Decision ID: f9857790-00df-571c-9c0c-2d5630405113
Year: 2005
Language: de
Court: SG_VG
Chamber: SG_VG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ D. und D. W., B., sind Eigentümer je zur Hälfte des Stockwerkeigentum-
Grundstücks Nr. 0000 im Apartementhaus "A" auf der Parzelle Nr. 0000 in W.. Das
Grundstück liegt nach dem Zonenplan der Politischen Gemeinde V. vom 12. Mai 1997
in der Kurzone II. Am 10. September 1979 wurde die Baubewilligung für 14 Wohnungen
auf vier Geschossen erteilt. Am 14. September 1981 wurde anlässlich eines
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Augenscheins festgestellt, dass der Rechtsvorgänger von D. und D. W., A. W., im
Dachgeschoss des Apartementhauses ein Studio eingebaut hatte. Am 18. September
1981 ordnete der Gemeinderat V. die Entfernung verschiedener Einbauten und
Einrichtungsgegenstände (Küchenkombination mit Geschirrabwaschmaschine,
Kühlschrank u.a.) bis 31. Oktober 1981 an und hielt fest, dass der Estrich ab diesem
Datum nur noch als Abstellraum benützt werden dürfe. Der damals geltende Zonenplan
Furt und das Baureglement vom 22. August 1979 liessen in der Kernzone II den
Ausbau des Dachgeschosses mit Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräumen nur bis 80
Prozent der Vollgeschossfläche zu, was bereits ausgeschöpft war. Die Verfügung vom
18. September 1981 wurde in der Folge nicht vollzogen.
B./ Am 12. Mai 1997 trat das neue Baureglement (abgekürzt BauR) in Vollzug, das die
Beschränkung des Dachausbaus, wie sie vorher bestand, nicht mehr kennt. Am 14.
Mai 1997 ersuchte A.W. darum, die eingebaute Küche und der Dusche/WC-Raum
unter dem Dach seien nachträglich zu bewilligen. Innert der Auflagefrist erhoben die
Stockwerkeigentümergemeinschaft "A", D. A., M. und H. G., sowie C. und P. M., alle
Stockwerkeigentümer, Einsprache mit dem Antrag, das Baugesuch sei abzuweisen.
Am 13. Januar 1998 wies der Gemeinderat V. das Baugesuch ab und hiess die
Einsprachen in öffentlichrechtlicher Hinsicht gut. Die Nutzungsänderung von einem
Estrich in ein Estrich-Studio wurde nicht bewilligt. Im Sinn einer vorsorglichen
Massnahme ordnete der Gemeinderat ein Nutzungsverbot des widerrechtlich erstellten
Estrich-Studios bis zum Vorliegen einer rechtskräftigen Baubewilligung an. Zur
Begründung wurde u.a. ausgeführt, die Räume seien für Wohn- und Aufenthaltszwecke
zu wenig hoch und zu wenig belichtet.
Gegen diesen Beschluss erhob A. W. am 21. Januar 1998 Rekurs beim
Baudepartement. Am 13. Januar 1999 wies das Baudepartement den Rekurs im Sinn
der Erwägungen ab, soweit es darauf eintrat. Die am 29. Januar 1999 gegen diesen
Entscheid erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht am 1. Juli 1999 ab (B
1999/18). Am 2. Mai 2000 ordnete der Gemeinderat den Rückbau des Estrich-Studios
an. A.W. leistete diesem Beschluss Folge.
C./ Am 19. Juli 2001 ersuchte A. W. den Gemeinderat V. um Erteilung einer
Baubewilligung für ein redimensioniertes Studio mit Wohn-/Schlafraum, Küche und
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Dusche/WC. Innert der Auflagefrist erhoben D. A., sowie M. und H. G., Einsprache mit
dem Antrag, das Baugesuch sei abzulehnen. Am 17. Dezember 2001 erteilte der
Gemeinderat die Baubewilligung. Gleichzeitig wies er die Einsprache ab, soweit er
darauf eintrat. Das Baudepartement hiess den gegen diesen Entscheid erhobenen
Rekurs von D. A., sowie von M. und H. G., am 4. März 2002 im Sinn der Erwägungen
gut und hob die Baubewilligung und den Einspracheentscheid des Gemeinderats auf.
Der Rekursentscheid wurde im Wesentlichen damit begründet, entgegen der
Auffassung der Vorinstanz handle es sich bei der Küche um einen Aufenthaltsraum im
Sinn von Art. 29 lit. e BauR, weshalb die Hygienevorschriften des BauR, namentlich
diejenigen bezüglich der natürlichen Belichtung, für diesen Raum anwendbar seien.
Eine am 26. März 2002 von A. W. gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde wies
das Verwaltungsgericht am 24. Januar 2003 ab (B 2002/40). Was die Höhe der Räume
anbetrifft, führte das Gericht aus, es habe kein Anlass bestanden, darüber zu
entscheiden, ob sie die in Art. 29 lit. a BauR vorgeschriebenen Mindestmasse einhalten
und diese Frage könne auch im vorliegenden Verfahren offen bleiben.
D./ Am 31. März 2004 reichten D. und D. W. beim Gemeinderat ein Baugesuch für den
Einbau eines Estrich-Studios mit Küche, Trennwänden, Fenster und Schallisolation ein.
Innert der Auflagefrist erhoben u.a. D. A., H. G., L. M., W. S., P. und V. S., sowie G. V.,
Einsprache beim Gemeinderat V.. Am 23. November 2004 wurde die Baubewilligung
erteilt. Gleichzeitig wies der Gemeinderat die Einsprache in öffentlich-rechtlicher
Hinsicht ab und verwies die Einsprecher in privatrechtlicher Hinsicht auf den Zivilweg.
Was den Schallschutz anbetrifft, führte der Gemeinderat aus, gemäss einem Gutachten
vom 15. Januar 1997 seien die "Erhöhten Anforderungen" gemäss Norm 181,
Schallschutz im Hochbau, Ausgabe 1988, herausgegeben vom Schweizerischen
Ingenieur- und Architekten-Verein (abgekürzt SIA-Norm 181) im Trennbauteil erfüllt,
wobei der Trittschall unbedeutend sei.
Gegen den Beschluss des Gemeinderates V. vom 23. November 2004 erhoben die
genannten Einsprecher Rekurs beim Baudepartement und stellten den Antrag, er sei
aufzuheben und das Baugesuch sei abzuweisen. Zur Begründung machten sie geltend,
das Estrich-Studio sei nicht baureglementskonform. Sodann sei der Nachweis, wonach
die Vorgaben der Lärmschutz-Verordnung (SR 814.41, abgekürzt LSV) und des
Energiegesetzes (sGS 741.1) erfüllt seien, nicht erbracht. Im Rahmen des
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Rekursverfahrens wurde ein Augenschein durchgeführt. Sodann forderte der juristische
Mitarbeiter der Rechtsabteilung des Baudepartements die Rekursgegner im
Einvernehmen mit allen Verfahrensbeteiligten auf, mit einem Gutachten des
Ingenieurbüros T. AG abklären zu lassen, wie es sich mit der Trittschallisolaton im
Estrich-Studio verhalte. Nachdem das Gutachten erstellt worden war, wies der
juristische Mitarbeiter der Rechtsabteilung des Baudepartements den Gemeinderat V.
am 2. Juni 2005 an, im Estrich-Studio den Bodenaufbau zwischen Spannteppich und
Betonboden sowie die Stärke der Betondecke auf geeignete Weise zu prüfen, zu
dokumentieren und darüber Bericht zu erstatten. Am 16. Juni 2005 reichte das Bauamt
V. dem Baudepartement das Protokoll einer mit der Kalberer AG, W., am 15. Juni 2005
im Estrich-Studio durchgeführten Kernbohrung mit zugehöriger Fotodokumentation
ein. Nachdem die Rekurrenten Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten hatten, wies
das Baudepartement den Rekurs am 30. Juni 2005 ab, soweit es darauf eintrat.
E./ Am 11. August 2005 erhoben D. A., L. M., H. G., W. S., P. und V. S., und G. V.,
gegen den Entscheid des Baudepartements vom 30. Juni 2005 Beschwerde beim
Verwaltungsgericht. Sie stellen das Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid und
derjenige des Gemeinderats vom 23. November 2004 betreffend das Baugesuch Nr.
2003/2623 seien aufzuheben und das Baugesuch sei abzuweisen (Ziff. 1), eventuell sei
die Sache zur Neubeurteilung im Sinn der Erwägungen an die Vorinstanz
zurückzuweisen (Ziff. 2). Die Eingabe wird damit begründet, die Vorinstanz habe den
Sachverhalt unrichtig und unvollständig festgestellt. Sodann entspreche das Estrich-
Studio dem BauR in verschiedener Hinsicht nicht.
Am 2. September 2005 beantragte der Gemeinderat, die Beschwerde sei abzuweisen.
Auch das Baudepartement sowie D. und D. W. hielten am 9. September 2005 bzw. am
20. September 2005 dafür, der Beschwerde sei keine Folge zu geben.

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1./ Die Sachurteilsvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen:
a) Die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1 des
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Sodann
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wurde die Beschwerdeeingabe vom 11. August 2005 rechtzeitig eingereicht. Des
weiteren entspricht sie formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 64
Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP).
b) Nach Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP ist zur Beschwerde
legitimiert, wer an der Aenderung oder Aufhebung des Entscheides ein eigenes
schutzwürdiges Interesse dartut. Was die Legitimation von Nachbarn zur
Beschwerdeführung anbetrifft, ist nach ständiger Rechtsprechung des
Verwaltungsgerichts eine enge räumliche Beziehung zum Baugrundstück erforderlich.
Sodann muss der Nachbar direkt und in höherem Mass als irgendjemand in den
eigenen Interessen beeinträchtigt werden (vgl. Cavelti/Vögeli,
Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 414 mit
Hinweisen).
aa) Der Nachbar hat das Rechtsschutzinteresse nach der st. gallischen Praxis für jede
einzelne Rechtsbehauptung nachzuweisen. Er muss den eigenen Vorteil geltend
machen, den er daraus zieht, oder den Nachteil, der abgewendet wird, wenn die
Beschwerde gutgeheissen wird. In der Regel sind dies praktische, tatsächliche,
wirtschaftliche oder ideelle, gleichsam handfeste Belange, um deren Willen der
Nachbar die Verfügung anficht. Das schutzwürdige Interesse besteht somit im
praktischen Nutzen, den die erfolgreiche Beschwerde der beschwerdeführenden Partei
in ihrer rechtlichen oder tatsächlichen Situation eintragen würde (GVP 1996, Nr. 59 mit
Hinweisen). Dieses Erfordernis ist kaum problematisch, wenn sich der Nachbar auf
Bestimmungen beruft, denen eine nachbarschützende Funktion zukommt, wie
insbesondere den Vorschriften über Gebäude- und Grenzabstände, die zulässige
Ausnützung, die Geschosszahl und Gebäudehöhe oder die zonenkonformen
Immissionen (vgl. Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 416 mit Hinweis). Zur Rüge der Verletzung
der LSV ist berechtigt, wer durch das Bauvorhaben mehr als jede Drittperson betroffen
ist (GVP 1996 Nr. 60).
bb) Die Beschwerdeführer sind Eigentümer von Stockwerk-Einheiten im Dach- und im
unmittelbar darunter liegenden zweiten Obergeschoss des Apartementhauses "A". Die
enge nachbarliche Raumbeziehung ist somit gegeben.
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cc) Soweit die Beschwerdeführer geltend machen, die Baubewilligung verletze Art. 30
Abs. 1 BauR, fehlt es ihnen indessen an der besonders engen Beziehung zum
Streitgegenstand. Nach Art. 30 Abs. 1 BauR darf höchstens die Hälfte der Wohn- und
Schlafräume einer Wohnung gegen Norden orientiert sein. Diese Vorschrift will
Wohnqualität für die Bewohner der betreffenden Wohnung sicherstellen.
Dementsprechend führen die Beschwerdeführer nicht näher aus, inwiefern eine
Verletzung von Art. 30 Abs. 1 BauR für sie nachteilig sein könnte.
c) Auf die Beschwerde ist im Sinn der Erwägungen einzutreten.
2./ Art. 29 lit. a BauR verlangt für Aufenthaltsräume in Wohnhäusern eine lichte
Raumhöhe von mindestens 2.30 m, wobei diese bei nicht waagrechter Decke über
wenigstens 8 m2 Raum einzuhalten ist. Die Beschwerdeführer bestreiten nicht, dass
die von der Vorinstanz vorgenommene Messung ergeben hat, dass diese Vorgabe
eingehalten ist. Sie stellen sich indessen auf den Standpunkt, die vorgeschriebene
Raumhöhe werde nur erreicht, weil beim Bau des Apartementhauses "A"
Bauvorschriften verletzt worden seien. Sie begründen dies mit einer eigenen
Berechnung und damit, eine von ihnen durchgeführte Messung habe ergeben, dass
das Gebäude mindestens 27 cm höher gebaut worden sei, als dies zulässig gewesen
wäre. Die Beschwerdeführer halten dafür, die Baubewilligung für den Ausbau des
Estrichs zu Wohnzwecken hätte bereits aus diesem Grund nicht erteilt werden dürfen.
Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer besteht kein Grund zur Annahme, das
vor rund 25 Jahren erstellte Apartementhaus "A" sei unter Missachtung der
reglementarisch höchstzulässigen Gebäude- und Firsthöhe gebaut worden. In einem
Schreiben an den Gemeinderat der Beschwerdebeteiligten vom 14. Oktober 1980 hat
ein juristischer Mitarbeiter der Rechtsabteilung des Baudepartements nach einer
Prüfung mit dem Planungsamt festgehalten, dass das "A" die gemäss (damaligem)
Baureglement zulässigen Baumasse einhalte. Dem Schreiben kann sodann entnommen
werden, dass die zulässigen Gebäudemasse drei Vollgeschosse ermöglichen. Des
weiteren hat sich der Baukontrolleur der Beschwerdebeteiligten am 27. November
1980 wie folgt geäussert: "Festzuhalten ist, dass die vorgeschriebene Gebäudehöhe
mit 8.00 m und ebenfalls die Firsthöhe mit 11.00 m eingehalten wurden". Am 9. März
1981 hat er sodann bestätigt, "dass vor Baubeginn der Niveaupunkt genau an Ort und
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Stelle fixiert worden ist und somit die Gebäudehöhe sowie die Kellergeschosshöhe in
Mittel aller Fassaden nach Baureglement ausgeführt wurde". Schliesslich hat die
Vorinstanz am 25. August 1981 in einem aufsichtsrechtlichen Entscheid festgestellt,
"dass zwar die Vorschrift über die zulässige Geschosszahl verletzt wurde, dass die
erlaubte Gebäude- und Firsthöhe jedoch eingehalten wurde". Die Vorinstanz hat die
Baubewilligung für das Apartementhaus "A" somit in dieser Hinsicht vor rund 24 Jahren
als rechtskonform erklärt. Die Rüge der Beschwerdeführer erweist sich demnach als
unbegründet und ihren Beweisanträgen, es seien die Baugesuchsakten aus dem Jahr
1979 beizuziehen und es seien ein Augenschein und eine Expertise durchzuführen,
muss nicht entsprochen werden.
3./ Die Beschwerdeführer machen weiter geltend, entgegen den Feststellungen im
angefochtenen Entscheid seien mit der jetzigen Bodenkonstruktion die
schallschutzmässigen Mindestanforderungen der SIA-Norm 181 nicht erfüllt. Der
Rechtsvorgänger der Beschwerdegegner habe im Jahr 1996 anerkannt, dass die
Schallschutzvorschriften nicht eingehalten würden. In den Wohnungen unter dem
Estrich höre man dementsprechend jedes Wort, das im Estrich gesprochen werde, was
die Beschwerdeführer D. A., H. G. und W. S. anlässlich einer Befragung zu bestätigen
bereit seien. Die Beschwerdeführer werfen der Vorinstanz sinngemäss vor, sie habe ihr
rechtliches Gehör verletzt bzw. den Sachverhalt unrichtig und unvollständig
festgestellt, weil sie aufgrund theoretischer Ausführungen entschieden und ihrem
Antrag, es sei eine Schallmessung durchzuführen, nicht entsprochen habe.
a) Das Verwaltungsgericht überprüft die Feststellungen des Sachverhalts durch die
Vorinstanz grundsätzlich frei. Es ist somit weder an die Art und den Umfang der
Beweiserhebungen noch an die Beweiswürdigung der Vorinstanz gebunden. Als
zulässig wird eine gewisse Beschränkung der Kognition erachtet, wenn die Natur der
Streitsache einer uneingeschränkten Ueberprüfung Grenzen setzt oder wenn die
verfügende Behörde über spezielle Fachkenntnisse oder eine spezielle Nähe zu den
örtlichen Verhältnissen verfügt, welche die Ueberprüfungsinstanz nicht im gleichen
Umfang verfügbar machen kann (vgl. Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 631 f.).
b) Im Verwaltungsverfahren gilt grundsätzlich die Untersuchungsmaxime. Die
Verwaltungsbehörden haben den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen
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richtig und vollständig zu ermitteln und die Beweise zu erheben (vgl. Cavelti/Vögeli,
a.a.O., Rz. 589 mit Hinweisen). Nach Art. 12 VRP ermittelt die Behörde oder das von ihr
beauftragte Verwaltungsorgan den Sachverhalt und erhebt die Beweise von Amtes
wegen durch Befragen von Beteiligten, Auskunftspersonen und Zeugen, durch Beizug
von Urkunden, Amtsberichten von Sachverständigen, durch Augenschein oder auf
andere geeignete Weise. Sind zur Wahrung des öffentlichen Interesses keine
besonderen Erhebungen nötig, so sind nur die von den Beteiligten angebotenen und
leicht zugänglichen Beweise über erhebliche Tatsachen abzunehmen.
