Decision ID: 709aa81b-d31d-5d9c-b483-4dead15da410
Year: 2010
Language: de
Court: SG_VWEK
Chamber: SG_VWEK_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
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A.- Am Donnerstag, 13. August 2009, fuhr X um 16.50 Uhr mit dem
Landwirtschaftstraktor "Deutz-Fahr" und zwei Anhängern, welche mit Stroh-Rundballen
beladen waren, von Wattwil in Richtung Ricken. Dort wurde die Fahrzeugkombination
von der Polizei kontrolliert. Die Messung des hinteren Anhängers ergab eine
ungebremste Anhängelast von 5'700 kg (brutto) bzw. nach Abzug einer
Sicherheitsmarge für Mess- und Geräteungenauigkeiten von 5'529 kg (netto). Im
Fahrzeugausweis war die zulässige ungebremste Anhängelast mit 3'000 kg
angegeben. Die Polizei berechnete ein Übergewicht von 2'529 kg (netto). Die
Messungen wurden mit der Radlastwaage Hänni WL103, Typ EC100 durchgeführt. Mit
Bussenverfügung des Untersuchungsamts Uznach vom 23. September 2009 (act. 16)
wurde X wegen Überschreitens der ungebremsten Anhängelast (zweiter Anhänger) zu
einer Busse in Höhe von Fr. 250.-- verurteilt.
B.- Das Strassenverkehrsamt eröffnete am 3. Dezember 2009 gegenüber X ein
Administrativmassnahmeverfahren und entzog ihm den Führerausweis der
Spezialkategorien mit Verfügung vom 18. Dezember 2009 für die Dauer von vier
Monaten. Wegen einer Überschreitung der allgemeinen Höchstgeschwindigkeit
innerorts von 50 km/h um 23 km/h war ihm der Führerausweis bereits vom 12. Februar
bis 11. März 2009 für einen Monat entzogen.
C.- Gegen die Verfügung des Strassenverkehrsamtes vom 18. Dezember 2009 erhob X
mit Eingabe vom 1. Januar 2010 (Poststempel: 4. Januar 2010) Rekurs bei der
Verwaltungsrekurskommission mit dem sinngemässen Rechtsbegehren, auf eine
Administrativmassnahme sei zu verzichten. Am 26. Februar 2010 reichte der in der
Zwischenzeit beigezogene Rechtsvertreter eine Rekursergänzung ein. Darin stellte er
das Eventualbegehren, die Angelegenheit sei an das Strassenverkehrs- und
Schifffahrtsamt zur Neubeurteilung zurückzuweisen, unter entsprechender Kosten- und
Entschädigungsfolge.
Auf die Ausführungen zur Begründung der Begehren wird, soweit erforderlich, in den
Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:
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1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Rekurserhebung ist gegeben. Der Rekurs vom 4. Januar 2010 (Poststempel) ist
rechtzeitig eingereicht worden. Er erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die
gesetzlichen Anforderungen (Art. 41 , 45, 47 und 48 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf den Rekurs ist einzutreten.
2.- Gemäss Art. 16 Abs. 2 SVG wird nach Widerhandlungen gegen die
Strassenverkehrsvorschriften, bei denen das Verfahren nach dem
Ordnungsbussengesetz vom 24. Juni 1970 ausgeschlossen ist, der Lernfahr- oder
Führerausweis entzogen oder eine Verwarnung ausgesprochen. Das Gesetz
unterscheidet zwischen leichten (Art. 16a SVG), mittelschweren (Art. 16b SVG) und
schweren Widerhandlungen (Art. 16c SVG). Eine leichte Widerhandlung begeht, wer
durch Verletzung von Verkehrsregeln eine geringe Gefahr für die Sicherheit anderer
hervorruft und ihn dabei nur ein leichtes Verschulden trifft (Art. 16a Abs. 1 lit. a SVG).
Eine mittelschwere Widerhandlung begeht, wer durch Verletzung von Verkehrsregeln
eine Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt (Art. 16b Abs. 1 lit.
a SVG). Ist die Verletzung von Verkehrsregeln grob und wird dadurch eine ernstliche
Gefahr für die Sicherheit anderer hervorgerufen oder in Kauf genommen, ist die
Widerhandlung schwer (Art. 16c Abs. 1 lit. a SVG).
Die von der Strafbehörde ausgefällte Busse von Fr. 250.-- liegt zwar unter der
gesetzlichen Höchstgrenze der Ordnungsbussen von Fr. 300.-- gemäss Art. 1 Abs. 2
des Ordnungsbussengesetzes (SR 741.03, abgekürzt: OGB). Überschreitungen des
zulässigen Gewichts können gemäss Ziff. 300.1 des Anhangs 1 der
Ordnungsbussenverordnung (SR 741.031, abgekürzt: OBV) nur dann mit
Ordnungsbusse geahndet werden, wenn eine Verletzung von Art. 67 Abs. 1-3 der
Verkehrsregelnverordnung (SR 741.11, abgekürzt: VRV) in Frage steht. Der Rekurrent
wurde strafrechtlich jedoch wegen einer Überschreitung der zulässigen ungebremsten
Anhängelast von 3'000 kg gemäss Fahrzeugausweis (des Zugfahrzeugs) um 2'529 kg
(84,3%) belangt. Die Verurteilung stützte sich dementsprechend auf Art. 67 Abs. 5 VRV,
wonach das Betriebsgewicht der Anhänger die im Fahrzeugausweis des Zugfahrzeugs
eingetragene Anhängelast nicht überschreiten darf. Deshalb war die Durchführung des
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Ordnungsbussenverfahrens ausgeschlossen. Aus Art. 16 Abs. 2 SVG kann
dementsprechend nicht abgeleitet werden, eine Warnungsmassnahme sei unzulässig.
3.- Nach ständiger Rechtsprechung darf die Verwaltungsbehörde von den
tatsächlichen Feststellungen im Strafurteil nur abweichen, wenn sie Tatsachen feststellt
und ihrem Entscheid zu Grunde legt, die dem Strafrichter unbekannt waren oder die er
nicht beachtet hat, wenn sie zusätzliche Beweise erhebt, deren Würdigung zu einem
anderen Entscheid führt, oder wenn die Beweiswürdigung durch den Strafrichter den
feststehenden Tatsachen klar widerspricht (hat sie hingegen keine zusätzlichen
Beweise erhoben, hat sie sich grundsätzlich an die Würdigung des Strafrichters zu
halten) oder schliesslich wenn der Strafrichter bei der Rechtsanwendung auf den
Sachverhalt nicht sämtliche Rechtsfragen abgeklärt hat, insbesondere die Verletzung
bestimmter Verkehrsregeln übersehen hat (BGE 124 II 103). Die Verteidigungsrechte
und allfällige Rechtsmittelmöglichkeiten hat der Beschuldigte bereits im Strafverfahren
wahrzunehmen, wenn er weiss oder annehmen muss, dass gegen ihn auch ein
Führerausweisentzugsverfahren durchgeführt werden wird.
a) Der Rekurrent wurde strafrechtlich wegen Überschreitens der ungebremsten
Anhängelast gemäss Art. 96 Ziff. 1 Abs. 3 SVG (zweiter Anhänger) zu einer Busse in
Höhe von Fr. 250.-- verurteilt. Der Strafentscheid befindet sich unmittelbar im
Anschluss an den Polizeirapport auf demselben Dokument. Im Polizeirapport steht,
dass der Rekurrent die Gewichtsüberschreitung auf Vorhalt anerkannt und angegeben
habe, das Stroh in Wil/SG selber aufgeladen zu haben. Er habe nicht gewusst, dass er
das Gesamtgewicht des zweiten, ungebremsten Anhängers überschritten habe. Er
habe den zweiten Anhänger abgehängt und stehen lassen (act. 16/1). Der Rekurrent
wurde darauf hingewiesen, dass gegen die Bussenverfügung innert 14 Tagen
Einsprache erhoben werden kann. Zudem wurde ihm mitgeteilt, dass die
Zulassungsbehörde über die Verzeigung orientiert werde. Er musste demnach auch mit
der Eröffnung eines Administrativmassnahmeverfahrens rechnen. Da ihm der
Führerausweis bereits im Februar 2009 wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung
für die Dauer eines Monats entzogen worden war, war der Rekurrent zudem mit der
Doppelspurigkeit des Verfahrens nach Verkehrsregelverletzungen vertraut. Dessen
ungeachtet liess er die Bussenverfügung in Rechtskraft erwachsen, weshalb die
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Verwaltungsbehörde im Administrativmassnahmeverfahren an die tatsächlichen
Feststellungen im Strafentscheid grundsätzlich gebunden ist.
b) Im Rekurs werden die durch den Strafentscheid bereits rechtskräftig erstellten
Tatsachen angefochten. Der Rekurrent zweifelt namentlich am Messergebnis
hinsichtlich des Überschreitens der zulässigen ungebremsten Anhängelast des zweiten
(hinteren) Anhängers. Aus dem Umstand, dass er das Messprotokoll nicht
unterzeichnet und die Unterschrift verweigert habe, leitet der Rekurrent ab, dass er das
Messergebnis nicht anerkannt habe. Dies steht indessen im Widerspruch zum
Polizeirapport. Denn aus Letzterem geht das Gegenteil hervor. Es ist nicht ersichtlich
und wird nicht dargetan, weshalb der Polizist bewusst falsch protokolliert haben soll,
dass der Rekurrent die Gewichtsüberschreitung anerkannt habe. Unter den gegebenen
Umständen hätte der Rekurrent das Messergebnis im Strafverfahren anfechten müssen
und nicht das Administrativverfahren abwarten dürfen. Folglich ist die Vorinstanz zu
Recht von den tatsächlichen Feststellungen des Strafrichters ausgegangen.
Massgebend ist deshalb, dass der Rekurrent verurteilt wurde, weil er die zulässige
ungebremste Anhängelast von 3'000 kg gemäss Fahrzeugausweis des Zugfahrzeugs
überschritten hat, und zwar um 2'529 kg, was 84,3% entspricht. Folglich kann –
entgegen der Auffassung des Rekurrenten – auch nicht gesagt werden, die Überlast
betrage nur ca. 11,5%, denn das zulässige Gesamtgewicht der Fahrzeugkombination
von 21'600 kg ist nicht massgebend. Ebensowenig ist das zulässige Betriebsgewicht
des zweiten Anhängers von Belang.
c) Abgesehen davon bestehen keine klaren Anhaltspunkte für die Unrichtigkeit der
Tatsachenfeststellungen der Strafbehörden. Auf dem zweiten Anhänger befanden sich
insgesamt sieben Stroh-Rundballen. Erfahrungsgemäss kann eine solche Rundballe
500 bis 800 kg wiegen (vgl. BGE 126 IV 99 E. 2a [Silofutter-Balle]). Das Messergebnis
von 5'700 kg (brutto, inklusive Gewicht des Anhängers) erscheint deshalb plausibel.
Dies wiederum spricht dafür, dass die Messung korrekt durchgeführt wurde. Daran
ändert auch der Einwand des Rekurrenten nichts, wonach die einzelnen Anhänger bei
der Gewichtsmessung nicht vom Zugfahrzeug bzw. vom anderen Anhänger
abgekoppelt worden seien und dadurch die Messung bzw. das Gewicht stark variieren
könne. Das Gewicht wurde mit einer Radlastwaage Haenni WL 103, Typ EC 100
gemessen. Zwar trifft zu, dass im Polizeirapport die Weisungen des Bundesamts für
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Strassen über polizeiliche Gewichtskontrollen im Strassenverkehr vom 15. Juli 2004
zitiert werden und diese Weisungen nicht mehr aktuell sind. Der Rekurrent kann daraus
jedoch nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn das Messvorgehen ist in der alten (Ziff.
5.2.2) und der neuen Weisung (Ziffer 4.2.1) dasselbe: Die Räder einer Einzelachse
werden gleichzeitig auf je eine Radlastwaage gefahren und die abgelesenen Radlasten
addiert. Dass Fahrzeugkombinationen voneinander abzukoppeln sind, ist nicht
vorgeschrieben. Dies ist bei einer Radlastwaage – im Unterschied zu einer
Brückenwage – nicht erforderlich, denn das Betriebsgewicht wird aufgrund der
Achslasten bestimmt (vgl. Weisungen des ASTRA vom 22. Mai 2008, Ziffer 4.1.2). Im
Übrigen geht aus den Akten nicht hervor, dass der Messplatz in der Längsachse des
Fahrzeugs eine Neigung aufwies. Aus dem Polizeirapport ergibt sich, dass die
Fahrzeugkombination des Rekurrenten einer Polizeipatrouille aufgefallen war und diese
zwei andere Polizisten mit einer Radlastwaage beizogen. Es gibt keinerlei
Anhaltspunkte, dass es sich dabei um Polizisten handelte, welche im Umgang mit der
Radlastwaage unerfahren und ungeschult waren. Daran ändert auch nichts, dass das
Jahr des letzten Eichdatums handschriftlich auf "9" (2009) abgeändert wurde; auf dem
Formular war "2008" vorgedruckt.
4.- Zu prüfen bleibt, ob die Vorinstanz die Verkehrsregelverletzung zu Recht als
mittelschwere Widerhandlung qualifiziert hat. Statt den zweiten Anhänger mit 3'000 kg
ungebremster Anhängelast zu beladen, hat der Rekurrent die zulässige Anhängelast
um 2'529 kg überladen, was einem prozentualen Anteil von 84% der zulässigen
Anhängelast entspricht. Der Rekurrent hält dafür, dass er sich höchstens einer leichten
Widerhandlung schuldig gemacht habe.
Die Annahme einer leichten Widerhandlung nach Art. 16a SVG setzt voraus, dass der
Lenker eine geringe Gefahr für die Sicherheit anderer hervorgerufen hat und ihn ein
leichtes Verschulden trifft. Beide Elemente müssen kumulativ gegeben sein (BGE
1C_271/2008 vom 8. Januar 2009, E. 2.2.3). Die Vorinstanz wirft dem Rekurrenten
zutreffend vor, dass ein dermassen überladener Anhängerzug im Strassenverkehr eine
erhöhte abstrakte Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstelle. Selbst wenn er keine
allzu hohe Geschwindigkeit fahren konnte, hätte sich die ungebremste Anhängelast auf
dem zweiten Anhänger ungünstig auf die Dynamik der Fahrzeugkombination auswirken
können, und zwar vor allem dann, wenn der Rekurrent plötzlich hätte abbremsen
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müssen. Zu berücksichtigen ist dabei, dass die ungebremste Last nicht unmittelbar am
Zugfahrzeug angehängt, sondern ihrerseits an einen Anhänger angehängt war. Dies
hätte die Stabilität und Manövrierbarkeit der gesamten Fahrzeugkombination im Fall
einer Bremsung, wie sie insbesondere beim Befahren von Kurven erforderlich ist,
zusätzlich beeinträchtigt. Hat der Rekurrent keine geringe Gefahr geschaffen, fällt die
Annahme einer leichten Widerhandlung ausser Betracht.
Die Frage nach dem Verschuldensmass kann offenbleiben. Allerdings erscheint auch
dieses nicht mehr als gering. Dem Rekurrenten musste die Beschränkung der
ungebremsten Anhängelast für das Zugfahrzeug auf 3'000 kg gemäss
Fahrzeugausweis bekannt sein. Zudem war ihm bewusst, dass der zweite Anhänger
nicht an die Öldruckbremse angeschlossen werden konnte und deshalb vollständig
ungebremst war. Schliesslich ist davon auszugehen, dass der in der Landwirtschaft
tätige Rekurrent das Gewicht einer der geladenen Strohballen und damit auch das
ungefähre Betriebsgewicht des zweiten Anhängers mit sieben Ballen abschätzen
konnte. Soweit der Rekurrent sich fahrlässig über die Vorgaben im Fahrzeugausweis
des Zugfahrzeugs hinweggesetzt hat, fällt bei der Bewertung des Verschuldens das
erhebliche Ausmass der Überschreitung ins Gewicht.
Die Vorinstanz hat demnach zu Recht auf eine mittelschwere Widerhandlung erkannt.
Bei einer solchen wird der Führerausweis für mindestens einen Monat entzogen (Art.
16b Abs. 2 lit. a SVG); es sei denn, dem Fahrzeugführer ist der Führerausweis in den
vorangegangenen zwei Jahren einmal wegen einer schweren oder mittelschweren
Widerhandlung entzogen gewesen. Dies war beim Rekurrenten der Fall, weshalb die
Mindestentzugsdauer 4 Monate beträgt.
5.- Bei der Festsetzung der Dauer des Lernfahr- oder Führerausweisentzugs sind
gemäss Art. 16 Abs. 3 SVG die Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen,
namentlich die Gefährdung der Verkehrssicherheit, das Verschulden, der Leumund als
Motorfahrzeugführer sowie die berufliche Notwendigkeit, ein Motorfahrzeug zu führen.
Die Mindestentzugsdauer darf jedoch nicht unterschritten werden.
Die Vorinstanz hat dem Rekurrenten den Führerausweis für die gesetzlich
vorgeschriebene minimale Entzugsdauer von vier Monaten entzogen. Da das Gesetz
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eine Unterschreitung dieser Mindestentzugsdauer ausschliesst (Art. 16 Abs. 3 SVG),
erübrigt es sich, allfällige weitere massnahmemindernde Umstände wie eine berufliche
Angewiesenheit auf das Führen eines Motorfahrzeugs der Spezialkategorien F, G und
M zu prüfen. Die verfügte Entzugsdauer von vier Monaten ist damit nicht zu
beanstanden.
6.- Zusammenfassend ergibt sich, dass der Rekurs abzuweisen ist. Dem
Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten dem Rekurrenten
aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 1'200.-- erscheint
angemessen (vgl. Art. 13 Ziff. 522 des Gerichtskostentarifs, sGS 941.12). Der
Kostenvorschuss von Fr. 1'200.-- ist zu verrechnen.