Decision ID: fb020e1b-94ce-5a12-b6e4-eb85050f7544
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1977, erlitt am
7.
April 2009 einen Unfall und mel
dete sich am 3
0.
April 2012 bei der Invalidenversicherung an (
Urk.
5/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte mit Verfü
gung vom 2
1.
Juni 2013 einen Leistungsanspruch (
Urk.
2/2
). Dagegen erhob der Ver
sicherte am 1
9.
August 2013 beim hiesigen Gericht Beschwerde (
Urk.
2/1
), wo
rauf dieses ein Gutachten einholte, das von Prof.
Dr.
med.
Y._
, Fach
arzt für Neurologie, am 2
4.
April 2014 erstattet wurde (
Urk.
2/9
). Mit Urteil vom 2
5.
Februar
2015
im Verfahren Nr. IV.2013.00694
wies das Gericht die Be
schwer
de ab (
Urk.
2/26
).
2.
Das Bundesgericht hiess die gegen das kantonale Urteil erhobene Beschwerde am 2
7.
August 2015 (
Urk.
2/33 =
Urk.
1) gut und wies die Sache an das hiesige Gericht zurück, damit es den medizinischen Sachverhalt hinsichtlich
Befunder
hebung
und Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vervollständige und her
nach erneut entscheide (S. 6 E. 3.2.3).
Das Gericht holte daraufhin bei Prof.
Y._
eine ergänzende Stellungnahme ein, welche dieser am
7.
Juni 2016 erstattete (
Urk.
14). Die IV-Stelle verzichtete am 1
1.
Juli 2016 darauf, dazu Stellung zu nehmen;
der Versicherte liess sich dazu nicht verlauten (vgl.
Urk.
15 und 17).
3.
Über das
unfallversicherungsrechtliche Verfahren
des Beschwerdeführers (Nr.
UV.2015
.001
67) wurde mit Urteil vom heutigen Tag entschieden.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
Die massgebenden rechtlichen Grundlagen wurden bereits im Urteil vom 2
5.
Febru
ar 2015 (
Urk.
2/26
S. 3 f. E. 1) dargelegt. Darauf wird verwiesen.
2.
2.1
Im Urteil des hiesigen Gerichts vom 2
5.
Februar 2015 (
Urk.
2/26) wurde
n
b
etref
fend das von Prof.
Y._
erstattete Gerichtsgutachten als Diagnosen ein Status nach leichter unfallbedingter Kontusion des
Nervus
ulnaris
links und ein chro
ni
sches Schmerzsyndrom des linken Armes festgehalten und weiter ausgeführt (S. 9 f. E. 3.7):
Zusammengefasst habe beim Beschwerdeführer keine nennenswerte Läsion des
Nervus
ulnaris
links nachgewiesen werden können. Es fänden sich auch keine objektiven klinischen Zeichen einer
Ulnaris
-Läsion. Im gutachterlichen
Ge
samtzusammenhang
könne damit gefolgert werden, dass kein organisches Korrelat der enormen vom Beschwerdeführer geklagten Schmerzen habe ge
funden werden können (...). Aus neurologischer Sich
t
könne keine Diagnose gefunden werden und könne auch retrospektiv keine Diagnose rekonstruiert werden, welche eine funktionelle oder zeitliche Leistungseinbusse begründen könnte. Demnach sei von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Bauhilfsarbeiter auszugehen (...).
Das Gericht kam zum Schluss, es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass bei
m
Beschwerdeführer keine organische Ursache für seine Beschwerden vorliege; aus somatischer Sicht sei er zu 100
%
arbeitsfähig (S.
12 E.
4.5). Allfällige psychische Beeinträchtigungen, so das Urteil weiter, ver
möchten keine versicherungsrelevante Arbeitsunfähigkeit zu begründen (S.
14 f. E. 5.5).
2.2
D
as Bundesgericht führte in seinem Urteil vom 2
7.
August 2015 (
Urk.
1) unter anderem aus, ein
am 2
6.
November 2014
im
Z._
durchgeführte
s
MRI
habe
am linken Ellbogen - im Gegensatz zum rechten Ell
bogen - eine starke Hyperintensität des
Nervus
ulnaris
im
Sulcus
nervi
ulnaris
in der T2-Sequenz, vergleichbar mit
Synovialis
,
ergeben
.
Es sei
eine
Seiten
asymmetrie
im Bereich des
Nervus
ulnaris
auf Höhe des
Kubitalkanals
mit
signala
lteriertem
, zum Teil volumenvermehrtem
Nervus
ulnaris
linksseitig, passend zu einem
Sulcus
ulnaris
-Syndrom links
beschrieben worden
.
G
estützt auf d
ies
en neuen Befund
seien
mögliche
relevante Rückschlüsse auf die gesundheitlichen Verhältnisse und damit auf das Leistungsvermögen des Ver
sicherten im Zeit
punkt des Erlasses der Verfügung nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen.
Den
gutacht
er
lichen Ausführungen
von Prof.
Y._
könne ent
nommen werden
,
dass
seine Schlussfolgerungen auf der Annahme unauffälliger Röntgen- und MRI-Aufnahmen des linken Ellbogens, welche namentlich keine mechanische
Kompromittierung
des Nervs gezeigt hätten
,
basier
ten
. Dieser Hypo
these
habe
jedoch einzig ein am
6.
Juli 2009 erhobener MRI-Befund zugrunde
gelegen.
Angesichts des doch klaren radiologischen Unter
suchungs
ergebnisses sowie der gerade bezüglich des entsprechenden Beschwerdebildes im
Vorfe
ld teilweise wi
dersprüchliche
n
ärztlichen Angaben
hätte der MRI-Befund vom 2
6.
November
2014
Prof.
Y._
vorgelegt werden müssen, dies
mit der Auf
forderung, dazu im Rahmen seines Gutachtensauftrags ergänzend Stellung zu nehmen und allfäl
lige, durch die aktuelle MRI-Aufnahme geweckte Zwei
fel auszuräumen (S. 5 f. E. 3.2.2).
3.
In der Folge legte das hiesige Gericht Prof.
Y._
den MRI-Befund vom 2
6.
November 2014
sowie einen
vom Beschwerdeführer nachgereichten
Bericht des Röntgeninstituts
A._
vom 2
3.
Dezember 2014 (
Urk.
7)
vor, verbunden mit folgender Ergänzungsfrage (
Urk.
8 S. 2
Ziff.
2):
Bitte nehmen Sie Stellung zu den im Nachgang an Ihr Gutachten vom 2
4.
April 2014 erstellten MRI-Bilder
n
des Ellbogens. Haben diese radiologischen Unter
suchungsergebnisse einen Einfluss auf Ihre damalige Schlussfolgerung? Wenn ja, welche? Bitte begründen Sie allfällige Differenzen.
4.
4.1
Prof.
Y._
erstattete am
7.
Juni 2016 seine ergänzende Stellungnahme (
Urk.
14
). Er berichtete, er habe die Aufnahmen vom 2
4.
November 2014 wie auch jene vom
6.
Juli 2009
Dr.
B._
und Prof.
Dr.
C._
, Univer
si
tätsinstitut für Diagnostische und
Interventionelle
Neuroradiologie, zur konsili
a
rischen Beurteilung vorgelegt (S. 2 oben). Deren zusammenfassende Be
urteilung lautete wie folgt (S. 2 f.):
Leichte Nervenverdickung und Signalanhebung des linken
N.
ulnaris
im Berei
che des
Sulcus
ulnaris
in STIR/T2-gewichteten Bildsequenzen, ungefähr gleich stark ausgeprägt in den Untersuchungen vom
6.
Juli 2009 und 2
7.
November 201
4.
Das vorliegende Bildmaterial erlaubt keine Beurteilung darüber, ob die beschriebenen Veränderungen als krankhaft oder noch normal gelten können, da auch asymptomatische gesunde Probanden eine Erhöhung des T2-Signals und eine Verdickung des Nervenquerschnittes im
Sulcus
ulnaris
aufweisen können.
4.2
Zur Einordnung des MRI-Befundes in den Gesamtkontext führte Prof.
Y._
unter anderem aus, mit dem im November 2014 durchgeführten MRI liege nun
ein fraglich pathologischer Befund (zumindest ein Seitenunterschied) des
N.
ulnaris
links im
Sulcus
beziehungsweise seiner Umgebung
vor. Gleichzeitig fehlten Ausfallssymptome des Nervs und sei die Neurographie unauffällig. Dar
aus ergäben sich folgende Überlegungen (S. 3 unten):
Theoretisch sei es möglich (und damit auch in diesem Falle theoretisch mög
lich), dass
eine Nervenirritation zu anhaltenden Schmerzen führ
e
, ohne dass es zu
Ausfallserscheinungen oder zu elektrophysiologischen Anomalien des Nerv
s
komm
e (S.
3
Ziff.
1)
.
Der MRI-Befund 2009 und 2014 einer Nervenverdickung und Signalstörung im
Sulcus
ulnaris
könnte theoretisch einer solchen
Nervenir
ritation
entsprechen beziehungsweise zu einer andauernden Nervenirritation führen (S.
4
Ziff.
2). Die Signifikanz des MRI-Befundes sei aber beim heutigen Wissensstand unklar.
Wie in der Beurteilung der Neuroradiologen festgehalten (und wie es sich in
einer Literaturdurchsicht bestätige), wiesen auch gesunde Menschen gelegentlich
einen solchen Befund auf, ohne dass sie über entspre
chende Beschwerden
klagten. Dies sei wahrscheinlich dadurch erklärt, dass der
N.
ulnaris
im Ellenbogen schon
durch den normalen Bewegungsumfang des Ellenbogens unter mechanischem Stress
stehe (Dehnung, Zug über den Ellen
bogen, Druck durch Aufstützen des Ellenbogens),
sodass eine gewisse
Gewebe
re
aktion
dadurch auftreten könne, die im MRI sichtbar
werden könne. Dies werde dadurch unterstützt, dass beim Beschwerdeführer auch rechts, wo er nicht über Beschwerden klage, ähnliche Veränderungen des Nerven vorlägen;
diese seien aber viel weniger stark ausgeprägt als links (S. 4
Ziff.
3).
Das Gutachten 2014 sei davon ausgegangen, dass kein organisches Korrelat (insbesondere im Bereiche des
N.
ulnaris
links im
Sulcusbereich
) vorgelegen habe. Diese Beurteilung habe auf dem normalen Neurographie-Befund und auf dem Fehlen neurologischer Befunde in der klinischen Untersuchung gegründet. Auch der originale MRI-Befund von 2009 habe nicht auf Veränderungen des
N.
ulnaris
links hingewiesen, mithin ebenfalls kein organisches Korrelat gezeigt. Der MRI-Befund vom 2
6.
November 2014 lasse es nun aber möglich erscheinen, dass ein organisches Korrelat am linken
N.
ulnaris
vorliege. Allerdings sei dies nicht sicher. Die Wahrscheinlichkeit, dass der MRI-Befund Schmerzen verursa
che, sei auf 50
%
einzuschätzen (S.
4
Ziff.
5). Wenn der MRI-Befund vom 2
6.
November auch allenfalls geeignet sei, neuropathische Schmerzen des linken
N.
ulnaris
zu erklären, so erkläre er doch kaum deren enormes Ausmass, denn eine funktionelle Schädigung des Nerven bestehe nicht (keine Ausfälle, normale Elektroneurographie), und sei nie zweifelsfrei nachgewiesen worden. Aus Sicht des Gutachters bestehe eine nicht erklärte Diskrepanz zwischen Ausmass der Beschwerden und dem MRI-Befund (S.
4
Ziff.
6).
D
er MRI-Befund vom 2
6.
Novem
ber 2014 erkläre nicht, weshalb der Versicherte über Schmerzen an anderen Körperstellen als am linken Ellenbogen klage. Diese beruhten - wie schon im Gutachten dargelegt - auf einer
Symptomenausweitung (
S. 4
Ziff.
7
).
4.3
Prof.
Y._
nannte sodann, nunmehr unter Einbezug des MRI-Befundes vom 2
4.
November 2014, folgende Diagnosen (S. 5
Ziff.
4):
-
Status nach leichter unfallbedingter Konfusion des
N.
ulnaris
links
-
ohne objektivierbare klinische Befunde
-
ohne elektrophysiologisches Korrelat
-
mit leichtgradigen MRI-Veränderungen des Nerven und seiner Umge
bung im Bereiche des
Sulcus
ulnaris
links (Ellenbogen)
-
chronisches Schmerzsyndrom des linken Armes
-
in seinem Ausmass neurologisch und durch die MRI-Bildgebung nicht vollständig erklärbar
-
hoher Verdacht auf Symptomenausweitung
Auf die Frage, ob dem Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Leistungseinstellung per Mai 2010 (durch den Unfallversicherer) wegen unfallkausalen Beschwerden aus medizinischer Sicht die angestammte Tätigkeit als Bauhilfsarbeiter
zumut
bar gewesen sei, führte Prof.
Y._
aus (S. 5
Ziff.
6):
Wahrscheinlich ja. Die unfallbedingte Nervenkontusion (die in zeitnahen Doku
menten klinisch dokumentiert wurde, und die die wahrscheinliche Ursache der MRI-Befunde sind) war zwar geeignet, zu Schmerzen zu führen. Trotz die
ser Schmerzen war eine Tätigkeit als Bauhilfsarbeiter wohl zumutbar. Es stellt sich hier die Frage nach dem subjektiven Erleben der Schmerzen, welches nicht objektiv beurteilt werden kann, und welches letztendlich die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt.
5.
5.1
Der ergänzenden Stellungnahme von Prof.
Y._
ist zu entnehmen, dass die von ihm beigezogenen Neuroradiologen
die im MRI vom November
2014 feststellbare Nervenverdickung und Signalanhebung des linken
N.
ulnaris
im Bereich des
Sulcus
ulnaris
als leicht einstuften und ausführten, das Bildmaterial von 2009 und von 2014 erlaube keine Beurteilung darüber, ob die Veränderun
gen als krankhaft gelten könnten, da auch asymptomatische gesunde Proban
den solche aufweisen könnten (vorstehend E. 4.1).
Dementsprechend ging Prof.
Y._
von einem fraglich pathologischen Befund aus
, wobei
Ausfallsymptome des Nervs fehlten und die Neurographie unauf
fällig war
. Er
gelangte zur Schlussfolgerung, die erhobenen Befunde könnten einer Nervenirritation entsprechen und es sei theoretisch möglich, dass ein
e
solche zu anhaltende
n
Schmerzen führe. Der MRI-Befund vom November 2014 lasse es - im Unterschied zur im Zeitpunkt der Begutachtung verfügbaren Infor
mation - mit einer Wahrscheinlichkeit von 50
%
als möglich erscheinen, dass für
die neuropathischen Schmerzen im linken Ellenbogen ein organisches Korre
lat vor
liege. Selbst wenn dies zuträfe, vermöchte der Befund aber nicht das enorme Ausmass der geklagten Beschwerden zu erklären, diesbezüglich bestehe eine nicht erklärte Diskrepanz (vorstehend E. 4.2).
Dementsprechend ergänzte
er die im Gutachten von 2014 gestellte Diagnose um die Erwähnung von leichtgradigen MRI-Veränderungen des Nervs und seiner
Umgebung im Ellenbogen sowie die Feststellung
, dass das chronische
Schmerz
syndrom
des linken Armes in seinem Ausmass neurologisch und durch die MRI-Bildgebung nicht vollständig erklärbar sei. Eine damit zu begründende Arbeits
unfähigkeit erachtete er weiterhin als nicht gegeben (vorstehend E. 4.3).
5.2
Bei Gerichtsgutachten weicht das Gericht nach der Praxis nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung des medizinischen Experten ab, dessen Aufgabe es ist, seine Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen. Ein Grund zum Abwei
chen kann vorliegen, wenn die Gerichtsexpertise widersprüchlich ist oder wenn ein vom Gericht eingeholtes Obergutachten in überzeugender Weise zu andern Schlussfolgerungen gelangt. Abweichende Beurteilung kann ferner gerechtfer
tigt sein, wenn gegensätzliche Meinungsäusserungen anderer Fachexperten dem Richter als triftig genug erscheinen, die Schlüssigkeit des Gerichtsgutachtens in Frage zu stellen, sei es, dass er die Überprüfung durch einen Oberexperten für angezeigt hält, sei es, dass er ohne Oberexpertise vom Ergebnis des
Gerichtsgut
achtens
abweichende Schlussfolgerungen zieht (BGE 125 V 351 E. 3b/
aa
).
5.3
Die ergänzende Stellungnahme von Prof.
Y._
erfüllt alle Anforderungen an eine beweiskräftige ärztliche Beurteilung. Der Gutachter hat
die neu zu berück
sichtigenden MRI-Aufnahmen vom November 2014 zusätzlich konsiliarisch befunden lassen und hat sodann
die ihm unterbreiteten
Ergänzungs
fragen aus
gesprochen
sorgfältig und differenziert beantwortet und seine Schlussfolgerun
gen in nachvollziehbarer Weise dargelegt. Um davon abzuweichen zu können oder müssen, bedürfte es nach der Rechtsprechung triftiger Gründe (vorstehend E. 5.2); an solchen fehlt es hier jedoch klarerweise.
Demnach ist auf die vom Gerichtsgutachter gezogenen Schlussfolgerungen abzu
stellen und festzuhalten, dass auch in Kenntnis und Berücksichtigung der MRI-Aufnahmen vom November 2014 in somatischer Hinsicht keine Einschrän
kung der Arbeitsfähigkeit begründet werden kann.
Dass die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 2
1.
Juni
2013 einen
Leistungs
anspruch
verneint hat, erweist sich somit auch im Lichte der angeord
neten ergänzenden Abklärungen als rechtens
. Dementsprechend ist sie zu be
stätigen und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen.
6.
6.1
Verfahrenskosten gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
des Bundesgesetzes über die Inva
liden
versicherung (IVG) wurden dem Beschwerdeführer bereits im Verfah
ren Nr. IV.2013.00694 in der Höhe von
Fr.
900.-- auferlegt. Mit Blick darauf, dass er beim Weiterzug des damaligen Urteils wohl kaum mit einem weiteren kantonalen Verfahren rechnen musste, ist von einer erneuten Kostenauflage ab
zusehen.
6.2
Die MRI-Aufnahmen, zu denen gemäss der Anweisung des Bundesgerichts der Gerichtsgutachter Stellung zu nehmen hatte, wurden
erst erstellt,
nach
dem die Beschwerdegegnerin die angefochtene
Verfügung
erlassen hat
. Aus diesem Grund sind die zusätzlich entstandenen Kosten nicht ihr zu überbinden, sondern von der Gerichtskasse zu tragen.
Das Gericht
erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Von der Erhebung von
Verfahren
skosten wird abgesehen.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X._
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
4.