Decision ID: 3a3e73fb-114f-5643-9a8f-f7849a11a392
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass die Beschwerdeführerin am 15. September 2006 erstmals in der Schweiz um Asyl nachsuchte, wobei sie keine Identitätspapiere zu den Akten reichte und geltend machte, sie sei chinesische  tibetischer Ethnie aus B._/Tibet und habe nach der Festnahme ihres Ehemannes, der in B._ als Bewacher eines militärischen Waffenlagers gearbeitet habe und verdächtigt worden sei, Waffen gestohlen zu haben, Probleme mit den chinesischen Behörden bekommen,
dass ihr die Behörden mitgeteilt hätten, ihr Ehemann habe sich das Leben genommen, sie jedoch vermute, dass er zu Tode gefoltert  sei,
dass sie von den Behörden mehrmals nach dem Verbleib der  Waffen gefragt und zuletzt mit einer Waffe bedroht,  und misshandelt worden sei, worauf sie ihren Heimatstaat  habe,
dass ein am 19. Oktober 2006 erstelltes Herkunftsgutachten , dass die Beschwerdeführerin zwar ethnische Tibeterin sei, jedoch eindeutig nicht aus B._/Tibet stamme, sondern mit grosser Wahrscheinlichkeit aus Indien oder Nepal,
dass Abklärungen des BFM zudem ergaben, dass sich die  vor der Einreise in die Schweiz in Belgien aufgehalten und dort unter einer anderen Identität ein Asylgesuch eingereicht hatte,
dass die belgischen Behörden am 20. Februar 2007 auf Antrag des BFM einer Rückübernahme der Beschwerdeführerin zustimmten,
dass das BFM daraufhin am 28. März 2007 gestützt auf Art. 42 Abs. 2 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) die sofortige vorsorgliche Wegweisung der Beschwerdeführerin nach Belgien ,
dass die Beschwerdeführerin dagegen am 29. März 2007 beim  Beschwerde erhob,
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dass die Beschwerdeführerin gemäss Mitteilung der zuständigen  Behörden vom 13. April 2007 seit dem 11. April 2007 als  galt,
dass der damalige Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin am 14. Mai 2007 mitteilte, dass sich die Beschwerdeführerin in Belgien aufhalte,
dass das Bundesverwaltungsgericht die gegen die vorinstanzliche  vom 28. März 2007 erhobene Beschwerde mit Urteil vom 18. Juni 2007 abwies,
dass das BFM in der Folge mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 13. Juli 2007 das Asylgesuch der Beschwerdeführerin vom 15. September 2006 gestützt auf Art. 52 Abs. 2 AsylG abwies und  Einreise in die Schweiz verweigerte,
dass die Beschwerdeführerin am 10. Dezember 2008 in der Schweiz erneut um Asyl nachsuchte, wobei sie wiederum keine  zu den Akten reichte,
dass sie anlässlich der Kurzbefragung im Empfangs- und  C._ vom 24. Dezember 2008 sowie der direkten Anhörung durch das BFM nach Art. 29 Abs. 1 AsylG vom 18. Februar 2009 im Wesentlichen geltend machte, sie habe die Schweiz im März 2007 verlassen und sei selbständig mit dem Zug nach Belgien gereist, wo ihr jedoch gesagt worden sei, sie könne kein neues Asylgesuch einreichen, da sie bereits einen negativen Entscheid von den belgischen Behörden erhalten habe,
dass sie von den belgischen Behörden zur Ausreise aufgefordert,  nicht ausgeschafft worden sei,
dass sie in der Hoffnung, in der Schweiz doch noch Asyl zu , Belgien im Dezember 2008 mit ihrem Lebensgefährten () verlassen habe und am 9. Dezember 2008 illegal in die Schweiz zurückgekehrt sei,
dass sie sich zur Begründung ihres zweiten Asylgesuchs auf dieselben Gründe berief, die sie im ersten Asylverfahren vorgebracht hatte,  seither nichts Neues dazugekommen sei,
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dass sie hinsichtlich ihrer Herkunft die Wahrheit gesagt habe und sie die Schlussfolgerung des Herkunftsgutachtens vom 19. Oktober 2006, wonach sie nicht aus B._/Tibet stamme, bestreite,
dass sie nicht nach Belgien zurückkehren wolle, da sie dort kein Asyl erhalte,
dass bezüglich der weiteren Aussagen beziehungsweise der  des rechtserheblichen Sachverhalts auf die Protokolle bei den Akten verwiesen wird (vgl. B1 und B16),
dass die belgischen Behörden am 27. Januar 2009 auf Antrag des BFM einer Rückführung der Beschwerdeführerin nach Belgien ,
