Decision ID: 608e16a6-815a-5646-b366-f811f0a9a56e
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Die 1988 geborene
X._
absolvierte zuletzt einen Lehrgang zur Fachfrau Betreuung, Fachrichtung Kinderbetreuung, welche
n sie jedoch nicht abschloss
. Am 2
6.
Oktober 2015 (Eingangsdatum) meldete sie sich bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf psy
chische Beschwerden und ein Suchtleiden zum Le
istungsbezug an (
Urk.
7/3). Die IV-Stelle
tätigte in der Folge medizinische Abklärungen (
Urk.
7/7
, 7/14, 7/15, 7/20, 7/26) und liess die Versicherte medizinisch begutachten (
Urk.
7/32). Mit Vorbescheid vom 1
2.
Mai 2017 stellte sie der Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (
Urk.
7/35). Mit Schreiben selben Datums teilte sie der Versicherten mit, dass durch eine Abstinenz vom Suchtmittelkonsum eine Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten sei, weshalb bei einer späteren (Neu-)Anmeldung der Nachweis einer 12-monatigen Abstinenz verlangt werde
(
Urk.
7/34). Nachdem die Versicherte hiergegen Einwand erhob
en hatte
(
Urk.
7
/42), verfügte die IV-Stelle im angekündigten Sinne und wies das Leistungs
begehren am 2
9.
Dezember 2017 ab (
Urk.
2
).
2.
Dagegen
liess die Versicherte am 3
0.
Januar 2018 B
eschwerde erheben und be
antragen
, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, es seien weitere medi
zinische Abklärungen vorzunehmen und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen
. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unent
geltlichen Prozessführung
(
Urk.
1). In
ihrer Beschwerdeantwort vom 8.
März 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6), was der Beschwerdeführerin am 1
2.
März 2018 mitgeteilt wurde (
Urk.
8).
3.
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich
bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über den Allge
meinen Teil
des Sozialversicherungsrechts,
ATSG)
.
Sie kann Folge von Geburtsge
brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung
,
IVG)
.
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung
der körperlichen, geistigen
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy
chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein
kom
men zu erzielen (vgl.
BGE 139 V 547
E. 5,
131 V 49
E. 1.2,
130 V 352
E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1
8.
November 2015 E. 5.4).
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege
artis
auf
die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor
a
us (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab
hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit
gehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl.
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.3
Nach der Rechtsprechung führt Drogensucht (wie auch Alkoholismus und Medi
kamentenmissbrauch) als solche nicht zu einer Invalidität im Sinne des Gesetzes. Dagegen wird sie im Rahmen der Invalidenversicherung relevant, wenn sie eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger, die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden eingetre
ten ist, oder wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesund
heits
schadens ist, dem Krankheitswert zukommt (BGE 124 V 265 E. 3c). Aus letzterem Leitsatz folgt nicht, dass die Auswirkungen einer Drogensucht, die ihrerseits auf einen Gesundheitsschaden zurückgeht, per se invaliditäts
begründend sind. Die
zitierte Praxis setzt vielmehr den Grundsatz um, dass funktionelle Einschrän
kungen nur anspruchsbegründend sein können, wenn sie sich als Folgen selb
ständiger Gesundheitsschädigungen darstellen (Art. 6 ff. ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG). Insofern verhält es sich ähnlich wie im Verhältnis zwischen psychosozialen oder soziokulturellen Umständen und fachärztlich festgestellten psychischen Stö
rungen von Krankheitswert (BGE 127 V 294 E. 5a): Wo die Gutachter im Wesent
lichen nur Befunde erheben, welche in der Drogensucht ihre hinreichende Erklä
rung finden, gleichsam in dieser aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben. Dies trifft zu, wenn davon auszugehen ist, dass sich beispielsweise ein depressives Zustandsbild bei einer (angenommenen) positiven Veränderung der suchtbedingten psychosozialen Problematik wesentlich
bessern
(und die damit verbundene Beeinträchtigung des Leistungsvermögens sich ent
sprechend verringern) würde (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.1).
Angesichts der insoweit finalen Natur der Invalidenversicherung (BGE 120 V 95 E. 4c; Meyer/
Reichmuth
, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Aufl. 2014,
Rz
51 zu Art. 4 IVG) ist nicht entscheidend, ob die Drogensucht Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist oder ob die Sucht ausserhalb eines Kausalzusammenhangs mit dem versicherten Gesundheitsschaden steht. In beiden Konstellationen sind reine Suchtfolgen IV-rechtlich irrelevant, soweit sie als solche allein leistungsmindernd wirken. Hingegen sind sie gleichermassen IV-rechtlich relevant, soweit sie in einem engen Zusammenhang mit einem eigen
ständigen Gesundheitsschaden stehen. Dies kann der Fall sein, wenn die Drogen
sucht – einem Symptom gleich – Teil eines Gesundheitsschadens bildet (BGE 99 V 28 E. 3b); dies unter der Voraussetzung, dass nicht allein die unmittelbaren Folgen des Rauschmittelkonsums, sondern wesentlich auch der psychiatrische Be
fund selber zu Arbeitsunfähigkeit führt. Sodann können selbst reine Suchtfolgen invalidisierend sein, wenn daneben ein psychischer Gesundheitsschaden besteht, welcher die Betäubungsmittelabhängigkeit
aufrecht erhält
oder deren Folgen mass
geblich verstärkt. Umgekehrt können die Auswirkungen der Sucht (unab
hängig von ihrer Genese) wie andere psychosoziale Faktoren auch mittelbar zur Invalidität beitragen, wenn und soweit sie den Wirkungsgrad der Folgen eines Gesundheitsschadens beeinflussen (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.2).
1.4
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen ein
ander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen,
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum
es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Ver
halten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Ausein
andersetzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolge
rungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts
anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut
lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).
2.
2.1
Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin,
die medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass die Arbeitsunfähigkeit mehrheitlich auf das Abhängigkeitsverhalten und den Konsum unterschiedlicher Suchtmittel zurück
zu
führen sei. Bei der Persönlichkeitsstörung und der posttraumatischen Belas
tungs
störung
(PTBS)
handle es sich lediglich um Verdachtsdiagnosen, weshalb sie nicht erheblich seien. Es best
ünden
ein Abhängigkeitssyndrom, eine affektive Störung, eine Verhaltensstörung und eine anhaltende kognitive Beeinträchti
gung, welche allesamt auf die Abhängigkeit zurückzuführen seien. Die daraus
resultierenden Einschränkungen seien daher invalidenversicherungsrechtlich nicht
relevant. Es bestehe kein Anspruch auf eine Rente. Der Anspruch auf berufliche Massnahmen könne beim Nachweis einer mindestens sechsmonatigen Abstinenz bei entsprechende
m Gesuch erneut geprüft werden (
Urk.
2).
2.2
Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, die Beschwerdegegnerin habe für ihren Entscheid auf die Beurteilung des RAD-Arztes abgestellt, welcher sie nicht persönlich untersucht habe. Der RAD-Arzt gehe von einer primären Suchtproblematik aus, obschon im eingeholten psychiatrischen Gutachten auf die Alkoholeinnahme als Massnahme zur emotionellen Regulie
rung hingewiesen werde und das Vorliegen eines psychischen Gesundheits
scha
dens bejaht werde. Sie habe bereits zweimal längere stationäre Alkoholent
zugs
therapien gemacht, wobei sich ihr gesundheitlicher Zustand in der Endphase des letzten Entzuges verschlechtert habe und sie aufgrund einer akuten Suizidalität mittels einer fürsorgerischen Unterbringung habe verlegt werden müssen.
Die Sucht sei ein Mittel
,
ihre psychische Störung unter Kontrolle zu halten, weshalb es sich um ein sekundäres Suchtleiden handle. Die Einschätzung des RAD zur Arbeitsfähigkeit sei aus der Luft gegriffen und widerspreche der Einschätzung im Gutachten. Ohne eigene schlüssige Untersuchung könne nicht von der gutachter
lichen Einschätzung abgewichen werden. Erachte die Beschwerdegegnerin das Gutachten als nicht beweiskräftig, so habe sie ein neues einzuholen. Mit Blick auf die Schadenminderungspflicht sei zu beachten, dass sie krankheitsbedingt eine schlechte Therapieadhärenz habe und
die Sucht sekundär bedingt sei (
Urk.
1).
3.
3.1
Dem Bericht von
Dr.
med.
Y._
, Fachärztin für Psychiatrie und Psy
chotherapie
an
der p
sychiatrischen
K
linik
Z._
vom
5.
November
2015 (
Urk.
7/20/6-10) kann entnommen werden, dass die Besch
w
erdeführerin vo
m 1
1.
September bis
1.
Oktober 2015 in der
Z._
hospitalisiert war.
Dr.
Y._
nannte als Diagnosen:
-
psychische und Verhaltensstörung durch Alkohol, Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F10.2)
-
emotional instabile Persönlichkeitsstörung:
Borderline
-
Typ (I
CD-10 F60.31)
-
posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)
-
anamnestisch psychische und Verhaltensstörung durch Kokain, schädlicher Gebrauch (ICD-10 F14.1)
Der Eintritt sei aufgrund einer fürsorgerischer Unterbringung bei Verdacht auf akute Suizidalitä
t und Selbstgefährdung erfolgt
,
nachdem die Beschwerde
füh
rerin 0.5 Liter Wodka und 1 bis 2 Bier konsumiert (1.59 Promille bei Eintritt) und danach Suizidgedanken geäussert habe. Die Beschwerdeführerin sei 2008 erst
mals im Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen der
Z._
vorstellig geworden und konsumiere seither mit Ausnahme einiger abstinenter Phasen durchgehend Alkohol. Es seien mehrere Aufenthalte in der
Z._
und der
Klinik
A._
erfolgt. Der jetzige Alkoholentzug sei in der Rückschau
blande
verlaufen und die Beschwerdeführer
in
sei am
1.
Oktober 2015 in die
Klinik
A._
zur Behandlung übergetreten.
3.2
3.2.1
Dr.
med.
B._
, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, stell
vertretende Chefärztin der
Klinik
A._
, nannte in ihrem Bericht vom 5. November 2015 (
Urk.
7/7) folgende Diagnosen:
-
p
sychische und Verhaltensstörung durch Alkohol, Abhängigkeits
syn
drom
, gegenwärtig abstinent aber in beschü
t
zender Umgebung (ICD-10 F17.21)
-
r
ezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)
-
Verdacht auf emotional instabile Persönlic
hkeitsstörung,
Borderline
-Typ (I
CD-10 F60.31)
-
Verdacht auf posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)
-
p
sychische und Verhaltensstörung durch Tabak, Abhängigkeitssyndrom, ständiger Gebrauch (ICD-10 F17.25)
-
p
sychische und Verhaltensstörung durch Kokain, Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent aber in beschützender Umgebung (ICD-10 F14.21)
-
p
sychische und Verhaltensstörung durch andere Stimulanzien, schädli
cher Gebrauch (ICD-10 F15.1)
Die Beschwerdeführerin sei am
1.
Oktober 2015 in die
Klinik
A._
eingetreten. Seit
sie
13 Jahre alt sei
,
bestehe ein multipler Substanzkonsum von insbesondere Alkohol
,
Cannabis, Kokain und Ecstasy sowie Tabak
. Bezüglich des Alkohols bestehe eine Abhängigkeitserkrankung. Aktuell zeige sich zudem die Sympto
matik eines mittelgradigen depressiven Syndroms. Das Krankheitsbild sei kom
plex und es seien weitere diagnostische Abklärungen hinsichtlich struktureller Problematik und
PTBS
notwendig.
3.2.2
In einem Bericht unbekannten Datums (
bei der Beschwerdegegnerin am 1
8.
Mai 2016 eingegangen
,
Urk.
7/14) berichtete
Dr.
B._
,
der Zustand der Be
schwerdeführerin habe sich am Ende der stationären Behandlung (
Anm
: am 2
6.
November 2015) verschlechtert. Es sei eine akute Suizidalität aufgetreten, was zu einer Verlegung in die
Z._
mittels fürsorgerischer Unterbringung geführt habe. Zuvor habe sic
h unter der Abstinenz zunehmend
eine Symptomatik einer posttraumatischen Belastungsstörung
(PTBS)
gezeigt.
3.2.3
Im Schlussbericht vom
3.
Dezember 2015
(
Urk.
7/20/14-17)
führte
Dr.
B._
die nachfolgenden Diagnosen auf:
-
Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10 F10.24)
-
Kokainabhängigkeitssyndrom (ICD-10 F14.21)
-
schädlicher Gebrauch von Cannabis (ICD-10 F12.1)
-
rezidivierende depressive Episode, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)
-
emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom
Boderline
-Typ (ICD-10 F60.31)
-
Verdacht auf posttraumatische Belastungsstörung
(ICD-10 F43.1)
Die Beschwerdeführer
in sei nach erfolgtem
Alkoholentzug
(am 1.
Oktober 2015)
zur Entwöhnungsbehandlung in die
Klinik
A._
eingetreten. In der Therapie sei nebst der Alkoholabhängigkeit auch die dahinterstehende Problematik mit Ge
walter
fahrung und der schwierigen Herkunftsgeschichte bearbeitet worden. Mit zunehmender Distanz zum Alkohol hätten sich die traumaassoziierten Symptome verstärkt und es seien wiederholt suizidale Gedanken aufgetreten. Es habe sich gezeigt, dass zur Aufrechterhaltung der Abstinenz eine stationäre
Traumabe
handlung
medizinisch indiziert sei. Die Beschwerdeführerin nutze den Alkohol
,
um ihren Symptomen einer PTBS zu begegnen sowie Konflikte und Emotionen zu regulieren. Im Zusammenhang mit einem Beziehungsstreit sei es kurz vor Austritt aus der Klinik zu einem erneuten Konsumereignis mit Selbstgefährdung
gekommen, weshalb
(erneut)
eine fürsorgerische Unterbringung
in d
er
Z._
erfolgt
sei.
3.3
Dr.
med.
C._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberarzt
an
der
Z._
, nannte in seinem Bericht vom
9.
Dezember 2015
(
Urk.
7/15)
folgende Diagnosen:
-
mittelschwere depressive Episode (ICD-10 F32.1)
-
emotional instabile Persönlichkeitsstörung:
Bo
r
derline
-Typ (ICD-10 F60.31
)
-
psychische Verhaltensstörungen durch Alkohol: Akute Intoxikation [akuter
Rausch] (ICD-10 F10.0)
-
psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeits
syn
drom (ICD-10 F10.2)
-
rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)
-
Verdacht auf posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)
-
psychische und Verhaltensstörungen durch
Cannabinoide
: schädlicher Gebrauch (ICD-10 F12.1)
-
psychische und Verhaltensstörungen durch Kokain: Abhängigkeits
syn
drom (ICD-10 F14.2)
Der Eintritt sei per fürsorgerischer Unterbringung bei akuter Alkoholintoxikation vor dem Hintergrund einer emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung vom
Borderline
-Typ erfolgt.
Die Hospitalisierung habe vom 2
6.
bis 3
0.
November 2015 gedauert.
Nachdem sich die Beschwerdeführerin bei Eintritt affektlabil und
into
xi
kiert
gezeigt habe und sich von
einer
Selbstverletzung (Ritzen) nicht habe distanzieren können, habe sich die Situation auf der Station stabilisier
t
.
Es seien
Anschlusslösungen organisiert worden und bei geringem Suchtdruck nach Alko
hol sei die Beschwerdeführerin in stabilem Zustand entlassen worden.
3.4
Dr.
med. univ.
D._
, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte im Bericht vom 1
1.
Oktober 2016 (
Urk.
7/26) folgende Diagnosen:
-
rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)
-
einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung
[ADHS]
(ICD-10 F90.0)
-
Verdacht auf posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)
-
anamnestisch emotional-instabile Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.31)
-
psychische und Verhaltensstörung durch Alkohol, Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F10.2; Beginn der Suchtproblematik in der Pubertät, immer wieder längere Phasen der Abstinenz nach Klinikaufenthalten)
-
psychische und Verhaltensstörung durch
Cannabinoide
, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F12.2)
-
psychische und Verhaltensstörung durch Kokain, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F14.2)
Die Beschwerdeführerin habe sich nach ihrer letzten Entlassung aus der
Z._
im November 2015 bei ihr zur Behandlung befunden bis
dann
im Juni 2016 eine
traumatherapeutische
Therapie begonnen worden sei.
Im ärztlichen Befund hielt
Dr.
D._
im Wesentlichen eine beeinträchtigte Konzentration, Ängste und eine depressive Stimmungslage fest. Es bestehe eine ADHS-Problematik. Auf
grund der Symptomatik sei die Leistungsfähigkeit reduziert. Sofern es gelinge
,
eine regelmässige und langfristige Psychotherapie (Traumatherapie) zu instal
lie
ren, sei von einer günstigen Prognose auszugehen.
3.
5
Am
4.
April 2017 verfasste
Dr.
med.
E._
, Fachärztin für Psychia
trie und Psychotherapie,
ein monodisziplinäres fachpsychiatrisches Gutachten
(
Urk.
7/32).
Sie diagnostizierte
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
(
Urk.
7/32/
33)
:
-
Alkoholabhängigkeitssyndrom bei vorbekanntem multiplen Substanzge
brauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen (Cannabis, Kokain) (ICD-10 F10.2 und F19.1)
-
Rezidivierende affektive Störung (ICD-10 F19.72) bei psychischer und V
erhaltens Störung durch multiple
n Substanzmissbrauch
–
Depressivi
tät (ICD-10 F10.72)
-
Anhaltenden kognitive Beeinträchtigungen bei multiplem Substanz
miss
brauch und Alkoholabhängigkeit (ICD-10 F19.74 und F10.74)
-
Verdacht auf p
osttraumatische Belastungsstörung ICD-10 F43.1
);eher
somatische Traumatisierung bei abhängigen Beziehungen
Differential
diagnostisch:
Nachhall
zustand (Flashbacks) als Restzustand und verzögert auftretende psychotische Störung bei multiplem Substanzgebrauch und Alkoholabhängigkeit (ICD- 10 F19.70 und D10.2)
-
Verdacht auf kombiniertes strukturelles Defizit, abhängig, ängstlich, ver
meidend, unsicher, emotional instabil (ICD-10 F61.0)
Dr.
E._
führte aus, e
s sei sehr schwierig
,
grundpsychische Störungen zu erkennen, weshalb sie sich vorerst
für ein strukturelles Defizit und
eine
Trau
mastörung
als Ursache der schweren Suchterkrankung und damit verbundenen Depressivität entschieden habe
(
Urk.
7/32/33).
In der durchgeführten Untersuchung und anhand
eig
e
ne
r
Beobachtungen
habe sich gezeigt,
dass
die Beschwerdeführerin in der Organisation ihrer Termine (Umbuchung des Begutachtungstermins aufgrund ferienbedingter Abwesenheit)
kompetent sei. Sie
habe ihren auf einem USB-Stick mitgebrachten Lebenslauf kompetent auf dem Computer aufrufen können. Sie sei in der Lage
,
ihre Lebens
lage realistisch zu sehen und einzustufen. In der Tätigkeit in der Kinderkrippe habe es nur eine Teamkollegin gegeben, zu welcher Spannungen bestanden hätten, weshalb der Eindruck entstanden sei, die Beschwerdeführerin sei nicht teamfähig. Die Vergesslichkeit und die
konzentrativen
Defizite seien suchtbedingt
(
Urk.
7/32/22)
.
In Mimik und Körperhaltung sei die Beschwerdeführerin unsicher und labil. Bewusstsein und Orientierung seien intakt, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen seien nicht erkennbar. Das formale Denken sei eingeengt, die Beschwerdeführerin affektarm und antriebsgehemmt mit Ich-strukturellem Defizit (
Urk.
7/32/23). Die Testdiagnostik spreche für eine ausgeprägt
e Depressi
vi
tät (
Urk.
7/32/25).
Weiter führte
Dr.
E._
aus, die Diagnose eines ADHS könne nicht bestätigt werden, die kognitiven Defizite seien im Rahmen des Multisubstanz
konsums zu betrachten. Als Basis des psychischen Gesundheitsschadens bestehe ein strukturelles ich-personelles Defizit
,
für das die Beschwerdeführerin zur Selbst
regulation nur den Suchtmittelkonsum kenne. Die Suchtmittelproblematik sei auf die Pubertät zurückzuführen. Darauf seien Depressivität und Gewalter
fahrung gefolgt
. Die mittelgradige depressive Episode sei auf dem Boden des strukturellen Defizits bei Suchtmittelabhängigkeit zu diagnostizieren. Als Haupt
diagnose bestehe ein Trauma, ein strukturelles Defizit und dadurch eine Sucht. Die Traumatisierung sei bis zum
4.
Lebensjahr erfolgt. Die Depressivität sei im Rahmen der
PTBS
zu sehen
(
Urk.
7/32/
29-33)
.
Auf die Frage nach einer dem Suchtleiden vorangehenden Gesundhei
tsschädigung mit Krankheitswert
führte
Dr.
E._
aus, es sei sehr schwierig grundpsychische Störungen zu erkennen, weshalb sie sich vorerst entschieden habe, die aufgeführten Diagnosen zu stellen (
Urk.
7/32/40).
Eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe aufgrund der suchtmittel
be
dingten Vergesslichkeit (
Urk.
7/32/34). Durch die mangelnde störungsspezifische
Behandlung der gestellten Diagnosen sei die Arbeitsfähigkeit natürlich einge
schränkt. Bei adäquater Behandlung könne die Arbeitsfähigkeit gesteigert werden
. Es sei mit einer 70-80%igen Arbeitsfähigkeit zu rechnen
(
Urk.
7/32/43
-44
).
4.
4.1
Zu prüfen ist, ob bei der Beschwerdeführerin angesichts der aufliegenden Akten mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit eine invaliden
ver
siche
rungsrechtlich relevante Gesundheitsschädigung ausgewiesen ist. Dabei ist insbesondere zu prüfen, ob eine
allfällige
Leistungseinschränkung lediglich auf die Suchtproblematik zurückzuführen ist
,
oder ob
danebst
eine relevante psychi
sche Gesundheitsschädigung besteht.
4.2
Dr.
E._
erstattete
ihr Gutachten in K
enntnis der
Vorakten
(vgl. Urk.
7/32/5 ff.) und sie untersuchte die Beschwerd
eführerin persönlich (vgl. Urk.
7/32/22 ff.), wobei diese ihre Beschwerden eingeh
end schildern konnte (vgl. Urk.
7/32/16 ff.). Ebenso erfolgte eine Auseinandersetzung mit den vorange
gan
ge
nen ärztlichen Beurteilungen (vgl.
Urk.
7/32/26 ff.)
.
Das Gutachten vom
4.
April 2017 erfüllt daher die formellen Anforderungen an eine beweiswertige ärztliche Expertise (vgl. E. 1.4), weshalb darauf abzustellen ist.
Dr.
E._
diagnostizierte einzig ein Abhängigkeitssyndrom und äusserte ansonsten lediglich einen Verdacht auf eine PTBS und ein strukturelles Defizit. Eigenständige psychische Erkrankungen schloss sie nachvollziehbar aus, indem sie darlegte, dass die dafür erforderlichen Voraussetzungen nicht vorliegen würden. Soweit sie überhaupt psychische Befunde wie etwa ein depressives Zu
stands
bild erheben konnte, führte sie
diese auf die Suchtmittelabhängigkeit zurück
. Die Arbeitsfähigkeit erachtete
sie ausschliesslich
als
durch eine
suchtmittel
be
dingte
Vergesslichkeit beeinträchtigt
.
Nebst
der erwähnten
Depressivität und Vergesslichkeit konnte
Dr.
E._
keine
pathologischen
Befunde erhe
ben (vgl. E. 3.5). Damit ist
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
erstellt
, dass bei der Beschwerdeführerin einzig eine – im Kontext der Invalidenversicherung nicht relevante – Suchtproblematik vorliegt. Der von
Dr.
E._
zwar ge
äusserte, aber nicht durch
entsprechende Befunde belegte
Verdacht auf eine PTBS und ein strukturelles Defizit vermag eine relevante psychische Erkrankung nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad zu belegen.
4.3
Kein anderer
Schluss kann sodann mit Blick auf die weiteren medizinischen Unterlagen
(vgl. E. 3.1-3.4)
gezogen werden.
Dr.
Y._
stellte im November 2015 fest, dass die Beschwerdeführerin aufgrund eines akuten A
lkoholmiss
brauchs in die
Z._
habe
eingeliefert werden m
üss
e
n
und dass seit einer ersten Abklärung
im Jahr 2008 ein durchgehender Alkoholkonsum bestanden habe (E.
3.1). Auch
Dr.
B._
stellte
im November/Dezember 2015
vornehmlich fest, dass eine Suchtmittelabhängigkeit bestehe und in der
Klinik
A._
eine Entwöhnungsbehandlung erfolge. Für relevante psychische Erkrankungen erhob sie keine namhaften Befunde
und
äusserte
lediglich Verdachtsdiagnosen (vgl. E.
3.2).
Die erneute Einlieferung in die
Z._
En
de November 2015 erfolgte wiede
rum
aufgrund einer akuten Alkoholintoxikation
und
Dr.
C._
machte einzig Angaben im Zusammenhang mit dem Suchtmittelmissbrauch (vgl. E. 3.4). Die Suchtmittelproblematik ist auch dem Bericht von
Dr.
D._
(E. 3.4) zu entne
hmen. Die von ihr festgestellte
ADHS-Problematik konnte von
Dr.
E._
in der nachfolgenden gutachterlichen Untersuchung nicht mehr festge
stellt werden
(vgl. E. 3.5)
. Zusammengefasst vermögen die weiteren ärztlichen Be
richte eine relevante psychische Erkrankung daher ebenfalls nicht mit über
wiegender Wahrscheinlichkeit zu belegen.
Vielmehr stützen sie die aus dem Gutachten von
Dr.
E._
gezogene Schlussfolgerung, dass eine vorder
gründige und ausschliessliche Suchtproblematik vorliegt.
4.4
Nach dem Gesagten ist festzustellen, dass bei der Beschwerdeführerin mit Aus
nahme der Suchtproblematik keine
selbständige
psychische Erkrankung ausge
wie
sen ist. Wie bereits ausgeführt (vgl. E. 1.3) führen Suchtmittelabhängigkeiten nicht zu einer Invalidität im Sinne des Gesetzes. Allfällige dadurch bedingte Leistungseinschränkungen sind im invalidenversicherungsre
chtlichen Kontext unbeachtlich
und ziehen keinen Leistungsanspruch nach sich.
Da d
ie von der Beschwerdeführerin geklagten Einschränkungen einzig im Suchtmittelkonsum ihre Begründung
finden
,
sind sie
unbeachtlich. Eine invalidisierende Gesund
heits
schädigung ist nicht ausgewiesen und es besteht kein Anspruch auf Leis
tungen der Invalidenversicherung.
5.
Vor diesem Hintergrund
erweist sich
die Verfügung vom
2
9.
Dezember 2017 (Urk.
2)
als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.
6.
6.1
Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus
setzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos und die Partei bedürftig ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).
Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt (Urk. 3). Antragsgemäss (Urk. 1) ist der Beschwerdeführerin deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen.
6.2
Gemäss
Art. 69 Abs. 1
bis
IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61
lit
. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und
unab
hän
gig vom Streitwert im Rahmen von Fr.
200.-- bis Fr. 1'000.-- festge
legt
.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG), zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.
6.3
Die
Beschwerdeführer
in
ist zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage ist (§ 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
).
D
as
Gericht
beschliesst
:
In Bewilligung des Gesuchs vom 30. Januar 2018 wird der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt,
und erkennt
:
1.
Die Beschwerde wird
abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
600
.-- werden
der Beschwerdeführerin
auferlegt
, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts
kasse genommen.
Die Beschwerdeführerin wird
auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4
GSVGer
hingewiesen.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Stadt Zürich Soziale Dienste
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.