Decision ID: 0e7b400d-a660-4234-8b99-b5a89848a878
Year: 2007
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
L._,
Beschwerdeführerin,
gegen
Kantonale Arbeitslosenkasse, Davidstrasse 21, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
Arbeitslosenentschädigung (Beitragszeitbefreiung)
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St.Galler Gerichte
Sachverhalt:
A.
A.a L._, Flawil, meldete sich am 28. Februar 2007 beim Regionalen
Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Oberuzwil und beantragte
Arbeitslosenentschädigung (act. G 3.5). Gemäss dem Antrag auf
Arbeitslosenentschädigung hatte die Versicherte während der letzten zwei Jahre in
keinem Arbeitsverhältnis gestanden (act. G 3.4). Im Schreiben vom 9. März 2007 wies
sie darauf hin, dass sie seit dem Wintersemester 2005 eine Ausbildung absolviere, in
dem sie als Hörerin an der ETH Zürich diverse Lehreinheiten aus dem Studiengang
Mathematik besuche, was zeitlich einem Vollzeitpensum entspreche (act. G 3.13).
A.b Mit Verfügung vom 4. April 2007 wies die kantonale Arbeitslosenkasse St. Gallen
den Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab, da die Versicherte die Voraussetzung
der Beitragszeit nicht erfülle. Eine Teilnahme an Lehrveranstaltungen an der ETH als
Hörerin rechtfertige keine Beitragsbefreiung, da der Besuch dieser Lehrveranstaltungen
als Hörer zu keinem auf dem Arbeitsmarkt verwertbaren Abschluss führe. Die
Ausbildung sei zudem nicht überprüfbar, weil die Versicherte in der Zeiteinteilung völlig
frei sei (act. G 3.22). Eine gegen diese Verfügung gerichtete Einsprache vom 14. Mai
2007 (act. G 3.25) wies die Arbeitslosenkasse mit Entscheid vom 18. Mai 2007 ab (act.
G 3.26).
B.
Gegen diesen Einspracheentscheid richtet sich die von der Versicherten am 20. Juni
2007 (Datum Postaufgabe) erhobene Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag auf
Aufhebung des Einspracheentscheides und Anerkennung des geltend gemachten
Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung. Hinsichtlich der fehlenden Beitragszeit
beruft sich die Beschwerdeführerin auf den Befreiungsgrund der Ausbildung. Sie sei
seit dem Wintersemester 2005/06 ununterbrochen an der ETH eingeschrieben, wobei
ihr Vorhaben auf drei Jahre angelegt sei. Eine Teilzeitstelle neben dem Besuch der
Lehrveranstaltungen an der ETH wäre aufgrund ihres Alters und den damit
verbundenen Schwierigkeiten bei der Stellensuche sowie aufgrund der
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Studienbelastung nicht möglich. Zwar treffe es zu, dass sie aufgrund der fehlenden
Matura keinen Bachelor- oder Masterabschluss der ETH erwerben könne. Trotzdem
seien die besuchten Lehrveranstaltungen mit den darin abgelegten Prüfungen auf dem
Arbeitsmarkt verwertbar, zumal sie als Lehrerin für Nachhilfeunterricht, an
Privatschulen wie Lerncentern oder Lernvorbereitungsschulen sowie als Übersetzerin
für wissenschaftliche Arbeiten tätig sein könnte, wofür auch ein entsprechender Markt
bestehe (act. G 1).
C.
In ihrer Beschwerdeantwort vom 4. Juli 2007 beantragt die Beschwerdegegnerin die
Abweisung der Beschwerde. Die Beschwerdeführerin sei zwar als Hörerin an der ETH
Zürich eingeschrieben, könne aber den verwertbaren Bachelor-/Masterabschluss nicht
erreichen; die von ihr abgelegten Prüfungen seien keine Prüfungen im akademischen
Sinn, sondern nur Lernkontrollen. Zudem könne sie eine Vollzeitausbildung nicht
nachweisen und es sei nicht erwiesen, wieso sie nebenher nicht einer Arbeit
nachgehen könne. Ausserdem bestünde kein Anspruch auf
Arbeitslosenentschädigung, weil es ihr, gemäss eigenen Angaben, aufgrund des
andauernden Studiums gar nicht möglich sei, eine Arbeitstätigkeit aufzunehmen (act. G
3).
