Decision ID: 439b05e8-009d-4604-a13c-8964991e4dcd
Year: 2013
Language: de
Court: ZH_OG
Chamber: ZH_OG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: civil_law

betreffend Eheschutz (Besuchsrecht, Befristung Zuweisung Haus, Unterhaltsbeiträge)
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 3. Abteilung, vom 21. März 2013 (EE120337-L)
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Rechtsbegehren des Gesuchstellers: (Urk. 24 S. 2 ff.)
"1. Es sei vom Getrenntleben der Parteien Vormerk zu nehmen; 2. die Obhut für die aus der Ehe der Parteien hervorgegangene
Tochter C._ (geb. tt.mm.2011) sei der Gesuchsgegnerin ;
3. der Gesuchsteller sei berechtigt zu erklären, die Tochter C._ wöchentlich wie folgt zu besuchen und zu sich auf Besuch zu nehmen:
Montagnachmittag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr Mittwochnachmittag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr Sonntagnachmittag von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr; 4.a. die von den Parteien bis zur Trennung bewohnte Villa D._-
Strasse ..., ... Zürich, sei samt Hausrat und Einrichtung bis 30. September 2013 der Gesuchsgegnerin zur Benutzung  (inkl. Garage); ab 1. Oktober 2013 sei die Villa dem  zur alleinigen Nutzung zuzuweisen.
4.b. die Gesuchsgegnerin sei zu verpflichten, per 1. Oktober 2013  Aushingabe aller Schlüssel sowie aller Codes und  für die Sicherheitsanlage aus der Villa D._-Strasse ... auszuziehen;
4.1. es sei davon Vormerk zu nehmen, dass der Gesuchsteller damit einverstanden ist, für die Zeit bis 30. September 2013 der  sämtliche noch in seinem Besitz befindlichen Schlüssel zum Haus D._-Strasse ... herauszugeben.
4.2. es sei davon Vormerk zu nehmen, dass der Gesuchsteller damit einverstanden ist, der Firma E._ AG zu bestätigen, dass die Gesuchsgegnerin ab sofort betreffend Mastercode zur  des Hauses D._-Strasse ..., ... Zürich, bis spätestens 30. September 2013 allein informations- und  ist und ohne seine Zustimmung jederzeit Änderungen des Codes für die Alarmanlage vornehmen kann, solange sie im Haus D._-Strasse ... bewohnt;
5.a. der Gesuchsteller sei zu verpflichten, der Gesuchsgegnerin  der Zeit des Getrenntlebens ab 1. Oktober 2012 bis 30.  2013 (für sie selbst und für die Tochter) folgende  zu leisten:
- Übernahme sämtlicher Hypothekar- und Baurechtszinsen sowie der Unterhaltskosten der Liegenschaft D._-
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Strasse ... (exklusive Gartenunterhalt und Unterhalt des Schwimmbades und kleinere Reparaturen im Haushalt);
- CHF 3'000.00 pro Monat bis 30. September 2013, zahlbar jeweils monatlich zum Voraus;
5.b. ab 1. Oktober 2013 sei der Gesuchsteller zu verpflichten, der  während der Zeit des Getrenntlebens CHF 12'200.00 pro Monat, zahlbar jeweils monatlich zum Voraus, zu bezahlen;
5.1. es sei davon Vormerk zu nehmen, dass der Gesuchsteller damit einverstanden ist, der Gesuchsgegnerin für die Dauer des  das Fahrzeug Audi S 4, ZH ..., zur Benutzung zur Verfügung zu stellen (inklusive Übernahme der Versicherung und der Strassenverkehrsabgabe, aber ohne Reparatur-, Unterhalts- und Betriebskosten), wobei der von der Gesuchsgegnerin  weitere Antrag Ziffer 5.1. gegenstandslos wird;
6. es sei die Gütertrennung anzuordnen; 7. im übrigen seien alle weiteren Anträge der Gesuchsgegnerin ab-
zuweisen, sowie überhaupt darauf einzutreten ist, alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der ."
Rechtsbegehren der Gesuchsgegnerin: (Urk. 13 S. 1 ff., Urk. 21 S. 4)
"1. Es sei vom Getrenntleben der Parteien Vormerk zu nehmen. 2. Es sei die Obhut über die gemeinsame Tochter C._, geb.
tt.mm.2011, der Gesuchsgegnerin zuzuteilen. 3. Es sei der Gesuchsteller für berechtigt zu erklären, die Tochter
C._ während der Dauer des Getrenntlebens wöchentlich am Montag von 10.30 Uhr bis 14.30 Uhr bei der Gesuchsgegnerin zu Hause zu besuchen.
4. Es sei die eheliche Liegenschaft D._-Strasse ..., ... Zürich, inkl. aller Nebenräume, Garten und Garage samt vollständigem Hausrat und Einrichtungsgegenständen während der Dauer des Getrenntlebens der Gesuchsgegnerin zur alleinigen Benutzung zuzuteilen.
4.1. Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, der Gesuchsgegnerin sämtliche noch in seinem Besitz befindlichen Schlüssel und/oder Garagenöffner zur ehelichen Liegenschaft herauszugeben.
4.2. Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, der Firma E._ AG gegenüber zu bestätigen, dass die Gesuchsgegnerin ab sofort betreffend Mastercode zur Alarmanlage Liegenschaft D. ..., ... Zürich, allein Informations- und Verfügungsberech-
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tigte ist und ohne seine Zustimmung jederzeit Änderungen des Codes für die Alarmanlage vornehmen kann.
4.3. Auf den Teilantrag des Gesuchstellers auf Ausnahme von  ihm und/oder der F._SA gehörenden Hausrats- und Kunstgegenständen von der Zuweisung zur Benutzung an die Gesuchsgegnerin sei mangels Substantiierung nicht einzutreten, eventualiter sei dieser Teilantrag abzuweisen.
4.4. Es seien die neuen Anträge des Gesuchstellers betreffend  Zuteilung bzw. Ausweisung der Gesuchsgegnerin aus der ehelichen Liegenschaft per 30. September 2013 gemäss den Ziffern 4 und 5 seiner schriftlichen Eingabe vom 5. Dezember 2012 an das Gericht vollumfänglich abzuweisen.
5. Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, der Gesuchsgegnerin für die Dauer des Getrenntlebens das Fahrzeug Audi S 4, -Nr. ZH ..., zur Benutzung zur Verfügung zu stellen und sämtliche Kosten für den Betrieb und Unterhalt des Autos (, Strassenverkehrsabgabe, Reparatur- und , Pneuersatz) wie bisher zu übernehmen.
