Decision ID: 903d24fe-8b1c-5003-b6bd-5eddb93f9ace
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
A.a Am 30. September 2008 ersuchte die C._-Stiftung () den Schweizerischen Nationalfonds (SNF, : Vorinstanz), das – seit dem Jahre 1975 regelmässig –  Langzeitprojekt "Edition der gesamten Werke der (...) D._/Briefwechsel der (...) D._, Edition Internet" für  zwei Jahre (d.h. vom 1. April 2009 bis 31. März 2011) mit einem Beitrag von Fr. (...) zu unterstützen.
Die Beschwerdeführerin verwies vorab auf das für die  Periode bewilligte Forschungsgesuch vom 28. September 2006 und erklärte, ihr Mitarbeiter, Dr. F._, werde auf Ende März 2009 "aus dem Arbeitsverhältnis mit der D._-Edition" ausscheiden und von G._ ersetzt werden, der bei Prof. Dr. E._ eine Dissertation zu A._ schreibe. Zum Stand des Projekts wurde festgehalten, die ursprüngliche Planung sei nicht eingehalten worden: Zurzeit sei erst die Hälfte des Brief-Bestandes (rund 5'000 Seiten)  worden. Die bis zum Abschluss der Arbeiten nötigen Digita - lisierungen bzw. Kollationierungen erforderten mindestens 50 % der Arbeitszeit von G._. Für die kommenden Jahre seien weitere Bände von (...) und (...) sowie (...) D._ geplant. In den  Jahren habe die Vereinheitlichung der ursprünglichen Forschungsgesuche betreffend die Edition der Werke sowie die -Präsentation der Briefwechsel grosse Fortschritte gemacht.
Das vorliegende Gesuch vereinige beide Projekte. Die Gesamtedition werde voraussichtlich in ungefähr zwölf Jahren abgeschlossen sein. Dieser Zeitplan sei eng berechnet, da der M._ Verlag in drei Jahren nur zwei Bände publizieren könne und das Alter der Editoren (insbes. von Frau Prof. B._ als Generaleditorin) keine feste  zulasse. Geplant sei, die heutige Organisation durch eine neu gegründete Editionskommission zu vereinfachen. Trotz diesem Vorhaben hielten einige Mitglieder des wissenschaftlichen Bei - rats die D._-Edition wegen strukturellen, finanziellen und  Problemen für nicht mehr unterstützungswürdig. Eine  am 27. November 2007 sei erfolglos verlaufen. Die Idee, die A._-Edition mit der D._-Edition in ein gemeinsames Archiv zu verlegen und die Editionsarbeiten zusammenzulegen, sei
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sorgfältig zu prüfen. Diesbezüglich seien Gespräche mit Vertretern der A._-Edition vorgesehen.
A.b Am 24. März 2009 teilte die Vorinstanz der Beschwerdeführerin in einem "provisorischen" Entscheid mit, die Abteilung II des  lehne die beantragte finanzielle Unterstützung der Weiterführung der Edition der Werke der (...) D._'s ab. Zweifellos seien diese Arbeiten wie auch die Bearbeitung des Briefwechsels wichtig.  sei auch die Initiative, die Edition der Werke der (...) D._ bzw. des (...) A._ in einem D._-A. (DAZ) zusammenzufassen. In der beantragten personellen Besetzung komme jedoch eine finanzielle Unterstützung nicht in Frage. Denn im Gesuch sei eine Mitarbeiterin vorgesehen, die künftig nicht mehr am Projekt mitarbeiten werde. Auch sei unklar, ob einer der Mitgesuchsteller den Antrag wirklich unterstütze bzw. ob das Projekt von der Universität X._ noch im erforderlichen Ausmass  werde. Auch habe der Rat kritische Bemerkungen zur  von G._ gemacht. Gewünscht werde eine  der Aktivitäten und ein gemeinsames Auftreten der  Akteure; unter dem gemeinsamen Dach eines neu zu schaffenden DAZ würde eine Fortführung der finanziellen  der Arbeiten wohlwollend geprüft.
A.c Angesichts dieses negativen Bescheides reichte die  am 19. April 2009 ein überarbeitetes Gesuch zur Weiterführung des Forschungsprojektes ein. Darin wurde ein auf Fr. (...) reduzierter Beitrag beantragt (ebenfalls ab 1. April 2009 für die Dauer von zwei Jahren). Die Beschwerdeführerin machte geltend, die Herausgabe der Briefe sei aus dem Projekt ausgeklammert worden, da diesbezüglich ein konkurrierendes Projekt von Prof. E._ und Dr. F._ hängig sei und die Beziehungen zu diesen noch geklärt werden müsse. Es würden Schritte in Richtung eines D.._-Zentrums unternommen. Richtig sei, dass G._ nicht genügend qualifiziert sei, um eine sofortige Nachfolge von Dr. F._ anzutreten. Dieser sei einem das Gesuch konkurrierenden Projekt beigetreten. Deshalb werde G._ die Aufgaben , die bisher die ebenfalls ausscheidende H._  habe.
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B.
B.a Die Vorinstanz nahm diese Eingabe als "Gesuch um " entgegen und hielt im Entscheid vom 8. Juli 2009 fest, dieses sei nur marginal verändert worden, indem es die im provisorischen Entscheid vom 24. März 2009 formulierten Bedingungen nicht wirklich aufnehme. Insbesondere sei noch keine Lösung für die Reorganisation der Aktivitäten und ein gemeinsames Auftreten der verschiedenen  ersichtlich. Daher könne der ablehnende Entscheid nicht  werden. Auch die Gewährung eines Übergangskredites falle ausser Betracht, da eine solche Zwischenlösung die notwendige  einer Neu-Organisation der Brief- und Werk-Editionen nur verzögern würde. Deshalb habe das Präsidium das Gesuch definitiv abgelehnt. Es müssten zuerst Anstrengungen für eine  der Editionsarbeiten eingeleitet werden, bevor die Weiterführung der bisherigen Unterstützung erneut erörtert werden könne.
B.b Mit Verfügung vom 19. März 2009 gewährte die Vorinstanz im Rahmen des Verfahrens (...) zu Gunsten von Prof. Dr. E._ und Dr. F._ eine Übergangsfinanzierung für deren Projekt.
C. Gegen beide obgenannten Verfügungen reichte die  am 6. August 2009 beim Bundesverwaltungsgericht eine "" ein mit folgenden Anträgen:
"1. Es sei der Entscheid des Forschungsrates des Schweizerischen  vom 8. Juli 2009 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu , das Forschungsgesuch vom 19. April 2009 resp. vom 30.  2008 über CHF (...) rückwirkend auf den 1. April 2009 unter gleichzeitiger Aufhebung des bereits bewilligten Forschungsgesuches der Herren Prof. Dr. (...) E._ und Dr. (...) F._ bzgl. Briefwechsel der (...) D._, Edition im Internet, vollumfänglich zu bewilligen.
2. Eventualiter sei die Sache an den Schweizerischen Nationalfonds  mit dem Auftrag, seinen Entscheid im Sinne der dieser  zugrunde gelegten Argumente zu überprüfen und neu zu entscheiden.
3. Es seien der Beschwerdegegnerin sämtliche ordentlichen und  Kosten dieses Beschwerdeverfahrens aufzuerlegen."
Zur Begründung legt die Beschwerdeführerin vorab die historische Entwicklung ihres Projektes dar: 1935 habe Prof. Dr. C._ mit der Publikation der Werke der (...) D._ begonnen, (...) einen
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ersten Band publiziert. (...) sei sie – die Beschwerdeführerin – als Stiftung geschaffen worden, um die Publikationsarbeiten fortzusetzen. In den vergangenen dreissig Jahren seien fünfzehn Bände  worden. Bisher habe die Vorinstanz nie ein zur Publikation  Manuskript verweigert. Die wissenschaftliche Qualität der bisherigen Arbeiten sei nie in Frage gestellt worden. Das plötzliche Aussetzen der Subventionierung sei auch nicht mit allfälligen,  Budgetkürzungen begründet worden. Vielmehr mache die Vorinstanz deutlich, dass es nicht um einen definitiven Wegfall von Fördermitteln, sondern um eine nicht näher umschriebene  des Mitarbeiterstabes gehe. Um die ihr gegenüber gehegten Erwartungen in Erfahrung zu bringen, habe Prof. B._ erfolglos um eine Unterredung mit dem zuständigen Sachbearbeiter der , Dr. U._, gebeten. Mehrere herausragende  aus der Welt der Geschichte der (...), wie Q._, R._, S._ und T._, hätten ihre Besorgnis  hinsichtlich der Zukunft der Edition D._. Deren Schreiben seien der Vorinstanz zur Kenntnis gebracht worden.
In Bezug auf den konkreten Fall legt die Beschwerdeführerin dar, "die Ausgabe der Gesammelten Werke der (...) D._est un projet qui comprend deux volets, l'édition papier des oeuvres d'une part et la mise en ligne de la correspondance de l'autre". Ausgehend von diesen beiden Projektteilen wirft die Beschwerdeführerin der Vorinstanz vor, der angefochtene Entscheid bedeute letztlich das Ende der auf Papier gedruckten Ausgabe der Werke zu Gunsten eines auf elektronischer Veröffentlichung basierenden Konkurrenzprojektes. Der bisher für die Herausgabe der Briefe verantwortliche Dr. F._ habe zusammen mit Prof. E._ bei der Vorinstanz ein Subventionsgesuch für ein Projekt eingereicht, das demjenigen der Stiftung genau entspreche. Dieses Gesuch habe die Vorinstanz gutgeheissen, ohne sie davon in Kenntnis zu setzen und obschon ihr "la propriété intellectuelle et matérielle des documents utilisés dans ce nouveau projet" gehöre. Daher werde auch die Aufhebung des Prof. E._ und Dr. F._ begünstigenden Entscheides beantragt. Denn deren Projekt würde bei seiner Verwirklichung insbesondere ihre Urheberrechte  und sei strafbar, zumal Transkriptionen der Briefe gebraucht würden, die in ihrem Besitze seien.
In X._ existierten zwei Werkausgaben von grossem  Ruf: eine zu A._ und die andere zu den
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D._. Die engen Bande dieser Autoren würden an sich enge Beziehungen zwischen den beiden Editionen nahe legen, was bisher aus verschiedenen Gründen nie der Fall gewesen sei. Die Vorinstanz gedenke, die Edition A._ ab 2010, d.h. nach deren , nicht mehr zu unterstützen. In diesem Zusammenhang sei , dass die "Kommission A._" anlässlich einer Sitzung die Gründung eines D._-A._-Zentrums thematisiert hatte, ohne sie darüber zu informieren. Dieses Vorhaben sei Prof. B._ von Prof. J._ und Prof. E._ bestätigt worden. Im angefochtenen Entscheid verlange die Vorinstanz "une  des acteurs de l'édition D._". Damit werde eine  der Editionen D._ und A._ angetönt, wobei nicht ersichtlich sei, welches Interesse "sie an einer Fusion der beiden Werkausgaben" haben könnte. Das darauf zielende Vorgehen der  lasse ein Ränkespiel erkennen, zumal Prof. J._ und Prof. E._ ihr "projet de Centre d'excellence" im September  würden.
Zum Ablauf des Subventionsverfahrens rügt die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe nicht nach Treu und Glauben gehandelt. Das  um Verlängerung des "Vertrages" sei im September 2008 , aber erst im Juli 2009 definitiv abgewiesen worden. Daher habe sie von einer stillschweigenden Gutheissung ausgehen dürfen; dies auch um so mehr, als noch im letzten Mai ein neuer Band  worden sei, und zwar von Prof. P._ und Prof. O._, welche beide zu den grössten Historikern der (...) gehörten.
Zum Abschluss ergänzt die Beschwerdeführerin ihre Anliegen mit folgenden, weiterführenden Anträgen:
"A. Qu'il soit constaté que le contrat de la C._-Stiftung a été tacitement renouvelée à partir du premier mars 2009.
B. Qu'en tout état de cause soit annulée la décision du Fonds National d'arrêter l'édition des travaux par la C._-Stiftung et que cette édition puisse reprendre ses activités qu'elle n'a en fait jamais interrempues, puisqu'un nouveau volume a été déposé au Fonds National en mai dernier, dont les éditeurs scientifiques sont parmi les plus grands historiens des (...) actuels P._ et O._. (Et nous ajoutons, que cette édition puisse reprender en toute liberté avec les collaborateurs que ses dirigeants choisissent. Ce dernier point n'empêcherait absolument pas qu'il y ait à la bibliothèque de X._ une Archive commune aux éditions A._ et D._. Ceci est un élément totalement indépendant.)
C.Que soit annulée la décision acceptant le projet concurrent d'édition en ligne de la correspendance des D._ introduit par Messieurs F._ et E._ et qui constituera nécessaire en un acte de contrefaçon punissable pénalement. Il
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faut que soit le projet réintègre le giron de la C._-Stiftung, soit, s'il tient à son indépendance qu'il paie un dédommagement correspondant à la valeur du travail scientifique effectué de 1935 à 1955, c'est-à-dire 31 ans soit 10.000 pages de transcriptions."
D. Mit Vernehmlassung vom 19. Oktober 2009 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge.
Die Vorinstanz weist zur Vorgeschichte der "D._-Edition" darauf hin, diese sei seit 1975 als Langzeitprojekt unterstützt worden, wobei die Verhältnisse komplex seien. Die Edition von Werken und Briefen der (...) D._ sei während Jahren unter dem Kuratorium der  erfolgt. Parallel zu deren Gesuch vom 30. September 2008 hätten Prof. E._ und Dr. F._ am 1. Oktober 2008 um Beiträge zur Unterstützung der Edition der (...) D._-Briefe ersucht. Die Prüfung der Aktivitäten für die D._-Edition habe gezeigt, dass inzwischen eine unklare Situation entstanden sei. Zwischen den Beteiligten seien grundlegende  bzw. grosse Konflikte über die zukünftige Organisation der wissenschaftlichen Edition von Werk und Briefen der (...) D._ entstanden.
In diesem Zusammenhang erachtet die Vorinstanz folgende vier  als entscheidend für den abschlägigen Bescheid: Erstens sei , die Angliederung der D._-Edition an die Universität X._ neu zu organisieren, d.h. die Editionen der Werke und Briefe der D._ mit jenen von A._ im DAZ . Angesichts der laufenden Vorbereitungen für das DAZ sowie die Unstimmigkeiten zwischen der Beschwerdeführerin und den  bestehe keine klare Unterstützung seitens der Uni X._ für das strittige Projekt, mit dem im Wesentlichen Mittel für die in Z._/Y._ tätige D._-Generaleditorin, Prof. B._, verlangt werde. Zweitens werde Frau H._ deren Entlöhnung Projektkosten darstellten, nicht mehr bei der , sondern im parallel eingereichten Projekt E._ arbeiten. Drittens sei nicht belegt, dass Prof. I._, der als Mit - gesuchsteller aufgeführt worden ist, das Projekt tatsächlich . Viertens sei Dr. F._, der bisherige wissenschaftliche Verantwortliche für die Edition des D._-Briefwechsels, neu Mitarbeiter beim Konkurrenzprojekt von Prof. E._ und Dr. F._ und nicht mehr bei der Beschwerdeführerin tätig.
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Diese Umstände, insbesondere die Einschätzung, wonach das DAZ bzw. eine neu zu organisierende Forschungsstelle künftig die  der D._-Edition gewährleisten sollte, habe den  gezwungen, die Gesuche der Beschwerdeführerin bzw. von Prof. E._ und Dr. F._ gemeinsam zu behandeln und ganzheitlich zu beurteilen. Dabei habe der Forschungsrat die von der Beschwerdeführerin erwähnten Empfehlungsschreiben berücksichtigt.
Angesichts der geplanten Neuorganisation sowie der Ungereimtheiten im Gesuch der Beschwerdeführerin sei dieses abgelehnt worden,  die zukünftige wissenschaftliche Betreuung der D._-Edition als unklar eingestuft worden sei. Eine Übergangsfinanzierung habe nicht gewährt werden können, weil nur ein koordiniertes Vorgehen im Rahmen der geplanten Neuorganisation der Brief- und Werkedition die nachgesuchte Subventionierung rechtfertigen könnte. Deshalb sei eine Zwischenlösung nicht in Frage gekommen.
Hingegen sei das Gesuch von Prof. E._ und Dr. F._  der wissenschaftlichen Qualität positiv evaluiert und für eine Übergangsfrist von einem Jahr bewilligt worden: Mit der  sei das Salär der Doktorandin H._ mit der Auflage übernommen worden, die künftige Organisation der D._-Edition im Rahmen des DAZ bzw. einer Neuorganisation der D. (im Sinne einer Einigung über das künftige gemeinsame ) weiter zu verfolgen. Die Universitätsbibliothek X._ unterstütze dieses Projekt und habe bestätigt, dass die Briefe und Transkriptionen in ihrem Besitz seien, die Rechte an den Briefen ihr gehörten und damit die Gesuchsteller einen rechtmässigen Zugang zum Forschungsgegenstand hätten. Die Übergangsfinanzierung habe gesprochen werden können, weil praxisgemäss projektfinanzierten Doktorandinnen bei abrupten Änderungen in den Projektabwicklungen eine angemessene Kündigungsfrist gewährt werden müsse.
Mit den Entscheiden zu beiden Gesuchen präjudiziere der  weder den künftigen Forschungsort noch die Möglichkeiten einer künftigen Unterstützungen der D._-Edition. Mit Verweis auf die entsprechenden Protokollauszüge des Forschungsrates hält die Vorinstanz fest, es werde vor allem eine Beilegung der Konflikte unter den Beteiligten erwünscht sowie eine der Wissenschaft und der Effizienz dienende Vereinigung der Forschung, wobei die geplante Gründung des DAZ diesen Qualitätszielen förderlich sei. Die ge-
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forderte Koordination, deren konkrete Form nicht vorgeschrieben werde, sei aus Gründen der wissenschaftlichen Qualität nötig. Der Forschungsrat habe eine wohlwollende Prüfung künftiger  in Aussicht gestellt, soweit diese auf einer neustrukturierten Edition bzw. einem koordinierten Vorgehen der Parteien gründeten.
E. Auf Aufforderung des Bundesverwaltungsgerichts hin reichte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin am 16. November 2009 eine Vollmacht ein.
F. Im Rahmen einer Antwort auf eine prozessleitende Verfügung des Bundesverwaltungsgerichts reichte die Vorinstanz am 5. November 2009 für die Fallbeurteilung relevante Bestätigungsschreiben von H._, Dr. F._ und Dr. K._ ein.
G. Am 7. Dezember 2009 reichte die Beschwerdeführerin ihre Replik ein. Darin hält sie an ihren bisherigen Rechtsbegehren fest.
In materieller Hinsicht betont die Beschwerdeführerin, die Komplexität um die Verhältnisse der D._-Edition sei dadurch erhöht worden, dass Prof. E._ und Dr. F._ ohne ihr Wissen ein  bewilligtes Gesuch eingereicht hätten, ganz offensichtlich in der Absicht, die Arbeiten der D._-Edition zu "torpedieren". Diese Vorgehensweise sei nicht zu tolerieren, da sie die gesamten  zur Edition der Werke der (...) D._ weltweit in Frage stelle. Fraglich sei weiter, inwiefern Dr. F._ das Recht habe, die Briefe auf der Universitätsbibliothek X._ für seine weiteren Arbeiten zu gebrauchen. Dr. F._ sei absprachegemäss altershalber aus den Diensten der Beschwerdeführerin , jedoch wieder im Projekt E._ aktiv tätig. Eigentlich müsste er für seine Arbeiten der Editionskommission der D. unterstellt werden, da diese alleine die Verantwortung für die Publikation der Werke und Briefe der (...) D._ trage. Weder Prof. E._ noch Dr. F._ seien legitimiert, ohne  der D._-Edition irgendwelche Arbeiten in den Räumen der D._-Edition auf der Universitätsbibliothek X._ vorzunehmen. Dies würde ihre Immaterialgüterrechte , was nicht zu tolerieren sei.
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Die Beschwerdeführerin betont, sie sei bereit, Hand für die Gründung eines D._-A._-Zentrums zu bieten. Die mit Prof. J._ getroffenen Absprachen entsprächen aber nicht den  von Prof. E._, was zu den seinerzeitigen  und Spannungen geführt habe. Eine Vereinigung der Archive D._ und A._ innerhalb der Universitätsbibliothek X._ sollte aber keine Fusion der beiden Editionen A._ und D._ beinhalten. Eine solche habe Prof. E._ am 13. Mai 2009 vorgeschlagen, obwohl diese ohne "intellektuellen Wert" und nur darauf gerichtet sei, die bisherigen Mitarbeiter (Prof. B._ und Frau L._) durch Mitarbeiter der A._-Edition zu . Die Ablehnung des Forschungsgesuchs wegen angeblichen Unklarheiten sei zu Unrecht erfolgt.
Ferner treffe es nicht zu, dass die Unterstützung der Uni X._ für das Fortsetzungsgesuch gefehlt habe. Lediglich die , vertreten durch Dr. K._, habe eine gewisse  verweigert. Dennoch habe dieser – entgegen den  der Vorinstanz – Prof. B._ den Zugang zur Bibliothek nie verweigert.
H. Am 18. Februar 2010 reichte die Vorinstanz ihre Duplik ein. Darin hält sie an ihrem Antrag auf Beschwerdeabweisung fest.
Die Vorinstanz wiederholt, die verlangte Neuorganisation sei im  der Förderkriterien nicht sachfremd. Vorliegend seien "die  Grundbedingungen für die wissenschaftliche Tätigkeit unklar und weitgehend ungeregelt". Allerdings sei es nicht ihre , die Fragen rund um die Neuorganisation der D._- und A._-Editionen zu klären. Daher nehme sie zu den von der  in ihrer Replik geschilderten, inneren Problemen und Streitigkeiten nicht Stellung. Deren Ausführungen zeigten indessen, wie verfahren bzw. komplex die ganze Situation sei, und belegten deutlich, dass mit Blick auf künftige Gesuche genau diese Fragen und Konflikte gelöst sein müssten, weil sonst der von ihr subventionierte "Wissenschaftsbetrieb" nicht funktionieren könne.
I. Mit Teilentscheid vom 8. März 2010 trat das Bundesverwaltungsgericht auf die vorliegende Beschwerde insoweit nicht ein, als darin  die Aufhebung der Verfügung vom 19. März 2009 (im Verfahren [...]
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zum Gesuch von Prof. E._ und Dr. F._) verlangt worden war (vgl. E. B.b/C.).
J. Auf die dargelegten und die weiteren Vorbringen der  wird, soweit sie entscheiderheblich sind, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Das Bundesverwaltungsgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind und ob auf eine Beschwerde einzutreten ist (vgl. BVGE 2007/6 E. 1, mit weiteren Hinweisen).
1.1 Der angefochtene Entscheid der Vorinstanz vom 8. Juli 2009, in welchem der von der Beschwerdeführerin beantragte  von Fr. (...) verweigert worden ist, stellt eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Bst. c des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) dar.  der Vorinstanz über Beitragsgewährungen unterliegen der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht (Art. 13 Abs. 4 des Forschungsgesetzes vom 7. Oktober 1983 [FG, SR 420.1] i.V.m. Art. 5 VwVG sowie Art. 31 und 33 Bst. h des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).
Der Beschwerdeführerin wurde mit der angefochtenen Verfügung vom 8. Juli 2009 die nachgesuchte Subvention von Fr. (...) verweigert, weshalb sie nach Art. 48 Abs. 1 VwVG ohne weiteres zur  berechtigt ist. Die Eingabefrist sowie die  an Form und Inhalt der Beschwerdeschrift sind gewahrt (Art. 50 und 52 Abs. 1 VwVG), der Kostenvorschuss wurde fristgemäss bezahlt, und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen liegen vor. Auf die Beschwerde ist demnach grundsätzlich einzutreten.
1.2 Soweit die Beschwerdeführerin indessen in der Ziff. 11 (Bst. A, S. 8) ihrer Beschwerde betreffend die Verfügung vom 8. Juli 2009  ausdrücklich beantragt, es sei "festzustellen" ("qu'il soit constaté"), dass "le contrat de la C._-Stiftung a été tacitement renouvelée à partir du premier mars 2009", ist auf die Beschwerde mangels eines Feststellungsinteresses nicht einzutreten.
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Streitgegenstand bildet die verweigerte Subvention von Fr. (...).  der Subsidiarität von Feststellungsverfügungen ist das dafür nach Art. 25 Abs. 2 VwVG erforderliche schutzwürdige Interesse nicht gegeben, wenn – wie hier – dieses Interesse ebenso gut durch eine Leistungsverfügung gewahrt werden kann, deren Verweigerung  strittig ist (vgl. zu den allgemeinen Voraussetzungen von Feststellungsverfügungen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-4037/2007 vom 29. Februar 2008 E. 7.1, mit Hinweisen; sowie ISABELLE HÄNER, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, Zürich 2009, Art. 25 N 16-20)
1.3 Soweit die Beschwerdeführerin den weiteren ausdrücklichen  stellt, "qu'en tout état de cause soit annulée la décision du Fonds National d'arrêter l'édition des travaux par la C._-Stiftung et que cette édition puisse reprendre ses activités" (Beschwerde Ziff. 11 Bst. B, S. 8), ist auf die Beschwerde ebenfalls nicht einzutreten.
Der angefochtenen Verfügung vom 8. Juli 2009 lässt sich das von der Beschwerdeführerin beklagte "Editions- bzw. Publikationsverbot" nicht entnehmen. In dieser Verfügung verweigerte ihr die Vorinstanz einzig die nachgesuchte Subvention von Fr. (...) vorab für die zu leistenden Arbeiten der Generalherausgeberin, Prof. B._. Einen "Editionsstop" hat sich die Vorinstanz nicht zu verfügen angemasst, wie die Beschwerdeführerin zu Unrecht unterstellt. Der  steht es frei, aus dem eigenen Stiftungsvermögen die Editionsarbeiten zu finanzieren und damit weiterführen zu lassen. Insoweit wird die Beschwerdeführerin durch die besagte Verfügung nicht nachteilig berührt und hat damit mangels entsprechender  nach Art. 48 Abs. 1 Bst. c VwVG auch kein schutzwürdiges Interesse an einer entsprechenden Änderung der Verfügung (vgl. VERA MARANTELLI-SONANINI/SAID HUBER, Praxiskommentar VwVG, a.a.O., Art. 48 N 10 ff.).
1.4 Ferner ist festzuhalten, dass das Bundesverwaltungsgericht im Teilentscheid vom 8. März 2009 auf die Anfechtung der das Gesuch von Prof. E._ und Dr. F._ betreffenden Verfügung vom 19. März 2009 eingegangen ist. In diesem nunmehr rechtskräftigen Urteil ist das Bundesverwaltungsgericht auf den Antrag der , diese Verfügung vom 19. März 2009 sei , nicht eingetreten.
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Nicht zu erörtern sind insofern nachfolgend die von der  zahlreich aufgeworfenen Fragen zur angeblichen  dieser Verfügung (und der durch sie angeblich ausgelösten Verletzungen von Immaterialgüter- bzw. Urheberrechten, wofür das Bundesverwaltungsgericht wohl kaum sachlich zuständig sein dürfte [vgl. Art. 31 f. VGG]). Insbesondere kann die Stichhaltigkeit des nicht näher substanzierten, von der Vorinstanz aber in Abrede gestellten Vorwurfs offen bleiben, wonach weder Prof. E._ noch Dr. F._ berechtigt seien, "ohne Zustimmung der D." in den Räumen der Universitätsbibliothek X._ Arbeiten der D._-Edition vorzunehmen.
2.
2.1 Nach Art. 8 Bst. a FG (zitiert in E. 1.1) verwendet die (– 1952 als privatrechtliche Stiftung gegründete –) Vorinstanz die ihr vom Bund  Beiträge. Gemäss ihren Statuten (Stand: 30. März 2007;  unter: www.snf.ch > über uns > Statuten & ) ist ihr höchstes Organ der Stiftungsrat, in dem Wissenschaft und Forschung, Bund und Kantone sowie Wirtschaft und Kultur vertreten sind. Der Nationale Forschungsrat ist ihr wissenschaftliches Organ, das für die konkrete Förderungstätigkeit zuständig ist. Dieser ist in vier Abteilungen und parallel dazu drei Fachausschüsse gegliedert; er  die Forschungsprojekte und entscheidet über die Vergabe der Beiträge.
Nach Art. 13 Abs. 1 FG regelt die Vorinstanz ihr Verfahren für  über Beiträge, wobei dieses den Anforderungen der Art. 10 und 26-38 VwVG entsprechen muss.
2.2 Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Reglements des Schweizerischen Nationalfonds über die Gewährung von Beiträgen vom 14. Dezember 2007 (Beitragsreglement; vom Bundesrat genehmigt am 13. Februar 2008; veröffentlicht unter: www.snf.ch > über uns > Statuten & ) gewährt die Vorinstanz Beiträge zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung.
Nach Art. 1 Abs. 3 des Beitragsreglements besteht kein  auf einen Beitrag.
Nach Art. 2 Bst. a des Beitragsreglements ist insbesondere die Projektförderung als Förderungsart vorgesehen, welche Beiträge an
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Forschungsprojekte beinhaltet (Art. 3 Abs. 1 Beitragsreglement). Die Beiträge werden gestützt auf das Resultat der wissenschaftlichen  der unterbreiteten Gesuche zugesprochen (Art. 3 Abs. 2 Beitragsreglement). Die Vorinstanz gewährt die Beiträge für höchstens drei Jahre (Art. 3 Abs. 3 Beitragsreglement). Die Beiträge können um höchstens drei weitere Jahre bis zu einer Gesamtdauer von sechs Jahren verlängert werden (Art. 3 Abs. 4 Beitragsreglement). Eine  ist möglich: (a.) auf Gesuch hin; das Fortsetzungsgesuch muss sich thematisch auf das laufende Projekt abstützen und das Projekt muss unter derselben personellen Verantwortung fortgeführt werden; oder (b.) auf Einladung des SNF hin bei hervorragender wissenschaftlicher Leistung (Art. 3 Abs. 5 Beitragsreglement).
Nach Art. 8 Abs. 4 des Beitragsreglements kann die Vorinstanz  Personen als Gesuchstellende zulassen, namentlich wenn die institutionelle Verankerung der geplanten Forschungstätigkeit infolge ihres Langzeitcharakters, ihres Umfangs oder ihrer Komplexität dies erfordert. Für die wissenschaftliche Beurteilung der Gesuche ist der Nationale Forschungsrat zuständig (Art. 10 Abs. 2 erster Satz ).
Nach Art. 13 Abs. 1 des Beitragsreglements müssen sich  über eine mehrjährige, erfolgreiche Forschungstätigkeit  und in der Lage sein, ein Forschungsprojekt in eigener  und unter Anleitung der darin beschäftigten Mitarbeitenden durchzuführen. Massgebendes Kriterium für die Zusprache von Förderungsbeiträgen ist die wissenschaftliche Qualität der  (Art. 17 Abs. 1 Beitragsreglement). In der  Begutachtung werden folgende Hauptkriterien beurteilt: (a.) wissenschaftliche Bedeutung und Aktualität des Projekts; (b.) Originalität der Fragestellung; (c.) Eignung des methodischen ; (d.) Machbarkeit des Projekts; (e.) bisherige wissenschaftliche Leistungen der Gesuchstellenden; (f.) Fachkompetenz der  in Bezug auf das Projekt (Art. 17 Abs. 2 Beitragsreglement).
Anrechenbare Kosten von Forschungsvorhaben sind: (a.) die Saläre wissenschaftlicher und technischer Mitarbeitenden des ; (b.) Sachkosten, die mit der Durchführung des  in direktem Zusammenhang stehen, namentlich Material von bleibendem Wert, Verbrauchsmaterial, Feldspesen, Reisen oder  Dritter; (c.) Kosten für die mit der Durchführung des For-
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schungsprojekts zusammenhängende Benutzung der Infrastruktur von Instituten oder Labors, sofern die jeweiligen Reglemente oder  des Nationalen Forschungsrats dies  vorsehen; (d.) weitere Kosten, sofern diese in Reglementen und Ausschreibungsbedingungen des Nationalen Forschungsrats  sind (Art. 19 Abs. 1 Beitragsreglement).
Gesuchstellende werden während des Gesuchsverfahrens nicht nochmals angehört (Art. 12 Abs. 2 Beitragsreglement). Mit ganzer oder teilweiser Gutheissung eines Beitragsgesuchs (Zusprache) werden die Gesuchstellenden zu Beitragsempfängerinnen und  der Vorinstanz bzw. zu verantwortlichen  und Beitragsempfängern im Falle von Forschungsgruppen (Art. 32 Abs. 1 Beitragsreglement).
3.
3.1 Nach Art. 13 Abs. 2 FG können die Gesuchsteller im  lediglich zwei Rügen vorbringen: (1.) die  von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder  des Ermessens oder (2.) die unrichtige oder die unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes. Verwehrt ist ihnen indes die Rüge der Unangemessenheit der angefochtenen Verfügung, wie sie in Art. 49 Bst. c VwVG vorgesehen ist.
Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt sich zudem insofern  bei der Überprüfung von verweigerten Forschungsgeldern, als es bezüglich der Auslegung von offenen Formulierungen in den  zur Forschungsförderung, die ein besonderes fachtechnisches Wissen voraussetzt, nicht ohne Not von den Beurteilungen der  Fachbehörde abweicht (vgl. Urteil des  B-3297/2009 vom 6. November 2009 E. 4.2.1).
Diese Zurückhaltung rechtfertigt sich allerdings nur bei der Prüfung der materiellen Voraussetzungen für die Gewährung von , insbesondere also bei der Beurteilung der wissenschaftlichen Qualität eines Projektes und der Qualifikation des Gesuchstellers. Sind demgegenüber die Auslegung und Anwendung von Rechtsvorschriften streitig, die das Verfahren betreffen, sind die Einwendungen mit freier Kognition zu prüfen.
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3.2 Wie bereits erwähnt, setzt die Gewährung von  voraus, dass die im Beitragsreglement aufgeführten  an die Qualifikation des Gesuchstellers (Art. 13 ) und an die wissenschaftliche Qualität des Projektes (Art. 17 Beitragsreglement) erfüllt sind. Angesichts der  Kognition, die das Bundesverwaltungsgericht hier zu  hat, ist nachfolgend zu prüfen, ob die Vorinstanz in der  Verfügung die massgeblichen Sachverhaltsumstände richtig erfasst und gewürdigt hat, ohne Bundesrecht zu verletzen,  ohne die ihr als Fachbehörde zustehenden  bzw. ohne das ihr zustehende Ermessen zu überschreiten oder zu missbrauchen.
4. Vorab rügt die Beschwerdeführerin in formeller Hinsicht, die Vorinstanz habe die definitive Ablehnung zu spät verfügt, weshalb sie von der stillschweigenden Annahme ihres Gesuchs, d.h. von der "Annahme des Vertrags" habe ausgehen dürfen.
4.1
4.1.1 Zu diesem Vorwurf hält die Vorinstanz fest, sie stehe mit der Beschwerdeführerin in keinem vertraglichen Verhältnis, das sich unter bestimmten Umständen "stillschweigend" hätte erneuern können. Denn Forschungsbeiträge würden, ohne dass ein Anspruch darauf bestünde, nur auf Gesuch hin und in einem kompetitiven Verfahren vergeben. Das Gesuch der Beschwerdeführerin sei im üblichen  der Gesuchsbehandlung entschieden worden. Unbelegt sei daher die beklagte Verspätung der angefochtenen Verfügung, die nach der irrigen Auffassung der Beschwerdeführerin angeblich eine  auf stillschweigende Förderungsverlängerung bzw. Gutheissung des Gesuchs geschafft haben soll. Vielmehr habe die Beschwerdeführerin sehr wohl Kenntnis davon erhalten, dass die Weiterführung der Unterstützung der D._-Edition nicht ohne weiteres bewilligt werden würde. Denn ihr sei bekannt gewesen, dass die unbereinigten Konflikte der Akteure und die Probleme mit der Uni - versitätsbibliothek gegen die Subvention sprächen.
4.1.2 Diese Einschätzung der Rechtslage verdient Zustimmung.  ist die Beschwerdeführerin am 24. März 2009 über die Ablehnung ihres Gesuches informiert worden, wobei sie bereits im Oktober 2008 vom Gesuch von Prof. E._ und Dr. F._
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Kenntnis hatte. Dieser Umstand veranlasste die Beschwerdeführerin auch – angesichts des neu zu berücksichtigenden Wegfalls der weiteren Mitarbeit durch Frau H._ – zur Einreichung des  Gesuchs vom 19. April 2009, das der angefochtenen  zu Grunde liegt.
Angesichts der der Vorinstanz eingeräumten Beurteilungsspielräume (vgl. E. 3) durfte die Beschwerdeführerin nicht auf einen a priori  Entscheid vertrauen und schon gar nicht "einfach so" eine "still - schweigende Genehmigung" annehmen, die als Rechtsinstitut im  Subventionsverfahren vor der Vorinstanz materiell - rechtlich gar nicht vorgesehen ist. Wie die Vorinstanz zutreffend , verschaffen selbst erfolgreiche Vorgängerprojekte nicht per se einen Anspruch auf weiterführende Unterstützung, zumal nach Art. 1 Abs. 3 des Beitragsreglementes kein Rechtsanspruch auf einen  der Vorinstanz besteht (vgl. Urteile des  B-428/2007 vom 18. Februar 2008 E. 10 sowie B-5878/2008 vom 11. Februar 2009).
4.2 In formeller Hinsicht bleibt schliesslich anzumerken, dass die  keine Verfahrensfehler rügt, die ihr im Laufe des Subventionsverfahrens zum Nachteil gereicht hätten. In diesem  weist die Vorinstanz zu Recht darauf hin, dass den  nach Art. 12 Abs. 2 des Beitragsreglements im Verfahren der Gesuchsevaluation kein Anhörungsrecht zusteht.
5. In materieller Hinsicht macht die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz hätte das Gesuch vorab angesichts der bisher geleisteten Arbeit und der herausragenden wissenschaftlichen Qualität des Folgeprojekts nicht ablehnen dürfen (vgl. E. 5.1). Auch hätte eine Ablehnung schon gar nicht mit der noch nicht erfolgten Reorganisation bzw. der ausstehenden Bereinigung von Meinungsdivergenzen zwischen den Akteuren der D._- und der A._- begründet werden dürfen (vgl. E. 5.2).
5.1 Die Beschwerdeführerin hebt vorab hervor, die Vorinstanz habe die wissenschaftliche Qualität der Edition nie in Zweifel gezogen und zudem ihr Gesuch zu Unrecht entgegen expliziten  international ausgewiesener Experten abgewiesen.
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In diesem Kontext hält die Beschwerdeführerin in ihrer Replik vom 7. Dezember 2009 fest, Prof. B._ habe in ihrer bisherigen Tätigkeit die Veröffentlichung von fünfzehn Bänden organisieren können. Sie halte als ausserordentliche Professorin eine Teilzeitstelle zu (...) Prozent an der (...) Universität Z._, wobei diese für ihre Arbeit an der D._ Edition Informatikmittel wie auch Kapazitäten des Sekretariats zur Verfügung stelle. Dies habe Prof. B._ , während 35 Jahren im Schnitt während einer Woche pro Monat nach X._ zu kommen. Da Prof. B._ in X._ zwischen zehn und elf Stunden pro Tag in der Bibliothek arbeite und auch in Z._ für die Edition tätig sei, wäre es für sie kaum  gewesen, mehr Zeit für die Edition aufzuwenden, selbst wenn sie in X._ ihren Wohnsitz genommen hätte.
5.1.1 Zu dieser Kritik betont die Vorinstanz, die Qualität der bisherigen Forschungsarbeiten werde nicht bestritten. Insbesondere der Forschungsrat sei der Auffassung, dass die D._-Edition als wichtiges Forschungsgut weiterhin unterstützt werden sollte. Dennoch sei zu bedenken, dass die bisherige wissenschaftliche Qualität eines Projektes nicht das einzige Kriterium darstelle für die Bewilligung von Fortsetzungs-Beiträgen. Vielmehr seien unter dem Titel der  Qualität eine ganze Reihe von Kriterien zu erfüllen. Nach dem Beitragsreglement setzte die Bewilligung eines  u.a. voraus, dass die Machbarkeit und die Fachkompetenz im Gesuch ausgewiesen werden. Des Weiteren müsse die unterstützte Forschung in der Schweiz betrieben werden. Bei der geplanten  des DAZ werde u.a. auch das Ziel verfolgt, die Verantwortung für die Langzeitprojekte der Editionen formell definitiv an der Uni X._ zu verankern und damit die formelle Voraussetzungen für künftige SNF-Beiträge zu sichern.
Im konkreten Fall sei die Durchführbarkeit des Projektes an der Forschungsstelle der D._-Edition an der Uni X._ und die Mitarbeit aller im Gesuch vorgesehenen Mitarbeitenden nicht  gewesen, weshalb das Gesuch der Beschwerdeführerin habe abgelehnt werden müssen. Der Forschungsrat habe wörtlich : "Durch den 'Weggang' der Mitarbeiter H._ und F._ und nach dem verweigerten Zugang zur Universitätsbibliothek X._ entbehrt das Gesuch in wesentlichen Teilen seiner ". Die im Gesuch der Beschwerdeführerin fälschlicherweise als Mitgesuchstellerin figurierende, in Z._/Y._ tätige Prof.
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B._ erfülle die Voraussetzungen für einen Förderungsbeitrag per se nicht. Abgesehen davon, dass laut Beitragsreglement das Salär von Gesuchstellenden nicht zu den anrechenbaren Kosten gehöre, müsse im Rahmen der Projektförderung unterstützte Forschung in der Schweiz erfolgen. Diese Voraussetzung erfülle das Gesuch nicht, soweit für Prof. B._ um einen Beitrag ersucht werde. Während der Unterstützung in früheren Jahren sei dies anders gewesen, weil die Forschungsstelle an der Uni X._ mitbeteiligt gewesen sei und die Forschungsarbeiten über diese mitverantwortet worden seien.
5.1.2 Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass die  entsprechend ihrem Stiftungszweck aus eigenen Mitteln sowie mit Fördermitteln der Vorinstanz – unter der Mitwirkung von Prof. B._ – im Laufe der Jahre hervorragende und höchsten  Ansprüchen genügende Editionsarbeiten der Werke der (...) D._ hat leisten können. Dieser Befund wird durch den Umstand unterstrichen, dass die Vorinstanz die Edition der D. als Langzeitprojekt seit dem Jahre 1975 finanziell unterstützt hat. In diese Richtung gehen auch die Empfehlungsschreiben  ausgewiesener Experten, welche die Beschwerdeführerin zu den Akten gegeben hat und die Vorinstanz auch nicht in Zweifel zieht. Diese positive Einschätzung bisher geleisteter Arbeit wird im Ergebnis auch durch die E-Mail von Prof. J._ vom 28. Oktober 2009 , mit der Prof. B._ zugesichert wird, dass sie ebenfalls in die laufenden Arbeiten im Rahmen eines D._-A. eingebunden werden soll (vgl. Beilage 8 zur Replik der ).
Steht die Wichtigkeit und Bedeutsamkeit einer wissenschaftlichen Edition der Werke der (...) D._ bzw. des (...) A._ ausser Frage und wird von allen Verfahrensparteien auch die bisher geleistete Arbeit im Rahmen der Edition der D._-Werke lobend gewürdigt, fällt auf, dass die Beziehungen der diversen Projektakteure durch , allfällige Missverständnisse und mangelnden Dialog überschattet werden. Diese Umstände, welche einer staatlich  wissenschaftlichen Weiterarbeit nicht förderlich sind, haben die Vorinstanz dazu bewogen, vorerst – bis zu einer  der Lage – eine weitere Subventionierung der  auszusetzen, und für das Projekt von Prof. E._ und Dr. F._ nur eine eng bemessene, kurzfristige "" zuzusprechen, welche die betroffenen Akteure zu einer
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Bereinigung von allfälligen Missverständnissen und zu einer  der Weiterarbeit bewegen sollen, zumal die  Aufarbeitung des Werk-Nachlasses der D._ und von A._ in einem engen historisch-sachlichen Kontext stehen.
Angesichts dieser Konfliktsituation, welche offensichtlich auch die Schaffung des geplanten D._-A._-Zentrums verzögert hat, hat sich die von der Beschwerdeführerin ausführlich dargelegte Kontroverse um den angeblich "verweigerten" Zugang zur  entwickelt. In diesem Zusammenhang scheint immerhin auch die Beschwerdeführerin zuzugestehen, dass die  Frau Prof. B._ nicht mehr im gewünschten Umfang Arbeitsräume zur Verfügung stellen wollte, was auch – aus Sicht der Vorinstanz – eine der in Art. 17 Abs. 2 Bst. d des  vorgesehene Voraussetzung für eine erfolgreiche  Tätigkeit hat entfallen lassen. Wie es sich mit diesen  um den "Bibliothekszugang" letztlich verhält, kann jedoch offen bleiben, wie nachfolgende Erwägungen zeigen.
5.2 Denn im Kern bringt die Beschwerdeführerin als Hauptkritik vor, die Vorinstanz habe die Ablehnung zu Unrecht mit dem Argument einer angeblich fehlenden Neuorganisation der D._-Edition begründet. Die ins Feld geführte Reorganisation im Rahmen des  DAZ stehe nicht in ihrem Interesse bzw. nicht im Interesse der D._-Edition.
5.2.1 Angesichts dieser Kritik ruft die Vorinstanz in Erinnerung, dass die unabgesprochene Einreichung der Gesuche der  bzw. von Prof. E._ und Dr. F._ die Folge eines Konfliktes zwischen den Akteuren rund um die D._-Edition sei. In dieser Konfliktsituation könne sie weder Partei sein noch sich . Eine sachliche Prüfung des Gesuchs der  habe ergeben, dass diese mit ihrer Eingabe nicht um eine  Fortsetzung des Langzeitprojekts wie in früheren Jahren ersucht , zumal das Ausscheiden bisheriger Mitarbeiter (Dr. F._ und H._) sowie der vorgeschlagene Ersatz durch (...) G._ wesentliche Änderungen der Projektvoraussetzungen betrafen. Beide ausscheidenden Personen hätten neu auf dem Gesuch von Prof. E._ und Dr. F._ figuriert, die beide eine  der D._-Briefedition beantragten. Des Weiteren sei bekannt gewesen, dass die Universität X._ die D._-
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Edition mit der A._-Edition in einem gemeinsamen Forschungszentrum vereinigen wolle, um damit wissenschaftliches Fachwissen und Ressourcen zu bündeln. Insofern habe unter diesen Voraussetzungen die Universität X._ das Fortsetzungsgesuch der Beschwerdeführerin nicht unterstützt. Vielmehr habe die  X._, welche im Besitze des D._ Briefmaterials stehe, explizit mit Prof. E._ und Dr. F._ zusammengearbeitet.
Unter diesen Umständen habe das Gesuch der Beschwerdeführerin nicht wie in vorangehenden Perioden als Weiterführungsantrag  werden können. Vielmehr habe den neu eingetretenen und von der Beschwerdeführerin zu vertretenden Änderungen (fehlendes  des Mitgesuchstellers Prof. I._, Ausscheiden von H._, fehlende Unterstützung durch Uni X._) und den manifestierten Unsicherheiten über die zukünftige Organisation der Edition Rechnung getragen werden müssen. Mit der Mitteilung der provisorischen Entscheidung sollte die Beschwerdeführerin die  erhalten, diese Ungereimtheiten auszuräumen. Mit Ausnahme der Streichung von H._, der Änderung der Funktion von G._ und dem vorläufigen Verzicht auf die den Briefwechsel  Forschungsteile seien im Gesuch vom 19. April 2009 die problematischen Fragen aber nicht geklärt worden. Vielmehr habe die Beschwerdeführerin Kritik am Projekt von Prof. E._ und Dr. F._ geübt und die Fragen der Neuorganisation bzw. der Zusammenarbeit mit der Uni X._ unter dem Dach des zu gründenden D._-A._-Zentrums für nicht spruchreif .
Der Forschungsrat fordere indessen für eine Weiterführung der  der D._-Edition eine Zusammenarbeit der Beteiligten auf einer neuen Grundlage und die Vereinigung der Forschungsteile (Werke und Briefe D._) unter einem Dach. Nur auf diesem Weg könne eine wissenschaftlich wertvolle Aufarbeitung und  des vorhandenen Materials die für weitere Subventionen  hohe Qualität aufweisen.
5.2.2 Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin erweisen sich diese Ausführungen der Vorinstanz als schlüssig und durch die  Sachlage hinreichend abgestützt, um die angefochtene  zu rechtfertigen.
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Die Haltung der Vorinstanz, wonach sie in der Konfliktsituation zwischen den verschiedenen, zur Zeit nicht kooperierenden, sondern konkurrierenden Akteuren nicht Partei ergreifen wolle, ist nicht zu . Dies ist in der Tat weder Aufgabe der Vorinstanz noch des Bundesverwaltungsgerichts, die sich – mangels gesetzlicher  – hier keine Schiedsrichterrolle anmassen dürfen. Immerhin kann festgehalten werden, dass sich die in der Beschwerde geäusserte Furcht als unbegründet erwiesen hat, dass die Gutheissung des  von Prof. E._ letztlich das Ende der auf Papier  Ausgabe der Werke bedeuten würde. Denn wie bereits , hat die Vorinstanz beim Projekt von Prof. E._ und Dr. F._ lediglich eine nicht präjudiziell wirkende, kurzbefristete Übergangsfinanzierung gewährt, die letztlich den Weg zu einer  der Unstimmigkeiten zwischen den Akteuren bereiten soll.
In diesem Zusammenhang hält die Beschwerdeführerin in ihrer Replik vom 7. Dezember 2009 fest, Prof. B._ habe am 26. Oktober 2009 mit Prof. J._ zum beabsichtigten DAZ eine  positive und fruchtbare Unterhaltung geführt. Prof. J._ habe den Vorschlag angenommen, dass ein Treffen mit dem Rektor der Uni X._, Prof. Dr. N._, organisiert werden sollte, um die Stellung der Edition A._ bzw. der Edition D._ in der neuen Struktur des DAZ zu diskutieren. Die Beschwerdeführerin spricht dabei deutlich den Gedanken aus, dass sie durchaus gewillt sei, Hand für die Gründung eines D._-A._-Zentrums zu bieten. Die mit Prof. J._ getroffenen Absprachen entsprächen aber nicht den Vorstellungen von Prof. E._ und Dr. F._, was zu den seinerzeitigen Schwierigkeiten und Spannungen geführt habe.
Die Vorinstanz bezeichnet in ihrer Duplik vom 18. Februar 2010 die Ausführungen der Beschwerdeführerin zu den Annäherungen beider Seiten mit Blick auf ein DAZ als erfreulich und stellt bei einer Be - reinigung der Konfliktsituation eine wohlwollende Prüfung neuer  zur Weiterführung der Werkedition der (...) D._ in . Auch das Bundesverwaltungsgericht geht mit der Vorinstanz davon aus, dass dieser zwischenzeitlich eingetretene Dialog unter den beteiligten Akteuren auf eine positive Lösung der Unstimmigkeiten und eine erfolgreiche Kooperation zur Weiterführung der gedruckten und elektronischen Werkausgaben hoffen lässt. Indessen vermag dieser positive Befund hinsichtlich der sich anbahnenden Lösung des Kon-
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flikts die von der Vorinstanz jedenfalls im Entscheidzeitpunkt verfügte Verneinung der Beitragsvoraussetzungen nicht als unrechtmässig  zu lassen.
5.3 Soweit indessen die Vorinstanz in ihrer Duplik vom 18. Februar 2010 bemängelt, die Beschwerdeführerin habe in ihrem Gesuch das Salär der nachweislich nicht zur Verfügung stehenden H._ , was nicht bewilligungsfähig sei, scheint die Vorinstanz zu über - sehen, dass vorliegend die Verfügung vom 8. Juli 2009 angefochten ist, welche sich zum überarbeiteten Gesuch vom 19. April 2009 äusserte, das die Übernahme dieses Salärs nicht mehr enthielt. Diese unzutreffenden sachverhaltlichen Ausführungen der Vorinstanz  indessen die Rechtmässigkeit der angefochtenen Verfügung nicht in Frage zu stellen.
5.4 Wenn auch von der Beschwerdeführerin nicht explizit thematisiert, schwebt schliesslich noch die Frage im Raum, ob sich zu Gunsten der Beschwerdeführerin – angesichts der zu Gunsten des Projektes von Prof. E._ und Dr. F._ getroffenen Verfügung (vgl. E. B.b) – ein Anspruch auf Gleichbehandlung ergeben könnte.
Diese Frage stellt sich rechtlich jedoch nicht und braucht daher auch nicht erörtert zu werden, nachdem die Vorinstanz Prof. E._ und Dr. F._ lediglich eine eng bemessene und kurz befristete Übergangsfinanzierung gewährt hat. Diese Finanzierung, die dem Teilprojekt der D._edition im Internet diente, wurde einzig , um die Lohnkosten einer Doktorandin zu decken. Gleichzeitig wollte die Vorinstanz mit dieser Verfügung auf eine Einigung unter den Akteuren hinwirken, damit inskünftig die für sehr wertvoll erachtete wissenschaftliche Aufarbeitung des Nachlasses der (...) D._ im neu zu schaffenden DAZ erfolgen kann, was sich bundesrechtlich nicht beanstanden lässt (vgl. E. 5.1.2 und E. 5.2.1).
6. Zusammenfassend kommt das Bundesverwaltungsgericht zum Schluss, dass die Vorinstanz den Sachverhalt, soweit er  ist, im Wesentlichen korrekt festgestellt und gewürdigt hat, ohne die ihr als Fachbehörde zustehenden Beurteilungsspielräume noch das ihr zustehende Ermessen zu überschreiten oder zu missbrauchen. Dass und inwiefern die angefochtenen Verfügung vom 8. Juli 2009 Bundesrecht verletzen könnte, ist somit nicht ersichtlich. Aus diesem
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Grunde ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann (vgl. E. 1).
7.
7.1 Bei diesem Verfahrensausgang hat die Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG sowie Art. 1 ff. des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und  vor dem Bundesverwaltungsgericht [VKGE, SR 173.320.2]). Die Kosten dieses Urteils sowie diejenigen für den Teilentscheid vom 8. März 2010 werden nach Art. 2 Abs. 1 VGKE auf insgesamt Fr. 3'000.– festgesetzt. Diese Verfahrenskosten sind mit dem am 9. September 2009 geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3'000.– zu verrechnen.
7.2 Angesichts des vollständigen Unterliegens der  wird keine Parteienschädigung gesprochen (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 VGKE).
8. Dieses Urteil kann nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht  werden (Art. 83 Bst. k des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Es ist somit endgültig.
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