Decision ID: 2694d45d-38dd-4040-9ed1-03c9bd020029
Year: 2014
Language: de
Court: SG_KGN
Chamber: SG_KGN_999
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt:
A.- X, deutscher Staatsangehöriger, besitzt seit 20. April 1995 einen schweizerischen
Führerausweis für die Fahrzeugkategorien B, C, D, BE und CE und seit 2. Juli 1999 für
die Fahrzeugkategorie DE. Nach einer Verwarnung vom 10. März 2009 wegen
Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts war ihm der Führerausweis vom 18. Juli bis
17. August 2011 (Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts) für einen Monat und vom
16. Oktober 2013 bis 15. Februar 2014 (Rechtsüberholen auf Autobahn-Pannenstreifen
mit Streifkollision) für vier Monate entzogen.
Am Freitagabend, 31. Januar 2014, reiste X, um 19.51 Uhr, mit einen Personenwagen
(Mercedes-Benz D, Kontrollschild BZ-STOS6) beim Zollamt Rüthi/Büchel von
Österreich in die Schweiz ein. Bei der Kontrolle stellte die Grenzwacht fest, dass ihm
der Führerausweis bis 15. Februar 2014 entzogen war.
B.- Mit Strafbefehl des Untersuchungsamts Altstätten vom 6. März 2014 wurde X im
Zusammenhang mit dem Ereignis vom 31. Januar 2014 wegen Führens eines
Motorfahrzeugs trotz Entzugs des Führerausweises zu einer bedingten Geldstrafe von
30 Tagessätzen zu je Fr. 50.– mit einer Probezeit von zwei Jahren und einer Busse von
Fr. 500.– verurteilt. Der Strafbefehl erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
C.- Am 25. Februar 2014 eröffnete das Strassenverkehrsamt gegen X ein
Administrativmassnahmeverfahren und teilte ihm mit, die Fahrt trotz Entzugs des
Führerausweises sei als schwere Verkehrsregelverletzung zu qualifizieren. Gleichzeitig
stellte es ihm den Entzug des Führerausweises für die Dauer von zwölf Monaten in
Aussicht. Dazu nahm der Rechtsvertreter von X am 14. März 2014 Stellung. Mit
Verfügung vom 11. April 2014 entzog das Strassenverkehrsamt den Führerausweis für
zwölf Monate. Es hielt fest, dass der Vollzug gemäss Verfügung vom 18. Juli 2013
durch diesen neuerlichen Entzug ersetzt und angerechnet werde. Die restliche
Entzugsdauer betrage somit 11 Monate und 14 Tage. Die Verfahrenskosten von
Fr. 275.– wurden X auferlegt.
D.- Dagegen liess X durch seinen Rechtsvertreter am 29. April 2014 Rekurs bei der
Verwaltungsrekurskommission erheben. Am 14. Mai 2014 reichte er eine
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Rekursergänzung ein mit dem Antrag, die Dauer des Führerausweisentzugs auf sechs
Monate herabzusetzen und die restliche Entzugsdauer auf zwei Monate und 14 Tage
festzusetzen. Die Vorinstanz beantragte am 6. Juni 2014 die vollumfängliche
Abweisung des Rekurses.

Erwägungen:
1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die
Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur
Rekurserhebung ist gegeben. Der Rekurs vom 29. April 2014 samt Ergänzung vom 14.
Mai 2014 ist rechtzeitig eingereicht worden. Er erfüllt in formeller und inhaltlicher
Hinsicht die gesetzlichen Anforderungen (Art. 41 lit. g , 45, 47 und 48 des Gesetzes
über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf den Rekurs ist
einzutreten.
2.- Es ist unbestritten, dass der Rekurrent am 31. Januar 2014 ein Motorfahrzeug
lenkte, obwohl ihm damals der Führerausweis wegen einer mittelschweren
Widerhandlung für die Dauer von vier Monaten (Ablauf: 15. Februar 2014) entzogen
war. Das Führen eines Motorfahrzeugs trotz Entzugs des Führerausweises stellt eine
schwere Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften dar (Art. 16c Abs. 1 lit.
f des Strassenverkehrsgesetzes, SR 741.0; abgekürzt: SVG). Vor der Polizei hatte der
Rekurrent noch geltend gemacht, der Führerausweisentzug habe nur bis 16. Januar
2014 gedauert. Dies gehe aus einem Schreiben hervor, welches er zu Hause habe (act.
