Decision ID: 040fbdec-b399-4d95-8064-1cab44deeebf
Year: 2018
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
1.1.1
Der 1965 geborene, gelernte Automechaniker
X._
arbeitet als Gesell
schafter und Geschäftsführer in seinem Betrieb, der
A._
GmbH. Er ist bei der Schweizerischen Unfallver
siche
rungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert.
Am 17. März 2006 meldete er der
Suva
, er habe sich am 27. Oktober 2005 beim Getriebe montieren die rechte (
richtig
wohl: linke) Schulter verletzt. Eine am 24. März 2006 durchgeführte MRI-Untersuchung an der linken Schulter ergab eine Ruptur der Supraspinatussehne, woraus eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit resultierte. Am 25. August 2006 zog er sich beim Fussballspielen eine rechtsseitige Achillessehnenruptur zu, welche operativ ver
sorgt wurde (Bericht des Spitals
B._
vom 4. September 2006). Die
Suva
übernahm für beide Unfälle die Heilbehandlungskosten und richtete ein Taggeld aus. Gestützt auf eine kreisärztliche Beurteilung stellte die
Suva
die Tag
geld
leis
tungen per 10. Oktober 2008 ein, was sie mit Verfügung vom 5. Februar 2009 bestätigte. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit rechts
kräftig gewor
de
nem Einspracheentscheid vom 15. Oktober 2009 ab.
1.1.2
Beim Herausheben eines Motorteils am 1. April 2010 verspürte der Versicherte Schmerzen in der rechten Schulter, wobei er eine partielle Läsion der Supra
spi
natussehne erlitt. Die
Suva
kam für die Heilbehandlungskosten auf und richtete ein Taggeld aus. Mit Verfügung vom 18. Juni 2012 sprach sie ihm im Zusam
menhang mit diesen rechtsseitigen Schulterbeschwerden eine Invaliden
rente im Umfang von 20 % zu.
1.1.3
Am 18. Juni 2012 meldete der Versicherte bezüglich der linken Schulter einen Rückfall. Die
Suva
lehnte nach Einholung einer Stellungnahme ihres Kreisarztes vom 13.
August 2012
eine weitere Leistungspflicht ab. Am 4. Februar 2014 machte er einen erneuten diesbezüglichen Rückfall geltend. Gestützt auf eine Stellungnahme ihrer Kreisärztin vom 1. April 2014, wonach in den letzten zwei Jahren mit Blick auf die dokumentierten objektiven Befunde keine Ver
schlech
te
rung der Schulterproblematik feststellbar sei und bezüglich der Wirbelsäulen
be
schwerden keine Unfallkausalität bestehe, verneinte die
Suva
ihre Leistungs
pflicht hinsichtlich der linken Schulter und des Wirbelsäulenleidens (Schreiben vom 2. April 2014 und Verfügung vom 27. Mai 2014). Nach erneuter ärztlicher Beurteilung am 17. Juli 2014 hielt die
Suva
daran mit Einsprach
e
entscheid vom 12. November 2014 fest. Die dagegen geführte Beschwerde wies das Sozialver
si
cherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil UV.2014.00291 vom 12. August 2016 ab, soweit es darauf eintrat. Dagegen erhob der Versicherte Beschwerde beim Bundesgericht, welches die Beschwerde mit Urteil 8C_641/2016 vom 29. November 2016 abwies.
1.2
Zuvor liess der Versicherte der Suva mit Schadenmeldung vom 1
4.
Juli 2016 mit
teilen, dass er am
7.
April 2016 in seiner Werkstatt beim Au
s
steigen aus einem Fahrzeug mit dem linken Fusshinterteil gegen den Liftarm geschlagen habe (
Urk.
9/1). Die Suva tätigte Abklärungen und legte das Dossier ihrer Kreisärztin
Dr. C._
, Fachärztin für Chirurgie, zur Beurteilung vor.
Dr. C._
hielt am 2
6.
Oktober 2016 fest, das keine strukurellen Läsionen gege
ben seien, welche mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Ereignis vom
7.
April 2016 zurückzuführen seien (
Urk.
9/34). Gestützt darauf verneinte die Suva mit Ver
fü
gung vom 2
6.
Oktober 2016 ihre Leistungspflicht (
Urk.
9/36).
Dr. C._
gab am
3.
November 2016
zudem
eine ärztliche Beurteilung ab (
Urk.
9/40). Der Ver
sicherte erhob
in der Folge
am 2
8.
November 2016 Einsprache gegen die Verfügung vom 2
6.
Oktober 2016 (
Urk.
9/43). Am 2
2.
Dezember 2016 reichte er eine Ein
sprachebegründung ein (
Urk.
9/48). Mit Einspracheentscheid vom 3. April 2017 hiess die Suva
die Einsprache
teilweise gut und stellte fest, dass der Versicherte bis 7. Juni 2016 Anspruch auf Heilbehandlungsleistungen habe (Urk. 2).
2.
Dagegen erhob
X._
am 18. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, es sei der angefochtene Einspracheentscheid vom 3. April 2017
“
dahingehend auf
zu
heben, als
dem Beschwerdeführer
die gesetzlichen Leistungen auch nach dem 7. Juni 2016 zu
ge
sprochen werden
sollen“
. Eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie abkläre, ob ihm die gesetzlichen Leistun
gen auch nach dem 7. Juni 2016 zust
änden
. Zudem habe das Gericht ein poly
disziplinäres Gutachten bei einer unabhängigen Fachperson der Rheumatologie
einzuholen
(Urk. 1 S. 2).
Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 29. August 2017 Abweisung der Beschwerde (Urk. 8, unter Beilage der Suva-Akten
[Urk. 9/1-58] sowie der chirurgischen Beurteilung der
Abteilung
Versicherungs
medizin der Suva vom 25. August 2017 [Urk. 10]).
Weil
sein
Vertreter weder im Verwaltungsverfahren noch im vorliegenden Beschwerdeverfahren eine Vollmacht bezüglich des geltend gemachten Unfal
l
er
eignisses vom 7. April 2016 aufgelegt hatte, wurde dem Beschwerdeführer und Rechtsanwalt Stolkin mit Verfügung vom 3
1.
August 2017 eine Nachfrist ange
setzt, um dem Gericht eine schriftliche Vertretungsvollmacht einzureichen (
Urk.
12). Mit Eingabe vom 1
8.
September 2017 (
Urk.
14) reichte Rechtsanwalt Stolkin eine Vertretungsvollmacht (
Urk.
15) ein.
Die Parteien hielten replicando (
Urk.
21) und duplicando (
Urk.
24) jeweils an ihren Anträgen fest. Am 1
4.
Februar 2018 wurde dem Beschwerdeführer das Dop
pel der Duplik vom 1
3.
Februar 2018 (
Urk.
24) zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 25).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset
zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversi
cherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver
wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem
entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem
ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit
punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).
Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am
7.
April 2016 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Gemäss
Art.
6
Abs.
1 UVG werden - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs
krankheiten gewährt.
1.3
Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs
sige Behand
lung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsun
fähig (Art. 6 ATSG), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Rentenan
spruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine nam
hafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistun
gen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).
1.4
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
den
sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei
chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal
zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg
gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver
waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.5
1.5.1
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal
zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä
quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
1.5.2
Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).
1.6
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesund
heitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa
chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor
zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.
U 142 S.
75 E.
4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U
172/94 vom 26.
April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen
den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.
U 363 S.
45; BGE
119 V 7 E. 3c/aa). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hiebei um eine anspruchsauf
hebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast
-
anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusam
menhang gege
ben ist
-
nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfall
versicherer (RKUV 1994 Nr.
U 206 S.
328
f. E.
3b, 1992 Nr.
U 142 S. 76). Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundes
gerichts 8C_637/2013 vom 11.
März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).
Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kos
tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).
1.7
1.7.1
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
1.7.2
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpartei
lichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin aller
dings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).
2.
2.1
Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin für die nach wie vor ge
klagten Beschwerden auch über den 7. Juni 2016 hinaus leistungspflichtig
ist, mithin ob diese Beschwerden noch in einem natürlichen und adäquaten Kau
sal
zu
sammenhang zum Unfall vom 7. April 2016 stehen.
2.2
Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 3. April 2017 führte die Beschwer
de
gegnerin aus, es bestünde kein Anlass, die umfassend, schlüssig und wider
spruchsfrei begründete Einschätzung der erfahrenen Versicherungsmedizinerin Dr.
