Decision ID: 854cf0ad-df38-415f-9b14-efb55cba250b
Year: 2015
Language: de
Court: CH_BGer
Chamber: CH_BGer_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: public_law

Sachverhalt:
A.
Die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich führt eine Strafuntersuchung gegen B._ und weitere Personen wegen Vermögens-, Konkurs- und Bestechungsdelikten in grossem Umfang.
B.
Am 21. Februar 2014 beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft vier im Miteigentum von B._ stehende Grundstücke im Kanton Graubünden und wies das Grundbuchamt an, unverzüglich eine Grundbuchsperre anzumerken.
Am 2. März 2015 stellte A._, die Ehefrau von B._, der Staatsanwaltschaft den Antrag, das Grundbuchamt anzuweisen, die am 21. Februar 2014 verfügte Grundbuchsperre auf den jeweiligen hälftigen Miteigentumsanteil ihres Ehemannes zu beschränken.
Mit Verfügung vom 25. März 2015 hielt die Staatsanwaltschaft die am 21. Februar 2014 angeordnete Grundbuchsperre aufrecht. Dabei präzisierte sie, die Grundbuchsperre erfasse auch die Miteigentumsanteile von A._.
Die von A._ hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich (III. Strafkammer) am 23. Juli 2015 ab.
C.
A._ führt Beschwerde in Strafsachen mit dem Antrag, den Beschluss des Obergerichts aufzuheben.
D.
Das Obergericht und B._ haben auf Vernehmlassung verzichtet.
Die Staatsanwaltschaft beantragt unter Verzicht auf Gegenbemerkungen, den Beschluss des Obergerichts zu bestätigen.

Erwägungen:
1.
1.1. Nach der Rechtsprechung muss der Beschwerdeführer, wenn das nicht offensichtlich ist, darlegen, weshalb er zur Beschwerde berechtigt ist. Andernfalls genügt er seiner Begründungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) nicht und kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden (BGE 134 II 120 E. 1 S. 121 mit Hinweis).
Die Beschwerdeführerin bringt vor, sie könne ihre Miteigentumsanteile faktisch gar nicht veräussern. Unter diesen Umständen ist nicht ohne Weiteres erkennbar, inwiefern sie ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids haben und deshalb gemäss Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG zur Beschwerde befugt sein sollte. Die Beschwerdeführerin hätte sich näher dazu äussern müssen, was sie nicht tut. Schon deshalb kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.
1.2. Auf die Beschwerde hätte auch aus folgendem Grund nicht eingetreten werden können: Die Vorinstanz erachtet die Voraussetzungen der Ersatzforderungsbeschlagnahme gemäss Art. 71 Abs. 3 StGB als gegeben. Die Beschwerdeführerin wendet ein, die Voraussetzungen der Kostendeckungsbeschlagnahme nach Art. 263 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 268 StPO seien nicht erfüllt. Ihre Vorbringen gehen somit an der Sache vorbei. Sie sagt nicht, inwiefern die Vorinstanz Art. 71 Abs. 3 (i.V.m. Art. 71 Abs. 1 und 70 Abs. 2) StGB bundesrechtswidrig angewandt habe. Die Beschwerdeführerin genügt damit auch in der Sache ihrer Begründungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) nicht.
2.
Auf die Beschwerde wird deshalb nicht eingetreten.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt die Beschwerdeführerin die Kosten (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).