Decision ID: 59dc7fe8-a2f8-5645-807b-8fe985c8bc48
Year: 2019
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
Der Beschwerdeführer, ein sri-lankischer Staatsbürger tamilischer Ethnie,
gelangte eigenen Angaben zufolge am 25. Januar 2015 in die Schweiz, wo
er am 27. Januar 2015 im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ)
B._ um Asyl nachsuchte. Am 10. Februar 2015 wurde er zur Per-
son, zum Reiseweg und summarisch zu seinen Gesuchsgründen befragt
(Befragung zur Person [BzP]) und am 23. Juni 2015 eingehend angehört.
Zur Begründung seines Asylgesuchs machte der Beschwerdeführer im
Wesentlichen geltend, dass er aus dem Dorf C._ bei
D._(E._ [...]) stamme. Er habe im Jahr (...) geheiratet und
sei Vater von (...) Kindern. Bis vor seiner Flucht habe er als (...) gearbeitet.
Von (...) respektive (...) bis zum (...) sei er für die LTTE (Liberation Tigers
of Tamil Eelam) tätig gewesen. Im (...) respektive (...) 2014 sei er von An-
gehörigen des CID (Criminal Investigation Department) befragt worden.
Während der Befragung hätten sie insbesondere nach seinen Tätigkeiten
für die LTTE gefragt. Zudem hätten sie wissen wollen, ob er weiterhin mit
LTTE-Mitgliedern in Kontakt stehe. Nach der Befragung sei er wieder frei-
gelassen worden. Gegen Ende (...) 2014 hätten Angehörige des CID ihn
nochmals verhaftet und – erst nachdem seine Angehörigen bei den Behör-
den interveniert hätten – nach einem Tag in Haft freigelassen. Da er sich
um sein Leben gefürchtet habe, sei er aus Sri Lanka geflüchtet. Ausserdem
habe sich sein älterer Bruder im Jahr (...) den LTTE angeschlossen und
sei im Jahr (...) im Gefecht gefallen. Seither werde er als Märtyrer gefeiert.
Weitere Cousins ersten Grades hätten ebenfalls den LTTE angehört und
seien unter anderem bei der Marine (Black Tigers) aktiv gewesen.
B.
Mit Verfügung vom 21. November 2018 – eröffnet am 23. November
2018 – stellte die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdeführer die Flücht-
lingseigenschaft nicht erfülle, lehnte sein Asylgesuch ab und ordnete die
Wegweisung sowie den Vollzug an.
C.
Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer – handelnd durch
seinen Rechtsvertreter – mit Eingabe vom 24. Dezember 2018 Be-
schwerde beim Bundesverwaltungsgericht.
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Dabei beantragte er, angesichts der sich infolge der Krise entscheidend
veränderten Lage in Sri Lanka sei die Verfügung des SEM vom 21. Novem-
ber 2018 aufzuheben und die Sache an dieses zur Neubeurteilung zurück-
zuweisen (Ziff. 2). Eventuell sei die Verfügung wegen der Verletzung des
Willkürverbots (Ziff. 3) respektive der Verletzung des Anspruches auf das
rechtliche Gehör (Ziff. 4) respektive der Verletzung der Begründungspflicht
(Ziff. 5) aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen.
Eventuell sei die Verfügung aufzuheben und die Sache zur Feststellung
des vollständigen und richtigen rechtserheblichen Sachverhalts und zur
Neubeurteilung zurückzuweisen (Ziff. 6). Eventuell sei die Flüchtlingsei-
genschaft des Beschwerdeführers festzustellen und ihm in der Schweiz
Asyl zu gewähren (Ziff. 7) oder es seien die Dispositivziffern 4 und 5 der
angefochtenen Verfügung aufzuheben und die Unzulässigkeit oder zumin-
dest die Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs festzustellen (Ziff. 8).
In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte er um Bekanntgabe des Spruch-
körpers und um Mitteilung, ob dieser zufällig ausgewählt worden sei. An-
dernfalls seien die objektiven Kriterien anzugeben, nach welchen die Ge-
richtspersonen ausgewählt worden seien (Ziff. 1).
