Decision ID: 23cb9046-9d03-4e66-a0f0-0e2774cf2585
Year: 2021
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geb
oren 1958, arbeitete zuletzt seit dem 2
1.
April 2016 als Betontrennfachmann bei der
Y._
AG (
Urk.
9/3/3).
Nachdem der Versicherte am 1
2.
Mai 2016 einen Unfall erlitten hatte, wurde er am
1
1.
Juli 2016
im
Spital
Z._
am rechten Handgelenk operiert (offene Reposition un
d Schraubenosteosynthese Basis metac
arpale I;
Urk.
9/21/56
-57
). Am 2
3.
Januar 2017 erfolgte im Spital
Z._
ein zweiter operativer Eingriff am rechten Handgel
enk (
Ulnaverkürzungsosteotomie
;
Urk.
9/21/117
-118
).
Am
8.
März 2017 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte
unter Hinweis auf eine Verletzung des rechten Arms, eine Knieverletzung rechts, Wirbelsäulenschmerzen, Kopf
schmerzen und eine Gleichgewichtsstörung
bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
zum Leistungsbezug an (
Urk.
9/9). Die IV-Stelle
nahm medizinische und beruflich-erwerbliche Abklärungen vor und
zog die Akten der Unfallversicherung Suva bei (
Urk.
9/14,
Urk.
9/18 und
Urk.
9/21).
Am 3
0.
August 2017
t
eilte
sie
dem Versicherten mit, dass aufgrund seines Gesund
heitszustands keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien (
Urk.
9/22).
Am 1
0.
Juli 2018 wurde der Versic
herte im Spital
Z._
wiederum
am rechte
n Handgelenk operiert (Plattenentfernung
Ulna
rechts und
Re-
Ulnav
erkürzungs
osteotomi
e
links
sowie Fixation
mittels
einer
Medartis-Ulnaverkürzungsplatte
;
Urk.
9/3
9/48).
Am 1
3.
November 2018 folgte
im Spital
Z._
ein
weiterer
operativer Eingriff am rechten Handgelenk (Resektion
Arthroplastik
nach Bower, d
istales
Radioulnargelenk
;
Urk.
9/40/11).
Die IV-Stelle nahm weitere medizi
nische Abklärungen vor.
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Vorbe
scheid vom
8.
Januar 2020,
Urk.
9/56, und Einwand vom 3
1.
Januar 2020,
Urk.
9/61)
sprach
sie
dem Versicherten mit Verfügung vom 2
8.
Januar 2021
(
Urk.
2)
mit Wirkung vom
1.
September 2017 bis zum 3
1.
Juli 2018 bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 100
%
eine ganze Rente zu. Für die Zeit ab dem
1.
August 2018 verneinte sie einen Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem ermitt
elten Invaliditätsgrad von 10
%
.
2.
Dagegen
liess
der Versicherte am
8.
Februar 2021 Beschwerde
erheben
und beantrage
n
, es sei die angefochtene Verfügung abzuändern und festzustellen, dass er auch ab dem
1.
August 2018 bis auf Weiteres Anspruch
auf eine ganze Rente habe (Urk.
1).
Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom
6.
Mai 2021 die Abweisun
g der Beschwerde (
Urk.
8;
unter Beilage der Stellungnahme des
Regionalen Ärztlichen Dienstes [RAD] vom 2
6.
März 2021,
Urk.
10). Dies wurde dem Beschwerdeführer am 1
2.
Mai respektive
3.
Juni 2021 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
11 und
Urk.
13).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund
heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei
bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei
lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invaliden
ver
siche
rung (IVG) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede
rung
s
massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeits
marktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie
nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Er
werbseinkommen ziffern
mässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt
(sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
ti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.4
Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis
tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung (BGE 125 V 413 E. 2d;
Urteil des Bundesgerichts 8C_780/2007 vom 27. A
ugust 2008 E. 2.3; vgl. Meyer/
Reichmuth
, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014,
Rn
11
zu Art. 30–31). Rechtsprechungsgemäss bildet eine solche Verfügung insgesamt den Anfechtungs- und Streitgegenstand und unterliegt integral der gerichtlichen Prüfung, selbst wenn nur einzelne Punkte davon bestritten sind (vgl. BGE
131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_440/2017 vom 25. Juni 2018 E. 5.1 [in BGE 144 V 153 nicht publiziert] und 9C_50/2011 vom 25. Mai 2011 E. 2.1).
Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine abgestufte oder befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Abstufung oder die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blieben. Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise gere
gelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Abstufung oder Aufhebung der Rente zu erfassen (BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; Urteile des Bundesgerichts 8C_765/2007 vom 11. Juli 2008 E. 2 und I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).
1.5
Bei Personen, deren Rente revisionsweise herabgesetzt oder aufgehoben werden soll, sind nach mindestens fünfzehn Jahren Bezugsdauer oder wenn sie das 55. Altersjahr zurückgelegt haben, praxisgemäss in der Regel vorgängig Ein
glie
derungsmassnahmen durchzuführen, bis sie in der Lage sind, das medizinisch-theoretisch (wieder) ausgewiesene Leistungspotenzial mittels Eigen
anstrengung auszuschöpfen und erwerblich zu verwerten. Ausnahmen von der
diesfalls
grundsätzlich («vermutungsweise») anzunehmenden Unzumutbarkeit einer Selbsteingliederung liegen namentlich dann vor, wenn die langjährige Ab
senz vom Arbeitsmarkt auf invaliditätsfremde Gründe zurückzuführen ist, wenn die versicherte Person besonders agil, gewandt und im gesellschaftlichen Leben integriert ist
oder
wenn sie über besonders breite Ausbildungen und Berufs
erfah
rungen verfügt. Verlangt sind immer konkrete Anhaltspunkte, die den Schluss zulassen, die versicherte Person könne sich trotz ihres fortgeschrittenen Alters und/oder der langen Rentenbezugsdauer mit entsprechender Absenz vom Arbeitsmarkt ohne Hilfestellungen wieder in das Erwerbsleben integrieren. Die IV-Stelle trägt die Beweislast dafür, dass entgegen der Regel die versicherte Person in der Lage ist, das medizinisch-theoretisch (wieder) ausgewiesene Leistungs
potenzial auf dem Weg der Selbsteingliederung erwerblich zu verwerten (BGE 145 V 209 E. 5.1).
Die Rechtsprechung, wonach es bei der wiedererwägungs- oder revisionsweisen Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei zu
rückgelegtem 55. Alters
jahr oder mehr als fünfzehn Jahre dauerndem Renten
bezug grundsätzlich Eingliederungsmassnahmen durchzuführen gilt, findet auch dann Anwendung, wenn zeitgleich mit der
Rentenzusprache
über deren Befristung und/oder Abstufung befunden wird (BGE 145 V 209 E. 5.4). Denn die rückwirkende
Zusprache
einer in der Höhe abgestuften und/oder zeitlich be
fristeten Invaliden
rente richtet sich grundsätzlich nach denselben Regeln wie die Revision eines bestehenden Rentenanspruchs nach Art. 17 Abs. 1 ATSG. Auch in dieser Konstellation sind Versicherte betroffen, die zufolge invalidisierender Beein
trächtigung ihrer Gesundheit (d.h. invaliditätsbedingt) über einen mehr oder
weniger langen Zeitraum überhaupt nicht mehr oder nur noch beschränkt ein
ge
gliedert waren (E. 5.3).
1.6
Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung
zumutbarerweise
erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (BGE 138 V 457 E. 3.1 mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 9C_118/2015 vom 9. Juli 2015 E. 2.1 mit Hinweis).
Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt
realistischerweise
nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumut
bar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den Umständen des Einzelfalles ab. Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruk
tur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werde
gang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (BGE 138 V 457 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht (BGE 138 V 457 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_645/2017 vom 23. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).
Gemäss BGE 138 V 457 richtet sich der Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, nach dem Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbs
tätigkeit (E. 3.3). Als ausgewiesen gilt die medizinische Zumutbarkeit einer
(Teil-)Erwerbstätigkeit, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (BGE 143 V 431 E. 4.5.1; vgl. BGE 138 V 457 E. 3.4).
1.7
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass
dem Beschwerde
führer vom 1
2.
Mai 2016 bis
Anfang
April
2018 gesundheits
bedingt keine Erwerbstätigkeit zumutbar gewesen sei.
Nach Ablauf des Wartejahres habe der Invaliditätsgrad
somit 100
%
betragen. Da sich der Beschwerde
führer am
8.
März 2017 zum Leistungsbezug angemeldet habe, entstehe der Rentenanspruch am
1.
September 201
7.
Ab
dem
4.
April 2018 sei
dem Beschwerdeführer
eine körperlich leichte Arbeit mit wenig Belastung des
rechten Armes und der rechten
Hand, ohne Rotationsbewegungen und Vibrationsbe
lastungen, ohne Heben von Lasten und Arbeiten über Schulterhöhe
wieder vollschichtig zumutbar.
Auf die von
Dr.
med.
A._
, FMH Psychiatrie und Psychotherapie,
attestierte 100%i
g
e Arbeitsunfähigkeit könne nicht abge
stellt werden. Im Jahr 2018 hätte der Beschwerdeführer ohne gesundheitliche Einschränkung ein Einkommen von
Fr.
67'338.90 und mit gesundheitlicher Einschränkung ein solches von
Fr.
60'605.-- erzielen können. Demnach resultiere eine Erwerbseinbusse von
Fr.
6'733.90 und ein Invaliditätsgrad von 10
%
(
Urk.
2).
2.2
Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass
er im Mai 2016 beim Sturz von einem Baugerüst mehrere Verletzungen, insbesondere ein leichtes Schädel-Hirntrauma, eine Lendenwirbelsäule
n
- (LWS-)Kontusion und Frakturen am rechten Handgelenk sowie am linken Kleinfinger, erlitten habe
. In
der
Folge sei er
im
Spital
Z._
drei Mal
am rechten Handgelenk operiert worden. Alle drei Operationen seien fehlerhaft durchgeführt worden. Dies
habe
d
er renommierte PD
Dr.
med.
B._
, FMH Orthopädie und Handchirur
gie,
bestätigt.
Gemäss
Dr.
B._
sei er nach wie vor zu 100
%
arbeitsunfähig. Da die Schmerzen a
m rechten Handgelenk, Arm und an der
Schulter
im Verlauf
zugenommen hätten
, habe er sich bei
Dr.
med.
C._
, FMH Neurologie, in Behandlung begeben.
Dr.
C._
sei der Auffassung, dass er aufgrund des fest
gestellten Schmerzsyndroms
auch für adaptierte Tätigkeiten
arbeitsunfähig sei.
Zudem
habe
Dr.
A._
festgehalten
, dass der Beschwerdeführer
wegen
psychischer
Beschwerden
zu 50
%
arbeits
un
fähig sei. Dies
e Arztberichte habe
die
Beschwer
degegnerin nicht berücksichtigt. Schliesslich sei darauf hinzuweisen, dass er Mitte April 2021 63 Jahre alt werde.
Bis zum Erreichen des
ordentlichen
Rentenalters würde
n
ihm n
och zwei Jahre verbleiben
. Die Durchführung einer Umschulung wäre deshalb nicht mehr sinnvoll
(
Urk.
1).
3.
3.1
Kreisarzt
Dr.
med.
D._
, Facharzt für Chirurgie,
erklärte im
Bericht zur
Untersu
chung vom 1
2.
April 2017, dass
bezüglich des rechte
n Handgelenks
noch
nicht von einem stabilen Gesundheitszustand au
sgegangen werden könne. Die
angestammte Tätigkeit als Betontrennfachmann
könne der Beschwerdeführer
aufgrund
der Unfallfolgen nicht meh
r unei
ngeschränkt ausüben
. Aktuell sei eine Arbeitsunfähigkeit, selbst auf d
em allgemeinen
Arbeitsmarkt (Kündigung per 20.
Juli 2017), vom
unfallbedingten Befund her
weiter
klar ausgewiesen (Urk.
9/24/21).
3.2
Im
Bericht zur Abschlussuntersuchung vom
4.
April 2018
stellte Kreisarzt Dr.
D._
folgende Diagnosen (
Urk.
9/29/274):
-
S
tatus nach dislozierter Radius-Fr
aktur rechts, nicht dislozierte Basisfraktur Os
metacarpale I rechts, Luxation im distalen
Interphalangealgelenk
Finger V links,
Stat
us nach Schädelkontusion und LWS
-Kontusion
-
Status nach offener Reposition und Schraubenosteosynthese Basis metacarpale I
rechts (1
1.
Juli 2016)
-
Status nach
Ulnaverkürzungsosteotomi
e
bei
ulnocarpalem
Impingements
yndrom
rechts (2
3.
Januar 2017) mit verzögerter Frakturheilung
Als
unfall
un
abhängige Diagnose
nannte
Dr.
D._
Schulterbeschwerden rechts, am ehesten bedingt durc
h ein
subacromiales
Impingement
; k
ernspintomo
graphisch beschriebene AC-
Arthropathie
sowie
Tendinopathie
der
Supra
spinatussehne
rechts bei insgesamt moderater Ansatzdegeneration der
Rotatorenmanschette
(
Urk.
9/29/273).
Dr.
D._
gab an
, dass
hinsichtlich der Unfallfolgen durch
weitere
therapeutische Massnahme
n
überwiegend wahr
scheinlich
keine
namhafte Verbesserung des Gesundheitszustands
zu erreichen sei. Dem
Beschwerdeführer
seien
l
eichte körperliche Tätigkeiten wieder
ganztags möglich.
Vonseiten des rechten Handgelenks seien Vibrationsbelastungen, repetitives Heben und Tragen von Lasten sowie Aktivitäten, die eine
Hand
gelenkszirkumduktion
bedingen würden
, zu vermeiden (
Urk.
9/29/275).
3.3
PD
Dr.
med.
E._
, Belegarzt Handchirurgie
des
Spital
s
Z._
,
hielt
im Bericht vom
8.
Mai 2018 fest
, dass dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit (Bürotätigkeit) noch vier Stunden pro Tag zumutbar sei (
Urk.
9/31/1).
3.4
Kreisarzt
Dr.
D._
erklärte in der Stellungnahme vom
5.
Juni 2018
, dass er mit der geplanten Operation im Spital
Z._
vom 1
0.
Juli 2018 einverstanden sei (
Urk.
9/39/69).
In der
Stellungnahme vom 1
9.
März 2019
führte Kreisarzt
Dr.
D._
aus, dass eine Operation zur Entfernung des intraartikulär nachgewiesenen Fragments (Compu
tertomographie vom 2
2.
Januar 2019), das gemäss Bericht von
Dr.
E._
zu Beschwerden im
Radio
ulnarg
elenk
führe,
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als indirekte Unfallfolge
zu befürworten sei. Es sei von einer Verbesserung des Belastungsprofils auszugehen. Wenn der Beschwerdeführer das Vertrauen in den Operateur verloren habe, wäre es sinnvoll, ihn einem anderen Operateur zuzuweisen (
Urk.
9/45/27).
3.5
Dr.
med.
F._
, FMH Allgemeinmedizin,
nannte im Bericht vom 1
5.
April 2019
– nebst den bereits genannten -
folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Urk.
9/40/4):
-
depressive Entwicklung bei chronischen Schmerzen Unterarm/Hand rechts
-
belastungsabhängige mediale Knieschmerzen rechts seit Unfall vom 1
2.
Mai 2016
-
arterielle Hypertonie
Dr.
F._
erklärte,
dass
in einer angepassten Tätigkeit
eine mindestens 50%ige Anstellung vorstellbar
wäre
(
Urk.
9/40/4).
3.6
Dr.
A._
führte im Bericht vom 1
4.
Juni 2019 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit an (
Urk.
9/42/4):
(1)
p
osttraumatische Belastungsstörung (PTBS; ICD-10 F43.1)
(2)
rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelgradige depressive Episode mit
somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11)
Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte
Dr.
A._
nicht
(
Urk.
9/42/4)
. Er gab an, dass der Beschwerdeführer in der bisher
ausgeübten Tätigkeit als Betonbohrer und –
f
räser
seit dem
3.
April 2019 (Behandlungs
beginn) bis auf Weiteres zu 100
%
a
rbeitsunfähig sei (
Urk.
9/42/2
).
3.7
RAD-Ärztin
Dr.
med.
G._
, FMH
Psychiat
rie und Psychotherapie, hielt
in der Stellungnahme vom
5.
August 2019
fest
, dass die von
Dr.
A._
gestellten Diagnosen nicht nachvollzogen werden könnten. Dass sich der Beschwerdeführer erst seit Ap
ril 2019 in psychiatrischer
Behandlung befinde, spreche gegen eine eigenständige und einschränkende psychiatrische Erkrankung und auch gegen einen erheb
lichen Leidensdruck aufgrund psychischer
Belastungen. Eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer psychischen Erkrankung könne nicht nachvollzogen werden (
Urk.
9/53/9-10).
3.8
Dr.
B._
erklärte im an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers gerich
teten Bericht vom 2
2.
Januar 2020, dass drei Probleme bestünden: die
rechte
Sc
hulter, das
rechte
distale
Radioulnarg
elenk
und der
rechte
Daumen
. Beim distalen
Radioulnarg
elenk
fehle jegliche Gelenkstruktur. Das
distale Radius und die distale
Ulna
seien
abgeschliffen worden.
Dies sei auf den Röntgenbildern von heute eindeutig zu sehe
n. Demzufolge sei die
Prono
-Supination aufgehoben und der gesamte rechte Arm kraftlos
. Durch den
chronischen Schmerzzustand entstehe eine Verspannung der
oberen
Armmuskulatur, welche auch die chro
nischen Schulterschmerzen erkläre. Der Beschwerdeführer sollte zu 100
%
arbeitsunfähig und invalid geschrieben werden (
Urk.
9/60/1).
3.9
Dr.
C._
gab im Bericht vom 2
2.
April 2020 zuhanden des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers an, dass ein
chronifiziertes
Schmerzsyndrom bei Status nach Sturz aus 2 m Höhe mit Frakturen und Operationen im Vordergrund stehe. Die Schmerzen würden vom Handgelenk generiert und sich im Sinne einer massiven
Kettentendomyose
nach proximal ausbreiten. Aufgrund des Schm
erzsyndroms bestehe aktuell
keine Arbeitsfähigkeit für jegliche
Erwerbstätigkeit
(
Urk.
9/75/3).
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung in medizi
nischer Hinsicht im Wesentlichen auf die Stellungnahmen
von RAD-Arzt
Dr.
med.
H._
, Facharzt Orthopädische Chir
urgie und Traumatologie, vom 1
8.
November 2019
und vom
2.
Juni 2020 (
Urk.
9/53/11-12 und Urk.
9/85/4
).
4.2
RAD-Arzt
Dr.
H._
legte
in der Stellungnahme vom 1
8.
November 2019
dar
, dass gemäss Kreisarzt
Dr.
D._
für eine angepasste Tätigkeit
seit dem
4.
April 2018
eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. Die von
Dr.
F._
attestierte Arbeits
unfähigkeit von 50
%
ab April 2019 beruhe auf einem psychischen Leiden, das nicht plausibel erscheine. Auf die somatische Beurteilung der Suva könne abgestellt werden. Ganztags zumutbar seien leichte körperliche Tätigkeiten. Vonseiten des rechten Handgelenks seien Vibrationsbelastungen, repetitives Heben und Tragen von Lasten und Aktivitäten, die eine
Handgelenkszirkumduk
tion
bedingen würden, zu vermeiden. Zudem seien keine Leiter
n und Gerüste zu besteigen und handgelenksbelastende Tätigkeiten im Sinne einer
Ulnar
- und
Radialabwinkelung
zu vermeiden
. In der bisherigen Tätigkeit als Betonbohrer sei der Beschwerdeführer seit dem 1
2.
