Decision ID: 6c8ad8e4-755b-5e3a-bec9-45ce9c7f036e
Year: 2016
Language: de
Court: BE_VB
Chamber: BE_VB_001
Canton: BE
Region: Espace_Mittelland
Law Area: public_law

I. Sachverhalt
1. Die Beschwerdeführenden sind Eigentümer eines Einfamilienhauses in Uettligen, das
aus dem Jahr 1984 stammt. Die Beschwerdeführenden reichten am 7. Juni 2016 beim Amt
für Umweltkoordination und Energie (AUE) ein Gesuch für einen Beitrag aus dem
kantonalen Förderprogramm ein. Diesen Beitrag ersuchten sie für den Ersatz einer
Elektrospeicherheizung durch eine Erdsonden-Wärmepumpe (sog. Sole/Wasser-
Wärmepumpe) des Typs SI 14 TU. Als geplanten Baubeginn nannten sie den 20. Juni
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2016. Das AUE teilte den Beschwerdeführenden mit Schreiben vom 8. Juni 2016 mit, die
Bedingungen für die Ausrichtung von Förderbeiträgen seien nicht erfüllt. Mit dem Projekt
sei bereits begonnen worden. Gleichzeitig schickte es den Beschwerdeführenden die
Gesuchsunterlagen zurück. Es gab ihnen die Möglichkeit, das Gesuch innert 30 Tagen
wieder einzureichen, wenn neue Gründe zu einer anderen Beurteilung der Sachlage führen
sollten.
2. Mit Eingabe vom 22. Juni 2016 reichten die Beschwerdeführenden das Gesuch für
einen kantonalen Förderbeitrag wiederum beim AUE ein. Sie erklärten, sie hätten den
Ersatz der alten Elektroheizung bereits 2014 vor dem Brand freiwillig ins Auge gefasst.
Konkret hätten sie in Betracht gezogen, die Liegenschaft Mitte 2017 an den
Wärmeverbund Uettligen anzuschliessen. Dazu hätten sie bereits eine Richtofferte
eingeholt. Ein Brand habe die Elektrospeicherheizung im November 2015 jedoch
unerwartet vorher zerstört. Zum Erhalt des Gebäudes seien im Rahmen von
Sofortmassnahmen, die die Gebäudeversicherung gefordert habe, die zerstörte Heizung
demontiert und eine Notheizung installiert worden. Nach einer sorgfältigen
Situationsanalyse und auf der Grundlage des GEAK (Gebäudeenergieausweis der
Kantone) hätten sie das Fördergesuch anfangs Juni 2016 zum frühestmöglichen Zeitpunkt
eingereicht. Mit den übrigen Arbeiten hätten sie erst nach Einreichung des Fördergesuches
begonnen.
3. Mit Verfügung vom 27. Juli 2016 wies das AUE das Beitragsgesuch (EDV-Nr. 26056)
der Beschwerdeführenden ab. Diesen Entscheid begründete es damit, dass nicht
finanzielle Anreize der kantonalen Förderung, sondern der Brandfall Anlass für den Ersatz
der Elektrospeicherheizung gegeben habe. Dies sei nicht Sinn und Zweck der Förderung.
Es bestehe daher keine Fördermöglichkeit.
4. Gegen diese Verfügung reichten die Beschwerdeführenden am 22. August 2016
Beschwerde bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) ein. Sie
bitten, das Gesuch unter Berücksichtigung der speziellen Umstände zu prüfen und die
angefochtene Verfügung anzupassen. Sinngemäss beantragen sie damit die Aufhebung
der angefochtenen Verfügung vom 27. Juli 2016 und die Zusicherung eines Förderbeitrags.
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Sie sind der Meinung, die Anforderungen für eine Beitragszusicherung gemäss der
Wegleitung, dem KEnG1 und der KEnV2 seien erfüllt.
5. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVE leitet3, führte den
Schriftenwechsel durch und holte beim AUE die Vorakten ein. In seiner Stellungnahme
vom 7. Oktober 2016 beurteilte das AUE die Sachlage unverändert und lehnte die
Zusicherung eines Förderbeitrags ab. Die Beschwerdeführenden erhielten Gelegenheit,
Schlussbemerkungen einzureichen. Davon machten sie mit Eingabe vom 22. Oktober 2016
Gebrauch. Auf die Rechtsschriften wird, soweit für den Entscheid relevant, in den
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen
1. Prozessvoraussetzungen
a) Angefochten ist die Verfügung des AUE vom 27. Juli 2016 zu einem Gesuch um
einen Förderbeitrag aus dem Förderprogramm des Kantons Bern. Verfügungen des AUE
über Staatsbeiträge können nach Art. 62 VRPG4 i.V.m. Art. 28 StBG5 bei der BVE
angefochten werden. Die BVE ist für die Beurteilung der Beschwerde zuständig.
b) Die Beschwerdefrist beträgt 30 Tage ab Eröffnung der angefochtenen Verfügung
(Art. 67 VRPG). Zur Beschwerde ist befugt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren
teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, durch die
angefochtene Verfügung oder den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist und ein
schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung der Verfügung oder des
1 Kantonales Energiegesetz vom 15. Mai 2011 (KEnG; BSG 741.1) 2 Kantonale Energieverordnung vom 26. Oktober 2011 (KEnV; BSG 741.111) 3 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (OrV BVE; BSG 152.221.191) 4 Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 (VRPG, BSG 155.21) 5 Staatsbeitragsgesetz vom 16. September 1992 (StBG; BSG 641.1)
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Entscheids hat (Art. 65 Abs. 1 VRPG). Die Beschwerdeführenden erfüllen als
Gesuchstellende alle diese Voraussetzungen. Auf ihre Beschwerde ist einzutreten.
2. Streitgegenstand
Das AUE wies das Beitragsgesuch der Beschwerdeführenden ab, weil es verspätet
eingereicht wurde. Seinen Entscheid stützte es auf Art. 48 Abs. 2 KEnV.
Verfahrensrechtlich handelte es sich um einen Prozessentscheid.6 Die Vorinstanz hätte in
diesem Fall in der Verfügungsformel (Dispositiv) anordnen müssen, dass auf das Gesuch
nicht eingetreten wird (vgl. Erwägung 3c). Dieser formelle Fehler des AUE zieht hier keine
rechtlichen Konsequenzen nach sich. Die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und
Rückweisung der Sache wäre überspitzt formalistisch und würde zu einem prozessualen
Leerlauf führen. Die Beschwerdeführenden erlitten dadurch auch keine Nachteile. Strittig
und Thema des Beschwerdeverfahrens ist, ob das AUE gestützt auf Art. 48 Abs. 2 KEnV
zu Recht keinen Förderbeitrag zusicherte.
3. Staatsbeiträge im Energiebereich
a) Im Kanton Bern ist das Staatsbeitragsrecht in zahlreichen Spezialerlassen geregelt.7
Vorliegend findet sich die rechtliche Grundlage für den hier umstrittenen Förderbeitrag, d.h.
die Gewährung eines Förderbeitrags für den Ersatz einer Elektroheizung durch eine
Erdwärme-Wärmepumpe, in Art. 58 Abs. 1 Bst. b KEnG. Danach können Finanzhilfen von
maximal 35 Prozent der Anlagekosten für die Erstellung (oder den Ersatz) von Anlagen zur
Gewinnung, Verteilung und Nutzung von erneuerbaren Energien oder Abwärme und für die
Erhöhung der Energieeffizienz gewährt werden. Die Bestimmung bringt mit der "kann-
Formulierung" zum Ausdruck, dass auf solche Förderbeiträge (sog. Finanzhilfen) kein
Rechtsanspruch besteht. Für welche Anlagen im Einzelfall unter welchen Bedingungen
6 Vgl. RRB 1757/2011 vom 26. Oktober 2011, Vortrag des Regierungsrats zur kantonalen Energieverordnung, S. 23, Erläuterungen zu Art. 48 Abs. 2 (abrufbar unter http://www.rr.be.ch/ Regierungsratsbeschlüsse / RRB 2011 / BVE 2011) 7 Vgl. Vortrag des Regierungsrats betreffend das Staatsbeitragsgesetz 1992, in Tagblatt des Grossen Rates 1992, Beilage 24, S. 2
http://www.rr.be.ch/
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finanzielle Beiträge gewährt werden, ist in der Wegleitung "Förderprogramm Kanton Bern,
Energieeffizienz und erneuerbare Energien"8 näher bestimmt.
b) Sinn und Zweck der Förderung ist es, auf das zukünftige Verhalten von
Beitragsempfängern einzuwirken. Dabei soll die Förderung den Beitragsempfänger zu
einem Verhalten veranlassen, das sich ohne Fördermassnahme nicht – oder nicht im
selben Ausmass – realisieren würde. Es reicht damit nicht, dass der Empfänger der
förderwürdigen Massnahme nachlebt. Vielmehr soll die Beitragszusicherung das vom
Beitragsempfänger erwünschte Verhalten, namentlich den Einsatz erneuerbarer Energien
oder die effiziente Energienutzung im Gebäudebereich, erst ermöglichen oder zumindest
auslösen (sog. ex ante-Subvention). Damit umfasst die finanzielle Förderung im
Gebäudebereich erst noch zu verrichtende Tätigkeiten und soll sicherstellen, dass eine
erwünschte Tätigkeit überhaupt in Angriff genommen wird.9 Dieser Grundsatz für die
Gewährung von Förderbeiträgen ist in Art. 48 Abs. 2 KEnV10 verankert. Diese
Voraussetzung für die Zusprechung von Beiträgen ergibt sich ebenfalls aus der Wegleitung
zum "Förderprogramm Kanton Bern".11
c) Art. 48 Abs. 2 KEnV bestimmt, dass Fördergesuche vor Baubeginn oder
Durchführung der Massnahme eingereicht werden müssen. Auf später eingereichte
Gesuche wird grundsätzlich nicht mehr eingetreten. Der Termin nach Art. 48 Abs. 2 KEnV,
d.h. die Gesuchseinreichung vor Baubeginn oder Durchführung der Massnahme, ist als
gesetzliche Verwirkungsfrist ausgestattet.12 Die Nichteinhaltung des Termins zieht die
Verwirkung allfälliger Ansprüche nach sich, d.h. später eingereichte Gesuche werden von
vornherein nicht mehr behandelt. Vorbehalten ist allerdings die Fristwiederherstellung nach
Art. 43 Abs. 2 VRPG. Danach kann eine verwirkte Frist wiederhergestellt werden, wenn
eine Partei unverschuldeterweise davon abgehalten wird, fristgerecht zu handeln, und sie
unter Angabe des Grundes innert 30 Tage nach Wegfall des Hindernisses darum ersucht
8 Förderprogramm Kanton Bern, Energieeffizienz und erneuerbare Energien, Version vom 18. Mai 2016, abrufbar unter: http://www.bve.be.ch / Energie / Kantonales Förderprogramm Energie / Mehr zum Thema (letztmals besucht am 15. Dezember 2016) 9 Tschannen/Zimmerli/Müller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. Aufl. 2014, S. 455 10 Kantonale Energieverordnung vom 26. Oktober 2011 (KEnV; BSG 741.111) 11 Wegleitung zum Förderprogramm Kanton Bern, Version vom 18. Mai 2016, S. 4 (abrufbar unter: http://www.bve.be.ch/bve/de/index/energie/energie/foerderprogramm_energie/gesuchsformulare_bedingungen. html; letztmals besucht am 15. Dezember 2016) 12 Vgl. auch VGE 2015/329 vom 10. Juni 2016 E. 4.1
http://www.bve.be.ch http://www.bve.be.ch/bve/de/index/energie/energie/foerderprogramm_energie/gesuchsformulare_bedingungen.html http://www.bve.be.ch/bve/de/index/energie/energie/foerderprogramm_energie/gesuchsformulare_bedingungen.html
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und die versäumte Rechtshandlung nachholt. Liegen solche Umstände vor, ist die Behörde
verpflichtet, Beitragsgesuche dennoch an die Hand zu nehmen und inhaltlich zu prüfen.
4. Rechtzeitige Gesuchseinreichung
a) Es steht ausser Frage, dass es sich beim Rückbau bzw. der Demontage der alten
Anlage um Arbeiten handelt, die den Gegenstand der Förderung direkt betreffen. Unstreitig
ist auch, dass die Beschwerdeführenden diese Tätigkeiten unmittelbar nach dem Brand im
November 2015 und somit vor der Gesuchseinreichung anfangs Juni 2016 vornahmen.
Daraus folgerte das AUE, dass die Grundbedingung von Art. 48 Abs. 2 KEnV, wonach das
Fördergesuch vor Baubeginn oder Durchführung der Massnahme eingereicht werden
muss, nicht erfüllt ist.
b) Vorliegend haben die Beschwerdeführenden die alte Elektroheizung vor der
Einreichung des Fördergesuchs demontiert. Damit haben sie die Frist nach Art. 48 Abs. 2
KEnV grundsätzlich verwirkt. Die Beschwerdeführenden belegen jedoch mit einer
Richtofferte, dass sie sich vor dem Brandfall im November 2015 aktiv mit dem Thema des
Ersatzes der Elektroheizung auseinandersetzten und ernsthaft in Betracht zogen, ihre
Liegenschaft Mitte 2017 an den Wärmeverbund Uettligen anzuschliessen. Die
Beschwerdeführenden haben auch eine ausgedruckte Internetseite vom 26. Juli 2015 zu
den Akten gelegt. Diese zeigt, dass sie vor dem Heizungsbrand im November 2015
Kenntnis vom kantonalen Förderprogramm hatten und dieses bei der Wahl des neuen
Heizsystems mitberücksichtigten. Unerwartet wurde die Elektroheizung der
Beschwerdeführenden jedoch durch einen Brand zerstört. Dieser zwang sie,
Sofortmassnahmen zu ergreifen, namentlich die alte Heizung zu demontieren sowie eine
Notheizung zu installieren, damit sie das Gebäude in einem gebrauchstauglichen Zustand
weiter bewohnen konnten. Die veränderte Situation zwang die Beschwerdeführenden
zudem dazu, eine alternative Lösung zum Fernwärmeanschluss zu suchen, da dieser erst
Mitte 2017 zur Diskussion steht. Nachvollziehbar ist auch, dass die sorgfältige Prüfung von
alternativen Heizsystemen und die Erstellung eines GEAK einige Zeit in Anspruch nahmen.
c) Es liegen hier entschuldbare Gründe vor, die es grundsätzlich erlauben würden, die
Frist nach Art. 43 Abs. 2 VRPG wiederherzustellen: Die Beschwerdeführenden
entschieden sich nachweislich vor dem Heizungsbrand für ein förderberechtigtes
Heizsystem. Dazwischen kam der unerwartete Brand, der die Säumnisfolgen nach sich
zog. Bei einer unverschuldeten Verhinderung dürfen die Betroffenen jedoch nicht
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unbestimmt lange mit einem Antrag auf Wiederherstellung der Frist zuwarten; dies würde
die Rechtssicherheit und Rechtsgleichheit gefährden. Art. 43 Abs. 2 VRPG lässt deshalb
die Wiederherstellung der Frist nur zu, wenn innert 30 Tagen nach Wegfall des
Hindernisses die versäumte Rechtshandlung nachgeholt wird. Diese Voraussetzung
erfüllen die Beschwerdeführenden nicht: Es ist aktenkundig, dass die
Beschwerdeführenden mit der Offerte der C._ AG vom 6. April 2016 für die
Erdsonden-Wärmepumpe über alle nötigen Dokumente und Angaben verfügten.13
Spätestens ab diesem Zeitpunkt bestand kein Hindernis mehr, beim AUE ein vollständiges
Fördergesuch einzureichen. Die 30-tägige Frist zur Wiedereinsetzung der verwirkten Frist
begann somit ab diesem Zeitpunkt, d.h. anfangs April 2016, zu laufen und endete anfangs
Mai 2016. Das Fördergesuch der Beschwerdeführenden ging nach den Akten jedoch erst
am 7. Juni 2016, also über einen Monat zu spät, beim AUE ein.14 Die verwirkte Frist nach
Art. 48 Abs. 2 KEnV kann deshalb nicht wiederhergestellt werden. Dem Argument der
Beschwerdeführenden, wonach sie das Fördergesuch zum frühestmöglichen Zeitpunkt
eingereicht hätten, kann somit nicht gefolgt werden. Für die Beschwerdeführenden wäre es
auch zumutbar gewesen, sich nach dem Brand darüber zu informieren, unter welchen
Bedingungen in derartigen Spezialfällen Förderbeiträge überhaupt noch gesprochen
werden können. Es bestehen hier keine Anhaltspunkte und es wird von den
Beschwerdeführenden auch nicht behauptet, dass sie entsprechende Informationen
einholten.
d) Als Ergebnis steht somit fest, dass das AUE die Zusicherung von Förderbeiträgen
gestützt auf Art. 48 Abs. 2 KEnV zu Recht verweigerte. Die Beschwerde ist deshalb
abzuweisen.
5. Kosten
a) Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegen die Beschwerdeführenden. Sie
haben die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden bestimmt auf
eine Pauschalgebühr von Fr. 500.– (Art. 103 Abs. 2 VRPG i.V.m Art. 19 Abs. 1 GebV15).
13 Vgl. pag. 18 der Vorakten des AUE 14 Vgl. pag. 1 der Vorakten des AUE 15 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; BSG 154.21)
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b) Das AUE ist eine Verwaltungsbehörde im Sinne von Art. 2 Abs. 1 Bst. a VRPG. Es
hat im Beschwerdeverfahren keinen Anspruch auf Parteikostenersatz (Art. 104 Abs. 3
VRPG). Parteikosten werden deshalb keine gesprochen.