Decision ID: e047b6bc-4cd0-4e1c-b259-1b511ac1df08
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1969 geborene
X._
war als Assistenzarzt im
Y._
tätig, als er am 23. Dezember 2003 auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren wurde. Er zog sich dabei Kontusionen und Schürfungen am linken Vorderarm, am rechten Ober- und Unterschenkel sowie an der linken Ferse zu (Urk. 7/9/140). Für die Folgen des Unfalls erbrachte die AXA Versi
cherungen AG (AXA) die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 25. Juni 2009 stellte sie ihre Leistungen ein (Urk. 7/9/2-6). Die dagegen erhobene Ein
sprache wies sie mit Entscheid vom 8. September 2011 ab (Urk. 7/56). Mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 25. September 2012 wurde die gegen den
Ein
spracheentscheid
erhobene Beschwerde in dem Sinne gutgeheissen, dass dieser aufgehoben und die Sache an die AXA zurückgewiesen wurde, damit diese nach erfolgter Abklärung neu entscheide (Urk. 3).
1.2
Der Versicherte war vom 1. Mai 2006 bis zum 31. August 2008 in einem 80 %-Pensum und vom 1. September 2008 bis zum 30. Juni 2009 in einem 30 %-Pensum als Oberarzt bei der
Z._
angestellt (Urk. 7/13). Seit 1. Juli 2009 ist er als selbständiger Psychiater tätig (Urk. 7/60).
1.3
Am 10. Juni 2009 meldete sich der Versicherte bei der
Sozialversicherungsan
stalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf eine chronisch
e
trauma
tische Bein- und Hüftgelenksverletzung zum Bezug von Leistungen der Invali
denversicherung an (Urk. 7/4). Die IV-Stelle zog die Akten des
Unfallversiche
rers
(Urk. 7/9) sowie einen Auszug aus dem Individuellen Konto des Versicher
ten (IK-Auszug, Urk. 7/10) bei und tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen. Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
verneinte sie mit Verfügung vom 22. Oktober 2012 einen Leistungsanspruch des Versicherten (Urk. 7/72 = Urk. 2).
2.
2.1
Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 21. November 2012 Beschwerde und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei in Aufhebung des angefochtenen Entscheides zur Ausrichtung einer angemessenen befristeten Invalidenrente vom 1. September 2008 bi
s zum 1.
September 2010 zu ver
pflichten. Eventualiter sei das
Beschwerde
verfahren
bis zum Vorliegen eines rechts
kräftigen Entscheides im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren zu sis
tieren (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 14. Januar 2013 beantragte die
IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer am 16. Januar 2013 mitgeteilt wurde (Urk. 8).
2.2
Mit Eingabe vom 21. Januar 2014 (Urk. 11) reichte der Beschwerdeführer innert der mit Verfügung vom 14. Januar 2014 (Urk. 9) angesetzten Frist das im Rah
men des unfallversicherungsrechtlichen Verfahrens erstellte
orthopädisch-trau
matologische
Gutachten vom 17. November 2013 sowie seine Stellungnahme dazu ein (Urk. 12/1-2). Diese wurden der Beschwerdegegnerin am 30. Januar 2014 zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 13).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die
Entscheidfindung
erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzuge
hen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun
fähig
keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.3
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.4
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel
len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur
teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzu
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beant
wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt
was
vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist
, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer
Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutach
ten,
3.
Aufl. 1994, S. 24 f.).
2.
2.1
Im angefochtenen Entscheid erwog die IV-Stelle, die Abklärungen hätten erge
ben, dass keine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit aufgrund des
Gesundheitsscha
dens
ausgewiesen sei. Die temporären Arbeitsunfähigkeiten seien
versiche
rungsrechtlich
im Rahmen akutmedizinischer Massnahmen einzuordnen. Eine Arbeitsunfähigkeit als Psychiater sei nicht nachvollziehbar. Ein invalidisieren
der Gesundheitsschaden sei nicht ausgewiesen (Urk. 2).
2.2
Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, gestützt auf die medizini
schen Akten liege ein rentenbegründender Invaliditätsgrad von 40 % vom 1. September 2008 bis zum 1. September 2010 vor (Urk. 1).
3.
3.1
Dr.
med.
