Decision ID: bd419071-f60d-4ca5-bd4b-d2ccfd701d40
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1960, war seit 1999 als
selbständiger Metall
bauschlosser tätig und zudem seit April 2008 in einem Pensum von 50 % als Materialverwalter bei seiner Wohngemeinde angestellt (Urk.
9/
13 Ziff. 5.4)
. Er meldete sich am
28. Dezember
2011 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/
13
).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, teilte ihm am 23. Mai
2012
mit,
aufgrund seines Gesundheitszustandes seien derzeit keine beruflichen Massnahmen möglich (Urk.
9/
45). Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk.
9/
68-69, Urk.
9/
73 =
Urk. 9/77)
verneinte
sie
mit Verfügung vom 8. April 2013 einen Rentenanspruch (Urk.
9/
87
). In Gutheissung der dagegen erhobenen Beschwerde hob das hiesige Gericht
die genannte Verfügung
mit Urteil vom 2
8.
Januar 2014 im Verfahren Nr. IV.2013.00434 auf und wies die Sache zu weite
ren Abklärungen an die IV-Stelle zurück (
Urk.
9/162).
Vom
1.
April 2014 bis 2
9.
Februar 2016 bezog der Versicherte Arbeitslosen
ent
schädigung bei einer Vermittlungsfähigkeit von 50
%
(vgl.
Urk.
9/309/1).
1.2
Die IV-Stelle holte in der Folge unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten ein, das von den Ärzten des Zentrums
Y._
am
9.
November
2015 erstattet (
Urk.
9/289) und am 1
5.
Dezember
2015 ergänzt (
Urk.
9/297) wurde.
Am 1
8.
März 2016 sprach die IV-Stelle dem Versicherten Arbeitsvermittlung (Bera
tung und Unterstützung bei der Stellensuche) zu, die am 2
1.
November 2016 abgeschlossen wurde (
Urk.
9/347). Am
8.
Februar 2017 wurde eine Analyse der Einzelfirma des Versicherten erstattet (
Urk.
9/362).
Am 1
0.
August 2017 sprach
ihm
die IV-Stelle im Sinne des Arbeitsplatzerhalts einen Kostenbeitrag von
Fr.
7'500.
für Unternehmensberatung und einen Businessplan
(vgl. 8 9/369)
zu (
Urk.
9/372).
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
9/382,
Urk.
9/
393
)
sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit
Verfügung vom 1
8.
Oktober 2017
eine
ganze Rente von Mai 2016 bis Juni 2017 zu
(
Urk.
9/
400 + 9/397 =
Urk.
2)
.
2.
Der Versicherte erhob am 1
6.
November 2017 Beschwerde gegen die Verfügung
vom 1
8.
Oktober 2017 (
Urk.
2) und beantragte
, diese sei aufzuheben und die Sache
sei an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, die nach entsprechender Begut
achtung eine Gesamteinschätzung der Arbeitsfähigkeit vorzunehmen habe (
Urk.
1
S. 2 oben
Ziff.
1). Eventuell sei ihm weiterhin eine Rente zuzuspreche
n (
Urk.
1 S.
2 oben
Ziff.
2).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1
0.
Januar 2018 (
Urk.
8) und mit Stellungnahme vom 1
9.
März 2018 (
Urk.
12)
die Abweisung der B
e
schwerde.
Am 1
0.
September 2018 (
Urk.
15) reichte der Beschwerdeführer weitere Arztbe
richte ein (
Urk.
16/1-1). Am 2
1.
September 2018 verzichtete die Beschwerde
geg
nerin auf Stellungnahme dazu (
Urk.
18).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrech
ts,
ATSG)
.
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Nach der Rechtsprechung sind bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente die für die Rentenrevision geltenden Bestim
mung
en (Art. 17 ATSG in Verbindung mit Art. 88a
der Verordnung über die Invaliden
versicherung
,
IVV)
analog anzuwenden (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_399/2016 vom 18. Januar 2017 E. 4.8.1). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse ein
ge
treten und damit der für die Abstufung oder Befristung erforderliche Revi
sions
grund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt des Rentenbeginns mit demjenigen im – nach Massgabe des analog anwendbaren Art. 88a Abs. 1 IVV festzusetzenden – Zeitpunkt der Anspruchsänderung (vgl.
BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteile des Bundesgerichts 8C_375/2017 vom 25. August 2017 E. 2.2 und 8C_350/2013 vom 5. Juli 2013 E. 2.2 mit Hinweis).
1.3
Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre
chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten
an
spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Ände
rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich
gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder
Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachver
halts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wes
entlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbe
achtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).
Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht
licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).
1.4
Nach der allgemeinen Beweisregel
von
Art. 8
des Schweizerischen Zivilgesetz
buchs (ZGB)
hat die versicherte Person die invalidisierenden Folgen der gesund
heit
lichen Beeinträchtigung mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
schein
lichkeit nachzuweisen. Gelingt dieser Nachweis nicht, verfügt sie über keinen Leistungsanspruch. Mit anderen Worten wird bei Beweislosigkeit vermutet, dass sich der geklagte Gesundheitsschaden nicht invalidisierend auswirkt: Vermutet wird Validität, nicht Invalidität. An diesem Nachweis kann es unter mehreren Aspekten mangeln: (1)
Die Einschränkung ist nicht gesundheitlich, sondern sozial/
soziokulturell bedingt; (2)
die gesundheitliche Einschränkung ist nicht evi
dent, wiegt nicht schwer, sodass sie überwindbar und der versicherten Person die Verrichtung einer adaptierten Tätigkeit dennoch zumutbar ist; (3)
die Einschrän
kung ist medizinisch angeh- oder gar heilbar; (4)
die Einschränkung ist nur vorübergehender Natur, sei es, weil sie von selbst oder nach einer medizinischen Behandlung abklingt. Die entsprechenden Elemente (gesundheitlicher Charakter, Evidenz und Erheblichkeit, Unheilbarkeit und Dauerhaftigkeit der Beeinträch
ti
gung) sind stets nachzuweisen, damit ein Anspruch auf eine Dauerleistung der Invalidenversicherung geltend gemacht werden kann (BGE 139 V 547 E. 8.1 und E. 9.4, BGE 140 V 290 E. 3.3.1).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der Begründung zur angefochtenen Verfügung (
Urk.
2) davon aus, der Beschwerdeführer könne seit Juni 2011 seine ange
stammte Tätigkeit nicht mehr ausüben. Seit Ablauf des Wartejahres im Juni 2012 seien ihm körperlich leichte, mehrheitlich sitzende Tätigkeiten zu 90
%
zumutbar (S. 1 Mitte). Es sei der Anspruch auf berufliche Massnahmen geprüft worden, der Beschwerdeführer habe jedoch an seiner selbständigen Tätigkeit festhalten wollen (S. 2 unten). Im Februar 2016 habe sich sein Gesundheitszustand verschlechtert und es sei ihm keine Tätigkeit mehr zumutbar gewesen. Nach durchgeführter Heilbehandlung habe sich der Gesundheitszustand wieder verbessert und sicher ab 1
7.
April 2017 habe wieder eine Arbeitsfähigkeit von 90
%
in angepassten Tätigkeiten bestanden (S. 2 f.).
2.2
Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (
Urk.
1), die Beschwerdegegnerin sei ohne genügende medizinische Grundlagen davon aus
gegangen, bi
s Februar 2016 wäre durchgehend
eine angepasste Tätigkeit zu 90
%
zumutbar gewesen. Allein schon die umfangreichen Diagnoselisten im ein
ge
hol
ten Gutachten zeigten ihn als physisches und psychisches Wrack (S. 4
Ziff.
3). Die
Y._
-Gutachter hätten sich denn auch bezüglich der retrospektiven Beurtei
lung der Arbeitsunfähigkeit nicht festlegen wollen (S. 3 f.
Ziff.
4).
Seit Erstellung des Gutachtens seien zahlreiche weitere medizinische Berichte erstattet worden, die belegten, dass nicht ohne eine erneute medizinische Gesamtschau davon aus
gegangen werden könne, der Gesundheitszustand habe sich (wieder) im Sinne einer Arbeitsfähigkeit von 90
%
verbessert (S. 5
Ziff.
6). Ein zusätzlicher Abklä
rungsbedarf bestehe vor allem in psychischer Hinsicht (S. 6
Ziff.
8). Das ange
nommene
Valideneinkommen
sei aus näher dargelegten Gründen deutlich zu tief (S. 7 f.
Ziff.
9), und beim Invalideneinkommen sei ein Leidensabzug von 10
%
angezeigt (S. 8 f.
Ziff.
10 f.).
2.3
Strittig ist die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers im Zeitverlauf, und ob dies anhand der vorhandenen Akten beurteilt werden kann.
3.
3.1
Im Rückweisungsurteil vom 2
8.
Januar 2014 (
Urk.
9/162) setzte sich das Gericht mit folgenden ärztlichen Berichten auseinander (S. 5 ff. E. 3):
-
Bericht
vom 14. Dezember 2011
über den stationären Aufenthalt des Be
schwer
de
führers v
om 10. bis 30. November 2011 in der Klinik
Z._
(Urk.
9/
3
6/
75-80)
-
Bericht über die am
11. Juli 2012
im Spital
A._
erfolgte
,
kompli
ka
tionslos verlaufene
operative Sanierung
einer
Femoro
patellararthrose
links
(Urk.
9/
53)
-
Bericht vom 27. August 2012
über eine seit 2
9.
Juni 2011 im Psychia
trie
zen
trum
B._
stattfindende ambulante Behandlung bei mittelgradiger depressiver Episode (ICD-10 F32.1), ohne Angaben zur Arbeitsfähigkeit
(
Urk.
9/56)
-
Bericht über eine a
m 17. September 2012 im Spital
A._
erfolgte, kompli
kationslos verlaufene
Schulterarthroskopie rechts (Urk.
9/
61)
-
Bericht vom
22. November 2012
über eine vertrauensärztliche Abklärung durch D
r. med.
C._
,
Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Kardiologie im Auftrag der zuständigen Vorsorgeeinrichtung (
Urk.
9/93/8-
26 =
Urk.
9/102
)
3.2
In Würdigung der genannten Bericht
e
hielt das Gericht fest, was folgt (S. 8 f. E.
4.1):
Bereits nach dem stationären Aufenthalt in der Klinik
Z._
im November 2011 hielten die Ärzte die bisherige körperlich schwere Tätigkeit als Metall
bau
schlosser für nicht mehr zumutbar, attestierten hingegen eine 50%ige Arbeits
fähigkeit als Materialwart sowie eine volle Arbeitsfähigkeit für eine körperlich mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit (...). Nach diesem Aufenthalt kamen zusätzliche Knie- sowie Schulterbeschwerden hinzu, welche am 1
1.
Juli 2012 beziehungsweise 1
7.
September 2012 ein operatives Eingreifen notwendig machten (...). In seinem Gutachten vom 2
2.
November 2012 zu
Handen
des BVG-Versicherers hielt
Dr.
C._
nachvollziehbar fest, zum Zeitpunkt der Begut
achtung am
8.
August 2012 habe sich der Beschwerdeführer immer noch und mindestens für ein halbes Jahr in einem postoperativen Rehabilitationsintervall mit krankheitsbedingter 100%iger Arbeitsunfähigkeit befunden. Die berufliche Leistungsfähigkeit könne daher erst nach Durchführung einer Nachunter
su
chung im Mai 2013 beurteilt werden.
Die Ausführungen von
Dr.
C._
, wonach sich zum Begutachtungszeitpunkt keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Berufsunfähigkeit im Tätigkeits
bereich als Materialwart mit einem Pensum von 50
%
fänden, deuten zwar darauf hin, dass sich der Verlauf bis dahin problem- und komplikationslos gestaltete. Dennoch kann nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer nach Ablauf der sechsmonatigen Rehabilitationsphase problemlos wieder mit voller Arbeitsfähigkeit in den Arbeitsprozess einsteigen konnte. Ebenso ist unklar, welche Tätigkeiten dem Beschwerdeführer wieder zugemutet werden können beziehungsweise welche körperlichen Belastungen möglich sind.
3.
3
Am 1
1.
Januar 2014 wurde der Beschwerdeführer in der Universitätsklinik
D._
am rechen Fuss operiert (
Urk.
9/165), ebenso am 1
2.
Mai 2014 (
Urk.
278
).
Am 1
9.
September 2014 erfolgte eine partielle Materialentfernung (
Urk.
9/273).
Die Ärzte der Universitätsklinik
D._
und
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Rheumatologie, attestierten folgende Arbeitsunfähigkeiten
(AUF)
:
Jahr
von
bis
% AUF
Quelle
Urk.
2014
1
1.
Januar
2
0.
Februar
100
D._
9/156
2
1.
Februar
2.
März
9/163
2.
März
1
6.
April
9/170
1.
April
3
0.
April
9/174
1.
Mai
2
4.
Juni
9/176
1.
August
1
4.
September
9/188-189
1
5.
September
5.
Oktober
9/194
6.
Oktober
1
2.
Oktober
9/205
1
3.
Oktober
1
9.
Oktober
80
9/205
1
6.
Dezember
3
1.
Dezember
70
Dr.
E._
9/216
2015
1.
Januar
3
1.
Januar
9/219
1.
Februar
2
8.
Februar
100
9/226
1.
März
1
4.
April
100
9/232
1
5.
April
7.
Mai
9/238
8.
Mai
3
1.
Mai
9/241
3.
Juni
1
7.
Juni
100
D._
9/250
1
7.
Juni
1.
Juli
9/252
2.
Juli
9.
August
80
9/261
1
0.
August
3
0.
September
9/272
1.
Oktober
3
1.
Oktober
9/287
3.4
Dr.
F._
, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und für Neuro
logie, führte in ihrem Bericht vom
6.
Februar 2015 (
Urk.
9/222) aus, sie behandle den Beschwerdeführer seit Januar 2012 (
Ziff.
1.2), und nannte als Diagnosen eine depressive Episode (ICD-10 F32) sowie verschiedene somatische Leiden (
Ziff.
1.1).
Zur
Arbeitsfähigkeit führte sie aus, aus psychiatrischer Sicht bestehe eine allge
meine Einschränkung von 60
%
(
Ziff.
1.6).
3.5
Laut Bericht der Ärzte des Universitätsspitals
D._
vom 2.
Juni
2015
(Urk.
9/284) erfolgt
e
am 1. Juni eine totale
Osteosynthesematerialentfernung
(OSME)
Dig
IV und V rechts (S. 1 unten), dies mit komplikationslosem
peri
- und postope
rativen Verlauf (S. 2 oben).
4.
4.1
Die Ärzte des
Y._
erstatteten ihr Gutachten vom
9.
November
2015 (
Urk.
9/289/1-61) gestützt auf
ihnen überlassene
(S. 3 ff.)
und anderweitige
(S.
21
ff.) medizinische sowie berufliche (S. 24 ff.) und Verfahrens- (S.
26 f.) Akten
, die Angaben des Versicherten (S.
28 ff.) und die von ihnen zwischen dem
2
8.
September und
2.
Oktober 2015 (S.
1)
erfolgten fachärztlichen Untersu
chungen allgemeinmedizinischer und internistischer (S. 36 ff.), rheumatolo
gi
scher (S. 39 ff.) und psychiatrischer (S. 43 ff.) Richtung.
4.2
Die Gutachter nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits
fähig
keit (S. 50
Ziff.
7):
-
statische und degenerative Fussveränderungen beidseits (Hohl-Spreizfuss)
-
Status nach Metallentfernung Zehe IV und V rechts Juni 2015
-
femoropatellare
Arthrose links und Status nach Implantation einer
Patello
femoralprothese
links am 1
1.
Juli 2012
Ferner nannten sie zahlreiche Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits
fähigkeit, so unter anderem einen Status nach depressiver Episode von leicht bis mittelschwerem Ausmass, aktuell remittiert (ICD-10 F32.1), akzentuierte Persön
lichkeitszüge mit narzisstischen und schizoiden Zügen (ICD-10 Z73.1), eine Nikotinabhängigkeit (ICD-10 F17.24), einen schädlichen Gebrauch von Alkohol
(ICD-10 F10.
1), eine Adipositas Grad I, ein
obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (Therapie ausgesetzt) und ein
Restless
legs
-Syndrom gemäss Akten (S. 51
Ziff.
8).
4.3
Die Gutachter führten unter anderem aus, a
ufgrund der aktuellen Untersuchung f
ä
nden sich deutliche statische Veränderungen an den Füssen, die die vom Versicherten beschriebenen Beschwerden durchaus erklär
t
en. Im Bereiche der Schultern, der Lendenwirbelsäule, aber auch der Hüft- und Kniegelenke
hätten
dagegen in der klinischen Untersuchung aktuell nur relativ geringe Beschwerden provoziert werden
können
. Auch die Funktionsprüfungen
seien
diesbezüglich zufriedenstellend
gewesen
(S. 52 unten)
.
Aus rheumatologischer Sicht
sei
betreffend de
n
Bewegungsapparat festzuhal
ten, dass die vom Versicherten g
eklagten, mit wechselnder Intensität, belastungsab
hängig auftretenden Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule, der Knie
gelenke oder auch der Füsse entsprechende organische Korrelate aufw
ie
sen. In der klinischen Untersuchung
seien
keine relevanten Zeichen einer zusätzlichen Überlagerung vorhanden. Aufgrund der bekannten degenerativen Veränderungen
müsse
aus rheumatologischer Sicht eine verminderte Belastbarkeit der betroffe
nen Regionen bestätigt werden
(S. 52 f.)
.
4.4
Der Versicherte weis
e
eine Adipositas Grad l auf, er
sei
jedoch konstitutionell gut
muskuliert
,
so dass die Adipositas nicht im wesentlichen Ausmass zu einer Arbeits
behinderung führ
e
. Die vom Versicherten in reizloser Umgebung ange
gebene Einschlafneigung dürfte multifaktoriell bedingt sein, der Alkoholkonsum und der eigenwillige Schlafrhythmus des Versicherten
seien
dafür verantwortlich zu machen. Gemäss CDT
-
Messung und auch zugegebenermassen besteh
e
ein
beträchtlicher Alkoholkonsum. Das in den Akten beschriebene
Restless
legs
Syndrom scheint unter der Therapie mit
Lyrica
kontrolliert
.
Auffällig
sei
die
Beschwielung
der beiden Daumenendglieder und Indices. Darauf angesprochen
,
mein
e
der Versicherte, er habe das schon immer gehabt. Er erwähn
e
aber auch, bei Gelegenheit verschiedenste manuelle Arbeiten zu erledigen,
da er ja von etwas leben müsse (S. 53).
Aus rein internistischer Sicht f
ä
nden sich keine Diagnosen, welche eine wesent
liche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründe
te
n
(S. 53 unten)
.
