Decision ID: a5d151a2-20b9-49b3-ba19-c1d0b57b87c1
Year: 2013
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
A._,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Fürsprecher Marco Büchel, LL.M., c/o K & B Rechtsanwälte,
Freudenbergstrasse 24, Postfach 213, 9240 Uzwil,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
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Beschwerdegegnerin,
betreffend
Rente
Sachverhalt:
A.
A.a A._ meldete sich am 17. August 2009 aufgrund von seit Januar 2009
bestehenden Schmerzen in der Halswirbelsäule und in beiden Armen zum Bezug von
Leistungen der Invalidenversicherung bei der IV-Stelle des Kantons St. Gallen an (IV-
act. 1).
A.b Am 12. Oktober 2009 berichtete Dr. med. B._, Facharzt FMH für Allgemeine
Medizin, es lägen ein chronisches cervicobrachiales Schmerzsyndrom rechts bei
Status nach ventraler Discektomie und Cage-Spondylodese auf Höhe C5/6 sowie ein
depressives Zustandsbild vor. Weiter führte er aus, grundsätzlich sei davon auszu
gehen, dass die Versicherte wieder eine volle Arbeitsfähigkeit erreichen werde. Aktuell
sei die Versicherte gemäss eigenen Angaben zu keiner Arbeitstätigkeit in der Lage. Die
schlechte Compliance spreche gegen einen sofortigen Beginn der Wiedereingliederung
(IV-act. 12–2 f.). Er legte einen Bericht der Klinik für Neurochirurgie des Kantonsspitals
St. Gallen vom 28. Mai 2009 über eine ambulante Kontrolle vom 26. Mai 2009 bei, in
welchem nackenbetonte Myalgien diagnostiziert und eine Arbeitsunfähigkeit bis zum
21. Juni 2009 attestiert worden waren (IV-act. 12–4 f.). Am 26. November 2009 er
stattete die Klinik für Neurochirurgie des Kantonsspitals St. Gallen einen weiteren Be
richt. Die Ärzte führten aus, sie hätten für den Zeitraum vom 22. April bis zum 2. Juni
2009 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Nach dem 25. Mai 2009 hätten
sie die Versicherte nicht mehr gesehen, weshalb sie zur Arbeitsfähigkeit keine Stellung
nehmen könnten. Grundsätzlich sei die Prognose bei einer operierten monosegmen
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talen cervicalen Discushernie gut (IV-act. 17). Am 10. Dezember 2009 teilte die Klinik
für Neurologie des Kantonsspitals St. Gallen mit, es lägen ein cervicobrachiales
Schmerzsyndrom rechts, chronische Kopfschmerzen vom Spannungstyp sowie ein
depressives Zustandsbild vor. Eine elektroneuro- und myographische Untersuchung
am 20. Oktober 2009 habe keine Hinweise für ein Carpaltunnelsyndrom, ein Sulcus
ulnaris-Syndrom oder eine Radiculopathie C6 rechts ergeben (IV-act. 18–1 ff.; vgl. IV-
act. 27). Gemäss dem Bericht der Klinik C._ vom 25. Januar 2010 hatte am 4. Januar
2010 ein Beurteilungsgespräch stattgefunden. Die Ärzte führten aus, die
Befunderhebung habe sich aufgrund sprachlicher Verständigungsschwierigkeiten
schwierig gestaltet. Sie hätten verdachtsweise eine längere depressive Reaktion
diagnostiziert. Eine Behandlung wurde aber in der Folge nicht aufgenommen (IV-
act. 29). Am 15. Juli 2010 teilte Dr. med. D._, Fachärztin FMH für Psychiatrie und
Psychotherapie, mit, sie habe psychische Faktoren bei einem körperlich bedingten
chronischen Schmerzsyndrom nach ventraler Discektomie auf der Höhe C5/6
diagnostiziert. Sie attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 30 Prozent aus
psychiatrischer Sicht (IV-act. 34).
A.c Im Auftrag der IV-Stelle untersuchten E._, Facharzt FMH für Rheumatologie und
Innere Medizin, und Dr. med. F._, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie,
die Versicherte am 6. September 2010. In ihrem Gutachten vom 17. November 2010
hielten sie fest, sie hätten ein chronisches cervicocephales bis cervicospondylogenes
Syndrom rechts, eine Periarthropathie der rechten Schulter mit
Impingementsymptomatik und psychische Faktoren bei einem körperlich bedingten
chronischen Schmerzsyndrom nach ventraler Discektomie auf der Höhe C5/6
diagnostiziert. Sie führten aus, die klinische und die radiologische Untersuchung hätten
bislang noch nicht beschriebene Anhaltspunkte für eine Periarthropathie der rechten
Schulter mit Impingementsymptomatik gezeigt, die zumindest einen Teil der beklagten
Symptome im Schulter-, Nacken- und Armbereich erklären könnte. Es empfehle sich
diesbezüglich eine weiterführende Diagnostik. Allenfalls seien ergänzende thera
peutische Interventionen zu empfehlen. Aus rein rheumatologischer Sicht bestehe
organisch nachvollziehbar eine verminderte Belastbarkeit der Nackenregion wie auch
des rechten Armes für alle Tätigkeiten mit Heben und Tragen schwerer Lasten sowie
für Arbeiten in die Halswirbelsäule belastenden Zwangspositionen, längerdauernde rein
sitzende Tätigkeiten, Tätigkeiten mit rekliniertem Kopf sowie für alle Tätigkeiten mit die
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Halswirbelsäule rotierenden Stereotypen. Zudem bestehe eine Minderbelastbarkeit des
rechten Armes, deren organische Komponente noch ergänzend zu klären und allenfalls
zu behandeln wäre. Aus rein rheumatologischer Sicht erscheine die Versicherte in allen
beschwerdeadaptierten, körperlich leicht belastenden, vornehmlich mit dem linken Arm
auszuübenden Tätigkeiten bis zum Ansprechen einer Therapie der rechten Schulter zu
50 Prozent arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht sei die Belastbarkeit um 30 Prozent
reduziert, wobei aus interdisziplinärer Sicht diese Einschränkung nicht zur Ein
schränkung aus rheumatologischen Gründen zu addieren sei (IV-act. 40 und 46).
A.d Auf Anfrage der IV-Stelle hin teilte Dr. B._ am 29. Mai 2011 mit, die
Periarthropathie der rechten Schulter beruhe auf einer leichtgradigen Enthesiopathie im
Übergang zwischen Supra- und Infraspinatussehne sowie auf initialen degenerativen
Veränderungen im Acromioclaviculargelenk. Es seien physikalische Massnahmen
verordnet worden, die aber zu keiner Änderung der bisher geklagten Beschwerden
geführt hätten (IV-act. 51). Nachdem Dr. med. G._ vom IV-internen regionalen
ärztlichen Dienst (RAD) am 29. Juni 2011 ausgeführt hatte, es könne auf das Gutachten
vom 17. November 2010 abgestellt werden, da keine Besserung der
Schulterbeschwerden rechts eingetreten sei (IV-act. 53), und nachdem die Versicherte
am 13. September 2011 mitgeteilt hatte, sie fühle sich subjektiv nicht arbeitsfähig und
wünsche die Rentenprüfung (IV-act. 60), teilte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom
10. Februar 2012 mit, dass die Zusprache einer Viertelsrente ab dem 1. Februar 2010
vorgesehen sei (IV-act. 79). Dagegen liess die nun anwaltlich vertretene Versicherte am
12. März 2012 einwenden, es sei zu Unrecht kein Abzug vom Tabellenlohn
vorgenommen worden. Bei einem Abzug von zehn Prozent resultiere ein
Invaliditätsgrad von 53 Prozent, weshalb die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine
halbe Rente habe (IV-act. 83). Am 4. April/ 5. Juni 2012 verfügte die IV-Stelle gemäss
dem Vorbescheid (IV-act. 88 und 90).
B.
B.a Dagegen erhob die Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführerin) am 10. Mai
2012 Beschwerde. Sie beantragte die Zusprache einer halben Rente ab dem 1. Februar
2010 und führte zur Begründung insbesondere aus, die Beschwerdegegnerin habe zu
Unrecht keinen Abzug vom Tabellenlohn vorgenommen. Bei einem Abzug von zehn
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Prozent resultiere ein Invaliditätsgrad von 53 Prozent, womit Anspruch auf eine halbe
Rente bestehe (act. G 1).
B.b Die Beschwerdegegnerin beantragte, es sei festzustellen, dass kein
Rentenanspruch bestehe; eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung an sie
zurückzuweisen; subeventualiter sei die Beschwerde abzuweisen. Zur Begründung
führte sie in ihrer Beschwerdeantwort vom 17. August 2012 aus, es sei nicht
einzusehen, weshalb die Beschwerdeführerin in leidensadaptierten Tätigkeiten aus
somatischer Sicht eingeschränkt sein sollte. Da auch keine relevante psychische
Gesundheitsbeeinträchtigung ausgewiesen sei, liege kein rentenbegründender
Invaliditätsgrad vor. Ein Abzug vom Tabellenlohn sei schliesslich nicht gerechtfertigt
(act. G 4).
B.c Mit Replik vom 20. September 2012 liess die Beschwerdeführerin an ihrem Antrag
festhalten (act. G 7).
B.d Die Beschwerdegegnerin liess mit Duplik vom 16. Oktober 2012 ebenfalls an
ihren Anträgen festhalten, wobei sie allerdings ihren Subeventualantrag zurücknahm
(act. G 9).
B.e Am 28. Februar 2013 teilte die verfahrensleitende Abteilungspräsidentin des
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen dem Rechtsvertreter der
Beschwerdeführerin mit, dass der massgebende Sachverhalt gemäss einer vorläufigen
Beurteilung als unzureichend abgeklärt erscheine und daher weitere medizinische
Abklärungen in Frage kämen, weshalb gemäss BGE 137 V 314 die Möglichkeit zum
Beschwerderückzug bis spätestens am 20. März 2013 eingeräumt werde (act. G 11).
Die Beschwerdeführerin bzw. ihr Rechtsvertreter reagierte nicht innert Frist.

Erwägungen:
1.
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Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des
Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) Versicherte, die ihre
Erwerbsfähigkeit nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen,
erhalten oder verbessern können, während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch
durchschnittlich mindestens 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen sind und nach Ablauf
dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid sind. Invalidität ist gemäss Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG;
SR 830.1) die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder
teilweise Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der
körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer
Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs
möglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt.
2.
2.1 Die Beschwerdeführerin leidet gemäss den bei den Akten liegenden
medizinischen Berichten an Beschwerden im Halsbereich nach operativ behandelter
Discushernie C5/6 und an einer Periarthropathie der rechten Schulter. Der psychischen
Fehlverarbeitung der chronischen Schmerzen wurde weder von Dr. D._ noch von
Dr. F._ eigenständiger Krankheitswert zuerkannt, wobei allerdings beide eine
dadurch bedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 30 Prozent attestierten. Das
cervicobrachiale Schmerzsyndrom wirkt sich gemäss den Berichten der Kliniken für
Neurochirurgie und Neurologie des Kantonsspitals St. Gallen und dem Gutachten von
Herrn E._ vor allem qualitativ auf die Arbeitsfähigkeit aus. Das heisst, das Spektrum
der Arbeiten, welche der Beschwerdeführerin noch zugemutet werden können, wird
dadurch verringert. Quantitativ sind die Auswirkungen dagegen geringfügig. Die
behandelnden Ärzte gingen davon aus, die Beschwerdeführerin könne wieder volle
Leistungsfähigkeit erlangen, doch war damals die Periarthropathie der rechten Schulter
noch nicht bekannt. Herr E._ stellte diese als erster fest. Er attestierte bis zum
Ansprechen einer Therapie der rechten Schulter gesamthaft eine hälftige
Arbeitsunfähigkeit aus rheumatologischer Sicht auch für leidensadaptierte Tätigkeiten.
In der Folge fanden offenbar weitere Abklärungen betreffend die rechte Schulter statt.
