Decision ID: b16b9da9-db3b-4d9b-8d1d-ff1922976768
Year: 2012
Language: de
Court: SG_VGN
Chamber: SG_VGN_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ Ö. H., geboren am 1. Januar 1979, türkischer Staatsangehöriger, heiratete am 13.
Juni 2008 in seiner Heimat die in der Schweiz niedergelassene Italienerin M. L.,
geboren am 11. August 1976. Am 25. September 2008 reiste er in die Schweiz ein, wo
ihm im Rahmen des Familiennachzugs eine bis zum 24. September 2013 befristete
Aufenthaltsbewilligung EG/EFTA erteilt wurde. In der Folge wohnte Ö. H. zusammen
mit seiner Ehefrau am S-weg x in S..
M. H.-L. ist die Mutter von S. L., geboren am 2. November 2006 in St. Vater von S. L.
ist der deutsche Staatsangehörige M. P., geboren am 15. Oktober 1983. Dieser hält
sich seit Mai 2008 in der Schweiz auf und ist im Besitz einer Aufenthaltsbewilligung EG/
EFTA zwecks Erwerbstätigkeit.
Mit Entscheid vom 23. Dezember 2009 traf der Einzelrichter des Kreisgerichtes
Rorschach Eheschutzmassnahmen für das Ehepaar H. Am 25. Januar 2010 folgte die
Umzugsmeldung des Einwohneramtes R., wonach Ö. H. an die P-strasse xx, R.,
umgezogen sei. Seine Ehefrau blieb in S. wohnhaft.
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B./ Nachdem dem Migrationsamt der Wegzug von Ö. H. von der ehelichen Wohnung in
S. bekannt wurde, ersuchte es das Ehepaar H. mit Schreiben vom 28. April 2010 um
eine Stellungnahme betreffend Ehesituation. Die Ehefrau erklärte in ihrer Stellungnahme
vom 10. Mai 2010, sie wolle sich von ihrem Ehemann scheiden lassen, während Ö. H.
in seiner Stellungnahme vom 6. Mai 2010 erwähnte, er hoffe auf eine Wiederaufnahme
der Ehegemeinschaft.
Das Migrationsamt gewährte Ö. H. mit Schreiben vom 8. April 2011 das rechtliche
Gehör und stellte ihm den Widerruf der befristeten Aufenthaltsbewilligung EG/EFTA in
Aussicht. Am 16. Mai 2011 reichte sein Rechtsvertreter eine Stellungnahme ein. Am 27.
Mai 2011 wurde M. H.-L. vom Migrationsamt erneut schriftlich zu ihrem Eheleben
befragt. Am 14. Juni 2011 gab sie in einer Stellungnahme unter anderem an, die
Wiederaufnahme der Ehegemeinschaft sei nicht ausgeschlossen.
Nach nochmaliger Gewährung des rechtlichen Gehörs widerrief das Migrationsamt mit
Verfügung vom 22. September 2011 die Aufenthaltsbewilligung EG/EFTA von Ö. H. und
setzte ihm eine Frist bis 30. November 2011, um die Schweiz zu verlassen. Es
begründete seinen Entscheid im Wesentlichen damit, das Festhalten an der nur noch
formell bestehenden Ehe sei rechtsmissbräuchlich, da sie offensichtlich nur zwecks
Erhaltung ausländerrechtlicher Ansprüche aufrechterhalten würde. Ein Anspruch auf
Verlängerung der Bewilligung im Sinne von Art. 50 des Bundesgesetzes über die
Ausländerinnen und Ausländer (SR 142.20, abgekürzt AuG) bestehe ebenso wenig, da
die Dauer der Ehe nur kurz gewesen und Ö. H. eine Rückkehr in dessen Heimatstaat
möglich, zulässig und zumutbar sei. Eine Verlängerung komme zudem aus
arbeitsmarktrechtlicher Sicht nicht in Frage, da Ö. H. keine besonders qualifizierte
Tätigkeit ausübe.
C./ Mit Eingabe vom 6. Oktober 2011 liess Ö. H. Rekurs beim Sicherheits- und
Justizdepartement mit dem Antrag erheben, die angefochtene Verfügung sei
aufzuheben und vom Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EG/EFTA sei abzusehen.
Eventualiter sei die Sache zur nochmaligen Abklärung des Sachverhaltes an die
Vorinstanz zurückzuweisen. Zur Begründung machte er im Wesentlichen geltend, es
könne keine Rede von einem definitiven Scheitern der Ehegemeinschaft sein, wie es
eine Anwendung von Art. 50 AuG verlange, da der Ehewille beider Eheleute noch nicht
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erloschen und mit einer Wiederaufnahme des Ehelebens ernsthaft zu rechnen sei.
Eventualiter seien wichtige persönliche Gründe anzunehmen, welche einen weiteren
Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machten. Das Sicherheits- und
Justizdepartement wies am 9. Januar 2012 den Rekurs ab.
D./ Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 24. Januar 2012 erhob Ö. H. Beschwerde
beim Verwaltungsgericht mit den Anträgen, der Entscheid des Sicherheits- und
Justizdepartements vom 9. Januar 2012 sei kosten- und entschädigungspflichtig
aufzuheben, und es sei die Rechtswidrigkeit des Widerrufs der Aufenthaltsbewilligung
und der Wegweisung festzustellen. Das Sicherheits- und Justizdepartement verzichtete
am 10. Februar 2012 auf eine Stellungnahme und beantragte, die Beschwerde sei unter
Kostenfolge abzuweisen. Am 30. Mai 2012 liess der Beschwerdeführer durch seinen
Rechtsvertreter per Telefaxschreiben eine Kopie eines neuen schriftlichen Gesuchs um
Bewilligungsverlängerung an das Migrationsamt zustellen. Aus dem Gesuch wird
ersichtlich, dass der Beschwerdeführer und seine Ehefrau am 29. Mai 2012 das
gemeinsame Scheidungsbegehren beim Kreisgericht Rorschach eingereicht haben.
Der Beschwerdeführer hat eine neue Lebenspartnerin, S. C., geboren am 20. Oktober
1988, von D. AG, die er baldmöglichst heiraten will. Überdies wurden dem
Migrationsamt die Anträge gestellt, die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers
sei bis zum ordentlichen Ablauf der Bewilligungsfrist zu verlängern und die Verfügung
vom 22. September 2011 wiedererwägungsweise aufzuheben. Eventualiter sei unter
der Bedingung, dass der Beschwerdeführer sofort die Scheidung gemäss Art. 111
Schweizerisches Zivilgesetzbuch (SR 210, abgekürzt ZGB) einleite und nach Eintritt der
Rechtskraft des Scheidungsurteils unverzüglich die Trauung mit seiner neuen
Lebenspartnerin, durchzuführen habe, eine neue Aufenthaltsbewilligung auszustellen.
Auf die weiteren von den Verfahrensbeteiligten vorgebrachten Ausführungen wird,

soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. (...).
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Im Beschwerdeverfahren müssen aufgrund der verfassungs- und
konventionsrechtlichen Rechtsweggarantien und entgegen dem Novenverbot in Art. 61
Abs. 3 VRP echte Noven zugelassen werden, soweit - wie vorliegend - ein
Dauerrechtsverhältnis betroffen ist und die Angelegenheit bisher nicht von einer
richterlichen Instanz überprüft wurde (vgl. VerwGE B 2007/218 vom 13. März 2008
E. 2.1, abrufbar unter www.gerichte.sg.ch). Die Mitteilung des Beschwerdeführers
bezüglich Einreichung des gemeinsamen Scheidungsbegehrens vom 30. Mai 2012
sowie die der Beschwerde beigelegte Erklärung der Ehefrau vom 23. Januar 2012 sind
somit rechtsgültig in das Verfahren eingebracht worden. An eine Beschwerdeeingabe
werden neben zeitlichen auch formale und inhaltliche Anforderungen gestellt (Art. 64 in
Verbindung mit Art. 48 Abs. 1 VRP). Der Beschwerdeführer verweist in seiner Eingabe
vom 24. Januar 2012 teilweise in pauschaler Weise auf seine Vorbringen in der
Rekursschrift, welche zum vorinstanzlichen Entscheid führten. Nach ständiger
Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts ist ein solcher pauschaler Verweis auf die
Ausführungen in den Eingaben an die Vorinstanzen als Begründung ungenügend, da
daraus nicht hervorgeht, in welchen Punkten und aus welchen Gründen der Entscheid
der Vorinstanz angefochten wird. Es kann nicht die Aufgabe der Rechtsmittelinstanz
sein, in den vorinstanzlichen Eingaben nach Gründen zu suchen, weshalb der
Entscheid der Vorinstanz unrichtig sein könnte (vgl. anstatt vieler VerwGE B 2011/186
vom 15. Dezember 2011 E. 2; oder B 2011/99 vom 14. Februar 2012 E. 1.2, beide
abrufbar unter www.gerichte.sg.ch). Soweit also der Beschwerdeführer auf seine
Vorbringen vor der Vorinstanz verweist, ist mangels begründeter Vorbringen darauf
nicht einzutreten.
Folglich ist unter dem erwähnten Vorbehalt auf die Beschwerde einzutreten.
2. Gemäss Art. 7 lit. d und Art. 3 Abs. 1 Anhang I des Abkommens zwischen der
Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft
und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (SR 0.142.112.681,
abgekürzt FZA) haben Familienangehörige einer Person, die Staatsangehörige einer
Vertragspartei ist und ein Aufenthaltsrecht hat, das Recht, bei ihr Wohnung zu nehmen.
Zu den Familiengehörigen werden insbesondere die Ehegatten gezählt (Art. 3 Abs. 2 lit.
a Anhang I FZA).
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2.1. Der Beschwerdeführer erhielt aufgrund der Heirat mit seiner Ehefrau gestützt auf
Art. 7 lit. d FZA sowie Art. 3 Abs. 1 Anhang I FZA am 20. November 2008 eine bis zum
24. September 2013 gültige Aufenthaltsbewilligung EG/EFTA im Familiennachzug. Am
8. April 2009 wurde der gemeinsame Umzug des Ehepaares an die Adresse S-weg x in
S. gemeldet. Dem Entscheid des Kreisgericht Rorschach vom 23. Dezember 2009
betreffend Eheschutzmassnahmen ist zu entnehmen, dass das Ehepaar seit dem 15.
November 2009 getrennt voneinander lebt. Die Ehefrau bestätigte in einer
Stellungnahme vom 10. Mai 2010, dass die Ehe mit dem Beschwerdeführer bereits seit
November 2009 beendet sei (Akten Migrationsamt, Blatt 30). Am 25. Januar 2010 folgte
dann auch die Meldung des Einwohneramts R. betreffend Umzug des
Beschwerdeführers an die P-strasse xx in R. Am 29. Mai 2012 wurde schliesslich ein
gemeinsames Scheidungsbegehren eingereicht.
2.2. Gemäss Art. 62 lit. d AuG können die Behörden bereits erteilte
Aufenthaltsbewilligungen widerrufen, wenn eine mit der Bewilligung verbundene
Bedingung nicht eingehalten wird. Eine Nachzugsbewilligung im Sinne von Art. 42 Abs.
1 AuG bedingt das Zusammenwohnen der Eheleute. Im Anwendungsbereich des FZA
findet das AuG aber nur subsidiäre Anwendung (Art. 2 Abs. 2 AuG). Der Nachzug resp.
die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers richtet sich daher nach Art. 7 lit. d
und Art. 3 Abs. 1 und 2 lit. a Anhang I FZA. Diese setzen für das Aufenthaltsrecht des
Ehegatten lediglich eine rechtlich bestehende Ehe voraus; ein Zusammenleben der
Ehegatten ist nicht erforderlich (M. Spescha, in: Spescha/Thür/Zünd/Bolzli,
Migrationsrecht, 2. Aufl., Zürich 2009, N 7 zu Art. 3 Anhang I FZA). Wie der
Europäische Gerichtshof am 13. Februar 1985 in der Rechtssache 267/83 "Diatta"
entschieden hat, ist für den Bestand von Aufenthaltsbewilligungen im Familiennachzug
nach FZA das Zusammenleben der Ehegatten nicht nötig, weshalb eine blosse
Trennung grundsätzlich keine Folgen hat (Rs. 267/83, Slg. 1985, 567). Das
Bundesgericht führte dazu jedoch in konstanter Rechtsprechung aus, dass ein
tatsächlicher Ehewille auch im Anwendungsbereich des FZA für die Aufrechterhaltung
der Aufenthaltsbewilligung des Ehegatten vorausgesetzt wird. Eine Ehe, die einzig der
Umgehung der ausländerrechtlichen Zulassungsvorschriften dient, ist demgegenüber
rechtsmissbräuchlich und begründet auch im Anwendungsbereich des FZA den
Widerruf der Aufenthaltsbewilligung. Rechtsmissbrauch darf aber nicht leichthin
angenommen werden, namentlich nicht schon deshalb, weil die Ehegatten nicht mehr
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zusammenleben oder ein Eheschutz- oder Scheidungsverfahren eingeleitet worden ist.
Erforderlich sind konkrete Hinweise darauf, dass die Ehegatten keine eigentliche
Lebensgemeinschaft mehr führen wollen, und die Ehe nur aus fremdenpolizeilichen
Überlegungen aufrechterhalten wird. (BGer, Urteile 2C.693/2010 vom 13. September
2010 E. 6 und 2C.207/2010 vom 22. September 2010; BGE 130 II 113 E. 4.2; 128 II 145
E. 2.2; 127 II 49 E. 5 mit Hinweisen).
2.3. Am 29. Mai 2012 haben der Beschwerdeführer und seine Ehefrau das gemeinsame
Scheidungsbegehren eingereicht. Als Grund für das definitive Scheitern nennt der
Beschwerdeführer die Tatsache, dass er und seine Ehefrau aus Rücksicht auf das Wohl
der Tochter der Ehefrau auf ein Zusammenwohnen verzichten mussten. Der Ehewille ist
mithin klarer Weise nicht mehr gegeben und nach der erwähnten bundesgerichtlichen
Rechtsprechung kann die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers widerrufen
werden. Für den Fall, dass das gemeinsame Scheidungsbegehren zwischenzeitlich
wieder zurückgezogen werden sollte, ist darauf hinzuweisen, dass auch unabhängig
vom Scheidungsbegehren aufgrund der nachstehend beschriebenen Umstände auf
einen fehlenden Ehewillen zu schliessen ist.
2.3.1. In einer Stellungnahme zuhanden des Migrationsamtes erklärte die Ehefrau des
Beschwerdeführers am 10. Mai 2010 ausdrücklich, dass ihr Ehewille erloschen sei und
sie sich von ihrem Ehegatten scheiden lassen wolle (Akten Migrationsamt, Blatt 30). Im
Rahmen einer polizeilichen Befragung betreffend Scheinehe vom 4. August 2010
erklärte die Ehefrau, ihr Entschluss sich scheiden zu lassen, sei definitiv (Akten
Migrationsamt, Blatt 49). Ihren Entschluss begründete sie unter anderem damit, dass
sie und ihr Ehemann aufgrund der im Gastgewerbe üblichen Arbeitszeiten zu wenig
Zeit für einander gehabt hätten, worunter sie gelitten habe, da sie ein ausgesprochener
Familienmensch sei (Akten Migrations-amt, Blatt 48 f.). Erst am 14. Juni 2011, also
nachdem am 8. April 2011 vom Migrationsamt ein Widerruf der Aufenthaltsbewilligung
in Aussicht gestellt wurde, gab die Ehefrau zu Protokoll, dass sie eine Wiederaufnahme
der Ehegemeinschaft als nicht ausgeschlossen erachte und sie sich jeweils am
Wochenende in Gesellschaft ihrer Tochter mit dem Beschwerdeführer treffe, um
herauszufinden, ob sie ihre Ehegemeinschaft wieder aufnehmen wollen (Akten
Migrationsamt, Blatt 125).
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Es fällt also auf, dass die Ehefrau ihren Gesinnungswandel erst mitgeteilt hat, nachdem
das Migrationsamt einen Widerruf der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers
in Aussicht gestellt hat. Zudem hat die Ehefrau ihren Gesinnungswandel in äusserst
knapper Form dargelegt und auf eine Begründung verzichtet. Unabhängig von der
Knappheit der Fragen des Migrationsamtes vom 27. Mai 2011 erscheint es daher
zumindest sehr zweifelhaft, wenn eine Ehefrau, welche angeblich noch ernsthafte
Hoffnungen hege, wieder ein intaktes Eheleben mit ihrem Ehemann aufnehmen zu
können, sich derart zurückhaltend für dessen weiteren Verbleib in der Schweiz
engagiert. Zudem hatte der Beschwerdeführer spätestens seit Mai 2011 einen
Rechtsvertreter zur Seite, sodass vorausgesetzt werden muss, dass der
Beschwerdeführer über die Bedeutung der Stellungnahme von seiner Ehefrau
aufgeklärt war. Gemäss der Stellungnahme des Rechtsvertreters des
Beschwerdeführers vom 16. Mai 2011 (Akten Migrationsamt, Blatt 96 ff.) sowie jener
der Ehefrau vom 14. Juni 2011 (Akten Migrationsamt, Blatt 125) standen die Eheleute
zu jenem Zeitpunkt in gegenseitigem Austausch, sodass daraus geschlossen werden
kann, dass sich auch die Ehefrau über die Bedeutung ihrer Aussagen für den Verbleib
ihres Ehemannes in der Schweiz bewusst war. Die Schlussfolgerung der Vorinstanz,
die Ehefrau habe ihren Gesinnungswandel vielmehr aufgrund des Drucks des
ausländerrechtlichen Verfahrens erklärt, erweist sich somit als nachvollziehbar.
2.3.2. In der der Beschwerdeschrift beigelegten Erklärung vom 23. Januar 2012, wehrt
sich die Ehefrau gegen die vorinstanzliche Feststellung, dass ihre Ehe definitiv
gescheitert sei. Sie betont, sie und der Beschwerdeführer seien immer noch ein Paar.
Sie würden sich jedoch aufgrund der im Gastgewerbe herrschenden Arbeitszeiten nicht
jeden Tag sehen können. Zudem sehe sie von einem Zusammenleben mit dem
Beschwerdeführer ab, da sie der Meinung sei, ein solches könnte ihr Kind zum
gegebenen Zeitpunkt negativ beeinträchtigen. Letzteres begründete sie damit, dass
der leibliche Vater ihrer Tochter erst seit Februar 2010 als solcher bekannt sei, sie
zuvor einen anderen Mann für den Vater ihrer Tochter gehalten habe, und ihr Ehemann
der dritte Mann sei, der innert kurzer Zeit in das Leben ihrer Tochter getreten sei. Der
leibliche Vater ihrer Tochter wohne im gleichen Haus einen Stock über ihrer Wohnung
und besuche seine Tochter relativ oft (act. 2/8).
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2.3.3. Für die Beurteilung, ob der Ehewille noch Bestand hat, sind neben den
Willensäusserungen der Eheleute hinsichtlich des Getrenntlebens und der Dauer
desselben auch die Art und Häufigkeit der ehelichen Kontakte zu berücksichtigen
(Spescha, a.a.O., N 1 zu Art. 50 AuG). Die Behauptung des Beschwerdeführers, die
Häufigkeit der ehelichen Kontakte und Gestaltung des Liebeslebens seien irrelevant,
erweist sich als unzutreffend. Vielmehr ist zu berücksichtigen, dass sich der
Beschwerdeführer in der Beschwerdeschrift nur vage zur Häufigkeit der Treffen des
Ehepaares äussert. Das Ehepaar machte überdies durchgehend sehr widersprüchliche
Angaben zu diesem Thema: Während die Ehefrau im Rahmen von Befragungen und
Stellungnahmen in den Jahren 2010 und 2011 jeweils nur gelegentliche Treffen angab,
sprach der Beschwerdeführer stets von häufigen und regelmässig stattfindenden
Treffen. Zudem vermag auch das Schreiben der Ehefrau vom 23. Januar 2012 keine
Klarheit über die Häufigkeit und Regelmässigkeit der Treffen der Eheleute zu
verschaffen. Die Ehefrau des Beschwerdeführers erklärt darin bezüglich der Treffen
lediglich, dass sie sich aufgrund der im Gastgewerbe herrschenden Arbeitszeiten "nicht
jeden Tag" sehen können (act. 2/8). Die Beschwerdeschrift sowie die zahlreichen
Stellungnahmen in den Akten vermögen daher nicht häufige gemeinsame Kontakte
oder Unternehmungen rechtsgenüglich nachzuweisen. Bezüglich Häufigkeit der
ehelichen Kontakte muss folglich davon ausgegangen werden, dass sich die Eheleute
seit ihrer Trennung im November 2009 nur gelegentlich und in unregelmässigen
Abständen sehen.
2.3.4. Der Beschwerdeführer wendet zur Kritik der Vorinstanz am mangelhaft
begründeten Gesinnungswandel weiter ein, es sei nur entscheidend, dass die Eheleute
klar zum Ausdruck brachten, der Ehewille sei noch vorhanden. Dem ist zu entgegnen,
dass der Ehewille seitens der Ehefrau eben gerade nie klar zum Ausdruck gebracht
wurde. Weder im Schreiben vom 14. Juni 2011 noch in jenem vom 23. Januar 2012
wird ein klarer Ehewille ausgedrückt. Am 23. Januar 2012 erklärte die Ehefrau lediglich,
dass sie und ihr Ehemann "immer noch ein Paar" seien, ohne diese Feststellung weiter
auszuführen (act. 2/8). Auffällig ist zudem die Erklärung der Ehefrau, wonach sie und
der Beschwerdeführer sich aufgrund der Arbeitszeiten im Gastgewerbe nicht jeden Tag
sehen könnten. In ihrer Stellungnahme vom 10. Mai 2010 zu den Fragen zur Trennung
hat die Ehefrau die für das Gastgewerbe üblichen Arbeitszeiten und den daraus
folgenden Umstand, dass sie kaum gemeinsame Freizeit hatten, für die Trennung und
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das Scheitern der Ehe verantwortlich gemacht (Akten Migrationsamt, Blatt 48). Die
letzte Stellungnahme der Ehefrau veranschaulicht somit, dass sich die
Lebensumstände, welche ihrer Ehe zumindest unter anderem zum Verhängnis wurden,
nicht grundlegend geändert haben. Es ist daher der Vorinstanz zuzustimmen, dass der
Gesinnungswandel der Ehefrau hinsichtlich Ehewille und Wiederaufnahme der
Ehegemeinschaft nicht dargelegt worden sei.
2.3.5. Aufgrund des Beschriebenen liegen ausreichend klare Hinweise vor, welche den
Schluss rechtfertigen, dass der Beschwerdeführer und seine Ehefrau einzig aus
fremdenpolizeilichen Gründen an ihrer nur noch formell bestehenden Ehe festhalten.
Das am 29. Mai 2011 eingereichte Scheidungsbegehren beseitigt schliesslich jegliche
mögliche Zweifel.
2.4. Als unbehilflich erweist sich auch das Vorbringen des Beschwerdeführers, dass
der Verzicht auf ein Zusammenwohnen aus Rücksicht auf das Wohl seiner Stieftochter
einen wichtigen Grund für ein Getrenntleben im Sinne von Art. 49 AuG darstelle.
In Erw. 2.2. wurde bereits erläutert, dass im Anwendungsbereich des FZA das
Zusammenwohnen der Ehegatten kein Erfordernis für die Bewilligung der
Aufenthaltsbewilligung im Familiennachzug darstellt. Folglich erübrigt sich die Klärung
der Frage, ob ein Zusammenleben des Beschwerdeführers und dessen Ehefrau dem
Wohl der Stieftochter abträglich wäre und ob das Kindeswohl wiederum einen
wichtigen Grund für ein Getrenntleben im Sinne von Art. 49 AuG darstellt.
3. Im Weiteren bringt der Beschwerdeführer Verletzungen von Verfahrensgarantien vor.
Zum einen wendet er ein, es sei Ausdruck einer willkürlichen Beweiswürdigung, wenn
die Vorinstanz die gelegentlichen bzw. nach Ansicht des Beschwerdeführers
regelmässigen Treffen für unzureichend erachte um darzulegen, dass mit einer
Wiederaufnahme der Ehegemeinschaft gerechnet werden könne. Zum anderen habe
die Vorinstanz die allgemeine Beweislastregel willkürlich angewendet, wenn sie
feststelle, die Treffen der Eheleute an den Wochenenden seien nicht belegt. Überdies
habe die Vorinstanz ohne Indizien anzuführen und somit willkürlich das definitive
Scheitern der Eheleute festgestellt.
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3.1. Gemäss Art. 21 Abs. 3 VRP würdigt die beschlussfassende Behörde die Beweise
nach freier Überzeugung, wobei sie angehalten ist, ihre Schlussfolgerungen auf
vernünftige Gründe zu stützen, mithin nicht willkürlich zu entscheiden (Cavelti/Vögeli,
Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen - dargestellt an den Verfahren vor
dem Verwaltungsgericht, 2. Aufl., St. Gallen 2003, Rz. 615). Nach ständiger Praxis des
Bundesgerichts liegt Willkür in der Rechtsanwendung vor, wenn der angefochtene
Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem
Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass
verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 138
IV 13 E. 5.1). Der Einwand des Beschwerdeführers, es könne aufgrund der Aussagen
der Eheleute auf "regelmässige Treffen" geschlossen werden, erweist sich nach den
vorangegangenen Erwägungen als unzutreffend. Überdies ist nach den vorstehenden
Ausführungen nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz von Tatsachen ausgegangen
sein soll, die mit der Situation in klarem Widerspruch stehen, wenn sie feststellt, dass
die verschiedenen Aussagen des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau nur auf
gelegentliche Treffen schliessen lassen und dass diese wiederum nicht auf eine baldige
Wiederaufnahme des Ehelebens hoffen lassen. Der Einwand des Beschwerdeführers,
die Vorinstanz habe in willkürlicher Weise die Beweise für eine Wiederaufnahme der
Ehegemeinschaft gewürdigt, erweist sich somit als unhaltbar.
3.2. Das VRP enthält keine Bestimmung zur Beweislast. Die allgemeine Beweislastregel
von Art. 8 ZGB, wonach "derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu
beweisen hat, der aus ihr Rechte ableitet" ist sachgemäss auch für das
Verwaltungsverfahren von Bedeutung (Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 629). Der
Beschwerdeführer weist somit zu Recht darauf hin, dass bei belastenden Verfügungen
die verfügende Behörde die beweisbelastete Partei ist (Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 629;
Rhinow/Koller/Kiss/Thurnherr/Brühl-Moser, Öffentliches Prozessrecht – Grundlagen
und Bundesrechtspflege, 2. Aufl., Basel 2010, N 997). Wie das Bundesgericht mehrfach
bestätigt hat, entzieht sich der Nachweis einer rechtsmissbräuchlichen Ehe einem
direkten Beweis und ist regelmässig nur mittels Indizien nachzuweisen (BGE 127 II 49
E. 5a; Spescha, a.a.O., N 2 zu Art. 51 AuG mit weiteren Hinweisen). Dabei wird das
Abstellen auf "klare Hinweise" gefordert, was in der Regel "eine Kombination mehrerer
Indizien bei gleichzeitig fehlenden Anhaltspunkten für eine tatsächlich gelebte
Beziehung" erfordert (Spescha, a.a.O., N 2 zu Art. 51 AuG). Die Vorinstanz ist – wie
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unter Erw. 2 dargelegt - zu Recht unter der Berücksichtigung mehrerer Indizien und der
Tatsache, dass keine einschlägigen Anhaltspunkte für eine intakte Ehegemeinschaft
oder eine zu erwartende Wiederaufnahme einer solchen vorliegen, zum Schluss
gekommen, dass es sich vorliegend um eine definitiv getrennte Ehe handelt und daran
rechtsmissbräuchlich festgehalten wird. Angesichts der widersprüchlichen Aussagen
der Eheleute, welche tatsächlich nur auf gelegentliche und nicht etwa regelmässige
Treffen schliessen lassen, erweist sich die Feststellung der Vorinstanz als zutreffend,
dass mit einer Wiederaufnahme der Ehegemeinschaft gerade nicht gerechnet werden
kann.
4. Die Aufenthaltsbewilligung wird für einen bestimmten Zweck erteilt und kann mit
weiteren Bedingungen verbunden werden (Art. 33 Abs. 2 AuG). Wird eine damit
verbundene Bedingung nicht eingehalten, kann die Bewilligung widerrufen werden (Art.
62 lit. d AuG). Der Aufenthaltszweck kommt dabei einer Bedingung gleich (P. Bolzli, in:
Spescha/Thür/Zünd/Bolzli, Migrationsrecht, 2. Aufl., Zürich 2009, N 5 zu Art. 33 AuG).
Dem Beschwerdeführer wurde die Aufenthaltsbewilligung EG/EFTA einzig aufgrund
seiner Heirat mit seiner Ehefrau italienischer Staatsangehörigkeit erteilt (Akten
Migrationsamt, Blatt 12). Diese Bedingung ist nach dem Scheitern der Ehe nicht mehr
erfüllt, sodass die Vorinstanz zu Recht festgestellt hat, dass ein Widerrufsgrund nach
Art. 62 lit. d AuG vorliegt.
4.1. Demnach ist nachfolgend zu prüfen, ob der Beschwerdeführer aufgrund einer
anderen Rechtsnorm einen Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung EG/
EFTA hat.
4.1.1. Die Vorinstanz hat zu Recht festgestellt, dass der Beschwerdeführer aus Art. 8
Ziff. 1 der Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (SR 0.010,
abgekürzt EMRK) keinen Aufenthaltsanspruch ableiten kann. Art. 8 Ziff. 1 EMRK
schützt nur eine Ehe, die tatsächlich gelebt wird, andernfalls fehlt es am Schutzobjekt
von Art. 8 Ziff. 1 EMRK (BGE 118 Ib 145 E. 4b; VerwGE B 2010/280 vom 16. März 2011
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4.1.2. Der Beschwerdeführer hat nicht dargelegt, inwiefern ein Anspruch auf
Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung EG/EFTA aufgrund von Art. 50 Abs. 1 lit. a
AuG (mindestens drei Jahre Ehe und beste Integration) und Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG
(wichtige persönliche Gründe, die einen weiteren Verbleib erforderlich machen)
gegeben sein soll. Art. 50 AuG greift im vorliegenden Falle ohnehin nicht.
Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG bedingt, dass die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre in
der Schweiz tatsächlich gelebt wurde (BGE 136 II 113 E. 3.3.5; a.M. M. Spescha,
a.a.O., N 4 zu Art. 50). Der Beschwerdeführer hat die Ehegemeinschaft weniger als drei
Jahre gelebt, namentlich liegen nur rund 14 Monate zwischen der Einreise des
Beschwerdeführers in die Schweiz am 25. September 2008 und der Trennung am 15.
November 2009, sodass er sich nicht auf Art. 50 lit. a AuG berufen kann.
Aus dem Sachverhalt sind zudem keine wichtigen persönlichen Gründe ersichtlich,
welche einen Verbleib des Beschwerdeführers in der Schweiz erforderlich machen.
Solche wurden vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht. Die Vorinstanz hat
zudem festgestellt, dass die Tochter der Ehefrau nicht das gemeinsame Kind des
Beschwerdeführers und dessen Ehefrau ist, der Beschwerdeführer nicht
überdurchschnittlich integriert ist, er keine besonders qualifizierte berufliche Tätigkeit
ausübt, welche seinen Verbleib aus arbeitsmarktrechtlicher Sicht geböte und er keine
erschwerte familiäre und soziale Wiedereingliederung in seinem Heimatland zu
befürchten hat.
4.1.3. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Beschwerdeführer weder
gestützt auf Bestimmungen der EMRK noch des AuG einen Anspruch auf weiteren
Verbleib in der Schweiz hat.
4.2. Besteht kein Rechtsanspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, ist über
die Erteilung bzw. Verlängerung nach pflichtgemässem Ermessen zu entscheiden.
Nach Art. 96 Abs. 1 AuG berücksichtigen die zuständigen Behörden bei der
Ermessensausübung die öffentlichen Interessen, die persönlichen Verhältnisse und den
Grad der Integration des Ausländers (Art. 96 Abs. 1 AuG).
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4.2.1 Gemäss konstanter verwaltungsgerichtlicher Rechtsprechung besteht ein
öffentliches Interesse an der Wiederausreise von Ausländern und Ausländerinnen, bei
denen nach kurzem Aufenthalt in der Schweiz die Bedingung für die Erteilung der
Aufenthaltsbewilligung wegfällt (VerwGE B 2009/17 vom 22. September 2009 mit
weiteren Hinweisen, abrufbar unter www.gerichte.sg.ch; siehe auch BGE 137 I 247 E.
4.1.2, wonach eine restriktive Einwanderungspolitik grundsätzlich ein wichtiges
öffentliches Interesse ist). Die Vorinstanz hat dazu festgestellt, dass der
Beschwerdeführer am 25. September 2008 im Alter von 29 Jahren in die Schweiz
einreiste. Er lebt mithin seit rund dreieinhalb Jahren in der Schweiz. Den weitaus
grössten Teil seines Lebens verbrachte der Beschwerdeführer im Heimatland, wo er
über zahlreiche Verwandte und Bekannte verfügt (vgl. Akten Migrationsamt, Blatt 60).
Angesichts der kurzen Aufenthaltsdauer des Beschwerdeführers in der Schweiz kann
nicht von einer fortgeschrittenen Integration ausgegangen werden, und dem
Beschwerdeführer wird eine Wiedereingliederung im Heimatland leichtfallen. Auch die
Beziehung zu seiner neuen Lebenspartnerin und der Wunsch, diese baldmöglichst zu
heiraten, begründen vorerst kein überwiegendes privates Interesse am weiteren
Verbleib des Beschwerdeführers in der Schweiz. Die neue Beziehung des
Beschwerdeführers ist überdies Gegenstand eines separaten Verfahrens, welches
durch den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit Gesuch vom 30. Mai 2012 an
das Migrationsamt eingeleitet wurde. Das vorliegend behandelte Verfahren beurteilt
sich unabhängig von dem am 30. Mai 2012 initiierten Verfahren.
4.2.2. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die privaten Interessen des
Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz die öffentlichen Interessen am Widerruf
der Aufenthaltsbewilligung EG/EFTA nicht zu überwiegen vermögen. Folglich ist die
Beschwerde als unbegründet abzuweisen.
5. (...).
Demnach hat das Verwaltungsgericht
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 15/16
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