Decision ID: fab79d8a-05fb-4348-83fd-adb99d713dcd
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1948
,
bezieht
seit dem
1.
November 2011
eine ordentliche Altersr
ente der
Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(AHV;
vgl.
Urk.
8/188).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Zusatzleistungen zur AHV/IV
(Durchführungsstelle), entrichtet dem Versicherten zu seiner Rente Zusatzleis
tungen
(vgl.
Urk.
8/33,
Urk.
8/125,
Urk.
8/131,
Urk.
8/152,
Urk.
8/157).
Mit Verfügung vom
2
1.
Oktober
2014 (
Urk.
8/53
)
berechnete die
Durchführungs
stelle
den Anspruch des Versicherten auf Zusatzleistungen neu und forderte gleichzeitig die zu viel ausgerichteten Zusatzleistungen für die Zeit vom
1.
November 2011 bis 3
1.
Oktober 2014 in der Höhe von insgesamt
Fr.
48‘916.
--
zurück.
Gegen diese Verf
ügung erhob der Versicherte am 1
1.
November 2014
(
Urk.
8/46)
sowie
2.
Februar
2015
(
Urk.
8/24)
Einsprache
, welche
von der
Durch
führungsstelle
mit
Einspracheentscheid
vom 1
5.
Juli 2015 (
Urk.
8/1 =
Urk.
2) abgewiesen
wurde
.
2.
Der Versicherte erhob am 1
0.
September 2015 Beschwerde gegen den
Einspra
cheentscheid
vom 1
5.
Juli 2015 (
Urk.
2) und beantragte, dieser sei ersatzlos auf
zuheben (
Urk.
1 S. 2). Die Durchführungsstelle beantragte mit
Beschwerdeant
wort
vom 2
0.
Oktober 2015 (
Urk.
7) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 2
2.
Oktober 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
9).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss
Art.
25
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial
versicherungsrechts (ATSG) sind unrechtmässig bezogene Leistungen zu
rückzuerstatten. Die Unrechtmässigkeit des Bezugs von Ergänzungsleistungen ergibt sich dadurch, dass die Berechnungsgrundlagen rückwirkend so angepasst werden, dass aus der Neuberechnung ein tieferer Anspruch resultiert als ur
sprünglich ausgerichtet (
Carigiet
/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 2. über
arbeitete und ergänzte Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, S. 98).
Rechtsprechungsgemäss ist für die Rückforderung von formell rechtskräftig ausgerichteten Leistungen jedoch erforderlich, dass entweder die Voraussetz
ungen für eine Wiedererwägung oder die Voraussetzungen für eine prozessuale Revision (
Art.
53
Abs.
1 und 2 ATSG) erfüllt sind (BGE 129 V 110 E. 1.1). Nach Art. 53
Abs.
1 ATSG müssen formell rechtskräftige Verfügungen und
Einspra
cheentscheide
in Revision gezogen werden, wenn die versicherte Person oder der Versicherungsträger nach deren Erlass erhebliche neue Tatsachen ent
deckt oder Beweismittel auffindet, deren Beibringung zuvor nicht möglich war (soge
nannte prozessuale Revision). Ferner bestimmt
Art.
53
Abs.
2 ATSG,
dass
der Versicherungsträger auf formell rechtskräftige Verfügungen und
Einspracheent
scheide
zurückkommen kann, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (sogenannte Wiedererwägung).
1.2
Von jeder Änderung der persönlichen und von jeder ins Gewicht fallenden Än
derung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Anspruchsberechtigten hat dieser, sein gesetzlicher Vertreter oder gegebenenfalls die Drittperson oder die Behörde, welcher eine Ergänzungsleistung ausbezahlt wird, der kantonalen
Durchfüh
rungsstelle
unverzüglich Mitteilun
g zu machen (
Art.
24 der Verord
nung über
die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Inval
i
denversicherun
g, ELV).
1.
3
Der Rückforderungsanspruch erlischt mit dem Ablauf eines Jahres, nachdem die Versicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber mit dem Ablauf von fünf Jahren nach der Entrichtung der einzelnen Leistung (
Art.
25
Abs.
2 Satz 1 ATSG). Es handelt sich bei diesen Fristen um Verwirkungsfristen (BGE
139 V 6
E.
2
). Nach der Rechtsprechung beginnt die einjährige, relative Verjährungsfrist in jenem Zeitpunkt zu laufen, in welchem die Verwaltung bei Beachtung der ihr zumutbaren Aufmerksamkeit Kenntnis vom
rückforderungs
begründenden
Sachverhalt haben konnte. Dabei ist nicht das erstmalige unrich
tige Handeln fristauslösend, sondern erst derjenige Tag, an dem sich die Ver
waltung später – beispielsweise anlässlich einer Rechnungskontrolle – unter Anwendung der ihr zumutbaren Aufmerksamkeit über ihren Fehler hätte Rechenschaft geben müssen (BGE
124 V 380 E. 1,
122 V 270 E. 5
, 110 V 304
). Die absolute fünfjährige Verwirkungsfrist setzt mit dem Bezug der einzelnen Leistung ein, wobei auf den tatsächlichen Bezug der Leistung und nicht auf den Zeitpunkt abzustellen ist, in dem die Leistung hätte erbracht werden müssen (BGE 112 V 180 E. 4a). In Fällen, in denen die Rückerstattung wegen der nach
träglichen Leistungserbringung durch eine andere Sozialversicherung erfolgt, beginnt die fünfjährige Frist erst zu laufen, wenn die Leistung dieser anderen Sozialversicherung rechtskräftig festgesetzt wurde (vgl. hierzu BGE 127 V 484).
Wird der Rückerstattungsanspruch aus einer strafbaren Handlung hergeleitet, für welche das Strafrecht eine längere Verjährungsfrist vorsieht, so ist diese
Frist massgebend (
Art.
25
Abs.
2 Satz 2 ATSG). Wenn der Straftatbestand ge
mäss
Art.
31
des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hin
ter
lassenen- und Invalidenversicherung (ELG)
erfüllt ist, verlängert sich die
Ver
wirkungsfrist
auf sieben Jahre (
Art.
97
Abs.
1
lit
. d des Schweizerischen Straf
gesetzbuches, StGB). Fehlt ein entsprechendes Strafurteil, so muss die
Durchfüh
rungsstelle
vorfrageweise selbst prüfen, ob eine strafbare Handlung gegeben ist. Hierbei genügt der sonst übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit nicht. So muss insbesondere die vorsätzliche Meldepflichtverletzung nachgewiesen werden (BGE 113 V 256 E. 4a).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen
Einspracheentscheid
(
Urk.
2) fest,
sie sei erstmals im Mai 2014 darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass der Beschwerdeführer auch Rentenleistungen
einer
Unfallversicherung beziehe. Es treffe zwar zu, dass
in
der
anlässlich der Anmeldung zum Bezug von Zusatz
leistungen eingereichten
Steuererklärung
für das Jahr 2010
ein Betrag von
Fr.
17‘508.
--
aus Rentenleistungen
deklariert
gewesen
sei. Es hätten allerdings keine Hinweise vorgelegen, dass es sich dab
ei um laufende Rentenleistungen einer
Unfallversicherung gehandelt habe
, weshalb kein Anlass für
weitere
Abklärungen
bestanden
habe
(
S. 2 f.).
2.2
Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (
Urk.
1), die Rentenverfügung der
Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (
SUVA
)
vom 1
8.
Juni 2008 sei
der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich
bereits am 1
9.
Juni 2008 zugestellt worden
, weshalb die Beschwerdegegnerin
schon
in diesem Zeitpunkt Kenntnis von den Rentenleistungen gehabt habe. Zudem
sei
die
SUVA-
Rente in der Steuererklärung für das Jahr 2010 deklariert
gewesen
. D
ie
Beschwerdegegnerin
habe
diese Steuererklärung
am 2
9.
November 2011
er
halten
. Ein allfälliger Rückforderungsanspruch sei deshalb bereits verwirkt. Da zudem ein Ausgabenüberschuss vorliege, habe die Beschwerdegegnerin die For
derung
andernfalls
wegen
Uneinbringlichkeit
abzuschreiben (S. 3 f.).
2.3
Strittig und zu prüfen ist
die
verfügte Rückforderung
der
zu viel bezahlten Zu
satz
leistungen für den Zeitraum vom
1.
November 2011 bis 3
1.
Oktober 2014 in der Höhe von
Fr.
48‘916.--.
3.
3.1
Den Akten lässt sich entnehmen, dass die SUVA dem Beschwerdeführer seit dem
1.
Juli 2008
eine Invalidenrente
bei einer Erwerbsunfähigkeit von 31
%
aus
richtet (vgl.
die Verfügung vom 18. Juni 2008;
Urk.
8/25,
Urk.
8/94), welche indessen bei der Be
rechnung
der Zusatzleistungen für die Zeit vom
1.
November 2011 bis 3
1.
Oktober 2014 nicht als anrechenbare Einnahme berücksichtigt wurde (vgl.
die jeweiligen
Berechnungsblätter,
Urk.
8/122-123,
Urk.
8/133-134,
Urk.
8/154-155,
Urk.
8/158-159).
Die Leistungszusprachen waren somit
infolge
unrichtiger beziehungsweise un
vollständiger Bemessungsgrundlagen
von Anfang
an
zweifellos unrichtig
.
Zudem ist die Berichtigung periodischer Dauerleistung
en, wie sie auch die Zusatzleistungen darstellen, von erheblicher Bedeutung (vgl. BGE 119 V 475 E.
1c
).
D
ie Voraussetzungen einer Wiedererwägung
sind somit
erfüllt, weshalb der Beschwerdeführer grundsätzlich zur Rückerstattung
verpflichtet ist.
D
ie
berechnete
Höhe des Rückforderungsanspruches
gibt schliess
lich keinen Anlass zu Beanstandungen (vgl.
Urk.
8/55-64
). Der
Beschwerde
führer rügt denn auch einzig, dass bereits die Verwirkung eingetreten sei (vgl.
Urk.
1 S. 3
f.
).
3.2
Die absolute fünfjährige Verwirkungsfrist ist vorliegend unbestrittenermassen gewahrt, wurde die Rückforderung am
2
1.
Oktober 2014 (
Urk.
8/53) und somit früher als fünf Jahre seit der Auszahlung der streitigen Leistungen für die Monate Novembe
r 2011 bis Oktober 2014 verfügt.
Ob allenfalls eine strafbare Meldepflichtverletzung vorliegt und daher die strafrechtliche Verjährungsfrist zur Anwendung gelangt, kann daher offenbleiben.
3.3
Hinsichtlich des Beginns der relativen einjährigen Verwirkungsfrist lässt sich den Akten Folgendes entnehmen:
Die Rentenverfügung der SUVA vom 1
8.
Juni 2008 wurde zwar – wie dies der Beschwerdeführer geltend machte (vgl.
Urk.
1 S. 3
Ziff.
5) - der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich zugestellt
. Al
lerdings wurde diese
nicht
an die
Abteilung betreffend Zusatzleistungen zur AHV/IV und damit
an die
Beschwerdegegnerin, so
ndern an die
IV-Stelle
ver
sandt
(vgl.
Urk.
3 =
Urk.
8/25 S. 4).
Einzig d
er Umstand, dass die
se
beiden Ver
waltungsstellen Teil der kantonalen Sozialversicherungsanstalt sind, vermag die einjährige Verwirkungsfrist nicht auszulösen, handelt es sich bei der IV-Stelle
doch um eine
hinsichtlich der Ergänzungsleistungen
unzuständige Verwaltungs
stelle
(
vgl.
BGE 139 V 6 E
. 5.1).
A
m 1
4.
November 2011
meldete sich der Beschwerdeführer
sodann
bei der
Be
schwerdegegnerin
zu
m Bezug von Zusatzleistungen an. Dabei verneinte er
die Frage, ob er
Leistungen anderer Versicherungen wie beispielsweise der Unfall
versicherung erhalte (vgl.
Urk.
8/186 S. 5
Ziff.
7).
Der Anmeldung war zwar eine Steuererklärung für das Jahr 2010 beigelegt,
in welcher der Beschwerde
führer eine Rente in der Höhe von
Fr.
17‘508.-- deklariert hatte (vgl.
Urk.
8/179 S. 2
Ziff.
3.2).
Da diese Steuererklärung das Vorjahr betraf, hatte die
Beschwer
degegnerin
allerdings keinen Grund an der Aussage des Beschwerdeführers zu zweifeln, wonach er aktuell keine Leistungen
anderer Versicherungen beziehe, zumal sich nicht erkennen l
ie
ss, von wem diese Rentenleistungen stamm
t
en und ob
sie auch im Folgejahr ausbezahlt wu
rden, sind bei der Bemessung der jähr
lichen Ergänzungsleistung doch die laufenden Renten, Pensionen und anderen wiederkehrenden Leistungen anzurechnen (
Art.
23
Abs.
3 ELV).
Folglich
berech
nete die Beschwerdegegnerin
den monatlichen Anspruch des Beschwerdeführers
auf Zusatzleistungen
jeweils
ohne
Berücksichtigung
der von der
Unfallver
sicherung
ausgerichteten Invalidenrente
, wobei sie den Beschwerdeführer auch immer
auf
seine Meldepflicht hin
wies
(vgl.
Urk.
8/125,
Urk.
8/131,
Urk.
8/15
2
,
Urk.
8/157
).
I
m Rahmen der
erstmaligen periodischen Überprüfung
im Mai 2014
bestätigte der Beschwerdeführer
wiederum,
dass er
von
der Unfallversicherung keine Leis
tung
en
beziehe (vgl.
Urk.
8/99 S. 5
Ziff.
7
).
In den
dabei
eingereichten Unterla
gen fand sich indessen eine Rentenbescheinigung der SUVA vom
2.
Januar 2014,
wonach der Beschwerdeführer im Jahr 2013 Rentenleistungen im Betrag von
Fr.
17‘508.-- bezogen habe (
vgl.
Urk.
8/102/2).
Diese Unterlagen gingen am 2
6.
Mai 2014 bei der Beschwerdegegnerin ein (vgl. Aktenverzeichnis zu
Urk.
8 S.
3). Gestützt auf diese Erkenntnis forderte die Beschwerdegegnerin
beim
Beschwerdeführer mit Schreiben vom
3.
Juni 2014 (
Urk.
8/98)
unter anderem
die entsprechende Verfügung der SUVA über die
Zusprache
der Invalidenrente sowie die Rentenbescheinigungen für die Jahre 2011 und 2012
ein
.
Diese Bescheinigungen, wonach der Beschwerdeführer auch in den Jahren 2011 und 2012 Rentenleistungen von der SUVA in der Höhe von jeweils
Fr.
17‘508.-- pro Jahr bezogen habe (vgl.
Urk.
8/94), gingen am
5.
Juni 2014 bei der
Beschwer
degegnerin
ein (vgl. Ak
tenverzeichnis zu
Urk.
8 S. 3).
Die Beschwerdegegnerin erhielt demnach erstmals im Mai
2014 zumutbare Kenntnis von der
Ausrichtung der
SUVA-Rente,
worauf sie unmittelbar die notwendigen Abklärungen tätigte und die entsprechenden Unterlagen beim Be
schwerdeführer anforderte, um den exakten Rückforderungsanspruch zu be
stimmen. M
it Erlass der
Rückerstattungsverfügung
am 2
1.
Oktober 2014 (vgl.
Urk.
8/53
)
ist
somit auch
die einjährige Verwirkungsfrist
in jedem Fall gewahrt, weshalb der Rückforderungsanspruch der Beschwerdegegnerin noch nicht ver
wirkt ist.
3.
4
Schliesslich ist das
Vorbringen
des Beschwerdeführers, es sei
die
Rückerstat
tungsforderung
infolge
Uneinbringlichkeit
aufgrund eines
Ausgabenüberschus
ses
abzuschreiben (vg
l.
Urk.
1 S. 4
Ziff.
7
),
ohne Belang
. Es trifft zwar zu, dass in der Regel auf eine Verrechnung zu verzichten und die Rückforderung als un
einbringlich abzuschreiben ist, wenn eine versicherte Person einen
Ausgaben
überschuss
aufweist und weder Vermögen noch Erwerbseinkommen hat (vgl. Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV, WEL, gültig ab
1.
April 2011, Stand
1.
Januar 2016,
Rz
4640.03).
D
ies
geschieht
in der Regel formlos.
Allerdings bildet auch eine von der Durchführungsstelle erlassene Verfügung über die
Uneinbringlichkeit
der Rückerstattung kein
en
Anfechtungs
gegenstand
,
da sie die Rückerstattungspflicht weder ändert noch aufhebt. Viel
mehr stellt sie
lediglich
eine Vollstreckungsmassnahme dar
. Bei späterer Zah
lungsfähigkeit kann die Durchführungsstelle somit die abgeschriebenen Leis
tungen vom Rückerstattungspflichtigen nachfordern
(vgl. hierzu
Carigiet
/Koch,
a.a.O.,
S.
108 f.).
Zu erwähnen bleibt, dass
vorliegend einzig über die
Rück
erstattungspflicht
verfügt und insbesondere keine Verrechnung mit fälligen Ergänzungsleistungen vorgenommen wurde
(vgl.
Urk.
8/53).
3.
5
Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin die für die Zeit vom
1.
November 2011 bis 3
1.
Oktober 2014 zu viel ausgerichteten
Zusatz
leistungen im Betrag von
Fr.
48‘916.-- zu Recht
vom Beschwerdeführer
zurückgefordert hat, wobei der
Rückforderungsa
nspruch nicht verwirkt ist.
Der angefochtene
Einspracheentscheid
erweist sich demnach als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.