Decision ID: 064b5877-62d0-5eac-b8dd-6bf51a5c2978
Year: 2016
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass die Beschwerdeführerin am 23. Juni 2016 in der Schweiz um Asyl
nachsuchte,
dass das SEM mit Verfügung vom 14. Oktober 2016 – eröffnet am 21. Ok-
tober 2016 – in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG (SR 142.31)
auf das Asylgesuch nicht eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz nach
Italien anordnete und die Beschwerdeführerin aufforderte, die Schweiz
spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen,
dass es gleichzeitig feststellte, einer allfälligen Beschwerde gegen den Ent-
scheid komme keine aufschiebende Wirkung zu, und die Aushändigung
der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis an die Beschwer-
deführerin verfügte,
dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 24. Oktober 2016 gegen
diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und
dabei die nachfolgend aufgeführten Rechtsbegehren stellte: Die Verfügung
des SEM sei aufzuheben. Das Verfahren sei zwecks vollständiger Erhe-
bung des Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Vorinstanz
sei anzuweisen, ihr Recht zum Selbsteintritt gemäss Art. 3 Abs. 2 Dublin-
III-VO auszuüben und sich für das Asylverfahren der Beschwerdeführerin
für zuständig zu erklären. Es sei als vorsorgliche Massnahme die aufschie-
bende Wirkung zu erteilen und die Vollzugsbehörde anzuweisen, von einer
Überstellung nach Italien abzusehen, bis das Bundesverwaltungsgerücht
über die vorliegende Beschwerde entschieden habe. Die Verfahrenskosten
seien der Beschwerdeführerin zu erlassen, und auf die Erhebung eines
Kostenvorschusses sei zu verzichten,
dass die Beschwerdeführerin zur Begründung ihrer Beschwerdebegehren
im Wesentlichen geltend macht, die italienischen Behörden, seien nicht nur
überfordert, sondern auch unzuverlässig und hätten der Beschwerdeführe-
rin keine Unterkunft zur Verfügung gestellt,
dass die Erwägungen der Vorinstanz zu den Aufnahmebedingungen auf
einem Entscheid des EGMR aus dem Jahre 2013 beruhten und somit nicht
mehr aktuell seien,
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dass dem aktuellsten Bericht der Schweizerischen Flüchtlingshilfe vom Au-
gust 2016 zur Situation von Asylsuchenden in Italien demgegenüber kon-
krete Anhaltspunkte für systemische Mängel im Asyl- und Aufnahmesystem
Italiens zu entnehmen seien,
dass die Vorinstanz nicht geprüft habe, ob die Aufnahmebedingungen in
Italien auch im Jahre 2016 noch den Anforderungen des EGMR standhiel-
ten, weshalb die angefochtene Verfügung zu kassieren und zu neuem Ent-
scheid an die Vorinstanz zurückzuweisen sei,
dass die Beschwerdeführerin am 17. Oktober 2016 einen Unfall erlitten
habe und möglicherweise einen operativen Eingriff benötige,
dass entsprechende Arztberichte raschmöglichst nachgereicht würden,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit per Telefax übermittelter Verfü-
gung vom 25. Oktober 2016 gestützt auf Art. 56 VwVG den Vollzug der
Überstellung nach Italien per sofort einstweilen aussetzte,
dass die vorinstanzlichen Akten am 26. Oktober 2016 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 1 AsylG),
dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 31. Oktober 2016 ein Arzt-
zeugnis vom 19. Oktober 2016 der M._ Klinik zu den Akten reichte,

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-
gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-
gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33
VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),
dass die Beschwerdeführerin am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-
men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein
schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-
rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105
AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-
treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),
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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-
ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich,
wie nachfolgend aufgezeigt wird, um eine solche handelt, weshalb das Ur-
teil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-
zichtet wurde,
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich
Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das
SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen
(Art. 31a Abs. 1‒3 AsylG), die Beurteilungskompetenz des Gerichts grund-
sätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das
Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2012/4 E. 2.2 m.w.H.),
dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asylsu-
chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des
Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a
Abs. 1 Bst. b AsylG),
dass diesbezüglich die Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen
Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien
und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung ei-
nes von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mit-
gliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist,
(nachfolgend: Dublin-III-VO) zur Anwendung kommt,
dass gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO jeder Asylantrag von einem einzi-
gen Mitgliedstaat geprüft wird, der nach den Kriterien des Kapitels III
(Art. 8–15 Dublin-III-VO) als zuständiger Staat bestimmt wird (vgl. auch
Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO),
dass jeder Mitgliedstaat abweichend von Art. 3 Abs. 1 beschliessen kann,
einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen gestell-
ten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch wenn er nach den in
dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die Prüfung zuständig ist
(Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO; sog. Selbsteintrittsrecht),
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dass ein Abgleich der Fingerabdrücke der Beschwerdeführerin mit der
«Eurodac»-Datenbank ergab, dass diese am 27. Mai 2016 illegal in Italien
eingereist war,
dass das SEM die italienischen Behörden am 12. August 2016 um Über-
nahme der Beschwerdeführerin im Sinne von Art. 13 Abs. 1 Dublin-III-VO
ersuchte,
dass die italienischen Behörden das Übernahmeersuchen innert der in
Art. 22 Abs. 1 Dublin-III-VO vorgesehenen Frist unbeantwortet liessen, wo-
mit sie die Zuständigkeit Italiens implizit anerkannten (Art. 22 Abs. 7 Dub-
lin-III-VO),
dass die grundsätzliche Zuständigkeit Italiens somit gegeben ist,
dass die Beschwerdeführerin anlässlich der Befragung vom 15. Juli 2016
zur Person sinngemäss geltend machte, sie wolle in der Schweiz bleiben,
zumal ihr Ziel von vornherein die Schweiz gewesen sei,
dass die Vorinstanz im Entscheid bereits festgehalten hat, dass der von
der Beschwerdeführerin geäusserte Wunsch nach einem weiteren Verbleib
in der Schweiz keinen Einfluss auf die Zuständigkeit für das Asyl- und Weg-
weisungsverfahren hat, da es grundsätzlich nicht Sache der betroffenen
Person ist, den für ihr Asylverfahren zuständigen Staat selber zu bestim-
men (vgl. BVGE 2010/45 E. 8.3), sondern die Bestimmung des für sie zu-
ständigen Staates alleine den beteiligten Dublin-Vertragsstaaten obliegt,
dass Italien Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom 10. De-
zember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder er-
niedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Abkommens
vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK,
SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967
(SR 0.142.301) ist,
dass die Beschwerdeführerin kein konkretes und ernsthaftes Risiko darge-
tan hat, die italienischen Behörden würden sich weigern sie aufzunehmen
und ihren Antrag auf internationalen Schutz unter Einhaltung der Regeln
der erwähnten Richtlinien zu prüfen,
dass den Akten auch keine Gründe für die Annahme zu entnehmen sind,
Italien werde in ihrem Fall den Grundsatz des Non-Refoulements missach-
ten und sie zur Ausreise in ein Land zwingen, in dem ihr Leib, ihr Leben
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oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist
oder in dem sie Gefahr laufen würde, zur Ausreise in ein solches Land ge-
zwungen zu werden,
dass auch davon ausgegangen werden darf, dieser Staat anerkenne und
schütze die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des
Europäischen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013
zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des in-
ternationalen Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU vom
26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Personen,
die internationalen Schutz beantragen (sog. Aufnahmerichtlinie) ergeben,
dass auch unter Berücksichtigung des aktuellen Berichtes der Schweizeri-
schen Flüchtlingshilfe (SFH, Aufnahmebedingungen in Italien, Zur aktuel-
len Situation von Asylsuchenden und Schutzberechtigten, insbesondere
Dublin-Rückkehrenden in Italien, Bern, August 2016), in dem die Mängel
des italienischen Unterbringungssystems beleuchtet werden, nicht von der
Annahme auszugehen ist, das Asylverfahren und die Aufnahmebedingun-
gen für Antragsteller in Italien würden systemische Schwachstellen aufwei-
sen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder entwürdigenden Behand-
lung im Sinne des Artikels 4 der EU–Grundrechtecharta mit sich bringen
(vgl. Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte [EGMR] i.S.
Tarakhel gegen Schweiz vom 4. November 2014, Grosse Kammer,
Nr.29217/12, § 114 f.),
dass sich das Bundesverwaltungsgericht zur Relevanz des obenerwähn-
ten Berichts vom August 2016 der SFH bereits in einem verneinenden
Sinne ausgesprochen hat (vgl. z.B. Urteil des BVGer D-5124/2016 vom
30. August 2016 E. 6.3 S. 10 ff.),
dass es sich bei dieser Sachlage erübrigt, die angefochtene Verfügung zu
kassieren und die Sache zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzu-
weisen,
dass die Beschwerdeführerin als alleinstehende Frau, die ihre Tochter im
Heimatstaat zurückgelassen hat, grundsätzlich nicht zu den besonders
schutzbedürftigen Personen im Sinne der Rechtsprechung des Europäi-
schen Gerichtshofs für Menschenrechte (Urteil Tarakhel, siehe auch das
als Referenzurteil im Intranet publizierte Urteil des BVGer D-6358/2015
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vom 7. April 2016) gehört, deren Rücküberstellung eine individuelle Garan-
tieerklärung der italienischen Behörden hinsichtlich der Unterbringung er-
fordert,
dass die Beschwerdeführerin, wie sich aus den Akten ergibt, bewusst da-
von absah, ein Asylgesuch in Italien zu stellen, weshalb das Vorbringen,
die italienischen Behörden seien unzuverlässig, nähmen ihr Asylgesuch
nicht an die Hand und stellten ihr keine Unterkunft zur Verfügung, nicht zu
überzeugen vermag,
dass sie sich nach Wiedereinreise in Italien betreffend Unterbringung an
die zuständigen Behörden und die vor Ort tätigen karitativen Organisatio-
nen wenden kann,
dass sie zudem die Möglichkeit hat, sich bei allfälligen Problemen bei der
Unterbringung oder beim Zugang zum Asylverfahren an die zuständigen
italienischen Justizbehörden zu wenden,
dass schliesslich die Ermessensklausel von Art. 17 Abs. 1 Dublin-III-VO
nicht direkt, sondern nur in Verbindung mit einer nationalen Norm (nament-
lich Art. 29a Abs. 3 AsylV1, Selbsteintritt aus humanitären Gründen) oder
internationalem Recht anwendbar ist (vgl. BVGE 2010/45 E. 5),
dass Asylsuchende in Italien auch beim Zugang zur medizinischen Infra-
struktur Schwierigkeiten ausgesetzt sein können, die ersichtlichen Schwie-
rigkeiten nach Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts jedoch nicht als
generell untragbar erscheinen,
dass die gesundheitlichen Probleme der Beschwerdeführerin (Diabetes
Mellitus Typ II, Unfallfolgen) den italienischen Behörden bereits im Rahmen
der Überstellung zur Kenntnis gebracht werden, weshalb die Beschwerde-
führerin davon ausgehen darf, sie werde in den Genuss der notwendigen
medizinischen Behandlung kommen,
dass sich weder aus den Akten noch aus der Beschwerde ergibt, dass die
Überstellung vorliegend zu einer Verletzung des internationalen Rechts zu
führen vermöchte,
dass das Bundesverwaltungsgericht nur eingreift, wenn das SEM das ihm
eingeräumte Ermessen über- beziehungsweise unterschreitet oder miss-
braucht und damit Bundesrecht verletzt (vgl. BVGE 2015/9 E. 8.1),
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dass sich aus den Akten keine Anhaltspunkte für eine gesetzeswidrige Er-
messensausübung ergeben,
dass es keinen Grund für eine Anwendung der Ermessensklauseln von
Art. 17 Dublin-III-VO gibt,
dass an dieser Stelle erneut festzuhalten ist, dass die Dublin-III-VO den
Schutzsuchenden kein Recht einräumt, den ihren Antrag prüfenden Staat
selber auszuwählen (vgl. auch BVGE 2010/45 E. 8.3),
dass das SEM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b
AsylG auf das Asylgesuch der Beschwerdeführerin nicht eingetreten ist
und – weil die Beschwerdeführerin nicht im Besitz einer gültigen Aufent-
halts- oder Niederlassungsbewilligung ist – in Anwendung von Art. 44
AsylG die Überstellung nach Italien angeordnet hat (Art. 32 Bst. a AsylV 1),
dass unter diesen Umständen allfällige Vollzugshindernisse gemäss
Art. 83 Abs. 3 und 4 AuG (SR 142.20) nicht mehr zu prüfen sind, da das
Fehlen von Überstellungshindernissen bereits Voraussetzung des Nicht-
eintretensentscheides gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG ist (vgl. BVGE
2015/18 E. 5.2 m.w.H.),
dass die Beschwerde aus diesen Gründen abzuweisen ist und die Verfü-
gung des SEM zu bestätigen ist,
dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Art. 65
Abs. 1 VwVG) abzuweisen ist, da sich die Beschwerdebegehren aufgrund
der ständigen Rechtsprechung des Gerichts als aussichtslos erwiesen,
dass das Beschwerdeverfahren mit vorliegendem Urteil abgeschlossen ist,
weshalb sich die Anträge auf Kostenvorschusserlass und Gewährung der
aufschiebenden Wirkung als gegenstandslos erweisen und der am 25. Ok-
tober 2016 verfügte einstweilige Vollzugsstopp hinfällig wird,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 600.–
(Art. 1‒3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2])
der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
(Dispositiv nächste Seite)
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