Decision ID: d59f3206-271f-465f-9157-653e359328bd
Year: 2017
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

diese Wertschriften ohne Einschränkung und sofort veräussert werden könnten. Der  Entscheid stütze sich mehrfach auf einen aktenwidrigen Sachverhalt, verletze  das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers und sei aufgrund mangelhafter  und Beweiswürdigung willkürlich. In einer zusammen mit der Beschwerde eingereichten Eingabe vom 29. Mai 2017 beantragt der Beschwerdeführer, es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm für das Rechtsmittelverfahren einen Prozesskostenvorschuss für Gerichts- und Anwaltskosten in von Höhe von CHF 6‘500.00 zu leisten, eventualiter sei ihm für das  die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen. Für die Begründung verweist er auf die Beschwerdeschrift und seine Eingaben im Scheidungsverfahren vor dem  Basel-Landschaft West.
C. Die Vorinstanz teilt mit Schreiben vom 6. Juni 2017 mit, dass auf die Einreichung einer Beschwerdevernehmlassung verzichtet werde. Die im Scheidungsverfahren beklagte Ehefrau (nachstehend: Beschwerdegegnerin) beantragt in ihrer Beschwerdeantwort vom 12. Juni 2017 die Abweisung der Beschwerde. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zur Leistung einer Zahlung akonto güterrechtlicher Ansprüche von maximal CHF 4‘500.00 zu verpflichten, unter o/e-Kostenfolge. Sie begründet ihre Anträge zusammengefasst wie folgt: Es treffe zu, dass die Ehegatten Miteigentümer der Liegenschaft in X._ seien. Aus der Übernahme derselben durch die Beschwerdegegnerin bei der Ehescheidung werde der Beschwerdeführer eine  Ausgleichszahlung erhalten. Gestützt auf eine Verkehrswertschätzung habe die  der Gegenseite eine Abfindung von CHF 61‘950.00 offeriert, was der  jedoch nicht akzeptiert habe. Ob die Liegenschaft weiter hypothekarisch  werden könne, sei deshalb nicht von Belang. Hätte der Beschwerdeführer zu einer  Lösung Hand geboten, würde er ohne weiteres über genügend liquide Mittel zur Prozessfinanzierung verfügen. Ein Verkauf der Liegenschaft sei zudem nicht notwendig, weil der Beschwerdeführer einen renovierten Oldtimer (Ford Mustang) mit unbekanntem Wert , welcher im Formular zur Erlangung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch nicht  worden sei. Es sei davon auszugehen, dass die Veräusserung dieses  einen hinreichenden Erlös zur Prozessfinanzierung ergeben dürfte. Gegen einen  auf Prozesskostenvorschuss und unentgeltliche Rechtspflege spreche beim  auch die Tatsache, dass dieser bei einer Gegenüberstellung von Einkommen und  wiederkehrenden Verpflichtungen des persönlichen Grundbedarfs einen Überschuss erziele, welcher zur Prozessfinanzierung zu verwenden sei. Zur eigenen Vermögenssituation erklärt die Beschwerdegegnerin, dass die vom Beschwerdeführer erwähnten Wertschriften  eines Termingeschäfts bis 7. Mai 2018 nicht frei verfügbar seien. Ein Verkauf dieser Titel vor Ablauf des Termins sei theoretisch möglich, wäre jedoch mit unverhältnismässig hohen Kosten verbunden. Zudem erziele sie aus dieser Vermögensanlage ihre einzigen bescheidenen Einkünfte für die Lebenshaltung. Es sei für sie nicht zumutbar, dem Beschwerdeführer den  zu finanzieren und hierfür eine saftige Pönale in Kauf nehmen sowie auf ihre Einkünfte verzichten zu müssen. Und schliesslich bemängelt die Beschwerdegegnerin, dass der verlangte Prozesskostenvorschuss von CHF 9‘000.00 überhöht sei. Sollte sie wider Erwarten zur Leistung eines solchen verpflichtet werden, müsste nebst einer angemessenen Reduktion angeordnet werden, dass die Zahlung in Anrechnung an güterrechtliche Ansprüche des Beschwerdeführers erfolge.
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D. Mit Verfügung vom 13. Juni 2017 schloss die Kantonsgerichtspräsidentin den  und stellte den Parteien ihren Entscheid gestützt auf die Akten in Aussicht. Der  reicht mit Eingabe vom 21. Juni 2017 eine Replik ein. Zusammenfassend macht er geltend, dass die Höhe der güterrechtlichen Abfindung noch nicht feststehe. Der  Ford Mustang sei wertlos, weil er alt und in einem schlechten Zustand sei. Zudem geht er auf bestimmte Positionen in der Bedarfsberechnung der Beschwerdegegnerin ein und , über einen monatlichen Überschuss zur Prozessfinanzierung zu verfügen.

