Decision ID: 4f7109a3-68c4-40c0-b0ed-0cce62aeb20e
Year: 2016
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Entscheid Kantonsgericht, 07.12.2016 Art. 25 Abs. 1 VRP (sGS 951.1): Bei teilweiser Nicht-Eröffnung einer Verfügung kann der Mangel durch nachträgliche Eröffnung geheilt werden.Art. 321 Abs. 2 ZPO (SR 272): Massgebend für die Bestimmung der Beschwerdefrist gegen eine Verfügung aus Verwaltungsverfahren beim Kantonsgericht als Rechtsmittelinstanz ist bei Summarverfahren die  Beschwerdefrist gemäss Art. 321 Abs. 2 ZPO.Art. 314abis Abs. 2 ZGB i.V.m. Art. 306 ZGB (SR 210): In einem Namensänderungsverfahren ist bei einem Interessenkonflikt ein Vertretungsbeistand für das urteilsunfähige Kind zu bestellen. Dieser hat sicherzustellen, dass die Namensänderung im Interesse des Kindes liegt. Er kann am Gesuch festhalten, darauf aber auch ganz oder vorläufig verzichten.Art. 12 Abs. 1 VRP i.V.m. Art. 13 VRP (sGS 951.1) i.V.m. Art. 183 ZPO (SR 272): Ein "Abklärungsbericht" der Vertretungsbeiständin ist kein Gutachten im Sinne von Art. 183 ZPO. Ein solcher "Abklärungsbericht" kann jedoch ein Beweismittel "auf andere geeignete Weise" darstellen und ausnahmsweise zur Sachverhaltsermittlung genügen.Art. 30 Abs. 1 ZGB (SR 210): Die Übereinstimmung des Namens des Kindes mit demjenigen seiner sorgeberechtigten Mutter und die damit beabsichtigte Namensidentität in seinem Alltag sind achtenswerte Gründe, die eine Namensänderung rechtfertigen. (Kantonsgericht, Einzelrichterin im Personen-, Erb- und Sachenrecht, 7. Dezember 2016, BE.2016.19).
Sachverhalt (Zusammenfassung):
A.A. (Mutter) und B.B. (Vater) sind die Eltern von C.B. (geb. 2010). Die Eltern haben sich
nach der Geburt von C.B. scheiden lassen. C.B. lebt bei seiner Mutter, die die alleinige
Sorge inne hat. Den Vater, der kurz nach der Geburt von C.B. eine langjährige
Freiheitsstrafe antrat und danach direkt ausgeschafft wurde, kennt er nicht. Die Mutter
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beantragt nun die Änderung des Nachnamens von C.B. in C.A., womit der Vater nicht
einverstanden ist.

Aus den Erwägungen:
I.
1. A.A. und B.B. sind Eltern des gemeinsamen Sohnes C.B., geb. 2010. Nach der
Scheidung der Ehe mit B.B. nahm die Mutter wieder ihren Ledignamen A. an. B.B.
verbüsste ab März 2011 eine langjährige Freiheitsstrafe (vgl. vi-act. 1). Am 8.
September 2016 wurde er aus dem Strafvollzug entlassen und direkt in sein
Heimatland ausgeschafft (BE/22, 26). C.B. lebt seit seiner Geburt bei seiner Mutter, die
das alleinige Sorgerecht inne hat. Seinen Vater kennt er nicht.
2.a) Mit Schreiben vom 14. August 2014 (Eingangsdatum) gelangte A.A., Mutter des
Gesuchstellers, an das Amt für Bürgerrecht und Zivilstand mit dem Anliegen, den
Nachnamen ihres Sohnes C. ändern zu lassen, da sie das alleinige Sorgerecht habe,
der leibliche Vater kriminell sei und seit März 2011 im Gefängnis sitze. Sie habe auch
Angst, dass ihr Kind später gehänselt werde (vi-act. 1). Am 6. Oktober 2014
(Eingangsdatum) reichte A.A. eine weitere Eingabe ein und wiederholte ihren Antrag auf
Namensänderung unter Berufung auf das Kindeswohl. Sie begründete den Antrag
weiter damit, dass C. keinen Bezug zur Familie B. habe, in seinem Umfeld alle A.
hiessen und er selbst sich auch so nenne. Er lebe und wohne in der Obhut der Mutter,
des Stiefvaters und der Grossmutter. Er komme im kommenden Jahr in den
Kindergarten und sie wolle ihm allfällige Hänseleien wie "dein Erzeuger ist ein
Verbrecher mit anderem Namen" ersparen. Zudem habe der leibliche Vater während
der letzten vier Jahre keinerlei Interesse an C. gezeigt (vi-act. 4).
b) Das Amt für Bürgerrecht und Zivilstand informierte den Vater mit Schreiben vom
8. Oktober 2014 über das eingegangene Namensänderungsgesuch betreffend seinen
Sohn C. Es gab ihm Gelegenheit, innert 10 Tagen zu erklären, ob er damit
einverstanden sei oder andernfalls seine Gründe für eine ablehnende Haltung
darzulegen (vi-act. 5). [...] Daraufhin teilte B.B. persönlich dem Amt für Bürgerrecht und
Zivilstand am 28. November 2014 seine Ablehnung der Namensänderung seines
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Sohnes mit. Jedes Kind solle ein Recht haben, die Wurzeln seiner Herkunft zu behalten
und kennen zu dürfen. Es gebe keinen ersichtlichen Grund, dass ein Elternteil den
Namen des Kindes ändern dürfe. Er habe seinem Sohn niemals etwas Böses angetan.
Er gehe davon aus, dass C. unter guten bürgerlichen familiären Bedingungen
aufwachse, was ihn sehr freue, aber eine Namensänderung nicht begründe. Er lebe für
C., dieser sei Teil seines Lebens. Er beachte die Interessen seines Sohnes (vi-act. 8).
c) Am 16. Dezember 2014 gelangte das Amt für Bürgerrecht und Zivilstand an die
regionale Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB). Es ersuchte die KESB, die
Anordnung einer Kindesvertretung in Anwendung von Art. 314a Abs. 2 ZGB i.V.m.
Art. 306 ZGB sowie analog den zivilprozessualen Verfahren in Kinderbelangen für das
vorliegende Namenänderungsverfahren zu prüfen. Gleichzeitig ersuchte das Amt die
KESB um einen "Abklärungsbericht" in der Sache, wobei es darauf hinwies, dass für
den Beizug von Sachverständigen gemäss Art. 13 VRP die Schweizerische
Zivilprozessordnung anwendbar sei (vi-act. 11). Am 8. Januar 2015 bestätigte die KESB
den Eingang des Antrags (vi-act. 12). Mit Beschluss vom 4. Februar 2015 errichtete sie
für C.B. eine Vertretungsbeistandschaft im Sinne von Art. 314a Abs. 2 ZGB i.V.m.
Art. 306 ZGB für das beim Amt für Bürgerrecht und Zivilstand geführte
Namensänderungsverfahren. Als Beiständin ernannte die KESB X. von der regionalen
Berufsbeistandschaft. Gleichzeitig beauftrage die KESB Beiständin X., den
"Abklärungsbericht" zu Handen des Amtes für Bürgerrecht und Zivilstand zu erstellen
(vi-act. 13).
d) [...] Die KESB liess dem Amt für Bürgerrecht und Zivilstand am 6. November
2015 einen Beschluss betreffend Beistandswechsel vom 4. November 2015
zukommen. Als neue Vertretungsbeiständin im Namensänderungsverfahren wurde Y.
eingesetzt und ebenfalls mit der Erstellung des Abklärungsberichts beauftragt (vi-act.
21). [...]
e) Der Abklärungsbericht vom 14. März 2016 (vi-act. 23), verfasst von
Vertretungsbeiständin Y., geht auf die vom Amt für Bürgerrecht und Zivilstand
gestellten Fragen ein. Aus dem Bericht geht auch hervor, dass dieser im Wesentlichen
auf den Akten und einem mit A.A. und deren Mann geführten Gespräch vom 7. Januar
2016 beruht. Mit B.B. fand kein Gespräch statt, da sich seine Stellungnahme in den
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Akten befinde und sich dieser nicht um eine Kontaktaufnahme mit der
Vertretungsbeiständin bemüht habe. Der Bericht wurde sowohl dem Vater als auch der
Mutter am 29. März 2016 zugestellt und der Entscheid in Aussicht gestellt.
f) Mit Verfügung vom 9. Mai 2016 bewilligte das Departement des Innern, Amt für
Bürgerrecht und Zivilstand, die Familiennamensänderung für C.B. in C.A.. Die
Verfahrenskosten von Fr. 700.00 wurden mit dem von A.A. geleisteten
Kostenvorschuss von Fr. 1'200.00 verrechnet. In seiner Begründung stützt sich das
Amt für Bürgerrecht und Zivilstand hauptsächlich auf den Abklärungsbericht. Aus der
Verfügung selbst sowie aus den jeweiligen Begleitschreiben ergibt sich, dass die
Verfügung B.B. und A.A., nicht aber der Vertretungsbeiständin des Gesuchstellers
C.B., zugestellt wurde (vi-act. 27, 27a, 28b).
3.a) Mit Schreiben vom 8. Juni 2016 (Eingangsdatum), das am 13. Juni 2016 vom
Amt für Bürgerrecht und Zivilstand an das Kantonsgericht St. Gallen weitergeleitet
wurde (BE/1), brachte B.B. zum Ausdruck, dass er mit der Namensänderung nicht ein
verstanden sei (vi-act. 32 = BE/2). [...]
b) Am 15. Juli 2016 gab die Einzelrichterin der Vorinstanz Gelegenheit zur
Stellungnahme zur Beschwerde. Dabei wurde insbesondere um Ausführungen zur
Frage gebeten, weshalb die gleiche Person, die wegen einer Interessenkollision der
sorgeberechtigten Mutter zur Beiständin und Vertreterin des Kindes, das Partei ist,
bestellt wurde, auch beauftragt wurde, einen "Abklärungsbericht" zu verfassen. Weiter
interessiere der Stellenwert dieses "Abklärungsberichts" (BE/12). Mit Stellungnahme
vom 26. Juli 2016 machte das Amt für Bürgerrecht und Zivilstand darauf aufmerksam,
dass die angefochtene Namensänderungsverfügung der von der KESB zur Wahrung
der Interessen des Kindes eingesetzten Beiständin nicht eröffnet worden sei.
Hinsichtlich der Frage, weshalb die gleiche Person als Vertretungsbeiständin eingesetzt
und zum Erstellen des Abklärungsberichts beauftragt wurde, verwies es auf die
diesbezügliche Verfügung der KESB. In Bezug auf den Abklärungsbericht erklärte es,
dass dieser als Bericht einer sachverständigen Person gewertet worden sei, wobei sich
die Berichterstatterin unter anderem auch als Beiständin und Interessenvertreterin des
Kindes geäussert habe. Dieser "Rollenkonflikt" sei nicht unproblematisch. In der Sache
hielt das Amt für Bürgerrecht und Zivilstand daran fest, dass die vom Vater geltend
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gemachten Gründe nicht gegen die Bewilligung der Namensänderung sprächen (BE/
16).
c) Am 29. Juli 2016 forderte die Einzelrichterin die Vertretungsbeiständin des
Kindes – neu gemäss Beschluss der KESB vom 12. Juli 2016 Z. – zur
Beschwerdeantwort auf. Dabei wurde sie gefragt, ob ihr bzw. ihrer Vorgängerin als
Beiständin die angefochtene Verfügung zugestellt worden sei (BE/17). In der
Beschwerdeantwort vom 5. August 2016 teilte sie mit, dass die Verfügung vom 9. Mai
2016 ihr nicht vorliege und sie um deren Zustellung ersuche. Darüber hinaus
befürwortete sie die Namensänderung (BE/18).
d) Mit Schreiben vom 31. August 2016 gelangte die Einzelrichterin an alle Beteiligten
und ersuchte das Amt für Bürgerrecht und Zivilstand, die unterlassene Eröffnung der
Verfügung vom 9. Mai 2016 an die Beiständin als Vertreterin von C.B. umgehend
nachzuholen. Gleichzeitig wurde die Beiständin Z., über den Lauf der Beschwerdefrist
aufgeklärt, und sie wurde gebeten, dem Kantonsgericht einen Rechtsmittelverzicht
ausdrücklich mitzuteilen. Ausserdem wurde der Prozessbeiständin die Möglichkeit
eingeräumt, innert nicht erstreckbarer Frist von 10 Tagen nach Erhalt der Verfügung
vom 9. Mai 2016 eine ergänzende Beschwerdeantwort zur Beschwerde von B.B.
einzureichen (BE/20).
e) Der Beschwerdeführer teilte dem Kantonsgericht am 2. September 2016 mit,
dass er voraussichtlich per 7. September 2016 bedingt aus dem Strafvollzug entlassen
werde und er die Schweiz nach erfolgter Entlassung verlassen müsse. Für die weitere
Korrespondenz gab er die Adresse seines Bruders als Zustelladresse an (BE/22). Mit
Schreiben vom 6. September 2016 erklärte die Prozessbeiständin von C., dass sie die
Verfügung vom 9. Mai 2016 erhalten habe, keine Ergänzungen zu ihrer
Beschwerdeantwort vom 5. August 2016 hinzufügen wolle und auf das Rechtsmittel
der Beschwerde verzichte (BE/23). Am 12. September 2016 wurden A.A. und B.B. die
Stellungnahmen der Prozessbeiständin zugestellt und eine Frist zur allfälligen
Stellungnahme eingeräumt (BE/25, 26). Beide liessen sich nicht mehr vernehmen.
II.
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1.a) Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens ist die Verfügung des
Departements des Innern, Amt für Bürgerrecht und Zivilstand, vom 9. Mai 2016.
b) Gemäss Art. 25 Abs. 1 VRP ist eine Verfügung den Betroffenen zu eröffnen. Hat
der Betroffene einen Vertreter bestellt oder kommt ihm von Amtes wegen ein solcher
zu, so kann die Eröffnung rechtsgültig nur an diesen erfolgen (Cavelti/Vögeli,
Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 895;
Stadelwieser, Die Eröffnung von Verfügungen, St. Gallen 1994, S. 35 f.). Wenn eine
Verfügung nicht oder nicht allen Parteien (korrekt) eröffnet wurde, kann der Mangel
durch nachträgliche Eröffnung in aller Regel geheilt werden (Häfelin/Müller/Uhlmann,
Allgemeines Verwaltungsrecht, Rn. 1124; BGer 2A.A.293/2001 E. 1.b; Entscheid des
Verwaltungsgerichts St.Gallen vom 21. Oktober 2014, E. 3.1). Für bei der Eröffnung
nicht berücksichtigte Personen beginnen einzelne Rechtsfolgen wie beispielsweise die
Rechtsmittelfrist noch nicht zu laufen (Stadelwieser, Die Eröffnung von Verfügungen,
St. Gallen 1994, S. 171; Albertini, Der verfassungsmässige Anspruch auf rechtliches
Gehör im Verwaltungsverfahren des modernen Staates, S. 441). Bei teilweiser Nicht-
Eröffnung entfaltet die Verfügung spätestens ab nachträglicher Eröffnung für die
empfangsberechtigte Person ihre Wirkungen, insbesondere wird dadurch ihre
Rechtsmittelfrist ausgelöst (BGer 2A.35/2000 E. 3.b/aa).
Es ist unbestritten und ergibt sich aus den Akten, dass die Verfügung vom 9. Mai 2016
des Amtes für Bürgerrecht und Zivilstand zwar dem Beschwerdeführer und A.A., Mutter
von C.B., nicht aber der ausdrücklich für das Namenänderungsverfahren bestellten
Prozessbeiständin von C.B. eröffnet wurde. Nach entsprechender Aufforderung der
Einzelrichterin am 31. August 2016 eröffnete das Amt für Bürgerrecht und Zivilstand die
Verfügung vom 9. Mai 2016 am 2. September 2016 (Zustelldatum: 5. September 2016)
nachträglich an die Prozessbeiständin, wodurch der Eröffnungsmangel geheilt wurde
(vgl. BE/24 und Unterlagen zu BE/24). Die Prozessbeiständin teilte mit Schreiben vom
6. September 2016 ihren Rechtsmittelverzicht mit (B/23).
2.a) Nach Art. 15 Abs. 2 EG-ZPO entscheidet die Einzelrichterin oder der Einzelrichter
des Kantonsgerichts über Beschwerden gegen Verfügungen und Entscheide des
zuständigen Departementes, soweit es das Einführungsgesetz zum Schweizerischen
Zivilgesetzbuch vorsieht. Art. 12 Abs. 2 EG-ZGB bestimmt, dass gegen Verfügungen
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und Entscheide des zuständigen Departementes Beschwerde an den Einzelrichter des
Kantonsgerichtes erhoben werden kann. Damit ist die sachliche Zuständigkeit der
Einzelrichterin im Personen-, Erb- und Sachenrecht gegeben.
b) Für das vorliegende Rechtsmittelverfahren kommt die Schweizerische
Zivilprozessordnung, die insofern kantonales Recht darstellt, sachgemäss zur
Anwendung (vgl. GVP 2012 Nr. 56 E. 2; vgl. auch Art. 11 EG-KES für Fälle des Kindes-
und Erwachsenenschutzes). Diese sieht für Angelegenheiten der freiwilligen
Gerichtsbarkeit wie der vorliegenden das summarische Verfahren vor (Art. 248 lit. e
ZPO; BSK ZGB I-Bühler, Art. 30 N 13). Das Gericht stellt den Sachverhalt von Amtes
wegen fest (Art. 255 lit. b ZPO). Die Beschwerdeinstanz als einzige gerichtliche Instanz
hat jedoch den Sachverhalt entgegen Art. 320 ZPO frei zu prüfen (Art. 110 BGG i.V.m.
Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 3 und Art. 75 Abs. 2 BGG).
c) Die Beschwerdefrist beträgt 10 Tage für Entscheide, die "im summarischen
Verfahren ergangen" sind (Art. 321 Abs. 2 ZPO); dies muss auch hier gelten, wo es sich
vorinstanzlich um ein verwaltungsrechtliches Verfahren gehandelt hat (offen gelassen
im Entscheid OGer ZH NT160001-O/U vom 29. Juni 2016 E. 2.2). Die