Decision ID: 8b9451dc-f2e5-5b92-98ca-f1c7f6d12935
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass die Beschwerdeführerin eigenen Angaben zufolge ihren  zusammen mit ihrem Kind am 22. September 2008 verliess und von Holland her kommend am 23. September 2008 versuchte, über den Flughafen Zürich-Kloten in die Schweiz einzureisen,
dass die Beschwerdeführenden beim Versuch der Einreise in die Schweiz von der Flughafenpolizei angehalten und einer  unterzogen wurden, anlässlich welcher die Beschwerdeführerin ein Asylgesuch für sich und ihren Sohn stellte,
dass das BFM mit Verfügung vom 23. September 2008 den  die Einreise in die Schweiz verweigerte und ihnen  den Transitbereich des Flughafens Zürich als Aufenthaltsort ,
dass sie anlässlich der Kurzbefragung am Flughafen Zürich vom 27. September 2008 sowie der direkten Anhörung vom 30. September 2008 zur Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, sie sei nigerianische Staatsangehörige mit letztem Wohnsitz in Lagos,
dass sie ihre Mutter und die gemeinsame Wohnung verlassen habe und zum Kindsvater, C._, gezogen sei, nachdem sie von diesem schwanger geworden sei,
dass dieser ihr verboten habe, das Haus zu verlassen und sie nicht einmal ihre Mutter habe besuchen dürfen,
dass er sie die ganze Zeit über geschlagen habe und sie keine Hilfe von den Nachbarn erhalten habe, da diese sich vor dem Kindsvater gefürchtet hätten,
dass ihre Mutter ihr geraten habe, keine Kinder mehr mit der Kindsvater zu zeugen, nachdem sie von den Problemen in der  erfahren hatte,
dass der Kindsvater sie nicht habe heiraten wollen und ihr verboten habe, Mittel zur Empfängnisverhütung zu benützen, worauf sie kurze Zeit später wieder schwanger geworden sei,
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dass der Kindsvater sich anfänglich über die erneute Schwangerschaft gefreut, sein Verhalten jedoch plötzlich geändert habe,
dass sie ihr Kind verloren habe, nachdem sie vom Kindsvater  worden sei,
dass sie im Jahre 2008 erneut schwanger geworden sei, worauf er erneut begonnen habe, sie zu schlagen,
dass sie mit ihrem Sohn zu ihrer Schwester geflüchtet sei, der Kindsvater sie jedoch aufgespürt und nach einem Handgemenge mit ihrer Schwester wieder nach Hause gebracht habe,
dass sie damals sehr krank geworden sei, der Kindsvater sich jedoch zunächst geweigert habe, sie in ein Spital zu bringen,
dass er sie – nachdem sie zuvor Blut verloren hätte – schliesslich in ein Spital gebracht habe, wo sie das Kind wegen Komplikationen habe abtreiben lassen müssen,
dass der Kindsvater ihr daraufhin vorgeworfen habe, sie sei nutzlos, da sie keine Kinder gebären könne,
dass ein Kollege des Kindsvaters, „Onkel B.K.“, ihr anvertraut habe, der Kindsvater habe ihn angeheuert, um sie zu töten und ihr das Kind wegzunehmen,
dass Onkel B.K. sie jedoch habe laufen lassen, nachdem sie  habe, mit ihm zu schlafen,
dass sie schnell ein paar Kleider für ihren Sohn eingepackt und das Haus verlassen habe,
dass sie die erste Nacht unter einer Brücke verbracht hätten, bevor sie sich am folgenden Tag nach D._ begeben und dort in der Kirche Unterschlupf gefunden hätten,
dass sie in der Kirche eine feste, grosse Frau – E._ –  und ihr ihre Geschichte erzählt habe,
dass E._ versprochen habe, ihr bei der Ausreise aus Nigeria zu
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helfen und diese sie mit Kleidern und Geld versorgt und ihre Ausreise organisiert und finanziert habe,
dass E._ mit ihnen bis in die Schweiz gereist sei, sie diese am Flughafen Zürich aber aus den Augen verloren habe,
dass sie sich in ihrem Heimatstaat weder an die Polizei noch an eine Frauenorganisation gewandt habe, da diese keinen Einfluss hätten,
dass sie sämtliche Identitätspapiere und -Dokumente bei ihrer Mutter deponiert habe, diese jedoch seit deren Tod im Dezember 2007 und der darauffolgenden Wohnungsräumung durch den Vermieter  seien,
dass es für sie keinen Weg gebe sich in ihrem Heimatstaat Papiere zu beschaffen,
dass sie selbst nie Probleme mit den heimatlichen Behörden gehabt und sie sich nie politisch betätigt habe,
dass sie nicht in ihren Heimatstaat zurückkehren wolle,
dass das BFM das Asylgesuch der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 11. Oktober 2008 – eröffnet am 12. Oktober 2008 – ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,
dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, bei den von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Übergriffen handle es sich um eine Verfolgung durch Drittpersonen,
dass solche Übergriffe oder die Befürchtung, künftig solchen  zu sein, nur dann asylrelevant seien, wenn der Staat seiner Schutzpflicht nicht nachkomme oder nicht in der Lage sei, Schutz zu gewähren,
dass die Beschwerdeführerin in ihrem Heimatstaat weder um den Schutz der Polizei nachgesucht noch sich mit ihren Problemen an eine der zahlreichen Nichtregierungsorganisationen (NGO) gewandt habe, weshalb den Behörden nicht vorgeworfen werden könne, sie seien nicht schutzfähig oder -willig,
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dass die Beschwerdeführerin nicht mit dem Kindsvater verheiratet sei und sie sich somit jederzeit von diesem hätte trennen können,
dass es sich bei der Beschwerdeführerin nicht um eine landesweit  Persönlichkeit handle, weshalb ihre Verfolger wohl kaum in der Lage seien, sie an einem beliebigen Ort in Nigeria ausfindig zu ,
dass aus den Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht hervorgehe, diese habe von der Alternative einer innerstaatlichen  bereits erfolglos Gebrauch gemacht,
dass die Beschwerdeführerin Nachteile geltend mache, welche sich aus lokal oder regional beschränkten Verfolgungsmassnahmen  würden, welchen sie sich durch den Wegzug in einen anderen Teil des Heimatstaates entziehen könne und sie folglich nicht auf den Schutz der Schweiz angewiesen sei,
dass die Vorbringen der Beschwerdeführerin den Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht standhalte,
dass weder die im Heimatstaat der Beschwerdeführerin herrschende politische Situation noch andere Gründe gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs sprechen würden,
dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 16. Oktober 2008 gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und dabei beantragte, die Verfügung des BFM sei aufzuheben, ihr sei die Flüchtlingseigenschaft zuzuerkennen und Asyl zu gewähren, es sei die Unzulässigkeit, Unzumutbarkeit und Unmöglichkeit des Vollzugs der Wegweisung festzustellen und die vorläufige Aufnahme anzuordnen, ferner sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren, ein Rechtsbeistand beizugeben und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten, eventualiter sei die aufschiebende Wirkung der Beschwerde wiederherzustellen und die zuständige Behörde vorsorglich anzuweisen, die Kontaktnahme mit den heimatlichen Behörden sowie jegliche Datenweitergabe an dieselben zu unterlassen, eventualiter sei die Beschwerdeführerin – bei erfolgter Datenweitergabe – in einer separaten Verfügung darüber zu orientieren,
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dass auf die Begründung – soweit für den Entscheid wesentlich – in den Erwägungen eingegangen wird,
dass die zuständige Instruktionsrichterin des  der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 22. Oktober 2008 Gelegenheit bot, sich bis zum 28. Oktober 2008 zu einer allfälligen Motivsubstitution und den aufgezeigten Widersprüchen zu äussern,
dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 22. Oktober 2008 (Eingang beim Bundesverwaltungsgericht am 27. Oktober 2008)  eine Stellungnahme zu den Akten reichte,

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden  Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM  (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass die Beschwerdeführerin durch die angefochtene Verfügung  ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass das BFM einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht entzogen hat, weshalb auf den entsprechenden Eventualantrag nicht einzutreten ist,
dass auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 50 ff. VwVG),
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters bezie-
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hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 AsylG), wobei als Flüchtling eine ausländische Person  wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG),
dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest  gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),
dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die  ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für  hält,
dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in  Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen oder der allgemeinen Erfahrung widersprechen oder der inneren Logik entbehren,
dass die asylsuchende Person darüber hinaus persönlich glaubwürdig erscheinen muss, was insbesondere dann nicht der Fall ist, wenn sie ihre Vorbringen auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abstützt, aber auch dann, wenn sie wichtige Tatsachen unterdrückt oder  falsch darstellt, im Laufe des Verfahrens Vorbringen , steigert oder unbegründet nachschiebt, mangelndes Interesse am Verfahren zeigt oder die nötige Mitwirkung verweigert (vgl.  und Mitteilungen der ARK [EMARK] 2004 Nr. 1 E. 5a S. 4 f.).
dass die Beschwerdeführerin – in Verletzung ihrer Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG – bis heute keine Reise- oder Identitätspapiere eingereicht hat und damit weder ihre eigene Identität noch die ihres Kindes zweifelsfrei feststeht,
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dass sie sodann keine erkennbaren Anstrengungen unternommen hat, sich entsprechende Papiere zu beschaffen, obschon sie sowohl  der Erstbefragung vom 27. September 2008 als auch im  der direkten Anhörung auf ihre diesbezügliche Mitwirkungspflicht aufmerksam gemacht wurde (vgl. E7/ S. 7 und E8/ S. 3),
dass die Beschwerdeführerin eigenen Angaben zufolge im Heimatstaat einen Geburtsschein sowie einen Reisepass besass und demzufolge bei den Behörden registriert ist (vgl. E7/ S. 7),
dass es ihr auf Beschwerdeebene sodann möglich war, sich bei den heimatlichen Behörden – beim Social Welfare Office, Ministry of Youth, Sports and Social Development, Lagos State Government –  zu beschaffen, sie somit offensichtlich über Kontakte im  verfügt,
dass es ihr unter diesen Umständen möglich und zumutbar gewesen wäre, sich bei den Behörden zumindest ein Duplikat ihrer  zu beschaffen, was sie jedoch nicht getan hat,
dass dieses Verhalten bereits gewisse Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit aufkommen lässt,
dass die Vorbringen der Beschwerdeführerin sodann in zentralen Punkten unauflösbare Widersprüche enthalten,
dass sie anlässlich der Erstbefragung keine Vorbringen machte, sie selbst oder Dritte hätten die Behörden im Heimatstaat um Schutz ,
dass sie im Rahmen der direkten Anhörung aussagte, Mitte des  2008 sei es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem  und ihrer Schwester gekommen, nachdem sie bei dieser Zuflucht gesucht habe (vgl. E8/ S. 5 f.),
dass die Beschwerdeführerin auf die Frage, ob ihre Schwester die  gerufen habe, antwortete, diese habe keine Wirkung und zudem habe der Kindsvater Freunde bei der Polizei (vgl. E8/ S. 5 f.),
dass sie ebenfalls zu Protokoll gab, sie habe weder in Lagos noch in D._ jemals eine Frauenorganisation um Hilfe ersucht (vgl. E8/ S. 7),
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dass die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde abweichend davon ausführt, ihre Schwester habe bei der Polizei Beschwerde eingereicht, doch habe diese nichts unternommen,
dass sie im achten Schwangerschaftsmonat auf Geheiss des  zu ihrer Mutter gezogen sei, wo dieser sie später aufgesucht und mit Gewalt nach Hause habe holen wollen,
dass es dabei zu einer Auseinandersetzung zwischen ihr, ihrer Mutter sowie ihrer Schwester und dem Kindsvater gekommen sei,
dass ihre Schwester die Polizei alarmiert habe, die Beamten sich jedoch geweigert hätten, sie zum Ort des Geschehens zu begleiten (vgl. dazu E10/ S. 9 f.),
dass sie zu Beginn des Jahres zusammen mit ihrer Schwester beim „Welfare local government“ Beschwerde gegen den Kindsvater  habe, und dieser zu einem Gespräch vorgeladen worden sei (vgl. E10/ S. 13),
dass sie zur Untermauerung ihrer Vorbringen die Faxkopie eines Schreibens des Social Welfare Office vom 7. Mai 2008 zu den Akten reichte,
dass diese Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe jedoch als  und damit als unglaubhaft zu bezeichnen sind,
dass es sich beim eingereichten Beweismittel sodann um ein  handeln dürfte, welchem kein Beweiswert zukommt,
dass schliesslich auch die Schilderungen betreffend die Umstände der Ausreise zahlreiche Ungereimtheiten enthalten,
dass die Beschwerdeführerin diesbezüglich ausführte, E._ habe für sie und ihren Sohn nigerianische Pässe besorgt und habe diese jeweils bei den Passkontrollen vorgewiesen, ohne die  aus der Hand zu geben (vgl. E7/ S. 13),
dass der Beschwerdeführerin nicht geglaubt werden kann, sie habe keine Reisepapiere auf sich getragen und sei von Nigeria bis in die Schweiz gereist, ohne jemals – insbesondere an den Flughäfen –  kontrolliert worden zu sein,
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dass Abklärungen ergeben haben, dass die Beschwerdeführerin das Flugticket mit einem auf ihren Namen lautenden Ausweisdokument  hat und damit offensichtlich mit auf ihren Namen lautenden Reisepapieren aus ihrem Heimatstaat ausgereist ist (vgl. E7/ S. 14),
dass die Beschwerdeführerin vorbrachte, der Kindsvater habe Freunde bei der Polizei und dieser könne sie überall in Nigeria ausfindig  (vgl. E8/ S. 6 sowie E10/ S. 16),
dass angesichts dieser Vorbringen nicht nachvollzogen werden kann, weshalb die Beschwerdeführerin ihren Heimatstaat mit auf ihren  lautenden Reisepapieren über den gut kontrollierten Flughafen von Lagos verlassen hat, zumal sie sich dadurch einem erheblichen Risiko ausgesetzt hat, von der Polizei angehalten und ihrem „Peiniger“ ausgeliefert zu werden,
dass es sich bei den Vorbringen betreffend Finanzierung und  der Ausreise durch eine reiche, unbekannte Person sodann um stereotype Standardvorbrigen von Asylsuchenden handelt, welche versuchen, die wahren Umstände ihrer Ausreise zu verschleiern,
dass im Übrigen auf die entsprechenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden kann, ohne diese im Einzelnen zu wiederholen,
dass die Beschwerdeführerin nach dem Gesagten keine Vorbringen geltend macht, die geeignet wären, die Flüchtlingseigenschaft zu , weshalb es sich erübrigt, auf die übrigen Vorbringen in der Beschwerde einzugehen,
dass es der Beschwerdeführerin somit nicht gelingt, die  nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen,  das Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat,
dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine  erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer  besteht (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der  Asylrekurskommission [EMARK] 2001 Nr. 21), weshalb die  Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,
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dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern , wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es der Beschwerdeführerin nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen,  das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die im Heimat- oder Herkunftsstaat droht,
dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als  erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),
dass weder die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat der Beschwerdeführerin noch individuelle Gründe auf eine konkrete  im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der  der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,
dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführerin in den  schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse  (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es der Beschwerdeführerin obliegt, bei
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der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist,
dass die Beschwerdeführerin in der Rechtsmitteleingabe weiter beantragte, die zuständige Behörde sei vorsorglich anzuweisen, die Kontaktaufnahme mit den Behörden des Heimat- oder Herkunftsstaates sowie jegliche Datenweitergabe an dieselben zu unterlassen, eventuell sei sie bei bereits erfolgter Datenweitergabe darüber in einer separaten Verfügung zu informieren,
dass angesichts des offensichtlichen Fehlens einer Gefährdung kein Anlass für eine vorsorgliche Anweisung an das BFM bestand und im jetzigen Zeitpunkt der Antrag hinfällig geworden ist,
dass es der Beschwerdeführerin demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
dass die Beschwerde aufgrund der vorstehenden Erwägungen als  zu qualifizieren ist, weshalb das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG abzuweisen ist,
dass mit der Fällung des vorliegenden Urteils das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses hinfällig wird,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
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