Decision ID: c13774b9-397e-5a64-91cd-59f42f59b48f
Year: 2010
Language: de
Court: SG_VWEK
Chamber: SG_VWEK_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.- X ist bei der A AG angestellt. Er lebt zusammen mit Y und deren vier Kindern in B. Y
ist verwitwet und erhält für sich und die Kinder Waisenrenten. X bezieht für die vier
Kinder seiner Lebenspartnerin von der Ausgleichskasse seiner Arbeitgeberin
Kinderzulagen. Im Jahr 2007 erhielt er eine rückwirkende Nachzahlung der
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Kinderzulagen ab Dezember 2003, welche er in der Steuererklärung 2007 als
Einkommen deklarierte. Gleichzeitig machte er drei Kinderabzüge in der Höhe von Fr.
20'400.-- geltend. Das kantonale Steueramt liess die Kinderabzüge nicht zu und
veranlagte X für die Staats- und Gemeindesteuern 2007 in der Folge mit einem
steuerbaren Einkommen von Fr. 95'400.-- zum Satz von Fr. 77'200.-- und einem
steuerbaren Vermögen von Fr. 12'000.--.
B.- Gegen diese Veranlagung erhob X mit Eingabe seines Vertreters vom 16. März
2009 Einsprache mit dem Antrag, die Kinderabzüge seien ihm zu gewähren. Mit
Entscheid vom 8. September 2009 wies das kantonale Steueramt die Einsprache ab.
C.- Mit Eingabe seines Vertreters vom 7. Oktober 2009 erhob X gegen den Einsprache-
Entscheid Rekurs bei der Verwaltungsrekurskommission. Er beantragt die Gewährung
der Kinderabzüge, die erhöhten Versicherungsprämienabzüge und die Anwendung des
Vollsplittingtarifs.
Mit Schreiben vom 9. November 2009 verzichtete die Vorinstanz auf Einreichung einer
Vernehmlassung und beantragte die kostenfällige Abweisung des Rekurses.
Auf die vom Rekurrenten zur Begründung seiner Anträge gemachten Ausführungen
sowie die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen
eingegangen.

Erwägungen:
1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Rekurserhebung ist gegeben. Der Rekurs vom 7. Oktober 2009 ist rechtzeitig
eingereicht worden. Er erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen
Anforderungen (Art. 194 Abs. 1 des Steuergesetzes, sGS 811.1, abgekürzt: StG; Art. 48
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf den
Rekurs ist einzutreten.
2.- Umstritten ist die Gewährung des Kinderabzugs für die Kinder der Lebenspartnerin
des Rekurrenten.
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a) Der Rekurrent macht geltend, seit 1. Dezember 2003 bestehe mit seiner
Lebenspartnerin ein Konkubinatsvertrag, welcher den gemeinsamen Lebensunterhalt
für die Parteien zusammen mit den Kindern der Partnerin regle. Aufgrund dieses
Vertrags habe die Ausgleichskasse am 30. August 2007 die Auszahlung der
Kinderzulagen an ihn verfügt. Gemäss Merkblatt zum Kinderzulagengesetz des
Kantons St. Gallen begründeten eigene, adoptierte sowie Stief- und Pflegekinder einen
Anspruch auf Kinderzulagen. Ihm würden unbestrittenermassen Kinderzulagen
ausgerichtet und er versteuere diese auch. Die Familienausgleichskasse richte die
Zulagen aufgrund eines Kindesverhältnisses oder seines überwiegenden Aufkommens
für die Kinder aus. Seinen Einkünften von Fr. 115'131.-- im Jahr 2007 stünden
Einkünfte seiner Partnerin von Fr. 49'626.-- gegenüber. Damit sei klar, dass er für den
Unterhalt der Familie zur Hauptsache aufkomme. Die Einkünfte der Partnerin würden
dazu nicht ausreichen. Es sei nicht einzusehen, weshalb die von der Vorinstanz zitierten
Empfehlungen des Jugendamtes Zürich zur Bemessung von Unterhaltsbeiträgen für
Kinder auf dem Land in einfachen Verhältnissen nicht gelten sollten. Massgebend sei
die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und nicht der Wohnort.
Die Vorinstanz führt im Einsprache-Entscheid zur Hauptsache aus, der Rekurrent sei
weder der leibliche, noch der Adoptiv-, Stief- oder Pflegevater. Die Kinder würden auch
nicht unter dessen elterlicher Sorge oder Obhut stehen. Vertraglich sei zwischen den
Konkubinatspartner lediglich vereinbart worden, dass im Fall des Todes seiner
Lebenspartnerin oder bei Verlust von deren Handlungsfähigkeit die Vormundschaft
über die unmündigen Kinder auf den Rekurrenten übertragen werden solle. Selbst
wenn er für den Unterhalt der Kinder zur Hauptsache aufkäme, könne er daher keine
Kinderabzüge geltend machen. Für die Anwendung des Vollsplittingtarifs müsse der
Rekurrent zur Hauptsache für die Kinder aufkommen. Auf dem Land in einfachen
Verhältnissen, in denen sich der Steuerpflichtige befinde, sei davon auszugehen, dass
die Waisenrenten zwar nicht vollumfänglich für den Unterhalt der Kinder ausreichten,
diese aber trotzdem den Hauptbestandteil des Kinderunterhalts ausmachten. Es sei
deshalb davon auszugehen, dass die Partnerin zur Hauptsache für die Kinder
aufkomme. Nur sie allein könne daher vom Vollsplittingtarif profitieren.
b) Nach Art. 48 Abs. 1 lit. a Ziff. 2 StG (in der Fassung nGS 42-73) werden für die
Steuerberechnung vom Reineinkommen für jedes unter der elterlichen Sorge oder
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Obhut des Steuerpflichtigen stehende Kind, das in der schulischen oder beruflichen
Ausbildung steht, Fr. 6'800.--, abgezogen, wenn der Steuerpflichtige für den Unterhalt
des Kindes zur Hauptsache aufkommt und keinen Abzug nach Art. 45 Abs. 1 lit. c StG
beansprucht. Als Kinder im Sinn von Art. 48 Abs. 1 lit. a StG gelten nach Art. 30 der
Steuerverordnung (sGS 811.11, abgekürzt: StV) leibliche Kinder sowie Adoptiv-, Stief-
und Pflegekinder. Eine Pflegkindschaft liegt vor, wenn ein Unmündiger in der Obhut
von Personen lebt, die nicht seine Eltern sind (vgl. Art. 300 Abs. 1 des
Zivilgesetzbuches, SR 210, abgekürzt: ZGB). Sie ist kein selbständiges Rechtsinstitut,
sondern ein faktisches Familienverhältnis, dem das Zivilrecht einzelne Wirkungen des
Kindesverhältnisses beilegt. Das Pflegeverhältnis kommt durch Vertrag zwischen dem
gesetzlichen Vertreter des Kindes oder der die Fremdpflege anordnenden Behörde und
den Pflegeeltern zustande. Der Vertrag kann auch konkludent geschlossen werden.
Wer Pflegekinder aufnimmt, bedarf einer Bewilligung der Vormundschaftsbehörde oder
einer anderen vom kantonalen Recht bezeichneten Stelle seines Wohnsitzes und steht
unter deren Aufsicht (Art. 316 Abs. 1 ZGB).
c) Der Rekurrent ist weder der leibliche noch der Adoptiv- oder Stiefvater der vier
Kinder seiner Lebenspartnerin. Er ist auch nicht deren Pflegevater. Da die Kinder mit
ihrer leiblichen Mutter zusammenwohnen und sich daher nicht in fremder Obhut
befinden, liegt kein Fall von einer Pflegkindschaft vor. Es fehlt auch an einer
entsprechenden Bewilligung der zuständigen kantonalen Behörde. Damit sind die
Voraussetzungen für die Gewährung von Kinderabzügen nicht gegeben. Daran
vermögen weder der Konkubinatsvertrag zwischen dem Rekurrenten und der Mutter
der Kinder über die Bestreitung des gemeinsamen Lebensunterhalts noch die
Erklärung der Mutter betreffend die Betreuung der Kinder bei deren Ableben etwas zu
ändern. Auch die Tatsache, dass der Rekurrent Kinderzulagen für die Kinder seiner
Partnerin erhält, begründet kein Pflegekindverhältnis im Sinn von Art. 30 StV.
d) Ist der Kinderabzug gemäss Art. 48 Abs. 1 lit. a Ziff. 2 StG nicht zulässig, kann auch
keine Erhöhung des Abzugs für Versicherungsprämien und Sparzinsen im Sinn von
Art. 45 Abs. 1 lit. g StG gewährt werden. Schliesslich sieht das kantonale Steuerrecht
keinen Unterstützungsabzug im Sinn von Art. 213 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes
über die direkte Bundessteuer (SR 642.11) vor.
3.- Der Rekurrent beantragt sodann die Anwendung des Verheiratetentarifs.
