Decision ID: 1a43bd39-46b4-4f89-b21b-64acd7b5275f
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Der 1978 geborene
X._
arbeitete
nach Phasen von Arbeitslosigkeit
seit dem 2. Mai 2011 als
Fassadenisoleur
Vorarbeiter
erneut
bei der
Z._
GmbH, als er am 30. Januar 2012 auf einem Gerüst ausrutschte und mit dem Rücken gegen das Metallgeländer des Gerüstes schlug. In der Folge war er arbeitsunfähig. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) erbrachte Taggeldleistungen und kam für die Heil
behandlungs
kosten auf (
Schadenmel
dung
vo
m 9. Februar 2012, Urk. 7/24/79, und
Schreiben der Suva vom 20. April 2012,
Urk.
7/6). Nachdem die S
uva
X._
mit Schreiben
vom 15. Okto
ber 2012
mitgeteilt hatte, dass sie ihre Leistungen per sofort einstelle
(
Urk.
7/8), meldete sich
dieser
am 25. Oktober 2012 (Eingangsdatum) bei der
Sozialver
siche
rungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, zur Früherfassung (
Urk.
7/11). Am 2. November 2012 stürzte
X._
und zog sich an der rechten Hand eine distale, dislozierte Metakarpale V-Fraktur und eine
undislo
zierte
proximale Metakarpale IV-Fraktur zu (Operationsbericht von Dr. med.
A._
, Leitende Ärztin, und Dr. med.
B._
, Assistenzarzt, von der Chirurgi
schen Klinik des Stadtspitals
C._
, vom 6. November 2012, Urk. 7/
54/1-2). Darauf
hin meldete er sich am
28. November 2012 (Eingangsda
tum) bei der IV
Stelle
zum Leistungsbezug
an (
Urk.
7/18). Die IV-Stelle nahm
in der Folge
medizinische und erwerbliche Abklärungen vor.
Mit Vorbescheid vom 14. Mai 2013 (Urk. 7/42) stellte die IV-Stelle die Abweisung des
Rentenbe
gehrens
in Aussicht, wogegen
X._
am 13. Juni 2013 (Urk. 7/45) bzw. am 22. Juli 2013 (Urk. 7/48) Einwand erhob.
Am 2. September 2013 erlitt der Ver
sicherte eine Rückenkontusion links (vgl. Bericht von Dr. med. A.
D._
, Oberarzt der Klinik für Rheumatologie
des E._
, vom 10. Dezember 2013, Urk.
7/56/4-5
).
Noch bevor die IV-Stelle hierüber in Kennt
nis gesetzt worden war, verneinte sie
mit Verfügung vom 19. November 2013 einen Rentenanspruch (Urk.
7/53
).
Dagegen
liess
X._
am 31. De
zember 2013 Beschwerde
erheben und die Ausrichtung einer halben Invaliden
rente beantragen (Urk. 7/55/3-5). Die IV
Stelle
liess
mit
Beschwerde
antwort
vom 7. Februar 2014 beantragen, die Sache sei zur Vornahme weiterer Abklärungen an sie zurückzuweisen, da es seit dem Unfall vom 2. September 2013 zu einer vorübergehenden Verschlechterung des Gesundheitszustandes gekommen sei (Urk. 7/58). Nachdem X._
mit Stellungnahme vom 7. April 2014 am Antrag auf Ausrichtung einer halben Invalidenrente festge
halten hatte (Urk. 7/64/2-3), hob das hiesige Gericht mit Urteil vom 12. November 2014 die angefochtene Verfügung vom 19. November 2013 auf und wies die Sache an die IV-Stelle zurück, damit diese, nach erfolgten rheu
matologischen, handchirurgischen und psychiatrischen Abklärungen über den Rentenanspruch von X._
neu verfüge (Urk. 7/69).
In der Folge
liess
X._
der IV-Stelle einen Bericht von Dr. med. F._, Spezialarzt FMH für Chirurgie, vom 9. Februar 2015 zukommen (Urk. 7/77) und die IV-Stelle gab bei der MEDAS G._ (MEDAS) ein Gutachten in Auftrag (Mitteilung vom 9. Oktober 2015, Urk. 7/81), welches am 6. Januar 2015 (richtig: 2016) erstattet wurde (Urk. 7/86). Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Vorbescheid vom 12. Februar 2016, Urk. 7/91, und Einwand vom 15. März 2016, Urk. 7/94) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 31. Mai 2016 einen Rentenanspruch von X._
(Urk. 2).
2.
Dagegen
liess
X._
am 27. Juni 2016 Beschwerde erheben und beantra
gen, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und ihm eine halbe Invalidenrente zuzusprechen, eventualiter sei die Sache unter Feststellung seines Anspruchs auf eine halbe Invalidenrente zu weiteren Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin bean
tragte mit Beschwerdeantwort vom 31. August 2016 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer am 2. September 2016 mitge
teilt wurde (Urk. 8).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Gerichtzieht in Erwägung:
1.
Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine (halbe) Rente der Invalidenversicherung hat.
2.
2.1
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (
IVG
)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6
des Bundesgesetzes über den Allgemei
nen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
tels
rente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
Der Rentenanspruch entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs (Art. 29 Abs. 1 IVG).
2.2
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor
liegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant
wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche
rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann
Fredenhagen
, Das ärztliche Gut
achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).
3.
3.1
Es liegen im Wesentlichen folgende Berichte vor, welche im Zeitpunkt des Urteils des hiesigen Gerichts vom 12. November 2014 (Urk. 7/69) noch nicht erstellt bzw. noch nicht aktenkundig waren:
3.2
Dr. med. H._, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte mit Bericht vom 27. September 2014 (Urk. 7/92/5-6) als Diagnose:
mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11)
Der Beschwerdeführer sei seit dem 1. Februar 2014 aus psychiatrischer Sicht sowohl in der angestammten wie auch in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig.
3.3
Mit Bericht an die Suva vom 12. Dezember 2014 (Urk. 3/4) erklärte Dr. med. I._, Fachärztin FMH für Physikalische Medizin, nach wie vor bestünden beim Beschwerdeführer bewegungs- und belastungsabhängige Schmerzen der rechten Hand. Radiologisch habe sich eine doch gute
Fraktur
heilung
, allerdings in leichter Fehlstellung
Digitus
V rechts, gezeigt. Der Beschwer
deführer könne seine manuell recht belastende Arbeit als
Fassaden
monteur
nicht mehr als zu 50 % ausüben, seine Arbeitsfähigkeit sei aber auch durch die Rückenbeschwerden beeinträchtigt. Wegen zunehmender depressiver Entwicklung stehe der Beschwerdeführer zurzeit bei Dr. H._ in psychiatri
scher Behandlung und nehme regelmässig Antidepressiva sowie
Lyrica
ein.
3.4
Dr. F._ erklärte mit Bericht an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers vom 9. Februar 2015 (Urk. 7/77), es bestünden grundsätzlich zwei Problem
kreise, nämlich deutliche Restbeschwerden an der rechten Hand bei Status nach Trauma mit komplexer Handverletzung und ein
lumbovertebrales
Schmerzsyn
drom
bei Status nach multiplen Traumen mit Lendenwirbelsäulen-Kontusion bei im MRI dargestellter Diskushernie L5/S1. Aufgrund der belastungsabhängigen Beschwerden sowie der funktionellen Einschränkung infolge der
Handver
letzung
resultiere in der angestammten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von min
destens 50 %. Um die Leistungsfähigkeit genau prüfen zu können wäre es sinnvoll, einen funktionellen Leistungstest durchzuführen, nur so könne die Arbeits- bzw. Leistungsfähigkeit auch in einer angepassten Tätigkeit optimal überprüft werden.
3.5
Dr. med. J._, Facharzt FMH für Neurologie, nannte mit Bericht an Dr. I._ vom 20. Februar 2015 (Urk. 3/13) als Diagnose:
posttraumatische,
senso
-motorische
Ulnarisparese
rechts mit Schädigung im
Sulcusbereich
bei Status nach Sturz auf die rechte Hand am 2. No
vember 2012
Angaben zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers machte Dr. J._ nicht.
3.6
Die Gutachter der MEDAS nannten in ihrem Gutachten vom 6. Januar 2015 (richtig: 2016; Urk. 7/86) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfä
higkeit (Urk. 7/86/25):
Malunion
Metakarpale V-Köpfchen-Fraktur rechts (ICD-10 S62.34)
Malunion
nach intraartikulärer Basisfraktur Metakarpale IV rechts (ICD
10 S62.31)
chronisches lumbales Schmerzsyndrom mit muskulärer
Dysbalance
und Muskelschwäche (ICD-10 M54.5)
Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit führten sie an:
Dysthymie
(ICD-10 F34.1)
dysfunktionale Krankheitsverarbeitung (ICD-10 F54.4)
Nikotinabusus (ICD-10 F17.2)
Für die bisherige Tätigkeit als Fassadenarbeiter bestehe eine 50%ige Arbeitsun
fä
higkeit. Aus rheumatologischer Sicht könnte die Arbeitsfähigkeit in der ange
stammten Tätigkeit möglicherweise durch eine stationäre Rehabilitation und eine Anpassung der Medikation gesteigert werden. Die Einschränkung der Funktions
fähigkeit müsste nach Abschluss der stationären Rehabilitation noch
mals durch eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit überprüft wer
den. Allerdings sei zu vermerken, dass durch eine Verbesserung der Leistungs
fähigkeit bezüglich der Rückenbeschwerden doch weiterhin die 50%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit wegen der Handbeschwerden weiterbestehen würde. Die Arbeitsfähigkeit im zeitlichen Verlauf könne vor allem anhand der Akten beurteilt werden. Die Einschätzung einer 50%igen Arbeitsfähigkeit wegen der Rückenbeschwerden gelte seit März 2012. Wegen der Handfraktur habe vom 5. November 2012 bis am 31. März 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Seit dem 1. April 2013 bestehe wieder eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. In einer angepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsfähig. Die angepasste Tätigkeit müsse schwere Belastungen der rechten Hand vermeiden, das Heben und Tragen von Gewichten über 17 Kilogramm sollte nur gelegentlich (maximal zwei Stunden pro Tag mit Pausen) nötig sein, ebenso sollten Tätigkeiten in vorgeneigter Stellung und Bücken nur gelegentlich pro Tag vorkommen (Urk. 7/86/28).
3.7
Dr. H._ berichtete dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers am 27. Juni 2016 (Urk. 3/2). Als Diagnosen nannte er:
mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11)
anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)
Verdacht auf depressive Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.8)
Der Beschwerdeführer sei aus psychiatrischer Sicht weiterhin zu 50 % arbeitsfä
hig.
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 31. Mai 2016 (Urk. 2) davon aus, dass der Beschwerdeführer seine angestammte Tätig
keit als
Fassadenisoleur
nur noch zu 50 % ausüben könne, er in einer
behinde
rungsangepassten
Tätigkeit aber zu 100 % arbeitsfähig sei. Sie stützte sich dabei im Wesentlichen auf das MEDAS-Gutachten vom 6. Januar 2016 (E. 3.6; vgl. auch Feststellungsblatt, Urk. 7/90/2-3 und 7/100/2).
4.2
Das MEDAS-Gutachten erfüllt die rechtsprechungsgemässen Voraussetzungen, welche an beweistaugliche medizinische Gutachten gestellt werden (vgl. E. 2.2). Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers (Urk. 1 Ziff. 2.3) erweist es sich als schlüssig, dass die Gutachter ihn trotz der geltend gemachten vermin
derten Belastbarkeit der Lendenwirbelsäule in einer seinen Einschränkungen angepassten Tätigkeit als zu 100 % arbeitsfähig qualifizierten. Indem die Gut
achter lediglich Tätigkeiten mit nur gelegentlichem Heben und Tragen von Gewichten über 17 Kilogramm und nur gelegentlichen Tätigkeiten in vorge
neigter Stellung und im Bücken als zu 100 % zumutbar erachteten (vgl. E. 3.6), trugen sie den somatischen Einschränkungen angemessen Rechnung und berück
sichtigten zudem den erhöhten Pausenbedarf für schwere und in vorge
neigter Haltung zu verrichtende Tätigkeiten und für Bücken (vgl. insbesondere Urk. 7/86/28). Während der Pausen betreffend diese Tätigkeiten kann der Beschwerdeführer andere, weniger belastende Tätigkeiten ausüben. Betreffend die vom Beschwerdeführer beanstandete Evaluation der gesamtmedizinischen Arbeitsfähigkeit gestützt auf die rheumatologisch, handchirurgisch und psy
chiatrisch attestierte Arbeitsunfähigkeit gilt es zu beachten, dass entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 Ziff. 2.9) die MEDAS-Gutachter aus psychiatrischer Sicht weder für die angestammte noch für eine
behinde
rungsangepasste
Tätigkeit eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit erhoben (vgl. Urk. 7/86/44). Das Zusammenwirken der handchirurgischen und der rheu
matologischen Einschränkungen erklärten die Gutachter schlüssig, legten sie doch dar, dass die funktionellen Einschränkungen durch die Handverletzung und das Rückenleiden die gleichen Tätigkeiten bei der angestammten Arbeit beträfen (Urk. 7/86/26). Für eine behinderungsangepasste Tätigkeit stellten die Gutachter ab dem theoretisch frühestmöglichen Rentenbeginn im Mai 2013 (Anmeldung zum Leistungsbezug im November 2012, Urk. 7/18, Art. 29 Abs. 1 IVG) weder aus handchirurgischer noch aus rheumatologischer Sicht eine Ein
schränkung der Arbeitsfähigkeit fest (vgl. Urk. 7/86/28 und Urk. 7/86/55).
4.3
Der Psychiater Dr. H._ attestierte dem Beschwerdeführer in seinen Berich
ten vom 27. September 2014 (E. 3.2) und vom 27. Juni 2016 (E. 3.7) im Gegen
satz zu den MEDAS-Gutachtern für sämtliche Tätigkeiten nur eine 50 % Arbeitsfähigkeit. Während er im Bericht vom 27. September 2014 als Diagnose eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) nannte (E. 3.2), führte er im Bericht vom 27. Juni 2016 zusätzlich eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) und einen Verdacht auf eine depressive Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.8) an (E. 3.7). Die von Dr. H._ in beiden Berichten gestellte Diagnose
mittelgradige depressive Episode mit somatischen Syndrom (ICD-10 F32.11)
konnte von den MEDAS-Gutachtern nicht bestätigt werden (vgl. E. 3.6). Betreffend diese Diagnose
gilt es ohnehin zu beachten, dass leichte bis höchstens mittelschwere Störungen aus dem depressiven Formenkreis grundsätzlich als therapeutisch
angehbar
gelten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_266/2012 vom 29. August 2012 E. 4.3.2) und – wie das Bundesgericht wiederholt erkannt hat –
invalidenversicherungsrecht
lich
zu keiner Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen (Urteil des Bundesge
richtes 9C_836/2014 vom 23. März 2015 E. 3.1 mit Hinweisen).
Gemäss
ständiger Rechtsprechung bildet der angefochtene Entscheid die Grenze der gerichtlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 129 V 167 E. mit Hinweisen).
Der Bericht vom 27. Juni 2016 (E. 3.7) wurde
jedoch erst nach Erlass der angefoch
tenen Verfügung vom 31. Mai 2016 (Urk. 2) verfasst und bringt für die Zeit vor Verfügungserlass keine relevanten neuen Tatsachen hervor. So führte Dr. K._ insbesondere auch für die Zeit zwischen Begutachtung und Erlass der angefochtenen Verfügung keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes an, hielt er doch eine unveränderte Arbeitsfähigkeit von 50 % fest.
Dr. H._ begründete die erstmals im Bericht vom 27. Juni 2016 gestellte
Diagnose
einer
anhaltende
n
somatoforme
n
Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)
ohne
hin
nicht konkret, insbesondere grenzt
e
er die Diagnose nicht gegenüber
einem
psychogenen Schmerz im Verlauf einer depressiven Störung ab (
Dilling
,
Mombour
, Schmidt [Hrsg.],
Internationale
Klassifikation psychischer Störungen, 10. Auflage,
S. 233). Die Diagnose ist daher nicht
schlüssig
nachvollziehbar. S
e
l
b
st wenn die Diagnose als erfüllt erachtet würde, hätte diese jedoch keine invalidenversicherungsrechtlich relevant
e Arbeitsunfähigkeit zur Folge, g
eht aus dem
MEDAS-Gutachten doch
ohne Weiteres hervor, dass der Beschwerdeführer weiterhin über genügend Ressourcen verfügt, um einer 100%igen
Arbeits
tätig
keit
nachzugehen (vgl.
Urk. 7/86/43; BGE 141 V 281 E.
4).
Dr. H._ setzte sich denn auch m
it der Tatsache, dass der Beschwerdeführer weiterhin in der Lage ist, den ganzen Tag auf Baustelle anwesend zu sein (vgl.
Urk.
7/86/16 und
Urk.
7/86/43), in keiner Weise auseinander.
Nach dem Gesagten und in Anbetracht dessen, dass es sich bei der von Dr. H._ im Bericht vom 27. Juni 2016 ebenfalls angeführten Diagnose einer depressiven Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.8) um eine reine
Ver
dachts
diagnose
handelt (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_855/2009 vom 3. März 2010 E. 2.4 und 8C_953/2010 vom 29. April 2011 E. 5.3), stellen die Berichte von Dr. H._
die Einschätzung der
MEDAS-Gutachter
nicht
in Frage
.
4.4
Die Einschätzung von Dr. I._ in ihrem Bericht vom 12. Dezember 2014 (E. 3.3), wonach der Beschwerdeführer aufgrund seiner Handbeschwerden die angestammte Tätigkeit nur noch zu 50 % ausüben könne und er auch durch Rückenbeschwerden beeinträchtigt sei, steht in Übereinstimmung mit der Ein
schätzung der Gutachter, attestierten diese ihm doch für die angestammte Tätigkeit aufgrund der Hand- und Rückenbeschwerden ebenfalls nur noch eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Analoges gilt für den Bericht von Dr. F._ vom 9. Februar 2015 (E. 3.4), mit welchem er dem Beschwerdeführer ebenfalls in Übereinstimmung mit den Gutachtern für die angestammte Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte. Dr. J._ machte in seinem Bericht vom 20. Februar 2015 (E. 3.5) keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Da aus seinem Bericht auch keine Angaben hervorgehen, die auf eine höhere als die von den Gutachtern attestierte Arbeitsunfähigkeit schliessen liessen, stellt auch dieser Bericht die Einschätzung der MEDAS-Gut
achter nicht in Frage.
4.5
Nachdem die übrigen sich bereits im Zeitpunkt des Urteils des hiesigen Gerichts vom 12. November 2014 (Urk. 7/69) im Recht befundenen Berichte (vgl. bei
spielsweise die Berichte von Dr. A._ vom 20. Februar 2013 [Urk. 3/1 = Urk. 7/34], von Dr. I._ vom 22. März 2014 [Urk. 3/3; E. 3.7 des Urteils vom 12. November 2014], von Dr. med. L._, Spezialarzt FMH für orthopädische Chirurgie, vom 20. Juli 2013 [Urk. 3/5; E. 3.4 des Urteils vom 12. November 2014], von PD Dr. med. M._, Facharzt FMH für Orthopädie und Handchirurgie, vom 27. August 2013 [Urk. 3/9 = Urk. 7/55/27], vom 18. September 2013 [Urk. 3/10 = Urk. 7/55/28] und vom 4. März 2014 [Urk. 3/7 = Urk. 7/64/5] und von Dr. H._ vom 26. März 2014 [Urk. 3/12; E. 3.8 des Urteils vom 12. November 2014]), wie im damaligen Urteil festgehal
ten (E. 4), keine hinreichende Grundlage für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers bildeten, ist nicht zu beanstanden, dass die
Beschwerde
gegnerin
gestützt auf das MEDAS-Gutachten von einer 50%igen Arbeitsfähig
keit des Beschwerdeführers in der angestammten und von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit ausgegangen ist.
5.
5.1
Zur Ermittlung der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlich bedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ist
ein Einkommensvergleich
vorzunehmen. Für den
Einkommensvergleich
sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe
tischen) Beginns des Rentenanspruchs
massgebend
, wobei Validen- und
Invali
deneinkommen
auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige
renten
wirksame
Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berü
cksichtigen sind.
Der Beschwerdeführer ist seit dem Unfall vom 3
0.
Januar 2012 in der Arbeitsfä
higkeit eingeschränkt. Nachdem er sich im November 2012 zum Leistungsbezug bei der Beschwerdegegnerin anmeldete (
Urk.
7/18), ist der hypothetische
Ren
tenbeginn
– wie dargelegt
(E. 4.2)
- im Mai 2013.
5.2
Die Beschwerdegegnerin
setzte in der angefochtenen Verfügung vom 31. Mai 2016 (Urk. 2)
das
Valideneinkommen
des Beschwerdeführers auf Fr. 110‘000.-- fest. Sie errechnete diesen Wert gestützt auf die
Angabe
n
der Arbeitgeberin des Beschwerdeführers, der
Z._
GmbH
. Diese gab an, der Beschwerdeführer hätte im Jahr 2013 ohne Gesundheitsschaden Fr. 104‘000.-- verdient (Urk. 7/28/3). Zu diesem Lohn rechnete die Beschwerdegegnerin die vom Beschwerdeführer bezo
genen Spesen von Fr. 500.-- pro Monat hinzu
(vgl.
Urk.
7/99/1).
Wie die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort zutreffend ausführte (vgl. Urk. 6), haben Spesenentschädigungen für Unkosten
gemäss
Art. 9 Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(AHVV) bei der Bestimmung des
Valideneinkommens
unberücksichtigt zu bleiben (Urteile des Bundesgerichts 9C_584/2015 vom 15. April 2016 E. 6.1 und I 923/05 vom 30. Mai 2006 E. 2.1). Wie aus den Lohnabrechnungen des Beschwerdeführers (Urk. 7/24/68-71) sowie dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug vom 23. Mai 2016, Urk. 7/98; Eintrag 2011) bzw. der Arbeitgeberbescheinigung der Z._ GmbH (Urk. 7/28/3) hervorgeht, wurden auf den ausgerichteten Spesen keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlt. Dies lässt darauf
schliessen
, dass die Spesen für Unkosten im Sinne von Art. 9 Abs. 1 AHVV ausgerichtet wurden. Dies muss jedoch nicht
abschliessend
beurteilt werden, gab die Z._ GmbH für das Jahr 2013 als hypothetischen Lohn im Gesundheitsfall doch Fr. 104’000.-- an, ohne dass sie zusätzliche Spesen erwähnte (vgl. Urk. 7/28/3). Der von der Z._ GmbH im Schreiben vom 14. März 2016 (Urk. 3/14) ange
führte Lohn von Fr. 8‘000.-- pro Monat zuzüglich 13. Monatslohn und Spesen von Fr. 500.-- pro Monat bezieht sich auf das Jahr 2016. Es ist somit für das Jahr 2013 kein höherer Lohn als Fr. 104‘000.-- überwiegend wahrscheinlich. Ob, wie die Beschwerdegegnerin vorbrachte (Urk. 6), angesichts der zahlreichen von Arbeitslosigkeit geprägten Phasen zur Festlegung des
Valideneinkommens
nicht vielmehr auf Tabellenwerte abzustellen wäre, kann
schliesslich
offen blei
ben,
hat der Beschwerdeführer
doch
– wie nachfolgend zu zeigen ist -
so oder anders keinen Anspruch auf eine Invalidenrente.
5.3
5.3.1
Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung
zumutbarerweise
noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b/
aa
mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts I 850/05 vom 21. August 2006 E. 4.2).
Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des
Gesundheits
schadens
keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätig
keit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen
Lohn
strukturerhebungen
(LSE) herangezogen werden (BGE
126 V 75 E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1).
5.3.2
Wie sich aus den vom Beschwerdeführer eingereichten Steuererklärungen ergibt (vgl. Urk. 7/93), erzielte er im Jahr 2013 ein Einkommen von Fr. 77‘982.-- (Urk. 7/93/27). Ein Einkommen von Fr. 77‘982.-- ist grundsätzlich
rentenaus
schliessend
([Fr. 104‘000.-- - Fr. 77‘982.--] : Fr. 104‘000.-- = 25 %). Es kann offen bleiben, in welchem Umfang dieses Einkommen tatsächlich wie von der Z._ GmbH behauptet Soziallohn war (
vgl. Urk. 7/28/2), da der Beschwerde
führer auch an einer anderen zumutbaren Arbeitsstelle ein
rentenausschliessen
des
Einkommen hätte erzielen können.
Ebenfalls offen bleiben kann, ob - wie von der Beschwerdegegnerin geltend gemacht - innerhalb der Tabelle TA1
(monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, privater Sektor)
der LSE 2012
auf das Kompetenzniveau 2 (
p
raktische Tätigkeiten wie Ver
kauf/Pflege/Datenverarbeitung und Administration/Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten/Sicherheitsdienst/Fahrdienst)
oder
auf das
Kompe
tenzniveau
1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art)
abzu
stellen ist, kann der Beschwerdeführer doch auch bei einer Berechnung des Invalideneinkommens gestützt auf das Kompetenzniveau 1 ein
rentenaus
schliessendes
Einkommen erzielen
. Der monatliche Bruttolohn (Zentralwert) für Männer
, die einfache
Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Natur
ausü
ben,
betrug im Jahr 2012 Fr. 5‘210.
--
. In Anpassung an die
Nominallohnent
wicklung
(
vgl. Nominallo
h
nindex Männer, 2011-2015, des Bundesamtes für Statistik, Tabelle T1.1.10, Total
) und in Anbetracht der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2013 für alle Sektoren von 41,7 Stunden (vgl.
Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen [NOGA 2008], in Stun
den pro Woche, Total
) ergibt dies für das Jahr 2013 ein Jahreseinkommen von Fr. 65‘
689.80
(Fr. 5‘210.-- x 12 : 40 x 41,7 : 10
1,7
x 10
2,5
).
5.3.3
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest
)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallende
r
Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der
Vergleichsein
kommen
mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
Der Beschwerdeführer kann Tätigkeiten ohne schwere Belastungen der rechten Hand, mit nur gelegentlichem Heben und Tragen von Gewichten über 17 Kilo
gramm und nur gelegentlichen Arbeiten in vorgeneigter Stellung und Bücken noch vollzeitlich und ohne Einschränkung der Leistungsfähigkeit ausüben (vgl. E 3.6
und E. 4
). Es steht
ihm
daher weiterhin ein breites Spektrum an zumutba
ren Verweisungstätigkeiten offen. Insbesondere auch unter Berücksichtigung seines relativ
jungen
Alters besteh
t
daher kein Anlass für einen
behinderungs
bedingten
Abzug vom Tabellenlohn (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_454/2011 vom 3
0.
September 2011 E. 4.3.2; vgl. auch Urteil des Bundesge
richts 8C_25/2011 vom 1
7.
März 2011, E. 3.3.3).
5.4
Bei einem
Valideneinkommen
von Fr. 104‘000.-- und einem
Valideneinkommen
von
Fr. 65‘
689.80 resultiert eine
Erwerbseinbusse
von
Fr.
38‘310.20 und ein Invaliditätsgrad von gerundet 37 % (Fr. 38‘310.20 : Fr. 104‘000.--). Es erweist sich somit als rechtens, dass die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers verneint hat. Anzufügen bleibt, dass der Beschwerdeführer
auch im Jahr 2016 selbst bei der Annahme eines Einkommens von Fr. 110‘000.--
(vgl. hierzu aber E. 5.2) keinen Rentenanspruch hätte ([Fr. 110‘000.-- -
Fr. 65‘
689.80 : 102,5 x 103,5 {
Nominallo
h
nindex Männer, 2011-2015, des Bun
desamtes für Statistik, Tabelle T1.1.10, Total
}
x 1,005 {
Nominallohnent
wick
lung:http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/04/blank/key/loh
n
entwicklung
/quartal.html
}] : Fr. 110‘000.-- = 0,394
; zur
Rundung
vgl. BGE 130 V 121).
6.
Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen.
7.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts
kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest
zulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.