C._
in Frage zu stellen, weshalb darauf ohne weiteres abgestellt werden könne (Urk. 2 S. 9). Ihre Beurteilung, worin auf die erhobenen klinischen und bildgebenden Befunde sowie die vom Versicherten geklagten Beschwerden Bezug genommen worden sei, sei in Kenntnis der gesamten Aktenlage abgegeben
wor
den
. Medizinische Berichte, welche dem widersprechen würden, würden den Akten nicht beiliegen (Urk. 2 S. 10). Auf den Bericht von Dr.
C._
abstellend sei somit mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass das Unfallereignis vom 7. April 2016 ab dem 7. Juni 2016 nicht mehr Ursa
che des Gesundheitsschadens
des Beschwerdeführers
dar
ge
stell
t habe
(Urk. 2
S.
10-11). Die danach noch bestehenden Fussbeschwerden links seien folglich nicht mehr unfall-, sondern ausschliesslich noch krankheitsbedingt (Urk. 2 S. 10).
2.3
Der Beschwerdeführer bringt demgegenüber im Wesentlichen vor, der Bericht
von Dr. C._
vom
3.
November 2016 sei nicht in Kenntnis der gesamten Aktenlage abgegeben worden.
Sie
schreibe in ihrem Bericht, der
vorliegende
Erstbehand
lungsbericht seines Hausarztes,
Dr. D._
,
Innere Medizin FMH,
sei nicht aus
rei
chend, da dieser erst nach dem Unfall
am 2. September 2016
verfasst worden sei. Deshalb sei bei Dr.
D._
eine Kopie der Krankenakte mit dem Erstbe
fund einverlangt worden (Urk. 1 S. 5). Mit Schreiben vom 1. November 2016 habe Dr.
D._ sodann
festgehalten, die Ab
klärungen hätten ergeben, dass es sich bei den Beschwerden um eine Unfall
folge handle (Urk. 1 S. 6). Die Beschwerdegegnerin hätte im Einspracheverfahren da
rauf hin
wirken müssen, dass
Dr. D._
die fehlen
den Beilagen
zu diesem Schreiben
nachreiche (Urk. 21 S. 3). Diese von Dr.
D._
erwähnten Unterlagen hätten so keinen Eingang in den Bericht der Kreisärztin gefunden (Urk. 1 S. 6,
Urk.
21 S. 4). Zudem fehle eine Auseinan
dersetzung mit dem Bericht von
Dr. E._
, Orthopädie/Unfallchi
rurgie, Klinik F._
(
Urk.
21 S. 4-5). Damit habe die Beschwerdegegnerin den Untersuchungs
grund
satz verletzt. Richtiger
weise hätte sie wegen der wider
sprüchlichen Aktenlage ein verwaltungsexternes Gutachten einholen müssen (Urk. 1 S. 6). Die mit der Beschwerde eingereichten ärztlichen Berichte würden ebenfalls be
stä
tigen, dass zwischen dem Unfall vom 7. April 2016 und den heu
tigen Beschwer
den ein ein
deutiger Zusammenhang bestehe (Urk. 1 S. 7). Zudem sei von einem be
lastungs- und berufsabhängigen Krankheitsgeschehen auszuge
hen, da nicht davon auszugehen sei, dass
d
er Beschwerdeführer ohne seine schwere
n
körper
lichen Arbeiten an den gleichen Beschwerden gelitten h
ätte
. Es liege daher eine Berufs
krankheit vor
und die Beschwerdegegnerin sei auch des
wegen leistungspflichtig
(Urk. 1 S. 8-11).
3.
3.1
Bei der MRI-Untersuchung der linken Achillessehne des Beschwerdeführers im Medizinischen Radiolo
gischen Institut Bethanien vom 1
3.
Juli 2016 zeigte sich eine Ansatztendinitis der Achillessehne mit kleiner intratendinöse
r
Läsion und Reizung der Bursa sub
a
chil
l
ea ansatznah, eine begleitende Enthesitis im an
gren
zenden Calcaneus dorsal sowie eine diskrete Degeneration am TMT (Tar
some
ta
tarsal-Gelenk) II und III mit leichter Osteodystrophie (
Urk.
9/6,
Urk.
9/19).
3.2
Gemäss dem Arztzeugnis von Dr. D._ vom 2. September 2016 fand die Erst
be
handlung am 12. April 2016 statt. Der Beschwerdeführer habe schon an diesem Tag berichtet, dass er die linke Ferse “angeschlagen“ habe. Seither bestünden Schmerzen in der linken Ferse. Als objektiven Befund gab Dr. D._ eine Druckdo
lenz am Achillessehnenansatz links an (Urk. 9/14 S. 1).
