Decision ID: 0e1ed5c6-562d-5f2a-b401-3999b6a58975
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Mit Schreiben vom 11. Dezember 2007 stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um Zulassung zum Zivildienst. Zur Begründung brachte er im Wesentlichen vor, er sehe eine für ihn nicht ertragbare Diskrepanz zwischen dem Auftrag der Armee und dem, was er dazu beitrage.  durch seine Weltanschauung und seine Erfahrungen im Schweizer Militär sei er zur Überzeugung gelangt, er stelle als Soldat für die Schweizer-Bevölkerung eher eine Last dar, als dass er  beitrage. Deshalb erachte er es als viel sinnvoller, wenn weniger Soldaten und diese zu Spezialisten ausgebildet würden. Die breite Masse in den Militärdienst zu schicken, finde er wenig nützlich. Im  mit der Schweizer Armee denke er als erstes an die massive Geldverschwendung: Zum Beispiel würden technische  nie konstruktiv eingesetzt, massenweise Munition verschossen, Benzin für Übungen verbraucht und Erwerbsausfallentschädigungen ausbezahlt. Weiter habe er in jedem WK das Gefühl gehabt, dass es dem Kader schwer gefallen sei, die Soldaten zu beschäftigen. Nebst den schlechten Erfahrungen mit dem militärischen Kader bezüglich Ausbildung sehe er ebenfalls keinen Sinn in der Abgabe der " Waffe" an die Militärdienstleistenden. Schliesslich erforderten es die aktuellen Umstände nicht mehr, eine 200'000 Mann starke Armee zu unterhalten, zumal sich die Schweiz in Bezug auf die Sicherheit stärker in der UNO und NATO einbinden sollte.
B. Am 26. Februar 2008 hörte die Zulassungskommission des  Rüti (Vorinstanz) den Beschwerdeführer persönlich an. Mit  vom selben Datum lehnte sie sein Gesuch um Zulassung zum  ab. Sie begründete ihren Entscheid dahingehend, dass die Forderung des Beschwerdeführers, alle seine Taten müssten Sinn , zwar grundsätzlich moralischer Art sein könne, weil er die  aber von Fall zu Fall selber festlege, fehle es ihr an . Zudem unterlege er die Forderung mit Kosten-, die er nicht mit einer moralischen Norm in Verbindung bringe. Die persönliche Forderung, im Leben nur Sinnvolles machen zu dürfen und auch jederzeit im Rahmen der Gesetze frei entscheiden zu können, was gerade sinnvoll sei, könne für sich nicht Grundlage  Gewissenskonfliktes sein, wie ihn die Zulassung zum Zivildienst voraussetze. Zwar seien die Darlegungen des Beschwerdeführers be-
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treffend die Sinnlosigkeit im Militärdienst frei von Widersprüchen und in sich schlüssig, jedoch belegten sie keinen Gewissenskonflikt im  des Zivildienstgesetzes, weshalb das Gesuch abzuweisen sei.
C. Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 27. März 2008 (Postaufgabe: 29. März 2008) Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht. Zur Begründung führt er aus, die  habe ihm zu wenige Rückmeldungen während des Gesprächs gegeben, so dass ihm während der Anhörung nicht  gewesen sei, ob er den Gewissenskonflikt verständlich genug habe machen können. Deshalb habe die Zulassungskommission die Ursache seines Gewissenskonfliktes nicht vollständig verstanden und seiner Meinung nach eine Fehlentscheidung getroffen. Nur weil er die moralische Forderung nicht verständlich genug habe darlegen können, könne nicht behauptet werden, sein Gewissen gerate nicht in einen unauflösbaren Konflikt mit der Militärdienstpflicht. Nach seinem  müssten moralische Forderungen nicht allgemeingültig sein, da moralische Grundsätze etwas Persönliches seien und von Mensch zu Mensch variieren könnten. Zudem habe er seine Kosten- sehr wohl mit einer moralischen Regel in Verbindung gebracht. Da die klare Mehrheit der Schweizer Bevölkerung seinen  als nicht sinnvoll einstufen würde, sei es unmoralisch,  weiter zu betreiben. Da für ihn die verbindliche Regel gelte, so zu handeln, wie er es für moralisch richtig halte, sei er nicht in der Lage, Militärdienst zu leisten.
D. Mit Vernehmlassung vom 17. April 2008 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führt sie im  aus, der Ausschuss habe während der Anhörung niemals Zweifel gehabt, dass der Beschwerdeführer seinen geltend gemachten Konflikt verständlich habe darlegen können. Entsprechend habe auch keine Pflicht bestanden, nachzufragen. Es sei weder möglich noch zulässig, dass der Ausschuss schon während der Anhörung Rückmeldungen in dem Sinne mache, ob die geltend gemachten Argumente für eine  zum Zivildienst genügten. Denn der Ausschuss habe erst nach der Anhörung das Gesuch und die Anhörung zu würdigen und zu , ob die gesetzlichen Vorgaben erfüllt seien. Der  habe die seinem behaupteten Gewissenskonflikt , für ihn selber geltende "moralische" Forderung zwar erklären können, postuliere aber nirgends, diese sei allgemeinverbindlich. Auch
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könne er nicht erklären, auf welchen ethischen Vorstellungen sie . Er habe dem Ausschuss den Zusammenhang zwischen seiner Einstellung, er dürfe nur "Sinnvolles" tun, und einer moralischen  nicht glaubhaft darlegen können. Seiner Forderung fehle daher die allgemeine Verbindlichkeit und die Glaubhaftigkeit. Es treffe zwar zu, dass die Moral etwas Persönliches sei und dass jeder Mensch  entscheide, welche moralischen Forderungen für ihn gültig seien. Es sei jedoch ein Irrtum, aus dieser Erkenntnis abzuleiten, die  Forderungen könnten selber definiert werden. Der  habe in keiner Passage, auch nicht auf mehrfaches Nachfragen hin, seine Regel, nur "Sinnvolles" tun zu dürfen, auf eine allgemein verbindliche Norm zurückgeführt. Auch eine Berufung auf eine  Bevölkerungsmehrheit, welche seinen Militäreinsatz als  betrachten würde, könne nicht als moralische Forderung bezeichnet werden.
Die Möglichkeit einer zweiten Anhörung lehnt die Vorinstanz ab, da dem Ausschuss keine Mängel bezüglich der Anhörung bewusst seien.
E. Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement hat mit Schreiben vom 27. Mai 2008 auf eine Stellungnahme verzichtet.
F. Auf die dargelegten und weiteren Vorbringen der Parteien wird, soweit sie rechtserheblich sind, in den Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Der Entscheid der Vorinstanz vom 26. Februar 2008 (Versand: 27.  2008) ist eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Bst. c des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das  (VwVG, SR 172.021). Diese Verfügung kann nach Art. 63 des Zivildienstgesetzes vom 6. Oktober 1995 (ZDG, SR 824.0) und im Rahmen der allgemeinen Bestimmungen über die  (Art. 44 ff. VwVG i.V.m. Art. 31 ff. und 37 ff. des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]) mit Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht angefochten werden.
2. Der Beschwerdeführer ist als Adressat durch die angefochtene  besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an
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deren Aufhebung oder Änderung (Art. 48 Abs. 1 Bst. b und c VwVG); er ist daher zur Beschwerdeführung legitimiert. Eingabefrist sowie  an Form und Inhalt der Beschwerdeschrift sind gewahrt (Art. 50 und 52 Abs. 1 VwVG; Art. 66 Bst. b ZDG), und auch die  Sachurteilsvoraussetzungen liegen vor (Art. 44 ff. VwVG).
Auf die Beschwerde ist demnach einzutreten.
3. Militärdienstpflichtige, die glaubhaft darlegen, dass sie den  mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren können, leisten einen  Ersatzdienst (Zivildienst) nach dem Zivildienstgesetz (Art. 1 Abs. 1 ZDG). Der Gewissenskonflikt nach Abs. 1 zeichnet sich dadurch aus, dass sich die betroffene Person auf eine moralische Forderung beruft, durch die ihr Gewissen aus ihrer Sicht mit der  in einen unauflösbaren Konflikt gerät (Art. 1 Abs. 2 ZDG). Diese moralische Forderung steht im Einklang mit dem persönlichen  der betreffenden Person (Art. 1 Abs. 3 ZDG). Eingeleitet wird das Zulassungsverfahren durch das Gesuch des Stellungs- bzw. Militärdienstpflichtigen an die Vollzugsstelle. Darin erläutert er  seinen Gewissenskonflikt (Art. 16a Abs. 1 und 2 Bst. a i.V.m. Art. 1 Abs. 2 und 3 ZDG). Die Zulassungskommission hört den  an (Art. 18a Abs. 1 ZDG) und beurteilt anschliessend die Darlegung des Gewissenskonfliktes in Bezug auf ihre Glaubhaftigkeit gemäss Artikel 18b ZDG, d.h. danach:
"a. ob die gesuchstellende Person Inhalt und Tragweite der geltend gemachten moralischen Forderung erklären kann und aus welchen Gründen diese  Forderung für die gesuchstellende Person verpflichtenden  hat;
b. welche die Ereignisse und Einflüsse sind, durch die der geltend gemachte Gewissenskonflikt entstanden ist und sich entwickelt hat;
c. ob und wie die gesuchstellende Person die moralische Forderung in  Lebensbereichen umsetzt;
d. wie der geltend gemachte Gewissenskonflikt das Befinden und die  der gesuchstellenden Person beeinflusst; sowie
e. ob die Darlegung des Gewissenskonflikts der gesuchstellenden Person frei von bedeutenden Widersprüchen, plausibel und insgesamt in sich schlüssig ist."
Diese Bestimmung nennt keine weiteren Zulassungsvoraussetzungen. Vielmehr umschreibt sie Sachverhalts- und Fragenbereiche, auf  die Zulassungskommission im Zusammenhang mit ihren Abklärun-
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gen das Augenmerk richten soll und welche in die Beurteilung der Glaubhaftigkeit einzubeziehen sind.
Bezüglich der Anerkennung der Motive, welche der innerlich  Forderung zu Grunde liegen, anerkennt das , dass im weitesten Sinne "ethische", "moralische", "" oder "religiöse" Werte in Betracht fallen. Wesentlich ist dabei, dass grundlegende, gewichtige persönliche Überzeugungen vorliegen, die das eigene menschliche Handeln verantwortungsvoll und in  Weise steuern (vgl. dazu Urteil B-1488/2007 vom 12.  2007 E. 2, Urteil B-7564/2006 vom 16. Mai 2007 E. 2 und  B-2117/2006 vom 19. Februar 2007 E. 3).
4. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet grundsätzlich mit voller Überprüfungsbefugnis. Deshalb können nicht nur Rechtsverletzungen oder fehlerhafte Sachverhaltsfeststellungen, sondern auch die  gerügt werden (Art. 49 VwVG). Bei der Überprüfung der Frage, ob die Zulassungskommission zu Recht einen geltend  Gewissenskonflikt im Sinne von Art. 1 ZDG als glaubhaft erachtet hat oder nicht, auferlegt sich das Bundesverwaltungsgericht indessen Zurückhaltung. Der Gesetzgeber hat die Prüfung der  einer besonderen Zulassungskommission anvertraut. Diese ist fachlich unabhängig und im Einzelfall nicht an Weisungen  (Art. 18 Abs. 2 der Verordnung vom 5. Dezember 2003 über die Kommissionen des Zivildienstes [VKZD, SR 824.013]). Die  fällt ihren Entscheid insbesondere auf Grund der Wahrnehmungen und Eindrücke aus der persönlichen und nicht  Anhörung des Gesuchstellers. Dessen Ausführungen an dieser Anhörung werden in einer Gesprächsnotiz festgehalten (Art. 8 Abs. 3 der Verordnung vom 5. Dezember 2003 über das Verfahren der  zum Zivildienst, SR 824.016), nicht jedoch in einem eigentlichen Wortprotokoll, das der Gesuchsteller zu lesen und zu unterzeichnen hätte.
Das Bundesverwaltungsgericht erachtet sich daher als an den  der Vorinstanz gebunden, sofern er sich nicht als offensichtlich unhaltbar erweist, etwa weil erhebliche Sachumstände nicht in  gezogen oder bei der Beweiswürdigung die Glaubhaftigkeit des behaupteten Gewissensentscheids mit aktenwidrigen Argumenten, zu strengen Anforderungen oder unsachlicher Argumentation verneint
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wurde. Soweit der Entscheid der jeweiligen Zulassungskommission  als haltbar erscheint, erfolgt durch das Gericht kein Eingriff in deren Beurteilungsspielraum (vgl. etwa Urteil des  B-3121/2007 vom 11. Dezember 2007 E. 3.2 und Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-1488/2007 vom 12. November 2007 E. 3; ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Grundriss des  Verwaltungsrechts, 5. Aufl., Zürich 2006, Rz. 445 ff.).
5. Der Beschwerdeführer rügt in formeller Hinsicht, dass ihm die  während des Gesprächs zu wenige Rückmeldungen gegeben habe, so dass ihm während der Anhörung nicht bewusst gewesen sei, ob er seinen Gewissenskonflikt genügend verständlich dargelegt habe. Deshalb habe die Zulassungskommission die Ursache seines  nicht vollständig verstanden und seiner Meinung nach eine Fehlentscheidung getroffen.
5.1 Damit rügt der Beschwerdeführer nicht, seine Aussagen seien von der Vorinstanz falsch oder unpräzise wiedergegeben worden. Er  vielmehr die aus seiner Sicht unrichtigen Schlussfolgerungen, die die Zulassungskommission aus seinen Erläuterungen gezogen habe. Somit ist die diesbezügliche Kritik des Beschwerdeführers letztlich  und nicht formeller Natur und wird dementsprechend im  der materiellen Überprüfung der angefochtenen Verfügung  (vgl. dazu unten E. 6).
5.2 Im Übrigen ist aus der Gesprächsnotiz der Anhörung nicht , dass die Vorinstanz den Beschwerdeführer in irgend einer Weise unfair behandelt hätte. Es ist vielmehr die gesetzliche Aufgabe der , den im Gesuch vorgebrachten Gewissensgrund zu prüfen und den Beschwerdeführer dazu zu befragen bzw. ihm die Möglichkeit zu geben, seine diesbezüglichen Gründe mit eigenen Worten darzulegen (vgl. dazu E. 6.1). So zeugt das im Protokoll festgehaltene Vorgehen der Vorinstanz von ihrem Versuch, Schritt für Schritt in Richtung des Hauptziels der Anhörung - nämlich der glaubhaften Darstellung eines Gewissenskonflikts durch den Beschwerdeführer - vorzudringen.  zeigt das durchwegs zielgerichtete Nachfragen der Kommission anlässlich der Anhörung ebenso auf, dass die Vorinstanz sehr wohl bestrebt war, dem Beschwerdeführer eine faire Chance zu geben,  Konflikt und dessen Ausprägungen darzustellen. Von einem  kann im Zusammenhang mit der Anhörung durchaus ein Minimum an Vorbereitung auf das bevorstehende Gespräch erwartet
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werden, ferner, dass er sich Gedanken über seine Haltung, seine  und insbesondere sein Gewissen gemacht hat, bevor er angehört wird (vgl. dazu das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-3121/2007 vom 11. Dezember 2007, E. 4 und 5.5).
Die Vorinstanz hat weder wesentliche Elemente des Sachverhalts  abgeklärt noch Darstellungen des Beschwerdeführers  wiedergegeben. Die von ihm angegebenen Werte hat sie  aufgenommen und hiezu jeweils vertiefend nachgefragt, um die möglicherweise dahinter stehende Werthaltung im Hinblick auf die  genauer zu ergründen. Zu der von ihm mit Bezug auf die nicht erfolgten Rückmeldungen geübten Kritik ist zu bemerken, dass die Zulassungskommission bei der Sinn-Frage (vgl.  [AN] Zeilen [Z.] 25, 32, 5 104, 109, 132, 209, 220, 255 und 259) und auch hinsichtlich der Ausführungen zu den Regeln für das  (vgl. AN Z. 128, 167, 172, 175 und 178) mehrmals  nachgefragt hat. Rückmeldungen, ob die vorgebrachten  für eine Zulassung zum Zivildienst reichen würden, bzw. ob die gesetzlichen Vorgaben erfüllt sind, darf die Zulassungskommision während der Anhörung keine geben. Sie würdigt die vorgebrachten  nämlich immer erst anschliessend an die Anhörung. Aus dem Anhörungsprotokoll geht hervor, dass der Beschwerdeführer seinen geltend gemachten Gewissenskonflikt durchaus verständlich darstellen konnte.
Das Anhörungsverfahren ist daher nicht zu beanstanden.
6. Inhaltlich rügt der Beschwerdeführer im Wesentlichen, dass die Schlussfolgerungen der Vorinstanz bezüglich der moralischen  falsch seien, denn verbindliche Regeln und moralische  seien zwar vorhanden, aber nicht verstanden worden.
6.1 Vorweg ist festzuhalten, dass es dem Grundsatz nach Sache des jeweiligen Gesuchstellers ist, seinen Gewissenskonflikt darzulegen und die seiner Gewissensentscheidung zu Grunde liegenden  offen zu legen (vgl. Art. 1 und 16a ZDG), da es unter anderem um die Erkundung innerer, psychischer Vorgänge geht, über die  zu geben am ehesten der Gesuchsteller selbst in der Lage ist (vgl. dazu auch Art. 13 Abs. 1 Bst. a VwVG). Die Behörde hat  lediglich die Möglichkeit, auf Grund äusserer Umstände ihre
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Schlüsse zu ziehen (vgl. das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-2117/2006 vom 19. Februar 2007 E. 5.1).
Die Zulassungskommission soll daher mittels einer gründlichen,  Auseinandersetzung mit der gesuchstellenden Person versuchen, die Ernsthaftigkeit des Gewissensentscheids zu ergründen (Botschaft vom 22. Juni 1994 zum Zivildienstgesetz, BBI 1994 III 1609, Botschaft I, S. 1669 f.). Die Kommission darf die Aussagen eines  durchaus kritisch hinterfragen. Denn der Zweck der  besteht darin, dem Gesuchsteller die Möglichkeit zu geben,  Gewissenskonflikt aufzuzeigen. Er soll Gelegenheit erhalten,  inneren Beweggründe, welche es ihm verbieten, Militärdienst zu leisten, glaubhaft und nachvollziehbar darzulegen. Die  und Wertvorstellungen des Gesuchstellers stellen eine gewichtige, durch die Zulassungskommission zu erhebende Grundlage für ihren Entscheid dar. Es liegt in der Natur der Anhörung, dass die  versucht, möglichst aussagekräftige, überzeugende und erschöpfende Antworten des Gesuchstellers zu erhalten. Sie stellt allenfalls auch Ergänzungs- und Gegenfragen, besonders wenn ein Gesuchsteller - wie hier - Mühe bekundet, von sich aus die für ihn  Beweggründe zu verdeutlichen. Trotzdem ist es nicht Sache der Kommission, die Gewissensgründe des Gesuchstellers  zu erraten, wenn dieser nicht in der Lage sein sollte, diese  darzulegen.
6.2 In Bezug auf Inhalt, Tragweite und Gründe des verpflichtenden Charakters der moralischen Forderung (Art. 18b Bst. a ZDG) kommt die Vorinstanz zum Schluss, dass es der Forderung des , alle seine Taten müssten Sinn machen, an  fehle, weil er die Regeln von Fall zu Fall selber festlege. Zudem unterlege er diese Forderung mit Kosten-Nutzen-Überlegungen, die er nicht mit einer moralischen Norm in Verbindung bringe. Dies könne für sich allein nicht Grundlage eines Gewissenskonflikts sein.
Anlässlich der Anhörung vom 26. Februar 2008 führte der  aus, dass er es nicht sinnvoll finde, dass man im Militär eine Waffe kriege; er höre nicht, dass damit sinnvolle Dinge passieren  (vgl. AN Z. 20-21). Des Weiteren kritisierte er wiederholt den Sinn bzw. die Kosten und den Nutzen des Militärs (vgl. AN Z. 29-31, 33-38, 45-19, 51-54, 60-63, 68-70, 77-80, 92, 105-108, 179-182 und 282-284).
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6.3 Zwar hat das Bundesverwaltungsgericht in seiner Rechtsprechung nie abschliessend definiert, was inhaltlich unter dem „Gewissen“  einer „moralischen Forderung“ im Sinne des ZDG zu verstehen sei. Indessen sind gewisse negative Definitionen  worden. Eine moralische Forderung, welche als  anerkannt werden könnte, muss primär das eigene Verhalten des Gesuchstellers bestimmen. Bloss feststellende Kritik an der , beispielsweise betreffend Effizienz, Ressourcenverbrauch,  oder Dienstbetrieb - mag sie im Einzelnen noch so fundiert und nachvollziehbar sein - vermag keinen  zu begründen, soweit sich darin kein Leitsatz für das eigene Handeln ausdrückt. Auch ausschliesslich persönliche, an eigenen  orientierte Gründe wie Aus- oder Weiterbildung, Sehnsucht nach der eigenen Familie, persönliche Neigungen, wirtschaftliche oder rein taktisch-politische Erwägungen sowie der an sich verständliche Wunsch, die Unannehmlichkeiten des militärischen Dienstbetriebes oder der Hierarchie zu vermeiden, gelten klarerweise nicht als  und fallen ausser Betracht, um vom Militärdienst befreit zu werden (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-2267/2007 vom 3. September 2007 E. 2 und Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-1488/2007 vom 12. November 2007 E. 5.2.3).
6.4 Es ist im Lichte dieser vom Bundesverwaltungsgericht  Rechtsprechung (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B- 7564/2006 vom 16 Mai 2007 E.2) nicht zu beanstanden, wenn die  in den Ausführungen des Beschwerdeführers keinen  begründeten Gewissenskonflikt erkennen kann. Der  bringt im Gesuch und an der Anhörung in seinen  insbesondere Kritik hinsichtlich Effizienz, , Umweltbelastungen und Dienstbetrieb der Armee vor ( von Munition zum Zeitvertrieb, unsinnige Fahrten und , sich wiederholende Tagesprogramme, etc). Deshalb betrachtet er die im Militär verbrachte Zeit als sinnlos. Seinen Gewissenskonflikt begründet er im Wesentlichen damit, dass ihm sein Gewissen verbiete, Sinnloses zu tun. Als Richter über seine eigenen Regeln (vgl. AN Z. 211–214) bestimmt der Beschwerdeführer von Fall zu Fall selber, was Sinn macht und was nicht. Die Vorinstanz hat deshalb das Vorliegen einer allgemein verbindlichen moralischen Norm zu Recht verneint.
In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, dass der Zivildienst  der Ansicht des Beschwerdeführers nicht eine „sinnvollere“ Va-
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riante, sondern die Ausnahme zum Militärdienst ist, die nur jenen  gewährt wird, die in einen ernsten Gewissenskonflikt geraten würden, wenn sie Letzteren leisten müssten. Gründliche Überlegungen zur ethisch-moralischen Überzeugung, weshalb das Leisten von  mit dem eigenen Gewissen nicht vereinbar ist, sowie die  von Widersprüchen sind Voraussetzungen dafür, dass ein geltend gemachter Gewissensentscheid als gereift und ernsthaft anerkannt werden kann. Solche vertiefte gedankliche Überlegungen zu einzelnen Werten und deren Verhältnis zueinander fehlen in der Darlegung des Beschwerdeführers.
6.5 Auch bezüglich der weiteren Beurteilungskriterien nach Art. 18b Bst. b-d vermag der Beschwerdeführer seinen Gewissenskonflikt nicht glaubhaft zu machen.
Hinsichtlich der Umsetzung der geltend gemachten moralischen  in anderen Lebensbereichen (Bst. c) weist der  lediglich auf seinen angeblich fairen Umgang mit seiner Kundschaft hin (vgl. AN Z. 260-262). Einen Einfluss des geltend gemachten  auf das Befinden und die Lebensführung (Bst. d) hat er grundsätzlich verneint (vgl. AN Z. 274-280). Die Entstehung und Entwicklung des Gewissenskonflikts (Bst. b) begründet er im  mit dem Fehlen eines messbaren Nutzens des Militärdienstes. Weitere Ereignisse und Einflüsse zur Darlegung des  bringt er nicht vor. Insgesamt gelingt es dem Beschwerdeführer nicht, seinen geltend gemachten Gewissenskonflikt glaubhaft . Die Ausführungen, die die Vorinstanz hierzu gemacht hat, sind daher nicht zu beanstanden.
7. Für das Bundesverwaltungsgericht ist deshalb nachvollziehbar, dass die Vorinstanz in den Darstellungen des Beschwerdeführers keinen glaubhaft gemachten Gewissenskonflikt erkennen konnte. Der  legte weder nachvollziehbar dar, was Inhalt und  des behaupteten Gewissenskonflikts ausmacht, noch nannte er anerkennungswürdige Ereignisse und Einflüsse, durch die der  Gewissenskonflikt entstanden ist. Dass die Vorinstanz die  des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 18b Bst. e ZDG als widerspruchsfrei und in sich schlüssig qualifizierte, vermag an dieser Schlussfolgerung nichts zu ändern.
Die Beschwerde ist daher als unbegründet abzuweisen.
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8. Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht ist kostenlos, sofern es sich nicht um eine mutwillige Beschwerdeführung handelt, was  nicht der Fall ist. Parteientschädigungen werden keine  (Art. 65 Abs. 1 ZDG).
Der Entscheid ergeht daher kostenfrei und entschädigungslos.