Decision ID: f23d04b2-420b-4966-8c50-c79d6e9ae0b7
Year: 2003
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1. M._, geboren 1965, arbeitete seit seiner Einreise in die Schweiz als Bauarbeiter (vgl. Urk. 31/66 Blatt 2), zuletzt seit 1990 als Baureiniger bei der A._ in "Z._" (Urk. 31/61 Ziff. 1 und 6; Urk. 31/66 Blatt 3). Am 3. Mai 1996 stürzte er bei seiner Arbeit von einer Leiter auf einen Plattenboden und schlug dabei mit dem linken Fuss auf (vgl. Urk. 31/68/38). Hierbei zog er sich eine mehrfragmentäre Calcaneus-Fraktur links zu (vgl. Urk. 31/68/32-33 und Urk. 31/68/36-37). Fortan blieb er in seiner Arbeitsfähigkeit als Baureiniger eingeschränkt (vgl. Urk. 31/29; Urk. 31/31; Urk. 31/35; Urk. 31/61 Ziff. 21).
Am 23. April 1996 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 31/67). Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die Akten des Unfallversicherers, der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA), eingesehen (Urk. 31/68/6 und Urk. 31/68/18-38) und berufliche Abklärungen vorgenommen (Urk. 31/59) sowie Erkundigungen bei der Arbeitgeberin eingeholt hatte (Urk. 31/61), teilte sie dem Versicherten mit Vorbescheid vom 26. August 1997 (Urk. 31/18) mit, sie sehe die Zusprache einer ganzen, vom 1. Mai bis 31. August 1997 befristeten Rente vor. Hiezu nahm dieser, vertreten durch Rechtsanwalt Werner Mutzner, Zürich, am 7. Oktober 1997 Stellung (Urk. 31/56).
In der Folge prüfte die IV-Stelle erneut den Rentenanspruch des Versicherten. Nachdem sie weitere medizinische Akten der SUVA eingesehen (Urk. 31/31; Urk. 31/68/8-13; Urk. 31/68/17) sowie selber medizinische Abklärungen vorgenommen hatte (Urk. 31/30), erliess sie den Vorbescheid vom 13. Oktober 1998, mit welchem sie die Zusprache einer ganzen, vom 1. Mai 1997 bis 31. Dezember 1998 befristeten Rente in Aussicht stellte (Urk. 31/15). Der Versicherte nahm hiezu am 29. Dezember 1998 Stellung (Urk. 31/14). Mit Verfügung vom 1. Februar 1999 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf eine Umschulung (Urk. 31/11). Am 25. Juni 1999 erging die Verfügung, mit welcher die IV-Stelle dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Mai 1997 bis 31. Dezember 1998 eine ganze Rente mit Zusatzrente für die Ehefrau und vier Kinderrenten zusprach (Urk. 2 = Urk. 31/7).
2.
2.1 Gegen die Verfügung vom 25. Juni 1999 erhob der Versicherte, weiterhin vertreten durch Rechtsanwalt Mutzner, am 28. Juli 1999 Beschwerde mit dem Antrag auf deren Aufhebung und auf Ausrichtung einer unbefristeten ganzen Invalidenrente (Urk. 1 S. 2). Hierbei reichte er unter anderem ein zuhanden der SUVA errichtetes Gutachten von Dr. med. B._, FMH Orthopädische Chirurgie, vom 15. Juli 1999 zu den Akten (Urk. 3/7 = Urk. 31/29 = Urk. 31/68/7). Am 3. September 1999 ersuchte die IV-Stelle um Sistierung des Verfahrens bis nach Eingang der von Dr. B._ empfohlenen neurologischen Abklärung und der anschliessenden berufsberaterischen Beurteilung (Urk. 8). Hiergegen erhob der Versicherte keine Einwendungen (Urk. 10), worauf mit Verfügung vom 5. Oktober 1999 das Verfahren bis zum Eingang der neurologischen Abklärung und anschliessenden berufsberaterischen Beurteilung des Versicherten sistiert wurde (Urk. 15). Sodann wurde das Gesuch des Versicherten vom 28. Juli 1999 um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes in der Person von Rechtsanwalt Mutzner bewilligt (Urk. 1 S. 2; Urk. 15). Am 11. Mai 2001 teilte Rechtsanwalt Mutzner seine Mandatsniederlegung mit (Urk. 19), worauf ihm mit Beschluss vom 31. Mai 2001 eine Entschädigung aus der Gerichtskasse zugesprochen wurde (Urk. 22). Am 19. April 2002 legitimierte sich Rechtsanwalt Lucas Anderes, Zürich, als Vertreter des Versicherten (Urk. 25 und Urk. 26). Das Gesuch des Versicherten vom 24. April 2002, Rechtsanwalt Anderes als unentgeltlichen Rechtsbeistand zu bestellen (Urk. 28), wurde am 10. Dezember 2002 bewilligt (Urk. 32).
2.2 In ihrer Vernehmlassung vom 2. Dezember 2002 beantragte die IV-Stelle, in teilweiser Gutheissung der Beschwerde sei festzustellen, dass der Versicherte in Ergänzung der mit Verfügung vom 25. Juni 1999 zugesprochenen befristeten ganzen Rente mit Wirkung ab 1. Januar 1999 Anspruch auf eine unbefristete halbe Invalidenrente habe (Urk. 29). Hiefür stützte sie sich auf die in der Zwischenzeit erstellten medizinischen Akten der SUVA, insbesondere auf das psychiatrische Gutachten von Dr. med. C._ vom 9. Januar 2002 (Urk. 31/21).
2.3 Mit Verfügung vom 10. Dezember 2002 wurde die Sistierung des Prozesses aufgehoben (Urk. 32). In der Replik vom 20. Januar 2003 beantragte der Versicherte, die IV-Stelle sei zu verpflichten, ihm ab 1. Januar 1999 eine ganze Invalidenrente auszurichten. Sodann sei davon Vormerk zu nehmen, dass die IV-Stelle die Beschwerde insoweit anerkannt habe, als sie nunmehr einen Anspruch auf Ausrichtung einer halben unbefristeten Invalidenrente mit Wirkung ab 1. Januar 1999 bejahe (Urk. 34). Nachdem die IV-Stelle innert angesetzter Frist (vgl. Urk. 37) keine Duplik eingereicht hatte, wurde mit Verfügung vom 18. März 2003 der Schriftenwechsel als geschlossen erklärt (Urk. 39).

Das Gericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Am 1. Januar 2003 sind das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG) und die Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 11. September 2002 (ATSV) in Kraft getreten und haben in einzelnen Sozialversicherungsgesetzen und -verordnungen zu Revisionen geführt. In materiellrechtlicher Hinsicht gilt jedoch der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 467 Erw. 1, 126 V 136 Erw. 4b, je mit Hinweisen). Da sich der hier zu beurteilende Sachverhalt vor dem 1. Januar 2003 verwirklicht hat, gelangen die materiellen Vorschriften des ATSG und der ATSV sowie die gestützt darauf erlassenen Gesetzes- und Verordnungsrevisionen im vorliegenden Fall noch nicht zur Anwendung. Bei den im Folgenden zitierten Gesetzes- und Verordnungsbestimmungen handelt es sich deshalb - soweit nichts anderes vermerkt wird - um die Fassungen, wie sie bis Ende 2002 in Kraft gewesen sind.
