Decision ID: 2beabf51-5408-48cc-871a-9f06f0fdd4e3
Year: 2019
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
B._,–
C._,
dieser vertreten durch B._,
–
A._ litt u.a. an einem kastrationsresistenten Prostatakarzinom mit ungünstiger
Prognose (vgl. IV-act. 21 f., 38). Im Mai 2015 meldete er sich bei der IV-Stelle des
Kantons St. Gallen an (IV-act. 1). Diese sprach ihm am 30. Juni 2016 mit Wirkung ab
Januar 2016 eine ganze Invalidenrente zu (IV-act. 47 ff.).
A.a.
Im Januar 2017 meldete sich der Versicherte bei der IV-Stelle zum Bezug einer
Hilflosenentschädigung an. Er gab an, seit Dezember 2014/Januar 2015 an
Prostatakrebs im fortgeschrittenen Stadium zu leiden. Seit Januar 2015 sei er beim An-
und Auskleiden auf die Hilfe Dritter angewiesen. Je nach Krankheitsbild sei dies bisher
manchmal sehr intensiv und manchmal weniger intensiv der Fall gewesen. Seit Oktober
2016 sei er zudem in den Lebensverrichtungen Aufstehen/Absitzen/Abliegen,
Körperpflege und Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte hilflos. Seitdem sei
eine selbständige Lebensführung ohne Aufsicht und Begleitung nicht mehr möglich.
A.b.
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B.
Beim Aufstehen/Absitzen/Abliegen bedürfe er einer sehr intensiven Unterstützung
durch die Ehefrau. Bei der Körperpflege benötige er insbesondere beim Baden und
Duschen Hilfe. Auch die Fortbewegung sei nicht ohne Begleitung möglich. Seit Januar
2017 müsse er ausserdem überwacht werden. Beim Essen sowie beim Verrichten der
Notdurft sei er hingegen nicht auf die Hilfe Dritter angewiesen (IV-act. 51). Der Hausarzt
des Versicherten, Dr. med. D._ bestätigte diese Angaben in seinem Bericht vom 24.
Januar 2017. Er gab an, der Versicherte leide an einem metastasierenden
Prostatakarzinom (terminal) und müsse bald rund um die Uhr durch die Ehefrau betreut
werden (IV-act. 52)
Anlässlich einer telefonischen Abklärung wiederholte der Versicherte am 7.
Februar 2017 seine im Anmeldeformular gemachten Angaben und er bestätigte, dass
er seit Januar 2015 beim An- und Auskleiden und seit Oktober 2016 beim Aufstehen/
Absitzen/Abliegen, bei der Körperpflege sowie bei der Fortbewegung regelmässig die
Hilfe seiner Ehefrau benötige. Bereits vorher habe er ein wenig Unterstützung benötigt,
sei aber grösstenteils noch selbständig gewesen (IV-act. 56).
A.c.
Mit einem Vorbescheid vom 16. Februar 2017 teilte die IV-Stelle dem Versicherten
mit, dass er keinen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung habe. Sie führte an, dass
eine Hilfsbedürftigkeit seit Oktober 2016 bestehe, weshalb das Wartejahr erst im
Oktober 2017 erfüllt sei. Deshalb müsse das Gesuch vorerst abgewiesen werden (IV-
act. 58). Am 3. April 2017 erliess die IV-Stelle eine entsprechende Verfügung (IV-act.
59). Diese enthielt u.a. den folgenden Hinweis: "Wenn die Hilflosigkeit weiterhin
andauert, empfehlen wir Ihnen, nach Ablauf der einjährigen Wartezeit ein neues Gesuch
einzureichen (Brief genügt)".
A.d.
Der Versicherte erhob am 1. Mai 2017 Beschwerde gegen diese
Abweisungsverfügung. Er stellte den Antrag, die Verfügung vom 3. April 2017 sei
aufzuheben, das Gesuch um eine Hilflosenentschädigung sei gutzuheissen und die
Hilflosenentschädigung sei rückwirkend ab dem Entstehungszeitpunkt nachzuzahlen.
In prozessualer Hinsicht ersuchte er um die Gewährung der unentgeltlichen
Rechtspflege. Zur Begründung machte er im Wesentlichen geltend, dass bereits im
Januar 2015 ein Krebsleiden diagnostiziert worden sei und dass er bereits kurz nach
B.a.
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Erwägungen
1.
der Diagnosestellung auf die Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags
angewiesen gewesen sei. Wie die IV-Stelle (im Folgenden: die Beschwerdegegnerin)
den Zeitpunkt der Entstehung seiner Hilfsbedürftigkeit auf den Oktober 2016 festgelegt
habe, sei nicht nachvollziehbar. Ausserdem gehe aus den der Verfügung beigelegten
gesetzlichen Grundlagen nicht hervor, dass eine gesetzliche Wartezeit von einem Jahr
bestehe (act. G 1).
Am 19. Mai 2017 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der
Beschwerde. Zur Begründung führte sie an, dass der Versicherte die in der Anmeldung
zur Hilflosenentschädigung gemachten Angaben zum Beginn der Hilflosigkeit
anlässlich der telefonischen Abklärung bestätigt habe. Auf diese "Aussage der ersten
Stunde" sei der Versicherte zu behaften. Zudem habe der Versicherte keine Berichte
vorgelegt, die bestätigen würden, dass er bereits vor Oktober 2016 in mehr als einer
Lebensverrichtung hilflos gewesen wäre (act. G 5).
B.b.
Am 23. Mai 2017 wurde dem Versicherten das Gesuch um die unentgeltliche
Rechtspflege (Befreiung von den Gerichtskosten) bewilligt (act. G 6).
B.c.
Am 24. Juni 2017 teilte die Ehefrau dem Gericht mit, dass der Versicherte am
22. Mai 2017 verstorben sei (act. G 8). Am 19. Oktober 2017 teilte das Gericht der
Ehefrau des Versicherten mit, dass die bewilligte unentgeltliche Rechtspflege mit dem
Tod des Versicherten dahingefallen sei (act. G 16).
B.d.
Den daraufhin von der Ehefrau sowie vom Sohn des Versicherten (nachfolgend:
die Beschwerdeführer) eingereichten Gesuchen um die Bewilligung der unentgeltlichen
Rechtspflege (Befreiung von den Gerichtskosten) wurde am 13. Dezember 2017
entsprochen (act. G 19).
B.e.
Die Beschwerdeführer verzichteten auf die Einreichung einer Replik (act. G 20).B.f.
Gemäss Art. 49 Abs. 3 ATSG sind Verfügungen, wenn sie den Begehren der
Parteien nicht (voll) entsprechen, zu begründen. Die Begründungspflicht folgt aus dem
Grundsatz des rechtlichen Gehörs nach Art. 42 ATSG. Sinn und Zweck der
1.1.
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Begründungspflicht ist es, dem Adressaten der Verfügung offen zu legen, welche
Überlegungen im Wesentlichen zum getroffenen Entscheid geführt haben. Der
Verfügungsadressat soll anhand der Begründung entscheiden können, ob er ein
Rechtsmittel gegen die Verfügung einlegen will oder nicht. Dazu muss ihm bekannt
sein, von welchen Überlegungen sich die verfügende Behörde hat leiten lassen und
worauf sie ihren Entscheid stützt.
Die Beschwerdegegnerin hat in der angefochtenen Verfügung vom 3. April 2017
(IV-act. 59) ausgeführt, dass das Gesuch um eine Hilflosenentschädigung vorerst
abgewiesen werden müsse, da das Wartejahr erst im Oktober 2017 erfüllt sein werde.
Der Verfügung hat sie einen Auszug aus den gesetzlichen Grundlagen beigelegt. Der
Versicherte hat in der Beschwerdeschrift gerügt, dass aus dem beigelegten Auszug aus
den gesetzlichen Grundlagen nicht hervorgehe, dass eine gesetzliche Wartezeit von
einem Jahr bestehe (act G 1).
1.2.
Bezüglich des Beginns des Anspruchs auf eine Hilflosenentschädigung verweist
Art. 42 Abs. 4 IVG auf Art. 29 Abs. 1 IVG. Der Gesetzgeber hat bei der Neugestaltung
von Art. 28 ff. IVG im Rahmen der 5. IVG-Revision versäumt, den Verweis in Art. 42
Abs. 4 IVG anzupassen (vgl. BGE 137 V 351 E. 4 f.) Somit verweist der Wortlaut des
Art. 42 Abs. 4 IVG nicht auf die aktuelle, geltende Fassung des Art. 29 Abs. 1 IVG,
sondern weiterhin auf die alte, aufgehobene Fassung des Art. 29 Abs. 1 IVG, welcher
der Wortlaut des aktuell geltenden Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG entspricht. Mit anderen
Worten verweist Art. 42 Abs. 4 IVG bei richtiger Interpretation darauf, dass der
anspruchsbegründende Sachverhalt bei einer Hilflosenentschädigung – wie bei einer
Invalidenrente – mindestens ein Jahr lang angehalten haben muss, bevor ein
Leistungsanspruch entstehen kann (sog. Wartejahr).
1.3.
Der der Verfügung beiliegende Gesetzesauszug hat den hier anwendbaren Art. 42
IVG beinhaltet, nicht aber den Art. 28 oder den Art. 29 IVG. Dennoch hat der
Versicherte anhand der Verfügungsbegründung erkennen können, aufgrund welcher
Überlegungen die Beschwerdegegnerin entschieden hat, nämlich dass das Wartejahr
noch nicht erfüllt sei. So hat er in der Beschwerde geltend gemacht, dass die
gesetzliche Wartezeit der Hauptgrund sei, weshalb das Gesuch abgelehnt worden sei.
Er hat die Verfügung also sachgerecht anfechten können. Vor diesem Hintergrund und
weil der im Wesentlichen anwendbare Art. 42 Abs. 4 IVG der Verfügung beigelegen hat,
wäre es überspitzt formalistisch, die Begründungspflicht lediglich aufgrund der
fehlenden Beilage des Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG als verletzt zu qualifizieren. Demnach ist
eine Verletzung der Begründungspflicht, wie sie der Versicherte geltend gemacht hat,
zu verneinen.
1.4.
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2.
Der Versicherte hat sich im Januar 2017 bei der Beschwerdegegnerin zum Bezug einer
Hilflosenentschädigung angemeldet (IV-act. 51). Die Beschwerdegegnerin hat das
Leistungsgesuch des Versicherten mit der Begründung abgewiesen, dass erst seit
Oktober 2016 eine Hilfsbedürftigkeit bestehe, weshalb der Versicherte "vorerst" keinen
Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung habe (vgl. auch E. 1.4). Die Abweisung des
Leistungsbegehrens ist also erfolgt, weil der Versicherte noch nicht alle gesetzlichen
Voraussetzungen zum Bezug einer Hilflosenentschädigung erfüllt hatte. Eine
Anmeldung zum Bezug einer Hilflosenentschädigung kann allerdings nur
folgendermassen interpretiert werden: Eine versicherte Person ersucht eine IV-Stelle
darum, die ihr von Gesetzes wegen zustehenden Leistungen auszurichten, sobald alle
Voraussetzungen zum Leistungsbezug erfüllt sind. Hier hat lediglich das noch laufende
Wartejahr die Entstehung eines Leistungsanspruchs verhindert; die übrigen
Leistungsvoraussetzungen sind erfüllt gewesen (vgl. auch nachfolgend E. 3). In dieser
Situation hätte die Beschwerdegegnerin das Leistungsgesuch nicht abweisen dürfen;
stattdessen hätte sie entweder die Leistung auf den Beginn des ersten Monats nach
der Erfüllung des Wartejahres zusprechen oder aber das Verwaltungsverfahren so
lange sistieren müssen, bis das Wartejahr erfüllt gewesen wäre, statt das
Leistungsgesuch des Versicherten verfügungsweise "vorerst" abzuweisen. Dieses
"vorerst" kann rechtlich gar keine Relevanz haben, da es sich nicht um eine befristete
bzw. bedingte Abweisung handelt, die wegfallen würde, wenn das Wartejahr
schliesslich abgelaufen wäre, so dass das Verwaltungsverfahren von Amtes wegen
wieder aufgenommen und – mit Wirkung ab dem ersten Monat nach dem Ablauf des
Wartejahres – eine Hilflosenentschädigung zugesprochen würde. Die
Beschwerdegegnerin hat nämlich festgehalten, dass ein neues Gesuch notwendig sei,
wobei allerdings ein Brief genüge, d.h. nicht erneut ein offizielles Anmeldeformular
ausgefüllt und eingereicht werden müsse. Dass die Beschwerdegegnerin das
Leistungsgesuch vom Januar 2017 "vorerst" abgewiesen hat und dass sie
kulanterweise einen Anmeldebrief als ausreichend für eine erneute Anmeldung
bezeichnet hat, zeigt, dass sie selbst die Abweisung des Leistungsgesuchs als
eigentlich nicht sinnvoll betrachtet hat. Tatsächlich hat sie kein schutzwürdiges
Interesse daran haben können, dem Versicherten eine Wiederanmeldepflicht
aufzuerlegen. Die Abweisung des Leistungsbegehrens war deshalb rechtswidrig, womit
die Beschwerde an sich gutzuheissen und die Sache zur Verfügung über den Anspruch
auf eine Hilflosenentschädigung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen wäre. Da
die beiden Beschwerdeführer aber kein Interesse an einer solchen Lösung haben,
sondern eine materielle gerichtliche Entscheidung anstreben, ist darüber zu urteilen, ob
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die beiden Beschwerdeführer (als Rechtsnachfolger des verstorbenen Versicherten)
einen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung haben.
3.
Eine versicherte Person mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der
Schweiz, die hilflos ist, hat einen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung der
Invalidenversicherung (Art. 42 Abs. 1 IVG), wobei zwischen einer schweren, einer
mittelgradigen und einer leichten Hilflosigkeit unterschieden wird (Art. 42 Abs. 2 IVG).
Eine leichte Hilflosigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von
Hilfsmitteln in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in
erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist, einer dauernden persönlichen
Überwachung bedarf, einer durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders
aufwendigen Pflege bedarf, wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines
schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher
Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann oder dauernd auf eine
lebenspraktische Begleitung angewiesen ist (Art. 37 Abs. 3 IVV, vgl. auch Rz 8064 f.
KSIH).
3.1.
Der Versicherte hat in der Anmeldung zur Hilflosenentschädigung vom 20. Januar
2017 angegeben, seit Januar 2015 im Lebensbereich des An- und Auskleidens hilflos
gewesen zu sein. Seit Oktober 2016 sei er zusätzlich in den Bereichen des Aufstehens/
Absitzens/Abliegens, der Körperpflege und der Fortbewegung regelmässig auf die Hilfe
seiner Ehefrau angewiesen. Seitdem sei eine selbständige Lebensführung ohne die
Aufsicht und die Begleitung durch die Ehefrau nicht mehr möglich. Diese zeitlichen
Angaben hat er im Rahmen der telefonischen Abklärung der Hilflosigkeit am 7. Februar
2017 gegenüber der Beschwerdegegnerin wiederholt und am 10. Februar 2017
unterschriftlich bestätigt (IV-act. 56). Der langjährige Hausarzt des Versicherten hat im
Bericht vom 24. Januar 2017 notiert, dass die Angaben über die Hilflosigkeit mit seinen
ärztlichen Feststellungen übereinstimmten (IV-act. 52).
3.2.
Der Versicherte hat aufgrund seiner fortschreitenden Erkrankung immer mehr die
Hilfe seiner Ehefrau benötigt. Allerdings hat er selbst mehrmals angegeben, dass er
erst ab Oktober 2016 in verschiedenen alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig
die Hilfe seiner Ehefrau benötigt habe (vgl. IV-act. 56). Weder aus dem Bericht des
Hausarztes noch aus den übrigen Akten ergeben sich Hinweise darauf, dass der
Versicherte bereits vor Oktober 2016 in mehr als einer alltäglichen Lebensverrichtung
(An-/Auskleiden) hilflos gewesen wäre. Weder von einer Abklärung vor Ort noch von
einer Rückfrage beim Hausarzt des Versicherten wären im jetzigen Zeitpunkt noch
3.3.
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4.
Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Das
Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis
Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1 IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--
erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem
Ausgang des Verfahrens entsprechend ist sie je zur Hälfte den beiden
Beschwerdeführern aufzuerlegen. Zufolge der Gewährung der unentgeltlichen
Rechtspflege sind die beiden Beschwerdeführer jedoch von der Bezahlung dieser
Gebühr zu befreien. Sollten ihre wirtschaftlichen Verhältnisse es ihnen dereinst
gestatten, werden sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten verpflichtet werden können
(vgl. Art. 123 ZPO i.V.m. Art. 99 Abs. 2 VRP/SG).