Decision ID: 9b4edc53-6939-4be0-8674-f2fe93fe6cf6
Year: 2014
Language: de
Court: GR_VG
Chamber: GR_VG_003
Canton: GR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: social_law

Aus den Akten und Gutachten gehe nicht hervor, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers gebessert habe, weshalb kein Revisionsgrund vorliege, zumal gutachterlich auch keine erhebliche Veränderung des Invaliditätsgrades festgestellt worden sei. Ebenso wenig habe der Beschwerdeführer durch sein Verhalten eine vollständige Abklärung des Sachverhalts verschuldeterweise verhindert, weshalb die Leistungsverweigerung widerrechtlich sei.
5. Die IV-Stelle (nachfolgend Beschwerdegegnerin) schloss in ihrer
Vernehmlassung vom 23. Januar 2014 auf Abweisung der Beschwerde.
 In Anbetracht der nachvollziehbaren und mit Literaturangaben belegten Beurteilung von Dr. phil. C._ würden die Ausführungen von Dr. med. E._ von der Klinik F._ als pauschale und unfundierte Kritik erscheinen. Dr. med. E._ nehme keine Stellung zu den Gutachten von Dr. med. B._ und Dr. phil. C._ und zeige nicht auf, inwiefern vorliegend entgegen den im Gutachten von Dr. phil. C._ angeführten Studien trotzdem von einer Auswirkung der psychotischen Symptomatik auszugehen sei. Dr. med. E._ gehe gestützt auf simulierte Beschwerden von einer vollständigen
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Arbeitsunfähigkeit aus, was in Anbetracht der Gutachten sowie der sonstigen Aktenlage völlig unplausibel und willkürlich erscheine.
 Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich verbessert, weshalb ein Revisionsgrund gegeben sei. Der Beschwerdeführer habe durch Simulation eine vollständige Abklärung des Sachverhalts verhindert, sodass die Leistung zu Recht ohne Mahn- und Bedenkzeitverfahren verweigert worden sei.
6. Am 27. Februar 2014 hielt der Beschwerdeführer replicando an seinen
Anträgen fest.
 Die Erkenntnisse von Dr. med. B._ und Dr. phil. C._ basierten auf einer einzigen Untersuchung, während Dr. med. E._ den Beschwerdeführer seit Jahren behandle.
 Sodann seien Zweifel an der wissenschaftlichen Fundiertheit der Testverfahren angebracht, da diese nicht an akut psychotisch Erkrankten validiert worden seien, weshalb sie auf den vorliegenden Fall gar nicht anzuwenden seien.
 Aufgrund der Voreingenommenheit der Gutachter sei die Einholung eines Obergutachtens angezeigt.
7. Am 25. März 2014 hielt die Beschwerdegegnerin duplicando an ihren
Anträgen fest.
 An der wissenschaftlichen Fundiertheit der vorgenommenen Testverfahren in der neuropsychologischen Beurteilung vom 25. Juni 2012 sei nicht zu zweifeln, wie dem Schreiben von Dr. phil. C._ vom 12. März 2014 zu entnehmen sei.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften
sowie auf die angefochtene Verfügung wird, soweit erforderlich, in den
nachstehenden Erwägungen eingegangen.
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Das Gericht zieht in Erwägung:
1. a) Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die
Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) sind Verfügungen der kantonalen
IV-Stellen direkt vor dem Versicherungsgericht am Ort der IV-Stelle
anfechtbar. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfahrens bildet die
Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 8. November 2013, sodass die
örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtes des Kantons
Graubünden zu bejahen ist. Die sachliche Zuständigkeit des
Verwaltungsgerichtes ergibt sich aus Art. 57 des Bundesgesetzes über
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1)
i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege
(VRG; BR 370.100). Als Adressat der angefochtenen Verfügung ist der
Beschwerdeführer berührt und weist ein schutzwürdiges Interesse an
dessen Aufhebung auf (Art. 59 ATSG). Auf die zudem frist- und
formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit einzutreten.
b) Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob die Beschwerdegegnerin die
bisher ausgerichtete ganze Invalidenrente des Beschwerdeführers im
Rahmen des per 8. Dezember 2011 von Amtes wegen eingeleiteten
Revisionsverfahrens zu Recht ohne Mahn- und Bedenkzeitverfahren auf
Ende des nach Zustellung der angefochtenen Verfügung folgenden
Monats eingestellt hat.
2. a) Anspruch auf eine Invalidenrente hat, wer im Sinne des Gesetzes invalid
ist. Bei erwerbstätigen Versicherten, wie dem Beschwerdeführer, gilt als
Invalidität, die durch einen körperlichen, geistigen oder psychischen
Gesundheitsschaden verursachte, voraussichtlich bleibende oder längere
Zeit dauernde Erwerbsunfähigkeit (Art. 1 IVG i.V.m. Art. 8 Abs. 1 ATSG),
welche die Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann
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(Art. 4 Abs. 1 IVG). Der rentenbegründende Invaliditätsgrad ist in diesem
Fall aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen (Art. 28a Abs. 1
IVG i.V.m. Art. 16 ATSG). Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die
versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der
medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen
durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage
erzielen könnte (sogenanntes Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt
zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid
geworden wäre (sogenanntes Valideneinkommen). Der
Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die
beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst
genau ermittelt und einander gegenüber gestellt werden, worauf sich aus
der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt
(allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343
E.3.4.2, 128 V 29 E.1). Ein rentenbegründender Invaliditätsgrad liegt vor,
wenn eine versicherte Person ihre Erwerbsfähigkeit nicht durch
zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder
verbessern kann, während mindestens eines Jahres ohne wesentlichen
Unterbruch durchschnittlich zu mindestens 40 % im bisherigen Beruf oder
Aufgabenbereich eingeschränkt gewesen ist und nach Ablauf dieses
Jahres zu mindestens 40 % invalid ist (Art. 28 Abs. 1 IVG). Sind diese
Voraussetzungen erfüllt, so steht der versicherten Person nach Ablauf
von sechs Monaten nach Geltendmachung des Anspruchs, frühestens im
Monat der Vollendung des 18. Altersjahrs (Art. 29 Abs. 1 IVG), bei einem
Invaliditätsgrad von mindestens 40 % eine Viertelsrente, bei einem
Invaliditätsgrad von mindestens 50 % eine halbe Rente, bei einem
Invaliditätsgrad von mindestens 60 % eine Dreiviertelsrente und bei
einem Invaliditätsgrad von 70 % eine ganze Rente zu (Art. 28 Abs. 2
IVG).
