Decision ID: e7ce1c4f-d71a-4eff-8277-641509e0a667
Year: 2020
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Bei dem 1998 gebore
nen
X._
wurden
Cone-rod-
Dystrophy
- und
Amelo
genesis
-I
mperfecta-Syndrome
, ein
vollakkommodativer
Strabismus
convergens
, ein Spontannystagmus und eine
Hyperopie
beidseits diagnostiziert, wodurch er an einer massiven Sehbehinderung leidet (Urk. 7/19/1). Im September 2012
,
während der Absolvierung der zweiten Klasse der Sekundarstufe B
,
wurde er durch seine Eltern bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich
, IV-Stelle, für b
erufliche Massnahmen angemeldet (Urk. 7/7-8). Die IV-Stelle zog das Beurteilungsblatt der Schnupperlehre
bei
de
r
Versicherung Y._
,
seine
Schul
zeugnisse sowie ein
en
Lernbericht von
Z._
bei (Urk. 7/15)
,
veranlasste ein sehbehindertentechnisches Assessment bei der Sehbehindertenhilfe
A._
(Urk. 7/16-19)
und
ein Berufswahlschnuppern bei der Stiftung
B._
(Urk. 7/22). Nach der Sekundarstufe B absolvierte der Versicherte von August 2014 bis April 2015 ein Berufsvorbereitungsjahr bei der Sehbehindertenhilfe
A._
sowie ergänzend dazu von November 2014 bis Januar 2015 ein berufliches Arbeitstraining bei der Firma
C._
. Des Weiteren gewährte ihm die IV-Stelle Kostengutsprache für die entsprechenden sehbehindertentech
nischen Hilfsmittel (Urk. 7/23-50). Ab Mai 2015 durchlief der Versicherte die prakti
sche Ausbildungsvorbereitung beim Verein
D._
und begann im August 2015 in Begleitung einer sehbehindertenspezifischen Fachbe
ratung durch die Schule
E._
die Ausbildung an der
Handelsschule
F._
.
Mit Verfügung vom
6.
September 2016
wies
die IV-Stelle
mangels genügender Noten
eine weitere Kostengutspra
che
zur Finanzierung der Handelsschule ab
, worauf der Versicherte die Ausbildung abbrach
(Urk. 7/89
).
Schliesslich stellte der Versicherte am
8. bzw. am 24. Februar 2017 (Eingangsdatum)
bei der IV-Stelle
ein Gesuch
um Absolvierung einer
kaufmännische
n
Lehre im geschützten Rahmen (Urk. 7/91 und Urk. 7/94). In der Folge holte die IV-Stelle einen Bericht von
lic
. phil.
G._
, Fachpsychologe für Psychotherapie
,
(Urk. 7/98) sowie ein
en
Motivationsnachweis des Versicherten ein (Urk. 7/99-100). Nach einer dreitägigen Schnupperlehre im Juni 2017 erteilte die IV-Stelle dem Versicherten am 9. August 2017 eine Kostengutsprache für eine erneute erstmalige berufliche Ausbildung zum Kauf
mann bei der
H._
(
Urk.
7/109)
. Danach folgten weitere Kostengut
sprachen im Zusammenhang mit der Ausbildung
(Urk. 7/105-116, Urk. 7/118-140 und
Urk. 7/142-189). Daneben sprach ihm die IV-Stelle während der Einglie
derungsmassnahme mit Verfügung vom 18.
August 2017 ein (sogenanntes «kleines») Taggeld von Fr. 40.70 vom 7. August bis am 31
. Dezember 2017 zu (Urk. 7/117), d
essen Weiterausrichtung
die IV-Stelle
mit
Verfügung vom 19.
Januar 2018 für die Periode vom 1. Januar bis am 28. September 2018
(Urk. 7/141) und mit Verfügung vom 2. November 2018 für die Periode vom 29. September
2018
bis am
6. August 2020
veranlasste
(Urk. 2)
.
2.
Der Versicherte erhob am 6. Dezember 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2. November 2018 und beantragte, diese sei aufzuheben und ihm sei ein
höheres
Taggeld auszurichten (Urk. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerde
antwort vom
1
2.
Februar
2019 unter Beilage der
Stellungnahme
des Rechtsdiens
t
es vom 5.
bzw.
6.
Februar 2019
(Urk. 8)
die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Dies wurde
dem Beschwerdeführer am 18. Februar 2019 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
9).
3.
Auf Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten, wird soweit erforder
lich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Versicherte haben gemäss
Art.
