Decision ID: 7bd9bf58-c204-501a-b454-b15e59d0c499
Year: 2020
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A.
A.a A._ (Beschwerdeführer), geboren am (...) 1984, meldete sich
per 10. Juli 2017 in der Schweiz ab und zog nach Singapur (Akten der
Schweizerischen Ausgleichskasse [act.] 1; 2). Zuvor war er in der Schweiz
für verschiedene Arbeitgeber erwerbstätig und entrichtete Beiträge an die
obligatorische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (act. 9).
Am 10. August 2018 reichte der Beschwerdeführer eine Beitrittserklärung
zur freiwilligen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung bei der
Schweizerischen Ausgleichskasse SAK (Vorinstanz) per E-Mail ein (act. 1-
5).
A.b Mit Verfügung vom 22. August 2018 wies die Vorinstanz das Beitritts-
gesuch zur freiwilligen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung
ab mit der Begründung, dass diese nicht innert Jahresfrist eingereicht wor-
den sei (act. 10). Mit Schreiben vom 8. März 2018 (recte: 18. September
2018) und 3. September 2018 erhob der Beschwerdeführer Einsprache ge-
gen die Verfügung vom 22. August 2018 und machte geltend, er habe nicht
gewusst, dass es sich bei der Jahresfrist um eine «harte Deadline» handle.
Seine letzte AHV-Zahlung habe er vor weniger als einem Jahr getätigt (act.
11-13; 22 S. 11).
A.c Mit Einspracheentscheid vom 27. Mai 2019, dem Beschwerdeführer
eröffnet am 21. Juni 2019 (act. 21 S. 2 f.), wies die Vorinstanz die Einspra-
che ab. Dabei hielt sie fest, dass die Beitrittserklärung zur freiwilligen AHV
innert Jahresfrist abzugeben sei. Gemäss Einwohnerkontrolle C._
habe der Beschwerdeführer sich am 9. Juli 2017 nach Singapur abgemel-
det und aus dem Auszug des Individuellen Kontos (IK-Auszug) zeige sich,
dass er auch bis Juli 2017 für die D._ AG tätig gewesen sei. Die
eingereichte Abrechnung von September 2017 sei lediglich eine rückwir-
kende Auszahlung von nicht bezogenen Feriengutschriften (act. 15A).
B.
B.a Mit Eingabe vom 8. Juli 2019 (Übergabe an die Schweizerische Ver-
tretung in Singapur am 9. Juli 2019) erhob der Beschwerdeführer beim
Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen den Einspracheentscheid
vom 27. Mai 2019. Er macht unter anderem geltend, der Beitritt zur freiwil-
ligen Versicherung sei ihm zu Unrecht verweigert worden, da er im Sep-
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tember 2017 noch AHV-Beiträge geleistet und man ihm telefonisch bestä-
tigt habe, dass bei einer Einzahlung innert Jahresfrist die AHV Kulanz wal-
ten lasse und die Beitrittserklärung akzeptiert werde. Im Übrigen sei der
Entscheid unverhältnismässig (Beschwerdeakten [B-act.] 1).
B.b Mit Schreiben vom 19. Juli 2019 wurde der Beschwerdeführer aufge-
fordert, ein Zustelldomizil in der Schweiz zu bezeichnen (B-act. 2). Dieses
teilte er am 18. August 2019 fristgerecht mit (B-act. 4).
B.c Am 24. September 2019 hielt die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung
in materieller Hinsicht erneut fest, dass die Beitrittserklärung des Be-
schwerdeführers nicht innert Jahresfrist seit Ausscheiden aus der obligato-
rischen Versicherung eingereicht worden sei und die Gehaltsabrechnung
von September 2017 lediglich eine Entschädigung für 8 Ferientage "Feri-
enauszahlung" zeige. Der Beschwerdeführer sei auch nicht über den Juli
2017 hinaus bei seinem Arbeitgeber erwerbstätig gewesen. Er könne mit
seinem Hinweis darauf, dass er im Ausland berufstätig und gesund sei, und
seiner Berufung auf die Verhältnismässigkeit nichts zu seinen Gunsten ab-
leiten. Die Beitrittsfrist sei rechtlich klar und eindeutig geregelt (Art. 2 AHVG
i.V.m Art. 8 VFV). Die Beschwerde sei abzuweisen (B-act. 8).
B.d Mit Verfügung vom 3. Oktober 2019 wurde dem Beschwerdeführer die
Möglichkeit gegeben, eine Replik einzureichen. Das Schreiben konnte je-
doch nicht zugestellt werden (B-act. 10). Mit Verfügung vom 12. November
2019 wurde die Stellungnahme der Vorinstanz dem Beschwerdeführer ein
weiteres Mal zugesendet und auch zugestellt (B-act. 12). Es ging keine
Replik beim Bundesverwaltungsgericht ein. Mit Verfügung vom 11. Dezem-
ber 2019 wurde der Schriftenwechsel deshalb abgeschlossen (B-act. 13).
C.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Akten ist
– soweit für die Entscheidfindung erforderlich – in den nachfolgenden Er-
wägungen einzugehen.
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Seite 4

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Be-
schwerde zuständig (Art. 85bis Abs. 1 AHVG [SR 831.10] sowie Art. 31, 32
und 33 Bst. d VGG). Der Beschwerdeführer ist als Adressat des angefoch-
tenen Einspracheentscheids durch diesen besonders berührt und hat ein
schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Abänderung, wes-
halb er zur Erhebung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG;
siehe auch Art. 59 ATSG [SR 830.1]). Auf die frist- und formgerecht einge-
reichte Beschwerde ist daher einzutreten (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1
VwVG; siehe auch Art. 60 ATSG).
2.
2.1 Der Beschwerdeführer ist Schweizer Staatsbürger mit Wohnsitz in Sin-
gapur. Mangels eines Sozialversicherungsabkommens zwischen der
Schweiz und Singapur richtet sich die Prüfung seines Beitrittsgesuches zur
freiwilligen Versicherung allein nach schweizerischen Rechtsvorschriften.
2.2 In materieller Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze mass-
gebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes
Geltung hatten (BGE 130 V 445 E. 1.2.1). Daher ist vorliegend auf die im
Zeitpunkt des Beitrittsgesuchs (August 2018) geltende Rechtslage abzu-
stellen (vgl. Urteil des BVGer C-7025/2015 vom 16. August 2017 E. 3 mit
Hinweisen).
3.
Streitig und im Folgenden zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer der frei-
willigen Versicherung beitreten kann (vgl. E. 4). Die Vorinstanz hat dies ge-
prüft und verneint. Des Weiteren ist zu prüfen, ob die Vorinstanz den
Grundsatz von Treu und Glauben verletzt hat (vgl. E. 5).
4.
4.1 Der freiwilligen Versicherung beitreten können Schweizer Bürgerinnen
und Bürger sowie Staatsangehörige der Mitgliedstaaten der Europäischen
Gemeinschaft oder der Europäischen Freihandelsassoziation EFTA, die
nicht in einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft oder der EFTA
leben, falls sie unmittelbar vorher während mindestens fünf aufeinander
folgenden Jahren obligatorisch versichert waren (Art. 2 Abs. 1 AHVG).
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Obligatorisch versichert sind gemäss Art. 1a Abs. 1 lit. b AHVG unter an-
derem natürliche Personen, die in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit aus-
üben. Der Begriff der Erwerbstätigkeit setzt nach konstanter Rechtspre-
chung die Ausübung einer auf die Erzielung von Einkommen gerichteten
bestimmten (persönlichen) Tätigkeit voraus, mit welcher die wirtschaftliche
Leistungsfähigkeit erhöht werden soll. Wesentliches Merkmal einer Er-
werbstätigkeit ist sodann eine planmässige Verwirklichung der Erwerbsab-
sicht in der Form von Arbeitsleistung, welches Element ebenfalls rechts-
genüglich erstellt sein muss (vgl. BGE 139 V 12 E. 4.3).
4.2 Art. 2 Abs. 6 AHVG beauftragt den Bundesrat, ergänzende Vorschriften
über die freiwillige Versicherung zu erlassen und – unter anderem – die
Frist und die Modalitäten des Beitritts zu regeln. Diesem Auftrag ist der
Bundesrat mit dem Erlass der Verordnung vom 26. Mai 1961 über die frei-
willige Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (VFV, SR
831.111) nachgekommen.
4.2.1 Die Durchführung der freiwilligen Versicherung obliegt der SAK und
der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (Art. 2 VFV). Die Beitrittserklärung
muss gemäss Art. 8 Abs. 1 VFV schriftlich bei der SAK oder subsidiär bei
der zuständigen Auslandsvertretung innerhalb eines Jahres ab dem Zeit-
punkt des Ausscheidens aus der obligatorischen Versicherung eingereicht
werden. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Beitritt zur freiwilligen Versicherung
nicht mehr möglich.
4.2.2 Liegen ausserordentliche Verhältnisse vor, die nicht vom Antragstel-
ler zu vertreten sind, kann die SAK auf Gesuch in Einzelfällen die Frist zur
Abgabe der Beitrittserklärung um längstens ein Jahr erstrecken. Die Ge-
währung oder die Ablehnung ist durch eine Kassenverfügung zu treffen
(Art. 11 VFV).
4.3 Der Beschwerdeführer hat per 10. Juli 2017 seinen Wohnsitz nach Sin-
gapur verlegt. Das Einwohneramt C._ bestätigte dies am 21. Au-
gust 2018 gegenüber der Vorinstanz (act. 8). Seine Erwerbstätigkeit bei
der D._ AG gab er gemäss IK-Auszug ebenfalls im Juli 2017 auf
(act. 9). Damit endete die obligatorische Versicherung mit Aufgabe der Er-
werbstätigkeit im Juli 2017. Wie die Vorinstanz korrekt festhielt, handelt es
sich bei der «Gehaltsabrechnung September 2017» um eine Nachtrags-
zahlung für Ferienentschädigung und lässt nicht den Schluss zu, dass die
Erwerbstätigkeit bei der D._ AG bis im September 2017 andauerte.
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Erst am 10. August 2018 meldete sich der Beschwerdeführer bei der Vo-
rinstanz und reichte das Beitrittsgesuch ein. Zu diesem Zeitpunkt war die
Frist gemäss Art. 8 Abs. 1 VFV bereits seit einem Monat abgelaufen (vgl.
E. 4.2.1). Auch das Argument des Beschwerdeführers, es sei unverhältnis-
mässig, auf die Einhaltung der Jahresfrist zu beharren, da er das Beitritts-
gesuch nur einige Tage zu spät eingereicht habe, ist damit unbeachtlich.
Die VFV sieht unzweideutig eine Jahresfrist ab Ausscheiden (vorliegend
31. Juli 2017) vor. Hinzukommt, dass auch keine ausserordentlichen Ver-
hältnisse vorliegen (vgl. E. 4.2.2) und gesetzlich keine Härtefallregelung
vorgesehen ist. Ein Beitritt war demnach nicht mehr möglich.
4.4 Der Beschwerdeführer macht geltend, die SAK sei ihrer Informations-
pflicht nicht nachgekommen, da nicht ersichtlich sei, dass es sich bei der
Jahresfrist um eine «harte Deadline» handle. Die Beitrittsbedingungen
seien nicht als absolut zwingend beschrieben worden.
4.5 Der Verordnungsgeber hat hinsichtlich der Frist in der VFV eine klare
Regelung erlassen. Bei der Jahresfrist handelt es sich nicht um eine «rela-
tive Frist», sondern sie ist klar definiert (vgl. E. 4.1 f.). Zudem liegt es primär
an der versicherten Person, sich vor einem Auslandaufenthalt bei den zu-
ständigen Stellen zu erkundigen, was vorzukehren ist (vgl. bspw. Themen
ABC Auslandaufenthalt / Rechte und Pflichten der Schweizer Personen im
Ausland des eidgenössischen Departementes für auswärtige Angelegen-
heiten [EDA], abrufbar unter < https://www.eda.admin.ch > Leben im Aus-
land > Rechte und Pflichten der Schweizer Personen im Ausland > [be-
sucht am 14. Juli 2020]; Merkblätter der Informationsstelle AHV/IV
< https://www.ahv-iv.ch > Merkblätter & Formulare > Merkblätter > Interna-
tional > [besucht am 14. Juli 2020]). Nach der Rechtsprechung gehört denn
auch mangelndes Wissen eines Versicherten um seine Rechte und Pflich-
ten nicht zu jenen Verhältnissen, die es erlauben, die Frist für den Beitritt
zur freiwilligen Versicherung gemäss Art. 11 VFV zu verlängern (BGE 114
V 1 E. 4b; Urteil BGer H 228/00 vom 7. März 2001 E. 3; vgl. auch Weglei-
tung des Bundesamtes für Sozialversicherung BSV zur freiwilligen Alters-,
Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (WFV), Rz. 2012 (in ihrer Fas-
sung gültig ab 1. Januar 2018). Der Beschwerdeführer dringt damit mit dem
Argument, die Beitrittsbedingungen seien nicht als absolut zwingend be-
schrieben, nicht durch.
5.
Der Beschwerdeführer hält in seiner Beschwerde fest, er habe eine falsche
Auskunft der Vorinstanz in zweierlei Hinsicht erhalten, und beruft sich damit
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Seite 7
indirekt auf eine verfassungsrechtliche Verletzung des Grundsatzes Treu
und Glauben: «Er sei bei einem Nichtanschluss überhaupt nicht versichert»
(vgl. E. 5.2) und «bei Einzahlung innert Jahresfrist lasse die Vorinstanz Ku-
lanz walten» (vgl. E. 5.3).
5.1 Der vom Beschwerdeführer angerufene Schutz guten Glaubens (vgl.
BGE 127 I 36 E. 3a, 126 II 387 E. 3a; RKUV 2000 Nr. 1; zu Art. 4 Abs.1
aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 121 V 66 E. 2a
mit Hinweisen) setzt - neben weiteren Voraussetzungen - eine falsche Aus-
kunft voraus, welche von einer Behörde erteilt wurde, welche die rechtsu-
chende Person aus zureichenden Gründen als zuständig betrachten
durfte, und die in einer konkreten Situation mit Bezug auf bestimmte Per-
sonen erteilt wurde.
5.2 Es ist nicht ersichtlich, inwiefern der Vertrauensschutz in Bezug auf die
verspätete Anmeldung entstanden sein soll mit der Äusserung, der Be-
schwerdeführer sei bei einem Nichtanschluss überhaupt nicht versichert:
Dabei ist zu beachten, dass die Aussage, er sei nicht versichert, für dieje-
nigen Jahre gilt, in denen er nicht einbezahlt hat. Damit wurde keine falsche
Auskunft erteilt und es fehlt bereits an einer ersten Voraussetzung für den
Gutglaubensschutz. Im Übrigen wird der Beschwerdeführer aufgrund der
bereits getätigten Einzahlungen voraussichtlich eine Teilrente erhalten.
5.3 Die Jahresfrist zum Beitritt der freiwilligen Versicherung beginnt ab
Austritt aus der obligatorischen Versicherung, welche wiederum an die Er-
werbstätigkeit anknüpft. Der Beschwerdeführer gab seine Erwerbstätigkeit
im Juli 2017 auf. Die Jahresfrist endete folglich im Juli 2018. Spätere «Ein-
zahlungen» aufgrund von Ferienguthaben wurden von der Vorinstanz zu
Recht nicht berücksichtigt (vgl. E. 4.1 und 4.3), da es sich dabei nicht um
Einzahlungen aufgrund einer bestehenden Erwerbstätigkeit handelte, son-
dern um eine nachträgliche Korrektur aufgrund von Ferienguthaben. Die
Vorinstanz hat folglich auch in diesem Punkt keine falsche Auskunft gege-
ben. Hinzu kommt, dass aus den Akten nicht ersichtlich ist, dass die Be-
hörde mitteilte, bei einer nachträglichen Korrektur aufgrund von Feriengut-
haben lasse sie Kulanz walten. Ein entsprechender Nachweis für diese
Mitteilung hätte durch den Beschwerdeführer erbracht werden müssen.
Somit kann auch in diesem Punkt keine Verletzung des Gutglaubensschut-
zes geltend gemacht werden.
6.
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Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, er sei weiterhin berufs-
tätig und gesund. Dabei handelt es sich um irrelevante Angaben für die
Frage des Beitritts zur freiwilligen Versicherung. Auch eine «Win Win-Situ-
ation» ist aus Sicht des Gesetz- und Verordnungsgebers unbeachtlich, wie
auch das Argument, ein Festhalten am Entscheid würde zur Rückkehr in
die Schweiz führen.
7.
Der Beschwerdeführer hat die Frist zur Einreichung des Beitrittsgesuchs
verpasst, was zur Folge hat, dass er der freiwilligen Versicherung nicht
mehr beitreten kann. Der verfassungsmässige Grundsatz von Treu und
Glauben wurde nicht verletzt. Die Vorinstanz hat die Einsprache demnach
zu Recht abgewiesen.
8.
Zusammenfassend ergibt sich, dass der Einspracheentscheid rechtens ist.
Die dagegen erhobene Beschwerde ist unbegründet.
9.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), weshalb keine Ver-
fahrenskosten zu erheben sind. Eine Parteientschädigung ist nicht zuzu-
sprechen (vgl. Art. 64 Abs. 1 und 2 VwVG).
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