Decision ID: 8f307c53-96a2-4761-91d2-7a52abc714cb
Year: 2017
Language: de
Court: GR_VG
Chamber: GR_VG_005
Canton: GR
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: public_law

Sachverhaltes und vor allem seiner finanziellen Verhältnisse als
unangemessen hoch angesetzt. Sie sei für ihn nur schwer verkraftbar.
13. Am 3. April 2017 beantragte die Gemeinde X._
(Beschwerdegegnerin), die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf
eingetreten werden könne.
Sie halte mit Blick auf die Sachverhaltsfeststellungen sowie in formeller
und materieller Hinsicht vollumfänglich am angefochtenen Entscheid fest.
Der Beschwerdeführer mache vorab ohne weitere Begründung geltend, er
könne die Argumentation des Gemeinderates in weiten Bereichen nicht
teilen, da sie ungerechtfertigt sei. Ganz abgesehen davon, dass auf diese
Rüge mangels Begründung nicht einzutreten sei, gelte es festzuhalten,
dass gemäss den Feststellungen des Bausekretariats, die auch
fotografisch dokumentiert seien (insbesondere Fotografien vom 24.
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Februar 2015, 16. April 2015, 13. Mai 2015 und vom 6. Oktober 2016),
durch den Beschwerdeführer und/oder durch die von ihm beherrschten
Gesellschaften wie die C._ GmbH seit Jahren und trotz
wiederkehrender behördlicher Interventionen eine nicht rechtskonforme,
rechts- und zonenwidrige Nutzung stattfinde. In der Halle seien
Baumaschinen, Personenfahrzeuge, Treibstoffe und dergleichen
abgestellt und gelagert. Der Beschwerdeführer setze sich zudem ganz
bewusst und beharrlich über die klar formulierten Auflagen im
Baubescheid vom 8./10. März 2010 (Nr. 2009-0236) mit der
dazugehörigen BAB-Bewilligung, über die Entscheide des Gemeinderates
vom 22./26. Oktober 2012 und vom 16./18. Dezember 2014 und über den
mit Auflagen genehmigten Umgebungsplan vom 9. April 2015 hinweg.
Aus den dargelegten Gründen liege trotz mehrfacher Interventionen der
Baubehörde nach wie vor eine krass rechtswidrige Nutzung vor und es
erstaune, wenn der Beschwerdeführer sinngemäss und pauschal
behaupte, all dies treffe gar nicht zu. In seiner Stellungnahme vom 9.
November 2016 führe er aus, er sei gewillt, den rechtmässigen Zustand
seiner Liegenschaft im Rahmen seiner Möglichkeiten und so bald als
möglich herzustellen. Aus diesen Äusserungen sei zu schliessen, dass
der Beschwerdeführer nach wie vor willentlich beabsichtige, mit einer
möglichst langen zeitlichen Verzögerung eine Nutzung zu praktizieren, die
nicht zulässig sei. Mit der nun vor Verwaltungsgericht eingereichten
Beschwerde werde wiederum dieselbe Verzögerungstaktik angestrebt.
Die Beschwerdegegnerin ersuche das Verwaltungsgericht, diesem
rechtswidrigen Treiben mit der Ablehnung der Beschwerde nun definitiv
einen Riegel zu schieben.
Gemäss Ziffer 1 des angefochtenen Entscheides werde A._
verpflichtet, innert 10 Tagen nach Rechtskraft dieses Entscheides
sämtliche Baumaterialien, Baumaschinen, Motorfahrzeuge, Treibstoffe
etc. aus der Einstellhalle und auf der West- und Südseite der Lagerhalle
entlang des B._-wegs zu entfernen. Innert der gleichen Frist seien
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die Siloballen in die hierfür vorgesehene Lagerhalle zu verlegen. A._
erachte die angesetzte Frist zur Räumung der Einstellhalle als absolut
unrealistisch und unmöglich einzuhalten. So gelte es zuerst einmal,
alternative Lagermöglichkeiten zu suchen und vertraglich festzulegen,
was angesichts der prekären Lagersituation in X._ und Umgebung
äusserst schwierig sei. Hinzu kämen logistische Schwierigkeiten und
Probleme mit der unsicheren Wettersituation im Winter und im Frühjahr.
Aus diesen Gründen erscheine daher eine Frist von zwei Monaten als das
absolute Minimum zur Dislokation an einen neuen Standort.
Die vom Beschwerdeführer aufgeführten Unannehmlichkeiten seien
nichts Besonderes, wenn es darum gehe, eine ganze Bauunternehmung
mit allen Gerätschaften zu zügeln. Die vorgetragenen Gründe könnten
daher nicht erfolgreich als spezielle Härte geltend gemacht werden.
Entsprechend sei auch die beantragte Fristerstreckung von rund zwei
Monaten abzulehnen. Ganz abgesehen davon habe der Beschwerdeführer nun schon seit rund sieben Jahren aufgrund der
Auflagen in der BAB-Bewilligung und der diversen Entscheide des
Gemeinderates Kenntnis davon, dass die von ihm praktizierte Nutzung
der Halle für den Betrieb eines Bauunternehmens unzulässig sei, zumal
sich die Baute in der Landwirtschaftszone befinde. Der Beschwerdeführer
hätte mithin schon seit Jahren Gelegenheit gehabt, sich für eine
Ersatzlösung für seine Bauunternehmung umzusehen. Wenn er dies nicht
getan habe, so habe er die daraus entstandene Situation und die damit
zusammenhängenden Konsequenzen selbst zu verantworten.
Schliesslich erachte der Beschwerdeführer die ihm auferlegte Busse als
unangemessen hoch. Diese sei daher von Fr. 15'000.-- auf Fr. 7'000.-- zu
reduzieren.
Nach Art. 95 Abs. 1 KRG werde mit Busse zwischen Fr. 200.-- und Fr.
40'000.-- bestraft, wer dieses Gesetz oder darauf beruhende Erlasse und
Verfügungen des Kantons oder der Gemeinde verletze. Strafbar sei die
vorsätzliche oder fahrlässige Widerhandlung (Art. 95 Abs. 2 KRG). Mit der
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vorstehend dargelegten Verletzung baugesetzlicher Bestimmungen sei
der objektive Tatbestand von Art. 95 Abs. 1 KRG erfüllt. Der Kreis der in
diesem Zusammenhang verantwortlichen und damit strafbaren Personen
werde in Art. 93 KRG aufgeführt. Gemäss dieser Bestimmung seien für
die Beachtung der gesetzlichen Vorschriften, die Übereinstimmung der
ausgeführten Bauten und Anlagen mit den bewilligten Plänen und dem
Baugespann sowie für die Einhaltung von Nebenbestimmungen
Bauherrschaften, Eigentümerinnen und Eigentümer, sonstige Berechtigte
sowie die mit der Projektierung und Ausführung von Bauvorhaben
beauftragten Personen verantwortlich.
Der Beschwerdeführer als Bauherr und Grundeigentümer sei für das hier
interessierende Bauprojekt verantwortlich. Entsprechend habe er die
verwaltungsstrafrechtlichen Konsequenzen in der Form einer Busse zu
tragen. Die bei der Festsetzung einer Busse anwendbaren, allgemeinen
Strafzumessungsregeln nach Art. 47 StGB fänden auch im
Verwaltungsstrafrecht der Gemeinden Anwendung (Art. 5 Abs. 3
Gemeindegesetz i.V.m. Art. 2 Abs. 1 EGzStPO; PVG 1997 Nr. 55).
Demnach sei innerhalb des Strafrahmens von Art. 95 Abs. 1 KRG die
Strafe für die tatbestandsmässig, rechtswidrig und schuldhaft begangene
Übertretung in erster Linie nach dem Verschulden und der Schwere des
Verstosses gegen die Bauvorschriften zu bemessen. Zudem seien die
Beweggründe, das Vorleben und die persönlichen Verhältnisse - dazu
gehöre auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit - zu berücksichtigen.
Bei der Bemessung der Bussenhöhe sei vorliegend von Bedeutung, dass
dem für das Bauvorhaben verantwortlichen Beschwerdeführer eine
schwere, vorsätzliche und wiederholte Verletzung formeller und
materieller baupolizeilicher Be-stimmungen vorzuwerfen sei. Sein
Verschulden wiege sehr schwer, habe er doch das strafbare Verhalten
auch noch dann fortgesetzt, als er bereits unzählige Male abgemahnt und
zweimal vom Gemeinderat sanktioniert worden war. Strafminderungs-
oder Strafmilderungsgründe lägen keine vor.
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Vielmehr fehlt es dem Beschwerdeführer an der notwendigen Einsicht,
indem selbst in der Stellungnahme vom 9. November 2016 ausgeführt
werde, er sei (nur) gewillt, den rechtmässigen Zustand seiner
Liegenschaft im Rahmen seiner Möglichkeiten und so bald als möglich
herzustellen. Zudem könne er doch sein Areal nutzen wie er wolle.
Angaben zu den persönlichen Einkommens- und Vermögensverhältnisse
lägen vor (Steuerveranlagung 2013: kein steuerbares Einkommen,
steuerbares Vermögen Fr. 434'900.-). Aufgrund der gesamten Umstände
und insbesondere beim ausgewiesenen, beachtlichen Vermögen erachte
die Beschwerdegegnerin eine Busse in der Höhe von Fr. 15'000.-- nach
wie vor als angemessen.
14. Am 15. Mai 2017 verzichtete der Beschwerdeführer auf eine weitere
Stellungnahme.
Auf die weiteren Vorbringen und Argumente der Parteien wird, soweit
erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Gericht zieht in Erwägung:
1. Anfechtungsobjekt ist hier der Entscheid SRB.2017.26 vom 17./19.
Januar 2017, worin die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer
aufforderte, innert 10 Tagen seit Rechtskraft dieses Entscheids sämtliche
Baumaterialien, Baumaschinen, Motorfahrzeuge, Treibstoffe etc. aus der
Einstellhalle und auf der West- und Südseite der Lagerhalle entlang des
B._-wegs zu entfernen und die Siloballen in die hierfür vorgesehene
Lagerhalle (auf Parzelle 6378, die in der Landwirtschaftszone liegt) zu
verlegen (Ziff. 1 angefochtener Entscheid). Wegen seiner Verfehlungen
werde der Beschwerdeführer mit Fr. 15‘000.-- gebüsst (Ziff. 3). Damit
konnte sich der Beschwerdeführer nicht einverstanden erklären, weshalb
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er dagegen Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons
Graubünden erhob und um Verlängerung der Räumungsfrist auf 60 Tage
(statt 10 Tage) und um eine Reduktion der Busse auf Fr. 7‘000.-- (statt Fr.
15‘000.--) beantragte. Beschwerdethema sind somit die
Verhältnismässigkeit der gesetzten Räumungsfrist und die Höhe der
ausgesprochenen Busse aufgrund der fallrelevanten
Bemessungsfaktoren.
2. a) In materieller Hinsicht ist hier das Raumplanungsgesetz für den Kanton
Graubünden (KRG; BR 801.100) massgebend. Überdies finden in
verwaltungsstrafrechtlichen Verfahren nach dem Einführungsgesetz zur
Schweizerischen Strafprozessordnung (Art. 2 EGzStP; BR 350.100)
ebenfalls die allgemeinen Strafzumessungsregeln des Schweizerischen
Strafgesetzbuches (Art. 47 StGB; SR 311.0) Anwendung. Gemäss Art. 93
Abs. 1 KRG sind für die Beachtung der gesetzlichen Vorschriften, die
Übereinstimmung der ausgeführten Bauten und Anlagen mit den
bewilligten Plänen und dem Baugespann sowie für die Einhaltung der
Nebenbestimmungen die Bauherrschaften, Eigentümerinnen und
Eigentümer, sonstige Berechtigte sowie die mit der Projektierung und
Ausführung von Bauvorhaben beauftragten Personen verantwortlich (s.
PVG 2011 Nr. 24, 1989 Nr. 32). Gemäss Art. 94 Abs. 1 KRG sind
materiell vorschriftswidrige Zustände auf Anordnung der zuständigen
Behörde zu beseitigen, gleichgültig, ob für deren Herbeiführung ein
Bussverfahren durchgeführt wurde. Die Pflicht zur Wiederherstellung des
rechtmässigen Zustands obliegt sowohl den Eigentümerinnen oder
Eigentümern als auch Personen, welche den rechtswidrigen Zustand
herbeigeführt haben. Kommen die Pflichtigen einer rechtskräftigen
Wiederherstellungsverfügung innert Frist nicht nach, lässt die zuständige
Behörde nach erfolgter Androhung die verfügten Massnahmen auf Kosten
des Säumigen durch Dritte vornehmen (Art. 94 Abs. 3 KRG). Zur
Ausfällung einer Busse wird in Art. 95 Abs. 1 KRG bestimmt: Wer dieses
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Gesetz oder darauf beruhende Erlasse und Verfügungen des Kantons
oder der Gemeinden verletzt, wird mit Busse zwischen 200 Franken und
40‘000 Franken bestraft. In besonders schweren Fällen, insbesondere bei
Gewinnsucht, ist die zuständige Behörde an dieses Höchstmass nicht
gebunden. Nach Art. 95 Abs. 2 Satz 1 KRG ist die vorsätzliche oder
fahrlässige Widerhandlung, begangen durch die in Art. 93 KRG
verantwortlichen Personen, strafbar. Zuständig für die Bestrafung ist die
kommunale Baubehörde (Art. 95 Abs. 3 Satz 1 KRG). Laut Art. 47 Abs. 1
StGB gilt bei der allgemeinen Strafzumessung folgender Grundsatz: Das
Gericht misst die Strafe nach dem Verschulden des Täters zu. Es
berücksichtigt das Vorleben und die persönlichen Verhältnisse sowie die
Wirkung der Strafe auf das Leben des Täters. Für die Höhe einer Busse
sind sodann auch noch die wirtschaftlichen Verhältnisse bzw. die
ökonomische Leistungsfähigkeit, die sich jeweils aus der letzten
definitiven Steuerveranlagung des Pflichtigen (Einkommen/Vermögen)
ergibt, von Bedeutung und gebührend zu berücksichtigen (vgl. PVG 2011
Nr. 24, 2004 Nr. 34, 2003 Nr. 37, 1999 Nr. 52, 1997 Nr. 55, 1987 Nr. 30).
b) Die Zonen- und damit klare Rechtswidrigkeit der landwirtschaftsfremd
genutzten Lager- und Einstellhalle auf Parzelle 6378 mit der Deponie von
Aushub- und Baumaterialien, dem Abstellen von Motorfahrzeugen aller
Art sowie der Lagerung von Treibstoffen (zugunsten der vom
Beschwerdeführer geführten Bauunternehmung [C._ GmbH,
X._]) anstatt der baubewilligungs- und zonenkonformen Lagerung
von Heu- und Siloballen sowie nur landwirtschaftlich benötigter
Gerätschaften und Fuhrwerke wird vom Beschwerdeführer überhaupt
nicht bestritten. Sie ist deshalb tatbeständlich klar als erfüllt zu betrachten
(vgl. beschwerdegegnerische Akten [Bg-act.] 11 – Fotoaufnahmen vom 4.
November 2014; Bg-act. 14 - Fotoaufnahmen vom 2. Dezember 2014;
Bg-act. 16 – Bauabnahmeprotokoll mit Fotodokumentation vom 24.
Februar 2015; Bg-act. 23 – Kontrolle mit Fotodokumentation vom 6.
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Oktober 2016). Ebenso unzweifelhaft ist, dass der Beschwerdeführer
bereits früher mehrfach zur Einhaltung der erteilten Bau- und
Nutzungsbewilligung aufgefordert wurde. In diesem Sinne wurde der
Beschwerdeführer von der Beschwerdegegnerin nachweislich mit
Schreiben vom 13. Juni 2012 (Bg-act. 4) und 10. September 2012 (Bg-
act. 6) sowie in der Folge auch noch mit Verfügungen vom 22./26.
Oktober 2012 (Bussenhöhe Fr. 3‘000.--; Bg-act. 8) und erneut vom
16./18. Dezember 2014 (Bussenhöhe Fr. 5‘000.--; Bg-act. 15) – welche
beide unangefochten in Rechtskraft erwachsen sind – sowie letztmals mit
Entscheid vom 17./19. Januar 2017 (Bussenhöhe Fr. 15‘000.--;
beschwerdefüherische Akten [Bf-act.] 1) eindringlich und
unmissverständlich aufgefordert, rasch und nachhaltig endlich für
gesetzeskonforme Zustände in der Einstellhalle selbst sowie auch an der
West- und Südseite der besagten Halle zu sorgen. Der Beschwerdeführer
moniert diesbezüglich denn auch einzig, dass die angesetzte
Räumungsfrist mit 10 Tagen viel zu kurz ausgefallen sei. Der
Beschwerdeführer übersieht dabei offensichtlich, dass seit der
Bewilligungserteilung im Jahre 2010 mittlerweile über sieben Jahren
verstrichen sind, ohne dass er es auf Dauer effektiv geschafft hätte, die
entsprechenden Auflagen zur (BAB-) Bewilligung anstandslos zu erfüllen
(Bg-act. 2). Der Beschwerdeführer wusste also seit langem, dass er einen
Ersatzstandort für die Utensilien aus der Baufirma suchen und finden
sollte. Die beantragte Fristverlängerung auf 60 Tage erscheint umso
weniger gerechtfertigt, als seit der Beschwerdeerhebung am 17. Februar
2017 abermals mehr als vier Monate (offensichtlich ungenutzt bzw.
erfolglos) verstrichen sind. Die vom Beschwerdeführer dazu angeführten
Hinderungs- und Schuldausschlussgründe (fehlende Alternativstandorte;
zu teure Fremdmiete usw.) vermögen allesamt nicht zu über-zeugen,
sondern sind als reine Schutzbehauptungen zu werten, die einzig das Ziel
einer weiteren Verzögerungstaktik verfolgen. In Anbetracht der gesamten
Entstehungsgeschichte sowie insbesondere der zahlreichen
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Aufforderungen der Beschwerdegegnerin zur raschen Räumung der
zonenwidrig genutzten Einstellhalle samt Umgebung vermag das Gericht
denn auch nicht zu erkennen, weshalb die ultimativ gesetzte
Räumungsfrist von 10 Tagen unverhältnismässig kurz, widerrechtlich oder
gar willkürlich gewesen sein sollte. Der Beschwerdeführer dringt daher mit
seinen Argumenten nicht durch.
c) Zur Kritik an der Bussenhöhe von Fr. 15‘000.-- gilt es zu vermerken, dass
der Beschwerdeführer nachweislich schon zuvor (in den Jahren 2012 [Bg-
act. 8] sowie 2014 [Bg-act. 15) zweimal aus dem genau gleichen Grunde
rechtskräftig gebüsst wurde (Fr. 3‘000.-- und Fr. 5‘000.--). Der
Beschwerdeführer zog daraus für sich aber offensichtlich keine Lehren,
da erneute Kontrollen (vgl. im Sachverhalt Ziff. 9) nur kurze Zeit später
zeigten, dass er unbeirrt mit seinem rechtswidrigen Wirken bzw.
Unterlassen fortfuhr und sich damit offensichtlich mitnichten um die
Anweisungen der Behörden betreffend Wiederherstellung
zonenkonformer Zustände kümmerte. Diese gegenüber den Behörden
äusserst renitente Grundhaltung und das auch umweltschutzrechtlich
völlig verantwortungslose und sorglose Verhalten des Beschwerdeführers
müssen insgesamt eindeutig als schweres Verschulden bezeichnet
werden, das nach einer adäquaten Sanktion verlangt hat. Im Lichte der
früher bereits ausgesprochenen Bussenhöhen über Fr. 3‘000.-- (1/5) und
Fr. 5‘000.-- (1/3) kann die neuerdings ausgefällte Busse von Fr. 15‘000.--
(1/1) graduell auch nicht als überraschend oder gar völlig unrealistisch
gewertet werden, zumal die Verfehlungen ja während längerer Zeit – d.h.
retrospektiv betrachtet beinahe über sieben volle Jahre – anhielten. Hinzu
kommt, dass der Beschwerdeführer laut definitiver Steuerveranlagung
2013 (Bf-act. 2) ein beachtliches steuerbares Vermögen von Fr. 434‘900.-
- ausgewiesen hat, auch wenn kein steuerbares Einkommen deklariert
wurde. Die persönlichen Verhältnisse (Eigentümer des Bauernhofes auf
Parzelle 6378) und die ökonomische Leistungsfähigkeit (Anhäufung
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Vermögen) des Beschwerdeführers lassen die umstrittene Bussenhöhe
von Fr. 15‘000.-- (entspricht 1/29 des Vermögens) denn auch keineswegs
als absolut überrissen oder utopisch hoch erscheinen. Unter
Berücksichtigung der eingangs erwähnten Strafzumessungsgründe nach
Art. 47 StGB, wobei der Beschwerdeführer hier quasi als
Wiederholungstäter aufgetreten ist (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts R
03 39 + 82 vom 11. Dezember 2003 E.2a), erachtet das streitberufene
Gericht die verhängte Busse sowohl in ihrem Bestand als auch in ihrer
Höhe als gerechtfertigt, womit es auch am festgesetzten Betrag von
Fr. 15‘000.-- nichts auszusetzen oder zu korrigieren gibt. Eine Reduktion
der Busse auf Fr. 7‘000.-- fällt daher ausser Betracht.
3. a) Der angefochtene Entscheid SRB.2017.26 vom 17./19. Januar 2017 ist
damit in beiden gerügten Beschwerdepunkten (zu kurze Räumungsfrist;
zu hohe Geldbusse) rechtens, was zu dessen Bestätigung und zur
vollständigen Abweisung der Beschwerde vom 17. Februar 2017 führt.
b) Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten gestützt auf
Art. 73 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR
370.100) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Eine aussergerichtliche
Entschädigung steht der Beschwerdegegnerin nach Art. 78 Abs. 2 VRG
nicht zu, da sie lediglich in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegte.