Decision ID: cd19cf2a-54e9-5fca-aaf7-e425feab30a3
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Die philippinische Staatsangehörige A._ (geboren 1980,  Gesuchstellerin) beantragte am 6. September 2007 bei der Schweizerischen Botschaft in Manila die Erteilung eines  für die Dauer von drei Monaten. Als Zweck der beabsichtigten Reise gab sie an, ihren im Kanton Zürich wohnhaften Patenonkel P._ (nachfolgend: Gastgeber bzw. Beschwerdeführer) und  Familie besuchen zu wollen. Mit seiner Frau sei sie überdies  seit ihrer Kindheit befreundet. Nach formloser Verweigerung  die Schweizerische Vertretung das Gesuch zur Prüfung und zum Entscheid an die Vorinstanz.
B. Nachdem das Migrationsamt des Kantons Zürich beim Gastgeber  Auskünfte eingeholt und an die Vorinstanz weitergeleitet hatte, wies diese das Einreisegesuch mit Verfügung vom 26.  2007 ab. Dies im Wesentlichen mit der Begründung, die  stamme aus einer Region, aus welcher der  als Folge der dort herrschenden wirtschaftlichen und  Verhältnisse bekannterweise nach wie vor stark anhalte. Viele  Landsleute versuchten – einmal in der Schweiz – ihren Aufenthalt durch Ausschöpfung sämtlicher rechtlicher Mittel zu verlängern, um sich so in Umgehung der bundesrätlichen Begrenzungsmassnahmen eine vermeintlich bessere Zukunft aufzubauen. Der Gesuchstellerin oblägen im Heimatland weder zwingende berufliche noch  Verpflichtungen, die gegebenenfalls Gewähr für eine fristgerechte Rückkehr bieten könnten. Auch lägen keine Gründe vor, die eine  trotz dieser Bedenken als zwingend erscheinen liessen.
C. Mit Rechtsmitteleingabe vom 24. Dezember 2007 beantragt der  sinngemäss die Aufhebung der vorinstanzlichen  und die Erteilung des gewünschten Besuchervisums. Zur  bringt er im Wesentlichen vor, er lade seit 1999  seiner Frau in die Schweiz ein. Alle diese Personen hätten die Schweiz wieder fristgerecht verlassen und hätten hier weder  noch seien sie mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Die Angehörigen seiner Frau – wie auch die Gesuchstellerin – hätten ein geregeltes Einkommen auf den Philippinen und seien verheiratet, wes-
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halb sie jeweils froh seien, nach dem Aufenthalt in der Schweiz, wieder zu ihren Familien zurückzukehren. Er habe seine Verwandten auch noch nie finanziell unterstützen müssen. Da er Inhaber einer Firma sei und zwei schulpflichtige Kinder habe, sei es ihm und seiner Frau nicht möglich, häufig nach Asien zu reisen, weshalb er jeweils Angehörige aus den Philippinen für drei Monate in die Schweiz einlade. Er könne zudem versichern, dass keine der von ihm eingeladenen Personen die Absicht habe, in der Schweiz zu arbeiten oder sich dauerhaft hier .
Der Eingabe beigelegt waren u.a. Kopien des Einladungsschreibens an die Schweizer Auslandvertretung vom 25. August 2007 sowie der vom Migrationsamt des Kantons Zürich angeforderten Dokumente bzw. Angaben.
D. Die Vorinstanz schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 22. Februar 2008 auf Abweisung der Beschwerde, hält an der Begründung ihrer Verfügung fest und führt ergänzend aus, der Beschwerdeführer habe keine konkreten Angaben zu früheren Besuchern getätigt, weshalb ein Vergleich zwischen den persönlichen Voraussetzungen der  mit denjenigen der früheren Gäste nicht möglich sei. Zudem habe es sich bei den früheren Besuchern offenbar um Verwandte , währenddem die Gesuchstellerin eine Freundin der Ehefrau des Beschwerdeführers sei. Die beiden Frauen hätten allerdings in den letzten neun Jahren kaum Kontakt gehabt. Die Gesuchstellerin lasse überdies ihren Ehemann und ihr Kind auf den Philippinen zurück. Aus den Unterlagen sei auch nicht erkennbar, wer das Kind in Abwesenheit der Gesuchstellerin betreue bzw. wer für den Lebensunterhalt des  und des Ehemannes aufkomme.
E. In seiner Replik vom 25. März 2008 hält der Beschwerdeführer an  Anträgen und deren Begründung vollumfänglich fest und weist darauf hin, es entspreche nicht der Wahrheit, dass seine Ehefrau und die Gesuchstellerin in den letzten Jahren kaum Kontakt gehabt hätten. Vielmehr seien sie per SMS und Telefon dauernd in Kontakt gewesen und hätten sich bei Besuchen auf den Philippinen getroffen. Die  lebe zusammen mit ihrem Ehemann und ihrem Kind im Haus ihrer Mutter. Die Mutter werde das Kind bei Abwesenheit der Gesuchstellerin in ihre Obhut nehmen. Der Ehemann der Gesuch-
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stellerin sei Angestellter und verfüge über ein geregeltes Einkommen. Nach Durchsicht der vorinstanzlichen Vernehmlassung müsse er  davon ausgehen, seine Beschwerde sei teilweise falsch  oder ignoriert worden.
Seiner Replik beigelegt waren Kopien der Garantieerklärungen aller bisher von ihm eingeladenen philippinischen Bekannten und , eines Arbeitsvertrags des Ehemanns der Gesuchstellerin sowie eines Grundbucheintrags.
F. In ihrer Stellungnahme zur Replik vom 15. April 2008 führt die  im Wesentlichen aus, ihre Einschätzung betreffend nicht  Wiederausreise der Gesuchstellerin müsse in Anbetracht der vom Beschwerdeführer in seiner Replik eingereichten Liste mit  – immer fristgerecht wiederausgereisten – Besucherinnen  werden, da nun die persönliche Situation der Gesuchstellerin mit derjenigen der früheren Besucherinnen vergleichbar sei. Allerdings hätten die replikweise eingereichten Unterlagen und Angaben des  die vorhandenen Zweifel am Aufenthaltszweck der Gesuchstellerin bekräftigt. Aus den Akten gehe hervor, dass die Gastgeber zwei Kinder im Alter von sieben bzw. fünf Jahren hätten. Seit Ende 2000 seien jährlich Besuchsaufenthalte von insgesamt sechs bis neun Monate bewilligt worden. Auch hätten sich bereits anlässlich früherer Visaverfahren Zweifel am Aufenthaltszweck der Besucherinnen ergeben. Beispielhaft führte die Vorinstanz den Fall von C._ auf, in dem der Beschwerdeführer zunächst ein Gesuch für einen bewilligungspflichtigen sechsmonatigen Aufenthalt zwecks Kinderhüten eingereicht habe. Nachdem dieses nicht bewilligt worden sei, sei die betreffende Person zweimal für drei Monate als Besucherin in die Schweiz eingereist. Aufgrund der Akten müsse somit vermutet werden, die Gastgeberfamilie habe seit Jahren Personen aus den Philippinen als Haushaltshilfe bzw. zur Betreuung der Kinder bei sich aufgenommen.
G. In seiner Duplik vom 20. Mai 2008 macht der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, es sei ihm bekannt, dass die von ihm  Personen in der Schweiz nicht arbeiten dürften. Seine Frau sei zudem bis zum 1. Januar 2007 voll und ganz Hausfrau gewesen und habe erst danach eine Teilzeitanstellung in seiner Firma angenommen,
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wo sie nun während ein bis zwei Stunden pro Tag das  erledige. Bezüglich seines ehemaligen Gastes C._ führt er aus, er habe bei der Schweizer Auslandvertretung angefragt, ob sein Gast für ein paar Tage seine Kinder betreuen könne. In der Folge sei er an das Amt für Wirtschaft und Arbeit verwiesen worden, welches seinen Antrag abgewiesen habe. Damit sei für ihn die Angelegenheit erledigt gewesen.
Zum Beleg reichte der Beschwerdeführer Kopien des  betreffend C._ an die Schweizer Auslandvertretung vom 23. Februar 2005 sowie eines Antwortschreibens der  des Kantons Zürich vom 14. April 2005 zu den .
H. Auf den weiteren Akteninhalt wird, soweit rechtserheblich, in den  eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht –  Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen –  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen . Darunter fallen u.a. Verfügungen des BFM betreffend  der Einreisebewilligung, welche vom Bundesverwaltungsgericht endgültig beurteilt werden (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Sofern das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt, richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nach dem VwVG (Art. 37 VGG).
1.3 Der Beschwerdeführer ist gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG zur  berechtigt. Auf die frist- und formgerechte Beschwerde ist einzutreten (Art. 50–52 VwVG).
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2. 2.1 Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes und – sofern nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im Beschwerdeverfahren das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist gemäss Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht gebunden und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Rechts- und Sachlage zum Zeitpunkt seines Entscheides (vgl. E. 1.2 des in BGE 129 II 215 teilweise publizierten Urteils 2A.451/2002 vom 28. März 2003).
2.2 Durch die Vorbringen des Beschwerdeführers sowie die  der Vorinstanz dazu wurde der Sachverhalt im Vergleich zum Verfügungszeitpunkt erheblich erweitert (Anzahl und zeitliche  der erteilten Visa für angebliche Haushalthilfen). Die Vorinstanz nahm überdies eine – aufgrund von Art. 57 VEV (vgl. E. 4 unten)  nicht weiter zu untersuchende – Substitution des Rechtsgrunds vor. Sowohl der Beschwerdeführer wie auch die  konnten zu den Neuerungen Stellung nehmen. Dem Anspruch des Beschwerdeführers auf Gewährung des rechtlichen Gehörs wurde jeweils Folge gegeben. Da – wie die Erwägungen zeigen werden – kein Anwendungsfall einer reformatio in peius gemäss Art. 62 Abs. 2 VwVG vorliegt, kann das Bundesverwaltungsgericht in freier  über die Beschwerde befinden (vgl. Zum Ganzen: HÄBERLI, in Waldmann/Weissenberger, Praxiskommentar VwVG, Art. 62 N 40 und 41).
3. Das schweizerische Ausländerrecht kennt weder ein allgemeines Recht auf Einreise noch gewährt es einen besonderen Anspruch auf Erteilung eines Visums. Die Schweiz ist daher – wie alle anderen  auch – grundsätzlich nicht gehalten, Ausländerinnen und  die Einreise zu gestatten. Vorbehältlich völkerrechtlicher  handelt es sich dabei um einen autonomen Entscheid (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3774; BGE 133 I 185 E. 2.3 S. 189).
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4. Am 1. Januar 2008 sind das Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) sowie die dazu gehörigen Ausführungsverordnungen (u.a. die Verordnung vom 24. Oktober 2007 über das Einreise- und Visumverfahren [VEV, AS 2007 5537]) in Kraft getreten. In der Volksabstimmung vom 5. Juni 2005 wurde dem Bundesbeschluss vom 17. Dezember 2004 über die Genehmigung und die Umsetzung der bilateralen Abkommen  der Schweiz und der EU über die Assoziierung an Schengen und an Dublin (SR 362) zugestimmt. Die entsprechenden  (darunter das Abkommen vom 26. Oktober 2004  der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Europäischen  und der Europäischen Gemeinschaft über die Assoziierung dieses Staates bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des -Besitzstands [SAA, SR 0.360.268.1]) sind sodann für die Schweiz am 12. Dezember 2008 definitiv in Kraft getreten. Seitdem ist die Schweiz verpflichtet, den übernommenen Schengen-Besitzstand  und umzusetzen, wie u.a. die Bestimmungen zur  Visapolitik, auf die verschiedentlich in EG-Rechtsakten  wird. Durch die Übernahme des Schengen-Besitzstandes wurden im AuG entsprechende Anpassungen notwendig (vgl. u.a. Art. 2 Abs. 4 AuG, wonach die Bestimmungen über das Visumverfahren und über die Ein- und Ausreise nur gelten, sofern das Schengen-Recht keine abweichenden Bestimmungen enthält). Im Weiteren ist die VEV total revidiert worden (Verordnung vom 22. Oktober 2008 über die Einreise und die Visumerteilung [VEV, SR 142.204], in Kraft seit 12. Dezember 2008). Art. 57 VEV sieht vor, dass hängige Verfahren nach dem neuen, übergeordneten (Schengen-)Recht fortgeführt werden. Das bedeutet, dass die Schweiz ungeachtet der übergangsrechtlichen Bestimmung von Art. 126 Abs. 1 AuG völkerrechtlich verpflichtet ist, auf Verfahren, die am 12. Dezember 2008 hängig sind, das neue Recht anzuwenden (zum Vorrang des internationalen Rechts: vgl. BGE 131 II 352 E. 1.3.1 [mit Hinweis auf Rechtsprechung und zitierte Doktrin], 119 V 171 E. 4; RAINER J. SCHWEIZER, Zur Einleitung: Das Bundesverwaltungsgericht im System der öffentlich-rechtlichen Rechtspflege des Bundes, in: Bernhard Ehrenzeller/Rainer J. Schweizer (Hrsg.), Das : Stellung und Aufgaben, St. Gallen 2008, S. 24).
5. 5.1 Bezüglich der Einreisevoraussetzungen für einen Aufenthalt von höchstens drei Monaten verweist Art. 2 Abs. 1 VEV auf die Verordnung
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(EG) Nr. 562/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 über einen Gemeinschaftskodex für das Überschreiten der Grenzen durch Personen (Schengener Grenzkodex [SGK, ABl. L 105 vom 13.04.2006, S. 1–32]). Art. 5 Abs. 1 SGK präzisiert die  für Drittstaatsangehörige. Diese benötigen zur Einreise ein oder mehrere gültige Reisedokumente und – sofern sie der Visumspflicht unterliegen – ein gültiges Visum (Bst. a und b). Sie müssen den Zweck und die Umstände ihres beabsichtigten Aufenthalts belegen und hierfür über ausreichende finanzielle Mittel verfügen (Bst. c). Im Weiteren dürfen sie nicht im Schengener  (SIS) zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben sein und keine Gefahr für die öffentliche Ordnung, die innere Sicherheit, die  Gesundheit oder die internationalen Beziehungen eines  darstellen (Bst. d und e).
5.2 Die Einreisevoraussetzungen gemäss Schengener Grenzkodex entsprechen im Wesentlichen Art. 5 Abs. 1 Bst. a–d AuG. Das in Art. 5 Abs. 1 Bst. c SGK genannte Erfordernis, Zweck und Umstände des  Aufenthalts zu belegen, wird in Art. 5 Abs. 1 AuG nicht explizit erwähnt. Demgegenüber verlangt Art. 5 Abs. 2 AuG, dass im Falle  nur vorübergehenden Aufenthalts für die gesicherte  Gewähr zu bieten ist. Dies stellt jedoch kein zusätzliches im  Recht verankertes Erfordernis dar und steht daher nicht im  zum Schengener Grenzkodex. Die Angabe des  Aufenthaltszwecks stellt nämlich zugleich eine  dar, nach Erfüllung dieses Zwecks wieder ausreisen zu wollen. Erfolgen widersprüchliche oder unglaubwürdige Angaben zum , so kann daraus der Schluss gezogen werden, dass der  Gesuchsteller nicht willens ist, nach Ablauf des geplanten  den Schengenraum fristgerecht zu verlassen. In diesem Sinne äussert sich auch die Gemeinsame Konsularische Instruktion an die diplomatischen Missionen und die konsularischen Vertretungen, die von Berufskonsularbeamten geleitet werden (GKI, ABl. C 326 vom 22.12.2005, S. 1–149), die eine analoge Auslegung vornimmt. Die GKI verlangt hinsichtlich des Entscheids über den Visumsantrag die  des Migrationsrisikos; es muss geprüft werden, "ob der  die Absicht hat, in das Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten mit Hilfe eines zu Touristik-, Studien-, Geschäfts- bzw. zu  ausgestellten Visums einzuwandern und sich dort “ (vgl. ABl. C 326, S. 10).
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Die laut Art. 5 Abs. 2 SGK zur Glaubhaftmachung des  in Frage kommenden Belege werden beispielhaft in Anhang I des Schengener Grenzkodex aufgelistet. Das schweizerische  sieht zudem in Art. 16 VEV vor, dass die Ausländerin oder der Ausländer an den im Visum festgelegten Aufenthaltszweck gebunden ist. Bestehen hingegen begründete Zweifel am Aufenthaltszweck, kann die Erteilung eines Visums verweigert werden (vgl. Art. 12 Abs. 2 Bst. c VEV).
6. Das Schengen-Recht nimmt eine Differenzierung in Bezug auf die  von Drittstaatsangehörigen vor. Die Verordnung (EG) Nr. 539/2001 des Rates vom 15. März 2001 (ABl. L 81 vom 21.03.2001, S. 1–7) verweist in Art. 1 Abs. 1 und 2 auf die Anhänge I und II, welche jeweils eine Liste von Drittländern enthalten. In  I sind diejenigen Drittstaaten aufgelistet, deren Staatsangehörige beim Überschreiten der Aussengrenzen der Schengen-Mitgliedstaaten im Besitz eines Visums sein müssen; Anhang II dagegen führt  Drittländer auf, deren Staatsangehörige von der Visumspflicht  sind. Als philippinische Staatsangehörige unterliegt die  damit der Visumspflicht.
7. Vorliegend gilt es zu prüfen, ob an dem von der Gesuchstellerin  gemachten Aufenthaltszweck begründete Zweifel bestehen.
7.1 Die Gesuchstellerin machte anlässlich ihres Visumantrags vom 6. September 2007 als Hauptzweck der Reise den Besuch beim  – ihrem Patenonkel ("Godfather") – und seiner Familie geltend. Die Ehefrau ihres Gastgebers sei zudem eine Freundin aus Kindertagen. Der Beschwerdeführer selbst führte in einem Schreiben vom 25. August 2007 an die Schweizer Auslandvertretung aus, er  der Gesuchstellerin die schöne Schweiz zeigen. Der geltend  Aufenthaltsweck wäre somit als Besuch gemäss Art. 15 Abs. 1 Bst. b VEV zu erachten.
7.2 Die Vorinstanz vertritt die Auffassung, an dem geltend gemachten Aufenthaltszweck sei ernsthaft zu zweifeln. Zur Begründung führt sie aus, die bestehenden Zweifel seien mit den replikweise getätigten  und den eingereichten Unterlagen des Beschwerdeführers  worden: Der Beschwerdeführer habe zwei Kinder (7- und 5- jährig). Seit 2000 seien jährlich Besuchsaufenthalte von insgesamt
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sechs bis neun Monaten bewilligt worden. Immer wieder seien dabei Zweifel am Aufenthaltszweck der Besucherinnen aufgekommen.  fand insbesondere der Fall einer Besucherin (C._), für welche im Jahr 2005 ein Gesuch für einen sechsmonatigen  Aufenthalt zwecks Kinderhüten eingereicht worden sei. Das Gesuch sei jedoch nicht bewilligt worden, worauf der Gast in der Folge zweimal für drei Monate als Besucherin in die Schweiz  sei. Die Aktenlage lasse somit die Vermutung nahe, die  nehme bereits seit Jahren während jeweils sechs bis neun Monaten pro Jahr eine Person aus den Phillipinen als  bzw. zwecks Kinderbetreuung bei sich auf.
7.3 Der Beschwerdeführer widerspricht den vorinstanzlichen  betreffend Aufenthaltszweck in seiner Duplik vom 20. Mai 2008 und macht geltend, seine Frau sei bis zum 1. Januar 2007 nicht  gewesen, sondern habe sich voll und ganz den Kindern und dem Haushalt gewidmet. Erst seit dem 1. Januar 2007 arbeite sie  ein bis zwei Stunden in seiner Firma und erledige das . Er weise deshalb den Vorwurf zurück, die eingeladenen  als Kindermädchen oder Haushaltshilfe zu benötigen. Bezüglich des Falles C._ führt er aus, er habe lediglich die Schweizer Auslandvertretung mittels Einladungsschreiben angefragt, ob es erlaubt sei, dass sein Gast ein paar Tage seine Kinder betreuen . Daraufhin habe man ihn an das Amt für Wirtschaft und Arbeit , welches in der Folge den Antrag abgewiesen habe.
8. 8.1 Der Beschwerdeführer versucht die vorinstanzlichen , seine eingeladenen Gäste würden als Haushaltshilfen/ bei ihm arbeiten, mit dem Argument umzustossen, seine Frau sei bis zum 1. Januar 2007 nicht beruftstätig gewesen und habe sich voll und ganz den Kindern und dem Haushalt gewidmet. Erst seit diesem Zeitpunkt arbeite sie nun ein bis zwei Stunden in seiner Firma. An der Glaubhaftigkeit dieser Aussage sind jedoch Zweifel angebracht, geht doch aus einem der Duplik beigelegten Schreiben des  vom 23. Februar 2005 hervor, dass seine Frau bereits vor dem 1. Januar 2007 nicht ausschliesslich als Hausfrau und Mutter tätig war. Im genannten Schreiben führte der Beschwerdeführer denn auch aus, er müsse im Rahmen einer Geschäftsreise bei allen neuen  ein Firmen-Audit durchführen sowie neue Kunden besuchen und er werde seine Frau auf diese Reise mitnehmen. An anderer Stel-
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le macht er sogar explizit darauf aufmerksam, er sei auf die Mithilfe seiner Frau angewiesen. Dass seine Frau sich vor dem 1. Januar 2007 voll und ganz dem Haushalt gewidmet habe, muss in Anbetracht dieser Ausführungen nunmehr als Schutzbehauptung gewertet werden.
Desweiteren ergibt sich aus dem obgenannten Schreiben ein weiteres starkes Indiz dafür, dass der Gastgeber – wie von der Vorinstanz  – bereits seit einigen Jahren Personen aus den Philippinen zur Kinderbetreuung bei sich aufnahm womit auch am geltend  Aufenthaltszweck der Gesuchstellerin gezweifelt werden muss. Der Beschwerdeführer selbst machte in seinem Schreiben an die Schweizer Auslandvertretung geltend, er benötige im Juli und  (2005) jemanden, der auf seine Kinder aufpasse und stellte  für die dafür vorgesehene Betreuerin – welche ein sehr gutes  zu seinen Kindern habe – einen Visumantrag. Der in der Duplik vom 20. Mai 2008 geltend gemachte Einwand des Beschwerdeführers, er weise den Vorwurf der Vorinstanz, dass er die eingeladenen  als Kindermädchen oder Haushaltshilfe benötige, in aller Form , muss somit insofern relativiert werden, als zumindest in einem Fall nachweislich ein Gast als Kindermädchen hätte eingesetzt werden sollen.
8.2 In Anbetracht der Tatsache, dass der Beschwerdeführer zwei  im Alter von nunmehr ca. acht und sechs Jahren hat, ist auch der vom Beschwerdeführer in seiner Replik vom 25. März 2008 geltend gemachte Zeitpunkt, ab dem Einladungen an philippinische Gäste in die Schweiz erfolgen, ziemlich auffällig: So fiel der Besuch des ersten Gastes (L._) in den Jahren 2000/2001 – soweit aus den Akten ersichtlich – mit der Geburt des ersten Kindes zusammen. Auffallend ist in diesem Zusammenhang auch, dass lediglich Frauen in die Schweiz eingeladen wurden, was die vorinstanzliche Vermutung, die eingeladenen Gäste würden für die Kinderbetreuung eingesetzt, noch zusätzlich unterstützt.
8.3 Der erwünschte Aufenthalt der Gesuchstellerin zwecks Besuchs der Gastgeberfamilie und Besichtigung der Schweiz ist zudem auch in Anbetracht der auf Seiten der Gesuchstellerin bestehenden familiären Verpflichtungen schwer nachvollziehbar. Immerhin soll sie Mutter eines am 4. Juni 2007 geborenen Kindes sein. Selbst wenn das Kind bei der Mutter der Gesuchstellerin gut untergebracht wäre – wie es der Be-
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schwerdeführer in seiner Replik geltend macht – kann aufgrund der Aktenlage nicht überzeugend dargelegt werden, wieso die  kurz nachdem ihr Kind geboren wurde, bereits schon am 6.  2007 einen Visumantrag für einen Aufenthalt in der Schweiz stellte, welcher ihre dreimonatige Abwesenheit – genau vom 16.  2007 bis 16. Januar 2008 und nicht zu einem beliebigen Zeitpunkt – vorsah. Die diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdeführers, die Gesuchstellerin plane, im nächsten Jahr ein zweites Kind zur Welt zu bringen, weshalb er ihr sein Heimatland vorher noch zeigen wolle (vgl. Einladungsschreiben an die Schweizer Auslandvertretung vom 25. August 2007) vermögen schon in Anbetracht der replikweise  gemachten Betreuungsmöglichkeit der Kinder durch die Mutter der Gesuchstellerin – nicht zu überzeugen.
8.4 Nach dem bisher Gesagten bestehen im Sinn der einschlägigen Bestimmungen durchaus begründete Zweifel am Aufenthaltszweck und die Vermutung liegt nahe, die Gesuchstellerin werde zwecks  der Kinder vom Beschwerdeführer erwartet. Ein solcher Aufenthalt ist hingegen nicht mit einem Aufenthalt zu Besuchszwecken vereinbar, weshalb dem Visumgesuch nicht stattzugeben ist.
9. Die Überprüfung des Kriteriums der gesicherten Wiederausreise kann vorliegend, nachdem bereits begründete Zweifel am Aufenthaltszweck bestehen, zwar offen gelassen werden. Vollständigkeitshalber muss  an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass – entgegen den vorinstanzlichen Ausführungen – nicht bereits aufgrund der  Wiederausreise von anderen philippinischen Gästen des Beschwerdeführers darauf geschlossen werden kann, auch die  der Gesuchstellerin würde anstandslos und fristgerecht erfolgen. Im Übrigen tätigte der Beschwerdeführer – abgesehen von den sehr pauschal gehaltenen Vorbringen in seiner Beschwerde vom 24. Dezember 2007 – auch keine Ausführungen zu den konkreten  und sozialen Verhältnissen seiner ehemaligen Gäste,  einen Vergleich mit denjenigen Verhältnissen, in welcher sich die Gesuchstellerin befindet, ermöglichen würden.
Zusammenfassend ergibt sich, dass sich die angefochtene Verfügung im Ergebnis als rechtmässig erweist (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist demzufolge abzuweisen.
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10. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die  sind auf Fr. 600.- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und  vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).