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b) Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, wird die
Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft
entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 1 Abs. 1 IVG
i.V.m. Art. 17 Abs. 1 ATSG, Art. 88a und Art. 88bis der Verordnung über
die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]). Anlass für eine solche
Anpassung gibt jede Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die
geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu
beeinflussen. Die Invalidenrente ist daher nicht nur bei einer wesentlichen
Veränderung des Gesundheitszustands mit entsprechender
Beeinflussung der Erwerbsfähigkeit, sondern etwa auch dann revidierbar,
wenn sich die erwerblichen Auswirkungen eines an sich gleich
gebliebenen Gesundheitszustands erheblich verändert haben, eine
andere Art der Bemessung der Invalidität zur Anwendung gelangt oder
eine Wandlung des Aufgabenbereichs eingetreten ist (BGE 134 V 131
E.3, 133 V 545 E.6.1, 130 V 343 E.3.5; Urteil des Bundesgerichtes
8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E.3.1.1; vgl. auch MÜLLER, Die
materiellen Voraussetzungen der Rentenrevision in der
Invalidenversicherung, Diss., Freiburg 2003, S. 133 Rz. 486). Dagegen
bildet nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung die unterschiedliche
Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert
gebliebenen Gesundheitszustands auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein
genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG
(Urteil des Bundesgerichtes 9C_552/2007 vom 17. Januar 2008 E.3.1.2;
SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13 E.2).
c) Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss
des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung
des Invaliditätsgrades im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG eingetreten ist,
dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen
Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer
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Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines
Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den
erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht (BGE
133 V 108 E.5; vgl. auch SVR 2010 IV Nr. 54 S. 167 E.2.1; Urteile des
Bundesgerichtes 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E.3.1.2, 9C_418/2010
vom 20. August 2011 E.3.1; KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl., Zürich
2009, Art. 17 Rz. 9). Wird bei dieser Gegenüberstellung festgestellt, dass
der Invaliditätsgrad im zur Beurteilung stehenden Zeitraum keine
rechtserhebliche Änderung erfahren hat, bleibt es beim bisherigen
Rechtszustand und das abermalige Leistungsbegehren ist abzuweisen
(Urteil des Bundesgerichtes 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E.3.1.3).
Andernfalls ist das Vorliegen eines Revisionsgrundes zu bejahen und die
zugesprochene Rente entsprechend der festgestellten
Sachverhaltsveränderung abzuändern (vgl. MEYER/REICHMUTH, in:
STAUFFER/CARDINAUX [Hrsg.], Rechtsprechung des Bundesgerichts zum
Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung,
3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2014, Art. 30-31 Rz. 13).
d) Um beurteilen zu können, ob sich die gesundheitliche Verfassung des
Beschwerdeführers seither verbessert hat, sind die Verwaltung und das
im Beschwerdefall angerufene Gericht auf Unterlagen angewiesen, die
ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung stellen.
Dabei besteht die Aufgabe des Arztes darin, den Gesundheitszustand zu
beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu
beschreiben, d.h. mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersuchung
unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden Befunde zu erheben
und gestützt darauf eine Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Arzt seine
genuine Aufgabe, wofür die Verwaltung und im Streitfall das Gericht nicht
kompetent sind. Bei der Folgeabschätzung der erhobenen
gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt dem
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Arzt hingegen keine abschliessende Beurteilungskompetenz zu. Vielmehr
nimmt er zur Arbeitsunfähigkeit Stellung, d.h. er gibt eine Schätzung ab,
welche er aus seiner Sicht so substanziell wie möglich begründet. Die
ärztlichen Auskünfte sind sodann eine wichtige Grundlage für die
Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten
konkret noch zugemutet werden können (BGE 140 V 193 E.3.2,
125 V 256 E.4).
e) Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu
würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und
Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien
Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und
Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an
förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu
würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Gericht
alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu
prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen
eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten.
Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen
Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial
zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht
auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswerts
eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die
geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind.
Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die
Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten
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oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten.
Dennoch hat es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien
Beweiswürdigung als vereinbar erachtet, in Bezug auf bestimmte Formen
medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die
Beweiswürdigung aufzustellen. Den im Rahmen des
Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten von externen
Spezialärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und
Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und
bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist
bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht
konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen. In
Bezug auf Berichte von Hausärzten darf und soll das Gericht der
Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärzte mitunter im
Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen
eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 125 V 351 E.3a mit
Hinweisen).
f) Im Sozialversicherungsrecht gilt der Untersuchungsgrundsatz (vgl. Art. 43
Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG). Demgemäss hat der Versicherungsträger
beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht den rechtserheblichen
Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären, ohne dabei an die Anträge der
Parteien gebunden zu sein. Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die
Beweislast im Sinne der Beweisführungslast begriffsnotwendig aus, da es
− unter Vorbehalt der Mitwirkungspflichten der versicherten Person
(Art. 43 Abs. 3 ATSG) − Sache des Sozialversicherungsgerichtes (oder
der verfügenden Verwaltungsstelle) ist, für die Zusammentragung des
Beweismaterials besorgt zu sein. Im Sozialversicherungsprozess tragen
mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle
der Beweislosigkeit der Entscheid zuungunsten jener Partei ausfällt, die
aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte.
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Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich
erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer
Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die
Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE
117 V 261 E.3b).
3. a) Vorliegend hat die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch des
Beschwerdeführers erstmals und zugleich letztmals im Verfahren geprüft,
welches mit Verfügung vom 4. Oktober 2006 (IV-act. 37) seinen
Abschluss fand. Die in der Folge formlos ergangene Bestätigung des
Rentenanspruchs vom 4. Juli 2008 (IV-act. 53) ist revisionsrechtlich nicht
relevant, da sie nicht gestützt auf eine umfassende materielle Prüfung
erfolgte. Zeitliche Vergleichsbasis für eine allfällige gesundheitliche
Verbesserung beziehungsweise für eine allfällige Änderung des
Invaliditätsgrades bildet deshalb die Rentenverfügung vom 4. Oktober
2006, mit welcher die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer
aufgrund eines Invaliditätsgrades von 100 % mit Wirkung ab dem
1. August 2004 eine ganze Invalidenrente zugesprochen hat. Die dieser
Invaliditätsbemessung zugrunde liegende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit
stützte sich primär auf den Austrittsbericht der Psychiatrischen Dienste
Graubünden (PDGR), Klinik D._, vom 3. Dezember 2003 (IV-act. 14
S. 6 f.) und den Arztbericht der Klinik D._ vom 6. Januar 2005 (IV-
act. 21). Diesen zufolge litt der Beschwerdeführer im damaligen Zeitpunkt
an einer paranoiden Schizophrenie (ICD-10: F20.0). Erläuternd wurde in
den erwähnten Berichten ausgeführt, dass die Auffassung, die
Konzentration und das Gedächtnis mittelgradig beeinträchtigt seien und
die Stimmungslage stark gedrückt sei. Affektiv sei der Beschwerdeführer
kaum schwingungsfähig. Denken, Antrieb und Psychomotorik seien sehr
stark verlangsamt. Aufgrund der Diagnose einer paranoiden
Schizophrenie mit optischen und akustischen Halluzinationen, massiver
Antriebsschwäche, psychomotorischer Hemmung,
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Konzentrationsschwäche und ständiger Ängste sei der Beschwerdeführer
nicht in der Lage, irgendwelchen Tätigkeiten nachzugehen. Folglich seien
ihm weder die bisherige Tätigkeit noch andere Tätigkeiten zumutbar.
b) Die angefochtene Verfügung vom 8. November 2013 stützt sich primär
auf den Bericht der neuropsychologische Beurteilung von Dr. phil.
C._, Diplompsychologe, Klin. Neuropsychologe (GNP), vom 25. Juni
2012 (IV-act. 118), das psychiatrische Gutachten von Dr. med. B._,
Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 4. Juli 2012 (IV-
act. 119) sowie die Beurteilung von Dr. med. G._ des Regionalen
ärztlichen Dienstes (RAD) Ostschweiz vom 15. Januar 2013 (IV-act. 155).
 Neuropsychologische Beurteilung durch Dr. phil. C._ vom 25. Juni 2012 (IV-act. 118) Im Bericht der neuropsychologischen Beurteilung führt Dr. phil. C._ aus, dass sich in den Untersuchungen Auffälligkeiten ergeben hätten, die auf suboptimales Leistungsverhalten hinweisen würden. Es sei daher zu vermuten, dass die erbrachten Leistungen nicht mit dem eigentlichen Leistungspotential übereinstimmten. Da der Beschwerdeführer auf Befragung hin angegeben habe, während der Untersuchung unter optischen und akustischen Halluzinationen gelitten zu haben, habe er geprüft, ob die Auffälligkeiten und schweren Beeinträchtigungen in Zusammenhang mit der angegebenem akuten psychotischen Symptomatik stünden, was aber verneint werden könne. Auch unter Berücksichtigung der angegebenen Halluzinationen sei daher eine Aggravationstendenz anzunehmen. Unter Berücksichtigung der diskutierten Befunde erachte er die Kriterien für das Vorliegen einer wahrscheinlichen Simulation entsprechend den Kriterien von Slick et al. (1999) als erfüllt. Zu den Testleistungen insgesamt könne gesagt werden, dass in der neuropsychologischen Untersuchung stark unterdurchschnittliche Leistungen bei den meisten durchgeführten Aufgaben zu beobachten seien. Aufgrund der Konfundierung von Begabung und Anstrengung bei Leistungstests und des möglicherweise suboptimalen Leistungsverhaltens sei eine zuverlässige Interpretation der erbrachten Resultate nicht möglich. Das Ausmass von tatsächlich vorliegenden Einschränkungen lasse sich daher nicht sicher festlegen. Es könne gesagt werden, dass im Bereich des figuralen Gedächtnisses durchschnittliche Leistungen vorlägen und einfache Rechenaufgaben meist korrekt gelöst würden. Aufgrund der Angaben des
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Beschwerdeführers zu Auffälligkeiten in der Schulzeit könnten vorbestehende kognitive Auffälligkeiten vermutet werden. Im Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit könne anhand der vorliegenden Befunde keine zuverlässige Aussage gemacht werden.
 Psychiatrisches Gutachten von Dr. med. B._ vom 4. Juli 2012 (. 119) Die von den Ärzten der PDGR immer wieder gestellte Diagnose paranoide Schizophrenie sei aufgrund der beschriebenen Symptomatik plausibel. Zum Untersuchungszeitpunkt am 30. Mai 2012 hätten gewisse depressive Symptome bestanden, wobei diese nicht so stark ausgeprägt gewesen seien, dass die Diagnose einer eigentlichen depressiven Episode (leicht, mittelgradig oder schwer) hätte gestellt werden können. Zwar werde vom Hausarzt immer wieder eine Depression diagnostiziert, er habe hier wohl aber einfach die Diagnose übernommen, die im ersten Austrittsbericht der Klinik D._ gestellt worden sei. Möglich sei auch, dass der Beschwerdeführer nur den psychiatrischen Behandlern gegenüber ausgeprägte psychotische Symptome präsentiere und dass dies sonst im Alltag weniger der Fall sei. Zur Frage der Arbeitsfähigkeit und zu den Fragen nach der Eingliederung könne nicht Stellung genommen werden, weil der Beschwerdeführer neuropsychologische Einschränkungen simuliere und sich darum das Ausmass von tatsächlich vorliegenden Einschränkungen nicht sicher festlegen lasse. Allerdings bestünden doch erhebliche Zweifel an der von der Klink D._ immer wieder attestierten 100%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Wenn man nicht einfach von der Diagnose auf eine völlig aufgehobene Arbeitsfähigkeit schliesse, blieben doch erhebliche Unklarheiten. Der Oberarzt der PDGR, Dr. med. E._, habe anlässlich der telefonischen Besprechung vom 2. Juli 2012 denn auch selber gesagt, dass das Ganze vielleicht etwas plakativ sei. Eindeutig sei die neuropsychologische Abklärung inklusive Symptomvalidierung durch Dr. phil. C._ vom 25. Juni 2012 ausgefallen. Hoch auffällig sei das Verhalten des Beschwerdeführers im Rahmen der Tests zur Systemvalidierung gewesen. Auch die Resultate in den neuropsychologischen Tests seien teilweise hoch auffällig gewesen, insbesondere habe sich auch eine deutliche Inkonsistenz der Leistung gezeigt. Dr. phil. C._ habe auch deutlich gemacht, dass diese Inkonsistenzen durch eine Schizophrenie nicht erklärt werden könnten. Neuropsychologische Einschränkungen bei Schizophrenie seien zwar häufig. Auch in diesem Fall wären jedoch konsistente Resultate zu erwarten. Insbesondere seien die Resultate im Rahmen der Testbatterie zur forensischen Neuropsychologie auch nicht durch eine Schizophrenie erklärbar. Dr. phil. C._ gehe darum zu Recht
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davon aus, dass die neuropsychologischen Einschränkungen simuliert worden seien. Damit sei natürlich noch nicht gesagt, dass keine Einschränkungen bestünden oder dass der Beschwerdeführer gesund sei. Allerdings lasse sich aufgrund dieses Verhaltens des Beschwerdeführers, welches wie gesagt auch durch die Schizophrenie nicht erklärbar sei, nicht konkret zu Einschränkungen Stellung nehmen.
 Beurteilung des RAD-Arztes Dr. med. G._ vom 15. Januar 2013 (IV-act. 155) Es bestünden klare Hinweise, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verbessert haben könnte. Allerdings habe das Ausmass der neuropsychologischen Beeinträchtigungen in der psychiatrisch-neuropsychologischen Begutachtung durch Dr. med. B._ und Dr. phil. C._ aufgrund der simulierten neuropsychologischen Symptome nicht geklärt werden können. Durch die Simulation vereitle der Beschwerdeführer eine rechtsgenügliche Abklärung des Sachverhalts. Er habe damit im Revisionsverfahren Beweislosigkeit herbeigeführt. Es erweise sich als unmöglich, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich habe, der Wirklichkeit zu entsprechen. Die Folgen dieser Beweislosigkeit habe der Beschwerdeführer zu tragen.
c) Der vorangehend auszugsweise wiedergegebene medizinische Bericht
der neuropsychologischen Untersuchung von Dr. phil. C._ vom
25. Juni 2012 sowie insbesondere das psychiatrische Gutachten von
Dr. med. B._ vom 4. Juli 2012 werden den ausgeführten (vgl.
vorstehend E.2e), von der Rechtsprechung entwickelten Anforderungen
gerecht. Sie sind für die streitigen Belange umfassend, beruhen auf einer
eingehenden Untersuchung des Beschwerdeführers, berücksichtigen die
geklagten beschwerdeführerischen Leiden, wurden in Kenntnis der
Vorakten erstellt und leuchten in der Darlegung der medizinischen
Zusammenhänge sowie der Beurteilung der medizinischen Situation ein,
weshalb ihnen voller Beweiswert zukommt. Entgegen den Ausführungen
des Beschwerdeführers kann vorliegend nicht gesagt werden, dass je
eine Untersuchung durch Dr. phil. C._ und Dr. med. B._ nicht
ausreichend ist, zumal sowohl der Bericht der neuropsychologischen
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Untersuchung von Dr. phil. C._ vom 25. Juni 2012 als auch das
psychiatrische Gutachten von Dr. med. B._ vom 4. Juli 2012
umfassend und schlüssig sind. Überdies hat Dr. phil. C._ den
Beschwerdeführer aktenkundig am 19. Juni 2012 während rund drei
Stunden untersucht, während die Exploration vom 30. Mai 2012 durch
Dr. med. B._ knapp zwei Stunden gedauert hat (vgl. IV-act. 118 S. 1,
IV-act. 119 S. 3). Sodann liegen entgegen den pauschalen und
unsubstantiierten beschwerdeführerischen Kritik auch keinerlei
Anhaltspunkte vor, wonach die Gutachter Dr. phil. C._ und Dr. med.
B._ voreingenommen sein sollten. Der Beschwerdeführer vermag
denn auch nicht darzulegen, worauf diese Voreingenommenheit denn
beruhen sollte. Folglich erweist sich aber auch der aufgrund der
angeblichen Voreingenommenheit der Gutachter gestellte
beschwerdeführerische Antrag auf Einholung eines Obergutachtens als
unbegründet. Aufgrund des nachvollziehbaren Berichts der
neuropsychologischen Beurteilung von Dr. phil. C._ vom 25. Juni
2012 sowie dessen ergänzender Stellungnahme vom 12. März 2014 und
dem umfassenden und schlüssigen psychiatrischen Gutachten von
Dr. med. B._ vom 4. Juli 2012 bestand von Seiten der
Beschwerdegegnerin − entgegen der beschwerdeführerischen Ansicht −
des Weiteren auch kein Anlass, weitere Abklärungen zu tätigen
beziehungsweise weitere Arztberichte, so insbesondere bei Dr. med.
E._, Oberarzt der PDGR, einzuholen.
d) Indes konnte weder Dr. phil. C._ anlässlich der
neuropsychologischen Beurteilung vom 19. Juni 2012 noch Dr. med.
B._ anlässlich der psychiatrischen Begutachtung vom 30. Mai 2012
das Ausmass der aktuell noch vorliegenden gesundheitlichen
Beeinträchtigungen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit klären, weil
der Beschwerdeführer offensichtlich nicht bereit war, seine
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Leistungsgrenze auch nur annähernd auszuschöpfen und gänzlich
unplausibel schlechte Leistungen erbrachte. Weil sich die erzielten
Ergebnisse, wie sowohl Dr. phil. C._ und auch Dr. med. B._
explizit ausführen (vgl. IV-act. 118 S. 8, IV-act. 119 S. 37), durch die
paranoide Schizophrenie nicht erklären lassen, ist mit den Gutachtern
sowie dem RAD-Arzt Dr. med. G._ davon auszugehen, dass der
Beschwerdeführer anlässlich der neuropsychologischen Testung vom
19. Juni 2012 die neuropsychologischen Symptome mit überwiegender
Wahrscheinlichkeit simuliert hat. Diese Schlussfolgerung, wonach die
schlechten neuropsychologischen Testergebnisse infolge Aggravation
beziehungsweise Simulation zustande gekommen sind, erweist sich auch
vor dem Hintergrund der übrigen Aktenlage als gerechtfertigt. So ist der
Beschwerdeführer offenbar im Stande, mehrmals pro Jahr alleine in den
Kosovo zu reisen (vgl. IV-act. 158 S. 13). Des Weiteren besuchte er vom
18. März 2011 bis 3. Januar 2013 insgesamt 228-mal die Sportanlage
X._ (Saune, Hallenbad, Fitness/Kraftraum), wobei er dafür
mindestens seit dem Jahr 2008 einen Generalpass für jeweils ein Jahr
besitzt (vgl. IV-act. 108, 150 und 151). Sodann erwarb der
Beschwerdeführer aktenkundig am 15. Juli 2011 den Führerausweis für
die Kategorien A1, B, D1, BE und D1E (vgl. IV-act. 86 S. 2). Und
schliesslich konnte der Beschwerdeführer vom Jahr 2010 auf das Jahr
2011 die zur Behandlung der paranoiden Schizophrenie und der
Depressionen eingenommenen Medikamente um rund die Hälfte
(Seroquel) beziehungsweise gar um 80 % (Efexor) reduzieren (vgl. IV-
act. 111). Würde der Beschwerdeführer tatsächlich an derart schweren
Einschränkungen und Auffälligkeiten leiden, wie er sie anlässlich der
neuropsychologischen Testung vom 19. Juni 2012 durch Dr. phil.
C._ zeigte, wäre es ihm jedenfalls kaum möglich, alleine in den
Kosovo zu reisen und regelmässig − mithin jeden dritten Tag − zwecks
Benutzung von Sauna, Hallenbad und Fitness-/Kraftraum alleine die
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Sportanlage X._ aufzusuchen. Überdies lassen diese Aktivitäten
auch erhebliche Zweifel an der noch im Jahr 2005 von der PDGR, Klinik
D._, beschriebenen massiven Antriebsminderung des
Beschwerdeführers aufkommen (vgl. IV-act. 21 S. 3). Sodann sind die
neuropsychologischen Testergebnisse − wie Dr. phil. C._ und
Dr. med. B._ explizit ausführten − keinesfalls mit dem sicheren
Führen eines Fahrzeugs vereinbar. Vielmehr müsste bei entsprechend
schweren Einschränkungen vermutet werden, dass bereits die
selbständige Teilnahme am Verkehr als Fussgänger mit erheblichen
Risiken einhergehe (vgl. IV-act. 118 S. 8, IV-act. 119 S. 37 f.). Folglich
lässt sich aber auch der Erwerb des Führerausweises für die Kategorien
A1, B, D1, BE und D1E vom 15. Juli 2011 nicht mit den erzielten
neuropsychologischen Testergebnissen vereinen. Vor dem Hintergrund
des soeben Gesagten legt auch die übrige Aktenlage den Schluss auf
suboptimales Verhalten anlässlich der neuropsychologischen
Untersuchung vom 19. Juni 2012 und damit auf eine Aggravation
beziehungsweise Simulation nahe.
e) Dem hält der Beschwerdeführer unter Einreichung zweier Arztberichte
des behandelnden Psychiaters, Dr. med. E._, vom 22. November
beziehungsweise vom 10. Dezember 2013 entgegen, dass das schlechte
Abschneiden bei den verschiedenen neuropsychologischen Tests,
welches von Dr. phil. C._ als Simulation gedeutet werde, plausibel
erklärt werden könne. So habe Dr. med. E._ im Schreiben vom
22. November 2013 ausgeführt, dass der Beschwerdeführer beim
Testverfahren unter grossem Druck gestanden habe, seine Invalidenrente
zu verlieren, was wahrscheinlich zu einer Verstärkung seiner paranoiden
Symptome und/oder seiner Negativsymptomatik, vermehrter Angst und
Überforderung geführt habe, was wiederum zu unterschiedlichen
neuropsychologischen Resultaten geführt habe. Beim Beschwerdeführer
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komme es häufig zu Reizüberflutungen bei denen er mit Nervosität,
Konzentrationsstörung und Angst reagiere. In solchen Phasen verstärkten
sich das Stimmenhören sowie die Halluzinationen und es würden
Verfolgungsideen sowie intermittierend Suizidgedanken auftreten. Eine
Besserung könne nur durch sofortiges Verlassen der reizüberflutenden
Situation und durch Rückzug geschaffen werden.
Diesen Ausführungen von Dr. med. E._ ist indes zu entgegnen, dass
Dr. phil. C._ bei jedem der sechs eingesetzten
Beschwerdevalidierungstests zum Schluss gekommen ist, dass die
ungenügende Leistung des Beschwerdeführers weder von der geltend
gemachten paranoiden Schizophrenie noch von der anlässlich der
Untersuchung angegebenen akuten psychotischen Symptomatik derart
beeinflusst worden sein könne. Vielmehr seien entsprechend schwere
Beeinträchtigungen und Auffälligkeiten, wie sie beim Beschwerdeführer
bestünden, auch im Zusammenhang mit dem aktuellen Vorhandensein
von Halluzinationen üblicherweise nicht zu erwarten. Auch unter
Berücksichtigung der angegebenen Halluzinationen sei daher eine
Aggravationstendenz anzunehmen und in Berücksichtigung der
Beschwerdevalidierungstestes seien die Kriterien für das Vorliegen einer
wahrscheinlichen Simulation nach Slick et al. (1999) als erfüllt zu
erachten (vgl. IV-act. 118 S. 8). Dies Auffassung wird im Übrigen auch
von Dr. med. B._ geteilt, welcher im psychiatrischen Gutachten vom
4. Juli 2012 festhält, dass die Resultate im Rahmen der Testbatterie zur
forensischen Neuropsychologie nicht durch eine Schizophrenie erklärbar
seien (vgl. IV-act. 119 S. 37). Wenn der behandelnde Psychiater Dr. med.
E._ somit vorbringt, der Beschwerdeführer sei in den Testverfahren
unter grossem Druck gestanden, was zu einer Verstärkung seiner
paranoiden Symptome und/oder seiner Negativsymptomatik, vermehrter
Angst und Überforderung geführt habe, was wiederum zu
- 20 -
unterschiedlichen neuropsychologischen Resultaten geführt habe,
erscheint dies in Anbetracht der nachvollziehbaren und schlüssigen sowie
mit Literaturangaben zu mehreren Studien belegten Beurteilung von
Dr. phil. C._ − wie bereits die Beschwerdegegnerin zu Recht
ausführte − als pauschale und unfundierte Kritik. Dies zumal Dr. med.
E._ weder zur neuropsychologischen Beurteilung durch Dr. phil.
C._ noch zum psychiatrischen Gutachten von Dr. med. B._
explizit Stellung nimmt. Vielmehr hält Dr. med. E._ offensichtlich
gerade gestützt auf die simulierten Beschwerden weiterhin eine
vollständige Arbeitsunfähigkeit für gegeben, was in Anbetracht des
nachvollziehbaren Berichts über die neuropsychologische Beurteilung von
Dr. phil. C._ vom 25. Juni 2012 und des umfassenden und
schlüssigen psychiatrischen Gutachtens von Dr. med. B._ vom
4. Juli 2012 sowie auch der sonstigen Aktenlage als nicht nachvollziehbar
erscheint. Jedenfalls vermögen die kurzen Arztberichte von Dr. med.
E._ die erwähnten ausführlichen und schlüssigen Gutachten nicht im
Geringsten zu erschüttern. Vielmehr machen die Ausführungen von
Dr. med. E._ im vorliegenden Beschwerdeverfahren vor allem die
Unterschiede von behandelndem und begutachtendem Arzt deutlich:
Während ein behandelnder Arzt grundsätzlich davon ausgeht, dass die
Beschwerdeschilderungen seines Patienten zutreffen, ist ein Gutachter
zur kritischen Würdigung dieser Beschwerdeschilderungen verpflichtet,
insbesondere auch dann, wenn − wie vorliegend − deutliche
Anhaltspunkte für Inkonsistenzen bestehen.
f) Schliesslich äussert der Beschwerdeführer unter Verweis auf ein
Schreiben von Dr. med. G._, und Dr. med. E._ vom 5. Februar
2014 Zweifel an der wissenschaftlichen Fundiertheit der angewandten
neuropsychologischen Testverfahren, da diese nicht an akut psychotisch
- 21 -
Erkrankten validiert worden und somit in diesem Fall nicht anzuwenden
seien.
Wie Dr. phil. C._ in seiner ausführlichen Stellungnahme vom
12. März 2014 gestützt auf zahlreiche Literatur indes überzeugend und
nachvollziehbar darlegt, bestehen keinerlei Anhaltspunkte, welche Zweifel
an der wissenschaftlichen Fundiertheit der anlässlich der
neuropsychologischen Beurteilung vom 19. Juni 2012 vorgenommenen
Testverfahren begründen könnten. Insbesondere zeigt Dr. phil. C._
überzeugend auf, weshalb die Beschwerdevalidierungstests auch bei
psychotischen Patienten anwendbar seien, obwohl diese an
Patientenpopulationen und in der Regel instruierten Simulanten, nicht
aber an psychotischen Patienten normiert worden seien. So sei die
Anwendbarkeit von gängigen Beschwerdevalidierungsverfahren bei
psychotischen und psychiatrischen Patienten in einer Studie von
Schroeder und Marshall (2011) untersucht und für gegeben befunden
worden. Die Studie zeige, dass die Leistung in
Beschwerdevalidierungstests durch psychiatrische Störungen teilweise
nicht negativ beeinflusst werde (vgl. die entsprechende Antwort auf die
Frage 3.). Des Weiteren weist Dr. phil. C._ im erwähnten Schreiben
nochmals darauf hin, dass die Leistung des Beschwerdeführers in der
Untersuchung teilweise im Zufallsbereich und sogar unter dem
Erwartungswert gelegen habe. Selbst bei Personen mit schwerster
Störung seien entsprechende Auffälligkeiten nicht zu erwarten. Die
Interpretation von Testergebnissen bedürfe grundsätzlich zwar eines
klinischen Urteils im Einzelfall, da auch statistisch sehr seltene Ereignisse
auftreten könnten und daher Wahrscheinlichkeiten abgewogen werden
müssten. Lediglich anhand eines auffälligen Resultats in einem
Beschwerdevalidierungstest könne daher nicht auf suboptimales
Leistungsverhalten geschlossen werden. Aus diesem Grund seien
- 22 -
differenzierte Kriterien entwickelt worden (beispielsweise Slick et al.,
1999). Vorliegend ergäbe sich indes auch ohne Ergebnisse der
Beschwerdevalidierungstestes ein dringender Verdacht auf Aggravation
beziehungsweise Simulation in der Untersuchung, seien doch die
Kriterien nach Slick et al. (1999) für eine wahrscheinliche Simulation
ebenfalls erfüllt. Folglich erweisen sich aber auch die vom
Beschwerdeführer geäusserten Zweifel an der wissenschaftlichen
Fundiertheit der angewandten neuropsychologischen Testverfahren als
unbegründet.
4. a) In Anbetracht des mehrfach erwähnten Berichts der
neuropsychologischen Beurteilung von Dr. phil. C._ vom 25. Juni
2012, des psychiatrischen Gutachtens von Dr. med. B._ vom 4. Juli
2012 sowie der erwähnten sonstigen Aktenlage (Reisen in den Kosovo,
regelmässige Sauna/Hallenbad/Fitnessbesuche, Reduktion der
Medikamente, Erwerb des Führerausweises) und auch des Verhaltens
und der Aussagen des Beschwerdeführers anlässlich der Befragung
durch die Beschwerdegegnerin vom 13. Februar 2013 (vgl. das
entsprechende Befragungsprotokoll vom 13. Februar 2013 [IV-act. 159])
bestehen vorliegend doch unübersehbare Hinweise, wonach sich der
Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit dem 4. Oktober 2006
möglicherweise verbessert haben könnte. Ausschlaggebend für die
Einschränkung in der beruflichen Tätigkeit sind nach wie vor die
beklagten neuropsychologischen Beeinträchtigungen, mithin die Störung
von Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Deren Ausmass
konnte aufgrund der simulierten neuropsychologischen Einschränkungen
indes − wie gesehen − weder in der neuropsychologischen Beurteilung
von Dr. phil. C._ noch in der psychiatrischen Begutachtung von
Dr. med. B._ geklärt werden. Mit Dr. med. B._ und Dr. phil.
C._ sowie dem RAD-Arzt Dr. med. G._ sind die erzielten
- 23 -
Ergebnisse daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als Aggravation
beziehungsweise als Simulation einzuordnen, zumal sich diese − wie von
Dr. phil. C._ und von Dr. med. B._ beschreiben − durch die
Grunderkrankung nicht erklären lassen (vgl. IV-act. 118 S. 8, IV-act. 119
S. 37). Durch die Aggravation beziehungsweise Simulation hat der
Beschwerdeführer eine rechtsgenügliche Abklärung des Sachverhalts
vereitelt und dadurch Beweislosigkeit im Revisionsverfahren
herbeigeführt, konnte doch aufgrund der simulierten
neuropsychologischen Einschränkungen weder Dr. phil. C._ noch
Dr. med. B._ zuverlässige Aussagen im Hinblick auf die
beschwerdeführerische Arbeitsfähigkeit machen (vgl. IV-act. 118 S. 9, IV-
act. 119 S. 35).
b) Wie vorstehend bereits dargestellt (vgl. E.2f) entfällt im
Sozialversicherungsrecht aufgrund der Massgeblichkeit des
Untersuchungsgrundsatzes eine Beweisführungslast. Vielmehr ist es
Sache des Versicherungsträgers, für das Zusammentragen des
Beweismaterials besorgt zu sein. Immerhin tragen die Parteien eine
dahingehende Beweislast, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid
zuungunsten derjenigen Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen
gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Da die Beweislast für
eine Tatsache nach der Grundregel von Art. 8 des Schweizerischen
Zivilgesetzbuches (ZGB; SR 210) bei derjenigen Seite liegt, welche
daraus Rechte ableiten will, trägt die versicherte Person grundsätzlich die
Folgen der Beweislosigkeit in Bezug auf anspruchsbegründende
Tatsachen, der Versicherungsträger für anspruchsaufhebende Tatsachen,
wie etwa den Eintritt einer erheblichen Veränderung bei einer
Rentenreduktion im Rahmen von Art. 17 ATSG. Indessen kann der Fall
eintreten, dass die Beweislast umgekehrt wird. Dies verhält sich so, wenn
eine Partei es zu verantworten hat, dass die andere Partei einen Beweis
- 24 -
nicht (mehr) zu erbringen vermag oder wenn die versicherte Person im
Rentenrevisionsverfahren ihre Auskunfts- und Mitwirkungspflichten in
unentschuldbarer Weise verletzt (BGE 124 V 372 E.3; Urteil des
Bundesgerichtes 8C_717/2010 vom 11. Februar 2011 E.7.4.2; vgl.
FLÜCKIGER, in STEIGER-SACKMANN/MOSIMANN [Hrsg.], Recht der Sozialen
Sicherheit, Sozialversicherungen, Opferhilfe, Sozialhilfe, Beraten und
Prozessieren, Basel 2014, Rz. 4.166 f.; KIESER, a.a.O., Art. 43 Rz. 39 f.;
ZÜND, Kommentar zum Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des
Kantons Zürich, Diss., Zürich 1998, § 23 Rz. 7 in fine; MEYER/REICHMUTH,
a.a.O., Art. 28a Rz. 279).
c) Vorliegend verunmöglichte der Beschwerdeführer aufgrund der mit
überwiegender Wahrscheinlichkeit simulierten neuropsychologischen
Einschränkungen anlässlich der neuropsychologischen Untersuchung
vom 19. Juni 2012 durch Dr. phil. C._ die rechtsgenügliche
Feststellung des Sachverhalts. Dadurch wurde es der
Beschwerdegegnerin einerseits verunmöglicht, den Nachweis zu
erbringen, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers mit
entsprechender Beeinflussung der Erwerbsfähigkeit wesentlich verändert
hat. Anderseits ist der Beschwerdeführer dadurch aber auch seiner
Mitwirkungspflicht im Sinne von Art. 43 Abs. 3 ATSG nicht
nachgekommen. Vor dem Hintergrund der vorstehenden Ausführungen
führt dies zu einer Umkehr der Beweislast. Demnach hat nicht mehr die
Beschwerdegegnerin eine erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades mit
überwiegender Wahrscheinlichkeit zu beweisen. Vielmehr obliegt es dem
Beschwerdeführer nachzuweisen, dass sich sein Gesundheitszustand
oder andere entscheidwesentliche Umstände nicht in einem den
Invaliditätsgrad beeinflussenden Ausmass verändert haben (vgl. BGE
139 V 585; Urteile des Bundesgerichtes 8C_110/2012 vom 16. November
2012 E.2, 8C_733/2010 vom 10. Dezember 2010 E.3.2; SVR 2010 IV
- 25 -
Nr. 30 S. 94). Diesen Beweis konnte der Beschwerdeführer vorliegend
nicht erbringen. Wohl führt Dr. med. E._ in seinen Arztberichten vom
22. November und 10. Dezember 2013 aus, dass der Beschwerdeführer
aufgrund der seit Jahren bestehenden Symptomatik auch weiterhin nicht
in der Lage sei, eine Tätigkeit auszuüben, sodass weiterhin von einer
100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen sei. Die von Dr. med. E._
attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit erscheint indes in Anbetracht des
nachvollziehbaren Berichts der neuropsychologischen Beurteilung von
Dr. phil. C._ vom 25. Juni 2012 sowie des umfassenden und
schlüssigen psychiatrischen Gutachtens von Dr. med. B._ vom
4. Juli 2012 als nicht nachvollziehbar, zumal Dr. med. E._ einerseits
gerade gestützt auf die mit überwiegender Wahrscheinlichkeit simulierten
neuropsychologischen Einschränkungen weiterhin eine vollständige
Arbeitsunfähigkeit als gegeben erachtet und er anderseits weder zum
Bericht der neuropsychologischen Beurteilung von Dr. phil. C._ vom
25. Juni 2012 noch zum psychiatrischen Gutachten von Dr. med. B._
vom 4. Juli 2012 eingehend Stellung nimmt. Der beschwerdeführerische
Rentenanspruch ist daher zufolge Beweislosigkeit im Revisionsverfahren
sowie einer Umkehr der Beweislast zu verneinen. Denn dem
Beschwerdeführer ist der Nachweis, dass sich sein Gesundheitszustand
oder andere entscheidwesentlichen Umstände nicht in einem den
Invaliditätsgrad beeinflussenden Ausmass verändert haben − wie
gesehen − nicht gelungen.
5. Es bleibt zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin gestützt auf Art. 7b
Abs. 2 lit. c IVG die Rente zu Recht ohne Mahn- und Bedenkzeitverfahren
aufgehoben hat.
a) Ohne Mahn- und Bedenkzeitverfahren kann gemäss Art. 7b Abs. 2 lit. c
IVG eine Kürzung oder Verweigerung erfolgen, wenn die versicherte
- 26 -
Person Leistungen der Invalidenversicherung zu Unrecht erwirkt oder zu
erwirken versucht hat. Beim entsprechenden Entscheid sind alle
Umstände des Einzelfalls, insbesondere das Ausmass des Verschuldens
und die wirtschaftliche Lage der versicherten Person zu berücksichtigen
(Art. 7b Abs. 3 IVG). Die verschärfte Sanktionierung (deren Tatbestand
sich terminologisch weitgehend mit Art. 88bis Abs. 2 lit. b IVV deckt)
bedeutet nicht, dass nunmehr jede mangelnde Kooperation im
Abklärungsverfahren eine Leistungsverweigerung ohne vorgängiges
Mahn- und Bedenkzeitverfahren rechtfertigen würde. Der als
Ausnahmebestimmung konzipierte Art. 7b Abs. 2 IVG (vgl. Urteil des
Bundesgerichtes 9C_816/2008 vom 12. März 2009 E.3.3) lässt eine
Rentenverweigerung nur bei qualifizierter Pflichtverletzung zu, was
beispielsweise bei einer strafrechtlich relevanten Betrugshandlung zutrifft
(vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_325/2010 vom 27. September 2010)
oder - zumindest - eine bewusste Verfälschung der medizinischen
Untersuchungsergebnisse voraussetzt, etwa durch Vortäuschen eines
beeinträchtigten Gesundheitszustands mit dem Ziel,
Versicherungsleistungen zu erschleichen (vgl. Urteil des Bundesgerichtes
8C_920/2009 vom 22. Juli 2010 E.6.2). In allen anderen Fällen, selbst bei
unentschuldbarer Verletzung der Mitwirkungspflicht, d.h. wenn kein
Rechtfertigungsgrund erkennbar ist oder sich das Verhalten der
versicherten Person als völlig unverständlich erweist, muss zunächst ein
Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchgeführt werden (so auch MÜLLER,
Das Verwaltungsverfahren in der Invalidenversicherung, Bern 2010,
Rz. 1228; Urteil des Bundesgerichtes 9C_744/2011 vom 30. November
2011 E.5.2).
b) Nach den vorstehenden Ausführungen ist mit überwiegender
Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer die
Versicherungsleistungen durch Simulation beziehungsweise bewusstes
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Vortäuschen eines beeinträchtigenden Gesundheitszustands
erschleichen wollte. Bereits in der neuropsychologischen Exploration vom
19. Juni 2012 konstatiert Dr. phil. C._ Auffälligkeiten, die auf ein
suboptimales Leistungsverhalten hinweisen würden. Es sei deshalb zu
vermuten, dass die erbrachten Leistungen nicht mit dem eigentlichen
Leistungspotential übereinstimmten. Diese Hinweise für das Vorliegen
von Aggravation beziehungsweise Simulation wurden sodann bestätigt
durch die Tatsache, dass auch die Kriterien für das Vorliegen einer
wahrscheinlichen Simulation nach Slick et al. (1999) erfüllt waren (vgl. IV-
act. 118 S. 7f.). Schliesslich hält auch Dr. med. B._ in seinem
psychiatrischen Gutachten vom 4. Juli 2012 fest, dass der
Beschwerdeführer simuliere, weshalb sich das Ausmass der tatsächlich
vorliegenden Einschränkungen nicht sicher festlegen lasse (vgl. IV-
act. 119 S. 35). Vor diesem Hintergrund sowie auch der übrigen
Aktenlage (Reisen in den Kosovo, regelmässige Sauna/Hallenbad/Fit-
nessbesuche, Reduktion der Medikamente, Erwerb des Führerausweises;
vgl. vorstehend E.3b) können keine Zweifel bestehen, dass der
Beschwerdeführer die Versicherungsleistungen mit überwiegender
Wahrscheinlichkeit durch Simulation beziehungsweise bewusstes
Vortäuschen von neuropsychologischen Einschränkungen erschleichen
wollte. Demnach ist die gestützt auf Art. 17 Abs. 1 ATSG i.V.m. Art. 7b
Abs. 2 lit. c IVG erfolgte Renteneinstellung ohne Mahn- und
Bedenkzeitverfahren durch die Beschwerdegegnerin nicht zu
beanstanden.
6. a) Nach dem Gesagten erweist sich die angefochtene Verfügung vom
8. November 2013, mit welcher die Beschwerdegegnerin die bisher
ausgerichtete ganze Invalidenrente des Beschwerdeführers im Rahmen
des per 8. Dezember 2011 von Amtes wegen eingeleiteten
Revisionsverfahrens ohne Mahn- und Bedenkzeitverfahren auf Ende des
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nach Zustellung der Verfügung folgenden Monats eingestellt hat, als
rechtens, was zur umfassenden Bestätigung derselben und zur
Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt.
b) Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren − in
Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG − bei Streitigkeiten um die Bewilligung
oder Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen
Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von
Fr. 200.-- bis 1'000.-- festgelegt. Aufgrund des Ausgangs dieses
Verfahrens sind die Gerichtskosten von Fr. 700.-- dem unterliegenden
Beschwerdeführer zu überbinden (Art. 73 Abs. 1 VRG). Eine
aussergerichtliche Entschädigung steht der obsiegenden
Beschwerdegegnerin nicht zu (Art. 61 lit. g ATSG e contrario).
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