Decision ID: dd1f5891-cadd-4d46-baac-e217f5154ba2
Year: 2009
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
M._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Karl Gehler, LL.M., Hanfländerstrasse 67,
Postfach 1539, 8640 Rapperswil SG,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
Invalidenrente; berufliche Massnahmen
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Sachverhalt:
A.
A.a Der 1954 geborene M._ meldete sich am 21./24. Mai 2007 zum Leistungsbezug
bei der Invalidenversicherung an. Er beantragte Berufsberatung, Umschulung auf eine
neue Tätigkeit, Arbeitsvermittlung, besondere medizinische
Eingliederungsmassnahmen und eine Rente. Er gab an, er habe in seiner Heimat acht
Jahre lang die Primarschule besucht und nach seiner Einreise in die Schweiz (Mai
1974) vom 1. März 1978 bis 30. Juni 2007 als Gartenarbeiter (ohne Lehre) bei der A._
Gartenbau AG gearbeitet. Wegen eines Rückenleidens sei er seit 7. Dezember 2005
arbeitsunfähig (IV-act. 4).
A.b Dr. med. B._, Allgemeine Medizin FMH, benannte im Arztbericht vom 6. Juni
2007 als Hauptdiagnose ein Lumbovertebralsyndrom linksbetont, bestehend seit
12/04, und - ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit - ein Cervicovertebralsyndrom,
bestehend seit 11/06. Als Gartenbaumitarbeiter sei der Versicherte seit 15. August
2006 vollständig arbeitsunfähig. Leichte bis mittelschwere, wechselbelastende
Tätigkeit mit nur manchmal vorkommender vorgeneigter Körperhaltung sei ihm
hingegen an acht Stunden pro Tag mit unverminderter Leistungsfähigkeit zumutbar.
Berufliche Massnahmen seien angezeigt. Der Versicherte habe in den letzten Jahren
wiederholt über lumbovertebrale bis lumbospondylogene Schmerzen geklagt. Zunächst
(Dezember 2004) habe die symptomatische Behandlung eine gewisse Besserung, etwa
ein Jahr später hätten Physiotherapien und medikamentöse Behandlungen nur eine
unwesentliche Besserung gebracht. Deshalb habe er eine weitere Abklärung bei
Dr. med. C._, Orthopädische Chirurgie FMH, veranlasst, der einen weiteren
Orthopäden (Dr. med. D._, Orthopädische Chirurgie FMH) zugezogen habe.
Nachdem schliesslich auch eine Behandlung nach neurologischer Abklärung nicht
geholfen habe, habe er den Versicherten in die Klinik Valens eingewiesen, wo aber
wiederum keine wesentliche Veränderung habe erreicht werden können (IV-act. 14-1
bis 6/18). Beigelegt waren etwa Berichte der Klinik Valens, wo sich der Versicherte vom
15. Februar bis 13. März 2007 stationär aufgehalten hatte. Im vorläufigen
Austrittsbericht der Klinik vom 11. März 2007 waren als Diagnosen aufgeführt: 1. ein
Lumbovertebralsyndrom linksbetont mit/bei Diskusprotrusion rechts medio-lateral L5/
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S1 bis zur Wurzel S1 rechts reichend (MRI-LWS vom 1.3.06), und Fehlhaltung und -
statik der Wirbelsäule, muskulärer Haltungsinsuffizienz, und 2. ein Cervikovertebrales
Syndrom mit medialer Diskusprotrusion HWK5/6, ohne Nachweis einer Myelopathie
(MRI-HWS vom 20.11.06). Als Nebendiagnose liege eine Adipositas vor. Für die Zeit
nach dem stationären Aufenthalt bestehe für eine leichte bis mittelschwere
wechselbelastende Tätigkeit mit Hantieren von Gewichten bis max. 20 kg und nur
manchmal vorkommender vorgeneigter Körperhaltung eine Arbeitsfähigkeit von 100 %.
