Decision ID: 2f531464-e873-57a5-a7ba-72cab8d614d1
Year: 2017
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a A._ war als Personalberater bei der B._ GmbH tätig und dadurch bei der
Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen und
Berufskrankheiten obligatorisch versichert, als er am 17. September 2011 über ein
Kabel stolperte, dabei den rechten Fuss unter einem Tisch einklemmte, hinfiel und sich
eine bimalleoläre, zweitgradig offene Luxationsfraktur des rechten oberen
Sprunggelenks (OSG) zuzog (Suva-I-act. 1, 23). Der am Unfalltag im Kantonsspital St.
Gallen (nachfolgend: KSSG) angelegte Fixateur externe wurde am 27. September 2011
entfernt und eine offene Reposition sowie Schraubenosteosynthese des Malleolus
medialis einschliesslich einer Plattenosteosynthese des Malleolus lateralis durchgeführt
(Suva-I-act. 12 f., 23). Anschliessend an den Aufenthalt im KSSG befand sich der
Versicherte vom 11. Oktober bis 21. Dezember 2011 stationär in der Klinik Valens. Die
dort behandelnden Ärzte erachteten ihn bis zum 31. Januar 2012 als zu 100%
arbeitsunfähig (Austrittsbericht vom 10. Januar 2012; Suva-I-act. 54). Dr. med. C._,
Leitender Arzt Fusschirurgie des KSSG, berichtete am 17. Januar 2012, ein partieller
Arbeitsversuch von ca. 50% sollte innerhalb der nächsten ein bis zwei Wochen möglich
sein (Suva-I-act. 35). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen für die Folgen des
Unfalls (Suva-I-act. 2).
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A.b Ab Anfang Februar 2012 litt der Versicherte unter Herzbeschwerden, weswegen er
vom 27. bis 28. Februar 2012 im Departement für Innere Medizin des KSSG
hospitalisiert war. Die behandelnden Ärzte diagnostizierten mit Bericht vom 27. Februar
2012 eine hypertensive und koronare Herzkrankheit, eine peripher arterielle
Verschlusskrankheit (PAVK) Stadium IIa rechtsbetont, ein bekanntes Guillain-Barré-
Syndrom (GBS), einen Vitamin D-Mangel sowie eine Depression. Sie attestierten dem
Versicherten bis zum 29. März 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 100% (Suva-I-act. 59,
vgl. Suva-I-act. 57). Dr. med. D._, Allgemeinmedizin FMH, bestätigte dem
Versicherten krankheitsbedingt ebenfalls vom 1. März bis 30. April 2012 eine 100%ige
Arbeitsunfähigkeit (Suva-I-act. 66-2). Unfallbedingt attestierte er ihm hingegen ab 1.
März 2012 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für eine mehrheitlich sitzende Tätigkeit (Suva-
I-act. 60 f., 66-1).
A.c Dr. C._ berichtete am 10. April 2012, der Versicherte habe bezüglich der
bimalleolär-Luxationsfraktur des OSG rechts wenige Beschwerden, er habe einzig ein
störendes Gefühl im Bereich des Innenknöchels. Das Röntgenbild zeige im Vergleich
zur Voruntersuchung eine komplett konsolidierte Fraktur des Malleolus medialis, einen
unverändert einsehbaren Frakturspalt lateral, keinen Hinweis auf eine sekundäre
Dislokation, eine Schrauben- oder Plattenlockerung (Suva-I-act. 69). Am 25.
September 2012 wurde das Osteosynthesematerial am OSG rechts entfernt. Dr. C._
attestierte dem Versicherten vom 25. September bis 14. Oktober 2012 eine
Arbeitsunfähigkeit von 100% (Suva-I-act. 91, 94 f.).
A.d Nachdem der Versicherte bereits von April bis Juli 2011 in der Klinik E._
stationär psychiatrisch behandelt worden war (IV-act. 13), befand er sich vom 23.
Oktober 2012 bis 16. Januar 2013 und vom 12. Februar bis 30. April 2013 erneut
stationär dort. Die behandelnden Ärzte diagnostizierten eine rezidivierende depressive
Störung (ICD-10: F33.1-2) und erachteten ihn für die Dauer der stationären Aufenthalte
sowie bis 13. Mai 2013 als zu 100% arbeitsunfähig (IV-act. 37, 70-16 ff.). Während des
zweiten Klinikaufenthaltes war der Versicherte am 11. Dezember 2012 bei einer
Therapieübung ausgerutscht und hatte sich eine nicht dislozierte Fibulaköpfchenfraktur
zugezogen (Suva-II-act. 1, 6).
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A.e Am 3. Mai 2013 wurde beim Versicherten eine druckschmerzhafte Exostose,
welche sich in Höhe der distalen ventralen Fibula rechts entwickelt hatte, abgetragen
(Suva-I-act. 117, 119, vgl. Suva-I-act. 103). Dr. C._ berichtete am 1. Juli 2013, der
Versicherte habe keine Schmerzen mehr. Die Wundheilung verlaufe aber sehr zögerlich
(Suva-I-act. 123).
A.f Aufgrund einer Lumboischialgie links bei Spondylarthrose und Spinalkanalstenose
L4/5 und L5/S1 unterzog sich der Versicherte am 23. September 2013 im KSSG einer
transforaminalen-lumbalen-intervertebralen Fusion (TLIF) L4 - S1 monopostal links (IV-
act. 78-24 f.). Wegen persistierender Schmerzen lumbosakral wurde am 1. April 2014
eine Infiltration durchgeführt (IV-act. 78-8), was zusammen mit physiotherapeutischen
Massnahmen zu einer Beschwerdebesserung führte (vgl. IV-act. 78-6 f.)
A.g Dr. C._ hatte am 9. Januar 2014 berichtet, es bestehe weiterhin eine
Beschwerdesymptomatik im Bereich des rechten Sprunggelenks. Insgesamt sei der
Versicherte aufgrund der durch das GBS bedingten Muskelschwäche im alltäglichen
Leben deutlich eingeschränkt. Der Versicherte benötige eine Anpassung der medial
abstützenden Einlage. Die physiotherapeutische Beübung bzw. ein Kraftausbau sollte
intensiviert werden, um die Beschwerdesymptomatik aufzuhalten. Die Suva übernahm
die diesbezüglichen Kosten (Suva-I-act. 133). Am 12. Juni 2014 teilte Dr. C._ sodann
mit, seit dem Wechsel der Schuheinlagen gehe es dem Versicherten sehr gut im F._-
Schuh. Er empfahl weiterhin eine Therapie zum Muskelaufbau, zur OSG-Stabilisierung
und zum Aufbau des Fussgewölbes (Suva-I-act. 144)
A.h Am 18. Juni 2014 wurde der Versicherte durch Kreisärztin med. pract. G._,
Fachärztin für Chirurgie FMH, untersucht. Diese führte mit Bericht vom 23. Juni 2014
aus, durch weitergehende Behandlungen sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
keine namhafte Besserung des unfallbedingten Gesundheitszustandes zu erzielen,
weshalb von einem Endzustand auszugehen sei. Weitere Abklärungs- und
Behandlungsmassnahmen drängten sich nicht auf. Als Restfolge des Unfalles vom 18.
September 2011 mit bimalleolärer OSG-Luxationsfraktur sei sicherlich eine leichte bis
allenfalls mässige Arthrose zu sehen. Als Restfolge des Unfalls vom 11. Dezember
2012 bestehe unter Vorbehalt der noch einzuholenden Röntgenbilder klinisch nur noch
eine diskrete Druckdolenz im Bereich des Fibulaköpfchens. Nach einem allfälligen
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Fallabschluss sei weiterhin die orthopädische Schuhversorgung zu Lasten der Suva zu
übernehmen, ausserdem ein Teil der Analgetika. Gelegentliche ärztliche Kontrollen,
initial 3-4 mal, später 1-2 mal jährlich, seien ebenfalls von der Suva zu übernehmen.
Dem Versicherten sei die Aufrechthaltung seiner regelmässigen sportlichen Beübung
zu empfehlen, gegebenenfalls könne hier auch noch für einen überschaubaren
Zeitraum eine finanzielle Mitbeteiligung der Suva erfolgen. Die aktuell laufende
Physiotherapie betreffend das rechte OSG könne noch beendet werden. Weitere
Therapien sollten jedoch eher nicht mehr von der Suva übernommen werden, ausser
die Situation verschlechtere sich namhaft. In einer wechselbelastenden bzw.
überwiegend sitzenden Bürotätigkeit dürfe von einer vollen Arbeitsfähigkeit rein
unfallbedingt ausgegangen werden. Med. pract. G._ schätzte den Integritätsschaden
bezüglich des rechten OSG auf 7.5%. Eine Integritätsentschädigung betreffend die
Fibulafraktur rechts erachtete sie nicht als ausgewiesen (Suva-I-act. 145 f.).
A.i Mit Verfügung vom 3. Juli 2014 sprach die Suva dem Versicherten eine
Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 7.5% zu. Einen
Rentenanspruch verneinte sie, da die Restfolgen des Unfalls die Erwerbstätigkeit nicht
erheblich beeinträchtigten. Auch künftig könnten die orthopädische Schuhversorgung
sowie gelegentliche ärztliche Kontrollen von der Suva übernommen werden. Was die
Übernahme der Schmerzmittel anbelange, werde eine Rücksprache mit der
Krankenkasse erfolgen. Die aktuell laufende Physiotherapie betreffend das rechte OSG
könne noch beendet werden. Weitere Therapien sollten jedoch eher nicht mehr von der
Suva übernommen werden, ausser die Situation verschlechtere sich namhaft (Suva-I-
act. 150).
B.
B.a Gegen die Verfügung vom 3. Juli 2014 erhob der Versicherte am 23. Juli 2014
Einsprache (Suva-I-act. 158). Am 12. Dezember 2014 begründete sein Rechtsvertreter,
Rechtsanwalt lic.iur. R. Niedermann, St. Gallen, die Restfolgen des Unfalls
beeinträchtigten die Erwerbstätigkeit erheblich. Die Beurteilung der Kreisärztin und die
angefochtene Verfügung beruhten auf einem unvollständig abgeklärten Sachverhalt.
Die Angelegenheit sei zur weiteren Abklärung an die Verwaltung zurückzuweisen,
insbesondere sei das von der IV-Stelle in Auftrag gegebene polydisziplinäre Gutachten
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abzuwarten und dann neu zu verfügen. Die zugesprochene Integritätseinbusse von
7.5% werde einstweilen bestritten. Die Notwendigkeit einer dauerhaften Physiotherapie
sei ausgewiesen, weshalb die Suva leistungspflichtig sei (Suva-I-act. 179).
B.b Nach Eingang von Röntgenbildern des rechten Knies des Versicherten und einer
Stellungnahme von Dr. C._ vom 11. Juli 2014 (vgl. Suva-I-act. 156) beurteilte med.
pract. G._, es sei von einer konsolidierten Fibulaköpfchenfraktur auszugehen. Es
ergäben sich weder Änderungen an der Beurteilung der Integritätsentschädigung, noch
an der unfallbedingten Arbeitsfähigkeit oder an den zu erbringenden Leistungen nach
Fallabschluss. Bei grosszügiger Beurteilung der Situation könne dem Versicherten eine
Serie Physiotherapie pro Jahr für die OSG-Fraktur rechts zugestanden werden, dies um
die von Dr. C._ gewünschte Anpassung des Trainingsprogramms/Haltungskontrolle
alle 8-10 Wochen durchzuführen (Beurteilung vom 18. Februar 2015; Suva-I-act. 183).
Rechtsanwalt Niedermann ersuchte die Suva darauf, die IV-Akten einzuholen und neu
zu verfügen (Schreiben vom 17. März 2015; Suva-I-act. 185).
B.c Mit Schreiben vom 23. März 2015 reichte Rechtsanwalt Niedermann der Suva
Berichte des KSSG vom 30. Dezember 2014 und der Klinik H._ vom 5. Februar 2015
ein (Suva-I-act. 186 ff.). Mit Entscheid vom 15. Juni 2015 wies die Suva die Einsprache
ab, soweit sie darauf eintrat. Sie führte aus, den neu eingereichten Berichten liessen
sich keine unfallbedingten Beschwerden und diesbezüglichen Abklärungen entnehmen.
Es könne auf die schlüssige Beurteilung von med. pract. G._ abgestellt werden; das
Abwarten des von der IV-Stelle in Auftrag gegebenen Gutachtens sei nicht notwendig.
Es sei unfallbedingt in der angestammten Bürotätigkeit von einer vollen Arbeitsfähigkeit
auszugehen, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe. Auch bezüglich
Integritätsentschädigung bestünden keine Zweifel an der Beurteilung von med. pract.