Der Annahme einer depressiven Episode leicht bis mittelschweren Ausmasses im Jahr 2011
könne
gefolgt werden. Folg
e
man den Angaben des Patienten,
sei
diese maximal mittelschwer
gewesen
. Jetzt
sei
die depressive Symptomatik weitgehend remittiert. Der soziale Rückzug und auch die chronisch erlebte subjektive Belas
tung des Versicherten
seien
zum Teil persönlichkeitsbedingt, zum anderen den körperlichen Symptomen geschuldet. Rein formal weis
e
er jetzt ausser der Niko
tinabhängigkeit keine psychische Erkrankung von Krankheitswert auf
(S. 53 f.)
.
4.5
Die bisherige Tätigkeit
habe
unterschiedlichste Arbeiten von leichter bis schwerer körperlicher Belastung
umfasst
. So beschreib
e
der Versicherte Arbeiten
a
n einem Computer, wo er insbesondere Feineinstellungen bewerkstellig
e
, als auch nächt
liche Arbeit im Sinne von Pannenhilfe nach Unfällen, daneben aber auch Stück
guttransport mit einem
Palettenroller
und Metallbauarbeiten wie zum Beispiel
Ge
ländermontage
oder andere Arbeiten im Sinne von Fenstermontagen. Die Arbeit richte sich nach der Gelegenheit. Damit umfass
e
die angestammte Arbeit sowohl Arbeiten leichterer Natur mit der Möglichkeit von häufigen Paus
en als auch Schwerarbeiten (S. 54 Mitte).
Aufgrund der multiplen degenerativen Veränderungen entst
ünd
en bei verschie
denen Tätigkeiten belastungs- und bewegungsabhängige Beschwerdezunahmen an unterschiedlichen Stellen. Der Versicherte
müsse
sich auch
bei
sitzender
Arbeit mindestens alle 30 bis 60 Minuten kurz erheben und Pausen einlegen, in mittel
schwerer Arbeit
sei
der Pausenbedarf vergrössert und schwere Arbeiten könn
t
en nur ganz vereinzelt und während kurzer Zeit durchgeführt werden. Zudem sollten
nicht monotone Tätigkeiten mit spezifisch belastenden Arbeiten ausgeführt werden
(zum Beispiel länger dauernde Tätigkeiten über der Schulterhorizontalen oder Arbeiten auf den Knien oder mit gebeugten Knien). Zudem
sei
der Versicherte limitiert beim Stehen an Ort aufgrund der Fussbeschwerden. Aufgrund der multi
faktoriell bedingten chronischen Schlafstörung
seien
Arbeiten
,
die einen hohen Konzentrationsgrad und eine schnelle Geschwindigkeit erforder
te
n, als ungünstig anzusehen
(S. 54).
Die Gutachter führten weiter aus, g
lobal
gingen sie
für die beschriebene ge
mischte Arbeit des Versicherten von einer
Arbeitsunfähigkeit von 30
%
aus. W
ürde er nur leichte, wechselbelastende Arbeiten mehrheitlich im Sitzen durch
führen, so könnte theoretisch eine Arbeitsfähigkeit von 90
%
erreicht werden. Diese Einschätzung g
e
lt
e
ab Juni 2015
(S. 55 oben)
.
4.6
Die Prognose
sei
ernst. Einerseits
sei
davon auszugeben, dass die bereits vor
handenen multiplen degenerativen Schäden im Verlaufe zun
ä
hmen, andererseits
werde
es dem Versicherten aufgrund seiner Persönlichkeitseigenschaften nicht gelingen, das gesundheitsschädigende Verhalten bezüglich Nikotin und ungenü
gender Schlafhygiene und Alkoholgebrauch einzuschränken. Es
sei
vielmehr mit dem baldigen Auftreten insbesondere von vaskulären Komplikationen zu rechnen
(S. 55 f.).
Aus
näher genannten Gründen sei aktuell
von einer Persönlichkeitsakzentuierung mit eher narzisstischen oder auch schizoiden Zügen auszugehen
, f
ür die An
nahme einer Persönlichkeitsstörung mit seit der Jugend anhaltenden Problemen der Beziehungsgestaltung reich
t
en die klinischen Hinweise nicht aus,
(S. 56 un
ten).
Eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht von 60
%
(vgl. vorstehend E. 3.3) sei nicht nachvollziehbar (S. 57 oben).
4.7
Bezüglich der in de
n
Akten vorliegenden Bestätigungen der Arbeitsunfähigkeit aus der Universitätsklinik
D._
in Zürich
sei
festzuhalten, dass die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Rahmen der Begutachtung eine allgemeine Beurteilung darstell
e
. Es
könne
durchaus sein, dass punktuell während gewissen Schmerz
pha
sen vorübergehend eine höher- bis hochgradige Arbeitsunfähigkeit bestanden ha
be
.
Dies
könne
retrospektiv nicht anders beurteilt werden.
Die m
ehrfach erwähnte Unzumutbarkeit einer Weiterführung der Arbeit als Metallbauschlosser fuss
e auf der Annahme der Job-
Abklärung in
Z._
Ende 2011, dass es sich dabei mehrheitlich um schwere bis sehr schwere Arbeit gehandelt habe. Dies
sei
jedoch nach den Angaben des Versicherten nicht der Fall
(S. 57 Mitte)
.
4.8
Zum Gesundheitszustand im zeitlichen Verlauf seit 2011 nannten die Gutachter die folgenden Stichworte (S. 58
Ziff.
15.4):
-
v
orübergehende Exa
z
erbation der lumbalen Rückenschmerzen nach Sturz auf den Rücken im Juni 2010
-
i
m Juni 2011 zusätzlich mitterschwere depressive Episode
,
Besserung nach der stationären Rehabilitation in
Z._
Ende 2011 mit Wiederherstellung einer 100%
igen Arbeitsfähigkeit für ada
ptierte Tätigkeit
-
a
b April 2012 zunehmende Knie- und F
uss
- und Hüft- und Schulter
schmerzen
, m
ehrere Operationen beginnend mit einer
femoropatellar
en
Pro
these li
nks
im Juli 2012
-
i
m September 2012 übersehene, im Verlauf komplizierte Fraktur am
rechten Fuss
, welche wegen invalidisierender Fussschmerzen im Oktober 2013 diag
nostiziert und nach erfolgloser Gipsbehandlung im Verlaufe des Jahres 2014
zweimal
operiert wurde
-
Restbeschwerden nach endgültiger Metallentfernung im Juni 2015
-
i
n Abklärung wegen Schmerzen im linken F
u
ss
mit beträchtlichen degene
rativen Veränderungen,
a
ber guter Gehfähigkeit
in angepassten Massschuhen bis 2.5 km
Gehstrecke
Es könne
davon aus
ge
g
ang
en
werden
, dass mindestens seit Juli 2012 (
femoro
patellare
Prothese
Knie links) eine mindestens 20
%ige Arbeitsunfähigkeit bestan
den ha
be
.
Im Anschluss an die nachstehend genannten
Eingriffe
habe j
eweils
eine
vorübergehende Arbeitsunfähigkeit
von 100
%
resultiert
, dazwischen
habe
eine
bis zu 30
%ige Arbeits
un
fähigkeit
nur
in angepasster Tätigkeit
bestanden (S. 59
Ziff.
15.6):
-
1
1.
Juli 2012
p
atellofemo
rale
Prothese links
-
1
7.
September
2012 Operation der rechten Schulter
-
2
6.
November
2012 Operation der linken Schulter
-
Oktober
2013 Diagnose einer im September verpassten Querfraktur des Os
metatarsale
V
, e
rfolglose konservative Behandlung im Anschluss.
-
Januar
2014 Fussoperation bei hypertropher
Pseudarthrose
-
Mai
2014 Revisionsoperation desselben Fusses bei
delayed
union
-
September
2014 Lösung eine
Dupuytren’schen
Kontraktur und R
ingband
spaltung
Dig
. III rechts
-
September 2014
partielle
OSME
-
Juni 2015 t
otale OSME
Fuss rechts
-
August
2015
e
rneute Abklärung
wegen Schmerzen im linken Fuss
Die von
den Gutachtern
attestierte Arbeitsfähigkeit von 70
%
g
el
t
e
ab Juni 2015
(S
.
59 unten).
4.9
In einer ergänzenden Stellungnahme vom 1
5.
Dezember 2015 (
Urk.
9/297) führten
die Gutachter aus,
präzise retrospektive Angaben bezüglich der Arbeits
fähigkeit im Verlaufe
könnten
ohne ausführliche klinische Angaben in de
n
Akten nicht gemacht werden.
D
ie Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im zeitlichen Verlauf seit 2010
begründe sich
über die somatischen Diagnosen.
T
rotz der insbesondere 2011 beschriebenen leichten bis mit
telschweren depressiven Episode gingen sie
nicht von einer über das attestierte Mass der Arbeitsunfähigkeit hinausgehende Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischen Gründen aus
(S. 1)
.
Die im Rahmen des Aufenthaltes in der Klinik
Z._
im November 2011 atte
stierte Arbeitsfähigkeit
von 100
%
in angepasster Arbeit für mittelschwere, wechselbelastende Arbeit bis 25 kg
lasse
sich in diesem Ausmass nicht nach
vollziehen,
d
ies insbesondere
weil
die schweren degenerativen Veränderungen im linken Knie und in beiden Schultern, welche dann im Verlaufe des Jahres 2012 auch operativ
hätten
angegangen werden m
üss
en, zu diesem Zeitpunkt sicher schon deutlich fortgeschritten und symptomatisch
gewesen seien (S. 1 f.).
Retrospektiv könn
t
en
sie
die Arbeitsfähigkeit nicht anders beurteilen al
s in der Aktenlage festgehalten (S. 2 Mitte).
Die
im Gutachten
attestierte, ab Juni 2015 gültige Einschätzung einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in der anges
tammten Arbeit und einer 90%igen
Arbeitsfähigkeit in optimal angepasster Arbeit
sei
als Erfolg der diversen operativen Eingriffe zu werten
(S. 2)
.
5.
5.1
Dr.
med.
G._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma
tologie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in seiner Stellungnahme vom 2
2.
Dezember 2015 zum
Y._
-Gutachten (
Urk.
9/379 S. 7 ff.) aus, die Beurteilung der Klinik
Z._
(Arbeitsfähigkeit von 100
%
in angepasster Tätigkeit seit November 2011
)
werde bezweifelt, jedoch ohne eine Alternative argumentativ darzubieten; die in der Folgezeit durchgeführten opera
tiven Eingriffe hätten dann
zu
einer Arbeitsfähigkeit im Begutachtungszeitpunkt von 70
%
in der angestammten und 90
%
in einer angepassten Tätigkeit geführt (S. 7 unten). Es könne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass
eine Arbeitsfähigkeit von 70
%
in der angestammten Tätigkeit (ohne
die gelegentlichen schweren Arbeitsanteile) seit
9.
November 2015 und eine solche
von 90
%
in einer angepassten Tätigkeit seit November 2011 bestehe, mit Aus
nahme der kürzeren
perioperativen
Rehabilitationszeiten mit höherer Arbeitsun
fähigkeit (S. 7 f.).
5.2
Vom 1
0.
bis 2
8.
Mai 2016 weilte der Beschwerdeführer stationär in der
Univer
si
tätsklinik
D._
, worüber am 2
8.
Mai 2016 berichtet wurde (
Urk.
9/333
=
Urk.
9/366/58-62
). Es wurden die folgenden, hier verkürzt angeführten Diag
no
sen genannt (S. 1 f.):
-
multilokuläre
chronifizierte
Schmerzsymptomatik (Rückenschmerzen, Knie beidseits, Hüfte beidseits, Füsse beidseits und Schultergelenke)
-
persistierendes
lumbospondylogenes
Syndrom
-
Status nach
subacromialem
Impingement
rechts
-
Hohlfuss mit
Metatarsalgie
Dig
. II bis V Fuss links
-
Status nach totaler OSME
Dig
. IV und V rechts am
1.
Juni 2015
-
Femoropatellararthrose
links
-
Osteoporose, Erstdiagnose Mai 2008
-
mittelschweres obstruktives Schlafapnoe/
Hypo
p
noe
-Syndrom
-
Morbus
Winiwarter
Bürger (
Endangitis
obliterans
) mit Raynaud-Sympto
matik
Dig
. II und III rechte Hand
-
arterielle Hypertonie
-
Hypercholesterinämie
-
mittelgradige depressive Episode
-
Restless
legs
Syndrom
Zum Verlauf wurde ausgeführt, unter etablierter Therapie
hätten
eine leichte
Schmerzregredienz
und ein Belastungsaufbau erzielt werden können (S. 4 Mitte). Empfohlen wurde die Fortsetzung der ambulanten Behandlung mit medizinischer Trainingstherapie und Massagen und die Aufnahme einer ambulanten psychia
trischen Behandlung (S. 5 oben).