1.2 Die Verwaltung hat die massgeblichen Gesetzesbestimmungen über die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG) und die Bemessung der Invalidität (Art. 28 Abs. 2 IVG) in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend dargelegt (Urk. 2 S. 2), weshalb darauf verwiesen werden kann.
1.3 Die Verfügung über eine befristete Invalidenrente enthält gleichzeitig die Gewährung der Leistung und die Revision derselben (EVGE 1966 S. 130 Erw. 2; ZAK 1984 S. 133 Erw. 3). Wird vom Zeitpunkt des Verfügungserlasses an rückwirkend eine Rente zugesprochen und diese für eine weitere Zeitspanne gleichzeitig herabgesetzt oder aufgehoben, so sind nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes die für die Rentenrevision geltenden Bestimmungen analog anwendbar (BGE 121 V 275 Erw. 6b/dd; AHI 2002 S. 64 Erw. 1, 1999 S. 246 Erw. 3a; vgl. auch BGE 125 V 417 f. Erw. 2d). Nach Art. 41 IVG ist eine Rente für die Zukunft entsprechend zu erhöhen, herabzusetzen oder aufzuheben, wenn sich der Grad der Invalidität der Person, die eine Rente bezieht, in einer für den Anspruch erheblichen Weise ändert. Setzt die Verwaltung bei der Leistungszusprechung die Rente nach Massgabe der Veränderung des Invaliditätsgrades rückwirkend herab oder hebt sie sie auf, richtet sich der Zeitpunkt der Rentenherabsetzung bzw. -aufhebung rechtsprechungsgemäss nach Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Inalidenversicherung (IVV; BGE 125 V 417 f. Erw. 2d, 109 V 125, 106 V 16). Danach ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit die anspruchsbeeinflussende Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit andauern wird; sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird (BGE 109 V 126 f. Erw. 4a; AHI 2001 S. 159 f. Erw. 1 und S. 278 Erw. 1a, 1998 S. 121 Erw. 1b, ZAK 1990 S. 518 Erw. 2 mit Hinweis).
Wird gleichzeitig eine Rente zugesprochen und diese revisionsweise, in sinngemässer Anwendung von Art. 41 IVG und Art. 88a IVV, herauf- oder herabgesetzt oder aufgehoben, liegt ein zwar komplexes, im Wesentlichen jedoch einzig durch die Höhe der Leistung und der Anspruchsperioden definiertes Rechtsverhältnis vor. Der Umstand allein, dass Umfang und allenfalls Dauer des Rentenanspruchs über den verfügungsweise geregelten Zeitraum hinweg variieren, ist unter anfechtungs- und streitgegenständlichem Gesichtspunkt belanglos. Wird nur die Abstufung oder die Befristung der Leistungen angefochten, wird damit die gerichtliche Überprüfungsbefugnis nicht in dem Sinne eingeschränkt, dass unbestritten gebliebene Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 417 f. Erw. 2d mit Hinweisen).
1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 Erw. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc).
1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c).
2.
2.1 Materiell strittig ist, in welchem Umfang der Beschwerdeführer ab 1. Januar 1999 in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist und ob, und wenn ja, in welcher Höhe er ein Einkommen bei einer ihm zumutbaren Tätigkeit noch erzielen könnte.
2.2
2.2.1 Der Beschwerdeführer zog sich bei seinem Unfall vom 3. Mai 1996 unbestrittenermassen eine mehrfragmentäre Calcaneusfrakur links zu, die am 10. Mai 1996 im Spital D._ erstmals operativ angegangen wurde (Urk. 3/3 = Urk. 31/68/36) und die eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit zur Folge hatte (Urk. 31/68/37 Ziff. 8; Urk. 31/68/32). In der kreisärztlichen Untersuchung vom 25. September 1996 wurde eine erneute Schmerzzunahme festgehalten, weshalb eine Arbeitsaufnahme als Raumreiniger kaum denkbar sei (Urk. 31/68/30). Vom 9. Oktober bis 13. November 1996 hielt sich der Beschwerdeführer in der E._ auf (Urk. 31/68/31 Ziff. 1). Die behandelnden Ärztinnen hielten im Austrittsbericht vom 25. November 1996 fest, dass zur Zeit eine therapieresistente Schmerzsymptomatik im Bereich der Ferse lateral, mit Abstoss-Schwäche und verminderter Abrollung sowie eine Hypotrophie der Unterschenkelmuskulatur links bestehe. Die Gehfähigkeit sei vermindert, speziell auf unebenem Boden und beim repetitiven Treppen- und Schwellenüberwinden. Zeitweise benötige er einen Gehstock rechts. Kniende und kauernde Tätigkeiten für einzelne Aktionen seien zumutbar, repetitiv beschwerlich. Das Heben und Tragen von Lasten bis 10 Kilogramm sei zumutbar, wiederholt beschwerlich. Der Beschwerdeführer sei im Zeitpunkt des Austrittes noch nicht arbeitsfähig. Eine Neubeurteilung der Arbeitsfähigkeit sollte anfangs Januar 1997 erfolgen und eventuell ein Arbeitsversuch zu therapeutischen Zwecken gestartet werden (Urk. 31/68/31 S. 3 f.).
2.2.2 Am 22. Januar 1997 erfolgte die Entfernung des Osteosynthesematerials und die Ausräumung des Sinus tarsi links im Spital D._ (Urk. 31/68/27). Im kreisärztlichen Untersuchungsbericht vom 5. März 1997 wurde festgehalten, dass dies leider keine wesentliche Besserung gebracht habe. Der Beschwerdeführer gehe nach wie vor ziemlich ängstlich mit Stockhilfe rechts. Die Gehschulung sei fortzusetzen. Als Baureiniger bestehe keine Arbeitsfähigkeit (Urk. 31/68/25 S. 2 f.). Im Anschluss an die Untersuchung vom 3. April 1997 im Spital D._ wurde am 16. April 1997 festgehalten, dass aktuell ein objektiv ausgezeichnetes Heilresultat vorliege, der Beschwerdeführer aber subjektiv noch immer invalidisierende Beschwerden beklage (Urk. 31/68/24). Auf Zuweisung des SUVA-Kreisarztes (vgl. Urk. 31/68/22) wurde die genaue Konfiguration des unteren Sprunggelenkes links mittels Computertomographie im Spital D._ abgeklärt. Diese ergab keinen Nachweis eines freien Gelenkkörpers. Bei primär mehrfachen zum Teil erheblichen Stufenbildungen an der kalkanearen Gelenkfläche des Talokalkaneargelenks sei als Ausheilungsstadium eine nur geringfügige wellige Begrenzung der Gelenkfläche und allenfalls eine minimale Stufenbildung an einer vertikal verlaufenden weiter nachweisbaren Aufhellungslinie sichtbar. Es resultierten weder eine wesentliche Einengung des Gelenkspaltes noch gröbere subchondrale Sklerosierungen (Urk. 31/68/21). In Kenntnis dieser Darstellung befand der Kreisarzt daraufhin am 27. Mai 1997 einen Einsatz des Beschwerdeführers in seinem angestammten Beruf als ungünstig. Der Beschwerdeführer sollte vielmehr die Möglichkeit haben, etwa die Hälfte des Tages sitzend zu arbeiten, den Rest aufgeteilt zwischen Stehen und Gehen, mit Akzent auf dem Stehen. Das Ersteigen von Treppen sei nur gelegentlich, ein Niederkauern oder Niederknien nur kurzfristig möglich. Das Besteigen von Leitern gelinge nicht. Im Stehen und Gehen auf guter Unterlage sei ein Heben von Lasten bis 15 Kilogramm möglich. Ein Ganztageseinsatz dürfe erwartet werden (Urk. 31/68/20). Mit Verfügung vom 3. Juli 1997 stellte die SUVA ihre Taggeldleistungen per 1. September 1997 ein (Urk. 31/68/18).
2.2.3 In seinem zuhanden des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers verfassten Bericht vom 30. September 1997 äusserte sich Dr. med. F._, Spezialarzt FMH für Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, über seine am 29. September 1997 erfolgte Untersuchung des Beschwerdeführers. Die Beweglichkeit des unteren Sprunggelenks sei einigermassen erhalten. Im Gegenteil sei jetzt eher eine gewisse Instabilität eingetreten. Das untere Sprunggelenk sei definitiv und irreparabel schwer geschädigt. Eine Wiedereingliederung erscheine ihm absolut vordringlich. Eine solche sei wohl nur durch eine Umschulung möglich, denn Arbeiten, die vorwiegend im Stehen und Gehen erledigt werden müssten, seien dem Beschwerdeführer auch in Zukunft nicht mehr möglich. Sodann erscheine es ihm wesentlich, dass ein kompetenter Fussorthopäde sich des Falles annehme, weshalb er Prof. Dr. med. G._ vorschlage (Urk. 31/68/17).
2.2.4 Prof. Dr. med. G._, FHM Orthopädische Chirurgie, hielt in seinem Bericht vom 8. Dezember 1997 fest, dass die Gebrauchsfähigkeit des linken Fusses schmerzbedingt ganz erheblich vermindert sei, so dass der Beschwerdeführer dauernd eine Stockhilfe benötige. Diese weitgehende Gebrauchsunfähigkeit sei vollumfänglich objektivierbar. Stehend zu verrichtende Arbeiten seien dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar. Für ausschliesslich sitzende Tätigkeiten könne theoretisch eine Arbeitsfähigkeit von wenigen Stunden angenommen werden. Angesichts des Ausbildungsstandes des Beschwerdeführers sei eine solche aber wohl nicht realisierbar. Die Prognose hinsichtlich einer Wiederherstellung einer normalen Belastbarkeit der linken unteren Extremität sei günstig, vorausgesetzt dass relativ bald eine talocalcaneare Arthrodese im linken Rückfuss vorgenommen und gleichzeitig das schmerzhaft in die Fersenweichteile vorspringende Knochenfragment abgetragen werde (Urk. 31/31 S. 4 f.).
2.2.5 Aufgrund der Feststellungen von Prof. Dr. G._ kam die SUVA auf ihre Verfügung vom 3. Juli 1997 zurück und erklärte sich bereit, Taggelder auf der Basis einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auch über den 24. August 1997 hinaus auszurichten sowie weiterhin die notwendigen Heilkostenleistungen zu erbringen (Urk. 31/68/14). Am 5. Februar 1998 erfolgte die talocalcaneare Interpositionsarthrodese mit Beckenkammspongiosa sowie die Abtragung eines quergestellten Knochenfragmentes plantar am Calcaneus links durch Prof. Dr. G._ in der Klinik H._ (Urk. 31/68/13). Am 9. Juni 1998 berichtete dieser, dass die Konsolidation der talocalcanearen Arthrodese zeitgerecht abgeschlossen, die Schwellung weitgehend zurückgegangen und die Beweglichkeit im oberen Sprunggelenk frei sei. Der Beschwerdeführer klage immer noch über starke Schmerzen am reizlosen Rückfuss, weshalb es zweckmässig sei, die weitere Rehabilitation stationär in der E._ durchzuführen (Urk. 3/5 = Urk. 31/68/12).
2.2.6 Vom 1. Juli bis 12. August 1998 hielt sich der Beschwerdeführer in der E._ zur intensiven stationären orthopädisch-traumatologischen Rehabilitation und zur Beurteilung der somatischen und psychosozialen Problematik auf (Urk. 31/68/10 S. 1). Die Ärzte hielten bei Austritt fest, dass die Schmerzsymptomatik im Bereich des linken Fusses therapieresistent, mit entsprechender Belastungsintoleranz für diesen Fuss trotz guter OSG-Beweglichkeit, geblieben sei. Die Stockentwöhnung sowie der Belastungsaufbau für den linken Fuss hätten nicht erreicht werden können. Zum Ausschluss einer psychosomatischen Mitbeteilung sei eine psychiatrische Exploration durchgeführt worden. Dabei habe der Beschwerdeführer keine psychischen Auffälligkeiten von Krankheitswert gezeigt. Möglicherweise bestehe eine gewisse Überbetonung der Beschwerden, eine eigentliche Symptomausweitung liege dagegen nicht vor (vgl. Urk. 31/68/11 S. 2). Beim Gehen auf unebenem Gelände sowie beim repetitiven Treppen- und Schwellenüberwinden lägen Einschränkungen vor. Knieende und kauernde Tätigkeiten seien repetitiv beschwerlich. Das Heben und Tragen von Lasten bis zehn Kilogramm sei zumutbar, repetitiv beschwerlich. Der Beschwerdeführer könne einen normalen Arbeitstag sitzend verbringen, lediglich kleine Entlastungen seien nötig (ergonomische Haltung für die Füsse, mehrmals täglich kurze Fussgymnastik). Dem Beschwerdeführer sei daher eine sitzende Tätigkeit ganztags zumutbar. Denkbare Einsätze seien dabei in der Industrie Sortier- und Montagearbeiten, einfache Lötarbeiten oder Polierarbeiten. Die Wiederaufnahme der ehemals angestammten Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiter sei nicht mehr realistisch (Urk. 31/68/10 S. 5).
2.2.7 In Anschluss an die Abschlussuntersuchung vom 25. September 1998 hielt Kreisarzt-Stellvertreter Dr. med. I._, Chirurgie FMH, fest, dass sich die subjektiven Angaben mit dem objektiven Befund nicht deckten. Es bestehe eine intensive Fixierung des Schmerzes. Vom objektiven Befund her wäre eine ganztägige einfache sitzende Arbeit durchaus zumutbar. Die Therapieresistenz sei aber äusserst gewichtig (Urk. 31/68/8).
2.3 Aufgrund der dargelegten medizinischen Aktenlage, insbesondere gestützt auf den Abschlussbericht des Kreisarzt-Stellvertreters vom 25. September 1998, gelangte die IV-Stelle - vorerst - zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer seine zuletzt ausgeführte Tätigkeit nicht mehr zumutbar sei, er indes ab 25. September 1998 eine sitzende Tätigkeit ganztags ausüben könnte, weshalb sie - nach durchgeführtem Einkommensvergleich und unter Berücksichtigung von Art. 88a Abs. 1 IVV - die ganze Rente auf den 31. Dezember 1998 befristete (vgl. Urk. 31/12 S. 2 f.).
Die Gewährung einer ganzen Rente bis zum 31. Dezember 1998 ist demnach unbestritten. Aufgrund der dargelegten ärztlichen Berichte lässt sich auch zweifellos sagen, dass dem Beschwerdeführer seit dem Unfall vom 3. Mai 1996 seine zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Baureiniger nicht mehr zumutbar ist. Betreffend die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ist indes Folgendes festzuhalten:
Angesichts dessen, dass der SUVA-Kreisarzt am 27. Mai 1997 eine körperlich leichte, vorwiegend sitzende Tätigkeit ganztags als möglich erachtete (Urk. 31/68/20), Dr. F._ sich in seinem Bericht vom 30. September 1997 zwar nicht zum Umfang einer möglichen Restarbeitsfähigkeit äusserte, indes eine Arbeitsfähigkeit für eine vorwiegend im Sitzen zu verrichtende Tätigkeit nicht gänzlich verneinte (Urk. 31/68/17), Dr. G._ am 8. Dezember 1997 für auschliesslich sitzende Tätigkeiten eine Arbeitsfähigkeit von wenigen Stunden als möglich befand (Urk. 31/31 S. 4 f.) und die Ärzte der E._ den Beschwerdeführer bei Austritt am 12. August 1998 für eine sitzende Tätigkeit als zu 100 % arbeitsfähig erachteten (Urk. 31/68/10 S. 5), erscheint die von der IV-Stelle gezogene Schlussfolgerung, dem Beschwerdeführer sei - erst - seit der Abschlussuntersuchung durch den SUVA-Kreisarzt-Stellvertreter vom 25. September 1998 eine Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zumutbar (betreffend Umfang siehe Erw. 2.5), als wohlwollend, indes nicht als wirklich falsch, so dass als Zwischenergebnis festgehalten werden kann, dass beim Beschwerdeführer bis zum genannten Datum vom 25. September 1998 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten bestand.
2.4
2.4.1 Dr. F._ berichtete am 8. Februar 1999, dass sich der Zustand nicht verbessert habe. Nachdem die Arthrodese mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gut durchgebaut sei, müsse davon ausgegangen werden, dass es sich um ein Quadrantensyndrom (CRSP) handle. Der Beschwerdeführer sei nicht nur in seinem angestammten Beruf, sondern für jegliche Arbeit praktisch zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 31/9/2).
2.4.2 In dem zuhanden der SUVA erstellten und anlässlich der Beschwerdeerhebung eingereichten Gutachten von Dr. B._ vom 15. Juli 1999 betreffend die ambulante Untersuchung vom 8. April 1999 hielt dieser folgende Befunde von Wichtigkeit fest: Eine Einschränkung der Supination/Pronation des Vorfusses im Vergleich zur Gegenseite, eine diffuse Druckdolenz im Rückfussbereich sowie eine verminderte Sensibilität im Bereiche des dritten und vierten Strahles sowie lateral am Rückfuss bei deutlicher Muskelatrophie des linken Beines und radiologisch degenerativen Veränderungen am OSG ventral sowie am Chopard-Gelenk mit diffuser Verminderung der Mineralisation (Urk. 3/7 S. 8 = Urk. 31/29 S. 8 = Urk. 31/68/7 S. 8). Die nach der Arthrodese vom Beschwerdeführer festgestellten Sensibilitätsstörungen seien glaubhaft, aber nicht einer spezialärztlichen neurologischen Untersuchung unterzogen worden. Gesamthaft habe man den Eindruck, dass hier eine posttraumatische psychogene Anpassungsstörung insofern möglich sei, als die an sich glaubhafte und nachvollziehbare Problematik zu einer subjektiven Schilderung einer derartigen Einschränkung führe, wie sie an sich aufgrund der objektivierbaren Befunde nicht in diesem Ausmass vorhanden sein müsste. Dr. B._ empfahl eine neurologische Beurteilung (Urk. 3/7 S. 8 ff. = Urk. 31/29 S. 8 ff. = Urk. 31/68/7 S. 8 ff.). Sodann hielt er fest, dass eine verminderte Gehfähigkeit bestehe. Die Belastbarkeit des linken Fusses sei vermindert. Der Beschwerdeführer könne stehend nicht mehr arbeiten. Indes fänden sich entgegen der Ansicht von Dr. F._ keinerlei objektivierbare Hinweise, die eine sitzende Tätigkeit verunmöglichen würden. Ausgehend von einer Ankylose in Funktionsstellung mit den ausgeprägten Schmerzen, entsprechend einer Eingeschränktheit von 25 %, sei dem Beschwerdeführer eine solche Tätigkeit mindestens zu sechs Stunden pro Tag zumutbar. Bezüglich der dauernden Beschwerden und des daher anzunehmenden erhöhten Aufwandes hinsichtlich der Konzentration wären wiederholte kürzere Pausen sinnvoll (Urk. 3/7 S. 10 f. = Urk. 31/29 S. 10 f. = Urk. 31/68/7 S. 10 f.).
2.4.3 PD Dr. med. U. J._ und Dr. med. K._, Ärzte an der neurologischen Poliklinik des Y._, erstatteten am 25. Februar 2000 ihr auf Aktenstudium, persönlicher Begutachtung vom 18. Januar 2000 sowie auf Angaben des Beschwerdeführers beruhendes Gutachten zuhanden der IV-Stelle. Dabei hielten sie fest, dass aus neurologischer Sicht aufgrund der Anamnese und der Erhebung der neurologischen Befunde keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe und eine solche auch seit dem Unfall vom 3. Mai 1996 nie bestanden habe. Aufgrund der genauen Anamnese des Beschwerdeführes liessen sich geringgradige neuropathische Schmerzkomponenten erkennen, die aber nur einen kleinen Anteil des gesamten Schmerzsyndroms bildeten. Der Hauptanteil der Schmerzen werde weder als neuropathisch noch als neuralgiform beschrieben, so dass hier keine neurogene Komponente vorliege. Aus neurologischer Sicht sei eine volle Belastbarkeit, das Verrichten von stehenden Arbeiten und das Ausüben von sitzenden Tätigkeiten vollumfänglich möglich, da keine relevante neurologische Pathologie vorliege. Da der Beschwerdeführer über ausgeprägte Belastungsschmerzen berichte, sei aber eine sitzende Tätigkeit anzustreben (Urk. 31/25 S. 6 f.).
2.4.4 Im Anschluss an die kreisärztliche Untersuchung vom 19. Juni 2000 hielt SUVA-Kreisarzt Dr. med. N._, FMH für Chirurgie, fest, klinisch könne von einem sehr schönen Arthrodese-Resultat des unteren Sprunggelenkes gesprochen werden. Der linke Fuss zeige eine ideale Stellung, ideale trophische Verhältnisse ohne jegliche Schwellung oder Reizung. Es bestünden keine neurologischen Ausfälle, keine zirkulatorischen Störungen und keinerlei Hinweise auf eine Dystrophie. Diese Befunde kontrastierten sehr stark mit den subjektiven Beschwerdeangaben. Anlässlich des zweiten Aufenthaltes in der E._ sei ein ähnliches Erscheinungsbild beschrieben worden, das als schmerzfixierte Belastungsintoleranz definiert worden sei. Das klinisch hervorragende Behandlungsresultat lasse auch die Diagnose eines CRSP nicht zu. Er müsse nunmehr den Verdacht einer chronifizierten, fixierten Schmerzsituation zur Diskussion stellen. Seitens des Beschwerdeführers gingen zur Zeit wenig Impulse aus, die Situation zu verändern. Da aus neurologischer und orthopädischer Sicht für das Schmerzbild und das Schmerzverhalten keine ausreichende somatische Erklärung gefunden werden könne, müsse eine Schmerzverarbeitungsstörung angenommen werden, wie sie bereits von der E._ als schmerzfixierte Belastungsintoleranz umschrieben worden sei, wobei heute eine gewisse, wahrscheinlich unbewusste Verdeutlichungstendenz nicht ausgeschlossen werden könne (Urk. 31/24/1 S. 3).
PD Dr. G._ beschrieb am 1. September 2000 nach erfolgter Untersuchung des Beschwerdeführers vom 22. August 2000 ebenfalls ein erstaunlich schönes objektives Resultat bezüglich der praktisch symmetrischen oberen Sprunggelenksbeweglichkeit, der intakten Hautverhältnisse und guter Vaskularität, bei nur noch mässig ausgeprägter Wadenatrophie. Die subjektive Schmerzhaftigkeit sei in keiner Weise mehr zu objektivieren. Es liege wahrscheinlich ein Schmerzsyndrom vor, das als Krankheit zu taxieren sei und bei dem wohl eine psychologische Hilfe im Sinne einer Verbesserung der Schmerzverarbeitung der einzige Therapieansatz darstelle. Selbstverständlich liege auch hier eine volle Arbeitsfähigkeit für eine ausschliesslich sitzende Tätigkeit vor (Urk. 31/23 S. 2).
Aufgrund der Abschlussuntersuchung vom 9. Oktober 2000 schloss sich SUVA-Kreisarzt Dr. N._ der Beurteilung durch Dr. G._ an. Mit Ausnahme leichter Neurombeschwerden, die wahrscheinlich subjektiv überbewertet würden, bestehe keine somatische Begründung für das vom Beschwerdeführer beklagte Beschwerdebild und für die Notwendigkeit einer Stockentlastung. Dem Beschwerdeführer seien aus somatischer Sicht vollschichtig sämtliche sitzenden Tätigkeiten zumutbar. Auch leichtere Arbeiten, die mit Steh- und Gehphasen im Rahmen von etwa 30 % der Arbeitszeit verbunden wären, seien zumutbar, sofern zwischenzeitlich Sitzphasen eingeschaltet werden könnten. Das Treppensteigen sollte nur sporadisch gefordert werden, das Tragen schwerer Gewichte sollte unterlassen werden, wogegen das Tragen von Gewichten bis zehn Kilogramm sporadisch zumutbar wäre. Ungünstig beziehungsweise unzumutbar sei das Leiternsteigen oder das Arbeiten in ungünstigen Zwangspositionen (Urk. 31/22 S. 3).
2.4.5 Das von der SUVA in der Folge in Auftrag gegebene psychiatrische Gutachten ergab Folgendes:
Dr. med. C._, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, hielt in seinem auf umfassendem Aktenstudium, persönlicher Begutachtung vom 5. und 19. November 2001 und telefonischen Rücksprachen mit dem Hausarzt Dr. O._ und dem behandelnden Psychiater Dr. P._ erstellten Gutachten vom 9. Januar 2002 fest, der Beschwerdeführer sei in seiner Persönlichkeit wenig differenziert. Er habe ein narzisstisches Erleben im Sinne von Alles oder Nichts. Vor dem Unfall sei alles in Ordnung gewesen. Durch den Unfall sei nach seinem Erleben nicht nur seine linke Ferse zerstört worden, sondern er selber und sein ganzes Leben. Vor dem Unfall habe er sich von der Ehefrau und dem Arbeitgeber geschätzt und akzeptiert gefühlt, hinterher entwertet und abgelehnt. Mit der Beurteilung im psychosomatischen Konsilium vom 8. Juli 1998 in der E._, wonach psychiatrischerseits keine Diagnose gestellt werden könne, stimmte Dr. C._ nicht überein. Vielmehr befand er, es liege eine andauernde somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F 45.4) vor, wobei sich der Beginn des psychischen Beschwerdebildes nicht eindeutig datieren lasse. Aufgrund der Akten müsse angenommen werden, dass etwa ein Jahr nach dem Unfall das Schmerzbild nicht mehr rein somatisch erklärbar gewesen sei. Im weiteren Verlauf habe der psychogene Anteil des Beschwerdebildes weiter zugenommen. Eine psychiatrische Behandlung habe sich beim Beschwerdeführer als wenig hilfreich erwiesen. Im gegenwärtigen Zeitpunkt sei ihm eine einfache sitzende Arbeit wie Sortieren, Montage, Löten oder Polieren halbtags zumutbar. Vielleicht werde in Zunkunft eine Steigerung auf 75 % noch möglich sein. Für die unmittelbare Zukunft sei aber keine grosse Besserung des psychischen Beschwerdebildes zu erwarten. Auf längere Sicht sei aber eine Besserung durchaus möglich, wobei Dr. C._ eine vollständige Heilung als für wenig wahrscheinlich erachtete (Urk. 31/21 S. 9 ff.).
2.5 Die medizinische Aktenlage ist nunmehr nach Einholung der neurologischen und psychiatrischen Gutachten genügend klar und ergibt ein überzeugendes Bild betreffend die Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Danach ist davon auszugehen, dass die Arbeitsfähigkeit in neurologischer Hinsicht keinerlei Einschränkung erfährt, indes aus orthopädischer Sicht nur noch eine vorwiegend im Sitzen zu verrichtende Arbeit in Betracht fällt. Eine solche ist dem Beschwerdeführer zumindest seit der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 25. September 1998 zu 100 % zumutbar. Darin stimmen die Beurteilungen sämtlicher Fachärzte grundsätzlich überein (vgl. Urk. 31/68/8; Urk. 31/29 S. 10 f.; Urk. 31/23 S. 2; Urk. 31/22 S. 3; vgl. auch Urk. 31/68/10 S. 5; bei seiner Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit von mindestens sechs Stunden pro Tag ging Dr. B._ fälschlicherweise von einer Einschränkung von etwa 25 % entsprechend einer Ankylose aus, Urk. 31/29 S. 11). Einzig Dr. F._ war anderer Ansicht. Seine Beurteilung (Urk. 31/9/2) ist indes weder genügend begründet noch nachvollziehbar und wird sowohl durch Dr. B._ als auch durch Dr. N._ ausdrücklich widerlegt (Urk. 31/29 S. 10 f. und Urk. 31/24/1 S. 3). Auf die Beurteilung durch Dr. F._ kann daher nicht abgestellt werden.
Anlässlich der psychiatrischen Begutachtung durch Dr. C._ wurde nunmehr - entgegen dem früheren psychosomatischen Konsilium vom 8. Juli 1998 in der E._ (Urk. 31/68/11) - ein psychisches Leiden mit Krankheitswert und Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt. Das Gutachten ist für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend und einleuchtend, weshalb davon auszugehen ist, dass der Beschwerdeführer aus psychischer Sicht zu 50 % in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist. Eine solche Einschränkung besteht zumindest seit der Untersuchung durch Dr. C._ im November 2001. Angesichts dessen, dass dieser die Frage nach dem Beginn des psychischen Beschwerdebildes nicht eindeutig beantworten konnte, sondern lediglich festhielt, dass das Schmerzbild etwa ein Jahr nach dem Unfall, mithin etwa seit Mai 1997, nicht mehr rein somatisch erklärbar gewesen sei und im weiteren Verlauf der psychogene Anteil des Beschwerdebildes zugenommen habe (Urk. 31/21 S. 10 Ziff. 3), sowie des Umstandes, dass der Beschwerdeführer bis zum 25. September 1998 bereits aus somatischen Gründen als zu 100 % arbeitsunfähig zu betrachten ist (vgl. Erw. 2.3), erscheint mit der IV-Stelle (vgl. Urk. 29) die Annahme, dass der Beschwerdeführer seit genanntem Datum aus psychischen Gründen zu 50 % in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist, als nachvollziehbar, weshalb davon auszugehen ist.
Aus Gesagtem folgt, dass dem Beschwerdeführer seit der Abschlussuntersuchung vom 25. September 1998 in medizinischer Hinsicht eine körperlich leichtere, vorwiegend sitzende Tätigkeit zu 50 % zumutbar ist. Dabei sind auch kurze Steh- und Gehphasen möglich, indes sollte das Treppen- und Leiternsteigen sowie das Arbeiten in ungünstigen Zwangspositionen vermieden werden.
3.
3.1 Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (BGE 128 V 174 Erw. 4a) ist für die Vornahme des Einkommensvergleichs grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns - beziehungsweise Revisionszeitpunkts - abzustellen. Bevor die Verwaltung über einen Leistungsanspruch befindet, muss sie aber prüfen, ob allenfalls in der dem Rentenbeginn folgenden Zeit eine erhebliche Veränderung der hypothetischen Bezugsgrössen eingetreten ist. Gegebenenfalls hat sie vor ihrem Entscheid einen weiteren Einkommensvergleich durchzuführen.
3.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens stellt sich die Frage, was der Beschwerdeführer aufgrund seiner beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände zu erwarten gehabt hätte, wenn er nicht invalid geworden wäre (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 Erw. 3). Der Beschwerdeführer, ohne erlernten Beruf, war vor seinem Unfall als Bauarbeiter und Baureiniger tätig (Urk. 31/67 Ziff. 5.2 und 5.3; Urk. 31/61 Ziff. 6; Urk. 31/66 Blatt 2 und 3). Es ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall weiterhin als Baureiniger tätig gewesen wäre, weshalb es sich bei der Berechnung des Valideneinkommens rechtfertigt, an das vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielte Erwerbseinkommen bei der A._ anzuknüpfen. Gemäss Auskunft der A._ vom 13. Juni 1997 hätte der Beschwerdeführer ohne Gesundheitsschaden ein monatliches Einkommen von Fr. 4'100.-- erzielen können (Urk. 31/61 Ziff. 16). Sodann ist aus dem Fragebogen für den Arbeitgeber ersichtlich, dass der Beschwerdeführer einen 13. Monatslohn erhalten hätte (Urk. 31/61 Ziff. 20), mithin 1997 ein Einkommen von Fr. 53'300.-- und damit im Zeitpunkt des Rentenbeginns im Mai 1997 ein monatliches Einkommen von Fr. 4'442.-- (inkl. 13. Monatslohn) hätte erzielen können. Anhaltspunkte für eine allenfalls mitzuberücksichtigende berufliche Weiterentwicklung liegen keine vor.
Indes trat in der folgenden Zeit eine erhebliche Veränderung der hypothetischen Bezugsgrössen insofern ein, als dass dem Beschwerdeführer ab 25. September 1998 eine leidensangepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar ist, weshalb der Rentenanspruch unter Berücksichtigung von Art. 88a Abs. 1 IVV mit Wirkung ab 1. Januar 1999 allenfalls eine Änderung erfährt. Für den vorliegend vorzunehmenden Einkommensvergleich sind daher die im Zeitpunkt des Eintritts der erheblichen Veränderung bestehenden Einkommensverhältnisse zu berücksichtigen. Gemäss den Angaben der IV-Berufsberatung hätte der Beschwerdeführer im Jahre 2000 als Baureiniger ein Einkommen von Fr. 58'442.-- erwirtschaften können (Urk. 31/33 Blatt 2 S. 2). Hierbei stützte sie sich auf eine telefonische Auskunft der letzten Arbeitgeberin. Ausgehend vom genannten Einkommen und unter Berücksichtigung der nominellen Lohenentwicklung im Baugewerbe von -0,5 % und 1,9 % für die Jahre 1999 und 2000 (Die Volkswirtschaft, 10/2002 S. 89 Tabelle B10.2 lit. F) beliefe sich das Valideneinkommen zurückgerechnet für das Jahr 1998 auf Fr. 57'640.50. Damit führt eine solche Berechnungsweise zu einem für den Beschwerdeführer günstigeren, höheren Valideneinkommen als diejenige, die sich auf ein Einkommen für das Jahr 1997 von Fr. 53'300.-- stützt und bei welcher - unter Berücksichtigung der nominellen Lohnentwicklung im Baugewerbe für das Jahr 1998 von 0,4 % (Die Volkswirtschaft, 10/2002 S. 89 Tabelle B10.2 lit. F) - ein Valideneinkommen für das Jahr 1998 von Fr. 53'513.-- resultierte. Es ist daher zu Gunsten des Beschwerdeführers von einem Valideneinkommen für das Jahr 1998 von Fr. 57'641.-- auszugehen. Dieses Einkommen liegt auch um einiges höher als der aufgrund des standardisierten monatlichen Bruttolohns für die im privaten Sektor im Baugewerbe mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer gemäss Tabelle A1 der Lohnstrukturerhebung 1998 von Fr. 4'344.-- errechnete Vergleichswert von jährlich Fr. 52'128.-- (12 x Fr. 4'344.--). Sodann entspricht es in etwa dem Einkommen, das sich aufgrund des von der IV-Stelle ihrem ursprünglichen Einkommensvergleich zugrundegelegten Valideneinkommens von Fr. 57'296.-- für das Jahr 1997 (Urk. 2 S. 3; vgl. Urk. 31/19) unter Berücksichtigung der nominellen Lohnentwicklung im Baugewerbe für das Jahr 1998 von 0,4 % errechnet (Fr. 57'525.--).
3.3
3.3.1 Bei der Berechnung des Invalideneinkommens gilt es Folgendes zu berücksichtigen:
Im Rahmen der Invaliditätsbemessung darf bei der Bestimmung des trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbaren Einkommens nicht von realitätsfremden Einsatzmöglichkeiten ausgegangen werden. Insbesondere kann von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von Art. 28 Abs. 2 IVG dort nicht gesprochen werden, wo die zumutbare Tätigkeit in nur so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der allgemeine Arbeitsmarkt nicht kennt und das Finden einer entsprechenden Stelle deshalb zum vornherein als ausgeschlossen erscheint. Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes beinhaltet nicht nur ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften, sondern auch einen Arbeitsmarkt, der einen Fächer verschiedenster Tätigkeiten aufweist, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes (BGE 110 V 276 Erw. 4b). Letztes gilt auch im Bereich der un- und angelernten Arbeitnehmenden.
Indem das Gesetz beim Invalideneinkommen auf die ausgeglichene Arbeitsmarktlage Bezug nimmt, grenzt es den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von demjenigen der Arbeitslosenversicherung ab. Dies bedeutet, dass Erwerbslosigkeit aus invaliditätsfremden Gründen keinen Rentenanspruch zu begründen vermag. Die Invalidenversicherung hat nicht dafür einzustehen, dass eine versicherte Person zufolge ihres Alters, wegen mangelnder Ausbildung oder Verständigungsschwierigkeiten keine entsprechende Arbeit findet (BGE 107 V 21 Erw. 2c; AHI 1999 S. 238 Erw. 1).
Nimmt eine versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit auf, können für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) die Löhne von noch in Frage kommenden Tätigkeiten in verschiedenen Betrieben der Region der versicherten Person eruiert oder Tabellenlöhne beigezogen werden,wobei auf die seit 1994 herausgegebene Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) abgestellt werden kann, die im Zweijahresrhythmus erscheint (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb mit Hinweisen; RKUV 1999 Nr. U 343 S. 412 Erw. 4b/aa mit Hinweisen). Für den Verwendungszweck des Einkommensvergleichs ist dabei auf die im Anhang enthaltene Statistik der Lohnsätze, das heisst der standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abzustellen, wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, welcher Wert etwas tiefer ist als die bis 1998 betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit von wöchentlich 41,9 Stunden respektive seit 1999 von 41,8 Stunden und seit 2001 von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft 9/2002 S. 88 Tabelle B9.2; BGE 126 V 77 f. Erw. 3b/bb, 124 V 322 Erw. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 Erw. 2a).
Sodann ist nach der Rechtsprechung bei der Ermittlung des Invalideneinkommens gegebenenfalls der Umstand zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Deshalb kann in solchen Fällen ein Abzug von den statistisch ausgewiesenen Durchschnittslöhnen vorgenommen werden. Sodann trug die Rechtsprechung dem Umstand Rechnung, dass weitere persönliche und berufliche Merkmale einer versicherten Person, wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können. Der Einfluss aller Merkmale auf das Invalideneinkommen ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und auf insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen (BGE 126 V 78 ff. mit Hinweisen; AHI 2002 S. 69 f. Erw. 4b).
3.3.2 Die Verwaltung bezifferte in der angefochtenen Verfügung das Invalideneinkommen für eine ganztägige, sitzende Tätigkeit in der Industrie, beispielsweise für Montage-, Sortier- oder Lötarbeiten, mit Fr. 45'500.-- für das Jahr 1997 (Urk. 2 S. 3) Anlässlich der weiteren Abklärungen während des hängigen Beschwerdeverfahrens gelangte die IV-Berufsberatung zu einem Invalideneinkommen von Fr. 47'883.-- für das Jahr 2000 (Urk. 31/33 Blatt 2 S. 2). Hierbei stützte sie sich auf drei Profile der Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP) betreffend Tätigkeiten als Betriebsmitarbeiter in der Montage und in der Verpackung sowie als Staplerfahrer (Urk. 31/33 Blatt 3-5).
Der Beschwerdeführer macht indes unter Hinweis auf seine Einschränkungen im Wesentlichen geltend, dass er weder auf dem heutigen Arbeitsmarkt noch auf dem sogenannten ausgeglichenen Arbeitsmarkt eine Chance auf eine Anstellung hätte. Sämtliche Ärzte sprächen nur von einer theortischen sitzenden Arbeitsmöglichkeit (Urk. 1 S. 12).
3.3.3 Bei den im Recht liegenden DAP-Profilen handelt es sich um körperlich leichte, hauptsächlich im Sitzen zu verrichtende Tätigkeiten, die weder Treppen- noch Leiternsteigen erfordern und dem Beschwerdeführer daher in somatischer Hinsicht grundsätzlich durchaus zu 100 % zumutbar sind. Bei zwei Tätigkeiten (Betriebsmitarbeiter in der Montage und in der Verpackung; Urk. 31/33 Blatt 3-4) ist aber das Einschalten von Pausen nicht möglich, das - indes einzig - Dr. B._ aus Konzentrationsgründen als sinnvoll erachtet hatte (Urk. 31/29 S. 11). Ob die herangezogenen DAP-Profile den geforderten medizinischen Faktoren einer leidensangepassten Tätigkeit vollumfänglich Rechnung tragen, kann aber letztlich offen bleiben, da bei der Bestimmung des Invalideneinkommens Tabellenlöhne beigezogen werden können, namentlich wenn die versicherte Person wie vorliegend nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat.
Angesichts der zu berücksichtigenden medizinischen Faktoren ist ganz allgemein festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer entgegen seiner Ansicht immer noch ein recht weites Feld von Erwerbsmöglichkeiten offen steht. Körperlich leichtere, vorwiegend sitzende Tätigkeiten sind auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durchaus zu finden. Es ist nicht darauf abzustellen, ob eine versicherte Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen überhaupt vermittelt werden kann. Entscheidend ist vielmehr, ob sie die ihr entsprechend ihrem Gesundheitszustand verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nützen könnte, wenn konjunkturell die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (Urteile des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Sachen K. vom 13. März 2000, I 285/99 und in Sachen K. vom 17. April 2000, I 176/98).
Sodann ist festzuhalten, dass die vom Arzt attestierte Arbeitsfähigkeit stets medizinisch-theoretischer Art ist. Der Arzt sagt, inwiefern die versicherte Person in ihren körperlichen beziehungsweise geistigen Funktionen durch das Leiden eingeschränkt ist. Die Berufsberatung ist nicht seine Aufgabe. Vielmehr ist es der IV-Berufsberater der sagt, welche konkreten beruflichen Tätigkeiten aufgrund der ärztlichen Angaben und unter Berücksichtigung der übrigen Fähigkeiten der versicherten Person in Frage kommen (BGE 107 V 20 Erw. 2b).
Aus dem Bericht der IV-Berufsberatung vom 20. August 1997 geht hervor, dass die Berufsberaterin Tätigkeiten als Chauffeur, Taxifahrer, Hilfsmechaniker oder eine Arbeit in der Elektromontage als geeignet erachtete, wobei der Beschwerdeführer die Vorschläge sehr positiv aufgenommen habe. Sein Bekannter, der ihn begleitet habe, habe berichtet, dass der Beschwerdeführer ein guter Bastler sei und ein gutes Handgeschick habe (Urk. 31/59 S. 4 Ziff. 1.3), dies im Gegensatz zum beschwerdeweise erhobenen Einwand betreffend die Geschicklichkeit für feinmotorische Arbeiten (vgl. Urk. 1 S. 11 Ziff. 3). Richtig ist, dass die Berufsberaterin festhielt, es sei ihr bewusst, dass der Beschwerdeführer zum jetzigen Zeitpunkt (mühsamens Gehen am Stock) kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt habe (Urk. 31/59 S. 4 Ziff. 1.3). Die Stockentwöhnung konnte auch in der Folge nicht erreicht werden und die Schmerzsymptomatik erwies sich als therapieresistent (Urk. 31/68/10 S. 5). Indes deckten sich im vorliegend massgebenden Zeitpunkt (September 1998) die subjektiven Beschwerdeangaben nicht mit dem objektiven Befund (Urk. 31/68/8 S. 2). Eine vorwiegend sitzende Tätigkeit war dem Beschwerdeführer zu 100 % zumutbar. Es bestand keine somatische Begründung für das vom Beschwerdeführer beklagte Beschwerdebild und für die Notwendigkeit einer Stockentlastung, was auch in den späteren ärztlichen Beurteilungen festgehalten wurde (vgl. Urk. 31/29; Urk. 31/34/1; Urk. 31/23; Urk. 31/22). Diesbezüglich unterscheidet sich der vorliegende Fall vom Sachverhalt im vom Beschwerdeführer zitierten Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 7. Juni 1993 (Urk. 3/8; vgl. Urk. 1 S. 20 Ziff. 2). Die auch bezüglich einer sitzenden Tätigkeit bestehende Einschränkung von 50 % ist denn auch psychischer Natur, da, wie später festgestellt, eine somatoforme Schmerzstörung vorliegt (Urk. 31/21 S. 9), die auch bereits 1998 vorgelegen haben dürfte (vgl. Erw. 2.5).
3.3.4 Nach Gesagtem sind vorliegend bei der Bestimmung des Invalideneinkommens Tabellenlöhne beizuziehen. Dem Beschwerdeführer sind grundsätzlich alle leidensangepassten leichten und vorwiegend im Sitzen zu verrichtenden Tätigkeiten in vielen Produktions- und Dienstleistungsbereichen zumutbar. Der im Rahmen der Lohnstrukturerhebung ermittelte Durchschnittslohn der Männer, die einfache und repetitive Tätigkeiten ausführten, belief sich im Jahre 1998 auf monatlich Fr. 4'268.-- (LSE 1998, Bundesamt für Statistik, Neuenburg 2000, Tabelle A1, Niveau 4, Total). Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass diesem eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu Grunde liegt. Sodann sind der 13. Monatslohn sowie allfällige Sonderzahlungen im Tabellenlohn bereits miteinbezogen, weshalb für die Festsetzung des Jahreslohnes lediglich der Faktor zwölf zu verwenden ist. Ausgehend vom genannten Einkommen und unter Berücksichtigung der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahre 1998 von 41,9 Stunden (Die Volkswirtschaft, 10/2002, S. 88 Tabelle B9.2) ergibt dies ein Einkommen von Fr. 4'470.75 pro Monat beziehungsweise von Fr. 53'649.-- pro Jahr. Bei einer Arbeitstätigkeit von 50 % beträgt das Invalideneinkommen Fr. 26'824.50.--.
Berücksichtigt man sodann, dass der Beschwerdeführer keine körperlich schweren Arbeiten mehr verrichten kann, sondern die ihm verbleibende Arbeitsfähigkeit nur in einer körperlich leichteren, im Sitzen zu verrichtenden Tätigkeit ausüben kann, und auch dort - aus psychischen Gründen - eingeschränkt ist, sowie angesichts des Umstandes, dass statistisch gesehen teilzeitbeschäftigte Männer im Vergleich zu ihren vollzeitbeschäftigen Kollegen verhältnismässig weniger verdienen und zwar unabhängig vom Anforderungsnivau (vgl. LSE 1998, S. 20 Tabelle 6*), rechtfertigt sich ein Abzug vom Tabellenlohn von insgesamt 20 %. Das Invalideneinkommen beträgt damit rund Fr. 21'460.--.
3.4 Ausgehend von einem Valideneinkommen von Fr. 57'641.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 21'460.-- beläuft sich der Invaliditätsgrad damit auf 62,8 %, was zum Anspruch auf eine halbe Invalidenrente führt. Mit der IV-Stelle ist daher die Beschwerde teilweise gutzuheissen und festzustellen, dass der Beschwerdeführer in Ergänzung der mit Verfügung vom 25. Juni 1999 zugesprochenen befristeten ganzen Rente mit Wirkung ab 1. Januar 1999 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat.
4.
4.1 Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen. Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses festzusetzen (§ 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht in Verbindung mit § 8 Abs. 1 und § 9 Abs. 1 und 3 der Verordnung über die sozialversicherungsgerichtlichen Gebühren, Kosten und Entschädigungen). Nach der Rechtsprechung hat der Beschwerdeführer bei teilweisem Obsiegen Anspruch auf eine reduzierte Parteientschädigung. Indes ist zu beachten, dass ein "Überklagen" aber auch dort, wo das Quantitativ einer Leistung strittig ist, eine Reduktion der Parteientschädigung nur rechtfertigt, wenn das ziffernmässig bestimmte Rechtsbegehren den Prozessaufwand beeinflusst hat (BGE 117 V 407 Erw. 2c). Da hiefür im vorliegenden Fall jegliche Anhaltspunkte fehlen und ein wesentlicher Teilerfolg - der Beschwerdeführer hat ab 1. Januar 1999 Anspruch auf eine halbe anstatt wie beantragt auf eine ganze Rente - vorliegt, ist von einer Kürzung der Prozessentschädigung Abstand zu nehmen.
4.2
4.2.1 Obsiegt die unentgeltlich vertretene Partei, wird die Prozessentschädigung dem Rechtsvertreter direkt zugesprochen (§ 89 Abs. 1 der Zivilprozessordnung). Betreffend Rechtsanwalt Mutzner ist diese nach Einsicht in die Honorarnote vom 11. Mai 2001 (Urk. 20) bei einem praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 200.-- (exkl. MWSt) auf Fr. 3'324.30 (inkl. Barauslagen und 7,6 % MWSt) festzusetzen. Da Rechtsanwalt Mutzner für die unentgeltliche Verbeiständung bereits mit Beschluss vom 31. Mai 2001 mit Fr. 2'565.-- aus der Gerichtskasse entschädigt worden ist (Urk. 22), ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Gerichtskasse den genannten Betrag zu ersetzen.
4.2.2 Sodann ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem jetzigen Vertreter, Rechtsanwalt Anderes, eine Prozessentschädigung zu bezahlen, die unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2'600.-- (inkl. MWSt und Barauslagen) festzusetzen ist.