Decision ID: 14f869ea-d5ee-4077-ba77-a251b7575227
Year: 2009
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

in Sachen
H._,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Rainer Braun, Oberdorfstrasse 6, Postfach,
8887 Mels,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin,
betreffend
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Rente
Sachverhalt:
A.
A.a Der 1974 geborene H._ beantragte am 2./10. Mai 2005 bei der
Invalidenversicherung wegen eines seit 1997 bestehenden chronischen Rückenleidens
die Ausrichtung einer Rente. Er gab an, er habe bis 1993 eine Lehre in einem Hotel [als
Koch] gemacht und sei von 1997 bis 2004 zu 100 % als Filialleiter in einem EDV-
Geschäft tätig gewesen. Seit Oktober 2004 sei er zu 50 % als Techniker/Verkäufer bei
der Z._ beschäftigt. Vom 18. Januar bis 18. Oktober 2004 sei er voll arbeitsunfähig
gewesen, seither sei er zu 50 % arbeitsunfähig (IV-act. 12).
A.b Dr. med. A._, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, gab in seinem Arztbericht vom
17. Mai 2005 bekannt, der Versicherte habe wegen Rückenbeschwerden seinen Beruf
als Koch aufgeben müssen. Am 20. Januar 2004 habe er ihn dann wieder wegen
Rückenbeschwerden aufgesucht und sei an sechs Tagen arbeitsunfähig gewesen.
Seither habe keine Konsultation mehr stattgefunden.
A.c Das EDV-Geschäft gab in seiner Arbeitgeberbescheinigung vom 24. Mai 2005 an,
der Versicherte sei von Dezember 1998 bis September 2004 im Betrieb tätig und
Filialleiter gewesen. Im Jahr 2002 habe er Fr. 53'143.55, im Jahr 2003 Fr. 58'702.40
verdient. Sein letzter Arbeitstag sei der 24. Januar 2004 gewesen. Ab Februar 2004
habe er Krankentaggeld bezogen. Der Arbeitgeber habe aus wirtschaftlichen Gründen
gekündigt (IV-act. 26).
A.d Dr. med. B._, Allgemeine Medizin FMH, gab im Arztbericht vom 6. Juni 2005
bekannt, es lägen beim Versicherten ein chronisch rezidivierendes
lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit/bei Osteochondrosen L1/2,
Osteochondrose L5/S1 mit kleinvolumigem rechtsmedialbetontem Diskusprolaps,
geringe Spondylarthrosen L4/5 und L5/S1, und eine Pseudospondylolisthesis L5/S1,
sowie eine reaktiv depressive Verstimmung vor. Der Versicherte sei vom 30. Januar bis
17. Oktober 2004 voll arbeitsunfähig gewesen und seither betrage seine
Arbeitsunfähigkeit in der Tätigkeit mit Beratung und Verkauf von Computern und
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Zubehör sowie technischem Support bis auf Weiteres 50 %. Wegen zunehmender
Rückenbeschwerden im Sitzen oder nach längerem Stehen sei das Bewältigen der
Arbeit als Geschäftsleiter mit einer Arbeitszeit von täglich 9 bis 11 Stunden unmöglich
geworden und der Versicherte habe den Arbeitsplatz gewechselt. Wechselnde
Belastungen (Sitzen, Stehen, Gehen) seien möglich. Gegenwärtig sei ein Einsatz
halbtags zumutbar, geplant sei ein Ausbau. Ein weitergehender Einsatz wäre auch in
einer anderen Tätigkeit nicht erreichbar (IV-act. 30-1 bis 7/17). Den Beilagen war zu
entnehmen, dass sich der Versicherte auf seine Zuweisung hin vom 9. bis 28. August
2004 zur stationären Therapie in der Rehabilitationsklinik Valens aufgehalten hatte. In
ihrem Bericht vom 15. September 2004 hatte die Klinik erklärt, der Versicherte sei (bei
den Diagnosen eines chronisch-rezidivierenden lumbospondylogenen
Schmerzsyndroms mit/bei Osteochondrose L1/2 und Osteochondrose L5/S1 mit
kleinvolumigem rechtsmedialbetontem Diskusprolaps ohne Wurzelkompression und
geringer Spondylarthrose L4/5 und L5/S1 sowie Pseudospondylolisthesis L5/S1) nach
einer Phase der vollen Arbeitsunfähigkeit seit dem 30. August 2004 für leichte
wechselbelastende Tätigkeiten mit einer maximalen Gewichtsbelastung von 17.5 kg für
Heben horizontal (wie für seine Arbeit als Filialleiter) zu 100 % arbeitsfähig. Die
bisherige Tätigkeit sei vom Belastungsprofil her ideal gewesen, sei ihm aber gekündigt
worden. Das relevante Problem sei eine allgemein reduzierte körperliche Belastbarkeit,
die nicht allein durch die Funktionsstörung der LWS erklärt werden könne. Die
arbeitsbezogene körperliche Leistungsfähigkeit entspreche weiterhin einer leichten bis
mittelschweren Arbeitsbelastung (Hantieren mit Gewichten bis maximal 15 kg). Auch im
psychiatrischen Konsilium habe sich soweit beurteilbar keine Einschränkung der
Arbeitsfähigkeit ergeben (IV-act. 30-10 ff./17).
A.e In einer Arbeitgeberbescheinigung vom 8. Juli 2005 gab die Z._ an, der
Versicherte sei seit dem 18. Oktober 2004 als Computertechniker mit einer Arbeitszeit
von 5 Stunden täglich an fünf Arbeitstagen pro Woche (bei einer Arbeitsunfähigkeit von
50 %) angestellt (IV-act. 32).
A.f Nach Rückfrage beim Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der
Invalidenversicherung gab die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle des Kantons
St. Gallen eine rheumatologische und psychiatrische Begutachtung des Versicherten
einschliesslich Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) in Auftrag. Das
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Zentrum für Arbeitsmedizin, Ergonomie und Hygiene AG (AEH) erstattete am 31. März
2006 sein Gutachten. Diagnostiziert wurde darin ein chronisches lumbalbetontes
Panvertebralsyndrom mit/bei a) Fehlform und Fehlhaltung der Wirbelsäule mit
Flachrücken, linkskonvexer thorakaler Skoliose, b) ausgeprägter muskulärer Insuffizienz
und Dekonditionierung, c) leichter muskulärer Dysbalance und d) Diskusdegeneration
L1/2, kleinvolumigem medial-betontem Diskusprolaps L5/S1, geringen
Spondylarthrosen L4/5 und L5/S1 (MRI der LWS vom 31.03.2004). Die ursprüngliche
Tätigkeit als Koch sei längerfristig aufgrund der Gewichtslimiten sowie der
einzunehmenden vorgeneigten Körperpositionen nicht zumutbar. Leichte bis maximal
mittelschwere Tätigkeiten (wie die Tätigkeit als Techniker/Verkäufer im IT-Bereich)
seien dem Versicherten ganztags zumutbar unter Einhaltung von zusätzlichen Pausen
von insgesamt zwei Stunden pro Tag. Einschränkungen bestünden bezüglich
Überkopfarbeiten, vorgeneigten Rumpfpositionen im Sitzen und Stehen und länger
andauerndem Knien (diese Tätigkeiten bzw. Haltungen sollten nicht länger als während
maximal drei Stunden über den Tag verteilt vorkommen). Nach Rücksprache mit dem
psychiatrischen Gutachter bestehe aus psychiatrischer Sicht keine zusätzliche
Minderung der Arbeitsfähigkeit. Arbeitsbezogen liege das relevante Problem in einer
verminderten Belastungstoleranz der gesamten WS bei ungenügender Kraftausdauer
der Haltemuskulatur im gesamten Rumpf. Es sei eine vorübergehende Beibehaltung
der Arbeitsfähigkeit von 50 % am gegenwärtigen Arbeitsplatz zu empfehlen. Eine
Steigerung der "Arbeitsfähigkeit" dort scheine aufgrund der Auftragslage nicht möglich
zu sein. Anzustreben sei daher ein Stellenwechsel, sinnvollerweise mit Hilfe der IV;
allenfalls seien auch Umschulungsmassnahmen zu prüfen (IV-act. 44).
A.g Im psychiatrischen Gutachten vom 29. Mai 2006 (Untersuchungsdatum: 3. März
2006) wurden als Diagnosen eine mittelgradige depressive Störung, bestehend seit
Frühjahr 2004, und eine Persönlichkeitsakzentuierung mit ängstlichen und
vermeidenden Anteilen angegeben. Durch die depressive Störung seien die
Antriebsleistung, die Merkfähigkeit und Konzentration und die allgemeine Belastbarkeit
bezüglich Stresstoleranz leicht beeinträchtigt. Die Tätigkeit als Filialleiter mit einem
Arbeitspensum von 9 bis 11 Stunden pro Tag und hohen Anforderungen an
Konzentration, Flexibilität und Stresstoleranz sei nicht mehr bzw. noch zu maximal
50 % (4 Stunden pro Tag) mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit zumutbar. Die
Leistungsfähigkeit für leichte Tätigkeiten ohne besondere Anforderungen an die
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körperliche Leistungsfähigkeit, ohne besondere Stressbelastung (bezüglich
Verantwortung und Zeitdruck), im Wechsel zwischen Sitzen und Stehen auszuüben und
mit der Möglichkeit zu Pausen wegen der derzeit noch bestehenden raschen
Erschöpfbarkeit, bestehe in einem zeitlichen Rahmen von ca. sechs Stunden (unter
Einflechtung entsprechender Pausen). Sie sei bei erfolgreicher Rehabilitationsarbeit
steigerungsfähig (IV-act. 49).
A.h Der RAD beschrieb am 6. Juni 2006 die Arbeitsfähigkeit des Versicherten
zusammenfassend aufgrund der eingereichten Gutachten und hielt dafür, der
Versicherte sei bei der Stellensuche eingeschränkt (Planung und Ausführung; IV-act.
50).
A.i Mit Schlussbericht vom 4. August 2006 stellte die IV-Eingliederungsberaterin fest,
der Versicherte habe berichtet, er sei neu nun (zu 30 %) als Teilhaber in das
Computerfachgeschäft des Kollegen eingestiegen. Er arbeite ca. 4 Stunden pro Tag
und verdiene dabei zurzeit Fr. 1'600.--. Angesichts seiner früheren Berufstätigkeit seien
die Voraussetzungen für einen Umschulungsanspruch des Versicherten erfüllt, weshalb
ein Berufsberater zu beauftragen und der Betrieb an Ort und Stelle abzuklären sei. Der
Versicherte fühle sich für die jetzige Tätigkeit beruflich gut gerüstet. Von Vorteil wären
nach seinen Angaben zwar noch Kenntnisse in Netzwerksupport, doch beanspruche
der Aufbau der Unternehmung bereits seine ganzen Kräfte. Er halte ausserdem dafür,
nur zu 50 % und nicht an sechs Stunden am Tag arbeitsfähig zu sein. Das
Valideneinkommen 2003 mache Fr. 58'702.-- aus (IV-act. 55).
A.j In den Akten liegt ein Arbeitsvertrag vom 6. Januar 2006 mit einer vereinbarten
Arbeitszeit von 24 Stunden pro Woche (IV-act. 57).
A.k Am 17. November 2006 führte die IV-Stelle eine Abklärung an Ort und Stelle im
Betrieb durch. Der Abklärungsbeauftragte erhob in einem Betätigungsvergleich eine
Einschränkung von 46 %. Der Versicherte verdiene als Teilhaber gegenwärtig
einschliesslich Umsatzbeteiligungen monatlich Fr. 1'850.-- mit einer Arbeitszeit von 22
bis 25 Stunden pro Woche. Die Unternehmung arbeite noch mit Verlust. Der
Versicherte sei im Betrieb mit zwei Personen vor allem für die Technik zuständig,
verfüge in der PC-Branche aber nicht über einen Berufs- oder Ausbildungsausweis. Mit
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der attestierten medizinischen Restarbeitsfähigkeit von 72 % bestehe bei einem
Valideneinkommen von Fr. 58'702.-- (letzter Lohn als Filialleiter 2003) kein
Rentenanspruch. Der Versicherte habe wohl seine Leistungsfähigkeit bisher nicht voll
ausgeschöpft. Ein Berufszeugnis könnte ihn weiterbringen. Es sei daher die
Berufsberatung einzuschalten; ein Leistungsanspruch sei angesichts des früheren
Berufsabschlusses gegeben (IV-act. 61).
A.l Dem Verlaufsbericht der Berufsberatung vom 27. Juni 2007 ist zu entnehmen, dass
der Versicherte eigentlich über ausreichende Kenntnisse für seine jetzige berufliche
Tätigkeit verfüge. In Frage kämen allenfalls methodisch-didaktische Kurse. Nach
Angaben des Versicherten gehe das Geschäft zurzeit so gut, dass er eigentlich mehr
Stunden arbeiten könnte. Hauptziel sei seine Tätigkeit im Geschäft, da er seine
Arbeitszeit dort je nach seiner gesundheitlichen Verfassung anpassen könne.
Motivation und Einsatz für die Suche nach einer möglichen beruflichen Massnahme
seien insgesamt bislang nicht genügend gewesen. Es sei aber festzustellen, dass der
Versicherte nicht anders könne, einerseits sei er als Teilhaber in der Unternehmung mit
Teilzeitarbeit verwurzelt, andererseits wolle er zusätzlich eine Fachhochschule
besuchen. Die subjektive Limite der Belastbarkeit liege bei 50 % (IV-act. 69). Im Bericht
vom 27./28. Juni 2007 wurde festgehalten, die Suche nach beruflichen Massnahmen
müsse eingestellt werden. Der Versicherte habe eine leidensadaptierte Anstellung. Er
verzichte auf berufliche Massnahmen. Er halte dafür, mit seiner Arbeitszeit von 50 % an
der Limite seiner Leistungsfähigkeit zu sein und selbst diese nur realisieren zu können,
weil er die Arbeitszeit frei einteilen und auch einmal ganz fehlen könne. Von der
Belastungsfähigkeit her hätten berufliche Massnahmen keinen Platz mehr. Ausserdem
fehlten dem Versicherten auch die Voraussetzungen für weiterführende, qualifizierende
Ausbildungen. Das Invalideneinkommen sei anhand des Tabellenlohns im Bereich
Informatikdienste, Dienstleistungen für Unternehmen, Niveau 4, zu bestimmen (IV-act.
70).
A.m Mit einem Vorbescheid stellte die IV-Stelle der damaligen Rechtsvertretung des
Versicherten am 13. Juli 2007 in Aussicht, dessen Rentengesuch bei einem
Invaliditätsgrad von 35 % (Valideneinkommen Fr. 57'794.--, Invalideneinkommen
Fr. 37'418.--) abzuweisen. Es sei ihm zumutbar, in seiner selbständigen Tätigkeit als
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Teilhaber einer Informatikfirma unter Einhaltung von Pausen von täglich zwei Stunden
ganztags adaptiert zu arbeiten (IV-act. 74 f.).
A.n Am 16. August 2007 reichte die Einrichtung der beruflichen Vorsorge eine
Stellungnahme ein und machte geltend, die zusätzlichen Pausen von zwei Stunden pro
Tag machten bei einer in dem versicherten Betrieb (wo der Versicherte Filialleiter
gewesen war) üblichen Arbeitszeit von 8.5 Stunden einen Ausfall von 24 % aus. Mit
dem Pensum von 50 % in seiner GmbH schöpfe der Versicherte seine
Leistungsfähigkeit nicht voll aus. Wenn die Auftragslage keine Erhöhung des
Arbeitspensums zulasse, werde dadurch kein Versicherungsanspruch begründet. Sollte
der Versicherte nicht mehr in der Unternehmung tätig sein können, würde sie die
Situation neu prüfen. Allerdings müsste dann die Bereitschaft zu ernsthaften
Bemühungen um eine Berufsqualifikation oder sonstige Massnahmen vorhanden sein
(IV-act. 81).
A.o Der Versicherte liess am 5. September 2007 durch den neu bestellten
Rechtsvertreter einwenden, er verzichte nicht auf berufliche Massnahmen. Vielmehr sei
ihm eine bessere Verwertung der Leistungsfähigkeit in der gegenwärtigen Tätigkeit
nicht möglich und er sei deswegen auf solche Massnahmen angewiesen. Bereits 2003
habe er mehr als Fr. 58'000.-- verdient. In der Tätigkeit als Verkaufsleiter bestehe nicht
eine Leistungsfähigkeit von 72 %, sondern gar keine. Er könne gemäss dem Gutachten
nur sechs und nicht 6.5 Stunden täglich adaptiert arbeiten, was einem Ausfall von rund
30 % entspreche. Die jetzige Tätigkeit sei zumindest teilweise adaptiert, doch könne er
das angenommene Invalideneinkommen nicht erzielen. Ob es andere vergleichbare
Stellen gebe, sei offen geblieben. Da er ähnlich wie ein Selbständigerwerbender
arbeite, käme anstelle eines Einkommensvergleichs auch ein Betätigungsvergleich in
Frage. Ein solcher habe eine Einschränkung von 46 % ergeben (IV-act. 84).
A.p Mit Verfügung vom 6. November 2007 lehnte die Sozialversicherungsanstalt/IV-
Stelle des Kantons St. Gallen den Rentenanspruch des Versicherten ab. Zu vergleichen
seien ein Valideneinkommen von Fr. 61'388.-- und ein Invalideneinkommen von
Fr. 42'500.-- (LSE 2004, angepasst auf 2007, bei einem Leidensabzug von 10 %). Sie
stelle fest, dass der Versicherte bei der gegenwärtigen selbständigen Tätigkeit zu
bleiben wünsche. Bei konkret durchführbaren beruflichen Eingliederungsmassnahmen
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könne der Berufsberater konsultiert werden. Da die selbständige Tätigkeit erst nach
Eintritt der Invalidität aufgenommen worden sei, könne nicht auf das gegenwärtige
deklarierte Einkommen oder auf den Betätigungsvergleich abgestellt werden (IV-
act. 85).
B.
Gegen diese Verfügung richtet sich die von Rechtsanwalt lic. iur. Rainer Braun für den
Betroffenen am 27. November 2007 erhobene Beschwerde. Der Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers beantragt, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und dem
Beschwerdeführer sei ab Januar 2005 eine Invalidenrente zuzusprechen, eventualiter
sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie vor dem
Rentenentscheid berufliche Massnahmen prüfe. Im August 2004 hätten erhebliche
Diskrepanzen in den ärztlichen Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit des
Beschwerdeführers bestanden. Mit der Bemessung des Valideneinkommens auf
Fr. 61'388.-- sei der Beschwerdeführer einverstanden. Hingegen gehe es nicht an, für
das Invalideneinkommen auf die LSE 2004 für einfache und repetitive Tätigkeiten
abzustellen. Der Beschwerdeführer besitze eine Berufsausbildung und habe als
Filialleiter gearbeitet, weshalb ihm unqualifizierte Arbeit nicht zumutbar sei. Für die
Bestimmung des Invalideneinkommens sei von der gegenwärtigen, adaptierten
Tätigkeit und vom tatsächlichen Verdienst auszugehen. Der Beschwerdeführer verdiene
in der Unternehmung mit seinem Teilpensum rund Fr. 20'000.-- pro Jahr. Mit seiner
Teilhaberschaft könne er zurzeit kein zusätzliches Einkommen generieren. Auch ein
Ausbau der Teilzeittätigkeit sei nicht ohne weiteres möglich. Werde nicht auf den
tatsächlichen Verdienst abgestellt, habe der Beschwerdeführer Anspruch auf eine
anderweitige qualifizierte Arbeit und berufliche Massnahmen. Darauf habe er nicht
verzichtet. Selbst wenn mit Tabellenlöhnen gerechnet werde, so richtigerweise mit
jenen in den Informatikdiensten. Zudem sei dem Beschwerdeführer den ärztlichen
Angaben zufolge ein Pensum von 72 % zumutbar. Vom entsprechenden Einkommen
von Fr. 38'650.-- sei noch ein Abzug von 20 % vorzunehmen. Aus dem
Einkommensvergleich resultiere ein Invaliditätsgrad von rund 50 %. Auch bei einem
Betätigungsvergleich ergäbe sich eine Einschränkung von rund 50 %.