5.3
Am 1
0.
August 2016 berichtete
Dr.
med.
H._
, Facharzt für Ortho
pädi
sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates,
über seine gleichen
tags erfolgte Untersuchung
des Beschwerdeführers (
Urk.
9/391/
22-29) und führte unter anderem aus, im aktuellen Kontext bestehe sicherlich eine Arbeits
un
fähigkeit von 70
%
in der momentan ausgeübten Tätigkeit als Chauffeur (S. 6 unten). Am 2
5.
August 2016 führte er präzisierend aus,
es sei ein voll ergono
mi
scher Arbeitsplatz weiterhin notwendig und es sei eine möglichst wechselbe
lastende Tätigkeit anzustreben. Die Arbeitsfähigkeit an einem so gestalteten Arbeitsplatz würde aus fachärztlich-orthopädischer Sicht aktuell einem Arbeits
pensum von maximal
3
0
%
entsprechen (
Urk.
9/391/20-21
S.
1
).
5.4
Dr.
med.
I._
, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberärztin
B._
, führte im
Bericht vom 1
2.
September 2016 (
Urk.
9/338
=
Urk.
9/366/49-55
)
aus, der
Beschwerdeführer
befinde sich
seit
1.
Juni 2016 (wieder) im
B._
(vgl. vorstehend E. 3.1) in Behandlung (
Ziff.
1.2) mit 14-täglich stattfindenden Konsultationen (
Ziff.
1.5). Als psychiatrische Diagnose wurde eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)
,
genannt (
Ziff.
1.1). Zur Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und zur Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit könnten keine Angaben ge
macht werden (
Ziff.
1.6-9).
5.5
Dr.
med.
J._
, Leitender Arzt Technische Orthopädie, Universitätsklinik
D._
,
berichtete
über erfolgte Konsultationen
am 1
4.
Dezember 2016
,
am 1
2.
Januar 2017 (
Urk.
9/366/42-47
=
Urk.
9/391/14-19
)
und
am
7.
Februar 2017 (
Urk.
9/366/3
4
-
36). M
it Bericht vom
9.
Februar 2017 (
Urk.
9/358/6-10)
nannte er
nebst den im Mai 2016 angeführten Diagnosen (vorstehend E.
5.1
) als neue Diagnose eine
undislozierte
Insuffizienzfraktur Basis
Metatarsale
III Fuss links (S.
1
Ziff.
1). Er attestierte eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit von 100
%
in der
ange
stammten Tätigkeit als Maschinenmechaniker und Bauschlosser. Bis 2
1.
Febru
ar
2017 bestehe weiter eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
, ab dann sollte je nach Beschwerden die Wiederaufnahme einer wechselbelastenden Tätig
keit versucht werden (
Ziff.
1.6). Eine rein sitzende und eine rein stehende Tätig
keit komme nicht in Frage, ein
e
wechselbelastende Tätigkeit sei nach Konsoli
dierung der
Metatarsale
III-Fraktur links - mit näher genannten Einschränkungen - denkbar (
Ziff.
1.11).
5.
6
Dr.
I._
(vorstehend E.
5.3
) nannte im Bericht vom 2
7.
Februar 2017 (
Urk.
9/360) die gleichen Diagnosen wie im September 2016 (
Ziff.
1.2) und führte unter anderem aus, bezüglich einer beruflichen Tätigkeit sei eher von einem nur sehr geringen zeitlichen Umfang auszugehen, und aufgrund der vorliegenden Diagnosen könne keine angepasste Tätigkeit benannt beziehungsweise empfohlen werden (
Ziff.
2.1).
5.7
Dr.
med.
K._
, Oberarzt i.V. Orthopädie, Universitätsklinik
D._
,
führte im Bericht über die Konsultation vom
7.
März
2017
(
Urk.
9/366/28-3
0
)
aus, der Patient werde die angepassten Schuhe jetzt probetragen und am 2
0.
März 2017 einen Arbeitsversuch zu 50
%
starten. Eine Arbeitsunfähigkeit von 50
%
sei bis Mitte April 2017 attestiert worden (S. 2 unten).
5.8
Dr.
H._
(vorstehend E. 5.3) führte in seinem Bericht vom 2
7.
März 2017 (
Urk.
9/391/8-11) unter anderem aus, die Arbeitsfähigkeit an einem ergonomisch gestalteten Arbeitsplatz würde aus fachärztlich-orthopädischer Sicht aktuell einem Arbeitspensum von maximal 50
%
entsprechen (S. 4 unten).
5.9
Nach Berichten vom 1
8.
April (
Urk.
9/366/21-23), 3
1.
Mai (
Urk.
9/366/6-8) und 1
3.
Juni 2017 (
Urk.
9/366/3-5)
führte unter anderem
Dr.
J._
(vorstehend E. 5.5)
im Bericht vom 1
8.
Juli 2017 (
Urk.
9/374/5-7 =
Urk.
9/391/1-3) aus, zum aktu
ellen Zeitpunkt sei maximal eine Tätigkeit von 50
%
mit wechselbelastenden Arbeiten durch
führbar
(S. 2 unten).
5.10
Dr.
G._
, RAD, führte in seiner Stellungnahme vom 2
3.
August 2018 (
Urk.
9/379
S. 10 f.
) zu den zwischenzeitlich eingegangenen Arztberichten aus,
es bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
vom 1
4.
Februar 2016 (Erstdiag
nose der Insuffizienzfraktur) bis 1
9.
März 2017 und eine solche von 50
%
vom 2
0.
März bis 1
6.
April 201
7.
Ab 1
7.
April 2017 gelte also wieder die Arbeitsun
fähigkeit von 10
%
für überwiegend sitzende Tätigkeit (S. 11).
6.
6.
1
Ab
1.
April 2014 war der Beschwerdeführer als arbeitslos angemeldet. Die Ver
mittlungsfähigkeit wurde mit 50
%
beziffert. Per 2
9.
Februar 2016 erfolgte die Aussteuerung (
Urk.
9/309/1).
6.
2
Im Abschlussbericht vom 2
1.
November 2016 über die am 2
2.
März 2016 auf
genommene Arbeitsvermittlung (
Urk.
9/347) wurde ausgeführt, der Beschwerde
führer habe Anfang Juni 2016 eine Aushilfstätigkeit als Chauffeur Kategorie C für ein Transportunternehmen aufgenommen. Ab Juli 2016 habe
er
durchgehend Einsätze gehabt und teilweise 12 Stunden gearbeitet, weshalb er keine Termine habe wahrnehmen können (S. 1 oben).
Er sei seit
1.
September bis aktuell
8.
Dezember 2016 aus psychischen Gründen zu 100
%
arbeitsunfähig geschrieben (S. 1 Mitte).
Er habe vor Aufnahme der Tätigkeit als Chauffeur diverse Bewerbungen verschickt
. Auf die ihm von der Beraterin immer wieder zugesandten Stelleninserate habe er nicht reagiert; ob er sich auf die betreffenden Stellen beworben habe, sei unklar (S. 1 unten).
Er habe einerseits gezeigt, dass er arbeitsfähig sei und seinen Lebensunterhalt als Chauffeur C verdienen könne. Solange er (andererseits) an seiner Situation nichts grundlegend verändern wolle, indem er beispielsweise seine Werkstatt aufgebe, könnten aus Sicht der Beraterin keine weiteren Massnahmen empfohlen werden, die eine realistische und nachhaltige berufliche Integration im Sinne einer Fest
anstellung ermöglichten (S. 4 Mitte).
6.
3
Am
8.
Februar 2017 erstattete die
L._
AG einen Analyse-Bericht (
Urk.
9/362
).
Darin wurde ausgeführt, die 1999 vom Beschwerdeführer gegrün
dete Einzelfirma
werde ohne Personal geführt. Seit Auftreten gesundheitlicher Beschwerden habe das Unternehmen einen Umsatzrückgang zu verzeichnen und stelle sich derzeit als nahezu leeres Gebilde dar, welches über wenige aktive Kun
den und
/oder Lieferanten verfüge. Zur Deckung der Fixkosten und Siche
rung des Lebensunterhalts verleihe sich der Beschwerdeführer als Fahrer für Last
kraft
zeuge (S. 1
Ziff.
1).
Nach Erörterung diverser Varianten wurde ausgeführt, dass die Unternehmung durchaus das nötige Potential habe, um reaktiviert zu werden, und langfristig am Markt Bestand habe (S. 15 Mitte).
6.
4
Am 1
0.
August 2017 teilte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mit, im Rahmen der Arbeitsplatzerhaltung beteilige sie sich mit einem einmaligen Betrag von
Fr.
7'500.-- an einer Unternehmensberatung durch die
L._
AG. Diese verfolge das Ziel der Weiterführung und teilweisen Neuaus
richtung der Einzelfirma des Beschwerdeführers. Damit werde wie vereinbart die Eingliederungsberatung abgeschlossen (
Urk.
9/372 S. 1).
7
.
7
.1
Die
Y._
-Gutachter attestierten eine Arbeitsfähigkeit von 70
%
in der ange
stammten und eine solche von 90
%
in einer angepassten Tätigkeit, dies ab Juni 2015 (vorstehend E. 4.5), was als Erfolg der 2012 und 2014 erfolgten Operationen gewertet werden könne (vorstehend E. 4.9). Zur Periode von Juli 2012 (Ablauf des Wartejahres) bis Mai 2015 führten sie aus, eine Einschränkung der Arbeits
fähigkeit aus psychiatrischer Sicht von 60
%
(wie von behandelnder Seite atte
stiert) sei nicht nachvollziehbar (vorstehend E. 4.7).
Hingegen könne es durchaus sein, dass punktuell während gewisser Schmerzphasen eine höher bis hochgradige Arbeitsunfähigkeit bestanden habe (vorstehend E. 4.7); retrospektiv könne die Arbeitsfähigkeit nicht anders beurteilt werden als in den Akten festgehalten (vorstehend E. 4.9). Im Anschluss an die Operationen 2012 und 2014 habe jeweils eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit von 100
%
resultiert, dazwischen habe eine Arbeitsunfähigkeit von 30
%
für angepasste Tätigkeiten bestanden (vorsteh
end E. 4.8).
7
.2
Die eben angeführten, allgemein gehaltenen Angaben der
Y._
-Gutachter lassen sich
konkretisieren, dies
anhand der
vor Juni 2015
anderweitig attestierten Arbeitsunfähigkeiten (vorstehend E.
3.3) und der
Feststellung von
Dr.
C._
, dass bis Mai 2013 während eines postoperativen Rehabilitationsintervalls eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
bestand (vorstehend E. 3.1)
:
Eingriff
Arbeitsunfähigkeit
2012
Knie
Schulter rechts
Schulter links
2013
2014
Fuss rechts I
Fuss rechts II
OSME
2015
OSME
Angesichts der Anfang Juni 2015 erfolgten, komplikationslos verlaufenen OSME (vorstehend E. 3.4) ist ab diesem Zeitpunkt mit den
Y._
-Gutachtern von einer Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit von 30 % auszugehen, denn für die von behandelnder Seite noch bis Ende Oktober 2015 attestierte höhere Arbeitsunfähigkeit (vorstehend E. 3.3) ist keine nähere Begründung ersichtlich.
7
.3
Die Zusammenstellung zeigt, dass die attestierten Arbeitsunfähigkeiten
auf der Zeitachse
mit den im
Y._
-Gutachten als relevant beurteilten Ereignissen
(vor
stehend E. 4.8)
korrelieren
. Somit ist von folgenden Daten
hinsichtlich der Arbeits
unfähigkeit (AUF) auch in angepasster Tätigkeit
auszugehen:
von
bis
AUF
E.
Juli 2012
Mai 2013
100
3.1
Juni
2013
Dezember 2013
10
0
4.8
Januar
2014
1
2.
Oktober 2014
10
0
3.3
1
3.
Oktober 2014
1
9.
Oktober 2014
80
3.3
2
0.
Oktober 2014
1
5.
Dezember 2014
70
4.8
1
6.
Dezember 2014
3
1.
Januar 2015
70
3.3
1.
Februar 2015
3
1.
Mai
2015
100
7.2
7
.4
Die Beschwerdegegnerin ist von einem
Valideneinkommen
im Jahr 2012 von rund
Fr.
78'051.-- und einem Invalideneinkommen gemäss Tabellenlohn (bei 100
%
und ohne Leidensabzug
)
von
rund
Fr.
65'177.-- ausgegangen (
Urk.
9/378).
Der dagegen erhobene Einwand betreffend das
Valideneinkommen
(
Urk.
1 S. 7 f.
Ziff.
9) ist nicht stichhaltig, denn
der dort als Ausgangspunkt der Berechnung genannte Betrag entspricht nicht dem vor Eintritt des hier relevanten Gesund
heits
schadens (2011), sondern dem 1999 erzielten Einkommen.
Wie es sich mit einem allfälligen Abzug vom Tabellenlohn verhält (
Urk.
1 S. 8
Ziff.
10), kann
offen bleiben
: Bei einer Arbeitsunfähigkeit von 70
%
beträgt das Invalideneinkommen maximal rund
Fr.
19'853.-- (
Fr.
65'177.-- x 0.3), was beim
Valideneinkommen
von
Fr.
78'051.-- eine Einkommenseinbusse von
Fr.
58'198
.
und damit einen Invaliditätsgrad von rund 75
%
ergibt.
7.5
Daraus folgt, dass der Beschwerdeführer zusätzlich Anspruch auf eine befristete ganze Rente hat, dies in Beachtung der Dreimonatsfristen von
Art.
88a IVV vom
1.
Oktober 2012 bis 3
1.
August 2015
.
Zu berücksichtigen ist nun allerdings, dass
gemäss den Angaben der Arbeits
lo
senversicherung
der Beschwerdeführer von April 2014 bis Februar 2016 Arbeits
losenentschädigung bei einer Vermittlungsfähigkeit von 50
%
bezogen hat (
vor
stehend E. 6.1
).
Nachdem sich anhand der Akten
,
insbesondere angesichts der zahlreichen von der Arbeitslosenversicherung miteingereichten ärztlichen Zeug
nisse
,
nicht eindeutig bestimmen lässt, in welchem
Umfang effekt
iv Leistungen erbracht wurden, ist
dies hier so zu berücksichtigen, dass die Feststellung des Rentenanspruchs von Oktober 2012 bis Januar 2016 unter dem Vorbehalt all
fälliger Verrechnungen mit Ansprüchen der Arbeitslosenversicherung erfolgt.
8.
8.1
Die
Zusprache
einer ganzen Rente ab Mai 2016 ist vor dem Hintergrund der seitens des RAD ab 1
4.
Februar 2016 festgehaltenen vollen Arbeitsunfähigkeit (vorstehend E. 5.10) nicht zu beanstanden.
8.2
Die Befristung der zugesprochenen Rente
per Juni 2017
basierte auf der Beur
teilung
durch den
RAD
-Arzt
Dr.
G._
, wonach bis 1
9.
März 2017 eine Arbeits
unfähigkeit von 100
%
und bis 1
6.
April 2017 eine solche von 50
%
bestanden habe, womit ab 1
7.
April 2017 wieder von einer Arbeitsfähigkeit
von 90
%
in angepasster Tätigkeit auszugehen sei (vorstehend E. 5.10).
Dies überzeugt nicht.
Dr.
G._
stützte sich offensichtlich auf den Bericht von
Dr.
K._
,
Universitätsklinik
D._
, vom
7.
März 2017
, der unter anderem ausgeführt hatte, es sei eine Arbeitsunfähigkeit von 50
%
bis Mitte April 2017 attestiert worden (vor
stehend E. 5.7). Dass dementsprechend ab Mitte April 2017
keine solche Arbeits
unfähigkeit mehr bestanden haben sollte, lässt sich weder dem
genannten Bericht noch späteren, echtzeitlichen Berichten entnehmen. Viel
mehr wurde mit Bericht vom 1
8.
Juli 2017 ausdrücklich eine wechselbe
lastende Tätig
keit als (lediglich) zu 50
%
durchführbar bezeichnet (vorstehend E. 5.9).
Über den weiteren Verlauf bis Verfügungserlass (1
8.
Oktober 2017) liegen keine Be
richte mehr vor.
8.3
Seitens der Ärzte der Universitätsklinik
D._
wurde (am
7.
März 2017) vom 2
0.
März bis Mitte April (vorstehend E. 5.7) und am 1
8.
Juli 2017 (vorstehend E.
5.9)
eine Arbeitsunfähigkeit von 50
%
festgehalten.
Damit nicht vereinbar ist die von der Beschwerdegegnerin ohne nähere Begründung getroffene Annahme, ab 1
7.
April 2017 habe eine Arbeitsfähigkeit von 90
%
in angepasster Tätigkeit bestanden.
Damit erweist sich die Befristung der zugesprochenen ganzen Rente per Ende Juni 2017 mangels einer nachvollziehbar belegten und umfangmässig bestimmten Ver
besserung der Arbeitsfähigkeit als nicht ausgewiesen.
Da jedoch für die Zeit ab 2
0.
März 2017 ausser den beiden genannten Berichten bis zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses keine weiteren Angaben über die Arbeits
fähigkeit des Beschwerdeführers in der angestammten oder einer ange
passten Tätigkeit verfügbar sind, lässt sich der Rentenanspruch ab Juli 2017 vor
liegend nicht beurteilen. Aus diesem Grund ist die Sache an die Beschwerde
geg
nerin zurückzuweisen, damit sie die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ab 2
0.
März 2017 richtig abkläre und sodann über einen allfälligen Rentenanspruch ab Juli 2017 entscheide.
8.4
Dies führt zusammengefasst zur Gutheissung der Beschwerde, zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung mit der Feststellung, dass der Beschwerdeführer von Oktober 2012 bis
August
20
15
- unter Vorbehalt allfälliger Verrechnungs
an
sprüche der Arbeitslosenversicherung
(vorstehend E. 7.5)
-
sowie von Mai 2016 bis Juni 2017 Anspruch auf eine ganze Rente hat, und zur Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin, damit sie nach erfolgter Abklärung über einen all
fälligen Rentenanspruch ab Juli 2017 neu verfüge
(vorstehend E. 8.3)
.
9.
9.1
Die Verfahrenskosten gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sind ermessensweise auf
Fr.
900.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
9.2
Dem obsiegenden und anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer steht eine Pro
zessentschädigung zu, die beim praxisgemässen Stundenansatz von
Fr.
220.
(zu
züglich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf
Fr.
2'400.--
(inklusive Baraus
la
gen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuer
legen ist.