Decision ID: 2fc4a5f1-6665-4572-8f5c-7831fb8514e6
Year: 2012
Language: de
Court: BL_KG
Chamber: BL_KG_001
Canton: BL
Region: Northwestern_Switzerland
Law Area: 

Anspruch auf ergänzende Abklärungen des medizinischen Sachverhalts
Besetzung Präsidentin Eva Meuli Ziegler, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kan-
tonsrichter Markus Mattle, Gerichtsschreiber Stephan Paukner
Parteien A._, Beschwerdeführer, vertreten durch Monica Armesto, , Rechtsanwälte Schmid Hofer, Lange Gasse 90, 4052 Basel
gegen
IV-Stelle Basel-Landschaft, Beschwerdegegnerin
Betreff IV-Rente
A. Der 1956 geborene A._ meldete sich am 16. Februar 2004 unter Hinweis auf Schwindel, Blutdruck und eine Prostata-Inkontinenz bei der Eidgenössischen  (IV) zum Leistungsbezug an. Nach Abklärung der gesundheitlichen und erwerblichen  verneinte die IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) mit Verfügung vom 28. Februar 2006 das Leistungsbegehren des Versicherten. Sie stützte sich dabei in psychiatrischer  auf ein Gutachten von Dr. B._ vom 14. Januar 2006, wonach keine die Arbeitsfähigkeit einschränkenden Beschwerden vorlägen. In Bezug auf den somatischen Gesundheitszustand stützte sie sich auf das Gutachten von Dr. C._ vom 5. Juni 2007, wonach aufgrund einer bestehenden Reizblase in der angestammten Tätigkeit als Taxifahrer eine Arbeitsfähigkeit von 50% und in einer alternativen Verweistätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit resultiere. Eine gegen
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diese Verfügung erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht), mit Urteil vom 1. Februar 2008 ab.
B. Mit Gesuch vom 23. April 2010 meldete sich der Versicherte erneut zum Leistungsbezug bei der IV an. Zwecks Abklärung der gesundheitlichen Verhältnisse veranlasste die IV-Stelle zwei Verlaufsbegutachtungen bei Dr. C._ sowie bei Dr. B._. Gestützt auf diese  gelangte sie mit Verfügung vom 18. Oktober 2011 zum Schluss, dass kein Anspruch auf eine IV-Rente bestehe. Dem Versicherten sei aus urologischer Sicht die Ausübung der  Tätigkeit als Taxifahrer zwar nicht mehr zumutbar. Hingegen könne ihm jede andere  mit kurzen Distanzen zu einer Toilette vollzeitig zugemutet werden. In  Hinsicht bestehe aufgrund einer mittelgradigen bis schweren depressiven Störung in  beruflichen Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 50%. Aus dem Vergleich zwischen - und Invalideneinkommen resultiere keine Erwerbseinbusse und deshalb auch keinerlei .
C. Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwältin Monica Armesto, am 21. November 2011 Beschwerde beim Kantonsgericht und beantragte, in Aufhebung der  Verfügung sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ab November 2011 eine ganze IV-Rente auszurichten. Zur Begründung wurde im Wesentlichen geltend gemacht, dass sich der Gesundheitszustand seit Sommer 2011 nochmals massiv verschlechtert habe.
D. Mit Verfügung lite pendente vom 4. Januar 2012 hob die IV-Stelle die angefochtene Verfügung zwecks weiterer Abklärung des medizinischen Sachverhalts auf. Mit  ebenfalls vom 4. Januar 2012 beantragte sie, das Beschwerdeverfahren sei zufolge  lite pendente von der Kontrolle abzuschreiben. Gestützt auf die Stellungnahme des regional-ärztlichen Dienstes (RAD) erachte sie es als unabdingbar, weitere Abklärungen vorzunehmen. Grund hierfür sei allerdings, dass der Versicherte weder über seine neuerlichen Gesundheitsstörungen berichtet noch auf den Vorbescheid vom 8. September 2011 reagiert habe. Der IV-Stelle sei die seit Juli 2011 eingetretene Entwicklung deshalb unbekannt gewesen. Nur deshalb sei es nunmehr zum vorliegenden Beschwerdeverfahren mit den zu erwartenden und von der IV-Stelle zu tragenden Parteikosten gekommen. Aufgrund der medizinischen  könne ein Rentenanspruch des Beschwerdeführers jedenfalls nicht abschliessend  werden. Es sei deshalb angezeigt, den medizinischen Sachverhalt erneut abzuklären.

