Decision ID: 22339df3-086e-4979-b631-ab0f0c7f8bae
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
Mit Vorbescheid vom
1
0.
November 2011 (
Urk.
21
/47)
stellte die Sozialversiche
rungsanstalt des Kantons
Zürich, IV-Stelle,
X._
, geboren 1964, die Reduktion seiner halben
Invalidenrente auf eine Viertelsrente
in Aussicht.
Dagegen erhob
dieser
am
1.
Dezember 2011 Einwände
(
Urk.
21
/50), welche er a
m 2
3.
Januar 20
12 ergänzte (
Urk.
21
/
57-
58)
und
neben der Ausrichtung der bisherigen halben Invalidenrente
die Bewilligung der unentgeltlichen Verbei
ständung im Verwaltungsverfahren in der Person von Rechtsanwalt
Dr.
Peter Stadler, Zürich
,
beantragte
(
Urk.
21
/58 S. 2
Ziff.
6
, S. 6
Ziff.
13
). Zudem reichte er Unterlagen zur Darlegung seiner fin
anziellen Bedürftigkeit (
Urk.
21
/57/5-7) ein.
Mit
Verfügung vom 2
7.
September
2012 (
Urk.
21
/66)
teilte die IV-Stelle dem Versicherten
mit
, dass er weiterhin Anspruch auf die bisherige halbe Invaliden
rente habe.
1.2
Am
1
3.
September 2012 verstarb der Versicherte
. A
m
2
4.
Oktober 2012 reichte
Rechtsanwalt Peter
Stadler
seine Honorarnote (
Urk.
21
/68) bei der IV-Stelle ein und machte einen Aufwand von 13.5 Stunden geltend.
Mit Verfügu
ng vom 9.
November 2012 (
Urk.
21
/69 =
Urk.
2) schrieb die IV-Stelle das Gesuch um einen unentgeltlichen Rechtsbeistand infolge Gegenstandslosigkeit ab.
2.
Rechtsanwalt
Peter Stadler erhob gegen die Verfügung vom
9.
November 2012 (
Urk.
2) am 1
2.
November 2012 Beschwerde (
Urk.
1) und beantragte
in der Hauptsache
, diese sei
betreffend die Abschreibung des Gesuchs um einen unentgeltlichen Rechtsbeistand
aufzuhe
ben
(S. 2).
Mit Verfügung vom 20.
November
2012 (
Urk.
5) wurde der Prozess bis Entscheid über den Antritt der Erbschaft
des verstorbenen Beschwerdeführers
sistiert.
Am 2
7.
Juni 2013 teilte das Bezirksgericht
O._
mit (
Urk.
10-11), dass die Erbschaft von allen gesetzlichen Erben ausgeschlagen worden und inzwischen die konkursamtliche Liquidation angeordnet worden sei. Mit Verfügung vom
1.
Juli 2013 (
Urk.
12) wurde der Prozess bis nach Durchführung der zweiten Gläubigerversammlung beziehungsweise im Falle des summarischen Verfahrens bis nach Eintritt der Rechtskraft des Kollokationsplanes
weiter
sistiert. Am 26.
No
vember 2013 (Urk.
15
-16
) teilte das Konk
ursamt
O._
mit, dass
Rechtsanwalt
Peter Stadler die Abtretung der Prozessführungs
befugnis bzw. der Fortsetzung der Beschwerde
im Sinne von
Art.
260 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG)
verlangt habe. Die Frist für die gerichtliche Geltend
machung sei bis 3
1.
März 2014
an
gesetzt worden.
Am 2
8.
November 2013 (
Urk.
17-18) teilte
Rechtsanwalt Peter
Stadler dies dem hiesigen Gericht mit und beantragte, die Sistierung sei aufzuheben und auf seine Beschwerde sei einzu
treten und dieselbe gutzuheissen.
Mit Verfügung vom 2
9.
November 2013 (
Urk.
19) wurde die Sistierung des Prozesses aufgehoben. Mit Beschwerde
antwort vom 1
6.
Januar 2014 (
Urk.
20) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde.
Der Einzelrichter

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Da der Streitwert
Fr.
20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der
Beschwerde
in die einzelrichterliche Zuständigkeit (
§
11
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht
; GSVGer
).
1.
2
Gemäss
Art.
37
Abs.
4
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial
versicherungsrechts (
ATSG
)
wird der gesuchstellenden Person im Sozial
versicherungsverfahren ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt, wo die Verhältnisse es erfordern. Unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungsver
fahren wird gewährt, wenn die Partei bedürftig ist, die Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheinen und die Vertretung im konkreten Fall sachlich geboten ist (vgl.
Art.
29
Abs.
3
der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidge
nossenschaft;
BV).
1.3
Ob die anwaltliche Vertretung sachlich geboten ist, beurteilt sich aufgrund der Umstände des Einzelfalls, der Eigenheiten der anwendbaren Verfahrensvor
schriften sowie der Besonderheiten des jeweiligen Verfahrens. Dabei fallen neben der Komplexität der Rechtsfragen und der Unübersichtlichkeit des Sach
verhalts auch in der Person des Betroffenen liegende Gründe in Betracht, wie etwa seine Fähigkeit, sich im Verfahren zurechtzufinden. Falls ein besonders starker Eingriff in die Rechtsstellung des Bedürftigen droht, ist die Verbeistän
dung grundsätzlich geboten, andernfalls nur, wenn zur relativen Schwere des Falls besondere tatsächliche oder rechtliche Schwierigkeiten hinzukommen, denen der Gesuchsteller alleine nicht gewachsen ist. Die sachliche Notwendig
keit wird nicht allein dadurch ausgeschlossen, dass das in Frage stehende Ver
fahren von der Offizialmaxime oder dem Untersuchungsgrundsatz beherrscht wird, die Behörde also gehalten ist, an der Ermittlung des rechtserheblichen Sachverhaltes mitzuwirken. Die Offizialmaxime rechtfertigt es jedoch, an die Voraussetzungen, unter denen eine Verbeiständung durch einen Rechtsanwalt sachlich geboten ist, einen strengen Massstab anzulegen (vgl. Urteil des
Bun
desgerichts
I 214/05
vom 2
2.
August 2005 E. 3.1
).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin schrieb in ihrer Verfügung vom
9.
November 2012 (
Urk.
2) das Gesuch um einen unentgeltlichen Rechtsbeistand infolge
Gegen
standlosigkeit ab, da die g
esuchstellende Person im Laufe des Verfahrens ver
storben sei und demnach eine bereits bewilligte unentgeltliche Verbeiständung für das weitere Verfahren untergehe (S. 1).
Im Rahmen der Beschwerdeantwort vom 1
6.
Januar 2014
(
Urk.
20)
stellte sich
die Beschwerdegegnerin
auf den Standpunkt
,
ab Einreichung des Gesuchs vom 2
3.
Januar 2012 um unentgeltlic
he Rechtsvertretung bis zum Tod
des Versi
cherten am 1
3.
September 2012 seien keine weiteren Vorkehrungen mehr erfor
derlich gewesen und solche auch nicht unternommen worden.
2.2
Rechtsanwalt Peter Stadler machte in seiner Beschwerde (
Urk.
1) geltend,
solange der Beschwerdeführer noch gelebt habe, habe dieser einen Anspruch auf einen unentgeltlichen Rechtsbeistand gehabt (S. 3
Ziff.
8). Dieser Anspruch sei nicht durch Tod untergegangen und auch nicht rückwirkend gegenstandslos geworden (S. 4
Ziff.
9). Es könne nicht sein, dass durch Zuwarten mit der Bewilligung des Gesuches vom Ableben eine
s Versicherten profitiert werde
(S. 4
Ziff.
10).
3.
3.
1
Zu klären sind vorab die beiden
vorgebrachten
Stan
dpunkte der Be
schwer
de
geg
nerin
(vorstehend E. 2.1)
.
3.2
Hinsichtlich der Abschreibung des Gesuches um einen unentgeltlichen Rechts
bei
stand infolge Gegenstandslosigkeit
bezog
sich
die Beschwerdegegnerin
in ihrer Verfügung (
Urk.
2)
selbst
auf eine Textpassage
,
in welcher ausdrücklich
formuliert war
, dass der Anspruch
infolge Todes der gesuchstellenden Person
für das
weitere
Verfahren untergeht.
Demnach besteht die Gegenstandslosigkeit für ei
n solches Gesuch nur pro futuro.
Zum Zeitpunkt des Todes des Beschwer
deführers
am 1
3.
September 2012
war
en
jedoc
h das Vorbescheidverfahren bereits
abgeschlossen
und sämtliche Bemühungen schon getätigt, welche
Rechts
anwalt Peter
Stadler
im Oktober 2012
in Rechnung
stellte
(
vgl.
Urk.
21
/68).
Die Annahme der Beschwerdegegnerin, das Gesuch um einen unentgeltlichen Rechtsbeistand sei
rückwirkend
infolge Gegenstandlosigkeit abzuschreiben
,
ist
demnach
klar un
zulässig
.
3.3
Auch
die Annahme
der Beschwerdegegnerin, Rechtsanwalt Peter
Stadler habe ab Einreichung des Gesuches vom 2
3.
Januar 2012 um unentgeltliche Rechts
vertretung
(
Urk.
21/58)
bis zum Zeitpunkt des Todes des Beschwerdeführers am
1
3.
September 2012 keinen Aufwand mehr gehabt, geht an der Sache vorbei. Das Gesuch um einen unentgeltlichen Rechtsbeistand wurde im Rahmen eines ausführlich begründeten Einwandes auf den
Vorbescheid vom 1
0.
Novem
ber 2011 (
Urk.
21
/47) gestellt und bezog sich
somit
auch auf den bis zu diesem Zeitpunkt geleisteten Aufwand
,
mithin
auf das gesamte Vorbescheidverfahren
.
D
ass
Dr.
Stadler das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung erst
zusammen
mit
dem
begründeten
Einwand
vom 2
3.
Januar 2012 (
Urk.
21/58)
stellte und nicht schon vorher,
ergibt sich daraus, dass er
er
st am 2
9.
November 2011 (
Urk.
21
/51) bev
ollmächtigt
wurde, sich
zunächst
mit der Fristenwahrung befassen und
sich
einen akte
nmässigen Überblick verschaffen
musste
und
erst
dann
abwägen
konnte
, ob überhaupt ein solches Gesuch
um unentgeltliche Rechtsvertretung
zu stellen ist.
4.
4.1
Zu prüfen ist im Folgenden, ob vorliegend die Voraussetzungen für die Ge
währung der
unentgeltliche Verbeiständung
, nämlich
die Bedürftigkeit der gesuchstellenden Partei, die fehlende Aussichtslosigkeit der Rechtsbegeh
ren
sowie die
Notwendigkeit
des Beizugs eines A
nwalts (vorstehend E. 1.2) erfüllt sind.
4.2
Ohne weiteres zu bestätigen sind
hier
die Kriterien der Bedürftigkeit und der
f
ehlenden
Aussichtslosigkeit.
Vorliegend war die Bedürftigkeit des
verstorbenen
Beschwerdeführers zur Zeit des Vorbescheidverfah
rens ausgewiesen (vgl. Urk.
21
/57/5-7
)
.
Ebenso wenig waren
seine
Rechtsbegehren aussichtlos, wurde ihnen doch in der Verfügung vom 2
7.
September
2012 (
Urk.
21
/66) entspro
chen.
4.3
Rechtsprechungsgemäss drängt sich im Vorbescheidverfahren eine anwaltliche Vertretung nur in Ausnahmefällen, in denen schwierige rechtliche und tatsäch
liche Fragen dies als notwendig erscheinen lassen und eine sonstige Verbeistän
dung, beispielsweise durch Sozialdienste, nicht in Betracht fallen (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_165/2008 vom
7.
August 2008
E
. 1.2 m
it Hinweis auf BGE 132 V 200 E
. 4.1). Bei der Prüfung der Frage, ob bereits im - nicht streitigen - Abklärungsverfahren eine Verbeiständung durch einen Rechtsanwalt als geboten erscheint, hat zumindest der gleich strenge Massstab zu gelten.
Vorerst stellte die Beschwerdegegnerin dem
verstorbenen
Beschwerdeführer mit Vorbescheid vom 1
0.
November 2011 (
Urk.
21
/47) aufgrund einer
nach erstell
tem Gutachten (
Urk.
21/44)
angenommen Verbesserung des Gesundheitszustan
des
,
die Herabsetzung der bisherigen halben Invalidenrente auf eine Viertels
rent
e
in Aussicht.
Unter anderem w
egen eines am 1
7.
August 2011
erlittenen
Hirnschlag
es
(vgl.
Urk.
21
/52/1
,
Urk.
21/57/1-3 =
Urk.
21
/
61
)
, dessen Auswirkungen auf den Gesund
heitszustand und die Arbeitsfähigkeit zum Zeitpunkt des Einwan
des vom 2
3.
Januar 2012 (
Urk.
21
/58) noch nicht abgeklärt waren
(vgl.
Urk.
21
/63-64)
, und den Beschwerdeführer zu den bereits vorhandenen Leiden noch weiter beeinträchtigte, ist davon auszugehen,
dass er schon allein aufgrund seines Gesundheitszustandes auf eine Rechtsvertretung angewiesen war. Indiz hierfür ist auch, dass der Beschwerdeführer gut eine Woche vor dem vorgesehenen Untersuchungstermin vom 2
1.
September 2012 auf der Neurologie des
Y._
verstarb (vgl.
Urk.
21
/64).
Der vorliegende Fall kann auch vor allem wegen seines Verlaufes nicht als
derart einfach gelagert angesehen wer
den, als dass eine anderweitig gelagerte Verbeiständung als angemesse
n hätte erachtet werden können,
weshalb die Notwendigkei
t einer anwaltlichen Vertre
tung
zu bejahen ist.
4.4
Aufgrund des Gesagten hatte der verstorbene Beschwerdeführer demnach einen Anspruch auf einen
unentgeltlichen Rechtsve
rtreter im Verwaltungsverfahren, weshalb die
Beschwerde
gutzuheissen ist.
5.
5.1
Mit Kostenno
te vom 24. Oktober 2012 (Urk. 21
/68
) machte Rechtsanwalt
Stadler
einen Aufwand von insgesamt 13
.5
Stunden geltend.
5.2
Im sozialversicherungsrechtlichen Verwaltungsverfahren wird der gesuch
stellen
den Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt, wo die Ver
hältnis
se es erfordern (
Art.
37
Abs.
4
ATSG). Gemäss
Art.
12a der Verord
nung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV) sind auf dessen Entschädigung die Artikel 8-13 des Reglements vom 11.
Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (AS
2006 5305) sinngemäss anwendbar. Das Reglement vom 1
1.
Dezember 2006 wurde am
1.
Juni 2008 durch das Reglement über die Kosten und Entschädi
gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 2
1.
Februar 2008 (VGKE; SR 173.320.2) ersetzt (
Art.
22 und 23 VGKE). Gemäss
Art.
9
Abs.
1 VGKE umfassen die Kosten der Vertretung das Anwaltshonorar (lit. a), die Auslagen, namentlich die Kosten für das Kopieren von Schriftstücken, die Reise-, Verpflegungs- und Unterkunftskosten, die Porti und die Telefonspesen (lit. b in der seit
1.
April 2010 geltenden Fassung) sowie die allenfalls geschuldete Mehrwertsteuer (lit. c
in der seit
1.
April 2010 geltenden Fassung). Das Anwaltshonorar wird nach dem notwendigen Zeitaufwand des Vertreters oder der Vertreterin bemessen, wobei der Stundenansatz für Anwälte und Anwältinnen mindestens 200 und höchstens 400 Franken (exklusive Mehrwertsteuer) beträgt (
Art.
10
Abs.
1 und 2 VGKE).
5
.3
Der von Rechtsanwalt
Stadler
mit Eingabe vom 2
4
.
Oktober 2012
geltend gemachte Aufwand für das
Vorbescheidverfahren
von
rund 13
.5 Stunden
(vgl. Urk.
21
/68
) ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Pro
zesses nicht
angemessen. Namentlich erscheinen
ein Aufwand von rund
6
Stun
den
für das Abfassen der
Einwände
(
Urk.
21/50 und
Urk.
21
/
58
)
wie auch ein Korresponde
n
zaufwand von
rund 4.5
Stunden
als überhöht
und nicht notwen
dig
.
Der Aufwand für das Verfassen der
Eingaben vom
1.
Dezember 2011 im Umfang von einer Seite (
Urk.
21/50) und vom 2
3.
Januar 2012 im Umfang von gut 5 Textseiten (
Urk.
21/58)
ist
mit maximal
3
Stunden zu veranschlagen
und der Aufwand für Korrespondenzen, insbesondere Telefonate mit maximal 3
.5
Stunden.
Die
damit verbundene
Kürzung von insgesamt 4
Stunden
ergibt einen anrechen
baren Aufwand von
9.5
Stunden, was beim praxisgemässen Stundenansatz von
Fr.
200.-- (zuzüglich Mehrwert
steuer)
und der Berücksichtigung einer Kleinspe
senpauschale von 3
%
ein Total von rund
Fr.
2‘114.--
ergibt
.
5.4
Somit
ergibt sich, dass
Rechtsanwalt Stadler aufgrund seiner Bemühungen im Vorbescheidverfahren im Rahmen der gebotenen unentgeltlichen Rechtsvertre
tung
des verstorbenen Beschwerdeführers
(vorstehend E. 4.4)
von der Beschwer
de
gegnerin mit
Fr.
2‘114.-- zu entschädigen ist.
6
.
6
.1
Da es sich nicht um eine Streitigkeit um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen handelt, ist das Verfahren kostenlos (
Art.
69 Abs.
1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung e contrario, IVG).
6
.2
Nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34
GSVGer
hat die obsiegende beschwerdeführende Person An
spruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Be
deutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitauf
wand und den Barauslagen festzusetzenden Ersatz der Parteikosten. Unter Be
rücksichtigung dieser Grundsätze ist Rechtsanwalt Peter Stadler eine
Prozessentschädigung von Fr.
2
'4
00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen.