Decision ID: e4affa70-3a0f-56cb-8125-0f0dc7e7ffd3
Year: 2016
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a Bei A._ wurden im Jahr 2004 von Dr. med. B._, Pädiater, Neuropädiater, eine
schwere Sprachentwicklungsstörung, die unter Sonderschulmassnahmen deutlich
habe verbessert werden können, und eine deutliche emotionale
Entwicklungsverzögerung festgestellt. Ausserdem hielt Neuropsychologe C._ fest,
die intellektuelle Leistungsfähigkeit des Versicherten entspreche der unteren Grenze
des Normbereichs. Der Versicherte zeige Teilleistungsschwächen u.a. betreffend seine
Konzentration bei sprachlichen Sequenzen, die Genauigkeit beim Umsetzen von
einfachen Anweisungen, die Planung beim Erfassen von komplexen Zusammenhängen
und dem Lernen von Zusammenhängen auf (IV-act. 6, 12). In der Folge konnte der
Versicherte schliesslich eine IV-Anlehre als "Druckausrüstpraktiker" absolvieren (IV-act.
60). Vom 18. August bis 20. November 2008 war der Versicherte zunächst über die
Personalvermittlungen D._ AG und anschliessend über die E._ AG bei der
Druckerei F._ angestellt (EL-act. 52 S. 8, 55 S. 2, IV-act. 93 S. 2 f.). Ab dem 12. März
2009 war der Versicherte bei der G._ im Stundenlohn angestellt (EL-act. 55 S. 4 f.).
A.b In einem Bericht vom 10. März 2010 hielt Prof. Dr. phil. H._, Neuropsychologin,
fest, dass der Versicherte an den Folgen einer postnatalen frühkindlichen zerebralen
Schwäche mit einem intellektuellen, mentalen und motorischen Entwicklungsrückstand
leide. Er weise eine Minderintelligenz (ca. 80 IQ-Punkte) mit kognitiven
Einschränkungen in den sprachlichen Leistungen und im Lernen, im abstrakten
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konzeptuellen Denken, im Planen und in der Handlungsüberwachung auf. Zudem
fänden sich Verhaltensauffälligkeiten mit reduzierter Impulskontrolle, Passivität,
Kontaktstörung und Suchtverhalten. Durch diese Einschränkungen sei der Versicherte
auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelbar; es sei jedoch davon auszugehen, dass
er mit Strukturhilfen und ständiger Supervision im geschützten Rahmen einfachere
handwerkliche Tätigkeiten ausüben könne (IV-act. 113 S. 1 f.). Die IV-Stelle verneinte
am 17. März 2009 bei einem Invaliditätsgrad von 23% einen Rentenanspruch des
Versicherten (IV-act. 76). Nachdem der Versicherte dagegen Beschwerde erhoben
hatte, entschied das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen am 20. August 2010,
die IV-Stelle habe zu eruieren, ob der Versicherte tatsächlich in der Lage sei, eine
100%ige Leistung in der freien Wirtschaft zu erbringen (IV-act. 114). Daraufhin liess die
IV-Stelle vom 1. März bis 31. Mai 2011 eine berufliche Abklärung vornehmen, in deren
Rahmen der Versicherte ein Praktikum bei der I._ AG absolvierte (IV-act. 126, 128).
Dem Praktikumsbericht vom 10. Juni 2011 war zu entnehmen, dass zwar kein
geschützter Arbeitsplatz nötig sei, es aber zweifelhaft sei, ob der Versicherte ohne
Zwischenschritte auf dem ersten Arbeitsmarkt bestehen könne. Er brauche auf jeden
Fall einen besonders sorgfältigen und auch geduldigen Betreuer; ansonsten werde er
häufigen Arbeitsplatzwechseln unterworfen sein (IV-act. 138). Gemäss dem Triage-
Protokoll zur beruflichen Abklärung erstellte die IV-Stelle einen Plan zur
Wiedereingliederung des Versicherten in die freie Wirtschaft (erster Arbeitsmarkt,
100%) und unterstützte diesen ab dem 7. September 2011 bei der Stellensuche (IV-
act. 139, 150, 154).
A.c Am 27. April 2012 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, es seien keine weiteren
beruflichen Massnahmen (mehr) angezeigt, nachdem es trotz der Bemühungen und der
Unterstützung durch die IV-Stelle seit September 2011 nicht gelungen sei, ihn innert
angemessener Frist in den Arbeitsmarkt zu integrieren (IV-act. 186). In seiner
Stellungnahme vom 7. Juni 2013 beurteilte der RAD-Arzt Dr. J._ die vorliegenden
Akten dahingehend, dass die unterschiedlichen "Motivationslagen" respektive
kognitiven Einschränkungen und Verhaltensauffälligkeiten des Versicherten, auf die von
beruflicher Seite hingewiesen worden sei, aus medizinischer Sicht auf die frühkindlich
erworbene zerebrale Schädigung zurückzuführen und überwiegend krankheitsbedingt
zu werten seien. Somit sei derzeit maximal eine 60%ige Arbeitsfähigkeit in einer relativ
einfach strukturierten Tätigkeit - bei durchschnittlicher Motivation - gegeben (IV-act.
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207). Am 30. Juli 2013 sprach die IV-Stelle dem Versicherten unter Berücksichtigung
der verschiedenen Arztberichte und Stellungnahmen des RAD bei einem
Invaliditätsgrad von 51% und einer mindestens 60%igen Arbeitsfähigkeit als
Druckausrüstpraktiker eine halbe IV-Rente zu (IV-act. 196, 207, 212 f., 219). Gegen
diese Verfügung liess der Versicherte am 16. September 2013 durch seinen
Rechtsvertreter eine Beschwerde mit der Begründung erheben, dass von ihm nicht
erwartet werden könne, sich selbst im Umfang von 60% einzugliedern, nachdem eben
dies der IV-Stelle nicht gelungen sei. Da die IV-Stelle nicht habe nachweisen können,
dass es überhaupt passende Stellen für den Versicherten gebe, müsse davon
ausgegangen werden, dass er keinem Arbeitgeber zugemutet werden könne, weshalb
kein Invalideneinkommen angerechnet werden könne und er einen Anspruch auf eine
ganze Rente habe (IV-act. 224). Am 8. Oktober 2014 wies das Versicherungsgericht
des Kantons St. Gallen die Beschwerde des Versicherten ab, sodass dieser bei einer
Arbeits- bzw. Leistungsfähigkeit von 60% rückwirkend ab dem 1. August 2008 einen
Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hatte (vgl. Entscheid des Versicherungsgerichts
des Kantons St. Gallen vom 8. Oktober 2014, IV 2013/468 [nachfolgend VSGR IV
2013/468], IV-act. 260). Dieses Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
B.
B.a Am 28. August 2013 meldete sich der Versicherte zum Bezug von
Ergänzungsleistungen an (EL-act. 51, 52 S. 10 f.). Die EL-Durchführungsstelle sprach
ihm mit der Verfügung vom 26. Januar 2014 rückwirkend ab dem 1. August 2008
Ergänzungsleistungen in Höhe von monatlich Fr. 480.--, ab dem 1. September 2008
Fr. 914.--, ab dem 1. Januar 2009 Fr. 492.--, ab dem 1. April 2009 Fr. 626.--, ab dem 1.
September 2009 Fr. 658.--, ab dem 1. Januar 2010 Fr. 696.--, ab dem 1. Januar 2011
Fr. 725.--, ab dem 1. März 2010 Fr. 540.--, ab dem 1. Januar 2012 Fr. 562.--, für
Dezember 2012 Fr. 552.--, ab dem 1. Januar 2013 Fr. 562.--, ab dem 1. Januar 2014
Fr. 215.-- und mit der Verfügung vom 30. Januar 2014 ab dem 1. März 2014
Ergänzungsleistungen in Höhe von monatlich Fr. 205.-- zu (EL-act. 29 f., 32-45). Dabei
berücksichtigte sie vom 1. September bis 31. Dezember 2008 sowie vom 1. April bis
31. August 2009 das Einkommen aus der unselbstständigen Erwerbstätigkeit bei der
D._/E._ AG bzw. der G._, vom 1. September 2009 bis 28. Februar 2011 die
Taggelder der Arbeitslosenversicherung oder der IV sowie im August 2008, vom 1.
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Januar bis 31. März 2009 und seit März 2011 ein hypothetisches Einkommen als
Einnahmen (EL-act. 32-45 f., 55).
B.b Am 27. Februar 2014 liess der Versicherte gegen die Verfügungen vom 26. und 30.
Januar 2014 eine Einsprache erheben und beantragen, dass ihm die gesetzlichen
Leistungen zuzusprechen seien, und dass von der Anrechnungen eines hypothetischen
Einkommens abzusehen sei. Der Rechtsvertreter wies darauf hin, dass die Anrechnung
eines hypothetischen Einkommens befremdlich sei, da der Versicherte sich im Rahmen
der Arbeitsvermittlung der IV-Stelle und auch darüber hinaus immer aktiv um Stellen
bemüht habe (EL-act. 25). Am 8. April 2014 konkretisierte der Rechtsvertreter das
Schreiben vom 27. Februar 2014 und erklärte, die beigelegten Dokumente bewiesen,
dass es dem Versicherten nicht möglich sei, das gesetzlich festgelegte
Mindesteinkommen eines Teilinvaliden zu erzielen (EL-act. 21). Dem Schreiben lagen
eine vom Versicherten erstellte "Chronologie der Arbeitstätigkeiten, Arbeitslosigkeit,
Arbeitsbemühungen, Praktika, Ein¬sätze, Bewerbungen, Anrufe etc.", die Auflistungen
seiner persönlichen Arbeitsbemühungen von Dezember 2008 bis Februar 2011 sowie
die Abmeldung von der Arbeitsvermittlung bei, gemäss welcher er vom 14. August
2009 bis 10. Oktober 2011 beim RAV gemeldet gewesen war. Diesen Akten waren für
November und Dezember 2011 fünf Bewerbungsschreiben zu entnehmen sowie eine
Notiz, dass der Versicherte sich für insgesamt sieben weitere Stellen beworben habe
(angeblich fünf Mal schriftlich und zwei Mal persönlich). Betreffend das Jahr 2012
waren insgesamt 15 schriftliche Bewerbungen aufgeführt. Zudem hatte der Versicherte
angegeben, 14 weitere Arbeitsbemühungen getätigt zu haben. Im Jahr 2013 hatte er
insgesamt 60 Bewerbungen dokumentiert, wobei aus den Akten hervorging, dass
mindestens 45 Blindbewerbungen darunter waren (EL-act. 22). Am 4. Juli 2014 sistierte
die EL-Durchführungsstelle das Einspracheverfahren aufgrund des laufenden
Beschwerdeverfahrens betreffend die IV-Rente des Versicherten, dessen Ausgang
direkte Auswirkungen auf die Ausrichtung der Ergänzungsleistungen habe (EL-act. 16).
Nachdem das entsprechende abweisende Urteil am 8. Oktober 2014 ergangen war,
reichte der Versicherte am 8. Dezember 2014 seine Arbeitsbemühungen für das Jahr
2014 ein. Neben einer Übersicht über die getätigten Arbeitsbemühungen sowie den
entsprechenden Bewerbungs- bzw. Antwortschreiben und Inseraten lag ein Schreiben
über die Strategien des Versicherten und seiner Familie für die Stellensuche bei. In
diesem Schreiben war festgehalten worden, dass der Versicherte sich in den letzten
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sechs Jahren erfolglos um Arbeit bemüht habe. Da er einsam, gedemütigt und
deprimiert sei und es für ihn absolut zentral sei, endlich eine Stelle zu finden, helfe ihm
nun seine Familie bei der Stellensuche. Ende 2013/Anfang 2014 habe diese erfolglos
versucht, ein Mehrfamilienhaus zu kaufen, um dem Versicherten die Eröffnung einer
Kunstgalerie im Erdgeschoss zu ermöglichen. Auch die geplante Geschäftsübernahme
eines türkischen Restaurants, in dem der Versicherte dann hätte arbeiten können, habe
nicht funktioniert. Er habe sich daher weiterhin beworben, während seine Familie
darauf geachtet habe, dass er sich nur bei Firmen bewerbe, bei denen er eine Aussicht
auf eine Anstellung habe, da die vielen Absagen und Misserfolge starke Spuren bei ihm
hinterlassen hätten (EL-act. 12 f.).
