Decision ID: 20731f27-f53b-4927-8bca-60c613eed8ec
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._, geboren 1958, meldete sich erstmals am 15. September 2011 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich,
IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/9; vgl. Meldung Früherfassung vom 11. Mai 2009, Urk. 7/4). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 12. Januar 2012 ab (Urk. 7/29). Die Versicherte erhob hiergegen am 2. Februar 2012 Beschwerde (Urk. 7/30/3), welche das hiesige Gericht mit Urteil IV.2012.00155 vom 11. April 2012 in dem Sinne guthiess, dass die angefochtene Verfügung aufge
hoben und die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde (Urk. 7/32).
Im Anschluss tätigte die IV-Stelle erneut medizinische und berufliche Abklärun
gen und holte insbesondere das zuhanden der BVK Personalvorsorge des Kan
tons Zürich erstellte vertrauensärztliche Gutachten von Dr. med. Y._, Spezialarzt für Orthopädie und Traumatologie FMH, vom 14. September 2012, ein (Urk. 7/42). Mit Verfügung vom 12. Februar 2013 verneinte die
IV-Stelle gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 30 % sowohl einen Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen als auch auf eine Invalidenrente (Urk. 7/56).
1.2
Mit Eingabe vom 18. Oktober 2013 (Eingangsdatum) teilte die Versicherte sinnge
mäss mit, ihr Gesundheitszustand habe sich wesentlich verändert (Urk. 7/59). Die IV-Stelle nahm diese Eingabe als Neuanmeldung entgegen und holte im Rahmen der medizinischen und erwerblichen Abklärungen insbeson
dere das polydisziplinäre Gutachten vom 7. November 2014 (Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Orthopädie, Psychiatrie) der Z._ ein (Urk. 7/92). Mit Vorbescheid vom 4. Dezember 2014 (Urk. 7/96) stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leis
tungsbegehrens in Aussicht, wogegen die Versicherte am 19. Januar 2015 Ein
wand erhob und zusätzliche Arztberichte einreichte (Urk. 7/110). Die IV-Stelle tätigte weitere Abklärungen und holte die Stellungnahme der Z._ vom 15. Juni 2015 ein (Urk. 7/119), wozu die Versicherte mit Schreiben vom 23. Juli 2015 Stellung nahm (Urk. 7/123). Mit Verfügung vom 12. August 2015 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren wie vorbeschieden gestützt auf einen Invalidi
tätsgrad von 0 % ab (Urk. 2).
2.
Hiergegen erhob die Versicherte am 14. September 2015 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr eine Rente nach Gesetz, namentlich mindestens eine halbe Invalidenrente, zu gewähren. Eventualiter sei ein Gerichtsgutachten - insbesondere unter Einbezug eines Orthopäden, eines Rheu-matologen, eines Psychiaters und eines Neuropsychologen - zur abschliessenden Klärung des medizinischen Sachverhalts anzuordnen. In pro
zessualer Hinsicht ersuchte sie um einen zweiten Schriftenwechsel sowie Bewil
ligung der unent-geltlichen Prozessführung und Bestellung von Rechtsanwalt Martin Hablützel als unentgeltlicher Rechtsvertreter. Mit Beschwerdeantwort vom 8. Oktober 2015 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-134), was der Beschwer
deführerin mit Verfügung vom 27. Oktober 2015 zur Kenntnis gebracht wurde. Gleichzeitig wurde ihr mitgeteilt, dass ein zweiter Schriftenwechsel nicht als erforderlich erachtet werde (Urk. 11).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Gericht zieht in Erwägung:
1.
Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass die Invaliditätsbemessung aus dem Jahr 2013 nicht rechtskonform gewesen sei, da sie auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung beruht habe. Indem keine rechtsgenügliche Klärung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig
keit erfolgt sei, sei der Untersuchungsgrundsatz verletzt worden. Ein zweiter Wiedererwägungsgrund stelle auch die zweifellos unrichtige Wartezeiteröffnung dar. Spätestens nach dem Rehabilitationsaufenthalt vom 14. November bis 12. Dezember 2011 sei von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit in der angestammten als auch einer angepassten Tätigkeit auszugehen. Am 6. De-zember 2013 sei eine Schulteroperation durchgeführt worden, wonach
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis Ende Januar 2014 und eine 50%ige Arbeitsun
fähigkeit bis 19. Februar 2014 bestehe. Danach sei gestützt auf das Z._-Gutachten wieder von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit wie vor dem Eingriff auszugehen. Sie erleide entsprechend keine Erwerbseinbusse, so dass kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe (Urk. 2).
Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass vorlie
gend keine Verbesserung des Gesundheitsschadens vorliege. Ein Wieder
erwägungsgrund sei ebenfalls nicht erstellt, da die Verfügung vom 12. Februar 2013 nicht zweifellos unrichtig gewesen sei, da diese auf einer gutachterlichen Einschätzung basierte, welche notwendigerweise Ermessenzüge aufweise und - da kein Rentenanspruch resultiert sei - die Bemessung des Wartejahres keinen Einfluss gezeigt habe. Das Z._-Gutachten weise verschiedene Mängel und Inkonsistenzen auf, weshalb auf die vollständigen und plausiblen Berichte der Fachärzte abzustellen sei. Falls nicht auf die fachärztlichen Beurteilungen abgestellt werde, so sei - um den medizinischen Sachverhalt genügend abzu
klären - ein Gerichtsgutachten einzuholen. Die aktenkundigen neuropsy
chologischen Defizite, welche aufgrund des Schmerzaufkommens resultieren würden, sowie die Schmerzproblematik an sich, seien bisher ebenfalls nicht genügend abgeklärt worden. Des Weiteren sei die neue Rechtsprechung des Bundesgerichts zur Schmerzrechtsprechung zu beachten und es sei ein korrekter Einkommensvergleich vorzunehmen (Urk. 1).
2.
2.1
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach
Art.
87
Abs.
3
der Verordnung über die Invalidenversicherung (
IVV
)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver
gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in ana
loger Weise wie bei einem Revisionsfall nach
Art.
17
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (
ATSG
)
vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Verän
derung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschlies
sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).
2.2
Die Verwaltung ist
jederzeit
befugt,
von Amtes wegen auf eine formell rechtskräf
tige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a;
Art.
53
Abs.
2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Renten
verfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des
Art.
17
Abs.
1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprüng
lichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf
Art.
17
Abs.
1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser Begrün
dung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung lässt sich eine allgemein gültige betragliche Grenze für die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung nicht festlegen. Massgebend sind vielmehr die gesamten Umstände des Einzelfalles. Bei periodischen Leistungen ist die Erheb
lichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 E. 1c; Urteil des Bundes
gerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen
)
.
2.3
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
2.4
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör
perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge
sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be
stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er
werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi
schen Beein
trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so
weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
2.5
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel
len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur
teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzu
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beant
wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach
ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).
3.
Die aktuelle medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgender
massen:
3.1
Die Beschwerdegegnerin stellte in der angefochtenen Verfügung vom
12. August 2015
(
Urk.
2) im Wesentlichen auf das
polydisziplinäre Gutachten der Z._ vom 7. November 2014
ab. Darin werden die bis zur Begutachtung der Beschwerdeführerin aktenkundigen medizinischen Berichte zusammenge
fasst (
Urk. 7/92/2 ff
.), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiederge
geben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen aber darauf Bezug genommen.
3.2
Die begutachtenden Ärzte der Z._ hielten im polydisziplinären Gutachten vom 7. November 2014 folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeits
fähigkeit fest (Urk. 7/92/35):
Leichtgradiges l
umbales Vertebralsyndrom mit möglicher geringgradiger Wurzelirritation von S1 links bei Zustand nach zweimaligen lumbalen Bandscheibenoperationen (November 2010, Juni 2011), seit 11/2010
Postoperativer Reizzustand linkes Schultergelenk nach Arthroskopie 12/2013 mit Bizepstenodese, Acromioplastik, AC-Gelenksresektion
Chronisches lumbales Vertebralsyndrom mit Lumboischialgie links bei Status nach Spondylo
dese und Revisionseingriff L5/S1
2010 bezie
hungsweise 2011
Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit notierten sie die folgenden Diagno
sen:
Reflux-Leiden
Reizdarmsymptomatik mit Obstipationstendenz
Varikosis Unterschenkel beidseits
Hypercholesterinämie
Dysthymia ICD-10 F34.1
In der zusammenfassenden Konsensbeurteilung (Urk. 7/92/34 f.) konstatierten die begutachtenden Ärzte, dass
die Arbeitsfähigkeit der
Beschwerdeführerin
in der zuletzt ausgeübten sowie jedweder vergleichbaren Tätigkeit oder auch einer anderen, körperlich leichten, wechselbelastend oder überwiegend sitzend ausge
übten Tätigkei
t des allgemeinen Arbeitsmarkts
per sofort mit 100
%
zu schätzen
sei
(Pensum und Rendement 100
%
). Die somatischen Einschränkungen auf orthopädischem Gebiet beding
t
en lediglich eine qualitative Einschränkung (siehe orthopädische Beurteilung), eine graviere
nde psychiatrische Störung liege
ausweislich des hier AMDP-konform erhobenen Befunds zumindest nicht mehr vor.
Das Vorgutachten aus
dem Jahre
2012
von
Dr.
med.
Y._ erkenne
ebenfalls eine grundsätzlich gegebene Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tä
tigkeit. Kritisch anzumerken sei
hier allenfalls, dass das Vorgutachten
die hier erhobenen Diskrepanzen zwischen reklamierten Beschwerden und objektiven Befunden unzureichend berücksichtigt habe. Weiter sei im Jahr 2013
(
Dr.
med
A._,
Musku
l
o-Skel
ettal Zentrum Klinik B._,
26.11.2013: „(...) ist die volle Arbeitsfähigkeit ca. nach 3-4 Monaten wiederhergestellt nach einem solchen Eingriff.") auf die Aussicht auf eine voll
e Arbeitsfähigkeit hin
gewiesen worden.
Seit der letzten orthopädischen Begutachtung durch Dr. med. Y._ im August 2012 sei von einem hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit weitgehend unver
änderten Gesundheitszustand auszugehen (Urk. 7/92/36).
Die vollumfängliche Arbeitsfähigkeit gelte auch retrospektiv seit November 2010. Die letzte Tätigkeit sei gut geeignet, da sie körperlich leicht und wechsel
belastend, dem geringgradigen spinalen und die Schulter betreffenden Defekt
syndrom also gut angepasst sei. Eine Besserung der qualitativen Einschränkung sei nicht sehr wahrscheinlich (Urk. 7/92/37).
3.3
Dr. med. A._, leitender Oberarzt der Orthopädie Obere Extremitäten der Klinik B._, notierte in seinem Bericht zuhanden der Beschwerdegeg
nerin vom 7. Januar 2015 1) Schulter links, adominant: Status nach arthrosko
pischer Tenodese der langen Bicepssehne bei Pulley-Läsion mit Acromioplastik und AC-Gelenksresektion, 2) einen Status nach Toradol-Infiltration am 29. Januar 2014 ohne Wirkung und 3) einen Status nach sonographisch geführter, intraartikulärer Cortisoninfiltration am 18. Februar 2014 als Hauptdi
agnosen. Als Nebendiagnosen hielt er (folgend gekürzt aufgeführt) 1) eine pro
grediente Gehunsicherheit seit Februar 2014, aktuell in Abklärung bei Dr. med. C._, 2) einen AV-Block 1. Grades und 3) eine chronische Lumboischial
gie, fest. Aus schultertherapeutischer Sicht zeige die Infiltrationsbehandlung durch die D._ einen sehr positiven und hoffnungsspenden
den Effekt. Eine Wiederholung dieser Intervention sei geplant. Andererseits erfolge kommende Woche ein Fusseingriff an der Klinik B._. Seinerseits habe er die 30%ige Arbeitsunfähigkeit bis zum Eingriff am Fuss attestiert. Es seien vorerst keine fixen weiteren Kontrollen geplant (Urk. 7/108/1 f.).
3.4
Dr. med. E._, Orthopädische Chirurgie FMH, hielt in ihrer fachärztli
chen Stellungnahme vom 14. Januar 2015 zum polydisziplinären Gut
achten vom 7. November 2014 folgende Diagnosen fest (Urk. 7/109/9):
Chronisches lumbovertebral
es Syndrom
bei Status nach Di
straktionsspondylodese L5/S1, bei mechanischer Irri
tation L5/S1 links am
03.11.2010
bei Revisionslaminotomie L5/S1 von links mit periduraler Pan
nusresek
tion, Neurolyse foraminä
r
L5, recessal S
1 von links, Abtragung osteophytärer Appositionen L5/S1
foraminorecessal und Forami
notomie und Recessotomie L5/S1
Rezidiviere
ndes cervicovertebrales und cerv
icobrachiales Syndrom, links
betont
bei Chondrosen C2/C5
bei linksbetonter Unkovertebral
arthrose C3/C5
bei Spondylarthrosen C5/C7, linksbetont sowie C2/C3 rechtsbetont
bei dorsalen Diskuspro
trusionen C3/C4 mit linksseitiger leichter Impres
sion des Melons
bei Diskusprotrusion thoracal 6/7 mit zentraler leichter Impression des Melons
Schulterschmerzen links, persisti
erend, mit vorübergehender sekundärer Frozen Shoulder nach Arthroskop
i
e vom Dezember 2013 mit Biceps
tenodese, Acromioplastik, AC-
Gel
enksresektion
Dr. E._ konstatierte, dass sie mit ihrer
Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der
Beschwerdeführerin
definitiv zu einem anderen Resultat
als die Gutachter komme, insbesondere kö
nn
e
sie
nicht beipflichten, dass die
Beschwerdeführerin
ab sofort zu 100
%
arbeitsfähig sei und dass dieser Prozentsatz
retrospektiv seit November 2010 gelten
solle. Nach November 2010 hätten noch zwei
weitere Eingriffe statt
gefunden. Es bestehe
keine Besse
rung der Situation durch den zweiten
Rückeneingriff im
Vergleich zum ersten. Es bestehe
ein grosser Lei
densdruck von Seiten der Rückenbeschwerden mit Ausstrahlung ins linke Bein,
ihres Erachtens handle
es sich um neur
opathische Beschwerden. Auch habe
die
Beschwerdeführerin entsprechende Schmerzen i
m Bereich der Schultern, welche auch in
den Berichten von Dr. med. A._
immer sehr klar aufgeführt
worden seien. Die Beschwerdeführerin zeige
in ihrer Tätigkeit in der Buchhal
tung eine Möglichkeit pro Tag in guten
Phasen 5 Stunden
z
u arbeiten, in schlechten 4 Stunden, dies entspreche
einer mittleren täglichen Arbeitszeit
von 4,5 Std. Persönlich denke sie
nicht, dass
die Beschwerdeführerin
fähig
sei,
ein
en grösseren Einsatz zu leisten.
Neben den multifokalen Problemen (HWS, LWS, Schulter) sollte auch noch die psychische Belastungssituation differenziert mit
einbezogen werden. Diesbezüglich sollte noch der behandelnde Psychiater,
Dr.
med.
F._,
Stellung nehmen. Die
Beschwerdeführerin kö
nn
e sicher ihre Bürot
ätigkeit im obengenannten Ausmass durchführen, d.h.
ihres Erachtens m
aximal 50
%. Sie sei
aber verpflichtet, ihre Arbeit a
uch entsprechend anpas
sen zu können, d.h. längeres Steh
en
sei
für sie sehr schwierig, sie müsse
die Mög
lichkeit von Pausen haben, wo sie stehen u
nd etwas laufen kö
nn
e, damit sie diese Tätigkeit ü
berhaupt
ü
b
er diese 4,5 Std. durchführen kö
nn
e. Der linke Arm sei
zum jetzigen Zeitpunkt auch zeitlich nur bedingt einsetzbar (Computertätig
keit 4,5 Std.).
3.5
Dr. med. G._, Oberärztin am Zentrum für Fusschirurgie der Klinik B._, hielt in ihrem Bericht vom 5. Februar 2015 als Diagnose einen Zustand nach Morton-Exzision 2/3 und 3/4 links (15.01.2015, fecit Dr. med. H._) fest. Die Beschwerdeführerin stelle sich drei Wochen postopera
tiv zur Kontrolluntersuchung vor. Sie trage linksseitig den Darco-Verbands
schuh. Die lokalen Verhältnisse plantar im Bereich des Operationsgebietes stell
ten sich reizlos dar. Die Entfernung des Nahtmaterials und die Auflage eines Pflasters sei erfolgt, die Beschwerdeführerin dürfe nun den Darco-Verbands
schuh ablegen und einen bequemen Konfektionsschuh tragen. Sie könne nach Massgabe der Beschwerden belasten, es sei eine weitere vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bis zum 13. Februar 2015 attestiert worden, eine abschlies
sende Kontrollkonsultation sei bereits geplant (Urk. 7/114/4).
4.
4.1
4.1.1
Das Gutachten
der Z._ vom 7. November 2014
(
Urk. 7/92
)
beruht
auf für die streitigen Belange umfassenden fachärzt
lichen Untersuchungen und wurde
in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) verfasst. Die Gutachter haben detaillierte Befunde und hieraus begründete Diagnosen erhoben, die geklagten Beschwer
den berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem
Verhalten des Beschwerde
führerin
auseinandergesetzt. Zudem haben sie die medi
zinischen Zustände und Zusammen
hänge einleuchtend dargelegt und ihre Schlussfolgerunge
n nachvoll
ziehbar begründet. Das
Gutachten
der Z._
er
füllt daher
die rechtspre
chungsgemässen Anforderungen an beweistaugliche ärztliche Entscheidungs
grundlagen.
4.1.2
Die Beschwerdeführerin brachte dagegen vor, dass die medizinische Aktenlage insbesondere betreffend die neuropsychologischen Beschwerden im Zusammen
hang mit dem Schmerzaufkommen sowohl inhaltlich als auch beweismässig nicht den Anforderungen entspreche. Das Z._-Gutachten widerspreche den restlichen aktenkundigen fachärztlichen Berichten bezüglich Befunderhebung, Diagnosestellung und Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Dr. E._ habe in ihrem Bericht vom 14. Januar 2015 die Mängel und Inkonsistenzen aufgezeigt, so unter anderem mehrere Aktenstücke, welche in der Begutachtung keinen Eingang gefunden bzw. nicht berücksichtigt worden seien. Für eine normale Bürotätigkeit sei Dr. E._ von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit aus
gegangen (Urk. 1 S. 14).
Diesbezüglich ist festzuhalten, dass die begutachtenden Ärzte das vollständige Dossier der Beschwerdegegnerin erhalten haben und festhielten, dass sie die für die Beantwortung der Gutachtensfragen wesentlichen Dokumente kurz zitierten (Urk. 7/92/2). Die zitierten Berichte wurden damit von den Gutachtern eingese
hen und in ihrer Beurteilung berücksichtigt, eine vollständige - oder wie von Dr. E._ geforderte Wiedergabe der jeweiligen Arbeitsfähigkeitseinschät
zungen im Gutachten (Urk. 7/109/8) - ist dazu nicht notwendig. Des Weiteren legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwieweit die nicht in den Akten liegen
den Berichte zu einer anderen Beurteilung führen würden. Entsprechend vermö
gen diese Vorbringen keine Zweifel an der Beweiskräftigkeit des Z._-Gut
achtens auszulösen.
4.1.3
Des Weiteren konstatierte die Beschwerdeführerin, die Gutachter hätten die geklagten Beschwerden, im Sinne des in den Akten dokumentierten Schmerzsyndroms bzw. der neuropathischen Schmerzen im Bein und die Schmerzen in der Schulter nicht berücksichtigt. Es sei vom psychiatrischen Gut
achter lediglich pauschal und ohne eine Begründung erwähnt worden, dass keine Schmerzstörung bestehe, die relevant sei. Auch sei nicht nachvollziehbar, dass, obschon der psychiatrische Gutachter eine Beeinträchtigung der Konzent
ration festgehalten habe, diese in der Gesamtschau nicht diskutiert worden und ihr keinerlei Bedeutung zugewiesen wurde (Urk. 1 S. 15 f.).
Dem ist entgegenzuhalten, dass der psychiatrische Gutachter in seinem Teilgut
achten ausführte, dass das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung, einer Somatisierungsstörung oder einer dissoziativen Störung nicht wahrscheinlich sei, da sich vor allen Dingen kein dysfunktional verarbeiteter intrapsychischer Konflikt herausarbeiten lasse, der eine derartige Symptombildung begründen könnte. Auch liege im klinischen Gesamteindruck keine namhafte Schmerzbe
einträchtigung vor (Urk. 7/92/33 f.). Des Weiteren hielt der begutachtende Psy
chiater lediglich eine leichtgradige Beeinträchtigung der Konzentration fest, welche er entsprechend zur Kenntnis nahm, aber - implizit - keine einschrän
kenden Auswirkungen beimass (vgl. Urk. 7/92/32).
4.1.4
Die Beschwerdeführerin machte ebenfalls geltend, dass das Gutachten die neue bundesgerichtliche Schmerzrechtsprechung nicht berücksichtige (Urk. 1 S. 18). Dies ist allerdings in casu nicht von Bedeutung, da - wie gezeigt (E. 4.2.3) - plausibel und schlüssig bereits das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstö
rung oder einem ähnlichen Beschwerdebild verneint wurde, womit sich eine weitere Prüfung erübrigt.
4.1.5
Soweit die Beschwerdeführerin vorbrachte, es sei auf die Berichte der behandeln
den Fachärzte abzustellen, so ist darauf hinzuweisen, dass die vor Begutachtung erstellten relevanten Berichte von den Gutachtern berücksichtigt worden sind und in ihre Beurteilung miteinflossen. Die nach der Begutachtung eingegangen Berichte lassen - entgegen den Ausführungen der Beschwerdefüh
rerin - weder eine abschliessende Beurteilung zu, noch vermögen sie Zweifel am Gutachten zu wecken:
Dr. med. F._, FMH Psychiatrie/Psychotherapie, beschränkt sich in sei
nem Bericht vom 4. Januar 2015 darauf, Kritik am Gutachten zu äussern. Er erhebt weder eigene Befunde, noch die Anamnese und äussert sich auch nicht zu einer allfälligen psychiatrischen Diagnose, welche seines Erachtens zu stellen wäre. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit hält er lediglich fest, dass diese Ein
schätzung angesichts der Faktenlage in einer interdisziplinären Übersicht erfol
gen müsse. In diesem Sinne könne er sich der Einschätzung der Ärzte anschliessen, welche die Beschwerdeführerin schon seit längerer Zeit im Rah
men der vorliegenden Schmerzproblematik behandeln (Urk. 7/109/6). Auf die
sen Bericht kann entsprechend nicht abgestellt werden.
Dr. A._ attestierte im Bericht vom 22. Dezember 2014 aufgrund der Schulterschmerzen eine qualitativ eingeschränkte Arbeitsfähigkeit - in zeitlicher Hinsicht notierte er keine Einschränkung (Urk. 7/109/1). In seinem Bericht vom 7. Januar 2015 (vgl. E. 3.3) notierte er eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit - unklar bleibt, ob dies nur für die angestammte oder auch für eine angepasste Tätigkeit gilt. Auch Dr. E._ setzte sich im Bericht vom 14. Januar 2015 nur mit der angestammten, nicht aber mit einer angepassten Tätigkeit auseinander (vgl. Urk. 7/109/10).
Des Weiteren ist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung hinzuweisen, wonach der Umstand allein, dass behandelnde Fachärzte eine vom eingeholten Gutachten abweichende Meinung äussern, nicht Anlass zu weiteren Abklärun
gen gibt oder das Gutachten in Frage zu s
tellen
vermögen
; anders würde es sich verhalten, wenn die behandelnden Ärzte konkrete, objektiv fassbare Aspekte namhaft machen, die dem ärztlichen Experten entgangen sind oder mit denen er sich nicht befasst hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 2. August 2006 U 58/06 E. 2.2) - was vorliegend allerdings nicht der Fall ist.
4.1.6
Zusammenfassend war die Beschwerdeführerin spätestens seit ihrer Neuanmel
dung vom 1
8.
Oktober 2013 (Eingangsdatum,
Urk.
7/59) gestützt auf das poly
disziplinäre Gutachten der
Z._
vollumfänglich arbeitsfähig in der zuletzt ausgeübten als auch in jeder vergleichbaren Tätigkeit oder einer anderen, kör
perlich leichten, wechselbelastend oder überwiegend sitzend ausgeübten Tätig
keit des allgemeinen Arbeitsmarkts (vgl. E. 3.2), bzw. nicht während einer anspruchsbegründenden Dauer eingeschränkt.
4.2
Damit
ergibt sich, dass sich
die tatsächlichen Verhältnisse ohnehin nicht anspruchsbeeinflussend
geändert haben. Demzufolge erweist sich die ange
fochtene Verfügung im Resultat als richtig und die Beschwerde ist vollumfäng
lich abzuweisen.
5.
5
.1
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG)
und auf Fr. 6
00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.
5
.2
Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden. Des Weiteren ist die Beschwerdeführerin bedürftig (
Urk. 8-10; Urk. 12-13; Urk. 15-16
). Antragsgemäss (
Urk.
1) ist ihr deshalb die unentgeltliche Pro
zessführung zu bewilligen. Die der Beschwerdeführerin aufe
rlegten Gerichts
kosten sind dem
nach einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.
Da zudem die anwaltliche Vertretung der Beschwerdeführerin geboten war, ist ihr
Rechtsanwalt Martin Hablützel
als unentgeltliche
r Rechtsvertreter
zu bestel
len.
Rechtsanwalt Martin Hablützel machte mit seiner
Honorarnote vom
15. Dezember 2015 (Urk. 14/1
) einen Aufwand von
15.8
Stunden und Barausla
gen von
Fr. 142.20
geltend, was
mit Blick auf ähnliche Verfahren und unter Berücksichtigung der Schwierigkeit des Prozesses sowie der
Bedeutung der Streitsache
über
mässig
erscheint
, zumal die Ausführungen zum Fehlen eines Revisions- oder Wiedererwägungsgrundes überhaupt nicht zielführend und damit unnötig gewesen sind
,
weshalb Rechtsanwalt Martin Hablützel
ermes
sensweise mit Fr.
2‘800
.-- (inklusive Mehrwertsteuer von 8 %) aus der Gerichts
kasse zu entschädigen ist.
Kommt die Beschwerdeführerin künftig in günstige wirtschaftliche Verhältnisse, so kann sie das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichten (
§
16
Abs.
4 des G
esetzes über das Sozialversiche
rungsgericht, GSVGer).
Das Gericht beschliesst,
In Bewilligung des Gesuchs vom
14. September 2015
wird der Beschwerdeführerin die unent
geltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwalt
Martin Hablützel
,
Zürich,
als unentgelt
licher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt,
und erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr. 600
.-- werden
der Beschwerdeführerin auferlegt
, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts
kasse genommen.
Die Beschwerdeführerin wird
auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.
3.
Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Martin Hablützel, Zürich,
wird mit
Fr. 2‘800
.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts
kasse entschädigt.
Die Beschwerdeführerin wird
auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
Rechtsanwalt Martin Hablützel
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
Gerichtskasse
5.