Decision ID: b53d4690-5180-4c75-95ea-1ce9c1cb1da2
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1974,
ist seit 1. Mai 2010
vollzeitlich
als bauleitender
Elektrom
onteur bei der
Y._
AG angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch
gegen Unfall
folgen versichert
.
Gemäss
Unfallmeldung vom 4. Oktober 2013 (Urk. 6/1)
erlitt
er am 16. Februar 2013
in „
Z._
“ im Rahmen einer tätli
chen Auseinandersetzung mit Schlägen auf Nacken, Schultern und Rücken so
wie Reissen an den Haaren
eine Mehrfachverletzung (
Polyblessé
)
.
Gestützt auf die Aktenbeurteilung von
Kreisarzt
Prof. Dr.
med.
A._
, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie FMH,
vom 16.
Januar 2014 (Urk.
6/45
) teilte die SUVA dem Versicherten a
m 30. Januar 2014 (Urk. 6/48) mit, dass der Status quo ante spä
testens am 26. Februar 2013 wieder erreicht gewesen
sei und sie die Versiche
rungsleistungen (Taggeld, Heilkosten) auf diesen Zeitpunkt hin einstelle.
A
m 14. April 2014
erliess sie auf Verlangen des Versicherten
(Urk. 6/54)
eine gleichlautende Verfügung
(Urk. 6/5
9
). Die
von diesem am 27. Mai 2014 dage
gen erhobene und am 24. Juni 2014 ergänzte Einsprache
(Urk. 6/61
,
Urk. 6/63 S. 1 f.)
wies die SUVA
mit Entscheid vom 14. August 2014 (Urk. 2) ab.
2.
Dag
egen erhob
X._
am 18. September 2014 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, der angefochtene
E
insprachee
ntscheid
vom 14. August 2014 sei aufzuheben und die SUVA sei zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen für die Folgen des U
nfall
s vom 16. Februar 2013 auszurichten. In prozessualer Hinsicht ersuchte er insbesondere um Bestellung von Rechtsanwalt Jürg
Leimbacher
als unentgeltliche
n
Rechtsvertreter
.
Die SUVA schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 17. Oktober 2014 (Urk. 5
) auf Abweisung der Be
schwerde, was
dem Beschwerdeführer am 23. Oktober 2014 (Urk. 10)
mitge
teilt
wurde
. Daraufhin reichte er mit Eingabe vom 3. November 2014 (Urk. 11)
den B
ericht
von
Dr. med.
B._
, FMH Orthopädische Chirurgie, spez. Wirbel
säule
, vom 26. September 2014
(Urk.
12) ein. Davon wurde
der SUVA am 6. November 2014 (Urk.
13) Kenntnis gegeben
.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
I
m angefochtenen Entscheid
(Urk. 2 S. 3 Ziff. 1) wurden
die Bestimmung über
den Anspruch auf Leistungen der
obligatorischen
Unfallversicher
ung
(Art. 6 Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung, UVG
) und
die Grund
sätze
über den für einen Leistungsanspruch nebst anderem vorausgesetzten
natürlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und eingetretene
m
Schaden (
BGE
129 V 177 E.
3.1
mit Hinweisen) zutreffend
wiedergegeben.
Richtig sind
auch
die Hinweise zum Wegfall des ursächlichen Zusammenhangs und damit des Leistungsanspruchs der versicherten Person bei Erreichen des Status quo sine
vel
ante
(
RKUV 1992 Nr.
U 142 S.
75 E.
4b mit Hinweisen
)
und
zu dem im
Sozialversicherungsrecht
massgebenden
Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit (BGE
129 V 177 E.
3.1
mit Hinweisen).
Darauf
wird verwiesen
.
1.2
Ergänzend ist festzuhalten, dass h
insichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes entscheidend
ist
, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be
rücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi
zinischen
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt
Beweis
wert
zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihr
e Zuverlässigkeit beste
hen (BGE 125 V 351 E.
3b/
ee
mit Hinweis). In solchen Fällen sind jedoch an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärzt
lichen Feststellungen, so sind ergänzen
de Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E.
4.4 mit Hinweis).
2.
2.1
Die
Beschwerdegegnerin
ging
im angefochtenen Entscheid
(Urk. 2 S. 3 ff.)
ge
stützt auf die Aktenbeurteilung
von Prof. Dr.
A._
vom 16. Januar 2014 und unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Unfallkausalität von Diskushernien
davon aus
, ein
Zusammenhang zwischen den Beschwerden,
derentwegen
der
Beschwerdeführer
ab 25.
Februar 2013 in ärztlicher Behand
lung
ge
stand
en habe, und dem Ereignis vom 16.
Februar 2013
sei
nicht
über
wiegend wahrscheinlich.
Die
Frage, in welchem Zeitpunkt gegebenenfalls ein Status quo ante/sine erreicht gewese
n sei, stelle sich damit nicht
.
Entsprechend habe – e
ntgegen
ihrer
Verfügung
14. April 2014 –
auch
bis
zum 25.
Februar 2013
respektive für die ärztliche Erstbehandlung
kein Leistungsanspruch bestanden, wobei es
jedoch
nicht angeze
igt sei, darauf zurückzukommen.
An diesem Standpunkt
hielt sie im vorliegenden Verfahren fest (Urk. 5).
2.2
Dagegen wandte
der
Beschwerdeführer
anknüpfend an die Rechtsprechung zur Unfallkausalität von Diskushernien
ein (Urk. 1 S. 3 f.)
, seine Kontrahentin
habe ihn bei der Auseinandersetzung von hinten kräftig an den Haaren
gerissen
und so seinen Kopf ruc
k
artig bis zum Anschlag nach hinten gezogen.
Die
Gewalt
einwirkung auf die Halswirbelsäule
(HWS)
und insbesondere die Bandscheiben
sei somit massiv gewesen
.
D
ie Beschwerden seien
f
erner bereits einen Tag später, also nach kurzer Latenzzeit, aufgetreten.
D
ie
besonderen
Voraussetzun
gen
für
die Annahme einer Unfallkausalität
der heutigen Beschwerden seien deshalb
gegeben und die Beschwerdegegnerin habe ihm Leistungen
gemäss UVG auszurichten.
In seiner
Eingabe vom 3.
November 2014 (
Urk.
11
S. 2 f.
)
bekräftigte der Beschwerdeführer unter Hinweis auf den damit eingereichten
B
ericht
von Dr.
B._
vom 26. September 2014
(Urk. 12) seine Auffassung, wonach die Voraussetzungen für die Annahme einer unfallkausalen
Diskus
hernie
erfüllt seien. Es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dargetan, dass er immer noch unter den Folgen des Unfalls vom 16. Februar 2013 leide.
3.
3.
1
Dr.
med.
C._
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin FMH,
bescheinigte
dem Beschwerdeführer anlässlich der
hausärztlichen
Konsultation vom
25. Feb
ruar
2013
eine
Arbeitsunfähigkeit von 100
% vom 25. Februar bis 1. März 2013
infolge Krankheit
(Urk. 6/14/2).
W
egen Schmerzen im Bereich der rechten Schulter mit Ausstrahlung in den rechten Arm veranlasste
sie
ein
MRI der HWS und des rechten Schultergelenks
, datiert
vom 26.
Februar 2013 (
Urk.
6/22)
. Der zuständige Radiologe
befand
, im Bereich der rechten Schulter
bestehe
wohl ein
Zustan
d nach alter
Schulterluxa
tion
mit k
leine
r
Hill-Sachs-Delle in loco
typico
und
ligamentäre
r
Bankartläsion. Aktuell
habe der Beschwerdeführer
keine Schulterverletzung
erlitten
.
Bezüglich der HWS bestehe ein habituell enger Spinalkanal. E
s genüg
t
en leichte degene
rative Veränderungen für ein
e signifikante spinale Stenose,
so aktuell auf Höhe C2 bis
C4,
welche
für
eine
allgemeine Verspannung im Bereich von Nacken und Schulter sorgen
könne
.
Exazerbiert
w
ü
rden die Beschwerden durch eine
prä
foraminale
Diskushernie auf Höhe C6/7 rechts
(bei
breitbasiger
dorsaler
Band
scheibenprotrusion
)
, sie drück
e
auf den Spinalnerv C7 rechts. Chronisch besteh
e
eine signifikante Einengung der
Neurofora
mina
auf Höhe C3/4
beidseits
.
Am
28.
Februar 2013
verlängerte Dr.
C._
die
100%ige
Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit
bis
10.
März 2013 (
Urk.
6/14
/1
) und stellte eine
erste
Physio
therapieverordnung
aus
, worin
sie
unter Hinweis auf
den
MRI
-Befund
eine
Diskushernie C6/7
diagnostizierte
und
diese als
Krankheit
qualifizierte
(Urk. 6/13)
.
3.
2
Dr.
med.
D._
, Facharzt f
ür Anästhesiologie
,
führte im Bericht vo
m 19.
März 2013 (
Urk.
6/37)
an die zuweisende Hausärztin aus
,
er h
abe den Beschwerdeführer
am 13.
März 2013
mit seit drei Wochen (
d.h.
seit 20. Februar
2013)
exazerbierten
Nacken- und Schulterschmerzen
untersucht
.
Neu aufgetreten sei dabei
eine Ausstrahl
ung in den rechten Arm
,
welche
nicht konstant einem
Dermatom
zuzuordnen sei.
Par- und
Dysästhesien
bestünden intermittierend in beiden Händen.
Anamnestisch
bestünden seit
Jahre
n
ondu
lie
rende Nackenschmerzen
,
welche
auch unter physiotherapeutischen
Massage-
und Akupunktur-Behandlungen nicht zu einem anhaltenden Ergebnis geführt hätten.
In der Vergangenheit
seien durch
Steroid-Infiltrationen in die Rücken
muskulatur jew
eils Verbesserungen
erreicht worden
.
Aktuell realisiere der Beschwerdeführer insbesondere eine Schmerzreduktion durch maximal
e Abduk
tion des rechten Armes. Von den ihm zur Verfügung stehenden
nicht
steroidalen
Ana
lgetika werde aktuell Ibuprofen
800 mit etwas Effekt genutzt. Der ver
heiratete Vater zweier Kinder sei als Elektromonteur auch durch Heben schwerer Lasten und durch
Überkopfarbeit belastet (S. 1).
N
ach Selbst
befundung der
MRI
vom Februar 2013
diagnostizierte
Dr.
D._
nebst einer zum Beispiel
facettäre
n
Dysfunktion C4 bis C7
rechts insbesondere
ein
radiku
läres
Reiz
syndrom
C7 rechts bei hochgradiger spinaler Enge C3/4 sowie
mul
tisegmentale
r
foraminale
r
Enge
und
diskogener
Kompromittierung
der Wurzel C7 rechts
,
eine multisegmentale
Spondylarthrose
und ein prominentes Liga
mentum
flavum
.
Er
befürwortete ein
infiltratives
Vorgehen
(S. 2)
und
beschei
nigte
eine
100%ige
Arbeitsunfähigkeit vom 11. bis 22. März 2013
infolge Krankheit
(Urk. 6/15/2-3)
. A
m 27. März 2013 (Urk. 6/10)
stellte
Dr.
D._
eine
Physiotherapieverord
nung
aus,
in welcher
er das
diagnostizierte
Wurzelreizsyndrom C7 rechts bei konstitutiv engem Spinalkanal als Krankheit fasste
.
3.
3
Am
22.
März 2013
attestierte Dr.
C._
– nun infolge Unfalls
–
eine Arbeits
unfähig
keit
von 100 %
vom 22. März bis 7.
April 2013
(
Urk.
6/15
/1
).
Sodann
bescheinigte
sie mit Zeugnissen vom 25. März und 5.
April 2013
(Urk. 6/11
,
Urk. 6/9/2)
eine unfallbedi
ngte Arbeitsunfähigkeit von 100
%
rückwirkend
vom
2
5.
Februar bis 10. April 2013
und eine solche von 50
%
vom
11.
bis 30.
April 2013 (
vgl. auch Unfallschein
, Urk. 6/35
).
Arbeitsunfähigkeiten
in gleicher Höhe
vermerkte
die Hausärztin
auch
im
Kran
kenschein
an den
Krankentaggeldversicherer
,
zuletzt
visiert am 8. Juli 2013
(Urk. 6/9/1)
.
3.
4
PD Dr.
med.
E._
, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie
des Bewegungsapparates
FMH,
führte
im Bericht der
F._
vom
9.
April 2013
an die zuweisende Dr.
C._
aus (Urk. 6/21),
laut
eigenen Angaben
leide der Beschwerdeführer seit langem
an
einem
cervicobrachialen
Schmerzsyndrom
. Seit
einer tätlichen Auseinandersetzung mit Hyperflexion im Bereich der HWS durch Ziehen an den Haaren
sei es
zu einer Zunahme der in beide Arme au
sstrahlenden Schmerzen gekommen
. Neurologische Ausfälle seien bisher nicht beschrieben worden. Eine Schmerztherapie in der
I._
habe keine Besserung gebracht.
Eine Arbeitsunfähigkeit bestehe
seit sechs Wochen
.
PD
Dr.
E._
diagnostizierte
ein
ce
rvicobrachiales
Schmerz
syndrom
sowie
eine beginnende Spinalkanalstenose
der HWS auf Höhe
C2
und
C4 und eine
Diskusprotrusion
C6/
7.
Er
erwog
,
der Beschwerdeführer
leide
klinisch und radiologisch
an einer
beginnende
n
Spinalkanalstenose der HWS auf Höhe C2 und C4
,
welche symptomatisch konservativ therapiert werden könne.
T
rotz
dem
habe er diesen
an
Dr.
B._
überwiesen, um angesichts
des
noch jungen Alters keine Therapieoptionen zu verpassen.
3.
5
Gemäss
Rapport der Kantonspolizei Zürich vom 13. Juni 2013 (Urk. 6/32/3-7)
schilderte der Beschwerdeführer
anlässlich der Einvernahme v
om 1. März 2013
, seine Kontrahentin – diese
hatte
am 19. Februar 2013
Anzeige
gegen ihn
erstattet
(S. 2 Mitte)
–
habe mit den Fäusten auf ihn eingeschlagen und ihn an den Haaren gerissen. Ein
e gesundheitliche Beeinträchtigung machte er damals indes nicht geltend (S. 3). Sodann geht aus dem Rapport hervor, dass sich der
Beschwerdeführer „anfangs März“
gemeldet
und
angegeben
habe
, er
sei
vom 25. Februar bis sicher
22. März 2013 krankgeschrieben
, da er starke Schmerzen im Genick
verzeichne
, welche in den rechten Arm ausstrahlten. Da er die Schmerzen zum ersten Mal am Sonntag nach der Auseinandersetzung (
d.h. am
17. Februar 2013) verspürt habe, gehe er
(
der Beschwerdeführer
)
davon aus, dass zwischen den Schmerzen und der Auseinandersetzung ein Zusammenhang bestehe. Der Beschwerdeführer sei dann aufgefordert worden, mit se
inem Arzt Rücksprache zu halten
und die Polizei über
den
Befund zu informieren. Darauf
hin habe er sich jedoch nicht mehr gemeldet. Später habe er angegeben, ihm würde kein Arzt bestätigen, dass die Beschwerden effektiv Folgen des Streits seien. Dr.
B._
habe jedoch bestätigt, dass die Verletzung eher frisch sei. Abklärungen seitens der Polizei bei
PD
Dr.
E._
hätten ergeben, dass der Beschwerdeführer unter einer Engstelle im Rückenmarkskanal leide. Aufgrund dieser Grunderkrankung sei es möglich, dass ein grober Zug an den Haaren zu einer Schmerzattacke führen könne. Weitere Angaben habe
PD
Dr.
E._
nicht machen können, da er den Beschwerdeführer für weitere Abklärungen
an
Dr.
B._
überwiesen habe. Dieser habe angegeben, dass er zu den genauen
Verletzungen oder Erkrankungen des Beschwerdeführers noch keine Aussagen machen könne, da der definitive Befund erst nach weiteren
Untersuchungen in der Uni
klinik
G._
vorliege
n werde
(S. 4)
.
3.
6
N
ach
ergänzenden Abklärungen, beinhaltend
die
MR
-Untersuchung
der HWS vom
12. September 2013
,
diagnostizierten
di
e Ärzte der Uniklinik
G._
,
J._
,
am 13./18. September 2013
(Urk. 6/28-29)
zuhanden von Dr.
B._
eine s
ymptomatische schwere mehrsegmentale
zentrale bzw.
zervikale Spinalkanalstenose,
bilaterale schwere
foraminale
Engen C3/4 und
eine
mittelschwere zentrale Spinalkanalstenose C4/5
sowie eine r
ech
t
slaterale Diskushernie C6/7 mit Kompression der rechten C7-Wurzel bei
Clumsy
hands
-Syndrom und Parästhesien beidseits
. In ihrer Beurteilung führten sie aus, anhand der Untersuchungen, insbesondere anhand der segmentalen Messung mit
Dermatom
-SEP und
Contact
Heat
Evoked
Potentials, zeige sich, dass die zervikale Spinalkanalstenose symptomatisch sei. Daher werde eine
operative Dekompression nach dem Dafürhalten von Dr.
B._
empfohlen
.
3.
7
In der am
4. Oktober 2013
erstatteten
Unfallmeldung
(Urk. 6/1)
wurde
ausge
führt
, dass der Beschwerdeführer am 16. Februar 2013 im Ausgang
in „
Z._
“
anlässlich einer tätlichen Auseinandersetzung mit Schlägen auf Nacken, Schultern und Rücken sowie Reissen an den Haaren eine
Mehrfach
verletzung
(
Polyblessé
) erlitten habe
und diverse Beschwerden verzeichne
. Er habe die Arbeit am 25. Februar 2013 ausgesetzt und am 11. April 2013 wieder zu 50 % aufgenommen
(vgl. auch
Urk.
6/16)
.
3.
8
I
m Bericht
vom
7.
Oktober 2013
an
Dr.
C._
(
Urk.
6/30)
diagnostizierte Dr.
B._
nebst einer
Spinalkanalstenose C3/4 und C4/5
eine
Nervenwurzel
kompression
bei lateraler Diskushernie C6/7 mit sensomoto
rischem Ausfall C7 rechtsseitig
bei Status nach vorgeschichtl
ichem Trauma im Juni
(richtig: Feb
ruar)
201
3.
Er beurteilte, a
ufgrund des gesamten geschichtlichen Verlaufes habe der Beschwerdeführer – sofern man diesem
G
lauben schenken dürfe, wobei er keine Probleme damit habe – bei einem Handgemenge eine Verletzung im Bereich der
HWS
erlitten und sofort auftretende Beschwerden
be
klagt
. L
eide
r
habe er diese nicht sofort der SUVA gemeldet
. Es sei mit einer Verzögerung zu weiteren Verlaufsbehandlungen gekommen, welche nun aber einen eindeutigen Befund gezeigt hätten,
der
nun seit mehreren Monaten persistiere und bei dem ein eindeutiges
radikuläres
Reiz- und Ausfallsyndrom vorliege.
Der Beschwerde
führer
habe immer versucht zu arbeiten und sei auch arbeitstätig geblieben, komme aber durch diese Beschwerden an sein Limit und spüre auch einen leichten Kraftverlust.
E
igentlich weise der Beschwerdeführer
– so Dr.
B._
–
drei Probleme auf: Ein statisc
hes, die anlagebedingte Stenose
und
die
Diskus
hernie
,
welche
bei zusätzlicher leichter
cranialer
Vorwölbung der Band
scheibe auf Höhe C3
alleine
für
die Beschwerden ursächlich sei.
B
ei leicht
vor
geschä
digten
Bandscheiben
, wie sie
eigentlich
bei „uns allen“
vorlägen
, brauche es
kein grosses Trauma, um einen Bandscheibenvorfall auszulösen
.
Dr.
B._
empfahl eine
(
Verstei
f
ungs
)Operation
und
erklärte
, ob diese
durch die Kranken
kasse oder die Unfallversicherung entschädigt werde, sei im Moment eigentlich irrelevant. Man könne auch später noch lange um diese Differenz streiten. Bezüglich der Unfallkausalität seien sicherlich auch
die hausärztlichen
Einträge und das zeitliche Auftreten der Bes
chwerden wichtig. Falls der Beschwerde
führer
vor dem
in Frage stehenden
Ereignis nie eine
radikuläre
Schmerz
symptomatik
aufgewiesen und
sich dann
wegen dieser
in ärztliche Behandlung begeben
habe, sei
die Unfallkausalität
mit sehr grosser Wahr
scheinlichkeit gegeben
(
vgl.
auch
Berich
t
von
Dr.
B._
an die SUVA vom 13. November 2013, Urk. 6/31
).
Im
ärztlichen Zeugnis
vom 23. Oktober 2013 (
Urk. 6/19)
attestierte
Dr.
B._
dem
„wegen Krankheit / Unfall“ in
seiner Behandlung
stehende
n
Beschwerde
führer
vom 23. Oktober
bis 31.
Dezember 2013
eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %
. Diese
wurde
später
bis 31. Januar 2014 verlängert
(
Attest
vom 8. Januar 2014, Urk. 6/44)
.
3.
9
Dr.
C._
führte im
Arztzeugnis UVG vom 2
8.
Oktober 2013 (
Urk.
6/20)
aus,
eigenen Angaben zufolge sei der Beschwerdeführer am 16. Februar 2013 im Ausgang von einer Frau angegriffen
,
dabei mit Fäusten attackiert
und
an den Haaren gezogen worden.
A
m folgenden Tag habe
er
einen Schmerz im
Derma
tom
C7 verzeichnet, welcher sich immer mehr verstärkt habe.
Die Hausärztin hielt dafür, d
er Heilungsverlauf werde
durch einen habituell engen
Spinalkanal beeinflusst. Sie
verwies h
insichtlich
des
objektive
n
Befund
es
und
der
Diagnose auf
den
Bericht von
PD
Dr.
E._
sowie
den
MRI-Befund
und empfahl eine Anfrage an
Dr.
B._
. Sodann wiederholte sie die
bereits
bekannten Arbeits
unfähigkeiten (
100 % vom 25. Februar bis 10. April 2013, 50 % vom 11. bis
30. April
2013
, 0 % ab 1. Mai 2013 und
100 %
ab
23. Oktober 2013
)
.
3.
1
0
Am 2
2.
November 2013 führte
Dr.
B._
im
H._
eine radikale Diskektomie C6/7 mit
Distraktionsspondylodese
und Korrektur der
Kyphose
stellung
im Bereich der HWS sowie eine Dekompression
foraminal
mit
Becken
kammspanentnahme
von links ventral durch
. Er nannte im
Oper
ationsbericht vom selben Datum (Urk. 6/42) als „klinische Diagnose“
eine
posttraumatische Diskushernie C6/7 mit sensorischem Ausfallsyndrom auf der rechten Seite,
einen
anlagebedingt enge
n
Spinalka
nal mit
Protrusionen
C3 bis C4
sowie
ein
Reizsyn
drom beidseits C6/7
und befand
,
von Seiten der anlagebedingten
Zentral
kanalstenosen
müsse der B
eschwerdeführer
wahrscheinlich medizinisch über Jahre geführt werden.
3.
1
1
Anlässlich der
Aussendienstabklärung vom 1
4.
November 2013 (
Urk. 6/34
)
teilte der Beschwerdeführer mit, dass er
bereits vor dem Ereignis vom 1
6.
Februar 2013
leichte
Probleme im Bereich von Nacken und Schultergürtel gehabt
habe
. Es sei
immer wieder
zu Verspannungen gekommen,
welche
medizinisch hätten behandelt werden müssen.
Involviert sei seine Hausärztin
gewesen; Physio
therapien seien ebenfalls schon durchgeführt worden, ergänzend habe er jeweils Salbe eingerieben. Er könne aber ganz klar aussagen, dass das Ereignis
vom 16. Februar
2013 zu einer massiven Zustands
verschlechterung geführt habe. Im Weiteren sei der heutige Zustand noch lange nicht so, wie er vor diesem Ereig
nis gewesen sei. Andere Unfälle mit Beteiligung des Nackens habe er nicht erlitten. Da er anlässlich der ersten Konsultation bei seiner
Hausärztin
nur von
„
gesundheitlichen Problemen
“
gesprochen habe, sei das Ganze unter Krankheit abgewickelt worden. Erst als infolge von durchgeführten Abklärungen klar gewesen sei, dass die ganze Problematik vom Nacken her komme, sei ihm das Ereignis vom 16. Februar 2013 wieder eingefallen. Aus diesem Grund sei die Unfallmeldung verspätet erfolgt.
3.
1
2
Kreisarzt
Prof.
Dr.
A._
führte in
seiner
Aktenbeurteilung vom 16.
Januar 2014 (
Urk.
6/45 S. 3
ff.)
insbesondere aus
,
d
ie wissenschaftliche Literatur fordere bezüglich der Anerkennung einer traumatischen Diskushernie verschiedene
Kriterien.
D
as Unfallereignis
müsse
schwer genug gewesen sein, um
Riss
bildungen
in der Bandscheibe verursachen zu können.
Es
werde eine zeitnahe schmerzhafte Funktionsstörung an der HWS im Ansch
luss an das Ereignis gefordert und vor diesem müsse
eine Beschwerdefreiheit bzw. zumindest
eine
Beschwerdearmut
vorgelegen haben
. Letztlich brauche es den Nachweis klini
scher Symptome, die für einen hinteren Bandscheibenvorfall sprächen.
Prof. Dr.
A._
konstatierte,
i
m Bericht der
I._
vom 19. März 2013
seien
zwar
exazerbierte
Nacken- und Schulterschmerzen
sowie
eine zum damaligen Zeitpunkt neu aufgetretene Ausstrahlung in den rechten Arm beschrieben
worden
,
diese sei
jedoch
nicht konstant einem
Dermatom
sicher zuzuordnen
gewesen. Darüber hinaus
könne dem Bericht entnommen werden, dass
bereits seit Jahren Nackenschmerzen
bestanden hätten,
die
bereits mehr
fach therapeutisch –
jedoch
frustran
–
angegangen worden seien. Letztlich
sei von
Dr.
D._
die Diagnose eines
radikuläre
n
Reizsyndrom
s
C7 rechts
gestellt worden, welches er allerdings auf eine hochgradige spinale Enge im Segment C3-C7 mit Tangierung der Wurzel C7 rechts bezogen habe.
Somit werde mehr als vier Wochen nach dem
fraglichen
Ereignis eine
radikuläre
Schmerzsymptomatik dokumentiert, die auf eine hochgradige spinale Enge zurück
ge
führt werde
(S. 4)
.
G
egen einen Zusammenhang
zum
Unfall spreche
auch
das zeitnahe MR
I der HWS vom 26. Februar
2013, welche
s
eine bandscheibenbedingte Erkrankung sämtlicher zervikaler Segmente
gezeigt habe
. Im Segment C6/7
sei
eine
breit
basige
dorsale
Bandscheibenprotrusion
mit bilateraler
Spondyl
- und
Unkoverte
bralarthrose
diagnostiziert
worden
, die zu einer Neurokompression der Wurzel C7 rechts
führe. Die wissenschaftliche Literatur fordere jedoch den Nachweis begleitender,
zumindest
minimaler
ligamentärer
bzw. auch knöcherner Ver
letzungen
im
vom Bandscheibenvorfall betroffenen Segment
. Derartige im MRI auch noch bis zu neun Monate nach einem Ereignis nachweisbare
Veränderun
gen
hätten im konkreten Fall nicht belegt werden können
(S. 4 f.)
.
Im Weiteren
könne konstatiert werden, dass
zeitnah zum Unfall
s
chmerzhafte Funktionseinschränkungen im Sinne einer
Zervikalgie
bzw.
Zervikobrachialgie
bestanden
hätten
.
Laut
Bericht
der
I._
hätten
solche
jedoch auch vor dem Unfall rezidivierend vorgelegen. Die
radikuläre
Schmerzsympto
matik
C7 rechts habe erst nach einem zeitlichen Intervall von über einem Monat belegt werden können.
Zusätzlich
müsse im konkreten Fall beachtet werden, dass nicht die Diagnose eines Bandscheibenvorfalls, sondern einer
Bandschei
benprotrusion
im Segment C6/7 bei degenerativen Veränderungen gestellt wor
den sei.
Laut Beurteilung des
Radiologe
n
liege ein
habituell
enger Spinalkanal vor
, bei dem leichte degenerative Veränderungen für
eine signifikante
Spinal
stenose
auf Höhe der Segmente C2 bis
C4 und C6/7 bestanden hätten.
Unter Hinweis, dass b
eim traumatisch verursachten Bandscheibenvorfall
in
den verschiedenen wissenschaftlichen Studien
das Auftreten entsprechender Beschwerden mit einer zeitlichen Karenz von Stunden bis zu einer Woche im Anschluss an ein Trauma gefordert
werde, folgerte Prof. Dr.
A._
, im
konkreten Fall habe keine zeitnahe Schmerzsymptomatik im Sinne eines hinteren Band
scheibe
nvorfalls zum Ereignis vom 16. Februar
2013 dokumentiert werden können. Erst
im Anschluss an die
Durchführung eines MRI und
der Diagnose
einer
Diskusprotrusion
bei engem
Spinalkanal in den Segmenten C2 bis
C4 und C6/7 rechts seien entsprechende therapeutische Massnahmen erfolgt
(S. 5)
.
Darüber hinaus wäre
– so Prof. Dr.
A._
–
bei einer traumatischen Entstehung des Bandscheibenvorfalls bzw. der
Bandscheibenprotrusion
im Segment C6/7 rechts eine
radikuläre
ausstrahlende Schmerzsymptomatik im betroffenen
Dermatom
zu erwarten gewesen. Nach Aktenlage lasse sich eine derartige zeitnahe Schmerzsymptomatik jedoch nicht feststellen. Somit lasse sich auch
bezüglich der Forderung einer zeitnahen, für einen hinteren Bandscheiben
vorfall spre
chenden Schmerzsymptomatik kein Korrelat finden
(S. 5 f.)
.
Von einer Beschwerdearmut vor dem Ereignis könne
(auch)
aufgrund des
Aussen
dienstberichtes
vom 14. November
2013 nicht ausgegangen werden. Der
Beschwerdeführer
habe damals mitgeteilt, dass ber
eits vor dem Ereignis vom 16. Februar
2013 leichte Probleme im Bereich des Nackens und des Schulter
gürtels bestanden hätten und es immer wieder zu Verspannungen gekommen sei, welche medizinisch hätten behandelt werden müssen.
Das
J._
b
estätige im Schreiben vom 13. September
2013
d
ie kreisärztliche Beurteilung. Es zeige sich eine schwere zentrale
Spinalkanal
stenose
mit
foraminaler
Enge C3/4 sowie eine mittelschwere zentral
e
Spinal
kanalstenose
C4/5 und eine rechtslaterale Diskushernie C6/7 mit Kompression der rechten C7-Wurzel, die von einer symptomatischen Spinalkanalstenose ausge
hen würde
(S. 6)
.
Prof. Dr.
A._
gelangte zum Schluss, u
nter Einbezug aller medizinischen Fakten lasse sich aus versicherungsmedizinischer Sicht kein Zusammenhang zwischen eine
m rechtsseitigen
radikulären
C7-
Syndrom und dem Ereignis vom 1
6. Feb
ruar 2013 herstellen.
E
rgänzend
hielt er am 22. Januar 2014 fest, der Status quo sine/ante sei mit der Erstellung des MRI vom 26. Februar 2013 erreicht gewesen (Urk. 6/46).
3.
1
3
Im
einspracheweise
aufgelegten
Bericht
vom 2
7.
Mai 2014
führte Dr.
B._
aus
(Urk. 6/
63 S. 3)
, im MRI vom Februar 2013 sei bereits ein Vorfall auf der Höhe C6/7 ersichtlich, welcher im Verl
aufs-MRI vom September 2013 zu
ge
nomm
en habe. Zumindest sei keine
Abnahme des Befundes ersichtlich. Da der Beschwerdeführer zuvor keinerlei rechtsbetonte Armbeschwerden aufgewiesen habe, sei die Unfallkausalität gegeben und die zusätzliche bereits
im Februar 2013 nachgewiesene Abnutzungserscheinung vor allem auf Höhe C3-5 irrele
vant. Es sei natürlich bekannt, dass die Unfallversicherer
Bandscheibenvorfälle
fast nie als unfallbedingt anerkennen würden, aber der zeitliche Zusammenhang
und der eindeutige Befund sprächen
vorliegend
mit grösster Wahrscheinlichkeit für das polizeilich angezeigte Ereignis.
3.14
Ergänzend berichtete Dr.
B._
am
2
6.
September 2014 (
Urk.
12)
zuhanden des Rechtsvertreters, e
s müsse aufgepasst werde
n
, dass hier keine wesentliche Konfusion veranstaltet werde bezüglich
der
vorbestehenden Beschwerden.
Der anlagebedingt enge Spinalkanal
im Bereich der oberen HWS
führe
immer wieder
,
auch jetzt noch nach erfolgter Operation
,
zu entsprechenden Beschwerden. Wesentlich neu sei aber, dass
d
er
Beschwerdeführer
nach dem
Handge
menge vom 16. Februar 2013 stärkere Beschwerden verzeichnet und
eine poli
zeiliche Meldung erstattet
habe. Die nur
zehn Tage später
durch
geführte
MRI-U
ntersuchung habe gezeigt
, dass
er
ein
Luxat
, d.h. eine grosse Diskushernie aufweise mit heftigsten Armschmerzen, welche nichts mit den obigen Beschwerden zu tun
habe
und
man aber auch als Bandsch
eibenvorfälle bezeichnen könne.
Aufgrund dieser Persistenz
,
de
s
objektivierbaren Ausfallsyndrom
s
auf C6/7 korre
spondierend
und
der sensomotorischen Potentiale
(SSEP
) auf der rechten Seite
habe der Beschwerdeführer eindeutig ein neues Ereignis aufgewiesen, denn er könne sich
nicht vorstellen, dass
dieser vor dem fraglichen Unfall
langfristig
ohne
Ergreifung
weitere
r
Massnahmen
mit einem Ausfall herum
gelaufen wäre. Kurzum habe der Unfall zu einem Bandscheibenvorfall geführt, nicht im Bereich
der
vorbestehenden Probleme
an
der oberen HWS. Dieses Ereignis sei ri
chtungsweisend verschlechternd
sowie
persistierend
gewesen
und habe letztlich aufgrund der Ausfälle zur Operation geführt
, dies im Bewusstsein, dass die anderen HWS-Beschwerden dadurch nicht behoben werden könnten, und um zu verhindern, dass hier nicht eine progrediente Ausfallsymptomatik des rechten Arms und der rechten Hand eintr
ete
.
Die Schmerzen seien ja
,
auch wenn der Beschwerdeführer dies nicht gerade sofort gemeldet habe
,
immediat aufgetreten
.
B
ei einer frisch aufgetretenen Diskushernie sei es nicht unbedingt notwendig
, dass
die Beschwerden
– wie es das Bundesgericht verlange –
innerhalb von Stunden auftr
ä
ten, sondern ein Bandscheibenvorfall könne sich allmählich noch weiter entwickeln und dann zu zunehmenden Beschwerden mit Lähmungserscheinungen führen. Es gebe sogar
auch
Berichte,
wo
ein Unfall initial zu Beschwerden führe, ein beschwerdefreies Intervall folge und dann etwa nach zwei Wochen erneut massive Beschwerden aufträten. Er denke, es gebe
keinen klassischen
Verlauf, bei dem man eine Zeitgrenze als Richtwert für Unfall oder Nichtunfall verwende
.
Bezüglich Unfallfolgen würde er auf einer
Adäquanz bei einem Schlag, der nicht vorhersehbar sei, eindeutig auf Unfallkausalität
tendieren. Die Adäquanz sei bei einem HWS-Bandscheibenvorfall
zu bejahen bei
nicht allzu grosse
m
Trauma-Ereignis, vor allem weil man in der Regel wissenschaftlich immer von axialen Stössen ausgehe, was eigentlich selten der Fall sei
. Insgesamt müsse die
Unfallkausalität als mit überwiegender Wahrs
cheinlichkeit angenommen wer
den
, insbesonde
re da nach
dem
Ereignis Lähmungserscheinungen im Bereich des Armes objektivierbar gewesen seien.
4.
4.1
Streitig und zu prüfen ist, ob
dem Beschwerdeführer
aus dem
Ereignis
vom
16. Februar 2013
(
über den 2
6
. Februar 2013
hinaus
)
Leistungen der obligato
rischen Unfallversicherung
zustehen
. Umstritten ist
dabei
der Kausalzusammen
hang zwischen dem
Unfall
und de
r
Wirbelsäulenproblematik
, namentlich
ob sich
der Beschwerdeführer
anlässlich des
Ereignisses
vom
16. Februar 2013
eine traumatische Diskushernie (C6/7) an der HWS zugezogen hat oder ob diese degenerativer Natur ist.
4.2
Wie das Bundesgericht in
ständige
r
Rec
htsprechung
festgehalten hat,
entspricht
es einer medizinischen Erfahrungstatsache im Bereich des
Unfallversicherungs
rechts
,
dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer
Band
scheibenveränderungen
entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht fällt. Als weitgehend unfallbedingt kann eine Diskushernie betrachtet werden, wenn das Unfallereignis von besonderer Schwere und geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen, und die Symptome der Diskushernie (vertebrales oder
radikuläres
Syndrom) unverzüglich und mit sofortig
er Arbeitsunfähigkeit auftreten
. Bezüglich der Verschlimmerung eines vorbestehenden
Gesundheits
schadens
gelten dieselben Kriterien, was dazu führt, dass eine Unfallkausalität nur ausnahmsweise und insbesondere nur dann in Frage kommt, wenn der Unfall auch geeignet gewesen wäre, eine gesunde Ba
ndscheibe zu verletzen (Urteil des Bundesgerichts
8C_151/2012 vom 1
2.
Juli 2012
E. 4
).
4.3
Diese Voraussetzungen sind
vorliegend nicht erfüllt
.
Zunächst ist nicht anhand von
echtzeitlichen
Arztb
erichten ausgewiesen, dass
unmittelbar
n
ach dem
in Frage stehenden
E
reignis
vom 16. Februar 2013
Symptome
einer
Diskushernie
auftraten
.
Die ab März 2013 dokumentierte Sachverhaltsdarstellung
des Beschwerdeführers
, wonach
unfallnah entsprechende Beschwerden
aufgetreten sein sollen
, vermag in diesem Zusammenhang eine ärztlich dokumentierte Symptomatik nicht zu ersetzen. Jedenfalls
war die angebliche
typische
Symp
tomatik
nicht
derart
gravierend
, dass sie
eine unverzügliche Vorstellung beim Arzt
erforderlich machte
und
zu einer sofortigen Arbeitsunfähigkeit führte
.
Eine solche wurde erst
neun Tage später
ab 25. Februar 2013
i
m Rahmen der dann
zumal stattgehabten hausärztlichen (Erst-)Behandlung
attestiert
(vgl.
E. 3.1 hiervor)
. Offenbar hatte der Beschwerdeführer in der dazwischen liegenden Arbeitswoche (18. bis 22. Februar 2013) im körperlich anstrengenden Beruf als Elektromonteur gearbeitet.
D
ie
Hausärztin Dr.
C._
ging
initial von einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit aus.
Erst am 22. März 2013 attestierte sie eine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit mit Wirkung ab sofort und hielt schliesslich am 25. März 2013 ohne nähere Begründung dafür, dass auch die ab 25. Februar 2013 aufgetretene Arbeitsunfähigkeit ihren Grund in einem Unfall gehabt habe
(vgl. E. 3.3 hiervor).
Eigenen Angaben zufolge hatte der Beschwerdeführer
denn auch
ihr gegenüber zunächst
ohne Erwähnung des
Vorfalles vom 16. Februar 2013
lediglich
von
„
gesundheitlichen Problemen
“
gesprochen;
das
betreffende
Ereignis
sei ihm erst später
im Zuge der weiteren medizinischen Abklärungen
wieder eingefallen
(vgl. E. 3.11 hiervor).
Dieser Umstand lässt im Lichte der im bundesgerichtlichen
Urteil
8C_811/2012 vom 4. März 2013 in E. 6.2 wiedergegebenen Kasuistik nicht auf ein besonderes schweres Ereignis schliessen, welches geeignet war, selbst eine
gesunde Band
scheibe zu verletzen
.
Davon liesse sich
praxisgemäss
etwa sprechen bei einem
freie
n
Sturz aus erheblicher Höhe, ein
em
Sprung aus
zehn Metern
Höhe, ein
em
Sturz beim Tragen von Lasten oder ein
em
Zusammenst
oss bei grosser Geschwindigkeit. Es sind – wie das Bundesgericht ausführte – massivste
Gewalt
einwirkung auf den Körper
notwendig, wovon im
vorliegend
en Fall nicht
auszugehen ist
.
Auch anlässlich der polizeilichen Einvernahme vom 1. März 2013 machte
der
Beschwerdeführer keine gesundheitliche Beeinträchtigung als Folge der (gegenseitigen) Tätlichkeiten vom 16. Februar 2013 geltend. Erst
später (
„
anfangs März
“
)
sprach
er
sich
gegenüber der Polizei
für einen Zusammenhang zwischen der Auseinandersetzung und den angeblich am Tag danach aufgetretenen Schmerzen aus, wobei er indes
auf Aufforderung hin
nicht in der Lage war, eine entsprechende ärztliche Bescheinigung
zu den Polizeiakten zu reichen
(vgl. E. 3.5 hiervor)
.
Sodan
n
ist a
uch dem Bericht der
I._
vom 19. März 2013
(vgl. E. 3.2 hiervor)
nicht zu ent
nehmen, dass der Beschwerdeführer anlässlich der Konsultation vom 13. März 2013 von der
fraglichen
Auseinandersetzung berichtet hätte.
Kreisarzt Prof. Dr.
A._
trug in seiner Aktenbeurteilung
vom 16. Januar 2014
(vgl. E. 3.12
hiervor
) den vom Bundesgericht geforderten Kriterien
gebührend
Rechnung. Dabei wies er zutreffend darauf hin, dass im Bericht der
I._
vo
m 19. März 2013
(vgl. E. 3.2 hiervor)
das Wurzelreizsyndrom C7 rechts
in einen Zusammenhang
mit dem konstitutiv engen Spinalkanal
gestellt wurde.
Damit im Einklang attestierte
Dr.
D._
eine krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit. In dieses Bild fügt sich die Feststellung von Prof. Dr.
A._
, wonach im MRI vom 26. Februar 2013
(vgl. E. 3.1 hiervor)
keine traumatischen Läsionen dokumentiert worden seien.
Auch
PD Dr.
E._
, welcher
um die tätliche Auseinandersetzung
wusste
, postulierte – wie auch später die Ärzte der Uniklinik
G._
(vgl. E. 3.6
hiervor
)
– keine Unfallkausalität.
Er erachtete es in
seinem Bericht vom 9. April 2013
(vgl. E. 3.4 hiervor) als lediglich möglich, dass
der Vorfall
zu einer Schmerzattacke geführt haben könnte
. Dies genügt
für die Bejahung der
Unfallkausalität nicht
. Ausweislich der Akten bestand sodann vom 1. Mai bis 22. Oktober 2013 keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Auch dieses Intervall von knapp sechs Monaten bis zum Wiederauftreten einer (100%igen) Arbeitsunfähigkeit am 23. Oktober 2013 spricht gegen die
postulierte Unfallkausalität der
am 22. November 2013 operativ behandelten
Wirbelsäulenproblematik. Aktenmässig ist denn auch mehrfach dokumentiert, dass der Beschwerdeführer bereits vor dem Ereignis vom 16. Februar 2013 an entsprechenden Beschwerden litt (vgl. E. 3.2, E. 3.4 und E. 3.11 hiervor).
4.4
Der Beschwerdeführer beruft sich zur Untermauerung seines Standpunktes
auf die
Einschätzung
von Dr.
B._
, welcher sich als einziger der involvierten Ärzte für eine
Unfallkausalität
der
Diskushernie C6/7
aussprach
(vgl. E. 3.8, E. 3.10, E. 3.13 und E. 3.14 hiervor)
. Der Umstand, dass eine solche in der Bild
gebung vom 26. Februar 2013
(vgl. E. 3.1 hiervor)
zur Darstellung gebracht wurde und sich im Verlaufs-MRI vom 12. September 2013
(vgl. E. 3.6 hiervor)
angeblich keine
Regredienz
zeig
te, lässt für sich alleine eine solche
Kausalitäts
beurteilung
nicht zu, ansonsten dies
auf den beweisrechtlich unzulässigen Schluss
„
post
hoc, ergo
propter
hoc
“
hinausliefe, nach dessen Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetr
eten ist (vgl. BGE 119 V 335 E.
2b/
bb
).
Auch ist damit
eine
richtunggebende,
mithin dauernde unfallbedingte
Verschlechterung
einer
vor
bestandenen
, degenerativen Erkrankung der Wirbelsäule
nicht
erstellt
.
Eine sol
che
kann
rechtsprechungsgemäss
nur
als nachgewiesen gelten, wenn ein plötz
liches Zusammensinken der Wirbel sowie das Auftreten und Verschlimmern von Verletzungen nach einem Trauma
radioskopisch
erstellt sind
(Urteil des Bundes
gerichts
8C_416/2010
vom
29.
November 2010
E. 3.1).
Irrelevant ist sodann,
dass das Ereignis –
zuerst
durch die Kontrahentin des Beschwerdeführers
,
was
diesen
veranlasst
e
, eine Gegenanzeige einzureichen
(vgl. E. 3.5 hiervor
, Urk. 6/
34 S. 1 Mitte
) – polizeilich angezeigt wurde, zumal sich daraus keine Rückschlüsse auf dessen Schwere
ziehen lassen
.
Sodann setzte sich Dr.
B._
ausdrücklich in Widerspruch zur Rechtsprechung des Bundesgerichts, indem er das Kriterium der Unfallschwere und die zeitliche Komponente stark relativierte.
Soweit
er gleichwohl
von einem Auftreten der Symptome der Diskushernie
unmittelbar nach dem Unfall
vom 16. Februar 2013 ausging, ist dies nach dem Gesagten (vgl. E. 4.3 hiervor) nicht echtzeitlich belegt. Immerhin hielt auch Dr.
B._
dafür, dass bei einem Auftreten von typischen Symptomen das Ergreifen von Massnahmen zu erwarten wäre.
Ungewiss ist
ferner
, worauf
seine
Angabe
, es habe sich um einen nicht vorhersehbaren Schlag gehandelt, beruht.
Jedenfalls lässt sich ein solcher Ereignishergang dem Rapport der Kantons
polizei Zürich (Urk. 6/32 S. 5)
nicht entnehmen.
Insgesamt ergeben sich
somit anhand der
Ausführungen
des Operateurs
keine Zweifel an der
Kausalitäts
einschätzung
der Beschwerdegegnerin.
4.5
Zusammenfassend kann
aufgrund der medizinischen Akten
nicht
mit über
wiegen
der Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass
die
Dis
kus
hernie
C6/7
durch den Unfall
vom 16. Februar 2013
verursacht
bzw.
akti
viert wurde
. Entsprechend ist es nicht zu beanstanden, dass die
Beschwerdegeg
nerin
im angefochtenen
Einspracheentscheid
vom 14. August 2014 (Urk. 2)
einen
(
über den 26. Februar 2013 hinausgehenden
)
Leistungsanspruch verneint hat.
Dementsprechend
ist die Beschwerde abzuweisen.
5.
5.1
Zu prüfen bleibt
das Gesuch des Beschwerdeführers vom 18. September 2014
(Urk. 1 S. 2 und S. 4 Ziff. 5)
um Bestellung eines
unentgeltliche
n Rechts
vertreters in der Person von Rechtsanwalt Jürg
Leimbacher
für das vorliegende Verfahren.
5.2
Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus
setzungen für die Bewilli
gung der unentgeltlichen Rechtsvertretung erfüllt, wenn der Prozess nicht aus
sichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche
Verbeistän
dung
notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).
5.3
Der Beschwerdeführer deklarierte
ein monatliches
Einko
mmen
inklusive
Anteil 13. Monatslohn
in der Höhe von
Fr. 6‘648.05 (Urk. 9/2, vgl. auch Urk. 7 S. 1, Urk. 9/3 letzte Seite und Urk. 9/4).
Auf der Ausgabenseite ist
mit dem Beschwerdeführer
der
monatliche
Grund
betrag
für
ein Ehepaar
in
der
Höhe von
Fr. 1‘700.--
sowie
ein Zuschlag von
Fr. 1‘200.-- für die beiden
10
- und
15
-jährigen Kinder
anzurechnen (vgl
.
Kreisschreiben
der Verwal
tungskommission des Obergericht
s des Kantons Zürich an die Bezirksge
richte und die Betreibungsämter,
Richtlinien für die Berechnung des be
treibungsrechtlichen Notbedarfs
,
S. 2
Ziff. II/3+4
).
Bezüglich
des geltend gemachten Mietzinses von
Fr. 1‘795.--
(Urk. 8 S. 5 Ziff. 5 und Urk. 9/2)
ist anzumerken, dass
der effektive monatliche Mietzins für die Wohnung (Fr. 1‘540.--) inklusive Heiz- und Warmwasserkosten (Fr. 90.--; vgl. auch Urk. 8 S. 5 Ziff. 6)
lediglich
Fr. 1‘630.-- beträgt
(Urk. 9/5)
. Berücksichtigt werden kann
überdies
die
M
onatsm
iete
von Fr. 50.-- für
den
Abstellplatz
für das zur Ausübung des Berufes erforderliche (Firmen-)Auto
(Urk. 8 S. 6 Ziff. 9)
, nicht jedoch
diejenige
von Fr. 115.-- für den Einstellplatz für das private Fahr
zeug (Urk. 8 S. 2 Ziff. I).
Als Mietaufwand anzurechnen ist somit ein Betrag von
Fr. 1‘680.--
pro Monat.
Der mit
Fr.
771.
30
geltend gemachte Prämienaufwand für die Krankenkasse
(Urk. 8 S. 5 Ziff. 8 und Urk. 9/2)
kann ebenfalls nicht im vollen Umfang, sond
ern
bloss
zu einem Betrag von Fr. 624.
10
angerechnet werden, da recht
sprechungsgemäss der Prämienaufwand über die obligatorische Versicherung
hinaus nicht berücksichtigt wer
den darf (BGE 134 III 323 E. 3) und von den KVG-Prä
mien gemäss
eingereichten
Policen (Fr. 297.75 + Fr. 250.45 + Fr. 84.95 + Fr. 84.95; Urk. 9/6) die individuelle Prämienverbilligung (IPV) von monatlich Fr.
94.--
(Fr. 1‘128.--
:
12; Urk.
9/
7) in Abzug zu bringen
ist
.
D
ie
geltend gemachten
(nicht substantiierten)
Auslagen für
die Hausrat- und
Haftpflichtversicherung
sowie
für
Telefon/TV/Radio
(Urk. 8 S. 5 Ziff. 6 und Urk. 9/2)
sind
im
(erweiterten)
Grundbetrag enthalten (
Urteil des Bundesgerichts 8C_309/2011 vom 31. Mai 2011 E. 3.3.3
)
.
Dasselbe gilt für die Kosten für
Elektrizität
(Urk. 9/2;
vgl.
vorerwähnte Richtlinien, S. 1 Ziff. II
)
.
Unbelegt geblieben und damit nicht in die Vergleichsrechnung einzubeziehen
sind die
behaupteten
Mehra
uslagen für
auswärtige Verpflegung und über
durchschnittlichen Kleiderverbrauch (Urk. 8 S. 5 Ziff. 9 sowie Urk. 9/2)
.
Hinsichtlich der geltend gemachten besonderen Auslagen für die Schulung der Tochter von monatlich zirka
Fr.
250.-- (
Urk.
8 S. 4
Ziff.
4) ist mit dem
Schreiben der Berufswahlschule (BWS) Bülach vom
9.
Mai 2014
betreffend die Anmeldung (Urk. 9/8)
nicht dokumentiert, dass
die Zulassung
tatsächlich
erfolgt ist
. Infolgedessen k
ann dieser
Betr
a
g nicht berücksichtigt werden.
Die
laufenden Steuer
n im Betrag von Fr.
336.75 pro Monat (
Urk.
8 S. 6
Ziff.
13,
Urk.
9/
10
)
sind anzurechnen.
Damit ergeben sich anrechenbare Auslagen von insgesamt Fr. 5‘
5
4
0
.
85
(Fr. 1‘700.-- + Fr. 1‘200.-- + Fr. 1‘680.-- + Fr. 624.10
+ Fr. 336.75
) pro Monat, was nach Abzug des gerichtsüblich zuzubilligenden Freibetrages für ein Ehepaar mit zwei Kindern von Fr. 800.-- (Fr. 600.-- + 2
x Fr. 100.--) einen monatlichen Einnahmenüberschuss von Fr.
307
.
20
ergibt. Dies erlaubt es dem Beschwerde
führer, die Anwaltskosten innert absehbarer Zeit ratenweise zu tilgen.
Entspre
chend ist
sein
Gesuch
um unentgeltliche Rechtsvertret
ung
durch Rechtsanwalt Jürg
Leimbacher
mangels prozessualer Bedürftigkeit abzuweisen.
Bei diesem Ergebnis kann offenbleiben, wie es sich mit der
Voraussetzung der
Nichtaussichtslosigkeit
der Beschwerde
verhält.