Decision ID: dc460ec9-ae45-41ce-9b10-ad852f59863c
Year: 2016
Language: de
Court: SG_VGN
Chamber: SG_VGN_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
a.
A.Y. ist einziges Verwaltungsratsmitglied der X. AG. Zusammen mit seiner damaligen
Ehefrau B.Y. wurde er für die Kantons- und Gemeindesteuern 2003 ermessensweise
mit einem steuerbaren Vermögen von Fr. 0.-- und einem steuerbaren Einkommen von
Fr. 65‘000.-- sowie für die direkte Bundessteuer 2003 mit einem Einkommen von Fr.
59‘400.-- veranlagt. Die entsprechenden Veranlagungsverfügungen vom 16. März 2005
(act. G 7/6 II/1) erwuchsen in Rechtskraft. Am 19. Juli 2012 gab das Kantonale
Steueramt A.Y. bekannt, nach Abschluss der Buchprüfungen bei der X. AG und der Q.
AG (früherer Name: S. AG) seien seinem Einkommen 2003 Eigenprovisionen aus
Liegenschaftsverkauf von Fr. 1‘030‘000.-- und geldwerte Leistungen von Fr. 48‘000.--
zuzurechnen. Nach Abzug von Gewinnungskosten von Fr. 103‘000.-- ergebe sich für
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2003 ein zusätzliches Einkommen von Fr. 975‘000.--. Hieraus resultiere für 2003 eine
Nachsteuer von Fr. 283‘094.85 (Kantons- und Gemeindesteuern) bzw. Fr. 155‘081.80
(direkte Bundessteuer; act. G 7/6 I/18). Am 12. November 2012 teilte A.Y. mit, der
Betrag von Fr. 48‘000.-- sei falsch verbucht worden; er sei als Einkommen aus
selbständigem Haupterwerb zu qualifizieren. Für den Verkauf „Z.-strasse 00-01“ habe
er eine Provision von Fr. 35‘000.-- erhalten. Bei den weiteren Zahlungen (Fr. 995‘000.--)
habe es sich nicht um von ihm erzieltes Einkommen gehandelt (act. G 7/6 I/14). Auf ein
Schreiben des Steueramtes vom 1. Mai 2013 (act. G 7/6 I/13) reichte A.Y. verschiedene
Quittungen, Bestätigungen und Rechnungen ein mit dem Hinweis, dass einzelne
Vorgänge (bei ihm) nicht buchhalterisch zu erfassen gewesen seien. Zudem seien nicht
alle Transaktionen lückenlos nachzuweisen, da die Geschäfte schon nahezu zehn
Jahre zurückliegen würden (act. G 7/6 I/11).
b.
Mit Schreiben vom 9. Juli 2013 reduzierte das Steueramt das nachzubesteuernde
Einkommen auf Fr. 298‘000.-- (Fr. 348‘000.-- Einkommen abzüglich Gewinnungskosten
Fr. 50‘000.--) mit der Feststellung, dass die Umstände einer Provisionszahlung von
Fr. 730‘000.-- glaubhaft dargelegt worden seien; es sei dem steuerbaren Einkommen
2003 nicht zuzurechnen. Dies treffe auf die übrigen Zahlungen von Fr. 215‘000.-- nicht
zu (act. G 7/6 I/10). Nachdem A.Y. am 13. September 2013 weitere Unterlagen
nachgereicht hatte (act. G 7/6 I/7), verfügte das Steueramt am 22. November 2014 auf
der Grundlage eines nachzubesteuernden Einkommens von Fr. 298‘000.-- (Fr.
215‘000.-- + Fr. 48‘000.-- + Fr. 35‘000.--) Nachsteuern von Fr. 89‘120’40 (Kantons-
und Gemeindesteuern 2003) und Fr. 44‘621.55 (direkte Bundesteuer 2003; act. G 7/6 I/
4). Die hiergegen erhobene Einsprache (act. G 7/6 I/3) wies das Steueramt mit
Einspracheentscheid vom 18. Februar 2014 ab (act. G 7/6 I/1). Hiergegen erhob A.Y.
Rekurs (Kantons- und Gemeindesteuern) und Beschwerde (direkte Bundessteuer) (act.
G 7/1). Diese Rechtsmittel wurden von der Verwaltungsrekurskommission des Kantons
St. Gallen mit Entscheid vom 25. November 2014 abgewiesen (act. G 5).
B.
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a.
Gegen diesen Entscheid erhob A.Y. mit Eingabe vom 22. Dezember 2014 Beschwerde
mit den Anträgen, der Einspracheentscheid vom 18. Februar 2014 sei dahingehend zu
korrigieren, dass auf die Aufrechnung von geldwerten Leistungen im Betrag von
Fr. 215‘000.-- zu verzichten sei (Ziff. 1); eventualiter sei lediglich die Differenz zwischen
den nachweisbar auftragsgemäss verwendeten Mitteln und dem Betrag von
Fr. 215‘000.-- als Entschädigung für die Ausführung des Auftrags zu besteuern (Ziff. 2);
alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners (Ziff.
3).
b.
In der Vernehmlassung vom 12. Januar 2015 beantragte die Vorinstanz Abweisung der
Beschwerde und verwies zur Begründung auf die Ausführungen im angefochtenen
Entscheid (act. G 6). Der Beschwerdegegner verzichtete mit Eingabe vom 3. Februar
2015 auf eine Vernehmlassung und stellte Antrag auf Abweisung der Beschwerde (act.
G 9). Die Beschwerdebeteiligte verzichtete ebenfalls auf eine Stellungnahme (act. G
11).
c.
Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten in den Eingaben des vorliegenden

Verfahrens wird, soweit für den Entscheid relevant, in den nachstehenden Erwägungen
eingegangen.
Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1.
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Da die steuerrechtlichen Vorschriften des Bundes und der Kantone zur Nachsteuer-
Veranlagung vereinheitlicht sind, erledigte die Vorinstanz den Rekurs betreffend die
Kantons- und Gemeindesteuern einerseits und die Beschwerde betreffend die direkte
Bundessteuer anderseits zu Recht im gleichen Entscheid, aber mit getrennten
Dispositivziffern; unter diesen Umständen durfte auch der Beschwerdeführer die
Beschwerden in einer gemeinsamen Rechtsschrift erheben (BGE 135 II 260 E. 1.3).
Ebenso ist es zulässig, dass das Verwaltungsgericht über die Beschwerden im gleichen
Urteil entscheidet (vgl. BGer 2C_440 und 441/2014 vom 10. Oktober 2014 E. 1.2).
Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59 Abs. 1 des
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP; Art. 229 in Verbindung
mit Art. 196 Abs. 1 des Steuergesetzes, sGS 811.1, StG; Art. 1 Abs. 3 und Art. 7 Abs. 2
der Verordnung zum Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 145
des Gesetzes über die direkte Bundessteuer, SR 642.11, DBG). Der Beschwerdeführer
ist zur Beschwerde legitimiert, und die Eingabe vom 22. Dezember 2014 entspricht
zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 229 in Verbindung
mit Art. 194 Abs. 1 StG in Verbindung mit Art. 64 und Art. 48 Abs. 1 VRP; Art. 145 in
Verbindung mit Art. 140 Abs. 1 und 2 DBG). Auf die Beschwerde ist somit
grundsätzlich einzutreten. Nicht einzutreten ist auf das Begehren, der
Einspracheentscheid vom 18. Februar 2014 sei aufzuheben, da der angefochtene
Rekursentscheid an dessen Stelle getreten ist (Devolutiveffekt; vgl. BGE 129 II 438 E.
1).
Jeder Ehegatte kann im Steuerveranlagungsverfahren die Verfahrensrechte selbständig
ausüben. Seine Handlungen binden indes auch den anderen Ehegatten. Der
nichthandelnde Ehegatte wird somit durch den handelnden Ehegatten vertreten. Diese
Vertretungsvermutung gilt für die Steuerperioden, während denen die Ehegatten
gemeinsam zu veranlagen sind, auch noch, nachdem die Voraussetzungen für die
gemeinsame Steuerpflicht weggefallen sind (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,
Handkommentar zum DBG, 2. A. 2009, Rz. 6 zu Art. 113 DBG). Obschon vorliegend
nur der Beschwerdeführer gegen die Nachsteuer-Veranlagung betreffend das Jahr
2003 die Rechtsmittel (Einsprache, Rekurs, Beschwerde) einlegte, gilt diesbezüglich die
Vermutung, dass er auch für seine frühere Ehefrau, von welcher er nach Lage der Akten
(act. G 2 S. 5 oben) seit 2008 geschieden ist, gehandelt habe. Unbestritten blieb in
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diesem Zusammenhang die Feststellung im vorinstanzlichen Entscheid, dass die
Solidarhaftung der früheren Ehegatten für alle offenen Steuerschulden entfällt und
ausschliesslich die Anteile des Beschwerdeführers am Gesamteinkommen des Jahres
2003 im Streit liegen (act. G 2 S. 4 f.).
Die Kognition des Verwaltungsgerichts ist auf Rechtsverletzungen beschränkt; der
Beschwerdeführer kann sich sodann auch darauf berufen, die angefochtene Verfügung
oder der angefochtene Entscheid beruhe auf einem unrichtig oder unvollständig
festgestellten Sachverhalt (Art. 61 VRP).
2.
2.1.
Materiell einzig streitig ist, ob der vorinstanzliche Entscheid die vom
Beschwerdegegner im Rahmen eines Nachsteuerverfahrens vorgenommene
Aufrechnung von geldwerten Leistungen im Betrag von Fr. 215‘000.-- zum steuerbaren
Einkommen 2003 des Beschwerdeführers zu Recht bestätigte.
Ergibt sich aufgrund von Tatsachen oder Beweismitteln, die der Steuerbehörde nicht
bekannt waren, dass eine Veranlagung zu Unrecht unterblieben oder eine
rechtskräftige Veranlagung unvollständig ist, oder ist eine unterbliebene oder
unvollständige Veranlagung auf ein Verbrechen oder Vergehen gegen die
Steuerbehörde zurückzuführen, so wird die nicht erhobene Steuer samt Zins als
Nachsteuer eingefordert (Art. 199 Abs. 1 StG; Art. 151 Abs. 1 DBG). In Art. 53 StHG ist
der Tatbestand der Nachsteuer in gleicher Weise geregelt. Als nicht bekannt im Sinn
der gesetzlichen Tatbestände gelten Tatsachen und Beweismittel, die zum Zeitpunkt
der Veranlagung bereits bestanden haben, aber während des ordentlichen
Veranlagungsverfahrens oder eines allenfalls sich daran anschliessenden
Rechtsmittelverfahrens nicht aktenkundig waren, d.h. also erst nach der rechtskräftigen
Veranlagung eines Steuerpflichtigen zum Vorschein gekommen sind (vgl. Zigerlig/
Oertli/Hofmann, Das St. gallische Steuerrecht, 7. Aufl. 2014, VII./Rz. 110 mit Hinweisen;
Höhn/Waldburger, Steuerrecht, Band I, 9. Aufl., Bern 2001, S. 985 f.; VerwGE B
2010/230 vom 26. Januar 2011, E. 4).
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2.2.
Die Frage, ob der Betrag von Fr. 215‘000.-- als Einkommen des Beschwerdeführers
aus selbständiger Erwerbstätigkeit (Art. 18 Abs. 1 und 27 Abs. 1 DBG; Art. 31, 40
Abs. 1 und 42 StG) für das Jahr 2003 nachzubesteuern ist, beantwortet sich nach
Massgabe der im Steuerrecht geltenden Beweislastverteilung. Nach dieser trägt die
Steuerbehörde die Beweislast für Tatsachen, welche die Steuerschuld begründen oder
mehren, die steuerpflichtige Person für Tatsachen, welche die Steuerschuld aufheben
oder mindern (Zigerlig/Oertli/Hofmann, a.a.O., VI. Rz. 15, VII. Rz. 23). Beweisbelastet
für den Nachbesteuerungs-Sachverhalt ist konkret somit grundsätzlich der
Beschwerdegegner. Im Steuerverfahren kommt der Untersuchungsgrundsatz zur
Anwendung (Art. 176 StG). Die Veranlagungsbehörde ist verpflichtet, die für die
Besteuerung relevanten Tatsachen von Amtes wegen abzuklären (Zigerlig/Oertli/
Hofmann, a.a.O., VII. Rz. 19), wobei sie die steuerpflichtige Person auffordert, die
erforderlichen Sachdarstellungen und Beweismittel beizubringen (Richner/Frei/
Kaufmann/Meuter, a.a.O., Rz. 7 zu Art. 123 DBG). Der Untersuchungsgrundsatz wird
durch die Mitwirkungspflicht der Parteien relativiert. Eine Mitwirkungspflicht besteht
insbesondere für die Beschaffung von Unterlagen, welche nur die Parteien liefern
können, und für die Abklärung von Tatsachen, welche eine Partei besser kennt als die
Behörde (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Rz. 9 zu Art. 123 DBG; Zigerlig/
Oertli/Hofmann, a.a.O., VII. Rz. 25). Die Mitwirkungspflicht besteht ungeachtet der
Verteilung der objektiven Beweislast. Die steuerpflichtige Person ist auch hinsichtlich
steuererhöhender Tatsachen mitwirkungspflichtig, obwohl hierfür die
Veranlagungsbehörde die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen hat (Richner/Frei/
Kaufmann/Meuter, a.a.O., Rz. 5 zu Art. 126 DBG). Verletzt die steuerpflichtige Person
ihre Mitwirkungspflichten hinsichtlich steuererhöhender Tatsachen, kann eine
Ermessensveranlagung vorgenommen werden, nachdem die steuerpflichtige Person
zur Erfüllung der Verfahrenspflichten gemahnt wurde (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,
a.a.O., Rz. 50 zu Art 126 DBG; Zigerlig/Oertli/Hofmann, a.a.O., VII. Rz. 21 und 26).
Insbesondere bei bargeldintensivem Geschäftsverkehr - wie er auch vorliegend zur
Diskussion steht (vgl. nachstehende E. 3.1) - steht und fällt die Beweiskraft der
Buchhaltung (von Selbständigerwerbenden) mit der Kassabuchführung. Diese muss
fortlaufend und zeitnah mit periodischer Saldierung (Kassasturz) erfolgen. Für sämtliche
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Buchungen müssen nach Möglichkeit Belege vorhanden sein, auf die einfach und
rasch zurückgegriffen werden kann. Fehlt der Kassasturz, bilden die Aufzeichnungen
keine Gewähr für die lückenlose Erfassung aller Bargeldbewegungen. Erweist sich die
Kassabuchführung als mangelhaft, zieht dies die Vermutung der Unrichtigkeit der
Buchhaltung nach sich, wobei es nicht darauf ankommt, ob konkrete materielle Mängel
in der Buchhaltung nachgewiesen sind oder nicht. Diese Unrichtigkeitsvermutung kann
grundsätzlich durch den Nachweis der materiellen Richtigkeit widerlegt werden, es sei
denn, die festgestellten formellen Mängel bewirkten ihrer Natur nach eine nicht zu
beseitigende Ungewissheit über Höhe und Zusammensetzung des
Geschäftsergebnisses (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Rz. 56 zu Art. 123 DBG
mit Hinweisen).
3.
3.1.
Gemäss Quittung vom 15. Januar 2003 nahm der Beschwerdeführer als Vertreter der
damaligen S. AG bzw. für die letztere von C.M. ein „Beratungshonorar Verkauf Z.-
strasse 00-01“ von Fr. 215‘000.-- in bar entgegen (act. G 7/2/3). Laut einer weiteren
Quittung vom selben Datum erhielt der Beschwerdeführer von C.M. für sich selbst als
„Beratungshonorar und Bürgschaft Z.-strasse 00-01“ den Barbetrag von Fr. 35‘000.--
(act. G 7/2/4). Der Beschwerdeführer bestätigt wie bereits in den vorinstanzlichen
Verfahren, dass er vom zwischenzeitlich verstorbenen Eigentümer der S. AG beauftragt
worden sei, Renovationsarbeiten an zwei Liegenschaften der S. AG (U.-strasse 02 +
03, D.; K.-strasse 04, E.) zu leiten und den Betrag von Fr. 215‘000.-- hierfür zu
verwenden (act. G 1 S. 3-5). Die T. AG bestätigte in diesem Zusammenhang am 5.
September 2013 den Erhalt von Fr. 153‘633.-- in bar (mit korrekter Verbuchung bei ihr)
für Arbeiten an den beiden erwähnten Liegenschaften, wobei sie die Einzelrechnungen
aus dem Jahr 2003 beilegte (act. G 7/2/5a-k). Die F.-Baurenovationen, die G. AG, das
EW D. sowie die H. AG bescheinigten sodann den Erhalt von Fr. 19‘500.-- (act. G
7/2/6), Fr. 9‘834.-- (act. G 7/2/7), Fr. 8‘289.25 (act. G 7/2/8) und von Fr. 921.60 (act. G
7/2/9). Die N. AG weigerte sich, den Erhalt des von ihr der S. AG in Rechnung
gestellten Betrages von Fr. 11‘755.-- zu bestätigen; lediglich die entsprechende
Rechnung liegt bei den Akten (act. G 7/2/10).
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3.2.
Die Vorinstanz schützte im angefochtenen Entscheid den Standpunkt des
Beschwerdegegners, wonach das vom Beschwerdeführer namens der S. AG am 15.
Januar 2003 von C.M. in bar entgegengenommene Beratungshonorar von Fr.
215‘000.-- dem Beschwerdeführer als „Eigenprovision“ zugeflossen und nicht an die S.
AG weitergeleitet bzw. für diese Unternehmung verwendet worden sei. Zur Begründung
hielt sie fest, die Zahlung an die T. AG von Fr. 46‘396.65 (act. G 7/2/5a S. 2 und G
7/2/5j) sei am 5. Mai 2004 und somit nach der gerichtlichen Auflösung der T. AG vom
19. Februar 2004 erfolgt. Unklar sei damit, wie dieser Betrag „ordnungsgemäss und
korrekt“ in der Buchhaltung dieser Unternehmung habe verbucht werden können.
Sodann gehe aus den Unterlagen nicht eindeutig hervor, ob im Zusammenhang mit
dem Bauprojekt „Mehrfamilienhaus E.“ Fr. 34‘579.50 oder Fr. 31‘000.--, wie die
angebrachte Korrektur vermuten lasse (act. G 7/2/5k), geleistet worden seien. Im
Weiteren habe die T. AG der S. AG am 9. September 2003 Fr. 22‘800.-- für Maler- und
Reinigungsarbeiten in Rechnung gestellt. Auf der Rechnung seien jedoch in bar zu
entrichtende „A Conto-Zahlungen“ vom 11. und 26. September 2003 von Fr. 6‘000.--
und Fr. 5‘000.-- in Abzug gebracht worden (act. G 7/2/5b). Da derartige Zahlungen den
Charakter von Vorauszahlungen hätten, sei nicht nachvollziehbar, weshalb sie nach
Rechnungstellung bezahlt worden seien. Für die zweite Akontozahlung sei die
Barzahlung bestätigt worden. Auf den weiteren eingereichten Rechnungen der T. AG
befänden sich keine Barzahlungsvermerke. Im Übrigen habe der ehemalige
Geschäftsführer der T. AG bestätigt, den Gesamtbetrag von Fr. 153‘633.-- in den
Jahren 2002 bis 2004 erhalten zu haben, obwohl die Zahlungen nur das Jahr 2003
betroffen hätten. Angesichts dieser Umstände bestünden erhebliche Zweifel an der
Richtigkeit der Bestätigung (act. G 2 S. 7 f.).
Auch die Bestätigung der F.-Baurenovationen vom 23. August 2013 (act. G 7/2/6a
vermöge keine Barzahlung zu beweisen. Darin werde lediglich bestätigt, dass der
Rechnungsbetrag vollumfänglich bezahlt worden sei. Die G. AG bestätigte zwar
gewisse Teilzahlungen; dass diese in bar erfolgt seien, gehe aus ihrem Brief jedoch
nicht hervor (act. G 7/2/7a). Auch aus den Rechnungen des EW D., der H. AG und der
N. AG (act. G 7/2/8a, 7/2/9a, 7/2/9b, 7/2/10) würden sich keine Nachweise für
Barzahlungen durch den Beschwerdeführer ergeben. Es sei dem Beschwerdeführer
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nicht gelungen nachzuweisen, dass die von ihm am 15. Januar 2003 vereinnahmten
Fr. 215‘000.-- tatsächlich an die S. AG zurückgeflossen seien. Es sei zwar davon
auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Namen dieses Unternehmens tätig
gewesen sei. Dies lasse jedoch keine Rückschlüsse auf die dafür verwendeten Mittel
zu. Der Beschwerdeführer verhalte sich widersprüchlich, wenn er einerseits im Namen
der S. AG Aufträge vergebe bzw. als Bauherr zeichne und anderseits ausführe, keine
Funktion bei diesem Unternehmen innegehabt zu haben, sondern lediglich die
Sanierung zweier Liegenschaften beaufsichtigt und für die Bezahlung der
entsprechenden Arbeiten treuhänderisch eine Provisionszahlung entgegengenommen
zu haben. Es sei nicht glaubwürdig, dass zwei relativ umfangreiche Bauprojekte
vollständig mit Bargeld bezahlt würden (act. G 2 S. 8).
3.3.
Der Beschwerdeführer hält beschwerdeweise daran fest, dass er Fr. 215‘000.-- aus
einem Provisionsgeschäft in bar treuhänderisch im Auftrag der S. AG
entgegengenommen und für sie verwendet habe. Er könne die Verwendung von Fr.
203‘932.85 auch rund zehn Jahre nach dem Sachverhalt nachweisen. Er sei zu keiner
Zeit Eigentümer oder Verwaltungsrat oder in irgendeiner anderen
gesellschaftsrechtlichen Funktion bei der S. AG tätig gewesen. Auch sei er nicht für
ihre Buchführung und ihre Steuererklärungen verantwortlich gewesen. Es gebe keine
andere schlüssige Erklärung für die Mittelverwendung zugunsten der S. AG als der von
ihm dargelegte Hergang. Es widerspreche jeder Logik, dass er steuerbare Einkünfte
erzielt haben solle, welche er für die Sanierung zweier Liegenschaften einer nicht ihm
gehörenden Gesellschaft verwendet habe. Er habe sämtliche Zahlungen in bar
geleistet. Dies als unglaubwürdig zu bezeichnen, widerspreche der Akten- und
Sachlage. Die Schlussabrechnung der T. AG sei erst im Mai 2004 erfolgt. Der Umstand,
dass zu diesem Zeitpunkt das Konkursverfahren über diese Gesellschaft bereits
eingestellt gewesen sei, könne nicht zu seinen Lasten ausgelegt werden. Die
Würdigung der eingebrachten Beweismittel für die Zahlungen an die T. AG seien
einseitig erfolgt, und die Belege würden aufgrund kleinerer Ungereimtheiten pauschal
und gesamthaft als unglaubwürdig eingestuft. Als Steuerpflichtiger könne er nicht mehr
als eine Bestätigung des Empfängers einreichen, wonach dieser die Beträge bar
erhalten habe. Die Tatsache, dass die beauftragten Unternehmen ihm eine Bestätigung
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zugestellt hätten, sei bereits Beleg dafür, dass die Aufträge von ihm erteilt und auch
bezahlt worden seien. Es sei nicht ersichtlich, weshalb er Nachsteuern für etwas
bezahlen solle, was er offensichtlich nicht als Einnahme erhalten und nachweislich
auftragsgemäss verwendet habe. Mehr als zehn Jahre später die Belege einseitig zu
seinen Ungunsten auszulegen, sei nicht gerechtfertigt. Bei der geltenden
Beweislastverteilung sollten nicht unterschiedliche Massstäbe an steuerbegründende
und steuermindernde Tatsachen gestellt werden (act. G 1 S. 5-10).
3.4.
3.4.1.
Was vorab die am 5. Mai 2004 erfolgte Zahlung an die T. AG von Fr. 46‘396.65 (act. G
7/2/5a) betrifft, ist festzuhalten, dass die Konkurseröffnung über diese Gesellschaft am
19. Februar 2004 mit Einstellung des Konkursverfahrens am 4. März 2004 einen
Zahlungseingang nach diesem Datum bzw. eine tatsächliche Entgegennahme einer
Zahlung durch den Vertreter bzw. einzigen Verwaltungsrat der T. AG entgegen der
Auffassung der Vorinstanz nicht zum vornherein ausschloss. Dies umso weniger, als
dabei nicht eine Liquidationshandlung behauptet wird, sondern ein nachträglicher
Eingang von Guthaben der T. AG, welche im Rahmen der Prüfung der
Konkurseinstellungsvoraussetzungen nicht berücksichtigt worden waren. Die Frage,
wie eine solche Zahlung konkursrechtlich (vgl. dazu R. Schober, in: D. Hunkeler [Hrsg.],
Kurzkommentar Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz, 2. Aufl. 2014, Rz. 17 f. zu
Art. 230 SchKG) zu interpretieren wäre und ob der Zahlungsempfänger zur
Entgegennahme der Zahlung überhaupt berechtigt war, braucht insofern nicht näher
untersucht zu werden, als die Antwort darauf zur Klärung der vorliegenden Streitfrage,
ob der Beschwerdeführer im Namen der S. AG eine Barzahlung an die T. AG
tatsächlich geleistet hatte, nichts beizutragen vermöchte. Sodann wird der Begriff der
Akontozahlung umgangssprachlich zwar oft im Sinn einer Vorauszahlung verstanden;
sie kann jedoch auch die Bedeutung einer Abschlagszahlung (nach Rechnungstellung)
bzw. einer Zahlung auf laufende Rechnung haben (vgl. Duden, Deutsches
Universalwörterbuch, 7. Aufl., S. 110 und 119). Wenn somit auf der Rechnung vom
9. September 2003 in bar zu entrichtende „A Conto-Zahlungen“ vom 11. und 26.
September 2003 von Fr. 6‘000.-- und Fr. 5‘000.-- vermerkt wurden (act. G 7/2/5b), so
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vermögen diese nach Rechnungstellung bescheinigten Zahlungen die von Seiten der T.
AG bestätigte Barzahlung (act. G 7/2/5a) noch nicht in Zweifel zu ziehen. Dies gilt auch
für den Umstand, dass sich auf der Bestätigung (act. G 7/2/5a) pauschal ein
Zahlungszeitraum „2002-2004“ vermerkt ist. Im Weiteren kann in der Feststellung der
Vorinstanz, wonach der Beschwerdeführer einerseits im Namen der S. AG Aufträge
vergeben bzw. die Sanierung zweier Liegenschaften beaufsichtigt und für die
Bezahlung der entsprechenden Rechnungen treuhänderisch eine Provisionszahlung
entgegengenommen habe, anderseits jedoch eine Funktion bei diesem Unternehmen
verneine (act. G 2 S. 8), insofern kein Widerspruch erblickt werden, als mit „Funktion“ in
einer Unternehmung in der Regel eine Arbeitnehmer- oder Organstellung gemeint ist.
Der Beschwerdeführer war jedoch bei der S. AG weder Arbeitnehmer noch Organ, und
auch das von ihm behauptete Auftragsverhältnis ist nicht nachgewiesen. Seine
Aussage im Schreiben vom 10. September 2012, wonach er Liegenschaftsgeschäfte
immer über eine seiner Firmen abgewickelt habe (act. G 7/6 I/16), schliesst entgegen
dem Standpunkt der Vorinstanz (act. G 2 S. 8) die Entgegennahme einer
Provisionszahlung im Namen der S. AG zur Sanierung von Liegenschaften der S. AG
noch nicht aus. Sodann dürften Barzahlungen in der erwähnten Grössenordnung zwar
schon im Jahr 2003 in der Baubranche nicht dem Regelfall entsprochen haben bzw.
eher unüblich gewesen sein. Dies bildet jedoch noch keinen Grund, der
Barzahlungsabwicklung als solcher zum vornherein die Glaubwürdigkeit abzusprechen.
3.4.2.
Der Beschwerdeführer weist nun allerdings den bargeldintensiven Geschäftsverkehr
nach Lage der dem Gericht vorliegenden Akten nicht anhand eines Kassabuchs und
entsprechender Belege nach, woraus sich wie dargelegt die Vermutung der
Unrichtigkeit hinsichtlich der Buchführung als Selbständigerwerbender ergibt. Diese ist
zwar einem Gegenbeweis grundsätzlich zugänglich (vgl. vorstehende E. 2.2 zweiter
Absatz). Konkret erscheint jedoch die von ihm nachträglich beigebrachte
Barzahlungsbestätigung für sich allein nicht geeignet, die vorerwähnte Barzahlung zu
beweisen. Die fehlende bzw. nicht nachgewiesene Kassabuchführung hat m.a.W. eine
nicht zu beseitigende Ungewissheit über den Grund und die Höhe des im Nachhinein
bestätigten Barzahlungsbetrags zur Folge. Dies gilt umso mehr, als der
Beschwerdeführer nicht in der Lage ist, Baueingaben, Bauabrechnungen sowie weitere
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Akten über die Abwicklung der einzelnen Sanierungen beizubringen. In diesem
Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass Selbständigerwerbende
Buchungsbelege, Geschäftskorrespondenz sowie sonstige Belege, die mit ihrer
Tätigkeit in Zusammenhang stehen, während 10 Jahren aufbewahren müssen (Richner/
Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Rz. 17 zu Art. 58 DBG [zum Fristenlauf] und Rz. 52 ff. zu
Art. 126 DBG). Belege betreffend das Jahr 2003 hätte der Beschwerdeführer bis Ende
2013 aufbewahren müssen. Die Einleitung des Nachsteuerverfahrens war im Juli 2012
(act. G 7/6 I/18) und damit noch vor Ablauf dieser Frist erfolgt.
Angesichts dieser Verhältnisse erscheint die von der T. AG im Nachhinein bestätigte
Barzahlung von Fr. 153‘633.-- durch den Beschwerdeführer für die S. AG nicht
zureichend belegt. Hieran vermag nichts zu ändern, dass kein Grund ersichtlich ist, aus
welchem der Beschwerdeführer auf eigene Rechnung, ohne Veranlassung von Seiten
der S. AG, die Renovationsarbeiten an Liegenschaften der S. AG hätte durchführen
sollen. Dies gilt auch für den Umstand, dass der Beschwerdeführer laut einer von C.M.
ausgestellten separaten Quittung vom 15. Januar 2003 für sich selbst ein
„Beratungshonorar und Bürgschaft Z.-strasse 00-01“ von Fr. 35‘000.-- erhalten hatte
(act. G 7/2/4). Im erwähnten Umfang (Fr. 153‘633.--) erfolgte somit zu Recht eine
nachzubesteuernde Aufrechnung zum Einkommen des Beschwerdeführers aus
selbständiger Erwerbstätigkeit 2003.
3.4.3.
Mit Bezug auf die Bestätigungen der F.-Baurenovationen vom 23. August 2013 (act. G
7/2/6a) und der G. AG (act. G 7/2/7a) sowie die Rechnungen des EW D., der H. AG und
der N. AG (act. G 7/2/8a, 7/2/9a, 7/2/9b, 7/2/10) gilt das vorstehend Ausgeführte
betreffend fehlende Kassabuchführung ebenfalls. Im Weiteren ist festzuhalten, dass
sich diesen Belegen keine Begleichung der entsprechenden Beträge durch den
Beschwerdeführer für die S. AG in bar entnehmen lässt. Entgegen der Auffassung des
Beschwerdeführers ergibt sich aus der Tatsache der Zustellung von Bestätigungen
durch die beauftragten Unternehmen allein kein zureichender Beleg dafür, dass die
Aufträge auch durch ihn und in bar bezahlt wurden (act. G 1 S. 8). Hinsichtlich seines
Begehrens um allfällige Nachfristansetzung zur Beibringung von weiteren
Barzahlungsbestätigungen (act. G 1 S. 8) ist festzuhalten, dass die Barzahlung durch
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den Beschwerdeführer im Auftrag bzw. für die S. AG die (einzige) Streitfrage des
Einsprache-, des Rekurs- und des vorliegenden Beschwerdeverfahrens war. Das
Beweisthema war somit von Beginn weg klar festgelegt, und der Beschwerdeführer
hätte im Rahmen seiner Mitwirkungsobliegenheit genügend Gelegenheit und Zeit
gehabt, die entsprechenden Belege - auch noch im vorliegenden Verfahren - von sich
aus beizubringen. Eine Nachfristansetzung durch das Verwaltungsgericht mit
entsprechender Aufforderung zur Beibringung weiterer Belege erscheint von daher
nicht gerechtfertigt. Eine Verwendung von Bargeld durch den Beschwerdeführer im
Namen der S. AG kann somit auch in den vorerwähnten Fällen nicht als belegt gelten.
Die Nichterbringung dieses Beweises wirkt sich zulasten des diesbezüglich
beweisbelasteten Beschwerdeführers aus. Somit bleibt es auch im Betrag von
Fr. 50‘299.85 (Fr. 19‘500.-- [act. G 7/2/6] + Fr. 9‘834.-- [act. G 7/2/7] + Fr. 8‘289.25
[act. G 7/2/8] + Fr. 921.60 [act. G 7/2/9] + Fr. 11‘755.-- [act. G 7/2/10]) bei der
nachzubesteuernden Aufrechnung zum Einkommen 2003 des Beschwerdeführers aus
selbständiger Erwerbstätigkeit.
3.5.
Unbestritten blieb die Feststellung im vorinstanzlichen Entscheid, wonach der
Beschwerdegegner im Zeitpunkt der ermessensweisen Veranlagung der Kantons- und
Gemeindesteuern 2003 und der direkten Bundessteuer 2003 keine Kenntnis von dem
am 15. Januar 2003 entrichteten Beratungshonorar gehabt und er diese Kenntnis erst
seit 2006 hatte (act. G 7/6 I/22). Das Nachsteuerverfahren wurde somit am 19. Juli
2012 innerhalb der zehnjährigen Verwirkungsfrist (Art. 152 Abs. 1 DBG, Art. 203 Abs. 1
StG) eingeleitet.
4.
4.1.
Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde, soweit darauf einzutreten
ist, unter Bestätigung des Rekursentscheids vom 25. November 2014 abzuweisen.
Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP; Art.
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145 in Verbindung mit Art. 144 Abs. 1 DBG). Eine Entscheidgebühr von Fr. 3'000.--
erscheint angemessen (Art. 145 in Verbindung mit Art. 144 Abs. 5 DBG; Art. 7 Ziff. 222
Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der Beschwerdeführer hat somit amtliche
Kosten von Fr. 3‘000.-- zu bezahlen, unter Verrechnung mit den von ihm geleisteten
Kostenvorschüssen.
4.2.
Eine ausseramtliche Entschädigung ist nicht zuzusprechen (Art. 98bis VRP; Art. 145 in
Verbindung mit Art. 144 Abs. 4 DBG und Art. 64 Bundesgesetz über das
Verwaltungsverfahren, SR 172.021).