Decision ID: a38f4bdd-9f72-441a-a794-686fc929f8bb
Year: 2021
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
Der 1977 geborene
X._
war
seit dem 4. April 2018 bei der
Y._
als Produktionsmitarbeiter angestellt und damit bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen versichert (Urk.
3
). Mit Schadenmeldung UVG vom 5. Juli 2018 (Urk. 7/1) liess er der Suva mitteilen, dass er sich am 1. Juli 2018 durch einen Treppensturz am linken Handgelenk einen Bruch zugezogen habe. Der erstbe
handelnde Arzt des
Z._
, Dr.
A._
, diagnostizierte eine
dislozierte, mehrfach intraartikuläre distale Radiusfraktur links
mit
Abriss
des
P
rocessus
sty
loideus
Ulnae
links
.
Am 10. Juli 2018 erfolgte im
Z._
eine Operation der betroffenen Hand (
Operationsbericht
vom 1
0
. Juli 2018; Urk. 7/
6
). Vom 19.
Juni bis 19. Juli 2019 weilte der Versicherte i
n der
B._
(Urk.
7/127).
Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Tag
geld; Urk. 7/3)
.
Mit Mitteilung vom 13. Dezember 2019 (Urk. 7/194) und Verfügung vom 4. Feb
ruar 2020 (Urk. 7/2
09
) schloss die Suva den Fall per 31. Dezember 2019 ab
,
sprach dem Versicherten eine Integritätsentschädigung vo
n
10 % zu und verneinte den Anspruch auf eine Invalidenrente. Die vom Versicherten gegen diesen Entscheid erhobene Einsprache vom 6. März 2020 (Urk. 7/217) wies die Suva mit
Ein
spracheentscheid
vom 1. September 2020 (Urk. 2) ab.
2.
Dagegen erhob der Versicherte am 5. Oktober 2020 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte,
der
Einspracheentscheid
vom 1. September 2020 sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von mindestens 16 % auszurichten (S. 2).
Mit Beschwerdeantwort vom 3. November 2020 (Urk. 6) beantragte die Beschwerde
gegnerin die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfü
gung vom 4. November 2020 (Urk. 8) zur Kenntnis gebracht wurde.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss Art. 6
des
Bundesgesetz
es
über die Unfallversicherung (UVG)
werden – soweit das Gesetz nichts
anderes
bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch
bei folgenden
Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind
(Abs. 2): Knochenbrüche (
lit
. a), Verrenkungen von Gelenken (
lit
. b), Meniskus
risse (
lit
. c), Muskelrisse (
lit
. d), Muskelzerrungen (
lit
. e), Sehnenrisse (
lit
. f), Band
läsionen (
lit
. g) und Trommelfellverletzungen (
lit
. h). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).
1.
2
Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicheru
ngsrechts [
ATSG
]
). Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medi
zinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
).
1.3
Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüberge
henden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärzt
lichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der ver
sicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs
massnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG;
BGE 144 V 354 E. 4.1 mit Hinweisen;
Urteil
des Bundes
gerichts
8C_
527/2020
vom 2.
November 2020 E. 4.1 mit Hinweisen
). In diesem Zeitpunkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 8C_377/2013 vom 2. Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf
BGE
134 V 109, vgl. auch Urteil 8C
_
674/2019 vom 3. Dezember 2019 E. 4.1
).
1.
4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete ihren
Einspracheentscheid
(Urk. 2) damit, dass
der Beschwerdeführer ohne Unfall weiterhin als Produktionsmitarbeiter arbeiten würde. Beim
Valideneinkommen
sei unter entgegenkommenderweise Berücksichtigung eines Bonus
Fr. 1'500.--
von
insgesamt
Fr. 69'100.-- auszu
gehen (S. 5 f.).
Der Beschwerdeführer sei in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig (S. 9)
.
Zur Berechnung des Invalideneinkommens sei auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) abzu
stellen. Unter Berücksichtigung eines Leidensabzugs von 5 % ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 5.16 % (S. 8-10).
Bei der Beurteilung des Integritätsschadens sei gestützt auf die Einschätzung von Dr.
C._
auch das beim Beschwerde
führer diagnostizierte komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS) berück
sichtigt worden. Ein den Wert von 10 % übersteigender Integritätsschaden könne nicht als mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen gelten.
Von wei
teren Abklärungen sei abzusehen (S. 11 f.)
.
In ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 6) hielt
die Beschwerdegegnerin
ergänzend fest, der Beschwerdeführer könne seine versehrte linke
adominante
Hand durchaus noch einsetzen.
Ausgeschlossen seien lediglich Arbeiten mit einem besonderen Anspruch an die Fein- und Zielmotorik, Tätigkeiten, welche ein kräftiges Zupacken und einen festen Faustschluss erfordern würden, sowie Arbeiten mit starken Vibrationen, mit stossenden und schlagenden Werkzeugen und mit abrupten Bewegungen, ebenfalls Tätigkeiten mit einer erhöhten Sturzgefährdung auf Leitern und Gerüsten mit einem hierfür erforderlichen festen linkshändig absichernden Zugriff sowie Arbeiten mit einer repetitiv notwendigen Abstütz
funktion der linken Hand (S. 3).
Die Gewährung eines
Abzugs beim Invaliden
einkommen
sei keineswegs zwingend und vorliegend könne beim gewährten Abzug von 5 % nicht von einer rechtsfehlerhaften Ausübung des Ermessens gesprochen werden (S. 3).
2.2
Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt,
der von der Beschwerdegegnerin gewährte Abzug in der Höhe von 5 % sei klar zu tief. Ihm seien mit der
unfallverletzten
Hand Arbeiten mit einem besonderen Anspruch an die Fein- und Zielmotorik, Tätigkeiten
,
welche ein kräftiges Zupacken und einen festen Faustschluss erforder
te
n sowie Arbeiten mit starken Vibrationen, stossen
den und schlagenden Werkzeugen, also auch abrupte Bewegungen, nicht mög
lich. Ebenfalls nicht zumutbar seien ihm Tätigkeiten mit einer erhöhten Sturzge
fährdung auf Leitern und Gerüsten mit einem hierfür erforderlichen festen links
händig absichernde
n
Zugriff sowie Arbeiten mit einer repetitiv notwendigen Abstützfunktion. Eine solche Einschränkung bedeute praxisgemäss, dass die
behinderte Hand nur noch als
Zudienerhand
eingesetzt werden könne. Damit sei er ein faktischer
Einhänder
. Diesem Umstand w
erde der Abzug von nur gerade 5
% nicht gerecht. Zwar handle es sich dabei um die
adominante
Hand, doch sei eine Einschränkung dieser Hand immer noch so schwerwiegend, dass ein leidens
bedingter Abzug gerechtfertigt sei. Gehe man von einem leidensbedingten Abzug bei der dominanten Hand von 20 bis 25 % aus, so sei bei einer eingeschränkten
adominanten
Hand ein Abzug von mindestens 15 % vorzunehmen (S. 4).
Der von der Beschwerdegegnerin herangezogene LSE-Lohn von Fr. 5'417.-- sei einzig um die Teuerung im Jahre 2019 von 101.5 auf 102.4 Punkt
e
zu erhöhen, was
einen
Betrag von Fr. 5'465.-- ergebe. Mit der Umrechnung von 40 auf 41.7 Wochen
stunden und einem leidensbedingten Abzug von 15 % ergebe sich ein Invaliden
lohn von Fr. 58'112.40.
Aus der Gegenüberstell
ung mit dem
Validenlohn
von Fr.
69'100.-- resultiere ein Invaliditätsgrad von 15.9 % respektive 16 %. In diesem Umfang habe er Anspr
uch auf eine Invalidenrente (S.
5).
2.3
Festzuhalten ist vorab, dass die mit
Einspracheentscheid
vom 1. September 2020 zugesprochene Integritätsentschädigung unangefochten blieb (Urk. 1). Unbe
stritten ist auch, dass der medizinische Endzustand im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG erreicht ist (vgl. E. 1.2) und der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit im Umfang von 100 % arbeitsfähig ist.
Strittig und zu prüfen bleibt
somit
, in welchem Umfang sich die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auf die Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers gestützt auf den Einkommensvergleich
unter Berücksichtigung eines
allfälligen leidens
bedingten Abzug
s
auswirkt.
3.
3.1
Dem Arztbericht der
B._
vom 23. Juli 2019 (Urk. 7/127) sind
hinsichtlich
des Unfalls vom 1. Juli 2018 folg
ende Diagnosen zu entnehmen (S.
1):
-
Dislozierte, mehrfach intraartikuläre distale Radiusfraktur links mit Abrissfraktur
Prozessus
styloideus
ulnea
links
-
Postoperative
Neurapraxie
im Innervationsgebiet des
Nervus
radialis
,
ulnaris
und
medianus
,
regredient
-
Rezi
di
viertes CRPS Typ 1
Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, dem Beschwerdeführer sei die bisherige Tätigkeit als Produktionsmechaniker/Maschinenmonteur nicht mehr zumutbar, da die Anfor
derungen zu hoch seien. Es sei
ein kraftvoller und feinmotorisch gezielter Einsatz beider Hände erforderlich, was nicht mehr möglich sei und mit
hoher Wahrscheinlichkeit auch künftig nicht mehr möglich sein werde. Andere berufliche Tätigkeiten seien dem Beschwerdeführer ganztags zumutbar. Einge
schränkt sei er bei Tätigkeiten, die hohe Anforderungen an die Fein- und Ziel
motorik der linken Hand stell
t
en, einen festen Faustschluss links erforder
te
n und bei Tätigkeiten mit Absturzgefährdung wie auf Leitern und Gerüsten (S. 2).
Von der Fortsetzung der Behandlung könne keine namhafte Besserung mehr erwartet werden und es sei aktuell lediglich eine Befundstabilisierung zu erwarten. Es werde ein Fallabschluss vorgeschlagen.
Die Beobachtungen bei den Leistungstests und im Behandlungsprogramm hätten auf eine erhebliche Symptomausweitung hingewiesen. Die Beschreibung der Schmerzen sei wenig differenziert und das Schmerzverhalten nicht ganz adäquat gewesen. Das Leistungsverhalten werde als schlecht beurteilt. Die Konsistenz sei ebenfalls schlecht gewesen, da sich mehre
re Diskrepanzen und Widersprüch
e gezeigt hätten. Das Verhalten bezüglich Reha
bilitation werde deshalb als nicht optimal gewertet (S. 4).
3.2
Der Kreisarzt Dr.
C._
führte anlässlich seiner Untersuchung vom 12. Sep
tember 2019 (Urk. 7/142) folgende Diagnosen auf (S. 6):
-
Dislozierte, mehrfach intraartikuläre distale Radiusfraktur links mit Abrissfraktur
Prozessus
styloideus
ulnea
links
-
Status nach offener Reposition, Gelenkflächenrekonstruktion und
Spon
giosadefektunterfütterung
und
Abstützplattenostoesynthese
distaler Radius
dorsoradial
am 10. Juli 2018
-
Status nach Platten-/Schraubenentfernung distaler linker Radius am 15. Januar 2019
-
Postoperative
Neurapraxie
im Innervationsgebiet des
Nervus
radialis
,
ulnaris
und
medianus
,
regredient
-
Rezidiviertes CRPS Typ 1
Zudem hielt Dr.
C._
fest, dass sämtliche medizinisch sinnvollen und vertret
baren Massnahmen bereits ausgeschöpft worden seien. Die erlittene distale Radi
usfraktur sei osteosynthetisch versorgt und das den Beschwerdeführer störende
Osteosynthesematerial
nach eingetretener Bruchheilung und regelhaften Arti
kulationsverhältnissen wieder entfernt worden. Bei einer postoperativ ausge
weiteten Beschwerdesymptomatik seien darüberhinausgehend eine neurologische Schädigung ausgeschlossen und unter der Annahme eines CRPS eine erweiterte, wiederholte schmerztherapeutische Behandlung durch
ge
führt worden. Des Wei
teren sei zuletzt vom 19.
Juni bis 19
.
Juli 2019 auch eine stationäre Rehabilita
tionsmassnahme
erfolgt
, ohne dass aber eine grundlegende Verbesserung der erheblich ausgeweitet beschriebenen Symptomatik habe erzielt werden können. Über ein Jahr nach der operierten Unfallverletzung und acht Monate nach der
Metallentfernung sei insofern mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine nam
hafte Verbesserung des unfallbedingten Zustands mehr zu erwarten. Überein
stimmend mit dem beschriebenen Zumutbarkeitsprofil sei dem Beschwerdeführer die zuletzt ausgeübte,
bimanuell
belastende körperliche Tätigkeit als Produktionsmechaniker/Maschinenmonteur nicht mehr zumutbar. Bezogen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt seien ihm aber weiterhin leichte körperliche Tätig
keiten ganztags zuzumuten. Bezogen auf die
unfallverletzte
linke
adominante
Hand seien dazu jedoch Arbeiten mit einem besonderen Anspruch an die Fein- und Zielmotorik, Tätigkeiten, welche ein kräftiges Zupacken und einen festen Faustschluss erforder
te
n sowie Arbeiten mit starken Vibrationen, stossenden und schlagenden Werkzeugen, als auch
mit
abrupten Bewegungen, auszuschliessen. Ebenfalls nicht zumutbar seien Tätigkeiten mit einer erhöhten Sturzgefährdung auf Leitern und Gerüsten mit einem hierfür
erforderlichen
festen linkshändig absichernden Zugriff sowie Arbeiten mit einer repetitiv notwendigen Abstütz
funktion der linken Hand (S. 7).
3.3
Dr. med.
D._
, unter anderem Spezialarzt FMH für Chirurgie und Schmerz
spezialist SGSS, führte in seinem Bericht vom 15. November 2019 (Urk. 7/168) die bereits zuvor genannten Diagnosen auf (S. 1).
Zudem gab er an, dass sämtliche Behandlungen und auch die stationäre Rehabilitation keine Verbesserung gebracht hätten und keine therapeutischen Optionen mehr bestehen würden. Es würden zwei Schmerzproblematiken bestehen, einerseits der
arthrogene
Schmerz, welcher von der Gelenkverletzung herrühre und klinisch die bewegungsab
hängigen Schmerzen erkläre und andererseits eine neuropathische Schmerzkom
ponente, welche der Neuropraxis und dem CRPS zuzuordnen seien.
Bezüglich des
arthrogenen
Schmerzes sei von einem Endzustand auszugehen und eine weitere therapeutische Option bestehe momentan nicht, da das CRPS und die neuro
pathischen Schmerzen immer noch deutlich vorhanden seien. Gehe man von einer
Neuropraxie
und einem CRPS aus, müsse aber der Endzustand noch nicht erreicht sein, da ein CRPS an der Hand üblicherweise 1.5 Jahre dauere und die Erholung einer
Neuropraxie
ebenfalls eine ähnliche Dauer aufweisen könne. Es sei also durch den Spontanverlauf durchaus noch mit einer Besserung der neuropathischen Beschwerden zu rechnen (S. 2).
3.4
In seiner Stellungnahme
vom 22. November 2019 (Urk. 7/173) zum Bericht von Dr.
D._
(E. 3.3)
gab
Dr.
C._
an, dass sich durch den eingereichten Bericht kein abweichender neuer medizinischer Erkenntnisstand ergebe. Die Mass
nahmen seien im vorliegenden Fall ausgeschöpft und es sei ein stabiler medizinischer Zustand erreich
t
worden. Dem Beschwerdeführer sei im Rahmen des bereits beschriebenen Zumutbarkeitsprofils und seiner auch zwischenzeitlich
dokumentierten Alltagskompetenzen die Aufnahme einer leidensangepassten Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zumutbar. Auch mit Verweis auf den Bericht der
B._
(E. 3.1) zur dort beobachteten Symptomaus
weitung, mit einem schlechten Leistungsverhalten und einer Inkonsistenz der Beschwerdesymptomatik, welche sich aus somatischer Sicht nur zum Teil erklären lasse, sei durch weitere medizinische Behand
lungsmassnahmen keine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustands zum
chronifizierten
Schmerzsyndrom mehr zu erwarten. Vom Beschwerdeführer sei sowohl nach den medizinisch rehabilitativen Anwendungen
als
auch den schmerztherapeutischen Inter
ventionen zum Teil sogar eine Verstärkung seiner Beschwerden bei einer
als
aus
geprägt beschriebenen Leidensfixierung beklagt worden. Weitere erfolgversprechende therapeutische Behandlungsoptionen seien hierzu nicht mehr erkenn
bar. Eine allgemeine
Roborierung
und Anpassung des Beschwerdeführers an sein
chronifiziertes
Leidensbild seien begrenzt im Rahmen der zumutbaren Teilnahme am Arbeitsleben und den üblichen Aktivitäten des täglichen Lebens möglich, die
ses könne aber durch keine therapeutische
n
Massnahmen mehr gezielt beeinflusst werden
. Aufgrund der umfangreichen und aussagekräftigen medizinischen Befundberichte seien von einer kreisärztlichen Untersuchung keine neuen oder
anders lautenden
Erkenntnisse zu erwarten (S.
1).
4.
4.1
Durch die medizinischen Akten ausgewiesen und unbestritten ist, dass sich der Beschwerdeführer anlässlich des Sturzes vom 1. Juli 2018
eine
Radiusfraktur des linken Handgelenks zuzog, welche operativ durch eine Osteosynthese links behandelt wurde (E. 3.3). Die Beschwerdegegnerin anerkannte hinsichtlich des Ereignisses vom
1
.
Juli
2018
ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Urk.
7/3
). Nach Lage der Akten war von der Fortsetzung der ärztli
chen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten (vgl.
E. 3.1 bis
E.
3.4
), weshalb der Fallabschluss
per 31. Dezember 2019
zu Recht erfolgte (E. 1.3), was auch nicht beanstandet wurde.
4.2
Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei ihrem Entscheid auf die Beurteilung der behandelnden Fachärzte (E. 3.1 und
E.
3.3) und d
es Kreisarztes Dr.
C._
(E.
3.2 und
E.
3.4). Bezogen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ging sie davon aus, dass dem Beschwerdeführer weiterhin leichte körperliche Tätigkeiten ganz
tags zumutbar sind. Hinsichtlich des Belastungsprofils sind bezogen auf die
unfallverletzte
linke
adominante
Hand Arbeiten mit einem besonderen Anspruch an die Fein- und Zielmotorik, Tätigkeiten, welche ein kräftiges Zupacken und
einen festen Faustschluss erfordern sowie Arbeiten mit starken Vibrationen, stos
senden und schlagenden Werkzeugen, als auch abrupten Bewegungen,
nicht möglich
. Ebenfalls nicht zumutbar sind dem Beschwerdeführer Tätigkeiten mit einer erhöhten Sturzgefährdung auf Leitern und Gerüsten mit einem hierfür erforderlichen festen linkshändig absichernden Zugriff sowie Arbeiten mit einer repetitiv notwendigen Abstützfunktion der linken Hand (E. 3.1).
Weder die voll
ständige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit noch das beschriebene Belastungsprofil wurden vom Beschwerdeführer bestritten, womit sich weitere Ausführungen
dazu
erübrigen.
5.
Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen des Beschwerdeführers in
erwerblicher
Hinsicht auswirkt.
5.1
Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbs
einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits
marktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie ni
cht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
).
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus
nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt s
ein (BGE 144 I 103 E. 5.3, 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1,
134 V 322 E. 4.1).
Im Zeitpunkt des Unfalls
stand der
Beschwerdeführer
in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis, weshalb mit
überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszu
gehen ist, dass er
ohne gesundheitliche Einschränkung
weiterhin für seine
ehe
malige Arbeitgeberin tätig
wäre. Die Beschwerdegegnerin berechnete ein
Valideneinkommen
von Fr. 69'100.-- (Urk. 2),
wobei sie
sich auf die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin stützte
und eine in der Schadenmeldung genannte Gra
tifikation in der Höhe von Fr. 1'500.--berücksichtigte (Urk. 7/1, 7/179, 7/181, 7/182). Diese Gratifikation wird im Lohnjournal 2018 nicht aufgeführt (Urk. 7/181). Auf Nachfrage der Beschwerdegegnerin hin gab die ehemalige
Arbeitgeberin diesbezüglich an, bei der Schadenmeldung sei wohl ein Fehler unterlaufen (Urk. 7/201). Ein vom Beschwerdeführer aufgelegtes
Schre
iben belegt indes, dass es sich bei den genannten Fr. 1'500.-- um eine Gratifikation handelt, welche dem Beschwerdeführer im April 2019 für das Jahr 2018 ausbezahlt wurde. Im Schreiben wurde zudem darauf hingewiesen, dass jeweils anfangs Jahr eine Zielvorgabe festgelegt werde und die Auszahlung des Bonus abhängig davon sei, ob diese bis Ende erreicht werde (Urk. 7/216). Aufgrund dessen erscheint über
wiegend wahrscheinlich, dass die Gratifikation regelmässig ausbezahlt worden wäre, weshalb es sich rechtfertigt, diese bei der Berechnung des
Validen
einkommens
zu berücksichtigen. Damit ist mit der Beschwerdegegnerin von einem Jahreseinkommen von Fr. 69'100.-- auszugehen. Dieses blieb denn vom Beschwerdeführer auch unbestritten.
5.2
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge
gebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5
.2, 129 V 472 E. 4.2.1
). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E
. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Die Verwendung der Tabellenlöhne
ist subsidiär, das heisst deren
Beizug
erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/
Reichmuth
,
Bundesgesetz
über die Invalidenversicherung
, 3. Auflage 2014,
Rn
55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).
Dem Beschwerdeführer ist seine angestammte Tätigkeit als
Produktionsmit
arbeiter
unfallbedingt nicht mehr zumutbar. Mit Blick auf seine gesundheitlichen Beschwerden kommt auch eine andere Fachtätigkeit
in
einem ähnlichen Gewerbe
realistischerweise
nicht mehr in Frage. In anderen Berufszweigen verfügt er über keine Fachkenntnisse, weshalb auf den Zentralwert der Löhne von Männern
im Total aller Wirtschaftszweige
(Kompetenzniveau 1)
abzustellen ist.
Hinsichtlich des unbestrittenermassen (vgl. Urk. 1 S.
4
) anhand von Tabellen
löhnen zu ermittelnden Invalideneinkommens stellte die Beschwerdegegnerin auf den monatlichen Totalwert im Kompetenzniveau 1 für
Männer
gemäss LSE ab (Urk.
2 S. 9
), was nicht zu beanstanden ist.
Nach der LSE
20
18
betrug dieser Lohn Fr. 5‘
417
.--, was aufgerechnet auf die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stun
den per
2020 und die Nominallohnentwicklung per
2019
einen Jahreslohn von Fr.
68'
376.57
(Fr.
5'417.-- x 1.009 / 40 x 41.7 x 12)
ergibt.
Strittig ist nachfolgend der Umfang des leidensbedingten Abzugs.
5.3
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti
gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/
aa
). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Ein
zelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (
vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2,
134 V
322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/
aa
-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen kör
perlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/
bb
). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Ein
schränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts füh
ren dürfen (
BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen).
Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemä
ss BGE
126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver
waltung setzen; es muss
sich
auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesam
thaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bun
desgericht
s
9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und
8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2
).
Der Beschwerdeführer machte geltend,
er
könne auch auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt
seine
adominante
linke
Hand aufgrund der unfallbedingten Schmerzen und der Beweglichkeitseinschränkung lediglich als
Zudienhand
gebrauchen, weshalb
ihm
ein Abzug von
mindestens 15
% zu gewähren sei (Urk. 1 S.
4
).
Dabei bezog er sich auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum leidensbedingten Abzug vom LSE-Lohn bei faktischer
Einhändigkeit
oder
Beschränkung der dominanten Hand, welche einen Abzug zwischen 20 % und 25 % rechtfertige (S. 4 mit Hinweis auf Urteil des Bundesgerichts 8C_58/2018 vom 7. August 2018 E. 5.3).
Wie der Beschwerdeführer selber ausführte (Urk. 1 S. 4) ist er indes beim Einsatz seiner dominanten Hand nicht eingeschränkt. Seine gesundheitlichen Einschrän
kungen beziehen sich vielmehr auf die
adominante
, linke Hand. Zudem geht aus den medizinischen Akten hervor, dass bei ihm keine faktische
Einhändigkeit
vor
liegt. Zwar bestehen gewisse Einschränkungen beim Einsatz der linken Hand (vgl. dazu E. 3). Diese sind jedoch nicht so gravierend, dass sie einer faktischen
Ein
händigkeit
gleichkämen. So sind ihm lediglich Tätigkeiten mit der linken Hand, welche hohe Anforderungen an die Fein- und Zielmotorik stellen oder einen fes
ten Faustschluss erfordern, Arbeiten mit starken Vibrationen, stossenden und schlagenden Werkzeugen oder abrupten Bewegungen sowie mit einer repetitiv notwendigen Abstützfunktion nicht mehr möglich. Da es sich weder um die dominante Hand handelt noch eine faktische
Einhändigkeit
vorliegt, erscheint der
Beizug
der vom Beschwerdeführer genannten Rechtsprechung
unbehelflich
. Viel
mehr ist zu berücksichtigen, dass das Bundesgericht in einem Fall, bei welchem der Versicherte beim Einsatz seiner linken
adominanten
Hand eingeschränkt war und zudem keine dauerhafte Zwangshaltung einnehmen konnte, keinen Abzug vom Tabellenlohn als gerechtfertigt
erachtete. So führte es aus, es könnten unter dem Titel leidensbedingter Abzug grundsätzlich nur Umstände berücksichtigt werden, die auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt als ausserordentlich zu bezeichnen seien
(Urteil des Bundesgerichts 8C_151/2020 vom 15. Juli 2020 E.
6.2).
Vorliegend ist überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass der Beschwerdeführer seine linke,
adominante
Hand als Hilfshand einsetzen und mit ihr auch leichte Gewichte heben kann. Es steht ihm somit ein genügend breites Spektrum an realisierbaren Verweisungstätigkeiten offen. Vor diesem Hintergrund erscheint der von der Beschwerdegegnerin gewährte leidensbedingte Abzug von 5 % als grosszügig, wurden doch die gesundheitlichen Einschränkungen bereits bei der Festlegung des Belastungsprofils berücksichtigt. Zu Gunsten des Beschwerde
führers ist jedoch darauf zu verzichten, in das Ermessen der Beschwerdegegnerin einzugreifen, womit der Abzug von 5 % zu berücksichtigen ist. Somit resultiert ein Invalideneinkommen von rund Fr. 64'958.-- (Fr. 68'376.57 x 0.95).
5.4
Die aus dem Einkommensvergleich resultierende Erwerbseinbusse beträgt Fr. 4'142.-- (
Valideneinkommen
von Fr. 69’100.-- abzüglich Invaliden
ein
kommen von Fr. 64’958.--), was einem Invaliditätsgrad von gerundet 6 % ent
spricht, weshalb der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Invalidenrente hat (E. 1.4)
.
6.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht vom Errei
chen des Endzustandes ausging
und den Fall per 31. Dezember 2019 abschloss
.
Die auf 10 % festgesetzte Integritätsentschädigung blieb unangefochten und gibt auch sonst keinen Anlass zu weiteren Ausführungen.
Bei fehlender anspruchs
relevanter unfallbedingter Erwerbseinbusse resultiert kein Anspruch auf eine Invalidenrente. Weitere Beweismassnahmen sind nicht erforderlich. Der ange
fochtene Entscheid erweist sich als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.