Decision ID: 74337129-4986-475a-8e78-9d49ee63bcb1
Year: 2011
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Entscheid Versicherungsgericht, 22.11.2011 Art. 3 Abs. 1 AHVG. Art. 22 AHVV (in der bis 31. Dezember 2008 gültig gewesenen Fassung). Dauer der persönlichen Beitragspflicht bei Umwandlung einer Einzelfirma in eine AG. Die persönliche Beitragspflicht besteht bis zum Vortag des Eintrags der AG in das Tagebuch des Handelsregisters (E. 2.2). Dabei werden die Beiträge proratisiert, nicht die Bemessungsgrundlage (E. 2.1) (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 22. November 2011, AHV 2010/20). Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterin Marie Löhrer, a.o. Versicherungsrichter Christian Zingg; Gerichtsschreiber Jürg Schutzbach Entscheid vom 22. November 2011 in Sachen A._, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Orlando Rabaglio, Bühler & Lienert, Forch-strasse 5, Postfach 1963, 8032 Zürich, gegen AHV-Ausgleichskasse B._, Beschwerdegegnerin, betreffend persönliche Beiträge selbstständig Erwerbende (Beitragsdauer) Sachverhalt:
A.
A.a A._ ist der Ausgleichskasse B._ als selbstständig Erwerbender angeschlossen.
Mit Verfügung vom 24. Juni 2010 setzte diese die persönlichen Beiträge für die Periode
1. Januar - 30. April 2008 auf Fr. 115'586.40 (inkl. Verwaltungskosten) fest. Dabei ging
sie gestützt auf die Steuermeldung vom 16. März 2010 von einem beitragspflichtigen
(Jahres-)Einkommen von Fr. 1'199'900.-- aus (act. G 3.1 und 3.2). Dagegen erhob der
Versicherte am 5. Juli 2010 Einsprache mit der Begründung, er habe die selbstständige
Erwerbstätigkeit per 30. April 2008 aufgegeben. Aus diesem Grund sei das
beitragspflichtige Einkommen auf vier Monate umzurechnen (act. G 3.3). Mit Entscheid
vom 7. Juli 2010 wies die Ausgleichskasse B._ die Einsprache ab. Zur (knappen)
Begründung verwies sie auf ein Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom
27. Dezember 2006 (H 50/06), aus dem der Einsprecher - sinngemäss - selber
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entnehmen solle, dass bei über- oder unterjährigen Geschäftsabschlüssen eine
Umrechnung auf zwölf Monate unterbleibe (E. 4.2 und 4.3 [act. G 3.5]).
A.b Gegen diesen Entscheid richtet sich die vorliegende Beschwerde vom 26. August
2010 mit dem Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids.
Sodann sei für das Beitragsjahr 2008 die Beitragspflicht des Beschwerdeführers als
selbstständig Erwerbender entsprechend der Dauer dieser Tätigkeit im Jahr 2008 auf
die Monate Januar bis April 2008 zu beschränken. Dabei sei auf den Abschluss des
Geschäftsjahres 2007/08 abzustellen, und der ermittelte Jahresbeitrag pro rata
temporis für vier Monate zu erheben. Der zitierte Entscheid des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts sei vorliegend nicht einschlägig. Vielmehr sei die Frage der
unterjährigen Beitragspflicht weder in der AHVV noch in der WSN geregelt. Gemäss
dem Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 23. Februar 2005 (H 84/04)
sei in einem Fall wie dem vorliegenden vom in das Beitragsjahr fallenden
Jahresabschluss auszugehen (vorliegend 30. April 2008), das Ergebnis durch zwölf
Monate zu teilen und mit der Anzahl verbleibender beitragspflichtiger Monate des
letzten Beitragsjahres (vorliegend vier Monate) zu multiplizieren. Mithin führe die Dauer
der Beitragspflicht und nicht die Bemessungsgrundlage zur Proratisierung (act. G 1).
A.c Mit Beschwerdeantwort vom 21. September 2010 beantragt die Verwaltung
Abweisung der Beschwerde und verweist zur Begründung auf die Ausführungen im
Einspracheentscheid (act. G 3).
A.d Mit Schreiben des Versicherungsgerichts vom 26. Oktober 2011 wurden die
Parteien darauf hingewiesen, dass gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung
bei der Umwandlung einer Einzelfirma in eine Kapitalgesellschaft für die Frage der
Beitragspflicht des bisherigen Firmeninhabers auf das Datum des
Handelsregistereintrags abzustellen sei, woran auch eine rückwirkende Übernahme der
Aktiven und Passiven nichts ändere. Da vorliegend die Einzelfirma des
Beschwerdeführers am 6. November 2008 gelöscht und per gleichem Datum die C._
AG in das Tagebuch des Handelsregisters des Kantons St. Gallen eingetragen worden
sei, würde die persönliche Beitragspflicht des Beschwerdeführers bis 5. November
2008 dauern. Den Parteien wurde die Gelegenheit eingeräumt, sich zu diesen
Tagebuchdaten zu äussern (act. G 6).
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A.e Der Beschwerdeführer führte dazu im Wesentlichen aus, dass die zitierte
Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts nicht einschlägig sei. So
beziehe sich der Entscheid H 77/04 auf die alte Rechtslage, als die Vergangenheits-
und nicht die Gegenwartsbemessung im AHV-Recht relevant gewesen sei. Gemäss
Steuergesetzgebung werde die rückwirkende Übernahme anerkannt, sodass die
selbstständige Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers per Ende April 2008 geendet
habe (act. G 8). Die Beschwerdegegnerin liess sich dahingehend vernehmen, dass für
die Umwandlung einer Einzelfirma oder Personengesellschaft in eine Aktiengesellschaft
betreffend Aufgabe der selbstständigen Erwerbstätigkeit der Handelsregistereintrag
massgebend sei. Der Handelsregistereintrag habe aber keine beitragsrechtlichen
Auswirkungen auf die Beitragserhebung, sondern nur auf die im individuellen Konto
eingetragene Erwerbsdauer (act. G 7).

Erwägungen:
1.
1.1 Vorliegend ist die Höhe des von der Steuerverwaltung gemeldeten Einkommens
vom 1. Mai 2007 bis 30. April 2008 von Fr. 1'057'787.--, des im Betrieb investierten
Kapitals von Fr. 1'308'483.-- sowie der aufzurechnenden persönlichen Beiträge von
Fr. 157'448.-- und damit die Zugrundelegung des Geschäftsabschlusses per 30. April
2008 grundsätzlich unbestritten (vgl. act. G 3.1). Umstritten ist dagegen die Frage, ob
eine Proratisierung der Beiträge zu erfolgen hat.
1.2 Vom Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit wird ein Beitrag von 7,8 %
erhoben (Art. 8 Abs. 1 AHVG). Hinzu kommen die Abgaben für die IV und die EO.
Gemäss Beitragstabelle beträgt der Satz ab einem massgebenden Einkommen von
Fr. 53'100.-- 9,5 % (AHV + IV + EO [Beitragstabellen Selbstständige und
Nichterwerbstätige, gültig ab 1. Januar 2007]).
Die Beiträge werden für jedes Beitragsjahr festgesetzt. Als Beitragsjahr gilt das
Kalenderjahr. Die Beiträge bemessen sich auf Grund des im Beitragsjahr tatsächlich
erzielten Erwerbseinkommens und des am 31. Dezember im Betrieb investierten
Eigenkapitals. Das Einkommen des Beitragsjahres bestimmt sich nach dem Ergebnis
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des oder der in diesem Jahr abgeschlossenen Geschäftsjahre. Wird in einem
Beitragsjahr kein Geschäftsabschluss erstellt, ist das Einkommen des Geschäftsjahres
entsprechend seiner Dauer auf die Beitragsjahre aufzuteilen. Stimmt das Geschäftsjahr
nicht mit dem Beitragsjahr überein, ist das am Ende des Geschäftsjahres im Betrieb
investierte Eigen-kapital massgebend (Art. 22 AHVV, in der bis 31. Dezember 2008
gültig gewesenen Fassung).
2.
2.1 Mit der Beschwerdegegnerin ist zunächst davon auszugehen, dass als
Bemessungsgrundlage für die Beiträge 2008 auf den Geschäftsabschluss per 30. April
2008 abzustellen ist. Zwar widersprechen sich in Fällen, in denen das Beitragsjahr
(Kalenderjahr) nicht mit dem Geschäftsjahr übereinstimmt, die Absätze 2 und 3 von Art.
22 AHVV (in der bis 31. Dezember 2008 gültig gewesenen Fassung), wie auch das
Eidgenössische Versicherungsgericht in seinem Entscheid vom 27. Dezember 2006 (H
50/06) festgehalten hat (E. 3.1). In diesem Entscheid hat sich das Eidgenössische
Versicherungsgericht jedoch dafür entschieden, dass in einem solchen Fall nicht die
effektiv in einem Kalenderjahr erwirtschafteten Einkommen (gestützt auf die
normalerweise zwei - vorliegend infolge Geschäftsumwandlung aber nur noch ein -
anteilsmässig zu berücksichtigenden Geschäftsabschlüsse) zu ermitteln sei, sondern -
im Ergebnis - ungekürzt auf das im betreffenden Beitragsjahr abgeschlossene
Geschäftsjahr abzustellen sei (E. 4.2 und 4.3 in fine). Dies bedeutet, dass vorliegend für
die Beitragsbemessung nicht im Sinn von Art. 22 Abs. 2 AHVV (in der bis 31. Dezember
2008 gültig gewesenen Fassung) bloss auf die Monate Januar bis April 2008 abgestellt
werden kann, was für die Beschwerdegegnerin auch mit zusätzlichen Schwierigkeiten
verbunden wäre, da ja die Steuermeldung nur die Zahlen für das gesamte
Geschäftsjahr 2007/08 enthält und eine rein anteilsmässige Umrechnung (4/12 des
Jahreseinkommens) bei unregelmässigem Geschäftsgang nicht zwingend dem
tatsächlich in dieser Periode erwirtschafteten Einkommen entspricht. Die
materiellgesetzliche Grundlage in der ab 1. Januar 2009 gültigen
Verordnungsbestimmung wurde denn auch dementsprechend angepasst und die alte
Formulierung des Art. 22 Abs. 2 AHVV ("tatsächliches Einkommen") fallen gelassen
(nArt. 22 Abs. 2 AHVV). Diese Regelung entspricht denn auch der vom
Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme vom 7. November 2011 dargelegten
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steuerrechtlichen Bemessungsgrundlage gemäss Art. 210 Abs. 2 DBG, wonach für die
Ermittlung des Einkommens aus selbstständiger Erwerbstätigkeit ebenfalls auf das in
der betreffenden Steuerperiode abgeschlossene Geschäftsjahr abzustellen ist. Wie
auch der Beschwerdeführer geltend macht, wurde bislang immer auf die
Jahresabschlüsse per Ende April abgestellt. Mithin ist es nur folgerichtig, wenn jetzt
wiederum auf den Abschluss per Ende April 2008 abgestellt wird, würde ansonsten das
Einkommen für die Zeit von Mai 2007 bis Dezember 2007 bei der Beitragserhebung
unberücksichtigt bleiben.
Insofern der Beschwerdeführer jedoch in Ziff. 2.2.1 (4. Abschnitt) der
Beschwerdeschrift geltend macht, es sei gemäss dem Entscheid des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts vom 23. Februar 2005 (H84/04) der in die Beitragsperiode
fallende Jahresabschluss (also die Bemessungsgrundlage) durch zwölf zu teilen und
mit der Anzahl verbleibender beitragspflichtiger Monate des letzten Beitragsjahres (im
vorliegenden Fall vier Monate) zu multiplizieren, kann ihm nicht gefolgt werden. Zum
einen hat sich das Eidgenössische Versicherungsgericht im bereits genannten
Entscheid H 50/06 von dieser Praxis abgewandt. Zum anderen wäre eine
Proratisierung der Bemessungsgrundlage anstatt der Beiträge auch nicht sachgerecht,
würde doch im Bereich der sinkenden Beitragsskala (was für den Beschwerdeführer
freilich keine Rolle spielt) eine ungerechtfertigte Degression des Beitragssatzes
eintreten. Mithin kann als Zwischenergebnis festgehalten werden, dass das
beitragspflichtige Jahreseinkommen auf Fr. 1'199'900.-- festzusetzen ist.
2.2 In einem zweiten Schritt ist sodann die Frage zu klären, ob die Beitragspflicht des
Beschwerdeführers im Jahr 2008 während des gesamten Jahres bestanden hat. Nach
dem Grundsatz des Art. 3 Abs. 1 AHVG sind Versicherte beitragspflichtig, solange sie
eine Erwerbstätigkeit ausüben. Weitere Vorschriften insbesondere über das Ende der
Beitragspflicht bei selbstständig Erwerbenden finden sich - ausser bei Erreichen des
Rentenalters - weder im Gesetz noch in der Verordnung. Immerhin findet sich in der
Wegleitung über die Beiträge der Selbstständigerwerbenden und Nichterwerbstätigen
(WSN) in der AHV, IV und EO (gültig ab 1. Januar 2008) der Hinweis, dass die
Beitragspflicht bei selbstständiger Erwerbstätigkeit mit der tatsächlichen
Erwerbsaufgabe endet (Ziff. 1060 WSN). Bei der Umwandlung einer Einzelfirma in eine
Aktiengesellschaft (bzw. Übernahme einer Einzelfirma durch eine zu gründende
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Aktiengesellschaft) ist gemäss Administrativweisung der Zeitpunkt der Eintragung im
Handelsregister massgebend, und zwar der Tag, an dem die Anmeldung der neuen
Gesellschaft durch das zuständige Handelsregisteramt in das Tagebuch
eingeschrieben wird (Ziff. 1062 WSN). Diese Weisung entspricht der
bundesgerichtlichen Praxis, wonach bei Umwandlung einer Einzelfirma oder
Personengesellschaft in eine Aktiengesellschaft und dem damit verbundenen Wechsel
von der selbstständigen Erwerbstätigkeit des bisherigen Firmeninhabers zur
unselbstständigen Erwerbstätigkeit als Angestellter der Aktiengesellschaft die
persönliche Beitragspflicht des bisherigen Firmeninhabers bis zum Vortag der
Eintragung der Aktiengesellschaft in das Handelsregister dauert, woran auch eine
rückwirkende Übernahme der Aktiven und Passiven gemäss Art. 181 Abs. 1 OR nichts
ändere (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 19. Mai 2005 [H 77/04]
E. 3.3, mit Hinweis).
Dazu führt der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers in seiner Stellungnahme vom
7. November 2011 aus, das genannte Urteil sei nicht einschlägig, da es einen
altrechtlichen Fall betreffe, als noch die Vergangenheits- und nicht die
Gegenwartsbemessung im AHV-Recht relevant gewesen sei. Dem ist jedoch
entgegenzuhalten, dass die Frage der Bemessungsperiode (Vergangenheitsbemessung
oder Gegenwartsbemessung) nichts mit der Frage zu tun hat, wie lange innerhalb der
(früher zweijährigen, jetzt einjährigen) Beitragsperiode die Beitragspflicht dauert,
sondern nur damit, auf welche Grundlage man abstellt. Letzteres war im zitierten Urteil
jedoch nicht Thema. Im Übrigen hat das Eidgenössische Versicherungsgericht die
genannte Praxis ausdrücklich auch für die neurechtliche einjährige
Gegenwartsbemessung für anwendbar erklärt (AHI-Praxis 2003, S. 66 ff.).
Weiter bringt der Vertreter vor, im Steuerrecht sei eine rückwirkende
Vermögensübertragung möglich. Indessen ist gemäss des von ihm zitierten
Kreisschreibens Nr. 5 der Eidgenössischen Steuerverwaltung auch im Steuerrecht
grundsätzlich auf den Eintrag im Handelsregister abzustellen. Eine rückwirkende
Umwandlung einer Personenunternehmung in eine juristische Person wird nur
anerkannt, wenn die Anmeldung zusammen mit den Gründungakten innerhalb von
sechs Monaten nach dem Stichtag der Übernahmebilanz beim Handelsregister
eingetroffen ist und die Anmeldung ohne irgendwelche Weiterungen zum Eintrag
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geführt hat (Ziff. 3.2.3.1). Vorliegend hätte die Anmeldung spätestens am 1. November
2008 erfolgen müssen (6 Monate nach Übernahme vom 1. Mai 2008). Der
Tagebucheintrag erfolgte aber erst am 6. November 2008, so dass offen bleiben kann,
ob die übrigen Bedingungen erfüllt sind und ob diese Steuerpraxis für die AHV-
Beitragspflicht überhaupt massgebend ist. Der Rechtsvertreter bringt denn auch nichts
vor geschweige denn belegt, dass vorliegend die genannten Bedingungen erfüllt
wären. Mithin ist die Übernahme der Einzelfirma durch die C._ AG nach den im
Entscheid H 77/04 zitierten Richtlinien vorzunehmen.
2.3 Gemäss Online-Handelsregisterauszug der Einzelunternehmung übertrug der
Beschwerdeführer als Inhaber der Firma gemäss Vertrag vom 14. Oktober 2008 deren
Aktiven und Passiven auf die C._ AG. Die Einzelfirma wurde am 6. November 2008
gelöscht. Per gleichem Datum wurde sodann die C._ AG in das Tagebuch des
Handelsregisters des Kantons St. Gallen eingetragen (Online-Handelsregisterauszug
der C._ AG). Mithin endet die persönliche Beitragspflicht des Beschwerdeführers
nach dem in der vorstehenden Erwägung 2.2 Gesagten am 5. November 2008; ab dem
6. November 2008 ist er als Angestellter der C._ AG zu betrachten. Daran ändert
auch nichts, dass die Übernahme von Aktiven und Passiven offenbar rückwirkend auf
den 1. Mai 2008 festgelegt wurde (Bilanz per 1. Mai 2008; vgl. Online-
Handelsregisterauszug der C._ AG).
3.
3.1 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und das
beitragspflichtige Einkommen auf Fr. 1'199'900.-- und die Dauer der Beitragspflicht im
Jahr 2008 auf die Periode vom 1. Januar bis zum 5. November 2008 festzusetzen. Die
Streitsache ist sodann zum Erlass einer entsprechenden Beitragsverfügung an die
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
3.2 Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Indessen hat der
Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung, die vom Gericht ohne
Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der
Schwierigkeit des Prozesses bemessen wird (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98 ff.
VRP/SG, sGS 951.1). Vor Versicherungsgericht beträgt das Honorar pauschal
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Fr. 1'000.- bis Fr. 12'000.- (Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO/SG, sGS 963.75). Die
Parteientschädigung wird den am Verfahren Beteiligten nach Obsiegen und Unterliegen
auferlegt (Art. 98 VRP/SG). Vorliegend obsiegt der Beschwerdeführer nur zu einem
relativ geringen Teil. Mit Rücksicht darauf rechtfertigt es sich, ihm eine reduzierte
Parteientschädigung in Höhe von Fr. 700.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer)
zuzusprechen.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP