Decision ID: 83ca7eca-ceda-4516-a889-6000c7e66e16
Year: 2012
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A. Mit Urteil vom 19. April 2012 erklärte die Dreierkammer des Strafgerichts  A._ des gewerbsmässigen Diebstahls, der mehrfachen Sachbeschädigung  des mehrfachen, teilweise versuchten Hausfriedensbruchs für schuldig und verurteilte ihn zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 2 3⁄4 Jahren (Ziff. 1a des Urteilsdispositivs). Von den Vorwürfen des vollendeten Hausfriedensbruchs im Fall 3 der Anklage, des banden- und  Diebstahls, der Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs im Fall 6 der Anklage sowie vom Vorwurf des bandenmässigen Diebstahls wurde er hingegen  (Ziff. 1b). Zudem wurde in Ziff. 2 des Urteilsdispositivs festgestellt, dass sich A._ seit dem 5. Januar 2012 im vorzeitigen Strafvollzug befindet (Art. 236 StPO i.V.m. Art. 220 Abs. 1 StPO).
In Ziff. 3a desselben Urteils wurde B._ des gewerbsmässigen Diebstahls, der mehrfachen Sachbeschädigung sowie des mehrfachen Hausfriedensbruchs schuldig erklärt und zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 18 Monaten, davon 9 Monate unbedingt, verurteilt. Die Probezeit für den bedingten Teil der Strafe wurde auf 3 Jahre festgesetzt. In den Fällen 1, 3, 4, 5, 7, 8, 9 und 10 der Anklageschrift wurde B._ vom Vorwurf des banden- und  Diebstahls, der mehrfachen Sachbeschädigung, des mehrfachen  sowie in den Fällen 2 und 6 von der Anklage des bandenmässigen Diebstahls  (Ziff. 3b).
Hinsichtlich der Entscheide bezüglich des Beschlagnahmeguts, der Zivilforderungen sowie der Kosten kann an dieser Stelle auf die Ziff. 4-7 des vorinstanzlichen Urteilsdispositivs verwiesen werden.
B. Gegen dieses Urteil hat Advokatin Dr. Sabine Asprion Stöcklin mit Eingabe vom 25. April 2012 namens und im Auftrag des Beschuldigten A._ die Berufung angemeldet. Gemäss der Berufungserklärung vom 21. Mai 2012 wird lediglich die vorinstanzliche Strafzumessung  und diesbezüglich eine Reduktion der ausgesprochenen Strafe beantragt. Zudem sei A._ auch für das Berufungsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.
C. Mit Eingabe vom 1. Juni 2012 erklärte die Staatsanwaltschaft, Hauptabteilung Laufen, anschlussweise Berufung und beantragte, (1.) es sei in Fall 3 der Anklage ein Schuldspruch wegen vollendeten Hausfriedensbruchs auszufällen, (2.) es sei in Fall 6 der Anklage ein Schuldspruch gemäss Anklage zu fällen, (3.) es sei in Bezug auf alle angeklagten Delikte ein Schuldspruch wegen bandenmässiger Tatbegehung zu fällen und (4.) es sei das Strafmass angemessen zu erhöhen.
D. Mit Verfügung des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 5. Juni 2012 wurde den Parteien eine Frist angesetzt, um ihre bereits in der Berufungs- bzw.  enthaltene summarische Begründung fakultativ zu ergänzen. Zu-
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dem wurde in derselben Verfügung festgestellt, dass weitere Ausführungen im Rahmen der Parteivorträge anlässlich der mündlichen Berufungsverhandlung erfolgen können.
In der Folge haben beide Parteien innert der angesetzten Frist auf eine ergänzende  ihrer Berufungs- bzw. Anschlussberufungserklärung verzichtet.
Schliesslich wurde dem Beschuldigten mit Verfügung vom 12. Juli 2012 die amtliche  mit Advokatin Dr. Sabine Asprion Stöcklin für das Berufungsverfahren bewilligt.
Da gegen das Urteil bezüglich B._ innert der massgeblichen Frist von keiner Partei  erklärt wurde, ist dieses zwischenzeitlich unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
E. Anlässlich der heutigen Verhandlung vor dem Kantonsgericht, Abteilung Strafrecht,  der Berufungskläger mit seiner amtlichen Verteidigerin Advokatin Dr. Sabine Asprion Stöcklin, C._ als Vertreter der Staatsanwaltschaft sowie D._ als Dolmetscherin für .
Die Staatsanwaltschaft hält an den bereits gestellten Anträgen grundsätzlich fest, verlangt  hinsichtlich des Strafmasses die Verurteilung des Berufungsklägers zu einer  von 3 Jahren, wobei der bedingte Vollzug nicht zu gewähren sei. Die Untersuchungshaft sei anzurechnen bis zum Zeitpunkt des Übertritts in den vorzeitigen Strafvollzug. Die Verteidigung beantragt, es sei unter o/e-Kostenfolge die Berufung gutzuheissen und die Anschlussberufung abzuweisen. Dabei enthält sie sich eines bezifferten Antrags, begehrt aber eine deutliche  der Strafe, wobei der teilbedingte Vollzug zu prüfen sei.

Auf die Aussagen des zur Sache und zur Person befragten Berufungsklägers sowie auf die  der amtlichen Verteidigerin und der Staatsanwaltschaft wird im Übrigen, soweit , nachfolgend in den Erwägungen eingegangen.
Erwägungen
I. Formelles
1. Zuständigkeit und Eintreten
1.1 Berufung
Gemäss Art. 398 Abs. 1 StPO ist die Berufung zulässig gegen Urteile erstinstanzlicher Gerichte, mit denen das Verfahren ganz oder teilweise abgeschlossen worden ist. Das Urteil des  Basel-Landschaft vom 19. April 2012 ist demgemäss mit Berufung anfechtbar. Die  der Dreierkammer des Kantonsgerichts, Abteilung Strafrecht, zur Beurteilung der vorliegenden Berufung ergibt sich aus Art. 21 Abs. 1 lit. a StPO sowie aus § 15 Abs. 1 lit. a des kantonalen Einführungsgesetzes vom 12. März 2009 zur Schweizerischen Strafprozessordnung (EG StPO; SGS 250). Die Legitimation des Beschuldigten zur Ergreifung des Rechtsmittels wird
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in Art. 382 Abs. 1 StPO normiert. Im Umfang der Anfechtung unterliegt das erstinstanzliche  einer umfassenden Neuüberprüfung. Die Kognition des Berufungsgerichts ist gemäss Art. 398 Abs. 2 StPO weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht eingeschränkt (EUGSTER, Basler Kommentar StPO, 2011, Art. 398 N 1).
Gemäss Art. 398 Abs. 3 lit. a StPO können zunächst Rechtsverletzungen, einschliesslich  und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung,  werden. Lit. b sieht die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts und lit. c schliesslich die Unangemessenheit als Berufungsgrund vor. Zunächst ist die Berufung dem erstinstanzlichen Gericht innert 10 Tagen seit Eröffnung des Urteils schriftlich oder mündlich anzumelden und danach dem Berufungsgericht innert 20 Tagen seit der Zustellung des  Urteils eine schriftliche Berufungserklärung einzureichen (Art. 399 Abs. 1 und 3 StPO). Gemäss Art. 404 Abs. 1 StPO überprüft das Berufungsgericht das erstinstanzliche Urteil nur in den angefochtenen Punkten. Es kann zugunsten der beschuldigten Person auch nicht angefochtene Punkte überprüfen, um gesetzwidrige oder unbillige Entscheidungen zu  (Art. 404 Abs. 2 StPO).
Vorliegend hat der Berufungskläger mittels Eingabe vom 25. April 2012 fristgerecht die  angemeldet. Das vorinstanzliche Urteil wurde dem Beschuldigten in der Folge am 11. Mai 2012 schriftlich begründet mitgeteilt, woraufhin er mittels Eingabe vom 21. Mai 2012 die  beim Kantonsgericht einreichte. Die Berufung ist somit rechtzeitig und  erhoben worden (Art. 399 Abs. 3 und 4 StPO). Das angefochtene Urteil stellt ein  Anfechtungsobjekt dar, die vom Berufungskläger erhobene Rüge ist zulässig und er ist seiner Erklärungspflicht nachgekommen, weshalb auf die Berufung einzutreten ist.
1.2 Anschlussberufung
Gemäss Art. 401 Abs. 1 StPO richtet sich die Anschlussberufung sinngemäss nach Art. 399 Abs. 3 und 4 StPO. Die Frist beträgt 20 Tage ab Empfang der Berufungserklärung der  (vgl. Art. 400 Abs. 3 lit. b StPO sowie EUGSTER, Basler Kommentar StPO, 2011, Art. 401 N 1).
Die Berufungserklärung des Beschuldigten ging am 31. Mai 2012 bei der Staatsanwaltschaft ein. Mit Eingabe vom 1. Juni 2012 wurde die Anschlussberufung somit rechtzeitig erhoben. Da auch die übrigen Formalien eingehalten wurden (Art. 399 Abs. 3 und 4 StPO), ist auf die  der Staatsanwaltschaft ebenfalls einzutreten.
2. Gegenstand von Berufung und Anschlussberufung
Die Berufung des Beschuldigten beschränkt sich explizit auf die Bemessung der Strafe.  der Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft ist in Bezug auf den Fall 3 der Anklage die Frage, ob ein Schuldspruch wegen eines vollendeten statt eines versuchten  auszusprechen ist. Hinsichtlich des Falls 6 der Anklage, einen Einbruchdiebstahl in ein
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Einfamilienhaus an der E._strasse 2 in Münchenstein, welchen die Vorinstanz B._ allein zurechnete, beantragt die Staatsanwaltschaft einen Schuldspruch gemäss Anklage, d.h. eine Verurteilung von A._ wegen versuchten Diebstahls, Sachbeschädigung sowie , begangen in Mittäterschaft mit B._. Zudem wird hinsichtlich sämtlicher  Diebstähle ein Schuldspruch des Berufungsklägers wegen bandenmässiger  beantragt. Zuletzt richtet sich die Anschlussberufung gegen die Bemessung der Strafe.
Nicht Gegenstand des Berufungsverfahrens bilden demnach die vorinstanzlich gefällten Schuldsprüche gegenüber A._ bezüglich der Fälle 1, 2, 4, 5, 7, 8, 9 und 10 der Anklage, soweit nicht die Frage des Qualifikationsmerkmals der Bandenmässigkeit thematisiert wird, die Entscheide bezüglich des Beschlagnahmeguts, der Zivilforderungen sowie der Kostenentscheid (Ziff. 4-7 des vorinstanzlichen Urteils). Hinsichtlich dieser genannten Punkte wird bereits an  Stelle vollumfänglich auf die Ausführungen des Strafgerichts verwiesen.
3. Vorbemerkungen
Nachfolgend werden die berufungsweise geltend gemachten Einwände des Beschuldigten  das vorinstanzliche Urteil sowie diejenigen der Staatsanwaltschaft im Rahmen der  im Einzelnen beurteilt.
Im Sinne einer einleitenden Bemerkung ist auf den Grundsatz der freien Beweiswürdigung , der in Art. 10 Abs. 2 StPO gesetzlich verankert ist. Danach würdigt das Gericht die Beweise frei nach seiner aus dem gesamten Verfahren gewonnenen Überzeugung. Weder die Anzahl noch die Art der Beweismittel ist massgebend, sondern allein deren Stichhaltigkeit. Es besteht keine Rangfolge der Beweise (vgl. RIEDO/FIOLKA/NIGGLI, Strafprozessrecht sowie Rechtshilfe in Strafsachen, 2011, S. 37 N 234).
II. Materielles
1. Allgemeines
Mit Blick auf die Prozessökonomie erlaubt es Art. 82 Abs. 4 StPO den Rechtsmittelinstanzen, für die tatsächliche und rechtliche Würdigung des in Frage stehenden Sachverhalts auf die  der Vorinstanz zu verweisen, wenn sie dieser beipflichten. Hingegen ist auf neue  Vorbringen und rechtliche Argumente einzugehen, die erst im Rechtsmittelverfahren vorgetragen werden (BRÜSCHWEILER, Zürcher Kommentar StPO, 2010, Art. 82 N 9).
2. Fall 3 der Anklageschrift
2.1 Die Vorinstanz kam im Fall 3 der Anklage zum Schluss, der Beschuldigte habe den  des Hausfriedensbruchs nicht in vollendeter Form erfüllt. Die Täterschaft sei nicht in das betreffende Einfamilienhaus in Duggingen eingedrungen, sondern habe lediglich den  betreten. Mangels Umfriedung komme dieser indes vorliegend nicht als Tatobjekt in Frage. Da der Beschuldigte die Schwelle zum strafbaren Versuch bereits überschritten habe und der
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subjektive Tatbestand durch ihn erfüllt worden sei, sprach das Strafgericht den Beschuldigten bloss des versuchten Hausfriedensbruchs schuldig (Art. 186 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB).
Die Staatsanwaltschaft ihrerseits stellt sich auf den Standpunkt, der Berufungskläger sei im Fall 3 der Anklage des vollendeten Hausfriedensbruchs schuldig zu sprechen und bringt  vor, bei genauer Betrachtung der Bilder des betreffenden Einfamilienhauses in den Akten ergebe sich eindeutig, dass der Berufungskläger in einen umfriedeten Garten eingedrungen sei.
Dem hält die Verteidigung anlässlich der kantonsgerichtlichen Hauptverhandlung entgegen, aus den beiden sich in den Akten befindlichen Aufnahmen bleibe die Umfriedung des betreffenden Gartens unklar, zumal ein Grundriss der fraglichen Liegenschaft in casu nicht vorliege. Der  sei daher – wie von der Vorinstanz – lediglich der versuchten Tatbegehung schuldig zu sprechen.
2.2 Gemäss Art. 186 StGB macht sich auf Antrag unter anderem strafbar, wer gegen den Willen des Berechtigten in ein Haus, in eine Wohnung, in einen abgeschlossenen Raum eines Hauses oder in einen unmittelbar zu einem Hause gehörenden umfriedeten Platz, Hof oder Garten oder in einen Werkplatz unrechtmässig eindringt. Umfriedet im Sinne von Art. 186 StGB bedeutet, dass solche Flächen umschlossen sein müssen, etwa durch Zäune oder Hecken. Massgebend ist dabei die Erkennbarkeit der Abgrenzung, nicht deren Lückenlosigkeit. Nach dem Gesetzeswortlaut ist ein enger Konnex zu einem Haus vorausgesetzt, so dass z.B. eine vom Haus entfernte, eingezäunte Wiese nicht geschützt ist (vgl. DELNON/RÜDY, Basler  StGB, 2. Aufl. 2007, Art. 186 N 12 m.w.H.). Offene Plätze sind auch dann nicht , wenn sie zu einem Haus gehören (vgl. STRATENWERTH/JENNY/BOMMER,  Strafrecht, Besonderer Teil I, 7. Aufl. 2010, § 6 N 5). Die beiden sich in den Akten  Fotoaufnahmen des betreffenden Einfamilienhauses an der südlichen Siedlungsgrenze der Gemeinde Duggingen bieten durchaus gewisse Anhaltspunkte für eine Umfriedung. So lässt sich auf der Vorderansicht eine Hecke sowie eine kleine Mauer erkennen. Allerdings kann vorliegend nicht eruiert werden, wieweit sich diese Hecke fortsetzt, da diese auf der  Aufnahme der Hausrückseite nur am linken Bildrand zu sehen ist. Mit Blick auf die  vom 7. Oktober 2011 (act. 955 ff.), in der aufgeführt wird, das Gebäude sei rundum zu Fuss gut und ohne Einschränkungen frei zugänglich gewesen, kann unter Berücksichtigung der Prozessmaxime in dubio pro reo vorliegend nicht ausgeschlossen werden, dass – zumindest auf der Rückseite der Liegenschaft – keine für den Berufungskläger erkennbare Umfriedung vorhanden war.
In Bestätigung der rechtlichen Würdigung der Vorinstanz ist die Anschlussberufung der  in diesem Punkt somit abzuweisen und der Berufungskläger im Fall 3 der Anklage lediglich des versuchten Hausfriedensbruchs schuldig zu sprechen.
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3. Fall 6 der Anklageschrift
3.1 Zwischen dem 2. Oktober 2011 und dem 6. Oktober 2011 wurde in ein Einfamilienhaus an der E._strasse 1 in Münchenstein eingebrochen (vgl. act. 1083 ff.; Fall 6 der Anklage). Die Vorinstanz sprach B._ betreffend den obenerwähnten Einbruch des banden- und  Diebstahls, der mehrfachen Sachbeschädigung sowie des mehrfachen  schuldig. Demgegenüber sprach sie den Berufungskläger von diesem Vorwurf frei. Das Strafgericht erwog, da anhand der allgemeinen Beweislage von der Täterschaft von B._ nicht zwingend auch auf die Beteiligung des Berufungsklägers geschlossen werden könne (vgl. Urteil der Vorinstanz S. 6 f.; act. 2059) und vorliegend keine fallspezifischen  für eine Täterschaft des Berufungsklägers existieren, könne dessen Täterschaft nicht bewiesen werden.
Dem hält die Staatsanwaltschaft entgegen, zwar liege kein Spurenbeweis gegen den  vor, doch dränge sich aufgrund zahlreicher Indizien der Schluss auf, dass dieser gemeinsam mit B._ alle Einbruchdiebstähle bzw. Versuche dazu gemeinsam verübt habe. Bezüglich dieser Indizien verweist die Staatsanwaltschaft auf ihre Argumentation hinsichtlich des Qualifikationsmerkmals der Bandenmässigkeit. Demnach wird im Wesentlichen geltend gemacht, es lägen verschiedene Indizien vor, aus welchen zu schliessen sei, dass der  und B._ während ihres Aufenthalts in der Schweiz stets zusammen gewesen und demzufolge auch gemeinsam für sämtliche angeklagten Einbruchdiebstähle bzw. Versuche dazu verantwortlich seien. Anlässlich der kantonsgerichtlichen Hauptverhandlung weist die Staatsanwaltschaft namentlich darauf hin, dass die beiden Beschuldigten mehrfach zusammen in Hotels übernachtet hätten und sich deren häufiges Zusammensein auch aufgrund von  Bussen durch die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ohne Billet sowie aufgrund der Randdaten der Mobilnetzbenützung feststellen lasse. Die gemeinsame Einreise sowie das Verbringen von viel Zeit stehe im Übrigen auch mit den Aussagen der Beschuldigten im . Zumindest stehe die gemeinsame Begehung eines Einbruchdiebstahls im Fall 2 der  fest und aufgrund der dubiosen Umstände ihrer Anhaltung im Kanton Schaffhausen am 15. Oktober 2011 müsse augenscheinlich die Absicht zur Begehung weiterer gleichartiger Delikte vorgelegen haben. So seien die Beschuldigten in der Nacht in einer kleinen  beim Herausfahren aus einer Sackgasse angehalten worden. Überdies seien sie mit Schraubenziehern sowie nassen Schuhen und Hosen bis zu den Waden angetroffen worden.
Die Verteidigung legt dar, es lägen keine substanziellen Hinweise für eine gemeinsame  durch den Berufungskläger und B._ vor. Die Aussagen der Beschuldigten deckten sich und die Tatsache, dass am Tatort einzig ein Schuhabdruck von B._ gefunden worden sei, spreche ebenfalls klar gegen ein mittäterschaftliches Vorgehen. Die beiden Beschuldigten seien überdies nicht dauernd zusammen gewesen. Die Absicht zur Begehung weiterer  sei somit nicht nachgewiesen und der Freispruch des Berufungsklägers im Fall 6 der  zu bestätigen.
3.2 Fraglich ist in casu, ob der Beschuldigte mit dem durch das Strafgericht im Fall 6 der Anklage rechtskräftig verurteilten B._ im Sinne einer Mittäterschaft zusammenwirkte.
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Gemäss der Praxis des Bundesgerichts ist Mittäter, wer bei der Entschliessung, Planung oder Ausführung eines Deliktes vorsätzlich und in massgebender Weise mit anderen Tätern , sodass er als Hauptbeteiligter dasteht. Hierbei kommt es darauf an, ob der Tatbeitrag nach den Umständen des konkreten Falles und dem Tatplan für die Ausführung des Deliktes so wesentlich ist, dass sie mit ihm steht oder fällt (BGE 118 IV 397, E. 2b, BGE 120 IV 271 E. 2c/aa). Mittäterschaft setzt unter anderem einen gemeinsamen Tatentschluss voraus. Dieser muss indes nicht ausdrücklich bekundet werden; es genügt, wenn er konkludent zum Ausdruck kommt (BGE 115 IV 161). Dabei ist nicht erforderlich, dass der Mittäter bei der  mitwirkte; es genügt, dass er sich später den Vorsatz seines Mittäters zu eigen macht (vgl. TRECHSEL, Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommentar, vor Art. 24 N 12 mit Verweis auf BGE 111 IV 74, E. 2).
B._ sagte im Vorverfahren aus, er habe diesen Einbruch alleine begangen (vgl. act. 1123). Anlässlich der vorinstanzlichen Hauptverhandlung wiederholte B._ diese Aussagen  (vgl. Protokoll der vorinstanzlichen Hauptverhandlung, S. 22; act. 1939). Der  gab dort zu Protokoll, er sei nicht dabei gewesen, was er auch an der  Hauptverhandlung bestätigte (vgl. Protokoll der vorinstanzlichen Hauptverhandlung, S. 21; act. 1937 sowie Protokoll der kantonsgerichtlichen Hauptverhandlung [fortan Prot.] S. 11). Aus der Randdatenerhebung der Mobiltelefone ergibt sich, dass sich beide Beschuldigten während des möglichen Deliktszeitraumes in der Region Basel aufhielten (vgl. act. 253 f., act. 551 f.), was für eine Tatbeteiligung des Berufungsklägers spricht. Demgegenüber für den  indiziell entlastend zu werten ist die Tatsache, dass am Tatort infolge des Kontakts mit Glasscherben einzig von B._ DNA-Spuren gefunden wurden (vgl. act. 1101 ff.).
Bezüglich des Beweisergebnisses ist mit der Vorinstanz festzustellen, dass vorliegend weder direkte objektive Beweise noch genügend Indizien vorhanden sind, um dem Berufungskläger die Beteiligung im Fall 6 der Anklage rechtsgenüglich nachweisen zu können. Nach der  Rechtsprechung ist gemäss der aus Art. 32 Abs. 1 BV fliessenden Maxime "in dubio pro reo" bis zum gesetzlichen Nachweis seiner Schuld zu vermuten, dass der wegen  strafbaren Handlung Angeklagte unschuldig ist. Dabei sind bloss abstrakte und theoretische Zweifel nicht massgebend, weil solche immer möglich sind und absolute Gewissheit nicht  werden kann (BGE 127 I 40, Erw. 2a). Es muss sich um erhebliche und nicht zu  Zweifel handeln, das heisst um solche, die sich nach der objektiven Sachlage  (BGE 124 IV 87, Erw. 2a, 120 Ia 31). Im Rahmen einer Gesamtwürdigung verbleiben  – unter Berücksichtigung der obenzitierten Rechtsprechung und entsprechend den  der Vorinstanz – nicht zu unterdrückende Zweifel hinsichtlich einer Tatbeteiligung des Berufungsklägers. In Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo" ist der  dementsprechend im Fall 6 von der Anklage des banden- und gewerbsmässigen , der mehrfachen Sachbeschädigung sowie des mehrfachen Hausfriedensbruchs .
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4. Bandenmässigkeit
4.1 Die Vorinstanz sprach sowohl B._ als auch den Berufungskläger von der Anklage der bandenmässigen Tatbegehung im Hinblick auf sämtliche Diebstähle frei. Nachgewiesen sei lediglich die gemeinsame Ausführung eines einzigen Diebstahls. Dass sie sich darüber einig gewesen wären, in Zukunft gemeinsam weitere Delikte begehen zu wollen und dass sie ein zu einem gewissen Grade fest verbundenes und stabiles Team gebildet hätten, könne aus dem vorliegenden Beweisergebnis nicht geschlossen werden.
Die Staatsanwaltschaft hat bezüglich dieses Freispruchs des Berufungsklägers  erhoben und macht im Wesentlichen geltend, aus verschiedenen Indizien ergebe sich in casu hinreichend klar, dass der Berufungskläger und B._ während ihres Aufenthalts in der Schweiz stets zusammen gewesen seien und demzufolge auch gemeinsam für sämtliche  Einbruchdiebstähle bzw. Versuche dazu verantwortlich seien. Da von der  im Wesentlichen gleich wie im Fall 6 der Anklage argumentiert wird, kann auf diese  dargelegten Vorbringen der Staatsanwaltschaft verwiesen werden (vgl. obenstehend II.3.1). Die Staatsanwaltschaft kommt zum Schluss, dass die beiden Beschuldigten nicht bloss zufällige Bekannte, sondern ein festes Team gewesen seien, was genüge, um die Qualifikation der Bandenmässigkeit beim Berufungskläger zu bejahen.
Die Verteidigung vertritt demgegenüber die Ansicht, entgegen der Auffassung der  habe sich die Vorinstanz auf den S. 10 ff. ihres Urteils intensiv mit der Beweislage auseinandergesetzt. Der Berufungskläger habe lediglich eine Tat gemeinsam mit B._ . Selbst wenn in anderen Fällen eine gemeinsame Arbeitsteilung ersichtlich wäre, so könnten die betreffenden Handlungen jeweils ohne Weiteres auch mit einem nichtdeliktischen Vorgehen vereinbart werden. Zudem könne aufgrund der Anhaltungsumstände in Schaffhausen nichts zu Lasten des Berufungsklägers geschlossen werden. Entsprechend dem Urteil der  sei das qualifizierende Merkmal der Bandenmässigkeit beim Berufungskläger demnach zu verneinen.
4.2 Art. 139 Ziff. 3 StGB erfasst als Qualifikation des Diebstahls die Taten, die vom Mitglied einer Bande begangen werden, die sich zur fortgesetzten Verübung von Raub oder Diebstahl zusammengefunden hat. Gemäss konstanter Rechtsprechung des Bundesgerichts ist  anzunehmen, wenn sich mindestens zwei Täter mit dem ausdrücklich oder  geäusserten Willen zusammenfinden, inskünftig zur Verübung mehrerer selbständiger, im Einzelnen möglicherweise noch unbestimmter Delikte zusammenzuwirken (BGE 132 IV 132, 137 m.w.H.).
Stehlen als Mitglied einer Bande ist als besonders gefährlich zu qualifizieren, "weil der  zur fortgesetzten Verübung von Raub oder Diebstahl die Täter psychisch und  stärkt" (BGE 78 IV 233, 72 IV 113). Durch den Zusammenschluss binden sich die  auch an die verbrecherischen Ziele und erschweren sich gegenseitig die Umkehr. Dabei muss der Wille der Täter auf die gemeinsame Verübung einer Mehrzahl von Delikten gerichtet sein. Auch das Qualifikationsmerkmal der Bande setzt gewisse Mindestansätze einer Organisa-
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tion (etwa Rollen- oder Arbeitsteilung) und eine Intensität des Zusammenwirkens in einem  voraus, dass von einem stabilen Team gesprochen werden kann, auch wenn dieses  nur kurzlebig ist (BGE 124 IV 86 E. 2b und 286 E. 2a; 122 IV 265 E. 2b; vgl. auch NIGGLI/RIEDO, Basler Kommentar, Strafgesetzbuch II, Art. 139 StGB N 112 ff.). Nicht  ist die Rollenverteilung im konkreten Einzelfall (BGE 78 IV 227, 234), insbesondere ist nicht erforderlich, dass stets mehrere oder gar sämtliche Bandenmitglieder an allen Delikten teilgenommen haben bzw. teilnehmen sollen. Aus der Vorbereitung oder Ausführung der Tat muss sich ergeben, dass der Täter den Diebstahl in Erfüllung einer ihm von der Bande  Aufgabe begangen hat. Nicht erfasst sind demnach solche Taten, die jemand bei  Bandenmitgliedschaft im Alleingang, also in der Eigenschaft eines Alleintäters ausserhalb der Bandenabrede begeht, da das Gesetz eine Begehung "als Mitglied einer Bande" verlangt (NIGGLI/RIEDO, Basler Kommentar StGB, 2. Aufl. 2007, Art. 139 N 122; BGE 83 IV 142, 147).
Mit der Vorinstanz ist festzustellen, dass der Berufungskläger in einer kurzen Zeit von  drei Wochen insgesamt neun Einbruchdiebstähle begangen hat, wobei zwei Delikte  nicht über das Versuchsstadium hinaus gelangten. Hinsichtlich dieser Diebstähle ist zu , ob der Berufungskläger diese als Mitglied einer Bande mit B._ ausgeführt hat. Im Sinne der Staatsanwaltschaft ist zu konstatieren, dass vorliegend durchaus eine Reihe von Indizien für die Annahme einer Bande zwischen dem Berufungskläger und B._ sprechen. So gaben die beiden zu, ungefähr drei Wochen vor ihrer Verhaftung gemeinsam aus Rumänien eingereist zu sein (vgl. i.S. A._: act. 565 ff., act. 585; i.S. B._: act. 347, act. 695 ff., act. 699, act. 713 ff., act. 785). Des Weiteren haben sie am 25. September 2011 im Hotel F._ und am 26. September 2011 im Hotel G._ gemeinsam in Zürich übernachtet und sich am Folgetag in Hinwil/ZH aufgehalten (vgl. act. 811). Am 27. September 2011 haben sie gemeinsam in Buchs/AG einen Einbruchdiebstahl begangen (Fall 2 der Anklageschrift), wofür B._  rechtskräftig verurteilt wurde. Auch der Berufungskläger hat den ihn betreffenden Schuldspruch hinsichtlich dieses Anklagepunktes akzeptiert. Am 28. September 2011 sind  Beschuldigte in Zürich am Bahnhofquai von der Polizei angehalten und bis zum Folgetag in Polizeigewahrsam genommen worden (act. 1677 ff., 1701 ff.). Aus der rückwirkenden  der Mobiltelefone ergibt sich überdies, dass der Berufungskläger und B._ am 30. September 2011 um die Mittagszeit zusammen mit dem Zug nach Basel reisten. Weiter lässt sich feststellen, dass sich die beiden am 2. Oktober 2011 um 11:30 Uhr am Bahnhof  aufhielten und in der Folge nach Basel fuhren. Am 12. Oktober 2011 entstand in /BE eine verkehrspolizeiliche Radarfotografie, welche die beiden Beschuldigten zeigt (vgl. act. 613, 595 sowie 725). Ebenfalls gemeinsam hielten sie sich nachweislich am 14. Oktober 2011 in der Ochsengasse in Kleinbasel auf. Auch gemäss den Angaben von B._ und dem Beschuldigten selbst waren sie grundsätzlich zusammen und nur stundenweise getrennt  (vgl. i.S. A._: act. 563, act. 681; i.S. B._: act. 373, act. 717, act. 769, act. 787), was A._ später etwas relativierte (vgl. act. 653). Anlässlich der kantonsgerichtlichen  führte der Berufungskläger präzisierend aus, dass er mit der Bezeichnung "" auch eine Trennung für einen ganzen Vor- oder Nachmittag gemeint habe (vgl. Prot. S. 11). Schliesslich wurden die beiden gemeinsam am 15. Oktober 2011 in Schaffhausen , wobei sie sich mit nassem Schuhwerk in einem Aussenquartier aufhielten und wider-
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sprüchliche Begründungen hierzu abgaben. So erklärte der Berufungskläger, seine Schuhe seien beim Reparieren des Personenwagens nass geworden (vgl. act. 593), wogegen B._ zu Protokoll gab, er habe in Deutschland Maschinen angeschaut, wobei die Schuhe nass  seien (vgl. act. 699, act. 727 sowie den anlässlich der kantonsgerichtlichen  von der Staatsanwaltschaft eingereichten Auszug des Polizeijournals des Kantons Schaffhausen).
Gegen die Annahme des Qualifikationsmerkmals der Bandenmässigkeit spricht demgegenüber in formeller Hinsicht die Tatsache, dass B._, welcher als einziger als zweites  überhaupt in Frage käme, von der Vorinstanz hinsichtlich des Vorwurfs der  Begehung von Diebstählen rechtskräftig freigesprochen wurde. Die strafrechtliche  des Kantonsgerichts sieht sich an diesen Freispruch grundsätzlich gebunden, weswegen es zur Annahme der Bandenmässigkeit nebst dem Berufungskläger an einem zweiten  fehlt. Überdies erscheint ein Zusammenschluss zur fortgesetzten Verübung von Diebstählen in casu als zweifelhaft, da die Täter lediglich ein einziges Delikt gemeinsam . Trotz der obenerwähnten belastenden Umstände im Zusammenhang mit der Anhaltung des Berufungsklägers und B._ in Schaffhausen erscheint eine geplante Begehung weiterer Einbruchdiebstähle beweismässig nicht als rechtsgenügend erstellt. Zwar ist, insbesondere aufgrund der Randdaten des Mobilfunkverkehrs sowie aufgrund ihrer eigenen Aussagen, von einer gewissen Kooperation des Berufungsklägers mit B._ auszugehen, doch sind bei den jeweiligen einzelnen Schuldsprüchen, für die der Berufungskläger heute zu verurteilen ist, keine substanziellen Anhaltspunkte für eine irgendwie geartete konkrete Unterstützungsleistung von B._ ersichtlich. Es fehlt somit an einem nachgewiesenen effektiven Beitrag des  bezüglich der einzelnen Straftaten, mithin an einem eruierbaren Mindestmass an  aktivem Handeln. Der Nachweis derartiger Handlungen bei der Vorbereitung bzw. Ausführung der Tat wäre indes zur Bejahung der Bandenmässigkeit unerlässlich, weswegen in casu nicht von einem Begehen von Diebstählen durch den Berufungskläger in Erfüllung einer ihm von der Bande übertragenen Aufgabe ausgegangen werden kann. Da somit hinsichtlich der Bandenmässigkeit massgebliche und begründete Zweifel beim Berufungsgericht vorhanden sind, ist das Vorliegen des Qualifikationsmerkmals der Bandenmässigkeit in dubio pro reo zu verneinen. Das vorinstanzliche Urteil ist demnach auch in diesem Punkt nicht zu beanstanden.
III. Strafzumessung
1. Die Berufung des Beschuldigten beschränkt sich explizit auf die Bemessung der Strafe. Er bringt diesbezüglich vor, die Strafzumessungsgrundsätze seien übermässig zu seinen  bewertet worden, was entsprechend zu einer überhöhten Strafe geführt habe. Auf die  Vorbringen der Verteidigung wird nachfolgend im Einzelnen eingegangen.  ist der von der Staatsanwaltschaft gestellte Antrag auf Aussprechung einer unbedingten Freiheitsstrafe von 3 Jahren insoweit hinfällig geworden, als die strafrechtliche Abteilung des Kantonsgerichts den in der Anschlussberufung vorgebrachten Punkten, welche dem  Antrag zu Grunde lagen, jeweils nicht gefolgt ist.
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2. Zu seiner Person befragt gibt der Berufungskläger anlässlich der Hauptverhandlung vor dem Kantonsgericht zu Protokoll, er fühle sich im Gefängnis wie jeder andere Sträfling. Er  in der Schlosserei und nach seiner Entlassung wolle er nach Rumänien zurückkehren, um seinen Sohn im Coiffeurgeschäft zu unterstützen. Zudem benötigten sein behinderter Bruder sowie seine schwer kranke Mutter seine Unterstützung (vgl. Prot. S. 4 ff.).
3.1 Vorab ist festzuhalten, dass die Vorinstanz nach Ansicht der strafrechtlichen Abteilung des Kantonsgerichts die Strafzumessung prinzipiell richtig und korrekt durchgeführt hat. So wurde auf sämtliche relevanten Kriterien (vgl. Art. 47 StGB) massgeblich und ausreichend . Namentlich wurden Verschulden, Vorleben, persönliche Verhältnisse und die  der Strafe auf das Leben des Täters berücksichtigt. Hinsichtlich des Verschuldens erfolgte eine Beurteilung nach den Kriterien der Schwere der Verletzung oder Gefährdung des  Rechtsguts, der Verwerflichkeit des Handelns, der Beweggründe und den Zielen des Täters sowie den inneren und äusseren Umständen, nach welchen der Beschuldigte in der Lage  wäre, die Gefährdung oder Verletzung zu vermeiden. Die von der Vorinstanz im  korrekt dargelegten Zumessungskriterien werden im Folgenden gleichermassen von der strafrechtlichen Abteilung des Kantonsgerichts bei der Festlegung der angemessenen Strafe berücksichtigt.
Da die Anschlussberufung in sämtlichen Punkten abgewiesen wurde und es in rechtlicher  bei den vorinstanzlich festgestellten Tatbeständen des gewerbsmässigen Diebstahls, der mehrfachen Sachbeschädigung sowie des mehrfachen, teilweise versuchten  bleibt, kann grundsätzlich auf die vorinstanzlichen Ausführungen zur Strafzumessung verwiesen werden (vgl. Urteil der Vorinstanz S. 24 ff.; act. 2075 ff.), welchen sich die  Abteilung des Kantonsgerichts mit den nachfolgenden beiden Änderungen anschliesst.
Zum einen nicht beigepflichtet werden kann der vorinstanzlichen Feststellung, wonach nicht nachgewiesen sei, dass der Beschuldigte eine Konfrontation mit der Bewohnerschaft in Kauf genommen habe (Urteil S. 24). Auf die entsprechende Frage hin gab der Berufungskläger  der kantonsgerichtlichen Hauptverhandlung explizit zu Protokoll, er habe sich jeweils nicht informiert, ob sich Bewohner im Haus befunden hätten, sondern sei einfach "auf gut Glück" in die betreffenden Ein- oder Mehrfamilienhäuser eingedrungen (vgl. Prot. S. 9). Dieses rücksichtslose Verhalten ist vorliegend straferhöhend zu berücksichtigen. Im Sinne einer  Festlegung hält das Kantonsgericht, Abteilung Strafrecht, dafür, dass bei der  im Kontext mit Einbruchdiebstählen jeweils zwingend straferhöhend veranschlagt werden muss, wenn der Beschuldigte in Wohnliegenschaften eindringt. Nimmt der Beschuldigte dabei eine Begegnung mit der Bewohnerschaft in Kauf, so hat sich diese verwerfliche , welche für eine besondere Dreistigkeit sowie eine qualifizierte kriminelle Energie spricht, in einem zweiten Schritt nochmals spürbar strafschärfend auszuwirken. Zum andern ist im  zur Vorinstanz die Anerkennung der einzigen Zivilforderung in Höhe von CHF 200.– (Urteil S. 26) nicht strafmildernd zu berücksichtigen, da es sich hierbei um eine blosse formale Anerkennung "auf dem Papier" handelt, zumal eine tatsächliche Bezahlung des betreffenden Betrags durch den mittellosen Berufungskläger nicht ernsthaft zu erwarten ist.
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3.2 Was die konkreten Rügen der Verteidigung hinsichtlich der Strafzumessung betrifft, so wird von ihr zunächst vorgebracht, die Strafzumessungsgrundsätze seien in einem  Ausmass zu Lasten des Berufungsklägers berücksichtigt worden. Insbesondere seien die begünstigenden Umstände nicht im Einzelnen aufgeführt, das Aussageverhalten zu Unrecht als neutral gewertet und die Vorstrafen übermässig stark zu Lasten des Beschuldigten gewichtet worden. Zu Gunsten des Berufungsklägers sei überdies seine Aussage zu würdigen, wonach er wisse, welche Wirkung die Einbrüche auf die Opfer gehabt hätten. Das  Urteil weise zudem nicht aus, inwiefern sich die einzelnen Punkte zu Lasten oder zu  des Beschuldigten ausgewirkt hätten.
3.3 Nach Überzeugung der strafrechtlichen Abteilung des Kantonsgerichts wurden in der angefochtenen Strafzumessung zwar zahlreiche Faktoren zu Lasten des Berufungsklägers , diese erweisen sich jedoch angesichts der Umstände allesamt als sachgerecht. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung müssen die einzelnen Strafzumessungsfaktoren zwar nicht in allen Details aufgeführt werden; die Strafzumessung soll indes so gut wie möglich nachvollziehbar und plausibel gemacht werden (BGE 121 IV 56). Die Nachvollziehbarkeit  erst die Prüfung möglich, ob sich das Gericht von zutreffenden Aspekten habe leiten lassen und ob es diese im Rahmen seines Ermessens gewichtet habe. Bei dieser Gewichtung sei das Gericht indessen nicht verpflichtet, in Zahlen oder Prozenten anzugeben, inwieweit es  Faktoren erhöhend oder mindernd berücksichtigt habe (BGE 116 IV 288; 117 IV 112; 118 IV 14; Urteil des Bundesgerichts 6S.49/1995 vom 31. August 1995 E. 5.3). Diese Anforderungen der bundesgerichtlichen Rechtsprechung werden durch die  Begründung eindeutig erfüllt. Namentlich sind die für die Zumessung der Strafe erheblichen Umstände und deren Gewichtung genügend klar aus den vorinstanzlichen Erwägungen .
Weiter macht der Berufungskläger geltend, es sei hinsichtlich der Strafempfindlichkeit zu , wie er sich um seine pflegebedürftige Mutter kümmere, was er nunmehr durch die als  zur Berufungserklärung eingereichten Dokumente belegen könne. Nicht erwähnt worden sei überdies vor erster Instanz sein behinderter Bruder, für welchen er ebenfalls zu sorgen .
Die Verbüssung einer längeren Freiheitsstrafe stellt für jeden in ein familiäres Umfeld  Täter eine gewisse Härte dar. Als unmittelbare gesetzmässige Folge jeder Sanktion darf diese Konsequenz deshalb nur unter aussergewöhnlichen Umständen – welche hier nicht  – berücksichtigt werden (vgl. dazu WIPRÄCHTIGER, Basler Kommentar StGB, 2. Aufl. 2007, Art. 47 N 118). Hinsichtlich der Unterstützung des Berufungsklägers für seine Mutter gilt es festzuhalten, dass die Notwendigkeit der tatsächlichen Hilfeleistung durch die Einreichung der Beilage im Berufungsverfahren nicht genügend dargelegt wurde. Insbesondere ist nicht , weswegen allein der Berufungskläger zur Vornahme der betreffenden  in der Lage sein sollte. Gemäss den Angaben des Berufungsklägers hat er eine  (zugleich seine aktuelle Lebenspartnerin), eine Schwester sowie zwei erwachsene Kinder
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in Rumänien, wobei alle ausser seiner Schwester auch am selben Ort wie die pflegebedürftige Mutter wohnhaft sind (vgl. act. 35; Prot. S. 5 f.) und demzufolge ebenfalls fähig wären, der  den gebotenen Beistand zu leisten. Falls die Mutter des Berufungsklägers tatsächlich  auf seine Unterstützungsleistungen angewiesen wäre, erschiene es überdies als umso unverständlicher und verwerflicher, sich dessen ungeachtet auf eine mehrwöchige  in ein fremdes Land zu begeben. Da er sich der betreffenden Konsequenzen –  aufgrund seiner Vorstrafen in Belgien – hätte im Klaren sein müssen, wäre sein Vorgehen diesfalls geradezu als verantwortungslos zu qualifizieren.
Diese Überlegungen gelten in analoger Weise auch für den Bruder des Berufungsklägers,  hier nicht ersichtlich ist, weswegen die angebliche Unterstützung des Bruders erst im  vorgebracht wurde. Hierzu ist zu bemerken, dass der Berufungskläger  der Einvernahme zur Person vom 28. Dezember 2011 nur die Unterstützung seiner Mutter erwähnte und auf Nachfrage hin ausdrücklich betonte, er unterstütze ausschliesslich die Mutter und sonst niemanden mehr (act. 35). Insofern ist für das Kantonsgericht höchst fraglich, ob die vom Berufungskläger erst im zweitinstanzlichen Verfahren erwähnten Unterstützungsleistungen für den Bruder überhaupt stattfanden.
In einer Gesamtwürdigung dieser Umstände ist aufgrund der familiären Situation des  nicht von einer erhöhten Strafempfindlichkeit auszugehen.
Ergänzend zu den vorinstanzlichen Erwägungen ist zudem anzumerken, dass die vom  vorgebrachten Entschuldigungen eher taktischer Natur erscheinen und daher nicht vom Vorliegen einer echten Reue und Einsicht auszugehen ist.
3.4 Unter Berücksichtigung der Vorstrafen in Belgien und der Tatsache, dass er als "" einzig mit dem Ziel in die Schweiz einreiste, Einbruchdiebstähle zu begehen, und dabei innert nicht einmal 3 Wochen neun solche Taten verübte, muss beim Berufungskläger von einem eigentlichen Berufskriminellen gesprochen werden. Grund für seine Delinquenz ist offensichtlich keine Notlage gewesen. So gab er anlässlich der kantonsgerichtlichen  an, er sei in Rumänien weder arm noch reich gewesen und habe, abhängig von der Kundschaft, ca. EUR 1'000.– bis EUR 2'000.– monatlich verdient (vgl. Prot. S. 6). Vielmehr hat er sich aus freiem Willen für das Unrecht entschieden. Der Berufungskläger ist in Belgien  und einschlägig vorbestraft (vgl. Urteile des Korrektionalgerichts Brüssel vom 14. August 2003 und 9. Februar 2005 sowie des Appellationshofs Gent vom 2. März 2005). Mit diesen  wurde er insgesamt 3 Mal wegen Einbruchdiebstählen zu längeren Freiheitsstrafen  und delinquierte unbeirrt weiter. Auch dass der Berufungskläger im Anschluss an die  im Fall 2 der Anklage am 28. September 2011 in Zürich zwei Tage lang in  genommen wurde, hinderte ihn nicht daran, weiter serienmässige Einbrüche zu .
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In Übereinstimmung mit den Ausführungen der Vorinstanz ist unter Berücksichtigung aller  von einer erheblichen kriminellen Energie und damit von einem schweren Verschulden des Berufungsklägers auszugehen.
3.5 Ausgehend von der grundsätzlich zutreffenden Strafzumessung der Vorinstanz kommt die strafrechtliche Abteilung des Kantonsgerichts, trotz zusätzlicher Berücksichtigung der , dass der Berufungskläger bei seinen Einbruchdiebstählen eine Konfrontation mit der Bewohnerschaft in Kauf genommen hat sowie ohne die strafmildernde Berücksichtigung der Anerkennung der einzigen Zivilforderung in Höhe von CHF 200.–, zum Schluss, dass die von der Vorinstanz ausgesprochene Freiheitsstrafe von 2 3⁄4 Jahren zwar am unteren Rand  des Ermessens im Rahmen der Strafzumessung anzusiedeln, jedoch insgesamt noch als schuldangemessen zu beurteilen ist. Dem Berufungskläger muss eine ausgesprochen negative Prognose gestellt werden, weswegen ihm auch ein bloss teilweiser Aufschub der Strafe gemäss Art. 43 Abs. 1 StGB nicht zu gewähren ist. Zu berücksichtigen gilt es in diesem Zusammenhang – wie bereits bei der Schwere des Verschuldens –, dass der Berufungskläger, nachdem er , mehrjährige Freiheitsstrafen wegen einschlägiger Delikte in Belgien verbüsste,  wenige Jahre später als "Kriminaltourist" in die Schweiz einreiste und sich auch von einem zweitägigen Polizeigewahrsam in Zürich nicht abschrecken liess und danach die Mehrzahl  Einbrüche beging.
Im Ergebnis kann demnach festgehalten werden, dass der Berufungskläger die  Ausführungen und Schlussfolgerungen der Vorinstanz mit seinen Einwänden in keiner  zu entkräften vermag und die Vorinstanz die Strafzumessung – von den erwähnten  abgesehen – zutreffend vorgenommen hat. Auch hinsichtlich der Strafzumessung ist das angefochtene Urteil somit zu bestätigen.
IV. Kosten
Vorliegend sind sowohl die Berufung des Beschuldigten als auch die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft abzuweisen. Gemäss dem Ausgang des vorliegenden Verfahrens wären die ordentlichen Kosten des kantonsgerichtlichen Verfahrens in der Höhe von CHF 6'200.–,  eine Urteilsgebühr von CHF 6'000.– sowie Auslagen von CHF 200.–, in Anwendung von Art. 428 Abs. 1 StPO zur Hälfte dem Berufungskläger aufzuerlegen.
Angesichts dessen unzweifelhafter Bedürftigkeit wird der Berufungskläger jedoch in Anwendung von Art. 425 StPO und § 4 Abs. 3 GebT zufolge offensichtlicher Uneinbringlichkeit von der  der zweitinstanzlichen Verfahrenskosten sowie der Tragung der Auslagen befreit,  die ordentlichen Kosten vollumfänglich zu Lasten des Staats gehen.
Nachdem dem Berufungskläger die amtliche Verteidigung bewilligt worden ist, wird der  Advokatin Dr. Sabine Asprion Stöcklin ein Honorar gemäss ihrer Honorarnote vom 24. September 2012 zuzüglich dem Aufwand für die kantonsgerichtliche Hauptverhandlung in
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der Höhe von insgesamt CHF 1'630.50 (inkl. Auslagen) zuzüglich 8% MWSt (CHF 130.45),  insgesamt CHF 1'760.95, aus der Gerichtskasse ausgerichtet.
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