Decision ID: be30d68f-74aa-50fe-b2ed-acdec68503b0
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Die aus Thailand stammende I._ (geb. 1966, nachfolgend: Gesuchstellerin bzw. Eingeladene) beantragte am 30. Januar 2008 bei der Schweizerischen Botschaft in Bangkok die Erteilung eines Einreisevisums für die Dauer von drei Monaten. Als Zweck der  Reise gab sie in einem Begleitschreiben gleichen Datums an, ihren im Kanton Bern wohnhaften Freund, den Schweizerbürger K._ (nachfolgend: Gastgeber bzw. Beschwerdeführer)  zu wollen.
Nach formloser Verweigerung übermittelte die Schweizerische  das Gesuch zur Prüfung und zum Entscheid an die Vorinstanz. Gleichzeitig wies sie unter anderem darauf hin, die Eingeladene sei geschieden und verfüge über keine feste Anstellung. Ihren Freund habe sie in einem (Nacht-)Lokal kennen gelernt, in welchem sie als Bardame gearbeitet habe.
B. Nachdem die Migrationsbehörde des Kantons Bern beim Gastgeber weitere Abklärungen vorgenommen und – mit negativer  – an das BFM weitergeleitet hatte, wies die Vorinstanz das  mit Verfügung vom 17. April 2008 ab. Dies im Wesentlichen mit der Begründung, es bestünde nicht genügend Gewähr für eine fristgerechte Wiederausreise nach einem Besuchsaufenthalt.  würden insbesondere Touristen- und Besuchervisa  wieder von Personen, welche sich hier dauerhaft aufhalten , für eine erleichterte Einreise in die Schweiz missbraucht. Die  stamme aus einer Region, aus welcher der  als Folge der dort herrschenden wirtschaftlichen und  Verhältnisse bekanntermassen nach wie vor stark . Ihr selbst oblägen weder zwingende berufliche oder  Verpflichtungen noch familiäre Verantwortlichkeiten, die  Gewähr für eine fristgerechte Rückkehr bieten könnten.
C. Mit Rechtsmitteleingabe vom 10. Mai bzw. 29. Mai 2008 beantragt der Beschwerdeführer die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und die Erteilung des gewünschten Besuchervisums. Zur Begründung macht er, unter Hinweis auf die eingereichten Beweismittel, sinnge-
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mäss geltend, die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, die  der Gesuchstellerin nach einem Besuchsaufenthalt wäre nicht gesichert, lebe doch seine Freundin, die seit über zehn Jahren von ihrem thailändischen Ehemann geschieden sei, mit ihrem Sohn bei ihren Eltern in Hausgemeinschaft. Zusammen mit diesen  sie als Reisbäuerin und Rinderzüchterin einen mittelgrossen Landwirtschaftsbetrieb. Ihr Sohn besuche in Udon Thani ein Internat, absolviere eine Ausbildung als KV-Lehrling und kehre jeweils an den Wochenenden sowie in den Schulferien nach Hause zurück. Ihre  auf dem elterlichen Betrieb sowie ihre Verantwortung in der  machten eine Rückkehr der Eingeladenen nach Thailand absolut zwingend. Es treffe zu, dass er seine Freundin in einem Touristenort kennen gelernt habe. Es sei üblich, dass Frauen und Männer aus der Region Udon Thani während der dreimonatigen Trockenzeit in den Touristenzentren arbeiten würden. Die Gesuchstellerin habe jedoch nicht in einem Bar-, sondern in einem Hotelbetrieb gearbeitet. Der  weist schliesslich darauf hin, in casu handle es sich nicht um eine kurze, oberflächliche Ferienbekanntschaft, sondern um eine über Jahre gewachsene, ernsthafte Beziehung.
D. Die Vorinstanz schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 4. Juli 2008 auf Abweisung der Beschwerde und führt im Weitern aus, die geltend  Verpflichtungen in Familie und elterlichem  hielten die Gesuchstellerin offensichtlich nicht davon ab, für volle drei Monate in die Schweiz reisen zu wollen. Überdies lebe der  seit gut einem Jahr getrennt von seiner thailändischen Ehefrau, welche 1999 ebenfalls mit einem Besuchervisum in die Schweiz eingereist sei.
E. Mit Replik vom 8. August 2008 hält der Beschwerdeführer  an seinen Begehren fest und wendet im Wesentlichen ein, es sei ungerecht und diskriminierend, dass beispielsweise Brasilianer, ob arm oder reich, problemlos ein Einreisevisum erhielten, währenddem Personen aus Thailand ein solches verweigert werde, bloss weil sie aus einer "armen" Gegend stammten. Zudem sei es kaum im Interesse der (Schweizer-)Behörden, dass vorerst eine Eheschliessung in  erfolgen müsse, um eine Einreisebewilligung zu erhalten.
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F. Auf den weiteren Akteneinhalt wird, sofern rechtserheblich, in den  eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht –  Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen –  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20.  1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen . Darunter fallen u.a. Verfügungen des BFM betreffend  der Einreisebewilligung, welche vom Bundesverwaltungsgericht endgültig beurteilt werden (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Sofern das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt, richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nach dem VwVG (Art. 37 VGG).
1.3 Der Beschwerdeführer ist gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG zur  berechtigt. Auf die frist- und formgerechte Beschwerde ist einzutreten (Art. 50 und 52 VwVG).
2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhaltes und – sofern nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im  das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist  Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht  und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Rechts- und Sachlage zum Zeitpunkt seines  (vgl. E. 1.2 des in BGE 129 II 215 teilweise publizierten  2A.451/2002 vom 28. März 2003).
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3. Das schweizerische Ausländerrecht kennt weder ein allgemeines Recht auf Einreise noch gewährt es einen besonderen Anspruch auf Erteilung eines Visums. Die Schweiz ist daher – wie alle anderen  auch – grundsätzlich nicht gehalten, Ausländerinnen und  die Einreise zu gestatten. Vorbehältlich völkerrechtlicher  handelt es sich dabei um einen autonomen Entscheid (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3774; BGE 133 I 185 E. 2.3 S. 189).
4. Der Bundesbeschluss vom 17. Dezember 2004 über die Genehmigung und die Umsetzung der bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU über die Assoziierung an Schengen und an Dublin (SR 362) wurde in der Volksabstimmung vom 5. Juni 2005 angenommen. Die entsprechenden Assoziierungsabkommen (darunter das  vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen , der Europäischen Union und der Europäischen  über die Assoziierung dieses Staates bei der Umsetzung,  und Entwicklung des Schengen-Besitzstands [SAA, SR 0.360.268.1]) sind sodann für die Schweiz am 12. Dezember 2008  in Kraft getreten. Durch die Übernahme des Schengen- wurden im Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) entsprechende  notwendig (vgl. u.a. Art. 2 Abs. 4 AuG, wonach die  über das Visumverfahren und über die Ein- und Ausreise nur gelten, sofern das Schengen-Recht keine abweichenden  enthält). Im Weiteren ist die Verordnung vom 24. Oktober 2007 über das Einreise- und Visumverfahren (VEV, AS 2007 5537) total  worden (vgl. Verordnung vom 22. Oktober 2008 über die Einreise und die Visumerteilung [VEV, SR 142.204]). Art. 57 VEV sieht vor, dass hängige Verfahren nach dem neuen, übergeordneten (-)Recht fortgeführt werden.
5. 5.1 Bezüglich der Einreisevoraussetzungen für einen Aufenthalt von höchstens drei Monaten verweist Art. 2 Abs. 1 VEV auf die Verordnung (EG) Nr. 562/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 über einen Gemeinschaftskodex für das Überschreiten der Grenzen durch Personen (Schengener Grenzkodex [SGK, ABl. L 105 vom 13.04.2006, S. 1–32]). Art. 5 Abs. 1 SGK präzisiert die Ein-
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reisevoraussetzungen für Drittstaatsangehörige. Diese benötigen zur Einreise ein oder mehrere gültige Reisedokumente und – sofern sie der Visumspflicht unterliegen – ein gültiges Visum (Bst. a und b). Sie müssen den Zweck und die Umstände ihres beabsichtigten Aufenthalts belegen und hierfür über ausreichende finanzielle Mittel verfügen (Bst. c). Im Weiteren dürfen sie nicht im Schengener  (SIS) zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben sein und keine Gefahr für die öffentliche Ordnung, die innere Sicherheit, die  Gesundheit oder die internationalen Beziehungen eines  darstellen (Bst. d und e).
5.2 Die Einreisevoraussetzungen gemäss Schengener Grenzkodex entsprechen im Wesentlichen Art. 5 Abs. 1 Bst. a–d AuG. Das in Art. 5 Abs. 1 Bst. c SGK genannte Erfordernis, Zweck und Umstände des  Aufenthalts zu belegen, wird in Art. 5 Abs. 1 AuG nicht explizit erwähnt. Demgegenüber verlangt Art. 5 Abs. 2 AuG, dass im Falle  nur vorübergehenden Aufenthalts für die gesicherte  Gewähr zu bieten ist. Dies stellt jedoch kein zusätzliches im  Recht verankertes Erfordernis dar und steht daher nicht im  zum Schengener Grenzkodex. Die Angabe des  Aufenthaltszwecks stellt nämlich zugleich eine  dar, nach Erfüllung dieses Zwecks wieder ausreisen zu wollen. Erfolgen widersprüchliche oder unglaubwürdige Angaben zum , so kann daraus der Schluss gezogen werden, dass der  Gesuchsteller nicht willens ist, nach Ablauf des geplanten  den Schengenraum fristgerecht zu verlassen. In diesem Sinne äussert sich auch die Gemeinsame Konsularische Instruktion an die diplomatischen Missionen und die konsularischen Vertretungen, die von Berufskonsularbeamten geleitet werden (GKI, ABl. C 326 vom 22.12.2005, S. 1–149), die eine analoge Auslegung vornimmt. Die GKI verlangt hinsichtlich des Entscheids über den Visumsantrag die  des Migrationsrisikos; es muss geprüft werden, "ob der  die Absicht hat, in das Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten mit Hilfe eines zu Touristik-, Studien-, Geschäfts- bzw. zu  ausgestellten Visums einzuwandern und sich dort “ (vgl. ABl. C 326, S. 10). Die laut Art. 5 Abs. 2 SGK zur Glaubhaftmachung des Aufenthaltszwecks in Frage kommenden  werden beispielhaft in Anhang I des Schengener Grenzkodex .
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5.3 Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist somit festzuhalten, dass die nach Art. 5 Abs. 1 Bst. c SGK erforderliche Überprüfung des Aufenthaltszwecks dieselbe Fragestellung aufwirft wie die Überprüfung des in Art. 5 Abs. 2 AuG genannten Merkmals der gesicherten . Es kann daher an die bisherige Praxis und Rechtsprechung bezüglich des letztgenannten Merkmals angeknüpft werden.
6. Das Schengen-Recht nimmt eine Differenzierung in Bezug auf die  von Drittstaatsangehörigen vor. Die Verordnung (EG) Nr. 539/2001 des Rates vom 15. März 2001 (ABl. L 81 vom 21.03.2001, S. 1–7) verweist in Art. 1 Abs. 1 und 2 auf die Anhänge I und II, welche jeweils eine Liste von Drittländern enthalten. In  I sind diejenigen Drittstaaten aufgelistet, deren Staatsangehörige beim Überschreiten der Aussengrenzen der Schengen-Mitgliedstaaten im Besitz eines Visums sein müssen; Anhang II dagegen führt  Drittländer auf, deren Staatsangehörige von der Visumspflicht  sind. Als Staatsangehörige von Thailand unterliegt die  damit der Visumspflicht.
7. 7.1 Zur Prüfung des Kriteriums der gesicherten Wiederausreise muss ein zukünftiges Verhalten beurteilt werden. Dazu lassen sich in der  keine gesicherten Feststellungen, sondern lediglich Voraussagen machen. Dabei sind sämtliche Umstände des konkreten Einzelfalles zu würdigen.
7.2 Anhaltspunkte zur Beurteilung der fristgerechten Wiederausreise können sich aus der allgemeinen Lage im Herkunftsland der  oder des Besuchers ergeben.
Die Gesuchstellerin stammt aus Thailand. Die Wirtschaft dieses  hat sich zwar nach der Asienkrise von 1997/98 überraschend schnell erholt. Das Wachstum des Bruttoinlandproduktes zog von 2001 (2.2 %) bis 2003 (7.1 %) respektive 2004 (6.3 %) stark an. In den  2005 bis 2007 verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum jedoch mit einer Wachstumsrate von 4.5 %, 5.1 % und 4.8 %, was auf die  Unsicherheit, aufkommende Gewalt in den vier  Provinzen des Landes und Auswirkungen des verheerenden Tsunami von 2004 zurückzuführen ist (Quelle: U.S. Departement of State, <http://www.state.gov>, Travel > Countries and Regions >  Notes > Thailand, Stand: Januar 2009, besucht im Mai 2009).
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Die grundsätzlich ermutigende wirtschaftliche Entwicklung kann aber nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass nach wie vor breite  von vergleichsweise schwierigen ökonomischen und sozialen Lebensbedingungen betroffen sind. Das  (BIP) pro Kopf betrug im Jahre 2007 nur gerade USD 3'732, im Jahr 2008 schätzungsweise USD 4'099 (Quelle: Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, <http://www.seco.admin.ch>, Themen >  > Länderinformationen > Asien/Ozeanien > Thailand, Stand: März 2009, besucht im Mai 2009).
Angaben zur im Nordosten Thailands und nahe der Grenze zu Laos liegenden Provinz Udon Thani, aus welcher die Gesuchstellerin stammt, können dem Thailand Human Development Report 2007, der vom United Nations Development Programme (UNDP) erstellt wird, entnommen werden. Um den Stand der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der verschiedenen Provinzen Thailands aufzuzeigen,  im Human Achievement Index die Entwicklungsaspekte , Ausbildung, Erwerbstätigkeit, Einkommen, Lebensraum, Familien- und Gemeinschaftsleben, Transport und Kommunikation sowie  in verschiedene – von "sehr hoch" bis "sehr tief" reichende –  eingeteilt. Bezüglich Udon Thani sind die meisten der  Bereiche auf einem tiefen Niveau angesiedelt, unter ihnen auch der Entwicklungsaspekt Einkommen. Ein Grund dafür dürfte im hohen Anteil ländlicher Bevölkerung liegen, einer Bevölkerungsgruppe,  in der Regel weniger verdient als Personen, die in den Städten  (vgl. Thailand Human Development Report 2007 auf der Website des United Nations Development Programme (UNDP), Human Development Reports > Reports > National Reports > Thailand, <http://www.undp.org>, Stand November 2007, besucht im Mai 2009). Rund die Hälfte der Fläche der Provinz Udon Thani ist  genutzt. Der Landwirtschaftssektor bietet jedoch lediglich eine  Anzahl Arbeitsplätze; für viele bleibt deshalb nur die , weshalb auch Udon Thani zu den Auswanderungsprovinzen  gehört. Auf nationaler Ebene emigrierten im Jahr 2006 ungefähr zwei Millionen Menschen aus den ländlichen Gebieten (vgl. Bangkok Post, The hardships of economic migration, 28. Dezember 2008).
7.3 Der Beschwerdeführer bestreitet denn auch nicht, dass seine Freundin aus einer ärmeren Region Thailands stammt, bezeichnet es jedoch als diskriminierend, wenn nur auf dieses Kriterium abgestellt werde. Überdies sei es ungerecht, wenn beispielsweise brasilianische
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Staatsangehörige offenbar ungeachtet ihrer Einkommenssituation problemlos ein Einreisevisum erhielten.
Dem letztgenannten Argument ist entgegen zu halten, dass  Staatsangehörige für einen höchstens dreimonatigen  im Schengenraum keines Visums bedürfen (vgl. Anhang II der erwähnten Verordnung (EG) Nr. 539/2001 des Rates vom 15. März 2001) und daher nicht zum Vergleich herangezogen werden können. Hingegen ist dem Beschwerdeführer insofern beizupflichten, als es in der Tat zu schematisch und nicht haltbar wäre, generell und ohne  Anhaltspunkte, ausschliesslich aufgrund der politischen und/oder wirtschaftlichen Situation im Heimatland auf eine nicht  gesicherte Wiederausreise zu schliessen. Im Rahmen einer  können jedoch aus der allgemeinen Lage im  und der Zuwanderungssituation Anhaltspunkte zur  der fristgerechten Wiederausreise gewonnen werden. So können insbesondere Einreisegesuche von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten bzw. Regionen mit politisch oder wirtschaftlich vergleichsweise ungünstigen Verhältnissen darauf hindeuten, dass die persönliche  in solchen Fällen nicht mit dem Ziel und Zweck einer zeitlich befristeten Einreisebewilligung in Einklang steht.
7.4 Neben solchen allgemeinen Umständen und Erfahrungen sind bei der Risikoanalyse auch sämtliche Gesichtspunkte des konkreten  in Betracht zu ziehen. Obliegt einem Gesuchsteller bzw. einer Gesuchstellerin im Heimatstaat beispielsweise eine besondere , gesellschaftliche oder familiäre Verpflichtung, kann dieser  durchaus die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise begünstigen. Umgekehrt muss bei Personen, die in ihrer Heimat keine der erwähnten Verpflichtungen haben, die sie von einer möglichen Emigration abhalten könnten, aufgrund entsprechender Erfahrungen das Risiko eines fremdenpolizeilich nicht vorschriftsgemässen  (nach bewilligter Einreise zu einem Besuchsaufenthalt) hoch  werden.
8. 8.1 Bei der Gesuchstellerin handelt es sich um eine 43-jährige,  Frau, welche zusammen mit ihren Eltern – und zeitweise auch mit ihrem Sohn – in Hausgemeinschaft lebt. Obwohl sie damit insbesondere gegenüber ihrem Sohn, der sich offenbar noch in  befindet, gewisse Pflichten haben dürfte, kann von einer beson-
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deren familiären Verantwortung in casu nicht gesprochen werden. Der Umstand, dass nicht bloss ein Aufenthalt in der Schweiz von einigen Wochen, sondern gleich von drei Monaten angestrebt wird, lässt nicht ohne weiteres darauf schliessen, die Präsenz der Gesuchstellerin sei für die Belange ihrer Familie unverzichtbar; aufgrund der Aktenlage ist eher davon auszugehen, die von ihr geleistete Unterstützung und  des Sohnes, welcher sich ohnehin während der Woche in  Internat befindet, könne durchaus für längere Zeit auch auf  Weise sichergestellt werden. Im Übrigen zeigt die Erfahrung, dass zurückbleibende Familienmitglieder gerade in Situationen  wirtschaftlicher Verhältnisse nicht verlässlich davon abhalten , den Entschluss für eine Emigration zu fällen. Im Gegenteil, der Entscheid kann dabei von der Hoffnung getragen sein, die  aus dem Ausland wirtschaftlich effizienter unterstützen oder gegebenenfalls später nachziehen zu können.
8.2 Die wirtschaftlichen Verhältnisse, in denen sich die  befindet, lassen ebenfalls nicht auf eine günstige Prognose  einer gesicherten Wiederausreise schliessen. So soll sie auf dem Landwirtschaftsbetrieb ihrer Eltern mithelfen und jeweils während der dreimonatigen Trockenzeit einer nicht näher bezeichneten (befristeten) Erwerbstätigkeit in einem Hotelbetrieb in einer Touristenregion  nachgehen. Nicht anzunehmen ist, dass sich aus dem fraglichen Gutsbetrieb – auch für lokale Verhältnisse – ein gutes Einkommen  lässt, wies doch der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 5. November 2007 gegenüber der Schweizervertretung darauf hin, er unterstütze seine Freundin mit monatlichen Geldbeiträgen,  sie und ihre Familie mehr Geld zum Leben hätten. Vor diesem  müssen die Beteuerungen auf Beschwerdeebene, wonach genügend Garantien für eine fristgerechte Wiederausreise vorhanden seien, als nicht ausschlaggebend bezeichnet werden. Im Übrigen  auch die Schweizerische Vertretung in Bangkok, welche mit den , wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen im Herkunftsstaat der Gesuchstellerin gut vertraut ist und sich somit durchaus ein Bild der Einreisewilligen machen kann, grosse Bedenken bezüglich der  Wiederausreise und verweigerte formlos die . Für die Rüge des Beschwerdeführers, wonach die  bei der Entgegennahme und Behandlung des  nicht korrekt gehandelt habe, ergeben sich aus den Akten keine Hinweise.
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8.3 Vor dem aufgezeigten persönlichen und allgemeinen Hintergrund durfte die Vorinstanz daher zu Recht davon ausgehen, die  der Gesuchstellerin sei im Sinne der massgeblichen  nicht gesichert. An der Richtigkeit dieser Einschätzung ändert auch die Tatsache nichts, dass der Beschwerdeführer die rechtzeitige Rückkehr seiner Freundin zugesichert hat, denn eine solche Garantie ist trotz bester und ehrlicher Absichten nicht möglich bzw. rechtlich nicht durchsetzbar. Gastgeber können zwar für gewisse finanzielle  im Zusammenhang mit dem Besuchsaufenthalt, nicht aber – mangels rechtlicher und faktischer Durchsetzbarkeit – für ein  Verhalten ihrer Gäste garantieren (vgl. anstelle vieler: Urteile des Bundesverwaltungsgerichts C-2618/2008 vom 26. Februar 2009 E. 11 und C-8300/2007 vom 19. November 2008 E. 5.3). Der (durchaus ) Wunsch des Beschwerdeführers, der eingeladenen  sein Lebensumfeld in der Schweiz zeigen zu können, hat demnach in den Hintergrund zu treten. Auch die weiteren Ausführungen auf  sind nicht geeignet, zu einer von der Vorinstanz  rechtlichen Würdigung zu gelangen.
9. Aus den dargelegten Gründen ist somit nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das öffentliche Interesse sowie die Beachtung der  Bestimmungen entsprechend gewichtete und der  die Einreise verweigerte. Die angefochtene Verfügung verletzt kein Bundesrecht. Der rechtserhebliche Sachverhalt wurde richtig und vollständig festgestellt, und die Vorinstanz hat das ihr zustehende  pflichtgemäss und zutreffend gehandhabt (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist demzufolge abzuweisen.
10. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die  sind auf Fr. 600.- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und  vor dem Bundesverwaltungsgericht [SR 173.320.2]).
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