Als Beweismittel reichte der Beschwerdeführer unter anderem verschie-
dene Fotografien, eine Kopie eines Ausländerausweises, eine Gefängnis-
bestätigung samt englischer Übersetzung sowie einen elektronischen Da-
tenträger mit diversen Unterlagen ein.
D.
Am 27. Dezember 2018 bestätigte das Bundesverwaltungsgericht den Ein-
gang der Beschwerde.
E.
Mit Eingabe vom 15. Januar 2019 reichte der Beschwerdeführer weitere
Beweismittel ein.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den
Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver-
waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne
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von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher
zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entschei-
det auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – so auch vorliegend – endgültig
(Art. 105 AsylG [SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG).
1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG,
soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG).
1.3 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht. Der Beschwer-
deführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist durch die
angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutzwürdiges In-
teresse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung; er ist daher zur
Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 und Art. 108 Abs. 1
AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde ist
einzutreten.
1.4 Über offensichtlich begründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-
ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachfolgend
aufgezeigt wird, handelt es sich um eine solche, weshalb das Urteil nur
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG).
2.
Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich
Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt
werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). Im Bereich des Ausländerrechts richten
sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rü-
gen nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5).
3.
3.1 Der Antrag auf Bekanntgabe des Spruchkörpers ist mit diesem Urteil
gegenstandslos geworden.
3.2 Auf den Antrag auf Mitteilung betreffend die Bildung des Spruchkörpers
ist nicht einzutreten (vgl. Teilurteil des BVGer D-1549/2017 vom 2. Mai
2018 E. 4 [zur Publikation vorgesehen]).
4.
Im Asylverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz (Art. 12 VwVG i.V.m.
Art. 6 AsylG). Demnach hat die Behörde von Amtes wegen für die richtige
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und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sor-
gen und muss dabei auch nach allen Elementen forschen, die zugunsten
der asylsuchenden Person sprechen. Bei der Sachverhaltsermittlung trifft
die asylsuchende Person eine im Vergleich zum Verwaltungsverfahren ver-
stärkte Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG). Die Behörde muss insbesondere
dann weitere Abklärungen ins Auge fassen, wenn aufgrund der Vorbringen
der asylsuchenden Person und der von ihr eingereichten oder angebote-
nen Beweismittel Zweifel und Unsicherheiten am Sachverhalt weiterbeste-
hen, die voraussichtlich mit Ermittlungen von Amtes wegen beseitigt wer-
den können (BVGE 2009/50 E. 10.2.1).
5.
5.1 In der BzP führte der Beschwerdeführer aus, dass sein älterer Bruder
im Jahr (...) den LTTE beigetreten und im Jahr (...) als Märtyrer gestorben
sei (vgl. act. A4/13 S. 8). Anlässlich der Anhörung legte der Beschwerde-
führer einen Auszug aus dem Todesregister vom (...) ins Recht (vgl. act.
A10/25 F8, Dokument 5). Weiter brachte er im Zusammenhang mit den
geltend gemachten Vorfluchtgründen vor, dass er die Arbeit bei der (...),
welche von den LTTE betrieben worden sei (a.a.O. F59-65), nur dank des
Status seiner Familie erhalten habe, welcher diese aufgrund des verstor-
benen Bruders innegehabt habe (a.a.O. F97 f.). Des Weiteren führte er
aus, dass der Sohn seiner Tante (...) bei den Black Tigers gewesen sei.
Dessen Bruder sei ebenfalls ein LTTE-Mitglied gewesen und habe sich in-
zwischen nach F._ abgesetzt. Auch (...) habe er Verwandte, die den
LTTE angehört hätten. So sei der Sohn seiner Tante bei der LTTE-Marine
gewesen und ein Sohn seines Onkels normales Mitglied (a.a.O. F108). Um
seine Vorbringen zu untermauern, reichte der Beschwerdeführer verschie-
dene Beweismittel ein (vgl. Beweismitteleingabe vom 15. Januar 2019).
5.2 Das Bundesverwaltungsgericht hält im Urteil E-1866/2015 vom 15. Juli
2016 (als Referenzurteil publiziert) fest, bestimmte Risikofaktoren (Eintrag
in die „Stop-List“, Verbindung zu den LTTE und exilpolitische Aktivitäten)
seien als stark risikobegründend zu qualifizieren, da sie unter den im Ent-
scheid dargelegten Umständen bereits für sich alleine genommen zur Be-
jahung einer begründeten Furcht führen könnten. Demgegenüber würden
das Fehlen ordentlicher Identitätsdokumente, eine zwangsweise respek-
tive durch die Internationale Organisation für Migration begleitete Rückfüh-
rung sowie gut sichtbare Narben schwach risikobegründende Faktoren
darstellen. Dies bedeute, dass diese in der Regel für sich alleine genom-
men keine relevante Furcht vor ernsthaften Nachteilen zu begründen ver-
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möchten, indes das Risiko eines Rückkehrenden erhöhen würden, ins Vi-
sier der sri-lankischen Behörden zu geraten und von diesen genauer über-
prüft sowie über die Gründe des Auslandaufenthaltes befragt zu werden.
In Kombination mit stark risikobegründenden Faktoren könnten sie somit
die Gefahr einer flüchtlingsrechtlich relevanten Verfolgung bei der Rück-
kehr nach Sri Lanka erhöhen. Jegliche glaubhaft gemachten Risikofakto-
ren seien in einer Gesamtschau und in ihrer Wechselwirkung sowie unter
Berücksichtigung der konkreten Umstände in einer Einzelfallprüfung zu be-
rücksichtigen, mit dem Ziel, zu erwägen, ob mit beachtlicher Wahrschein-
lichkeit eine flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgung bejaht werden müsse
(vgl. dort E. 8.5.5).
5.3 Vor diesem Hintergrund erstaunt es, dass die familiären Bande des Be-
schwerdeführers zu den LTTE in der angefochtenen Verfügung weder im
Sachverhalt (Teil I) noch in den Erwägungen (Teil II und Teil III) erwähnt
werden. Die vorinstanzlichen Erwägungen beziehen sich lediglich auf die
geltend gemachten Vorfluchtgründe; die familiären Verbindungen zu den
LTTE bleiben indessen sowohl bei der Risikofaktorenprüfung (Teil II) als
auch bei der Prüfung der Wegweisungsvollzugshindernisse (Teil III) gänz-
lich unberücksichtigt. Verbindungen zu den LTTE müssen in der Gesamt-
würdigung des Risikoprofils jedoch berücksichtigt werden. In der angefoch-
tenen Verfügung hätte dieses Sachverhaltselement deshalb zumindest
kurz erwähnt und gewürdigt werden müssen. Des Weiteren ist festzustel-
len, dass der eingereichte Auszug aus dem Todesregister im Sachverhalt
ebenfalls nicht aufgelistet ist, obwohl die weiteren Beweismittel, welche der
Beschwerdeführer anlässlich der Anhörung gleichzeitig einreichte (vgl. act.
A10/25 F4 ff.), aufgeführt werden.
5.4 Wie vorstehend ausgeführt, ergibt sich aus dem Untersuchungsgrund-
satz, dass die Behörde den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes we-
gen richtig und vollständig abklären muss. Indem es die Vorinstanz ver-
säumte, die Vorbringen insbesondere unter dem Gesichtspunkt der sub-
jektiven Nachfluchtgründe zu prüfen, hat sie somit den Untersuchungs-
grundsatz verletzt.
5.5 Gemäss Art. 61 Abs. 1 VwVG entscheidet das Bundesverwaltungsge-
richt in der Sache selbst oder weist diese ausnahmsweise mit verbindlichen
Weisungen an die Vorinstanz zurück. Eine Kassation und Rückweisung an
die Vorinstanz ist insbesondere angezeigt, wenn weitere Tatsachen festge-
stellt werden müssen und ein umfassendes Beweisverfahren durchzufüh-
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ren ist. Die in diesen Fällen fehlende Entscheidungsreife kann grundsätz-
lich zwar auch durch die Beschwerdeinstanz selbst hergestellt werden,
wenn dies im Einzelfall aus prozessökonomischen Gründen angebracht er-
scheint; sie muss dies aber nicht (vgl. BVGE 2012/21 E. 5). Vorliegend liegt
der Mangel in einer unvollständigen Sachverhaltsfeststellung und es recht-
fertigt sich eine Kassation der angefochtenen Verfügung. Im Übrigen bleibt
auf diese Weise der Instanzenzug erhalten, was umso wichtiger ist, als das
Bundesverwaltungsgericht letztinstanzlich entscheidet.
6.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen, soweit die Aufhe-
bung der angefochtenen Verfügung beantragt wird. Die Verfügung vom
21. November 2018 ist aufzuheben und die Sache zur vollständigen Fest-
stellung des Sachverhalts und anschliessenden Neubeurteilung – unter
Würdigung aller entscheidwesentlichen Sachverhaltselemente – an die
Vorinstanz zurückzuweisen.
Angesichts des Verfahrensausgangs kann offengelassen werden, ob die
geltend gemachte Vorverfolgung als glaubhaft gemacht erscheint. Auf die
weiteren Anträge in der Rechtsmitteleingabe ist nicht einzugehen.
7.
7.1 Die Verfahrenskosten sind in der Regel der unterliegenden Partei auf-
zuerlegen. Einer obsiegenden Partei dürfen nur Verfahrenskosten aufer-
legt werden, die sie durch die Verletzung von Verfahrenspflichten oder
durch treuwidriges Verhalten verursacht hat (Art. 63 Abs. 3 VwVG i.V.m.
Art. 3 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Ent-
schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2];
Urteil des BGer 2A.474/2002 E. 7.2 vom 17. März 2003 E. 7.2). Der
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers stellte erneut ein Rechtsbegehren,
über welches bereits mehrfach befunden worden ist (vorliegend Bestäti-
gung der Zufälligkeit beziehungsweise der Offenlegung der objektiven Kri-
terien der Zusammensetzung des Spruchkörpers). Trotz der Gutheissung
der Beschwerde ist es folglich gerechtfertigt, ihm androhungsgemäss (vgl.
etwa Urteil des BVGer D-4191/2018 vom 8. August 2018 E. 13.2) die un-
nötig verursachten Kosten des Begehrens, über welches vorliegend befun-
den wurde, persönlich aufzuerlegen. Die diesbezüglichen Kosten sind auf
Fr. 100.– festzusetzen (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 66 Abs. 3 BGG; u.a. Ur-
teil des BGer 5D_56/2018 vom 18. Juli 2018 E. 6).
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7.2 Dem vertretenen Beschwerdeführer ist angesichts seines Obsiegens
in Anwendung von Art. 64 VwVG und Art. 7 Abs. 1 VGKE eine Entschädi-
gung für die ihm notwendigerweise erwachsenen Parteikosten zuzuspre-
chen. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat keine Kostennote
eingereicht. Auf die Nachforderung einer solchen kann jedoch verzichtet
werden, da sich im vorliegenden Verfahren der Aufwand zuverlässig ab-
schätzen lässt (Art. 14 Abs. 2 VGKE). Entschädigungspflichtig ist nur der
notwendige Aufwand, weshalb es zu berücksichtigen gilt, dass die Be-
schwerdeeingaben sowohl redundante Passagen als auch weitschweifige
Ausführungen zur allgemeinen Lage in Sri Lanka, welche sich auch in den
Eingaben des Rechtsvertreters in anderen Beschwerdeverfahren finden,
enthalten. Die von der Vorinstanz zu entrichtende Parteientschädigung ist
in Berücksichtigung dieser Umstände sowie der übrigen massgeblichen
Bemessungsfaktoren (vgl. Art. 8 ff. VGKE) auf Fr. 1‘500.– (inkl. Mehrwert-
steuerzuschlag im Sinne von Art. 9 Abs. 1 Bst. c VGKE) festzusetzen.
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