aa) Das Sachverständigengutachten ist der Befund zu Tatsachen, erteilt durch
Personen, die darüber besonders sachkundig sind. Sachverständige haben im
Wesentlichen drei Aufgaben: Die Feststellung von Tatsachen aufgrund ihrer
Sachkunde, die Mitteilung von Erfahrungssätzen ihres Fachbereichs und/oder die
Beurteilung von Tatsachen aufgrund ihres Fachwissens und der daraus fliessenden
Erfahrungssätze. Der Beizug eines Sachverständigen kann gesetzlich vorgeschrieben
sein. Davon abgesehen liegt ein solcher im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes im
Ermessen der entscheidenden Instanz (vgl. Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 974 f. mit
Hinweisen).
bb) Der Anspruch auf rechtliches Gehör dient einerseits der Sachaufklärung und stellt
andererseits ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht der Parteien dar (vgl.
Häfelin/Müller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2002, Rz.
1673 mit Hinweis auf BGE 127 I 54, 56; 124 I 241, 242; 122 I 53, 55). Er gebietet u.a.,
dass rechtzeitig und formrichtig angebotene Beweismittel abzunehmen sind, es sei
denn, diese betreffen eine nicht erhebliche Tatsache oder seien offensichtlich
untauglich, über die streitige Tatsache Beweis zu erbringen (vgl. BGE 124 II 242 E. 2;
117 Ia 268 E. 4b; ZBl 9/2005, S. 470 mit Hinweisen).
cc) Sind die Beweise erhoben worden, erfolgt die Beweiswürdigung. Ziel ist die
Feststellung des im Streitfall relevanten Sachverhalts. Das Verwaltungsverfahren ist
bestimmt vom Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Dieser bedeutet nicht, dass die
entscheidende Instanz völlig frei wäre in der Festlegung des Sachverhalts oder diesen
gar willkürlich festlegen dürfte. Der Entscheid darüber, ob sich der Sachverhalt so oder
anders zugetragen hat, ist vielmehr auf vernünftige, nachvollziehbare Gründe
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abzustützen. Freie Beweiswürdigung bedeutet sodann, dass die Bewertung der
einzelnen Beweismittel nicht starren Regeln folgt. Die Gewichtung der einzelnen
Beweismittel soll sich somit aus ihrer inneren Qualität, d.h. aus der anzunehmenden
Uebereinstimmung mit der Wirklichkeit, ergeben und nicht durch deren äussere
Eigenart (vgl. Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 616 mit Hinweisen).
c) Der Schallschutz bei neuen Gebäuden ist in Art. 21 des Umweltschutzgesetzes (SR
814.01, abgekürzt USG) geregelt. Wer ein Gebäude erstellen will, welches dem
längeren Aufenthalt von Personen dienen soll, muss einen angemessenen baulichen
Schutz gegen Aussen- und Innenlärm sowie gegen Erschütterungen vorsehen (Abs. 1).
Die Ausführungsvorschriften des Bundes zu dieser Bestimmung befinden sich in Art. 32
ff. LSV. Nach Art. 32 Abs. 1 LSV sorgt der Bauherr eines neuen Gebäudes dafür, dass
der Schallschutz u.a. bei Trennbauteilen lärmempfindlicher Räume den anerkannten
Regeln der Baukunde entspricht. Als solche gelten bei ortsfesten Anlagen die
Mindestanforderungen nach der SIA-Norm 181. Die Anforderungen gelten nach Art. 32
Abs. 3 LSV u.a. auch für Trennbauteile (vgl. Art. 33 Abs. 2 LSV), die umgebaut, ersetzt
oder neu eingebaut werden. Unbestritten ist, dass es sich bei der Umnutzung des
Estrichs zu Wohnzwecken um den Umbau eines Trennbauteils handelt, weshalb Art. 32
Abs. 1 LSV Anwendung findet.
aa) Lärm ist schädigender und/oder störender Schall (vgl. Fritzsche/Bösch, Zürcher
Planungs- und Baurecht, 3. Aufl., Zürich 2003, Ziff. 7.6.1.5). Wenn von Lärm die Rede
ist, müssen zwei Elemente auseinander gehalten werden: einerseits ist Schall ein
physikalisches, messbares Phänomen; andererseits die Wertung des Schalls als
unerwünschte Störung, die erst darüber entscheidet, ob er als Lärm empfunden wird
(vgl. R. Wolf, In: Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 2. Aufl., N 1 der
Vorbemerkungen zu Art. 19-25 USG). Innenlärm ist Lärm, der von Anlagen innerhalb
eines Gebäudes erzeugt wird und innerhalb desselben auf Personen einwirkt (vgl. BGE
1A.111/1998 publiziert in URP 1999/3, Erw. 3 b, S. 268 und Wolf, a.a.O., N 17 zu Art.
21 USG). Innenlärm kann sowohl als Luftschall (Gespräche, Musik etc.) wie als
Körperschall auftreten. Körperschall breitet sich in fester Materie aus und wird erst
anschliessend in die Luft abgestrahlt (z.B. Trittschall, Fahrgeräusch eines Lifts). Zum
Schutz gegen Innenlärm müssen die Trennbauteile innerhalb des Gebäudes (z.B.
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Innenwände, Decken, Türen) so beschaffen sein, dass sie die Uebertragung von
Luftschall und Trittschall zwischen benachbarten bzw. übereinander liegenden Räumen
ausreichend unterbinden (vgl. Wolf, a.a.O., N 17 und 18 zu Art. 21 USG).
bb) Der von einer Anlage ausgehende oder auf einen Ort einwirkende Schall kann
durch Messungen oder Berechnungen ermittelt werden (Art. 38 Abs. 1 LSV; SIA-Norm
181 Ziff. 4.1; BGE 122 II 67). Messungen und Berechnungen gelten grundsätzlich als
gleichwertig. Welche Methode zur Anwendung gelangt, hängt von den Erfordernissen
des einzelnen Falls, d.h. von der Fragestellung und den zur Verfügung stehenden
Messmöglichkeiten bzw. Berechnungsgrundlagen ab (vgl. Wolf, a.a.O., N 12 der
Vorbemerkungen zu Art. 19-25 USG). Messungen stehen dann im Vordergrund, wenn
weder gestützt auf die Erfahrung noch gestützt auf vergleichbare Untersuchungen
Analogieschlüsse möglich sind oder wenn zu erwarten ist, dass aufgrund der Prüfung
aufwendige Nachbesserungen notwendig werden könnten, deren Umfang präzise
festgestellt werden muss (vgl. BGE 122 II 67).
cc) Die SIA-Norm 181 in der Fassung von 1988, die den Gutachten von 1997 und 2005
zugrunde liegt, umschreibt auch die Anforderungen an den Schallschutz gegen
Innenlärm zwischen Nutzungseinheiten. Der Schutz gegen Innenlärm in Form von
Luftschall aus benachbarten Räumen wird durch die im Minimum verlangte Differenz
der Schallpegel definiert (bewertete Standard-Schallpegeldifferenz DnT,w in dB). Die
Norm bezieht sich somit nicht auf die Dämmwerte einzelner Bauteile wie Fenster oder
Wände, sondern auf die zu erreichende Lärmreduktion zwischen benachbarten
Räumen. Das ist nach Wolf zweifellos sachgerechter, stellt jedoch höhere
Anforderungen an die Planung und Ausführung der Bauten, denn die resultierende
Pegeldifferenz hängt nicht nur von den Dämmwerten der verwendeten Baumaterialien,
sondern auch vom Volumen des Empfangsraums und der Fläche der trennenden
Zwischenwand ab (SIA-Norm 181, Anh. A2.1) und wird überdies durch die
Bauausführung beeinflusst. Der Schutz gegen Trittschall wird anhand des von einem
normierten Hammerwerk erzeugten, im darunter liegenden Raum gemessenen
Schallpegels definiert (bewerteter Standard-Trittschallpegel L'nT,w in dB) [vgl. dazu
Wolf, a.a.O., N 20 zu Art. 21 USG).
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dd) Aktenkundig ist, dass sich der Rechtsvorgänger der Beschwerdegegner am 5. Juli
1996 im Rahmen eines Vergleichs mit den Beschwerdeführern D. A. und H. G.
verpflichtet hat, die damals bestehende Wohnung im Dachgeschoss des Hauses "A"
nicht mehr zu nutzen "bis die Schallisolationen durchgeführt sind, diese den erhöhten
Anforderungen für Stockwerkeigentum gemäss SIA-Norm entsprechen und durch das
Ingenieurbüro T., abgenommen sind". Ein Lärmgutachten dieses Ingenieurbüros vom
15. Januar 1997, das die Trennwand zwischen den Wohnungen im Dachgeschoss bzw.
Estrich in schalltechnischer Hinsicht zum Gegenstand hat, kommt zum Ergebnis, dass
die "Erhöhten Anforderungen" gemäss SIA-Norm 181 im Trennbauteil erfüllt sind. Der
Trittschall wird als unbedeutend bezeichnet. Auch nach dem im Rahmen des
Rekursverfahrens in Auftrag gegebenen Gutachten des Ingenieurbüros T., das vom 20.
April 2005 datiert, erfüllt die Deckenkonstruktion, wenn sie gemäss dem beschriebenen
Deckenaufbau ausgeführt wurde, bezüglich des Trittschalls planerisch sowohl die
Mindestanforderungen als auch die "Erhöhten Anforderungen" der SIA-Norm 181. Der
berechnete Wert von 44 dB liegt 6 dB unter den "Erhöhten Anforderungen" von 50 dB.
In der Folge, am 1. Juni 2005, hielten die Beschwerdeführer indessen sinngemäss fest,
ein Gutachten, das auf theoretischen Grundlagen, nicht aber auf Schallmessungen
beruhe, genüge den Beweisanforderungen nicht. Sodann sei auch der Luftschall zu
messen. Des weiteren sei nicht überprüft worden, ob die Deckenkonstruktion im Jahr
1981 gemäss den zur Verfügung gestellten Daten ausgeführt worden sei. Am 2. Juni
2005 beauftragte die Vorinstanz die Beschwerdebeteiligte, im Estrich-Studio den
Bodenaufbau zwischen Spannteppich und Betonboden sowie die Stärke der
Betondecke auf geeignete Weise zu prüfen, zu dokumentieren und Bericht zu erstatten.
Die Kernbohrung, die am 15. Juni 2005 gegen den Willen der Beschwerdeführer durch
den Bauverwalter der Beschwerdebeteiligten und einen Mitarbeiter der K. AG, W.,
durchgeführt worden war, ergab, dass sich der Bodenaufbau so präsentiert, wie ihn die
Bauabrechnungen ausweisen.
ee) Die Beschwerdeführer haben im Rahmen des Rekursverfahrens verlangt, dass eine
Schallmessung an Ort und Stelle durchgeführt wird. Eine Messung ist gemäss einem
Schreiben der Vorinstanz vom 25. Mai 2005 unterblieben, weil das Gebäude zum
Zeitpunkt, als das Gutachten erstellt worden sei, weder per Seilbahn noch über die
Strasse erreichbar gewesen sei. Nach dem auf Berechnungen basierenden Gutachten
vom 20. April 2005 erfüllt die Deckenkonstruktion planerisch sowohl die
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Mindestanforderungen als auch die "Erhöhten Anforderungen" der SIA-Norm 181,
sofern sie wie geplant verwirklicht worden ist, wobei übliche Nebenwegübertragungen
in den Vergleichs-Normschrittpegeln enthalten sind. Weil die Kernbohrung ergeben hat,
dass dies der Fall ist, durfte die Vorinstanz der Beurteilung des Gutachters folgen,
zumal keine Anhaltspunkte bestehen, wonach der Fachbericht einseitig abgefasst wäre
oder fachliche Fehler aufweisen könnte. Das Gutachten hat indessen nur den
Trittschall, der vom Estrich-Studio ausgeht, zum Gegenstand, nicht aber den
Luftschall. Dementsprechend gelangte die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid
ausschliesslich zum Ergebnis, die Frage, ob die Trittschallisolation im Estrich-Studio
genüge, könne anhand der Berechnung und der Kernbohrung positiv beantwortet
werden. Die Beschwerdeführer haben indessen bereits mit der Rekursbegründung vom
14. Januar 2005 geltend gemacht, der Nachweis, wonach die Voraussetzungen der
LSV erfüllt seien, sei auch hinsichtlich des Luftschalls nicht erbracht. Sie begründeten
dies damit, im unteren Stock höre man jedes Wort, das oben gesprochen werde. Auch
am 1. Juni und am 13. Juni 2005 haben sie zum Ausdruck gebracht, dass ihrer
Meinung nach auch die Werte betreffend Luftschall nicht eingehalten seien und
Messungen vor Ort verlangt. Zutreffend ist zwar, dass sich das Gutachten vom 15.
Januar 1997 auch mit dem Luftschall befasst und zum Ergebnis kommt, es seien selbst
die "Erhöhten Anforderungen" der SIA-Norm 181 erfüllt. Abgesehen davon, dass auch
dieses Gutachten, soweit ersichtlich, auf Berechnungen und nicht auf Messungen
beruht, hat der Gutachter indessen festgehalten, zur Bestimmung des DnT,w der
Gesamtkonstruktion müsste allenfalls eine Messung durchgeführt werden, um die
Unsicherheiten bei der Annahme der Nebenwegübertragung (3 dB) zu bestätigen bzw.
zu korrigieren. Sodann hat er Vorschläge zur spürbaren Reduktion der
Schallübertragung auf Nebenwegen gemacht. Des weiteren kann dem Gutachten
entnommen werden, anlässlich der Begehung vom 11. Januar 1997 sei
Unterhaltungssprache von Zimmerlautstärke (Fernseher) bei Ruhe zwar gehört, aber
nicht verstanden worden (ohne Messungen). Somit bestehen zumindest Zweifel, ob die
Mindestanforderungen der SIA-Norm 181 erfüllt sind. Eine genaue Prüfung der
konkreten Innenlärmverhältnisse durch Messungen ist deshalb erforderlich. Entgegen
der Auffassung der Vorinstanz ist das Resultat dieser Messungen für den Ausgang des
Verfahrens überdies auch dann von Bedeutung, wenn die Unterlagsböden mangelhaft
eingebaut sein sollten. Die Vorinstanz wäre gehalten gewesen, dem Antrag der
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Beschwerdeführer, es seien Messungen vor Ort durchzuführen, bezüglich Luftschall zu
entsprechen und den Sachverhalt in dieser Hinsicht abzuklären, zumal es sich um
leicht zugängliche Beweismittel handelt. Diese Ergänzung des Sachverhalts hätte sich
auch deshalb aufgedrängt, weil der Estrich des Apartementhauses "A" ohne
Bewilligung ausgebaut und in der Folge bewohnt worden ist und weil sich die
Beschwerdeführer darauf berufen, sie wüssten aus Erfahrung, dass die Schallisolation
schlecht sei.
4./ Zusammenfassend ergibt sich, dass die Streitsache nicht entscheidungsreif ist.
Entsprechend dem Eventualantrag der Beschwerdeführer wird der angefochtene
Entscheid des Baudepartements vom 30. Juni 2005 aufgehoben und die Streitsache
wird zur Ergänzung des Sachverhalts im Sinn der Erwägungen und zur neuen
Entscheidung an die Vorinstanz zurückgewiesen.
a) Bei diesem Ausgang des Verfahrens obsiegen die Beschwerdeführer zur Hälfte.
Entsprechend sind die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens den
Beschwerdeführern und den Beschwerdegegnern je zur Hälfte aufzuerlegen (Art. 95
Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 4'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 des
Gerichtskostentarifs, sGS 941.12). Demzufolge haben die Beschwerdeführer und die
Beschwerdegegner je Fr. 2'000.-- zu bezahlen, die Beschwerdeführer unter
Verrechnung des Kostenvorschusses von Fr. 4'500.--. Der Rest von Fr. 2'500.-- wird
ihnen zurückerstattet. Die Beschwerdegegner haben ebenfalls Fr. 2'000.-- zu bezahlen.
Sie haften solidarisch (Art. 96bis VRP) und die ganze Gebühr wird bei D. W., erhoben.
Was die Kosten des Rekursverfahrens von Fr. 3'600.-- anbetrifft, haben die
Beschwerdeführer und die Beschwerdegegner je die Hälfte, somit je Fr. 1'800.-- zu
tragen (vgl. dazu R. Hirt, Die Regelung der Kosten nach st. gallischem
Verwaltungsrechtspflegegesetz, Diss. St. Gallen 2004, S. 103). Sie haften je solidarisch
(Art. 96bis VRP). Von einer Verlegung der Auslagen für das Gutachten vom 20. April
2005 im Betrag von Fr. 1'816.85 und für die Kernbohrung vom 15. Juni 2005 im Betrag
von Fr. 540.-- wird abgesehen. Es wird Sache der Vorinstanz sein, diese zusammen mit
den Auslagen, die im Zusammenhang mit der Ergänzung des Sachverhalts entstehen,
den Beteiligten zu überbinden.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 15/16
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b) Ausseramtliche Entschädigungen werden nicht zugesprochen (Art. 98 Abs. 1, Art.
98bis und Art. 98ter VRP; VerwGE vom 14. Februar 1990 i.S. R.W.; GVP 1983 Nr. 56).