Decision ID: bc92b203-6530-582a-9d22-875392f2e20a
Year: 2007
Language: de
Court: SG_VWEK
Chamber: SG_VWEK_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
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A.- X.Y. bewohnen zusammen mit ihrem Sohn ein Einfamilienhaus in A., welches sich je
zur Hälfte im Miteigentum der Ehegatten befindet. Das Haus verfügt über eine zentrale
Ölheizung mit Warmwasserversorgung. Im Jahre 2005 wurde zusätzlich ein mit Holz
betriebener T-Loft Speicherofen eingebaut.
B.- In der Steuererklärung 2005 deklarierten die Steuerpflichtigen ein steuerbares
Einkommen von Fr. 112'432.-- und kein steuerbares Vermögen. Die
Veranlagungsbehörde nahm unter anderem eine Korrektur bei den Unterhalts- und
Verwaltungskosten für Liegenschaften vor. Sie liess die Kosten für den Einbau eines
Speicherofens nicht zum Abzug zu und reduzierte die insgesamt deklarierten Fr.
19'788.-- um Fr. 8'060.-- auf Fr. 11'728.--. Sie veranlagte die Steuerpflichtigen für 2005
mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 129'700.-- und ohne steuerbares Vermögen.
Mit Eingabe vom 18. Oktober 2006 erhoben die Steuerpflichtigen Einsprache gegen
diese Veranlagung, wobei sie sich insbesondere gegen die Nichtanerkennung der
geltend gemachten Unterhalts- und Verwaltungskosten für Liegenschaften wandten.
Das kantonale Steueramt wies die Einsprache mit Einsprache-Entscheid vom 9. Januar
2007 ab.
C.- Gegen diesen Einsprache-Entscheid erhoben X.Y. mit Eingabe vom 6. Februar
2007 Rekurs bei der Verwaltungsrekurskommission mit dem Antrag, die geltend
gemachten Abzüge für den Speicherofen seien zu 100% als Investitionen, die dem
Energiesparen und dem Umweltschutz dienten zu berücksichtigen.
Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 27. Februar 2007, der Rekurs
sei abzuweisen, unter Kostenfolge zulasten der Rekurrenten.
Zur Beurteilung des Vorwurfs der rechtsungleichen Behandlung wurden die
Steuerakten 2004 C.-D. beigezogen. Mit Schreiben vom 31. Juli 2007 wurde den
Parteien vom wesentlichen Inhalt Kenntnis gegeben und sie wurden zu einer allfälligen
Stellungnahme aufgefordert. Die Vorinstanz nahm am 10. August 2007, die
Rekurrenten am 15. August 2007 Stellung.
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung der Anträge wird,
soweit notwendig, in den Erwägungen eingegangen.
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Erwägungen:
1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Rekurserhebung ist gegeben. Der Rekurs vom 6. Februar 2007 ist rechtzeitig
eingereicht worden. Er erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen
Anforderungen. (Art. 194 Abs. 1 des Steuergesetzes, sGS 811.1, abgekürzt: StG; Art.
48 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf
den Rekurs ist einzutreten.
2.- Umstritten ist, ob die geltend gemachten Kosten für den Einbau des Speicherofens
in der Höhe von Fr. 8'060.-- für das Jahr 2005 als Liegenschaftsunterhaltskosten bzw.
als Energie- und Umweltschutzinvestitionen abzugsfähig sind.
a) Die Rekurrenten machen geltend, es handle sich um einen Speicherofen als Heizung
für die Übergangszeiten (Monate März/April und September/Oktober). In diesen habe
teilweise auf den Einsatz der Ölheizung und damit auf den Verbrauch nicht
erneuerbarer Energien verzichtet werden können, indem für die kalten Nächte die
Heizunterstützung durch den Speicherofen erfolgt sei. Dies werde auch durch die
günstige Lage des Speicherofens ermöglicht, weil er das Heizen der dreiteiligen
Wohnstube, der angrenzenden Küche und der darüber im 2. Stock liegenden Räume
ermögliche. Auch in den eigentlichen Heizperioden könnten bei Betrieb des
Speicherofens deshalb die Heizkörper der Ölheizung in der Wohnstube abgedreht
werden. Sie hätten deshalb ihren Heizölverbrauch um ca. 800 Liter jährlich senken
können. Ihr T-Loft-Speicherofen sei - von der technischen Wirkungsweise einem
Kachelofen entsprechend - in der Lage, die Leistungsabgabe während bis zu 16
Stunden zu vollbringen. Unter dem Begriff "Energie- und Umweltschutzinvestitionen"
seien im Gesetz "Anlagen mit erneuerbaren Energiequellen" und dabei "Holzanlagen"
speziell aufgeführt. Da ihr Speicherofen diese Bedingung eindeutig erfülle, sei auch der
entsprechende Abzug eindeutig begründbar. Für sie sei es schwer verständlich und
werde als stossend empfunden, wenn zwei sehr ähnliche Fälle durch das kantonale
Steueramt rechtsungleich behandelt würden. Bei einem Kollegen sei die
Steuerabzugsfähigkeit eines Holzofens (Kachelofen) ohne Umwälzpumpe gutgeheissen
worden. Mit dem Einbau des Speicherofens würden die gleichen Zielsetzungen
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(Energie- und Umweltschutzmassnahmen) verfolgt. Deshalb sei der Abzug ebenfalls zu
bewilligen.
Dem stehen die Vorbringen der Vorinstanz im Einsprache-Entscheid und in der
Vernehmlassung entgegen, wonach die Kosten für den Einbau eines Speicher- oder
Kachelofens nur zu den abziehbaren Energiesparmassnahmen gehörten, wenn der
Ofen mit einem Speicher und Umwälzpumpe versehen ist. Es sei also von Bedeutung,
dass eine Umwälzpumpe zur Anlage gehöre. Werde eine Umwälzpumpe integriert, sei
auch klar ersichtlich, dass ein Wasserspeicher vorhanden sei, mit welchem die
Zentralheizung mit warmem Wasser versorgt werde. Mit einem Speicherofen/
Kachelofen ohne Umwälzpumpe könne kein Wasserspeicher betrieben werden. Solche
Öfen erfüllten die Voraussetzungen der energiesparenden Massnahmen nicht. Es
handle sich lediglich um Strahlungswärme, welche von den Speichern (im Falle des T-
Loft vom Speicherkern) abgegeben werde. Das Modell T-Loft Plus könne bis zu 50%
der im Kern gespeicherten Energie mit Hilfe eines Absorbers an ein angeschlossenes
Zentralheizsystem weitergeben. Gemäss Rechnung von E. Wärme und Feuer AG sei
aber ein Speicherofen T-Loft installiert worden. Weder aus dieser noch aus anderen
geltend gemachten Rechnungen könne entnommen werden, dass der von den
Rekurrenten angeschaffte Speicherofen eine Umwälzpumpe besitze resp. an das
Zentralheizsystem angeschlossen worden sei. Die Installation des T-Loft-
Speicherofens erfülle die Voraussetzungen für einen Abzug als Investitionen, die dem
Energiesparen und dem Umweltschutz dienten, nicht. Zum Punkt der rechtsungleichen
Behandlung werde nicht Stellung genommen, da die Sachlage für die Beurteilung in
der Rekurssache unerheblich sei. Die Gewährung des Abzugs in einem anderen Fall
bilde kein stichhaltiges Argument.
b) Nach Art. 44 Abs. 2 StG können bei Grundstücken des Privatvermögens die
Unterhaltskosten, die Versicherungsprämien und die Kosten der Verwaltung durch
Dritte abgezogen werden. Den Unterhaltskosten sind Investitionen gleichgestellt, die
dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen, soweit sie bei der direkten
Bundessteuer abziehbar sind. Die Steuerpflichtigen können für Grundstücke des
Privatvermögens die vorwiegend Wohnzwecken dienen, anstelle der tatsächlichen
Kosten und Prämien einen Pauschalabzug geltend machen (Art. 44 Abs. 4 StG). Dieser
beträgt 20% des Bruttomietertrages oder des angerechneten Eigenmietwertes (Art. 29
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Abs. 1 der Steuerverordnung, sGS 811.11, abgekürzt: StV). Nicht als
Gewinnungskosten abziehbar sind indessen die Aufwendungen für bauliche
Verbesserungen, die nicht nur der Erhaltung der Liegenschaft und deren
Nutzungsmöglichkeiten dienen, sondern zusätzlich deren Anlagewert erhöhen (vgl. Art.
47 lit. c StG). Derartige wertvermehrende Aufwendungen mit Anlagekostencharakter
werden, soweit sie eine Liegenschaft des Privatvermögens betreffen, bei der Ermittlung
einer allfälligen Grundstückgewinnsteuer berücksichtigt (Art. 137 StG).
Grundsätzlich handelt es sich beim Einbau eines zusätzlichen Ofens um eine
wertvermehrende Investition. Eine solche Investition ist den Unterhaltskosten
gleichgestellt, wenn sie dem Energiesparen und dem Umweltschutz dient, soweit sie
bei der direkten Bundessteuer abziehbar ist. Gemäss Art. 32 Abs. 2 Satz 2 des
Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (SR 642.11, abgekürzt: DBG) bestimmt
das eidgenössische Finanzdepartement wieweit Investitionen, die dem Energiesparen
und dem Umweltschutz dienen, den Unterhaltskosten gleichgestellt werden. Unter
diesen Investitionen versteht man Aufwendungen für Massnahmen, welche zur
rationellen Energieverwendung oder zur Nutzung erneuerbarer Energien beitragen.
Diese Massnahmen beziehen sich auf den Ersatz von veralteten und die erstmalige
Anbringung von neuen Bauteilen oder Installationen in bestehenden Gebäuden, wobei
die Abzugsquote in den ersten fünf Jahren nach Anschaffung der Liegenschaft 50%,
nachher 100% beträgt (Art. 5 und 8 der Verordnung über den Abzug der Kosten von
Liegenschaften des Privatvermögens bei der direkten Bundessteuer vom 24.8.1992,
SR 642.116). Zu diesen Massnahmen gehören unter anderen solche zur rationellen
Energienutzung bei haustechnischen Anlagen, wie Einbau von Wärmepumpen, Wärme-
Kraft-Kopplungsanlagen und Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Als
fördernde erneuerbare Energien gelten: Sonnenenergie, Geothermie, mit oder ohne
Wärmepumpen nutzbare Umgebungswärme, Windenergie und Biomasse (inkl. Holz
oder Biogas) (Art. 1 lit. b Ziff. 4 der Verordnung über die Massnahmen zur rationellen
Energieverwendung und zur Nutzung erneuerbarer Energien vom 24.8.1992, SR
642.116.1, nachfolgend EnergieV). In der kantonalen Praxis werden Massnahmen
dazugezählt, die bewirken, dass bei einer bestehenden Kombination der
Warmwasseraufbereitung mit der Heizung auch im Sommer und in der Übergangszeit
ein guter Wirkungsgrad gewährleistet ist; alle zweckmässigen Anlagen zur
Rückgewinnung von Wärme, z.B. Wärmerückgewinnung bei klimatisierten Räumen, bei
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entsprechend aus- oder nachgerüsteten Cheminéeanlagen, bei Kühlwasser, bei
Abwasser oder bei warmer Abluft (Abwärmenutzung); sowie Wärmeerzeugung durch
Anlagen mit erneuerbaren Energiequellen (Solar-, Holz-, Wind- und Biogasanlagen,
Energiedach) (St. Galler Steuerbuch, abgekürzt: StB 44 Nr. 6). Art. 9 Abs. 3 des
Steuerharmonisierungsgesetzes (SR 642.14, abgekürzt: StHG) enthält die Abzüge im
Bereich des Umweltschutzes und der Energiesparmassnahmen, welche die Kantone
vorsehen können. Dabei wird wiederum auf die oben aufgeführten Verordnungen des
eidgenössischen Finanzdepartements verwiesen. Die Kantone können diese Abzüge
übernehmen oder nicht; sie dürfen diese aber weder verändern noch vervollständigen
(BGE vom 6. November 2001, in: StR 57/2002 S. 247-253).
c) Im vorliegenden Fall machten die Rekurrenten die tatsächlich im Jahr 2005
angefallenen Unterhalts- und Verwaltungskosten in der Höhe von insgesamt Fr.
19'788.-- geltend. Davon liess die Vorinstanz Fr. 11'728.-- zum Abzug zu. Die Kosten
für den Einbau eines Speicherholzofens (Rechnung vom 15. Juli 2005 über Fr.
7'791.10, bezahlt am 1. August 2005) sowie die Kosten der Wandanpassung für den
Ofeneinbau (Rechnung vom 3. Juli 2005 über Fr. 268.90, bezahlt am 2. August 2005)
liess sie jedoch nicht zum Abzug zu, da in diesem Speicherofen keine Umwälzpumpe
integriert sei und deshalb keine Energiespar- und Umweltschutzinvestition vorliege.
Die Vorinstanz begründet ihren ablehnenden Entscheid einzig mit dem Fehlen einer
Umwälzpumpe. Tatsächlich wird in StB 44 Nr. 3 Ziff. 3.3 unter "Heizungsinstallationen"
erwähnt, dass die Neuinstallation von Kachelöfen mit Speicher und Umwälzpumpe als
Energiespar- und Umweltschutzinvestitionen gelten. Diese Voraussetzung steht in
einem gewissen Widerspruch zu StB 44 Nr. 3 Ziff. 3.5, wo Anlagen mit erneuerbarer
Energiequelle, wie Holz, generell zu den Alternativenergieinstallationen gezählt werden.
Es kann daher im Hinblick auf Art. 1 lit. b Ziff. 4 EnergieV nicht bedeuten, dass eine
Umwälzpumpe generell bei Öfen vorliegen muss, damit diese als Energiespar- und
Umweltschutzinvestitionen gelten; dies muss viel mehr im Einzelfall abgeklärt werden.
Zu beachten ist dabei die ausserfiskalische Zielsetzung der Förderung von
Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen durch steuerliche Anreize. Der
Speicherofen "T-Loft" enthält gemäss dem Bericht im Magazin "°Celsius" einen
Speicherkern aus hoch wärmeleitendem, feuerfestem Stein, welcher über 60% der frei
werdenden Energie aufnimmt, speichert und diese über viele Stunden verteilt wieder
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abgibt. Der Speicherofen "T-Loft Plus" wäre zudem an die Zentralheizung
anschliessbar. Die Rekurrenten haben jedoch gemäss Bedienungsanleitung und
Rechnung das Modell "T-Loft" einbauen lassen, welches lediglich einen Speicher
enthält. Durch diesen Speicher wird bis zu sechzehn Stunden Wärme an die
Umgebung abgegeben, welche durch Holzfeuerung produziert wird. Durch diese
Abwärmenutzung ist es durchaus möglich, insbesondere in der Übergangszeit, jedoch
auch im Winter, den Heizölverbrauch zu vermindern und einen guten Wirkungsgrad zu
erzielen. Holz gehört zu den zu fördernden erneuerbaren Energiequellen (Art. 1 lit. b
Ziff. 4 Fussnote 3 EnergieV). Sowohl Massnahmen zur Verminderung des
Energieverlustes und des Energieverbrauchs als auch Massnahmen zur
Rückgewinnung von Wärme und insbesondere Wärmeerzeugungsanlagen mit
erneuerbaren Energiequellen gehören zu den Energiespar- und
Umweltschutzinvestitionen. Die Kosten für den Einbau des Speicherofens sowie der
dazu notwendigen Wandanpassung sind deshalb als Energiespar- und
Umweltschutzinvestitionen zum Abzug zuzulassen.
d) Eine Beurteilung der von den Rekurrenten gerügten rechtsungleichen Behandlung
mit dem Hinweis auf den Kollegen erübrigt sich grundsätzlich aufgrund des Ausgangs
des Verfahrens. Trotzdem sei darauf hinzuweisen, dass die beigezogenen Steuerakten
des Jahres 2004 ergeben, dass in jenem Fall - wie von den Rekurrenten festgestellt -
der Einbau eines Holzofens/Kachelofens als Energiespar- und Umweltschutzinvestition
zum Abzug zugelassen wurde. In jenem Verfahren wurde die Problematik eines
notwendigen Speichers und einer Umwälzpumpe ebenfalls thematisiert. Nach
Einreichung von Fotos, welche den Ofen sowie den vorhandenen Speicher abbilden,
wurde der Abzug jedoch im Einsprache-Entscheid zugelassen.
3.- Zusammenfassend ergibt sich, dass die von den Rekurrenten geltend gemachten
Kosten für den Einbau eines Speicherofens in der Höhe von total Fr. 8'060.-- zum
Abzug zuzulassen sind. Die Unterhalts- und Verwaltungskosten Liegenschaft erhöhen
sich somit auf Fr. 19'788.--. Der Rekurs ist somit gutzuheissen und der Einsprache-
Entscheid vom 9. Januar 2007 aufzuheben. Durch die Berücksichtigung der
zusätzlichen Liegenschaftskosten reduziert sich das Nettoeinkommen von Fr.
141'717.-- auf Fr. 133'657.--. Die Rekurrenten sind dementsprechend unter
Berücksichtigung des Abzugs für Kinder in Schule oder Ausbildung von Fr. 12'000.--
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neu mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 121'600.-- zu veranlagen. Das
steuerbare Vermögen bleibt unverändert.
4.- Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten vom Staat zu
tragen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 800.-- ist angemessen (vgl.
Ziff. 362 Gerichtskostentarif, sGS 941.12). Die Finanzverwaltung ist anzuweisen, den
Rekurrenten den geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 600.-- zurückzuerstatten.