Decision ID: 4f055fc7-20b4-498d-891e-b5b5a7c2aa7e
Year: 2015
Language: de
Court: ZH_SVG
Chamber: ZH_SVG_001
Canton: ZH
Region: Zürich
Law Area: social_law

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1950,
ist seit 1971 als Geschäftsführer
für die
Y._
AG in
Z._
tätig (
Urk.
6/10/27
Ziff.
1-3)
.
Nach einem Unfall
im Jahr
1970
(
Urk.
6/10/11 oben)
sprach
ihm d
ie Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA)
mit Verfügung vom
2
7.
Mai 1994 ab
1.
Dezember
1992 eine Invali
den
rente
bei ei
nem Invaliditätsgrad
von 25
%
zu
(
vgl.
Urk.
6/28 S.
2
lit
. A
).
A
m
4.
Dezember 2000
verunfallte er erneut
und verletzte sich am rechten Knie
(
Urk.
6/10/27
Ziff.
4-6
und 9
).
Der Versicherte meldete sich am 1
8.
Juni 2002 mit Hinweis auf die Folgen
des
Unfalles von 1969/1970 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
6/1
Ziff.
6.6).
1.2
M
it Verfügung vom
9.
August 2002
, bestätigt mit
Einspracheentscheid
vom
2
4.
März 2003,
lehnte die SUVA
eine Erhöhung der
UV-
Rente
ab
(
Urk.
6/17 S.
3
f.
E.
3). Eine
gegen den
Einspracheentscheid
vom 2
4.
März 2003
erhobene
Be
schwerde hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 2
3.
März 2004
in dem Sinne
gut,
als
es die Sache
für weitere
Abklärungen
an die SUVA
zurückwies (
Ver
fah
ren Nr. UV.2003.00120,
Urk.
6/21 S. 14 Dispositiv
Ziff.
1).
In der Folge sprach die SUVA dem Versicherten m
it Verfügung vom
4.
Januar 2006
per
1.
August 20
02 eine Invalidenrente bei einem
Invaliditätsgrad
vo
n
neu
40
%
zu (
Urk.
6/26 S. 2, bestätigt mit
Einspracheentscheid
vom
6.
November 2006,
Urk.
6/28).
Mit Verfügung vom
1.
Oktober 2007
schloss sich
die IV-Stelle
der Beurteilung
des Unfallversi
cherers an und sprach dem Versicherten
rückwirkend ab
1.
Juli 2004
bei einem Invaliditätsgrad von 40
%
eine
Viertelsrente
zu
(
Urk.
6/40,
Urk.
6/37).
1.
3
Am
5.
Februar 2009
reichte der Versicherte der
IV-Stelle
ein Revisionsgesuch ein
(
Urk.
6/42
).
Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche
Situation
des Versicherten
ab und erliess am
2
8.
Februar 2012
einen Vorbescheid
(
Urk.
6/87)
.
Nach
einer weiteren medizinischen Abklärung (
Urk.
6/102) stellte die IV-Stelle dem Versicherten
den korrigierten
Vorbescheid
vom 3
0.
April 2013
(
Urk.
6/111) zu. Der Versicherte brachte dagegen am
3.
Juni 2013 Einwände vor (
Urk.
6/121). Mit Verfügung vom 1
5.
Januar 2014 hob die IV-Stelle die zuge
sprochene
Viertelsrente
wiedererwägungsweise auf (
Urk.
6/131 =
Urk.
2).
2.
Der Versicherte erhob am 1
1.
Februar 2014 Beschwerde gegen die Ver
fügung vom 1
5.
Januar 2014 (
Urk.
2)
mit dem Rechtsbegehren,
sie sei aufzuheben und
die IV-Stelle
sei
zu verpflichten, die bisherige
Viertelsrente
rückwirkend ab Febru
ar 2009 angemessen zu erhöhen (
Urk.
1 S. 2 oben).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1
7.
März 2014 (
Urk.
5) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 2
1.
März 2014 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
7).
Das Gericht

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG).
1.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16
des All
g
emeinen Teils des Sozialversicherungsrechts (
ATSG
)
in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Inva
lidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie
de
rungs
massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche
ner
Arbeits
marktlage
erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum
Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen
Erwerbsein
kommen
ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüberge
stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.3
Der Einkommensvergleich hat auch bei
Selbständigerwerbenden
in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen zif
fernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu verglei
chen. Lassen sich die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen nicht zuver
lässig ermitteln oder schätzen, so ist in Anlehnung an die spezifische Methode
für Nichterwerbstätige ein Betätigungsvergleich anzustellen und der
Invalidi
tätsgrad
nach Massgabe der erwerblichen Auswirkungen der verminderten Leis
tungsfähigkeit in der konkreten erwerblichen Situation zu bestimmen. Der grund
sätzliche Unterschied des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens zur spezi
fischen Methode (
Art.
28a
Abs.
2 IVG) besteht darin, dass die Invalidität nicht
unmittelbar nach Massgabe des Betätigungsvergleichs als solchen bemes
sen wird.
Vielmehr ist zunächst anhand des Betätigungsvergleichs die
leidens
bedingte
Be
hinderung festzustellen; sodann ist aber diese im Hinblick auf ihre erwerbliche Auswirkung besonders zu gewichten. Eine bestimmte Einschrän
kung im funk
tionellen Leistungsvermögen einer erwerbstätigen Person kann zwar, muss aber
nicht notwendigerweise eine Erwerbseinbusse gleichen Um
fangs zur Folge haben.
Wollte man bei Erwerbstätigen ausschliesslich auf das Ergebnis des
Betäti
gungs
vergleichs
abstellen, so wäre der gesetzliche Grundsatz verletzt, wonach bei dieser Kategorie von Versicherten die Invalidität nach Massgabe der Erwerbs
unfähigkeit zu bestimmen ist (ausserordentliches
Bemes
sungsverfahren
; BGE 128 V 29 E. 1; AHI 1998 S. 120 E. 1a und S. 252 E. 2b je mit Hinweisen).
Die ausserordentliche Bemessungsmethode des erwerblich ge
wichteten
Betäti
gungs
vergleichs
unterscheidet sich von der allgemeinen Me
thode des
Einkom
mens
vergleichs
Unselbständigerwerbender
gerade dadurch, dass bei der
Ein
kom
mensermittlung
nicht auf die LSE abgestellt wird, sondern deren Festset
z
ung unter Berücksichtigung der einzelfallbezogenen Kriterien (Betriebsgrösse, Branche, Erfahrung des Betriebsinhabers, etc.) zu erfolgen hat (Urteil des Bun
des
gerichts I 707/06 vom 9. Juli 2007 E. 3.3.1 mit Hinweis).
Nach der Rechtsprechung kann die Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbs
tätigkeit als zumutbar erscheinen, wenn
davon
eine bessere erwerbliche Ver
wertung der Arbeitsfähigkeit erwartet werden kann und der berufliche Wechsel unter Berücksichtigung der gesamten Umstände (Alter, Aktivitätsdauer, Ausbil
dung, Art der bisherigen Tätigkeit, persönliche Lebensumstände) als zumutbar erscheint (Urteil des Bundesgerichts 9C_356/2014 vom 14. November 2014 E.
3.1 mit Hinweisen auf Urteile I
116/03 vom 10.
November 2003 E.
3.1 und I
145/01 vom 12.
September 2001 E.
2b).
1.
4
Die Verwaltung kann eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Ge
genstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, in Wiedererwägung ziehen, wenn sie zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Be
deutung ist (
Art.
53
Abs.
2 ATSG; BGE 127 V 466 E. 2c mit Hinweisen). Die Wiedererwägung im Sinne von
Art.
53
Abs.
2 ATSG dient der Korrektur einer
anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststel
lung
im Sinne der Würdigung des Sachverhalts. Ein Sachverhalt ist zweifellos un
richtig, wenn kein vernünftiger Zweifel an der Unrichtigkeit möglich ist. Es ist nur ein einziger Schluss - derjenige auf Unrichtigkeit der Verfügung - mög
lich (Urteil des Bundesgerichts 9C_215/2007 vom
2.
