Decision ID: 4679ee13-7b88-5738-a9d7-9de07359032a
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
A.a Die Beschwerdeführerin verliess den Heimatstaat nach eigenen Angaben im Jahre 2001 und gelangte am 30. Mai 2001 illegal in die Schweiz, wo sie am selben Tag ein Asylgesuch stellte. Am 7. Juni 2001 fand die Befragung in der Empfangsstelle (...) (seit dem 1. Januar 2005: Empfangs- und Verfahrenszentrum) statt. Dabei machte die Beschwerdeführerin zu ihrer Person geltend, sie sei Kurdin, stamme aus dem Dorf B._ in der Provinz Karaman Maras. Zur  ihres Asylgesuches führte sie im Wesentlichen aus, sie sei in ihrer Heimat immer wieder festgenommen, geschlagen, vergewaltigt und nach ihren Brüdern befragt worden. Ihr Bruder C._. sei auf seinem Schulweg immer wieder von „Teams“ geschlagen worden. Ihre Mutter habe das verhindern wollen und sei dabei angefahren und getötet worden. Ihr Bruder C._ habe eine Beinverletzung davon getragen und sei seither behindert. Sie selbst sei immer wieder nach C._s Aufenthaltsort befragt worden, weil dieser in der Schule für die PKK gearbeitet habe, wo er deren Zeitung sowie deren Bücher verteilt habe.
A.b Mit Eingabe vom 20. Juni 2001 an das BFF verwies der  der Beschwerdeführerin auf deren spezielle Situation. Bei der Beschwerdeführerin handle es sich um eine Analphabetin, weshalb sie unter anderem nicht in der Lage sei, Ereignisse sauber strukturiert darzulegen. Ausserdem dürfte bei ihr als Folge der während der  in den Jahren 1998 oder 1999 erlittenen Folterungen und Vergewaltigungen eine posttraumatische Belastungsstörung vorliegen. Die Beschwerdeführerin sei deswegen bereits in der Türkei nach ihrer Haftentlassung in Behandlung gewesen. Diesbezüglich verweise er auf das beigelegte in türkischer Sprache abgefasste ärztliche Zeugnis vom 8. Februar 1999 sowie die entsprechende deutsche Übersetzung. Die Beschwerdeführerin leide unter verschiedenen gesundheitlichen  (Schlafstörungen, Alpträume, Konzentrationsschwierigkeiten, mangelnde Belastbarkeit). Der Anblick uniformierter Personen  sie, sie leide unter physischen Schmerzen im Kopf und in den . Die Befragung sei für die Beschwerdeführerin eine  gewesen, deshalb habe sie dort nicht vorbringen können, dass sie bereits in Deutschland ein Asylverfahren durchlaufen habe. Nach der Ablehnung ihres Asylgesuchs sei sie in die Türkei ausgeschafft
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worden. Bei der Ausschaffung habe sie die Befragungsprotokolle der deutschen Behörden mit sich geführt. Aus diesen sei hervorgegangen, dass sie in der Türkei für die PKK aktiv gewesen sei. Diese Protokolle seien bei der Einreise den türkischen Behörden in die Hände gefallen, woraufhin sie wiederholt festgenommen und im Rahmen dieser Festnahmen gefoltert und vergewaltigt worden sei. Ob in der Türkei ein gerichtliches Verfahren gegen sie laufe, wisse sie nicht. Sie wisse lediglich, dass sie bei den wiederholten Einvernahmen immer wieder nach ihrem Bruder C._, welcher sich in Deutschland für die PKK betätigt habe, befragt worden sei. Ausserdem sei sie gestützt auf die bei ihr sichergestellten Ermittlungsprotokolle immer wieder nach ihren eigenen Tätigkeiten für die PKK befragt worden. Die im laufenden Asylverfahren der Beschwerdeführerin geltend gemachten Asylgründe würden sich nur auf Sachverhalte beziehen, die sich nach ihrer Rückkehr in die Türkei im Jahre 1998 oder 1999 ereignet hätten. Angesichts der gesundheitlichen Probleme seiner Mandantin sowie bezüglich ihres Analphabetismus seien schnellstens entsprechende Abklärungen einzuleiten.
A.c Mit Eingabe vom 22. Oktober 2001 an das Migrationsamt des Kantons (...) liess die Beschwerdeführerin einen ärztlichen Bericht vom 16. Oktober 2001 der psychiatrischen Poliklinik des (...) sowie eine Erklärung über die Entbindung der zuständigen Ärzte von der ärztlichen Schweigepflicht vom 15. Oktober 2001 einreichen.
A.d Am 1. Februar 2002 hörte die zuständige kantonale Behörde die Beschwerdeführerin zu ihren Asylgründen an. Dabei machte die  im Wesentlichen geltend, sie habe bereits als  die PKK in ihrem Dorf unterstützt und sei deshalb von den heimischen Behörden verhaftet und vergewaltigt worden. In den  Jahren habe sie sich in Deutschland aufgehalten, wo sie ihr  Asylgesuch gestellt habe. Während ihres Aufenthalts in  sei ihre Mutter in der Türkei von den türkischen Sicherheitskräften umgebracht worden, als sie ihren Sohn C._, der kurdische Zeitschriften und Plakate bei sich gehabt habe, von der Schule habe abholen wollen. Nach der Ablehnung ihres Asylgesuches sei sie von den deutschen Behörden im Jahre 1999 zwangsweise in die Türkei zurück geschafft worden. Bei ihrer Ankunft im Flughafen von Istanbul sei sie sogleich festgenommen und mehrere Monate inhaftiert worden. Während ihrer Haft sei sie geschlagen und vergewaltigt worden. Es sei auch zu einer Gerichtsverhandlung gekommen. Bei der
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Gerichtsverhandlung sowie bei den Verhören während der Haft sei gegen sie der Vorwurf erhoben worden, in Deutschland zugunsten der PKK exilpolitisch agiert und damit den Ruf der Türkei beschädigt zu haben. Im Zusammenhang mit den politischen Tätigkeiten ihres Bruders C._ sei auch der Tod ihrer Mutter zur Sprache gekommen. Nach einer vorübergehenden Freilassung sei sie erneut mehrere Male auf den Polizeiposten von (...) geholt und dort befragt sowie vergewaltigt worden. Schliesslich habe ihr Vater ihre Ausreise beschlossen und organisiert. Irgendwann im Verlauf des Jahres 2001 habe sie die Türkei in Richtung Schweiz verlassen. Die Schweiz habe sie bereits gekannt, nachdem sie ihre hier ansässige Schwester im Jahre 1999 zwei Monate lang besucht habe. Für diesen Besuch habe sie ein Touristenvisum besessen, welches drei Monate gültig gewesen sei.
B. Das BFF ersucht mit Telefax vom 27. Juni 2002 das Ausländeramt D._ um Akteneinsicht in die damaligen Asylakten der Beschwerdeführerin. Dieses kam dem Ersuchen noch am gleichen Tag nach.
C.
C.a Mit Schreiben vom 21. Juli 2003 forderte das BFF den  der Beschwerdeführerin gestützt auf deren Mitwirkungspflicht und unter Hinweis auf die Säumnisfolge auf, bis am 21. August 2003 folgende Dokumente nachzureichen: Befragungs- und , die Anklageschrift, gerichtliche Zwischenbeschlüsse, das , eine Haftbestätigung, Haftbefehl. Gleichzeitig wurde auf den Umstand hingewiesen, wonach die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Tätigkeit für die PKK nach ihrer Rückkehr in die , aus Akten der deutschen Behörden nicht hervorgehe. Dies  ihrer Darstellung, wonach sie nach ihrer Rückkehr in die  festgenommen worden sei, weil man die Anhörungsprotokolle aus Deutschland bei ihr gefunden habe und aus diesen ihr Engagement für die PKK hervorgegangen sein solle.
