Decision ID: 6ef0c9c7-83da-5f79-ac8b-f6b0ad8349f4
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Der Beschwerdeführer – ein iranischer Staatsangehöriger kurdischer Ethnie – verliess nach eigenen Angaben seinen Heimatstaat am 10. Oktober 2001 und gelangte über die Türkei am 8. November 2001 illegal in die Schweiz, wo er gleichentags in der B._ ein  einreichte.
B. Zur Begründung seines Asylgesuchs brachte der Beschwerdeführer anlässlich der Befragung in der Empfangsstelle vom 26. November 2001 und der Anhörung durch die zuständige kantonale Behörde vom 1. Februar 2002 im Wesentlichen vor, er sei im Iran seit 1999 ein  der C._ gewesen und habe mit Unterstützung seines Cousins D._ im Iran und im Irak kurdisches Propagandamaterial und Informationen verteilt. Eines Tages sei die iranische Polizei - mit seinem an Handschellen gefesselten Cousin D._ - bei ihm zu Hause aufgetaucht, indessen sei ihm die Flucht gelungen und er habe sich in der Folge bis zu seiner Ausreise am 10. Oktober 2001 in den Bergen versteckt gehabt, wo er mehrmals von seinem Bruder E._ besucht und mit Essen versorgt worden sei.
Zur Stützung seiner Vorbringen reichte der Beschwerdeführer ein Schreiben der kurdischen Organisation C._ samt Übersetzung im Original ein, worin die Mitgliedschaft des Beschwerdeführers seit 1999 bestätigt und im Weiteren festgehalten wird, der  werde vom iranischen Regime gesucht.
C. Mit Verfügung vom 1. Oktober 2003 wies das BFF das Asylgesuch des Beschwerdeführers ab, ordnete dessen Wegweisung aus der Schweiz an und erachtete den Vollzug als zulässig, zumutbar und möglich.
D. Mit Eingabe seines damaligen Rechtsvertreters vom 3. November 2003 an die damals zuständige Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) erhob der Beschwerdeführer - unter Einreichung seiner  Identitätskarte im Original und eines weiteren  der kurdischen Organisation C._vom 30. Oktober
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2003 - Beschwerde gegen die Verfügung des BFF vom 1. Oktober 2003. In verfahrensrechtlicher Hinsicht wurde unter anderem um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das  (VwVG, SR 172.021) und um Verzicht auf das Erheben eines Kostenvorschusses ersucht.
E. Mit Zwischenverfügung vom 3. Dezember 2003 verzichtete der damals zuständige Instruktionsrichter der ARK auf die Erhebung eines .
F. In ihrer Vernehmlassung vom 13. Januar 2004 hielt die Vorinstanz an ihrer Verfügung vom 1. Oktober 2003 fest und beantragte die  der Beschwerde, worauf der Beschwerdeführer mit Eingabe  damaligen Rechtsvertreters vom 28. Januar 2004 fristgerecht .
G. In ihrer Eingabe vom 23. Januar 2006 reichte die neu mandatierte Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers eine Besuchskarte der  des genannten inhaftierten Cousins des Beschwerdeführers  D._ und eine Kopie des Scheidungsurteils vom F._ betreffend den Beschwerdeführer ein und stellte das Originalurteil in Aussicht. Sie führte aus, aus dem Urteil gehe hervor, dass die iranischen Behörden durch den Antrag der Ehefrau auf Scheidung vom jetzigen Aufenthaltsort des Beschwerdeführers sowie dessen Beweggründen für die Ausreise erfahren hätten.
H. Mit Zwischenverfügung vom 3. Februar 2006 forderte der damals  Instruktionsrichter den Beschwerdeführer auf, die Originale der bisher nur in Kopie eingereichten Dokumente samt Übersetzung nachzureichen.
I. Mit Eingabe vom 3. März 2006 reichte die Rechtsvertreterin die  Originale und mit Eingabe vom 13. März 2006 die  Übersetzungen ein. Im Weiteren wurden eine Bestätigung der  des Beschwereführers bei der G._vom
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2. Oktober 2005 sowie Fotografien verschiedener Kundgebungen mit dem Beschwerdeführer als Teilnehmer eingereicht.
J. Anlässlich eines zweiten Schriftenwechsels hielt die Vorinstanz mit Stellungnahme vom 6. November 2006 an ihrer Verfügung vom 1. Oktober 2003 fest und beantragte erneut die Abweisung der .
K. In ihrer Replik vom 20. November 2006 reichte die Rechtsvertreterin zur Illustration der exilpolitischen Tätigkeit des Beschwerdeführers in der Schweiz unter anderem eine Kopie der Bewilligung für eine  vom 21. Juni 2006 sowie für eine Kundgebung vom 29. Juni 2006 samt im Internet veröffentlichte Fotografien ein.
L. Mit Urteil vom H._10. September 2007 des I._ wurde der Beschwerdeführer wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Besitz von Marihuana zum Eigenkonsum) zu einer Busse von Fr. 200.-- verurteilt.
M. Mit Eingaben vom 12. Dezember 2007 und 15. September 2008  unter anderem weitere Kopien von Bewilligungen für mehrere  und Kundgebungen in Bern und Genf - mit entsprechenden  - wie auch Fotografien von einem G_-Stand in Zürich vom 20. Januar 2007 mit dem Beschwerdeführer sowie die Kopie eines Schreibens der iranischen G._vom 8. März 2007 an den Beschwerdeführer eingereicht.
N. In ihrem - nicht unterzeichneten - Schreiben vom 22. Oktober 2008 reichte die Rechtsberatungsstelle für Asylsuchende des Kantons St. Gallen im Namen des Beschwerdeführers eine Mitgliederkarte des Beschwerdeführers der kurdischen Organisation B._sowie ein Schreiben dieses Organisation vom 15. Mai 2002 in Kopie ein.
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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen des BFM (Art. 5 VwVG), welche in  des Asylgesetzes ergangen sind; das  entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des  vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Die bei der ARK am 31. Dezember 2006 noch hängigen  wurden per 1. Januar 2007 durch das  übernommen und werden durch dieses weitergeführt; dabei findet das neue Verfahrensrecht Anwendung (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht; der  ist legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und 50 ff. des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das  [VwVG, SR 172.021]). Auf die Beschwerde ist somit einzutreten.
1.4 Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht können die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige  des rechtserheblichen Sachverhalts und die  gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
2. Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen  Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person anerkannt, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, wo sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer  sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat,  Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie , die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 AsylG).
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Die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG erfüllt eine  Person nach Lehre und Rechtsprechung dann, wenn sie Nachteile von bestimmter Intensität erlitten hat bzw. mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit und in absehbarer Zukunft begründeterweise  muss, welche ihr gezielt und aufgrund bestimmter  durch Organe des Heimatstaates oder durch  Akteure zugefügt worden sind bzw. zugefügt zu werden drohen (vgl. Entscheide des Schweizerischen Bundesverwaltungsgerichts [BVGE] 2008/4 E. 5.2 S. 37; EMARK 2006 Nr. 18 E. 7 und 8 S. 190 ff.; EMARK 2005 Nr. 21 E. 7 S. 193). Aufgrund der Subsidiarität des flüchtlingsrechtlichen Schutzes setzt die Zuerkennung der  ausserdem voraus, dass die betroffene Person in ihrem Heimatland keinen ausreichenden Schutz finden kann (vgl. BVGE 2008/4 E. 5.2 S. 37 f.; EMARK 2006 Nr. 18 E. 10 S. 201 ff.; EMARK 2005 Nr. 21 E. 7.3 S. 194 und E. 11.1 S. 201 f.). Ausgangspunkt für die Beurteilung der Flüchtlingseigenschaft ist die Frage nach der im  der Ausreise vorhandenen Verfolgung oder begründete Furcht vor einer solchen. Die Situation im Zeitpunkt des Asylentscheides ist jedoch im Rahmen der Prüfung nach der Aktualität der  ebenfalls wesentlich. Veränderungen der objektiven Situation im Heimatstaat zwischen Ausreise und Asylentscheid sind deshalb  und zulasten der das Asylgesuch stellenden Person zu  (vgl. BVGE 2008/4 E. 5.4 S. 38 f.; EMARK 2000 Nr. 2 E. 8a S. 20; WALTER STÖCKLI, Asyl, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausländerrecht, Basel/Bern/Lausanne 2009, Rz. 11.17 und 11.18; WALTER KÄLIN, Grundriss des Asylverfahrens, Basel/Frankfurt a.M. 1990, S. 135 ff.).
Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf  oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
3. 3.1 Die Vorinstanz erachtete in ihrer angefochtenen Verfügung die  des Beschwerdeführers insgesamt als unglaubhaft.
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Sie führte aus, zum Einen sei die Schilderung des Beschwerdeführers, wonach ihm, nachdem die Polizei an die Haustüre geklopft und er  die Türe geöffnet habe, die Flucht gelungen sei, obwohl er dabei unter anderem eine drei Meter hohe Mauer habe überwinden müssen (vgl. BFM-Protokoll A2, S. 4; A6, S. 5 und 7), auffallend realitätsfremd ausgefallen. Zum Anderen habe der Beschwerdeführer im Verlauf der kantonalen Anhörung davon abweichend ausgesagt, er habe die Türe nicht geöffnet, sondern habe vielmehr mit Blick aus dem Fenster die Polizei und seinen gefesselten Cousin erkannt, weshalb er , unter anderem über die drei Meter hohe Mauer, geflüchtet sei (vgl. A6, S. 7). Im Weiteren habe der Beschwerdeführer angegeben, sein Bruder habe ihn während seines achttägigen Aufenthaltes in den Bergen jeweils nach Mitternacht insgesamt fünfzehn Mal in seinem Versteck aufgesucht (vgl. A6, S. 9), womit der Beschwerdeführers von seinem Bruder zweimal pro Nacht aufgesucht worden wäre, was nicht nachvollziehbar sei. Schliesslich sei das vom Beschwerdeführer  Schreiben der kurdischen Organisation B._ vom 15. Mai 2002, worin unter anderem die geltend gemachte behördliche Suche nach dem Beschwerdeführer behauptet werde, zur Stützung der Vorbringen nicht geeignet.
3.2 In seiner Beschwerde hielt der damalige Rechtsvertreter im  mit den von der Vorinstanz hervorgehobenen  unter anderem fest, das Hinunterspringen von  drei Meter hohen Mauer berge zwar ein Risiko in sich, jedoch  es nachvollziehbar, dass sich der Beschwerdeführer  der drohenden Gefahr dazu entschlossen habe. Zum Anderen sei der Beschwerdeführer in der Nacht von seinem Bruder aufgesucht worden, weil zu dieser Tageszeit das Risiko, von den Behörden  zu werden, geringer gewesen sei; diese Besuche seien auch  gewesen, um die Ausreise zu organisieren. Aus diesen Gründen  das Verhalten des Beschwerdeführers entgegen der  der Vorinstanz durchaus nachvollziehbar. Schliesslich wies der Rechtsvertreter auf ein mit der Beschwerde eingereichtes  der kurdischen Organisation B._vom 30. Oktober 2003 samt Übersetzung in englischer Sprache hin, worin unter anderem festgehalten werde, dass der Beschwerdeführer Mitglied dieser Organisation sei und deswegen von den iranischen Behörden gesucht werde.
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3.3 In ihrer Vernehmlassung vom 13. Januar 2004 hielt die Vorinstanz zur Entgegnung in der Beschwerde fest, die Unglaubhaftigkeit der  gemachten Flucht ergebe sich insbesondere aus der Schilderung des Beschwerdeführers, ihm sei, nachdem die Polizei an die Haustüre geklopft und er dieser die Türe geöffnet habe, die Flucht gelungen,  er dabei unter anderem eine drei Meter hohe Mauer habe  müssen, weshalb die Entgegnung in der Beschwerde daran nichts zu ändern vermöge. Zum Anderen habe der Beschwerdeführer, wie bereits im angefochtenen Entscheid festgehalten, im Verlauf der kantonalen Anhörung davon abweichend ausgesagt, er habe die Türe nicht geöffnet, sondern habe vielmehr mit Blick aus dem Fenster die Polizei und seinen gefesselten Cousin erkannt, weshalb er , unter anderem über die drei Meter hohe Mauer, geflüchtet sei . Schliesslich sei das mit der Beschwerde eingereichte  der kurdischen Organisation B._vom 30. Oktober 2003, wie bereits jenes vom 15. Mai 2002, zur Stützung der Vorbringen nicht geeignet.
3.4 Im Rahmen eines zweiten Vernehmlassungsverfahrens wies die Vorinstanz im Zusammenhang mit dem mit Eingabe vom 13. März 2006 im Original eingereichten Scheidungsurteils vom E. den Beschwerdeführer darauf hin, der Beschwerdeführer habe im Rahmen der Anhörungen mehrmals angegeben, er habe in der Heimat einen Sohn, indessen sei im Scheidungsurteil mehrfach die Feststellung enthalten, die Ehe sei kinderlos verlaufen. Im Weiteren sei nicht nachvollziehbar, warum der Beschwerdeführer das Scheidungsurteil vom E._ erst auf Beschwerdeebene im Jahre 2006 eingereicht habe. Schliesslich sei festzuhalten, dass eine begründete Furcht des Beschwerdeführers vor künftiger  wegen seines seit dem 24. Juni 1999 als anerkannter Flüchtling in der Schweiz lebenden Bruders K._ zu verneinen sei, habe der Beschwerdeführer doch anlässlich der Anhörungen nie geltend gemacht, wegen seines Bruders Behelligungen ausgesetzt gewesen zu sein oder solche zu befürchten.
3.5 In ihrer Replik vom 20. November 2006 entgegnete die , nach dem islamisch-iranischen Familienrecht habe der Vater nur die Obhut über die Kinder, daher vermute der Beschwerdeführer - nach dessen Angaben zwischen seinem Vater und der Ex-Ehefrau vor dem Scheidungsantrag eine Vereinbarung über seinen Sohn getroffen worden sei - dass seine geschiedene Ehefrau, welche nochmals heira-
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ten möchte, dem Gericht gegenüber das Kind bewusst verschwiegen habe. Der Beschwerdeführer sei sich der Notwendigkeit der  des Gerichtsurteils vom (....) erst durch den Kontakt mit der Rechtsvertreterin bewusst worden, weshalb er dieses erst jetzt auf Beschwerdeebene eingereicht habe.
3.6 Aus den obenstehenden Erwägungen ergibt sich, dass das BFM die Vorbringen des Beschwerdeführers, als - seit 1999 aktives -  der B._mit Unterstützung seines Cousins C._ im Iran und im Irak kurdisches Propagandamaterial und Informationen verteilt zu haben und nach der Verhaftung von C._einer drohenden Festnahme entkommen zu sein, zu Recht als nicht glaubhaft erachtet hat.
Mit der Vorinstanz ist festzustellen, dass die Darstellung der geltend gemachten Flucht vor der Polizei und des nachfolgenden Aufenthaltes in einem Versteck in den Bergen teils realitätsfremd, teils  ausgefallen ist. Zur Vermeidung von Wiederholungen kann auf die zutreffenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden.
Die Erklärung in der Beschwerde, wonach das Hinunterspringen von einer drei Meter hohen Mauer zwar ein Risiko in sich berge, es jedoch nachvollziehbar erscheine, dass sich der Beschwerdeführer  der drohenden Gefahr dazu entschlossen habe, vermag die  gemachte Flucht nicht realistischer erscheinen zu lassen, ergibt sich deren Unglaubhaftigkeit doch insbesondere aus der Schilderung des Beschwerdeführers, ihm sei, nachdem die Polizei an die Haustüre geklopft und er dieser die Türe geöffnet habe, die Flucht gelungen,  er dabei unter anderem eine drei Meter hohe Mauer habe  müssen. Im Weiteren stellte das BFM in der angefochtenen Verfügung zutreffend fest, der Beschwerdeführer habe angegeben, sein Bruder habe ihn während seines achttägigen Aufenthaltes in den Bergen jeweils nach Mitternacht insgesamt fünfzehn Mal in seinem Versteck aufgesucht (vgl. A6, S. 9), womit der Beschwerdeführer von seinem Bruder zweimal pro Nacht aufgesucht worden wäre, was  realitätsfremd ist. Mit der Entgegnung in der Beschwerde,  der Beschwerdeführer in der Nacht von seinem Bruder  worden sei, weil zu dieser Tageszeit das Risiko, von den  entdeckt zu werden, geringer gewesen sei, vermag nicht erklärt
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werden, weshalb solche Besuche zweimal in der Nacht hätten stattfinden sollen.
An dieser Einschätzung vermögen die auf Beschwerdeebene  Bestätigungsschreiben der kurdischen Organisation B._vom 15. Mai 2002 und 30. Oktober 2003, worin unter anderem die Mitgliedschaft des Beschwerdeführers seit 1999 und die behördliche Suche nach ihm bestätigt wird, nichts zu ändern, sind diese doch vor dem Hintergrund der Unglaubhaftigkeit der Vorbringen wegen der naheliegenden Möglichkeit, dass es sich um reine  handelt, als wenig beweistauglich zu erachten.
Ebensowenig ist die auf Beschwerdeebene im Original eingereichte Besuchskarte vom 8. Juli 2002, worin die Besuchszeit der Ehefrau des inhaftierten C._aufgeführt wird, geeignet, die geltend gemachten Vorbringen zu stützen. Unabhängig von der Frage der Authentizität des Dokumentes, steht zum Einen nicht fest, ob es sich bei C._, wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht, tatsächlich um dessen Cousin handelt, zum Anderen kann aufgrund der Besuchskarte nicht festgestellt werden, aus welchem Grund sich C._, sollte es sich tatsächlich um den Cousin des Beschwerdeführers handeln, inhaftiert wurde. Die alleinige Tatsache, dass sich der angebliche Cousin des Beschwerdeführers in Haft befindet, ist daher mangels hinreichendem Sachzusammenhang zu den Vorbringen des Beschwerdeführers vorliegend nicht als relevant zu erachten.
Auch das auf Beschwerdeebene eingereichte Scheidungsurteil vom E._ ist aufgrund des fraglichen Inhalts und der fraglichen Herkunft zum Nachweis der behördlichen Suche nach dem  nicht geeignet. Zum Einen ist mit der Vorinstanz darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Anhörungen mehrmals angegeben hat, er habe in der Heimat einen Sohn, indessen ist im Scheidungsurteil mehrfach die Feststellung enthalten, die Ehe sei kinderlos verlaufen. Im Weiteren ist nicht nachvollziehbar, warum der Beschwerdeführer das Scheidungsurteil vom E._ erst auf Beschwerdeebene im Jahre 2006 eingereicht hat. Die Entgegnung im Rahmen des Replikrechts, wonach der Beschwerdeführer vermute, dass seine geschiedene Ehefrau, welche nochmals heiraten möchte, dem Gericht gegenüber das Kind bewusst verschwiegen habe, vermag nicht zu überzeugen, erscheint es doch nicht realistisch, dass während
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eines Scheidungsverfahrens die Existenz eines Kindes unentdeckt geblieben wäre, insbesondere in Berücksichtigung der Tatsache, dass gemäss Scheidungsurteil mehrere Verwandte des Beschwerdeführers in das Verfahren einbezogen worden waren, die wohl kaum zum Nachteil des Beschwerdeführers ausgesagt hätten. Ebensowenig vermag die Entgegnung, der Beschwerdeführer sei sich der Notwendigkeit der Einreichung des Gerichtsurteils vom (....) erst durch den Kontakt mit der Rechtsvertreterin bewusst worden, die erst vier Jahre später erfolgte Einreichung des Scheidungsurteils plausibel zu erklären.
Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer nicht glaubhaft darlegen konnte, sich vor seiner Ausreise aufgrund  Tätigkeit als Mitglied der kurdischen Organisation B._der drohenden Festnahme durch die iranischen Behörden durch Flucht entzogen zu haben.
Schliesslich ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass eine begründete Furcht des Beschwerdeführers vor künftiger Reflexverfolgung wegen seines seit dem (....) als anerkannter Flüchtling in der Schweiz lebenden Bruders K._ zu verneinen ist, hat der  doch - wie die Vorinstanz zu Recht festhielt - anlässlich der  nie geltend gemacht, wegen seinem Bruder Behelligungen ausgesetzt gewesen zu sein oder solche zu befürchten.
3.7 Aus den obenstehenden Erwägungen folgt, dass eine  des Beschwerdeführers zu verneinen ist.
3.8 Nachfolgend bleibt zu prüfen, ob der Beschwerdeführer durch sein politisches Engagement in der Schweiz - namentlich durch seine  bei der H._, sowie mehrfacher Teilnahme an Demonstra-tionen und Informationsveranstaltungen - einen Grund für eine zukünftige Verfolgung durch die iranischen Behörden gesetzt hat und damit die Flüchtlingseigenschaft wegen subjektiver  erfüllt.
3.8.1 Subjektive Nachfluchtgründe sind dann anzunehmen, wenn eine asylsuchende Person erst durch die Flucht aus dem Heimat- oder Herkunftsstaat oder wegen ihres Verhaltens nach der Ausreise eine Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG zu befürchten hat. Personen mit subjektiven Nachfluchtgründen erhalten zwar gemäss Art. 54 AsylG kein Asyl, werden jedoch als Flüchtlinge vorläufig aufgenommen
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(vgl. EMARK 2000 Nr. 16 E. 5a S. 141 f., mit weiteren Hinweisen).
Der Ausschlussgrund von Art. 54 AsylG ist absolut zu verstehen und mithin unabhängig davon anzuwenden, ob Nachfluchtgründe  gesetzt worden sind oder nicht (vgl. EMARK 1995 Nr. 7 E. 7 S. 66 ff.). Es ist daher nicht entscheidend, welchen mutmasslichen Zweck die asylsuchende Person durch ihre exilpolitischen Tätigkeiten zu erreichen versucht hat. Massgebend ist vielmehr, ob die iranischen Behörden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit das Verhalten des Asylsuchenden als staatsfeindlich einstufen und dieser deswegen bei einer Rückkehr in den Heimatstaat eine Verfolgung im Sinne von Art. 3 Asyl befürchten muss. Es bleiben damit die Anforderungen an den Nachweis einer begründeten Furcht massgeblich (Art. 3 und 7 AsylG).
Nach den Erkenntnissen des Bundesverwaltungsgerichts beobachten die iranischen Behörden seit Jahren die exilpolitischen Aktivitäten ihrer Landsleute genau und erfassen diese systematisch. Dabei  sie sich vorab auf die Erfassung von Personen, welche über die massentypischen und niedrig profilierten Erscheinungsformen  Proteste hinaus Funktionen wahrgenommen und/oder  entwickelt haben, welche die jeweilige Person aus der Masse der mit dem Regime Unzufriedenen herausheben und als ernsthaften und gefährlichen Regimegegner erscheinen lassen (vgl. dazu SCHWEIZERISCHE FLÜCHTLINGSHILFE [SFH], Iran: Rückkehrgefährdung für  und Mitglieder exilpolitischer Organisationen –  iranischer Behörden, Bern 4. April 2006, S. 7, mit  auf die Rechtsprechung der Asylbehörden einer Auswahl  Länder). Zur Sanktionierung exilpolitischer Aktivitäten dient die im Jahre 1996 erfolgte Neufassung des iranischen Strafrechts,  die politische Betätigung für staatsfeindliche Organisationen im Ausland unter Strafe stellt, wobei bereits im Rahmen eines  staatlichen Ermittlungsverfahrens mit beachtlicher  gravierende Übergriffe zu befürchten wären. Gemäss konstanter Praxis der schweizerischen Asylbehörden stellt indessen das blosse Einreichen eines Asylgesuches durch iranische  noch keinen subjektiven Nachfluchtgrund im Sinne von Art. 54 AsylG dar. Ebensowenig sind die blosse Mitgliedschaft in einer  Organisation oder die Teilnahme an regimekritischen  und das hierbei übliche Tragen von Plakaten und Rufen von Parolen für sich alleine geeignet, die Flüchtlingseigenschaft zu ; für die Annahme einer Verfolgungsgefahr ist vielmehr eine
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gewisse, über diese Formen des Protestes hinaus gehende  vorauszusetzen, welche unter anderem in spezifischen  Auftritten sowie publizistischen Aktivitäten, namentlich im  und Publizieren regimekritischer Texte, liegen kann. Im Rahmen der vorzunehmenden Einzelfalleinschätzung sind dabei insbesondere Dauer, Kontinuität und Intensität der Tätigkeiten zu berücksichtigen (vgl. zum Ganzen D-3357/2006 vom 9. Juli 2009 E. 7.4.3. S. 39 f.).
3.8.2 Wie in den vorangegangenen Erwägungen festgestellt worden ist, hat der Beschwerdeführer weder eine Vorverfolgung aufgezeigt, noch vermochte er eine unmittelbar drohende asylrelevante Verfolgung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen. Daher steht fest, dass der Beschwerdeführer vor dem Verlassen des Heimatlandes, nicht als  Person ins Blickfeld der iranischen Behörden  der iranischen Nachrichtendienste geraten ist.
Mit den auf Beschwerdeebene eingereichten Unterlagen macht der Beschwerdeführer geltend, er führe als aktives Mitglied der H._sein politisches Engagement gegen die iranische Regierung auch im Ausland beziehungsweise in der Schweiz fort.
Insoweit der Beschwerdeführer geltend macht, sein politisches  gegen die iranische Regierung auch in der Schweiz , ist festzuhalten, dass den eingereichten Beweismitteln zu  ist, dass der Beschwerdeführer im November 2004 und damit erst drei Jahre nach seiner Ausreise Mitglied der H._ geworden ist und erst seit Juni 2006 an mehreren politischen Veranstaltungen teilgenommen hat.
Zur Stützung seiner exilpolitischen Tätigkeit reichte der  mehrere Fotografien von Kundgebungen und Standaktionen  Exilorganisationen ein, an welchen er teilgenommen hat.  ist der Beschwerdeführer auf diesen kaum erkennbar und  sich ausserdem meist im Hintergrund der Fotos  in keiner exponierten Lage, welche auf eine allfällige bedeutende Funktion in der genannten Organisation schliessen lassen könnte. Im Weiteren wird der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit den  Fotografien an keiner Stelle namentlich erwähnt. Auch die  Tatsache, dass die behördlichen Bewilligungen an den  gerichtet wurden, lässt nicht zwingend auf eine  Funktion des Beschwerdeführers innerhalb der Organisation
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schliessen; im Weiteren kann mangels gegenteiliger Hinweise davon ausgegangen werden, dass der Name des Beschwerdeführers nicht an die Öffentlichkeit gelangte.
Mittlerweile dürften sich die iranischen Behörden sehr wohl bewusst sein, dass die exilpolitische Betätigung vieler iranischer Asylbewerber nach der Ablehnung ihrer Asylgesuche oft zunimmt beziehungsweise intensiviert wird oder, wie vorliegend, überhaupt erst ab diesem  einsetzt, was das geltend gemachte politische Engagement und Bewusstsein an sich in einem zweifelhaften Licht erscheinen lässt. Es darf darüber hinaus ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass die iranischen Sicherheitsbehörden durchaus in der Lage sind,  tatsächlich politisch engagierten Regimekritikern und , die es geradezu darauf anlegen, sich durch ihre Aktionen  zu machen, zu unterscheiden.
Gesamthaft gesehen kann aufgrund der eingereichten Unterlagen  werden, dass der Beschwerdeführer erst nach dreijährigem Aufenthalt in der Schweiz erstmals eine exilpolitische Tätigkeit  hat. Insbesondere ist der Beschwerdeführer in keiner hohen und in der Öffentlichkeit exponierten Kaderstelle einer Exilorganisation tätig und es bestehen auch keine Anhaltspunkte darauf, dass die  Behörden wegen der erwähnten Aktivitäten ein Strafverfahren oder andere behördliche Schritte gegen den Beschwerdeführerin  hätten. Angesichts der umfangreichen regimekritischen  von iranischen Staatsangehörigen im westlichen Ausland und  der weiteren Tatsache, dass die zahlreichen, im übrigen  Propagandaaktionen iranischer Staatsangehöriger in westlichen Staaten von den iranischen Sicherheitsbehörden durchaus unter  Einordnung des Interesses ihrer Landsleute interpretiert , im Gastland nach Möglichkeit ein Aufenthaltsrecht zu erhalten, besteht kein Anlass zur Vermutung, der Beschwerdeführer habe im Falle seiner Rückkehr in den Iran mit erheblicher Wahrscheinlichkeit mit flüchtlingsrechtlich relevanten Nachteilen zu rechnen.
3.8.3 Das Bundesverwaltungsgericht geht deshalb davon aus, dass insgesamt keine subjektiven Nachfluchtgründe vorliegen, die bei einer Rückkehr des Beschwerdeführers in den Iran zu einer für die  relevanten Verfolgung führen. Der Beschwerdeführer erfüllt somit die Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft auch  subjektiver Nachfluchtgründe nicht.
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Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer keine Verfolgung oder begründete Furcht vor zukünftiger Verfolgung im  von Art. 3 AsylG glaubhaft machen konnte und nicht als Flüchtling anerkannt werden kann. Die Vorinstanz hat somit zu Recht die  des Beschwerdeführers verneint und sein Asylgesuch abgelehnt.
5. Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine ausländerrechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; vgl. EMARK 2001 Nr. 21).
6. 6.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
6.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie  läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
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Gemäss Art. 25 Abs. 3 BV, Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder  Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
6.3 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. MARIO GATTIKER, Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich  Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non- im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers in den Iran ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall  Ausschaffung in den Iran dort mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder  ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des Europäischen  für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti- müsste der Beschwerdeführer eine konkrete Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren Hinweisen; EGMR,  gegen Grossbritannien, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Auch die allgemeine  im Iran lässt den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt klarerweise nicht als unzulässig erscheinen. Nach dem  ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
6.4 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83
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Abs. 7 AuG – die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
6.5 Vorliegend ist der Vollzug als zumutbar zu erachten, da keine  dafür bestehen, dass der Beschwerdeführer bei einer Rückkehr in den Iran einer konkreten Gefährdung ausgesetzt wäre. Das  erachtet den Wegweisungsvollzug in den Iran  auf die allgemeine Lage als grundsätzlich zumutbar. Der - nach eigenen Angaben gesunde - Beschwerdeführer verfügt über ein  Beziehungsnetz und war bis zu seiner Ausreise als Kaufmann tätig. Daher ist davon auszugehen, dass er zu seiner Familie  kann und nicht in eine existenzgefährdende Lage geraten wird. Nach dem Gesagten erweist sich der Vollzug der Wegweisung auch als zumutbar.
6.6 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der  Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr  Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu erachten ist (Art.83 Abs. 2 AuG).
7. Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Vorinstanz den  der Wegweisung zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich  hat, weshalb eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht fällt(Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
8. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist daher abzuweisen.
9. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären dessen Kosten  dem Beschwerdeführer als unterliegender Partei aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Jedoch rechtfertigt es sich vorliegend, auf eine Kostenauflage zu verzichten (Art. 63 Abs. 1 VwVG sowie Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 6 Bst. b des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]). Das Gesuch um Gewährung der
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unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG wird damit gegenstandslos.
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