Decision ID: 2225e925-e482-47d8-b24f-4d3362a6c539
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Die 1969 geborene
X._
,
verheiratet und Mutter dreier
erwachsener Kinder,
arbeitete
bis Ende September 2008
(letzter effektiver Arbeitstag 1. April 2008
)
als
Filialleiterin
in der
Y._
Filiale
Z._
(Urk.
7/21/1-4 S. 2,
Urk. 7/224
/1
). A
m 14. Juli 2008
meldete sie sich
unter Hinweis auf Schlaflosigkeit, Ängste, gefühlte Wertlosigkeit,
Kopfschmerzen, Konzentrationsmä
ngel, Gedächtnis
probleme und Stimmungseinbrüche
bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6).
Die Sozialversicherungsanstal
t des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätig
t
e erwerbliche und medizinische Abklärungen und informierte die Versicherte
mit
Mitteilung vom 10. November 2008
(Urk. 7/23) über die Kostenübernahme für ein Aufbautraining bei
A._
Integrationsmassnahmen vom 3. November 2008 bis 30. Januar 200
9.
Am 6. Januar
2009 wurde
seitens der IV-Stelle
die Teil
nahme an der Integrationsmassnahme Aufbautraining per 30. November
2008 abgeschlossen (Urk. 7/34)
, wobei
gleichentags Kostengutsprache für ein Belast
barkeitstraining bei
A._
vom 1. Dezember
2008 bis 27. Februar
2009
erteilt wurde
(Urk. 7/35
). Mit Mitteilung vom 16. März 2009 (Urk. 7/48) informierte die IV-Stelle die Versicherte über die Kostenübernahm
e für ein Aufbautraining bei
A._
vom 2. März bi
s 4. September 200
9.
Die IV-Stelle schloss mit Verfügung vom 1. Dezember 2009 (Urk. 7/73) die Teilnahme
an der Integrationsmass
nahme Aufbautraining ab,
da
eine entsprechende Weiterführung aus gesundheitlichen Gründen aktuell nicht zumutbar sei und eine Steigerung der Leistung nicht habe festgestellt werden können.
In der Folge
veranlasste
die IV-Stelle
eine psychiatrische Begutachtung
bei
der
Sanatorium
B._
AG
(
Sanatorium
B._
;
Expertise vom 25. Oktober 2010, Urk. 7/81)
und auferlegte der Versicherten am
15. November
2010 eine Schadenminderungspflicht betreffend eine weitere intensive fachärztliche psy
chiatrische Behandlung (Urk. 7/85)
.
Mit
Vorbescheid vom 15. November
2010 (Urk. 7/88)
stellte die IV-Stelle
die Ausrichtung einer ganzen Rente (Invaliditäts
grad 100 %) ab 1. September 2009 in Aussicht, wogegen die Pensionskasse der
Versicherten
am 6. Dezember 2010 Einwand (Urk. 7/96, Urk. 7/99) erhob und der IV-Stelle das von ihr
in Auftrag gegebene
psychiatrische Gutachten von Dr. med.
C._
, Psychiatrie Psychotherapie FMH, vom 6. Januar 2011 (Urk. 7/98)
vor
legte
.
Die IV-Stelle ordnete
daraufhin
bei der
Medas
D._
(MEDAS) ein
e
polydisziplinäre
Begutachtung
(Innere Medizin, Psychiatrie/Psychotherapie, Rheu
matologie) an (Expertise vom 27. März
2012, Urk. 7/124/1-33).
Am 16. August
2012 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass aufgrund des aktuellen Ge
sundheitszustands keine beruflichen Massnahmen möglich seien (Urk. 7/137). Am 22. Mai
2013 reichte die Pensionskasse de
r IV-Stelle das von
ihr bei Dr.
C._
veranlasste Verlaufsgutachten vom 16. Mai
2013 (Urk. 7/152
/1-16
) ein.
Mit Vorbescheid vom 17. Oktober 2013 (Urk. 7/163) stellte die IV-Stelle unter Hinweis auf einen Invaliditätsgrad von 21 % die Abweisung des Leistungsbegeh
rens in Aussicht, wogegen die Versicherte am 7. November 2013 Einwand (Urk.
7/164, Urk. 7/167) erhob. Am 26
. März
, 2. Juli
und
9. Dezember
2014
in
formierte die IV-Stelle die Versicherte über die Kosten
gut
sprache für ein Belast
barkeitstraining vom 2. April bis 4. Juli
2014
sowie ein Aufbautraining vom 7. Juli
2014
bis
26. Juni 2015
bei der
E._
AG
(Urk. 7/1
83, Urk. 7/195
, Urk. 7/210
).
Am 24. Jun
i
2015
respektive 16. Oktober 2015
erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Arbeitstraining vom 1. Juli bis 31. Oktober 2015 in Form
eines Praktikums
im Sanatorium
B._
sowie ei
n Job Coaching
und Beratung
/
Unterstützung bei der Stellensuche
durch
E._
(Urk. 7/227
, Urk. 7/239
).
Am
4. Mai 2016
informierte die IV-Stelle die Versicherte über den Abschluss der beruflichen Massnahmen,
da
während sechs Monaten Arbeitsver
mittlung keine Stelle im 1. Arbeitsmarkt habe gefunden werden können (Urk. 7/251).
D
ie IV-Stelle
veranlasste
alsdann
eine polydisziplinäre Begutachtung (
Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie, Rheumatologie und Neuropsy
chologie) bei
m
F._
(
F._
; Expertise vom 8. Februar 2017, Urk. 7/281/1-109)
. Am 17. Juli 2017 informierte die IV-Stel
le die Versicherte über
ihre Mitwirkungspflicht betreffend die
Durchführung einer Behandlung zur Verbesserung des Gesundheitszustands in Form einer Gewichts
reduktion von 10 kg pro Jahr bis zum Normalgewicht,
die
In
tensivierung der psychiatrisch-
psychotherapeutischen Be
handlung sowie
ein
Verzicht
auf
den
r
egelmässigen Konsum von Benzodiazepinen (Urk. 7/290).
Gleichentags stellte sie m
it Vorbescheid (Urk. 7/291) unter Hinweis auf einen Invaliditätsgrad von 21 % die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen die Versicherte am 13. September 2017 Einwand (Urk. 7/295) erhob. Die Abweisung des Leistungs
begehrens erfolgte mit Verfügung vom 28. November 2017 (Urk. 2).
2.
Dagegen erhob die Versicherte am 15. Januar 2018 Beschwerde (Urk. 1) und be
antragte, es sei die Verfügung vom 28. Nove
mber 2017 aufzuheben und
ihr ab September 2009 bis März 2014 eine ganze Rente zuzusprechen
.
Im Weiteren sei die Beschwerdegegnerin
zu verpflichten, ab Beendigung der Eingliederungsmass
nahmen per 31. Oktober 2015 den Invaliditätsgrad neu festzulegen und ihr ge
stützt darauf entsprechende Leistungen auszurichten (S. 2).
Mit Beschwerdeant
wort vom 19. Februar
2018 (Urk. 6) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abwei
sung der Beschwerde,
was der Beschwerdeführerin am 20
. Februar
2018 zur Kennt
nis gebracht wurde
(Urk. 8).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherung
srechts,
ATSG)
. Sie kann Folge von Geburts
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über
die Invalidenversicherung, IVG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi
schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl.
BGE 139 V 547
E. 5,
131 V 49
E. 1.2,
130 V 352
E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1
8.
November 2015 E. 5.4).
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege
artis
auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vo
raus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein
zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zu
mutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281
E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl.
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen um
fassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklag
ten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinanderset
zung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medi
zinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwen
dende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung (Urk. 2) damit, dass d
er
Beschwerdeführerin
aus ärztlicher Sicht
ab September 2009 körperlich leichte wechselbelastende
Arbeiten mit höherem Sitzanteil
ganztags mit einer Leistungseinbusse von 20 %
zumutbar seien.
Gestützt auf den Einkommensver
gleich resultie
re ein
rentenausschliessender
Invaliditätsgrad von 21
%
.
Die in der
Folge in Auftrag gegebene medizinische Abklärung
habe einen weitgehend un
veränderten Gesundheitszustand seit der MEDAS-Begutachtung
im Jahre 2012
ergeben, weshalb
der
Beschwerdeführerin nach wie vor
angepasste Tätigkeiten
von 80 % möglich seien und der Invaliditätsgrad von 21 % weiterhin Bestand habe.
Dr.
C._
habe im Januar 2011 noch eine knapp leichte depressive Epi
sode
festgestellt, welche durch psychosoziale Belas
tungsfaktoren unterhalten werde,
und
h
abe
zudem Therapiemassnahmen zur Verbesserung der Arbeitsfä
higkeit beschrieben. Einer
solchen psychi
schen Beeinträchtigung
fehle es
bereits diagnosebedingt an einem hinreichenden Schweregrad, um als invalidisierende gesundheitliche Einschränkung zu gelten.
Im Weiteren habe Dr.
C._
d
ie Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) nicht bestätigen kön
nen
,
und es liege auch
aufgrund des MEDAS-Gutachtens
k
eine psychiatrische Diagnose vor, welche eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründe.
Mit Be
zug auf die im August 2017 vorgenommene
Gastric
Sleeve
Operation sei
schliess
lich
nicht von einer anspruchsrelevanten Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit auszugehen, welche länger als drei Monate gedauert habe. Im Weiteren sei die Beschwerdeführerin seit Oktober 2017 in einer unbefristeten Anstellung als Kas
sierin bei
G._
tätig (S. 1 ff.).
2.2
Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1),
die Beschwerdegegnerin
stütze sich
zu Unrecht
einzig
auf das
F._
-Gutachten
ab.
Zudem
sei
en
bei der administrativen Beurteilung
Behauptungen aus dem P
ar
teigutachten von Dr.
C._
übernommen worden, obwohl dieses nicht beweis
kräftig sei
(S. 6
).
Die
F._
-Gutachter seien
gestützt auf die von ihnen gestellten Diagnosen und unter Berücksichtigung einer zu Unrecht unterstellten Aggrava
tion und fehlende
n
Motivation der Beschwerdeführerin zu einer
etwas
höheren Einschätzung der Arbeitsfähigkeit gelang
t
, als dies von sämtlichen Eingliede
rungsfachleuten sowie auch vom behandelnden Psychiater
Dr.
med.
H._
,
Psychiatrie/Psychotherapie FMH
,
beurteilt
worden sei
.
Entsprechend sei unter Be
rücksichtigung aller Umstände auf die Beurteilungen der Eingliederungspersonen abzustellen, welche über einen längeren Zeitraum mit der Beschw
erdeführerin zusammengearbeitet
hätten und die tatsächlich verbleibende Arbeitsfähigkeit zu
verlässig und
rechtsgenüglich
hätten
feststellen können
(S. 8 ff.
).
3.
3.1
Dr.
C._
stellte in seinem von der Pe
nsionskasse in Auftrag gegebenen
Par
teigutachten vom 6. Januar 2011 (Urk. 7/98) folgende Diagnose
n
(S. 12):
-
knapp leichtgradige depressive Episode seit Mai 2010 (ICD-10 F32.0)
-
akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1)
-
invalider Ehemann (ICD-10 Z63)
-
Status nach längerer depressiver Reaktion (Anpassungsstörung)
Dr.
C._
führte aus, dass von April 2008 bis April 2009 eine Arbeitsunfähig
keit von zirka 50 % bestanden habe. Anschliessend habe eine tiefere Arbeitsun
fä
higkeit vorgeleg
en, wobei ab Mai 2010 angesichts der damaligen leichten de
pressiven Episode von einer ungefähr 30%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen sei. Im aktuellen Zeitpunkt
sei eine
Arbeitsunfähigkeit
von
15 %
gegeben
(S. 12
, S. 15
).
Es liege eine knapp leichte Krankheit vor, wobei die Persönlichkeitsakzentuierung für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht von Belang sei und die Diagnose einer PTBS nicht gestellt werden könne, da weder ein schweres Trauma noch die dafür typischen Beschwerden bestünden (S. 13).
3.2
3.2.1
In dem von der Beschwerdegegnerin veranlassten polydisziplinären Gutachten des
F._
vom 8
. Februar 2017 (Urk. 7/281/1-10
1
) nannten
Dr.
med.
I._
, Fach
arzt für Innere Medizin FMH,
Dr.
med.
J._
,
Facharzt für Neurologie FMH und
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, sowie
Dr.
med.
K._
, Facharzt für Rheumatologie
/Innere Medizin FMH
, folgende Diagnosen (S. 92 f.):
-
mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:
-
chronifizierte
Periarthrosis
genu
beidseits bei/mit:
-
Status nach Kniearthroskopie mit medialer Meniskusteilresektion links 02/2008 und komplexer Läsion des
Meniskushinterhornes
links medial (MRI 25.07.2016)
-
beginnende Gonarthrosen beidseits linksbetont (radiologisch 09.11.2016)
-
schmerzhafte
Tendopathien
medial rechtsbetont
-
Degeneration dorsaler Innenmeniskus mit möglicher horizontaler Riss
bildung rechts (MRI 25.07.2016)
-
anamnestisch
Zervikalsyndrom
bei/mit:
-
MRI 11/2011 DH C6/C7 ohne Neurokompression
-
k
linisch aktuell weitgehend unauffällig
-
beginnende Ritzarthrose links (Differenzialdiagnose [DD]
Kristallarthropa
thie
)
-
diskrete
Periarthritis
humeroscapularis
(PHS)-
Tendomyotika
links
-
leichtgradige
chronifizierte
depressive Störung (ICD-10 F32.0), DD sekun
däre (organische) affektive Störung (ICD-10 F06.3)
-
ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:
-
Probleme verbunden mit Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung im Sinne von akzentuierten, selbstunsicheren und zwanghaften Persönlich
keitszügen (ICD-10 Z73.1)
-
psychische und Ve
rhaltensstörungen durch Sedativa
und Hypnotika, schäd
licher Gebrauch von Benzodiazepinen mit anamnestisch Gebrauch von bis
zu 5-6 Tabletten
Lorazepam
à 1 mg
/Tag
, zuletzt vor 14 Tagen (ICD-10 F13.10)
3.
2
.2
Der rheumatologische Gutachter Dr.
K._
hielt fest, dass sich in Ergänzung zum MEDAS-Gutachten vom 27. März
2012
(Diagnosen: Stimmungsschwankungen bei akzentuierter Persönlichkeit,
Gonalgie
,
zervikospondylogenes
Syndrom,
Epicondylopathia
humeri
radialis
, Adipositas; Arbeitsfähigkeit: 80
%
in an
ge
passter Tätigkeit, wobei sich diese wegen der psychischen Minderbelastbarkeit gegenwär
tig in der freien Wirtschaft nich
t
umsetzen lasse, eine psychiatrische Diagnose könne aber nicht gestellt werden,
Urk.
7/124/31-32)
im weiteren Ver
lauf aus der Sicht des Bewegungsapparates nur geringe Veränderungen respektive neu hinzu
gekommene Probleme ergäben. Eine Änderung betreffe belastungs
abhängige Be
schwerden im linken Daumensattelgelenk, möglicher
weise aus
ge
löst durch beruf
liche Überbelastung im Rahmen eines Beschäfti
gungs
programms (Service über Mittag in einer Kantine). Klinisch zeige sich kein Funktionsdefizit. Radiologisch könnten ganz feine Verkalkungen nachgewiesen werden, so
dass differentialdi
agnostisch eine
Kristallarthropathie
erwähnt werden müsse, bisher
allerdings
ohne akuten Entzündungsschub. Eine zweite, zwischen
zeitlich einge
tretene Ver
änderung gegenüber dem Vorgutachten betreffe den Befund einer diskreten
ten
domyotischen
PHS links bei vorher jahrelang beste
hen
der
Epicondy
lo
pathie
hu
meri
radialis
links. Letzte
re sei aktuell
nicht nach
weisbar, ein gewisser Zusam
menhang sei aber durchaus möglich (S. 54).
Aufgrund dieser Veränderungen bestünden qualitative Einschränkungen
für Ar
beiten mit häufiger Belastung des linken Daumens, beispielsweise im
Pinzetten
griff
,
sowie Tätigkeiten ausschliesslich über Schultergürtelhöhe links
rota
to
ri
scher
und
elevatorischer
Art.
Der berei
ts vorhandene Befund
der
Periat
h
r
osis
genu
beid
seits sei im zwischenzeitlichen Verlauf eher rechts
akzentuiert, im neuen MRI vom 25. Juli
2016 zeige sich eine vorbestehende Degeneration im dorsalen Innen
meniskus mit möglicher horizontaler Rissbildung rechts und links
die be
kannte komplexe Rissbildung im medialen
Hinterh
orn
bei beidseits geringer
femoro
patella
r
er
Arth
rose rechtsbetont. Diesbezüglich gälten nach wie vor die bereits im Vorgutachten erwähnten qualitativen Einschränkungen betreffend eine zukünftige berufliche Tätigkeit: keine ausschliesslich gehenden und stehenden Arbeiten, keine Tätigkeiten mit häufigem Treppensteigen, keine langandauernde Tätigkeit in einer
unergonomischen
Flexionshaltung sowie keine Arbeiten in kniender oder kauernder Position. Für solche Tätigkeiten bestehe spätestens ab Untersuchungsdatum eine Arbeitsfähigkeit von 80 % bei vorerst vermindertem Rendement von 10-20 % wegen jahrelanger Abwesenheit von einem Arbeitsplatz. Für die zuletzt ausgeübte abwechslungsreiche, aber strenge Tätigkeit als Leiterin im
Y._
-Shop bestehe aus
rein
somatischer Sicht eine deutlich
eingeschränkte
Arbeitsfähigkeit, wobei für genauere prozentuale Angaben eine ergonomische Arbeitsplatzanalyse unter Berücksichtigung aufgeführter qualitativer Einschrän
kungen vorgenommen werden müsste (S. 54 f.
, S. 98 f.
).
3.
2.3
Die neuropsychologische Expertin
Dr.
sc. hum. Dipl. Psych.
L._
hielt fest, dass die Ergebnisse der neuropsychologischen Test
verfahren
nicht v
alid
seien
. Es liege ein begründeter Verdacht auf nicht authentische neuropsychologische Störungen vor bei Präsenz eines substanziellen externen Anreizes
(IV-Bezüge)
, auffälligen Resultaten bei Symptomvalidierungsverfahren (
fehlende
Erklärbarkeit
von Test
ergebnissen mit Modellen normaler oder pathologischer Hirnfunktion sowie dis
krepante Testergebnisse zur Verhaltensbeobachtung und Fremdanamnese), Evi
denz aus der Beschwerdeschilderung sowie bei Verhaltensweisen, die
nicht durch psychiatrische, neurologische oder entwicklungsbedingte Faktoren erklärbar seien (S. 59 f.).
Die Zusammenstellung der
Testergebnisse
lasse auf ein Aggravationsverhalten schliessen, weshalb die Ergebnisse der Leistungstests nicht inhaltlich ausgewertet werden könnten und wegen mangelnder Mitarbeit keine verwertbaren neuro
psychologischen Befunde lieferten, da sie wahrscheinlich nicht das effektiv vor
han
dene kognitive Leistungsniveau abbildeten. Entsprechend könne aus neuro
psy
chologischer Sicht keine Einschätzung der Leistungsfähigkeit vorgenommen wer
den (S. 61).
3.
2.
4
Dr.
J._
führte in psychiatrischer Hinsicht
aus,
dass im objektiven psychopatho
logischen Befund
in Anlehnung an die AMDP-Richtlinien psychopathologische Auffälligkeiten im Sinne einer affektiven Labilität bestanden h
ätten
und ein erheblicher Leidensdruck deutlich spürbar gewesen sei. Die Beschwerdeführerin habe sich auf die gestellten Fragen und die rasch wechselnden Themen leicht reduziert einstellen können. Die Stimmung sei phasenweise gedrückt und die affektive Modulationsfähigkeit sowie das Gesamtspektrum der Emotionen seien re
duziert gewesen. Im Weiteren seien eine zumindest leichte Insuffizienz und Labi
lität
der Affekte feststellbar
und der Antrieb, das psychomotorische Verhalten, die Gestik und Mimik sowie die Spontanität und Eigeninitiative seien leicht re
duziert gewesen (S. 77).
Analog der Parameter der funktionellen Leistungsfähig
keit in Anlehnung an
den Mini-ICF-APP
bestünden zudem min
destens leicht- bis mittelgradige Störungen der Aktivität und Part
i
zipation im Bereich der Durch
halte
- sowie Ein-/U
mstellungsfähigkeit (S. 78).
Der psychiatrische Experte
wies weiter darauf hin, dass der im Rahmen der aktu
ellen Untersuchung bestimmte Medikamentenspiegel nicht im therapeutischen Bereich
gewesen sei
(S. 78).
Bei der Beschwerdeführerin lasse sich die Diagnose einer leichtgradigen depres
siven Episode gemäss
den
diagnostischen Kriterien einer depressiven Störu
ng nach ICD-10
stellen. Differentialdiagnostisch werde aufgrund des häufigen
Benzodiazepine
gebrauch
s
die Diagnose einer sekundären organischen affektiven Stö
rung (ICD-10 F06.3) erwogen (S. 80). Die im Rahmen der psychiatrischen Begut
achtung differentialdiagnostisch erwogene Anpassungsstörung könne aufgrund der belastenden familiären Situation und der früheren Arbeitsstelle gegenwärtig nicht bestätigt werden, da das Beschwerdebild bereits seit 2008 bestehe und somit das Zeitkriterium einer Anpassungsstörung gemäss den ICD
1
0-Kriterien nicht gegeben sei (S. 81 f.).
Dr.
J._
wies weiter auf das Vorliegen von nicht versicherungsmedizinisch rele
vanten psychosozialen Belastungsfaktoren (Kündigung der Arbeitsstelle, Alter) hin, wobei diese bei der Beurteilung der beruflichen Leistungsfähigkeit ausge
schlossen worden seien. Im Weiteren liege kein ausgeprägter so
zialer Rückzug vor (S. 82
).
Die gutachterliche Konsistenzprüfung habe Hinweise auf nicht im geklagten Umfang vorhandene Funktionsbeeinträchtigungen ergeben. Diskrepant seien ins
be
sondere die massiven subjektiven Beschwerden und vorgetragenen Ein
schrän
kungen im Beruf und die im Vergleich erkennbare (objektivierbare) körperlich-psychische Beeinträchtigung in der Untersuchungssituation
. Des
Wei
te
ren seien
Diskrepanzen
zwischen dem erkennbaren klinischen Bild und den Ergebnissen der neuropsychologischen Tests
aufgefallen
(S. 82).
Der psychiatrische Gutachter
hielt ferner fest, dass die bei der Beschwerdeführerin festgestellte
n
akzentuierte
n
, selbstunsichere
n
und zwanghafte
n
Persönlichkeits
züge (ICD-10 Z73.1) zu einer reduzierten Anpassungsfähigkeit und einer
leicht eingeschränkten Ein-/
Umstellungsfähigkeit führten, jedoch aus versicherungsme
dizinischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, zumindest nicht in einer optimal angepassten Tätigkeit,
zur Folge hätten
. Die diagnostischen Krite
rien einer Persönlichkeitsstörung seien nicht ausgewiesen (S. 82).
Im Weiteren
führte Dr.
J._
aus
, dass
in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Filialleiterin und
in allen
Tätigkeiten mit Führungsverantwortung
aufgrund der verminderten psychischen Belastbarkeit und Durchhaltefähigkeit
– wie bereits im MEDAS-Gutachten
festgehalten
– eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen sei. Darüber
hinaus
seien alle Tätigkeiten, die höhere kognitive Funktionen und kreative Fertigkeiten voraussetz
t
en, zu vermeiden und es werde
e
in konfliktarmer Arbeitgeber mit der Möglichkeit, sich zurückziehen zu können, empfohlen.
In einer optimal angepassten Tätigkeit – konfliktarmer Arbeitgeber mit
Rückzugs
möglichkeit
, klar strukturierte
n Aufgaben, reduziertem
Kundenkontakt – sei aus
versicherungsmedizinischer Sicht eine maximal 20%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bezogen auf ein 100%iges Arbeitspensum (80%ige Arbeitsfähig
keit) ausgewiesen (S. 84).
Dr.
J._
hielt schliesslich fest, dass die Diagnose einer PTBS aufgrund der aktu
ellen Exploration unter Berücksichtigung der Angaben in der Versicherungsakte im gutachterlichen Kontext nicht bestätigt werden könne, da die
entsprechenden
diagnostischen Kriterien bei der Beschwerdeführerin nicht ausgewiesen seien (S. 89 ff.).
3.
2.
5
Unter dem Titel v
ersicherungsmedizinische Beurteilung wiesen die Gutachter darauf hin, dass das aktuelle Belastbarkeitsprofil seit der MEDAS-Begutachtung im Jahre 2012 gelte. In der zuletzt ausgeübten Erwerbstätigkeit als Filialleiterin sei die Beschwerdeführerin seit 2012 zu 100 % arbeitsunfähig. In einer optimal an
gepassten Tätigkeit bestehe eine 80%ige Arbeitsfä
higkeit
bei vorerst
ver
minder
te
m
Rendement von 10-20 % wegen jahrelanger Abwesenheit von einem Arbeits
platz
(S. 99
).
Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Gesundheitszustands seit
dem Jahre
2008
hielten
die Gutachter
fest, dass
in rheumatologischer Hinsicht neu belas
tungsabhängige Schmerzen im Daumensattelgelenk links und eine diskrete
tendomyotische
PHS links aufgetreten seien. Unter psychiatrischen Gesichts
punk
ten wurde
ausgeführt
, dass eine plausible Beurteilung der Arbeitsfähigkeit retrospek
tiv nicht möglich sei, da aus gutachterlicher Sicht keine PTBS vorliege und auch in der Vergangenheit nicht vorgelegen habe. Somit sei überwiegend wahrschein
lich
von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszu
gehen. Die rheumatologisch begründete Arbeits
fähigkeit bestehe seit dem Unter
su
chungsdatum, jene in psychiatrischer Hinsicht seit der
Begutachtung im Jahre 2012 (S.
100).
4.
4.1
Das
F._
-Gutachten vom 8. Februar 2017 entspricht den praxisgemässen Anfor
derungen an den Beweiswert einer Expertise. So ist es für die streitigen Belange umfassend, gibt es doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin und der verbleibenden Arbeitsfähigkeit. Es beruht sodann auf den notwendigen Untersuchungen in internistischer, rheumatologischer, neu
ropsychologischer und psychiatrischer Fachrichtung. Die Gutachter berücksich
tig
t
en detailliert die geklagten Beschwerden und setzten sich damit auseinander
(Urk. 7/281
/1-101 S. 42 ff.
, S. 54 f., S. 61, S. 75
ff.
)
. Die Expertise wurde sodann in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben, wobei sich die Gutachter zur
Krankheitsentwicklung äusserten und Bezug auf die medizinischen
Vorakten
nahmen
(S. 2
ff.
, S. 32
ff., S. 65 ff.
)
.
Sie setzten sich insbesondere mit abweichen
den Diagnosen in Arztberichten auseinander und würdigten diese in nachvoll
ziehbarer Weise (S.
81 f., S. 84 ff
.)
.
Schliesslich leuchtet das Gutachten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi
zinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen in der Expertise sind begrün
det.
In diesem Sinne stellte der rheumatologische Gutachter schlüssig fest, dass die Beschwerdeführerin an einer
chronifizierten
Periarthrosis
genu
beidseits, einem
Zervikalsyndrom
, einer beginnenden
R
hi
zarthrose
links sowie einer diskreten PHS-
Tendomyotika
links leidet, wobei die Arbeitsfähigkeit in
nicht ausschliess
lich gehenden und stehenden
Tätigkeiten ohne häufiges Treppensteigen, ohne lan
gandauernde
unergonomische
Flexionshaltung und ohne knien
de oder kau
ernde Positionen zu 20
%
eingeschränkt
ist
(S. 53 ff.)
. In psychiatrischer Hinsicht
ging
Dr.
J._
einleuchtend von einer leichtgradigen
chronifizierten
depressiven Episode aus, aufgrund welcher die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit bei einem konfliktarmen Arbeitgeber mit reduziertem Kundenkontakt, klar strukturierten Aufgaben und Rückzugsmöglichkeiten
seit dem Jahre
2012
zu 80 % arbeitsfähig ist (S. 83 f.).
Die Expertise erfüllt demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens (BGE 134 V 231 E. 5.1, BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 157 E. 1c), weshalb für die
Entscheidfindung
darauf abzustellen ist.
4.2
4.2.1
Der in der Beschwerdeschrift vorgebrachte Einwand, wonach die vom rheumato
logischen
F._
-Gutachter Dr.
K._
erwähnte verminderte Leistungsfähigkeit von 10-20 % (neben der Arbeitsunfähigkeit von 20
%
) wegen langer Abwesenheit vom Arbeitsmarkt als dauerhaft zu erachten sei, da die Beschwerdeführerin vor der Begutachtung im Rahmen des
E._
-Aufbautrainings gearbeitet habe (Urk. 1 S. 7 Ziff. 25), geht ins Leere. Die
F._
-Ärzte legten ihre Einschätzung einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in schlüssiger Weise dar, wobei es angesichts der jah
relangen Arbeitsabstinenz einleuchtet, dass die Beschwerdeführerin nicht von Beginn weg diese mögliche Restleistung erbringen kann, sondern eine gewisse Zeit braucht, um das volle Rendement erbringen zu können. Dass hingegen
dauerhaft
eine Arbeitsfähigkeit von lediglich 64-72
%
be
steht, widerspricht den
detaillierten Darlegungen der Gutachter.
Gleiches gilt betreffend das Vorbringen der Beschwerdeführerin, es sei nicht er
sichtlich, weshalb eine zusätzliche Einschränkung von 10-20 % wegen jahrelan
ger Abwesenheit vom Arbeitsmarkt nicht auch aus psychiatrischer Sicht bestehen
sollte (S. 7 Ziff. 26). Aus welchen Gründen aus psychischer Sicht eine zusätzliche Verminderung des Rendements bestehen soll, ist nicht ersichtlich und wurde auch nicht dargetan.
4.2.2
Was den Hinweis bezüglich des neuropsychologischen Teilgutachtens angeht, wonach die entsprechenden Tests hätten wiederholt werden müssen respektive die Gutachter die Situation unter Verzicht auf die tendenziös negativen Schluss
folgerungen hätten beurteilen müssen (S. 7 Ziff. 25), ist Folgendes zu bemerken: Der Entscheid, ob die neuropsychologischen Tests zu repetieren sind, liegt im Ermessen der Gutachter, wobei offen ist, ob eine entsprechende Wiederholung zu anderen Ergebnissen geführt hätte. Das Problem bei der Testung war ja gerade, dass ein Aggravationsverhalten festgestellt wurde und die Mitarbeit mangelhaft war (E. 3.2.3). Dies wurde korrekt konstatiert. Inwiefern die Schlussfolgerungen «tendenziös» sein sollten, ist nicht nachvollziehbar. Im Gegenteil ist es ein Quali
tätsmerkmal einer Expertise, wenn festgestellte Inkonsistenzen deklariert und entsprechend gewürdigt werden.
4.2.
3
Hinsichtlich
des Einwands
betreffend die retrospektive Beurteilung
der
Arbeitsfä
higkeit
der Beschwerdeführerin
vor dem Zeitpunkt der
F._
-Begutachtung
(
Februar 2017
,
Urk. 1 S. 8),
ist Folgendes
festzuhalten
:
Der psychiatrische
F._
Gutachter Dr.
J._
ging
unter Hinweis auf eine leichtgradige depressive Störung (ICD-10
F32.0)
von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit
in einer angepassten Tätigkeit
seit der MEDAS-Begutachtung vom
März
2012
(Urk. 7/
124/1-33
) aus (Urk. 7/281/1-101 S. 99
). Diese Beurteilung ist nachvollziehbar
(vgl. E. 4.1
hievor
)
, zumal
auch in der MEDAS-Expertise
im Zusammenhang mit angepassten Verrichtungen
von keiner psychiatrischen Diagnose mit einer langandauernden, hochgradigen Einschränkung ausgegangen wurde, sondern lediglich Stimmungs
schwankungen nach durchgemachter ängstlich-depressiver Anpassungsstörung bei akzentuierter Persönlichkeit (ICD-10 Z73.1) diagnostiziert wurden (Urk. 7/124/1-33 S. 31 f.).
Gleichermassen
ging Dr.
C._
im Mai 2013
in nachvollziehbarer Weise
gestützt auf eine knapp leichtgradige depressive
Episode (ICD-10
F32.0), Probleme
durch negative Kindheitserlebnisse (ICD-10 Z61) und akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) von einer 85%igen Arbeitsfähig
keit in einer angepassten Tätigkeit aus (Urk. 7/152/1-16 S. 9, S. 15. f.).
Was die Arbeitsfähigkeit in der Zeit vor der MEDAS-Begutachtung
(
März 2012
)
angeht
, ist vorauszuschicken, dass
die
Beschwerdeführerin
während der Dauer der beruflichen Massnahme
n
vom 3. November
2008 bis 6. September
2009
respektive vom 2. April
2014 bis 1. November
2015
Taggelder
bezogen
hat
(Urk. 7/29, Urk. 7/39, Urk. 7/50
,
Urk. 7/188, Urk. 7/197, Urk. 7/212, Urk. 7/230-231).
Entsprechend stellt sich
die Frage der Ausrichtung einer Invalidenrente
vor
März 2012
lediglich
für die Zeit vom September 2009 bis Ende Februar 2012
(vgl. Art. 22 Abs. 1, Art. 29 Abs. 2 IVG).
Im Januar
2011 attestierte Dr.
C._
in
schlüssiger
Weise
unter Hinweis auf
eine knapp leichtgradige
depressive
Episode, akzentuierte Persönlichkeitszüge und Status nach längerer depressiver Reaktion
für die Zeit nach Mai 2010
eine 30 beziehungsweise
ab Januar 2011
eine
15%ige Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit
,
was
sich im Wesentlichen
mit seinem Verlaufsgutachten vom Mai 2013, der MEDAS-Expertise und dem Gut
achten des
F._
deckt
.
Was
hingegen
die im
psychiatrischen
Gutachten des Sanatoriums
B._
vom Oktober 2010 (Urk. 7/81)
postulierte Arbeits
un
fähigkeit von 100 % für jegliche Tätigkeit betrifft (S.
18), so ist diese nicht nachvollziehbar. Die
betreffenden Experten gingen – wie die übrigen Gutachter
– von einer de
pressiven Episode leichten Grades (ICD-10 F32) und einer Per
sön
lichkeitsakzen
tuierung mit selbstunsi
cheren
Zügen (ICD-10 Z73.1) aus
(S. 13)
,
begründeten
in
dessen
die 100%ige Arbeits
un
fähigkeit lediglich mit einer mittelgradigen bis schweren Beeinträchtigung der Selbstbehauptungsfähigkeit, einer leichten bis mittelgradigen Minderung des Durchhaltevermögens sowie einer leichten Limi
tierung der Fähigkeit zur Planung und Strukturierung der Aufgaben und der Fä
higkeit zu ausserberuflichen Aktivitäten im Haushalt und in der Freizeit
(S. 16 f.)
.
D
er von der Beschwerdeführerin damals geschilderte Tagesablauf
zeigte sich im Wesentlichen unauffällig, konnte sie sich doch
um die Angehörigen
kümmern
sowie
den Haushalt führen und
verbrachte
den Alltag mit Haushaltsführung, Arztbesuchen und täglichen Spaziergängen mit dem Ehemann
(S.
11
).
Schliesslich sind aufgrund der Ak
ten keine Umstände ersichtlich,
und werden seitens der Beschwerdeführerin
auch
nicht geltend gemacht,
welche zwischen März 2010 (erste gutachterliche Untersuchung im Sanatorium
B._
, S. 3) und Januar 2011 (Exploration d
urch Dr.
C._
, Urk. 7/98 S.
1) eingetreten sind und bei im Wesentlichen gleichbleibenden psychiatrischen Diagnosen eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit von 0 % auf 85 % in knapp einem Jahr
begrün
den
könnten
.
Im Gegenteil bestätigte
Dr.
C._
im Wesentlichen i
dentische Verhältnisse und erhob keine relevant verbesserten Befunde. Diese waren viel
mehr bereits anlässlich der Begutachtung im Sanatorium
B._
nur in diskre
ter Form vorhanden gewesen.
4.2.4
Die Beschwerdeführerin macht
e
sodann geltend
, die Einschätzung des psychiat
rischen
F._
-Gutachters
widerspreche
den Feststellungen
der
E._
-Abklä
rungspersonen,
wonach
während der Dauer der Belastbarkeits- und Arbeitstrai
nings die Grenze der Belastbarkeit bei einem Pensum von 50 bis 60 % erreicht gewesen sei
.
Bei den
E._
-Fachleuten handelt es sich um keine psychiatrischen
Fachärzte, weshalb die entsprechenden Berichte
nicht geeignet sind,
die
schlüs
sigen
fachärztliche
n
Feststellungen
von Dr.
J._
umzustossen (
Urteil des Bun
desgerichts 8C_989/2010 vom 16. Febr
uar 2011 E. 4.4.2 mit weiteren Hinweisen
). Dies umso mehr, als dass
im vorliegenden Fall
die Einschätzung von Dr.
J._
betreffend
die
80%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit durch
die anderen
psychiatrische
n
Gutachten gestützt wird.
4.
2.5
Schliesslich vermag
auch
der
im Anschluss
an d
ie
F._
-
Expertise
verfasste
Bericht des Spitals
M._
vom 18. August 2017 (Urk. 7/294)
an der
gutachter
lichen Beurteilung nichts zu ändern.
Danach
unterzog
sich die Beschwerdeführe
rin am 16. August 2017 einer intra- und postoperativ komplikationslosen
lapa
roskop
ischen
Gastric
Sleeve
Operation, wobei
eine 100%ige Arbeitsfähigkeit
lediglich in der Zeit vom 1
6.
bis 25. August 2017
attestiert wurde.
4.3
4.3.1
Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits
schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1
4.
April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau
ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge
samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom
7.
März 2018 E.
4.2.1).
Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standard
indikato
ren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr
schein
lichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell be
weisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).
Diese Rechtsprechung ist auf alle
im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).
Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Be
weisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ein Beweisverfahren bleibt daher entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfäl
ligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. BGE 143 V 418 E. 7.1). Insbesondere in Fällen, in welchen nach der Aktenlage überwiegend wahrscheinlich von einer bloss leichtgradigen depressi
ven Störung auszugehen ist, die nicht schon als
chronifiziert
gelten kann und auch nicht mit Komorbiditäten einhergeht, bedarf es in aller Regel keines struk
turierten Beweisverfahrens (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. Urteil des Bundesge
richts 9C_580/2017 vom 1
6.
Januar 2018 E. 3.1).
4.3.2
Wie nachfolgend aufgezeigt
wird
(vgl. E. 5
hernach
),
hat die gutachterlich fest
gestellte Arbeitsfähigkeit von 80 % in angepasster Tätigkeit keinen rentenbe
gründenden Invaliditätsgrad zur Folge, weshalb von der Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens abgesehen werden kann (vgl. E. 4.3.1
hievor
).
4.4
Nach dem Gesagten steht fest, dass die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit seit September 2009
jedenfalls
zu 80 % arbeitsfähig ist
.
5.
5.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
5.2
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an
gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah
men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).
Die Beschwerdegegnerin stellte bei der Ermittlung des
Valideneinkommens
auf den im Jahr 2007 bei der
Y._
Filiale
Z._
erzielten Lohn von Fr. 51'306.
-- ab
, was unter
Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung
für
Frauen für das massgebende Jahr 2009 einem Betrag von Fr. 53'326.-- entspricht (Urk. 7/160
, Urk. 7/289 S. 10
).
Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden (vgl. Urk. 7/10/
1
; Bundesamt für Statistik [BFS], T 39, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976-2009, Total Frauen).
5.
3
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er
werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein
solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen
gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jeden
falls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den
LSE
herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1).
Die Beschwerde
gegnerin
stützte sich bei der
Festlegung
des Invalideneinkommens
unter Hinweis darauf, dass
der
Beschwerdeführerin die Ausüb
ung einer angepass
ten Tätigkeit -
wie beispielweise Konfektions-, Kont
roll- oder Fabrikationsarbei
ten -
zu 80 % zumutbar sei,
in
nachvollziehbarer Weise
auf den Tabellenlohn
der
vom BFS
herausgegebene
n
Schweizerische
n
Lohnstrukturerhebung (LSE) 2008
für Hilfsarbeiten
ab
. Sie
ermittelte
dabei
für das Jahr 2009 einen Invalidenlohn von Fr. 52'446.40, was bei einem Pensum
von 80 % dem Betrag von Fr. 41'9
57.12 entspricht (Urk. 7/160
, Urk. 7/289 S. 10
; LSE 2008
, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht Privater Sektor, TA1, Anforderungsniveau 4, Total Frauen
)
.
Die gesundheitlichen Einschränkungen wurden bei der Reduktion des Arbeits
pensums auf ein solches von 80 % bereits ausreichend berücksichtigt. Gründe, welche einen leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigen würden
,
sind weder ersichtlich noch wurden sie von der Beschwerdeführe
rin (substantiiert)
vorgebracht.
Im Übrigen
blieb auch der von der Beschwerdegegnerin vorgenom
mene Einkommensvergleich seitens der Beschwerdeführerin unbestritten.
5.4
In Anbetracht der Einkommensbusse von Fr. 11'369.
-- (vgl. Urk. 7/289 S. 10)
resultiert für das massgebende Jahr 2009 ein rentenausschliessender Invaliditäts
grad von 21 % (vgl. E. 1.3
hievor
).
Demnach ist die Beschwerde abzuweisen.
6.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit
wert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr.
8
00.-- anzusetzen. Entspre
chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie de
r
unterliegenden Beschwerde
füh
rerin
aufzuerlegen.