Decision ID: 8fe0a4a8-7512-45c9-a3c9-543fdedafea4
Year: 2014
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Entscheid Kantonsgericht, 13.10.2014 Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen (AVEG; SR 221.215.311); Art. 257 ZPO (SR 272). Ist die Unterstellung eines Aussenseiters unter einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) und damit ein Anspruch der mit dem Vollzug des GAV betrauten Paritätischen Berufskommission auf Durchführung von betrieblichen Kontrollen umstritten, so hat darüber der Zivilrichter zu entscheiden. Gewichtige Lehrmeinungen fordern hiefür ein vorgängiges Feststellungsverfahren, weshalb schon das Vorliegen einer klaren Rechtslage im Sinne von Art. 257 Abs. 1 lit. b ZPO zu verneinen ist. Wollte man die klägerischen Rechtsbegehren auf Feststellung der Unterstellung der Beklagten unter den GAV und auf deren Verpflichtung zur Duldung einer betrieblichen Kontrolle analog einer Stufenklage in einem einzigen Verfahren zulassen, mangelte es hier an einem liquiden Sachverhalt Sinne von Art. 257 Abs. 1 lit. a ZPO, so dass auch aus diesem Grund auf das Gesuch der Klägerin um Rechtsschutz im Summarverfahren nicht eingetreten werden könnte (Kantonsgericht, Einzelrichter im Obligationenrecht, 13. Oktober 2014; BS.2014.7).
Ausgangslage (Zusammenfassung):
Auf Begehren der Klägerin, der mit dem Vollzug eines allgemeinverbindlich erklärten
Gesamtarbeitsvertrags (GAV) betrauten paritätischen Berufskommission (PBK),
verpflichtete die Vorinstanz die Beklagte, eine dem Berufsverband nicht angehörende
branchennahe Arbeitgeberin (Aussenseiterin), zur Duldung einer Betriebskontrolle.
Streitig ist, ob der Geltungsbereich des GAV im Sinne von Art. 6 Abs. 1 AVEG auf die
Beklagte ausgedehnt und diese damit dem GAV unterstellt werden kann, und streitig
sind ferner die Voraussetzungen für eine Gutheissung der Klage im summarischen
Rechtsschutzverfahren nach Art. 257 ZPO.
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Erwägungen (Auszug):
III.
1. Die Beklagte macht geltend, der Vorrichter hätte auf das Gesuch auf Rechtsschutz
in klaren Fällen i.S.v. Art. 257 ZPO nicht eintreten dürfen, da weder ein liquider
Sachverhalt vorliege, noch die Rechtslage klar sei.
a) Der Rechtsschutz in klaren Fällen ist ein besonderes Summarverfahren, welches
der klagenden Partei ermöglicht, bei klarer Rechts- und Sachlage möglichst rasch zu
einem rechtskräftigen und vollstreckbaren Entscheid zu kommen. Es handelt sich
formal um ein summarisches Verfahren (Art. 257 Abs. 1 Einleitung ZPO), in der Sache
aber um eine durch die klagende Partei selbst gewählte Alternative zum gewöhnlichen
Prozessweg; der das Gesuch gutheissende Entscheid ist endgültig (Staehelin/
Staehelin/ Grolimund, Zivilprozessrecht, § 21 N 51; Sutter-Somm/ Lötscher, ZPO
Komm., N 1 f. zu Art. 257 ZPO; Güngerich, Berner Kommentar, N 1 f. zu Art. 257 ZPO).
b) Voraussetzung ist erstens, dass der Sachverhalt unbestritten oder sofort beweisbar
ist (Art. 257 Abs. 1 lit. a ZPO; "Liquidität des Sachverhalts"). Der Sachverhalt ist liquide,
wenn keine erheblichen Einreden oder Einwendungen, die umfangreichere Abklärungen
erfordern, geltend gemacht werden. Der klare Fall ist zu verneinen, wenn die beklagte
Partei substantiiert und schlüssig Einwendungen vorträgt, die in tatsächlicher Hinsicht
nicht sofort widerlegt werden können und die geeignet sind, die bereits gebildete
richterliche Überzeugung zu erschüttern. Demgegenüber ist ein klarer Fall zu bejahen,
wenn das Gericht aufgrund der Aktenlage zur Überzeugung gelangt, der Anspruch des
Klägers sei ausgewiesen und eine eingehende Abklärung der beklagtischen Einwände
könne daran nichts ändern (BGE 138 III 620 E. 5.1.1; Sutter-Somm/ Lötscher, ZPO
Komm., N 5 u. 7 zu Art. 257 ZPO; BK-Güngerich, N 6-9 zu Art. 257 ZPO). Die klagende
Partei hat mit den im summarischen Verfahren zulässigen Beweismitteln (Art. 254 ZPO)
den vollen Beweis zu erbringen, blosse Glaubhaftmachung reicht nicht aus (Staehelin/
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Staehelin/ Grolimund, Zivilprozessrecht, § 21 N 54; Sutter-Somm/ Lötscher, ZPO
Komm., N 6 f. zu Art. 257 ZPO; BK-Güngerich, N 9 zu Art. 257 ZPO).
Zum Zweiten muss die Rechtslage klar sein (Art. 257 Abs. 1 lit. b ZPO). Dies ist der Fall,
wenn die Anwendung und Auslegung einer Norm, namentlich auf Grund ihres
Wortlauts, der Rechtsprechung und der bewährten Lehre, zu keinem Zweifel Anlass
gibt; die Rechtsfolge muss sich bei Anwendung des Gesetzes unter Berücksichtigung
von Lehre und Rechtsprechung ohne weiteres ergeben und die Rechtsanwendung
damit zu einem eindeutigen Ergebnis führen. Nicht klar ist die Rechtslage, wenn die
Anwendung einer Norm einen Ermessens- oder Billigkeitsentscheid des Gerichts mit
wertender Berücksichtigung der gesamten Umstände erfordert, wie dies beispielsweise
bei der Beurteilung von Treu und Glauben zutrifft (BGE 138 III 123, E. 2.1.2; BGer
4A_273/2012 [in BGE 138 III 620 nicht publizierte] E. 5.1.2; Sutter-Somm/ Lötscher,
ZPO Komm., N 9-11 zu Art. 257 ZPO; BK-Güngerich, N 10 zu Art. 257 ZPO; Staehelin/
Staehelin/ Grolimund, Zivilprozessrecht, § 21 N 54).
c) Das Gesuch ist gutzuheissen, wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, die
klagende Partei also nachweisen kann, einen Anspruch gegen den Prozessgegner zu
haben, dieser keine Einwände gegen den Anspruch geltend machen kann und klares
Recht vorliegt (Sutter-Somm/ Lötscher, ZPO Komm., N 24 zu Art. 257 ZPO; BK-
Güngerich, N 19 zu Art. 257 ZPO). Ist die Rechtslage nicht klar oder der Sachverhalt
nicht liquide - gelingt es der Gegenpartei also, glaubhafte Einwände vorzubringen -, so
ist auf das Gesuch nicht einzutreten; es erfolgt diesfalls kein materieller Entscheid in
der Sache, der Rechtskraftwirkung über ein allfälliges neues Verfahren bezüglich klaren
Rechts hinaus entfalten würde (Sutter-Somm/ Lötscher, ZPO Komm., N 31 zu Art. 257
ZPO; BK-Güngerich, N 20 zu Art. 257 ZPO).
2.a) Hinsichtlich der Klarheit der Rechtslage berief sich die [Klägerin] auf das
Bundesgerichtsurteil BGer 4A_67/2013, welches auch im Falle der bestrittenen
Unterstellung des Aussenseiters eine Duldungspflicht statuiere sowie auf einen
Entscheid des Kreisgerichts Alttoggenburg-Wil aus dem Jahr 2005 [...], aus welchem
erhelle, dass Gesuche dieser Art unter früherem Prozessrecht im sogenannten
Befehlsverfahren ergangen seien, dem heute das Verfahren gemäss Art. 257 ZPO
entspreche [...]. Die Beklagte konzentrierte sich in der Stellungnahme auf die Frage des
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liquiden Sachverhaltes, bestritt aber insbesondere die Einschlägigkeit des vorgelegten
Musterentscheides [...].
Der Vorrichter führte im angefochtenen Entscheid aus, mit der
Allgemeinverbindlicherklärung unterstehe auch der Aussenseiter der vertraglichen
Duldungspflicht hinsichtlich von Lohnkontrollen (unter Verweis auf ZR 1982 N 53, insb.
S. 133) und zwar auch dann, wenn die Unterstellung unter den Vertrag bestritten sei
(unter Verweis auf BGer 4A_67/2013).
Die Beklagte bezeichnet diese Auffassung als falsch, da es eben nicht Sache der
Paritätischen Berufskommission sei, die Unterstellung unter den GAV autoritativ zu
entscheiden; insbesondere seien die diversen im Raume stehenden Gerichtsentscheide
nicht einschlägig [...]. Nach Auffassung der Klägerin folgt die Möglichkeit zur
Anordnung einer Lohnbuchkontrolle aus dem Wortlaut [der Kompetenzbestimmung
des GAV]; die Behauptung des Betriebes, er unterstehe dem [GAV] nicht, könne den
Kontrollanspruch nicht hindern, es sei denn, der betriebliche Geltungsbereich sei klar
nicht erfüllt. Die Unterstellungsfrage könne ohne Kontrolle nicht geklärt werden,
weshalb klarerweise vorgängig der Klärung dieser Unterstellungsfrage eine Kontrolle
angeordnet werden können müsse. Schliesslich sei langjährige Praxis,
Lohnbuchkontrollen im Befehlsverfahren, nun im Verfahren nach Art. 257 ZPO,
anzuordnen [...].
b.aa) Es mag sein, dass Lohnbuchkontrollen in der Vergangenheit im sogenannten
Befehlsverfahren entschieden wurden. Daraus alleine folgt für einen späteren ähnlich
gelagerten Fall nichts, denn im Grundsatz kann für jeden beliebigen zivilrechtlichen
Anspruch ein Verfahren i.S.v. Art. 257 ZPO eingeleitet werden, sofern im Einzelfall die
Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind. Folglich sind in jedem Einzelfall die
Eintretensvoraussetzungen zu prüfen. Die Klägerin scheint aus dem von ihr konkret
eingereichten Entscheid des Kreisgerichts Alttoggenburg-Wil im Besonderen keine
Schlussfolgerungen für den vorliegenden Fall abzuleiten; nur der Vollständigkeit halber
sei deshalb angeführt, dass die Sachverhalte nicht vergleichbar sind, war damals doch
nicht die Durchführung einer Lohnbuchkontrolle überhaupt, sondern deren wiederholte
Vornahme, strittig.
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bb) Die Allgemeinverbindlicherklärung der Kontrollrechte eines GAV bedeutet die
Ausdehnung der Verbandsmacht auf Aussenseiter. Zur Kompensation dieses Effekts
steht einem betroffenen Arbeitgeber die Möglichkeit offen, die behördliche Einsetzung
eines besonderen Kontrollorganes zu verlangen (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 des Bundes
gesetzes über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen vom 28.
September 1956, SR 221.215.311, AVEG; BK-Stöckli, N 93 zu Art. 356b OR);
verweigert sich der Arbeitgeber der Lohnbuchkontrolle überhaupt, so obliegt es den
Vertragsparteien des GAV, die Einsetzung dieses Kontrollorgans anzubegehren (Art. 6
Abs. 1 Satz 2 AVEG; Senti, Lohnbuchkontrollen bei allgemeinverbindlichen GAV und
NAV: praktische Probleme und Abgrenzungsfragen, AJP 2010, 14 ff., insb. 19; zum
Ganzen auch Vischer/ Albrecht, Zürcher Kommentar, N 165 zu Art. 356b OR; BK-
Stöckli, N 97 zu Art. 356b [noch de lege ferenda]). Voraussetzung hierfür ist indessen,
dass der grundsätzliche Kontrollanspruch nicht bestritten ist – ist er dies, so ist laut
bundesgerichtlicher Rechtsprechung zulässig, die Vertragsparteien resp. die
vollziehende paritätische Berufskommission an den Zivilrichter zu verweisen (BGE 118
II 528 E. 3). Der Kontrollanspruch an sich wird durch den Zivilrichter entschieden (BK-
Stöckli, N 93 zu Art. 356b OR; Roncoroni, Handbuch des kollektiven Arbeitsrechts, Q/
213 und folgende Zitate); zumindest die Kommentatoren des Zürcher Kommentars (ZK-
Vischer/ Albrecht, N 167 zu Art. 356b OR) und ihnen folgend Senti (a.a.O. S. 19) folgern
daraus, dass vorgängig ein Feststellungsurteil zu erwirken sei, in welchem die
Kontrollkompetenz bestätigt wird. Der von der Klägerin und der Vorinstanz
beigezogene BGer 4A_67/2013 bildet keine Grundlage einer gänzlich anders
gelagerten Haltung des Bundesgerichts bzw. für die Annahme einer Praxisänderung;
die in jenem Fall betroffene Unternehmung bestritt zwar, den Kontrollrechten gemäss
[Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe, LMV] zu unterstehen, stellte sich aber
als dem GAV des Ausbaugewerbes der Westschweiz (CCT romande du second oeuvre)
unterstehend dar. Eine gegen das Unternehmen ausgefällte Konventionalstrafe wurde
vor dem lokalen Schiedsgericht angefochten. Daraus folgt nicht nur eine erheblich
eingeschränkte Kognition des Bundesgerichts (Art. 393 ZPO), auch bleibt – da die
Bestimmungen [des LMV] zu den Schiedsgerichten nicht allgemeinverbindlich erklärt
sind und damit primär auf Verbandsmitglieder Anwendung finden – fraglich, inwieweit
der Aussenseiterstatus der in jenem und der in diesem Fall betroffenen Unternehmung
vergleichbar sind.
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cc) In der Darstellung der Klägerin [...] folgt aus ihrem eigenen Entscheid, eine
Unternehmung zu kontrollieren, ihr unabdingbarer Anspruch, deren Bücher umfassend
(vgl. Rechtsbegehren) einer Kontrolle zu unterziehen. Der Entscheid, eine Kontrolle
durchzuführen, wird nicht vorgelegt; unbekannt ist somit auch, ob die
Gesuchsgegnerin vorgängig dieses Entscheides zur Stellungnahme begrüsst wurde. In
der Berufungsantwort [...] scheint die Gesuchstellerin die These zu vertreten, dass sie,
die Klägerin, es sei, welche über die Unterstellung zu entscheiden habe und erst, wenn
der Beklagte damit nicht einverstanden sei, obliege die Klärung dieser Frage dem
Zivilrichter. Diese Rangordnung widerspricht dem klaren Wortlaut von Art. 6 Abs. 1
AVEG (gemäss diesem hätten die Vertragsparteien des GAV bei Weigerung des zu
Kontrollierenden ein besonderes Kontrollorgan zu beantragen; dazu Senti, a.a.O., S.
19), den Erwägungen des Bundesgerichts in BGE 118 II 528 E. 3 (gemäss welchem der
Verweis an den Zivilrichter bei Bestreitung der grundsätzlichen Kontrollunterworfenheit
zulässig sei) und den Schlussfolgerungen gewichtiger Lehrmeinungen (die die Klärung
des Kontrollanspruchs ausschliesslich dem Zivilrichter zuweisen und teils ausdrücklich
ein vorgängiges Feststellungsklageverfahren fordern). Dabei erscheint es als
sachlogisch, dass die Einschränkung der Kognition des besonderen Kontrollorgans in
der Unterstellungsfrage auch für die Paritätischen Berufskommissionen gelten muss;
nachdem das Institut des Besondern Kontrollorganes als Kompensation derer
Verbandsmacht geschaffen worden ist, kann die PBK sich nicht gestützt auf ihren
eigenen (möglicherweise ohne die Einräumung von Parteirechten erlassenen) Entscheid
weitergehende Einsichtsrechte und Entscheidkompetenzen zuweisen, als sie das
behördlich eingesetzte Besondere Kontrollorgan hätte.
Die von der Klägerin vertretene Rechtsauffassung ist somit keine klare Rechtslage im
Sinne der gesetzlichen Eintretensbestimmung.
dd) Nicht auszuschliessen ist, dass die Feststellung der Unterstellung unter den GAV
und die Anordnung der Duldung einer Kontrolle im Rahmen desselben Verfahrens
(analog einer Stufenklage) vorgebracht und entschieden werden könnten. Die
Gutheissung einer solchen Klagekombination im Rahmen des Verfahrens gemäss Art.
257 ZPO bedingte indessen die entsprechende Liquidität des Sachverhaltes, aus dem
sich die Unterstellung unter den fraglichen GAV ergibt, was hier nicht der Fall ist.
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[3. Der Klägerin gelingt der Nachweis, dass die Beklagte entgegen (oder neben) ihrem
statutarischen Zweck eine Tätigkeit verfolgt, die im betrieblichen Geltungsbereich des
GAV läge, nicht in rechtsgenüglicher Art (es wäre der volle Beweis zu erbringen). Eine
Tätigkeit im Geltungsbereich des GAV ist damit nicht sofort beweisbar. Gleichzeitig ist
eine solche bestritten. Damit liegt kein liquider Sachverhalt vor.]
4. Der angefochtene Entscheid [...] ist daher in Gutheissung der Berufung
aufzuheben, und auf das klägerische Gesuch um Rechtsschutz im Verfahren nach Art.
257 ZPO ist mangels klarer Rechtslage sowie mangels Vorliegens eine sofort
beweisbaren Sachverhalts nicht einzutreten.
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