5.1. Eventualiter sei, sofern Antrag Ziffer 5 nicht gutgeheissen wird, der Gesuchsteller zu verpflichten, der Gesuchsgegnerin monatlich den Betrag von CHF 2'000.00 für das Leasing eines Audi S 4 oder eines entsprechenden Autos und die Bezahlung der - und Unterhaltskosten des Autos zu bezahlen.
6. Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, der Gesuchsgegnerin rückwirkend ab 1. Oktober 2012 monatliche Unterhaltsbeiträge von CHF 50'945.00 zzgl. Kinderzulagen zu bezahlen, wovon CHF 8'000.00 zzgl. Kinderzulagen für die Tochter C._ und CHF 42'945.00 für die Gesuchsgegnerin persönlich bestimmt sind.
6.1. Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, zusätzlich zu den  Barunterhaltsbeiträgen gemäss vorstehender Ziffer 6  zu den Unterhaltskosten der Gesuchsgegnerin und C._ gehörenden Rechnungen weiterhin direkt zu bezahlen:
- Hypothekarzinsen betreffend die eheliche Liegenschaft (D._-Strasse .../G._-Strasse);
- Baurechtszinsen betreffend die eheliche Liegenschaft (D._-Strasse .../G._-Strasse);
- Einkommens- und Vermögenssteuern der Gesuchsgegnerin. 6.2. Die Anträge des Gesuchstellers betreffend Regelung des Ge-
trenntlebensunterhaltes in Ziffer 5 seiner schriftlichen Eingaben vom 4. Oktober 2012 und Ziffern 5a) und 5b) der Eingabe vom 5. Dezember 2012 seien abzuweisen, sowie diese dem eigenen Antrag der Gesuchsgegnerin widersprechen.
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7. Die Gesuchsgegnerin ist mit der Anordnung der Gütertrennung gemäss Antrag des Gesuchstellers einverstanden.
8. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich  zu Lasten des Gesuchstellers."
Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 3. Abteilung, vom 21. März 2013:
1. Vom Getrenntleben der Parteien wird Vormerk genommen.
2. Die Obhut über das Kind C._, geboren am tt.mm.2011, wird der Ge-
suchsgegnerin zugeteilt.
3. Der Gesuchsteller wird für berechtigt erklärt, das Kind wöchentlich am
- Mittwochnachmittag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr und am
- Sonntagnachmittag von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr
auf eigene Kosten zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen.
4. Die eheliche Liegenschaft an der D._-Strasse ..., ... Zürich wird inklusi-
ve aller Nebenräume, Garage, Garten und Schwimmbad sowie samt Haus-
rat und Einrichtung für die Dauer des Getrenntlebens der Gesuchsgegnerin
und dem Kind zur alleinigen Benützung zugewiesen.
5. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin sämtliche sich
noch in seinem Besitz befindlichen Schlüssel und/oder Garagenöffner zur
ehelichen Liegenschaft herauszugeben.
6. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Firma E._ AG gegenüber zu
bestätigen, dass die Gesuchsgegnerin ab sofort betreffend Mastercode zur
Alarmanlage des Hauses D._-Strasse ..., ... Zürich allein informations-
und verfügungsberechtigt sei und jederzeit Änderungen des Codes für die
Alarmanlage vornehmen kann.
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7. Der Gesuchsteller wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Ge-
suchsgegnerin für die Dauer des Getrenntlebens das Fahrzeug Audi S 4,
Kontrollschild-Nr. ZH ..., zur Benutzung zur Verfügung zu stellen und die
Kosten für Versicherung und Strassenverkehrsabgabe zu bezahlen.
8. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, während der Dauer des Getrenntlebens
sämtliche Hypothekar- und Baurechtszinsen sowie Unterhalt und Versiche-
rungen der Liegenschaft D._-Strasse ... im Sinne der Erwägungen (in-
klusive Kosten Bewässerungsanlage, Gartenunterhalt und Unterhalt des
Schwimmbades) direkt zu bezahlen.
9. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin für sich und das
Kind einen Unterhaltsbeitrag von monatlich Fr. 8'720.- zuzüglich allfälliger
Kinderzulagen zu bezahlen, davon Fr. 1'720.- zuzüglich allfälliger Kinderzu-
lagen für C._ und Fr. 7'000.- für die Gesuchsgegnerin persönlich.
Die Unterhaltsbeiträge sind zahlbar monatlich im Voraus jeweils auf den Ers-
ten eines jeden Monats, rückwirkend ab 1. Oktober 2012. Der Gesuchsteller
ist berechtigt, bereits geleistete Unterhaltsbeiträge anzurechnen.
10. Es wird die Gütertrennung mit Wirkung ab 5. Oktober 2012 angeordnet.
11. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf Fr. 6'000.-.
12. Die Kosten werden dem Gesuchsteller zu einem Viertel und der Gesuchs-
gegnerin zu drei Vierteln auferlegt.
13. Die Gesuchsgegnerin wird verpflichtet, dem Gesuchsteller eine reduzierte
Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 10'000.- zuzüglich 8% Mehrwert-
steuer zu bezahlen.
14. (Mitteilungssatz)
15. (Rechtsmittelbelehrung)
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Berufungsanträge Erstberufung (LE130028):
Des Gesuchstellers, Erstberufungsklägers und Zweitberufungsbeklagten (Urk. 34 S. 2 f.):
"1. Das angefochtene Urteil der 3. Abteilung des Bezirksgerichts Zürich
vom 21. März 2013 sei wie folgt abzuändern: a) Besuchsrecht: Der Gesuchsteller sei zusätzlich berechtigt zu er-
klären, die Tochter C._ wöchentlich jeweils auch am  von 14.00 bis 18.00 Uhr zu besuchen oder mit sich auf Besuch zu nehmen;
b) eheliche Liegenschaft D._-Strasse ..., ... Zürich: Die  sei zu verpflichten, per 31. Mai 2014 unter  aller Schlüssel sowie aller Codes und Vollmachten für die Sicherheitsanlage aus der Villa D._-Strasse ... auszuziehen, und die Villa D._-Strasse ... sei ab diesem Zeitpunkt dem Gesuchsteller zur alleinigen Nutzung zuzuweisen;
c) Unterhaltsbeiträge:
• der Gesuchsteller sei zu verpflichten, der Gesuchsgegnerin währen der Zeit des Getrenntlebens bis 31. Mai 2014 (für sie selbst und für die Tochter) zusätzlich zur Übernahme  Hypothekar- und Baurechtszinsen sowie der  der Liegenschaft D._-Strasse ... CHF 3'884.00 pro Monat zu bezahlen, zahlbar jeweils monatlich im Voraus;
• ab 1. Juni 2014 sei der Gesuchsteller zu verpflichten, der  während der Zeit des Getrenntlebens jeweils CHF 12'684.00 pro Monat zu bezahlen, zahlbar jeweils  zum Voraus;
2. im Übrigen sei das vorinstanzliche Urteil vollumfänglich zu bestätigen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der /Gesuchsgegnerin."
Der Gesuchsgegnerin, Erstberufungsbeklagten und Zweitberufungsklägerin (Urk. 42 S. 2 f.):
"1. Prozessualer Antrag Es sei das Berufungsverfahren LE130029 mit dem vorliegenden Ver-
fahren LE130028 gemäss Art. 125 lit. c) ZPO zu vereinigen. 2. Anträge: 1. Es seien die Berufungsanträge gemäss Ziffern 1 a) und 1 c) betreffend
das Besuchsrecht und die Unterhaltsregelung nicht materiell zu beur-
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teilen, sondern es seien gemäss Antrag der Berufungsbeklagten im Verfahren LE130029 die Dispositiv-Ziffern 3 (Besuchsrecht) und 9 (Barunterhalt) des angefochtenen Urteils vom 21. März 2013  und es sei die Sache an das Einzelgericht am Bezirksgericht , 3. Abteilung, zurückzuweisen, wie im Verfahren LE130029 .
1.1. Eventualiter, falls die Sache nicht an das Einzelgericht am  Zürich, 3. Abteilung, zurückgewiesen wird, sei der Antrag des  und Gesuchstellers gemäss Ziffer 1 a) auf Zusprechen eines wöchentlichen Besuchsrechts auch am Montagnachmittag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr abzuweisen und es sei in Abänderung von Dispositiv-Ziffer 3 des angefochtenen Urteils das Besuchsrecht des  gemäss dem Antrag der Berufungsbeklagten (im  LE130029) wie folgt zu regeln:
"Der Berufungskläger sei für berechtigt zu erklären, die Tochter C._ wöchentlich am Mittwochnachmittag, von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr, am Wohnort der Berufungsbeklagten zu besuchen,
sowie zusätzlich (zum Antrag im Verfahren LE 130029) an jedem  Samstag, von 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr, ebenfalls am Wohnort der Berufungsbeklagten.
2. Es sei der Berufungsantrag gemäss Ziffer 1 b) betreffend Zuweisung der ehelichen Liegenschaft D._-Strasse ..., ... Zürich, ab 31. Mai 2014 an den Berufungskläger vollumfänglich abzuweisen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MWST zulasten des  und Gesuchstellers."
Berufungsanträge Zweitberufung (LE130029):
Der Gesuchsgegnerin, Erstberufungsbeklagten und Zweitberufungsklägerin (Urk. 51/34 S. 2 f.): 1. Es seien die Dispositiv-Ziffern 3 (Besuchsrecht), 9 (Barunterhaltsbei-
träge), 12 (Kostenfolgen) und 13 (Parteientschädigung) aufzuheben und es sei die Sache an das Einzelgericht am Bezirksgericht Zürich, 3. Abteilung, zurückzuweisen, zur Durchführung der Parteibefragung, Einräumung der Möglichkeit an die Berufungsklägerin zur  des Berufungsbeklagten und Gesuchstellers vom 28. Februar 2013 und anschliessender Neubeurteilung der Dispositiv-Ziffern 3, 9, 12 und 13 im Sinne der folgenden Begründung.
2. Eventualiter, falls Antrag Ziffer 1 nicht gutgeheissen wird, wird  der Dispositiv-Ziffern 3, 9, 12 und 13 des angefochtenen Urteils vom 21. März 2013 Folgendes beantragt:
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2.1. Dispositiv-Ziffer 3 des angefochtenen Urteils vom 21. März 2013 sei aufzuheben und der Berufungsbeklagte sei für berechtigt zu erklären, die Tochter C._ wöchentlich am Mittwochnachmittag, von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr, am Wohnort der Berufungsklägerin zu .
2.2. Dispositiv-Ziffer 9 sei aufzuheben und der Berufungsbeklagte und  sei zu verpflichten, der Berufungsklägerin und  monatliche Bar-Unterhaltsbeiträge von CHF 76'880.00,  CHF 8'000.00 zzgl. Kinderzulagen für C._ und CHF 68'880.00 für die Berufungsklägerin und Gesuchsgegnerin persönlich zu , zahlbar rückwirkend ab 1. Oktober 2012 für die weitere Dauer des Getrenntlebens.
2.3. Dispositiv-Ziffer 12 des Urteils vom 21.März 2013 sei aufzuheben und es seien die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens vollumfänglich dem Berufungsbeklagten und Gesuchsteller aufzuerlegen.
2.4 Es sei Dispositiv-Ziffer 13 des Urteils vom 21. März 2013 aufzuheben und es sei der Berufungsbeklagte und Gesuchsteller zu verpflichten, der Berufungsklägerin und Gesuchsgegnerin für das erstinstanzliche Verfahren eine angemessene Parteientschädigung zzgl. MWSt zu .
3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MWST zulasten des Berufungsbeklagten und Gesuchstellers.
Prozessualer Antrag:
1. Es sei der Berufung bezüglich Dispositiv-Ziffer 3 (Besuchsrecht) die aufschiebende Wirkung zu erteilen.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MWST zulasten des  und Gesuchstellers."
Des Gesuchstellers, Erstberufungsklägers und Zweitberufungsbeklagten (Urk. 51/44 S. 2 f.):
"1. Die von der Gesuchsgegnerin erhobene Berufung sei vollumfänglich
abzuweisen, und es sei das erstinstanzliche Urteil zu bestätigen, mit den vom Gesuchsteller in seiner eigenen Berufung LE130028-O  Abänderungen:
2. das von der Gesuchsgegnerin angestrengte Berufungsverfahren LE130029-O sei mit dem vom Gesuchsteller eingeleiteten  LE130028-O zu vereinigen;
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3. für den Fall, dass das vom Gesuchsteller zu erbringende  D._-Strasse ..., d.h. die Überlassung der ganzen Liegenschaft zu Wohnzwecken und die Übernahme sämtlicher liegenschaftsseitigen Kosten – wie Baurechtszinsen, Unterhalts- und Betriebskosten,  –, bei der Gesuchsgegnerin als weitere Unterhaltsleistung einkommensbesteuert wird, sei der Gesuchsteller zu verpflichten, diese Einkommenssteuern, soweit nachgewiesenermassen angefallen, im Sinne einer weiteren Unterhaltsleistung nach Massgabe ihres Anfalles zu vergüten gegen Vorlage folgender Dokumente: des rechtskräftigen Einschätzungsentscheides bzw. des akzeptierten  und – wenn aus den Einschätzungsgrundlagen die  Unterhaltsleistungen betragsmässig nicht ausgewiesen werden – des Hauptformulars der dazugehörenden Steuererklärung und im Falle eines Rechtsmittelverfahrens zusätzlich des  Entscheides der letzten Rechtsmittelinstanz und der aufgrund der rechtskräftigen Einschätzung ergangenen Schlussrechnung zu den Staats- und Gemeindesteuern und der rechtskräftigen  zur Direkten Bundessteuer. Die aus den vorstehenden  ermittelten einkommenssteuerlichen Betreffnisse auf dem Leistungspaket Liegenschaft D._-Strasse ... seien vom  der Gesuchsgegnerin zu vergüten.
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der /Berufungsbeklagten."

Erwägungen:
I.
1. Die Parteien standen seit dem 5. Oktober 2012 vor Vorinstanz in einem
Eheschutzverfahren (Urk. 1). Am 12. Dezember 2012 fand eine mündliche Ver-
handlung statt (Prot. I S. 4). Die Vorinstanz hat die Parteien nie persönlich be-
fragt. Die Parteien haben nach Abschluss der Verhandlung vom 12. Dezember
2012 eine weitere Verhandlung nach Eingang der Stellungnahme des Gesuch-
stellers gewünscht (Prot. I S. 7). Am 17. Dezember 2012 hat die Vorinstanz für die
weiteren Parteivorträge das schriftliche Verfahren angeordnet und dem Gesuch-
steller Frist angesetzt, um zur Gesuchsantwort Stellung zu nehmen (Prot. I S. 8).
Die 87-seitige Stellungnahme des Gesuchstellers mit 16 Beilagen ging am
4. März 2013 bei der Vorinstanz ein (Urk. 24). Am 21. März 2013 erging das vor-
instanzliche Urteil. Die gesuchstellerische Stellungnahme samt Beilagen wurde
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am 22. März 2013 der Gesuchsgegnerin zugestellt (Urk. 31). Am 26. März 2013
ersuchte die Gesuchsgegnerin um Ansetzung einer Frist zur Novenstellungnahme
zur "Replik" vom 4. März 2013 (Urk. 32). Am 27. März 2013 hat die Gesuchstelle-
rin das vorinstanzliche Urteil in Empfang genommen (Urk. 30).
2. Beide Parteien erhoben gegen das eingangs wiedergegebene Urteil mit Ein-
gaben vom 8. April 2013 (Urk. 34 und Urk. 51/34) innert Frist Berufung, wobei sie
die oben angeführten Anträge stellten. Die Erstberufung des Gesuchstellers wur-
de unter der Prozessnummer LE130028 und die Zweitberufung der Gesuchsgeg-
nerin unter der Prozessnummer LE130029 angelegt. Mit Verfügung vom 11. April
2013 (Urk. 51/40) wurde das Gesuch der Gesuchsgegnerin um Erteilung der auf-
schiebenden Wirkung ihrer Berufung bezüglich Dispositiv-Ziffer 3 abgewiesen.
Der Gesuchsteller hat am 25. April 2013 den ihm auferlegten Kostenvorschuss
fristgerecht geleistet (Urk. 40), desgleichen die Gesuchsgegnerin am 22. April
2013 im Berufungsverfahren LE130029 (Urk. 51/42). Die jeweiligen Berufungsan-
tworten der Parteien datieren vom 27. Mai 2013 (Urk. 44) bzw. 21. Mai 2013
(Urk. 51/43) und enthalten die ebenfalls eingangs wiedergegebenen Anträge. Sie
wurden den Parteien mit Verfügung vom 28. Mai 2013 zur Kenntnisnahme zuge-
stellt (Urk. 45 und Urk. 51/47). Die Parteien wurden auf den 19. September 2013
zu einer Referentenaudienz/Vergleichsverhandlung vorgeladen, anlässlich wel-
cher über das Besuchsrecht eine Einigung gefunden werden konnte (Urk. 48). Die
Teilvereinbarung lautet wie folgt:
"Die Parteien beantragen übereinstimmend, es sei Dispositivziffer 3 des Urteils vom
21. März 2013 des Einzelgerichts im summarischen Verfahren des Bezirksgerichts
Zürich, 3. Abteilung, ab 1. Januar 2014 durch folgende Fassung zu ersetzen und zu
genehmigen:
Der Gesuchsteller wird für berechtigt erklärt, die Tochter C._ wie folgt auf
eigene Kosten zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen.
- jede Woche: am Dienstag von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr
- in den geraden Wochen: am Sonntag von 11:30 Uhr bis 17:30 Uhr
- in den ungeraden Wochen: am Freitag von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr."
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3. Die Parteien erklärten anlässlich der Vergleichsverhandlung übereinstim-
mend, sie würden versuchen, bis Ende Oktober 2013 eine Einigung über die strit-
tig gebliebenen Punkte zu erzielen (Prot. S. 10). Mit Eingabe vom 24. Oktober
2013 erklärte der Gesuchsgegner, dass keine Einigung habe erzielt werden kön-
nen (Urk. 49), was von der Rechtsvertreterin der Gesuchstellerin auf telefonische
Nachfrage hin am 28. Oktober 2013 bestätigt wurde (Prot. S. 7).
4. Die Dispositiv-Ziffern 1, 2, 7 und 10 des vorinstanzlichen Eheschutzent-
scheides blieben unangefochten, weshalb diese in Rechtskraft erwachsen sind.
Davon ist Vormerk zu nehmen.
5. Auf die Parteivorbringen ist im Folgenden insoweit einzugehen, als dies für
die Entscheidfindung erforderlich ist.
II.
1. Vereinigung
Da sich im vorliegenden Verfahren wie auch im Berufungsverfahren LE130029
dieselben Parteien in derselben Rechtssache gegenüberstehen und sich die
Themen beider Verfahren grösstenteils überschneiden, ist das Berufungsverfah-
ren LE130029 mit dem vorliegenden Verfahren zu vereinigen, unter der Prozess-
nummer LE130028 weiterzuführen und als dadurch erledigt abzuschreiben.
2. Vereinbarung
2.1. Soweit es Kinderbelange (Besuchsrecht, Kinderunterhaltsbeiträge) zu regeln
gilt, findet die Offizial- und Untersuchungsmaxime Anwendung (Art. 296 Abs. 1
ZPO). Daher unterliegt die von den Parteien getroffene Vereinbarung im Sinne ei-
nes übereinstimmenden Parteiantrages der gerichtlichen Genehmigung (ZK-
Bräm, N 18 und N 117 zu Art. 176 ZGB). Für die Genehmigung wird vorausge-
setzt, dass mit der Vereinbarung das Kindeswohl gewahrt wird.
2.2. Eltern, denen die Obhut nicht zusteht, und das unmündige Kind haben ge-
mäss Art. 273 Abs. 1 ZGB gegenseitig Anspruch auf angemessenen persönlichen
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Verkehr. Als oberste Richtschnur für die Ausgestaltung des Besuchsrechtes gilt
immer das Kindeswohl, das anhand der Umstände des konkreten Einzelfalls zu
beurteilen ist. Bei der Festsetzung des Besuchsrechts geht es nicht darum, einen
gerechten Interessenausgleich zwischen den Eltern zu finden, sondern den elter-
lichen Kontakt mit dem Kind in seinem Interesse zu regeln. Für eine gute Entwick-
lung des Kindes, insbesondere für die Identitätsfindung, ist die Beziehung zu bei-
den Elternteilen sehr wichtig und von hohem Wert (BGE 122 III 404, S. 407
m.w.H.). Gemäss aktueller Lehre und Praxis richten sich Häufigkeit und Dauer der
Besuchskontakte vor allem nach dem Alter des Kindes, seiner bisherigen Bindung
zum anderen Elternteil und nach der Häufigkeit der bisherigen Kontakte (Schwen-
zer in: Honsell/Vogt/Geiser [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 4. Aufl.,
Basel 2012, N 13 zu Art. 273 ZGB m.w.H. zur bundesgerichtlichen und kantona-
len Judikatur). Sodann ist das kindliche Zeitgefühl in jedem Fall zu beachten, so
dass insbesondere bei Kleinkindern einerseits keine zu lange Trennung des
Kleinkindes von der Hauptbezugsperson erfolgen darf, andererseits der Abstand
zwischen den Besuchen zwei Wochen nicht überschreiten sollte (Schwenzer,
a.a.O., N 14 zu Art. 273 ZGB). Bei Kindern im Vorschulalter wird deshalb auf
Übernachtungen beim Besuchsberechtigten regelmässig verzichtet. Von einem
Ferienbesuchsrecht wird erst nach Eintritt des Kindes in die Schulpflicht ausge-
gangen (FamKomm Scheidung/Büchler/Wirz, N 24 zu Art. 273 ZGB).
Die im Rahmen der Parteivereinbarung festgelegte Regelung des persönli-
chen Verkehrs zwischen dem Gesuchsteller und der zweijährigen Tochter
C._ entspricht umfangmässig der vorinstanzlichen Anordnung vom 21. März
2013. Bereits die Vorinstanz hat ausgeführt, dass regelmässige Besuche vorlie-
gend besonders notwendig erscheinen würden, da nach Ausführungen der Ge-
suchsgegnerin die Beziehung des Gesuchstellers zu C._ während des Zu-
sammenlebens weniger eng gewesen sei, als sie es sich gewünscht habe. Der
Umstand, dass sich der Gesuchsteller einerseits seit der Trennung der Parteien
gemäss Ausführungen der Gesuchsgegnerin mehr für C._ interessiere und
dass andererseits die für ein ausgedehntes Besuchsrecht geforderten günstigen
Wohnverhältnisse vorliegen, lassen zwei mehrstündige Besuche pro Woche als
angemessen erscheinen. Im Unterschied zur vorinstanzlichen Regelung wird dem
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Gesuchsteller nur noch in den geraden Wochen ein Besuchsrecht am Sonntag-
nachmittag (von 11.30 Uhr bis 17.30 Uhr) gewährt und stattdessen in den unge-
raden Wochen ein solches am Freitag von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr. Dass die Be-
suchszeiten – im Unterschied zum vorinstanzlichen Urteil – jeweils vor dem Mittag
beginnen, erklärt sich damit, dass C._ über Mittag jeweils einen Mittagsschlaf
macht, weshalb es sinnvoll erscheint, wenn C._ bereits vor dem Mittagessen
bzw. Mittagsschlaf vom Gesuchsteller abgeholt wird. Mit Blick auf die zitierte Ge-
richtspraxis wurde angesichts des Alters von C._ zu Recht auf ein Übernach-
tungs- und Ferienbesuchsrecht verzichtet.
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Vereinbarung betref-
fend das Besuchsrecht dem Kindeswohl entspricht und deshalb zu genehmigen
ist. Bis zum 31. Dezember 2013 ist die bisher geltende Regelung (Besuche wö-
chentlich am Mittwochnachmittag von 14.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntagnach-
mittag von 12.00 bis 18.00 Uhr) fortzuführen.
3. Unterhaltsbeiträge
3.1. Die Vorinstanz sprach der Gesuchsgegnerin und der Tochter ausgehend
von einem Einkommen ihrerseits von Fr. 4'765.– sowie einem Bedarf von
Fr. 13'484.– einen monatlichen Barunterhaltsbeitrag von Fr. 8'720.– zu, und zwar
Fr. 7'000.– für die Gesuchstellerin persönlich und Fr. 1'720.– für C._.
3.2. Die Gesuchsgegnerin wehrt sich gegen den festgesetzten Unterhaltsbei-
trag und macht in erster Linie geltend, ihr Anspruch auf rechtliches Gehör sei in
krasser Weise verletzt worden, indem ihr die gesuchstellerische Stellungnahme
vom 4. März 2013 einen Tag nach Erlass des angefochtenen Urteils zugestellt
worden sei (Urk. 51/34 S. 9). Weiter sei in der unterbliebenen persönlichen Befra-
gung der Parteien anlässlich der Verhandlung vom 12. Dezember 2012 neben der
Verletzung der Untersuchungsmaxime sowie des Rechts auf Beweis eine Ge-
hörsverletzung zu sehen (Urk. 51/34 S. 9, 12 und 13). Die Vorinstanz habe die
Parteien weder zur tatsächlichen Arbeitstätigkeit der Gesuchsgegnerin noch zum
strittigen Besuchsrecht befragt. Aus diesem Grund seien die Dispositiv-Ziffern 3,
9, 12 und 13 aufzuheben und das Verfahren an die Vorinstanz zurückzuweisen
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(Urk. 51/34 S. 5 ff. und S. 17 ff.). Die Gesuchsgegnerin betrachtet es zwar als
möglich, dass die Parteien vor Obergericht angehört werden, und beantragt daher
eventualiter im Rahmen ihrer Berufungsschrift 85 Mal die Parteibefragung (vgl.