C.b Mit Eingabe vom 21. August 2003 ersuchte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin um Erstreckung der Frist. Zumindest solle in den nächsten Wochen zugewartet werden, bevor ein Entscheid in  Sache gefällt werde. Die in diesem Zeitpunkt eintreffenden  könnten im Rahmen von Art. 32 Abs. 2 des Bundesgesetzes
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vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) berücksichtigt werden. Parallel dazu reichte er zwei Fotos der Beschwerdeführerin sowie eine Ausgabe der E._ vom 23. März 2003 ein, auf deren Frontseite die Beschwerdeführerin abgelichtet sei und präzisierte, bei den bei der Beschwerdeführerin gefundenen Anhörungsprotokollen habe es sich um Ermittlungsakten aus Deutschland, nicht aber um Asylakten gehandelt.
D. Das Bundesamt stellte mit Verfügung vom 30. März 2004 - eröffnet am 7. April 2004 - fest, die Beschwerdeführerin erfülle die  nicht und lehnte das Asylgesuch ab. Gleichzeitig ordnete es die Wegweisung der Beschwerdeführerin aus der Schweiz und den Vollzug an.
E. Mit Beschwerde vom 7. Mai 2004 an die damalige Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) liess die Beschwerdeführerin die  der vollständigen Akteneinsicht in die Asylakten beantragen.  sei ihr Einsicht in die Aktenstücke A3/1, A4/1, A14/22, A17/ 1 und A18/ 1 zu gewähren. Es sei ihr nach gewährter Akteneinsicht eine angemessene Frist zur Einreichung einer Beschwerdeergänzung anzusetzen. Es sei die Verfügung des BFF vom 30. März 2004  und es sei die Sache zur Feststellung des vollständigen und richtigen Sachverhaltes und zur Neubeurteilung an das BFF . Eventuell sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, es sei die Flüchtlingseigenschaft der Beschwerdeführerin festzustellen und es sei ihr in der Schweiz Asyl zu gewähren. Eventuell sei die  des Vollzugs der Wegweisung festzustellen. Auf die  wird, soweit entscheidwesentlich, in den Erwägungen .
F.
F.a Die damals zuständige Instruktionsrichterin der ARK forderte die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 17. Mai 2004 unter Hinweis auf die Säumnisfolge auf, bis am 3. Juni 2004 einen  im Betrag von Fr. 600.-- zu leisten.
F.b Mit Eingabe vom 3. Juni 2004 liess die Beschwerdeführerin unter Beilage einer Fürsorgebestätigung (...) vom 24. Mai 2004 beantragen, es sei auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten und
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die Beschwerdeführerin sei von der Bezahlung der Verfahrenskosten zu befreien.
F.c Antragsgemäss wurde mit Zwischenverfügung vom 14. Juni 2004 auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtet und festgestellt, über das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege werde im Endentscheid befunden.
G. Mit Vernehmlassung vom 16. Juni 2004 beantragte das BFF die  der Beschwerde. Bezüglich der beantragten Akteneinsicht in die Aktenstücke A3/1, A4/1, A14/22 stimmte das BFF nachträglich der  der Aktenstücke A3/1 sowie A14/22 zu. Bei der Akte A3/1 handle es sich um eine Aktennotiz der Empfangsstelle, in der im Wesentlichen festgehalten werde, die Beschwerdeführerin solle von einem  befragt werden. Bei der Akte14/22 handle es sich um das  der Beschwerdeführerin im Rahmen ihres in  durchlaufenen Asylverfahren, welches sie eigentlich besitzen . Beim Aktenstück A4/1 handle es sich um ein internes Triagenblatt, welches nie ediert werde. Daran werde auch im vorliegenden Fall .
H. Am 7. Juli 2004 liess die Beschwerdeführerin einen ärztlichen Bericht der Psychiatrischen Universitätspoliklinik (...) vom 22. Juni 2004 .
I. Mit Zwischenverfügung vom 12. Juli 2004 wurde der  die Vernehmlassung des BFF vom 16. Juni 2004 zur Kenntnis  und Akteneinsicht in die Aktenstücke A3/1, A14/22 sowie A17/1 gewährt. Gleichzeitig erhielt die Beschwerdeführerin die Gelegenheit, bis am 27. Juli 2004 eine Beschwerdeergänzung einzureichen.
J. Am 27. Juli 2004 liess die Beschwerdeführerin nach der Gewährung der weiteren Akteneinsicht eine Beschwerdeergänzung einreichen und erklärte, aus den ihr nun vorliegenden Akten aus Deutschland ergebe sich, dass nur ein Teil der Akten des mehrere Jahre dauernden  in Deutschland vorlägen. Sie berief sich auf ihren bereits unter „Art. 7“ ihrer Rechtsmitteleingabe vom 7. Mai 2004 gestellten An-
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trag, dass sämtliche Asylakten bei den deutschen Behörden zu  seien und beantragte erneut die Edierung dieser Akten.
K. Die damals zuständige Instruktionsrichterin der ARK erkundigte sich mit Schreiben vom 29. Juli 2004 beim Ordnungsamt D._, ob die Beschwerdeführerin gegen den Entscheid des Bundeamtes vom 17. Juni 1996 eine Beschwerde erhoben habe und ob es im Rahmen dieses Beschwerdeverfahrens nochmals zu einer Anhörung gekommen sei. Sollten die entsprechenden Akten vorhanden sein, bat sie um deren Zustellung sowie andernfalls um eine entsprechende Mitteilung.
L. Mit Schreiben vom 11. August 2004 teilte das Ordnungsamt D._ mit, dass sie über keine entsprechenden Unterlagen  und verwies unter Nennung der Verfahrensnummer an das  für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge in F._.
M. Am 16. August 2004 wandte sich die damals zuständige  an das Bundesamt für die Anerkennung ausländischer , welches mit Eingabe vom 31. August 2004 mitteilte, auch bei  sei kein Anhörungsprotokoll der Beschwerdeführerin aktenkundig.
N. Mit Zwischenverfügung vom 4. Februar 2005 wurde der  Einsicht in das Schreiben des Bundesamtes für die  ausländischer Flüchtlinge vom 31. August 2004 (Aktenstück A30/6) samt Beilagen gewährt. Gleichzeitig erhielt sie die Gelegenheit, sich bis am 18. Februar 2005 dazu zu äussern.
O.
O.a Die Beschwerdeführerin liess mit Eingabe vom 18. Februar 2005 um Erstreckung der Frist um drei Wochen ersuchen, da sich ihr Rechtsvertreter an ihren damaligen Rechtsvertreter gewandt und ihn beauftragt habe, vollständige Einsicht in die Akten des  zu erlangen und ihm das nachträgliche Anhörungsprotokoll und den vollständigen Bescheid vom 9. Juni 1999 beizubringen.
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O.b Mit Zwischenverfügung vom 4. März 2005 wurde das  abgelehnt.
P. Am 7. März 2005 erklärte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, er habe die finanziellen Aspekte der Aktenherausgabe aus  mit dem damaligen Anwalt der Beschwerdeführerin geregelt, und er gehe davon aus, die entsprechenden Akten im Laufe der nächsten Tage zu erhalten.
Q. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin teilte mit Eingabe vom 10. März 2005 mit, er habe am 9. März 2005 die gewünschten Akten aus Deutschland erhalten. In der Beilage befand sich ein  vom 17. Dezember 1998 des Verwaltungsgerichts G._  ein Schreiben vom 2. Februar 1999 an die Beschwerdeführerin von ihrem damaligen Anwalt.
R. Das BFM hielt mit Vernehmlassung vom 4. Mai 2006 zur Frage der Prüfung einer schwerwiegenden Notlage am angeordneten Vollzug der Wegweisung fest.
S.
S.a Mit Zwischenverfügung vom 5. Mai 2006 wurde der  die Gelegenheit gegeben, sich diesbezüglich bis zum 22. Mai 2006 zu äussern.
S.b Die Beschwerdeführerin replizierte mit Eingabe vom 22. Mai 2006 fristgerecht und ersuchte gleichzeitig um Ansetzung einer Frist zur Einreichung eines aktuellen Arztzeugnisses. Gleichzeitig reichte die Beschwerdeführerin diverse Referenzschreiben und Kursbestätigung sowie eine Eintrittskarte der Newroz-Feier vom 5. April 2004 sowie die Seite 11 der E._ vom 18. Oktober 2003 im Original zu den Akten und machte erstmals subjektive Nachfluchtgründe geltend. Es sei darauf hinzuweisen, dass sie sich auch in der Schweiz für die  der Kurden einsetze. Sie habe an mehreren Veranstaltungen wie beispielsweise der Newroz-Feier vom 5. April 2005 und an einem Hungerstreik im Jahre 2003 teilgenommen. Im beigelegten  werde ausführlich über diesen Hungerstreik berichtet. Auf
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dem Zeitungsfoto sei sie in der ersten Reihe deutlich zu erkennen, und dadurch auch für die türkischen Sicherheitskräfte identifizierbar.
S.c Antragsgemäss wurde die Beschwerdeführerin mit  vom 15. Juni 2006 aufgefordert, das in Aussicht gestellte aktuelle Arztzeugnis sowie eine Erklärung über die Entbindung der  Ärzte von der Schweigepflicht gegenüber den Asylbehörden bis am 30. Juni 2006 einzureichen.
S.d Am 23. Juni 2006 liess die Beschwerdeführerin einen Arztbericht vom 9. Juni 2006 fristgerecht einreichen.
T. Mit Eingabe vom 13. Juli 2007 an das Bundesverwaltungsgericht  der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin ein Ausstandsbegehren gegen den vorsitzenden Richter, welches mit Urteil des  vom 14. Februar 2008 abgewiesen wurde.
U.
U.a Mit Eingabe vom 21. Februar 2008 beantragte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin mit Verweis auf das Ausstandsverfahren, das Urteil vom 14. Februar 2008 und die dadurch eingetretene  die Ansetzung einer angemessenen Frist zur ergänzenden  bezüglich des aktuellen Sachverhalts.
U.b Der Beschwerdeführerin wurde mit Zwischenverfügung vom 27. Februar 2008 Frist bis zum 13. März 2008 zur Einreichung einer  gewährt.
U.c Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin liess sich mit  vom 13. März 2008 insofern vernehmen, als er um Gewährung  Frist zur Einreichung eines aktuellen Arztzeugnisses (das letzte Artzeugnis datiere vom 9. Juni 2006 und sei daher nicht mehr aktuell) bezüglich der psychischen gesundheitlichen Probleme der  ersuchte und beantragte, im Rahmen einer  sei der Vertrauensanwalt der Beschwerdeführerin oder ein anderer Anwalt in der Türkei zu kontaktieren, der über die geltend gemachte Verhaftung der Beschwerdeführerin in der Türkei Näheres  könnte.
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U.d Mit Zwischenverfügung vom 2. April 2008 wurden die  Anträge abgewiesen. Gleichzeitig wurde die  unter Hinweis auf die Säumnisfolge aufgefordert, sich bis zum 17. April 2008 zu ihrem Klagerückzug und dem Aktenstück A30/6 (Antwort des Bundesamtes für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 31. August 2004 auf die Anfrage der ARK vom 16. August 2006) zu äussern.
U.e Am 17. April 2008 liess sich die Beschwerdeführerin diesbezüglich fristgerecht vernehmen.
U.f Am 9. Juni 2008 reichte die Beschwerdeführerin einen ärztlichen Bericht der Universitären Psychiatrischen Dienste (...) (UPD) (...) vom 28. Mai 2008 ein und beantragte, die Akten und der Arztbericht seien dem BFM zu einer Zusatzvernehmlassung zuzustellen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat am 1. Januar 2007 die  der bei der ARK am 31. Dezember 2006 hängigen Verfahren übernommen. Das neue Verfahrensrecht ist anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
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1.3 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Die  ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung. Die Beschwerdeführerin ist daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1, 50 und 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3.
3.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 AsylG).
3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
4.
4.1 In der Beschwerde wird unter anderem geltend gemacht, das BFF habe bei der Sachverhaltsabklärung schwere Fehler begangen. Ohne die entsprechenden Sachverhaltsabklärungen (deutsche Asylakten, medizinisch-psychiatrisch Abklärungen) könne das Asylgesuch der Beschwerdeführerin gar nicht korrekt beurteilt werden, deshalb recht-
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fertige sich die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die  der Sache an die Vorinstanz. Mit der Rückweisung an die  sei die verbindliche Weisung an das BFF zu erteilen, die  deutschen Asylakten zu beschaffen. Dem BFF sei ferner die Weisung zu erteilen, dass bezüglich der Gesundheitssituation der Beschwerdeführerin und bezüglich der Ursachen ihrer Erkrankung, der Frage der Behandlungsbedürftigkeit sowie der Reisefähigkeit ärztliche Berichte einzuholen seien. Allenfalls müsse die ARK den vollständigen und rechtserheblichen Sachverhalt feststellen. Dazu sei es unabdingbar, die gesamten Asylakten der Beschwerdeführerin aus Deutschland anzufordern. Auch sollte die Beschwerdeführerin die Gelegenheit erhalten, ausführliche psychiatrische Berichte einzureichen. Die ARK sollte ausserdem die deutschen Asylakten umgehend der Beschwerdeführerin zur Einsichtnahme und zur Meinungsäusserung vorlegen. Der Vater der Beschwerdeführerin habe im letzten Sommer durch deren türkischen Anwalt erfahren, dass die Beschwerdeführerin im siebten Monat des Jahres 1999, als sie von Deutschland zurückgekehrt sei, tatsächlich in Istanbul verhaftet worden sei. Weitergehende Informationen hätten zu dieser Verhaftung nicht beschafft werden können. Deshalb werde in diesem Zusammenhang der Antrag auf eine Botschaftsanfrage gestellt.
4.2 Hierzu ist festzuhalten, dass die behördliche Untersuchungspflicht im Asylverfahren (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG) nicht  gilt, sondern eng mit der Mitwirkungspflicht der  im Sinne von Art. 8 Abs. 1 AsylG korreliert. Für das  besteht insbesondere keine Pflicht, über die Vorbringen der Beschwerdeführenden Seite hinaus den Sachverhalt vollkommen neu zu erforschen, sondern es kann sich vielmehr darauf , die Stichhaltigkeit der betreffenden Vorbringen zu prüfen, es sei denn, bereits die vorinstanzlichen Akten oder aber die Ausführungen in der Beschwerdeschrift legten zusätzliche Abklärungen zum  nahe (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der ARK [EMARK] 1995 Nr. 23 E. 5a S. 222 f., BGE 110 V 52 f., Verwaltungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 61 [1997] Nr. 31 E. 3.3.3., ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des , 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 674 f.; ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER,  Verwaltungsrecht, 4. Aufl., Zürich 2002, Rz. 1625).
4.3 Im vorliegenden Fall hat die Beschwerdeführerin verschiedene ärztliche Berichte (vom 8. Februar 1999, vom 16. Oktober 2001, vom
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22. Juni 2004, vom 6. Juni 2006, vom 28. Mai 2008) eingereicht. Nach einem entsprechenden Briefwechsel der damals zuständigen  der ARK mit dem Bundesamt für die Anerkennung  Flüchtlinge in F._ (D) teilte dieses mit Eingabe vom 31. August 2004 mit, auch bei ihnen sei kein Anhörungsprotokoll der Beschwerdeführerin aktenkundig. Dem Schreiben waren diverse Unterlagen in Kopie beigelegt (Aktenstück A30/6). Am 4. Februar 2005 wurde der Beschwerdeführerin Akteneinsicht in dieses Schreiben und die beigelegten Unterlagen sowie diesbezüglich das rechtliche Gehör gewährt. Am 2. April 2008 wurde die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf die Säumnisfolge aufgefordert, sich innert Frist zu ihrem Klagerückzug in Deutschland und dem Aktenstück A30/6 zu äussern. Im Verlauf des mittlerweile vierjährigen Beschwerdeverfahrens wurden ausserdem die jeweiligen Fristerstreckungsgesuche der Beschwerdeführerin im Sinne eines Entgegenkommens überwiegend gutgeheissen. Demnach kann von einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes nicht die Rede sein. Auch stand der Beschwerdeführerin beziehungsweise ihrem Vertreter genügend Zeit für ergänzende Eingaben oder Angaben im Sinne von Art. 32 Abs. 2 VwVG zur Verfügung, wovon der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin denn auch Gebrauch machte (vgl. unter anderem die Eingaben vom 7. und 10. März 2005 sowie die Eingabe vom 9. Juni 2008). Demnach kann nicht von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs die Rede sein. Die Anträge auf Durchführung einer Botschaftsanfrage sowie auf Rückweisung der Sache an das BFM zur vollständigen und richtigen Abklärung des Sachverhalts sind deshalb abzuweisen.
5.
5.1 Das BFF hielt in der angefochtenen Verfügung fest, dass die  der Beschwerdeführerin weder den Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG noch denjenigen an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsyG genügten. Vorbringen seien  dann nicht hinreichend begründet, wenn sie in wesentlichen Punkten zu wenig konkret, detailliert und differenziert dargelegt  seien und somit den Eindruck vermittelten, dass die  das Geschilderte nicht selbst erlebt habe. Vorbringen seien dann unglaubhaft, wenn sie in wesentlichen Punkten im Widerspruch zu der allgemeinen Erfahrung oder der Logik des Handelns stünden.
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5.1.1 Die Beschwerdeführerin habe geltend gemacht, schon in ihrer Jugend im Dorf die PKK unterstützt zu haben und deshalb von den heimischen Sicherheitskräften verfolgt worden zu sein. Aus diesem Grund habe sie sich auch nach Deutschland abgesetzt und dort ein Asylgesuch eingereicht. Nach dem negativen Asylentscheid sei sie von den deutschen Behörden in die Türkei abgeschoben worden. Dort sei es zu mehreren, teilweise längeren Festnahmen und zur Eröffnung  Strafverfahrens gegen sie gekommen, weil man ihr die Ausübung exilpolitischer Aktivitäten zu Gunsten der PKK vorgeworfen habe. Bei diesen Festnahmen sei sie wiederholt schwer misshandelt worden. Diesbezüglich sei festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin bereits im Rahmen ihres ersten Asylgesuchs in Deutschland keine glaubhafte, asylrelevante Verfolgung habe darlegen können. Da die deutschen Asylbehörden weitgehend die gleiche Asylpraxis wie die Schweiz  und bei der Glaubhaftigkeitsprüfung der Asylvorbringen die gleichen oder ähnliche Kriterien anwenden würden, übernehme das BFF deren Einschätzung der Verfolgungslage der Beschwerdeführerin bis zu ihrer zwangsweisen Rückschaffung in die Türkei.
5.1.2 Was die angeblich mit Misshandlungen verbundenen  und die Eröffnung eines Strafverfahrens gegen die  nach ihrer Rückkehr in die Türkei betreffe, gelte es darauf zu verweisen, dass die Beschwerdeführerin trotz entsprechender  des BFF von 21. Juli 2003 bis heute keines der von ihr  Beweismittel wie z.B. eine Anklageschrift, eine Haftbestätigung oder ein Urteil habe einreichen können, wie dies aufgrund des von ihr geschilderten Vorgehens der türkischen Behörden hätte möglich sein sollen. Die im Schreiben vom 21. August 2003 geäusserte  ihres Rechtsvertreters, wonach es dem Vater seiner Mandantin nicht möglich sei, die gewünschten Dokumente zu beschaffen, ohne sich selbst massiv zu gefährden, sei nicht stichhaltig. Die umfassende Erfahrung des BFF mit türkischen Asylsuchenden zeige nämlich, dass es sehr wohl zumutbar und möglich sei, ohne Risiko die  Gerichtsdokumente zu beschaffen. Aus dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin bis heute nicht in der Lage gewesen sei, eines oder mehrere der verlangten Dokumente beizubringen, sei zu schliessen, dass die gewünschten Beweismittel gar nicht existierten und dementsprechend die damit geltend gemachte Verfolgung  sei.
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5.1.3 Diese Einschätzung werde durch die weiteren  und realitätsfremden Aussagen der Beschwerdeführerin  erhärtet. So sei zum Beispiel nicht klar, weshalb die türkischen  nur die Beschwerdeführerin und nicht auch ihren Vater als  verfolgt haben sollen, um etwas über den Verbleib ihrer Brüder zu erfahren. Im Weiteren habe die Beschwerdeführerin behauptet, von der Polizei in Karaman Maras mitgenommen und vergewaltigt worden zu sein. Sie habe auch angegeben, dass die Polizisten ihr gedroht hätten, ja niemandem etwas von ihrer  zu erzählen. Andererseits sollen den Schilderungen der Beschwerdeführerin zufolge die gleichen Polizisten sie völlig nackt aus der Haft entlassen und zu Fuss nach Hause geschickt haben. Eine solche Vorgehensweise der Behörden würde jedoch zwangsläufig eine grosse Publizität dieses Falles zur Folge haben, die unvereinbar mit dem Versuch wäre, die polizeilichen Übergriffe zu verheimlichen. Derart realitätsfremde Schilderungen legten den Schluss nahe, dass sich die Beschwerdeführerin mit diesen Vorbringen auf einen konstruierten Sachverhalt und nicht auf tatsächlich Erlebtes beziehe. Es erübrige sich daher auf die zahlreichen weiteren Unglaubhaftigkeitselemente in den Angaben der Beschwerdeführerin näher einzugehen.
5.1.4 An dieser Beurteilung könnten auch die von der  eingereichten Beweismittel nichts ändern. Der von der  zu den Akten gegebene Zeitungsartikel beziehe sich nämlich nicht auf sie persönlich und berichte im Übrigen über in  durchgeführte Nevroz-Feierlichkeiten, die selbst in der Türkei in der Regel nicht mehr verboten seien. Die eingereichten Fotos zeigten die Beschwerdeführerin u.a. bei einer Beerdigung eines Landsmannes und allein in einer deutschen Stadt, eingekleidet in die Farben der PKK. Diese Bilder seien jedoch nicht geeignet, einen plausiblen Anlass für eine asylrelevante Verfolgung der Beschwerdeführerin im Fall  Rückkehr in die Türkei zu begründen. Das Gleiche gelte für das eingereichte Arztzeugnis der psychiatrischen Poliklinik des (...), das gestützt auf ihre Verfolgungsvorbringen bei der Beschwerdeführerin eine posttraumatische Belastungsstörung festgestellt habe. Dieser Arztbericht könne vor dem Hintergrund obiger Darlegungen höchstens eine psychische Störung der Beschwerdeführerin, nicht aber die von ihr dafür geltend gemachten Ursachen belegen. Insgesamt könne nicht geglaubt werden, dass die Beschwerdeführerin in der von ihr ge-
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schilderten Art und Weise von den türkischen Behörden verfolgt worden sein solle.
5.1.5 Darüber hinaus seien Befürchtungen, künftig staatlichen  ausgesetzt zu sein, nur dann asylrelevant, wenn begründeter Anlass zur Annahme bestehe, dass sich die Verfolgung mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit und in absehbarer Zukunft verwirklichen werde. Die Beschwerdeführerin habe zur Untermauerung ihrer Asylbegründung eine Verfügung des BFF vom 10. Januar 2002 zu den Akten gegeben, in der einem ihrer Cousins (...) Asyl gewährt worden sei. Die Beschwerdeführerin beziehe sich in ihrer Asylbegründung auch auf einen Bruder, der sich in der Türkei politisch betätigt haben solle und der jetzt in Deutschland lebe. Dabei sei festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin gestützt auf obige Darlegungen nicht habe glaubhaft machen können, in der Vergangenheit einer asylrelevanten Verfolgung ausgesetzt gewesen zu sein. Demzufolge könne sie gestützt auf die Aktenlage und ihre Aussagen auch für die Zukunft im Hinblick auf eine allfällige Rückkehr in die Türkei keine ausreichend begründete Furcht vor einer asylrelevanten (Reflex-) Verfolgung geltend machen.
