Decision ID: 87fb61dd-526c-5d5b-a0ad-31f3e1f10abd
Year: 2021
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A._ bezog in einem Nachbarkanton eine Ergänzungsleistung zu einer Rente der
Invalidenversicherung. Im Oktober 2017 erfuhr die EL-Durchführungsstelle des Kantons
St. Gallen, dass die EL-Bezügerin ihren Wohnsitz per 1. Dezember 2017 in den Kanton
St. Gallen verlegen werde, weshalb sie sie am 2. Oktober 2017 aufforderte, sich im
Kanton St. Gallen neu zum Bezug von Ergänzungsleistungen anzumelden (EL 2019/76,
EL-act. 39–1). Ende Oktober 2017 meldete sich die EL-Bezügerin zum Bezug von
Ergänzungsleistungen im Kanton St. Gallen an (EL 2019/76, EL-act. 32 ff.). Mit einer
Verfügung vom 18. Dezember 2017 sprach die EL-Durchführungsstelle der EL-
Bezügerin mit Wirkung ab dem 1. Januar 2018 eine Ergänzungsleistung von 1’444
Franken pro Monat zu (EL 2019/76, EL-act. 18). Am 12. Januar 2018 liess die EL-
Bezügerin eine Einsprache gegen diese Verfügung erheben (EL 2019/76, EL-act. 19).
Ihr Rechtsvertreter machte geltend, die neu zugesprochene Ergänzungsleistung sei
völlig unzureichend. Die EL-Durchführungsstelle habe zu Unrecht ein
Verzichtsvermögen von 236’000 Franken angerechnet. Die EL-Durchführungsstelle
hiess diese Einsprache mit einem Entscheid vom 14. Juni 2018 teilweise gut (EL
2019/76, EL-act. 5). Sie hielt fest, in Anwendung des Art. 17a ELV sei das im
Zusammenhang mit einem vor Jahren erfolgten Verzicht stehende Verzichtsvermögen
für die vergangenen Jahre um 10’000 Franken pro Jahr zu reduzieren. Bei der
Anspruchsberechnung sei deshalb nicht ein Verzichtsvermögen von 236’000 Franken,
sondern nur noch ein solches von 76’000 Franken zu berücksichtigen. Diesbezüglich
erweise sich die Verfügung vom 18. Dezember 2017 als rechtswidrig. Die EL-
Durchführungsstelle habe allerdings versehentlich ein im Jahr 2004 von der EL-
Bezügerin gewährtes Darlehen über 100’000 Franken nicht berücksichtigt; dieses
A.a.
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Darlehen müsse zum effektiv vorhandenen Vermögen addiert werden. Die
entsprechend korrigierte Anspruchsberechnung ergebe einen EL-Anspruch von 1’714
Franken für den Monat Dezember 2017 und von 1’783 Franken für die Zeit ab Januar
2018. Die EL-Bezügerin erhob am 13. Juli 2018 eine Beschwerde gegen diesen
Einspracheentscheid, zog diese aber am 23. September 2019 wieder vorbehaltlos
zurück, weshalb das Beschwerdeverfahren mit einem Urteil vom 21. Oktober 2019
abgeschrieben wurde (EL 2019/76, EL-act. 46).
Da die EL-Bezügerin im September 2018 ihr 64. Altersjahr vollendet hatte, war ihr
von der Ausgleichskasse mit einer Verfügung vom 26. September 2018 mit Wirkung ab
dem 1. Oktober 2018 eine Altersrente der AHV zugesprochen worden (EL-act. 70). Mit
einer Verfügung vom 28. September 2018 hatte die EL-Durchführungsstelle die
laufende Ergänzungsleistung per 1. Oktober 2018 auf 418 Franken herabgesetzt, was
der sogenannten Minimalgarantie entsprochen hatte (EL-act. 68). Sie hatte darauf
hingewiesen, dass diese Verfügung unter dem Vorbehalt einer allfälligen Korrektur
aufgrund des Ergebnisses des Beschwerdeverfahrens betreffend den
Vermögensverzicht ergehe. Die EL-Bezügerin hatte am 16. Oktober 2018 eine
Einsprache gegen diese Verfügung erheben und insbesondere die Anrechnung eines
hypothetischen Vermögens rügen lassen (EL-act. 61). Die EL-Durchführungsstelle hatte
das Einspracheverfahren bis zum rechtskräftigen Abschluss des
Beschwerdeverfahrens sistiert (EL-act. 59). Mit einer Verfügung vom 15. November
2019 setzte die EL-Durchführungsstelle die Ergänzungsleistung für die Zeit ab dem 1.
