Decision ID: 9ce24912-2f54-424c-b1bb-4edf6cef8c42
Year: 2022
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer, ein türkischer Staatsangehöriger, am 26. Juli
2022 in der Schweiz ein Asylgesuch stellte,
dass er dabei hinsichtlich seines Reisewegs im betreffenden Fragebogen
schriftlich erklärte, er habe seinen Heimatstaat am 2. Juli 2022 verlassen
und sei gleichentags in Polen eingereist, wobei er sich im Besitz eines pol-
nischen Visums für den Schengen-Raum befand,
dass das Staatssekretariat für Migration (SEM) mit Mitteilung vom 28. Juli
2022 die zuständige polnische Behörde gestützt auf die Verordnung (EU)
Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni
2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mit-
gliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen o-
der Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internatio-
nalen Schutz zuständig ist (Dublin-III-VO) um Übernahme des Beschwer-
deführers ersuchte,
dass der Beschwerdeführer am 3. August 2022 durch das SEM zu seinen
Personalien befragt wurde,
dass die zuständige polnische Behörde am 8. August 2022 der Übernahme
des Beschwerdeführers zustimmte,
dass das SEM dem Beschwerdeführer im Rahmen des am 9. August 2022
durchgeführten rechtlichen Gehörs zur Anwendung der Rechtsbestimmun-
gen des Dublin-Regimes mitteilte, es werde erwogen, auf sein Asylgesuch
nicht einzutreten und ihn nach Polen wegzuweisen,
dass der Beschwerdeführer bei dieser Gelegenheit erklärte, er habe kein
Interesse daran, nach Polen zurückzukehren, da seine Verlobte in der
Schweiz lebe und er beabsichtige, sie zu heiraten,
dass das SEM mit Verfügung vom 17. August 2022 (Datum der Eröffnung:
19. August 2022) gestützt auf Art. 31a Abs. 1 Bst. b des Asylgesetzes
(AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht ein-
trat, dessen Wegweisung nach Polen sowie den Vollzug anordnete und ihn
anwies, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist
zu verlassen, wobei es festhielt, dass eine Beschwerde gegen diese Ver-
fügung keine aufschiebende Wirkung habe,
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dass der Beschwerdeführer mit Eingabe seiner Rechtsvertreterin vom
19. August 2022 das SEM um Akteneinsicht betreffend eines in dessen
Entscheid zitierten Schreibens der polnischen Behörden an die Mitglied-
staaten des Dublin-Regimes ersuchte,
dass das Staatssekretariat diesen Antrag mit Schreiben vom 24. August
2022 ablehnte,
dass der Beschwerdeführer die Verfügung des SEM mit Eingabe seiner
Rechtsvertreterin vom 25. August 2022 beim Bundesverwaltungsgericht
anfocht,
dass er dabei beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und
das SEM anzuweisen, auf das Asylgesuch einzutreten und es materiell zu
prüfen, eventualiter sei die Sache zur erneuten Beurteilung an das Staats-
sekretariat zurückzuweisen,
dass er in prozessualer Hinsicht beantragte, der Vollzug der Wegweisung
sei im Sinne einer superprovisorischen Massnahme einstweilen auszuset-
zen und der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen,
dass er in prozessualer Hinsicht ausserdem beantragte, es sei ihm die un-
entgeltliche Prozessführung im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG zu gewäh-
ren, bei gleichzeitigem Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschus-
ses,
dass mit der Beschwerdeschrift im Wesentlichen verschiedene Photogra-
phien eingereicht wurden, welche die Beziehung des Beschwerdeführers
zu seiner Verlobten belegen sollen,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 29. Au-
gust 2022 den Vollzug der Wegweisung im Sinne einer superprovisori-
schen Massnahme einstweilen aussetzte,

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls über Be-
schwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet,
(Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33 VGG),
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dass das Bundesverwaltungsgericht – mit einer vorliegend nicht zutreffen-
den Ausnahme – endgültig entscheidet (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),
dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung besonders
berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung hat, wo-
mit er zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG;
Art. 37 VGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-
treten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-
ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich
vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb
der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a
Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-
zichtet wird,
dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen
Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des
Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5),
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das
SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen,
die Beurteilungskompetenz der Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die
Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht
eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1, 2012/4 E. 2.2),
dass sich demnach die Beschwerdeinstanz, falls sie den Nichteintretens-
entscheid als unrechtmässig erachtet, einer selbständigen materiellen Prü-
fung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu neuer
Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. BVGE 2014/39 E. 3),
dass gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG auf Asylgesuche in der Regel
nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende in einen Drittstaat ausreisen
können, der für die Durchführung des Asyl- und Wegweisungsverfahrens
staatsvertraglich zuständig ist,
dass das SEM zur Bestimmung des staatsvertraglich zuständigen Staates
die Zuständigkeitskriterien gemäss der Dublin-III-VO prüft,
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dass das SEM auf das Asylgesuch nicht eintritt, sofern die Prüfung der Zu-
ständigkeitskriterien zur Feststellung führt, dass ein anderer Mitgliedstaat
für die Prüfung des Asylgesuchs zuständig ist, und der betreffende Mit-
gliedstaat einer Übernahme zugestimmt hat oder von dessen Zustimmung
infolge unterlassener Antwort innerhalb der einschlägigen Frist auszuge-
hen ist (Art. 22 Abs. 7 sowie Art. 25 Abs. 2 Dublin-III-VO),
dass die zuständige polnische Behörde am 8. August 2022 innert der dafür
vorgesehenen Frist (Art. 25 Abs. 1 Dublin-III-VO) der Übernahme des Be-
schwerdeführers zustimmte,
dass die grundsätzliche Zuständigkeit Polens somit gegeben ist und diese
vom Beschwerdeführer auch nicht bestritten wird,
dass jeder Mitgliedstaat abweichend von Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO be-
schliessen kann, einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder
Staatenlosen gestellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch
wenn er nach den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die
Prüfung zuständig ist (Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO),
dass dieses sogenannte Selbsteintrittsrecht im Landesrecht durch Art. 29a
Abs. 3 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311)
konkretisiert wird und das SEM das Asylgesuch gemäss dieser Bestim-
mung aus humanitären Gründen auch dann behandeln kann, wenn dafür
gemäss Dublin-III-VO ein anderer Staat zuständig wäre,
dass Polen Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom 10. De-
zember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder er-
niedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Abkommens
vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK,
SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967
(SR 0.142.301) ist und seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflich-
tungen nachkommt,
dass auch davon ausgegangen werden kann, Polen anerkenne und
schütze die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des
Europäischen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013
zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des in-
ternationalen Schutzes (Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU vom
26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Personen,
die internationalen Schutz beantragen (Aufnahmerichtlinie) ergeben,
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dass des Weiteren keinerlei Gründe für die Annahme vorhanden sind, Po-
len werde im Falle des Beschwerdeführers den Grundsatz des Non-Refou-
lements missachten und ihn zur Ausreise in ein Land zwingen, in dem sein
Leib, sein Leben oder seine Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1
AsylG gefährdet sind oder in dem er Gefahr laufen würde, zur Ausreise in
ein solches Land gezwungen zu werden,
dass der Beschwerdeführer mit der Beschwerdeschrift zwar geltend macht,
im Falle eines Vollzugs der Wegweisung nach Polen würden ihm Verlet-
zungen seiner menschenrechtlichen Schutzansprüche aus Art. 3 und Art. 8
EMRK drohen, weil dort – zumal angesichts der Überlastung mit Schutz-
suchenden aus der Ukraine – systemische Mängel im Asylsystem bestün-
den und er die Ausschaffung in die Türkei zu befürchten habe,
dass er in diesem Zusammenhang ausserdem behauptet, in der Schweiz
lebe seine Verlobte, die er zu heiraten beabsichtige, und ihm drohe in der
Türkei eine Zwangsheirat, nachdem seine Familie die Beziehung zu seiner
Verlobten nicht gutheisse,
dass diese Vorbringen offensichtlich untauglich sind, die Durchführbarkeit
des Wegweisungsvollzugs in Frage zu stellen,
dass der Beschwerdeführer keinerlei Vorbringen geltend macht, welche auf
eine asylrechtlich relevante Gefährdung in der Türkei schliessen lassen
könnten,
dass sich somit von vornherein die Frage nicht zu stellen vermag, ob er in
Polen mit Problemen des dortigen Asylsystems konfrontiert sein könnte, da
es ihm jederzeit freisteht, in seinen Heimatstaat zurückzukehren,
dass vielmehr konkrete Hinweise auf eine rechtsmissbräuchliche Einrei-
chung eines Asylgesuchs in der Schweiz bestehen, um die ausländerrecht-
lichen Bestimmungen über den Familiennachzug zu umgehen,
dass diesbezüglich festzuhalten ist, dass es sich bei der Verlobten des Be-
schwerdeführers gemäss seinen Aussagen um eine Verwandte – die
Stieftochter eines verstorbenen Onkels väterlicherseits – handle, mit wel-
cher er seit dem Jahr 2020 eine Beziehung unterhalte und die ihn seither
etwa ein Dutzend mal in der Türkei besucht habe,
dass in diesem Zusammenhang auch von einer Verletzung der Untersu-
chungs- und Begründungspflicht oder weiterer Aspekte des rechtlichen Ge-
hörs oder einer unvollständigen Abklärung des Sachverhalts durch das
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SEM, wie mit der Beschwerdeschrift behauptet, offensichtlich keine Rede
sein kann,
dass auch hinsichtlich eines im Entscheid des SEM zitierten Schreibens
der polnischen Behörden an die Mitgliedstaaten des Dublin-Regimes, be-
züglich dessen die Vorinstanz mit Schreiben vom 24. August 2022 einen
Antrag des Beschwerdeführers auf Akteneinsicht ablehnte, mangels jegli-
cher Entscheidwesentlichkeit des fraglichen Dokuments keine Verletzung
des rechtlichen Gehörs zu erkennen ist,
dass zusammenfassend kein ausreichender Anlass zur Annahme besteht,
aufgrund der vorgebrachten Behauptungen oder aus einem anderen
Grund drohe dem Beschwerdeführer im Falle seiner Überstellung nach Po-
len eine Verletzung seiner Schutzansprüche gemäss Art. 3 EMRK,
dass der Beschwerdeführer unter dem Blickwinkel von Art. 8 EMRK im Üb-
rigen auf die geltenden ausländerrechtlichen Bestimmungen zu verweisen
ist,
dass in diesem Zusammenhang der Vollständigkeit halber festzuhalten ist,
dass durch den Beschwerdeführer zwar geltend gemacht wird, er habe
zwecks Eheschliessung und Erlangung einer allfälligen ausländerrechtli-
chen Aufenthaltsbewilligung einen (weiteren) Rechtsvertreter beauftragt,
wobei als Beweismittel ein Ausdruck eines Schriftwechsels per E-Mail zwi-
schen dem betreffenden Rechtsvertreter und dem Zivilstandsamt
B._ vom 22. und 23. August 2022 eingereicht wurde,
dass aus diesem Umstand jedoch offensichtlich nicht der Schluss gezogen
werden kann, der Beschwerdeführer habe an die zuständige kantonale
Ausländerbehörde ein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung
gerichtet, weshalb im vorliegenden Verfahren eine vorfrageweise Prüfung
eines entsprechenden grundsätzlichen Anspruchs unter Berücksichtigung
von Art. 8 EMRK vorzunehmen wäre (vgl. Art. 14 Abs. 1 AsylG; BVGE
2013/37 E. 4.4.2.2; Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen
Asylrekurskommission [EMARK] 2001 Nr. 21 E. 8a f. und 9),
dass weder den Angaben des Beschwerdeführers im vorinstanzlichen Ver-
fahren noch in der Beschwerdeschrift sonstige konkrete Gründe zu entneh-
men sind, die gegen den Vollzug der Wegweisung nach Polen sprechen
könnten,
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dass dem SEM im Übrigen bei der Anwendung von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1
ein Ermessen zukommt (vgl. BVGE 2015/9 E. 7 f.) und den Akten keine
Hinweise auf eine gesetzeswidrige Ermessensausübung (vgl. Art. 106
Abs. 1 Bst. a AsylG) durch die Vorinstanz zu entnehmen sind,
dass das Bundesverwaltungsgericht sich unter diesen Umständen weiterer
Ausführungen zur Frage eines Selbsteintritts enthält,
dass das SEM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b
AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist
und – weil der Beschwerdeführer nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts-
oder Niederlassungsbewilligung ist – in Anwendung von Art. 44 AsylG die
Überstellung nach Polen angeordnet hat (Art. 32 Abs. 1 Bst. a AsylV 1),
dass die Beschwerde folglich abzuweisen ist,
dass das Beschwerdeverfahren mit vorliegendem Urteil abgeschlossen ist,
weshalb sich die Gesuche um Erteilung der aufschiebenden Wirkung und
um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses als gegenstands-
los erweisen,
dass der am 29. August 2022 angeordnete Vollzugsstopp mit vorliegen-
dem Urteil dahinfällt,
dass das mit der Beschwerdeschrift gestellte Gesuch um Gewährung der
unentgeltlichen Prozessführung (Art. 65 Abs. 1 VwVG) abzuweisen ist, da
die hauptsächlichen Begehren – wie sich aus den angestellten Erwägun-
gen ergibt – als von vornherein aussichtslos zu bezeichnen waren,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 750.–
(Art. 1‒3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2])
dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
(Dispositiv nächste Seite)
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