A._
, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe
gungsapparates FMH, erstatte
te
am 17. November 2013 ein orthopädisch-
traumatologisches
Gutachten, welches sich auf die Akten, die Angaben des Beschwerdeführers sowie auf die Untersuchung vom 3. Mai 2013 stützt. Der Gutachter stellte folgende Diagnosen (Urk. 12/2 S. 62 f.):
Status nach multiplen Körperprellungen am 23. Dezember 2003 mit Beteili
gung der linken Hand / des linken Unterarmes (S60.2LZ), des rechten Unterschenkels (S80.1RZ) und
Hämatomentwicklung
an der Wade (T14.5Z), Prellung und Hämatom am rechten Oberschenkel (S70.1RZ) sowie der linken Ferse (S90.3Z). Schürfungen am Ober- und Unterschenkel rechts sowie an der Ferse links (T00.9Z).
Chronische Hüftgelenksbeschwerden (
Coxalgie
) rechts (M25.55R) bei erstmali
gem Nachweis eines
Impingement
-Syndroms (M24.85R) im Bereich des rechten Hüftgelenkes im Zusammenhang mit einer MRI am 19. Januar 2005 bei gleichzeitigem Nachweis eines Einrisses der knorpeligen Gelenklippe (Labrum-Läsion) und deren Verkürzung an der
Hüftgelenks
pfanne
rec
hts. Anlässlich der MRI vom 17.
Januar 2008 erstmalige Diagnose eines mässigen Cam-
Impingements
femoro-acetabulär
rechts. Dezent begin
nende Hüftgel
e
nksarthrose rechts (M16.9R).
Zeitweilige LWS-Beschwerden (M54.5) schon vor dem Unfallereignis vom 23. Dezember 2003, mit Haltungsturnen behandelt; zugleich
Muskel
ver
spannungen
an der die Wirbelsäule begleitenden Streckmuskulatur (M62.88). Zuletzt mittels MRI im März 2007 nachgewiesene leichte bis mässige dege
nerative Veränderungen von L3 bis L5 sowie L5/S1 rechts betont (M47.99) mit relativer Verengung eines Zwischenwirbelloches im Segment L5/S1 (M42.9) und leichten Aufbruch- und Umformungsveränderungen (Arthrose) der kleinen Wirbelgelenke im Segment L5/S1 (M47.86).
Subjektive Angabe wechselnder Beschwerden im Bereich der rechten Kreuzdarmbeinfuge (M54.5R) seit dem Sommer 2004 mit objektivierbarer Neigung zu Bewegungsstörungen in diesem Bereich (M99.84).
Verkürzung der an der Oberschenkelrückseite liegenden
ischiocruralen
Mus
keln beidseits.
Status nach Sturz auf das/die Kniegelenk/e etwa 2002 (S80.0) anlässlich der Lockerung einer Reckstange in der Türzarge. Zustand nach abgelaufener
Schlatterscher
Erkrankung am Schienbeinkopf beidseits (M92.5Z); angebo
rene Formvariante der Kniescheiben entsprechend Stadium Wiberg II-III mit leichter
Chondromalazie
(
Knorpelweichung
, M22.4) bzw. Anzeichen einer beginnenden Arthrose im Gelenk zwischen Kniescheibe und
Oberschenkel
rolle
(M17.9R).
Angeborener Hohl-Spreizfuss beidseits (Q66.7). Status nach Bruch der Mittel
fuss-Köpfchen III und IV am 17. Juni 2012 (S92.3LZ), erfolgreich fol
genlos konservativ behandelt.
Radiologisch-morphologische Zeichen einer Psoriasis-Arthritis am rechten Fuss ohne Psoriasis.
In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hielt der Gutachter fest, aus den Akten gehe hervor, dass der Beschwerdeführer vielfach gegenüber den behandelnden Ärzten angegeben habe, in welcher Höhe er seine Arbeitsfä
higkeit selbst einschätze. Dies sei offenbar als Mass für die Eintragungen in den Arztzeugnissen benutzt worden. Ein Psychiater übe seine berufliche Tätigkeit vorwiegend in sitzender Position aus und müsse nur hin und wieder aufstehen und herumgehen. Er könne dabei auch die Körperhaltung selbst wählen und diese im individuellen Fall den aktuellen Belastungsmöglichkeiten anpassen. Die Hüftgelenke des Psychiaters würden in der Regel nur relativ wenig belastet; auch sei man in dieser Berufsgruppe nicht mit schwerem Heben und Tragen belastet. Spätestens ab Mitte März 2004, als
Dr.
B._
in der Krankenge
schichte vermerkt
hab
e, dass die ursprünglichen Beschwerden vollkommen abgeklungen seien, habe der Beschwerdeführer seine Tätigkeit als Psychiater wieder mit einem 100 %-Pensum ausüben können. Im Zusammenhang mit der am 21. November 2008 durchgeführten Operation am rechten Hüftgelenk sei zweifelsfrei für einen angemessenen Zeitraum eine Arbeits
unfähigkeit zu bescheinigen (Urk. 12/2 S. 93 ff.).
Das Gutachten ist für die Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfä
higkeit des Beschwerdeführers als umfassend zu qualifizieren. Es beruht auf eigenen Untersuchungen des Gutachters und wurde in Kenntnis der relevanten
Vorakten
abgegeben. Es berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und würdigt die vorhandenen Arztberichte sorgfältig. Die Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ist einleuch
tend und die Schlussfolgerungen sind nachvollziehbar und begründet. Das Gut
achten erfüllt somit sämtliche von der Rechtsprechung geforderten Kriterien (vgl. E. 1.4), weshalb darauf abzustellen ist.
3.2
Der Beschwerdeführer macht geltend, vom 1. September 2008 bis zum 1. September 2010 habe ein rentenbegründender Invaliditätsgrad von 40 % bestanden (Urk. 1).
Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer am 21. November 2008 in der
C._
von PD
Dr.
med.
D._
, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, operiert wurde (Urk. 7/9/48). Gemäss
Dr.
D._
führt eine Arthroskopie in der Regel zu einer Arbeitsunfähigkeit von sechs bis zwölf Wochen (Urk. 7/9/45). Anlässlich der Verlaufskontrolle drei Monate postoperativ erwähnte
Dr.
D._
in seinem Bericht vom 9. März 2009 einen guten Verlauf. Der Beschwerdeführer berichte, weniger Schmerzen als bei der Sechswochenkontrolle zu haben und beschwerdeärmer als präoperativ zu sein (Urk. 7/12/5). Im Bericht der
C._
vom 20. November 2009 hielt
Dr.
med.
E._
, Orthopädische Chi
rurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH
,
fest, der Beschwerde
führer
berichte
über eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur präoperativen Situation. Unter Einhaltung gewisser Einschränkungen sei er beschwerdearm oder beschwerdefrei. Die Schmerzen seien verursacht durch Stehen mehr als zehn Minuten, Laufen mehr als 200 Meter und längeres Sitzen mehr als vier bis fünf Stunden (Urk. 7/35/4). Die attestierte Arbeitsunfähigkeit von 40 % stimmt mit dieser Beurteilung nicht überein und ist nicht nachvollziehbar. Bei der Tätigkeit als selbständiger Psychiater ha
ndelt es sich um eine wechselbelastende Tätigkeit. Der Beschwerdeführer muss weder länger als zehn Minuten stehen noch mehr als 200 Meter laufen. Beim Sitzen kann er seine Körperposition ver
ändern oder jederzeit aufstehen. Ausserdem kann er aufgrund seiner Selbstän
digkeit seine Arbeitszeiten optimal e
i
nteilen und Pausen einplanen.
Nach
der Operation
vom 21. November 2008
bestand eine vorübergehende Arbeitsunfä
higkeit von ca. drei Monaten, welche
keine invalidenversicherungsrechtlichen Ansprüche zu begründen vermag.
Im Übrigen ist gestützt auf das orthopädisch-
traumatologische
Gutachten davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seine Tätigkeit als Psychiater
in
einem 100 %-Pensum hätte ausüben können.
3.3
Einen psychischen Gesundheitsschaden macht der
fachkundige
Beschwerdefüh
rer nicht geltend. Es ist davon auszugehen, dass er
einen solchen
gegebenenfalls vorgebracht hätte.
3.4
Zusammenfassend ist mit dem
im Sozialversicherungsrecht massgebenden
Beweis
grad
der überwiegenden Wahrscheinlich
keit erstellt, dass der Beschwer
deführer in seiner angestammten Tätigkeit als Psychiater zu 100 % arbeitsfähig ist
. Die angefochtene Verfügung erweist sich daher als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.
4.
Die Kosten des Verfahren sind auf
Fr.
800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).