Decision ID: 8989941c-9c33-462a-882f-cf0501c4f804
Year: 2014
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

IV-Rente / Würdigung des medizinischen Sachverhaltes
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Yves Thommen, Kantonsrich-
ter Jgnaz Jermann, Gerichtsschreiber Markus Schäfer
Parteien A._, Beschwerdeführerin, vertreten durch Daniel Altermatt, Rechtsanwalt, Neuarlesheimerstrasse 15, 4143 Dornach
gegen
IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Beschwerdegegnerin
Betreff IV-Rente
A. Die 1976 geborene, als Ergotherapeutin tätige A._ meldete sich am 31. Mai 2010 unter Hinweis auf “Rückenbeschwerden im Hals- und Lendenbereich“ bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Nachdem sie die gesundheitlichen  der Versicherten abgeklärt hatte, lehnte die IV-Stelle Basel-Landschaft - nach  Vorbescheidverfahren - mit Verfügung vom 25. September 2013 einen Anspruch von A._ auf eine IV-Rente ab. Zur Begründung hielt sie im Wesentlichen fest, laut den erfolgten Abklärungen liege bei der Versicherten seit 22. Juni 2010 kein IV-relevanter Gesundheitsscha-
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den vor, sodass ihr die Ausübung der bisherigen Tätigkeit als Ergotherapeutin sowie jeder  weiterhin vollumfänglich zumutbar sei.
B. Gegen diese Verfügung erhob Rechtsanwalt Daniel Altermatt namens und im Auftrag von A._ am 25. Oktober 2013 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung  (Kantonsgericht). Darin beantragte er, es sei die angefochtene Verfügung . Zudem seien der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege und die  Verbeiständung mit ihm als unentgeltlichem Rechtsvertreter zu bewilligen; alles unter o/. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er sodann, es sei ihm eine Nachfrist zur Einreichung einer ergänzenden Beschwerdebegründung zu gewähren.
Aufgrund der geschilderten besonderen Umstände (kurzfristige Mandatierung, fehlende  im Zeitpunkt des Ablaufs der Rechtsmittelfrist) räumte das Kantonsgericht dem  der Versicherten ausnahmsweise eine Nachfrist für die Einreichung einer ergänzenden Beschwerdebegründung ein. Zudem bewilligte es der Versicherten mit Verfügung vom 5.  2013 gestützt auf die eingereichten Unterlagen für das vorliegende  die unentgeltliche Prozessführung und die unentgeltliche Verbeiständung mit Rechtsanwalt Daniel Altermatt als Rechtsvertreter.
Innert der ihm eingeräumten Nachfrist reichte der Rechtsvertreter der Versicherten am 20.  2013 die in Aussicht gestellte ergänzende Beschwerdebegründung ein.
C. In ihrer Vernehmlassung vom 27. Januar 2014 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde.
D. Da die IV-Stelle zusammen mit ihrer Vernehmlassung einen nachträglich eingeholten Bericht von Dr. med. B._, Facharzt für Orthopädie sowie für Physikalische und  Medizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) beider Basel, vom 9. Januar 2014 eingereicht hatte, ordnete das Kantonsgericht die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels an. In ihrer Replik vom 4. April 2014 hielt die Beschwerdeführerin an ihren bisherigen Anträgen und Ausführungen fest. Die IV-Stelle wiederum ersuchte in ihrer Duplik vom 7. Mai 2014 weiterhin um Abweisung der Beschwerde, wobei sie ihrer Eingabe eine weitere Beurteilung des  Dr. B._ vom 11. April 2014 beilegte.

Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g :
1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem  am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche  des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993  das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons
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Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur  der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die - im Übrigen frist- und formgerecht erhobene - Beschwerde der Versicherten vom 25. Oktober 2013 ist demnach einzutreten.
2.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre  oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare  wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c).
2.2 Nach Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des  (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise , im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem andern Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Satz 2). Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit  und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind nach dem im Rahmen der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 in Kraft gesetzten Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu  (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Satz 2).
2.3 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG wird die Rente nach dem Grad der Invalidität wie folgt : Die versicherte Person hat Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu mindestens 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie zu mindestens 50 % und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40 % invalid ist.
3. In der angefochtenen Verfügung vom 25. September 2013 hat die IV-Stelle einen  der Versicherten mit der Begründung abgelehnt, laut ihren medizinischen  liege bei der Versicherten seit 22. Juni 2010 kein IV-relevanter Gesundheitsschaden vor, sodass ihr die Ausübung der bisherigen selbständigen Tätigkeit als Ergotherapeutin sowie jeder Verweistätigkeit weiterhin vollumfänglich zumutbar sei. In der gegen diese Verfügung  Beschwerde macht die Versicherte im Wesentlichen geltend, ihr Gesundheitszustand habe sich seit der im Auftrag der IV-Stelle erfolgten rheumatologischen Begutachtung - aber noch vor Erlass der angefochtenen Verfügung - nachweislich verschlechtert. Somit fehle es an einer fachärztlichen Expertise, welche auf dem aktuellen Gesundheitszustand basiere. Bei  Ausgangslage müsse zwingend eine neue rheumatologische Begutachtung erfolgen,  über das Ausmass ihrer Arbeitsunfähigkeit Auskunft gebe. Die Beschwerdeführerin  denn auch hauptsächlich, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Angele-
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genheit sei zur Anordnung einer solchen Begutachtung an die IV-Stelle zurückzuweisen.  des vorliegenden Verfahrens bildet somit in erster Linie die Frage, ob die IV-Stelle den medizinischen Sachverhalt vor Erlass der angefochtenen Verfügung ausreichend abgeklärt hat.
4.1 Das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungsverfahren und der  sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen, aus eigener Initiative und ohne Bindung an die Vorbringen oder Beweisanträge der Parteien für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht , sondern er wird ergänzt durch die Mitwirkungspflichten der Parteien sowie durch die im Anspruch auf rechtliches Gehör mitenthaltenen Parteirechte auf Teilnahme am Verfahren und auf Einflussnahme auf den Prozess der Entscheidfindung (BGE 125 V 195 E. 2, 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen).
Die Verwaltung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine  nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im  haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgericht ihren , sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten  genügt den Beweisanforderungen nicht. Versicherungsträger und  haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 138 V 221 E. 6 mit zahlreichen Hinweisen).
4.2 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der  der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere  zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den  zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 99 E. 4 mit weiteren Hinweisen).
4.3 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den  gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle  Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle , unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs . Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe , warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen
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Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten  berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der  der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1; 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c).
4.4 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen  dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens  Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender  und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen).
5.1 Die IV-Stelle holte zur Abklärung des Gesundheitszustandes und zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Versicherten ein rheumatologisches Gutachten bei Dr. med. C._, Rheumatologie FMH, Innere Medizin FMH, manuelle Medizin SAMM, ein, welches am 8. März 2011 erstattet wurde. Darin diagnostizierte der Gutachter als Leiden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches lumbospondylogenes Syndrom beidseits mit/bei Chondrose L3/4 und L4/5, Osteochondrose L5/S1 sowie breitbasiger Bandscheibenprotrusion resp. kleiner medio-lateraler Discushernie L5/S1 links (MRT LWS vom 02.12.2009). Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit erhob Dr. C._ eine Tendenz zu einem generalisierten, weichteilrheumatischen Schmerzsyndrom (gemäss Akten differentialdiagnostisch: Fibromyalgie, wobei heute die Kriterien alle nicht erfüllt seien) sowie ein chronisches cervicospondylogenes Schmerzsyndrom links mit/bei Osteochondrose C6/7 und geringer breitbasiger  C6/7 (MRT HWS vom 01.12.2009). In seiner Beurteilung der Arbeitsfähigkeit führte der Gutachter aus, in der angestammten Tätigkeit als Ergotherapeutin mit Behandlung von , also von Patienten, die sie körperlich nicht belasten würden, bestehe aus rein  Sicht eine vollschichtige Arbeitsfähigkeit, dies bezogen auf ein Ganztagespensum. Sodann sei die Explorandin auch für jegliche leichte bis gelegentlich mittelschwere (Verweis-) Tätigkeit voll arbeitsfähig. Eine Arbeit, bei welcher sie nicht über 10 kg, selten bis 15 kg, heben, stossen oder ziehen müsse und bei welcher sie nicht dauernd in Zwangshaltungen wie dauernd vornüber gebeugt oder repetitiv nur bückend arbeiten müsse, sei ihr zu einem Vollpensum .
5.2 Im Weiteren holte die IV-Stelle bei Dr. med. D._, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ein fachärztliches Gutachten über die Versicherte ein. In seinem Gutachten vom 16. Februar 2012 erhob Dr. D._ als Diagnose eine anhaltende somatoforme  (ICD-10 F45.4). In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit hielt er allerdings fest, dass  aus versicherungsmedizinischer Sicht in der bisherigen Tätigkeit keine Einschrän-
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kung begründet werden könne. Der Explorandin sollte generell die Verrichtung einer leichten bis mittelschwer körperlich belastenden Tätigkeit zumutbar sein.
5.3 Die IV-Stelle stützte sich bei der Beurteilung des Gesundheitszustandes und der  der Versicherten vollumfänglich auf die Ergebnisse, zu denen die Dres. C._ und D._ in ihren Gutachten vom 8. März 2011 und 16. Februar 2012 gelangt sind. Sie ging  davon aus, dass die Beschwerdeführerin zwar schwere und häufige mittelschwere  nicht mehr verrichten könne, dass sie jedoch in der angestammten Tätigkeit als  - mit Kindern als Patienten - sowie in jeder körperlich leichten bis gelegentlich  leidensadaptierten Tätigkeit vollschichtig arbeitsfähig sei. Diese vorinstanzliche Beweiswürdigung ist nicht zu beanstanden. Wie oben ausgeführt (vgl. E. 4.4 hiervor), ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und - ärzte, die aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertisen sprechen. Solche Indizien liegen hier keine vor. Die beiden Gutachten der Dres. C._ und D._ vom 8. März 2011 und 16. Februar 2012 weisen weder formale noch inhaltliche Mängel auf, sie sind - wie dies vom Bundesgericht verlangt wird (vgl. E. 4.3 hiervor) - für die streitigen Belange umfassend, sie beruhen auf  Untersuchungen, sie berücksichtigen die geklagten Beschwerden, sie sind in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden, sie leuchten in der Darlegung der medizinischen  bzw. der Beurteilung der medizinischen Situation ein, sie setzen sich mit den vorhandenen abweichenden ärztlichen Einschätzungen auseinander und sie sind in den Schlussfolgerungen überzeugend. Insbesondere nehmen sie auch eine schlüssige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Versicherten vor.
