Decision ID: 419384c2-82a4-497d-a9b6-e2f1100739f6
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
,
geboren 1957, ohne Berufsbildung,
Mutter von zwei voll
jähri
gen Kindern,
arbeitete
vom
11. März 1996 bis
zur
Kündigung per Ende
September 2011 als
Reinigungs
mitarbeiterin
und Kurierin bei der
Y._
in einem 50
%
-Pensum (Urk. 8/1, Urk. 8/7
,
Urk.
8/13/1-2
).
1.2
Am 6. Januar 2012 (Urk. 8/1)
meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf
schwere Kniearthrose beidseits seit Anfang 2011
bei der In
validen
versiche
rung zum Leistungsbezug
an (Urk. 8/
1
Ziff. 6.2
-3
). Die
Sozial
ver
siche
rungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-
Stelle,
zog die Akten des Krankentaggeldversicherers
(Urk. 8/8)
bei und
tätigte medizinische und berufliche Abklärungen
.
Am 20.
Fe
bruar 2012 (Urk. 8/12) teilte sie der Versicherten mit, dass beruflichen Ein
gliede
rungs
mass
nahmen nicht möglich seien
und ein Anspruch auf eine Rente geprüft werde.
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk. 8/18) ver
neinte sie mit Ver
fügung vom 24. August 2012 (Urk. 2) bei einem
In
validi
täts
grad
von 5.91
%
einen Anspruch der Versicherten auf eine Rente der In
vali
denversicherung.
2.
Dagegen erhob die
Versicherte am 25. September 2012 (Urk
. 1)
unter Beilage eines medizinischen Berichtes von PD
Dr.
med.
Z._
,
Facharzt für orthopädi
sche Chirurgie/Traumatologie FMH,
A._
,
vom 17. Sep
tember 2012 (Urk. 3) Beschwerde
und
be
an
tragte, es sei ihr
ab dem 7.
Juni 2012 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen; eventualiter seien weitere medizinische und berufliche Abklärungen zu tätigen.
Mit Beschwerdeantwort
vom
2.
November 2012 (Urk. 7) schloss
die IV-Stelle auf Ab
wei
sung der Beschwerde
.
Die Beschwerdeführerin liess sich
in der Folge
innert der für die Replik angesetzten Frist nicht vernehmen (Urk. 10)
,
w
as der Beschwerdegegnerin am 18. Dezember 2012 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11).
3.
Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien und die Akten wird, sofern für die
Ent
scheidfindung
erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1 des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
In
validen
einkom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu er
folgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig mög
lichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkom
mens
ver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach
Art.
16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga
benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach
Art.
28a
Abs.
2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent
geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (
Art.
28a
Abs.
3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).
Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs
tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozi
alen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel
ten und gewichteten
Teilinvaliditäten
ergibt (BGE 130 V 393 ff. E. 3.3 mit Hin
weisen; vgl. BGE 134 V 9).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist ent
scheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf all
seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück
sichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Dar
legung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Ex
pertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung vom 24. August 2012 (
Urk. 2) dafür, dass die Beschwerdeführerin ohne
Gesund
heits
schaden
ihrer Tätigkeit als
Reinigungsmitarbeiterin
weiterhin
in
einem Pen
sum von
50
% nachginge
und die restlichen 5
0 % im Haushalt tä
tig wäre.
Mittels ge
mischter Methode er
rechnete
sie
-
basierend auf einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit ab Mai 2012
-
auf den Zeitpunkt des
Beginn
s
des Renten
anspruchs
einen
renten
aus
schliessen
den
Gesamt
in
vali
ditätsgrad
von
5.91
%.
Auf eine Abklärung im Haushalt verzichtete
die IV
Stelle
aus
ver
waltungs
öko
nomischen
Gründen.
In der Vernehmlassung stellte sie sich zudem auf den Standpunkt
(Urk. 7)
, die am 30. November 2011 durchgeführte Operation am linken Knie (Einsetzen einer Prothese) mit komplikationslosem Verlauf und ursprünglich vorgesehener Im
plantation am rechten Knie im Frühjahr 2012 vermöge während der Opera
tion und Rehabilitationsphase vorübergehend eine Arbeitsunfähigkeit auch in einer angepassten Tätigkeit zu begründen. Dass die Beschwerdeführerin für diese zweite Operation länger, offenbar bis Ende 2012 zuwarten wolle, sei nicht
inv
aliditätsrelevant
. Denn
d
ie beiden Eingriffe
liessen sich
gemäss Bericht von
Dr.
med.
B._
vom 15. Juni 2011
grundsätzlich gleichzeitig oder relativ kurz hintereinander durchführen, so dass sich die zwei
Reha
bilitations
phasen
deutlich überlappen könnten und sich selbst in der ange
stammten Tätigkeit im Reinigungsdienst lediglich eine Arbeitsunfähigkeit während drei bis vier Mona
ten begründen liesse.
2.2
Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom
25
.
Sep
tember
2012 (Urk. 1) geltend,
die angefochtene Verfügung sei in
kon
sistent, setze sich nicht mit ihren Beschwerden auseinander und lasse zu
dem keiner
lei arbeitsrehabilitative Überlegungen erkennen (S. 3 f.
Ziff.
4). Nicht nach
voll
ziehbar sei zudem, weshalb die Beschwerdegegnerin keine Ab
klärungen im Haushalt vorgenommen habe, obschon sie die vollständige Arbeits
un
fähig
keit bis Mai 2012
anerkannt
habe
. Die angestammte Tätigkeit als
Reinigungs
an
ge
stellte
sei hinsichtlich der körperlichen Belastung mit den Auf
gaben im
Haus
halt
bereich
vergleichbar. Daher sei auch im Haushaltbereich eine Ein
schränkung von 100
%
anzuerkennen. Somit habe sie ab dem
7.
Juni 2012 An
spruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung.
2.3
Vorab ist festzuhalten, dass der
Rentenanspruch gemäss
Art.
29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29
Abs.
1 ATSG entsteht
. Dies hat zur Folge, dass die IV-Stelle weder für die Zeit vor der Anmeldung zum Leistungsbezug noch für die ersten sechs Monate danach den Rentenanspruch zu prüfen hat, wes
halb sie insofern von den Abklärungen freigestellt wird (Meyer, Recht
sprechung des Bundesge
richts zum IVG, S. 361).
Die Beschwerdeführerin meldete sich am
6.
Januar 2012 (Urk. 8/1) zum
Leistungs
bezug
an. Das Wartejahr (
Art.
28
Abs.
1
lit
. b IVG) lief ebenfalls im
Januar 2012 ab. Der Rentenanspruch beginnt somit nach Ablauf der sechs
mo
natigen
F
rist seit der Geltendmachung des Leistungsanspruches im Januar und damit
frühestens
im Ju
l
i 201
2.
Da
einzig
die Verhältnisse zur
Z
eit des
mögli
chen
Beginns des Anspruches auf eine Rente der Invalidenversicherung im Ju
l
i 2012 zu prüfen sind, erübrigen sich Weiterungen
zum davor liegenden Zeit
raum
.
Insbesondere bleibt ohne Belang ob in dieser Periode eine massgebliche gesundheitliche Veränderung und damit ein Revisionsgrund ausgewiesen
ist
.
3.
3.1
Dr.
med.
C._
,
Assistenzarzt Orthopädie,
Klinik D._
,
nannte im Bericht vom 2
0.
April 2011 (Urk. 8/8/30-31)
eine schwere
Varusgonarthrose
mit
Retro
patellar
arthrose
beidseits, aktuell links symptomatisch.
Dr.
C._
führte aus, die Beschwerdeführerin klage seit zirka zwei Jahren unter zu
nehmenden Kniebeschwerden beidseits, aktuell links symptomatisch. Die Be
schwer
den träten vor allem nach längerem Laufen und Stehen sowie beim
Trep
pen
absteigen
wie
auch in der Nacht auf. Auf
der
visuellen Analogskala (
VAS
)
würde sie ihre Be
schwer
den im Durchschnitt zwischen sechs und acht beziffern. Seit zwei Jahren er
folge eine regelmässige
Analgetikaeinnahme
in Form von
Celebrex
-
Tabletten. Die Be
schwerdeführerin arbeite als Betriebsmitarbeiterin in einer Fabrik (50
%
). Seit Januar 2011 bestehe eine 100%ige Arbeits
unfähigkeit.
3.2
Am 1
0.
Mai 2011 (Urk. 8/8/22-23
, vgl. dazu auch Urk. 8/8/17-18
)
nannte Dr.
med
.
E._
,
FMH Innere Medizin,
als Diagnose
eine schwere
Varusgon
arthrose
mit schmerzhafter Dekompensation
.
Dr.
E._
führte aus, eine rein sitzende Tätigkeit in der Nähe beziehungsweise ohne einen langen Arbeitsweg könne im Umfang von 100
%
verwertet werden. Eine stehende Tätigkeit sei nicht mehr ausführbar. Mit dem Abschluss der Erwerbsunfähigkeit sei in einem Viertel oder halben Jahr nach der Operation zu rechnen. Die Prognose sei abhängig von Resultat der Operation.
3.3
Am 1
5.
Juni 2011 (Urk. 8/8/24-25) führte
Dr.
med.
B._
,
Insurance Medical Consulting,
F._
,
als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits
fähig
keit eine
massivs
t
invalidisierende
Varusg
onarthrose
beidseits auf. Es sei möglich, dass die aktuelle berufliche Tätigkeit in Zukunft nur noch unter erschwer
ten Bedingungen oder gar nicht mehr ausgeübt werden könne.
D
ie schwere
Gonarthrose
beidseits sollte operiert werden.
Nach der Operation wäre die Beschwerdeführerin i
m
Reinigungsdienst für etwa drei bis vier Monate arbeitsunfähig.
Die Be
schwerde
führerin habe jedoch grosse Angst vor einer
Ope
ration. Für eine sitzende Tätigkeit wäre die Beschwerdeführerin voll arbeitsfähig.
3
.
4
Mit
Z
eugnis vom 2
9.
Juni 2011 (Urk. 8/8/36, vgl. dazu auch Urk. 8/8/17-18) attestierte
Dr.
E._
der Beschwerdeführerin folgende
Arbeits
un
fähig
keiten:
100
%
vom
3.
bis 1
4.
Januar 2011
(
ganztags
)
, 100
%
vom 1
7.
bis 2
1.
Januar 2011
(
ganztags
), 50
%
vom 2
1.
bis 2
8.
Februar 2011
(ganztags), 100
%
vom 1.
März bis 2
9.
Mai 2011
(
ganztags
)
.
3.
5
Dr.
med.
G._
,
Oberärztin, Radiologie,
H._
,
hielt
im Bericht vom
5.
September 2011 (Urk. 8/8/14)
gestützt auf
ihre bildgebende
Unter
suchung fest, klinisch bestehe eine schwere
Varus
gonarthrose
beidseits mit medialer leichter Bandinstabilität, einem prä
operativem Winkel, einer Torsion und einer
Antekurvation
.
Am
3
0.
November 2011 wurde durch PD
Dr.
Z._
im linken Knie eine Pro
these implantiert (
Urk.
8/8
/
6
).
Vom 1
0.
bis 1
7.
Dezember 2011 hielt sich die Beschwerdeführerin zur stationä
ren Rehabilitation im
I._
auf. Der Aufenthalt war durch die extreme Schmerzhaftigkeit des linken Knies geprägt, welche mit verstärkten Analgetika begegnet wurde (
Urk.
8/8/
8
).
PD
Dr.
Z._
berichtete am 1
0.
Januar 2012 von einem sehr guten postoperati
ven Verlauf. Die Patientin sei fast beschwerdefrei (
Urk.
8/8/10).
3.
6
Im medizinischen Bericht
vom 1
3.
Februar 2012 (Urk. 8/10)
attestierte der seit 2009 behandelnde
Dr.
med.
J._
,
FMH Innere Medizin
, eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit
3.
Januar 2011 bis auf weiteres und eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit vom 2
1.
Februar bis 2
8.
Februar 2011 und diagnostizierte einen Status nach einer
Knie
-Totalprothese
links
am 30.
November 2011, einen Status nach einer
Halluxoperation
(
Dr.
med.
K._
) im Jahr 2005 und ein chro
nisches
Cerviko
cephalsyndrom
mit Aus
wirkung auf die Arbeits
fähigkeit.
Dr.
J._
hielt fest,
bei der Beschwerdeführerin bestünden bereits seit 2005 Knieschmerzen mit Schmerzinvalidisierung und rezidivierenden
Gelenks
er
güssen
im Verlauf der folgenden Jahre. Die Arbeit als Kurierin sei seit anfangs 2011 nicht mehr ausführbar. Ein
en
Arbeitsversuch im Februar 2011 habe die Beschwerdeführerin abgebrochen. Die Prognose sei abhängig vom Operations- und Heilungsverlauf, wobei die Be
deutung der Retropatellararthrose zur
zeit nicht abschätzbar sei. Die bisherige Tätig
keit sei aktuell und voraus
sicht
lich für eineinhalb Jahre nicht mehr zumutbar. Mit der Wiederaufnahme der beruf
lichen Tätigkeit be
ziehungs
weise Erhöhung der Einsatzfähigkeit könne wahr
scheinlich
nicht vor 2013 ge
rechnet werden.
Diese Angaben gälten mindestens seit der Operation.
In Ergänzung zum Fragebogen führte er aus, es sei zu bedenken, dass die Be
schwerde
führerin zurzeit rekonvaleszent nach
d
er
Knie-Total
pro
thesen
operation
links am 3
0.
November 2011 sei und eine Operation des
Gegen
knies
bei schwe
rer invalidisierender
Gonarthrose
beidseits vorzusehen sei, so
bald das operierte Knie wieder genügend belastbar sei. Die Arbeits
unfähigkeit be
stehe wegen Schmerzinvalidisierung bereit
s
seit
3.
Januar 201
1.
Prognostische An
gaben könnten erst nach der Operation beziehungsweise Rehabilitation des
Gegen
knies
,
frühestens im Jahr 2013 gemacht werden.
3.
7
Im Bericht
vom 2
3
.
April 2012
(Urk. 8/14
/1-4
; Dokumenteneingangsdatum: 26.
April 2012
, vgl. dazu auch
Urk. 8/8/6-7, Urk. 8/8/10, Urk. 8/8/12-13, Urk. 8/8/32,
Urk. 8/8/47, Urk. 8/14/5
) hielt PD
Dr.
Z._
fest, bei der Beschwerdeführerin bestünden kör
perliche Einschränkungen bei schwerer
Gon
arthrose
beidseits, aufgrund derer sie in ihrem Beruf als Reinigungs
mitarbeiterin
nicht arbeitsfähig sei. Eventuell sei die bisherige Tätigkeit nach erfolgreicher Operation rechts wieder zumutbar. Aktuell bestehe aufgrund der schweren
Gon
arthrose
im Knie rechts und
des
Status nach einer
Knie
operation
links eine ver
minderte Leistungsfähigkeit. Ab Mai 2012 sollte eine sitzende Tätigkeit bis 50
%
möglich sein. Eine rein „sitzende“ Tätigkeit sei ihr im Umfang von zwei bis drei Stunden pro Tag und Über-Kopf-Arbeiten ein bis zwei Stunden pro Tag je
mit
einer Leistung von 25 % zumutbar.
Kon
zentrations
ver
mögen
und Belast
barkeit seien
schmerz
be
dingt
eingeschränkt. Ferner sei die Be
schwerde
führerin nicht fahrtauglich. Eine er
neute Operation (Im
plantation Knie-Total
prothese rechts) könne die Arbeits
fähig
keit wahr
schein
lich ver
bessern. Aktuell sei nicht vorher
seh
bar, ob mit einer Wieder
auf
nahme der beruf
lichen Tätigkeit be
ziehungsweise Er
höhung der Einsatz
fähigkeit gerechnet wer
den könne.
3.
8
Im Bericht vom 1
7.
September 2012
(Urk. 8/21/11)
berichtete
PD
Dr.
Z._
,
er kenne die Beschwerdeführerin seit dem
3.
Mai 2011, als sie sich das erste Mal in seiner Sprechstunde vorgestellt habe. Sie habe damals unter einer schweren
varusbetonten
Gonarthrose
beidseits gelitten. Zum damaligen Zeit
punkt habe
bezogen auf das orthopädische Leiden
-
eine 100%ige Arbeits
un
fähig
keit als Reinigungs
mitarbeiterin
bestanden
. Eine rein sitzende
Halb
tags
tätigkeit
wäre wahr
scheinlich möglich gewesen. Ob sich eine solche Stelle hätte finden lassen, ent
ziehe sich seinem Beurteilungsbereich. Nach Im
plan
tation einer Knie-Total
prothese links habe sich die Situation dieses Beines stabilisiert. Am rechten Knie sei es im Verlauf dieses Jahres klinisch und radio
logisch zu einer leichten Pro
gression der
arthrotischen
Veränderungen gekom
men. Es sei deshalb auszu
schliessen, dass die Beschwerdeführerin bis zur Operation am 1
1.
Oktober 2012 oder in den darauf folgenden drei Monaten post
operativ einer Arbeit als Reinigungs
mitarbeiterin
nachkommen könne. Ob eine Tätig
keit im Sitzen ab der sechsten postoperativen Woche möglich sein werde, zeige dann der Verlauf, wobei er nicht davon ausgehe.
Er
sei der Meinung, dass die Beschwerdeführerin bei normalem postoperativem Ver
lauf ab Januar 2013 wieder arbeitsfähig sein werde.
4.
4.1
Aus den vorliegenden medizinischen Akten geht hervor, dass
bei der
B
e
schwer
de
führerin somatische
Beeinträchtigungen
, insbesondere Kniebeschwerden bei einem Status nach einer Knie-Totalprothesenoperation am 3
0.
November 2011 bei schwerer
Varusgonarthrose
beidseits, bestehen
.
Für die Frage, ob beziehungs
weise in
wie
weit die Beschwerdeführerin deswegen in ihrem Leis
tungsvermögen einge
schränkt ist, kann auf
den Bericht
von Dr.
Z._
(E. 3.
7
)
ab
gestellt wer
den.
In diesem Bericht führte er
in nachvollziehbarer und über
zeugender Weise
aus, dass die Beschwerdeführerin zwar
aufgrund
einer schwe
ren
Gon
arthrose
im Knie rechts und eine
s
Status nach einer
Knie
operation
links nicht mehr als Reinigungs
mitarbeiterin
arbeiten könne, indes ab Mai 2012 eine sitzende Tätig
keit
zu
50
%
möglich sein sollte.
Dies bestätigte er auch in seinem Be
richt vom 1
7.
September 2012
(E. 3.
8
)
, indem er festhielt, dass bei der Beschwerde
führerin bezogen auf das orthopädische Leiden eine 100%ige Arbeits
un
fähigkeit als
Reinigungs
mitarbeiterin
bestanden habe, aber eine rein sitzende
Halb
tages
tätig
keit
wahrscheinlich möglich
gewesen wäre.
Dr.
B._
und Dr.
E._
er
achtete
n
die Be
schwerde
führerin
(E. 3.2-3
)
noch
vor der
Knie-Total
pro
thesen
operation
vom
30.
November 2011
in sitzender Tätigkeit gar als voll arbeitsfähig.
In Bezug auf die Ausführungen im Bericht von
Dr.
Z._
vom 1
7.
September 201
2
(E. 3.
8
)
im Zusammenhang mit der am 1
1.
Oktober 2012
bevorstehenden Operation
am rechten Knie
ist anzumerken, dass diese
die
Verhältnisse nach dem
Ver
fügungs
erlass
am 2
4.
August 2012 betreffen und demnach nicht mehr vom
Be
ur
teilungszeitraum
erfasst sind, weshalb sich Weiterungen
hiezu
erübri
gen.
4.2
Was den Bericht von
Dr.
J._
anbelangt
(E. 3.
6
), wonach die Arbeit als Kurierin seit Anfang 2011 und die bisherige Tätigkeit aktuell und voraussicht
lich für eineinhalb Jahre
wie
auch eine behinderungsangepasste Tätigkeit
nicht
zumutbar sei, so ist festzuhalten, dass
er nicht darlegt
, weshalb der Beschwer
deführerin keine behinderungsangepasste
,
beispielsweise eine sitzende Tätigkeit
in einem allenfalls reduzierten Umfang zumut
bar sein soll. Insofern überzeugt die Einschätzung von
Dr.
J._
nicht.
4.3
Die weiteren im Recht liegenden medizinischen Be
richte
bestätigten die
Ein
schätzung bezüglich der Arbeitsunfähigkeit in bis
heriger Tätigkeit als
Reini
gungsmitarbeiterin
/
Kurierin
im
Wesentlichen
(E. 3.
1, E.
3.4
)
;
Dr.
G._
(E. 3.5)
und
der Bericht des
I._
(E. 3.
5
)
äusserten sich weder
zur Arbeits
fähig
keit
in bisheriger
noch in
behinderungsangepasster Tätigkeit.
4.4
Zusammenfassend ist demnach festzuhalten, dass auf
die
Bericht
e
von Dr.
Z._
(E. 3.
7-
8)
abgestellt werden kann und der medizinische Sachverhalt als dahingehend er
stellt zu
b
e
tr
achten ist, dass die Be
schwerde
führerin in
bis
heriger Tätigkeit arbeitsunfähig und in
einer
leidens
ange
passten
rein sitzenden
Tätig
keit
ab Mai 2012 wieder zu 50 %
arbeitsfähig ist.
Von weiteren
Abklä
rungsmass
nahmen
sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf zu ver
zichten ist.
5.
5.1
Zu prüfen bleibt die Festlegung des Invaliditätsgrades, wobei sich vorab die Frage stellt,
in welchem Ausmass die Beschwerdeführerin ohne gesund
heitliche Bee
inträchtigung erwerbstätig wäre.
5.1.1
Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichter
werbstätig ein
zustufen ist – was je zur Anwendung einer anderen Me
thode der
Invaliditäts
be
messung
(Einkommensvergleich, Betätigungsvergleich, gemischte Methode) führt –, ergibt aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheit
liche Beein
träch
tigung bestünde(Art. 27
bis
der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV]; BGE 131 V 51 E. 5.1.2 S. 53 und E. 5.2 S. 54; SVR 2006 IV Nr. 42 S. 151, E. 5.1.2, I 156/04; vgl. auch BGE 125 V 146 E. 5c/
bb
S. 157).
Bei im Haushalt täti
gen Versicherten im Besonderen sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse eben
so wie all
fällige
Erzie
hungs
- und Betreu
ungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Bega
bungen zu berück
sichtigen. Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung ent
wickelt haben. Dabei sind die konkrete Situation und die Vorbringen der ver
sicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu wür
digen. Für die hypothetische Annahme einer im
Gesund
heitsfall
ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im
Sozial
ver
sicherungsrecht
übliche Beweisgrad der über
wiegenden Wahrschein
lichkeit erforderlich (BGE 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b, je mit Hinweisen, Urteil des Bun
desgerichts I 266/05 vom 11. April 2006 E. 4.2, vgl. auch BGE 133 V 504 E. 3.3).
5.1.2
Die Beschwerdegegnerin ging in der Verfügung vom 2
4.
August 2012
(Urk. 2)
davon aus, dass die Beschwerdeführerin ohne
Gesund
heitsschaden
ihrer Tätig
keit als Reinigungsmitarbeiterin weiterhin zu einem Pen
sum von 50 % nach
ginge und die restlichen 50 % im Haushalt tä
tig wäre
. Dies blieb seitens der Beschwerdeführerin unbestritten und ist
angesichts der plausiblen An
gaben seitens der Beschwerdeführerin während des Ressourcengesprächs vom 20.
Fe
bruar 2012 (Urk. 8/11
Ziff.
2) sowie mit Blick auf das bisherige
Stellen
pensum
von 50 %
(Urk. 8/7)
nicht zu beanstanden.
Nachdem die Beschwerdeführerin als Teilerwerbstätige zu behandeln ist, findet die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung Anwendung (E. 1.4
hievor
).
5.2
Der letzte Arbeitgeber bestätigte im Jahr 20
12
(hypothetischer Rentenbeginn)
einen
möglichen
Lohn bei intakter Gesundheit von Fr.
2‘300
.-- pro
Monat (
bei einem Pensum von
50
%), was einem Jahres
ein
kommen (
inklusiv 13. Monats
lohn;
Urk. 8/7
Ziff.
2.11-2.12
) von Fr.
29‘900
.
--
entspricht
.
Zur Berechnung des Invalideneinkommens ist auf die Tabellenlöhne des
Bun
des
amtes für Statistik abzustellen, g
emäss welchen sich
das Einkommen
(40
Stun
denwoche) für eine einfache und repetitive Tätigkeit für Frauen im Jahr 20
10
auf Fr. 4‘
225
.-- belief
(LSE 2010
Tabelle TA1). Un
ter Berücksichtigung der noch 50
%igen Arbeitsfähigkeit
, der durchschnittlichen Arbeitszeit von 41.
7
Stun
den im massgebenden Jahr 20
12
und der Lohnentwicklung
(Die Volkswirtschaft 12
-2
013 S. 90
Tabelle B9.2 und S. 91
Tabelle B10.3, Index 2
579
auf
2630
) resultiert ein mögliches Einkommen von
rund
Fr.
26‘950
.
-- (Fr.
4‘225.-- /
2 : 40 x 41.7 x 12 / 2579 x 2630)
.
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür
zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des
Gesund
heits
schadens
auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfs
arbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen
behinderungs
be
dingten
Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad
Aus
wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeits
fähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unter
durch
schnitt
lichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Ab
zuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das
Invaliden
ein
kom
men
unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
% des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Paralleli
sierung der
Vergleichsein
kommen
mit
ver
ant
wortliche
invaliditäts
fremde
Faktoren im Rahmen des soge
nannten
Leidens
abzuges
nicht nochmals berück
sichtigt werden
dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
Aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen können der Be
schwerde
führerin nur noch sitzende Tätigkeiten in einem Pensum von 50
%
zugemutet wer
den. Mit Blick darauf sowie auf ihr bereits fortgeschrittenes Alter erscheint ein leidensbedingter Abzug von 10
%
angemessen.
Unter Berücksichtigung eines Abzuges von 10
%
resultiert
ein
Invaliden
ein
kom
men
von
nurmehr
Fr. 24‘255.--
.
Bei einem
Validenlohn
von Fr.
29‘900
.-- und einem Invalidenei
nkommen von Fr.
24‘255
.-- resul
tiert ein Invaliditätsgrad von
18.
9
% und - ents
prechend dem
gewichtet
en
Er
werbs
anteil
von 5
0 % - ein
Teilinvaliditätsgrad
von
gerundet
9
%.
5.
3
Die Beschwerdegegnerin
hat aus verwaltungsökonomischen Gründen auf eine Ab
klärung im Haushalt verzichtet. Angesichts des Umstandes, dass eine Ein
schränkung im Haushalt bei einem Aufgabenbereichsanteil von 50
%
und
bei
einem Teilinvaliditätsgrad von 9
%
über
62
%
betragen müsste,
damit ein
ren
tenbegründender
Invaliditätsgrad von mindestens 40
%
resultieren würde
,
ist ein Ver
zicht auf eine Haushaltsabklärung aus verwaltungsökonomischen Grün
den – nicht zuletzt auch
wegen
der Schadenminderungspflicht (Mit
hilfe der Familienmitglieder; vgl. BGE 133 V 504 E. 4.2)
-
entgegen der Auf
fassung der Beschwerdeführerin
-
nicht zu be
an
standen
.
Es ist daher von einem nicht rentenbegründenden Gesamtinvaliditätsgrad von unter 40
%
auszugehe
n.
6.
Damit erweist sich die rentenabweisende Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 2
4.
August 2012 (Urk. 2) als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
7.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von
Leistungen der Invalidenversicherung geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die
Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit
wert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und ermessensweise auf Fr.
7
00.
-- fest
zu
setzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie
von der
unterlie
genden Beschwerdeführer
in
zu tragen.