Decision ID: a988b7fe-825f-5a92-a237-4bd928d8c6ae
Year: 2019
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
D
er 1985 geborene
X._
war über die
Y._
, Zürich
,
seit
5.
Oktober 2016
als Hilfselektriker angestellt und in dieser Funktion bei der Suva unfallversichert, als er am 1. November 2016 beim Entfernen einer Schutz
iso
lierung an einem Kabel einen starken Stromschlag am rechten Knie erlitt. Er wurde
dabei
zurückgeworfen und landete
mit dem rechten Knie
auf dem Boden (
Urk.
6/1).
Es
wurde eine symptomatische Korbhenkelläsion rechts
d
iagno
stiziert (
Urk.
6/6)
.
Die Suva erbrachte die gesetzlichen Versicherungs
leistungen und tätigte erwerbliche sowie medizinische Abklärungen. Am 9. Februar 2017 fand eine
arthroskopische
Teilmeniskektomie
medial rechts statt (
Urk.
6/1
9 S. 2 ff.
).
Am 8. Juni 2017 wurde der Versicherte durch
Dr.
med.
Z._
,
Fachärztin
für Chirurgie, kreisärztlich untersucht (
Urk.
6/40).
Nach
ergänzender
bild
gebender Untersuchu
n
g
des rechten Kniegelenks
sowie Ober- und Unter
schenkel
s
am 27. Juni 2017 (
Urk.
6/44) nahm
Dr.
Z._
am 20. Juli 2017 (Urk.
6/49)
erneut
zum Sachverhalt Stellung.
1.2
Mit Mitteilung vom 20. Juli 2017 (
Urk.
6/50
S. 1
) informierte die Suva den Ver
sicherten über die Einstellung der
Heilkosten- sowie
Taggeldleistungen per 31.
Juli 2017 sowie darüber, dass ihm nach medizinischer Beurteilung eine leidensangepasste Tätigkeit ganztags zumutbar sei
.
Hiergegen erhob der Versi
cherte am 28. Juli 2017 (
Urk.
6/52) Einwände.
Mit Mitteilung vom 18. August 2017 (
Urk.
6/59)
führte
die Suva
aus
, dass gemäss kreisärztlicher Beurteilung mit keiner weiteren medizinischen Massnahme ein besseres Heilungsergebnis zu erzielen sei, weshalb die weitere Leistungspflicht zu überprüfen sei. Aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen sei dem Ver
si
cherten die angestammte Tätigkeit als Hilfselektriker nicht mehr zumutbar. Für eine leidensangepasste Tätigkeit bestehe jedoch eine ganztägige Arbeitsfähig
keit. Da diese beim aktuellen Arbeitgeber nicht verwertet werden könne, werde dem Versichertem empfohlen, sich umgehend beim zuständigen Arbeitslosenamt zur Stellenvermittlung anzumelden. Um ihm die berufliche Wiedereingliederung ein bisschen zu erleichtern, würde ihm eine Übergangsfrist gewährt und die Taggeld
leistungen erst per 31. Oktober 2017 eingestellt. Ab 1. November 2017 bestehe kein Anspruch mehr auf Taggeldleistungen. Für die Prüfung allfälliger Renten
leistungen ab dem 1. November 2017 benötige man noch etwas Zeit. Sobald die Abklärungen diesbezüglich beendet seien, erhalte der Versicherte eine entspre
chende
einsprachefähige
Verfügung.
Hiergegen wehrte sich der Versicherte mit Eingabe vom 11. September 2017 (
Urk.
6/63).
Nach Rückfrag
e bei
Dr.
Z._
(
Urk.
6/73) hielt die Suva mit Mitteilung vom 10. November 2017 (
Urk.
6/74) fest, dass basierend auf den Eingaben des Versicherten der medizinische Sachverhalt
kreisärztlicherseits
nochmals überprüft worden sei. Der Kreisarzt halte an seinem Standpunkt fest, da auch die neuen Abklärungen keine
behandlungsbedürftige
n
veränderten Befunde hätten aufzeigen können.
Zwischenzeitlich sei auch die Rentenfrage geprüft worden. Eine Rente sei ab dem 1.
