Decision ID: 5e4853c2-5174-4497-be74-2b145e3994f2
Year: 2020
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1959, war zule
tzt vom
1.
Dezember 1999 bis am
3
1.
Juli 2010 als Kassiererin und Buffetmitarbeiterin in einem
Y._
-Res
taurant
vollzeitlich angestellt (
Urk.
5
/1
/6
,
5/5 und 5
/16
/1
).
Sie
meldete sich im Mai 2010 erstmals bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (
Urk.
5/1). Diese tätigte erwerbliche (
Urk.
5/5 und 5/16) und medizinische (
Urk.
5/9, 5/11, 5/13, 5/18, 5/23 und 5/35) Abklärungen. Unter ander
em holte sie bei der MEDAS Z._
ein polydisziplinäres Gutachten ein (
Urk.
5/19), das am
3.
Mai 2011 er
stattet (
Urk.
5/23) wurde. Die IV-Stelle verneinte in der Folge mit Verfügung vom 1
3.
Januar 2012 einen Rentenanspruch (
Urk.
5/37). Mit einer weiteren Verfügung vom 1
8.
Februar 2014 (
Urk.
5/52) trat die IV-Stelle auf die erneute Anmeldung zum Leistungsbezug vom
5.
September 2013 (
Urk.
5
/38) nicht ein. Beide Verfü
gungen blieben unangefochten. In der Folge gewährte die IV-Stelle der Versi
cherten Unterstützung bei der Stellensuche, welche mit s
chriftlicher Mitteilung vom 16.
Juni 2014
erfolglos
beendet wurde (vgl.
Urk.
5
/53-63).
Seit 2012 war die Versicherte stundenweise in der Reinigung
in einem Privathaushalt
tätig (
Urk.
5/55).
Im September 2014 meldete sich die Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (
Urk.
5/64-67). Nach dem Eingang diverser ärztlicher Unter
lagen (
Urk.
5/70 und
5
/71) gab die IV-Stelle bei Prof.
Dr.
A._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, ein psychiatrisches Gut
achten in Auftrag (
Urk.
5/78),
das
er am 2
9.
April 2015 erstattete (
Urk.
5/81). Die IV-Stelle verneinte mit Verfügung vom
5.
Oktober 2015 einen Leistungsanspruch (
Urk.
5/95). Die dagegen erhobene Beschwerde (
Urk.
5/98) wurde mit Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich IV.2015.01153 vom 3
0.
Dezem
ber 2016 abgewiesen (
Urk.
5/103).
1.2
Im Februar 2018 meldete sich die Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leis
tungsbezug an (
Urk.
5/114). Diese holte in
der Folge einen IK-Auszug (Urk.
5/118) und diverse ärztliche Berichte (
Urk.
5/119-13
0
) ein
, die sie ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vorlegte (
Urk.
5/131)
. Mit Vorbescheid vom
7.
September 2018 stellte sie der Versicherten die Abweisung ihres Gesuchs in Aussicht (
Urk.
5/132). Nachdem die Versicherte dagegen Einwand erhoben hatte (
Urk.
5/13
3
)
,
wies die IV-Stelle das Leistungsgesuch mit Verfügung vom 18. Ok
tober 2018 wie angekündigt ab (
Urk.
5/136 =
Urk.
2).
2.
Hiergegen erhob die Beschwerdeführerin, unterstützt durch ihren behandelnden Psychiater,
Dr.
med. B._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychothe
rapie, mit Eingabe vom 2
9.
Oktober 2018 Beschwerde
mit dem
sinngemässen
An
trag, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und
ihr
sei eine Rente
auszu
richten
. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (
Urk.
1/1
-2
). Mit Beschwerdeantwort vom 3
0.
November 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
4) worüber die Beschwerdeführerin
–
nach
dem diese
ihre Bedürftigkeit
substantiiert hatte
(
Urk.
6-9) -
mit Verfügung vom 3. Dezember 2018 in Kenntnis gesetzt wurde (
Urk.
10).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des
Sozialversicherungsrechts; ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3
der Verordnung über
die Invalidenversicherung IVV
), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hin
weis).
1.3
Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkun
gen auf den
Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisions
rechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).
Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli
cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE
141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).
Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, wel
che auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens
vergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswir
kungen des Gesundheitszustands) beruht
.
1.4
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel
len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen ei
nander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa
rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell
ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen be
ruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi
schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus
einandersetzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol
gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut
lich macht (BGE 134 V
231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Entsche
id auf den Stand
punkt, es lägen
zwar gesundheitli
che Beeinträchtigungen vor
, diese würden je
doch keine dauerhaften Einschränkungen begründen, welche sich längerfristig auf die Leistungsfähigkeit auswirken würden. Die Beschwerdeführerin habe daher keinen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung oder berufliche Mas
snahmen (
Urk.
2 S. 1).
In der Beschwerdeantwort ergänzte die Beschwerdegegnerin, es sei im vorliegen
den Verfahren in erster Linie relevant, ob im Vergleich zum Zeitpunkt der letzt
maligen rentenabweisenden Verfügung
vom
5.
Oktober 2015
eine wesentliche Veränderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten sei, die geeignet sei, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Dies sei vor
liegend nicht der Fall. Aus den med
i
zin
ischen Unterlagen gehe hervor, d
ass sämt
liche gesundheitliche
n
Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin entweder schon seit Jahren bestünden und damit bereits zum Zeitpunkt der letztmaligen Rentenabweisung vorgelegen hätten oder aber keinen wesentlichen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit hätten (
Urk.
4).
2.2
Die Beschwerdeführerin brachte dagegen vor,
sie könne
seit der Kündigung aus gesundheitlichen Gründen durch ihren Arbeitgeber im Jahr 2009 wegen ihrer psychiatrischen und körperlichen Beschwerden nicht me
hr arbeiten
, obwohl sie arbeiten wolle. Im letzten Jahr seien ihre Depressionen, Ängste und Wahnvor
stellungen schlimmer geworden, auch müsse sie sich neu wegen eines Gefässver
schlusses in beiden Beinen mit einem Stent behandeln lassen (
Urk.
1/1 S. 1). Fer
ner brachte sie vor, dass ihr Psychiater nur 13 Tage Zeit gehabt habe, den Ein
wand gegen den Vorbescheid zu begründen, dieser sei während dieser Zeit in den Ferien gewesen. Dies sei nicht vorschriftskonform (
Urk.
1/1 S. 2).
2.3
Strittig ist vorab, ob die Beschwerdegegnerin das Vorverfahren korrekt durchge
führt hat und sodann
,
ob
sich die tatsächlichen Verhältnisse, namentlich der Ge
sundheitszustand, wesentlich verändert haben
und der
Rentenanspruch der Be
schwerdeführerin zu Recht verneint
wurde
.
3.
3.1
Zunächst ist - da formeller Natur
(vgl. BGE 132 V
387 E. 5.1, 127 V 431 E. 3d/
aa
)
- auf den Anspruch auf rechtliches Gehör einzugehen.
Gemäss
Art.
29
Abs.
2
der Bundesverfassung (
BV
)
haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung ein
greifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu wer
den und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Ent
scheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 mit Hinweisen).
3.2
Die Beschwerdeführerin
,
beziehungsweise ihr behandelnder Psychiater
,
monierte, zwischen der Zustellung des Vorbescheids und dem Erlass der Verfügung seien lediglich 13 Tage vergangen, so dass nicht genügend Zeit verblieben sei, um den Einwand gegen den Vorbescheid zu begründen (
Urk.
1/1 S. 2,
Urk.
1/2 S.
1). Die Beschwerdegegnerin hat sich hierzu nicht geäussert (vgl.
Urk.
4).
Nach der Rechtsprechung ist es Sache der Verwaltung, den Beweis zu erbringen, dass und gegebenenfalls in welchem Zeitpunkt ihre Verfügung der angeschriebe
nen Person zugestellt worden ist (BGE 103 V 63 E. 2a, 99
Ib
356 E. 2; ZAK 1987, 50, E. 3). Wählt der Versicherungsträger den Versand mit gewöhnlicher Post, so kann er auf postalischem Weg den Nachweis nicht erbringen, dass und wann eine Verfügung der angeschriebenen Person ordnungsgemäss zu
gestellt worden ist. In diesem Fall obliegt es ihm, die Zu
stellung mit anderen Mitteln zu beweisen be
ziehungsweise mindestens glaubhaft zu machen (BGE 99
Ib
356; ARV 1977 Nr. 35).
Die Beschwerdegegnerin hat den Vorbescheid vom
7.
September 2018
offenbar
per A-Post versandt. Der Adresskopf des Aktenexemplars enthält einen entspre
chenden Vermerk (Urk. 5/132). Etwas Anderes machte die Beschwerdegegnerin auch im Beschwerdeverfahren nicht geltend (vgl.
Urk.
4). Mithin kann der
Zustel
lungsnachweis
nicht erbracht werden
.
Da die Beschwerdeführerin am
5.
Oktober 2018 einen Einwand erhob (
Urk.
5/133), ist davon auszugehen, dass sie den Vor
bescheid spätestens zu diesem Zeitpunkt erhalten hatte. Damit liegen zwischen der Zustellung
des Vorbescheids und der Verfügung lediglich 13 Tage, wodurch die 30-tägige Frist zum Vorbringen von Einwänden gegen den Vorbescheid ge
mäss
Art.
73
ter
Abs. 1 IVV nicht gewahrt ist. Damit verletzte die Beschwerdegeg
nerin den Anspruch der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör. Indes wies die Beschwerdeführerin im Rahmen ihres Einwandes nicht darauf hin, dass sie den Vorbescheid erst spätestens am
5.
Oktober 2018 erhalten hatte
,
und
sie
stellte auch keine ergänzende Begründung des Einwandes in Aussicht
,
auch nicht, nach
dem die Beschwerdegegnerin in einem Schreiben an die Beschwerdeführerin vom 1
0.
Oktober 2018 ihr den Empfang der Einsprache bestätigt und ihr
die
Möglich
keit aufgezeigt hat
te
, eventuell auch
mündlich das weitere Vorgehen zu bespre
chen
(vgl.
Urk.
5/133). Ferner konnte die Beschwerdeführerin im vorliegenden Beschwerdeverfahren vor einem den Sachverhalt und die Rechtslage frei prüfen
den Gericht
(vgl.
Art.
61
lit
. c und d ATSG; BGE 132 V 387 E. 5.1)
umfassend Stellung nehmen und sich zu allen Aspekten des Verfahrens äussern. Unter diesen Umständen ist davon auszugehen, dass der festgestellte Gehörsmangel im vorlie
genden Rechtsmittelverfahren geheilt wurde.
3.3
3.3.1
Verfügungen der Versicherungsträger müssen, wenn sie den Begehren der Par
teien nicht voll entsprechen, eine Begründung enthalten, das heisst eine Darstel
lung des vom Versicherungsträger als relevant erachteten Sachverhaltes und der rechtlichen Erwä
gungen (
Art.
49
Abs.
3 Satz 2 ATSG). Die Begründung eines Ent
scheides muss so abgefasst sein, dass die betroffene Person ihn gegebenenfalls anfechten kann. Dies ist nur dann möglich, wenn sowohl sie als auch die Rechts
mittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich der Versicherungsträger leiten liess und auf welche sich der Entscheid stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sich die Verwaltung ausdrücklich mit jeder
tatbeständlichen
Behauptung und jedem rechtlichen Ein
wand auseinander
setzen muss; vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Ge
sichtspunkte beschränken (BGE 126 V 75 E. 5b/
dd
mit Hinweis, 118 V 56 E. 5b).
Der Mangel eines nicht oder nur ungenügend begründeten Entscheides kann ge
mäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung im Rechtsmittelverfahren geheilt wer
den, sofern die fehlende Begründung in der Vernehmlassung der entscheidenden Behörde zum Rechtsmittel enthalten ist oder den
beschwerdeführenden
Parteien auf andere Weise zur Kenntnis gebracht wird, diese dazu Stellung nehmen kön
nen und der Rechtsmittelinstanz volle Kognition zukommt (BGE 107
Ia
1).
Von der Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Verwaltung ist nach dem Grundsatz der Verfahrensökonomie dann abzusehen, wenn dieses Vorgehen zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem gleichlaufenden und der Anhörung gleichgestellten Interesse der versicherten Person an einer möglichst
beförderli
chen
Beurteilung ihres Anspruchs nicht zu vereinbaren sind (BGE 120 V 357
E. 2b, 116 V 182 E. 3c und d).
3.3.2
Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene
Verfügung
vom
1
8.
Okto
ber
2018
äusserst knapp und führte lediglich aus
, es lägen keine dauerhaften Einschränkungen vor, welche sich längerfristig auf die Leistungsfähigkeit aus
wirken würden (
Urk.
2 S. 1).
Ferner verwies sie für die relevanten gesetzlichen Bestimmungen auf die Beilage, in welcher sich ein mit «Allgemeine Bestimmun
gen - relevante gesetzliche Grundlagen» betiteltes Blatt befand (
Urk.
2 S. 3).
Offensichtlich verletzt ist der Gehörsanspruch insbesondere dann, wenn für die Beurteilung des Streitgegenstandes relevante gesetzliche Grundlagen der Verfü
gung beziehungsweise deren Beilage gar nicht zu entnehmen sind (dazu, dass sich im Sinne einer Minimalanforderung dem Entscheid unter anderem entneh
men lassen muss, welche Rechtsnormen zur Anwendung gelangen, vgl. etwa auch
Kneubühler
, Die Begründungspflicht. Eine Untersuchung über die Pflicht der Be
hörden zur Begründung ihrer Entscheide, Bern 1998, S. 176 f.).
Vorliegend nahm die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung keinerlei Bezug darauf, dass im
Rahmen des
Neuanmeldungsverfahrens vorab nicht der Gesundheitszu
stand der Beschwerdeführerin an sich, sondern dessen Veränderung seit der letz
ten rentenabweisenden Verfügung massgeblich ist
.
Ferner erwähnte sie auch nicht, auf welche medizinische Beurteilung sie sich stütz
t
e.
Die
für die
Neuan
meldung
einschlägige
n
Art. 87
IVV
und
Art.
17
Abs.
1 ATSG
finden
sich
sodann
ebenso wenig
in der Verfügung oder
im Beiblatt der Beschwerdegegnerin wie die hierzu ergangene Rechtsprechung zum
Revisionsgrund einer wesentlichen Ände
rung des Gesundheitszustandes
(BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Auch fehlt der Hinweis, dass eine lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli
chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht
lich ist (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).
Damit ist nicht nachvollziehbar, gestützt auf welche Überlegungen und rechtlichen Grundlagen die Beschwerde
gegnerin zum Schluss gekommen ist, die Beschwerdeführerin habe keinen An
spruch auf eine Rente der Invalidenversicherung
. Die angefochtene Verfügung hält damit den Erfordernissen an
eine
rechtsgenügliche
Begründung nicht stand.
Dennoch vermochte die Beschwerdeführerin, durch den behandelnden Arzt un
terstützt, ihre
wesentlichen
Vorbringen in der Eingabe vom 2
9.
Oktober 2018 zu machen (
Urk.
1/1, 1/2).
Sodann
hat die Beschwerdegegnerin in der
Beschwerdeantwort
im Rahmen des sozialversicherungsgerichtlichen Verfahrens die Begründung, wieso keine Verän
derung des Gesundheitszustandes vorliege, nachgereicht
(
Urk.
4)
.
Diese
Stellung
nahme
wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom
7.
Ja
nuar 2019 zuge
stellt (
Urk.
10), diese hat sich darauf nicht verlauten lassen.
Der
Beschwerdefüh
rer
in wäre
es
indes
auf dieser Grundlage möglich
gewesen, ihr
Anliegen im Be
schwerdeverfahren
noch detaillierter vorzutragen. Zudem
verfügt
das angerufene Sozialversicherungsgericht über volle Kognition und
kann
sowohl den Sachver
halt als auch die Rechtslage frei überprüf
en
(vgl.
§
18a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [
GSVGer
]). Gegen eine Aufhebung der angefochtenen Verfügung
,
verbunden mit einer Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs
,
sprechen im Übrigen verfahrensökonomische Gründe. In An
betracht der konkreten Gegebenheiten würde ein solches Vorgehen zu einem for
malistischen Leerlauf und unnötigen Verzögerungen führen.
Davon scheint auch die Beschwerdeführerin auszugehen, hat sie doch in erster Linie die materielle Prüfung des Rentenanspruchs
durch das Gericht
verlangt
(vgl.
Urk.
1/2).
In der Folge ist daher zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin das Rentengesuch der Be
schwerdeführerin
im Resultat
zu Recht abgewiesen hat.
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung vom Februar 2018 eingetreten und hat den
Rentena
nspruch materiell beurteilt.
Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bildet die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung un
d Invaliditätsbemessung beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und
E. 5.4)
.
Die Verfügung vom
5.
Oktober 2015 (
Urk.
5/95
), welche mit Urteil des Sozialversicherungsgerichts
des Kantons Zürich IV.2015.01153 vom 3
0.
Dezem
ber 2016 bestätigt wurde (
Urk.
5/103),
basierte
zum einen
auf dem psychiatri
schen Gut
achten von
Dr.
A._
vom 29.
April 2015 (
Urk.
5/81)
, welcher Arzt von keiner die Arbeitsfähigkeit einschränkenden psychiatrischen Diagnose aus
ging. Der
Beweiswert
dieses Gutach
t
ens
steht - entgegen der Meinung der Be
schwerdeführerin (vgl.
Urk.
1/1 S. 1,
Urk.
1/2 S. 1)
–
aufgrund des rechtskräftig gewordenen Urteils des hiesigen Gerichts
im konkreten Verfahren nicht mehr zur Diskussion. Die Ergebnisse des Gutachtens bilden vielmehr die Ausgangslage zur Klärung der Frage, ob sich der
psychische
Gesundheitszustand der Beschwerde
führerin
zwischenzeitlich verschlechtert hat.
Der somatische Gesundheitszustand
war
in
jenem
Zeitpunkt nicht erneut abge
klärt worden
(vgl.
Urk.
5/83
). Vielmehr ging die Beschwerdegegnerin
in der Ver
fügung - und auch das Gericht in seinem Urteil -
implizit von einer seit der Ren
tenzusprechung unverände
rten Situation aus (vgl.
Urk.
5/83/5
) Bei der Prüfung der Frage, ob aus somatischer Sicht eine Änderung des gesundheitlichen Zustan
des eingetreten ist, ist somit auf die Verhältnisse bei der erstmaligen Abweisung des Rentenbegehrens am
1
3.
Januar 201
2
(
Urk.
5/37)
abzustellen.
4.2
4.2.1
Die in somatischer Hinsicht massgebliche Verfügung vom 1
3.
Januar 2012
(
Urk.
5/37)
stützte sich auf das
polydisziplinäre Gutachten des
Z._
vom
3.
Mai und vom 3
1.
Oktober 2011, welches der
Beschwerdeführerin
eine Arbeitsfähigkeit von 80
%
in einer ihren körperlichen Einschränkungen angepasste
n Tätigkeit be
scheinigte (
Urk.
5/23 und 5
/35; vgl. das Feststellungsblatt für den Beschluss nach Einwand vom 1
3.
Januar 2012,
Urk.
5
/34).
Darin stellten die Gutachter
die fol
genden
Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (
Urk.
5/23/18):
-
rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0)
-
anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)
-
funktionelle
Thoraxbeschwerden
-
funktionelle Unterleibsbeschwerden
-
c
hronische Kniebeschwerden beidseits (ICD-10 M79.66)
-
Status nach
arthroskopischer
lateraler
Teilmeniskektomie
links am
6.
Okto
ber 2009
-
Status nach
arthroskopischer
Teilmeniskek
t
omie
rechts am 1
4.
April 2010
-
c
hronische Beschwerden im Bereich des rechten Sprunggelenks (ICD-10 M79.67)
-
a
namnestisch Status nach rezidivierenden
Supinationstraumata
-
r
adiologisch deutliche
subtalare
Arthrose
Ferner wurde den folgenden Diagnosen kein Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bei
gemessen (
Urk.
5/23/19):
-
m
etabolisches Syndrom (ICD-10 E88.0)
-
Adipositas, BMI 34.3 kg/m
2
-
arterielle H
ypertonie
-
Diabetes mellitus Typ II, ED Juni 2004
-
Hyperlipidämie
-
Kopfschmerzen vom Spannungstyp (ICD-10 E44.2)
-
u
ngerichteter
Schwindel (ICD-10 R42)
-
a
namnestisch Asthma bronchiale (ICD-10 J45.9)
-
Status nach Ulcus
ventriculi
im Juni 2004
-
Varikosis
Grad III links (ICD-10 E83.9)
Aus dem orthopädischen Teilgutachten von
Dr.
med.
C._
, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates,
ergibt sich, dass die
Beschwerdeführerin
für die angestammte sowie
jegliche andere, im Stehen und Gehen zu verrichtende körperlich leichte bis intermittierend mittel
schwere Tätigkeit
bedingt durch den erhöhten Pausenbedarf zu
50
%
arbeitsfähig sei
. Für körperlich leichte bis intermittierend mittelsch
w
er
e
Tätigkeiten
unter
Wechselbelastung
bestehe
eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 100
%
.
Das Tragen und Heben von Lasten über 10 kg und intermittierend 15 kg, das häufige Überwinden von
Treppen
sowie
das
Gehen au
f
unebenem Grund sollten dabei vermieden werden. Aufgrund der Veränderungen am linken K
n
ie- und rechten Sprunggelenk seien
lediglich
körperlich schwere Tätigkeiten ungeeignet und soll
ten der Beschwerdeführerin nicht zugemutet werden (
Urk.
5/23/17).
Aus allgemeininternistischer Sicht könnten lediglich Diagnosen ohne Auswir
kung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden, so dass keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert werden könn
e
. Es bestünden multiple subjektive Be
schwerden, die ohne organisches Korrelat seien und «funktionell» einzuordnen beziehungsweise im Rahmen der somatoformen Schme
rzstörung zu deuten seien (
Urk.
5/23/20
).
4.2.2
Der
in psychiatrischer Hinsicht massgebliche
Entscheid
vom
5.
Oktober 2015 (
Urk.
5/95
)
basierte auf dem ps
ychiatrischen Gutachten von Dr.
A._
vom 2
9.
April 2015 (
Urk.
5/81), worin dieser
die folgenden Diagnosen
stellte
(
Urk.
7/81
/
74):
-
c
hronische Schmerzstörung mit somatischen und psychi
schen Faktoren (ICD-10 F45.41)
-
r
ezidivierende depressive Störung; gegenwärt
ig leichtgradig (ICD-10 F33.0)
-
Persönlichkeitsakzentuierung mit
histrionief
ormen
Anteilen (ICD-10 Z73.1)
Dr.
A._
mass denselben keinen Einfluss auf
die Arbeitsfähigkeit zu (Urk. 5
/81/74).
Aus psychiatrisch-versicherungsmedizinischer Sicht sei der psy
chische Gesundheitszustand im Verlauf der Erkrankung unverändert. Im Ver
gleich zur Vorbegutachtung ergäben sich keine psychopathologischen Verände
rungen mit
handicapierenden
Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Es bestün
den für die mittel- und langfristige Arbeitsfähigkeit keine Einschränkungen von über 20
%
in Bezug auf ein Vollpensum in der zuletzt ausgeübten oder in einer adaptierten Tätigkeit. Die vorgutachterliche diagnostische und sozialmedizinische Einschätzung könn
e er bestätigen (
Urk.
5/81/75).
Das hiesige Gericht erwog im Urteil vom 3
0.
Dezember 2016,
Dr.
A._
sei in seinem Gutachten einleuchtend und nachvollziehbar zum Schluss gekommen, dass sich die vom behandelnden Psychiater
Dr.
B._
gestellte Diagnose einer paranoiden Schizophrenie nicht bestätigen lasse
(
Urk.
5/103/12)
. Auch die von
Dr.
B._
erwähnten Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung in
folge sexueller Traumatisierungen in der Kindheit
hätten
sich weder aus dem diesbezüglichen Bericht des behandelnden Psychiaters
ergeben
, noch während dem Untersuchungsgespräch festgestellt werden
können
(
Urk.
5/103/
13
). Mit dem psychiatrischen Gutachten von
Dr.
A._
vom 2
9.
April 2015 sei damit aus
gewiesen, dass ein unveränderter psychischer Gesundheitszustand bestehe (
Urk.
5/103/
14
).
4.3
4.3.1
Die Aktenlage
im Rahmen
der
zu prüfenden
Neuanmeldung präsentiert sich im Wesentlichen wie folgt:
Die Ärzte der
D._
stellten in ihrem Bericht vom 2
9.
Mai 2017 die folgenden Diagnosen (
Urk.
5/121/10):
-
Symptomatische
Valgusgonarthrose
links
-
Schmerzhafte L5-Radikulopathie links
-
Schmerzen im Bereich der
Peronealsehnen
rechts und Hyperkeratosen über
Metatarsale
Köpfchen I und V rechtsbetont
Die behandelnden Ärzte führten aus, die Beschwerdeführerin
brauche aufgrund ihrer Befunde an Füssen und Beinen und ihrer dadurch geklagten Beschwerden an Knien und Füssen
eine adäquate Fussbettung, Schuherhöhung, Abrollhilfe, einen Pufferabsatz und Schuheinlagen. Dies sei
in einem ersten Schritt mit or
thopädischen Serienschuhen
zu gewährleisten
, im Verlauf werde sich zeigen, in
wiefern die
Beschwerden beeinflusst
w
erden könnten (
Urk.
5/121/11).
Die Inva
lidenversicherung sprach
der Beschwerdeführerin
hierfür
am 2
5.
Juli 2017
eine Kostengutsprache zu (
Urk.
5/113).
4.3.2
Dr.
med
.
E._
, Facharzt für Radiologie
,
diagnostizierte
im Bericht vom 23.
Januar 2018 ein COPD mit aktuell starker Dyspnoe.
Aspektmässig
zeige sich eine benigne Rundläsion
mediobasal
rechts paravertebral mit Durch
messer 11
mm, am ehesten einem
Hamartom
entsprechend sowie ein kleines
Inzidenta
lom
der linken Niere mit Durchmesser 2.5 cm. Es gebe keinen Hinweis auf Lun
genembolien, jedoch mässige
Bronchiektasen
in den Unterlappen ohne beglei
tende Infiltrate (
Urk.
5/128/6).
4.3.3
Am
3.
August 2017 berichtete PD
Dr.
med.
F._
, Facharzt für Radiologie,
über eine Ultraschall-Untersuchung des Abdomens, wobei eine leichte Leber
steatose und eine deutliche
Druckdolenz
über der Gallenblase und etwas weniger ausgeprägt über der rechten Nieren, jedoch keine
Cholelithiasis
oder
Cholecystitis
festgestellt wurden (
Urk.
5/128/15).
4.3.4
Dr.
med.
G._
, Facharzt für Kardiologie
,
diagnostizierte in seinem Bericht vom 1
9.
September 2017 zusätzlich zu den bereits bekannten Diagnosen eine ko
ronare
Eingefässerkrankung
mit Zustand nach
Rekanalisation
der RCX
(Stent-Implantation)
am 23. August 2017 und berichtete, dass im Langzeit-EKG keine signifikanten anhaltenden Herzrhythmusstörungen verzeichnet worden seien (
Urk.
5/128/13).
4.3.5
Dr.
med.
H._
, Facharzt für
Angiologi
e
am
I._
,
J._
, diagnostizierte im
Bericht vom 30.
November 2
017
eine
zerebro
vaskuläre
Verschlusskrankheit, eine koronare Herzkrankheit, arterielle Hyperto
nie, Diabetes mellitus Typ 2 und einen chronischen Nikotinkonsum von 20 Ziga
retten pro Tag. Er führte
aus, die von der Beschwerdeführerin beschriebenen Epi
soden mit Gefühlsstörungen in der linken Gesichtshälfte, begleitet von
Visusstö
rungen
,
seien mit einer transitorischen-ischämischen Attacke oder einer Migräne vereinbar. Im
Bereich der
Carotiden
bestehe keine sichere
Emboliequelle
, kleinere
arterio
-arterielle Embolien aus Plaques könnten letztlich nicht mit Sicherheit aus
geschlossen werden (
Urk.
5/128/12).
4.3.6
Mit Bericht vom 1
1.
Dezember 2017 bestätigte
Dr.
med.
K._
, Facharzt
für Neurologie, die Diagnose der
transitorischen ischämischen Attacken mit rezidivierenden Sensibilitätsstörungen im Gesicht links
. Es sei unwahrschein
lich, dass eine vierfach identische Symptomatik ihre Ursache in einer kardialen
Emboliequelle
habe, möglicherweise liege eine «stotternde Lakune» vor. Klinisch-neurologisch sei
aktuell kein neurologisches Defizit festzustellen (
Urk.
5/128/9 f. vgl. auch
Urk.
5/128/8 Bericht vom 1
2.
Januar 2018).
4.3.7
Dr.
med. L._
,
Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,
listete
im Be
richt vom 2
1.
Februar 2018
im Wesentlichen die bereits bekannten Diagnosen auf und attestierte
eine
volle Arbeitsunfähigkeit ab 10.
Februar 2017 bis auf weiteres (
Urk.
5/119/2
f.
)
.
4.3.8
Am 1
3.
März 2018 wurde die Beschwerdeführerin aufgrund einer akuten
hyper
tensiven
Krise notfallmässig auf die Notfallsta
t
ion der Klinik für Innere Medizin des
M._
überwiesen. Laut den behandelnden Ärzten fanden sich keine Hinweise auf eine akute kardiale Ischämie oder ein fokal-neurologi
sches Defizit, die Kopfschmerzen hätten sich auf die Blutdrucksenkung verbessert (
Urk.
5/128/4 f.)
.
4.3.9
Dr.
N._
,
Chiropraktor
, stellte in seinem Bericht vom 2
6.
März 2018 die folgenden Diagnosen (
Urk.
5/121/8):
-
z
erviko
-,
thorako
- und
lumbospondylogenes
Syndrom
-
Schultergelenksarthrose beidseits
-
Valgusgonarthrose
links
-
Fussbeschwerden rechts
-
postoperative Kniebeschwerden beidseits
-
p
ostoperative CTS-Beschwerden links
-
Status nach CTS- und Knieoperation beidseits
Er führte aus, die Beschwerdeführerin sei se
it Beginn der Behandlung am 16.
Feb
ruar 2017 für alle körperlichen Tätigkeite
n zu 100
%
arbeitsunfähig (Urk.
5/121/7). Sie werde nicht mehr arbeit
sfähig werden (
Urk.
5/121/8). Di
e Funktionseinschränkungen des Bewegungsapparates seien erheblich, die allge
mein schlechte gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin erlaube seines Erachtens keine berufliche Eingliederung. Weder die bisherigen Tätigkeiten, zum Beispiel in der Reinigung oder der Haushaltung noch eine angepasste Tätigkeit seien zumutbar. Es bestünden auch erhebliche Einschränkungen bei den alltägli
chen Aufgaben, sicher bei der Haushaltführung, der Wohnungspflege, beim Ein
kauf und bei der Wäsche (
Urk.
5/121/9).
4.3.10
In seinem Bericht vom 2
8.
Mai 2018 stellte
Dr.
B._
die folgenden Diagnosen (
Urk.
5/124/9):
-
p
aranoide Schizophrenie, kontinuierlich, Symptome seit 2011, seit der Jugend
zeit paranoide Symptome (ICD-10 F20.00)
-
Status nach sexuellem Missbrauch 6-jährig mit Flashback-Erleben (ICD-10 Z61.5)
-
f
rühkindliche Entwicklungsstörung mit
epileptischen Anfällen und
Angstzu
ständen
-
Dysthymie
seit Jahren (ICD-10 F34.1)
-
ä
ngstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6)
-
r
ezidivierende depressive Störung,
chronifiziert
(Differenzialdiagnose
Dysthy
mie
) aktuell mittelschwere Episode mit somatischem Syndrom (ICD
-
10 F33.11)
-
m
ultiple somatische Erkrankungen
Die Beschwerdeführerin sei seit September 2011 für alle Tätigkeiten zu
100
%
arbeitsunfähig
. Sie sei 3 Stunden pro Woche an einer geschützten Arbeitsstelle in der Reinigung tätig, müsse sich nach der Arbeit jeweils schlafen legen und sei für Tage erschöpft (
Urk.
5/124/7).
Seit Anfang 2015 habe sich ihre
Symptomatik we
sentlich verschlechtert. Das Hören von Stimmen, die Angst vor dem Geist
,
der in der Küche wohne, bizarre Gedankengänge, die nicht aus dem kul
turellen Hinter
grund erklärt wer
den könnten
,
sowie paranoide Verfolgungsideen würden sie be
einträchtigen. Die Beschwerdeführerin lebe völlig isoliert durch ihre
Ängste in die Wohnung verbannt. Ferner würden sich ihr
zunehmend
Suizidgedanken aufdrän
gen (
Urk.
5/124/
8).
4.3.11
In seinem Verlaufsbericht vom 2
4.
August 2018 führte
Dr.
L._
aus,
zur Zeit
sei eine
Gastropathie
dominant, diese sei in Abklärung. Die Beschwerdeführerin sei weiterhin zu 100
%
arbeitsunfähig (
Urk.
5/130/1).
4.3.12
Dr.
med.
O._
, Facharzt für Innere Medizin
,
vom Regional
ärztlichen Dienst (RAD) äusserte sich i
n seinen Stellungnahmen vom
8.
Juni, 2
0.
Juli und
4.
September 2018
zur Aktenlage. Er
führte aus,
die Diagnosen
seien bereits
ausführlich gewürdigt worden und gingen kaum mit einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit einher (
Urk.
5/131/4). Die im Verlaufsbericht des Hausarztes vom 2
4.
August 2018 diagnostizierte
Gastropathie
begründe allenfalls eine kurz
zeitige Arbeitsunfähigkeit, berühre aber die schon am
9.
Juni 2015 getroffene Arbeitsfähigkeitseinschätzung kaum (
Urk.
5/131/7).
4.3.13
In seiner
«
medizinischen Begründung der Beschwerde gegen die Verfügung der Invalidenversicherung
»
vom 2
9.
Oktober 2018
führte
Dr.
B._
aus, dass im letzten halben Jahr eine wesentliche
Verschlechterung
des Zustandes der Be
schwerdeführerin eingetreten sei. Die depressive Symptomatik mit Verzweiflung, Selbstmordgedanken, chronischer Müdigkeit,
nochmals
vermehrt sozialem Rück
zug und Verbitterung habe sich nochmals wesentlich verschlechtert. Die somati
sche Situation der
Beschwerdeführerin habe sich ebenfalls wesentlich verschlech
tert. Sie sei aus gesundheitlichen Gründen seit Jahren auf dem ersten Arbeits
markt nicht
mehr
erwerbsfähig (
Urk.
1/2 S. 1 f.)
5.
5.1
In somatischer Hinsicht
wurden in den Arztberichten im Vergleich zum Sachver
halt, wie er sich zum Zeitpunkt der Verfügung vom 1
2.
Januar 2012 präsentierte,
zwar
zum Teil neue
vor allem internistische
Diagnosen
genannt.
Dabei handelte es sich zum einen lediglich um Verdachtsdiagnosen, denen man aber nachgegan
gen ist und die man medikamentös behandelt hat,
bei denen sich aber
die diver
sen
Internisten zu keiner Arbeitsunfähigkeit äusserten.
Entscheidend ist jedoch nicht die diagnostische Einordnung, sondern ob sich das Leiden in seiner Inten
sität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat
(Urteile des Bundesgerichts 9C_771/2009 vom 10. September 2010 E. 2.3, 8C_437/2012 vom 5. September 2012 E. 5.2, 9C_286/2009 vom 28. Mai 2009 E. 3.2.2, 9C_683/2016 vom 30. März 2017 E. 4.1.1, je mit Hinweisen).
Zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin nahmen lediglich deren
Hausarzt
Dr.
L._
(
Urk.
5/119/2
) sowie der behandelnde
Chir
opraktor
Dr.
N._
(
Urk.
5/121/7
) Stellung. So attes
tierte
Dr.
L._
aufgrund einer langen Liste von somatischen und psychiatrischen Diagnosen eine v
olle Arbeitsunfähigkeit (
Urk.
5/119/2 f.
). Dazu ist jedoch auszu
führen, dass
Dr.
L._
bereit
s mit Bericht vom 2
2.
Juni 2010
-
mithin vor dem massgeblichen Vergleichszeitpunkt
-
festhielt, die Beschwerdeführerin sei bi
s auf weiteres zu 100
%
arbeitsun
fähig
(
Urk.
5/13/1). Dazu, ob und allenfalls inwiefern die neu gestellten Diagnosen zu veränderten Auswirkungen auf di
e Arbeitsfähig
keit geführt hätten
, nimmt
Dr.
L._
keine Stellung. Somit ist aus seinem Bericht keine invalidenversicherungsrechtlich relevante Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse ersichtlich.
Der zum Vergleichszeitpunkt noch nicht behandelnde
Chiropraktor
Dr.
N._
at
testierte der Beschwerdeführerin aufgrund von erheblichen Funktionseinschrän
kungen des Bewegungsapparates eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
für alle kör
perlichen Tätigkeiten (
Urk.
5/121/8).
Er führte jedoch ebenfalls aus, die Nacken-, Schulter-, Arm-, Rücken,- Knie- und Fussbeschwerden bestünden bereits seit Jah
ren, diese Beschwerden hätten sich in die obere Extremität links und die unteren Extremitäten beidseits ausgeweitet (
Urk.
5/121/7).
In welchem Zeitraum diese Ver
änderung
eingetreten sein soll, legt
Dr.
N._
nicht dar. Es ist zu bemerken
, dass
zumindest die Knie- und Fussbeschwerden bereits zum Vergleichszeitpunkt gutachterlich
festgehalten
waren
(Urk. 5/23/18), auch berichtete die Beschwerde
führerin bereits damals über Schmerzen in der Schulter (
Urk.
5/23/14). Eine Ver
schlechterung dieser
Beschwerden wurde
von
Dr.
N._
nicht dargelegt.
Das Vor
liegen von Rückenbeschwerden verneinte die Beschwerdeführerin in der gut
achterlichen Unters
uchung vom
3.
Mai 2010
zwar
noch, gab jedoch bei
der
Pal
pation der Wirbelsäule - wie auch in zahlreichen anderen
Bereichen
des Bewe
gungsapparates - diffuse, nicht repr
oduzierbare Druckschmerzen etwa
beidseits paravertebral über der mittleren und unteren Brustwirbelsäule sowie dem dorsa
len Ripp
enbogen und der Flanke an (Urk.
5/23/13 f.).
Inwiefern sich dieses Leiden verschlechtert haben soll
,
ist aus dem Bericht von
Dr.
N._
nicht ersichtlich.
5.3.
In psychiatrischer Hinsicht
beruft sich die Beschwerdeführerin auf den Bericht ihres behandelnden Psychiaters
Dr.
B._
(
Urk.
5/124/6-11). Dazu ist vorab festzuhalten, dass der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass
in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie überhaupt von behandeln
den Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen ist, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Ver
trauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patien
ten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc
.
Dass
Dr.
B._
sich mit den Interessen der Beschwerdeführerin über das Mass hinaus identifiziert, das bei einem behandelnden Arzt zu erwarten wäre, ergibt sich namentlich aus der von der Beschwerdeführerin unterzeichnete
n
Beschwerde an das So
zialversiche
rungsgericht.
Darin hat
ein Rollenwechsel vom behandelnden Arzt zum Partei
vertreter stattgefunden
, weshalb auf seine Einschätzung der gesundheitlichen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nicht einfach
abgestellt werden kann und
der
genannte
Bericht
von vornherein
nicht als beweiskräftig
erscheint
(
vgl. Urteil des Bundesgerichts 8
C_695/2019 vom 1
8.
Dezember 2019)
.
Im Übrigen
beschrieb
Dr.
B._
auch keine
detaillierten Befunde, die auf
eine
massgebliche Veränderung des psychischen Gesundheitszustandes der Beschwer
deführerin
schliessen liessen
. So legte er
zwar
dar
, dass sich
dieser
seit Anfang 2015 verschlechtert habe und sie durch das Hören von Stimmen, die Angst vor dem Geist in der Küche, bizarre Gedankengänge und paranoide Verfolgungsideen beeinträchtigt werde (
Urk.
5/124/8). Diese Symptome unterscheiden sich jedoch nicht massgeblich von den
laut Bericht von
Dr.
B._
vom
7.
November 2014 zum Vergleichszeitpunkt bereits
vorgelegen haben
den
Symptomen wie
das
Hö
ren von Stimmen,
Körperwahnvorstellungen und Denkstörungen sowie Wahn
vorstellungen, dass andere Personen sie beobachten und übe
r sie sprechen wür
den (
Urk.
5/124/1
). Auch die soziale Isolation und die Suizidalität beschrieb
Dr.
B._
sowohl im Bericht vom 2
8.
Mai 2018 (
Urk.
5/124/8) als auch in dem
jenigen vom
7.
No
vember 2014 (
Urk.
5/124/1
). H
insichtlich der Belastbarkeit führte
Dr.
B._
ferner
in beiden Berichten aus, dass diese nicht mehr vorhan
den sei, eine tägliche Arbeit von
einer
Stunde (2014) beziehungsweise von wö
chentlich drei Stunden (2018
) überfordere die Beschwerdeführerin
bereits
(
Urk.
5/124/2,
Urk.
5/124/7
)
.
Sodann fällt auf, dass trotz der angegebenen
Ver
schlechterung der psychischen Verfassung keine Intensivierung de
r Therapie er
folgte. So gab Dr.
B._
in seinem Bericht vo
m
7.
November 2014 an, es werde 14-täglich eine stützende psychotherapeutisch-psychiatrische Behandlung durchgeführt (
Urk.
5/124/2). In seinem aktuellen Bericht vom 2
8.
Mai 2018 be
schrieb er, dass die Beschwerdeführerin nur noch alle drei Wochen einen Termin bei ihm wahrnehme (
Urk.
5/124/7), durchgeführt werde weiterhin eine stützende medikamentöse und psychotherapeutische IPPT-Behandlung (
Urk.
5/124/9). Wei
tere Behandlungsversuche sind nicht ersichtlich, insbesondere wurde die Be
schwerdeführerin seit dem Jahr 1996 nicht mehr stationär betreut
(
Urk.
5/124/1)
, auch eine tagesklinische Behandlung wurde
nicht durchgeführt. Die Therapie
bemühungen weisen somit ebenfalls nicht auf eine Verschlechterung des Zustan
des der Beschwerdeführerin hin.
Insgesamt
erscheint der im Bericht von
Dr.
B._
beschrieben
e Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin damit als
eine da
mals wie heute vom Gutachten von
Dr.
A._
abweichende Beurteilung
des
im Wesentlichen
gleich gebliebenen Sachverhaltes
. Eine massgebliche Verände
rung der tatsächlichen Verhältnisse
ist
damit auch in ps
ychiatrischer Hinsicht nicht ausgewiesen
.
6.
Insgesamt ist weder in somatischer noch in psychischer Hinsicht eine invaliden
versicherungsrechtlich relevante Veränderung des Gesundheitszustandes der Be
schwerdeführerin s
eit dem Vergleichszeitpunkt am 1
3.
Januar 201
2
beziehungs
weise am
5.
Oktober
2015 ausgewiesen. Ein Revisionsgrund im Sinne von
Art.
17 ATSG liegt nicht vor. Die Beschwerdegegnerin hat das Gesuch um Leistungen der Invalidenversicherung damit
im Resultat
zu Recht abgewiesen.
7.
7.1
Die Beschwerdeführerin beantragte
in der Beschwerdeschrift vom 2
9.
Oktober 2018
sowie unter Nachreichung diverser Belege in prozessualer Hinsicht die Ge
währung der unentgeltli
chen Prozessführung (
Urk.
1
S. 2
,
Urk.
8 und
Urk.
9/1-16)
.
Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus
setzungen für die Bewilli
gung der unentgeltlichen Prozessführung und
Verbeiständung
erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche
Verbeistän
dung
notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).
In Anbetracht der Verletzung der Begründungspflicht durch die Beschwerdegeg
nerin, die der Beschwerdeführerin die Einschätzung der Chancen eines Prozesses erschwerte, erscheint die vorliegende Beschwerde nicht
als
aussichtslos. Die Be
schwerdeführerin wird sodann von der Sozialhilfe unterstützt
(
Urk.
11
), womit ihre Bedürftigkeit ohne weiteres feststeht. D
ie Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen
Prozessführung sind somit
erfüllt
.
7.2
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens
aufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von
Fr.
200.-- bis
Fr.
1‘000.-- festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
8
00.-- festzusetzen.
Ausgangsge
mäss sind diese Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, jedoch unter Be
rücksichtigung der ihr zu gewährenden unentgeltlichen Prozessführung einstwei
len auf die Gerichtskasse zu nehmen
.
Die
Beschwerdeführer
in
ist auf
§
16
Abs.
4 des Gesetzes über das Sozialversiche
run
gsgericht hinzuweisen, wonach sie
zur Nachzahlung der Prozessko
sten ver
pflichtet ist, sobald sie
dazu in der Lage ist.