Decision ID: 827e7b40-6fa2-5973-a574-36e689bb1674
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Die 1941 geborene, sri-lankische Staatsangehörige S._ (im Folgenden: Gesuchstellerin) beantragte am 30. August 2007 bei der Schweizerischen Botschaft in Colombo ein Visum für einen  Besuchsaufenthalt bei ihrem Neffen M._ (im Folgenden: Gastgeber bzw. Beschwerdeführer) in C._. Die Schweizer  lehnte es ab, in eigener Kompetenz ein Visum zu erteilen, und leitete das Gesuch zur Prüfung und zum Entscheid an die Vorinstanz weiter.
B. Das Amt für Polizeiwesen und Zivilrecht (Fremdenpolizei) des Kantons Graubünden holte beim Gastgeber weitere Auskünfte ein und leitete diese an die Vorinstanz weiter. Mit Verfügung vom 4. Oktober 2007 verweigerte die Vorinstanz die nachgesuchte Einreisebewilligung. Dies im Wesentlichen mit der Begründung, die anstandslose und  Wiederausreise könne nicht als gesichert betrachtet werden. Die Gesuchstellerin lebe in einer Region, aus der als Folge der dort zurzeit herrschenden politischen Situation, aber auch der  und soziokulturellen Verhältnisse, ein anhaltend starker  festzustellen sei.
C. Mit Beschwerde vom 25. Oktober 2007 lässt der Gastgeber beim  beantragen, die vorinstanzliche Verfügung sei aufzuheben, der Gesuchstellerin sei die Einreise in die Schweiz zu  und die Schweizerische Botschaft in Colombo sei vom BFM zur Visumerteilung zu ermächtigen. Zur Begründung wird im  gerügt, die Vorinstanz schliesse zu Unrecht darauf, dass die Wiederausreise nach einem Besuchsaufenthalt nicht gesichert wäre. Die Gesuchstellerin sei bereits 66 Jahre alt und in ihrer Heimat stark verwurzelt. Erfahrungsgemäss seien es aber junge Personen, die nach Ablauf der Visumsdauer in der Schweiz blieben. Die Gesuchstellerin lebe mit ihrem Sohn und dessen Familie zusammen, und sie betreue ausserdem einen Enkel, der seine Eltern verloren habe. Er selbst (der Beschwerdeführer) sei im Besitze einer Aufenthaltsbewilligung und müsste im Falle eines Verbleibs seiner Tante mit fremdenpolizeilichen Massnahmen rechnen, was er mit allen Mitteln verhindern wolle. An  Verwirklichung des Besuchs bestehe im Übrigen insofern ein be-
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sonderes Interesse, als seine Ehefrau ein zweites Kind erwarte und in der Zeit nach der (für November 2007 errechneten) Niederkunft von der Tante unterstützt werden sollte.
In einem der Beschwerdeschrift (in Form einer Faxkopie) beigelegten Attest vom 22. Oktober 2007 bestätigt ein lokaler Beamter, dass die Gesuchstellerin in der Region von Jaffna wohne, ihren beiden Söhnen und einem verwaisten Enkel gegenüber soziale Verpflichtungen habe, dass sie Anlass dafür habe, ihren Neffen in der Schweiz zu besuchen und danach innert sechs Monaten wieder nach Sri-Lanka  werde. Ebenfalls eingereicht wurde das Zeugnis eines Facharztes für allgemeine Medizin in C._, in welchem bestätigt wird, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers per November 2007 ein zweites Kind erwarte und die Tante bei der Betreuung der Kinder helfen würde.
D. In ihrer Vernehmlassung vom 13. Dezember 2007 spricht sich die  für eine Abweisung der Beschwerde aus. Sowohl die  Verhältnisse vor Ort als auch die persönliche Situation der  liessen im Hinblick auf eine anstandslose Rückkehr keine günstige Prognose zu. Die Gesuchstellerin stamme aus Jaffna und  aus einer Region, in welcher die politischen Spannungen in letzter Zeit erheblich zugenommen hätten. Allein schon deshalb sei allgemein von einem grossen Risiko einer nicht gesicherten Wiederausreise , und zwar gleichermassen bei jüngeren und älteren . Beim geplanten Besuch stehe zudem die Kinderbetreuung im . Es stelle sich deshalb die Frage, ob es sich hierbei nicht um einen bewilligungspflichtigen Aufenthalt handle.
