Decision ID: 86bba588-7d6d-4f11-8d7b-c87a11ecbba2
Year: 2018
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1984, war als Arbeitsloser bei der Suva versichert, als er sich am 2
1.
Juli 2010 bei einem Autounfall Frakturen von Halswirbel
körpern (HWK), Brustwirbelkörpern (BWK) und des Sternums zuzog (
Urk.
7/6,
Urk.
7/14 S. 1).
Die Suva sprach ihm mit Verfügung vom 2
6.
November 2014 (
Urk.
7/299) eine Rente entsprechend einer Erwerbseinbusse von 17
%
ab Januar 2015
und eine Integritätsentschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 7.5
%
zu. Die dagegen am 1
3.
Januar 2015 erhobene Einsprache (
Urk.
7/306) hiess sie mit
Einspracheentscheid
vom
2.
November 2016 (
Urk.
7/335 =
Urk.
2) bezüglich des versicherten Verdienstes gut und wies sie im Übrigen ab.
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom
2.
November 2016 (
Urk.
2) erhob der Ver
sicherte am
5.
Dezember 2016 Beschwerde und beantragte (
Urk.
1 S. 2), dieser sei aufzuheben (
Ziff.
1) und
es
seien ihm die gesetzlichen Leistungen auszurich
ten (
Ziff.
2), eventuell sei ein neues Gutachten anzuordnen (
Ziff.
3).
Die Suva beantragte mit Beschwerdeantwort vom
3.
Januar 2017 (
Urk.
6) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer
am 1
0.
Januar 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
9).
Am 1
1.
Juli 2017 (
Urk.
10) reichte der Beschwerdeführer einen Arztbericht (
Urk.
11) zu den Akten. Dazu nahm die Be
schwerdegegnerin am 1
0.
August 2017 Stellung (
Urk.
13), wo
rüber
der Beschwer
deführer am
8.
September 2017 in Kenntnis gesetzt wurde (
Urk.
15).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes
gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen,
die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver
wirklicht hat
(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor
diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).
Der hier zu beurteilende Unfall hat sich
im Jahr 2010
ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall An
wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Gemäss
Art.
6
Abs.
1 UVG werden – soweit das Gesetz nichts
anderes
bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt.
1.3
Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10
%
invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditäts
grades wird das Erwerbseinkommen, das die ver
sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungs
massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits
marktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).
1.4
Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invaliden
rente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fort
setzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheits
zustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschl
ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2
UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.
Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).
Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich
ins
-
besondere
nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederher
stellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist
. Die Verwendung des Begriffes „
namhaft" in Art.
19 Abs.
1 UVG verdeutlicht dem
nach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art.
10 Abs.
1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärzt
lichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen
–
wie etwa einer Bade
kur
–
zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesund
heitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retro
spektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts
8C_888/2013 vom 2.
Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE
134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_6
39/2014 vom 2. Dezember 2014 E.
3).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizini
schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein
leuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (
Urk.
2) davon aus,
aus näher dargelegten Gründen sei auf die eingeholten gutachterlichen Beur
teilungen abzustellen (S. 5 ff.
Ziff.
4) und es sei erstellt, dass der Beschwerde
führer aus unfallbedingter Sicht ganztägig eine leichte angepasste Tätigkeit ausüben könne (S. 7
Ziff.
4d). Es sei allerspätestens Ende 2014 von einem medi
zinischen Endzustand auszugehen (S. 9
Ziff.
5d) und es seien alle Voraus
setzungen zur Prüfung des Rentenanspruchs erfüllt gewesen (S. 9
Ziff.
5e).
Das Invalideneinkommen ergebe sich aus
dem
Tabellenlohn für einfache Tätigkeiten
(S. 10
Ziff.
6b), von welchem ein Abzug von 15
%
angezeigt sei (S.
10 f.
Ziff.
6c).
Der Vergleich von Validen- und Invalideneinkommen ergebe einen In
validitätsgrad von 11
%
(S. 13
Ziff.
8a), womit sich der in der Verfügung mit 17
%
bezifferte Invaliditätsgrad als wohlwollend erweise (S. 13
Ziff.
8b).
Die Festlegung der Integritätseinbusse auf 7.5
%
sei aus näher dargelegten Gründen richtig (S. 17 ff.
Ziff.
11).
2.2
Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (
Urk.
1), die gutachterlichen Beurteilungen seien aus näher dargelegten Gründen man
gelhaft (S. 5 ff.
Ziff.
9 ff.). Auf eine Integritätseinbusse von lediglich
7.
5
%
könne nicht abgestellt werden, er habe Anspruch auf
„weit höhere“ Entschädi
gung (S. 7 f.
Ziff.
14
)
.
Die Einstellung der Taggeldleistungen und der Über
nahme der Heilbehandlung sei entschieden zu früh erfolgt (S. 8
Ziff.
15). Bei der neu vor
zunehmenden Ermittlung des Invalideneinkommens sei ein Abzug von 25
%
ge
rechtfertigt (S. 8
Ziff.
16)
.
2.3
Strittig und zu prüfen ist, welche Ansprüche dem Beschwerdeführer zustehen, und ob zu deren Beurteilung auf die vorhandenen gutachterlichen Beur
teilungen abgestellt werden kann.
3.
3.1
Gemäss seiner eigenen Darstellung kam der Beschwerdeführer
am
2
1.
Juli 20
10
in Mazedonien von der Strasse ab, so dass sein Auto einen Hang hinabstürzte, sich dabei zweimal überschlug und auf dem Dach landete.
Nach einer Erstver
sorgung in drei Spitälern wurde er am 2
5.
Juli 2010 in die Schweiz verlegt
(
Urk.
7/31 S. 1 oben,
Urk.
7/67/1-7 S. 7 Mitte)
.
Gemäss einem am 3
1.
März 2011 erstatteten unfallanalytischen Kurzgutachten (
Urk.
7/67/1-7)
legt
e
das Fahrzeug nach dem Verlassen der Strasse bis zur End
stellung eine Strecke von rund 40 m im angrenzenden Feld zurück; es sei
davon auszugehen, dass
das Fahrzeug wieder auf den Rädern zu stehen kam (S.
2 oben).
3.2
Vom 2
5.
Juli bis 1
6.
August 2010 war der Beschwerdeführer in der Klinik für Unfallchirurgie des
Y._
hospitalisiert, worüber am 1
6.
August 2010 berichtet wurde (
Urk.
7/26). Es wurden folgende Diagnosen genannt (S. 1):
-
Dens
-Fraktur (Anderson/Alonso Typ II
)
-
Jefferson
Fracture
-
Facettengelenksfraktur C3/4 und C6/7 links
-
BWK 3-Impressionsfraktur
-
dislozierte
Sternumfraktur
Am 2
7.
Juli 2010 wurde er operiert und am
9.
August 2010 wurde ein Halo-Fixateur angebracht (S. 1 Mitte).
Vom 2
8.
Juli bis 1
2.
August 2010 war der Beschwerdeführer
in
der Chirurgi
schen Intensivstation des
Y._
hospitalisiert, worüber am 1
2.
August 2010 be
richtet wurde (
Urk.
7/14/2-4).
Es wurden folgende Diagnosen gestellt (S.
1):
-
HWK-Frakturen nach Auto-Unfall am 2
0.
Juli 2010 (in Mazedonien)
-
Dens
-Fraktur (Anderson/Alonso Typ II)
-
Jefferson
Fracture
(vordere und hintere Fraktur des Atlasbogens)
-
Facettengelenksfraktur C3/4 und C6/7 links
-
BWK-Frakturen
-
Deckplattenimpressionsfrakturen BWK 1, 2, 4 und 5
-
ventrale Kompressionsfraktur BWK 3
-
dislozierte
Sternumfraktur
Der Beschwerdeführer sei wegen eines Bakterienbefalls auf die Intensivstation und später wieder auf die Normalstation verlegt worden (S. 2).
Vom 2
7.
Oktober bis
1.
November 2010 war der Beschwerdeführer noch einmal in der Klinik für Unfallchirurgie hospitalisiert, wo am 2
8.
Oktober 2010 der Halo-Fixateur entfernt wurde (
Urk.
7/28 =
Urk.
7/37)
.
Am
8.
Dezember 2010 wurde nach einer ambulanten Nachkontrolle in der Kli
nik für Unfallchirurgie des
Y._
über einen erfreulichen klinischen und radiologischen Verlauf berichtet. Die Frakturen stellten sich als verheilt dar, bezüg
lich des Bewegungsausmasses der Halswirbelsäule (HWS) sei noch eine deutli
che Verbesserung möglich (
Urk.
7/40 S. 2 oben).
3.3
Vom 2
6.
August bis 2
2.
Dezember 2010 weilte der Beschwerdeführer stationär in der
Z._
, worüber am 2
9.
Dezember 2010 berichtet wurde (
Urk.
7/45).
Es wurden die folgenden, hier gekürzt angeführten Diagnosen ge
nannt (S. 1):
-
Jeffers
on-Fraktur,
Dens
-Fraktur Anderso
n Typ II, Facettengelenksfraktur C3/4 und C6/7 links
-
BWK3-Impressionsfraktur
-
dislozierte
Sternumfraktur
-
hintere Glaskörperabhebung links (im Verlauf diagnostiziert)
-
spezifische Anpassungsstörung, ICD
-10 F43.28 (
Traumaverarbeitung
)
Die Tätigkeit als PC-Verkäufer und
Servicesupporter
sei aktuell nicht zumutbar, das psychophysische Belastungsprofil sei zu hoch (S. 2 oben).
3.4
Am 3
0.
Januar 2012 berichtete Kreisarzt
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation,
über
die
gleichentags erfolgte Un
tersuchung (
Urk.
7/137
=
Urk.
7/138
). Er führte aus, knapp 11⁄2 Jahre nach dem Unfallereignis mit Frakturen im HWS- und BWS-Bereich zeige
(richtig wohl: zeichne)
sich bei gutem Verlauf auf somatischer Ebene (gute HWS-Beweglichkeit, fehlende Ent
zündungszeichen, gute knöcherne
Durchbauung
der Frakturen, fehlende weitere Progression unter Physiotherapie bezüglich der Beschwerden) eine
Chronifizie
rung
des gesamten Beschwerdekomplexes ab (S. 5
Ziff.
5).
Vorerst sehe er den Versicherten noch weiterhin als zu 100
%
arbeitsunfähig, gegenwärtig jedoch eher hinsichtlich psychiatrischer Aspekte und nicht hinsichtlich somatischer Unfallfolgen begründet (S. 6 Mitte).
3.5
Am 2
7.
Dezember 2012 erstatteten
Dr.
med.
B._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Gutachter, und
Dr.
med.
C._
, Facharzt für
Physikalische Medizin und Rehabilitation
sowie für Rheumatologie, Chefarzt,
D._
, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk.
7/189)
. Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (S. 1 ff.), die Angaben des Versicherten (S. 13 ff.), die von ihnen am 16./1
7.
Oktober 2012 (S.
1 Mitte) er
hobenen Befunde (S. 17 f.) sowie ein psychiatrisches, ein rheumatologisches und ein neurologisches Konsilium (S. 18 ff.).
Als Diagnosen mit wesentlicher Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit nannten sie ein chronisches
vertebragenes
zervikozephales
und
zervikotho
rakales
Schmerzsyndrom mit
myofaszialer
Begleitsymptomatik sowie den Auto
unfall vom 2
1.
Juli 2010 mit den damit einhergehenden Diagnosen (S.
25
Ziff.
4.1).
Als Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, aber mit Krankheitswert nannten sie eine chronische Schmerzstörung mit soma
tischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41), einen Verdacht auf einfache Aktivitäts- un
d
Aufmerksamkeitsstörung beim Erwachsenen (ICD-10 F90.0) sowie eine chronische unspezifische Lumbalgie (S.
25
Ziff.
4.2).
Zur Frage, ob von einer weiteren medizinischen Behandlung noch eine wesent
liche Besserung der Unfallfolgen zu erwarten sei, führten sie aus, bezüglich des weiteren therapeutischen Prozederes empfehle sich eine wirbelsäulen
orthopädische Abklärung (S. 26
Ziff.
5).
Dem Versicherten könnten aufgrund der Verletzungen der Halswirbelsäule keine körperlich schweren oder häufig mittelschweren Tätigkeiten zugemutet werden, auch keine Arbeitspositionen mit Zwangshaltung sitzend oder stehend, keine Arbeiten auf Höhe der Schulterhorizontalen oder darüber sowie keine Arbeiten mit deutlich inklinierter Halswirbelsäule oder mit wiederholten beziehungsweise maximalen Rotationen des Kopfes (S. 27
Ziff.
6.1).
Angepasste, körperlich leichte und wechselbelastende Verweistätigkeiten, bei welchen die genannten Einschränkungen berücksichtigt würden, seien dem Ver
sicherten während maximal 6 Stunden täglich zumutbar, mit einer geschätzten Leistungseinbusse von 25
%
, was zusammengefasst einer Arbeitsfähigkeit von 50
%
entspreche (S. 27
Ziff.
6.2).
Bevor nicht eine eingehende wirbelsäulenorthopädische Abklärung stattgefun
den habe, könne der Endzustand nicht festgelegt werden, zuverlässige Angaben zu einem allfälligen Integritätsschaden seien deshalb zurzeit noch nicht möglich (S. 27
Ziff.
7).
3.6
Am 1
7.
Februar 2014 erstattete
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Neuro
chirurgie,
F._
,
ein Er
-
gänzungs
gutachten
(
Urk.
7/263/2-7
),
welches
er nach Besprechung mit den
D._
-Gutachtern mit Änderungen (S. 5 und 6) versah (
Urk.
7/273/4-9 =
Urk.
7/277/6-11
.
)
Er nannte folgende Diagnosen (S. 3 f.):
-
chronisches,
vertebragenes
cervicocephales
und
cervicothorakales
Schmerzsyndrom mit
myofaszialer
Begleitsymptomatik bei
-
Status nach Autounfall am 2
1.
Juli 2010 mit
Densfraktur
(Anderson/
Alons
o Typ II, Jefferson-Fraktur des Atlasbogens Typ Gehweiler Typ III)
-
Status nach ventraler
Densverschraubung
am 2
7.
Juli 2010
-
Status nach axialer Extension mittels Gardner-Wells-Zange am 2
7.
Juli 2010
-
Halo-Fixierung am
9.
August 2010
-
Entfernung des Halo-Fixateurs am 2
8.
Oktober 2010
-
Facettengelenksfrakturen C3 und C6, ventrale Kompressionsfraktur
BWK 3
mit Partialruptur der Ligamenta
int
erspinalis
, ventrale Deck
plattenimpressionsfrakturen BWK 1, 2, 4 und 5, dislozierte
Sternum
fraktur
-
hintere Glaskörperabhebung links posttraumatisch
-
lumbospondylogenes
Syndrom im
lumbosakralen
Übergangsbereich
Die Bewegungseinschränkung des Kopfes bei Rotation lasse sich mit den Frak
turen im Bereich des
craniocervicalen
Überganges in Verbindung setzen. Die Verspannungen wie auch die Schmerzen, Ohrenpfeifen, Konzentrations
störungen seien eher sekundärer Art und liessen sich eher im Sinne einer somatoformen Schmerzstörung zusammenfassen (S. 4 Mitte).
Aus neurochirurgischer Sicht könne durch eine Fortsetzung einer physikali
schen Therapie seines Erachtens keine wesentliche Verbesserung des Gesund
heitszustandes erwartet werden, hier wäre primär die Eigeninitiative des
Patien
ten selber zu fördern (S. 4 unten).
Zumutbarerweise
ausüben könne der Beschwerdeführer leichte angepasste Tätigkeiten ohne ständige Belastung des
craniocervicalen
Übergangs wie auch der Halswirbelsäule,
mithin ohne repetitives Heben und Tragen von schweren Ge
genständen (über 10 kg) und unter Vermeidung von repetitivem Bücken, d
ies beginne
nd mit 5
0
%
mit einer sukzessiven Steigerung
innerhalb von 3-4 Mona
ten auf 100
%
(
S. 5 oben).
Von neurochirurgischer Seite best
ünden
knapp 4 Jahre nach dem
Unfallereignis leichte Einschränkungen der Rotation des Kopfes nach rechts
und links,
gering
gradig
bei Ink
l
ination und
Reklination
. Gegenüber der
Vorbegutachtung des Rheumatologen
Dr.
G._
Ende 2012 h
ätt
en sich diese
Einschränkungen deut
lich gebessert. Die reaktiven Weichteilveränderungen
hätten
abgenommen, so dass die Einschränkungen
als
eher teils mechanisch,
teils schmerzbedingt beur
teilbar s
eien
. Der Patient benötig
e
deutlich weniger
Schmerzmedikamente,
als vor einem Jahr (S. 5 Mitte).
Die radiologisch dokumentierten Veränderungen im Bereich des
Dens
seien
nunmehr geklärt, es besteh
e
eine diskrete sekundäre Arthrose im
atlantoaxia
l
en
Gelenk, die
Densfraktur
selber
sei
durchgebaut, um die Spitze der
Schraube, im Bereich der
Densspitze
,
ha
be
sich
Callus
gebildet, so dass hier
keine reaktive
mechanische Beeinträchtigung mehr gegeben sein sollte.
Ausgehend von dieser
radiologischen Situation
sei
dem Patienten klar eine
körperlich leichte, wechsel
belastende Tätigkeit vo
ll
schichtig zuzumuten.
Eine Wiedereingliederung sollte schrittweise über einen Zeitraum von 3-4
Monaten
erfolgen, beginnend mit einem Pensum
von 50
%
, steigernd bis auf 100
%
(S. 5)
.
Da hinsichtlich
d
er zuletzt ausgeführten Tätigkeit als Verkäufer in der
Elektro
nikbranche keine exakte Arbeitsplatzbeschreibung vorlieg
e
, k
önne
eine
Stel
lungnahme zur Arbeitsfähigkeit in dieser Sparte nicht erfolgen. Es sollte
aber darauf geachtet werden, dass der Patient repetitives Heben und Tragen
von Lasten sowie stereotype Haltungen der HWS nicht dauernd einnehmen
müsse (S. 5 unten).
Eine reine Verkaufstätigkeit, welche den erwähnten
Einschränkungen Rechnung
trage, sei dem Patienten voll
umfänglich
zuzumuten, auch hinsichtlich einer letzten
dlich 100%igen Arbeitstätigkeit (S. 6 oben).
3.7
Am 2
8.
Mai 2014 erstatteten
Dr.
med.
H._
, Facharzt für Allge
meine Innere Medizin sowie für Rheumatologie, der das rheumatologische Kon
silium zum Gutachten von 2012 erstattet hatte, und
Dr.
C._
,
D._
, eine weitere Stellungnahme
(
Urk.
7/273/1-3 =
Urk.
7/277/3-5)
. Sie führten aus, eine ,integrative Gesamtbeurteilung’ unter Einb
ezug des Gutachtens von
Dr.
E._
sei nur beschränkt möglich, da dazwischen 15 Monate Abstand lägen und der
2012
federführende
Dr.
B._
inzwischen verstorben sei
(S. 1 unten).
Sie führten unter anderem aus, nach dem Vergleich der am 1
7.
Oktober 2012 von
Dr.
G._
und der am 1
4.
Januar 2014 von
Dr.
E._
erhobenen rheuma
tologischen Befunde sei davon auszugehen,
dass sich die Weichteilbefunde und die geklagten Beschwerden inzwischen deutlich
gebessert h
ätt
en. Der Versicher
te benötig
e
auch bedeutend weniger Schmerzmittel als
damals. Zudem
seien
die von
Dr.
G._
2012
geäusserten
Zweifel am
Durchbau
der
Densf
raktur
und an der
korrekten Lage der Schraube inzwischen ausgeräumt
worden
. Die Kombina
tion dieser Faktoren
rechtfertige
die jetzt höhere Einschätzung der
Arbeitsfähig
keit durch
Dr.
E._
im
Vergleich zum Gutachten vo
n
2012
(S. 2 Mitte)
.
Sie hätten
die Situation nochmals mit dem Neurochirurgen
Dr.