Erwägungen
1. Gegenstand des Beschwerdeverfahrens bildet ein Entscheid des  Basel-Landschaft West, mit welchem dieser sowohl den Antrag des Beschwerdeführers auf Leistung eines Prozesskostenvorschusses durch die Beschwerdegegnerin als auch dessen Eventualbegehren um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen hat. Die Verpflichtung zur  eines Prozesskostenvorschusses des einen an den anderen Ehegatten kann in einem Scheidungsprozess gestützt auf Art. 276 ZPO i.V.m. Art. 159 und 163 ZGB als vorsorgliche Massnahme angeordnet werden (STANISCHEWSKI, in: ZPO-Komm., Sutter-Somm/Hasenböhler/ Leuenberger [Hrsg.], 3. Aufl., Zürich Basel Genf 2016, Art. 276 ZPO N 21). Für die Bestimmung des zulässigen Rechtsmittels sind die allgemeinen Regeln von Art. 308 ff. ZPO einschlägig. Da der Streitwert des beantragten Prozesskostenvorschusses unter CHF 10'000.00 liegt, steht  die abweisende Verfügung einzig die Beschwerde zur Verfügung (Art. 308 Abs. 2 i.V.m. Art. 319 lit. a ZPO). Wird die unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen, so kann der Entscheid ebenfalls mit Beschwerde angefochten werden (Art. 121 ZPO). Da über den  nach Art. 248 lit. d ZPO und über das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nach Art. 119 Abs. 3 ZPO im summarischen Verfahren entschieden wird und das Gesetz nichts  bestimmt, ist die Beschwerde innert 10 Tagen seit der Zustellung des begründeten  oder der nachträglichen Zustellung der Entscheidbegründung beim Präsidium der  Zivilrecht des Kantonsgerichts einzureichen (Art. 321 Abs. 1 und 2 i.V.m. § 5 Abs. 1 EG ZPO). Der mit einer Summarbegründung versehene Entscheid des Zivilkreisgerichtspräsidenten West vom 16. Mai 2017 ist den Parteien per Post frühestens am 17. Mai 2017 zugegangen. Die 10-tägige Frist lief demnach am Samstag, 27. Mai 2017 aus (Art. 142 Abs. 1 ZPO). Die Rechtsmittelfrist verlängerte sich jedoch bis zum nächsten Werktag (Art. 142 Abs. 3 ZPO). Die Beschwerde wurde am Montag, 29. Mai 2017, der Schweizerischen Post übergeben, so dass die Beschwerdefrist in jedem Fall gewahrt wurde. Die sachliche Zuständigkeit des Präsidiums des Kantonsgerichts ergibt sich aus § 5 Abs. 1 lit. b EG ZPO (SGS 221).
2. Gemäss Art. 320 ZPO kann mit Beschwerde unrichtige Rechtsanwendung (lit. a) oder offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) geltend gemacht werden. Die  muss eine Begründung enthalten (Art. 321 Abs. 1 ZPO), in welcher sich der  mit dem vorinstanzlichen Entscheid auseinanderzusetzen hat. Ein blosser  auf die Vorakten genügt nicht (Botschaft zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 7378 i.V.m. 7373). Der Beschwerdeführer hat darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid an
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einem Beschwerdegrund krankt (STAEHELIN/STAEHELIN/GROLIMUND, Zivilprozessrecht, 2. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2013, § 26 N 42). Bei der Rüge der unrichtigen Rechtsanwendung soll  werden, welche unrichtigen Rechtsanwendungen von der Beschwerdeinstanz geprüft werden sollen, wobei jeder Verstoss gegen das geschriebene und ungeschriebene Recht  wird. Die Beschwerdeinstanz überprüft die Rüge der unrichtigen Rechtsanwendung mit freier Kognition (LEUENBERGER/UFFER-TOBLER, Schweizerisches Zivilprozessrecht, Bern 2010, N 12.68 i.V.m. N 12.40 f. und N 12.50; FREIBURGHAUS/ AFHELDT, in: Sutter-Somm//Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2016, Art. 320 ZPO N 4). Bei der Rüge der offensichtlich unrichtigen  des Sachverhalts muss die Sachverhaltsfeststellung schlechthin unhaltbar, d.h.  sein (FREIBURGHAUS/AFHELDT a.a.O., Art. 320 ZPO N 5; STAUBER, in: Kunz//Stauber [Hrsg.], ZPO-Rechtsmittel Berufung und Beschwerde, Basel 2013, Art. 320 ZPO N 14 ff.). Der Beschwerdeführer hat darzutun, warum eine bestimmte Feststellung  unrichtig ist (LEUENBERGER/ UFFER-TOBLER a.a.O., N 12.70). Bei mangelhaften  ist keine Nachfrist zur Verbesserung gemäss Art. 132 ZPO anzusetzen, vielmehr ist nicht darauf einzutreten (STAEHELIN/STAEHELIN/ GROLIMUND, a.a.O. § 26 N 42; KUMSCHICK, in: Baker&McKenzie [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung, Bern 2010, Art. 132 ZPO N 2). Die Beschwerdeschrift vom 29. Mai 2017 vermag diesen Anforderungen gemäss Art. 320 ZPO zweifellos zu genügen. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz eine aktenwidrige Ermittlung des dem Entscheid zugrunde gelegten Sachverhalts vor und macht willkürliche  und Beweiswürdigung geltend. Zudem beanstandet er die Würdigung der  und die Konklusion der Vorinstanz, dass er nicht mittellos sei, was einer Verletzung seines Anspruchs auf Prozesskostenbevorschussung durch die Gegenpartei bzw. seines  auf unentgeltliche Rechtspflege gleichkommt. Auf die Beschwerde ist somit .
3. Der Beschwerdeführer reicht mit seiner Beschwerdeschrift zwei Beilagen ein, mit welchen er glaubhaft zu machen beabsichtigt, dass das Wertschriftenvermögen der  entgegen der Annahme der Vorinstanz nicht illiquid sei. Gemäss Art. 326 Abs. 1 ZPO sind neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel im Beschwerdeverfahren jedoch ausgeschlossen, denn es geht nicht um die Fortführung des erstinstanzlichen , sondern im Wesentlichen um eine Rechtskontrolle des vorinstanzlichen Entscheids. Dieses Novenverbot ist umfassend und gilt sowohl für echte wie auch für unechte Noven (KGEBL 410 13 36 vom 5. März 2013 E. 2 mit Hinweisen). Die als Beilagen 4 und 5 zur  ins Recht gelegten Schreiben der C._ und D._ datieren beide vom 24. Mai 2017 und wurden demnach nach dem angefochtenen Entscheid der Vorinstanz vom 16. Mai 2017 verfasst. Da diese der Vorinstanz bei ihrem Entscheid nicht vorgelegen haben, fallen diese  als Beweismittel im Beschwerdeverfahren ausser Betracht und sind gestützt auf Art. 327 ZPO aus dem Recht zu weisen. Gleiches gilt für den seitens der Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort erstmals erwähnten Oldtimer. Auch diese Behauptung zum Vermögen des Beschwerdeführers stellt eine neue Tatsachenbehauptung dar, welche im  nicht berücksichtigt werden kann.
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4. Die rechtliche Herleitung der Vorinstanz zum Anspruch des Beschwerdeführers auf einen Prozesskostenvorschuss gegenüber der Beschwerdegegnerin gestützt auf Art. 159 Abs. 3 und Art. 163 ZGB wird von den Parteien zu Recht nicht beanstandet. Ebenso trifft die Feststellung des Vorderrichters zu, dass eine gesuchstellende Partei keinen Anspruch auf unentgeltliche Rechtsprechung hat, wenn deren Ehegatte zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses aus der familienrechtlichen Bestands- und Unterstützungspflicht gemäss Art. 159 Abs. 3 und Art. 163 ZGB verpflichtet werden kann. Ein Ehegatte hat auch in einem gegen den anderen Ehegatten gerichteten Prozess (Eheschutz- oder Scheidungsverfahren) Anspruch gegenüber diesem auf Ausrichtung eines Prozesskostenvorschusses, sofern er aufgrund seiner  für dessen Finanzierung auf den Beistand des anderen Ehegatten angewiesen und dieser in der Lage ist, den Vorschuss zu leisten (KGEBL 410 13 24 vom 7. März 2013 E. 3.1 mit  auf BGer 5P.133/2000 vom 15. Mai 2000 E. 4c sowie HAUSHEER/REUSSER/GEISER, in: Berner Kommentar, Bern 1999, Art. 159 ZGB N 38). Die Bedürftigkeit beurteilt sich einerseits aufgrund sämtlicher finanziellen Verpflichtungen, andererseits aufgrund der Einkommens- und Vermögensverhältnisse (BGE 135 I 221 E. 5.1; 124 I 97 E. 3b mit Hinweisen). Ein allfälliger Überschuss zwischen dem zur Verfügung stehenden Einkommen und dem Zwangsbedarf der gesuchstellenden Partei ist mit den für den konkreten Fall zu erwartenden Gerichts- und  in Beziehung zu setzen; dabei sollte es der monatliche Überschuss der  Partei ermöglichen, die Prozesskosten bei weniger aufwendigen Prozessen innert eines Jahres, bei anderen innert zweier Jahre zu tilgen (KGEBL 200 07 399 vom 24. Juli 2007 E. 3.1). Für die Beurteilung, ob ein Ehegatte bedürftig ist und somit vom anderen Ehegatten einen  zu fordern berechtigt ist, gelten demnach dieselben Kriterien, wie bei der Frage der Mittellosigkeit einer um unentgeltliche Rechtspflege ersuchenden Partei. Eine Partei gilt im Sinne von Art. 117 lit. a ZPO als bedürftig, wenn ihr Einkommen kleiner als das um 15 % des Grundbetrages und die laufende Steuerbelastung erweiterte betreibungsrechtliche  ist (vgl. etwa KGEBL 400 13 57 vom 30. April 2013 E. 3.1). Ist die Bedürftigkeit aufgrund der Einkommensverhältnisse der gesuchstellenden Partei zu bejahen, so ist zu , ob allenfalls bestehendes Vermögen der Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege . Dabei ist zu beachten, dass ein gewisser Umfang an Vermögen als sog. „“ beansprucht werden darf und nicht zur Prozessführung angetastet werden muss. Bei ungenügendem Einkommen wird ein Vermögen von etwa CHF 20'000.00 bis maximal CHF 25'000.00 als noch verhältnismässig