Decision ID: 9b507b56-48fe-437c-888a-e8852b6c911c
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Mit Nachtragsverfügung
en
vom 1
4.
November 2014 setzte die
Sozialver
siche
rungsanstalt
des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, die persön
lichen Beiträge von
X._, Inhaber der Einzelfirma A._
aus selbständiger Erwerbstätigkeit für das Beitragsjahr 2009 auf
grund des im selben Jahr erzielten Einkommens von
Fr.
154‘074.--
und eines in den Betrieb investierten Eigenkapitals von
Fr.
178‘000.-- abzüglich Zins von 2
,
5
%
(= Fr. 4‘450.--) auf
Fr.
16‘
213.80 (inkl. Verwaltungskosten
;
Urk.
6/25/1
)
und für das Beitragsjahr 2011 aufgrund des in jenem Jahr erzielten Einkommens von
Fr.
160‘790.-- abzüglich Zins von 2
% (
Fr.
480.--)
auf dem betrieblichen Eigenkapital von
Fr.
24‘000.--
auf Fr.
17‘647.80 (inkl. Verwaltungskosten;
Urk.
6/25/3)
fest
.
Hierbei stützte sich die Ausgleichskasse auf die Steuermeldung
en
des Kantonalen Steueramtes Zürich vom
2
9.
Oktober
2014
(
Urk.
6/22
,
Urk.
6/24
)
. Gegen die Nachtragsverfügungen vom 1
4.
November 2014 erhob der Beitragspflichtige am 2
5.
November 2014 Einsprache (
Urk.
6/26). Er anerkannte zwar ein Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit im Umfang von
Fr.
48‘754.-- (2009) sowie
Fr.
0.-- (2011)
, wandte jedoch ein, der Rest stelle kein Erwerbseinkommen
sondern
Kapital
gewinn
aus Privatvermögen dar
.
Die Ausgleichskasse holte daraufhin
im Rahmen des
Einspracheverfahrens
erneut
Auskünfte des Steueramtes des Kantons Zürich ein.
Dieses verwies auf den
rechtskräftigen Entscheid des
Steuerrekursgerichtes
des Kantons Zürich (
DB.2014.60, ST.2014.72) vom 28.
August 2014
und rektifizierte
g
estützt darauf
am
2
3.
März
2015
ihre
Steuermeldungen für die Beitragsjahre 2009 und 2011 (
Urk.
6/34-35).
Am 25.
September 2015
erliess die Ausgleichskasse
eine
rektifizierte
Nachtrags
verfügung
„
Akonto
“
für das Beitragsjahr 2011
, mit welcher die persönlichen Beiträge aus selbständiger Erwerbstätigkeit
von
X._
aufgrund
eines
Einkommens von Fr.
147‘168.-- und eines in den Betrieb investierten Eigenkapitals von Fr.
24‘000.-- abzüglich Zins von 2
%
(=
Fr.
480.--) auf
Fr.
16‘647.80 (inkl. Verwaltungskosten; Urk.
6/38/1) festgesetzt wurden. Mit Entscheid vom 2
4.
August 2016 hiess die Ausgleichskasse die Einsprache des Beitragspflichtigen teilweise gut (Urk. 7/44
[=
Urk.
2]
) und
setzte
mit Verfü
gung vom
5.
September 2016
die persönlichen Beiträge
für die Beitragsjahre 2009 und 2011
wiedererwägungsweise neu fest
. Für das Beitragsjahr 2009 wurden die Beiträge gestützt auf ein Einkommen aus selbständiger Erwerbs
tätigkeit im Umfang von
Fr.
94‘788.--
und einem investierten Eigenkapital von Fr. 178‘000.--
auf Fr. 9‘765.60 (inkl. Verwaltungskosten; Urk. 6/45) und für das Beitragsjahr 2011 gestützt auf ein Einkommen aus selbständiger
Erwerbstätigkeit im Umfang von
Fr.
147‘168.--
und einem investierten Eigenkapital von
Fr.
24‘000.--
auf Fr. 16‘146.-- (inkl. Verwaltungskosten; Urk. 6/46) festgesetzt.
2.
Dagegen erhob
X._
am
5.
September 2016 (Datum Post
stempel) Beschwerde und beantragte, die von ihm zu entrichtenden Beiträge für
Selbständigerwerbende
sei
en
gestützt auf ein Einkommen aus
selbstän
diger Erwerbstätigkeit von
Fr.
48‘754.-- für das Jahr 2009 und
Fr.
0.-- für das Jahr 2011 festzusetzen (
Urk.
1). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2
3.
September 2016 Abweisung der Beschwerde (
Urk.
5), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung
vom 27.
September 2016 mitgeteilt wurde (
Urk.
7).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss
Art.
22
der Verordnung über die Alters- und
Hinterlassenenversiche
rung
(AHVV)
werden die Beiträge vom Einkommen aus selbständiger Erwerbs
tätigkeit für jedes Beitragsjahr festgesetzt, wobei das Kalenderjahr als Beitragsjahr gilt. Die Beiträge bemessen sich aufgrund des im Beitragsjahr tatsächlich erzielten Erwerbseinkommens und des am 31. Dezember im Betrieb investierten Eigenkapitals.
1.2
Gemäss Art. 17 AHVV gelten als Einkommen aus selbständiger Erwerbstätig
keit
im Sinne von Art. 9 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(AHVG)
alle in selbständiger Stellung erzielten Einkünfte aus einem Handels-, Industrie-, Gewerbe-, Land- und
Forstwirt
schaftsbetrieb
, aus einem freien Beruf sowie aus jeder anderen selbständigen Erwerbstätigkeit, einschliesslich der Kapital- und Überführungsgewinne nach Art. 18 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG) und der Gewinne aus der Veräusserung von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken nach Art. 18 Abs. 4 DBG, mit Ausnahme der Einkünfte aus zu Geschäftsvermögen erklärten Beteiligungen nach Art. 18 Abs. 2 DBG.
Nicht unter den Begriff der selbständigen Erwerbstätigkeit im Sinne von Art. 9 Abs. 1 AHVG und Art. 17 AHVV fällt die blosse Verwaltung des eige
nen Vermögens; der daraus resultierende reine Kapitalertrag unterliegt daher nicht der Beitragspflicht. Gleiches gilt in Bezug auf Gewinne aus privatem Vermögen, welche in Ausnützung einer zufällig sich bietenden Gelegenheit erzielt worden sind. Anderseits stellen Kapitalgewinne aus der Veräusserung oder Verwertung von Gegenständen des Privatvermögens, wie Wertschriften oder Liegenschaften, auch bei nicht buchführungspflichtigen (Ein
zel)Be
trieben, Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit dar, wenn und soweit sie auf gewerbsmässigem Handel beruhen (BGE 134 V 250 E. 3.1 mit Hin
weisen).
Ausgangspunkt für die Beurteilung der Frage, ob Einkünfte oder Ver
mögens
zu
wächse (Erträge, Gewinne) aus einer selbständigen Erwerbstä
tigkeit im Sinne von Art. 4 Abs. 1 und Art. 9 Abs. 1 AHVG herrühren, bildet
praxis
gemäss
die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Abgrenzung zwi
schen Privat- und Geschäftsvermögen bei der Besteuerung von
Kapitalge
winnen
nach Art. 16 f. DBG. Danach besteht das entscheidende Kriterium für die Zuteilung eines Vermögenswertes zum Geschäftsvermögen darin, dass er für Geschäftszwecke erworben worden ist (Erwerbsmotiv) oder dem Geschäft tat
sächlich dient (Zweckbestimmung). Wo sich die Zugehörigkeit nicht ohne Weiteres aus der äusseren Beschaffenheit des Vermögenswertes ergibt, wie dies häufig bei Alternativgütern der Fall ist, die sowohl mit dem Geschäft im Zusammenhang stehen als auch ausschliesslich für eine private Verwendung geeignet sein können, ist darüber aufgrund einer Würdigung aller für die Bestimmung der technisch-wirtschaftlichen Funktion des betreffenden Gegenstandes bedeutsamen Umstände zu entscheiden (BGE 125 V 383 E. 2b). Gemäss Art. 18 Abs. 2 Satz 3 DBG gelten als Geschäftsvermögen alle Vermö
genswerte, die ganz oder vorwiegend der selbständigen Erwerbstätigkeit dienen.
1.3
Nach Art. 23 Abs. 1 AHVV obliegt es in der Regel den Steuerbehörden, das für die Bemessung der Beiträge
Selbständigerwerbender
massgebende
Erwerbs
einkommen
aufgrund der rechtskräftigen Veranlagung für die direkte Bundessteuer und das im Betrieb investierte Eigenkapital aufgrund der ent
sprechenden rechtskräftigen kantonalen Veranlagung unter Berücksichtigung der interkantonalen Repartitionswerte zu ermitteln. Die Angaben der Steuer
behörden hierüber sind für die Ausgleichskassen verbindlich (Art. 23 Abs. 4 AHVV).
Die absolute Verbindlichkeit der Angaben der Steuerbehörden für die
Aus
gleichskasse
und die daraus abgeleitete relative Bindung des
Sozialversiche
rungsgerichts
an die rechtskräftigen Steuertaxationen sind auf die Bemes
sung des massgebenden Einkommens und des betrieblichen Eigenkapitals beschränkt. Diese Bindung betrifft also nicht die beitragsrechtliche Qualifi
kation und beschlägt daher nicht die Fragen, ob überhaupt
Erwerbseinkom
men
u
nd gegebenenfalls solches aus selbstständiger oder unselbstständiger Tätigkeit vorliegt und ob die Person, die das Einkommen bezogen hat, bei
tragspflichtig ist. Somit haben die Ausgleichskassen ohne Bindung an die Steuermeldung aufgrund des Rechts der Alters- und
Hinterlassenenversiche
rung
zu beurteilen, wer für ein von der Steuerbehörde gemeldetes Einkom
men beitragspflichtig ist (BGE 121 V 80 E. 2c S. 82 f.). Das gilt namentlich auch für die Qualifikation eines Vermögensbestandteils als Privat- oder Geschäftsvermögen, zumal diese Unterscheidung steuerrechtlich häufig ohne Belang ist, da steuerrechtlich der Ertrag sowohl aus Privat- als auch aus Geschäftsvermögen steuerbar ist. Die Steuermeldung ist daher mit Bezug auf den Vermögensertrag keine zuverlässige Grundlage für die
AHV-Beitrags
festsetzung
, weshalb die Qualifikation als beitragsfreier Kapitalertrag auf Privatvermögen oder beitragspflichtiges Einkommen aus Geschäftsvermögen im Beitragsfestsetzungsverfahren erfolgen muss. In Bezug auf den
Vermö
gensgewinn
ist demgegenüber auch steuerrechtlich die Unterscheidung von Geschäfts- und Privatvermögen von Bedeutung, weshalb sich die AHV-Be
hörden in der Regel auf die Steuermeldung verlassen können und eigene nähere Abklärungen nur dann vornehmen müssen, wenn sich ernsthafte Zweifel an der Richtigkeit der Steuermeldung ergeben (BGE 134 V 250 E. 3.3 S. 253 f. mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_107/2013 vom 30. Januar 2014 E. 1.4).
Dabei ist zu beachten, dass der Grundsatz der parallelen
Verabgabung
von Vermögensgewinn und Vermögensertrag bei Annahme von Geschäftsvermö
gen zwingend ist und dem Grundsatz vorgeht, dass der Beitragspflichtige sich entgegenhalten lassen muss, was er steuerrechtlich vorgekehrt hat (
BGE 140 V 24
5
E. 4.2, 134 V 25
5
E. 4.2,
Urteile des Bundesgerichts 9C_107/2013 vom 30. Januar 2014 E. 1.2, 9C_803/2011 vom 23. August 2012 E. 3.4).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
wies
zur Begründung ihres Entscheids
auf den im Sachverhalt erwähnten Entscheid des
Steuerrekursgerichts
(
Urk.
2).
2.
2
Der Beschwerdeführer brachte zur Begründung seiner Beschwerde
sinnge
mäss
vor,
die
von ihm
erzielten
Wertschriftengewinne seien
nicht als Ein
künfte aus selbständiger Erwerbstätigkeit zu erachten
und deshalb nicht bei
tragspflichtig.
Er sei nie professioneller Wertschriftenhändler gewesen und im Haupterwerb
Unselbständigerwerbender
. Seine Einzelfirma sei in diesen Jahren inaktiv gewesen und der Wertschriftengewinn sei einmalig gewesen und der Handel nicht im Namen der Einzelfirma erfolgt. Ferner wies er darauf hin,
dass
die von seinem damaligen
Geschäftspartner
erzielten gleich
artigen
Aktiengewinne
nicht besteuert worden
seien
(
Urk.
1).
3.
3.1
Die Steuerbehörden des Kantons
Zürich
, welche aufgrund des Wohnsitzes de
s
Beschwerdeführer
s
im Kanton
Zürich
für die Veranlagung der direkten Bun
dessteuer zuständig waren (vgl. Art. 105
D
BG
), meldeten der
Beschwerdegeg
nerin
mit
rektifizierter
Steuermeldung
vom 2
3.
März 2015
– g
estützt auf den rechtskräftigen Entscheid des
Steuerrekursgerichtes
des Kantons Zürich (DB.2014.60, ST.2014.72) vom 2
8.
August 2014
–
für das Beitragsjahr 2009 (
Urk.
6/34)
ein Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit im Umfang von
Fr.
94‘788.--
und ein im Betrieb investiertes Eigenkapital von Fr.
177‘693
.-- (Urk.
6
/
33/22
)
sowie
für das Beitragsjahr 2011 (
Urk.
6/35) ein Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit im Umfang von
Fr.
147‘168.-- und ein im Betrieb investiertes Eigenkapital von
Fr.
23‘286.-- (
Urk.
6/33/27)
. Die Meldung der Steuerbehörden des Kantons
Zürich
basierte auf der rechts
kräftigen Steuereinschätzung für die direkte Bundessteuer (vgl. Urk.
6
/
33
/
1), was vom
Beschwerdeführer denn auch nicht in Frage gestellt wird.
3.2
Die Beschwerdegegnerin hat zu Recht auf die Meldung des Kantonalen Steuer
amtes
Zürich
abgestellt, bildet doch die Veranlagung für die direkte Bundessteuer die massgebende Grundlage für die Festsetzung der von Selb
ständigerwerbenden zu entrichtenden
persönlichen Beiträgen (vgl.
E.
1.
3).
Umstände, die steuerrechtlich belanglos, sozialversicherungsrechtlich aber bedeutsam sind, sind vorliegend nicht zu würdigen.
In Bezug auf den
Ver
mögensgewinn
ist auch steuerrechtlich die Unterscheidung von Geschäfts- und Privatvermögen von Bedeutung, weshalb sich die AHV-Behörden in der Regel auf die Steuermeldungen verlassen können und eigene nähere Abklä
rungen nur dann vornehmen müssen, wenn sich ernsthafte Zweifel an der Richtigkeit der Steuermeldung ergeben (Urteil 9C_551/2008 des Bundesge
richts vom 16. Januar 2009 E. 2.3 mit Hinweisen; vgl.
Art.
16
Abs.
3
DBG
und E. 1.2).
A
nhaltspunkte, dass die
im Rahmen des
Einspracheentscheids
teilweise gutgeheissene
Veranlagung bzw. die
sich auf das Urteil des
Steuer
rekursgerichts
abstützende rektifizierte
Steuermeldung der Steuerbehörden des Kantons
Zürich
klar ausgewiesene Irrtümer enthält, liegen nicht vor.
Es bestehen keine
Umstände
,
die Zweifel an den
Feststellungen des
Steuer
rekursgerichts
zu erwecken vermöchten
, weshalb auf die dortigen Erwägun
gen verwiesen werden kann
(zum Sachverhalt vgl.
Urk.
6/33 E. 3a)
. Es wird
davon aus
ge
gangen
,
dass die Beteiligung
des Beschwerdeführers
an der
B._
der Einzelfirma des Beschwerdeführers gedient hat
und
es sich
deshalb
bei den
B._
-Aktien und dem beim Verkauf erzielten Kapitalgewinn um Geschäftsvermögen des Beschwerdeführers handelt
e.
Einerseits war
gemäss den Feststellungen des
Steuerrekursgerichtes
der Ver
kauf von sieben
B._
-Aktien im Jahr 2009 für die Generierung von
Honorar
einkünften
über die Einzelfirma in diesem Jahr ursächlich
, a
ndererseits hat der Beschwerdeführer seine Honorare im Jahr 2009 aus der
B._
für die Ein
zelfirma nicht nur mit den im gleichen Jahr weiterverkauften anderen Titeln, sondern ebenso mit der fraglichen Restbeteiligung von 27
%
an der
B._
erzielt.
Die Kapitalgewinne
auch an der Restbeteiligung
konnten
somit
ohne weiteres
als Einkünfte aus dem Geschäftsvermögen im Rahmen der selbstän
digen Erwerbstätigkeit qualifizie
rt werden
(vgl.
U
rteil des Bundesgerichts vom 8.
Januar 2013 2C_802/2012 E. 2.4;
ziti
ertes
Urteil E.
3c
/
cc-
dd
,
Urk.
6/33/12
-13
)
.
D
ie von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Berechnung der persönli
chen Beiträge
wird
als solche vo
m
Beschwerdeführer z
u Recht nicht in Frage gestellt
.
3.3
Sinngemäss macht der Beschwerdeführer einen Anspruch auf Gleichbehand
lung im Unrecht geltend. Ein solcher
wird nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ausnahmsweise anerkannt, nämlich wenn eine ständige rechtswidrige Praxis einer rechtsanwendenden Behörde vorliegt und die Behörde zu erkennen gibt, dass sie auch in Zukunft nicht von dieser Praxis abzuweichen gedenke (vgl. BGE 134 V
4
4 E. 9; BGE 131 V
20
E. 3.7; BGE 127 I
2 f. E. 3a
). Im vorliegenden Zusammenhang
sind diese Voraussetzun
gen nicht gegeben
, weshalb das Vorbringen des Beschwerdeführers ins Leere sticht
.
4.
Somit
erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens. Die Beschwerde ist dementsprechend abzuweisen.