Decision ID: 57fbfefd-86f3-5c80-a625-9a4cbdce9243
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Am 13. Juni 2006 versuchte der Beschwerdeführer, am Flughafen Genf in die Schweiz einzureisen. Da er im Besitzes eines gefälschten Reisepasses war, wurde ihm die Einreise verweigert. Kurz vor der  Rückreise als „Inadmissible Passenger“ nach Abidjan reichte der Beschwerdeführer am Flughafen Genf ein Asylgesuch ein. Am 20. Juni 2006 wurde der Beschwerdeführer im Flughafen Genf  und dabei auch aufgefordert, einen Identitätsnachweis zu . Am 22. Juni 2006 wurde dem Beschwerdeführer die Einreise in die Schweiz zwecks Prüfung des Asylgesuchs bewilligt.
B. Am 26. Juni 2006 wurde der Beschwerdeführer im Empfangszentrum Vallorbe befragt. Das C._ hörte ihn am 23. Oktober 2006 zu den Asylgründen an. Im Wesentlichen machte der Beschwerdeführer geltend, seine Schulzeit habe er mehrheitlich in Abidjan verbracht. Ende 1992 sei er Mitglied des „Rassemblement des Républicains“ (RDR) geworden und von 1994 bis 1996 aktiv für diese Organisation tätig gewesen. Von Dezember 1997 bis Ende 1999 sei er in Abidjan als Taxifahrer angestellt gewesen, danach habe er bis 2002 als Taxifahrer in D._ gearbeitet. Von 2002 bis 2003 sei er Mitglied beim „Mouvement patriotique de Côte d’Ivoire“ (MPCI) gewesen, für welches er als „Chauffeur de Liaison“ tätig gewesen sei. Zusammen mit vier weiteren Personen habe er Waffen von Rebellen gestohlen und diese an die Dorfbevölkerung verkauft. Im November 2004 sei er zusammen mit einem Freund von den Rebellen im „Weissen Haus“ inhaftiert worden. Er sei nie verhört und nach zwei Wochen freigelassen worden. Ungefähr einen Monat nach seiner Freilassung habe er die Rebellen verlassen und in den folgenden zwei Wochen in verschiedenen Dörfern gelebt, bevor er sich zu seiner Ehefrau nach E._ begeben habe. Als es in dieser Region zu Unruhen gekommen sei, habe er sich zu einem Freund nach Abidjan begeben. Am 3. Juni 2006 habe er an einer Kundgebung für den ehemaligen General Robert Guei teilgenommen und sei dabei von einem Polizisten gejagt worden. Am folgenden Tag beziehungsweise drei Tage später sei er von unbekannten Personen gesucht worden. Da er für die Rebellen ein Verräter sei und von den heimatlichen Behörden wegen der Teilnahme an der Kundgebung gesucht werde, habe er sich zur Ausreise entschlossen.
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C. Mit Verfügung vom 29. November 2006 - eröffnet am 4. Dezember 2006 - stellte das BFM fest, der Beschwerdeführer erfülle die  nicht, und lehnte das Asylgesuch ab. Gleichzeitig  es die Wegweisung und deren Vollzug aus der Schweiz an.
D. Mit Beschwerde vom 27. Dezember 2006 (Poststempel) an die damals zuständige Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) beantragte der Beschwerdeführer sinngemäss die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung.
E. Mit Zwischenverfügung vom 15. Februar 2007 setzte der  dem Beschwerdeführer Frist zur Leistung eines  in der Höhe von Fr. 600.-- sowie zur Einreichung des  seiner Identitätskarte.
F. Am 28. Februar 2007 ersuchte der Beschwerdeführer um Erlass des Kostenvorschusses, da er fürsorgeabhängig sei.
G. Am 19. Februar 2007 übermittelte das BFM dem  ein Schreiben der Partnerin des Beschwerdeführers sowie  Identitätskarte, welche der Vorinstanz seinerseits vom C._ zugestellt worden war.
H. Mit Schreiben vom 14. März 2007 äusserte sich der Beschwerdeführer besorgt über den Verbleib seiner Identitätskarte.
I. Mit Zwischenverfügung vom 26. März 2007 verwies der  den Entscheid über die Gewährung der unentgeltlichen  gemäss Art. 65 Abs.1 VwVG auf einen späteren Zeitpunkt und verzichtete in Wiedererwägung der Ziffer 2 der Zwischenverfügung vom 15. Februar 2007 auf die Erhebung eines Kostenvorschusses.  teilte der Instruktionsrichter dem Beschwerdeführer mit, seine Identitätskarte befinde sich beim Bundesverwaltungsgericht und stellte ihm eine Kopie derselben zu.
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J. Am 2. April 2007 stellte der Instruktionsrichter dem BFM die Akten zur Vernehmlassung zu.
K. Mit Schreiben vom 23. November 2007 teilte die Gemeinde F._ mit, der Beschwerdeführer betätige sich aktiv im Drogenhandel und sei am 29. August bis 25. Oktober 2007 in Untersuchungshaft gewesen.
L. Die Vorinstanz beantragt in der Vernehmlassung vom 6. März 2008 die Abweisung der Beschwerde. Die Vernehmlassung wurde dem  am 11. März 2008 zur Kenntnisnahme ohne  zugestellt.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das  Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das Bundesamt für Migration (BFM) gehört zu den  nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des . Eine Ausnahme, was das Sachgebiet angeht, ist nicht gegeben (Art. 32 VGG). Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und  in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt bei gegebener  am 1. Januar 2007 die bei der ARK hängigen Rechtsmittel. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde. Die Beurteilung erfolgt nach neuem  (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).
1.3 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver-
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halts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
2. Der Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz , ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt, hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise  und ist daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert. Auf die frist und formgerecht eingereichte Beschwerde ist mithin  (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 und 50 ff. VwVG).
3. 3.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person , wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, wo sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen  ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken (Art. 3 AsylG).
3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft  oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender  für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).
4. 4.1 Das BFM lehnte das Asylgesuch ab, da die Vorbringen des  den Anforderungen an das Glaubhaftmachen gemäss Art. 7 AsylG nicht standhielten. Trotz mehrfacher Aufforderung und  Aufenthalt in der Schweiz habe der Beschwerdeführer kein rechtsgenügliches Dokument eingereicht, welches seine Identität  würde. Das Fehlen nachvollziehbarer Bemühungen, seine Identität durch authentische Papiere zu belegen, lasse den Schluss zu, der  sei nicht bereit, seine Identität offen zu legen. Sodann habe der Beschwerdeführer nicht bereits anlässlich der versuchten
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Einreise ein Asylgesuch eingereicht, sondern erst kurz vor seiner Abreise. Diese Vorgehensweise widerspreche der Logik des Handelns einer tatsächlich verfolgten Person. Ebenso sei unglaubhaft, dass der Beschwerdeführer sein Heimatland erst 2006 verlassen habe, obwohl seine Verfolgung in den Ereignissen von 2003 und 2004 gründe und er 2004 bereits einmal festgenommen worden sei. Auch sei unvereinbar, dass er sich ständig habe versteckt halten müssen und gleichzeitig am 3. Juni 2006 in Abidjan an einer Demonstration teilgenommen habe. Weiter habe der Beschwerdeführer unvereinbare Angaben zu seinen finanziellen Verhältnissen, zur Dauer und des Ortes seines Aufenthalts in Abidjan vor seiner Ausreise, der Dauer seiner Inhaftierung sowie seines Ausreiseentschlusses gemacht.
4.2 In der Rechtsmitteileingabe hält der Beschwerdeführer an der Glaubhaftigkeit seiner Vorbringen fest und führt aus, seit 1996 besitze er keinen Reisepass mehr. Aufgrund der Lage in seinem Heimatland und weil er mit Soldaten gesehen worden sei, sei er gezwungen , im Untergrund zu leben. Deshalb sei es für ihn auch zu riskant gewesen, ein Reisedokument zu beantragen. Weiter habe er nicht , dass er bereits im Flughafen um Asyl ersuchen könne. Er habe seine Geschichte einem Polizisten erzählt, welcher ihm indes nicht  habe. Erst später habe er erfahren, dass er am Flughafen ein Asylgesuch einreichen könne, was er dann auch getan habe. Die  in seinen Aussagen seien die Folge des in seinem  Erlebten, der dortigen Verhaftung sowie derjenigen am  Genf, denn seither sei er traumatisiert. Im Übrigen würden sich selbst Computer täuschen. Was seine finanziellen Mittel anbelange, so hätten die Rebellen Gelder gestohlen. Diese Gelder habe er als  transportiert und sich ihrer bedient. Schliesslich habe er die Kopie seiner Identitätskarte organisieren können, das Original folge.
4.3 Das BFM führt in der Vernehmlassung aus, die eingereichte  erweise sich, soweit überprüft, als authentisch und dem  zustehend. Dieser Umstand würde indes keine  an seinem Standpunkt rechtfertigen. Weiter führe der  in der Rechtsmitteleingabe aus, er hätte sich aus  bedient, welche die Rebellen aus Einbrüchen bei den  der BCEAO erbeutet hätten und welche er als Fahrer für die Rebellen transportiert habe. Diese Aussage widerspreche seinen  diesbezüglichen Angaben.
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4.4 4.4.1 Aufgrund der Akten ergibt sich, dass die Schweizerischen  zwischenzeitlich in den Besitz einer Identitätskarte des  gelangt sind. Der Fingerabdruck auf der  wurde einem Daktylovergleich unterzogen. Die Auswertung ergab, dass es sich beim Beschwerdeführer um A._ handelt. Damit ist die Identität des Beschwerdeführers belegt. Indes ist festzustellen, dass der eingereichte Ausweis am 15. Februar 1993, mithin vor über 15 Jahren ausgestellt wurde. In Anbetracht dieses Ausstellungsdatums muss davon ausgegangen werden, dass es sich beim eingereichten Dokument um ein abgelaufenes und damit nicht mehr gültiges Ausweisdokument handelt. Zudem hat der Beschwerdeführer selbst zu Protokoll gegeben, der Ausweise sei seit 1994 beziehungsweise 1998 nicht mehr gültig (vgl. A23, S. 5; A14. S. 4). Damit bleibt fraglich, weshalb der Beschwerdeführer lediglich ein abgelaufenes und nicht gültiges Identitätspapier eingereicht hat. Ebensowenig ist in diesem Zusammenhang nachvollziehbar, weshalb der Beschwerdeführer sich nach 1996, nachdem er seinen ivorischen [...] habe abgeben müssen (vgl. A23, S. 5), nicht mehr um einen neuen Reisepass bemüht habe. Das Vorbringen, er sei gezwungen gewesen, im Untergrund zu leben, ist indes mit dem vom Beschwerdeführer geschilderten Leben nicht vereinbar. Dies gilt namentlich auch für die Teilnahme an einer öffentlichen Kundgebung für den Ex-General. Das Verhalten des Beschwerdeführers lässt somit Zweifel an seiner persönlichen Glaubwürdigkeit aufkommen.
4.4.2 In der Rechtsmitteleingabe beruft sich der Beschwerdeführer darauf, er habe nicht gewusst, dass er bereits am Flughafen um Asyl hätte nachsuchen können. Auch wenn der Beschwerdeführer davon keine aktiven Kenntnis hatte, so ist doch festzustellen, dass sich eine tatsächlich verfolgte Person unmittelbar nach dem Betreten des , in welchem sie Schutz vor Verfolgung suchen will, nach den  Möglichkeiten erkundigt. Der Beschwerdeführer wartete indes sieben Tage zu und stellte erst kurz vor der geplanten Ausreise sein Gesuch. Dieses Verhalten hat er sich anrechnen zu lassen.  vermag er auch aus dem in keiner Weise überzeugenden  in der Beschwerde, ein einzelner Polizist habe ihm beim  seines Problems nicht zugehört, nichts zu seinen Gunsten . Namentlich hätte dem Beschwerdeführer in diesem Fall die Möglichkeit offen gestanden, sich an eine andere Person im  des Flughafens zu wenden und um Hilfe zu ersuchen. Weiter
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führt der Beschwerdeführer die Unstimmigkeiten in seinen  auf die erlebten traumatisierenden Ereignisse zurück. Dazu ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer diesen Einwand nicht näher substanziiert. Sodann ist mit dem BFM festzustellen, dass sich der  im Laufe des Verfahrens unvereinbar geäussert hat. Unter anderem widersprach er sich hinsichtlich der Dauer seiner , seinem Verhalten in Abidjan sowie der Dauer und dem Ort  dortigen Aufenthalts. Auch legte er widersprüchlich dar, wie er als Chauffeur zu Geld gekommen sei, in dem er beim Kanton erklärte, er habe das Geld durch den Verkauf von Waffen erwirtschaften können (A23, S. 14), in der Beschwerde jedoch ausführt, er habe sich aus Transporten von Devisen, die die Rebellen bei Einbrüchen in Filialen der BCEAO erbeutet hätten, bereichert (Beschwerdeschrift, S. 3).  kommt, dass seine Aussagen zur Haft bei den Rebellen und seiner anschliessenden Flucht beim Kanton unsubstanziiert und ohne  ausgefallen sind (A23, S. 13 bis 15). Diese Aussagen  wesentliche und zentrale Vorkommnisse des Asylgesuchs des Beschwerdeführers. In Anbetracht dessen hätte vom  - auch wenn er, wie behauptet, aber durch nichts belegt, psychisch angeschlagen sein sollte - erwartet werden dürfen, dass er  anlässlich der verschiedenen Befragungen übereinstimmend . Dies gilt umso mehr, als er dabei lediglich über selbst Erlebtes zu berichten hatte und diese Ereignisse ihn dazu veranlasst hätten, seine Familie und sein Heimatland zu verlassen.
4.4.3 Zu keinen anderen Schlüssen führt auch der Brief der Ehefrau des Beschwerdeführers, in welchem ausgeführt wird, der Fax mit den Beweismitteln betreffend seine Zugehörigkeit zur MPCI sei von der Regierungspartei „umgeleitet“ worden, zumal die Umstände der  Weiterleitung an den Beschwerdeführer und die angebliche  beziehungsweise Umleitung nicht näher beschrieben werden und auch aufgrund der unsubstanziierten und  Darstellung der Ereignisse durch den Beschwerdeführer am Wahrheitsgehalt dieser Darstellung zu zweifeln ist.
4.4.4 Schliesslich vermag der Beschwerdeführer mit dem blossen Wiederholen seiner Vorbringen und Festhalten an deren  in der Beschwerde nicht substanziiert darzutun, inwiefern das BFM in der angefochtenen Verfügung zu Unrecht auf Unglaubhaftigkeit der Vorbringen geschlossen hat. Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer keine Verfolgung im Sinne von Art. 3
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AsylG glaubhaft machen konnte und nicht als Flüchtling anerkannt werden kann. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen erübrigt es sich, auf die weiteren Ausführungen einzugehen, da sie am  Ergebnis nichts zu ändern vermögen. Mangels erfüllter  ist dem Beschwerdeführer das nachgesuchte Asyl zu Recht nicht gewährt worden.
5. 5.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).
5.2 Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine  Aufenthaltsbewilligung noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; vgl. die weiterhin zutreffende Praxis der ARK in  und Mitteilungen der ARK [EMARK] 2001 Nr. 21).
5.3 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Bundesamt das  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige  von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]).
5.4 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche  der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des  in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat  (Art. 83 Abs. 3 AuG).
Keine Person darf in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie  läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG).
Gemäss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des  vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere , unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4.
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November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.
5.5 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. MARIO GATTIKER, Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Dem Beschwerdeführer ist es nicht gelungen, eine asylrechtlich  Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen  im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden kann. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers in seinen Heimatstaat ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.
Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des  noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall  Ausschaffung in seinen Heimatstaat dort mit beachtlicher  einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des  Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Folterausschusses müsste der Beschwerdeführer eine  Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. die weiterhin zutreffende Praxis der ARK in EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren Hinweisen; EGMR, Bensaid gegen Grossbritannien, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et  2001-I, S. 327 ff.). Auch die allgemeine  im Heimatstaat des Beschwerdeführers lässt den  zum heutigen Zeitpunkt klarerweise nicht als unzulässig . Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen .
5.6 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder  auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist - unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG - die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum
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Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3818).
5.6.1 Das Bundesverwaltungsgerichts hat im Urteil D-4477/2006 vom 28. Januar 2008, worauf hier verwiesen werden kann, eine Analyse der Lage an der Côte d'Ivoire vorgenommen und ist zur Auffassung gelangt, dass dort zum heutigen Zeitpunkt kein Krieg, Bürgerkrieg oder eine Situation allgemeiner, flächendeckender Gewalt herrscht, aufgrund derer die zivile Bevölkerung generell gefährdet wäre (vgl. E. 8.2 und 8.3 S. 10 ff.). Insbesondere erachtet das  den Vollzug der Wegweisung nach Abidjan für junge Männer ohne gesundheitliche Probleme, welche bereits vor ihrer Ausreise dort gelebt haben oder dort über ein familiäres Netz verfügen, als zumutbar (vgl. E. 8.3 S. 15).
5.6.2 Aufgrund der Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer den grössten Teil seiner Schulzeit in Abidjan verbracht hat. Zudem hat er von 1997 bis 1999 in Abidjan als Taxifahrer gearbeitet und sich von 2005 bis zur Ausreise erneut in dieser Stadt aufgehalten. Gemäss  eigenen Aussagen verfügt der Beschwerdeführer über keine in Abidjan lebenden Verwandten. Demgegenüber ergibt sich aufgrund der Akten, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers in Abidjan lebt (A23, S. 4; vgl. auch Postzustellung vom 28. Dezember 2006, , act. 7). Bei dieser Sachlage und in Anbetracht des insgesamt mehrjährigen Aufenthalts des Beschwerdeführers in Abidjan muss  ausgegangen werden, dass er in dieser Stadt über persönliche Bindungen, mithin über ein tragfähiges Beziehungsnetz verfügt,  ihm bei einer Rückkehr und der Reintegration behilflich sein kann. Dies ergibt sich auch aus dem Umstand, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers in Abidjan lebt. Bei dieser Sachlage ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer bei einer Rückkehr eine  Existenz aufbauen kann. Auch wenn die Arbeitssituation im  schwierig ist, ist nicht von vornherein auszuschliessen, dass der Beschwerdeführer keine Arbeitsstelle findet. Blosse soziale und wirtschaftliche Schwierigkeiten, wie namentlich der Mangel an  und Arbeitsstellen, stellen jedenfalls nach der weiterhin  Praxis der ARK auch für das Bundesverwaltungsgericht keine existenzbedrohende Situation dar, welche den Vollzug der  in den Heimatstaat des betroffenen Ausländers als unzumutbar erscheinen liesse (EMARK 1994 Nr. 19). Dem - soweit den Akten zu
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entnehmen - gesunden Beschwerdeführer ist es demnach zuzumuten, in seinen Heimatstaat zurückzukehren.
5.6.3 Nach dem Gesagten erweist sich Vollzug der Wegweisung auch als zumutbar.
5.7 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der  Vertretung seines Heimatstaates die für eine Rückkehr  gültigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu  ist (Art. 83 Abs. 2 AuG).
5.8 Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu . Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig,  und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).
6. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die  ist nach dem Gesagten abzuweisen.
7. 7.1 Der Beschwerdeführer beantragt die unentgeltliche Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG. Gemäss dieser Bestimmung wird von der Erhebung von Verfahrenskosten abgesehen, wenn der  nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und seine  nicht aussichtslos erscheinen.
7.2 Aufgrund der Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer nicht erwerbstätig ist, mithin von seiner Bedürftigkeit auszugehen ist. Zudem waren die Begehren im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung  des Vollzugs der Wegweisung nicht als aussichtslos zu . Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist daher gutzuheissen und dem Beschwerdeführer sind keine  aufzuerlegen.
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