Decision ID: ffb72e3b-3f55-4f62-a3e3-b6de1bfbe05e
Year: 2014
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Die 1980 geborene
X._
bezog seit Oktober 2010 Zusatzleistungen zu ihrer Invalidenrente (vgl.
Urk.
12/16 ff.).
Am 16. März 2012 verheiratete sie sich (vgl.
Urk.
12/13/17).
Gestützt auf eine Revision verfügte die Gemeinde
Z._
, Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV (nachfolgend: Durchführungsstelle)
,
am 30. Juli 2012
die Einstellung der Zu
satzleistungen rückwirkend per 1. März 2012 und forderte von der
Leistungsbe
zügerin
Fr.
5‘
575
.-- zurück (Urk. 12/12
-13).
Die dagegen erhobene Einsprache (Urk. 12/6,
Urk.
12/8) wies die Durchführungsstelle mit
Einspracheentscheid
vom 26. Oktober 2012 ab (Urk. 2 =
Urk.
12/4).
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom 26. Oktober 2012 erhob
X._
am 26. November 2012 Beschwerde mit dem
Rechtsbe
gehren
, es sei der Anspruch auf Ergänzungsleistungen zu gewähren und dieser sei ab März 2012 korrekt zu berechnen. Die Rückforderung in der Höhe von
Fr.
5‘575.-- sei zu erlassen (Urk. 1).
Die Durchführungsstelle beantragte in der Beschwerdeantwort vom 25. März 2013 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 11). Die Beschwerdeantwort wurde der
Leistungsbezügerin
am 27. März 2013 zugestellt (Urk. 13).
Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Laut Art. 9 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) entspricht die jährliche
Ergän
zungsleistung
dem Betrag, um den die anerkannten
Ausgaben die anrechenba
re
n Einnahmen übersteigen. Die anerkannten Ausgaben sind in Art. 10 ELG, die
anrechenbaren Einnahmen in Art. 11 ELG aufgelistet.
Als anrechenbare Einnah
men angerechnet werden
zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld oder Natura
lien, soweit sie bei alleinstehenden Personen jährlich
Fr.
1
‘
000
.--
und bei Ehe
paaren und Personen mit rentenberechtigten Waisen oder mit Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen,
Fr.
1
‘
500
.--
überstei
gen; bei invaliden Personen mit einem Anspruch auf ein Taggeld der IV wird das Er
werbseinkommen voll angerechnet (Art. 11
Abs.
1
lit
. a ELG). Angerechnet werden des Weiteren
Einkünfte und Vermögenswerte, auf die verzichtet w
orden ist (Art. 11
Abs.
1
lit
. g ELG).
1.2
Eine Verzichtshandlung liegt vor, wenn die versicherte Person
aus von ihr zu
vertretenden
G
ründen
auf die
Ausübung einer ihr zumutbaren Erwerbstätigkeit verzichtet. Der Verzicht auf Erwerbseinkünfte wird so angerechnet, als ob das Einkommen tatsächlich erzielt worden wäre. Die Anrechnung eines
Einkom
mensverzichts
ist Ausdruck der Schadenminderungspflicht im
Sozialversiche
rungsrecht
. Diese ist bei der Leistungsfestsetzung zwingend zu beachten
(Art. 11
Abs.
1
lit
. g ELG; vgl.
Carigiet
/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV,
2.
Aufl., Zürich 2009, S. 151).
Ein Verzicht auf ein Erwerbseinkommen im Sinne von Art. 11
Abs.
1
lit
. g ELG liegt auch vor, wenn der Ehegatte der anspruchsberechtigten Person auf die Ausnützung seiner Erwerbsfähigkeit verzichtet
.
Es muss im Einzelfall geprüft werden, ob vom nichtinvaliden Ehegatten unter den gegebenen Umständen verlangt werden kann, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen
,
und welches Pen
sum zumutbar wäre.
Die Höhe des anzurechnenden hypothetischen
Erwerbsein
kommens
wird im ELG respektive der Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV)
nicht geregelt. Die Durchführungsstelle muss i
m Einzelfall abklären, welchen V
erdienst der erwerbsfähige Ehegatte erzielen könnte. Massgebliche Faktoren sind
das Alter, der Gesundheitszustand,
die
Ausbildung, die bisherige Berufstätigkeit,
Spra
chenkenntnisse
,
weitere
persönlich Umstände und die Arbeitsmarktsituation. In einem ersten Schritt
ist
festzulegen, welcher Beschäftigungsgrad dem Ehegatten zumutbar ist. Hernach ist in der Regel anhand der Durchschnittslöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen schweizerischen
Lohnstruk
turerhebung
(LSE) die Höhe des zumutbaren Erwerbseinkommens zu ermitteln
(Koch/
Carigiet
, a.a.O., S. 157 ff. mit Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesge
richts
8C_589/2007
vom 14. April 2008, E. 6.1
).
1.3
Das Gericht kann die Angelegenheit z
u neuer Entscheidung an die Vor
instanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung - da diese das Verfahren verlängert und verteuert - abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Be
gehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abge
lehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der
entscheidrelevante
Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. SVR 1995 ALV Nr. 27 S. 69).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung ihres Entscheides aus,
durch die Heirat der Beschwerdeführerin am 16. März 20
12 habe bei ihrem Ehemann ab 1.
März 2012 ein hypothetisches Einkommen berücksichtigt werden müssen.
Der Ehemann der Beschwerdeführerin habe eine Ausbildung als Maler absol
viert und
habe
sich zum Kranführer weiter gebildet.
Deutsch sei gemäss den Angaben im Lebenslauf die zweite Muttersprache des Ehemannes.
Aufgrund
des Alters und des
guten gesundheitlichen Zustand
es
sei ihm eine vollschichtige Tätigkeit in der Baubranche zumutbar. Gemäss Lohnrechner der Bundesverwal
tung
wäre es d
em Ehemann im Raum
A._
ohne w
eiteres möglich, ein Jahres
einkommen von
Fr.
62‘747.-- zu erzielen. Zuzüglich Kinderzulagen belaufe sich das
zumutbare Einkommen gar auf Fr.
70‘251.--. Auf die tieferen, vom Ehe
mann tatsächlich erzielten Einkünfte könne nicht abgestellt werden. Den ein
gereichten Lohnabrechnungen sei zu entnehmen, dass der Ehemann in der Zeit vom 26. März bis 8. Juli 2012 an 54 Tagen während insgesamt 448,7 Stunden gearbeitet habe. Insgesamt entfielen auf die genannte Zeitspanne nach Abzug der Feiertage 70 Arbeitstage. Unter Berücksichtigung des Umstandes, dass die Baubranche im Frühjahr und Sommer eine Mehrauslastung g
egenüber H
erbst und Winter zeige, könne
damit
nicht von einer vollen Ausschöpfung der Ar
beitsfähigkeit
gesprochen
werden. Unter Berücksichtigung
des
zumutbarerweise
erzielbaren
Einkommen
s
von etwas
ü
ber
Fr.
70‘000.--
lägen die anrechenbaren Einnahmen über den anerkannten Ausgaben, weswegen vom Zeitpunkt der Verheiratung
an
, das heisst ab März 2012 kein Anspruch mehr auf
Ergän
zungsleistungen
bestehe (
Urk.
2 S. 1, Urk. 11 S. 2).
2.2
Die Beschwerdeführerin macht geltend, ihr selber sei aufgrund ihres
Invaliditäts
grades
von 70 % kein hypothetisches Erwerbseinkommen anzurech
nen. Dies sei unbestritten. Die Beschwerdegegnerin habe jedoch beim Ehemann ein hypothetisches Erwerbseinkommen berücksichtigt.
Massgebend sei
indessen
das Einkommen, das tatsächlich realisiert werden könne.
Trotz
Suchbemühun
gen
habe d
er Ehemann abgesehen vom Zeitraum Oktober 2010 bis August 2011 über keine Festanstellungen verfügt, sondern
temporär
gearbeitet.
Da die
Bau
branche
konjunktur- und wetterabhängig sei, sei es nicht ungewöhnlich, dass der Ehemann nicht dauerhaft eine Festanstellung gefunden habe.
Für die Er
mittlung des massgebenden Einkommens sei demnach auf
das konkret erzielte und durch die
Lohnabrechnungen
belegte Einkommen
abzustellen.
Für den massgeblichen Zeitpunkt betrage dieses Einkommen Fr.
41‘950
.--.
Damit seien die anrechenbaren Einnahmen mit
Fr.
52‘986.-- kleiner
als die anerkannten
Ausgaben, weswegen ab März 2012 weiterhin Anspruch auf
Ergänzungsleistun
gen
bestehe (Urk. 1 S. 3-5).
3.
3.1
Mit der am 30. Juli 2012 verfügten Einstellung der Ergänzungsleistungen nahm die Beschwerdegegnerin eine Anpassung an veränderte Verhältnisse im Sinne von Art. 1
Abs.
1 ELG in Verbindung mit Art. 17
Abs.
2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)
vor
. Dass ein derartiger Anpassungsgrund bestand, ist unbestritten. Die Beschwerdeführerin hatte si
ch am
B._
2012 verheiratet
(vgl.
Urk.
12/13/16-17).
Die Änderung der Personengemeinschaft ist gemäss Art. 25
Abs.
1
lit
. a ELV explizit ein
Revi
sionsgrund
, sofern dies zu einer Änderung der Berechnung de
r
Ergänzungsleis
tung
führt.
3.2
Vom nichtin
v
a
liden Ehegatten wird aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht erwartet, dass er
entsprechend
der ehelichen Beistandspflicht das ihm zumut
bare Einkommen zur Bestreitung des Unterhalts der Familie erzielt. Andernfalls ist ein hypothetisches Verzi
chtseinkommen zu bemessen (vgl.
vorstehende
Erw
.
1.
2 f.
).
Während die Beschwerdeführerin geltend macht, ihr Ehemann habe tatsächlich ein Erwerbseinkommen erzielt und sei damit seiner
Schadenminde
rungspflicht
nachgekommen, ist letzteres nach Auffassung der
Beschwerdegeg
nerin
nicht der Fall, weswegen sie anhand statistischer Durchschnittslöhne ein hypothetisches höheres Einkommen als das tatsächlich erzielte errechnet hat.
3.3
Es ist unbestritten
, dass
der Ehemann der Beschwerdeführerin
im aktenkundigen Zeit
raum vom
26. März
bis
8. Juli 2012 (vgl.
Urk.
12/6/3-8,
Urk.
12/13/11-12)
sein Einkommen
in seinem Berufsfeld
auf der Basis temporärer A
rbeitseinsätze
erzielt hat. Dass der Ehemann, wovon die Beschwerdegegnerin ausgeht, im Rahmen einer Festanstellung im fraglichen Zeitraum gegebenenfalls ein höheres Einkommen hätte erzielen können, ist nicht auszuschliessen. Indessen machte die Beschwerdeführerin geltend, ihr Ehemann habe sich
im Anschluss an eine
Festanstellung zwischen Oktober 2010 und August 2011 intensiv, aber erfolglos um eine weitere Festanstellung bemüht (Urk. 1 S. 4). Die Beschwerdegegnerin sah sich nicht veranlasst, dies in Abrede zu stellen
. Somit ist
davon auszugehen, dass
der Ehemann der Beschwerdeführerin
durch
die
Annahme temporärer
Ar
beitseinsätze
seine
Arbeitskraft
ausgeschöpft hat,
soweit es ihm möglich
gewe
sen ist. Eine
Verletzung der Schadenminderungspflicht
liegt nicht vor
. Daran ändert nichts, dass der
Ehemann der Beschwerdeführerin
unter günstigeren Voraussetzungen
gegebenenfalls
ein höheres Einkommen
hätte
erzielen
können
.
Massgebend sind hier die konkreten Verhä
ltnisse und nicht, wie in der Invali
denversicherung
,
der ausgeglichene Arbeitsmarkt.
3.4
Liegt keine Verletzung der Schadenminderungspflicht vor, sind die anrechenba
ren Einnahmen der Beschwerdeführerin auf der Basis des vom Ehemann effektiv erzielten Einkommens zu ermitteln.
Gemäss Art. 23
Abs.
1 ELV
basiert die Be
messung der
anrechenbaren Einnahmen
grundsätzlich auf einer Betrachtung des in der Vergangenheit erzielten Einkommens.
Massgebend sind die Ei
nnahmen des vorausgehenden Jahres. Hierfür kann insbesondere auf die Steuerveranla
gungen der leistungsansprechenden Person zurückgegriffen werde
n
(Art. 23
Abs.
2 ELV). Alternativ kommt je nach den Umständen auch eine Bemessung gestützt auf Art. 23
Abs.
4 ELV in Betracht. In diesem Fall ist auf die mutmass
lichen, auf ein Jahr umgerechneten anrechenbaren Einnahmen im Zeitpunkt des Anspruchsbeginns abzustellen.
3.5
Aktenkundig ist das vom Ehemann der Beschwerdeführerin im Zeitraum vom 26. März bis 8. Juli 2012 erzielte Einkommen
(
vgl.
Urk.
12/6/3-8, Urk.
12/13/11-12).
Die Beschwerdegegnerin nahm weder eine
Vergang
en
heits
betrachtung
im Sinne von Art. 23
Abs.
1 ELV vor, noch errechnete
sie
das mutmassliche Einkommen im Sinne von Art. 23
Abs.
4 ELV. Sie beschränkte sich
-
gestützt auf einen Vergleich der effektiven Arbeitstage des Ehemannes
zwischen dem 26. März und dem 8. Juli 2012
mit den insgesamt auf diesen Zeitraum entfallenden Arbeitstagen
-
auf die Feststellung, es liege eine Verlet
zung der Schadenminderungspflicht vor (vgl.
Urk.
11 S. 2). Da letzteres nicht der Fall i
st (vgl. vorstehende
Erw
. 3.4)
,
sind
die anrechenbaren Einnahmen nicht auf der Basis eines hypothe
tischen Einkommens zu ermitteln, sondern d
ie
Be
schwerdegegnerin
hat vom konkret erzielten Einkommen auszugehen.
Zu die
sem Zweck ist die Sache an sie zurückzuweisen.
4.
4.1
Gleichzeitig mit der Neubeurteilung des Leistungsanspruchs verfügte die
Be
schwerdegegnerin
eine Rückforderung
für
zuviel
ausbezahlt
e
Ergänzungsleis
tungen
(Urk. 12/12). Im angefochtenen
Einspracheentscheid
entschied sie zu
dem, dass die Rückforderung nicht erlassen werde (Urk. 2 S. 2).
Die Beschwer
deführerin hatte in der Einsprache ein entsprechendes Gesuch gestellt (Urk.
Urk.
12/6/1 S. 1).
4.2
Der Rückerstattung im Sinne von Art. 25
Abs.
1 ATSG unterliegen unrechtmäs
s
ig bezogene Leistungen. Grundsä
tzlich ist die Rückforderung daher nur unter der Voraussetzung der Wiedererwägung oder der prozessualen Revision (Art. 53
Abs.
1 und 2 ATSG) zulässig, denn damit wird ein von Anfang an bestehender, unrechtmässiger Zustand beseitigt. Erfolgt die Anpassung der Leistung aufgrund einer nachträglichen Veränderung der für den Leistungsanspruch massgebenden Verhältnisse im Sinne von Art. 17
Abs.
2 ATSG, setzte die Rückforderung von Leistungen eine Meldepflichtverletzung bezüglich der Sachverhaltsänderung voraus (vgl.
Carigiet
/Koch, a.a.O., S, 97 f.).
Es ist unbestritten, dass die Be
schwerdeführerin
der Beschwerdegegnerin
ihre Verheiratung, das heisst die
re
visionsrelevante
Veränderung in ihren persönlichen Verhältnissen rechtzeitig gemeldet hat (vgl. Art. 31 ATSG
und Art.
24 ELV). Eine Meldepflichtverletzung
liegt
damit
nicht vor, weswegen eine allfällige Rückforderung
zuviel
ausbe
zahlter Ergänzungsleistungen nicht in Frage kommt.
4.3
Der Erlass einer Rückerstattung kommt in Frage, wenn die Leistungen in gutem Glauben empfangen wurden und die Rückerstattung zu einer grossen Härte führen würden
.
Ein möglicher Erlass wird auf Gesuch
hin geprüft und es ist darüber
in einer separaten Verfügung zu befinden
(Art. 25
Abs.
1 ATSG
, Art. 4 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSV).
Über den Erlass hätte die Beschwerdegegnerin nach dem Gesagten nicht
einspracheweise
, sondern durch Erlass einer neuen Verfügung befinden müssen.
5.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Sache im Sinne von vorstehender Erwä
gung 3 zur Bemessung des massgeblichen Einkommens des Ehemannes der Be
schwerdeführerin als Bestandteil der anrechenbaren Einnahmen an die
Be
schwerdegegnerin
zurückzuweisen ist. Bei der Neubeurteilung des Anspruchs auf Ergänzungsleistungen wird zusätzlich auch der Umstand zu berücksichtigen sein, dass die dem Anspruch zu Grunde liegende Invalidenrente der Beschwer
deführerin (vgl. Art. 4
Abs.
1
lit
. c ELG) von der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 16. November 2012 auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats aufgehoben worden ist (vgl.
Urk.
3).
6.
Ausgangsgemäss hat
die Beschwerdeführerin
gestützt auf
§
34
Abs.
1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) Anspruch auf eine
Pro
zessentschädigung
. Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsa
che und der Schwierigkeit des Prozesses auf
Fr.
1‘100
.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen.