Decision ID: 00dc2693-6351-5f70-8ef9-a20a563edf13
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Eigenen Angaben zufolge verliess der Beschwerdeführer seinen  Ende November/Anfang Dezember 2002 und gelangte am 11. Januar 2004 in die Schweiz, wo er gleichentags im Empfangszentrum B._ um Asyl nachsuchte. Dazu wurde er am 14. Januar 2004 im Empfangszentrum B._ befragt (Kurzbefragung) und am 16. März 2004 vom Migrationsdienst des Kantons C._ angehört (Anhörung).
Der Beschwerdeführer machte zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen geltend, er stamm aus Man, wo er ab dem Jahre 2000 bis zu seiner Ausreise aus seinem Heimatland auch gelebt habe. Seit dem Jahre 2002 sei er ein Mitglied der UDPCI (Union pour la  et pour la paix de la Côte-d'Ivoire) gewesen und habe an  dieser Partei teilgenommen. Aufgrund seiner politischen Aktivitäten habe er jedoch in seinem Heimatland keine Probleme . Am 30. November 2002 sei Man von Rebellen angegriffen . Dabei sei seine Mutter durch eine Kugel von einem Rebellen  worden. Er habe davon erfahren, als er gleichentags vom Haus seiner Tante nach Hause zurückgekehrt sei. Da er Angst gehabt habe, sei er wieder zu seiner Tante zurückgekehrt, um dort die Nacht zu . Am anderen Morgen sei er nach Guinea geflüchtet, wo er sich zuerst während zweier Monate in D._ und anschliessend in E._ aufgehalten habe. Da immer wieder Ivorer nach Guinea gekommen seien, habe er ständig Angst gehabt, weshalb er im November mit einem Schiff nach Marseille gefahren sei, von wo er mit dem Zug via Paris zu einer Stadt nahe der Schweizer Grenze gefahren sei. Diese habe er zu Fuss überquert und sei dann mit dem Zug nach B._ gereist.
B. Mit Verfügung vom 27. Januar 2005 - eröffnet am folgenden Tag -  das BFM fest, die Asylvorbringen des Beschwerdeführers hielten den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 des  vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht stand. Demzufolge verneinte es die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers, lehnte das Asylgesuch ab und verfügte die Wegweisung aus der Schweiz und den Vollzug.
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Das BFM lehnte das Asylgesuch im Wesentlichen mit der Begründung ab, der Beschwerdeführer habe sich nicht vollständig korrekt über die Entstehungsgeschichte der UDPCI sowie den genauen Zeitpunkt der Bildung dieser Partei geäussert, obwohl er behaupte, Mitglied dieser Partei zu sein. Zudem habe er die Bedeutung der Abkürzung  nicht exakt wiedergegeben. Daraus sei zu schliessen, dass der Beschwerdeführer keine bedeutende Rolle innerhalb der UDPCI  und aufgrund seiner behaupteten Mitgliedschaft bei der UDPCI in seinem Heimatland keiner Verfolgung ausgesetzt gewesen sei. Dies folge auch aus seiner Aussage, wonach er aufgrund seiner politischen Aktivitäten in seinem Heimatland keine Probleme gehabt habe. Zudem vermöge auch seine Behauptung, wonach im November 2002 die Stadt Man durch die MPCI (Mouvement patriotique de la Côte d'Ivoire) angegriffen worden sei, wobei seine Mutter getötet worden sei, nicht zu überzeugen. Ausserdem habe sich der Beschwerdeführer wenig  über die Umstände des Angriffs auf Man im November 2002 geäussert, obwohl er zu diesem Zeitpunkt dort gewesen sein will,  davon auszugehen sei, dass der behauptete Tod seiner Mutter anlässlich dieses Angriffs nicht der Wahrheit entspreche. Überdies sei nicht plausibel, weshalb der Beschwerdeführer während seines  in Guinea beziehungsweise in Frankreich nicht um Schutz ersucht habe, da tatsächlich behördlich verfolgte Personen bestrebt seien, direkt nach ihrer Flucht bei der ersten sich bietenden  Schutz zu suchen. Schliesslich sei der Vollzug der Wegweisung als zulässig, zumutbar und möglich zu bezeichnen. Für die weitere  wird auf die vorinstanzliche Verfügung verwiesen.
