Decision ID: 34e478e3-9282-50bf-8e86-74a9b991e758
Year: 2008
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
Sp._,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Jürg Knus, Molkereistrasse 1, Postfach,
8645 Jona,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
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betreffend
Rente
Sachverhalt:
A.
A.a Die 1969 geborene Sp._ meldete sich am 20. November 2000 ein erstes Mal bei
der Invalidenversicherung an und beantragte namentlich Berufsberatung, Umschulung
auf eine neue Tätigkeit, besondere medizinische Eingliederungsmassnahmen und eine
Rente. Sie gab an, nach dem Besuch der Primar- und Realschule in A._ als
Hilfsarbeiterin in verschiedenen Firmen gearbeitet zu haben. Im Jahr 1992 habe sie bei
der B._ AG eine interne Ausbildung als Verkäuferin gemacht und danach als
Verkäuferin und Sachbearbeiterin Kundendienst gearbeitet. Seit mehreren Jahren leide
sie an Weichteilrheuma bzw. Fibromyalgie, welche in diesem Jahr voll ausgebrochen
sei (act. G 4.1/2).
A.b Mit Arztbericht vom 20. April 2001 (act. G 4.1/11) teilte Dr. med. C._, FMH für
Physikalische Medizin, mit, die Versicherte leide an Fibromyalgie und einem
Panvertebralsyndrom mit lumbospondylogener Ausstrahlung links bei/mit
Streckhaltung der BWS. Nach einem Aufenthalt in der Rheuma- und
Rehabilitationsklinik Zurzach vom 6. Februar bis 6. März 2001 sei sie derzeit noch zu
50% arbeitsunfähig, wobei eine Steigerung der Arbeitstätigkeit auf 100% im Mai 2001
vorgesehen sei. Mittelfristig könne sie am bestehenden Arbeitsplatz ohne Anpassungen
die bisherige Arbeit erfüllen. Im Verlaufsbericht vom 10. Juli 2001 (act. G 4.1/14) hielt
Dr. C._ fest, der Gesundheitszustand der Versicherten sei stationär. Sie könne aber
ihre bisherige Stelle als Bürohilfskraft nicht beibehalten und müsste wieder in den
Verkauf zurück, was wegen dem Panvertebralsyndrom infolge Streckhaltung der BWS
und muskulärer Dysbalance keine geeignete Tätigkeit sei. Es dürfte dabei zur
Auslösung von verstärkten myotendinotischen Schmerzen kommen. Als Verkäuferin sei
die Versicherte zu mindestens 50% dauernd eingeschränkt. Für eine leichte körperliche
Tätigkeit mit gemischten Positionen (Sitzen, Gehen, Stehen) und unter Einhaltung
ergonomischer Arbeitsweisen am PC sei die Arbeitsfähigkeit jedoch erhalten.
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A.c Der Berufsberater der IV-Stelle hielt in seinem Schlussbericht vom 4. Dezember
2001 (act. G 4.1/17) fest, die Versicherte habe am 1. November 2001 eine Stelle als
Büroangestellte angetreten. Damit sei sie zur Zeit beruflich wieder gut eingegliedert.
Daraufhin wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 15. Februar 2002 (act. G 4.1/19) das
Gesuch um berufliche Eingliederungsmassnahmen ab.
B.
B.a Mit Schreiben vom 2. Juli 2003 (act. G 4.1/21) meldete sich Sp._ erneut bei der
Invalidenversicherung. Sie teilte mit, sie sei im Juni 2002 überraschenderweise
schwanger geworden und habe infolge Schwangerschaft ab dem sechsten Monat nur
noch 50% und seit Dezember 2002 gar nicht mehr gearbeitet. Das Kind sei am
2. Februar 2003 gesund zur Welt gekommen. Ihre Beschwerden hätten während der
Schwangerschaft zugenommen und sie sei wieder in intensiver Behandlung bei Dr.
med. C._. Sie bitte deshalb um erneute Prüfung ihres Gesuchs zum Bezug von IV-
Leistungen (Rente) vom Juni 2000.
B.b Mit Fragebogen für den Arbeitgeber vom 23. Juli 2003 (act. G 4.1/24) teilte die
D._ AG mit, die Versicherte sei vom 1. November 2001 bis 31. März 2003 als
Mitarbeiterin in der Auftragsbearbeitung bei ihr beschäftigt gewesen. Die Kündigung
des Arbeitsverhältnisses sei durch die Versicherte erfolgt, wegen der Geburt ihres
Kindes. Bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 41.5 Stunden pro Woche habe die
Versicherte im Jahr 2002 Fr. 58'891.-- verdient.
