Decision ID: 78d52efd-e86f-5869-b8d6-464937b46316
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer - ein nigerianischer Staatsbürger aus B._ (C._ [State], Nigeria) und der Ethnie der (...) zugehörig - sein Heimatland eigenen Angaben zufolge am 18. Dezember 2008 verliess und per Auto und zu Fuss über Benin und Togo nach Ghana reiste, von wo er per Flugzeug über Marokko in die Schweiz gelangte, wo er am 22. Dezember 2008 um Asyl nachsuchte,
dass er anlässlich der Kurzbefragung im Transitzentrum Altstätten vom 13. Januar 2009 sowie der direkten Anhörung vom 26. Januar 2009 zur Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, er sei in B._ geboren und aufgewachsen, lebe aber seit dem (...) 2007 in Lagos, wo er beim (...) (...) professionell (...),
dass ihm seine Schwester D._ anlässlich eines Besuchs bei der Mutter in B._ am 10. September respektive Oktober 2008 erzählt habe, dass E._, ein unter dem Namen F._ stadtbekanntes Mitglied des Geheimbundes G._, welcher eng mit Regierungsleuten sowie der Polizei zusammenarbeite, sie bedrängt und belästigt habe,
dass der Beschwerdeführer E._, der auch ihn in der Vergangenheit bereits zweimal massiv bedroht habe, an dessen Wohnadresse habe zur Rede stellen wollen, von ihm jedoch schroff abgewiesen worden sei,
dass D._ am (...) Dezember 2008 nicht von der Frühmesse heimgekehrt sei und eine Frau dem Beschwerdeführer mitgeteilt habe, sie sei ins (...) Hospital eingeliefert worden,
dass er im Krankenhaus von der Schwester erfahren habe, dass sie von E._ vergewaltigt worden sei und die Frau, welche ihn zu Hause benachrichtigt habe, bei der Polizei Anzeige erstatten würde,
dass der Beschwerdeführer und sein Freund H._ die Schwester aus dem Krankenhaus abgeholt und nach Hause gebracht hätten,
dass sie dem Vergewaltiger am selben Abend, bewaffnet mit , vor dessen Haus aufgelauert hätten und der Beschwerdeführer E._, als dieser mit einem seiner Kameraden vorbeigekommen
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sei, von hinten mit dem Eisenrohr niedergeschlagen habe, wonach dessen Begleiter geflohen sei,
dass er aus Furcht vor den anderen Mitgliedern der G._ die folgende Nacht an einer Tankstelle zugebracht habe und am nächsten Tag nach Lagos geflohen sei,
dass er kurz nach seiner Ankunft am Abend des 14. Dezember 2008 erfahren habe, dass E._ seinen Verletzungen erlegen sei,  er sich unverzüglich zum Manager (...) begeben habe,
dass ihn der Manager am Morgen des 15. Dezember 2008 darüber in Kenntnis gesetzt habe, dass die Polizei von Lagos ihn aufgefordert habe, den Beschwerdeführer innert 24 Stunden auszuliefern,
dass der Manager ihn zum Agenten I._ gebracht habe, welcher ihm am 18. Dezember 2008 zur Ausreise aus Nigeria verholfen habe,
dass das BFM mit – gleichentags eröffneter – Verfügung vom 3.  2009 in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 des  vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz verfügte und deren Vollzug anordnete,
dass das BFM zur Begründung des Nichteintretens auf das  zusammenfassend festhielt, der Beschwerdeführer habe innert 48 Stunden nach Gesuchseinreichung ohne entschuldbare Gründe keine Reise- oder Identitätspapiere abgegeben, er erfülle die  gemäss Art. 3 und 7 AsylG nicht, und zudem seien zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses in seinem Fall aufgrund der Aktenlage nicht erforderlich,
dass nämlich der Beschwerdeführer am 22. Dezember 2008 schriftlich aufgefordert worden sei, innert 48 Stunden rechtsgenügliche - beziehungsweise Reisepapiere beizubringen,
dass ihm seine Darstellung, wonach sich sein nigerianischer  bei seinem Manager (...) befinde und er mehrfach versucht habe, einen (...) in Nigeria zu kontaktieren, nicht geglaubt werden könne,  er selber in Besitz eines Mobiltelefons sei und erwartungsgemäss
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sehr wohl in der Lage sein würde, innert Frist Personen aus seinem heimatlichen Bekanntenkreis zu kontaktieren,
dass auch seine Aussagen hinsichtlich des Vorbringens, von den  Behörden keine Identitätskarte ausgestellt erhalten zu haben, auffallend vage seien und er keine Aussagen darüber machen könne, wann er einen entsprechenden Antrag eingereicht habe,
dass auch die substanzlosen und realitätsfremden Standardvorbringen des Beschwerdeführers zum Reiseweg, wonach der ihn begleitende Schlepper I._ bei den grenzbehördlichen Einreisekontrollen stellvertretend für ihn die Reisepapiere vorgewiesen habe, der  von Gesuchstellern entsprechen würden, welche nicht bereit , ihre Identität mit Dokumenten zu belegen,
dass insgesamt davon auszugehen sei, er habe dem BFM die Abgabe rechtsgenüglicher Dokumente bewusst vorenthalten, um seine  Identität zu verschleiern respektive einen allfälligen  zu erschweren oder zu verhindern,
dass auch die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers nicht festgestellt werden könne, zumal seine Schilderung des Sachverhalts erhebliche Unstimmigkeiten aufweisen und so den Anforderung an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG nicht genügen würden,
dass er sich insbesondere widersprüchlich geäussert habe, was den Umfang der Informationen anbelange, welche die unbekannte Frau ihm zugetragen haben soll,
dass weiter der Aussage, wonach er den Namen der betreffenden Frau nicht kenne, unter den geltend gemachten Umständen nicht geglaubt werden könne, da der Beschwerdeführer diesen erwartungsgemäss in Erfahrung gebracht haben würde,
dass er hinsichtlich des Telefongesprächs mit H._ nach seiner Ankunft in Lagos bei der direkten Anhörung zunächst angegeben habe, er selbst habe seinen Freund angerufen, wohingegen er kurz darauf ausgeführt habe, es sei H._ gewesen, der ihn angerufen habe,
dass er schliesslich gemäss Aussage bei der Erstbefragung am 10. Dezember 2008 zu seiner Mutter nach B._ gereist sein
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wolle, und er im Widerspruch im Rahmen der Bundesanhörung vorgebracht habe, die nämliche Reise habe er bereits am 10. September 2008 unternommen,
dass insgesamt offenkundig sei, dass es sich bei den  des Beschwerdeführers um ein Sachverhaltskonstrukt handle,
dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 4. Februar 2009 () ans BFM, gleichentags zuständigkeitshalber weitergeleitet an das Bundesverwaltungsgericht, Beschwerde erhob und sinngemäss beantragte, die Verfügung des BFM vom 3. Februar 2009 sei  und es sei eine materielle Beurteilung durch dieses vorzunehmen,
dass die Akten am 6. Februar 2009 beim Bundesverwaltungsgericht eintrafen (vgl. Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden  Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM  (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass Parteieingaben in Verfahren vor den Behörden des Bundes in  Amtssprache – in der Regel Deutsch, Französisch oder Italienisch – abzufassen sind (Art. 70 Abs. 1 der Bundesverfassung der  Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 BV, [SR 101] und Art. 33a Abs. 1 VwVG),
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 4. Februar 2009 nicht in einer der erwähnten Sprache verfasst ist, das  indessen ohne präjudizierende Wirkung bereit ist, diese , da der in Englisch verfassten Beschwerdeeingabe  klare Rechtsbegehren und deren Begründung zu entnehmen sind und ohne weiteres darüber befunden werden kann,
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dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung  berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung hat und daher zur Einreichung der  legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte  einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 32-35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der  grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,
dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den  als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl.  und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),
dass indessen im Falle des Nichteintretens auf ein Asylgesuch  Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. BVGE 2007/8 insb. E. 5.6.5 S. 90 f.),
dass dementsprechend in einem diesbezüglichen  ungeachtet der vorzunehmenden Überprüfung eines formellen Nichteintretensentscheides auch die Flüchtlingseigenschaft  ist (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),
dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs  prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle Kognition zukommt,
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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG),
dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn  glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), auf Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die  festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG) oder sich auf Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur  der Flüchtlingseigenschaft oder eines  nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),
dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und – nach Prüfung der Akten auch aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichts – überzeugend dargelegt hat, weshalb für das Nichteinreichen von - oder Identitätspapieren keine entschuldbaren Gründe vorliegen,
dass insbesondere das Vorbringen, wonach der Beschwerdeführer  nigerianischen Reisepass während seiner Flucht aus B._ bis nach Lagos mitgeführt und ihn erst dort bei seinem Manager zurückgelassen habe, jeder Logik des Handelns widerstrebt, zumal die Intensität der Verfolgung am Tatort B._ ungleich höher gewesen sein dürfte als in der 400 km entfernten 10-Millionen-Stadt Lagos,
dass vor diesem Hintergrund der Einwand des Beschwerdeführers in der Rechtsmitteleingabe, wonach die Lage in Nigeria für ihn zu  gewesen sei, um Identitätspapiere mit sich zu führen, nicht zu überzeugen vermag, umso weniger als dass er von Lagos –  nach dem Zurücklassen des Reisepasses – direkt das Land verlassen haben will,
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dass im Übrigen ausgeschlossen werden kann, dass es ihm  der strengen Flughafen- sowie Grenzkontrollen möglich  wäre, ohne authentische Reisepapiere von Nigeria über die  Benin und Togo nach Ghana und von da per Flugzeug über Marokko in die Schweiz zu gelangen (pag. 13 ff.),
dass zudem nicht nachvollziehbar ist, weshalb der über ein  verfügende Beschwerdeführer nicht in der Lage sein sollte, eine Person aus seinem heimatlichen Bekanntenkreis zu kontaktieren und diese zu bitten, den angeblich bei seinem Manager in Lagos  Reisepass erhältlich zu machen (pag. 45 f.),
dass das Bundesverwaltungsgericht aufgrund der unsubstanziierten und realitätsfremden Ausführungen des Beschwerdeführers sowie der gesamten Aktenlage davon ausgeht, er habe bei seiner Einreise in die Schweiz authentische Identitäts- und Reisepapiere besessen, welche er jedoch innert 48 Stunden und bis heute in Verletzung seiner  Mitwirkungspflicht (vgl. Art. 8 Abs. 1 Bst. b AsylG) den  Behörden nicht aushändigte,
dass nämlich der vorstehend genannten Mitwirkungspflicht in keiner Weise nachgekommen ist, wenn der Beschwerdeführer in der  die Telefonnummer seines (...) K._ anführt,  gemäss seiner Aussage allenfalls bei der Papierbeschaffung  sein könnte,
dass mithin zu prüfen bleibt, ob das BFM aufgrund der Anhörung zu Recht die Flüchtlingseigenschaft verneint hat und zusätzliche  zu deren Feststellung beziehungsweise derjenigen von Wegweisungsvollzugshindernissen als nicht erforderlich erachtet hat,
dass im vorliegenden Verfahren aufgrund der Aktenlage, wie sie sich nach der Befragung im Transitzentrum vom 13. Januar 2009 und der Anhörung vom 26. Januar 2009 darstellt, unter Verzicht auf zusätzliche tatbeständliche oder rechtliche Abklärungen im Rahmen einer bloss summarischen Prüfung der eindeutige Schluss gezogen werden kann, dass der Beschwerdeführer offensichtlich die Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllt, und einem Vollzug seiner Wegweisung keine Hindernisse entgegenstehen (Art. 32 Abs. 3 Bstn. b und c AsylG),
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dass das BFM in der Entscheidbegründung zu Recht ausführt, die  seien in wesentlichen Aspekten widersprüchlich respektive realitätsfremd,
dass insbesondere der Beschwerdeführer bei der Erstbefragung , eine ihm unbekannte Frau habe ihm mitgeteilt, dass seine Schwester vergewaltigt worden sei (pag. 13), wohingegen er anlässlich der direkten Anhörung ausführte, von der Frau lediglich erfahren zu haben, dass D._ im Krankenhaus sei (pag. 51),
dass auch der Umstand, dass der Beschwerdeführer weder den  dieser Frau in Erfahrung gebracht noch sichergestellt haben will, dass die behauptete Vergewaltigung seiner Schwester zur Anzeige  werde (pag. 57), keiner nachvollziehbaren Logik des Handelns folgt,
dass er ferner einerseits angab, er habe nach seiner Ankunft in Lagos seinen Freund H._ angerufen (pag. 53) und andererseits ausführte, H._ habe ihn angerufen, um ihm mitzuteilen, dass E._ tot sei (pag. 61),
dass zur Vermeidung von Wiederholungen ausserdem auf die  Erwägungen in der angefochtenen Verfügung zu verweisen ist,
dass infolge offensichtlicher Unglaubhaftigkeit der Aussagen des  eine Prüfung von deren Asylrelevanz grundsätzlich entbehrlich ist, jedoch ergänzend anzumerken ist, dass Übergriffe durch Dritte oder Befürchtungen, künftig solchen ausgesetzt zu sein, nur dann asylrelevant sind, wenn der Staat seiner Schutzpflicht nicht nachkommt oder nicht in der Lage ist, Schutz zu gewähren,
dass die nigerianische Polizei und die Regierung nach den  des Bundesverwaltungsgerichts und entgegen entsprechender Vorbringen des Beschwerdeführers (pag. 59) keineswegs mit dem  G._ zusammenarbeiten,
dass vielmehr Geheimkulte in Nigeria gesetzlich verboten sind und Verfolgungen durch sie grundsätzlich strafrechtliche Ermittlungen der nigerianischen Behörden auslösen, so dass von der Möglichkeit  Schutzgewährung auszugehen ist,
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dass es sich bei der G._ um einen jener Studentenkulte , für deren Zerschlagung die Regierung sich mit aller  einsetzt und Präsident Obansajo nach seiner  eigens zu diesem Zweck eine Untersuchungskommission  hat (vgl. NIGERIA Länderbericht August 2004, Austrian Centre for Country of Origin an Asylum Research and Documentation [ACCORD]),
dass schliesslich auch die geltend gemachte behördliche Verfolgung nicht asylrelevant wäre, zumal eine allfällige Strafuntersuchung seitens der nigerianischen Behörden durch den gemeinstrafrechtlichen Verdacht der Tötung von E._ legitimiert wäre,
dass damit selbst bei Wahrunterstellung der geltend gemachten Fluchtgründe deren Asylrelevanz zu verneinen wäre,
dass sich die Erkenntnis ergibt, es bestehe weder Anlass zur  zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung der  oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses noch gar zur  Feststellung der Flüchtlingseigenschaft (Art. 32 Abs. 3 Bstn. b und c AsylG sowie BVGE 2007/8 E. 2.1),
dass die diesbezüglichen Ausführungen in der Beschwerdeschrift, an diesem Ergebnis nichts zu ändern vermögen,
dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Art. 32 Abs. 3 AsylG zu Recht auf das Asylgesuch des  nicht eingetreten ist,
dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die  aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend der Beschwerdeführer weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf  einer solchen hat, weshalb die verfügte Wegweisung im  mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG, Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11.  1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]; vgl. EMARK 2001 Nr. 21),
dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern , wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundes-
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gesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und  [AuG, SR 142.20]),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG),
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen,  das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die ihm in seinem Heimat- oder Herkunftsstaat droht,
dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als  erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),
dass weder die allgemeine Lage im Heimatstaat noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung des Beschwerdeführers im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Vollzug der  vorliegend zumutbar ist,
dass der Beschwerdeführer in B._ geboren wurde, aufwuchs und zur Schule ging, und er demgemäss nebst seiner Mutter und seinen Geschwistern (pag. 7) auch über ein soziales Beziehungsnetz verfügen dürfte, weshalb nicht davon auszugehen ist, er gerate dort nach seiner Rückkehr in eine existenzbedrohende Lage,
dass es ihm überdies unbenommen ist, in Lagos, wo er seit (...) 2007 gelebt hat, seine (...) fortzusetzen,
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dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in seinen Heimat- bzw. Herkunftsstaat schliesslich möglich ist (Art. 83 Abs. 2 AuG), da keine Vollzugshindernisse bestehen, und es ihm obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist (Art. 83 Abs. 1-4 AuG),
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 2 und 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
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