Decision ID: 12fd7d76-4dda-5aff-87d4-5a52d1006430
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Die Beschwerdeführer – Staatsangehörige von Jemen, welche  Angaben zufolge seit 1988 (der Beschwerdeführer) respektive 1994 (die Beschwerdeführerin) in den Vereinigten Arabischen  (VAE) wohnhaft waren und ihre frühere Heimat nur selten  – reisten am 21. Juli 2004 legal über den Flughafen von  in die Schweiz ein.
Am 25. Juli 2004 reichten sie in der Empfangsstelle des BFF in  (heute: Empfangs- und Verfahrenszentrum des BFM) ein  ein. Am 30. Juli 2004 wurden sie vom BFF im Transitzentrum von Altstätten kurz zu ihrem Reiseweg und ihren Gesuchsgründen befragt. Am 18. August 2004 fand in _ die einlässlich Anhörung zu den Gesuchsgründen durch die zuständige kantonale Behörde statt.
Anlässlich der Befragungen führte der Beschwerdeführer im  aus, er habe in den VAE, in Abu Dhabi, während Jahren eine  beim Innenministerium gehabt und sei beim Zivilschutz  der Feuerwehr als Schichtleiter tätig gewesen. Seiner Familie sei es finanziell gut gegangen. Er habe mit seiner Familie die VAE , weil sein Sohn C._ zwar begabt, aber krank und  sei, besonderer Pflege bedürfe und eine Sonderschule brauche. In diesem Zusammenhang führte er zur Hauptsache das Folgende aus: Er habe 1991 in Jemen geheiratet und sein Sohn E._ sei Ende 1993 in Aden geboren. Im Verlauf der Geburt sei seine Frau während mehreren Stunden nicht betreut worden, weshalb E._ während der Geburt zuwenig Sauerstoff erhalten habe und  auf die Welt gekommen sei. Er habe sich daraufhin entschieden, seine Frau und seinen Sohn nach Abu Dhabi zu nehmen, um E._ dort behandeln zu lassen. E._ sei zwar von einem Spezialisten, jedoch mit einem falschen Medikament behandelt , was seinen Zustand nur noch verschlimmert habe. Von den spezialisierten staatlichen Spitälern sei E._ nicht behandelt worden, da sie Ausländer seien, obwohl er jahrelang für den  der VAE gearbeitet habe. Seine Frau habe die Pflege von E._ ganz alleine übernehmen müssen, was für sie überaus  gewesen sei. Im Alter von 8 Jahren, am 27. Mai 2002, sei E._ gestorben; nicht in einem Spital, sondern zuhause, da ihm der Zutritt zu den staatlichen Spitälern verwehrt geblieben sei. Nach-
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dem der Beschwerdeführer von seiner Frau über den Tod seines  informiert worden sei, habe er sofort von seiner Arbeit an seinen 250km entfernten Wohnort zurückkehren wollen. Dies sei ihm jedoch von seinem Vorgesetzten nicht erlaubt worden. Er sei dann trotzdem nach Hause gefahren, worauf es damals zu einem  gegen ihn gekommen sei. Sein Sohn C._, geboren 1995, welcher wie schon sein Bruder an einer angeborenen  (G6PD) leide, sei ebenfalls behindert. Er sei vier oder fünf Tage nach seiner Geburt ganz gelb geworden. Sie seien mit dem Kind sofort ins Spital gegangen, wo der zuständige Arzt jedoch die  verzögert habe. Erst nach der Überweisung in ein anderes Spital sei C._ behandelt worden, zufolge Verspätung der Behandlung der akuten Gelbsucht sei es jedoch zu Komplikationen gekommen. Der Beschwerdeführer sei nach diesem Vorfall gegen den Arzt und das Spital vorgegangen; er sei mit dem Dossier bis vor den  gelangt, eine Klage hätte aber nichts gebracht. Von einem  des Ministeriums sei ihm vorgeschlagen worden, die Affäre einvernehmlich zu regeln, der Staat werde für die Therapien von C._ aufkommen. In der Folge sei er jedoch immer wieder auf später vertröstet worden und die Unterstützungsbeteuerungen hätten sich als leere Versprechen erwiesen. Die bescheidenen Fähigkeiten seines Sohnes habe er ihm selbst beibringen müssen. Sein Sohn,  motorisch, beim Hören und Sprechen behindert sei, habe  geistige Fähigkeiten, beispielsweise mit Computern; er sei sehr , er brauche aber spezielle Förderung und der  könne nicht akzeptieren, dass er keine Schule besuchen dürfe. In den VAE habe sein Sohn nicht einmal eine von ihm benötigte  Operation erhalten, und selbst für eine kleine  habe der Beschwerdeführer das Spital anflehen müssen.  führte der Beschwerdeführer aus, er habe in Abu Dhabi eine Anstellung und ein Auskommen gehabt, nach langer Überlegung jedoch alles wegen seines Sohnes aufgegeben und alles verkauft, um in die Schweiz kommen zu können, wo es Spezial-Schulen gebe. Die VAE, welchen er 15 Jahre lang gedient und wo er viel Verantwortung getragen habe, hätten ihm die Aufnahme seines Sohnes in einer  versprochen, es sei jedoch alles nur eine Lüge gewesen. Auf Nachfrage nach einer Behandlung in Jemen führte der  aus, dort hätten Leute nicht einmal genug zu essen und  gebe es dort nicht.
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Die Beschwerdeführerin bestätigte anlässlich der Anhörungen die  ihres Ehemannes. Sie gab an, sie habe die VAE wegen ihres Sohnes E._ verlassen, und zur Hauptsache, weil ihr Sohn C._ in den VAE nicht adäquat versorgt werde. Da er behindert sei, sei er in keiner normalen Schule aufgenommen worden, und da sie keine Bürger der VAE seien, habe er auch keine Sonderschule  können. Auf Nachfrage hin führte sie aus, ihr Sohn C._ werde nur mit einem Medikament behandelt, und sie glaube nicht, dass seine Krankheit in Jemen behandelbar wäre.
Als Beweismittel reichten die Beschwerdeführer diverse Arztzeugnisse sowie eine Todesurkunde betreffend das Kind E._, diverse Arztzeugnisse betreffend das Kind C._ und verschiedene  zu den Akten (vgl. dazu im Einzelnen act. A13, S. 2 und 13, sowie act. A1 [Beweismittelumschlag])
B. Mit Schreiben vom 25. Oktober 2004 reichte Dr. med. X._, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, einen Bericht über das Kind C._ zu den Akten. In ihrem Bericht führte sie nach Verweis auf den exakten Diagnosebefund aus (vgl. act. A15), bei C._ liege eine Schädigung des Hirns vor, die nach der Geburt entstanden sei, durch seine angeborene Stoffwechselstörung (Glucose-6--Mangel [G6PD]). Bei einer solchen Schädigung  in der Regel hauptsächlich die motorischen Areale des Hirns ; häufig sei die Intelligenz normal. Bis heute habe das Kind  Therapie erhalten, wohl weil in seiner Heimat keine Therapeuten verfügbar seien. In der Schweiz würde ein solches Kind intensiv , beispielsweise mit Physio-/Ergotherapie und  durch pädagogische Massnahmen. Aufgrund seiner  Bewegungen könne sich das Kind nicht mittels einer  ausdrücken. Die Athestose (unwillkürliche, langsam sich , ausfahrende Bewegungen von Händen oder Füßen) habe eine eher gute Prognose mit Besserung unter Therapie. Es sei ferner  möglich, dass der Knabe über normale intellektuelle Fähigkeiten verfüge, eine diesbezügliche Beurteilung sei aber noch nicht möglich gewesen. Falls das Kind in der Schweiz verbleiben würde, sollte es Physiotherapie erhalten und es müsste eine Gehörabklärung . Bei entsprechenden normalen intellektuellen Fähigkeiten wäre eine Einschulung in einem Schulheim für Körperbehinderte ideal. Mit medizinisch-therapeutischen und pädagogischen Massnahmen könnte
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die Zukunft des Knaben wesentlich verbessert werden; gegebenenfalls sei dadurch eine Eingliederung ins Erwerbsleben möglich.
C. Mit Verfügung vom 25. November 2004 – eröffnet am folgenden Tag – wies das BFF die Asylgesuche der Beschwerdeführer ab und ordnete deren Wegweisung aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug an. Dabei führte das BFF zur Hauptsache aus, die Beschwerdeführer seien in den VAE keiner flüchtlingsrechtlich relevanten Verfolgung  gewesen, sondern hätten das Land einzig verlassen, um ihrem kranken Kind eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Ihre Ausreise sei somit einzig vor dem Hintergrund der in den VAE herrschenden  und medizinischen Gegebenheiten erfolgt, womit die  an die Flüchtlingeigenschaft und für eine Asylgewährung nicht  seien. Den Vollzug der Wegweisung erkannte das BFF als , zumutbar und möglich. Dabei führte es zur Frage der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges aus, eine vorläufige Aufnahme aufgrund gesundheitlicher Probleme sei nur in Ausnahmefällen anzuordnen,  wenn durch den Wegweisungsvollzug das Leben des  in Gefahr gebracht würde. Der Nachweis, dass eine Erkrankung in der Schweiz besser behandelt würde, als in der Heimat, genüge  nicht. Gemäss den Akten leide das Kind C._ an einer , ausgelöst nach seiner Geburt durch eine nicht erkannte Stoffwechselkrankheit. Das Kind habe ein vermindertes Gehör und eingeschränkte motorische Fähigkeiten. Aufgrund der vorgelegten  sei indes davon auszugehen, dass die Erkrankungslage von C._ und auch von E._ in den VAE erkannt und  behandelt worden sei. Da alle Beschwerdeführer über eine „medical card“ verfügen, sei nicht davon auszugehen, C._ hätte keinen Zugang zu adäquaten Versorgungseinrichtungen gehabt.  habe gemäss Auskunft der Beschwerdeführer die Einnahme  Medikaments genügt, um die Hyperaktivität des Kindes  und seine Konzentration zu fördern. Zwar hätten die  geltend gemacht, C._ habe in den VAE keinen Zugang zu einer Spezialschule. Vor dem sozial-beruflichen Hintergrund der  sei jedoch nicht davon auszugehen, dass das Leben von C._ im Falle seiner Rückkehr in sein Herkunftsland oder seinen Heimatstaat gefährdet wäre.
D. Am 21. Dezember 2004 (Poststempel) erhoben die Beschwerdeführer
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gegen den Entscheid des BFF bei der damals zuständigen  Asylrekurskommission (ARK) Beschwerde. In ihrer Eingabe  sie um die Gewährung von Asyl, eventualiter um eine  Aufnahme wegen Unzumutbarkeit einer Rückkehr nach Jemen oder in die VAE. Unter Vorlage einer Fürsorgebestätigung ersuchten sie  sinngemäss um Erlass der Verfahrenskosten.
In ihrer Eingabe bekräftigten die Beschwerdeführer, dass ihr zweites Kind C._ – wie schon sein älterer Bruder E._ – an der (Stoffwechsel-) Krankheit G6PD leide. Nur ihr jüngstes Kind habe  Krankheit nicht. Es handle sich dabei um eine vererbliche und  Enzymmangelkrankheit. Werde sie nicht richtig behandelt, könne sie gefährlich und sogar lebensbedrohlich werden. Bei E._ habe die Krankheit dazu geführt, dass er bei der Geburt zuwenig Luft bekommen habe und deshalb behindert zur Welt  sei. Bei C._ liege eine Schädigung des Hirns vor, die durch die Stoffwechselkrankheit hervorgerufen worden sei. Diese Schädigung sei für seine spastische infantile Cerebralparese . In diesem Zusammenhang machten die Beschwerdeführer geltend, in den VAE fänden sie als Ausländer keinen Zugang zum  medizinischen System; die vorgelegten „medical cards“  lediglich einer Grundversorgung dienen. Eine private Behandlung andererseits sei nicht finanzierbar. Ihr ältestes Kind E._ sei in den VAE behandelt worden, jedoch mit einem falschen Medikament. Die Beschwerdeführerin habe ihn nachher zuhause alleine pflegen müssen und er sei mit acht Jahren zuhause gestorben. Ihr zweites Kind C._ sei nach seiner Geburt nicht richtig behandelt worden, obwohl schon festgestanden habe, dass er an G6PD leide. Die zufolge verspäteter Behandlung entstandenen Schäden wären vermeidbar . Der Besuch einer Spezialschule sei C._ verwehrt  und der Besuch einer privaten Schule wäre nicht finanzierbar . Vor diesem Hintergrund schlossen die Beschwerdeführer, dass sie in den VAE massive Benachteiligungen erlitten hätten, aufgrund welcher ihr ältestes Kind verstorben sei und ihr zweites Kind, mangels Behandlung einer Gelbsucht, heute an Hör-, Sprech- und  leide. Mit der Nichtzulassung zu einer Spezialschule habe man dem Kind C._ zudem alle Zukunftsperspektiven genommen. Zwar hätten in den VAE keine aktiven Übergriffe gegen sie , die Vernachlässigung sei jedoch als passiver Übergriff mit nicht weniger schlimmem Ausgang zu werten. Der Staat und seine Organe seien für die Vernachlässigung verantwortlich, mithin sie diese im all-
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gemeinen Wissen um die Diskriminierung von Ausländern  hätten. Den vom BFF angeordneten Wegweisungsvollzug  die Beschwerdeführer als unzumutbar, da der Knabe C._ gemäss dem ärztlichen Bericht vom 25. Oktober 2004 gefördert  könnte, in den VAE jedoch keine Förderung erhalten würde. Im Falle einer Ausweisung würde er keine Entwicklungschancen haben und immer eine Last für die Familie bleiben, wogegen er in der Schweiz durch spezifische Massnahmen zu einer normalen Person werden könnte. Sollten schliesslich aufgrund der  Komplikationen auftreten, so wäre das Leben von C._ in den VAE in Gefahr; er könnte wie sein älterer Bruder sterben, weil man ihn nicht im Spital aufnehmen würde. Eine Rückkehr nach Jemen schlossen die Beschwerdeführer aus, da Jemen ein armes Land sei und die Erkrankung dort überhaupt nicht behandelt werden könne. C._ würde dort als abnormales Kind und später als abnormaler Erwachsener betrachtet. Im Falle von Komplikationen wäre sein Leben in Gefahr, da er keine adäquate medizinische Betreuung erhalten . Im Übrigen verwiesen die Beschwerdeführer auf einen schlechten psychischen Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin. Als  reichten Sie einen kurzen Bericht aus dem Internet über die Krankheit G6PD ein.
E. Mit Zwischenverfügung der ARK vom 28. Dezember 2004 wurde auf das Erheben eines Kostenvorschusses verzichtet und für den  über das sinngemässe Gesuch um Erlass der Verfahrenskosten auf den Endentscheid verwiesen (vgl. dazu Art. 63 Abs. 4 und Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das  [VwVG, SR 172.021]).
F. In seiner Vernehmlassung vom 3. Februar 2005 hielt das BFM an der angefochtenen Verfügung fest und beantragte die Abweisung der . Dabei führte das BFM zur Hauptsache aus, aufgrund des auf die Einnahme eines Medikamentes beschränkten  sowie unter Berücksichtigung, dass die Eltern des Kindes C._ über die Erkrankung und die zu beachtenden  genau informiert seien, sei zu schliessen, dass sein Leben im Falle einer Rückkehr nach Jemen nicht in Gefahr wäre. Der  sei daher als zumutbar zu erkennen. Im Übrigen habe der Gesundheitszustand des Kindes vor der Gesucheinreichung in der
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Schweiz einem Leben der Beschwerdeführer in Jemen nicht entgegen gestanden.
G. In ihrer Stellungnahme vom 14. Februar 2005 (Poststempel) hielten die Beschwerdeführer fest, dass sie vor ihrer Einreise in die Schweiz in den VAE und nicht in Jemen gelebt hätten. Unter Vorlage eines  des CP-Zentrum, Zentrum für Entwicklungspädiatrie in _, vom 27. Januar 2007, gerichtet an das Schulheim für körperbehinderte Kinder in _ (vgl. dazu Beschwerdeakten, act. 5), machten sie ferner geltend, dem Bericht sei eindeutig zu entnehmen, dass die  in einem Schulheim für Körperbehinderte, mit Physio- und , für das Kind wichtig wäre.
H. Am 10. November 2005 reichte das Schulheim für körperbehinderte Kinder in _ zwei Berichte betreffend das Kind C._ zu den Akten. Im Bericht der Schulischen Heilpädagogin vom 8.  2005 wird zur Hauptsache berichtet, das Kind C._ sei ein aufmerksamer und wissbegieriger Junge, welcher seit Schulbeginn im August grosses Interesse und Motivation gezeigt und erste Fortschritte gemacht habe. Es zeige sich, dass er über viele Möglichkeiten , erfolgreich beschult zu werden. Im Bericht von Dr. med. Y._, Spezialarzt für Kinder und Jugendliche am Schulheim für  Kinder in _, vom 8. November 2005 wird über das exakte Erkrankungsbild des Kindes C._ sowie die  berichtet. Von Seiten des Arztes wurde geschlossen, dass die Zukunftsaussichten für C._ ohne Behandlung katastrophal wären, da seine schwere Beeinträchtigung der Motorik mit seinen  Fähigkeiten gleichgesetzt würde.
I. Am 18. Oktober 2006 (Poststempel) reichte die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführer eine Vertretungsvollmacht zu den Akten und setzte die ARK über ihre Mandatsübernahme in Kenntnis. Gleichzeitig reichte sie einen ergänzenden Bericht von Dr. med. Y._, Spezialarzt für Kinder und Jugendliche am Schulheim für körperbehinderte Kinder in _, vom 26. November 2006 nach. Darin wird ausgeführt, seit seinem Eintritt ins Schulheim, dem Erhalt von pädagogischen , Physio- und Ergotherapie und Logopädie, sowie der  und Optimierung seiner Hörgeräte, sei der Erfolg der Rehabilitati-
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on von C._ sehr gross. Seine körperlichen und schulischen  hätten massiv zugenommen; es gelinge zunehmend, das  des Kindes auszuschöpfen. Die Behinderung von C._ bedürfe einer regelmässigen Kontrolle und Optimierung des  um die Fortschritte zu halten und auszubauen; das Kind sei auf diese Rehabilitationsmassnahmen entscheidend . In dessen Herkunftsland könnten diese leider in keiner Art und Weise durchgeführt werden.
Von Seiten der Rechtsvertreterin wurde dazu ausgeführt, das Kind C._ sei intelligent, jedoch motorisch handicapiert, und es sei daher auf die laufende Behandlung angewiesen, welche ihm eine Integration in ein normales Erwachsenenleben ermögliche. Unter  auf die publizierte Praxis der ARK zur Kinderrechtskonvention (Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen  [EMARK] 2005 Nr. 6 E 6.1 und 6.2) machte sie geltend, im Falle des Kindes C._ bestehe ein überwiegendes Interesse an der Fortentwicklung seiner Fähigkeiten, damit C._ später ein normales Leben führen könne. Zurzeit befinde er sich in einer  Institution, wogegen in seiner Heimat keine solchen  seien.
J. Nachdem das Bundesverwaltungsgericht das Beschwerdeverfahren per 1. Januar 2007 von der ARK übernommen hatte, wurde den  mit Schreiben vom 29. Mai 2007 die für die  ihrer Beschwerde zuständig Abteilung bekannt gegeben.
K. Am 5. Juni 2008 reichten die Beschwerdeführer – handelnd durch ihre Rechtsvertreterin – als Beweismittel ein Bestätigungsschreiben des  Gesundheitsministeriums vom 9. März 2008 (inkl. ), ein persönliches Schreiben des Beschwerdeführers vom 16. April 2008 sowie einen Zeitungsartikel aus den VAE vom 9. Dezember 2007 (inkl. Übersetzung) zu den Akten. Zusätzlich reichten sie die  von C._ aus den VAE, seine Impfkarte aus den VAE sowie ein medizinisches Testblatt aus den VAE nach. Dabei führte die Rechtsvertreterin aus, dank der Pflege in der Schweiz habe das Kind C._ Fortschritte gemacht und sei jetzt im dritten . In den VAE habe er dagegen kein Recht auf die vorhandene
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Behandlungsmöglichkeiten, und in seinem Heimatstaat Jemen bestehe kein Behandlungsangebot für ihn.
Im Schreiben des jemenitischen Gesundheitsministeriums wird – unter Bezugnahme auf ärztliche Berichte aus der Schweiz vom 27. Juni 2005 und 26. Dezember 2007, sowie 11. Oktober 2004 und 30.  2004 – vom Gesundheitszustand von C._ Kenntnis  und diesbezüglich ausgeführt, die benötigten Therapien könnten in der jemenitischen Republik nicht ausgeführt werden, aus Mangel an der notwendigen Infrastruktur und qualifiziertem Personal. Im Zeitungsartikel aus den VAE wird (gemäss Übersetzung) über eine Institution für behinderte Kinder berichtet, wobei ausgeführt wird, dass nur Personen aus den VAE aufgenommen würden, welche bei ihrem Eintritt nicht älter als 4 Jahre sein dürften. In seinem persönlichen  bekräftige der Beschwerdeführer das Vorbringen, seinem Sohn sei in den VAE eine Aufnahme an einer Institution für Behinderte  worden, weil sie Ausländer seien, obwohl er dort während 15 Jahren für das Zivilschutzamt tätig gewesen sei. In seiner Heimat  sei die Situation prekär und es herrsche Mangel in allen . Sein Sohn sei nun im dritten Schuljahr, und er habe aus  und institutioneller Sicht grosse Fortschritte gemacht. Er bitte , dass seinem Sohn eine Bewilligung zu erteilen sei, damit er ein Recht auf eine angepasste Schulung und Bildung erhalte, damit er ein aktiver Teil der Gesellschaft werden könne.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet endgültig über  gegen Verfügungen des BFM auf dem Gebiet des Asyls (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31] i.V.m. Art. 31 - 34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat am 1. Januar 2007 die  der am 31. Dezember 2006 bei der ARK hängig gewesenen Rechtsmittel übernommen. Es gelangt das neue Verfahrensrecht zur Anwendung (Art. 53 Abs. 2 VGG).
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1.3 Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht können die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige  des rechtserheblichen Sachverhalts und die  gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
1.4 Die Beschwerdeführer sind legitimiert; auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 50 und 52 VwVG).
2.
2.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, wo sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 AsylG).
Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf  oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
2.2 Aufgrund der Akten ist davon auszugehen, dass der  seit 1988 und die Beschwerdeführerin seit 1994 in den VAE , wo der Beschwerdeführer eine feste Anstellung beim Staat inne hatte und die Familie ein gutes Auskommen fand. Die  machen geltend, ihre Kinder seien über weite Strecken vom  Gesundheitssystem der VAE ausgeschlossen gewesen und hätten notwendige Behandlungen nicht erhalten. Aufgrund der  Schilderungen ist zu schliessen, dass dem ältestes Kind E._ in den VAE eine weniger gute medizinische Behandlung und Betreuung zuteil wurde, als jene, auf welche namentlich die Bür-
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ger der VAE Anspruch erheben können. Nach Ansicht der  führte mithin diese Ungleichbehandlung zum frühen Tod des Kindes E._. Aufgrund der Schilderungen ist ferner davon , dass die Schädigungen des Kindes C._ – bei  der Grundregeln – vermeidbar gewesen wäre. Das an einer  erkrankte Kind wurde, trotz frühzeitiger Einlieferung durch die , erst mit einer grossen Verzögerung behandelt, woraus die  des Kindes resultierte. Die Beschwerdeführer lasten das  der beteiligten Mediziner den VAE an und erblicken darin, sowie im weiteren Verhalten der VAE, eine Form von Verfolgung (durch ), welche sie einzig deshalb erlitten hätten, da sie in den VAE Ausländer gewesen seien.
2.3 Aufgrund der vorliegenden Sachlage – die Beschwerdeführer sind Staatsangehörige von Jemen – ist festzustellen, dass eine  aus den vorgebrachten Gründen (Ereignisse in den VAE) von vornherein ausser Betracht fällt. Da die Beschwerdeführer in Bezug auf ihren Heimatstaat keinerlei Verfolgungsmassnahmen geltend machten, bedarf es keiner asylrechtlichen Schutzgewährung durch die Schweiz. Zwar machen die Beschwerdeführer geltend, die Verhältnisse in Jemen seien in Bezug auf die medizinische Versorgung und die  prekär. Damit wird aber keine asylrechtlich  Verfolgung geltend gemacht.
Der Vollständigkeit halber ist ferner das Folgende festzuhalten: Die Schilderungen der Beschwerdeführer betreffend die Ereignisse in den VAE lassen auf mehrfach tragische Umstände sowie einen teilweise verzweifelten Kampf der Beschwerdeführer um das Wohl ihrer zwei , kranken Kinder schliessen. Ein flüchtlingsrechtlich relevanter Sachverhalt wird indes – wie von der Vorinstanz zu Recht erkannt – nicht ersichtlich gemacht. Aufgrund der Gesuchsvorbringen, welche in den wesentlichen Punkten als glaubhaft erscheinen (Art. 7 AsylG),  kein hinreichender Anlass zur Annahme, die Beschwerdeführer seien in den VAE aus einem der in Art. 3 Abs. 1 AsylG abschliessend aufgezählten Gründe (wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer  Anschauungen) persönlich gezielt verfolgt respektive gezielt ernsthaften Nachteilen ausgesetzt worden. Alleine aus dem Umstand, dass die VAE ihren eigenen Staatsbürgern eine bessere respektive umfassendere medizinische Versorgung anbieten als Ausländern, kann nicht auf eine flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgungssituation ge-
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schlossen werden. Soweit es beim Kind C._ aufgrund der zu spät behandelten Gelbsucht zu einer erheblichen Schädigung des Hirns gekommen ist, muss vorab auf ein ärztliches Versagen  werden. Dass der Arzt eine Behandlung bewusst hinausgezögert hätte, ist kaum denkbar. Auch dass es in der Folge sinngemäss zu  Abwehr von Ersatzansprüchen aus diesem Vorfall gekommen sein soll, ist nicht einer Verfolgungsmassnahme im Sinne von Art. 3 AsylG gleichzusetzen.
2.4 Die Abweisung der Asylgesuche ist nach diesen Erwägungen zu Recht erfolgt.
3. Da die Ablehnung der Asylgesuche zu Recht erfolgt ist und die  – abgesehen vom bisherigen Asylbewerberstatus – keinen ausländerrechtlichen Aufenthaltstitel besitzen oder  können, ist auch die Anordnung der Wegweisung zu bestätigen (Art. 44 Abs. 1 AsylG; EMARK 2001 Nr. 21).
4. Nachdem die Anordnung der Wegweisung zu bestätigen ist, verbleibt im Folgenden zu prüfen, ob auch der Wegweisungsvollzug zu  ist. Dabei ist insbesondere der Grundsatz der Einheit der Familie zu berücksichtigen (Art. 44 Abs. 1 AsylG [am Ende]):
4.1 Zunächst stellt sich die Frage, ob der Wegweisungsvollzug in  auf den Heimatstaat Jemen oder den Herkunftsstaat VAE zu  ist. Die Vorinstanz hat in der angefochtenen Verfügung den  in die VAE geprüft, während sie in der  Ausführungen zu einer Wegweisung nach Jemen machte. Auf die Frage, inwiefern die jemenitischen Staatsangehörigen die Möglichkeit haben, sich in der VAE niederzulassen wurde nicht weiter . Der Vollzug der Wegweisung in einen Drittstaat unterliegt  strengen Anforderungen. Es bedarf dazu einer Garantie des Drittstaates, dass die Einreise erlaubt und der Aufenthalt bewilligt wird (vgl. EMARK 1997 Nr. 24). Es ist dabei an den Behörden, die  der Drittstaatenwegweisung zu beweisen (vgl. EMARK 1995 Nr. 22). Im vorliegenden Fall gelingt ein solcher Beweis nicht, obwohl die Beschwerdeführer vor ihrer Einreise in die Schweiz jahrelang in der VAE gelebt haben. Es liegen heute keine Hinweise darauf vor, dass der Beschwerdeführer und seine Familie sich wieder legal in der VAE niederlassen könnten, zumal der Beschwerdeführer seine Arbeitsstel-
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le, die ihm wohl ursprünglich den Aufenthalt in diesem Land , aufgab und sich seither jahrelang ausser Landes aufhielt. Die  und Niederlassung von Ausländern unterliegen in der VAE  Regelungen. Allein die theoretische Möglichkeit, der  könnte wieder eine Arbeitsstelle finden und dadurch allenfalls eine Aufenthaltsbewilligung erlangen, genügt jedenfalls nicht, um eine Drittstaatenwegweisung als zulässig erscheinen zu lassen. Daran  auch nichts zu ändern, dass offenbar eine Schwester  der VAE ist. Die Beschwerdeführer sind Staatsangehörige von Jemen und ausser einer Schwester haben sie aus heutiger Sicht keine weiteren Verbindungen mehr zur VAE. Unter diesen Umständen kann nicht mit genügender Sicherheit davon ausgegangen werden, sie könnten in die VAE zurückkehren und sich dort legal aufhalten.  ist im Folgenden der Vollzug der Wegweisung in den Jemen zu prüfen.
4.2 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht möglich, nicht zulässig oder nicht zumutbar, so regelt das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
Der Vollzug ist nicht möglich, wenn der Ausländer weder in den - oder in den Heimatstaat noch in einen Drittstaat verbracht  kann. Er ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise des Ausländers in seinen Heimat-, - oder einen Drittstaat entgegenstehen. Der Vollzug kann  nicht zumutbar sein, wenn er für den Ausländer eine konkrete Gefährdung darstellt (Art. 83 Abs. 2 - 4 AuG).
4.3 Gemäss Rechtsprechung der ARK, welche das  weiterführt, sind die Bedingungen für einen Verzicht auf den Vollzug der Wegweisung (Unzulässigkeit, Unzumutbarkeit, ) alternativer Natur. Sobald eine der Bedingungen erfüllt ist, ist der Vollzug der Wegweisung als undurchführbar zu betrachten und die weitere Anwesenheit in der Schweiz gemäss den Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme zu regeln (vgl. dazu EMARK 2006 Nr. 6 E. 4.2. S. 54 f., wobei zu berücksichtigen ist, dass die dort zitierte  über die vorläufige Aufnahme zufolge einer schwerwiegenden persönlichen Notlage i.S. von Art. 44 Abs. 3 AsylG per 1. Januar 2007
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aufgehoben worden ist). Gegen eine allfällige Aufhebung der  Aufnahme steht dem weggewiesenen Asylsuchenden wiederum die Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht offen (vgl. Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 44 Abs. 2 AsylG). In diesem Verfahren wäre dann der Wegweisungsvollzug vor dem Hintergrund sämtlicher  von Amtes wegen nach Massgabe der in diesem Zeitpunkt  Verhältnisse zu prüfen.
4.4 Der Vollzug der Wegweisung kann insbesondere nicht zumutbar sein, wenn er für die ausländische Person eine konkrete Gefährdung darstellt (vgl. dazu Art. 83 Abs. 4 AuG). Damit wird zum Ausdruck , dass aus humanitären Gründen, nicht in Erfüllung  Pflichten der Schweiz, insbesondere dann auf den Vollzug der Wegweisung zu verzichten ist, wenn die Rückkehr in den Heimat- oder Herkunftsstaat für die betroffene Person angesichts der dort  allgemeinen politischen Lage, die sich durch Krieg,  oder durch eine Situation allgemeiner Gewalt kennzeichnet, eine konkrete Gefährdung darstellt (EMARK 1998 Nr. 25 E. 3d S. 223;  zum AVB, BBl 1990 II 668). Neben einer konkreten Gefährdung können indes auch andere Umstände im Heimat- oder Herkunftsstaat dazu führen, dass der Vollzug der Wegweisung im Einzelfall – aus  Überlegungen – als nicht zumutbar erscheint. Entsprechend kommt den Asylbehörden im Rahmen der Anwendung von Art. 83 Abs. 4 AuG ein Ermessensspielraum zu (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 E. 6b S. 123 m.w.H., wobei zu berücksichtigen ist, dass die dort zitierte  von Art. 14a Abs. 4 ANAG in das heute geltende AuG überführt wurde).
4.5 Sind von einem allfälligen Wegweisungsvollzug Kinder betroffen, so bildet – wie von der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführer zu Recht erwähnt – bei der Zumutbarkeitsprüfung das Kindeswohl einen Gesichtspunkt von gewichtiger Bedeutung. Dies ergibt sich nicht  aus einer völkerrechtskonformen Auslegung von Art. 83 Abs. 4 AuG im Lichte von Art. 3 Abs. 1 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes; Kinderrechtskonvention (KRK, SR 0.107; vgl. dazu EMARK 2005 Nr. 6 E. 6 S. 57 f.).
In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, dass unter dem Aspekt des Kindeswohls sämtliche Umstände einzubeziehen und zu würdigen sind, die im Hinblick auf einen Wegweisungsvollzug wesentlich  (vgl. EMARK 1998 Nr. 13 E. 5e/aa). Der Persönlichkeit des
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Kindes und seinen Lebensumständen ist umfassend Rechnung zu . Dabei können bei dieser gesamtheitlichen Beurteilung folgende Kriterien von Bedeutung sein: Alter, Reife, Abhängigkeiten, Art (Nähe, Intensität, Tragfähigkeit) seiner Beziehungen, Eigenschaften seiner Bezugspersonen (insbesondere Unterstützungsbereitschaft und -), Stand und Prognose bezüglich Entwicklung und Ausbildung,  der Grad der erfolgten Integration bei einem längeren Aufenthalt in der Schweiz.
4.6 Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführer schon vor ihrer Einreise in die Schweiz seit Jahren nicht mehr in  ansässig waren. Der Beschwerdeführer war ab dem Jahre 1988 in den VAE arbeitstätig und seine Ehefrau folgte ihm im Jahre 1994 nach Abu Dhabi. Zwar war der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge in den VAE in verantwortungsvoller Position beim nationalen Zivilschutz respektive im Bereich Rettungswesen/Feuerwehr tätig.  seiner langen Landesabwesenheit würde es dem  aber zweifellos nicht leicht fallen, in Jemen, wo die  und sozialpolitische Situation als prekär einzustufen ist – es zählt zu den ärmsten Ländern der Welt, eine Existenzgrundlage für sich und seine Familie zu schaffen. Solche Schwierigkeiten vermögen in der Regel noch nicht zur Unzumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung zu führen, sie bilden jedoch ein Beurteilungselement, welches in die  Interessenabwägung einbezogen werden muss und  mit weiteren humanitären Aspekten zur Feststellung der  des Wegweisungsvollzugs führen kann (vgl. EMARK 2003 Nr. 24 E. 5a in fine und 5b S. 157 f.).
4.7 Die medizinische Versorgung in Jemen beschränkt sich auf die  Grundversorgung. Das Gesundheitssystem leidet an  personellen und finanziellen Ressourcen und die Situation wird verschlimmert durch unhygienische Wasserversorgung und  Krankheiten epidemischen Ausmasses. Der Sohn C._ leidet nach wie vor an einem schweren G6PD-Mangel. Zwar hat diese im Alltag nur wenig Auswirkungen, solange jedenfalls, als sich der Patient an strenge Ernährungsregeln hält. Sollte es jedoch zu einer hämolytischen Krise kommen, weil der Patient ein  Nahrungsmittel oder ein problematisches Medikament  hat, kann eine solche ohne sofortige medizinische Hilfe zum Tod führen. Die Beschwerderführer wurden in der Schweiz offenbar gut , auch über unverträgliche Medikamente, und das BFM wies
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darauf hin, dass dadurch die Gefahr einer solchen Krise bei ihrem Sohn gebannt scheine. Tatsächlich ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführer erfolgreich darum bemüht sind, sich an die vorgegebene Diät zu halten und damit die Gefahr einer hämolytischen Krise des Jungen eher klein ist. Eine solche kann jedoch nie ganz ausgeschlossen werden, gerade wenn eine Betreuung und Beratung zu Medikamenten und Nahrungsmitteln in Zukunft wegfällt. Angesichts dieser kleinen aber dennoch bestehenden Gefahr und vor dem Hintergrund der bisherigen Erlebnisse der Beschwerdeführer, haben sie doch bereits ein Kind, das an der gleichen Krankheit litt, verloren, ist es mehr als nachvollziehbar, dass sie die medizinische Betreuung im Jemen als nicht genügend erachten. Bereits aus dieser Sicht, erscheint die Zumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung im vorliegenden Fall als fraglich.
4.8 Die Vorinstanz führt schliesslich aus, dass allein die besseren Therapiemöglichkeiten des körperlich behinderten Kindes nicht  können, um von der Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs auszugehen. Praxisgemäss sind bessere Behandlungsmöglichkeiten jedoch dann beachtlich, wenn sie die Möglichkeit des Aufbaus einer menschenwürdigen Existenz entscheidend beeinflussen (vgl. EMARK 2003 Nr. 24, E 5b). Hinsichtlich der Situation des Kindes C._ ergibt sich zunächst, dass dieser noch nie in Jemen ansässig war und demzufolge zu seiner Heimat keine Beziehung aufbauen konnte. Der mittlerweile 12-jährige Knabe lebt gemäss den Akten seit Anfang  2005 in einem Heim für körperlich behinderte Kinder, wo er in  geschützten Umfeld eine intensive persönliche Betreuung durch fachlich geschultes Personal und spezialisierte Ärzte geniesst. Da der Spracherwerb des Kindes gemäss den Akten erst in dieser Institution erfolgreich angelaufen ist, verfügt er mit hoher Wahrscheinlichkeit auch über keine nennenswerte heimatliche Sprachkenntnisse. Der schwer körperlich behinderte intellektuell aber bildungsfähige Junge hätte  kaum reelle Chancen, in Jemen eine menschenwürdige Existenz zu aufzubauen, vielmehr wäre er wohl dazu verurteilt, in vollständiger Abhängigkeit seiner Eltern oder anderer Verwandter zu leben. Die Situation behinderter Menschen ist in Jemen besonders schwierig, nicht selten sind sie schwerwiegender Diskriminierung ausgesetzt (vgl. PETER HUNZIKER, Schweizerische Flüchtlingshilfe, Jemen –  im Wandel, Bern, Juni 2003). Aufgrund der Ausführungen von  Seite über erhebliche Fortschritte des Kindes ist  davon auszugehen, dass er zentrale Entwicklungschritte in
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dem speziell geschützten Umfeld der Schule für körperbehinderte  in _ machen konnte. Dass ein spezieller Therapiebedarf des Kindes besteht, der ihm in Jemen nicht gewährt werden könnte, und das Kind – wenn er die benötigten Therapien erhält – ein  Mitglied der Gesellschaft werden kann bis hin zum Eintritt ins Erwerbsleben, scheint aufgrund der Akten als unbestritten.  geht es nicht nur wie die Vorinstanz ausführte um eine bessere Entwicklungsmöglichkeit in der Schweiz, sondern um die Möglichkeit, überhaupt ein mehr oder weniger selbständiges Leben führen zu  und eine menschenwürdige Existenz aufzubauen.
4.9 In einer Gesamtwürdigung aller Umstände, insbesondere unter Berücksichtigung der Situation des Kindes C._ und unter  der Kinderrechtskonvention, gelangt das  zum Schluss, dass der Vollzug der Wegweisung für C._ unzumutbar im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG und er in der Schweiz vorläufig aufzunehmen ist. Aufgrund des Anspruchs auf Einheit der  sind demzufolge auch seine Eltern und sein jüngerer Bruder in der Schweiz vorläufig aufzunehmen.
4.10 Aus den Akten ergeben sich im Übrigen keine Hinweise darauf, dass im vorliegenden Fall die Anordnung einer vorläufigen Aufnahme nach Art. 83 Abs. 4 AuG aufgrund von Art. 83 Abs. 7 Bst. a-c AuG  wäre.
5. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde gutzuheissen ist, soweit sie die Frage des Wegweisungsvollzuges betrifft. Die  Verfügung vom 25. November 2004 wird demnach – soweit die Frage des Wegweisungsvollzuges betreffend – aufgehoben und die Vorinstanz wird angewiesen, die Beschwerdeführer in der Schweiz  Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs vorläufig . Soweit weitergehend ist die Beschwerde abzuweisen.
6.
6.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens – zufolge Unterliegens im Asylpunkt – wären den Beschwerdeführern praxisgemäss um die  reduzierte Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 2 und 3 des  vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] i.V.m. Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG). Von einer Kostenauflage ist jedoch – in
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Gutheissung des Gesuches um Erlass der Verfahrenskosten im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG – abzusehen.
6.2 Nachdem die Beschwerdeführer teilweise – hinsichtlich der Frage des Wegweisungsvollzuges – mit ihrer Beschwerde durchgedrungen sind, ist den vertretenen Beschwerdeführern für die ihnen  notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten eine um die Hälfte reduzierte Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 37 VGG; Art. 7 ff. VGKE). Von der Rechtsvertreterin wurde keine Kostennote eingereicht, der Vertretungsaufwand lässt sich jedoch zuverlässig abschätzen, zumal sich die Verfahrensteilnahme der Rechtsvertreterin auf zwei kurze Eingaben im Umfang von je einer Seite sowie das Nachreichen von Beweismitteln beschränkt hat. Vor diesem Hintergrund ist zu Lasten der Vorinstanz eine  von Fr. 200.-- zuzusprechen (vgl. Art. 14 Abs. 2 VGKE).
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