Decision ID: 417ab49f-bc58-5eca-b3bd-1a8c17c22871
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Am 29. April 1996 erteilte die politische Gemeinde Oberriet der  C._ selig die Bewilligung für einen eigenständigen Wohnhausanbau am Standort D._.
B. A._ hat am 11. Januar 2002 die Liegenschaft von der  C._ käuflich erworben.
C. Das Amt für Militär und Zivilschutz des Kantons St. Gallen erliess am 27. November 2006 eine Verfügung betreffend Befreiung von der  und Ersatzbeitrag. Darin befreite es die Bauherrschaft C._ selig resp. deren Rechtsnachfolger und Hauseigentümer A._ für den eigenständigen Wohnhausanbau am Standort D._ nachträglich von der Pflicht, einen Schutzraum zu erstellen (Ziff. 1). Es setzte jedoch einen Ersatzbeitrag von Fr. 5'820.- fest, der durch A._ innert 30 Tagen nach Rechtskraft der Verfügung zu bezahlen sei (Ziff. 2). Des Weiteren erhob es für den Erlass seiner Verfügung eine Gebühr von Fr. 250.- (Ziff. 3). Da sich die Erteilung der Baubewilligung abschliessend unter altem Recht ereignet habe und für die Rückwirkung des neuen Rechts die Rechtsgrundlage fehle, komme vorliegend das alte Recht zur Anwendung. Der betroffene Wohnhausanbau mit 3 Zimmern benötige gemäss den massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen grundsätzlich einen Schutzplatz pro Zimmer, mithin 3 Schutzplätze. Die Bauherrschaft bzw. dessen Rechtsnachfolger und  habe entsprechend einen Ersatzbeitrag gemäss Tabelle 1996 für 3 Schutzplätze zu entrichten, ausmachend Fr. 5'820.-.
D. Mit Eingabe vom 22. Dezember 2006 führt A._ (Beschwerdeführer) gegen die Verfügung des Amts für Militär und Zivilschutz des Kantons St. Gallen (Vorinstanz) vom 27. November 2006 bei der Eidgenössischen Rekurskommission für Zivilschutzangelegenheiten Beschwerde. Er  die Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Zur Begründung führt er aus, die Pflicht zur Bezahlung des Ersatzbeitrags sei weder mittels  noch mittels Kaufvertrag vom 11. Januar 2002 an ihn übergegangen. Es habe jener Hauseigentümer den Ersatzbeitrag zu leisten, der das  eingereicht habe resp. welchem die Baubewilligung erteilt worden sei. Des Weiteren verjähre nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung das Recht zur Erhebung von Ersatzbeiträgen nach 10 Jahren. Die  habe mit der Erteilung der Baubewilligung am 29. April 1996 zu laufen begonnen. Die Forderung sei folglich verjährt.
E. Per 1. Januar 2007 übernahm das Bundesverwaltungsgericht das bei der Eidgenössischen Rekurskommission für Zivilschutzangelegenheiten  gemachte Verfahren.
F. Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 13. April 2007 die  der Beschwerde. Sie führt aus, anlässlich ihrer am 3. Dezember 2004 vorgenommenen Überprüfung der Gemeindestelle für baulichen  der Gemeinde Oberriet, über welche sie die Aufsicht inne habe, sei
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festgestellt worden, dass ihr nicht alle Abklärungsfälle betreffend  und Ersatzbeitrag zugestellt worden seien. Dies sei in der Folge in rund 120 Fällen zwecks nachträglicher Verfügung von  nachgeholt worden. In der Zwischenzeit seien jedoch einige  veräussert und die Verfügungen seien auf die Rechtsnachfolger als heutige Besitzer der Liegenschaften ausgestellt worden. Da vorliegend die Baubewilligung am 29. April 1996 erteilt und das Bauvorhaben anschliessend realisiert worden sei, habe sie für die Beurteilung der Schutzraumbaupflicht und des Ersatzbeitrags die damaligen  angewandt. Den genauen Baubeginn habe sie nicht ermitteln können. Das anwendbare Recht regle die Frage der Verjährung nicht. Sie verweise jedoch auf einen Entscheid der Eidgenössischen  für Zivilschutzangelegenheiten, welche zum Schluss gekommen sei, der Anspruch auf Ersatzbeiträge unterliege einer relativen Verjährungsfrist von 10 Jahren. Diese könne mit jeder Handlung, mit welcher der Anspruch in geeigneter Form geltend gemacht werde, unterbrochen werden und  in der Folge jeweils neu zu laufen. Gemäss anwendbarem Recht löse der Neubau des Einfamilienhauses des Beschwerdeführers eine Schutzraumbaupflicht für 3 Schutzplätze aus. Aus bautechnischen  werde auf die Erstellung von Schutzplätzen verzichtet. Jedoch habe der Hauseigentümer gemäss den gesetzlichen Bestimmungen einen  zu entrichten. Der Ersatzbeitrag für 3 Schutzplätze betrage  Tabelle 1996 Fr. 5'820.-. Ihre Verfügung richte sie an den  als Rechtsnachfolger und aktuellen Eigentümer der Liegenschaft.
G. Der Beschwerdeführer hält mit Schlussbemerkungen vom 14. Mai 2007 an seinem Begehren fest.
H. Auf weitere Vorbringen der Parteien und die sich bei den Akten  Schriftstücke wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden  eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Die Eidgenössische Rekurskommission für Zivilschutzangelegenheiten wurde per 31. Dezember 2006 aufgelöst und durch das  ersetzt. Gemäss Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32)  das Bundesverwaltungsgericht, sofern es zuständig ist, die  der am 1. Januar 2007 bei der Rekurskommission für  hängigen Rechtsmittel. Das Verfahren vor dem  richtet sich nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Nach Art. 33 Bst. i VGG ist gegen Verfügungen kantonaler Instanzen die Beschwerde an das  (nur) zulässig, soweit ein Bundesgesetz dies vorsieht.
2. Vorliegend ist sowohl hinsichtlich der Zuständigkeit als auch hinsichtlich der Schutzraumbaupflicht und des Ersatzbeitrags von Bedeutung, ob altes
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oder neues Recht anwendbar ist. Folglich ist in einem ersten Schritt das anwendbare Recht zu bestimmen (vgl. hierzu auch Urteil des  vom 2. Juli 2007 A-7510/2006 E. 3 ff.).
3. Das Bundesgesetz vom 4. Oktober 1963 über die baulichen Massnahmen im Zivilschutz (Schutzbautengesetz, aBMG, AS 1994 2667) sowie die darauf basierende Verordnung vom 27. November 1978 über die baulichen Massnahmen im Zivilschutz (Schutzbautenverordnung, aBMV, AS 1994 2671) wurden durch das neue Bundesgesetz vom 4. Oktober 2002 über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz (Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetz, BZG, SR 520.1) aufgehoben. Zu prüfen ist, ob das aBMG in seiner bis Ende 2003 geltenden Fassung oder aber das am 1. Januar 2004 in Kraft getretene BZG anwendbar ist, somit die Frage nach der intertemporalrechtlichen Anwendbarkeit der neuen Gesetzesbestimmung.
3.1 Grundsätzlich sind jene Normen anwendbar, die im Zeitpunkt der  des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden  in Kraft waren. Anders ausgedrückt sind Erlasse auf jene  anwendbar, die zwischen Inkraftsetzung und Ausserkraftsetzung entstanden sind (vgl. RENÉ RHINOW / BEAT KRÄHENMANN, Schweizerische , Ergänzungsband, Basel und Frankfurt a.M. 1990, Nr. 15 B I; PIERRE TSCHANNEN / ULRICH ZIMMERLI, Allgemeines , 2. Auflage, Bern 2005, § 24 Rz. 9). Ausschlaggebend für die  bzw. die Entrichtung eines Ersatzbeitrags ist sowohl  Art. 2 aBMG als auch nach Art. 46 f. BZG die Erstellung eines . Wird ein solcher errichtet, entsteht die Pflicht, entweder Schutzräume zu erstellen oder aber bei Befreiung von dieser Pflicht einen gleichwertigen Ersatzbeitrag zu leisten. In diesem Sinne statuiert denn auch Art. 6 Abs. 3 aBMV, die Festsetzung des Ersatzbeitrags erfolge in der Baubewilligung und werde vor Baubeginn der Gemeinde entrichtet. Der massgebende Sachverhalt ist somit vorliegend die Erteilung der  am 2. September 1997. Zu diesem Zeitpunk war noch das alte Recht, mithin das aBMG und die aBMV anwendbar, welches folglich für die Beurteilung der sich stellenden Rechtsfragen massgebend ist. Daran  der Verfügungserlass betreffend Schutzraumbaupflicht und  zum Zeitpunkt, als bereits das BZG in Kraft war, nichts. Denn die  bezieht sich auf einen Sachverhalt, der sich abschliessend unter der Geltung des aBMG ereignet hat.
3.2 Auch die Frage, ob dem BZG Rückwirkung zukommt ist zu verneinen: Bei der Anwendung von neuem Recht auf Sachverhalte, die sich unter altem Recht ereignet haben, ist zwischen echter und unechter Rückwirkung zu unterschieden. Da sich vorliegend der massgebliche Sachverhalt, mithin die Bewilligungserteilung, abschliessend vor Inkrafttreten des neuen Rechts verwirklicht hat, steht vorliegend jedoch nur die echte Rückwirkung zur Diskussion. Hierbei gilt der Grundsatz, dass die echte Rückwirkung  ist, da niemandem Verpflichtungen auferlegt werden sollen,  sich aus Normen ergeben, die zum Zeitpunkt der  nicht bekannt sein konnten, mit welchen also weder gerechnet
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werden konnte noch musste. Ausnahmsweise ist jedoch von der  der echten Rückwirkung auszugehen (vgl. hierzu und zum Folgenden: ULRICH HÄFELIN / GEORG MÜLLER / FELIX UHLMANN, Allgemeines , 5. Auflage, Zürich 2006, § 6 Rz. 329 ff.; TSCHANNEN/ZIMMERLI, a.a.O., § 24 Rz. 24 ff.).
3.2.1 Bei einer echten Rückwirkung, welche sich belastend auswirkt, sind für  Zulässigkeit folgende Voraussetzungen kumulativ erforderlich: Die Rückwirkung muss ausdrücklich angeordnet oder nach dem Sinn des  klar gewollt sein. Sie muss zeitlich mässig sein und ist nur zulässig, wenn sie durch triftige Gründe gerechtfertigt ist. Schliesslich darf die  keine stossenden Rechtsungleichheiten bewirken und keinen  in wohlerworbene Rechte darstellen.
Eine ausdrückliche gesetzliche Anordnung für eine echte Rückwirkung fehlt in den konkreten Übergangs- bzw. Schlussbestimmungen des BZG. Eine solche intertemporale Regelung besteht vorliegend gerade nicht. Auch sind weder Anzeichen ersichtlich, die darauf schliessen liessen, dass eine solche gewollt wäre, noch werden solche von den  geltend gemacht. Somit erübrigt sich eine diesbezügliche weitere .
3.2.2 Einer echten Rückwirkung begünstigender Erlasse, d.h. solcher, die den Privaten nur Vorteile bringen, steht grundsätzlich nichts entgegen, sofern sie nicht zu einer Rechtsungleichheit führt oder Rechte Dritter . Jedoch darf aus der Zulässigkeit der Rückwirkung begünstigender  nicht auf einen Anspruch auf Rückwirkung solcher Erlasse  werden (vgl. HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., § 6 Rz. 335 mit ). Denn ein solcher Anspruch besteht nur, wenn er vom Gesetz  ist, was vorliegend eben gerade nicht der Fall ist.
3.3 Zusammenfassend ergibt sich somit, dass vorliegend eine echte  des neuen Rechts, mithin des BZG, auf den Sachverhalt, der sich  unter dem alten Recht, dem aBMG und der aBMV, ereignet hat, nicht zulässig ist. Für die Beurteilung sowohl der Zuständigkeit als auch der Schutzraumbaupflicht und des Ersatzbeitrags sind folglich das aBMG und die aBMV anwendbar.
4. Hinsichtlich der Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur  der vorliegenden Beschwerde ergibt sich aus der Anwendbarkeit des alten Rechts, mithin namentlich des aBMG, folgendes: Art. 14 und 15 aBMG legen die Zuständigkeiten klar fest. Demnach können  nicht vermögensrechtlicher Natur der kantonalen Behörden an das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement weitergezogen werden, welches endgültig entscheidet (Art. 14 Abs. 2 aBMG). Demgegenüber  Entscheide der zuständigen kantonalen Behörde über  Ansprüche der Beschwerde an die Eidgenössische  für Zivilschutzangelegenheiten und letztinstanzlich ans  (Art. 15 Abs. 3 aBMG). Schliesslich sieht Art. 14 Abs. 3 aBMG vor, dass sich der Beschwerdeweg nach Art. 15 Abs. 3 aBMG bestimmt, wenn Baueigentümer ihre Baupflicht und, im gleichen Verfahren, ihre Ver-
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pflichtung bestreiten, Ersatzbeiträge zu leisten. Bei der vorliegend  Verfügung betreffend Befreiung von der Schutzraumbaupflicht und Ersatzbeitrag geht es um einen solchen Anwendungsfall. Der Anhang zum VGG mit den Änderungen bisherigen Rechts enthält in Ziff. 47 eine Änderung von Art. 66 BZG in dem Sinn, dass in Streitigkeiten nicht  Natur gegen die vom Gesetz nicht als endgültig  Entscheide der letzten kantonalen Behörde der Weg an das  geöffnet wird (vgl. MICHEL DAUM, Neue  - Fragen des Übergangsrechts in öffentlich-rechtlichen  aus Sicht der Kantone, in Bernische Verwaltungsrechtsprechung [BVR] 2007, 12). Dass der Weg an das Bundesverwaltungsgericht auch bei teils nicht vermögensrechtlichen und teils vermögensrechtlichen  offen stehen muss, ergibt sich zumindest aus dem  (Kompetenzattraktion), auch wenn die Anfechtbarkeit von  kantonaler Instanzen betreffend vermögensrechtliche Ansprüche weder mit Bezug auf Art. 15 aBMG noch mit Bezug auf Art. 67 BZG  erwähnt wird. Ein Auseinanderfallen der sachlichen Zuständigkeit in Fällen wie dem vorliegenden, in denen die Fragen nicht  Natur und jene vermögensrechtlicher Art eng , liesse sich durch nichts rechtfertigen. Das Bundesverwaltungsgericht als Nachfolgeorganisation der Eidgenössischen Rekurskommission für  ist demnach als zuständig zu erachten zur  der vorliegenden Beschwerde.
5. Zur Beschwerde ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer vor der  am Verfahren teilgenommen hat, durch die angefochtene  berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat. Der Beschwerdeführer erfüllt als Adressat der , ihn belastenden Verfügung diese Voraussetzungen.
6. Da Eingabeform und -frist sowie die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen gewahrt sind (Art. 11, 50 und 52 Abs. 1 VwVG), ist auf die Beschwerde einzutreten.
7. Das Bundesverwaltungsgericht überprüft die angefochtene Verfügung auf Rechtsverletzungen - einschliesslich unrichtiger oder unvollständiger  des rechtserheblichen Sachverhalts und Rechtsfehler bei der  des Ermessens - sowie Angemessenheit hin (Art. 49 VwVG).
8. Die Vorinstanz zeigte in ihrer angefochtenen Verfügung eingehend auf, dass der Beschwerdeführer nach altem Recht, d.h. gemäss aBMG und aBMV, für den Neubau seines Einfamilienhauses nachträglich aus  Gründen von der Pflicht, einen Schutzraum zu erstellen, zu befreien ist, hingegen für 3 Schutzräume einen gleichwertigen  gemäss Tabelle 1996, ausmachend Fr. 5'820.-, zu leisten hat. Dies bestätigt sie auch mittels Vernehmlassung im vorliegenden Verfahren. Der Beschwerdeführer bestreitet die auf dem alten Recht basierenden  der Vorinstanz betreffend Schutzraumbaupflicht und Ersatzbeitrag grundsätzlich nicht.
9. Der Beschwerdeführer macht hingegen geltend, gemäss Art. 6 Abs. 4 BMV
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sei der Ersatzbeitrag in der Baubewilligung festzusetzen. Demnach habe jener Hauseigentümer den Ersatzbeitrag zu leisten, der das Baugesuch eingereicht habe resp. welchem die Baubewilligung erteilt worden sei. Ein gesetzliches Grundpfandrecht für Ersatzbeiträge von Schutzbauten kenne das Gesetz nicht. Auch sei er weder im Kaufvertrag vom 11. Januar 2002 noch durch den Verkäufer auf den ausstehenden Ersatzbeitrag  worden. Zudem habe er nicht damit rechnen müssen, dass die  Oberriet rund sechs Jahre nach dem Umbau noch nicht alle  gestellt habe. Somit sei die Forderung betreffend die Ersatzabgabe nicht auf ihn als Käufer der Liegenschaft übergegangen. Die Forderung sei nicht dinglich mit dem Grundstück verbunden, vielmehr bestimme sich das Rechtsverhältnis durch die Baubewilligung. Schliesslich habe die  Verjährungsfrist mit der Erteilung der Baubewilligung am 29. April 1996 zu laufen begonnen. Die Forderung sei folglich ohnehin verjährt.
10. Art. 2 aBMG sieht vor, dass der Hauseigentümer bei der Befreiung von der Schutzraumbaupflicht einen Ersatzbeitrag zu leisten hat. Gemäss Art. 6 Abs. 3 aBMV ist der Ersatzbeitrag in der Baubewilligung  und vor Baubeginn der Gemeinde zu entrichten. Der Ersatzbeitrag  aBMG i.V.m. der aBMV ist somit vom Hauseigentümer im Zeitpunkt des Baubeginns zu entrichten, also vom Bauherrn. Weder das aBMG noch die aBMV sehen vor, dass im Falle eines Verkaufs der Liegenschaft der spätere Eigentümer für den Ersatzbeitrag belangt werden kann. Da auch der Kaufvertrag vom 11. Januar 2002 keine solche Übertragung der Pflicht zur Bezahlung des Ersatzbeitrags vorsieht, bestimmen sich auch  die rechtlichen Voraussetzungen für die Erhebung des Ersatzbeitrags als öffentlich-rechtliche Geldforderung nach dem Zeitpunkt des . Die Beitragspflicht trifft somit den Bauherrn, weil er den  für die Entstehung der Abgabe setzt (vgl. zur Entstehung des  auch E. 3.1. hiervor). Sobald die gesetzlichen  für den Ersatzbeitrag erfüllt sind, d.h. sobald mit dem Bau begonnen wird, entsteht die Abgabepflicht (zum Ganzen: BGE 103 Ia 26 E. 2 mit  und BGE 107 Ib 376 E. 3). Dass die Veranlagung von der  erst am 27. November 2006 vorgenommen wurde, ändert daran nichts. Das Bundesgericht hielt in diesem Zusammenhang fest, die  bringe lediglich eine bereits bestehende gesetzliche Verpflichtung zu konkreter Geltung. Der Erlass der Veranlagungsverfügung sowie die Rechnungsstellung seien bloss Mittel zur Geltendmachung des . Hieraus könne keineswegs die rechtliche Folgerung gezogen , dass die Veranlagungsverfügung gegenüber jemand anderem zu  hätte, als gegen denjenigen, der den Abgabesachverhalt begründet habe. Noch weniger sei der rechtliche Schluss zulässig, es trete ein Schuldnerwechsel ein, wenn zwischen der Entstehung der Abgabepflicht und ihrer Veranlagung ein Eigentümerwechsel stattfinde. Es handle sich vielmehr um eine persönliche Schuld dessen, der den Abgabetatbestand gesetzt hat. Eine Abgabesukzession dieser Art würde einer klaren  Grundlage bedürfen, zumal die Bestimmung des Abgabesubjekts zu den wesentlichen Elementen gehöre, welche im Grundlageerlass enthalten
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sein müssten (BGE 103 Ia 26 E. 2 mit Hinweisen). Vorliegend fehlt eine klare gesetzliche Grundlage, die zur Einführung der Abgabesukzession erforderlich wäre. Auch ist nicht ersichtlich, dass diesbezüglich das aBMG bzw. die aBMV lückenhaft sind. Dies wird denn von der Vorinstanz auch nicht behauptet.
11. Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Pflicht zur Leistung des Ersatzbeitrags grundsätzlich den Bauherrn bzw. den Eigentümer im Zeitpunkt des Baubeginns trifft. Der Eigentümer im Zeitpunkt der Veranlagung und Rechnungsstellung kann nur belangt werden, wenn für die Abgabesukzession eine entsprechende klare gesetzliche Grundlage besteht. Da vorliegend eine solche nicht vorhanden ist, kann der Ersatzbeitrag vom Beschwerdeführer nicht verlangt werden. Die Beschwerde ist somit gutzuheissen und Ziff. 2 der angefochtenen Verfügung der Vorinstanz vom 27. November 2006 aufzuheben. Ebenfalls aufzuheben ist Ziff. 3 der angefochtenen Verfügung, die dem Beschwerdeführer eine Gebühr von Fr. 250.- für die kantonale Verfügung auferlegt. Eine weitere Prüfung der Rechtmässigkeit des Ersatzbeitrags unter dem Gesichtspunkt der Verjährung erübrigt sich.
12. Im Ergebnis gilt vorliegend der Beschwerdeführer als obsiegend, weshalb er keine Verfahrenskosten zu tragen hat (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Der  Kostenvorschuss von Fr. 1'400.- ist ihm zurückzuerstatten. Der  Vorinstanz sind keine Verfahrenskosten zu überbinden (Art. 63 Abs. 2 VwVG).
13. Der ganz oder teilweise obsiegenden Partei ist von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und  hohe Kosten zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und  vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).  eine Partei Anspruch auf Parteientschädigung, hat sie dem Gericht vor dem Entscheid eine detaillierte Kostennote einzureichen (Art. 14 Abs. 1 VGKE).
Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers hat am 20. Juni 2007 eine Honorarnote in der Höhe von Fr. 1'230.95 eingereicht. Darin enthalten sind das Anwaltshonorar von Fr. 1'100.- (5.5 Std.), Spesen von Fr. 44.- sowie die Mehrwertsteuer von Fr. 86.95. Vorliegend erscheint das geltend  Honorar als angemessen. Daher hat die Vorinstanz dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1'230.95 zu entrichten (Art. 64 VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE).
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