Decision ID: 7fdd815f-5b34-4cbf-8118-0ec6cfb39b6f
Year: 2017
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1956,
war seit dem 1
8.
Juni 1999 bei der
Y._
als Schaler angestellt
(
letzter effektiver Arbeitstag am 1
2.
Juli 2012
)
gewesen
(
Urk.
8/24).
Am 1
3.
Juli 2012
erlitt
er einen Arbeitsunfall
: Beim
Hochheben von Schalenelementen
verletzte
er sich
an der
rechten Schulter
(
Urk.
8/28/71-71,
vgl.
auch
Urk.
1 S. 3)
. Am
4.
März 2013
meldete er sich
unter Hinweis auf drei
gerissene
Armsehnen und
eine
Gehörschädi
gung
bei
der
Sozialversiche
rungs
an
stalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug (Berufliche Integration, In
validenrente) an (Urk. 8
/
8
).
Am 2
8.
März 2013 führte die IV-Stelle ein Standortgespräch (
Urk.
8/15)
. Weiter zog sie einen
Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug,
Urk. 8
/2
2
)
sowie Akten des Unfallversicherers (
Urk.
8/28-29 und
Urk.
8/41) bei
und tä
tigte
berufliche Abklärungen (
Urk.
8/24; inkl. Gespräche [
Urk.
8/30 und
Urk.
8/35
]
)
.
Mit
Schreiben vom 2
5.
März 2014 (
Urk.
8/39) wurde dem Versi
cherten mitgeteilt, dass die Arbeitsplatzerhaltung abgeschlossen werde und er später eine separate Verf
ügung betreffend Rente erhalte
.
1.2
Mit Verfügung vom
2.
Juni 2014 (
Urk.
8/46) sprach die SUVA dem Versi
cher
ten eine Invalidenrente (30
% Erwerbsunfähigkeit) und eine
In
tegritätsentschädigung
(10
%
)
zu
.
1.3
Mit V
orbescheid
vom 1
9.
Juni 2014 (
Urk.
8/49)
stellte die IV-Stelle die Abwei
sung des Leistungsbegehrens in Aussicht
. Den dagegen erhobenen
Ein
wand
(
vgl.
Urk.
8/54)
hiess
die IV-Stelle
teilweise gut: Mit Verfügung vom 9. März 2015 (Urk. 2)
sprach
sie
dem Versicherten
eine
Viertelsrente
ab dem 1.
September 2013 zu.
2.
Hiergegen erhob der Versicherte am 2
7.
April 2015 Beschwerde (Urk. 1)
mit dem Antrag
, in Aufhebung der angefochtenen Verfügung sei die
Beschwer
degegnerin
zu verpflichten, ihm rückwirkend ab
1.
September 2013 zumin
dest eine halbe Invalidenrente zuzusprechen und auszuzahlen (S. 2)
.
Die Beschwerdegegnerin schloss
in ihrer Beschwerdeantwort
vom
2
8.
Mai 2015
(Urk.
7
) auf Abweisung der Beschwerde, was
dem Beschwerdeführer
am
3.
Juni 2015
zur
Kenntnis
gebracht
wurde (Urk.
9
).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]
).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgeset
zes über die Invalidenversicherung [IVG]
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei
bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be
tracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi
zinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfü
gung
vom
9.
März 2015
(Urk. 2) aus,
aufgrund der medizinischen
Beurteilung
sei dem Beschwerdeführer die Ausübung
der angestammten Tätigkeit als B
auarbeiter nicht mehr möglich. D
ie Ausübung einer behinderungsangepassten Tätigkeit, das
heisst
eine leichte angepasste Tätigkeit ohne Heben, Tragen und Trans
portieren von mittelschweren und schweren Lasten, ohne beidseitiges Arbei
ten in Armvorhalteposition und ohne Überkopfarbeiten sowie ohne erhöhte Anforderungen an das manuelle Geschick der rechten Hand,
sei ihm jedoch
zu 100
%
möglich und zumutbar.
Bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit seien alle medizinischen Befunde bereits berück
sichtigt worden, sodass weitere medizinische Abklärungen nicht angezeigt seien.
2.2
Der Beschwerdeführer stellte sich
unter anderem
auf den Standpunkt, die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seiner sehr schmerzhaften Verletzung an der rechten Hand seien
bisher nicht fachärztlich abgekl
ärt worden. Dies sei nun
nachzuholen
-
und zwar im Rahmen eines Gerichtsgutachtens.
3.
3.1
Kreisarzt
Dr.
med.
Z._
, Facharzt für Chirurgie FMH, gab in
seinem zuhan
den der SUVA verfassten Bericht „Ärztliche
Abschlussuntersuchung
“
vom
6.
Mai 2014 (
Urk.
8/43) die Diagnosen Status nach
transmuraler
Ruptur des distalen Anteils der
Supraspinatussehne
, Partialruptur
Infraspinatus
- und
Subscapularissehne
sowie unfallunabhängig AC-Gelenksarthrose und
Du
puytren’sche
Kontraktur rechts (O
peration
am 11.01.2013) an (S. 4).
Er
hielt weiter fest
, dass sich objektiv eine weiterhin bestehende, wenn auch gegen
über der Voruntersuchung schwächer ausgeprägte Bewegungseinschränkung im
rechten Schultergelenk
sowie
eine muskuläre Hypotrophie im Bereich des Supra- und
Infraspinatus
rechts
finde
.
Der Beschwerdeführer
lehne
eine Operation der rec
hten Schulter nach wie vor ab, d
a keine
Garantie
für
eine Verbesserung gegeben werden könne
.
Seitens der Schulterläsion
seien
körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkei
ten unter Schulterniveau
möglich. Das Heben und T
ragen von Gewichten sollte lediglich körpernah und nicht körperfern erfolgen. Zu vermeiden
seien
repetitive Rotationsbewegungen, Schläge oder Vibrationen a
uf die rechte obere Extremität sowie
kräftige
Stoss
- und Zugbewegungen. Unter Beach
tung der genannten
Einschränkungen
wäre rein unfallbedingt
jedoch eine 100%ige Arbeitstätigkeit
zumutbar
(S. 5)
.
3.2
3.2.1
Die Ärztin vom Regionalen Ärztlichen
Dienst (RAD) med
.
pract
.
A._
, F
achärztin
orthopädische Chirurgie und Traumatologie FMH, hielt
in ihrer Stellungnahme vom
1
4.
Juni 2014 (
Urk.
8/48 S. 3 f.) fest, dass leichte (ange
passte) Tätigkeiten ohne Heben, Tragen und Transp
or
tieren von mittel
schweren und schweren Lasten, ohne (beidseitiges) Arbeiten in
Armvorhal
teposition
und ohne Überkopfarbeiten sowie ohne erhöhte Anforderungen an das manuelle Geschick der rechten Hand medizinisch-theoretisch
vollschich
tig
zumutbar seien. Eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit für angepasste Tätig
keiten sei anhand der vorliegenden Befunde (Kreisarztuntersuchung vom 1
6.
Juli 2013 und
6.
Mai 2014) nicht ausgewiesen; eine wesentliche Verän
derung der Einschränkungen sei im zeitlichen Verlauf nicht eingetreten. Mit Ausnahme der unmittelbar postoperativen Phase nach der Handoperation und der Akutphase nach der Schulterverletzung bestehe eine 100%ige Ar
beitsfähigkeit (S. 4).
3.2.
2
In seiner ärztlichen Beurteilung vom 2
2.
Januar 2015 zur Frage, ob es sich bei den Veränderungen der rechten Hand und Finger des Beschwerdeführers um einen Unfall/eine Berufskrankheit handle – was er in der Folge verneinte – zitierte Kreisarzt
Dr.
Z._
ein Schreiben von
Dr.
med.
B._
, Chirurgie FMH, spez. Handchirurgie, vom 1
6.
Januar 2015 (vgl.
Urk.
3/4 S. 2)
. Darin gab dieser
an, bei Tendovaginit
i
s
stenosans
der Finger II und IV rechts sei eine operative Ringbands
p
altung für den
4.
Juni 2013 geplant gewesen
(vgl. auch
Urk.
8/53)
. Der Beschwerdeführer habe damals
den
operativen Eing
r
iff wegen eines Infektes absagen müssen. Am 1
2.
September 2014 habe er ihn dann erneut
- wegen einer Tendovaginitis
stenosans
der Finger III und IV rechts -
in seiner
Sprechstunde gesehen. Er habe die Finger mit einer Am
pulle
Depomedrol
infiltriert. Eine Kontrolle wäre zwei Wochen später vorge
sehen gewesen, der Beschwerdeführer habe sich aber nicht mehr gemeldet
(
Urk.
3/4 S. 2)
.
4.
4.1
Die Schulterproblematik
, welche aus dem Unfall resultiert
e
,
ist ausgewiesen, unbestritten und
gibt zu
keine
n
Weiterungen Anlass
.
4.2
Zur Handproblematik ist Folgendes festzuhalten:
Dr.
med.
C._
, Belegarzt Traumatologie,
hat
in seinem Operationsbericht vom 1
1.
Januar 2013 (
Urk.
8/18/5-9) unter anderem die Operationsdiagnose
Dupuytren
palmar
Strahl IV Hand rechts
gestellt
und an der rechten Hand eine
Aponeurektomie
palmar
Strahl IV
durchgeführt
(S. 1).
Gemäss
seinen Angaben
dauert
es bis zur gesicherten Wundheilung für gewöhnlich - je nach Arbeitsbelastung
(ohne schwere Arbeiten)
- ungefähr vier bis sechs Wochen, sodass d
ie
Hand
beschwerden
spätestens
Ende Februar 2013
hätte
n
behoben beziehungsweise abgeheilt sein
soll
e
n
. Dies war vorliegend jedoch nicht der Fall.
Nach der Operation
im Januar 2013
hatte d
er Beschwerdeführer
weiterhin Beschwer
den (Schmerzen auf Höhe der Grundgelenke
Dig
. II und IV
palmarseitig
)
- zudem trat noch eine
leichte Flexionsstellung sämtlicher Langfinger
ein
(
Urk.
8/53)
-
, weswegen er sich
im Mai 2013
in ärztliche Behandlung
begab
.
Dabei stellte
Dr.
B._
zusätzlich
bei den
Finger
n
II
bzw. später III
und IV rechts
eine Tendovaginitis
stenosans
(Sehnenscheidenentzündung der
Beu
gesehnen
der Hand) fest
. Es wurde eine operati
ve Ringbandspaltung be
schlossen
, welche
jedoch nie stattfand (E. 3.2.2
hievor
)
.
4.3
Die
RAD-Ärztin
med
.
pract
.
A._
, welche den Beschwerdeführer nicht persönlich untersuchte,
nahm
bloss
gestützt auf die (spärlich
en
)
medizini
schen Berichte
-
insbesondere die Befunde anlässlich der kreisärztlichen Un
tersuchungen -
Stellung
.
D
ie
(Kreis-)
Ärzte
äusserten
sich jedoch
lediglich
zur unfallbedingten Schulterproblematik
und deren
Auswirkungen auf die Ar
beitsfähigkeit
, ni
cht
aber
zu den Handproblemen
(siehe dazu E. 3.2.2)
.
D
ie RAD-Ärztin
stützte sich
folglich
auf
eine
ungenügende medizinische Akten
lage
.
B
ei
ihrer
Stellungnahme
handelt es sich
zudem
bloss
um eine
Hypo
these.
D
en Berichten der
behand
elnd
en Ärzte
kann
entnommen werden, dass
der Beschwerdeführer
unter den Beschwerden an der rechten Hand leidet und
diesbezüglich
d
urchaus Handlungsbedarf besteht
, zumal
die indizierte Opera
tion, welche möglicherweise zu einer Verbesserung der Beschwerden
hätte führen könn
e
n
,
nicht
erfolgte
- auch wenn Grund dafür das Nichterscheinen des Beschwerdeführers war
.
Weitere m
edizinische Berichte, welche eine fachärztliche Abklärung der (
unfall
unabhängigen
) Beschwerden an der rechten Hand zum Gegenstand haben oder sich zu deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit
äussern
, lie
gen nicht vor
. Damit ist
d
ie
diesbezügliche (aktuelle)
medizinische Situation
gänzlich ungeklärt
geblieben
.
Bei dieser Ausganglage sind weitere medizini
sche Abklärungen (
Funktionsfähigkeit
der rechten Hand
und allenfalls daraus resultierende Einschränkungen
) unumgänglich
. Liegen aber keine
verlässli
chen medizinischen Grundlagen zur Beur
tei
lung der gesundheitlichen Situa
tion und der Arbeitsfähigkeit de
s
Beschwerde
führers
vor, so fehlt es ebenfalls
an der Grundlage für einen Entscheid.
4.4
Von einem Gerichtsgutachten ist abzusehe
n, da
der Sachverhalt betreffend die
Handbeschwerden
gänzlich ungeklärt
und die
Vornahme
solcher
Abklä
rungen
grundsätzlich
Aufg
abe der V
erwaltung
ist
,
womit sich eine
Rück
weisung
an die Beschwerdegegnerin aufdrängt
(
B
GE 137 V 210
E.
4.4.1.
4 mit Hin
weisen; Urteil des Bundesgerichts
8C_815/2012 vom 21. Oktober 2013 E. 3.4, publiziert in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S. 3;
vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2; § 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht
,
GSVGer
).
4.5
Die angefochtene Verfügung
vom 9.
März
2015 (Urk
. 2) ist
nach dem Gesag
ten
aufzuhe
ben und die Sache zur
medizinischen Abklärung (allenfalls
versi
cherungsexternen
Begutachtung
)
und zu erneutem Entscheid
über den
Leis
tungsanspruch
des Beschwerdeführers
an die Bes
chwerdegegnerin zurückzu
weisen.
5.
5.1
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal
tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb
der
vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.
5.2
Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem
Mass
des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert.
Vorliegend er
scheint eine Entschädigung in der Höhe von
Fr
. 2‘1
00.--
(inklusive
Barausla
gen
und Mehr
wertsteuer) als
angemessen.
6
.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzule
gen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr.
7
00.-- anzusetzen und der
Beschwer
degegne
rin
au
fzuerlegen.