Decision ID: 5a446471-7d4c-527e-a8c1-a84ba51b45d0
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Der 1953 geborene
X._
arbeitete
seit dem
1.
August 2008 bei der
Y._
AG
(firmiert laut
www.zefix.ch
seit März 2013 als
Z._
AG) als Objektbetreuer FM
und war d
amit
bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sow
ie Berufskrankheiten versichert
,
als
sich der am
1
2.
Juli 2011
gemeldete Berufsunfall
vom
15.
Dezemb
er 2010
ereignete
. Laut Unfallbeschreibung war
dem Versicherten
beim Einfüllen von Streusalz in den Streu-Anhänger ein Gebindesack
mit einem Gewicht von
25 Kilogramm ausgerutscht. Beim Versuch, den Sack aufzufangen
,
habe sich der
Versicherte an den Schultern und an den Oberarmen
verletzt
(Urk.
9/1). Die SUVA kam für Heilbe
handlungskosten und Taggeld auf (
Urk.
9/18-19).
Mit Verfügung vom
3
0.
Januar 2014 sprach
sie
dem Versicher
ten eine Invalidenrente
aufgrund eine
r
Erwerbsunfähigkeit
von 21
%
mit Wir
kung ab 1. Oktober 2013
sowie eine Integritätsentschädigung entsprechend ei
ner Integritätseinbusse von 10
%
zu (
Urk.
9/154)
, wor
a
n sie auf Einsprache de
s
Versicherten hin im E
ntscheid vom 1
5.
April 2014
festhielt
(Urk.
2).
2.
Gegen den Einspracheentscheid vom 1
5.
April 2014 (
Urk.
2) erhob
der Versi
cherte am 2
6.
Mai 2014
Beschwerde
(
Urk.
1)
mit den Anträgen,
der Entscheid
sei aufzuheben (S. 1
Ziff.
1) und es sei ihm eine höhere Invalidenrente zuzu
sprechen, mindestens aber eine solche gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 40
%
(Ziff. 2). Zudem sei ihm eine höhere Integritätsentschädigung zuzuspre
chen (
Ziff.
3). Im Weiteren sei durch das Gericht eine medizinische polydiszipli
näre Begutachtung durchzuführen (
Ziff.
4). In formeller Hinsicht beantrag
t
e der Beschwerdeführer die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels (
Ziff.
5) sowie
die Durchführung
einer öffentlichen Verhandlung (
Ziff.
6).
Die Beschwer
degegnerin beantragte in ihrer Beschwerdeantwort vom 2
0.
August 2014 (
Urk.
8), die Beschwerde sei abzuweisen und
es sei
der Einspracheentscheid vom 1
5.
April 2014 zu bestätigen.
Mit Replik (
vom 2
5.
September 2014,
Urk.
13
) und Duplik (
vom 3
0.
Oktober 2014,
Urk.
17
) hielten die Parteien an ihren Anträgen fest.
Mit Eingabe vom 13.
November 2015 (
Urk.
19) legte der Beschwerdeführer weitere medizinische U
nterlagen auf (
Urk.
20/1-5) und am
2.
Dezember 2015 teilte er mit, dass er am 2
3.
November 2015 erneut einen Unfall erlitten habe (
Urk.
23 unter Beilage von
Urk.
24/1-8)
.
Am
4.
Dezember 2015
nahm die
Be
schwerdegegnerin
Stellung
zur Eingabe des Beschwerdeführers vom 13.
November 2015 (
Urk.
26),
wovon der
Beschwerdeführer mit Mitteilung vom
9.
Dezember 2015
in
Kenntnis
gesetzt wurde
(
Urk.
27).
Mit Beschluss vom 2
1.
April 2016 wurde
den Parteien
betreffend den Anspruch auf
eine Integritätsentschädigung
die
Rückweisung
der Sache
an die Verwal
tung
zu weiteren Abklärungen
in Aussicht geste
llt
und
dem Beschwerdeführer – wie bei dieser Sachlage angezeigt (BGE 137 V 314) –
Frist zur Stellungnahme
angesetzt
und
er wurde
auf die Möglichkeit eines
Beschwerderückzug
s
auf
merksam gemacht
(Urk.
29). Mit Eingabe vom
1
7.
Mai 2016
zog der Beschwer
deführer die Beschwerde
betreffend den Anspruch auf
eine
Integritätsentschädi
gung zurück (
Urk.
31). Zudem verzichtete
er
auf die
mit der Beschwerde
bean
tragte
(
Urk.
1 S. 2
Ziff.
6) Durchführung einer
öffentliche
n
Verhandlung
(
Urk. 32).
3.
Am
1
0.
November 201
5
verfügte die
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
dass dem Beschwerdeführer kein Anspruch auf eine Invali
denrente zustehe
. Die dagegen am 1
4.
Dezember 201
5
erhobene Beschwerde wurde mit heutigem Urteil
in dem Sinne gutgeheissen, dass die Sache zu weite
ren Abklärungen an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde
(Prozess-Nr. IV.201
5
.01
290
).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss
Art.
6
des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG)
werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (
Abs.
1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (
Abs.
2). Ausserdem erbringt die Versi
cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe
handlung zugefügt werden (
Abs.
3).
1.2
Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehen
den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invaliden
rente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortset
zung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszu
standes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Ein
gliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschl
ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2
UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.
Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).
1.3
Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (
Art.
8
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs
rechts, ATSG
), so hat sie gemäss
Art.
18
Abs.
1 UVG Anspruch auf eine Invali
denrente. Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (
Art.
16 ATSG; vgl. BGE 130 V 121).
Nach
Art.
18
Abs.
2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung des Invaliditäts
grades in Sonderfällen. Er kann dabei auch von
Art.
16 ATSG abweichen.
1.
4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak
ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die SUVA stellte in ihrem Einspracheentscheid
a
uf den Bericht
über die
kreisärztli
che Abschlussuntersuchung vom 2
0.
September 2013 von Prof.
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
,
ab (
Urk.
1 S.
6
f.
und S. 11 ff. E. 5 ff.).
Zur Berechnung
des Invaliditätsgrades zog sie
DAP-
Löhne
(Dokumentation von Arbeitsplätzen) heran (S. 9 f. E. 4.b.aa).
In ih
rer
Beschwerdeantwort vom 2
0.
August 2014
führte die Beschwerdegegnerin aus, die vom Beschwerdeführer aufgelegten Berichte von PD
Dr.
med.
B._
, Facharzt für Chirurgie, vom 1
4.
Oktober 2013 und
von
Dr.
med.
C._
, Spezialarzt FMH für Rheumatologie und Innere Medizin, vom 9.
Mai 2014 ver
möchten die kreisärztliche Beurteilung vom 2
0.
September 2013 nicht in Zwei
fel zu ziehen, da in diesen Berichten die unfallkausalen Beschwerden nicht von den unfallfremden Beschwerden unterschieden würden
(
Urk.
8
Ziff. 17.3)
.
2.
2
Der Beschwerdeführer bestritt
in seiner Beschwerde
vom 2
6.
Mai 2014
(
Urk.
1)
die Beweis
wertig
keit
des
kreisärztlichen Untersuchungsberichts
von
Prof.
Dr.
A._
vom 2
0.
Se
ptember 201
3.
Er verwies auf
die im Auftrag des Kranken
taggeldversicherers SWICA Gesundheitsorganisation
verfasste Expertise von PD
Dr.
B._
vom 1
4.
Oktober 2013
und den Bericht von
Dr.
C._
vom
9.
Mai 2014 und rügte
in diesem Zusammenhang
, dass die Beschwerdegegnerin nicht die vollständigen Akten der IV-Stelle bis
zum
1
5.
April 2014 beigezogen habe (
Urk.
1
Ziff.
2.1 ff.).
Die aktuelle medizinische Aktenlage wecke begründete Zweifel an der kreisärztlichen Beurteilung, weshalb eine
Begutachtung durch einen unabhängigen Sachverständigen erforderlich
sei
(
Ziff.
2.11).
Insgesamt könne er die verbliebene krankhei
ts- und unfallbedingt eingeschränkte Ar
beits
fähigkeit
an seiner momentanen Arbeitsstelle bei einem Pensum von 50
%
optimal
verwerten (Ziff.
2.14).
Der Beschwerdeführer bestritt zudem das von der Beschwerdegegnerin
ermittelte
Invalideneinkommen (
Ziff.
2.18 ff.).
In der Rep
lik vom 2
5.
September 2016
rügte der Beschwerdeführer erneut
, dass
SUVA-Kreisarzt
Prof.
Dr.
A._
nicht über alle relevanten medizinischen Akten verfügt habe (
Urk.
13 S. 2 f.). Er legte zudem zwei neue Arztberichte auf (
Urk.
14/1-2)
.
2.3
Zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente. In Bezug auf den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung ist die Beschwerde als durch Rückzug der Beschwerde (
Urk.
31) erledigt abzuschreiben.
3.
3.1
Am 2
0.
September 2013
untersuchte
SUVA-Kreisarzt Prof.
Dr.
A._
(Urk.
9/137)
den Versicherten
, den er bereits am
8.
Juni 2012 zur kreisärztlichen Kontrolle gesehen hatte (
Urk.
9/63)
,
nach
der
(zusätzlich)
operativen
Versorgung der rechten Schulter
am 2
2.
Februar 201
3.
Er beurteilte den medizinischen Endzu
stand
bezüglich der linken und
der
rechten Schulter
.
Nach einer Zusammen
fassung des aktenmässigen Verlaufs
und der
Angaben des Versicherten be
schrieb
Prof.
Dr.
A._
namentlich
die folgenden Befunde:
Es zeige s
ich ein Schultergerad
stand mit reizlosen Narbenverhältnissen
bei beiden
Schultergelen
ke
n
. Im Seitenvergleich bestehe keine Überwärmung. Die Schultergelenke zeig
ten den folgenden Bewegungsumfang: Ante-/Retroversion der Schultergelenke rechts 120-0-40° und links 135-0-40
°
, Ab-/Adduktion rechts 120-0-20° und links 135-0-30°, Aussen-/Innenrotation rechts 40-0-80° und links 60-0-80°
. Prof.
Dr.
A._
gab weiter an, es bestehe
auf beiden Seiten
ein Druckschmerz
bei der ventralen Gelenkkapsel
, links stärker als rechts. Nacken- und Schürzengriff seien
auf beiden Seiten
end- bis mässiggradig schmerzhaft eingeschränkt. Auf einen Provokations- und Stabilitätstest habe er situationsbedingt verzichtet. Es bestünd
en keine Sensibilitätsstörungen und
keine motorischen Ausfälle der oberen Extremitäten. Die Muskeleigenreflexe seien mittellebhaft, seitengleich auslösbar.
Prof.
Dr.
A._
befand, es bestehe
beim linken Schultergelenk
eine geringe Bewe
gungseinschränkung und eine mässiggradige Belastungsintoleranz bei einem Zustand nach offener Rotatorenmanschettenrekonstruktion vom 25.
April 2010 sowie dreimaliger Revision und Arthrotomie
wegen septischer Arthritis
.
Beim rechten Schultergelenk liege eine gering- bis mässiggradige Bewegungs
-
ein
schränkung sowie eine mässiggradige Belastungsintoleranz
vor
bei einem Zustand nach offener Rotatorenmanschettenrekonstruktion wegen ei
ner Supra
-
spinatussehnenläsion sowie einer Bizepstenotomie vom 2
2.
März 2013.
Der Beschwerdeführer habe angegeben, dass sich die Probleme
bei der
rechten Schulter nach der operativen
Revision zwar gebessert hätten. Das rechte
Schul
tergelenk
sei jedoch immer noch
bewegungseingeschränkt und
schmerze
bei Belastungen sowie nachts. Das linke Schultergelenk sei nach Angabe des Versi
cherten ebenfalls bewegungseingeschränkt, jedoch nicht so stark ausgeprägt wie rechtsseitig. Die fehlende Kraft im linken Arm störe ihn erheblich
.
Prof.
Dr.
A._
gab im Weiteren an, bei der aktuellen kreisärztlichen Untersu
chung habe sich an den Schultergelenken eine gering- bis mässiggradige Bewe
gungseinschränkung in allen Bewegungsrichtungen mit reizlosen Haut- und Weichteilverhältnissen gezeigt. Neurologische Ausfälle könnten zum aktuellen Zeitpunkt beiderseits sicher ausgeschlossen werden.
Nach Kenntnis der medizi
nischen Befundberichte hätten sich die Funktionseinschränkungen an beiden Schultergelenken im Vergleich zur aktuellen Untersuchung nicht mehr wesent
lich verändert, so dass aus medizinischer Sicht vom medizinischen Endzustand auszugehen sei. Bezüglich der angestammten Tätigkeit
als Hauswart
sei aus me
dizinischer Sicht ein 50%iges Leistungsvermögen zumutbar. Auf dem allgemei
nen Arbeitsmarkt könne der Versicherte leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten ganztags verrichten. Heben und Tragen von Lasten über 15 Kilo
gramm in Hüfthöhe, 10 Kilogramm in Brusthöhe und 5 Kilogramm in Schulter
höhe seien ebenso wie repetitive Belastungen der oberen Extremitäten und Überkopfarbeiten
aus dem Tätigkeitsprofil
auszuschliessen.
3.2
Am 1
4.
Oktober 2013 verfasste
PD
Dr.
B._
im Auftrag des Krankentaggeld
versicherers SWICA Gesundheitsorganisation eine medizinische Expertise nach einer Befragung und Untersuchung vom 1
0.
Oktober 2013 (
Urk.
9/150).
Er gab an, der Beschwerdeführer sei durch die verschiedenen de
generativen Veränderungen ganz erheblich in seinem Gesundheitszustand be
einträchtigt. Im Bereich der Schultergelenke sei es links nach einer Rotatoren
manschetten
re
konstruktion zum Infekt gekommen mit vermutlich konsekutiver Omarthrose und mit deutlichen Funktionseinschränkungen in allen Bewegungs
exkursionen. Rechts sei dagegen nach Rekonstruktion der Rotatorenmanschette ein recht gutes Resultat entstanden, das sich im weiteren Verlauf noch etwas verbessern dürfte. Im Bereich der Kniegelenke sei es links nach multiplen Voroperationen schliesslich zur Implantation einer zementierten Knietotalpro
these gekommen, bei der sich nun
der
Verdacht auf eine Lockerung der tibialen Komponente abzeichne. Die rezidivierenden Ergüsse sowie die leichte
Überwär
mung könnten auf einen Lowgrade-I
nfekt hinweisen. Am rechten Knie bestehe ebenfalls eine femoropatella
r
betonte Gonarthrose, die früher oder später auch zum prothetischen Ersatz des Kniegelenkes führen werde.
In der beruflichen Tätigkeit als Hauswart und Objektbetreuer sei der Beschwerde
führer glaubhaft und definitiv zu 50
%
arbeits
(un)
fähig. In Bezug auf andere Tätigkeiten sei der Beschwerdeführer
bei
längere
n
Gehleistungen, Verrichtungen in gebeugter und kni
ender Stellung, Zwangshaltungen sowie
bei Arbeiten auf Leitern oder Gerüsten
eingeschränkt. Zudem sei er bei Arbeiten über Schulterhöhe behindert (links nicht ausführbar und rechts mit verminderter Kraft). Die Arbeitsfähigkeit sei glaubhaft zu 50
%
eingeschränkt. Für leichtere, vorwiegend sitzend auszuführende Arbeiten, Kontrollarbeiten, manuelle Arbei
ten etc. sei der Beschwerdeführer arbeitsfähig. Die zurzeit ausgeübte Tätigkeit als Hauswart und Objektbetreuer mit einem Pensum von 50
%
laste
ihn
aber soweit aus, dass die Ausführung zusätzlicher angepasster Tätigkeiten nich
t mehr zumutbar sei.
3.3
Kurz nach Erlass des strittigen Einspracheentscheides vom 1
5.
April 2014 (Urk.
2) berichtete d
er Rheumatologe
Dr.
med.
C._
dem Hausarzt
Dr.
med.
D._
am
9.
Mai 2014 über
eine
rheumatologische Beurteilung vom
5.
Mai 2014 (
Urk.
3
/
6
). Er stellte die folgenden Diagnosen:
PHS rechts bei/mit
tr
ansmural
er Supraspinatussehnenruptur
Status nach Rotatorenmanschettenrekonstruktion rechts 2012
PHS links bei/mit
beginnender Omarthrose mit Bewegungseinschränkung
Status nach septischer Arthritis nach dreimaliger Revision und Arthrotomie bei
ei
nem
Status nach offener Rotatorenmanschettenrekonstruktion vom 25.10.11
Femoropatellä
r betonte Gon
arthrose rechts
belastungsabhängige Knieschmerzen links bei/mit
Status nach
Mosaikpl
astik laterale Trochlea und laterale Patellafacette, Distalisie
rung und Medialisierung
der Tuberositas tibiae und proxi
males Re
al
i
gnement Knie links November 2001
Status nach
Resektion laterale Patellafacette, peri
patelläre De
nervation und Verlänge
rung des lateralen Retinakulums links 07/02
Status nach Implantation einer patel
lofemoralen Knieteilprothese links am 15.01.07 bei Femoropat
ellararthrose
Status nach Implantation einer Knietotal
endoprothese am 18.06
.12
Sympto
matische Senk-Spreiz-Füsse beidseits
Adipositas (BMI 33 kg/m2
)
Dr.
C._
gab an, er kenne den Beschwerdeführer seit Mai 1997 wegen der obge
nannten Beschwerden. Wegen der posttraumatischen Rotatorenmanschet
tenruptur beidseits habe der Beschwerdeführer eine 21
%
Rente der SUVA er
halten. Aufgrund der Gesamtsituation bestehe seit zwei Jahren eine 50%ige Ar
beitsunfähigkeit, die von
Dr.
E._
, Chefarzt im Departement Chirurgie am
F._
,
ausgestellt werde
.
Dr.
C._
erklärte, der Beschwerdeführer sei nach wie vor glaubwürdig als Haus
wart eingeschränkt. Vor allem längere Arbeiten über der Horizontalen seien deutlich erschwert, ebenso das Stossen und Ziehen (z.B. Rasen mähen). Auch Krafteinsätze vor allem mit der linken Hand seien praktisch unmöglich. Auf
grund der Knieproblematik sei längeres Gehen
insbesondere
auf unebenem Ge
lände eingeschränkt. Das Knien, die Hockestellung und das Kriechen seien un
möglich. Aufgrund der Gesamtsituation sei aus seiner Sicht eine 50%ige Ar
beitsunfähigkeit gerechtfertigt. Allenfalls wäre aus
Sicht der Invalidenversiche
rung
eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit
(EFL)
beziehungs
weise ein Gutachten eine mögliche Option, um allen Beteiligten gerecht zu wer
den.
4.
4.1
Der Beschwerdeführer zog sich beim Unfallereignis vom 1
5.
Dezember 2010
auf
beiden Seiten eine
Rotatorenmanschettenruptur zu,
die
a
m 2
5.
Oktober 2011
(links)
und am 2
2.
Februar 2013
(rechts)
von
Dr.
E._
im
F._
operativ
ver
sorgt wurden
. Nach dem
operativen Eingriff
an
der
linken
Schulter waren
we
gen eines therapieresistenten Wundinfektes mehr
ere Folgeoperationen
nötig
(vgl.
Urk.
9/21-33
und
Urk.
9/107/2-3
). Es blieben Einschränkungen zurück
;
der damalige Operateur Dr.
E._
berichtete am 2
9.
April 2014 (
Urk.
14/1) von einer leichten Funktionseinschränkung; der SUVA-Kreisarzt ging von einer geringen Bewegun
gseinschränkung und einer mässig
gradigen Belastungsintoleranz aus
. PD
Dr.
B._
gab deutliche Funktionseinschränkungen in allen Bewe
gungsexkursionen an
.
Demgegenüber verbesserte sich d
er Zustand der rechten Schulter l
aut PD
Dr.
B._
seit der Beurteilung durch den
SUVA-
Kreisarzt
nochmals
, insgesamt konnte
dort
e
in
recht gutes
Ergebnis
erzielt werden
(vgl. auch der Bericht des Operateurs vom 2
9.
April 2014,
Urk.
14/1)
.
Daneben leidet
der Beschwerdeführer
an Kniebeschwerden, die nicht
Folgen
d
es Unfalls sind. Laut Bericht von Dr.
E._
standen am 2
9.
April 2014 die erneuten linksseitigen Knieschmerzen im Vordergrund (
Urk.
14/1).
4.2
Vorwegzuschicken ist, dass die Expertise des SUVA-Kreisarztes
zur Abschluss
-
un
tersuchung
vom 2
0.
September 2013 (E. 3.1)
sämtliche Vorausset
zungen für eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage
bezüglich der
Beurteilung der Arbeitsfähigkeit
erfüllt
(vgl. E. 1.4)
. Sie
ist
schlüssig,
für die Fragestellung der abschliessenden Beurteilung der unfallbedingten Einschrän
kungen umfassend,
berücksichtigt die Ang
a
ben des
Beschwerdeführers und
erging in Kenntnis der medizinischen Akten
lage
. Eine wesentliche Abweichung zu d
en Einschätzungen der Behandler
besteht entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers nicht -
dies gilt auch für die
vom Beschwerdeführer ange
rufene
Expertise
von
PD
Dr.
B._
zuhanden des Krankentaggeldversi
cherers
vom 1
4.
Oktober 2013 (E. 3.2)
und
für den Bericht
von Dr.
C._
vom
9.
Mai 2014
(E. 3.3)
.
PD
Dr.
B._
bezog in seine Stellungnahme
zuhanden des Krankentaggeld
versicherers
auftragsgemäss
die
nicht
unfall
bedingten
Kniebe
schwerden mit ein
, weshalb auf das von ihm formulierte Belastungsprofil nur beschränkt abgestellt werden kann
. Zudem
nahm er
das 50
%-Pensum als Hauswart
und Objektbetreuer
als gegeben an. Er
erklärte
,
darüber hinaus
seien
keine zusätzlichen a
ngepassten Tätigkeiten zumutbar
.
Entgegen den Ausfüh
rungen des Beschwerdeführers
(vgl.
Urk.
1
Ziff.
2.4)
ist dem Bericht von PD
Dr.
B._
indes nicht zu entnehmen, d
ass
dem Beschwerdeführer in einer
ausschliesslich
angepassten Tätigkeit keine 100%ige Arbeitsfähigkeit zugemutet werden könne
.
Betreffend die medizinische Beurteilung
der
s
chulterbedingten Einschränkung in
der Arbeit
sfähigkeit wurden sowohl von PD
Dr.
B._
und
Dr.
C._
als auch
von
Prof.
Dr.
A._
Arbeiten über Schulterhöhe beziehungsweise
über
der Horizontalen oder
Kopfhöhe als problematisch beurteil
t
. PD
Dr.
B._
er
achtet
e
„leichtere“ Arbeiten als angepasst
;
Prof.
Dr.
A._
gab an, es seien
leichte bis mittelschwere Arbeiten
zumutbar, wobei er
konkrete Gewichtslimi
ten
je nach Arbeitshöhe
formulierte
.
Dr.
C._
thematisierte darüber hinaus die feh
lende Kraft
namentlich in der linken Hand, wovon der Beschwerdeführer auch
Prof.
Dr.
A._
berichtet
hatte
.
Erhebliche Divergenzen betreffend die schulterbe
dingten Einschränkungen
gibt es mithin
nicht. Einig sind sich PD
Dr.
B._
,
Dr.
C._
und Prof.
Dr.
A._
auch in Bezug auf die bloss 50%ige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Hauswart und Objektbetreuer
–
wobei PD
Dr.
B._
und
Dr.
C._
dieses Pensum
sogar unter Einbezug der
unfallfremden
Kniebeschwerden noch als möglich erachtete
n
.
Dr.
C._
nahm
in seinem Bericht auf die SUVA-Rente
im Umfang eines Invaliditätsgra
des von 21
%
Bezug
, ohne daran Kritik zu üben.
Zum prozentualen Umfang der
Arbeitsfähigkeit in einer
angepassten
Tätigkeit
(und unter Berücksichtigung ein
zig der unfallbedingten Einschränkungen)
nahm
aber
nur
Prof.
Dr.
A._
Stel
lung.
4.3
Nicht ersichtlich ist sodann, weshalb der vollständige Beizug der IV-Akten bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 1
5.
April 2014 zu einem anderen
Er
gebnis
hätte führen sollen
(vgl. der Vorhalt in
Urk.
1
Ziff.
2.5 S. 8), zumal nach dem Gesagten beide
vom Beschwerdeführer an
gerufenen Berichte aus den IV-Akten keine Zweifel an der Richtigkeit der Schlussfolgerungen des SUVA-Kreis
arztes
zu
begründen
vermögen
(vgl. BGE 135 V 465 E.
4.2
-4.7
)
.
Selbst
die
erst über ein Jahr nach dem Einspracheents
cheid ergangene
Einschätzung
von
med. pract.
G._
, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie FMH,
vom regionalen ärztlichen Dienst der IV-Stelle
(
RAD,
Urk.
28
)
stimmt mit dem
E
rgebnis des kreisärztlichen Abschlussberichtes
überein
.
Bei der Untersu
chung vom
5.
Mai 2015 durch die RAD-Ärztin med. pract.
G._
zeigte sich zwar, dass sich das Operationsergebnis an der rechten Schulter nochmals ver
besserte und die Beweglichkeit deutlich gesteigert werden konnte, während
med. pract.
G._
bei der linken Schulter einen
teilweise
geringeren Bewe
gungsumfang mass
als der SUVA-Kreisarzt im Bericht vom 2
0.
September 2013
(Ante-/Retroversion von 110-0-30° gegenüber 135-0
-4
0°, Ab-/Adduktion von 100-0
-30° gegenüber 1
35-0
-
3
0°
und Innen-/Aussenrotation 90-0-50° gegen
über
6
0-0-
8
0°
).
Diese
Abweichungen in den Messergebnissen
wären – wie das Gericht mit Beschluss vom 2
1.
April 2016 in Erwägung zog (
Urk.
29) – unter Umständen bei der Bemessung der Integritätsentschädigung von Bedeutung
(vgl
. die SUVA-Feinrastertabelle 1
)
, die aber nicht mehr im Streit
liegt
(vgl.
Urk.
31)
. In Bezug auf
die schulterbedingten Einschränkungen in der Arbeitsfä
higkeit
ergeben
sich aus dem Bericht von med. pract.
G._
aber keine
Ab
weichungen
.
Das
Belastungsprofil ist
bezüglich der
schulterbedingten
Defizite
mit dem Beschrieb der möglichen Tätigkeiten durch Prof.
Dr.
A._
vergleichbar
.
Der Umstand, dass
med. pract.
G._
auch in einer angepassten Tätigkeit von einer nur 80%igen Arbeitsfähigkeit ausging, ist mit den unfall
fremden
weiteren Beschwerden am Bewegungsapparat zu erklären.
Weitere Abklärungen sind bei dieser Sachlage nicht
angezeigt
(antizipier
t
e
Beweiswürdigung; BGE 136 I
229 E. 5.3
).
4.4
Anzumerken bleibt, dass die vom Beschwerdeführer aufgelegten
Berichte betref
fend
eine
Operation am linken Knie,
mul
t
ilokuläre Fussbeschwerden
sowie Fingerarthrose
(
Urk.
20/1-5) und
einen erneuten Unfall am 2
3.
November 2015 (
Urk.
24/1-8
) zur Beurteilung der Folgen des hier einzig relevanten Unfallereig
nisses vom 15. Dezember 2010
mit Verletzungen an den
Schulter
n
nichts bei
zutragen vermögen.
4.5
Nach dem Gesagten ist erstellt, dass dem Beschwerdeführer unter Berücksichti
gung einzig der unfallbedingten Schulterbeschwerden leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten ganztags zumutbar sind. Auszuschliessen sind das He
ben und Tragen von Lasten über 15 Kilogramm in Hüfthöhe, von 10 Kilogramm in Brusthöhe und von 5 Kilogramm in Schulterhöhe sowie repetitive Belastun
gen der oberen Extremitäten und Überkopfarbeiten
.
5.
5.1
Der Beschwerdeführer ging davon aus, dass er die ve
rbliebene Restarbeitsfähig
keit
mit einem 50%-Pensum am bisherigen Arbeitsort
optimal
ausschöpfe
(
Urk.
1
Ziff.
2.14)
.
5.
2
Nach der Rechtsprechung kann
bei der Bestimmung des Invalideneinkommens
grundsätzlich
nur dann
von den mit der aktuell ausgeübten Arbeit effektiv er
zielten Einkünften ausgegangen werden, wenn ein besonders stabiles Arbeits
verhältnis eine Bezugnahme auf den allgemeinen Arbeitsmarkt praktisch erüb
rigt, wenn mit der ausgeübten Arbeit die verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumut
barer Weise voll ausgeschöpft wird und wenn
das dabei
erzielte Einkommen
als angemessen und nicht als Soziallohn erscheint
(
BGE 139 V 592 E. 2.3 mit Hin
weisen
)
.
Ein Abstellen auf den an der bisherigen Arbeitsstelle
im
zumutbaren 50%-Pensum erzielten
Verdienst
scheitert
bereits
daran, dass
angesichts der er
stellten ganztägigen Einsatzmöglichkeit in einer angepassten Tätigkeit
bei
einer
bloss
50%igen Arbeits
t
ä
t
igkeit
keine volle Ausschöpfung des verbliebenen Leistungsvermögens angenommen werden
kann.
Daran
ver
mag auch das
Alter des Beschwerdeführers
– er war im Zeitpunkt der Abschlussuntersuchung bei Prof.
Dr.
A._
knapp 60 Jahre alt –
nichts zu ändern
, da
das
vorgerückte
Alter
im Bereich der Unfallversicherung
bei der Invaliditätsbemessung nach
Art.
28
Abs.
4 UVV gerade nicht berücksichtigt wird
(vgl.
BGE 122 V 418
E. 3a
und
Urteil des Bundesgerichts 8C_594/2013 vom 1
1.
November 2013 E. 4.2
).
6.
6.1
Ist kein tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so kön
nen nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne
gemäss
den vom Bundes
amt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 4.2.1 mit Hin
weisen).
Die
Beschwerdegegnerin hat
den
Einkommensvergleich nach
Art.
16 ATSG
gestützt auf Werte aus ihrer
DAP vorgenommen.
D
er Beschwerdeführer wandte gegen dieses Vorgehen
im Grundsatz
zu Recht
nichts ein. Er
bestritt
al
lerdings
das vom SUVA-Kreisarzt formulierte Belastungsprofil und
in diesem Sinne
, dass er angesichts der unfallbedingten Einschränkungen
nicht
in der Lage sei, die in den fünf ausgewählten DAP-Blättern beschriebenen Tätigkeiten ausführen
(
Urk.
1
Ziff.
2.13 und 2.19).
Dem kann nicht gefolgt werden
.
6
.2
Vor
wegzuschicken
ist, dass die
von
der Beschwerdegegnerin
beigebrachten
DAP-
Unterlagen
(
Urk.
9/142)
den
von der Rechtsprechung
aufgestellten Erfor
dernissen an eine Invaliditätsbemessung gestützt auf die DAP in jeder Hinsicht
genügen
(
vgl.
BGE
139 V 592 E. 6.3, 129 V 472 E.
4.7.2)
.
So hat
die Beschwer
degegnerin
nebst fünf DAP-Blättern
mit
für den Beschwerde
führer
trotz Behin
derung geeigneten Stellen namentlich hinreichende Auskünfte über die Gesamt
zahl
der in Frage kommenden dokumentierten
Arbeitsplätze aufgelegt, welchen die dort jeweils zu erwartenden Höchst- und Tiefstlöhne sowie auch die dabei durchschnittlich erzielte Entlöhnung entnommen werden können. Das ange
wandte Auswahlermessen und die Repräsentativität der ausgewählten DAP-Blätter sind damit
(und waren
es
bereits
im Zeitpunkt der
Einsprache)
hinrei
chend überprüfbar.
Der Beschwerdeführer bemängelt
e wie gesagt
(
einzig
)
das
vom SUVA-Kreisarzt Prof.
Dr.
A._
formulierte
Belastungsprofil an sich und
zu Recht
nicht
die
Ver
einbarkeit
der
ausgewählten
Arbeitsstellen aus der DAP
(Prüfer
Schlusskontrolle DAP-Nummer 10047, Werkzeugausgabe/Schleifen DAP-Nummer 6208, Abtöner DAP-Nummer 647, Richter im Maschinenbau DAP-Nummer 843929 sowie Pro
duktionsmitarbeiter/Gipfelformer DAP 9954)
mit
diesem
Belastungsprofil
. Es kann diesbezüglich auf die zutreffenden Ausführungen im Einspracheentscheid verwiesen werden (
Urk.
2 E. 4.b.aa.)
,
wobei anzumerken bleibt, dass die ausge
wählten DAP-Profile auch
weder
häufige Arbeiten oberhalb der Taillenhöhe
noch ein Ausschöpfen der zumutbaren Gewichtslimiten
beinhalten (vgl. das
von der RAD-Ärztin
in
Urk.
28 formulierte Belastungsprofil).
6
.3
Der an
den ausgewählten
fünf
Arbeitsstellen im Jahr 2013
erzielbare Lohn be
läuft sich
auf durchschnittlich
Fr.
68‘3
3
5.20
([Fr.
67‘763.
--
+
Fr.
67‘993.
--
+
Fr.
68‘250.
--
+
Fr.
68‘250.
--
+
Fr.
69‘420.
--
=
Fr.
341‘676.--]/5).
Verglichen mit dem
laut Arbeitgeberauskunft
ohne
Unfall
mutmasslich erreichten Jahreslohn (Valideneinkommen) von
Fr.
8
6
‘
8
00.
--
(
Urk.
9/129
/1
;
zur korrekten Hinzurech
nung der Verpflegungszulage vgl.
Art.
9
Abs.
2
der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung, AHVV
)
ergibt sich ein Invaliditätsgrad von
gerundet 21
%
.
Die von der SUVA zugesprochene Rente erweist sich somit als rechtens
, weshalb die Beschwerde diesbezüglich abzuweisen ist.
Das Gericht
erkennt
:
1.
D
ie
Beschwerde
wird
abgewiesen
, soweit sie nicht als durch Rückzug der Beschwerde abgeschrieben wird.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
Rechtsanwalt Massimo Aliotta
Rechtsanwalt Christian Leupi
, unter Beilage des Doppels von
Urk.
31
Bundesamt für Gesundheit
4.