Decision ID: 0ca1e557-b5a4-49aa-bbd6-6bf8a686c80b
Year: 2016
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalts an die Vorinstanz.
Besetzung Präsident Andreas Brunner, Kantonsrichter Beat Hersberger, Kan-
tonsrichter Jgnaz Jermann, Gerichtsschreiber Stephan Paukner
Parteien A._, Beschwerdeführerin, vertreten durch Philippe Häner, , Advokatur & Rechtsberatung TRIAS AG, Salinenstrasse 25, Postfach, 4133 Pratteln 1
gegen
IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Beschwerdegegnerin
Betreff IV-Rente
A. A._ stellte erstmals am 16. Februar 2007 unter Hinweis auf psychische Probleme ein Leistungsgesuch bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV). Mit Verfügung vom
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17. Dezember 2009 wies die IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) das Leistungsgesuch  eines nach der gemischten Methode ermittelten IV-Grads von 32% ab. Am 25. August 2014 stellte die Versicherte unter Hinweis auf ihre psychischen Probleme ein weiteres . Nach Abklärung der gesundheitlichen, erwerblichen und hauswirtschaftlichen Verhältnisse verfügte die IV-Stelle am 18. April 2016 aufgrund eines nach der allgemeinen  ermittelten IV-Grads von 50% die Zusprache einer halben IV-Rente mit Wirkung ab 1. März 2015.
B. Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch Advokat Philippe Häner, am 10. Mai 2016 Beschwerde beim Kantonsgericht des Kantons Basel-Landschaft, Abteilung  (Kantonsgericht). Sie beantragte, dass ihr in Aufhebung der angefochtenen  rückwirkend per 1. März 2015 die gesetzlichen Leistungen auf der Basis eines IV-Grads von 70% zuzusprechen seien. Eventualiter sei hinsichtlich des Umfangs der psychiatrisch  Einschränkung ihrer Arbeitsfähigkeit ein Obergutachten anzuordnen und der Umfang der psychiatrisch bedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von Amtes wegen abzuklären. Zur Begründung wurde im Wesentlichen geltend gemacht, dass die Beurteilung der  durch die B._ von derjenigen des Gutachters Dr. C._, FMH Psychiatrie und , abweiche. Ausserdem stehe die aktuelle Beurteilung von Dr. C._ im  zu dessen eigenen, früheren Einschätzung vom 12. März 2009. Aufgrund der  sei zudem eine somatische Begutachtung angezeigt. Mit Eingabe vom 10. Mai 2016 (recte: 12. Mai 2016) liess die Beschwerdeführerin einen aktuellen Arztbericht von Dr. med. D._, med. pract., vom 10. Mai 2016 nachreichen.
C. Nachdem der Beschwerdeführerin mit verfahrensleitender Verfügung vom 13. Mai 2016 die unentgeltliche Rechtspflege gewährt worden war, reichte sie am 20. Juni 2016 diverse  ärztliche Unterlagen im Zusammenhang mit einem am 19. Mai 2016 erlittenen  ein.
D. Die IV-Stelle schloss unter Hinweis auf eine Stellungnahme ihres regional-ärztlichen Dienstes (RAD) mit Vernehmlassung vom 21. Juli 2016 auf Abweisung der Beschwerde.
E. Mit Eingaben vom 9. September 2016 und vom 12. September 2016 liess die  diverse weitere ärztliche Unterlagen einreichen.

Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g :
1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem  am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche  des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993  das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons
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Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur  der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht erhobene Beschwerde ist demnach einzutreten.
2.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre  oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare  wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c).
2.2 Als Invalidität gilt nach Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des  (ATSG) vom 6. Oktober 2000 die voraussichtlich bleibende oder  Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit  und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise  der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind nach dem im Rahmen der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 in Kraft gesetzten Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu  (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Satz 2).
2.3 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach  der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad bestimmen (BGE 128 V 30 E. 1).
2.4 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG wird die Rente nach dem Grad der Invalidität wie folgt : Die versicherte Person hat Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu mindestens 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie zu mindestens 50 % und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40 % invalid ist.
3. Zu prüfen ist, in welcher Höhe die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine IV-Rente besitzt. Strittig in diesem Zusammenhang ist insbesondere, in welchem Ausmass sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen arbeitsunfähig ist.
