Decision ID: 7e31eaea-0d9f-4453-b454-862338d66f4c
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
Mit Verfügungen vom 12. Dezember 2008, 14. August und 18. Dezember 2009 (Urk. 2/3/2-4 und Urk. 2/16/3/2-4) setzte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, die persönlichen Beiträge von
X._
für die Jahre 2003 bis 2007 gestützt auf beitragspflichtige Jahreseinkommen von Fr. 430'900.
(2003), Fr. 57'600.
(2004), Fr. 57'200.
(2005), Fr. 53'000.
(2006) und Fr. 44'800.
(2007) fest. Die Ausgleichskasse qualifizierte den Versi
cherten (hinsichtlich seiner beiden Liegenschaften an der
Y._
strasse
und an der
Z._
strasse
in
A._
) als gewerbsmässigen
Liegenschaftenhändler
.
Die gegen die genannten Verfügungen vom Versicherten erhobenen Einspra
chen vom 7. Januar 2009 (Urk. 2/8/9) und 20. Januar 2010 (Urk. 2/8/40; vgl. auch Urk. 2/19/5) wies die Ausgleichskasse mit Entscheiden vom 21. Dezember 2009 (Urk. 2/2) und 16. März 2010 (Urk. 2/16/2) ab.
1.2
Dagegen liess der Versicherte mit Eingaben vom 20. Januar 2010 (Urk. 2/1) und 25. März 2010 (Urk. 2/16/1) Beschwerden erheben mit den Anträgen (Urk. 2/1 S. 1):
„
1.
Es sei das beitragspflichtige Einkommen für das Jahr 2003 mit CHF
49'178 und das beitragspflichtige Einkommen für das Jahr 2007 mit
CHF ??
festzulegen;
2.
Eventualiter ist die Angelegenheit zur vollständigen
Sachverhalts
feststellung
an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen;
3.
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der
Beschwer
degegnerin
.
“
und (Urk. 2/16/1 S. 1):
„
1.
Es sei das beitragspflichtige Einkommen für das Jahr 2004 mit CHF 0, für das Jahr 2005 mit CHF 0 [und] für das Jahr 2006 mit CHF 13’008 festzulegen;
2.
Eventualiter ist die Angelegenheit zur vollständigen
Sachverhalts
feststellung
an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen;
3.
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der
Beschwer
de
gegnerin
.
“
Mit Urteil vom 23. August 2011 (Urk. 2/21) wies das Sozialversicherungsgericht die Beschwerden ab.
Die vom Versicherten erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angele
gen
heiten hiess das Bundesgericht mit Urteil vom 23. August 2012 (Urk. 1; 9C_803/2011) teilweise gut und wies die Sache an das
Sozialversiche
rungs
gericht
zurück.
2.
Mit Verfügung vom 5. Oktober 2012 (Urk. 3) wurde den Parteien Frist zur Stel
lungnahme angesetzt. Die Ausgleichskasse verzichtete am 7. November 2012 auf eine Stellungnahme (Urk. 6). Der Versicherte liess am 12. November 2012 seine Stellungnahme
ins Recht reichen (Urk. 7; vgl. auch Urk.
8) und neu fol
gende Anträge stellen:
„
1.
Es sei das beitragspflichtige Einkommen wie folgt festzulegen:
für das Jahr 2003 mit 0
für das Jahr 2004 mit 0
für das Jahr 2005 mit 0
für das Jahr 2006 mit 0
für das Jahr 2007 mit [Fr.] 40‘469;
2.
unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der
Beschwer
de
gegnerin
.
“
Die genannten Dokumente (Urk. 7 und 8) wurden der Ausgleichskasse zuge
stellt; sie liess sich nicht mehr vernehmen.
Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die
Entscheidfindung
erfor
derlich, in den Erwägungen einzugehen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Hinsichtlich der für die Beurteilung massgeblichen Bestimmungen und Grunds
ätze kann auf die entsprechenden Erwägungen im Urteil des Bundesgerichts 9C_803/2011 vom 23. August 2012 (Urk. 1) verwiesen werden.
1.2
D
as Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit
wird
gemäss Art. 9 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und
Hinterlassen
enversicherung
(AHVG) ermittelt
, indem vom hierdurch erzielten rohen Einkommen
unter anderem
ab
gezogen werden:
a.
die zur Erzielung des rohen Einkommens erforderlichen
Gewinnungskos
ten
;
b.
die der Entwertung entsprechenden, geschäftsmässig begründeten Abschrei
bungen und Rückstellungen geschäftlicher Betriebe;
c.
die eingetretenen und verbuchten Geschäftsverluste;
f
.
der
Zins des im Betrieb eingesetzten eigenen Kapitals; der Zinssatz ent
spricht der jährlichen Durchschnittsrendite der Anleihen der nicht öffent
lichen inländischen Schuldner in Schweizer Franken.
2.
2.1
Nachdem das Bundesgericht in seinem Urteil 9C_803/2011 (Urk. 1) der Rechts
auffassung der Beschwerdegegnerin und des hiesigen Gerichts gefolgt ist,
wonach
auch die Erträge des Beschwerdeführers auf der Liegenschaft
Z._
strasse
als beitragspflichtiges Einkommen zu qualifizieren sind (E. 4.3), ist auf diese Kontroverse nicht mehr einzugehen.
Zu befinden ist über die Höhe der
beitragspflichtigen Einkommen des Beschwer
deführers
in den Jahren 2003 bis 2007
, wobei die Höhe der Einkommen aus der Liegenschaft
Z._
stra
sse
unbestritten geblieben
und lediglich hinsichtlich der Liegenschaft
Y._
strasse
kontrovers ist
.
2.2
Der Beschwerdeführer liess insoweit im Wesentlichen ausführen, dass die
Be
schwerdegegnerin
bestimmte Faktoren, die vom beitragspflichtigen Einkommen abzuziehen
seien
, nicht berücksichtigt habe. Es handle sich dabei um Unter
haltskosten und Schuldzinsen. Zudem liess der Beschwerdeführer jeweils
Ver
lustvorträge
als Abzug vom beitragspflichtigen Einkommen geltend machen (Urk. 2/1 S. 4 ff.; vgl. auch Urk. 2/16/1 und Urk. 7 und 8).
Die Beschwerdegegnerin nahm in quantitativer Hinsicht nicht detailliert Stel
lung, sondern verwies im Wesentlichen auf die Angaben der Steuerbehörden (vgl. etwa Urk. 6).
3.
3.1
3.1.1
Hinsichtlich der geltend gemachten Verlustvorträge
gilt
, dass diese Abzüge seit Inkrafttreten der Neufassung von Art. 18 Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(AHVV) bei der Ermittlung des bei
tragspflichtigen Einkommens periodenübergreifend zulässig sind (Parallelität mit dem Steuerrecht). Die frühere
Rechtsprechung
, wonach Verluste nur inner
halb der für die betreffende Veranlagungsperiode massgebenden gleichen Berechnungsperiode verrechnet werden durften, wurde unter dem seit 1. Januar
2001
geltenden System der Gegenwartsbemessung
(einjährige AHV-Bei
trags- und Bemessungsperiode)
aufgegeben (
BGE 133 V 105;
Ueli
Kieser
,
Recht
sprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht,
Alters- und
Hin
terlassenenversicherung
, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2012, S. 138 f. mit Hinweisen). Die mit Art. 18 Abs. 1
bis
AHVV eingeführte zeitliche Beschränkung der Abzugsfähigkeit von periodenübergreifenden Geschä
ftsverluste
n
auf dieje
nigen
im jeweiligen oder dem unmittelbar vorangegangenen Beitragsjahr ein
get
retenen und verbuchten Verluste
ist im vorliegenden Fall unbeachtlich, weil diese Bestimmung erst seit 1. Januar 2008 in Kraft ist und hier Sachverhalte in den Jahren 2003 bis 2007 zu prüfen sind.
3.1.2
In Bezug auf die für die Jahre 2001 und 2002 geltend gemachten Aufwendun
gen und Verluste kann offen bleiben, ob diese im vorliegenden Kontext unter diesem Titel zu berücksichtigen sind. Wie der Beschwerdeführer zu Recht aus
führen liess (Urk. 2/1 S. 4)
,
müssten diese Positionen - falls sie nicht als Unter
haltskosten, Schuldzinsen und Verluste geltend gemacht werden könnten, weil der Beschwerdeführer erst ab 1. Januar 2003 als selbstständig erwerbend quali
fiziert wurde
in die Gewinnermittlung einfliessen (Wert der Liegenschaft
Y._
strasse
per 1. Januar 2003 anstelle der Bewertung im Jahr 2001). In rechnerischer Hinsicht würde das am zu ermittelnden Wert nichts ändern, wes
halb nachfolgend -
mit
den Steuerbehörden
(
folgend
)
und analog zur Berech
nung des Beschwerdeführers - die genannten Abzüge bei der Gewinnermittlung vorgenommen
werden
(vgl. E. 3.2.1
lit
. a).
3.2
3.2.1
Für das Jahr 2003 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen folgender
massen:
a)
Liegenschaft
Y._
strasse
:
Vier Stockwerkeigentumseinheiten d
iese
r
Liegenschaft wurde
n
im Jahr 2003 verkauft. Daraus resultierte ein Grundstückgewinn von Fr. 704'093.
(Veranlagung des Kantonalen Steueramtes Zürich, Beiblatt [Urk. 2/3/9 S. 3]). Davon abzuziehen sind die die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Unterhaltskosten für die Jahre 2001 (Fr. 205'106.
), 2002 (Fr. 531'399.
) und 2003 (Fr. 116'125.
), wobei der Betrag von Fr. 285'245.
(nicht akzeptierter Abzug) zu addieren ist (Urk. 2/3/9 S. 3; vgl. auch Urk. 2/1 S. 4). Weiter sind die Schuldzinsen für die Jahre 2001 bis 2003 abzuziehen (Fr. 53'031.
, Fr. 93'004.
und Fr. 43'345.
[Urk. 2/3/12-15]). Hinzu kommen die erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 42'190.
, abzüglich ordentliche Unterhaltskosten von Fr. 14'346.
(Urk. 2/3/16).
Tabellarisch dargestellt ergibt sich folgende Berechnung (Werte in CHF):
Grundstückgewinn:
704'093.--
abzüglich Unterhalt 2001
- 205'106.--
abzüglich Unterhalt 2002
- 531'399.--
abzüglich Unterhalt 2003
- 116'125.--
plus nicht anerkannte Kosten
285'245.--
abzüglich Schuldzinsen 2001
- 53'031.--
abzüglich Schuldzinsen 2002
- 93'004.--
abzüglich Schuldzinsen 2003
- 43'345.--
plus Mietzinseinnahmen
42'190.--
abzüglich Unterhaltskosten
- 14'396.--
Zwischenergebnis:
- 24'878.--
Dieser Wert entspricht dem vom Beschwerdeführer in seiner Beschwer
deschrift vom 20. Januar 2010 genannten Wert (vgl. Urk. 2/1 S. 5).
b)
Liegenschaft
Z._
strasse
:
Aus den Steuerunterlagen ist ersichtlich, dass der Beschwerdeführer durch die Vermietung der Liegenschaft
Z._
strasse
Einnahmen von Fr. 21'108.
erzielte. Davon sind die Unterhaltskosten von Fr. 4'9
3
8.
abzuziehen (Urk. 2/9
/2;
Liegenschaftenverzeichnis
).
Daraus ergibt sich für 2003 ein Einkommen aus der Liegenschaft
Z._
strasse
von Fr. 16'
1
70.
(= Fr. 21'108.
.
/. Fr. 4'9
3
8.
).
Insgesamt
resultiert
somit für 2003 ein (negatives) reines Einkommen bezie
hungsweise ein Reinverlust von Fr. 8’
70
8.
(= Fr. 16'
1
70.
.
/. Fr. 24'878.
).
Angesichts eines investierten Eigenkapitals von Fr. 1'307'000.
und eines zur Anwendung kommenden Zinses von 2,5 % p.a. (vgl. Urk. 2/3/4) ist vom reinen Einkommen ein Abzug in der Höhe von Fr. 32'675.
vorzunehmen (Art. 9 Abs. 2
lit
. f AHVG).
Daraus ergibt sich ein negatives beitragspflichtiges Einkom
men für das Jahr 2003 beziehungswei
se ein Verlustvortrag von Fr. 41
'
3
83.
(= Fr. 8'
70
8.
+ Fr. 32'675.
).
Für das Jahr 2003 beträgt das beitragspflichtige Einkommen
folglich
Fr. 0.
.
3.2.2
Für das Jahr 2004 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/3;
Liegenschaftenverzeichni
s
) folgendermassen:
a)
Liegenschaft
Y._
strasse
:
Von den 2004 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 72'240.
sind Un
terhaltskosten von Fr. 69'623.
abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 2'617.
resultiert.
b)
Liegenschaft
Z._
strasse
:
Von den erzielten Einkünften von Fr. 27'258.
sind Unterhaltskosten von Fr. 5'452.
abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 21'806.
.
Somit beträgt 2004 das reine Einkommen Fr. 24'423.
(= Fr. 2'617.
+ Fr. 21'806.
).
Wieder
um ist ein Zinsabzug von Fr. 32'675.
vorzunehmen (investiertes
Eigen
kapital
Fr. 1'307'000.
[Urk. 2/9/3; Liegenschaftsverzeichnis]; Zinssatz 2,5 %). Hinzu kommt der Verlustvortrag aus dem Jahr 2003 in der Höhe von Fr. 4
1
'
3
83.
(vgl. oben E. 3.2.1), der ebenfalls abzuziehen ist.
Daraus resultiert ein negatives beitragspflichtiges Einkommen für das Jahr 2004 beziehungsweise ein Verlustvortrag von Fr. 49’6
35
.
(= Fr. 24'423.
.
/. Fr. 32'675.
./. Fr. 40'834.
).
Für das Jahr 2004 beträgt das beitragspflichtige Einkommen Fr. 0.
.
3.2.3
Für das Jahr 2005 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/4;
Liegenschaftenverzeichnis
) folgendermassen:
a)
Liegenschaft
Y._
strasse
:
Von den 2005 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 72'400.
sind Un
terhaltskosten von Fr. 10‘666.
abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 61‘734.
resultiert.
b)
Liegenschaft
Z._
strasse
:
Von den erzielten Einkünften von Fr. 27'098.
sind Unterhaltskosten von Fr. 5'420.
abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 21'678.
.
Somit beträgt 2005 das reine Einkommen Fr. 83‘412.
(= Fr. 61‘734.
+ Fr. 21'678.
).
Weiter
ist ein Zinsabzug von Fr. 26‘140.
vorzunehmen (investiertes
Eigen
kapital
Fr. 1'307'000.
[Urk. 2/9/4; Liegenschaftsverzeichnis]; Zinssatz 2 % [vgl. Urk. 2/16/3/3]). Hinzu kommt der Verlustvortrag aus dem Jahr 2004 in der Höhe von Fr. 49’6
35
.
(vgl. oben E. 3.2.
3
), der ebenfalls abzuziehen ist.
Daraus resultiert ein
beitragspflichtiges Einkommen für das Jahr 2005
von Fr.
7
‘6
37
.
(= Fr.
83‘412
.
.
/. Fr.
26‘140
.
./. Fr.
49’6
35
.
).
3.2.4
Für das Jahr 2006 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/5;
Liegenschaftenverzeichnis
) folgendermassen:
a)
Liegenschaft
Y._
strasse
:
Von den 2006 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 76‘800.
sind Un
terhaltskosten von Fr. 11‘325.
abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 65‘475.
resultiert.
b)
Liegenschaft
Z._
strasse
:
Von den erzielten Einkünften von Fr. 25‘338.
sind Unterhaltskosten von Fr. 5'068.
abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 20‘270.
.
Somit beträgt 2006 das reine Einkommen Fr. 85‘745.
(= Fr. 65‘475.
+ Fr. 20‘270.
). Davon ist ein Zinsabzug von Fr. 32‘675.
vorzunehmen (inves
tiertes Eigenkapital Fr. 1'307'000.
[Urk. 2/9/5; Liegenschaftsverzeichnis]; Zinssa
tz 2,5 % [vgl. Urk. 2/16/3/4]).
Daraus resultiert ein beitragspflichtiges Einkommen für das Jahr 200
6
von Fr.
53‘070
.
(= Fr.
85
‘
745
.
.
/. Fr.
32‘675
.
)
.
3.2.5
Für das Jahr 2007 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/6;
Liegenschaftenverzeichnis
) folgendermassen:
a)
Liegenschaft
Y._
strasse
:
Von den 2007 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 76‘800.
sind Un
terhaltskosten von Fr. 12‘968.
abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 63‘832.
resultiert.
b)
Liegenschaft
Z._
strasse:
Von den erzielten Einkünften von Fr. 25‘338.
sind Unterhaltskosten von Fr. 5'068.
abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 20‘270.
.
Somit beträgt 2007 das reine Einkommen Fr. 84‘102.
(= Fr. 63‘832.
+ Fr. 20‘270.
). Davon ist ein Zinsabzug von Fr. 39‘210.
vorzunehmen (inves
tiertes Eigenkapital Fr. 1'307'000.
[Urk. 2/9/6; Liegenschaftsverzeichnis]; Z
inssatz 3 % [vgl. Urk. 2/3/3]).
Daraus resultiert ein beitragspflichtiges Ein
kommen für das Jahr 2007 von Fr. 44‘892.
(= Fr. 84‘102.
.
/. Fr. 39‘210.
).
3.3
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass
die angefochtenen
Ein
sprache
entscheide
vom 21. Dezember 2009 (Urk. 2/2) und 16.
März 2010
(Urk. 2/16/2) aufzuheben und
die von der Beschwerdegegnerin zu erlassenden Beitragsverfügungen auf folgenden beitragspflichtigen Einkommen
festzusetzen sind
:
2003: Fr. 0.--
2004: Fr. 0.--
2005: Fr.
7
‘6
37.--, gerundet: Fr. 7‘6
00
.--
2006: Fr. 53‘070.--, gerundet: Fr. 53‘000
.--
2007: Fr. 44‘892.--, gerundet: Fr. 44‘800
.--
4.
Nach
§
34
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialver
sicherungsgericht (
GSVGer
) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der
Partei
kosten
. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be
messen (
§
34
Abs.
3
GSVGer
). Der Beschwerdeführer obsiegt vorliegend zur Hauptsache und unterliegt – quantitativ betrachtet – nur zu einem kleinen Teil. Demzufolge ist die ihm zuzusprechende Prozessentschädigung nur leicht zu kürzen. Somit ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerde
führer eine leicht reduzierte Prozessentschädigung in der Höhe von Fr.
1‘500
.
(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.