Decision ID: 8a56bf2e-f84a-5052-a839-356ac44f5d94
Year: 2007
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Die 1956 geborene kolumbianische Staatsangehörige S._ (nachfolgend Gesuchstellerin) ersuchte am 22. Februar 2006 bei der Schweizerischen Botschaft in Bogotá um eine Einreisebewilligung für einen dreimonatigen Besuchsaufenthalt bei ihrem im Kanton Aargau wohnhaften Sohn und dessen Ehefrau. Die Auslandvertretung verweigerte das beantragte Visum vorerst formlos und übermittelte anschliessend das Gesuch der Vorinstanz zum formellen Entscheid.
B. Nachdem die Vorinstanz beim Migrationsamt des Kantons Aargau  Auskünfte eingeholt hatte, lehnte sie das Einreisebegehren mit  vom 24. April 2006 ab. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, die anstandslose und fristgerechte Wiederausreise könne  der wirtschaftlichen und soziokulturellen Lage im Herkunftsland, aber auch unter Berücksichtigung der persönlichen Verhältnisse nicht als gesichert betrachtet werden. Ausserdem hätten die Abklärungen bei den zuständigen Inlandbehörden ergeben, dass die finanziellen Garantien  seien.
C. Mit Beschwerde vom 18. Mai 2006 an das Eidgenössische Justiz- und  (EJPD) beantragt der Sohn der Gesuchstellerin, E._ (nachfolgend Beschwerdeführer oder Rekurrent), die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und die Bewilligung der  in die Schweiz. Zur Begründung bringt er vor, die Schwangerschaft  Ehefrau sei schwierig und möglicherweise stünde eine ebenfalls schwere Geburt bevor, weshalb sie im Haushalt auf die Unterstützung durch seine Mutter angewiesen seien. Die Familie sei bereit, den  der Gesuchstellerin aus den ihnen zur Verfügung stehenden  zu bestreiten. Dies sei insofern möglich, als die Gesuchstellerin primär im Haushalt behilflich sein und die Schweiz nicht bereisen würde.  den Ausführungen in der angefochtenen Verfügung habe die  ausserdem familiäre Verpflichtungen im Heimatland, lebe sie doch mit der Schwester und dem Vater des Beschwerdeführers in einem  Haushalt und kümmere sie sich um ein Enkelkind. Ferner  sie als Gastgeber gegenüber den kantonalen Behörden die  Wiederausreise zugesichert.
D. In ihrer Vernehmlassung vom 3. Juli 2006 beantragt die Vorinstanz die  der Beschwerde. Sie weist darauf hin, gemäss dem kantonalen Antrag seien der Beschwerdeführer und seine Familie nicht in der Lage, ihre eingegangenen Verpflichtungen im Notfall einzuhalten. Zudem sei es fraglich, wie sich die geltend gemachte zentrale Rolle der Gesuchstellerin in der Familienstruktur mit einer dreimonatigen Abwesenheit vereinbaren lassen würde.
E. Der Beschwerdeführer macht dagegen in seiner Replik 10. August 2006 geltend, es bestehe im Notfall eine ausreichende finanzielle Sicherheit, denn die Gesuchstellerin habe eine Reiseversicherung abgeschlossen.
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Darüber hinaus verfüge sie über ein Reisegeld von Fr. 2 000.--.  würde am Begehren um Erteilung einer Einreisebewilligung zwecks Familienbesuchs festgehalten, obschon die Tochter des  inzwischen geboren sei. Ihr Status als Flüchtlinge erlaube es dem  und seiner Familie nämlich nicht nach Kolumbien zu reisen, weshalb der Besuch nur in der Schweiz stattfinden könne. Dass die  weiterhin Zweifel an der gesicherten Wiederausreise habe, sei  nicht nachvollziehbar, gehe sie in ihrer Vernehmlassung doch vom Bestand der familiären Verpflichtungen aus. Schliesslich rügt der , die Vorinstanz würde generell und ohne über  zu verfügen, annehmen, die Gesuchstellerin würde die  zur Wiederausreise nicht einhalten.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Verfügungen des Bundesamtes für Migration (BFM) betreffend  unterliegen der Beschwerde an das  (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über  und Niederlassung der Ausländer [ANAG, SR 142.20], Art. 31 ff. des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]). Dessen Urteil ist entgültig (Art. 1 Abs. 2 VGG i.V.m. Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt die bei Inkrafttreten des  bei Eidgenössischen Rekurs- oder  oder bei Beschwerdediensten der Departemente hängigen Rechtsmittel. Für die Beurteilung gilt das neue Verfahrensrecht (vgl. Art. 53 VGG). Das Verfahren richtet sich nach den Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) soweit das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts  bestimmt (vgl. Art. 37 VGG).
1.3 Der Beschwerdeführer ist als Gastgeber gestützt auf Art. 20 Abs. 2 ANAG i.V.m. Art. 48 VwVG zur Beschwerde legitimiert. Auf das frist- und  Rechtsmittel ist daher einzutreten (Art. 49 - 52 VwVG).
2.
2.1 Ausländer/-innen sind zur Anwesenheit in der Schweiz berechtigt, wenn sie eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung besitzen oder wenn sie keiner solchen bedürfen (vgl. Art. 1a ANAG). Die Behörde entscheidet, im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge mit dem , nach freiem Ermessen über die Bewilligung von Aufenthalt oder  (Art. 4 ANAG). Daher räumt das schweizerische Recht weder einen Anspruch auf Einreise noch auf Erteilung eines Visums ein (vgl. PETER UEBERSAX, Einreise und Anwesenheit, in: Peter Uebersax/Peter
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Münch/Thomas Geiser/Martin Arnold, Ausländerrecht, Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen Recht, Privatrecht, Steuerrecht und Sozialrecht der Schweiz, Basel/Genf/München 2002, S. 143). Dem behördlichen  steht somit im Falle der Erteilung einer Einreisebewilligung ein weiterer Spielraum offen als beispielsweise bei der Verlängerung einer  den Vertrauensschutz verfestigenden Anwesenheitserlaubnis. Dies gilt auch für die Beurteilung von Einreiseersuchen zur Anwesenheit von bis zu drei Monaten, die bewilligungsfrei, aber unter Umständen visumpflichtig sind (vgl. Art. 2 Abs. 1 ANAG i.V.m. den nachstehenden Visumsbestimmungen).
2.2 Die Gesuchstellerin kann sich auf keine Ausnahmeregelung berufen und unterliegt aufgrund ihrer Nationalität den Visumsbestimmungen (vgl. Art.  VEA). Das Visum wird verweigert, wenn die Ausländerin oder der Ausländer die Einreisevoraussetzungen nach Art. 1 der Verordnung vom 14. Januar 1998 über Einreise und Anmeldung von Ausländerinnen und Ausländer (VEA, SR 142.211) nicht erfüllt (vgl. Art. 14 Abs. 1 VEA). So haben Personen, die in die Schweiz einreisen möchten, unter anderem Gewähr zu bieten, dass sie fristgemäss wieder ausreisen werden (Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA). Ferner müssen sie über genügende Mittel verfügen, um ihren Lebensunterhalt während der Durchreise oder des Aufenthalts in der Schweiz zu bestreiten, oder in der Lage sein, sich diese Mittel auf legale Weise zu beschaffen (Art. 1 Abs. 2 Bst. d VEA).
2.3 Zur Prüfung des Kriteriums der gesicherten Wiederausreise gemäss Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA muss ein zukünftiges Verhalten beurteilt werden. Dazu lassen sich in der Regel keine gesicherten Feststellungen, sondern  Voraussagen machen. Dabei sind sämtliche Umstände des konkreten Einzelfalles zu würdigen.
3.
3.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, die Berufung auf die Zuwanderung aus der Herkunftsregion der Gesuchstellerin und die Berücksichtigung der  und soziokulturellen Lage Kolumbiens seien zu pauschalisiert. In unzulässiger Weise und ohne jegliche Grundlage würde  Menschen unterstellt, sie hielten sich nicht an eingegangene  wie die Wiederausreise. Die Berücksichtigung der  Lage im Herkunftsland sowie der Zuwanderungssituation ist jedoch nicht zu beanstanden und ergibt sich implizit aus Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA, können doch daraus Anhaltspunkte zur Beurteilung der fristgerechten  gewonnen werden. Insbesondere Einreisegesuche von  und Bürgern aus Staaten beziehungsweise Regionen mit politisch oder wirtschaftlich vergleichsweise ungünstigen Verhältnissen können  hindeuten, dass die persönliche Interessenlage in solchen Fällen nicht mit dem Ziel und Zweck einer zeitlich befristeten Einreisebewilligung in Einklang steht.
3.2 Trotz der Demobilisierung des Paramilitärs bleibt die Sicherheitslage in Kolumbien prekär. Guerillagruppen und weiterhin auch Paramilitär  in weiten Teilen des Landes und die Zivilbevölkerung ist zahlreichen
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Übergriffen ausgesetzt. Anschläge werden gelegentlich auch in den Städten verübt. Dementsprechend hoch ist die Zahl der . Ungeachtet des Wirtschaftswachstums in den vergangenen Jahren waren auch im Jahr 2006 breite Bevölkerungsschichten von  (ca. 12 %) oder Unterbeschäftigung (ca. 34 %) betroffen (vgl. Länder- und Reiseinformationen auf der Website des Auswärtigen Amtes, Länder- und Reiseinformationen > Kolumbien > Wirtschaft/Innenpolitik, <www.auswaertiges-amt.de>, besucht am 3. August 2007; Country Profile auf der Website des Foreign & Commenwealth > Countries & Regions > Country Profiles > Colombia, <www.fco.gov.uk>, besucht am 3. August 2007; Reisehinweise auf der Website des EDA, Reisehinweise >  > Kolumbien, <www.eda.admin.ch>, besucht am 3. August 2007).
3.3 In Anbetracht der allgemein schwierigen Situation in Kolumbien und unter Berücksichtigung, dass die Bereitschaft, das Heimatland zu verlassen,  dort begünstigt wird, wo bereits Verwandte oder  im Ausland leben, schätzte die Vorinstanz das Risiko einer nicht  Wiederausreise zu Recht als relativ hoch ein. Es wäre jedoch zu schematisch, ohne spezifische Anhaltspunkte ausschliesslich aufgrund der allgemeinen Lage im Herkunftsland auf eine nicht hinreichend gesicherte Wiederausreise zu schliessen. Die eben genannten Umstände entbinden die Vorinstanz daher nicht von einer einzelfallbezogenen Beurteilung.  können berufliche, gesellschaftliche oder familiäre  die Prognose einer anstandslosen Wiederausreise begünstigen.
4.
4.1 Die 51-jährige, in Bogotá wohnhafte Gesuchstellerin ist nach eigenen  Hausfrau. Gemäss Beschwerdeschrift würden auch ihr Partner, ihre Tochter und ein Enkelkind im gleichen Haushalt leben. Neben der  übernehme die Gesuchstellerin die Betreuung des , denn die Tochter sei ganztägig erwerbstätig. Der  verweist somit auf familiäre Verpflichtungen, welche für eine  Wiederausreise sprechen würden. Soweit er indessen aufgrund der Vernehmlassung der Vorinstanz vom 3. Juli 2006 darauf schliesst, das BFM anerkenne die geltend gemachten familiären Verpflichtungen, kann ihm nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz führt schliesslich an, die geltend gemachte zentrale Rolle erscheine angesichts des beabsichtigten dreimonatigen Auslandaufenthalts als fraglich. Aus einer allfälligen  könnte der Beschwerdeführer zudem nichts zu seinen Gunsten ableiten, weil das Bundesverwaltungsgericht den Sachverhalt von Amtes wegen feststellt und nicht an die Begründung der Begehren gebunden ist (Art. 62 Abs. 4 VwVG).
4.2 Entgegen den Ausführungen der Vorinstanz werden die vorgebrachten familiären Verpflichtungen zwar durch den Besuchsaufenthalt in der Schweiz nicht in Frage gestellt. Der Beschwerdeführer bringt  vor, es sei eine organisatorische Frage, dass die  trotz ihrer familiären Aufgaben drei Monate abwesend sein könne. Dies lässt jedoch auf Vertretungsmöglichkeiten schliessen, die auch eine
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längere Abwesenheit der Gesuchstellerin ermöglichen könnten. Mangels anderer Verpflichtungen besteht denn auch ein gewisses Risiko, dass sich die Gesuchstellerin über die beantragte Visumsdauer hinaus bei ihrem Sohn aufhalten könnte, zumal der Beschwerdeführer aufgrund seiner Flüchtlingseigenschaft nicht nach Kolumbien reisen kann und die Gesuchstellerin zudem offenbar auf die finanzielle Unterstützung Dritter angewiesen ist, um ihren Sohn in der Schweiz besuchen zu können (vgl. Schreiben vom 16. Februar 2006 von L._). Die fristgemässe Wiederausreise erscheint daher als fraglich, selbst wenn angesichts der familiären Bande und des Alters der Gesuchstellerin eine gewisse Verwurzelung im Heimatland besteht, die nicht ohne Weiteres darauf schliessen lässt, sie beabsichtige einen dauerhaften Verbleib in der Schweiz.
5.
5.1 Die Zusicherung der anstandslosen Wiederausreise durch den  vermag an diesem Ergebnis nichts zu ändern, kann er aufgrund seiner Zusicherung schliesslich nicht dazu angehalten werden, die  der Gesuchstellerin zu veranlassen, weshalb für die Beurteilung der fristgemässen Wiederausreise in erster Linie die Verhältnisse der  massgebend sind (Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA, dazu Urteil des  C-1000/2006 vom 4. Juni 2007 E. 4.5). Dies gilt ebenfalls, wenn die Gastgeber sich mit einer Garantieerklärung im Sinne von Art. 6 und Art. 7 VEA zur Übernahme der ungedeckten Kosten für den Lebensunterhalt und der Rückreise verpflichten haben (vgl. Urteil des  C-778/2006 vom 9. Mai 2007 E. 5). Die vom  am 11. April 2006 geleistete Garantieerklärung führt somit zu keiner anderen Beurteilung hinsichtlich der Prognose der fristgerechten Wiederausreise, weshalb die Frage offen bleiben kann, ob der  über die erforderliche Solvenz verfügen würde, um die  erfüllen zu können (vgl. Art. 6 Abs. 1 VEA).
5.2 Vor dem Hintergrund, dass die fristgemässe Wiederausreise der  nicht als hinreichend gesichert erscheint (vgl. Ziff. 4.2) und zur  einer Einreisebewilligung die Voraussetzungen in Art. 1 Abs. 2 Bst. a bis d VEA kumulativ erfüllt sein müssen, bedarf es keiner weiteren , ob die Gesuchstellerin aufgrund der abgeschlossenen  genügende finanzielle Mittel vorweisen kann (Art. 1 Abs. 2 Bst. d VEA).
6.
6.1 Der Beschwerdeführer bringt schliesslich sinngemäss vor, der persönliche Kontakt zwischen der Gesuchstellerin und ihm könne nur in der Schweiz stattfinden, weil es seiner Familie und ihm als anerkannte Flüchtlinge unmöglich sei, zu Besuchszwecken in ihr Heimatland zu reisen. Dem öffentlichen Interesse an der Einhaltung der Einreisevorschriften steht demnach das Interesse des Rekurrenten und der Gesuchstellerin auf persönlichen Kontakt gegenüber.
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6.2 Das Privat- und Familienleben wird in allgemeiner Weise von Art. 13 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) und Art. 8 der Konvention zum Schutze der  und Grundfreiheiten vom 4. November 1950 (EMRK, SR 0.101) . Daraus ergibt sich indessen kein Recht auf Einreise oder auf ein Familienleben an einem bestimmten Ort (BGE 130 II 281 E. 3.1 [mit ]; vgl. ferner STEPHAN BREITENMOSER, in: Bernhard Ehrenzeller/Philippe Mastronardi/ Rainer J. Schweizer/Klaus A. Vallender, Die schweizerische Bundesverfassung, Zürich/Basel/Genf 2002, Kommentar zu Art. 13 BV, N. 25; ARTHUR HAEFLIGER/FRANK SCHÜRMANN, Die Europäische  und die Schweiz, Die Bedeutung der Konvention für die schweizerische Rechtspraxis, 2. Aufl., Bern 1999, S. 261).
6.3 Ein Eingriff in den Schutzbereich des Privat- und Familienleben liegt daher grundsätzlich erst vor, wenn sich die Betroffenen überhaupt nirgends treffen könnten und der persönliche Kontakt deshalb nur in der Schweiz möglich wäre. Die Visumsverweigerung würde folglich erst dann zu einem Eingriff führen, wenn dem Beschwerdeführer Reisen ins Ausland generell oder zumindest noch während längerer Zeit verwehrt wären und damit der Kontakt zur Gesuchstellerin verunmöglicht würde. Aktenkundig wurden dem Beschwerdeführer und seiner Familie Reiseausweise für Flüchtlinge ausgestellt. Als Flüchtlinge ist es ihnen zwar nicht möglich nach Kolumbien zu reisen, um die Gesuchstellerin zu besuchen. Hinweise, dass sich die Familie nicht in einem Drittstaat treffen könnte, sind indessen nicht ersichtlich. Die Einreiseverweigerung stellt deshalb keinen Eingriff in den Schutzbereich des Privat- und Familienlebens dar.
7.
7.1 Aus diesen Gründen ist somit nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das öffentliche Interesse sowie die Beachtung der geltenden  entsprechend gewichtete und dem Beschwerdeführer die  verweigerte. Die angefochtene Verfügung verletzt daher das  nicht. Der rechtserhebliche Sachverhalt wurde richtig und vollständig festgestellt, und die Vorinstanz hat das ihr zustehende Ermessen im Ergebnis pflichtgemäss ausgeübt (vgl. 49 VwVG).
7.2 Die Beschwerde ist folglich abzuweisen und die Verfahrenskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 1 und Art. 2 sowie Art. 3 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
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