Decision ID: c4ac36c3-cd07-436c-864b-1de8c2d848e2
Year: 2021
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Y._
, geboren 1983,
war Gesellschafter und Präsident des Verwaltungs
rats der
am 12. November 2019 neu im Handelsregister eingetragenen
X._
AG, welche die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Gastronomie und
Eventveranstaltungen
bezweckt
(
Urk.
8/1 und
www.zefix.ch)
.
Am
4.
August 2020
(Eingangsdatum) meldete
die
X._
AG
Y._
(Gesellschafter)
,
Z._
(Gesellschafter),
A._
(mit
arbeitende Ehepartnerin) und
B._
(mitarbeitende Ehepartnerin)
bei der
Sozialversiche
rungsanstalt des
Kan
tons Zürich, Ausgleichskasse,
zum Bezug einer Erwerbsausfall
entschädigung
(Veranstaltungsbranche
) gestützt auf die Ver
ordnung über
Massnahmen
bei Erwerbs
ausfall im Zusammenhang mit dem
Coronavirus
(
Covid
-19-Verordnung Erwerbs
aus
fall) an (Urk. 8/23
). Mit Ver
fügung vom
1
2.
August 2020
verneinte die Aus
gleichskasse einen Anspruch
von
Y._
auf eine Corona-Erwerbsausfallentschädigung (Urk.
8/26
). Die
dagegen
von der
X._
AG
am
7.
Oktober 2020
erhobene Einsprache (Urk.
8/34
) wies die Aus
gl
eichskasse mit Entscheid vom 2
3.
Dezember 2020
(Urk. 2) ab.
Mit Verfügungen vom 23.
Dezember 2020 wies die Ausgleichskasse auch die Gesuche um
Corona-
Erwerbsausfallent
schädigung von
A._
,
B._
und
Z._
ab (
Urk.
8/59-61).
2.
Gegen den Einspracheentscheid vom 2
3.
Dezember 2020 betreffend
Y._
erhob die
X._
AG am 1
5.
Januar 2021
Beschwerde und be
an
tragte
sinn
gemäss
, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und ein An
spruch auf Corona-Erwerbsausfallentschädigung zu bejahen (
Urk.
1
). Die Be
schwer
de
gegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 2
2
.
März 2021 a
uf Abweisung der Beschwerde (Urk.
7
), was der
Beschwerdeführer
in
am
3
1.
März
2021 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk.
9
).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach Art. 185 Abs. 3 der Bundesverfassung (BV) kann der Bundesrat Verord
nungen und Verfügungen erlassen, um eingetretenen oder unmittelbar drohen
de
n schweren Störungen der öffentlichen Ordnung oder der inneren oder äusse
ren Sicherheit zu begegnen. Solche Verordnungen sind zu befristen (und zwar auf
maximal sechs Monate; vgl. Art. 7d Abs. 2 lit. a des Regierungs- und Ver
wal
tungsorganisationsgesetzes, RVOG).
Gestützt auf dieses Notverordnungsrecht erliess der Bundesrat - nebst anderen Verordnungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie, die sich teilweise auch auf das Bundesgesetz über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen (
Epidemiengesetz
,
EpG
) stützen - am 20. März 2020 die Covid-19-
Ver
ordnung Erwerbsausfall. Die Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall wurde rück
wirkend per 17. März 2020 in Kraft gesetzt und der Geltungszeitraum bis zum 16. September 2020 befristet (Art. 11 Abs. 2). Seit Inkrafttreten hat die Ver
ord
nung mehrfach eine Änderung erfahren (namentlich am 23. April, 6. Juli, 17. Septem
ber, 8. Oktober und 4. November 2020) und gilt nunmehr bis zum 30. Juni 2021 (Art. 11 Abs. 5). Mit dem Covid-19-Gesetz vom 25. September 2020 wurde rückwirkend per 17. September 2020 eine gesetzliche Grundlage für die Covid-19-Verordnung geschaffen (Art. 15 in Verbindung mit Art. 21 Abs. 3 Covid-19-Gesetz).
1.2
1.2.1
Nach dem vom 17. März bis zum 16. September 2020 gültig gewesenen Art. 2 Abs. 3
bis
der
Covid
-19-Verordnung Erwerbsausfall sind
Selbständigerwerbende
im Sinne von Art. 12 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial
versicherungsrechts (ATSG) anspruchsberechtigt, wenn sie aufgrund der
bundes
rätlichen
Massnahmen zur Bekämpfung des
Coronavirus
, obwohl sie nicht zur Schliessung des Betriebs verpflichtet oder direkt vom Veranstaltungsverbot be
troffen waren, einen Er
werbsausfall er
leiden und ihr für die Bemessung der Bei
träge der AHV mass
ge
bendes Ein
kommen für das Jahr 2019 zwischen Fr. 10‘000.-- und Fr. 90‘000.-- liegt.
1.2.2
Anspruchsberechtigt sind Personen nach Artikel 31 Absatz 3 Buchstaben b und c
des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG
; d.h. Personen
in arbeitgeber
ähnlicher Stellung sowie ihre mitarbeitenden Ehegatten bzw. die Ehegatten des Arbeitgebers
), die im Veranstaltungsbereich tätig sind, sofern sie die Ein
kommensvoraussetzungen gemäss Absatz 3
bis
erfüllen und in der AHV obligato
risch versichert sind (Art. 2 Abs. 3
ter
Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall;
rück
wirkend per 17. März 2020 eingefügt mit Änderung
vom
1
. Juli
2020 und in Kraft
bis 16. September 2020).
1.3
Nach dem (rückwirkend) seit dem 17. September 2020 gültigen Art. 2 Abs. 3
bis
der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall (eingefügt mit der Änderung vom 4. November 2020) sind
Selbständigerwerbende
im Sinne von Art. 12 ATSG und
Personen nach Artikel 31 Absatz 3 Buchstaben b und c AVIG
, die nicht zur
Schliessung des Betriebs verpflichtet oder direkt vom Veranstaltungsverbot betroffen waren, anspruchsberechtigt wenn:
a.
ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie massgeblich eingeschränkt ist;
b.
sie einen Erwerbs- oder Lohnausfall erleiden; und
c.
sie im Jahre 2019 für diese Tätigkeit ein AHV-pflichtiges Erwerbsein
kommen von mindestens Fr. 10'000.-- erzielt haben.
Nach Art. 2 Abs. 3
ter
Satz 1 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall (in der vom 17. September bis 18. Dezember 2020 gültigen Fassung) gilt die Erwerbstätig
keit als massgeb
lich eingeschränkt, wenn pro Monat eine Umsatzeinbusse von min
des
tens 55 % im Vergleich zum durchschnittlichen monatlichen Umsatz der Jahre 2015-2019 vorliegt. Mit der Änderung der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall vom 18. Dezember 2020 wurde die erforderliche Mindestumsatzeinbusse von 55 % auf 40 % reduziert (Art. 2 Abs. 3
ter
Satz 1 Covid-19-Verordnung Erwerbs
ausfall in der ab 19. Dezember 2020 gültigen Fassung).
1.4
Bei Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung wird
gemäss
Rz. 1069.1 des
Kreis
schreibens
über die Entschädigung bei Massnahmen zur Bekämpfung des
Coro
navirus
- Corona-Erwerbsersatz
(
KS
CE,
Stand: 3. Juli 2020)
für die Er
mittlung des
massgebenden
durchschnittlichen Einkommens auf das für das Jahr 2019 deklarierte AHV-pflichtige Einkommen abgestellt.
Wurde das Einkommen in weniger als einem Jahr erzielt,
erfolgt die Umrechnung des Einkommens ent
sprechend
der Regelung
bei
Selbstständigerwerbenden
(Rz. 1069.1 in Verbindung mit Rz. 1
067 KS CE,
Stand: 4. November 2020). Wurde die Erwerbstätigkeit im Jahr
2020
aufgenommen, so wird für die Bemessung der Entschädigung auf das Einkommen
gemäss
den Lohnabrechnungen des ersten Quartals 2020 abgestützt
(Rz. 1069.2 KS CE, Stand:
3. Juli 2020
und
4. November 2020
).
Die Regelung
zur Ermittlung des
massgebenden
durchschnittlichen Einkommens bei Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung
entspricht
weitgehend
derjenigen bei
Selbstständigerwerbenden
, wonach
Grundlage für die Bemessung
der Ent
schädigung für
Selbstständige
rwerbende
grundsätzlich das Erwerbseinkommen
bildet
, welches im Jahr 2019 erzielt wurde. Als Basis ist das Einkommen zu ver
wenden, welches für die Festsetzung der Beitragsrechnungen für das Jahr 2019 (
Akontorechnungen
) herangezogen wurde
(
KS
CE
, Rz. 1065
,
Stand:
1
8.
Dezember
2020
)
.
Wurde das Einkommen in weniger als einem Jahr erwirtschaftet, erfolgt die Umrechnung des Einkommens auf den Tag entsprechend dieser Erwerbsdauer (BGE 133 V 431). Diese Erwerbsdauer muss b
elegt werden (bspw. Status als
Selbstständige
rwerbe
nde
, Beleg aus der Buchhaltung; Rz. 1067).
Sobald die Höhe
der Entschädigung festgesetzt wurde, kann sie nicht auf der Grundlage einer aktuelleren Berechnungsgrun
dlage neu berechnet werden (Rz.
1068).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, dass Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die in der Veranstaltungsbranche tätig seien, Anspruch auf Corona-Erwerbsausfallentschädigung hätten, wenn ihr Ein
kommen im Jahr 2019 zwischen Fr. 10'000.-- und Fr. 90'000.-- gelegen habe.
Für das Jahr 2019 habe
die Beschwerdeführerin
Y._
gemäss der Lohn
de
klaration vom 1
4.
Juli 2020 jedoch
keinen AHV-pflichtigen Lohn ausbezahlt
(Urk. 2).
2.2
Die Beschwerdeführerin
machte demgegenüber geltend, dass
sie
Y._
– wie aus der korrigierten Lohndeklaration des Jahres 2019 hervorgehe - für die Monate November und Dezember
2019 ein
en
Lohn
von je brutto
Fr.
7'000.--
ausgerichtet habe
(
Urk.
1
; vgl. auch
Urk.
3
).
3.
3.1
Aktenkundig ist
, dass die
Beschwerdeführerin
am 1
2.
November 2019 im Handelsregister eingetragen wurde. Vo
m 1
2.
November 2019 bis zum 15.
Dezember 2020 war
Y._
Pr
äsident des Verwaltungsrats
(
www.zefix.ch
). Im Fragebogen für juristische Personen
vom 1
7.
November 2019 gab die Beschwerdeführerin
an, dass
sie
fünf Personen
beschäftige
und die Lohn
summe
Fr.
4'000.-- pro Monat betrage (
Urk.
8/2). Mit
Akontorechnung
vom
4.
Dezember 2019 setzte die Beschwerdegegnerin die
Lohnbeiträge
der
Beschwerdeführerin
für
die Monate November und Dezember
2019 gestützt auf ein beitragspflichtiges Einkommen von
Fr.
8'000.-- auf
Fr.
1'100.20 (inkl. Ver
waltungskosten) fest (
Urk.
8/5).
Mit
Akontorechnung
vom
4.
März 2020
setzte
die Beschwerdegegnerin
die Lohnbeiträge für das erste Quartal
2020 auf der Basis eines Einkommens von
Fr.
12'000.--
auf
Fr.
1'686.65
(
inkl. Verwaltungskosten) fest (
Urk.
8/7). Am
2.
A
pril 2020 leistete die Beschwerdeführerin
der Beschwerdegegnerin
für die
Lohnbeiträge
des Jahres 2019
eine
Zahlung in der Höhe von
Fr.
1'100.20 (
Urk.
8/10
; vgl. auch Mahnung der Beschwe
rdegegnerin vom
4.
Februar und Betre
ibungsbegehren vom
4.
März 2020;
Urk.
8/6
und Urk.
8/8
). Mit
Akontorechnung
vom
5.
Juni 2020 setzte die Beschwerdegegnerin die Lohnbeiträge des zweiten Quartals 2020 gestützt auf ein beitragspflichtiges Einkommen von
Fr.
12'000.-- auf
Fr.
1'686.65 (inkl. Verwaltungskosten) fest
(
Urk.
8/16).
In
der
Lohndeklaration 2019
, unterzeichnet am 3
0.
Juni 2020,
gab die Beschwerdeführerin
an, dass 2019 keine beitragspflichtigen Löhne ausbezahlt word
en seien. Die voraussichtl
iche Lohnsumme für das Jahr 2020
betrage Fr.
300'000.--
(
Urk.
8/19
; vgl. auch Erinnerungsschreiben
der Beschwerde
gegnerin
vom
6.
März 2020
, Mahnung vom 1
5.
April 2020
und Bussenverfügung vom
9.
Juni 2020 wegen unterlassener Einre
ichung der Lohndeklaration 2019;
Urk.
8/
9
,
Urk.
8/11 und
Urk.
8/17
).
Mit Differenzrechnung vom 1
5.
Juli 2020 setzte die Beschwerdegegnerin die Lohnbeiträge der
Beschwerdeführerin
für den Zeitraum vom
1.
Januar bis zum 3
1.
Juli 2020 gestützt auf ein Einkommen von
Fr.
175'000.-- auf
Fr.
24'59
7.15 (inkl. Ve
rwaltungskosten
) fest (
Urk.
8/20).
Mit Schlussrechnung vom 1
5.
Juli 2020 errechnete die Beschwerdegegnerin
für die
Monate November und Dezember 2019 ein Total zugunsten der
Beschwerde
führerin
von
Fr.
540.20 (
[Verzugszinsen auf Beiträge von
Fr.
13.95
+
Mahn
gebühren von
Fr.
60.
--
+
Busse von
Fr.
500.--] - bereits
geleistete Zahlung von
Fr.
1'114.15;
Urk.
8/21).
Am 4. August 2020 (Eingangsdatum) meldete die
Beschwerdeführerin
vier Angestellte
bei der Be
schwerdegegnerin zum Bezug von
Corona-Erwerbsausfallentschädigung
en an
(Urk. 8/23)
. Dies unter anderem unter Beilage der
Lohnabrechnungen von
Y._
von
J
anuar, Februar und März 2020
, welche je einen Monatslohn v
on brutto Fr.
7‘000.-- ausweisen
(
Urk.
8/24/4, Urk.
8/24/8 und
Urk.
8/24/12).
In der Lohndeklaration 2019 (Korrektur/Nachtrag)
vom
5.
November 2020
hielt
die
Beschwerdeführerin
fest
, dass
Y._
in den Monaten November und Dezember 2019
ebenfalls
ein Einkommen von
monatlich brutto
Fr.
7'000.-- bzw. insgesamt
Fr.
14'000.-- er
zielt habe. Dies sei irrtümlich nicht angegeben worden (
Urk.
3
; vgl. dazu auch den Lo
hnausweis vom 2
2.
Februar 2020;
Urk.
8/41/1
).
3.2
Entgegen der ursprünglichen Annahme der Beschwerdeführerin
(
vgl.
Urk.
8/23-24)
ist
für die Berechnung der Corona-Erwerbsausfallentschädigung
nicht das Erwerbseinkommen in den Monaten Januar bis März 2020
massgebend
, sondern
jenes,
welches
Y._
im Jahr 2019
erzielte (vgl. E. 1.2
- E. 1.4
)
.
Ist
vor
liegend
- entsprechend der Regel bei
Selbstständigerwerbenden
-
auf die
Akontorechnung
vom
4.
Dezember 2019
abzustellen
, mit welcher die Beschwerdegegnerin
die Lohnbeiträge
der
im Fragebogen für juristische Personen vom 1
7.
November 2019
angegebenen
fünf
Angestellten der Beschwerdeführerin
für die Monate November und Dezember 2019
gestützt auf ein beitragspflichtiges Einkommen
von
Fr.
8‘000
.--
festsetzte
(
Urk.
8/5)
,
ist
von einem Einkommen
der Angestellten
von
je
Fr.
1‘600.-- (
Fr.
8‘000.-- : 5) auszugehen.
Hochgerechnet auf ein Jahr
ergibt
dies
Fr.
9‘600.
-- (
Fr.
1‘600.-- x 6)
.
Das
AHV-pflichtige Mindest
erwerbseinkommen
von Fr.
10‘000.-
-
, welches Voraussetzung für einen An
spruch auf Corona-Erwerbsausfallentschädigung bildet,
ist damit nicht erreicht.
Andernfalls wäre mit der Beschwerdegegnerin auf
die
Lohndeklaration 2019 vom 3
0.
Juni 2020
abzustellen, in welcher die Beschwerdeführerin
erklärte,
im
2019
gar
keine beitragspflic
htigen Löhne ausbezahlt zu haben
(
Urk.
8/19).
Dass
Y._
gemäss
Lohndeklaration 2019 (
Korrektur
/Nachtrag
) vom 5.
November 2020
nun
doch
ein monatliches
Einkommen von brutto
Fr.
7‘000.-- erzielt
haben soll
(
Urk.
3)
,
erscheint wenig glaubhaft
. Auf die
nachträglichen Angaben kann jedenfalls nicht abgestellt werden.
Dies ergibt sich
auch
aus dem allgemeinen Grundsatz, wonach im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die «Aussagen der ersten Stunde» abzustellen ist, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder un
bewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).
4.
Der angefochtene Ent
scheid, mit dem ein Anspruch von
Y._
auf Corona-Erwerbsausfallent
schädigung verneint
wurde, erweist sich damit als rechtens. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.