Decision ID: 769acff3-a303-480a-b0c4-0b747766e542
Year: 2015
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a A._ meldete sich am 12. September 2004 zum Bezug von IV-Rentenleistungen
an. Er brachte vor, an Rückenproblemen, Asthma, Kopfschmerzen und Knieproblemen
zu leiden. Von 1996 bis 31. März 2004 habe er als selbstständiger Taxichauffeur
gearbeitet, seit 1. April 2004 arbeite er im Restaurantbetrieb seiner Ehefrau (IV-act. 69).
Vom 15. bis 19. Mai 2006 befand sich der Versicherte zur stationären Untersuchung im
Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB in Basel). Im Gutachten vom 27. Juni
2006 diagnostizierten die Experten mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit: ein chronisches
lumbovertebrales Schmerzsyndrom mit pseudoradikulären Schmerzen im linken Bein
bei Status nach Spondylodese L4 bis S1 1991, eine chronische Cervicobrachialgie
links bei Diskushernien C5/C6 links mit extraforaminaler Wurzelkompression C6 und
Diskushernie C6/C7 rechts sowie eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung bei
persistierendem Nikotinabusus. Als Nebendiagnosen ohne Einfluss auf die
Arbeitsfähigkeit stellten sie u.a. die Diagnose einer leichtgradigen depressiven Episode.
Der Versicherte sei nicht mehr in der Lage, in einer Aluminiumfabrik oder als
Bauarbeiter zu arbeiten. Schwere körperliche Tätigkeiten seien ihm nicht mehr
zumutbar. Für die bisherigen Tätigkeiten als Taxichauffeur oder als Angestellter in
einem kleinen Restaurantbetrieb sei er zu 50% arbeitsfähig. Der Versicherte sei ferner
in der Lage, eine körperlich nicht anstrengende Tätigkeit, ohne Luftnoxen ausgesetzt zu
sein, auszuüben. Eine rein sitzende Tätigkeit sei ihm heute nicht mehr zumutbar. Ideal
sei eine Tätigkeit, in der er seine Körperposition häufig wechseln könne (IV-act. 95-1 ff.
insbesondere 95-27 und 95-29). Auf Nachfrage der IV-Stelle hin (IV-act. 98) präzisierten
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die ZMB-Gutachter ihre Beurteilung vom 27. Juni 2006 dahingehend, dass der
Versicherte für eine dem Leiden adaptierte Tätigkeit über eine 100%ige Arbeitsfähigkeit
verfüge (Schreiben vom 11. September 2006; IV-act. 100).
A.b Nachdem der Versicherte sich im November 2006 einer Halswirbelsäulenoperation
unterzogen hatte, wurde er vom 4. bis 6. und am 8. Februar 2008 in der MEDAS-
Ostschweiz interdisziplinär untersucht. Im Gutachten vom 2. April 2008 erwähnten die
Experten folgende Diagnosen mit Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit: eine
chronische Cerviko-Brachialgie links, ein chronisches Lumbovertebralsyndrom, eine
chronisch obstruktive Lungenerkrankung bei persistierendem Nikotinabusus sowie eine
psychogene Überlagerung des muskulo-skelettalen Schmerzsyndroms,
differentialdiagnostisch: atypische Depression. Im Vergleich zum Vorgutachten vom
Juni 2006 sei eine Verschlechterung der Beweglichkeit im HWS-Bereich und somit eine
100%ige Arbeitsunfähigkeit als Taxichauffeur eingetreten. Weiterhin bestehe eine volle
Arbeitsunfähigkeit bei schweren körperlichen Tätigkeiten wie beim Strassenbau.
Leichte bis mittelschwere adaptierte Tätigkeiten ohne Rotationsbewegungen an der
HWS und ohne Überkopfarbeiten, ohne regelmässiges Bücken mit Heben von
schweren Gegenständen, ohne langes Sitzen und langes Stehen mit der Möglichkeit
häufigen Positionswechsels seien vollschichtig zumutbar. Von August 2006 an, sicher
perioperativ ab 15. November 2006, habe vorübergehend eine vollständige
Arbeitsunfähigkeit auch für adaptierte Erwerbstätigkeiten bestanden. Diese seien dem
Versicherten ab Mai 2007 wieder zu 50% und ab Mitte November 2007, spätestens
jedoch seit dem Untersuchungszeitpunkt, wieder uneingeschränkt zumutbar. Aus
psychiatrischer Sicht bestehe für körperlich adaptierte Tätigkeiten (und für die
angestammte Tätigkeit) eine 90%ige Arbeitsfähigkeit (IV-act. 133). Am 4./7. August
2008 verfügte die IV-Stelle, dass kein Anspruch auf Rentenleistungen bestehe (IV-
act. 156). Die dagegen vom Versicherten erhobene Beschwerde vom 19. September
2008 hiess das Versicherungsgericht im Entscheid vom 8. Juli 2009, IV 2008/411,
teilweise gut. Es hob die angefochtene Verfügung auf und wies die Sache zur weiteren

Abklärung im Sinn der Erwägungen (Prüfung der medizinisch-theoretisch durch die
Gutachter der MEDAS Ostschweiz eingeschätzten Arbeitsfähigkeit von 90% für
leidensangepasste Tätigkeiten durch eine BEFAS unter dem Aspekt der Verwertbarkeit)
an die IV-Stelle zurück (IV-act. 184).
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A.c Vom 26. Oktober bis 6. November 2009 befand sich der Versicherte zur
beruflichen Abklärung in der BEFAS Appisberg. Die Abklärungspersonen gelangten
zum Schluss, gesamthaft könne gestützt auf die arbeitspraktischen
Abklärungsresultate bei in Frage kommenden behinderungsangepassten Tätigkeiten
eine 50%ige Tagesleistung nach adäquat bemessener Einarbeitungszeit realisiert
werden, verwertet während maximal 6 Stunden täglich (z.B. bei geeigneten
Kontrollarbeiten allenfalls auch halbtags umsetzbar). Eine verstärkte Ermüdung mit
cervico- und lumbospondylogener linksseitiger Schmerzzunahme sei vor allem in der
zweiten Tageshälfte offensichtlich und nachvollziehbar gewesen, weswegen
insbesondere bei manuell-produktiver Tätigkeit (z.B. im Kleingerätemontagebereich)
eine Verwertung bei erhöhtem Zeitaufwand günstig erscheine, mit dadurch Möglichkeit
zu zusätzlichen kurzen Entlastungspausen/Positionswechseln im Tagesverlauf. In der
freien Wirtschaft kämen nur noch wenige Tätigkeiten für den Versicherten in Frage:
leichte serielle Montagearbeiten, (Elektro-)Recycling, (End-/Qualitäts-)Kontrollen und
damit Vergleichbares (Schlussbericht BEFAS vom 16. November 2009, IV-act. 195; zu
den vom 26. Oktober bis 6. November 2009 ausbezahlten Taggeldern siehe Verfügung
vom 22. Dezember 2009, IV-act. 203; zur Stellungnahme des Versicherten zum BEFAS-
Bericht siehe Schreiben vom 11. Dezember 2009, IV-act. 201). Gestützt auf die
Ergebnisse der BEFAS-Abklärung beurteilte RAD-Ärztin Dr. med. B._, Fachärztin für
Psychiatrie und Psychotherapie, rückwirkend den Verlauf der Arbeitsfähigkeit für
angestammte sowie leidensangepasste Tätigkeiten und gelangte u.a. zum Schluss,
dass seit Mai 2007 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten
bestehe (Stellungnahme vom 7. Januar 2010, IV-act. 204; zur Plausibilität der
Arbeitsfähigkeitsschätzung durch die BEFAS-Experten siehe auch Stellungnahme von
RAD-Arzt Dr. med. C._, Facharzt für Allgemeinmedizin, vom 9. Februar 2010, IV-
act. 210).
A.d Ausgehend von einer 90%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten
ermittelte die IV-Stelle einen 10%igen Invaliditätsgrad und verfügte nach
durchgeführtem Vorbescheidverfahren (IV-act. 215 und 218) die Abweisung des
Rentengesuchs (Verfügung vom 11. Juni 2010, IV-act. 220). Auf Beschwerde des
Versicherten vom 12. Juli 2010 hin (IV-act. 225) widerrief die IV-Stelle die angefochtene
Verfügung (Widerrufsverfügung vom 25. Oktober 2010, worin sie weitere Abklärungen
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in Aussicht stellte, IV-act. 255; vgl. auch den Abschreibungsbeschluss des
Versicherungsgerichts vom 4. November 2010, IV 2010/284, IV-act. 262).
A.e Die IV-Stelle stornierte ihren Auftrag zur Verlaufsbegutachtung (vgl. IV-act. 259) am
8. April 2011, nachdem der Versicherte akut erkrankte und hospitalisiert worden war
(IV-act. 283). In der Folge konnte der Versicherte am 11. und 13. Juni 2012 in der
MEDAS Ostschweiz (erneut) polydisziplinär (internistisch/rheumatologisch und
psychiatrisch) begutachtet werden. Die Gutachter diagnostizierten mit Einschränkung
der zumutbaren Arbeitsfähigkeit: ein chronisches Zervikalsyndrom links mit/bei Status
nach Spondylodese nach ventraler Diskektomie 11/06 ohne Zeichen von radikulären
Ausfällen C5-C7 (ICD-10: M50.3); eine chronische Lumboischialgie links mit/bei Status
nach Spondylodese L4-S1 05/91 (ICD-10: M51.1); eine chronische Niereninsuffizienz K/
DOQI-Stadium III mit/bei Status nach Operation wegen juxtarenalem
Bauchaortenaneurysma 5.2 cm (ED 01/11) mit Implantation einer Y-Prothese,
vorübergehend anurischem Nierenversagen, während 3 Wochen dialysepflichtig
(ICD-10: N99.0). Die Gutachter erachteten die berufliche Leistungsfähigkeit des
Versicherten aufgrund der Funktionsbeschränkungen resultierend aus den
orthopädischen Erkrankungen übereinstimmend mit der Beurteilung der BEFAS im
Oktober 2009 auf 50% eingeschränkt bei maximaler Präsenz von 6 Stunden täglich,
solange die leidensangepassten Tätigkeiten ohne ausgesprochenen Zeitdruck oder
andere Stressbelastungen ausgeübt werden könnten; psychiatrisch bestehe keine
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Auch die neu dazu gekommenen kardiovaskulären
und renalen Probleme wirkten sich auf eine körperlich leichte adaptierte Tätigkeit nicht
wesentlich zusätzlich einschränkend aus (Gutachten vom 14. November 2012, IV-
act. 333, insbesondere IV-act. 333-18 ff.). RAD-Arzt Dr. C._ hielt die gutachterliche
Arbeitsfähigkeitsschätzung für umfassend, konsistent, nachvollziehbar und in sich
widerspruchsfrei (Stellungnahme vom 21. November 2012, IV-act. 334). Am
21. Dezember 2012 äusserte sich der Versicherte zustimmend zur gutachterlichen
Beurteilung (IV-act. 339).
A.f RAD-Arzt Dr. med. D._, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, beurteilte
in der Stellungnahme vom 15. Juli 2013 den Verlauf der Arbeitsfähigkeit für den
Zeitraum zwischen Juni 2004 bis zur BEFAS-Einschätzung vom 26. Oktober 2009 (IV-
act. 343). Auf Anfrage der IV-Stelle (Schreiben vom 4. Oktober 2013, IV-act. 348)
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machte der Versicherte am 10. Dezember 2013 u.a. Angaben zu seinem
zurückliegenden Gesundheitszustand und der in der Vergangenheit von ihm
ausgeübten Erwerbstätigkeiten (IV-act. 356). Mit Vorbescheid vom 23. Januar 2014
stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung des Rentengesuchs in Aussicht.
Zur Begründung führte sie aus, trotz Vorliegens einer Arbeitsfähigkeit von 50% sei es
dem Versicherten möglich, ein im Vergleich zum früher als selbstständiger Taxifahrer
erzielten Verdienst höheres Jahreseinkommen zu erzielen (IV-act. 359). Dagegen erhob
der Versicherte am 28. März 2014 Einwand (IV-act. 362). Am 6. Mai 2014 verfügte die
IV-Stelle die Abweisung des Rentengesuchs (IV-act. 364).
B.
B.a Gegen die Verfügung vom 6. Mai 2014 richtet sich die vorliegende Beschwerde
vom 2. Juni 2014. Der Beschwerdeführer beantragt darin unter Kosten- und
Entschädigungsfolge deren Aufhebung und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen
zuzusprechen (act. G 1). Er rügt im Wesentlichen die Ermittlung des
Valideneinkommens auf der Grundlage der Tätigkeit als selbstständiger Taxifahrer. Der
Wechsel von der Unselbstständigkeit sei aus gesundheitlichen Gründen erfolgt. Die
Bestimmung des Invalideneinkommens müsse gestützt auf den einschlägigen
Tabellenlohn und dürfe nicht unter Berücksichtigung des nicht mehr erzielten
Verdienstes im Betrieb der Ehefrau erfolgen. Es sei ein Tabellenlohnabzug von 25%
angemessen (Beschwerde-Ergänzung vom 1. September 2014, act. G 7).
B.b In der Beschwerdeantwort vom 30. September 2014 beantragt die Beschwerde
gegnerin die Abweisung der Beschwerde. Sie hält die angefochtene Verfügung für
rechtmässig (act. G 9; zur Stellungnahme des Fachbereichs der Beschwerdegegnerin
vom 22. September 2014 siehe IV-act. 366).
B.c Der Beschwerdeführer hat auf eine Replik verzichtet (act. G 11).
Erwägungen:
1.
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Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist der Rentenanspruch
des Beschwerdeführers. Hinsichtlich der für einen Rentenanspruch massgebenden
rechtlichen Grundlagen kann auf den Entscheid des Versicherungsgerichts vom 8. Juli
2009, IV 2008/411, E. 2 und 2.1 f. (IV-act. 184-7 f.) verwiesen werden.
2.
Aus den Akten, namentlich dem BEFAS-Schlussbericht vom 16. November 2009 (IV-
act. 195) und dem MEDAS-Gutachten vom 14. November 2012 (IV-act. 333), ergibt
sich und ist zwischen den Parteien zu Recht unbestritten, dass der Beschwerdeführer
über eine verwertbare 50%ige Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten
verfügt. Hinsichtlich des zurückliegenden Verlaufs der verwertbaren Arbeitsfähigkeit
bezogen sich die MEDAS-Gutachter (entsprechend der Fragestellung der
Beschwerdegegnerin) auf den Zeitraum ab April 2008 und bescheinigten seither eine
verwertbare 50%ige Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten (IV-act. 333-19).
Im MEDAS-Gutachten vom 2. April 2008 bezogen die Experten die darin medizinisch-
theoretisch vorgenommene Arbeitsfähigkeitsschätzung für leidensangepasste
Tätigkeiten auf Mitte November 2007 (IV-act. 133-21). Deshalb und da sie zuvor ab Mai
2007 allein schon medizinisch-theoretisch eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit
bescheinigten (IV-act. 133-21), ist ab Mai 2007 von einer verwertbaren 50%igen
Arbeitsfähigkeit auszugehen. Gestützt auf das MEDAS-Gutachten vom 2. April 2008
kann sodann mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass
von November 2006 bis Ende April 2007 wegen der Operation (Diskektomie und
Spondylodese; IV-act. 115-5 f.) eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für alle Tätigkeiten
bestanden hat (IV-act. 133-20 f.; vgl. auch die Ausführungen des Versicherungsgerichts
im Entscheid vom 8. Juli 2009, IV 2008/411, E. 5, IV-act. 184-12). Zu dem vor
November 2006 liegenden Zeitraum äusserten sich die MEDAS-Gutachter nicht. Die
ZMB-Gutachter bescheinigten dem Beschwerdeführer in der ergänzenden
Stellungnahme vom 11. September 2006 rein medizinisch-theoretisch eine 100%ige
Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten (IV-act. 100). Sie stützten sich dabei
auf die anlässlich der Begutachtung vom 15. bis 19. Mai 2006 gewonnenen
Erkenntnisse (zum ZMB-Gutachten vom 27. Juni 2006 siehe IV-act. 95). Von der
danach eingetretenen vorübergehenden Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit im
Rahmen der im November 2006 stattgefundenen operativen Massnahme konnten sie
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noch keine Kenntnis haben. Die ZMB-Gutachter erhoben einen verglichen mit den
Ausführungen der MEDAS-Gutachter zu den gesundheitlichen Verhältnissen ab Mai
2007 (IV-act. 133-20 und 333-17 f.) im Wesentlichen identischen Gesundheitszustand.
Die medizinisch-theoretische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste
Tätigkeiten begründeten sie eher knapp und es bestehen hinsichtlich der
Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit dieselben Unklarheiten, wie sie das
Versicherungsgericht am MEDAS-Gutachten vom 2. April 2008 geäussert hatte (IV-
act. 184-11 f. E. 4.3 f.). Unter diesen Umständen ist daher mit überwiegender
Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die unter Berücksichtigung des Aspekts
der Verwertbarkeit von den beruflichen Abklärungspersonen und den MEDAS-
Gutachtern geschätzte 50%ige Arbeitsfähigkeit auch für die Zeit von Juni 2004 bis
Ende Oktober 2006 gilt. Nach dem Gesagten ist bei der Beurteilung des
Rentenanspruchs mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von folgenden verwertbaren
Arbeitsfähigkeiten für leidensangepasste Tätigkeiten auszugehen: 50% von Juni 2004
bis Ende Oktober 2006, 0% von November 2006 bis Ende April 2007; 50% ab Mai
2007. Der Vollständigkeit halber ist zu ergänzen, dass die im März 2011 eingetretene
vorübergehende Verschlechterung infolge Nierenversagens nicht mindestens 3 Monate
angedauert hat, nachdem die das Nierenleiden behandelnden medizinischen
Fachpersonen im Bericht vom 20. Juli 2011, der sich auf die ärztliche Kontrolle vom
26. April 2011 stützt, eine aus nephrologischer Sicht uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit
bescheinigten (IV-act. 299).
3.
Zu bestimmen bleibt die Höhe der umstrittenen Vergleichseinkommen.
3.1 Die Parteien sind sich bei der Beurteilung der Frage uneinig, ob bei der Ermittlung
des Valideneinkommens auf den Verdienst als (zunächst) unselbstständiger oder als
(später) selbstständiger Taxifahrer abzustellen sei (zu den unterschiedlichen
Standpunkten siehe act. G 7, S. 7, und act. G 9, Rz 2).
3.2 Gemäss Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) richtet sich das Valideneinkommen
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danach, was eine versicherte Person erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden
wäre. Bei der Ermittlung des Valideneinkommens, das heisst des Einkommens, das die
versicherte Person ohne Gesundheitsschaden erzielen würde, ist entscheidend, was
die betroffene Person im massgebenden Zeitpunkt (frühestmöglicher Rentenbeginn)
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde verdienen
würde (Urteil des Bundesgerichts vom 22. September 2009, 8C_143/2009, E. 2.2.1).
3.3 Den Akten lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer im Rahmen der von
der Beschwerdegegnerin angebotenen beruflichen Massnahmen in eine Tätigkeit als
unselbstständiger Taxifahrer wechselte. Die damalige Regionalstelle für berufliche
Eingliederung Behinderter hielt im Bericht vom 1. September 1992 fest, im Rahmen des
Arbeitsversuchs als unselbstständiger Taxifahrer habe der Versicherte nach wie vor
Schmerzen beim Sitzen sowie beim Liegen. Er wolle aber diese Arbeit trotzdem weiter
ausüben (IV-act. 56). Die behandelnden Ärzte der Klinik für Orthopädische Chirurgie
des Kantonsspitals St. Gallen berichteten am 15. September 1992, der
Beschwerdeführer arbeite zu 50% als Taxifahrer. Er habe Angst, seine Stelle zu
verlieren. Er habe Mühe, längere Fahrten zu absolvieren, da er danach sofort wieder
starke Schmerzen habe. Auch bereite ihm das Beladen und Entladen des Wagens
Schmerzen (IV-act. 58). Aus diesen Umständen geht hervor, dass der Wechsel in die
Tätigkeit als Taxifahrer bereits krankheitsbedingt erfolgt ist. Die Tätigkeit als
unselbstständiger Taxifahrer entspricht somit der Invalidenkarriere. Von Bedeutung ist
weiter, dass der Beschwerdeführer die gemäss der genannten Aktenlage nicht als
leidensangepasst zu qualifizierende Tätigkeit nur wenige Jahre auszuüben vermochte
und die Anstellung bereits per August 1996 wieder aufgab (vgl. auch nachstehende
E. 3.4). Zudem erzielte er erheblich schwankende Einkommen (Fr. 59'913.-im Jahr
1994, Fr. 73'640.-- im Jahr 1995, IV-act. 74-2). Die erzielten Verdienste als
unselbstständiger Taxifahrer vermögen daher keine verlässliche Grundlage für die
Erwerbsmöglichkeiten im Gesundheitsfall im Sinn von Art. 7 Abs. 1 ATSG und Art. 16
ATSG zu bilden.
3.4 Gemäss dem Auszug aus dem individuellen Konto nahm der Beschwerdeführer
ab August 1996 die Tätigkeit als selbstständiger Taxifahrer auf (IV-act. 74-1). Der
behandelnde Dr. med. E._, FMH Allgemeine Medizin, berichtete am 28. September
2004 mit Blick auf die Tätigkeit als Taxichauffeur, langes Sitzen sei nicht möglich und
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die Arbeit mit Gepäck sei schon "früher wesentlich eingeschränkt" gewesen.
"Praesenzzeit war schon seit 2 Jahren eingeschränkt [...], deshalb arbeitete er seit
1999 [richtig: 1996] selbständig" (IV-act. 83-2). Dem MEDAS-Gutachten vom 2. April
2008 lässt sich die Angabe des Beschwerdeführers entnehmen, "ab Februar 1992
erfolgte eine feste Einstellung als Taxichauffeur; wegen anhaltender Rückenschmerzen
kam es zu einer vorzeitigen Kündigung beim Taxiunternehmen und krankheitsbedingter
Selbständigkeit als Taxifahrer, welche bis 2003 fortgeführt werden konnte. Wegen
zunehmender Rückenschmerzen und diffuser Nackenbeschwerden musste der
Versicherte seine Selbständigkeit schliesslich beenden [...]" (IV-act. 133-19). Anlässlich
der Begutachtung von Juni 2012 führte der Beschwerdeführer aus, ab 1992 habe er als
Taxichauffeur gearbeitet. Wegen rückenbedingter Beschwerden und daraufhin erfolgter
Kündigung habe er sich selbstständig gemacht (IV-act. 333-16). Aus diesen
Ausführungen geht hervor, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit der Wechsel in
die Selbstständigkeit zumindest teilweise krankheitsbedingt erfolgt war. Dies wird
durch das Schreiben vom 10. Dezember 2013 bestätigt, worin der Beschwerdeführer
im Einklang mit seinen früheren Angaben ausführte, er habe sich schliesslich für die
Selbstständigkeit entschieden, da er dadurch flexibler seinen Tag frei einteilen und
seinem Gesundheitszustand entsprechend anpassen konnte (IV-act. 356-1 f.). Diese
Begründung deckt sich mit den medizinischen Vorakten (siehe zum von den ZMB-
Gutachtern im Zusammenhang mit den qualitativen Anforderungen an die
Taxifahrertätigkeit erwähnten Aspekt der selbstständigen Arbeitseinteilung IV-
act. 95-29: "Als selbständig erwerbender Taxichauffeur kann der Explorand seine
Tätigkeit auch selber einteilen"; im MEDAS-Gutachten vom 14. November 2012 wurde
dieser Aspekt bei der Voraktenauflistung wiedergegeben und damit wohl für wesentlich
befunden, IV-act. 333-2). Der Vollständigkeit halber ist zu bemerken, dass der
Beschwerdeführer nach der Aufnahme der selbstständigen Erwerbstätigkeit die seit
1992 ausgeübte Nebenerwerbstätigkeit ("Liegenschaft F._", IV-act. 96-2) nicht mehr
ausgeübt hat, was den Eindruck der beruflichen Entlastung verstärkt. Schliesslich gilt
es auch bei der selbstständigen Tätigkeit zu beachten, dass diese - wie die
unselbstständige Tätigkeit als Taxifahrer - die Invalidenkarriere des Beschwerdeführers
darstellt (vgl. vorstehende E. 3.3).
3.4.1 An dieser Sichtweise ändert das Vorbringen der Beschwerdegegnerin nichts,
der Beschwerdeführer habe in der Anmeldung vom 12. September 2004 ausgeführt,
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dass er lediglich in der Zeitperiode 1991 bis 1992 und dann wieder ab Januar 2004 (zu
50%)
arbeitsunfähig gewesen sei. Dementsprechend habe sich der Beschwerdeführer nach
dem Fallabschluss im August 1993 auch erst wieder im September 2004 zum Bezug
von IV-Leistungen angemeldet. Auch im ZMB-Gutachten vom 27. Juni 2006 habe er
ausgeführt, seine Tätigkeit als Taxichauffeur krankheitsbedingt am 1. Juni 2004
aufgegeben zu haben (act. G 9).
3.4.2 Zunächst verkennt die Beschwerdegegnerin bei ihrer Argumentation, dass
sich die erwähnten Angaben auf die gänzliche Aufgabe der Tätigkeit als Taxifahrer
bezogen und keinen Bezug zum rund 8 Jahre davor vollzogenen Wechsel in die
Selbstständigkeit sowie zu den damaligen (ausgewiesenen, vgl. etwa IV-act. 27, 41
und 58) gesundheitlichen (quantitativen und qualitativen) Beeinträchtigungen der
Leistungsfähigkeit haben. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer in der Anmeldung
ausdrücklich und an mehreren Stellen auf das in den 90-er Jahren aufgetretene, seither
fortbestehende Rückenleiden hinwies und bei den Angaben über die Behinderung
sowie den ergänzenden Bemerkungen einen erheblich verschlechterten
Gesundheitszustand anführte ("fortgeschritten seit ca. 1 Jahr" und "Die Behinderung
durch Rückenprobleme/Asthma traten bedeutend stärker auf, sodass [...]", IV-
act. 69-6).
3.4.3 Sodann ergibt sich nicht und die Beschwerdegegnerin benennt denn auch
konkret keine entsprechenden Hinweise, dass die späteren Angaben des
Beschwerdeführers durch versicherungstechnische Überlegungen beeinflusst gewesen
wären. Bis zum Schreiben vom 21. Dezember 2012 äusserte sich nur der
rechtsunkundige Beschwerdeführer zu den Umständen des Wechsels und zudem
spontan im Rahmen medizinischer Untersuchungen (vgl. vorstehende E. 3.4). Ferner
hatte auch die Rechtsvertreterin im Zeitpunkt des Schreibens vom 21. Dezember 2012
(IV-act. 362-4) noch keine Kenntnis davon, dass die Beschwerdegegnerin - im
Gegensatz zum langjährigen Zeitraum davor, in der sie durchgehend im Ergebnis einen
Prozentvergleich vornahm (vgl. etwa IV-act. 105-2, 108, 137, 140, 156, 214-3 und 220)
- als Grundlage für die Bestimmung des Valideneinkommens den Verdienst als
selbstständiger Taxifahrer heranziehen werde (vgl. IV-act. 362-4).
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3.5 Was die vom Beschwerdeführer vor dem Wechsel in die Erwerbstätigkeit als Taxi
fahrer erzielten Verdienste anbelangt, so ergibt sich aus dem IK-Auszug keine
aussagekräftige Grundlage für ein Valideneinkommen. So beruhen etwa die darin
wiedergegebenen Löhne für die Jahre 1981 bis 1985 auf unterjährigen
Anstellungsverhältnissen. Im Verlauf des Jahres 1987 fand ein Stellenwechsel zu einer
Arbeitgeberin statt, bei der der Beschwerdeführer lediglich rund ein Jahr angestellt
gewesen ist (August 1987 bis September 1988). Im Jahr 1989 war der
Beschwerdeführer mehrere Monate arbeitslos. Vor dem Bezug von IV-Taggeld im Jahr
1991 war der Beschwerdeführer kurz bei einer neuen Arbeitgeberin beschäftigt, ohne
dass sich aus der Anstellung eine repräsentative Lohngrundlage für den
Gesundheitsfall ergibt (IV-act. 96).
3.6 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es an einer repräsentativen Grundlage
für die Bestimmung eines Valideneinkommens fehlt. Da somit vorliegend für die
Bestimmung des Valideneinkommens keine repräsentative Grundlage besteht, ist
entsprechend der Bestimmung des Invalideneinkommens auf die Tabelle TA1 der
Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik, Total
sämtlicher Wirtschaftszweige, Anforderungsniveau 4, Männer, abzustellen. Betreffend
die Bestimmung des Invalideneinkommens ist mit den Parteien (act. G 7, Rz 9.1 und
act. G 9, Rz 3) ebenfalls der genannte Tabellenlohn für Hilfsarbeiter heranzuziehen. Da
das Valideneinkommen somit auf derselben Grundlage wie das Invalideneinkommen zu
berechnen ist, kann ein Prozentvergleich vorgenommen werden, wie er auch von der
Beschwerdegegnerin während längerer Zeit ursprünglich als zutreffend erachtet
worden ist (vgl. vorstehende E. 3.4.3 am Schluss). Zu klären ist damit lediglich noch die
Frage der Höhe des Tabellenlohnabzugs bei der Bestimmung des
Invalideneinkommens. Dessen genaue Festlegung kann indessen offenbleiben. Denn
die unter Berücksichtigung der konkreten beruflichen Abklärungsergebnisse
bescheinigte verwertbare Arbeitsfähigkeit trägt bereits umfassend den individuellen,
leidensbedingten Anforderungen Rechnung. Auch wenn aufgrund des fortgeschrittenen
Alters und der zeitlich zu beachtenden Anforderungen an eine Beschäftigung ein
lohnwirksamer Nachteil bejaht würde, fiele ein (nicht rentenrelevanter) Abzug von -
wenn überhaupt - höchstens 10% in Betracht. Von November 2006 bis Ende April
2007 ist von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten
auszugehen (vgl. vorstehende E. 2), womit der Invaliditätsgrad 100% beträgt. Für die
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übrige Zeit ab Juni 2004 beträgt der Invaliditätsgrad ausgehend von einer verwertbaren
50%igen Arbeitsfähigkeit 50% bzw. bei einem allfälligen 10%igen Tabellenlohnabzug
55% (50% + [50% x 10%]).
3.7 Demnach hat der Beschwerdeführer nach Ablauf des Wartejahres im Sinn von
Art. 29 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG;
SR 831.20, in der bis 31. Dezember 2007 gültigen Fassung) ab 1. Juni 2005 Anspruch
auf eine halbe Rente. Die im November 2006 eingetretene gesundheitliche
Verschlechterung, die bis Ende April 2007 fortgedauert hat (vgl. vorstehende E. 2), führt
unter Berücksichtigung der bei der Rentenanpassung gemäss Art. 88a Abs. 1 und 2
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) geltenden
dreimonatigen Frist und mit Blick darauf, dass gemäss Art. 19 Abs. 3 ATSG Renten für
den ganzen Kalendermonat im Voraus ausbezahlt werden, für die Dauer ab 1. Februar
2007 bis 31. Juli 2007 zu einem befristeten Anspruch auf eine ganze Rente. Ab
1. August 2007 hat der Beschwerdeführer wiederum Anspruch auf eine halbe Rente.
4.
4.1 Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung vom 6. Mai 2014 aufzuheben
und dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Juni 2005 bis 31. Januar 2007 eine
halbe Rente, ab 1. Februar bis 31. Juli 2007 eine ganze Rente und ab 1. August 2007
eine halbe Rente zuzusprechen. Zur Festsetzung und Ausrichtung der Leistung ist die
Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Bei der Leistungsfestsetzung hat
sie die ausgerichteten Taggelder (siehe hierzu IV-act. 203) zu berücksichtigen (Art. 43
Abs. 2 IVG).
4.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis
Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1 IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 800.--
erscheint mit Blick auf die umfangreichen Akten (vgl. hierzu die Einschätzung der
Rechtsvertreterin von "über 1'500 Seiten", act. G 1, Rz 6) sowie deren unsorgfältige,
mit erhöhtem Lese- sowie Prüfungsaufwand verbundene Zusammenstellung
(zahlreiche Dokumente sind mehrfach in den Akten enthalten; siehe etwa IV-act. 183 ff.
und 225 ff.) als angemessen. Ausgangsgemäss hat die Beschwerdegegnerin die
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gesamte Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- zu bezahlen. Der geleistete Kostenvorschuss
von Fr. 600.-- ist dem Beschwerdeführer zurückzuerstatten.
4.3 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei
Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom
Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der
Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. In
der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach
Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO (sGS 963.75) pauschal Fr. 1'000.-- bis Fr. 12'000.--. Im hier
zu beurteilenden Fall erscheint unter Berücksichtigung des erhöhten Aufwands für das
Aktenstudium (vgl. vorstehende E. 4.2) eine pauschale Parteientschädigung von
Fr. 4'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen.