Decision ID: 32c7e000-71e1-523f-8de2-596a9a4bf659
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Eigenen Angaben zufolge verliess der Beschwerdeführer sein  am 4. November 2005 und gelangte am 28. November 2005 in die Schweiz, wo er am 29. November 2005 um Asyl nachsuchte. Dazu wurde er am 5. Dezember 2005 im D._ summarisch befragt. Am 12. Dezember 2005 führte das BFM eine direkte Bundesanhörung durch.
Anlässlich der Befragungen machte der Beschwerdeführer im  geltend, er sei bei seinen Eltern im Dorf E._ im Distrikt F._ aufgewachsen, habe jedoch die Schule in G._ besucht und sei nach der 10. Schulklasse im Jahr 2002 zu seinen Eltern zurückgekehrt, wo er bis zu seiner Ausreise im  seines Vaters gearbeitet habe. Er sei in den Jahren 2003 bis 2005 von den Maoisten mehrmals gezwungen worden, bei  mitzumachen. Am 20. Oktober 2005 habe er eine  Maoisten nach H._ begleitet, um dort Flugblätter zu . Während dieser Aktion sei es zu einer Auseinandersetzung  den Maoisten und den Dorfbewohnern gekommen, wobei zwei Dorfbewohner durch Schläge getötet worden seien. Die Maoisten  sich in der Folge aus dem Dorf zurückgezogen; der  sei wieder nach Hause gegangen. Am folgenden Tag sei er dort von Vertretern der Maoisten aufgesucht und aufgefordert worden, ihrer Armee beizutreten. Er habe sich der Rekrutierung durch eine Ausrede entziehen können, aber die Maoisten hätten gesagt, dass sie wieder kommen würden. Deshalb habe er sich bei einem Verwandten versteckt. Drei Tage später habe ihm sein Vater mitgeteilt, dass er – wahrscheinlich wegen des Vorfalls in H._ – von Soldaten zu Hause gesucht worden sei. Er habe sich (...) begeben, der einen Schlepper kontaktiert habe, welcher den Beschwerdeführer nach Indien und von dort in die Schweiz gebracht habe.
B. Durch einen vom BFM veranlassten Fingerabdruckvergleich in Deutschland stellte sich heraus, dass sich der Beschwerdeführer von Februar 2002 bis Anfang 2004 unter anderer Identität in Deutschland aufgehalten hatte und mit einem nepalesischen Pass und einem Visum der deutschen Behörden nach Europa gereist war. Dem Beschwerde-
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führer wurde am 8. Mai 2006 diesbezüglich das rechtliche Gehör .
In der Eingabe des Beschwerdeführers vom 19. Mai 2006 wurden die Abklärungsergebnisse des BFM nicht bestritten. Es wurde , dass der Beschwerdeführer Ende 2003 nach Nepal zurückgekehrt sei und die gegenüber den Schweizer Behörden geltend gemachten Vorbringen in der Zeit nach seinem Aufenthalt in Deutschland erfolgt seien.
C. Mit Verfügung vom 9. Juni 2006 – gleichentags eröffnet – lehnte das Bundesamt das Asylgesuch des Beschwerdeführers ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug an.
D. Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 7. Juli 2006 Beschwerde bei der vormals zuständigen  Asylrekurskommission (ARK) und beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, die Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft und die Gewährung von Asyl. Eventualiter sei wegen Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs die vorläufige Aufnahme anzuordnen.  sei die Sache zur neuen Beurteilung der Glaubhaftigkeit der Vorbringen des Beschwerdeführers an die Vorinstanz . Mit der Beschwerde wurden mehrere Berichte zur Situation im Heimatland des Beschwerdeführers zu den Akten gereicht.
E. Am 10. Juli 2006 bestätigte die ARK den Eingang der Beschwerde.
Mit Zwischenverfügung der ARK vom 12. Juli 2006 hielt die damals  Instruktionsrichterin fest, der Beschwerdeführer könne den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten und verzichtete auf die Erhebung eines Kostenvorschusses.
F. In seiner Vernehmlassung vom 27. Dezember 2006 machte das BFM Ausführungen zur allgemeinen Lage und Entwicklung in Nepal, hielt vollumfänglich an seinen Erwägungen fest und beantragte die  der Beschwerde. Auf die Ausführungen in der Vernehmlassung wird in den Erwägungen eingegangen. Die Vernehmlassung wurde dem Beschwerdeführer zur Kenntnis gebracht.
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G. Mit Telefax-Eingabe vom 22. Mai 2009 setzte der neue Rechtsvertreter des Beschwerdeführers das Bundesverwaltungsgericht von seiner Mandatsübernahme in Kenntnis.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17.  2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das Bundesamt für Migration (BFM) gehört zu den  nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des . Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des  vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat am 1. Januar 2007 die  der am 31. Dezember 2006 bei der ARK hängigen Rechtsmittel übernommen. Das neue Verfahrensrecht ist anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht. Der  ist durch die angefochtene Verfügung besonders  und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung. Der Beschwerdeführer ist daher zur  der Beschwerde legitimiert (Art. 108 Abs. 1 AsylG, Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und Art. 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist .
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
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3. 3.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 AsylG).
3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
4.
4.1 Die Vorinstanz machte zur Begründung ihres ablehnenden  im Wesentlichen geltend, für die Bestimmung der  sei der Zeitpunkt des Asylentscheids massgebend. Angesichts der aktuellen Lage in Nepal sei zu betonen, dass sich die Situation im Heimatland des Beschwerdeführers seit dessen Ausreise massgeblich verändert habe. Für Personen, welche trotz der  Situation weiterhin Bedrängungen durch die Maoisten befürchten müssten, bestehe die Möglichkeit, sich solchen gestützt auf die in Nepal gewährte Niederlassungsfreiheit durch Wohnsitznahme in einem anderen Teil Nepals zu entziehen. Die Weigerung, für die Maoisten weiterhin Propagandaarbeit durchzuführen oder deren Armee beizutreten, habe keine landesweite Verfolgung durch die Maoisten zur Folge. Mit einem Wohnortwechsel – beispielsweise in den Grossraum von Kathmandu – könne sich der Beschwerdeführer den befürchteten Verfolgungsmassnahmen entziehen und sei  nicht auf den Schutz der Schweiz angewiesen. Die Maoisten, welche der Beschwerdeführer unterstützt habe, würden seit dem  Ende April 2006 von der neuen nepalesischen Regierung
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nicht mehr als verbotene Terrororganisation betrachtet und seien mit dieser an den Friedensgesprächen beteiligt. Zudem seien Ende Mai 2006 alle durch die nepalesischen Behörden inhaftierten Maoisten  worden. Diese Entwicklung habe insgesamt zu einer  und zu einer deutlichen Verbesserung der  im ganzen Land geführt. Somit sei davon auszugehen, dass für Personen, welche die Maoisten mit kleineren Hilfeleistungen, wie das Verteilen von Flugblättern, unterstützt hätten, aufgrund der  eingetretenen politischen Lage keine begründete Furcht vor Verfolgung mehr bestehe. Die Vorbringen des Beschwerdeführers  somit den Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft nicht standhalten, so dass sein Asylgesuch abzulehnen sei. Das BFM qualifizierte den Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers zudem als zulässig, zumutbar und möglich.
4.2 In seiner Beschwerde macht der Beschwerdeführer allgemeine Ausführungen zur Flüchtlingseigenschaft und zur Geschichte Nepals, wiederholt die Argumentation der vorinstanzlichen Verfügung, zitiert in ausführlicher Weise verschiedene Länderberichte und hält  fest, die Situation in Nepal habe sich tatsächlich verbessert und es sei zu einer Entspannung gekommen. Indessen sei , dass die Gewalt immer noch anhalte und noch keine Seite ihre Waffen niedergelegt habe. Es fehlten verlässliche Anhaltspunkte,  die Entwicklung in Nepal dauerhaft sein werde. Solche  und -prozesse würden sich häufig über Jahre hinweg erstrecken. Die Gefahr sei deshalb gross, dass sich die Parteien im nepalesischen Konflikt nicht einigen könnten und wieder zu den  greifen würden. Der Beschwerdeführer habe somit noch immer  Furcht vor künftiger Verfolgung seitens der nepalesischen  und der Maoisten. Das BFM mache in seiner Verfügung geltend, der Beschwerdeführer sei keiner landesweiten Verfolgung ausgesetzt und könne sich durch einen Wohnortwechsel –  in den Grossraum Kathmandu – den befürchteten  entziehen. Dem sei entgegenzuhalten, dass sich der  vor seiner Ausreise bereits bei (...) aufgehalten habe, das Leben für ihn dort indessen unmöglich gewesen sei. Er sei unter einem ständigen, unerträglichen Druck gestanden, von den Maoisten oder der nepalesischen Polizei oder Armee entdeckt zu werden. Deshalb habe er bereits einige Tage später das Land verlassen.
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4.3 In ihrer Vernehmlassung vom 27. Dezember 2006 hält die  fest, die der Beschwerdeschrift beigelegten Berichte würden sich auf die allgemeine Lage und Entwicklung in Nepal im Frühjahr 2006 beziehen. Inzwischen habe sich die Situation weiter positiv entwickelt. So habe im August 2006 die nepalesische Regeierung und die  Bedingungen für die beiderseitige Entwaffnung entwickelt. Es  zur Zeit keine Hinweise dafür vor, dass sich die Situation wieder verschlechtern würde und dem Beschwerdeführer daraus erhebliche Nachteile erwachsen könnten.
5. Der Beschwerdeführer hat in den Jahren 2002/2003 in Deutschland ein Asylverfahren erfolglos durchlaufen, auf konkrete Frage des BFM hin jedoch zu Protokoll gegeben, sich zuvor noch nie im Ausland  zu haben (vgl. Empfangsstellenprotokoll S. 9). Im deutschen Asylverfahren hat er andere Personalien an- und sich als chinesischer Staatsangehöriger tibetischer Ethnie ausgegeben. In seiner  im Rahmen des rechtlichen Gehörs gab er in entlarvender  an, im Jahre 2002 sei es in Deutschland erfolgversprechender gewesen, sich im Asylverfahren als Tibeter auszugeben (vgl. Eingabe vom 18. Mai 2006 S. 3). Von den unterschiedlichen Identitäten ist auch unter dem Gesichtspunkt der logischen Vermutung der Richtigkeit der ersten von mehreren in Asylverfahren angegebenen Identitäten  zu nehmen. Die in der Schweiz protokollierten Asylvorbringen  teilweise einen ungereimten und lebensfremden Eindruck.
Aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt sich, dass den  des Beschwerdeführers die flüchtlings- und vollzugsrechtliche  klar abzusprechen ist. Die Frage der Glaubhaftigkeit der  gemachten Verfolgung und der tatsächlichen Identität des  kann damit letztlich offen bleiben.
6.
6.1 Massgeblich für die Beurteilung der Flüchtlingseigenschaft ist die Situation im Zeitpunkt des Asylentscheids. Ausgangspunkt der Prüfung ist die Frage nach der im Zeitpunkt der Ausreise vorhandenen Furcht vor einer absehbaren Verfolgung im Heimatstaat. Veränderungen der objektiven Situation im Heimatstaat zwischen Ausreise und  sind zugunsten oder zulasten der gesuchstellenden Person zu berücksichtigen (vgl. BVGE 2008/4 E. 5.4 S. 38 f.).
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6.1.1 Das BFM hat zutreffend festgestellt, dass sich die allgemeine Lage in Nepal seit der Ausreise des Beschwerdeführers wesentlich verändert hat. Bereits die als Vorgängerorganisation des  tätige ARK hat die allgemeine Situation in Nepal  beurteilt und festgestellt, die allgemeine Sicherheits- und  habe sich seit der Aufnahme von  zwischen Maoisten ("Communist Party of Nepal" [CPN-M]) und der Regierung beziehungsweise der Verkündung der Maoisten vom 28. Juli 2006, den Waffenstillstand zu verlängern, erheblich verbessert (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen  [EMARK] 2006 Nr. 31 E. 4.3.4 und 4.3.5 S. 332 ff.).
6.1.2 Diese positive Entwicklung hat sich fortgesetzt. Am 21.  2006 unterzeichneten die Regierung und die Maoisten ein . Gemäss diesem Vertrag beteiligten sich die Maoisten am Übergangsparlament und stellten 73 der 330 Abgeordneten. Im Dezember 2006 wurde die Interimsverfassung verabschiedet. Am 15. Januar 2007 beschloss das Übergangsparlament seine Auflösung, und es erfolgte die Neubestellung des interimistischen Parlaments, welchem 83 Abgeordnete der Maoisten angehörten. Nach einigen Verzögerungen wurde am 16. Januar 2007 mit der Entwaffnung der Maoisten begonnen. Am 10. April 2008 erfolgte die Wahl der verfassungsgebenden Versammlung. Dabei wurden die Maoisten vor dem Nepali Congress zur stärksten Kraft. Am 28. Mai 2008 kam die verfassungsgebende Versammlung zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Gleich zu Beginn der konstituierenden Sitzung schuf die Versammlung die fast 240 Jahre alte Monarchie ab und erklärte das Land zur Republik. Am 11. Juni 2008 verliess der entmachtete Monarch Nepals, König Gyanendra, seinen Palast in Kathmandu. Die  Versammlung wählte schliesslich am 21. Juli 2008 Ram Baran Yadav vom Nepali Congress zum ersten Präsidenten der Republik, und am 15. August 2008 den Chef der Maoisten, Pushpa Kamal Dahal (Prachanda), zum Ministerpräsidenten. Auch wenn Übergriffe der nach wie vor gewaltbereiten Young Communist League (YCL) sowie ethnische Spannungen in der Terai-Redion offenbar andauerten und die Gewaltakte beider vormaligen Konfliktparteien kaum gerichtlich geahndet wurden (vgl. hierzu etwa Human Rights Watch / Country Summary / Januar 2009), kann insgesamt eine seit der Ausreise des Beschwerdeführers nachhaltig verbesserte Situation vor Ort  werden.
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6.2 In Anbetracht dieser Entwicklung geht das  davon aus, dass für den Beschwerdeführer – entgegen den  in der Rechtsmittelschrift – jedenfalls im heutigen Zeitpunkt keine begründete Furcht vor einer künftigen Verfolgung durch die  besteht. Mit dem Machtwechsel beziehungsweise der Regierungsbeteiligung dürfte auf Seiten der Maoisten auch kein  mehr daran bestehen, den Beschwerdeführer unter Druck zu , sie zu unterstützen. Es kann deshalb darauf verzichtet werden, auf die Ausführungen in der Beschwerde weiter einzugehen, da sie im aktuellen Zeitpunkt am Ergebnis offensichtlich nichts zu ändern .
6.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer für den massgeblichen Zeitpunkt keine Gründe nach Art. 3 AsylG glaubhaft machen oder nachweisen konnte. Die Vorinstanz hat das Asylgesuch des Beschwerdeführers demnach zu Recht abgelehnt.
7.
7.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
7.2 Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung  solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; EMARK 2001 Nr. 21).
8.
8.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
8.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
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So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie  läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4.  1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend  hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen. Da es dem  nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers nach Nepal ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall  Ausschaffung nach Nepal dort mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder  ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des Europäischen  für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti- müsste der Beschwerdeführer eine konkrete Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren Hinweisen; EGMR,  gegen Grossbritannien, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Auch die allgemeine  in Nepal lässt den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen. Nach dem Gesagten ist der
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Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der  Bestimmungen zulässig.
8.3 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG – die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
Wie bereits vorstehend in Erwägung 5 ausführlich dargelegt, hat sich die allgemeine Lage in Nepal seit der Ausreise des Beschwerdeführers (entscheid-) wesentlich verändert. Aktuell ist die Situation in Nepal  nicht dergestalt, als dass von einer Situation landesweiter  Gewalt gesprochen werden muss, weshalb die Rückkehr nach Nepal als zumutbar zu bezeichnen ist.
Auch aufgrund der persönlichen Situation des Beschwerdeführers sind keine Gründe ersichtlich, die gegen die Zumutbarkeit des  sprechen. Es ist zwar möglich, dass er bei einer  nach Nepal aufgrund seiner mehrjährigen Landesabwesenheit mit gewissen Schwierigkeiten konfrontiert werden könnte. Indessen hat er – abgesehen von seinem Aufenthalt in Deutschland – die prägenden Jahre in Nepal verbracht, wo er die Schule besucht und bei seinem  im Lebensmittelladen gearbeitet hat. Zudem ist der  jung und leidet – soweit aus den Akten ersichtlich – nicht an  Krankheiten. Überdies verfügt er in seiner  über ein familiäres und soziales Netz. Blosse soziale und  Schwierigkeiten, von denen die ansässige Bevölkerung im Allgemeinen betroffen ist, genügen nicht, um eine Gefährdung im  von Art. 83 Abs. 4 AuG darzustellen (vgl. die weiterhin zutreffende Praxis der ARK in EMARK 2005 Nr. 24 E. 10.1 S. 215). Sodann steht es dem Beschwerdeführer frei und ist ihm auch zuzumuten, sich im Bedarfsfall an einem anderen als seinem bisherigen Wohnort . Der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Nepal erweist sich demnach als zumutbar.
8.4 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der  Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr  Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb
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der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AuG).
9. Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu . Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig,  und möglich bezeichnet. Nach dem Gesagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
10. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Gründe für die subeventualiter beantragte Rückweisung der Akten an die  ergeben sich aus den Akten nicht. Die Beschwerde ist damit abzuweisen.
11. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem  aufzuerlegen und auf Fr. 600.- festzusetzten (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG, Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
(Dispositiv nächste Seite)
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