Mai 2016 auf Dauer zu 100
%
arbeitsunfähig. Vom 1
2.
Mai 2016 bis zum
4.
April 2018 sei er auch in einer angepassten Tätig
keit zu 100
%
arbeitsunfähig gewesen. Ab dem
5.
April 2018 betrage die Arbeits
un
fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit 0
%
(
Urk.
9/53/11).
In der Stel
lungnahme vom
2.
Juni 2020 ergänzte
RAD-Arzt
Dr.
H._
, dass Dr.
C._
in den
Berichten vom 2
2.
April und
6.
Mai 2020 keine wesentlichen neuen Untersuchungsbefunde mitteile. Insbesondere werde keine neurologische Reiz- oder Ausfallsymptomatik beschrieben. Die objektivierbaren Funktions
einschränkungen hätten sich im Vergleich zur
früheren RAD-
S
tellungnahme nicht geändert. Dessen
Beurteilung einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in angepasster Tätigkeit beruhe auf den Klagen des Beschwerdeführers
, nicht auf objektivierbaren Funktionseinschränkungen
(Urk.
9/85/4).
4.3
Die
se
Beurteilung von RAD-Arzt
Dr.
H._
vermag nur teilweise zu überzeugen. Gestützt auf die medizinische Aktenlage
ist
seine Einschätzung,
wonach der Beschwerdeführer vom 1
2.
Mai 2016 bis zum
4.
April 2018 in sämtlichen Tätig
k
eiten zu 100
%
arbeits
un
fähig war
, plausibel
.
N
icht n
achvollziehbar ist dagegen die
basierend auf der kreisä
rztlichen Untersuchung von
Dr.
D._
vom
4.
April 2018
ergangene Einschätzung, w
onach der Beschwerdeführer seither
in einer angepassten Tätigkeit wieder zu 100
%
arbeitsfähig sein soll.
Dr.
H._
liess im Rahmen seiner Beurteilung
nämlich
unberücksichtigt, dass der Beschwerdeführer nach der kreisärztlichen Untersuchung vom
4.
April 2018 am 1
0.
Juli
und
am
1
3.
November 2018
erneut
am rechten Hand
gelenk operiert
wurde.
Dies hatte jeweils
Phasen der
R
ekonvaleszenz
mit
überwiegend wahrscheinlich längeren
Arbeitsunfähigkeit
en
in sämtlichen Tätigkeiten zur
Folge.
Nachdem
Kreisarzt
Dr.
D._
in der Beurteilung vom
5.
April 2018
zunächst von einem medizi
nischen Endzustand ausgegangen war
(vgl. E. 3.2)
, befürwortete er in der Folge die Durchführung
der genannten operativen
Eingriffe
(vgl. E. 3.4)
.
Dement
sprechend erbrachte die Suva
– entgegen der Ankündigung im Schreiben vom
5.
April 2018 (
Urk.
9/39/108-109) - nicht nur bis zum
3
1.
Mai 2018
, sondern bis (mindestens)
Ende
Juli 2019
Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen
(
Urk.
9/45/5)
; zudem gab sie der Beschwerdegegnerin am 11. November 2020 bekannt, dass sie ein handchirurgisch-psychiatrisches Gutachten einholen werde (Urk. 9/97)
.
Auf die Stellungnahme
von
Dr.
H._
kann
daher
insoweit nicht abgestellt werden
.
Im Weiteren lässt sich der Gesundheitszustand und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit aber auch nicht allein gestützt auf die Berichte der behandelnden
Ärzte
zuverlässig beurteilen. Der medizinisch
e Sach
verhalt erweist sich
als ungenügend abgeklärt.
4.4
Alsdann
ist darauf hinzuweisen, dass der
am 1
4.
April
1958 geborene Beschwerdeführer
bereits vor der von der Beschwerdegegnerin verfügten Renten
aufhebung per
1.
August 2018
das 5
5.
Altersjahr erreicht hatte
(vgl.
zum Zeitpunkt, der für die
Ermittlung
des Eckwerts d
es 55. Altersjahres massgeblich ist
, das
Urteil
des Bundesgerichts 9C_50/2020 vom 9. Juli 2020 E. 3.2 mit Hinweisen)
, w
eshalb ihm eine
Selbsteingliederung vermutungsweise unzumutbar ist
(vgl. E. 1.5
)
. Die Beschwerdegegnerin hat die Eingliederungsfrage
indes
nicht geprüft, sondern
im Feststellungsblatt für den Beschluss vom
8.
Januar 2020
ohne weitere
Begründung festgehalten, dass
kein Anspruch auf anschliessende
Eingliederungsmassnahmen
bestehe (
Urk.
9/53/14).
Eine Ausnahme von der nach einer befristeten
Rentenzusprache
bei fortgeschrittenem Alter grundsätzlich anzunehmenden Unzumutbarkeit der Selbsteingliederung, aufgrund derer auf Eingliederungsmassnahmen verzichtet werden könnte, ist vorliegend nicht gegeben.
Der Beschwerdeführer besuchte im damaligen
I._
die Primar- und Sekundarschule und absolvi
erte
zwisc
hen 1973 und 1976
eine
Schreineraus
bildung
(
Urk.
9/9/5).
Im November 1990 reiste er in die Schweiz ein
(
Urk.
9/9/2)
. In den vergangenen 20 Jahre
n
war der Beschwerdeführer
als Betonfräser und
-bohrer
tätig
(
Urk.
9/3/72; vgl. auch
Urk.
9/30). Diese körperlich schweren Tätig
keiten sind ihm
unbestrittener
massen nicht mehr möglich.
Zudem spricht der Beschwerdeführer nicht gut Deutsch (
Urk.
9/3/70).
Da aufgrund der Akten
eine
fehlende subjektive Eingliederungsfähigkeit
nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_231/2015 vom 7. September 2015 E. 4.2),
wäre eine allfällige
Rentenauf
hebung mangels Fähigkeit des Beschwerdeführers zur Selbsteingliederung so lange nicht gerechtfertigt, bis die Beschwerdegegnerin die erforderlichen Einglie
derungsmass
nahmen an die Hand genommen hätte.
4.5
Nachdem das am
1
2.
Mai 2016
zu eröffnende Wartejahr am
1
1.
Mai 2017
abgelaufen war, bestand bei einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten eine Erwerb
sunfähigkeit von 100 % und damit
ein Invaliditätsgrad von 100 % (v
gl. E. 1.3)
. Demnach hat der Beschwerdeführer, der
sich
am
8.
März 2017 (verspätet
;
vgl.
Art.
29
Abs.
1 IVG)
zum Leistungs
bezug angemeldet hat (
Urk.
9/9
)
,
sechs Monate später, das heisst
ab dem
1.
September 2017 Anspruch auf eine ganze Rente.
Weitere
medizinische Abklärungen
und die Durchführung von
allfällige
n
Eingliederungsmassnahmen
würden
erfahrungsgemäss mehrere Monate in Anspruch nehmen
.
Da der Beschwerdeführer
b
ereits zum
jetzigen Zeitpunkt
63
1⁄2-
jährig ist, kann davon ausgegangen werden, dass er
die danach
allenfalls noch
vorhandene
Restarbeitsfähigkeit angesichts des fortgesc
hrittenen Alters
auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt
bis zum Erreichen des ordentlichen Rentenalters 65
nicht mehr
verwerten
könnte.
5.
Die
angefochtene Verfügung vom 2
8.
Januar 2021
(
Urk.
2)
ist demnach
insoweit
aufzuheben,
als d
arin ein Anspruch auf eine
Rente ab dem
1.
August 2018 verneint wurde, und
es ist festzustellen
, d
ass der Beschwerdeführer
ab dem
1.
August 2018 weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente hat.
Die Beschwerde ist deshalb gutzuheissen.
6.
6.1
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
6.2
Der
im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung
vertretene Beschwerdeführer hat gestützt auf Art. 61
lit
. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkei
t des Prozesses auf Fr. 1'200.--
(inkl. Barauslagen und
MWSt
) festzusetzen ist.