Der ehemalige Beruf als Landschaftsgärtner, der einer schweren Arbeit entspreche, sei
aus rheumatologischer Sicht künftig nicht mehr zumutbar (IV-act. 14-11 f./18). Diese
Arbeitsfähigkeitsschätzung bestätigte die Klinik im Zeugnis vom 14. März 2007.
A.c In der Arbeitgeberbescheinigung vom 11. Juni 2007 (IV-act. 15) wurde angegeben,
der Versicherte sei vom 1. März 1978 bis 30. Juni 2007 angestellt gewesen. Er sei bis
zum Eintritt des Gesundheitsschadens am 6. Dezember 2005 als Gartenarbeiter/
Vorarbeiter tätig gewesen. Er würde ohne Gesundheitsschaden gegenwärtig
Fr. 68'900.-- verdienen.
A.d Aus dem Standortbericht der IV-Eingliederungsberatung vom 12. Juni 2007 ging
hervor, dass der Versicherte angegeben habe, im Ausland drei Jahre lang den Beruf
eines Elektromonteurs erlernt zu haben. Er wolle wieder gesund werden, um wieder
arbeiten zu können. Derzeit könne er sich keine Arbeitstätigkeit für sich vorstellen, weil
ihm alles weh tue. Anderseits könne er sich vorstellen, dass er eine leichte Arbeit, bei
der er sitzen und stehen könne, ca. an zwei bis drei Stunden pro Tag ausüben könnte.
Er erwarte von der IV eine Abklärung darüber, welche Tätigkeiten er noch ausüben
könne, sowie Unterstützung bei der Stellensuche. Die Eingliederungsberaterin hielt
dafür, der Versicherte sei nicht sehr motiviert, wieder in den Arbeitsprozess einsteigen
zu können. Er setze sich mit sich selbst nicht auseinander und trage kaum zu seiner
Genesung bei (IV-act. 16).
A.e Nach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der
Invalidenversicherung, welcher eine volle Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit für
nachvollziehbar erachtete, eröffnete die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle des
Kantons St. Gallen dem Versicherten mit zwei Vorbescheiden vom 21. August 2007
(berufliche Massnahmen, IV-act. 25 f.) und vom 22. August 2007 (Rente, IV-act. 23 f.),
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sie gedenke die Gesuche abzuweisen. Der Versicherte sei in adaptierter Tätigkeit voll
arbeitsfähig und könne in etwa das gleiche Erwerbseinkommen erzielen wie früher. Zu
vergleichen seien ein Valideneinkommen von Fr. 68'900.-- und ein Invalideneinkommen
von Fr. 59'028.--, womit sich ein Invaliditätsgrad von 14 % ergebe.
A.f Der Versicherte liess am 18. September 2007 einwenden, berufliche
Eingliederungsmassnahmen wie Anlehren oder Umschulungen könnten ihn, der über
keine verwertbare Ausbildung verfüge, darauf vorbereiten, leichte Tätigkeiten in einem
anderen Sektor als dem bisherigen auszuführen, und sie könnten ihm helfen, eine
adaptierte Tätigkeit zu finden. Sie würden auch seine Motivation erhöhen und könnten
ein Abgleiten in die Invalidität vermeiden. Er erachte sich ferner auch für leichte
Tätigkeiten nicht mehr für voll arbeitsfähig. Die Rückenschmerzen hätten sich gar
verschlimmert. Es sei diesbezüglich eine Begutachtung anzuordnen. Ausserdem sei ein
leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn am Platz, so dass sich ein Invaliditätsgrad
von rund 49 % ergebe (IV-act. 32).
A.g Mit zwei Verfügungen vom 24. September 2007 (berufliche Massnahmen, IV-
act. 33; Rente, IV-act. 34) wies die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle das
Leistungsgesuch des Versicherten ab. Es seien keine neuen medizinisch
objektivierbaren wesentlichen Änderungen der Befunde und Symptome mitgeteilt
worden.
B.