Oktober 2018 „gemäss Einspracheentscheid vom 14. Juni 2018“ neu fest (EL-act. 35).
Eine am 3. Januar 2020 gegen diese Verfügung erhobene Einsprache wies sie mit
einem Entscheid vom 14. Januar 2020 ab (EL-act. 14). Die EL-Bezügerin liess in der
Folge eine Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 14. Januar 2020 erheben.
A.b.
Bereits am 19. Dezember 2019 war eine weitere Verfügung ergangen, mit der die
EL-Durchführungsstelle die laufende Ergänzungsleistung per 1. Januar 2020 auf 1’039
Franken erhöht hatte (EL-act. 31). Gemäss dem dazugehörigen Berechnungsblatt hatte
die EL-Durchführungsstelle lediglich den Betrag der kantonalen Durchschnittsprämie
für die obligatorische Krankenpflegeversicherung angepasst und den Betrag des
Verzichtsvermögens um weitere 10’000 Franken reduziert (vgl. EL-act. 29). Am 16.
Januar 2020 liess die EL-Bezügerin eine Einsprache gegen die Verfügung vom 19.
A.c.
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B.
Dezember 2019 erheben (EL-act. 10). Ihr Rechtsvertreter beantragte die Zusprache
einer ohne die Anrechnung des Darlehens von 100’000 Franken berechneten
Ergänzungsleistung, die Auszahlung der gesamten Ergänzungsleistung –
einschliesslich der kantonalen Durchschnittsprämie für die obligatorische
Krankenpflegeversicherung – an die EL-Bezügerin und die Gewährung der
unentgeltlichen Rechtsverbeiständung für das Einspracheverfahren. Zur Begründung
führte er aus, das Darlehen sei uneinbringlich und dürfe deshalb nicht als
Vermögensbestandteil berücksichtigt werden. Die Drittauszahlung eines Teils der
Ergänzungsleistung an die obligatorische Krankenpflegeversicherung sei rechtswidrig.
Mit einem Entscheid vom 11. Februar 2020 wies die EL-Durchführungsstelle sowohl die
Einsprache gegen die Verfügung vom 19. Dezember 2019 als auch das Begehren um
eine unentgeltliche Rechtsverbeiständung ab (EL-act. 6). Zur Begründung führte sie an,
die kantonale Durchschnittsprämie müsse gemäss dem Art. 21a ELG direkt an die
obligatorische Krankenpflegeversicherung ausbezahlt werden. Die EL-Bezügerin habe
bereits bei der Gewährung des Darlehens um dessen Uneinbringlichkeit wissen
müssen, weshalb sie diesbezüglich auf Vermögen verzichtet habe. Die unentgeltliche
Rechtsverbeiständung für das Einspracheverfahren sei nicht erforderlich gewesen;
zudem müsse die Einsprache als aussichtslos qualifiziert werden.
Am 11. März 2020 liess die EL-Bezügerin (nachfolgend: die Beschwerdeführerin)
eine Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 11. Februar 2010 erheben (act.
G 1). Ihr Rechtsvertreter beantragte die Aufhebung des angefochtenen
Einspracheentscheides, die Zusprache einer Ergänzungsleistung von 1’872 Franken
pro Monat und die Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung für das
Beschwerdeverfahren. Zur Begründung führte er aus, die Beschwerdeführerin verfüge
über kein Vermögen. Bei der Gewährung des Darlehens im Jahr 2003 sei sie davon
ausgegangen, dass sie dieses zurückerhalten werde. Selbst wenn aber effektiv eine
Rückzahlung erfolgt wäre, hätte sie das Geld angesichts ihrer desolaten finanziellen
Situation schon längst verbraucht gehabt. Die unentgeltliche Rechtsverbeiständung im
Einspracheverfahren sei erforderlich gewesen.
B.a.
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Erwägungen
1.
Dieses Beschwerdeverfahren bezweckt die Überprüfung des angefochtenen
Einspracheentscheides auf dessen Rechtmässigkeit, weshalb sein Gegenstand jenem
des Einspracheverfahrens entsprechen muss. Im Einspracheverfahren hat die
Beschwerdegegnerin einerseits die Verfügung vom 19. Dezember 2019 auf deren
Rechtmässigkeit überprüft; andererseits hat sie über ein Begehren um eine
unentgeltliche Rechtsverbeiständung entschieden. Der förmliche Antrag in der
Beschwerdeschrift betrifft nur den Ergänzungsleistungsanspruch der
Beschwerdeführerin, was den Eindruck erweckt, dass sich die Beschwerde nur gegen
den Entscheid in der „Hauptsache“ richte. In der Beschwerdebegründung hat der
Rechtsvertreter dann allerdings ausdrücklich das Nichteinverständnis auch in Bezug
auf die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung für das
Einspracheverfahren erklärt und begründet. Die Beschwerde richtet sich also gegen
beide Inhalte des Einspracheentscheides vom 11. Februar 2020, was bedeutet, dass es
sich bei sorgfältiger Betrachtung um zwei Beschwerden handelt, nämlich um eine
Beschwerde gegen den Einspracheentscheid betreffend den durch die Verfügung vom
19. Dezember 2019 definierten Gegenstand und um eine Beschwerde gegen die im
Einspracheentscheid enthaltene (Zwischen-) Verfügung, mit der die
Beschwerdegegnerin die unentgeltliche Rechtsverbeiständung für das
Einspracheverfahren verweigert hat. Die gemeinsame Erhebung der beiden
Beschwerden, die gemeinsame Behandlung dieser Beschwerden im Schriftenwechsel
und die Eröffnung der beiden Beschwerdeentscheide in einem Urteil dient lediglich der
Verfahrensökonomie und bewirkt nicht etwa eine „Verschmelzung“ der beiden
Streitgegenstände. Der Beschwerdeführerin steht es frei, dieses Urteil nur bezüglich
eines der beiden Streitgegenstände anzufechten. Diesem Umstand wird mit einer
entsprechenden Trennung in den Erwägungen und im Dispositiv Rechnung getragen.
2.
Bei der Verfügung vom 19. Dezember 2019 scheint es sich um eine normale
Revisionsverfügung im Sinne des Art. 17 Abs. 2 ATSG gehandelt zu haben, mit der die
laufende Ergänzungsleistung definitiv an zwei per Jahreswechsel 2019/2020
Die EL-Durchführungsstelle (nachfolgend: die Beschwerdegegnerin) beantragte
am 23. März 2020 unter Hinweis auf die Erwägungen im angefochtenen
Einspracheentscheid die Abweisung der Beschwerde (act. G 3).
B.b.
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eingetretene Sachverhaltsveränderungen – die Erhöhung der kantonalen
Durchschnittsprämie für die obligatorische Krankenpflegeversicherung und die
Reduktion des Verzichtsvermögens um 10’000 Franken – angepasst worden ist. Dieser
Eindruck täuscht aber, denn die Beschwerdegegnerin hatte am 15. November 2019
eine Revisionsverfügung mit Wirkung per 1. Oktober 2018 eröffnet, die allerdings nicht
in formelle Rechtskraft erwachsen, sondern mit einer Einsprache und anschliessend mit
einer Beschwerde (die aktuell noch beim Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen
hängig ist) angefochten worden war. Die Beschwerdeführerin hat am 31. Dezember
2019 also gar keine definitiv verbindlich zugesprochene, sondern nur eine vorläufige,
das heisst unter dem Vorbehalt der späteren Korrektur ausgerichtete
Ergänzungsleistung bezogen. Folglich hat sich die Revisionsverfügung vom 19.
Dezember 2019 nicht auf eine definitiv verbindliche, sondern nur auf eine vorläufige
Ergänzungsleistung bezogen, weshalb es sich bei der Verfügung vom 19. Dezember
2019 nur um eine unter dem Vorbehalt der späteren Korrektur erlassene
Anpassungsverfügung betreffend eine vorsorgliche Massnahme gehandelt haben kann.
Die Anpassung ist zulässig gewesen, weil sich der mutmassliche Leistungsbedarf der
Beschwerdeführerin per 1. Januar 2020 erhöht hatte und weil ohne eine entsprechende
Anpassung der vorsorglich ausgerichteten Ergänzungsleistung die Gefahr gedroht
hätte, dass die Beschwerdeführerin bis zum Abschluss des Beschwerdeverfahrens
betreffend die Revision per 1. Oktober 2018 nur noch eine ihren effektiven
ergänzungsleistungsrechtlichen Existenzbedarf nicht mehr deckende vorläufige
Ergänzungsleistung erhalten hätte. Da sich die Einsprache gegen die Verfügung vom
19. Dezember 2019 inhaltlich gar nicht gegen diese vorläufige Anpassung gerichtet,
sondern nur auf Fragen bezogen hat, die zum Inhalt des formell rechtskräftigen und
verbindlichen Einspracheentscheides vom 14. Juni 2018 gehört haben, hätte die
Beschwerdegegnerin sich gar nicht eingehend damit befassen dürfen. Die materielle
Prüfung hätte sich auf die Veränderung der kantonalen Durchschnittsprämie für die
obligatorische Krankenpflegeversicherung und auf die Amortisation des hypothetischen
Vermögens um weitere 10’000 Franken beschränken müssen. Da sich die
Anpassungsverfügung vom 19. Dezember 2019 hinsichtlich dieser beiden Punkte als
rechtmässig erweist und weil die Verfügung vom 19. Dezember 2019 deshalb
insgesamt als rechtmässig zu qualifizieren ist, stellt sich der angefochtene
Einspracheentscheid im Ergebnis als rechtmässig heraus. Die sich gegen diesen Teil
des Einspracheentscheides richtende Beschwerde ist deshalb abzuweisen.
3.
Anders als im Beschwerdeverfahren wird die unentgeltliche Rechtsverbeiständung für
ein Einspracheverfahren nur bewilligt, wenn die anwaltliche Vertretung erforderlich
© Kanton St.Gallen 2022 Seite 7/8
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gewesen ist (Art. 37 Abs. 4 ATSG). Das ist rechtsprechungsgemäss nur der Fall, wenn
sich schwierige tatsächliche oder rechtliche Fragen stellen (vgl. etwa Ueli Kieser,
ATSG-Kommentar, 4. Aufl. 2020, Art. 37 N 36 ff., mit zahlreichen Hinweisen). Da sich
der Inhalt der Verfügung vom 19. Dezember 2019 auf eine blosse Anpassung der
Ergänzungsleistung an eine Erhöhung der kantonalen Durchschnittsprämie für die
obligatorische Krankenpflegeversicherung und auf die durch den Art. 17a ELV
vorgegebene pauschalisierte alljährliche Reduktion des Verzichtsvermögens um 10’000
Franken beschränkt hatte und da keine weiteren Sachverhaltsveränderungen
eingetreten waren, die per 1. Januar 2020 hätten berücksichtigt werden müssen, kann
weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht von einer besonderen Komplexität
des Falles gesprochen werden, weshalb sich auch die Verweigerung der
unentgeltlichen Rechtsverbeiständung für das Einspracheverfahren als rechtmässig
erweist. Auch in diesem Punkt ist die Beschwerde abzuweisen.
4.
Gerichtskosten sind gemäss der nach dem Art. 83 ATSG anwendbaren, bis zum 31.
Dezember 2020 gültig gewesenen Fassung des Art. 61 lit. a ATSG keine zu erheben.
Die unterliegende Beschwerdeführerin hat keinen Anspruch auf eine
Parteientschädigung. Ihr ist allerdings die unentgeltliche Rechtsverbeiständung für das
Beschwerdeverfahren zu bewilligen, da diese im Sinne des Art. 61 lit. f ATSG
gerechtfertigt gewesen ist, da die Sache nicht aussichtslos gewesen ist und da die
Beschwerdeführerin angesichts des fortdauernden Bezugs von Ergänzungsleistungen
als bedürftig zu qualifizieren ist. Die Entschädigung für die unentgeltliche
Rechtsverbeiständung entspricht 80 Prozent des erforderlichen Vertretungsaufwandes
(Art. 31 Abs. 3 AnwG). Der erforderliche Vertretungsaufwand ist angesichts des
Umstandes, dass der (frühere) Rechtsvertreter nach den früheren Verfahren, für die er
bereits Entschädigungen erhalten hatte, bestens mit der Sache vertraut gewesen ist,
als deutlich unterdurchschnittlich zu qualifizieren, weshalb die Entschädigung auf 80
Prozent von 1’000 Franken, also auf 800 Franken, festzusetzen ist. Davon entfallen 600
Franken auf das Beschwerdeverfahren betreffend den Ergänzungsleistungsanspruch
der Beschwerdeführerin und 200 Franken auf das Beschwerdeverfahren betreffend die
unentgeltliche Rechtsverbeiständung für das Einspracheverfahren. Sollten es ihre
wirtschaftlichen Verhältnisse dereinst gestatten, wird die Beschwerdeführerin zur
Rückerstattung der Entschädigung an ihren früheren Rechtsvertreter verpflichtet
werden können (Art. 99 Abs. 2 VRP i.V.m. Art. 123 ZPO). Da der Beschwerdeführerin
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nur die unentgeltliche Rechtsverbeiständung durch den Rechtsanwalt Kröll bewilligt
worden ist und da der neue Rechtsvertreter keinen Antrag auf eine unentgeltliche
Rechtsverbeiständung der Beschwerdeführerin durch ihn gestellt hat, ist dem neuen
Rechtsvertreter keine Entschädigung aus einer unentgeltlichen Rechtsverbeiständung
im Beschwerdeverfahren auszurichten.