Decision ID: 74d0bed6-9f11-555d-a93d-5d9bf2d77dde
Year: 2008
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
H._,
Beschwerdeführer,
gegen
Kantonale Arbeitslosenkasse, Davidstrasse 21, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
Einstellung in der Anspruchsberechtigung (Selbstkündigung)
Sachverhalt:
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A.
A.a H._ meldete sich am 30. April 2007 zum Bezug von Leistungen der
Arbeitslosenversicherung ab 1. Mai 2007 an (act. G 5.6). Seine letzte Arbeitsstelle bei
der A._ AG, kündigte er per 30. April 2007 (act. G 5.3). In seiner Stellungnahme vom
16. Mai 2007 führte er dazu im Wesentlichen aus, dass er ständige Wutausbrüche der
Chefin habe ertragen müssen. Er habe ihr nichts recht machen können. Ausserdem
habe sie ihn sogar vor Kunden schikaniert. Auch der Chef habe ihn mit der Zeit immer
öfter verbal angegriffen, ihm haltlose Vorwürfe gemacht und ihn beleidigt. Im Weiteren
habe er die vereinbarte Lohnerhöhung nach Ablauf der Probezeit nicht erhalten. Durch
diese ständigen Schikanen sei er depressiv geworden und habe nur noch den Ausweg
über die Kündigung gesehen. Schliesslich verlangte er, dass diese Stellungnahme zu
seinem Schutz und demjenigen weiterer erwähnter Personen nicht der Arbeitgeberin
zur Kenntnis gebracht werde (act. G 5.12). Auf entsprechende Aufforderung der
Arbeitslosenkasse nannte er seine Treuhänderin als Zeugin für seine Angaben (act. G
5.22). Diese führte mit Schreiben vom 8. Juni 2007 im Wesentlichen aus, dass der
Versicherte in der Firma laufend "nieder gemacht" worden sei. Im Februar (2007) habe
sie ihm empfohlen, zum Arzt zu gehen, da seine Psyche total zerstört gewesen sei.
Weiter habe sie ihm geraten, die Stelle zu kündigen, was er nach langem Überlegen
auch getan habe. Seit er nicht mehr bei der A._ AG arbeite, sei er wieder stabiler (act.
G 5.23).
A.b Mit Verfügung vom 12. Juni 2007 stellte die kantonale Arbeitslosenkasse den
Versicherten für 25 Tage in der Anspruchsberechtigung ein, da er selbstverschuldet
arbeitslos sei. Trotz der geschilderten zwischenmenschlichen Probleme sei das
Arbeitsverhältnis zumutbar gewesen. Er habe somit ein unbefristetes Arbeitsverhältnis
ohne Zusage einer neuen Stelle aufgegeben. Das Verschulden sei als mittelschwer zu
beurteilen (act. G 5.24). Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache wurde mit
Entscheid vom 27. Juni 2007 abgewiesen (act. G 5.27 - 28).
B.
B.a Gegen diesen Entscheid richtet sich die vorliegende Beschwerde vom 9. August
2007 mit dem Antrag auf Aufhebung des Einspracheentscheids und Auszahlung der 25
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Taggelder. Zur Begründung bringt der Beschwerdeführer vor, dass ihm die Stelle aus
psychischen Gründen nicht mehr zumutbar gewesen sei. Ausserdem habe er die
provisorische Zusage für eine andere Stelle gehabt. Es könne doch nicht angehen,
dass er, nur weil er keinen Psychiater besucht habe, nun in der Anspruchsberechtigung
eingestellt werde. Auch bringe es nichts, nur zwecks Befreiung von den Einstelltagen
ein ärztliches Zeugnis vorzulegen, wenn er nachher die Behandlung doch nicht
angegangen wäre. Hätte er die Einstelltage zu bestehen, drohe ausserdem die
Wohnungskündigung, was ihn noch mehr aus dem Gleichgewicht bringen würde (act.
G 1).
B.b Mit Beschwerdeantwort vom 4. September 2007 beantragt die Verwaltung
Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer habe die geltend gemachten
gesundheitlichen Probleme nicht belegen können. Ausserdem habe er keine
Zeugenaussagen beibringen können, die das schlechte Arbeitsklima bestätigen
würden, wobei die Treuhänderin nicht am Arbeitsplatz anwesend gewesen sei.
Grundsätzlich mache ein angespanntes Verhältnis zu Vorgesetzten oder anderen
Personen ein Arbeitsverhältnis nicht unzumutbar. Im Weiteren sei auch nicht davon
auszugehen, dass die gesundheitlichen Probleme gravierend gewesen seien, habe der
Beschwerdeführer doch bis heute keinen Arzt aufgesucht. Schliesslich reiche auch eine
provisorische Stellenzusage nicht aus. Vielmehr hätte er die angestammte Stelle bis zur
definitiven Zusage einer neuen beibehalten müssen (act. G 5).
B.c Mit Replik vom 26. September 2007 führt der Beschwerdeführer aus, er habe aus
Kostengründen keinen Arzt aufgesucht. Er sei verschuldet und habe seit Anfang 2007
die Krankenkassenprämien nicht mehr bezahlen können. Er hätte demzufolge den Arzt
selber bezahlen müssen, was jedoch nicht möglich gewesen wäre. Im Weiteren
benennt der Beschwerdeführer eine weitere Auskunftsperson, mit welcher er in den
letzten zwei bis drei Wochen zusammen gearbeitet habe (act. G 7). Die
Beschwerdegegnerin verzichtet auf eine Duplik (act. G 9).

Erwägungen:
1.
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1.1 Nach Art. 30 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die obligatorische
Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung (AVIG) ist eine versicherte
Person in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie durch eigenes
Verschulden arbeitslos ist. Selbstverschuldet ist die Arbeitslosigkeit namentlich dann,
wenn die versicherte Person das Arbeitsverhältnis von sich aus aufgelöst hat, ohne
dass ihr eine andere Stelle zugesichert war, es sei denn, dass ihr das Verbleiben an der
Arbeitsstelle nicht zugemutet werden konnte (Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV). Im Bereich der
freiwilligen Stellenaufgabe findet das sozialversicherungsrechtliche
Schadenminderungsprinzip seine Grenze bei der Zumutbarkeit (Art. 16 Abs. 2 AVIG).
Eine Stelle, die im Sinne von Art. 16 Abs. 2 AVIG unzumutbar und damit von der
Annahmepflicht ausgenommen ist, kann der versicherten Person auch nicht zum
Beibehalten zugemutet werden.
1.2 Im Weiteren ist bei der Prüfung der Frage, ob eine Sanktion wegen Selbstaufgabe
der Stelle im Sinne von Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV zulässig ist, das Übereinkommen
Nr. 168 der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) über die Beschäftigungsförderung
und den Schutz gegen Arbeitslosigkeit vom 21. Juni 1988 (SR 0.822.726.8,
nachfolgend Übereinkommen) zu beachten, das für die Schweiz am 17. Oktober 1991
in Kraft getreten ist. Nach Art. 20 lit. c des Übereinkommens können Leistungen der
Arbeitslosenversicherung verweigert, zum Ruhen gebracht oder gekürzt werden, wenn
die zuständige Stelle festgestellt hat, dass die betreffende Person ihre Beschäftigung
freiwillig ("volontairement") ohne triftigen Grund ("sans motif légitime") aufgegeben hat.
Diese staatsvertragliche Norm ist im Einzelfall direkt anwendbar (BGE 124 V 236 E. 3c)
und geht den nationalen Bestimmungen für den Erlass einer Einstellungsverfügung vor.
Damit dürfen bei einer völkerrechtskonformen Auslegung von Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV
an die Zumutbarkeit des Verbleibens am Arbeitsplatz keine überhöhten Anforderungen
gestellt werden; insbesondere sind bei der Zumutbarkeitsprüfung auch subjektive
Beweggründe der versicherten Person zu berücksichtigen (Jacqueline Chopard, Die
Einstellung in der Anspruchsberechtigung, Diss. Zürich 1998, S. 80). Wie auch das
Bundesgericht festgehalten hat, kann nicht von einer freiwilligen
Beschäftigungsaufgabe im Sinne des Übereinkommens gesprochen werden, wenn
eine versicherte Person nicht von sich aus, sondern vom Arbeitgeber oder durch die
Entwicklung am Arbeitsplatz zur Kündigung gedrängt wird. Gleiches gilt für den Fall, da
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die versicherte Person für das Verlassen der Stelle legitime Gründe zu nennen vermag
(BGE 124 V 238 E. 4b/aa).
1.3 Im sozialversicherungsrechtlichen Verwaltungs- und
Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz (vgl. Urteil
des Bundesgerichts vom 22. Dezember 2004, C 116/04, Erw. 2.2). Danach haben
Versicherungsträger und Sozialversicherungsgericht von sich aus und ohne Bindung an
die Parteibegehren für die richtige und vollständige Feststellung des rechtserheblichen
Sachverhaltes zu sorgen (Art. 43. Abs.1, 61 lit. c ATSG; BGE 125 V 195 Erw. 2, 122 V
158 Erw. 1a mit Hinweisen). Sie erheben die hiefür notwendigen Beweise; in der
Beweiswürdigung sind sie frei (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c).
Die Verwaltung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht dürfen
eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen
überzeugt sind. Die Verwaltung hat ihren Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas
Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit
zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den
Beweisanforderungen nicht. Die Verwaltung hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung
zu folgen, die sie von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste
würdigt (BGE 125 V 195 E. 2, 121 V 47 E. 2a, 208 E. 6b mit Hinweis). Der
Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Dieser
schliesst die Beweislast im Sinn einer Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Wenn
es sich jedoch als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes
einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der
Wirklichkeit zu entsprechen, greift die Beweisregel Platz, dass die Parteien eine
Beweislast insofern tragen, als im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten
jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten
wollte (BGE 117 V 264 E. 3b mit Hinweis).
2.
2.1 Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer seine Arbeitsstelle bei der
A._ AG selber auf den 30. April 2007 kündigte (act. G 5.3). Im Weiteren ist
unbestritten, dass der Beschwerdeführer zwar nach eigenen Angaben in
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Vertragsverhandlungen mit einem neuen Arbeitgeber war, jedoch zum Zeitpunkt der
Kündigung noch über keinen definitiven Arbeitsvertrag verfügte, ihm somit keine
andere Stelle im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV zugesichert war. Der
Beschwerdeführer macht jedoch geltend, der weitere Verbleib an der Stelle sei
unzumutbar gewesen. Dazu führte er in seiner Stellungnahme vom 16. Mai 2007
gegenüber der Beschwerdegegnerin im Wesentlichen aus, er sei vom Inhaberehepaar
auf verschiedene Weise schikaniert und verbal attackiert worden, wodurch er depressiv
geworden sei. So habe er mehrmals pro Woche die Wutausbrüche und
"Ausschreitungen" der Chefin ertragen müssen. Auch sei er vor Kunden schikaniert
worden. Mit der Zeit habe auch der Chef ihm immer wieder ungerechtfertigte Vorwürfe
gemacht und ihm die arbeitsvertraglich vorgesehene Lohnerhöhung nicht gewährt.
Zudem habe er sich Beleidigungen, wie er sei ein "fauler Sack" oder haltlose Vorwürfe,
wie er habe Geld aus der Kasse gestohlen, anhören müssen. Um sich und weitere
(ehemalige oder jetzige) Angestellte zu schützen, ersuchte er die Beschwerdegegnerin
darum, keinerlei Passagen aus dieser Stellungnahme an Dritte (d.h. an die
Arbeitgeberin) weiterzugeben (act. G 5.12). Gestützt darauf verzichtete die
Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme der Arbeitgeberin und verlangte
stattdessen, dass der Beschwerdeführer Zeugen für seine Darstellung benenne (act. G
5.13). Nachdem der Beschwerdeführer im Verwaltungsverfahren keine Zeugen
angeben konnte, welche die Situation am Arbeitsplatz aus eigener Erfahrung
bestätigen konnten, verfügte die Beschwerdegegnerin die strittige Einstellung in der
Anspruchsberechtigung.
2.2 Mit der Beschwerdegegnerin ist zunächst davon auszugehen, dass auf Grund der
vorhandenen Aktenlage eine Unzumutbarkeit der fraglichen Stelle nicht ausgewiesen
ist. Zwar erscheint die vom Beschwerdeführer geschilderte Sachlage nicht als
unglaubwürdig. Indessen liegen keine weiteren Beweise vor, welche die Angaben des
Beschwerdeführers erhärten könnten. So vermochte der Beschwerdeführer im
Verwaltungsverfahren weder Zeugen beizubringen, die die Arbeitsplatzsituation aus
eigener Anschauung kannten, noch konnte er ein Arztzeugnis vorweisen, das die
behaupteten gesundheitlichen Beschwerden bestätigen würde. Daran ändert auch
nichts, dass der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben aus finanziellen Gründen auf
den Arztbesuch verzichtet hatte. Weiter ist mit der Beschwerdegegnerin davon
auszugehen, dass die Angaben der Treuhänderin des Beschwerdeführers ebenfalls
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nicht geeignet sind, eine Unzumutbarkeit der Stelle zu belegen. Diese Auskunftsperson
kannte die Arbeitsplatzsituation nur aus den Schilderungen des Beschwerdeführers
und damit vom Hörensagen. Mangels medizinischer Fachkenntnisse ist sie sodann
nicht in der Lage, die psychische Situation des Beschwerdeführers fachlich zu
beurteilen. Sie konnte somit einzig auf ihre eigenen Beobachtungen abstellen, wonach
der Beschwerdeführer nicht mehr der alte, fröhliche H._ gewesen sei, den sie einmal
gekannt habe (act. G 5.23). Daraus kann indessen nicht ohne weiteres auf eine
Unzumutbarkeit der Stelle geschlossen werden.
2.3 Es stellt sich somit die Frage, ob weitere Personen zum Sachverhalt zu befragen
sind bzw. durch die Beschwerdegegnerin zu befragen gewesen wären. Diesbezüglich
geht die Beschwerdegegnerin selber davon aus, dass sie - ohne entsprechenden
Gegenbericht des Beschwerdeführers - bei der ehemaligen Arbeitgeberin eine
Stellungnahme eingeholt hätte (vgl. act. G 5.13). Indem sie auf eine solche
Stellungnahme verzichtete, kam sie dem ausdrücklichen Wunsch des
Beschwerdeführers entgegen. Nachdem ohnehin nicht zu erwarten ist, dass eine
Befragung des Inhaberehepaars den Standpunkt des Beschwerdeführers gestützt
hätte, durfte die Beschwerdegegnerin in freier Würdigung der vorhandenen Beweislage
darauf verzichten. Aus den gleichen Gründen kann auch im vorliegenden Verfahren auf
die Befragung der ehemaligen Arbeitgeberin verzichtet werden. Hingegen beantragt
der Beschwerdeführer nun die Befragung seines Nachfolgers. Dem ist jedoch entgegen
zu halten, dass dieser erst nach der Kündigung des Beschwerdeführers in den Betrieb
eingetreten war. So erfolgte die Kündigung am 27. Februar 2007 per 30. April 2007
(act. G 5.3), während der Nachfolger nach eigenen Angaben des Beschwerdeführers
nur noch die letzten zwei bis drei Wochen mit ihm zusammengearbeitet habe (Replik
vom 26. September 2007, S. 2). Der Nachfolger kann somit ebenfalls nichts zu den
Ereignissen aussagen, die zur Kündigung geführt haben, weshalb auf eine Befragung
zu verzichten ist.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachte
Unzumutbarkeit nicht genügend erhärtet werden konnte, weshalb die Arbeitslosigkeit
als selbstverschuldet im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV anzusehen ist. Die
Beschwerdegegnerin hat deshalb zu Recht eine Einstellung in der
Anspruchsberechtigung verfügt. Indem sie lediglich von einem mittelschweren anstatt
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von einem schweren Verschulden ausging, hat sie die zugestandenermassen
schwierige Situation des Beschwerdeführers am Arbeitsplatz bereits berücksichtigt.
Eine weitere Reduktion erscheint damit nicht angezeigt.
3.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu
erheben (Art. 61 lit. a ATSG).
Demgemäss hat das Versicherungsgericht