E. In seiner Stellungnahme vom 27. Januar 2012 beantragte der Beschwerdeführer, die Wiedererwägungsverfügung lite pendente vom 4. Januar 2012 sei aufzuheben und das  Beschwerdeverfahren sei nicht als erledigt abzuschreiben. Es sei eine gerichtliche  zur Abklärung des sich seit Sommer 2011 bzw. seit Erlass der angefochtenen  verschlechterten Gesundheitszustandes einzuholen. Alsdann sei über den  durch das Gericht direkt zu entscheiden. Auf die entsprechende Begründung ist - soweit notwendig - in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen. Ebenfalls mit Datum vom 27.  2012 reichte die Parteivertreterin des Beschwerdeführers ihre Honorarnote ein. Mit  vom 7. März 2012 reichte diese schliesslich einen Bericht der Klinik Sonnenhalde vom 4. Januar 2012 ein.
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Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g :
1.1 Nach Art. 53 Abs. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des  (ATSG) kann der Versicherungsträger eine Verfügung oder einen , gegen die Beschwerde erhoben wurde, so lange wiedererwägen, bis er gegenüber der Beschwerdebehörde Stellung nimmt. Die neue Verfügung beendet den Streit jedoch nur , als damit den Anträgen der versicherten Person entsprochen wird (vgl. ZAK 1989 S. 563 E. 2a, vgl. auch ZAK 1989 S. 310). Ansonsten ist sie als Antrag an das Gericht zu verstehen (vgl. ZAK 1992 S. 117).
1.2 Vorliegend kam die IV-Stelle am 4. Januar 2012 zusammen mit der Einreichung ihrer Vernehmlassung gleichen Datums auf die angefochtene Verfügung zurück, wobei sie weitere medizinische Abklärungen zur Beurteilung des strittigen Rentenanspruchs in Aussicht stellte. Weil damit dem Hauptbegehren des Beschwerdeführers, es sei ihm ab November 2011 eine ganze IV-Rente auszurichten, nicht entsprochen worden ist, kann dem Begehren der  auf Abschreibung des Verfahrens infolge Gegenstandslosigkeit ohne  des Beschwerdeführers nicht stattgegeben werden. Dies gilt umso mehr, als der  in seiner Stellungnahme vom 27. Januar 2012 einer Abschreibung des  explizit widersprochen hat.
2.1 Nach Würdigung der medizinischen Unterlagen kommt das Gericht zum Schluss, dass sich der psychiatrische Zustand des Beschwerdeführers im Zeitraum zwischen dessen  durch Dr. B._ im Sommer 2010 und dem Erlass der angefochtenen  vom 18. Oktober 2011 massgebend verschlechtert zu haben scheint. Obschon Dr. B._ in seinem Verlaufsgutachten vom 16. Mai 2011 bereits eine mittel- bis  depressive Episode diagnostiziert hatte, lag dazumal entgegen dem aktuellen Bericht von Dr. D._ vom 10. November 2011 noch keine Suizidalität vor, welche weder in der  Tätigkeit noch in einer allfälligen Verweistätigkeit eine verwertbare Arbeitsfähigkeit zuzulassen scheint. Es tritt hinzu, dass der Beschwerdeführer aus psychischen Gründen  und stationär behandelt werden musste. Am Umstand, dass im heutigen Zeitpunkt somit von einer Verschlechterung der psychiatrischen Verhältnisse auszugehen ist, vermag nichts zu ändern, dass es sich bei Dr. D._ um den behandelnden Psychiater des Beschwerdeführers handelt. Nichts anderes ergibt sich hinsichtlich der somatischen Verhältnisse, wonach sich  Bericht von Dr. Hagmann vom 24. Oktober 2011 im Sommer 2011 neuerdings eine  Herzkrankheit manifestiert hat. Diese Dokumente belegen, dass eine im zweiten Halbjahr 2011 eingetretene Verschlechterung der gesundheitlichen Verhältnisse zumindest als  zu vermuten ist (vgl. ebenso Beurteilung von Dr. E._, RAD, vom 3. Januar 2012). Den der angefochtenen Verfügung vom 18. Oktober 2011 zu Grunde gelegten Verlaufsgutachten von Dr. C._ und Dr. B._ kann unter diesen Umständen nicht gefolgt werden, da sie sich mit Blick auf die im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 18. Oktober 2011  Verhältnisse offenbar als nicht mehr aktuell erweisen. Ebenso wenig aber stellen die  ins Recht gelegten, eher knapp gehaltenen medizinischen Berichte von Dr. D._ und Dr. F._ eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für die Beurteilung der  Angelegenheit dar. Daran vermag auch der erst mit Eingabe vom 7. März 2012  Bericht der Klinik G._ vom 4. Januar 2012 betreffend die Behandlung des  in der Zeit vom 15. November 2011 bis 20. Dezember 2011 nichts zu ändern, da recht-
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sprechungsgemäss der Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 18. Oktober 2011 die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (vgl. BGE 129 V 4 E. 1.2, 169 E. 1). Aufgrund der vorliegenden Berichte ist eine zuverlässige Beurteilung des  Sachverhalts ohne eine ergänzende Abklärung deshalb nicht möglich. Dies gilt  mehr, als der Beschwerdeführer an einer Mehrzahl gesundheitlicher Beschwerden leidet, die in Bezug auf seine noch verbleibende Arbeitsfähigkeit einer genauen Abklärung allfälliger  bedürfen. Von beweismässigen Weiterungen kann jedenfalls nicht abgesehen werden, zumal nicht von vornherein angenommen werden kann, eine ergänzende Begutachtung  keine besseren Erkenntnisse bringen.
2.2 Entgegen des vom Beschwerdeführer vertretenen Standpunkts sind die ergänzenden Abklärungen des medizinischen Sachverhalts jedoch nicht durch das Gericht, sondern durch die IV-Stelle vorzunehmen. Hintergrund bildet vorab der prozessuale Grundsatz, dass der  seinen Entscheid gemäss Art. 53 Abs. 3 ATSG so lange in Wiedererwägung ziehen kann, bis er seine Vernehmlassung eingereicht hat. Bemerkt die IV-Stelle während eines laufenden Verfahrens die Unrichtigkeit der ihrer Verfügung zu Grunde gelegten Grundlagen, steht es ihr daher zu, während des laufenden Beschwerdeverfahrens und mithin ohne  der besonderen Wiedererwägungsvoraussetzungen auf ihren Entscheid zurückzukommen (vgl. BGE 107 V 192). Diese in Art. 53 Abs. 3 ATSG kodifizierte Regelung galt bereits nach der noch vor dem Inkrafttreten des ATSG ergangenen Rechtssprechung und hat ihre Gültigkeit auch weiterhin behalten (vgl. SVR 2001 IV Nr. 20). Daran ändert auch die unlängst ergangene Rechtsprechung des Bundesgerichts nichts, wonach die Gerichte durch Einholung einer  Expertise den Sachverhalt aus eigenen Stücken zu ergänzen haben, wenn sich im Rahmen des Beschwerdeverfahrens herausstellt, dass der Sachverhalt noch gutachterlich  oder eine Administrativexpertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht  genug ist (vgl. BGE 137 V 210 E. 4.4.1). Dieser neu skizzierte Grundsatz  indessen in jenen Fällen keine Geltung, in welchen die Rückweisung an die Vorinstanz in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärt gebliebenen Frage begründet liegt (vgl. BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4 a.E.). Diese Konstellation aber ist just im vorliegenden Fall gegeben, da sich der medizinische Sachverhalt als grundsätzlich abklärungsbedürftig erweist. Anders als im Regelfall, in welchem das Gericht zum Schluss kommt, ein im  bereits erhobener, medizinischer Sachverhalt müsse (allenfalls erstmals) gutachterlich  werden, geht es in casu aufgrund der insbesondere neu hinzugetretenen koronaren Herzkrankheit um eine bisher völlig unberücksichtigt gebliebene Erkrankung, deren  auf die Arbeitsfähigkeit - insbesondere auch hinsichtlich ihrer allfälligen Interferenz mit den übrigen Beschwerden somatischer und psychiatrischer Natur - einer ganzheitlichen Evaluation bedürfen. Mitnichten kann deshalb gesagt werden, die IV-Stelle torpediere mit einer erneuten Abklärung der gesundheitlichen Verhältnisse im Verwaltungsverfahren die Verfahrensrechte des Beschwerdeführers und verhindere damit, dass dieser in den Genuss der von der  Rechtsprechung postulierten Waffengleichheit gelange. Ob es aufgrund der  Verhältnissen möglich und opportun gewesen wäre, dass der Beschwerdeführer die  seiner gesundheitlichen Verhältnisse noch vor Erlass der nunmehr strittigen  vom 18. Oktober 2010 bekannt gegeben hätte, kann unter diesen Umständen  bleiben. Entgegen der von der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers vertretenen  ist allerdings festzuhalten, dass die in Art. 31 ATSG statuierte Meldepflicht  auch massgebende Veränderungen der gesundheitlichen Verhältnisse beinhaltet. Insofern
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muss der Rechtsvertreterin deutlich widersprochen werden, wenn sie sich in ihrer  vom 27. Januar 2012 auf den Standpunkt stellt, der Beschwerdeführer sei grundsätzlich nicht verpflichtet gewesen, die IV-Stelle im Vorbescheidverfahren über die Verschlechterung der gesundheitlichen Verhältnisse zu informieren. Ihre gegenteilige, allenfalls aus "taktischen" Gründen vertretene Auffassung widerspricht nicht nur der klar statuierten Meldepflicht gemäss Art. 31 ATSG, sondern kann auch zu unnötigen Verfahren vor dem kantonalen  und damit letztlich zu einer verpönten Verzögerung des Verwaltungsverfahrens führen. Zu Gunsten des Beschwerdeführers ist allerdings festzustellen, dass die im Zusammenhang mit der fraglichen Verschlechterung seiner gesundheitlichen Verhältnisse nunmehr massgebenden Berichte von Dr. D._ und Dr. F._ sowohl nach Erlass des Vorbescheids als auch nach Erlass der angefochtenen Verfügung ergangen sind und mithin nach Lage der Akten keine Möglichkeit bestanden zu haben scheint, diese Unterlagen in einem früheren Zeitpunkt .
3. Zusammenfassend steht fest, dass die angefochtene Verfügung vom 18. Oktober 2011 auf unzureichenden medizinischen Abklärungsergebnissen beruht und demzufolge aufzuheben ist. Die Sache ist in Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 18. Oktober 2011 zur  Abklärung an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit diese die notwendigen Abklärungen durchführe und hernach über den Rentenanspruch neu verfüge. Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen.
4. Es bleibt über die Kosten des Verfahrens zu befinden.
4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 19. Juni 1959 sind Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von  vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten werden gestützt auf § 20 Abs. 3 des kantonalen Gesetzes über die Verfassungs- und  (VPO) vom 16. Dezember 1993 in der Regel in angemessenem Ausmass der unterliegenden Partei auferlegt. Hebt das Gericht die angefochtene Verfügung auf und weist es die Angelegenheit zur weiteren Abklärung an den Versicherungsträger zurück, so gelten grundsätzlich die Beschwerde führende Partei als obsiegende und der Versicherungsträger als unterliegende Partei (vgl. UELI KIESER, ATSG-Kommentar, Zürich/Basel/ Genf 2009, Art. 61 Rz 117).
4.2 Im vorliegenden Fall ist die IV-Stelle unterliegende Partei, weshalb sie grundsätzlich die Verfahrenskosten zu tragen hätte. In diesem Zusammenhang ist allerdings zu beachten, dass laut § 20 Abs. 3 Satz 3 VPO der Vorinstanz bzw. den kantonalen Behörden gemäss  vom 13. Juni 1988 keine Verfahrenskosten auferlegt werden.  dieser Bestimmung hat die IV-Stelle trotz Unterliegens nicht für die Verfahrenskosten aufzukommen. Dies hat zur Folge, dass für den vorliegenden Prozess keine Verfahrenskosten erhoben werden. Der geleistete Kostenvorschuss ist dem Beschwerdeführer zurückzuerstatten.
4.3 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person  auf Ersatz der Parteikosten. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist dem  deshalb eine Parteientschädigung zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen. Die
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Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers hat in ihrer Honorarnote vom 27. Januar 2012 für das vorliegende Beschwerdeverfahren einen Zeitaufwand von insgesamt 9,7 Stunden ausgewiesen. Der beigelegten Deservitenkarte ist zu entnehmen, dass sich darunter diverse kleinere  im Umfang von insgesamt 45 Minuten befinden, welche auf den Kontakt der  mit der Rechtsschutzversicherung des Versicherten zurückzuführen sind. Diese  würden im Falle einer nicht Rechtsschutz versicherten Person nicht anfallen. Damit aber wird dieser Aufwand zu Unrecht geltend gemacht. Die entsprechenden Bemühungen,  mithin auf die Instruktion des Rechtsschutzversicherers zurückzuführen sind und nicht im Zusammenhang mit dem Versicherten selbst stehen, sind vielmehr von der  zu übernehmen. Die im Umfang von 50 Minuten im Zusammenhang mit der "H._" aufgeführten Bemühungen samt dazugehörenden Spesen und Auslagen im Umfang von Fr. 34.-- (15 Kopien à Fr. 2.-- sowie Porti à vier Mal Fr. 1.--) sind deshalb in Abzug zu bringen. Der resultierende Zeitaufwand für das vorliegende Beschwerdeverfahren im Umfang von 8,87 Stunden ist praxisgemäss zum Ansatz von Fr. 250.-- pro Stunde zu entgelten. Die im Übrigen geltend gemachten Auslagen sind angemessen. Dem Beschwerdeführer ist somit eine  in Höhe von Fr. 3'091.50 (8,87 Stunden à Fr. 250.-- und Auslagen von Fr. 645.-- zuzüglich 8% MwSt.) zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen.
5. Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht  gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete  sind - mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über  (vgl. Art. 92 BGG) - nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen  anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid  und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges  ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen  handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG.
Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischenentscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen  an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten  zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende  erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt.
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