Juli 2007, E. 3.1).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin hob
die
mit Verfügung vom
1.
Oktober 2007
zugespro
chene
Viertelsrente
mit Verfügung vom 1
5.
Januar 2014
wiedererwägungsweise
für die Zukunft
auf.
Die Beschwerdegegnerin
legte
in der angefochtenen
V
erfügung
(Urk. 2)
dar,
sie habe
ihren Entscheid
vom
1.
Oktober 2007
mit der
SUVA
koordi
niert und die Begründung des SUVA-Entscheides übernommen.
Die
Rentenzu
sprache
vom
1.
Oktober 2007
erweise sich
indes
als zweifellos unrichtig,
da
sie damals
in Miss
achtung von
Art.
16 ATSG keinen
Einkommensver
gleich
mit Anrechnung des Invalideneinkommens
aus einer optimal angepass
ten Tätigkeit bei einem vollen Arbeitspensum
erstellt habe
(S. 2).
Beim Beschwerdeführer zeige sich eine ganztägige Tätigkeit in seinem Unter
nehmen als Geschäftsführer, Ansprechpartner und
für die Arbeit im Hinter
grund
. Er habe sich demnach in seinem Betrieb eingegliedert. Die
Hüftbe
schwer
den
und die dadurch bedingte Erweiterung des Ressourcenprofils in einer an
gepassten Tätigkeit sei
en
berücksichtigt worden (S.
4
oben).
2.2
Der Beschwerdeführer
brachte vor, er habe im Februar 2009
bei der
Beschwer
degegnerin
ein Revisionsgesuch gestellt, da zusätzlich
zur bekannten
Kniever
letzung
nun auch
ein Hüftleiden bestehe (
Urk.
1 S. 5
Ziff.
6.2).
Zwar treffe es zu, dass die SUVA
den Invaliditätsgrad nicht konsequent nach den Vorgaben des hiesigen Gerichts ermittelte habe.
So
habe sie den IV-Grad einmal durch einen Einkommensvergleich und dann durch einen
Betätigungs
vergleich
berechnet. Dies mache de
n seinerzeitigen
Invaliditätsgrad
von 40
% in
des nicht zweifellos unrichtig
. Des Weiteren handle es sich bei dem im Jahr 2003 tatsächlich erzielten Einkommen nicht um das Validen-, sondern um das
Invali
deneinkommen
(
Urk.
1 S. 6
Ziff.
7).
Hochgerechnet resultiere ein
Validen
ein
kommen
von
Fr.
186‘666.-- (
Urk.
1 S. 7
Ziff.
7).
2.3
Streitig ist, ob die Beschwerdegegnerin die
Verfügung vom
1.
Oktober 2007
zu
Recht wiede
rerwägungsweise aufgehoben
hat.
Des Weiteren ist zu prüfen,
ob
der
Beschwerdeführer
revisionsweise Anspruch auf eine höhere
als eine
Vier
tels
rente
hat.
Die Wiedererwägungsvoraussetzung der erheblichen Bedeutung ist vorliegend
erfüllt, da eine periodische Dauerleistung Prozessgegenstand bildet
(vgl. BGE 119
V 475 E. 1c)
.
Zu prüfen bleibt
das Erfordernis
der zweifellosen Unrichtig
keit
.
3.
3.1
Der Beschwerdeführer war 1970 beim Skifahren verunfallt und hatte sich am rechten Knie verletzt (vgl.
Urk.
6/10/11 oben). Mit Verfügung vom 2
7.
Mai 1994 sprach ihm die SUVA eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 25
%
zu (vgl.
Urk.
6/17 S. 2
lit
. A).
Am
8.
Januar 2001 wurde der SUVA gemeldet, dass der Beschwerdeführer am
4.
Dezember 2000 erneut verunfallt sei und sich am rechten Knie verletzt habe (
Urk.
6/10/27
Ziff.
4-6 und 9). Im Nachgang zum Urteil des hiesigen Gericht
s vom 2
3.
März 2004 (
Urk.
6/21)
erhöhte die SUVA die UV-Rente mit Verfügung
vom
4.
Januar 2006 entsprechend einem Invaliditätsgrad von neu 40 % (
Urk.
6/26)
. Mit
Einspracheentscheid
vom
6.
November 2006 hielt die SUVA an ihrem Entscheid fest (
Urk.
6/28).
3.2
Die Ärzte des
A._
be
urteilten die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers im Gutachten vom
2.
März 2005 dahingehend, dass ihm die angestammten Tätigkeiten als Gipser und Ma
ler nicht mehr zumutbar sei
en
. Betreffend die aktuelle Tätigkeit als Geschäfts
füh
rer eines Maler- und
Gipsergeschäftes
sei aufgrund der nicht ganz klaren zeit
li
chen Beanspruchung eine Aussage nur schwierig zu machen. Isoliert be
trachtet wäre eine leichte Arbeit im Sinne einer Bürotätigkeit ganztags zumut
bar
,
dies
mit Einschränkungen für wiederholte Kniebeugen, Treppensteigen und in die Hocke gehen (
Urk.
6/25 S. 8
Ziff.
5).
4.
4
.1
Zweifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass der
Entscheid unrichtig war. Das Erfordernis der zweifellosen Unrich
tigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn die gesetzeswidrige Leistungszusprechung aufgrund falscher oder unzutreffender Rechtsregeln erlassen wurde oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wiedererwägungsgrund im Bereich materieller
An
spruchsvoraussetzungen
liegt, deren Beurteilung in Bezug auf gewisse
Schritte
und Elemente (z.B. Invaliditätsbemessung, Einschätzungen der Arbeitsunfähig
keit, Beweiswürdigungen, Zumutbarkeitsfragen) notwendigerweise
Ermessens
züge
aufweist. Erscheint die Beurteilung solcher Anspruchsvoraussetzungen vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechts
kräf
tigen
Leistungszusprache
darbot, als vertretbar, scheidet die Annahme zweifel
loser Unrichtigkeit aus (Urteil des Bundesgerichts 9C_421/2010 vom
1.
Juli 2010,
E. 3).
4.2
D
ie Beschwerdegegnerin
übernahm
in der Verfügung vom
1.
Oktober 2007
den Einkommensvergleich der SUVA
gemäss
dere
n Verfügung vom
4.
Januar 2006 (
Urk.
6/26)
und
stellte
ebenfalls
auf ein
Valideneinkommen
von
Fr.
140‘000.-- und ein Invalideneinkommen von
Fr.
85‘000.--
a
b
(
Urk.
6/37 S. 2).
Der
daraufhin vorgenommene
Ein
kommensvergleich
erweist
sich
indes
bereits
insofern als fehlerhaft, als
sich bei einer
Erwerbseinbusse von
Fr.
55‘000.-- (
Fr.
1
40‘000.-- -
Fr.
85‘000.--) ein
In
validit
ätsgrad
von 39.29 % ergibt
, welcher
nicht auf
40
% aufgerundet werden
kann
, sondern gerundet lediglich 39 % be
trägt.
Weiter ist darauf hinzuweisen, dass d
ie SUVA
in der Verfügung vom
4.
Januar 2006
anhand von Tabellenlöhnen
einen Jahreslohn von
Fr.
95‘000
.
--
be
rech
nete.
Davon
sollte ein leidensbedingter
Abzug von 10
%
vorgenommen werden
(
Urk.
6/26 S. 2).
Die
s
ergäbe
jedoch
ein
Invalideneinkommen von
Fr.
85‘500.--
(
Fr.
95‘000.-- x 0.9)
,
nicht
Fr.
85‘000.--
. Bei einem
Va
lideneinkommen
von
Fr.
140‘000.-- und einem
korrekt ermittelten
Invaliden
einkommen
von
Fr.
85‘5
00.--
hätte
daher
eine Erwerbseinbusse von 54‘500.-- und damit ein Invaliditätsgrad
von lediglich
38.93
%
resultiert
.
Die Beschwerdegegnerin und die SUVA
bestimm
t
en
das
Valideneinkommen
ge
mäss
dem
Auszug aus dem individuellen Konto
(IK-Auszug
des Jahr
es 2003
Urk.
6/37 S. 2 oben).
Der Beschwer
deführer hält dafür,
es sei
von einem
höheren
Valideneinkommen
von
Fr.
186‘666.-- auszugehen (
Urk.
1 S. 7
Ziff.
7).
Festzu
halten ist
, dass
der Be
schwerdeführer
den Einkommensvergleich
zum Zeitpunkt
der Verfügung
vom
1.
Oktober 2007
nicht beanstandet hat.
Es ist nicht einzu
sehen, weshalb er rund
6 1/2
Jahre später
nunmehr
ein höheres
Validenein
kommen
veranschlagt sehen möchte.
Eine Begründung seinerseits dafür,
dass
er die Höhe des
Valideneinkommens
heute in Zweifel zieht, dies aber 2007 un
be
anstandet liess, ist nicht ersichtlich.
Die Höhe des
Valideneinkommens
ist im Rahmen der Prüfung der zweifellosen Unrichtigkeit jedenfalls nicht zu be
an
standen.
4.3
D
ie Beschwerdegegnerin
hat
den mangelhaften Einkommensvergleich der SUVA
unbesehen in die Verfügung vom
1.
Oktober 2007 übernommen. Da
bei korrek
ter
Berechnung ein
Invaliditätsgrad von 38.
93
%
resultiert
, welcher deutlich unter 40
%
liegt
,
erweist sich die Verfügung vom
1.
Oktober 2007 als zweifellos un
richtig.
Die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung sind
demnach
erfüllt.
5
.
5
.1
Bei
der Prüfung
des
Rentenanspruchs
des Beschwerdeführers
im aktuellen Zeit
punkt der hier angefochtenen Verfügung (Januar 2014)
sind nebst den
Beschwer
den im rechten Kniegelenk
neu
auch
die
Beschwerden in der linken Hüfte
und die daraus resultierende gesundheitliche Einschränkung zu berücksichtigen.
5
.2
Dr.
med.
B._
, Co-Chefarzt Orthopädie, Klinik
C._
, attestierte in einem Schreiben vom 2
9.
Dezember 2009 eine Arbeitsunfähigkeit von weiterhin 50
%
(
Urk.
8/62/5).
5
.3
Dr.
med.
D._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma
tologie, Regionalärztlicher Dienst der Beschwerdegegnerin (RAD),
kam
in einer Stel
lungnahme vom 1
3.
Januar 2011
zum Ergebnis
, die aktuell attestierte Ar
beitsfähigkeit von 50
%
sei plausib
e
l bei häufigen Hüft-TEP-Luxationen mit konsekutivem Hüft-TEP-Pfannenwechseln links sowie
N.
femoralis
-Läsion links. Medizinisch-theoretisch bestehe für eine angepasste Tätigkeit (wechselbelastend überwiegend sitzend) weiterhin eine Arbeitsfähigkeit von 100
%
(letzte dezi
dierte Aus
sage im Gutachten des
A._
)
.
Es
sei von einer
körperlich leichte
n
wechselbelastende
n
überwiegend sitzende
n
Tätigkeit
auszugehen
, ohne regelmässige Hebe- und Tragebelastungen von über 5 kg sowie ohne Arbeiten auf Leitern
und
Gerüsten, ohne häufiges Treppenstei
gen, ohne die Knie oder das linke Hüftgelenk belastende Zwangshaltungen und Tätigkeiten
, ohne häufige Rumpfrotationen und
ohne häufiges Gehen auf un
ebenem Gelände. Andauernde Vibrationsbelastungen und Nässe-/
Kälteexposi
tion
seien ebenfalls zu vermeiden
(
Urk.
8/85 S. 6
).
5
.
4
Dr.
med.
E._
, Assistenzärztin
,
Klinik F._
,
stellte
hinsichtlich der Beschwerden an der linken Hüfte
in einem Bericht vom 2
0.
Januar 2012 folg
ende Diagnosen (
Urk.
8/79/5-6):
persistierende Hüftschmerzen links mit bei
insuffizienter
Glutealmuskulatur
links
Beinlängendifferenz + 1 cm links
reaktive muskuläre Verspannungen lumbal
Status nach primärer Hüft-Totalprot
h
ese-Implantation links, Oktober 2007
bei
Coxarthrose
Status nach erster Revisionsoperation mit Implantation
Pfannen
dachschale anamnestisch 10 Tage postoperativ
Status nach Pfannenwechsel am
6.
Juli 2009
Status nach Hüft-Totalprot
h
ese-Luxation
en
am 1
3.
August 2009,
November 2009, Dezember 2009
Status nach Inlay-Entfernung, Einsetzung eines Polar-Cups mit
Antiluxationsplatte
am
6.
Januar 2010
Status nach posttraumatischer Gonarthrose rechts nach Skiunfall 1969
5.5
Die Beschwerdegegnerin führte am 2
6.
Januar 2012 eine Abklärung für Selb
ständigerwerbende durch (Abklärungsbericht vom 2
9.
Februar 2012,
Urk.
8/84).
Die Abklärungsperson legte
dar
, der Beschwerdeführer habe angegeben, dass er
aufgrund seiner Kniebeschwerden
schon seit längerer Zeit nicht mehr voll ar
beits
fähig gewesen sei. Mit
der Zunahme der Kniebeschwerden
habe seine Ein
satzfähigkeit im Sinne der aktiven Arbeitskraft stetig abgenomm
en. Vor der Ver
schlechterung im Jahr 20
07 (Beginn der Hüftproblematik) habe er jedoch mehr arbeiten kön
nen
als dies momentan der Fall
sei (S. 6
Ziff.
3.3).
Nach der Verschlechterung habe
er
einige Führungsaufgaben ganz oder teilweise aufge
ben müssen. Baubesichtigungen mit Qualitätskontrollen und Bespre
chungen
vor Ort
mit anderen Spezialitäten seien entweder nicht mehr oder nur noch e
in
ge
schränkt und mit Hilfe eines
Mitarbeiters möglich (S. 8
Ziff.
3.3).
5.6
A
m 1
9.
Juli 2012
wurde der Beschwerdeführer
durch
Dr.
D._
untersucht.
Der RAD-Arzt
führte im Bericht vom 2
4.
August 2012 (
Urk.
8/102) aus, der Be
schwerdeführer habe angegeben, dass er seit 2007 nicht mehr auf den Baustel
len
mitarbeiten könne, da ihm die schwere körperliche Tätigkeit nicht mehr mög
lich sei. Er könne
auf der Baustelle
allenfalls noch 20
%
leisten (S. 3
Ziff.
6).
F
ür den typischen Arbeitsanteil eines Malers und Gipsers mit schwerer körperli
cher Tätigkeit auch in Zwangshaltungen bestehe seit August 2007 keine Ar
beitsfähigkeit mehr. Für die administrativen Tätigkeiten wie Controlling, Coaching
von zirka 30 Festangestellten, Kundenbetreuung, Einholen und Bear
beiten von Offerten sowie gelegentliche
Baustellenbesuche bestünden keine wesentlichen Einschränkungen. Jedoch sei mit einem etwas vermehrten Zeit
aufwand zu rechnen. In einer angepassten
Tätigkeit bestehe mit Ausnahme der akutmedizinischen Rehabilitationszeiten
durchgehend
eine Arbeitsfähigkeit von 100
%
(S. 7
Ziff.
10).
6
.
6
.1
Bei der Ermittlung des
Valideneinkommens
ist entscheidend, was eine versi
cherte Person im
massgebenden Zeitpunkt aufgrund ihrer beruflichen Fähigkei
ten und ihrer persön
lichen Umstände nach dem Beweisgrad der überwiegenden
Wahrscheinlichkeit ohne Gesundheitsschaden tatsächlich verdient hätte. Die
Ein
kommensermittlung
hat so konkret wie möglich zu erfolgen. Da nach empi
ri
scher Feststellung in der Regel ohne gesundheitliche Beeinträchtigung
die bis
herige Tätigkeit weitergeführt worden wäre, ist Anknüpfungspunkt für die Be
stimmung des
Valideneinkommens
grundsätzlich der letzte vor Eintritt der
Ge
sundheitsschädigung
erzielte, nötigenfalls der statistisch ausgewiesenen
Ein
kommensentwicklung
angepasste Verdienst (BGE 134 V 322 E. 4.1, 129 V 222 E. 4.3.1).
Die SUVA
stellte
i
n der Verfügung vom
4.
Januar 2006 auf
das
aus der Tätigkeit als Geschäftsführer der
Y._
AG
erzielte Einkommen
ab
, welches gemäss IK-Aus
zug
Fr.
140‘000.-- betrug
(
Urk.
8/26 S. 2).
Die Beschwerdegegnerin über
nahm
das
Valideneinkommen
in die
Verfügung vom
1.
Oktober 200
7.
Gemäss IK-Auszug wurde
n
in den
folgenden
Jahr 2004 bis 2006
jedoch
ein tieferes Ein
kommen von
Fr.
106‘800.--
pro Jahr
abgerechnet
(
Urk.
8/49 S.
1).
Das veran
schlagte
Valideneinkommen
von
Fr.
140‘000.-- ist
im Vergleich mit den Jahren 2004 bis 2006 daher nicht zu
tief ausgefallen
.
Auf
d
ie
abweichenden
Angaben im Bericht der
Y._
AG
vom 1
8.
März 2009
, wonach
der Beschwerdeführer
im Gesundheitsfall
heute
mindestens
Fr.
200‘000.--
verdienen würde
(
Urk.
8/50
Ziff.
2.11),
kann
dagegen
nicht abgestellt werden
,
nachdem
es sich bei der
Y._
AG um den Betrieb des Beschwerdeführers handelt.
Das Einkommen von
Fr.
140‘000.-- ist daher an die seitherige
Nominallohnent
wicklung
anzupassen.
A
ufgerechnet auf das Jahr 2009
(Die Volkswirtschaft
,
12-2008, S. 95 Tabelle B10.3, Die Volkswirtschaft
,
12-2014, S. 93 Tabelle B10.3)
ergibt sich
ein Einkommen von
rund
Fr.
152‘727.-- (
Fr.
140‘000.
--
:
1
‘
958 x 2
‘136
).
6
.2
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er
werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht.
Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na
mentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen
Lohnstrukturerhebun
gen
(LSE) heran
ge
zogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E.
4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardi
sier
ten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hin
weis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) aus
zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen,
dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu
grunde liegt, wes
halb
der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende
be
triebsübliche
Wochen
arbeitszeit
aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E.
4.3.2, 126 V 75 E.
3b/
bb
, 124 V 321 E. 3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
Zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf der Grundlage der
LSE
kann - ausnahmsweise - der
Lohn eines einzelnen Sektors („Produktion" oder „
Dienst
leistungen") oder gar einer bestimmten Branche her
an
gezogen werden, wenn es als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Ver
wertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei
Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit im betreffenden Be
reich
tätig gewesen waren und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in
Frage kommt (SVR 2008 IV Nr. 20 S.
63, 9C_237/2007 E.
5.1; Urteil des Bun
des
gerichts
9C_667/2013 vom 29. April 2014 E. 5.3
).
Es besteht kein Grundsatz, wonach stets auf die Tabelle TA1 abzustellen ist. So kann es sich nach den konkreten Umständen des Einzelfalls rechtfertigen, an
statt auf die Tabelle TA1 auf die Tabelle TA7 („Monatlicher Bruttolohn [
Zent
ralwert
] nach Tätigkeit, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht - Privater Sektor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen") abzustellen, wenn dies eine genauere Festsetzung des Invalideneinkommens erlaubt und dem Ver
sicherten der entsprechende Sektor offen steht und zumutbar ist (SVR 2008 IV Nr.
20 S.
63, 9C_237/2007 E. 5.1). Ferner kann bei qualifizierten Berufsleuten mit Fach- und Hochschulabschluss das Heranziehen der Tabelle TA11 („Monat
licher Bruttolohn [Zentralwert und
Quartilbereich
] nach Ausbildung, beruflicher Stellung und Geschlecht - Privater Sektor und öffentlicher Sektor [Bund] zu
sam
men") angezeigt erscheinen (SVR 2011 IV Nr. 55 S. 163, 8C_671/2010 vom
25. Februar 2011 E. 6.4.2 mit Hinweisen;
Urteil des Bundesgerichts 9C_841/2013
vom 7. März 2014 E. 4.2; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts
8C_660/2014 vom 5. November 2014 E. 4).
6
.
3
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür
zen.
Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass ver
sicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Ar
bei
ten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur
sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und be
rufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus
wir
kungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte da
für bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allge
mei
nen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann.
Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Be
tracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der
Vergleichsein
kommen
mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, ha
t die Beschwerdeinstanz
den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange
messen zu erhöhen (
vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E
.
3
.
2 mit Hinweis auf
SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).
6
.
4
Laut
Abklärungsbericht
vom 2
9.
Februar 2012
gab der Beschwerdeführer selber an,
dass er als
Geschäftsführer der
Y._
AG derzeit nur im Umfang von 20 bis 30
%
sinnvoll
beschäftigt
sei
(E. 4.4).
Dagegen
kann ihm aus
medizini
scher Sicht
in einer behinderungsangepassten Tätigkeit unter Berücksichtigung des
zitierten
Belastungsprofils
ein volles Arbeitspensum zugemutet werden. Das
Invalideneinkommen ist
entsprechend der medizinischen Beurteilung
daher
nach
Tabellenlöhnen zu bestimmen.
Die Beschwerdegegnerin
stellte
im Abklärungsbericht
vom 2
9.
Februar 2012 auf
die Position 23
(
andere kaufmännisch-administrative Tätigkeiten
)
der Tabelle T7
der Tabellenlöhne 2008
ab
.
Demnach hätte der Beschwerdeführer
i
n einer sol
chen Tätigkeit
ausgehend von
Anforderungsniveau
2
(Verrichtung selbstän
diger und qualifizierter Arbeiten)
im Jahr 2008
einen Monatslohn vo
n
Fr.
8‘254.
--
er
zielen können (LSE 2008 S.
29 Tabelle T7 S).
Die
Beschwerdegeg
nerin
trug den behinderungsbedingten Einschränkungen sodann mit einem Ab
zug von je 10
%
für die Kniebeschwerden und die Beschwerden an der linken Hüfte Rechnung.
Bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 41.6
h
im Jahr 2009 (Die Volkswirt
schaft
12-2014, S.
92 Tabelle B9.2)
und einer
Nominallohnent
wicklung
von 2.1
%
im Jahr 2009 (Die Volkswirtschaft, 3-2011, S.
91 Tabelle B10.2)
resultiert ein Ein
kommen von
rund
Fr.
84‘139
.-- (
Fr.
8‘254.-- x
12 :
40 x 41.6
x. 1.021
x 0.8).
6.5
Bei einem
Valideneinkommen
von
Fr.
152‘727.-- und einem
Invalideneinkom
men
von
Fr.
84‘139
.--
ergibt
sich
eine Erwerbseinbusse von
Fr.
68‘588.-- und da
mit
ein Invaliditätsgrad von
rund 45
%
, was den Anspruch auf eine
Viertels
rente
begründet.
Zusammenfassend ergibt sich, dass der Beschwerdeführer
im Ergebnis
unver
ändert Anspruch auf eine
Viertelsrente
hat.
Die angefochtene Verfügung vom 1
5.
Januar 2014 ist daher aufzuheben und die Beschwerde
mit der Fest
stellung, dass weiterhin Anspruch auf eine
Viertelsrente
besteht,
gutzuheissen.
7
.
7
.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das
Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG). Vorliegend sind die Kosten
auf
Fr.
600.-- festzusetzen und de
r
Beschwerde
geg
nerin
aufzuerlegen.
7
.2
Dem
o
bsiegenden und
a
nwaltlich vertretenen
Beschwerdeführer
ist
eine
Prozess
entschädigung
zuzusprechen, die ermessensweise auf Fr. 2‘800.--
(inklusive Barauslagen und Mehr
wertsteuer)
festzusetzen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen ist
.