D.
Mit Replik vom 31. August 2007 hält die Beschwerdeführerin an ihrem Antrag fest. Die
von ihr abgelegten Prüfungen seien keine freiwillige Selbstkontrolle, sondern auf dem
Niveau des Masterlehrgangs. Damit seien die absolvierten Kurse genügend
überprüfbar und faktisch auf dem Arbeitsmarkt verwertbar. Bezüglich der fehlenden
Vermittlungsfähigkeit während des Studiums führt sie aus, dass sie jederzeit wieder ein
Gesuch um Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung stellen könne, und die
grundsätzliche Frage der beitragsbefreienden Wirkung ihrer Tätigkeit als Hörerin an der
ETH Zürich vom Gericht geklärt werden sollte (act. G 5).
E.
Auf die Einreichung einer Duplik wurde verzichtet.
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Erwägungen:
1.
Nach Art. 8 Abs. 1 lit. e Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung
und die Insolvenzentschädigung (AVIG; SR 837.0) hat Anspruch auf
Arbeitslosenentschädigung, wer unter anderem die Beitragszeit erfüllt hat oder von der
Erfüllung der Beitragszeit befreit ist. Die Beitragszeit hat laut Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt,
wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während
mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Diese
Beschäftigung muss nach konstanter höchstrichterlicher Rechtsprechung genügend
überprüfbar sein (BGE 131 V 451 E. 3.2.2). Das Gesetz sieht in Art. 14 AVIG
verschiedene Befreiungstatbestände von der Beitragspflicht vor. So sind Personen von
der Beitragspflicht befreit, welche innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG)
während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen
und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten, weil sie eine Schulausbildung, Umschulung
oder Weiterbildung absolvierten, sofern sie während mindestens zehn Jahren in der
Schweiz Wohnsitz hatten (Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG).
2.
Im vorliegenden Fall ist streitig, ob die Voraussetzungen zur Beitragsbefreiung nach
Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG erfüllt sind. Als Ausnahme vom Grundsatz der Beitragspflicht
muss zwischen der Nichterfüllung der Beitragszeit und dem geltend gemachten
Befreiungstatbestand ein Kausalzusammenhang gegeben sein. Dabei ist zu beachten,
dass eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer
Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist, so dass wegen dem Kausalitätsprinzip ein
Befreiungsgrund nur dann in Frage kommt, wenn es der versicherten Person auch nicht
möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen. Der angerufene
Befreiungsgrund, d.h. die Ausbildung selbst und die dafür benötigte Zeit, muss
genügend überprüfbar sein (ARV 2005 Nr. 10, S. 132ff. E. 2.2; Thomas Nussbaumer,
Arbeitslosenversicherung, in: SBVR Band XIV, Soziale Sicherheit, 2. Auflage, Basel
2007, Rz 234).
3.
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3.1 Als Ausbildung gilt jede systematische, auf der Grundlage eines
ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten (üblichen)
Lehrgangs beruhende Vorbereitung auf eine künftige erwerbliche Tätigkeit (Urteil des
Bundesgerichts vom 2. September 2003 i.S. K. [C 157/03], E. 2.2; Nussbaumer, a.a.O.,
Rz. 237). Die Art der Schule, an welcher die Ausbildung, Umschulung oder
Weiterbildung erfolgt ist, spielt grundsätzlich keine Rolle (Gerhard Gerhards,
Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz (AVIG), Band I, Bern/Stuttgart 1987,
Art. 14, N 13). Ausbildung im Sinn von Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG ist weit zu verstehen.
Darunter fällt in Entsprechung des AHV-rechtlichen berufs- und erwerbsorientierten
Begriffs, unabhängig vom Vorliegen eines Abschlusses, die Schulausbildung, berufliche
Erst- und Zweitausbildung, Weiterbildung oder Umschulung, mit Ausnahme derer im
Sinn von arbeitsmarktlichen Massnahmen nach Art. 59ff. AVIG. Dazu gerechnet werden
auch Vorbereitungszeiten, Prüfungen, deren Wiederholung oder Nachbesserungen von
schriftlichen Arbeiten bzw. Wiederholung von Experimenten, für die Ausbildung
notwendige Vorbereitungskurse und Sprachaufenthalte (Gabriela Riemer-Kafka,
Bildung, Ausbildung und Weiterbildung aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht, in:
SZS 2004, S. 206ff; S. 221; ARV 2000 Nr. 28, S. 147).
3.2 Im Einspracheentscheid wird eingewendet, dass die Ausbildung am Markt nicht
verwertbar sei (act. G 3.26). Bei der Ausbildung geht es um die Erlangung spezifischer
Kenntnisse, mit deren Hilfe nachher der entsprechende Beruf ausgeübt werden kann.
Soweit aber ein erwerbsorientierter Einsatz wegen Nutzlosigkeit oder absolut fehlenden
Interesses auf dem Markt nicht möglich ist, kann nur von Bildung die Rede sein, die
man sich aus wissenschaftlichem Interesse oder Liebhaberei aneignet (Riemer-Kafka,
a.a.O, S. 210). Die Beschwerdeführerin legt an sich plausibel dar, dass sie die durch
den Besuch der Lehrveranstaltungen an der ETH erworbenen Kenntnisse auch am
Markt entsprechend verwerten könnte, beispielsweise im Rahmen einer Tätigkeit als
Nachhilfelehrerin oder, in Verbindung mit der früher bereits absolvierten
Dolmetscherschule, im Bereich der Übersetzung wissenschaftlicher Publikationen. Die
Frage kann aber letztlich offen bleiben, da der Befreiungsgrund aus anderen Gründen
nicht gegeben ist, wie nachfolgend zu zeigen ist.
3.3 Die Beschwerdegegnerin bestreitet, dass der Besuch von Lehrveranstaltungen
systematisch sei bzw. überprüft werden könne. Die versicherte Person muss den
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absolvierten Lehrgang mit einer Bescheinigung der Ausbildungsstätte nachweisen. Aus
dieser Bescheinigung muss die Dauer (Beginn und Ende) und die zeitliche
Inanspruchnahme inkl. Vorbereitungszeiten hervorgehen (z.B. Stunden pro Woche). Die
im Selbststudium absolvierte Ausbildungszeit kann in der Regel aufgrund
ungenügender Überprüfbarkeit nicht anerkannt werden (Kreisschreiben des seco (KS-
ALE) 2007, B187). Sowohl Ausbildungsgänge mit als auch ohne Abschlussqualifikation
haben dem Erfordernis der systematischen Vorbereitung auf Grund eines
ordnungsgemässen, rechtlich oder faktisch anerkannten Lehrgangs bzw.
entsprechender Kurse zu genügen. Die Anerkennung als Ausbildung hängt auch nicht
zwingend von einem bestimmten Berufsabschluss oder Diplom ab. Es müssen aber
Gegenstand, Ziel und Dauer des Bildungsgangs sowie ein planmässiger Aufbau des
Lehrstoffs vorbestimmt sein (Riemer-Kafka, a.a.O., S. 211f.). Diese Anforderungen
erfüllt der Studiengang Mathematik an der ETH zweifellos. Dies gilt aber in erster Linie
für immatrikulierte Studenten, welche diese Ausbildung bzw. die Lehrveranstaltungen
gemäss Studienplan und mit dem Ziel des Studienabschlusses absolvieren. Die
Beschwerdeführerin bestreitet nicht, dass sie mangels Matura den Studienabschluss
mit einem Bachelor oder Master nicht erreichen kann. Entscheidend ist aber, dass sie
als Hörerin bezüglich Zeiteinteilung und Kurswahl frei ist. Sie kann selbst entscheiden,
wann sie welche Kurse in welchem Zeitraum absolvieren möchte und ist auch nicht
verpflichtet, in einem belegten Kurs einen Leistungsnachweis zu erbringen. Aus dem
vorgegebenen strukturierten Lehrgang Mathematik kann sie sich ihr Programm aus
Kursen verschiedener Semester und Lehrgänge individuell zusammenstellen; so hat sie
gemäss eigenen Angaben bereits im fünften Semester Lerninhalte aus der Masterstufe
belegt (act. G 5) und möchte Kurse sowohl vom Lehrgang Mathematik als auch vom
Lehrgang Informatik belegen (act. G 3.17). Aufgrund der Möglichkeit, als Hörerin ihre
Stunden bzw. den Studienplan selbst aus verschiedenen Semestern oder
Studienrichtungen zusammenzustellen und der fehlenden Verpflichtung, Prüfungen in
den belegten Kursen abzulegen, fehlt es am systematischen, strukturierten Aufbau
eines Lehrgangs bzw. einer Ausbildung im Sinn von Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG.
4.
4.1 Von der Beschwerdegegnerin wird weiter die Kausalität in Abrede gestellt. Um
kausal für die fehlende Beitragszeit zu sein, muss das Hindernis während mehr als
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zwölf Monaten bestanden haben, da der versicherten Person bei kürzerer Verhinderung
während der zweijährigen Rahmenfrist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG genügend Zeit
verbleibt, um eine ausreichende beitragspflichtige Teilzeitbeschäftigung auszuüben
(ARV 2005 Nr. 10, S. 133, E. 2.1). Jede objektive Möglichkeit, einer voll- oder
teilzeitlichen Erwerbstätigkeit nachzugehen, schliesst eine Berufung auf den
Befreiungstatbestand aus. Dies gilt auch für den Fall, dass der zeitliche Einsatz für die
Ausbildung nicht überprüft werden kann (Riemer-Kafka, a.a.O., S. 221). Im Einzelfall ist
zu prüfen, ob und in welchem Umfange die geltend gemachte Verhinderung an der
Ausübung einer beitragspflichtigen Arbeitnehmertätigkeit objektiv begründet ist
(Gerhard Gerhards, a.a.O., Art. 14, N 18). Die Beschwerdegegnerin führt an, es sei
nicht ersichtlich, wieso die Beschwerdeführerin als Hörerin nicht einer zumindest
teilweisen Erwerbstätigkeit nachgehen könnte (act. G 3). Die Beschwerdeführerin
macht geltend, dass eine Teilzeitstelle in ihrem Alter (61 Jahre) aussichtslos sei. Zudem
wäre es aufgrund ihres Stundenplans ausgeschlossen, neben den besuchten
Lehrveranstaltungen an der ETH, welche vor- und nachbearbeitet werden müssten,
Teilzeit zu arbeiten. Eine subjektive Erschwerung der Stellensuche, wie es die
Beschwerdeführerin mit Bezug auf ihr Alter geltend macht, kann aufgrund der
objektiven Betrachtungsweise nicht berücksichtigt werden. Weiter ist der Zeitaufwand,
welchen sie im Rahmen der frei gewählten Lehrveranstaltungen zur Vor- und
Nachbearbeitung aufwendet, nicht überprüfbar. Sie entscheidet selbst, ob und in
welchem Umfang sie einen belegten Kurs besuchen bzw. vor- oder nachbearbeiten
will, zumal sie zum Ablegen von Prüfungen nicht verpflichtet ist. Dies ergibt sich auch
aus den eingereichten Teilnahmebestätigungen: Im Wintersemester 2005/06 wurden
drei Kurse belegt, wovon in einem ein Leistungsnachweis erbracht wurde (act. G 1.4);
im Sommersemester 2006 wurde die Teilnahme an fünf Kursen bescheinigt, wovon in
zwei Kursen ein Leistungsnachweis erbracht wurde (act. G 1.5); im Wintersemester
2006/07 wurden zehn Veranstaltungen belegt, wovon sie in fünf ein Testat erhielt (act.
G 1.6). Bei denjenigen Kursen, in denen kein Leistungsnachweis erbracht wurde (was
mindestens bei der Hälfte der belegten Kurse der Fall war), kann die effektive
Teilnahme bzw. der effektive Aufwand nicht genügend überprüft werden.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass aufgrund der fehlenden Überprüfbarkeit der
Ausbildung auch die Kausalität zwischen Ausbildung und fehlender Beitragszeit zu
verneinen ist.
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4.2 Wie dargelegt kann die Beschwerdeführerin keinen Befreiungsgrund von der
Beitragspflicht im Sinn von Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG geltend machen und hat daher
keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung. Bei diesem Ergebnis kann offen
bleiben, ob die Beschwerdeführerin als arbeitslos im Sinne des Gesetzes (Art. 10 AVIG)
zu betrachten ist, nachdem sie selber geltend macht, neben ihrem Studium auch nicht
einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen zu können (act. G 1, S. 4). Die Beschwerde ist
abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. c ATSG).
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG