbeitungszuschüsse ausgerichtet mit dem Ziel, dass er danach wieder zu 100
%
arbeiten könne. Dies sei jedoch nicht eingetroffen (
Urk.
5 S. 1 unten). In einem Bericht zum Job-Coaching vom 2
6.
Oktober 2015 werde festgehalten, dass er nie eine volle Arbeitsfähigkeit er
reicht habe. Im Gegenteil habe es sich bei dem erreichten Arbeitspensum von 80
%
um eine deutliche Belastungsgrenze gehandelt. Ab dem
1.
November 2015 habe das Pensum lediglich 60
%
betragen (S. 1 f.).
Trotz
erheblicher Eingliederungsbemühungen
sei er
nie gesund gewesen. Ein Ar
beitspensum von 100
%
habe er nicht erreichen können (S. 2 Mitte).
2.3
Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer für die Dauer der Eingliede
rungsmassnahmen vom
3.
Januar bis 3
1.
Dezember 2018 und vom
1.
Januar zum 3
1.
März 2019 Anspruch auf ein höheres Taggeld als die ihm zugesprochenen
Fr.
117.60 hat.
3.
3.1
Der Beschwerdeführer war seit April 2007 als Produktionsmitarbeiter bei der
Y._
AG angestellt
. Ab Januar 2012 war er
dort
als Teamleiter Produktion tätig (
Urk.
12/20/4 oben,
Urk.
12/20/2 oben). Ab dem
6.
September 2012
war er zu
100
%
krankgeschrieben
(
Urk.
12/1).
Der Arbeitgeber kündigte das Arbeitsverhältnis mit dem Beschwerdeführer schliesslich per 3
1.
Dezember 2013 (vgl.
Urk.
12/33 S. 1 unten).
3.2
Die Beschwerdegegnerin
erteilte
in der Folge Kostengutsprachen für ein
Belast
barkeits
-, ein Aufbau- und ein Arbeitstraining des Beschwerdeführers (
Urk.
12/31,
Urk.
12/45,
Urk.
12/58). Mit Verfügungen vom 1
3.
Januar, vom 2
9.
April und vom
5.
November 2014 (
Urk.
12/34
/1-2
,
Urk.
12/47
/1
,
Urk.
12/61
/1-2
) sprach sie dem Beschwerdeführer für die Dauer der Massnahmen
jeweils
ein IV-Taggeld von
Fr.
177.60 zu.
Der Beschwerdeführer erhielt
per
1.
Mai 2015
bei der
Z._
AG
eine Festanstellung
als Maschinist. Vertraglich vereinbart waren
ein Lohn von
Fr.
4'640.-- brutto
bei einem Arbeitspensum von 80
%
. (
Urk.
12/70 S. 1
Ziff.
1-3 und 7-
8).
3.3
Am 1
8.
Juni 2015 erteilte die Beschwerdegegnerin Kostengutsprache für einen Einarbeitungszuschuss während der Anlern- und Einarbeitungszeit des Beschwer
deführers bei der
Z._
AG
sowie für ein externes
Job-Coaching (
Urk.
12/72).
Die Beschwerdegegnerin führte im Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 1
8.
Juni 2018 aus, der Beschwerdeführer befinde sich im Moment bei einer Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 80
%
. Diese solle während der folgenden sechs Monate auf 100
%
gesteigert werden (
Urk.
12/73 S. 2 oben).
3.4
Case Ma
nagerin
A._
,
Arbeitsintegration
B._
, führte im Schlussbericht vom 2
6.
Oktober 2015
über den Verlauf der Massnahme
aus, der Beschwerdefüh
rer habe ein Arbeitspensum von 100
%
nicht erreichen können. Mit einem Pen
sum von 80
%
sei er deutlich an seine Belastungsgrenze gekommen
. Aus seinen Wunsch sei per
1.
November 2015 ein Vertrag mit einem Pensum von 60
%
aus
gehandelt worden (
Urk.
12/83 S. 3
Ziff.
5).
3.
5
Am 2
8.
November 2016 meldete
C._, p
sychiatrische
K
linik
D._
, der Beschwerdegegnerin eine Verschlechterung des Gesundheitsz
ustandes des Beschwerdeführers (
Urk.
12/93).
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin legte
ihrer Berechnung des Taggeldes
nach
Art.
23
Abs.
1 IVG
ein Jahreseinkommen von
Fr.
53'486.65 zugrunde
. Dabei stützte sie sich auf das
im Jahr 2015 in den Monaten April bis Dezember 2015
gemäss IK-Auszug
abgerechnete Einkommen von
Fr.
40'115.-- (
Urk.
12/109 S. 1).
4.2
Der Beschwerdeführer übte, soweit ersichtlich, bei der
Y._
AG ein volles Arbeitspensum aus. Bei der
Z._
AG war ein Arbeitspen
sum von 80
%
vertraglich vereinbart
worden
.
Im Rahmen der Begleitung durch
ein Jobcoaching
war jedoch eine
Steigerung
auf ein Pensum
von
100
%
geplant. Dieses Ziel erreichte der Beschwerdeführer nicht
(
Urk.
12/74 S. 4
Ziff.
5
,
vorste
hend E. 3.3 und 3.4
).
Nach der Regelung in
Art.
21
Abs.
3 IVV
und KSTI
Rz
3044
ist das ohne gesund
heitliche Einschränkung
bei einer vollen Erwerbstätigkeit erzielte
Einkommen für die Berechnung des Taggeldes heranzuziehen. Daraus folgt, dass nicht auf das bei der
Z._
AG erzielte
monatliche
Einkommen von
Fr.
4'640.-- abgestellt werden kann, da di
eses einem Arbeitspensum von 80
% entsprach.
Nachdem der Beschwerdeführer im Rahmen der Anstellung bei der
Z._
AG
gesundheitsbedingt
kein volles
Erwerbspensum wie noch bei der
Y._
AG erreichen konnte, kann der
Argumentation der zuständigen Ausgleichskasse
nicht gefolgt werden. Der Beschwerdeführer war an dieser Ar
beitsstelle nicht voll erwerbstätig im Sinne von KSTI
Rz
304
4.
Das
bei der
Z._
AG erzielte Einkommen
ist daher
auf ein Arbeitspensum von 100
%
umzurechnen.
Entgegen der Berechnung des Beschwerdeführers in der Eingabe vom 2
4.
Februar 2018 (
Urk.
5 S. 2 unten) kann auf die Verwendung von Tabellenlöhnen verzichtet werden.
Ergänzend ist
darauf
hinzuweisen, dass er im Rahmen der Anstellung bei der
Y._
AG nie ein Einko
mmen von
Fr.
100'000.-- erzielte (
Urk.
12/30 S. 1)
. Der von ihm vorgeschlagene Tabellenlohn erweist sich
somit als zu hoch.
Somit ist auf ein
Jahrese
inkommen von
Fr.
75'400.--
(
Fr.
4'640.-- x
13 :
80 x 100)
abzustellen
.
Damit resultiert
bei einem durchschnittlichen Tages
einkommen
von
Fr.
207.--
(
Fr.
75'400.
-- :
365) eine Grundentschäd
igung von
Fr.
165.60 (
Fr.
207.--
x 0.8).
4.3
Die Beschwerde ist
nach dem Gesagten
in dem Sinne
teilweise gutzuheissen, als
der Beschwerdeführer für die Dauer der Eingliederungsmassnahmen
ab dem
3.
Januar 2018
Anspruch auf
ein
Taggeld (Grundentschädigung) in Höhe von
Fr.
165.
6
0 hat.
5.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens
aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG).
Vor
liegend sind die Kosten
auf
Fr.
700.-- festzusetzen und der unterliegenden Be
schwerdegegnerin aufzuerlegen.