Decision ID: 948f4a96-1f5f-558a-8965-4685031f7952
Year: 2008
Language: de
Court: CH_BVGE
Chamber: CH_BVGE_001
Canton: CH
Region: Federation
Law Area: 

Sachverhalt:
A. A._, geboren am (...) 1961, ist deutscher Staatsangehöriger. Er arbeitete ab 1987 als Grenzgänger in der Schweiz als Chauffeur,  und Maschinist. Er leidet an einem Rückenschaden. Nach  letzten Arbeitstag am 9. November 2003 (act. 37) meldete der Versicherte am 29. März 2004 einen Anspruch auf IV-Leistungen an. Er beantragte Berufsberatung, Umschulung auf eine neue Tätigkeit und Arbeitsvermittlung (act. 78); zudem prüfte die IV-Stelle Zürich auch den Rentenanspruch des Versicherten und ordnete zur  dieser Ansprüche eine BEFAS-Abklärung an.
B. Am 8. April 2005 verfügte die IV-Stelle für Versicherte im Ausland () die Ablehnung des Rentenanspruchs des Versicherten. Der  könne zwar krankheitsbedingt die angestammte Tätigkeit als LKW-Chauffeur nicht mehr ausüben, doch sei ihm eine , d.h. körperlich leichtere Tätigkeit bei vollem zeitlichen Pensum und einer etwas verminderten Leistung von 80% möglich und zumutbar. Der Einkommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von 35%. Dieser liege unter 40%, weshalb kein Rentenanspruch bestehe (act. 21 f.).
C. Gegen die Verfügung vom 8. April 2005 erhob der Versicherte am 5. Mai 2005 Einsprache und beantragte, es sei ihm eine halbe Rente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% auszurichten; er sei  zu ca. 36% arbeitsfähig (act. 14). Mit Einspracheentscheid vom 20. September 2005 lehnte die IV-Stelle die Einsprache ab und  ihren Entscheid damit, dass nach dem vorgenommenen  ein Invaliditätsgrad von 35% resultiere und somit kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe (act. 33).
D. Am 24. Oktober 2005 reichte der Versicherte (Beschwerdeführer) ein Schreiben bei der IV-Stelle (Vorinstanz) ein, in welchem er sich gegen die Verfügung vom 8. April 2005 wandte und eine Fristerstreckung von 30 Tagen beantragte. Da er an einer starken Grippe leide, sei es ihm nicht möglich gewesen einen Arztbesuch zu tätigen. Die  Rekurskommission der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenver-
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sicherung für die im Ausland wohnenden Personen (), der die Eingabe übermittelt worden war, setzte dem  am 22. November 2005 eine kurze Nachfrist, um die  mit Begehren und Begründung zu ergänzen.
E. Der Beschwerdeführer reichte am 25. November 2005 ein Schreiben ein, in welchem er nochmals eine Verlängerung der Frist beantragte, ohne jedoch neue Arztzeugnisse beizulegen. Die Rekurskommission setzte der Vorinstanz daraufhin Frist zur Vernehmlassung. Am 28.  2005 reichte der Beschwerdeführer ein Schreiben ein, in  er eine halbe IV-Rente beantragte, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50%. Seinen Antrag begründete er mit einem  Attest, welches ihm eine Arbeitsunfähigkeit von 50%  (Original im Dossier C-2573/2006 [Berufliche Massnahmen] ). Die Vorinstanz liess sich am 23. Januar 2006 vernehmen und  unter Hinweis auf eine Stellungnahme der IV-Stelle Zürich die Abweisung der Beschwerde. Die Aktenlage sei klar und es bestehe eindeutig eine Restarbeitsfähigkeit von 80%.
F. Der Beschwerdeführer führte in seiner Replik vom 26. Februar 2006 an, es sei nicht hinnehmbar, dass der Invaliditätsgrad von einer IV- Institution allein bestimmt werde. Sämtliche Bemühungen, beruflich Fuss zu fassen, seien gescheitert, weil die von der IV  80%ige Restarbeitsfähigkeit so nicht erbracht werden könne. Sein Gesundheitszustand habe sich verschlechtert und auch die  nehme zu. Grippe, Erkältung mit Migräneanfällen und Herpes seien fast Dauerzustand.
In ihrer Duplik vom 23. März 2006 beantragte die Vorinstanz erneut die Abweisung der Beschwerde.
G. Mit Verfügung vom 26. Januar 2007 teilte das  den Parteien mit, dass es das vorliegende Verfahren per 1.  2007 übernommen habe. Weiter wurde der Schriftenwechsel  und den Parteien der Spruchkörper bekannt gegeben. Am 18. Juli 2007, 26. Oktober 2007 und 23. Januar 2008 teilte das  den Parteien jeweils eine Änderung des Spruchkörpers mit. Es wurden keine Ausstandsbegehren gestellt.
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H. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (Verwaltungsgerichtsgesetz; VGG; SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden  Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu den  Verfügungen gehören jene der IV-Stelle für Versicherte im Ausland, die zu den Vorinstanzen des Bundesverwaltungsgerichts  (Art. 33 Bst. d VGG; SR 173.32]; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 [IVG, SR 831.20]). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet angeht, ist vorliegend nicht gegeben (Art. 32 VGG).
1.2 Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen Rekurs- oder Schiedskommissionen oder bei den Beschwerdediensten der Departemente hängigen Rechtsmittel. Dies ist vorliegend der Fall. Das VwVG findet keine Anwendung in Sozialversicherungssachen,  das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) anwendbar ist (Art. 3 Bst. dbis VwVG; Art. 1 Abs. 1 IVG).
1.3 Durch den angefochtenen Einspracheentscheid ist der  besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung (Art. 59 ATSG; vgl. auch Art. 48 Abs. 1 Bst. b und c VwVG). Er ist daher zur Beschwerde legitimiert.
1.4 Der Beschwerdeführer hat frist- und formgerecht (Art. 60 ATSG; vgl. auch Art. 50 und 52 VwVG) Beschwerde erhoben. Auf das  ist einzutreten.
2. Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich im We-
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sentlichen nach den Vorschriften des VGG, des VwVG (vgl. Art. 37 VGG) sowie des ATSG. Dabei finden nach den allgemeinen  Regeln diejenigen Verfahrensvorschriften Anwendung, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2).
3. Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des , die unrichtige oder unvollständige Feststellung des  Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG).
4. Materiell umstritten und im vorliegenden Verfahren zu prüfen ist, ob die Vorinstanz den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung zu Recht verneint hat.
5. 5.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger eines  der Europäischen Gemeinschaft, so dass vorliegend das am 1.  2002 in Kraft getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die  (Freizügigkeitsabkommen; FZA; SR 0.142.112.681), welches die verschiedenen bis dahin geltenden bilateralen Abkommen  der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den einzelnen  der Europäischen Gemeinschaft insoweit absetzt, als darin derselbe Sachbereich geregelt wird, anzuwenden ist (Art. 20 FZA). Soweit dieses Abkommen, insbesondere dessen Anhang II, der die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit regelt (Art. 8 FZA), keine abweichenden Bestimmungen vorsieht, ist mangels einer einschlägigen gemeinschaftsrechtlichen bzw. abkommensrechtlichen Regelung die Ausgestaltung des Verfahrens sowie die Prüfung der  einer schweizerischen Invalidenrente  Sache der innerstaatlichen Rechtsordnung (BGE 130 V 257 E. 2.4). Daraus folgt, dass die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers gemäss Art. 3 Abs. 1 der Koordinierungsverordnung (EWG) Nr. 1408/71 grundsätzlich nach den für schweizerische Staatsangehörige geltenden Regeln zu beurteilen haben.
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5.2 Die Frage, ob und gegebenenfalls ab wann Anspruch auf  der schweizerischen Invalidenversicherung besteht, bestimmt sich demnach allein aufgrund der schweizerischen Rechtsvorschriften. Für die Beurteilung eines Rentenanspruchs sind die Feststellungen des ausländischen Versicherungsträgers bezüglich Invaliditätsgrad und  für die rechtsanwendenden Behörden in der Schweiz nicht verbindlich (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4; AHI-Praxis 1996 S. 177 E. 1).
5.3 In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 329). Ein  Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel  der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen  zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445). Im vorliegenden Verfahren finden demnach grundsätzlich jene Vorschriften Anwendung, die bei Erlass des Einspracheentscheids vom 20. September 2005 in Kraft standen; weiter aber auch solche Vorschriften, die zu jenem  bereits ausser Kraft getreten waren, die aber für die Beurteilung eines allenfalls früher entstandenen Rentenanspruchs von Belang sind (für das IVG: ab dem 1. Januar 2003 in der Fassung vom 6. Oktober 2000 [AS 2002 3371 und 3453] und ab dem 1. Januar 2004 in der  vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-Revision]). Für die Prüfung des Rentenanspruchs ab 2003 ist sodann das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG anwendbar. Da die darin enthaltenen Formulierungen der Arbeitsunfähigkeit, der Erwerbsunfähigkeit, der  und der Einkommensvergleichsmethode den bisherigen von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen in der  entsprechen und die von der Rechtsprechung dazu  Grundsätze unter der Herrschaft des ATSG weiterhin Geltung haben (BGE 130 V 343), wird im Folgenden auf die dortigen  verwiesen.
Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen dieses Gesetzes auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialversicherungen anwendbar, wenn und soweit die einzelnen Sozialversicherungsgesetze es vorsehen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die  anwendbar (Art. 1a-70), soweit das IVG nicht  eine Abweichung vom ATSG vorsieht.
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5.4 Die Änderungen des IVG und des ATSG vom 6. Oktober 2006  der IVV und der ATSV vom 28. September 2007 (5. IV-Revision, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 2008) sind im vorliegenden Verfahren nicht anwendbar, da der angefochtene  vor Inkrafttreten der entsprechenden Bestimmungen ergangen ist (vgl. auch UELI KIESER, ATSG-Kommentar, Zürich Basel Genf 2003, Art. 82 Rz. 4).
5.5 Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheides (hier: 20. September 2005) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis). Sachverhaltsänderungen, die nach dem  Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Entscheides eingetreten sind, sind im vorliegenden Verfahren grundsätzlich nicht zu . Allerdings können Tatsachen, die den Sachverhalt seither verändert haben, unter Umständen Gegenstand einer neuen  sein (BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen).
6. Anspruch auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung hat, wer invalid im Sinn des Gesetzes ist (Art. 7, 8, 16 ATSG; Art. 4, 28, 29 IVG) und beim Versicherungsfall mindestens während eines  Jahres Beiträge an die Alters-, Hinterlassenen- und  geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG). Diese zwei Bedingungen müssen kumulativ erfüllt sein; das heisst, fehlt auch nur eine, so  kein Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist.
6.1 Der Beschwerdeführer hat während mehr als einem Jahr Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und  entrichtet (act. 66), so dass er die gesetzliche  erfüllt. Zu prüfen bleibt, ob er im Sinne des Gesetzes in  Ausmass invalid geworden ist.
6.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit  ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder  sein (Art. 4 Abs. 1 IVG); sie gilt als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Art. 4 Abs. 2 IVG).
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6.2.1 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis Ende 2003 gültig  Fassung besteht ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte Person zu mindestens zwei Dritteln, derjenige auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte, und derjenige auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid ist. Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen neuen Rentenabstufungen  Art. 28 Abs. 1 IVG geben bei einem Invaliditätsgrad von  40 % Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % Anspruch auf eine  und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % Anspruch auf eine ganze Rente.
Viertelsrenten werden allerdings gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG nur an Versicherte ausbezahlt, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Sinne von Art. 13 ATSG in der Schweiz haben. Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (EVG, heute ) stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse , sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c). Seit Inkrafttreten des FZA können indes  von EU-Staaten sowie dort lebende Schweizer Bürgerinnen und Bürger ebenfalls eine Viertelsrente beanspruchen.
6.2.2 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das , das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger  durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei  Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der  zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander  werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der  bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen ( Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 30 E. 1, BGE 104 V 136 E. 2 a und b; ZAK 1990 S. 518 E. 2).  ist, vereinfacht ausgedrückt, die durch einen Gesundheitsschaden
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verursachte Unfähigkeit, durch zumutbare Arbeit Geld zu verdienen (ALFRED MAURER, Bundessozialversicherungsrecht, Basel 1993, S. 140).
6.2.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdeverfahren das Gericht) auf Unterlagen , die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur  zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den  zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem  und bezüglich welcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem  noch zugemutet werden können (vgl. dazu unten E. 5.3.3). Es sind demnach nicht nur die Erwerbsmöglichkeiten im angestammten Beruf, sondern auch in zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu prüfen. Bei der Bemessung der Invalidität ist auf die objektiven  Folgen der funktionellen Behinderung abzustellen, welche nicht zwingend mit dem vom Arzt festgelegten Grad der funktionellen  übereinstimmen müssen (BGE 110 V 275 E. 4a [= ZAK 1985 S. 462 E. 4a]).
6.2.4 Zu bemerken bleibt, dass aufgrund des im gesamten  geltenden Grundsatzes der  ein in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd  Versicherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Berufs- oder Erwerbszweig zu suchen und anzunehmen,  sie möglich und zumutbar erscheint (BGE 113 V 28 E. 4a, BGE 111 V 239 E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am  einer IV-Stelle zu bestimmen, in welchem Ausmass ein Versicherter seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zumutbarer  und zumutbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwerten kann. Diese sogenannte Verweisungstätigkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste ; ZAK 1986 S. 204 f.).
6.2.5 Hinsichtlich der Entstehung des Anspruchs auf eine  schreibt Art. 29 Abs. 1 IVG vor, dass der Rentenanspruch nach Art. 28 IVG frühestens in dem Zeitpunkt entsteht, in dem die  Person mindestens zu 40% bleibend erwerbsunfähig geworden ist (Bst. a: Dauerinvalidität) oder während eines Jahres ohne  Unterbruch zu mindestens 40% arbeitsunfähig gewesen war (Bst. b: langdauernde Krankheit). Als Erwerbsunfähigkeit gilt der durch
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Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit  und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung  ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). Arbeitsunfähigkeit ist demgegenüber die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit bedingte, volle oder  Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich  Arbeit zu leisten; bei langer Dauer wird auch die zumutbare  in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).
7. In seiner Beschwerde rügt der Beschwerdeführer sinngemäss, dass die von der Vorinstanz angenommene Restarbeitsfähigkeit nicht  sei. Zudem habe sich sein Gesundheitszustand verschlechtert. Auch die Immunschwäche nehme zu. In seinem Schreiben vom 28. Dezember 2005 beantragt er, es sei ihm eine halbe Rente bei  Invaliditätsgrad von mindestens 50% anzuerkennen.
7.1 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet zum einen sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Zum anderen umfasst die behördliche und richterliche Abklärungspflicht nicht  alles, was von einer Partei behauptet oder verlangt wird.  bezieht sie sich nur auf den im Rahmen des streitigen  (Streitgegenstand) rechtserheblichen Sachverhalt. Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist (FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 43 und 273). In diesem Rahmen haben Verwaltungsbehörden und  zusätzliche Abklärungen stets vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hiezu aufgrund der Parteivorbringen oder  sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender  besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hinweis; Entscheid des EVG vom 20. Juli 2000, I 520/99).
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7.2 Die Akten enthalten namentlich folgende Arztberichte:
- Dr. B._, Neurologe, diagnostizierte am 10. November 2003 beim Beschwerdeführer Cervikobrachialgien (aktuell rechts betont), bei langstreckiger – nicht kritischer Spinalkanalstenose und deutlicher fixierter Fehlsteilstellung der Halswirbelsäule. Die Indikation zu einem invasiven Vorgehen sei im vorliegenden Fall sicher nicht gegeben. Bei Progredienz sei jedoch durchaus eine Änderung des Berufsbildes ins Auge zu fassen (act. 81);
- Dr. C._, Facharzt für Orthopädie, bestätigte am 27.  2003 die Diagnose einer Spinalkanalstenose der  bei leicht raumfordernder Protrusion. Das  liege im Bereich C4/5/6. Eine mögliche Ursache sei eine  Halswirbelsäulen-Distorsion im Jahre 1990. Bei  müsse hier an eine operative Behandlung gedacht werden (act. 28);
- Dr. D._, Facharzt für Neurochirurgie, diagnostizierte am 15. Dezember 2003 eine Wirbelkanalstenose und  in den Halswirbelkörpern 5/6 und 6/7. Er habe dem  aufgrund der längeren Anamnese, der  neurologischen Störungen und der knöchernen  mit schlechterer Spontandiagnose zur Operation geraten (act. 81);
- Dr. E._, Facharzt für Neurochirurgie, hielt in seinem  vom 19. März 2004 fest, dass eine cervikale Diskushernie bei den Halswirbelkörpern 5/6 und 6/7 mit relativer spinaler Enge und foraminalen Stenosen diagnostiziert werden könne.  unter konservativer Therapie bisher ein sehr gutes  erzielt worden sei, sei hier von einer operativen  abzuraten (act. 28);
- Dr. C._ füllte am 11. Mai 2004 den Arztbericht und das Formular zur medizinischen Beurteilung der Arbeitsbelastbarkeit aus. Diagnostiziert werde eine spinale Stenose HWS. In welchem Umfang die Erwerbstätigkeit in der bisherigen Berufstätigkeit möglich sei, könne er nicht beurteilen, da ihm der Beruf des  nicht bekannt sei. Eine  Tätigkeit könne der Patient mit gewissen Einschränkungen ganztags ausüben (act. 29);
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- Dr. B._ nahm am 26. Mai 2004 eine neuropsychiatrische Untersuchung wegen der starken Kopfschmerzen des  vor und diagnostizierte eine atypische – hirnorganisch nicht erklärbare – Cephalgie, evtl. auch im Rahmen einer  (Überforderungssyndrom) (act. 28);
- Dr. F._, Allgemeinärztin, füllte am 1. Juni 2004 den  der Eidgenössischen Invalidenversicherung aus. Aufgrund der Diagnose "Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule mit " sei der Beschwerdeführer in seiner aktuellen  als Baumaschinenfahrer seit dem 21. November 2003 zu 100% arbeitsunfähig. Zudem füllte sie am 2. Juni 2004 das  zur medizinischen Beurteilung der Arbeitsbelastbarkeit aus. In der bisherigen Berufstätigkeit sei dem Beschwerdeführer keine Tätigkeit mehr zumutbar und aus medizinischer Sicht sei eine berufliche Umstellung zu prüfen. In einer  Tätigkeit sei eine Erwerbstätig-keit ganztags zumutbar (act. 28);
- Im Schlussbericht der BEFAS-Abklärung vom 22. März 2005 kommen die Experten zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer in Berücksichtigung der gesundheitlichen Situation, der Schul- und Berufsausbildungen sowie der Erwerbsbiographie eine  als Disponent bei einem Kurierdienst- oder Taxiunternehmen zumutbar sei. Auch die vom Beschwerdeführer selber angeregten Beratungs- und Verkaufstätigkeiten in einem Bau- und  oder teilweise als Hauswart werden von den Experten als zumutbar erachtet. Es sei dem Beschwerdeführer möglich, bei  vollen Pensum 80% einer Durchschnittsleistung zu . Beim Finden einer Stelle als Hauswart sei eine  Umschulung zum Hauswart ideal. Die Chancen einer beruflichen Eingliederung würden durch eine finanzierte  in der freien Wirtschaft erhöht (act. 46);
- In einem fachärztlichen Attest bestätigte Dr. C._ am 27. April 2005 die Diagnose einer Wirbelkanalstenose und einer Foraminalstenose der Halswirbelkörper 5/6 und 6/7. Von  Seite finde sich auf der rechten Seite eine deutliche  der groben Kraft. Aufgrund der bestehenden Situation sei hier eine operative Indikation gegeben. Die Arbeitsfähigkeit des
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Patienten sei aufgrund der genannten Situation um mindestens 50% reduziert (act. 13).
- Im Verfahren C-2573/2006 hat der Beschwerdeführer ein  von Dr. C._ vom 16. Dezember 2005 eingereicht,  er wegen einer spinalen Stenose der HWS nur zu 50%  sei.
Diese Einschätzungen ergeben kein einheitliches Bild; Dr. C._ bescheinigt dem Beschwerdeführer in seinen letzten Attesten eine weitergehende Einschränkung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit als die anderen beteiligten Ärzte.
7.3 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu  hat, unabhängig davon, von wem sie stammen und danach zu , ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige  des strittigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu  und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (AHI 2001 S. 113 E. 3a).
Hinsichtlich des Beweiswerts eines ärztlichen Berichts ist , ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf  Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden , in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den  ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen Inhalt (BGE 125 V 352 E. 3a).
7.4 Die Einschätzungen der Allgemeinärztin Dr. F._ und der BEFAS sind ausführlich und überzeugend begründet. Die neuesten Beurteilungen von Dr. C._ sind demgegenüber undifferenziert und kurz. Das Gericht sieht keinen Grund, an den klaren  Befunden der BEFAS-Abklärung und der Allgemeinärztin zu zweifeln. Diese medizinische Dokumentation gestattet eine  Beurteilung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers.
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Die Arztberichte sind bezüglich der Diagnose identisch.  sind auch die Aussagen bezüglich der 100%igen  des Beschwerdeführers in seiner angestammten Tätigkeit. Auch zum Grad der Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers in einer  Tätigkeit (Erwerbsunfähigkeit) äussern sich lediglich die Experten bei der BEFAS-Abklärung und die Allgemeinärztin . Dr. C._ hingegen führte in seinem ärztlichen Attest nicht an, in welcher Tätigkeit der Beschwerdeführer zu 50%  sei. Auf dessen Angaben kann daher nicht abgestellt werden.
Die Verschlechterung des Gesundheitszustandes sowie die , welcher der Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren geltend macht, können vorliegend nicht berücksichtigt werden, da der Beschwerdeführer keinerlei ärztliche Bestätigungen dafür vorgelegt hat.
7.5 Die Vorinstanz stützt sich für ihre Begründung des  insbesondere auf den Schlussbericht der BEFAS-Abklärung. Der Beschwerdeführer begründet seine Forderung nach einer halben Rente lediglich mit einem Verweis auf das ärztliche Attest von Dr. C._. In seinem Schreiben vom 25. November 2005 führt er zudem auf, dass die Einschätzung der BEFAS-Experten nicht  seien. Er habe eine Vielzahl an Bewerbungen geschrieben,  bis jetzt keine Zusage erhalten.
7.6 Nach der Rechtsprechung bestimmt sich der Beweiswert  Angaben zur Arbeitsfähigkeit im rechtlich massgebenden Beurteilungszeitpunkt danach, ob sie im Lichte der erhobenen  Befunde und Diagnosen sowie der vorher oder später erstatteten, beweiskräftigen Arztberichte nachvollziehbar, einleuchtend und konkret überzeugend sind und namentlich nichts für eine , objektive Verschlechterung des Gesundheitszustands spricht,  ernsthafte Zweifel an der Richtigkeit der früheren Prognose  der ursprünglich zugemuteten Restarbeitsfähigkeit begründet (vgl. unveröffentlichtes Urteil des Bundesgerichts I 783/06 vom 6.  2007 E. 4 mit Hinweisen).
In diesem Sinne ist dem Gutachten der BEFAS uneingeschränkter  zuzuerkennen. In der Zeit zwischen der Begutachtung und dem Einspracheentscheid ist aus den Akten keine Verschlechterung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers ersichtlich. Dieser
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ist demnach immer noch in angepassten Erwerbstätigkeiten vollzeitlich arbeitsfähig bei einer Leistungsfähigkeit von 80%.
8. Der von der Vorinstanz insbesondere gestützt auf das Ergebnis der BEFAS-Abklärung vorgenommene Einkommensvergleich (act. 20) wird vom Beschwerdeführer nicht gerügt. Verglichen wurde das zumutbare Erwerbseinkommen pro Jahr ohne Behinderung von CHF 72'085.- und das zumutbare Erwerbseinkommen pro Jahr mit Behinderung von CHF 46'569.-. Daraus resultiert eine Erwerbseinbusse von CHF 25'516.-, was zu einem Invaliditätsgrad von 35% führt. Der  ist auch vom Bundesverwaltungsgericht nicht zu beanstanden. Der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers liegt  unter 40%. Damit steht fest, dass die Vorinstanz sein  zu Recht abgewiesen hat.
Zusammenfassend erweist sich der angefochtene  als rechtens; die Beschwerde ist abzuweisen.
9. Verfahrenskosten sind nicht zu erheben (Art. 69 Abs. 2 IVG i.V.m. Art. 85bis Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG, SR 831.10]; Bst. c der Schlussbestimmungen zur Änderung des IVG vom 16. Dezember 2005).
10. Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden dem Beschwerdeführer keine Parteikosten zugesprochen (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] e contrario). Der obsiegenden Vorinstanz steht  keine Parteientschädigung zu (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
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