Decision ID: 70fb83ed-b1e7-445a-9896-342f3834806d
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1952,
arbeitete seit
1.
Oktober 2012
im
Zwischenver
dienst
bei der
Z._
AG und wurde als Maler einge
setzt; in dieser Eigen
schaft war er bei der Schweizerischen Unfallversicherung (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen versichert
(
Urk.
13/4,
Urk.
13/13)
. Am 7.
November 2012 stürzte er bei der Arbeit auf einer Baustelle von einer Leiter und erlitt eine Prellung des rechten Knies (
Urk.
13/
4).
Er
wurde am selben Tag im
Spital A._
untersucht
, wo ein Verdacht auf Überdeh
nung/Ruptur des
Ligamentum
collaterale
mediale rechts diagnostiziert
und
ihm Analgesie verord
net wurde
(Urk. 13/11)
. Die Ärzte des
Spitals A._
attestierten
dem Versicherten
vo
m
7.
bis 14. November 2012
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk.
13/
1, Urk.
13/
11).
Die SUVA erbrachte Heilbehandlungs-
sowie aufgrund der attes
tierten Arbeitsunfähigkeit
Taggeldleistungen (
Urk.
13/
1-2, Urk.
13/
10-12
).
Der Hausarzt des Versicherten,
Dr.
med.
B._
, Arzt für Innere Medizin FMH, schrieb diesen noch bis 9. Dezember 2012 arbeitsunfähig (Urk.
13/10, Urk.
13/12).
Daraufhin stellte die SUVA
ihre Leistungen formlos ein.
Am 10.
Dezem
ber 2012
liess
der Versicherte der SUVA
melden
, dass er beim Sturz von der Leiter
am
7.
Novem
ber 2012 einen Riss im Oberschenkel rechts erlitten habe (
Schadenmeldung UVG für arbeitslose Personen,
Urk.
13/
13).
1.2
Ab
2
3.
April 2013
war
X._
im Rahmen eines weiteren
Zwischenver
dienst
es
bei der
C._
AG
tätig
und wurde für temporäre Einsätze als Maler ver
mittelt
; er war wiederum bei der SUVA gegen die Folgen von Unfällen ver
sichert
(Urk.
12/
1
,
Urk.
12/10
)
.
Am
2
9.
April 2013
verdrehte er sich bei der Arbeit auf einer Bau
stelle das rechte Knie (
Urk.
12/
1).
Der Versicherte begab sich am selben Tag ins
Spital A._
, wo eine Kniedistorsion rechts diagnos
tiziert wurde (
Urk.
12/
13
).
Die SUVA erbrachte Heilbehandlungs- und
Taggeld
leistungen
.
Am 2
9.
April 2013 wurde eine Röntgenuntersuchung und am 8.
Mai 2013 eine MRI-Untersuchung des rechten Knies durchgeführt (Urk.
12/
17-18).
Die zusätzlichen Fragen der SUVA zur Schadenmeldung beantwortete
X._
am 24. Mai 2013 (Urk. 12/12).
Die SUVA ver
anlasste die Unter
suchung durch Dr.
med.
D._
, Facharzt für Ortho
pädische Chirurgie FMH,
E._
, vom 3
0.
Juli 2013 (Urk.
12/
37).
X._
be
fand sich vom 2.
September bis
8.
Oktober 2013 zur statio
nären Rehabilitation in der
Klinik F._
(
Urk.
12/
52).
Mit Schreiben vom
8.
Oktober 2013 stellte die SUVA dem Versicherten die Einstellung der
Heilbe
handlungs
- und Taggeldleistungen per 2
1.
Oktober 2010 in Aussicht (
Urk.
12/
50). Mit Schreiben vom 1
6.
Oktober 2013 nahm
Dr.
B._
dazu
Stel
lung (
Urk.
12/
54).
Die SUVA
legte das Dossier am 25. Oktober 2013 ihrem Kreisarzt zur Beurteilung vor
(Urk.
12/
56) und verfügte hernach am 29.
Oktober 2013
die
Leistungsein
stellung
per 21.
Oktober 2013 (
Urk.
12/
57
).
Dagegen erhob
X._
am 26. November 2013
Einsprache (
Urk.
12/
63 S. 6).
Am
3.
Januar 2014
liess er die
Einsprachebegründung
(Urk. 12/66 S. 1-2) und den Bericht der Orthopädie der
G._
vom
9.
Dezember 2013 (Urk. 12/66 S. 3-4) einreichen
.
Mit
Einspracheentscheid
vom 3
0.
Januar 2014 wies die SUVA die Einsprache ab (
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob
X._
am
3.
März 2014 Beschwerde und beantragte, der angefochtene
Einsprachee
ntscheid
vom 3
0.
Januar 2014 sei
aufzuheben. Es seien
zusätzliche
medizinische Abklärungen durchzuführen. Gestützt darauf sei sein gesetzlicher Leistungsanspruch ab dem 2
1.
Oktober 2013 zu prüfen (
Urk.
1 S. 2).
Der Beschwerdeführer reichte mit Eingabe vom 2
1.
März 2014 (
Urk.
6)
den Bericht der Rheumatologie der
G._
vom 1
4.
Februar 2014
(Urk.
7/1)
sowie das Schreiben von
Dr.
B._
vom
5.
März 2014 (
Urk.
7/2)
ein.
Mit Beschwerdeantwort vom 2
3.
Mai 20
14 beantragte die Beschwerdegeg
nerin Abweisung der Beschwerde (
Urk.
11, unter Beilage ihrer Akten [
Urk.
12/1-76,
Urk.
13/1-13]), was dem Beschwerdeführer mit Mitteilung vom 2
7.
Mai 2014 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
14).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird
,
soweit erforderlich
,
in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss
Art.
6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungs
leistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (
Abs.
1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (
Abs.
2). Ausserdem erbringt die Versi
cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verun
fallten bei der Heilbe
handlung zugefügt werden (
Abs.
3).
1.2
1.2.1
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausal
zusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusam
men
hangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu
sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die allei
nige oder unmittelbare Ursache gesund
heitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der ver
sicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge
dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund
heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwal
tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie
genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen
Beweis
grad
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglich
keit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungs
anspruches
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.2.2
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über
haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der
Gesundheits
schaden
nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 2
6.
April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/
aa
).
Die
blosse
Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht.
Da es sich
hiebei
um eine an
spruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent
sprechende Beweislast
–
anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausal
zusammenhang gegeben ist
–
nicht bei der versicherten Per
son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76).
Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten
massge
bend
(
Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 1
1.
März 2014 E.
2.3.1 mit Hinweisen).
Mit dem Erreichen des
status
quo sine
vel
ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der
status
quo sine
vel
ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf
Art.
36
Abs.
1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach
Art.
10 UVG fallen
(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20
13 vom 1
1.
März 2014 E. 2.3.2).
1.3
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäqua
ter Kau
salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129
V
177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtser
hebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).
1.4
Gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG kann der Bundesrat
Körper
schä
digungen
, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen. Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat in Art. 9 Abs. 2 der Verordnung über die Unfall
versicherung (UVV) Gebrauch gemacht und folgende Körperschädigungen, sofern sie nicht eindeutig auf eine Erkrankung oder eine Degeneration zurück
zuführen sind, auch ohne ungewöhnliche äussere Einwirkung den Unfällen gleichgestellt:
a.
Knochenbrüche;
b.
Verrenkungen von Gelenken;
c.
Meniskusrisse;
d.
Muskelrisse;
e.
Muskelzerrungen;
f.
Sehnenrisse;
g.
Bandläsionen;
h.
Trommelfellverletzungen.
Diese Aufzählung der den Unfällen gleichgestellten
Körper
schädigungen
ist abschliessend (BGE 116 V 136 E. 4a, 147 E. 2b, je mit Hinweisen; Maurer, Schweizerisches Unfall
versicherungsrecht, 2. Aufl., 1989, S. 202).
1.5
1.5.1
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allsei
tigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be
rücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125
V
351 E. 3a, 122 V 157 E.
1c).
1.5.2
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar
teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet er
scheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den
Arzt
berichten
im
Sozialversiche
rungsrecht
zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut
achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356
S.
572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E.
1c).
1.
5.3
Fachmedizinische Stellungnahmen der
F._
sind, soweit sie von der SUVA verlangt werden, nicht als Gutachten unabhängiger Sachverständiger im Sinne von
Art.
44 ATSG zu betrachten (BGE 136 V 117 E. 3.4).
2.
2.1
Strittig und zu prüfen ist,
ob
die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen zu Recht per 2
1.
Oktober 2013 eingestellt hat.
Hierbei ist entscheidend, ob die nach die
sem Zeitpunkt noch geklagten Beschwerden in einem natürlichen und adäqua
ten Kausalzusammenhang zu den
Ereignissen
vom
7.
November 2012 und
2
9.
April 2013
stehen.
2.2
Mit angefochtenem
Einspracheentscheid
vom 30. Januar 2014 erwog die
Be
schwerdegegnerin
, gemäss der Beurteilung ihres Kreisarztes vom 7. Januar 2014 seien die geklagten Kniebeschwerden rechts nicht mehr auf das Ereignis vom
29. April 2013 zurückzuführen. Mit ihm sei davon auszugehen, dass die
baga
telläre
Kniedistorsion ohne strukturelle Läsi
on lediglich zu einer vorüberge
hen
den Verschlimmerung des degenerativen Vorzustandes geführt habe. Daran vermöge auch der ins Recht gelegte Bericht der
G._
vom 9. De
zember 2013, wonach eine muskuläre
Dysbalance
m
it ausgeprägter Atrophie des
Muskulus
Vastus
medialis
vorliege, nichts zu ändern, könne doch diesem Be
richt ebenfalls keine eindeutige Unfallfolge entnommen werden, auch nicht in Form einer richtungsgebenden Verschlimmerung. Die Versicherungs
leistun
gen seien zu Recht per 21. Oktober 2013 eingestellt worden (Urk. 2 S. 4).
2.3
Der Beschwerdeführer bringt demgegenüber im Wesentlichen vor, dass er am 7. November 2012 bereits einen Unfall erlitten habe (
Urk.
1 S. 2). Es müsse noch abgeklärt werden, welche Verletzungen
er
sich beim Unfall vom
7.
November 2012
zugezogen habe, um auszuschliessen, ob die Gonarthro
se allenfalls mit diesem Ereignis in einem natürlichen Kausalzusammenhang stehe. Es könne auch ein Rückfall oder eine Spätfolge zum ersten Unfall vor
liegen, für welche die Beschwerdegegnerin ebenfalls leistungspflichtig wäre. Der im Bericht der
G._
diagnostizierte
Quadrizepssehnenriss
respek
tive die daraus resultierende Muskelatrophie sei eine Folge des zweiten Un
falls
vom 29. April 2013
(
Urk.
1 S. 3).
3.
3.
1
Im „Arztzeugnis UVG“
vom
2
9.
November 2012 diagnostizierten die Ärzte des
Spitals A._
einen Verdacht auf Überdehnung/Ruptur des Ligamentum
collaterale
mediale rechts.
Das
rechte Knie
sei
geschwollen und überwärmt
ge
wesen,
mit wenig Erguss
D
er Bewegungsumfang
sei
schmerzbedingt einge
schränkt
gewesen
mit Schmerzen über dem Ligamentum
collaterale
mediale
. Bei der Röntgenuntersuchung
seien
keine
ossären
Läsionen
sichtbar geworden
(Urk.
13/11)
.
Die Röntgenuntersuchung des rechten Knies vom
7.
November 2012 ergab eine moderate Gonarthrose,
medialbetont
mit Gelenkspaltverschmälerung,
osteophy
täre
Ausziehungen und minimale Irregularitäten der knöchernen gelenkseitigen Oberflächen; ebenso moderate
retropatelläre
Arthrosezeichen
(wiedergegeben im Bericht der
G._
vom
9.
Dezember 2013 [
Urk.
1
2/66 S. 4]).
3.2
3.
2.1
Bei der Untersuchung im
Spital A._
vom 2
9.
April 2013 war das
rechte
Knie
des Beschwerdeführers
druckdolent
über der Patella mit fraglichen
Menis
kuszeichen
(
Urk.
12/13).
Die am selben Tag
durchgeführte Röntgenuntersuchung zeigte keine frische
ossäre
Läsion und kein
en
Gelenkserguss, jedoch eine medial betonte
Femoro
tib
i
al
arthrose
sowie eine
Femoropatellararthrose
(
Urk.
12/17).
Die Ärzte des
Spitals A._
diagnostizierten eine Kniedistorsion rechts und attestierten dem Beschwerdeführer von 29. April bis
6
. Mai 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (
Urk.
12/11
S. 2
,
Urk.
12/13).
Die
MRI-Untersuchung des rechten Knies im
Spital A._
vom
8.
Mai 2013
zeigte
gemäss der Beurteilung der Ärzte dieses Spitals
eine mittelgradige, medial betonte Gonarthrose, eine
mucoide
Degeneration des
Innenmeniscus
mit akutem auf chronischem Einriss der freien
lamellären
Kante am Übergang der Pars
intermedia
zum
Hinterhorn
, ein
postkontusionelles
Knochenmarksödem im medialen
Femurcondylus
sowie eine
höhergradige
Chondropathie
femoral
be
tont mit Knorpeldefekt zentral und chronisch
osteochondralen
Läsionen
anterior
(
Urk.
12/18).
Bei der Untersuchung vom 1
5.
Mai 2013 (
Urk.
12/23 S. 1) erhoben die Ärzte
des
Spitals A._
den folgenden Befund (Lokalstatus Knie rechts): „Integument intakt, keine Rötung, kein Hämatom, leichte Schwellung über der Patella
me
dialseits
.
Druck
dolenz
über dem medialen Gelenkspalt und weiter proximal im Bereich der Muskulatur sowie
superior
der Patella. Kaum Erguss palpabel. Lachmann ohne verlängerten Weg und mit sattem Anschlag. Steinmann I po
si
tiv bei Aussenrotation über dem medialen Gelenkspalt. Flexion
schmerz
be
dingt
eingeschränkt auf ca. 90°. Seitenbänder stabil.
pDMS
intakt.“
Sie attestierten dem Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit bis 31. Mai 2013 (Urk. 12/11
S.
1).
3.
2.2
SUVA-Kreisarzt
Prof.
Dr.
med.
H._
, Facharzt für Orthopädie und
Unfall
chirurgie
FMH,
führte am 1
7.
Juni 2013 aus, dass die Kniebeschwerden
nicht nur
auf das Ereignis vom 2
9.
April 2013
, sondern
auch auf die vorbestehende Degeneration der Gelenkfläche und des Innenmeniskus
zurückzuführen seien
. Momentan könne noch nicht beurteilt werden, ab wann wieder mit einer Teil- oder einer vollen Arbeitsfähigkeit gerechnet werden könne (
Urk.
12/20).
Am 2
8.
Juni 2013 hielt SUVA-Kreisärztin
Dr.
med.
I._
fest, dass mit dem Innenmeniskusriss eine unfallähnliche Körperschädigung vorliege. Sicher
lich spiele auch die Arthrose eine Rolle bei den Beschwerden (
Urk.
12/24).
3.2.3
Die
Sonographie-Untersuchung
im
Spital A._
vom 2
7.
Juni 2013
zeigte
keine Hinweise auf einen Muskelriss
oder
eine Muskelverletzung
oder eine Flüssigkeitsansammlung im Sinne eines Hämatoms in der Muskulatur und in
den Weichteilen
suprapatellär
rechts am distalen medialen Oberschenkel, jedoch fortgeschrittene degenerative Verän
derungen im rechten Knie (
Urk.
12/36)
.
3.2.4
Dr.
D._
stellte
am
3
0.
Juli
2013
die Diagnose
Restbeschwerden
Vastus
media
lis
nach Muskelriss
(
Urk.
12/
37
S. 3
).
Das MRI vom
8.
Mai 2013 habe die Arthrose mit etwas Akti
vierung, bezeichnet durch Knochenmarksödeme im medialen
Femurkondyl
,
be
stätigt
. Es habe keine
Meniskusrissbildung, jedoch eine deutlich ausgeprägte
Bakerzyste
– welche im Bericht (des
Spitals A._
) nicht erwähnt werde – sowie ein Ödem im
Vastus
medialis
-Bereich im Sinne einer Zerrung
bestanden
(
Urk.
12/37 S. 2). Klinisch zeige sich eine rein muskuläre Restsymptomatik bei deutlicher Atrophie des rechten Beines im Ver
gleich zu links. Therapeutisch sollte diese Muskelfaserläsion eigentlich schon längst abgeheilt sein. Mit Dehnen und Triggern dieser Region sei eine Verbes
serung zu erreichen. Die
Bandagierung
sei im Moment sicher noch sinn
voll
. Erstaunlicherweise handle es sich klinisch nicht um eine aktivierte Go
narthrose, das Knie sei im Moment sehr ruhig und asymptomatisch. Die Arbeitsfähigkeit als Maler sei im jetzigen Zustand nicht gegeben (
Urk.
12/37 S.
3).
3.2.5
Im Zwischenbericht vom 1
1.
September 2013 führten die Ärzte des
Spitals A._
die Diagnose Kniedistorsion rechts vom 2
9.
April 2013 mit/bei diffuser
Chond
r
opathie
, degenerative Veränderung der
Meniski
und Verdacht auf chro
nisch degenerative Partialruptur des vorderen Kreuzbandes an (
Urk.
12/47 S. 2).
3.
2.6
Dem Austrittsbericht der
Klinik F._
vom
8.
Oktober 2013
sind die Diag
nosen Kniedistorsion rechts nach Unfall vom 2
9.
April 2013
, anamnestisch Kniedistorsion rechts nach (anamne
stisch
)
Unfall von November 2012
, koronare Zweiasterkrankung
, arte
rielle Hypertonie, medikamentös behandelt, Adipos
it
as Grad I sowie
Dyslipidämie
zu entnehmen
(
Urk.
12/52 S. 1). Die Ärzte de
r
Klinik F._
hielten fest,
gut fünf Monate nach Kniedistorsion rechts bei vorbestehender mittelgradiger, medial betonter Gonarthrose lasse sich das Aus
mass der phy
sischen Einschränkungen mit den objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersuchung (intermittierend leichte Reizknie-Symp
tomatik) und bildgebenden Abklärungen (
postkontusionelles
Knochenmarks
ödem
) sowie den Diagnosen aus somatischer Sicht noch erklären. Aus medizi
nisch-rehabili
t
a
tiver Sicht sei davon auszugehen, dass die distorsionsbedingte muskuläre
Restsymp
tomatik
in den nächsten Wochen weiter abklingen werde. Vorbehalten bleibe der Einfluss der unfallfremden
arthrotischen
Veränderungen im rechten Knie. Diesbezüglich sei eine diätetische Gewichtsreduktion anzustre
ben (
Urk.
12/52 S.
3). Die angestammte berufliche Tätigkeit als Maler
sowie alle anderen beruf
lichen Tätigkeiten
seien
dem Beschwerdeführer
aus rein
unfall
kausaler
Sicht (Kniedistorsion rechts vor 5 Monate
n) weiter ganztags zumutbar.
Aus
unfall
fremder
Sicht (vorbestehende Gonarthrose rechts) sei die ange
stammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar
(Urk. 12/52 S. 2).
3.2.7
Dr.
B._
führte am 1
6.
Oktober 2013 aus, die bestehenden
Kniebe
schwerden
des Beschwerdeführers seien auf den Unfall von 2
9.
April 2013 zurückzuführen und hätten nicht mit einer vorbestehenden Gonarthrose zu tun. Bei der Untersu
chung vom
9.
Oktober 2013 hätten keine Kniebeschwerden pro
voziert werden können, die etwas mit der Gonarthrose oder einer
Meniskus
läsion
zu tun hätten.
Hingegen klage der Beschwerdeführer über
Weichteil
schmerzen
medial oberhalb der rechten Patella, wo bei ausgestrecktem Bein im distalen Anteil des
Muskulus
Vastus
medialis
eine schmerzhafte knotige Ver
dickung palpiert werden könne. Beim Beugen klage der Beschwerdeführer über Schmerzen in diesem Bereich
,
die Resistenz lasse sich jedoch in gebeugter Stellung nicht mehr ertasten (
Urk.
12/54).
3.
2.8
Die Ärzte der
G._
diagnostizierten im Bericht vom
9.
Dezember 2013 eine muskuläre
Dysbalance
und ausgeprägte Atrophie des
Muskulus
Vastus
medialis
bei Status nach Kniedistorsion/-kontusion im November 2012 und April 2013 (
Urk.
12/65 S. 1
,
Urk.
3/3 S. 1
).
Es liege eine erhebliche mus
ku
läre
Dysbalance
sowie Atrophie des
Muskulus
Vastus
medialis
vor. Die MRI-Untersuchung (vom
8.
Mai 2013) suggeriere ein
e alte Partialruptur der
Quadri
z
epssehne
, die narbig verheilt sei. Allerdings sei eine genaue Beurteilung
des
Muskulus
Vastus
medialis
mit der vorliegenden MRI-Untersuchung nicht mög
lich (
Urk.
12/65 S. 2
,
Urk.
3/3 S. 1
).
3.2.9
In seiner ärztlichen Beurteilung vom
7.
Januar 2014 führte SUVA-Kreisarzt Prof.
Dr.
H._
aus, das Unfallereignis vom 2
9.
April 2013 habe nachweislich der bildgebenden Befunde vom
8.
Mai 2013 zu einer vorübergehenden Verschlim
merung einer vorbestehenden Gonarthrose geführt. Traumatisch bedingte struk
turelle Läsionen könnten sicher ausgeschlossen werden.
Nach ärztlicher Erfah
rung sei bei einer Aktivierung einer vorbestehenden Gonarthrose der Status quo sine/ante vier Wochen nach dem Unfallereignis erreicht (
Urk.
12/69 S. 2).
3.2.10
Nach der Untersuchung
des Beschwerdeführers
vom 1
3.
Februar 2014 hielt Dr.
med.
J._
, Oberärztin Rheumatologie
G._
,
fest, anamnestisch bestünden Beschwerden, die mit einer symptomatischen Gonarth
rose vereinbar wären. Sicherlich seien auch die persistierende
n
Schmerzen
im
Quadric
eps
femoris
weiter abzuklären
(
Urk.
7/1
S. 3
).
4.
4.1
Die Röntgen- und MRI-Untersuchung
en
des rechten Knies des Beschwerdefüh
rers
im
Spital A._
vom 29.
April 20
13 beziehungsweise
8.
Ma
i 2013 zeigte
n
keine frische
ossä
re
und
ligamentäre
Läsionen, jedoch degenerative Veränderung
en
, namentlich eine mittelgradige, medial betonte Gonarthrose (E.
3.2.1).
Auch der Einriss
am Innenmeniskus und
die
Ver
dacht
s
diagnose
einer
Partialruptur des
vorderen Kreuzband
es
sind gemäss den Ärzten des
Spitals A._
auf degenerative Veränderungen zurückzu
führen (E. 3.2.1, Urk. 12/34
,
Urk.
12/47
).
Seitens der Parteien blieb unbestritten, dass die Gonarthrose rechts nicht Folge des Ereignisses vom 2
9.
April 2013
ist
(
Urk.
1 S.
2-3,
Urk.
2,
Urk.
11 S. 4).
Der Beschwerdeführer stellt sich indes auf den Standpunkt, es müsse noch geklärt werden, ob die Gonarthrose allenfalls mit dem Unfall vom
7.
November 2012 in einem natürlichen Kausalzusammen
hang steh
e
(
Urk.
1 S. 3). Eine moderate Gonarthrose sowie
Arthrosezeichen
waren bereits bei der Röntgen
un
tersuchung vom
7.
November 2012 nach dem Sturz von der Leiter vom selben Tag sichtbar. Es wurden
damals
keine
ossäre
Läsionen festgestellt (E.
3.1). Weder die Ärzte des
Spitals A._
noch
Dr.
B._
haben damals davon gesprochen, dass dieser Unfall zu einer (vorübergehenden) Verschlimmerung der Gonarthrose rechts geführt hätte. Dr.
B._
attestierte dem Be
schwerdeführer ab dem 10. Dezember 2012 wieder eine volle Arbeits
fähigkeit (Urk. 13/10,
Urk.
13/12). Weitere ärztliche Untersuchungen und Be
handlungen des rechten Knies über diesen Tag hinaus sind bis zum Ereignis vom 29. April 2013 nicht aktenkundig. Die Gonarthrose rechts bestand mithin bereits am 7. November 201
2.
Das
s
der Unfall vom selben Tag zu einer
rich
tungsgebenden
Verschlim
merung dieser
Gonarthrose
geführt hätte
,
ist aufgrund der vorliegenden Akten nicht
anzunehmen
.
4.2
Der Beschwerdeführer liess der Beschwerdegegnerin bereits am 10. Dezem
ber 2012 melden, dass er beim Sturz von der Leiter am
7.
November 2012 einen Riss im Oberschenkel rechts erlitten habe (Urk. 13/13). Den echtzeitlichen Akten ist indes nicht zu entnehmen, dass
es
beim Unfall vom
7.
November 2012
zu
eine
r
solche
n
Verletzung
gekommen ist
(E. 3.1). Damit muss es sein Bewenden haben.
Im vorliegenden Verfahren bring
t
d
er
Beschwerdeführer
vor, er habe
sich
beim Ereignis vom 2
9.
April 2013 einen
Quadrizepssehnenriss
rechts oder eventuell einen Muskelriss
am rechten Oberschenkel
zugezogen
,
weshalb
die Kriterien einer unfallähnlichen Körperschädigung erfüll
t seien
(
Urk.
1 S.
3
-4
)
.
Ein
Quadri
zepssehnenriss
ist
von keinem der
behandelnden und untersuchenden
Ärzte
dia
gnostiziert worden
.
Dr.
D._
diagnostizierte Restbeschwerden im
Muskulus
medialis
nach Muskelriss (E. 3.2.4). Mit der Sonographie
-Untersuchung im
Spital A._
vom 27. Juni 2013 wurde ein Muskelriss oder eine
Muskelver
letzung
indes
ausgeschlossen (E. 3.2.3)
, was im Untersuchungsbericht von Dr.
D._
vom 3
0.
Juli 2013 unberücksichtigt blieb (vgl. nachstehend).
Die Kniechirurgen der
G._
sprechen von einem Verdacht auf narbige Veränderungen im Sinne einer verheilten alten Partialruptur
im Bereich
der
Quadrizepssehne
(Urk.
12/65
S. 2
,
Urk.
3/1 S. 2
).
Sie
weisen
darauf hin, dass mit der MRI-Untersuchung vom
8.
Mai 2013
eine genaue Beurteilung des
Muskulus
vastus
medialis
nicht möglich sei
. Es kann jedoch
nicht ange
nommen werden, dass
durch
eine
erneute
MRI-Untersuchung
noch
weitere Erkennt
nisse zum
vor
liegend zu beurteilenden
natürliche
n
Kausalzusam
menhang
zwischen der
– von den
Kniechirurgen
der
G._
vermu
teten –
Ruptur
und
dem Ereignis vom 2
9.
April 2013 oder gar zum Unfall vom 7.
November 2012 gewonnen werden können
.
Die vermutete
Ruptur
ist bereits verheilt beziehungsweise ver
narbt und es liegen keine MRI-Befunde aus der Zeit vor dem Ereignis vom 2
9.
April 2013 oder dem Unfall vom 7. Novem
ber 2012 vor, welche zum Ver
gleich herangezogen werden könnten
.
Gleiches gilt
hinsichtlich
dem
von Dr.
D._
vermuteten Muskelriss (
Urk.
12/37 S. 3).
Die
Kniechirurgen der
G._
, welche
keine Möglichkeit zur chirur
gischen Verbesserung der Situation sahen, überwiesen den Beschwerde
führer an die Rheumatolo
gen
dieser Klinik. D
eren Bericht
vom
1
4.
Februar 2014
ist zu entnehmen, dass die Be
schwerden
mit einer symptomatischen Gonarthrose vereinbar wären. Es wurde aber auch auf die persistierenden Schmerzen im
Quadrizeps
femoris
hinge
wie
sen, welche weiter abzuklären seien. Ein Kausal
zusammenhang zwischen dem Ereignis vom 2
9.
April 2013 und diesen Schmerzen wird von der Rheumatolo
gin allerdings nicht postuliert.
Anders als die Kniechirurgen der
G._
und
Dr.
D._
hält sie – mit Verweis auf die Sonographie der Weich
teile des Knie
s
rechts vom 2
7.
Juni 2013
(
Urk.
12/34)
– fest, dass keine Hinweise auf
einen
Muskelriss
, eine
Muskelverletzung oder
ein
Hämaton
gefunden wor
den seien. Die Kniechirurgen der
G._
und
Dr.
D._
nehmen auf die Ergeb
nisse der Sonographie
vom 2
7.
Juni 2013
(
Urk.
12/34)
keinen Bezug. Sie spe
kulieren mithin über Muskelverletzungen und Sehnenrisse, ohne dabei sämt
liche Ergebnisse der bildgebenden Untersuchungen zu berücksichtigen.
Dr.
D._
führte aus, dass sich klinisch ein
e
rein muskuläre Restsymptomatik bei deutliche
r
Atrophie des rechten Beines im Vergleich zu links zeige
(
E. 3.2.4)
. Im Zwischenbericht des
Spitals K._
vom 1
1.
September 2013
wird fest
gehalten, dass
Dr.
D._
die Beschwerden im Rahmen der zu
nehmenden mus
kulären Atrophie und den damit zusammenhängenden Beschwerden inter
pre
tiere (
Urk.
12/47 S. 2
)
, ihrerseits sei die Behandlung am 2
9.
August 2013 abge
schlossen worden (
Urk.
12/47 S. 3)
.
Bezüglich der muskulären Atrophie ist dem
Austritts
bericht
der
Klinik F._
vom
8.
Oktober
2013 zu entnehmen,
dass
bei Eintritt
am rechten Bein ein geringer
er
Oberschenkelumfang
(51,5
cm, gemessen 15 cm ab
Patell
a
oberpol
) als am linken Bein (53 cm) gemessen
wurde
. Bei Austritt war der Oberschenkelumfang
–
wie auch diejenigen des Knies und des Unterschenkels
– jedoch
seitengleich
(
Urk.
12/52 S. 7)
.
Ferner klagte der Be
schwerdeführer b
ei Austritt aus der
stationäre
n
Reha
bilitation über
weniger
Druckdolenz
entlang des Muskelansatzes
Vastus
medialis
als noch bei Eintritt (
Urk.
12/52 S. 6-7). Vor diesem Hintergrund vermag die Aussage der Ärzte der
Klinik F._
, wonach die
distorsions
bedingte
muskuläre
Sympto
matik in den nächsten Wochen
(nach Austritt am
8.
Oktober 2013)
weiter abklingen werde
(E. 3.2.6)
,
zu überzeugen. Sie attestierten dem Beschwerdeführer aufgrund dieser muskulären
Sympto
matik keine Arbeitsunfähigkeit und sahen keine wei
tere
n
physiotherapeutische
n
Mass
nahmen vor (
Urk.
12/52 S. 2).
Eine Ver
schlimmerung aufgrund der
unfall
fremden
arthrotischen
Veränderungen blieb
jedoch
vorbehalten
(E.
3.2.6)
.
Da
mit im Einklang steht der Bericht der Rheuma
tologin der
G._
vom 14.
Februar 2014, wonach die Beschwerden mit einer symptomatischen Gonarthrose vereinbar
seien
(
Urk.
7/1 S. 2).
4.3
Mit den Ärzten der
Klinik F._
ist mithin davon auszugehen, dass die
Knieb
eschwerden
nicht auf
die Folgen des
Ereignis
ses
vom 2
9.
April 2013, son
dern
auf
die
vorbestehende
, nicht unfallbedingte
Gonarthr
ose rechts zurückzu
führen sind.
Da der Nachweis
von
bei den Ereignissen vom
7.
November 2012 und 29. April 2013
erlittenen
Quadrizepssehnen
-
oder Muskelrisse
n
nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit gelingt, hat der Be
schwerde
führer die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 115 V 133 E. 8a mit Hin
weisen).
Demnach erweist sich die Leistungseinstellung
der Beschwerdegegnerin
per 2
1.
Oktober 2013 als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.