Decision ID: a16d8359-062c-5487-8325-edd28cec789e
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,
dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge am 27.  2007 seinen Heimatstaat verliess und über den Iran sowie die  auf dem Landweg am 7. Februar 2008 in die Schweiz einreiste, wo er gleichentags im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) F._ um Asyl nachsuchte,
dass der Beschwerdeführer vom BFM im EVZ Kreuzlingen am 12.  2008 summarisch und am 15. Februar 2008 einlässlich zu seinen Ausreise- und Asylgründen befragt wurde,
dass der Beschwerdeführer zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, er sei von einem Bekannten seiner , welcher B._ gewesen sei, in ein Ausbildungslager der illegalen C._, einer Jihad-Organisation, geschickt worden,
dass er - zusammen mit 150 bis 200 weiteren Personen - vom 17.  bis zum 3. Dezember 2007 innerhalb dieses  unter anderem Wachdienst verrichtet habe,
dass er anlässlich dieser Wachdienste Gespräche aus dem  Büro mitgehört habe,
dass er am 3. Dezember 2007 aus diesem Ausbildungscamp  worden sei, nachdem er verdächtigt worden sei, brisante  mitverfolgt zu haben, worauf er sechs Tage lang (vom 27.  bis 3. Dezember 2007) in einem Keller eingesperrt und dabei  worden sei,
dass seine Freilassung am 3. Dezember 2007 erfolgt sei, nachdem die Betreffenden sicher gewesen seien, dass der Beschwerdeführer keine wichtigen Informationen mitbekommen habe,
dass Angehörige der C._-Gruppe den Beschwerdeführer seit dem 10. Dezember 2007 gesucht und ihn als Terrorist verdächtigt hätten,
dass er am 10. und 12. Dezember 2007 zu Hause von unbekannten Personen gesucht worden sei und dieselben Leute am 14. Dezember 2007 versucht hätten, ihn auf dem Bazar in D._ zu entführen,
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dass er im Weiteren am 18. Dezember 2007 auf der Geflügelfarm  Familie von vier Personen aufgesucht worden sei, die auf ihn  hätten, worauf er sofort zu einem Onkel in E._ habe fliehen können,
dass er von seiner Mutter weiter erfahren habe, dass auch die Polizei am 20. Dezember 2007 zu Hause nach ihm gesucht habe, an seiner Stelle sein Bruder mitgenommen worden sei und dieser Bruder  wieder zu Hause lebe,
dass er danach von der Polizei auch beim Onkel gesucht worden, jedoch nicht dort gewesen sei,
dass er gemäss Auskunft des Onkels der Zugehörigkeit zur Al-Kaida bezichtigt worden sei und seither mit Haftbefehl gesucht werde,
dass der Beschwerdeführer sich ansonsten nie politisch oder religiös aktiv betätigt habe und nie irgendwelche weitere Probleme mit den  oder anderen Organisationen gehabt habe,
dass das BFM mit – gleichentags eröffneter – Verfügung vom 28.März 2008 in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,
dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, der  habe den Asylbehörden innerhalb der ihm  Frist von 48 Stunden keine Reise- oder Identitätspapiere , wofür keine entschuldbaren Gründe vorlägen,
dass die Schilderungen des Beschwerdeführers insgesamt ungereimt respektive der allgemeinen Erfahrung oder der Logik des Handelns  ausgefallen seien,
dass namentlich seine Begründung, er habe sich zur 21 Tage  Ausbildung bei der C._-Gruppe entschlossen, weil er damit Kurzferien in den Bergen und die dortige gute Luft zu geniessen bezweckt habe, realitätsfsremd sei,
dass auch seine Angaben zur C._-Gruppe und seinem Verhalten während des Ausbildungslagers nicht nachvollziehbar seien,
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dass der Beschwerdeführer demnach die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle und zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der  oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses auf Grund der Aktenlage nicht erforderlich seien,
dass die Wegweisung die Regelfolge eines Nichteintretensentscheides darstelle und der Wegweisungsvollzug vorliegend zulässig, zumutbar und möglich sei, zumal weder die im Heimatstaat herrschende  Situation noch andere Gründe gegen die Zumutbarkeit der  des Beschwerdeführers dorthin sprechen würden,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 3. April 2008 () die vollumfängliche Aufhebung der BFM-Verfügung vom 28. März 2008 sowie die Zurückweisung an die Vorinstanz zum materiellen Eintreten auf sein Asylgesuch beantragte,
das er in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der  Prozessführung und um Verzicht auf die Erhebung eines  ersuchte,
dass der Beschwerdeführer zur Begründung seiner Beschwerde  vorbrachte, er habe keinen Zugang zu einem freiberuflichen , weshalb er für die Beurteilung seiner Beschwerde auf die Akten verweise, insbesondere auf die Protokolle seiner Befragungen,
dass er andererseits betreffend seiner Papierlosigkeit auf seine  beschwerliche Flucht aus seinem Heimatland und die bereits vor dem BFM vorgetragenen Gründe für das Fehlen von Reisepapieren verwies, wobei er gleichzeitig Schulzeugnisse in Kopie einreichte und die Nachreichung der diesbezüglichen Originaldokumente in Aussicht stellte,
dass die vorinstanzlichen Akten am 4. April 2008 beim  eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,
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dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden  Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM  (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des  vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),
dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde  ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),
dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte  einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),
dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),
dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 32-35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der  grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,
dass sich demnach die Beschwerdeinstanz - sofern sie den  als unrechtmässig erachtet - einer selbständigen  Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl.  und Mitteilungen der Schweizerischen  [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),
dass indessen im Falle des Nichteintretens auf ein Asylgesuch  Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. BVGE 2007/8 insb. E. 5.6.5 S. 90 f.),
dass dementsprechend in einem diesbezüglichen  ungeachtet der vorzunehmenden Überprüfung eines formellen
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Nichteintretensentscheides auch die Flüchtlingseigenschaft  bildet (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),
dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs der Wegweisung materiell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle Kognition zukommt,
dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters  einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),
dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen  verzichtet wurde,
dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und - nach Prüfung der Akten auch aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichts - überzeugend dargelegt hat, weshalb für das Nichteinreichen von - oder Identitätspapieren keine entschuldbaren Gründe vorliegen,
dass es dabei zu Recht festgestellt hat, die Erklärung des , wonach seine Familie nach der erfolgten  vom 20. Dezember 2007 seine Identitätskarte zu Hause nicht mehr vorgefunden habe (vgl. A8, S. 2 f.), sei stereotyp und wenig , zumal anzunehmen ist, dass die Familie über den Verbleib bzw. über eine allfällige Konfiszierung dieses Ausweispapieres genauere Kenntnisse haben müsste,
dass ferner auch die Schilderungen des Beschwerdeführers im EVZ, er sei auf seiner Reise in die Schweiz, bei welcher er mehrere  hat passieren müssen, nie kontrolliert oder angehalten  (A1, S. 10), unrealistisch ausgefallen sind,
dass seine weiteren Erklärungen, er habe vom Schlepper einen  mit Foto erhalten, aber dieses „Büchlein“ nie angeschaut bzw. er habe die schriftlichen Einträge im Dokument sprachlich nicht  (vgl. A8, S. 2), ebenfalls lebensfremd anmuten,
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dass die vom Beschwerdeführer insgesamt angeführten Gründe für das fehlende Beibringen der Reisepapiere daher nicht zu überzeugen vermögen,
dass keine Veranlassung besteht, die vom Beschwerdeführer in Aussicht gestellte Nachreichung von Original-Schulzeugnissen abzuwarten, zumal entsprechende Dokumente keine Ausreise- oder Iidentitätspapiere im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG darstellen (vgl. dazu: BVGE 2007/7 E. 4-6),
dass der Beschwerdeführer mithin keine entschuldbaren Gründe für die unterlassene Beibringung von Ausweisdokumenten vorgetragen hat,
dass dadurch die persönliche Glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers in erheblichem Masse in Frage gestellt ist,
dass weiter zu prüfen bleibt, ob das BFM aufgrund der Anhörung zu Recht weder die Flüchtlingseigenschaft festgestellt noch zusätzliche Abklärungen zu deren Feststellung beziehungsweise derjenigen von Wegweisungsvollzugshindernissen als erforderlich erachtet hat,
dass im vorliegenden Verfahren aufgrund der Aktenlage, wie sie sich nach der summarischen Befragung vom 12. Februar 2008 und der  vom 15. Februar 2008 darstellt, unter Verzicht auf  tatbeständliche oder rechtliche Abklärungen im Rahmen  bloss summarischen Prüfung der eindeutige Schluss gezogen  kann, dass der Beschwerdeführer die Flüchtlingseigenschaft  nicht erfüllt und ebenso offensichtlich einem Vollzug seiner Wegweisung keine Hindernisse entgegenstehen (Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG),
dass zur Vermeidung von Wiederholungen vorab auf die zutreffenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung zu verweisen ist (vgl. Art. 109 Abs. 3 BGG i.V.m. Art. 6 AsylG),
dass die Ausführungen in der Rechtsmitteleingabe pauschal gehalten sind und daher nichts Wesentliches daran zu ändern vermögen, dass der Sachverhaltsvortrag insgesamt als realitätsfremd und konstruiert qualifiziert werden muss,
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dass namentlich die Angaben des Beschwerdeführers zur Motivation für seine Teilnahme am Ausbildungslager der verbotenen C. sehr naiv und lebensfremd anmuten, nachdem dem  auf Grund seiner privaten Kontakte mit dem  B._ die Ideologie und Wirkungskraft dieser Jihad-Gruppe hätte bewusst sein müssen,
dass seine Vorstellung, er habe beabsichtigt, kurze Ferien in den  zu verbringen und habe sich keine Gedanken zur C._ selbst gemacht (vgl. A8, S. 6 und 7) als völlig lebensfremd qualifiziert werden muss,
dass auch seine Behauptung, er habe auf Grund seines  Wachdienstes im schlimmsten Fall den Tod in Kauf genommen („Dann würde ich sterben, was soll's“; vgl. A8, S. 8) nicht mit der gleichzeitig geltend gemachten Furcht vor einer Verfolgungssituation im Heimatland in Einklang zu bringen ist,
dass auch seine Aussage, er sei „einfach nach Hause gegangen“, nachdem er auf dem Bazar angegriffen worden sei, nicht auf eine  geartete ernsthafte Verfolgungsgefahr hindeutet,
dass auch nicht nachvollziehbar bleibt, dass sich der  anlässlich seiner mehrfachen telefonischen Kontaktnahmen,  mit seiner Mutter, nicht präziser über den Ablauf der  erkundigt hat, respektive keine konkreteren Angaben zu den Konsequenzen dieser Hausdurchsuchung, namentlich zum  Haftbefehl machen konnte (vgl. A8, S. 2 f.),
dass die weiteren Ausführungen in der Beschwerdeschrift in keiner Hinsicht geeignet sind, die Vorbringen des Beschwerdeführers als glaubhaft erscheinen zu lassen,
dass sich inbesondere der Einwand, der Beschwerdeführer habe aus finanziellen Gründen keinen Zugang zu einem professionellen , nicht stichhaltig ist,
dass der Beschwerdeführer offensichtlich bei der Verfassung seiner deutsch-sprachigen Rechtsmittelschrift auf die Unterstützung durch Hilfspersonen zurückgreifen konnte,
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dass es ihm unter diesen Umständen auch möglich und zumutbar  wäre, sich zu den einzelnen, in der angefochtenen Verfügung konkretisiert dargelegten Unglaubhaftigkeitselemente innerhalb seiner Asylvorbringen schriftlich zu äussern, was er jedoch unterlassen hat,
dass sein Verweis auf seine protokollierten Aussagen (vgl.  S. 1) nicht geeignet ist, die Glaubhaftigkeit seiner Vorbringen zu stützen, zumal diese Protokolle gerade die Unstimmigkeiten  seines Sachvortrages belegen,
dass die Vorinstanz angesichts der realitätsfremden Schilderungen zu Recht die Asylvorbringen des Beschwerdeführers als unglaubhaft ,
dass der Vorinstanz somit eine ausreichende Grundlage für die  zur Verfügung stand und nicht die geringsten  Anhaltspunkte für eine irgendwie geartete Verfolgung  Gefährdungssituation des Beschwerdeführers ersichtlich ist,
dass unter den soeben dargelegten Umständen auch im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens kein Anlass zu einer weiter  Erhebung des Sachverhalts besteht,
dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,
dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Beschwerdeführer weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat (vgl. die diesbezüglich weiterhin Geltung  und fortzuführende Praxis der Schweizerischen  [ARK]: Entscheidungen und Mitteilungen der ARK,  in: EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,
dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den  Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern , wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar
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oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),
dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn  Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),
dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land  werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),
dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen,  das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer im Heimat- oder  droht,
dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als  erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),
dass weder die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete  im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der  der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,
dass der Beschwerdeführer in seinem Heimatstaat über ein  und soziales Beziehungsnetz verfügt, und erst vor einigen Monaten ausgereist ist (vgl. A1, S. 4 und 8), was ihm eine Rückkehr massgeblich erleichtern wird,
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dass seine Familie im Heimatdorf in Pakistan eine Geflügelfarm führt, was auch seine wirtschaftliche Reintegration im Heimatland  wird,
dass unter den gegebenen Umständen nicht davon auszugehen ist, er würde bei einer Rückkehr in eine seine Existenz vernichtende  geraten, die als konkrete Gefährdung zu werten wäre,
dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den  schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse  (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),
dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist (Art. 83 Abs. 1 - 4 AuG),
dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  ist,
dass das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines  durch den direkten Entscheid in der Hauptsache gegenstandslos wird,
dass eine Partei, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, auf Antrag hin von der Bezahlung von Verfahrenskosten befreit wird,  ihr Begehren nicht aussichtslos erscheint (Art. 65 Abs. 1 VwVG),
dass eine Beschwerde dann als aussichtslos gilt, wenn die  beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und  kaum als ernsthaft bezeichnet werden können (vgl. BGE 125 II 265 E. 4b S. 275),
dass aufgrund der voranstehenden Erwägungen die  als aussichtslos erscheinen, womit es an den materiellen  zur Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege fehlt,
dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege deshalb abzuweisen ist,
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dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 1-3 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
(Dispositiv nächste Seite)
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