Decision ID: c92abe25-2eae-5123-9ded-bf1cd35382fb
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Eigenen Angaben zufolge verliess der Beschwerdeführer seinen  am 7. Dezember 2004 und gelangte am 2. Februar 2005  in die Schweiz, wo er gleichentags im Empfangszentrum (EZ) B._ um Asyl nachsuchte. Dazu wurde er am 2. März 2005 vom BFM im EZ C._ befragt und am 18. Mai 2005 vom Migrationsamt des Kantons D._ angehört.
Im Wesentlichen machte der Beschwerdeführer dabei geltend, er stamme aus E._, Distrikt F._, wo er auch bis zum Alter von 18 Jahren mit seiner Familie gelebt habe. Seine Familie sei jedoch dort wegen eines Onkels, der mit ihnen zusammen gewohnt habe und Mitglied des Nepali Congresses gewesen sei, von den Maoisten unter Druck gesetzt worden. Die Maoisten hätten vom Onkel viel Geld  und ihn aufgefordert, aus der Partei auszutreten. Deswegen sei er - der Beschwerdeführer - zusammen mit seiner Familie im Jahre 2001 nach G._ gezogen. Aber auch dort seien immer wieder Maoisten vorbeigekommen und hätten Geld von seiner Familie . Bei Kämpfen zwischen den Maoisten und der Armee  der Polizei in G._ am 20. März 2004 hätten die Maoisten ihr Haus niedergebrannt, weshalb seine Familie zurück nach E._ gezogen sei.
Am 20. November 2004 sei er zusammen mit sechs weiteren Personen von den Maoisten entführt und in eines ihrer Camps gebracht worden. Dort sei er aufgefordert worden, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Er habe sich jedoch geweigert und ihnen gesagt, er würde sie auf andere Weise unterstützen. Nach neun Tagen sei er unter der Auflage, den Maoisten Kost und Logis zu bieten sowie ihnen Informationen  zu lassen, wieder freigelassen worden. Am folgenden Tag - als er auf dem Land seiner Familie Feldarbeit verrichtet habe - sei die Armee bei ihm zu Hause vorbeigekommen und habe bei seinen Eltern nach ihm gefragt, da sie ihn verdächtig habe, mit den Maoisten . Die Armee habe gegenüber seinen Eltern auch gedroht, ihn zu töten. Aus Angst sei er fünf Tage später nach H._  und am folgenden Tag mit dem Bus nach Neu Delhi gereist. Circa zwei Monate habe er dort bei einem Bekannten gewohnt, bevor er mit der Hilfe eines Schleppers nach Paris geflogen sei. Anschliessend sei er mit dem Auto illegal in die Schweiz eingereist.
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Bei der zweiten Einvernahme vom 18. Mai 2005 gab der  die folgenden Dokumente im Original zu den Akten: Eine  des Beschwerdeführers vom Campus des Colleges in H._, ein Schulzertifikat des Beschwerdeführers von der (...) High School in E._ sowie einen Familienregisterauszug vom 30. März 2005.
B. Eine vom BFM (Fachstelle "Lingua") beauftragte Expertenperson  am 24. März 2005 in Form eines Telefongesprächs mit dem  eine landeskundlich-kulturelle und linguistische  zur Verifizierung seines Sozialisierungsortes ("area of ") durch. Im Bericht vom 30. Juli 2005 wurde im Ergebnis festgehalten, der Beschwerdeführer stamme aufgrund seiner  Kenntnisse und sprachlichen Merkmale mit Sicherheit aus Nepal.
C. Mit Verfügung vom 23. Mai 2006 - eröffnet am folgenden Tag - lehnte das BFM das Asylgesuch des Beschwerdeführers ab und ordnete  Wegweisung und den Wegweisungsvollzug an. Als Begründung führte es im Wesentlichen aus, die Vorbringen des Beschwerdeführers hielten den Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht stand, weshalb der Beschwerdeführer die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle. Ausserdem sei der Wegweisungsvollzug nach Nepal zulässig, zumutbar und möglich
D. Mit Beschwerde vom 23. Juni 2006 (Poststempel) an die damals  Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) liess der  durch seinen Rechtsvertreter beantragen, es seien die Ziffern 4 und 5 der Verfügung der Vorinstanz aufzuheben und es sei die Unzumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung festzustellen und die vorläufige Aufnahme anzuordnen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte der Beschwerdeführer zudem um Bewilligung der  Prozessführung sowie um Verzicht auf die Erhebung eines . Mit der Rechtsmittelschrift wurden Ausdrucke von mehreren Internetbeiträgen bezüglich Nepal eingereicht.
Als Begründung führte der Beschwerdeführer im Wesentlichen aus, die Entspannung der Lage in Nepal aufgrund des Waffenstillstandes zwischen den Maoisten und der Regierung sei eine sehr kurzfristige
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Entwicklung. Angesichts des bereits seit zehn Jahren dauernden  sei an der Nachhaltigkeit dieser Entwicklung im heutigen  zu zweifeln. Diese Zweifel würden gestärkt durch die Tatsache, dass sich die Maoisten trotz Waffenstillstandes und  weigern würden, ihre Waffen niederzulegen. Es sei daher noch zu früh, die Situation allgemeiner Gewalt in Nepal für beendet zu . Daher sei für den Beschwerdeführer die Rückkehr nach Nepal unzulässig und unzumutbar.
E. Mit Zwischenverfügung vom 30. Juni 2006 stellte der damals  Instruktionsrichter der ARK fest, der Beschwerdeführer könne den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten und dass  des Verfahrens lediglich die Frage bilde, ob an Stelle des  der Wegweisung eine vorläufige Aufnahme anzuordnen sei.  verfügte er, dass über das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Endentscheid zu befinden sei und auf die Erhebung eines  verzichtet werde.
F. Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 12. September 2006 die Abweisung der Beschwerde.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
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1.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat am 1. Januar 2007 die  der bei der ARK hängigen Rechtsmittel übernommen. Das neue Verfahrensrecht ist anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht. Der  ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Der Beschwerdeführer ist daher zur Einreichung der  legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1, Art. 50 und Art. 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist somit einzutreten.
2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
3. Die Ziffern 1 bis 3 der vorinstanzlichen Verfügung sind in Rechtskraft erwachsen, da sich die Beschwerde einzig gegen den Vollzug der Wegweisung richtet. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist  nur die Prüfung, ob das Bundesamt den Vollzug der Wegweisung zu Recht als möglich, zulässig und zumutbar erklärt hat.
4.
4.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
4.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie  läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom
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28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).
Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4.  1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
4.3 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. MARIO GATTIKER, Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Da rechtskräftig feststeht, dass es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers nach Nepal ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall  Ausschaffung nach Nepal dort mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder  ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des Europäischen  für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti- müsste der Beschwerdeführer eine konkrete Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen  [EMARK] 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren Hinweisen; EGMR, Bensaid gegen Grossbritannien, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Auch die allgemeine Menschenrechtssituation in Nepal lässt den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen. Nach dem  ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.
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4.4 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist - unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG - die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
Bereits die als Vorgängerorganisation des Bundesverwaltungsgerichts tätige ARK hat die allgemeine Situation in Nepal ausführlich beurteilt und festgestellt, die allgemeine Sicherheits- und Menschenrechtslage habe sich sei der Aufnahme von Friedensverhandlungen zwischen den Maoisten ("Communist Party of Nepal" [CPN-M] und der Regierung beziehungsweise der Verkündung der Maoisten vom 28. Juli 2006, den Waffenstillstand zu verlängern erheblich verbessert (vgl. dazu EMARK 2006 Nr. 31 E. 4.3.4 und 4.3.5 S. 332 ff.).
Seither hat sich die Lage weiter wesentlich verbessert. Am 21.  2006 unterzeichneten die Regierung und die Maoisten ein . Gemäss diesem Vertrag beteiligten sich die Maoisten am Übergangsparlament und stellten 73 der 330 Abgeordneten. Im Dezember 2006 wurde die Interimsverfassung verabschiedet. Am 15. Januar 2007 beschloss das Übergangsparlament seine Auflösung und es erfolgte die Neubestellung des interimistischen Parlaments,  83 Abgeordnete der Maoisten angehörten. Nach einigen  wurde am 16. Januar 2007 mit der Entwaffnung der  begonnen. Am 10. April 2008 erfolgte die Wahl der  Versammlung. Dabei wurden die Maoisten vor dem Nepali Congress zur stärksten Kraft (vgl. Maoisten gewinnen die Wahl, NZZ Online, International, 24. April 2008; Mehr Sitze für die Maoisten in Nepal, NZZ Online, International, 25. April 2008). Am 28. Mai 2008 kam die verfassungsgebende Versammlung zu ihrer ersten Sitzung . Gleich zu Beginn der konstituierenden Sitzung schuf die  die fast 240 Jahre alte Monarchie ab und erklärte das Land zur Republik (vgl. Nepal schafft die Monarchie ab; NZZ Online, , 29. Mai 2008). Am 11. Juni 2008 verliess der entmachtete Monarch Nepals, König Gyandendra, seinen Palast in Kathmandu (vgl. Nepals entmachteter König verlässt den Palast, NZZ Online, International, 12. Juni 2008). Die verfassungsgebende Versammlung wählte schliesslich am 21. Juli 2008 Ram Baran Yadav vom Nepali
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Congress zum ersten Präsidenten der Republik (vgl. Erster Präsident Nepals gewählt, NZZ Online, International, 21. Juni 2008) und am 15. August 2008 wählte sie den Chef der Maoisten, Pushpa Kamal Dahal (Prachanda), zum Ministerpräsidenten (vgl. Maoisten-Chef neuer Ministerpräsident in Nepal, NZZ Online, ,15. August 2008). Aktuell ist die Situation in Nepal somit nicht dergestalt, als dass von einer Situation allgemeiner Gewalt gesprochen werden kann, weshalb die Rückkehr nach Nepal generell als zumutbar zu bezeichnen ist.
Auch aufgrund der persönlichen Situation des Beschwerdeführers sind keine Gründe ersichtlich, die gegen die Zumutbarkeit des  sprechen. Es ist nicht in Abrede zu stellen, dass der  bei einer Rückkehr nach Nepal aufgrund seiner  Landesabwesenheit mit gewissen Schwierigkeiten konfrontiert werden könnte. Indes hat der - soweit aktenkundig - gesunde  bis zu seiner Ausreise im Jahre 2004, mithin 21 Jahre, in seinem Heimatstaat gelebt, wo er im letzten halben Jahr im  seiner Familie mitgeholfen hat. Überdies hat er in Nepal während zehn Jahren die Schule besucht und war während dreier Jahre auf dem College, weshalb er über eine  Bildung verfügt. Zudem leben seine Eltern und die Familie seines Onkels nach wie vor in seinem Heimatdorf sowie seine Schwester in H._. Bei dieser Sachlage ist davon auszugehen, dass der  über ein soziales Beziehungsnetz verfügt, welches ihm eine Reintegration erleichtern wird. Blosse soziale und  Schwierigkeiten, von denen die ansässige Bevölkerung im  betroffen ist, genügen nicht, um eine Gefährdung im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG darzustellen (vgl. die in EMARK 2005 Nr. 24 E. 10.1. S. 215 begründete Praxis, welche vom  fortgeführt wird). Sodann steht es dem Beschwerdeführer frei und ist ihm auch zuzumuten, sich an einem anderen als seinem bisherigen Wohnort niederzulassen. Der Vollzug der Wegweisung des  nach Nepal erweist sich demnach als zumutbar.
4.5 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der  Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr  Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AuG).
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5. Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu . Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig,  und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
6. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist nach dem Gesagten abzuweisen.
7.
7.1 Der Beschwerdeführer beantragt die unentgeltliche Rechtspflege nach Art. 65 Abs. 1 VwVG. Gemäss dieser Bestimmung wird von der Erhebung von Verfahrenskosten abgesehen, wenn der  nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und seine Begehren nicht als aussichtslos erscheinen.
7.2 Gemäss Aktenlage ist der Beschwerdeführer seit dem 1. Februar 2008 erwerbstätig und somit nicht als bedürftig zu erachten. Mangels Erfüllen der kumulativen Voraussetzungen von Art. 65 Abs. 1 VwVG (bedürftig/nicht aussichtslos) ist das Gesuch um Gewährung der  Rechtspflege abzuweisen.
7.3 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG) und auf  Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1-3 des Reglements vom 21.  2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]).
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