Decision ID: 43ecb271-398b-588d-8fd8-b21ff1ac0f50
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
A.a Der am 8. September 1943 geborene, verheiratete, in  wohnhafte deutsche Staatsangehörige X._, der in den Jahren 1979 bis 1995 in der Schweiz gearbeitet und obligatorische Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und  (AHV/IV) entrichtet hatte (vgl. act. 13), meldete sich am 23. Dezember 2003 über die zuständige Landesversicherungsanstalt Baden-Württemberg bei der IV-Stelle für Versicherte im Ausland () in Genf zum Bezug einer schweizerischen Invalidenrente an (act. 53). Es handelte sich um ein zweites Leistungsbegehren,  ein erstes Gesuch mit rechtskräftiger Verfügung der IV-Stelle vom 12. März 2002 abgewiesen worden war (act. 48).
A.b Im Rahmen der Prüfung dieses Leistungsgesuches zog die  verschiedene Unterlagen versicherungstechnischen,  und medizinischen Inhalts zu den Akten, insbesondere:
- das Anerkenntnis des Landesversorgungsamtes Baden-Württemberg vom 17. November 2003, wonach der Grad der Behinderung beim  ab dem 2. Februar 2001 50% betrage (act. 57);
- einen am 12. Oktober 2004 ausgefüllten Fragebogen für den , aus dem einerseits hervorgeht, dass X._ an , Bluthochdruck, Atemwegerkrankung, Diabetes,  und psychischen Problemen wie Schlafstörungen, Angstzuständen und Konzentrationsschwierigkeiten leide und , dass er seit dem 31. Mai 1995 nicht mehr erwerbstätig gewesen sei und die letzte Stelle selber wegen schlechter Arbeitsbedingungen gekündigt habe (act. 60);
- ein ausführliches, am 31. August 2003 durch Dr. Y._, Konstanz, zuhanden des Sozialgerichts Konstanz erstelltes kardiologisch-internistisches Gutachten, welches auf Grund einer Herzrythmusstörung mit Hypertonus, chronisch obstruktiven Bronchitis, eines massiven Übergewichts, chronisch rezidivierenden Rückenschmerzen sowie einer Angststörung auf einen dauerhaft wirksamen Grad der Gesamtbehinderung von 50% schliesst (act. 61).
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A.c Nach Einsichtnahme in diese Unterlagen hielt der IV-Stellen-Arzt Dr. med. Z._ in seinem Bericht vom 17. Dezember 2004 dafür, dass die im Gutachten von Dr. Y._ enthaltenen Diagnosen sich weitgehend mit denjenigen decken würden, welche die Grundlage für das erste, abgewiesene Leistungsgesuch gebildet hätten. Die Befunde hätten sich nicht verschlechtert. Die Wertung der Arbeitsunfähigkeit sei nicht nachvollziehbar, da sie sich nicht auf die bisherige Tätigkeit des Versicherten als Schriftsetzer beziehe. Die Leiden des Versicherten könnten für diese in sitzender Stellung zu verrichtende Arbeit keine Arbeitsunfähigkeit begründen. Die angegebenen Angststörungen würden nicht am Arbeitsplatz auftreten und seien nicht behandelt  (act. 64).
B.
B.a Mit Verfügung vom 5. Januar 2005 wies die IV-Stelle das  von X._ ab im Wesentlichen mit der , dass sich aus den Akten ergebe, dass weder eine bleibende  noch eine gemäss den gesetzlichen Bestimmungen ausreichende durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit während eines  vorliege. Trotz des Gesundheitsschadens sei eine dem  angepasste gewinnbringende Tätigkeit noch immer in rentenausschliessender Weise zumutbar. Für die Bemessung des  sei es unerheblich, ob eine zumutbare Tätigkeit  ausgeübt werde.
B.b Mit Eingabe vom 26. Januar 2005 erhob X._ gegen die Verfügung vom 5. Januar 2005 Einsprache und verwies (nochmals) auf das medizinische Gutachten vom 31. August 2003, aufgrunddessen ihm von deutscher Seite eine 50%-ige Behinderung rückwirkend per 2. Februar 2001 anerkannt worden sei, was er unter anderem mit einem Schreiben des Landesversorgungsamtes Baden-Württemberg vom 17. November 2003 belegte (act. 66 und 67).
C. Mit Einspracheentscheid vom 11. April 2005 wies die IV-Stelle die  ab und führte im Wesentlichen aus, dass sie mit  Verfügung vom 12. März 2002 ein erstes Leistungsbegehren von X._ abgewiesen habe. Aus der kürzlichen Festsetzung des Behinderungsgrads von 50% durch die deutschen Behörden könne für die Frage des Anspruchs auf eine schweizerische Invalidenrente nichts abgeleitet werden, da gemäss ständiger Rechtsprechung keine
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Bindung der schweizerischen Invalidenversicherung an die Beurteilung ausländischer Versicherungsträger, Krankenkassen, Behörden und Ärzte bestehe. Des Weiteren würden die Vertrauensärzte der IV-Stelle nur dann weitere medizinische Abklärungen veranlassen, wenn die  der versicherten Person kein ausreichend klares Bild über den  ergäben. Die jetzt angeführten Diagnosen würden sich mit den medizinischen Berichten decken, die als Grundlage für die Beurteilung des ersten Leistungsgesuches dienten. Die nur leicht verminderte Lungenfunktion, eine Adipositas mit BMI 39,5, ein völlig ausgeglichener Zuckerstoffwechsel, eine medikamentös bestens  Hypertonie, eine normale Herzfunktion sowie die  Angststörungen würden nach Auffassung des beigezogenen  keine Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf  (act. 68).
D. Gegen den abweisenden Einspracheentscheid vom 11. April 2005  X._ (nachfolgend der Beschwerdeführer) Beschwerde bei der Eidgenössischen AHV/IV-Rekurskommission für die im Ausland wohnenden Personen (nachfolgend die Eidg. Rekurskommission) und beantragte sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Er machte dabei im Wesentlichen geltend, dass das Gutachten von Dr. Y._ vom 31. August 2003 unverständlicherweise nicht genügend gewürdigt worden sei. Seine Herz-Rythmus-Störungen seien nicht als normal und seine Atmungsprobleme nicht als nur leicht zu qualifizieren. Seine psychischen Probleme äusserten sich auch in Konzentrationsmängeln. Der Beschwerdeführer empfand es auch als befremdlich, dass Vertrauensärzte seinen Gesundheitszustand beurteilen würden, ohne ihn in Augenschein genommen zu haben. Einer Begutachtung in der Schweiz stünde er nicht entgegen.
E. Mit Vernehmlassung vom 27. Juni 2005 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde im Wesentlichen mit der auf die Meinung eines zweiten IV-Stellenarztes gestützten Begründung, dass die  Diagnosen und die im Gutachten von Dr. Y._ ausführlich geschilderten Befunde mit einer administrativen Tätigkeit wie diejenige eines Schriftsetzers vereinbar seien. Der deutsche Gutachter habe sich zudem nicht über die Arbeitsfähigkeit, sondern über den Begriff des Behinderungsgrades ausgesprochen, welche nicht gleichzusetzen seien. Mangels neuer medizinischen Berichten
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dürfe angenommen werden, dass sich der Gesundheitszustand praktisch nicht geändert habe.
F. Mit Replik vom 22. August 2005 wiederholte der Beschwerdeführer im Wesentlichen die Begründung seiner Beschwerde. Zudem führte er aus, dass die festgestellte Behinderung mit der verminderten  gleichzusetzen sei und erinnerte nochmals an seine , sich einer weiteren ärztlichen Untersuchung zu unterziehen. Im Übrigen legte er einen deutschen Rentenbescheid vom 23. Januar 2004 bei.
G. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
H. Mit Verfügung vom 21. März 2007 teilte die vorerst zuständige  des Bundesverwaltungsgerichts, welches das Verfahren von der per 31. Dezember 2006 aufgehobenen Eidg.  inzwischen übernommen hatte, dem Beschwerdeführer die  des Spruchkörpers mit. Eine nachfolgende Änderung des Spruchkörpers wurde dem Beschwerdeführer dann mit Verfügung vom 12. November 2007 mitgeteilt. Ausstandsbegehren sind bis heute  eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu den anfechtbaren Verfügungen gehören jene der IV-Stelle für Versicherte im Ausland, die zu den Vorinstanzen des  gehört (Art. 33 lit. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 [IVG, SR 831.20]). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet angeht, ist in casu nicht gegeben (Art. 32 VGG).
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1.2 Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen Rekurs- oder Schiedskommissionen oder bei den Beschwerdediensten der Departemente hängigen Rechtsmittel. Dies ist vorliegend der Fall. Die Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Das VwVG findet keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist (Art. 3 Bst. dbis VwVG).
1.4 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist der  der IV-Stelle für Versicherte im Ausland vom 11. April 2005, welcher eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 VwVG . Der Beschwerdeführer hat frist- und formgerecht (Art. 60 ATSG; vgl. auch Art. 50 und 52 VwVG) Beschwerde erhoben. Durch die  ist er besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Änderung oder Aufhebung (Art. 59 ATSG; vgl. auch 48 Abs. 1 lit. b und c VwVG). Damit ist auf das ergriffene Rechtsmittel .
2. Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des , die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhalts und die Unangemessenheit, wenn nicht eine  Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat (Art. 49 VwVG).
3. Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates der Europäischen Gemeinschaft (EU), so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft mit ihren Mitgliedstaaten andererseits über die  (FZA, SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang II, der die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit regelt,  ist (vgl. Art. 80a IVG, in Kraft seit dem 1. Juni 2002). Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 (SR 0.831.109.268.1) haben die Personen, die im Gebiet eines Mitgliedstaates wohnen, für die diese Verordnung gilt, die gleichen Rechte und Pflichten aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mitglied-
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staates wie die Staatsangehörigen dieses Staates selbst, soweit  Bestimmungen dieser Verordnung nichts anderes vorsehen. Demnach richtet sich vorliegend der Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung nach dem schweizerischen Recht, insbesondere dem IVG sowie der Verordnung vom über die  17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201).
4.
4.1 Mit rechtskräftiger Verfügung vom 12. März 2002 hat die IV-Stelle für Versicherte im Ausland den erstmals geltend gemachten Anspruch des Beschwerdeführers auf Ausrichtung einer Invalidenrente , da bei ihm keine rentenbegründende Invalidität bestand und trotz des Gesundheitsschadens weiterhin ein Tätigkeit ausgeübt  konnte, bei der mehr als die Hälfte des früheren  erzielt werden konnte (act. 48). Sie stützte sich dabei unter  auf den Befund ihres ärztlichen Dienstes, der mit Bericht vom 18. Dezember 2001 davon ausgegangen war, dass der  voll arbeitsfähig war, um die Tätigkeit als Schriftsetzer  (act. 40).
4.2 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades , so wird nach Art. 87 Abs. 4 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) eine neue  nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 3 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die  auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell  und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch  eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71; AHI 1999 S. 83 E. 1b mit Hinweisen). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung  Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab.  hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte  genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 130 V 71 E. 3.2.2 f.).
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Unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten – welche gleichermassen für das Neuanmeldungsverfahren gelten (vgl. BGE 133 V 108 E. 5.2; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 658/05 vom 27. März 2006 E. 4.4) – ist die unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Sachverhaltes unerheblich (BGE 112 V 371 E. 2b mit Hinweisen; SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3a).
4.3 Auf Grund der Beschwerdebegehren streitig (vgl. BGE 125 V 414 E. 1b) und daher - analog dem Vorgehen bei Rentenrevisionen - im Folgenden zu prüfen ist, ob und gegebenenfalls ab wann sich der  des Beschwerdeführers seit dem 12. März 2002 (rechtskräftige Verfügung) insoweit verschlechtert hat, dass eine  Invalidität eingetreten ist. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass nach Art. 48 Abs. 2 IVG solche  grundsätzlich nur für die 12 der Anmeldung vorangehenden  ausgerichtet werden, falls sich ein Versicherter mehr als 12 Monate nach Entstehung des Anspruchs anmeldet. Daraus folgt, dass allfällige Leistungen vorliegend frühestens ab dem 1. Dezember 2002 gewährt werden können, weshalb hier bei der Prüfung nicht über diesen  zurückzugehen ist. Andererseits ist nach ständiger Praxis der Sozialversicherungsgerichte grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Verwaltungsaktes eingetretenen Sachverhalt abzustellen (BGE 132 V 2 E. 1, 129 V 4 E. 1.2 mit ). Die Prüfungsbefugnis reicht somit im vorliegenden Fall bis zum 11. April 2005 (Erlass des angefochtenen Einspracheentscheids).
Weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze  sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden  Geltung haben, sind im vorliegenden Fall die auf den 1.  2004 in Kraft getretenen Bestimmungen der 4. IVG-Revision . Ebenso finden die ab 1. Januar 2003 geltenden  des ATSG und die entsprechende Verordnung vom 11. September 2002 (ATSV, SR 830.11) Anwendung, dies in Verbindung mit den seit dem 1. Januar 2004 gültigen Bestimmungen des IVG und der  über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201).
4.4 Bezüglich der vorliegend aufgrund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG-Normen zur  (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8)
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und zur Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sowie zur  der Invalidenrente und anderer Dauerleistungen (Art.17) hat das Schweizerische Bundesgericht (vormals Eidgenössisches ) erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG  Legaldefinitionen in aller Regel um eine formellgesetzliche  der höchstrichterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt und sich inhaltlich  keine Änderung ergibt, weshalb die hierzu entwickelte  übernommen und weitergeführt werden kann (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 3.3). Auch die Normierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu einer Modifizierung der bisherigen Judikatur zur  bei erwerbstätigen Versicherten, welche weiterhin nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (zu Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis zum 31. Dezember 2002 in Kraft  Fassung vgl. BGE 128 V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b).
5.
5.1 Anspruch auf eine Rente der schweizerischen  hat nach dem ATSG und dem IVG, wer invalid im Sinne des  ist und beim Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge an die Alters-, Hinterlassenen- und  (AHV/IV) geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG). Diese  müssen kumulativ gegeben sein; fehlt eine, so entsteht kein Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist.
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Nach Art. 4 IVG kann die Invalidität Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Abs. 2).
5.2 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente besteht gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung) bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70%, derjenige auf eine  bei einem solchen von mindestens 60%, derjenige auf eine  Rente ab einem Grad der Invalidität von 50% und derjenige auf eine Viertelsrente ab einem solchen von 40%. Gemäss Abs. 1ter dieser Norm werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50% entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren  und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben.
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Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt ab dem 1. Juni 2002 für Schweizer Bürger und Staatsangehörige der Europäischen , welche Anspruch auf Viertelsrenten haben, wenn sie in einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft Wohnsitz haben. Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere  dar (BGE 121 V 275 E. 6c).
5.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das , das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger  durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei  Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen  möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen nicht  ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen  miteinander zu vergleichen (allgemeine Methode des ; BGE 128 V 30 E. 1, 104 V 136 E. 2a und b; ZAK 1990 S. 518 E. 2). Erwerbsunfähigkeit ist, vereinfacht ausgedrückt, die durch einen Gesundheitsschaden verursachte Unfähigkeit, durch  Arbeit Geld zu verdienen (ALFRED MAURER, , Basel 1993, S. 140).
5.4 Der Begriff der Invalidität ist demnach nicht nach dem Ausmass der gesundheitlichen Beeinträchtigung definiert, sondern nach der  folgenden Unfähigkeit, Erwerbseinkommen zu erzielen (BGE 110 V 275 E. 4a, 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht nur im angestammten Beruf bzw. der bisherigen Tätigkeit, sondern – wenn erforderlich – auch in zumutbaren anderen beruflichen Tätigkeiten (Verweisungstätigkeiten) zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist also  nach wirtschaftlichen und nicht nach medizinischen  zu ermitteln. Das heisst, dass es bei der Bemessung der Invalidität einzig und allein auf die objektiven wirtschaftlichen Folgen der  Behinderung ankommt, welche nicht unbedingt mit dem vom
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Arzt festgelegten Grad der funktionellen Einschränkung  müssen (BGE 110 V 275; ZAK 1985 S. 459). Trotzdem ist die  und im Beschwerdefall auch das Gericht auf Unterlagen , die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung gestellt haben. Aufgabe des Arztes ist es, den  zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem  und bezüglich welcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem  noch zugemutet werden können (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c). Die rein wirtschaftlichen und rechtlichen Beurteilungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Bestimmung der Erwerbsfähigkeit, obliegt dagegen der Verwaltung und im Beschwerdefall dem Gericht.
Zu bemerken bleibt, dass aufgrund des im gesamten  geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ein invalider Versicherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit im  oder einem anderen Berufs- oder Erwerbszweig zu  und anzunehmen, soweit sie möglich und zumutbar erscheint (BGE 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 E. 2a). Deshalb ist es am  Arzt bzw. am Vertrauensarzt einer IV-Stelle aus medizinischer Sicht zu entscheiden, in welchem Ausmass ein Versicherter seine  Arbeitsfähigkeit bei zumutbarer Tätigkeit und zumutbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt einsetzen kann. Diese Arbeitsmöglichkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen.
6. Wie bereits erwähnt ist der Gesundheitszustand des  zum Zeitpunkt des angefochtenen Einspracheentscheids zu vergleichen mit demjenigen zum Zeitpunkt der ersten rechtskräftigen Ablehnungsverfügung der IV-Stelle.
6.1 Aus den Akten geht hervor, dass die IV-Stelle das erste  vom Oktober 2000 im Wesentlichen gestützt auf die Berichte des zugezogenen IV-Stellenarztes vom 2. Oktober und 18. Dezember 2001 - gemäss dessen Schlussfolgerungen der Beschwerdeführer trotz massiven Übergewichts, eines Diabetes Typus II, einer leichten obstruktiven Funktionseinschränkung der Lungen, einer Arrythmie bei Vorhofflimmern und einer mässigen arteriellen Hypertonie als  nach wie vor vollschichtig arbeitsfähig wäre - rechtskräftig  hatte. Der IV-Stelle lag damals auch das ärztliche Gutachten
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der Landesversicherungsanstalt Baden-Württemberg vom 20. Februar 2001 vor, welchem die Diagnosen einer Tachyarrhythmie bei , einer Herzinsuffizienz, einer chronisch obstruktiven  mit Lungenüberblähung geringen Ausmasses, einem Diabetes mellitus Typ II, einer arteriellen Hypertonie sowie Adipositas  werden konnten.
6.2 Der Beschwerdeführer stützt nun sein zweites, vorliegend zu  Leistungsbegehren vom Dezember 2003 im Wesentlichen  auf ein kardiologisch-internistisches Gutachten von Dr. Y._ in Konstanz vom 31. August 2003 und andererseits auf den Umstand, dass der deutsche Versicherungsträger ihm gestützt auf dieses Gutachten einen Behinderungsgrad von 50% zuerkannt habe, welcher mit einer verminderten Arbeitsfähigkeit gleichzusetzen sei. Zudem erklärt sich der Beschwerdeführer bereit, sich in der Schweiz untersuchen zu lassen. Der deutsche Gutachter nennt als Beschwerden eine Herzrythmusstörung und eine Herzleistungsminderung, allerdings ohne bedeutsame Pumpleistungsschwäche und mit intakter Herzklappenfunktion, einen arteriellen Hypertonus, Diabetes mellitus, Adipositas per magna, Wirbelsäulen- und Gelenkleiden, chronisch obstruktive Bronchitis sowie eine angstneurotische Störung. Dazu vermerkt der Arzt, dass sich die einzelnen Leiden von der Stellungnahme der deutschen Amtsärztin, welche den Beschwerdeführer im Rahmen des ersten Leistungsbegehrens im Jahre 2001 begutachtet und einen  von 40% angenommen hatte, nicht sehr stark . Die Funktionsbehinderung an Wirbelsäule und Gelenken sei etwas höher bewertet worden, und es sei eine Behinderung wegen der Angststörung hinzugekommen. Für sich allein betrachtet reiche keiner der bewerteten Beschwerden aus, doch in ihrem Zusammenwirken würden die festgestellten Störungen den Beschwerdeführer im  erheblich behindern, und zwar mit einem Grad von  50% seit Februar 2001. Dieses Gutachten bildete die Grundlage für den Bescheid des Versorgungsamtes Freiburg vom 7. Januar 2004, im Sinne des deutschen Sozialgesetzbuches (SGB IX) einen Grad der Behinderung (GdB) von 50 anzunehmen.
6.3 Vergleicht man die Diagnosen, welche den beiden  vom Oktober 2000 und Dezember 2003 zugrundeliegen, so fällt auf, dass weder bei den Herz- und Kreislaufbeschwerden, noch bei der Lungenschwäche (Bronchitis), noch der Zuckerkrankheit oder
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dem Übergewicht des Beschwerdeführers von einer Verschlechterung die Rede ist. Vielmehr bestehen diese Leiden, wie der Gutachter Dr. Y._ vermerkt, seit Jahren; er habe sie denn auch nicht anders bewertet als die deutschen Ärzte im Rahmen des ersten . Was das degenerative Wirbelsäulen- und Gelenkleiden , so hat Dr. Y._ dieses zwar etwas höher bewertet, ohne dass aber aus seinem Befund eine massgebliche Verschlechterung abzuleiten wäre. Bereits aufgrund des ersten Leistungsverfahrens war der IV-Stellendienst zum Schluss gekommen, dass diese Leiden eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von über 50% für die Tätigkeit  Grabungsarbeiters herbeigeführt hätten, nicht jedoch für die  eines Schriftsetzers. Wenn Dr. Y._ noch eine  Störung erwähnt, so sagt er gleichzeitig dazu aus, dass bislang keine antidepressive Therapie durchgeführt worden sei und der Patient auch nicht depressiv erschienen wäre.
6.4 Die beigezogenen Ärzte der IV-Stelle sind übereinstimmend zum Schluss gekommen, dass zum Einen seit dem rechtskräftigen  der IV-Stelle vom 12. März 2002 beim Beschwerdeführer keine relevante gesundheitliche Verschlechterung nachgewiesen worden sei, und dass zum Andern bei der Bestimmung des Behinderungsgrades und bei der Wertung der Arbeitsunfähigkeit kein Bezug zur bisherigen Tätigkeit als Schriftsetzer in sitzender Stellung vorgenommen sei; bei normaler Herzfunktion, leicht verminderter Lungenfunktion und , die nicht am Arbeitsplatz aufträten und nicht behandelt worden seien, könne eine administrative Tätigkeit wie diejenige des Schriftsetzers nach wie vor ausgeübt werden.
6.5 Im vorliegenden Fall sind die Befunde des ärztlichen Dienstes der IV-Stelle klar und es gibt für das Bundesverwaltungsgericht - auch  der Erkenntnisse aus dem ersten Verwaltungsverfahren und im Vergleich mit den damaligen ärztlichen Berichten - keine  Gründe, entscheidend davon abzuweichen oder eine  des Beschwerdeführers in der Schweiz anzuordnen, zumal sich aus den Akten keine entscheidende Verschlechterung der Gesundheit des Beschwerdeführers ergeben. Dies gilt nicht nur für den Zeitraum bis zur Erstellung des Gutachtens von Dr. Y._ (August 2003), sondern auch für die Zeit bis zum Erlass des angefochtenen  (April 2005), hat sich doch der Beschwerdeführer im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht auf allfällige andere  Atteste abgestützt, sondern stets auf dasselbe Gutachten verwie-
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sen. Dessen nachgewiesene Leiden führen demnach nicht zu einer für die Zusprechung einer schweizerischen Invalidenrente massgebenden Beeinträchtigung seiner Erwerbsfähigkeit von mindestens 40% in einer körperlich leichten Tätigkeit wie diejenige eines Schriftsetzers. Daran ändern die Befunde des deutschen Gutachters oder des deutschen Versicherungsträgers, deren Kriterien für die Annahme einer  die schweizerischen Behörden nicht binden (vgl. ZAK 1989 S. 320 E. 2), nichts. Da im vorliegend massgebenden Zeitraum keine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes nachgewiesen werden konnte, ist der angefochtene Einspracheentscheid der  nicht zu beanstanden; dies führt zur Abweisung der Beschwerde.
7.
7.1 Praxisgemäss werden keine Verfahrenskosten erhoben, da das Verfahren bei der Eidg. Rekurskommission bereits hängig war, als die Kostenfreiheit der IV-Beschwerdeverfahren aufgehoben wurde.
7.2 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens ist dem  keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario und Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]). Der obsiegenden Vorinstanz steht  keine Parteientschädigung zu.