Decision ID: 0546dade-b37b-4a7b-b04c-c79b6d1f630f
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1955, war zuletzt vom 2
4.
Januar bis zum 1
0.
Februar 2011
von der
Firma Y._
temporär als Maschinist angestellt (Urk. 6/14). Laut der Unfallmeldung vom 1
4.
Februar 2011
kam es
am 1
0.
Februar 2011 beim Arbeiten mit der Vibrationsplatte
zu einem
Rückschlag von der M
aschine auf die linke Schulter
(Urk. 6/15/157).
Am
4.
April 2012 meldete er sich unter Hin
weis
auf die Beschwerden an der linken Schulter bei der Eidgenössischen Inva
lidenversicherung zum
Leistungs
bezug
an (Urk. 6/7).
Die
Sozialversicherungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situa
tion ab und zog die Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) bei.
Die Suva sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 3
0.
Januar 2013 eine Rente von 13 % sowie eine Integritätsentschädigung zu (Urk. 6/43).
Am 1
2.
April 2013 teilte
die IV-Stelle
dem Versicherten mit, Arbeitsvermittlung sei zurzeit nicht möglich, da er sich subjektiv nicht in der Lage fühle, einer leichten, angepassten Tätigkeit nachzugehen (Urk. 6/51).
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk. 6/60 ff.) verneinte sie mit Verfügung vom 1
3.
Janu
ar
2014 den Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente (Urk. 6/76 = Urk. 2).
2.
Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte am 1
7.
Februar 2014 Beschwerde und beantragte, seine Arbeitsunfähigkeit sei mittels eines Gutachtens unter Einschluss einer psychiatrischen Begutachtung zu ermitteln und der
Invalidi
tätsgrad
gestützt darauf neu festzulegen. Eventualiter sei die Einschränkung im Belastbarkeitsprofil mittels einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) zu ermitteln und der Invaliditätsgrad gestützt darauf neu zu erheben. In prozessualer Hinsicht
ersuchte er zudem um
Gewährung der
unentgeltliche
n
Prozessführung und
der unentgeltlichen Rechtsvertretung
(Urk. 1 S. 2). Die
Be
schwerdegegnerin
schloss
in der
Beschwerdeantwort vom 25.
März 2014 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5).
Mit Gerichtsverfügung vom
3
1.
März 2014
wurde
dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwalt Eduard M.
Barcikowski
, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt. Gleichzeitig wurde dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zur Kenntnis gebracht
(
Urk. 10
).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den
nachfolgenden
Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den All
ge
meinen Teil des
Sozialversicherungsrechts; ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende
ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt
zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von
Art.
4
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
in Verbindung mit
Art.
8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und
damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkun
gen
der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten
Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das
Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen
ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätig
keit auf dem aus
geglichenen Arbeitsmarkt mit der psychischen Beeinträchti
gung vereinbar ist.
Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsun
fähigkeit (
Art.
7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (
Art.
6 ATSG) sei der versicherten Person so
zial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
Zur An
nahme der Invalidität nach
Art.
8 ATSG ist - auch bei psychischen Er
kran
kungen - in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)
ärzt
licherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits-
und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und sozio
kulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zu
kunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vor
dergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor
handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren her
rühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Be
funde
zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven
Verstimmungszu
ständen
klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der sozio
kul
turellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselb
ständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die
Ar
beits
- und Erwerbs
fähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentli
chen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hin
reichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidi
sie
render psychischer Gesundheitssc
haden gegeben (BGE 127 V 294 E.