gering und deshalb einem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht entgegenstehend betrachtet. Soweit das Vermögen diesen „Notgroschen“ übersteigt, ist dem Gesuchsteller unbesehen der Art der Vermögensanlage zumutbar, dieses zur Finanzierung des Prozesses zu verwenden. Die Art der Vermögensanlage beeinflusst  die Verfügbarkeit der Mittel, nicht aber die Zumutbarkeit, sie für die eigene  anzugreifen. Massgebend ist die aktuelle ökonomische Situation des Gesuchstellers. Zudem gilt es den sog. Effektivitätsgrundsatz zu beachten, wonach nur Einkünfte und  berücksichtigt werden dürfen, die tatsächlich (effektiv) vorhanden und verfügbar oder wenigstens kurzfristig realisierbar sind (KGEBL 410 14 13 vom 1. April 2014 E. 2.2 mit Hinweis auf BGE 118 Ia 369 E. 4b und c). Immobilien sind selbstredend als Vermögen zu . Es ist indessen zu beachten, dass eine Liegenschaft, obwohl sie meist einen deutlichen Aktivenüberschuss aufweist, den Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege nicht automatisch entfallen lässt. Vielmehr ist im Einzelfall abzuklären, ob die im Grundstück gebundenen Mittel
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zur Prozessfinanzierung verfügbar gemacht werden können. Dabei ist danach zu fragen, ob dem Gesuchsteller grundsätzlich zugemutet werden kann, sein Grundstück im Rahmen der Möglichkeiten hypothekarisch zu belasten oder die zur Prozessfinanzierung notwendigen Mittel durch Vermietung oder Veräusserung der Liegenschaft zu besorgen. Letzteres setzt allerdings grundsätzlich voraus, dass der Gesuchsteller alleine über das Grundstück verfügen kann,  kein Kompetenzcharakter zukommt, sich der Verkauf innert nützlicher Frist bewerkstelligen lässt und mit einem die Prozesskosten deckenden Erlös zu rechnen ist (KGEBL 410 16 383 vom 13. Dezember 2016 E. 3.1).
5.1 Der Beschwerdeführer rügt zunächst, die Vorinstanz habe aktenwidrig festgehalten, dass er zur fehlenden Möglichkeit einer Aufstockung der hypothekarischen Belastung der im  der Parteien stehenden Liegenschaft keinerlei Unterlagen ins Recht gelegt habe. Das Kantonsgericht teilt zwar die Ansicht, dass die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz in  Punkt offensichtlich fehlerhaft ist, zumal der Beschwerdeführer nebst dem Gesuch um Prozesskostenbevorschussung bzw. um unentgeltliche Rechtspflege vom 21. Februar 2017 im erstinstanzlichen Verfahren mit einer ergänzenden Eingabe vom 24. März 2017 weitere  eingereicht hat. Als Beilage 14 zu dieser Eingabe reichte er ein Schreiben der E._ vom 10. März 2017 ein, in welchem die Hypothekargläubigerin eine Erhöhung der Hypothek abgelehnt hat. Die Vorinstanz hat allerdings aus ihrer irrtümlichen Sachverhaltsfeststellung für ihren Entscheid keine Rückschlüsse gezogen. Sie ist davon ausgegangen ist, dass eine  wegen dem tiefen Einkommen der Parteien und damit wegen fehlender Tragbarkeit eher unwahrscheinlich sei. Der Zivilkreisgerichtspräsident verneinte die Mittellosigkeit des Beschwerdeführers nicht mit der Begründung, dieser könne liquide Mittel durch eine zusätzliche Belehnung der ehelichen  zur eigenen Prozessfinanzierung erhältlich machen. Vielmehr würden nach Ansicht der Vorinstanz beide Parteien über in Grundeigentum gebundenes Vermögen verfügen,  den praxisgemässen Notgroschen deutlich übersteige und durch einen Verkauf der  versilbert werden könnte. Auch habe der Beschwerdeführer keine Gründe gegen die Zumutbarkeit einer Veräusserung geltend gemacht. Der Beschwerdeführer weist in seiner  darauf hin, dass die Liegenschaft durch die Beschwerdegegnerin mit dem  Sohn der Parteien bewohnt werde. Des Weiteren sei ein Verkauf unverhältnismässig und daher unzumutbar sowie innert nützlicher Frist auch unmöglich. Der Beschwerdeführer lässt zwar eine Begründung zu seinen Behauptungen vermissen. Aus den Akten ergibt sich jedoch, dass das in der Liegenschaft gebundene Vermögen nicht unmittelbar liquide gemacht werden kann. Die Liegenschaft steht im Eigentum beider Parteien, weshalb ein Verkauf  auch von der Zustimmung der Beschwerdegegnerin abhängig ist. Für die Beurteilung der Rechtsfrage der Mittellosigkeit ist die Vermögenssituation der gesuchstellenden Partei . Nach Ansicht des Kantonsgerichts verbietet es sich deshalb, Vermögenswerte , über welche die gesuchstellende Partei nicht alleine verfügen kann. Da die Liegenschaft von der Beschwerdegegnerin und dem gemeinsamen Sohn der Parteien bewohnt wird und  gemäss eigenen Angaben im Scheidungsverfahren beabsichtigt, das Haus zu übernehmen, ist nicht damit zu rechnen, dass sie einem Verkauf an eine Drittpartei zustimmen würde. Nebst der rechtlichen Unmöglichkeit, dass der Beschwerdeführer das Grundeigentum alleine  könnte, ist eine Veräusserung auch in tatsächlicher Hinsicht innert nützlicher Frist nicht
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realistisch. Der Entscheid der Vorinstanz erweist sich in dieser Hinsicht demnach als fehlerhaft und die Beschwerde als begründet, zumal dem Effektivitätsgrundsatz keine hinreichende  geschenkt wurde.
5.2 Der Beschwerdeführer verfügt auch über keine anderen liquiden Mittel. Weiteres  besteht zwar. Dieses ist jedoch, wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, in eine Police der freiwilligen Altersvorsorge der Säule 3a investiert. Weil Guthaben der Säule 3a nur unter eingeschränkten, hier nicht erfüllten Voraussetzungen gemäss Art. 3 Abs. 2 und 3 der Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte  (BVV 3; SR, 831.461.3) vorzeitig bezugsfähig sind, ist eine Prozessfinanzierung mit  Mitteln nicht möglich. In casu scheitert deren Verwendung auch daran, dass die  verpfändet ist. Soweit die Beschwerdegegnerin geltend macht, der  werde dereinst eine güterrechtliche Abfindung erhalten, welche ihm die eigene  ermöglichen würde, fehlt es ebenso an der sofortigen Verfügbarkeit dieser Mittel.
5.3 Das Kantonsgericht kommt somit zu einem anderen Schluss als die Vorinstanz, welche die Mittellosigkeit des Beschwerdeführers wegen bestehenden liquiden Vermögens – wie sich gezeigt hat – zu Unrecht verneint hat. Hat eine gesuchstellende Partei kein hinreichendes (liquides) Vermögen für die Prozessfinanzierung, bleibt zu prüfen, ob sie die Verfahrenskosten aus ihrem laufenden Einkommen bestreiten kann. Dies ist praxisgemäss zu bejahen, wenn aus einer Gegenüberstellung des Einkommens mit dem im Grundbetrag um 15% erhöhten und um die laufende Steuerbelastung erweiterten, betreibungsrechtlichen Existenzminimum ein  resultiert, welcher berechnet auf die zu erwartende Verfahrensdauer zur  ausreicht (KGEBL 410 15 158 vom 7. Juli 2015 E. 3). Das Zivilkreisgericht beurteilte diese Frage im angefochtenen Entscheid nicht, nachdem es beim Beschwerdeführer , liquides Vermögen festgestellt hatte. Es wäre deshalb vertretbar, die Angelegenheit zur Ergänzung des Entscheides an die Vorinstanz zurückzuweisen. Aus prozessökonomischen Überlegungen wird davon jedoch abgesehen, zumal der Beschwerdeführer auch für das  einen Prozesskostenbevorschussungsantrag gestellt hat und sich das  beim Entscheid für das Rechtsmittelverfahren mit der identischen Fragestellung konfrontiert sieht. Die Beschwerdegegnerin hat in ihrer Beschwerdeantwort den Bedarf des , wie ihn dieser in seiner Eingabe im erstinstanzlichen Verfahren vom 21. Februar 2017 dargelegt hatte, kommentiert. Der Beschwerdeführer ergriff die Gelegenheit, im Rahmen seines freiwilligen Replikrechts im Beschwerdeverfahren dazu Stellung zu nehmen. Da der Beschwerdeführer im erstinstanzlichen Verfahren zu seinem Eventualgesuch um  Rechtspflege auch bereits sachrelevante Unterlagen zum eigenen Einkommen und zu seinen monatlich wiederkehrenden Verpflichtungen seines persönlichen Grundbedarfs  hat, erscheint eine Rückweisung der Angelegenheit zur ergänzenden Beurteilung durch das Zivilkreisgericht unangebracht. Die Sache ist spruchreif (Art. 327 Abs. 3 lit. b ZPO) und dem Beschwerdeführer wurde das rechtliche Gehör ausreichend gewährt, so dass das  über den Bestand eines allfälligen Überschusses und somit über einen allfälligen Anspruch auf Prozesskostenvorschuss, eventualiter auf unentgeltliche Rechtspflege, für die Verfahren beider Instanzen befinden kann.
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5.4 Gemäss Angaben des Beschwerdeführers im Formular zur Erlangung der unentgeltlichen Rechtspflege verfügt er über ein monatliches Einkommen von CHF 4‘112.00 (CHF 3‘545.00 aus unselbständiger Erwerbstätigkeit sowie CHF 567.00 aus Nebenerwerb) zuzüglich CHF 200.00 Kinderzulagen. Auch die Beschwerdegegnerin geht in der Beschwerdeantwort vom selben  aus. Das Nebenerwerbseinkommen zweifelt sie zwar an, ohne jedoch näher darauf , von welchem Betrag stattdessen auszugehen sei. Replicando macht der  im Beschwerdeverfahren zwar geltend, dass sein Mandatsverhältnis für seinen  auf Ende August a.c. ende. Für den vorliegenden Entscheid sind jedoch die  zum Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs massgebend. Offen ist auch, ob künftig nicht ein anderes Mandat akquiriert wird, so dass das bestehende Einkommensniveau gehalten oder sogar erhöht werden kann. Bei endgültigem Wegfall des Nebenwerbers bleibt es dem  zudem unbenommen, ein neues Gesuch zu stellen.
5.5 Im Gesuch um Prozesskostenvorschuss und evtl. unentgeltliche Rechtspflege vor erster Instanz vom 21. Februar 2017 bezifferte der Beschwerdeführer seinen erweiterten  Grundbedarf mit CHF 5‘327.85 und machte dabei im Einzelnen folgende Positionen geltend: Grundbetrag 1‘200.00 Zuschlag zum Grundbetrag 30% 360.00 Wohnkosten Y._ 675.00 Wohnkosten Z._ 400.00 Krankenkassenprämie KVG 418.50 Selbst getragene Krankheitskosten 25.90 Selbst getragene Zahnarztkosten 100.00 Auswärtige Verpflegung 220.00 Fahrtkosten 300.00 Steuern 360.10 Musikunterricht Sohn F._ 98.35 Kinderunterhaltsbeitrag 1‘170.00 Totalbedarf 5‘327.85
a) Betragsmässig durch die Beschwerdegegnerin ausdrücklich akzeptiert und anhand der  Akten nachvollziehbar sind folgende Verpflichtungen des Beschwerdeführers: Wohnkosten Y._, Krankenkassenprämie, selbst getragene Krankheitskosten und .
b) Die Beschwerdegegnerin beanstandet in der Beschwerdeantwort zu Recht den Zuschlag zum Grundbetrag, welcher gemäss Praxis der basellandschaftlichen Gerichte 15% und demnach lediglich CHF 180.00 beträgt.
c) Die Wohnkosten im Kanton Z._, welche für die Ausübung des Besuchsrechts geltend gemacht würden, seien nicht notwendig. Der Beschwerdeführer, so die Beschwerdegegnerin weiter, wohne während den Besuchen des Sohnes regelmässig bei seiner Freundin in X._ und miete nur ganz selten ein Zimmer über die Internetplattform „Air B&B“. Die  Bestätigung für regelmässige, zusätzliche Wohnkosten von monatlich CHF 400.00 sei von einem Freund des Beschwerdeführers aus Gefälligkeit ausgestellt worden. Belege
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über erfolgte Zahlungen seien keine beigebracht worden. Der Beschwerdeführer hält in  Replik im Beschwerdeverfahren lapidar fest, dass seine Wohnkosten bestätigt und belegt seien. Da er die Ausführungen der Beschwerdegegnerin dadurch nicht substantiiert  hat und auch keine Belege für Zahlungen vorgelegt wurden, fehlt es auch aus der Sicht des Kantonsgerichts an einer hinreichenden Glaubhaftmachung solchen .
d) Selbst getragene Zahnarztkosten von CHF 100.00 liess die Beschwerdegegnerin ohne  unberücksichtigt, obwohl dieselben belegt sind (vgl. Beilage 18 zur Eingabe des Beschwerdeführers im erstinstanzlichen Verfahren vom 24. März 2017; Rechnung Dr. G._ vom 10. Februar 2017 über CHF 1‘141.50).
e) Dass die Beschwerdegegnerin keine zusätzlichen Berufsauslagen des Beschwerdeführers für auswärtige Verpflegung eingesetzt hat, hat der Beschwerdeführer in seiner Replik im  nicht kommentiert. Zusatzkosten unter diesem Titel sind auch nach  des Kantonsgerichts nicht gerechtfertigt, zumal es einem Gesuchsteller in finanziell knappen Verhältnissen zumutbar ist, dass er eine kostengünstige Mittagsverpflegung von zuhause mitnimmt.
f) Zu den geltend gemachten Fahrtkosten (Arbeitsweg und Besuche des Sohnes) führt die  aus, dass berufsbedingte Fahrtauslagen bereits in der Erfolgsrechnung zur selbständigen Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers berücksichtigt seien und für die Notwendigkeit der privaten Nutzung eines Autos keine Hinweise bestünden. Der  macht in seiner Replik geltend, die eingesetzten Fahrtkosten würden ihm bei der unselbständigen Erwerbstätigkeit und der Ausübung des Besuchsrechts anfallen. Nach  des Kantonsgerichts erscheint es nicht gerechtfertigt, beim Grundbedarf des  Autokosten einzusetzen. Zum einen sind in der Erfolgsrechnung, wie die Beschwerdegegnerin zutreffend ausführt, solche Kosten als Geschäftsaufwand verbucht. Zum andern macht der Beschwerdeführer keine Angaben über den Kompetenzcharakter  Fahrzeuges für seine unselbständige Erwerbstätigkeit. Mithin hat er nicht glaubhaft , für berufliche Zwecke auf ein Auto angewiesen zu sein. Fahrtkosten für die Ausübung des Besuchsrechts sind in der Regel nicht Bestandteil des persönlichen Grundbedarfs.  fehlen sowohl für die berufliche Tätigkeit als auch für die Kinderbesuche nähere  zur Distanz und Häufigkeit der zurückgelegten Strecken, so dass die Fahrtkosten auch in quantitativer Hinsicht nicht hinreichend glaubhaft gemacht wurden.
g) Der Grundbedarf wird praxisgemäss um die laufenden Steuern erweitert. Der  behauptet, auch im Kanton Z._, (Einkommens-)Steuern bezahlen zu müssen, was weder glaubhaft noch nachvollziehbar erscheint. Die eingereichten Unterlagen betreffen das Steuerjahr 2015. Aufgelaufene Steuern aus vergangenen Jahren sind bei den monatlich wiederkehrenden Verpflichtungen des persönlichen Grundbedarfs nicht zu berücksichtigen, sondern nur die geschätzten, anteilsmässig pro Monat anfallenden Steuern des laufenden Jahres. Die Beschwerdegegnerin beziffert den Steuerbetrag mit CHF 100.00, ohne dass der Beschwerdeführer in seiner Replik im Beschwerdeverfahren dagegen opponiert hat, weshalb auch das Kantonsgericht von Steuern in dieser Höhe ausgeht.
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h) Dass die Kosten für den Musikunterricht des gemeinsamen Sohnes gemäss Angaben des Beschwerdeführers unter den Parteien geteilt würden, hat die Beschwerdegegnerin . Zudem hat der Beschwerdeführer die konkreten Kosten in seiner Replik im  weder beziffert noch belegt, weshalb diese nicht zu berücksichtigen sind.
i) Der zivilprozessuale Notbedarf des Beschwerdeführers präsentiert sich somit wie folgt: Grundbetrag 1‘200.00 Zuschlag zum Grundbetrag 15% 180.00 Wohnkosten Y._ 675.00 Krankenkassenprämie KVG 419.00 Selbst getragene Krankheitskosten 26.00 Selbst getragene Zahnarztkosten 100.00 Steuern 100.00 Kinderunterhaltsbeitrag 1‘170.00 Totalbedarf 3‘870.00
Zieht man diesen Grundbedarf von CHF 3‘870.00 vom Einkommen des Beschwerdeführers von CHF 4‘312.00 ab, resultiert ein monatlicher Überschuss von CHF 442.00.
5.6 Ausgehend von einer geschätzten Dauer des Scheidungsverfahrens von 2 Jahren ist es für den Beschwerdeführer zumutbar, diesen Überschuss für die Prozessfinanzierung zu , was einem Gesamtbetrag von rund CHF 10‘600.00 entspricht. Dass dieser Betrag  für die Bestreitung seines Gerichtskostenanteils als auch der Kosten seiner anwaltlichen Vertretung für das erstinstanzliche Scheidungsverfahren (inkl. Verfahren über die Anordnung vorsorglicher Massnahmen) und das vorliegende Beschwerdeverfahren nicht ausreicht, ist . Wie hoch der Fehlbetrag ausfällt, ist schwierig abzuschätzen. Die  hat dem Beschwerdegegner im Eventualstandpunkt in Anrechnung an seine  Ansprüche CHF 4‘500.00 zugestanden, was auch den erforderlichen zusätzlichen Mitteln für die Prozessfinanzierung des Beschwerdeführers entsprechen dürfte. Zur beantragten Anrechnung eines allfälligen Prozesskostenvorschusses akonto Güterrecht liess sich der  replicando nicht vernehmen. Das Kantonsgericht erachtet eine Bevorschussung mit Anrechnungsvorbehalt im vorliegenden Fall naheliegend, zumal es um die Finanzierung der Verfahrenskosten des Scheidungsverfahrens der Parteien geht, in welchem  güterrechtliche Ansprüche des Beschwerdeführers fällig werden.
6. Der Anspruch auf Prozesskostenvorschuss setzt nebst der Mittellosigkeit der  Partei Leistungsfähigkeit des zu verpflichtenden Ehegatten voraus. Hauptstreitpunkt bildet hierbei die Frage der Verfügbarkeit des Wertschriftenvermögens der . Die Vorinstanz erwog ohne Begründung, dieses sei illiquid, weil es befristet bis Mai 2018 nicht verfügbar sei. In seiner Beschwerde beanstandet der Beschwerdeführer den Rückschluss des Vorderrichters auf eine fehlende Leistungsfähigkeit. Aus den Akten ergebe sich, dass es sich bei den Wertschriften um börsenkotierte Titel handle, welche sofort und ohne  verkauft werden könnten. Die Liquidierbarkeit börsenkotierter Aktien sei notorisch. Die Beschwerdegegnerin entgegnet in ihrer Beschwerdeantwort, aus ihrer Steuererklärung gehe hervor, dass diese Wertschriften im Sinne eines Termingeschäfts bis 7. Mai 2018 nicht frei  seien. Ein Verkauf zu einem früheren Zeitpunkt sei zwar möglich, jedoch mit unverhält-
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nismässigen Kosten verbunden. Zudem bestreite sie aus dem Vermögensertrag einen Teil ihrer Lebenshaltungskosten, was bei einem Verkauf der Titel entfallen würde. Für die Sichtweise der Vorinstanz, wonach das Wertschriftenvermögen illiquid sei, bestehen nach der Meinung des Kantonsgerichtspräsidiums keine Hinweise. Die von der  erwähnte Steuererklärung (Beilage 9 zur Eingabe der Beschwerdegegnerin im  Verfahren vom 27. März 2017) ist für den Nachweis der Behauptung der  freien Verfügbarkeit nicht geeignet. Einzig die Terminierung des Verkaufs der Titel ist  ersichtlich, nicht jedoch die behauptete Zweckgebundenheit. Auch trifft es zu, dass  Titel frei handelbar sind. Und schliesslich gesteht dies auch die Beschwerdegegnerin indirekt ein, behauptet jedoch, ein frühzeitiger Verkauf sei unter wirtschaftlichen  unverhältnismässig, da ein solcher mit zusätzlichen Kosten verbunden sei. In welcher Höhe diese Pönale fällig würde, beziffert sie allerdings nicht, weshalb das Argument der  nicht verfängt. Ebenso ist es der betreffenden Partei zuzumuten, eine zusätzliche Verpflichtung (z.B. eine höhere Hypothekarzinspflicht) oder ein Wegfall von Einkommen bzw. Ertrag als Folge der Beschaffung liquider Mittel hinzunehmen, solange solche Dispositionen nicht gleichzeitig einen Eingriff in das erweiterte betreibungsrechtliche Existenzminimum . Daraus folgt, dass die Leistungsfähigkeit der Beschwerdegegnerin in casu zu bejahen ist, indem ausreichende Vermögenswerte bestehen, welche zur Beschaffung liquider Mittel  werden können und ein Verkauf der bestehenden Titel auch als zumutbar erachtet wird.
7. Zusammenfassend ist Ziffer 1 des angefochtenen Entscheids aufzuheben und die  in teilweiser Gutheissung der Beschwerde zu verpflichten, dem  in Anrechnung an seine güterrechtlichen Ansprüche einen Prozesskostenvorschuss von CHF 4‘500.00 zu bezahlen. Die grundsätzliche Pflicht des Beschwerdeführers zur Leistung  Gerichtskostenvorschusses für das Scheidungsverfahren gemäss Art. 98 ZPO bleibt  des fehlenden Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege bestehen, da es ihm möglich ist, den Vorschuss aus Überschuss oder aus der erhaltenen Zahlung der Gegenpartei zu , weshalb Ziffer 2 des erstinstanzlichen Entscheids unverändert bleibt. Der Instruktionsrichter wird dem Beschwerdegegner nochmals eine neue Frist zur Zahlung des verlangten  anzusetzen haben. Das Gesuch des Beschwerdeführers vom 29. Mai 2017 um  der Prozesskosten, eventuell um unentgeltliche Rechtspflege, für das  ist zudem abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang rechtfertigt es sich, dass den Parteien die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens je hälftig auferlegt werden und dass jede Partei ihre Parteikosten selbst trägt (Art. 106 Abs. 2 ZPO). Die Entscheidgebühr wird  auf § 9 Abs. 2 lit. a GebT mit CHF 800.00 veranschlagt.
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