15/23). Daran wird im Rekurs zu Recht nicht mehr festgehalten; namentlich handelte es
sich dabei offensichtlich um eine blosse Schutzbehauptung (vgl. act. 18), weshalb
darauf nicht weiter einzugehen ist. Ebenfalls nicht umstritten ist, dass der
Führerausweis dem Rekurrenten bereits vom 18. Juli bis 17. August 2011 wegen einer
mittelschweren Widerhandlung für einen Monat entzogen war. Uneins sind sich die
Verfahrensbeteiligten demgegenüber hinsichtlich der Entzugsdauer und des Umfangs
der Anrechnung des bereits vollzogenen Führerausweisentzugs. Der Rekurrent hält
dafür, dass der Führerausweis für sechs Monate zu entziehen sei und daran drei
Monate und 16 Tage anzurechnen seien. Die Vorinstanz verfügte demgegenüber einen
zwölfmonatigen Führerausweisentzug und bezifferte die restliche Entzugsdauer mit elf
Monaten und vierzehn Tagen.
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3.- Eine schwere Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften begeht unter
anderem, wer ein Motorfahrzeug trotz Ausweisentzugs führt (Art. 16c Abs. 1 lit. f SVG).
Nach einer schweren Widerhandlung wird der Führerausweis für mindestens drei
Monate entzogen (Art. 16c Abs. 2 lit. a SVG). Mindestens sechs Monate wird der
Führerausweis entzogen, wenn in den vorangegangenen fünf Jahren der Ausweis
einmal wegen einer mittelschweren Widerhandlung entzogen war (Art. 16c Abs. 2 lit. b
SVG); auf diese Bestimmung beruft sich der Rekurrent. Die Vorinstanz hält
demgegenüber Art. 16c Abs. 2 lit. c SVG für anwendbar. Nach dieser Bestimmung wird
der Führerausweis nach einer schweren Widerhandlung mindestens zwölf Monate
entzogen, wenn in den vorangegangenen fünf Jahren der Ausweis einmal wegen einer
schweren Widerhandlung oder zweimal wegen mittelschweren Widerhandlungen
entzogen war. Zu prüfen ist, ob im Zeitpunkt der Führens eines Motorfahrzeugs trotz
Führerausweisentzugs (31. Januar 2014) der Führerausweis in den vorgegangenen fünf
Jahren einmal oder zweimal wegen einer mittelschweren Widerhandlung entzogen war
und entsprechend Art. 16c Abs. 2 lit. b SVG oder Art. 16c Abs. 2 lit. c SVG anwendbar
ist.
a) Ausgangspunkt jeder Auslegung bildet der Wortlaut der Bestimmung. Ist der Text
nicht ganz klar und sind verschiedene Auslegungen möglich, so muss nach seiner
wahren Tragweite gesucht werden unter Berücksichtigung aller Auslegungselemente,
namentlich von Sinn und Zweck sowie der dem Text zugrunde liegenden Wertung.
Wichtig ist ebenfalls der Sinn, der einer Norm im Kontext zukommt. Vom klaren, d.h.
eindeutigen und unmissverständlichen Wortlaut darf nur ausnahmsweise abgewichen
werden, wenn triftige Gründe dafür vorliegen, dass der Wortlaut nicht den wahren Sinn
der Bestimmung wiedergibt. Solche Gründe können sich aus der
Entstehungsgeschichte der Bestimmung, aus ihrem Sinn und Zweck oder aus dem
Zusammenhang mit andern Vorschriften ergeben (Urteil des Bundesgerichts [BGer]
2C_773/2013 vom 25. März 2014 E. 3.2 mit Hinweisen). Auslegungsdürftig ist das
mehrteilige Prädikat des (konditionalen) Nebensatzes ("entzogen war"), das in Art. 16c
Abs. 2 lit. b und c SVG gleichermassen vorkommt. Der Wortlaut, insbesondere die
Zeitform (Plusquamperfekt), macht deutlich, dass der Führerausweisentzug
abgeschlossen sein muss. Das Bundesgericht hatte sich mit einem vergleichbaren Fall
zu befassen: Der Betroffene lenkte während eines einmonatigen Warnungsentzugs
wegen einer mittelschweren Widerhandlung (Vollzugsbeginn am 28. Februar 2005) am
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1. März 2005 ein Motorfahrzeug. Es erwog, der Führerausweis sei (mit Verfügung vom
20. Oktober 2004) rechtskräftig entzogen worden. Damit betrage die gesetzliche
Mindestentzugsdauer des neu anzuordnenden Entzugs gemäss Art. 16c Abs. 2 lit. b
SVG sechs Monate (BGer 1C_275/2007 vom 16. Mai 2008 E. 4.4). Der Begriff
"entzogen war" bezog sich also nicht auf das Datum des Ablaufs des
Führerausweisentzugs, sondern auf die Rechtskraft der vorangegangenen
Warnungsentzugsverfügung.
b) In einem späteren Entscheid befasste sich das Bundesgericht mit Art. 16b Abs. 2 lit.
b SVG, der im Rahmen der Teilrevision des Strassenverkehrsgesetzes am 1. Januar
2005 in Kraft getreten war. Nach dieser Bestimmung wird der Führerausweis nach
einer mittelschweren Widerhandlung für mindestens vier Monate entzogen, wenn in
den vorangegangenen zwei Jahren der Ausweis einmal wegen einer schweren oder
mittelschweren Widerhandlung entzogen war. Das Bundesgericht erwog, Art. 16b Abs.
2 lit. b SVG lehne sich an Art. 17 Abs. 1 lit. c aSVG an. Dieser sah eine
Mindestentzugsdauer von sechs Monaten vor, wenn dem Lenker der Ausweis wegen
einer Widerhandlung zu entziehen war, die er innert zweit Jahren "seit Ablauf des
letzten Entzugs" begangen hatte. Es führte weiter aus, der Gesetzgeber habe zwar in
Art. 16b Abs. 2 lit. b SVG eine von Art. 17 Abs. 1 lit. c aSVG abweichende Terminologie
zur Bezeichnung der Rückfallfrist verwendet, diesen Zeitpunkt aber nicht ändern
wollen. Die Rückfallfrist sei eine Bewährungsfrist, die erst dann zu laufen beginnen
könne, wenn die Entzugsdauer abgelaufen sei (BGer 1C_180/2010 vom 22. September
2010 E. 2.3). An dieser Rechtsprechung wurde, soweit ersichtlich, auch in neueren
Urteilen festgehalten (BGer 1C_520/2013 vom 13. September 2013 E. 2.1 und
1C_731/2013 vom 10. Dezember 2013 E. 3.4),
c) Es stellt sich nun die Frage, ob der oben erwähnte Bundesgerichtsentscheid
1C_275/2007 vom 16. Mai 2008 aufgrund der neueren höchstrichterlichen
Rechtsprechung überholt ist und die Rückfallfristen generell, d.h. unabhängig von den
einzelnen Tatbeständen der schweren Widerhandlung gemäss Art. 16c Abs. 1 SVG, als
Bewährungsfristen zu gelten haben, oder ob für den Tatbestand des Führens eines
Motorfahrzeugs trotz Führerausweisentzugs (Art. 16c Abs. 1 lit. f SVG) immer noch
BGer 1C_275/2007 vom 16. Mai 2008 einschlägig ist und in diesem Fall nicht der
Ablauf des Führerausweisentzugs, sondern der Eintritt der Rechtskraft der Verfügung
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des für die Vortat ausgesprochenen Führerausweisentzugs massgebend ist für den
Beginn der Rückfallfrist. Die Rückfallbestimmungen selbst (Art. 16c Abs. 2 lit. b und c
SVG) enthalten keinen Hinweis darauf, dass der massgebende Zeitpunkt für den
Beginn der Rückfallfristen nicht derselbe ist. Zu berücksichtigen ist indessen, dass der
Gesetzgeber das Vorgehen beim Fahren trotz eines Führerausweisentzugs auf
bestimmte Zeit in Art. 16c Abs. 3 SVG speziell geregelt hat: Die Dauer des
Ausweisentzugs wegen einer Widerhandlung nach Art. 16 Abs. 1 lit. f SVG tritt an die
Stelle der noch verbleibenden Dauer des laufenden Entzugs. In der Botschaft zur
Änderung des Strassenverkehrsgesetzes vom 31. März 1999 (BBl 1999 S. 4491) heisst
es dazu: "Wurde einer Person der Führerausweis wegen einer schweren
Widerhandlung für beispielsweise drei Monate entzogen, beträgt die
Mindestentzugsdauer für das Fahren trotz dieses Entzugs zwölf Monate. Der neue
Entzug wird nicht an den laufenden angehängt, sondern ersetzt diesen, so dass nicht
beide Entzugsdauern ganz verbüsst werden müssen. Dieser Vorteil für die betroffene
Person wird allerdings dadurch relativiert, dass ihr bei weiteren Widerhandlungen
schneller der dauernde Entzug droht, da sie sich im Kaskadensystem bereits eine Stufe
weiter befindet. Diese strenge Regelung ist zusammen mit der vorgeschlagenen
Änderung von Art. 95 SVG eine wichtige Voraussetzung, um Führerausweisentzüge
wirkungsvoll durchzusetzen". Aus diesen Ausführungen und des angegebenen
Beispiels geht klar hervor, dass das Kaskadensystem auch beim Tatbestand des
Führens eines Motorfahrzeugs trotz Führerausweisentzugs anzuwenden ist. Mit Art.
16c Abs. 3 SVG wurde indessen ein Korrektiv eingebaut, um die Wirkungen des
Kaskadensystems zu mildern. Auch wenn unter diesen Umständen die Fristen in Art.
16c Abs. 2 lit. b und c SVG hinsichtlich des Führens eines Motorfahrzeugs trotz
Führerausweisentzugs keine eigentlichen Rückfallfristen sind, ist der Wille des
Gesetzgebers klar: Das Kaskadensystem gilt auch, wenn ein Fahrzeuglenker während
eines Führerausweisentzugs auf bestimmte Zeit ein Motorfahrzeug lenkt.
d) Für den vorliegenden Fall bedeutet dies, dass die Vorinstanz zu Recht Art. 16c Abs.
2 lit. c SVG angewendet hat. Der Führerausweis war dem Rekurrenten vom 18. Juli bis
17. August 2011 wegen einer mittelschweren Widerhandlung und ab 16. Oktober 2013
wiederum wegen einer mittelschweren Widerhandlung für vier Monate (Ablauf: 15.
Februar 2014) entzogen. Als er am 31. Januar 2014 ein Fahrzeug lenkte, war ihm der
Führerausweis aufgrund der Verfügung vom 18. Juli 2013 rechtskräftig für vier Monate
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entzogen. Nach dem klaren Willen des Gesetzgebers ist deshalb von zwei
mittelschweren Widerhandlungen in den vorangegangenen fünf Jahren und damit von
einer Mindestentzugsdauer von zwölf Monaten auszugehen. Daran ändert nichts, dass
der Vollzug des zweiten Führerausweisentzugs im Zeitpunkt des Führens eines
Motorfahrzeugs trotz Führerausweisentzugs noch nicht abgelaufen war. Da die
Vorinstanz eine Entzugsdauer von zwölf Monaten und damit die Mindestentzugsdauer,
die nicht unterschritten werden darf (Art. 16 Abs. 3 SVG), verfügte, ist der Rekurs in
diesem Punkt abzuweisen.
4.- Im Rekurs wird zudem geltend gemacht, der Rekurrent habe den Führerausweis
bereits vor Erlass der Entzugsverfügung dem Strassenverkehrsamt zugestellt. Dieser
Umstand müsse für die restliche Entzugsdauer gebührend berücksichtigt werden.
Die Vorinstanz setzte die restliche Entzugsdauer auf 11 Monate und 14 Tage fest. Es
rechnete dem Rekurrenten damit 16 Tage an den neuen Vollzug an; dabei handelt es
sich um die Dauer vom Tatzeitpunkt (31. Januar 2014) bis zur Aushändigung des
Führerausweises am 16. Februar 2014. Dies ist ebenfalls nicht zu beanstanden. Denn
gemäss Art. 16c Abs. 3 SVG tritt die Dauer des Ausweisentzugs wegen einer
Widerhandlung nach Art. 16c Abs. 1 lit. f SVG an die Stelle der noch verbleibenden
Dauer des laufenden Entzugs. Der zwölfmonatige Führerausweisentzug gemäss
angefochtener Verfügung trat demnach an die Stelle der verbliebenen 16 Tage des
viermonatigen Führerausweisentzugs gemäss Verfügung vom 18. Juli 2013. Da der
Führerausweis auch diese restliche Entzugsdauer bei der Vorinstanz verblieb und nicht
beide Entzugsdauern ganz verbüsst werden müssen, war die neue Entzugsdauer im
Verfügungszeitpunkt im Umfang von 16 Tagen bereits vollzogen. Der Rekurrent macht
geltend, dass er den Führerausweis der Vorinstanz bereits im Februar 2014 wieder
zurückgeschickt habe. Er kann dies indessen nicht nachweisen, weshalb das
entsprechende Vorbringen nur eine unbewiesene Parteibehauptung darstellt. Aus den
Akten geht hervor, dass die Vorinstanz am 22. April 2014 bestätigte, den
Führerausweis erhalten zu haben, und die Führerausweisentzugsdauer auf 19. April
2014 bis 2. April 2015 festlegte. Dies spricht dafür, dass der Führerausweis erst am 19.
April 2014 bei der Vorinstanz einging. Der Rekurs ist demnach auch in diesem Punkt
abzuweisen.
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5.- Zusammenfassend ist der Rekurs abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang sind
die amtlichen Kosten dem Rekurrenten aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von Fr. 1'200.– erscheint angemessen (vgl. Art. 7 Ziff. 122 der
Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der Kostenvorschuss von Fr. 1'200.– ist zu
verrechnen.