Decision ID: db74e822-dea6-55b5-aacc-a7d8c915718d
Year: 2017
Language: de
Court: SG_VSG
Chamber: SG_VSG_001
Canton: SG
Region: Eastern_Switzerland
Law Area: 

Sachverhalt
A.
A.a A._ bezog seit dem 1. Juni 2011 Ergänzungsleistungen (nachfolgend EL) zu
seiner AHV-Rente (53 f.). Nach dem Auszug seines Sohnes per 1. August 2014 lebte
der Versicherte alleine in seiner 4,5-Zimmewohnung in B._ (act. G 3.2/8, 65), weshalb
die EL-Durchführungsstelle ihm ab diesem Zeitpunkt den gesamten Mietzins in Höhe
von Fr. 16'800.-- anrechnete. Ab dem 1. August 2014 hatte der Versicherte somit einen
Anspruch auf ordentliche EL von Fr. 1'416.-- und ausserordentliche
Ergänzungsleistungen (AEL) von Fr. 300.-- (act. G 3.2/5). Ab dem 1. Januar 2016 hatte
der Versicherte einen Anspruch auf ordentliche EL von Fr. 1'409.-- und AEL von Fr.
300.-- (act. G 3.1/21, 23).
A.b Am 26. Januar 2016 teilte die AHV-Zweigstelle der EL-Durchführungsstelle mit,
dass die aus C._ stammende D._ seit dem 1. Januar 2016 bei dem Versicherten
wohne (act. G 3.1/13 S. 2, 18). Gestützt auf diese Information berechnete die EL-
Durchführungsstelle unter der Vornahme einer hälftigen Mietzinsaufteilung den EL-
Anspruch des Versicherten rückwirkend ab Januar 2016 neu. Mit der Verfügung vom
28. Januar 2016 setzte sie den Anspruch des Versicherten auf ordentliche EL
rückwirkend ab Januar 2016 auf Fr. 1'009.-- und den Anspruch des Versicherten auf
AEL auf Fr. 0.-- herab und forderte für Januar 2016 ordentliche Ergänzungsleistungen
in Höhe von Fr. 400.-- und ausserordentliche Ergänzungsleistungen von Fr. 300.--
zurück (act. G 3.1/ 15 f.).
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A.c Am 2. Februar 2016 teilte der Versicherte telefonisch mit, dass D._ erst seit dem
1. Februar 2016 bei ihm lebe, lediglich ein Zimmer seiner Wohnung bewohne und nur
einen kleinen Mietanteil bezahle (act. G 3.1/14). In einem bei der AHV-Zweigstelle
hinterlegten "Untervermietungsvertrag" vom 12. Januar 2016 hatte der Versicherte
festgehalten, sein Gästezimmer inkl. Benutzung von WC und Dusche ab dem 15.
Januar 2016 vorübergehend gegen die Bezahlung von monatlich Fr. 255.-- an D._ zu
vermieten (act. G 3.1/13 S. 1). Eine Mitarbeiterin der AHV-Zweigstelle bestätigte sowohl
telefonisch als auch schriftlich, dass sich D._ per 1. Januar 2016 unter Angabe der
Adresse des Versicherten bei der Gemeinde B._ angemeldet habe (act. G 3.1/12).
A.d Der Versicherte erhob am 23. Februar 2016 eine Einsprache gegen die Verfügung
vom 28. Januar 2016 und beantragte sinngemäss, von der Reduktion der EL im
verfügten Ausmass sei abzusehen. Zur Begründung führte er aus, D._ wohne erst
seit dem 18. Januar 2016 bei ihm und bezahle gemäss dem Untermietvertrag eine
monatliche Miete von Fr. 255.-- (act. G 3.1/10).
A.e Mit einem Einspracheentscheid vom 24. März 2016 hiess die EL-
Durchführungsstelle die Einsprache des Versicherten teilweise gut, indem sie ihm ab
Januar 2016 ordentliche EL in Höhe von monatlich Fr. 1'242.-- zusprach und die
monatliche Nachzahlung von je Fr. 233.-- mit der offenen Rückforderung von Fr. 700.--
verrechnete. Zur Begründung führte sie aus, dass aufgrund des vorliegenden
Untervermietungsvertrags davon auszugehen sei, dass D._ lediglich ein Zimmer der
vom Versicherten bewohnten 4,5-Zimmerwohnung (3 Schlafzimmer, ein Wohnzimmer,
eine Küche, Bad, WC) zur ausschliesslichen Benützung zur Verfügung stehe und sie die
Gemeinschaftsräume mitbenutzen dürfe. Deshalb rechtfertige sich eine Aufteilung des
gesamten Mietzinses zwischen dem Versicherten und D._ im Verhältnis zwei Drittel
zu einem Drittel. Dem Versicherten könnten also ab dem 1. Januar 2016 zwei Drittel
seines jährlichen Mietzinses von Fr. 16'800.--, also Fr. 11'200.-- als Ausgabe
angerechnet werden. Dass der Beschwerdeführer von D._ lediglich einen Mietzins
von monatlich Fr. 255.-- verlange, stelle einen EL-rechtlich unbeachtlichen
Einkommensverzicht dar (act. G 3.1/6).
B.
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B.a Dagegen erhob der Versicherte (nachfolgend Beschwerdeführer) am 22. April 2016
eine Beschwerde und beantragte sinngemäss die Aufhebung des
Einspracheentscheids vom 24. März 2016. Zur Begründung führte er aus, dass D._
vom 1. bis 15. Januar 2016 nicht bei ihm gelebt habe und zudem per 1. Juni 2016 eine
andere Wohnung gefunden habe und ab diesem Zeitpunkt nicht mehr bei ihm leben
werde (act. G 1). Seiner Beschwerde lag ein Schreiben von F._, deren Verbindung
zum Beschwerdeführer unklar ist, vom 4. April 2016 mit dem Titel "Betrifft
Wohnbestätigung" bei. Darin bestätigte F._, dass D._ vom 28. Dezember 2015 bis
16. Januar 2016 bei ihr im G._ in H._, gewohnt habe, bis ihr Zimmer beim
Beschwerdeführer bezugsbereit gewesen sei (act. G 1.2).
B.b In ihrer Beschwerdeantwort vom 18. Mai 2016 beantragte die EL-
Durchführungsstelle (nachfolgend Beschwerdegegnerin) die Abweisung der
Beschwerde und verwies zur Begründung auf die Erwägungen im Einspracheentscheid
(act. G 3).

Erwägungen
1.
Die Beschwerdegegnerin hat mit der Verfügung vom 28. Januar 2016 im Januar 2016
ausgerichtete EL zurückgefordert (act. G 3.1/15). Diese ausgerichteten
Ergänzungsleistungen hatten sich auf die Verfügung vom 21. Dezember 2015 gestützt.
Da gesetzliche Fristen u.a. vom 18. Dezember bis 2. Januar stillstehen (vgl. Art. 22a
Abs. 1 lit. c des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (SR 172.021; VwVG),
ist die für die Verfügung vom 21. Dezember 2015 geltende 30-tägige Einsprachefrist
zum Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung vom 28. Januar 2016 noch nicht abgelaufen
gewesen. Daher ist die ursprünglich leistungszusprechende Verfügung vom 21.
Dezember 2015 nicht in formelle Rechtskraft erwachsen, so dass sie mit der Verfügung
vom 28. Januar 2016 voraussetzungslos hat widerrufen und dann korrigiert werden
können.
2.
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2.1 Mit dem Einspracheentscheid vom 24. März 2016 hat die Beschwerdegegnerin die
Einsprache des Beschwerdeführers teilweise gutgeheissen und ihm ab Januar 2016
zwei Drittel statt nur die Hälfte seines Mietzinses angerechnet (act. G 3.1/6). Damit hat
sich die Rückforderung der ordentlichen Ergänzungsleistungen auf Fr. 167.-- reduziert,
während die Rückforderung der ausserordentlichen Ergänzungsleistungen unverändert
Fr. 300.-- betragen hat.
2.2 Gemäss Art. 11 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur
Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (SR 831.30; ELG) sind Einkünfte aus
beweglichem und unbeweglichem Vermögen als anrechenbare Einnahmen und
gemäss Art. 10 Abs. 1 lit. b Ziff. 2 ELG sind der Mietzins einer Wohnung und die damit
zusammenhängenden Nebenkosten in Höhe von maximal Fr. 15'000.-- als
anrechenbare Ausgabe anerkannt. Der vom Beschwerdeführer zu bezahlende
Jahresmietzins hat sich stets über diesem Maximalbetrag bewegt, sodass die
entsprechende Differenz durch die ausserordentlichen Ergänzungsleistungen zu
decken gewesen ist. Die ausserordentlichen Ergänzungsleistungen richten sich nach
kantonalem Recht. Seit dem 1. Januar 2016 werden jedoch im Kanton St. Gallen keine
ausserordentlichen Ergänzungsleistungen mehr ausbezahlt. Dennoch sieht Art. 25 Abs.
1 lit. a des St. Gallischen Ergänzungsleistungsgesetzes (sGS 351.5; ELG SG) als
Übergangsregelung vor, dass bei Alleinstehenden, die bei Vollzugsbeginn dieser neuen
Regelung ausserordentliche Ergänzungsleistungen beziehen, bis zu einer Erhöhung der
als anrechenbar geltenden Mietzinsmaxima nach Art. 10 Abs. 1 lit. b ELG höchstens
jährlich Fr. 17'600.-- als Ausgabe angerechnet werden. Der Beschwerdeführer hat in
der Vergangenheit aufgrund seines jährlichen Mietzinses von Fr. 16'800.-- bei
Vollzugsbeginn ausserordentliche Ergänzungsleistungen bezogen, weshalb er nach wie
vor einen Anspruch auf ausserordentliche Ergänzungsleistungen haben könnte. In
Bezug auf die Rückerstattung von ausserordentlichen Ergänzungsleistungen ist
gemäss Art. 13 Abs. 1 lit. c ELG SG das Bundesrecht sachgemäss anzuwenden.
2.3 Gemäss Art. 16c der Verordnung über die Ergänzungsleistungen zur Alters-,
Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (SR 831.301; ELV) ist der Mietzins auf die
einzelnen Personen aufzuteilen, wenn Wohnungen oder Einfamilienhäuser auch von
Personen bewohnt werden, die nicht in die EL-Berechnung einbezogen werden. Es ist
unbestritten, dass D._ nicht in die EL-Berechnung einzubeziehen gewesen ist, jedoch
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mit dem Beschwerdeführer in einem Haushalt gewohnt hat. Gemäss Rz 3231.03 der
Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV (WEL) ist Art. 16c ELV auch
bei Untervermietungen anwendbar. Die Beschwerdegegnerin hat somit korrekterweise
eine Mietzinsaufteilung vorgenommen. Strittig ist somit nur, ab wann und in welchem
Umfang dies hat geschehen dürfen. Dabei ist für dieses Beschwerdeverfahren
irrelevant, ob D._ geplant hat, per Juni 2016 umzuziehen. Da sich der
Streitgegenstand des angefochtenen Einspracheentscheids mit jenem der
angefochtenen Verfügung decken muss (vgl. zum Ganzen: Entscheid des
Versicherungsgerichts St. Gallen vom 2. März 2015, EL 2012/37) und diese lediglich die
Sachverhaltsentwicklung bis zu Verfügungserlass am 28. Januar 2016 berücksichtigt
hat, kann der Gegenstand dieses Beschwerdeverfahrens nur die Korrektur des
Anspruchs auf ordentliche EL und AEL für Januar 2016 sowie die daraus allenfalls
resultierende Rückforderung sein.
3.
3.1 Sachverhaltsveränderungen, die im Laufe eines Kalendermonats, also nicht am 1.
des Monats erfolgen, werden praxisgemäss erst ab dem Folgemonat revisionsrechtlich
berücksichtigt (vgl. Art. 17 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts [SR 830.1; ATSG] i.V.m. Art. 25 ELV). Sollte sich also
herausstellen, dass die revisionsrechtlich massgebliche Sachverhaltsveränderung am
1. Januar 2016 eingetreten ist, hätte die Beschwerdegegnerin die
Ergänzungsleistungen zu Recht ab dem 1. Januar 2016 angepasst. Bei einem späteren
Eintritt der Sachverhaltsveränderung hingegen hätte sie eine Mietzinsaufteilung erst ab
Februar 2016 vornehmen dürfen. Dies wäre jedoch nicht mehr Streitgegenstand, da die
Korrektur- und Rückforderungsverfügung am 28. Januar 2016 erlassen worden ist und
der Sachverhalt nur bis zu diesem Zeitpunkt zu berücksichtigen ist (vgl. act. G 3.1/15).
3.2 Die Beschwerdegegnerin ist aufgrund der Auskunft der AHV-Zweigstelle davon
ausgegangen, dass D._ seit dem 1. Januar 2016 beim Beschwerdeführer gewohnt
habe, weshalb sie die Anpassung der Ergänzungsleistungen rückwirkend per 1. Januar
2016 vorgenommen hat (act. G 3.1/6, 18). Der Beschwerdeführer hat demgegenüber
stets bestritten, dass D._ seit dem 1. Januar 2016 bei ihm gewohnt habe. Im
konkreten Fall ist jedoch nicht das Einzugsdatum von D._ die revisionsrechtlich
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relevante Sachverhaltsänderung gewesen. Es ist vielmehr darauf abzustellen, ab und
für wann sie den vereinbarten vollen Untermietzins bezahlt hat. Gemäss einem bei der
AHV-Zweigstelle hinterlegten Schreiben vom 12. Januar 2016 hat der
Beschwerdeführer angegeben, dass er sein Gästezimmer (inkl. Mitbenutzung von WC
und Dusche) vorübergehend ab dem 15. Januar 2016 zu einem monatlichen Betrag in
Höhe von Fr. 255.-- an D._ vermiete (act. G 3.1/13). Dieses Schreiben ist
handschriftlich verfasst worden und enthält einzig die Unterschrift des
Beschwerdeführers. Ob D._ mit den aus diesem Schreiben hervorgehenden
Konditionen einverstanden gewesen ist und tatsächlich für die Benutzung eines
Zimmers der 4,5-Zimmer¬wohnung sowie des WC's und der Dusche monatlich Fr.
255.-- bezahlt hat, kann den Akten nicht entnommen werden. Ebenso wenig ist
bekannt, ob D._ dem Beschwerdeführer den in diesem "Untermietvertrag"
festgehaltenen oder einen anderen vereinbarten Untermietzins für Januar 2016 ganz
oder nur teilweise bezahlt hat. Dies ist jedoch relevant für die Bestimmung des
Wirkungszeitpunkts des Untermietvertrages, weshalb der Eintritt der massgeblichen
Sachverhaltsveränderung nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden
Wahrscheinlichkeit feststeht. Sollte sich bei der durch die Beschwerdegegnerin
vorzunehmenden weiteren Sachverhaltsabklärung herausstellen, dass D._ für Januar
2016 den vereinbarten Untermietzins vollständig bezahlt hat, so wäre die massgebliche
Sachverhaltsveränderung, unabhängig vom konkreten Ein-zugsdatum, bereits per 1.
Januar 2016 eingetreten. Sollte sie hingegen für Januar 2016 nur einen Teil des
vereinbarten monatlichen Untermietzinses bezahlt haben, hätte der Untermietvertrag
erst nach dem 1. Januar 2016 seine Wirkung entfaltet, womit die Korrektur des EL-
Anspruchs gemäss Art. 17 Abs. 2 ATSG i.V.m. Art. 25 ELV erst per Februar 2016 hätte
erfolgen dürfen.
3.3 Gemäss Art. 16c Abs. 2 ELV hat eine Mietzinsaufteilung grundsätzlich zu gleichen
Teilen zu erfolgen. Von diesem Grundsatz kann jedoch in Ausnahmefällen abgewichen
werden, nämlich beispielsweise dann, wenn eine Person den grössten Teil der
Wohnung in Anspruch nimmt (vgl. Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV
und IV, Rz 3231.04). Im konkreten Fall hat der Beschwerdeführer in dem bei der AHV-
Zweigstelle hinterlegten Schreiben vom 12. Januar 2016 festgehalten, dass er sein
Gästezimmer (inkl. Mitbenutzung von WC und Dusche) zu einem monatlichen Betrag in
Höhe von Fr. 255.-- an D._ vermiete (act. G 3.1/13). Abgesehen davon, dass nicht
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mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht, ob dieser Untermietvertrag von D._
überhaupt unterzeichnet worden ist (vgl. E.3.2), ist unbekannt, in welchem Umfang
D._ die Wohnung tatsächlich genutzt hat. Diesbezüglich hat sich die
Beschwerdegegnerin ausschliesslich auf Behauptungen des Beschwerdeführers
abgestützt. Deswegen wird die Beschwerdegegnerin abzuklären haben, ob der
Untermietvertrag überhaupt zustande gekommen ist, gegebenenfalls in welchem
Umfang D._ die Wohnung des Beschwerdeführers genutzt hat und ob der
vereinbarte Untermietzins dem bei dieser Nutzung der Wohnung marktüblichen
Untermietzins entsprochen hat.
4.
Der Sachverhalt erweist sich folglich als ungenügend abgeklärt, weshalb der
Einspracheentscheid vom 24. März 2016 in Verletzung der Untersuchungspflicht (Art.
43 Abs. 1 ATSG) ergangen und deshalb als rechtswidrig aufzuheben ist. Da es nicht die
Aufgabe des Versicherungsgerichtes sein kann, ein Versäumnis hinsichtlich der
ureigensten Aufgabe der Beschwerdegegnerin, nämlich der Sachverhaltsabklärung,
nachzuholen, ist die Sache zur weiteren Abklärung an die Beschwerdegegnerin
zurückzuweisen. Zunächst hat diese in Erfahrung zu bringen, ob der vom
Beschwerdeführer eingereichte "Untermietvertrag" tatsächlich Gültigkeit gehabt hat,
gegebenenfalls ob der Mietzins pro Kalendermonat Fr. 255.-- betragen und die
Nutzung der Wohnung des Beschwerdeführers durch D._ sich auf das im Schreiben
vom 12. Januar 2016 umschriebene Ausmass beschränkt hat. Dazu hat sie D._ als
Zeugin einzuvernehmen. Stehen Untermietzins und Nutzung der Wohnung fest, hat die
Beschwerdegegnerin zu bestimmen, ob der Untermietzins für die beanspruchte
Nutzung der Wohnung marktüblich gewesen ist. Weiter hat die Beschwerdegegnerin zu
ermitteln, ob D._ für den Monat Januar 2016 den vollen vereinbarten Untermietzins
bezahlt hat. Hierfür hat sie Belege über die Mietzinszahlungen anzufordern und
allenfalls D._ als Zeugin einzuvernehmen. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art.
61 lit. a ATSG).