B.c Dr. med. C._ führte im Arztbericht vom 14. August 2003 (act. G 4.1/27) aus, die
Versicherte leide seit 1995 an schwerer Fibromyalgie, die sich, interkurrent gebessert,
ab Frühjahr 2003 wesentlich verschlimmert habe und an einem Panvertebralsyndrom
mit Streckhaltung der BWS. Vom 1. Oktober bis 13. Dezember 2002 sei sie zu 50%
und seit dem 28. April 2003 bis auf unbestimmte Zeit zu 100% arbeitsunfähig gewesen.
Nach eigenen Angaben leide sie an ubiquitären Schmerzen, ausgeprägter Müdigkeit
und Schwindel sowie an Versagensängsten. Die körperliche wie psychosoziale
Belastung in der relativ späten Mutterschaft hätte das Vollbild der Fibromyalgie wieder
auftreten lassen. Derzeit und auf unbestimmte Dauer sei sie komplett arbeitsunfähig,
sie sei durch ihre Mutterpflichten voll ausgelastet bzw. überlastet. Bei entsprechender
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Besserung, wie sie bereits 2001 erstaunlicherweise einmal eingetreten sei, sei damit zu
rechnen, dass sich wiederum eine Teil- bis Vollarbeitsfähigkeit für leichte körperliche
Tätigkeiten, wie sie die Versicherte bis anhin ausgeübt habe, realisieren lasse. Der
Zeitpunkt sei allerdings noch unbestimmt.
Mit Verlaufsbericht vom 17. Februar 2005 (act. G 4.1/40) teilte Dr. C._ mit, der
Gesundheitszustand der Versicherten sei stationär, die Beschwerden seien seit August
2003 gleich geblieben. Vom 17. Februar bis 27. Mai 2004 habe die Versicherte an
einem interdisziplinären ambulanten Schmerzprogramm der Rheumapolyklinik des
Universitätsspitals Zürich teilgenommen. Subjektiv habe sich an der Situation damit
nichts Wesentliches geändert. Die ausgeprägten generalisierten myofaszialen
Schmerzen bei Panvertebralsyndrom und generalisierter Bandlaxizität liessen eine
Erwerbstätigkeit derzeit nicht zu. Dennoch sollte eine Teilarbeitsfähigkeit zu einem
noch unbestimmten Zeitpunkt erreichbar sein. Die Versicherte sei im Übrigen auch in
Behandlung beim Psychiater Dr. E._ von der Sozialpsychiatrischen Stelle.
Dr. med. E._, Oberarzt, Fachstelle für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie, hielt in
seinem Bericht vom 1. April 2005 (act. G 4.1/42) fest, die Versicherte leide seit 2003 an
einem generalisierten myofaszialen Schmerzsyndrom mit/bei Panvertebralsyndrom bei
generalisierter Bandlaxizität und Wirbelsäulenfehlform/Haltung sowie an
verlaufsbestimmenden psychischen und Kontextfaktoren (ICD-10: F54). Seit dem
28. April 2003 und bis auf Weiteres sei sie zu 100% arbeitsunfähig. Neben der
invalidisierenden Schmerzsymptomatik hätten sich rasch Ich-strukturelle Defizite
gezeigt, die es der Versicherten erschwerten, mit den vorhandenen psychosozialen
Belastungen und Konflikten adäquat umzugehen. Sie entwickle hierbei immer wieder
überschiessende Reaktionen und Verhaltensweisen, welche die psychischen und
physischen Aspekte ihrer Erkrankung verstärkten. Neben der Schmerzsymptomatik sei
aus psychiatrischer Sicht ein depressives Erleben bedeutsam, das aus
Kränkungserfahrungen gespeist werde. Hierbei werde die Versicherte von den
negativen Emotionen überschwemmt und gerate in tage- bis wochenlange emotionale
Verstimmungen, die durchaus den Schweregrad einer mittelgradigen Depression
erreichten. Ferner müsse vom Vorliegen Ich-struktureller Defizite ausgegangen werden,
welche die Vulnerabilität gleichzeitig begründeten wie auch abbildeten. Prinzipiell sei
der Zustand der Versicherten besserungsfähig. Solange sie jedoch noch derart von
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kränkenden und wahrscheinlich traumatisie-renden Erlebnissen überschwemmt werde,
sei sie in ihrem Alltag als Ehefrau und Mutter bereits am Rande ihrer Kapazität
angelangt. Sobald eine hinreichende psychische Stabilisierung eingetreten sei sollte die
Versicherte jedoch wieder in der Lage sein, eine Teilzeitbeschäftigung aufzunehmen.
B.d Am 8. Februar 2005 führte die IV-Stelle eine Abklärung an Ort und Stelle durch.
Dem Abklärungsbericht Haushalt vom 7. April 2005 (act. G 4.1/43) ist zu entnehmen,
dass die Versicherte ohne Behinderung seit Juni 2003 wieder im Rahmen von 50%
arbeiten würde, da sie und ihr Mann nicht mehr an ein Kind geglaubt und daher ein
relativ teures Einfamilienhaus gebaut hätten. Einschränkungen bestünden in den
Bereichen Ernährung (50%), Wohnungspflege (54%), Einkauf und weitere Besorgungen
(70%), Wäsche und Kleiderpflege (30%), Kinderbetreuung (30%) und Pflanzen- und
Gartenpflege (55%). Die Arbeiten im Haushalt, die sie nicht mehr verrichten könne, wie
Tragen von Gegenständen über drei bis fünf Kilogramm, Staubsaugen, Bodenpflege,
Fensterputzen, Gartenarbeiten, Kinderbetreuung, Badreinigung, etc. würden vom
Ehemann und von einer einmal wöchentlich für zwei Stunden kommenden
Haushalthilfe erledigt. Der Abklärungsbericht ermittelte eine Einschränkung im Haushalt
von 45%. Da für den Bereich der Erwerbstätigkeit von einer Arbeitsunfähigkeit von
100% ausgegangen wurde, ergab sich gesamthaft eine Einschränkung von 72.5%.
B.e In seiner Stellungnahme vom 14. April 2005 (act. G 4.1/45) hielt der Regionale
Ärztliche Dienst (RAD) Ostschweiz fest, der Beruf einer Büroangestellten sei aus
arbeitsmedizinischer Sicht als körperlich leicht einzustufen. Allein aufgrund der
somatischen Anteile der Fibromyalgie erscheine damit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit
nicht nachvollziehbar. Die 45%ige Einschränkung in der Haushaltsführung erscheine
auch auf das Berufsleben übertragbar, es sei nicht plausibel, dass im Beruf nichts
mehr, im Haushalt aber noch 55% geleistet werden können soll. Eine bidisziplinäre
Begutachtung (Rheumatologie, Psychiatrie) sei angezeigt.
B.f Mit Schreiben vom 27. Februar 2006 (act. G 4.1/49) reichte die Versicherte zwei
ärztliche Berichte von Dr. med. G._, Dermatologie und Venerologie FMH, Spez.
Allergologie und klinische Immunologie, vom 24. Januar 2006 (act. G 4.1/50) und von
Dr. med. H._, Pneumologie FMH, Allergologie und Immunologie FMH, Innere Medizin
FMH, Schlafmedizin, vom 26. Januar 2006 (act. G 4.1/51) ein. Dr. G._ hielt fest, seit
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eineinhalb Jahren bestünden an den Ellbogenstreckseiten und Unterarmen scharf
umschriebene, erythematosquamöse, verruciforme Plaques mit dicken
Hyperkeratosen, Beschwerden bestünden keine. Sie diagnostizierte eine Psoriasis
vulgaris. Dr. H._ diagnostizierte eine chronisch asthmatische Bronchitis bei
Nikotinkonsum seit dem 16. Lebensjahr, eine Analgetikaintoleranz mit anamnestisch
Urtikaria und Quincke-Ödemen, Differentialdiagnose: Analgetika-Asthma, eine
Intoleranz auf Hormonbehandlung/Antidepressiva (trizyklische Antidepressiva) mit
anamnestisch generalisierter Urtikaria sowie eine Fibromyalgie. Der Nikotinkonsum sei
unbedingt zu stoppen und es sei bei der doch deutlichen bronchialen Hyperreaktivität
und starken Lungenfunktionsschwankungen als Ausdruck einer Asthmakomponente
mit regelmässigen Asthmainhalationen mit einem kombinierten Präparat zu beginnen.
B.g Am 11. September 2006 wurde die Versicherte von Dr. med. I._, Spezialarzt FMH
Innere Medizin, Spezialarzt FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell
Rheumaerkrankungen, rheumatologisch und am 16. Januar 2007 von Dr. med. K._,
Facharzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie, Forensik, psychiatrisch begutachtet.
Dem Gutachten vom 2. Februar 2007 (act. G 4.1/57) ist zu entnehmen, dass die
Versicherte an weit ausgebreiteten chronisch-unspezifischen Schmerzbeschwerden
ohne diagnostische Zuordnung sowie an psychischen Verhaltenseinflüssen mit
inadäquater Krankheitsverarbeitung (ICD-10: F54) bei generalisiertem myofaszialen
Schmerzsyndrom und akzentuierter Persönlichkeit mit selbstunsicheren Zügen
(ICD-10: Z73.1) leidet. Die Versicherte habe offenbar vor dem Hintergrund eines
langjährigen und auch auf medizinische Intervention hin unerfüllt gebliebenen
Kinderwunsches und der vor drei Jahren schliesslich unerwartet eingetretenen
Schwangerschaft, über welche die Versicherte mehr als von einem ihre Grenzen in
Frage stellenden als die Erfüllung eines lang ersehnten Wunsches bedeutenden
Ereignisses spreche, mit chronischen unspezifischen Schmerzbeschwerden reagiert.
Deren Bedeutung sei vielmehr in einer psychischen Schutz- und Konflikt regulierenden
als in einer biologischen Funktion zu suchen. An klinischen Befunden lasse sich eine
Diskrepanz zwischen subjektiven Schmerzklagen, spontan gezeigtem
Schmerzverhalten und physikalischer Befunderhebung, eine in dolorimetrischer
Hinsicht abnorme, als Allodynie zu beurteilende, Schmerzempfindung sowie eine
leichte depressive Verstimmung bei einer wenig Selbstwertempfinden vermittelnden,
ihr verinnerlichtes und reales Selbstbild diskrepant erlebenden Persönlichkeit
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beobachten. Aus somatischer Sicht lasse sich keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
weder in der angestammten Tätigkeit als Büroangestellte noch in der Funktion als
Hausfrau ableiten. Aus psychiatrischer Sicht habe die Versicherte vor dem Hintergrund
einer Persönlichkeit mit selbstunsicheren Zügen, erhöhter Kränkbarkeit und daraus
resultierender Selbstwertproblematik mit Tendenz zur Überforderung und depressiven
Dekompensation im Zusammenhang mit einer konflikthaft erlebten
Fruchtbarkeitsbehandlung vor zehn Jahren ein komplexes muskuläres
Schmerzbeschwerdebild ohne ein zuordnenbares organisches Korrelat entwickelt. Eine
Verstärkung der Beschwerden mit zusätzlich depressiver Entwicklung sei vor drei
Jahren mit der nicht mehr erwarteten Geburt ihres Kindes und damit im
Zusammenhang geschilderten Ängsten und Überforderungserleben sowie berichtetem
finanziellem Druck aufgetreten. Die aktuelle Psychopathologie sei bestimmt von einer
übervorsichtigen Schonhaltung mit Angst vor Überforderung und
Zustandsverschlechterung vor dem Hintergrund der beschriebenen
Persönlichkeitsstruktur. Die skizzierte Dynamik beeinflusse Schmerzerleben und -
verarbeitung, gleichzeitig zeige sich in Anamnese und Persönlichkeitsbefund, dass die
Versicherte tatsächlich gefährdet sei, sich im Rahmen ihrer Selbstwertproblematik zu
überfordern und im Zusammenhang mit zusätzlichem Kränkungserleben depressiv zu
dekompensieren. Der Schmerz erlaube es dabei der Versicherten, sich selbst Grenzen
zu gestatten und gegenüber der Umgebung Nein zu sagen. Derzeit sei aus
psychiatrischer Sicht ein maximal 70%iges Arbeitspensum in einer
wechselbelastenden leichten (Büro-) Tätigkeit mit Möglichkeit zur freien Zeiteinteilung
zumutbar. Idealerweise sollte die Versicherte dabei wohlwollend begleitet und gestützt
werden, was mit einem langsamen Aufbau des Arbeitspensums erfolgversprechend
sein könne.
B.h Auf Anfrage hin führte der RAD in seiner Stellungnahme vom 7. Februar 2006
(act. G 4.1/58) aus, der Gesundheitszustand sei als stabil anzusehen, somatisch lasse
sich nachvollziehbar keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ableiten, limitierend
seien die psychischen Faktoren. Aus psychischen Gründen sei die Versicherte in der
Stellensuche eingeschränkt. Auch im Haushalt sei die Versicherte vor allem wegen der
psychischen Faktoren nachvollziehbar zu 30% eingeschränkt.
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B.i Der Eingliederungsberater der IV-Stelle hielt im Eingliederungsplan vom 28. Februar
2007 (act. G 4.1/62) fest, die Versicherte fühle sich aufgrund der momentanen
gesundheitlichen Situation nicht arbeitsfähig.
B.j Gestützt auf das Gutachten der Dres. med. I._ und K._, die Stellungnahme des
RAD und den Bericht des Eingliederungsberaters erliess die IV-Stelle am 5. März 2007
einen Vorbescheid (act. G4.1/69), mit welchem sie bei einem Invaliditätsgrad von 15%
das Leistungsbegehren abwies.
B.k Gegen diesen Vorbescheid erhob Rechtsanwalt Dr. iur. Jürg Knus, Jona, am
20. April 2007 für die Versicherte Einwand (act. G 4.1/73) mit dem Antrag, es sei eine
polydisziplinäre Begutachtung durch eine Medas durchzuführen. Zur Begründung
führte Rechtsanwalt Knus aus, die rheumatischen und psychiatrischen Beschwerden
der Versicherten dauerten nun schon seit einigen Jahren an, wobei es früher auch
Phasen mit leichter Besserung gegeben habe. Die Gutachter hätten kein ganzheitliches
Gutachten erstellen können. Es seien inzwischen auch noch weitere Probleme
dazugekommen, welche nicht in das Gutachten einbezogen worden seien. Hier helfe
nur ein ganzheitliches, d.h. polydisziplinäres Gutachten. Die Versicherte sei der Ansicht,
sie sei von den Gutachtern nicht ernst genommen worden und man habe ihren
Problemen zu wenig Zeit gewidmet. Sie sei nicht in der Lage, die täglich anfallenden
Arbeiten zu verrichten, seit mehreren Jahren werde sie von einer Haushalthilfe, dem
Ehemann oder den Eltern unterstützt.
B.l Mit Verfügung vom 26. April 2007 (act. G 4.1/74) wies die IV-Stelle das
Rentenbegehren ab. In der bisherigen wie auch jeder anderen angepassten
Erwerbstätigkeit bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit im Teilpensum. Im
Haushaltsbereich betrage die Einschränkung, unter Berücksichtigung der Mithilfe der
Familienangehörigen 30%. Es resultiere gesamthaft eine Einschränkung von 15%.
C.
Gegen diese Verfügung richtet sich die von Rechtsanwalt Knus für die Betroffene am
24. Mai 2007 erhobene Beschwerde (act. G 1) mit den Anträgen, die Verfügung vom
26. April 2007 sei aufzuheben, es sei ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag zu
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geben und in der Folge sei die Arbeitsunfähigkeit und die Rente neu zu verfügen. Zur
Begründung führt Rechtsanwalt Knus aus, der Gesundheitszustand habe sich seit
2005, als der Abklärungsbericht Haushalt eine Invalidität von 72% ermittelte, nicht
gebessert, sondern sogar verschlechtert. Seit Jahren werde die Beschwerdeführerin im
Haushalt von einer Haushalthilfe, dem Ehemann und den Eltern unterstützt. Dies zeige,
dass die Behinderung im Haushalt grösser sei, als dies die IV-Stelle angenommen
habe. Auch die Kinderbetreuung habe teilweise ausgelagert werden müssen, der Sohn
der Beschwerdeführerin gehe an drei Tagen pro Woche in ein Kinderheim. Im Übrigen
habe sich auch Dr. L._, der Hausarzt der Beschwerdeführerin, erstaunt gezeigt über
die Abweisung des Leistungsbegehrens. Die Ausführungen der Dres. I._ und K._
würden bestritten, sie stellten kein ganzheitliches Gutachten dar und die weiter
hinzugekommenen Probleme seien von ihnen nicht erfasst worden. Wegen der
Widersprüche und Ungereimtheiten komme man nicht umhin, ein detailliertes
Gutachten in Auftrag zu geben, nur so werde man der Situation der
Beschwerdeführerin gerecht.