C. Mit Beschwerde vom 28. Februar 2005 (Poststempel) an die damals zuständige Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) liess der  durch seine damalige Rechtsvertreterin beantragen, der negative Asylentscheid sei aufzuheben, es sei seine  festzustellen und als Folge davon sei ihm in der Schweiz Asyl zu gewähren. Eventualiter sei die Unzulässigkeit sowie die  des Vollzugs der Wegweisung festzustellen und als Folge davon die vorläufige Aufnahme anzuordnen. In prozessualer Hinsicht wurde um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht.
Zur Begründung wurde im Wesentlichen vorgebracht, dass der  sein Heimatland sicherlich nicht aus ökonomischen Gründen verlassen habe. Bezüglich seiner politischen Aktivitäten wur-
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de festgehalten, dass er für die UDPCI in den umliegenden Dörfern von Man neue Mitglieder rekrutiert habe. Zudem sei die Einschätzung der Vorinstanz, wonach die Lage in der Côte d'Ivoire mehr oder  ruhig sei und dort kein Klima allgemeiner Gewalt herrsche, nicht richtig. Nach wie vor sei die Situation sehr unsicher und ein  Friede liege in weiter Ferne. In der Côte d'Ivoire herrsche de  noch immer ein bürgerkriegsähnlicher Zustand. Auf die weiteren Ausführungen in der Beschwerde wird - soweit wesentlich - in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Der Beschwerdeführer liess mit der Rechtsmittelschrift die folgenden Beweismittel zu den Akten reichen: Eine Bestätigung der  (in Kopie), die Farbkopie einer Fotografie, sowie ein Artikel aus "Le Nouvel Afrique Asie" (in Kopie).
D. Mit Zwischenverfügung vom 11. März 2005 stellte der zuständige  der ARK fest, der Beschwerdeführer könne den  des Verfahrens in der Schweiz abwarten. Ferner verfügte er, dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das  (VwVG, SR 172.021) gutgeheissen und auf die  eines Kostenvorschusses verzichtet werde.
E. Mit Vernehmlassung vom 17. März 2005 beantragte das BFM die  der Beschwerde. Im Wesentlichen wurde geltend gemacht, dass sich aus dem eingereichten Foto überhaupt keine Rückschlüsse auf eine exponierte Tätigkeit des Beschwerdeführers für die UDPCI entnehmen liessen. Zudem habe der Beschwerdeführer nicht , die Ungereimtheiten bezüglich seiner behaupteten Tätigkeit für diese Partei plausibel aufzulösen. Dem jungen, ledigen und gesunden Beschwerdeführer sei es zudem zuzumuten, den nach wie vor  Auseinandersetzungen in der Côte d'Ivoire durch eine  seines Wohnortes, beispielsweise in den Grossraum von Abidjan, zu entgehen.
F. Mit Verfügung des Instruktionsrichters der ARK vom 22. März 2005 wurde dem Beschwerdeführer Gelegenheit gegeben, sich bis zum 8. April 2005 zur Vernehmlassung der Vorinstanz zu äussern.
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G. Mit Eingabe vom 5. Mai 2005 reichte der Beschwerdeführer - handelnd durch seine Rechtsvertreterin - der ARK eine Stellungnahme ein. Darin legte er zusammenfassend die neusten politischen  in der Côte d'Ivoire dar.
H. Am 15. Oktober 2009 traf beim BFM ein Schreiben der Stadt F._ vom 12. Oktober 2009 ein, worin dem Beschwerdeführer mitgeteilt wird, dass auf sein Gesuch um Erteilung einer  nicht eingetreten werde. Diesem Schreiben lagen die folgenden Dokumente im Original bei: Eine Geburtsurkunde sowie ein "certificat de nationalité ivoirienne", beide lautend auf den Namen des Beschwerdeführers.
I. Mit Schreiben vom 30. Oktober 2009 informierte die neu mandatierte Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers das nunmehr zuständige Bundesverwaltungsgericht über die aktuelle Situation des . Zudem machte sie geltend, in der Côte d'Ivoire bestehe nach wie vor eine instabile Sicherheitslage, weshalb sich die Frage stelle, ob der Wegweisungsvollzug aus völkerrechtlichen respektive humanitären Gründen zulässig und zumutbar sei. Bezüglich seiner  reichte er diverse Dokumente ein.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine  des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das  ist daher zuständig für die Beurteilung der  Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
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1.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat am 1. Januar 2007 die  der bei der ARK hängigen Rechtsmittel übernommen. Das neue Verfahrensrecht ist anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Der  ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Der Beschwerdeführer ist daher zur Einreichung der  legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48, Art. 50 und Art. 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist somit einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. 3.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken (Art. 3 AsylG).
3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
4. 4.1 Das BFM lehnte das Asylgesuch mit der Begründung ab, die  des Beschwerdeführers würden den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG nicht standhalten, so dass ihre Asylrelevanz nicht geprüft werden müsse.
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4.2 Grundsätzlich sind Vorbringen dann glaubhaft gemacht, wenn sie genügend substanziiert, in sich schlüssig und plausibel sind. Sie  sich nicht in vagen Schilderungen erschöpfen, in wesentlichen Punkten nicht widersprüchlich sein, der inneren Logik entbehren oder den Tatsachen oder der allgemeinen Erfahrung widersprechen.  hinaus muss der Gesuchsteller persönlich glaubwürdig , was insbesondere dann nicht der Fall ist, wenn er wichtige  unterdrückt oder bewusst falsch darstellt, im Laufe des  Vorbringen auswechselt, steigert oder unbegründet nachschiebt oder die nötige Mitwirkung am Verfahren verweigert.  bedeutet ferner - im Gegensatz zum strikten Beweis - ein  Beweismass und lässt durchaus Raum für gewisse Einwände und Zweifel an den Vorbringen des Gesuchstellers. Entscheidend ist, ob die Gründe, welche für die Richtigkeit der Sachverhaltsdarstellung sprechen, überwiegen oder nicht. Dabei ist auf eine objektivierte  abzustellen (vgl. Art. 7 AsylG; Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2005 Nr. 21 E. 6.1 S. 190 f.).
4.3 Vorab ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer den Wortlaut sämtlicher Protokolle mit seiner Unterschrift genehmigt hat und sich deshalb seine Aussagen grundsätzlich entgegenhalten lassen muss.
4.4 Übereinstimmend mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass die Aussagen des Beschwerdeführers bezüglich des Angriffs der Rebellen auf Man wenig detailliert und unsubstanziiert ausgefallen sind (act. A 10/15, S. 8, 10). Da sich der Beschwerdeführer während des Angriffs der Rebellen in Man aufgehalten haben will, wäre zu erwarten , dass er ausführlicher und detaillierter über den Angriff hätte  können. Dies umso mehr, als er sich vom Haus seiner Tante, wo er sich aufgehalten habe, durch die Stadt zu seinem Haus begeben haben will. Auch bezüglich der angeblichen Tötung seiner Mutter ist festzustellen, dass den diesbezüglichen Vorbringen des  die erforderlichen Realkennzeichen einer Erzählung fehlen. Namentlich ist den Äusserungen des Beschwerdeführers weder  Betroffenheit noch der erforderliche Detailreichtum einer auf tatsächlich erlebten Ereignissen basierenden Schilderung zu . An dieser Einschätzung vermögen auch die Vorbringen des  in der Rechtsmittelschrift nichts zu ändern.
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Für die Unglaubhaftigkeit der Vorbringen des Beschwerdeführers spricht zudem seine Aussage, wonach der Angriff auf Man am 30.  2002 durch die MPCI durchgeführt worden sei (act. A 1/10, S. 4). Nach gesicherten Erkenntnissen des Bundesverwaltungsgerichts wurde Man jedoch am 28. November 2002 von zwei anderen Rebellengruppen angegriffen. Die Tatsache, dass der  sowohl bezüglich des Datums des Angriffs als auch hinsichtlich der angreifenden Rebellengruppe unzutreffende Angaben geltend machte, lässt darauf schliessen, dass er sich zum Zeitpunkt des Angriffs gar nicht in Man aufgehalten hat. Daran vermag auch die Behauptung des Beschwerdeführers nichts zu ändern, wonach er nach Verlassen seines Heimatlandes über das Radio bezüglich der Urheber des Angriffs falsch informiert worden sei (act. A 10/15, S. 10), ist doch davon auszugehen, dass er noch vor Ort erfahren hätte, wer die Angreifer gewesen sind, sofern er sich zum Zeitpunkt des Angriffs tatsächlich in Man aufgehalten hätte.
Gemäss eigenen Angaben war der Beschwerdeführer lediglich ein  Mitglied der UDPCI (act. A 1/10, S. 5). Daher ist es , dass er aufgrund seiner Mitgliedschaft in dieser Partei in der Côte d'Ivoire eine Verfolgung zu befürchten hat, wie das von ihm anlässlich der Befragungen sinngemäss vorgebracht wurde. Gegen eine Verfolgung des Beschwerdeführers aufgrund seiner politischen Tätigkeiten spricht auch seine Aussage anlässlich der Anhörung,  er aufgrund seiner politischen Aktivitäten in seinem Heimatland bisher keine Probleme gehabt habe (act. A 10/15, S. 9).
Schliesslich ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer bezüglich seiner Reise in die Schweiz unglaubhafte Angaben gemacht hat, was seine Glaubwürdigkeit generell in Frage stellt (vgl. EMARK 1998 Nr. 17 S. 150). So kann insbesondere nicht geglaubt werden, dass er beim Verlassen des Schiffes in Marseille nicht kontrolliert worden sein soll (act. A 10/15, S. 6). Ebenfalls realitätsfremd ist, dass er nichts für  Reise in die Schweiz habe bezahlen müssen, da fremde Leute für ihn bezahlt hätten (act. A 10/15, S. 8).
4.5 Daher ist zusammenfassend festzuhalten, dass die Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach seine Mutter bei einem Angriff der  am 30. November 2002 in Man getötet worden sei, weswegen er Angst von den Rebellen bekommen und sein Heimatland verlassen habe, als nicht glaubhaft im Sinne von Art. 7 AsylG zu erachten sind.
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5. Nach dem Gesagten kann darauf verzichtet werden, auf die weiteren Ausführungen in der Beschwerde respektive den nachfolgenden  des Beschwerdeführers sowie die eingereichten Beweismittel einzugehen, weil sie am Ergebnis nichts ändern. Unter  der gesamten Umstände folgt, dass der Beschwerdeführer keine Gründe nach Art. 3 AsylG nachweisen oder glaubhaft machen konnte. Das Bundesamt hat das Asylgesuch des Beschwerdeführers somit zu Recht abgelehnt.
6. 6.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
6.2 Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung  solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; vgl. EMARK 2001 Nr. 21).
7. 7.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
7.2 7.2.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie  läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
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Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4.  1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
7.2.2 Da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine  erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung . Eine Rückkehr des Beschwerdeführers in die Côte d'Ivoire ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall  Ausschaffung in sein Heimatland dort mit beachtlicher  einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des  Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Folterausschusses müsste der Beschwerdeführer eine  Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren ; EGMR [Grosse Kammer], Saadi gegen Italien, Urteil vom 28.  2008, Beschwerde Nr. 37201/06, §§ 124-127, mit weiteren ). Dies ist dem Beschwerdeführer nicht gelungen. Auch die  Menschenrechtssituation in der Côte d'Ivoire lässt den  zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig . Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
7.3 7.3.1 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist - unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG - die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum
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Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
7.3.2 Das Bundesverwaltungsgericht ist im Urteil D-4477/2006 vom 28. Januar 2008 aufgrund einer umfassenden Beurteilung der  in der Côte d'Ivoire zum Schluss gekommen, dass dort keine Kriegs- oder Bürgerkriegssituation und auch keine Situation  Gewalt herrsche, so dass eine Rückführung dorthin als nicht  unzumutbar betrachtet werden müsse. Zusammenfassend wurde im erwähnten Entscheid festgehalten, dass die Rückkehr nach Abidjan in der Regel für alleinstehende, gesunde und junge Männer, wenn sie bereits vor ihrer Ausreise dort gelebt haben oder aber dort über ein  Netz verfügen, als zumutbar zu erachteten sei. Bei Personen, die aus dem Westen oder dem Norden des Landes stammen und über keine Beziehungen zu Abidjan verfügen, müsse jedoch in jedem  eine detailliertere Analyse der Situation der Region aus der sie stammen und auch ihrer individuellen Situation durchgeführt werden (vgl. a.a.O. E. 8.2 und 8.3).
7.3.3 Gemäss eigenen Angaben stammt der Beschwerdeführer aus Man, wo er ab dem Jahre 2000 bis zu seiner Ausreise aus seinem  auch gelebt hat. Anlässlich der Anhörung gab der  zu Protokoll, dass sein Bruder in Abidjan wohne (act. A 10/15, S. 3). Aus dem Schreiben des Beschwerdeführers vom 30.  2009 ist ersichtlich, dass sein Bruder nach wie vor dort lebt und der Beschwerdeführer mit ihm in Kontakt steht. Somit verfügt der  in Abidjan über ein familiäres Beziehungsnetz,  die in E. 7.3.2 erwähnte, sich auf Abidjan beziehende  auch auf den Beschwerdeführer angewendet werden kann,  seine Rückkehr - falls keine individuellen Gründe gegen eine Rückkehr sprechen - grundsätzlich als zumutbar zu erachten ist, zumal davon ausgegangen werden kann, dass ihn sein Bruder bei seiner Rückkehr bei Bedarf unterstützen könnte. Im Übrigen hat der  den Behörden in F._ ein "certificat de nationalité ivoirienne" eingereicht, gemäss welchem er zwar in Man geboren jedoch in Abidjan wohnhaft (gewesen) ist.
Beim Beschwerdeführer handelt es sich um einen 34-jährigen,  und - soweit aktenkundig - gesunden Mann, der fast sein ganzes Leben in der Côte d'Ivoire verbracht hat. Zudem spricht er  Yacouba gut Französisch und verfügt über mehrjährige Arbeitser-
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fahrung in der Landwirtschaft beziehungsweise als Küchenhilfe,  davon auszugehen ist, dass er in der Lage sein wird, sich in  Heimat eine wirtschaftliche Existenzgrundlage zu erarbeiten. Dies umso mehr, als er auf die Hilfe und Unterstützung seines in Abidjan  Bruders zurückgreifen kann. Überdies ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer die Möglichkeit hat, bei der zuständigen Stelle Rückkehrhilfe zu beantragen. Allfällige Integrationsbemühungen seitens des Beschwerdeführers in der Schweiz können im  Verfahren nicht berücksichtigt werden. Sodann ist festzuhalten, dass blosse soziale und wirtschaftliche Schwierigkeiten, von denen die ansässige Bevölkerung im Allgemeinen betroffen ist, nicht genügen, um eine Gefährdung im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG darzustellen (vgl. die weiterhin zutreffende Praxis der ARK in EMARK 2005 Nr. 24 E. 10.1. S. 215).
Nach dem Gesagten ist zusammenfassend festzustellen, dass keine konkreten Hinweise dafür bestehen, der Beschwerdeführer würde bei einer Rückkehr in sein Heimatland, insbesondere nach Abidjan, in eine existenzielle Notlage geraten. Der Vollzug der Wegweisung erweist sich daher insgesamt als zumutbar.
7.4 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der  Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr  Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AuG).
8. Insgesamt ist der durch die Vorinstanz verfügte Vollzug der  zu bestätigen. Die Vorinstanz hat den Vollzug zu Recht als , zumutbar und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine  der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
9. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist nach dem Gesagten abzuweisen.
10. Mit Zwischenverfügung vom 11. März 2005 wurde das Gesuch des Be-
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schwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege , weshalb keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind.
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