Decision ID: 594eaaff-4b1f-5a68-a145-c6a4f80d1a97
Year: 2015
Language: de
Court: BE_VB
Chamber: BE_VB_001
Canton: BE
Region: Espace_Mittelland
Law Area: public_law

I. Sachverhalt
1. Die Beschwerdeführenden reichten am 19. Januar 2015 bei der Gemeinde
Biel/Bienne ein Baugesuch ein für den Neubau einer Passerelle als altersgerechten
Wohnungszugang auf Parzelle Biel/Bienne Grundbuchblatt Nr. Z._. Die Parzelle
liegt in der Bauzone 2. Mit Entscheid vom 29. Juni 2015 erteilte die Gemeinde Biel/Bienne
den Bauabschlag.
2. Dagegen reichten die Beschwerdeführenden am 15. Juli 2015 Beschwerde bei der
Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) ein. Sie beantragen die
Erteilung der Ausnahmebewilligung zur Überschreitung der Baulinie und die Erteilung der
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Baubewilligung. Sie machen insbesondere geltend, die Qualifikation der geplanten
Passerelle als unbewohnte An- und Nebenbaute durch die Gemeinde sei unzutreffend; es
handle sich um eine Erschliessungsanlage. Für die Überschreitung der Baulinie
beantragen sie eine Ausnahmebewilligung.
3. Das Rechtsamt, welches die Beschwerdeverfahren für die BVE leitet1, holte die
Vorakten und eine Stellungnahme der Gemeinde ein. Die Gemeinde beantragt die
Abweisung der Beschwerde, worauf die Beschwerdeführenden eine weitere
Stellungnahme ein- reichten. Auf die Rechtsschriften wird, soweit für den Entscheid
wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen
1. Sachurteilsvoraussetzungen
Bauentscheide können nach Art. 40 BauG2 innert 30 Tagen seit Eröffnung mit
Baubeschwerde bei der BVE angefochten werden. Die BVE ist somit für die Beurteilung
der Beschwerde zuständig. Zur Beschwerde befugt sind die Baugesuchsteller, die
Einsprecher im Rahmen ihrer Einsprachegründe und die zuständige Gemeindebehörde
(Art. 40 Abs. 2 BauG). Die Beschwerdeführenden, deren Baugesuch abgewiesen wurde,
sind durch den vorinstanzlichen Gesamtentscheid beschwert und daher zur
Beschwerdeführung legitimiert. Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist
einzutreten.
2. Abstände und Baulinie
a) Die auf der Nordfassade des Wohngebäudes geplante Passerelle weist eine Breite
von 1,32 m und eine Länge von 7,66 m auf. Gemessen vom fertigen Terrain weist sie eine
1 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (OrV BVE; BSG 152.221.191) 2 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721)
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Höhe von ca. 4,50 m auf. Gemäss Situationsplan vom 17. Dezember 2014 weist die
Passerelle gegenüber der Nachbarparzelle Biel Grundbuchblatt Nr. A._ einen
Abstand von lediglich ca. 1,12 m auf, wofür die Nachbarn ein Näherbaurecht erteilten. Für
die Unterschreitung des Waldabstandes im Norden liegt die Zustimmung der
Waldeigentümerin vor (Art. 34 Abs. 1 Bst. e KWaV3). Gegenüber weiteren Grundstücken
sind die Abstände nicht problematisch. Allerdings reicht die geplante Passerelle zu grossen
Teilen – gemessen im Plan um ca. 6,50 m – über eine Baulinie hinaus, welche entlang der
Nordfassade des Wohngebäudes verläuft.4
b) Die Gemeinde führt im angefochtenen Entscheid aus, gemäss Art. 1 BR5 bestimmten
Baulinien den gegenüber Strassen, Geleisen, Wald, Gewässern und benachbarten
Gebäuden einzuhaltenden Bauabstand. Im Bauabstand dürften nach Art. 21 Abs. 3 GBR6
unbewohnte An- und Nebenbauten mit einer Grundfläche von höchstens 60 m2 und einer
Gebäudehöhe von höchstens 3,50 m errichtet werden. Das geplante Bauvorhaben sei als
unbewohnte Nebenbaute zu betrachten. Allerdings sei die nach Art. 21 Abs. 3 GBR
zulässige Höhe von 3,50 m nicht eingehalten, da die Passerelle gemessen vom fertigen
Terrain eine Höhe von ca. 4,50 m aufweise. Für die Überschreitung der maximalen Höhe
des Nebenbaus sei eine Ausnahme nach Art. 26 BauG nötig.
Die Beschwerdeführenden machen demgegenüber geltend, die Passerelle diene der
Erschliessung. Sie sei am ehesten als vorspringender Gebäudeteil zu betrachten. Sie
überschreite das nach städtischer Bauverordnung zulässige Mass von 2 m sowie die
Baulinie. Auch die Beschwerdeführenden sind damit der Auffassung, dass eine Ausnahme
erforderlich ist und sie reichen mit der Beschwerde ein Ausnahmegesuch für das
Überragen der Baulinie ein.
c) Die Frage, ob die Passerelle als Nebenbaute oder als vorspringender Gebäudeteil zu
qualifizieren ist, kann offen bleiben. Denn sowohl bei einer Qualifikation als unbewohnte
Nebenbaute als auch bei einer als vorspringender Gebäudeteil ist eine Ausnahme nötig:
Unbewohnte Nebenbauten werden nach den Vorschriften des Baureglements der
Gemeinde bei Einhaltung verschiedener baupolizeilicher Masse in Bezug auf den
3 Kantonale Waldverordnung vom 29. Oktober 1997 (KWaV; BSG 921.111) 4 vgl. Baulinienplan in den Vorakten 5 Baulinienreglement der Stadt Biel vom 18. März 2004 (BR) 6 Baureglement der Stadt Biel vom 7. Juni 1998 (GBR)
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Grenzabstand privilegiert behandelt und dürfen nach der Auslegung der Gemeinde in der
Baulinie errichtet werden.7 Die Passerelle hält aber diese Masse bezüglich der Höhe
unbestrittenermassen nicht ein und kann daher die privilegierte Behandlung unbewohnter
Nebenbauten nicht beanspruchen. Die Gemeinde schliesst daraus, dass für die Passerelle
eine Ausnahme für die Überschreitung der maximalen Höhe des Nebenbaus nötig sei. Es
geht also um die Frage, ob in der Baulinie eine höhere als nach GBR zulässige Baute
ausnahmsweise zugelassen werden soll. Denkbar wäre auch, diese Frage im Rahmen
einer Ausnahme zur Überschreitung der Baulinie zu prüfen. Auch bei der Qualifikation als
vorspringender Gebäudeteil ist unbestrittenermassen eine Ausnahme zur Überschreitung
der Baulinie nötig. Im Ergebnis kann die geplante Passerelle damit – und darin sind sich
auch die Beschwerdeführenden und die Gemeinde einig – nur über eine Ausnahme
bewilligt werden.
3. Ausnahmebewilligung
a) Die Beschwerdeführenden stellen im Beschwerdeverfahren ein Ausnahmegesuch für
die Überschreitung der Baulinie. Sie begründen das Ausnahmegesuch wie folgt: Die
geplante Passerelle zweige vom bestehenden, bergseitigen Hauszugang ab und münde
horizontal in die Küche des 1. Obergeschosses. Es handle sich somit nicht nur um einen
Gartenzugang, sondern um eine ständige Erschliessung der Familienwohnung auf dem 1.
und 2. Obergeschoss. Es würden keine öffentlichen oder nachbarlichen Interessen verletzt
und sämtliche Nachbarn hätten dem Bauvorhaben zugestimmt. Aufgrund der starken
Hanglage bestünden in Bezug auf die Erschliessung des Gebäudes und die Nutzung der
Gartenanlage besondere Verhältnisse. Die Nutzung des Gartens mit kleinen Kindern sei
ohne die Passerelle stark erschwert, da zwingend eine ständige Aufsicht notwendig sei.
Auch die anfallenden Gartenarbeiten könnten durch den direkten Ausgang wesentlich
einfacher erledigt werden und schwere Sachen wie Einkäufe, Geräte usw. könnten ohne
die Passerelle von der Hauszufahrt direkt zum Haus transportiert werden, ohne dass diese
stets die steile Treppe hinunter und wieder in das 1. und 2. Obergeschoss hochgetragen
werden müssten. Dies spiele sowohl für den Familienalltag wie auch für das Wohnen im
Alter eine wesentliche Rolle für die optimale (Aus-)Nutzung der Liegenschaft.
7 Art. 21 Abs. 3 GBR
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Die Gemeinde hat die Ausnahmebewilligung für das Überschreiten der nach Art. 21 Abs. 3
GBR zulässigen Höhe verweigert und sie erachtet auch das mit der Beschwerde
eingereichte Ausnahmegesuch für das Überragen der Baulinie als nicht bewilligungsfähig.
Sie bringt vor, mit der Passerelle werde eine reine Komfortsteigerung angestrebt. Zudem
werde die Passerelle aus denkmalpflegerischen Gründen nicht unterstützt.
b) Laut Art. 26 BauG können Ausnahmen von einzelnen Bauvorschriften bewilligt
werden, wenn besondere Verhältnisse es rechtfertigen und wenn keine öffentlichen
Interessen beeinträchtigt werden. Ausnahmen dürfen überdies keine wesentlichen
nachbarlichen Interessen verletzen, es sei denn, die Beeinträchtigung könne durch
Entschädigung vollwertig ausgeglichen werden. Diese Voraussetzungen müssen kumulativ
erfüllt sein.
Eine Ausnahmebewilligung soll die gesetzliche Regelung, die im Interesse der
Rechtssicherheit sowie der Rechtsgleichheit die tatsächlichen Verhältnisse generalisierend
erfasst, einzelfallgerecht verfeinern. Ausnahmegründe beziehen sich deshalb auf den
Zweck, den Umfang oder die Gestaltung eines Bauvorhabens, wenn diese in den
geltenden Vorschriften nicht genügend berücksichtigt sind. Sie müssen mit den
Besonderheiten des Baugrundstücks oder des Bauvorhabens zusammenhängen. Unter
Umständen können aber auch Besonderheiten, die sich aus den subjektiven Verhältnissen
der bauwilligen Personen ergeben, eine Ausnahme begründen. Rein finanzielle Interessen,
der Wunsch nach einer Ideallösung oder intensives Ausnützungsstreben rechtfertigen aber
keine Ausnahmebewilligung. Es geht vielmehr darum, ausgesprochene Unbilligkeiten und
Unzweckmässigkeiten zu vermeiden, die die strikte Anwendung der Vorschrift für die
Bauwilligen zur Folge hätte.
Schliesslich ist zu berücksichtigen, dass der Ausnahmegrund keine absolute Grösse ist.
Ob ein Sachverhalt als Ausnahmegrund genügen kann, hängt von drei Komponenten ab:
vom Interesse des Bauherrn an der Ausnahme, von der Bedeutung der Vorschrift, von der
abgewichen werden soll, und von Art und Mass der verlangten Abweichung.8
c) Die Beschwerdeführenden begründen ihr Ausnahmegesuch mit Erleichterungen im
Alltag. So sei der Transport von Einkäufen über die direkt in die Küche im 1. Obergeschoss
8 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Art.  N. 4
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führende Passerelle wesentlich einfacher und ein direkter Zugang in den Garten sei für die
Beaufsichtigung der Kinder nötig und auch die Gartenarbeiten könnten leichter erledigt
werden. Es ist nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführenden ihr Grundstück möglichst
optimal nutzen möchten und dass die geplante Passerelle sich positiv auf die
Wohnnutzung auswirken und eine Komfortsteigerung bedeuten würde. Die
Ausnahmebewilligung steht jedoch für die Realisierung solcher Wunsch- und
Ideallösungen nicht zur Verfügung. Es sollen damit einzig Besonderheiten des
Baugrundstücks oder des Bauvorhabens, die von der baurechtlichen Grundordnung nicht
adäquat erfasst werden, ausgeglichen werden. Solche Gründe sind vorliegend nicht
ersichtlich und auch die Lage des Wohnhauses am Hang stellt keine solche Besonderheit
dar. Diese Problematik – wie auch der Verlauf der Baulinien – betrifft sämtliche
Grundstücke im Quartier und stellt keine Besonderheit des Bauvorhabens oder
Grundstücks der Beschwerdeführenden dar.
Gegen die Erteilung einer Ausnahmebewilligung für das Überschreiten der Baulinie spricht
sodann das Mass der erforderlichen Ausnahme. Die ca. 4,50 m hohe und 7,66 m lange
Passerelle reicht gemessen im Plan ca. 6,50 m über die Baulinie hinaus. Es handelt sich
damit um eine erhebliche Abweichung vom Erlaubten. Hinzu kommt, dass Baulinien auch
den Anliegen des Ortsbildschutzes und der zweckmässigen oder wohnlichen Gestaltung
von Aussenräumen dienen und dass das Gebäude als erhaltenswert im Bauinventar
verzeichnet ist. Aus den Bauplänen in den Vorakten ist nachvollziehbar, dass das äussere
Erscheinungsbild der Nordfassade und der Gartenbereich durch die geplante 7,66 m lange
und ca. 4,50 m hohe Passerelle beeinträchtigt werden. Die Gemeinde hat die
Ausnahmebewilligung daher zu Recht verweigert.
Daran ändert auch das Vorbringen der Beschwerdeführenden, die Passerelle sei für eine
genügende Erschliessung erforderlich, nichts. Nach Art. 7 Abs. 2 Bst. a BauG ist die
Erschliessung genügend, wenn die Zufahrtsstrasse hinreichend nahe an Bauten und
Anlagen heranführt und diese für Feuerwehr und Sanität gut erreichbar sind. Unter Zufahrt
wird die Strassenverbindung zwischen dem Baugrundstück und dem allgemeinen
Strassennetz verstanden. Sie umfasst nach Art. 6 Abs. 1 BauV9 die Hauszufahrt, den
anschliessenden Strassenabschnitt und dessen Anschluss an eine Strasse mit
vorwiegendem Allgemeinverkehr.10 Wie die Beschwerdeführenden in ihrer ergänzenden
9 Bauverordnung vom 6. März 1985 (BauV; BSG 721.1) 10 Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 7/8 N. 14
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Stellungnahme vom 23. September 2015 selbst ausführen, erfolgen Zufahrt und Zugang
von Norden her über den Grausteinweg, wo sich auch die Garage befindet. Davon ist auch
die Gemeinde ausgegangen.11 Damit ist die wegmässige Erschliessung – wie sie für das
Bauen vorausgesetzt wird (Art. 22 Abs. 2 Bst. b RPG12; Art. 7 Abs. 1 BauG) –
gewährleistet. Auf eine Wegverbindung in das übergeordnete Strassennetz direkt von der
Wohnung aus besteht kein Anspruch. Der Zugang in die Wohnung ist über die
bestehenden Treppen gewährleistet.
d) Nach Art. 28 BauG kann die Baubewilligungsbehörde die Erstellung kleiner und leicht
entfernbarer Bauten und Anlagen in Abweichung von Bauvorschriften, namentlich auch von
Baulinien, auf Zusehen hin bewilligen, wenn der Bauherr ein genügendes Interesse
nachweist und weder öffentliche noch nachbarliche Interessen beeinträchtigt werden.
Im angefochtenen Entscheid hat die Gemeinde nicht geprüft, ob eine Ausnahme auf
Zusehen hin erteilt werden kann und die Beschwerdeführenden berufen sich ebenfalls
nicht auf diese Vorschrift. Zu Recht, denn eine Ausnahme nach Art. 28 BauG kann nicht
erteilt werden. Zunächst ist bereits fraglich, ob die geplante Passerelle von ihren
Dimensionen her – insbesondere aufgrund ihrer Höhe von ca. 4,50 m – noch als klein im
Sinn von Art. 28 BauG gilt. Fraglich ist zudem, ob das Interesse der Beschwerdeführenden
an der Passerelle, das allein in einer Komfortsteigerung besteht, für eine Ausnahme nach
Art. 28 BauG ausreichend ist. Ausschlaggebend ist im vorliegenden Fall jedoch, dass einer
Ausnahme auf Zusehen hin öffentliche Interessen entgegenstehen. Wie bereits erwähnt,
ragt die geplante Passerelle ca. 6,50 m über die Baulinie hinaus. Es handelt sich also um
eine erhebliche Abweichung vom Erlaubten. Hinzu kommt, dass das Erscheinungsbild des
im Bauinventar als erhaltenswert eingestuften Gebäudes der Beschwerdeführenden durch
die 7,66 m von der Fassade abstehende Passerelle mit einer Höhe von ca. 4,50 m
beeinträchtigt wird. Eine Ausnahmebewilligung auf Zusehen hin kann daher ebenfalls nicht
erteilt werden.
4. Kosten
11 siehe angefochtener Entscheid, Ziffer 4.2 12 Bundesgesetz vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700)
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Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegen die Beschwerdeführenden. Sie haben die
Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden bestimmt auf eine
Pauschalgebühr von Fr. 600.00 (Art. 103 Abs. 2 VRPG in Verbindung mit Art. 19 Abs. 1
GebV13). Parteikosten werden keine gesprochen (Art. 104 Abs. 1 und 4 VRPG).