Decision ID: a06b4ede-706d-5f6c-9e43-451d9e74f928
Year: 2009
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. A.a Die Beschwerdeführer suchten am 31. August 1994 um Asyl nach, nachdem sie laut eigenen Angaben am gleichen Tag auf illegalem Weg in die Schweiz gelangt waren. Im Rahmen der Erhebung ihrer  gaben sie zu Protokoll, sie seien albanischer Ethnie und hätten seit dem Jahre 1975 in D._ (albanisch: D._) gelebt. Zur Begründung seines Asylgesuchs machte der Beschwerdeführer (Ehemann) in den durchgeführten Befragungen geltend, er sei nach der Rückkehr von einem zweiwöchigen Ferienaufenthalt in der Schweiz im Juli beziehungsweise August 1994 von den serbischen Nachbarn unbegründeterweise wegen illegalen Waffenbesitzes angezeigt und von der Polizei anlässlich einer Hausdurchsuchung bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen worden. Die Beschwerdeführerin (Ehefrau) berief sich auf die Probleme ihres Ehegatten und machte keine eigenen Asylgründe geltend.
A.b Mit Verfügung vom 19. Dezember 1994 stellte das BFF fest, die Beschwerdeführer erfüllten die Flüchtlingseigenschaft nicht, lehnte das Asylgesuch ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie deren Vollzug an. Als Fazit hielt das BFF in seiner  fest, die Vorbringen der Beschwerdeführer erfüllten bereits die Vorbedingung der Glaubhaftigkeit nicht, weshalb nicht geprüft zu werden brauche, ob sie gemessen an der gesetzlichen Definition der Flüchtlingseigenschaft relevant seien. Des Weiteren führte das BFF aus, selbst unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Lage in „“ werde vorliegend eine Rückführung in den Heimatstaat als zumutbar erachtet, zumal keine anderen Gründe dagegen sprächen, namentlich im Kosovo kein offener Bürgerkrieg herrsche und dort auch keine Situation allgemeiner Gewalt vorliege.
A.c Mit Beschwerde vom 23. Januar 1995 fochten die  die Verfügung vom 19. Dezember 1994, soweit den Vollzug der Wegweisung betreffend, bei der damals zuständigen Schweizerischen Asylrekurskommission (ARK) an. Darin stellten sie sich auf den , im Kosovo müsse entgegen der vorinstanzlichen Einschätzung klarerweise von einer Situation allgemeiner Gewalt gesprochen . So mehrten sich die Berichte über eine drastische Verschärfung der Lage in der Provinz, insbesondere was die willkürlichen und  Übergriffe auf die albanischstämmige Bevölkerung angehe.
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A.d Mit Urteil vom 21. März 1995 wies die ARK die Beschwerde im vereinfachten Verfahren ohne Schriftenwechsel ab. Dabei gelangte sie - in Bestätigung ihrer Lageeinschätzung in einem publizierten  vom 22. Juni 1993 - zur Erkenntnis, dass der Vollzug der  unter Berücksichtigung der generellen Situation im Kosovo zumutbar sei.
B. B.a Am 5. Juni 2000 erschienen die Beschwerdeführer gemeinsam in der Empfangsstelle (heute: Empfangszentrum) des BFF in E._ und ersuchten zum zweiten Mal in der Schweiz um Asyl. Beim Ausfüllen der Personalienblätter und in den Befragungen bezeichneten sie sich im Unterscheid zum ersten Verfahren als Ashkali. Als Grund für die neuerlichen Asylgesuche gaben sie an, sie seien am 20.  1999 freiwillig in den Kosovo zurückgekehrt und hätten schon in der ersten Stunde nach ihrer Ankunft in D._ feststellen müssen, dass sie dort nicht in Sicherheit leben könnten. Der Albaner, der nun in ihrem Haus wohne, habe ihm (dem Beschwerdeführer) gesagt, er habe hier als Zigeuner („Magjup“) nichts mehr zu suchen. In das Haus seines Vaters hätten sie auch nicht ziehen können, weil dieses niedergebrannt worden sei. So seien sie gezwungen gewesen, den Kosovo gleich wieder zu verlassen und vorerst in Mazedonien nach einer Existenzmöglichkeit zu suchen. In Mazedonien hätten sie jedoch auf Dauer keine zumutbaren Lebensbedingungen gehabt. Weil zudem die ganze Familie in der Schweiz ansässig sei, seien sie hierher zurückgekommen.
B.b Mit Verfügung vom 21. Juli 2000 trat das BFF in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf die Asylgesuche vom 5. Juni 2000 nicht ein und  die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug an. Zur  des Nichteintretensentscheides führte das BFF aus, die  hätten für die Zeit nach Beendigung des ersten  keine Ereignisse geltend gemacht, die geeignet seien, die  zu begründen. So sei ihnen abgesehen davon, dass sie bei ihrer Rückkehr im November 1999 ihr Haus von einem Albaner bewohnt vorgefunden hätten, nichts Nachteiliges widerfahren. Zwar seien seit Beendigung des bewaffneten Konflikts und dem Einmarsch der KFOR-Truppen am 12. Juni 1999 Übergriffe auf Angehörige der ethnischen Minderheiten im Kosovo, namentlich der Roma, Ashkali und „Ägypter“ zu verzeichnen. Ein systematisches Vorgehen zur Ver-
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treibung der ethnischen Minderheiten aus dem Kosovo könne jedoch nicht festgestellt werden. Was den Vollzug der Wegweisung betreffe, so erweise sich dieser als zulässig, zumutbar und möglich. Weder die im Heimatstaat der Beschwerdeführer herrschende politische Situation noch andere Gründe sprächen gegen die Zumutbarkeit einer  dorthin. Kein Hindernis stelle auch die Zugehörigkeit der  zur Volksgruppe der Ashkali dar. Das Verhalten der Beschwerdeführer in der Schweiz habe wiederholt zu Klagen Anlass gegeben. So habe die Beschwerdeführerin (Ehefrau) Vertreter der  mehrfach massiv bedroht, indem sie gegen diese  ausgestossen habe und sie mit den Nazis verglichen habe. Es liege ein gravierendes Fehlverhalten vor, das eine Ausnahme vom Behandlungsstopp, wie er für ethnische Minderheiten aus dem Kosovo im Grundsatz beschlossen worden sei, rechtfertige.
B.c Mit Beschwerde vom 14. August 2000 fochten die  die Verfügung vom 21. Juli 2000 in allen Punkten bei der ARK an.
B.d Mit Urteil der zuständigen Einzelrichterin vom 12. September 2000 trat die ARK auf die Beschwerde vom 14. August 2000 nicht ein, nachdem die Beschwerdeführer es versäumt hatten, den  innert Frist zu bezahlen.
C. C.a Mit Eingabe vom 25. Juni 2001 liessen die Beschwerdeführer durch ihren Rechtsvertreter beim BFF beantragen, es sei  auf ihren negativen Asylentscheid zurückzukommen und ihnen Asyl zu gewähren beziehungsweise vom Vollzug der  abzusehen. Zur Unterstützung dieser Begehren reichten sie ein Schriftstück mit einer „Beschreibung der individuellen Lage“, eine  ihres Rechtsvertreters über ihre Zugehörigkeit zur  der Ashkali und ein ärztliches Zeugnis vom 19. Juni 2001 betreffend den Beschwerdeführer (Ehemann) zu den Akten.
C.b Mit Eingabe vom 5. Juli 2002 ergänzten die Beschwerdeführer auf Aufforderung des BFF hin das Beweismaterial mit drei weiteren  - datierend vom 5. Oktober 2001, 26. Juni 2002 und 3. Juli 2002 - den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers betreffend.
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C.c C.c.a Mit Schreiben vom 21. November 2003 betraute das BFF seinen Attaché im Schweizerischen Verbindungsbüro in Prishtina mit  zu den Wohnmöglichkeiten und zur absehbaren  der Beschwerdeführer in ihrem Herkunftsort D._.
C.c.b Mit verfahrensleitender Verfügung vom 19. Dezember 2003  das BFF den Beschwerdeführern unter Abdeckung der als  erachteten Stellen das rechtliche Gehör zum  Abklärungsbericht, welcher vom Verbindungsbüro in Prishtina am 18. Dezember 2003 erstellt worden war.
C.c.c Die Beschwerdeführer liessen sich hierzu innert gewährter Frist nicht vernehmen.
C.d Mit Verfügung vom 6. Januar 2004 - eröffnet am 14. Januar 2004 - wies das BFF das - als solches behandelte - Wiedererwägungsgesuch vom 25. Juni 2001 ab und bestätigte die Rechtskraft und die  seines Entscheides vom 21. Juni 2003 (recte: 21. Juli 2000). Als Begründung führte es an, angesichts der Erhältlichkeit und  des benötigten sowie anderer Medikamente spreche die beim Beschwerdeführer vorliegende (...) nicht gegen eine  in den Kosovo. Ebenso wenig stellten die persönliche  der Beschwerdeführer oder die in deren Heimatregion  Bedingungen für Angehörige der Ashkali ein  dar.
D. Am 20. Januar 2004 (Poststempel) liessen die Beschwerdeführer durch ihren Rechtsvertreter bei der ARK eine Beschwerde einreichen. Darin stellten sie die Begehren, es sei die Verfügung des BFF vom 6. Januar 2004 aufzuheben, die völkerrechtliche Unzulässigkeit  die Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs  und ihr weiterer Aufenthalt in Form einer vorläufigen Aufnahme zu regeln. In prozessualer Hinsicht ersuchten sie um Gewährung der  Wirkung bezüglich der eingereichten Beschwerde sowie um Anweisung der Fremdenpolizeibehörde, bis zum Entscheid  auf Vollzugshandlungen zu verzichten. Zudem beantragten sie den Erlass der Verfahrenskosten und den Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses.
Zusammen mit der Beschwerdeschrift reichten die Beschwerdeführer
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als zusätzliche Beweismittel eine Dokumentation betreffend die  des Gemeinde- und des Kantonsbürgerrechts an die  (Tochter), eine ärztliche Bestätigung vom 12. Januar 2004 betreffend den Beschwerdeführer, diverse medizinische Unterlagen im Zusammenhang mit einer Hospitalisierung der Beschwerdeführerin (Ehefrau) zwischen dem 6. Januar 2003 und dem 25. Januar 2003, einer Notfallaufnahme nach Treppensturz am 13. Mai 2003 und einer weiteren teilstationären Notfallbehandlung am 18. August 2003 sowie eine Arbeitsbestätigung vom 10. Februar 2003 ebenfalls die  (Ehefrau) betreffend zu den Akten.
E. Mit Zwischenverfügung vom 30. Januar 2004 setzte der zuständige  der ARK antragsgemäss den Wegweisungsvollzug mittels vorsorglicher Massnahme aus. Gleichzeitig verlegte er die  des Gesuchs um Gewährung der unentgeltlichen  auf einen späteren Zeitpunkt und verzichtete antragsgemäss auf das Erheben eines Kostenvorschusses.
F. In seiner Vernehmlassung vom 4. Februar 2004, welche den  ohne Einräumung des Replikrechts zur Kenntnis gegeben wurde, beantragte das BFM die Abweisung der Beschwerde.
G. Am 10. März 2004 erwarb die Beschwerdeführerin (Tochter) das Schweizer Bürgerrecht.
H. Mit Folgeeingabe vom 29. Juni 2005 (Poststempel) wurde ein  der Psychiatrischen Poliklinik am Kantonspital F._ vom 20. Juni 2005 betreffend die Beschwerdeführerin (Ehefrau)  mit einem Begleitschreiben des Hausarztes vom 24. Juni 2005 zu den Akten gegeben.
I. I.a Am 27. Februar 2006 lud der Instruktionsrichter der ARK das BFM unter Hinweis auf die Kommissionspraxis zur Abgrenzung des  vom neuen Asylgesuch beziehungsweise vom  zu einer ergänzenden Vernehmlassung ein.
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I.b Das BFM bezog in seiner Vernehmlassung vom 26. April 2006  Stellung und erneuerte seinen Antrag auf Beschwerdeabweisung. Als Argument führte es an, es habe die Eingabe der Beschwerdeführer vom 25. Juni 2001 korrekt als Wiedererwägungsgesuch und nicht als neues Asylgesuch behandelt.
J. Am 1. Januar 2007 übernahm das Bundesverwaltungsgericht das  von der ARK.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden, zu welchen auch das BFM (Art. 33 Bst. d VGG) zählt. Art. 32 VGG sieht für Verfügungen auf dem Gebiet des Asyls keine Ausnahme vor, womit die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts als  im Asylverfahren gegeben ist (Art. 105 AsylG). Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110]) bestätigt diese Zuständigkeit und schliesst gleichzeitig die Weiterzugsmöglichkeit an das Bundesgericht aus.
Als Folge der so definierten Zuständigkeit (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG) hat das Bundesverwaltungsgericht per 1. Januar 2007 die Beurteilung der seit dem 9. Dezember 2004 bei der ARK hängig gewesenen  des Beschwerdeführers gegen einen Entscheid des BFF - als Vorgänger des BFM auf dem Gebiet des Asyls - übernommen (vgl. Bst. J hiervor). Diese Beurteilung geschieht nach neuem  (vgl. Art. 53 Abs. 2 in fine VGG; BVGE 2007/11 E. 4.2 S. 119).
1.2 Die Beschwerde wurde innert der gesetzlichen Frist von 30 Tagen in gültiger Form eingereicht (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 50 und Art. 52 VwVG). Die Beschwerdeführer haben am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, sind durch die angefochtene Verfügung besonders  und können sich auf ein schutzwürdiges Interesse an deren
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Aufhebung beziehungsweise Änderung berufen. Sie sind damit zur Einreichung einer dagegen gerichteten Beschwerde legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG). Demzufolge ist auf die Beschwerde einzutreten..
1.3 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen  und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).
2. Der Beschwerdeführerin (Tochter) wurde am 10. März 2004 das Schweizer Bürgerrecht erteilt. Seit diesem Zeitpunkt stellt sich in ihrem Fall die Frage der Anerkennung als Flüchtling oder der Gewährung einer vorläufigen Aufnahme in der Schweiz (vgl. Beschwerde vom 20. Januar 2004, S. 2 Bst. A.) nicht mehr. Aus diesem Grund ist die Beschwerde mit Bezug auf ihre Person als gegenstandslos geworden abzuschreiben. Dementsprechend betreffen die folgenden  ausschliesslich die Beschwerdeführer (Eltern).
3. Die Wiedererwägung im Verwaltungsverfahren ist ein gesetzlich nicht geregelter Rechtsbehelf, auf dessen Behandlung durch die verfügende Behörde grundsätzlich kein Anspruch besteht. Gemäss herrschender Lehre und ständiger Praxis des Bundesgerichts wird jedoch aus Art. 29 der Bundesverfassung der Schweizerischen  vom 18. April 1999 (BV, SR 101) unter bestimmten  ein verfassungsmässiger Anspruch auf Wiedererwägung  (vgl. BGE 127 I 133 E. 6 mit weiteren Hinweisen). Danach hat die zuständige Behörde eine selbst getroffene Verfügung in  zu ziehen, wenn sich der rechtserhebliche Sachverhalt seit  der Rechtskraft - am Tag nach Ablauf der nicht genutzten  oder durch bestätigendes Urteil der mit Beschwerde  Rechtsmittelinstanz - in wesentlicher Weise verändert hat und mithin eine Anpassung der (fehlerfreien) Verfügung erforderlich ist, ohne dass deren Gegenstand neu beurteilt wird. Sodann können auch Revisionsgründe einen Anspruch auf Wiedererwägung begründen,  sie sich auf eine rechtskräftige Verfügung beziehen, die entweder unangefochten blieb oder deswegen niemals einer materiellen Prüfung unterzogen wurde, weil das angehobene Beschwerdeverfahren mit  formellen Prozessurteil endete. Ein derartiges, als qualifiziertes
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Wiedererwägungsgesuch zu bezeichnendes Rechtsmittel ist  nach den Regeln des Revisionsverfahrens zu behandeln. Gar nicht erst einzutreten ist auf ein Wiedererwägungsgesuch dann, wenn zu dessen Begründung lediglich unsubstanziierte Behauptungen  werden und aus der Rechtsschrift die tatsächlichen , die auf das Vorliegen eines Wiedererwägungsgrundes  sollen, nicht ersichtlich sind (zum Ganzen vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2005 Nr. 25 E. 4.2. S. 227 f., EMARK 2003 Nr. 17 E. 2a S. 103 f. mit weiteren Hinweisen, EMARK 2001 Nr. 20 E. 3c.dd S. 156).
4. 4.1 In ihrer Eingabe vom 25. Juni 2001 ersuchen die  das BFF darum, „wiedererwägungsweise“ auf seinen „negativen Asylentscheid zurückzukommen und Asyl zu gewähren  zumindest vom Vollzug der Wegweisung abzusehen“. Formal betrachtet beantragen sie damit ein weiteres Mal die Feststellung der Flüchtlingeigenschaft (vgl. Art. 2 Abs. 1 und Art. 49 AsylG). Nach  Praxis der ARK, die vom Bundesverwaltungsgericht  wird, ist ein weiteres Gesuch um Feststellung der  nach erfolglosem Durchlaufen eines Asylverfahrens als neues Asylgesuch zu behandeln, solange darin nicht zur Hauptsache Revisionsgründe geltend gemacht werden (vgl. EMARK 2006 Nr. 20 E. 2.3. S. 214).
4.2 Zu beurteilen, ob im vorliegenden Fall von den Beschwerdeführern im Kern Revisionsgründe angerufen oder nach einem rechtskräftigen Entscheid eingetretene asylrelevante Tatsachen geltend gemacht werden, gestaltet sich insofern schwierig, als unklar ist, auf welchen „negativen Asylentscheid“ sich ihr „Wiedererwägungsbegehren“  bezieht. Zwar ist aus der Begründung der Eingabe vom 25. Juni 2001 unmissverständlich die Absicht herauszulesen, die  Behörden - noch immer oder wiederum - um Schutz vor  zu ersuchen (vgl. EMARK 1998 Nr. 1 E. 6.c.bb S. 13).  geht daraus nicht direkt hervor, ob sie die geltend gemachten Wiedererwägungsgründe nun mit Bezug auf die erste Verfügung vom 19. Dezember 1994 oder mit Bezug auf die zweite Verfügung vom 21. Juli 2000 als erfüllt betrachten, zumal sie den von ihnen erwähnten „negativen Entscheid“ nirgends mittels Angabe des Erlassdatums . Dass sie unter Bezugnahme auf die Angabe der  im Empfangsstellenprotokoll des ersten Verfahrens vorbrin-
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gen, sie gehörten nicht der albanischen Volksgruppe, sondern jener der Roma an, liesse sich auf Anhieb dahingehend interpretieren, dass sie die erste Verfügung vom 19. Dezember 1994 in Wiedererwägung gezogen sehen wollen. Zumal auch im Beschwerdeurteil vom 21. März 1995 noch auf eine albanische Ethnie abgestellt worden war, könnte in der Eingabe vom 25. Juni 2001 sogar ein Revisionsgesuch erblickt werden. Indes gilt es zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführer bereits bei der Begründung ihrer zweiten Asylgesuche eine  Richtigstellung vorgenommen und sich als Ashkali bezeichnet haben (vgl. Bst. B.a hiervor). Als eigentlichen Wiedererwägungsgrund machen sie nun eine „entscheidwesentlich veränderte Lage“ seit  des „negativen Entscheides“ geltend, wobei sie präzisierend festhalten, es seien „objektive Nachfluchtgründe“ hinzugekommen.  diesen objektiven Nachfluchtgründen wiederum verstehen sie „massive und verbreitete Übergriffe“ beziehungsweise eine „gezielte, ethnisch motivierte Verfolgung“ der Roma durch die „albanische “ im Kosovo und durch „Teile der Befreiungsarmee UCK“. Bezüglich des Zeitpunkts der Verfolgung äussern sie sich in ihrer Eingabe vom 25. Juni 2001 in dem Sinne, dass „zur Zeit und schon seit Beendigung der eigentlichen Kampfhandlungen“  Übergriffe auf die Roma gemeldet würden. Zur Illustration  Meldungen sowie zum Beleg des Fehlens einer innerstaatlichen Fluchtalternative verweisen sie auf Berichte von internationalen , in- und ausländischen Massenmedien, des  der Vereinten Nationen für Menschenrechte oder des . Unter Angabe des Erscheinungszeitpunkts erwähnen sie im Speziellen einen Bericht der Rroma Foundation vom Januar 2000 und einen solchen der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH) vom März 2000. Mit Bezug auf ihre individuelle Situation schliesslich machen sie geltend, sie seien im "Dezember" 1999 in den Kosovo zurückgekehrt und hätten ihr Haus nicht mehr betreten können, weil sie von den albanischen Bewohnern massiv bedroht worden seien.
4.3 Diese Sachvorbringen und Argumente der Beschwerdeführer sind zur Hauptsache darauf ausgerichtet, die rechtskräftige Verfügung vom 21. Juli 2000, mit welcher das BFF auf die zweiten Asylgesuche der Beschwerdeführer in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG nicht eingetreten war, als von Anfang an fehlerhaft erscheinen zu lassen. Zur Begründung jener am 5. Juni 2000 eingereichten Asylgesuche  die Beschwerdeführer nämlich bereits geltend gemacht, nach ihrer Rückkehr das Haus in D._ von Albanern besetzt vorgefunden
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zu haben und als Angehörige einer ethnischen Minderheit (Ashkali) unter den im Kosovo herrschenden Bedingungen keine  zu sehen. Trotz der Erhebung einer Beschwerde wurde die Verfügung vom 21. Juli 2000 niemals materiell überprüft, weil die ARK mit Urteil vom 12. September 2000 wegen Nichtleistens des Verfahrenskostenvorschusses auf die Beschwerde nicht eintrat. Somit ist in der Eingabe vom 25. Juni 2001, soweit die Beschwerdeführer darin die Gewährung von Asyl beantragen und eine an ihre Ethnie anknüpfende Verfolgung geltend machen, ein (qualifiziertes, vgl. EMARK 2001 Nr. 20 E. 3c.dd S. 156) Wiedererwägungsgesuch gegen die Verfügung des BFF vom 21. Juli 2000 zu erblicken. Dass das BFF die Eingabe in diesem Punkt nicht als neues Asylgesuch, sondern eben als Wiedererwägungsgesuch gegen die Verfügung vom 21. Juli 2000 behandelt hat, erweist sich so gesehen als korrekt. Soweit die Beschwerdeführer ferner unter Berufung auf diverse ärztliche Zeugnisse auf gesundheitliche Probleme für die Zeit nach dem Nichteintretensurteil vom 12. September 2000 hinweisen und darin Gründe für die Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs erblicken, liegt ein Gesuch um Wiedererwägung im klassischen Sinne der Anpassung (frz. "adaptation") einer rechtskräftigen Verfügung (hier diejenige vom 21. Juli 2000) an eine massgeblich veränderte Sachlage vor (vgl. EMARK 2001 Nr. 20 E. 4c.dd S. 156). Im Ergebnis ist die  des BFM in der ergänzenden Vernehmlassung vom 26. April 2006, wonach die Eingabe vom 25. Juni 2001 ein  darstelle, demnach als richtig zu bestätigen. Auf die Einräumung eines Replikrechts zur Vernehmlassung vom 26. April 2006 konnte im Übrigen verzichtet werden, nachdem die  es in ihrer Eingabe vom 25. Juni 2001 ausdrücklich dem BFF überlassen haben, ob es diese als neues Asylgesuch oder als Wiedererwägungsgesuch behandelt.
5. 5.1 Zur Begründung ihres zweiten Asylgesuchs vom 5. Juni 2000 hatten die Beschwerdeführer zur Hauptsache geltend gemacht, sie seien nach ihrer freiwilligen Rückkehr nach D._ im November 1999 vom Albaner, der ihr Haus bewohnt habe, als „Magjup“ (Zigeuner) beschimpft und unter Drohungen aufgefordert worden, sich zu entfernen. Nachdem sie auch noch das Haus des Vaters des Beschwerdeführers durch Feuer zerstört vorgefunden hätten, seien sie sogleich wieder aus dem Kosovo ausgereist und nach Mazedonien ausgewichen (vgl. Verfügung des BFF vom 21. Juli 2000, act. B15/6
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Ziff. 4. S. 2). Das BFF erkannte in diesen Vorbringen keine in der Zwischenzeit eingetretene bedeutsame Ereignisse im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG und trat mit dieser Begründung auf die Asylgesuche nicht ein. Die entsprechende Nichteintretensverfügung vom 21. Juli 2000 erwuchs in Rechtskraft, nachdem die ARK auf die dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 12. September 2000 wegen Nichtbezahlens des Kostenvorschusses nicht eingetreten war. Die Rechtskraft dieser Verfügung vom 21. Juli 2000 verkennen die , wenn sie im Wiedererwägungsgesuch vom 25. Juni 2001 - dort insbesondere im Anhang „Beschreibung der individuellen Lage“ - und im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens letztlich den zentralen Asylgrund wieder aufgreifen, wonach sie vom albanischstämmigen Bewohner ihres Hauses in D._ fortgewiesen worden seien und „derzeit“ als Angehörige der Ashkali im Kosovo wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen von 1999 generell den Feindseligkeiten der Albaner ausgesetzt seien (vgl. Protokoll der Befragung des Beschwerdeführers vom 30. Juni 2000, act. B10/8 S. 3). Dieser bereits im ordentlichen Verfahren beurteilte Sachverhalt kann nicht Gegenstand einer erneuten Beurteilung im Rahmen des vorliegenden Verfahrens bilden (res iudicata; FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 322 f.; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, S. 252 Rz. 715). Auf die diesbezüglichen Einwände in der Beschwerde (vgl. daselbst, S. 4 f., insbes. S. 5 unten) ist daher nicht weiter einzugehen.
Soweit die Beschwerdeführer in der Eingabe vom 25. Juni 2001 zur Verdeutlichung der geltend gemachten, ethnisch begründeten  auf Sachumstände hinweisen, die sie im Rahmen des zweiten Asylverfahrens in dieser Form nicht namhaft gemacht hatten, erweisen sich ihre Vorbringen als verspätet. Eine Wiedererwägung fällt nämlich unter anderem dann nicht in Betracht, wenn Gründe vorgebracht , die bereits in einem ordentlichen Beschwerdeverfahren gegen die frühere Verfügung hätten geltend gemacht werden können (Art. 66 Abs. 3 VwVG per analogiam; EMARK 2003 Nr. 17 E. 2b S. 104 und E. 4a S. 105, 2000 Nr. 24 E. 5b S. 220; URSINA BEERLI-BONORAND, Die ausserordentlichen Rechtsmittel in der Verwaltungsrechtspflege des Bundes und der Kantone, Zürich 1985, S. 108 ff.). Zumal sie selber betonen, dass die von ihnen erwähnten Übergriffe auf Roma im  „schon seit Beendigung der Kampfhandlungen“ eingesetzt und  eigentlichen Massenexodus bewirkt hätten, wäre es ihnen möglich
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und zumutbar gewesen, die nunmehr behaupteten Fakten bereits bei der Begründung der am 5. Juni 2000 eingereichten Asylgesuche oder jedenfalls im Rahmen des von ihnen angehobenen  gegen die Verfügung vom 21. Juli 2000 geltend zu machen. Sodann sind den - in diesem Sinne - verspäteten Vorbringen keine hinreichend klaren Anzeichen für das Erfüllen der  im Sinne von Art. 3 AsylG und Art. 1 A des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) zu entnehmen. Es kann daher hinlänglich  werden, dass als Folge der analogen Anwendung von Art. 66 Abs. 3 VwVG das in Art. 5 AsylG und Art. 33 FK verankerte -Verbot oder die Garantien von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und  (EMRK, SR 0.101) verletzt würden, weil jedenfalls aus heutiger Optik eine offensichtliche Gefahr, die Beschwerdeführer könnten bei einer Rückkehr in den Kosovo einer Verfolgung oder  Behandlung (vgl. E. 5.2.1 hiernach) unterworfen werden, nicht besteht (vgl. EMARK 1995 Nr. 9 E. 7g S. 89).
Zusammenfassend lässt sich somit festhalten, dass die  zur Illustration der behaupteten Verfolgungsgefahr wegen ihrer Zugehörigkeit zur Volksgruppe der Ashkali einerseits rechtskräftig  Sachverhaltselemente rekapitulieren und andererseits  geltend machen, die sie ebenso gut bereits ins ordentliche  hätten einbringen können, und in denen überdies keine  klaren Anzeichen für das Bestehen eines völkerrechtlichen Wegweisungshindernisses im Sinne von Art. 33 FK und Art. 3 EMRK zu erkennen sind.
5.2 In einem zweiten Schritt ist zu prüfen, ob das BFF es zu Recht  hat, seine Verfügung vom 21. Juli 2000 in Bezug auf die  des Wegweisungsvollzugs aus Gründen, die die  für die Zeit nach Eintritt der Rechtskraft jenes Entscheids geltend machen, in Wiedererwägung zu ziehen. Im Vordergrund steht dabei die gesundheitliche Verfassung der Beschwerdeführer, wie sie in den  ärztlichen Berichten und Zeugnissen dargestellt wird.
5.2.1 Unter dem Teilaspekt der Zulässigkeit besehen (Art. 83 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die  und Ausländer (AuG, SR 142.20) steht die gesundheitliche Situa-
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tion der Beschwerdeführer (vgl. im Einzelnen E. 5.2.2.2 hiernach) auch aus heutiger Sicht einem Wegweisungsvollzug nicht entgegen. So  im vorliegenden Fall ganz aussergewöhnliche Umstände („ très exceptionelles“), wie sie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) etwa im Urteil vom 27. Mai 2008 i.S. N.  Grossbritannien [Beschwerde Nr. 26565/05] mit ausführlicher  als Leitprinzip seiner Praxis zur Vereinbarkeit der  schwer erkrankter Personen mit den Garantien von Art. 3 EMRK bestätigt hat (vgl. a.a.O., § 42-45), ausgeschlossen werden. Sodann ergeben sich aus den Akten keine Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdeführer im Unterschied zur Einschätzung in der Verfügung vom 21. Juli 2000 für den Fall einer Rückschiebung in den Kosovo daselbst mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen  und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende  oder Strafe (FoK, SR 0.105) verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wären. Gemäss konstanter Praxis des Europäischen  für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN- müssten die Beschwerdeführer eine konkrete  ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihnen im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung  (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 E. 6a S. 122, mit weiteren Hinweisen;  Urteil des EGMR vom 27. Mai 2008, § 30). Dies gelingt ihnen jedoch nicht, zumal ihre in der Beschwerde vertretene Version, bei der Rückkehr nach D._ im Dezember 1999 vom albanischstämmigen Bewohner ihres Hauses massiv bedroht worden zu sein, nicht mit den Abklärungen des Verbindungsbüros in Prishtina übereinstimmt, denen sie im Übrigen noch im Rahmen des ihnen vom BFF gewährten rechtlichen Gehörs nicht widersprochen hatten (vgl. Bst. C.c.c hiervor). Gleich wie Art. 3 FoK geht im Übrigen Art. 7 des  Pakts vom 16. Dezember 1966 über bürgerliche und  Rechte (SR 0.103.2) in seiner Tragweite nicht über Art. 3 EMRK hinaus (vgl. dazu BGE 124 I 231 E. 2a S. 235 f.). Alleine aus der  Menschenrechtssituation im Kosovo schliesslich lässt sich kein reales Risiko von Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung herleiten. Selbst das Vorliegen einer allgemein schlechten Menschenrechtslage genügt nämlich noch nicht für die Annahme einer drohenden Verletzung von Art. 3 EMRK (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 E. 6a S. 122, mit zahlreichen Hinweisen).
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5.2.2.1 Was den Teilaspekt der Zumutbarkeit betrifft, so ist zunächst vorauszuschicken, dass Art. 83 Abs. 4 AuG eine Kodifizierung der  Praxis zur konkreten Gefährdung nach Art. 14a Abs. 4 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und  der Ausländer darstellt (aANAG, BS 1 121) dar (vgl. PETER BOLZLI IN MARC SPESCHA/HANSPETER THÜR/ANDREAS ZÜND/PETER BOLZLI, Kommentar Migrationsrecht, Zürich 2008, Nr. 15 zu Art. 83 AuG, mit Hinweisen). Dieser Praxis zufolge wird aus humanitären Gründen, nicht in  völkerrechtlicher Pflichten der Schweiz, auf den Vollzug der  verzichtet, wenn die Rückkehr in den Heimatstaat für die  Person eine konkrete Gefährdung darstellt. Eine solche  kann angesichts der im Heimatland herrschenden  politischen Lage, die sich durch Krieg, Bürgerkrieg oder durch eine Situation allgemeiner Gewalt kennzeichnet, oder aufgrund  Gefahrenmomente, wie beispielsweise einer notwendigen, aber dort nicht durchführbaren medizinischen Behandlung, angenommen werden.
Was die albanischsprachigen Roma, Ashkali und „Ägypter“ aus dem Kosovo im Speziellen betrifft, so hat das Bundesverwaltungsgericht in einem Urteil vom 23. April 2007 (BVGE 2007/10) die letzte  der ARK (EMARK 2006 Nr. 10 und 2006 Nr. 11) aktualisiert und befunden, dass der Wegweisungsvollzug von Angehörigen dieser Minderheiten in den Kosovo in der Regel zumutbar ist, sofern aufgrund einer Einzelfallabklärung - insbesondere durch vor Ort- durch das Verbindungsbüro im Kosovo feststeht, dass bestimmte Reintegrationskriterien - wie berufliche Ausbildung, , Alter, ausreichende wirtschaftliche Lebensgrundlage und  - erfüllt sind.
5.2.2.2 Vorliegend liefern die vom BFF beschafften Informationen zur Behandelbarkeit der (...)-Erkrankung des Beschwerdeführers im Kosovo und die aus den fallspezifischen Abklärungen des  im Jahre 2003 vor Ort gewonnenen Erkenntnisse  Garantien dafür, dass die Beschwerdeführer über intakte  in ihrem Herkunftsort D._ verfügen.
Zunächst ist mit Bezug auf die (...)-Erkrankung des  von Belang, dass das benötigte Medikament ([...], vgl. Arztzeugnis vom 5. Oktober 2001) unbestrittenermassen im Kosovo erhältlich und erschwinglich ist. Inwieweit für den Bezug dieses
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Medikaments im Kosovo als Folge der Zugehörigkeit zu einer  Minderheit spezielle Beziehungen vorausgesetzt und  den Beschwerdeführern - wie in der Beschwerde vorgebracht (vgl. daselbst, S. 2) - „total untersagt“ sein sollten, ist nicht einzusehen. Ebenso wenig vermögen die Beschwerdeführer glaubhaft darzulegen, dass ihnen der Zugang zu ihrem Haus in D._ entgegen den Abklärungen des Verbindungsbüros versagt bleiben wird. Als begünstigender Faktor für ihre erfolgreiche Reintegration ist es sodann zu werten, dass Nachkommen und andere Verwandte von ihnen in der Schweiz erwerbstätig sind, sie mithin nötigenfalls deren finanzielle Unterstützung in Anspruch nehmen können, womit namentlich  der Deckung des täglichen Lebensbedarfs und der  hinreichende Gewähr besteht. Sodann ist zu , dass die Beschwerdeführer nicht in einen ihnen gänzlich fremden Kulturkreis, sondern vielmehr in vertraute Verhältnisse zurückkehren werden, in denen sie sich auch sprachlich werden verständigen . Es sollte ihnen gerade auch mit Blick auf die in D._  Ashkali-Gemeinschaft möglich sein, sich ein gewisses soziales Beziehungsnetz aufzubauen, weshalb einer Rückkehr auch nicht entgegensteht, dass sie - so ihr Gegenargument - in ihrer Heimat kaum mehr Verwandte haben.
Was schliesslich die im psychiatrieärztlichen Bericht vom 20. Juni 2005 festgehaltenen psychischen Leiden der Beschwerdeführerin  ([...]; leichte depressive Symptomatik mit Schlafstörung, deprimierter Grundstimmung und Grübeln), so sind diese nicht dermassen schwerwiegend, dass sie auf eine konkrete Gefährdung im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG bei einer Rückkehr in den Kosovo hindeuten würden. Die im Bericht erwähnte Medikation mit Antidepressiva ([...], [...]) lässt sich unter den soeben dargelegten Umständen auch im Kosovo aufrechterhalten. Im Begleitschreiben des Hausarztes vom 24. Juni 2005 wird als Diagnose unter anderem ein „[...] bei starker posttraumatischer Belastungsstörung“ erwähnt, wobei nähere Angaben dazu fehlen, auf welche Erhebungen sich der Befund stützt. Zumal die Diagnose sich offenbar im Rahmen der vier im Mai 2005 von der Psychiatrischen Poliklinik am Kantonspital E._ durchgeführten Sitzungen nicht bestätigt hat, erscheint es nicht , im Rahmen der vorliegenden Zumutbarkeitsprüfung auf das Vorliegen einer posttraumatischen Belastungsstörung abzustellen.
Aus den Angaben in den erwähnten medizinischen Unterlagen lassen
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sich somit keine verlässlichen Hinweise auf ein schweres psychisches Leiden gewinnen, welches die Beschwerdeführerin im Falle einer Rückkehr einer konkreten Gefahr aussetzen könnte. Es lässt sich  nicht damit argumentieren, dass die Beschwerdeführerin durch den Wegfall einer unerlässlichen medizinischen Behandlung im Falle einer Rückkehr in konkreter Weise in ihrer Existenz gefährdet würde. Dass ein unausweichlich bevorstehender Wegweisungsvollzug bei den damit konfrontierten ausländischen Personen zu einer nicht  psychischen Belastung führt, ist im Übrigen nachvollziehbar.  Belastung kommt aber im asyl- und ausländerrechtlichen Kontext grundsätzlich keine Bedeutung zu, weil eine geltend gemachte  konkrete Formen aufweisen muss, um zur Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs nach Art. 83 Abs. 4 AuG führen zu können. Andererseits kann im Einzelfall eine reaktiv auf einen bevorstehenden Wegweisungsvollzug auftretende und ernsthaft  psychische Störung lebensbedrohlichen Ausmasses für die Frage der Zumutbarkeit relevant sein. Vorliegend könnte für die Zeit vor und während der Rückreise in den Heimatsstaat einer allfälligen  Verschlechterung des psychischen Zustandes der  medikamentös und mit einer angepassten persönlichen  begegnet werden.
Ohne die damit verbundene Beeinträchtigung der Lebensqualität zu verkennen, kann somit von den bei den Beschwerdeführern  gesundheitlichen Beschwerden insgesamt nicht auf eine konkrete Gefährdung in Form einer medizinischen Notlage nach dem  von Art. 83 Abs. 4 AuG geschlossen werden (vgl. dazu EMARK 2003 Nr. 24 E. 5b S. 157 f. und 2004 Nr. 7 E. 5d S. 50 ff.).
Sodann ist mit Bezug auf den Kosovo im heutigen Zeitpunkt  nicht das Bild einer gänzlich unsicheren Allgemeinsituation zu zeichnen. Eine dermassen prekäre, von bewaffneten Konflikten oder jederzeit drohenden Unruhen geprägte Lage, aufgrund derer die  sich bei einer Rückkehr unweigerlich einer konkreten Gefährdung ausgesetzt sehen würden, ist mithin zu verneinen.  ist festzustellen, dass blosse soziale und wirtschaftliche , von denen die ansässige Bevölkerung im Allgemeinen  ist, nicht genügen, um eine Gefährdung im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG darzustellen (vgl. die weiterhin zutreffende Praxis der ARK in EMARK 2005 Nr. 24 E. 10.1. S. 215).
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5.2.3 Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass das BFF zu Recht  abgesehen hat, seine rechtskräftige Verfügung vom 21. Juli 2000 wegen ursprünglicher Fehlerhaftigkeit oder einer nachträglich  Sachlage in Wiedererwägung zu ziehen. Es erübrigt sich unter diesen Umständen, auf weitere Einwendungen in der Beschwerde  einzugehen, da diese nicht geeignet sind, einen anderen  hinsichtlich des Fehlens von Wiedererwägungsgründen . Gleichermassen ist auf weiter führende Erörterungen zu den eingereichten Beweismitteln zu verzichten, weil absehbar ist, dass  keine neuen entscheidwesentlichen Erkenntnisse gewonnen  könnten. In Würdigung der gesamten Umstände ist alsdann , dass das BFF das Wiedererwägungsgesuch der  mit Verfügung vom 6. Januar 2004 zu Recht abgewiesen hat.
5.3 Zusammenfassend ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die dagegen erhobene Beschwerde ist folgerichtig abzuweisen, soweit sie nicht infolge Gegenstandslosigkeit abzuschreiben ist.
6. 6.1 Die Beschwerdeführer sind im vorliegenden Verfahren mit  der vor Beurteilung gegenstandslos gewordenen Begehren  die Beschwerdeführerin (Tochter) unterlegen, weshalb sie  gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG kostenpflichtig wären. Wird das Verfahren - wie hier im Falle der Beschwerdeführerin (Tochter) - ohne Zutun der Parteien gegenstandslos, sind die Kosten aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes festzulegen (Art. 5  Satz des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE; SR 173.320.2]). Im konkreten Fall zeigt sich aufgrund der  Erwägungen, dass die Beschwerdeführer, ausgehend von der Aktenlage, wie sie sich zum Zeitpunkt des Einbürgerungsentscheides am 10. März 2004 präsentierte, (auch) mit Bezug auf die  (Tochter) mit ihren Begehren nicht durchgedrungen wären. Den Beschwerdeführern wären deshalb im Prinzip die gesamten  des Verfahrens aufzuerlegen.
6.2 Indes haben die Beschwerdeführer zusammen mit der  ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege  gemacht, dessen Beurteilung in der Zwischenverfügung des
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Instruktionsrichters der ARK vom 30. Januar 2004 in den  verlegt wurde. Gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG befreit die  nach Einreichung der Beschwerde eine Partei, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, auf Antrag von der  der Verfahrenskosten, sofern ihr Begehren nicht aussichtslos . Aus den hiervor aufgezeigten Gründen kann den  nicht vorgehalten werden, ihrer Beschwerde habe es im  der Beantragung der unentgeltlichen Rechtspflege mit Blick auf die Erfolgsaussichten an der nötigen Ernsthaftigkeit gefehlt (vgl. BGE 125 II 265 E. 4b S. 275). Die Beschwerdebegehren erschienen mit anderen Worten bei retrospektiver Betrachtung nicht aussichtslos.  haben die Beschwerdeführer ihrer Rechtsmitteleingabe eine  vom 14. Januar 2004 beigefügt, gemäss welcher sie  fürsorgeabhängig sind. Damit können die Beschwerdeführer als prozessual bedürftig gelten, zumal keine Hinweise auf eine  wesentliche Veränderung ihrer Einkommens- und  erkennbar sind. Beide kumulativ erforderlichen Bedingungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege sind somit erfüllt (vgl. Art. 65 Abs. 1 VwVG). Das darauf abzielende Gesuch ist somit gutzuheissen, und die Beschwerdeführer sind von der Pflicht zur Kostentragung zu befreien.
6.3 Nach dem Gesagten ist keine Parteientschädigung auszurichten (vgl. Art. 15 i.V.m. Art. 5 VGKE).
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