Dr. B._ konnte in seinem Schreiben vom 29. Mai 2011 genau spezifizieren, was die
Beschwerden verursachte. Er berichtete auch, dass physikalische Massnahmen
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durchgeführt worden seien, die allerdings keinen Erfolg gezeitigt hätten. Die RAD-Ärztin
Dr. G._ begnügte sich mit dieser Auskunft und hielt dafür, es sei von einer
dauerhaften bzw. länger dauernden Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit um 50
Prozent auszugehen.
2.2 Anhand dieser Aktenlage kann nicht schlüssig beurteilt werden, ob die geeigneten
und zumutbaren Behandlungsmöglichkeiten hinsichtlich der rechten Schulter ausge
schöpft worden sind. Beschwerden, welche die Arbeitsfähigkeit selbst für leidensan
gepasste Tätigkeiten um die Hälfte reduzieren, sind als erheblich zu qualifizieren. Ent
sprechend ist zu erwarten, dass verschiedene Behandlungsoptionen geprüft und ge
gebenenfalls zur Anwendung gebracht werden. Physikalische Massnahmen allein
scheinen zur Behandlung eines gravierenderen Leidens ungenügend. In Frage kämen
etwa – wie von Herrn E._ erwähnt – Infiltrationen oder allenfalls sogar operative
Massnahmen. Die Durchführung sämtlicher geeigneter und zumutbarer Behandlungen
zur Linderung eines Leidens ist nicht fakultativ, wenn ein Rentenanspruch im Raum
steht. Sowohl Art. 8 Abs. 1 ATSG (bzw. Art. 7 Abs. 1 ATSG, auf den die genannte Be
stimmung diesbezüglich verweist) als auch Art. 16 ATSG setzen die Durchführung einer
ausreichenden medizinischen Behandlung vor der Prüfung des Rentenanspruchs
voraus. Es gilt insofern der Grundsatz „(medizinische) Eingliederung vor Rente“ (vgl.
Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2009, Vorbemerkungen, N 47). Auf eine Rente
der Invalidenversicherung besteht insoweit kein Anspruch, als der Verlust der Erwerbs
möglichkeiten auf eine Gesundheitsbeeinträchtigung zurückzuführen ist, die mittels
medizinischer Massnahmen behoben oder gemindert werden kann. Vorliegend stellt
sich vor diesem Hintergrund zwingend die Frage, ob weitere medizinische
Massnahmen angezeigt seien. Diese Frage kann anhand der im Recht liegenden Akten
nicht schlüssig beantwortet werden. Die Beschwerdegegnerin ist ihrer
Abklärungspflicht insofern nur ungenügend nachgekommen.
2.3 Damit ist die angefochtene Verfügung in Verletzung des
Untersuchungsgrundsatzes erlassen worden. Sie ist als rechtswidrig zu qualifizieren
und deshalb aufzuheben. Die Angelegenheit ist an die Beschwerdegegnerin
zurückzuweisen. Diese hat die versäumten Abklärungen nachzuholen, das heisst
insbesondere, abzuklären, ob und allenfalls welche zumutbaren medizinischen
Massnahmen geeignet sind, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin zu
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verbessern. Sollte sich ergeben, dass die Arbeitsfähigkeit mittels medizinischer
Massnahmen verbessert werden könnte, wären solche Massnahmen anzuordnen,
nötigenfalls in Anwendung von Art. 21 Abs. 4 ATSG. Anschliessend böte sich allenfalls
die Durchführung einer Verlaufsbegutachtung an.
3.
Die Aufhebung einer angefochtenen Verfügung und die Rückweisung an die
Verwaltung zur Durchführung weiterer Abklärungen gilt rechtsprechungsgemäss
hinsichtlich der Kosten- und Entschädigungsfolgen als vollständiges Obsiegen der
Beschwerde führenden Partei. Die Beschwerdegegnerin hat deshalb die gemäss
Art. 69 Abs. 1 IVG zu erhebenden und angesichts des durchschnittlichen Aufwands
auf Fr. 600.-- festzusetzenden Gerichtskosten zu bezahlen und die Beschwerdeführerin
mit einer praxisgemässen Pauschale von Fr. 3’500.-- (einschliesslich Barauslagen und
Mehrwertsteuer) zu entschädigen. Der Beschwerdeführerin wird der von ihr geleistete
Kostenvorschuss zurückerstattet.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP