Decision ID: b6702cb2-9909-4ab8-9d80-6ec15007f7f8
Year: 2020
Language: de
Court: AG_OG
Chamber: AG_OG_010
Canton: AG
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten:
1. Die Beschwerdeführerin ist eine unselbständige öffentlich-rechtliche  mit dem Zweck _ Sie nahm mit E-Mail vom 24. März 2020 beim Beschwerdegegner eine Voranmeldung von Kurzarbeit für die Zeit ab dem 24. März 2020 vor. Mit Verfügung vom 1. April 2020 erhob der Beschwerdegegner keinen Einspruch gegen die Auszahlung von . Dagegen erhob das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am 1. Mai 2020 Einsprache und beantragte, die Verfügung vom 1. April 2020 sei aufzuheben und ein allfälliger Anspruch auf  sei anhand vom Arbeitgeber einzureichender Dokumente betreffend unmittelbar drohenden Arbeitsplatzverlust zu prüfen und . Nach Einholung einer Stellungnahme der Beschwerdeführerin (datierend vom 14. Mai 2020) hob der Beschwerdegegner mit  vom 15. Juni 2020 die Verfügung vom 1. April 2020 auf und  sinngemäss Einspruch gegen die Auszahlung von .
2. 2.1. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 14. August 2020 fristgerecht Beschwerde und stellte folgende Anträge:
" 1. Es sei der Einspracheentscheid vom 15. Juni 2020 aufzuheben.
2. Es sei dem Beschwerdeführer ab dem 24. März 2020  auszurichten.
3. Eventualiter sei dem Beschwerdeführer für die Abteilung  ab dem 24. März 2020 Kurzarbeitsentschädigung auszurichten.
alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 7.7% MwSt) zulasten der Beschwerdegegnerin."
2.2. Mit Vernehmlassung vom 7. September 2020 beantragte der  die Abweisung der Beschwerde.
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Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung:
1. Damit auf eine Beschwerde eingetreten und diese materiell behandelt  kann, müssen die Prozessvoraussetzungen erfüllt sein. Das  Gericht prüft sie von Amtes wegen. Wenn es an einer  fehlt, wird das Verfahren durch Nichteintretensentscheid erledigt (KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und  des Bundes, 3. Aufl., Rz. 663). Grundvoraussetzung für die  ist die Partei- und Prozessfähigkeit. Als parteifähig gilt, wer rechtsfähig ist (UELI KIESER, Kommentar zum Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, 4. Aufl. 2020, N. 12 zu Art. 34 ATSG). Unselbständigen öffentlichen Anstalten kommt keine  Rechtspersönlichkeit zu. Sie sind daher nicht rechtsfähig (/MÜLLER/UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, Rz. 1667; vgl. auch MICHAEL MERKER, Kommentar zu den §§ 38 - 72 VRPG, Rz. 13 zu Vorbem. zu a§ 38 VRPG). Den unselbständigen öffentlich-rechtlichen Anstalten kommt folglich – mit Ausnahme von spezialgesetzlichen Regelungen – keine Parteifähigkeit und damit auch keine Beschwerdelegitimation zu (KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI, a.a.O., Rz. 444; vgl. auch AGVE 585 ff., 587 f.).
2. Nach Art. 2 des Organisationsreglements der A. _ ( _) ist die Beschwerdeführerin eine unselbständige  des öffentlichen Rechts und verfügt über keine eigene Rechtspersönlichkeit. Sie ist rechtlich mit der Einwohnergemeinde  und bildet mit ihr eine Einheit.
3. Gemäss dem unter E. 1 hiervor Dargelegten fehlt es der  als unselbständige Gemeindeanstalt ohne Rechtspersönlichkeit an der Rechtsfähigkeit und damit an der Parteifähigkeit. Spezialgesetzliche Regelungen, nach welchen der Beschwerdeführerin ausnahmsweise  zukäme, bestehen nicht. Auf die Beschwerde ist daher mangels Beschwerdelegitimation nicht einzutreten.
4. Das Verfahren ist kostenlos (Art. 61 lit. a ATSG).
5. Der Beschwerdeführerin steht nach dem Ausgang des Verfahrens (Art. 61 lit. g ATSG) und der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Stellung als  (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) kein Anspruch auf Parteientschädigung zu.
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