Decision ID: 96aa8d1a-2450-5ce2-9734-58ee3e48b352
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Die am (...) 1969 geborene, ledige, italienische Staatsbürgerin X._ war in den Jahren 1988 bis 1990 und 1995 bis 2005 in der Schweiz als Raumpflegerin sowie als Servicemitarbeiterin im Gastgewerbe mit Grenzgängerstatus erwerbstätig und hat dabei  an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und  entrichtet (act. 2, 15 und 18). Am 29. Mai 2006 hat sie sich bei der IV-Stelle Wallis (nachfolgend: IV-Stelle VS) zum  angemeldet.
B. Mit Vorbescheid vom 19. September 2007 (act. 30) teilte die IV-Stelle VS X._ mit, der Invaliditätsgrad betrage 12,69%, weshalb kein Anspruch auf eine Rente bestehe.
Gegen den Vorbescheid erhob X._, vertreten durch die  Syna, Region Oberwallis, am 18. Oktober 2007 Einwand und führte aus, sie sei seit dem Bandscheibenvorfall stark im Gehen eingeschränkt, weshalb in ihrem angestammten Beruf von einer Arbeitsunfähigkeit von 100% auszugehen sei. Das dem Vorbescheid zugrunde gelegte Einkommen könne nicht erzielt werden und die Einschränkung im Haushalt sei grösser, als von der IV-Stelle .
C. Mit Verfügung vom 18. August 2008 (act. 44) wies die IV-Stelle für  im Ausland (nachfolgend: IVSTA) das Leistungsbegehren mangels anspruchsbegründender Invalidität ab. Die IVSTA stützte sich dabei im Wesentlichen auf den Operationsbericht von Dr. med. A._, leitender Arzt Orthopädische Chirurgie FMH des Spitalzentrums Y._, vom 5. August 2005 (act. 4), einen Bericht des Spitals Z._ vom 15. Juni 2006 (act. 14, S. 15 f.), den Bericht von Dr. med. B._, Allgemeine Medizin FMH, vom 14. August 2007 (act. 27), das Gutachten von Dr. med. C._, Facharzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 20. Juni 2007 (act. 28, S. 3), das Gutachten von Dr. med. D._, Neurologe FMH, vom 10. Dezember 2006 (act. 28, S. 6), die  des RAD Rhone vom 28. August 2007 (act. 29) und vom 17. Juni 2008 (act. 42), den Abklärungsbericht Haushalt vom 22. Mai
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2007 (act. 19) und den Fragebogen für den Arbeitgeber vom 25.  2006 (act. 15).
Die Ärzte diagnostizierten in den obgenannten Gutachten im Wesentli - chen ein chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom ( muskuläre Dysbalance, Status nach Mikrodiskektomie L5/S1 wegen sequestrierter Diskushernie mit sensomotorischem  L5 [Operation im August 2005]), Beinschwäche links,  auf Fibromyalgie und generalisierte Tendomyopathien.
D. Gegen die Verfügung vom 18. August 2008 hat X._ (: Beschwerdeführerin), vertreten durch die Gewerkschaft Syna, Region Oberwallis, mit Eingabe vom 15. September 2008 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben. Sie beantragte die  der Verfügung und die Rückweisung an die Vorinstanz zur  Abklärung. Zur Begründung führte sie aus, sie sei in der  Tätigkeit seit dem 20. Juli 2005 voll arbeitsunfähig und sie sei seither nie mehr erwerbstätig gewesen. Daher seien psychische Probleme aufgetreten, welche nun von Dr. E._ behandelt . Die behandelnden Ärzte seien der Ansicht, ihr sei lediglich noch eine leichte, an ihre Einschränkungen angepasste Tätigkeit im Umfang von 50% zumutbar. Zudem sei die Einschränkung im Haushalt höher zu beziffern. Unter Berücksichtigung der neuesten ärztlichen Berichte sei der IV-Grad neu zu bestimmen.
E. Mit Vernehmlassung vom 25. November 2008 beantragte die IVSTA unter Verweis auf die Stellungnahme der IV-Stelle VS vom 17.  2008 die Abweisung der Beschwerde.
F. Die Beschwerdeführerin liess sich nicht mehr vernehmen.
G. Der mit Verfügung vom 23. September 2008 einverlangte  in der Höhe von Fr. 300.-- ist am 30. September 2008 beim Bundesverwaltungsgericht eingegangen.
H. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten  wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen ein-
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gegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes über das  vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 lit. d VGG und Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20)  das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.
1.2 Aufgrund von Art. 3 lit. dbis des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet das VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist.  Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die  (Art. 1a-26bis IVG und 28 bis 70 IVG) anwendbar,  das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.
1.3 Die Beschwerdeführerin ist durch die angefochtene Verfügung  und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung, so dass sie im Sinne von Art. 59 ATSG  ist.
1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht (Art. 60 Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht und der  fristgerecht geleistet wurde, ist darauf einzutreten.
2.
2.1 Die Beschwerdeführerin ist italienische Staatsangehörige, so dass vorliegend das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der  Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen  und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA; SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang II betreffend Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit, anzuwenden ist
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(Art. 80a IVG). Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 (SR 0.831.109.268.1) zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und  sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern, haben die in den persönlichen  der Verordnung fallenden, in einem Mitgliedstaat wohnenden  aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats  die gleichen Rechte und Pflichten wie die Staatsangehörigen  Staates.
2.2 Soweit das FZA beziehungsweise die auf dieser Grundlage  gemeinschaftsrechtlichen Rechtsakte keine abweichenden Bestimmungen vorsehen, richtet sich die Ausgestaltung des  – unter Vorbehalt der beiden Grundsätze der Gleichwertigkeit  der Effektivität – sowie die Prüfung der  einer schweizerischen Invalidenrente grundsätzlich nach der  Rechtsordnung (BGE 130 V 257 E. 2.4). Entsprechend bestimmt sich vorliegend der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente der Invalidenversicherung ausschliesslich nach dem  schweizerischen Recht, insbesondere nach dem IVG sowie der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201).
3. Zunächst sind die zur Beurteilung der Streitsache massgebenden  Grundlagen und die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze darzulegen.
3.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des  die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des  oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie Unangemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).
3.2 Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Entscheides eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b). Weiter sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze , die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbe-
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standes Geltung hatten (BGE 130 V 329). Für das vorliegende  ist deshalb das per 1. Januar 2003 in Kraft getretene  über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts . Die im ATSG enthaltenen Formulierungen der , der Erwerbsunfähigkeit, der Invalidität und der  entsprechen den bisherigen von der  dazu entwickelten Begriffen in der Invalidenversicherung.  haben die von der Rechtsprechung dazu herausgebildeten Grundsätze unter der Herrschaft des ATSG weiterhin Geltung (BGE 130 V 343).
In materiell-rechtlicher Hinsicht ist pro rata temporis auf jene  des IVG und der IVV abzustellen, die für die Beurteilung eines Rentenanspruchs jeweils relevant waren und in Kraft standen.  ist deshalb einerseits auf die Fassung gemäss den am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Änderungen (4. IV-Revision; AS 2003 3837) sowie auf die per 1. Januar 2008 eingeführten Änderungen (5. ; AS 2007 5129) abzustellen.
3.3 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von , Krankheit oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit ist gemäss Art. 7 ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen  verursachte und nach zumutbarer Behandlung und  verbleibende ganze oder teilweise Verlust der  auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt.  ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare  zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).
3.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu  haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenverfahren ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und gegebenenfalls bezüglich welcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte
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sind sodann eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten konkret noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, 115 V 134 E. 2; AHI-Praxis 2002, S. 62, E. 4b/cc).
3.5 Vor der Berechnung des Invaliditätsgrades muss jeweils beurteilt werden, ob die versicherte Person als (teil-)erwerbstätig oder nichter - werbstätig einzustufen ist, was entsprechenden Einfluss auf die  Methode der Invaliditätsgradbemessung hat (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs, gemischte Methode, spezifische Methode des Betätigungsvergleichs, vgl. Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2, Abs. 2bis und Abs. 2ter IVG [4. IV-Revision] und Art. 28a IVG [5. IV-Revision]).
3.5.1 Zu prüfen ist, was die versicherte Person bei im Übrigen  Umständen täte, wenn keine gesundheitliche  bestünde. So sind insbesondere bei im Haushalt tätigen  die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen  ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu . Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der angefochtenen  entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im  übliche Beweisgrad der überwiegenden  ausreicht (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3, 133 V 477 E. 6.3, 125 V 146 E. 2c, je mit Hinweisen).
3.5.2 Laut bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für Hausfrauen, die vor dem Eintritt des Gesundheitsschadens nicht ganztägig  waren, die sogenannte gemischte Methode anzuwenden (vgl. BGE 130 V 393 mit Hinweisen). Dabei wird die Invalidität im Bereich der Erwerbstätigkeit aufgrund des Einkommensvergleichs bestimmt, im Bereich der üblichen Tätigkeit im Haushalt jedoch anhand des Betäti - gungsvergleichs bemessen (Art. 28 Abs. 2ter IVG [4. IV-Revision] und Art. 28a Abs. 3 IVG). Danach wird zunächst der Anteil der  und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter  im Haushalt) bestimmt, wobei sich die Frage, in welchem  die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die
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persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse, . Der Invaliditätsgrad ergibt sich schliesslich aus einer Addition der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten.
Beim Einkommensvergleich wird das Erwerbseinkommen, das die  Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener  erzielen könnte (sogenanntes Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt ( Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). Für den Einkommensvergleich sind die  im Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns des  massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass  bis zum Einspracheentscheid zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4). Für die Ermittlung des Einkommens, welches der Versicherte ohne Invalidität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was er im fraglichen Zeitpunkt nach dem im  allgemein gültigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. BGE 126 V 360 E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen) als Gesunder tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der  Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von  Grundsatz müssen ebenfalls mit überwiegender  erwiesen sein, damit sie berücksichtigt werden können. Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich- Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist – wie hier – kein tatsächlich erzieltes  nach Eintritt der Invalidität mehr gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder zumindest keine zumutbare Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so sind nach der Rechtsprechung die gesamtschweizerischen Tabellen-
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löhne gemäss den vom BFS periodisch herausgegebenen  (LSE) heranzuziehen (vgl. BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Massgebend sind dabei die monatlichen Bruttolöhne (Zentralwerte) im jeweiligen Wirtschaftssektor.
3.6 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismit - tel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und  gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach  Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, das heisst ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen.
3.6.1 Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist , ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf all - seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden , in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft des  noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder als Gutachten (vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts vom 26. Januar 2006 [I 268/2005] E. 1.2, mit Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3.a).
Gleichwohl erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweiswürdi - gung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und  aufzustellen (vgl. hierzu BGE 125 V 352 E. 3b; AHI 2001 S. 114 E. 3b; Urteil des Bundesgerichts vom 24. Januar 2000 [I 128/98] E. 3b). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärzte, welche aufgrund  Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle  zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die  der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb, mit weiteren Hinweisen). Berichte der behandelnden Ärzte schliesslich sind aufgrund deren auftragsrechtlicher Vertrauensstellung zum  mit Vorbehalt zu würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt für den allgemein praktizierenden Hausarzt wie auch für den behan-
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delnden Spezialarzt (Urteil des Bundesgerichts vom 20. März 2006 [I 655/05] E. 5.4 mit Hinweisen; vgl. aber Urteil des Bundesgerichts vom 27. Mai 2008 [9C_24/2008] E. 2.3.2).
3.6.2 Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt eines Versicherten sind – analog zur vorerwähnten  betreffend die Beweiskraft von Arztberichten –  Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den  und räumlichen Verhältnissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichti - gen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht  sind. Der Berichtstext muss schliesslich plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein sowie in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen (in BGE 134 V 9 [Urteil I 246/05 vom 30. Oktober 2007] nicht publizierte E. 5.2 mit Hinweisen). Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig. Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für den Teil des Abklärungsberichts, der den mutmassli - chen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versi - cherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 19. Juni 2006 [I 236/2006] E. 3.2 mit Hinweisen).
3.7 Aufgrund des im gesamten Sozialversicherungsrecht geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ist sodann ein dauernd in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkter Versicherter gehalten, innert nützlicher Frist Arbeit im angestammten oder einem anderen Berufs- oder Erwerbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit sie noch  und zumutbar erscheint (BGE 113 V 22 E. 4a, 111 V 235 E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt beziehungsweise am  der IV-Stelle zu entscheiden, in welchem Ausmass ein Versi - cherter seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zumutbarer Tätigkeit und zumutbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt einsetzen kann. Diese Arbeitsmöglichkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen, wobei es unerheblich ist, ob er seine Restarbeitsfähigkeit  verwertet oder nicht.
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Ebenso ist der Versicherte gehalten, im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren Verfahrensweisen zu entwickeln, welche die  seiner Behinderung im hauswirtschaftlichen Aufgabenbereich  und ihm eine möglichst vollständige und unabhängige Erledi - gung der Haushaltsarbeiten ermöglichen. Kann er wegen seiner  gewisse dieser Arbeiten nur noch mühsam und mit viel  Zeitaufwand erledigen, so muss er in erster Linie seine Arbeit einteilen und in üblichem Umfang die Mithilfe von Familienangehörigen in Anspruch nehmen. Ein invaliditätsbedingter Ausfall darf bei im  tätigen Personen nur insoweit angenommen werden, als die , welche nicht mehr erfüllt werden können, durch Drittpersonen gegen Entlöhnung oder durch Angehörige verrichtet werden, denen dadurch nachgewiesenermassen eine Erwerbseinbusse oder doch eine unverhältnismässige Belastung entsteht. Die im Rahmen der  bei einer im Haushalt tätigen Person zu  Mithilfe von Familienangehörigen geht daher weiter als die ohne Gesundheitsschädigung üblicherweise zu erwartende  (vgl. BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hinweisen).
3.8 Versicherte haben Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40 Prozent invalid sind, bei einem Invaliditätsgrad von  50 Prozent besteht ein Anspruch auf eine halbe Rente, bei mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG [5. IV-Revision] respektive Art. 28 Abs. 1 IVG [4. IV-Revision]). Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50 Prozent entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinbarungen eine  Regelung vorsehen, was für die Mitgliedstaaten der EU der Fall ist.
3.9 Der Rentenanspruch nach Artikel 28 entsteht frühestens in dem Zeitpunkt, in dem der Versicherte mindestens zu 40 Prozent bleibend erwerbsunfähig (Art. 7 ATSG) geworden ist (Art. 29 Abs. 1 lit. a IVG [4. IV-Revision]) oder während eines Jahres ohne wesentlichen  durchschnittlich mindestens zu 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen war (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG [4. IV-Revision]).
Anspruch auf eine Rente haben Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch
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zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG [5. IV-Revision]); während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG [5. IV-Revision]); und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG [5. Revision]).
3.10 Anspruch auf eine ordentliche Rente haben gemäss Art. 36 Abs. 1 IVG (4. IV-Revision) die rentenberechtigten Versicherten, die bei Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Bei - träge an die schweizerische Sozialversicherung geleistet haben.
Meldet sich ein Versicherter mehr als zwölf Monate nach Entstehen des Anspruchs an, so werden die Leistungen in Abweichung von Art. 24 Abs. 1 ATSG lediglich für die zwölf der Anmeldung  Monate ausgerichtet. Weitergehende Zahlungen werden , wenn der Versicherte den anspruchsbegründenden  nicht kennen konnte und die Anmeldung innert zwölf Monaten nach Kenntnisnahme vornimmt (Art. 48 Abs. 2 IVG [in der bis zum 31. Dezember 2007 geltenden Fassung]).
4. Wird eine befristete Invalidenrente verfügt und – mit einer gleichentags erlassenen zweiten Verfügung – diese Rente unmittelbar ab dem Ende der Befristung aufgehoben oder abgeändert, so stellt diese zweite  materiell eine Rentenrevisionsverfügung dar, auf die folglich die entsprechenden Bestimmungen anwendbar sind. Dies gilt auch dann, wenn die beiden Anordnungen zum selben Zeitpunkt und sogar in derselben Verfügung getroffen werden. Deshalb müssen nach der Rechtsprechung und Lehre bei einer solchen Verfügung  erfüllt sein (vgl. BGE 125 V 417 E. 2d, 112 V 372 E. 2b; URS MÜLLER, Die materiellen Voraussetzungen der Rentenrevision in der , Freiburg 2003, S. 207 f.).
4.1 Gemäss Art. 17 ATSG wird eine Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers  verändert hat. Eine Änderung des Invaliditätsgrades wird  durch eine wesentliche Veränderung des  impliziert. Dagegen ist die unterschiedliche Beurteilung eines im
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Wesentlichen unverändert gebliebenen Sachverhalts kein ; unterschiedliche Beurteilungen sind revisionsrechtlich nur dann beachtlich, wenn sie Ausdruck von Änderungen der tatsächlichen  sind (BGE 117 V 199 E. 3B, 112 V 390 E. 1B; ZAK 1987 S. 36 ff.).
4.2 Ob eine rentenrelevante Änderung des Invaliditätsgrades  ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im zeitlichen Geltungsbereich der ursprünglichen Verfügung mit demjenigen der streitigen Verfügung (BGE 125 V 369 E. 2).
Nach Art. 88a Abs. 1 IVV ist die anspruchsbeeinflussende Änderung vom Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in je - dem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentlichen  drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiterhin  wird (Art. 88a Abs. 1 Satz 2 IVV). Art. 88a Abs. 1 IVV kommt bei der erstmaligen Rentenfestsetzung nicht zur Anwendung, sondern nur wenn sich die bei Rentenbeginn zugesprochene Rente ändert, wobei die Änderung der Rente in derselben Verfügung wie die erstmalige Festsetzung erfolgen kann (Urteil des Bundesgerichts vom 1. Oktober 2009 [8C_271/2009] E. 5.3; vgl. auch BGE 109 V 125). Gemäss Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV erfolgt die Herabsetzung einer Rente in jedem Fall frühestens vom ersten Tag des zweiten Monats an, welcher der Zustellung der Herabsetzungsverfügung folgt.
5. Nachfolgend ist zu prüfen, ob die IV-Stelle das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin zu Recht abgewiesen hat.
5.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie sei in ihrer  Tätigkeit seit dem 20. Juli 2005 zu 100% arbeitsunfähig. Die behandelnden Ärzte seien der Auffassung, berufliche Massnahmen seien anzustreben, damit sie im Anschluss daran in einer angepassten Tätigkeit (ohne lange Wegstrecken und ohne Tragen, Schieben und Heben von Gewichten) zu 50% tätig sein könne. Das dem  zugrunde gelegte Einkommen könne sie nicht erzielen, und die Einschränkung im Haushalt sei höher zu beziffern.
5.2 Die IV-Stelle stellte fest, die Beschwerdeführerin bestreite offenbar die festgestellte Restarbeitsfähigkeit sowie die Einschränkungen im Haushaltsbereich; die übrigen Punkte der Berechnung seien unbestrit -
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ten. Die IV-Stelle führte dazu aus, die Beschwerdeführerin gehe fehl in der Annahme, die Bemessung des Invaliditätsgrades im  bemesse sich aufgrund der Einschränkung im angestammten Beruf. Die Berechnung sei – wie vorliegend durchgeführt – gestützt auf die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit vorzunehmen.  seien sich die Ärzte einig, dass bei ihr in einer leichten Tä - tigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50% vorliege. Aus dem neu  Bericht von Dr. E._ ergäben sich ferner keine neuen Erkenntnisse. Schliesslich könne der Rüge der Beschwerdeführerin betreffend Einschätzung der Einschränkung im Haushalt kein konkreter Hinweis auf ein unrichtiges Abklärungsresultat entnommen werden, da ihre Behauptung allgemeiner Natur und zu wenig konkret sei.
5.3
5.3.1 Dr. med. A._, leitender Arzt Orthopädische Chirurgie FMH des Spitalzentrums Y._, beschreibt in seinem  vom 5. August 2005 das Vorliegen einer grossen  Diskushernie L5/S1 links mit sensomotorischem Ausfall und eine recessale Stenose. In der Folge wurde eine Mikrodiskektomie L5/S1 sowie eine Neurolyse recesso-foraminal durchgeführt. Im Bericht über die Folgeuntersuchung vom 26. April 2006 bestätigte Dr. med. A._ in Anbetracht des präoperativen Zustands einen positiven Heilungsverlauf. Allerdings bestehe auch der Verdacht einer Aggravation, da sich die Beschwerdeführerin in gekündigter Arbeitsstellung befinde.
5.3.2 Dem Bericht von Dr. F._ und Dr. G._ der Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie/Allergologie des Spitals Z._ vom 15. Juni 2006 ist zu entnehmen, dass bei der Beschwerdeführerin ein chronisches lumbospondylogenes  und der Verdacht auf eine sich entwickelnde Fibromyalgie . Das postoperative Resultat der Diskushernie sei gut, wobei sich aufgrund einer Schonhaltung eine muskuläre Dysbalance entwickelt habe. Hinweise für das Vorliegen einer Erkrankung aus dem entzündli - chen Formenkreis bestünden keine.
5.3.3 Dr. med. C._, Facharzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, diagnostizierte im Bericht vom 20. Juni 2007 ein chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom und ein reaktives cervicospondylogenes Syndrom. Er schätze die Arbeitsfähigkeit für
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sitzende Tätigkeiten auf 50% mit möglicher Steigerung. Eine Tätigkeit als Servicemitarbeiterin sei aufgrund der Behinderung beim Gehen nicht mehr möglich.
5.3.4 Dr. med. D._, Neurologe FMH, attestierte der  in seinem Bericht vom 10. Dezember 2006 ein residuelles radikuläres Ausfallsyndrom der Wurzel L5 links und weniger  der Wurzel S1. Ferner stellte er fest, dass die  ihren Fuss nicht physiologisch bewege, was nach operativen  oft vorkomme, und dass sie sehr schmerzempfindlich sei,  sie nicht abgelenkt werde.
5.3.5 Dr. med. B._, Allgemeine Medizin FMH, berichtete am 8. August 2006 und am 14. August 2007 über ein chronisches  Schmerzsyndrom, eine Mikrodiskektomie L5/S1 im  2005 wegen sequestrierter Diskushernie mit sensomotorischem Ausfallsyndrom L5 und ein chronisches myalgisches Schmerzsyndrom sowie über eine angebliche Hyperprolaktinämie, welche jedoch ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit sei. Aufgrund der Probleme mit dem Rücken sei die Beschwerdeführerin seit dem 20. Juli 2005 als  zu 100% arbeitsunfähig; für eine leichte, sitzende, adaptierte Tätigkeit sei sie – gemäss Auskunft von Dr. med. A._ – zu 50% arbeitsfähig.
5.3.6 Dem Abklärungsbericht Haushalt vom 22. Mai 2007, welcher  eines Besuchs bei der Beschwerdeführerin am 9. Januar 2007 durch eine italienischsprachige Abklärungsperson der IV-Stelle VS  worden ist, kann entnommen werden, dass die  vor Eintritt ihres Gesundheitsschadens zu 45,6% als Raumpflegerin erwerbstätig gewesen sei; dementsprechend sei ihre Tätigkeit im Haushalt mit 54,4% zu beziffern. Sie sei seit Sommer 2006 (also vor Ablauf der einjährigen Wartefrist) im Haushalt bei der Ausübung  schwerer Tätigkeiten eingeschränkt. Leichtere Tätigkeiten  die Beschwerdeführerin selbst erledigen und für die schwereren  habe sie Hilfe von ihrer Mutter und einer Freundin. Insgesamt resultierte aus den Abklärungen im gesamten Haushalt seit  2006 eine Behinderung von total 23,33% (Ernährung 7,14%, Wohnungspflege 12,19% und Kleiderpflege 4%).
5.3.7 Dr. med. H._, RAD Rhone, stellte in seinen Berichten vom 28. August 2007 und vom 17. Juni 2008 fest, die  leide im Wesentlichen unter einem lumbospondylogenen Rest-
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syndrom L5 mit Ausfallsyndrom links (Status nach Operation ). Der Zustand sei stabil. Die Belastung sei insofern , als ihr die Arbeit als Servicemitarbeiterin oder /Zimmermädchen nicht mehr zumutbar sei. Eine halbtägige Arbeit sei mindestens seit der entsprechenden Feststellung durch Dr. med. B._ am 14. August 2007 möglich. Die Einschränkung im Haushalt betrage seit dem 20. Juli 2005 23,33%.
5.3.8 Dem Attest von Dr. E._, Psychologin, vom 25. Juli 2008 ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin an Panikattacken leide und sie die gesundheitliche Situation sowie die daraus folgende  als sehr beängstigend empfinde. Eine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nimmt die Gutachterin nicht vor.
5.3.9 Der Kurzbericht von Dr. med. I._, Chefarzt  Chirurgie, vom 2. Oktober 2008 stellt bei der Beschwerdeführerin zusätzlich zur bekannten Rückenproblematik einen Verdacht auf  im rechten Kniegelenk fest. Der begutachtende Arzt empfiehlt, zur näheren Abklärung die Durchführung einer Arthroskopie und zur Linderung der Schmerzen im Rücken eine Schmerztherapie. Zur Arbeitsfähigkeit äussert sich der Gutachter nicht.
5.4 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die begutachtenden  übereinstimmend zum Schluss gelangen, dass die  seit dem 20. Juli 2005 aufgrund ihres Rückenleidens sowie auch der Problematik des linken Fusses in ihrer bisherigen Erwerbstätigkeit sowie auch in Verweistätigkeiten zu 100% arbeitsunfähig sei. Spätestens seit dem 14. August 2007, also seit der ersten  Feststellung in einem ärztlichen Bericht, betrage die Arbeitsunfähigkeit in Verweistätigkeiten jedoch nur noch 50%. Der im Beschwerdeverfahren eingereichte Bericht von Dr. med. I._ enthält zusätzlich einen Hinweis auf eine mögliche , welche jedoch die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nicht weiter zu beeinflussen vermag, da bei den Verweistätigkeiten bereits berücksichtigt wurde, dass der Beschwerdeführerin keine langen Gehstrecken zumutbar sind. Ferner ergeben sich aus dem von der Beschwerdeführerin eingereichten Attest von Dr. E._ keine weiteren zu berücksichtigenden Erkenntnisse, da die Angaben  gestützt auf die Aussagen der Beschwerdeführerin gemacht  und nicht das Resultat eigener Abklärungen sind. Hinweise auf psychiatrische Diagnosen, welche einen Einfluss auf die Arbeits-
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fähigkeit haben könnten, liegen zudem keine vor. Zur Arbeitsfähigkeit hat sich Dr. E._ nicht geäussert.
Die Abklärung der Einschränkung im Haushalt wurde vor Ort und in der Muttersprache der Beschwerdeführerin durchgeführt. Die  Tätigkeiten wurden aufgrund der angetroffenen örtlichen und  Verhältnisse vernünftig gewichtet und das Ergebnis korrekt ermittelt. Aus den Akten ergibt sich kein Grund, nicht auf die Abklärung abzustellen, da diese sorgfältig durchgeführt wurde; auch die Beschwerdeführerin bestreitet deren Ergebnisse nicht . Die Einschränkung im Haushalt wird im Bericht mit 23,33% seit "Sommer 2006" aber sicher "vor Ablauf der einjährigen Wartefrist" (vgl. Haushaltsabklärung S. 7) beziffert. Es ist somit – entgegen der Feststellung von Dr. med. H._ – davon auszugehen, dass diese Einschränkung im Haushalt (spätestens) seit 1. Juli 2006 und nicht bereits seit 22. Juli 2005 gilt, da die Beschwerdeführerin damals in jeglichen Erwerbstätigkeiten als zu 100% arbeitsunfähig galt und somit auch im Haushalt mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine grössere Einschränkung als 23,33% hatte. Dies ist jedoch – wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird – vorliegend ohnehin nicht relevant.
6. Die bei der Beschwerdeführerin festgestellten Einschränkungen führen somit seit dem 20. Juli 2005 zu einer Arbeitsunfähigkeit von 100% in der bisherigen Tätigkeit und in einer Verweistätigkeit sowie seit dem 14. August 2007 aufgrund der erfolgreichen Operation und der  durchgeführten Physiotherapiebehandlungen zu einer Arbeitsunfähigkeit von 100% in der bisherigen Tätigkeit, aber lediglich 50% in einer Verweistätigkeit. Da der Rentenanspruch erst entsteht, wenn die Versicherte während eines Jahres ohne wesentlichen  durchschnittlich mindestens zu 40% arbeitsunfähig gewesen war (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG [in der bis zum 31. Dezember 2007 geltenden Fassung]), konnte vorliegend der Rentenanspruch frühestens am 1. Juli 2006 (Ablauf der Wartefrist am 20. Juli 2006) entstehen, weshalb allfällige zusätzliche Einschränkungen im Haushalt vor dem 1. Juli 2006 nicht relevant sind, zumal – anders als für die Festsetzung der Arbeitsunfähigkeit während der Wartezeit nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG – nicht die durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit des vergangenen Jahres massgebend ist, sondern die Verhältnisse im Zeitpunkt des Rentenbeginns; somit ist diesbezüglich auch Art. 88a Abs. 1 IVV nicht anwendbar (Urteil des Bundesgerichts vom 1. Oktober 2009
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[8C_271/2009] E. 5.3; vgl. auch E. 4.2 hievor). Da sich die  seit dem 14. August 2007 erheblich und dauerhaft verbessert hat, ist die Bemessung des Invaliditätsgrades für die zwei  Perioden (ab 1. Juli 2006 und ab 14. August 2007) gesondert durchzuführen.
6.1 Am 1. Juli 2006 war die Beschwerdeführerin in ihrer früheren Tätigkeit sowie in Verweistätigkeiten zu 100% eingeschränkt. Dies entspricht bei einem Arbeitspensum von 45,6% einem Invaliditätsgrad von ebenfalls 45,6% (Prozentvergleich). Im Haushalt bestand gemäss den Feststellungen in der Haushaltsabklärung eine Einschränkung von 23,33%. Der Invaliditätsgrad im Bereich Haushalt beläuft sich nach Durchführung der festgestellten Gewichtung der Tätigkeiten auf 12,69% (Einschränkung von 23,33% bei einem Anteil von 54,4% Tätigkeit im Haushalt). Insgesamt beträgt der IV-Grad seit 1. Juli 2006 58,29%, was gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der bis zum 31. Dezember 2007 geltenden Fassung) einer halben Rente entspricht.
6.2 Gemäss der Feststellung von Dr. med. B._ hat sich die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in Verweistätigkeiten per 14.  2007 von 100% auf 50% reduziert, weshalb zu prüfen ist, wie sich der Anspruch der Beschwerdeführerin ab diesem Zeitpunkt verändert.
Gestützt auf die Bestätigung der früheren Arbeitgeberin der  ist die IV-Stelle VS davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführerin im Jahr 2006 bei einem Pensum von 45,6% ein jährliches Valideneinkommen von Fr. 18'409.50 hätte erzielen können.
Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens hat die IV-Stelle VS auf die Tabellenlöhne des Bundesamtes für Statistik für das Jahr 2004 . Der Zentralwert für einfache, repetitive Tätigkeiten aller Wirt - schaftszweige beträgt Fr. 3'893.-- monatlich (basierend auf 40  pro Woche). Unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,6 Stunden ergibt dies einen  Lohn von Fr. 48'584.65 (Fr. 3'893.-- : 40 x 41,6 x 12) im Jahr 2004. Nach Anpassung an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2006 und unter Berücksichtigung des Pensums von 45,6% ergibt dies ein jährliches Invalideneinkommen von Fr. 22'644.65. Bei diesem  wurde schliesslich ein leidensbedingter Abzug von 10%,  nicht zu beanstanden ist, vorgenommen, weshalb ein , jährliches Invalideneinkommen von Fr. 20'380.20 resultiert. Der
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Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 18'409.50 und des  von Fr. 20'380.20 ergibt (im erwerblichen Bereich)  Invaliditätsgrad von 0%.
Der Invaliditätsgrad im Bereich Haushalt beläuft sich – wie oben bereits festgestellt – immer noch auf 12,69%.
Insgesamt beträgt der Invaliditätsgrad im erwerblichen Bereich und im Haushalt 12,69% (12,69% + 0%). Für die Zeit seit dem 14. August 2007 hat die Vorinstanz den Invaliditätsgrad somit korrekt berechnet. Die Beschwerdeführerin hat ab diesem Zeitpunkt keinen Anspruch mehr auf eine Rente. Die Abänderung des Rentenanspruches kann allerdings gemäss Art. 88a Abs. 1 IVV erst nach Ablauf von drei Monaten erfolgen, weshalb die Aufhebung der Rente erst per 1. Dezember 2007 (Ablauf der dreimonatigen Frist am 14. November 2007) möglich ist.
6.3 Die Beschwerde ist somit teilweise gutzuheissen, und der Beschwerdeführerin ist vom 1. Juli 2006 bis zum 31. November 2007 eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Die Akten sind somit zur Berechnung der Rente an die Vorinstanz zurückzusenden.
7. Die Beschwerdeführerin beantragt berufliche Massnahmen, da die Ärzte eine diesbezügliche Empfehlung abgegeben hätten. Sie legt al - lerdings nicht dar, inwiefern berufliche Massnahmen bei ihr einen  Einfluss auf die Wiedereingliederung ins Berufsleben haben könnten.
Diesbezüglich ist in Übereinstimmung mit den Ausführungen der Vorinstanz festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin aufgrund des gesundheitlichen Zustandes nur noch in der Lage wäre, einfache  auszuüben, die keine beruflichen Kenntnisse voraussetzen. Somit drängt sich die Durchführung von beruflichen Massnahmen nicht auf und die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.
8.
8.1 Die Verfahrenskosten werden in der Regel der unterliegenden  auferlegt (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Bei diesem Ausgang des  sind der teilweise obsiegenden Beschwerdeführerin nur anteil - mässig Kosten aufzuerlegen. Diese werden vorliegend auf Fr. 150.--
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festgelegt. Einer (teilweise) unterliegenden Vorinstanz sind gemäss Art. 63 Abs. 2 VwVG keine Verfahrenskosten aufzuerlegen.
Der von der Beschwerdeführerin geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 300.-- ist mit den reduzierten Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 150.-- zu verrechnen und der Rest ist ihr nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils auf ein von ihr bekannt zu gebendes Konto zurückzuerstatten.
8.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten  (Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 des  vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Die  umfasst die Kosten der Vertretung sowie allfällige wei - tere notwendige Auslagen der Partei (Art. 8 VGKE). Die  ist im vorliegenden Verfahren durch die Gewerkschaft Syna vertreten (nichtanwaltliche berufsmässige Vertretung; Art. 10 Abs. 2 VGKE). Ihr ist daher eine Parteientschädigung für die ihr entstandenen notwendigen Kosten zuzusprechen. Da keine Kostennote eingereicht wurde, ist die Parteientschädigung aufgrund der Akten festzusetzen (Art. 14 Abs. 2 VGKE). Eine (reduzierte) Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 300.- erscheint angemessen.
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