B.c Am 19. März 2015 hiess die EL-Durchführungsstelle die Einsprache des
Versicherten teilweise gut, indem sie bis April 2012 auf die Anrechnung eines
hypothetischen Einkommens verzichtete, da der Versicherte während der beruflichen
Abklärung in der freien Wirtschaft und der Arbeitsvermittlung durch die IV konkret nach
Arbeit gesucht habe. Weiter führte sie aus, dass das effektiv erzielte
Erwerbseinkommen von September bis Dezember 2008 und von April bis August 2009,
die Taggelder der Arbeitslosenkasse von September 2009 bis Februar 2011 sowie die
IV-Taggelder von März bis Mai 2011 zu Recht als Einnahmen angerechnet worden
seien. Nachdem der Versicherte gegen die IV-Rentenverfügung eine Beschwerde
erhoben habe, da er der Ansicht gewesen sei, dass er eigentlich ein Anrecht auf eine
ganze Rente habe und demnach keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen müsse,
müsse davon ausgegangen werden, dass ihm bei den ab Juni 2012 getätigten
Stellenbewerbungen die nötige Ernsthaftigkeit gefehlt habe. Der Versicherte habe im
Jahr 2012 im Schnitt monatlich 3,3 Bewerbungen, im Jahr 2013 im Schnitt monatlich
fünf und im Jahr 2014 im Schnitt monatlich ca. vier Bewerbungen getätigt. Da von einer
versicherten Person monatlich fünf bis acht Arbeitsbemühungen verlangt würden, habe
der Versicherte die Anforderungen für die Umstossung der gesetzlichen Vermutung der
Anrechnung des hypothetischen Einkommens aus quantitativer Sicht knapp nicht
erfüllen können. Der Versicherte sei auf jeden Fall im ersten Arbeitsmarkt arbeitsfähig
und könne daher auf dem tatsächlichen Arbeitsmarkt Stellen im Hilfsarbeiterbereich
finden. Ab April 2012 sei zu Recht ein hypothetisches Einkommen angerechnet
worden. Der monatliche Anspruch auf Ergänzungsleistungen betrage daher im Monat
August 2008 Fr. 1'432.--, vom 1. Januar bis 31. März 2009 Fr. 1'476.--, vom 1. März
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bis 31. Mai 2011 Fr. 0.--, vom 1. Juni bis 31. Dezember 2011 Fr. 1'543.-- und vom 1 .
Januar bis 30. April 2012 Fr. 1'565.--. Da die EL-Durchführungsstelle dem Versicherten
ab Mai 2012 weiterhin ein hypothetisches Einkommen anrechnete, hatte er von Mai bis
November 2012 weiterhin einen EL-Anspruch auf monatlich Fr. 562.--, im Dezember
2012 auf monatlich Fr. 552.--, Im Jahr 2013 auf monatlich Fr. 562.-- und ab dem 1.
Januar 2014 auf monatlich Fr. 576.-- (EL-act. 3, 42 S. 2 f.).
C.
C.a In der am 4. Mai 2015 erhobenen Beschwerde liess der Versicherte (nachfolgend
Beschwerdeführer) durch seinen Rechtsvertreter beantragen, der Einspracheentscheid
vom 19. März 2015 sei insoweit aufzuheben, als darin weiterhin ein hypothetisches
Einkommen angerechnet worden sei. Der Rechtsvertreter führte aus, dass der blosse
Hinweis auf ein Beschwerdeverfahren nicht ausreichend sei, um dem
Beschwerdeführer die Ernsthaftigkeit seiner Stellenbewerbungen abzuerkennen.
Schliesslich könne sich eine versicherte Person nicht darauf berufen, dass es ihr
während eines hängigen IV-Verfahrens nicht zumutbar sei, sich im Rahmen ihres von
den IV-Organen festgestellten verbliebenen Leistungsvermögens um eine Anstellung zu
bewerben, oder dass sie aufgrund der Hängigkeit des Rechtsmittelverfahrens keine
Arbeitsbemühungen tätigen müsste. Der Beschwerdeführer sei auch während des
Beschwerdeverfahrens seiner gesetzlichen Verpflichtung nachgekommen und habe die
Stellenbewerbungen aus eigenem Antrieb verfasst, da es nicht sein Wunsch sei, IV-
Rentner zu sein. Indem die IV-Stelle ihre Arbeitsvermittlung abgebrochen habe, da sie
dem Beschwerdeführer keine Stelle habe vermitteln können, sei aktenkundig, dass der
Beschwerdeführer das fragliche Einkommen nicht erzielen könne. Die
Beschwerdegegnerin hätte demnach weitere Abklärungen vornehmen müssen, was sie
jedoch unterlassen habe. Ebenso habe sie es pflichtwidrig unterlassen, den
Beschwerdeführer darüber in Kenntnis zu setzen, in welchem Umfang sie
Stellenbemühungen von ihm erwarte. Daher könne sie dem Beschwerdeführer nicht
nachträglich über mehrere Jahre vorwerfen, er habe sich nicht ausreichend beworben.
Zur Berechnung der Quantität habe die Beschwerdegegnerin eine
Durchschnittsberechnung vorgenommen und die Gesamtzahl der jährlichen
Bewerbungen durch 12 geteilt. Dabei habe sie nicht berücksichtigt, dass dem
Beschwerdeführer - analog zur Arbeitslosenversicherung - auch im Rahmen von
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Ergänzungsleistungen für 60 Kontrolltage fünf kontrollfreie Tage zu gewähren seien. Da
der Beschwerdeführer somit aufgerechnet auf ein Jahr einen Monat keine
Stellenbemühungen tätigen müsse, betrage der Divisor nicht 12 sondern 11, womit die
Quantität der Stellenbemühungen genügend gewesen sei. Aufgrund des Gesagten
habe die Vermutung, der Beschwerdeführer könne ein hypothetisches
Erwerbseinkommen generieren, umgestossen werden können, weswegen auf die
Anrechnung eines hypothetischen Einkommens zu verzichten sei (act. G 1).
C.b Am 1. Juni 2015 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der
Beschwerde (act. G 5).
C.c Am 9. Juni 2015 wurde dem am 27. Mai 2015 durch den Rechtsvertreter gestellten
Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entsprochen (act. G 6).

Erwägungen
1.
Der Beschwerdeführer hat den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 19.
März 2015 angefochten, in dem diese die Verfügungen vom 26. und 30. Januar 2014
zum Teil korrigiert hatte. Er hat die Zusprache der ihm von Gesetzes wegen
zustehenden Ergänzungsleistungen gefordert, wobei er sich auf den Standpunkt
gestellt hat, dass er unverschuldet arbeitslos gewesen sei und daher auf die
Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens verzichtet werden müsse (act.
G 1). Gemäss Art. 9 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur
Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) entspricht die
Ergänzungsleistung dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren
Einnahmen übersteigen. Laut der EL-spezifischen Schadenminderungspflicht muss ein
EL-Ansprecher oder eine in die Anspruchsberechtigung einbezogene Person ihren
Existenzbedarf soweit möglich und zumutbar aus eigener Kraft finanzieren. Kommt eine
Person dieser Pflicht nicht oder nur unzureichend nach, indem sie beispielsweise
keiner Erwerbstätigkeit nachgeht, obwohl ihr dies möglich und zumutbar wäre, oder ist
sie ohne zwingenden Grund zu einem zu tiefen Lohn oder unentgeltlich erwerbstätig,
sieht der Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG die Anrechnung fingierter Erwerbseinkünfte – in der
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Praxis als hypothetisches Erwerbseinkommen bezeichnet – als Reaktion darauf vor
(vgl. RALPH JÖHL, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, in: Schweizerisches
Sozialversicherungsrecht, Band XIV Soziale Sicherheit, 3. Aufl. 2016, Rz 125 f.). Der
versicherten Person darf aber kein hypothetisches Einkommen angerechnet werden,
wenn sie trotz ausreichender Arbeitsbemühungen keine Stelle findet (Rz 3482.03 der
Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV, WEL). Die Anrechnung des
Erwerbseinkommens bei Teilinvaliden ist in Art. 14a der Verordnung über die
Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (SR
831.301; ELV) geregelt. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist
grundsätzlich davon auszugehen, dass es einer teilinvaliden versicherten Person
vermutungsweise möglich und zumutbar ist, im Rahmen ihres von der IV-Stelle
festgestellten verbliebenen Leistungsvermögens, die in Art. 14a ELV festgelegten
Grenzbeträge zu erzielen. Die gesetzliche Vermutung kann durch den Beweis des
Gegenteils umgestossen werden, indem der Versicherte auch Umstände geltend
machen kann, welche bei der Bemessung der Invalidität ohne Bedeutung waren, es
ihm jedoch verunmöglichen, seine theoretische Restarbeitsfähigkeit wirtschaftlich zu
nutzen (BGE 117 V 202, E. 2a, mit Hinweisen). Gemäss der Auffassung der IV-Stelle
und des Versicherungsgerichts St. Gallen im Entscheid vom 8. Oktober 2014 (VSGR IV
2013/468) ist der Beschwerdeführer im Rahmen von 60% fähig, einer Erwerbstätigkeit
nachzugehen. Um zu bestimmen, ob ein in Bezug auf allfällige Erwerbseinkünfte
relevantes Verzichtsverhalten gemäss Art. 11 lit. g ELG vorliegt, ist demnach zu prüfen,
ob die Arbeitskraft des Beschwerdeführers auf dem realen und aktuellen Arbeitsmarkt
verwertbar ist bzw. ob der Beschwerdeführer durch genügende Stellenbemühungen
beweisen kann, dass er unverschuldet arbeitslos gewesen ist (JÖHL, a.a.O., Rz 131).
2.
2.1 Die Beschwerdegegnerin ist aufgrund der durch sie ermittelten jährlichen
Durchschnittswerte der Arbeitsbemühungen und eines überwiegenden Anteils an
Blindbewerbungen der Ansicht, dass der Beschwerdeführer seit April 2012 weder die
quantitativen noch qualitativen Anforderungen, die an seine Bewerbungen zu stellen
seien, erfüllt habe. Für die Zeit davor hat sie von der Anrechnung eines hypothetischen
Einkommens abgesehen, da der Beschwerdeführer sich bis dahin mithilfe des RAV
und/oder der IV-Stelle um Arbeit bemüht hatte (EL-act. 3). Da die Unterstützung durch
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die IV-Stelle oder das RAV jedoch nicht zwingend bedeutet, dass sich eine versicherte
Person ernsthaft und genügend um Arbeit bemüht, kann daraus nicht ohne Weiteres
abgeleitet werden, dass die bis April 2012 getätigten Bemühungen ernsthaft und
ausreichend gewesen sind. Somit ist grundsätzlich auch während der Zeit der
Arbeitsvermittlung durch die IV-Stelle und das RAV zu prüfen, ob sich der
Beschwerdeführer genügend um Arbeit bemüht und damit die
Schadenminderungspflicht nicht verletzt hat, indem er unverschuldet arbeitslos
geblieben ist (EL-act. 3). Der Beschwerdeführer sieht seine unverschuldete
Arbeitslosigkeit seit August 2008 durch die eingereichten Akten als belegt an (act. G 1,
EL-act. 21). Da es sich beim Verzichtsverhalten gemäss Art. 11 lit. g ELG um einen
zeitlich offenen Dauersachverhalt handelt, ist die versicherte Person gehalten, Monat
für Monat nachzuweisen, dass sie unverschuldet arbeitslos ist. Kann dies für einen
Monat einmal nicht nachgewiesen werden, muss die EL-Durchführungsstelle darauf mit
einer Revision (Art. 17 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts [SR 830.1; ATSG] i.V.m. Art. 25 ELV) reagieren und die
laufende Ergänzungsleistung an die Veränderung des Sachverhalts mittels der
Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens anpassen (JÖHL, a.a.O., Rz
132 mit Hinweisen). Somit können die von der Beschwerdegegnerin und dem
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers angestellten jährlichen
Durchschnittsberechnungen nicht massgebend sein (vgl. EL-act. 3, act. G 1). Bevor
jedoch die monatlichen Arbeitsbemühungen des Beschwerdeführers zu prüfen sind, ist
die Frage zu beantworten, ob es dem Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der
konkreten Umstände überhaupt zum Vorwurf gemacht werden kann, wenn er sich
ungenügend auf dem ersten Arbeitsmarkt beworben haben sollte. IV-rechtlich steht
fest, dass der Beschwerdeführer zu 60% auf dem in Betracht kommenden
ausgeglichenen Arbeitsmarkt arbeitsfähig ist (vgl. VSGR IV 2013/468, IV-act. 260). Im
Bereich der Ergänzungsleistungen muss jedoch darauf abgestellt werden, was eine
versicherte Person auf dem realen und aktuellen Arbeitsmarkt leisten kann (vgl. JÖHL,
a.a.O., Rz 131). Gemäss den vorliegenden Arztberichten, gestützt auf welche dem
Beschwerdeführer eine halbe IV-Rente zugesprochen worden ist, leidet dieser an den
Folgen einer frühkindlich erworbenen zerebralen Schädigung (aufgrund derer er eine
Minderintelligenz aufweist, die mit kognitiven Einschränkungen u.a. in den sprachlichen
Leistungen und im Lernen, abstrakten Denken und Planen einhergeht) sowie an
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Verhaltensauffälligkeiten (IV-act. 6, 12, 113 S. 1 f., 207). Zudem ist dem
Praktikumsbericht vom 10. Juni 2011 zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer eine
lange Einarbeitungszeit sowie einen verständnisvollen Betreuer benötigt und dass er
ausserdem sehr langsam arbeitet (IV-act. 138; vgl. dazu auch EL-act. 13 S. 12 und IV-
act. 6). Unter Berücksichtigung der vorliegenden Akten ist also davon auszugehen,
dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Behinderung nicht in der Lage ist, dieselbe
Leistung wie ein gesunder Arbeitnehmer mit denselben beruflichen Qualifikationen zu
erbringen. Zwar verfügt er über genügend handwerkliche und körperliche Fähigkeiten,
doch werden diese durch seine behinderungsbedingt verminderte intellektuelle
Leistungsfähigkeit und seine Verhaltensauffälligkeiten, insbesondere seine
krankheitsbedingten Motivationsschwankungen, deutlich in ihrer effektiven
Verwertbarkeit gemindert (vgl. IV-act. 113 S. 1 f., 138, 207). Die Einschränkungen des
Beschwerdeführers sind zwar nicht gross genug, um einen Bedarf nach einem
geschützten Arbeitsplatz zu begründen, doch ist er infolge seiner
unterdurchschnittlichen Leistungs- und Einsatzfähigkeit sowie den Anforderungen, die
er aufgrund seiner Behinderung an seine Vorgesetzten und Arbeitskollegen stellt, auf
einen Nischenarbeitsplatz angewiesen. Bewerbungen auf Stellenausschreibungen, die
durchschnittlich oder höher qualifiziertes Personal ansprechen, sind daher -
unabhängig davon, ob als Druckausrüstpraktiker oder als Hilfsarbeiter - als
aussichtslos zu betrachten. Primär hat der Beschwerdeführer nach einer seiner
Ausbildung entsprechenden Tätigkeit gesucht. Als gelernter Druckausrüstpraktiker
stünde ihm in der Ostschweiz selbst bei voller Gesundheit nur ein sehr kleiner
Arbeitsmarkt zur Verfügung, da in der Druckereibranche erfahrungsgemäss
verhältnismässig wenig Stellen zu besetzen sind. Da er zudem auf einen
Nischenarbeitsplatz angewiesen ist, vermindert sich die von vornherein bereits geringe
Zahl der für ihn in Frage kommenden Stellenausschreibungen stark. Im Rahmen der
Stellenvermittlung durch die IV hat der Beschwerdeführer seiner Betreuerin denn auch
die schweizweit ausgeschriebenen Stellen als Druckausrüster im September/Oktober
2011 - insgesamt sieben, davon eine im Kanton St. Gallen - zugeschickt und ihr erklärt,
dass in diesem Bereich kaum Stellen offen seien (IV-act. 165). Zwar hat seine
Betreuerin ihm im Laufe der achtmonatigen IV-Stellenvermittlung sechs Stelleninserate
aus der Druckereibranche zugewiesen, doch wurde in diesen u.a. ein hohes Mass an
Eigeninitiative, Teamfähigkeit, Motivation, Flexibilität, rasche Auffassungsgabe verlangt,
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d.h. sie kamen für den Beschwerdeführer bei objektiver Betrachtung eigentlich gar
nicht in Frage (IV-act. 135, 157; vgl. auch die erfolglose Bewerbung des
Beschwerdeführers trotz des zuvor positiven Kontakts der Betreuerin mit dem
zuständigen Personalvermittler, IV-act. 170 f., 174). Dasselbe gilt für die
ausgeschriebenen Druckausrüster-Stellen, auf die sich der Beschwerdeführer
ausserhalb der IV-Arbeitsvermittlung beworben hat (vgl. EL-act. 22 S. 4, 11, 46 f.).
Aufgrund seiner behinderungsbedingten Einschränkungen hat der Beschwerdeführer
also die entsprechenden Stellenprofile nicht erfüllen können, weshalb seine
Bewerbungen auf diese wenigen ausgeschriebenen Stellenangebote von vornherein
aussichtslos gewesen sind. Da er sich zudem vor allem mithilfe von Blindbewerbungen
um eine für ihn passende Stelle als Druckausrüster bemüht hat, steht mit
überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass im fraglichen Zeitraum denn auch
tatsächlich keine weitere Stelle ausgeschrieben worden ist, auf die er sich tatsächlich -
also mit Aussicht auf Erfolg - hätte bewerben können (vgl. EL-act. 13, 22, IV-act. 181 S.
8). Alternativ böten sich auf dem Hilfsarbeiterarbeitsmarkt wohl einige offene Stellen,
weshalb der Beschwerdeführer, der offensichtlich sehr darum bemüht gewesen ist,
eine Stelle zu finden, und dabei auch von seiner Familie unterstützt worden ist, seine
Arbeitsbemühungen auch dementsprechend ausgedehnt hat (vgl. EL-act. 13, 22).
Dennoch hat beispielsweise der Inhaber der Pizzeria, bei dem der Beschwerdeführer
vom 24. bis 26. Februar 2014 zur Probe hat arbeiten dürfen, erklärt, dem
Beschwerdeführer keine Stelle anbieten zu können, da dieser trotz einer hohen
Motivation mit dem verlangten Arbeitstempo überfordert gewesen sei (IV-act. 266 S.
12). Dass der Beschwerdeführer, selbst wenn er sich, wie im konkreten Fall, viel Mühe
gibt, nicht einmal in der Lage ist, einfachste Hilfsarbeiten in einer Pizzeria zu
übernehmen, zeigt auf, dass er auch in der Hilfsarbeiterbranche auf einen
Nischenarbeitsplatz angewiesen ist. Nach der allgemeinen Lebenserfahrung sind
geeignete Nischenarbeitsplätze auf dem Hilfsarbeiterarbeitsmarkt sehr rar. Da
demnach sowohl in der Druckerei- als auch in der Hilfsarbeiterbranche kaum für den
Beschwerdeführer passende Stellen ausgeschrieben worden sind, sind die von ihm
getätigten Bewerbungen auf Stellen erfolgt, für die er nicht qualifiziert gewesen ist,
weswegen sie von Anfang an aussichtslos gewesen sind. Dem Beschwerdeführer ist es
aufgrund des kaum vorhandenen, für ihn in Frage kommenden Stellenangebots
objektiv gar nicht möglich gewesen, die von der Beschwerdegegnerin gestellten
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quantitativen Bewerbungsanforderungen zu erfüllen; insbesondere erscheint es auch
als nachvollziehbar, dass er sich überwiegend blind beworben hat, da für ihn effektiv
keine passenden Stellen ausgeschrieben waren und er sich somit bei den
Unternehmen direkt nach einem Nischenarbeitsplatz hat erkundigen müssen. In
Anbetracht dessen können dem Beschwerdeführer keine ungenügenden
Arbeitsbemühungen zum Vorwurf gemacht werden, weswegen ihm die
Beschwerdegegnerin ab Mai 2012 zu Unrecht ein hypothetisches Erwerbseinkommen
angerechnet hat.
2.2 Weiter hat die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer während des hängigen
IV-Beschwerdeverfahrens vom 16. September 2013 bis 8. Oktober 2014 die
Ernsthaftigkeit seiner Stellenbewerbung aberkannt (EL-act. 3). Der Beschwerdeführer
lässt hiergegen geltend machen, er habe auch während des IV-Beschwerdeverfahrens
seine gesetzlichen Verpflichtungen bezüglich der Arbeitsbemühungen erfüllt. Die
Beschwerdegegnerin könne ihm die Ernsthaftigkeit seiner Stellenbemühungen nicht
einzig gestützt darauf aberkennen, dass sie der Meinung sei, es könne ihm nicht
zugemutet werden, sich während eines hängigen IV-Beschwerdeverfahrens im Umfang
des angefochtenen verbliebenen Leistungsvermögens um eine Anstellung zu bemühen
(act. G 1). Am 16. September 2013 hat der Beschwerdeführer die Rentenverfügung der
IV-Stelle durch seinen Rechtsvertreter anfechten lassen. Dieser hat geltend gemacht,
dass es nicht angehe, vom Beschwerdeführer eine Selbsteingliederung im Umfang von
60% zu erwarten, während die IV-Stelle eingestanden habe, dass es trotz massiver
Unterstützung und der Möglichkeit von Einarbeitungszuschüssen nicht möglich
gewesen sei, auf dem freien Arbeitsmarkt eine Stelle zu finden (IV-act. 261, bzw. VSGR
IV 2013/468 B.a). Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat also versucht, aus
der fortdauernden Arbeitslosigkeit des Beschwerdeführers eine ganze Invalidität
abzuleiten, indem er erklärt hat, dass mit der erfolglosen Arbeitsvermittlung der IV-
Stelle objektiv der Nachweis erbracht sei, dass keine Eingliederungsmöglichkeit und
damit eine vollständige Invalidität bestehe. Währenddessen hat der Beschwerdeführer
weitere Arbeitsbemühungen getätigt. Ein Widerspruch lässt sich in diesem Verhalten in
Bezug auf die Ernsthaftigkeit der Stellenbemühungen des Beschwerdeführers nicht
finden, kann dieser doch der Überzeugung sein, kaum eine Chance zu haben, eine
passende Stelle zu finden, und es trotzdem weiterhin intensiv versuchen. Die angeblich
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fehlende Ernsthaftigkeit der Stellenbemühungen des Beschwerdeführers kann daher
nicht mit dem hängigen IV-Beschwerdeverfahren begründet werden.
2.3 Demnach hat die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer zu Recht bis Mai
2012 kein hypothetisches Einkommen angerechnet. Zudem ist jedoch auch darüber
hinaus auf die Anrechnung eines hypothetischen Einkommens zu verzichten, weshalb
der Beschwerdeführer von Januar bis November 2012 einen Anspruch auf
Ergänzungsleistungen in Höhe von monatlich Fr. 1'565.--, im Dezember 2012 von
monatlich Fr. 1'555.--, im Jahr 2013 von monatlich Fr. 1'573.-- und ab Januar 2014 von
monatlich Fr. 1'226.-- hat.
3.
3.1 Bei der Durchsicht der Akten ist aufgefallen, dass die Beschwerdegegnerin dem
Beschwerdeführer vom 1. September bis 31. Dezember 2008 ein Erwerbseinkommen
aus einer unselbständigen Erwerbstätigkeit in Höhe von Fr. 11'356.-- und von April bis
August 2009 in Höhe von Fr. 16'291.-- angerechnet hat (EL-act. 39, 40). Dabei hat sie
sich auf die Steuerveranlagung des Beschwerdeführers bzw. auf die Lohnkonten der
D._ AG und der G._ GmbH gestützt und die von der E._ AG gezahlten Löhne
wohl versehentlich nicht berücksichtigt (EL-act. 46, 55 S. 2 und 6). Laut dem Art. 23
Abs. 1 ELV ist für die Berechnung des Ergänzungsleistungsanspruchs in der Regel auf
das im vergangenen Jahr erzielte Einkommen abzustellen. Diese Regel darf allerdings
nicht absolut verstanden werden. Der Verordnungsgeber hat damit nur einen Regelfall
und nicht jeden denkbaren Anwendungsfall abdecken wollen, wie sich schon dem
Wortlaut des Art. 23 Abs. 1 ELV ("in der Regel") entnehmen lässt. Bei diesem Regelfall
handelt es sich um stabile Verhältnisse ohne eine Veränderung der
Einnahmepositionen. Verändert sich eine Einnahmenposition, ist selbstverständlich auf
den aktuellen Betrag abzustellen. Dies ist notwendig, weil die Ergänzungsleistungen die
Deckung des jeweils aktuellen, tatsächlichen Bedarfs bezweckt, der nur ermittelt
werden kann, wenn hinsichtlich sämtlicher Ausgaben- und Einnahmenpositionen auf
den jeweils aktuellen Betrag abgestellt wird. Würde der Art. 23 As. 1 ELV absolut
verstanden und würde folglich auf teilweise veraltete Beträge abgestellt, so würde das
gesetzliche Ziel der Ergänzungsleistungen also verfehlt. Wenn sich das
Erwerbseinkommen nachgewiesenermassen verändert, liegt - wie zum Beispiel bei
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einer Veränderung eines IV-Rentenbetrages - kein Regelfall mit Sinne des Art. 23 Abs.
1 ELV vor. In diesem Fall muss von dieser Regel abgewichen und für die Berechnung
des EL-Anspruchs auf das aktuelle Erwerbseinkommen abgestellt werden. Unterliegt
das Einkommen starken Schwankungen, muss die Ergänzungsleistung nötigenfalls
Monat für Monat neu berechnet werden, denn nur so kann gewährleistet werden, dass
sie dem jeweils aktuellen Bedarf des EL-Bezügers entspricht. Auch wird der jeweilige
Lohn regelmässig erst am Ende des Monats ausbezahlt. Wirtschaftlich betrachtet kann
der Lohn also gar nicht zur Deckung des Bedarfs des jeweils bereits fast vergangenen
Monats verwendet werden. Vielmehr werden damit die Ausgaben im nächsten Monat
gedeckt. Beispielsweise wird der am 25. August ausgerichtete Lohn für den August
nicht zur Deckung des Bedarfs im August, sondern zur Deckung des Bedarfs im
September verwendet. Wenn die EL-Durchführungsstelle die Lohnabrechnung vom
August umgehend erhält, hat sie (knapp) genügend Zeit, um die Anspruchsberechnung
für den - massgebenden - Monat September durchzuführen, die für den Monat
September effektiv benötigte Ergänzungsleistung korrekt festzusetzen und diese in den
ersten Tagen des Monats September auszurichten. Selbstverständlich kann die
Ergänzungsleistung (im Rahmen eines Korrekturverfahrens) rückwirkend nicht anders
als für die Zukunft festgesetzt werden. Folglich muss auch bei einer rückwirkenden
Berechnung der jeweils am Ende des Vormonats ausgerichtete Lohn massgebend sein
(vgl. zu alldem Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. Mai
2016, EL 2014/51, E 3.4 f.).
3.2 Da der Lohn des Beschwerdeführers aufgrund seines unregelmässigen Einsatzes
im Stundenlohn im Jahr 2008 und auch im Jahr 2009 solchen Schwankungen
unterlegen ist, müssen die Ergänzungsleistungen Monat für Monat neu berechnet
werden. Dabei ist jeweils der im Vormonat bezogene und damit im zu berechnenden
Monat zur Verfügung stehende Lohn ausschlaggebend; dies hat analog für die -
ebenfalls Ende Monat ausbezahlten - Taggelder der Invaliden- und der
Arbeitslosenversicherung zu gelten. Zunächst ist festzuhalten, dass dem
Beschwerdeführer für den Monat August 2008 kein hypothetisches Einkommen,
sondern ein IV-Taggeld in Höhe von - umgerechnet auf ein Jahr - Fr. 9'550.--
anzurechnen ist, da er sich bis zum 10. August 2008 in Ausbildung befunden und somit
im Juli 2008 IV-Taggelder in Höhe von Fr. 795.80 bezogen hat (23 Arbeitstage x Fr.
34.60; vgl. IV-act. 50). Bis zum 10. August 2008 ist der Beschwerdeführer in
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Ausbildung gewesen und hat vom 18. bis 24. August 2008 über die D._ AG bei der
F._ AG gearbeitet und dafür IV-Taggelder in Höhe von Fr. 207.60 (sechs Arbeitstage
x Fr. 34.60) bzw. einen Lohn von Fr. 71.95 erhalten (IV-act. 50, 92 S. 1). Damit ist ihm
für den Monat September 2008 ein IV-Taggeld von jährlich Fr. 2'491.-- sowie ein
Erwerbseinkommen von jährlich Fr. 863.-- anzurechnen. Im September 2008 hat der
Beschwerdeführer bei der D._ AG einen Lohn in Höhe von Fr. 2'760.-- bezogen, was
einem Jahreslohn von Fr. 33'120.-- entspricht. Für November 2008 ist der Lohn vom
Oktober 2008 bei der E._ AG zu berücksichtigen (Fr. 2'105.20), weshalb ein
Jahreseinkommen von Fr. 25'262.-- anzurechnen ist. Im Dezember 2008, in dem dem
Beschwerdeführer der Lohn von November 2008, also Fr. 444.65 zur Verfügung
gestanden hat, muss ein jährliches Erwerbseinkommen von Fr. 5'336.-- berücksichtigt
werden (EL-act. 55 S. 2 f.). Seit dem 20. November 2008 ist der Beschwerdeführer
nicht mehr bei der E._ AG angestellt gewesen, doch sind ihm im Dezember noch Fr.
10.30 Ferienguthaben ausbezahlt worden. Daher ist ihm für Januar 2009 trotzdem ein
jährliches Einkommen von Fr. 124.-- anzurechnen, welches jedoch, wie der Lohn bei
D._ AG vom August 2008 unter den Freibetrag von jährlich Fr. 1'000.-- fällt und somit
für die EL-Berechnung irrelevant ist (EL-act. 52 S. 8, 55 S. 3). Aufgrund des Gesagten
hatte der Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der Sozialversicherungsabzüge
von 9.0525% und Abzug des Freibetrags von Fr. 1'000.-- bei ansonsten unveränderten
Ausgaben und Einnahmen für August 2008 einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen
in Höhe von monatlich Fr. 636.--, für September 2008 von monatlich Fr. 1'224.--, für
November 2008 von monatlich Fr. 211.--, für Dezember 2008 von monatlich Fr.
1'217.-- und für Oktober 2008 aufgrund eines Ein nahmenüberschusses von Fr.
2'238.-- von Fr. 0.--.
3.3 Weiter hat der Beschwerdeführer von März bis August 2009 bei der G._
gearbeitet. Dabei hat er im März Fr. 1'088.50, im April Fr. 2'069.55, im Mai Fr. 1'369.95,
im Juni Fr. 927.55, im Juli nichts und im August Fr. 670.25 netto verdient (EL-act. 55 S.
6-9). Die Beschwerdegegnerin hat ihm dabei gestützt auf seinen Gesamtnettolohn
während dieser Zeit ein Erwerbseinkommen von jährlich Fr. 16'291.-- angerechnet (EL-
act. 39). Aufgrund des auch während dieser Anstellung im Stundenlohn schwankenden
Einkommens ist der Anspruch auf Ergänzungsleistungen Monat für Monat zu
berechnen (vgl. E 3.2, EL-act. 55 S. 4). Unter Berücksichtigung der ansonsten
gleichbleibenden Einnahmen und Ausgaben hat der Beschwerdeführer im Monat April
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2009 einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen in Höhe von Fr. 805.--, im Mai 2009
auf Fr. 151.--, im Juni 2009 auf Fr. 618.-- im Juli 2009 auf Fr. 913.--, im August 2009
auf Fr. 1'476.--.
3.4 Gemäss der Taggeldabrechnungen der Arbeitslosenkasse hat der
Beschwerdeführer von August 2009 bis Februar 2011 einen Anspruch auf insgesamt
Fr. 14'629.80 gehabt (EL-act. 47 f.). Taggelder der Arbeitslosenkasse werden monatlich
ausbezahlt und unterliegen, da sie sich an der Anzahl der Arbeitstage bemessen,
gewissen Schwankungen, weshalb der Anspruch auf Ergänzungsleistungen monatlich
neu zu berechnen ist. Da die Taggelder, wie die Löhne auch, auf Ende des Monats
ausbezahlt und somit effektiv für den darauffolgenden Monat zur Verfügung stehen,
müssen sie in den EL-Berechnungen für den jeweiligen Folgemonat angerechnet
werden (vgl. E 3.1). Der Beschwerdeführer hatte ab dem 14. August 2009 einen
Anspruch auf Taggelder der Arbeitslosenkasse und hat Fr. 104.25 erhalten. Für
September 2009 ist ihm somit ein jährliches Arbeitslosentaggeld von Fr. 1'251.--
anzurechnen (EL-act. 47 S. 8). Im September und Oktober 2009 sowie im April, Juni
und Juli 2010 hat der Beschwerdeführer je Fr. 764.40 erhalten, weswegen für die
Monate Oktober und November 2009 sowie Mai, Juli und August 2010 ein
Arbeitslosentaggeld von jährlich Fr. 9'173.-- anzurechnen ist. Für Dezember 2009
sowie Februar und Juni 2010 sind jährlich Fr. 8'756.-- zu berücksichtigen, da der
Beschwerdeführer in den Monaten November 2009 sowie Januar und Mai 2010 Fr.
729.65 erhalten hat. Im Dezember 2009, März 2010 und Dezember 2010 hat der
Beschwerdeführer Fr. 799.15 erhalten, weshalb ihm für Januar und April 2010 sowie
Januar 2011 Fr. 9'590.-- anzurechnen sind. Für März 2010 sind aufgrund des im
Februar ausbezahlten Taggeldes von Fr. 841.90 jährlich Fr. 10'103.--, für September
2010 aufgrund des im August 2010 ausbezahlten Taggeldes von Fr. 967.40 jährlich Fr.
11'609.-- und für Oktober und November 2010 Fr. 12'888.-- bzw. 13'436.-- (Taggeld im
September 2010 Fr. 1'074.05 und Oktober 2010 Fr. 1'119.65) anzurechnen. Für
Dezember 2010 sind dem Beschwerdeführer Fr. 10'793.-- (Taggeld im November Fr.
899.40), für Februar 2011 Fr. 6'247.-- (Taggeld im Januar 2011 Fr. 520.60) und für März
2011 Fr. 8'330.-- (Taggeld im Februar 2011 Fr. 694.15) anzurechnen (EL-act. 47 S. 7).
Unter Berücksichtigung der übrigen Einnahmen und Ausgaben ergibt sich demnach im
September 2009 ein Anspruch auf Er¬gänzungsleistungen in Höhe von monatlich Fr.
980.-- (inkl. Lohn des Monats August 2009, E 3.3) , im Oktober und November 2009
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von Fr. 711.--, im Dezember 2009 von Fr. 746.--, im Januar und April 2010 von Fr.
715.--, im Februar und Juni 2010 von Fr. 784.--, im März 2010 von Fr. 672.--, im Mai,
Juli und August 2010 von Fr. 749.--, im September 2010 von Fr. 546.--, im Oktober von
Fr. 440.--, im November 2010 von Fr. 394.--, im Dezember 2010 von Fr. 614.--, im
Januar 2011 von Fr. 743.--, im Februar 2011 von Fr. 1'022.-- und im März 2011 von Fr.
848.--. Von März bis Mai 2011 hat der Beschwerdeführer ein IV-Taggeld in Höhe von
Fr. 103.80 erhalten. Damit hat sich im April 2011 bei Einnahmen von insgesamt Fr.
37'937.-- ein Einnahmenüberschuss von Fr. 10'139.-- ergeben (Berechnung für April
2011: Fr. 103.80 x 23 Arbeitstage im März = Fr. 2'387.-- x 12 Monate = Fr. 28'649.-- IV-
Taggelder + Fr. 9'288.-- IV-Rente), im Mai 2011 bei Einnahmen von insgesamt Fr.
32'954.-- ein Einnahmenüberschuss von Fr. 5'156.-- und im Juni 2011 bei Einnahmen
von insgesamt Fr. 36'691.-- ein Einnahmenüberschuss von Fr. 8'893.-- (IV-act. 134).
Der Beschwerdeführer hat daher von April bis Juni 2011 keinen Anspruch auf
Ergänzungsleistungen.
4.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer im massgebenden
Zeitraum auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelbar gewesen ist. Mit dieser
unverschuldeten Arbeitslosigkeit ist im konkreten Fall die in Art. 14a Abs. 2 ELV
aufgestellte Vermutung widerlegt worden, dass der Beschwerdeführer einen jährlichen
Lohn in Höhe des angerechneten hypothetischen Einkommens generieren kann,
weshalb ihm ab Mai 2012 zu Unrecht ein hypothetisches Erwerbseinkommen
angerechnet worden ist. Daher und aufgrund der monatlich berechneten
Erwerbseinkommen und IV- bzw. ALV-Taggelder hat der Beschwerdeführer im August
2008 einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen in Höhe von Fr. 636.--, im September
2008 auf Fr. 1'224.--, im Oktober 2008 auf Fr. 0.--, im November 2008 auf Fr. 211.--
und im Dezember 2008 auf Fr. 1'217.--, von Januar bis März 2009 auf monatlich Fr.
1'476.--, im April 2009 auf Fr. 805.--, im Mai 2009 auf Fr. 151.--, im Juni 2009 auf Fr.
618.--, im Juli 2009 auf Fr. 913.--, im August 2009 auf Fr. 1'476.-- und im September
2009 auf Fr. 980.-- sowie im Oktober und November 2009 auf je Fr. 711.--, im
Dezember 2009 auf Fr. 746.--, im Januar und April 2010 auf je Fr. 715.--, im Februar
und Juni 2010 auf je Fr. 784.--, im März 2010 auf Fr. 672.--, im Mai, Juli und August
2010 auf je Fr. 749.--, im September 2010 auf Fr. 546.--, im Oktober auf Fr. 440.--, im
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November 2010 auf Fr. 394.--, im Dezember 2010 auf Fr. 614.--, im Januar 2011 auf Fr.
743.--, im Februar 2011 auf Fr. 1'022.--, im März 2011 auf Fr. 848.--, von April bis Juni
2011 auf Fr. 0.--, von Juli bis Dezember 2011 auf je Fr. 1'543.--, von Januar bis
November 2012 auf monatlich Fr. 1565.--, im Dezember 2012 auf Fr. 1'555.--, im Jahr
2013 auf monatlich Fr. 1'573.-- und ab Januar 2014 auf monatlich Fr. 1'226.--.
5.
5.1 Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist der Einspracheentscheid vom 19. März
2015 in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und dem Beschwerdeführer sind die
ihm zustehenden, in E. 3 aufgeführten Ergänzungsleistungen zuzusprechen.
5.2 Gemäss Art. 61 lit. a ATSG sind keine Gerichtskosten zu erheben.
5.3 Aufgrund des Obsiegens des Beschwerdeführers hat dieser einen Anspruch auf
eine volle Parteientschädigung durch die Beschwerdegegnerin (Art. 61 lit. g ATSG). In
der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach Art.
22 Abs. 1 lit. b HonO pauschal Fr. 1'000.-- bis Fr. 12'000.--. Der Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers hat keine Kostennote eingereicht. Der Vertretungsaufwand wäre an
sich angesichts des sehr hohen Aktenanteils als überdurchschnittlich zu qualifizieren.
Da der Rechtsvertreter aber aufgrund eines IV-Beschwerdeverfahrens mit den IV-Akten
bereits vertraut gewesen ist und das Verfahren auf eine spezifische Rechtsfrage
beschränkt gewesen ist sowie nur ein einfacher Schriftenwechsel stattgefunden hat,
erweist sich der Vertretungsaufwand im Ergebnis als knapp durchschnittlich, sodass
die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer praxisgemäss mit Fr. 3'000.--
(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen hat.