Decision ID: 75c4349c-c9f7-5666-9383-0caa94e8ee0b
Year: 2019
Language: de
Court: BE_VG
Chamber: BE_VG_001
Canton: BE
Region: Espace_Mittelland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
A._ ist Alleinaktionär der bis Ende 2007 in Zug domizilierten C._ AG (heute: ... AG mit Sitz in D._) und der im Kanton Bern ansässigen E._ AG. Nachdem die Steuerverwaltung des Kantons Zug diverse geldwerte Leistungen der C._ AG an A._ gemeldet hatte, leitete die Steuerverwaltung des Kantons Bern am 27. November 2012 hinsichtlich der Kantons- und Gemeindesteuern sowie der direkten Bundessteuer 2002-2007 ein Straf- und Nachsteuerverfahren ein. Mit Verfügungen vom 21. April 2017 rechnete sie insgesamt Fr. 434'100.-- als Einkommen auf, darunter geschäftsmässig nicht begründete Auslagen von Fr. 225'335.50, welche die C._ AG der E._ AG für die Miete von  bezahlt hatte. Gestützt darauf erhob die Steuerverwaltung von A._ und B._ Nachsteuern in der Höhe von insgesamt Fr. 156'473.70 bei den Kantons- und Gemeindesteuern  und Fr. 58'507.25 bei der direkten Bundessteuer 2002-2007. Die dagegen erhobenen Einsprachen wies sie am 29. September 2017 ab. Das Steuerhinterziehungsverfahren wurde am 21. April 2017 wegen drohender Verjährung eingestellt bzw. aufgehoben.
B.
Am 30. Oktober 2017 gelangten A._ und B._ mit Rekurs und Beschwerde an die Steuerrekurskommission des Kantons Bern (StRK). Sie beantragten die Aufhebung der Einspracheentscheide vom 29. September 2017 soweit ihnen Mietaufwendungen der C._ AG an die E._ AG als geldwerte Leistungen aufgerechnet worden sind. Mit Entscheiden vom 18. September 2018 hiess die StRK die Rechtsmittel teilweise gut und hob die Einspracheentscheide betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer 2002 zufolge Eintritts der Verjährung auf. Hinsichtlich der Kantons- und Gemeindesteuern sowie der direkten Bundessteuer 2003-2005 hiess sie
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.05.2019, Nrn. 100.2018.357/ 358U, Seite 3
Rekurs und Beschwerde insoweit gut, als sie einen Arbeitszimmerabzug zuliess. Im Übrigen wies sie beide Rechtsmittel ab, soweit sie darauf eintrat.
C.
In einer einzigen Rechtsschrift vom 20. Oktober 2018 haben A._ und B._ Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben. Sie beantragen die Aufhebung der Entscheide der StRK hinsichtlich der Kantons- und Gemeindesteuern sowie der direkten Bundessteuer  soweit die Mietzinsaufwendungen betreffend. Das aufgerechnete Einkommen sei um folgende Beträge zu reduzieren und die Sache zur Neuveranlagung an die Steuerverwaltung zurückzuweisen:
«[...]
2003: Fr. 36'000.--
2004: Fr. 40'000.--
2005: Fr. 40'000.--
2006: Fr. 40'000.--
2007: Fr. 33'335.50»
Mit Verfügung vom 25. Oktober 2018 hat der Abteilungspräsident die  betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer vereinigt.
Die StRK und die Steuerverwaltung des Kantons Bern beantragen mit Vernehmlassung vom 6. Dezember 2018 bzw. Beschwerdeantwort vom 13. Dezember 2018 die Abweisung der Beschwerden. Die  Steuerverwaltung hat sich nicht vernehmen lassen.
Am 13. Februar 2019 haben A._ und B._ weitere Bemerkungen eingereicht.
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.05.2019, Nrn. 100.2018.357/ 358U, Seite 4

Erwägungen:
1.
1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerden als letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig (vgl. auch Art. 201 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 21. Mai 2000 [StG; BSG 661.11] und Art. 145 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11] sowie Art. 9 Abs. 3 der Verordnung vom 18. Oktober 2000 über den  der direkten Bundessteuer [BStV; BSG 668.11]). Die  haben am vorinstanzlichen Rekurs- und Beschwerdeverfahren teilgenommen, sind durch die angefochtenen Entscheide besonders  und haben ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 201 Abs. 2 StG sowie Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 140 Abs. 1 DBG). Auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichten Beschwerden ist einzutreten.
1.2 Sind sowohl Entscheide bezüglich der Kantons- und  als auch der direkten Bundessteuer angefochten, so muss das Verwaltungsgericht zwei Urteile fällen, zumal es sich um zwei  Steuern handelt, die unterschiedlichen Gemeinwesen zustehen und in getrennten Verfahren veranlagt werden. Allerdings können die Entscheide in ein und derselben Urteilsschrift getroffen werden (vgl. BGE 135 II 260 E. 1.3.1, 130 II 509 E. 8.3).
1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft die angefochtenen Entscheide auf Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).
2.
Im Streit liegen die Nachsteuern betreffend die Kantons- und  sowie die direkte Bundessteuer der Steuerjahre 2003-2007. Zu Gunsten der Steuerpflichtigen ist von Amtes wegen zu prüfen, ob in  auf alle oder einzelne Steuerperioden die Verjährung eingetreten ist
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.05.2019, Nrn. 100.2018.357/ 358U, Seite 5
(vgl. etwa BGE 138 II 169 E. 3.4). – Das Recht, ein Nachsteuerverfahren einzuleiten, erlischt zehn Jahre nach Ablauf der Steuerperiode, für die eine Veranlagung zu Unrecht unterblieben oder eine rechtskräftige  unvollständig ist (Art. 207 Abs. 1 StG; Art. 152 Abs. 1 DBG). Das Recht, die Nachsteuer festzusetzen, erlischt 15 Jahre nach Ablauf der Steuerperiode, auf die sie sich bezieht (Art. 207 Abs. 3 StG; Art. 152 Abs. 3 DBG). Die Nachsteuerverfahren sind mit dem Schreiben der Steuerverwaltung vom 27. November 2012 (Vorakten StV [act. 6B] pag. 133) und damit in Bezug auf sämtliche strittige Steuerjahre () rechtzeitig eingeleitet worden (vgl. auch angefochtene Entscheide E. 3.1). Hingegen ist betreffend das Steuerjahr 2003 die  eingetreten: Diese begann am 1. Januar 2004 zu laufen und endete am 31. Dezember 2018, womit der Nachsteueranspruch am 1.  2019, während Hängigkeit des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens, verwirkt ist. Diesbezüglich sind die Beschwerden gutzuheissen und die angefochtenen Entscheide ersatzlos aufzuheben, soweit sie die  für das Jahr 2003 betreffen (Ziffern 3 und 4 der angefochtenen Entscheide). Zu prüfen bleiben die Nachsteuern 2004-2007.
3.
3.1 Ergibt sich aufgrund von Tatsachen oder Beweismitteln, die der Steuerbehörde nicht bekannt waren, dass eine Veranlagung zu Unrecht unterblieben oder eine rechtskräftige Veranlagung unvollständig ist, oder ist eine unterbliebene oder unvollständige Veranlagung auf ein  oder ein Vergehen zurückzuführen, so wird die nicht erhobene Steuer samt Zins als Nachsteuer eingefordert (Art. 206 Abs. 1 StG; Art. 151 Abs. 1 DBG). Ein Verschulden der steuerpflichtigen Person bildet keine Voraussetzung hiefür, entbehrt die Nachsteuer doch eines pönalen Charakters. Als neue Tatsachen oder Beweismittel im Sinn von Art. 206 Abs. 1 StG bzw. Art. 151 Abs. 1 DBG gelten in der Regel solche, die zwar schon zum Zeitpunkt der Veranlagung existierten, der  jedoch erst im Nachhinein bekannt werden. Dabei ist in der Regel der Aktenstand bei der Eröffnung der Veranlagung massgebend, wobei die gesamten Akten der steuerpflichtigen Person zu berück-
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.05.2019, Nrn. 100.2018.357/ 358U, Seite 6
sichtigen sind. Als neu gilt, was zu diesem Zeitpunkt nicht aus den Akten ersichtlich war (BVR 2014 S. 404 E. 3.1.2; BGer 2C_651/2017 und 2C_652/2017 vom 2.11.2017 E. 2.1, 2C_458/2014 und 2C_459/2014 vom 26.3.2015, in StE 2015 B 97.41 Nr. 29 E. 2.1; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 3. Aufl. 2016, Art. 151 N. 17).
3.2 Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführenden in den  2004-2007 gewisse geldwerte Leistungen der C._ AG an den Beschwerdeführer nicht deklariert hatten und die Steuerverwaltung davon erstmals durch die Meldung der  des Kantons Zug im November 2010 Kenntnis erlangte (vgl. vorne Bst. A). Nicht streitig ist zudem, dass die Beschwerdeführenden bei Einleitung der Nachsteuerverfahren am 27. November 2012 für die Steuerjahre 2004-2007 bereits rechtskräftig veranlagt waren (vgl. zum Ganzen angefochtene Entscheide E. 9.1). Damit liegt insoweit eine neue Tatsache im Sinn von Art. 206 Abs. 1 StG bzw. Art. 151 Abs. 1 DBG vor, die die Steuerverwaltung zur Einleitung eines Nachsteuerverfahrens . Die Beschwerdeführenden stellen sodann nicht grundsätzlich in Frage, dass die Steuerverwaltung diese geldwerten Leistungen als  aufrechnen durfte, soweit die Veranlagungen unvollständig  waren. Streitig ist einzig, ob auch die Mietzinszahlungen der C._ AG an die E._ AG beim Einkommen der  aufzurechnen sind (vgl. vorne Bst. C). Unbestritten geblieben sind die angefochtenen Entscheide ferner, soweit die  den Abzug für die Nutzung eines Arbeitszimmers in der  für die Jahre 2004 und 2005 gewährt hat (vgl. vorne Bst. B f.; angefochtene Entscheide E. 9 bzw. 9.2).
4.
4.1 Der Besteuerung als Einkommen unterliegen insbesondere  Vorteile aus Beteiligungen aller Art (Art. 24 Abs. 1 Bst. c StG; Art. 20 Abs. 1 Bst. c DBG). Zu den Letzteren zählen auch die  verdeckten Gewinnausschüttungen. Es handelt sich dabei um
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.05.2019, Nrn. 100.2018.357/ 358U, Seite 7
Leistungen einer Gesellschaft an die Inhaberschaft von  oder dieser nahestehende Personen, denen keine oder keine  Gegenleistung gegenübersteht und die einer an der Gesellschaft nicht beteiligten Drittperson nicht oder nur in wesentlich geringerem Umfang erbracht worden wären (BGE 144 II 427 E. 6.1, 140 II 88 E. 4.1; VGE 2017/115/116 vom 11.3.2019 E. 2.2, 2017/197/198 vom 18.6.2017 E. 2.1; vgl. Peter Locher, Kommentar zum DBG, II. Teil, 2004, Art. 58 N. 96 ff.; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Art. 20 N. 140 ff.; Reich/Weidmann, in Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum  Steuerrecht, 3. Aufl. 2017, Art. 20 DBG N. 46 ff.). Ferner wird , dass der entsprechende Charakter der Leistung für die  erkennbar war (BGE 144 II 427 E. 6.1, 140 II 88 E. 4.1; VGE 2015/131/132 vom 24.9.2015 E. 3.5.1, 2010/366/367 vom 13.9.2011 E. 3.1). Verdeckte Gewinnausschüttungen an nahestehende Personen werden nach der sog. Dreieckstheorie so behandelt, wie wenn sie nicht direkt, sondern über die an der Gesellschaft Beteiligten fliessen würden. Die Dreieckstheorie findet grundsätzlich auch bei verdeckten  zwischen Schwestergesellschaften Anwendung, indem die Zuwendung zum einen als Ausschüttung an die Beteiligungsinhaberin bzw. den Beteiligungsinhaber, zum andern als verdeckte Kapitaleinlage bei der empfangenden Gesellschaft behandelt wird (vgl. zum Ganzen BGE 138 II 57 E. 4.2; BGer 2C_674/2015 und 2C_675/2015 vom 26.10.2017 E. 7.1, 2C_862/2011 und 2C_863/2011 vom 13.6.2012, in StE 2012 B 72.14.2 Nr. 39 E. 2.2; VGE 2010/366/367 vom 13.9.2011 E. 3.4).
4.2 Ob der Anteilsinhaberschaft eine solche geldwerte Leistung  ist, beurteilt sich anhand eines Drittvergleichs (sog. Grundsatz des «dealing at arm's length»); bei diesem ist aufgrund aller konkreten Umstände des Einzelfalls zu prüfen, ob das Geschäft in gleicher Weise mit einer Drittperson abgeschlossen worden wäre, die mit der  nicht verbunden ist (vgl. BGE 140 II 88 E. 4.1, 138 II 57 E. 2.2; VGE 2017/115/116 vom 11.3.2019 E. 2.2, 2017/197/198 vom 18.6.2017 E. 2.1; Peter Locher, a.a.O., Art. 58 N. 103; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Art. 20 N. 142; Reich/Weidmann, a.a.O., Art. 20 DBG N. 47 und 50). Bei von einer Gesellschaft getätigten
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.05.2019, Nrn. 100.2018.357/ 358U, Seite 8
Ausgaben kann das Kriterium der geschäftsmässigen Begründetheit der Aufwendungen weitgehend die Funktion des Drittvergleichs übernehmen (BGE 138 II 57 E. 4.2; BGer 2C_543/2008 vom 27.3.2009 E. 2, 2P.153/2002 und 2A.358/2002 vom 29.11.2002, in StE 2003 B 72.14.2 Nr. 31 E. 3.2; VGE 2010/366/367 vom 13.9.2011 E. 3.2, 2009/66/67 vom 26.11.2009 E. 3.2; Reto Heuberger, Die verdeckte Gewinnausschüttung aus Sicht des Aktienrechts und des Gewinnsteuerrechts, Diss. Bern 2001, S. 184, 228 f., 232 f.; Brülisauer/Mühlemann, in Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, 3. Aufl. 2017, Art. 58 DBG N. 182). Die geschäftsmässige Begründetheit einer Aufwendung beurteilt sich anhand des unternehmerischen Zwecks. Eine Aufwendung ist  dann geschäftsmässig begründet, wenn sie mit dem Betrieb und dem damit verfolgten Zweck der Gewinnerzielung in einem kausalen  steht (vgl. BGE 143 II 8 E. 3, 138 IV 47 [6B_453/2011 vom 20.12.2011] nicht publ. E. 5.3, 113 Ib 114 E. 2c; BGer 2C_820/2016 vom 26.4.2017 E. 2). Nicht vorausgesetzt wird, dass eine Aufwendung  erforderlich ist. Insbesondere erfolgt eine Aufrechnung nicht schon dann, wenn die Steuerpflichtigen ungeschickt disponieren. Es , dass ein objektiver Zusammenhang zwischen der Aufwendung und der Unternehmenstätigkeit besteht, wobei die blosse Möglichkeit einer Gewinnerzielung ausreicht (vgl. zum Ganzen VGE 2017/322/323 vom 12.3.2019 E. 2.2, 2016/122/123 vom 5.12.2017 E. 2.2 [bestätigt durch BGer 2C_52/2018 vom 23.3.2018]; Brülisauer/Mühlemann, a.a.O., Art. 58 DBG N. 182 ff.).
4.3 Die Steuerbehörde trägt grundsätzlich die Beweislast für  und -erhöhende Tatsachen und die steuerpflichtige Person für steueraufhebende oder -mindernde Tatsachen (vgl. BGE 144 II 427 E. 2.3.2, 143 II 661 E. 7.2, 121 II 257 E. 4c/aa; BVR 2011 S. 241 E. 4.1, 2009 S. 465 E. 3; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Art. 123 N. 77 ff.). Zu beachten ist dabei die Mitwirkungspflicht der  Person im System der gemischten Veranlagung (vgl. Art. 164 ff. StG; Art. 123 ff. DBG; Art. 41 ff. StHG). Der aus Art. 85 Abs. 2 Bst. a StG bzw. Art. 58 Abs. 1 Bst. a DBG abgeleitete Grundsatz der Massgeblichkeit der Handelsbilanz kommt zum Tragen, wenn die  Person sachliche Gründe bzw. genügende Tatsachen für die ge-
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.05.2019, Nrn. 100.2018.357/ 358U, Seite 9
schäftsmässige Begründetheit eines erfolgswirksam verbuchten  anführen kann (vgl. BGer 2C_472/2015 und 2C_473/2015 vom 14.9.2016 E. 3.3.3, 2C_273/2013 und 274/2013 vom 16.7.21013 E. 3.3, 2C_862/2011 und 2C_863/2011 vom 13.6.2012, in StE 2012 B 72.14.2 Nr. 39 E. 2.4; VGE 2016/71/72 vom 17.8.2017 E. 2.3, 2013/128/129 vom 5.12.2014 E. 3.3). Der Steuerbehörde obliegt dagegen der Nachweis dafür, dass der von der Gesellschaft erbrachten Leistung keine oder keine angemessene Gegenleistung gegenübersteht. Ist ein solches  dargetan, begründet dies steuerrechtlich die Vermutung für das Vorliegen einer verdeckten Gewinnausschüttung. In diesem Fall ist es Sache der steuerpflichtigen Person, die aus dem Missverhältnis  Vermutung zu entkräften und ihrerseits die geschäftsmässige Begründetheit der fraglichen Aufwendung nachzuweisen (vgl. BGE 140 II 88 E. 7, 121 II 257 E. 4c/aa; BGer 2C_16/2015 vom 6.8.2015, in StE 2015 A 21.12 Nr. 16 E. 2.5.5, 2C_644/2013 vom 21.10.2013 E. 3.2; VGE 21866 vom 9.1.2007, in StE 2007 B 72.13.22 Nr. 47 E. 3.2; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Art. 123 N. 86, auch zum Folgenden). Wurde auf Stufe Gesellschaft eine verdeckte  rechtskräftig festgestellt, begründet dies ein gewichtiges Indiz dafür, dass bei der Beteiligungsinhaberin bzw. beim  ebenfalls eine geldwerte Leistung vorliegt. Ist die steuerpflichtige Person gleichzeitig Organ der Gesellschaft, hat sie Bestand und Höhe der von der Steuerverwaltung behaupteten geldwerten Leistung detailliert zu bestreiten (vgl. BGer 2C_736/2018 vom 15.2.2019 E. 2.2.2, 2C_489/2018 und 2C_490/2018 vom 13.7.2018, in ASA 87 S. 118 E. 2.2.5, 2C_16/2015 vom 6.8.2015, in StE 2015 A 21.12 Nr. 16 E. 2.5.6 ff. mit Hinweisen).
5.
5.1 Die C._ AG erhielt zwischen 1999 und 2000 den Auftrag zum Aufbau und zur Führung des weltweiten Internetauftritts der ... AG (heute sowie nachfolgend: F._ AG). Der Auftrag war während mehreren Jahren das wichtigste bzw. einzige Mandat der Gesellschaft, das den Beschwerdeführer persönlich im Umfang einer Vollzeitstelle beschäftigte. Er war direkt der Geschäftsführung der F._ AG
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.05.2019, Nrn. 100.2018.357/ 358U, Seite 10
unterstellt, konnte in deren Namen und auf deren Rechnung Aufträge an Dritte erteilen und zeichnete für das interne Budget verantwortlich. Das Mandat umfasste nebst dem Unterhalt mehrerer Webseiten und dem Aufbau eines Online-Vertriebskonzepts auch Marketing und Werbung, wobei namentlich die Beziehungen des Beschwerdeführers zum Luxusgüter- und Lifestylemarkt von Bedeutung waren. Der  hielt sich im Rahmen seiner Tätigkeit für die F._ AG auch im Ausland auf, namentlich in den USA, wo er an Anlässen teilnahm und Kundenkontakte pflegte. Entschädigt wurde die C._ AG mit einer monatlichen Pauschale von Fr. 25'000.--, wobei die projektbezogenen Auslagen zusätzlich abgegolten wurden (vgl. zum Ganzen Ergänzung zu Rekurs und Beschwerde vom 31.1.2018 S. 5, Vorakten StRK [act. 6A] pag. 234 ff.; Schreiben vom 29.9.2000 und vom 13.6.2008, Vorakten StV pag. 195 f. bzw. 197 f.). Die am 27. April 2000 ins Handelsregister eingetragene C._ AG mietete an ihrem Sitz in Zug ein Büro für monatlich Fr. 200.-- (vgl. Handelsregisterauszug; Notizen von ... vom 26.5.2015, Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 28.09.2010 S. 13 f. und Kontoblätter Mietaufwand 2002-2007, Vorakten StV pag. 151 ff., 190 ff. und 456 ff.). Bereits per 1. Januar 2000 mietete die C._ AG von der E._ AG in D._ drei Büroräume mit einer Gesamtfläche von rund 96m2 sowie einen Archivraum und Einstellhallenplätze (vgl. Beschwerde S. 9) für jährlich Fr. 36'000.-- bzw. Fr. 40'000.-- ab dem 3. Januar 2004 (vgl. Mietvertrag vom 27.12.1999, BB V-7 bzw. Vorakten StV pag. 455 ff.).  verbuchte die C._ AG in den Steuerperioden  nebst der Miete für ihr Büro in Zug die hier strittigen  von jährlich Fr. 40'000.-- bzw. von Fr. 33'335.50 im Jahr 2007 (vgl. vorne Bst. C; angefochtene Entscheide E. 6; Kontoblätter  2004-2007, BB V-7 bzw. Vorakten StV pag. 461 ff.). Die E._ AG war nicht Eigentümerin der Büroräume, sondern mietete diese für jährlich Fr. 18'444.-- von einem Drittunternehmen (vgl.  vom 29.3.2000, Vorakten StV pag. 392 ff.).
5.2 Bereits die Steuerverwaltung des Kantons Zug erachtete die  der C._ AG als geschäftsmässig nicht , weshalb sie eine entsprechende Aufrechnung des steuerbaren
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.05.2019, Nrn. 100.2018.357/ 358U, Seite 11
Reingewinns vornahm. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug  auf Beschwerde hin diese Aufrechnung. Es wies darauf hin, dass die Gesellschaft an ihrem Geschäftssitz in Zug bereits über ein Büro . Unter diesen Umständen und mit Blick auf die tatsächlichen  der Gesellschaft bzw. ihres Inhabers sei nicht nachvollziehbar,  sie in D._ auf weitere Räume angewiesen sei, die sie zu einem überhöhten Preis mieten müsse (vgl. VGer ZG vom 28.09.2010 S. 3 und 13 f., Vorakten StV pag. 190 ff.). Die Steuerverwaltung folgte der Auffassung der Zuger Behörden und rechnete die verdeckte  zwischen den Schwestergesellschaften den  in Anwendung der Dreieckstheorie (vorne E. 4.1) als  auf (vgl. Einspracheentscheide). Auch die StRK hielt die geltend gemachten Mietzinsaufwendungen der C._ AG für  nicht begründet und bestätigte im Wesentlichen die  (vgl. vorne Bst. B; angefochtene Entscheide E. 8 und 9).
5.3 Die Beschwerdeführenden stellen die Anwendung der  nicht grundsätzlich in Frage, machen aber geltend, dass die strittigen Mietzinsaufwendungen geschäftsmässig begründet seien und daher keine verdeckte Gewinnausschüttung vorliege. Dafür tragen sie die Beweislast: Die von der C._ AG an ihre Schwestergesellschaft bezahlte Miete ist mit jährlich Fr. 40'000.-- mehr als doppelt so hoch wie der von jener bezahlte Preis (Fr. 18'444.--). Die geltend gemachten  sind mithin offensichtlich nicht marktüblich, weshalb es an den Steuerpflichtigen liegt, deren geschäftsmässige Begründetheit . Hinzu kommt, dass die verdeckte Gewinnausschüttung auf Stufe Gesellschaft rechtskräftig festgestellt worden ist (vgl.  der Steuerverwaltung vom 15.3.2018 S. 8, Vorakten StRK [act. 6A], pag. 303 ff.; Notiz der StV vom 23.2.2017 S. 1, Vorakten StV pag. 372 f.). Die Beschwerdeführenden haben Bestand und Höhe der  Aufrechnungen damit detailliert zu bestreiten (vgl. vorne E. 4.3).
5.4 Was die Beschwerdeführenden gegen die Aufrechnung der  als geldwerte Leistungen vorbringen, genügt diesen  nicht:
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.05.2019, Nrn. 100.2018.357/ 358U, Seite 12
5.4.1 Die Beschwerdeführenden machen geltend, mit dem Mietzins von jährlich Fr. 40'000.-- bzw. Fr. 3'333.-- pro Monat werde nebst der  Raummiete auch das Zurverfügungstellen der kompletten , wie «Telefoneinrichtungen, Netzwerk und Internetzugang, Mobiliar, Büromaschinen wie Computer, Fotokopierer etc.» abgegolten, ebenso der Unterhalt, die Reparatur und der Ersatz der Büroinfrastruktur (vgl. Beschwerde S. 6 und 9). Sie nehmen damit Bezug auf eine im  eingereichte Tabelle, wonach sich der monatliche  aus Fr. 1'733.33 für Räume, Fr. 1'000.-- für Büroinfrastruktur und Fr. 600.-- für Betriebsaufwendungen zusammensetze (vgl. Ergänzung zu Rekurs und Beschwerde vom 31.1.2018 S. 7 [BB V-7] mit Verweis auf das Schreiben der Treuhand ... AG vom 13.4.2017 bzw. die Tabelle «Miet- und Werbebeiträge» vom 16.3.2017, BB V-7 bzw. Vorakten StV pag. 393 bzw. 395 f.). Die Beschwerdeführenden reichen allerdings keinen einzigen Beleg für die angeblich zur Verfügung gestellte Büroinfrastruktur und die behaupteten Betriebsaufwendungen ein. Sie führen ihre insgesamt sehr pauschal gehaltene Erklärung nicht weiter aus und legen insbesondere nicht dar, weshalb die weiteren Gegenleistungen der E._ AG, die mit dem Betrag von monatlich Fr. 3'333.-- abgegolten werden sollen, im Mietvertrag mit der C._ AG nicht erwähnt werden (vgl. Mietvertrag vom 27.12.1999, BB V-7 bzw. Vorakten StV pag. 455 f.; vgl. auch angefochtene Entscheide E. 9; Einspracheentscheide S. 4). Auch zur Höhe des Mietzinses für den Archivraum und für die im Mietvertrag nicht aufgeführten Einstellhallenplätze fehlen jegliche Angaben (vgl. auch angefochtene Entscheide E. 9). Genauere Informationen zur angeblich gemieteten Büroinfrastruktur und deren Unterhaltskosten wären umso nötiger gewesen, als die C._ AG in den Jahren 2004-2007 in ihren Bilanzen «Einrichtungen», «Mobiliar», «Büromaschinen» und «» als eigene Aktiven aufführte und in den Erfolgsrechnungen nebst dem Posten «Raumaufwand» von jährlich rund Fr. 40'000.-- zusätzlich erhebliche Auslagen für Verwaltung, Informatik und übrigen Betriebsaufwand verbuchte (vgl. Bilanzen und Erfolgsrechnungen der C._ AG 2004-2007, Vorakten StV pag. 295-274). Es ist nicht nachvollziehbar und wird von den Beschwerdeführenden nicht dargetan, in welchem Verhältnis diese bereits berücksichtigten Aufwendungen zu den umstrittenen Auslagen stehen. Den Beschwerdeführenden gelingt es
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.05.2019, Nrn. 100.2018.357/ 358U, Seite 13
mithin nicht, die Höhe und Zusammensetzung der verbuchten Mietzinsaufwendungen plausibel zu erklären.
5.4.2 Die Beschwerdeführenden halten daran fest, dass die C._ AG für ihre Geschäftstätigkeit die Büros in D._  habe und verweisen auf mehrere schriftliche «Zeugenaussagen» (vgl. Beschwerde S. 6 f. und 8). Vor den Vorinstanzen haben die  in diesem Zusammenhang vorgebracht, die  des Beschwerdeführers für die C._ AG habe nicht nur aus Reisen und der Pflege von Kundenkontakten bestanden. Er habe sich an 90 bis 123 Tagen pro Jahr im Ausland aufgehalten und die  Zeit in seinem Büro in der Schweiz verbracht (vgl. Stellungnahme der Beschwerdeführenden vom 5.4.2018 S. 4 [BB V-12] sowie Ergänzung zu Rekurs und Beschwerde vom 31.1.2018 S. 9 f. inkl. Tabelle zu den USA-Aufenthalten von A._, BB V-7 bzw. Vorakten StRK pag. 159 ff. und 234 ff.). Weiter haben die Beschwerdeführenden der Steuerverwaltung mehrere Schreiben von Geschäftspartnern eingereicht, in denen diese nachträglich mit jeweils ähnlichem Wortlaut bestätigen, dass in den Büroräumlichkeiten der C._ AG in D._  Sitzungen und Besprechungen stattgefunden hätten (vgl. Beilagen B1-5 zur Einsprache, BB V-7 bzw. Vorakten StV pag. 439 ff.). Es ist , dass der Beschwerdeführer auch in der Schweiz beruflich tätig war, zumal sowohl die C._ AG als auch ihr Hauptkunde, die F._ AG, in der Schweiz domiziliert sind (vgl. auch Schreiben vom 29.9.2000 und vom 13.6.2008, Vorakten StV pag. 195 f. bzw. 197 f.). Weiter wurde der geltend gemachte Abzug für die Nutzung eines Zimmers in der Wohnung der Beschwerdeführenden für berufliche Zwecke ausdrücklich anerkannt (vgl. vorne E. 3.2). Damit ist die geschäftsmässige Begründetheit der geltend gemachten Mietzinszahlungen zwischen den Schwestergesellschaften jedoch keineswegs nachgewiesen: Die Beschwerdeführenden bleiben bis heute eine Erklärung schuldig, weshalb die Räumlichkeiten in D._ von der E._ AG angemietet und dann an die C._ AG untervermietet worden sind. In wirtschaftlicher Hinsicht ist für diese Vorgehensweise kein vernünftiger Grund ersichtlich.
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.05.2019, Nrn. 100.2018.357/ 358U, Seite 14
5.4.3 Ebenfalls ungeklärt geblieben sind die zahlreichen  zum Mietverhältnis, auf die die Vorinstanzen hingewiesen haben. So hat gemäss Mietvertrag das Mietverhältnis am 1. Januar 2000 , obschon die Hauptvermieterin die Räumlichkeiten der E._ AG erst ab dem 1. April 2000 zur Verfügung stellte. Zudem war gemäss Hauptmietvertrag eine Untervermietung nicht vorgesehen (vgl. angefochtene Entscheide E. 9; Mietverträge vom 27.12.1999 und 29.3.2000, Vorakten StV pag. 455 ff. bzw. 392 ff.) und ist die erforderliche schriftliche Zustimmung der Hauptvermieterin nicht aktenkundig (vgl.  nachträgliche Bestätigung vom 19.1.2018, BB V-7 bzw. Vorakten StRK pag. 68). Ebenso wenig leuchtet ein, weshalb die Post der C._ AG an die E._ AG umgeleitet wurde und die C._ AG in D._ über keinen eigenen Telefonanschluss verfügte (vgl. diverse Belege der Post, BB V-7 bzw. Vorakten StV pag. 445 bzw. 434 ff.; Einspracheentscheide S. 3). Die  lösen diese Widersprüche nicht auf, sondern werfen im  weitere Fragen auf, indem sie erklären, die E._ AG habe eine derartige Büroinfrastruktur gar nicht benötigt (vgl. Beschwerde S. 7) bzw. sei im fraglichen Zeitraum operativ nicht bzw. nur beschränkt tätig gewesen (vgl. Einsprache S. 3; Ergänzung zu Rekurs und Beschwerde vom 31.1.2018 S. 10 [BB V-7]; Schreiben der Treuhand ... AG vom 13.4.2017 S. 1 f., BB V-7 bzw. Vorakten StV pag. 395 f.). Sollte dies , wäre umso weniger nachvollziehbar, weshalb die C._ AG den Mietvertrag nicht direkt mit der Hauptvermieterin abgeschlossen hat.
5.4.4 Schliesslich bringen die Beschwerdeführenden vor, die  des Kantons Zug habe von Beginn an gewusst, dass die C._ AG an ihrem Sitz in Zug keine eigenen Mitarbeitenden  habe. Die Zuger Behörden hätten diese Situation jahrelang zu ihrem eigenen Vorteil gebilligt. Selbst wenn diese Ausführungen zutreffen sollten, ändert dies nichts in Bezug auf die Frage nach der  Begründetheit der hier interessierenden Mietauslagen. Zum einen wäre dem Beschwerdeführer unbenommen gewesen, eine  im Kanton Bern auszuweisen oder den Unternehmenssitz hierher zu verlegen, soweit dies den tatsächlichen Verhältnissen besser entsprochen hätte. Zum anderen könnte aus der angeblich unterbliebenen
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.05.2019, Nrn. 100.2018.357/ 358U, Seite 15
Nutzung des Büros in Zug nicht automatisch auf die geschäftsmässige Begründetheit der Miete der Räume in D._ geschlossen werden. Die Beschwerdeführenden bleiben den Nachweis schuldig, dass der  im Rahmen seiner Tätigkeit für die C._ AG bzw. die F._ AG nebst dem Arbeitszimmer in der Privatwohnung (und dem Büro in Zug) zwei geräumige Büros, ein Sitzungszimmer und einen Archivraum in D._ benötigte. Entgegen der Ansicht der  (vgl. Beschwerde S. 7 f.) liegen die steuerlichen  für die ansonsten nicht plausible Untermiete auf der Hand: So konnte ein nicht unerheblicher Teil der Erträge aus der offenbar  Tätigkeit der C._ AG zur E._ AG verschoben werden, die in den betreffenden Jahren keinen steuerbaren Gewinn erzielte (vgl. Einspracheentscheide S. 4). Zu Recht haben die  bei diesen Gegebenheiten geschlossen, der wahre Grund für das Mietverhältnis zwischen den Schwestergesellschaften liege darin, dass beide vom Beschwerdeführer beherrscht würden bzw. er  an ihnen beteiligt sei.
5.5 Die Beschwerdeführenden vermögen mithin weder ihre  noch den Bestand der geltend gemachten  in nachvollziehbarer Weise zu erklären. Selbst wenn in den Räumlichkeiten in D._ gewisse Aktivitäten im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit der C._ AG stattgefunden haben sollten, bleibt völlig unklar, welche Aufwendungen damit verbunden gewesen wären. Damit gelingt den Beschwerdeführenden der erforderliche Nachweis für eine erfolgreiche Anfechtung der strittigen Aufrechnungen nicht. Die Beschwerden erweisen sich als unbegründet und sind – soweit die Steuerperioden 2004-2007 betreffend – abzuweisen.
6.
Bei diesem Ausgang der Verfahren obsiegen die Beschwerdeführenden zu rund einem Fünftel; die Verfahrenskosten sind ihnen deshalb im  von vier Fünfteln aufzuerlegen. Die übrigen Verfahrenskosten
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.05.2019, Nrn. 100.2018.357/ 358U, Seite 16
werden nicht erhoben (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 und 2 VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 144 Abs. 1 DBG). Parteikosten sind keine zu sprechen (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 3 und Art. 104 Abs. 3 VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 144 Abs. 4 DBG und Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; SR 172.021]).
Zufolge der teilweisen Aufhebung der Entscheide der  sind die Kosten der vorinstanzlichen Verfahren neu zu . Entsprechend ihrem Obsiegen im Umfang von einem Drittel sind den Beschwerdeführenden die Verfahrenskosten gemäss Art. 144 Abs. 1 DBG bzw. Art. 102 VRPG i.V.m. Art. 200 Abs. 1 StG im Umfang von zwei Dritteln aufzuerlegen (Gutheissung betreffend zwei von sechs ). Die übrigen Verfahrenskosten werden nicht erhoben (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 2 VRPG). Parteikosten sind keine zu sprechen (Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 VwVG; Art. 102 VRPG i.V.m. Art. 200 Abs. 4 StG).