C.
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In der Beschwerdeantwort vom 23. Januar 2008 beantragt die Beschwerdegegnerin
die Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer habe trotz abgeschlossener
Lehre als Koch und EDV-Kenntnissen nur in einem einzigen Jahr ein Einkommen erzielt,
das über dem Hilfsarbeitereinkommen gemäss LSE liege. Die übrige Zeit habe sich sein
Einkommen stets weit unter dem Hilfsarbeiterlohn bewegt. Als Valideneinkommen
dürfe deshalb nicht mehr als das Hilfsarbeitereinkommen 2006 von Fr. 59'197.--
berücksichtigt werden. In einer adaptierten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer
aufgrund seines höheren Pausenbedarfs an sechs Stunden täglich einsatzfähig.
Verglichen mit der effektiven Einsatzzeit eines Gesunden (in Berücksichtigung der
regulären Pausen) von 7.84 Stunden pro Tag entspreche das einem Anteil von 76.53 %
der Norm. Die aktuelle Tätigkeit sei adaptiert und keine Hilfsarbeit. Dass zurzeit
Verluste erwirtschaftet würden und der Beschwerdeführer deshalb keinen
angemessenen Lohn erhalte, sei für den Einkommensvergleich nicht massgebend.
Selbst wenn man berücksichtige, dass der Beschwerdeführer weniger flexibel als ein
gesunder Arbeitnehmer sei, wäre er mindestens wie ein Hilfsarbeiter zu entlöhnen.
Ohne Gesundheitsschaden würde er somit das gleiche Einkommen erzielen wie
vormals als Filialleiter. Bei einer Leistungsfähigkeit von 76.53 % der Norm betrage das
Invalideneinkommen Fr. 45'303.--, das Valideneinkommen beziffere sich auf
Fr. 59'197.--, womit sich ein Invaliditätsgrad von 23 % ergebe.
D.
In seiner Replik vom 1. Februar 2008 beanstandet der Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers die postulierte Reduktion des Valideneinkommens auf ein
Hilfsarbeitereinkommen. Als Invalideneinkommen sei das tatsächliche Einkommen von
rund Fr. 20'000.-- pro Jahr zu betrachten. Ein höherer Verdienst in dieser
unbestrittenermassen adaptierten Tätigkeit sei mindestens zurzeit nicht möglich. Als
Versichertem, der in gehobener Stellung tätig gewesen sei, könne dem
Beschwerdeführer eine Erwerbstätigkeit in einer offensichtlich gegenüber früher
untergeordneten Stellung nicht zugemutet werden. Wolle man dennoch die
Tabellenlöhne bemühen, wäre auf den Wirtschaftszweig Informatikdienste
zurückzugreifen. Umgerechnet auf 42.5 Wochenarbeitsstunden ergäbe sich ein
Einkommen von Fr. 52'480.--. Eine Einsatzfähigkeit von sechs Stunden täglich
entspreche rund 70 % eines normalen Pensums von 42.5 Arbeitsstunden pro Woche.
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Das Invalideneinkommen betrage somit Fr. 36'736.--. Nach Abzug von 20 %
(Teilzeitpensum, gesundheitliche Limiten, unterdurchschnittliches Valideneinkommen)
ergebe sich ein Betrag von Fr. 29'388.--.
E.
Die Beschwerdegegnerin hat am 8. Februar 2008 auf die Erstattung einer Duplik
verzichtet.

Erwägungen:
1.
1.1 Da ein Sachverhalt zu beurteilen ist, wie er sich bis zum Zeitpunkt des Erlasses der
angefochtenen Verfügung am 6. November 2007 entwickelt hat, sind die auf den
1. Januar 2008 in Kraft getretenen Rechtsänderungen nicht anwendbar.
1.2 Mit der angefochtenen Verfügung hat die Beschwerdegegnerin einen
Rentenanspruch des Beschwerdeführers bei einem Invaliditätsgrad von 31 %
abgelehnt. Bezüglich beruflicher Massnahmen hat sie festgehalten, der
Beschwerdeführer wolle in seiner gegenwärtigen Tätigkeit verbleiben; falls er aber
konkret durchführbare Eingliederungsmassnahmen zu treffen beabsichtige, könne er
den Berufsberater konsultieren. Es ist davon auszugehen, dass damit auch ein
Anspruch auf berufliche Massnahmen (zurzeit) abgelehnt wurde. Der Beschwerdeführer
lässt in diesem Verfahren im Hauptstandpunkt eine Rente beantragen, eventualiter eine
Rückweisung der Sache zur Prüfung beruflicher Massnahmen vor dem
Rentenentscheid. Strittig ist demnach zunächst der Rentenanspruch des
Beschwerdeführers. Ergäbe sich allerdings, dass ohne Eingliederungsmassnahmen ein
Rentenanspruch in Frage steht, so gehörte zum Streitgegenstand notwendigerweise
auch die Frage, ob die Verwaltung den Grundsatz "Eingliederung vor Rente" beachtet
und eine allfällige Pflicht des Beschwerdeführers zu Massnahmen korrekt in Anspruch
genommen habe.
2.
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2.1 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn
die versicherte Person mindestens zu 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn
sie mindestens zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 %
besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens
40 % Anspruch auf eine Viertelsrente.
2.2 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist gemäss
Art. 28 Abs. 2 IVG Art. 16 ATSG anwendbar. Danach wird für die Bestimmung des
Invaliditätsgrades das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der
Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger
Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener
Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum
Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre
(Valideneinkommen). Für die Vornahme des Einkommensvergleichs ist grundsätzlich
auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns abzustellen (BGE
129 V 222).
2.3 Für das Valideneinkommen ist entscheidend, was die versicherte Person im
massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden
Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen würde (Bundesgerichtsentscheid
i/S J. vom 15. Juni 2007, I 575/06; vgl. BGE 134 V 325 E. 4.1). Da nach empirischer
Feststellung in der Regel die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall weitergeführt
worden wäre, ist Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des Valideneinkommens
grundsätzlich der letzte vor Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielte, nötigenfalls der
Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst (BGE 134 V
322 E. 4.1).
2.4 Dr. B._ hat dem Beschwerdeführer erstmals ab dem 30. Januar 2004 eine (volle)
Arbeitsunfähigkeit attestiert. Damals stand dieser in einem seit 1998 innegehabten
Arbeitsverhältnis und war als Filialleiter tätig. Zwar ist das betreffende Arbeitsverhältnis
nach Angaben des Arbeitgebers aus wirtschaftlichen Gründen aufgelöst worden, doch
kann davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer ohne gesundheitliche
Beeinträchtigung auch an einer wirtschaftlich vergleichbaren anderen Stelle weiterhin
ein Einkommen in der bisher erreichten Höhe erzielt hätte. Gemäss IK-Auszug war das
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Einkommen stetig angestiegen und hatte im Jahr 2003 einen Betrag von Fr. 58'702.--
erreicht. Es rechtfertigt sich, als Valideneinkommen für das hier massgebliche Jahr
2005 (bei einer Nominallohnentwicklung von 100.9 % und 101 %) einen Wert von
Fr. 59'823.-- einzusetzen.
3.
3.1 Im Hinblick auf die Bemessung des zumutbaren Invalideneinkommens sind
zunächst die medizinischen Vorbedingungen von Bedeutung. Aufgabe des Arztes oder
der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beschreiben und dazu Stellung zu
nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person
arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind in der Folge eine wichtige Grundlage
für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch
zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4; ZAK 1982 S. 34). Ob die versicherte
Person eine ihr zumutbare Tätigkeit auch tatsächlich ausübt, ist für die
Invaliditätsbemessung hingegen unerheblich (Rz 3046 des vom Bundesamt für
Sozialversicherungen erlassenen Kreisschreibens über die Invalidität und Hilflosigkeit in
der Invalidenversicherung = KSIH).
3.2 Die zuletzt vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit ausgeübte Tätigkeit als Filialleiter war
dem Beschwerdeführer nach der Einschätzung von Dr. B._ nicht mehr zumutbar. Die
Klinik Valens dagegen hatte diese Arbeit für den Beschwerdeführer als ideal bezeichnet
und festgehalten, er sei in dieser leichten wechselbelastenden Tätigkeit mit einer
maximalen Gewichtsbelastung von 17.5 kg seit dem 30. August 2004 wieder
vollständig arbeitsfähig. Das AEH hat bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit zwischen
der früheren und der nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit aufgenommenen Tätigkeit im
IT-Bereich nicht unterschieden. Anders das psychiatrische Gutachten. Es hielt dafür,
weil die bisherige Tätigkeit ein Arbeitspensum von 9 bis 11 Stunden umfasst und hohe
Anforderungen an Konzentration, Flexibilität und Stresstoleranz gestellt habe, sei sie
dem Beschwerdeführer nicht mehr bzw. nur noch zu 50 % und auch dabei nur mit
reduzierter Leistungsfähigkeit möglich.
3.3 Da für den Rentenanspruch der Invalidenversicherung die Erwerbsfähigkeit
massgebend ist, verstanden als das Unvermögen, auf dem gesamten für den
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Versicherten in Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt die verbliebene
Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise wirtschaftlich zu verwerten (BGE 121 V 331 E. 3b),
ist ausschlaggebend, welche Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit besteht. Es
kann aufgrund der verlässlichen gutachterlichen Stellungnahmen davon ausgegangen
werden, dass in einer solchen leichten Tätigkeit (ohne besondere Anforderungen an die
körperliche Leistungsfähigkeit [Überkopfarbeiten, vorgeneigte Rumpfpositionen im
Sitzen und Stehen, länger andauerndes Knien], ohne besondere Stressbelastung, im
Wechsel zwischen Sitzen und Stehen auszuüben und mit der Möglichkeit zu Pausen)
insgesamt eine Arbeitsfähigkeit in einem zeitlichen Rahmen von ca. sechs Stunden
besteht (die restliche Tagesarbeitszeit von 2.4 Stunden hat dem Beschwerdeführer als
Pausen zur Verfügung zu stehen). Die Leistungsfähigkeit entspricht somit dem Umfang
von rund 70 % eines Vollzeitpensums.
4.
4.1 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-
erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht.
Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ -
besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die
ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, sowie das
Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn erscheint,
gilt grundsätzlich der von ihr tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein
solches effektives Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person
nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich
zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der
Rechtsprechung statistische Werte (Tabellenlöhne) beigezogen werden (BGE 129 V
472 E. 4.2.1, Bundesgerichtsentscheid i/S C. vom 19. Juni 2008, 9C_81/2008). Der
Beschwerdeführer hat nach Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung - im Oktober
2004 - eine Erwerbstätigkeit aufgenommen. Er übt sie gemäss der
Arbeitgeberbescheinigung in einem Pensum von 50 % (gemessen an der
Arbeitsfähigkeit) bzw. von 59 % (gemessen an der Arbeitszeit) aus. Auf ein Vollpensum
bezogen arbeitete er demnach bei Annahme eines monatlichen Verdienstes von rund
Fr. 2'300.-- im Jahr 2005 auf einem Einkommensniveau von Fr. 55'200.-- (tatsächlicher
Lohn mal 2, ohne 13. Monatslohn) bzw. von Fr. 46'920.-- (tatsächlicher Lohn mal 8.5/5,
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ohne 13. Monatslohn). Nach eigenen Angaben leistete er ausserdem im Durchschnitt
weniger als fünf Stunden pro Tag (22 bis 25 Stunden pro Woche), so dass der auf der
Grundlage der Arbeitszeit berechnete Jahresverdienst als weniger verlässlich erscheint
und eher auf ein Einkommen von Fr. 55'200.-- abzustellen ist. Zu berücksichtigen ist
allerdings, dass es sich bei den angegebenen Einkommen um solche aus einer
Tätigkeit in einer im Aufbau befindlichen Unternehmung handelt, deren Teilhaber der
Beschwerdeführer selber ist. Es drängt sich daher ein Vergleich mit den
Durchschnittslöhnen auf, wie sie das Bundesamt für Statistik erhoben hat. Dabei die
unter dem Durchschnitt aller Zweige liegenden Einkommen im Bereich
Informatikdienste für einfache und repetitive Tätigkeiten (im Jahr 2005 von Fr. 54'347.--
(gemäss LSE 2004, Fr. 4'291.-- mal 12, angepasst um die Nominallohnentwicklung bis
2005 von 1 %, bei einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.8 statt 40 Stunden pro
Woche) heranzuziehen, ist allerdings vorliegend nicht am Platz, kann der
Beschwerdeführer doch auf eine mehrjährige Erfahrung in der Branche zurückgreifen
und arbeitet nach der Aktenlage nicht in einer Hilfstätigkeit. Berücksichtigte man
dagegen als Ausgangspunkt für die Bemessung des Invalideneinkommens des
Beschwerdeführers das Durchschnittseinkommen im Niveau 3, so ergäbe sich ein
Betrag von Fr. 74'486.-- (Fr. 5'881.-- mal 12, aufgewertet um 1 %, bei einer Arbeitszeit
von 41.8 Stunden), was in Bezug auf das Valideneinkommen eine Angleichung
erforderlich machen würde. Es rechtfertigt sich aber stattdessen die Annahme, dass
das angemessene Lohnniveau für die Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers
keinesfalls tiefer liegt als dasjenige des allgemeinen Durchschnittseinkommens für
Hilfstätigkeiten aller Zweige, somit also bei 100 % Beschäftigung bei Fr. 58'389.--
(Fr. 4'679.-- im Jahr 2005, umgerechnet auf 41.6 Arbeitsstunden pro Woche, gemäss
Anhang 2 der Textausgabe IV).
4.2 Wie oben dargelegt ist dem Beschwerdeführer entgegen seiner
Selbsteinschätzung nicht lediglich eine Arbeitsleistung von 50 %, sondern eine solche
von 70 % eines Vollpensums medizinisch zumutbar. Bei einer zumutbaren
Arbeitsfähigkeit von 70 % macht das gemäss den Tabellen festgestellte, minimale
Jahreseinkommen Fr. 40'872.-- aus. Der Beschwerdeführer ist somit zumutbarerweise
in der Lage, auf alle Fälle ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen. Denn
wird von dem genannten statistischen Einkommen ein Abzug von 10 % (was als
Maximum zu betrachten ist) vorgenommen, so stellt sich das Invalideneinkommen des
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Beschwerdeführers auf Fr. 36'785.-- und der Invaliditätsgrad (im Vergleich zum
Valideneinkommen von Fr. 59'823.--) macht 39 % aus. Angemerkt werden kann im
Übrigen, was allerdings nicht ausschlaggebend ist, dass nach Angaben des
Beschwerdeführers eine Ausweitung der ausgeübten Erwerbstätigkeit unter
betrieblichem Aspekt möglich gewesen wäre.
4.3 Es kann schliesslich angenommen werden, dass der Beschwerdeführer in der
Lage ist, ein solches Einkommen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt auch
anderweitig zu erzielen. Die Zumutbarkeit eines Berufswechsels findet dort eine
Grenze, wo die Verweisungstätigkeit zur bisherigen Tätigkeit unter Berücksichtigung
der damit verbundenen beruflichen und sozialen Stellung zu sehr kontrastiert (Ueli
Kieser, Der praktische Nachweis des rechtserheblichen Invalideneinkommens, in: René
Schaffhauser/Franz Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der Invalidität in der
Sozialversicherung, St. Gallen 1999, S. 54 ff, und insbesondere S. 56 und Fn 18 mit
dem Verweis auf ein Vier-Stufen-Schema; vgl. auch Rudolf Rüedi, Im Spannungsfeld
zwischen Schadenminderungspflicht und Zumutbarkeitsgrundsatz bei der
Invaliditätsbemessung nach einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt, a.a.O., S. 33 f.). Diese
Grenze wäre vorliegend nicht tangiert.
5.
5.1 Der Beschwerdeführer stellt den Eventualantrag, die Sache zur Prüfung beruflicher
Massnahmen vor dem Rentenentscheid zurückzuweisen. Invalide oder von einer
Invalidität unmittelbar bedrohte versicherte Personen haben nach Art. 8 Abs. 1 IVG
Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind,
die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder
herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern. Die Eingliederungsmassnahmen bestehen
unter anderem in Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche
Ausbildung, Umschulung und Arbeitsvermittlung; Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG). Gemäss
Art. 17 Abs. 1 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue
Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch
die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Nach der
Rechtsprechung ist unter Umschulung grundsätzlich die Summe der
Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und
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geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen
versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu
vermitteln (BGE 124 V 109 f. E. 2a). Die Umschulung hat die versicherte Person in die
Lage zu versetzen, eine solche Tätigkeit auszuüben (BGE 122 V 79 E. 3b/bb, BGE 100
V 19). Als invalid im Sinne von Art. 17 IVG gilt eine versicherte Person, wenn sie wegen
der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den
ihr ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren
Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von
mindestens etwa 20 % erleidet (Entscheide des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts i/S A. vom 22. Januar 2004, I 91/03, und i/S F. vom 9. April
2002, I 167/03; BGE 124 V 110 f. E. 2b; AHI 2000 S. 62 E. 1; AHI 1997 S. 80 E. 1b;
Ulrich Meyer, Die Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, S. 125). Die
Voraussetzung dieser Mindesteinbusse ist beim Beschwerdeführer erfüllt. Die
Beschwerdegegnerin stellte indessen bei ihren Abklärungen fest, dass der
Beschwerdeführer für seine berufliche Tätigkeit ausreichend Kenntnisse besitze, dass
er die Voraussetzungen für eine weiterführende, qualifizierende Ausbildung nicht
mitbringe und dass er an der besetzten Stelle bleiben wolle, wo er für sich keine für
eine Massnahme freie Kapazität mehr sah. Deshalb ist nicht zu beanstanden, dass sie
keine beruflichen Massnahmen aufnahm und den Anspruch des Beschwerdeführers
am 6. November 2007 abwies. Aus den von ihm benannten Hinderungsgründen zeigt
sich, dass er berufliche Massnahmen zum massgeblichen Zeitpunkt nicht ernsthaft
aufzunehmen beabsichtigte. Er forcierte vielmehr die Rentenfrage. Nichts anderes
ergibt sich aus dem Rechtsbegehren in diesem Verfahren, welches ebenfalls auf einen
Verzicht auf berufliche Massnahmen hinausläuft. Bestünde ohne berufliche
Massnahmen ein Anspruch auf eine Rente, so wäre die Verwaltung wie oben erwähnt
schon von sich aus verpflichtet gewesen, dem Beschwerdeführer die möglichen,
geeigneten und zumutbaren Massnahmen abzuverlangen, um den Rentenanspruch
sofern möglich zu verhindern. Dies ist hier nicht der Fall. Der Beschwerdeführer hat
dennoch angesichts des Minderverdienstes von mehr als 20 % grundsätzlich Anspruch
auf berufliche Massnahmen. Vorausgesetzt ist allerdings zusätzlich, dass es
entsprechende zweckmässige Möglichkeiten gäbe. Sollten sich die Verhältnisse in
diese Richtung ändern, so dass (etwa durch einen Stellenwechsel oder andere
Sachverhaltsentwicklungen) konkrete berufliche Massnahmen in Aussicht genommen
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werden könnten, welche der Beschwerdeführer anstrebt, wird er sich wieder anmelden
können, wie es ihm die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung in
Aussicht gestellt hat. Die Verfügung ist auch diesbezüglich nicht zu beanstanden.
6.
6.1 Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen.
6.2 Nach Art. 69 Abs. 1 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die
Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen
Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand
und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200 bis 1000 Franken festgelegt. Als
unterliegende Partei hat der Beschwerdeführer die Gerichtskosten zu bezahlen (vgl.
Art. 95 Abs. 1 VRP). Diese sind ermessensweise auf Fr. 600.-- zu veranschlagen. Mit
dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ist die geschuldete Gerichtsgebühr
getilgt.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG