Decision ID: 450b6a84-0c53-4fc0-b123-5e49af226c02
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Die 1969 geborene und als Serviceaushilfe er
werbstätig gewesene
X._
meldete sich
am 6. April 2010
unter Hinweis auf
diverse
Hüft
operationen
, Knie
- sowie
Rückenprobleme
bei der
Sozialversicherungsan
stalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an
(Urk. 11/3)
. Am 8. Oktober 2010 teilte
die IV-Stelle
der Versicherten mit, dass aufgrund der Gesamtsituation keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen angezeigt seien, weshalb
sie
den Anspruch auf eine Rente prüfe (Urk. 11/15). In der Folge führte sie
vor Ort
Abklärungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht durch und klärte die beeinträchtigte Arbeitsfähigkeit im Haushalt
ab
. Nach Durchführung des
Vorbescheidverfahrens
(Urk. 11/
43) verneinte sie mit Verfügung vom 26. August 2013 den Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente (Urk. 2).
2.
Dagegen erhob
X._
am 25. September 2013 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren um
Rückweisung
der Sache an die IV-Stelle
zur Vor
nahme neuer
interdisziplinärer
Abklärungen
. Daneben ersuchte sie um Ge
währung der unentgeltlichen Rechtspflege
(Urk. 1
S. 2
).
Am 26. September 2013 legte sie
verschiedene
medizinische Berichte ins Recht (Urk. 4, Urk. 7/1-5). Mit Beschwerdeantwort vom 1. November 2013 schloss die Verwaltung auf Abwei
sung der Beschwerde (Urk. 10)
, worüber die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 5. November 2013 orientiert wurde (Urk. 12).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von
Art.
4
Abs.
1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit
Art.
8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Ein
schränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Auf
bietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychischen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit (
Art.
7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (
Art.
6 ATSG) sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hin
weisen).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und
einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Bei
nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Bemes
sung der Invalidität in Abweichung von
Art.
16 ATSG darauf abgestellt, in wel
chem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. Art.
7
Abs.
2 ATSG ist sinngemäss anwendbar (
Art.
28a
Abs.
2 IVG in Verbindung mit
Art.
8
Abs.
3 ATSG; spezifische Methode; statt vieler BGE 130 V 97 E. 3.3.1). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemein
nützige und künstlerische Tätigkeiten (
Art.
27 der Verordnung über die Invali
denversicherung; IVV).
1.5
Bei Versicherten, die
nur zum Teil erwerbstätig sind
, wird für diesen Teil die Invalidität nach
Art.
16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach
Art.
28a
Abs.
2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der
Invaliditäts
grad
entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (
Art.
28a
Abs.
3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).
1.6
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.7
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist ent
scheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderli
chen allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berück
sichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person aus
einander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie
prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räu
mende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U.
Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutachten,
3.
Aufl. 1994, S. 24 f.).
2.
Die Beschwerdegegnerin qualifizierte die Beschwerdeführerin als zu
80 % erwerbstätig und schlug die restlichen 20 % dem Haushaltsbereich zu
.
Weiter ging sie
von
einer Einschränkung im Haushaltsbereich von 26.7 % und einer Erwerbseinbusse von 9.05 % bei Ausübung einer
behinderungsangepasste
n
Tätigkeit zu einem Pensum von 80 %
aus
(Urk. 2 S. 3).
Dabei stützte sie sich aus medizinischer Sicht auf das bei Dr. med. und Dr. sc. nat. ETH
Y._
,
Fach
ärztin
für Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen, sowie Dr. med.
Z._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in Auftrag gegebene internistisch-rheumatologische sowie psychiatrische Gutachten vom 31. August/9. September 2011
ab
(Urk. 11/27, Urk. 11/29).
Dem
gegenüber
bestreitet
die Beschwerdeführerin
die Beweiskraft des
bidisziplinä
ren
Gutachtens und ersucht um eine erneute Begutachtung (Urk. 1, Urk. 4).
3.
3.1
In der
interdisziplinären Zusammenfassung
und Beurteilung
vom 9. September 2011 (Urk. 11/29 S. 8 ff.) stellten
die Gutachter
Dr.
Z._
und Dr.
Y._
folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
:
-
Hüftschmerzen beidseits bei
-
rechts:
Impingement
des rechten Hüftgelenks mit
anteriorem
Labrumriss mit einem zentralen Knorpeldefekt von 7 mm (
Arthro
-MRI 11/2009) und
-
leichter Taillierungsstörung des
Femurkopf
-Halsübergangs
-
ohne
Coxarthrose
-
bildgebend seit Jahren unverändert
-
Röntgen 03/2011 gegenüber 10/2009
-
links: Status nach
intertrochanterer
Osteotomie 01/1995 und
Revalgisationsoste
otom
ie
mit Labrumresektion und Offse
t-Verbesserung 11/1998 und Metallentfernung 2003 mit
-
Coxa
valga
(
Centrum-Collum-Diaphysen
-Winkel 148°) ohne
Coxarthrose
-
Röntgen 03/2011
-
Lumbovertebralsyndrom
mit
-
leichten Facettenarthrosen L5/
S1 rechts mehr als links (PET/CT
07/2011)
-
ohne Nervenwurzelkompression (MRI 02/2010)
-
klinisch ohne
radikuläre
Zeichen
-
leicht irreguläre Gelenkfläche der unteren Quadranten der
Ileosakralgelenke
beid
seits mit möglicher
Sakrolitis
(PET/CT 07/2011) bei
-
negativem HLA-B27 (=normal)
Keine
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
massen die Gutachter folgenden Diag
nosen bei:
-
Anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)
-
Nikotinabusus
-
ausgedehnte chronische Schmerzen
-
femoropatelläre
Schmerzen rechts mehr als links bei kleiner Fissur am
retropatellä
ren
Knorpel sowie am
dorsolateralen
Tibiaplateau
rechts (MRI 11/2009)
-
Migräne
Weiter führten sie aus, f
ür die Tätigkeit
im Service oder ausschliesslich an einer Ladenkasse
sei die Beschwerdeführerin
seit 6. November 2009
zu 100 % arbeitsunfähig. Aus rheumatologischer Sicht sei
sie
durch die eingeschränkte Funktion der Hüftgelenke beidseits sowie der Lendenwirbelsäule und der
Il
i
osakralgelenke
beidseits limitiert. Sie könne 15 kg heben oder tragen. In einer adaptierten Tätigkeit sei sie zu 100 % arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht bestehe kein Bedarf nach adaptierten Tätigkeiten.
3.2
Im
i
nternistisch-rheumatologischen
Teilg
utachten vom 31. August 2011 (Urk. 11/27 S. 1-38)
führte Dr.
Y._
aus,
die Beschwerdeführerin
habe über Schmerzen in der ganzen Wirbelsäule, im rechten Bein sowie in beiden Hüften geklagt (S. 24)
.
In der klinischen Unt
ersuchung sei kein wesentlicher Befund vorhanden. Die Beweglichkeit der Wirbelsäule könne nicht untersucht werden, weil die Beschwerdeführerin die entsprechenden Manöver nicht zulasse
. Die bildgebenden Untersuchungen der Hüften zeigten die oben beschriebenen Befunde. Diese seien nicht gravierend. Eine
Femurkopfnekrose
des linken Hüft
gelenks sei nicht mehr nachweisbar. Die PET/CT-Untersuchung
(
Positro
nenemissionstomografie
/
Computertomogra
fie
)
vom Juli 2011 zeige leicht irre
guläre Gelenkflächen vor allem des Os
ilium
beidseits, der die unteren Quad
ranten beider
Iliosakralgelenke
umfasse sowie leichte Facettenarthrosen L5/S1 rechts mehr als links
.
Es handle sich hier um wenig spezifische Befunde. In der ausgedehnten Blutuntersuchung sei kein wesentlicher pathologischer Messwert auszumachen. Beide angegebene
n
Schmerzmittel seien im Blut nicht im thera
peutischen Bereich vorhanden. Die vorhandenen Befunde erklärten weder das Ausmass noch die Dauer der Beschwerden.
In der
Dolorimetrie
seien 17 der 18 Tender Points wie auch alle Kontrollpunkte
pathologisch. Sanfte Berührungen würden von der Beschwerdeführerin bereits als schmerzhaft angegeben. Eine
Fibromyalgie
bestehe definitionsgemäss nicht, wenn die Mehrheit der Kontroll
punkte pathologisch sei
(S. 33)
.
Die
eingeschränkte Funktion der Hüftgelenke
beidseits sowie der
Lendenwirbelsäule
und der
Iliosakralgelenke
beidseits
wirke sich auf ausschliesslich gehend
,
stehend
oder in vornüber geneigter Haltung
zu verrichtende Tätigkeiten aus.
F
ür leichte bis mittelschwere
wechselbelastende
Tätigkeiten
bestehe
seit immer
eine 100
%ige Arbeitsfähigkeit. Die angestammte Tätigkeit im Service sei dagegen
seit 6. November 2009 nicht mehr zumutbar
(S. 34 f.).
3.3
Laut dem
p
sychiatrischen
Teilg
utachten von Dr.
Z._
vom 9. September 2011 (Urk. 11/29
S. 1-
8
)
sei die Kindheit beziehungsweise die Persönlichkeitsent
wicklung der Beschwerdeführerin von subjektivem Mangel an Liebe und Gebor
genheit geprägt gewesen, jedoch ohne gravierende traumatische Ereignisse ver
laufen, womit sich keine Hinwiese auf die Bildung einer Persönlichkeitsstörung ergäben. Die Beschwerdeführerin sei regelrecht eingeschult worden und habe nach der Primar- und Realschule eine zweijährige
A
usbildung
als Verkäuferin
gemacht. Damit könnten sowohl eine Intelligenzminderung als auch Verhal
tensstörungen oder sonstige psychische Probleme mit Krankheitswert in der Kindheit, Pubertät und im frühen Erwachsenenalter
ausgeschlossen werden. Die Beschwerdeführerin habe im Erwachsenenalter mehrere traumatische Ereignisse erlebt, insbesondere die Vergewaltigung
1
985, was sie offenbar dank vielen Persönlichkeitsressourcen entsprechend habe verarbeiten können. Über Jahre sei sie den sozialen Anforderungen ohne Probleme gewachsen gewesen. Sie habe jahrelang eine konstante Arbeitsleistung erbracht. Sie pflege konstante zwi
schenmenschliche Beziehungen und nehme die Verantwortung ihrer Familie gegenüber wahr.
Anhaltende Störungen der Impuls- oder Affektkontrolle seien weder anamnestisch erhoben noch aktenmässig dokumentiert worden. Damit ergäben sich keine Hinweise auf psychische Probleme mit Krankheitswert im Erwachsenenalter. Erst nach dem sexuellen Missbrauch ihrer Tochter seitens des älteren Sohnes sei es bei der Beschwerdeführerin nach den Akten einerseits zum Ausbruch einer kurzdauernden Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion, andererseits zur Entwicklung einer anhaltenden
somatoformen
Schmerzstörung gekommen. Die depressive Symptomatik habe sich aufgrund der anamnesti
schen Angaben bereits im Verlauf des Jahres 2010 zurückgebildet. Anlässlich der Exploration vom 9. August 2010 habe die Beschwerdeführerin keine depressiven Symptome mehr aufgewiesen. Gegenwärtig stünden die anhalten
den
somatoformen
Schmerzen im Vordergrund, die aber bei objektiv und
test
psychologisch
vollständig erhaltenen psychokognitiven Funktionen (
Gedächt
nisfunktion
, Merkfähigkeit, Auffassungsvermögen, Konzentrationsfähigkeit, Gedankenfluss, geistige Flexibilität, Antrieb und Psychomotorik) ihre
Antriebs
fähigkeit
nicht einschränkten. Die Beschwerdeführerin habe die antidepressive Medikation vor 1 1⁄2 Jahren abgesetzt und seit Anfang 2011 auf die ambulante
Gesprächspsychotherapie verzichtet. Trotzdem sei es zu keiner weiteren Ver
schlechterung des psychischen Zustandes gekommen. Damit sei die künftige Erhaltung der vollen Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht auch ohne the
rapeutische Massnahmen zu erwarten (S. 6 f.).
4.
4.1
Gegen die Beweiskraft des
bidisziplinären
Gutachtens von Dr.
Y._
und Dr.
Z._
wendet die Beschwerdeführerin zunächst ein,
ihr erstes Lebensjah
r in einem Kinderheim verbracht und damit
eine frühkindliche Trennung von ihrer Mutter durchlitten
zu haben
. Weiter sei sie von ihrem
Adoptivvater
sexuell missbraucht worden. Als 16jährige sei sie
sodann
Opfer einer Vergewaltigung geworden, als deren Folge sie schwanger geworden sei. Dieses Kind habe sie als 17jährige zur Welt gebracht
und
bei ihren Adoptiveltern zurückgelassen
. Somit sei sie schon als Kind gravierend traumatisiert worden
, weshalb Dr.
Z._
von falschen
und aktenwidrigen
Annahmen ausgehe, wenn er gravierende trauma
tische Ereignisse während der Kindheit beziehungsweise
während der
Persön
lichkeitsentwicklung
verneine
.
Ausserdem
hätte die Begutachtung
i
n Anbetracht der im Raume stehenden sexuellen Missbräuche nicht durch einen männlichen Psychiater erfolgen dürfen (Urk. 1 S. 5 ff.).
Zwar hat die Beschwerdeführerin verschiedene Ereignisse aus ihrem Lebenslauf während der psychiatrischen Begutachtung verschwiegen. So gab Dr.
Z._
in seiner Stellungnahme vom 24. Juli 2012 (Urk. 11/59) an, die Beschwerdeführe
rin habe über Gewalt vom Vater, nicht jedoch von Misshandlungen oder Miss
brauch berichtet
. Es liegen jedoch keine Anhaltspunkte dafür
vor
, dieses Ver
halten auf die Person des Gutachters zurückzuführen.
Insbesondere lassen sich den Akten keine
Hinweise darauf
entnehmen
,
dass
die Beschwerdeführerin
Schwierigkeiten hätte
,
mit Männern in
Kontakt zu
treten
. Vielmehr soll sie während der Exploration bei Dr.
Z._
laut dessen Angaben im Schreiben vom 1. Oktober 2012 (Urk. 11/62) ganz offen über
ihre Probleme gesprochen haben.
Zutreffend ist, dass die von
Dr.
Z._
(offenbar einzig aufgrund der Angaben der Beschwerdeführerin) erhobene Anamnese in Widerspruch zu den Aus
führungen von
Dr.
A._
steht, blieben doch diverse von dieser geschilderte einschneidende Erlebnisse unbeantwortet und sucht man auch eine Auseinan
dersetzung des Gutachters mit diesen Umständen vergeblich. Die Stellung
nahmen des
Dr.
Z._
hierzu (
Urk.
11/59 und
Urk.
11/62), mit welchen er wiederum nur auf die Ausführungen der Beschwerdeführerin verweist,
lässt sich
nur so interpretieren, dass er vom Bericht der
Dr.
A._
nicht detailliert
Kenntnis genommen hatte.
A
ufgrund der Akten ergibt sich
, dass
Dr.
Z._
wohl
von
diese
m
wusste
, lag ihm doch das Teilgutachten von
Dr.
Y._
bei Berichterstellung vor (
Urk.
11/29 S. 1 und
Urk.
11/27/1-42) und findet sich der massgebliche Bericht von
Dr.
A._
darin referiert (S. 12).
Dies stellt
zwar
einen wesentlichen Mangel des psychiatrischen Gutachtens dar, ist aber aus folgenden Gründen nicht von Relevanz:
D
ie
Beurteilung
von Dr.
Z._
weicht
nicht wesentlich von
derjenigen von Dr. med.
A._
,
Oberärztin
an der
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des
B._
, ab, welche die Beschwerdeführerin
im Hinblick auf die Teilnahme an der Interdisziplinären Schmerzsprechstunde psychiatrisch-psychosozial abgeklärt hatte
. So stellte Dr.
A._
im
Bericht vom 6. Juli 2011
(
Urk.
11/27/53-55) die vorläufige Diagnose einer chronischen Schmerzkrankheit mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41). In Anbetracht der einmaligen Untersuchung sah sie sich ausser Stande,
zum Vorliegen eines spezifischen posttraumatischen
Störungsbild
es
, eine
r
Angsterkrankung oder gar eine
r
spezifische
n
Persönlichkeitsvariante
Stellung zu nehmen
,
und empfahl eine weitere psychiatrisch-psychotherapeutische Diagnostik.
Zwischen den beiden fachärztlichen Beurteilungen besteh
en
im Ergebnis
keine relevanten Diskrepan
zen, welche den Beweiswert des psychiatrischen Gutachtens zu schmälern ver
mögen.
4.
2
Sodann
rügte die Beschwerdeführerin,
Dr.
Y._
habe
ni
cht auf die
Migräne
attacken
hingewiesen und behaupte
, die Beschwerdeführerin habe mit Bezug auf ihren Schmerzmittelkonsum nicht die Wahrheit gesagt, da die Schmerzmittel im Blut nicht im therapeutischen Bereich vorhanden gewesen seien (Urk. 1 S. 7).
Mit Bezug auf die Migräne ist festzuhalten, dass
Dr.
Y._
diese Diagnose zwar stellte, ihr jedoch
wie bereits
die behandelnde
n
Ärzte der
Klinik C._
im Bericht vom 12. Juni 2010 (Urk. 11/12)
keine
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
b
eimass (Urk. 11/27
/1-38
S. 32).
Hätte die Migräne eine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zur Folge
gehabt
, hätte
wohl auch Hausarzt Dr. med.
D._
, Facharzt für Allgemeine Medizin, im Bericht vom 17. August 2010 darauf hingewiesen (Urk. 11/14/1-7).
Damit berücksichtigte
die Gutachterin dieses Leiden in gebührender Weise.
Weiter ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin
der Gutachterin gegenüber
angab, zweimal täglich
Olfen 1 g gegen die Schmerzen
einzunehmen
und in den drei Tagen
vor der Begutachtung täglich
drei Tabletten Aspirin
Complex
gegen eine Erkältung
eingenommen zu haben.
D
en Ärzten der Interdisziplinären Schmerzsprechstunde am
B._
erklärte die Beschwerde
führerin
dagegen
,
täglich
Acetylsalicylsäure,
Dafalgan
und Olfen
einzunehmen
(Urk. 11/27/1-38
S. 25; Urk. 11/27/46-52 SS. 2)
.
A
ngesichts
dieser inkongruen
ten
Aussagen
ist
nicht
zu
beanstanden
, dass
Dr.
Y._
auf die
eindeutigen
Laborergebnisse
(Urk. 11/27/1-38 S. 31 sowie Urk. 11/11-27/39-40)
ab
ge
stellt und in ihrer Beurteilung
auf
die fragliche Compliance
hingewiesen hatte
(Urk.
11/27/1-38 S. 33 und
S.
35).
4.3
In der nachträglichen Eingabe vom 26. September 2013 wand
te
die Beschwerde
führerin ein, m
it der Spondylarthritis liege eine schmerzhafte ent
zündlich-rheumatische Erkrankung vor, welche die zunehmenden Beschwerden und Bewegungseinschränkungen erkläre (Urk. 4 S. 2).
Dem ist zu entgegnen, dass d
er
„
Verdacht auf
“
das Vorliegen einer
Spondylarthritis auf
den Befunden
der
im
B._
,
Dept
. Medizinische Radiologie, durchgeführten
PET/
CT
-Untersuchung
vom 14. Juli 2011 (Urk. 7/1)
beruht
.
Diese waren
Dr.
Y._
bekannt
(Urk. 11/27/1-38 S. 19)
.
Während im
B._
die Abklärungen, ob die Beschwerdeführerin HLA-B27-Merkmalsträgerin sei, im Januar 2012 noch im Gange waren (Urk. 11/38/9), erhielt Dr.
Y._
bereits am 30. Juli 2011
den negativen
somit nicht pathologischen
Labor
befund
(
Urk. 11/27/1-38 S. 31
ff.
,
Urk. 11/27/41-42). Dass sie
mangels spezifi
scher Befunde
bei
der Blutuntersuchung keine Spondylarthritis diagnostizierte
, sondern bei der Feststellung einer leicht irregulären Gelenkfläche der unteren Quadranten der
Iliosakralgelenke
blieb und
gestützt darauf lediglich
eine ein
geschränkte Gelenksfunktion berücksichtigte
(Urk. 11/27/1-38 S. 32 ff.)
, ist
einleuchtend
und bietet keinen Anlass, an der gutachterlichen Beurteilung zu zweifeln
.
4.4
Auch im Übrigen
vermag
das
bidisziplinäre
Gutachten
von Dr.
Y._
und Dr.
Z._
(überwiegend)
zu überzeugen.
Es erfüllt
die Anforderungen an eine beweistaugliche beziehungsweise beweiskräftige medizinische
Entscheidungs
grundlage
: Es beruht auf einer eingehenden
internistisch-rheumatologischen
und psychiatrischen Untersuchung, berücksichtigt die geklagten Beschwerden, setzt sich mit diesen und dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinander
was gerade bei der
diagnostizierten
Schmerzstörung
von Bedeutung ist
und leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge sowie in Bezug auf die ge
zogenen Schlussfolgerungen ein.
Insbesondere
überzeugen
d
ie von Dr.
Z._
angegebenen Gründe für die Vernei
nung einer psychischen Störung mit Krankheitswert
- mit Ausnahme des
Ausbruch
s
einer kurzdauernden Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion
-
und der
Darlegung der
Entwicklung einer anhaltenden
somatoformen
Schmerz
störung
. Trotz einer schwierigen Kindheit und Jugendzeit gelang es der Beschwerdeführerin,
(
ohne
elterliche
Unterstützung)
eine minimale berufliche Ausbildung zu absolvieren, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen und während
17 Jahren eine Beziehung zum Vater der beiden jüngeren Kinder aufrecht zu erhalten, bis die
se
Ehe im Jahre 2006 getrennt wurde. Hinweise auf eine depressive Entwicklung finden sich erstmals im Bericht der
Klinik C._
vom 19. Mai 2010 über die
Hospitalisation
der Beschwerdeführerin vom 26. April bis 7. Mai 2010 (Urk. 11/14/11-13).
Im Rahmen eines psychiatrischen Konsiliums wurde damals eine mittelschwere depressive Episode diagnostiziert.
D
ie
daraufhin
eingeleitete Psychotherapie
wurde bereits
Anfang 2011 mangels Kostengutsprache durch die Krankenkasse eingestellt (Urk. 11/27/53-55 S. 2, Urk. 11/29 S. 4).
Bei
der psychiatrisch-psychosozialen Abklärung im
B._
anfangs Juli 2011 wurde keine
depressive Symptomatik
mehr festgestellt (Bericht vom 6. Juli 2011, Urk. 11/27/53-55).
D
ie Beschwerdeführe
rin
selbst
verneinte
sowohl Dr.
Z._
als auch Dr.
A._
gegenüber, depressiv zu sein (Urk. 11/27/53-55 S. 3, Urk. 11/29 S. 5), womit an der vom Gutachter angenommenen Rückbildung der Depression im Verlauf des Jahres 2010 nicht zu zweifeln ist.
Mit Bezug auf die rheumatologische Seite
entsprich
t
Dr.
Y._
Ein
schätzung der
Arbeitsfähigkeit
d
er
jenige
n
der
behandelnden Ärzte der
Klinik C._
im Bericht vom 12. Juni 2010 (Urk. 11/12).
Auch die gestellten
Diagnosen
stimmen
im Wesentlichen
überein
.
Den jüngeren medizi
nischen Berichten lassen sich keine neuen Gesichtspunkte entnehmen
, weshalb Dr.
Y._
Beurteilung nach wie vor aktuell ist
.
4.5
Bei dieser Aktenlage
ging die Beschwerdegegnerin gestützt
auf das
bidiszipli
näre
Gutachten
von Dr.
Y._
und Dr.
Z._
zu Recht von
der
vollzeitli
chen
Zumutbarkeit von leichten, wechselbelastenden Arbeiten mit einem Gewichtslimit vom 15 kg
aus
(Urk. 2 S. 2)
.
5.
5.1
Gestützt auf den Abklärungsb
ericht vom
25. Januar 2012 (Urk. 11/39)
ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass
die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall zu
8
0 %
im Service
erwerbstätig wäre
,
und dass die restlichen
2
0 % eines
Voll
pensums
in den Aufgabenbereich entfielen
, wo eine
Einschränkung
von
insge
samt
26.7
%
(gewichtet 5.34 %) bestehe
(Urk. 2 S. 2)
.
Der Abklärungsbericht ist überzeugend und
wurde von der Beschwerdeführerin denn auch nic
ht bean
standet (Urk. 1, Urk. 4), weshalb darauf abgestellt werden kann.
5.2
In erwerblicher Hinsicht ging die Beschwerdegegnerin bei der Bemessung des hypothetisch erzielbaren
Valideneinkommens
von den statistischen Daten der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE 2010, Tabelle TA
7
, Ziff.
37
, Anforderungsniveau 4; Frauen
) aus, weil eine Hochrechnung des zuletzt erzielten Einkommens auf ein Pensum von 80 % auf
grund der zur Verfügung stehenden Angaben im Arbeitgeberfragebogen (Urk. 11/9) nicht möglich war
.
Das
Invalideneinkommen ermittelte sie anhand des
statistischen Lohnes für sonstige wirtschaftliche
Leistungen (LSE 2010, Tabelle TA
1 Ziff. 77-82, Anforderungsniveau 4; Frauen)
ohne Vornahme eines leidensbedingten Abzuges (Urk. 2 S. 2, Urk.
1
1/
40
). Dieses Vorgehen be
ziehungsweise die errechnete Einkommenseinbusse von
9
.05
%
(gewichtet 7.24 %)
ist angemessen und wurde von der Beschwerdeführerin nicht bean
standet.
5.3
Summiert man den ermittelten erwerbsbezogenen Invaliditätsgrad von
7.24
% mit dem nicht erwerbsbezogenen von
5.34
%, ergibt sich ein Invaliditätsgrad von rund
1
3 %. Damit erweist sich die mit Verfügung vom 26.
August 2013
erfolgte
Abweisung des Leistungsbegehrens als rechtens.
6.
6.1
Vorliegend sind
bei der Beschwerdeführerin
die Voraussetzungen
zur Bewilli
gung der unentgeltlichen Prozessführung und zur Bestellung einer unentgeltli
chen Rechtsvertretung gemäss §
16 Abs. 1 und Abs.
2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) erfüllt.
6
.2
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr.
8
00
.
festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerde
führerin
zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG)
,
jed
och zufolge Gewährung der unent
geltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichts
kasse zu nehmen. Zudem ist
Rechtsanw
ältin
Petra
Oehmke
entsprechend ihrer Honorarnote vom
20. Januar 2015
(Urk. 1
8
)
unter Berücksichtigung ihrer Bemühungen und
Barauslagen
erst
seit Erhalt der angefochtenen Verfügung am
27. August 2013 sowie des auf Fr. 220.
erhöhten Stundenansatzes
für Bemü
hungen
ab 1. Januar 2015
mit Fr.
1‘
717
.
75
(inkl. Barauslagen und Mehrwert
steuer
)
aus der Gerichtskasse zu entschädigen.
Das Gericht beschliesst
:
In Bewilligung des Gesuchs vom 1. Februar 2015 wird der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt und es wird ihr Rechtsanwältin Petra
Oehmke
, Affoltern am Albis, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt
,
und erkennt
sodann
:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
800
.-- werden
der Beschwerdeführerin
auferlegt
, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts
kasse genommen.
Die Beschwerdeführerin wird
auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4
GSVGer
hingewiesen.
3.
Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Petra Oehmke, Affoltern am Albis,
wird mit
Fr.
1'
717
.
75
(inkl. Barauslagen und
MWSt
) aus der Gerichtskasse entschädigt.
Die Beschwerdeführerin wird
auf die
Nachzahlungs
pflicht
gemäss § 16 Abs. 4
GSVGer
hingewiesen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
Rechtsanwältin Petra
Oehmke
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
Gerichtskasse
5.