Decision ID: 17da920c-8848-5fe2-a48c-f758229a1512
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der Beschwerdeführer (geboren am [...] 1983, türkischer ) reiste am 6. November 2001 illegal in die Schweiz ein und  um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei  hier lebenden Vater. Nachdem er von der kantonalen  darauf hingewiesen worden war, dass eine materielle  dieses Gesuches erst nach erfolgter Abmeldung und Ausreise vorgenommen werde, reichte der Beschwerdeführer am 3. Juni 2002 ein Asylgesuch ein, welches mit Urteil der Schweizerischen  vom 26. Mai 2005 letztinstanzlich abgewiesen wurde. Noch vor Ablauf der ihm dabei angesetzten Ausreisefrist heiratete der Beschwerdeführer am 18. Juli 2005 eine Schweizer Bürgerin. Gestützt auf diese Ehe erteilte ihm das Migrationsamt des Kantons Zürich () in der Folge eine bis 17. Juli 2006 befristete .
B. Mit Verfügung vom 15. Mai 2007 wies das Migrationsamt das Gesuch des Beschwerdeführers vom 8. Mai 2007 um Verlängerung der  ab und forderte ihn gleichzeitig auf, den Kanton  bis zum 15. August 2007 zu verlassen. Zur Begründung wurde  gestützt auf die Aussagen der Ehefrau ausgeführt, die  hätten gar nie die Absicht gehabt, eine Ehe zu führen (für die Vermählung sei eine Entschädigung in Aussicht gestellt worden; eine eheliche Wohngemeinschaft sei nicht aufgenommen worden).
C. Auf kantonalen Antrag vom 19. Juli 2007 hin dehnte das BFM die  des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 20. August 2007 auf das ganze Gebiet der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein aus und forderte ihn auf, die Schweiz unverzüglich zu verlassen. Gleichzeitig wurde einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen.
D. Mit Rechtsmitteleingabe vom 20. September 2007 beantragt der  die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und macht unter Hinweis auf einen am 13. Juli 2007 beim Regierungsrat des Kantons Zürich eingereichten Rekurs gegen die Verfügung der
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kantonalen Migrationsbehörde betreffend Verlängerung der  geltend, die Frage der Vollstreckbarkeit der  Wegweisung sei noch nicht entschieden.
E. Die Vorinstanz schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 10. Oktober 2007 auf Abweisung der Beschwerde und hält u.a. fest, dass der  des Kantons Zürich mit Beschluss vom 3. Oktober 2007 auf den verspätet eingerichten Rekurs nicht eingetreten sei.
F. Mit ergänzender Eingabe vom 14. November 2007 beantragt der  die Erteilung bzw. Wiederherstellung der  Wirkung der Beschwerde und die Sistierung des , bis das Migrationsamt des Kantons Zürich über das  eingereichte Wiedererwägungsgesuch betreffend Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung entschieden habe. In der Begründung wird unter Verweis auf ein ins Recht gelegtes Schreiben der Ehefrau vom 7. November 2007 vorgebracht, die Ehe sei nicht zum Schein  worden. Jene habe die damals abgegebene Erklärung in  Moment der Eifersucht und Wut gemacht.
G. Mit Zwischenverfügung vom 16. November 2007 lehnte der  die Gesuche um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde und um Sistierung des Verfahrens ab. Gleichzeitig wurde dem Beschwerdeführer die Frist zur Einreichung  Replik bis zum 3. Dezember 2007 erstreckt, welche jedoch  verstrich.
H. Am 14. Januar 2008 trat das Migrationsamt des Kantons Zürich auf das Wiederwägungsgesuch des Beschwerdeführers nicht ein. Auf ein weiteres Wiedererwägungsbegehren der Ehefrau des  vom 27. Januar 2008 wurde ebenfalls nicht eingetreten (vgl. Schreiben des Migrationsamts vom 6. Februar 2008).
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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht –  Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen –  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen . Darunter fallen u.a. Verfügungen des BFM betreffend Ausdehnung der kantonalen Wegweisung auf das ganze Gebiet der Schweiz, die vom Bundesverwaltungsgericht endgültig beurteilt werden (Art. 83 Bst. c Ziff. 4 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Mit Inkraftreten des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) am 1.  2008 wurde das bisher geltende Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (aANAG, BS 1 121) aufgehoben (Art. 125 i.V.m. Anhang I AuG). Das bisherige Recht bleibt jedoch auf Gesuche anwendbar, die vor dem Inkraftreten des AuG eingereicht wurden (Art. 126 Abs. 1 AuG, siehe hierzu die  E. 2).
1.3 Gemäss den Übergangsbestimmungen richtet sich das Verfahren nach dem neuen Recht (Art. 126 Abs. 2 AuG), womit nach Art. 112 Abs. 1 AuG die allgemeinen Bestimmungen der Bundesrechtspflege anwendbar sind. Sofern das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt, richtet sich das Verfahren vor dem  somit nach dem VwVG (Art. 37 VGG).
1.4 Der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadressat zur Anfechtung der Verfügung legitimiert. Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist deshalb einzutreten (Art. 48 ff. VwVG).
2. Art. 126 Abs. 1 AuG enthält die intertemporalrechtliche Grundregel des neuen Rechts mit Bezug auf das materielle Recht. Sie besagt, dass auf Gesuche, die vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes eingereicht wurden, das bisherige Recht anwendbar bleibt. Offen bleibt, wie im Bereich der ausländerrechtlichen Eingriffsverwaltung zu verfahren ist, wo die Einleitung eines Verfahrens von Amtes wegen erfolgen kann.
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2.1 Art. 126 Abs. 1 AuG geht zurück auf den Art. 121 Abs. 1 des  Entwurfs zum AuG (nachfolgend: AuG-Entwurf). Nach  des parlamentarischen Differenzbereinigungsverfahrens  im Verlauf der Prüfung des Gesetzestextes durch die  Redaktionskommission offenbar, dass der ohne Beratung (AB 2004 N 729 ff und AB 2005 S. 323) angenommene Entwurf an ernsten Mängeln litt. Denn während die deutsche und die italienische Fassung des Art. 121 Abs. 1 AuG-Entwurf das neue Recht auf Verfahren  erklärte, die nach seinem Inkrafttreten eingeleitet wurden (BBl 2002 3851, FF 2002 3466), wollte die französische Fassung das neue Recht auf alle hängigen Verfahren angewendet wissen (FF 2002 3604). Darüber hinaus enthielt Art. 121 Abs. 1 AuG-Entwurf für das  eine Sonderanknüpfung. Diese besagte, dass auf das Beschwerdeverfahren das neue Recht nur anwendbar ist, wenn auch der angefochtene Entscheid nach dem Inkrafttreten des neuen Rechts erging. Diese zweifelsohne dem Art. 132 Abs. 1 BGG entlehnte Regelung (Art. 132 Abs. 1 BGG entspricht wörtlich der deutschen  des Art. 126 Abs. 1 AuG-Entwurf) macht im angestammten  Sinn (vgl. DENISE BRÜHL-MOSER, in: Basler Kommentar – , MARCEL ALEXANDER NIGGLI/PETER UEBERSAX/HANS WIPRÄCHTIGER [Hrsg.], Basel 2008, Rz. 1 zu Art. 132), nicht jedoch im AuG. Der Grundgedanke des Entwurfs kommt in der deutschen und italienischen Fassung zum Ausdruck (die französische Version ist offensichtlich eine fehlerhafte Übersetzung), sofern der Verfahrensbegriff richtigerweise im Sinne des gesamten Instanzenzugs verstanden wird. Er lautet, dass ein Verfahren für alle Verfahrensstufen dem Recht zu unterstellen ist, unter dessen Geltung es erstinstanzlich eingeleitet wurde. Damit ist die Sonderanknüpfung für Beschwerdeverfahren nicht vereinbar. Dies schadet jedoch im Kontext des Art. 121 Abs. 1 AuG-Entwurf nicht, denn der weite Verfahrensbegriff lässt die Sonderanknüpfung  werden (Entscheide in Verfahren, die erstinstanzlich nach  des neuen Rechts eingeleitet werden, ergehen  unter der Geltung des neuen Rechts). Die Gefahr einer  engen Auslegung des Verfahrensbegriffs, verstanden als das Verfahren vor derselben Instanz, war indessen nicht zu unterschätzen, zumal Art. 132 Abs. 1 BGG als Vorlage für die intertemporale Regel des Art. 121 Abs. 1 AuG-Entwurf selbst auf einem engen  beruht. Sinnentstellend ist die enge Auslegung deshalb, weil sie die Vorinstanz verpflichtet, altrechtlich eingeleitete Verfahren nach  Recht abzuschliessen, während sie die nachfolgende  anweist, dieselbe Sache nach Massgabe des neuen Rechts
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zu beurteilen.
2.2 Mit dieser Lage konfrontiert, verzichtete die parlamentarische  auf die Sonderanknüpfung für  und formulierte die intertemporale Regel im Sinne der  des neuen Rechts um. Als Anknüpfungspunkt wählte sie den Zeitpunkt des Gesuchs. In dieser Form lag Art. 121 Abs. 1 als neuer Art. 126 Abs. 1 AuG-Entwurf den Eidgenössischen Räten anlässlich der Schlussabstimmung vom 16. Dezember 2005 vor (vgl. http://www.parlament.ch > Sessionen > Schlussabstimmungstexte > Winter 2005 > 02.024 Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG], besucht am 28. Januar 2008). Der eigentliche  Grundgedanke der Gesetzesvorlage wurde damit nur  wiedergegeben. Zwar hebt Art. 126 Abs. 1 AuG mit seiner  an das Gesuch klarer als Art. 121 Abs. 1 AuG-Entwurf , dass es die erstinstanzliche Verfahrenseröffnung ist, die das  materielle Recht für alle Verfahrensstufen einheitlich . Jedoch wurden gegenüber der bundesrätlichen Vorlage alle  Verfahren vom strengen Wortsinn der intertemporalen Regel ausgenommen, die nicht auf Gesuch hin eingeleitet werden. Ein  Grund, der eine unterschiedliche Behandlung beider  rechtfertigen würde, ist nicht ersichtlich. Zu einer solchen materiellen Änderung des bundesrätlichen Entwurfs wäre die  Redaktionskommission auch gar nicht befugt. Ihre  beschränkt sich in der Hauptsache auf die Bereitstellung sprachlich und formal korrekter Gesetzestexte für die . Materielle Fehler, wie Lücken, Unklarheiten oder Widersprüche, korrigiert sie nicht selbst, sondern stellt den Räten Antrag (vgl. Art. 57 des Parlamentsgesetzes vom 13. Dezember 2002 [ParlG, SR 171.10] i.V.m. Art. 3 und 5 der Verordnung der Bundesversammlung vom 3.  2003 über die Redaktionskommission [SR 171.105]). Das ist  nicht geschehen. Offenkundig hat die parlamentarische  übersehen, dass Migrationsbehörden im Bereich der ausländerrechtlichen Eingriffsverwaltung auch von Amtes wegen handeln (etwa Widerruf von Bewilligungen, Fernhalte- und ). Ihrem redaktionellen Eingriff kann insoweit keine materielle Bedeutung beigemessen werden (vgl. Urteile des  5C.212/2001 vom 8. November 2001 E. 2a sowie 5C.163/2003 vom 18. September 2003 E. 2.1; vgl. dazu auch BGE 130 III 76 E. 4.1 S. 83 f.).
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2.3 Das bisherige materielle Recht ist deshalb gemäss Art. 126 Abs. 1 AuG – über seinen zu engen Wortlaut hinaus – auf alle Verfahren anwendbar, die erstinstanzlich vor Inkrafttreten des neuen Rechts eingeleitet wurden, unabhängig davon, ob sie von Amtes wegen oder auf Gesuch hin eröffnet wurden. Diese Voraussetzungen für die Nachwirkungen des alten Rechts sind in der vorliegenden Streitsache erfüllt.
3. Gemäss Art. 12 Abs. 3 aANAG ist ein Ausländer unter anderem dann zur Ausreise verpflichtet, wenn ihm die Erteilung oder Verlängerung  Bewilligung verweigert wird (gemäss Art. 15 Abs. 1 und Art. 18 aANAG liegt die Zuständigkeit bei der kantonalen ). Die zuständige Behörde hat diesfalls den Tag festzusetzen, an dem die Aufenthaltsberechtigung aufhört, das heisst sie hat dem  eine Ausreisefrist anzusetzen. Ist die Behörde eine kantonale, so hat der Ausländer aus dem Kanton, ist sie eine eidgenössische, so hat er aus der Schweiz auszureisen. Die eidgenössische Behörde kann die Pflicht zur Ausreise aus dem Kanton auf die ganze Schweiz ausdehnen (nachfolgend als Ausdehnung oder Ausdehnungsverfügung bezeichnet). Art. 17 Abs. 2 der Vollziehungsverordnung vom 1. März 1949 zum Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassung der  (aANAV, AS 1949 l 228) präzisiert diese Norm, indem dort ( Satz) festgehalten wird, dass das Bundesamt "in der Regel die Ausdehnung der Wegweisung auf die ganze Schweiz" verfügt, "wenn nicht aus besonderen Gründen dem Ausländer Gelegenheit geboten werden soll, in einem anderen Kanton um eine Bewilligung ".
3.1 Zum Verständnis der Regelung ist vorweg auf Art. 1a aANAG . Danach ist ein Ausländer dann zur Anwesenheit in der Schweiz berechtigt, wenn er über eine Aufenthalts- oder  verfügt oder nach dem Gesetz keiner solchen bedarf (zum letzteren vgl. Art. 2 aANAG und Art. 1 aANAV). Besitzt er keine Bewilligung und kann er sich auch nicht auf ein gesetzliches  berufen, ist sein Aufenthalt illegal, und er ist von Gesetzes  verpflichtet, die Schweiz zu verlassen (vgl. Art. 18 aANAG, sowie: NICOLAS WISARD, Les renvois et leur exécution en droit des étrangers et en droit d'asile, Basel/Frankfurt a.M. 1997, S. 102). Seine Wegweisung ist vor diesem Hintergrund kein Eingriff in ein irgendwie geartetes , sondern eine exekutorische Massnahme zur Beseiti-
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gung eines rechtswidrigen Zustandes (vgl. ANDREAS ZÜND, Beendigung der Anwesenheit, Entfernung und Fernhaltung, in: PETER UEBERSAX/PETER MÜNCH/THOMAS GEISER/MARTIN ARNOLD [Hrsg.], , Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen Recht, , Steuerrecht und Sozialrecht der Schweiz, Basel/Genf/München 2002, Rz. 6.53 mit Hinweisen) und zugleich dessen logische und nicht in Frage zu stellende Konsequenz (Art. 12 Abs. 3 zweiter Satz aANAG verleiht der Behörde kein Entschliessungsermessen; vgl. dazu WISARD, a.a.O., S. 130). Die Wegweisung kann bei dieser Konstellation  nicht dadurch in Frage gestellt werden, dass die Ausreisepflicht thematisiert wird, beispielsweise indem geltend gemacht wird, es  ein überwiegendes privates Interesse am weiteren Verbleib in der Schweiz. Vorbringen, die solches zum Inhalt haben, sind in das Bewilligungsverfahren oder – nach Verweigerung einer Bewilligung – in das dafür vorgesehene Rechtsmittelverfahren einzubringen ( bleiben Vollzugshindernisse im Sinne von Artikel 14a aANAG, dazu weiter unten; vgl. ferner WISARD, a.a.O., S. 103).
3.2 Das Gesagte gilt grundsätzlich für die ebenfalls exekutorisch  Ausdehnungsverfügung. Wurde der Ausländer im Anschluss an einen negativen kantonalen Bewilligungsentscheid aus dem Kanton weggewiesen und hat er als Folge davon kein Recht zum Aufenthalt in der Schweiz (Art. 1a aANAG), kann er die Ausreiseverpflichtung selbst nicht zum Thema des Verfahrens machen (vorbehalten bleiben auch hier Vollzugshindernisse im Sinne von Artikel 14a aANAG, dazu weiter unten). Es ist ihm namentlich verwehrt, Interessen einzubringen, die auf den weiteren Verbleib in der Schweiz gerichtet sind; denn die  ist die gesetzliche Folge des fehlenden  und ein Aufenthaltsrecht, das notwendig wäre, um die  zu beseitigen, wird dem Ausländer durch den Verzicht auf eine Ausdehnungsverfügung nicht vermittelt. Dies ist schon deshalb nicht möglich, weil die sachliche Zuständigkeit zur Legalisierung des  nach der geltenden bundesstaatlichen Kompetenzausscheidung nicht beim Bund, sondern bei den Kantonen liegt. Der Bund hat wohl die Möglichkeit, im Einzelfall eine fremdenpolizeiliche Regelung durch den Kanton zu verhindern, umgekehrt besitzt er aber keine , einen Kanton zur fremdenpolizeilichen Regelung eines  anzuhalten oder ihn auch nur zu dulden (vgl. Art. 18 aANAG;  bleibt das Asylrecht, das hier nicht von Bedeutung ist, sowie die vorläufige Aufnahme, zu letzterer weiter unten).
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3.3 Vor diesem Hintergrund ist die Regelung von Art. 17 Abs. 2 aANAV zu verstehen, wonach auf die Ausdehnung verzichtet werden kann, wenn dem Ausländer aus besonderen Gründen Gelegenheit  werden soll, in einem anderen Kanton um Bewilligung  (vgl. BGE 129 II 1 E. 3.3 S. 7). Da auf der einen Seite der  auf die Ausdehnung an der Illegalität des Aufenthaltes nichts , und es auf der anderen Seite nicht angeht, einen rechtswidrigen Zustand in Kauf zu nehmen, ist Art. 17 Abs. 2 aANAV in dem Sinne auszulegen, dass von einer Ausdehnung Abstand genommen wird, wenn in einem Drittkanton ein Bewilligungsverfahren hängig ist und der Drittkanton dem Ausländer den Aufenthalt während des Verfahrens gestattet. Eine analoge Regelung gegenüber dem wegweisenden  ist nicht notwendig. Denn da die Ausdehnung gegenüber der  Wegweisung akzessorisch ist, sie mithin in ihrem Bestand und ihrer Wirksamkeit vom Bestand und der Wirksamkeit der kantonalen Wegweisung abhängt, kann der wegweisende Kanton auf seinen  zurückkommen und der Ausdehnung die Grundlage entziehen, ohne dass es hierzu einer Anordnung der Bundesbehörden bedürfte.
4. Der Beschwerdeführer besitzt nach der vom Migrationsamte des  Zürich am 15. Mai 2007 verfügten und anschliessend in  erwachsenen Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung  Rechtstitel, der ihm den weiteren rechtmässigen Verbleib in der Schweiz ermöglicht. Daran vermögen auch die bei der kantonalen  eingereichten Wiedererwägungsgesuche betreffend Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nichts zu ändern. In der  wird sodann nicht geltend gemacht, dass ein anderer  bereit wäre, seinen Aufenthalt zu regeln. Daher besteht kein , um vom Grundsatz der Ausdehnung der kantonalen  auf das ganze Gebiet der Schweiz abzuweichen. Das hat  zur Folge, dass im vorliegenden Verfahren keine Argumente mehr vorgebracht werden können, die das rechtskräftig abgeschlossene Aufenthaltsverfahren betreffen bzw. dort hätten geltend gemacht  müssen (Vorbringen der Ehefrau im Schreiben vom 7. November 2007, wonach – entgegen ihren früheren Angaben – die Ehe nicht zum Schein eingegangen worden sei).
5. Unabhängig von der Bestätigung der Ausdehnungsverfügung bleibt zu prüfen, ob dem Vollzug der Wegweisung Hindernisse entgegenstehen
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(Art. 14a Abs. 2 bis 4 aANAG) und das zuständige Bundesamt deshalb gestützt auf Art. 14a Abs. 1 aANAG die vorläufige Aufnahme hätte  müssen (vgl. ALAIN WURZBURGER, La jurisprudence récente du  fédéral en matière de police des étrangers, in: Revue de droit administratif et de droit fiscal [RDAF], September 1997, S. 306). In  Zusammenhang gilt es darauf hinzuweisen, dass die vorläufige Aufnahme als Ersatzmassnahme für den Vollzug der Wegweisung  ist. Sie tritt neben die Wegweisung, deren Bestand sie nicht tangiert, sondern vielmehr voraussetzt (BBl 1990 647; WALTER KÄLIN, Grundriss des Asylverfahrens, Basel/Frankfurt a.M. 1990, S. 200).  können somit die Ausdehnungsverfügung als solche nicht in Frage stellen (vgl. Verwaltungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 62.52).
6. Der Vollzug der Wegweisung ist nicht möglich, wenn die ausländische Person weder in den Herkunfts- oder in den Heimatstaat noch in einen Drittstaat verbracht werden kann. Er ist nicht zulässig, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise in den -, Herkunfts- oder Drittstaat entgegenstehen. Der Vollzug kann  nicht zumutbar sein, wenn er für die ausländische Person eine konkrete Gefährdung darstellt (Art. 14a Abs. 2 bis 4 aANAG).
6.1 Aus den Akten ergeben sich keine Anhaltspunkte, die darauf  würden, einer Rückkehr des Beschwerdeführers stünden  Hindernisse im Weg oder es drohe ihm in seinem Heimatland Verfolgung, Folter oder eine andere Art grausamer und  Behandlung oder Bestrafung (vgl. Art. 1A Ziff. 2 i.V.m. Art. 33 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30] sowie Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten [EMRK, SR 0.101], vgl. auch Art. 25 Abs. 2 und 3 der Schweizerischen  vom 18. April 1999 [BV, SR 101]).
6.2 Eine konkrete Gefährdung kann bestehen aufgrund einer im  herrschenden politischen Lage, die sich durch Krieg,  oder durch eine Situation allgemeiner Gewalt kennzeichnet, oder aufgrund anderer Gefahrenmomente, wie beispielsweise der  einer notwendigen medizinischen Behandlung.  Schwierigkeiten, von welchen die ansässige Bevölkerung  betroffen ist, wie Wohnungsnot oder ein schwieriger Arbeits-
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markt, vermögen keine konkrete Gefährdung zu begründen. Dagegen ist der Vollzug der Wegweisung nicht zumutbar, wenn sich die  Person im Falle einer zwangsweisen Rückkehr in ihren  mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer existenzgefährdenden Situation ausgesetzt sähe. Eine solche Situation liegt namentlich dann vor, wenn die weggewiesene Person unwiederbringlich in völlige Armut gestossen würde, dem Hunger und somit einer ernsthaften  ihres Gesundheitszustandes, der Invalidität oder sogar dem Tod ausgeliefert wäre (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-598/2006 vom 16. April 2007 E. 7.2 mit weiteren Hinweisen). Mit Ausnahme einiger Unruheherde im Südosten der Türkei besteht im Heimatland des Beschwerdeführers weder Krieg noch herrscht eine Situation allgemeiner Gewalt. Der Beschwerdeführer macht auch nicht geltend, er sei krank und auf eine notwendige medizinische  angewiesen, welche im Heimatland nicht erhältlich wäre. Von  existenzgefährdenden Situation ist ebenfalls nicht auszugehen, dürfte es ihm nach der Rückkehr – trotz anfänglicher Schwierigkeiten nach sechsjähriger Abwesenheit – doch möglich sein, einer  nachzugehen und sich zu reintegrieren, wobei es ihm offen steht, sich allenfalls an einem anderen als seinem bisherigen Wohnort niederzulassen und eine neue Existenz aufzubauen. Im Übrigen ist der Umstand, dass sich der Beschwerdeführer in der Schweiz bis zu  bestimmten Grad integriert hat, grundsätzlich nicht relevant. Bei der Beurteilung der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs kommt es nämlich nicht auf die Verhältnisse im Gastland (Aufenthaltsdauer, , hier lebende Bekannte und Verwandte), sondern in erster Linie auf die Situation im Heimatland an (vgl. Urteile des  C-1029/2007 vom 7. August 2007 E. 6.2 und C-626/2006 vom 14. Juni 2007 E. 6.2.2).
6.3 Zusammenfassend ergibt sich, dass sich der Wegweisungsvollzug des Beschwerdeführers als möglich, zulässig und zumutbar erweist (Art. 14a Abs. 2 bis 4 aANAG).
7. Aus diesen Darlegungen folgt, dass die angefochtene Verfügung  nicht verletzt (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist demzufolge abzuweisen.
8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind dem Beschwerdeführer die
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Kosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).