Decision ID: 1ac361f1-0133-52ab-ab7b-24d72d5ea2b5
Year: 2012
Language: de
Court: SG_VWEK
Chamber: SG_VWEK_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.- Das Ehepaar X (geb. 1973) und Y (geb. 1980) wohnt seit dem 25. November 2010 in
Alt St. Johann. Beide sind ohne Arbeit und ausgesteuert. Sie beziehen deshalb seit
ihrem Zuzug in die Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann Sozialhilfe. Der Ehemann
beantragte eine Invalidenrente; das Anmeldeverfahren läuft derzeit noch.
Für das Jahr 2010 wurden X und Y mit einem steuerbaren Einkommen von
Fr. 40'800.-- für die Staats- und Gemeindesteuern bzw. Fr. 38'500.-- für die direkte
Bundessteuer und ohne Vermögen veranlagt. Daraus ergaben sich Steuerbeträge von
Fr. 2'565.10 für die Staats- und Gemeindesteuern 2010 bzw. Fr. 117.80 für die direkte
Bundessteuer 2010.
B.- Im Juni 2011 ersuchten X und Y das kantonale Steueramt um Erlass der Staats-
und Gemeindesteuern 2010 sowie der direkten Bundessteuer 2010 in der Höhe von
Fr. 2'565.10 bzw. Fr. 117.80. Das Erlassgesuch wurde zuständigkeitshalber an die
Politische Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann weitergeleitet und mit Beschluss des
Gemeinderates vom 14. Juli / 8. August 2011 abgelehnt.
C.- Mit Eingabe vom 21. August 2011 erhoben X und Y gegen diesen Beschluss
Rekurs bzw. Beschwerde bei der Verwaltungsrekurskommission. Sie beantragten
sinngemäss, die Staats- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer 2010
seien ihnen zu erlassen.
Mit Schreiben vom 12. und. 15. September 2011 verzichtete die Vorinstanz unter
Verweis auf den Entscheid des Gemeinderates vom 14. Juli 2011 auf eine
Stellungnahme.
Mit verfahrensleitender Verfügung vom 28. September 2011 wurden X und Y
aufgefordert, einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- zu leisten. Mit Eingabe vom 19.
Oktober 2011 beantragten sie die unentgeltliche Rechtspflege und reichten am 26.
Oktober 2011 das Formular zur Darstellung der wirtschaftlichen Verhältnisse für den
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Erlass ein. Das Gesuch wurde vom Abteilungspräsidenten der
Verwaltungsrekurskommission mit Entscheid vom 3. Januar 2012 gutgeheissen.
Die Beschwerdebeteiligte verzichtete stillschweigend auf eine Vernehmlassung.
Auf die von den Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge gemachten
Ausführungen und die Akten wird, soweit notwendig, in den nachfolgenden
Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:
1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Rekurs- und Beschwerdeerhebung ist gegeben. Der Rekurs bzw. die Beschwerde vom
21. August 2011 (Poststempel: 22. August 2011) ist rechtzeitig eingereicht worden. Er
bzw. sie erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen Anforderungen
(Art. 194 Abs. 1 und Art. 224 Abs. 4 des Steuergesetzes, sGS 811.1, abgekürzt: StG;
Art. 48 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP,
bzw. Art. 6 der Verordnung des Eidgenössischen Finanzdepartements über die
Behandlung von Erlassgesuchen für die direkte Bundessteuer, SR 642.121, abgekürzt:
Steuererlassverordnung, in Verbindung mit Art. 2 lit. f und Art. 7 Abs. 1 der Verordnung
zum Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, sGS 815.1, abgekürzt: Verordnung
zum DBG; zur 30-tägigen Frist vgl. VRKE I/2-2009/22 + 53 vom 30. März 2010, E. 1).
Auf den Rekurs und die Beschwerde ist einzutreten.
2.- Zu prüfen ist vorerst, ob der Gemeinderat Wildhaus-Alt St. Johann berechtigt war,
sowohl über den Erlass der Staats- und Gemeindesteuern als auch der direkten
Bundessteuer zu entscheiden.
Gemäss Art. 167 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (SR
642.11, abgekürzt: DBG) muss das Erlassgesuch schriftlich begründet und mit den
nötigen Beweismitteln der zuständigen kantonalen Verwaltung für die direkte
Bundessteuer eingereicht werden. Die Verordnung zum Bundesgesetz über die direkte
Bundessteuer (sGS 851.1, abgekürzt: Verordnung zum DBG) weist diese Aufgabe in
Art. 2 lit. f dem kantonalen Steueramt zu, wobei sich die Erlasskompetenz im Bereich
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der direkten Bundessteuer nach den Vorgaben des Eidgenössischen
Finanzdepartements (EFD) richtet. Gemäss dessen Verordnung über die Behandlung
von Erlassgesuchen für die direkte Bundessteuer (SR 642.121, abgekürzt:
Steuererlassverordnung) entscheidet das kantonale Steueramt über Gesuche um
Erlass der direkten Bundessteuer im Umfang von weniger als 25'000 Franken pro
Steuerjahr (Art. 4 Abs. 2). Die Gemeindesteuerämter haben bei der Beschaffung,
Verarbeitung und Übermittlung von Informationen sowie beim Vollzug der Verfügungen
gemäss Weisungen des kantonalen Steueramtes mitzuwirken (Art. 3 lit. b und c der
Verordnung zum DBG). Darunter ist auch ein Erlassentscheid im Namen des
kantonalen Steueramts zu subsumieren (VRKE I/2-2009/22+53 vom 30. März 2010, E.
2).
Das kantonale Steueramt entscheidet, bei Einkommens- und Vermögenssteuern nach
Anhören des Gemeinderates, über Stundung und Erlass. Das Gemeindesteueramt
kann, soweit das Gesuch die Einkommens- und Vermögenssteuern betrifft, bei dessen
Bearbeitung nach Vorgabe des kantonalen Steueramtes mitwirken (Art. 224 Abs. 3
StG). Im Steuerbuch (StB, publiziert unter: www.steuern.sg.ch) wird die
Erlasskompetenz der Gemeinden für die Staats- und Gemeindesteuern auf Fr. 2'000.--
und für die direkte Bundessteuer auf Fr. 500.-- begrenzt (StB 224 Nr. 1, Ziff. 1.7). Für
Sozialhilfeempfänger ist jedoch ein vereinfachtes Erlassverfahren vorgesehen. In
Abweichung zur Zuständigkeitsordnung gemäss StB 224 Nr. 1 wird die Kompetenz in
diesem Verfahren für alle Entscheide der zuständigen Erlassbehörde der Gemeinde
zugeordnet (Kreisschreiben Nr. 1/2006 des kantonalen Steueramts). Folglich besteht
keine Limitierung und die zuständige Erlassbehörde der Gemeinde kann direkte
Bundessteuern bis zu Fr. 25'000.-- erlassen.
Vorliegend hatte der Gemeinderat über Staats- und Gemeindesteuern in der Höhe von
Fr. 2'565.10 sowie direkte Bundessteuern von Fr. 117.80 zu entscheiden. Beide
Beträge liegen somit innerhalb des vorgegebenen Kompetenzrahmens. Zu prüfen ist
nachfolgend, ob die mit der Kompetenzdelegation verbundenen Verfahrensvorgaben
beachtet wurden.
3.- Im Rahmen des vereinfachten Erlassverfahrens verfügen die Gemeinden wie
erwähnt über erweiterte Kompetenzen; sie haben sich auf der anderen Seite aber an
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gewisse Vorgaben des kantonalen Steueramtes zu halten. Auf diese Art und Weise wird
eine möglichst einheitliche Behandlung der Erlassgesuche sichergestellt und der
Ermessensspielraum der entscheidenden Behörde eingeschränkt. Damit wird dem
Umstand Rechnung getragen, dass der Steuererlass nicht bloss dem freien Ermessen
der zuständigen Behörde anheimgestellt, sondern von näher umschriebenen
Voraussetzungen abhängig gemacht wird; es wird ein eigentlicher, durchsetzbarer
Rechtsanspruch begründet (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Juni
2009, A-3663/2007, E. 2.2, publiziert in StR 2009 S. 672 ff.). Sind die gesetzlichen
Voraussetzungen erfüllt, so hat die steuerpflichtige Person einen Anspruch auf Erlass
(Art. 2 Abs. 1 Steuererlassverordnung). Bei Bezügern von Sozialhilfe stellt das
Sozialamt das Gesuch um Stundung, Teilerlass oder Erlass an die Erlassbehörde und
nicht die steuerpflichtige Person. Das Gesuch wird in vereinfachter Form vom
Sozialamt an die Erlassbehörde gerichtet. Weder muss dem Gesuchsteller ein