22
des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche
rung (IVG)
während der Durchführung von Eingliederungsmassnahmen nach Art. 8 Abs. 3 Anspruch auf ein Taggeld, wenn sie an wenigstens drei aufeinander folgenden Tagen wegen der Massnahmen verhindert sind, einer Arbeit nachzu
gehen, oder in ihrer gewohnten Tätigkeit zu mindestens 50 % arbeitsunfähig (Art. 6
des
Bundesgesetz
es
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs
rechts
, ATSG
) sind (Abs. 1).
Gemäss Art.
22 IVG haben
Versicherte in der erstma
ligen beruflichen Ausbildung und Versicherte, die das 20. Altersjahr noch nicht vollendet haben und noch nicht erwerbstätig gewesen sind, Anspruch auf ein Taggeld, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit ganz oder teilweise einbüssen (Abs. 1
bis
). Das Taggeld besteht aus einer Grundentschädigung, auf die alle Versicherten Anspruch haben, und einem Kindergeld für Versicherte mit Kindern (Abs. 2).
1.2
Gemäss
Art.
23
IVG beträgt die Grundentschädigung 30 Prozent des Höchstbe
trages des Taggeldes nach Artikel 24 Absatz 1
(Fr.
122.10) für Versicherte, die das 2
0.
Altersjahr vollendet haben und ohne Invalidität nach abgeschlossener Aus
bildung eine Erwerbstätigkeit aufgenommen hätten (Abs.
2). Sie beträgt jedoch höchstens 30 Prozent
des Höchstbetrages des Taggelde
s nach Artikel 24 Absatz 1 (Fr.
122.10) für Versicherte in der erstmaligen beruflichen Ausbildung und für Versi
cherte, die das 20.
Altersjahr noch nicht vollendet haben und noch nicht erwerbstätig gewesen sind. Der Bundesrat setzt die Höhe der Grundentschädigung
für diese Personengruppe
nach Art.
22
der
Verordnung über die Invalidenversi
cherung (IVV)
fest
(Abs.
2
bis
).
1.3
Gemäss
Art.
22
IVV
entspricht das Taggeld
10 Prozent des Höchstbetrages des Taggeldes na
ch Artikel 24 Absatz 1 IVG (Fr.
40.70)
von Versicherten in der erst
maligen beruflichen Ausbildung sowie von Versicherten vor dem vollendeten 2
0.
Altersjahr, die noch nicht erwerbstätig gewesen sind und sich medizinischen Eingliederungsmassnahmen unterziehen
(Abs.
1)
. Bei Versicherten, die wegen ihrer Invalidität eine erstmalig
e
berufliche Ausbildung abbrechen und eine neue beginnen mussten, erhöht sich das Taggeld gegebenenfalls auf einen Dreissigstel des während der abgebrochenen Ausbildung zuletzt erzielten Monatseinkom
mens. Artikel 6 Ab
satz 2 bleibt vorbehalten (Abs.
2).
1.
4
Im Hinblick auf die unterschiedliche Höhe
des Taggeldes
ist es unerlässlich,
die Personengruppen
nach
Art.
23
Abs.
2 und Abs.
2
bis
IVG
voneinander abzugren
zen.
Mit der am
1.
August 2008
in Kraft getretenen Änderung des IVG wurde
Abs.
2 von
Art.
23 IVG geändert. In der bis zum
31. Juli 2008
gültig gewesenen Fassung von
Art.
23
Abs.
2 IVG
war vorgesehen, das
s
eine Mindestgarantie in der Höhe von 30 Prozent des Höchstbetrages
des Taggeldes nach Artikel 24 Absatz 1 IVG
(damals
:
Fr. 88.--)
für
alle
Personen mit kleinen Einkommen und für Nichterwerbstätige
galt.
Mit
der
seit
1.
August 2008
gültigen Version von
Art.
23
Abs.
2 IVG
besteht
diese Mindestgarantie nur noch
für
die Personen
gruppe der über 20-jährigen Versicherten, die eine (nicht von der IV finanzierte) Ausbildung abgeschlossen haben und dann einen invalidisierend
en Gesundheits
schaden erleiden.
Gleichzeitig wurde die Höhe des (sogenannten kleinen) Taggeldes für die Perso
nengruppe der Versicherten in der erstmaligen beruflichen Ausbildung
und
der
Versicherte
n
, die das 2
0.
Altersjahr noch nicht vollendet haben und noch
nicht erwerbstätig gewesen sind
, in
Abs.
2
bis
von
Art.
23 IVG geregelt
(
Botschaft des Bundesrates zur Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (
5.
Revision) vom 2
2.
Juni 2005 S. 4567).
2.
2.1
Mit der am 2. November 2018 ergangenen Verfügung für IV-Taggeld bejahte die Beschwerdegegnerin ein
en
weiter andauernden
Anspruch des Beschwerdeführers auf ein kleines Taggeld in der Höhe von
Fr.
40.70 (10% des maximalen UVG-Taggeldes) vom 2
9.
September 2018 bis am
6.
August 2020
(Urk. 2)
.
2.2
Der
Beschwerdeführer
machte jedoch
geltend, er habe am 2
8.
September 2018 sein 2
0.
Lebensjahr erreicht und sei davon ausgegangen, dass sich sein Taggeld ab diesem Zeitpunkt erhöhen würde, da ihm dies oft mitgeteilt worden sei.
Schliesslich befinde er
sich nicht aus eigenem Verschulden im Alter von 20 Jah
ren immer noch in Ausbildung. Nach Abschluss der Sekundarschule habe er ein Jahr lang die
A._
besucht. Trotz vieler Bemühungen sei es ihm nicht gelungen einen regulären Ausbildungsplatz zu finden. So habe er mit der Han
delsschule begonnen, obwohl er in einer sehr schlechten psychischen Verfassung gewesen sei. Seit dem Jahr 2012
befinde er sich nun in
psychologischer Behand
lung. Aufgrund
psychischer
Probleme sei es ihm nicht gelungen
,
die Handels
schule mit der nötigen Disziplin durchzuziehen und er habe diese abbrechen müssen. Im Jahr 2017 habe sich sein Gesundheitszustand stabilisiert und er und sein Psychologe hielten es
daher für möglich, dass er nun eine Ausbildung beginne
n
und abschliessen
könn
e
. Die IV-Stelle
habe
ihm
schliesslich
im Sommer 2017
den
Beginn einer
Lehre im geschützten Rahm
en
ermöglicht
. Es sei demnach nicht sein Verschulden, dass er sich jetzt noch in der Lehre befinde. Dies sei ein
deutig das Resultat seiner psychischen Probleme (Urk.
1).
2.3
Die Beschwerdegegnerin erwog in der Stellungnahme des Rechtsdienstes zur Beschwerdeantwort, dass für den Abbruch der Ausbildung nach dem ersten Schul
jahr im Sommer 2016 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit das eigene Ver
halten des Beschwerdeführers verantwortlich gewesen sei. Erst zum heutigen Zeitpunkt, als es um die nachteiligen finanziellen Konsequenzen des eigenen Ver
haltens in der Vergangenheit gehe, werde erstmals das entschuldigende Argument ausgeprägter psychischer Komponente ins Feld geführt. Es sei unbestritten, dass es für den Beschwerdeführer mit seiner Behinderung und der Lebenssituation nicht immer nur einfach gewesen sei. Ein psychisches Leiden, das ihn zum Abbruch und damit zur Verzögerung des Abschlusses gezwungen hätte, sei gestützt auf die gut dokumentierte Aktenlage aber nicht überwiegend wahr
scheinlich. Es bestehe nach dem Gesagten kein Anspruch auf den höheren Ansatz des kleinen Taggeldes (
Urk.
8).
3.
3.1
I
n
seinem Bericht vom 22. März 2017 führte
lic
. phil.
G._
aus, dass sich der Beschwerdeführer seit August 2013 bei ihm in Therapie befinde. Eine erste Periode der Therapie habe sich über den Zeitraum von August 2013 bis März 2015 erstreckt. Thematisch sei es vor allem um bedeutende Schwierigkeiten im Zu
sammenhang mit Schulmotivation und dem Schulabschluss gegangen (grosse
Motivationsproblem
e
/
depressive Verstimmungen/
Akzeptanzschwierigkeiten
gegen
über der
starken eigenen Sehbehinderung/
dem Kieferfehlwachstum). Seit dem
1.
September 2016 sei nun die zweite Periode am Laufen. Aktuell zeige sich der Beschwerdeführer bezüglich der erwähnten Themen deutlich verändert, offe
ner
und gereifter. Er entwerfe eine konkrete Sichtweise seiner Zukunft und wirke klar engagiert
,
die nächsten Schritte zur Erreichung seiner Ziele zu unternehmen und die entsprechende Durchhaltekraft zu entwickeln
(
Urk.
7/98).
3.2
Im Bericht vom 2
0.
November 2018 erhob
lic
. phil.
G._
, dass der Beschwerde
führer aufgrund einer angeborenen, selten
en Augenkrankheit (
Amelogenesis-
i
mperfecta
- und
Cone
–Rod-
Dystrophie
-Syndrom)
,
einem (inzwischen operativ korrigierten) Kieferfehlwachstum und an einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (
ICD-10:
F43.21) leide. Der Beschwerdeführer habe über län
gere Zeit Mühe gehabt, sich diesen erwähnten Einschränkungen und Problemen zu stellen. Es sei ihm nach seinem Schulabschluss (2015)
schwergefallen
, sein Leben zu organisieren und in den Griff zu bekommen. Traumatische Ereignisse in der Familie (die Mutter sei an einem Hirntumor erkrankt, der operativ entfernt werden musste), eine generelle Orientierungslosigkeit im Hinblick auf seine berufliche Ausbildung, grosse psychische Labilität bedingt durch die erwähnte depressive Reaktion (Adoleszenz, Cannabiskonsum, nicht förderliche soziale Kon
takte in der Peergroup) führte
n
dazu, dass der Beschwerdeführer in dieser Zeitpe
riode aus psychischen Gründen nicht in der Verfassung gewesen sei, seine Ausbildung mit der nötigen Kraft und Konsequenz voranzutreiben. Aufgrund seiner Behinderung und den damit verbunden
en
(inzwischen deutlich abgemil
derten) psychischen Problemen brauche der Beschwerdeführer mehr Zeit und Unterstützung als seine Altersgenossen, um den Beruf
sabschluss erfolgreich
bewältigen
zu können (Urk. 3).
4.
4.1
Aufgrund der Aktenlage leidet der
Beschwerdeführer
an einer angeb
orenen seltenen Augenkrankheit
.
Infolge
der damit verbundenen
Sehbeeinträchtigung
übernahm die IV-Stelle nach Abschluss der Sekundarschule B
im August 2014
die Kosten
für
ein Berufsvorbereitungsjahr bei der
Sehbehindertenhilfe
A._
sowie danach für seine
erstmalige
berufliche
Ausbildung an der
Handelsschule
F._
. Diese Ausbildung brach
d
er
Beschwerdeführer
jedoch nach einem Jahr im Sommer 2016
ab
.
In einem zweiten Anlauf begann er im Sommer 2017 eine neue
berufliche
Ausbildung zum Kaufmann bei der
H._
.
4.
2
Demnach ist die Ausgangslage so, dass
der Beschwerdeführer nicht unter die Per
sonengruppe von
Art.
23
Abs.
2 IVG fällt, da seine Invalidität nicht erst nach einer abgeschlossenen, nicht von der IV-Stelle finanzierten,
beruflichen
Ausbil
dung eintrat.
Somit fällt er unter die Personengruppe
der
Versicherten
in der erstmalig
e
n
beruflichen Ausbildung nach
Art. 23
Abs.
2
bis
IVG.
Dies hat zur
Folge, dass
er Anspruch auf das kleine Taggeld hat und
nicht auf die Mindestga
rantie von aktuell
Fr.
12
2
.1
0.
Die Höhe des kleinen Taggeldes bestimmt sich
nach
Art.
22
Abs.
1
IVV
i.V.m
Art.
23
Abs.
2
bis
IVG.
Da der Versicherte nach dem Abbruch der Handelsschule eine neue
erstmalige
berufliche
Ausbildung begann, bleibt noch zu klären, ob sich sein Taggeld
nun
nach
Art.
22
Abs.
2 IVV erhöht.
4.3
Gemäss den Akten
erzielte
der Beschwerdeführer
im ersten
Jahr an
der
Dr.
F._
Höheren Handelsschule
kein Einkommen. Somit kann sich sein Tag
geld nicht auf einen Dreissigstel des während der abgebrochenen Ausbildung zuletzt erzielten Monatseinkomme
ns erhöhen (
Art.
22
Abs.
2 IVV),
weshalb
an dieser
Stelle
offengelassen werden
kann
, ob der
Beschwerdeführer
die Handels
schule wegen seiner Invalid
ität abbrechen musste
.
5.
Demnach hat d
er Beschwerdeführer
keinen Anspruch auf den höheren Ansatz des kleinen Taggeldes nach
Art.
22
Abs.
2 IVV und erhält weiterhin das
Taggeld in der Höhe von Fr. 40.
7
0 nach
Art.
22
Abs.
1 IVV
i.V.m
.
Art.
23
Abs.
2
bis
IVG
.
Die
Beschwerde ist abzuweisen.
6.
Gestützt auf
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kanto
nalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verwei
gerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Ver
fah
rens
aufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzli
chen Rahmens (
Fr.
200.-- bis
Fr.
1'000.--) auf
Fr.
25
0.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.
Das Gericht
erkennt
:
1.
Die
Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
250
.-- werden
dem Beschwerdeführer
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
dem
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3
.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X._
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4
.