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a) Für gemeinsam steuerpflichtige Ehegatten wird der Steuersatz des halben
steuerbaren Einkommens angewendet (Art. 50 Abs. 3 StG). Diese Bestimmung wird
auch auf verwitwete, getrennt lebende, geschiedene und ledige Steuerpflichtige
angewendet, die mit Kindern oder unterstützungsbedürftigen Personen zusammen
leben und deren Unterhalt zur Hauptsache bestreiten (Art. 50 Abs. 4 StG). Die
Voraussetzungen des st. gallischen Rechts für die Anwendung des Tarifs für
Verheiratete stimmen im Wortlaut mit Art. 214 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die
direkte Bundessteuer (SR 642.11; abgekürzt: DBG) überein. Daher können Lehre und
Rechtsprechung zu Art. 214 DBG analog herangezogen werden. Unter Kindern sind
Personen zu verstehen, für welche der steuerpflichtigen Person ein Kinderabzug nach
Art. 48 StG zusteht (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 2.
Aufl. 2009, N 33 zu Art. 214 DBG). Als unterstützungsbedürftig gilt eine Person dann,
wenn sie aus objektiven Gründen, unabhängig von ihrem Willen, längerfristig nicht in
der Lage ist, ganz oder teilweise für ihren Lebensunterhalt aufzukommen und deshalb
auf Hilfe von Drittpersonen angewiesen ist. Eine Unterstützungsbedürftigkeit ist häufig
dann anzunehmen, wenn die unterstützte Person erwerbsunfähig oder nur beschränkt
erwerbsfähig ist. Verzichtet die unterstützte Person dagegen freiwillig und ohne
zwingenden Grund auf die Erzielung eines (genügenden) Einkommens, liegt keine
Unterstützungsbedürftigkeit vor (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 41 zu
Art. 214 DBG i.V.m. N 58 f. zu Art. 213 DBG). Eine allein erziehende Person ist nicht
oder nur eingeschränkt erwerbsfähig, wenn sie für ihre (vorschulpflichtigen) Kinder
sorgen muss (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 69 zu Art. 213 DBG; Zweifel/
Athanas, Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, 2. Aufl. 2008, N 23c zur Art. 35
DBG). Bei einer minderjährigen Person ist massgebend, dass deren Eltern nicht in der
Lage sind, ihren Unterhaltsverpflichtungen nachzukommen. (Richner/Frei/Kaufmann/
Meuter, a.a.O., N 72 zu Art. 213 DBG).
Nach der Rechtsprechung zu Art. 48 Abs. 1 lit. a StG ist unter dem Begriff zur
Hauptsache – wie im üblichen Sprachgebrauch – nicht exakt mehr als die rechnerische
Hälfte zu verstehen. Erforderlich ist aber, dass der Unterhalt im Wesentlichen oder in
erster Linie vom betreffenden Steuerpflichtigen erbracht wird. Entsprechend dem im
Steuerrecht gefestigten Grundsatz, dass den Steuerpflichtigen die Beweislast für
Tatsachen trifft, welche die Steuerschuld mindern (vgl. Weidmann/Grossmann/Zigerlig,
Wegweiser durch das st. gallische Steuerrecht, 6. Aufl. 1999, S. 379 f.), hat der
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Rekurrent nachzuweisen, inwieweit er den Unterhalt der Kinder seiner Lebenspartnerin
getragen hat (vgl. GVP 2001 Nr. 31). Soweit die tatsächlichen Auslagen nicht belegt
sind, ist es zur Bestimmung des Unterhaltsbedarfs zulässig, auf Schätzungen und
Pauschalen zurückzugreifen und von diesen abzuweichen, soweit besondere
Verhältnisse vorliegen (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts vom 9. Mai 2007, publiziert
in: SGE 2007 Nr. 9). Zur Bestimmung der objektiven Unterstützungsbedürftigkeit und
des massgebenden Lebensunterhalts erscheint es sachgerecht, auf die Ansätze
gemäss dem damals gültigen Kreisschreiben über die Berechnung des
betreibungsrechtlichen Existenzminimums (Notbedarf) der kantonalen
Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs vom November 2000 (ABl 2000,
S. 2829 ff., nachfolgend: KS EM) abzustellen. Diese Ansätze sind im konkreten Fall
nicht tiefer als jene nach den Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der
Sozialhilfe der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS). Gewisse Kantone
stellen auf Einkommens- bzw. Vermögensobergrenzen ab (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/
Meuter, a.a.O., N 66 zu Art. 213 DBG). Im Kanton Zürich liegt diese Grenze bei einem
Einkommen von Fr. 13'000.-- für eine allein stehende Person bzw. Fr. 19'000.-- für ein
Ehepaar (Zweifel/Athanas, a.a.O., N 25c zu Art. 35 DBG).
b) Die Beweislast für das Vorliegen der Voraussetzungen, die zur Anwendung des
Verheiratetentarifs führen, liegt beim Rekurrenten. Er hat nachzuweisen, dass er im
Steuerjahr 2007 zur Hauptsache für mit ihm zusammenlebende
unterstützungsbedürftige Personen aufgekommen ist. In aller Regel wird der
belegmässige Nachweis verlangt (Zweifel/Athanas, a.a.O., N 31a zu Art. 35 DBG). Der
Rekurrent hat jedoch weder zur Unterstützungsbedürftigkeit dieser Personen noch zur
Leistung entsprechender Zahlungen konkrete Beweismittel eingereicht. Es liegt auch
keine unterschriftliche Bestätigung der Lebenspartnerin vor. Zur Ermittlung des
notwendigen Lebensbedarfs ist im Folgenden auf das betreibungsrechtliche
Existenzminimum abzustellen.
Die Lebenspartnerin des Rekurrenten ist nur sehr beschränkt erwerbstätig (deklariertes
Jahreseinkommen 2007 Fr. 2'395.--). Daneben verfügte sie im Jahr 2007 über eine
Witwenrente von Fr. 18'672.--. Für die vier Kinder erhielt sie Waisenrenten von
insgesamt Fr. 37'344.--. Zusammen mit dem Vermögensertrag betrugen die Einkünfte
der Partnerin und der vier Kinder im Jahr 2007 Fr. 58'962.--, was monatliche Einkünfte
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von rund Fr. 4'900.-- ergibt. Der monatliche betreibungsrechtliche Grundbetrag beläuft
sich für einen alleinstehenden, in Wohngemeinschaft lebenden Schuldner auf Fr. 950.--
(KS EM Ziff. 3.1.3). Hinzu kommen die Grundbeträge für die vier Kinder von Fr. 1'700.--
(2 x Fr. 350.-- und 2 x Fr. 500.--). Somit ergibt sich ein monatlicher Grundbetrag von
Fr. 2'650.--. Der effektive Mietzins des Hauses in B ist nicht bekannt. Es ist daher auf
einen angemessenen Mietzinsanteil für die Wohnkosten der Lebenspartnerin und der
vier Kinder von Fr. 1'500.-- inklusive Nebenkosten abzustellen. Fehlen noch die
Krankheitskosten (Krankenkassenprämie und Arztkosten), die unter Berücksichtigung
der Prämienverbilligung mit Fr. 200.-- pro Monat zu veranschlagen sind. Daraus
resultiert ein für den Lebensunterhalt der Familie Y notwendiger monatlicher Notbedarf
von Fr. 4'350.--. Diesen Lebensunterhalt konnte die Konkubinatspartnerin des
Rekurrenten mit ihren Einkünften von Fr. 4'900.-- selbst decken. Hinzu kommt, dass
die älteren beiden Kinder sich im Jahr 2007 bereits in der Berufslehre befanden und –
wenn auch in bescheidenem Ausmass – bereits über gewisse eigene Einkünfte
verfügten. Die Voraussetzung des Zusammenlebens mit unterstützungsbedürftigen
Personen ist daher nicht gegeben, weshalb der Verheiratetentarif nicht zur Anwendung
kommt.
Selbst wenn man den Notbedarf erheblich erweitern und die Lebenspartnerin samt
Kindern damit als unterstützungsbedürftig gelten würde, käme der Rekurrent noch
lange nicht zur Hauptsache für diese auf. Davon könnte erst die Rede sein, wenn er
monatlich einen über Fr. 4'900.-- hinausgehenden Betrag erbringen würde. Solche
Leistungen hat er jedoch nicht nachgewiesen. Bei Einkünften des Rekurrenten von
netto Fr. 77'253.-- (vgl. steuerbares Reineinkommen, Ziff. 24 der
Veranlagungsberechnung 2007, act. 7/II.1) verblieben diesem für seinen eigenen
Lebensunterhalt lediglich noch rund Fr. 18'000.-- pro Jahr, was nicht zutreffen kann.
Zudem ist ein Bedarf der Lebenspartnerin und ihrer Kinder von Fr. 9'800.-- nicht
realistisch. Abzuklären wäre schliesslich, inwiefern die finanzielle Leistung des
Rekurrenten eine Entschädigung an seine Lebenspartnerin für die Haushaltführung und
damit in jenem Umfang keine unentgeltliche Leistung darstellt (vgl. Richner/Frei/
Kaufmann/Meuter, a.a.O. N 56 zu Art. 213 DBG).
c) Der Rekurs ist folglich abzuweisen.
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4.- Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten dem Rekurrenten
aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 800.-- ist angemessen
(vgl. Art. 13 Ziff. 522 des Gerichtskostentarifs, sGS 941.12). Der geleistete
Kostenvorschuss von Fr. 800.-- ist zu verrechnen.