Fragebogen zugestellt, noch ein Betreibungsauszug eingeholt werden. Die
Erlassbehörde entscheidet auf Antrag des Sozialamtes. Dieses hat nach vorgegebenen
Regeln zu verfahren. So ist bei einer lediglich kurzfristigen Unterstützung weder ein
Erlass noch ein Teilerlass möglich. Bei einer mittelfristigen oder vorübergehenden
Unterstützung (bis zu sechs Monaten) ist ein Erlass oder Teilerlass unter
Berücksichtigung der künftigen finanziellen Möglichkeiten der unterstützten Person
möglich. Sobald hingegen absehbar ist, dass eine Person über längere Zeit unterstützt
werden muss und auch keine Nachzahlungen aus einer Sozial- oder Privatversicherung
zu erwarten sind, kann im vereinfachten Verfahren ein Erlass der definitiven Rechnung
beantragt werden. Das Verfahren wurde mittels eines einheitlichen Formulars, das den
Gemeinden im Intranet des Kantons zur Verfügung gestellt wird, standardisiert und die
Informationsweitergabe strukturiert. Insbesondere sind die vermutliche
Unterstützungsdauer und die Art allfälliger rückwirkender Leistungen zu Gunsten der
gesuchstellenden Person aufzuführen (vgl. Kreisschreiben Nr.1/2006 des kantonalen
Steueramts, Ziff. A 1 - 8).
Die Vorinstanz hält im Schreiben vom 15. September 2010 (act. 8) fest, die
Ausgangslage sei intern mit dem Sozialamt besprochen worden. Im
Gemeinderatsbeschluss vom 14. Juli 2011 wird sodann erwogen, es könne nicht Sinn
und Zweck sein, bei arbeitsfähigen Personen die Steuern zu erlassen. Besser sei eine
Abzahlungsvereinbarung mit dem Sozialamt. Die Entscheidbehörde entsprach damit
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dem Antrag des Sozialamtes, welches am 24. Juni 2011 empfahl, das Gesuch
abzuweisen (act. 9/4).
Nicht bestritten ist, dass die Rekurrenten und Beschwerdeführer seit dem 25.
November 2010 Sozialhilfe beziehen (act. 2/1). Im Zeitpunkt des
Gemeinderatsbeschlusses betrug die Bezugsdauer somit rund siebeneinhalb Monate.
Gemäss Kreisschreiben Nr. 1/2006 der kantonalen Steuerverwaltung handelte es sich
zu diesem Zeitpunkt bereits um eine langfristige Unterstützung von über sechs
Monaten. Damit wäre ein Erlass der definitiven Rechnung grundsätzlich angezeigt
gewesen, sofern keine Nachzahlungen aus einer Sozial- oder Privatversicherung zu
erwarten waren. Wie es sich damit genau verhält, ist den Akten nicht zu entnehmen. Im
Beschluss des Gemeinderates vom 14. Juli 2011 wurde lediglich vermerkt, für den
Ehemann laufe die Anmeldung bei der Invalidenversicherung und die Ehefrau suche
"krampfhaft" eine Arbeitsstelle, erhalte jedoch ständig Absagen. Trotzdem ging der
Gemeinderat offensichtlich von künftigen Einkommensquellen aus, denn er beschloss,
das Sozialamt solle die Steuerschuld vorerst bezahlen und mit den Rekurrenten und
Beschwerdeführern eine Rückzahlungsvereinbarung abschliessen (Beschluss des
Gemeinderats vom 14. Juli 2011, Ziff. 2 und 3). Er entsprach damit der Empfehlung des
Sozialamts, welches aber in seinem Antrag ebenfalls keine Angaben zur künftigen
Einkommenssituation der Rekurrenten und Beschwerdeführer machte.
Eine vertiefte Prüfung, insbesondere unter Berücksichtigung der finanziellen
Perspektiven, wäre aber insbesondere deshalb angezeigt gewesen, weil bei einem
anzurechnenden Grundbedarf von Fr. 1'780.-- (siehe Kreisschreiben der
Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons St. Gallen über die
Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums, Ziff. 3.1.2.),
Wohnungskosten in der Höhe von Fr. 800.-- (act. 16/15), Gesundheitskosten im
Umfang von Fr. 534.10 und Sozialhilfeleistungen von Fr. 2'829.10 (act. 16/11) keine
positive Quote resultiert. Die Tatsache, dass beim vereinfachten Verfahren keine
Quotenberechnung angestellt werden muss (Kreisschreiben Nr. 1/2006, Ziff. A 4),
bedeutet nicht, dass die Situation der Gesuchsteller nicht umfassend abzuklären ist.
Die Quotenberechnung entfällt lediglich, weil der besondere Kenntnisstand des
Sozialamtes sie in der Regel überflüssig macht. Diese spezifischen Informationen
müssen dann allerdings auch tatsächlich in den Antrag des Sozialamtes einfliessen,
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damit die zuständige Behörde über eine ausreichende Entscheidgrundlage verfügt.
Dies ist vorliegend offenbar nicht der Fall. Es werden keine Ausführungen zur
finanziellen Perspektive der Gesuchsteller gemacht, so dass nicht ersichtlich ist,
weshalb das Sozialamt und der Gemeinderat einen Steuererlass, oder zumindest einen
Teilerlass, ablehnen. Soweit die Vorinstanz die Meinung vertritt, die Arbeitsfähigkeit der
Ehefrau stehe einem Erlass grundsätzlich entgegen (vgl. Erwägung im Beschluss vom
14. Juli 2011), ist ihr nicht zuzustimmen. Die Arbeitssituation wäre allenfalls dann von
Relevanz, wenn eine Anstellung unmittelbar bevorstünde und die Steuerschuld mit dem
zusätzlichen Einkommen innert vernünftiger Frist abgetragen werden könnte. Für den
Steuererlass ist es im Übrigen, unter Vorbehalt gewisser Einschränkungen, unerheblich
aus welchem Grund die steuerpflichtige Person in die geltend gemachte Notlage
geraten ist (vgl. Art. 2 Abs. 2 und Art. 10 Steuererlassverordnung).
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorgaben des kantonalen Steueramtes in
wesentlichen Teilen unberücksichtigt blieben. Insbesondere legt die Vorinstanz nicht
dar, weshalb die vom kantonalen Steueramt vorgegeben Erlassregeln (Kreisschreiben
Nr. 1/2006 Ziff. A 7) keine Anwendung finden bzw. wie die ausstehende Steuerschuld
ihrer Meinung nach getilgt werden könnte. Dies ist insofern von Bedeutung, als
angesichts der den Akten angefügten Zahlen nicht daran zu zweifeln ist, dass sich die
Rekurrenten und Beschwerdeführer in einer Notlage gemäss Art. 9 der
Steuererlassverordnung befinden, aus der sie sich realistischerweise nur befreien
können, wenn sich ihre finanzielle Situation aufgrund von Nachzahlungen der
Invaliditätsversicherung oder einer Erwerbstätigkeit der Ehefrau verbessert. Die
diesbezüglichen Überlegungen des Sozialamts bzw. des Gemeinderats (act. 9/3+4)
erschliessen sich aus den Akten jedoch nicht, insbesondere auch nicht aus dem den
Rekurrenten und Beschwerdeführern zugestellten Protokollauszug der
Gemeinderatssitzung vom 14. Juli 2011. Damit steht auch in Frage, ob der Beschluss
den Anforderungen an die Begründungspflicht bzw. das rechtliche Gehör standhält
(vgl. Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Auflage 2010, N 1705
ff.). Dies ist indes nicht weiter zu prüfen, da der Entscheid des Gemeinderates vom
14. Juli 2011 aufgrund der erwähnten Umstände ohnehin aufzuheben und die
Streitsache zur weiteren Abklärung bzw. zur neuen Entscheidung im Sinne der
Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen ist.
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Diese hat unter Berücksichtigung der Vorgaben des kantonalen Steueramtes neu über
das Erlassgesuch zu befinden. Der Entscheid ist sodann, anders als derjenige vom 14.
Juli 2011, ebenfalls dem kantonalen Steueramt zuzustellen (act. 6 Ziff. h). Dieses
Ergebnis entspricht einer teilweisen Gutheissung des Rekurses bzw. der Beschwerde.
4.- Die amtlichen Kosten sind der Politischen Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann
aufzuerlegen, da die Vorinstanz die Rückweisung zu vertreten hat (Art. 95 Abs. 1 VRP).
Angemessen ist eine Entscheidgebühr von Fr. 500.-- (vgl. Art. 7 Ziff. 122, sGS 941.12).
Auf die Erhebung ist zu verzichten, da erstmals über einen Erlass im vereinfachten
Verfahren befunden wird (Art. 97 VRP).