5.2 Die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte  kann unter anderem aufgrund der wenig begründeten  der Ereignisse nicht geglaubt werden. Die gesamte  wirkt plakativ und die einzelnen Ausführungen rudimentär und abstrakt. Bei beiden Anhörungen schilderte sie die erlittenen  äusserst knapp. Auch auf die entsprechenden Nachfragen antwortete sie nur knapp oder ausweichend. So beantwortete die  die Frage, wie der Raum ausgesehen habe, in dem sie auf dem Polizeiposten von (...) zwei Wochen verbracht haben will, mit „Es war ein dunkler Raum“ (vgl. A12/S. 9). Auf weitere Nachfragen gab sie kurze Hinweise über dessen karge Möblierung zu Protokoll (vgl. ebd.). Sie verzichtete aber nicht nur darauf, den Raum in irgendeiner Form näher zu beschreiben (beispielsweise kalt, überheizt, sauber, vernachlässigt, spezieller Geruch), sondern sie war auch zu keiner differenzierten und anschaulichen Darstellung ihrer damaligen inneren Befindlichkeiten im Stande. Aus ihren protokollierten Aussagen geht nicht hervor, ob sie Angst hatte, mutlos war oder allenfalls sogar gewisse Hoffnungsschimmer hegte, noch sind ihre Aussagen sonst in irgendeiner Weise von einer subjektiven Sichtweise geprägt. Bereits während ihres Asylverfahrens in Deutschland konnte die Beschwerde-
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führerin auf Nachfragen, wie sie gefoltert worden sei, keine  schildern (vgl. A14/Protokoll der Anhörung vom 9. Mai 1996 durch das Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge, S. 9 f). So wurde denn auch im Bescheid vom 17. Juni 1996 des  für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge unter anderem , der Sachvortrag der Beschwerdeführerin erscheine als eine stereotype Wiederholung ähnlicher Ereignisse, denen in der Presse breiter Raum gewidmet worden sei, ohne echten Bezug zur Beschwerdeführerin (vgl. A14/S. 4). Dieser Einschätzung kann sich das Bundesverwaltungsgericht anschliessen. Auch die dem vorliegenden Verfahren zugrundeliegende Sachverhaltsdarstellung ist sehr einfach gehalten und mit der erfahrungsgemäss um ein Vielfaches komplexeren Wirklichkeit in keiner Art und Weise zu vereinbaren. Bei der kantonalen Anhörung wurde die Beschwerdeführerin denn auch darauf hingewiesen, dass es wichtig sei, dass sie mehr über die geltend gemachten Vergewaltigungen sage (vgl. A12/S. 9) beziehungsweise, dass es sehr gut wäre, wenn sie mehr erzählen könnte (vgl. A12/S. 10). Dass sie diesen Aufforderungen nicht nachkam, lässt sich auch nicht im Kontext mit den bekannten soziokulturellen Strukturen in der Türkei erklären. Die Befragung wurde von einem Frauenteam durchgeführt. Die Befragerin zeigte der Beschwerdeführerin mehrmals ihre Empathie (A12/S. 9 f.) und ermutigte sie, Näheres zu Protokoll zu geben. Da die Beschwerdeführerin nicht nur darauf verzichtete, sondern sich nicht einmal über die für sie aus den Übergriffen resultierenden Scham- sowie Ohnmachtsgefühle äusserte, sind die geltend gemachten Übergriffe als unglaubhaft einzustufen.
5.3 Die Zweifel am Wahrheitsgehalt der Aussagen der  werden jedoch auch noch aus anderen Gründen erhärtet.
5.3.1 Das von der Beschwerdeführerin in Deutschland angestrengte erste Asylverfahren wurde aktenkundig am 26. April 1999 als  abgeschlossen beziehungsweise das (zweite) Asylverfahren durch den Rückzug der Klage durch die Beschwerdeführerin mit  Beschluss vom 12. Oktober 1999 eingestellt (vgl. A30/S. 6). Den Beschwerdeeingaben ist kein nachvollziehbarer Grund für  Klagerückzug zu entnehmen. Entgegen dem Einwand in der  vom 17. April 2008 können daraus durchaus Rückschlüsse  der Glaubhaftigkeit ihrer in Deutschland deponierten  gezogen werden. Ein Klagerückzug widerspricht der Interessenla-
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ge einer tatsächlich verfolgten Person, die jedes ordentliche und  Rechtsmittel ergreifen dürfte, um der zwangsweisen Rückkehr in den Verfolgerstaat zu entgehen. Der Klagerückzug der  ist - neben dem negativen Ausgang ihres deutschen Asylverfahrens - ein weiteres gewichtiges Indiz für die  der geltend gemachten Fluchtgründe für den Zeitraum bis zur  in Deutschland im April 1996. Schliesslich verwirkte die  mit diesem Schritt ihr Bleiberecht in dem Staat, in dem sie vor angeblicher Verfolgung geflüchtet war und wurde in der Folge mit dem Vollzug der Wegweisung in den „Verfolgerstaat“ . Kommt hinzu, dass sie anlässlich der  vom 7. Juni 2001 tatsachenwidrige Aussagen über ihren  machte und vorbrachte, seit ihrer Geburt bis im April 2001  in der Türkei gehabt zu haben (vgl. A1/S. 1), ihr Asylverfahren in Deutschland indes verschwieg (vgl. A1/ S. 5 f.), was zusätzlich gegen die Glaubhaftigkeit der vorgebrachten "Vorfluchtgründe" spricht.
5.3.2 Gemäss Akten erfolgte am 13. Juli 1999 die Ausschaffung der Beschwerdeführerin aus Deutschland in die Türkei. Die in der Eingabe vom 20. Juni 2001 an die Vorinstanz behaupteten Folterungen und Vergewaltigungen sind, soweit sie sich im Jahr 1998 abgespielt haben sollen, schlicht tatsachenwidrig, hielt sich doch die  damals in Deutschland auf. Dass die Beschwerdeführerin nach  Ausschaffung am 13. Juli 1999 in die Türkei asylrelevanten  ausgesetzt gewesen sein soll, ist unglaubhaft. So brachte sie anlässlich der kantonalen Anhörung vor, unmittelbar bei ihrer Ankunft im Flughafen von Istanbul festgenommen, in der Folge mehrere  inhaftiert und vor Gericht gebracht worden zu sein (vgl. A12/S. 5, 8, 11). Während dieser angeblichen Haft will die Beschwerdeführerin gefoltert und vergewaltigt worden sein. Vor diesem Hintergrund  schwerster Verfolgung ist es aber ungereimt, dass die  nach eigenen Aussagen (nach der Haftentlassung) im Jahre 1999 sich zwei Monate lang als Touristin in der Schweiz aufhielt, dabei kein Asylgesuch stellte und in die Türkei und somit in den angeblichen Verfolgerstaat zurückkehrte (vgl. A1/S. 6). Diese Heimreise spricht  die geltend gemachte Verfolgung nach der Rückkehr aus .
5.3.2.1 Bei dieser Sachlage entbehrt das Vorbringen, die  in den Schilderungen der Beschwerdeführerin seien auf ihre mangelnde Schulbildung zurückzuführen, jeglicher Grundlage. Der
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Vergleich mit anderen Asylbewerbern in ähnlichen Situationen, die sich wie die Beschwerdeführerin als Analphabeten bezeichnen und nur über eine äusserst geringe Schulbildung verfügen, zeigt, dass auch solche Personen in der Lage sind, widerspruchsfrei auszusagen,  sie wirklich Erlebtes wiedergeben.
5.3.2.2 Gegen die geltend gemachte Verfolgung lässt auch der  schliessen, dass die Beschwerdeführerin gemäss eigenen  im gleichen Jahr (nämlich 1999 und folglich nach der  durch die deutschen Behörden) in (...) einen Reisepass beantragt und ohne nennenswerte Probleme erhalten haben will und demnach davon auszugehen ist, dass sie bei ihrer Touristenreise in die Schweiz die Türkei legal verlassen konnte. Es ist aber unwahrscheinlich, dass ihr dies gelungen wäre, falls sie tatsächlich – wie dies in den Beschwerdeeingaben wiederholt vorgebracht wird – bei ihrer Ausschaffung in die Türkei am 13. Juli 1999 insbesondere aufgrund  Protokolls des deutschen Asylverfahrens der Unterstützung der PKK verdächtigt worden wäre. Dass die Beschwerdeführerin den oben erwähnten Reisepass nach ihrer Rückkehr aus der Schweiz ihrem  gegeben haben will, damit er diesen bei den Behörden in (...) deponiere, um damit den Behörden ihre Rückkehr belegen zu können (vgl. A1/S. 3), vermag die Diskrepanz zwischen der angeblichen staatlichen Verfolgung und der Passausstellung ebenso wenig zu erklären, wie die angebliche Unkenntnis der Beschwerdeführerin , ob ihr Vater ihrem Wunsch tatsächlich entsprochen habe (vgl. ebd.). Gegen die Glaubhaftigkeit der geltend gemachten Verfolgung im Jahre 1999 spricht auch die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin nicht in der Lage war, über das angebliche Strafverfahren ein  türkisches Dokument zu beschaffen, obwohl sie in ihrem  über einen Anwalt verfügt haben will (vgl. Beschwerdeeingabe vom 7. Mai 2004, S. 8). Im Weiteren ist festzustellen, dass die  der Beschwerdeführerin aus der angeblichen Haft im Jahre 1999 trotz der behaupteten belastenden Hinweise auf  für die PKK im angeblich bei der Einreise von den türkischen Behörden entdeckten Protokoll des deutschen Asylverfahrens  nicht nachvollziehbar ist, wäre doch bei  dieses Vorbringen mit der Eröffnung eines Strafverfahrens durch die türkischen Behörden zu rechnen gewesen. Somit liegen auch für das Jahr 1999 keine glaubhaften Verfolgungshandlungen der  Behörden bezüglich der Beschwerdeführerin vor.
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5.3.3 Besteht nach dem Gesagten keine Grundlage zu glauben, die Beschwerdeführerin sei nach ihrer Ausschaffung aus Deutschland im Jahre 1999 bei der Einreise in die Türkei festgenommen und in der Folge gefoltert und vergewaltigt worden, sind auch die bis zur Ausreise im Jahre 2001 geltend gemachten Verfolgungshandlungen aufgrund der unsubstanziierten Aussagen der Beschwerdeführerin unglaubhaft.
5.4 Auch die bei der Beschwerdeführerin diagnostizierte und im  des Asylverfahrens durch verschiedene Arztzeugnisse  ärztliche Berichte belegte posttraumatische  (PTBS) sowie die Depression, welche gleichermassen durch verschiedene Arztzeugnisse bestätigt wurde, vermögen, wie sich aus den folgenden Erwägungen ergibt, keinen Hinweis auf Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG zu liefern.
5.4.1 Ärztliche Berichte, die von Asylsuchenden eingereicht werden, unterliegen der freien richterlichen Beweiswürdigung (vgl. EMARK 2002 Nr. 13 E. 6c S. 115; CLAUDIA COTTING-SCHALCH, La pratique de la Commission suisse de recours en matière d'asile relative à l'appréciation de documents médicaux, in: Asyl3/02, S. 16).
5.4.2 In casu wird eine Traumatisierung der Beschwerdeführerin  des Bundesverwaltungsgerichts nicht bezweifelt. Allein die bei der Beschwerdeführerin diagnostizierte posttraumatische  (vgl. auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts D-5266/2006 vom 29. Januar 2008 E.3.4 S. 11 sowie D-6840/2006 vom 11. Mai 2007 E. 5.6 S. 10) vermag an der Beurteilung der Glaubhaftigkeit der geltend gemachten Folterungen und Vergewaltigungen im Jahre 1999 nichts zu ändern. Gleichermassen lässt sich aus der diagnostizierten Depression nichts zu Gunsten der Beschwerdeführerin ableiten. Im ärztlichen Bericht der Psychiatrischen Universitätspoliklinik des (...) vom 22. Juni 2004 wurde im Übrigen ausdrücklich festgehalten, dass der Wahrheitsgehalt der Verfolgungs- und  durch die behandelnden Ärzte nicht überprüfbar sei.
5.5 Angesichts der Ausführungen unter 5.4 sind auch aus den  medizinischen Unterlagen keine stichhaltigen Hinweise für eine mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bestehende asylrelevante Verfolgung zu entnehmen, zumal die Ursachen der diagnostizierten Posttraumatischen Belastungsstörung beziehungsweise schweren  Episode medizinisch nicht eruierbar sind.
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5.6 Mit Eingabe vom 22. Mai 2006 machte der Rechtsvertreter der  neu subjektive Nachfluchtgründe geltend.  ist folgendes festzuhalten: Subjektive Nachfluchtgründe sind dann anzunehmen wenn eine asylsuchende Person erst durch die Flucht aus dem Heimat- oder Herkunftsstaat oder wegen ihres  nach der Ausreise eine Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG zu befürchten hat. Personen mit subjektiven Nachfluchtgründen erhalten zwar gemäss Art. 54 AsylG kein Asyl, werden jedoch als Flüchtlinge vorläufig aufgenommen (vgl. EMARK 2000 Nr. 16 E. 5a S. 141 f., mit weiteren Hinweisen). Massgebend ist, ob die türkischen Behörden das Verhalten des Asylsuchenden als staatsfeindlich einstufen und dieser deswegen bei einer Rückkehr in den Heimatstaat eine Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG befürchten muss. Es bleiben damit die Anforderungen an den Nachweis einer begründeten Furcht massgeblich (Art. 3 und 7 AsylG). Der Asylausschlussgrund von Art. 54 AsylG ist absolut zu verstehen und mithin unabhängig davon anzuwenden, ob Nachfluchtgründe missbräuchlich gesetzt worden sind oder nicht (vgl. EMARK 1995 Nr. 7 E. 7 S. 66 ff.; Botschaft zur Totalrevision des Asylgesetzes vom 4. Dezember 1995, BBl 1996 II 73).
In genereller Hinsicht ist im Weiteren darauf hinzuweisen, dass nach konstanter Praxis der Schweizer Asylbehörden bei türkischen Asylsuchenden das blosse Einreichen eines Asylgesuches keinen subjektiven Nachfluchtgrund im Sinne von Art. 54 AsylG darstellt. Die blosse Teilnahme an Demonstrationen gelangt in der Regel nicht zur Kenntnis der heimatlichen Behörden eines Asylgesuchstellers und führt bei dessen Rückweisung nicht zwingend zu einer konkreten Gefährdung. Ferner reicht auch allein die mögliche Identifizierbarkeit der Beschwerdeführerin nicht aus zur Annahme, sie hätte deswegen bei einer Rückkehr in die Türkei eine Verfolgung zu befürchten, zumal sich der Beschwerdeschrift weder Hinweise noch den Akten Beweismittel dafür entnehmen lassen, dass die Beschwerdeführerin sich in der Schweiz besonders hervorgetan oder exponiert hätte. Angesichts der zahlreichen regimekritischen Aktivitäten von türkischen Staatsangehörigen in ganz Westeuropa erscheint es somit unwahrscheinlich, dass die heimatlichen Behörden von den behaupteten Exilaktivitäten der Beschwerdeführerin soweit Notiz genommen haben, dass sie diese hier in der Schweiz identifiziert hätten und sie bei einer Rückkehr in die Türkei deswegen verfolgen würden.
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5.7 Die Beschwerdeführerin machte überdies die Gefahr einer  geltend. Das Bundesverwaltungsgericht geht – in  an die bisherige Praxis der ARK (vgl. EMARK 2005 Nr. 21) –  aus, dass in der Türkei staatliche Repressalien gegen  von politischen Aktivisten angewandt werden, die als so  Reflexverfolgung flüchtlingsrechtlich erheblich im Sinne von Art. 3 AsylG sein können. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Reflexverfolgung zu werden, ist vor allem dann gegeben, wenn nach einem flüchtigen Familienmitglied gefahndet wird und die Behörde Anlass zur Vermutung hat, dass jemand mit der gesuchten Person in engem Kontakt steht. Diese Wahrscheinlichkeit erhöht sich, wenn ein nicht unbedeutendes politisches Engagement der reflexverfolgten Person für illegale politische Organisationen hinzukommt beziehungsweise ihr seitens der Behörden unterstellt wird (vgl. EMARK 2005 Nr. 21 E. 10.1 S. 195).
5.7.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie stamme aus einer politisch aktiven Familie. In diesem Zusammenhang reichte sie eine Verfügung des Bundesamtes vom 10. Januar 2002 (...) zu den Akten, gemäss der einem ihrer Cousins (...) Asyl gewährt worden sei. Parallel dazu verwies sie auf einen ihrer Brüder, der sich in der Türkei politisch betätigt haben soll und der jetzt in Deutschland lebe (vgl. die Ausführungen unter 5.1.5).
5.7.2 In der angefochtenen Verfügung wurde diesbezüglich , dass die Beschwerdeführerin eine asylrelevante Verfolgung in der Vergangenheit nicht habe glaubhaft machen können. Demzufolge könne gestützt auf die Aktenlage und ihre Aussagen auch für die  im Hinblick auf eine allfällige Rückkehr in die Türkei keine  begründete Furcht vor einer asylrelevanten (Reflex-)Verfolgung geltend gemacht werden. Doch selbst bei Wahrunterstellung des  gemachten Engagement ihrer Familie könnte die  daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten. Zumal allein aus dem Umstand, wonach jemand aus einer Familie stammt, in der Mitglieder oppositionell tätig sind und deshalb gesucht werden, nicht per se auf eine drohende Reflexverfolgung zu schliessen ist. Vielmehr müssten mit hinreichender Wahrscheinlichkeit die von der Praxis entwickelten Voraussetzungen erfüllt sein.
5.8 Im vorliegenden Fall bestehen keine Hinweise darauf, dass nähere Familienmitglieder der Beschwerdeführerin landesweit gesucht wer-
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den. Zudem kann den Akten nicht entnommen werden, dass die  insbesondere mit ihrem Cousin (...) in irgendeiner Verbindung gestanden hätte. Das BFM dürfte denn auch zu Recht  ausgegangen sein, dass die türkischen Sicherheitsorgane über keinerlei Anhaltspunkte für irgendeine Kontaktaufnahme zwischen der Beschwerdeführerin und ihrem Cousin (...) verfügten. Auch aus den protokollierten Antworten der Beschwerdeführerin geht nicht hervor, dass die Behörden einen derartigen Vorwurf gegen sie erhoben haben. Aufgrund der bereits dargelegten Unstimmigkeiten in den Ausführungen der Beschwerdeführerin erscheint es ebenfalls fraglich, dass die Beschwerdeführerin in der dargelegten Art und wiederholt nach den politischen Aktivitäten ihres Bruders beziehungsweise ihrer Brüder befragt worden sein soll. Was den Cousin (...) anbelangt, ist festzuhalten, dass dieser seinen eigenen Angaben zufolge, die Türkei bereits im Jahre 1989 verlassen haben will und aktenkundig am 31. August 1989 in der Schweiz ein Asylgesuch gestellt hat. Eine dagegen erhobene Beschwerde wurde von der ehemaligen ARK am 8. März 1993 abgewiesen. Am 28. April 1999 liess [der Cousin] nach der Festnahme von A. Öcalan sowie in Anbetracht seines mittlerweile zehnjährigen Aufenthalts in der Schweiz ein Gesuch um „réexamen“ stellen, welches von der ARK mit Urteil vom 16. November 2000 als zweites Asylgesuch erachtet wurde. Dieses wurde mit Verfügung des BFF vom 10. Januar 2002 gutgeheissen. Dabei war die politische Aktivität seiner Familie sowie die Suche nach ihm aktenkundig, nicht aber eine Verstrickung der Beschwerdeführerin in dessen Angelegenheiten, eine asylrelevante Verfolgung der Familie der Beschwerdeführerin oder der Beschwerdeführerin selber. Zudem hat der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 20. Juni 2001 ausdrücklich festgehalten, die im laufenden Asylverfahren der Beschwerdeführerin geltend gemachten Asylgründe würden sich nur auf Sachverhalte beziehen, die sich nach ihrer Rückkehr in die Türkei im Jahre 1998 oder 1999 ereignet hätten. Nachdem der besagte Cousin die Türkei bereits im Jahre 1989 verlassen hat, ist auch aus diesem Grund nicht nachvollziehbar, warum die Behörden die Beschwerdeführerin im Sinne einer Reflexverfolgung belangen sollten. Trotz des allfälligen politischen familiären Hintergrundes ist nicht davon auszugehen, die Beschwerdeführerin werde im Fall einer Rückkehr in ihr Heimatland mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit in absehbarer Zukunft einer drohenden Reflexverfolgung ausgesetzt. Darüberhinaus geht das geltend gemachte verwandtschaftliche Verhältnis zwischen der Beschwerdeführerin und [ihrem Cousins]
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weder aus deren Akten noch aus denjenigen [ihres Cousins] Akten hervor. Es könnte sich also auch lediglich um eine Person handeln, die zufällig den gleichen Nachnamen wie die Beschwerdeführerin hat.
5.9 Das Gleiche lässt sich auch für den Bruder H._ des Cousins der Beschwerdeführerin sagen. H._ hat die Türkei am 5. November 1998 verlassen, sein Heimatdorf B._ verliess er bereits ein Jahr zuvor. Aktenkundig war, dass H._ in seiner Heimat von der Polizei sowie der Gendarmerie wegen seines Militärdienstes gesucht worden ist und ein Passverbot gegen ihn bestand. Dessen Eltern lebten noch immer in B._ und hätten wegen des Todes ihres zwölfjährigen Sohnes einem Bruder von H._ Probleme erhalten. Eine Verstrickung der Beschwerdeführerin in deren Angelegenheit oder eine asylrelevante Verfolgung von ihr selber oder von ihrer Familie ist jedoch nicht .
Insgesamt besteht kein Grund zur Annahme, dass die  im Falle einer Rückkehr in ihr Heimatland mit einer  im Sinne des Asylgesetzes zu rechnen hat.
6. Bei dieser Sachlage und in Würdigung der gesamten Umstände und Vorbringen der Beschwerdeführerin ist zusammenfassend , dass sie keine Gründe nach Art. 3 AsylG nachweisen oder  machen kann und damit die Voraussetzungen für die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllt sind. Aufgrund der  Erwägungen erübrigt es sich, auf die weiteren Ausführungen in der Beschwerde, der Beschwerdeergänzung sowie den zahlreichen Eingaben einzugehen, weil sie am Ergebnis nichts ändern können. Die dort jeweils erhobenen Anträge sind abzuweisen. Die Vorinstanz hat demnach das Asylgesuch der Beschwerdeführerin zu Recht .
7.
7.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
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7.2 Die Beschwerdeführerin verfügt weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung  solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; Entscheidungen und Mitteilungen der  Asylrekurskommission [EMARK] 2001 Nr. 21).
8.
8.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
8.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie  läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4.  1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
8.3 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. MARIO GATTIKER, Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Da es der Beschwerdeführerin nicht gelungen ist, eine asylrechtlich er-
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hebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen  im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr der Beschwerdeführerin in den Heimatstaat ist  unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen der  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass sie für den Fall  Ausschaffung in den Heimatstaat dort mit beachtlicher  einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des  Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Folterausschusses müsste die Beschwerdeführerin eine  Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihr im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren ; EGMR, Bensaid gegen Grossbritannien, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Auch die  Menschenrechtssituation im Heimatstaat lässt den  zum heutigen Zeitpunkt klarerweise nicht als unzulässig erscheinen.
Was die mit Arztbericht diagnostizierten psychischen Probleme der Beschwerdeführerin anbelangt, ist festzuhalten, dass der EGMR in seinem Urteil vom 20. März 1991 i.S. Cruz Varas gegen Schweden (Beschwerde Nr. 46/1990/237307) entschieden hat, dass der Vollzug der "Ausweisung" von Personen, die an einer posttraumatischen  leiden bzw. suizidgefährdet sind, nicht gegen Art. 3 EMRK verstösst (vgl. a.a.O., E. 44, 45, 46, insbesondere 77-86). Der Gerichtshof hat diese Praxis im Unzulässigkeitsentscheid vom 29. Juni 2004 i.S. Salkic in Bezug auf die posttraumatische Belastungsstörung bestätigt (vgl. Unzulässigkeitsentscheid des EGMR vom 29. Juni 2004 i.S. Salkic und andere gegen Schweden, Nr. 7702/04, 3, 8-11 [ Text]).
Drohen Ausländer für den Fall des Vollzuges des  mit Suizid, so ist nach dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte der wegweisende Staat nicht verpflichtet, vom Vollzug der Ausweisung Abstand zu nehmen; solange er Massnahmen ergreift, um die Umsetzung der Suiziddrohung zu verhindern, vermag die  nicht gegen Art. 3 EMRK zu verstossen (vgl. den Unzuläs-
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sigkeitsentscheid des EGMR vom 7. Oktober 2004 i.S. Dragan und andere gegen Deutschland, Nr. 33743/03, angeführt in EMARK 2005 Nr. 23 E. 5.1 S. 212). Der Suizidalität der Beschwerdeführerin ist  durch Heranziehen von medizinischem Fachpersonal bei der  Rechnung zu tragen.
Die gesundheitlichen Probleme der Beschwerdeführerin stellen selbst dann unter dem Blickwinkel von Art. 3 EMRK kein völkerrechtliches Vollzugshindernis dar, falls in der Türkei der medizinische Standard schlechter als in der Schweiz wäre (vgl. EMARK 2004 Nr. 6 E. 7 S. 40 ff., 2004 Nr. 7 E. 5 S. 47 ff., Bundesgerichtsurteil vom 30. September 2002 i.S. A. und B. gegen Service de la population du canton de Vaud, E. 2.3 [SZIER 3/2003, S. 308]). Diese nationale Rechtsprechung steht im Einklang mit derjenigen der Strassburger Organe, wonach allein die Tatsache, dass die Umstände der medizinischen Versorgung im Heimatland für den Betroffenen weniger vorteilhaft wären als jene, die er im Aufenthaltsstaat hat, für die Beurteilung unter dem Blickwinkel von Art. 3 EMRK nicht entscheidend ist (vgl. Urteil des EGMR vom 6. Februar 2001 i.S. Bensaid gegen Vereinigtes Königreich [Grossbritannien], E. 38, Beschwerde Nr. 44599/98; Entscheid des EGMR vom 29. Juni 2004 über die Zulassung der Beschwerde N. 7702/04 i.S. Salkic und andere gegen Schweden, "The Law", Ziff. 1, S. 7; vgl. Urteil des EGMR vom vom 27. Mai 2008 i.S. N. gegen Vereinigtes Königreich, Ziffn. 34 und 42 - 44).
Vielmehr steht fest, dass die Beschwerdeführerin in ihrem Heimatland auf die dort bestehenden und nach Kenntnis des Bundesverwaltungsgerichts als ausreichend zu bezeichnenden psychiatrischen Behandlungsinstitutionen zurückgreifen kann (vgl. EMARK 1999 Nr. 5 E. 7c S.33). Vor diesem Hintergrund ist der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführerin in Beachtung der massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig zu bezeichnen. Überdies lässt sich die Frage der Reisefähigkeit - welche im ärztlichen Bericht der Universitären Psychiatrischen Dienste (...) (UPD) (...) vom 28. Mai 2008 offengelassen und lediglich im ärztlichen Bericht der Psychiatrischen Universitätsklinik des (...) vom 9. Juni 2006 als „entscheidend eingeschränkt“ eingeschätzt wurde - im vorliegenden Verfahren letztendlich nur im Rahmen des tatsächlichen Vollzugs konkret überprüfen. Eine amtsärztlich bescheinigte Reiseunfähigkeit der Beschwerdeführerin liegt aktuell nicht vor. Nach dem Gesagten ist der
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Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
8.4 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG – die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
8.5 Vorliegend ist der Vollzug der Wegweisung als zumutbar zu , weil keine Hinweise dafür erkennbar sind, die Beschwerdeführerin wäre bei einer Rückkehr in die Türkei einer konkreten Gefährdung  der allgemeinen Lage ausgesetzt. Das  erachtet den Wegweisungsvollzug gestützt auf die allgemeine Lage als generell zumutbar (vgl. EMARK 2005 Nr. 21).
8.5.1 Die Beschwerdeführerin stammt aus B._, (Provinz Karaman Maras), wo sie im landwirtschaftlichen Betrieb ihrer Familie mithalf. Dort lebt nicht nur ihr Vater, sondern vielmehr verfügt die Beschwerdeführerin dort in der Person ihres Onkels, ihrer Tante und deren Familien über ein soziales Beziehungsnetz (vgl. 5.9), auf das sie sich bei einer Rückkehr stützen kann. Es ist auch davon auszugehen, dass sie erneut im elterlichen Betrieb mithelfen kann und so ein Auskommen finden wird. Unter diesen Umständen dürfte die  in ihren Heimatstaat möglich sein.
8.5.2 Sollten sich bei der Beschwerdeführerin im Falle eines allfälligen zwangsweisen Vollzugs der Wegweisung suizidale Tendenzen , wäre dem mit geeigneten medikamentösen oder allenfalls auch psychotherapeutischen Massnahmen entgegen zu wirken, so dass der konkreten Gefahr ernster gesundheitlicher Schäden entgegengewirkt würde. Somit würden auch die gesundheitlichen Probleme der  würden im Falle der freiwilligen Rückkehr in die  beziehungsweise eines zwangsweisen Vollzugs der Wegweisung keine drastische und lebensbedrohende Verschlechterung ihres  nach sich ziehen (vgl. EMARK 2004 Nr. 7 E. 5d, EMARK 2003 Nr. 24 Nr. E. 5b S. 157 f.). Letztere Bedingungen sind für die Beschwerdeführerin nicht erfüllt, zumal es ihr zumutbar ist, für die Behandlung ihrer Leiden auf die medizinische Infrastruktur ihres Hei-
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matlandes und familiäre Hilfe zurückzugreifen, was, wie oben unter  8.3 der Erwägungen angeführt wurde, möglich ist. Schliesslich kann die Beschwerdeführerin bei der Vorinstanz unter Vorlage  ärztlicher Atteste medizinische Rückkehrhilfe beantragen (Art. 93 Abs. 1 Bst. c AsylG i.V.m. Art. 75 der Asylverordnung 2 vom 11.  1999 über Finanzierungsfragen (Asylverordnung 2, AsylV 2, SR 142.312). Der Wegweisungsvollzug erweist sich somit auch unter individuellen Aspekten als zumutbar.
8.6 Schliesslich obliegt es der Beschwerdeführerin, sich bei der  Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr  Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AuG).
9. Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu . Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig,  und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
10. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist nach dem Gesagten abzuweisen.
11. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten der  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG) und auf  Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1-3 des Reglements vom 21.  2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]). Nachdem aber aufgrund der  von der Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin auszugehen ist und die Begehren im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung nicht als aussichtslos zu bezeichnen waren, ist in Gutheissung des Gesuchs um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege von einer  abzusehen (Art. 65 Abs. 1 VwVG).
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