3.3
Die Röntgenuntersuchung (Sono) der linken Achillessehne
(AS)
durch
Dr. E._
vom 26. September 2016
ergab folgenden Befund
(Urk. 9/33 S. 5)
:
“D
eutliche Verdickung der distalen A
S
mit multiplen intratendinösen echogenen Signal
ver
stärkungen teilweise mit Schallschatten, multiple hypodense Textur
unter
bre
chungen intratendinös, isoechogene Verbreiterung des paratendinösen Gewebes dorsal, mit
portion Antel der AS mit diskretem Echoinhomogenitäten, unauf
fäl
li
ger mytotendinöser Über
gang bds., kein Hinweis auf vergrösserte Bursa sub
achil
lea, glatte Konturen des Calceneus, Im Powerdoppler ausgeprägte patho
lo
gische Vaskularisation in der distalen AS.“
Dr. E._
stellte am 2
6.
September 2016 die Diagnosen Insertionstendinitis linke Achillessehne mit Partialläsion und Verkalkungen, Bursitis subachillea und Enthesitis des Calcaneus, ischiocrurale Muskelverkürzung, Knick-Senk-Spreiz-Fuss beidseits, Hallu
x
valgus beidseits sowie Status nach AS-Ruptur mit Naht rechts (
Urk.
9/22 S. 1
,
Urk.
6/33 S. 4).
3.
4
In ihrer ärztlichen Beurteilung vom
3.
November 2016 führte
Dr. C._
aus, dass
im vorliegenden Erstbehandlungsbericht von Dr. D._ im Bereich des Fusses kein Hämatom beschrieben worden sei, lediglich Druckdolenzen im Bereich des Achil
lessehnenansatzes links seien erwähnt worden. Da dieser Bericht jedoch erst am 2. September 2016 verfasst worden sei, mit schon vorliegendem MRI-Befund, seien diese Angaben nicht ausreichend. Entsprechend sei bei Dr. D._ eine Kopie der Krankenakten mit dem Erstbefund einverlangt worden, welche von Dr. D._ bis heute nicht nach
ge
reicht worden sei. Es sei eine Aktenzusammenfassung zugesandt worden, welche neu geschrieben worden sei, so dass die Originalakten nicht zur Verfügung stehen würden. Gesamthaft müsse jedoch der Befund bei der Erstbehandlung von Dr. D._ als nicht gravierend eingeschätzt worden sein, da keine bildgebende Diagnostik eingeleitet worden sei. Alsdann sei a
m 1
3. Juli
2016 ein MRI der Achillessehne nativ/mit Kontrast durch
ge
führt worden. Für ihre Beurteilung lägen die MRI-Bilder sowie die Beurteilung des Radiologen vor. Dabei zeige sich eine An
satztendinitis der Achillessehne mit intratendinösen Läsionen, Reizung der Bursa subachillea sowie beginnende
r
Degeneration im TMT II und III. Dieser Be
fund ent
spreche bildmorphologisch einer degenerativen Verände
rung und keiner frischen traumatischen strukturellen Läsion beziehungsweise Heilungs
pro
zess/Narben
bil
dung. Entsprechend sei die Prellung, welche der Beschwerdeführer am 1
2.
(richtig: 7.) April 2016 erlitten habe, in der MRI-Untersuchung vom 1
3.
Juli 2016 nicht nachweisbar. Dies ent
spreche aus patho
physiologischer Sicht dem normalen Heilungsprozess einer ein
fachen Prel
lung/Kontusion ohne nachweis
bare strukturelle Läsionen. Im Regelfall würden Prellungen/Kontusionen ohne strukturelle Läsionen innerhalb von ein paar Tagen/Wochen folgenlos ab
heilen
. Entsprechend sei auch drei Monate nach dem Ereignis keine traumatische struk
turelle Verletzung beziehungsweise Folge
er
scheinung/Narbenbildung nachweis
bar. Der geschilderte Unfallmechanismus be
ziehungsweise die Präzisierung des Unfall
mechanismus anlässlich des Tele
fonats vom 3
0.
September 2016, wo der Beschwerdeführer angebe, mit dem Fuss an den Liftarm angeprallt zu sein, entspreche nicht dem Unfallmechanismus, welcher von der Pathophysiologie von Nöten
sei
, damit es zu einer trauma
tischen Ver
let
zung der Achillessehne komme. Gemäss dem Beschwerdeführer sei es zu einem Anprellen/Anstossen der Ferse am Metallarm gekommen, so dass aus unfall
kau
saler Sicht eine Prellung anzu
nehmen sei, die jedoch zu keiner nachweisbaren, sichtbaren traumatischen struk
turellen Läsion geführt habe (MRI). Die derzeit beklagten Beschwerden im Bereich des linken Fusses seien aus chirurgischer Sicht mit überwiegender Wahrschein
lichkeit degenerativer Natur, bei vorbeste
he
ndem Knick-Senk-Spreizfuss, Hallux valgus (
Urk.
9/40 S. 3).
4.
4.1
Auch Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die Beurteilung eines an sich fest
stehen
den medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte fachärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteile des Bundesgerichts 9C_524/2017 vom 2
1.
März 2018 E. 5.1 und 9C_223/2014 vom
4.
Juni 2014 E.
6.1
, je
mit weiteren Hinweisen). Die ärztliche Beurteilung von
Dr. C._
vom 3. November 2016 (
Urk.
9/40) erfüllt diese Voraussetzungen.
Sie
berück
sichtigt
e
die Vorakten,
insbesondere die Berichte zu den vorangegangen
en
bild
ge
benden Untersuchungen
. Sie führte
dazu
aus, dass gemäss den Befunden der bild
ge
ben
den Untersuchungen die Beschwerden des Beschwerdeführers mit degenera
tiven Veränderungen erklärbar seien. Sodann sei der Unfallmechanismus nicht geeig
net gewesen, die Achillessehne des Beschwerdeführers zu schädigen. Beim Anschlagen des Fusses am
7.
April 2016 sei es zu einer Prellung gekommen, deren Folgen
- spätestens -
nach drei Monaten ab
ge
heilt gewesen seien, da bei der MRI-Untersuchung vom 1
3.
Juli 2016 (Urk. 9/6, Urk. 9/19) keine Unfallfolgen mehr sichtbar gewesen seien. Sie gab damit eine schlüssige und nachvollziehbar be
grün
dete Beurteilung ab.
4.2
Die Vorbringen des Beschwerdeführers
(E. 2.3)
vermögen keine Zweifel an dieser Beur
teilung von
Dr. C._
zu begründen.
Sie
befasste sich auch mit den Berich
ten von
Dr. D._
. Weil gemäss dessen Arztzeugnis vom
2.
September 2016 (
Urk.
9/14 S. 1) als Datum der Erst
behand
lung der 1
2.
April 2016 angeben wurde, er dem Beschwerdeführer aber erst ab dem 1
1.
Juli 2016 eine Arbeitsunfähigkeit attestiert hatte, veranlasste sie am 7. September 2016, dass bei
Dr. D._
die Kran
kenakte des Beschwerdeführers ein
geholt werde (
Urk.
9/15). Die Beschwerde
geg
nerin bat
Dr. D._
mit Schreiben vom
7.
September und
3.
Oktober 2016, eine Kopie der Krankenakten einzureichen (
Urk.
9/17,
Urk.
9/33 S. 8). In der Folge liess
Dr. D._
der Beschwerdegegnerin am 1
8.
Oktober 2016 handgeschriebene Notizen zum Behandlungsverlauf (
Urk.
9/33 S. 1), den Bericht zur MRI-Untersuchung vom 13. Juli 201
6
(
Urk.
9/33 S. 2), das Überweisungsschreiben seines
Praxis
as
sistenten
G._
an die
Klinik F._ vom 18. August 2016 (Urk. 9/33 S. 3) und den Bericht von Dr. E._ vom 26. September 2016 samt Beilagen zukommen (Urk. 9/33 S. 4-7). Diese Unterlagen standen Dr. C._ für ihre Beurteilung vom 3. November 2016 zur Verfügung und wurden in ihren An
gaben zum “aktenmässigen Verlauf“ genannt (Urk. 9/40 S. 2). Im Arzt
zeug
nis von Dr. D._ vom 2.
September 2016 (
Urk.
9/14 S. 1)
und in seinen Handnotizen vom 18. Oktober 2017 (Urk.
9/33 S. 1
) sind als Befund der Untersuchung vom 12. April 2016 Druckdolenzen im Bereich des Achillessehnenansatzes links fest
gehalten. Dieser Befund widerspricht der Beurteilung von Dr. C._, wo
nach der Beschwerdeführer am 7. April 2016 lediglich eine Prellung des linken Fusses erlitten habe (Urk. 9/40 S. 3), nicht. In seinem Schreiben vom 1. November 2016, welches bei der Beschwerdegegnerin am 8. November 2016 eingegangen war (Urk. 9/41), hielt Dr. D._ sodann fest, dass sich der Beschwerdeführer am 12. April 2016 bei ihm gemeldet habe, nachdem “er sich an der linken Ferse verletzte (siehe Krankengeschichten Auszug vom 12.4.16).“ Da der Beschwerdeführer zuerst ge
dacht habe, es sei eine banale Verletzung und die Schmerzen würden vorbei
ge
hen, habe er bei all seinen anderen Problemen, wie Schultern, Rücken, Depres
sion und so weiter, mit den Abklärungen gewartet. Da die Situation bis Juli nicht besser geworden sei, sei mit den Abklärungen begonnen worden. Die Ab
klä
run
gen inklusive Untersuchung in der Sport Klinik F._ hätten gezeigt, “dass es sich um eine Unfallfolge handelt. (Siehe Beilagen von der Sport Klinik).“ Die von Dr. D._ erwähnten Beilagen hat die Beschwerdegegnerin jedoch nicht er
hal
ten, woraufhin sie Dr. D._ mit Schreiben vom 9. November 2016 bat, dass er ihr diese Unterlagen zukommen lasse. Darauf reagierte Dr. D._ nicht, weshalb die Beschwerdegegnerin auch nichts Weiteres unternahm. Dies ist nicht zu beanstan
den. Trotz dreimaliger schriftlicher Aufforderung (Urk.
9/17,
Urk.
9/33 S. 8
, Urk.
9/42) hat die Be
schwerdegegnerin von Dr. D._ den Krankengeschichten-Aus
zug vom 12. April 2016 nicht erhalten. Sie kannte jedoch seinen objektiven Befund zur Unter
su
chung vom 12. April 2016 - Druckdolenz am Achilles
sehnen
ansatz links (Urk.
9/14 S. 1
, Urk.
9/33 S. 1
) - und verfügte über die Berichte und Kosten
gut
sprachegesuche sowie eine Verordnung zur Physio
therapie von Dr. E._ von der Klinik F._ (Urk. 9/21-23, Urk. 9/33 S. 4-7, Urk. 9/39). Für die Beschwerde
gegnerin bestand daher keine Veranlassung, ge
stützt auf die Angaben von Dr. D._ im Schreiben vom 1. Novem
ber 2016 weitere Abklärungen zu tätigen, weshalb sie den Unter
suchungs
grund
satz (Art. 43 Abs. 1 ATSG) nicht verletzt hat. Dass Dr. D._ eine andere Auffassung als Dr. C._ vertritt - nämlich, dass sich der Beschwerde
führer am 7. April 2016 am linken Fuss verletzt habe und die Abklärung durch Dr. E._ Unfallfolgen gezeigt hätten (Urk. 9/41) - schmälert den Beweiswert der ärztlichen Beurteilung von Dr. C._ vom 3. November 2016 (Urk. 9/40) nicht. Der Beschwerdeführer bringt sodann ebenfalls vor, Dr. C._ habe sich nicht mit den Berichten von Dr. E._ auseinandergesetzt (E. 2.3). Dazu ist festzuhalten, dass Dr. C._ ihre Beurteilung in Kenntnis des Berichtes von Dr. E._ vom 26. September 2016 abgegeben hatte (Urk. 9/40 S. 2). Der Beschwerdeführer macht geltend, dass Dr. E._ von einer Partialläsion, das heisse mithin von einer Ver
let
zung der Achillessehne ausgehe. Diese Partialläsion habe Dr. E._ Ende Sep
tember 2016 festgestellt. Es sei daher nicht nachvollziehbar, dass Dr. C._ in ihrem Bericht vom 26. Oktober 2016 (richtig wohl: 3. November 2016) keine strukturellen Läsionen mehr habe finden können (Urk. 21 S. 4). Dr. C._ führte aber aus, dass der MRI-Untersuchungsbefund vom 13. Juli 2016 bild
mor
pho
lo
gisch einer degenerativen Veränderung und keiner frischen trauma
tischen strukt
urellen Läsion beziehungsweise Heilungsprozess/Narbenbil
dung entspreche (Urk. 9/40 S. 3). Entscheidend ist, ob die Läsion traumatisch bedingt beziehungsweise eine Folge des Unfalls vom 7. April 2016 ist. Dr. E._ sprach in seiner Beurteilung vom 26. September 2016 aber nicht von Unfallfolgen, vielmehr ging es ihm um die Behandlung des Beschwerdeführers (Urk. 9/33 S. 4-5). Auch dieser Bericht vermag somit keine Zweifel an der Beurteilung von Dr. C._ zu begründen.
4.3
Gleiches gilt für die vom Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren auf
geleg
ten Arztberichte.
Dr.
H._
, Facharzt FMH für Anästhe
sio
logie und Facharzt Interventionelle Schmerztherapie, hielt in seinem Bericht vom 18. Oktober 2016 fest, aufgrund der vorliegenden Befunde und der Schilde
rungen des Beschwer
deführers handle es sich um eine verschleppte Insertions
tendinitis der Achilles
sehne links bei Zustand nach Kontusionstrauma am 7. April 201
6.
Aus schmerz
therapeutische
r
Sicht bestehe ein eindeutiger Zusammenhang zwischen diesem Trauma und den jetzigen Beschwerden der Achillessehne (Urk. 3/2 S. 2).
Neue Befunde nannte Dr. H._ allerdings nicht. Die Befunde seiner klinischen Untersuchung des Beschwerdeführers vom 11. Oktober 2016 (Urk. 3/2 S. 2) sind mit
denjenigen, welche Dr. E._ am 26. September 2016 erhoben hatte (Urk. 9/33 S. 4) vergleichbar. Der Bericht von Dr. E._ vom 26.
September 2016 hat Dr. C._ vorgelegen (E. 4.2 vorstehend). Dr. I._
, FMH Innere Medizin/Rheumatologie, führte in seinem Bericht vom 5. April 2017
sodann
aus, dass eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerde
füh
rers als Auto
mechaniker über 30 % unrealistisch sei. Er bezog bei dieser Ein
schät
zung aller
dings auch die Folgen der übrigen vom Beschwerdeführer er
littenen Unfälle (Schulter beidseits, Achillessehne rechts), von krankheits
beding
ten Lum
boi
schialgien sowie von einer körperliche
n
Dekonditionierung mit Ge
wichtszu
nahme und eine psychische Belastung und Reizbarkeit mit ein (Urk. 3/3 S. 4). Daraus lassen sich aber
keine
Einschränkungen aufgrund des Unfalles vom 7. April 2016 entnehmen. Deshalb kann der Beschwerdeführer aus dem Bericht von Dr.
I._
vom 5. April 2017 (Urk. 3/3) nichts zu seinen Gunsten ableiten.
In beiden Berichten findet sich nichts, was Dr. C._ nicht bereits berücksichtigt hätte. Hinzuweisen ist schliesslich darauf, dass gemäss Dr. J._, Fachärztin FMH für Chirurgie, Abteilung Versicherungs
medizin der Beschwerdegegnerin, vom 25. August 2017, d
as Alter, das Übergewicht, der Dia
betes und die Kortisoninfiltrationen sowie die entzündlichen Arthropathien beim Beschwerdeführer bestehende Risikofaktoren für die Entwicklung einer Inser
tionstendinopathie der Achillessehne seien (Urk. 10 S. 6).
4.4
Die Beschwerde
gegnerin konnte somit auf
die ärztliche Beurteilung von Dr. C._ vom 3
.
November
201
6 (Urk. 9/40) abstellen, womit die Einstellung der Heilbe
handlungsleistungen per
7. Juni 2016
rechtens ist. Weitere Leistungen sind nicht geschuldet. Bei diesem Ergebnis erübri
gen sich weitere Abklärungen.
5.
Der Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, dass der
Beschwerdeführer im vor
lie
genden Verfahren nicht mehr geltend
machte
, er habe beim Unfall vom 7. April 2016 eine unfallähnliche Körperschädigung erlitten (vgl. Urk. 2 S. 10), weshalb Weiterungen dazu unterblieben können.
Gleiches gilt für seine Ausführungen, wonach eine Berufskrankheit vorliegen würde und alle seine Leiden (vgl. dazu Sachverhalt, Ziff. 1) in die Beurteilung einzubeziehen seien (E. 2.3). Diesbezüglich kann auf E. 4.1 des Urteils des Sozialversicherungsgerichts UV.2014.00291 vom 12. August 2016 in Sachen der Parteien verwiesen werden.
6.
Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde.