Decision ID: 04e4dc34-4e78-4791-b4a6-60646d3b3395
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1930,
bezog eine Altersrente der Alters- und Hinterlass
enenversicherung (AHV), als sie
am 4. Februar 2015
von ihrer
Tocher
Y._
bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Zusatz
leistungen zur AHV/IV (Durchführungsstelle), zum Bezug von Zusatzleistungen an
gemeldet wurde
(Urk. 6/86, vgl. Urk. 6/90
, Urk. 6/92
).
Mit Verfügung vom 20. Oktober 2015 (Urk. 6/38) sprach die Durchführungsstelle der Versicherten monatliche Zusatzleistungen ab 1. Februar 2015 in der Höhe von monatlich Fr. 1‘776.
--
(bestehend aus Fr. 1‘366
.--
Ergänzungsleistungen
und Fr. 410
.--
Prämienpauschale Krankenversicherung)
zu. Dagegen erhob die Versicherte am 19. November 2015 Einsprache (Urk. 6/31). Mit Verfügung vom 23. Dezember 2015 (Urk. 6/28) berechnete die Durchführungsstelle den Anspruch auf Zusatz
leistungen neu und erhöhte diese
n
per 1. Januar 2016 auf Fr. 1‘962
.
-- (bestehend aus Fr. 1‘539.-- Ergänzungsleistungen und Fr. 423.
--
Prämien
pau
schale Krankenversicherung)
pro Monat.
Dagegen erhob die Versicherte am 2. Februar 2016 wiederum Einsprache (Urk. 6/21).
Die Durchführungsstelle vereinigte daraufhin die beiden Verfahren und wies die Einsprachen vom 19. November 2015 und 2. Februar 2016
mit Entscheid vom 8. Juni 2016 (Urk. 6/2 = Urk. 2)
ab.
2.
Die Versicherte erhob am 8. Juli 2016 Beschwerde gegen den
Einsprache
ent
-
scheid
vom 8. Juni 2016 (Urk. 2) und beantragte, dieser sei aufzuheben und es seien ihr Ergänzungsleistungen von mehr als
Fr. 1‘366.-- respektive Fr. 1‘539.-- pro Monat zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Die Durchführungsstelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 3. August 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwer
de, was der Beschwerdeführerin am 15. August 2016 zur Kenntnis gebracht wurde
(Urk. 7).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss Art. 2 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur
Alters-,
Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) haben Personen An
spruch auf Ergänzungsleistungen, wenn sie die Voraussetzungen nach Art. 4-6 ELG erfüllen.
Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die aner
kannten
Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG).
1.2
Zu den anrechenbaren Einnahmen gehören nach Art. 11 Abs. 1 ELG unter anderem Einkünfte aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen (
lit
. b), ein Fünfzehntel, bei Altersrentnerinnen und Altersrentnern ein Zehntel des Reinver
mögens, soweit es bei Alleinstehenden Fr. 37'500.-- übersteigt (
lit
. c), Renten, Pensionen und andere wiederkehrende Leistungen, einschliesslich Renten der AHV und der
Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV,
lit
. d) sowie Einkünfte und Vermögenswerte, auf die verzichtet worden ist (
lit
. g).
1.3
Vermögenswerte, auf die verzichtet worden ist, sind nach Art. 11 Abs. 1
lit
. g ELG als Einnahmen anzurechnen (
vgl.
vorstehend E. 1.2). Eine Verzichtshand
lung im Sinne von Art. 11 Abs. 1
lit
. g ELG liegt vor
, wenn die versicherte Person ohne rechtliche Verpflichtung und ohne adäquate Gegenleistung auf Einkünfte oder Vermögen verzichtet hat, wenn sie einen Rechtsanspruch auf bestimmte Einkünfte und Vermögenswerte hat, davon aber faktisch nicht Ge
brauch macht oder ihre Rechte nicht durchsetzt, oder wenn sie aus von ihr zu verantwortenden Gründen von der Ausübung einer möglichen und zumutbaren Erwerbstätigkeit
absieht (BGE 140 V 267 E. 2.2).
Die beiden Voraussetzungen „ohne Rechtspflicht“ und „ohne angemessene Gegenleistung“ müssen nicht kumu
lativ vorliegen, es reicht aus, wenn alternativ eines der beiden Elemente gegeben ist (BGE 131 V 336 E. 4.4, Urteil des Bundesgerichts 9C_934/2009 vom 28. April 2010 E. 4.2).
1.
4
Für die Berücksichtigung eines Vermögensverzichts ist grundsätzlich unerheb
lich, wie weit die Verzichtshandlung zurückliegt, weshalb jeder Vermögensver
zicht ohne zeitliche Beschränkung zu berücksichtigen ist (Urteil des Bundes
gerichts 9C_198/2010 vom 9. August 2010 E. 3.2).
Dem Aspekt des Zeitablaufs wird
jedoch
durch die jährliche Reduktion
gemäss
Art.
17a
der Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV)
Rechnung getragen. Danach wird der anzurechnende Betrag von Vermö
genswerten, auf die verzich
tet worden ist, jährlich um Fr.
10'000.-
-
vermindert, wobei der Wert des Vermögens im Zeitpunkt des Verzichtes unverändert auf den
1.
Januar des Jahres, das auf den Verzicht folgt, zu übertragen und dann jeweils nach einem Jahr zu
vermindern ist (Abs. 1 und 2).
1.5
Ist ein einmal bestehendes Vermögen nicht mehr vorhanden, so trägt die leistungsansprechende Person die Beweislast dafür, dass es in Erfüllung einer
recht
lichen Verpflichtung oder gegen adäquate Gegenleistung hingegeben worden
ist, wobei der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gilt
(BGE 121 V 204 E. 6a, Urteil des Bundesgerichts 9C_934/2009 vom 28. April
2010 E. 3). Derjenige, der nicht darzutun vermag, dass seine Geldhingabe im Austausch gegen eine adäquate Gegenleistung erfolgt ist, kann sich mithin nicht auf den gegebenen Vermögensstand berufen, sondern muss sich die Frage nach den Gründen für den Vermögensrückgang gefallen und mangels entspre
chender Beweise hypothetisches Vermögen entgegenhalten lassen (BGE 121 V 204 E. 4b).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin führte im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2) aus, dass
die
Beschwerdeführerin
ihrer Tochter
Y._
im Oktober 2001 im Rahmen einer Eigentumsübertrag
ung
einen Erbvorbezug
in der Höh
e von Fr. 220‘000.-- gewährt habe
.
Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass die Beschwerdeführerin hierzu allenfall
s nicht berechtigt gewesen wäre
(S. 2 f. Ziff. 3).
Unter Berücksichtigung der jährlichen Verminderung des Verzichtsver
mögens im Umfang von Fr. 10‘000.-- resultiere für
das Jahr 2015
ein
noch anrechenbare
s
Verzichtsvermögen von Fr. 90‘000.-- beziehungsweise von Fr. 80‘000.-- für das Jahr 2016 (S. 3 Ziff. 4).
2.2
Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1),
dass sie mit dem gewährten Erbvorbezug von Fr. 220‘000.-- über mehr verfügt habe, als ihr zugestanden hätte. Dies dürfe ihr aus ergänzungs
leistungs
recht
licher Sicht nicht als Verzichtsvermögen angerechnet werden. Anger
echnet werden dürf
t
e
n
– aus näher genannten Gründen – höchstens Fr. 142‘000.--;
unter Berücksichtigung des jährlichen Vermögensverzehrs resultiere noch
ein Vermögensverzicht von
Fr. 12‘000
.-- für das Jahr 2015 (S. 6 f.
Rz
6). Für das Jahr 2016 sei ausserdem zu berücksichtigen, dass sie mehr als den gesetzlich vorgesehen Verzehr
von Fr. 10‘000.--
benötigt habe, da sie aufgrund der zu tiefen Ergänzungsleistungen zur Begleichung der Heimkosten auf das restliche Ersparte habe zurückgreifen müssen
. Dabei resultiere für das Jahr 2016 – aus näher genannten Gründen – unter Berücksichtigung eines Vermögensverzichts von höchstens noch Fr. 2‘000.-- kein anrechenbares Vermögen mehr
(S. 7 ff
.
Rz
8
).
2.3
Streitig und zu prüfen ist die Höhe der Zusa
tzleistungen ab 1. Februar 2015 be
ziehungsweise ab 1. Januar 2016, wobei namentlich zu prüfen ist
, ob der
Beschwerdeführer
in
im Jahr 2015 ein Verzichtsvermögen von Fr. 90‘000.-- beziehungsweise von Fr. 80‘000.-- im Jahr 2016 anzurechnen ist.
3.
3.1
Aus den Akten geht hervor, dass die
Beschwerdeführerin am 25. Oktober 2001
mit ihrer Tochter
Y._
einen öffentlich beurkundeten Vertrag übe
r die Eigentumsübertragung der
Liegenschaft der Beschwerdeführerin
in
Z._
(Urk. 6/73) abgeschlossen hat, in welchem vereinbart wurde, dass die Beschwerdefüh
rerin ihrer Tochter die Liegenschaft
im Sinne eines Erbvor
bezuges abtritt. Aus dem Vertrag geht ferner hervor, dass der Übernahmepreis der Liegenschaft Fr. 879‘000
.-- beträgt und wie folgt getilgt wird
: Fr. 335‘000
.--
Kapitalschuld laut Schuldbrief der
A._
, Fr. 235‘000
.--
Wohnrecht zugunsten der Beschwerdeführerin, Fr. 220‘000.
--
Erb
vor
bezug der Beschwerdeführerin an ihre Tochter
und
Fr. 89‘000.-- effektiv zu bezahlender Preis (S. 3).
Demnach ist ausgewiesen
, dass die Beschwerdeführerin ihrer Tochter im Rahmen der Eigentumsübertragung
im Oktober 2001
einen
Erbvorbezug in der Höhe
von
Fr. 220‘000.-- gewährt hat. Dies ist denn auch unbestritten (vgl. Ur
k. 1 S. 4
Rz
4, Urk. 2
S. 2 f.
Rz
3
).
3.2
Wie bereits dargelegt wurde, liegt eine Verzichtshandlung vor, wenn die ver
sicherte Person ohne rechtliche Verpflichtung oder ohne adäquate Gegenleis
tung auf Einkünfte oder Vermögen verzichtet hat, wenn sie einen Rechts
an
spruch auf bestimmte Einkünfte und Vermögenswerte hat, davon aber faktisch nicht Gebrauch macht oder ihre Rechte nicht durchsetzt, oder wenn sie aus von ihr zu verantwortenden Gründen von der Ausübung einer möglichen und zumutbaren Erwerbstätigkeit absieht (
vgl.
vorstehend E. 1.
3
). Nach der bundes
gerichtlichen Rechtsprechung gehören
Erbvorbezüge
zur Kategorie „ohne recht
liche Verpflichtung“ (
vgl. BGE 134
I
6
5;
Carigiet
/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 2. Auflage
, Zürich/Basel/Genf 2009, S. 175
).
Vorliegend ist nicht ersichtlich, und es wurde
von der Beschwerdeführerin
auch nicht geltend gemacht, dass die Beschwerdeführerin ihrer Tochter den Erbvor
bezug in Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung gewährt hätte. Folglich
erfolgte
die Gewährung des
Erbvorbezug
s
in der Höhe von Fr. 220‘000.
-- ohne rechtliche Verpflichtung.
3.3
E
ine Gegenleistung
ist
als gleichwertig
zu betrachten, wenn ihr Wert zirka
90 % der Leistung
beträgt.
Dabei ist auf den Zeitpunkt der Entäusserung abzustellen
(
Carigiet
/Koch, Ergä
nzungsleistungen zur AHV/IV, 2.
Auflage, Zürich/Basel/
Genf
2009, S. 173).
Die Beschwerdeführerin machte g
eltend, die Gewährung des
Erbvorbezug
s
sei nicht ohne adäquate Gegenleistung erfolgt. So hätte sie ohne die Hilfeleistungen ihrer Tochter seit längerer Zeit in eine geeignete Alterseinrichtung ziehen
müssen, was durch die Unterstützung
ihrer
Tochter
habe
vermieden
werden können
(
vgl. Urk. 1
S. 4 f.
Rz
4). Die Beschwerdeführerin legte jedoch nicht sub
stantiiert dar,
um welche Art von Hilfeleistungen es sich
dabei gehandelt habe
n soll
und inwiefern diese eine angem
essene Gegenleistung darstellen würden
.
Die Beschwerdeführerin
hat demnach
die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (
vgl.
vorstehend
E. 1.5
), weshalb davon auszugehen ist, dass sie ihrer Tochter einen Erbvorbezug ohne adäquate Gegenleistung gewährt hat.
3.4
Nach dem Gesagten ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin ihrer Tochter
im Oktober 2001
einen
Erbvorbezug in der Höhe von Fr. 220‘000.-- ohne rechtliche Verpflichtung und ohne adäquate
Gegenleistung gewährt hat, weshalb der
gewährte
Erbvorbezug als Vermögensverzicht zu qualifizieren ist.
Daran ändert
a
uch d
e
r
von der Beschwerdeführerin geltend gemachte
Umstand
, wonach sie mit dem gewährten Erbvorbezug über mehr verfügt habe, als ihr zu
ge
standen hätte (vorstehend E. 2.2), nichts.
Denn zum Zeitpunkt der Eigen
tums
übertragung
im Oktober 2001 war
die Beschwerdeführerin
(Allein-)
Eigen
tü
merin der Liegenschaft
(vgl. Urk. 6/73 S. 1)
und
konnte
diese
deshalb
mittels öffentlich
beurkundetem Eigentumsübertragungsvertrag
an ihre Tochter
über
tragen.
Ob die Beschwerdeführerin
berechtigt gewesen
ist
,
gleichzeitig ihrer Tochter einen Erbvorbezug in der genannten Höhe zu gewähren, ist vorliegend nicht zu prüfen, sondern ist allenfalls in einem erbrechtlichen Verfahren zu klären. Ein Bezug zur Frage des Verzichtvermögens ergibt sich dadurch nicht.
3.5
Schliesslich macht
e
die Beschwerdeführerin geltend, dass sie im Jahr 2016 mehr als den gesetzlich vorgesehen Verzehr von Fr. 10‘000.-- benötigt habe (vor
stehend E. 2.2).
Dabei verkennt sie, dass es sich bei der jährlichen Amortisation des Verzichtsvermögens von jährlich Fr. 10‘000
.--
im Sinne von Art. 17a ELV (
vgl.
vorstehend E.
1.4
) um eine Pauschale
handelt
, die unabhängig vom genau
en Verzichtsvermögen oder dem Vermögen, über welches die versicherte Person noch verfügt
,
abgezogen wird
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_36/2014
vom 7. April 2014
E. 3.2,
Urteil des Bundesgerichts 9C_945/2011 vom 11. Juli 2012 E. 5.2)
.
Der diesbezügliche Einwand erweist sich demnach als unbegründet.
Soweit sie jedoch rügt, dass ihr Sparguthaben im Dezember 2015 lediglich noch Fr. 16‘236.40 (vgl. Urk. 6/17/1) und nicht mehr, wie von der Beschwerde
geg
nerin ab Januar 2016 angenommen, Fr. 43‘327.-- (vgl. Urk. 6/25/1) betrug, ist
festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin diesen Umstand bislang nicht ge
prüf
t hat (vgl. Urk. 2; Urk. 5). Dies, obwohl die Beschwerdeführerin bereits im
Ein
spracheverfahren
auf den Vermögensverbrauch hingewiesen und die entspre
chenden Belege eingereicht hat (vgl. Urk. 6/21 S. 5 Ziff. 6; Urk. 6/18-19).
3.6
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der
von der Beschwerde
gegnerin
unter Berücksichtigung von Art. 17a ELV (vgl. vorstehend E.
1.4
)
an
gerechnete Vermögensverzicht in der Höhe von Fr. 90‘000.
-- im Jahr
2015
beziehungsweise von Fr. 80‘000.-- im Jahr 2016 (Fr. 220‘000.-- abzüglich von je Fr. 10‘000.-- in den Jahren 2003 bis 2015/2016
) zu Recht erfolgt ist.
Hinsichtlich des Anspruchs der Beschwerdeführerin ab Januar 2016 ist die Sache jedoch unter Berücksichtigung des im Dezember 2015 tatsächlich noch vorhandenen Vermögens (Sparguthaben/Wertschriften) zur Neuberechnung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
In diesem Sinne ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen.
4.
Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei
kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem
Mass
des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3
GSVGer
).
In Bezug auf die Neuberechnung infolge der Anrechnung des
am 1. Januar 2016 tatsächlich noch vorhandenen Vermögens
obsiegt d
ie
Beschwerdeführer
in
mit der Rückweisung. In Bezug auf die Anrechnung des Vermögensverzichts jedoch unterliegt
sie
. In Anwendung
oben genannter Kriterien ist der
Beschwer
de
führer
in
daher eine reduziert
e Prozessentschädigung von Fr. 9
00.-- (inkl. Bar
auslagen und
MWSt
) zu Lasten der Durchführungsstelle zuzusprechen
.