Decision ID: 7d05fcfe-6646-523d-afe5-1501a67e197e
Year: 2021
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
Der Beschwerdeführer verliess seinen Heimatstaat gemäss eigenen Anga-
ben am 20. Oktober 2015 und suchte am 14. September 2017 in der
Schweiz um Asyl nach.
A.a In der Befragung zur Person (BzP) vom 3. Oktober 2017 gab der Be-
schwerdeführer an, er habe am (...) Januar 2013 B._ im Dorf
C._, Zoba D._, geheiratet. Nachdem sie drei Monate zu-
sammengelebt hätten, sei seine Ehefrau aus finanziellen Gründen zu ihren
Eltern zurückgekehrt.
A.b Anlässlich der Anhörung vom 20. Februar 2018 gab der Beschwerde-
führer an, am (...) Januar 2013 habe er geheiratet. Seine Ehefrau stamme
aus demselben Dorf und sie würden sich schon lange kennen. Nach der
Hochzeit hätten sie drei Monate zusammengelebt. Danach sei seine Ehe-
frau aus kulturellen Gründen zu ihren Eltern zurückgekehrt. Anfangs des
Jahres 2014 hätten sie wiederum einen Monat zusammengelebt.
Zu seinen Asylgründen führte er aus, am 14. Juli 2013 sei er von Soldaten
verhaftet und nach E._ ins Gefängnis gebracht worden. Sie hätten
ihn verdächtigt, illegal ausreisen zu wollen. Am (...) August 2013 sei er frei-
gelassen worden. Am (...) Mai 2014 habe er ein Aufgebot für den Militär-
dienst erhalten. Er hätte sich am (...) Mai 2014 bei der Verwaltung melden
müssen, was er indes nicht getan habe. Stattdessen habe er die Schule
abgebrochen und sei nach F._ gegangen, wo er als (...) und in der
(...) gearbeitet habe. Er habe sich dort vor den Behörden versteckt. Ab und
zu habe seine Ehefrau ihn besucht. Am (...) Oktober 2015 sei er von Sol-
daten gesucht worden. Kurze Zeit später sei er ausgereist. Nach seiner
Ausreise habe er selten Kontakt mit seiner Ehefrau gehabt, da es in seinem
Heimatdorf keine Verbindung gebe.
Als Beweismittel reichte er eine Heiratsurkunde und eine Einwohnerkarte
– beides im Original – sowie die Identitätskarte seines Vaters in Kopie ein.
A.c Mit Verfügung vom 30. Januar 2020 anerkannte die Vorinstanz den
Beschwerdeführer als Flüchtling und gewährte ihm Asyl.
B.
Am 24. April 2020 stellte der Beschwerdeführer bei der Vorinstanz ein Ge-
such um Familienzusammenführung zugunsten seiner Ehefrau.
E-298/2021
Seite 3
Als Beweismittel reichte er – alles jeweils in Kopie – eine Heiratsurkunde,
Fotos der Hochzeit, Passfotos sowie die Registrierung seiner Ehefrau beim
UNHCR ein.
C.
Am 10. Juli 2020 erkundigte sich der Beschwerdeführer bei der Vorinstanz
nach dem Stand des Verfahrens.
D.
D.a Mit Schreiben vom 6. November 2020 informierte die Vorinstanz den
Beschwerdeführer über die amtsinterne Überprüfung der Heiratsurkunde,
wobei etliche Auffälligkeiten festgestellt worden seien. Weiter habe der in
der Schweiz lebende Bruder des Beschwerdeführers, G._, an des-
sen BzP am 31. Juli 2015 angegeben, dass der Beschwerdeführer ledig
und im Militärdienst sei. Ferner habe er – der Beschwerdeführer – sich in
der BzP und der Anhörung widersprüchlich zu den Gründen fürs Getrennt-
leben geäussert. Gleichzeitig forderte die Vorinstanz den Beschwerdefüh-
rer auf, bis zum 5. Dezember 2020 einige Fragen zu beantworten und wei-
tere Beweismittel einzureichen.
D.b Mit Eingabe vom 3. Dezember 2020 nahm der Beschwerdeführer Stel-
lung und gab zwei Passfotos seiner Ehefrau im Original, Fotos der Hoch-
zeit in Kopie und Screenshots von Chatverläufen mit seiner Ehefrau im
Jahr 2020 zu den Akten.
E.
Mit Verfügung vom 18. Dezember 2020 bewilligte die Vorinstanz die Ein-
reise von B._ in die Schweiz nicht und lehnte das Gesuch um Fa-
milienzusammenführung ab.
F.
Mit Eingabe vom 20. Januar 2021 erhob der Beschwerdeführer beim Bun-
desverwaltungsgericht Beschwerde. Er beantragt, die Verfügung des
Staatssekretariats für Migration vom 18. Dezember 2020 sei aufzuheben,
das Gesuch um Familienzusammenführung für seine Ehefrau, B._,
geb. (...), und deren Einreise in die Schweiz sei zu bewilligen. Eventualiter
sie die Verfügung des Staatssekretariats für Migration vom
18. Dezember 2020 aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die
Vorinstanz zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht sei ihm die unentgelt-
liche Prozessführung, inklusive Verzicht auf die Erhebung eines Kosten-
vorschusses, und die amtliche Verbeiständung zu gewähren.
E-298/2021
Seite 4
Als Beweismittel gab er ein an die zuständigen kantonalen Behörden ge-
richtetes Schreiben betreffend Fürsorgebestätigung vom 20. Januar 2021
und zwei Fotos von ihm und seiner Ehefrau zu den Akten.
G.
Am 22. Januar 2021 bestätigte das Gericht dem Beschwerdeführer den
Eingang der Beschwerde.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den
Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver-
waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne
von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher
zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entschei-
det auf dem Gebiet des Asyls endgültig, ausser bei Vorliegen eines Auslie-
ferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Per-
son Schutz sucht (Art. 105 AsylG [SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG).
Eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG liegt nicht
vor, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet.
1.2 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden. Der
Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist
durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutz-
würdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Er ist
daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 und Art. 108
Abs. 2; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde ist
einzutreten.
2.
Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen
richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG.
3.
Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-
E-298/2021
Seite 5
ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste-
hend aufgezeigt, handelt es sich um eine solche, weshalb das Urteil nur
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG).
Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde auf die Durchführung eines
Schriftenwechsels verzichtet.
4.
4.1 Gemäss Art. 51 Abs. 1 AsylG werden Ehegatten von Flüchtlingen und
ihre minderjährigen Kinder als Flüchtlinge anerkannt und erhalten Asyl,
wenn keine besonderen Umstände dagegensprechen. Wurden die an-
spruchsberechtigten Personen durch die Flucht getrennt und befinden sie
sich im Ausland, ist ihre Einreise auf Gesuch hin zu bewilligen (Art. 51
Abs. 4 AsylG).
4.2 Die Erteilung einer Einreisebewilligung nach Art. 51 Abs. 4 AsylG setzt
gemäss konstanter Rechtsprechung eine zum Zeitpunkt der Flucht vorbe-
standene Familiengemeinschaft, die Trennung der Familie durch die Flucht
sowie die fest beabsichtigte Familienvereinigung in der Schweiz voraus
(vgl. BVGE 2012/32 E. 5).
Zentrale Bedingung für die Erteilung einer Einreisebewilligung zum Zwecke
der Familienzusammenführung im Sinne von Art. 51 Abs. 4 AsylG ist mit-
hin, dass bereits vor der Flucht aus dem Verfolgerstaat eine Familienge-
meinschaft zwischen der gesuchstellenden und der anspruchsberechtigten
Person bestanden hat und diese Familienbeziehung auch nach der Flucht
im Rahmen des Möglichen aufrechterhalten wird und vom Willen der Wie-
dervereinigung der Familie getragen ist. Das Familienasyl nach Art. 51
Abs. 4 AsylG dient insbesondere nicht der Aufnahme von vor der Flucht
noch gar nicht gelebten oder der Wiederaufnahme von zwischenzeitlich
abgebrochenen Beziehungen (vgl. BVGE 2012/32 E. 5.4.2, 5.1 m.w.H.).
Bei Familien, die bereits vor der Ausreise des asylberechtigten Mitglieds im
Heimatstaat örtlich getrennt gelebt haben, geht das Gericht gleichwohl von
einer vorbestandenen gelebten Familiengemeinschaft aus, wenn zwin-
gende Gründe für das Getrenntleben in der Heimat vorgelegen haben (vgl.
BVGE 2018 VI 6 E. 5.2).
E-298/2021
Seite 6
5.
5.1 Die Vorinstanz gelangt in der angefochtenen Verfügung zum Schluss,
der Beschwerdeführer habe nicht glaubhaft machen können, seit vielen
Jahren eine Beziehung mit B._ zu führen. Die Voraussetzungen
von Art. 51 Abs. 1 und Abs. 4 seien demnach nicht erfüllt.
Zur Begründung führte sie aus, bei der amtsinternen Analyse der Heirats-
urkunde seien etliche Auffälligkeiten festgestellt worden. So würden ge-
wisse Einträge auf Tigrinya unterschiedliche Schriften aufweisen. An drei
Stellen seien Korrekturen durch Abschaben durchgeführt worden. Zudem
gebe die lateinische Transkription den Tigrinya-Text nur verkürzt und teil-
weise in einer anderen Reihenfolge wieder. Die Unterschriften würden sich
nur auf der rechten Seite finden. Die Unterschriften der Brautleute auf der
linken Seite seien durchgestrichen worden. Der Name des Priesters auf
der linken Seite sei im Vergleich zum übrigen Text in einer recht ungelen-
ken Schrift geschrieben. Zudem falle auf, dass sowohl auf der rechten wie
auf der linke Seite das gleiche gregorianische Datum stehe. Diese Auffäl-
ligkeiten liessen zwar nicht eindeutig auf eine Fälschung schliessen. Ge-
mäss Erkenntnissen des SEM könnten aber Blanko-Originale solcher Do-
kumente durchaus auf den Schwarzmarkt gelangen. Damit würden erste
Zweifel an der geltend gemachten Heirat mit B._ aufkommen. Diese
Zweifel würden durch die Aussagen des in der Schweiz lebenden Bruders
des Beschwerdeführers erhärtet. So habe dieser anlässlich seiner BzP am
31. Juli 2015 angegeben, dass der Beschwerdeführer ledig und im Militär-
dienst sei.
Zudem habe der Beschwerdeführer in der BzP angegeben, seine Ehefrau
sei nach drei Monaten des Zusammenlebens aus finanziellen Gründen zu
ihren Eltern zurückgekehrt. Anlässlich der Anhörung habe er im Wider-
spruch dazu ausgeführt, die Rückkehr seiner Ehefrau ins Elternhaus sei
aus kulturellen Gründen erfolgt. Es würden demnach erhebliche Zweifel
bestehen, ob er mit B._ verheiratet sei und mit ihr in Eritrea zusam-
mengelebt habe. An dieser Einschätzung vermöchten die eingereichten
Beweismittel nichts zu ändern. Schliesslich falle auf, dass er die langjährige
Beziehung zu B._ nur mit Kopien von Screenshots aus dem Jahr
2020 zu belegen versuche, obwohl er geltend gemacht habe, seit Sommer
2018 in intensivem Kontakt mit ihr zu stehen.
5.2 In der Rechtmitteleingabe bringt der Beschwerdeführer vor, er habe an-
lässlich der Befragungen konsistente und widerspruchsfreie und demnach
glaubhafte Aussagen zu seiner Ehe und seiner Ehefrau gemacht. Zudem
E-298/2021
Seite 7
habe er die Heiratsurkunde im Original, Fotos von sich mit seiner Ehefrau
und Kommunikationsnachweise eingereicht. Bezüglich der Heiratsurkunde
sei festzuhalten, dass diese Dokumente von Hand ausgefüllt werden, wes-
halb nicht ungewöhnlich sei, dass nicht alle identisch aussehen würden
und Fehler enthielten. Zudem habe das SEM keine objektiven Fälschungs-
merkmale festgestellt. Bei den Aussagen seines Bruders müsse es sich um
ein Missverständnis handeln. Er habe aus kulturellen Gründen nicht lange
mit seiner Ehefrau zusammenleben können. Es sei unverständlich, wes-
halb sich die Vorinstanz nach wie vor auf eine angebliche Aussage in der
BzP stütze, wonach das Getrenntleben aus finanziellen Gründen erfolgt
sei.
6.
6.1 Die Vorinstanz verneinte die Glaubhaftigkeit der Heirat des Beschwer-
deführers mit B._ aufgrund zahlreicher Auffälligkeiten in der einge-
reichten Heiratsurkunde. Aufgrund der nachfolgenden Ausführungen kann
indes die Glaubhaftigkeit der geltend gemachten Ehe offenbleiben.
6.2 Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass die Aussagen des Beschwer-
deführers bezüglich der Gründe für das Getrenntleben widersprüchlich
ausgefallen sind. So gab er in der BzP finanzielle und anlässlich der Anhö-
rung kulturelle Gründe an (vgl. A5/11 Ziff. 1.14 und A13/19 F27). An anderer
Stelle in der Anhörung führte er aus, er habe mit seiner Ehefrau über ihr
zukünftiges Leben gesprochen. Dass sie ein bisschen Geld verdienen
müssten, um danach eine Familie zu gründen (vgl. A13/19 F114). Die
Frage, ob finanzielle oder kulturelle Gründe zum Getrenntleben geführt ha-
ben, kann letzlich offenbleiben.
Die Vorinstanz stellte zutreffend fest, dass der Beschwerdeführer keine
zum Zeitpunkt seiner Ausreise im Heimatstaat vorbestandene Familienge-
meinschaft im Sinne von Art. 51 Abs. 4 AsylG glaubhaft machen konnte.
Den Angaben des Beschwerdeführers zufolge heirateten er und
B._ am (...) Januar 2013 und wohnten nach der Hochzeit drei Mo-
nate und anfangs des Jahres 2014 einen Monat zusammen. Das Aufgebot
für den Militärdienst hat der Beschwerdeführer erst im Mai 2014 erhalten.
Demnach lebte er nur etwa vier Monate mit seiner Ehefrau in einem ge-
meinsamen Haushalt, ohne dass für das Getrenntleben zwingende Gründe
ersichtlich sind. Weder kulturelle noch finanzielle Gründe stellen gemäss
bundesverwaltungsgerichtlicher Rechtsprechung solche Gründe dar (vgl.
Urteil des BVGer D-982/2016 vom 10. September 2018 E. 5.2.1). Die Hei-
ratsurkunde und die zahlreichen Fotos des Beschwerdeführers und seiner
E-298/2021
Seite 8
Ehefrau sind sodann nicht geeignet, eine vorbestandene Familiengemein-
schaft glaubhaft zu machen.
Zudem spricht auch das Verhalten des Beschwerdeführers nach seiner
Ausreise gegen eine tatsächlich gelebte Beziehung im Heimatstaat. Ge-
mäss seinen Aussagen anlässlich der Anhörung vom 20. Februar 2018
hatte er nach der Ausreise aufgrund der nicht vorhandenen Telefonverbin-
dung nur äussert selten Kontakt mit seiner Ehefrau (vgl. a.a.O. F29 ff.).
Soweit er geltend macht, seit 2018 stünden sie in intensivem Kontakt, ist
festzustellen, dass er dies lediglich mit Screenshots von Chats aus dem
Jahr 2020 zu belegen versucht. Ein ernsthafter Wille zur Aufrechterhaltung
der familiären Verbindung nach der Ausreise des Beschwerdeführers aus
seinem Heimatstaat ist somit nicht erkennbar.
6.3 Zusammenfassend sind die Voraussetzungen von Art. 51 Abs. 1 und 4
AsylG nicht erfüllt, weshalb die Vorinstanz das Gesuch um Bewilligung der
Einreise von B._ in die Schweiz und um Familienzusammenführung
zu Recht abgelehnt hat.
7.
Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung
Bundesrecht nicht verletzt und den rechtserheblichen Sachverhalt richtig
sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG). Für eine Rückweisung
der Sache an die Vorinstanz besteht kein Anlass. Die Beschwerde ist ab-
zuweisen.
8.
8.1 Der Beschwerdeführer beantragt die Gewährung der unentgeltlichen
Prozessführung und der amtlichen Verbeiständung. Aufgrund der vorste-
henden Erwägungen ergibt sich, dass seine Begehren aussichtlos sind,
womit eine der kumulativ zu erfüllenden Voraussetzungen gemäss Art. 65
Abs. 1 VwVG nicht gegeben ist, weshalb die Gesuche abzuweisen sind.
8.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwer-
deführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.–
festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die
Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]).
(Dispositiv nächste Seite)
E-298/2021
Seite 9