Decision ID: f8e319c9-9e7e-4510-8200-47e18f4e04d4
Year: 2020
Language: de
Court: ZH_VG
Chamber: ZH_VG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: public_law

hat sich ergeben:
hat sich ergeben:
I. A wird von der Stadt C mit wirtschaftlicher Hilfe unterstützt. Am 26. März 2020 beschloss die Sozialkommission der Stadt C Folgendes:
"1. Zu Gunsten von A, geboren 1946, wird der aktuelle Mietzins für die bisherige Wohnung an der D-Strasse 01 in C im Betrag von CHF 1300.00 ab 1. April 2020 bis 31. März 2021 in der Bedarfsrechnung berücksichtigt, sofern in diesem Zeitraum keine günstigere Wohnung gefunden werden kann.
2. A wird gestützt auf § 21 Sozialhilfegesetz verpflichtet, umgehend eine Wohnung von maximal CHF 1'000.00 Miete (inkl. Nebenkosten) gemäss den Richtlinien der Sozialkommission C zu suchen.
3. Ab Erhalt des Beschlusses sind monatlich mindestens acht Suchbemühungen im Rahmen des gemäss Ziff. 2 angemessenen Mietzinses vorzunehmen. Die Suchbemühungen sind schriftlich dokumentiert (z.B. Kopie Bewerbungsformular, Absagebrief, Angaben zu der besichtigten Wohnung inkl. Angaben zum Vermieter) dem zuständigen Sozialarbeiter unaufgefordert vorzulegen.
4. Sollte A die Auflagen gem. Ziff. 2 und 3 nicht einhalten oder sich weigern, eine günstigere Wohnung zu beziehen, wird gestützt auf § 24 Sozialhilfegesetz auf den nächstmöglichen Kündigungstermin gem. Mietvertrag lediglich noch ein Mietzins von CHF 1'000.00 in der Bedarfsrechnung berücksichtigt.
5. Eine allfällige Reduktion des Mietzinses gem. Ziff. 4 würde im Eintretensfall mittels eines separaten Entscheids durch die Sozialkommission beschlossen.
6. Die Erfüllung der Auflagen gem. Ziff. 2 und 3 wird aufgrund der aktuellen Situation (Corona Epidemie) zum aktuellen Zeitpunkt nicht gefordert. Sobald die einschränkenden Massnahmen des Bundes aufgehoben bzw. gelockert werden, sind die Auflagen zu erfüllen. Über den genauen Zeitpunkt wird die Sozialkommission dannzumal entscheiden.
7.–8. (...)
9. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen von der schriftlichen Mitteilung an beim Bezirksrat E, F-Strasse 02, Rekurs erhoben werden. Während der Gerichtsferien vom 21. März 2020 bis 19. April 2020 steht die genannte Frist still. Der Rekurs ist mit einer schriftlichen Begründung zu versehen.
10. (...)"
II.
Mit Eingabe vom 14. Mai 2020 (Datum des Poststempels) erhob A, vertreten durch Rechtsanwalt B, Rekurs beim Bezirksrat E und beantragte Folgendes:
"1. Es seien die Ziffern 1–6 des Beschlusses Nr. 03 vom 26. März 2020 der Sozialkommission der Stadt C aufzuheben;
2. Es sei zu Gunsten des Rekurrenten der aktuelle Mietzins für die derzeitige Wohnung an der D-Strasse 01 in C im Betrag von Fr. 1300.- ab 1. April 2020 in die Bedarfsrechnung ohne Auflagen zu berücksichtigen;
3. Der Rekurrent sei von der Verpflichtung gemäss § 21 des Sozialhilfegesetzes zu befreien, eine andere Wohnung zu max. Fr. 1000.- Miete (inkl. Nebenkosten) gemäss den Richtlinien der Sozialkommission C zu suchen;
4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich 7,7 % Mehrwertsteuer) zulasten der Rekursgegnerin."
Mit Beschluss vom 29. Mai 2020 trat der Bezirksrat wegen Verspätung auf den Rekurs nicht ein.
III.
A. Daraufhin gelangte A, wiederum vertreten durch Rechtsanwalt B, mit Beschwerde vom 25. Juni 2020 an das Verwaltungsgericht und beantragte, der Beschluss des Bezirksrats vom 29. Mai 2020 sei aufzuheben, und dieser sei anzuweisen, auf den am 14. Mai 2020 eingereichten Rekurs einzutreten und darüber materiell zu befinden. Eventualiter sei der Beschluss vom 29. Mai 2020 aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung/Sachverhaltsermittlung an den Bezirksrat zurückzuweisen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Stadt C, auch für das vorinstanzliche Verfahren.
B. Mit Eingabe vom 5. August 2020 verzichtete die Sozialkommission auf eine Stellungnahme zur Beschwerde. Der Bezirksrat beantragte am 24. August 2020 die Abweisung der Beschwerde. A liess sich dazu mit Eingabe vom 17. September 2020 vernehmen. Die Sozialkommission äusserte sich anschliessend nicht mehr.

Der Einzelrichter erwägt:
Der Einzelrichter erwägt:
1. Das Verwaltungsgericht ist gemäss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) für die Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Bei Streitigkeiten über periodisch wiederkehrende Leistungen, namentlich im Bereich der Sozialhilfe, ist der Streitwert der Summe dieser periodischen Leistungen während der Dauer von zwölf Monaten gleichzusetzen (statt vieler VGr, 9. Juli 2020, VB.2020.00229, E. 1.2; Kaspar Plüss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 65a N. 17). Da die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer die Reduktion des im Unterstützungsbudget angerechneten Mietzinses um monatlich Fr. 300.- androhte, beträgt der Streitwert demzufolge weniger als Fr. 20'000.-. Nachdem dem Fall überdies keine grundsätzliche Bedeutung zukommt, ist die Sache vom Einzelrichter zu beurteilen (§ 38b Abs. 1 lit. c sowie Abs. 2 VRG).
1. Das Verwaltungsgericht ist gemäss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) für die Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Bei Streitigkeiten über periodisch wiederkehrende Leistungen, namentlich im Bereich der Sozialhilfe, ist der Streitwert der Summe dieser periodischen Leistungen während der Dauer von zwölf Monaten gleichzusetzen (statt vieler VGr, 9. Juli 2020, VB.2020.00229, E. 1.2; Kaspar Plüss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 65a N. 17). Da die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer die Reduktion des im Unterstützungsbudget angerechneten Mietzinses um monatlich Fr. 300.- androhte, beträgt der Streitwert demzufolge weniger als Fr. 20'000.-. Nachdem dem Fall überdies keine grundsätzliche Bedeutung zukommt, ist die Sache vom Einzelrichter zu beurteilen (§ 38b Abs. 1 lit. c sowie Abs. 2 VRG).