Decision ID: 10acc286-e47d-5ecf-8b7a-22ce59f5e6c6
Year: 2012
Language: de
Court: SG_VWEK
Chamber: SG_VWEK_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.- Die A Immobilientreuhand GmbH wurde im Jahr 2005 im Handelsregister
eingetragen; am Stammkapital von Fr. 20'000.-- waren S T mit Fr. 19'000.-- und seine
Ehefrau R T-K mit Fr. 1'000.-- beteiligt. Das Unternehmen bezweckt die Erbringung von
Immobiliendienstleistungen wie Kauf und Verkauf von Liegenschaften sowie deren
Verwaltung und Bewertung. Es verlegte seinen Sitz im Jahr 2011 von Y im Kanton St.
Gallen nach Z im Kanton Thurgau. Gleichzeitig übernahm R T-K den Anteil von S T am
Stammkapital.
B.- Entsprechend dem nicht unterzeichneten Geschäftsabschluss per 31. Dezember
2008, der einen Verlust von Fr. 677.17 auswies, und verrechenbaren Vorjahresverlusten
von Fr. 16'450.50, deklarierte die A Immobilientreuhand GmbH am 13. September 2009
einen steuerbaren Reinverlust von Fr. 17'127.70. Der Ertrag bestand im Wesentlichen
aus einem Vermittlungshonorar samt Erfolgsprämie von zusammen Fr. 42'000.--, das
sie mit dem Verkauf des Grundstücks Nr. 001, G-Strasse, in Y, erzielte. Das
Grundstück stand im Miteigentum von R T-K und deren beiden Brüdern P und Q K. Die
Rechnung vom 9. Juni 2008 richtete sich an die "Eigentümergemeinschaft Geschwister
K". Diesem Ertrag stand ein Aufwand für Drittleistungen (Fremdarbeiten) in der gleichen
Höhe – in der Form von Zahlungen von je Fr. 14'000.-- an R T-K, an die von P K
beherrschte F AG und an die von Q K beherrschte K AG – gegenüber. Die
Veranlagungsbehörde rechnete diese Leistungen als nicht geschäftsmässig
begründeten Aufwand auf, so dass sich für das Geschäftsjahr 2008 ein Reingewinn von
Fr. 41'323.-- ergab und sich der steuerbare Reingewinn für die direkte Bundessteuer
2008 nach der Verlustverrechnung auf Fr. 24'873.-- belief. Für die Geschäftsjahre 2009
und 2010 wurde die A Immobilientreuhand GmbH in der Folge entsprechend den
Geschäftsabschlüssen per 31. Dezember 2009 und 31. Dezember 2010, jedoch ohne
Verlustverrechnungen veranlagt. Das kantonale Steueramt wies die gegen diese
Veranlagungen erhobene Einsprache am 5. März 2012 ab.
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C.- Gegen den Einspracheentscheid vom 5. März 2012 erhob die A
Immobilientreuhand GmbH durch ihre Vertreterin mit Eingabe vom 5. April 2012
Beschwerde bei der Verwaltungsrekurskommission mit dem Antrag, Fremdarbeiten in
der Höhe von Fr. 28'000.--, umfassend die Zahlungen von je Fr. 14'000.-- an die F AG
und an die K AG, zum Abzug zuzulassen.
Die Vorinstanz beantragte mit Vernehmlassung vom 18. Mai 2012 die kostenpflichtige
Abweisung der Beschwerde. Die Eidgenössische Steuerverwaltung verzichtete
stillschweigend auf eine Vernehmlassung. Die Beschwerdeführerin nahm zur
vorinstanzlichen Vernehmlassung am 12. Juli 2012 Stellung und beantragte unter
Einreichung von Bestätigungen der Zahlungsempfänger, der gesamte Aufwand von
Fr. 42'000.-- für Drittarbeiten sei als geschäftsmässig begründet anzuerkennen. Die
Vorinstanz äusserte sich dazu am 17. August 2012 und hielt an ihrem Antrag fest. Die
Eingabe wird der Beschwerdeführerin zusammen mit dem Entscheid zur
Kenntnisnahme zugestellt.
Auf die Ausführungen der Beschwerdeführerin und der Vorinstanz zur Begründung ihrer
Anträge wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:
1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Beschwerdeerhebung ist gegeben. Die Beschwerde vom 5. April 2012 mit dem Antrag,
vom verbuchten und von der Vorinstanz aufgerechneten Aufwand für Drittleistungen
von Fr. 42'000.-- seien Fr. 28'000.--, nämlich die Zahlungen von je Fr. 14'000.-- an die
F AG und an die K AG, als geschäftsmässig begründet zuzulassen, ist rechtzeitig
eingereicht worden. Sie erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen
Anforderungen (Art. 140 Abs. 2 Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer, SR
642.11, abgekürzt: DBG; Art. 7 der Verordnung zum Bundesgesetz über die direkte
Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 41 lit. h Ziff. 1 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf die Beschwerde ist
einzutreten.
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Die Beschwerdeführerin änderte ihr Begehren in der Stellungnahme vom 12. Juli 2012
zur vorinstanzlichen Vernehmlassung – mithin nach Ablauf der Beschwerdefrist – ab
und beantragte, es sei der gesamte für Drittleistungen verbuchte Aufwand von
Fr. 42'000.-- zu berücksichtigen. Bei der Beschwerdefrist von 30 Tagen gemäss
Art. 140 Abs. 1 DBG handelt es sich um eine nicht erstreckbare Verwirkungsfrist
(vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, N 18/19
zu Art. 140 DBG; U. Cavelti, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Band I/
2b, 2. Aufl. 2008, N 7a zu Art. 140 DBG). Der innerhalb der Beschwerdefrist gestellte
Antrag, es seien von den verbuchten Aufwänden von Fr. 42'000.-- für Drittleistungen
Fr. 28'000.-- als geschäftsmässig begründet anzuerkennen, erfüllt die aus Art. 140
Abs. 1 DBG abgeleiteten Voraussetzungen (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O.,
N 41 zu Art. 140 DBG), da aus ihm klar hervorgeht, inwiefern die umstrittene
Veranlagung nach der Vorstellung der Beschwerdeführerin ziffernmässig abzuändern
ist. Es bestand deshalb kein Anlass, der Beschwerdeführerin im Sinn von Art. 140
Abs. 2 DBG eine richterliche Frist zur Verbesserung der Beschwerde anzusetzen. Eine
Erweiterung des Antrags nach Ablauf der Rechtsmittelfrist (oder einer allenfalls zur
Verbesserung angesetzten richterlichen Frist) ist nicht statthaft (vgl. zum kantonalen
Recht Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003,
Rz. 919). Auf den Antrag der Beschwerdeführerin, auch die Zahlung von Fr. 14'000.--
an R T-K als geschäftsmässig begründeten Aufwand anzuerkennen, kann deshalb nicht
eingetreten werden.
2.- In der Beschwerde ist umstritten, ob bei der Ermittlung des Ergebnisses des
Geschäftsjahrs 2008 Zahlungen von je Fr. 14'000.-- an die F AG und an die K AG als
Aufwand für Drittleistungen geschäftsmässig begründet zum Abzug gebracht werden
können.
a) Gemäss Art. 58 Abs. 1 DBG setzt sich der steuerbare Reingewinn zusammen aus
dem Saldo der Erfolgsrechnung (lit. a) und allen vor Berechnung dieses Saldos
ausgeschiedenen Teilen des Geschäftsergebnisses, die nicht zur Deckung von
geschäftsmässig begründetem Aufwand verwendet wurden (lit. b), wie insbesondere
offene und verdeckte Gewinnausschüttungen und geschäftsmässig nicht begründete
Zuwendungen an Dritte (al. 5).
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Geldwerte Leistungen bzw. geschäftsmässig nicht begründete Zuwendungen einer
Kapitalgesellschaft an ihren Gesellschafter (oder Dritte) stellen Gewinnausschüttungen
dar, wenn sie nicht als Kapitalrückzahlung zu qualifizieren sind und ohne
entsprechende Gegenleistung des Gesellschafters erfolgen (vgl. Richner/Frei/
Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 88 zu Art. 58 DBG). Bei verdeckten
Gewinnausschüttungen handelt es sich um geldwerte Leistungen und Vorteile, die
ohne entsprechende Gegenleistung an Personen – oder an Nahestehende – gewährt
werden, die unmittelbar oder mittelbar mit der juristischen Person
beteiligungsrechtliche Beziehungen haben. Verdeckt sind solche Leistungen insofern,
als sie buchmässig nicht offen ausgewiesen werden, sondern unter einem Aufwandtitel
der Erfolgsrechnung belastet werden. Dem Beteiligten oder einer diesem
nahestehenden Person werden Leistungen erbracht, welche im normalen
Geschäftsverkehr einem unbeteiligten Dritten nicht gewährt würden (vgl. Richner/Frei/
Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 95 zu Art. 58 DBG). Massgebend ist das sogenannte
"arm's length"-Prinzip. Zu prüfen ist demnach, wie gegenüber einem unbeteiligten
Dritten gehandelt worden wäre. Dabei kommt es darauf an, was die für das
Unternehmen handelnden Organe in guten Treuen als betrieblich begründet angesehen
haben. Ein gewichtiges Indiz für eine verdeckte Gewinnausschüttung liegt vor, wenn
zwischen der Aktiengesellschaft und dem Aktionär unübliche Rechtsgeschäfte
vollzogen werden (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 98 zu Art. 58 DBG mit
Hinweisen auf die Rechtsprechung).
Für die Beweislastverteilung ist im Zusammenhang mit verdeckten
Gewinnausschüttungen zu differenzieren: Ist streitig, ob einer Leistung der Gesellschaft
überhaupt eine Gegenleistung des Beteiligten gegenüberstehe, trägt die Gesellschaft
die Beweislast für das Vorhandensein einer solchen Gegenleistung (Beweis der
geschäftsmässigen Begründetheit der Leistung). Ist bei Vorhandensein einer
Gegenleistung des Beteiligten an die Gesellschaft umstritten, ob zwischen den
gegenseitigen Leistungen ein offensichtliches Missverhältnis besteht und ob deshalb
auf eine verdeckte Gewinnausschüttung geschlossen werden dürfe, so ist die
Steuerbehörde für das behauptete Missverhältnis beweisbelastet (natürliche
Vermutung für die geschäftsmässige Begründetheit der Leistung; vgl. Richner/Frei/
Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 109 zu Art. 58 DBG).
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b) aa) Die Erträge der Beschwerdeführerin des Geschäftsjahrs 2008 beschränken sich
im Wesentlichen auf eine Vermittlungsprovision von Fr. 42'000.--, welche ihr von der
"Eigentümergemeinschaft Geschwister K" für den Verkauf des Grundstückes Nr. 001,
G-Strasse, in Y bezahlt wurde (Verkaufspreis Fr. 1'050'000.--). Miteigentümer zu je
einem Drittel des Grundstückes waren R T-K sowie deren beide Brüder P und Q K. In
der Folge überwies die Beschwerdeführerin am 7. Juli 2008 bzw. am 14. Juli 2008 je
Fr. 14'000.-- an die F AG bzw. an die K AG.
bb) Die Beschwerdeführerin bestreitet nicht, dass es sich bei den Empfängern der
beiden Zahlungen um ihr nahestehende Personen handelt. Insbesondere wendet sie
sich nicht gegen die Darstellung der Vorinstanz, wonach P K einziger Verwaltungsrat
und Alleinaktionär der F AG ist und Q K dieselbe Stellung bei der K AG einnimmt. Da P
und Q K unbestrittenermassen Brüder von R T-K sind, die an der Beschwerdeführerin
bis zur Verlegung des Sitzes am 17. September 2011 nach Z mit einem Anteil von
Fr. 1'000.-- am Stammkapital beteiligt war, handelt es sich bei den beiden
Gesellschaften um der Beschwerdeführerin nahestehende Personen (vgl. zum Begriff
der nahestehenden Person Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 89 zu Art. 58
DBG).
cc) Die Beschwerdeführerin macht geltend, den Zahlungen lägen mündliche Abreden
zugrunde, nach denen die beiden Gesellschaften die Beschwerdeführerin bei der
Vermittlung der Liegenschaft G-Strasse, Y, unterstützten. Zum Beweis legt sie im
Beschwerdeverfahren entsprechende schriftliche Bestätigungen der beiden
Gesellschaften vor. Die Unterstützung habe insbesondere Beratungsdienstleistungen
sowie die Kontaktaufnahme mit potenziellen Kunden umfasst. Die Beschwerdeführerin
sei als kleine Gesellschaft nicht in der Lage gewesen, genügend Kontakte zu
generieren, um den Verkauf der Liegenschaft zeitnah abzuwickeln, und habe deshalb
Dritte beigezogen. Das Grundstück sei verkauft worden und die Gesellschaften hätten
ihre vertraglichen Pflichten damit erfüllt. Die Höhe des Pauschalpreises von je
Fr. 14'000.-- sei auch im Drittvergleich plausibel. Er entgelte sämtliche Bemühungen
der Zahlungsempfänger wie Kontaktakquise, Inserate, Verkaufstafeln, Betreuung und
Information der Interessenten. Bei der Grundstückgewinnsteuer seien einzig
Aufwendungen von Fr. 42'000.-- als Verkaufskosten deklariert worden. In
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vergleichbaren Fällen seien auch schon höhere Aufwendungen zum Abzug zugelassen
worden.
Die Leistungen, welche die F AG und die K AG im Hinblick auf den Verkauf des
Grundstücks Nr. 001, G-Strasse, in Y erbrachten, werden nicht belegt. Das Grundstück
wurde von W erworben, der in der Liegenschaft bereits seit 1997 ein Geschäft betreibt
(vgl. Handelsregistereintrag). Dass sich die Suche eines Käufers als schwierig
darstellte, erscheint unter diesen Umständen nur schwer nachvollziehbar und wird
jedenfalls nicht nachgewiesen, indem die Bemühungen der Beschwerdeführerin und
der beiden angeblich mit der Akquisition von möglichen Käufern und weiteren
Aufgaben betrauten Gesellschaften in Form konkret erbrachter Leistungen belegt
werden. Abgesehen davon erscheint es auch als wenig glaubwürdig, dass die
Beschwerdeführerin, die sich als "Immobilientreuhänderin" bezeichnet und über einen
professionell wirkenden Internetauftritt verfügt, im Ergebnis keinerlei Leistungen im
Zusammenhang mit dem Grundstücksverkauf erbracht haben soll, zumal sich die
Erträge und die Aufwände die Waage halten. Dass eine Immobilientreuhänderin den
gesamten Ertrag aus einer Grundstückvermittlung an Dritte weiterleitet, erscheint
ungewöhnlich und hält einem Drittvergleich nicht stand.
Die von der Vorinstanz bei der Veranlagung der Grundstückgewinnsteuer zum Abzug
zugelassene Provision von Fr. 42'000.-- setzt sich entsprechend der Rechnung vom
9. Juni 2008 aus einem Honorar von drei Prozent für einen Kaufpreis bis Fr. 900'000.--
(Fr. 27'000.--) und einer Erfolgsprämie von zehn Prozent für den darüber hinaus
gehenden Anteil am Kaufpreis von Fr. 150'000.-- (Fr. 15'000.--) zusammen. Dies ergibt
eine Provision von vier Prozent des Kaufpreises. Eine solche Provision liegt oberhalb
des Rahmens, welcher bei der Veranlagung der Grundstückgewinnsteuer beim Verkauf
von Wohn- und Geschäftshäusern entsprechend den Ansätzen der Honorarordnung
des Schweizer Verbandes der Immobilientreuhänder, Sektion Ostschweiz,
praxisgemäss zwei bis drei Prozent beträgt (vgl. StB 137 Nr. 1 Ziff. 2.5). Die von der
Beschwerdeführerin und den ihr nahestehenden Personen gewählte Konstruktion der
Vergütung und Rückvergütung von Provisionen erweckt insgesamt den Eindruck, dass
ein Teil des Veräusserungsgewinns, nämlich je Fr. 14'000.--, den Miteigentümern des
verkauften Grundstücks von der Grundstückgewinnsteuer unbelastet zufliessen sollte.
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c) Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin weder eine von den
Begünstigten erbrachte Gegenleistung belegt noch die Zahlungen einem Drittvergleich
standhalten. Dementsprechend ist die Beschwerde abzuweisen, soweit auf sie
eingetreten werden kann. Da sich die Veranlagung aufgrund des
Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2008 als richtig erweist, ändert sich an der
Verrechnung früherer Verluste, wie sie die Vorinstanz vorgenommen hat, nichts.
Deshalb erweist sich die Beschwerde auch insoweit als unbegründet, als sie sich
gegen die Veranlagungen aufgrund der Rechnungsabschüsse per 31. Dezember 2009
und 2010 richtet. Da die verrechenbaren Vorjahresverluste von Fr. 16'450.50
vollumfänglich mit dem Geschäftsergebnis per 31. Dezember 2008 verrechnet werden
können, verbleiben für die folgenden Geschäftsjahre keine weiteren verrechenbaren
Verlustvorträge.
3.- Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des Verfahrens der
Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 144 Abs. 1 DBG). Eine Entscheidgebühr von
Fr. 1'200.-- ist angemessen (vgl. Art. 144 Abs. 5 DBG in Verbindung mit Art. 7 Ziff. 122
der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der Kostenvorschuss von Fr. 800.-- ist zu
verrechnen.