Decision ID: 49f0d170-9231-441d-a856-e4caa2005bd2
Year: 2021
Language: de
Court: CH_BGer
Chamber: CH_BGer_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: public_law

Sachverhalt:
A. 1B_152/2021
Im Beschwerdeverfahren bezüglich der Einstellung des Strafverfahrens gegen B._ durch die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland wies der Präsident der Beschwerdekammer des Obergerichts des Kantons Bern am 15. Dezember 2020 das Gesuch des Privatklägers und Beschwerdeführers A._ um unentgeltliche Rechtspflege ab und setzte ihm eine Frist von 30 Tagen für die Bezahlung einer Prozesskaution von Fr. 800.--, unter der Androhung, bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht einzutreten.
Mit Urteil 1B_20/2021 ist das Bundesgericht am 3. Februar 2021 auf die von A._ dagegen erhobene Beschwerde nicht eingetreten.
Nach Eingang dieses bundesgerichtlichen Entscheids beim Obergericht setzte der Verfahrensleiter der Beschwerdekammer, Oberrichter Bähler, A._ am 12. März 2021 nochmals eine Frist von 10 Tagen zur Bezahlung einer Prozesskaution von Fr. 800.--, unter der Androhung, bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht einzutreten.
Mit Eingabe vom 23. März 2021 erklärt A._ diese Verfügung für nichtig, da er dem Obergericht bereits mehrmals mitgeteilt habe, dass der parteiische und voreingenommene Oberrichter Bähler nicht mehr befugt sei, seine Angelegenheiten zu behandeln.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
B. 1B_170/2021
Im Beschwerdeverfahren bezüglich der Einstellung des Strafverfahrens gegen C._ durch die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland wies der Präsident der Beschwerdekammer des Obergerichts des Kantons Bern am 15. Dezember 2020 das Gesuch des Privatklägers und Beschwerdeführers A._ um unentgeltliche Rechtspflege ab und setzte ihm eine Frist von 30 Tagen für die Bezahlung einer Prozesskaution von Fr. 800.--, unter der Androhung, bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht einzutreten.
Mit Eingabe vom 23. März 2021 erklärt A._ diese Verfügung für nichtig, da er dem Obergericht bereits mehrmals mitgeteilt habe, dass der parteiische und voreingenommene Oberrichter Bähler nicht mehr befugt sei, seine Angelegenheiten zu behandeln.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.

Erwägungen:
1.
Die beiden Verfahren stehen in einem engen sachlichen Zusammenhang und die Beschwerdeschriften sind identisch, weshalb es sich rechtfertigt, die Verfahren zu vereinigen.
2.
Die angefochtenen Verfügungen sind, gleich wie die ursprünglichen, in den Verfahren 1B_20/2021 und 1B_21/2021 angefochtenen Kautionsverfügungen, mit Beschwerde anfechtbar. Der Beschwerdeführer setzt sich indessen wiederum nicht sachgerecht mit ihnen auseinander und legt nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen entsprechenden Weise dar, weshalb sie Bundesrecht verletzen könnten, und das ist auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerden ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten verzichtet werden kann.
Der Beschwerdeführer wird allerdings darauf hingewiesen, dass weitere Rechtsmitteleingaben, die den gesetzlichen Begründungsanforderungen, die ihm bereits mehrfach erläutert wurden, nicht einmal ansatzweise entsprechen, ohne Weiterungen abgelegt werden.