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3.1 Nach Art. 6 ATSG ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der , geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem andern Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Satz 2). Diese Legaldefinition stimmt im Wesentlichen mit dem Begriff der Arbeitsunfähigkeit überein, wie ihn die Rechtspraxis vor dem Inkrafttreten des ATSG entwickelt hatte (vgl. etwa BGE 129 V 53 E. 1.1 in fine mit Hinweisen). Die bis zum 31. Dezember 2002 ergangene  Rechtsprechung des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; : Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] bleibt folglich weitestgehend anwendbar (BGE 130 V 345 E. 3.1.1).
3.2 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der  der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere  zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den  zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 99 E. 4 mit weiteren Hinweisen).
3.3 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den  gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle  Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle , unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs . Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe , warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten  berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der  der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1; 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c).
Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien  als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und  Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen  dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und - ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete
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Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit  Hinweisen).
3.4 Die Verwaltung als verfügende Instanz und im Beschwerdefall das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (MAX KUMMER, Grundriss des Zivilprozessrechts, 4. Auflage, Bern 1984, S. 134 f.). Im  hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nichts Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhaltes genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat  jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 121 V 47 E. 2a; ZAK 1986 S. 189 f. E. 2c). Ein  auf Leistungen besteht nur, wenn die Voraussetzungen dafür mit überwiegender  erfüllt sind (ZAK 1983 S. 259).
3.5 Nach ständiger Rechtsprechung hat das Sozialversicherungsgericht die  angefochtener Verwaltungsverfügungen in der Regel nach dem Sachverhalt zu , wie er im Zeitpunkt des Verfügungserlasses vorgelegen hat (BGE 130 V 140 E. 2.1, 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen). Daraus folgt, dass für die Beurteilung der künftig  Verhältnisse grundsätzlich jener medizinische Sachverhalt massgebend ist, wie er im  des Erlasses der angefochtenen Rentenverfügung der IV-Stelle vom 18. April 2016  hat. Es ist deshalb bereits an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass allenfalls  Beeinträchtigungen, welche auf den am 19. Mai 2016 erlittenen Verkehrsunfall  sind, im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens unberücksichtigt bleiben müssen. Auf die in diesem Zusammenhang von der Beschwerdeführerin am 20. Juni 2016, 9. September 2016 und am 12. September 2016 eingereichten medizinischen Unterlagen, welche die seit dem Auffahrunfall im Mai 2016 neu aufgetretenen Beschwerden insbesondere an der Halswirbel- und Brustwirbelsäule sowie an den Schultern und am ISG betreffen, ist daher nicht weiter einzugehen.
4.1 Im Zentrum der medizinischen Aktenlage steht das Verwaltungsgutachten vom 5. Juni 2015, welches die IV-Stelle zur Abklärung des Gesundheitszustandes und zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Dr. C._ in Auftrag gegeben hat. Daraus geht hervor, dass die  bereits 2008 und 2009 durch Dr. C._ begutachtet worden sei. Damals seien eine  Störung und eine Panikstörung diagnostiziert sowie eine Arbeitsunfähigkeit im Umfang von 50% attestiert worden. In den letzten Jahren sei die Explorandin nur gelegentlich einer  Tätigkeit nachgegangen. Aufgrund häufiger Absenzen habe sie wiederholt  verloren und befinde sich seit Juni 2013 in ambulanter psychotherapeutischer Behandlung in der Psychiatrie Baselland. Dort sei der Verdacht auf eine emotional-instabile  sowie eine rezidivierende depressive Störung diagnostiziert worden. Eine  Behandlung werde nicht durchgeführt. Den anamnestischen Angaben zufolge gehe es ihr seit Herbst 2014 schlechter. Seit rund einem Jahr leide sie auch unter Schmerzen im unteren Teil des Rückens. Sie nehme regelmässig Schmerzmittel ein. Sie leide seit 20 Jahren unter Panikattacken, welche sich in Herzrasen, Atemnot, und einer Angst, tot umzufallen, äusserten. Sie habe während Jahren stets im Gastgewerbe gearbeitet. Die letzte Stelle im Restaurant ihrer
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Mutter habe sie 2010 aufgegeben. Zuletzt habe sie von April bis September 2014 in einem 40%-Pensum bei einer Tankstelle gearbeitet. Auch dort habe sie zahlreiche Absenzen , da sie keinen Antrieb und keine Energie habe aufbringen können, ihre Wohnung zu verlassen.
Dem psychiatrischen Befund zufolge sei die Stimmung der Explorandin anlässlich der  ausgeglichen und die Psychomotorik lebhaft gewesen. Antriebsstörungen hätten sich keine finden lassen. Die Explorandin habe von Ängsten und Panikattacken berichtet. Sie habe einen wachen Eindruck hinterlassen, sei bewusstseinsklar gewesen und habe sich differenziert ausgedrückt. Während der Untersuchung habe sie keine Zeichen von Konzentrationsschwäche gezeigt. Sie habe einen klaren und guten Bezug zur Realität und zu ihrer Person, habe sich gegenüber der Umgebung klar abgrenzen können. Sie habe keine Zwangsgedanken geäussert, habe nicht über Ängste berichtet und keine Phobien erwähnt. Es hätten sich aus ihren  keine Hinweise auf Veränderungen der Stimmung und des Antriebes während des  ergeben. Zu diagnostizieren seien eine Panikstörung, eine gegenwärtig remittierte rezidivierende depressive Störung sowie differentialdiagnostisch eine emotional instabile .
Der gutachterlichen Gesamtbeurteilung von Dr. C._ ist im Wesentlichen zu entnehmen, dass zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht von Bedeutung sei, ob die depressiven  und die Angstattacken im Rahmen einer Borderline-Störung oder im Rahmen einer depressiven Störung und Angststörung gesehen würden. Die depressive Störung sei eher  ausgeprägt. Die Explorandin klage über Schlafstörungen, die aber auch damit  hängen würden, dass sie den Alltag eher passiv verbringe. Sie sei in der Lage, Auto zu fahren. Das Ausmass der Panikstörung sei naturgemäss schwierig zu beurteilen. Die  sei aber in der Lage gewesen, 2014 an einer Tankstelle zu arbeiten. Dabei sei sie  mit zahlreichen Kunden belastet gewesen. Sie habe diese Stelle während einigen  ausüben können. Dies lasse darauf schliessen, dass die Panikattacken nicht besonders ausgeprägt seien und dass sie mehrheitlich in der Lage sei, einer regelmässigen beruflichen Tätigkeit nachzugehen. In den bisherigen Tätigkeiten im Gastgewerbe, in anderen  sowie in jeder sonstigen beruflichen Tätigkeit bestehe aus psychiatrischer Sicht eine  der Arbeitsfähigkeit von 50%. Die Explorandin schätze sich als nicht mehr als  ein. Diese Einschätzung lasse sich durch die psychiatrischen Befunde nicht  objektivieren. Trotz ihrer Panikattacken sei sie in der Lage, sich ausser Haus zu , sich um ihre Kinder zu kümmern. Sie sei im Jahre 2014 in der Lage gewesen, während Monaten an einer Tankstelle Teilzeit zu arbeiten, was mit einer schweren Panikstörung oder einer ausgeprägten Borderline-Persönlichkeitsstörung nicht vereinbar wäre. Auch leide sie nicht unter einer schweren Störung der Emotions- und Impulskontrolle. Es könne von ihr verlangt werden, dass sie ihre Emotionen und Impulse soweit kontrolliere, dass eine geregelte  im Umfang von 50% möglich sei.
4.2 Bei den medizinischen Akten des vorliegenden Falls sind sodann die folgenden  von Relevanz zu berücksichtigen:
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4.2.1 Gemäss Arztbericht von Dr. med. E._, FMH Rheumatologie, Physikalische Medizin und Innere Medizin, vom 22. Juni 2014 seien bei der Versicherten eine chronische Lumbalgie unter anderem mit einer breitbasigen Diskushernie L5/S1 sowie mit leichtgradigen  sowie ein subacromiales Impingement der rechten Schulter zu diagnostizieren. Klinisch, labortechnisch und radiologisch gebe es keine Anhaltspunkte für ein primär-entzündliches Krankheitsbild. Die Beschwerden seien am ehesten mechanisch-degenerativer Natur.
4.2.2 Gemäss Bericht der B._ vom 12. Dezember 2014 habe sich der bereits früher  Verdacht auf eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung im Verlauf der  Behandlung erhärtet. Die Versicherte habe die Tendenz, unerwartet und ohne  von Konsequenzen zu handeln und sich in Streitereien und Konflikte mit anderen zu . Sie neige zu Wutausbrüchen und habe Schwierigkeiten in der Beibehaltung von , die nicht unmittelbar belohnt würden. Zudem bestehe bei ihr eine launische und  Stimmung. Sie weise Störungen und eine Unsicherheit bezüglich ihres Selbstbildes und ihrer Ziele auf und neige dazu, sich auf intensive, aber instabile Beziehungen einzulassen, was emotionale Krisen zur Folge habe. Sie beschreibe anhaltende Gefühle von Leere. Die  depressiven Episoden, die Überforderungsgefühle und die damit  Panikattacken seien als Folge der zu diagnostizierenden Borderline-Störung . Seit Behandlungsbeginn Ende Juni 2013 habe sie drei verschiedene Arbeitsstellen inne gehabt, welche sie jeweils aufgrund von Überforderungsgefühlen habe aufgeben müssen. Dies habe damit zu tun, dass ihre Fähigkeit, sich an Regeln zu halten und Termine  einzuhalten, aufgrund ihrer Überforderungsgefühle und Panikattacken eingeschränkt sei. Deutlich eingeschränkt sei auch die Fähigkeit, den Tag und die anstehenden  sinnvoll zu strukturieren. Die Versicherte habe grosse Schwierigkeiten, sich im Verhalten, Denken und im Erleben wechselnden Situationen anzupassen. Weiter sei die Fähigkeit,  ausdauernd und während der üblicherweise erwarteten Zeit einer Tätigkeit nachzugehen und ein durchgehendes Leistungsniveau aufrechtzuerhalten, stark eingeschränkt. Das sich  wiederholende Muster, eine Arbeitsstelle längerfristig nicht halten zu können, sei durch die emotional instabile Persönlichkeitsstörung bedingt. Seit dem 10. Oktober 2014 sei die  bis auf weiteres vollständig arbeitsunfähig. Seit dem 20. November 2014 befinde sie sich zwecks Krisenintervention und Stabilisierung in tagesklinischer Behandlung, wodurch der  des Rückzugs entgegen gewirkt und eine noch grössere Krise habe verhindert werden können. Aufgrund der Verschlechterung der bereits früher festgehaltenen Symptome und der damit zusammenhängenden schwerwiegenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der  werde eine erneute Prüfung des früher abgelehnten Leistungsgesuchs beantragt.
4.2.3 Gemäss Arztbericht des Spitals F._ vom 12. Februar 2015 seien unter anderem ein Lumbovertebralsyndrom bei lumbaler Hyperlordose und aktivierter Osteochondrose zu . Bereits vorgängige radiologische Abklärungen hätten eine ausgeprägte und  Osteochondrose, eine Diskushernie L5/S1 sowie eine mässige Spondylarthrose  beidseits gezeigt. Komplizierend für die Schmerzsymptomatik sei eine bekannte  gewesen.
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4.2.4 Gemäss Arztbericht des Spitals F._ vom 4. Juni 2015 sei die Versicherte zur Schmerztherapie zugewiesen worden. Am 19. Mai 2015 sei eine intraartikuläre  L5/S1 allerdings ohne schmerzreduzierenden Effekt durchgeführt worden. Weitere  seien ausstehend. Zu Prognose und zur Arbeitsfähigkeit könne aufgrund des  Kenntnisstands keine Stellung bezogen werden.
4.2.5 Dem Arztbericht von Dr. D._ vom 17. Juli 2015 ist zu entnehmen, dass die  in psychiatrischer Hinsicht an rezidivierenden depressiven Episoden, an einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung vom Typ Borderline, einer Panikstörung und einer  leide. Die Versicherte befinde sich seit 1986 in psychiatrischer Therapie. Es seien seither wenig gut funktionierende Zeiten zu verzeichnen. Immer wieder seien , Panikattacken und ein Rückzug aus der Arbeitswelt und aus dem Sozialleben zu  gewesen. Nach mittlerweile 29 Jahren bestehender Problematik unter permanenter  persistiere die Situation. Von April 2014 bis Juni 2014 sei sie zuletzt als  an einer Tankstelle und zuvor im Sommer für wenige Wochen am Empfang in einer  tätig gewesen. Die bisherige Tätigkeit an der Tankstelle sei medizinisch nicht mehr zumutbar. Wenn die Patientin es schaffe zur Arbeit zu kommen, wäre eine , sehr leichte Tätigkeit im Umfang von drei Stunden täglich möglich. Mit einer  der beruflichen Tätigkeit bzw. einer Erhöhung der Einsatzfähigkeit sei wenn überhaupt eher nur kurzfristig zu rechnen. Das Konzentrationsvermögen und das Auffassungsvermögen seien infolge eines Gedankenkreisens auch psychisch eingeschränkt. Die Patientin sei schnell überfordert, sie benötige einen geschützten und bekannten Rahmen. Sie sei nicht belastbar. Die Fahrtauglichkeit sei gegeben.
4.2.6 Gemäss Beurteilung von Dr. med. G._, FMH Psychiatrie und Psychotherapie,  Dienst beider Basel, vom 19. August 2015 beruhe das Gutachten von Dr. C._ von Juni 2015 auf einem umfassenden Aktenstudium und einer eigenen fachärztlichen . Die Diagnosen und die Arbeitsfähigkeit seien plausibel begründet worden. Der  habe ausführlich zu den Einschätzungen anderer Ärzte Stellung bezogen. Es seien keine Diagnosen erkennbar, welche nicht bereits im Gutachten von Dr. C._ vom Juni 2015  aus den bisherigen Akten bekannt gewesen seien. Eine markante Änderung des  seit 2009 sei nicht erkennbar. Die Arbeitsfähigkeit sei als unverändert . In somatischer Hinsicht könne auf die vorhandenen Akten abgestützt werden, wonach schwere rückenbelastende Tätigkeiten nicht mehr zumutbar seien. Solchen Belastungen sei die Versicherte jedoch weder als Hausfrau noch als Serviceaushilfe ausgesetzt gewesen.
4.2.7 Gemäss Kurzbericht von Dr. D._ vom 8. Januar 2016 hätten sich die limitierenden Rückenschmerzen in den letzten Wochen medikamentös recht gut kontrollieren lassen. Die Patientin werde durch die Rückenbeschwerden weiterhin eingeschränkt bleiben, habe aber deutlich an Lebensqualität gewonnen. Anders verhalte es sich in Bezug auf die psychische . In den letzten Monaten habe die Versicherte permanent unter diversen Beschwerden gelitten und notfallmässig Hilfe gesucht.
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4.2.8 Dem Arztbericht von Dr. med. H._, Allgemeinmedizin und Psychosomatik, vom 15. Januar 2016 ist zu entnehmen, dass die Krise der Patientin im Oktober 2014 durch die Trennung von ihrem Partner ausgelöst worden sei. Gemäss Dr. C._ sei auch die Krise im Jahre 2008 vor dem Hintergrund von Auseinandersetzungen mit der Mutter zu sehen. Es sei davon auszugehen, dass in der Zeit von 2008 und 2014 noch andere Krisen stattgefunden . Bereits die beiden Krisen in den Jahren 2008 und 2014 würden zeigen, dass der Verlauf vorwiegend durch zwischenmenschliche Situationen gekennzeichnet sei. Dies sei sehr typisch für Borderline-Persönlichkeitsstörungen. Es müssen auch in Zukunft mit weiteren Krisen  werden.
4.2.9 Dem Kurzbericht von Dr. D._ vom 9. September 2016 zufolge habe sich die  Situation der Versicherten verschlechtert, seit sie die psychiatrische Tagesklinik wieder verlassen habe. Die Patientin habe den psychischen Halt und ihre Struktur verloren, wodurch sie angstgetrieben wiederum vermehrt notfallmässig medizinische Hilfe suche. Parallel komme es immer häufiger zu Panikattacken.
5.1 Die IV-Stelle stützte sich in der angefochtenen Verfügung vom 18. April 2016 bei der Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit der Versicherten auf die , zu denen Dr. C._ im Rahmen seines Verwaltungsgutachtens vom 5. Juni 2015 gelangt war. Sie ging demzufolge davon aus, dass der Beschwerdeführerin in psychiatrischer Hinsicht die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit im Umfang von 50% zumutbar sei. Wie oben ausgeführt (E. 3.3 hiervor), ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten  externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft , solange keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise . Solche Zweifel liegen hier nun allerdings vor, denn das Gutachten erweist sich in diversen Punkten als widersprüchlich und unklar.
5.2 Als nicht nachvollziehbar erweist sich zunächst die gutachterliche Befunderhebung. Die Aussage des Gutachters, dass sich aus den Schilderungen der Versicherten keine Hinweise auf Veränderungen ihres Antriebes ergeben, widerspricht der eigenen Feststellung, dass die  über Antriebslosigkeit geklagt habe (Gutachten von Dr. C._ vom 5. Juni 2015, S. 11, Ziffer 7) und ihr Antrieb vermindert sei (a.a.O., S. 13, Ziffer 8.1). Tatsächlich ist den  Angaben zu entnehmen, dass es der Versicherten manchmal schwer falle, sich für den Haushalt zu motivieren. Ein unauflösbarer Widerspruch resultiert auch aus den gutachterlichen Erwägungen, dass sich keine Hinweise auf eine Veränderung der Stimmung ergeben haben (a.a.O., S. 10, Ziffer 4), obschon auch hier den anamnestischen Erhebungen zu entnehmen ist, dass die Stimmung der Versicherten schwanke, die Explorandin reizbar und sehr eifersüchtig sei (a.a.O., S. 9, Ziffer 3.9). Die gutachterlichen Schlussfolgerungen können daher schon  nicht überzeugen, weil sie den anamnestischen Angaben widersprechen. Ein weiterer  findet sich schliesslich in den Aussagen des Gutachters in Bezug auf die von der Versicherten geklagten Ängste. So ist dem psychiatrischen Befund einerseits zu entnehmen, dass die Versicherte von Ängsten berichte; andererseits soll sie nicht über Ängste berichtet ha-
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ben (a.a.O., S. 10). Ob diese Widersprüche auf eine unsorgfältige Exploration oder eine  Ausarbeitung des Gutachtens zurückzuführen sind, kann an dieser Stelle dahingestellt bleiben. Die vorinstanzliche Würdigung des medizinischen Sachverhalts vermag unter diesen Umständen jedenfalls nicht zu überzeugen.
5.3 Bei der Beurteilung der psychiatrischen Verhältnisse steht die Frage im Vordergrund, ob und in welchem Umfang die Versicherte aufgrund einer emotional-instabilen  vom Typ Borderline in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist. In diesem Zusammenhang misst Dr. C._ der Frage, ob die geklagten Angstattacken im Rahmen einer  gesehen werden müssen, allerdings keine Bedeutung zu (a.a.O, S. 12). Diese Aussage ist ebenfalls nicht nachvollziehbar. Bei der Borderline-Störung handelt es sich grundsätzlich um ein schwerwiegendes psychiatrisches Krankheitsbild, das durch Impulsivität und durch die  von Emotionen und Stimmung, der Identität sowie zwischenmenschlichen  charakterisiert ist. Sie wird oft von Depressionen und Angststörungen begleitet und ist durch eine geringe Frustrationstoleranz gekennzeichnet (J. SCHÖPF, Psychiatrie für die Praxis, 2. Aufl. Berlin / Heidelberg 2003, S. 282). Angesichts dieser Notorietäten ist aber von zentraler Bedeutung, in welchem Umfang die geklagten und in den übrigen Akten bereits früh  Ängste der Versicherten als eine Folge der von der im Bericht der Psychiatrie Baselland vom 12. Dezember 2014 sorgfältig dargelegten Diagnose einer Borderline-Störung die  der Versicherten einschränken. Von besonderer Relevanz ist in diesem , dass eine unvorhersehbare und launenhafte Stimmung und die damit einhergehende Instabilität sozialer Verpflichtungen gerade auch in der Arbeitswelt ins Gewicht fallen. Eine , der fraglichen Persönlichkeitsstörung inhärente Instabilität bedarf daher einer sorgfältigen Auseinandersetzung mit der Berufs- und Sozialanamnese der Betroffenen. Diese ist im  von Dr. C._ vorliegend aber unterblieben, obschon sich der Rückzug der Versicherten nicht nur aus der Arbeitswelt, sondern auch aus dem Sozialleben wie ein roter Faden durch deren Krankengeschichte zieht (Arztbericht von Dr. D._ vom 17. Juli 2015). Den Akten  war die Versicherte bereits im Sommer 2013 nur für wenige Wochen arbeitstätig ( von Dr. D._ vom 17. Juli 2015). Auch die dokumentierten Krisen zuvor waren  durch zwischenmenschliche Konflikte gekennzeichnet, wie sie typischerweise bei -Störungen auftreten (Arztbericht von Dr. H._ vom 15. Januar 2016). Wenn Dr. C._ davon ausgeht, dass die nur wenige Monate dauernde, letzte Tätigkeit an einer Tankstelle dafür spreche, dass die Versicherte mehrheitlich in der Lage sei, trotz der geklagten Panikattacken einer regelmässigen beruflichen Tätigkeit nachzugehen, greift seine Argumentation daher nicht nur zu kurz, sondern vermag in Gegenüberstellung mit den sorgfältigen Feststellungen im  der B._ vom 12. Dezember 2014 nicht zu überzeugen. Die simple Aussage des , dass sich die seit Jahren nur unregelmässige berufliche Tätigkeit nicht durch eine  Störung im engeren Sinne erklären lasse, stellt unter den gegebenen Umständen jedenfalls keine genügende Auseinandersetzung mit den anderslautenden Meinungen der  Fachärzte dar.
5.4 Die Beschwerdeführerin bringt schliesslich vor, dass bei ihr multiple somatische  insbesondere in rheumatologischer Hinsicht vorliegen würden. Die IV-Stelle hätte ihren Gesundheitszustand deshalb im Rahmen eines polydisziplinären Gutachtens abklären
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lassen müssen. Dieser Einwand erweist sich als berechtigt. Wie das Bundesgericht in BGE 139 V 349 ff. festgehalten hat, existieren zwar keine festen Kriterien zur allgemeingültigen Abgrenzung der Anwendungsfelder der verschiedenen Kategorien von Expertisen, da die  Vielfalt von Begutachtungssituationen eine gewisse Flexibilität erfordere. Gleichzeitig hat das Bundesgericht aber betont, dass die umfassende administrative Erstbegutachtung - und um eine solche handelt es sich hier mit Blick auf das erneute Rentengesuch - regelmässig  zu erfolgen habe (S. 352 E. 3.2 des genannten Entscheids). Aus der Wendung ““ folgt zwar, dass nicht in jedem Fall, bei welchem die versicherte Person an  Beeinträchtigungen aus verschiedenen Fachrichtungen leidet, ein polydisziplinäres  einzuholen ist. Die Beschwerdeführerin macht in diesem Zusammenhang aber  geltend, dass eine polydisziplinäre Begutachtung insbesondere dann sinnvoll ist, wenn es darum geht, die Wechselwirkungen verschiedener gesundheitlicher Beeinträchtigungen zu . Eine solche Gesamtbeurteilung setzt in der Regel eine fachübergreifende  voraus. Auch im hier zu beurteilenden Fall liegt eine solche Konstellation vor. Die  leidet nebst nicht abschliessend geklärten psychischen Beschwerden auch an limitierenden Beschwerden des Bewegungsapparats. Sie befindet sich deshalb bereits seit  Zeit in fachärztlicher Behandlung (Arztberichte Spital F._ vom 12. Februar und 4. Juni 2015), und der RAD geht davon aus, dass schwere rückenbelastende Tätigkeiten nicht mehr zumutbar sind (RAD-Bericht von Dr. G._ vom 19. August 2015). Erschwerend tritt hinzu, dass es bei diesen Beeinträchtigungen im Verlaufe der Behandlung nur teilweise zu  gekommen ist (Arztbericht Spital F._ vom 4. Juni 2015) und dass aus fachärztlicher Sicht zur Arbeitsfähigkeit noch keine Stellung bezogen werden konnte. Schliesslich ist zu , dass auch Dr. C._ in seinem Gutachten vom 5. Juni 2015 davon ausgeht, dass zur Arbeitsfähigkeit auch aus somatischer Sicht Stellung genommen werden muss (a.a.O., S. 13).
Vor diesem Hintergrund erweist es sich als unzureichend, den medizinischen Sachverhalt in somatischer Hinsicht abschliessend gestützt auf die Aktenbeurteilung des RAD-Arztes vom 19. August 2015 festzustellen. Diesem fehlt es, wie die Versicherte in ihrer Beschwerde zu Recht beanstanden lässt, letztlich an der hierfür erforderlichen Gesamtsicht. Zur Abklärung des Gesundheitszustandes und insbesondere der Arbeitsfähigkeit ist unter den geschilderten  vielmehr eine polydisziplinäre Begutachtung der Beschwerdeführerin notwendig .
6. Mit BGE 137 V 210 ff. hat das Bundesgericht die bisherige ständige Rechtsprechung, wonach das kantonale Gericht prinzipiell die freie Wahl hatte, bei festgestellter  die Sache an den Versicherungsträger zurückzuweisen oder aber selber zur  der Spruchreife zu schreiten, geändert. Es hat erkannt, dass die Beschwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten einzuholen hat und eine Rückweisung an die IV-Stelle nur noch in Ausnahmefällen erfolgen soll. Da es Aufgabe der Verwaltung und nicht der  ist, für eine erstmalige vollständige Erhebung des massgebenden Sachverhaltes  zu sein, liegt ein solcher Ausnahmefall etwa vor, wenn ein relevanter Aspekt des  Sachverhaltes durch die Verwaltung nicht rechtsgenügend abgeklärt worden ist.  gilt, wenn sich die Verwaltung auf ein Gutachten stützt, welches die medizinische Situation
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der versicherten Person nur unzureichend wiedergibt. Beide Punkte sind nach dem vorstehend Gesagten in casu gegeben. Somit aber ist eine Rückweisung an die IV-Stelle vorzunehmen. Die angefochtene Verfügung vom 18. April 2016 ist im Ergebnis daher aufzuheben und die  ist zur weiteren Abklärung an die IV-Stelle zurückzuweisen. Diese hat den  und die Arbeitsfähigkeit der Versicherten im Rahmen einer polydisziplinären  neu abklären zu lassen, in deren Rahmen die Gutachterinnen und Gutachter  auch allfälligen Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Leiden und deren  auf die Arbeitsfähigkeit erhöhte Beachtung zu schenken und über diesen Aspekt im Rahmen einer interdisziplinären Konsensbeurteilung zu befinden haben werden. Gestützt auf die Ergebnisse ihrer zusätzlichen medizinischen Abklärungen wird die IV-Stelle anschliessend über den Rentenanspruch der Versicherten neu zu befinden haben. Die vorliegende  ist in diesem Sinne gutzuheissen.
7.1 Beim Entscheid über die Verlegung der Verfahrens- und der Parteikosten ist  auf den Prozessausgang abzustellen. Hebt das Kantonsgericht eine bei ihm  Verfügung auf und weist es die Angelegenheit zum weiteren Vorgehen im Sinne der  und zum Erlass einer neuen Verfügung an die IV-Stelle zurück, so gilt in  Hinsicht die Beschwerde führende Partei als (vollständig) obsiegende und die IV-Stelle als unterliegende Partei (BGE 137 V 61 f. E. 2.1 und 2.2, BGE 132 V 235 E. 6.2, je mit Hinweisen).
7.2 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG sind Streitigkeiten um die Bewilligung oder die  von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die  werden gestützt auf § 20 Abs. 3 des kantonalen Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 in der Regel in  Ausmass der unterliegenden Partei auferlegt. In casu hätte deshalb die IV-Stelle als  Partei grundsätzlich die Verfahrenskosten zu tragen. In diesem Zusammenhang ist allerdings zu beachten, dass laut § 20 Abs. 3 Satz 3 VPO den Vorinstanzen - vorbehältlich des hier nicht interessierenden § 20 Abs. 4 VPO - keine Verfahrenskosten auferlegt werden. Dies hat zur Folge, dass für den vorliegenden Prozess keine Verfahrenskosten erhoben werden.
7.3 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Da die Beschwerdeführerin obsiegende Partei ist, ist ihr eine  zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen. Der Rechtsvertreter der  hat in seiner Honorarnote vom 9. September 2016 für das vorliegende Verfahren einen Zeitaufwand von 12 1⁄2 Stunden geltend gemacht, was sich umfangmässig in Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen als angemessen erweist. Die Bemühungen sind zu dem in Sozialversicherungsprozessen praxisgemäss für durchschnittliche Fälle zur  gelangenden Stundenansatz von Fr. 250.— zu entschädigen. Nicht zu beanstanden sind sodann die in der Honorarnote ausgewiesenen Auslagen von Fr. 162.—. Der  ist deshalb eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 3‘549.95 (12 1⁄2 Stunden à Fr. 250.- + Auslagen von Fr. 162.— zuzüglich 8 % Mehrwertsteuer) zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen.
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8.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht  gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete  sind - mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über  (vgl. Art. 92 BGG) - nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen  anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid  und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges  ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen  handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen , mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2).