G._. Was den Anspruch auf weitere Heilungskosten anbelange, finde sich in der
angefochtenen Verfügung bezüglich der umstrittenen Frage der Übernahme der Kosten
von Physiotherapie und einer Beteiligung an einem Fitnessabo keine genaue und damit
rechtsverbindliche Stellungnahme, so dass im vorliegenden Einspracheverfahren nicht
darauf eingetreten werden könne. Die Suva werde dazu noch separat Stellung nehmen
(Suva-I-act. 192).
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B.d Auf Veranlassung der IV-Stelle war der Versicherte im August und September
2014 durch Ärzte der “PMEDA Polydisziplinäre Medizinische
Abklärungen“ (nachfolgend: PMEDA) untersucht worden. In ihrem polydisziplinären
Gutachten vom 5. Februar 2015 hatten diese eine arterielle Hypertonie, eine koronare
Herzkrankheit, eine PAVK Stadium IIa, einen Diabetes mellitus Typ II, eine
Alkoholkrankheit bei derzeitiger Abstinenz, eine Polyneuropathie, ein geringgradiges
lumbales Vertebralsyndrom, eine unvollständig durchbaute Malleolärfraktur und eine
Fissur im Volkmann’schen Dreieck des rechten Sprunggelenks, eine Lumboischialgie
links, eine Chondropathia patellae Grad II des rechten Kniegelenks, einen Senk-Spreiz-
Platt-Knickfuss beidseits und eine rezidivierende depressive Störung diagnostiziert. Die
Gutachter hatten beurteilt, somatischerseits sei die Arbeitsfähigkeit wahrscheinlich
dauerhaft auf körperlich leichte wechselbelastend oder überwiegend sitzend ausgeübte
Tätigkeiten beschränkt (Arbeitsfähigkeit 100%), was jedoch auch dem angestammten
Tätigkeitsmuster entspreche (Suva-I-act. 203, S. 71 & 74). Aus psychiatrischer Sicht sei
der Versicherte in der Lage, Arbeiten mit einfachen Ansprüchen an die geistige
psychische Belastbarkeit vollschichtig zu verrichten. In der angestammten Tätigkeit,
die eine höhere Belastbarkeit erfordere, sei das Rendement vorerst auf 50% reduziert.
Unter Fortsetzung der ambulant psychiatrischen Behandlung könne die Einschränkung
in der angestammten Tätigkeit wahrscheinlich in circa drei Monaten (per Anfang Mai
2015) entfallen (Suva-I-act. 203, S. 68 f.). Med. pract. G._ befand am 10. bzw. 14.
August 2015 nach Einsicht in die zwischenzeitlich eingegangenen Unterlagen,
insbesondere das polydisziplinäre Gutachten, es ergebe sich keine andere Bewertung
der Situation (Suva-I-act. 196).
C.
C.a Mit Beschwerde vom 18. August 2015 beantragt Rechtsanwalt Niedermann für den
Versicherten (nachfolgend: Beschwerdeführer) die Aufhebung des
Einspracheentscheids vom 15. Juni 2015 zusammen mit der Verfügung vom 3. Juli
2014, insofern darüberhinausgehende Versicherungsleistungen verneint würden. Es
seien dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen aus der Unfallversicherung
auszurichten und es sei die Angelegenheit zufolge unvollständig abgeklärten
Sachverhalts zur weiteren Abklärung und Neubeurteilung an die Vorinstanz
zurückzuweisen; unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Er macht geltend, die
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Beurteilung von Kreisärztin G._ sei nicht schlüssig. Die Suva (nachfolgend:
Beschwerdegegnerin) habe das Gutachten der PMEDA, welches jedoch mangelhaft
sei, nicht beigezogen. Es sei daher ein allfälliges neues polydisziplinäres Gutachten
abzuwarten bzw. einzuholen (act. G1).
C.b In ihrer Beschwerdeantwort vom 18. September 2015 beantragt die
Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des
Einspracheentscheids. Sie bringt vor, die Einschätzung von Kreisärztin G._ sei
beweiskräftig. Aus dem Gutachten der PMEDA könne nichts zu Gunsten des
Beschwerdeführers abgeleitet werden, dieses stütze die Beurteilung der Kreisärztin
(act. G3).
C.c In seiner Replik vom 17. Juni 2016 hält der Beschwerdeführer an seinen Anträgen
fest. Er führt aus, die MEDAS Zentralschweiz (nachfolgend: MEDAS) habe am 22.
Januar 2016 im Auftrag der IV-Stelle das beigelegte polydisziplinäre Gutachten
erstattet. Dieses attestiere dem Beschwerdeführer aus rheumatologischer Sicht eine
Arbeitsfähigkeit von 50% und verneine aus neurochirurgischer Sicht eine
Arbeitsfähigkeit für jegliche Tätigkeit. Damit liessen sich die kreisärztlichen
Ausführungen und Zumutbarkeitsbeurteilungen nicht mehr stützen. Dem
Beschwerdeführer sei eine Invalidenrente von mindestens 50% auszurichten.
Eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung sowie Neubeurteilung der
Invalidenrente und Integritätsentschädigung an die Vorinstanz zurückzuweisen (act.
G20).
C.d Die MEDAS-Gutachter hatten den Beschwerdeführer im November und Dezember
2015 polydisziplinär abgeklärt. In ihrem Gutachten vom 22. Januar 2016 hatten sie mit
wesentlicher Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit ein chronisches
lumbospondylogenes/lumbovertebrales Schmerzsyndrom bei Status nach zweimaliger
LWS-Operation, einen Residualzustand mit schmerzhafter Bewegungseinschränkung
und Minderbelastbarkeit des rechten OSG sowie mit vermehrtem Rückfuss-Valgus
rechts mit/bei Tibialis posterior-Insuffizienz Grad II rechts, ein sensomotorisches
polyneuropathisches Syndrom, rezidivierende depressive Episoden (ICD-10: F33,
aktuell leicht bis mittelgradig), eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und
psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41), einen langjährigen chronischen Alkoholabusus,
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eine Benzodiazepinabhängigkeit sowie eine koronare Herzkrankheit diagnostiziert. Der
neurochirurgische Teilgutachter erachtete den Versicherten in sämtlichen Tätigkeiten
als vollständig arbeitsunfähig. Aus rheumatologischer Sicht sei er jedoch noch in der
Lage, eine vorwiegend sitzende Tätigkeit zu 50% auszuüben. Die jetzt vorliegende
Arbeitsunfähigkeit könne auf den November 2013 zurückdatiert werden (act. G20.1).
C.e In ihrer Duplik vom 9. August 2016 hält die Beschwerdegegnerin an ihrem Antrag
fest. Sie bringt vor, im eingereichten MEDAS-Gutachten seien in Einklang mit den
Einschätzungen von med. pract. G._ keine bleibenden Folgen des Unfalls vom 11.
Dezember 2012 vermerkt. Die gemäss MEDAS-Gutachten im November 2015
festgestellte Zustandsverschlechterung am rechten OSG und eine allfällige damit
zusammenhängende unfallkausale Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit seit der
kreisärztlichen Untersuchung vom 16. Juni 2014 seien für die gerichtliche Beurteilung
der vorliegenden Angelegenheit (Fallabschluss anfangs Juli 2014) irrelevant. Die
kreisärztlichen Berichte hätten unverändert volle Beweiskraft. Daran vermöge auch die
im MEDAS-Gutachten per November 2013 erfolgte Rückdatierung der gesamten
Arbeitsunfähigkeit von 100% nichts zu ändern, welche unter Berücksichtigung aller
Einschränkungen bestimmt worden sei (act. G22).

Erwägungen
1.
Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die
Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der UVV in Kraft getreten. Gemäss Abs. 1 der
Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 werden
Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor deren Inkrafttreten ereignet haben,
und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach
bisherigem Recht gewährt. Vorliegend finden daher die bis 31. Dezember 2016 gültigen
Bestimmungen Anwendung. Hinsichtlich der für das vorliegende Verfahren
anwendbaren Bestimmungen haben sich indessen mit Inkrafttreten der neuen
Rechtssätze ohnehin keine relevanten Änderungen ergeben.
2.
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2.1 Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art.
6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts
[ATSG; SR 830.1]), so hat sie Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG). Sie hat
zudem Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Art. 10 UVG). Ist
die versicherte Person infolge des Unfalls mindestens zu 10 Prozent invalid, so hat sie
Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person
durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen
Integrität, so hat sie Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24
Abs. 1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen
Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands der versicherten
Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der
Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die
Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Eine
Integritätsentschädigung wird gemäss Art. 24 Abs. 2 UVG mit der Invalidenrente
festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen
Behandlung gewährt.
2.2 Der Unfallversicherer ist nur für Gesundheitsschäden leistungspflichtig, die
natürlich und adäquat-kausal mit einem versicherten Unfallereignis zusammenhängen
(vgl. dazu BGE 129 V 181 f. E. 3.1 f.; ALEXANDRA RUMO-JUNGO/ANDRÉ PIERRE
HOLZER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht,
Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2012, S. 53 ff.).
Aufgabe des Arztes ist es, den natürlichen Kausalzusammenhang zu beurteilen,
während es dem Gericht obliegt, die Frage nach dem adäquaten
Kausalzusammenhang zu beantworten (PVG 1984 Nr. 82, 174). Bei physischen
Unfallfolgen spielt indessen die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der aus dem
natürlichen Kausalzusammenhang sich ergebenden Haftung des Unfallversicherers
praktisch keine Rolle (BGE 117 V 365 mit Hinweisen; SVR 2000 Nr. 14 Nr. 45).
2.3 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der
Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die
urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln
sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig
davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die
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verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs
gestatten (vgl. UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2015, N 52
ff. zu Art. 43). Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht,
auch die beklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese)
abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Situation einleuchtet und
ob die Schlussfolgerungen des Experten oder der Expertin begründet sind.
Ausschlaggebend für den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich
weder dessen Herkunft noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag
gegebenen Stellungahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a). Die
Kreisärzte und Kreisärztinnen der Suva sind nach ihrer Funktion und beruflichen
Stellung Fachärzte bzw. Fachärztinnen im Bereich der Unfallmedizin. Da sie
ausschliesslich Folgen von Unfällen, unfallähnliche Körperschädigungen und
Berufskrankheiten diagnostisch beurteilen und therapeutisch begleiten, verfügen sie
über besonders ausgeprägte traumatologische Kenntnisse und Erfahrungen (Urteil des
Bundesgerichts vom 3. Oktober 2008, 8C_510/2007, E. 7.5.4). Nach der
Rechtsprechung ist es dem Sozialversicherungsgericht nicht verwehrt, einzig oder im
Wesentlichen gestützt auf die versicherungsinterne ärztliche Beurteilung zu
entscheiden. In solchen Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch strenge
Anforderungen in dem Sinn zu stellen, dass bei auch nur geringen Zweifeln an der
Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende
Abklärungen vorzunehmen sind (BGE 135 V 465). Rechtsprechungsgemäss bildet das
Datum des streitigen Einspracheentscheids die zeitliche Grenze der richterlichen
Überprüfungsbefugnis (vgl. BGE 129 V 169 E. 1; KIESER, a.a.O., N 99 zu Art. 61).
Spätere Arztberichte (und andere einschlägige Dokumente) sind allerdings in die
Beurteilung miteinzubeziehen, soweit sie Rückschlüsse auf die im Zeitpunkt des
Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegebene Situation erlauben (BGE 121 V 366
E. 1b; Urteil des Bundesgerichts vom 30. Oktober 2009, 8C_447/2009 E. 3.5).
3.
3.1 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet der
Einspracheentscheid vom 15. Juni 2015 (Suva-I-act. 192). Diesem liegt die Verfügung
vom 3. Juli 2014 zugrunde, mit welcher die Beschwerdegegnerin einen
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Rentenanspruch verneint, eine Integritätsentschädigung zugesprochen und einen
Anspruch auf die orthopädische Schuhversorgung sowie gelegentliche ärztliche
Kontrollen anerkannt hat (Suva-I-act. 150). Bezüglich weiterer Heilungskosten
(Physiotherapie, Fitnessabo) verfügte die Beschwerdegegnerin nicht rechtsverbindlich,
sondern gab lediglich die diesbezügliche Empfehlung von med. pract. G._ wieder
(vgl. Suva-I-act. 145, 150). Es ist folglich nicht zu beanstanden, dass sie betreffend
weitere Heilungskosten nicht auf die Einsprache eintrat und im Einspracheentscheid
eine separate Stellungnahme dazu in Aussicht stellte (Suva-I-act. 192). Zu prüfen ist
damit vorliegend lediglich ein Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente
und eine höhere Integritätsentschädigung. Ein allfälliger Anspruch auf weitere
Versicherungsleistungen ist nicht Streitgegenstand.
3.2 Der Fallabschluss bzw. die Prüfung des Rentenanspruchs und des Anspruchs auf
eine Integritätsentschädigung per Juli 2014 ist nicht zu beanstanden. Der
Beschwerdeführer bestreitet diesen Zeitpunkt denn auch nicht substantiiert. Med.
pract. G._ hielt am 23. Juni 2014 dazu fest, aus versicherungsmedizinischer Sicht sei
durch weitergehende Behandlungen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine
namhafte Besserung des unfallbedingten Gesundheitszustandes zu erzielen. Somit
dürfe von einem Endzustand ausgegangen werden. Weitere Abklärungs- und
Behandlungsmassnahmen drängten sich auch in Absprache mit dem
Beschwerdeführer nicht auf (Suva-I-act. 145, S. 6). Die Tatsache, dass med. pract.
G._ sodann am 18. Februar 2015 befand, bei grosszügiger Beurteilung der Situation
könne dem Beschwerdeführer eine Serie Physiotherapie pro Jahr zu Lasten der OSG-
Fraktur rechts zugestanden werden (vgl. Suva-I-act. 183), ändert an dieser
Einschätzung nichts, zumal die Physiotherapie gemäss Dr. C._ vor allem der
Anpassung und Korrektur des Trainingsprogramms sowie der Steigerung des
Vertrauens in die Funktionsfähigkeit des Fusses (Suva-I-act. 179) und nicht einer
namhaften Besserung des Gesundheitszustands diente. Zudem hatte Dr. C._
befunden, eine Weiterführung der physiotherapeutischen Beübung bzw. ein
Kraftaufbau sollte intensiviert werden, um trotz des GBS, mithin einer unstreitig
unfallfremden Einschränkung (vgl. dazu nachfolgend E. 4), die
Beschwerdesymptomatik aufzuhalten bzw. einer verfrühten Arthrose vorzubeugen
(Suva-I-act. 133, 144). Demnach war spätestens zum Verfügungszeitpunkt vom 3. Juli
2014 (Suva-I-act. 150) von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung der
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unfallbedingten Folgen (vgl. nachfolgende Erwägungen) keine namhafte Besserung des
Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers mehr zu erwarten. Damals waren auch
die Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen (vgl. Suva-I-
act. 135).
4.
Vorab ist abzuklären, welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen als unfallkausal zu
betrachten sind und damit für die Leistungsprüfung betreffend Rente sowie
Integritätsentschädigung relevant sind. Die Beschwerdegegnerin stützt sich im
Wesentlichen auf die Beurteilungen der Kreisärztin G._ (Suva-I-act. 145, 183). Der
Beschwerdeführer spricht diesen die Beweiskraft ab und macht auch Vorbehalte
gegenüber den Gutachten der PMEDA und der MEDAS geltend (act. G1, G20).
4.1 Der Beschwerdeführer erwähnte gegenüber der Beschwerdegegnerin aktenkundig
erstmals am 9. Mai 2013 Rückenbeschwerden und machte sinngemäss geltend, diese
seien durch den Unfall vom Dezember 2012 verursacht worden (Suva-II-act. 9, vgl.
Suva-I-act. 118). Die Beschwerden machten eine TLIF L4-S1 monopostal links (IV-act.
78-24 f.) sowie eine Infiltration notwendig (IV-act. 78-8). Den Akten ist jedoch kein
Zusammenhang der Rückenbeschwerden zum Unfall zu entnehmen. Im Gegenteil wies
Dr. med. I._, Leiter Wirbelsäulenchirurgie, KSSG, auf einen Status nach
Bandscheibenoperation 2000 hin (IV-act. 70-11, 78-19) und im Bericht des KSSG vom
24. März 2014 wurde die durch den Zustand nach TLIF L4-S1 mit persistierender
Lumboischialgie verursachte Arbeitsunfähigkeit als krankheitsbedingt bezeichnet (IV-
act. 72-7). Zudem wurde beim Beschwerdeführer bereits im Januar 2004 eine
Diskushernie L4/5 mit Chondrose fest¬gestellt (IV-act. 92-2 f., Suva-I-act. 46-7 ff.).
Entsprechend der Einschätzung der Beschwerdegegnerin (Suva-I-act. 124, 149) ist
damit nicht bewiesen, dass die Rücken¬beschwerden unfallkausal sind. Auch der
Bericht von Dr. med. J._, Facharzt FMH für Neurochirurgie, Klinik H._, vom 5.
Februar 2015 ändert an dieser Auffassung nichts, zumal er keinen Hinweis auf einen
Zusammenhang mit den Unfällen enthält (vgl. Suva-I-act. 187). Die vom
Beschwerdeführer sinngemäss vorgebrachte Formel “post hoc ergo propter hoc“ hat
keine beweisrechtliche Bedeutung (UELI KIESER, a.a.O., Art. 4 N 69).
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4.2 Die Parteien machen zu Recht nicht geltend, die psychischen Beeinträchtigungen
des Beschwerdeführers stünden in Zusammenhang mit den Unfällen vom 17.
September 2011 und 11. Dezember 2012. Er litt seit mindestens April 2011, dem ersten
stationären Aufenthalt in der Klinik E._, und somit vor den vorliegend relevanten
Unfällen, unter psychischen Problemen (IV-act. 13, anamnestisch erste Beschwerden
bereits in den 90er Jahren vgl. IV-act. 70-17). In den anderen psychiatrischen Berichten
wurden diese nicht in erster Linie als Folgen der körperlichen Beschwerden diskutiert
und die Unfälle wurden, wenn überhaupt, nur am Rande erwähnt (IV-act. 37, 70-16 ff.,
Suva-I-act. 203-61 ff., act. G20.1). Im Übrigen kann bei banalen Unfällen – wie den
vorliegenden – gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung (BGE 115 V 133 E. 6.a.)
ohnehin auf Grund der Lebenserfahrung davon ausgegangen werden, dass solche
nicht geeignet sind, einen invalidisierenden psychischen Gesundheitsschaden zu
verursachen.
4.3 Das bereits 2004 aufgetretene GBS mit residuellen Hypästhesien distal betont an
beiden Unterschenkeln und Fingerkuppen (vgl. Suva-I-act. 145, IV-act. 70-13) steht
unbestrittenermassen nicht in einem Kausalzusammenhang mit den später
geschehenen Unfällen. Auch weitere gesundheitliche Einschränkungen des
Beschwerdeführers, insbesondere die PAVK Stadium IIa, die hypertensive und
koronare Herzkrankheit mit Status nach inferiorem Myokardinfarkt, die Osteopenie, die
diabetische Stoffwechsellage (vgl. Suva-I-act. 145, IV-act. 70-13) sowie die
Polyneuropathie (Suva-I-act. 203-52) sind unstreitig nicht unfallkausal.
4.4 Anerkannt werden von der Beschwerdegegnerin hingegen Unfallrestfolgen
bezüglich der am 17. September 2011 erlittenen Luxationsfraktur des rechten OSG.
4.4.1 Med. pract. G._ hielt im Bericht vom 23./27. Juni 2014 über die
Abschlussuntersuchung vom 18. Juni 2014 (Suva-I-act. 145) als Restfolge eine leichte
bis allenfalls mässige Arthrose fest. Sie begründete, das OSG rechts sei ordentlich
beweglich. Es bestehe eine deutliche Druckdolenz über dem Malleolus medialis,
weniger über dem Ligamentum deltoideum. Auch über dem Rückfuss-/
Mittelfussübergang medial betont und im medialen Fussgewölbebereich sowie über
dem Malleolus lateralis und dem Ligamentum longitudinale anterior (LTFA) bestehe
eine Druckdolenz. Bei Pronationsbewegungen, weniger bei Supinationsbewegungen,
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komme es zu einer diskreten Schmerzzunahme. Das am 8. Januar 2014 erstellte
Röntgenbild zeige eine regelrechte Artikulation im OSG und einen unwesentlich
verschmälerten Gelenkspalt. Relevante degenerative Veränderungen bestünden nicht
und es sei eine diskrete Irregularität im Bereich des Malleolus lateralis ersichtlich (Suva-
I-act. 145). Dr. med. K._, Klinik L._, befand am 10. September 2014, es liege keine
signifikante Arthrose im oberen oder unteren Sprunggelenk vor (Suva-I-act. 203-93f.).
Dem Bericht von Dr. C._ vom 9. Januar 2014 sei kein Hinweis auf eine Arthrose des
OSG rechts zu entnehmen. Zum später auch von med. pract. G._ verwendeten
Röntgenbild hielt er fest, ossär zeige sich eine leichte Sprunggelenksvalgusstellung bei
jedoch unveränderter Gelenksspaltausbildung (Suva-I-act. 133). Am 12. Juni 2014
befand Dr. C._ nach einer weiteren Röntgenunter¬suchung, der Befund sei im
Vergleich zur Voraufnahme vom Januar 2014 unverändert (Suva-I-act. 144). Erst am 12.
Juni 2015 berichtete Dr. C._, auf der Röntgenaufnahme vom 10. Juni 2015 erscheine
medial der tibiotalare Gelenkspalt im Vergleich zur Voraufnahme verschmälert.
Ansonsten sei der Befund unverändert (Suva-I-act. 200). Daraus lässt sich für den
Zeitpunkt des Fallabschlusses keine stärker ausgeprägte Arthrose ableiten, als sie von
med. pract. G._ bereits anerkannt wurde, zumal Dr. C._ den Schweregrad der
Arthrose aufgrund der ihm am 10. Juni 2015 bloss als solche erscheinende
Verschmälerung des Gelenkspalts nicht festlegte. Der rheumatologische Teilgutachter
der MEDAS, Dr. med. M._, hielt fest, prognostisch sei die Entwicklung einer
sekundären Arthrose im oberen Sprunggelenk hoch wahrscheinlich und erkläre
zusammen mit der Fehlstatik im Knöchelbereich die bezüglich des rechten OSG
angegebenen Beschwerden vollumfänglich (act. G20.1, S. 49). Dabei stützte er sich
offensichtlich auf die Röntgenaufnahmen und die Einschätzungen von Dr. C._,
welche wie ausgeführt nicht auf eine stärkere Arthrose schliessen lassen, als sie med.
pract. G._ anerkannte. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdegegnerin (act. G22)
ist damit eine zwischen dem Fallabschluss und dem MEDAS-Gutachten eingetretene
Verschlechterung des Gesundheitszustands nicht ausgewiesen. Eine solche wäre
vorliegend insofern ohnehin nicht relevant, als nur der Sachverhalt, wie er sich bis zum
Einspracheentscheid entwickelt hat, zu berücksichtigen ist (BGE 121 V 366 E. 1.b;
Urteil des Bundesgerichts vom 30. Oktober 2009, 8C_447/2009 E. 3.5.
4.4.2 Weiter diagnostizierte med. pract. G._ einen Knick-Senk-Fuss beidseits,
rechts stärker als links (Suva-I-act. 145). Die Ausführungen von Dr. C._, wonach sich
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aufgrund des GBS eine deutliche Schwächung der Muskulatur mit einem Unvermögen
des korrekten Aufrichtens des Fussgewölbes für die Tibialis posterior Sehne zeige (vgl.
Suva-I-act. 133), deuten jedoch auf eine unfallfremde Ursache hin. Gegen eine
Unfallkausalität spricht auch der Umstand, dass der Knick-Senk-Fuss beidseits, wenn
auch in unterschiedlichem Ausmass, vorliegt (vgl. Suva-I-act. 145, 203-59). Von med.
pract. G._ wurde der Knick-Senk-Fuss rechts hingegen in der Beurteilung vom 23.
Juni 2014 unter den Restbeschwerden infolge des Sturzereignisses vom 17.
September 2011 genannt (Suva-I-act. 145). Die (Teil-)Kausalität kann letztlich offen
gelassen werden, nachdem allfällige diesbezügliche Unfallrestfolgen ohne
Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind (vgl. nachfolgende E. 5.2).
4.4.3 Der Beschwerdeführer hält das neurologische Teilgutachten von Prof. Dr.
med.
N._ für unbrauchbar, da dieser im Gegensatz zu Dr. K._ und Dr. med. O._ unter
anderem einen unauffälligen Gang, keine Schonhaltung sowie keinen schmerz-
beeinträchtigten klinischen Eindruck festgestellt habe (Suva-I-act. 201). Wie von Dr.
O._ festgehalten, ist das Gangbild wesentlich beeinflusst durch das unfallfremde
GBS und die Polyneuropathie (Suva-I-act. 203-95 ff.). Auch Dr. C._ führte die
reduzierte Sensibilität und die Einschränkungen beim Zehenspitzen- bzw. Fersenstand
auf das GBS zurück (IV-act. 78-2). Zudem sind entgegen der Kritik der
Beschwerdeführers neben der Einschätzung von Prof. N._ (vgl. Suva-I-act. 203-47 ff.)
auch weitere Akten vorhanden, welche ein flüssiges Gangbild ohne Hinken festhalten
(vgl. Suva-I-act. 188, Suva-act. 203-53). Demgegenüber beschrieb Kreisarzt Dr. med.
P._ bereits am 22. Dezember 2004, mithin lange vor den vorliegend relevanten
Unfällen, ein etwas breitspuriges, leicht tapsiges Gehen sowie weitere
Einschränkungen und führte dies auf das GBS zurück (Suva-I-act. 46-9 f.). Unabhängig
davon, ob das Gangbild tatsächlich auffällig ist, kann jedenfalls nicht überwiegend
wahrscheinlich gesagt werden, dass die Ursache dafür in einem der beiden Unfälle
liegt. Die weitere am Gutachten der PMEDA durch den Beschwerdeführer und RAD-
Arzt Dr. med. Q._ geäusserte Kritik ist insoweit für das vorliegende Verfahren
irrelevant, als sie sich auf das ohnehin nicht Unfallfolgen betreffende psychiatrische
Teilgutachten beziehen (vgl. Suva-I-act. 201, IV-act. 94).
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4.4.4 Die orthopädische Teilgutachterin der PMEDA, Dr. med. R._, diagnostizierte
eine unvollständig durchbaute laterale Malleolarfraktur und Fissur im Volkmann’schen
Dreieck des rechten Sprunggelenks (Suva-I-act. 203-59). Sie stützte sich dabei auf den
Bericht von Dr. K._ vom 10. September 2014 (Suva-I-act. 203-93 f.). Im Gegensatz
dazu hatte Dr. C._ bereits am 10. April 2012 über eine komplett konsolidierte Fraktur
berichtet (Suva-I-act. 69). Dr. C._ und med. pract. G._ (Suva-I-act. 133, 144 f.)
stellten sodann basierend auf einer Röntgenuntersuchung vom Januar 2014 eine
regelrechte Artikulation im OSG, eine leichte Sprunggelenksvalgusstellung bei jedoch
unverändertem bzw. nicht wesentlich verschmälertem Gelenkspalt, keine relevanten
degenerativen Veränderungen und eine diskrete Irregularität im Bereich des Malleolus
lateralis fest. Die Diagnose von Dr. R._ ist damit nicht nachvollziehbar. Selbst wenn
die entsprechende Diagnose zuträfe, wären dem Gutachten keine darauf
zurückführenden erhöhten Beschwerden bzw. Einschränkungen und/oder eine daraus
resultierende Arbeitsunfähigkeit zu entnehmen.
4.5 Schliesslich sind weitere allfällige unfallkausale Restfolgen bezüglich der
Fibulaköpfchenfraktur vom 11. Dezember 2012 zu prüfen (Suva-II-act. 1, 6).
4.5.1 Med. pract. G._ erhob diesbezüglich klinisch nur noch eine diskrete
Druckdolenz im Bereich des Fibulaköpfchens. Sie stellte am rechten Kniegelenk keine
Schwellung, keinen Erguss und keine Rötung fest. Es bestehe eine mässige
Druckdolenz über dem Fibulaköpfchen, weniger über dem lateralen und medialen
Gelenkspalt (Suva-I-act. 145). Nach Ansicht von Röntgenbildern (vgl. Suva-I-act. 181)
hielt sie am 18. Februar 2015 fest, es sei von einer konsolidierten Fibulaköpfchenfraktur
auszugehen (Suva-I-act. 183).
4.5.2 Dr. R._ stellte eine Chondropathia patellae Grad II des rechten Kniegelenks
fest. Ein namhaftes Residuum der Fraktur des Fibulaköpfchens sei
kernspintomografisch nicht evident (Suva-I-act. 203-59 ff.). Sie stützte sich dabei auf
das von Dr. K._ durchgeführte MRI und dessen Einschätzung (vgl. Suva-I-act. 203-93
f.). Eine signifikante Gonarthrose wurde von Dr. R._ und Dr. K._ verneint (Suva-I-
act. 203-61, 203-94). Med. pract. G._ diagnostizierte zwar keine Chondropathie, hielt
aber fest, die deutliche Knorpelirregularität retropatellär sowie angedeutet auch im
medialen Kompartiment sei als unfallfremder Vorzustand zu interpretieren (Suva-I-act.
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183). Eine Chondropathie äussert sich vor allem durch Schmerzen beim Aufrichten aus
der Hocke, einem Patellaverschiebeschmerz sowie allenfalls durch eine
Kapselschwellung und einen Gelenkerguss (PSCHYREMBEL, Klinisches Wörterbuch,
262. Aufl., S. 373). Selbst wenn eine unfallbedingte Chondropathie vorläge, ist
festzuhalten, dass med. pract. G._ die Schmerzen als Hauptsymptom derselben bei
ihrer Beurteilung berücksichtigte (Suva-I-act. 145, 183).
4.6 Die weiteren medizinischen Akten, insbesondere die Gutachten der PMEDA und
der MEDAS, schmälern damit die Beweiskraft der Einschätzungen von med. pract.
G._ nicht. Als unfallkausale Restfolgen sind eine leichte bis allenfalls mässige
Arthrose des rechten OSG und eine Druckdolenz im Bereich des rechten
Fibulaköpfchens festzuhalten. Sollten der anerkannte Knick-Senk-Fuss sowie die
Chondropathie (teilweise) unfallbedingt sein, so hätte dies, wie nachfolgend ausgeführt,
keinen entscheidenden Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Weitere medizinische
Abklärungen erscheinen nicht notwendig.
5.
Umstritten und nachfolgend zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers.
Die Beschwerdegegnerin verneint einen solchen (Suva-I-act. 192, act. G3, G22),
während der Beschwerdeführer sinngemäss eine Invalidenrente von mindestens 50%
beantragt (vgl. act. G1, G20).
5.1 Unter Invalidität wird laut Art. 8 Abs. 1 ATSG die voraussichtlich bleibende oder
längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit verstanden.
Erwerbsunfähigkeit ist dabei der durch eine Beeinträchtigung der körperlichen,
geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer
Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf
dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Der
Grad der für den Rentenanspruch massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 16 ATSG
durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das die
versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der
medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte
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(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie
erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Grundlage
der Bemessung des Invalideneinkommens bilden die Arbeitsfähigkeitsgradschätzung
und die Umschreibung der trotz der Gesundheitsbeeinträchtigung noch möglichen und
zumutbaren Tätigkeiten. Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen zu können,
ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die
ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben.
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die
versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4).
5.2 Med. pract. G._ schätzte den Beschwerdeführer in einer wechselbelastenden
bzw. überwiegend sitzenden Bürotätigkeit unfallbedingt als voll arbeitsfähig ein (Suva-I-
act. 145, 183). Dies ist angesichts der lediglich die untere rechte Extremität
betreffenden Unfallrestfolgen, welche sich auf eine sitzende Tätigkeit nicht auswirken,
nachvollziehbar und stimmt in somatischer Hinsicht auch mit dem Gutachten der
PMEDA überein (Suva-I-act. 203). Eine allfällige psychisch bedingte Einschränkung der
Arbeitsfähigkeit (vgl. act. G20.1, Suva-I-act. 203) ist mangels Unfallkausalität
vorliegend unbeachtlich. Dasselbe gilt für die gemäss dem neurochirurgischen
Teilgutachten der MEDAS durch das unfallfremde lumbospondylogene Syndrom und
die Auswirkungen des GBS bedingte Arbeitsunfähigkeit (act. G20.1, S. 45). Der
rheumatologische Teilgutachter der MEDAS schätzte die Arbeitsfähigkeit in einer
weitgehend sitzenden Tätigkeit auf 50% (act. G20.1, S. 45). Diese quantitative
Einschränkung, selbst bei einer Tätigkeit im Sitzen, ist jedoch auf die unfallfremde
Rückenproblematik zurückzuführen (vgl. act. G20.1, S. 48). Dr. C._ verwies bezüglich
der Arbeitsfähigkeitsschätzung am 8. Juli 2014 (letzte Kontrolle am 12. Juni 2014) auf
den Hausarzt. Er hielt immerhin fest, rein sitzende Tätigkeiten und/oder ein Wechsel
zwischen Sitzen und Stehen seien dem Beschwerdeführer zu 50% zumutbar. Dabei ist
jedoch zu berücksichtigen, dass er als Diagnosen mit Auswirkung auf die
Arbeitsfähigkeit nicht nur unfallkausale Einschränkungen, sondern auch einen Status
nach TLIF L4-S1 und das GBS festhielt. Rein unfallbedingt wäre somit eine wesentlich
höhere Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten, womit kein Widerspruch zur
Beurteilung von med. pract. G._ zu erkennen ist (IV-act. 78-1 ff.). Insgesamt ist
unfallbedingt somit entsprechend der kreisärztlichen Einschätzung von einer 100%igen
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Arbeitsfähigkeit in einer wechselbelastenden bzw. überwiegend sitzenden Tätigkeit
auszugehen, was auch der angestammten Tätigkeit des Beschwerdeführers als
Personalberater entspricht (Suva-I-act. 60, 145, 203-85).
5.3 Ausgehend von einer vollen Arbeitsfähigkeit für die angestammte Tätigkeit erübrigt
sich die Vornahme eines konkreten Einkommensvergleichs, da offensichtlich kein
rentenbegründender Mindestinvaliditätsgrad von 10% resultiert.
6.
Der Beschwerde lässt sich kein konkreter Antrag auf eine höhere
Integritätsentschädigung entnehmen. Doch selbst wenn man zugunsten des
Beschwerdeführers nicht davon ausgehen wollte, dass die Höhe der zugesprochenen
Integritätsentschädigung rechtskräftig geworden ist, wäre der Einspracheentscheid
auch diesbezüglich nicht zu beanstanden, wie sich nachfolgend ergibt.
6.1 Die Integritätsentschädigung wird gemäss Art. 25 Abs. 1 UVG entsprechend der
Schwere des Integritätsschadens abgestuft. Bei gleichem medizinischem Befund ist
der Integritätsschaden für alle Versicherten gleich; er wird abstrakt und egalitär
bemessen. Spezielle Behinderungen der betroffenen Person bleiben dabei
unberücksichtigt (BGE 124 V 35 E. 3c, 113 V 221 E: 4b). Die Bemessung des
Integritätsschadens hängt somit nicht von den besonderen Umständen des Einzelfalls
ab; es geht vielmehr um die medizinisch-theoretische Ermittlung der Beeinträchtigung
der körperlichen und/oder geistigen Integrität, wobei subjektive Faktoren ausser Acht
zu lassen sind (BGE 115 V 147 E. 1). Nach Art. 36 Abs. 2 UVV wird die
Integritätsentschädigung gemäss den Richtlinien des Anhangs 3 zur UVV bemessen.
Dieser Anhang enthält eine als gesetzmässig und nicht abschliessend anerkannte
Skala. Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der
bundesrätlichen Skala zusätzliche Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form
(sogenannte Feinraster) erarbeitet. Diese Tabellen enthalten Richtwerte, mit denen die
Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll; sie sind mit dem
Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 32 E. 1c mit Hinweis).
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6.2 Gemäss Tabelle 5 (Integritätsschaden bei Arthrosen) der Suva ist eine leichte
Arthrose nicht entschädigungspflichtig, eine mässige Arthrose des OSG begründet eine
Integritätseinbusse von 5-15%. Die Schätzung von med. pract. G._ von 7,5% (Suva-
act. 146) gestützt auf die vorliegende Fraktur, die radiologische Diagnostik und die von
ihr erhobenen Untersuchungsbefunde ist damit nicht zu beanstanden. Eine allfällige
zukünftige Verschlimmerung der Arthrose ist nicht überwiegend wahrscheinlich
nachgewiesen, so dass eine solche bei der Festlegung der Integritätsentschädigung
nicht im Sinne von Art. 36 Abs. 4 UVV angemessen zu berücksichtigen ist. Die weiteren
(allenfalls teilweise) unfallkausalen Restfolgen, insbesondere die Chondropathie und
der Knick-Senk-Fuss, berechtigen nicht zu einer Entschädigung. Es besteht damit kein
Grund, von der kreisärztlichen Beurteilung des Integritätsschadens abzuweichen.
7.
7.1 Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist der Einspracheentscheid vom 15. Juni
2015 nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen.
7.2 Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).
7.3 Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine
Parteientschädigung.