D.
Die Beschwerdegegnerin beantragt mit Beschwerdeantwort vom 7. August 2007
(act. G 4) Abweisung der Beschwerde. Dem rheumatologisch-psychiatrischen
Gutachten sei zu entnehmen, dass an klinischen Befunden eine Diskrepanz zwischen
subjektiven Schmerzklagen, spontan gezeigtem Schmerzverhalten und physikalischer
Befunderhebung sowie eine in dolorimetrischer Hinsicht abnorme, als Allodynie zu
beurteilende Schmerzempfindung zu beobachten seien. Der psychiatrische Gutachter
habe dargelegt, dass die Beschwerdeführerin vor dem Hintergrund einer Persönlichkeit
mit selbstunsicheren Zügen, erhöhter Kränkbarkeit und daraus resultierender
Schmerzproblematik mit Tendenz zur Überforderung und depressiven Dekompensation
im Zusammenhang mit einer konflikthaft erlebten Fruchtbarkeitsbehandlung vor zehn
Jahren ein komplexes muskuläres Schmerzbeschwerdebild ohne ein organisches
Korrelat entwickelt habe. Eine Verstärkung der Beschwerden mit zusätzlich depressiver
Entwicklung sei vor drei Jahren mit der nicht mehr erwarteten Geburt ihres Sohnes und
damit im Zusammenhang geschilderten Ängsten und Überforderungserleben sowie
berichtetem finanziellem Druck aufgetreten. In einer interdisziplinären Besprechung
hätten die Gutachter die Beschwerdeführerin als zu 70% arbeitsfähig beurteilt. Diese
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Schlussfolgerungen seien einleuchtend und überzeugend begründet. Das Gutachten
würdige zudem die geklagten Beschwerden und berücksichtige die Vorakten, weshalb
es grundsätzlich sämtliche Kriterien für eine beweiskräftige medizinische
Entscheidungsgrundlage erfülle. Die dem Gutachten widersprechenden
Arbeitsunfähigkeitsschätzungen durch den Rheumatologen Dr. C._ und durch die
Fachstelle für Sozialpsychiatrie vermöchten demgegenüber nicht zu überzeugen und
erweckten keine Zweifel an der Zuverlässigkeit des Gutachtens. Wie die Stellungnahme
des RAD vom 2. August 2007 (act. G 4.1/80) überzeugend darlege beeinträchtige
ausserdem die gemäss den Arztberichten von Dr. H._ und Dr. G._ neu
hinzugekommene gesundheitliche Problematik die im Gutachten attestierte
Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten Tätigkeit nicht zusätzlich, da die chronische
asthmatische Bronchitis relativ gut behandelbar sei. Bezüglich der Hauptproblematik
seien keine Beschwerden beschrieben worden. Es sei demnach von einer zumutbaren
70%igen Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit
auszugehen. Damit müsse die Beschwerdeführerin in einer angepassten Hilfstätigkeit
im 50%-Pensum keine invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse hinnehmen und im Erwerb
liege somit keine Invalidität vor. Im Tätigkeitsgebiet Haushalt sei von einer
Einschränkung von höchstens 30% aus psychischen Gründen auszugehen. Auf die im
Abklärungsbericht Haushalt ermittelte Einschränkung von 45% könne nicht abgestellt
werden, denn die Ermittlung der behinderungsbedingten Einschränkung in einem
Betätigungsbereich setze zwingend eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsschätzung voraus.
Es resultiere somit höchstens ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 15%.
E.
Mit Replik vom 20. September 2007 (act. G 8) lässt die Beschwerdeführerin an ihren
Beschwerdeanträgen festhalten. Sie leide an Rückenschmerzen, Asthma, Allergie und
überhaupt andauernden körperlichen Schmerzen. So seien keine dauernden und
konstanten Leistungen möglich. Gehe sie an die Schmerzgrenze, so würden die
Schmerzen stärker, bis sie in einen eigentlichen Erschöpfungszustand verfalle. Ein
Arbeiten, sowohl auswärts wie zu Hause, sei so nicht möglich.
F.
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Mit Duplik vom 8. Oktober 2007 (act. G 12) hält die Beschwerdegegnerin an ihrem
Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest.

Erwägungen:
1.
Am 1. Januar 2008 ist die 5. IV-Revision in Kraft getreten. Dadurch sind im
Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) verschiedene
Änderungen erfolgt. Da die streitige Verfügung am 26. April 2007, mithin vor dem
1. Januar 2008, erging, sind vorliegend noch die bis zum 31. Dezember 2007 geltenden
materiellen Bestimmungen anwendbar (BGE 127 V 467 E. 1 und BGE 121 V 366 E. 1b).
2.
2.1 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn
die versicherte Person mindestens zu 70%, und derjenige auf eine Dreiviertelsrente,
wenn sie mindestens zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens
50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von
mindestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente. Unter Invalidität wird die
voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise
Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch
eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachte und
nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise
Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen
Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). Ist die versicherte Person vor dem Eintritt der
Gesundheitsbeeinträchtigung nicht erwerbstätig gewesen gilt nach Art. 8 Abs. 3 ATSG
die Unmöglichkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, als Invalidität.
2.2 Die Invaliditätsbemessung soll das Mass der Zurücksetzung der erwerblichen
Leistungsfähigkeit infolge gesundheitlicher Beeinträchtigung ergeben. Um den
Invaliditätsgrad festlegen zu können, sind daher medizinische Grundlagen wesentlich.
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beschreiben und
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die
versicherte Person arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind in der Folge eine
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wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der
versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4; ZAK 1982
S. 34; Rz 3047 f des vom Bundesamt für Sozialversicherungen erlassenen
Kreisschreibens über die Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung =
KSIH). Die IV-Stelle hat zu prüfen, wie sich die invaliditätsbedingten Faktoren auf die
Vermittlungsfähigkeit und die Erwerbsmöglichkeiten auswirken (Rz 3049 KSIH). Ob die
versicherte Person eine ihr zumutbare Tätigkeit auch tatsächlich ausübt, ist für die
Invaliditätsbemessung hingegen unerheblich (Rz 3046 KSIH).
3.
3.1 Strittig ist vorliegend die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Während die
Beschwerdegegnerin gestützt auf das Gutachten vom 2. Februar 2007 davon ausgeht,
die Beschwerdeführerin sei sowohl in ihrer bisherigen wie auch in einer angepassten
Tätigkeit sowie im Haushalt zu 70% arbeitsfähig, lässt die Beschwerdeführerin geltend
machen, sie seit weit mehr eingeschränkt und ein Arbeiten sei weder auswärts noch zu
Hause möglich.
3.2 Gemäss Gutachten leidet die Beschwerdeführerin an weit ausgebreiteten,
diagnostisch nicht klassifizierbaren Schmerzbeschwerden, die aus psychiatrischer
Sicht unter dem Einfluss von psychologischen Faktoren und Verhaltenseinflüssen
(ICD-10: F54) vor dem Hintergrund einer selbstunsicheren Persönlichkeit (ICD-10:
Z73.1) eine Fehlverarbeitung erfahren haben. Diese Diagnosen führten zu einer
Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen wie auch in einer adaptierten Tätigkeit von 30%.
Die Dres. med. C._ und E._ hingegen attestieren der Beschwerdeführerin in ihren
Berichten vom 17. Februar und 1. April 2005 eine Arbeitsunfähigkeit von 100%. Sie
begründen dies damit, dass die Beschwerdeführerin als Hausfrau und Mutter bereits
am Rande ihrer Kapazität angelangt sei. Sobald eine hinreichende psychische Stabilität
eingetreten sei, sollte sie jedoch in der Lage sein, eine Teilzeitbeschäftigung
aufzunehmen. Eine organische Ursache für die geklagten Beschwerden nennen die
Berichte von Dr. C._ und Dr. E._ nicht, sie gehen, wie auch das Gutachten, davon
aus, dass einzig die psychiatrischen Befunde limitierend sind. Diesbezüglich ist
festzuhalten, dass gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung die psychiatrische
Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen kann. Sie eröffnet
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dem begutachtenden Psychiater deshalb praktisch immer einen gewissen Spielraum,
innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psychiatrische Interpretationen möglich,
zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte lege artis vorgegangen ist. Daher
und unter Beachtung der Divergenz von medizinischem Behandlungs- und
Abklärungsauftrag kann es nicht angehen, eine medizinische Administrativ- oder
Gerichtsexpertise stets dann in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen
zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu unterschiedlichen Einschätzungen
gelangen oder an vorgängig geäusserten abweichenden Auffassungen festhalten
(Bundesgerichtsentscheid i/S H. vom 18. April 2006 [I 783/2005] E. 2.2). Nach der
ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung ist überdies stets der
Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärzte im Hinblick auf ihre
auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten
aussagen (vgl. Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S S. vom
17. August 2005 [I 212/05]). Die zumutbare Leistungsfähigkeit wird im Rahmen der
therapeutischen Bemühungen oft bewusst tief angesetzt.
3.3 Hinsichtlich der mit Schreiben vom 27. Februar 2006 eingereichten Berichte der
Dres. med. G._ und H._ vom 24. und 26. Januar 2006, welche bei der
Beschwerdeführerin eine chronisch asthmatische Bronchitis, eine Analgetikaintoleranz
(Differentialdiagnose: Analgetika-Asthma), eine Intoleranz auf Hormonbehandlung/
Antidepressiva und eine Psoriasis vulgaris diagnostizieren, ist festzuhalten, dass sich
beide Berichte nicht zu allfälligen Auswirkungen dieser Diagnosen auf die
Arbeitsfähigkeit äussern. Sowohl Dr. H._ wie auch Dr. G._ machen lediglich
Behandlungsvorschläge. In seiner Stellungnahme vom 2. August 2007 führt der RAD
aus, dass die von Dr. H._ diagnostizierte chronische asthmatische Bronchitis relativ
gut behandelbar sei und daher die im Gutachten attestierte Arbeitsfähigkeit von 70% in
einer körperlich leichten Tätigkeit nicht zusätzlich beeinträchtige. Auch diese
Einschätzung erscheint nachvollziehbar.
3.4 Zusammenfassend ist daher festzuhalten, dass weder die Arztbericht von Dr.
C._ und Dr. E._ vom 17. Februar 2005 und 1. April 2005 noch diejenigen von Dr.
G._ und Dr. H._ vom 24. und 26. Januar 2006 geeignet sind, das Gutachten vom
2. Februar 2007 in Zweifel zu ziehen. Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die
Dres. med. I._ und K._ erfolgte unter Berücksichtigung sowohl der körperlichen
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Beschwerden wie auch der psychischen Probleme. Sie bezieht sich auf eine bei gutem
Willen objektiv zumutbare Leistung in einer leidensadaptierten Tätigkeit. Ihr ist der
Vorrang zu geben. Es ist deshalb davon auszugehen, dass eine Arbeitsfähigkeit von
70% besteht.
4.
4.1 Laut eigenen Aussagen wäre die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden in
einem 50%-Pensum erwerbstätig. Vorliegend ist daher zur Ermittlung des
Invaliditätsgrades die gemischte Methode anwendbar. Gemäss Gutachten vom
2. Februar 2007 besteht im Erwerbsbereich eine effektive Arbeitsfähigkeit von 70%.
Während im Haushaltsbereich gemäss Abklärungsbericht Haushalt eine Einschränkung
von 45% bestehen soll, wird eine solche gemäss Gutachten auf lediglich 30%
festgelegt. Der RAD hält diesen niedrigeren Wert für zutreffend, da auch im Haushalt
vor allem die psychischen Faktoren limitierend seien (vgl. die Stellungnahme vom
7. Februar 2006, act. G 4.1/58-2). Ein rentenbegründender Invaliditätsgrad von 40%
wird damit nicht erreicht.
4.2 Ob sich die Belastungen in den beiden Teilbereichen gegenseitig beeinflussen und
damit die Einschränkungen in den Teilbereichen erhöhen, kann hier offen bleiben. Nach
der Rechtsprechung (BGE 134 V 9) sind allfällige Wechselwirkungen auf maximal 15%
zu limitieren, so dass selbst die Berücksichtigung einer Wechselwirkung mit dem
Maximalsatz nicht zu einem Invaliditätsgrad führen würde, welcher der
Beschwerdeführerin Anspruch auf eine IV-Rente gäbe.
5.
Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Die
Gerichtskosten sind auf Fr. 600.-- festzusetzen. Dem Ausgang des Verfahrens gemäss
sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und mit dem von ihr geleisteten
Kostenvorschuss von Fr. 600.-- zu verrechnen.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG
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