Gegen diese Verfügungen richtet sich die von Rechtsanwalt Dr. iur. Karl Gehler, LL.M.,
für den Betroffenen am 16. Oktober 2007 erhobene Beschwerde. Der Rechtsvertreter
des Beschwerdeführers beantragt die Aufhebung der beiden angefochtenen
Verfügungen und die Ausrichtung einer Rente bei einem Invaliditätsgrad von
mindestens 50 % sowie die Gewährung der dem Beschwerdeführer zustehenden
beruflichen Eingliederungsmassnahmen. Der Beschwerdeführer befinde sich in einer
geradezu paradoxen Situation, da ihn die Beschwerdegegnerin mit der Begründung, er
sei ganztags arbeitsfähig für leichte und mittelschwere Tätigkeiten, ohne Anspruch auf
eine Rente oder auf Eingliederungsmassnahmen an das RAV verweise, während das
RAV gleichzeitig von einer vollen Arbeitsunfähigkeit und Vermittlungsunfähigkeit
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ausgehe. Dies rühre davon, dass die gesundheitliche Situation nicht schlüssig
abgeklärt worden sei. Im Juni 2007 habe der Hausarzt die Prognose als eher
pessimistisch bezeichnet. Es stelle sich die Frage, ob sich der gesundheitliche Zustand
bis zum Erlass der Verfügungen nicht so verschlechtert habe, dass eine grössere
Invalidität anzunehmen sei. Die Abklärungen seien mehrheitlich über ein Jahr alt, auch
die Einschätzung der Klinik Valens schon mehr als ein halbes Jahr. Es sei eine
umfassende polydisziplinäre medizinische Oberbegutachtung zu veranlassen. Die
Einschätzung des RAV beruhe auf einer handschriftlichen Notiz des Hausarztes vom
30. August 2007, wonach der Beschwerdeführer sich zurzeit für jegliche Arbeit zu
100 % arbeitsunfähig halte. Mit dieser mehr als vagen Äusserung habe der Hausarzt
nur wiedergegeben, wie der Beschwerdeführer sich fühle. Wie er die Lage gegenwärtig
beurteile, sei ebenso wenig klar, wie die Frage, ob die Einschätzung der Klinik Valens
noch zutreffe. Damit der Beschwerdeführer nicht zwischen Stuhl und Bank falle, müsse
die medizinische Situation geklärt werden. Der Beschwerdeführer verfüge nicht über
eine Ausbildung und er sei zudem nach wie vor zufolge der ins Becken und ins Bein
sich auswirkenden Rückenbeschwerden für leichte und mittelschwere Tätigkeiten stark
eingeschränkt, so dass ein Abzug von mindestens 20 % zu machen sei. Er könnte
höchstens Fr. 35'786.40 verdienen. Der Invaliditätsgrad liege bei rund 50 %. Es sei nie
festgestellt worden, in welchem Tätigkeitsbereich der Beschwerdeführer im September
2007 arbeitsfähig sei. Der Beschwerdeführer sei invalid, zumindest aber von einer
Invalidität unmittelbar bedroht, daher sei auch der Anspruch auf
Eingliederungsmassnahmen ausgewiesen.
C.
Mit Beschwerdeantwort vom 27. November 2007 beantragt die Beschwerdegegnerin
die Abweisung der Beschwerde. Der Hausarzt teile die Einschätzung des
Beschwerdeführers, dass er voll arbeitsunfähig sei, offensichtlich nicht. Dessen
Gesundheitszustand habe sich seit dem Aufenthalt in Valens offensichtlich nicht
verändert. Nach den Tabellenlöhnen seien die Löhne im Gartenbau stark
unterdurchschnittlich. Bei einem Branchenwechsel werde der Beschwerdeführer kaum
eine Erwerbseinbusse erleiden. Hilfsarbeiter hätten im Jahr 2006 gemäss LSE Fr.
59'055.-- pro Jahr verdient. Da der Beschwerdeführer nicht nur einer leichten, sondern
auch einer mittelschweren Tätigkeit nachgehen könne und als Gesunder
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überdurchschnittlich verdient habe (Fr. 68'900.--), dürfe kein so genannter
Leidensabzug berücksichtigt werden. Es bestehe kein Rentenanspruch. Berufliche
Massnahmen machten keinen Sinn, da der Beschwerdeführer überzeugt sei,
vollständig arbeitsunfähig zu sein. Er sei zudem ungelernt, weshalb eine Umschulung
nicht möglich sei.
D.
Replicando lässt der Beschwerdeführer am 4. Januar 2008 vorbringen, mittlerweile
habe das RAV gestützt auf einen Bericht der Klinik Valens vom 27. März 2007
festgestellt, der Beschwerdeführer sei für ein Arbeitspensum von 100 %
vermittlungsfähig, es behalte sich eine Überprüfung der Vermittlungsfähigkeit aber
ausdrücklich vor. Ende des Jahres 2007 habe der Beschwerdeführer hospitalisiert
werden müssen. Offenbar seien nun auch die inneren Organe betroffen. Welche
Beschwerden vorlägen und inwieweit und seit wann sie die Arbeitsfähigkeit des
Beschwerdeführers zusätzlich beeinträchtigten, werde sich bei Abklärungen zeigen. Die
Entwicklung zeige, dass die schlechte Prognose sich bewahrheitet habe und dass die
Abklärungen in der Klinik Valens allenfalls nicht vollständig gewesen seien. Es sei ein
Leidensabzug zu machen. Die Situation des Beschwerdeführers könnte mit
Arbeitsvermittlung, allenfalls mit einer Anlehre verbessert werden.
E.
Die Beschwerdegegnerin hat am 14. Januar 2008 auf die Erstattung einer Duplik
verzichtet.
F.
Auf gerichtliche Anfrage vom 23. Dezember 2008 hin hat die Beschwerdegegnerin am
5. Januar 2009 die weiteren aufgelaufenen IV-Akten eingereicht (betreffend eine
Anmeldung vom April 2008 zum Bezug von Hörgeräten). Die Klinik Valens hat dem
Gericht auf Ersuchen am 6. Januar 2009 ihren Bericht an Dr. B._ vom 27. März 2007
zugestellt. Die Parteien haben hierzu nicht Stellung genommen.

Erwägungen:
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1.
1.1 Da ein Sachverhalt zu beurteilen ist, wie er sich bis zum Zeitpunkt des Erlasses der
angefochtenen Verfügungen am 24. September 2007 entwickelt hat, sind die auf den
1. Januar 2008 in Kraft getretenen Rechtsänderungen nicht anwendbar.
1.2 Im Streit liegen die Verfügungen, mit welchen die Beschwerdegegnerin berufliche
Massnahmen und einen Rentenanspruch abgewiesen hat.
2.
2.1 Nach Art. 8 Abs. 1 IVG haben Invalide oder von einer Invalidität unmittelbar
bedrohte versicherte Personen Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese
notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im
Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern. Die
Eingliederungsmassnahmen bestehen unter anderem in Massnahmen beruflicher Art
(Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung und
Arbeitsvermittlung; Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG).
2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn
die versicherte Person mindestens zu 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn
sie mindestens zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 %
besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens
40 % Anspruch auf eine Viertelsrente.
3.
3.1 Für die Invaliditätsbemessung sind zunächst die medizinischen Vorbedingungen
von Bedeutung. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu
beschreiben und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher
Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind in
der Folge eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche
Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V
261 E. 4; ZAK 1982 S. 34). Ob die versicherte Person eine ihr zumutbare Tätigkeit auch
tatsächlich ausübt, ist für die Invaliditätsbemessung hingegen unerheblich (Rz 3046
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des vom Bundesamt für Sozialversicherungen erlassenen Kreisschreibens über die
Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung = KSIH).
