Decision ID: 7f54e92f-c01c-5968-a45c-32624f11144a
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. Am 16. April 2008 beantragte die 1980 geborene A._, Staatsangehörige von Thailand, bei der Schweizerischen Botschaft in Bangkok ein Visum für einen dreimonatigen Besuchsaufenthalt bei ihrem im Kanton Freiburg lebenden Bekannten B._. Nach  Verweigerung übermittelte die Vertretung dieses Gesuch zum Entscheid an die Vorinstanz.
B. Nachdem das Amt für Bevölkerung und Migration des Kantons  weitere Abklärungen zum beabsichtigten Besuchsaufenthalt  hatte, wies die Vorinstanz das Einreisegesuch mit  vom 21. Mai 2008 ab. Sie begründete ihre Ablehnung damit, dass die Erteilung einer Einreisebewilligung unter anderem dann zu  sei, wenn die anstandslose und fristgerechte Wiederausreise der gesuchstellenden Person nicht als gesichert betrachtet werden könne, sei es als Folge der in ihrem Ursprungsland herrschenden politischen oder sozioökonomischen Verhältnisse oder aufgrund ihrer  Situation. Wie die in zahlreichen Fällen gemachte Erfahrung , würden insbesondere Touristen- oder Besuchervisa immer wieder von Personen, welche sich eigentlich dauerhaft hier niederlassen möchten, missbraucht. Die Gesuchstellerin stamme immerhin aus  Region, aus welcher der starke Zuwanderungsdruck anhalte. Offensichtlich habe sie dort auch keine zwingenden beruflichen, gesellschaftlichen oder familiären Verpflichtungen.
C. Gegen diese Verfügung erhob der Gastgeber, B._, am 30. Mai 2008 Beschwerde mit dem Begehren um Erteilung der beantragten Einreisebewilligung. Er macht geltend, er wohne mit seiner  A._ während der Wintermonate in seinem eigenen Haus auf einer thailändischen Insel, während sie die  getrennt verbrächten. Er selbst arbeite dann in der Schweiz, seine Partnerin bei ihrer Familie in Thailand. Für die gemeinsame  wäre es jedoch gut, wenn sie jeweils auch den Sommer über zusammen sein könnten. In ferner Zukunft wolle er seine  heiraten und seine Aufenthalte in Thailand bis auf ein halbes Jahr verlängern. Es bestehe deshalb keine Gefahr, dass seine Part-
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nerin nach dem geplanten Besuchsaufenthalt nicht wieder nach  zurückkehren würde.
D. Die Vorinstanz hat auf eine Vernehmlassung zur Beschwerde .
E. Der weitere Akteninhalt wird, soweit rechtserheblich, in den  Berücksichtigung finden.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden  Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen wurden. Darunter fallen u.a. Verfügungen des BFM betreffend Verweigerung der , welche vom Bundesverwaltungsgericht endgültig beurteilt werden (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
1.2 Sofern das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt, richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nach dem VwVG (Art. 37 VGG).
1.3 Der Beschwerdeführer ist gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG zur  berechtigt. Auf die frist- und formgerechte Beschwerde ist einzutreten (Art. 50 und 52 VwVG).
2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhaltes und – sofern nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im Be-
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schwerdeverfahren das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist  Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht  und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Rechts- und Sachlage zum Zeitpunkt seines  (vgl. E. 1.2 des in BGE 129 II 215 teilweise publizierten  2A.451/2002 vom 28. März 2003).
3. Das schweizerische Ausländerrecht kennt weder ein allgemeines Recht auf Einreise noch gewährt es einen besonderen Anspruch auf Erteilung eines Visums. Die Schweiz ist daher – wie alle anderen  auch – grundsätzlich nicht gehalten, Ausländerinnen und  die Einreise zu gestatten. Vorbehältlich völkerrechtlicher  handelt es sich dabei um einen autonomen Entscheid (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3774; BGE 133 I 185 E. 2.3 S. 189).
4. Mit Bundesbeschluss vom 17. Dezember 2004 wurde die Umsetzung der bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU über die Assoziierung an Schengen und an Dublin (SR 362) genehmigt. Die entsprechenden Assoziierungsabkommen (darunter das Abkommen vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen , der Europäischen Union und der Europäischen Gemeinschaft über die Assoziierung dieses Staates bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands [SAA, SR 0.360.268.1]) sind sodann für die Schweiz am 12. Dezember 2008 definitiv in Kraft getreten. Durch die Übernahme des Schengen-Besitzstandes wurden im Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) entsprechende Anpassungen  (vgl. u.a. Art. 2 Abs. 4 AuG, wonach die Bestimmungen über das Visumverfahren und über die Ein- und Ausreise nur gelten, sofern das Schengen-Recht keine abweichenden Bestimmungen enthält). Im Weiteren ist die VEV total revidiert worden (Verordnung vom 22.  2008 über die Einreise und die Visumerteilung [VEV, SR 142.204], in Kraft seit 12. Dezember 2008). Art. 57 VEV sieht vor, dass hängige Verfahren nach dem neuen, übergeordneten (Schengen-)Recht  werden.
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5. 5.1 Bezüglich der Einreisevoraussetzungen für einen Aufenthalt von höchstens drei Monaten verweist Art. 2 Abs. 1 VEV auf die Verordnung (EG) Nr. 562/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 über einen Gemeinschaftskodex für das Überschreiten der Grenzen durch Personen (Schengener Grenzkodex [SGK, ABl. L 105 vom 13.04.2006, S. 1–32]). Art. 5 Abs. 1 SGK präzisiert die  für Drittstaatsangehörige. Diese benötigen zur Einreise ein oder mehrere gültige Reisedokumente und – sofern sie der Visumspflicht unterliegen – ein gültiges Visum (Bst. a und b). Sie müssen den Zweck und die Umstände ihres beabsichtigten Aufenthalts belegen und hierfür über ausreichende finanzielle Mittel verfügen (Bst. c). Im Weiteren dürfen sie nicht im Schengener  (SIS) zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben sein und keine Gefahr für die öffentliche Ordnung, die innere Sicherheit, die  Gesundheit oder die internationalen Beziehungen eines  darstellen (Bst. d und e).
5.2 Die Einreisevoraussetzungen gemäss Schengener Grenzkodex entsprechen im Wesentlichen Art. 5 Abs. 1 Bst. a–d AuG. Das in Art. 5 Abs. 1 Bst. c SGK genannte Erfordernis, Zweck und Umstände des  Aufenthalts zu belegen, wird in Art. 5 Abs. 1 AuG nicht explizit erwähnt. Demgegenüber verlangt Art. 5 Abs. 2 AuG, dass im Falle eines nur vorübergehenden Aufenthalts für die gesicherte  Gewähr zu bieten ist. Dies stellt jedoch kein zusätzliches im nationalen Recht verankertes Erfordernis dar und steht daher nicht im Widerspruch zum Schengener Grenzkodex. Die Angabe des  Aufenthaltszwecks stellt nämlich zugleich eine  dar, nach Erfüllung dieses Zwecks wieder ausreisen zu wollen. Erfolgen widersprüchliche oder unglaubwürdige Angaben zum , so kann daraus der Schluss gezogen werden, dass der  Gesuchsteller nicht willens ist, nach Ablauf des geplanten  den Schengenraum fristgerecht zu verlassen. In diesem Sinne äussert sich auch die Gemeinsame Konsularische Instruktion an die diplomatischen Missionen und die konsularischen Vertretungen, die von Berufskonsularbeamten geleitet werden (GKI, ABl. C 326 vom 22.12.2005, S. 1–149), die eine analoge Auslegung vornimmt. Die GKI verlangt hinsichtlich des Entscheids über den Visumsantrag die  des Migrationsrisikos; es muss geprüft werden, "ob der  die Absicht hat, in das Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten mit Hilfe eines zu Touristik-, Studien-, Geschäfts- bzw. zu Familienbe-
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suchszwecken ausgestellten Visums einzuwandern und sich dort “ (vgl. ABl. C 326, S. 10). Die laut Art. 5 Abs. 2 SGK zur Glaubhaftmachung des Aufenthaltszwecks in Frage kommenden  werden beispielhaft in Anhang I des Schengener Grenzkodex .
5.3 Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist somit festzuhalten, dass die nach Art. 5 Abs. 1 Bst. c SGK erforderliche Überprüfung des Aufenthaltszwecks dieselbe Fragestellung aufwirft wie die Überprüfung des in Art. 5 Abs. 2 AuG genannten Merkmals der gesicherten . Es kann daher an die bisherige Praxis und Rechtsprechung bezüglich des letztgenannten Merkmals angeknüpft werden.
6. Das Schengen-Recht nimmt eine Differenzierung in Bezug auf die Visumspflicht von Drittstaatsangehörigen vor. Die Verordnung (EG) Nr. 539/2001 des Rates vom 15. März 2001 (ABl. L 81 vom 21.03.2001, S. 1–7) verweist in Art. 1 Abs. 1 und 2 auf die Anhänge I und II, welche jeweils eine Liste von Drittländern enthalten. In  I sind diejenigen Drittstaaten aufgelistet, deren Staatsangehörige beim Überschreiten der Aussengrenzen der Schengen-Mitgliedstaaten im Besitz eines Visums sein müssen; Anhang II dagegen führt  Drittländer auf, deren Staatsangehörige von der Visumspflicht  sind. Als thailändische Staatsangehörige unterliegt die  damit der Visumspflicht.
7. Geht es um die Beurteilung des Kriteriums der gesicherten , so muss ein zukünftiges Verhalten beurteilt werden. Dazu sind in der Regel keine gesicherten Feststellungen, sondern lediglich Prognosen möglich, wobei sämtliche Umstände des konkreten  zu würdigen sind. Erste Anhaltspunkte können sich aus der  Situation im Herkunftsland ergeben. Herrschen dort politisch oder wirtschaftlich vergleichsweise ungünstige Verhältnisse, so kann dies darauf hindeuten, dass die persönliche Interessenlage der  Person nicht mit Ziel und Zweck einer befristeten  in Einklang steht.
8. Die internationale Finanzkrise hat seit dem letzten Quartal 2008 auch auf die Wirtschaft Thailands deutlich spürbare Auswirkungen.  ist deren Exportabhängigkeit und das Wegbrechen wichtiger
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Absatzmärkte (USA, Japan, EU, China). Überlagert wurde der Ende 2008 Jahres einsetzende Abwärtstrend durch die politische  zwischen damaliger Regierung und regierungskritischen , die Ende November 2008 in der Besetzung der  Flughäfen Bangkoks gipfelte und zu einem massiven  im Tourismus führte. Die Regierung Abhisit hat auf den  Rückgang relativ rasch reagiert und bereits am 13. Januar 2009 die erste Staffel eines umfangreichen Konjunkturprogramms mit einem Volumen von rund 1,5 Mrd. Euro verabschiedet. Ergänzt wurde dieses Sofortprogramm durch ein vom Kabinett am 20. Januar 2009 verabschiedetes Massnahmenpaket mit einem Volumen von rund 890 Mio. Euro. Weitere Massnahmen zur Unterstützung von mehrjährigen Infrastrukturprojekten (42,2 Mrd. Euro) sollten in der zweiten  2009 wirksam werden. Dennoch ist unübersehbar, dass der  Abwärtstrend bis auf Weiteres anhalten wird. Das Wachstum des Bruttoinlandprodukts belief sich im Jahr 2008 – trotz der Einbrüche im letzten Quartal – immerhin noch auf 2,3%.  der schwer einschätzbaren internationalen Risiken,  der Entwicklung der thailändischen Exportmärkte, sind die  für das Jahr 2009 aber vorsichtig und gehen von einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts zwischen 0 und 2% aus. Eine Rezession wird nicht ausgeschlossen. Der Einbruch im Exportsektor dürfte 2009 zu einem Anstieg der Arbeitslosenquote (sie lag Ende 2008 nach offiziellen Angaben bei 1,4%) auf 3,4 bis 4% führen (Quelle: http://www. auswaertiges-amt.de, Länder- und >Thailand>Wirtschaft, Stand: Oktober 2009, besucht im Januar 2010). Vor diesem Hintergrund besteht ein vielfacher Wunsch zur , der sich vor allem bei denjenigen manifestiert, die bereits über ein minimales soziales Beziehungsnetz im Ausland verfügen. Im Falle der Schweiz führt dies angesichts der restriktiven  Zulassungsregelung nicht selten zur Umgehung  Bestimmungen. Dabei geht es nicht etwa allein um die  von Asylgesuchen nach erfolgter Einreise, sondern es wird oftmals versucht, den Aufenthalt zu verlängern oder – beispielsweise durch Ausbildung oder Heirat – auf eine andere migrationsrechtliche Grundlage zu stellen.
9. Die geschilderten Umstände im Heimatland der Gesuchstellerin  zwar auf das latente Risiko einer nicht fristgerechten  hin; sie entbinden die Vorinstanz aber nicht von einer einzelfall-
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bezogenen Beurteilung. Namentlich können berufliche,  oder familiäre Verpflichtungen die Prognose für eine  Wiederausreise begünstigen.
9.1 Bei der Gesuchstellerin handelt es sich um eine 29-jährige ledige Frau, die für einen dreimonatigen Besuchsaufenthalt in die Schweiz einreisen will. In ihrem Visumsgesuch hat sie ihre berufliche Tätigkeit mit „werver“ – gemeint ist wohl „weaver“ (Weberin) – bezeichnet. Weiterhin hat sie in ihrem an die Schweizerische Botschaft in Bangkok gerichteten Schreiben vom 16. April 2008 angegeben, sie sei  einer Seidenfarm, von deren Einnahmen sie ihren Lebensunterhalt gut bestreiten könne. Im gleichen Schreiben hat sie zudem mitgeteilt, sie habe ihren Gastgeber vor einigen Monaten in Phuket – als sie dort als Serviererin gearbeitet habe – kennengelernt.
9.2 Die Angaben der relativ jungen und ungebundenen  lassen, entgegen ihrer eigenen Zusicherung, Zweifel an der  Wiederausreise entstehen. Insbesondere kann nicht davon ausgegangen werden, dass sie sich – wenige Monate zuvor noch im Gastgewerbe tätig – mit der Bewirtschaftung einer Seidenfarm eine stabile berufliche Situation aufgebaut und entsprechende  Perspektiven geschaffen hat. Auch die vom Beschwerdeführer angeführten monatlichen Unterstützungszahlungen sprechen gegen eine solche Annahme (vgl. dessen Schreiben an die Schweizerische Botschaft in Bangkok vom 15. März 2008); ebensowenig liefert das Beschwerdevorbringen einen Hinweis auf die wirtschaftliche  der Gesuchstellerin. Dass diese sich für eine relativ lange Zeit von drei Monaten ins Ausland begeben möchte, spricht schliesslich ebenfalls gegen ihre berufliche Verwurzelung.
9.3 Der Gastgeber hat in seiner Beschwerde vom 30. Mai 2008 keine hinreichenden Gründe aufgezeigt, welche die dargelegten Zweifel an der fristgerechten Rückkehr seines Gastes ausräumen könnten.  hat er geltend gemacht, er wohne in den Wintermonaten mit seiner Lebenspartnerin in seinem eigenen Haus auf einer  Insel, während beide die Sommermonate im jeweiligen  verbrächten. Angesichts der laut Angaben der Gesuchstellerin erst kurzzeitigen gegenseitigen Bekanntschaft ist diese – auf eine mehrjährige Beziehung hindeutende – Darstellung jedoch nicht . Immerhin hat auch die Schweizerische Botschaft am 17. April 2008 zum Einreisegesuch vermerkt, die Gesuchstellerin habe eigenen
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Angaben zufolge ihren Freund erst im Februar 2007 kennen gelernt und seitdem erst einmal getroffen.
9.4 Vor diesem Hintergrund ist unerheblich, ob der Beschwerdeführer glaubt, künftig jeweils die Sommermonate mit seiner Freundin in der Schweiz verbringen und in ferner Zukunft auch die von ihm  Heiratsabsichten verwirklichen zu können. Aufgrund der  lässt sich jedenfalls nicht feststellen, dass zwischen Gast und Gastgeber eine derart enge Verbundenheit besteht, die auf eine  Lebensplanung schliessen liesse. Selbst wenn die  Gesuchstellerin Hoffnungen auf eine echte Partnerschaft  sollte, so ist denkbar, dass ihre Beziehung zum erheblich älteren Gastgeber (Jahrgang 1953) bereits nach kurzer Zeit scheitern und sie sich veranlasst sehen könnte, auf der Suche nach einem anderen Lebenspartner in der Schweiz zu bleiben. Unter Berücksichtigung ihrer unklaren beruflichen und finanziellen Situation im Heimatland kann daher in Bezug auf ihre fristgerechte Wiederausreise keine günstige Prognose gestellt werden.
10. Der Beschwerdeführer sichert zwar die Rückkehr seines Gastes zu und verweist insofern auf die ihm selbst obliegende Verantwortung. Dem ist jedoch entgegenzuhalten, dass bei der Abwägung des Risikos einer nicht fristgerechten Wiederausreise nicht so sehr die Absichten des Gastgebers, sondern in erster Linie das mögliche Verhalten des Gastes selbst von Bedeutung sind. Nur Letzterer ist in der Lage,  Gewähr für seine Rückkehrbereitschaft zu bieten. Der  kann zwar für gewisse finanzielle Risiken garantieren, mangels rechtlicher und faktischer Durchsetzbarkeit nicht aber für ein  Verhalten des Gastes (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-7257/2008 vom 30. April 2009 E. 8.5).
11. Die Vorinstanz durfte unter den gegebenen Umständen zu Recht  ausgehen, dass die fristgerechte Wiederausreise der  nicht gewährleistet sei. Zwar lässt sich diese Einschätzung nicht zu einer völlig gesicherten Feststellung verdichten; sie reicht aber aus, um die Erteilung einer Einreisebewilligung – auf welche, wie erwähnt, ohnehin kein Rechtsanspruch besteht – abzulehnen.
12. Aus diesen Darlegungen folgt, dass die angefochtene Verfügung im Er-
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gebnis rechtmässig ist (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist demzufolge abzuweisen.
13. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem  aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 1 und Art. 3 des Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor dem  vom 21. Februar 2008 [VGKE, SR 173.320.2]).