Decision ID: 4044182a-27a3-50a1-b7fa-1cb8a06532ba
Year: 2012
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Entscheid Versicherungsgericht, 19.03.2012 Art. 9 Abs. 1 ELG. Art. 14 ELG. Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung. Voraussetzungen eines Anspruchs auf Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 19. März 2012, EL 2011/20).Präsidentin Karin Huber-Studerus, Versicherungsrichterin Monika Gehrer-Hug und Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiber Tobias BoltEntscheid vom 19. März 2012in SachenA._,Beschwerdeführerin,gegenSozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, Postfach, 9016 St. Gallen,Beschwerdegegnerin,betreffendErgänzungsleistung zur IV (Rückforderung/Krankheitskosten)Sachverhalt:
A.
A.a A._, die eine ganze Rente der Invalidenversicherung bezieht (vgl. EL-act. 37–
18), ersuchte im November 2010 um Ergänzungsleistungen (EL) in Form einer
Rückerstattung diverser Krankheits- und Behinderungskosten (vgl. EL-act. 37–6). Mit
Schreiben vom 22. November 2010 teilte die Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen
als EL-Durchführungsstelle der Versicherten mit, die Prüfung einer Rückerstattung
bedinge unter anderem eine Berechnung eines allfälligen Anspruchs auf eine jährliche
Ergänzungsleistung, weshalb die Versicherte gebeten werde, ein entsprechendes
Formular auszufüllen und zusammen mit den erforderlichen Belegen einzureichen (EL-
act. 37–6). Am 3. Januar 2011 gingen der EL-Durchführungsstelle die verlangten Unter
lagen zu (EL-act. 35).
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A.b Am 24. Januar 2011 ging der EL-Durchführungsstelle eine Rechnung des B._
für die Monate November und Dezember 2010 für „Arbeitstraining, Förderplanung,
Betreuung, Standortgespräche, Kooperationen, Unterstützung bei Bewerbungen,
Anerkennungslohn“ über 22 × Fr. 45.-- zu (EL-act. 33). Sodann ging der EL-
Durchführungsstelle eine Rechnung des B._ für die Monate September und Oktober
2010 über 20 × Fr. 45.-- zu (EL-act. 32). Am 16. Februar 2011 liess B._ der EL-
Durchführungsstelle eine Rechnung für den Monat Januar 2011 über 10 × Fr. 45.--
zugehen (EL-act. 28). Am 6. April 2011 liess B._ der EL-Durchführungsstelle eine
Rechnung für die Monate Februar und März 2011 über 25 × Fr. 45.-- zugehen (EL-
act. 25).
A.c Mit Verfügung vom 14. April 2011 sprach die EL-Durchführungsstelle der Ver
sicherten Ergänzungsleistungen von monatlich Fr. 752.-- für die Monate November und
Dezember 2010 bzw. Fr. 813.-- ab Januar 2011 zu (EL-act. 21).
A.d Dagegen erhob die Versicherte am 5. Mai 2011 Einsprache. Sie wies darauf hin,
dass ein falsches Konto für die Auszahlung vorgesehen worden sei, dass ein zu hohes
Erwerbseinkommen angerechnet worden sei, dass die Erwerbsausfallsrente der
Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG fälschlicherweise nicht
angerechnet worden sei und dass die Auslagen für den Arbeitsweg zu Unrecht nicht
angerechnet worden seien (EL-act. 12).
B.
B.a Mit Verfügung vom 5. Mai 2011 widerrief die EL-Durchführungsstelle die
Verfügung vom 14. April 2011 und verneinte einen Anspruch auf eine jährliche
Ergänzungsleistung, da sich nach (zunächst fälschlicherweise unterbliebener)
Berücksichtigung der Rente der Helvetia Schweizerische
Lebensversicherungsgesellschaft AG ein Einnahmenüberschuss ergeben habe (EL-
act. 16).
B.b Mit Verfügung vom 6. Mai 2011 wies die EL-Durchführungsstelle das Gesuch um
Übernahme der Kosten für die Betreuung im B._ ab (EL-act. 15).
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B.c Mit zwei weiteren Verfügungen vom 6. Mai 2011 verrechnete die EL-
Durchführungsstelle die „Rückforderung der Ergänzungsleistungen mit dem von Ihnen
zurückgesandten Betrag“ von Fr. 3’943.-- bzw. Fr. 813.-- (EL-act. 9–1 ff.).
B.d Am 20. Mai 2011 liess B._ der EL-Durchführungsstelle eine Rechnung für den
Monat Mai 2011 über 7 × Fr. 45.-- zugehen (EL-act. 10).
