Decision ID: aab102a8-49c9-4884-8652-0da7bbc793af
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._, geboren 1981 und zuletzt tätig als Mitarbeiterin Zentralsterili
sation im Y._, meldete sich am 10. Februar 2014 (Eingangs
datum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf einen Lupus erythematodes zum Leistungsbezug an (Urk. 8/6). Die IV-Stelle tätigte berufliche und medizinische Abklärungen und holte insbeson
dere das polydisziplinäre Gutachten des Z._ vom 22. Oktober 2015 ein (Urk. 8/57). Nach durchgeführtem
Vorbe
scheidverfahren
(Vorbescheid vom 4. Januar 2016, Urk. 8/61; Einwand vom 4. Februar 2016, Urk. 8/70; ergänzende
Einwandbegründungen
vom 17. Februar und vom 17. Juni 2016, Urk. 8/75 und Urk. 8/84) wies die IV-Stelle das Leis
tungsbegehren mit Verfügung vom 2. September 2016 ab (Urk. 2).
2.
Hiergegen erhob die Versicherte am 3. Oktober 2016 Beschwerde und bean
tragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, es sei der Invaliditätsgrad neu festzusetzen und es sei ihr zumindest eine
Viertelsrente
zuzusprechen. Eventualiter seien die Akten zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Bestellung von Rechtsanwalt Bruno Habegger als unentgeltlichen Rechtsbeistand (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 4. Novem
ber 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-93), was der Beschwer
deführerin am 11. November 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Gericht zieht in Erwägung:
1.
Die Beschwerdegegnerin hielt dafür, dass gestützt auf das Gutachten des Z._ von einer uneingeschränkten Arbeits- und Leistungsfähigkeit in der ange
stammten Tätigkeit auszugehen sei. Die
Pensumsreduktion
per Oktober 2012 könne nicht mit dem Gesundheitsschaden begründet werden und sei überwie
gend wahrscheinlich aus persönlichen oder familiären Gründen erfolgt. Auch aus den im
Vorbescheidverfahren
eingereichten Arztberichten gingen keine neuen objektivierbaren Befunde hervor, eine Veränderung des Gesundheitszu
standes nach dem Z._-Gutachten sei damit nicht ausgewiesen (Urk. 2 und Urk. 7).
Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen vor, dass ihr rechtliches Gehör verletzt worden sei, da die innert Frist nachgereichte ergän
zende Begründung des Einwandes vom 17. Juni 2016 nicht in der Begründung der Verfügung berücksichtigt werde. Das Gutachten des Z._ sei nicht beweis
kräftig und es könne nicht darauf abgestellt werden, so dass weitere Abklärun
gen als notwendig erachtet würden (Urk. 1).
2.
2.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen
oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
2.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
2.3
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest
zustel
len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur
teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor
liegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess
nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant
wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche
rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann
Fredenhagen
, Das ärztliche Gut
achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).
3.
Vorab ist zu prüfen, ob die Rüge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durchdringt, da
diesfalls
die angefochtene Verfügung ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde aufzuheben wäre.
Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Beschwerdegegnerin habe sich in der angefochtenen Verfügung nicht mit
dem Schreiben vom 17. Juni 2016 aus
einandergesetzt
. Dadurch sei die Beschwerdegegnerin der ihr obliegenden Begründungspflicht nicht nachgekommen und habe dadurch den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt
(Urk. 1
).
Die Begründungspflicht als Ausfluss des Anspruchs auf rechtliches Gehör bedeu
tet nicht, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen muss. Es genügt, wenn die Begründung kurz die Überlegungen nennt, auf die sich der Entscheid stützt und dieser sachgerecht angefochten werden kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_511/2007 vom 22. November 2007 E. 4.2.2 mit weiteren Hinweisen). Nach der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 133 I 201 E.2.2 mit weiteren Hinweisen). Inwiefern die Beschwerde
führerin die angefochtene Verfügung nicht sachgerecht anfechten konnte, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht näher dargetan. Eine Verletzung der Begründungspflicht und damit des Anspruchs auf rechtliches Gehör liegt daher nicht vor.
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin stellte in der angefochtenen Verfügung vom
2. September 2016
(
Urk.
2) im Wesentlichen auf das
Gutachten des Z._ vom 22. Oktober 2015 (Urk. 8/57)
ab. Darin werden die bis zur Begutachtung der Beschwerdeführerin aktenkundigen medizinischen Berichte zusammengefasst (Urk.
8/4 ff
.), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen aber darauf Bezug genommen.
4.2
Die begutachtenden Ärzte des Z._ hielten keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit diagnosti
zierten sie folgendes (Urk. 8/57/24 f.):
-
Leichte
depressive Episode (anhaltend; ICD-10 F42
.0)
-
differentialdiagnostisch
organische depressive Störung (ICD-10 F06.32)
-
Erschöpfungsgefühl o
hne neurologisches Korrelat (IC
D-10 R53)
-
Chronischer
diskoider
Lupus erythematodes mit Übergang in einen syste
mische
n Lupus erythematodes (ICD-10 L
93, M32.8)
-
chronische
Siccasymptomatik
(Augen und Mund) gemäss Aktenlage erhöhte ANA,
ds
-DNA und SS-A bei normalen Rheumafaktoren und normaler ACPA
-
chronische Arth
ralgien im Bereiche Hände und Fü
sse
-
sonographisch am 29.8.2015 keine Hinweise für objektivierbare
Synovi
tiden
oder
Tenosynovitiden
an Händen und Füssen
-
chronische Ermüdbarkeit und Leistungsintoleranz
-
Basistherapie mit
Plaquenil
Tabletten 200 mg täglich
-
Unspezifisches zervikal und lumbal betontes panvertebrales Schmerz
syn
drom (ICD-10 M53.8)
-
leichte Wirbelsäulenfehlhaltung, muskuläre Dysbalance mit Ab
schwächung der abdominellen und rückenstabilisierenden Muskel
gruppen mit reaktiven
Myogelosen
im Nackenschultergürtel und Beckengürtel
-
Anamnestisch chronisches Sodbrennen (ICD-10 R12)
-
Dauerbehandlung mit einem PPI
-
Obstipationstendenz (ICD-10 K59)
Die klinisch-rheumatologische Evaluation unter Berücksichtigung der detailliert vorliegenden Akten
habe
, insbesondere unter Berücksichtigung von zusätzlich durchgeführten Ultraschalluntersuchungen von Händen und Füssen, die bisher bekannte Diagnose eines mehrheitlich kutanen chronischen Lupus erythemato
des mit einer chronischen
Siccasymptomatik
von Augen und Mund und chro
nischen unspezifischen Arthralgien im Bereich der Hände und Füsse bestätigen
können
. Diesbezüglich besteh
e
eine Basisthe
rapie mit aktuell 2 mg
Plaquenil
pro Tag. Im Weiteren bes
tünden
ein unspezifisches zervikal- und lumbalbeton
tes panvertebrales Schmerzsyndrom bei
leichter Wirbelsäu
lenfehl
haltung und muskulärer Dys
balance. Zusammenfassend bestehe
aus rheumatologischer Sicht sicher kein Zweifel an der Diagnose eines primären chronisc
hen kutanen Lupus erythematodes.
Eine klare systemische Manifestation dieses SLE
sei
bis anhin aber nie objektiviert
worden
und
es hätten sich i
nsbesondere im Vergleich zur Voruntersuchung im Jahre 2014 zu keinem Zeitpunkt Hinweise für objektivier
bare periphere Arthritiden respektive
Tenosynovitiden
im Rahmen des Lupus erythematodes
gefunden. Im Weiteren hätten
sich nie anamnestische Hinweise auf eine
Serositis
oder eine ZNS-Mitbeteiligung
finden lassen
. Das Ausmass der subjektiv beklagten eingeschränkten Belastungsfähigkeit, die chronische Ermü
dung und die rasche
Leistungsintoleranz seien
aus rheumatologischer Sicht abschliessend schwierig zu objektivieren. Eine
entzündliche Systemerkrankung kö
nn
e
grundsätzlich eine gewisse Müdigkeit hervorrufen, die ak
tuellen Laboruntersuchungen ergä
ben jedoch bis auf eine absolut grenzwertige Erhö
hung des
CRP's
eine weitgehend normale Laboruntersuchung hinsichtlich einer objektivierbaren En
tzündungsaktivität. Insgesamt fä
nden sich daher keinerlei relevanten
pathoanatomischen
Befunde am Bewegungsapparat, sodass für die aktuelle, zuletzt in der Zentralsterilisation des
Y._
durchge
führte berufliche Tätigkeit sowie für sonstige leichte bis intermittierend mittel
schwere, wechselbelastende berufliche Tätigkeiten eine normale Arbeits
- und Leistungsfähigkeit bestehe
. Einzig körperlich regelmässig mittel bis sc
hwer belastende Tätigkeiten seien
nicht mög
lich. Solche Tätigkeiten seien von der Beschwerdeführerin
gemäss ihrem Lebenslauf nie durchgeführt
worden
.
D
ie neurologische Evaluation erge
b
e
insbesondere keinen Anhalt für eine neurolo
gische Mitbeteiligung beim kutanen Lupus
erythematodes. Abschlies
send könn
e einzig
ein Erschöpfungsgefühl ohne neurologisches Korrelat postu
li
ert werden. Dementsprechend ergäbe sich aus neurol
ogischer Sicht keine Ein
schränkung der Arbeits- und
Leistungsfähigkeit.
Die dermatologische Evaluation bestätig
e die Diagnose eines chronischen
diskoi
den
Lupus erythematodes mit der Differenzialdiagnose eines möglichen Überganges in einen systemischen Lupus erythematodes aus rein dermatolo
gischer Sicht. Aus rein dermatologischer Sicht, ohne Berücksichtigung d
er All
gemeinsymptomatik, bestehe
eine volle Arbeitsfähigkeit bei allen Tätigkeiten ohne mechanische Belastung der Haut und ohne Sonnenexposition.
Die psychiatrische Untersuchung erg
e
b
e
die Diagnose einer leichtgradige
n depres
siven Episode. Es könne
eine leichte Antriebstörung jeweils am Morgen
festgestellt werden. Sie weise
einen le
ichten sozialen Rückzug auf, sei
aber in der Lage, neben ihrer Arbeit die meisten Arbeiten im Haushalt zusätzlich zu erledigen. Im Rahmen der psyc
hiatrischen Untersuchung hätten
keine Störun
gen in Bezug auf Konzentration und Merkfähigkeit festgestellt werden
können. Es sei auch kein Gedankendrä
ngen auf
gefallen. All
e Befunde
seien nieder
schwellig und blie
ben ohne relevanten Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit.
Aus allgemeininternistischer Sicht ergä
ben sich keine Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit.
Zusammenfassend ergä
ben
die
interdisziplinären Erhebungen die Diagnose eines kutanen Lupus erythematodes ohne klaren Hinweis für eine systemische Manifestation, insbesondere nicht aus rheumatologischer oder neurologischer Sicht
.
Eine releva
nte zusätzliche psychiatrische Erkrankung lie
g
e
nicht vor, so dass für die angestammte und s
onstige körperlich leichte bis
gelegentlich mit
telschwere, wechselbelastende berufliche
Tätigkeiten aus
gutachterlicher Sicht eine 100%
ige Arbeits-
und Leistungsfähigkeit vorliege
. Einzig für körperlich regelmässig mittel bis schwer belastend
e berufliche Tätigkeiten bestehe
keine verwertbare Arbeits- und Leistungsfähigkeit, wobei die
Beschwerdeführerin
eine solche Tätigkeit in ihrem beruflichen Le
ben nie ausgeübt habe (Urk. 8/57/25 ff.)
.
4.3
Am 23. November 2015 unterzog sich die Beschwerdeführerin einer zweiten arbeitsmedizinischen Beurteilung bei med.
pract
. A._, Fachärztin für Arbeitsmedizin und Innere Medizin. Med.
pract
. A._ führte aus, dass im Verlauf vom Juli 2014 bis November 2015 bezüglich der chronischen Erkran
kung trotz einer adäquaten Betreuung durch Spezialisten keine relevante Bes
serung eingetreten sei. Es hätten sich keine Therapieoptionen ergeben. Auf
grund des wellenartigen/schubweisen Verlaufs der Erkrankung sei eine kon
stante Arbeitsfähigkeit für das Pensum von 80 % in der jetzigen Tätigkeit heute und auch zukünftig wahrscheinlich nicht möglich. Die Beschwerdeführerin sei sowohl physisch wie auch psychisch den Anforderungen in der Zentralsterili
sation nicht mehr gewachsen, auch nicht in einem kleinen Pensum. Eine Tätig
keit mit einer geringen bis mittelgradigen körperlichen Belastung sowie einer leichteren psychischen Belastung könne sie ausüben, hierzu sei eine gezielte Evaluation notwendig (Urk. 8/72).
4.4
Dr. med. B._, Facharzt für Allgemeinmedizin, hielt in seinem Schreiben vom 3. Februar 2016 zuhanden des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin im Wesentlichen fest, dass sich seiner Meinung nach die Arbeitsunfähigkeit von 50 % aus der Summe aller physisch und psychisch einschränkenden Faktoren ergebe, was von den Gutachtern des Z._ seines Erachtens zu wenig berücksich
tigt worden sei (Urk. 8/69).
4.5
Prof. Dr. med. C._, Facharzt für Dermatologie und Venerologie und Allergologie und klinische Immunologie,
hielt in seinem Verlaufsbericht vom 18. Februar 2016 fest, dass die angestammte Tätigkeit zeitweise zu 50 % ausge
übt werden könne. Er nahm gleichzeitig Stellung zur Anfrage des Rechtsvertre
ters der Beschwerdeführerin bezüglich Zusammenhang zwischen Müdigkeit und Erschöpfungszustand mit dem Vorliegen eines Lupus erythematodes und führte diesbezüglich aus, dass es bei fehlender definitiver Stellungnahme des Rheu
matologen ausserhalb seiner fachlichen Kompetenz als Dermatologe liege, eine verbindliche Aussage bezüglich Zusammenhang zwischen Fatigue und Lupus erythematodes in diesem speziellen Fall machen bzw. im Konkreten beurteilen zu können, ob das Ausmass der Fatigue für eine IV-Rente reiche. Diese Frage sei direkt dem behandelnden Rheumatologen zu stellen (Urk. 8/77).
4.6
Im Verlaufsbericht vom 6. Mai 2016 diagnostizierte Dr. B._ 1) einen Lupus eryth
ematodes, 2) eine depressive Entwicklung und 3) ein panvertebrales Syn
drom. Es bestünden zunehmend eine Tagesmüdigkeit,
Polyarthrien
und eine Konzentrationsminderung. Die Stelle in der Sterilisation im
O._-S
pital habe sie verloren. Nach wie vor werde sie behandelt von Prof. C._. Des Weiteren sei wiederholt ein Eisenmangel vorgelegen, der intravenös substituiert habe werden müssen. Es sei auch wiederholt zu Aphtenbildungen gekommen und die Hauteffloreszenzen an den Armbeugen und Kniekehlen beidseits seien zuneh
mend. Seit 2014 bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für
jedwelche
Tätigkeit, auch in angepasster Tätigkeit (Urk. 8/79).
4.7
Dr. med. D._, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation und Rheumatologie, notierte in seinem Bericht vom 2. August 2016 über die Verlaufskontrolle nach der
Hospitalisation
im E._ (E._, vgl. hierzu Austrittsbericht über die
Hospitalisation
vom 28. - 30.06.2016, Urk. 8/92/5 ff.), dass die stationäre Abklärung auf der Rheumatologie des E._ keine neuen diagnostischen Aspekte erbracht habe und therapeutisch
neben der Basistherapie mit dem bestehenden
Plaquenil
ebenfalls das zuletzt diskutierte Methotrexat empfohlen werde. Von einer Lippenbiopsie werde vorderhand noch Abstand genommen (Urk. 8/92/2 ff.).
Von Seiten des systemischen Lupus erythematodes dominiere weiterhin ein Beschwerdebild mit ausgeprägter Fatigue und Leistungsknick ohne Anhalt für eine Organbeteiligung im Rahmen der aktuellen
Hospitalisation
im E._. Parallel liege ebenfalls eine ausgeprägte sekundäre psychische Symptomatik wie bereits im Vorfeld und auch während der
Hospitalisation
festgestellt, vor. Die Basis
therapie mit
Plaquenil
werde zumindest versuchsweise mit MTX ausgebaut, wofür die entsprechenden Vorabklärungen durchgeführt würden und die Beschwerdeführerin werde vor allem auch noch ihren Gynäkologen zur sicheren Antikonzeption vor MTX konsultieren. Dabei gehe es auch um die Diskussion einer möglichst östrogen-armen Pille bei etwas erhöhtem Thromboserisiko, zumindest lägen bei der Beschwerdeführerin aber sicher keine
Antiphospholi
pid-Antikörper
vor.
Neu bestünden
lumbo-spondylogene
Beschwerden ohne jegliche neurologische Reiz- oder Ausfallsymptome und der Verlauf könne hier vorderhand noch unter konservativ-physikalischen Massnahmen beobachtet werden. Seinerseits werde auch noch ein Bericht zuhanden des RAV verfasst, um die eingeschränkte Leis
tungsfähigkeit sowie die Chronizität der Erkrankung und evtl. Sinnhaftigkeit einer Umschulung mit Nachdruck festzuhalten.
5.
5.1
Beim Z._-Gutachten waren Ärzte der Fachrichtungen Allgemeine Innere Medi
zin, Rheumatologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologie und Dermato
logie vertreten, womit es sich für die vorliegend zu beantwortenden Fragen als umfassend erweist.
Es beruht
auf fachärztlichen Unte
rsuchungen durch die Gut
achter
und wurde in Kenntnis der relevanten
Vorakten
(
Urk. 8/4
ff.) abgegeben. Es würdigt die vorha
ndenen Arztberichte sorgfältig
(
Urk. 8/57/11; Urk. 8/57/15; Urk. 8/57/20; Urk. 8/57/23; Urk. 8/57/24),
berücksichtigt die
von der Beschwer
deführerin
geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend ausei
nander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist einleuchtend und das Gutachten ist schlüssig.
Das Z._-Gutachten vom 22. Oktober 2015 erfüllt damit sämt
liche rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräf
tige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 2.
3
).
5.2
5.2.1
Die Beschwerdeführerin brachte dagegen vor, dass der begutachtende Neurologe Dr. med. F._ ein in Deutschland praktizierender Arzt sei und über keine kantonale Zulassung verfüge, was allerdings zwischen den Gutachter
stellen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen vertraglich vereinbart worden sei (Urk. 1).
Gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts ist eine fehlende Berufsausübungs
bewilligung kein formeller
Ausstandsgrund
(Urteil 8C_644/2012 vom 1
6.
Oktober 2012). Deshalb
vermag
allein der Umstand, dass ein Arzt nicht über eine kantonale Berufsausübungsbewilligung verfügt, nicht gegen seine Eignung sprechen, als Gutachtensperson in einer bestimmten medizinischen Disz
iplin tätig zu sein, und es ist
darin kein Ablehnungsg
rund im Sinne von Art. 44 ATSG
zu sehen. Relevant ist vielmehr die grundsätzliche fachliche Qualifikation
, welche Dr. F._ als Facharzt für Neurologie zweifelsfrei mitbringt, da die in Deutschland erworbene Ausbildung gemäss
Medizinalberuferegister
in der Schweiz anerkannt worden ist (vgl.
www.medregom.admin.ch
).
5.2.2
Des Weiteren beanstandete die Beschwerdeführerin, dass sie von Dr. med. G._, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, in beiden Fachbereichen untersucht worden sei, was ihr die Möglichkeit genommen habe, von zwei unabhängigen Ärzten in den jeweiligen Bereichen begutachtet zu werden (Urk. 1).
Dem ist entgegenzuhalten, dass Dr. G._ in beiden Bereichen die notwendige fachliche Qualifikation mitbringt und die jeweiligen Teilgutachter durch einen multidisziplinären Konsensus gemeinsam die Konklusion erarbeiten. Ein Nach
teil aus der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin sowohl internistisch als auch rheumatologisch durch Dr. G._ begutachtet wurde, ist damit - unter Berück
sichtigung seiner fachlichen Qualifikation - nicht erstellt.
5.2.3
Soweit die Beschwerdeführerin beanstandet, dass das Gutachten aufgrund der mangelnden Auseinandersetzung mit den Kriterien des American College
of
Rheumatology
nicht
rechtsgenüglich
einen systemischen Lupus ausschliesse, ist entgegenzuhalten, dass auch Dr. D._ in seinem Bericht vom 2. August 2016 festhielt, dass kein Anhalt für eine Organbeteiligung vorliege (Urk. 8/92/3). Auch sind für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit die Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigung massgebend - nicht aber die genaue Diag
nosestellung. Sämtliche geklagten Beschwerden und objektiven Befunde wurden im Z._-Gutachten - wie bereits ausgeführt - bei der Beurteilung der Arbeitsfä
higkeit berücksichtigt, womit die formelle Auseinandersetzung mit den vorge
brachten Kriterien ebenfalls zu keiner anderen Einschätzung der Arbeitsfähig
keit geführt hätte.
5.3
Auch die weiteren, nach der Begutachtung erstellten Arztberichte vermögen zu keiner anderen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin füh
ren:
5.3.1
Die Einschätzung von med.
pract
. A._ vermag nicht zu einer anderen Beurtei
lung der Arbeitsfähigkeit führen, als dies von den Gutachtern des Z._ ausführlich dargelegt wurde: Sie erhob keine objektiv nachvollziehbaren Befunde und konstatierte ohne weitere Begründung, dass die Beschwerdeführe
rin sowohl psychisch wie auch physisch den Anforderungen in der Zentralsteri
lisation nicht mehr gewachsen sei, auch nicht in einem kleinen Pensum. Inwie
weit ihr eine Tätigkeit mit geringer bis mittelgradiger körperlicher sowie einer leichteren psychischen Belastung möglich sei, liess sie hingegen offen. Um dies beurteilen zu können, sei eine gezielte Evaluation notwendig (Urk. 8/72; E. 4.3).
5.3.2
Die Einschätzungen von Dr. B._ vom 3. Februar, 6. Mai und 27. September 2016 sind nicht anhand veränderter Befunde seit der Begutachtung nachvollziehbar, sondern beruhen lediglich auf einer anderen Beurteilung des gleichen Sachver
haltes. So führte Dr. B._ aus, dass das Z._ seiner Meinung nach den Beschwer
den zu wenig Rechnung getragen habe (Urk. 8/69; vgl. E. 4.4), seit 2014 durch
gehend eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit für jede Tätigkeit bestehe (Urk. 8/79; E. 4.6) und im Verlauf unverändert Tagesmüdigkeit, Polyarthralgien und eine Konzentrationsminderung vorliege (Urk. 8/92).
5.3.3
Prof. C._ hielt in seinem Bericht vom 18. Februar 2016 lediglich fest, dass die Beschwerdeführerin zeitweise während entzündlich-aktiver Krankheitsphasen 50 % arbeitsunfähig sei (Urk. 8/77/5). Unklar bleibt hingegen, zu wieviel Pro
zent sie in der Regel arbeitsfähig ist und wie das Ressourcenprofil genau aus
sieht. So führte Prof. C._ aus, dass es ausserhalb seiner fachlichen Kompetenz liege, eine verbindliche Aussage machen zu können, ob das Ausmass der Fati
gue hinreiche für eine IV-Rente (Urk. 8/77/5; vgl. E. 4.5).
5.3.4
Dr. D._ nahm in seinem Bericht vom 2. August 2016 keine Stellung zur Arbeitsfähigkeit der
Beschwerdeführerin. Er konstatierte, dass neu
lumbo-spon
dylogene
Beschwerden ohne jegliche neurologischen Reiz- oder Ausfallssymp
tome bestünden und der Verlauf hier noch vorderhand unter konservativ-physi
kalischen medizinischen Massnahmen beobachtet werden könne (Urk. 8/92/3; vgl. E. 4.7). Eine Auswirkung dieser Beschwerden auf die Arbeitsfähigkeit wird allerdings weder von Dr. D._ noch der Beschwerdeführerin dargelegt. Dr. D._ berücksichtigte dabei bereits die stationäre Abklärung auf der Rheu
matologie des E._.
Anlässlich des stationären Aufenthaltes in der E._ erfolgte des Weiteren ein psychiatrisches Konsilium, anlässlich dessen ein reaktives mittel- bis
schwergradiges
depressives Syndrom (ICD-10 F32.2) bei chronischem Lupus erythematodes und psychosozialer Belastung durch Kündigung des jah
relangen Arbeitsplatzes diagnostiziert wurde. Die depressive Symptomatik zeige sich aktuell in gedrückter Stimmung,
Anhedonie
und gesteigerter Ermüdbarkeit, sowie in einer Reduktion von Konzentration und Selbstvertrauen mit Ausprä
gung von Schlafstörung, Angst und Rückzug. Zusätzlich liege ein somatisches Syndrom mit Freudlosigkeit und verminderter emotionaler Reagibilität vor (Urk. 8/92/11). Diesbezüglich ist allerdings festzuhalten, dass das Konsilium lediglich bezüglich der Fragestellung, ob die medikamentöse Therapie verbessert werden könne, ausführlich Stellung nahm. Die weitere Anamneseerhebung ist äusserst kurz, was insbesondere auch aus der klarerweisen aktenwidrigen Fest
stellung, dass die dreifache Mutter seit 2002 in kinderloser Ehe glücklich ver
heiratet sei, ersichtlich ist (Urk. 8/92/11; vgl. Urk. 8/6/2). Des Weiteren ist fest
zuhalten, dass es sich vorliegend gemäss dem psychiatrischen Konsilium um ein reaktives mittel- bis
schwergradiges
depressives Syndrom handelt, welches gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht zu den geistigen Gesund
heitsschäden gehört, welche eine bleibende oder längere Zeit dauernde
Erwerbs
unfähigkeit zu bewirken vermögen, zumal sich ihre erwerblichen Auswirkungen durch Aufbietung allen guten Willens vermeiden lassen (Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundes
gesetz über die Invalidenversicherung [IVG], 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2014,
N 73 zu Art. 4). Dies blieb des Weiteren auch seitens der Beschwerdeführerin unbestritten.
5.4
Zusammenfassend ist gestützt auf das Gutachten von einer vollen Arbeitsfähig
keit in der angestammten Tätigkeit bzw. in jeder
körperlich leichte
n
bis gele
gentlich mittelschwere
n
, wechselbelastende
n
Tätigkeit auszugehen, womit die Beschwerdeführerin keine Erwerbseinbusse erleidet. Die angefochtene Verfü
gung erweist sich damit als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen.
6.
6.1
Gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) wird einer Partei, der die nötigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offen
sichtlich aussichtslos erscheint, in kostenpflichtigen Verfahren auf Gesuch die Bezahlung von Verfahrenskosten erlassen. Es wird ihr überdies auf Gesuch eine unentgeltliche Rechtsvertretung bestellt, wenn sie nicht in der Lage ist, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren (
§
16
Abs.
2
GSVGer
).
Die Beschwerdeführerin verfügt zusammen mit ihrem Ehemann über ein Familien
einkommen von
durchschnittlich
monatlich Fr.
8‘458.75
([
Fr.
3‘153.70 +
Fr.
5‘291.30 +
Fr.
5‘462.15 +
Fr.
3‘010.35] : 2 =
Fr.
8‘458.75;
Urk. 3/3-4;
Urk. 10/19
).
Das nach dem Kreisschreiben des Obergerichts vom 16. September 2009 berechnete Existenzminimum beträgt Fr.
6‘062.65
(Grundbetrag Ehepaar: Fr. 1‘700.--; 2 Kinder über 10 Jahre:
Fr.
1‘200.-- 1 Kind unter 10 Jahre:
Fr.
400.--; Wohnen: Fr. 1‘148.-- [Urk. 3/5;
Urk.
10/24]
; Krankenkasse Fr. 661.05
[
Urk. 3/6
;
vgl. Urk.
10/13 und
Urk.
10/22],
Berufsauslagen Fr. 862.40
[Fahrt
kosten Fr. 400.-- [Urk. 1 und
Urk.
10/12]; auswärtige Verpflegung
Fr.
220.-- [
Urk.
1]; Kinderkrippe
Fr.
242.40 [
Urk.
10/14;
Urk.
3/8]; Krankheitskosten
Fr.
91.20 [
Fr.
1‘094.35 : 12,
Urk.
10/17).
Schulden werden nur berücksichtigt, sofern es sich um Abzahlungen von Kompetenzgütern handelt - was vorliegend nicht substantiiert wurde.
Unter Berücksichtigung einer geschätzten Steuerbelastung von Fr. 400.-- (
Fr.
4‘205.40 : 12 zzgl. geschätzte Bundessteuer
, vgl. Urk. 10/15
) und des
usanzgemäss
gewährten Freibetrages von Fr. 600.-- für ein Ehepaar und die drei Kinder von
Fr.
300.-- (
Fr.
100.--/Kind) verbleibt ein Überschuss von Fr. 1‘096.
70
(Fr. 8‘458.75
.-- -
Fr. 6‘062.05 -
Fr.
400.-- -
Fr.
900.--).
Eine prozessuale Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin ist damit nicht ausge
wiesen, weshalb das betreffende Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege abzuweisen ist.
6
.2
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.
Das Gericht beschliesst,
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um Bestellung
von Rechtsanwalt Bruno Habegger als unentgeltlicher Rechtsvertreter wird
abge
wiesen.
und erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr. 600
.-- werden
der Beschwerdeführerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge
stellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Bruno Habegger
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.