November 2017 nicht geschuldet
. In den nächsten Tagen werde die ausführliche Erklärung diesbezüg
lich in Form einer
einsprachefähigen
Verfügung erfolgen.
Am 29. November 2017 (
Urk.
6/78)
verfügte die Suva
, der Anspruch auf eine Invalidenrente sei geprüft worden. Die medizinischen und erwerblichen Abklä
rungen hätten
ergeben, dass dem V
ersicherten die angestammte Tätigkeit als Elektriker lediglich noch bedingt zumutbar sei.
Eine leidensangepasste Tätigkeit sei jedoch
ganztags zumutbar. Kniende und kauernde Arbeitspositionen sowie Treppen gehen sollten le
d
iglich manchmal anfallen. Die Erhebungen in den ver
schiedenen Betrieben
(Dokumentation von Arbeitsplätzen, DAP)
hätten
ergeben, dass der Versicherte bei einer entsprechenden geeigneten Beschäftigung in der Lage sein sollte, einen Verdienst von mindestens
Fr.
64'162.-- im Jahr zu
erzielen
. Die Gegenüberstellung mit dem
Valideneinkom
men
in der Höhe von Fr. 57'843.
- zeige auf, dass keine unfallbedingte Erwerbseinbusse bestehe. Damit könne keine Invalidenrente ausgerichtet werden. Nach ärztlicher Beurteilung beein
trächtigten die Restfolgen des Unfalls die Integrität
sodann
nicht erheblich. Des
halb seien die Voraussetzungen für die Gewährung einer Integritätsent
schädi
gung nicht erfüllt.
Die hiergege
n erhobene Einsprache (Urk. 6/80-84
) wurde nach Rücksprache mit
Dr.
Z._
(
Urk.
6/86) mit
Einspracheentscheid
vom 19. Juni 2018 (
Urk.
2) abgewiesen.
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
der Suva erhob der Versicherte mit Eingabe
vom
15. Juli 2018 Beschwerde (
Urk.
1) und beantragte sinngemäss die Weiteraus
rich
tung der Heilbehandlu
ngskosten und Taggeldleistungen (S. 2)
.
Mit Beschwerdeantwort vom 24. August 2018 (
Urk.
5) beantragte die Beschwer
de
gegnerin die Abweisung der Beschwerde (S. 2).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes
ge
setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall
versicherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver
wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem
entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem
ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit
punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).
Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am
1. November 2016
ereignet
(
Urk.
6/1)
, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegen
den Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
li
dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
den
sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei
chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal
zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg
gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver
waltung
beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.3
Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber
gehen
den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztli
chen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versi
cherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs
mass
nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).
Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits
fä
higkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Begriffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglich
keit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durch
führung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der ver
sicher
ten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Fest
stellungen beur
teilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar
teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungs
recht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/
ee
, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).
2.
2.1
Ihren
Einspracheentscheid
vom 19. Juni 2018 (
Urk.
2) begründete die Beschwer
degegnerin damit, dass
vorliegend lediglich die Rente angefochten sei. Bezüglich der übrigen Gegenstände sei die Verfügung in Rechtskraft erwachsen (S. 2).
Gestützt auf die Beurteilungen von
Dr.
Z._
vom 19. Juli 2017 und 13. Februar 2018 sei
die Vornahme des
Fallabschluss
es
nicht zu beanstanden
(S. 3)
.
Die von
der Beschwerdegegnerin
zwecks Ermittlung des Invalideneinkommens herangezogenen DAP-Zahlen könnten
sodann
als vereinbar mit dem Zumutbar
keitsprofil von
Dr.
Z._
vom 19. Juli 2017 bezeichnet werden und entsprächen den bundesgerichtlichen Vorgaben.
Ges
tützt hierauf ergebe sich ein D
u
r
ch
schnittslohn von Fr. 64'162.--. Vergleiche man dieses Einkommen mit dem nicht bestrittenen
Validenlohn
von Fr. 57'843.--,
werde ersichtlich
, dass der Invaliden- den
Validenlohn
übersteige. Damit sei nicht zu beanstanden, wenn die Beschwer
degegnerin zum Schluss gekommen sei, dass kein
Anspruch auf eine Rente bestehe (S. 3 ff.)
.
2.2
Dagegen machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift vom
15. Juli 2018 (
Urk.
1)
im Wesentlichen
geltend, er habe im November 2016 einen Arbeits
unfall erlitten und sei deshalb am rechten Knie operiert worden.
Trotz gut ver
laufener Operation habe er weiterhin an starken Schmerzen im Knie gelitten. Anlässlich
einer
kreisärztlichen Un
t
ersuchung habe
m
an die Schmerzen als medizinisch nicht erklärbar definiert. Aufgrun
d
dessen habe er einen weiteren Experten aufgesucht. Gemäss Angaben der
A._
käm
en die Restschmerzen von einer B
einfehlstellung, die im
Moment durch eine Stützschiene gerichtet werde. Es sei eine weitere Operation notwendig, um die Schmerzen endlich loszuwerden. Doch die Heilbehandlungs- und Taggeldkosten seien seitens der Beschwerdegegnerin schon vor Mo
naten eingestellt worden. Die Berichte des
A._
seien dabei unberücksichtigt geblieben.
2.3
In ihrer Beschwerdeantwort vom 24. August 2018 (
Urk.
5) führte die
B
eschwer
degegnerin ergänzend aus, im
H
inblick auf die kreisärztliche Beurteilung sei von weiteren mediz
i
nischen Massnahmen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine namhafte Besserung im Sinne einer ins Gewicht fallenden Erhöhung der Arbeitsfähigkeit mehr zu erwarten, zumal dem Beschwerdefüh
r
er ja bereits mit dem objektiv erreichten Gesundheitszustand am rechten Knie eine mittelschwere leidensangepasste Tätigkeit in einem Vollpensum zumutbar sei. Der medizinische Endzustand sei also erreicht. Daran würden weder die bisherigen Berichte
des
A._
, welche über die weit
e
re
B
ehandlung nach Fallabschluss Ausku
nft gäben, noch allfällige künf
t
i
ge Berichte etwa ändern, weil die Frage des medizinischen Endzustandes prospektiv zu beurteilen sei und deshalb ein Erfolg oder Misserfolg der weiteren
Behandlungen
nicht
entscheidrelevant
sei.
Indizien, die gegen die kreisärztliche Beurteilung sprechen würden, lägen nicht vor. Nachdem der medi
zinische Endzustand erreicht gewesen sei, seien der erfolg
t
e
Fallabschluss
und die Rentenprüfung nicht zu beanstanden (S. 5). Die
Ausführungen
des
Einsprache
entscheides
, wonach kein Anspruch auf eine Rente bestehe, sei zu Recht un
b
e
stritten geblieben. Der Beschwerdeführer erkläre ausdrücklich, dass er keine Rente beantrage
(S. 6).
3.
3.1
Der
Einspracheentscheid
tritt an die Stelle der vorgängig erlassenen Verfügung (auch soweit er diese lediglich bestätigt). Anfechtungsgegenstand des nachfol
genden Beschwerdeverfahrens bildet allein der
Einspracheentscheid
. Damit wird lediglich gesagt, was nach
Art.
56
Abs.
1
des
Bundesgesetz
es
über den Allgemei
nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)
Anfechtungs
gegen
stand im kantonalen Beschwerdeverfahren bildet. Dagegen ergibt sich hieraus nicht, dass der
Einspracheentscheid
die angefochtene Verfügung stets als Ganzes ersetzt und der Versicherungsträger auf Einsprache hin sämtliche durch die primär ergangene Verfügung geregelten Rechtsverhältnisse (auch soweit sie mit der Einsprache nicht angefochten wurden) zu überprüfen und hierüber neu zu entscheiden hätte. Der
Einspracheentscheid
ersetzt die angefochtene Ver
fügung nur im Umfang des durch die Einsprache bestimmten Streitgegen
standes und der effektiv neu beur
teilten Rechtsverhältnisse. Dementsprechend schliesst das
Einspracheverfahren
eine Teilrechtskraft der Verfügung, soweit sie unange
fochten geblieben ist, nicht aus (vgl. BGE 119 V 347 E. 1b).
3
.2
Vorweg ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer die Mitteilungen vom
20. Juli 2017 (
Urk.
6/50 S. 1) und 18. August 2017 (
Urk.
6/59)
betreffend den Zeitpunkt des Fallabschlusses sowie
die
Einstellung der vorübergehenden Versicherungs
leistungen jeweils mit Eingaben vom
28. Juli 2017 (
Urk.
6/52)
und
11. September 2017 (
Urk.
6/63) sowie mit Einsprache vom 2
1.
Dezember 2017
a
ngefochten hat. Hierzu hätte sich die Beschwerdegegnerin daher in ihrer Verfügung vom
29. November 2017 (Urk.
6/78)
und im angefochtenen
Einspracheentscheid
(Urk. 2)
äussern müssen. Indem sie dies nicht getan hat, hat sie das rechtliche Gehör
gemäss
Art.
29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidge
nossenschaft (BV)
verletzt. Dieser Mangel
gilt
jedoch
als
geheilt, da sich d
er Beschwerdeführer vor dem hie
s
i
gen Gericht, das über eine volle Kognition ver
fügt, äussern kann
-
wovon der Beschwerdeführer auch Gebrauch gemacht hat (
Urk.
1) -
und eine Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem Interesse des Beschwerdeführers auf eine
bef
örderliche
Beurteilung
der Sache nicht zu vereinbaren wäre
n
(
BGE 127 V 431 E. 3d/
aa
, 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweis).
4
.
4
.1
Den Akten ist hinsichtlich der Knieproblematik rechts Folgendes zu entnehmen:
4
.2
Eine Magnetresonanztomographie(MRI)-Bildgebung des rechten Kniegelenks vom 2. Februar 2017 (
Urk.
6/14
S. 2
)
zeigte einen komplexen Korbhenkelriss des Innenmeniskus sowie eine leichte
Chondropathie
medial und
femoropatellär
.
4
.
3
Im Überweisungsschreiben
/präoperativen Bericht
vom 6. Februar 2017 (
Urk.
6/6) diagnostizierte der Hausarzt des Beschwerdeführers
eine symptomatische Korb
henkelläsion rechts.
4
.
4
Ebenfalls mit Bericht vo
m 6. Februar 2017 (
Urk.
6/11)
diagnostizierte
Dr.
med.
B._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs
apparates, eine mediale, eingeschlagene Meniskuskorbhenkelläsion
rechts. Er führte aus, der
Beschwerdeführer sei über die Ursache seiner Beschwerden infor
miert worden, der
MRI
-Befund
(E.
4
.2)
sei ihm erklärt worden. Er sei jung, es wäre an und für sich wünschenswert
,
hier eine
arthroskopische
Meniskusnaht durch
zuführen. Die Abrissstellung erscheine ihm allerdings im MRI in der nicht vaskulären Zone zu sein und vom Hausarzt sei auch lediglich ein seröser und nicht hämorrhagischer Erguss damals punktiert worden. Entsprechend werde er bei ihm wohl eine
arthroskopische
Teilmeniskektomie
medial rechts vornehmen müssen.
Der Beschwerdeführer wünsche keine zusätzliche Bedenkzeit, sondern die Operation so rasch wie möglich. Die Arbeitsfähigkeit betrage vom 2. Novem
ber bis 11. November 2011 0 %, vom 12. November 2011 bis 26. Januar 2017 100 % und ab dem 27. Januar 2017 0 %.
4
.
5
Am 9. Februar 2017 wurde beim Beschwerdeführer eine
arthroskopische
Teil
meniskektomie
medial rechts durchgeführ
t
.
D
er postoperativ
e
Verlauf gestaltete sich komplikationslos
und der Beschwerdeführer wurde am ersten Tag nach dem Eingriff in gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen
. Vom 9. Februar bis 13. Februar 2017 wurde
er
zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben
(
Urk.
6/1
9 S. 2 ff.
).
4
.
6
Mit Bericht vom
7. März 2017 (
Urk.
6/22)
diagnostizierte
Dr.
B._
einen Status nach
arthroskopischer
Teilmeniskektomie
medial rechts
vom
Februar 201
7.
Er führte aus, klinisch sehe das Kniegelenk gut aus, er habe keine Hinweise für eine beginnende
Algodystrophie
oder für einen Infekt. Der Beschwerdeführer sei mus
kulär verspannt, habe entsprechende Verkürzungen, Insuffizienzen und koordi
native Probleme. Entsprechend habe er gleich eine Physiotherapieverordnung mitgegeben, es soll
e
ein intensives Heimprogramm instruiert werden und er werde, wie ursprünglich geplant, in einem Monat wieder eine Verlaufskontrolle vornehmen.
In der Zwischenzeit solle sich der Beschwerdeführer beim Hausarzt vorstellen.
Die Arbeitsfähigkeit liege ab 27. Januar 2017 bei 0 %.
4
.
7
Am 15. März 2017 (
Urk.
6/23) beurteilte
Dr.
Z._
die noch geltend gemachten rechtsseitigen Kniebeschwerden als mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
als
auf den Unfall vom
1.
November 2016 zurückführbar. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit als Elektromonteur verwies
sie
auf die Beurteilung von
Dr.
B._
(E.
4
.
6
)
und
fügte an, sollte drei Monate postoperativ keine Arbeitsfähigkeit vorliegen, sei eine Kreisarztuntersuchung durchzuführen.
4
.
8
Eine MRI-Bildgebung des
rechten
Kniegelenks vom 22. März 2017 (
Urk.
6/25
S. 2
) zeigte eine im Vergleich zur Voruntersuchung vom 2. Februar 2017 zunehmende
Inaktivitätsosteopenie
, einen Status nach Resektion des Korb
henkelrisses (aktuell Grad
III Läsion des Restmeniskus im Bereich des
Hinterhorns
des Innenmeniskus) sowie eine d
e
u
tliche Signalalteration des medialen Kollateral
bandes im mittleren Drittel mit ödematösen Veränderungen der Umge
bung (der Befund entspreche einer ausgedehnten Teilläsion des Kollateralbandes
[Voruntersuchung unauffällig]).
4
.
9
Ein
in der Folge
gehegter Verdacht auf einen Morbus
Sudeck
(
Urk.
6/26) konnte nicht bestätigt werden. So beschrieb der Hausarzt des Beschwerdeführers a
m 6. Juni 2017 (
Urk.
6/38
S. 2
) bei der Diagnose eines Status nach medialer
Menis
kektomie
rechts einen protrahierten unbefriedigenden Verlauf. Der Beschwerde
führer
klage
über bewegungs- und belastungsabhängige Schmerzen, insbeson
dere Sitzen und Gehen in unebenem Gelände. Alle therapeutischen Optionen hätten keinen wesentlichen
Benefit
gebracht. Kleine
Misstritte
oder Kontusionen wie sie eben im Alltag passierten, liessen die Schmerzen
exazerbieren
und der
Beschwerdeführer
komme jeweils mit hinkendem Gang in die Kontrolle. Objektiv lägen wenig Befunde vor, eine diffuse
Druckdolenz
im medialen dorsalen Bereich, keine sagit
t
ale oder laterale Instabilität, kein Erguss,
femuro-patellär
ohne Befund, keine tr
o
phischen Störungen,
der
Quadrizeps
sei
etwas abgeschwächt gegenüber links.
Weiter legte er dar, i
m
Heilungsverlauf würden keine unfall
fremden Faktoren mitspielen. Beratungen
fänden
in etwa zweiwöchentlichen Abständen
statt
und die
voraussichtliche
Dauer der Beh
a
n
dlung
sei
unbestimmt. Eine Wiederaufnahme der Arbeit sei bisher nicht erfolgt. Beim Betrieb sollte um Zuweisung geeigneter Arbeit geschaut werden. Ein bleibender Nachteil sei nicht zu erwarten.
Die Frage zur gegenwärtigen Behandlung liess der Hausarzt
schliess
lich
offen.
4
.
10
Nach kreisärztlicher Untersuchung des Beschwerdeführers diagnostizierte Dr.
Z._
am 9. Juni 2017 (
Urk.
6/40) Restbeschwerden im Bereich des rechten Knie
gelenkes bei Status nach
Teilmeniskektomie
im
Februar 2017 bei Menis
kuskorbhenkel
läsion sowie einen Status nach T
eilläsion des medialen Kollateral
bandes (MRI vom 22. März 2017).
Sie
führte aus, bei der aktuellen klinischen Untersuchung präsentiere sich der
Beschwerdeführer
in einem guten Allgemein- und Ernährungszustand. Insgesamt sei er sehr extrovertiert, aufgeregt und nervös. Klinisch zeige sich ein reizloses rechtes Kniegelenk ohne Anhalt für intraartiku
lären Erguss, ohne trophische Veränderungen, ohne Anhalt für eine Instabilität, negative Meniskuszeichen. Lediglich bei den erschwerten Gangarten zeige sich eine gewisse verminderte
Stabilität
und
Propriozeption
im Bereich des rechten Beines im Seitenvergleich
, ebenso
zeige sich auch eine leichte Um
fangverminde
rung der Muskulatur rechts im Seitenvergleich
zu links bei Rech
t
sdominanz. Gesamthaft sei jedoch das Ausmass der subjektiv beklagten Beschwerden im Bereich des rechten Kniegelenkes/
der
rechten
Oberschenkelmuskulatur rein kli
nisch nicht erklärbar. Entsprechend empfehle
sie
vor einer abschliessenden Beur
teilung
ihrerseits
ein Verlaufs-MRI des rechten Kniegelenkes sowie eine Ultra
schalluntersuchung der Oberschenkelmuskulatur beidseits. Sobald die Unterlagen vorlägen
,
erfolge eine abschliessende Beurteilung bezüglich Arbeitsfähig
ke
i
t/Kausalitä
t (S. 4 f.).
4
.1
1
Bei
der
MRI-Bildgebung vom 27. Juni 2017 (
Urk.
6/44)
wurde folgender
Beurtei
lung
festgehalten: «Komplette
R
e
gredienz
des
periligamentären
Oedems
und Aus
richtung der Fasern nach Pa
r
tialruptur des medialen Kollateralbandes. Auch benachbartes Knochenmarködem
im medialen
Femurkondylus
regredient
. Bek.
St.n
. TME medial mit persistierendem Riss in der Meniskusrestsubstanz. Diskrete
Knorpelfissurierung
im medialen
Femurkondylus
. Im Bereich der Bein- Innenseite des
p
rox
. Unterschenkels und
prox
. Unterschenkels
[
richtig
: distalen Oberschen
kels]
keine Pathologie der Weichteile fassbar».
4
.1
2
In
ihrer
ergänzenden Stellungnahme
vom
20
. Juli 2017 (
Urk.
6/49) hielt
Dr.
Z._
fest, in Zusammenschau der kreisärztlichen Untersuchung und der aktuellen bildgebenden Diagnostik sei das Ausmass der subjektiv beklagten Beschwerden im Bereich des rechten Kniegelenkes objektiv nicht vollständig erklärbar.
Entsprechend der aktuellen bildgebenden Diagnostik und der kreisärztlichen Unter
suchung schätze
sie
den
Beschwerdeführer
in
einer
mittelschwe
ren, wechsel
belastenden Tätigke
i
t, mit nur manchmal
Treppengehen, nur manchmal kniende/kauernde Tätigkeiten ganztags arbeitsfähig ein. Die
bisherige
Tätigkeit
als Hilfselektriker sei gesamthaft eine rein stehende/gehende, kauernde/kniende Tätigkeit
,
so dass eine gewisse
Einschränkung
nachvollziehbar sei.
Wie bereits oben dokumentiert, sei das Ausmass der subjektiv angegebenen Rest
beschwerden im Bereich des rechten Kniegelenkes aufgrund der aktuellen bild
morphologischen Befunde nicht wirklich erklärbar. Gewisse Restbeschwerden bei Status nach
Teilmeniskektomie
seien nachvollziehbar, jedoch
d
as dargebotene Ausmass nicht.
Aufgrund der aktuellen bildgebenden Diagnostik und der kreisärztlichen Unter
suchung sei die
Erheblichkeitsgrenze
bezüglich eines Integritätsschadens nicht erreicht.
In Zusammenschau der Befunde liege ein stationärer/stabiler Gesundheitszustand vor. Weitere Therapieoptionen könnten dem Beschwerdeführer nicht empfohlen werden, lediglich berufliche Massnahmen, in welchen er die belastende Tätigkeit reduziere und
entsprechend dem oben postulierten Zumutbarkeitsprofil eine mit
telschwere, wechselbelastende Tätigkeit ausübe.
4
.1
3
Mit Bericht vom 5. September 2017 (
Urk.
6/64) diagnostizierten die Ärzte der Abteilung Orthopädie
des
A._
Restbeschwer
d
en bei Status nach KAS und
Teilmeniskektomie
medial Knie rechts am 9. Februar 2017 mit/bei Korbhenkel
läsion medialer Meniskus bei Status nach Kniedistorsionstrauma am 1. November 201
6.
Sie führten aus
, beim
Be
schwerdeführer
zeigten sich Restbeschwerden muskulärer Natur sowie leichte mediale Beschwerden bei
Status
nach medialer
Teilmeniskektomie
rechts. Es bestehe eine Indikation zur Physiotherapie. Der Beschwerdeführer
habe klinisch eine
Varusfehlstellung
, weswegen eine Indika
tion zur
Orthoradiogrammaufnahme
zur Beurteilung der Achsen bestehe. In drei Monaten finde eine klin
i
sche Verlaufsko
n
trolle mit
Orthoradiogramm
statt. Gegebenenfalls
folge
dann bei
Varusfehlstellung
und anhaltenden medialen Schmerzen Besprechung der Indikation zur
Valgisierenden
Osteotomie Tib
ia. Aktuell wünsche der Beschwerdeführer jedoch keine weiteren Operationen.
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4
Am 31. Oktober 2017 (
Urk.
6/73) hielt
Dr.
Z._
fest, es könne an der S
tellung
nahme vom 12. (
richtig
: 20.) Juli 2017 (E. 4.1
2
)
festgehalten werden. E
s
liege keine Änderung der klinischen Befunde vor, bereits anlässlich der Kreisarztun
tersuchung sei die
varische
Beinachse dokumentiert worden. Eine Umstellungs
osteotomie wünsche der Beschwerdeführer nicht.
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.1
5
Am 19. Dezember 2017 (
Urk.
6/82) berichteten die Ärzte des
A._
über die Verlaufskontrolle des Beschwerdeführers
. Sie führten aus, der Beschwerdeführer berichte, von den konservativen Massnahmen nicht profitiert zu haben. Nach der Physiotherapie
habe
er jeweils noch vermehrt Schmerzen gehabt und
es sei zu einem Hinken gekommen. Mit der aktuellen Situation sei er immer noch nicht zufrieden. Als Hilfselektromonteur sei er weiterhin arbeitsunfähig.
Nach klinischer sowie bildgebender (Röntgen und
Orthoradiogramm
) Unter
su
chung des Beschwerdeführers hielten die Orthopäden fest, weiterhin zeigten sich beim Beschwerdeführer persistierende Knieschmerzen medial. Kon
ventionell-radiologisch zeige sich eine deutliche
Varusfehlstellung
rechts von 8°. Man würde deshalb zunächst die konservativen Massnahmen mit einem
Unloader-Brace
aus
schöpfen. Der Beschwerdeführer werde angehalten, dies
en
bei Belastung durch
gehend zu tragen und
darunter
den weiteren Beschwerdeverlauf zu beobachten. Aus orthopädischer Sicht sei eine kniebelastende Tätigkeit aktuell noch nicht möglich. Bei gutem Ansprechen
auf die Schienenversorgung könne allenfalls ein Arbeitsversuch gewagt werden. Man würde den Beschwerdeführer zu ei
n
er klini
schen Verlaufskontrolle in zwei Monaten sehen. Sollten die Beschwerden unter der Schiene deutlich besser sein, könnte über eine Umstellungsosteotomie disku
tiert werden.
4
.1
6
Am 13. Februar 2018
(
Urk.
6/86)
hielt
Dr.
Z._
fest, es könne an der Beurtei
lung vom
20
.
Juli 2017
(E. 4.1
2
)
festgehalten werden, es lägen keine neuen objektiven Befunde vor.
Der
Brace
sollte
übernommen werden, ob er die Beschwerden lindere, werde sich zeigen -
sie
gehe von keiner gravierenden Änderung aus. Es liege ein stabiler Gesundheitszustand vor. Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit habe die Beurteilung vom 20. Juli 2017 immer noch Gültigkeit, der Bericht des
A._
habe keine
neuen
objektiven Befunde gezeigt, die eine Verschlechterung dokumentieren würden. Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit als Hilfselektriker gelte
ebenfalls
die Kreisarztbeurteilung vom 20. Juli 2017.
5.
5.1
Die Beschwerdegegnerin stütz
t
e sich für die Frage des Zeitpunkts des Fallab
schlusses
(E. 1.3)
im Wesentlichen
auf die Beurteilung von
Dr.
Z._
vom 20. Juli 2017 (E. 4.12). Die Kreisärztin
hatte den Beschwerdeführer am 8
. Juni 2017 (E. 4.10) eingehend untersucht (
Urk.
6/40
S. 3 f.). Dabei nahm sie von der Aktenlage umfassend Kenntnis und berücksichtigte auch die vom Beschwerde
führer geklagten Beschwerden (S. 1 ff.). Ihre abschliessende Beurteilung vom 20. Juli 2017
nahm sie
schliesslich erst nach einer ergänzenden Bildgebung vom rechten Knie, Unter- und Oberschenkel (E. 4.11)
vor
. Damit beruht
die Ein
schätzung
auf umfassenden Grundlagen und erscheint mit Blick auf diese auch
als
vollumfänglich nachvollziehbar. In diesem Zusammenhang ist insbesondere darauf hinzuweisen, dass die Kreisärztin Restbeschwerden aufgrund der unfall
kausalen Knieproblematik
anerkannte
, indem sie ein Zumut
barkeits
profil einer leidensangepassten Tätigkeit
festlegte
. Gleichzeitig beurteilt
e
sie die geklagten Beschwerden
jedoch nicht als vollumfä
nglich objektivierbar, was mit Blick auf die klinisch sowie bildgebend erhobenen Befunde auch nicht weiter zu beanstan
den ist.
So konnte auch der Hausarzt des Beschwerdeführers im Juni 2017 nur wenig
e
objektive Befunde feststellen (E. 4.9).
Die Beurteilung von Dr.
Z._
ist damit als beweiswertig im Sinne der bundesgerichtlichen Recht
sprechung zu qualifizieren (E. 1.4).
5.2
Für die Frage des
Zeitpunktes des Fallabschlusses
(E. 1.3)
ist von Bedeutung
, dass der Beschwerdeführer gemäss beweiswertiger Beurteilung von
Dr.
Z._
vom 20. Juli 2017 (E. 4.12)
in
einer leidensangepassten Tätigkeit 100 % arbeitsfähig ist. Damit
war ab diesem Zeitpunkt
keine namhafte Besserung der Unfallfolgen mehr zu erwarten (
Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.2.1).
Der
seitens der Beschwerdegegnerin per
31. Oktober 2017
vorge
nommene Fallabschluss
(Urk.
6/59)
ist damit nicht zu beanstanden.
Bei vollumfänglicher Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit vermag
auch der Umstand
, dass der Beschwerdeführer nach erfolgtem Fallabschluss weiterhin beim
A._
in Behandlung war
(E. 4.13, 4.15)
, an der dargelegten Beurteilung
nichts zu ändern.
Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die
Va
rus
fehl
stellung
der Beine des Beschwerdeführers nicht
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
natürlich kausal zum Unfallereignis ist und daher vorliegend ohnehin unberück
sichtigt bleiben müsste (E.
1.2
).
5.3
Weder die Bemessung des Invaliditätsgrades noch der Integritätsschaden wurden vom Beschwerdeführer bemängelt und diese ist nicht zu beanstanden. Dem Beschwerde
führer stehen demgemäss keine weiteren Leistungen der Beschwerde
gegnerin zu, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.