Decision ID: 53ab08a2-8304-56f7-9c2a-dbe36e6d5720
Year: 2015
Language: de
Court: BE_VB
Chamber: BE_VB_001
Canton: BE
Region: Espace_Mittelland
Law Area: public_law

I. Sachverhalt
1. Die Beschwerdeführenden reichten am 26. Mai 2014 bei der Gemeinde Münsingen
ein Baugesuch ein für das Erstellen eines Einfamilienhauses mit Garage auf Parzelle
Münsingen 2 (Trimstein) Grundbuchblatt Nr. D._. Die Parzelle liegt in der
Wohnzone WZ.
Die Gemeinde erachtete das Bauvorhaben wegen Unterschreitung des Gebäudeabstands
zum Wohnhaus auf der nördlich des Baugrundstücks liegenden Parzelle Münsingen 2
(Trimstein) Grundbuchblatt Nr. E._ als nicht bewilligungsfähig und stellte den
Beschwerdeführenden den Bauabschlag ohne vorgängige Publikation in Aussicht. Die
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Beschwerdeführenden hielten an ihrem Baugesuch fest, worauf die Gemeinde Münsingen
dem Bauvorhaben mit Entscheid vom 19. März 2015 den Bauabschlag erteilte.
2. Dagegen reichten die Beschwerdeführenden am 17. April 2015 Beschwerde bei der
Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) ein. Sie beantragen die
Aufhebung des Entscheides vom 19. März 2015 und die Erteilung der Baubewilligung.
Eventuell sei das Bauvorhaben zur Fortsetzung des Bewilligungsverfahrens an die Vor-
instanz zurückzuweisen. Sie machen geltend, die Gemeinde habe den Gebäudeabstand
falsch bestimmt.
3. Das Rechtsamt, welches die Beschwerdeverfahren für die BVE leitet1, holte die
Vorakten und eine Stellungnahme der Gemeinde ein. Auf die Rechtsschriften wird, soweit
für den Entscheid wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen
1. Sachurteilsvoraussetzungen
Bauentscheide können nach Art. 40 BauG2 innert 30 Tagen seit Eröffnung mit
Baubeschwerde bei der BVE angefochten werden. Die BVE ist somit für die Beurteilung
der Beschwerde zuständig. Zur Beschwerde befugt sind die Baugesuchsteller, die
Einsprecher im Rahmen ihrer Einsprachegründe und die zuständige Gemeindebehörde
(Art. 40 Abs. 2 BauG). Die Beschwerdeführenden, deren Baugesuch abgewiesen wurde,
sind durch den vorinstanzlichen Gesamtentscheid beschwert und daher zur
Beschwerdeführung legitimiert. Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist
einzutreten.
1 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (OrV BVE; BSG 152.221.191) 2 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0)
3
2. Bauabschlag ohne Publikation
a) Im Rahmen der vorläufigen Prüfung gemäss Art. 17 ff. BewD3 stellte die Gemeinde
verschiedene formelle und materielle Mängel fest. Sie informierte die
Beschwerdeführenden mit Schreiben vom 13. Juni 2014 und gab ihnen Gelegenheit zur
Verbesserung. In der Folge fanden zwischen der Bauherrschaft, dem Projektverfasser und
der Gemeinde mehrere Besprechungen und ein Austausch per E-Mail statt. Die Gemeinde
erklärte insbesondere, dass der Gebäudeabstand zum Wohnhaus auf der nördlich
liegenden Parzelle Münsingen 2 (Trimstein) Grundbuchblatt Nr. E._ nicht
eingehalten sei. Der Gebäudeabstand bestehe aus der Summe der anwendbaren
Grenzabstände und setze sich vorliegend aus einem grossen und einem kleinen
Grenzabstand zusammen. Der Gebäudeabstand betrage damit 14 m (10 m + 4 m) und
werde vom Bauvorhaben nicht eingehalten. Mit Schreiben vom 25. November 2014
erklärten die Beschwerdeführenden, ihrer Auffassung nach setze sich der
Gebäudeabstand nicht aus einem grossen und einem kleinen Grenzabstand, sondern aus
zwei kleinen Grenzabständen zusammen. Das Bauvorhaben halte den Gebäudeabstand
von 8 m ein und es werde beantragt, das Baubewilligungsverfahren auf Basis des
eingereichten Baugesuchs fortzusetzen. Mit Schreiben vom 22. Dezember 2014
wiederholte die Gemeinde ihre Auffassung betreffend Gebäudeabstand und stellte den
Bauabschlag ohne vorgängige Publikation in Aussicht. Die Beschwerdeführenden
beantragten mit Schreiben vom 27. Januar 2015, ihr Baugesuch sei zu bewilligen. Mit
Entscheid vom 19. März 2015 erteilte die Gemeinde den Bauabschlag ohne vorgängige
Bekanntmachung und ohne Einholen von Amts- und Fachberichten.
b) Ist im Rahmen der vorläufigen Prüfung ohne weiteres erkennbar, dass ein
Bauvorhaben nach den öffentlich-rechtlichen Vorschriften nicht oder nur mit Ausnahmen,
die nicht beantragt wurden, bewilligt werden könnte, macht die Baubewilligungsbehörde die
Gesuchstellenden auf diesen Mangel aufmerksam. Sie gibt ihnen Gelegenheit zur
Verbesserung innert drei Monaten und weist darauf hin, dass das Gesuch als
zurückgezogen gilt, wenn es nicht innert der Frist bei ihr wieder eingereicht wird (Art. 18
Abs. 2 BewD). Die Baubewilligungsbehörde tritt auf ein wieder eingereichtes, formell
3 Dekret vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren (Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1)
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mangelhaftes Gesuch nicht ein. Hat es offenkundige materielle Mängel, für deren
Beurteilung sie selber zuständig ist, weist sie es innert 30 Tagen ab (Art. 18 Abs. 4 BewD).
Fördert die vorläufige Prüfung keine Mängel zutage oder werden diese behoben, schreitet
die Baubewilligungsbehörde zur einlässlichen materiellen Prüfung der Baueingabe. Die
zuständige Baubewilligungsbehörde konsultiert weitere Behörden (Art. 21 und 22 BewD)
und trifft allfällige weiteren Abklärungen (Art. 23 BewD). Kommt die
Baubewilligungsbehörde nach der materiellen Prüfung zum Schluss, dass das
Bauvorhaben nicht bewilligt werden kann, teilt sie dies den Gesuchstellenden mit und gibt
ihnen unter Ansetzung einer Frist Gelegenheit zur Stellungnahme (Art. 24 Abs. 1 BewD).
Halten die Gesuchstellenden am Gesuch fest, weist die Baubewilligungsbehörde das
Gesuch ohne Bekanntmachung ab, sofern sie ihre Beurteilung nicht geändert hat (Art. 24
Abs. 2 BewD).
c) Das Verfahren der vorläufigen Prüfung bezweckt die möglichst rasche Korrektur
behebbarer formeller oder materieller Mängel bzw. die Abweisung (offensichtlich) nicht
bewilligungsfähiger Baugesuche.4 Art. 18 Abs. 4 Satz 2 BewD dient der
Verfahrensbeschleunigung. Es ist wenig sinnvoll, ein Gesuch mit offenkundigen materiellen
Mängeln weiter zu bearbeiten und beispielsweise zu publizieren. Soweit die
Baubewilligungsbehörde für die Beurteilung der fraglichen Mängel selber zuständig ist,
weist sie ein Gesuch, das (immer noch) offensichtliche materielle Mängel aufweist, innert
30 Tagen ab.5 Auch der Bauabschlag ohne Bekanntmachung im Sinn von Art. 24 Abs. 2
BewD ist für klare Fälle vorgesehen.6 Er dient ebenfalls der Verfahrensbeschleunigung und
hilft, unnötige Verfahrenskosten zu vermeiden (v.a. Kosten der Publikation).
Fraglich ist, ob vorliegend ein offenkundiger materieller Mangel bzw. ein klarer Fall vorliegt.
Die Gemeinde hat den Bauabschlag damit begründet, dass der zulässige Gebäudeabstand
zum Wohnhaus auf der nördlich liegenden Parzelle Münsingen 2 (Trimstein)
Grundbuchblatt Nr. E._ nicht eingehalten sei. Die Gemeinde führte aus, dass der
4 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Art. 38– 39 N. 1 5 vgl. dazu Vortrag der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion an den Regierungsrat zuhanden des Grossen Rates betreffend Baubewilligungsdekret (BewD) vom 14. Oktober 1993, S. 11 (Erläuterungen zu Art. 18 Abs. 4 Satz 2) 6 vgl. dazu Vortrag der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion an den Regierungsrat zuhanden des Grossen Rates betreffend Baubewilligungsdekret (BewD) vom 14. Oktober 1993, S. 2 (Ziffer I.2.2.3) und S. 12 (Erläuterungen zu Art. 24)
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Abstand zweier Gebäude gemäss Art. 25 Abs. 1 GBR7 mindestens der Summe der
dazwischenliegenden für sie vorgeschriebenen Grenzabstände entsprechen müsse. Nach
Art. 19 Abs. 2 GBR gelte der grosse Grenzabstand für die besonnte Längsseite des
Gebäudes. Falls die besonnte Längsseite nicht eindeutig ermittelt werden könne, bestimme
die Baubewilligungsbehörde die Anordnung des grossen Grenzabstands auf Antrag des
Baugesuchstellers. Der kleine Grenzabstand gelte nach Art. 19 Abs. 3 GBR für die
Schmalseite und die beschattete Längsseite eines Gebäudes. Nach Art. 41 GBR gälten in
der Wohnzone WZ ein grosser Grenzabstand von 10 m und ein kleiner Grenzabstand von
4 m. Zur Nachbarparzelle im Norden müsse das Bauvorhaben einen kleinen Grenzabstand
von 4 m einhalten. Auf der Südseite des Wohnhauses auf der nördlich liegenden Parzelle
Münsingen 2 (Trimstein) Grundbuchblatt Nr. E._ gelte hingegen der grosse
Grenzabstand von 10 m, da die Südseite die besonnte Längsseite des Nachbargebäudes
sei. Damit müsse das Bauvorhaben zum Gebäude auf Parzelle Münsingen 2 (Trimstein)
Grundbuchblatt Nr. E._ einen Gebäudeabstand von insgesamt 14 m einhalten. Mit
einem geplanten Gebäudeabstand von 9 m sei der reglementarische Gebäudeabstand
nicht eingehalten.
Die Beschwerdeführenden machen demgegenüber geltend, der Gebäudeabstand setze
sich vorliegend aus zwei kleinen Grenzabständen zusammen. Das Gebäude auf der
Parzelle Münsingen 2 (Trimstein) Grundbuchblatt Nr. E._ sei in zwei Etappen
bewilligt worden. Mit Bewilligung des Regierungsstatthalteramts Konolfingen vom 16.
Februar 1990 sei in einer ersten Etappe der östliche Teil des heutigen Gebäudes mit
Firstdach bewilligt worden. Dabei sei festgelegt worden, dass der grosse Grenzabstand auf
der besonnten Schmalseite im Westen zu liegen komme und nicht auf der Längsseite
gegen ihr Grundstück im Süden. Für das Gebäude auf der Parzelle Münsingen 2
(Trimstein) Grundbuchblatt Nr. E._ gelte daher im Süden der kleine Grenzabstand.
Dies ergebe sich auch aus der zweiten Etappe für die Erweiterung des Nachbargebäudes
nach Westen, welche von der Gemeinde Trimstein am 9. August 2010 bewilligt worden sei.
Im bewilligten Situationsplan sei gegenüber ihrem Grundstück ebenfalls ein kleiner
Grenzabstand eingetragen. Der Gebäudeabstand setze sich daher aus zwei kleinen
Grenzabständen zusammen und betrage im vorliegenden Fall 8 m. Dieser Abstand sei mit
dem geplanten Bauvorhaben eingehalten.
7 Baureglement der Einwohnergemeinde Trimstein vom 20. Oktober 1997
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Sowohl die Auffassung der Gemeinde als auch diejenige der Beschwerdeführenden ist
sachlich begründet. Die Frage, welcher Gebäudeabstand gilt, ist rechtlich umstritten. Zu
dieser Frage ist auch kein Präjudiz ersichtlich. Der Gebäudeabstand ist somit nicht
offenkundig nicht eingehalten; es liegt kein klarer Fall vor.
d) Wird ein Bauabschlag, der gestützt auf Art. 18 Abs. 4 Satz 2 oder Art. 24 Abs. 2
BewD ohne Bekanntmachung erfolgt ist, angefochten, kann die Beschwerdeinstanz weder
eine Baubewilligung erteilen noch einen für Dritte verbindlichen baurechtlichen
Vorentscheid fällen, weil sonst das rechtliche Gehör der zur Einsprache berechtigten
Personen verletzt würde.8 Eine allfällige materielle Beurteilung durch die
Beschwerdeinstanz könnte gegenüber allfälligen zukünftigen Einsprecherinnen und
Einsprechern mangels Eröffnung auch keine Rechtswirkung entfalten (vgl. Art. 44 Abs. 5
VRPG9).10
Die BVE kann daher nicht entscheiden, ob die Auffassung der Gemeinde Münsingen oder
diejenige der Beschwerdeführenden zutrifft bzw. welche Grenz- und Gebäudeabstände auf
das Bauvorhaben anwendbar sind. Das Gesuch muss nach den Bestimmungen der
Baugesetzgebung (Art. 35 Abs. 1 BauG in Verbindung mit Art. 26 ff. BewD) bekannt
gemacht werden, damit sich allfällige Einsprecherinnen und Einsprecher am Verfahren
beteiligen und sich zur umstrittenen Frage äussern können. Dies trifft insbesondere auf die
Nachbarn auf Parzelle Münsingen 2 (Trimstein) Grundbuchblatt Nr. E._ zu, da die
streitige Frage den Abstand von ihrem Gebäude betrifft.
3. Rückweisung
a) Nach Art. 72 Abs. 1 VRPG entscheidet die Beschwerdeinstanz in der Sache oder
weist die Akten ausnahmsweise mit verbindlichen Anordnungen an die Vorinstanz zurück.
Erweist sich die Beschwerde als begründet, soll die Beschwerdeinstanz das streitige
Rechtsverhältnis wenn möglich nach ihrer eigenen Erkenntnis abweichend von der
angefochtenen Verfügung neu regeln. Das Gesetz verbietet der Beschwerdebehörde
jedoch nicht, kassatorisch zu entscheiden. Sie soll von der Möglichkeit der Rückweisung
8 BVR 2004 S. 37 E. 2.1 9 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 10 BVR 2004 S. 37 E. 2.4
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nur ausnahmsweise Gebrauch machen. Es müssen besondere Gründe dafür sprechen,
dass die Vorinstanz noch einmal zum Entscheid über das streitige Rechtsverhältnis
aufgerufen wird. Mangelnde Entscheidreife der Angelegenheit kann einen solchen Grund
darstellen, sofern die Beschwerdebehörde selber allzu umfangreiche Beweismassnahmen
durchführen müsste.11
b) Weil das Bauvorhaben nicht publiziert wurde, kann die BVE die Sache nicht
entscheiden, ohne das rechtliche Gehör der zur Einsprache berechtigten Personen zu
verletzen. Zwar könnte sie die Publikation nachholen, das Einspracheverfahren
durchführen und die erforderlichen Fachberichte einholen. Durch die noch nötigen und
umfangreichen Instruktions- und Beweismassnahmen im Rechtsmittelverfahren ginge den
potentiellen Einsprecherinnen und Einsprechern jedoch das weniger formstrenge
erstinstanzliche Baubewilligungsverfahren verloren. Zudem kann es nicht Sache der
Beschwerdeinstanz sein, anstelle der Vorinstanz das Baubewilligungsverfahren
durchzuführen. Deshalb erscheint es sachgerecht, die Angelegenheit an die Vorinstanz zur
Fortsetzung des Baubewilligungsverfahrens zurückzuweisen (Art. 72 Abs. 1 VRPG). Die
Gemeinde wird das Bauvorhaben publizieren und die strittige Frage des Gebäudeabstands
prüfen müssen.
4. Kosten
a) Aus den vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass die Beschwerde gutzuheissen
ist. Die Sache ist zur Fortsetzung des Baubewilligungsverfahrens an die Vorinstanz
zurückzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Verfahrenskosten zu
erheben (Art. 108 Abs. 1 und 2 VRPG).
b) Die unterliegende Partei hat der Gegenpartei die Parteikosten zu ersetzen, sofern
nicht deren prozessuales Verhalten oder die besonderen Umstände eine andere Teilung
oder Wettschlagung gebieten oder die Auflage der Parteikosten an das Gemeinwesen als
gerechtfertigt erscheint (Art. 108 Abs. 3 VRPG).
Die Kostennote des Anwaltes der Beschwerdeführenden im Umfang von Fr. 1'954.80
(Honorar Fr. 1'750.00; Auslagen Fr. 60.00; Mehrwertsteuer Fr. 144.80) gibt zu keinen
11 Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 72 N. 2 f.
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Bemerkungen Anlass. Die Gemeinde hat somit den Beschwerdeführenden die
Parteikosten von Fr. 1'954.80 zu ersetzen.