E. Mit Replik vom 7. Januar 2008 lässt der Beschwerdeführer an seinem Rechtsbegehren und an dessen Begründung festhalten. Man habe nachweisen können, dass die Gesuchstellerin in ihrer Heimat  sei und familiäre Verpflichtungen habe, die eine Wiederausreise nach dem Besuchsaufenthalt erforderlich machten. Im Übrigen sei nicht nachvollziehbar, weshalb die beabsichtigte Kinderbetreuung  bewilligungspflichtig sein sollte. Das zweite Kind sei inzwischen geboren und die Hilfe bei der Betreuung stehe nicht mehr im .
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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Verfügungen des Bundesamtes für Migration betreffend  der Einreisebewilligung unterliegen der Beschwerde an das  (Art. 31, Art. 32 sowie Art. 33 Bst. d des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).
1.2 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem  nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), soweit das  nichts anderes bestimmt. Das Urteil des  ist endgültig (Art. 1 Abs. 2 VGG i.V.m. Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.3 Der Beschwerdeführer ist gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG zur  legitimiert; auf die frist- und formgerecht eingereichte  ist einzutreten (Art. 50 ff. VwVG).
2. Am 1. Januar 2008 traten das neue Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) sowie die dazugehörigen Ausführungsverordnungen in Kraft (u.a. die  vom 24. Oktober 2007 über das Einreise- und Visumverfahren [VEV, SR 142.204]). Gemäss Art. 126 Abs. 1 AuG bleibt auf Gesuche, die vor dem Inkraftreten des AuG eingereicht worden sind, das  Recht anwendbar. Die Beurteilung erfolgt somit noch nach dem  Recht. Einschlägig sind das Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG, BS 1 121, zum vollständigen Quellennachweis vgl. Ziff. I des Anhangs zum AuG) und die Verordnung vom 14. Januar 1998 über die Einreise und  von Ausländerinnen und Ausländern (VEA, AS 1998 194, zum vollständigen Quellennachweis vgl. Art. 39 VEV).
3. 3.1 Die Schweizerische Rechtsordnung gewährt grundsätzlich keinen Anspruch auf Bewilligung der Einreise. Der Entscheid darüber ist von der Bewilligungsbehörde in pflichtgemässer Ausübung ihres  zu fällen (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 ANAG, Art. 9 Abs. 1 VEA, PETER UEBERSAX, Einreise und Anwesenheit, in: PETER UEBERSAX / PETER MÜNCH / THOMAS GEISER / MARTIN ARNOLD (Hrsg.), Ausländerrecht, Auslän-
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derinnen und Ausländer im öffentlichen Recht, Privatrecht, Steuerrecht und Sozialrecht der Schweiz, Basel/Genf/München 2002, S. 143; URS BOLZ, Rechtsschutz im Ausländer- und Asylrecht, Basel und Frankfurt a.M. 1990, S. 29 mit weiteren Hinweisen; PHILIP GRANT, La protection de la vie familiale et de la vie privée en droit des étrangers, Basel usw. 2000, S. 24).
3.2 Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schweiz einen Pass und ein Visum, sofern sie nicht aufgrund  Regelung von diesem Erfordernis ausgenommen sind (Art. 1 bis 5 VEA). Um ein Visum zu erhalten, müssen Ausländerinnen und  die in Artikel 1 Absatz 2 VEA aufgeführten Voraussetzungen . Sie haben unter anderem Gewähr für eine fristgerechte  zu bieten (Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA).
3.3 Die Zuständigkeit des BFM zur Visumerteilung richtet sich nach Artikel 18 VEA.
4. 4.1 Die Gesuchstellerin benötigt aufgrund ihrer Nationalität zur  in die Schweiz nebst dem Pass ein Visum. Die Vorinstanz  die Erteilung eines solchen Visums mit der Begründung, die  und fristgerechte Wiederausreise erscheine nicht als  gesichert.
4.2 Wenn es zu beurteilen gilt, ob das Kriterium der gesicherten  erfüllt ist, muss ein zukünftiges Verhalten beurteilt werden. Dazu lassen sich in der Regel keine Feststellungen, sondern lediglich Prognosen treffen. Dabei rechtfertigt es sich durchaus,  von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten oder Regionen mit  respektive wirtschaftlich vergleichsweise ungünstigen  zum vornherein mit Zurückhaltung zu begegnen, da die  Interessenlage in solchen Fällen häufig nicht mit dem Ziel und Zweck einer zeitlich befristeten Einreisebewilligung in Einklang steht.
4.3 Die Wirtschaft Sri Lankas ist 2007 real um 7,4 % gewachsen. Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 1350 USD, das Bruttoinlandprodukt (BIP) 27 Mrd. USD. Für 2008 wird erneut ein hohes Wirtschaftswachstum von über 6 % erwartet. Ein Problem für die weitere wirtschaftliche  ist zunehmend die Inflation, die 2007 mit einer Jahresrate von deutlich über 15 % nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Arbeitslosigkeit beträgt seit längerer Zeit ungefähr 7 %. Die wirt-
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schaftliche Entwicklung Sri Lankas weist allerdings grosse regionale Unterschiede auf. Wirtschaftliches Zentrum ist die Region rund um , die fast die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung erbringt. Die grundsätzlich ermutigenden wirtschaftlichen Entwicklungen  solchermassen nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass nach wie vor breite Bevölkerungsschichten von vergleichsweise schwierigen ökonomischen und sozialen Lebensbedingungen  sind.
4.4 Darüber hinaus hat sich die Sicherheitslage im ganzen Land seit Anfang 2006 wieder dramatisch verschlechtert, nachdem erneut Kämpfe zwischen dem Militär und der Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) ausgebrochen sind. Davon besonders betroffen sind der Osten und Norden Sri Lankas, Anschläge kommen jedoch auch in der  Colombo vor. Zudem hat die Regierung am 3. Januar 2008 das Waffenstillstandsabkommen mit der LTTE offiziell per 16. Januar 2008 gekündigt; seither haben die Gefechte im Norden des Landes  und das politische Klima ist sehr gespannt (Quellen: Länder- und Reiseinformationen auf der Webseite des Auswärtigen Amtes, <http://www.auswaertiges-amt.de>, Stand: Juni 2008; Reisehinweise auf der Webseite des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheiten [EDA], <http://www.eda.admin.ch>, Stand: 25. Juli 2008; beide besucht am 12. November 2008; vgl. auch BVGE 2008/2 E. 7.2 bis 7.5).
4.5 Die Tendenz zur Auswanderung zeigt sich erfahrungsgemäss  stark bei jüngeren und ungebundenen Personen, aber auch sozial eingebundene Menschen reiferen Alters fassen oft diesen Weg ins Auge. Ein bestehendes soziales Beziehungsnetz (Freunde oder Verwandte) im Ausland ist ein wichtiges Element, das den  noch akzentuieren kann. Es gilt nach Möglichkeit zu , dass Gesuchsteller ihre Anwesenheit in der Schweiz,  der ursprünglichen Absichtserklärung, dazu nutzen, ein  einzureichen oder die fristgerechte Wiederausreise auf andere Weise zu umgehen. Die schwierige Lage des Landes spiegelt sich im Übrigen in der schweizerischen Asylstatistik wider, in der Sri Lanka im Jahre 2007 mit 5.9 % die fünftgrösste Gruppe von Asylsuchenden stellte. Im Vergleich zum Jahr 2006 stieg die Anzahl der Gesuche  der sich verschlechternden Sicherheitslage um gut 88 Prozent (Quelle: www.bfm.admin.ch > aktuell > Migrationsbericht 2007 S. 20 und 61); dieser Trend hat sich auch im laufenden Jahr fortgesetzt (vgl.
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BFM-Asylstatistik 3. Quartal 2008 [Quelle: www.bfm.admin.ch >  > Statistiken > Asylstatistik > Monatsstatistiken > kommentierte Asylstatistik 3. Quartal 2008 S. 2 f. und 7]).
5. 5.1 Bei der Risikoanalyse sind allerdings nicht nur solch allgemeine Umstände und Erfahrungen, sondern auch sämtliche Gesichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. Obliegt einer  oder einem Gesuchsteller im Heimatland beispielsweise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder familiäre Verantwortung, kann dieser Umstand durchaus die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise begünstigen. Umgekehrt muss bei Antragstellerinnen und Antragstellern, die in ihrer Heimat keine besonderen  haben, das Risiko für ein fremdenpolizeilich nicht regelkonformes Verhalten (nach bewilligter Einreise zu einem Besuchsaufenthalt) hoch eingeschätzt werden.
5.2 Bei der Gesuchstellerin handelt es sich um eine 67-jährige,  Frau, die gemäss Angaben des Beschwerdeführers zusammen mit einem Sohn und dessen Familie im Norden Sri Lankas in Jaffna lebt. Dort wohnt noch ein weiterer Sohn mit Ehefrau. Die  geht keiner Erwerbstätigkeit nach, und es ist nicht bekannt, in  wirtschaftlichen Verhältnissen sie und ihre Familienangehörigen leben. In der Beschwerde wird geltend gemacht, die Gesuchstellerin betreue ein Enkelkind, dessen Eltern verstorben seien. Aus der  Bescheinigung eines lokalen Beamten ist ersichtlich, dass dieses Kind inzwischen 10 Jahre alt ist. Da die Gesuchstellerin und demzufolge wohl auch das von ihr betreute Enkelkind in einer  leben, kann davon ausgegangen werden, dass die  familiäre Aufgabe durchaus von anderen Familienangehörigen übernommen werden könnte. Die Annahme ist umso mehr , als die Gesuchstellerin ohne zwingende Notwendigkeit gleich für zwei Monate zu entfernteren Verwandten reisen möchte (der  selbst ging in einem Einladungsschreiben, datiert vom 30. Juli 2007 und adressiert an die Schweizerische Botschaft in , sogar von einem dreimonatigen Besuchsaufenthalt aus).
5.3 Insgesamt sind vorliegend keine Umstände oder Verpflichtungen zu erkennen, welche die Gesuchstellerin nachhaltig davon abhalten könnten, ins Ausland zu emigrieren. Kommt hinzu, dass die  in einer Region lebt, die von einer besonders prekären Sicher-
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heitslage betroffen ist. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass sie – einmal in der Schweiz – versucht sein könnte, ihren  hier zu verlängern oder auf eine andere rechtliche Basis zu . Die Vorinstanz durfte vor dem aufgezeigten allgemeinen und  Hintergrund demnach davon ausgehen, dass keine  Gewähr für eine fristgerechte und anstandslose  der Gesuchstellerin nach einem Besuchsaufenthalt besteht.
5.4 An dieser Einschätzung vermag auch der Umstand nichts zu , dass der Beschwerdeführer nicht riskieren möchte, straf- oder administrativrechtlich zur Verantwortung gezogen zu werden für den Fall, dass sein Gast nicht fristgerecht wieder ausreist. Denn mit der Gewähr für eine fristgerechte Wiederausreise soll nach dem bereits Gesagten nicht nur der Gefahr rechtswidriger Verhaltensweisen,  ganz allgemein dem Risiko Rechnung getragen werden, dass  – einmal in der Schweiz – Interessen verfolgt, die sich mit dem ursprünglich deklarierten Einreisezweck nicht mehr decken.
5.5 Unter den gegebenen Umständen kann offen bleiben, ob die  der Gesuchstellerin, die Ehefrau des Beschwerdeführers bei der Kinderbetreuung zu unterstützen, vom Visumszweck (der nur zu einem Besuchsaufenthalt, nicht aber zu einer Tätigkeit berechtigt, die  auf Erwerb ausgerichtet ist) gedeckt gewesen wäre (zum Ganzen vgl. immerhin Art. 11 Abs. 3 VEA, Art. 6 der Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer [BVO, AS 1986 1791]; Entscheid des Eidgenössischen Justiz- und  vom 22. September 1997, auszugsweise publiziert in:  der Bundesbehörden [VPB 63.37]; Urteile des  C-1001/2007 vom 7. Juli 2008 E. 6, C-737/2006 vom 7. Mai 2008 E. 6).
6. Aus vorstehenden Erwägungen folgt, dass die angefochtene Verfügung im Lichte von Art. 49 VwVG nicht zu beanstanden ist. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.
7. Entsprechend dem Verfahrensausgang wird der unterliegende  kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG, Art. 1, 2 und 3 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und  vor dem Bundesverwaltungsgericht [SR 173.320.2]).
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