dass das BFM mit gleichentags eröffneter Verfügung vom 3. März 2009 in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das zweite Asylgesuch der Beschwerdeführerin nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug anordnete,
dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen ausführte, die  habe sich vor der Einreise in die Schweiz  in Belgien aufgehalten,
dass die belgischen Behörden einer Rückübernahme der  am 27. Januar 2009 zugestimmt hätten,
dass der Bundesrat Belgien als sicheren Drittstaat bezeichne,
dass in der Schweiz keine nahen Angehörigen oder Personen, zu  die Beschwerdeführerin eine enge Beziehung habe, lebten,
dass auch die Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG nicht  zutage trete, zumal die Vorbringen der Beschwerdeführerin zur Herkunft und ihrer Verfolgung erheblich angezweifelt werden müssten, da ihre Aussagen hinsichtlich der fluchtauslösenden  - der angeblichen Besuche und Befragungen durch die  Behörden - widersprüchlich seien und die geltend gemachte Verfolgung zudem nicht den Tatsachen entsprechen könne, da sich diese ausschliesslich auf das tibetische B._ beziehe, von wo sie gestützt auf das Herkunftsgutachten - gegen welches sie nichts Substanzielles vorzubringen vermöge - mit Sicherheit nicht stamme,
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dass keine Hinweise vorliegen würden, wonach in Belgien kein  Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG , und dass weder die in Belgien herrschende Situation noch  Gründe gegen eine Rückkehr der Beschwerdeführerin sprächen,
dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 6. März 2009 (Datum Poststempel: 9. März 2009) gegen diesen Entscheid beim  Beschwerde erhob und dabei sinngemäss um  der vorinstanzlichen Verfügung und Gutheissung des  sowie in formeller Hinsicht um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses ersuchte,
dass die Beschwerdeführerin zur Begründung im Wesentlichen , sie sei in B._/Tibet geboren, dort aufgewachsen und könne nicht verstehen, dass das BFM auf die Herkunftsexpertise mehr Wert lege als auf ihre Aussagen,
dass sie bis heute nicht wisse, ob ihr Ehemann noch lebe, oder ob er zu Tode gefoltert worden sei,
dass sie aufgrund der Misshandlung durch die chinesischen Behörden illegal geflohen sei und ihre (Kinder) zurückgelassen habe, was sie sehr schmerze,
dass sie sich seit nunmehr fünf Jahren ohne Bleiberecht in Belgien und der Schweiz aufhalte,
dass sie nach der Wegweisungsverfügung des BFM selbständig nach Belgien zurückgekehrt sei, damit sie nicht in Handschellen  werde, dort jedoch informiert worden sei, sie könne kein  Asylgesuch stellen,
dass sie an (Krankheit) leide und deshalb in der Schweiz bereits im Jahr 2006 Medikamente bekommen habe und auch jetzt wieder darauf angewiesen sei,
dass eine Ausschaffung nach Belgien einen unerträglichen  Druck bewirken würde und sie mit ernsthaften Nachteilen  müsste, da die belgischen Behörden sie zwingen würden, das Land zu verlassen und nach China zurückzukehren, wo ihr Leben  wäre,
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dass damit Hinweise auf eine drohende Verletzung des Grundsatzes des „Non-Refoulement“ durch Belgien vorliegen würden, weshalb auf eine Rückschaffung in diesen Drittstaat zu verzichten sei,
dass die vorinstanzlichen Akten am 10. März 2009 beim  eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden  Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM  (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass die Beschwerdeführerin durch die angefochtene Verfügung  berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der  legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde  ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 50 und 52 VwVG),
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden kann (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 32-35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der  grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,
dass daher auf den Antrag in der Beschwerdeschrift, das Asylgesuch sei gutzuheissen, nicht einzutreten ist,
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dass indes die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs der Wegweisung materiell prüft, weshalb dem  diesbezüglich volle Kognition zukommt,
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend - wie nachfolgend aufgezeigt - um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur  zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn  in einen sicheren Drittstaat gemäss Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG zurückkehren können, in welchem sie sich vorher aufgehalten haben (Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG),
dass diese Bestimmung keine Anwendung findet, wenn Personen, zu denen die asylsuchende Person enge Beziehungen hat, oder nahe  in der Schweiz leben, oder die asylsuchende Person  die Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG erfüllt, oder  darauf bestehen, dass im Drittstaat kein effektiver Schutz vor Rückschiebung nach Art. 5 Abs. 1 AsylG besteht (Art. 34 Abs. 3 Bstn. a-c AsylG),
dass sich aus den Akten ergibt, dass sich die Beschwerdeführerin vor der Einreichung des Asylgesuchs am 10. Dezember 2008 in Belgien aufgehalten hat,
dass die Beschwerdeführerin nach Belgien als sicherem Drittstaat  kann, da dessen Behörden der Schweiz gegenüber die Rückübernahme zugesichert haben,
dass Belgien - wie alle anderen EU- und EFTA-Staaten - vom  am 14. Dezember 2007 als sicherer Drittstaat im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG bezeichnet worden ist,
dass bei der Anordnung einer Wegweisung in einen vom Bundesrat als sicher bezeichneten Drittstaat die Schweizer Behörden von der  ausgehen, dass die asylsuchende Person dort vor einer Ver-
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letzung des Non-Refoulement-Gebotes sowie vor  im Sinne von Art. 44 AsylG sicher ist und dabei die Beweislast des Gegenteils, das heisst das Umstossen dieser Vermutung, der  Person obliegt (vgl. dazu Botschaft des Bundesrates zur Änderung des Asylgesetzes [BBl] 2002 6884),
dass das Vorbringen der Beschwerdeführerin, ihr Asylgesuch sei in Belgien abgelehnt worden und die Stellung eines zweiten Asylgesuchs sei ihr verwehrt, weshalb ihr die Rückschaffung nach China drohe, nicht geeignet erscheint, die Vermutung der Sicherheit Belgiens zu widerlegen, da eine Ablehnung eines Asylgesuchs an der Qualifikation Belgiens als sicheren Drittstaat im Sinne des Asylgesetzes  nichts zu ändern vermag,
dass keine substanziierten Anhaltpunkte dafür bestehen, dass die  in Belgien unmenschliche Behandlung oder eine Strafe im Sinne von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) oder eine Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 AsylG befürchten müsste,
dass Belgien sowohl Vertragsstaat des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) als auch der EMRK ist und den sich daraus ergebenden völkerrechtlichen Pflichten Folge leistet,
dass somit grundsätzlich Gewähr dafür besteht, dass die  von Belgien nicht in ein Land ausgewiesen wird, in dem für sie eine konkrete Gefährdung bestehen würde, sofern sie den belgischen Behörden gegenüber eine solche Gefährdung geltend macht,
dass demzufolge die vorinstanzliche Feststellung zu bestätigen ist,  in Belgien effektiver Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG besteht und keine gegenteiligen Hinweise ,
dass gemäss Aktenlage keine nahen Angehörigen der  oder andere Personen in der Schweiz leben (der  [Verfahrensnummer], mit dem sie in die Schweiz eingereist ist, verfügt über keine hiesige Aufenthaltsbewilligung), zu denen sie eine enge Beziehung hat (vgl. Art. 34 Abs. 3 Bst. a AsylG),
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dass bei Anwendung des Nichteintretens-Tatbestands von Art. 34 Abs. 2 Bst. a und b AsylG (sicherer Drittstaat, „safe third country“) und im Unterschied zu Abs. 1 derselben Bestimmung (verfolgungssicheres Herkunftsland, „safe country“) nicht zu prüfen ist, ob Hinweise auf  vorliegen, sondern lediglich die Ausnahmeklausel von Art. 34 Abs. 3 Bst. b AsylG zu beachten ist, wonach von einer Wegweisung in den Drittstaat dann abgesehen wird, wenn die asylsuchende Person offensichtlich die Flüchtlingseigenschaft erfüllt,
dass somit das BFM nicht darlegen muss, dass die  die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht erfüllt, sondern  die Feststellung genügt, dass die Flüchtlingseigenschaft nicht offensichtlich zutage tritt,
dass die Flüchtlingseigenschaft vorliegend nicht offensichtlich zutrage tritt,
dass das BFM in der angefochtenen Verfügung zu Recht auf die  Widersprüche und Unstimmigkeiten in den Aussagen der Beschwerdeführerin hingewiesen hat, auf die in der Beschwerde nicht eingegangen wird,
dass die Asylvorbringen der Beschwerdeführerin überdies aufgrund der Herkunftsanalyse als nicht den Tatsachen entsprechend und somit als äusserst zweifelhaft erscheinen,
dass diesbezüglich mangels substanziierter Entgegnungen in der  zur Vermeidung von Wiederholungen auf die zu  Ausführungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden kann und sich diesbezüglich weitere Abklärungen erübrigen,
dass das BFM nach dem Gesagten zu Recht gestützt auf Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das zweite Asylgesuch der  nicht eingetreten ist,
dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die  aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend die Beschwerdeführerin weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat (vgl.  und Mitteilungen der Schweizerischen  [EMARK] 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im
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Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom BFM zu Recht angeordnet wurde,
dass das BFM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen  über die vorläufige Aufnahme von Ausländern regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und  [AuG, SR 142.20]),
dass der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da die  in einen Drittstaat reisen kann, in dem sie Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG findet,
dass weder die in Belgien herrschende allgemeine Lage noch andere Gründe gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs in diesen Staat sprechen,
dass der Umstand, wonach die Beschwerdeführerin unter  Problemen leidet (vgl. B8: Arztbericht vom (Datum): [Hospitalisation vom (Datum) wegen des Verdachts auf (Krankheit), Diagnose: ...]), nicht zur Annahme führt, eine Wegweisung nach Belgien würde deshalb für die Beschwerdeführerin zu einer existenzbedrohenden Situation führen, da aufgrund der medizinischen Versorgungslage in Belgien ohne Weiteres davon ausgegangen  kann, die Erkrankung der Beschwerdeführerin sei dort ebenfalls behandelbar,
dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführerin nach  schliesslich möglich ist, da Belgien einer Rückübernahme  hat,
dass nach dem Gesagten der vom BFM verfügte Vollzug der  nach Belgien zu bestätigen ist,
dass es der Beschwerdeführerin demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb sie zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen ist, soweit auf diese einzutreten ist,
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dass mit vorliegendem Urteil ohne vorgängige Instruktion das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses  geworden ist,
dass die Beschwerdeführerin sodann sinngemäss auch um  der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG ersucht hat,
dass eine Partei, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, auf Antrag von der Bezahlung der Verfahrenskosten befreit werden kann, sofern ihr Begehren nicht aussichtslos erscheint (Art. 65 Abs. 1 VwVG),
dass die vorliegende Beschwerde aufgrund vorstehender Erwägungen als aussichtslos zu qualifizieren ist und daher das sinngemässe  um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG - ungeachtet der Bedürftigkeit der  - abzuweisen ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]) der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
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