5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009
,
E. 2).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be
tätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Be
schwerdefall
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbei
tsunfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung gestützt
auf die medizinischen Abklärungen davon aus,
der Beschwerdeführer sei im Zeitpunkt, in welchem frühestens ein Rentenanspruch hätte entstehen können, in einer
leidens
angepassten
Tätigkeit bereits wieder zu 100
%
arbeitsfähig gewesen. Wegen des eingeschränkten Zumutbarkeitsprofils nahm sie einen Leidensabzug von 15
%
vor und errechnete einen Invaliditätsgrad von 24
%
. In Bezug auf den psychiat
rischen Konsiliarbericht stellte sie sich auf den Standpunkt,
dass beim Beschwer
deführer kein
invalidisierender Gesundheitsschaden
vorliege. Dementsprechend
verneinte
sie den
Anspruch
des Beschwerdeführers
auf
eine Rente
der Invali
den
versicherung
(Urk. 2)
.
2.2
Der Beschwerdeführer
machte geltend,
die Abklärungen zur allfälligen
Arbeits
un
fähigkeit
respektive zu den bestehenden Limitierungen im Rahmen ei
ner ange
passten Tätigkeit seien rudimentär ausgefallen, nicht aussagekräftig und zeich
ne
ten ein zu positives Bild der verbleibenden Möglichkeiten. Der Grad der
Arbeits
unfähigkeit
in einer angepassten Tätigkeit sei daher mittels einer EFL ge
nauer zu bestimmen
(Urk.
1 S. 3
-4
).
Ferner wies er auf die nicht ausgeräumten Differenzen zwischen der von
Dr.
med.
Z._
,
Facharzt
für Chirurgie, Leitender Arzt Schmerz- und Komplementärmedizin,
Spital
A._
, und jener von
Kreis
ärztin
Dr.
med.
B._
, Fachärztin für Chirurgie, abgegebenen Be
urteilung
hin
. Daraus
schloss
er
,
der
Sachverhalt
s
ei unvollständig abgeklärt
(Urk.
1 S. 4-5).
Im Übrigen sei auch ein psychiatrisches Gutachten einzuholen, da nebst den psychosozialen Belastungen eine mittelgradige Depression vorliege
(Urk.
1 S. 5).
3.
3.1
Dr.
med.
C._
,
Facharzt
für
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates
,
Spital
A._
,
Orthopädie,
diagnostizierte in seinem Bericht vom 3. März 2011
subacromiale
Impingement
-Beschwerden an der linken Schulter bei
Acromion
Typ III sowie massiver Verspannung bei schmerz-ängstli
chem Patienten
.
Dr.
C._
stellte dem Beschwerdeführer ein Rezept für Physio
therapie aus. Hierbei sollten Flexion und Abduktionsfähigkeit nur im Liegen auf
gearbeitet werden, da
derart
ein Anspannen des Patienten weniger Probleme auslöse. Am hängenden Arm seien indes alle Bewegungen erlaubt
. Daneben sei die Schmerzmedikation weiterzuführen
(Urk. 6/
15/122).
Am
8.
April 2011 wurde der Beschwerdeführer im Spital
A._
operiert, wobei der gleichentags verfasste Operationsbericht die Diagnosen einer intraartikulären
Synovitis
mit schmerzbedingter Bewegungseinschränkung, eines
subacromialen
Impingements
mit partieller
artikularseitiger
Supraspinatussehnenläsion
sowie ei
ner AC-Gelenksarthrose an der linken Schulter enthielt
(Urk. 6/
15/108).
Laut dem Bericht von
Dr.
C._
vom 2
1.
September 2011 zeigte sich weiterhin
ein harziger Verlauf. Trotz Reduktion der Physiotherapie mit Entzündungshemmung und Wiederaufnahme einer stärkeren und nachfolgend wieder abgeschwächten Physiotherapieform habe der Beschwerdeführer von Seiten des Schmerzes und der passiven Gelenkbeweglichkeit keine grösseren
Fortschritte gemacht. Die 100%ige
Arbeitsunfähigkeit
sei weiterzuführen
(Urk. 6/
15/60).
Am
2.
Februar 2012 bezeichnete
Dr.
C._
den postoperativen Verlauf trotz inten
siver Physiotherapie, temporärer lokaler Cortison-Einnahme und Eigenübungen als zäh. Hauptproblem sei die weiterhin persistierende Kapselsteifigkeit bei ver
bliebener Schmerzkomponente
(Urk. 6/
15/17). Insgesamt habe sich seit der Ope
ration eine leichte Besserungstendenz eingestellt. Der Beschwerdeführer klage je
doch noch über deutliche Beschwerden, sodass belastete Tätigkeiten nicht mög
lich seien. Allenfalls seien kleinere, zeitlich eingeschränkte Tätigkeiten sowie
ge
wichtseingeschränkte
Tätigkeiten auf Tischniveau denkbar. Details bezüglich zeitlicher Dauer sowie bezüglich Gewichtsbelastung seien jedoch noch mit dem Beschwerdeführer herauszuarbeiten
(Urk. 6/
15/18).
3.2
In seinem Bericht vom
4.
Juni 2012 nannte
Dr.
Z._
die Diagnose einer post
operativen, adhäsiven
Kapsulitis
der linken Schulter in
inflammatorischem
Sta
dium bei Status nach
arthroskopischer
AC-Gelenksresektion,
Acromioplastik
, In
tervall-Release und SSP-Naht links am 8. April 201
1.
Bei der adhäsiven
Kapsuli
tis
handle es sich um ein längeres Krankheitsgeschehen. Währenddessen sei ein Belasten des Schultergelenkes nur minimal möglich. Insbesondere sei die Arbeit mit Kraft massiv eingeschränkt
. Die bisherige Tätigkeit sei daher nicht mehr zu
mutbar. Zumutbar sei eine leichte Wechselarbeit ohne Heben von Lasten, das heisse im Prinzip Büroarbeit
(Urk. 6/
19/5
-6
).
Am 1
1.
Juni 2012 wiederholte er, in seinem angestammten Beruf sei der Beschwerdeführer zu 100
%
arbeitsunfähig, da die Schulter für sicherlich noch ein Jahr nicht mit Kraft eingesetzt werden könne. Theoretisch arbeitsfähig sei der Beschwerdeführer hingegen in einer Tä
tigkeit ohne Heben von Lasten beziehungsweise ohne Einsatz der Schulter mit Kraft
(Urk. 6/
21/1).
3.3
Am 2
4.
Juli 2012 wurde der Beschwerdeführer durch
Dr.
B._
kreisärztlich untersucht
(
Bericht vom 2
4.
Juli 2012,
Urk. 6/
23/9-18).
Sie führte aus, bei der klinischen Untersuchung hätten sich ein diffuser Druckschmerz im Bereich der linken Schulter sowie eine aktive und passive Bewegungseinschränkung gezeigt. Ebenso sei im linken Arm bei Rechtsdominanz eine Kraftverminderung zu finden gewesen und auch die Umfangmasse hätten eher für eine Minderbelastung und -benutzung des linken Arms gesprochen. Die erhobenen klinischen Befunde hätten sich seit März 2012 nicht verändert, sodass insgesamt von einem stationären Zu
stand bei fortbestehender Schultersteife auszugehen sei, welche auf die bisher
igen
Therapien nur unzureichend reagiert habe. Als Maschinist sei der Beschwerde
führer weiterhin arbeitsunfähig. Ganztags zumutbar sei ihm eine leichte bis mit
telschwere, wechselbelastende Tätigkeit mit folgenden Einschränkungen: Der linke Arm könne frei und unbelastet bis Brusthöhe bewegt werden, selten mit ei
ner Gewichtsbelastung von fünf bis zehn Kilogramm,
dies
jedoch nur bis
Tisch
höhe
; nicht zumutbar seien kraftvolle Zug-, Stoss- und Drehbewegungen, Schläge, Vibrationen, Hämmern mit dem linken Arm, Überkopfarbeiten und - wegen eingeschränkter Haltefunktion mit dem linken Arm - Tätigkeiten auf Leiter und Gerüst
(Urk. 6/
23/16-17)
.
3.4
In seinem Bericht vom 2
7.
Mai 2013 verwies
Dr.
Z._
auf seinen Bericht vom
4.
Juni 2012 und insbesondere darauf, dass eine behinderungsangepasste Tätigkeit im Prinzip bereits seit einem Jahr möglich sei. Aufgrund seiner Be
schwerden habe der Beschwerdeführer jedoch auf dem heutigen Arbeitsmarkt keine Chance, eine Arbeit zu finden. Er bitte um Berücksichtigung dieser sozialen Problematik
(Urk. 6/
56/6).
3.5
Am 1
3.
Juni 2013 wurde der Beschwerdeführer von
Dr.
med.
D._
,
Fach
arzt
für
Psychiatrie und Psychotherapie
, Spital
A._
, psychiatrisch untersucht.
Als psychische Befunde erhob er eine depressiv gedrückte Stimmung mit deutlich verringerter Schwingungsfähigkeit. Der Beschwerdeführer sei besorgt um seine Zu
kunft, wirke ratlos und sei in seinen Gedanken fixiert auf die bestehenden Schmer
zen und die hinsichtlich seiner Stellensuche und seiner finanziellen Situa
tion von ihm erlebte Aussichtslosigkeit.
Dr.
D._
gelangte zum Schluss, es liege eine depressive Symptomatik mittlerer Ausprägung vor. Diese habe sich in der Zeit nach dem Unfall entwickelt, wobei davon auszugehen sei, dass sowohl die starke schmerzbedingte Bewegungseinschränkung der linken Schulter als auch die für ihn belastende finanzielle und soziale Situation zu dieser Entwicklung beigetragen habe. Aufgrund seiner biographischen Entwicklung sei anzunehmen, dass er bei unvorhergesehenen Entwicklungen in seiner Biographie
nur
wenig
e
Möglichkeiten zur Kompensation und zur Aktualisierung etwaiger
Bewältigungs
strategien
zur Verfügung habe
. Die nachvollziehbaren Sorgen um seine Zukunft würden die schmerz- und behinderungsbedingte Entwicklung der depressiven Symp
tomatik im Sinne eines Circulus
v
itiosus
unterhalten und manifestieren.
Die aktuell vorliegende Depression mittelgradiger Ausprägung sei bisher noch nicht ausreichend behandelt worden. Aus psychiatrischer Sicht erscheine eine Behand
lung der Depression sowohl medikamentös als auch symptomatisch gerechtfertigt und geeignet, den beschriebenen Circulus
vitiosus
zu durchbrechen
(Urk. 6/
65/3-5).
3.6
Nachdem er vom Bericht der Kreisärztin
Dr.
B._
Kenntnis genommen hatte,
äusserte sich
Dr.
Z._
am
4.
Oktober 2013
erneut. Er hielt fest, die linke Schulter könne an und für sich nicht eingesetzt werden respektive könne der linke Arm
nur als
Hilfsarm
, nicht hingegen mit Kraft, eingesetzt werden. Der Be
schwerdeführer gebe an, Lasten von einem bis zwei Kilogramm könne er nicht ohne längere Schmerzen heben. Auch seine psychosoziale Situation verschlech
tere sich zunehmend
(Urk. 6/
70).
3.7
RAD
-Arzt
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und
Traumatologie,
hielt in seinen Stellungnahmen vom 2
9.
Juni 2012, vom 12. Juni
2013 und vom
1
4.
November 2013
fest, die Beurteilung der Arbeits
unfähigkeit s
ei mit der Suva zu koordinieren. I
n einer angepassten Tätigkeit liege eine 100%ige Arbeitsfähigkeit vor (Urk. 6/59/4-5, Urk. 6/59/6,
Urk. 6/75/2-3)
.
RAD-Arzt
Dipl. med.
F._
, Facharzt für Neurologie,
Psychiatrie und Psychotherapie
,
führte in seiner Stellungnahme
vom 2
5.
November 2013
aus,
Dr.
D._
habe eine depressive Symptomatik als Folge der sozialen Probleme,
der Schmerzen sowie der fehlenden Zukunftsperspektiven diagnostiziert. Da ganz
klar eine Verknüpfung von psychosozialen Auslösern und der
Schmerzsymp
tomatik
bestehe, liege eine Anpassungsstörung (ICD-10: F43.2) vor. Somit sei nicht von einer invalidenversicherungsrechtlich relevanten
Ge
sundheitsstörung
auszugehen
(Urk. 6/75/3).
4.
4.1
Der Beschwerdeführer meldete sich im April 2012 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbez
ug an (Urk. 6/7). Somit konnte
ein allfälliger Rentenanspruch frühestens per
1.
Oktober 2012 entstehen (
Art.
29
Abs.
1
und
Abs.
3
IVG).
Mass
gebend ist daher, ob in diesem oder
in
einem späteren Zeitpunkt vor Erlass der angefochtenen Verfügung eine Invalidität vorlag.
4.2
Hinsichtlich der Beschwerden
an der linken Schulter
attestierten
sämtliche Ärzte
,
wel
che sich dazu
äusserten
,
im relevanten Zeitraum
medizinisch-theoretisch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in
einer angepassten
Tätigkeit
(vgl. vorstehende E. 3.2, E. 3.3, E.
3.4 und E.
3.7)
. Während
Dr.
B._
und
Dr.
E._
das seltene Heben von Lasten von fünf bis zehn Kilogramm bis
Tisch
höhe noch für zumut
bar erachtete
n
(vorstehende E. 3.3
und E. 3.7
)
, hielt
Dr.
Z._
fest,
der Be
schwerdeführer könne keine Lasten heben und die linke Schulter nicht mit Kraft einsetzen (E. 3.2).
Im weiteren Verlauf präzisierte er,
der linke Arm könne nur als
Hilfsarm
eingesetzt werden
, nicht hingegen mit Kraft
(E. 3.6)
.
Uneinig sind sich
Dr.
Z._
und
Dr.
B._
somit darüber, ob mit dem linken Arm auch (selten) Lasten von bis zu zehn Kilogramm bis auf Tischhöhe gehoben werden können.
Zumindest als
Hilfsarm
kann der Beschwerdeführer den linken Arm je
doch benützen (Urk. 6/70).
Die verschiedenen ärztlichen Beurteilungen liegen trotz dieser vom Beschwerde
führer angeführten Differenz (Urk. 1 S. 4) relativ nahe beieinander, sodass
sie - soweit sie miteinander übereinstimmen - als ver
lässlich einzustufen sind
und
somit bezüglich der Quantität der Arbeitsfähigkeit
keine weiteren Abklärungen
,
wie beispielsweise die vom Beschwerdeführer be
antragte Evaluation der funk
tio
nellen Leistungsfähigkeit
,
vorzunehmen
sind
.
Bezügli
ch des
Zumutbar
keits
profils
ist zudem
anzumerken, dass dem Beschwerdeführer auf dem ausge
glich
enen Arbeitsmarkt
auch
dann genügend zumutbare Tätig
keiten
verbleiben
,
selbs
t wenn
der linke Arm tatsächlich nur als
Hilfsarm
einsetzbar ist
.
Denn g
ar
für Personen, welche funktionell als Einarmige zu betrachten sind und überdies nur noch leichte Arbeit verrichten können,
sind
auf dem ausgegliche
nen Arbeits
markt
rechtsprechungsgemäss
genügend realistische
Betätigungs
möglichkeiten
zu finden
(Urteile des Bundesgerichts
8C_1050/2009 vom 2
8.
April
2010
, E.
3.4;
8C_673/2012
vom 1
6.
Mai
2013, E.
4.3).
Daher
kann
es
of
fen bleiben,
ob
Dr.
B._
oder
Dr.
Z._
das zutreffendere
Zumutbarkeits
profil
formuliert hat, beziehungsweise ob dem Beschwerdeführer auch das sel
tene Heben von Lasten von bis
zu
zehn Kilogramm bis Tischhöhe zumutbar ist. D
as exakte Zumutbarkeitsprofil hat nur Einfluss auf die Höhe des
Leidensab
zugs
.
Da selbst beim maximal zulässigen Leidensabzug von 25
%
kein
renten
begründender
In
validitätsgrad
resultiert (vgl. nachstehende E. 5
.3
), erübrigen sich weitere Abklä
rungen bezüglich des exakten Zumutbarkeitsprofils
und somit insbesondere auch die beantragte Evaluation der funktionellen Leistungsfähig
keit
.
4.
3
4.3.1
Bezüglich des psychischen Gesundheitszustands
des Beschwerdeführers
erhob
Dr.
D._
folgende Befunde:
Er sei wach, ansprechbar und zu allen Qualitäten vollständig orientiert. Es hätten sich keinerlei Hinweise auf
Wahnwahrnehmun
gen
, Halluzinationen oder Ich-Störungen ergeben. Die Stimmung sei depressiv gedrückt mit deutlich verringerter Schwingungsfähigkeit. Während des Ge
sprächs habe er mehrmals zu weinen begonnen. Er sei besorgt um seine Zu
kunft, wirke ratlos und in seinen Gedanken auf die bestehenden Schmerzen und die Probleme mit der Stellensuche und der finanziellen Situation eingeengt. Im Zeitpunkt der Untersuchung seien keine Hinweise auf akute suizidale Gedanken zu Tage getreten, jedoch seien Todeswünsche latent vorhanden (Urk. 6/65/3-4).
In seiner Beurteilung betonte
Dr.
D._
, dass
sich die depressive Symptomatik in der Zeit nach dem Unfall entwickelt habe. Sowohl die starke schmerzbedingte Bewegungseinschränkung der linken Schulter als auch die für ihn belastende fi
nanzielle und soziale Situation habe zu dieser Entwicklung beigetragen. Vor al
lem
seien die Schmerzen und die Bewegungseinschränkung, welche ihn die be
stehende Behinderung ständig erleben liessen, in Kombination mit dem
schmerz
bedingt
unzureichenden Nachtschlaf
für die Entwicklung der depress
i
ven Symp
tomatik verantwortlich
. Unterhalten werde die Symptomatik durch die
Zukunfts
sorgen
. Der Verlust der körperlichen Leistungsfähigkeit habe auch zum Verlust der Anerkennung durch seine Familie geführt, weshalb der Beschwer
deführer sich selbst in einer Versagenssituation erlebe, verbunden mit einem Gefühl der Minderwertigkeit und Hoffnungslosigkeit (Urk. 6/65/4). Dr.
D._
schloss daraus auf das Vorliegen einer Depression mittelgradiger Ausprägung, wobei er nicht auf ein
wissenschaftlich anerkannte
s
Klassifikationssystem
Be
zug nahm (Urk. 6/65/4).
RAD-Psychiater
F._
qualifizierte das psychische Leiden des Beschwerdefüh
rers
wegen der klaren Verknüpfung mit psychosozialen Auslösern und
Schmerz
symptomatik
als Anpassungsstörung
(ICD-10: F43.2; Urk. 6/75/3).
4.3.2
Auffal
lend ist, dass
psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie Zukunfts
ängste
und finanzielle Sorgen
stark im Vordergrund stehen
und das
Beschwer
debild
massgebend
mitbestimmen
und unterhalten. Daher muss
eine fachärzt
lich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert
in ausgeprägter Weise
vorhanden sein
, damit von einem invalidisierenden Gesundheitsschaden ausge
gangen werden kann (vgl. vorstehende E. 1.2)
.
Eine Anpassungsstörung ist jedoch
ganz allgemein im Grenzbereich dessen zu situieren, was überhaupt noch als krankheitswertig im Sinne des Gesetzes und poten
tiell invalidisierendes Leiden gelten kann
(Urteil des Bundesgerichts
9C_636/2007
vom 2
8.
Juli
2008, E.
3.3.2
mit Hinweisen).
Auch eine mittelgra
dige depressive Episode, welche durch psychosoziale Probleme ausgelöst wurde, stellt keine ausgeprägte psychische Störung dar (Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 2
3.
März 2009, E.
3.1 und 3.2), wie sie im vorliegenden Fall erforderlich wäre.
Bei den von Dr.
D._
erhobenen Befunden, die nicht auf erhebli
che
Fähig
keits
einschränkungen
schliessen lassen,
sowie angesichts dessen, dass
Dr.
D._
nicht beschrieben hat, dass und wie sich die depressive Symptomatik auf die Arbeits
fähigkeit auswirkt,
ist es denn auch nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer nicht an einer stark ausgeprägten
und von den bestehenden psychosozialen Belastungsfaktoren losgelösten, mithin an einer verselbständig
ten
psychischen Störung leidet.
4.3.3
Eine
invalidisierende Wirkung einer mittelschweren depressiven Störung
setzt fer
ner voraus,
dass eine konsequente Depressionstherapie befolgt wird, deren
Scheitern das Leiden als resistent ausweist
(Urteil des Bundesgerichts 9C_917/2012
vom 14. August 2013
,
E. 3.2
mit Hinweis
).
Dr.
D._
hatte indes an
gegeben,
die Depression sei bisher noch nicht ausreichend behandelt worden
(Urk. 6/
65/4). Zudem ging er davon aus, eine Therapie könne den Teufelskreis durchbrechen und somit eine Verbesserung bewirken
(Urk. 6/
65/5).
Die depressive Störung hat sich somit nicht trotz konsequenter Therapie als resistent erwiesen.
4.3.4
Der Beschwerdeführer machte geltend, die latente Suizidalität rufe nach einer psychiatrischen Abklärung im Rahmen eines Gutachtens
(Urk.
1 S. 5).
Dr.
D._
erwähnte zwar
zum Zeitpunkt der Untersuchung
latent vorhandene
Todeswün
sche
,
verneinte hingegen akut suizidale Gedanken
(Urk. 6/
65/4). Einen beson
deren Handlungsbedarf oder eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit in diesem Zusammenhang erwähnte er nicht. Weitere Abklärungen sind daher nicht ange
zeigt.
In diesem Zusammenhang führte
der Beschwerdeführer ferner
an, es bestehe keine Klarheit darüber, ob eine vorbest
ehende
psychische Beeinträchtigung vor
liege
(Urk.
1 S. 5). Für eine psychiatrische Erkrankung bereits vor dem Unfall
sind
indes keine Hinweise
vorhanden
(Urk. 6/
65/4).
4.3.
5
Aus dem Gesagten ist insgesamt
zu
schliessen
, dass es sich bei der
beim Be
schwerdeführer vorhandenen depressiven Symptomatik
um ein therapeutisch
an
gehb
ares
reaktives Geschehen auf
die ihn
belastende
n
Lebensereignisse han
delt
. Im Übrigen ist
auch von der Ausgeprägtheit des Leidens her
kein invalidi
sie
render Gesundheitsschaden
ausgewiesen
.
5.
5.1
Die IV-Stelle stützte sich zur Ermittlung des
Valideneinkommens
auf
den Aus
zug aus dem individuellen Konto des Beschwerdeführers (IK-Auszug) ab (Urk. 6/58/1, Urk. 6/74/1).
Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden, zumal der letzte Arbeitgeber angegeben hatte, der temporäre Einsatz des Beschwerde
füh
rers sei ohnehin beendet gewesen (Urk. 6/14/2). Gemäss IK-Auszug
hatte der Be
schwerdeführer
- anders als von der IV-Stelle angenommen -
im Jahr 2010 in der
bisherigen Tätigkeit ein Jahreseinkommen von
Fr.
59‘703.--
erzielt (Urk.
6/13
).
Dieser Betrag ist
an die Nominallohnentwicklung
bis zum Jahr 2012 (
Zeitpunkt
des
allfällige
n
Rentenbeginn
s
)
anzupassen (Bundesamt für Sta
tistik [BFS], Schwei
z
erischer Lohnindex nach Branche [20
10
= 100; im Internet ab
rufbar],
Nomi
nallohnindex
Männer [T1.1.10], Total; 2010:
100
; 201
2
:
101.7
)
, woraus sich
ein
Valideneinkommen
von Fr. 60‘718.-- ergibt (
Fr.
59‘703.
-- :
100 x 101.7)
.
5.2
Zur Festsetzung des Invalideneinkommens ist
unbestrittenermassen
auf die Ta
belle TA 1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) 20
10
abzustellen. Der standardisierte Monatslohn (
Vollzeitäqui
valent
basierend auf 4 1/3 Wochen à 40 Arbeitsstunden) für einfache und repe
titive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) für Männer betrug Fr. 4'
901
.--. Dieser Betrag ist auf die im Jahr 20
12
betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,
6
Stunden hochzurechnen (Die Volkswirtschaft,
3/4
-201
5
,
S. 88,
Tabelle B9.2) sowie
ebenfalls
an die Nominallohnentwicklung anzupassen
.
Daraus re
sultiert ein jährliches Bruttoeinkommen von Fr.
62‘204.--
(
Fr. 4'
901
.--
x
12 :
40 x 41,
6
: 10
0
x
101.7
).
5.3
Bei der Bestimmung der Höhe des behinderungsbedingten Abzuges ist der Ein
fluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt
auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen
(vgl. zum Ganzen BGE 126
V 75).
Würde der maximal mögliche Abzug von 25 % vorgenommen, würde ein Invalideneinkommen von Fr. 46‘653.-- resultieren (0,75 x
Fr.
62‘204.--).
Ver
gli
chen mit dem
Valideneinkommen
ergäbe
sich ein
invalidi
tätsbedingter
Minder
verdienst
von Fr.
14‘065.--
und somit ein Invaliditätsgrad von gerundet
23
%.
Somit hat der Beschwerdeführer - unabhängig davon, in welcher Höhe ein
Lei
densabzug
angemessen ist - keinen Rentenanspruch. Dem
zufolge ist die Be
schwerde abzuweisen.
6.
6.1
Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung
von Leistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten
pflichtig
. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän
gig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und ermessensweise auf
Fr. 8
00.
--
anzusetzen.
Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge der ihm gewährten un
entgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu neh
men; dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das
Sozialversi
che
rungsgericht
(
GSVGer
).
6.2
Mit Kostennote vom 4. Juni 2015 machte der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers für das Erheben der Beschwerde vom 1
7.
Februar 2014 einen Aufwand von zwei Stunden und Fr. 28.--
Bar
auslagen
geltend (Urk. 12).
Unter Berücksichtigung des für Aufwendungen bis Ende Dezember 2014
gerichtsübli
chen
Stundenansatzes von Fr. 200.--
resultiert eine Entschädigung von Fr.
462.25
(
zwei
Stunden x
Fr.
200.-- zuzüglich Barauslagen von
Fr. 28.-- zu
züglich Mehr
wert
steuer von 8
%)
.
Der geltend gemachte Aufwand ist angesicht
s der Be
deu
tung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses angemessen.
Der unent
geltliche Rechtsvertreter ist demgemäss für seine Bemühungen und
Bar
auslagen
mit
Fr. 462.25
(Mehrwertsteuer inbegriffen) aus der Gerichtskasse zu entschä
di
gen
.