Decision ID: 02687cc2-709b-4dcd-ab1f-7540b725b8d0
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
ist
Arzt für Allgemeinmedizin in
Y._
und
als Selbstän
digerwerbender der Ausgleichskasse
medisuisse
angeschlossen.
Mit Verfügun
g
en
vom 28. September 2011 setzte
die Ausgleichskasse
medisuisse
gestützt auf die Meldungen des kantonalen Steueramts
Zürich
über Erwerbseinkommen und Be
triebskapital
Selbständigerwerbender
vom
1.
September 2011 (Urk.
7/AK1, Urk.
7/AK3
, Urk. 7/AK5) die
persönlichen Beiträge
von
X._
für
die
Jahr
e
2007
bis 2009 fest (Urk.
7/AK2,
Urk.
7/AK4,
Urk.
7/AK6). Für das Jahr 2007
erhob sie
aufgrund eines
be
i
tragspflichtigen Einkommens von Fr. 429'900.
--
per
sönliche Beiträge von
Fr. 41'004.--
(inkl. Ver
waltungs
kosten)
. Abzüglich der be
reits in Rechnung gestellten Fr.
23‘
588.40
resultierte eine
Bei
tragsschuld
von
Fr.
17
‘
445
.
60
(inkl. Ver
waltungs
kosten)
,
zuzüglich
Verzugs
z
insen
(Urk. 7/AK2)
. Ge
stützt auf ein
be
i
tragspflichtige
s
Einkommen
von Fr. 339'400.-- setzte sie die Beiträge für das Jahr 2008 auf
Fr.
32‘371.80
(inkl. Verwaltungskosten)
fest, wo
von unter Berück
sichtigung der bereits f
akturierten Beiträge noch Fr. 10‘338.60
(inkl. Verwaltungskosten)
, zu
züglich
Verzugszinsen
,
offen waren
(
Urk.
7/AK4)
.
Aus
gehend vom
be
i
tragspflicht
ig
en Ein
kommen 2009 von
Fr.
345‘200.-- setzte
sie
die persönliche
n
Be
i
träge
für dieses Jahr auf Fr. 32‘925.--
(inkl. Verwal
tungs
kosten)
, zuzüglich Verzugszinsen,
fest. Nachdem für das
Bei
tragsjahr
2009 be
reits Fr. 33‘819.
60
in Rechnung gestellt
worden waren
, resul
tierte ein Guthaben
des Ver
sicherten von Fr. 1‘029.60 (
Urk.
7/AK6). Gegen diese Ver
fügungen erhob
X._
am 2
6
.
Oktober 2011 Einsprache, welche die Ausgleichskasse
medi
suisse
mit
Entscheid vom 1
3.
Dezember 2012
ab
wies
(Urk.
2).
2.
Dagegen
führte
X._
am
7.
Januar 2013 Beschwerde und beantragte sinngemäss
,
seine persönlichen Beiträge für die Beitragsjahre 2007 bis 2009 seien zu überprüfen und neu festzusetzen (
Urk.
1).
Mit Beschwerdeantwort vom 1
3.
Februar 2013
berief sich
die Beschwerdegegnerin bezüglich des
Beitrags
jahres
2007
auf eine
Wiedererwägung pendente
lite
und beantragte
bezüglich des
Beitragsjah
res
2008
e
ine
reformatio
in
peius
und bezüglich des
Beitrags
jahres
2009 Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6 S. 2-3).
M
it Gerichtsverfügung vom 2
0.
Februar 2013 (
Urk.
8)
wurde
ein zweiter
Schrif
tenwechsel
angeordnet und dem
Beschwerde
führer
insbesondere
auf
gegeben,
sich
zur m
öglich
en
reformatio
in
peius
hinsichtlich der Beiträge für das
Bei
tragsjahr
2008 zu äussern
.
Innert
angesetzter
Frist ging keine Replik des Be
schwerde
führers ein, was der Beschwerdegegnerin mit Mitteilung vom 1
5.
April 2013 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
10).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
Strittig und zu prüfen
sind die beitragspflichtigen Einkommen des Beschwerde
führers
in
den Beitragsjahre
n
2007 bis 2009
.
2.
2.1
Vom Einkommen aus selbst
ändiger Erwerbstätigkeit werden Beiträge erhoben
(Art. 3
und 8 f.
des
Bundesgesetz
es
über die Alters- und
Hinterlassenenver
siche
rung
[AHVG]; Art. 2 und 3 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG];
Art.
26 und 27 Bundesgesetz
es
über den Erwerbsersatz für
Dienst
leisten
de
und bei Mutterschaft [
EOG
]).
Gemäss Art. 22 der Verordnung über die Alters- und
Hinterlassenen
ver
sicherung
(AHVV) werden die Beiträge vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit für jedes Beitragsjahr festgesetzt, wobei das Kalenderjahr als Beitragsjahr gilt. Die Beiträge bemessen sich aufgrund des Ein
kommens nach dem Ergebnis des im Beitragsjahr abge
schlossenen Geschäfts
jah
res und des am Ende des Geschäftsjahres im Be
trieb investierten
Eigenkapi
tals
.
Nach
Art.
23
Abs.
1 AHVV obliegt es in der Regel den Steuerbehörden, das für die Bemessung der Beiträge
Selbständigerwerbender
massgebende
Erwerbsein
kom
men
aufgrund der rechtskräftigen Veranlagung für die direkte Bundessteuer
und das im Betrieb investierte Eigenkapital aufgrund der entsprechenden rechts
kräftigen kantonalen Veranlagung unter Berück
sichtigung der interkanto
nalen Repartitionswerte zu ermitteln. Die Angaben der Steuerbehörden hierüber sind für die Ausgleichskassen verbindlich (
Art.
23
Abs.
4 AHVV).
Nach der Rechtsprechung begründet jede rechtskräftige Steuerveranlagung die nur
mit Tatsachen widerlegbare Vermutung, dass sie der Wirklichkeit entspre
che.
Da die Ausgleichskassen an die Angaben der Steuerbehörden gebunden sind und
das Sozialversicherungsgericht grundsätzlich nur die Kassenverfügung auf ihre
Gesetzmässigkeit zu überprüfen hat, darf das Gericht von rechtskräfti
gen
Steuer
taxationen
bloss dann abweichen, wenn diese klar ausgewiesene Irr
tümer ent
halten, die ohne weiteres richtig gestellt werden können, oder wenn sachliche U
mstände gewürdigt werden müssen, die steuerrechtlich belanglos,
sozialver
si
che
rungsrechtlich
aber bedeutsam sind. Blosse Zweifel an der Rich
tigkeit einer
Steuertaxation genügen
hiezu
nicht; denn die ordentliche
Einkom
mens
er
mitt
lung
obliegt den Steuerbehörden, in deren Aufgabenkreis das
Sozial
versicherungs
ge
richt
nicht mit eigenen Veranlagungsmassnahmen einzugreifen hat. Die selb
ständigerwerbenden Versicherten haben demnach ihre Rechte, auch im Hinblick auf die AHV-rechtliche Beitragspflicht, in erster Linie im
Steuerjus
tizverfahren
zu wahren (BGE 110 V 83 E. 4 und 370 f., 106 V 129 E.
1, 102 V 27 E.
3a; AHI 1997
S. 25 E. 2b mit Hinweis).
2.2
Gemäss
Art.
9
Abs.
1 AHVG ist Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit jedes Erwerbseinkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung ge
leistete Arbeit darstellt. Es wird ermittelt, indem das rohe Einkommen um die in
Art.
9
Abs.
2
lit
. a bis f AHVG aufge
führten Abzüge vermindert wird. Der Bun
desrat ist befugt, nötigenfalls weitere Abzüge vom rohen Einkommen aus selb
ständiger Erwerbstätigkeit zuzulassen (
Art.
9
Abs.
2 letzter Satz AHVG).
2.3
Nach
Art.
9
Abs.
2
lit
. e
AHVG
sind
vom durch selbständige Erwerbstätigkeit erzielten rohen Einkommen
die persönlichen Einlagen in Einrichtungen der be
ruflichen Vorsorge, so
weit sie dem üblichen Arbeitgeberanteil ent
sprechen, ab
zu
ziehen.
Das Bundesgericht fasste
seine Rechtsprechung zum Ab
zug von Einlagen in die
berufliche Vorsorge bei
Selbständigerwerbenden
in BGE 136 V 16 E.
2.2
wie folgt
zusammen:
I
n BGE 129 V 293
wurde erkannt
, dass der Einkauf von
Bei
trags
jahren
durch Arbeitgeber oder
Selbständigerwerbende
ohne Arbeitnehmer im
Rah
men der frei
willigen beruflichen Vorsorge (
Art.
4 und 44 des Bundesge
setzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen und Invalidenvorsorge [BVG]) in einem
bestimmten Umfang abzugsfähige persönliche Einlagen in Ein
richtun
gen
der beruflichen Vorsorge im Sinne von
Art.
9
Abs.
2
lit
. e AHVG darstellen. In BGE 132 V 209
wurde
Rz
1104
Satz 2
der Wegleitung über die Beiträge der Selb
ständigerwerbenden und
Nichterwerbs
tätigen
in der AHV, IV und EO (WSN)
,
wo
nach
Selbständiger
werbende
ohne Arbeitnehmer vom mass
gebenden beitrags
pflichtigen Einkommen höchstens die Hälfte der laufenden Beiträge an die
Vor
sorgeeinrichtung
, der sie auf freiwilliger Basis angeschlossen sind, ab
zu
ziehen berechtigt sind, als gesetzmässig
bezeichnet
.
Das Bundesgericht hat i
n BGE 133
V 563
entschieden
, dass bei
Selbständigerwerbenden
vom rohen Ein
kommen nicht nur die aufgrund einer normativen Verpflichtung geleisteten, sondern auch
die frei
willig erbrachten, von den Statuten oder vom Reglement der
Vorsorge
ein
richtung
bloss ermöglichten Einlagen in die be
ruf
liche Vorsorge abgezogen werden können
. Innerhalb bestimmter Schran
ken kann in analoger Anwendung von
Art.
66
Abs.
1 BVG die Hälfte abgezogen werden.
Ferner erwog das Bundesgericht in BGE 136 V 16 E. 5.3, es
bestehe kein
Grund, zwischen
Selbständigerwerbenden
mit und solchen ohne Arbeitnehmern zu
diffe
renzieren. Da diese maximal die Hälfte der persönlichen Einlagen vom rohen
Ein
kommen nach
Art.
9
Abs.
2
lit
. e AHVG abziehen könn
t
en, m
ü
ss
e
das
selbe auch bei Arbeitgebern gelten, ohne dass es darauf ankäme, ob sie auf
grund
statuta
ri
scher oder reglementarischer Verpflichtungen mehr als 50
%
der ge
sam
ten Bei
träge der Arbeitnehmer übernehmen und/oder sich am Einkauf von
Beitrags
jahren
beteiligen
würden
.
2.
4
Gemäss
dem
bis 31. Dezember 2011 gültig gewesenen
Art.
9
Abs.
2
lit
. d
Satz 2
AHVG
waren
Beiträge nach AHVG, IVG und EOG
vom Abzug vom rohen Ein
kommen
ausgenommen.
D
ie Ausgleichskasse
mussten
im Hinblick auf
a
Art
.
9
Abs.
2
lit
. d Satz 2
AHVG
eine entsprechende Korrektur vornehmen, nämlich in der Weise, dass der steu
er
lich zulässige Beitragsabzug durch Aufrechnung eben dieses Betrags rück
gän
gig
gemacht wird, das
heisst
das von den Steuerbehörden gemeldete Ein
kom
men um
diese Beiträge erhöh
en
. Es durfte folglich nichts
hinzu
ge
schlagen
werden, wenn
die Beiträge im gemeldeten Einkommen bereits ent
halten
waren
, mithin etwa dann, wenn die Steuerbehörde auf ihrer Meldung einen entspre
chenden Ver
merk
anbr
ach
t
e
(BGE 111 V 289 E. 4a).
Nach der Recht
sprechung des Bundesgericht
s
hatte
die
gemäss
a
Art
.
9
Abs.
2
lit
. d AHVG erfor
derliche Aufrechnung der per
sönlichen Beiträge zum Zweck, eine steuer
recht
lich zuläs
sige Operation rück
gängig zu machen. Konnte sich das Ein
kommen
gemäss
Steuermeldung nur um
die steuerlich abzugs
fähigen Beiträge ver
mindern, so durften nur diese (aller
dings
ohne Ver
waltungskosten) auf
ge
rechnet werden.
Von der Regel ausgehend, dass der Versicherte in der Steuerer
klärung einen Ab
zug deklarierte, hatte die
Aus
gleichskasse
die bereits verfügten bzw. in Rech
nung gestellten Beiträge auf
zu
rechnen, und zwar entweder ge
samthaft die im jeweiligen Berechnungsjahr ver
fügten oder
bloss
die effektiv bezahlten. Ver
merkte die Steuerbehörde in ihrer
Mel
dung, dass in der Steuererklärung keine Beiträge abgezogen wurden, oder konnte
der Versicherte den Nachweis dafür erbringen, so hatte eine Aufrech
nung zu unterbleiben (BGE 111 V 289 E.
4g).
Zu ergänzen
ist, dass der per
1.
Januar 2012 in Kraft getreten
e
Art.
9
Abs.
4
AHVG betreffend
Regelung wie die
AHV/IV/EO-Beiträge durch die
Aus
gleichs
kasse
zum von der Steuerbehörde gemeldeten (Netto-)Einkommen
aufzurechnen
sind,
vor
lie
gend nicht zur Anwend
ung kommt. Die Einkommen des Beschwer
de
führers aus selbständiger Tätigkeit der Jahre 2007 bis 2009 wurden vom Steuer
a
mt des Kantons Zürich am
1.
September 2011, mithin vor Inkrafttreten von
Art.
9
Abs.
4 AHVG gemeldet (vgl. Schlussbestimmung der Änderung des AHVG vom 17.
Juni 2011).
3.
Das
Steueramt des Kantons Zürich
teilte der Beschwerdegegnerin am 2
8.
Januar 2013 mit, dass bezüglich des Beitragsjahres 2007 vom
Praxisertrag
von Fr. 436‘684.-- AHV-Beiträge von Fr. 37‘738.--
(gemäss
Steuereinschätzungsent
scheid
)
sowie die Hälfte der ordentlichen BVG-Beiträge von Fr.
32‘693.--
(ge
mäss Steuereinschätzungsentscheid) abzuziehen seien, was ein
Reinein
kom
men
2007 des Beschwerde
führers von Fr. 366‘253.-- ergebe.
Zusätzlich meldete die
Steuerbehörde einen BVG-Einkauf
2007
von Fr. 50‘000.-- (Urk. 7/AK8).
D
ie
hin
sicht
lich des Beitragsjahres 2008
–
mit Steuermeldung vom 1. Septem
ber 2011
– gemeldeten Zahlen (Einkünfte aus selbständiger Erwerbstätigkeit: Fr. 348‘090.--
und im Betrieb arbeitendes Kapital von Fr. 181‘000.--, Urk. 7/AK3)
seien
korrekt.
Die AHV-Beiträge und die
Hälfte der
ordentlichen BVG
-Beiträge
seien bereits in
der
Praxisrechnung verbucht worden.
D
er Be
stäti
gung
zum
BVG-Einkauf
2008
zufolge
sei
dieser Einkauf als uns
elbständig Er
werbender getätigt
worden
.
Dieser
sei bei
der ersten Steuermeldung (vom
1.
September 2011
,
Urk.
7/AK3)
noch
als
Einkauf als
Selbständigerwerbender
gemeldet worden
.
Schliesslich bestätigte das
Steueramt, dass die Steuermeldung betreffend das Jahr 2009 vom
1.
September 2011
korrekt sei
(
Urk.
7/AK8)
.
4.
4.1
Hinsichtlich
des beitragspflichtigen Einkommens für das Beitr
agsjahr 2007 rügte
der Beschwerdeführer zu Recht,
dass auch die
laufenden Beiträge
für die be
ruf
liche Vorsorge hätten abgezogen werden
müssen
. In
der Mitteilung
des Steuer
amtes vom 28.
Januar 2013
wurde dies korrigiert
und ein Abzug im Umfang der
Hälfte der ordentlichen BVG-Beiträge gemäss dem
Steuerein
schätzungsent
scheid
bzw.
im Betrag
von Fr.
32‘693.-- vorgenom
men (Urk. 7/AK8).
Aus dieser Mit
tei
lung des kantonalen Steueramtes ergibt sich weiter, dass bei
m
a
m
1.
Sep
tem
ber 2011
gemeldeten Einkommen
2007
von Fr. 436‘684.--
(
Urk.
7/AK1)
die persön
li
chen AHV/IV/EO-Beiträgen
nicht
in Ab
zug gebracht
worden sind.
Da die
Steuerbehörde in ihrer
Steuer
meldung
aller
dings
fälschlicherweise
bestätigt hatte,
dass
beim von ihr
ge
meldeten Einkom
men die persönlichen AHV/IV/EO-Bei
träge abgezogen wurden (
Urk.
7/AK1
S. 1
), rechnete
die
Beschwerdegegnerin z
um
gemeldeten
Einkom
men mit Verfügung vom 28.
September 2011
persön
lichen
AHV/IV/EO-Beiträge im Umfang von Fr.
22‘648.-- auf
(Urk. 7/AK2)
.
Der
Ein
wand
des Beschwerdeführers
, wonach seine persönlichen AHV/IV/EO-Be
i
tr
äge beim
Erwerbsein
kommen
des Jahres 2007
doppelt
berück
sichtigt worden
seien (Urk.
1), erweist sich
daher
als be
rechtigt.
Auch diesbezüglich erfolgte in
des
eine Korrektur
durch die Steuerbe
hörde
und
b
eim am 28.
Januar 2013 ge
mel
deten Einkommen
sind
die
persönlichen AHV/IV/EO-Beiträge
abgezogen worden
.
Wie festgehalten
(E.
2.4)
, steht es der Beschwerdegegnerin frei,
entweder ge
samt
haft die im je
weiligen
Berechnungs
jahr
verfügten oder
bloss
die effektiv be
zahlten
persön
lichen AHV/IV/EO-Beiträge aufzurechnen
.
Dass die
Beschwerde
gegnerin
zum am 28.
Januar 2013 gemeldeten Einkommen
–
wie schon
mit Verfügung vom 28. September 2011
–
wieder
Fr.
22‘648.-- aufrechnete ist nicht zu beanstanden. Die Abzüge für den BVG-Einkauf (
Fr.
25‘000.--) und
den Zins auf dem investierten Eigenkapital (
Fr.
4‘380.--) blieben unbestritten.
Ausgehend vom
am 2
8.
Januar 2013 gemeldeten
reinen Einkommen 2007 von
Fr. 366‘253.-- ermittelte
die Beschwerdegegnerin
unter Wiederaufrechnung der persönlichen Beiträge von Fr. 22‘648.-- und unter Abzug der Hälfte der BVG-Einkaufssumme (Fr. 25‘000.--) sowie des Zinses auf dem investier
ten
Eigen
kapital
(Fr. 4‘380.--) ein beitragspflichtiges Einkommen von Fr. 359‘500.--. Der Beschwerdegegnerin kann diesbez
üglich gefolgt werden.
Sie beruft sich
auf eine
Wiederwägung pen
dente
lite
(vgl.
Art.
53
Abs.
3 des Bundesgesetz
es
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]) (
Urk.
6 S.
2), legte mit ihrer
Beschwerdeant
wort
indes kei
nen Wiederwägungsentscheid auf, weshalb ihren Vorbringen nur der Chara
kter eines Antrages an das Gericht
zukommt. Demnach ist
d
i
e Be
schwerde
bezüglich der persönlichen Beiträge 2007 gutzu
heissen
und das bei
tragspflichtige Erwerbseinkommen auf Fr. 359‘500.-- festzusetzen
.
4.2
Beim
für das Beitragsjahr 2008
von der Steuerbehörde gemeldeten Einkommen
von
Fr.
348‘090.--
sind die
laufen
den Beiträge für die berufliche Vorsorge und
die persönlichen AHV/IV/EO-Beiträge bereits
abgezogen wo
rden (
Urk.
7/AK8). Zu
diesem Einkommen
rechnete d
ie Beschwerdegegnerin
persönliche AHV/IV/EO-Beiträge im Umfang von
Fr.
22‘648.-- hinzu und nahm einen – seitens des Be
schwerdeführers nicht bestrittenen – Abzug für den Zins auf dem investierten Eigenkapital im Betrag von
Fr.
6‘335.-- vor
, womit sich ein bei
tragspflichtiges
Ein
kommen 2008 von
Fr.
364‘400.--
ergab
(
Urk.
6 S.
2).
Der
Be
scheinigung über
Vorsorgebeiträge der AXA Stiftung, Berufliche Vorsorge (nachfolgend: AXA)
vom 1
7.
Dezember 2008
ist zu entnehmen
,
dass
der Be
schwerdeführer im Jahr 2008
al
s Arbeitnehmer einen Einkauf im Betrag von
Fr.
50‘000.-- vornahm (
Urk.
7/AK9/4). Dieser
Umstand
wurde von der
AXA be
stätigt (Urk. 7/AK11).
Die Beschwerdegegnerin
weist
somit zu Recht darauf hin, dass der Beschwer
de
führer seinen Einkauf in die 2. Säule im Um
fang von Fr. 50‘000.-- im Jahr
2008
nicht in seiner Eigenschaft als
Selbständiger
wer
ben
der
, sondern als Arbeit
neh
me
r
des
Z._
geleistet ha
t
(Urk. 6 S.
2). Für diesen Ein
kauf kann kein Abzug vom
als
Selbständiger
wer
bender
erzielten Einkommen vorgenommen werden.
Bezüglich der persön
lichen Beiträge 2008 ist die Be
schwerde des Beschwerdeführers somit abzu
weisen und es wird festgestellt, dass
sein
beitragspflicht
ig
e
s
Einkommen
2008
Fr. 364‘400.-- beträgt.
4.
3
Die Beitragsermittlung betreffend d
a
s Beitragsjahr 2009
wird vom Beschwer
de
führer nicht explizit gerügt. Bei der Berechnung stützte sich
die
Beschwerde
geg
nerin
auf die Steuermeldung des kantonalen Steueramts vom 1. September 2011
(
Einkünfte aus selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 370‘615.--, im Be
trieb arbei
tendes Kapital von Fr. 168‘000.--, BVG-Einkauf von Fr. 100‘000.-- Urk.
7/AK5)
, welche dieses am
2
8.
Januar 2013
als
richtig
bestätigte
(
Urk.
7/AK8). Die Berechnung erweist sich als korrekt
. Bezüglich des
Beitrags
jahres
2009 resultiert ein beitragspflichtiges Einkommen von
Fr.
345‘200.--
, was zu
r
Abweisung der Beschwerde bezüglich der persönlichen Beiträge 2009 führt.