Decision ID: 9a04e97f-aac7-5c88-98a0-1a833bfc75e7
Year: 2009
Language: de
Court: SG_VG
Chamber: SG_VG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ A. H., geb. 1976, ist Staatsangehöriger von Kosovo. Er heiratete am 8. September
2005 in Wattwil die Schweizer Bürgerin M. B., geb. 1962. In der Folge wurde dem
Ehemann am 28. September 2005 eine Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des
Familiennachzugs zum Verbleib bei der Ehefrau erteilt.
Am 15. November 2006 ersuchte der Ehemann um Verlängerung der
Aufenthaltsbewilligung. Auf dem Gesuchsformular vermerkte das Einwohneramt, dass
der Ehemann in Glattfelden wohnt und gemäss der Ehefrau die Scheidung laufe. Auf
Anfrage teilte die Ehefrau dem Ausländeramt schriftlich mit, sie hätten Differenzen
gehabt, die sich aber wieder gelegt hätten; sie seien wieder zusammen. In der Folge
wurde die Aufenthaltsbewilligung des Ehemannes bis 7. September 2008 verlängert.
Am 13. Juni 2007 leitete die Ehefrau beim Kreisgericht Obertoggenburg-
Neutoggenburg ein Eheschutzverfahren ein.
Mit Verfügung vom 13. Juni 2008 widerrief das Ausländeramt die
Aufenthaltsbewilligung von A. H. und wies diesen an, die Schweiz bis spätestens
19. August 2008 zu verlassen. Zur Begründung wurde angeführt, die Eheleute lebten
nicht mehr zusammen.
B./ Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 1. Juli 2008 erhob A. H. Rekurs, der vom
Sicherheits- und Justizdepartement mit Entscheid vom 7. April 2009 abgewiesen
wurde.
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C./ Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 23. April 2009 erhob A. H. Beschwerde
beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, eine Frist bis 15. Mai 2009 zur Antragstellung
und Begründung anzusetzen.
Nachdem dem Beschwerdeführer eine Frist bis 15. Mai 2009 für die Ergänzung der
Beschwerde und die Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 2'000.-- angesetzt
worden war, ersuchte er mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 12. Mai 2009 um
unentgeltliche Prozessführung. In der Beschwerdeergänzung vom 15. Mai 2009
beantragte er, der Entscheid des Sicherheits- und Justizdepartements vom 7. April
2009 sei aufzuheben und die Aufenthaltsbewilligung sei zu verlängern, eventualiter sei
die Sache zur erweiterten Sachverhaltsabklärung an das Ausländeramt
zurückzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Zur Begründung wird im
wesentlichen vorgebracht, es sei zutreffend, dass es in der Ehe nach gut einem Jahr
"kriselte". Dies sei auf die schwierige Persönlichkeit der Ehefrau zurückzuführen. Der
Ehewille sei beim Beschwerdeführer stets vorhanden gewesen und sei auch weiterhin
vorhanden. Er sei von seiner Ehefrau "gezwungen" worden, die eheliche Wohnung zu
verlassen, worauf er den Wohnsitz so gewählt habe, dass er der Arbeitsstelle möglichst
nahe sei und günstige Rahmenbedingungen gehabt habe. Trotz des Getrenntlebens
hätten die Eheleute stets guten Kontakt zueinander gehabt. Auf die weiteren
Vorbringen in der Beschwerde wird, soweit wesentlich, in den nachstehenden
Erwägungen eingegangen.
Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 20. Mai 2009 unter Hinweis auf
die Erwägungen des angefochtenen Entscheids die Abweisung der Beschwerde.

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Der
Beschwerdeführer ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeeingaben vom 23. April und
15. Mai 2009 wurden rechtzeitig eingereicht und entsprechen formal und inhaltlich den
gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48
Abs. 1 und 2 VRP). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
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2. Nach Art. 42 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer
(SR 142.20, abgekürzt AuG) haben ausländische Ehegatten von Schweizerinnen
Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit
diesen zusammenwohnen. Nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft
besteht nach Art. 50 Abs. 1 AuG der Anspruch des Ehegatten und der Kinder auf
Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 weiter, wenn die
Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche
Integration besteht (lit. a), oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt
in der Schweiz erforderlich machen (lit. b).
2.1. Nach Art. 62 lit. d AuG kann die zuständige Behörde Bewilligungen, ausgenommen
die Niederlassungsbewilligung, widerrufen, wenn der Ausländer eine mit der
Bewilligung verbundene Bedingung nicht einhält. Eine erfolgreiche Integration nach
Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG liegt vor, wenn der Ausländer namentlich die rechtsstaatliche
Ordnung und die Werte der Bundesverfassung respektiert und den Willen zur
Teilnahme am Wirtschaftsleben und zum Erwerb der am Wohnort gesprochenen
Landessprache bekundet (vgl. Art. 77 Abs. 4 der Verordnung über Zulassung,
Aufenthalt und Erwerbstätigkeit, SR 142.201).
2.2. Der Beschwerdeführer heiratete die Schweizer Bürgerin M. B. am 8. September
2005.
Das Betreibungsamt Wattwil kündigte dem Ehemann auf den 15. September 2006 eine
Pfändung an. Der Ehemann war nicht anwesend und liess sich auch nicht vertreten.
Auch leistete er den Vorladungen des Betreibungsamtes vom 18. und 26. September
2006 keine Folge. Das Betreibungsamt erhob in der Folge Strafanzeige gegen A. H.
wegen Ungehorsams im Betreibungsverfahren. Die Polizei lud ihn darauf schriftlich auf
den 17. Oktober 2006 auf die Polizeistation Wattwil vor. Dieser Vorladung leistete der
Beschwerdeführer keine Folge. Die Ehefrau erklärte am 19. Oktober 2006 gegenüber
der Polizei, ihr Ehemann lebe seit vier Monaten nicht mehr in Wattwil. Sie wisse nicht,
wo er sich aufhalte. Über die ihr bekannte Handynummer sei er nicht mehr erreichbar.
Sie wolle sich scheiden lassen. Die Abklärungen ergaben, dass der Ehemann in
Glattfelden wohnte und in Lengnau arbeitete.
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Am 15. November 2006 beantragte der Ehemann die Verlängerung der
Aufenthaltsbewilligung. Das Einwohneramt der Gemeinde Wattwil hielt im
Gesuchsformular fest, dass der Ehemann in Glattfelden wohnt und gemäss der Ehefrau
die Scheidung laufe. In der Folge tätigte das Ausländeramt Abklärungen. Die Ehefrau
hielt gegenüber dem Ausländeramt am 29. November 2006 schriftlich fest, dass sie
nicht mehr getrennt lebten. Sie hätten Differenzen gehabt, die sich aber durch die
Arbeitsaufnahme des Ehemannes gelegt hätten. Sie seien wieder zusammen.
Das Kreisgericht Obertoggenburg-Neutoggenburg teilte der Gemeinde Wattwil am
22. Juni 2007 mit, dass die Ehefrau am 13. Juni 2007 gegen ihren Ehemann ein
Eheschutzverfahren anhängig gemacht hatte.
Anlässlich der Einvernahme der Ehefrau wegen Verdachts der Widerhandlung im
Betreibungsverfahren am 5. Juli 2007 hielt diese fest, ungefähr ein halbes Jahr nach
der Heirat hätten sie und ihr Ehemann Krach wegen finanziellen Dingen gehabt, weil
der Ehemann nicht gearbeitet habe. Sie habe die Scheidung eingeben wollen. Nachher
hätten sie es noch einmal probiert. Als der Ehemann dann im September 2006 die
Verlängerung der Bewilligung erhalten habe, sei er für zwei Wochen verschwunden. Er
sei dann nur noch sporadisch bei ihr in Wattwil aufgetaucht, wann es ihm gepasst
habe. Definitiv nicht mehr bei ihr wohne ihr Ehemann seit Juni 2007. Sie habe in jenem
Monat die Scheidung eingereicht.
Im Rekursverfahren reichte der Beschwerdeführer eine schriftliche Erklärung seiner
Ehefrau ein. Darin ersuchte diese, ihrem Ehemann die Bewilligung zu verlängern, da er
arbeite und seine Steuern und Rechnungen bezahle. Sie könnten nicht unter Druck der
Verlängerung zusammenziehen. Sie wollten ihre Probleme in Ruhe lösen und sich
langsam annähern. Sie träfen sich wieder regelmässig und unternähmen viel
zusammen, wollten aber nichts überstürzen. Sie müssten wieder Vertrauen aufbauen.
In der Beschwerde wird geltend gemacht, die Eheleute hätten wieder einen
gemeinsamen Wohnsitz. Die eheliche Beziehung habe sich soweit stabilisiert, dass ein
Zusammenwohnen am neuen Wohnsitz in M. (ZH) erfolgreich möglich sei. Der
Beschwerdeführer sei von seiner Ehefrau gezwungen worden, die eheliche Wohnung
zu verlassen.
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Der Ehemann wohnt nach Angaben in der Beschwerdeeingabe in M. Er hat eine
Bestätigung der Gemeindeverwaltung über die Anmeldung eingereicht. Der Mietvertrag
lautet auf beide Eheleute. Als Mietbeginn ist der 1. Mai 2009 vermerkt.
Aufgrund der Akten des Ausländeramts ist aber davon auszugehen, dass der
Beschwerdeführer spätestens im Juni 2007 aus der ehelichen Wohnung auszog. Die
Ehefrau erklärte mehrmals, ihr Ehemann sei aus der gemeinsamen Wohnung
ausgezogen und sie wisse nicht, wo er sich befinde. Ausserdem beantragte sie
Eheschutzmassnahmen. In dieser Zeit hatte der Ehemann eine Arbeitsstelle in
Lengnau. Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei von seiner Ehefrau gezwungen
worden, die eheliche Wohnung zu verlassen. Für die Richtigkeit dieser Behauptung
bestehen allerdings keine Anhaltspunkte. Auch ist nicht ersichtlich, dass der Ehemann
irgendwelche Vorkehrungen traf, um die eheliche Gemeinschaft wieder herzustellen.
Insbesondere verlangte er weder Eheschutzmassnahmen noch unternahm er
Massnahmen, um in die gemeinsame Wohnung zurückkehren zu können. Vielmehr
liess er sich im Kanton Zürich nieder und arbeitete im Kanton Aargau. Auffallend ist
insbesondere, dass nach Interventionen der Polizei oder des Ausländeramts die
Ehefrau jeweils schriftlich erklärte, sie lebe wieder mit ihrem Ehemann zusammen. Dies
bildet ein Indiz, dass der Beschwerdeführer die Ehefrau unter Druck setzte, nachdem er
erkannte, dass die Behörden im Begriff waren, die Trennung der Ehe festzustellen.
Aufgrund der langen Trennungszeit und des Verhaltens der Ehefrau muss davon
ausgegangen werden, dass die Miete einer gemeinsamen Wohnung im Kanton Zürich
nur deshalb erfolgte, um den Behörden während des hängigen ausländerrechtlichen
Verfahrens die Wiederaufnahme der ehelichen Gemeinschaft vorzuspiegeln. Eine
Bewilligung für einen Kantonswechsel nach Art. 37 Abs. 1 AuG wurde dem
Beschwerdeführer soweit ersichtlich nicht erteilt; er behauptet dies jedenfalls nicht und
reichte auch keine entsprechenden Beweismittel ein. Aufgrund der Aussagen der
Ehefrau ergeben sich im übrigen keine Anhaltspunkte, dass diese aufgrund eines
beeinträchtigten Gesundheitszustands falsche Angaben machte. Ihre Angaben bzw.
Antworten auf Fragen, namentlich zum Zusammenleben und zum Auszug des
Ehemannes aus der ehelichen Wohnung, weisen keine Merkmale auf, die sie als falsch
oder nicht glaubhaft erscheinen lassen. Angesichts dieser Umstände könnten
Aussagen des Sohnes der Ehefrau aus einer vorhergehenden Ehe zum Verhältnis mit
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dem Beschwerdeführer nichts entscheidwesentliches zum Verhältnis der Eheleute
ergeben, weshalb auf eine Befragung verzichtet werden kann.
Beim Entscheid über den Widerruf einer Bewilligung sind die tatsächlichen Verhältnisse
im Zeitpunkt des Beschwerdeentscheids massgebend (BGE 128 II 149). Die Tatsache,
dass die Eheleute auf den 1. Mai 2009 gemeinsam einen Mietvertrag unterzeichnet
haben, kann jedoch nicht als Nachweis für die dauernde Wiederaufnahme der
ehelichen Gemeinschaft betrachtet werden. Angesichts des Verhaltens des Ehemannes
muss angenommen werden, dass dieser die Ehefrau zum Umzug nach M. veranlasst
hat, um den Erhalt der Bewilligung zu erwirken. Eine Wiederaufnahme der ehelichen
Gemeinschaft ist aufgrund der vorstehenden Erwägungen nicht glaubhaft dargetan. Die
Frist von drei Jahren nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG ist nicht erfüllt. Im übrigen kann
nicht von einer erfolgreichen Integration gesprochen werden.
2.3. Die Aufenthaltsbewilligung wurde im Rahmen des Familiennachzugs erteilt und der
Verbleib bei der Schweizer Ehegattin als Aufenthaltszweck vermerkt. Aufgrund der
Trennung der Eheleute ist diese mit der Erteilung der Bewilligung verbundene
Bedingung weggefallen. Damit ist ein Widerruf der Bewilligung grundsätzlich zulässig.
Nachdem die Bewilligung während des hängigen Verfahrens abgelaufen ist, ist zu
prüfen, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf Verlängerung der Bewilligung hat.
Wichtige persönliche Gründe, die den Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der
Aufenthaltsbewilligung trotz Auflösung der Ehe- oder Familiengemeinschaft weiter
bestehen lassen, können namentlich vorliegen, wenn ein Ehegatte Opfer ehelicher
Gewalt wurde und die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet
erscheint (Art. 50 Abs. 2 AuG). Solche Umstände sind im vorliegenden Fall nicht
gegeben. Namentlich ist nicht belegt, dass der Beschwerdeführer irgendwelchem
Zwang seitens der Ehefrau ausgesetzt war. Der Einwand, die Ehefrau habe ihn aus der
Wohnung gewiesen, stellt eine nicht näher belegte Behauptung dar.
Falls es zutreffen würde, dass der Beschwerdeführer mit seiner Ehefrau in M. in einer
gemeinsamen Wohnung zusammenlebt, wäre im übrigen der Kanton Zürich für die
Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zuständig.
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2.4. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen hat der Beschwerdeführer keinen
Rechtsanspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Der Entscheid darüber
stand daher im Ermessen der Ausländerbehörde (Art. 96 AuG).
Der Beschwerdeführer hält sich erst seit knapp vier Jahren in der Schweiz auf. Mit
seiner Schweizer Ehefrau lebte er nach der Heirat lediglich rund ein Jahr zusammen.
Selbst wenn er nach dem Wegzug von Wattwil im Jahr 2006 nochmals in die eheliche
Wohnung zurückkehrte, kann nicht von einer Dauer der ehelichen Gemeinschaft von
mehr als drei Jahren ausgegangen werden. Aufgrund der kurzen Aufenthaltsdauer in
der Schweiz und der kurzen Dauer der ehelichen Gemeinschaft kann im Widerruf bzw.
in der Verweigerung der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung kein
Ermessensmissbrauch erblickt werden. Hinzu kommt, dass sich der Ehemann
entgegen den Ausführungen in der Beschwerde nicht klaglos verhalten hat.
Insbesondere wurde er wegen Ungehorsams im Betreibungsverfahren belangt. Auch in
wirtschaftlicher und arbeitsmarktlicher Hinsicht bestehen keine Gründe, die eine
Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nahelegen. Nach dem kurzen Aufenthalt in der
Schweiz kann der Beschwerdeführer überdies ohne überdurchschnittliche Probleme in
den Herkunftsstaat zurückkehren. Aufgrund der dargelegten Umstände kann in der
Verweigerung der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung kein Ermessensmissbrauch
erblickt werden, weshalb die Beschwerde als unbegründet abzuweisen ist.
3. Der Beschwerdeführer beantragte die unentgeltliche Prozessführung. Die
Beschwerde muss jedoch als aussichtslos betrachtet werden, weshalb die
unentgeltliche Prozessführung zu verweigern ist (Art. 99 Abs. 2 VRP in Verbindung mit
Art. 281 Abs. 2 lit. a des Zivilprozessgesetzes, sGS 961.2; Art. 29 Abs. 3 der
Bundesverfassung, SR 101). Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen
Kosten des Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1
VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 2'000.-- ist angemessen (Art. 13, Ziff. 622
Gerichtskostentarif, sGS 941.12). Auf die Erhebung ist zu verzichten (Art. 97 VRP).
Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen (Art. 98bis VRP).
Demnach hat das Verwaltungsgericht
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