Decision ID: 114014bb-2fb3-4052-a8b0-57b7d184958b
Year: 2013
Language: de
Court: GR_VG
Chamber: GR_VG_003
Canton: GR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: social_law

zuweisen. Die Vorinstanz habe den Sachverhalt ungenügend ermittelt. In
der angefochtenen Verfügung werde festgehalten, dass bisher nicht
geprüft worden sei, ob im Rahmen des ordentlichen Bauaufwandes ein
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Treppenlift ohne zusätzliche Kosten hätte verwirklicht werden können.
Ebenfalls nicht geprüft worden sei, ob es sich um ein neu erstelltes
Eigenheim handle. Die IV-Stelle hätte dem Versicherten durch Realakt
eine Schadenminderungspflicht auferlegen müssen. Es genüge nicht,
dem Versicherten pauschal vorzuwerfen, seiner Schadenmin-
derungspflicht nicht nachgekommen zu sein. Die Vorinstanz versuche, die
ihr obliegende Untersuchungsmaxime betreffend intensiver Suche einer
angepassten Wohnung ausser Kraft zu setzen. Ausserdem verbürge die
Niederlassungsfreiheit das Recht auf freie Wahl des Wohnsitzes (Ort wie
Art der Wohnung, Mietwohnung oder Eigenheim). Die angefochtene
Verfügung sei auch insoweit diskriminierend, als die IV-Stelle meine, dass
Versicherte in Mietwohnungen leben müssten und verwehre jenen
Versicherten ein Eigenheim, deren soziale Stellung dies erlaube. Die IV-
Stelle sei nicht in der Lage darzulegen, dass eine Mietwohnung auf dem
freien Mietmarkt hätte gefunden werden können. Sie verkenne
ausserdem, dass ein Verbleib des Versicherten an der früheren
Wohnadresse nicht mehr zumutbar gewesen sei (sich stets
verschlechternder körperlicher Zustand; steile Rampe beim Eingang,
umständliche Erreichbarkeit der Waschküche).
7. Die IV-Stelle (nachfolgend Beschwerdegegnerin) beantragte in ihrer
Vernehmlassung vom 30. Mai 2013 die Abweisung der Beschwerde und
hielt an ihrer Verfügung fest. Es handle sich bei der betreffenden
Eigentumswohnung unstrittig um einen Neubau. Erst im Rahmen des
Einwandverfahrens sei rechtlich geprüft worden, ob der Lift im Rahmen
des ordentlichen Bauaufwandes ohne zusätzliche Kosten hätte
verwirklicht werden können. Diese rechtliche Prüfung ergebe, dass bei
neu zu erstellenden Eigenheimen keine Anpassungsarbeiten anfallen
würden (vgl. Rz. 2146 KHMI). Beim vorliegenden Sachverhalt hätte die
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Schadenminderungspflicht klarerweise nicht durch Realakt auferlegt
werden müssen.
8. Der Beschwerdeführer verzichtete auf einen weiteren Schriftenwechsel.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften und
auf die angefochtene Verfügung wird, soweit erforderlich, in den
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Gericht zieht in Erwägung:
1. Anfechtungsobjekt im vorliegenden Verfahren ist die Verfügung der IV-
Stelle vom 18. April 2013. Es steht fest und ist unbestritten, dass dem
Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen grundsätzlich ein
Anspruch auf Hilfsmittel zusteht. Streitig und zu prüfen ist, ob die
Vorinstanz aufgrund der Verletzung der Schadenminderungspflicht zu
Recht keine Kostengutsprache für einen Treppen- resp. Senkrechtlift
erteilte.
2.a) Gemäss Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die
Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) haben Invalide Anspruch auf
Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind,
die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu
betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern (Satz 1).
Zu den Eingliederungsmassnahmen zählt u.a. auch die Abgabe von
Hilfsmitteln (Art. 8 Abs. 3 lit. d IVG). Gemäss Art. 21. Abs. 2 IVG haben
Versicherte, die infolge ihrer Invalidität für die Fortbewegung, für die
Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge
kostspieliger Geräte bedürfen, im Rahmen einer vom Bundesrat
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aufzustellenden Liste ohne Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch
auf Hilfsmittel. Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum
Erlass ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21. Abs. 4 IVG hat der
Bundesrat in Art. 14 lit. a der Verordnung über die Invalidenversicherung
(IVV; SR 831.201) an das Eidgenössische Departement des Innern
übertragen. Besagte Liste findet sich im Anhang zur Verordnung über die
Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI;
SR 831.232.51). Anspruch auf Hilfsmittel besteht gemäss Art. 2 Abs. 1
HVI soweit diese für die Fortbewegung, die Herstellung des Kontaktes mit
der Umwelt oder für die Selbstsorge notwendig sind. Es besteht nur
Anspruch auf Hilfsmittel in einfacher, zweckmässiger und wirtschaftlicher
Ausführung (Art. 2 Abs. 4 HVI). Vergütet werden unter anderem die
Kosten für Treppenlifte im Wohnbereich, sofern damit die Überwindung
des Weges zur Arbeitsstelle oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich
ermöglicht wird (HVI, Anhang, Ziff. 13.05*).
b) Der Beschwerdeführer hat sich im Jahr 2012 eine Eigentumswohnung
gekauft, welche sich gemäss Unterlagen über zwei Etagen erstreckt.
Gemäss SHAB-Bericht vom 28. Juni 2012 wäre der Beschwerdeführer
deshalb invaliditätsbedingt auf einen Treppenlift angewiesen. Die
Beschwerdegegnerin ist der Ansicht, dass es dem Beschwerdeführer
zumutbar gewesen wäre, abzuklären, ob in der bevorzugten Wohngegend
ein behinderungsgerechtes Objekt zur Verfügung stehe. Es sei
anzunehmen, dass eine ebenerdig gelegene Wohnung in für den
Beschwerdeführer ausreichender Grösse oder eine solche Wohnung in
einem Haus mit Lift zu einem erschwinglichen (Miet-)Preis zu finden
gewesen wäre. Jedenfalls wäre es dem Beschwerdeführer zumutbar
gewesen, wenigstens noch so lange an der alten Wohnadresse zu
verbleiben, bis er ein geeignetes Objekt gefunden hätte. Er habe nicht
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unter zeitlichem Druck gestanden und sei örtlich nicht auf die bisherige
Wohngemeinde eingeschränkt gewesen.
c) Im Gebiet der Invalidenversicherung gilt ganz allgemein der Grundsatz,
dass der Invalide, bevor er Leistungen verlangt, alles ihm Zumutbare
selber vorzukehren hat, um die Folgen seiner Invalidität bestmöglich zu
mildern (BGE 113 V 28 E.4a mit Hinweisen; Urteil des Eidgenössische
Versicherungsgerichts I 55/02 vom 15. Juli 2002 E.1b). Dieses Gebot der
Selbsteingliederung ist Ausdruck des in der ganzen Sozialversicherung
geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht (vgl. BGE 120 V
368 E.6b, 117 V 275 E.2b), wobei jedoch vom Versicherten nur
Vorkehren verlangt werden können, die unter Berücksichtigung der
gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles
zumutbar sind (BGE 113 V 22 E.4a mit Hinweisen auf Lehre und
Rechtsprechung; ZAK 1989 S. 214 E.1c). Einem Leistungsansprecher
sind Massnahmen zuzumuten, die ein vernünftiger Mensch in der
gleichen Lage ergreifen würde, wenn er keinerlei Entschädigung zu
erwarten hätte. Gemäss Rechtsprechung hat die Verwaltung bei den
Anforderungen der Schadenminderungspflicht auch die grundrechtlich
geschützten Betätigungsmöglichkeiten des Versicherten in seiner
Lebensgestaltung angemessen zu berücksichtigen. Die Anforderungen an
die Schadenminderungspflicht sind zulässigerweise dort strenger, wo eine
erhöhte Inanspruchnahme der Invalidenversicherung in Frage steht. Dies
trifft beispielsweise zu, wenn der Verzicht auf schadenmindernde
Vorkehren zu einer grundlegend neuen Eingliederung Anlass geben
würde. Unter solchen Voraussetzungen kann die Verlegung oder
Beibehaltung des Wohnsitzes, auch bei Berücksichtigung
grundrechtlicher Gesichtspunkte, eine zumutbare Massnahme der
Schadenminderung sein. Wo es hingegen um die Zusprechung oder
Anpassung einzelner Eingliederungsleistungen im Rahmen von
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Verhältnissen geht, welche auf grundrechtlich geschützte Betätigungen
des Versicherten zurückzuführen sind, ist bei der Berufung auf die
Schadenminderungspflicht Zurückhaltung geboten. Vorbehalten bleiben
Fälle, in denen die Dispositionen des Versicherten nach den Umständen
als geradezu unvernünftig oder rechtsmissbräuchlich betrachtet werden
müssen (vgl. BGE 134 I 105 E.8.2, 113 V 22 E.4d; Urteil des
Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 495/06 vom 5. Juli 2007 E.3.3
mit Hinweisen).
d) Der Beschwerdeführer argumentiert, ein Verbleib an der früheren
Wohnadresse sei aufgrund des sich stets verschlechternden körperlichen
Zustands, der steilen Rampe beim Eingang und aufgrund der
umständlichen Erreichbarkeit der Waschküche nicht mehr zumutbar
gewesen. Hierfür bringt er jedoch keine Beweise vor. Weder reichte der
Beschwerdeführer ein ärztliches Zeugnis ein, welches den sich
verschlechternden körperlichen Zustand belegt, noch vermag er darzutun,
dass die Rampe am Eingang nicht mehr befahren werden kann oder die
Waschküche nicht mehr erreichbar ist. Wenn eine behinderte Person von
einer den Bedürfnissen angepassten Wohnung in eine Wohnung umzieht,
bei der ein Bewegen innerhalb der Wohnung ohne technische Hilfsmittel
nicht möglich ist, da sich die Wohnung über zwei Etagen erstreckt, ist dies
gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung als unvernünftiges
Verhalten zu qualifizieren (Urteil des Bundesgerichts 9C_916/2010 vom
20. Juni 2011 E.4.2), zumal sich aus der Aktenlage keine dringlichen
Gründe ergeben, die ein weiteres Zuwarten, bis eine geeignete Wohnung
gefunden werden konnte, unzumutbar gemacht hätten. Vielmehr ist
anzunehmen, dass für den Beschwerdeführer genügend Zeit vorhanden
gewesen wäre, eine behinderungsgerechte Wohnung zu suchen. So
erachtete es das Bundesgericht auch für eine alleinerziehende, nicht
arbeitstätige, behinderte Mutter von 5 Kindern in angespannten
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finanziellen Verhältnissen als zumutbar, wenigstens noch so lange im
bisherigen Haus zu bleiben, bis sie ein geeignetes, ihrer Behinderung
angepasstes Objekt gefunden hätte. Es könne nicht davon gesprochen
werden, dass realistischer Weise keine Chance bestanden hätte -
obschon die Versicherte nicht zu den bevorzugten Mieterkategorien
gehörte - ein derartiges Objekt zu finden und auch zu erhalten, zumal sie
bei der Suche zeitlich nicht unter Druck gestanden habe und örtlich nur
bedingt eingeschränkt gewesen sei (Urteil des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts I 55/02 vom 15. Juli 2002 E.2b).
Unter diesen Umständen sind hier die Voraussetzungen für den Einwand
der Verletzung der Schadenminderungspflicht gegeben, weil der
Beschwerdeführer ohne ersichtliche relevante Gründe in eine neue
Wohnung gewechselt hat, welche sich über zwei Etagen erstreckt und
damit nicht rollstuhlgeeignet ist.
3. a) Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, die Beschwerdegegnerin hätte ihm
durch Realakt eine Schadenminderungspflicht auferlegen müssen. Es
genüge nicht, pauschal vorzuwerfen, der Schadenminderungspflicht nicht
nachgekommen zu sein, ohne im Einzelnen darzulegen, was er konkret
nicht gemacht bzw. rechtswidrig getan habe. Die Beschwerdegegnerin
versuche, die ihr obliegende Untersuchungsmaxime betreffend intensiver
Suche einer angepassten Wohnung ausser Kraft zu setzen.
b) Es ist nicht ersichtlich, wie die Beschwerdegegnerin dem Beschwerde-
führer vorliegend die Schadenminderungspflicht in Form eines Realaktes
hätte auferlegen sollen, zumal sie keine Kenntnis von den Bemühungen
des Beschwerdeführers, eine neue Wohnung zu suchen, besass und
nicht zum Vornherein annehmen konnte, dass der Beschwerdeführer eine
nicht behindertengerechte Wohnung kaufen würde. Bei der Anordnung im
Sinne von Art. 49 Abs. 1 ATSG, worauf sich der Beschwerdeführer mit
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Hinweis auf das Bundesgerichtsurteil 9C_816/2008 wohl beruft, handelt
es sich um eine Verfügung und nicht um einen Realakt. Gemäss Art. 49
Abs. 1 ATSG hat der Versicherer über Leistungen, Forderungen und
Anordnungen, die erheblich sind, Verfügung zu erlassen. Bei der
Schadenminderungspflicht handelt es sich jedoch nicht um eine Leistung,
Forderung oder Anordnung im Sinne von Art. 49 Abs. 1 ATSG. Die
Schadenminderungspflicht ist grundsätzlich bei jeder Handlung durch den
Versicherten zu berücksichtigen, ohne dass diesbezüglich eine Verfügung
im Sinne von Art. 49 Abs. 1 ATSG zu erlassen wäre. Der Verweis des
Beschwerdeführers auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_816/2008 vom
12. März 2009 (E.3.3) führt infolgedessen zu keinem anderen Ergebnis.
Im zitierten Entscheid handelte es sich um einen Fall, in welchem der
Versicherten durch ein Schreiben der IV-Stelle eine Handlungspflicht
auferlegt, d.h. die Schadenminderungspflicht konkretisiert wurde und sich
die Frage stellte, ob dieses Schreiben in Form einer Verfügung hätte
ergehen müssen - was verneint wurde.
Der Beschwerdeführer verlangte vorliegend die Auferlegung der
Schadenminderungspflicht durch einen Realakt. Hinweise und Beleh-
rungen können in Form eines Realaktes ergehen. Nachdem jedoch, wie
bereits ausgeführt, in der ganzen Sozialversicherung der Grundsatz der
Schadenminderungspflicht gilt, musste die Pflicht zur Schadenminderung
nicht explizit erwähnt werden. Die Beschwerdegegnerin kann unmöglich
von allen Bestrebungen der Versicherten Kenntnis haben, weshalb von
ihr grundsätzlich nicht erwartet werden kann, die Versicherten vorsorglich
über sämtliche Schadenminderungspflichten zu informieren. Dies würde
ein unverhältnismässiger Aufwand darstellen und wäre nicht zu vertreten.
Die Beschwerde ist diesbezüglich abzuweisen.
c) Die Rüge, die Beschwerdegegnerin wolle die ihr obliegende
Untersuchungsmaxime umgehen, zielt ebenfalls ins Leere, denn der
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Untersuchungsgrundsatz gilt nicht uneingeschränkt, sondern findet sein
Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E.2,
122 V 158 E.1a, je mit Hinweisen). Diese haben, soweit zumutbar,
namentlich jene Tatsachen und Beweismittel zu nennen, die nur ihnen
bekannt sind, sowie diejenigen, aus denen sie für sich Rechte oder
sonstige Vorteile ableiten. Die Beschwerdegegnerin war nicht in der Lage,
selbst nachzuprüfen, ob der Beschwerdeführer intensiv nach einer
behindertengerechten Wohnung gesucht hatte. Es hätte dem Beschwer-
deführer oblegen, die erfolglose Wohnungssuche nachzuweisen, weshalb
die Beschwerde auch in diesem Punkt abzuweisen ist.
4.a) Unter Berücksichtigung der obigen Erwägungen hat die Beschwerde-
gegnerin die Kostengutsprache für einen Treppenlift zu Recht verweigert.
Die Beschwerde ist damit vollumfänglich abzuweisen.
b) Laut Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren - in Abweichung
von Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) - bei Streitigkeiten um die
Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen
Versicherungsgericht kostenpflichtig. Diese Kosten werden je nach
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Umfang von
Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Angesichts des Ausgangs dieses
Verfahrens rechtfertigt es sich vorliegend, die Kosten in der Höhe von
Fr. 500.-- dem Beschwerdeführer zu überbinden. Der Beschwerde-
gegnerin steht keine ausseramtliche Entschädigung zu (Art. 61 lit. g
ATSG; Umkehrschluss).