Decision ID: c07bdb32-697d-5486-9fb8-0d3ab06325e0
Year: 2010
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer am 14. Mai 2007 in der Schweiz um Asyl nachsuchte,
dass er am 21. Mai 2007 im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) Kreuzlingen zu seiner Person und summarisch zum Reiseweg sowie den Gründen der Ausreise aus dem Wohnsitzstaat Iran – in seinem Heimatland Afghanistan hat er sich nach eigenen Angaben niemals aufgehalten – befragt wurde,
dass die Befragung in der vom Beschwerdeführer bezeichneten  Farsi unter Mitwirkung einer Dolmetscherperson  wurde,
dass das BFM den Beschwerdeführer am 27. Juni 2007 im EVZ  zu den Asylgründen anhörte, wobei die anwesende – nicht mit derjenigen der Befragung vom 21. Mai 2007 identischen –  ebenfalls die Sprache Farsi verwendete,
dass das BFM mit Verfügung vom 13. Juli 2007 feststellte, der  erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, das  ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den  anordnete,
dass diese Verfügung dem Beschwerdeführer am 16. Juli 2007 gegen Unterzeichnung einer Empfangsbestätigung persönlich eröffnet wurde,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 24. Juli 2007 ( des Telefaxes beim BFM) um Zustellung der Akten an die Rechtsberatungsstelle B._ ersuchte,
dass das BFM am 3. August 2007 eine Kopie des Aktenverzeichnisses und Kopien der als entscheidwesentlich erachteten Akten an die Rechtsberatungsstelle B._ versandte,
dass die Verfügung des BFM vom 13. Juli 2007 nach ungenutzt  Beschwerdefrist in Rechtskraft erwuchs,
dass der Beschwerdeführer am 28. Mai 2008 (Poststempel) durch die Rechtsberatungsstelle B._ ihrerseits handelnd durch den
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rubrizierten Rechtsvertreter als ihrem damaligen Mitarbeiter, beim BFM in schriftlicher Form ein zweites Asylgesuch einreichen liess,
dass in der Gesuchsschrift ausgeführt wurde, der Beschwerdeführer lasse durch seinen Rechtsvertreter erneut um Schutz vor drohender Verfolgung, insbesondere um die Flüchtlingsanerkennung ersuchen,
dass das BFM mit Verfügung vom 12. Mai 2009 auch jenes zweite Asylgesuch bei gleichzeitiger Nichtzuerkennung der  ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz einschliesslich deren Vollzugs anordnete,
dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit Beschwerde vom 13. Juni 2009 beim Bundesverwaltungsgericht anfechten liess,
dass er die Begehren stellte, es sei die angefochtene Verfügung  und ihm unter Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft Asyl zu gewähren,
dass der zuständige Instruktionsrichter im derart angehobenen  D-3812/2009 mit Zwischenverfügung vom 29. Juni 2009 dem Beschwerdeführer unter anderem die Berechtigung zum Weiterverbleib in der Schweiz bis zum Abschluss des Verfahrens ,
dass dieses Beschwerdeverfahren zurzeit beim  noch hängig ist,
dass der Gesuchsteller am 19. Juli 2009 (Poststempel, Datierung der Eingabe auf den 18. Juli 2009) durch seinen Rechtsvertreter mit einer als "Wiedererwägungsgesuch" bezeichneten Eingabe an das BFM ,
dass in dieser Eingabe ausgeführt wurde, es werde um  Flüchtlingsanerkennung und Asylgewährung sowie "" um unentgeltliche Rechtspflege ersucht,
dass der Beschwerdeführer zusammen mit der Gesuchsschrift eine "auf die Schullaufbahn fokussierte Biografie", eine " einer individuellen Petitionsschrift an die iranische Regierung"
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und einen "Bericht über die später folgende Inhaftierung" zu den Akten reichte,
dass der Beschwerdeführer mit Folgeeingabe vom 21. September 2009 an das BFM die Begründung der in der Eingabe vom 18. Juli 2009 formulierten Begehren ergänzte und als weiteres Beweismittel einen selber verfassten "Bericht betreffend Dolmetscherverhalten" ins Recht legte,
dass der Beschwerdeführer am 1. Oktober 2009 beim BFM eine  Ergänzung der Begründung einreichte und um "ungesäumte " des Wiedererwägungsgesuchs ersuchte,
dass das BFM mit Verfügung vom 8. Oktober 2009 das  vom 18. Juli 2009 abwies, die Rechtskraft und  der Verfügung vom 13. Juli 2007 bestätigte, für das Verfahren eine Gebühr von Fr. 600.- erhob und festhielt, einer allfälligen  komme keine aufschiebende Wirkung zu,
dass der Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid am 15. November 2009 (Eingang per Telefax und Aufgabe des Originals bei der Post) durch seinen Rechtsvertreter Beschwerde beim  erheben liess,
dass er beantragte, es sei die Verfügung vom 8. Oktober 2009  und die Streitsache mit der "Massgabe" an die Vorinstanz "", dass die Untersuchung bezüglich des "rechtswidrigen und mutmasslich strafbaren Verhaltens des Dolmetschers anlässlich der ES-Befragung zu ergänzen sei",
dass er gleichzeitig ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) stellte,
dass er zusammen mit der Beschwerdeschrift einen Ausdruck der auf der Internetdomäne Wikipedia abrufbaren Informationen zu den Begrif - fen "C._" und "Reza Schah Pahlevi" einreichte,
dass er mit Telefax vom 10. August 2010 eine "Verdeutlichung der " nachreichte,
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dass er mit Telefax-Eingabe vom 11. August 2010 die Begründung der Beschwerde weiter ergänzte und um "Einleitung eines  und eines Strafverfahrens gegen den mutmasslich schwer  Dolmetscher" ersuchte,
dass er am 9. August 2010 (Poststempel, angekündigt mit Telefax vom 9. August 2010) das Beweismaterial mit vier Internetausdrucken mit "Begriffsdefinitionen respektive -umschreibungen der shariatischen Institution der Taqiyya" ergänzte,

und zieht in Erwägung,
dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht unter  der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen wurden,
dass darunter auch Verfügungen fallen, mit denen das BFM (vgl. Art. 33 Bst. d VGG) ein Gesuch um Wiedererwägung eines  Entscheides auf dem Gebiet des Asyls abgewiesen hat,
dass dagegen erhobene Beschwerden vom Bundesverwaltungsgericht endgültig beurteilt werden (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des  vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist und sich auf ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung berufen kann (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31] i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), womit er zur Einreichung der dagegen gerichteten Beschwerde  ist,
dass die Beschwerde von ihm innert der gesetzlichen Frist von 30  in gültiger Form eingereicht wurde, weshalb auf sie einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),
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dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie  aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der  nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass die Akten des vom Beschwerdeführer angehobenen, hängigen Beschwerdeverfahrens D-3812/2009 beigezogen wurden,
dass das Bundesverwaltungsgericht unter Befolgung des Grundsatzes der Rechtsanwendung von Amtes wegen (Art. 62 Abs. 4 VwVG) auf den festgestellten Sachverhalt jene Rechtsnormen anwendet, die es als zutreffend erachtet, und ihnen jene Auslegung gibt, von der es überzeugt ist (vgl. Entscheide des Schweizerischen  [BVGE] 2007/41 E. 2 S. 529 f.),
dass zur Begründung des Wiedererwägungsgesuchs vom 18. Juli 2009 geltend gemacht wurde, der Dolmetscher in der summarischen  vom 21. Mai 2007 im EVZ habe den Beschwerdeführer " eingeschüchtert", indem er ihm mit der Bemerkung von einer  der begonnenen Schilderung einer Inhaftierung im (...)- von Teheran abgehalten habe, er würde sonst in den Iran ,
dass zusätzlich argumentiert wurde, wenn man die "Traumatisierung" des Beschwerdeführers in Rechnung stelle, weise sein Bericht über die im Iran erlebte Inhaftierung die "Realitätskriterien der forensischen Aussagepsychologie und keine Phantasiesignale" auf,
dass in der Gesuchsergänzung vom 21. September 2009 ausgeführt wurde, die durch das Verhalten des Dolmetschers vereitelten  seien geeignet, zur Gutheissung des Asylgesuchs zu führen,
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dass gemäss herrschender Lehre und ständiger Praxis des  aus Art. 29 der Bundesverfassung der Schweizerischen  vom 18. April 1999 (BV, SR 101) unter bestimmten  ein verfassungsmässiger Anspruch auf  abgeleitet wird (vgl. BGE 127 I 133 E. 6 mit weiteren Hinweisen),
dass unter anderem Revisionsgründe nach Art. 66 VwVG einen  Anspruch begründen können, sofern sich diese auf eine  Verfügung beziehen, die entweder unangefochten geblieben oder deswegen niemals einer materiellen Prüfung unterzogen worden ist, weil das angehobene Beschwerdeverfahren mit einem formellen Prozessurteil geendet hat (qualifiziertes Wiedererwägungsgesuch in der Variante des Gesuchs um Widerruf einer ursprünglich fehlerhaften Verfügung, vgl. EMARK 2003 Nr. 17 E. 2a S. 103 f.),
dass insbesondere die Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften im ursprünglichen Verfügungsverfahren oder das Bekanntwerden , erheblicher Tatsachen und Beweise im revisionsrechtlichen Sinne, die trotz aller zumutbaren Sorgfalt nicht früher, namentlich nicht in ei - nem ordentlichen Rechtsmittelverfahren geltend gemacht werden konnten, einen Anspruch auf Wiedererwägung der fehlerhaften  begründen (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der  Asylrekurskommission [EMARK] 1995 Nr. 21 E. 1a S. 203 mit weiteren Hinweisen),
dass Wiedererwägungsgesuche nicht dazu missbraucht werden , eine unterlassene förmliche Beschwerde zu ersetzen  Beschwerdefristen zu umgehen (vgl. EMARK 2000 Nr. 24 E. 3b S. 217 f. mit weiteren Hinweisen),
dass im konkreten Fall der Beschwerdeführer die im  angebrachten Rügen und Tatsachenbehauptungen  bereits zwei Jahre früher mit einer ordentlichen Beschwerde gegen die Verfügung des BFM vom 13. Juli 2007 dem  zur Prüfung hätte unterbreiten können,
dass sein sinngemässer Erklärungsversuch, wonach eine  durch den bei der Befragung vom 21. Mai 2007 tätigen  beziehungsweise eine vorhandene "Traumatisierung" ihn  von einem solchen Vorgehen abgehalten hätten, nicht zu greifen vermag,
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dass der Beschwerdeführer anlässlich der Anhörung zu den  vom 27. Juni 2007 ein Verhalten zeigte, das die Existenz einer ent - sprechenden Verängstigung oder psychischen Blockade  ausschliesst,
dass er sich etwa zu Beginn der Anhörung auf die Frage hin, ob er die Angaben in der ersten Befragung vollumfänglich bestätige, nicht scheute zu erklären, er habe im Iran noch weitere Probleme gehabt und diese auch erwähnt, doch seien sie nicht ins Protokoll  worden (vgl. act. A18/27 S. 2),
dass er ebenso wenig Hemmungen verriet, die dabei von der  angeblich gespielte Rolle zu thematisieren,
dass er diesbezüglich ausführte, auf seine Frage bei der Rücküberset - zung des Protokolls, warum die anderen Probleme nicht aufgenommen worden seien, habe der Dolmetscher ihm gesagt, er solle diese in der zweiten Anhörung erwähnen,
dass er sodann am Ende der freien Schilderung der Asylgründe ohne erkennbare Zurückhaltung oder Beklommenheit anmerkte, er müsse noch erwähnen, dass er im Iran dreimal von der Polizei verhaftet und in ein Ausschaffungslager gebracht worden sei, wo man ihn insgesamt während mehr als 80 Tagen festgehalten und zur Verrichtung von  gezwungen habe (vgl. act. A18/27 S. 13, 17 f. und 20),
dass es ihm mangels Hinweisen auf eine unverschuldete Verhinderung seinerseits ohne weiteres zuzumuten gewesen wäre, auf dem Weg einer Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht gegen die  des BFM vom 13. Juli 2007 konkret zu beanstanden, er sei in der summarischen Befragung vom 21. Mai 2007 vom Dolmetscher  beziehungsweise – wie er es in der Beschwerdeergänzung vom 10. August 2010 bezeichnet – zum Verschweigen eines zirka sechsmonatigen Gefängnisaufenthalts "genötigt" worden,
dass seine dahingehenden Rügen und Sachvorbringen im  sich demnach als verspätet erweisen (Art. 66 Abs. 3 VwVG in analogiam),
dass hinlänglich auszuschliessen ist, die Nichtberücksichtigung der verspäteten Vorbringen hätte eine Verletzung völkerrechtlicher Bestim-
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mungen wie namentlich der Rückschiebungsverbote von Art. 33 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30) und Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und  (EMRK, SR 0.101) zur Folge (vgl. EMARK 1995 Nr. 9 E. 7 S. 83 ff., EMARK 1998 Nr. 3 E. 3b S. 21 f.),
dass es dem Beschwerdeführer mit seinem nachträglichen Vorbringen, er sei im berüchtigten (...)-Gefängnis in Teheran inhaftiert gewesen und gefoltert worden, nicht gelingt, eine offensichtlich bestehende  glaubhaft zu machen, im Fall einer Rückschiebung in den Iran oder nach Afghanistan flüchtlingsrechtlich relevanter Verfolgung oder einer Art. 3 EMRK zuwiderlaufenden Strafe oder Behandlung  zu werden (vgl. EMARK 1995 Nr. 9 E. 7g S. 89 f.),
dass die Nichterwähnung des Gefängnisaufenthalts (auch) in der  Anhörung vom 27. Juni 2007 als klares Indiz für die  des Vorbringens zu werten ist, zumal der  gleichzeitig eine dreimalige Festhaltung in einem  zur Sprache brachte und bezeichnenderweise dazu , es sei dort hundertmal schlimmer als in einem Gefängnis, er wünsche nicht einmal seinen schlimmsten Feinden, dorthin verbracht zu werden (vgl. act. A18/27 S. 18),
dass der Beschwerdeführer somit, wie aufgrund des Erwogenen  werden kann, keine Gründe für eine Wiedererwägung der rechtskräftigen Verfügung vom 13. Juli 2007 namhaft zu machen ,
dass auf weitere Einwendungen in der Beschwerde und den  sowie auf die eingereichten Beweismittel nicht näher  ist, da diese nach dem Gesagten nicht geeignet sind, das Prü - fungsergebnis zu beeinflussen,
dass aufgrund der bestehenden Aktenlage der rechtlich erhebliche Sachverhalt für genügend geklärt erachtet und ohne Willkür vorweg die Annahme getroffen werden kann, weitere Beweiserhebungen  keine wesentlichen Erkenntnisse zu vermitteln und mithin zu keiner anderen Entscheidung zu führen (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BVGE 2008/24 E. 7.2, EMARK 2003 Nr. 13 E. 4a S. 84),
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dass aus diesem Grund keine Veranlassung zu weiteren Abklärungen wie einer Anhörung des Beschwerdeführers, einer "sozialpsychiatri - schen und somatisch-ärztlichen Diagnosestellung", Befragung von Drittpersonen oder zu einer disziplinarrechtlichen Untersuchung und Einleitung eines Strafverfahrens gegen den Dolmetscher besteht,
dass die dahingehenden Anträge – sofern sie vom Beschwerdeführer als solche gemeint sind und überhaupt in die Zuständigkeit des  fallen – abzuweisen sind,
dass das BFM in der angefochtenen Verfügung zu Recht das  des Beschwerdeführers abgewiesen hat,
dass der Vollständigkeit halber die sinngemässe Abweisung des  um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und die  einer Verfahrensgebühr von Fr. 600.- in der angefochtenen  (Ziffer 3 des Verfügungsdispositivs) ebenfalls zu bestätigen ist,
dass das BFM eine Verfahrensgebühr erhebt, sofern es – wie vor  – ein nach rechtskräftigem Abschluss des Asyl- und  eingereichtes Wiedererwägungsgesuch ablehnt oder darauf nicht eintritt (Art. 17b Abs. 1 AsylG),
dass das BFM auf Gesuch hin die gesuchstellende Person von der  von Verfahrenskosten befreit, wenn sie bedürftig ist und ihre Begehren nicht von vornherein aussichtslos erscheinen (Art. 17b Abs. 2 AsylG),
dass der Beschwerdeführer zwar die Aufhebung der Verfügung des BFM vom 8. Oktober 2009 ohne Einschränkung beantragte ( 1), ohne jedoch zu rügen, das BFM habe unter Verstoss gegen die genannten Bestimmungen sein Gesuch um Befreiung von der Bezahlung von Verfahrenskosten abgewiesen und ihm eine  von Fr. 600.- auferlegt,
dass das Wiedererwägungsgesuch von vornherein aussichtslos , weshalb die Voraussetzungen für eine Kostenbefreiung nicht gegeben waren und das BFM zu Lasten des Beschwerdeführers eine Gebühr erheben durfte,
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dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
dass aus den soeben dargelegten Gründen den Beschwerdebegehren keine ernsthaften Erfolgsaussichten beschieden waren, weshalb das gleichzeitig eingereichte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG unabhängig von der Frage der prozessualen Bedürftigkeit des Beschwerdeführers  ist,
dass entsprechend dem Ausgang des Verfahrens die Kosten im  Umfang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG),
das die fehlenden Erfolgssaussichten der Beschwerde bei  Überlegung ohne weiteres erkennbar gewesen wären,  die Prozessführung als mutwillig zu bezeichnen (vgl. ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem , Basel 2008, S. 198 f. Rz. 4.22) und die  zu erhöhen ist (Art. 2 Abs. 2 des Reglements vom 21.  2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem  [VGKE, SR 173.320.2]),
dass unter diesen Umständen die vom Gesuchsteller zu tragenden Verfahrenskosten auf insgesamt Fr. 1800.- festzulegen sind (Art. 2 Abs. 1 und Art. 3 Bst. b VGKE) sind.
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