Decision ID: a82b6bc6-1a58-5e5f-b572-c1e89380a6d1
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass das BFM mit - am gleichen Tag eröffneter - Verfügung vom 16. Juli 2008 - in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e des  vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das zweite Asylgesuch des Beschwerdeführers vom 7. Juni 2008 nicht eintrat, die  aus der Schweiz verfügte und deren Vollzug anordnete,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe seiner Rechtsvertreterin vom 21. Juli 2008 beantragen liess, die Verfügung des BFM vom 16. Juli 2008 sei aufzuheben und sein Asylgesuch sei gutzuheissen; eventualiter sei die Wegweisungsverfügung aufzuheben und die  Aufnahme anzuordnen,
dass er ferner beantragen liess, es sei ihm die unentgeltliche  im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) zu gewähren,

und zieht in Erwägung,
dass nach Einsicht in die Akten auf die Beschwerde - mit Ausnahme des Antrags auf Gutheissung des Asylgesuchs (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.) - einzutreten und diese in Anwendung des AsylG, der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über  (AsylV 1, SR 142.311), des VwVG, des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32), des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das  (BGG, SR 173.110), des Bundesgesetzes vom 16.  2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20), des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und  vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) zu beurteilen ist,
dass für den zur Begründung des Asylgesuches geltend gemachten Sachverhalt auf das Protokoll der Befragung im Transitzenturm  vom 8. Juli 2008 und auf die angefochtene Verfügung zu verweisen ist (vgl. daselbst, Sachverhaltszusammenfassung S. 2),
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dass das BFM zur Begründung seines Entscheides zusammenfassend festhielt, die Vorbringen des Beschwerdeführers seien bereits  mit der seit dem 5. November 2002 rechtskräftigen  vom 7. Mai 2002 geprüft worden, aus den am 8. Mai 2003 und am 11. April 2005 erstellten Herkunftsanalysen ergebe sich, dass der Beschwerdeführer nicht in Sierra Leone, sondern in Guinea sozialisiert worden, dieser nicht in der Lage gewesen sei, seine fehlenden  zum angeblichen Herkunftsstaat (Sierra Leone) zu erklären, und er auch keinerlei Identitätspapiere zu den Akten gereicht habe,  gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf das Asylgesuch nicht einzutreten, als Regelfolge die Wegweisung zu verfügen und deren Vollzug anzuordnen sei, welcher zulässig, zumutbar und möglich sei,
dass in der Beschwerde rudimentär der zur Begründung des  geltend gemachte Sachverhalt wiederholt und angefügt wird, der Beschwerdeführer sei Flüchtling im Sinne von Art. 1 A Abs. 2 des  vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) und er befürchte, bei einer Rückkehr Behandlungen ausgesetzt zu werden, die gegen Art. 3 EMRK verstossen würden,
dass die Beschwerde keine weiteren Ausführungen enthält, mithin nicht ansatzweise dargetan wird, inwiefern die Erwägungen des BFM unzutreffend sein sollen, und auch aus den Akten nicht ersichtlich wird, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzen, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  oder unangemessen sein könnte,
dass deshalb ohne weitere Erörterungen und unter Hinweis auf die  Erwägungen in der angefochtenen Verfügung festzustellen ist, dass das BFM zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, die Wegweisung verfügt und deren Vollzug angeordnet hat,
dass die offensichtlich unbegründete Beschwerde deshalb mit  Begründung im einzelrichterlichen Verfahren mit Zustimmung eines zweiten Richters abzuweisen ist, soweit auf diese einzutreten ist,
dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege  ist und die Kosten des Verfahrens von Fr. 600.-- dem  aufzuerlegen sind.
(Dispositiv nächste Seite)
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