Decision ID: 83cd736d-46a3-430f-97de-c81954babf2a
Year: 2016
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
1.1.1
X._
, geboren 1954, absolvierte in
Y._
eine Lehre zum Maler und Tapezierer. Im Jahr 1975 reiste er aus
Y._
in die Schweiz ein (
Urk.
9/1/1,
Urk.
9/1/4)
, wo
er
unter anderem seit 1988 als
selbständigerwerbender
Maler arbeitete (
IK-Auszug [
Urk.
9/8
,
Urk.
9/42
],
Urk.
9/74/2
).
In der Folge
wurde das Malerunternehmen im Jah
r
2002
in die
Z._
GmbH
umgewandelt, deren
Gesellschafter und Geschäfts
führer er s
eit der Eintragung
der Gesellschaft
im Handelsregister des Kantons Zürich am 1
9.
Februar
2002
war
(Internet-Han
delsregister-Auszug).
X._
war bei dieser Ge
sellschaft als Maler und Tapezierer
angestellt
(Urk.
9/1/4). Am
3.
November 2003 meldete er sich unter Hinweis auf
eine
am
1
2.
Oktober 2002
erlittene
Ell
bogen-Fraktur und
Schulter
verletzung
bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum
Leistungs
bezug
an (
Urk.
9/1,
Urk.
9/1
5
).
Nach durchge
führten Abklärungen sprach die IV-Stelle dem Versicherten am 9. Feb
ruar 2006 mit Wirkung vom 1. Oktober 2003 bis 31. August 2004 eine ganze Invaliden
rente sowie mit Wir
kung vom 1. Septem
ber 2004 bis 30. November 2004 eine halbe Invalidenrente zu (Urk. 9/39).
Diese Verfügungen erwuchsen unange
foch
ten in Rechtskraft.
1.
1.2
Am 3
0.
April 2014 meldete sich
X._
unter Hinweis auf eine gesund
heitliche Beeinträchtigung der rechten Schulter erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (
Urk.
9/45
, Aktenverzeichnis zu
Urk.
9/1-99
).
Die IV-Stelle zog die Akten der Unfall
ver
sicherung von
X._
, der Schweizerischen Unfallversicherung (SUVA), bei (
vgl.
Urk.
9/47-48
) und tätige Abklärungen in beruflich-erwerblicher (vgl.
Urk.
9/53
,
Urk.
9/74
) und medizinischer (
vgl.
Urk.
9/58
,
Urk.
9/68
) Hinsicht
.
Hernach stellte sie dem Versicherten mit Vor
be
scheid vom
6.
Mai 2015 die Abweisung seines Leistungsbegehrens in Aussicht (
Urk.
9/
78), wogegen
dieser
am 2
9.
Mai 2015 Einwand erhob (
Urk.
9/82).
In der Folge gingen bei der IV-Stelle eine weitere Anmeldung von
X._
zum Leistungsbezug (
Urk.
9/87) sowie die Akten seiner Krankentaggeldversicherung (
Urk.
9/89,
Urk.
9/93) ein.
Nach Prüfung des Einwa
nde
s
gegen ihren Vorbe
scheid vom
6.
Mai 2015 (
Urk.
9/78)
verfügte die IV-Stelle am 2
3.
Oktober 2015 wie vorbeschieden die Abweisung des Leistungsbegehrens (
Urk.
2).
1.2
Dagegen erhob
X._
am 2
0.
November 2015 Beschwerde und bean
trag
te sinngemäss, in Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 23. Okto
ber 2015 sei ihm eine Invalidenrente zuzusprechen (
Urk.
1 S. 1). Eventualiter sei die Sache zur Durchführung einer neutralen interdisziplinären Begutachtung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (
Urk.
1 S. 2). Am
23. November 2015 reichte
der Beschwerdeführer eine mit seiner Beschwerdeschrift vom 20. Novem
ber 2015 inhaltlich identische Eingabe ein (Urk. 6). Die
Beschwerde
gegnerin
beantragte mit Beschwerdeantwort vom
6.
Januar 2016 Abweisung der Be
schwer
de (
Urk.
8, unter Beilage ihrer Akten [
Urk.
9/1-99]), was dem Beschwer
deführer mit Verfügung vom
8.
Januar 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10).
Der Beschwerdeführer erhob sodann mit undatierter, am 6.
Februar 2016 zur Post gegebener
Eingabe (Urk. 1
im Verfahren IV.2016.00191
) beim
hiesigen Gericht
Beschwerde gegen den „Entscheid der
So
zialversicherungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, Röntgenstrasse 17, 8087 Zürich vom 6. Januar 2016“ und
beantragte
dessen Aufhebung. Diese Beschwer
de
wurde unter der
Verfah
rens
nummer
IV.2016.0019
1
angelegt
und d
em Beschwerde
führer mit Verfügung vom 9. Fe
bruar 2016 Frist angesetzt, um den ange
fochten
en E
nt
scheid einzu
reichen (Urk. 3 im Verfahren IV.2016.00191). Mit Schreiben vom 11. Februar 2016 übermittelte das Bundes
gericht unter Hinweis auf das
vorlie
gende
Verfahren IV.2015.01202 in Sachen des Beschwerdeführers dem hiesigen Ge
richt die beim Bundesgericht eingereichte Eingabe des Be
schwer
deführers (Urk. 11, 12/1-29)
und liess sich d
er Beschwerdeführer mit Ein
gabe vom 15. Februar 2016
zur Verfügung vom
9.
Februar 2016
vernehmen (Urk. 5 im Verfahren IV.2016.00191).
2
.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
3
.
Zu ergänzen ist,
dass die SUVA dem Beschwerde
führer mit Verfügung
vom 12. Mai 2014 mit Wirkung ab 1. Juli 2014 eine Invalidenrente bei einem
Invali
ditätsgrad
von 13 % und eine
Integri
tätsentschädigung
von Fr. 5‘340.-- bei einer Integritätseinbusse von 5 % zugesprochen hat,
woran sie mit Ein
sprache
entscheid
vom 7. August 2015
fest
hielt. Die
dagegen vom Beschwerde
führer am 3. September 2015
beim hiesigen Ge
richt erhobene Be
schwerde ist Gegenstand des
Verfahrens
UV.201
5
.0015
8
und
wurde mit Urteil heutigen Datums abgewie
sen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
Nachdem die Verfahrensbeteiligen identisch sind und es in beiden Verfahren um den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Rentenanspruch gegenüber der
Eidgenössischen Invalidenversicherung geht,
rechtfertigt es sich,
das
Beschwerdeverfahren
IV.2016.00191 in Sachen
X._
gegen die Sozial
versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit
dem vorliegenden
Ver
fahren IV
.201
5
.0
1202
zu vereinigen und unter dieser Prozessnummer weiter
zu
führen (§ 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht
[
GSVGer
]
in Verbindung mit Art. 125 der Zivilprozessordnung).
Das Verfahren Nr.
IV.2016.00191
ist als dadurch erledigt abzuschreiben; dessen Akten werden im vorliegenden Prozess als Urk.
1
3
/0-
7
geführt.
2
.
Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invali
denrente hat.
3
.
3
.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundes
ge
setz
es
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]
).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung [IVG]
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be
tracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
3
.2
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Drei
vier
tels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
3.3
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach
Art.
87
Abs.
3
der Verordnung über die Invalidenversicherung (
IVV
)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der ver
sicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so
hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaub
haft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach
Art.
17
Abs.
1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechts
kräfti
gen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festge
stell
te Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidi
tät zu beja
hen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die glei
che materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).
3
.
4
3
.
4
.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalidenein
kom
men
), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypo
thetischen Erwerbsein
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des
Einkom
mensvergleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
3
.
4
.2
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tat
sächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die ver
sicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik perio
disch herausgegebenen
Lohnstrukturerhebun
gen
(LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E.
4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der An
wendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit
aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E.
3b/
bb
, 124 V 321 E. 3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
3.4.3
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür
zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit kör
perliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Ein
zelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeits
fähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und ins
gesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75).
3
.
5
3.
5
.1
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur
teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie
gen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledi
gen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gut
achtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beantwor
tung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt
–
was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist
–
, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen
Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutach
ten,
3.
Aufl. 1994, S. 24 f.).
3.
5
.2
Auch reine Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich fest stehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt. Dies gilt grundsätzlich auch in Bezug auf Berichte und Stellungnahmen regionaler ärztlicher Dienste (RAD) [Urteile des Bundesgerichts 9C_196/2014 vom 18. Juni 2014 E. 5.1.1 und 9C_
780/2015 vom 7
.
Januar 2016
E. 3.
1.1
je mit weiteren Hinweisen].
3.
6
Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärun
gen die Ver
waltung oder das Gericht bei pflichtgemässer
Beweis
würdigung
zur Über
zeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (antizi
pierte Beweiswürdigung). In einem solchen Vorgehen liegt kein Verstoss gegen das rechtliche Gehör ge
mäss
Art.
29
Abs.
2 BV (BGE 124 V 90 E. 4b; 122 V 157 E. 1d).
4.
4.1
SUVA-Kreisarzt Dr. med.
A._
, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation FMH, führte im Bericht zur kreisärztlichen Unter
suchung vom 19. Februar 2014 aus, bei zwar sehr gut erhaltener Beweglichkeit der rech
ten Schulter sei dennoch von einer Belastungsintoleranz des rechten Schulter
gelenks oberhalb der Schulterhöhe auszugehen. Eine typische Tätigkeit als Maler/Gipser könne dem Beschwerdeführer somit nicht zugemutet werden, da hier im Regelfall repetitive und kraftvolle Überkopfarbeiten erforderlich seien. Effektiv berichte der Beschwerdeführer nicht über Folgen der
mehrfrag
mentären
Olekranonfraktur
rechts. Diesbezüglich sei ein leichtes
Extensionsde
fizit
des rechten Ellbogens vorhanden. Die Muskulatur des rechtshändigen Ver
sicherten habe im Laufe der Zeit zumindest beim Ausmessen einen
Seitenunter
schied
zur linken
adominanten
Seite bewirkt, was belege, dass der rechte Arm weniger ein
gesetzt werde und auch weiterhin (weniger) eingesetzt werden könne. Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt seien dem
Beschwerdeführer bis auf Schulter
höhe mittelschwere Tätigkeiten ohne repetitive und kraftvolle Tätig
kei
ten über Schulterhöhe und Tätigkeiten, welche Vibrationen und Schläge auf das rechte Schultergelenk übertragen, ganztags zumutbar (Urk. 9/47/111).
4.2
RAD-Arzt
Dr.
med.
B._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Rheumato
logie, Hämatologie
,
nannte
in seiner Stellung
nahme vom
5.
Septem
ber 2014 (
Urk.
9/77/3-4) die Diagnose
Schulterbewe
gungs
- und
krafteinsch
rän
kung
rechts bei Status nach offener
Rotatorenman
schettenrekonstruktion
2004
bei
traumatischer
Rotatorenmanschettenruptur
im Jahr
2002
Zuggurtungsosteosynthese
vom 1
2.
Oktober 2002
Schulterarthroskopie,
Synovektomie
,
Débridement
,
Acromioplastik
, late
rale
Clavicularresektion
am 1
3.
Mai 2003
Metallentfernung Ellbogen rechts, Arthroskopie/
Bursoskopie
Schulter rechts, offene
Rotatorenmanschetten
-Rekonstruktion,
Acromi
o
plastik
, Re
sektion des AC-Gelenks Schulter rechts am 2
4.
März 2004
Art
hroskopie Schulter rechts mit
Débridement
,
Tenodese
lange
Biceps
sehne
, AC-Resektion vom 2
9.
Mai 2013
Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die
Arbeitsfähigkeit führte
Dr.
B._
neu aufgetretene unklare Schmerzen an Händen und Füssen, chronische
thora
kovertebrale
Beschwerden bei Status nach ventraler
Deckplattenimpres
sions
fraktur
Lendenwirbelköper (
LWK
)
3 und Fraktur Querfortsatz LWK 1-4 links im November 2008,
einen
Status nach Osteosynthese nach Fraktur des rechten Ell
bogens im Jahr 2002 sowie
eine
arterielle Hypertonie
an
(
Urk.
9/77/3)
.
Bezüglich der bisherigen Tätigkeit des Beschwerdeführers als Gipser
und Maler bestehe als Einschränkung eine Krafteinbusse für Tätigkeiten mit dem rechten angehobenen Arm sowie eine verminderte Belastungstoleranz über Schulter
höhe bei der rechten oberen Extremität (
Urk.
9/77/3). Mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit sei der Beschwerdeführer seit Dezember 2013 als Gipser und Maler zu 100
%
arbeitsunfähig (
Urk.
9/77/4)
.
Dr.
B._
formulierte folgendes Belastungsprofil: Bis auf Schulterhöhe mittelschwere oder leichte Tätigkeiten ganz
tags, keine repetitiven und kraftvollen Tätigkeiten über Schulterhöhe. Keine Tätigkeiten, welche Vibrationen und Schläge auf das rechte Schultergelenk übertragen. Hierbei sei dem Beschwerdeführer ein volles Pensum bei voller Leistung möglich (
Urk.
9/77/3).
4.3
In ihrem Schreiben vom 2
7.
April 2015 führte
Dr.
med
.
C._
, Fachärztin FMH Ohren-, Nasen-, Halskrankheiten, speziell Hals- und
Gesichts
chirurgie
,
die Diagnose
cochleo-vestibuläre
Störung links bei unauffälligem MRI des Schädels vom 2
7.
März 2015 an. Das Hörvermögen des Beschwerdeführers habe sich zwar verbessert, er
klage jedoch nach wie vor über
Schwindel
be
schwerden
und gebe an, dass er in seinem Beruf als Maler nicht arbeitsfähig sei (
Urk.
9/81/5,
Urk.
9/89/3). Am 1
4.
September 2015 schrieb
Dr.
C._
sodann
, der Beschwerdeführer
leide an
eine
r Ohrerkrankung
, die das Arbeiten in seinem Beruf als Maler nicht mehr
zulasse
(
Urk.
9/92).
4.4
Der Beurteilung im Bericht des
D._
, Interdiszip
linä
res Zentrum für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, vom 1
1.
Juni 2015
ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer seit mehreren Jahren an Schwindel
beschwerden leide. Einerseits seien Schwindelattacken für Sekunden bis maxi
mal wenige Minuten aufgetreten, andererseits sei der Beschwerdeführer
auf
grund von Gleichgewichtsbeschwerden in der Höhe
wieder
holt bei der Arbeit von der Leiter und vom
Gerüst
gestürzt. Zudem sei seit Anfang 2015 auch eine Hörminderung links mit dokumentierter Tieftonsenke,
auralem
Druckgefühl links und Tinnitus links aufgetreten. In Zusammenschau aller Befunde und der An
amnese sei von einer Cochlea-
ve
s
t
ibulären
Störung am ehesten im Rahmen eines Morbus
Ménière
links auszugehen. Zum jetzigen Zeitpunkt könne die Diag
nose eines Morbus
Ménière
jedoch nicht sicher gestellt werden, da die Dauer der Attacken hierfür zu kurz
sei
. Sodann hätten zur Zeit der Unter
su
chung die Schwindelattacken nicht mehr im Vordergrund gestanden, so dass auf eine Basistherapie verzichtet worden sei. Aufgrund der anamnestisch be
schriebenen
Schwindelattacken und Schwindel- sowie
Gleichgewichtsbeschwer
den
vor allem in der Höhe bei nachgewiesener peripher
vestibulärer
Unter
funk
tion links bestehe eine Arbeitsunfähigkeit für Arbeiten in der Höhe mit
Sturz
gefahr
(Leiter, Gerüst) [
Urk.
9/93/4
; vgl.
Urk.
9/93/2,
Urk.
3/8
].
5.
5.1
U
nbestritten
ist
, dass beim
Beschwerdeführer unfallbedingte
Schulter
be
schwer
den
bestehen, weshalb ihm seine bisherige Tätigkeit als Maler und Gipser nicht mehr zu
mutbar ist
(E. 4.1
, E. 4.2
)
. Die Schulterbeschwerden hat RAD-Arzt Dr.
B._
–
wie auch
SUVA-Kreisarzt
Dr.
A._
– in seinem
Belastungs
profil
berücksichtigt
(E. 4.2)
.
Es ist ferner da
rauf hinzuweisen, dass Dr. med.
E._
, FMH für Innere Medizin, speziell Rheumatologie, einen Verdacht auf rheumatoide Arthritis diagnostizierte
. Er at
testierte dem Beschwer
deführer
indes
einzig
von 15. April bis 3
1.
Oktober 2014 eine 30%ige
Arbeits
unfähigkeit
als Maler
(
Urk.
9/68
,
Urk.
9/89/6
) und d
er Be
schwerdeführer steht sei
t
Februar 2015
denn auch
nicht mehr in seiner Behandlung (Urk.
9/89/7).
5.2
Der Beschwerdeführer beruft sich darauf, dass ihm wegen seiner Schwindel
beschwerden die Arbeit als Maler nicht mehr möglich sei
(
Urk.
1
S. 1).
Hierbei
verkennt er, dass die Beschwerdegegnerin bereits aufgrund seiner
Schulterbe
schwerden
von einer
100%igen
Arbeitsunfähigkeit in der bis
herigen Tätigkeit
als Maler
ausgeht
, weshalb die allfälligen Auswirkungen der geklagten
Schwin
delbeschwerden
auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers als Maler nicht mehr zu prüfen sind.
Hinsichtlich
der geklagten
Schwindelbe
schwerden
ist
sodann
festzuhalten, dass die Schwindelattacken
gemäss den Ärzten des
D._
im Juni 2015
nicht mehr im Vordergrund gestanden
haben (E.
4.4).
Der Beschwer
deführer macht geltend,
dass sich die Schwindelanfällte wieder gehäuft hätten. Er legte jedoch keinen aktuellen medizinischen Bericht auf, welcher diese Behauptung stützen würde. Zwar
attestieren
die Ärzte des
D._
dem
Beschwer
de
führer
wegen der Schwindelbeschwerden
eine Arbeitsunfähig
keit für Arbeiten in der Höhe mit Sturzgefahr, beispielsweise auf Leitern oder Gerüst
en
(
Urk.
9/93/4, Urk.
9/93/2,
Urk.
3/8). Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Beschwerde
führer dadurch nicht zusätzlich
darin
eingeschränkt wird, seine Arbeitsfähigkeit in einer Verweisungstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeits
markt zu verwer
ten
(vgl. Urteil des Bundesgerichts I 517/04 vom 30. November 2004 E. 5). M
it Blick auf das von
Dr.
B._
formulierte
Be
lastungsprofil
steht ihm –
selbst unter Berücksichtigung de
s Umstandes, dass er nicht mehr auf Leitern und
Gerüste steigen sollte –
ein weites Betätigungsfeld offen. Daran ändern auch
die
weiteren
Eingaben des Beschwer
deführers nichts
(
Urk.
6,
Urk.
7/1-23).
Weitere
medizinischen
Abklärungen können
damit
unter
bleiben (
antizipierte Beweiswürdigung,
E. 3.5).
5.3
Es ist demnach davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in der von Dr.
B._
umschrie
benen Verweisungstätigkeit zu 100
%
arbeitsfähig
ist
.
6
.
6.1
Zu prüfen bleibt, wie sich
die auf eine vollständige Arbeitsfähigkeit in ange
passter Tätigkeit eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers
in erwerblicher Hinsicht auswirkt.
6.2
Der Be
schwerdeführer hat
–
laut Eintrag im Handelsregister des Kantons Zürich
–
im Jahr 2011 seine Stammanteile an der
Z._
GmbH
auf
F._
übertragen und die Gesell
schaft ist mit Beschluss der
Gesell
schafterversammlung
vom 27. Juni 2014 aufgelöst worden (Internet-Handels
re
gister-Auszug).
Nachdem der Beschwerdeführer sein Malergeschäft aufgege
ben
und in den Jahren vor seiner Neuanmeldung mehrere Unfälle mit nachfolgender
Arbeitsunfähigkeit
erlitten hat
,
rechtfertigt es sich, bezüglich des
Validenein
kommens
auf
lohnsta
tistische
An
gaben gemäss der Schweizerischen
Lohn
strukturer
hebung
(LSE) des Bundesam
tes für Statistik (BFS) abzustellen. Aus
zu
gehen
ist dabei von dem in der LSE 2012 (S. 3
4
-3
5
, Tabelle TA1) für das Bau
gewerbe angegebenen
Brutto
monats
lohn
(Zentralwert)
. Sodann ist
auf
das
Kom
petenzniveau
2 (Prak
tische Tätigkeiten wie Ver
kauf/Pflege/Datenverar
beitung und Adminis
tra
tion/Be
dienen von Maschinen und elektronischen Gerä
ten/Sicherheitsdienst/
Fahr
dienst) und nicht das
Kom
petenzniveau
3 (Komp
lexe praktische Tätigkeiten, welche ein
grosses
Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzen)
abzustellen
. Dies, weil
die im Einzelfall relevante
n
persönliche
n
und berufliche
n
Faktoren
mitzuberücksichtigen
sind (Urteil des Bundes
gerichts 9C_868/2013 vom 2
4.
März 2014 E. 4.2.2) und der Beschwerdeführer in den ab
1988 aus
geübten Tätigkeiten als selbstän
digerwerbender Maler respe
ktive als Maler bei der von ihm beherrschte
Z._
GmbH nie ein
Einkommen
in der
Grössenordnung
, welches bei der Anwendung des Kompetenzniveaus 3 resultieren würde, erzielt hat. Würde auf den
Brutto
monatslohn
gemäss LSE 2012 TA1 Ziff. 41-43 (Bauge
werbe) des
Kompetenz
niveaus
3/Männer von Fr.
7‘204.-- abgestellt, würde
sich
– unter Berück
sichtigung der betriebsüblichen Arbeitszeit im Bau
gewerbe 201
4
von 41.5 Stun
den sowie bereinigt um die
No
minallohnentwick
lung
im Baugewerbe
(
Basis 2010 = 100; 2012 = 101
.
7, 2014 = 102.8
) [Tabellen Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen (T
03.02.03.01.04.01) sowie T
1.10, Nominallohnindex 2011
2014
des BFS]
)
– ein hypothetisches
Valideneinkommen
2014 von
Fr.
9
0
‘
660
.--
ergeben
. Demgegenüber beträgt das höchste im Indi
viduellen Konto (IK) des Beschwerde
führers eingetragene Ein
kommen in der Zeit von 1988 bis 2012 Fr.
73‘6
2
4.--
(IK-Aus
zug
vom 26
.
Mai 2014, Urk. 9
/
51/1
)
und wurde im Jahr 2010 erzielt, mithin
vor der
Rückfallmel
dung
hinsichtlich Schulterbeschwerden
bei der SUVA
vom 5. November 2012 (
Urk.
9/47/164
). Unter Berück
sichtigung der
Nominal
loh
n
ent
wicklung
(
vgl. oben
) entspräche dies einem hypothetischen Einkommen 2014 von
Fr.
75‘
685
.
. Es ist daher der
Brutto
monatslohn
gemäss
LSE 2012 TA1 Ziff. 41
43 (Bauge
werbe) des
Kompetenz
niveaus
2/Männer von
Fr.
5‘874.--
heran
zu
zie
hen. Bei der
betriebsüb
lichen
Arbeitszeit im Baugewerbe 201
4
von 41.5 Stunden und unter Be
rücksichtigung der Nominallohnentwicklung (
siehe oben
) resultiert ein hypothetisches
Valideneinkommen
2014 von
Fr.
7
3
‘
922
.--.
6.
3
Da dem Beschwerdeführer gemäss
Dr.
B._
die Tätigkeit als Maler/Gipser nicht mehr zumutbar ist, er eine Verweisungstätigkeit aber noch ganztags aus
führen kann (E.
4.2
), ist hinsichtlich Invalideneinkommen auf den Tabellenlohn LSE 2012 TA1 „Total“ des Kompetenzniveaus 1/Männer von Fr. 5‘210.-- abzu
stellen. Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Arbeitszeit 201
4
von 41.7 Stunden sowie
bereinigt um die Nominallohnentwicklung (für Männer; 2012: 2188, 2014: 2220) [Tabellen Betriebsübliche Arbeitszeit nach
Wirt
schaftsab
tei
lungen
(T 03.02.03.01.04.01) sowie T 39 Ent
wicklung der Nominal
löhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976-2014 des BFS] ergibt dies ein hypothetisches Invalideneinkommen 2014 von Fr. 66‘130.--.
Wie festgehalten ist
ein möglicher
Abzug vom Tabellenlohn auf
25
%
begrenzt (E. 3.
4
.3 vor
ste
hend
)
. Da vorliegend
selbst
beim Maximala
bzug von 25
%
vom
Tabel
lenlohn
kein Anspruch auf eine Invalidenrente
bestehen würde
(E. 6.4 nachstehend)
,
kann
mithin
offen
bleiben, ob dem Beschwerdeführer ein
sogenannter
leidensbe
dingter
Abzug
oder – wie dies die Beschwerdegegnerin in der ange
fochtenen Verfügung vom 2
3.
Oktober 2015 getan hat
(
Urk.
2 S. 2)
– ein solcher wegen des Alters und des
wegen, weil
er
lange Zeit eine selbständige Tätigkeit
ausgeübt hat
, zu gewähren wäre.
6
.4
Beim Einkommensvergleich (
Valideneinkommen
2014: Fr. 7
3
‘
922
.--;
Invaliden
kommen
2014: Fr. 66‘130.--) resultiert eine
Erwerbseinbusse
von Fr.
7‘
7
92
.-- beziehungsweise ein
rentenausschliessender
Invaliditätsgrad von gerundet 11
%
(10,
54
%
).
Würde beim Invaliditätseinkommen ein Abzug von 25
%
vorge
nom
men, ergäbe sich beim Einkommensvergleich (
Valideneinkommen
2014: Fr.
73‘922
--; Invalideneinkommen 2014:
Fr.
49‘598.--) ein Invaliditätsgrad vom gerundet 33
%
(
3
2
,
9
%
), welcher ebenfalls keinen Anspruch auf eine Invaliden
rente begründet
e
(E. 3.2).
Im Ergebnis hat die Beschwerdegegnerin das Rentenbegehren des Beschwerde
führer
s
mithin zu Recht abgewiesen.
7
.
Die
Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die Verfügung der
Beschwerde
gegnerin
vom 2
3.
Oktober 2015
(
Urk.
2)
ist demnach
ab
zuweisen
.
8
.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG). Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten in der Höhe von
Fr. 1‘0
00.--
dem unterliegenden Beschwer
deführer
aufzuerlegen.