3.2 Zur medizinisch zumutbaren Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers liegt eine
Beurteilung der Klinik Valens vom 27. März 2007 vor, wonach er für leichte bis
mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten mit Hantieren von Gewichten bis
maximal 20 kg und mit nur manchmal vorkommender vorgeneigter Körperhaltung zu
100 % arbeitsfähig sei. Es konnte festgestellt werden, dass der Beschwerdeführer eine
gute Belastungsbereitschaft gezeigt hat. Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die
Klinik Valens wurde nach einem mehrwöchigen stationären Aufenthalt abgegeben, bei
welchem auch die funktionelle Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers evaluiert
worden ist. Ihr kommt daher grosses Gewicht zu. Dr. B._ hat sich in seiner
Beurteilung vom 6. Juni 2007 dieser Einschätzung angeschlossen. Der RAD hat sie als
nachvollziehbar bezeichnet. Der Beschwerdeführer lässt darlegen, er halte sich auch
für leichte Tätigkeiten nicht mehr für voll arbeitsfähig. Die Rückenschmerzen belasteten
ihn sehr und hätten sich gar verschlimmert. Für eine objektive Verschlechterung des
Rückenleidens sind aber keine Anhaltspunkte ersichtlich und der Beschwerdeführer
benennt auch keine konkreten Umstände. Dass aber der medizinische Sachverhalt zu
wenig abgeklärt wäre, wie er einwendet, lässt sich nicht bestätigen. Das RAV hat die
diametral andere Betrachtung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, welche
diesen Einwand gestützt hatte, die aber lediglich auf einer hausärztlichen Wiedergabe
der subjektiven Aussagen des Beschwerdeführers basiert hatte, aufgegeben. Vom
Umstand, dass der Beschwerdeführer sich Ende 2007 in Spitalpflege hat begeben
müssen, ist für den vorliegend massgeblichen Sachverhalt, wie er sich bis zur Zeit des
Erlasses der angefochtenen Verfügungen ergeben hat, nichts abzuleiten. In
antizipierender Beweiswürdigung ist von weiteren Abklärungen abzusehen. Der
Beschwerdeführer ist für adaptierte leichte bis mittelschwere wechselbelastende
Tätigkeiten als zu 100 % arbeitsfähig zu betrachten. Sollte sich nach diesem Zeitpunkt
eine Verschlechterung abzeichnen, bildete sie allenfalls Gegenstand eines weiteren
Verfahrens.
4.
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4.1 Was die erwerblichen Auswirkungen der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
betrifft, wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades nach Art. 16 ATSG das
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei
ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung
gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid
geworden wäre (Valideneinkommen). Nach der Rechtsprechung ist für die Ermittlung
des Valideneinkommens entscheidend, was sie im massgebenden Zeitpunkt auf Grund
ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der
überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen würde. Die
Einkommensermittlung hat so konkret wie möglich zu erfolgen. Da nach empirischer
Feststellung in der Regel die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall weitergeführt
worden wäre, ist Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des Valideneinkommens
grundsätzlich der letzte vor Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielte, nötigenfalls der
Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst (BGE 134 V
325 E. 4.1). Der Beschwerdeführer hatte in einem langjährigen Arbeitsverhältnis im
Gartenbau gestanden. Gemäss der Arbeitgeberbescheinigung vom 11. Juni 2007 hätte
er ohne Gesundheitsschaden damals pro Jahr 68'900.-- verdient. Dieser Betrag kann
als Valideneinkommen 2007 betrachtet werden.
4.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-
erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht.
Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ -
besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die
ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, sowie das
Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn erscheint,
gilt grundsätzlich der von ihr tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein
solches effektives Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person
nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich
zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der
Rechtsprechung statistische Werte (Tabellenlöhne) beigezogen werden (BGE 129 V
472 E. 4.2.1, Bundesgerichtsentscheid i/S C. vom 19. Juni 2008, 9C_81/2008). Die
Beschwerdegegnerin hat für die Bestimmung des Invalideneinkommens vorliegend zu
Recht auf die Tabellenlöhne abgestellt. Gemäss der Tabelle TA1 der Schweizerischen
Lohnstrukturerhebung LSE 2006 des Bundesamtes für Statistik, welche heranzuziehen
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ist (keine regionalen Löhne, vgl. 8C_742/2008), konnten Männer mit einfachen und
repetitiven Tätigkeiten im privaten Sektor in jenem Jahr durchschnittlich (statistisches
Mittel, Zentralwert; vgl. AHI 1999 S. 50) Fr. 56'784.-- (12mal Fr. 4'732.--) verdienen.
Nach Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung (von rund 1.6 %) bis 2007 ergibt
sich ein Betrag von Fr. 57'693.--. Bezogen auf die betriebsübliche durchschnittliche
Arbeitszeit von im Jahr 2007 41.7 Stunden (statt 40 Stunden, wie sie der Tabelle TA1
zugrunde liegen) macht dies Fr. 60'145.-- aus.
4.3 In der Praxis werden die zur Bestimmung des Invalideneinkommens
herangezogenen Tabellenlöhne gekürzt, wenn Versicherte, die in ihrer letzten Tätigkeit
körperliche Schwerarbeit verrichteten, nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für
leichtere Arbeiten nur beschränkt einsatzfähig sind, wenn sie - unabhängig von der
früher ausgeübten Tätigkeit - als gesundheitlich Beeinträchtigte im Rahmen leichter
Hilfsarbeitertätigkeiten nicht mehr voll leistungsfähig sind oder wenn weitere
persönliche und berufliche Merkmale wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit,
Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die
Lohnhöhe haben. Der Abzug ist nicht schematisch vorzunehmen. Vielmehr ist der
Einfluss aller Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im
Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen. Letztlich ist der
Abzug vom statistischen Lohn unter Berücksichtigung aller jeweils in Betracht fallenden
Merkmale auf insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen (vgl. BGE 126 V 75).
4.4 Gemäss den medizinischen Angaben vermag der Beschwerdeführer zwar
zumutbarerweise noch leichte bis mittelschwere Tätigkeiten zu verrichten. Er ist aber
dabei auf eine wechselbelastende Tätigkeit angewiesen, bei welcher er beim Hantieren
mit Gewichten und beim Erfordernis nach einer vorgeneigten Körperhaltung bei der
Arbeit einer Limite unterworfen ist. Zu berücksichtigen ist ferner, dass Tabellenlöhne
bei gesunden Arbeitnehmern erhoben werden. Es ist deshalb damit zu rechnen, dass
der Beschwerdeführer im Vergleich zu deren Lohnniveau eine Zurücksetzung wird
hinzunehmen haben. Wenn ferner auch die Bedeutung der Dienstjahre im privaten
Sektor abnimmt, je niedriger das Anforderungsprofil ist (vgl. Bundesgerichtsurteil i/S A.
vom 27. August 2008, 8C_780/2007), so wird der Beschwerdeführer, der
jahrzehntelang an der gleichen Stelle gearbeitet hat, doch auf einem allgemeinen
Arbeitsmarkt für Hilfstätigkeiten mit einem Anfangslohn zu beginnen haben, der leicht
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unter dem Durchschnitt aller Arbeitnehmer liegt. Es rechtfertigt sich daher insgesamt,
vom Tabellenlohn einen Abzug von 10 % vorzunehmen. Dies auszuschliessen, weil der
Beschwerdeführer ein überdurchschnittliches Valideneinkommen erzielt hat, geht nicht
an.
4.5 Es ergibt sich unter diesen Umständen ein Invalideneinkommen von Fr. 54'131.--.
Der Invaliditätsgrad beträgt somit 21 %. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die
Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch abgewiesen hat.
5.
5.1 Der Beschwerdeführer hat indessen auch Anspruch auf berufliche Massnahmen
gestellt. Nach der Rechtsprechung gilt eine versicherte Person im Sinne von Art. 17
IVG als invalid, wenn sie wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im
bisher ausgeübten Beruf und in den ihr ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen
stehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde
Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet (Entscheide des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts i/S A. vom 22. Januar 2004, I 91/03, und i/S F. vom 9. April
2002, I 167/03; BGE 124 V 110 f. E. 2b; AHI 2000 S. 62 E. 1; Ulrich Meyer, Die
Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, S. 125; für die MV: BGE 130 V 491). Bei
ausgebildeten Personen bemisst sich die Erwerbseinbusse durch Vergleich des
Einkommens, das sie in dem vor der Invalidität ausgeübten Beruf erzielen konnten, mit
dem Einkommen, das sie mit Invalidität dort noch erzielen können. Dem
arbeitsunfähigen Berufsmann ist der Wechsel in eine andere ihm zwar ohne berufliche
Massnahmen zugängliche Erwerbstätigkeit, in der er aber entsprechend ohne
einschlägige Ausbildung zu arbeiten hätte, in der Regel nicht zumutbar, so dass ihm
nicht ein Einkommen aus irgendeiner solchen Tätigkeit angerechnet werden kann.
Dasselbe gilt für Versicherte, die sich ohne Ausbildung eine hohe Kompetenz erarbeitet
haben und für die auch ein Anspruch auf "Umschulung" möglich ist. Das kann der Sinn
von Art. 6 Abs. 1 IVV sein, wo auch für Ungelernte "Umschulungen" vorgesehen sind.
Bei Hilfsarbeitern und Hilfsarbeiterinnen hingegen ist es, wenn sie ihre bisherige
Erwerbstätigkeit krankheits- oder unfallbedingt nicht mehr ausüben können,
grundsätzlich ohne berufliche Massnahmen möglich, in eine andere, ihrer Behinderung
angepasste Hilfsarbeitertätigkeit zu wechseln. Im Gegensatz zur (ganz oder teilweise)
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berufsunfähig gewordenen ausgebildeten versicherten Person bemisst sich die
umschulungsspezifische Invalidität bei Hilfskräften nicht nach der konkreten Er
werbseinbusse am letzten Arbeitsplatz, sondern nach der Erwerbseinbusse in einer der
Behinderung angepassten Hilfsarbeit (nicht veröffentlichter Entscheid des
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen i/S M.V. vom 4. März 2003). Der
Beschwerdeführer war während fast dreissig Jahren an der gleichen Arbeitsstelle
beschäftigt und hat die Stellung eines Vorarbeiters erworben. In der
unterdurchschnittlich bezahlten Branche hatte er ein Einkommen inne, das knapp den
Durchschnittslohn für das Niveau 3 erreicht, wo Berufs- und Fachkenntnisse
vorausgesetzt sind. Auch ohne entsprechende Ausbildung hat er demnach eine
qualifizierte Arbeit geleistet. Er erfüllt somit grundsätzlich die invaliditätsmässigen
Voraussetzungen für einen Anspruch auf berufliche Massnahmen. Ohne Unterstützung
bei der Eingliederung irgendeine Hilfsarbeit anzunehmen, kann dem Beschwerdeführer
nicht von vornherein zugemutet werden. Und selbst als Hilfsarbeiter betrachtet, ergäbe
sich für den Anspruch des Beschwerdeführers nichts anderes: Es rechtfertigt sich
nämlich, auf die Umschulungen von Hilfskräften, die im Grund stets erstmalige
berufliche Ausbildungen sind und deshalb ein Ungleichgewicht mit den bisherigen
Erwerbsaussichten mit sich bringen, die Wertung bei gelernten Versicherten zu
übertragen, die eine höherwertige Ausbildung wünschen (nicht veröffentlichte
Entscheide des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen i/S H.V. vom
14. November 2007, i/S M.E. vom 14. August 2007 und i/S P.B. vom 1. Februar 2006).
Diese Voraussetzungen sind gegeben, wenn Art und Schwere des
Gesundheitsschadens und seine beruflichen Auswirkungen so schwerwiegend sind,
dass letztere sich nur auf diese Weise hinreichend beheben lassen (vgl. ZAK 1988
S. 467; Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S A. vom 5. September
2001, I 202/00).
5.2 Die Beschwerdegegnerin hat, weil sie die invaliditätsmässigen Voraussetzungen
stattdessen für nicht erfüllt betrachtet hat, folglich zu Unrecht keine weiteren
Abklärungen zu den allenfalls möglichen, erforderlichen und angemessenen
Massnahmen getätigt. Die angefochtene Verfügung betreffend den Anspruch des
Beschwerdeführers auf berufliche Massnahmen ist daher aufzuheben. Die
Beschwerdegegnerin wird die in Frage kommenden Massnahmen noch zu prüfen
haben. Wenn auch eine Umschulung (im engeren Sinne als Berufsausbildung) ausser
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Betracht fallen sollte, weil die entsprechenden Fähigkeiten nicht ausreichten oder weil
die Ausbildung zu einem wesentlich höheren Einkommen führte, als es der
Beschwerdeführer mit der bisherigen Tätigkeit erzielt hätte (also aus Gründen des
Verhältnismässigkeitsprinzips, Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/
S T. vom 30. September 2004, I 73/04), kämen als berufliche Massnahmen ferner etwa
die zur Umschulung im weiteren Sinne zählende "Vorbereitung auf eine Hilfsarbeit in
der freien Wirtschaft" (vgl. Rz 4021 des vom Bundesamt für Sozialversicherungen
erlassenen Kreisschreibens über die Eingliederungsmassnahmen beruflicher Art =
KSBE) oder eine Anlern- oder Einarbeitungszeit in Frage. Es ist also auch ein Anspruch
des Beschwerdeführers auf Arbeitsvermittlung zu prüfen. Eingliederungsfähige invalide
Versicherte haben nach Art. 18 Abs. 1 Satz 1 IVG Anspruch auf aktive Unterstützung
bei der Suche eines geeigneten Arbeitsplatzes sowie auf begleitende Beratung im
Hinblick auf die Aufrechterhaltung eines bestehenden Arbeitsplatzes. Nach der
Rechtsprechung des Bundesgerichts zu dieser Fassung vor der 5. IV-Revision war der
Invaliditätsbegriff für einen Anspruch auf Arbeitsvermittlung bei voller Arbeitsfähigkeit
für leichte Tätigkeiten nicht erfüllt, es sei denn, es lägen zusätzliche spezifische
Einschränkung gesundheitlicher Art (wie etwa Stummheit, mangelnde Mobilität,
Sehbehinderungen, spezielles Ruhebedürfnis oder gesundheitsbedingte
Sprachstörungen) vor (so etwa der Entscheid des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts i/S K. vom 3. März 2005, I 554/04; AHI 2003 S. 270 E. 2c). Die
Prüfung des Arbeitsvermittlungsanspruchs des Beschwerdeführers wird nun allerdings
unter neuem Recht erfolgen, wo auch versicherte Personen anspruchsberechtigt sind,
welche in einer Verweisungstätigkeit voll arbeitsfähig sind (vgl. hierzu den Entscheid
des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen i/S A. vom 15. Juni 2009, IV
2007/493).
6.
6.1 Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde insofern teilweise
gutzuheissen, als die angefochtene Verfügung betreffend berufliche Massnahmen vom
24. September 2007 aufzuheben und die Sache zur Prüfung und Durchführung
beruflicher Massnahmen im Sinne der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin
zurückzuweisen ist. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 14/15
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St.Galler Gerichte
6.2 Nach Art. 69 Abs. 1 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die
Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen
Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand
und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200 bis 1000 Franken festgelegt. Nach
Art. 95 Abs. 1 VRP hat in Streitigkeiten jener Beteiligte die Kosten zu tragen, dessen
Begehren ganz oder teilweise abgewiesen werden. Der Beschwerdeführer hat mit der
Aufhebung der angefochtenen Verfügung betreffend berufliche Massnahmen -
insgesamt also nur zu einem Teil - obsiegt, so dass es sich rechtfertigt, den Parteien
die Gerichtskosten je zur Hälfte aufzuerlegen. Der Anteil des Beschwerdeführers an
den Gerichtskosten von Fr. 300.-- ist durch seinen geleisteten Kostenvorschuss von
Fr. 600.-- getilgt und der Restbetrag von Fr. 300.-- ist ihm zurückzuerstatten.
6.3 Der Beschwerdeführer hat bei teilweisem Obsiegen Anspruch auf Ersatz der
Parteikosten, die vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung
der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen werden (Art. 61
lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98 ff. VRP). Die Parteientschädigung ist vorliegend auf
pauschal Fr. 1'750.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzulegen.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht