Decision ID: c723f1b2-dd12-547e-80f8-a2133c717497
Year: 2017
Language: de
Court: BE_VB
Chamber: BE_VB_001
Canton: BE
Region: Espace_Mittelland
Law Area: public_law

I. Sachverhalt
1. Das TBA OIK III erliess am 2. Juni 2017 eine Verkehrsbeschränkungsverfügung, mit
der es eine Tempo-30-Zone anordnete für die Kantonsstrasse Nr. 6 Biel – Bern,
Streckenabschnitt E._strasse in Lyss zwischen den Einmündungen F._-
und G._strasse beim H._platz. Die Behörde begründete die
Tempobeschränkung mit der Erhöhung der Verkehrssicherheit und des
Schutzbedürfnisses namentlich für den Langsamverkehr sowie mit der Verstetigung des
Verkehrs. Das TBA OIK III liess die Verfügung im Anzeiger Aarberg vom 9. Juni 2017 und
im Amtsblatt des Kantons Bern vom 14. Juni 2017 publizieren.
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2. Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 22. Juni 2017 Beschwerde bei der Bau-,
Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE). Er beantragt sinngemäss die
Aufhebung der Verkehrsbeschränkungsverfügung vom 2. Juni 2017. Zur Begründung führt
er aus, es entstehe ein unnötiges, zusätzliches Nadelöhr und der Verkehrsfluss der
Hauptverkehrsader werde behindert. Zudem bestehe die Gefahr von Auffahrunfällen. Viele
Fussgänger würden ihre Rechte zu wenig kennen und wüssten nicht, dass sie keinen
Vortritt hätten. Damit seien sie einer zusätzlichen, vermeidbaren Gefahr ausgesetzt.
Zudem sei zu prüfen, ob die rechtlichen Grundlagen, namentlich die Zuständigkeiten und
Kompetenzen, eingehalten worden seien. Schliesslich sei nach Überprüfung der
Massnahme eine allfällige nachträgliche Aufhebung der Tempo-30-Zone nach einem Jahr
einzuplanen.
3. Das Rechtsamt der BVE, welches die Beschwerdeverfahren für die BVE leitet1, führte
den Schriftenwechsel durch und holte die Vorakten ein. Das TBA OIK III beantragt die
Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden kann. Zur Begründung
macht das TBA OIK III geltend, der Beschwerdeführe sei von der Verkehrsmassnahme in
seinen Rechten nicht unmittelbar betroffen. Die E._strasse werde zudem zurzeit
gemäss rechtskräftigem Strassenplan umgebaut. Aufgrund der vorgesehenen baulichen
und markierungstechnischen Gestaltung werde es für die zu Fuss Gehenden genügend
Möglichkeiten geben, die Fahrbahn mit einem Halt in der Strassenmitte sicher zu
überqueren. Mit der Tempo-30-Zone werde der Verkehrsfluss verstetigt und den
Sicherheitsbedürfnissen der Radfahrenden und zu Fuss Gehenden Rechnung in hohem
Masse getragen. Das TBA OIK III verlangt zudem, der Beschwerde die aufschiebende
Wirkung zu entziehen. Die Gemeinde Lyss beantragt ebenfalls die Abweisung der
Beschwerde.
Auf die Rechtsschriften wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den nachfolgenden
Erwägungen eingegangen.
1 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (OrV BVE; BSG 155.221.191)
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II. Erwägungen
1. Prozessvoraussetzungen im Allgemeinen
a) Bei der angefochtenen Verkehrsbeschränkungsverfügung des TBA OIK III handelt es
sich um eine so genannte Allgemeinverfügung. Allgemeinverfügungen regeln zwar eine
konkrete Situation, richten sich aber an einen grösseren, nicht individuell bestimmten
Personenkreis. Rechtlich werden sie regelmässig wie eine gewöhnliche Verfügung
behandelt. Das gilt insbesondere für das Verfahren und den Rechtsschutz.2 Die BVE ist
daher zur Behandlung der Beschwerde zuständig (Art. 92 SG3 in Verbindung mit Art. 62
Abs. 1 Bst. a VRPG4).
b) Die Beschwerde ist innert der Rechtsmittelfrist eingereicht worden (Art. 67 VRPG).
Sie enthält eine Begründung und einen hinreichend klaren Antrag (Art. 32 Abs. 2 VRPG).
2. Beschwerdelegitimation im Besonderen
a) Nach Art. 65 Abs. 1 VRPG ist zur Beschwerde befugt, wer vor der Vorinstanz am
Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (Bst. a), durch
die angefochtene Verfügung oder den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist
(Bst. b) und ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung der Verfügung
oder des Entscheids hat (Bst. c). Das ist dann der Fall, wenn jemand durch den
Verwaltungsakt stärker als alle anderen betroffen ist und in einer besonderen,
beachtenswerten, nahen Beziehung zur Streitsache steht. Diese Anforderungen sollen die
Popularbeschwerde ausschliessen. Das geforderte Interesse besteht im praktischen
Nutzen, den die erfolgreiche Beschwerde den Beschwerdeführenden eintragen soll, das
heisst in der Abwendung eines materiellen oder ideellen Nachteils, den der angefochtene
2 Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 7. Aufl. 2016, N. 943 ff.; BGE 125 I 313 E. 2b 3 Strassengesetz vom 4. Juni 2008 (SG; BSG 732.11) 4 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21)
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Entscheid für sie zur Folge hätte.5 Nicht zur Beschwerde befugt ist, wer keine eigenen,
sondern nur allgemeine oder öffentliche Interessen geltend machen kann.6
b) Die umstrittene Tempo-30-Zone stellt eine sogenannte funktionelle
Verkehrsanordnung im Sinne von Art. 3 Abs. 4 SVG7 dar.8 Davon sind die
beschwerdeführenden Personen dann besonders berührt, wenn sie die mit der Anordnung
bzw. Beschränkung belegte Strasse regelmässig benützen müssen. Dies ist insbesondere
bei Anwohnerinnen und Anwohnern oder Pendlerinnen und Pendlern der Fall, die auf das
Befahren des fraglichen Strassenabschnitts angewiesen sind. Demgegenüber genügt das
bloss gelegentliche Befahren der Strasse nicht.9 Die geforderte Regelmässigkeit ist
gegeben, wenn die betreffende Person die Fahrten über eine längere Zeitspanne und in
gleichmässigen, eher kurzen zeitlichen Abständen durchführt.10 Bei Personen, die in
unmittelbarer Nähe der von der Verkehrsbeschränkung betroffenen Strasse wohnhaft oder
gewerblich tätig sind, wird vermutet, dass sie diese Strasse mit einer gewissen
Regelmässigkeit befahren und deshalb grundsätzlich zur Beschwerde befugt sind.11 Das
allein genügt aber noch nicht zur Bejahung der Beschwerdelegitimation. Verlangt wird
zusätzlich, dass der in Aussicht stehende Nachteil von gewisser Schwere ist. Das ist in der
Regel zu verneinen, wenn die Verkehrsanordnung das Fahren nicht gerade gänzlich
untersagt, sondern nur einen kleinen Umweg oder eine tiefere Geschwindigkeit vorschreibt
oder gar nur das Vortrittsregime umgestaltet. Ein geringfügiger Zeitgewinn begründet noch
keine hinreichende Betroffenheit.12 Nach der Praxis des Bundesgerichts sind regelmässige
Benützer eines von einem Strassenprojekt betroffenen Strassenabschnitts nur legitimiert,
wenn glaubhaft erscheint, dass das Projekt für sie unter Würdigung der gesamten
Umstände Beeinträchtigungen von einer gewissen Intensität zur Folge hat.13
5 Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 65 N. 2, 5 und 8 f.; BGE 139 II 279 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen; BVR 2009 S. 180 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen 6 vgl. BGE 136 II 539 E. 1.1 7 Strassenverkehrsgesetz des Bundes vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) 8 vgl. statt vieler BGer 1C_17/2010 vom 8. September 2010 E. 1.1 und BGE 136 II 539 E. 1.1 9 vgl. BGE 139 II 145 (BGer 1C_160/2012 vom 10.12.2012), nicht publ. E. 1.2, mit weiteren Hinweisen; BGE 136 II 539 E. 1.1, mit weiteren Hinweisen; BGer 1A.73/2004 vom 6. Juli 2004 E. 2, mit weiteren Hinweisen; Christoph J. Rohner, Erlass und Anfechtung von lokalen Verkehrsanordnungen, Diss. Zürich 2012, S. 197 ff. 10 BGer 1A.73/2004 vom 6.7.2004, in Pra 93/2004 Nr. 157 E. 2.1 f. 11 BVR 2009 S. 180 E. 2.4; VGE 2012/349 vom 14.1.2013, E. 1.2 12 Christoph J. Rohner, a.a.O., S. 197 ff.; BVR 2009 S. 180 E. 2.4; VGE 22808/22809 vom 11.09.2007 E. 2.4 13 René Wiederkehr, Die materielle Beschwer von Nachbarinnen und Nachbarn sowie von Immissionsbetroffenen, in ZBl 7/2015, S. 360, mit Hinweis auf Urteil BGer 1C_43/2011 vom 8. April 2011, E. 7
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Auch Anwohner einer anderen Strasse als der mit der örtlichen Verkehrsregelung zu
belegenden können unter Umständen die notwendige Nähe zum Streitgegenstand
aufweisen, wenn sie einen mit der Anordnung zusammenhängenden spürbaren
Mehrverkehr mit entsprechenden negativen Auswirkungen auf ihrer Strasse geltend
machen können.14
c) Die Rechtsmittelbehörde hat von Amtes wegen zu prüfen, ob die
Beschwerdebefugnis gegeben ist. Die besondere, beachtenswerte Beziehungsnähe ist
aber grundsätzlich von den Beschwerdeführenden selbst darzulegen und nachzuweisen.15
Der Beschwerdeführer hält dazu in seiner Beschwerde vom 22. Juni 2017 fest, die
bisherigen Bauetappen auf der E._strasse hätten zu einem mindestens vierfachen
Strassenverkehr auf der an seinem Wohnsitz vorbeiführenden C._strasse geführt.
Es sei zu befürchten, dass dieser Mehrverkehr mit Einführung der Tempo-30-Zone
bestehen bleibe.
d) Der Beschwerdeführer ist Eigentümer einer Stockwerkeinheit auf der Parzelle Lyss 1
Grundbuchblatt Nr. D._ Das Grundstück befindet sich rund 200 m Luftlinie von der
Streckenmitte der E._strasse mit der umstrittenen Tempo-30-Zone entfernt und
liegt auf der gegenüberliegenden Seite des sechsgleisigen Bahnhofs von Lyss. Zwischen
dem Grundstück und der E._strasse befinden sich neben dem Bahnhof auch die
C._strasse, die G._strasse sowie zwei Häuserreihen. Das Grundstück des
Beschwerdeführers wird südwestlich von der C._strasse und nordöstlich vom
I._weg erschlossen. Die E._strasse selbst dient nicht direkt der
Erschliessung des Grundstücks.
Der Beschwerdeführer ist dem Gesagten zufolge nicht Anwohner der E._strasse.
Er macht denn auch nicht geltend, er müsse den strittigen Abschnitt regelmässig privat
oder beruflich befahren. Der Beschwerdeführer ist von der Tempo-30-Anordnung somit
nicht besonders berührt. Selbst wenn er die Strecke aber dennoch regelmässig befahren
sollte, könnte er daraus keine Beschwerdelegitimation ableiten: Der Beschwerdeführer
würde durch die Tempo-30-Zone nicht gänzlich von seinen Fahrzielen abgehalten, sondern
müsste nur eine geringfügige Verlängerung der Reisezeit in Kauf nehmen. Der von der
Verkehrsmassnahme betroffene Streckenabschnitt ist rund 190 m lang. Eine grobe
14 Rohner, a.a.O., S. 205 f. 15 Merkli/Aeschlimann/Herzog, a. a. O., Art. 65 N. 1; VGE 22808/22809 vom 11.09.2007 E. 1.4
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Berechnung ergibt, dass der Abschnitt mit einer Geschwindigkeit von bisher 50 km/h in
rund 14 Sekunden und von neu 30 km/h in rund 23 Sekunden zurückgelegt werden kann.
Die Einführung von Tempo 30 km/h hätte also einen Zeitunterschied von rund 9 Sekunden
zur Folge. Gemäss Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vermag
ein Zeitgewinn von maximal 27 Sekunden keine hinreichende Betroffenheit zur Anfechtung
der Verkehrsmassnahme zu begründen.16 Dasselbe muss erst recht für den vorliegenden
Zeitverlust von lediglich 9 Sekunden gelten. Dieser konkrete Zeitverlust ist derart gering,
dass daraus kein schutzwürdiges Interesse abgeleitet werden kann. Hinzu kommt, dass
auf dem strittigen Abschnitt schon heute mit durchschnittlich nur rund 35 km/h und damit
kaum wesentlich schneller als 30 km/h gefahren wird.17 Die Beschränkung betrifft
schliesslich alle Fahrerinnen und Fahrer auf der Strecke in gleichem Masse.18
e) Zu prüfen verbleibt, ob der Beschwerdeführer als Anwohner einer anderen Strasse
– der C._strasse – zur Beschwerde befugt sein könnte. Wie dargelegt, müsste
dazu infolge der Tempo-30-Zone auf der E._strasse ein spürbarer Mehrverkehr
auf der C._strasse entstehen mit entsprechenden negativen Auswirkungen.
Es besteht keine Veranlassung zur Annahme, dass die Tempo-30-Zone auf einem
Abschnitt der E._strasse zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf der
C._strasse führt. Wollten vom J._kreisel herkommende
Fahrzeugführerinnen und -führer die umstrittene Tempo-30-Zone umfahren, müssten sie
beim Kreisel zunächst in Richtung Bahnübergang fahren und diesen überqueren. Von dort
würde die Route weiter über die C._strasse führen, bis bei der Autobrücke
K._weg die Bahngeleise rücküberquert werden könnten. Danach müssten die
Fahrzeugführerinnen und -führer den K._weg zurückfahren bis zur
G._strasse, welche schliesslich wieder in die E._ strasse einmündet. Aus
dem Gesagten wird deutlich, dass eine solche Umfahrung mit einem erheblichen
Zeitverlust verbunden ist. Bereits der Abschnitt auf der C._strasse selbst ist rund
750 m lang und nimmt damit trotz erlaubter Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h mehr Zeit
zum Befahren in Anspruch als der Weg über die E._strasse mit der Tempo-30-
Zone. Hinzu kommt, dass nach der Autobrücke weitere ca. 300 m auf dem K._weg
16 VGE 22808/22809 vom 11.09.2007 E. 2.4 17 Gutachten zur Abweichung von der allgemeinen Höchstgeschwindigkeit vom 1. Juni 2017 S. 3 (Beilage 1, Faszikel 3 zur Stellungnahme des TBA OIK III vom 10. August 2017) 18 Vgl. VGE 22808/22809 vom 11.09.2007 E. 2.4; ZBl 2005 S. 597 ff.
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zurückgelegt werden müssen, wo ebenfalls eine Tempobeschränkung auf 30 km/h gilt. Die
30er Zone auf dem K._weg ist damit länger als die ca. 190 m kurze 30er Zone auf
der E._strasse. Je nach An- bzw. Weiterfahrt befindet sich überdies ein
Bahnübergang auf der Umfahrungsstrecke. Die Gefahr von Umgehungsverkehr auf der
C._ strasse kann damit ausgeschlossen werden; das direkte Befahren der ca.
190 m kurzen Tempo-30-Zone auf der E._strasse ist mit einem deutlich
geringeren Zeitaufwand verbunden als das Befahren der Umgehungsroute.
f) Andere Gründe, die einen praktischen Nutzen an der Beschwerdeführung erkennen
liessen, nennt der Beschwerdeführer nicht und sind auch nicht ersichtlich. Auf die
Beschwerde kann damit mangels Beschwerdelegitimation nicht eingetreten werden.
3. Aufschiebende Wirkung und Kosten
a) Das TBA OIK III verlangt den Entzug der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde.
Mit dem vorliegenden Endentscheid im Verfahren der BVE erübrigt sich die Behandlung
dieses Antrags (vgl. Art. 68 Abs. 4 VRPG). Das Gesuch um Entzug der aufschiebenden
Wirkung ist als gegenstandslos geworden vom Geschäftsverzeichnis abzuschreiben
(Art. 39 Abs. 1 VRPG).
b) Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer, auf dessen
Beschwerde nicht eingetreten werden kann, die oberinstanzlichen Verfahrenskosten zu
tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Für den Antrag des TBA OIK III auf Entzug der
aufschiebenden Wirkung der Beschwerde, der als gegenstandslos geworden vom
Geschäftsverzeichnis abgeschrieben wird, werden aufgrund des geringen Aufwands keine
Kosten erhoben. Die Verfahrenskosten werden gestützt auf Art. 103 Abs. 2 VRPG sowie
Art. 19 und Art. 21 Abs. 1 GebV19 bestimmt auf eine Pauschalgebühr von Fr. 400.00 und
dem Beschwer-deführer zur Bezahlung auferlegt. Parteikosten sind keine zu sprechen
(Art. 104 Abs. 3 und 4 VRPG).
19 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; BSG 154.21).
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