5.4.1 Die Versicherte bestreitet das Ergebnis der vorinstanzlichen Würdigung des  Sachverhaltes im Wesentlichen mit dem Einwand, dass sich ihr Gesundheitszustand seit der rheumatologischen Begutachtung durch Dr. C._ - aber noch vor Erlass der  Verfügung - nachweislich verschlechtert habe. Somit fehle es an einer fachärztlichen , welche auf dem aktuellen Gesundheitszustand basiere. Bei dieser Ausgangslage  zwingend eine neue rheumatologische Begutachtung erfolgen, welche über das Ausmass ihrer Arbeitsunfähigkeit Auskunft gebe. Zur Begründung ihrer Auffassung beruft sich die  im Wesentlichen auf die Schreiben des Spitals E._, /Nuklearmedizin, vom 25. Februar 2013 und von Dr. med. F._, Facharzt für , vom 14. Mai 2013. Im ersteren Bericht über eine gleichentags durchgeführte  hielten die behandelnden Ärzte des Spitals E._ fest, dass im Vergleich zur Voruntersuchung vom 2. Dezember 2009 ein progredienter Befund vorliege, nämlich eine  mediolinkslaterale Bandscheibenprotrusion mit nun kleiner Hernierung auf Höhe LWK 4/5 mit Einengung und Dorsalverlagerung der recessalen Nervenwurzel L5 links und möglicher Irritation dieser Nervenwurzel unter Belastung. Dr. F._ wiederum führte in seinem Bericht aus, letztendlich sei durchaus denkbar, dass die Segmentdegeneration L3 bis S1 die lumbale, von der Patientin beklagte Beschwerdesymptomatik mitverursache. Als Behandlungsvorschlag
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empfahl Dr. F._ die Evaluation sämtlicher konservativer und schmerztherapeutischer .
5.4.2 Auf Grund dieser Vorbringen der Beschwerdeführerin ersuchte die IV-Stelle den  Dr. B._ um eine Stellungnahme zu diesen beiden von der Versicherten angerufenen Arztberichte. In seinen Beurteilungen vom 9. Januar 2014 und 11. April 2014 führte Dr. B._ aus, dass die in den Berichten beschriebenen degenerativen Veränderungen im  Gutachten von Dr. C._ berücksichtigt worden seien. Insbesondere habe Dr. C._ (auch) die breitbasige Bandscheibenprotrusion bzw. die kleine medio-laterale Discushernie L5/S1 links in seinen Diagnosen festgehalten. Richtig sei, dass sich im MRI vom 26. Februar 2013 nunmehr eine Progredienz des radiologischen Befunds mit einer breitbasigen  Bandscheibenprotrusion mit nun kleiner Hernierung auf Höhe LWK 4/5 mit Einengung und Dorsalverlagerung der recessalen Nervenwurzel L5 links und möglicher Irritation dieser Nervenwurzel unter Belastung habe feststellen lassen. Konsequenzen hinsichtlich der  würden sich aus radiologischen MRI-Befunden aber erst dann ergeben, wenn sich entsprechende zugehörige klinische Befunde zeigen würden. Eine geeignete Fachdisziplin zur Würdigung einer möglichen Nervenwurzelirritation oder Kompression sei die Neurochirurgie. Mit dem Bericht von Dr. F._ vom 14. Mai 2013 liege denn auch ein klinischer Befundbericht aus diesem Fachbereich vor. Dieser dokumentiere, dass keine Paresen oder  vorliegen würden, die Muskelreflexe seitengleich seien und kein Lasuège festgestellt werden könne. Damit sei seitens der klinischen Befunde eine radikuläre Symptomatik eindeutig ausgeschlossen worden. Die im MRI dargestellte Einengung und Dorsalverlagerung der  Nervenwurzel L5 links mit möglicher Irritation dieser Nervenwurzel unter Belastung habe kein klinisches Korrelat gefunden. Somit bestehe aber keine Indikation für eine neue /orthopädische Begutachtung der Versicherten.
5.5 Im Lichte dieser schlüssigen Ausführungen des RAD-Arztes Dr. B._ erweist sich der Einwand der Beschwerdeführerin, wonach die IV-Stelle den medizinischen Sachverhalt vor Erlass der angefochtenen Verfügung nicht ausreichend abgeklärt habe, als unbegründet. Die in den Berichten des Spitals E._ vom 25. Februar 2013 und von Dr. F._ vom 14. Mai 2013 beschriebenen degenerativen Veränderungen sind von Dr. C._ in seinem  Gutachten berücksichtigt worden. Es trifft zwar zu, dass der im MRI vom 25. Februar 2013 erhobene radiologische Befund auf einer Segmenthöhe (LWK 4/5) eine Progredienz , dieser ist jedoch hinsichtlich seiner klinischen Relevanz hinterfragt und abgeklärt worden. Dabei hat sich in der entsprechenden klinischen Untersuchung durch Dr. F._ keinerlei  Symptomatik finden lassen. Dr. B._ gelangt deshalb in seinen Beurteilungen zu Recht zum Ergebnis, dass der radiologisch veränderte Befund keine klinische Veränderung oder ein entsprechendes Korrelat zeigt. Dies hat aber - auch darin ist Dr. B._ beizupflichten - zur Folge, dass bezüglich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht weiterhin auf die von Dr. C._ in seinem Gutachten vorgenommene Zumutbarkeitsbeurteilung  werden kann. Unter diesen Umständen sind jedoch - entgegen der Auffassung der  - weitere fachmedizinische Abklärungen nicht angezeigt.
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6. Erweist sich der medizinische Sachverhalt nach dem Gesagten im massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses als hinreichend abgeklärt und kann somit - wie oben  (vgl. E. 5.3 hiervor) - bei der Beurteilung des Gesundheitszustandes und der  der Versicherten vollumfänglich auf die schlüssigen Ergebnisse abgestellt werden, zu  die Dres. C._ und D._ in ihren fachärztlichen Gutachten vom 8. März 2011 und 16. Februar 2012 gelangt sind, so ist nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle in der  Verfügung vom 25. September 2013 einen Rentenanspruch der Versicherten verneint hat. Die hiergegen erhobene Beschwerde erweist sich demnach als unbegründet, weshalb sie abgewiesen werden muss.
7.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom  im Rahmen von 200-1000 Franken festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die  in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf 600 Franken fest. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt. Vorliegend ist die Beschwerdeführerin unterliegende , weshalb die Verfahrenskosten ihr zu auferlegen sind. Der Beschwerdeführerin ist nun  mit Verfügung vom 5. November 2013 die unentgeltliche Prozessführung bewilligt . Aus diesem Grund werden die Verfahrenskosten vorläufig auf die Gerichtskasse .
7.2 Die ausserordentlichen Kosten sind dem Prozessausgang entsprechend . Da der Beschwerdeführerin in der Verfügung vom 5. November 2013 die unentgeltliche Verbeiständung mit ihrem Rechtsvertreter bewilligt worden ist, ist dieser für seine Bemühungen aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Das Honorar beträgt bei unentgeltlicher  für den bis Ende 2013 erbrachten Aufwand Fr. 180.-- pro Stunde (§ 3 Abs. 2 der  für die Anwältinnen und Anwälte vom 17. November 2003 [TO], in der bis 31. Dezember 2013 gültig gewesenen Fassung) und für den ab 1. Januar 2014 erbrachten Aufwand Fr. 200.-- pro Stunde (§ 3 Abs. 2 TO, in der seit 1. Januar 2014 geltenden Fassung). Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin hat in seiner Honorarnote vom 4. Juni 2014 für das vorliegende  einen Zeitaufwand von 11 Stunden geltend gemacht, wovon 7 2/3 Stunden im Jahr 2013 und 3 1/3 Stunden im Jahr 2014 erbracht worden sind. Dieser Aufwand erweist sich umfangmässig in Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen als angemessen. Nicht zu  sind sodann die ausgewiesenen Auslagen von Fr. 94.--. Dem Rechtsvertreter ist deshalb ein Honorar in der Höhe von Fr. 2‘311.90 (7 2/3 Stunden à Fr. 180.-- und 3
1/3 Stunden à Fr. 200.-- zuzüglich Auslagen von Fr. 94.-- + 8 % Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse auszurichten.
7.3 Die Beschwerdeführerin wird ausdrücklich auf § 53a Abs. 1 des Gesetzes über die Organisation der Gerichte (GOG) vom 22. Februar 2001 aufmerksam gemacht, wonach eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.
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