Decision ID: a1d849df-fa7e-55c7-8de1-93619a3a2246
Year: 2014
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger aus Eritrea, seinen
Heimatstaat eigenen Angaben zufolge am 17. Dezember 2013 verliess,
nach mehrmonatigem Aufenthalt im Sudan und in Libyen am 6. August
2014 über den Seeweg nach Italien (Sizilien) gelangte und am 13. August
2014 in die Schweiz einreiste, wo er am 18. August 2014 um Asyl nach-
suchte,
dass am 26. August 2014 die Befragung zur Person (BzP) stattfand und
ihm dabei das rechtliche Gehör in Bezug auf eine allfällige Wegweisung
nach Italien gewährt wurde,
dass er angab, dass sein Halbbruder in der Schweiz lebe, weswegen er
hierher gekommen sei,
dass das BFM anlässlich seiner Sachverhaltsfeststellung die italienischen
Behörden am 27. August 2014 um Aufnahme des Beschwerdeführers er-
suchte,
dass das BFM mit Verfügung vom 29. Oktober 2014, eröffnet am
5. November 2014, in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG
(SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat, die Wegweisung aus der
Schweiz nach Italien anordnete und den Beschwerdeführer aufforderte,
die Schweiz (spätestens) am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu ver-
lassen,
dass die Überstellung an Italien – vorbehältlich einer allfälligen Unterbre-
chung oder Verlängerung der Überstellungsfrist nach Art. 29 der Verord-
nung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates
vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Be-
stimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Dritt-
staatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten
Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist, (nachfolgend: Dublin-III-
VO) – bis spätestens am 28. April 2015 zu erfolgen habe,
dass es die Verfügung im Wesentlichen damit begründete, der Beschwer-
deführer habe anlässlich der BzP zu Protokoll gegeben, er sei im August
2014 in Italien illegal in das Hoheitsgebiet der Dublin Mitgliedstaaten ein-
gereist,
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dass er aus dem Umstand, dass er über Familienangehörige in der
Schweiz verfüge, nichts zu seinen Gunsten ableiten könne, da Geschwis-
ter nicht als Familienangehörige im Sinne von Art. 2 Bst. g Dublin-III-VO
gelten würden,
dass es gleichzeitig feststellte, einer allfälligen Beschwerde gegen den
Entscheid komme keine aufschiebende Wirkung zu, und die Aushändi-
gung der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis an den Be-
schwerdeführer verfügte,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 10. November 2014 gegen
die Verfügung des BFM beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde er-
hob (Poststempel: 12. November 2014) und dabei sinngemäss beantrag-
te, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, weil er nicht über Italien,
sondern über Deutschland in die Schweiz eingereist sei,
dass die vorinstanzlichen Akten am 14. November 2014 beim Bundesver-
waltungsgericht eintrafen (vgl. Art. 109 Abs. 1 AsylG),

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der
Regel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfü-
gungen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m.
Art. 31‒33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),
dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-
men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein
schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-
rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist
(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass es sich um eine sogenannte "Laienbeschwerde" handelt, an die kei-
ne zu hohen formellen Anforderungen zu stellen sind,
dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-
treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise
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einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es
sich, wie nachfolgend aufgezeigt wird, um eine solche handelt, weshalb
der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a
Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften-
wechsel verzichtet wurde,
dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts sowie die Rüge-
möglichkeiten nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten,
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide die Beurteilungs-
kompetenz der Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die Frage be-
schränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht einge-
treten ist (vgl. BVGE 2012/4 E. 2.2 m.w.H.),
dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asylsu-
chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung
des Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist
(Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG),
dass zur Klärung der diesbezüglichen Zuständigkeit die Dublin-III-VO zur
Anwendung kommt,
dass gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO jeder Asylantrag von einem einzi-
gen Mitgliedstaat geprüft wird, der nach den Kriterien des Kapitels III
(Art. 8–15 Dublin-III-VO) als zuständiger Staat bestimmt wird, wobei die
einzelnen Bestimmungskriterien in der Reihenfolge ihrer Auflistung im Ka-
pitel III Anwendung finden (Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO),
dass gemäss Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO der die Zuständigkeit prüfende
Mitgliedstaat für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig wird,
falls es sich als unmöglich erweist, einen Antragsteller in den eigentlich
zuständigen Mitgliedstaat zu überstellen, weil es wesentliche Gründe für
die Annahme gibt, dass das Asylverfahren und die Aufnahmebedingun-
gen für Antragsteller in jenem Mitgliedstaat systemische Schwachstellen
aufweisen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder entwürdigenden
Behandlung im Sinne von Artikel 4 der Charta der Grundrechte der Euro-
päischen Union (ABl. C 364/1 vom 18.12.2000, nachfolgend: EU-Grund-
rechtecharta) mit sich bringen, und nach den Regeln der Dublin-III-VO
kein anderer zuständiger Mitgliedstaat bestimmt werden kann,
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dass jeder Mitgliedstaat abweichend von Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO be-
schliessen kann, einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder
Staatenlosen gestellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch
wenn er nach den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die
Prüfung zuständig ist (Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO; sog. Selbstein-
trittsrecht),
dass entweder der Mitgliedstaat, in dem ein Antrag auf internationalen
Schutz gestellt worden ist und der das Verfahren zur Bestimmung des zu-
ständigen Mitgliedstaats durchführt, oder der zuständige Mitgliedstaat vor
der Erstentscheidung in der Sache jederzeit einen anderen Mitgliedstaat
ersuchen kann, den Antragsteller aus humanitären Gründen oder zum
Zweck der Zusammenführung verwandter Personen aufzunehmen, wobei
die betroffenen Personen dem schriftlich zustimmen müssen (Art. 17
Abs. 2 Satz 1 Dublin-III-VO; sog. humanitäre Klausel),
dass nach Art. 13 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO derjenige Mitgliedstaat für
die Prüfung des Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist, dessen
Land-, See- oder Luftgrenze der Antragssteller aus einem Drittstaat kom-
mend überschritten hat und dies auf der Grundlage von Beweismitteln
oder Indizien gemäss den beiden in Art. 22 Abs. 3 Dublin-II-VO genann-
ten Verzeichnissen, einschliesslich der Daten nach der Verordnung (EU)
Nr. 603/2013, festgestellt wurde,
dass der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben aus Libyen kommend
über den Seeweg nach Italien und von dort in die Schweiz gelangt ist (Ak-
te BFM, A6/14, Ziff. 5.02; vgl. dazu auch Art. 13 Abs. 1 Dublin-III-VO),
dass er das Protokoll der BzP unterschriftlich genehmigte und sich bei
seinen Aussagen behaften lassen muss,
dass den Akten keine weiten Anhaltspunkte entnommen werden können,
die den Schluss zuliessen, er sei auf einem anderen Weg in das Hoheits-
gebiet der Dublin Staaten und in die Schweiz eingereist,
dass nach Art. 18 Abs. 1 Bst. a Dublin-III-VO der nach dieser Verordnung
zuständige Mitgliedstaat verpflichtet ist, einen Antragssteller nach Mass-
gabe der Artikel 21, 22 und 29 anzunehmen,
dass die italienischen Behörden das Aufnahmegesuch des BFM vom
27. August 2014 gestützt auf Art. 21 Dublin-III-VO innert der in Art. 22
Abs. 1 Dublin-III-VO vorgesehenen Frist unbeantwortet liessen, womit
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diesem implizit statt gegeben wurde, was die Verpflichtung nach sich
zieht, die Person aufzunehmen und angemessene Vorkehrungen für die
Ankunft zu treffen (Art. 22 Abs. 7 Dublin-III-VO),
dass somit die Zuständigkeit Italiens gegeben ist,
dass es keine wesentlichen Gründe für die Annahme gibt, das Asylverfah-
ren und die Aufnahmebedingungen in Italien würden für den Antragsteller
systemische Schwachstellen aufweisen, die eine Gefahr einer unmensch-
lichen oder entwürdigenden Behandlung im Sinne des Artikels 4 der EU–
Grundrechtecharta mit sich bringen,
dass Italien Signatarstaat der Konvention vom 4. November 1950 zum
Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101),
des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere
grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe
(FoK, SR 0.105) und des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechts-
stellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der
FK vom 31. Januar 1967 (SR 0.142.301) ist und seinen diesbezüglichen
völkerrechtlichen Verpflichtungen nachkommt,
dass auch davon ausgegangen werden darf, dieser Staat anerkenne und
schütze die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des
Europäischen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013
zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des
internationalen Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU
vom 26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Per-
sonen, die internationalen Schutz beantragen (sog. Aufnahmerichtlinie),
ergeben,
dass es keine massgebenden Gründe für die Annahme gibt, dass Italien
systematisch gegen die Bestimmungen der Richtlinien des Europäischen
Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 zu gemeinsa-
men Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des internationalen
Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU vom 26. Juni 2013
zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Personen, die interna-
tionalen Schutz beantragen (sog. Aufnahmerichtlinie), verstösst,
dass diese Ansicht durch den Europäischen Gerichtshof für Menschen-
rechte (EGMR) bestätigt wird, indem dieser in seiner bisherigen Recht-
sprechung festhält, dass in Italien kein systematischer Mangel an Unter-
stützung und Einrichtungen für Asylsuchende bestehe, obwohl die allge-
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meine Situation und insbesondere die Lebensumstände von Asylsuchen-
den, anerkannten Flüchtlingen und Personen mit einem subsidiären
Schutzstatus in Italien gewisse Mängel aufweisen würden (vgl. EGMR:
Entscheidung Mohammed Hussein und andere vs. Niederlande und Ita-
lien [Beschwerde Nr. 27725/10] vom 2. April 2013, § 78),
dass auch das jüngst ergangene Urteil des EGMR (vgl. EGMR: Entschei-
dung Tarakhel vs. Schweiz [Beschwerde Nr. 29217/12] vom 4. November
2014) nicht zu einer wesentlich anderen Einschätzung führt,
dass unter diesen Umständen die Anwendung von Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-
VO nicht gerechtfertigt ist,
dass er kein konkretes und ernsthaftes Risiko dargetan hat, die italieni-
schen Behörden würden sich weigern, ihn aufzunehmen und seinen An-
trag auf internationalen Schutz unter Einhaltung der Regeln der Verfah-
rensrichtlinie zu prüfen,
dass den Akten auch keine Gründe für die Annahme zu entnehmen sind,
Italien werde in seinem Fall den Grundsatz des Non-Refoulement miss-
achten und ihn zur Ausreise in ein Land zwingen, in dem sein Leib, sein
Leben oder seine Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG ge-
fährdet ist oder in dem er Gefahr laufen würde, zur Ausreise in ein sol-
ches Land gezwungen zu werden,
dass der Beschwerdeführer keine konkreten Hinweise für die Annahme
dargetan hat, Italien würde ihm dauerhaft die ihm gemäss Aufnahmericht-
linie zustehenden minimalen Lebensbedingungen vorenthalten, und er
sich bei einer vorübergehenden Einschränkung im Übrigen nötigenfalls
an die italienischen Behörden wenden und die ihm zustehenden Aufnah-
mebedingungen auf dem Rechtsweg einfordern könnte (vgl. Art. 26 Auf-
nahmerichtlinie),
dass die Verfügung des BFM auch dahingehend zu bestätigen ist, dass er
aus dem Umstand, dass sein Halbbruder in der Schweiz wohnhaft ist,
nichts zu seinen Gunsten ableiten kann, da sich aus der angegebenen
verwandtschaftlichen Beziehung keine Rechte für Familienangehörige im
Sinne von Art. 2 Bst. g Dublin-III-VO ableiten lassen, den Akten kein in-
tensives Abhängigkeitsverhältnis zwischen ihm und seinem Halbbruder
entnommen werden kann und auch ferner im Zusammenhang mit der
verwandtschaftlichen Beziehung keine zu berücksichtigenden humanitä-
ren Gründe vorliegen,
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dass es sich beim Beschwerdeführer zudem um einen jungen und – so-
weit aus den Akten zu entnehmen ist – gesunden Mann handelt, der zu
keiner besonders verletzlichen Personengruppe gehört,
dass es nach dem Gesagten keinen Grund für eine Anwendung der Er-
messensklauseln von Art. 17 Dublin-III-VO gibt und es an dieser Stelle
festzuhalten gilt, dass die Dublin-III-VO den Schutzsuchenden kein Recht
einräumt, ihren Antrag prüfenden Staat selber auszuwählen (vgl. auch
BVGE 2010/45 E. 8.3),
dass das BFM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1
Bst. b AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetre-
ten ist und – weil der Beschwerdeführer nicht im Besitz einer gültigen Auf-
enthalts- oder Niederlassungsbewilligung ist – in Anwendung von Art. 44
AsylG die Überstellung nach Italien angeordnet hat (Art. 32 Bst. a AsylV 1
der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]),
dass das Vorliegen allfälliger Vollzugshindernisse gemäss Art. 83 Abs. 3
und 4 AuG (SR 142.20) nicht mehr zu prüfen ist, da dies bereits im Zu-
sammenhang mit der Frage betreffend die Zuständigkeit gemäss Art. 31a
Abs. 1 Bst. b AsylG erfolgt ist (vgl. BVGE 2010/45 E. 10),
dass die Beschwerde aus diesen Gründen abzuweisen und die Verfü-
gung des BFM zu bestätigen ist,
dass die Überstellung gemäss den Angaben der Vorinstanz zu erfolgen
hat,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.–
(Art. 1‒3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1
und 5 VwVG).
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