E._
bespro
chen
, resultierend in einer
präzisierende
n Neufassung seines Gutachtens
mit Änderungen auf den Seiten 5 und 6 im Vergleich zur Erstfassung
.
Leichte angepasste Tätigkeiten, ohne ständige Belastung des
craniocervikalen
Überganges
wie auch der Halswirbelsäule, mit einer
Traglimite
von
10
kg und ohne repe
titives
Bücken
seien
dem Versicherten vollschichtig zumutbar, wobei der Neuro
chirurg
einen sukzessiven Wiedereinstieg empf
ehle
, beginnend mit einem Pen
sum von 50
%
und Steigerung auf einen vollschichtigen Einsatz
innerhalb von 3 Monaten.
Aus neurologischer und psychiatrischer Sicht erg
ä
ben sich gegen
über dem Gutachten vo
n
2012 keine neuen Gesichtspunkte
(S. 2 unten)
.
Was den Integritätsschaden anbelang
e
, so wäre in Anlehnung an Tabelle 7 ein Integritätsschaden
von etwa 7.5
%
angemessen (
Status nach
Fraktur, geringe Dauerschmerzen, bei
Belastung verstärkt). Die BWK-Frakturen, die
Ste
rn
um
fraktur
und die Kopfschmerzen
begründe
te
n keinen
zusätzlichen Integritäts
schaden (S. 2 unten).
Das lumbale Schmerzsyndrom und das Ohrenpfeifen seien nicht unfallbedingt, sie wirkten sich auch nicht in relevantem Ausmass auf die Arbeitsfähigkeit aus. Bei den psychiatrischen Diagnosen könne lediglich die chronische Schmerz
störung mit somatischen und psychischen Faktoren als teilweise unfallkausal angesehen werden (S. 3 oben).
3.8
Dr.
med.
I._
, Facharzt für Rheumatologie, Chefarzt Manuelle Medizin und
interventionelle
Rheumatologie,
J._
, berichtete am 1
6.
Juni 2016 über die gleichentags erfolgte Konsultation (
Urk.
7/333)
. Er nann
te - unter dem Titel
„
Hauptprobleme: Zum Teil invalidisierendes
zerviko
enzephales
und
thorakovertebrales
Schmerzsyndrom
“ - folgende Diagnosen (S. 1):
-
schwerer Autounfall 2
1.
Juli 2010 mit Polytrauma
-
Status nach ventraler Stabilisierung am 2
7.
Juli 2010 bei
Densfraktur
(Anderson/Alonso Typ II)
-
Status nach axialer Extension über Gardner Wells Bügel am 2
7.
Juli 2010, anschliessend Halo-Fixateur am
9.
August 2010 bei Jefferson-Fraktur (Gehweiler Typ II)
-
Facettengelenksfraktur C3/4 und C6/7 links
-
BWK-Impressionsfraktur
-
dislozierte
Sternumfraktur
mit
Pseudarthrosebildung
-
posttraumatisch aufgetretene starke Fehlhaltung mit
myofaszialer
Dys
balance
Anamnestisch nannte er unter anderem anhaltende starke Kopf- und
Sternum
schmerzen
, eine stark eingeschränkte Bewegung der HWS in Rotation und deut
liche Bewegungsschmerzen. Trotz dieser Befunde habe die Suva nach 15
(richtig wohl: 5)
Jahren die Zahlungen eingestellt und den Fall abgeschlossen. Gemäss Patient habe ein
D._
-Gutachten eine Arbeitsunfähigkeit von 50-60
%
bestätigt.
Eine CT- und MRI-Untersuchung der HWS vom 2
4.
Juni 2016 habe eine konso
lidierte osteosynthetisch versorgte
Densfraktur
, intaktes Fremdmaterial, degene
rative Veränderungen zwischen
Densspitze
und
Clivus
sowie leichte degenerati
ve Veränderungen mit dorsaler Spondylose HWK 3/4 und 4/5 gezeigt (S. 2 oben).
In seiner Beurteilung führte er aus, der Beschwerdeführer
klage
über zum Teil invalidisierende
zervikoenzephale
Schmerzen mit Nacken- und BWS-Ve
rspannungen, die weit über das N
ormale hinausgingen. Der Muskeltonus sei reaktiv, entlang der ganzen Wirbelsäule palpabel. Diese Veränderungen seien eindeutig im Rahmen des vor 6 Jahren erfolgten Unfalles mit posttraumatischen Folgen im Sinne einer deutlichen Haltungsverschlechterung mit Schulter-
und
Kopf
protraktion
und konsekutiver muskulärer
Dysbalance
und Überbelastung (zu sehen). Des Weiteren bestünden bereits degenerative Veränderungen auf Höhe der
Densspitze
und
Clivus
und auch im Bereich von C3/4 und C4/
5.
Angesichts der HWS-Verletzungen und des Alters des Patienten sollte dies mit grosser Wahr
scheinlichkeit als Unfallfolgen behandelt werden. Therapeutische Massnahmen würden anlässlich einer vorgesehenen Nachkontrolle diskutiert. Über den Ver
lauf werde er orientieren (S. 2 Mitte).
4.
4.1
Der Beschwerdeführer legte den Schwerpunkt seiner Kritik
(
Urk.
1)
an den gut
achterlichen Beurteilungen auf den Umstand, dass die 2014 erfolgte neuro
chirurgische Nachbegutachtung (vgl. vorstehend E. 3.6) keine wirbelsäulen
orthopädische Beurteilung darstelle (S. 7
Ziff.
12), dass
sie
in verschiedenen Versionen existiere (S. 7
Ziff.
13), und dass ihre Berücksichtigung durch die Haupt-Gutachter (vgl. vorstehend E. 3.7) keine hinreichende integrative Gesamtbeurteilung darstelle (S. 5
Ziff.
10). Die erwerblichen Einschränkungen be
treffend sei deshalb nach wie vor auf die gutachterlichen Feststellungen aus dem Jahr 2012 (vgl. vorstehend E. 3.5)
abzustellen (S. 6 Mitte).
4.2
Der Beschwerdeführer legte nicht näher dar, welches seines Erachtens die fach
lichen Unterschiede zwischen dem Gebiet der Wirbelsäulenorthopädie und dem
jenigen der Neurochirurgie sein soll
t
en. Solche sind denn auch - jedenfalls bezogen auf die hier zu beurteilende Problematik - keine ersichtlich. Den
D._
-Gutachtern ging es 2012
(vorstehend E. 3.5)
offensichtlich darum, dass die
Situ
ation in der unfallbetroffenen Region der Halswirbelsäule ergänzend beur
teilt werde, namentlich die Frage des Durchbaus der
Densfraktur
und der Lage der eingesetzten Schraube. Das 2014 erstattete neurochirurgische Gutachten be
antwortete diese Fragen in einer Weise, welche die Gutachter in die Lage ver
setzten, verbindlich zur Restarbeitsfähigkeit Stellung zu nehmen (vorstehend E. 3.7). Damit geht der Einwand des Beschwerdeführers fehl.
Gleiches gilt für den Umstand, dass der neurochirurgische Gutachter im An
schluss an den Austausch mit den Hauptgutachtern einzelne Passagen seines Textes anders formulierte. Dass er dabei das ursprüngliche Datum stehen liess, ist bedauerlich, aber kein ergebnisrelevanter Mangel. Umgekehrt belegt die transparent dargelegte Kommunikation zwischen den Hauptgutachtern und dem neurochirurgischen Gutachter, dass
es
trotz einer in der Begutachtungspraxis nicht alltäglichen
,
besonderen Konstellation
den Beteiligten gelungen ist, die massgeblichen Fragen nach erfolgtem Austausch unter den Disziplinen überein
stimmend zu beantworten. In diesem Sinne entspricht das Endergebnis sehr wohl einer integrativen Gesamtbeurteilung.
Schliesslich erscheint es als ausgesprochen widersprüchlich, wenn einerseits betont wird, wie unerlässlich eine wirbelsäulenorthopädische Beurteilung gewe
sen sei beziehungsweise immer noch sei, aber andererseits verlangt wird, es sei bezüglich Arbeitsfähigkeit auf die frühere Beurteilung von 2012 abzustellen, bei welcher gerade die wirbelsäulenorthopädischen Aspekte noch nicht hinreichend geklärt waren. Somit kann dem Beschwerdeführer auch
in
diesem Punkt nicht gefolgt werden.
Dies gilt auch hinsichtlich des Umstands, dass der Beschwerde
führer zur Begründung seiner Beschwerde auf den nachträglich eingereichten Bericht von
Dr.
I._
(
Urk.
11) ver
wies,
ist
Dr.
I._
doch Facharzt für Rheumatologie und nicht Orthopädie. Mit seiner Stellungnahme zur neuro
chirurgischen Beurteilung von
Dr.
E._
(vgl.
Urk.
11 S. 2) verlässt
Dr.
I._
zudem sein Fachgebiet, weshalb darauf nicht abgestellt werden kann.
Schliesslich hat der Beschwerdeführer zu Recht keinen Bezug auf den 2016 er
statt
eten Arztb
ericht
von
Dr.
I._
(vorstehend E. 3.8) genommen.
Dr.
I._
hatte beim Verfassen dieses Berichts offenbar gar keine Kenntnis der gutachterlichen Beurteilung.
Auch
machte er
keine Angaben zur Arbeits
fähigkeit
4.3
Die beschwerdeweise geübte Kritik an den gutachterlichen Beurteilungen er
weist sich somit als unbegründet
und ist weitgehend
appellativ
. Vielmehr bleibt festzuhalten, dass diese den
praxigemässen
Anforderungen (vorstehend E. 1.5) genügen, so dass auf sie abzustellen ist.
Demnach ist von einer vollen Arbeitsfähigkeit in - näher umschriebenen - angepassten Tätigkeiten auszugehen, dies 3-4 Monate nach der (letztmals im Mai 2014 erfolgten) Beurteilung, mithin ab September 2014.
5.
5.1
Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Invalidenrente ab Januar 2015 zugesprochen. Dieser wandte ein, die (damit einhergehende) Ein
stellung der Taggeldleistungen und Übernahme der Heilungskosten sei entschie
den zu früh erfolgt, denn gemäss gutachterlicher Einschätzung sei eine volle Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit nur sukzessive (nach 3-6 Monaten) zu erwarten gewesen (
Urk.
1 S. 8
Ziff.
15).
Gemäss gutachterlicher Feststellung war - bereits - ab September 2014 von einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auszugehen (vorstehend
E. 4.3). Der Einwand des Beschwerdeführers geht somit fehl.
5.2
Sodann machte der Beschwerdeführer geltend, das Invalideneinkommen sei ausgehend vom maximalen Abzug von 25
%
vom Tabellenlohn zu ermitteln (
Urk.
1 S. 8
Ziff.
16). Die Beschwerdegegnerin hat mit entsprechender Begrün
dung (
Urk.
2 S. 10 f.
Ziff.
6b) einen Abzug von 15
%
vorgenommen. Umstände, die einen höheren Abzug rechtfertigen würden, wurden vom Beschwerdeführer auch nicht ansatzweise genannt und sind auch nicht ersichtlich, so dass es da
mit sein Bewenden hat.
5.3
Für den Umfang einer Integritätsentschädigung ist die ärztliche Festlegung der Integritätseinbusse massgebend. Diese lautete, mit entsprechender Begründung, auf 7.5
%
(vorstehend E. 3.7)
,
und darauf hat die Beschwerdegegnerin abge
stellt.
Dass Anspruch auf
eine ,weit
höhere’ Entschädigung bestünde (
Urk.
1 S. 7 f.
Ziff.
14),
wurde vom Beschwerdeführer zwar behauptet, aber nicht mit entspre
chenden ärztlichen Beurteilungen belegt. Damit erübrigen sich Weiterungen, zumal die - ebenfalls pauschal behauptete - Unfallkausalität eines Tinnitus schon daran scheitert, dass in sämtlichen zeitnahen medizinischen Unterlagen von einem solchen nicht die Rede ist.
5.4
Zusammengefasst bleibt festzuhalten, dass die gegenüber dem angefochtenen Entscheid erhobenen Einwände nicht stichhaltig sind. Dieser erweist sich als rechtens und ist zu bestätigen, womit die dagegen erhobene Beschwerde abzu
weisen ist.