Urk. 51/34). Sie weist aber darauf hin, dass eine Instanz verlorenginge, was ein
wesentlicher Mangel wäre (Urk. 51/34 S. 18).
3.3. Der Gesuchsteller stellt sich in seiner Berufungsschrift auf den Standpunkt,
dass der Vorwurf der Verletzung des rechtlichen Gehörs rechtsmissbräuchlich sei.
Mit der Einreichung der Berufungsschrift sei eine allfällige erstinstanzliche Verlet-
zung des Gehörsanspruchs geheilt worden. Mit Bezug auf die unterlassene per-
sönliche Befragung ist er der Auffassung, auf eine solche habe mit guten Gründen
überzeugend verzichtet werden können, da sie nichts Erhellendes zur Glaubhaft-
machung hätte beitragen können. Es mache keinen Sinn, die zerstrittenen Partei-
en heute noch anzuhören. "Damit sei der Verzicht auf eine persönliche Befragung
rechtlich völlig korrekt" ( Urk. 51/44 S. 6 f.).
3.4. a) Im summarischen Verfahren wie dem Eheschutzverfahren ist der Be-
weis grundsätzlich durch Urkunden zu erbringen (Art. 254 Abs. 1 ZPO). Andere
Beweismittel sind gemäss Art. 254 Abs. 2 ZPO jedoch zulässig, wenn sie das
Verfahren nicht wesentlich verzögern (lit. a), es der Verfahrenszweck erfordert
(lit. b) oder das Gericht den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen hat (lit.
c). Im Eheschutzverfahren stellt das Gericht den Sachverhalt von Amtes wegen
fest (Art. 272 ZPO), weshalb die Beweismittelbeschränkung nicht gilt. Das Ehe-
schutzverfahren ist – von klaren und unbestrittenen Verhältnissen abgesehen –
mündlich und die Parteien haben persönlich zu erscheinen (Art. 273 Abs. 1 und 2
ZPO). Nebst den Urkunden dienen daher die mündlichen Parteiverhöre in erster
Linie als Beweismittel (Pfänder Baumann, DIKE-Komm-ZPO, Art. 273 N 6). In al-
ler Regel kann auf die direkte Befragung der Parteien zur Klärung des Sachver-
halts und zur Anordnung der verschiedenen Massnahmen nicht verzichtet werden
(Sutter-Somm/Vontobel, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO-
Komm., N 6 zu Art. 273 ZPO, mit weiteren Verweisen; Schwander, in: Gehri/
Kramer [Hrsg.], ZPO Kommentar, Zürich 2010, N 10 zu Art. 273 ZPO; BK-
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Spycher, N 4 zu Art. 273 ZPO). Sind Anordnungen über die Kinder zu treffen,
ergibt sich die Pflicht zur Anhörung der Eltern direkt aus Art. 297 Abs. 1 ZPO.
b) In der Tat hat die Vorinstanz die Parteien nie persönlich befragt. Stattdes-
sen hat sie bei der Frage des Umfangs der Arbeitstätigkeit der Gesuchsgegnerin
zahlreiche Annahmen getroffen. So hat sie angenommen, dass ihre frühere, bis
September 2012 ausgeübte Verwaltungsratstätigkeit bei der H._ SA (nach-
folgend: H._ ) ein Arbeitspensum von 50% in Anspruch genommen habe und
sie nach der Geburt von C._ im Rahmen von 10% für ihre PR-Agentur tätig
gewesen sei, weshalb von einer grundsätzlichen Eigenversorgungskapazität im
Umfang einer 60%-Tätigkeit auszugehen sei. Da die lukrativen Mandate für die
H._ zufolge der Trennung der Parteien weggefallen seien und die Gesuchs-
gegnerin zufolge der Mutterschaft in der Akquirierung von neuen Aufträgen für die
PR-Agentur eingeschränkt sei, sei von einem erzielbaren Lohn von Fr. 4'765.–
auszugehen, nämlich 50% der bisherigen Lohnbezüge aus der PR-Agentur von
Fr. 9'530.– (Urk. 35 S. 18 f.).
Damit trifft die Vorinstanz zahlreiche Annahmen, ohne die Parteien - wie
vom Gesetz vorgeschrieben und von der Gesuchsgegnerin an der Verhandlung
vom 12. Dezember 2012 beantragt (Urk. 13 S. 82 f.) - zur Eigenversorgungskapa-
zität der Gesuchsgegnerin persönlich befragt zu haben. Indem es die Vorinstanz
unterlassen hat, die Parteien diesbezüglich zu befragen, wurde der Sachverhalt in
einem wesentlichen Teil unvollständig festgestellt und das Recht der Gesuchs-
gegnerin auf Beweis verletzt. Auch wird aus dem angefochtenen Entscheid nicht
deutlich, ob das vom Gesuchsteller im erstinstanzlichen Verfahren in diesem Zu-
sammenhang gestellte und im zweitinstanzlichen Verfahren erneuerte Editions-
begehren, das auf einen Beizug der Bilanzen und Erfolgsrechnungen der I._
AG für die Jahre 2007 bis 2012 und der diesen zugrundeliegenden Belege abzielt
(Urk. 24 S. 37, Urk. 34 S. 19), von der Vorinstanz zur Kenntnis genommen bzw.
geprüft wurde. Immerhin steht die Behauptung im Raum, die Gesuchgegnerin
könne trotz ihrer Mutterschaft mit der ihr gehörenden AG unter Beibehaltung ei-
nes Jahreslohns von Fr. 120'000.– auch noch einen Gewinn von Fr. 192'000.–
erwirtschaften (Urk. 1 S. 8, Urk. 24 S. 37 f., Urk. 34 S. 18 f.), währenddem die
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Gesuchsgegnerin behauptet, sie sei nur noch ganz eingeschränkt als "Aufsichts-
person / Direktion" in der "Agentur" tätig (Urk. 13 S. 82). In dieser Konstellation
könnte es sich rechtfertigen, die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gesuchsgegne-
rin nicht nur anhand ihres Lohnes, sondern unter Einbezug des Gewinns der ihr
gehörenden AG zu bestimmen, und zwar ungeachtet dessen, ob der Gewinn dem
Unternehmen entnommen wird oder nicht (vgl. Hausheer/Spy-cher [Hrsg.], Hand-
buch des Unterhaltsrechts, 2. Aufl., Bern 2010, Rz 01.33). Im Unterhaltsrecht
kommt der rechtlichen Unterscheidung zwischen unselbständiger und selbständi-
ger Erwerbstätigkeit jedenfalls keine entscheidende Bedeutung zu, weshalb bei
wirtschaftlicher Einheit zwischen Aktiengesellschaft und Alleinaktionär das Ein-
kommen so bestimmt werden kann, wie wenn er selbständig erwerbend wäre
(ZK-Bräm, N 69 und N 78 zu Art. 163 ZGB).
c) Auch mit Bezug auf den Bedarf der Gesuchsgegnerin und der Tochter
C._ wurde der Sachverhalt von der Vorinstanz unvollständig festgestellt.
Die Vorinstanz hat bei den Bedarfspositionen "Haushälterin", "Gesundheit",
"Versicherungen", "Mobilität", "Kultur" "Haushalt", "Bekleidung" und "Freizeit/
diverse Interessen/Soziales" nur die von der Gesuchsgegnerin belegten bzw. vom
Gesuchsteller anerkannten Kosten berücksichtigt. Die Positionen "Wäsche-
rei/Chemische Reinigung", "Beratung", "Schneiderin/Schuhmacher" (ein Posten
der Position "Bekleidung"), "Blumen", "Auswärtsessen", "Coiffeurbesuche", "Kos-
metikbehandlungen" (Posten der Position "Haushalt")" blieben mit der Begrün-
dung, dass Belege fehlen würden, gänzlich unberücksichtigt. Um ihrer Glaub-
haftmachungspflicht nachzukommen, hat die Gesuchstellerin bei jeder der ge-
nannten Bedarfspositionen neben dem Einreichen von Belegen die Parteibefra-
gung offeriert, bei diversen Positionen sogar mehrfach. Beispielsweise offerierte
sie hinsichtlich der Positionen "Haushalt" und "Freizeit/diverse Interessen/
Soziales" je neun Mal die Parteibefragung. Sie begründet die beantragte Partei-
befragung einerseits damit, dass die von ihr eingereichten Belege nicht vollstän-
dig seien (so beispielsweise bei den Kleiderkosten, wo sie ausführt, dass der Ge-
suchsteller gewisse Kleidungsstücke bezahlt habe, für welche er die Quittungen
nicht vorgelegt habe [Urk. 13 S. 69]), andererseits damit, dass sie überhaupt kei-
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ne Belege vorweisen könne, so zum Beispiel im Zusammenhang mit der Position
"Versicherungen", wo die Gesuchsgegnerin vorbringt, dass der Gesuchsteller im
Besitz der Versicherungspolicen der Hausrat-, Antiquitäten-, Schmuck-, Reise-
und Rechtsschutzversicherung sei (Urk. 13 S. 56).
Die im Rahmen der Befragung gemachten Aussagen der Gesuchsgegnerin
und des Gesuchstellers stellen ein zulässiges Mittel der Glaubhaftmachung von
Parteivorbringen dar. Indem keine Parteibefragung zu den umstrittenen Bedarfs-
positionen erfolgte, wurde ein wesentliches Glaubhaftmachungsmittel nicht abge-
nommen und als Folge davon der Sachverhalt durch die Vorinstanz in wesentli-
chen Teilen unvollständig festgestellt. Der wiederholte Vorwurf der Vorinstanz,
dass die Gesuchsgegnerin ihrer Glaubhaftmachungspflicht nicht nachgekommen
sei (vgl. Urk. 35 S. 25 ff.), erscheint vor dem Hintergrund, dass die Gesuchsgeg-
nerin zum ehelichen Lebensstandard wiederholt die Parteibefragung verlangt hat,
als stossend. Das Recht auf Beweis bildet das Korrelat zur Beweis- bzw. Glaub-
haftmachungslast. Indem zu den umstrittenen Bedarfspositionen keine Parteibe-
fragung stattgefunden hat, wurde der Gesuchsgegnerin die Möglichkeit verwehrt,
ihrer Glaubhaftmachungspflicht nachzukommen. Auch hat die Vorinstanz zu den
bei ihr deponierten und im Berufungsverfahren erneuerten Editionsbegehren, die
den Versicherungsaufwand belegen sollen (Urk. 13 S. 57, Urk. 34 S. 57 f.), keine
Stellung bezogen.
3.5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Verfahren nicht spruchreif ist,
sondern die Parteien zu den umstrittenen Bedarfspositionen und zur Arbeitstätig-
keit der Gesuchsgegnerin zu befragen sind. Weiter sind die beidseits gestellten
Editionsbegehren zu behandeln. Es ist grundsätzlich nicht Aufgabe der Beru-
fungsinstanz, den Sachverhalt anstelle der ersten Instanz zu erstellen (Reetz/
Hilber, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur
Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2.A. 2013, N 35 zu Art. 318 ZPO). Dies gilt
im vorliegenden Fall umso mehr, als dass vor Vorinstanz überhaupt keine persön-
liche Befragung der Parteien stattgefunden hat und die Berufungsinstanz daher
durch eine nachträgliche Parteibefragung im Berufungsverfahren faktisch die Auf-
gabe der Vorinstanz wahrnehmen würde. Hinzu kommt, dass im Falle einer um-
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fassenden Parteibefragung durch die Berufungsinstanz diese als erste Instanz
über wichtige Tatfragen entscheiden würde und die Parteien im Ergebnis eine In-
stanz verlieren würden. Vor diesem Hintergrund rechtfertigt sich eine Rückwei-
sung des Entscheids an die Vorinstanz zwecks Vervollständigung des Sachver-
halts betreffend das Einkommen der Gesuchsgegnerin und die umstrittenen Be-
darfspositionen (Art. 318 Abs. 1 lit. c Ziff. 2 ZPO). In diesem Rahmen wird der
Gesuchsgegnerin ebenfalls Gelegenheit zu geben sein, sich zur Stellungnahme
des Gesuchsgegners vom 4. März 2013 zu äussern. Da diese Eingabe der Ge-
suchsgegnerin erst am 22. März 2013 zuging (Urk. 31), war sie nicht in der Lage,
ihr sog. Replikrecht wahrzunehmen, was eine Verletzung des rechtlichen Gehörs
darstellt (BGE 137 I 195, 197 E. 2.3.1).
4. Zuweisung eheliche Liegenschaft
4.1. Die Vorinstanz hat die eheliche Liegenschaft der Gesuchsgegnerin zur Be-
nützung zugewiesen (Dispositiv-Ziffer 4) und den Gesuchsteller zur Direktzahlung
der Hypothekar- und Baurechtszinsen sowie der Unterhalts- und Versicherungs-
kosten der ehelichen Liegenschaft verpflichtet (Dispositiv-Ziffer 8). Die Liegen-
schaft umfasst rund 500 m2 Wohnfläche und befindet sich auf einem Grundstück
von einer Fläche von 1'600 m2 am ... [Wohngegend]. Sie bildet Gegenstand ei-
nes den Parteien als einfache Gesellschaft zu gesamter Hand gehörenden selb-
ständigen und dauernden Baurechts (Urk. 1 S. 4). Gemäss Steuererklärung 2011
betragen die Hypothekarkosten Fr. 164'977.– pro Jahr, die Baurechtszinsen be-
laufen sich auf jährlich Fr. 51'800.– (Urk. 14/22 S. 6 und 9).
4.2. Der Entscheid über die Zuweisung der ehelichen Liegenschaft wurde ledig-
lich vom Gesuchsteller angefochten. Er beantragt, dass die eheliche Liegenschaft
der Gesuchsgegnerin befristet bis 31. Mai 2014 zuzuweisen sei. Entsprechend sei
er lediglich bis zu jenem Datum zur Direktzahlung der Liegenschaftskosten zu
verpflichten und der Gesuchsgegnerin seien ab 1. Juni 2014 in deren Bedarf
Wohnkosten von Fr. 4'800.– anzurechnen (Urk. 34 S. 20). Vor Vorinstanz be-
gründete er seinen Antrag damit, dass er sich die Finanzierung der ehelichen Lie-
genschaft mittel- bzw. längerfristig nicht leisten könne, weshalb sie verkauft wer-
den müsse, was die Zuweisung des Hauses an ihn voraussetze (Urk. 24 S. 41 ff.).
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4.3. Die Gesuchsgegnerin stellt sich auf den Standpunkt, dass die Vorinstanz ihr
die Liegenschaft zu Recht während der gesamten Dauer des Getrenntlebens zu-
gewiesen habe. Der Gesuchsteller habe ihr noch nach der Trennung lange versi-
chert, dass sie und C._ im Haus bleiben könnten (Urk. 51/34 S. 45).
4.4. Liegen finanziell sehr gute Verhältnisse vor, ist nicht darauf abzustellen, ob
die Wohnkosten angemessen sind, da der unterhaltsberechtigte Ehegatte An-
spruch auf Weiterführung des bisherigen Lebensstandards hat. Würde aber die
vollumfängliche Berücksichtigung der bisherigen Wohnkosten auf eine Erhöhung
der Lebenshaltung hinauslaufen, weil der gleiche Raum für weniger Personen in
Anspruch genommen wird, wäre das mit einem Abzug bei den Wohnkosten zu
berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 5P.138/2001 vom 10. Juli 2001 E. 2b).
Die vorinstanzliche Argumentation, dass sich die Parteien für diesen luxuriösen
Standard entschieden hätten, stimmt so nicht bzw. berücksichtigt die seitherigen
Veränderungen der Verhältnisse nicht, nämlich, dass nach dem Auszug des Ge-
suchstellers nur noch eine erwachsene Person und ein Kleinkind die eheliche
Liegenschaft bewohnen. Die Gesuchsgegnerin anerkennt, dass die Parteien die
Liegenschaft D._-Strasse ... vor der Heirat zusammen als ihr gemeinsames
Heim erworben und eingerichtet und beim Ausbau auf die Wünsche und Bedürf-
nisse jedes Familienmitgliedes Rücksicht genommen haben (Urk. 13 S. 18,
S. 30). Vor diesem Hintergrund ist die unbefristete Zuweisung der ehelichen Lie-
genschaft an die Gesuchsgegnerin bzw. die unbefristete Verpflichtung des Ge-
suchstellers zur Direktzahlung der sehr hohen Liegenschaftskosten nicht vertret-
bar.
4.5. Die Gesuchsgegnerin konnte sich noch nicht zur Frage äussern, ob sie am
Antrag auf Zuweisung der ehelichen Liegenschaft festhalte, falls der Gesuchstel-
ler nur für eine beschränkte Zeit zur Direktzahlung der Liegenschaftskosten ver-
pflichtet werde. Die Gesuchsgegnerin ist von der Vorinstanz dazu anzuhören,
weshalb das Verfahren auch mit Bezug auf den Entscheid über die Zuweisung
der ehelichen Liegenschaft an die Vorinstanz zurückzuweisen ist. Lediglich der
Vollständigkeit halber ist der Gesuchsteller darauf hinzuweisen, dass ihm ein Ver-
kauf der ehelichen Liegenschaft erst möglich ist, wenn die Gesuchsgegnerin ihre
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Zustimmung dazu erteilt hat, nachdem sie beide am Haus gesamthandschaftlich
berechtigt sind. Schliesslich bleibt festzuhalten, dass die Dispositiv-Ziffer 5 (Her-
ausgabe der Schlüssel der ehelichen Liegenschaft) und die Dispositiv-Ziffer 6
(Mitteilung an die Firma E._ AG betreffend Verfügungsberechtigung über die
Alarmanlage) zwar nicht angefochten wurden, jedoch mit dem Entscheid über die
Zuweisung der ehelichen Liegenschaft eng verknüpft sind, weshalb die Vorinstanz
im Rahmen der Liegenschaftszuweisung auch über die Dispositiv-Ziffern 6 und 7
neu zu befinden hat.
III.
Zufolge Rückweisung des Verfahrens können die Kosten- und Entschädigungs-
folgen für das erst- und zweitinstanzliche Verfahren noch nicht abschliessend ge-
regelt werden. Es sind daher zwar für das Berufungsverfahren Kosten festzuset-
zen, doch der Entscheid über die Kostenauflage und die Regelung der Entschädi-
gungsfolgen ist dem Endentscheid der Vorinstanz vorzubehalten. Da das Verfah-
ren nicht abgeschlossen wird, ist die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren
in Anwendung der §§ 5 Abs. 1, 6 Abs. 2 lit. b, 8 Abs. 1 und 12 GebV OG auf
Fr. 6'000.– festzusetzen.