Decision ID: 0a5d89d5-44b7-5e2e-9ee7-d507835aaccd
Year: 2021
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
Gemäss eigenen Angaben verliess der Beschwerdeführer seinen Heimat-
staat im Jahr 2013. Nach einem kurzen Aufenthalt in Belgien habe er sich
seither in Österreich aufgehalten. Am 18. Februar 2021 reiste er in die
Schweiz ein, wo er gleichentags um Asyl nachsuchte. Der Beschwerdefüh-
rer trug diverse österreichische Dokumente, unter anderem eine Meldebe-
stätigung, bei sich.
B.
Anlässlich eines persönlichen Gesprächs gemäss Art. 5 der Verordnung
(EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom
26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung
des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehö-
rigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf inter-
nationalen Schutz zuständig ist (nachfolgend: Dublin-III-VO) am 2. März
2021 wurde dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör zu einem allfälli-
gen Nichteintretensentscheid und der Möglichkeit einer Überstellung nach
Italien gewährt, welches gemäss Dublin-III-VO grundsätzlich für die Be-
handlung seines Asylgesuchs zuständig sei. Die grundsätzliche Zuständig-
keit dieses Mitgliedstaates wurde vom Beschwerdeführer nicht bestritten.
Jedoch machte dieser geltend, in Österreich sei seine «Asylsache» been-
det und er in die türkische Botschaft gebracht worden. Sein Asylantrag sei
abgelehnt worden und er müsse innerhalb eines Monats in die Türkei zu-
rückkehren, er habe aber die Möglichkeit, eine Beschwerde einzureichen.
In Österreich seien die Gründe, weshalb er die Türkei verlassen habe, nicht
recherchiert worden. In der Türkei würde er ums Leben kommen.
C.
C.a Gestützt auf Art. 18 Abs. 1 Bst. d Dublin-III-VO ersuchte die Vorinstanz
die österreichischen Behörden am 2. März 2021 um Wiederaufnahme des
Beschwerdeführers.
C.b Die österreichischen Behörden stimmten der Übernahme des Be-
schwerdeführers am 9. März 2021 zu.
D.
Mit Verfügung vom 9. März 2021 (eröffnet am 11. März 2021) trat das SEM
in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG (SR 142.31) auf das Asyl-
gesuch des Beschwerdeführers nicht ein und verfügte die Überstellung
nach Österreich, welches gemäss Dublin-III-VO für die Behandlung seines
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Asylgesuches zuständig sei. Es beauftragte den zuständigen Kanton mit
dem Vollzug der Wegweisung und stellte fest, einer allfälligen Beschwerde
gegen den Entscheid komme keine aufschiebende Wirkung zu.
E.
Mit Beschwerde vom 16. März 2021 an das Bundesverwaltungsgericht
beantragte der Beschwerdeführer, die Verfügung des SEM sei aufzuheben,
und sein Asylverfahren sei in der Schweiz durchzuführen. Es sei die unent-
geltliche Prozessführung zu gewähren, auf die Erhebung eines Kostenvor-
schusses zu verzichten und ein amtlicher Rechtsbeistand einzusetzen.
Eventuell sei die aufschiebende Wirkung wiederherzustellen.
F.
Am 18. März 2021 lagen dem Bundesverwaltungsgericht die vorinstanz-
lichen Akten in elektronischer Form vor.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung
von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig und
entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorliegend
– endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG). Der Beschwerde-
führer ist als Verfügungsadressat zur Beschwerdeführung legitimiert
(Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Be-
schwerde ist einzutreten (Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG).
1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG,
soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG).
2.
Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, weshalb sie
im Verfahren einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines
zweiten Richters (Art. 111 Bst. e AsylG), ohne Durchführung eines
Schriftenwechsels und mit summarischer Begründung, zu behandeln ist
(Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG).
3.
Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich
Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige oder
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unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt
werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
4.
4.1 Bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das
SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen
(Art. 31a Abs. 1–3 AsylG), ist die Beurteilungskompetenz der Beschwer-
deinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt, ob die Vorinstanz zu
Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1;
2012/4 E. 2.2, je m.w.H.).
4.2 Auf Asylgesuche wird in der Regel nicht eingetreten, wenn Asylsu-
chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des
Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a
Abs. 1 Bst. b AsylG). In diesem Fall verfügt das SEM in der Regel die Weg-
weisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an (Art. 44 AsylG).
4.3 Gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO wird jeder Asylantrag von einem
einzigen Mitgliedstaat geprüft, der nach den Kriterien des Kapitels III
(Art. 8–15 Dublin-III-VO) als zuständiger Staat bestimmt wird (vgl. auch
Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO). Das Verfahren zur Bestimmung des zuständi-
gen Mitgliedstaates wird eingeleitet, sobald in einem Mitgliedstaat erstmals
ein Asylantrag gestellt wird (Art. 20 Abs. 1 Dublin-III-VO). Im Rahmen des
Wiederaufnahmeverfahrens (Art. 23–25 Dublin-III-VO) findet grundsätzlich
keine (neue) Zuständigkeitsprüfung nach Kapitel III Dublin-III-VO mehr
statt (vgl. zum Ganzen BVGE 2017 VI/5 E. 6.2 und 8.2.1).
4.4 Die österreichischen Behörden stimmten dem Übernahmeersuchen
der Vorinstanz innert der in Art. 25 Abs. 1 Dublin-III-VO festgelegten Frist
zu. Die Zuständigkeit Österreichs ist somit grundsätzlich gegeben.
4.5 Erweist es sich als unmöglich, einen Antragsteller an den zunächst als
zuständig bestimmten Mitgliedstaat zu überstellen, da es wesentliche
Gründe für die Annahme gibt, dass das Asylverfahren und die Aufnahme-
bedingungen für Antragsteller in diesem Mitgliedstaat systemische
Schwachstellen aufweisen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder
entwürdigenden Behandlung im Sinne des Artikels 4 der EU–Grundrechte-
charta mit sich bringen, so setzt der die Zuständigkeit prüfende Mitglied-
staat die Prüfung der in Kapitel III vorgesehenen Kriterien fort, um festzu-
stellen, ob ein anderer Mitgliedstaat als zuständig bestimmt werden kann.
Kann keine Überstellung gemäss diesem Absatz an einen aufgrund der
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Kriterien des Kapitels III bestimmten Mitgliedstaat oder an den ersten Mit-
gliedstaat, in dem der Antrag gestellt wurde, vorgenommen werden, so wird
der die Zuständigkeit prüfende Mitgliedstaat der zuständige Mitgliedstaat
(Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO).
4.6 Abweichend von Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO kann jeder Mitgliedstaat
beschliessen, einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder Staa-
tenlosen gestellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch wenn
er nach den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die Prü-
fung zuständig ist (Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO). Dieses sogenannte
Selbsteintrittsrecht wird durch Art. 29a Abs. 3 der Asylverordnung 1 vom
11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311) konkretisiert. Gemäss dieser Be-
stimmung kann das SEM das Asylgesuch aus humanitären Gründen auch
dann behandeln, wenn dafür gemäss Dublin-III-VO ein anderer Staat zu-
ständig wäre.
5.
5.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, im Falle einer Wegweisung nach Ös-
terreich werde er von den österreichischen Behörden in die Türkei ausge-
schafft, wo ihm schwere Menschenrechtsverletzungen drohten. Österreich
habe seine Asylgründe ungenügend geprüft und ihn bereits der türkischen
Botschaft vorgeführt. Zudem sei er gesundheitlich angeschlagen, weil er
am Wochenende vom 12. März 2021 von einem anderen Türken im Asyl-
heim brutal zusammengeschlagen worden sei. Dies zeige, was ihm bei ei-
ner Rückkehr in die Türkei drohen würde.
5.2
5.2.1. Das Bundesverwaltungsgericht geht – wie bereits die Vorinstanz –
davon aus, dass es keine wesentlichen Gründe für die Annahme gibt, das
Asylverfahren und die Aufnahmebedingungen für asylsuchende Personen
in Österreich wiesen systemische Schwachstellen im Sinne von Art. 3
Abs. 2 Dublin-III-VO auf, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder ent-
würdigenden Behandlung im Sinne des Artikels 4 der EU-Grund-
rechtecharta und Art. 3 EMRK mit sich bringen würden. Österreich ist Sig-
natarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 ge-
gen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Be-
handlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Abkommens vom 28. Juli
1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) sowie des
Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967 (SR 0.142.301) und kommt
seinen entsprechenden völkerrechtlichen Verpflichtungen nach. Es ist so-
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mit anzunehmen, dass dieser Staat die Rechte, die sich für Schutzsu-
chende aus den Richtlinien des Europäischen Parlaments und des Rates
2013/32/EU vom 26. Juni 2013 zu gemeinsamen Verfahren für die Zuer-
kennung und Aberkennung des internationalen Schutzes (sog. Verfahrens-
richtlinie) sowie 2013/33/EU vom 26. Juni 2013 zur Festlegung von Nor-
men für die Aufnahme von Personen, die internationalen Schutz beantra-
gen (sog. Aufnahmerichtlinie) ergeben, anerkennt und schützt.
Der Beschwerdeführer hat kein konkretes und ernsthaftes Risiko dargetan,
dass die österreichischen Behörden in seinem Fall den erwähnten völker-
rechtlichen Verpflichtungen nicht nachkommen würden. Insbesondere gibt
es keine Hinweise, dass die Behandlung seines Asylgesuchs mangelhaft
gewesen sein könnte und Österreich in seinem Fall den Grundsatz des
Non-Refoulement (Art. 33 FK) missachten und ihn zur Ausreise in ein Land
zwingen würde, in welchem ihm eine asylrelevante Verfolgung nach Art. 3
Abs. 1 AsylG drohen würde. Gemäss seinen Aussagen hätte er die Mög-
lichkeit, den Entscheid durch eine Rechtsmittelinstanz überprüfen zu las-
sen, wobei unklar ist, ob er davon bereits Gebrauch gemacht hat. In diesem
Zusammenhang ist festzustellen, dass ein Entscheid über ein Asylgesuch
und die Wegweisung in das Heimatland nicht per se eine Verletzung des
Non-Refoulement-Prinzips darstellen. Das Prinzip der Überprüfung eines
Asylgesuchs durch einen einzigen Mitgliedstaat («one chance only») dient
im Gegenteil der Vermeidung von multiplen Asylgesuchen in verschiede-
nen Staaten (sogenanntes «asylum shopping»; vgl. BVGE 2017 VI/5
E. 8.5.3.3). Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO kommt daher nicht zur Anwendung.
5.2.2. In Bezug auf den geforderten Selbsteintritt nach Art. 17 Abs. 1 Dub-
lin-III-VO respektive Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 ist festzuhalten, dass Ent-
scheide anderer Vertragsstaaten – im gegenseitigen Vertrauen darauf,
dass die jeweiligen nationalen Asylrechtsstandards zumindest den Anfor-
derungen der Europäischen Richtlinien in diesem Bereich entsprechen –
sowohl mit Blick auf die materielle Beurteilung der Asylgründe als auch mit
Blick auf die Zulässigkeit und Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs in
den Herkunfts- oder Heimatstaat anerkannt werden, ohne dass sie in der
Sache hinterfragt würden. Der Beschwerdeführer kann demnach aufgrund
einer allenfalls unterschiedlichen Einschätzung im Rahmen des materiellen
Asylverfahrens nicht erwirken, dass die Vorinstanz einen Selbsteintritt aus
humanitären Gründen prüfen muss (vgl. dazu statt vieler zuletzt Urteil des
BVGer F-1065/2021 vom 17. März 2021 E. 4.2.2). Es ergeben sich somit
weder aus den Vorbringen im Beschwerdeverfahren noch aus den Akten
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Indizien für eine gesetzeswidrige Ermessensausübung durch die Vor-
instanz.
5.2.3. Nach seinem Gesundheitszustand gefragt, gab der Beschwerdefüh-
rer anlässlich des persönlichen Gesprächs an, er habe keine Beschwerden
oder Krankheiten. In der Beschwerde führt er an, er sei brutal zusammen-
geschlagen worden. Dem eingereichten Austrittsbericht des (...) vom
14. März 2021 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer eine (...) er-
litten hat. Nach Eintritt ins Spital am 12. März 2021 habe der Beschwerde-
führer am 15. März 2021 in einem guten Allgemeinzustand entlassen wer-
den können. Er habe sich in den folgenden sieben Tagen körperlich zu
schonen, starke visuelle Reize zu vermeiden, mehrmals täglich die Stelle
zu kühlen, bei Bedarf ein Schmerzmittel einzunehmen und bis maximal am
21. März 2021 zwei Mal täglich (...) zu benützen. Am 17. März 2021 erfolge
eine Nachkontrolle zur Evaluation einer (...).
Die geltend gemachten gesundheitlichen Probleme sind nicht von einer
derartigen Schwere, dass aus humanitären Gründen von einer Überstel-
lung nach Österreich abgesehen werden müsste. Im Übrigen verfügt Ös-
terreich über eine ausreichende medizinische Infrastruktur, welche der Be-
schwerdeführer im Bedarfsfall in Anspruch nehmen kann. Ein Selbsteintritt
aus humanitären Gründen ist bei dieser Sachlage nicht angezeigt.
5.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass kein Grund für die Anwen-
dung der Ermessensklauseln von Art. 17 Dublin-III-VO oder von Art. 29a
Abs. 3 AsylV 1 vorliegen. Österreich bleibt somit zuständiger Mitgliedstaat
gemäss Dublin-III-VO und ist verpflichtet, den Beschwerdeführer wieder-
aufzunehmen.
6.
Das SEM ist demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b
AsylG auf das Asylgesuch nicht eingetreten und hat – weil der Beschwer-
deführer nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts- oder Niederlassungs-
bewilligung ist – in Anwendung von Art. 44 AsylG die Überstellung nach
Österreich angeordnet. Die Beschwerde ist demzufolge abzuweisen.
7.
Mit Ergehen des vorliegenden Urteils ist das Gesuch um Erteilung der auf-
schiebenden Wirkung gegenstandslos geworden.
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8.
8.1 Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und
amtlichen Rechtsverbeiständung sind abzuweisen, da die Begehren – wie
sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt – als aussichtslos zu be-
zeichnen sind.
8.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.–
festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die
Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]).
8.3 Das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses
wird mit Erlass des vorliegenden Urteils gegenstandslos.
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