Decision ID: ab5df8aa-d704-473a-9b41-53849555730d
Year: 2003
Language: de
Court: CH_BGer
Chamber: CH_BGer_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: public_law

Sachverhalt:
Sachverhalt:
A. Die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Basel-Stadt führen gegen X._ ein Strafverfahren wegen mehrfachen, teilweise versuchten, eventuell qualifizierten Diebstahls. Er wurde am 12. Oktober 2002 verhaftet und am 15. Oktober 2002 in Untersuchungshaft versetzt.
Am 30. Dezember 2002 verlängerte die Haftrichterin von Basel-Stadt die bis zum 7. Januar 2003 verfügte Untersuchungshaft gegen X._ um weitere acht Wochen bis zum 4. März 2003. Sie nahm an, es bestehe neben dem dringenden Tatverdacht Flucht- und Fortsetzungsgefahr.
Der Appellationsgerichtspräsident des Kantons Basel-Stadt wies am 24. Januar 2003 die Beschwerde von X._ gegen die Haftverlängerung ab. Zur Begründung führte er an, der dringende Tatverdacht werde von X._ im Grundsatz anerkannt. Fortsetzungsgefahr bestehe, weil dieser seit 1991 schon wiederholt wegen mehrfachen Betrugs, mehrfacher Urkundenfälschung, Veruntreuung, Hehlerei sowie mehrfachen, teilweise gewerbsmässigen Diebstahls und weiterer Straftaten verurteilt worden sei und längere Freiheitsstrafen verbüsst habe, ohne dass er sich davon habe abhalten lassen, bereits während der Probezeit einer bedingten Entlassung weiter zu delinquieren. Fluchtgefahr bestehe, da er in der Schweiz über keinen festen Wohnsitz verfüge und angegeben habe, er habe sich in Zürich "Papiere für eine Registration in Brasilien" beschaffen wollen; dort lebe seine Freundin mit ihrem gemeinsamen dreijährigen Kind, welche er als seine Familie bezeichne.
Der Appellationsgerichtspräsident des Kantons Basel-Stadt wies am 24. Januar 2003 die Beschwerde von X._ gegen die Haftverlängerung ab. Zur Begründung führte er an, der dringende Tatverdacht werde von X._ im Grundsatz anerkannt. Fortsetzungsgefahr bestehe, weil dieser seit 1991 schon wiederholt wegen mehrfachen Betrugs, mehrfacher Urkundenfälschung, Veruntreuung, Hehlerei sowie mehrfachen, teilweise gewerbsmässigen Diebstahls und weiterer Straftaten verurteilt worden sei und längere Freiheitsstrafen verbüsst habe, ohne dass er sich davon habe abhalten lassen, bereits während der Probezeit einer bedingten Entlassung weiter zu delinquieren. Fluchtgefahr bestehe, da er in der Schweiz über keinen festen Wohnsitz verfüge und angegeben habe, er habe sich in Zürich "Papiere für eine Registration in Brasilien" beschaffen wollen; dort lebe seine Freundin mit ihrem gemeinsamen dreijährigen Kind, welche er als seine Familie bezeichne.
B. Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 19. Februar 2003 wegen Verletzung der persönlichen Freiheit beantragt X._ sinngemäss, ihn aus der Untersuchungshaft zu entlassen.
Die Haftrichterin und das Appellationsgericht verzichten auf Vernehmlassung.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. Beim angefochtenen Entscheid des Appellationsgerichtspräsidenten handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Endentscheid, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde zulässig ist (Art. 86 Abs. 1 OG). Der Beschwerdeführer wirft ihm die Verletzung der persönlichen Freiheit vor, wozu er befugt ist (Art. 88 OG). Da diese und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde grundsätzlich einzutreten.
Die staatsrechtliche Beschwerde ermöglicht indessen keine Fortsetzung des kantonalen Verfahrens. Das Bundesgericht prüft in diesem Verfahren nur in der Beschwerdeschrift erhobene, detailliert begründete und soweit möglich belegte Rügen. Der Beschwerdeführer muss den wesentlichen Sachverhalt darlegen, die als verletzt gerügten Verfassungsbestimmungen nennen und überdies dartun, inwiefern diese verletzt sein sollen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 127 I 38 E. 3c; 125 I 492 E. 1b; 122 I 70 E. 1c).
Die staatsrechtliche Beschwerde ermöglicht indessen keine Fortsetzung des kantonalen Verfahrens. Das Bundesgericht prüft in diesem Verfahren nur in der Beschwerdeschrift erhobene, detailliert begründete und soweit möglich belegte Rügen. Der Beschwerdeführer muss den wesentlichen Sachverhalt darlegen, die als verletzt gerügten Verfassungsbestimmungen nennen und überdies dartun, inwiefern diese verletzt sein sollen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 127 I 38 E. 3c; 125 I 492 E. 1b; 122 I 70 E. 1c).
2. 2.1 Untersuchungshaft kann im Kanton Basel-Stadt (u.a.) angeordnet werden, wenn der Angeschuldigte einer mit Freiheitsstrafe bedrohten Tat dringend verdächtig ist und die Gefahr besteht, dass er in Freiheit fliehen oder Vergehen oder Verbrechen begehen könnte (§ 69 der Strafprozessordnung vom 8. Januar 1997, StPO). Liegt ausser dem allgemeinen Haftgrund des dringenden Tatverdachts Flucht- oder Fortsetzungsgefahr vor, steht einer Inhaftierung auch unter dem Gesichtswinkel der persönlichen Freiheit von Art. 10 Abs. 2 BV grundsätzlich nichts entgegen.
2.2 Der Beschwerdeführer anerkennt sinngemäss den dringenden Tatverdacht. Er macht indessen geltend, es sei stossend, Fluchtgefahr anzunehmen, nur weil er vor 7 Jahren einmal aus dem Gefängnis ausgebrochen sei.
Der Appellationsgerichtspräsident hat jedoch nicht wegen dieses Ausbruchs Fluchtgefahr angenommen, sondern insbesondere weil der Beschwerdeführer in der Schweiz nur lose soziale Bindungen habe, währenddem er nach seinen eigenen Aussagen vor der Verhaftung Vorbereitungen für eine Ausreise nach Brasilien getroffen habe, wo seine "Familie" - d.h. seine Freundin mit dem gemeinsamen Kind - lebe. Damit setzt sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde nicht auseinander, weshalb auf die Beschwerde mangels genügender Begründung (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG) nicht einzutreten ist. Sie wäre im Übrigen offensichtlich unbegründet, der Appellationsgerichtspräsident konnte ohne Verfassungsverletzung Fluchtgefahr annehmen. Damit kann offen bleiben, ob auch Fortsetzungsgefahr vorliege.
Der Appellationsgerichtspräsident hat jedoch nicht wegen dieses Ausbruchs Fluchtgefahr angenommen, sondern insbesondere weil der Beschwerdeführer in der Schweiz nur lose soziale Bindungen habe, währenddem er nach seinen eigenen Aussagen vor der Verhaftung Vorbereitungen für eine Ausreise nach Brasilien getroffen habe, wo seine "Familie" - d.h. seine Freundin mit dem gemeinsamen Kind - lebe. Damit setzt sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde nicht auseinander, weshalb auf die Beschwerde mangels genügender Begründung (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG) nicht einzutreten ist. Sie wäre im Übrigen offensichtlich unbegründet, der Appellationsgerichtspräsident konnte ohne Verfassungsverletzung Fluchtgefahr annehmen. Damit kann offen bleiben, ob auch Fortsetzungsgefahr vorliege.
3. Auf die Beschwerde ist somit nicht einzutreten. Unter den gegebenen Umständen rechtfertigt es sich auf die Erhebung von Kosten zu verzichten.