B.e Am 26. Mai 2011 erhob die Versicherte Einsprache gegen „alle“ Verfügungen. Sie
beanstandete, dass die Rechnungen des B._ wie auch die Auslagen für den
Arbeitsweg nach wie vor nicht berücksichtigt worden waren. Ausserdem machte sie
geltend, das ausbezahlte Geld sei auf ein falsches Konto überwiesen worden, und sie
wolle erst Geld bekommen, wenn die Verfügungen korrekt ausgestellt worden seien,
weshalb sie die Überweisung habe stornieren lassen. Schliesslich fragte sie an, ob eine
Bestätigung oder ein Gutachten eines Psychiaters über den Sinn der Beschäftigung im
B._ etwas am Entscheid ändern würde oder ob die Wiedereingliederung als „leere
Zeitverschwendung“ qualifiziert würde (EL-act. 8).
B.f Am 6. Juni 2011 teilte die Versicherte der EL-Durchführungsstelle mit, dass sie
sämtliche Leistungen habe stornieren lassen. Ihrem Schreiben legte sie einen Konto
auszug bei, gemäss welchem sie drei Zahlungen über Fr. 813.--, Fr. 813.-- und
Fr. 3’943.-- hatte stornieren lassen (EL-act. 6).
B.g Mit Verfügung vom 1. Juni 2011 wies die EL-Durchführungsstelle das Gesuch um
Übernahme zweier weiterer Rechnungen des B._ ab (EL-act. 5).
B.h Dagegen erhob die Versicherte am 13. Juni 2011 Einsprache. Sie machte geltend,
dass es sinnvoller wäre, ihre erste Einsprache zu behandeln, statt zu jeder einge
reichten Rechnung eine neue Verfügung zu erlassen (EL-act. 3).
B.i Mit Entscheid vom 12. Juli 2011 wurden die Einsprachen gegen die Verfügungen
vom 5./6. Mai und 1. Juni 2011 abgewiesen. Zur Begründung wurde im Wesentlichen
ausgeführt, die Anrechnung der Ausgaben für den Arbeitsweg hätte keinen Einfluss auf
das Ergebnis der Berechnung des EL-Anspruchs, da das erzielte Erwerbseinkommen
die Freigrenze nicht erreiche, weshalb auch ohne Anrechnung der Ausgaben für den
Arbeitsweg kein anrechenbares Erwerbseinkommen resultiere. Die beiden Verfügungen
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vom 6. Mai 2011 betreffend Verrechnung seien hingegen sinnlos, weshalb sie als
nichtig zu qualifizieren seien. Schliesslich würden sich die Beträge gemäss
Rechnungen des B._ deutlich unterhalb des ermittelten Einkommensüberschusses
bewegen, weshalb eine entsprechende Vergütung zu Recht unterblieben sei
(act. G 1.1).
C.
C.a Dagegen richtet sich die am 8. August 2011 erhobene Beschwerde, mit der die
Aufhebung des Einspracheentscheides und die Übernahme der Betreuungskosten des
B._ sowie der damit verbundenen Auslagen (Fahrtkosten und Mehrkosten für externe
Verpflegung) beantragt und zur Begründung im Wesentlichen ausgeführt wird, die
Tätigkeit im B._ sei für die Beschwerdeführerin ausserordentlich wichtig, weshalb
nicht einzusehen sei, dass die entsprechenden Kosten nicht übernommen würden
(act. G 1). Der Beschwerde lag unter anderem ein Finanzplan bzw. ein Budget für das
Jahr 2011 mit entsprechenden Belegen bei. Diesem lässt sich entnehmen, dass sich
die Ausgaben der Beschwerdeführerin gesamthaft auf Fr. 53’313.75 belaufen
(act. G 1.9).
C.b Die Beschwerdegegnerin schliesst unter Verweis auf den angefochtenen Ein
spracheentscheid auf Abweisung der Beschwerde (act. G 3).
C.c Am 23. August 2011 reichte die Beschwerdeführerin ein ärztliches Zeugnis von
Dr. med. C._, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, vom 22. August 2011 nach,
gemäss welchem sie aus medizinischen Gründen mit diversen Mehrausgaben
konfrontiert sei (act. G 5 und G 5.1).
C.d Mit Schreiben vom 29. August 2011 führte die Beschwerdegegnerin aus, die
nachträgliche Eingabe der Beschwerdeführerin sei für das vorliegende Verfahren
irrelevant (act. G 7).

Erwägungen:
1.
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Ursprünglich handelte es sich beim Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur
Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) um eine Sub
ventionsordnung mit detaillierten Bedingungen. Sinn und Zweck des Bundesgesetzes
war es, die Ausrichtung von (sozialhilfeähnlichen) Bedarfsleistungen an Bezüger von
AHV- und IV-Renten oder einer Hilflosenentschädigung durch die Kantone unter be
stimmten Bedingungen durch Bundesleistungen zu subventionieren. Dies erklärt einer
seits, weshalb die Ergänzungsleistungen hinsichtlich der Anspruchsvoraussetzungen
und der Berechnung eines allfälligen Anspruchs erhebliche Ähnlichkeiten mit
Sozialhilfeleistungen aufweisen. Andererseits erklärt dies aber auch, weshalb – im
Gegensatz zu Sozialhilfeleistungen – weitgehend (auch heute noch) mit Pauschalen
operiert und ein allfälliger Anspruch nicht durchgehend anhand konkreter Werte
bestimmt wird. Denn Sinn und Zweck des ELG war es auch, Standards für eine
gesamtschweizerisch rechtsgleiche Behandlung der Bezüger eidgenössischer
Sozialversicherungsleistungen zu gewährleisten. Anerkanntermassen wird bis heute ein
allfälliger Anspruch auf Ergänzungsleistungen deshalb nicht ausschliesslich anhand
konkreter Werte ermittelt, sondern – soweit es das ELG entsprechend vorsieht –
anhand von Pauschalen. Wenn also etwa in Art. 10 Abs. 1 lit. a Ziff. 1 ELG vorgesehen
ist, dass bei alleinstehenden Personen ein Betrag von Fr. 18’140.-- für den allgemeinen
Lebensbedarf anerkannt wird, kann für den allgemeinen Lebensbedarf selbst dann kein
höherer Betrag angerechnet werden, wenn ein solcher nachgewiesen bzw. belegt wird.
Die Anrechnung des tatsächlichen Lebensbedarfs anstelle der gesetzlich vorgesehenen
Pauschale wäre gesetzeswidrig und würde daher einer gerichtlichen Überprüfung nicht
standhalten. Dasselbe gilt sinngemäss für all jene Ausgaben und Einnahmen, für die ein
Pauschalwert vorgesehen wird. Weder die Verwaltung noch das Gericht können von
den gesetzlich vorgesehenen Werten abweichen. Aus diesem Grund kann nicht auf das
detaillierte und belegte Budget der Beschwerdeführerin abgestellt werden.
2.
Was die Auslagen im Zusammenhang mit der Tätigkeit im B._, namentlich
Fahrtkosten und Mehrkosten für auswärtige Verpflegung, betrifft, so ist der
Beschwerdeführerin zuzustimmen, dass diese an sich als Ausgaben anzuerkennen
sind. Allerdings sieht Art. 10 Abs. 3 lit. a ELG vor, dass diese Gewinnungskosten nur
bis zur Höhe des Bruttoerwerbseinkommens anzurechnen sind. Da die
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Beschwerdeführerin pro Monat lediglich gut Fr. 50.-- verdient, können die Kosten für
den Arbeitsweg und die auswärtige Verpflegung also lediglich im Umfang von ebenfalls
gut Fr. 50.-- pro Monat anerkannt werden. Die Anrechnung eines „Minuseinkommens“,
also von Gewinnungskosten, welche das Bruttoeinkommen übersteigen, ist nicht
möglich. Auch wenn die Beschwerdegegnerin die Gewinnungskosten in der Höhe des
Bruttoeinkommens angerechnet hätte, wäre dies indessen ohne Einfluss auf das
Ergebnis geblieben, denn gemäss Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG werden Erwerbseinkommen
von weniger als Fr. 1’000.-- pro Jahr nicht angerechnet. So oder anders resultiert
mithin kein anrechenbares Erwerbseinkommen.
3.
3.1 Bei den Betreuungskosten des B._ handelt es sich sodann entgegen der
Ansicht der Beschwerdeführerin nicht um Auslagen des Lebensbedarfs, sondern
vielmehr um Krankheits- und Behinderungskosten im Sinne von Art. 14 ELG und
Art. 4 des Ergänzungsleistungsgesetzes des Kantons St. Gallen (ELG/SG;
sGS 351.5). Gemäss Art. 13 Abs. 1 lit. a Ziff. 2 der Verordnung über die Vergütung von
Krankheits- und Behinderungskosten bei den Ergänzungsleistungen des Kantons
St. Gallen (ELKV/SG; sGS 351.53) werden diese Kosten bis maximal Fr. 45.-- pro Tag
grundsätzlich vergütet. Dass solche Kosten, wie sie der Beschwerdeführerin durch die
als sinn- und wertvoll zu qualifizierende Betreuung im B._ entstehen, grundsätzlich
vergütet werden können, ist nicht umstritten, scheitert jedoch am Folgenden:
3.2 Das ELG sieht vor, dass nur Bezüger einer jährlichen Ergänzungsleistung auch
anerkannte Krankheits- und Behinderungskosten vergütet erhalten (Art. 14 Abs. 1 ELG).
Das heisst, die anerkannten Ausgaben gemäss Art. 10 ELG müssten die
anrechenbaren Einnahmen gemäss Art. 11 ELG übersteigen, damit die
Beschwerdeführerin Anspruch auf eine jährliche Ergänzungsleistung (Ausrichtung von
monatlichen Zahlungen in der Höhe eines Zwölftels des Ausgabenüberschusses) und
Anspruch auf Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten (Vergütung
entsprechender Rechnungen) hätte. Dies ist vorliegend nicht der Fall; die
anrechenbaren Einnahmen übersteigen die anerkannten Ausgaben, weshalb eben
weder Anspruch auf eine jährliche Ergänzungsleistung noch Anspruch auf Vergütung
von Krankheits- und Behinderungskosten besteht.
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3.3 Immerhin kommt gemäss Art. 14 Abs. 6 ELG eine Vergütung von Krankheits- und
Behinderungskosten – als Ausnahme zur obigen Regel – zusätzlich auch dann in
Betracht, wenn und soweit diese Kosten den Einnahmenüberschuss übersteigen. Sind
beispielsweise einer versicherten Person Fr. 2’000.-- mehr Einnahmen anzurechnen als
Ausgaben anzuerkennen (und hat sie entsprechend keinen Anspruch auf eine jährliche
Ergänzungsleistung), musste sie aber im fraglichen Zeitraum eine Zahnarztrechnung
über Fr. 20’000.-- bezahlen, so ist ihr gemäss Art. 14 Abs. 6 ELG ein Anteil von
Fr. 18’000.-- zu vergüten. Was die Beschwerdeführerin betrifft, so hat sie für das Jahr
2010 Kosten von Fr. 1’890.-- nachgewiesen (vgl. act. G 1.2). Da der von der
Beschwerdegegnerin ermittelte Einnahmenüberschuss für das Jahr 2010 knapp
Fr. 6’000.-- beträgt (und die Berechnung nicht zu beanstanden ist), hat die
Beschwerdegegnerin zu Recht keine Kostenvergütung vorgenommen. Die
Beschwerdeführerin hätte für das Jahr 2010 zusätzliche Krankheits- und
Behinderungskosten von über Fr. 4’000.-- nachweisen müssen, damit eine
anteilsmässige Vergütung hätte vorgenommen werden können. Für die erste Hälfte des
Jahres 2011 hat die Beschwerdeführerin sodann Kosten von Fr. 2’745.-- nachgewiesen
(vgl. act. G 1.2), welche die Beschwerdegegnerin angesichts des für das Jahr 2011
ermittelten und nicht zu beanstandenden Einnahmenüberschusses von knapp
Fr. 5’700.-- zu Recht nicht vergütet hat. Der angefochtene Einspracheentscheid ist
auch diesbezüglich nicht zu beanstanden. Wären der Beschwerdeführerin allerdings in
der zweiten Hälfte des Jahres 2011 noch weitere Krankheits- und Behinderungskosten
angefallen, die zusammen mit den für die erste Hälfte des Jahres 2011 ausgewiesenen
Kosten den Einnahmenüberschuss von knapp Fr. 5’700.-- übersteigen würden, könnte
sie entsprechend neu um (anteilsmässige) Vergütung der Kosten ersuchen. Dies ist
allerdings, wie angedeutet, nicht im Rahmen des jetzigen Verfahrens zu prüfen, da es
vorliegend nur um die Rechtmässigkeit des Einspracheentscheides vom 12. Juli 2011
geht und mithin lediglich die bis zu diesem Datum ereigneten Tatsachen zu
berücksichtigen sind.
4.
Zusammenfassend ist die Rechtmässigkeit des angefochtenen Einspracheentscheides
zu bejahen und die Beschwerde entsprechend abzuweisen. Gerichtskosten sind ge
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mäss Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver
sicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) keine zu erheben.
Demgemäss hat das Versicherungsgericht
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP